Institut für Stadtgeschichte 
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main

Beständeübersicht der Abteilung „Sammlungen“

3.6.18. Nachlässe, Adels- und Familienarchive „M“

Bestandsname: MAHR, Georg (Signatur: S 1/54)
Personengeschichte:*1889, +1967. Bildhauer (Werkstoffe Ton und Keramik). Viele Arbeiten während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Nachkriegswerke, u.a. Bürgermeister-Fellner-Gedenkplatte und Ludwig-Börne-Gedächtnisstätte.
Bestandsumfang und -inhalt: 7 Kästen: Manuskripte, Fotos seiner Werke, Lebenslauf u.ä.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MAIER, Max Hermann (Signatur: S 1/43)
Laufzeit: 1946-1948
Personengeschichte: *1891, +1976. Rechtsanwalt, Leiter der Auswandererberatungsstelle, Inhaber des Bundesverdienstkreuzes.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Briefwechsel, Berichte über die Situation in Deutschland, u.a. von Albert OESER, Bernhard GUTTMANN, Else EPSTEIN, Julie OHR, Heinz SONDHEIM, Hans HOLZAMER, Georg MEDER.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MAJER, Paul (Signatur: S 1/223)
Laufzeit: 1951-1967
Personengeschichte: *1887, +1983. 1934-1952 Oberlandesgerichtsrat.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Rechnungen zu baulichen Maßnahmen am Gebäude Bockenheimer Landstraße Nr. 20 von 1881-1896, Euthanasie Carola SCHMIDT.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MALAPERT, Familie M. Philipp von (Signatur: S 1/265)
Laufzeit: 17./18. Jh.
Personengeschichte: +1888.
Bestandsumfang und -inhalt: 2 Kästen: Urkunden zur Familiengeschichte.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MANSKOPF, Familie (Signatur: S1-409)
Laufzeit: ca. 1880-1922
Personengeschichte: Der Nachlass bezieht sich ausschließlich auf den Familienzweig von Gustav D. Manskopf (1841-1900. Mäzen, Weinhändler) bzw. dessen Nichte Doloritha M. (*1866) und Ehemann Georg Egly-M. (1863-1931) sowie deren Tochter Maria Egly (* 1893, in erster Ehe verheiratet mit August Friedr. Rother, in 2. Ehe mit Friedrich Heinrich von Sigriz).
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Archivkarton: Der Nachlass enthält vereinzelte Unterlagen von Gustav D. M. (Erbschaftsstreitigkeiten nach seinem Tod, einzelne Briefe mit Künstlern, Versteigerungskataloge; Menü- und Programmkarten, die das großzügige Leben in der Villa Leonore dokumentieren). Von der Familie Egly-Manskopf sind vorwiegend Testamente, Fotografien u.ä. vorhanden.
Findmittel: Verzeichnet in Archivdatenbank.  

Bestandsname: MAPPES, Heinrich Karl (Signatur: S 1/179)
Laufzeit: 1870-1911
Personengeschichte: *1845, +1913. Vizekonsul von Brasilien und königlich-sächsischer Generalkonsul. Freiwilliger Krankenpfleger während des deutsch-französischen Krieges. Aufgrund dieser Erfahrungen später aktiver Repräsentant und Delegierter des Vereins vom Roten Kreuzes.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Mitteilungen, Bescheinigungen und Briefe über seinen freiwilligen Pflegedienst während des deutsch-französischen Krieges sowie über Aktivitäten des Deutschen Vereins vom Roten Kreuz; Personalpapiere, Mitglieds- und Visitenkarten.
Findmittel: Rep. 667. 

