Bestandsname: VALENTIN, Familie (Signatur S 1/1)
Laufzeit: 1810-1954
Personengeschichte: Gelehrtenfamilie hugenottischer Abstammung.
1. Veit V. *1842, +1900. Gymnasialprofessor an der Wöhlerschule, Goetheforscher, Vorsitzender des Freien Deutschen Hochstifts. Studium in Göttingen. 1866 -1871 Privatlehrer bei verschiedenen Frankfurter Familien, danach Lehrer an der Wöhler-Realschule in Frankfurt. Seit 1885 Vorsitzender des Akademischen Gesamtausschusses des Freien Deutschen Hochstiftes, dem er durch eine strukturelle Neuorganisation zu neuem Ansehen verhalf. Seit 1890 auch Vorstand der Goethegesellschaft. Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zur Goetheforschung und kunsthistorischen Themen.
2. Karoline V., geb. Pichler. *1855, +1923. Ehefrau von 1), Musikhistorikerin, Tochter des Frankfurter Architekten Oskar PICHLER. Musikstudium am Hoch`schen Konservatorium. Verfasserin mehrerer kultur- und musikhistorischer Aufsätze für die FZ. 1906 erschien ihr Hauptwerk „Geschichte der Musik in Frankfurt“.
3. Veit V. *1885, +1947. Sohn von 1) und 2), Historiker, Oberarchivrat am Reichsarchiv, Professor der Geschichte an der Universität Berlin, Geschichtsprofessor in Freiburg. Verschiedene Publikationen und Äußerungen zur deutschen Außenpolitik im Ersten Weltkrieg führten zu einem Zwist mit dem rechtskonservativen Alldeutschen Verband, der ihn schließlich zu einem freiwilligen Verzicht auf seine Venia legendi zwang. Seit 1918 Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei und Mitarbeit bei der „Liga für Menschenrechte“. Seit 1920 Archivrat im Reichsarchiv Potsdam. 1933 Entlassung aus dem Archivdienst und Emigration nach London, später Amerika. Valentins Forschungsinteresse galt schwerpunktmäßig der Revolution in Frankfurt von 1848. Zu diesem Komplex erschienen das später zum Standardwerk erhobene Buch „Geschichte der deutschen Revolution von 1848/49“ (1930/31) und eine Studie über den ersten Präsidenten des Frankfurter Reichsministeriums von 1848 „Fürst Leiningen und das deutsche Einheitsproblem“. V. verstarb am 12.1.1947 in Washington.
4. Familien Johann Daniel V. und Ehefrau Anna Katharin V., geb. Daumer (u.a. Georg Friedrich Daumer, Nürnberger Dichter, Theologe und zeitweiliger Vormund des sagenumwobenen Findlings Kaspar Hauser).
5. Familien Pichler und Daniel. (Enthält u.a.: Architekt Oskar Pichler *1726, +1805. Erbauer der Frankfurter Irrenanstalt, Entwürfe für das Senckenbergische Bürgerhospital; Julius DANIEL *1829, +1853. Seefahrer)
Bestandsumfang und -inhalt: 14 Kästen:
zu 1) Personalpapiere; privater Briefwechsel, Korrespondenz mit Verlagen und Instituten, Fotos, Zeitungsartikel, Manuskripte , Materialsammlungen, Publikationen zur Goetheforschung sowie zu Unterrichtsthemen, Unterlagen über das Freie Deutsche Hochstift;
zu 2) Personalpapiere, privater Briefwechsel sowie mit Verlagen und Instituten, Manuskripte, Materialsammlungen; Unterlagen zu ehrenamtlicher Tätigkeit (Verein für Volkskindergärten, Frauenbildungsverein, Allgemeiner Deutscher Frauenverein);
zu 3) Personalpapiere, Fotos, Briefwechsel, insbes. mit seiner Mutter und seiner Schwester Klara V., Publikationen, Manuskripte (u.a. die unveröffentlichten Studien „Edward Lasker or the tragedy of German Liberalism“ und „Bismarck-Bleichroeder-Rothschild“ von 1945); Korrespondenz des Ortsgruppenvorstehers der Liga für Menschenrechte Kurt R. GROSSMANN mit V. sowie mit Mitgliedern der Liga betr. einen im Auftrag der Liga veröffentlichten Aufruf V.s. mit der Bitte um Hilfsaktionen für deutsche Pazifisten;
zu 4) Familienpapiere, Briefwechsel, Fotos, Poesiealbum Johann Daniel V. (1810-1840);
zu 5) Briefwechsel, Tagebücher von Mathilde Daniel (1846-1865); Unterlagen von Oskar Pichler (Personalpapiere, privater Briefwechsel, Briefwechsel mit Auftraggebern, Zeitungsartikel und Glückwünsche für Teilnahme an Architekturwettbewerben); Tagebücher über Seereisen und Poesiealbum von Julius Daniel.
