Liebe Leserinnen und Leser,
das erste Dutzend ist voll! Seit nunmehr fünf Jahren informieren wir Sie in unserem regelmäßig/unregelmäßig erscheinenden Newsletter über die Bestände des Instituts für Stadtgeschichte. Manche Kuriosität ist uns dabei begegnet, aber auch ganz praktische Informationen aus der Arbeit eines Archivs fanden ihren Leser.
So haben wir in dieser Ausgabe erneut Informationen aus den einzelnen Abteilungen des Hauses zusammen getragen, die Ihnen die Vielfalt unserer Arbeit aufzeigen.
Versenden Sie einen Brief, eine Postkarte oder ein Paket geben Sie als Adresse neben Namen, Postleitzahl und Ort, auch die Straße samt der Hausnummer an. Das haben wir so als allgemeine Regel im Kopf und denken darüber nicht weiter nach. Doch ist die Angabe von Straßennamen und Hausnummern noch gar nicht so alt. Die Häuser hatten, genau wie die Menschen die in ihnen wohnten, Namen. Wie Frankfurt am Main nun zu seinen Hausnummern gekommen ist erläutert Ihnen Klaus Rheinfurth.
Besondere Leistungen und Verdienste für die Stadt Frankfurt sollen eine Anerkennung erfahren. 1911 stiftete die Stadt Frankfurt hierfür silberne und bronzene Ehrenplaketten. Hintergrundinformationen zur Ehrenplakette und ihr Wandel im Laufe der Zeit schildert Ihnen Sigrid Kämpfer in ihrem Beitrag.
Es wird wieder kriminell! Und an dieser Stelle wissen unsere treuen Leser: Konrad Schneider hat wieder in den Criminalia-Akten des Instituts einen interessanten Fall gefunden. Diesmal wird eine besonders professionelle Geldfälscherei aufgedeckt. Erfahren Sie in Schneiders Beitrag alles über die Zusammenhänge.
Wer war W. Wächtershäuser? Sylvia Goldhammer stellte sich diese Frage im Zusammenhang mit einem Firmenjubiläum. Ihr Versuch eine befriedigende Antwort zu finden konnte nur unter Heranziehung vieler Quellen im Institut für Stadtgeschichte erfolgreich sein. Aber, trotz des Erfolges, entstehen neue Fragen, die auf eine Antwort warten.
Wieder einmal konnte unser Haus Bilderserien zur Frankfurter Geschichte erwerben. Tobias Picard berichtet über die Zugänge aus dem Fundus des Fotografen Gustav Hildebrand und gibt eine erste Einschätzung der Sammlung unter dem Titel „Schlüsselkinder, Sekretärinnen, Gastarbeiter“ ab.
Wir wünschen Ihnen spannende Unterhaltung mit diesem Newsletter und freuen uns wie immer auf Ihr feedback.
Aus dem Inhalt:
» Wie die Frankfurter zu ihren Hausnummern kamen (Klaus Rheinfurth)
» Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (Sigrid Kämpfer)
» Falschgeld aus dem Gasthaus „Zum Donnersberg“ (Dr. Konrad Schneider)
» Wer war W. Wächtershäuser? (Sylvia Goldhammer)
» Schlüsselkinder, Sekretärinnen, Gastarbeiter - Die fünfziger und sechziger Jahre im Bild (Tobias Picard)