Ähnlich wie beim Frankfurter Erzählcafé ist die Stadt Frankfurt Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe Frankfurt-er-lesen. Sie wurde 1999 am Institut für Stadtgeschichte eingerichtet, Leiter der Reihe ist Dr. Michael Fleiter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts.
In ihr lesen Frankfurter Schriftstellerinnen und Schriftsteller und solche, die sich literarisch mit Frankfurt befassen, aus ihren Werken. Manche Lesungen sind Werken verstorbener Frankfurter Schriftsteller gewidmet. Die Lesungen haben unterschiedliche Aspekte zum Inhalt. Sie behandeln z. B. die innerstädtische Architektur und ihren Wandel; sie beleuchten mittels originalgetreuer oder erfundener Kriminalgeschichten Randzonen - und Zentren - der Großstadt; sie schildern Menschen, Milieus und Stimmungen von gestern und heute. In den vorgelesenen Auszügen aus Romanen, den Essays und Gedichten spiegeln sich Eindrücke wider, die - bisweilen höchst subjektiv - den Geist der Stadt spüren lassen, der im Medium Literatur zum Leben erweckt wird.
Das Archiv des Instituts für Stadtgeschichte übernimmt die Tonbandmitschnitte der Veranstaltungen in seine Sammlung sowie Fotos der vortragenden Literaten und die entsprechende Literatur. Die Veranstaltungen finden einmal monatlich in den Räumen des Instituts für Stadtgeschichte statt, das heißt im Refektorium, Dormitorium oder Kreuzgang des Karmeliterklosters.
Der Eintritt beträgt 4,00 EURO.