Texte der Tafel
Nicht weit von hier, in der heutigen Ludwig-Landmann-Str. 210-216, befand sich von Anfang 1943 bis März 1945 ein Zwangsarbeiterlager.
Etwa 340 Frauen, überwiegend aus der Ukraine, Rußland und Weißrußland, die bei der Firma Hartmann & Braun arbeiteten, waren hier unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht.
Bei Luftangriffen war ihnen der Zutritt zu Luftschutzbunkern verwehrt.
„Verantwortung aber gebietet das Bemühen, das Leid der Opfer zu begreifen.“ Rafael Seligmann
Ort
Ludwig-Landmann-Str./Stephan-Heise-Str.
Enthüllungsdatum
06.12.1995
Ausführung
Bronzetafel, 60 x 90 cm, Gestaltung: Günter Maniewski