Findmittel: Rep. 747; verzeichnet in EDV.
Bestandsname: VOELCKER, Familie (Signatur: S 1/272)
Laufzeit: ca. 14. Jh.-1945
Bestandsumfang und -inhalt: 3 Kästen: Familienpapiere.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: VOGEL, Maria (Signatur: S 1/363)
Laufzeit: 1979-1992
Personengeschichte: *1916. Ärztin, Schriftstellerin, Engagement für Strafgefangene.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten: Unterlagen zu lebenslang Strafgefangenen, insbes. zu Frank ZUTH und Christian LÖFFLER. Enthält v.a.: Schriftwechsel mit Strafgefangenen, Anwälten, Justizvollzugsanstalten; Gnadengesuche, psychologische Gutachten, Urteile; Protokolle und Mitteilungen der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Butzbach u.ä.
Findmittel: Vorgeordnet.
Bemerkungen: Für die Benutzung gesperrt!
Bestandsname: VRINTZ, Familie (Signatur: S 1/217)
Laufzeit: ca. 1760-1880
Personengeschichte: Enthält u.a.: Alexander, Freiherr von Vrintz-Berberich (+1843). Thurn & Taxisscher Geheimrat, Generalpostdirektor.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Familienpapiere, Drucksachen, Ehevertrag, Berufsjubiläen, Auszeichnungen u.ä., Druckschrift mit Trinksprüchen und -liedern „Musikkneipe alter Burschenschafter“ von 1880.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WAGESTER, Karl (Signatur: S 1/276)
Laufzeit: ca. 1867-1900
Personengeschichte: *1851. Lehrer in Bockenheim und Fechenheim.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Personalpapiere (Zeugnisse, Bestallungen).
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WAGNER, Anton (Signatur: S1-413)
Laufzeit: 16.-20. Jh.
Personengeschichte: *1.1.1904. W. ist der Sohn des Kaufmanns Gottfried Wagner. Nach einer kaufmännischen Lehre wanderte W. 1923 in die Vereinigten Staaten aus. Dort war er zunächst als kaufmännischer Gehilfe tätig. 1927 trat er in das Frankfurter Familienunternehmen seines Vaters ein, wo er mit der Gewinnung neuer Absatzmärkte im Ausland betraut wurde. Im gleichen Jahr kehrte W. nach Frankfurt zurück und begann ein Studium der Naturwissenschaften und der Geologie. Er verstarb im Jahr 2001.
Bestandsumfang und -inhalt: 4 Kästen: Bei dem Bestand handelt es sich um keinen Nachlass im eigentlichen Sinne: W. betrieb intensive Familienforschung. Der "Nachlass" enthält daher vorwiegend genealogisches Material zur Familie Wagner sowie zu den anverwandten Familien Meyer, Harnier, Lindheimer etc.
Findmittel: Verzeichnet in Archivdatenbank.
Bemerkungen: Depositum.
Der Bestand weist Überschneidungen zu dem Firmenarchiv der Weinhandlung Schulz & Wagner auf, das sich ebenfalls im ISG befindet. Das Firmenarchiv hat die Signatur W1-22 und ist im Rep. 622 verzeichnet.
