Das Neue Frankfurt: Exil und Remigration
Eine Großstadtutopie als kulturelles Transfergut
Studien zur Frankfurter Geschichte, Band 67, Hrsg. Evelyn Brockhoff
Das Neue Frankfurt ist als einzigartiges Avantgardeprojekt inzwischen fast so bekannt wie das Bauhaus. Im Gegensatz zur berühmten Kunstschule verfolgten seine Protagonisten aber ein praxisorientiertes Gestaltungsprogramm, das die Mainstadt in wenigen Jahren zur Kapitale der Moderne machte. Ihr ehrgeiziges Ziel war dabei nicht weniger als die Definition universal gültiger Normen in Architektur, Städtebau und Design. Die Nagelprobe folgte wenige Jahre später, als diverse Akteure des Neuen Frankfurt als Emigranten ihr Können im Ausland unter Beweis stellen mussten – und nochmals nach 1945, als die Konzepte des Neuen Frankfurt mit eben jenen Architekten nach Deutschland remigrierten. Das Buch folgt exemplarisch den Lebenswegen der Architekten Martin Elsaesser, Ferdinand Kramer, Ernst May und Margarete Schütte-Lihotzky und erzählt von der internationalen Rezeption einer Frankfurter Utopie.
Seine Dissertation wurde 2017 mit dem „Johann Philipp von Bethmann-Studienpreis“ ausgezeichnet. Sie wurde herausgegeben von Dr. Evelyn Brockhoff im Auftrag der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e. V in Verbindung mit der Frankfurter Historischen Kommission und dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main und erschien als Band 67 der „Studien zur Frankfurter Geschichte“. Die 528-seitige, reich bebilderte Publikation ist im Societäts-Verlag erschienen (ISBN: 978-3-95542-352-0) und zum Preis von 30 Euro im Institut für Stadtgeschichte und im Buchhandel erhältlich.
Bestellinformationen
Frankfurt am Main 2019
Societäts Verlag
ISBN-13: 978-3-95542-352-0
Preis: 30,00 €
Das Buch kann beim Institut für Stadtgeschichte erworben werden. Bitte schicken Sie eine Mail mit Ihren Bestellwünschen, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an bestellung.isg@stadt-frankfurt.de.