Bestandsname: MASNER, Daniel (Signatur: S 1/222)
Laufzeit: 1735-1795
Personengeschichte: Handelsmann.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Geschäftsbriefe, Empfangsbestätigungen für gelieferte Ware (Seide usw.).
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MAYER, Familie (Signatur: S 1/88)
Laufzeit: ca. 1771-1890
Personengeschichte: Familie aus Bockenheim.
1. Wilhelm M., Soldat, Stadtdiener.
2. Karl M., Spengler.
3. Anton M., Schreiner.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Briefe, Personalpapiere, Arbeitszeugnisse, Legitimation für die kurhessische Denk- und Ehrenmedaille 1821.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MAYER, Helene (Signatur: S1-406)
Laufzeit: ca. 1928-1980
Personengeschichte: *1910, +1953. Sportlerin. Gewann in der Disziplin Damenflorett 1928 bei den Olympischen Spielen in Amsterdam die Goldmedaille und 1936 in Berlin die Silbermedaille.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Presseartikel, Kurzbiografie von Eugen C. Mayer (Entwurf für eine Fernsehreportage); Collage aus Zeitungsartikeln, zusammengestellt von den Klassenkameradinnen (ca. 1920).
Findmittel: Vorgeordnet. 

Bestandsname: MEHS, Klaus (Signatur: S 1/44)
Laufzeit: ca. 1887-1961
Personengeschichte: *1877, +1947. Architekt. Seit 1897 selbständiger Architekt in Frankfurt. Bauleiter bei der Umgestaltung und dem Neubau des Römers. Erbauer zahlreicher Wohnhäuser, Villen und Landhäuser in Frankfurt und Umgebung. In den dreißiger Jahren vom Kulturamt und dem Bund tätiger Altstadtfreunde mit der Anfertigung von Aufrissen und Schnitten Frankfurter Altstadthäuser beauftragt.
Bestandsumfang und -inhalt: 17 Kästen: handgezeichnete Risse und Aufnahmen der Altstadt und Frankfurter Bauten, Personalpapiere, Schriftwechsel (u.a. mit Fried LÜBBECKE u.a.), Tagebücher (1898-1940).
Findmittel: Rep. 902, verzeichnet in Archivdatenbank. 

Bestandsname: MEINERT, Hermann (Signatur: S 1/70)
Laufzeit: 1929-1985
Personengeschichte: *1894, +1987. 1927-1940 Staatsarchivrat am Preußischen Geheimen Staatsarchiv. Danach Leiter des Reichsarchivs Reichenberg. (Sudetenland). 1947-1959 Leitung (seit 1951 Direktor) des Stadtarchivs Frankfurt. Während M.s Amtszeit galt es v.a., die während des Krieges verstreut ausgelagerten Bestände wieder zusammenführen. Unter M. Einrichtung einer zeitgeschichtlichen Abteilung im Frankfurter Archiv. Zahlreiche Ehrenämter: Geschäftsführender Vorsitzender des Frankfurter Geschichtsvereins, zweiter Vorsitzender des Vereins deutscher Archivare, seit 1951 Pfleger der St. Katharinen- und Weißfrauenstiftes. Lehrauftrag für Geschichte an der Frankfurter Universität.
Bestandsumfang und -inhalt: 4 Kästen, 1 Bücherkiste, 1 Zettelkartei: Materialsammlung und Manuskripte zu wissenschaftlichen Publikationen, Briefe und Mitteilungen betr. Archivtätigkeit, Unterlagen betr. Amt als Pfleger des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts.
Findmittel: Rep. 646. 

Bestandsname: MENGES, Heinrich (Signatur: S/399)
Laufzeit: 1860 - 1913
Personengeschichte: * 1846. Maurermeister. 1871 Heirat mit Karoline Eckhardt.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe (3 Nr.): Personalpapiere, Kostenvoranschläge für Maurerarbeiten und Neubauten; Rechnungen fremder Firmen für Bauarbeiten an eigenen Häusern Findmittel: Verzeichnet in EDV. 

