Institut für Stadtgeschichte 
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main

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Der biographische Bericht

Der biographische Bericht: eine nicht schriftliche Quelle historischer Überlieferung [1]

von Dr. Michael Fleiter

I. Die Ergänzung dokumentierter Überlieferung durch Zeitzeugenberichte.

Wer Zeugnisse der Geschichte für die Zukunft archiviert, wünscht sich in erster Linie res facta: Das, was wirklich und unumstößlich gewesen und dessen Vorkommen in dokumentierter Form belegt ist. Ohne Fakten und Belege löst sich die überlieferte Geschichte in ein Erzeugnis der Phantasie auf. Die verbürgte Faktizität des Geschehenen hat als archivalischer Maßstab erste Priorität.

Doch darf man deren Aussagekraft nicht zu hoch ansetzen, wie es zum Beispiel in politischen Diskussionen geschieht. Da dient bisweilen der Hinweis auf ein und dasselbe Faktum oder Dokument dem einen zum Beweis seiner These und dem anderen zum Beweis des Gegenteils. Dies ist möglich, weil einer oder beide auf eine Interpretation aus dem Kontext heraus verzichten. Man verwendet den schieren empirischen Befund nicht als notwendigen, sondern als hinreichenden Grund für die Richtigkeit einer historische Aussage.

Hiermit möchte ich nicht in Abrede stellen, daß für den Historiker die Orientierung an empirischen Quellen von zentraler Bedeutung sein muß. Er kann dabei aber nicht übersehen, daß dieser Maßstab - je nach Quellenlage - manches außer acht läßt: z.B. Fragen des Stellenwerts eines Faktums und seiner Bedeutung im sozialen und politischen Kontext. Auch die subjektive und intrapsychische Verarbeitung eines historischen Ereignisses ist häufig nicht dokumentiert, vom Umgang mit ihm im nachhinein ganz zu schweigen.

Tragendes Element der historischen Überlieferung in einem erweiterten, eine enge Empirie überwindenden Sinn, können Zeitzeugen und ihre Erfahrung sein: ihre Innenansicht des Geschehens, ihre persönliche Kenntnis der Menschen und ihrer Handlungen, der Funktionen eines Dokumentes, des Stellenwerts eines Ereignisses. Die realitätsnahe, durch Beschreibung der subjektiven Reaktion ausgezeichnete Perspektive kann ihre Mitteilung zu einer wichtigen historischen Quelle werden lassen. Sie kann andere Quellen ergänzen, zu ihrer Interpretation beitragen, manchmal auch zu ihrer Relativierung oder Korrektur.

Hinzu kommt, daß die Schilderung von Zeitzeugen meist eine persönliche „message“ enthält, die über die historische Schilderung hinausgeht. Hierzu gehört die Frage, was aus dem Erlebten zu lernen oder wie mit ihm umzugehen sei. Der Zuhörer wird nicht nur mit dem vergangenen Erleben des Zeitzeugen konfrontiert, sondern auch mit einer Wertung. Diese erfolgt aus der Gegenwart heraus. So kann, unter der Hand, häufig auch vom Zeitzeugen selbst unbemerkt, eine Schilderung historischer Sachverhalte zum Zeugnis der Gegenwart werden, der Zeitzeuge zum Zeugen und Interpreten der Gegenwart.

