Das „Albert-Mangelsdorff-Archiv“ im Institut für Stadtgeschichte, 2
Seit Februar 2009 besitzt das Institut für Stadtgeschichte den Nachlass des berühmten Frankfurter Jazzmusikers Albert Mangelsdorff. Mit diesem einzigartigen Neuerwerb wurde der Grundstock für ein Frankfurter Jazzarchiv mit Namen Albert-Mangelsdorff-Archiv gelegt.
Der Nachlass dokumentiert das außerordentlich schaffensreiche Künstlerleben Albert Mangelsdorff in außergewöhnlicher Vollständigkeit. Insgesamt handelt es sich um 40 Regalmeter an Materialien unterschiedlicher Art. Dazu gehören alle Musikinstrumente des Künstlers, 6 Kisten mit Noten und Arrangements, etwa 1000 Schallplatten, 80 Tonbänder, 200 MCs, 300 CDs, 50 Videokassetten, Preise und Urkunden, Fotos, Plakate, Bücher, Zeitschriften, Programmhefte sowie 100 Aktenordner mit persönlicher Korrespondenz, Verträgen und gesammelten Zeitungsausschnitten.
Der Erwerb des Nachlasses bedeutet für das Institut für Stadtgeschichte nicht nur eine große Ehre, er ist auch Herausforderung zugleich. Die Unterlagen sollen nämlich nicht nur in den Magazinen „archiviert“ werden, das Institut möchte vielmehr den Jazz in Frankfurt lebendig halten. Sobald der Nachlass vollständig inventarisiert ist, soll er dem interessierten Publikum zugänglich gemacht werden. Das Institut plant außerdem Konzerte, Symposien und Veranstaltungen zum Jazz in Frankfurt.
Zurzeit tritt das Institut für Stadtgeschichte als Kooperationspartner für eine Wanderausstellung im Jazzinstitut Darmstadt auf.
Nähere Informationen finden Sie unter www.jazzinstitut.de.

