Angebote für Studierende

Das Institut für Stadtgeschichte bietet spezielle Lehrveranstaltungen in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt an, die an einem konkreten Forschungsgegenstand in das wissenschaftliche Arbeiten im Archiv einführen.

Aktuelle Lehrveranstaltung im SoSe 2017: Forschen im Archiv - Demokratisierungsprozesse in Frankfurt nach 1945


Lehrende: Priv. Doz. Barbara Wolbring (Goethe-Universität) & Dr. Markus Häfner (Institut für Stadtgeschichte)

Im Rahmen der Übung lernen die Studierenden Funktionen und Aufgaben eines Kommunalarchivs kennen, sie erhalten Einblicke, wie Archivar*innen arbeiten und sich als Studierende im Archiv recherchieren, forschen und arbeiten lässt.

Thematisch fokussiert sich die Übung auf die Zeit des politischen Neuanfangs in Frankfurt zwischen 1945-1960: Wie gelang die politische Demokratisierung auf Städteebene? Wie setzte die amerikanische Militärverwaltung Entnazifizierungs- und Re-Education-Bestrebungen um? Welchen Einfluss nahmen Demokratisierungstendenzen auf Kunst, Musik und Architektur? Wie erinnerte sich die Stadtgesellschaft an die Jahre zwischen 1933-1945?

Die Studierenden arbeiten in der Übung mit Quellen verschiedener Gattungen, darunter Verwaltungsakten, Zeitungsartikel, Fotografien, Plakate, Pläne, Nachlässe und Sondersammlungsbestände, um sie auszuwerten und historische Fragestellungen zu entwickeln.

An die Übung wird sich ein Seminar im Wintersemester 2017/18 anschließen, in dem die Forschungsarbeit zur Stadtgeschichte der Nachkriegszeit im Mittelpunkt steht.