Bestandsname: MENTZEL, Elisabeth (Signatur: S 1/31)
Laufzeit: 1802 ff.
Personengeschichte: *1852, +1914. Schriftstellerin, Lehrerin für deutsche Literaturgeschichte. Forschungen insbes. zu Theatergeschichte und Familie Goethe. Verfasserin von Romanen und Novellen zu diesen Themengebieten.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Briefe und Postkarten aus ihrem Familienkreis
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MENZEL, Hermann (Signatur: S 1/231)
Laufzeit: 1910-1937
Personengeschichte: *1889. Eisenbahner, Geschäftsführer des christlichen Vereins junger Männer in Sachsenhausen.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Eisenbahnerausweise, u.a. ausgestellt vom Arbeiter- und Soldatenrat; Mitgliedsbuch des Reichsbahn-Turn- und Sportvereins „Rot-Weiß“, Frankfurt, e. V.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MENZER, Rudolf (Signatur: S 1/385)
Laufzeit: 1943-1981
Personengeschichte: *1904, +1991. SPD-Kommunalpolitiker. 1946-1960 Personaldezernent. 1960-66 Bürgermeister von Frankfurt, danach bis 1970 Mitglied des Hessischen Landtags. Aufsichtsratsvorsitzender der Moha-Milchversorgungsbetriebe GmbH
Bestandsumfang und -inhalt: 8 Kästen: Handakten: Manuskripte, Vorträge, Korrespondenz, Unterlagen zu kommunalpolitischen Themen (Magistratsvorlagen, Eingemeindungen, Arbeitsgruppe für Ausländerfragen, Schutzpolizei, Sport, Personalangelegenheiten, Moha-Milchversorgungsbetriebe GmbH u.ä.); Zeitungsartikel, Geschenkalbum zum 50. Geburtstag.
Findmittel: Verzeichnet in EDV. 

Bestandsname: METTENHEIMER, Familie (Signatur: S 1/273)
Laufzeit: 1839-1897
Personengeschichte: Kaufmannsfamilie, seit dem 18. Jh. in Frankfurt ansässig.
1. Carl von M. *1824, +1898. Seit 1857 Arzt im Frankfurter Versorgungshaus. 1861 Berufung zum Leibarzt des Großherzogs von Mecklenburg-Vorpommern. 1895 Erhebung in den Adelsstand. Autor zahlreicher medizinischer Fachbeiträge (u.a. 1863 Buch über Greisenkrankheiten). Bekannt geworden auch als Komponist mehrerer Musikstücke.
2. Heinrich von M. *1867, +1944. Sohn von 1). 1899-1907 Leiter des Christ`schen Kinderhospitals. Danach Leitung der Kinderklinik in Sachsenhausen. 1914 Berufung zum Professor für Kinderheilkunde an der Frankfurter Universität.
Bestandsumfang und -inhalt: 67 Kästen: zu 1) Schulunterlagen, Personalpapiere; umfangreicher Briefwechsel (u.a. mit Familie, Otto und Adolf CORNILL, Carl FRESENIUS, Adolf TORSTRICK, Großherzog FRIEDRICH FRANZ II. von Mecklenburg); Kompositionen, Rezeptbücher 1861-1898, Berichte über das Schweriner Kinderkrankenhaus, Reisenotizen 1842-1895; medizinische Fachveröffentlichungen;
zu 2) Biographien, Schriftwechsel mit den Eltern; Artikel zur Universitätsgründung; Schriftwechsel und Unterlagen zur Universitätskinderklinik, wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge; Fotos;
3) Verschiedenes: Schriftwechsel der Familie von SCHREEB, Schriftwechsel der Gräfin SCHLABRENDORF.
Findmittel: Rep. 679.
Bemerkungen: Depositum. 

