1.2.1. Protokolle des Rates und Senates
1.2.1.1. Protokolle des Rats
Bestandsname: Bürgermeisterbücher
Laufzeit: 1436-1625, 1627, 1629-1810 [Bände der Jahre 1626 u. 1628 fehlen]
Bestandsumfang und -inhalt: ca. 371 Bände, 19 Rm. Seit 1442 so bezeichnet, aufgrund der Beschriftung der Einzelhefte mit den Namen der beiden regierenden Bürgermeister (ab 1672 Protocolla senatus genannt). Die Bürgermeisterbücher enthalten - bis zum Ende des 15. Jh. in dürftiger, mehr notizenartiger Fassung, dann aber in sorgfältiger, protokollarischer Ausarbeitung - sämtliche Gegenstände, die im Rat verhandelt wurden.
Findmittel: Chronologische Ordnung. Von 1433 an umfaßt jeder einzelne Band ein Verwaltungsjahr vom 1. Mai bis zum 30. April; ab 1729 deckt sich das Verwaltungsjahr mit dem Kalenderjahr. Die Bücher sind über Register zu erschließen [die Jahrgänge 1436-1499, 1508-1541, 1760 haben kein Register. Für die vorhandenen Bände aus der Zeit 1542-1688 können die Register zu den Ratsprotokollen verwendet werden.] Die Bände 1436-1555 sind verfilmt.
Bestandsname: Ratsprotokolle
Laufzeit: 1542-1688
Bestandsumfang und -inhalt: 147 Bände, 3,75 Rm. Diese Reihe (auf den Umschlägen schlicht als Protocollum bezeichnet) steht zu der als Bürgermeisterbücher bezeichneten Hauptreihe in verschiedenem Verhältnis: teils als Entwurf, teils als kürzer gefaßter Auszug, vielfach in den ersten Bänden mit Protokollen oder Notizen über Kommissionsberatungen durchsetzt. Jeder Band ist mit einem Inhalts- und Personenindex versehen, der auch für die Bürgermeisterbücher benutzbar ist.
Findmittel: Erschließbar durch die chronologische Ordnung. Die Bände 1542-1558 umfassen das Kalenderjahr, 1559 reicht bis Ende April 1560, von 1560 ab behandelt jeder Jahrgang ein Verwaltungsjahr.
Bestandsname: Ratschlagungsprotokolle
Laufzeit: 1496-1688, 1690-1735, 1785-1786
Bestandsumfang und -inhalt: 15 Nummern, 0,75 Rm. Diese Bücher enthalten die Verhandlung der vom Rat aus seinen Mitgliedern zur Vorberatung ernannten Ausschüsse. 1735 wurden diese Vorberatungen dem Schöffenrat zugewiesen und in dessen Protokollen verzeichnet.
Findmittel: Erschließbar durch chronologische Ordnung
Bestandsname: Extrakte aus den Rats- und anderen Protokollen
Laufzeit: 1428 - ca. 1640
Bestandsumfang und -inhalt: 24 Bände, 2 Rm. Zu den Ratsprotokollen wurden im 17. und 18. Jh. verschiedene Serien von Extrakten durch die Stadtkanzlei angefertigt und nach dem Betreff der einzelnen Ratsbeschlüsse geordnet.
Bemerkung: Vier Bände aus diesen Extrakten, die von Goethes Großvater eigenhändig geschrieben sind, wurden als Depositum an das Freie Deutsche Hochstift abgegeben.
Bestandsname: Extrakte aus den Rechen- und anderen Ratsbüchern
Laufzeit: 1341-1810
Bestandsumfang und -inhalt: 14 Bände (7 Archivkästen), 0,75 Rm.
Bestandsname: Miscellanea 18. Jh., Exzerpte aus städtischen Akten
Bestandsumfang und -inhalt: 24 Bände, 2 Rm.
1.2.1.2. Senatsprotokolle
Nach dem Sieg der Koalitionsstaaten über Napoleon wurde Frankfurt auf Vermittlung des Freiherrn vom Stein am 14.12.1813 aus dem Großherzogtum Frankfurt herausgelöst mit dem Zugeständnis „die alte Municipalverfassung“ wieder anzunehmen. Die Stadt unterstand zwar in der Übergangszeit bis zur Erlangung des Status der Freien Stadt noch dem Generalgouvernement, durfte aber zunächst provisorisch den Zustand der alten Ratverfassung - leicht modifiziert - wieder einrichten.
