Digitalisierung

Mit der Digitalisierung von Archivalien und Beständen eröffnen sich für die Archive und andere Kulturgut verwahrende Institutionen (z. B. Bibliotheken und Museen) seit einigen Jahren neue Möglichkeiten der Präsentation – sei es im Lesesaal oder im Internet. Gleichzeitig werden die wertvollen Dokumente geschützt und langfristig gesichert, denn eine Vorlage der Originale im Lesesaal ist nicht mehr in jedem Fall notwendig. Das Institut für Stadtgeschichte ist bestrebt, den Anteil seiner digitalisierten Archivalien kontinuierlich zu erhöhen. Hierzu steht eine technisch gut ausgerüstete Digitalisierungs- und Fotostelle zur Verfügung. Diese übernimmt neben größeren Scanaufträgen für die Nutzerinnen und Nutzer des Instituts auch die Digitalisierung für interne Zwecke. Seit kurzem werden auch umfassendere interne Digitalisierungskampagnen vorangetrieben. Zukünftig angestrebt werden neben der Durchführung klar umrissener eigener Digitalisierungsaktivitäten auch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (public-private-partnership) bzw. Kooperationen im Rahmen von Drittmittelprojekten. Die Arbeitsplätze nahezu aller Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen sind zur raschen Abwicklung kleinerer Aufträge mit einfachen Scannern ausgestattet. Außerdem ist nach Rücksprache die Digitalisierung durch Nutzer im Lesesaal möglich (z. B. durch Abfotografieren bzw. Nutzung eines vorhandenen A2-Scanners).