Bestandsname: METZ, Franz (Signatur: S 1/42)
Laufzeit: ca. 1933-1945
Personengeschichte: *1878, +1945. Schlosser. Sekretär des deutschen Metallarbeiterverbands. 1928-1933 Reichstagsabgeordneter (SPD). 1944-1945 Konzentrationslager Dachau, an dessen Haftfolgen verstorben.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe (Fotokopien und Abschriften): Personalpapiere, Korrespondenz (u.a. mit Elli Horeni betr. u.a. Wahl zum Reichstagsabgeordneten); Briefe aus dem KZ Dachau, Auszüge aus den Tagebüchern 1933-1945 u.ä.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MEUER, Adolph (Signatur: S 1/123)
Laufzeit: ca. 1932-1970
Personengeschichte: *1903, +1970. Journalist, Rundfunkkommentator.
Bestandsumfang und -inhalt: 12 Kästen, 4 Stehordner, 1 Album: Personalpapiere, Fotos Frankfurter Künstler, Briefwechsel, Zeitungsartikel zu Frankfurter Themen.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MEYER, Familie von (Signatur: S1/386)
Laufzeit: 18.-20. Jh.
Bestandsumfang und -inhalt: 7 Kästen: Genealogie zu Familie von Meyer (insbes. zu Johann Friedrich von Meyer und Hermann von Meyer) und anverwandten Familien, Familienpapiere, Schriftwechsel u.ä.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MEYERFELD, Emmy (Signatur: S 1/286)
Laufzeit: 1924-1937
Personengeschichte: Erzieherin.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Schulhefte, Tagebücher, Kindergartenausbildung, Kaufmännische Privatschule Steinhöfel, Frankfurt; Transkription der Tagebücher.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MICHEL, Max (Signatur: S 1/329)
Laufzeit: 1916, 1921-1933, 1968
Personengeschichte: *1888, +1941. Stadtrat 1927-33. 1914 Beginn der Laufbahn bei der Frankfurter Stadtverwaltung, 1922/23 Magistratskommissar im Wohnungsamt. Seit 1925 SPD-Mitglied. 1927 Wahl zum Stadtrat. Nebenberuflich Vorlesungen über Arbeitsrecht und Sozialpolitik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. 1938 Emigration in die USA.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe (Fotokopien): Korrespondenz, Notizen.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MIERSCH, Adolf (Signatur: S 1/297)
Laufzeit: 1935-1953
Personengeschichte: *1887, +1955. Verwaltungsbeamter, Stadtrat. Bis zur Eingemeindung Bürgermeister des Frankfurter Vororts Fechenheim. 1928 Magistratsrat beim Bauamt, später Obermagistratsrat. Seit 1945 Dezernent für das Tiefbauamt, seit 1954 zusätzlich für das Hochbauamt. Verdient um den Wiederaufbau der Stadt.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten: Personalpapiere, Briefwechsel mit Walter KOLB, Ernst MAY, Fried LÜBBECKE, Max HORKHEIMER, Alfred NICKLISCH usw.; Druckschriften zu Bauwesen, Vortrag zum Hessischen Aufbaugesetz 1948; Aufstellung der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude, Stand 1944; Haushaltsreden 1951 von OB Walter Kolb und Stadtkämmerer KLINGLER.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MÖLLER, Gustav (Signatur: S 1/15)
Laufzeit: 1906-1936, 1946-1954
Personengeschichte: Direktor des Deutschen Hilfsbunds für christliches Liebeswerk im Orient.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten: 7 private Haushaltsbücher.
Findmittel: Unverzeichnet
Bemerkungen: Depositum. 

