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Stadtchronik

  1. 6.3.1950, Prozess gegen Heinrich Baab, Beamter der Gestapo im Hauptquartier in der Lindenstraße 27, wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Nötigung, Aussagenerpressung, Freiheitsberaubung sowie Beihilfe an der Ermordung jüdischer Menschen. Das Urteil des Schwurgerichts vom 05. April d. J. lautet auf lebenslängliches Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Baab wird 1973 wegen Haftunfähigkeit aus dem Butzbacher Gefängnis entlassen.
  2. 5.4.1950, Nach vierzehn Verhandlungstagen verurteilt ein Schwurgericht in der Mainstadt den Kriminalsekretär a. D. Heinrich Baab wegen mehrfachen Mordes, versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung zu lebenslangem Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Baab war während des Nationalsozialismus Leiter des sog. Judenreferats (1942/43) der Frankfurter Gestapo.
  3. 2.3.1958–6.3.1958, Internationale Frühjahrsmesse mit 3500 Ausstellern aus fünf Kontinenten und insgesamt 212.000 Besuchern. Eröffnet mit einer Feierstunde im Großen Haus, begrüßt der Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und 25 Vertreter des diplomatischen und konsularischen Korps. Festansprachen halten der Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard und Professor Fritz Baade, Direktor des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel.
  4. 3.4.1968, In der Nacht brennen zwei Etagen im Kaufhof und Kaufhaus Schneider. Es entsteht ein Sachschaden von über zwei Millionen DM. Bereits wenige Tage später ermittelt die Polizei die vier Brandstifter Andreas Baader, Thorwald Proll, Horst Söhnlein und Gudrun Ensslin.
  5. 14.10.1968, Wegen gefährlicher Brandstiftung in den beiden Kaufhäusern Kaufhof und Schneider am 03.04. d. J. müssen sich die vier Angeklagten Gudrun Ensslin, Andreas Baader, Thorwald Proll und Horst Söhnlein im Kaufhausbrand-Prozess vor der Vierten Großen Strafkammer verantworten.
  6. 31.10.1968, Mit schweren Tumulten endet nach siebentägiger Verhandlung der Frankfurter Kaufhausbrandprozess gegen Gudrun Ensslin, Andreas Baader, Thorwald Proll und Horst Söhnlein. Kurz nach der Urteilsverkündung, in der das Gericht auf je drei Jahre Zuchthaus für alle vier Angeklagten wegen versuchter Brandstiftung erkannt hat, lässt der Vorsitzende Landgerichtsdirektor den Saal aufgrund der Zwischenfälle räumen.
  7. 13.6.1969, Die vier Angeklagten im Kaufhausbrandprozess – Gudrun Ensslin, Andreas Baader, Thorwald Proll und Horst Söhnlein – werden auf Beschluss des Ersten Senats des Oberlandesgerichts Frankfurt auf freien Fuß gesetzt.
  8. 11.2.1971, Astrid Proll und Jan-Carl Raspe, Mitglieder der Baader-Meinhof-Gruppe, entkommen nach heftigem Schusswechsel zwei Beamten der Sicherungsgruppe Bonn im Stadtteil Westend. Die beiden Kriminalisten hatten die Studenten, nach denen bundesweit gefahndet wird, an der Kreuzung Bockenheimer Landstraße/Unterlindau um ihre Ausweise gebeten.
  9. 27.10.1971, Mehr als 100 Polizisten durchsuchen am frühen Morgen das Dietrich-Bonhoeffer-Studentenwohnheim. Die Polizeiaktion steht im Zusammenhang mit der bundesweiten Fahndung nach Mitgliedern der Baader-Meinhof-Gruppe und bringt keinerlei Ergebnis.
  10. 1.6.1972, Nach einem Feuergefecht mit der Polizei werden Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe frühmorgens im Garagenhof des Anwesens Hofeckweg 2-4 verhaftet. Es handelt sich bei den dreien um den harten Kern der Baader-Meinhof-Gruppe, nach der in der gesamten Bundesrepublik Deutschland seit Monaten gefahndet wird. Im Namen des „Kommandos Thomas Weißbecker“ gehen nachmittags bei der Polizei Bombendrohungen ein, woraufhin sämtliche Theater ihre Veranstaltungen und die Kinos ihre Abendvorstellungen ausfallen lassen.
  11. 2.6.1972, In der ganzen Stadt und im Rhein-Main-Gebiet wird nun nach Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin, führenden Mitglieder der Baader-Meinhof-Gruppe, gesucht. Theater und Kinos spielen trotz zahlreicher Bombendrohungen wieder nach Plan.
  12. 7.6.1972, In Bornheim und Seckbach wird verstärkt nach Mitgliedern der Baader-Meinhof-Gruppe gefahndet. Es gibt Hinweise, dass sich in diesen Stadtteilen Wohnungen der Mitglieder befinden.
  13. 14.6.1972, In Frankfurt am Main hebt die Sonderkommission Baader/Meinhof den zweiten Stützpunkt dieser Gruppe aus. Nachdem die Beamten im Hofeckweg Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe festnehmen konnten und zwei PKW’s sicherstellten, findet die Polizei nun zwei weitere Fahrzeuge in zwei Garagen in Ginnheim.
  14. 17.6.1972, Einen Tag nach der Verhaftung von Ulrike Meinhof in Langenhagen bei Hannover findet die Sonderkommission Baader/Meinhof des Landes- und Bundeskriminalamtes im Stadtteil Bornheim das zentrale Bombenlager der Baader-Meinhof-Gruppe. In einer Dreizimmerwohnung im vierten Stock eines Hochhauses in der Inheidener Straße 69 stellt sie große Mengen Sprengstoff und Waffen sicher.
  15. 28.9.1973, Vor dem Schwurgericht Frankfurt beginnt im Bürgerhaus Sindlingen der Prozess gegen das mutmaßliche Mitglied der Baader-Meinhof-Gruppe, Astrid Proll.
  16. 1.10.1973, Beginn des Schwurgerichtsprozesses gegen das mutmaßliche Mitglied der Baader-Meinhof-Gruppe, Marianne Herzog, im Bürgerhaus Sindlingen.
  17. 7.1.1974, Vor der Ersten Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt der erste von fünf Prozessen, in denen sich sechs Angeklagte wegen Begünstigung von Angehörigen der Baader-Meinhof-Gruppe und Unterstützung einer kriminellen Vereinigung verantworten müssen. Bei den Angeklagten handelt es sich u.a. um einen Frankfurter Schriftsteller und ein Frankfurter Journalistenehepaar.
  18. 14.1.1974, Zweiter Prozess wegen Unterstützung der Baader-Meinhof-Gruppe vor der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt. Nach drei Verhandlungstagen wird ein 27jähriger angeklagter Buchhändler und Werbeassistent am 21.01. d. J. zu acht Monaten Freiheitsstrafe mit Bewährung verurteilt.
  19. 24.1.1974, Dritter Prozess wegen Unterstützung der Baader-Meinhof-Gruppe vor der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt. Eine 30jährige Landschaftsarchitektin wird nach drei Verhandlungstagen am 31.01. vom Vorwurf der Unterstützung einer kriminellen Vereinigung freigesprochen.
  20. 1.2.1974, Der Prozess gegen Astrid Proll, eine Angehörige der Baader-Meinhof-Gruppe, scheitert am Gesundheitszustand der Angeklagten. Ihre lebensgefährliche Kreislauferkrankung verbietet weitere Gerichtsverhandlungen. Proll wird aus dem Gefängnis entlassen.
  21. 4.2.1974, In einer Dachgeschosswohnung in der Eleonore-Sterling-Straße im Stadtteil Eschersheim werden die Mitglieder der Baader-Meinhof-Gruppe, Margit Schiller, Wolfgang Beer und Kai-Werner Allnach, festgenommen. Es werden Waffen gefunden, im Mainfeld 23 in Niederrad wird eine Werkstatt entdeckt. In Hamburg erfolgen zur gleichen Zeit vier Festnahmen.
  22. 4.2.1974, Vor der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt der vierte so genannte Baader-Meinhof-Sympathisanten-Prozess. Wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung muss sich ein 32jähriger Schriftsteller verantworten. Er wird als Helfershelfer der Baader-Meinhof-Gruppe zu einem Freiheitsentzug von acht Monaten auf Bewährung verurteilt.
  23. 20.2.1974–21.2.1974, Ein linksextremes Extrablatt, in dem unter anderem das Verfahren gegen die Mitglieder der Baader-Meinhof-Gruppe behandelt wird, mit Faksimile-Kopf der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) wird an verschiedenen Orten in der Mainstadt verteilt. Die FAZ erstattet daraufhin Strafanzeige gegen die anonymen Verfasser und Verbreiter dieser Publikation.
  24. 27.3.1974, Der letzte Prozess gegen Baader-Meinhof-Sympathisanten vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts Frankfurt im Bürgerhaus Sindlingen endet für den 38jährigen angeklagten Journalisten mit einem Freispruch von der Anklage der „Unterstützung einer kriminellen Vereinigung“. Lediglich wegen falscher uneidlicher Aussage erhält er eine Geldstrafe von 500.- DM.
  25. 20.4.1974, Das mutmaßliche Mitglied der Baader-Meinhof-Gruppe, Astrid Proll, taucht unter. Bis dahin ist sie ihrer täglichen Meldepflicht bei der Polizei in Kronberg nachgekommen. Die Erste Strafkammer beim Landgericht Frankfurt setzt den Haftbefehl wieder in Vollzug.
  26. 8.10.1974, Großalarm in Shell-Hochhaus: Die Polizei entschärft noch rechtzeitig die beiden zu Bomben umgebauten Feuerlöscher. Über Täter und Motive herrscht zunächst Unklarheit. Schließlich vermutet die Polizei die Täter aus Kreisen der Baader-Meinhof-Gruppe, die den Anschlag gegen eine zum amerikanischen ITT-Konzern gehörige Autovermietungsfirma im Shell-Hochhaus gerichtet hätten. ITT wird als hauptverantwortlich für den Putsch gegen den chilenischen Präsidenten Allende im Jahre 1973 angesehen.
  27. 13.10.1974, Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird in der Paulskirche an Frère Roger alias Roger Schutz, Gründer und Prior der ökumenischen Brudergemeinschaft von Taizé, verliehen. Während der Veranstaltung kommt es zu einem Zwischenfall, als ein Sympathisant der Baader-Meinhof-Gruppe den Preisträger minutenlang am Sprechen hinderte, um eine Erklärung zum Hungerstreik der inhaftierten Gruppenmitglieder zu verlesen.
  28. 10.11.1974, Demonstration von 400 Personen aus Anlass des Todes von Holger Meins, der als Mitglied der Baader-Meinhof-Gruppe inhaftiert ist und während eines Hungerstreiks an Entkräftung stirbt.
  29. 26.11.1974, Bei einer der aufwendigsten, vom Generalbundesanwalt angeordneten Fahndungsaktion nach linksextremistischen Gruppierungen seit der Verhaftung der zum „harten Kern“ der Baader-Meinhof-Gruppe gehörenden Mitglieder werden in Frankfurt am Main sieben Personen wegen des „Verdachts der Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung oder deren Unterstützung“ festgenommen.
  30. 12.1.1976, Beginn des Prozesses gegen die Eheleute Heidelore und Werner Pflug (Esslingen/Baden-Württemberg) wegen Unterstützung der kriminellen Vereinigung Baader-Meinhof vor der hessischen Staatsschutzkammer Frankfurt, der noch am gleichen Tag wegen geringer Schuld eingestellt wird.
  31. 10.5.1976, Nach dem Freitod der Journalistin Ulrike Meinhof, Mitglied der Baader-Meinhof-Gruppe, am 09.05. d. J., kommt es in mehreren deutschen Städten, auch in Frankfurt am Main, zu Demonstrationen und teilweise schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei wird ein Polizeiobermeister am Roßmarkt in seinem Polizeifahrzeug von einem Brandsatz getroffen und schwer verletzt. Eine Sonderkommission von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei untersucht diese blutigen Ausschreitungen.
  32. 27.4.1977, Demonstration des Allgemeinen Studentenausschusses der Johann Wolfgang Goethe-Universität gegen inhumane Haftbedingungen in Stuttgart-Stammheim und für die Einstellung des Verfahrens gegen die Baader-Meinhof-Häftlinge, die sich in einem Hungerstreik befinden.