II. Zur Geschichte der Oral History.

Ich möchte im folgenden kurz die Rolle des Zeitzeugen im Rahmen der Geschichtsaneignung skizzieren. Jahrhundertelang galten mündliche Berichte als natürliche Quelle historischer Überlieferung. Dies änderte sich im neunzehnten Jahrhundert, als eine am naturwissenschaftlichen Exaktheitsmodell orientierte Geschichtswissenschaft aufkam, die ihren Blick verstärkt auf die Faktizität der Ereignisse lenkte. Gegen metaphysische oder spekulative Geschichtsdeutungen gewandt setzte sie sich als Prototyp historischen Forschens durch. Der persönliche Zeitzeugenbericht wurde wegen der ihm anhaftenden Ungenauigkeit hierdurch in Mitleidenschaft gezogen. Doch auch im vergangenen Jahrhundert hat u.a. ein Historiker wie Droysen der subjektiven Erinnerung großes Gewicht für die Vergegenwärtigung vergangener Geschichte zugemessen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte der Zeitzeugenbericht als sekundäre Quelle der Überlieferung in den USA wieder an Bedeutung. Unter der Bezeichnung „Oral History“ wurden an der Columbia University Prominenteninterviews durchgeführt, die durch das mitgeteilte Hintergrundwissen die politische Geschichtsschreibung ergänzen sollten.

In den sechziger Jahren stellte die Entwicklung und Verbreitung des Tonbandes der ethnologischen Feldforschung ein unvergleichliches Hilfsmittel zur Verfügung. Mit seiner Hilfe ließ sich die Kulturgeschichte untergehender Völker vor dem Vergessen bewahren.

1977 unternahm das Ökomuseum Le Creusot an der Loire den Versuch, durch Tonbandinterviews mit ehemaligen Arbeitern der Region das „kollektive Gedächtnis der Arbeiterschaft“ zu erfassen. Man verstand sich als Sprachrohr derer, die sonst literarisch nie zu Worte kommen. Man sah in den mündlichen Erhebungen einen alternativen Entwurf zur bürgerlichen Geschichtsschreibung.

Vom Ende der siebziger Jahre wurde das mündliche Interview in Zweigen außerhalb der Geschichtswissenschaft, wie in der Biographieforschung der Pädagogik, unerläßlich. Durch die Erstellung qualitativer Interviews diente es der Erforschung des Selbstbildes spezieller Gruppen im Hinblick auf Sozialarbeit und pädagogische Praxis.

Neuen Auftrieb erhielt die Oral-History-Geschichtsschreibung in den letzten Jahren mit der Erforschung des Holocaust. Ich denke z. B. an das Projekt Steven Spielbergs nach dem Erfolg seines Films „Schindlers Liste“. Spielberg geht es darum, in Tausenden von Interviews zu dokumentieren, wie die Opfer den Holocaust erlebt und wie sie in der Folgezeit damit gelebt haben.

III. Die Notwendigkeit der Oral History zur Erforschung der NS-Diktatur.

Die heutige Oral History bezieht ihre geschichtswissenschaftliche Legitimation zum großen Teil aus den weißen Flecken der NS-Zeit. Der mündliche Bericht ist notwendig zur Aufhellung zentraler Themenbereiche, über die es wenig oder keine empirisch abgesicherten Befunde gibt. Ich möchte einige Beispiele aufzählen: Da ist der Bereich der städtischen Topographie: Orte der Deportationen, die nur in Täterakten dokumentiert sind. Zwangsarbeit, zu der - bis auf Eintragungen in Hausstandsbücher oder anderen Meldeunterlagen - wenig konkret überliefert ist. Oft versetzen nur mündliche Zeugnisse in die Lage, in diesen verschlossenen Bereich hineinzugelangen und Aktionen und Reaktionen der Beteiligten zu rekonstruieren. Oral History ist eine unverzichtbare Methode zur Erschließung der Opfererfahrung in der Zwangsarbeit.

Manchmal kommt es vor, daß ein Zeitzeuge dem überlieferten Bild einer Person widerspricht. Zum Beispiel, wenn er als ehemaliger Schüler in der Lage ist, auf Grund der persönlichen Kenntnis ein wertendes Urteil über einen Lehrer in der NS-Zeit zu fällen. Ob jemand, der ein Parteiabzeichen trug, wirklich ein Nazi war, weiß ein Nahestehender, der sein Handeln über längere Zeit verfolgte, bisweilen ganz genau. Die persönliche Kenntnis kann dem Persönlichkeitsprofil wichtige Aspekte hinzufügen, sogar das Bild einer Person ändern und korrigieren. Menschen sind komplexer, als daß eine Eintragung ins Parteiregister ihr Handeln und ihre Haltung insgesamt erschlösse.