Bestandsname: MOHR, Albert (Signatur: S1/384)
Laufzeit: ca. 1900-1990
Personengeschichte: *1911, +1992. Musik- und Theaterwissenschaftler. Studium an der Frankfurter Universität. Seit 1932 Assistent am Musikwissenschaftlichen Seminar. Aufbau und Leitung des Akademischen Kammerchors und des Studentenchors. 1935 Gründung des Frankfurter Arbeitskreises für Neue Musik. 1937-1943 Dozent für Musik und Theatergeschichte an der Staatlichen Hochschule für Musik. Seit 1938 an der Frankfurter Oper mit Dramaturgie- und Organisationsaufgaben betraut, später künstlerischer Betriebsdirektor. Nach der Zerstörung der Oper 1944 Organisation von Aufführungen in verschiedenen Sälen außerhalb der Oper. M. erlitt schwere Verletzung bei einem Tieffliegerangriff. Nach dem Krieg war er hauptberuflich als behördlich beauftragter Lizenzträger für das Musiktheater bei der Bundesanstalt für Arbeit tätig. Daneben ehrenamtliches Engagement für den Wiederaufbau zerstörter Kulturstätten, insbes. für den Wiederaufbau der Alten Oper. Anlässlich der Wiedereröffnung der Alten Oper 1981 stiftete M. eine goldene Mozart-Medaille. Internationales Renommee durch Vorlesungen und Vorträge in verschiedenen Ländern. 1969 Ehrendoktorwürde der Universität San Carlo in Rom, 1970 Professur für Musikwissenschaft in den USA.
Mehrfach ausgezeichnet für sein wissenschaftliches und ehrenamtliches Engagement (1972 Ehrenplakette, 1976 Goetheplakette, 1979 Bundesverdienstkreuz, 1982 Stoltze-Preis, 1989 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland u.a.)
Bestandsumfang und -inhalt: ca. 3 Regalm: Zeitungsartikel, Fotos, Auszeichnungen; allgemeine Unterlagen zur Theater-, Opern- und Kulturgeschichte.
Findmittel: Verzeichnet in Archivdatenbank. 

Bestandsname: MORI, Gustav (Signatur: S 1/152)
Laufzeit: ca. 1905-1962
Personengeschichte: *1872, +1950. Buchdrucker, Mitglied der Gutenberg-Gesellschaft. 1903-1908 Schriftgießer und Drucker bei der Firma Minjon. Ab 1908 Abteilungsleiter bei der Schriftgießerei Stempel. Forscher zur Geschichte des Buchdrucks. Zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema. 1916 Mitglied und 1921-1949 Vorstand der Gutenberg-Gesellschaft.
Bestandsumfang und -inhalt: 11 Kästen: Familienunterlagen, Geschäftsbriefe, privater Schriftwechsel, Handakten zur Gutenberg-Gesellschaft sowie des Frankfurter Vereins für Geschichte und Landeskunde, Vorschlag zur Neuaufstellung des Gutenberg-Denkmals, Genealogie HAEBERLIN; Druckschriften und Zeitungsartikel.
Findmittel: Rep. 739. 

Bestandsname: MÜLLER, Familie (Signatur: S 1/239)
Laufzeit: ca. 1890-1939
Personengeschichte: Blumenhandlung „A. Müller Sohn“.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Aufträge, Übernahme des Preisrichteramtes bei Ausstellungen u.ä.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MÜLLER, Adam (Signatur: S1-414)
Laufzeit: 1903 - 1915
Personengeschichte: Postschaffner
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Arbeitspapiere, Ernennungsurkunden
Findmittel: Vorgeordnet. 

Bestandsname: MÜLLER, Adolf (Signatur S 1/377)
Laufzeit: ca. 1900-1970
Personengeschichte: *1888. Zoologe. (+ nach 1968). Entomologe. Zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet der angewandten und allgemeinen Insektenforschung. Seit 1917 Mitarbeiter der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. Inhaber der Eisernen Medaille der Senckenbergischen Naturforschen Gesellschaft sowie Träger des Bundesverdienstkreuzes. Stifter der Fabricius-Medaille.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten: Familienpapiere, Familienbriefe; Lebenslauf mit Liste der Veröffentlichungen (1941); Auszeichnungen, Ehrenämter; Druckschriften (wissenschaftliche und biographische Artikel); Geburtstagsglückwünsche sowie Glückwünsche zum Empfang der Senckenberg-Medaille; Fotografien (u.a. Internationaler Kongreß für Entomologie in Berlin 1938, Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande 1958, 80. Geburtstag); Trauerrede für Otto zur STRASSEN von W. E. ANKEL.
Findmittel: Provisorische Vorordnung. 