  33. 14.9.1977, Unter der Anklage, die Baader-Meinhof-Gruppe unterstützt zu haben, eröffnet die Hessische Staatsschutzkammer in Frankfurt am Main den Prozess gegen einen 37jährigen wissenschaftlichen Assistenten aus West-Berlin. Er soll 1972 eine Wohnung in Bad Homburg gemietet haben.
  34. 12.10.1977, Wegen Unterstützung der kriminellen Vereinigung Baader-Meinhof wird ein wissenschaftlicher Assistent aus West-Berlin von der Hessischen Staatsschutzkammer in Frankfurt am Main zu zwei Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
  35. 25.10.1977, Eröffnung des Prozesses des Hessischen Staatsschutzsenats im Untersuchungsgefängnis Preungesheim gegen einen 40jährigen Metallhandwerker, der Bomben für die RAF gebaut haben soll. Die ungewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen basieren auf der Furcht vor Anschlägen. Der Angeklagte wird von der RAF als Verräter betrachtet, weil er im Stammheimer Prozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe ausgesagt hat.
  36. 15.1.1978, Bei den städtischen Kammerspielen sagt das Ensemble die Aufführung von Büchners „Leonce und Lena“ vor vollem Haus ab, weil ein Angehöriger des Ensembles als Sympathisant der Baader-Meinhof-Gruppe zu einem Jahr Freiheitsentzug wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung verurteilt worden ist.
  37. 19.4.1979, Die Hessische Staatsschutzkammer des Frankfurter Landgerichts spricht eine 27jährige Buchhändlerin von der Unterstützung der kriminellen Vereinigung Baader-Meinhof frei.
  38. 15.6.1974, Premiere von Bertolt Brechts „Baal“ in der Inszenierung von Hans Neuenfels im Schauspiel.
  39. 23.9.1995, Premiere von Bertolt Brechts „Baal“ in der Inszenierung von Anselm Weber im Schauspiel Frankfurt.
  40. 20.8.1938–1.9.1938, Jubiläumsverkauf der Firma Carl Baas, Möbelwerkstätten für Innenausbau, Möbelhandel, im Stadtteil Oberrad, anlässlich des 100jährigen Bestehens.
  41. 17.1.1977, Tod des Schriftstellers, Regisseurs, Schauspielers und Filmproduzenten Wolfgang „Wolf“ Schmidt (1913-1977), Rundfunkhörern und Fernsehzuschauern als „Babba Hesselbach“ bekannt.
  42. 19.2.2013, 100. Geburtstag des Journalisten, Schriftstellers, Regisseurs und Schauspielers Wolfgang, genannt Wolf Schmidt (1913-1977), Schöpfer und Protagonist („Babba Hesselbach“) der Serie „Familie Hesselbach“ beim Hessischen Rundfunk. Am 20. Februar d. J. feierliche Enthüllung einer Gedenktafel an seinem Elternhaus in Friedberg.
  43. 14.2.1991, Vortrag des Schriftstellers Hans Mayer über sein neues Buch „Der Turm von Babel. Erinnerung an die Deutsche Demokratische Republik“ im Theater am Turm.
  44. 17.6.1997–22.6.1997, Charlie Chaplin in der Alten Oper. Eine Woche lang werden seine Stummfilme mit Orchestermusik des renommierten Deutschen Filmorchesters Babelsberg präsentiert.
  45. 18.9.1978, Tunneltaufe des U-Bahn-Streckenabschnitts Schaumainkai (Museumsufer) bis Kaulbachstraße auf die Namen der Taufpatinnen „Margarete“ Weber und „Sibylle“ Babendererde.
  46. 15.6.1935, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Babenhäuser Landstraße wird ein Radfahrer von einem Lieferwagen angefahren und dabei tödlich verletzt.
  47. 15.10.1942, Auf dem Städtischen Müllabladeplatz an der Babenhäuser Landstraße wird die Leiche eines neu geborenen Knaben gefunden. Die Staatliche Kriminalpolizei im Polizeipräsidium nimmt die Ermittlungen auf.
  48. 8.5.1959, Grundsteinlegung der Moschee in der Babenhäuser Landstraße 25. Damit erhält Frankfurt am Main als zweite Stadt in Deutschland nach Hamburg ein islamisches Gebetshaus.
  49. 27.6.1960, Brand auf dem Monte Scherbelino an der Babenhäuser Landstraße. Rund 2000 Quadratmeter des Schuttberges stehen in Flammen. Das Feuer entsteht durch starke Sonneneinstrahlung.
  50. 16.7.1899, „Athletische Wettkämpfe“ des Turnsport-Vereins „Frankfurt“ auf der Seehofwiese und der Babenhäuser Landstraße.
  51. 2.4.1977, Fußballfreundschaftsspiel zwischen dem Stadtrat von Bochum und dem Stadtparlament Frankfurt auf dem Sportplatz Babenhäuser Landstraße/Darmstädter Landstraße.
  52. 30.9.1979, Islamische Konferenz in der Nur-Moschee, Babenhäuser Landstraße 25.
  53. 23.3.1989, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der „Ahmadiyya-Muslim-Bewegung“, die in Sachsenhausen die NUUR-Moschee an der Babenhäuser Landstraße betreibt.
  54. 6.11.1993, Beim Brand einer Mehrzweckhalle eines Sachsenhäuser Gartenbaubetriebs an der Babenhäuser Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 700.000.- DM.
  55. 19.7.1995, Ein 53jähriger Fahrradfahrer wird bei einem Unfall auf der Babenhäuser Landstraße in Sachsenhausen tödlich verletzt.
  56. 28.2.2006, Beim Brand in einem Einfamilienhaus an der Babenhäuser Landstraße im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  57. 12.9.2009, 50jähriges Jubiläum der Einweihung der ersten Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde Frankfurts an der Babenhäuser Landstraße.
  58. 25.9.2010, Offizielle Einweihung der neuen Sportanlage der Sachsenhäuser Sportvereine Spiridon Frankfurt e. V., TSV Sachsenhausen e. V. und TG Sachsenhausen 1904 e. V. in der Babenhäuser Landstraße.
  59. 3.9.1932, „Der alte Bürger-Capitain“ von Carl Malss (1792-1848) wird unter der Regie von Carl Luley (1887-1966) zum ersten Mal im Karmeliterkloster auf der Freilichtbühne im Jahre des 50jährigen Jubiläums des Bezirkvereins „Alt-Frankfurt“ aufgeführt. Die Hauptrollen sind besetzt mit Carl Luley (Bürgerkapitän), Dorothea Baberadt (Lieschen) und Kundry Sievert (Gretchen).
  60. 5.6.1969, 70. Geburtstag der Stadträtin Anna Babette, genannt Betty, Arndt (1899-1984), Mutter des Frankfurter Oberbürgermeisters (1972-1977) Rudi Arndt.
  61. 27.3.1972, Anna Babette, genannt Betty, Arndt (1899-1984), seit 1952 Stadtverordnete und seit 1964 ehrenamtliche Stadträtin, verlässt den Magistrat und macht Platz für ihren Sohn, Oberbürgermeister Rudi Arndt.
  62. 21.1.1932, Konzert der Frauen-Band „Singing Babies“ im Saalbau.
  63. 10.12.1953, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb besucht den 600.000sten Einwohner der Stadt, das Baby Margrit-Ricarda Wöber, und gratuliert den Eltern aufs herzlichste.
  64. 15.8.1971, Ein sechzehnjähriger Lehrling erschießt im Stadtteil Preungesheim ein acht Monate altes Baby und verletzt die 48jährige Großmutter.
  65. 8.5.1979, In Panik tötet eine 35jährige Frau ihr siebenmonatiges Baby und verletzt dessen achtjährigen Bruder schwer: Sie hat offenbar übertriebene Sorge, ihre Kinder würden bei einem bevorstehenden Krankenhausaufenthalt nicht ausreichend betreut werden. Am folgenden Tag wird die Frau erhängt im Keller ihrer Wohnung aufgefunden.
  66. 4.5.1984, Bei einem Brand am Abend in einem neungeschossigen Wohnhaus in der Rohrbachstraße muss die Feuerwehr 22 Menschen in Sicherheit bringen. Eine Frau und ein Baby erleiden Rauchvergiftungen, ein Feuerwehrmann wird leicht verletzt.
  67. 2.10.1984, Als 50. Stück der Frankfurter „Schmiere“ steht „Achtung! Oma beklaut Baby!“ auf dem Premierenkalender des satirischen Theaters.
  68. 19.12.1985, Eine 27jährige Türkin springt infolge eines Brandes in der Rödelheimer Kleemannstraße mit ihrer kleinen Tochter im Arm vom Balkon der brennenden Wohnung knapp zehn Meter in die Tiefe. Während die Mutter lebensgefährliche Verletzungen erleidet, ist das acht Monate alte Baby nur leicht verwundet.
  69. 21.4.1994, Umweltdezernent Tom Koenigs übergibt in Höchst einen speziell für Baby-Notfälle ausgerüsteten Rettungswagen der Berufsfeuerwehr.
  70. 22.6.1996, Bei einem Wohnungsbrand in der Gangstraße 35 im Stadtteil Bergen erleiden eine 48jährige Frau und ihr Baby leichte Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  71. 21.2.2001, In der Toilettenanlage im Hauptbahnhof wird ein Baby ausgesetzt, keine 24 Stunden alt. Später meldet sich eine 22jährige Frau als Mutter. Damit rückt eine Hilfseinrichtung für verzweifelte Mütter wieder in den Blickpunkt. Das „Moses“-Projekt des Sozialdienstes Katholischer Frauen will sich auch um Schwangere kümmern.
  72. 1.1.2000, Feuerwerkskörper über der Stadt und die Zahl 2000 im Lichterglanz: Frankfurt am Main feiert die runde Jahreswende. Die Ereignisse der Neujahrsnacht werden von einem tödlichen Verkehrsunfall in der Hanauer Landstraße überschattet. Die Berufsfeuerwehr spricht ansonsten von einem „erstaunlich ruhigen“ Millenniums-Wechsel – auch wenn durch die Knallerei immerhin 200 Menschen verletzt und 63 Brände verursacht werden. Eine junge Frau aus Kelheim stirbt bereits wenige Minuten nach der Jahreswende. Beim Zünden von Feuerwerkskörpern auf der Fahrbahn der Hanauer Landstraße wird die 21jährige von einem Pkw erfasst, durch die Luft geschleudert und beim Aufprall tödlich verletzt. Im Hospital zum Heiligen Geist wird um 1.24 Uhr das Frankfurter Millenniums-Baby geboren: Anja Jessica, 3850 Gramm schwer, 55 Zentimeter groß. Etwa 90 Kubikmeter Abfall räumen Mitarbeiter der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) nach der Millenniumsnacht von Straßen und Plätzen.
  73. 15.11.1980–15.2.1981, Die Ausstellung „Sumer, Assur, Babylon“ im Liebieghaus bietet einen Überblick über die künstlerische und kulturelle Entwicklung des Zweistromlandes.
  74. 11.8.1976, Etwa 80 Säuglinge im Stadtgebiet Frankfurt, vornehmlich in Kinderkliniken, sind an Durchfall erkrankt, was auf den Genuss einer „Heilnahrung“ zurückgeführt wird. Die gefährliche Babynahrung wird vom Markt genommen.
  75. 14.4.1969, Eröffnung der ersten „Woche des Babys“ im Hotel Frankfurter Hof.
  76. 27.2.1979, Geburt des ersten Vietnamesen-Babys in Frankfurt am Main: Frank Truong, dessen Patenschaft Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann übernimmt.
  77. 29.11.2007, Offizielle Eröffnung der neuen Ambulanz für Familien und Babys am Clementine Kinderhospital.
  78. 1.9.1990, Eröffnung der ersten Frankfurter Babysitter-Vermittlung, Nesenstraße 4.
  79. 2.9.2003, Hessens Ministerpräsident Roland Koch und Finanzminister Karlheinz Weimar legen im Wiesbadener Finanzministerium das „größte Sparpaket in der Landesgeschichte“ vor. In Frankfurt am Main ist daraufhin die Empörung groß. Organisationen wie die Schulsozialarbeit, Hausaufgabenbetreuung, Frühbetreuung von Schulkindern, Babysitter- und Tagespflegervermittlung, die Frauenhäuser oder die Drogenhilfe müssen mit teilweise Existenz bedrohenden finanziellen Einbußen rechnen. Laut Frankfurts Sozialdezernent Franz Frey macht die geplante Kürzung der freiwilligen Leistungen in der Mainstadt rund 2,2, Millionen € aus.
