Institut für Stadtgeschichte 
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main

Stadtchronik

Chronik der Stadt Frankfurt am Main

An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Chronik der Stadt Frankfurt am Main zur Lektüre anbieten.

Schwerpunkte der Frankfurter Geschichte werden in ihrem Zusammenhang dargestellt. Um eine gewisse Übersichtlichkeit bieten zu können, haben wir die Chronik in sechs Kapitel unterteilt. Die Kapitel sind in sich abgeschlossen und in der angegebenen Reihenfolge, als auch einzeln nach persönlichem Interesse lesbar.

Einen Schnellüberblick bietet Ihnen die  Zeittafel zur Frankfurter Geschichte.

Vorgeschichte und frühes Mittelalter

Sesterz Bandkeramische Funde der Zeit um 5000 vor Christus sind erste Zeugnisse für eine Besiedlung der Mainlandschaften um Frankfurt. Unzweifelhaft nachweisen läßt sich die Anwesenheit von Menschen im Bereich des heutigen Stadtgebiets jedoch erst für die Jungsteinzeit 2000 Jahre später.  ... weiter

Die Reichsstadt 1219-1806

Sachsenchronik, AusschnittAls Königsstadt untersteht Frankfurt zunächst der Verwaltung eines Vogts, an ihrer Spitze amtiert aber bereits seit 1189 als Vertreter des Königs und Vorsitzender des Gerichts ein Schultheiß. 1220 wird die königliche Vogtei aufgehoben. Der Schultheiß ist nun alleiniger Wahrer der Reichsrechte und des Reichsguts und übt mit den Schöffen die Verwaltung aus.  ... weiter

Die Frankfurter Messe

MesseprivilegDie Stadtwerdung und der Aufstieg Frankfurts zu einem europäischen Handelszentrum sind eng verknüpft mit der Entwicklung der Frankfurter Messe, die im Talmud-Kommentar des Rabbi Elieser ben Nathan aus Mainz (ca.1090 - 1170) um 1160 erstmals erwähnt wird.  ... weiter

Dalbergzeit und Freie Stadt 1806-1866

Obermainkai, 1850Im Rheinbundvertrag von 1806 wird Frankfurt mit Aschaffenburg, Regensburg, Wetzlar und einigen anderen Gebieten dem letzten Mainzer Erzbischof Karl von Dalberg als Fürstentum zugesprochen und 1810 zum Großherzogtum erhoben. Dalberg erweist sich als ein aufgeklärt-fortschrittlicher Herrscher, der die Stadt mit Hilfe einer fürstlichen Behörde, der Generalkommission, regiert.  ... weiter

Die Entwicklung zur modernen Großstadt 1866-1945

HauptbahnhofMit dem Gemeindeverfassungsgesetz vom 25. März und der Einführung der Preußischen Verfassung am 1. Oktober 1867 wird das politische Leben in Frankfurt neu geordnet. Der ehemals souveräne Stadtstaat ist nun fest in den preußischen Staat eingebunden. An der Spitze der Stadt stehen zwei Bürgermeister, die jeweils von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und vom König bestätigt werden müssen. Nach außen wird die Stadt durch Magistrat und Stadtverordnetenversammlung vertreten.  ... weiter

Die Zeitgeschichte 1945-2004

Frankfurter SkylineAus der ersten Kommunalwahl nach dem Zweiten Weltkrieg geht die SPD als stärkste Fraktion hervor: 39,9% SPD, 33,6% CDU, 11,6% KPD, 1,3% LPD. Am 21. Juni 1946 tritt die erste frei und demokratisch gewählte Stadtverordnetenversammlung seit Beginn der Naziherrschaft im großen Sitzungssaal des Polizeipräsidiums zusammen. Sie wählt am 25. Juli den Oberstadtdirektor von Düsseldorf, Walter Kolb, zum Oberbürgermeister, der am 1. August 1946 in der Aula der Universität in sein Amt eingeführt wird.  ... weiter

© Helmut Nordmeyer

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