1816 verabschiedete die Kommission der Dreizehn mit der „Ergänzungsakte zu der alten Frankfurter Stadtverfassung“ die für die nun Freie Stadt Frankfurt gültigen Hoheits- und Selbstverwaltungsrechte. Nach dieser Konstitutionsergänzungsakte lag die exekutive Gewalt und die Stadt- und Justizverwaltung wie bisher bei der alten Ratsverfassung in den Händen eines dreigliedrigen Kollegiums - dem Senat - mit je 14 Mitgliedern pro Bank und zwei Bürgermeistern, einem älteren aus der ersten und einem jüngeren aus der zweiten Bank, als dem Senat vorstehende Personen.
Bestandsname: Senat 1813-1816: Protokolle
Laufzeit: 1813-1816
Bestandsumfang und -inhalt: 8 Bände, 0,5 Rm, von denen Bd. 3, 6, 8 Registerbände sind.
Bestandsname: Engerer Rat 1816-1856: Protokolle
Laufzeit: 1816-1856
Institutionsgeschichte: Bei dem Engeren Rat handelt es sich um den Verwaltungs-Senat (vgl. Konstitutionsergänzungsakte Art. 25).
Bestandsumfang und -inhalt: 47 Bände, 4,5 Rm. Für die Betrachtung der Verhandlungsgegenstände sollten die Protokollbände des Großen Rates hinzugezogen werden.
Findmittel: Bände mit Registern versehen.
Bemerkung: Dietz, Johann Gottlieb; von Leonhardi, Johann Peter u.a.: Darstellung derjenigen Ansichten und Gründen, welche die unterzeichneten, von der löblichen Bürgerschaft zur Kommission der XIII erwählten Deputierten bewogen haben, dem von dieser Kommission abgefaßten Gutachten beizustimmen. FfM. 1816. [Bibl.Sgt.: FR 165] - Schwemer, Richard: Geschichte der Stadt FfM. (1814-1866). FfM. 1910. [Bibl.Sgt.: FG 20]
Bestandsname: Großer Rat 1816-1856: Protokolle
Laufzeit: 1816-1856
Institutionsgeschichte: Nach dem Art. 25 der Konstitutionsergänzungsakte war dem Großen Rat (Senat) die exekutive Gewalt und die Stadt- und Justizverwaltung im allgemeinen als obrigkeitlichem die ganze Stadt repräsentierendem Kollegium anvertraut. Dem Großen Rat oblag die Bestätigung oder Milderung von Urteilen der peinlichen Gerichtsbarkeit, Gnadensachen, Ämter- u. Dienstvergabe und die endgültige Beratung über Gegenstände, die zum Entscheidungsbereich der Gesetzgebenden Versammlung gehören.
Bestandsumfang und -inhalt: 41 Bände, 2,25 Rm.
Findmittel: Chronologische Ordnung, Bände mit Registern versehen.
Bemerkung: vgl. Engerer Rat.
Bestandsname: Senat 1857-1868: Protokolle
Laufzeit: 1857-1868
Bestandsumfang und -inhalt: 23 Bände, 2,5 Rm.
Bestandsname: Senatsdeputationsprotokolle
Laufzeit: 1814-1866
Institutionsgeschichte: Diese Deputation wurde durch Senatsbeschluß (31.12.1813) eingesetzt „zur Behandlung der sog. Publicorum oder Regierungs- und gemeinen Administrationsgegenstände“ diente aber als Senatskommission zur Vorberatung besonderer Angelegenheiten.
Bestandsumfang und -inhalt: 10 Bände, 0,6 Rm.
Findmittel: Chronologische Ordnung.
1.2.2. Ratsangelegenheiten und Verwaltung im Allgemeinen
Bestandsname: Ratswahlen und Ämterbestellungen
Laufzeit: (1193)-1866
Bestandsumfang und -inhalt: 97 Nummern, 3,25 Rm. Die Archivare Kriegk und Jung formierten diesen Pertinenzbestand aus Archivalien privater und amtlicher Herkunft. Er umfaßt die offiziellen Wahlbücher des Rates über die Ämterbestellung, Listen der Ratsmitglieder und der Bürgerlichen Vertretungen sowie Beamtenverzeichnisse. Diesen Personallisten sind des öfteren chronikalische, historische Notizen und Nachrichten über Verfassungsverhältnisse und Rechtsvorschriften über die jeweiligen Wahlverfahren beigefügt.
