Bestandsname: HIRSCH, Albert (Signatur: S 1/34)
Laufzeit: 1938 Nov.-Dez.
Personengeschichte: *1888, +1975. Direktor des Philantropins, 1919-1934 Studienrat an der Wöhlerschule.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Schriftwechsel seiner Gattin mit der Gestapo und dem KZ Buchenwald wegen Haftentlassung ihres Mannes und auch betr. Philantropin.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: HOCHGREBE, Ute (Signatur: S1-408)
Laufzeit: ca. 1970 - 2004
Personengeschichte: *1931, +2004. Stadträtin. Durch ihre Arbeit als Elternbeirätin in der Schwarzburg- und in der Musterschule fand H. zur Poliitk. 1959 war sie bereits in die SPD eingetreten. 1972 bis 1977 war sie die erste SPD-Fraktionsvorsitzende im neu gegründeten Ortsbeirat Nordend. 1977 wurde sie zum ersten Mal in das Frankfurter Stadtparlament gewählt. Als Stadtverordnete war sie unter anderem Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, stellvertretende Vorsitzende des Planungs- und Vorsitzende des Frauenausschusses. 1986 wurde sie zur stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden (bis 1987) gewählt. Daneben engagierte sich H. im SPD-Unterbezirksvorstand und setzte sich für die Belange der Ausländer und Migranten ein. Im April 1989 wurde H. zur Stadtverordnetenvorsteherin gewählt. Schon wenige Monate später trat sie von diesem Amt zurück, weil sie als damalige Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd in die Turbulenzen um umstrittene Immobiliengeschäfte der Organisation geraten war.
Als ehrenamtliche Stadträtin ab 1993 nahm H. Repräsentationsaufgaben für die Stadt wahr. 1997 wurde sie zur stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteherin gewählt.
H. war Mitglied in mehreren Aufsichtsräten (u.a. SAALBAU GmbH, Alte Oper Frankfurt GmbH, Nassauische Heimstätten). Von 1981 bis 1989 war sie außerdem Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt und 1986-1989 Vorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Hessen-Süd.
2002 wurde H. für ihr umfangreiches ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste in Politik und Gesellschaft mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Bestandsumfang und –inhalt: 3,5 Rm: Der Nachlass enthält vorwiegend Unterlagen zur SPD-Parteiarbeit und zur Frankfurter Kommunalpolitik. Die Themenschwerpunkte bilden dabei Ausländerpolitik, Gesundheitspolitik, Umweltpolitik sowie die einzelnen Wahlkämpfe. Es ist außerdem Material zum Ortsbeirat 3, dem Ute Hochgrebe von 1972-1977 angehörte, vorhanden. Ihre Funktion in Aufsichtsräten und Vorständen von Unternehmen (SAALBAU GmbH, Alte Oper Frankfurt GmbH, Nassauische Heimstätten u.a.) wird durch zahlreiche Aufsichtsratssitzungsprotokolle, Wirtschaftprüfungsberichte, Jahresabschlüsse etc. dokumentiert. Vereinzelt befinden sich auch Schriftwechsel, Glückwünsche zu diversen Anlässen, biografisches Material und Fotos im Nachlass.
Findmittel: Verzeichnet in Archivdatenbank.
Bemerkungen: Der Nachlass ist bis 2014 für die Benutzung gesperrt.
Die im Nachlass ursprünglichen enthaltenen Unterlagen zur Arbeiterwohlfahrt Frankfurt a. M. wurden an das Vereinsarchiv abgegeben (jetzt Signatur: V 41, Arbeiterwohlfahrt).
Bestandsname: HODGES, Joseph Harry (Künstlername: HODGINI; Signatur: S 1/236)
Laufzeit: 1895-1963
Personengeschichte: *1865, +1950. Kunstreiter. Mitbegründer des Schumann-Theaters.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Personalpapiere, Fotos, vereinzelt Korrespondenz Bertha H.s (Ehefrau von Joseph H.).
Findmittel: Rep. 730.
