Häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions)

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Archiv- und Lesesaalnutzung:

Besuch nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit Negativnachweis (3G) und medizinischer Maske möglich. Hier finden sie alle Corona-Regelungen für den Besuch.

Wie kann ich in den Beständen des Instituts für Stadtgeschichte recherchieren?

Wenn Sie in den Beständen des Instituts für Stadtgeschichte recherchieren möchten, stehen Ihnen drei verschiedene Datenbanken zur Verfügung. Die Datenbanken mit einem direkten Link auf diese stellen wir Ihnen hier vor:

In unseren drei Anleitungen zum Herunterladen werden die Recherchemöglichkeiten ausführlich erläutert (siehe auch rechte Spalte):

Wie finde ich, die für mich relevanten Unterlagen?

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich vor dem ersten Archivbesuch gut in die Thematik einzulesen. Einen Überblick über die Literatur zu Ihrem Thema können Sie sich in unserem Bibliothekskatalog verschaffen. Weitere Frankfurt-Literatur finden Sie in den Katalogen der Universitätsbibliothek oder der Hessischen Bibliographie. In einem ersten Schritt sollten Sie also stets prüfen, ob es zu der eigenen Forschungsfrage bereits Literatur gibt – und ob darin vielleicht sogar Hinweise auf archivische Quellen genannt werden.

Möchten Sie dann selbst forschen, lohnt sich der Weg in das Institut für Stadtgeschichte. Historische Akten, Bilder, Flugschriften, Plakate, Fotos – all diese Quellen finden Sie bei uns. Im Gegensatz zu Büchern handelt es sich bei diesen Archivalien in der Regel um Unikate, also um Dokumente, die es nur einmal gibt. Sie dürfen daher nur in den Archiven selbst eingesehen und nicht ausgeliehen werden. Für die Vorbereitung Ihres Archivbesuchs können folgende Arbeitsschritte hilfreich sein:

  1. Grenzen Sie Ihre Fragestellung so weit wie möglich ein. Gute Fragestellungen sind z. B.: „Wie entwickelte sich die Schule xy im Zeitraum von ... bis ...?“, während die Fragestellung „Ich interessiere mich für die Geschichte von Schulen“ noch zu weit gefasst ist.
  2. Überlegen Sie, ob Sie im Institut für Stadtgeschichte oder eher in einem anderen Archiv Informationen zu Ihrer Fragestellung finden können. Um beim Beispiel der Schulen zu bleiben: Das städtische Schulamt ist u.a. zuständig für die Schulgebäude, die Ausstattung mit Lehrmaterialien und die Schülerbeförderung. Für die Fachaufsicht, die Einstellung von Lehrern etc. ist aber das Land zuständig. Insofern findet man Teile der Überlieferung im Institut für Stadtgeschichte, andere aber im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Noch komplizierter wird dies, wenn man sich für frühere Zeiten interessiert. Schulen unterstanden bis zu ihrer Verstaatlichung im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert nämlich der Aufsicht der Kirche. Archivalien, die über die Geschichte der Schule bis in diese Zeit Auskunft geben können, findet man somit eher im Kirchenarchiv. Wie dieses Beispiel zeigt, ist bei der Vorbereitung eines Archivbesuchs also stets zu überlegen: Welche Institution war zu welcher Zeit für mein Thema zuständig – und unter welcher Aufsicht stand diese? War dies der Staat, die Stadt oder vielleicht sogar die Kirche?
  3. Oftmals ist es hilfreich, wenn Sie uns vor Ihrem Besuch kurz anschreiben und Ihre Fragestellung skizzieren. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Artikel Benutzerbetreuung.
  4. Zahlreiche Archivbestände finden Sie in unseren online verfügbaren Datenbanken, in denen Sie selbst recherchieren können. Hier können Sie entweder in der Datenbank ISGBild zu unseren beschreibenden Daten über Fotos, Karten, Pläne, Plakate oder in der Datenbank ISG zu den Akten, Urkunden, Amtsbüchern recherchieren und dabei nach Schlagworten oder auch nach der Struktur der Bestände vorgehen. Die Datenbanken und weitere Anleitungen zur Suche finden Sie hier.
  5. Wenn Sie in der Datenbank ISG Unterlagen gefunden haben, können Sie diese direkt über die Datenbank zur Einsicht in den Lesesaal bestellen. Bei den Bildern, Karten, Plänen und Postkarten ist es allerdings notwendig, dass Sie einen Termin mit den betreuenden Sachbearbeitern vereinbaren. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Informationen zu Ihrem Archivbesuch vor Ort erhalten sie hier.

