Lesesaal

Besuch während Corona

Die Nutzung des Lesesaals und die Einsicht von Archivgut ist derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Hier finden sie alle Corona-Regelungen und weiterführende Hinweise.

Einsicht von Archivgut und Nutzung des Lesesaals

Der Lesesaal des Instituts für Stadtgeschichte bietet Wissenschaftler*innen, Studenten*innen, Schüler*innen, Journalist*innen und historisch interessierten Bürger*innen die Möglichkeit, Bücher und Archivalien zur Stadtgeschichte einzusehen und mit diesen zu arbeiten.

Für die Benutzung der Bücher und Archivalien sind die Bestimmungen der Benutzungsordnung zu beachten.

Vor Besuch des Lesesaals ist eine Anmeldung über Arcinsys erforderlich. Zuerst nehmen Sie eine einmalige Registrierung in Arcinsys für ganz Hessen vor. Anschließend füllen Sie das Nutzungsformular für das Institut für Stadtgeschichte aus. Eine ausführliche Anleitung zur Datenbank Arcinsys, zur Registrierung, Anmeldung und Recherche finden Sie rechts im Download sowie hier.

Jacken, Mäntel, Schirme, Taschen, Koffer und ähnliche Gegenstände sowie Speisen und Getränke dürfen im Lesesaal, der Bibliothek und im gesamten Sammlungsbereich nicht mitgeführt werden. Im Erdgeschoss stehen Garderoben zur Verfügung.

© Institut für Stadtgeschichte, Rechte: Institut für Stadtgeschichte, Foto: Uwe Dettmar

Recherche und Bestellung

Der weitaus überwiegende Teil der Bestände ist bereits online recherchierbar. Bei der Handhabung der analogen Findbücher können Benutzer*innen auf die Hilfe der Lesesaalaufsicht zurückgreifen. Bei größeren und komplexeren Arbeiten oder Forschungen erhalten Benutzer*innen eine einführende Beratung durch den jeweils zuständigen Fachreferenten oder Sachbearbeiter, um entscheiden zu können, welche Bestände des Instituts für die Forschungen relevant sind.

Bestände in Arcinsys

Die Bestellung der gewünschten Archivalien erfolgt über die Archivdatenbank Arcinsys (direkter Link zum Institut für Stadtgeschichte in Arcinsys) oder bei analogen Findbüchern oder noch nicht verzeichneten Beständen, direkt bei der Lesesaalaufsicht, unter der Telefonnummer (069) 212-37914 oder per E-Mail an . Pro Person können pro Lesesaalbesuch bis zu 10 Archivalien (davon maximal sechs Zeitungsbände) bestellt werden. Die Dauer der Bereithaltung von bestellten Archivalien beträgt vier Wochen.

Bis zu drei über die Datenbank bestellte Fotos können im Lesesaal vorgelegt werden. Die Vorlage von mehr als drei Aufnahmen ist im Lesesaal aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Wir möchten Sie daher bitten, sich unter Angabe der gewünschten Signaturen und Ihres Recherchethemas an info.amt47@stadt-frankfurt.de zu wenden und einen gesonderten Termin zur Sichtung der Fotobestände zu vereinbaren.

Auch Originalgrafiken, AV-Medien sowie Karten und Pläne können Sie im Gegensatz zu den Archivalien nicht direkt in den Lesesaal bestellen. Vereinbaren Sie bitte ebenfalls unter Angabe der Signaturen und des Recherchethemas über info.amt47@stadt-frankfurt.de einen Termin.

Bestände Bibliothek

Die Bestände der Bibliothek sind im Katalog der Frankfurter Museumsbibliotheken recherchierbar und in der Regel im Lesesaal einsehbar. Für die Bestellung schicken Sie bitte eine E-Mail an (maximal sechs Zeitungsbände pro Besuch). Bei Fragen zu den Beständen können Sie sich per E-Mail an die Bibliothek wenden: .

Nutzung von Geräten

Der Lesesaal bietet Platz für derzeit acht Benutzer*innen. Die Arbeitsplätze sind verkabelt, so dass der Einsatz von Laptops möglich ist. Im Lesesaal steht ein freies WLAN unter dem Namen „FrankfurtCity“ zur Verfügung. Es kann ohne Anmeldung genutzt werden.