Ähnlich verhält es sich mit der Bereitschaft möglicher Helfer und Retter, die unter den Bedingungen der Diktatur im geheimen agieren mußten. Von ihren Taten erfahren wir häufig nur mit Hilfe der Erinnerung geretteter Opfer oder anderer Zeitzeugen.

Es sind nicht ausschließlich politische Bedingungen, die dazu führen, daß Dinge nicht publik wurden. Vieles blieb einfach aus Bescheidenheit ungesagt, mancher Retter machte auch nach dem Krieg von seiner Tat kein Aufheben. Oft verhinderten persönliche Rücksichten, daß Menschen über andere schwiegen und deshalb zuließen, daß der Zukunft ein einseitiges Bild hinterlassen wurde. Auch aus Scham wurde geschwiegen, um sich oder andere zu schonen. In diesen und anderen Fällen sind wir auf die Erinnerung von Zeugen angewiesen. Mit ihrer Hilfe läßt sich das in Frage stehende Verhalten möglicher Weise rekonstruieren.

Die besonderen Bedingungen des Holocaustes haben zu einer documentary history geführt, die häufig nur auf Grund der Nazi-Perspektive zustande kam. Ich möchte hierzu einige Beispiele anführen, mit denen sich das Frankfurter Erzählcafé in seinen Veranstaltungen befaßt hat.

Das jüdische Leben in Frankfurt nach 1933: Hierzu liegen eine Fülle behördlicher Verfügungen vor, welche die wachsende Schikane und Verfolgung dokumentieren. Sie sind aber allein wenig aussagekräftig sind im Hinblick auf die Reaktionen der Opfer.

Zu den weißen Flecken, die in den „Akten der Täter“ ausgespart sind, zählen unbekannte Stätten der Zuflucht. Wie z. B. das Philanthropin, eine jüdische liberale Schule in Frankfurt mit über 100jähriger Tradition. Sie stand jüdischen Kindern und Jugendlichen offen, nachdem diese gezwungen worden waren, die städtischen Schulen zu verlassen. Hier konnten sie eine Zeitlang eine halbwegs normale Schulzeit erleben. Über diesen Hort inmitten der Bedrohung erfahren wir in erster Linie durch Erzählungen ehemaliger Schüler.

Ein zentraler Stellenwert zur Ausfüllung der weißen Flecken kommt Berichten aus Konzentrationslagern zu. „Die Geschichte der Lager gehört nach der Natur der Dinge, die sich dort ereigneten, zu den Bereichen, welche am spärlichsten durch schriftliche Dokumente oder andere objektivierenden Requisiten untermauert sind... Was fühlte ein Häftling... wie ertrug er den Terror, wie kann man die Alltäglichkeit der Lagertage zum Ausdruck bringen?“ (Aus: Überlegungen. Im Warteraum zum Gas. Aus den Erinnerungen eines Muselmanns. Adolf Gawalewics, Gütersloh: Verlag Jacob von Hodis, 1998, S. 21). Wie konnte man in den Lagern überleben? Von ehemaligen Häftlingen hört man: „Wir lebten auch von schönen Kindheitserinnerungen. Nichts war verloren.“ Wenn die Gefangenen miteinander sprachen, haben sie sich oft - um den quälenden Hunger zu bekämpfen - ein geistiges Kochbuch erstellt. Einige Gefangene erfuhren unerwartet Hilfe; unerwartet konnte der Haß sein, der ihnen - auch von Mitgefangenen - entgegenschlug. Unerwartet auch für den Zuhörer, dessen Bild vom Leben im Konzentrationslager sich durch derartige Berichte differenziert. Der Zuhörer wird darüber informiert, was man alles tat, um dem Leiden nicht zu erliegen. Die Kriminellen und Brutalen haben abgestumpft überlebt. Doch das Spektrum des Überlebens hatte viele Facetten. Manchen half der Glaube.