  80. 11.10.1976, Gastspiel des britischen Vokalsextetts „The Baccholian Singers of London“ in der Hochschule für Musik.
  81. 17.2.1937, Bach-Abend mit dem Organisten Dr. Helmut Walcha (1907-1991), seit 1929 Organist an der Frankfurter Friedenskirche, in Dr. Hochs Konservatorium.
  82. 27.1.1937, Bach-Konzert des Frankfurter Organisten Helmut Walcha (1907-1991) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  83. 11.11.1936, Bach-Abend des Organisten Helmut Walcha (1907-1991), Organist an der Frankfurter Friedenskirche, auf der neuen Orgel im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  84. 7.3.1936, Konzertabend der NS-Kulturgemeinde im Kaisersaal des Römers unter dem Motto „Hausmusik bei Johann Sebastian Bach“.
  85. 7.11.1935, Konzert des „Jüdischen Kammerchors“ im großen Saal des Vereinshauses. Unter der Leitung von Dr. Nathan Ehrenreich (1893-1966), Chorleiter der Börneplatz-Synagoge und künstlerischer Leiter des „Jüdischen Kulturbundes“ in Frankfurt am Main, singt der Chor Kompositionen von Erich Itor Kahn (1905-1956), die „Madrigale nach Volksliedern der Juden Osteuropas“, von Rosy Geiger-Kullmann (1886-1964), Pianistin und Komponistin, „Jüdische Volkslieder“ und Herbert Fromm (1905-1995), „In Ewigkeit“, eine Kantate nach Worten des spanischen Dichters und Philosophen Yehuda Halevi und des 22. Psalms sowie die doppelchörige Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ von Johann Sebastian Bach.
  86. 10.5.1935, Bach-Gedenkfeier in der Matthäuskirche mit dem Organisten Bernhard Dreier (1879-1946).
  87. 19.4.1935, Aufführung der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach durch den Cäcilien-Verein, anlässlich der 250. Wiederkehr des Geburtstages des Komponisten.
  88. 18.3.1935, Bach-Händel-Gedenkstunde der Städtischen Musikhochschule in Dr. Hochs Konservatorium.
  89. 6.3.1935, Bach-Konzert mit dem Organisten Helmut Walcha im Reichssender Frankfurt.
  90. 24.2.1934, Premiere der Oper „Friedemann Bach“ von Paul Graener im Frankfurter Opernhaus. Der Komponist dirigiert die Frankfurter Erstaufführung persönlich.
  91. 26.12.1933, Aus der Justinuskirche in Höchst wird ein Weihnachts-Orgelkonzert durch den Südfunk übertragen. Der Organist Hermann Metzen bringt Werke von Johann Sebastian Bach und anderen alten Meistern zu Gehör.
  92. 2.4.1933, Erstes Konzert der im Januar d. J. gegründeten „Neuen Bach-Gemeinde Frankfurt am Main“ in der Weißfrauenkirche.
  93. 8.1.1933, Gründung der „Neuen Bach-Gemeinde Frankfurt am Main“.
  94. 19.4.1932, Prof. Albert Schweitzer (1875-1965) gibt in der Katharinenkirche ein Orgelkonzert mit Werken von Johann Sebastian Bach. Der Ertrag ist für die Unterhaltung des Goethehauses bestimmt.
  95. 1.4.1930, „Wiener Abend“ mit Käthe von Gutmann (Rezitation- und Melodramen) und Henriette Bach (Cello) im Saalbau.
  96. 29.4.1929, Vortrag Prof. Albert Schweitzers im Großen Saalbau über „Johann Sebastian Bach – Sein Leben und sein Werk“.
  97. 10.4.1929, Bach-Abend im Volksbildungsheim mit der Pianistin Emma Lübbecke-Job (1888-1982) und dem Kapellmeister und Komponisten Dr. Ludwig Rottenberg (1864-1932).
  98. 19.12.1921, H-moll-Messe von Johann Sebastian Bach des Rühl’schen Gesangvereins im Saalbau.
  99. 4.4.1921–5.4.1921, Zwei Bach-Beethoven-Cello-Sonaten-Abende mit August Schmidt-Lindner und Maurits Frank im Saalbau.
  100. 1.12.1920, Johann Sebastian Bach-Klavierabend mit Theophil Demetriescu in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  101. 15.11.1919, Johann Sebastian Bach–Johannes Brahms-Abend mit dem tschechischen Pianisten Fritz Malata im Saalbau.
  102. 28.8.1928, Der 1927 am Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes (1749-1832) erstmals verliehene Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main geht in diesem Jahr an den Arzt, Philosophen, Musiker und Theologen Prof. Albert Schweitzer (1875-1965). Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) nimmt in Anwesenheit des Preisträgers im Goethehaus die Ehrung vor. Am Abend findet eine Feier anlässlich der Verleihung des Frankfurter Goethepreises in der St. Lukaskirche im Stadtteil Sachsenhausen statt. Prof. Albert Schweitzer persönlich trägt Orgelwerke von Johann Sebastian Bach vor. Im Hörfunk spricht der in Frankfurt am Main lebende Schriftsteller und Journalist Dr. Alfons Paquet (1881-1944) über den Frankfurter Goethepreis mit anschließenden Orgelvorträgen von Prof. Albert Schweitzer.
  103. 30.7.1919, Feier zum Gedächtnis des Todestages von Johann Sebastian Bach (1685-28.07.1750) in der Markuskirche im Stadtteil Bockenheim.
  104. 17.5.1919, Johann Sebastian Bach –Georg Friedrich Händel-Abend mit dem finnischen Pianisten Helge Lindberg im Saalbau.
  105. 25.4.1919, Johann Sebastian Bach–Georg Friedrich Händel-Abend im Saalbau mit dem finnischen Opernsänger Helge Lindberg. Am Klavier: Emma Lübbecke-Job (1888-1982), Frankfurter Pianistin und Klavierlehrerin.
  106. 6.4.1917, Karfreitag: Die große Passions-Musik nach dem Evangelisten Matthäus von Johann Sebastian Bach im Saalbau, veranstaltet vom „Caecilien-Verein“ Frankfurt am Main.
  107. 21.4.1916, Karfreitags-Konzert des „Caecilien-Vereins“ Frankfurt am Main im Saalbau: „Die große Passions-Musik“ nach dem Evangelisten Matthäus für Solostimme, Doppelchor mit Knabenchor, Doppelorchester und Orgel von Johann Sebastian Bach.
  108. 28.10.1915, Zweiter Johann Sebastian Bach-Abend mit Paul Grümmer (Cello) im Saalbau.
  109. 26.10.1915, Erster Johann Sebastian Bach-Abend mit Paul Grümmer (Cello) im Saalbau.
  110. 23.6.1915, Konzert (Vier Kirchen-Kantaten von Johann Sebastian Bach) des Frankfurter Tonkünstler-Vereins im Saalbau „zum Besten der Kriegsblindenstiftung der Deutschen Gesellschaft für künstlerische Volkserziehung“ unter der musikalischen Leitung von Walther Reinhart.
  111. 2.4.1915, Konzert des „Caecilien-Vereins“ im Saalbau: die große Passions-Musik nach dem Evangelisten Matthäus für Solostimmen, Doppelchor mit Knabenchor, Doppelorchester und Orgel, von Johann Sebastian Bach.
  112. 8.2.1915, Konzert des „Caecilien-Vereins“ Frankfurt am Main im Saalbau: Fuge über den Namen Bach für Orgel von Robert Schumann; Kantate: „Ich armer Mensch ich Sündenknecht“ von Johann Sebastian Bach und Messe in C-Dur von Ludwig van Beethoven.
  113. 18.11.1914, Konzert des „Caecilien Vereins“ im Saalbau unter der Leitung von Dr. Richard Strauss mit der Kantate „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“ von Johann Sebastian Bach und „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms.
  114. 7.11.1914, Liederabend (Johann Sebastian Bach) mit Elly Horn in der Peterskirche.
  115. 10.4.1914, Karfreitags-Konzert des „Caecilien-Vereins“: große Passions-Musik nach dem Evangelisten Matthäus von Johann Sebastian Bach.
  116. 6.4.1914, Konzert des Rühlschen Gesangvereins: Kantaten von Johann Sebastian Bach.
  117. 14.1.1914, Orgelabend der Bach-Gemeinde Frankfurt am Main mit Prof. Karl Straube (Leipzig) in der Matthäuskirche.
  118. 3.3.1912–5.3.1912, Geistliches Musikfest Frankfurt am Main in der städtischen Festhalle und im Saalbau: VIII. Symphonie in Es-Dur von Gustav Mahler (03.04.), Matinée Amsterdamer Künstler (04.04.) und „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach (05.04.).
  119. 23.11.1911, Johann Sebastian Bach-Abend mit Paula Stebel (Klavier) und Robert Reitz im Saalbau.
  120. 14.4.1911, Aufführung der großen Passionsmusik nach dem Evangelisten Matthäus von Johann Sebastian Bach in der Städtischen Festhalle, veranstaltet vom Caecilien-Verein.
  121. 4.1.1911, Gründung der „Bach-Gemeinde Frankfurt am Main“.
  122. 4.3.1906, „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach in der Matthäuskirche unter Mitwirkung des „Caecilien-Vereins“
  123. 21.3.2000, Orgelkonzert mit Martin Lücker in der Katharinenkirche anlässlich des 250 Todestages des Komponisten Johann Sebastian Bach.
  124. 21.2.1938, Beethoven-Bach-Konzert mit Alex Kropholler (Cello) und Jörg Retzmann (Klavier) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  125. 22.3.1938, Bach-Paganini-Konzert mit Sigmund Bleier (Violine) und Heinz Schröter (Klavier) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  126. 28.3.1938, Großes Bach-Konzert des Motettenchores im Saalbau.
  127. 16.1.1939, Bach-Klavierkonzert mit Hermann Diener in der Katharinenkirche.
  128. 24.12.1939, Bach-Stunde in der Staatlichen Hochschule für Musik. An der Orgel: Prof. Helmut Walcha (1907-1991), Organist an der Frankfurter Friedenskirche (1929-1944, Zerstörung der Kirche).
  129. 5.1.1941, Die Schauspielerin Maria Pierenkämper und der Schriftsteller Rudolf Bach lesen in Verbindung mit dem Freien Deutschen Hochstift im Saalbau aus den Werken Johann Wolfgangn von Goethes (1749-1832) (u.a. aus dem Monodram „Proserpina“, 1778).
  130. 27.8.1941, Feier zu Goethes Geburtstag, veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift im Saalbau, mit einem Vortrag von Rudolf Bach (München) zu Goethes Festspiel „Pandora“.
  131. 25.11.1941–26.11.1941, Zwei Bach-Tage des „Collegium musicum“ unter der Leitung von Prof. Hermann Diener in der Katharinenkirche.
  132. 31.5.1942, Bach-Feierstunde mit dem Organisten an der Frankfurter Friedenskirche, Prof. Helmut Walcha (1907-1991), im Saalbau.
  133. 19.11.1942, Johann Sebastian Bach-Klavierabend mit Karl-August Schirmer in der Staatlichen Hochschule für Musik.
  134. 7.6.1943, Drei Bach-Tage mit dem Kammerorchester Wilhelm Stross im Salbau, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Groß-Frankfurt. (2. Abend am 10.06.; 3. Abend am 11.06.).
  135. 18.11.1944, „Tag der deutschen Hausmusik“ in Erinnerung an die beiden Komponisten Johannes Brahms und Johann Sebastian Bach.
  136. 26.8.1945, Kirchenkonzert im Kirchensaal an der Körnerschule in Rödelheim. Gespielt werden u. a. Werke von Bach. Es singt der Kirchenchor.
  137. 6.10.1945–7.10.1945, Zwei Bach-Konzerte mit Professor Helmut Walcha in der Notkirche der Dreifaltigkeitsgemeinde.
  138. 28.10.1945, Kirchenkonzert in der St. Bernarduskirche, Koselstraße mit Werken u. a. von Bach und Max Reger.
  139. 5.10.1946–7.10.1946, Johann Sebastian Bach-Tage des Stuttgarter Kammer-Orchesters in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  140. 3.11.1946, Cembalo-Konzert von Professor Helmut Walcha. Er spielt „Das Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Der Reinertrag ist für den Bau einer neuen Orgel in der Universität bestimmt. Weitere Konzerte am 17.11., 01.12. und 15.12.