Findmittel: Rep. 584
Bemerkung: vgl. Bestände Dienstbriefe (Rep. 155) und Eidbücher und Dienstanweisungen (Rep. 156).
Rats-, Staats-, Senatskalender, 1734-1866. - Kriegk: Verzeichnis der Frankfurter Hauptleute, Stadtaristokraten, Syndiker, Stadt-Prokuratoren, städt. Schreiber, Gerichtsschreiber, Oberstrichter und weltliche Richter vor 1500. - Krug, Friedrich: Diarium der Frankfurter Ratswahlen (1727-1846), FfM. 1846. - Bund, Konrad: Findbuch zum Bestand Ratswahlen und Ämterbestellung, FfM. 1989.
Bestandsname: Ratssachen
Laufzeit: ca. 1370 - ca. 1744
Bestandsumfang und -inhalt: 169 Nummern, 2,25 Rm. Akten über Rats- und Schöffenwahlen, Aufgabe und Enthebung von Ratssitzen, Bestellung der Ratsherren zu Ämtern, Angelegenheiten einzelner Ratsherren mit dem Rat, Ungebühr von Ratsherren, Eid der Ratsherren, Gebete vor der Ratssitzung, Ratsdiener und deren Kleidung, Ratsschiff, Ratssilber, Angelegenheiten von Syndikern und Kanzlei-Direktoren.
Findmittel: Rep. 115
Bemerkung: Vgl. Bestand Ratswahlen und Ämterbestellung.
Bestandsname: Ratssupplikationen
Laufzeit: ca. 1600-1809. Die Supplikationen vor 1600 sind Anfang des 19. Jh. kassiert worden.
Bestandsumfang und -inhalt: 98,75 Rm. Die Ratssupplikationen enthalten Bittgesuche aller Art von den Einwohnern Frankfurts und von außerhalb an den Rat gerichtet mit den dazugehörigen Beilagen und darauf erfolgten Ratsbeschlüssen; besonders wichtig für die genealogische Forschung sind die Gesuche um das Bürgerrecht mit den Personalakten der Gesuchsteller.
Findmittel: Alphabetische Namenskartei der Supplikanten (unvollständig). Vgl. auch Register der Bürgermeisterbücher.
Bestandsname: Präfektursupplikationen
Laufzeit: 1810-1813
Bestandsumfang und -inhalt: 4,25 Rm.
Findmittel: Dieser jahreschronologisch gelegte Bestand ist innerhalb der Jahre alphabetisch geordnet (Verpackungsprotokoll s. Rep. 559).
Bestandsname: Senatssupplikationen
Laufzeit: 1814-1868
Bestandsumfang und -inhalt: 13, 25 Rm. Dieser Bestand ist vollständig erhalten und beinhaltet den bei den Ratssupplikationen bereits beschriebenen Informationsgehalt für die freistädtische Zeit.
Findmittel: Alphabetisch nach Namen der Supplikanten in Rep. 339- 354 erschließbar.
Bestandsname: Bürgerbücher und andere Einwohnerverzeichnisse
Laufzeit: 1311-1868 und 1387-1866
Bestandsumfang und -inhalt: 50 Nummern, 5 Rm. Vollständige und geschlossene Überlieferung in chronologischer Ordnung, mit Registern. Es handelt sich hierbei um Verzeichnisse des Teils der Frankfurter Bevölkerung, der den Bürgereid geleistet hat. Die Bürgerbücher wurden angelegt zu der Zeit, als die Verwaltung der Stadt von dem Reichsbeamten (dem Schultheißen) auf die Bürgermeister (Vertreter des städtischen Rats) übergegangen ist. Damit sind sie die ältesten Zeugnisse für die Tätigkeit der Frankfurter Kommunalverwaltung. Neben den Bürgerbüchern sind Beisassenbücher (unvollständig), Verzeichnisse vorübergehend angenommener Personen, Advokateneidbücher und Israelitische Bürgerbücher (Anfang 19. Jh.) im Bestand enthalten.