Der Tod wurde zum Alltag, auch dadurch überlebte man. „Auch wir haben uns schuldig gemacht durch Wegschauen und Unterlassen“, sagen ehemalige KZ-Insassen. Die Übergänge zwischen Nicht-Schuld und Schuld, zwischen dem Status als Opfer und dem als Täter, waren unter den Bedingungen der Lager bisweilen fließend. Unter dem Druck des Leidens, das es zu überstehen galt, verkam die Moral zu einer „Auschwitz-Moral“ (Gawalewics, s.o.). Was wird, was kann aus Menschen in einer solchen Situation werden. Neben später entstandenen schriftlichen Zeugnissen geben Erzählungen vom Lageralltag hierüber Auskunft.

Was verhilft den Zahlen der bürokratischen Erfassung des Leidens und Sterbens, die uns aus den Täterakten überliefert sind, zu menschlicher Gestalt? Es ist die Erinnerung, der biographische Bericht. Er vermag es, die erhaltenen Statistiken des Grauens zu vervollständigen.

IV. Anforderungen an den Interviewer.

Interviewer, die Zeitzeugen der NS-Zeit befragen, müssen sich auf eine besondere Situation einstellen. Ursprünglich war die Praxis der Oral History nicht darauf angelegt, Menschen zu befragen, die Erinnerungen an traumatische Erlebnisse haben oder die aus anderen Gründen, z.B. schuldhafter Verstrickung, ihre Erinnerungen nur ungern preisgeben. Eine derartige Gesprächssituation ist für manchen ungewohnt. Historiker haben es normaler Weise mit leblosen Gegenständen zu tun. Anders als in einer wertfreien Gesprächssituation erfordert die Erschließung der persönlichen Erfahrung eine besonders einfühlsame Vorgehensweise.

Die erste Grundregel lautet deshalb: ein freundlicher, empathischen Zugang ist notwendige Voraussetzung.

Zweitens: Man darf Zeitzeugen nicht „reinreißen“, beschuldigen oder anklagen. Die Frage des Taktes ist wichtig. Lothar Steinbach spricht in diesem Zusammenhang von der „Anerkennung des individuellen Geschichtsbildes“. Man muß die Rolle des Interviewers gering halten. Manchmal ist es erforderlich, Schlüsselfragen zu stellen, die eine individuelle Prägung des Gesprächspartners berücksichtigen. Der Erfolg des Interviews ist davon abhängig, wie weit der Historiker den Interviewten zu motivieren versteht, sich möglichst frei und ausgiebig zu äußern. Die zweite Grundregel heißt: Keine Bevormundung und Beschuldigung, sondern sich auf den Gesprächspartner einstellen und ein offenes Interesse an den Tag legen.

Der Interviewer darf nicht dem Irrtum erliegen, daß die Erfahrung von Leid per se mit der Richtigkeit der Aussage einhergeht. Die Opfer der Verfolgung sind gegen Vergessen, ungenaue Beobachtung, nachträgliche Veränderung, gegen die Wirklichkeit verzerrende Vorwürfe, nicht gefeit. Oft können sie nur mit Hilfe von Verdrängung überleben. Die wenigsten der Überlebenden des Nationalsozialismus sind Fachhistoriker oder Menschen, die sich zu genauer Beobachtung verpflichtet fühlen. „Wenn wir Engel gewesen wären, nur der Wahrheit verpflichtet, wären wir davongeflogen.“ So Anja Lundholm, die als politisch Verfolgte im Frauen-KZ Ravensbrück war. Nicht nur bei Tätergruppen gilt es auf der Hut zu sein, sondern auch bei den Opfern. Es scheint, als falle für manchen Interviewer die faktische Ungenauigkeit bei Opfern weniger ins Gewicht als bei Tätern. Doch Sympathie mit den Opfern zu empfinden ist eine Sache, eine andere ist es, sich vorschnell mit ihrer Darstellung zu identifizieren. Als dritte Grundregel möchte ich aufstellen: Auch bei Berichten von Opfern muß eine skeptische Vorsicht gewahrt bleiben.