Bestandsname: WAGNER, Johann Philipp (Signatur: S 1/110)
Laufzeit: (1810-1815) 1879, 1903
Personengeschichte: *1799, +1879. 1833-1852 Vorstandsmitglied des Physikalischen Vereins. Forschungen auf dem Gebiet des Elektromagnetismus.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Familienpapiere, Drucksachen über Beheizung und Ventilation; Bericht über die Gewerbeausstellung in Paris 1849; Manuskript über die Erfolge des Elektromagnetismus; Nekrolog, Testament.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WAGNER, Karl (Signatur: S 1/103)
Laufzeit: 1946-1962
Personengeschichte: *1886, +1966. Bildhauer. Studium an der Städel- und an der Kunstgewerbeschule in Frankfurt. Seit 1914 Atelier im Gesellschaftshaus des Frankfurter Zoologischen Gartens, ab 1946 an der Sachsenhäuser Warte (ehem. Boehle-Haus). Schuf vorwiegend Tierplastiken (u.a. „Antilope“ im Palmengarten), Gedenkplaketten und Grabmale.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: 5 Dankschreiben an W.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WAGNER, Wilhelm (Signatur: S1-418)
Laufzeit: 1943-1946
Personengeschichte: Bergen-Enkheimer Familie. Sie unterstützte während des Dritten Reichs eine jüdische Familie. Außerdem verwahrte sie hebräische Ritualgegenstände der jüdischen Synagoge in ihrer Wohnung.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Eidesstattliche Erklärung von Josef Canner (Kanner?), dass die Familie Wagner während des NS-Regime die jüdische Familie Singer unterstützt hat sowie Bestandteile der jüdischen Synagoge in Sicherheit gebracht hat; Postkarten des Ehepaares Elias und Gella Singer aus dem Konzentrationslager Theresienstadt, die den Empfang von Paketen bestätigten. Die Pakete waren von dem Ehepaar Wagner über diverse Schleichwege nach Theresienstadt verschickt worden. (Im Nachlass finden sich Aufzeichnungen, die den Versand genau beschreiben). Das Ehepaar Singer wurde im November 1944 von Theresienstadt nach Auschwitz "transportiert", wo es umkam.
Findmittel: Vorgeordnet.
Bestandsname: WALLDORF, Benno (Signatur: S1/401)
Laufzeit: 1934 - 2002
Personengeschichte: *1928 in Gießen, +1985 in Bad Homburg. Maler, Jazzmusiker,
Fotograf. Kaufmännische Lehre. Seit den 60er Jahren widmete er sich ausschließlich
der Malerei. Seine bevorzugten Sujets waren Motive aus der Zirkuswelt sowie Stillleben,
in denen Stühle und andere Gebrauchgegenstände einen wichtigen Bestandteil
bildeten. In zahlreichen öffentlichen Gebäuden finden sich farbige Wandgestaltungen
von B. Walldorf (u.a. Technisches Rathaus Frankfurt, Fernmeldeamt in Hanau, Hallenbad-West
in Gießen, Bibliothek der Universität Konstanz). In den 50er Jahren gründete
B. Walldorf eine Amateur-Blues-Combo, die bis 1985 in wechselnden Besetzungen
bestand. Er selbst spielte Altsaxophon und Klarinette. B. Walldorf wurde auch
als Fotograf bekannt. Er fotografierte bevorzugt Straßenszenen und Personen aus
dem Jazzmilieu. Seine Bilder wurden u.a. in einer Ausstellung im Institut für
Stadtgeschichte (Dezember 2000 bis April 2001) unter dem Titel „Jazz und
anderes - Fotografien des Malers und Musikers Benno Walldorf (1928-1985)“ vorgestellt.
Bestandsumfang und -inhalt: ca. 2 Rm.: Schriftwechsel (privat sowie mit Künstlern
und Galeristen), Fotos (Porträts des Künstlers, Gemälde und Wandbilder,
Vernissagen und Ausstellungen, B. Walldorf bei Jazz-Konzerten sowie Aufnahmen
seiner Band), vereinzelte Unterlagen zur Galerie Elefant, Presseausschnitte (biograph.
Artikel und über
Ausstellungen), Ausstellungskataloge und Faltblätter.
Findmittel: Z. Zt. in Bearbeitung.
Bemerkungen: Depositum!
Bestandsname: WEBER (Signatur: S 1/173)
Laufzeit: ca. 1949-1976
Bestandsumfang und -inhalt: 4,6 Regalm. Stehordner: Zeitungsausschnitte über Frankfurt
Findmittel: Rep. 578.
Bestandsname: WEBER, Walter (Signatur: S 1/224)
Laufzeit: 1951-1966
Personengeschichte: *1876, +1972. Seit 1899 bei den Städtischen Wasserwerken beschäftigt, zuletzt als leitender Ingenieur.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Antrag und Korrespondenz betr. Anbringen einer Gedenktafel für Engelbert HUMBERDINCK und Heinrich HOFFMANN am Gebäude Grüneburgweg Nr. 95; Korrespondenz mit William Freiherr von SCHRÖDER über einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WEIDNER, Familie (Signatur: S 1/252)
Laufzeit: ca. 1942-1944
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten: Feldbriefe (u.a. aus Stalingrad), Liebesbriefe, Schilderungen über den VDM.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WEINSPERGER, Familie (Signatur: S 1/66).