Neben der Bedeutung dieses Bestandes für die genealogische Forschung, ist er mit Angaben über Herkunft und Beruf der Frankfurter Bevölkerung auch aussagekräftig für wirtschaft- und sozialgeschichtliche Ansätze.
Findmittel: Verzeichnet bei Jung S. 37. Die Bände 1311-1657 sind verfilmt.
Bemerkungen: Andernacht/Stamm: Die Bürgerbücher der Reichsstadt Frankfurt 1311-1400, FfM. 1955. - Andernacht/Berger: Die Bürgerbücher der Reichsstadt Frankfurt 1401-1470, FfM. 1978. 1984 revidiert.
Bestandsname: Konzeptbücher
Laufzeit: 1533-1540
Bestandsumfang und -inhalt: 4 Bände Konzeptbücher des Rates - „Registratura diurnalium“ - mit gleichzeitigen Personenverzeichnissen. Konzeptbücher ausgehender Schreiben.
Bestandsname: Vertragbuch
Laufzeit: 1524-1565
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Band „Vertragsbuch in sachen dazu die radtsfreund verordennt werden“.
Bestandsname: Botenbücher
Laufzeit: 1381-1550
Bestandsumfang und -inhalt: 56 Bände, 0,75 Rm. Aufzeichnungen über Löhne an entsendende Boten und den Zweck der Sendung.
Findmittel: Revisionsbericht Rep. 625. Revidiert 1986.
Bestandsname: Varia
Laufzeit: 1743-1810
Bestandsumfang und -inhalt: 40 Bände, 8 Rm. Diese 1743 abgelegte, den Ratssupplikationen nah verwandte Archivabteilung für alle „diejenigen Sachen, so unter keine gewisse Rubrique der Archivregister gebracht werden können“, ist nach ihrem Inhalt schwierig zu charakterisieren: Requisitionen und Vorschreiben in allen möglichen Angelegenheiten, Anfragen und Auskunfterteilungen aller Art, Gesuche der Bürger um verschiedenste Atteste, Insinuationen, Geschenke an den Rat u.a.
Findmittel: Die Bände 1-5 sind über eigene Register erschließbar. Für die Bände 6-40 wurde ein gesamtes Register = Rep. 271 alphabetisch nach Namen der Absender angelegt.
1.2.3. Stadtkanzlei, -bibliothek
Bestandsname: Stadtkanzlei
Laufzeit: 1350-1813
Bestandsumfang und -inhalt: Akten 122 Nr., 0,66 Rm und Bücher 15 Bände 1 Rm (Provenienzvermischung aus Akten des Senats und Akten aus der Registratur der Stadtkanzlei). Der Aktenbestand (1415-1813) beinhaltet Unterlagen zu Personalangelegenheiten (Anstellungen von Schreibern, Angelegenheiten der Boten, Empfehlungsschreiben usw.), zur Einrichtung und zum Dienstbetrieb der Stadtkanzlei (u.a. Titulatur- und Formularbücher, Einnahmen, Ausgaben und Taxen der Stadtkanzlei).
Findmittel: Verzeichnung der Akten in Rep. 292. Revidiert 1984.
Bestandsname: Stadtbibliothek: Akten des Rats
Laufzeit: 1702-1822
Institutionsgeschichte: Die Stadtbibliothek wurde 1668 aus der Vereinigung der Ratsbibliothek und der Bibliothek des Barfüßerklosters, die der Stadt bereits 1529 zugegangen war, gegründet. Stete Erweiterung erfuhr die Bibliothek, indem die Drucker und Verleger per Ratsbeschluß 1603 in die Pflicht genommen wurden, der Sammlung unentgeltlich Exemplare der Neuerscheinungen zukommen zu lassen. Die Vergrößerung des Bestandes ergab sich zudem in bedeutendem Maße durch umfangreiche Schenkungen namhafter Familien. 1668 vollzog man schließlich die Vereinigung der beiden Bibliotheken und stellte sie, nachdem sie über hundert Jahre unter Aufsicht des Kastenamts stand und ehrenamtlich betreut wurde, unter Verwaltung eines beamteten Bibliothekars.