  141. 17.12.1946, Weihnachtliches Kammerkonzert von Radio Frankfurt im Sendesaal des Funkhauses mit alten Weihnachtsliedern und Werken von Händel, Bach und Vivaldi.
  142. 4.10.1947, Einweihung der neuen Bach-Orgel durch Professor Helmut Walcha in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  143. 19.10.1947, Werke von Johann Sebastian Bach in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, veranstaltet von der Kantorei der Dreikönigskirche.
  144. 16.2.1948, Johann Sebastian Bach-Kantatenabend im Palmengarten.
  145. 22.2.1948, Johann Sebastian Bach-Kammermusikabend im Ärztehaus.
  146. 6.3.1948, Johann Sebastian Bach Kammermusikabend im Ärztehaus.
  147. 20.3.1948–21.3.1948, Aufführung der Johannespassion von Johann Sebastian Bach in der Dreikönigskirche.
  148. 14.4.1948, Bach-Mozart-Klavierabend mit Gisela Liertz im Ärztehaus.
  149. 21.5.1948, Gertrud Pardon-Heckmann (Sopran) singt Lieder und Arien von Händel, Bach, Mozart, Schubert, Brahms und Wolf im Ärztehaus.
  150. 20.6.1948, Wilhelm Kempff spielt Werke von Johann Sebastian Bach in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  151. 30.10.1948, Klavierkonzert mit Franzpeter Goebels im Börsensaal. Gespielt werden Werke von Vivaldi, Bach und Beethoven.
  152. 13.11.1948, Literaturlesung des Freien Deutschen Hochstifts, Frankfurter Goethemuseum, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, mit Rudolf Bach (München), der aus Schillers Werken liest.
  153. 28.11.1948, Johann Sebastian Bach-Stunde mit Helmut Walcha an der Orgel in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  154. 18.12.1948, Weihnachtliche Orgelmusik von Johann Sebastian Bach mit Professor Helmut Walcha in der Dreikönigskirche.
  155. 19.12.1948, Weihnachtliche Orgelmusik von Johann Sebastian Bach mit Professor Helmut Walcha in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  156. 28.7.1949, Johann Sebastian Bach-Feierstunde in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  157. 6.2.1950, Einmaliges Gastspiel des Münchner Volkstheaters mit dem Hauptdarsteller Hans Moser in dem Schwank „Weekend im Paradies“ von Franz Arnold und Ernst Bach im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  158. 7.4.1950, Aufführung der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach in der Dreikönigskirche in Sachsenhausen, veranstaltet vom Cäcilienverein.
  159. 28.4.1950, Der Dresdner Mozart-Chor singt in der Paulskirche Chorwerke u.a. von Schütz, Bach, Mozart und Mendelssohn.
  160. 29.4.1950, Bachfeier der Städtischen Bühnen anlässlich des Bach-Jahres im Börsensaal.
  161. 13.5.1950–14.5.1950, Eröffnung der Bach-Woche mit einem Vortrag von Richard Benz in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität und einem Festgottesdienst in der Dreikönigskirche in Sachsenhausen.
  162. 28.6.1950, Johann Sebastian Bach-Gedenkfeier in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, veranstaltet vom Frankfurter Jugend-Forum und dem Frankfurter Jugend-Symphonie-Orchester.
  163. 21.8.1950, Erste Aufführung von Günther Weisenborns Bach-Bilderbogen „Spiel vom Thomaskantor“ der Städtischen Bühnen in der Paulskirche.
  164. 8.2.1953, Anlässlich ihres 70. Geburtstages gibt Professor Elly Ney im Turmpalast am Eschenheimer Turm ein Konzert mit Werken von Bach, Beethoven, Mozart und Schubert.
  165. 28.7.1955, Bach-Feier anlässlich des 205. Todestages, veranstaltet von den Freunden der Kirchenmusik in der Johanniskirche, Bornheim.
  166. 11.1.1956, 150. Bachstunde der Staatlichen Hochschule für Musik mit Werken von Johann Sebastian Bach in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  167. 15.2.1956, Klavierabend des amerikanischen Pianisten Arthur Mackenzie mit Werken von Bach, Mendelssohn, Schumann, Chopin, Debussy und Liszt im Volksbildungsheim.
  168. 3.12.1956, Johann Sebastian Bach-Feierstunde in der Johanniskirche, Bornheim.
  169. 28.10.1957, Der Magistrat überreicht dem Frankfurter Organisten, Komponisten und Bach-Interpreten, Professor Helmut Walcha, anlässlich seines 50. Geburtstages (am 27.10.) die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  170. 14.4.1962, Orgelabende und Passionsmusik der Kantoreien finden in den Gotteshäusern ein großes Interesse. In der Dreikönigskirche ist das kirchenmusikalische Ereignis die Aufführung der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach durch die Frankfurter Singakademie.
  171. 8.5.1965, Jazzkonzert des „Play Bach“-Trios in der Kongreßhalle.
  172. 30.5.1965, Zweites Gastspiel des Trios „Play Bach“ im Zoo-Gesellschaftshaus.
  173. 27.7.1965, Feier am Vorabend des Todestages von Johann Sebastian Bach in der Heiliggeistkirche am Dominikanerplatz.
  174. 5.1.1969, Professor Helmut Walcha (1907-1991) spielt die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach im Saal der Deutschen Bank.
  175. 20.1.1970, „Play Bach“-Gastspiel mit Jacques Loussier im Volksbildungsheim.
  176. 4.2.1971, Konzert des „Play Bach“-Trios im Volksbildungsheim.
  177. 4.2.1974, Aufführung des Oratoriums „Die Israeliten in der Wüste“ von Carl Philipp Emanuel Bach in der Peterskirche.
  178. 13.3.1978, Konzert der Gächinger Kantorei Stuttgart mit der „Matthäuspassion“ von Johann Sebastian Bach in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  179. 21.7.1980, Bach-Feier der „Freunde der Kirchenmusik“ in der Heiliggeistkirche im Dominikanerkloster.
  180. 23.11.1980–30.11.1980, Bach-Woche anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Kantorei der St Nicolai-Gemeinde.
  181. 10.6.1981, Konzert der „Washington Bach Consort“ in der Dreikönigskirche.
  182. 17.10.1982, Konzert des Bach-Collegiums Stuttgart und der Gächinger Kantorei Stuttgart mit Helmut Rilling in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  183. 21.3.1985, Festkonzert des Freundeskreises der Geistlichen Musik Preungesheim in der Festeburgkirche zum 300. Geburtstag von Johann Sebastian Bach. Zum gleichen Anlass findet ein Konzert der Frankfurter Kantorei in der Alten Oper statt.
  184. 4.5.1985, „Play Bach ’85“ mit dem Jaques Loussier Trio in der Alten Oper.
  185. 12.5.1985, „Europäischer Tag der Musik“ im Palmengarten anlässlich des 300. Geburtstages von Johann Sebastian Bach und Friedrich Händel.
  186. 24.8.1985–22.9.1985, „Frankfurt Feste“ unter dem Motto „Vergangenheit Erinnern“ anlässlich des 300. Geburtstages von Johann Sebastian Bach und von Friedrich Händel sowie des 40. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkriegs.
  187. 21.2.1987, Konzert des Münchner Bach-Chores und des Münchner Bach-Orchesters mit Joseph Haydns „Die Schöpfung“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  188. 29.9.1990, Konzert des Münchener Bach-Chors und der Frankfurter Singakademie in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  189. 13.12.1992, Bach-Orgelkonzert mit Edgar Krapp in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  190. 23.5.1993, Der Cäcilien-Verein startet anlässlich des 175jährigen Jubiläums zu einer Konzertreise nach Israel. Im Konzertprogramm: Bach-Kantaten sowie „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms in Verbindung mit Arnold Schönbergs Kantate „Ein Überlebender aus Warschau“.
  191. 20.10.1993, Konzert des Bach Collegiums München im Großen Saal der Alten Oper.
  192. 30.11.1993, Konzert des Leipziger Bach-Collegiums in der Alten Oper.
  193. 23.2.1999, Konzert des Kammerorchesters Carl Philipp Emanuel Bach in der Alten Oper.
  194. 5.3.1999, Konzert der Gächinger Kantorei und des Bach-Collegiums Stuttgart in der Alten Oper.
  195. 5.10.1999, „Jazz meets Bach“ in der Alten Oper mit dem Dave Brubeck Quartet und dem Bach Collegium München.
  196. 14.12.2003, Johann Sebastian Bach-Weihnachtsoratorium mit der Frankfurter Kantorei in der Alten Oper.
  197. 13.11.2004, „From Bach to Brubeck“ mit dem Dave Brubeck Quartet und dem Bach Collegium München in der Alten Oper.
  198. 7.5.2005, Große Bach-Nacht mit dem Organisten Martin Lücker in der Alten Oper.
  199. 5.12.2005, Auftakt zum Mozart-Jahr mit dem Bach Collegium München in der Alten Oper.
  200. 4.11.2006, Bach-Vesper in der Katharinenkirche anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Kantorei St. Katharinen.
  201. 1.5.1930, 25jähriges Jubiläum des Modehauses Oscar Bacharach, Roßmarkt 15.
  202. 3.6.1971, Erste Bachbegehung der neuen städtische Arbeitsgruppe „Umweltschutz“.
  203. 21.5.1998, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Gemischten Chores Germania Preungesheim auf dem Gelände neben der Kreuzkirche, Am Bachberg.
  204. 18.9.1980, Konzert des Münchner Bachchores und der Münchner Philharmoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  205. 19.5.2004, Konzert des Bachchors Mainz in der Dreikönigskirche.
  206. 24.11.1935, Einweihung der neuen Orgel der St. Antoniuskirche, Savignystraße. Das liturgische Orgelspiel übernimmt Prof. Hans Bachem (Köln).
  207. 12.5.1935, Orgel- und Chorkonzert im Saalbau mit dem Chor der Basilika St. Martin in Bingen am Rhein, gemeinsam mit Prof. Hans Bachem (Köln).
  208. 10.10.1910, Liederabend mit Theo Bachenheimer (Tenor) im Saalbau.
  209. 28.10.1909, Liederabend mit Theo Bachenheimer im Saalbau.
  210. 17.4.1983, Ein Schlauchboot mit zwei Kindern an Bord kentert auf der Nidda bei Hausen. Sie werden unterhalb des Wehres in die starke Strömung des Hochwasser führenden Baches gerissen und können nicht mehr aus eigener Kraft an Land schwimmen. Vom Ufer aus werden sie gerettet, einer von ihnen bewusstlos.
  211. 9.10.1997–12.10.1997, Bachfest der Neuen Bachgesellschaft in der Alten Oper, Katharinenkirche, Dreikönigskirche und im hrSendesaal des Hessischen Rundfunks.
  212. 12.11.1996, Zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten werden wieder Forellen – Bachforellen sowie Zander – im Main bei Oberrad ausgesetzt.
  213. 8.5.1921, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Bachgemeinde in der Matthäuskirche.
  214. 1.6.1917, Kammermusikabend der Bachgemeinde im Saal der Matthäuskirche.
  215. 16.1.1983, Bachkonzert in der Dreikönigskirche mit den Deutschen Bachsolisten und Gabriele Sima und Hermann Prey.
  216. 8.11.1992, Bachkonzert mit Edgar Krapp in der Justinuskirche Höchst.
  217. 14.10.1961, Beginn der neuen Reihe der „Frankfurter Bachkonzerte“ im Saal der Deutschen Bank.
  218. 20.4.1980, Im Rahmen der Frankfurter Bachkonzerte wird Kurt Hessenbergs Zweite Sinfonietta op. 104 im Saal der Deutschen Bank uraufgeführt.
  219. 4.5.1988, Der 2.600 Meter lange, künstliche Bachlauf, der den Volkspark Niddatal zur Bundesgartenschau zieren soll, darf nach einer Entscheidung des Frankfurter Verwaltungsgerichts vorerst nicht weiter gebaut werden.
  220. 9.11.1929, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Firma „Erste Frankfurter Etuisfabrik Josef Bachmann“, Schärfengässchen.
  221. 18.12.1938, Während der Pause des großen Orchester-Konzerts liest die österreichische Schriftstellerin Luise G. Bachmann aus ihrem neuesten Roman „Bruckner“ einen Abschnitt, der sich auf die Entstehungsgeschichte der 4. Symphonie bezieht.