Bestandsname: MÜLLER, Bruno (Signatur: S 1/25)
Laufzeit: ca. 1928-1962
Personengeschichte: *1889, +1968. Von 1926 bis zur Eingemeindung nach Frankfurt Bürgermeister von Höchst. Bis 1945 hauptamtlicher Stadtrat. 1949-1957 Leiter der Stiftungsabteilung
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten, 1 Mappe: Handakten zur Stadtverwaltung März-Juni 1945, Protokolle der Amtsleiterbesprechungen April-Mai 1945, Memoiren zur ersten Besatzungszeit, Briefwechsel.
Findmittel: Verzeichnung mit EDV. 

Bestandsname: MÜLLER, Samuel Gottlieb (Signatur: S 1/23)
Laufzeit: bis ca. 1868
Personengeschichte: *1802, +1880. Senator und Syndikus. 1834-1839 beim Stadtgericht beschäftigt. 1846 Appellationsgerichtsrat. 1851 Präsident der Gesetzgebenden Versammlung. 1842 und 1844 Jüngerer Bürgermeister. 1849, 1860 und 1863 Älterer Bürgermeister. Nach der preußischen Besetzung Leitung der Amtsgeschäfte vom 27.7.1866 bis 27.2.1868 und diesbezgl. Verhandlungen mit Bismarck und Wilhelm I. 1861-1866 Gesandter am Deutschen Bundestag in Frankfurt.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Personalpapiere (u.a. Ordensdiplome), Aktenstücke zur Annexion Frankfurts durch Preußens, insbes. zur Kontributionsfrage (1865-68), Briefe von Otto von BISMARCK.
Findmittel: Unverzeichnet. 

Bestandsname: MUMM (seit 1873 Mumm von SCHWARZENSTEIN), Familie (Signatur: S 1/254)
Laufzeit: ca. 1840-1918
Personengeschichte: 1. Daniel Heinrich M. von Schw. *1818, +1890. 1868-1880 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt. Entstammte einer einflußreichen Frankfurter Familie, der 1873 ihr vorher abgelegter Adelstitel bestätigt wurde. 1856 Eintritt in den städtischen Dienst: 1856 Stadtgerichtsrat, 1865 Appellationsgerichtsrat. Dezember 1865 Senator. Nach Einführung der preußischen Gemeindeverfassung Wahl zum Ersten Bürgermeister (seit 1869 „Oberbürgermeister“) der Stadt Frankfurt M. von Schw.s Amtszeit ist geprägt durch zunehmend autokratischen Führungsstil und umfangreiche kostspielige, städtische Baumaßnahmen: Bau der Ober- und Untermainbrücke, Errichtung von Schulen, Durchbruch der Kaiserstraße, Planung des Schlachthofs, Neubau eines Opernhauses u.a. Bei den Magistratswahlen am 13.11.1879 entschied sich das Stadtparlament für den ehemaligen Osnabrücker Oberbürgermeister Johannes Miquel.
2. Hermann M. *1816, +1887. Seit 1853 Dänischer Generalkonsul. Sohn des Begründers der Champagnerfabrik „G. H. Mumm“ in Reims. Mitbegründer zahlreicher gemeinnütziger Institutionen.
3. Emma M. von Schw., geb. Passavant. *1852.+1922.
4. Eugenie M. von Schw. *1876. Enkelin von 2). Ehefrau von Josef Maria von Radowitz.
Bestandsumfang und -inhalt: 2 Kästen: zu 1) Familienpapiere, Ernennungsurkunden, Dankadressen bei Ausscheiden aus Amt, Abschiedsbrief an die Kinder, Tagebuch Clara Mumm von Schwarzenstein;
zu 2) Personalpapiere, Auszeichnungen, Sammlung für ein Schillerdenkmal 1859;
zu 3) Briefe betr. Grabmal und Büste für Hermann Mumm von Schwarzenstein;
zu 4) Poltercharade.
Findmittel: Rep. 732.

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