Institut für Stadtgeschichte 
Karmeliterkloster, Frankfurt am Main

Veranstaltungen im Karmeliterkloster

Ausstellung:
„100 Jahre unter einer Kuppel“

Ausstellungsplakat Festhalle

Die Geschichte der Festhalle Frankfurt

Die Festhalle ist die Keimzelle der modernen Messe Frankfurt. Aus der 1907 gegründeten Ausstellungs- und Festhallen-Gesellschaft mbH ist die Messe Frankfurt GmbH hervorgegangen. In der am 19. Mai 1909 in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. eingeweihten Festhalle bündeln sich wie in keinem anderen Bauwerk der Stadt Wirtschaft, Sport, Kultur und Politik.

Der von Friedrich von Thiersch entworfene, im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte und 1949/50 wieder aufgebaute Kuppelbau ist eines der geschichtsträchtigsten Gebäude der Mainmetropole. In Frankfurts „Gudd Stubb“ wurden nicht nur internationale Messen und Ausstellungen veranstaltet, hier haben Rudi Altig und Didi Thurau beim 6-Tage-Rennen in die Pedale getreten, Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler bei Holiday on Ice das Publikum verzaubert oder Josef Neckermann und Hugo Simon beim Reitturnier hoch zu Ross Triumphe gefeiert. Von Paul McCartney bis Luciano Pavarotti waren alle großen Stars der Musikszene in dem Kuppelbau „Live on Stage“.

Die Fotoausstellung erzählt die Geschichte der Festhalle anhand von rund 120 Bildern sowie von 50 Exponaten aus Privatsammlungen und lässt viele Erinnerungen wieder lebendig werden. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten setzt das Institut für Stadtgeschichte mit „100 Jahre unter einer Kuppel“ die Reihe der erfolgreichen Fotoausstellungen zu Frankfurter Themen im Dormitorium fort.

Festhalle Frankfurt, 1954

Das Ostdreieck mit der neuen Messehalle (links), der Festhalle, dem Verwaltungsgebäude (rechts)
und dem teilweise verdeckten Haupteingang, um 1954. © Sammlung Helmut Frömelt

Dauer: 13.10.2009-18.04.2010
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30-18.00 Uhr, Sa, So 11.00-18.00 Uhr
Ort: Dormitorium
Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
Eintritt: frei

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