  222. 1.4.1943, 50jähriges Jubiläum der Firma Peter Bachmann - Wild und Geflügel, Schillerstraße.
  223. 19.3.1949, Friedenskundgebung des Kreisverbandes der KPD zum 39. Internationalen Frauentag im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten mit Erika Bachmann, Mitglied des Parteivorstandes der KPD.
  224. 25.11.1959, Die Dichterin Ingeborg Bachmann hält an der Johann Wolfgang Goethe-Universität ihre Antrittsvorlesung über „Fragen der zeitgenössischen Dichtung“ im Rahmen der vom S. Fischer Verlag gegründeten Gastdozentur für Poetik. Als erste Dozentin dieser neu gegründeten Poetik-Vorlesungen spricht sie bis zum 24.02.1960 insgesamt fünfmal.
  225. 24.3.1966, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten wählen auf jeweils 6 Jahre Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) (CDU) zum Bürgermeister, Ministerialdirigent Hubert Grünewald (SPD) zum Stadtkämmerer, Verwaltungsdirektor Karl Bachmann (CDU) zum hauptamtlichen Stadtrat und verlängern die Amtszeit des hauptamtlichen Stadtrats Ernst Gerhardt (CDU) um weitere zwölf Jahre. Die neuen Magistratsmitglieder werden am 07.07. d. J. in ihre Ämter eingeführt.
  226. 27.6.1966, Neuverteilung der Aufgaben der Magistratsmitglieder durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970). Anlass ist das Ausscheiden von Bürgermeister Rudolf Menzer (1904-1991), Stadtkämmerer Dr. h.c. Georg Klingler (1897-1985) sowie der Stadträte Karl Blum (1899-1983) und Dr. Rudolf Prestel (1898-1979) sowie der Eintritt des neuen Stadtkämmerers Hubert Grünewald und des neuen Stadtrates Karl Bachmann in den Magistrat. Statt zwölf umfasst der künftige Magistrat nur noch zehn hauptamtliche Mitglieder. Brundert selbst behält sich das Dezernat „Hauptverwaltung“ mit Stadtkanzlei, Presse- und Informationsamt und Revisionsamt vor. Hinzu kommen vom Dezernat des bisherigen Stadtkämmerers noch das Statistische Amt und das Wahlamt sowie die Verwaltungsstelle Höchst.
  227. 7.7.1966, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtrat Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) (CDU) nimmt den Platz des bisherigen Bürgermeisters Rudolf Menzer (1904-1991) (SPD) ein. Ministerialdirigent Hubert Grünewald (SPD) besetzt den Platz des bisherigen Stadtkämmerers Dr. h.c. Georg Klingler (1897-1985) (CDU), und Verwaltungsdirektor Karl Bachmann (CDU) wird von anderen Magistratsmitgliedern in die Mitte genommen. Stadtrat Ernst Gerhardt (CDU) schließlich, der vierte Gewählte der Magistratsergänzungswahlen vom 24.03 d. J. kehrt auf seinen angestammten Magistratssitz zurück.
  228. 23.3.1971, Lesung der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann in der „Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft“ am Palmengarten.
  229. 11.3.1972, Die SPD beschließt auf einem Sonderparteitag das Ende der Römerkoalition zwischen SPD und CDU. Abgelehnt wird eine Wiederwahl der CDU-Magistratsmitglieder Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) und Stadtrat Karl Bachmann, deren Amtszeit im Juli d. J. abläuft.
  230. 6.4.1972, Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung: Rudi Arndt (SPD) tritt sein Amt als neuer Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main an. Die Mehrheit der Parlamentarier lehnt eine Wiederwahl der hauptamtlichen CDU-Magistratsmitglieder Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) und Karl Bachmann ab.
  231. 6.7.1972, Auf einer Sondersitzung nimmt der Magistrat Abschied von den beiden ausscheidenden Magistratsmitgliedern, Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) (CDU) und Stadtrat Karl Bachmann (CDU). Nachfolger Fays ist im Amt des Bürgermeisters der bisherige Stadtkämmerer Rudi Sölch. Nachfolger Bachmanns im Magistrat ist Martin Berg, bisheriger Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtparlament. Nachfolger Sölchs als Kämmerer ist Hermann Lingnau.
  232. 13.3.1996, Theaterabend im Palmengarten mit Texten, Musik und Biographischem zum Thema „Ingeborg Bachmann; Nomadin“ in der Regie von Ulrike Rogowski.
  233. 17.10.1996, Ingeborg-Bachmann-Abend im hessischen Literaturbüro zum 70. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin.
  234. 17.6.1989, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des „Sozialistischen Büros“ in der Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4.
  235. 6.12.1991, Feierliche Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen der polnischen Stadt Krakau, vertreten durch den Stadtpräsidenten Krystof Bachminski, und Frankfurt am Main, vertreten durch Oberbürgermeister Andreas von Schoeler, im Kaisersaal des Römer. Es ist die erste Partnerschaft Frankfurts mit einer polnischen Kommune.
  236. 2.11.1976, Konzert des Münchner Bachorchester Karl Richter in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  237. 10.2.1995, Konzert des Bachorchesters des Leipziger Gewandhauses in der Alten Oper.
  238. 28.4.1998, Konzert des Leipziger Bachorchesters in der Alten Oper.
  239. 6.12.2000, Konzert des Windsbacher Knabenchors mit Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ in der Alten Oper.
  240. 12.12.1941, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft im Saalbau unter der Leitung des Komponisten, Musikpädagogen und Chorleiters Prof. Kurt Thomas (1904-1973), seit 1939 Leiter des Frankfurter Musischen Gymnasiums, mit dem Städtischen Opernhaus- und Museums-Orchester sowie dem Chor des Cäcilienvereins, vereinigt mit dem Rühlschen Gesangverein: Gegeben wird Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“.
  241. 5.5.1974, Festgottesdienst anlässlich des 10jährigen Jubiläums der evangelischen Gethsemane-Gemeinde mit Johann Sebastian Bachs Motette „Jesu, meine Freude“.
  242. 14.8.1983–11.12.1983, Während der Frankfurter Orgeltage wird das gesamte Orgelwerk Johann Sebastian Bachs aufgeführt.
  243. 28.3.1993, Aufführung von Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion anlässlich des 175jährigen Jubiläums des Cäcilien-Chors in der Alten Oper.
  244. 21.12.1995, Aufführung von Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit der Deutschen Kammerakademie Neuss, dem Trompetenensemble Läubin und dem Windsbacher Knabenchor in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  245. 7.3.1937–21.3.1937, Ausstellung der Hitlerjugend des Gebietes Hessen-Nassau im Bachsaal des Festhallengeländes über ihre Arbeit.
  246. 15.12.1936, Tagung der neuen Fachschaften der rhein-mainischen Verteilerschaft im Reichsnährstand in Frankfurt am Main im Bachsaal der Festhalle.
  247. 20.8.1936–9.9.1936, Ausstellung „Unsere Zähne“ im Bachsaal des Festhallengeländes, veranstaltet vom Reichsverband deutscher Dentisten.
  248. 22.2.1936, Jubiläums-Maskenball des Frankfurter Karnevalvereins 1911 im Bachsaal auf dem Festhallengelände.
  249. 1.9.1935, Kundgebung des Rhein-Mainischen Großhandels im Bachsaal des Festhallengeländes, veranstaltet von der Wirtschaftsgruppe Groß-Ein- und Ausfuhrhandel, mit dem Reichsführer des Deutschen Handels, Handelskammerpräsident Carl Lüer (1897-1969).
  250. 24.8.1935–8.9.1935, Die Ausstellung „Die Rhein-Mainische Wirtschaft“ im Bachsaal des Festhallengeländes ist die größte Ausstellung, welche seit Jahren in der Mainstadt präsentiert wird.
  251. 30.3.1935–22.4.1935, Hygiene-(Wander-)Ausstellung „Leben und Gesundheit“ im Bachsaal auf dem Festhallengelände.
  252. 26.2.1935–24.3.1935, „Große Deutsche Luftschutz-Ausstellung“ im Bachsaal der Festhalle, eröffnet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger.
  253. 16.9.1934, Kundgebung des Rhein-Mainischen Einzelhandels im Bachsaal des Messegeländes.
  254. 3.12.1933, „Kameradschaftsabend der Arbeit“ der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO) und der Deutschen Arbeitsfront (DAF) im Bachsaal, der gleichzeitig das Feierabendwerk „Nach der Arbeit“ einleitet.
  255. 12.10.1933, Zwei Kundgebungen der Arbeiter der öffentlichen Betriebe im Hippodrom und im Bachsaal eröffnen in Frankfurt am Main die achtwöchigen Propagandawochen des NS-Regimes (bis 15.12. d. J.).
  256. 11.7.1932–14.7.1932, Zweite Internationale Konferenz für soziale Arbeit auf dem Messegelände, im Bachsaal und in der Festhalle mit über 1.000 Besuchern aus 40 Ländern. Am 10.07. erfolgt ein städtischer Empfang im Römer.
  257. 23.4.1932, Kundgebung des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Groß-Frankfurt, zur bevorstehenden preußischen Landtagswahl, mit dem Bundesführer Karl Höltermann (Magdeburg) im Haus der Moden und im Bachsaal der Festhalle.
  258. 15.1.1931–19.1.1931, Allgemeine Süddeutsche Kaninchen- und Pelztierschau im Bachsaal des Festhallengeländes.
  259. 4.7.1930, Kundgebung gegen Personal- und Lohnabbau des Einheitsverbandes der Eisenbahner Deutschlands für die Eisenbahnbediensteten des Reichsbahndirektionsbezirk Frankfurt im Bachsaal auf dem Messegelände. 3.000 Eisenbahner marschieren zuvor in einem Demonstrationszug an der Reichsbahndirektion vorbei zum Versammlungsort.
  260. 10.6.1930–22.6.1930, 10jähriges Jubiläum der „Ausstellung für chemisches Apparatewesen“ (Achema) auf dem Messegelände. Eröffnet wird sie im festlich geschmückten Bachsaal auf dem Festhallengelände vom Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (1921-1933), Otto Hauck (1863-1934), und von Stadtrat Dr. Robert Lingnau (1890-1960).
  261. 26.5.1928–28.5.1928, Dritter Reichsjugendtag des Zentralverbandes der Angestellten (ZDA) mit einer Begrüßungsfeier im Bachsaal auf dem Festhallengelände (26.05.), einer Kundgebung am Römerberg, einem Festzug zum Ostpark und sportlichen Wettkämpfen auf den Ostparkwiesen (27.05.) sowie Besichtigungen der Museen und Sehenswürdigkeiten, des Palmengartens, Zoologischen Gartens und des Stadions (28.05.).
  262. 26.2.1939–26.3.1939, Reichsschau „Ewiges Volk“ des Deutschen Hygiene-Museums, Dresden, im Bachsaal auf dem Festhallengelände, veranstaltet u.a. von der Kreisleitung der NSDAP, Kreis Groß-Frankfurt und vom Frankfurter Oberbürgermeister, Friedrich Krebs.
  263. 19.5.1939–21.5.1939, „Tag des Deutschen Handwerks“ 1939 samt Ausstellung „Handwerker-Wettkampf 1939“ (19.-29.05.) im Bachsaal auf dem Festhallengelände, eröffnet durch Reichsorganisationsleiter Robert Ley, sowie einem Empfang der Ehrengäste im Bürgersaal des Rathauses (19.05.), Fachtagungen verschiedener Handwerkerbranchen u.a. im Saalbau und im Bürgersaal des Rathauses, einer Arbeitstagung in der Festhalle (20.05.), einer Kulturtagung des Deutschen Handwerks im Saalbau (20.05.), einer wissenschaftlichen Tagung des Deutschen Handwerks im Bürgersaal des Rathauses (20.05.) sowie einer öffentlichen Kundgebung des Deutschen Handwerks in der Festhalle in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger und Reichsorganisationsleiter Robert Ley (21.05.).
  264. 6.2.1929, Tod des Dirigenten und Komponisten Siegfried Ochs (1858-1929), von 1882 bis 1920 Leiter des „Siegfried Ochschen Gesangvereins“, Interpret der Bachschen Chorwerke.
  265. 25.1.1985, Konzert der Österreichischen Bachsolisten in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  266. 12.12.1985, Konzert der Münchner Bachsolisten in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  267. 12.12.1987, Konzert der Münchner Bachsolisten in der Alten Oper.