Einige Historiker neigen dazu, Zeitzeugenberichte wegen mangelnder Verläßlichkeit als Element der Überlieferung schlichtweg abzulehnen. Soweit, meine ich, sollte man bei aller gebotenen Vorsicht nicht gehen. Zwar fehlt mancher Erzählung ein fester empirischer Anhaltspunkt. Statt dessen ist sie womöglich gespickt mit werthaft-normativen Aussagen. Sie darf natürlich nicht unhinterfragt übernommen werden. Dennoch kann sie zum Baustein einer geschichtlichen Rekonstruktion werden. Sie muß sich jedoch dann in plausible Beziehung setzten lassen zu anderen Quellen. Was für historische Dokumente gilt, trifft - in stärkerem Maß - auch auf Zeitzeugenaussagen zu. Als Beispiel führe ich die unterschiedlichen und sich zum Teil widersprechenden Schilderungen derjenigen an, die an der Rettungsaktion Oskar Schindlers beteiligt waren, über die ein Mitarbeiter und Mitwisser Schindlers im Erzählcafé berichtet hat. Jeder der an der Rettungsaktion Beteiligten konnte - und durfte aus Gründen der Geheimhaltung - nur Teilaspekte der Gesamtaktion kennen (von Schindler selbst abgesehen). Einzelne Aussagen können deshalb unwahrscheinlich klingen. Im größeren Zusammenhang gesehen kann ihnen jedoch Bedeutung und Gewicht zukommen. Als vierte Grundregel möchte ich deshalb festhalten: Der Historiker, der mit Zeitzeugenaussagen zu tun hat, muß sie mit anderen Hinweisen in Verbindung setzen. Von ihnen können sie dann u.U. eine Rechtfertigung erfahren oder gar als weitere Bausteine der Erklärung dienen. Bisweilen jedoch verlieren sie durch die kontextuelle Rezeption auch ihre Eindeutigkeit. Doch damit muß man leben.

Und noch etwas sollte beachten, wer Zeitzeugen interviewt. Dies gilt generell - und nicht nur für Zeitzeugen der NS-Zeit. Zeitzeugenberichte sind eine wichtige historische Informationsquelle. Manchmal jedoch sind sie vor allem als Zeugnisse des gegenwärtigen Umgangs mit vergangener Geschichte interessant - und erhaltenswert; als Zeugnis des Umgangs der jeweiligen Person mit ihrer Geschichte oder gar als Zeugnis des herrschenden Zeitgeistes. Wer selbst mit dem Zeitgeist lebt, merkt dies selten. Er hält für eine sachbezogene Aussage, was die political correctness ihm vorschreibt. Um unterscheiden zu können zwischen dem Überlieferungswert einer Aussage und ihrem Dokumentationswert für gegenwärtige Zeitströmungen muß man es fertigbringen, den Blick ein Stück über den Horizont des Zeitgeistes zu erheben. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Dafür gibt es kein Patentrezept. Dennoch möchte dies als fünfte und letzte Grundregel aufstellen. Wem es gelingt, sie zu berücksichtigen, der wird die Berichte der Zeitzeugen nach ihrem Aussagewert für die Vergangenheit und für die Gegenwart ordnen. Er wird bestimmt weniger kassieren, dafür aber mehr differenzieren.

[1] Überarbeitete Fassung eines Vortrages auf dem Hessischen Archivtag, 5. Juli 2000, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main

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