Wann ist der Lesesaal des Instituts für Stadtgeschichte geöffnet?

Der Lesesaal des Instituts für Stadtgeschichte ist montags bis freitags von 8:30-17:00 Uhr geöffnet. Während der Corona-Pandemie ist eine Voranmeldung zwingend, siehe hier:

Wie melde ich mich zur Benutzung des Lesesaals an?

BITTE BEACHTEN SIE: Während der Corona-Pandemie ist eine Voranmeldung zwingend, siehe hier:

Bei Ihrem ersten Besuch erhalten Sie ein Anmeldeformular, in das Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und das Forschungsinteresse eintragen. Das Anmeldeformular kann auch im Voraus am PC ausgefüllt und unterschrieben mitgebracht werden. Bitte bringen Sie zur Anmeldung ein Ausweisdokument mit.

Wo kann ich die Archivalien und den Bibliotheksbestand einsehen?

Die Archivalien und der Bibliotheksbestand können nach vorheriger Bestellung im Lesesaal eingesehen werden. Eine Ausleihe außer Haus ist nicht möglich.

Wie viele Archivalien darf ich pro Besuch bestellen?

Pro Besuch dürfen im Regelfall sechs Archivalien bestellt werden. In Ausnahmefällen, wie bei einer sehr langen Anreise, kann nach Absprache das Kontingent erhöht werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Mitarbeitenden des Lesesaals (E-Mail an oder telefonisch unter 069-212-37914)

Wie bestelle ich Archivalien?

Der überwiegende Teil der Archivalien kann direkt über die ISG Datenbank bestellt werden. Hierzu klicken Sie auf das Symbol Briefumschlag neben der Treffernummer. Damit ist die Archivale in den Warenkorb (blaue Schaltfläche Korb) eingestellt und Sie können nach Auswahl aller benötigten Unterlagen die Bestellung aufgeben. Eine ausführliche Anleitung zur Recherche finden Sie hier. Archivalien, die bislang nur in analogen Findmitteln oder in an die Bestandsverzeichnung angehängten PDF-Dokumenten (DigiDok) verzeichnet sind, können per E-Mail an oder direkt vor Ort bestellt werden.

Welche Möglichkeiten gibt es, Archivalien einzusehen, die aufgrund archivgesetzlicher Schutzfristen für die Benutzung gesperrt sind?

In Ausnahmefällen können die Schutzfristen verkürzt werden. Hierfür muss ein Antrag auf Schutzfristverkürzung gestellt werden. Wir empfehlen, den Antrag digital auszufüllen und vor der Eingabe mit der zuständigen Sachbearbeiter*in abzusprechen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wann sind die Aushebungszeiten der Archivalien?

Die Aushebungszeiten im Tiefmagazin sind 9:00 und 14:00 Uhr. Bestellungen aus unserem Magazin in der Borsigallee benötigen zwei Werktage Vorlauf.

Wie viele Tage im Voraus sollte ich die Archivalien bestellen?

Da die Archivalien zum Teil im Außenmagazin gelagert werden oder auf etwaige archivgesetzliche Schutzfristen geprüft werden müssen, empfiehlt es sich, sie zwei bis drei Werktage vor dem Besuch zu bestellen. Bei einer langen Anreise kann es sinnvoll sein, bereits ca. 3 Wochen vor dem Besuch mit dem Lesesaalpersonal oder den für die Bestände zuständigen Sachbearbeitenden Kontakt aufzunehmen, um in Erfahrung zu bringen, ob die zu bestellenden Archivalien mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund gesetzlicher Schutzfristen noch für die Benutzung gesperrt sind. In diesem Fall sollten die Archivalien frühzeitig bestellt werden, damit ausreichend Zeit für die Stellung und Bearbeitung eines Antrags auf Schutzfristenverkürzung vorhanden ist.

Wie erhalte ich Zugang zum Bibliotheksbestand?

Der Bibliotheksbestand kann über den Katalog der Frankfurter Museumsbibliotheken recherchiert werden. Hierbei empfiehlt es sich, in der Suche auf den Katalog des Instituts für Stadtgeschichte einzuschränken. Zur Bestellung der Publikationen in den Lesesaal wenden Sie sich bitte an die Bibliotheksmitarbeitenden (E-Mail an oder telefonisch unter 069-212-48391). Die Bereitstellung kann im Regelfall innerhalb eines Werktages erfolgen. Ist im Bibliothekskatalog als Standort „Lesesaal“ angegeben, können Sie das Werk ohne vorherige Bestellung direkt dem Freihandbestand des Lesesaals entnehmen.

