Ausstellungen

Das Institut für Stadtgeschichte zeigt wechselnde Ausstellungen zu stadthistorischen Themen und Werkschauen Frankfurter Künstler:innen. Eine Dauerausstellung beleuchtet die Wandmalereien Jörg Ratgebs im Karmeliterkloster.

Digitale Ausstellungseinblicke ergänzen aktuelle und frühere Ausstellungen um medialen Content. Einen Ausstellungsrückblick finden Sie in der rechten Spalte über das Auswahlfeld. Der Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei.

Öffnungszeiten der Ausstellungen: Mo–So 11–18 Uhr

Dauerausstellung

Thomas Werner:
WandBild (für Jerg)

© Thomas Werner: WandBild 2021

Großformatige und mehrteilige Bilder mit einer warmen, lebendigen und oft leuchtenden Farbpalette sind die offensichtlichen Merkmale der Malerei von Thomas Werner (geb. 1957 in Neu-Ulm). Der in Frankfurt lebende Künstler nutzte für sein großformatiges WandBild, das er eigens für das Karmeliterkloster schuf, die berühmten Wandmalereien Jörg Ratgebs als Inspirationsquelle. Elemente aus diesen Wandmalereien werden in der Ausstellung mit Motiven aus Werners Bilderwelt kombiniert.

Wandbild (für Jerg)
Zu sehen im Foyer des Karmeliterklosters
© Uwe Dettmar

Die grundlegenden Fragen nach dem Verhältnis zwischen Abstraktion und Figuration, zwischen digitalen und analogen Bildern sowie zwischen vermittelten und erlebten Erfahrungen reflektiert und bearbeitet Thomas Werner auf der Leinwand.

Wandbild (für Jerg)
Detailausschnitt
© Uwe Dettmar

Da er sich für Bilder aus allen Kontexten interessiert, waren gerade auch die Wandmalereien, die Jörg Ratgeb vor 500 Jahren für das Karmeliterkloster schuf, seine erste Inspirationsquelle für das „WandBild“. Für die Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte schuf er ein neunteiliges großformatiges Gemälde, das zwei Elemente aus Jörg Ratgebs Wandmalerei mit zwei Motiven aus Werners Bilderwelt kombiniert.

Wandbild (für Jerg)
Gesamtbild im Foyer
© Uwe Dettmar

Der Titel „WandBild (für Jerg)“ ist konzeptuell zu verstehen, er ist Teil des Werkes und fungiert als zusätzliche Ebene. Die Wand wird nicht nur zum Hintergrund und Kontext, in dem sich ein zeitgenössisches Szenario abspielt, sondern auch zu einem Symbol für das Erreichen eines bestimmten Standorts, über den hinaus wir nicht sehen können.

Text: Adela Demetja, Kuratorin der Ausstellung