  268. 29.1.1950, Bachstunde von Professor Helmut Walcha in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  269. 29.10.1952, Bachstunde von Professor Helmut Walcha in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  270. 20.4.1947, Eröffnungskonzert der Frankfurter Bachstunden in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Professor Helmut Walcha (Cembalo), Maria Jung (2. Cembalo) und Wilhelm Isselmann (Violine).
  271. 6.5.1953–7.5.1953, Festliche Bachtage mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  272. 12.3.1989, Konzert des Amsterdam Baroque Orchestra Chors der Niederländischen Bachvereinigung in der Alten Oper.
  273. 5.10.1977, 25jähriges Jubiläum der Firma Peter Klohmann, Back- und Kachelöfen und Kamine, in Sossenheim.
  274. 1.12.1984, Die Flohmarktinitiative „Back to the river“ wirbt am Eisernen Steg mit einem Kultur- und Musikprogramm für den alten Standort am Mainufer.
  275. 8.12.1984, Die geplante Kundgebung „Back to the River“-Initiative für die „Rückverlegung des Flohmarktes vom Schlachthofgelände ans Mainufer auf der Zeil führt nach der Festnahme einer Demonstrantin zu Protesten vor dem Polizeigewahrsam am Klapperfeld.
  276. 29.8.1994, Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main erwägt das Technische Rathaus zur Deckung von Haushaltslücken für ca. 160 Millionen DM zu verkaufen. In einem „sale and lease back“-Geschäft soll das Gebäude langfristig angemietet und damit weiterhin von der Stadtverwaltung genutzt werden.
  277. 24.12.1945, Frankfurt am Main begeht eine Trümmer-Weihnacht. Das Verbot, Kuchen zu backen, wird aufgehoben. Es gibt eine Weihnachtszuteilung für Kinder von 3 bis 18 Jahren: 100 g Fruchtkernbrot oder 150 g Bonbons oder 250 g Lebkuchen. Die Sperrzeit beginnt in der Christnacht erst um 3.00 Uhr, um den Besuch der Christmetten zu ermöglichen. Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum wendet sich in einer Weihnachtsansprache über den Rundfunk an die Bevölkerung. „Es ist eine Zeitenwende, die wir durchleben! ... Entscheidend aber wird die Neugestaltung unseres Lebens von dem Geist abhängen, von dem sie getragen wird. Wir wollen das Wertvolle und Gute aus der Geschichte unseres Volkes, insbesondere unsere Städte, weiter ausbauen, das Fehlerhafte und Schädliche aus unserem Volksleben entfernen. Unser Staatsleben müssen wir in ehrlicher deutscher Demokratie, das unserer Städte auf bewährter deutscher Selbstverwaltung aufbauen.“
  278. 23.3.1995, Die Werkstatt Frankfurt eröffnet im Zentrum am Bügel das ZAB-Bistro, in dem künftig unter fachkundiger Anleitung Frauen backen, kochen und servieren lernen können.
  279. 19.2.1933, Bei einem früh morgendlichen Zusammenstoß zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten im Stadtteil Bockenheim, Schloßstraße, kommt ein kommunistischer Arbeiter ums Leben, ein kommunistischer Bäcker wird durch Schüsse schwer verletzt. Auch im Stadtteil Unterliederbach wird bei Auseinandersetzungen zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten ein SA-Mann schwer verletzt.
  280. 17.11.1930, Beginn der Preissenkung in Frankfurt am Main. Die Bäcker senken ihre Preise um 2 bzw. 4 Pfennige. Der Preis für Mischbrot sinkt von 65 auf 63 Pfennige, der für Roggenbrot von 60 auf 56 Pfennige. Darauf hat man sich am 14.11. d. J. während einer Sitzung des städtischen Wirtschaftsamtes und von Vertretern des gesamten Frankfurter Bäckereigewerbes geeinigt. Diese Preise gelten zunächst bis zum 01. Februar 1931. Das Bäckerei-Gewerbe erwartet, dass die öffentlichen Stellen die Bemühungen um eine Senkung der übrigen Preise sowie der öffentlichen Lasten fortsetzen.
  281. 15.10.1937, Kreishandwerkerschaft und Bäcker-Innung ziehen in das neue Heim des Frankfurter Handwerks, Bockenheimer Anlage 51, ein – die Baugewerbe-Innung und die übrigen Innungen folgen.
  282. 21.9.1942, Seit heute gilt eine verschärfte Brotkontrolle in Frankfurt am Main: Keine polizeiliche Maßnahme, sondern eine Einrichtung der Bäckerinnung des Kreises Frankfurt. Die Bezirksleiter einer Ortsgruppe sind für etwa 50 Bäcker verantwortlich und müssen die Güte der Brotsorten prüfen. Vor allem überwachen sie die in den Schaufenstern ausgelegte Ware. Brotproben werden im Untersuchungslaboratorium der Bäckerinnung des Kreises auf ihren Säuregrad, ihren Feuchtigkeitsgehalt, ihre Mischung und auf die verwendeten Mehlsorten geprüft.
  283. 23.5.1949, Protestversammlung der Frankfurter Bäcker-Innung gegen einen Artikel in der „Frankfurt Rundschau“ vom 20. Mai d. J., den angeblichen Entzug von 400.000 bis 500.000 Tonnen Weizen betreffend.
  284. 22.8.1909, Gründung des „Sängerchor der Bäcker Frankfurt am Main e. V.“.
  285. 8.10.1978–10.10.1978, „Bäko-Hessen-Schau 78“, erste Fachausstellung für das Bäcker- und Konditorenhandwerk in Hessen.
  286. 7.10.1979–9.10.1979, „BÄKO – Hessen – Schau 79“ des Bäcker- und Konditorenhandwerks auf dem Messegelände.
  287. 11.10.1981–13.10.1981, Fachausstellung für das Bäcker- und Konditorenhandwerk in der Messehalle 1.
  288. 23.9.1984–25.9.1984, 6. Fachausstellung für das Bäcker- und Konditorenhandwerk auf dem Messegelände.
  289. 17.11.1984, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Fachgruppe Brauer und Bäcker der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) im Gewerkschaftshaus.
  290. 7.10.1985–8.10.1985, Fachausstellung „Bäko“ für das Bäcker- und Konditorenhandwerk auf dem Messegelände.
  291. 4.10.1987–6.10.1987, BÄKO – Fachausstellung für das Bäcker- und Konditoren-Handwerk auf dem Messegelände.
  292. 2.10.1988–4.10.1988, BÄKO – Fachausstellung für das Bäcker- und Konditorenhandwerk.
  293. 27.1.2010, Bäcker Kahl schließt aufgrund zu hoher Miete im 20. Jahr seinen Familienbetrieb in der Hanauer Landstraße.
  294. 20.8.1960–24.8.1960, Sachsenhäuser Brunnenfest und Einweihung des restaurierten Bäckerbrunnen in Sachsenhausen (20.08.).
  295. 24.10.1959–25.10.1959, Feiern anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Frankfurter Bäckerchors im Volksbildungsheim.
  296. 27.3.1936, Bei einer Dampfkesselexplosion in einer Café-Bäckerei an der Ecke Sandweg/Baumweg entsteht hoher Sachschaden.
  297. 15.1.1931, 25jähriges Jubiläum der Bäckerei und Konditorei Friedrich Holbein, Bendergasse.
  298. 13.12.1929, Geschäftsverlegung der Bäckerei und Konditorei August Herkert in den Sandweg 54-56, Ecke Waldschmidtstraße, und gleichzeitig dort Eröffnung eines Cafés.
  299. 27.2.1929, 25jähriges Jubiläum der Bäckerei Ferdinand Fischer, Vogelsbergstraße.
  300. 3.10.1904, Betriebs- und Geschäftsneueröffnung des Neubaus der Bäckerei und Konditorei Kempf, Moselstraße.
  301. 1.12.1953, 50jähriges Geschäftsjubiläum der Bäckerei Hermann Wäsch, Bruchfeldstraße 75.
  302. 1.3.1959, 50jähriges Jubiläum der Bäckerei und Konditorei Wilhelm Odermann, Schwalbacher Straße 45.
  303. 19.3.1959, 60jähriges Jubiläum der Bäckerei Josef Schrenker in Griesheim, Am Weidenbaum 2.
  304. 10.9.1960, 150jähriges Jubiläum des Bäckerei-Großbetriebes Schaan in Seckbach.
  305. 28.4.1961–8.5.1961, Fünfte Internationale Bäckerei-Fachausstellung mit 300 Ausstellern, die größte Schau des Bäckerhandwerks nach dem Zweiten Weltkrieg.
  306. 17.8.1893, Englische Bäckermeister besuchen im Rahmen ihrer Teilnahme an der Bäckerei- und Konditorei-Ausstellung in Mainz die Mainstadt.
  307. 25.10.1894–3.11.1894, Ausstellung für Kochkunst, Bäckerei, Konditorei und verwandte Gewerbe sowie für Volksernährung und Armeeverpflegung in der Landwirtschaftlichen Halle.
  308. 1.10.1984, 50jähriges Jubiläum des Konditorei-Cafés Weidenweber, das 1934 die erste Zeil-Bäckerei eröffnete.
  309. 12.1.1990, Bei einem Brand in einer Bäckerei in der Großen Friedberger Straße entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  310. 28.11.1990, Beim Brand in der Bockenheimer Bäckerei Sophienstraße 45 entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- DM.
  311. 13.5.1994, Der im Stadtteil Bornheim geborene William C. Emker, alias Willy Eucker, Träger der Johanna-Kirchner-Medaille, besucht die Mainstadt und liest als Gast der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim und des VAS-Verlags in der Stadthalle Bergen aus seinen Büchern über sein Leben. Er leistete Widerstand während des Nationalsozialismus und leitete eine konspirative Filiale der „Osthafen-Bäckerei“ in der Eschersheimer Landstraße.
  312. 22.11.1995, Eröffnung des umgebauten Jugend-Treffpunkts „Alte Bäckerei“ in Westhausen.
  313. 21.10.2002, Frankfurts älteste Bäckerei Schaan beendet die Produktion in Seckbach und beginnt im Gewerbegebiet „An der Roseneller“ in Niederdorfelden ein neues Kapitel. In dem Gebäude in der Wilhelmshöher Straße endet nach 192 Jahren eine Backtradition.
  314. 16.12.2003, Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bäckerei und Konditorei Heidinger im Bahnhofsviertel versteigert der mittelständische Betrieb Stück für Stück einer riesigen Mandelcremetorte zugunsten des Frankfurter Kinderbüros.
  315. 2.10.2005, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Bäckerei Seipler in Harheim.
  316. 7.9.2007, 25jähriges Jubiläum der Bäckerei Kröger. Am 07. September 1982 eröffnete der Firmengründer Michael Kröger seine erste Filiale „Am Weingarten 7“ – mittlerweile betreibt er insgesamt 16 Filialen im gesamten Rhein-Main-Gebiet.
  317. 22.8.2011, Eröffnung der französischen Bistro-Bäckerei „Baguette Jeanette“ im ehemaligen Café Hannibal im Stadtteil Bornheim.
  318. 10.9.2011, Feier anlässlich des 90jährigen Bestehens der Bäckerei Eifler im Stadtteil Fechenheim.
  319. 30.6.2012, Schließung der Bäckerei und Konditorei Frommhold im Stadtteil Heddernheim.
  320. 2.1.1934, Die Firma J. C. Dietrich jun., die ihren Bäckereibetrieb seit 01.02.1931 an die Brot- und Keksfabrik Osthafen GmbH verpachtet hat, ist, nachdem diese in Konkurs gegangen ist, aus ihrem Vertrag entlassen worden und nimmt seit heute wieder ihren selbständigen Bäckereibetrieb auf.
  321. 20.7.1892, 80. Geburtstag des Bäckermeisters Philipp Reutlinger sowie Feier des 50. Jahrestages der Eröffnung seines Bäckereigeschäftes in der Allerheiligenstraße.
  322. 18.3.2010, Neueröffnung des Bäckereigeschäfts des Konditormeisters Tasso Kahl in der Friedberger Anlage im Nordend.
  323. 2.1.1961, Im Hinterhaus Schneckenhofstraße 13 in Sachsenhausen wird eine Prostituierte erdrosselt aufgefunden. Der Täter, ein Bäckergeselle, ist flüchtig. Erst Monate später, nach einer intensiven Fahndung, kann der 26jährige Mörder entdeckt werden. Er wählt den Freitod.
