Veranstaltungskalender

AB 20.08.: Nutzung des Lesesaals und der Sammlungen sowie Besuch der Ausstellungen und Veranstaltungen nur mit Negativnachweis (Impfung, Genesung, Negativtest) möglich!

Reservierungen sind möglich über https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Voraussetzung für die Teilnahme an Veranstaltungen ist die

  • Vorlage eines negativen Corona-Tests einer offiziellen Teststation, der nicht älter als 24 Stunden vor Beginn des Besuchs sein darf
  • oder eines Nachweises des vollständigen Impfschutzes
  • oder eines Nachweises einer Genesung von einer Corona-Erkrankung durch ein entsprechendes PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Ein Ausweisdokument muss ebenfalls mitgeführt werden.

Der Nachweis der Teststation muss ausgedruckt oder auf dem Handy dem Empfangspersonal im Foyer vorgezeigt werden, der Nachweis des vollständigen Impfschutzes ist dem Empfangspersonal durch den Impfpass oder die ärztliche Bescheinigung zu belegen. Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind. Das PCR-Testergebnis ist ebenfalls per ärztlicher Bescheinigung nachzuweisen.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) besteht weiterhin.

Ausstellung

Vision und Verpflichtung. Frankfurts GrünGürtel

© Stadt Frankfurt am Main, Zeichnung: Philip Waechter

Ort: Karmeliterkloster Dormitorium

Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte / Grünflächenamt / Umweltamt

Eintritt: frei


Vor einem Vierteljahrhundert wagte Frankfurt am Main einen ganz großen Wurf und schützte 1991 ein Drittel des Stadtgebiets als GrünGürtel Frankfurt dauerhaft vor Bebauung. Die Landschaften rings um die Kernstadt waren seitdem als zusammenhängender Freiraum für Mensch und Natur weiterzuentwickeln.

Doch die Ursprünge dieses nicht nur als Erholungs- und Freizeitraum wichtigen Projekts sind deutlich älter. Die Idee hatte ihre Vorreiter bereits im 19. Jahrhundert, als aus der ehemaligen Stadtbefestigung die bis heute bestehenden und geschützten Wallanlagen entstanden. Auch den Alleenring legte die Stadt um 1900 als zweiten Grünring an, gefolgt von Planungen in den 1920er Jahren für einen dritten Grüngürtel längs der Nidda. Schon Ende der 1950er Jahre gab es konkrete Überlegungen zum Schutz eines zusammenhängenden Grünsystems rund um die Stadt.

Die Ausstellung „Vision und Verpflichtung“ stellt nicht nur die Planung des GrünGürtels in den historischen Kontext. Sie veranschaulicht auch seine Bedeutung für Stadtklima, Artenvielfalt, urbane Lebensqualität und als Standortfaktor. Dabei lässt sie Zeitzeugen zu Wort kommen und klärt viele Fragen, etwa: Wie hat sich der GrünGürtel als Erholungs- und Freiraum entwickelt? Was lässt sich für die weitere Stadtentwicklung aus der Geschichte des GrünGürtels lernen?

Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Spaziergängen, Vorträgen und einer Podiumsdiskussion vertieft Einzelaspekte der Ausstellung, die wie alle Programmpunkte das Institut für Stadtgeschichte, das Umwelt- und das Grünflächenamt gemeinsam veranstalten.

© Institut für Stadtgeschichte; S7A1998 16304© Institut für Stadtgeschichte; S7A1998 16304