Bestandsumfang und -inhalt: 23 Nummern, 0,66 Rm. Der Bestand enthält Akten zum Dienstbetrieb der Stadtbibliothek: Erweiterung der Buchbestände (Ankauf, Schenkungen etc.), Katalogisierung, Revision der Bibliothek, Ausgaben usw.
Findmittel: Rep. 294
Bemerkung: Ebrard, Friedrich Clemens: Die Stadtbibliothek in Frankfurt a.M., FfM. 1896 - Kießling, Edith: Die Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main Blüte, Untergang und Wiederaufbau einer Bibliothek, FfM. 1969
1.2.4. Schultheiß und Schöffen
Bestandsname: Schultheißenamt: Akten des Rats
Laufzeit: 1193-1768
Institutionsgeschichte: Nach der Abschaffung der Frankfurter Vogtei wurde ein Reichsschultheiß Träger der königlichen Präsenz in Frankfurt. Die sich zunächst noch aus dem Stand der Ministerialen rekrutierenden Schultheißen übernahmen an Kaisers statt die Hochgerichtsbarkeit und waren u.a. zuständig für die Verwaltung der Reichsgüter, den Schutz der Reichshörigen, der Judenschaft und verschiedener geistlicher Anstalten und hatten die militärische Befehlsgewalt inne. Im Verlauf des 14. Jh. und der „Stadtwerdung“ Frankfurts beschränkte sich die Position des Schultheißen immer mehr auf die Wahrung der Reichsinteressen, während die kommunalen Aufgaben von dem Bürgermeisteramt als Spitze der städtischen Selbstverwaltung übernommen wurden. In dieser Zeit wurde das Schultheißenamt gelegentlich durch den König verpfändete, wodurch die Stadt Gefahr lief, in die Abhängigkeit eines fremden Herren zu geraten. 1372 gelang es der Stadt, die Pfandleihschaft für dieses Amt an sich zu bringen. Damit war sie von jeder fremden Gewalt in Rechtsprechung und Verwaltung befreit und unterstand dem Kaiser unmittelbar.
Bestandsumfang und -inhalt: 26 Nummern, 1 Rm. Akten über die Gefälle des Amtes aus dem 14.-16. Jh., über Berufungen der Schultheißen nach auswärts, Wahlen der einzelnen Schultheißen 1549-1680.
Findmittel: Rep. 7 Ugb A 64. Revidiert 1989.
Bemerkungen: Schunder, Friedrich: Das Reichsschultheißenamt in Frankfurt am Main bis 1372. In: Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst, Heft 42. FfM. 1954. - Kriegk, Georg Ludwig: Urkundliches Verzeichnis der Frankfurter Schultheißen. In: Deutsches Bürgertum im Mittelalter, FfM. 1868.
Bestandsname: Protokolle des Schöffenrats
Laufzeit: 1695-1806
Institutionsgeschichte:
Bestandsumfang und -inhalt: 117 Bände 17,25 Rm. Senatus scabinorum, Protocolla publicorum, über die den Schöffen zugewiesenen und auf der „Referier“ erledigten Regierungsgeschäfte
Findmittel: Chronologische Ordnung, Bände meist mit gleichzeitigen Registern.
1.2.5. Städtische Beamte
Bestandsname: Dienstbriefe
Laufzeit: 1335-1806
Bestandsumfang und -inhalt: 2.200 Nummern, 14,5 Rm. Die von den Beamten selbst ausgestellten Dienstbriefe enthalten meist Verpflichtungen und Dienstanweisungen. Bei vielen Briefen liegen auch Akten über die Anstellungs- oder Gehaltsverhältnisse der betr. Beamten vor.
Findmittel: Rep. 155 und 156. Revidiert 1980.
Bemerkung: Vgl. Bestand Ratswahlen und Ämterbestellung, Rep. 584.
Bestandsname: Eidbücher und Dienstanweisungen
Laufzeit: 15. - 18. Jh.
Bestandsumfang und -inhalt: 19 Bände, 0,75 Rm. Entwürfe und Akten zu Dienstanweisungen sowie Instruktionensammlungen.
Findmittel: Rep. 155, S. 303f. Revidiert 1980. Vgl. Bestand Ratswahlen und Ämterbestellung.