Bildmaterial im Institut für Stadtgeschichte

AB 20.08.: Nutzung des Lesesaals und der Sammlungen nur nach Voranmeldung und mit Negativnachweis (Impfung, Genesung, Negativtest) möglich!

Bedingt durch die andauernde Corona-Pandemie kommt es zu Einschränkungen bei der Nutzung der Sammlungsbestände. Eine Einsicht vor Ort kann unter Umständen nicht möglich sein. Bitte kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.

Die Einsicht von Materialien im Sammlungsbereich (Bildersammlung) ist montags, dienstags, donnerstags und freitags möglich.

Corona-Regeln für die Nutzung des Sammlungsbereichs

Grundsätzliches

  • Für die Nutzung des Sammlungsbereichs ist immer eine vorherige Anmeldung und Terminvergabe notwendig. Bitte wenden Sie sich dafür an den zuständigen Sachbearbeiter.
  • Bitte beachten Sie, dass die Bestellung mindestens drei Tage im Voraus erfolgen muss.
  • Es steht jeweils ein Zeitfenster von maximal zwei Stunden zur Verfügung.
  • Es besteht die Pflicht, während des gesamten Aufenthaltes eine medizinische Maske (OP-Masken oder Schutzmasken ohne Ausatemventil der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) zu tragen.
  • Jacken, Mäntel, Schirme, Taschen, Koffer und ähnliche Gegenstände sowie Speisen und Getränke dürfen im Lesesaal, der Bibliothek und im gesamten Sammlungsbereich nicht mitgeführt werden. Im Erdgeschoss stehen Garderoben zur Verfügung.
  • Im Foyer im 1. Stock haben wir für Sie einen Beratungstisch mit Plexiglas-Trennwand aufgestellt. Diesen nutzen wir für die Eingangsgespräche.
  • Die Sichtung des Sammlungsgutes erfolgt je nach Art der gewünschten Objekte im Lesesaal oder im Flur im 1. Stock.
  • Bis auf Weiteres sollte sich jeweils nur ein Benutzer im Sammlungsbereich aufhalten.
  • Archivgut, das im Lesesaal eingesehen wird, kann dort abfotografiert werden.

Bilder

  • Eine Einsichtnahme in die Fotos ist aufgrund der Hygiene- und Abstandsregelungen nur im vorderen, großen Teil des Flures möglich.
  • Im Lesesaal sind die Fotos aus der Porträtsammlung (S7P), aus verschiedenen Fotografen-Nachlässen, aus den Sachgebieten Wirtschaftsarchiv, Nachlässe und Vereine und aus einzelnen topografischen Bereichen einsehbar. Die Bestellung erfolgt entweder über die Online-Datenbank „ISG Bild“ oder direkt beim zuständigen Sachbearbeiter.
  • Bei einigen Sammlungsbereichen wie z.B. bei den Postkarten ist ggf. eine Sichtung im Aufbewahrungsraum möglich.
  • Für die Nutzung der Fotos erhalten Sie bei uns Handschuhe.
  • Unsere Mitarbeiter tragen zusätzlich ein Gesichts-Visier, wenn eine Beratung an den Fotoschränken erforderlich ist.
  • Für das Fotografieren im großen Flur ist der Tisch unter der Treppe zu nutzen.

AV-Medien

  • Die Sichtung von Film- und Tonmaterial, das in der Online-Datenbank „ISG-Bild“ verzeichnet und bereits digitalisiert ist (steht jeweils dabei), erfolgt am Multimedia-PC im Lesesaal. Bitte reservieren Sie rechtzeitig einen Termin, bestellen das Material unter Angabe der Signaturen vor und bringen Sie einen eigenen Kopfhörer mit.
  • Filme, die noch nicht digitalisiert sind, können nach Terminabsprache mit dem Sachbearbeiter im Archiv des Deutschen Filmmuseums in Wiesbaden-Biebrich gesichtet werden.

Karten und Plakate

  • Die Einsichtnahme von Karten und Plakaten erfolgt im Lesesaal nach Terminvereinbarung mit dem zuständigen Sachbearbeiter.
  • Die Bestellung erfolgt entweder über die Online-Datenbank „ISG Bild“ oder direkt beim zuständigen Sachbearbeiter unter Angabe des Motivs und möglichst der Signaturen.
  • Es können maximal zehn Karten oder Plakate bestellt werden.
  • Die Bestände Stadtgrundkarten (S8-STK) und Kartensammlung Stadtpläne (S8-Stpl) sind nur als Digitalisate im Lesesaal einsehbar.
  • Eine Vorlage der Originalpläne der Stadtgrundkarten (S8-STK) und des Stadtplanbestands (S8-Stpl) ist aus bestandserhalterischen Gründen nicht möglich. Dies betrifft auch einzelne Karten aus anderen Kartenbeständen.
  • Die Bestellung von Kartendigitalisaten dauert ca. 2 Wochen.

Nachlässe, Vereine, Wirtschaftsarchiv

  • Die Nutzung der Unterlagen dieser Sachgebiete erfolgt mit Ausnahme von Sonderformaten im Lesesaal nach den dort gültigen Bestimmungen.

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Im Institut für Stadtgeschichte können Sie vielfältige Bildsammlungen finden, darunter mehr als zwei Millionen Fotos, Grafiken und Zeichnungen, aber auch Plakate, Postkarten, Karten und Pläne. Sie können dieses Material ansehen und nutzen – sofern die Bestände ausreichend erschlossen sind und konservatorische Gründe nicht dagegen sprechen. Zu beachten sind dabei neben dem Hessischen Archivgesetz und der Satzung des Instituts verschiedene Gesetze.