Bestandsname: HÖPFNER, Ludwig (Signatur: S 1/65)
Laufzeit: ca. 1884-1916
Personengeschichte: 1905-1923. Stadtverordneter in Höchst.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: militärische u.a. Auszeichnungen, Wahl zum Stadtverordneten.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: HOFFMANN, Heinrich (Signatur: S 1/8)
Laufzeit: ca. 1842-1908
Personengeschichte: *1809, +1894. Geheimer Sanitätsrat, Dichter des Struwwelpeters. 1864-1888 Leiter der Anstalt für Irre und Epileptische.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Nekrologe, Brief von Dr. E. COESTER, Mandat der Hildesheimer Loge, Gelegenheitsschriften.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: HOFMANN, Ferdinand (Signatur: S 1/151)
Laufzeit: ca. 1917-1945
Personengeschichte: *1898, +1981. Kunstmaler. Grafiker (u.a. Gebrauchsgrafik). Mitglied des Offiziersvereins. Generalkomtur der Hohen Gesellschaft vom Rodensteyn.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten: Lebensdokumentation der Witwe, Kriegserinnerungen aus dem 1. und 2. Weltkrieg (Aufzeichnungen, Zeichnungen, Fotoalben).
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: HOHMANN, Georg (Signatur: S 1/192)
Laufzeit: 1945-1956.
Personengeschichte: *1880, +1970. 1930-1946 Leiter der Frankfurter Orthopädischen Universitätsklinik „Friedrichsheim“. 1945-1946 Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Verdient um den Wiederaufbau der Universität.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: amtliche Mitteilungen betr. Universität, Ernennung zum Rektor der Universität.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: HOHMEYER, August (Signatur: S 1/143)
Laufzeit: 1919-1964
Personengeschichte: *1891. Schalttafelwärter.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Familienunterlagen, Lehrvertrag, Arbeitszeugnis der „Graphischen Anstalt Schirmer & Mahlau“, Frankfurt; Bescheinigungsbuch über die Invaliditäts- und Altersversorgung 1920-1940 u.ä.
Findmittel: Unverzeichnet.
pBestandsname: HOLLBACH, Wilhelm (Signatur: S 1/157)
Laufzeit: 1920-1965
Personengeschichte: *1893, +1962. 1945 Bürgermeister, Chefredakteur. Volontariate bei der „Aachener Post“ und der „Weimarer Zeitung“. Danach politischer Redakteur und stellvertretender Chefredakteur bei der „Neuen Badischen Landeszeitung“. Seit Ende 1924 Chefredakteur des „Kölner Tageblattes“ und nebenamtlicher Korrespondent der FZ. Mitglied der Demokratischen Partei. Engagement für das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Kölner Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. 1930-1943 Leiter des Nachrichtendienstes der FZ. 1931-1944 Chefredakteur des „Illustrierten Blattes“, seit 1934 auch der „Neuesten Zeitung“. Als H., der nach Kriegsende dem Verlag der Frankfurter Zeitung als kommissarischer Geschäftsführer vorstand, sich am 28.3.1945 bei der amerikanischen Militärregierung um den Erhalt der Lizenzen für den Weiterbetrieb des Verlags bemühte, wurde er kurzerhand zum amtierenden Bürgermeister. Amtsbestätigung am 31.3.1945 durch den „Bürgerrat“. Am 4.7.1945 bereits Amtsenthebung, u.a. wegen H.s kritischer Haltung an der amerikanischen Wohnungsbeschlagnahmung und Entnazifizierungspolitik. Ernennung des Verwaltungsfachmanns und ehemaligen Hanauer Oberbürgermeisters Kurt Blaum. Danach Scheitern des Versuchs einer Verlagsgründung („Drei-Kreise-Verlag“) und die Herausgabe einer Halbmonatszeitschrift („Bunte Federn“).
Bestandsumfang und -inhalt: 3 Kästen: Personalpapiere, Korrespondenz mit Verlagen und Journalisten, Handakten als Bürgermeister, Berichte an die Militärregierung; Unterlagen und Korrespondenz über Verlagsgründung („Die Drei Kreise“).
Findmittel: Rep. 731.
Bestandsname: HOLZHAUSEN, Familie von
Laufzeit: 13. Jh. -19. Jh.
Familiengeschichte: Die Familie Holzhausen stammt aus Burgholzhausen vor der Höhe bei Bad Homburg und ließ sich um die Mitte des 13 Jh. in Frankfurt nieder. Fast 700 Jahre lang (von 1245 bis 1923) gehörten die Holzhausens zu den angesehensten Patrizierfamilien in Frankfurt. Die Familie war die vornehmste unter den Geschlechtern der Patriziergesellschaft Alten-Limpurg und führend im Rat der Reichsstadt. Etwa 70mal waren über 30 Angehörige der Familie Bürgermeister, einige Stadtschultheißen, viele Gesandte auf Reich-, Kreis- und Städtetagen. Bis zum Ende des 15. Jh. beteiligte sich die Familie am Großhandel, beschränkte sich dann aber auf die Verwaltung ihrer zahlreichen Landgüter und Lehen. Mit Adolph Freiherr von Holzhausen (1866-1923) starb der ältere Zweig der Familie im Mannesstamm aus. Adolph von Holzhausen vermachte der Stadt Frankfurt die Holzhausen-Stiftung, bestehend aus dem Holzhausenschlößchen, dem Holzhausenarchiv, den Familienbildnissen (im Städel) und der Holzhausenbibliothek (heute in der StUB).