Laufzeit: ca. 1810-1915
Personengeschichte: Zimmermeister- und Architektenfamilie.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Genealogie, Personalpapiere, Gesellenbrief für das Heidelberger Küferhandwerk (1810), Meistertafel des Frankfurter Tüncher- und Weißbinderhandwerks (1855), Freiwilliger Scharfschützen-Aufnahmeschein (1844), Stadtwehraufnahmeschein, Landsturmschein (1904), Bestallung zum Reichsbank-Buchhalter (1915) u.ä.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WEISBECKER, Walter (Signatur: S 1/361)
Laufzeit: ca. 1935, 1974-1996.
Personengeschichte: *1915, +1996. Textilkaufmann, der sich nebenberuflich intensiv mit Studien über J. W. Goethe beschäftigte. Mundartdichter. Zahlreiche Vorlesungen und Publikation über Goethe.
Bestandsumfang und -inhalt: 12 Kästen: Materialsammlung zu Johann Wolfgang von GOETHE, Mundartgedichte, Typoskripte, Presseausschnitte; vereinzelt Briefwechsel, insbes. zum Versand des Büchleins „Äppelwoi un Äppelcher“ 1977, Goethe-Kalender.
Findmittel: Vorgeordnet.
Bemerkungen: Teilnachlass, bestehend aus Zeichnungen des Malers Lino SALINI, vgl. Nachlass S 1/304.
Bestandsname: WEIZSÄCKER, Heinrich (Signatur: S 1/76)
Laufzeit: 1892-1904
Personengeschichte: *1862, +1945. 1891-1904 Direktor des Städelschen Kunstinstituts. Zusammen mit Albert Dessof Herausgeber des Standardwerks „Kunst und Künstler in Frankfurt im 19. Jahrhundert“. Weitere Veröffentlichungen zur Frankfurter Kunstgeschichte.
Bestandsumfang und -inhalt: 3 Kästen, 1 Mappe: Drucksachen, Zeitungsausschnitte, Korrespondenz, Manuskripte.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WERTHEIMER, Familie (Signatur: S 1/100)
Laufzeit: ca. 1780, 1839
Personengeschichte: Jüdische Familie.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Familienpapiere, Testament des Rabbi Wolf (?) W. für die Simson Wertheim(b)ersche milde Stiftung zur Unterstützung und Erhaltung der Religion und der armen Verwandten.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WIDMANN, Benedikt (Signatur: S 1/102)
Laufzeit: 1810-1900
Personengeschichte: *1820, +1910. Musikpädagoge. Fast 50 Jahre Musiklehrer an der Rosenbergerschule sowie an der Englische Fräulein Schule. Autor zahlreicher musiktheoretischer und musikpädagogischer Schriften.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Familienpapiere, Nachweise zur katholischen Kirchen- und Schulkommission von Frankfurt (1860) sowie zur städtischen Schuldeputation (1872); Brief des Kirchenvorstands Bornheim (1844) u.ä.
Findmittel: Rep. 640.
Bestandsname: WIEDERSPAHN, August (Signatur: S 1/360)
Laufzeit: ca. 1927-1962
Personengeschichte: *1892, +1977. 1947-1959 Direktor des Messeamtes sowie der Messe- und Ausstellungs GmbH. Vorlesungen beim Verwaltungsseminar der Stadt Frankfurt, das er mitbegründet hat.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Kasten: Presseausschnitte (v.a. anlässl. des 50jähr. Berufsjubiläums und gleichzeitigen Eintritts in den Ruhestand 1959), 2 Fotoalben, Fotos, Handakte über den Hessischen Verwaltungsschulverband.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WIESENHÜTTEN, Freiherren von
Laufzeit: 16.-20. Jh.
Familiengeschichte: Herausragender Vertreter der Familie war Ludwig Friedrich Wilhelm Freiherr von Wiesenhütten. Er war der Urenkel des Frankfurter Bankiers und Kaiserlichen Rats Johann Friedrich Wiesenhüter, der 1728 von Kaiser Karl VI in den Adelsstand erhoben worden war und seinen Namen abgeändert hatte in Wiesenhüter von Wiesenhütten. Die Familie besaß ausgedehnte Landgüter in der Wetterau und ein in Frankfurt zwischen Main und Gutleutstraße gelegenes „Hofgut an der Windmühle“. Dort lebte Ludwig Friedrich von Wiesenhütten zurückgezogen, sich der Verwaltung seiner Güter widmend. Schon zu Lebzeiten spendete er, der ein zutiefst christlich denkender und handelnder Mann war, ein Zehntel seines jährlichen Einkommens für wohltätige Zwecke. Da er keine Nachkommen hatte, setzte er 1843 in seinem Testament das Frankfurter Versorgungshaus , ein Alten- und Pflegeheim für arme Bürger, zu seinem Universalerben ein.