Wie lange werden die Archivalien und Bücher nach der Bestellung im Lesesaal aufbewahrt?

Die Archivalien und Bücher werden im Regelfall maximal vier Wochen im Lesesaal aufbewahrt. Nach Absprache ist auch eine längere Nutzungsdauer möglich.

Wie erhalte ich Zugang zu Karten und Plakaten?

Die Einsichtnahme von Karten und Plakaten erfolgt im Lesesaal nach Terminvereinbarung mit der zuständigen Sachbearbeiter*in. Kontaktdaten finden Sie hier. Sie können unter auch eine E-Mail an die allgemeine Adresse des Instituts schreiben. Die Bestellung wird nach Terminvereinbarung entweder über die Online-Datenbank „ISG Bild“ oder direkt bei der zuständigen Sachbearbeiter*in unter Angabe des Motivs und möglichst der Signaturen aufgegeben. Eine ausführliche Erläuterung der Recherchemöglichkeiten finden Sie hier. Es können maximal zehn Karten oder Plakaten bestellt werden.

Wie erhalte ich Zugang zur Fotosammlung?

Originale aus der Datenbank „ISG Bild“ können Sie im Gegensatz zu den Archivalien nicht direkt in den Lesesaal bestellen. Vereinbaren Sie bitte einen Termin mit der zuständigen Mitarbeiter*in. Die Namen und Kontaktadressen der Mitarbeitenden finden Sie unter Bildnutzung. Die Bestellung erfolgt nach Terminvereinbarung entweder über die Online-Datenbank „ISG Bild“ oder direkt bei der zuständigen Sachbearbeiter*in. Eine ausführliche Erläuterung der Recherchemöglichkeiten finden Sie hier.

Gibt es im Lesesaal W-LAN?

Im Lesesaal steht ein freies WLAN unter dem Namen „FrankfurtCity“ zur Verfügung. Es kann ohne Anmeldung genutzt werden.

Was darf ich in den Lesesaal mitbringen?

Jacken, Mäntel, Schirme, Taschen, Koffer und ähnliche Gegenstände sowie Speisen und Getränke dürfen im Lesesaal, der Bibliothek und im gesamten Sammlungsbereich nicht mitgeführt werden. Im Erdgeschoss stehen Garderoben zur Verfügung. Um Archivalien zur privaten Nutzung abzufotografieren, empfiehlt es sich eine Kamera mitzubringen.

Wie kann ich mir Bestände auf Mikrofiches und Mikrofilmen anschauen?

Für die Arbeit mit Mikrofilmen und Mikrofiches steht im Lesesaal ein Readerprinter zur Verfügung. Benutzende, die mit dem Readerprinter arbeiten wollen, sollten mindestens einen Tag im Voraus einen Termin vereinbaren. Gebucht werden können maximal zwei ca. zweistündige Zeitfenster pro Tag. Die Reservierung kann telefonisch unter der Rufnummer (069) 212-37 914 oder per E-Mail an erfolgen.

Welche Reproduktionsmöglichkeiten gibt es für Archivalien?

Für private Zwecke dürfen die Archivalien nach dem Ausfüllen einer Nutzungsgenehmigung mit einer eigenen Kamera im Lesesaal abfotografiert werden. Alternativ kann ein Aufsichtsscanner zum selbständigen Scannen von Archivalien genutzt werden. Im Lesesaal können zudem kostenpflichtige Reproduktionsaufträge bis zu einem Umfang von maximal 120 Seiten aufgegeben werden. Nähere Informationen zu den Kosten finden Sie hier. Sollten Sie Bilder zur Veröffentlichung benötigen, wenden Sie sich bitte an die für den jeweiligen Bestand zuständige Sachbearbeiter*in.

Ist die Nutzung der Archivalien kostenpflichtig?

Die Bereitstellung der Archivalien für gewerbliche Zwecke ist kostenpflichtig. Es wird eine Bereitstellungsgebühr von 25 € erhoben.

Welche Datenbanken stehen im Lesesaal zur Verfügung?

Im Lesesaal stehen an zwei PCs folgende Datenbanken zur Verfügung:

Welche Regeln gibt es im Umgang mit Archivalien und Bibliotheksgut?

Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem wertvollen Archiv-und Bibliotheksgut tragen Sie zu dessen Erhaltung bei. Die wichtigsten Regeln finden Sie hier.