| 1311 | Erste Erwähnung von zwei aus dem Rat gewählten Bürgermeistern, die schrittweise die Funktionen des Schultheißen übernehmen. |
| 1320 | Mit der Einführung einer festen Stadtsteuer entsteht in Frankfurt eine städtische Steuerverwaltung. |
| 1329/30 | Die Frankfurter Bürger erhalten im ganzen Reich Zollfreiheit. Außerdem erlaubt Kaiser Ludwig der Baier der Stadt, eine zweite Messe abzuhalten (Fasten- bzw. Frühjahrsmesse). |
| 1333 | Kaiser Ludwig gestattet die Erweiterung der Stadt. Die Neustadt wird durch eine neue Stadtmauer und eine Landwehr gesichert. Die alte Befestigung (Staufenmauer) wird nach und nach geschleift. |
| 1349 | Die Frankfurter Judengemeinde geht in einem Pogrom ein zweites Mal unter. Erst 1360 kommt es zu einer Wiederansiedlung. |
| 1356 | Mit der Goldenen Bulle, dem Reichsgrundgesetz, wird Frankfurt endgültig zur Stätte der deutschen Königswahl. |
| 1366 | Ein Aufstand der Zünfte gegen die patrizische Ratsoligarchie wird niedergeschlagen. |
| 1372 | Mit Übernahme der Reichspfandschaft über das Schultheißenamt, den Reichswald und die halbe Judensteuer festigt die Stadt ihre Stellung gegenüber dem König. |
| 1389 | Die Beteiligung Frankfurts am Krieg des Rheinischen Städtebunds endet mit der Niederlage bei Kronberg. |
| 1405 | Erwerb der Häuser Zum Römer und Zum Schwan durch den Rat und Umbau zum Rathaus. |
| 1418 | König Sigmund richtet in Frankfurt eine Reichsmünze ein. |
| 1462 | Die Frankfurter Juden werden auf kaiserlichen Befehl in ein Ghetto am Rande der Stadt, die Judengasse, umgesiedelt. |
| 1478 | Auf der Frankfurter Messe sind erstmals auch Buchhändler vertreten. |
| 1500 | Frankfurt hat etwa 10.000 Einwohner. |
© Helmut Nordmeyer