Bestandsumfang und -inhalt: 43 Nummern, 5 Rm. Der Bestand beinhaltet Familienpapiere, Unterlagen zu den Besitzungen innerhalb und außerhalb Frankfurts und die Unterlagen zur Erbschaft Wiesenhütten und zur Abwicklung des Nachlasses.
Findmittel: Rep. 491
Bemerkung: Vgl. 3.8.1.3.5. Versorgungshaus und Wiesenhüttenstift.
Bestandsname: WINTER, Erich (Signatur: S 1/178)
Laufzeit: 1916-1926
Personengeschichte: Staatswissenschaftler.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Privater Briefwechsel, Studiennachweise, Kontoführung u.ä.
Findmittel: Rep. 666.
Bestandsname: WITTEKIND, Anton Maria (Signatur: S 1/113)
Laufzeit: ca. 1805-1847
Personengeschichte: *1806, +1858. Kaufmann, Frankfurter Konsul in Amsterdam, Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation seit 1854.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Familienpapiere.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WÖHR, Lia (Signatur: S 1/340)
Laufzeit: ca. 1940-1990
Personengeschichte: *1911, +1994. (Volks-)Schauspielerin, Opernregisseurin, Fernsehproduzentin. In den Nachkriegsjahren als „Hessemädche“ Alleinunterhalterin in Revue-Programmen, Bierhallen u.ä., schließlich auch bei Sendungen des Radio Frankfurt. Spielte verschiedene Rollen in der beliebten Sendung „Familie Hesselbach“, die zunächst nur als Hörspiel, seit 1955 als Fernsehsendung des HR ausgestrahlt wurde (zunächst Tochter Anneliese, später „Mamma Hesselbach“ bei den Hörspielen, in den Fernsehproduktionen „Putzfrau Hippenstiel“ bzw. „Putzfrau Siebenhals“). Seit 1960 auch Produzentin dieser Sendung. Produzentin weiterer Unterhaltungssendungen, u.a. „Blauer Bock“, wo sie neben Hans Schenk als „Frau Wirtin“ auftrat. 1951-1962 eigenständige Regisseurin für Opernaufführungen in Italien, Spanien, Portugal u.a.
Bestandsumfang und -inhalt: 24 Kästen: Manuskripte, Typoskripte, Fotos, Drehbücher, Spielpläne, Zeitungsartikel, Plakate (insbes. für Operninszenierungen).
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WOLF, Rudolf (Signatur: S 1/284)
Laufzeit: 1919-1948
Personengeschichte: *1905. Maschinenschlosser.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Personalpapiere, Beschäftigungsnachweise und -zeugnisse, Lohnabrechnungen der Flugzeugbau Max Gerner GmbH und der Adlerwerke AG, Frankfurt, Mitgliedsbücher vom Deutschen Metallarbeiterverband und von der Deutschen Arbeitsfront, Mitgliedskarten der Betriebssportgemeinschaft Flugzeugbau Max Gerner GmbH., Frankfurt, Beitragskarten der Allgemeinen Ortskrankenkasse Frankfurt
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WOLFF, Friedrich Joseph (Signatur: S 1/62)
Laufzeit: ca. 1940-1947
Personengeschichte: +1969. Schwager des Schauspielers Joachim GOTTSCHALK.
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Briefe von Joachim, Meta und Anna GOTTSCHALK, sowie von F. MAURER, Zeitungsartikel.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WOLTERS, Familie (Signatur: S 1/287)
Laufzeit: 1851-1856, 1878
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Familienpapiere, Bürgerrechtserteilung, Vermögen.
Findmittel: Unverzeichnet.
Bestandsname: WORMS, Daniel August (Signatur: S 1/33)
Laufzeit: 17.-20. Jh.
Personengeschichte: +1926. Aktuar der israelitischen Gemeinde in Frankfurt
Bestandsumfang und -inhalt: 1 Mappe: Personalpapiere; Manuskripte über jüdisches Leben in Frankfurt, Kannsche Stiftung 1736; Auszüge aus dem Kippebuch 1625-1699.
Findmittel: Unverzeichnet.