An zwei Arbeitsplätzen können Benutzer*innen im Bibliotheksbestand des Instituts und in der Datenbank Arcinsys recherchieren. Informationen und Links zu den zwei Datenbanken finden Sie hier. Darüber hinaus steht ein Arbeitsplatz für das Nutzen von audiovisuellen Medien zur Verfügung, an dem Filme und Tonmaterialien gesehen bzw. gehört werden können. Zusätzlich können hier digitale Veröffentlichungen und digitale Formen des Sammlungsgutes eingesehen werden.

Für die Arbeit mit Mikrofilmen und Mikrofiches steht im Lesesaal ein Readerprinter bereit. Benutzer, die mit dem Readerprinter arbeiten wollen, sollten mindestens einen Tag im Voraus einen Termin vereinbaren, um sicher zu stellen, dass das Gerät zur gewünschten Zeit auch frei ist. Maximal können pro Tag zwei ca. zweistündige Zeitfenster gebucht werden. Die Reservierung kann auch telefonisch unter der Rufnummer (069) 212-37 914 oder per E-Mail an erfolgen.

Eine Lesesaalbesucherin
FSJlerin Linda Giacobello forscht im Lesesaal des Instituts
© ISG FFM

Reproduktionen

Im Lesesaal können kostenpflichtige Reproduktionsaufträge bis zu einem Umfang von maximal 120 Seiten aufgegeben werden. Wenn Sie Reproduktionen von Akten bestellen möchten, dann fallen hierfür pro Din A4-Seite 0,50 Euro an. Eine Din A3-Seite kostet 0,60 Euro. Bei Bildern richtet sich die Gebühr nach der Größe der Vorlage und der gewünschten Auflösung. Eine Tabelle mit näheren Informationen finden Sie hier.

Alternativ kann ein Book-Eye-Gerät zum selbständigen Scannen von Archivalien genutzt werden. Für das Scannen am Book-Eye-Gerät im Lesesaal fallen ebenfalls Gebühren pro Scan von 0,20 Euro an. Ein zusätzlicher Ausdruck kostet pro Din A4-Seite 0,10 Euro und pro Din A3-Seite 0,20 Euro. Bei größeren Aufträgen empfehlen wir die Reservierung des Geräts. Für die kostenpflichtige Nutzung des Geräts sollte ein USB-Stick mitgebracht werden.

Sie können nach Absprache mit der Lesesaalaufsicht auch mit Ihrem Fotoapparat oder Ihrem Smartphone Dokumente für private Zwecke abfotografieren.

Bitte beachten Sie, dass für die Veröffentlichung von Reproduktionen eine Nutzungsgenehmigung erforderlich ist. Diese kann kostenpflichtig sein.

Nutzungszeiten und Termine

Der Lesesaal befindet sich im Dormitorium im ersten Stock des Karmeliterklosters.

Öffnungszeiten des Lesesaals: Mo-Fr 9-17 Uhr

Aushebungszeiten für Archivalien: Die Aushebungszeiten im Tiefmagazin sind 9:00 und 14:00 Uhr. Bestellungen aus unserem Magazin in der Borsigallee benötigen einen Tag Vorlauf. Es empfiehlt sich jedoch immer, die Archivalien zwei bis drei Tage im Voraus zu bestellen, da diese vor Bereitstellung häufig noch auf archivrechtliche Schutzfristen geprüft werden müssen.

An gesetzlichen Feiertagen (Neujahrstag, Karfreitag, Ostern, 1. Mai, Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam, 3. Oktober, Weihnachten, Silvester) bleibt der Lesesaal geschlossen. Am Dienstag nach Pfingsten (Wäldchestag) schließt der Lesesaal bereits um 12:00 Uhr.

Zitierrichtlinie des ISG

Bitte zitieren Sie Quellen des Instituts für Stadtgeschichte wie folgt:

Institut für Stadtgeschichte Frankfurt Best. [Bestandskürzel] (Bestandsname) Nr. Xy [Signatur].

Bei Zweit- und Mehrfachnennung kann Institut für Stadtgeschichte Frankfurt mit ISG FFM abgekürzt werden.

Schutzfristenverkürzung

Die Schutzfristen der Archivalien können in Ausnahmefällen verkürzt werden. Hinweise und den erforderlichen Antrag zum Download finden Sie unter Kosten & Recht.