Auf ungeklärte Weise sind auch große Teile des Mainzer Lehenarchivs in dieses Familienarchiv gelangt.
Bestandsumfang und -inhalt: 60 Rm. Urkunden, Akten, Bücher. Das Archiv dieser ältesten Frankfurter Familie und ältesten Alt-Limpurger Geschlechtes des Freiherrn von Holzhausen enthält vom 14. Jh. ab eine große Menge von Urkunden und Akten, die sich zum großen Teil auf den Besitz der Familie beziehen und familiengeschichtlich von Interesse sind.
Findmittel: Rep. 444.
Bestandsname: HOLZHAUSEN, Georg Karl Freiherr von (Signatur: S 1/246)
Laufzeit: 1826-1867
Personengeschichte: *1841, +1908. Aus einer angesehenen Frankfurter Patrizierfamilie stammend. Letzter Fideikommißherr und vorletzter Besitzer des Familiengutshofs Öde. Ehrenritter des Johanniter-Ordens. Königlich-preußischer Kammerherr.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten: Familienbriefe (insbes. von Georg v. H. an seine Eltern); Familien- und Vermögensangelegenheiten.
Findmittel: Rep. 659.
Bestandsname: HOLZMANN, Philipp (Signatur: S 1/95)
Laufzeit: ca. 1880-1950
Personengeschichte: *1836-1904. Firmenbesitzer, Baurat, Architekt. Übernahme des Baugeschäftes seines Vaters Johann Philipp H., das er 1873 nach Erwerb der brüderlichen Geschäftsanteile zu einem der bedeutendsten Unternehmen für Planung und Ausführung im Hoch- und Tief- sowie Wasserbau erweitern konnte. 1894 nach Rücktritt von Direktion Aufsichtsratsmitglied.
Bestandsumfang und -inhalt: 4 Kästen, 2 Mappen: Familienpapiere, private Korrespondenz, Glückwünsche, Ernennungen; vereinzelt Geschäftsbriefe.
Findmittel: Rep. 831; verzeichnet in EDV-System.
Bestandsname: HONJO, Liselotte (Signatur: S 1/323)
Laufzeit: 1962-1971
Personengeschichte: *1922, +1971. 1949 Heirat mit einem in Deutschland stationierten US-Soldaten, dem sie nach Hawaii folgte.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Schriftwechsel mit der Freundin Irmgard Neuland: Schilderung der Lebensumstände auf Hawaii, Familie, Beruf beim deutschen Konsulat in Honolulu.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: HUFER, Familie (Signatur: S 1/292)
Laufzeit: 1863-1957
Personengeschichte: 1 Mappe: Grundstücke in Bockenheim und Bornheim, Verträge, Umschreibungen, Auszüge aus Standesregistern, Graberwerb in Bornheim.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: HUSMANN, Jörg (Signatur: S1/392)
Laufzeit: ca. 1970 - 2000
Personengeschichte: * 1939 in Berlin. Architekt. 1963 Studienabschluss an der Staatsbauschule in Ffm als Dip.-Ing. Mitarbeit in verschiedenen Büros freier Architekten. Seit April 1974 Architekt im Hochbauamt Frankfurt 1995-1997 Freistellung als Projektleiter für die Planung und Neuordnung des Frankfurter Osthafens bei der Stadtentwicklung Ost. Langjähriges Mitglied des BDB und der Architektenkammer Hessen.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Karton (2 Mappen, 1 CD-ROM, 1 Videokassette): Vereinzelte Personalpapiere, Aufsätze zu städtischen Projekten; Pläne und Fotos zu verschiedenen städtischen Projekten. Dazu gehören v.a.:
Wiederaufbau der Alten Oper, Umbau der Villa Metzler, Wiederaufbau und Umbau des Schauspielhauses sowie der Oper nach dem Theaterbrand, Projekt „Wohnen am Fluss“ am Osthafen, Städtische Kliniken Höchst, Restaurant Emma Metzler im Museum für angewandte Kunst, Palmengarten-Gesellschaftshaus
Findmittel: Verzeichnet in EDV