Veranstaltungskalender

Veranstaltungen finden zum Teil online, zum Teil wieder vor Ort statt. Für alle Veranstaltungen vor Ort gilt:

Reservierungen sind möglich über https://pretix.eu/isgfrankfurt/.

Für Veranstaltungen und Führungen mit weniger als 25 Teilnehmer*innen ist kein Negativnachweis nötig!

Voraussetzung für die Teilnahme an Veranstaltungen mit mehr als 25 (unter Inzidenz 35: ab 100) Teilnehmer*innen ist die

  • Vorlage eines negativen Corona-Tests einer offiziellen Teststation, der nicht älter als 24 Stunden vor Beginn des Besuchs sein darf
  • oder eines Nachweises des vollständigen Impfschutzes
  • oder eines Nachweises einer Genesung von einer Corona-Erkrankung durch ein entsprechendes PCR-Testergebnis, das mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Der Nachweis der Teststation muss ausgedruckt oder auf dem Handy dem Empfangspersonal im Foyer vorgezeigt werden, der Nachweis des vollständigen Impfschutzes ist dem Empfangspersonal durch den Impfpass oder die ärztliche Bescheinigung zu belegen. Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind. Das PCR-Testergebnis ist ebenfalls per ärztlicher Bescheinigung nachzuweisen.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) besteht weiterhin.

Ausstellung

Banker, Bordelle und Bohème: Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels

© Kaiserstraße mit Blickrichtung Hauptbahnhof um 1910 (ISG S17/550-12)

Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium
Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
Kurator: Dr. Markus Häfner, Institut für Stadtgeschichte
Eintritt: frei

Das Bahnhofsviertel ist Frankfurts vielseitigster und schillerndster Stadtteil. Drogen, Prostitution, Nightlife, Gentrifizierung und Multikulti charakterisieren für viele das Viertel im 21. Jahrhundert. Doch die Historie des Stadtteils ist weitaus vielfältiger und reicht bis ins Mittelalter zurück.

Noch vor 100 Jahren galt das Bahnhofsviertel als Frankfurts modernes Vorzeigeviertel und erhielt erst Mitte des 20. Jahrhunderts den Duktus eines verrufenen Bezirks. Den Dirnen war sogar das Betreten großer Einkaufs- und Flaniermeilen untersagt. Dem 1888 eingeweihten Hauptbahnhof gingen drei kleinere Lokalbahnhöfe im Anschluss an die Gallusanlage voraus. Auf derem früheren Gleisfeld fand 1891 eine große Internationale Elektrotechnische Ausstellung statt, die der Wechselstromtechnik zum Durchbruch verhalf.

© ISG/Foto: M. Häfner© ISG/Foto: M. Häfner

Die Gentrifizierung ist kein neues Phänomen, zeigte sich das doch Bahnhofsviertel als ständiger Ort für Immobilien- und Bodenspekulationen. Immer wieder musste die vormalige Bebauung neuen Nutzungskonzepten Platz machen. Sommerhäuser für noblere Villen, diese für Miets- oder Geschäftshäuser und diese wiederum für Hotels, Bürobauten oder Bankentürme.

© ISG/Foto: M. Häfner© ISG/Foto: M. Häfner

Die Ausstellung bringt Frankfurtern und Touristen gleichermaßen die spannende Geschichte des Viertels näher und nimmt dabei insbesondere die historische Entwicklung und den steten Wandel im Viertel in den Blick. Die stationsweise Reise beginnt mit dem Hochgericht auf dem Galgenfeld, führt über die Planungen für das moderne Vorzeigeviertel zu seinen prägenden Bauten wie dem Schumanntheater und der Hotellerie.

Ebenso finden Pelzhandel und Rotlichtmilieu, alteingesessene Geschäfte und Bars, Drogenproblematik sowie Bankentürme und Gentrifizierung Berücksichtigung. Die Ausstellung zeigt die facettenreiche Geschichte des Quartiers in 24 Stationen. Lernen Sie die Historie des Viertels kennen, das für viele Frankfurt erst zur Metropole macht!

Ein Begleitbuch zur Ausstellung ist im Societäts-Verlag erschienen.