  324. 19.4.1950, Tag des Brotes im Stadtgebiet von Groß-Frankfurt, im Rahmen der vom 17. bis 21.04. bundesweit stattfindenden Gemeinschaftswerbung des Bäckerhandwerks.
  325. 12.9.1944–13.9.1944, Nächtliche alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (mit Spreng- und Brandbomben): Schwerer Angriff auf die nordwestlichen Stadtgebiete, Schwerpunkt sind die Stadtteile Bockenheim und Westend. Endgültige Zerstörung des Archivgebäudes des Stadtarchivs am Weckmarkt - die letzten Mauern des Goethehauses stürzen ein. Getötet wird dabei der Ratsherr (seit 1937) Albert Amode, Obermeister der Frankfurter Bäckerinnung und Kreishandwerkmeister. Beschädigt wird auch die Buchdruckerei Eberwein, die das „Städtische Anzeigeblatt Frankfurt am Main“ druckt. Bis zur Wiederinstandsetzung dieser Druckerei wird es vom städtischen Hauptverwaltungsamt-Städtischer Unterrichtsdienst hergestellt - erstmals am 22.09. d. J. (Nr. 32/33).
  326. 22.8.1920, Verbandstag der Bäckermeister Mitteldeutschland, Zweigverband des Zentralverbandes deutscher Bäckerinnungen.
  327. 26.8.1917, Tagung des Zweigverbandes Mitteldeutschland des Zentralverbandes deutscher Bäckerinnungen. Vertreten sind insgesamt zwölf Innungen.
  328. 18.6.1907, Verbandstag mitteldeutscher Bäckerinnungen im Zoologischen Garten.
  329. 20.5.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Konstituierung des neu gewählten Stadtparlaments: Einführung und Verpflichtung der neuen Mitglieder, Wahl des Präsidiums mit dem sozialdemokratischen Stadtverordneten Leonhard Heißwolf (1880-1957), Bäckermeister und Gewerkschafter, als erster Vorsitzender sowie Bildung der Ausschüsse.
  330. 16.8.1895–17.8.1895, Mitteldeutscher Bäckertag der Vertreter des Deutschen Bäckerverbandes aus Mittel- und Süddeutschland im „Meriansaal“.
  331. 11.9.1890–12.9.1890, Erster Verbandstag des „Freien Deutschen Bäckerverbandes“.
  332. 1.8.1953, 50jähriges Jubiläum der Firma Ingenieur Heinrich Wilken, Tiefbaugeschäft, Bäckerweg 8.
  333. 26.11.1980, Vor den Augen zahlreicher Anwohner verbrennt eine 86jährige Frau auf dem Balkon ihrer Wohnung im Bäckerweg 47. Brandursache ist ein defekter Ölofen. Der Schaden beträgt 100.000.- DM.
  334. 25.5.1985–28.5.1985, Jugendsportwoche auf dem Sportplatz am Wald (Bäckerwiese) anlässlich des 80jährigen Jubiläums der Spielvereinigung 05 Oberrad.
  335. 28.9.1986–30.9.1986, „Bäko-Südwest-Schau“ des Backhandwerks auf dem Messegelände.
  336. 6.10.1920, Klavierabend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  337. 22.10.1919, Klavierabend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  338. 30.4.1919, Klavierabend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  339. 25.2.1919, Klavierabend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  340. 24.1.1918, Klavierabend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  341. 13.10.1917, Klavierkonzert mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  342. 5.12.1916, Klavierkonzert mit Willy Backhaus im Saalbau.
  343. 9.12.1915, Klavierabend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  344. 11.10.1915, Klavierabend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  345. 11.3.1915, Frédéric Chopin-Abend mit Wilhelm Backhaus (Klavier) im Saalbau.
  346. 9.2.1915, Klavierkonzert mit Willy Backhaus im Saalbau.
  347. 8.12.1914, Ludwig van Beethoven-Abend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  348. 20.1.1904, Konzert mit Wilhelm Backhaus (Klavier) und Paul Grümmer (Violoncello) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  349. 11.1.1938, Beethoven-Klavierabend mit Wilhelm Backhaus im Saalbau.
  350. 10.12.1939, 3. Meister-Klavier-Konzert der Konzertdirektion Hermann Kempf im Saalbau mit Wilhelm Backhaus.
  351. 1.10.1940, Klavierabend mit Wilhelm Backhaus, Beethoven- und Brahmsinterpret, im Saalbau.
  352. 20.4.1963, Sonderkonzert des Nestors der großen Pianisten, des 79jährigen Wilhelm Backhaus, mit dem Orchester des Hessischen Rundfunks.
  353. 5.3.1943, Oberbürgermeister Friedrich Krebs - Bauamt, Bestattungswesen - gibt mit heutigem Datum im „Städtischen Anzeigenblatt“ vom 12.03.1943 (Nr. 10) bekannt, dass beabsichtigt ist, die auf dem jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße stehende, unbenutzte Halle abzureißen, wenn städtische Amts- und Dienststellen für diese keine Verwendungsmöglichkeit haben. Das Gebäude hat eine Raumfläche von 17 mal 10,50 Meter, ist in Backstein und Holzfachwerk ausgeführt und teilweise beschädigt.
  354. 20.11.1896, Beim Einsturz eines Balkengestells an einem Neubau in der Ottostraße im Bahnhofsviertel, das mit Backsteinen belastet ist, werden zwei Maurer tödlich verletzt.
  355. 20.11.1991, Am Abend besetzen junge Leute das alte Backsteinhaus der ehemaligen Feuerwache in Eschersheim. Bereits am nächsten Tag folgen sie der Aufforderung der Polizei und verlassen das Gebäude wieder.
  356. 11.10.2006, Bei Arbeiten am ehemaligen Straßenbahndepot Heidestraße im Stadtteil Bornheim stürzt eine knapp fünf Meter hohe Backsteinmauer ein. Die Trümmer beschädigen vier geparkte Fahrzeuge. Verletzt wird niemand.
  357. 11.6.1981, Eröffnung einer „historischen Backstube“ in der Sachsenhäuser Warte.
  358. 14.1.2010, Info-Veranstaltung anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Selbsthilfe-Gruppe der Anonymen Spieler im Rhein-Main-Gebiet im Café Alte Backstube, Dominikanergasse.
  359. 28.10.1932, Eröffnung des Backwarengeschäftes „Kuchen-Junge“, Große Eschenheimer Straße.
  360. 27.6.1980, Bei einem Betriebsausflug naschen Rauschgiftfahnder vom Backwerk, das einer ihrer Kollegen mit Haschisch gewürzt hat. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung Anzeige erstattet.
  361. 2.3.1976, Der erstmals vergebene Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main wird dem Maler Richard Oelze verliehen. Der zuerst einstimmig vorgeschlagene britische Künstler Francis Bacon schlägt die Annahme des Preises aus grundsätzlichen Erwägungen aus.
  362. 30.10.1999–20.11.1999, Ausstellung mit Werken des israelischen Künstlers Jehuda Bacon im Tiefgeschoss der Paulskirche im Rahmen der 50-Jahr-Feiern der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
  363. 20.3.1904, Offizielle Amtseinführung des neuen Pfarrers Baconius in der Dreikönigskirche.
  364. 13.10.1909–15.10.1909, Dritte Generalversammlung der Vereinigung der Hoteliers und Restaurateure deutscher Bade- und Kurorte im Hotel „Drexel“.
  365. 23.9.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Mittelbewilligung für die Neuherstellung der Dampf-Badeabteilung des städtischen Schwimmbades sowie zum Ankauf von Sandsteinmaterial des ehemaligen Darmstädter Hofes zwecke zukünftigen Wiederaufbaus der Barockfassaden.
  366. 23.5.2003, Der Magistrat beschließt, die Schwimmbäder aus dem Sport- und Badeamt in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter dem Dach der Stadtwerke auszugliedern.
  367. 30.6.1954, Pensionierung des langjährigen Direktors des Sport- und Badeamtes, Eduard Ewald.
  368. 13.3.1998, Unterzeichnung einer Vereinbarung des Frauenreferats und des städtischen Sport- und Badeamtes über „Maßnahmen zur Verwirklichung der Gleichberechtigung zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Mädchen in Frankfurt“. Dies ist bundesweit eine einmalige Kooperation zwischen einem städtischen Amt und dem Frauenreferat.
  369. 7.6.2001, Ermittler der Kriminalpolizei finden im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Jaspertstraße im Stadtteil Preungesheim einen Toten, der infolge eines Brandes an Rauchvergiftung gestorben ist./ Beim Brand im Keller des Sport- und Badeamtes entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  370. 9.5.1937–11.5.1937, Besuch der italienischen Rollschuh-Hockeymannschaft aus Monza in Frankfurt am Main zu einem sportlichen Treffen mit der deutschen Nationalmannschaft (Spieler aus Nürnberg, Stuttgart, Berlin) auf der Bahn in Moslers Badeanstalt am Main, das die Gäste mit 1:2-Toren verlieren. Nach einem städtischen Empfang im Kurfürstenzimmer des Rathauses legen die italienischen Sportler am Ehrenmal auf dem Hauptfriedhof unter Anwesenheit des italienischen Generalkonsuls, Marchese Ferrante, zum Gedenken für die Gefallenen einen Kranz in den italienischen Farben nieder. Bei einer zweiten sportlichen Begegnung der italienischen Rollsportler mit der Frankfurter Stadtauswahl siegen die Gäste deutlich mit 8:1-Toren.
  371. 19.7.1929, Beim Baden im Main nahe der Oberräder Schleuse sowie in der Frankfurter Badeanstalt kommen zwei Männer ums Leben.
  372. 11.9.1924, Ein Kohlenschiff, das kurz vor der Untermainbrücke an der bekannten Untiefe festfährt, gerät beim Abschleppen mit derartiger Wucht gegen das Moslersche Damenschwimmbad, dass eine große Anzahl der an der Mainseite liegenden Kabinen vollständig zerstört wird. Wegen der kühlen Witterung befindet sich niemand in der Badeanstalt.
  373. 28.7.1921, In der Moslerschen Badeanstalt ertrinkt ein junger Polizist infolge eines Herzschlags.
  374. 25.8.1918, Schwimmfest des Vereins Gau-Turnerschaft Frankfurt am Main auf dem Main (Gerbermühle – Städtische Badeanstalt, Untermainbrücke).
  375. 2.8.1937, An der Badeanstalt Mosler fällt ein 9jähriges Mädchen in den Main und ertrinkt.
  376. 15.8.1937, Erstmals findet ein Stromschwimmen des Bundes deutscher Mädel (BdM) in Frankfurt am Main statt: von der Gerbermühle bis zur Badeanstalt Schecker, eine Strecke von drei Kilometern.
  377. 24.7.1892, Nationales Wettschwimmen des „Ersten Frankfurter Schwimm-Club“ in der Ochsen’schen Schwimm- und Badeanstalt am Eisernen Steg.
  378. 1.1.1893, Eröffnung der Kneipp’schen Kur- und Badeanstalt des Kneipp-Vereins unter dem Namen „Frankenbad“, Grüne Straße 26.
  379. 19.1.1919, Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung: Zum ersten Mal wird in Deutschland nach einem freiheitlichen demokratischen Wahlrecht abgestimmt. Die Wahl zur verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung findet von 9.00 Uhr vormittags bis 8.00 Uhr abends statt. Zur Stimmabgabe ist jeder Wähler (erstmals haben auch Frauen das Wahlrecht) berechtigt, der in der Wählerliste verzeichnet steht. Das Verzeichnis der Wahllokale für die einzelnen Stimmbezirke ist in den Tageszeitungen veröffentlicht und zusätzlich noch an öffentlichen Plakatsäulen angeschlagen worden. An diesem Tag dürfen keine Tanzveranstaltungen abgehalten werden. Die städtischen Badeanstalten sind geschlossen. Der Straßenbahnbetrieb wird um etwa eine Stunde in beschränktem Umfang verlängert. Die Polizeistunde ist auf 23.00 Uhr festgesetzt. Zur Verkündung des Wahlergebnisses veranstaltet die „Deutsche Demokratische Partei“ im Zoologischen Garten eine geschlossene Abendfeier. Die Zahl der Wähler zur Deutschen Nationalversammlung beträgt in Frankfurt am Main 315.851 Männer und Frauen. Es erhalten in der Mainstadt bei einer Wahlbeteiligung von 78,2 Prozent (d.h. 247.014 Wähler und Wählerinnen): die Mehrheitssozialisten (MSPD) 112.012 Stimmen, Deutsche Demokratische Partei 59.838, Zentrum 28.830, Nationalliberale/Deutsche Volkspartei 23.838, Deutschnationale Volkspartei 11.076, „Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) 11.183, der Publizist, das Frankfurter Original Karl Wassmann (1885-1941) 287 Stimmen. Eindeutiger Sieger dieser Wahlen ist die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), die, im Vergleich zu den Reichstagswahlen von 1907 und 1912 deutlich zulegen kann. Sie profitiert vom erstmaligen Wahlrecht der Frauen, der Herabsetzung des Wahlalters sowie von dem Hinzutreten einer Reihe von Frankfurter Vororten, in denen von jeher starke sozialdemokratische Mehrheiten bestanden haben (Bockenheim, Rödelheim, Heddernheim, Preungesheim, Berkersheim und Praunheim, die nicht zum Reichstagswahlkreis Frankfurt am Main gehören). In die Deutsche Nationalversammlung in Weimar wird u.a. die Frauenrechtlerin Johanna Tesch (1875-März 1945 KZ Ravensbrück), langjähriges Vorstandsmitglied der Frankfurter SPD, die den Wahlkreis Hessen-Nassau bis 1924 im Deutschen Reichstag vertritt.
