Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Ausgabe unseres Newsletters, der dritten übrigens, berichten wir über den ersten Frankfurter Frauenturnverein von 1848, der damaligen Alternative zu Turnvater Jahn. Keineswegs war Turnen und Sport für Frauen dieser Zeit so selbstverständlich wie heute. Mit welchen Argumenten „Mann“ sich dagegen stellte, hier können Sie es erfahren!
Schweine auf der Zeil als ständige Begleiter beim Einkaufsbummel? Unvorstellbar! Doch wir können Ihnen beweisen, dass die Banken- und Messestadt Frankfurt „in der guten alten Zeit“ viel ländlicher war, als Sie glauben werden. Ganz abgesehen von den „Begleiterscheinungen“ der Schweinehaltung mitten in der Stadt.
Dienten die selbstgehaltenen Schweine noch einer ausgewogenen Ernährung der städtischen Bevölkerung, hatte diese in den Notzeiten des 1. Weltkrieges Versorgungsprobleme. Erfinderisch musste man sein. Doch war in den Verpackungen auch enthalten was darauf zu lesen war? Amtliche Lebensmittelkontrollen werden eingeführt.
Frankfurt am Main als Kurstadt? Kein vorgezogener Aprilscherz! Frankfurt hatte schon immer große Pläne; auch die Chance, Kurstadt zu werden, prüfte man ernsthaft. Doch die Träume, wir wissen es heute, erfüllten sich nicht.
Wie Frankfurt am Main sich tatsächlich entwickelte, zeigten wir Ihnen schon in den letzten Folgen dieses Newsletters. In dieser Ausgabe beschreiben wir die Stadtentwicklung der Jahre 1890-1914 (wie immer mit den entsprechenden Kartenmaterial).
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unterhaltsamen Informationen in der neuen Ausgabe unseres Newsletters und freuen uns auf Ihre Reaktionen.
Ihr Webmaster
Inhalt:
» Frankfurter Schweinereien - Schweinehaltung in der Altstadt (Dr. Michael Matthäus)
» „Am Dom fing alles an“ - Die Stadtentwicklung vom Mittelalter bis heute, Teil 3 (Klaus Rheinfurth)
» Unerfüllte Träume: Bad Frankfurt? - Bad Nied? - Bad Sossenheim? (Dr. Konrad Schneider)
» Nicht nur „Gymnastik für ältere Frauenzimmer“ - Der Frauenturnverein von 1848 (Claudia Schüßler)
» Wenn alle Künste untergeh´n, Kochkunst bleibt ewig besteh´n (Karin Haab)