Institut für Stadtgeschichte 
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main

Public Relations

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Public Relations

Die Abteilung Public Relations ist zuständig für den  Veranstaltungskalender und die Pressearbeit des Hauses. Sie stellt im  Lesesaal Benutzern die Bestände von  Bibliothek und Archiv zur Information zu Verfügung. Anhand ausgewählter Archivalien betreut sie Schul- sowie andere Gruppen unter  archivpädagogischer Anleitung bei der Arbeit mit historischen Quellen und stadthistorischen Projekten. Sie vermittelt Archivführungen im Tiefenmagazin, wie die Führung „ Unter der Erde“, sowie  Führungen im Karmeliterkloster und veranstaltet  Vorträge, Tagungen und Symposien zu stadtgeschichtlichen Themen.

Das Karmeliterkloster bietet mit seinen historischen Räumen repräsentative Möglichkeiten für  Ausstellungen und  Konzerte. In Zusammenarbeit mit Künstlern, Leihgebern und Designern organisiert die Abteilung Public Relations im Refektorium oder im Kreuzgang Ausstellungen zum Thema bildende Kunst in Frankfurt oder Ausstellungen mit historischem Frankfurt-Bezug. Darüber hinaus  vermietet sie Räumlichkeiten des Klosters für Tagungen und Events an andere Veranstalter.

Die Abteilung macht aus der Stadtgesellschaft kommende historische Impulse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.  Gedenkvorschläge, welche Institutionen in der Stadt, Vertreter der Ortsbeiräte, historische und politische Initiativen und private Geschichtsforscher einbringen, werden von ihr geprüft und der Städtischen Gedenktafelkommission vorgelegt. In Kooperation mit der Städtischen Verwaltung, den Anregern der Gedenkprojekte und den gestaltenden Künstlern realisiert die Abteilung die befürworteten Gedenkvorschläge.

Frankfurter Erzählcafé mit Dr. Alexander Askenasy
Frankfurter Erzählcafés „11. April 1945 – der Tag meiner Befreiung, Erinnerungen an Frankfurt am Main“ mit Dr. Alexander Askenasy (links) und Dr. Michael Fleiter (21.05.2005)

Auch das  Frankfurter Erzählcafé ist bei der Abteilung Public Relations angesiedelt. Es handelt sich um eine seit 1990 existierende Reihe, die auf der Methode der Oral History basiert. Die mündlichen Berichte werden in Schriftform übertragen und stehen für eine archivalische Nutzung zur Verfügung. In den ebenfalls regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen der Reihe  Frankfurt-er-lesen wird Frankfurt-Literatur kommuniziert. Die ausgewählten Texte fügen sich zu einem Stadtporträt zusammen und bilden den Grundstock eines literarischen Tonarchivs des Instituts für Stadtgeschichte.

Die Abteilung Public Relations führt Tonbandinterviews mit Zeitzeugen durch, eine wichtige Quelle der städtischen, nicht-amtlichen Überlieferung. Hierzu zählen die Gäste des städtischen Besuchprogramms für ehemalige jüdische Frankfurter Bürger, die von der Abteilung auch bei ihrer historischen Spurensuche unterstützt werden.

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