© Institut für Stadtgeschichte/s7a1998-639© Institut für Stadtgeschichte/s7a1998-639

Rechtliche Rahmenbedingungen

In Deutschland hat der Urheber das alleinige Recht zur Veröffentlichung, Verwertung, Vervielfältigung, Verbreitung und Ausstellung seiner Werke. Er kann jedoch Dritten Nutzungsrechte abtreten sowie zeitlich oder räumlich beschränkte Nutzungen gestatten. Das Urheberrecht erlischt erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers und geht damit während dieses Zeitraums auch auf dessen Erben oder Rechtsnachfolger über. Für viele Bilder liegen die Nutzungsrechte beim Institut. Bei anderen Bildern ist der Urheber jedoch unbekannt oder die Nutzungsrechte sind unklar. In solchen Fällen können Bilder nur unter der Bedingung benutzt werden, dass die Stadt Frankfurt von allen eventuellen Ansprüchen Dritter freigestellt wird. Bei Bildern, auf denen Personen zu erkennen sind, greift in vielen Fällen zusätzlich das „Recht am eigenen Bild“. Danach dürfen Bildnisse nur mit Zustimmung des Abgebildeten veröffentlicht werden. Ist der Abgebildete bereits verstorben, müssen bis zehn Jahre nach seinem Tod dessen Angehörige ihr Einverständnis erklären. Bestimmte Bilder dürfen wir daher zwar im Lesesaal zur Ansicht vorlegen, sie aber nicht für die Veröffentlichung herausgeben. Ausnahmen bilden lediglich Personen der Zeitgeschichte und Aufnahmen von Menschenmengen bei Veranstaltungen.

Ansicht von Bildmaterial und Nutzungsgenehmigungen

Bildmaterial können Sie zu den gewohnten Öffnungszeiten ansehen. Da die Bilder nicht im Lesesaal vorgelegt werden, vereinbaren Sie bitte hierfür einen Termin mit dem zuständigen Bearbeiter. Für die Vorbereitung Ihres Besuchs sind genaue Angaben zum gesuchten Motiv und seiner zeitlichen Einordnung notwendig. Jede Nutzung, also jede über das bloße Ansehen hinausgehende Verwendung, muss vom Institut genehmigt werden. Durch eine Nutzungsgenehmigung erwirbt der Benutzer weder Eigentums- noch Urheberrechte am Bildmaterial, sondern nur Nutzungsrechte im vereinbarten Umfang. Bitte beachten Sie, dass am Mittwoch keine Fotonutzung möglich ist.

Jacken, Mäntel, Schirme, Taschen, Koffer und ähnliche Gegenstände sowie Speisen und Getränke dürfen im Lesesaal, der Bibliothek und im gesamten Sammlungsbereich nicht mitgeführt werden. Im Erdgeschoss stehen Garderoben zur Verfügung.

Nutzung für private Zwecke

Bei einer rein privaten Nutzung ausgewählter Fotos müssen Sie eine Einverständniserklärung zu den Nutzungsbedingungen unterzeichnen. Danach können Sie Bilder mit einer mitgebrachten Kamera (ohne Blitz!) selbst abfotografieren oder einen Scan in Auftrag geben.
Nicht erlaubt sind eine Weitergabe der Bilder an Dritte, die Veröffentlichung in Publikationen oder im Internet, eine kommerzielle Nutzung oder Einreichung bei Wettbewerben etc.

© Institut für Stadtgeschichte/s7c1998-855© Institut für Stadtgeschichte/s7c1998-855

Veröffentlichung

Bei einer Veröffentlichung von Bildmaterial (in einer Publikation, im Internet etc.) stellen wir eine Nutzungsgenehmigung aus, die ausschließlich für den angegebenen Anlass gilt. Veröffentlichungen sind nur zulässig, wenn der Inhaber der Verwertungsrechte sein Einverständnis hierfür gegeben hat oder das Bild so alt ist, dass alle urheberrechtlichen Ansprüche bereits erloschen sind oder das Recht am eigenen Bild nicht verletzt wird. Wenn die Rechtslage unklar ist, etwa bei unbekanntem Urheber, und das Bild dennoch verwendet werden soll, ist die Stadt Frankfurt am Main von allen Ansprüchen Dritter freizustellen. Bei jeder Veröffentlichung sind die genaue Signatur des Bildes und – falls bekannt – der Urheber anzugeben. Zusätzlich ist ein Belegexemplar der Publikation abzuliefern.

Gebühren

Für die Digitalisierung, Veröffentlichung sowie umfangreiche Recherchen berechnen wir Entgelte gemäß der geltenden Benutzer- und Entgeltordnung des Instituts für Stadtgeschichte. Die Online-Recherche in der Datenbank ISG Bild, die einen stetig wachsenden Teil der Bildbestände umfasst, ist kostenfrei.

Für die Veröffentlichung des Bildmaterials wird das sogenannte Nutzungsentgelt erhoben. Dieses gilt – falls nicht ausdrücklich anders schriftlich festgehalten – nur für die einmalige Nutzung im Rahmen des angegebenen Verwendungszwecks, beispielsweise bei Publikationen für eine Auflage und nur für das vereinbarte Land. Jede weitergehende Verwendung – auch die zusätzliche Nutzung in elektronischen Medien (CD, Internet etc.) – bedarf unserer vorherigen Zustimmung und ist erneut gebührenpflichtig. Für die Erstellung von Reproduktionen fallen ebenfalls Gebühren an.

Weiterführendes

Die Benutzer- und Entgeltordnung und weiterführende Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie unter Kosten & Recht.

© ISG S14Z2002 00225, Foto: Heinz Zipp© ISG S14Z2002 00225, Foto: Heinz Zipp