Institut für Stadtgeschichte 
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main

Ihr Archiv bei uns!

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Machen Sie mehr aus Ihrem Papier! - Anregungen für Wirtschaftsunternehmen, Verbände, Vereine und Privatpersonen.

Wer die Geschichte einer Stadt in möglichst vielen Facetten kennenlernen will, muss neben der amtlichen Überlieferung auch das nichtamtliche Schriftgut berücksichtigen. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang Nachlässen sowie Firmen- und Vereinsarchiven zu.

Nachlässe

OB Kolb bei SchuttaktionEine wichtige Aufgabe für uns besteht in der Bewahrung des Andenkens Frankfurter Persönlichkeiten. Nachlässe sind eine wertvolle Quelle für die Personenforschung, aber auch für die Alltagsgeschichte. Zur Zeit besitzt das Institut rund 300 Nachlässe von Kommunalpolitikern, Künstlern, Journalisten, Schauspielern, Vereinsfunktionären, Wissenschaftlern und anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Dazu gehören unter anderem die Nachlässe der ehemaligen Oberbürgermeister, des Abgeordneten der Nationalversammlung von 1919 Max Quarck, des Gründers der Binding-Brauerei Conrad Binding, des „Altstadtvaters“ Fried Lübbecke, des Zeichners Lino Salini, der Schauspielerin Lia Wöhr u.v.m.

Abb.: Walter Kolb, Schuttaktion Römerberg, 1946

Wirtschaftsarchiv

FahrradkatalogDas Leben eines Landes, einer Region oder einer Stadt wird in erheblichem Maße durch Industrie, Gewerbe und Handel geprägt. Wirtschaftsarchive bilden die Grundlage wirtschafts-, technik- und sozialgeschichtlicher Forschung. Die Bewahrung von Firmenarchiven für die Nachwelt ist ein wichtiges historisches Anliegen. Zu den zahlreichen Archiven bekannter Frankfurter Firmen, die wir bisher übernommen haben, zählen unter anderem die Archive des Bankhauses Gebrüder Bethmann, der Kosmetikfirma J. G. Mouson, der Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer AG, der Elektrofirma Hartmann und Braun und der Lebensmittelkette Latscha.

Abb.:Adlerwerke, Fahrradkatalog, 1904

Vereinsarchiv

Postkarte Turn- und FechtclubZu den Vereinen und Vereinigungen gehören neben den klassischen Sport- und Gesangsvereinen auch Stiftungen, Bürgerinitiativen, Parteien und freie Gruppierungen. Ziel unserer Sammlungstätigkeit ist, möglichst viele politische, kulturelle und soziale Bereiche, in denen sich Menschen engagieren, abzudecken. Im Augenblick finden sich im Magazin des Instituts mehr als 100 Archive der unterschiedlichsten Vereinigungen. Genannt seien hier nur der Frankfurter Turnverein von 1860, die Alte Oper AG, der Physikalische Verein, der International Women's Club und die Dr. Senckenbergische Stiftung.

Abb.: Turn&Fechtclub Frankfurt am Main, Reichspostkarte, 1897

Nicht nur die genannten Sachgebiete sind daran interessiert „nichtamtliche Überlieferung“ zu übernehmen, alle Abteilungen unseres Hauses freuen sich über Angebote. Schon so mancher Schatz wurde auf einem Dachboden oder in einem Keller entdeckt und ist nun Teil unserer Sammlung, Dank Ihrer Mitwirkung.

Wir interessieren uns für ...

Unsere Bestände ...

Wenn Sie nun ...

Wir gewährleisten...

Auf Wunsch sichten wir Ihre Unterlagen oder Ihr Archiv bei Ihnen im Haus.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung:

Nachlässe: Silvia Stenger, Tel. 069/212-37 045
Wirtschaftsarchiv: Sylvia Goldhammer, Tel. 069/212-37 044
Vereinsarchiv: Claudia Schüssler, Tel. 069/212-34 762

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