Veranstaltungskalender

Veranstaltungen finden zum Teil online, zum Teil wieder vor Ort statt. Für alle Veranstaltungen vor Ort gilt:

Reservierungen sind möglich über https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Voraussetzung ist die

  • Vorlage eines negativen Corona-Tests einer offiziellen Teststation, der nicht älter als 24 Stunden vor Beginn des Besuchs sein darf
  • oder eines Nachweises des vollständigen Impfschutzes
  • oder eines Nachweises einer Genesung von einer Corona-Erkrankung durch ein entsprechendes PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Der Nachweis der Teststation muss ausgedruckt oder auf dem Handy dem Empfangspersonal im Foyer vorgezeigt werden, der Nachweis des vollständigen Impfschutzes ist dem Empfangspersonal durch den Impfpass oder die ärztliche Bescheinigung zu belegen. Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind. Das PCR-Testergebnis ist ebenfalls per ärztlicher Bescheinigung nachzuweisen.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) besteht weiterhin.

Ausstellung

Schauplätze.
Frankfurt in den 50er Jahren

© Institut für Stadtgeschichte

Neben Neubauten lagen Trümmer, zu Beginn des Wirtschaftswunders warteten noch Tausende von Flüchtlingen und Ausgebombten auf die Zuteilung einer Wohnung. Ausgehend von Orten wie Römerberg, Konsummeile Zeil, Flughafen, Messe oder Stadionbad lässt die Fotoausstellung Themen lebendig werden, die das Leben der Bevölkerung in den 50er Jahren prägten.

Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium
Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
Eintritt: frei

Das Frankfurt der 50er Jahre war eine Stadt des Übergangs und der harten Kontraste. Neben Neubauten lagen Trümmer, Tausende warteten auf die Zuteilung einer Wohnung, während das Wirtschaftswunder von der Stadt Besitz ergriff und die provisorischen Verkaufsstände auf der Zeil den Einkaufspalästen Platz machten.

© Institut für Stadtgeschichte
© Institut für Stadtgeschichte
© Institut für Stadtgeschichte
© Institut für Stadtgeschichte
© Institut für Stadtgeschichte
© Institut für Stadtgeschichte

Bei allen Vorbehalten den amerikanischen Besatzern gegenüber waren viele fasziniert von den Versprechungen des American Way of Life, der mit Musik, Film, Mode und Konsum im Alltag an Bedeutung gewann. Frankfurt gehörte zu den Kommunen in Westdeutschland, die ihre alte Stadtgestalt preisgaben, um dem motorisierten Verkehr gerecht zu werden. Nahezu alle Verkehrswege wurden verbreitert, kleinere Straßen und Gassen verschwanden, neue Verkehrsachsen wurden durchgebrochen sowie erste Parkhäuser errichtet. Der „Wiederaufbau Innenstadt“, als Frankfurter Lösung bekannt, gab dem zerstörten Zentrum ein neues Gesicht. Der Altstadtkern jedoch, wie in der Folgezeit das kleine Areal zwischen Römer und Dom bezeichnet wurde, blieb von dem Aufbau ausgenommen; die damals ungelöste Frage des Wiederaufbaus begleitet die Frankfurter bis heute.

Das Design der Ausstellung ist in Form und Farben der „Nierentisch-Ära“ angelehnt. Ausgehend von Orten wie Paulskirche, Römerberg, Konsummeile Zeil, Flughafen, Messegelände oder Stadionbad lässt die Ausstellung in Fotos Schauplätze lebendig werden, die im Leben der Bevölkerung in den 50er Jahren eine Rolle spielten. Dabei handelt es sich natürlich nur um eine Auswahl aus einem weitaus größeren Spektrum. „Alte Frankfurter“ werden vielleicht diesen oder jenen Schauplatz vermissen, doch hiervon kann im Begleitprogramm die Rede sein, welches das Institut für Stadtgeschichte zur thematischen Ergänzung bereithält.