  380. 19.8.1944–20.8.1944, Im Rahmen des Reichsschwimmtages der Hitler-Jugend (HJ) finden auch in der Mainstadt Veranstaltungen statt: in den Badeanstalten Schecker, Mosler, in den Stadtteilen Fechenheim und Höchst sowie im Stadtbad Mitte.
  381. 11.9.1889, Beginn des Ausbaggern des Mains hinter der Insel an der Brückenmühle. Das Ufer wird bis zur Dreikönigskirche vergrößert. Die ausgebaggerten Stellen dienen als Sicherheitshafen für Boote und Badeanstalten.
  382. 14.11.1998, Wiedereröffnung des an Weihnachten 1995 abgebrannten und wieder aufgebauten Höchster Hallenbades für den Badebetrieb.
  383. 3.3.1929, Öffentliche Versammlung der dem Reichsverband für Badebetriebe angeschlossenen Besitzer privater Warmbadeanstalten zur gegenwärtigen Lage des privaten Badegewerbes.
  384. 1.9.1937, Tagung des Vereins Deutscher Badefachmänner.
  385. 25.9.1937–27.9.1937, 28. Jahresversammlung des seit 50 Jahren bestehenden „Vereins Deutscher Badefachmänner“ im Volksbildungsheim samt Ausstellung ebd. und einem offiziellen Empfang der Stadtverwaltung im Römer (25.09.).
  386. 1.11.1904, Offizielle Eröffnung des Badehauses Sachsenhausen.
  387. 18.12.1903, Eröffnung des neu errichteten Badehauses im Stadtteil Bockenheim, an der Kreuzung der Emser-, Kasseler- und Adalbertstraße.
  388. 20.10.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung der Errichtung eines Mahnmals für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Hauptfriedhof, des Um- und Ausbaus des Kinderheims in Eppenhain, des Neubaus eines Badehauses im Kinderheim Bad Sodenthal sowie einer II. Nachtrags-Haushaltssatzung für das Rechnungsjahr 1955.
  389. 31.7.1934, Beim Baden im Main an der Deutschherrnbrücke ertrinkt ein achtjähriger Junge.
  390. 14.5.1932, Beim Baden in der Nidda ertrinkt ein junger Mann aus Bockenheim.
  391. 5.3.1932, 100. Geburtstag der Stifterin Hannah Mathilde von Rothschild (1832-1924). Zu verdanken ist ihr u.a. die Gründung des Mathilde von Rothschildschen Kinderhospitals in Frankfurt am Main sowie Frauenheime in Bad Nauheim und Baden-Baden.
  392. 7.12.1931, Tagung des Reichsverbandes des Deutschen Gartenbaus, Landesverbände Hessen-Darmstadt, Hessen-Nassau, Baden und Pfalz sowie die Verbindungsstelle des Deutschen Landwirtschaftsrates im Hotel „Prinz Heinrich“.
  393. 5.8.1931, Beim Baden im offenen Main gegenüber der städtischen Mainbadeanstalt am Industriehafen ertrinkt ein 23jähriger Mann.
  394. 28.5.1929, Beim Baden im Main, etwa 50 Meter unterhalb der Niederräder Eisenbahnbrücke, ertrinkt ein Mann.
  395. 13.11.1927, Tagung der Deutschen Volkspartei (DVP) im Rahmen der die Simultanschule repräsentierenden Länder und Provinzen – Hessen, Baden, Thüringen, die Pfalz, die Provinz Hessen-Nassau und die Freie Stadt Hamburg.
  396. 13.6.1927, Die beiden amerikanischen Ozeanflieger Clarence Chamberlain und sein Flugbegleiter Charles Levine, die Anfang Juni d. J. den Atlantik als Duo überquert haben, verschlafen auf ihrer Reise von Berlin nach Baden-Baden auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ihre Visite der Mainstadt. Erst zwei Tage später landen die beiden Transkontinentalflieger mit einer Sondermaschine vom Typ D 1085 der Lufthansa auf dem Flugplatz am Rebstock. Zur Begrüßung haben sich – neben tausenden Schaulustigen – Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) und seine Ehefrau Maria Margaretha Christiane Landmann-Merens (1880-1960) eingefunden. Im Hotel „Frankfurter Hof“ gibt die Stadt Frankfurt am Main zu Ehren der prominenten Gäste ein Festessen. Am Abend fliegen die beiden weiter – nach Hannover und Bremen.
  397. 11.7.1926–18.7.1926, 29. Verbandsschießens Mittelrhein-Baden-Pfalz. Nach einem Festzug durch die Stadt mehrtägiges Wettschießen auf dem Bürgerlichen Schießständen.
  398. 8.3.1924–9.3.1924, Überregionale Maklertagung der Berufsorganisationen der Maklerverbände und -vereine von Baden, Bayern, Württemberg, Hessen und Frankfurt am Main.
  399. 5.9.1919, Beim Baden im offenen Main ertrinken an der alten Mainbrücke auf der Innenstadtseite zwei neunjährige Jungen.
  400. 27.4.1906–29.4.1906, Kongress der Vereinigung südwestdeutscher und Schweizer Zahnärzte, der Vereine von Hessen, Baden, Württemberg und der Schweiz angehören, im Senckenbergianum, veranstaltet vom „Zahnärztlichen Verein in Frankfurt am Main“.
  401. 2.7.1937–3.7.1937, Arbeitstagung der Bezirksgruppen der Wirtschaftsgruppe Gas- und Wasserversorgung und der Vereinsbezirke des Deutschen Vereins von Gas- und Wasserfachmännern Baden-Saar-Pfalz und Hessen in der Gaststätte „Groß-Frankfurt“.
  402. 2.6.1938–28.6.1938, Ausstellung „Handwerkliche Töpfereien aus Hessen-Nassau, Bayer. Ostmark und Baden“, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Abteilung „Bildende Kunst“, im Museum für Kunsthandwerk und in der Kunsthalle Haus Lichtenstein, Römerberg.
  403. 12.7.1939, Offizielle Eröffnung des ersten Musischen Gymnasiums (Leiter (1939-1945): Prof. Kurt Thomas (1904-1973), Komponist und Dirigent) im Kaisersaal des Römers in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, Gauleiter Jakob Sprenger und Reichserziehungsminister Bernhard Rust, dem die höchste Auszeichnung der Stadt Frankfurt für kulturelle Verdienste, die Silberne Goethe-Plakette, überreicht wird. Untergebracht ist das Musische Gymnasium in der 1938 von den Nationalsozialisten zwangsenteigneten und Ende 1943 durch Bomben zerstörten Villa „Buchenrode“, Forsthausstraße, des jüdischen Industriellen und Mäzens Dr. Arthur von Weinberg (1860-1943 Ghetto Thereseinstadt). Prof. Thomas führte nach der Zerstörung des Gebäudes des Musischen Gymnasiums ab Mai 1944 den Unterrichtsbetrieb im baden-württembergischen Untermarchtal an der Donau weiter. Die alliierten Besatzungsbehörden lösten das Musische Gymnasium auf.
  404. 11.8.1941–12.8.1941, Tagung der Gaufacharbeiter des Reichs-Vollkornbrotausschusses aus den Gauen Hessen-Nassau, Kurhessen, Essen, Düsseldorf, Köln, Aachen, Moselland, Westmark, Baden, Mainfranken, Franken, Schwaben und Württemberg-Hohenzollern.
  405. 25.2.1943, Hundert Jahre Main-Neckar-Bahn, die Frankfurt am Main mit Heidelberg und Mannheim verbindet. Am 25.02.1843 wurde der Staatsvertrag zwischen Baden, Hessen und der Freien Stadt Frankfurt abgeschlossen, der bestimmte, dass die geplante Bahn von Frankfurt am Main über Darmstadt, Weinheim und Ladenburg nach Heidelberg gebaut und auf gemeinsame Rechnung betrieben werden sollte. Die Eröffnung des Betriebes für die Reisenden mit zwölf Lokomotiven fand am 01.08.1846 statt. Frankfurt am Main und Baden hatten je drei, Hessen vier Maschinen beschafft, zwei weitere wurden von der Offenbacher Bahn geliehen.
  406. 19.9.1945, Die amerikanische Militärregierung konstituiert die Länder Groß-Hessen, Bayern und Württemberg-Baden.
  407. 28.4.1946, In allen Ländern der amerikanischen Zone werden Kreistagswahlen abgehalten; in Bayern und Württemberg-Baden erhält die CDU (CSU) die meisten Sitze, in Großhessen die SPD.
  408. 10.9.1946, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und der Stadtverordnetenvorsteher Johann Rebholz heißen die Wirtschaftsminister aus Bayern, Groß-Hessen, Württemberg-Baden und Nordrhein-Westfalen sowie den Wirtschaftsbeauftragten der britischen Zone, Dr. Viktor Agartz, zu Beratungen in der Mainstadt willkommen.
  409. 12.9.1946, Gründung eines bizonalen Wirtschaftsrates zwischen den Wirtschaftsministern der drei süddeutschen Länder und dem Leiter des Zentralamtes für Wirtschaft in der britischen Zone. Der Wirtschaftsrat besteht aus den Wirtschaftsministern von Bayern, Großhessen und Württemberg-Baden sowie drei Vertretern der britischen Zone.
  410. 28.11.1946, Wahlveranstaltungen von LDP/FDP und KPD: Theodor Heuss, Kultusminister von Württemberg-Baden tritt im Ärztehaus auf; Leo Bauer für die KPD im Keglersporthaus in der Riederwaldsiedlung.
  411. 26.1.1947, Erste Landeskonferenz der „Freien Deutschen Jugend“ in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb mit über 250 Delegierten und Gästen aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sowie aus der französischen und britischen Zone.
  412. 4.9.1949, Vierländerkampf der Leichtathletik: Bayern-Baden-Württemberg-Hessen im Stadion.
  413. 11.9.1949–30.9.1949, Ausstellung französischer Bücher in den Römerhallen, veranstaltet vom „Cercle de la Librairie“, der Informationsabteilung der französischen Militärregierung in Baden-Baden.
  414. 11.4.1950, Konferenz der Ministerpräsidenten der amerikanischen Zone – Hans Ehard (Bayern), Reinhold Maier (Württemberg-Baden), Christian Stock (Hessen) und Wilhelm Kaisen (Bremen) - mit Hochkommissar John McCloy im Frankfurter IG-Hochhaus. Die Ministerpräsidentenkonferenz soll keine Nebenregierung zur Bundesregierung sein, sondern sich ausschließlich mit Länderproblemen befassen.
  415. 19.4.1950, Die Spielbank Baden-Baden eröffnet einen täglichen Busverkehr zwischen Frankfurt am Main und Baden-Baden.
  416. 4.8.1951, Die 17jährige Frankfurter Schülerin Vera Marks wird im Großen Kurhaussaal von Baden-Baden zur Miss Germany gewählt.
  417. 29.1.1960, Zehnte Jahrestagung der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947 in der Paulskirche. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann hält die Begrüßungsansprache. Referenten sind Professor Werner Conze (Heidelberg), Dr. Johannes Zahn (Düsseldorf) und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Kurt Georg Kiesinger. Am Abend findet ein geselliges Zusammensein in den Palmengarten-Gaststätten statt.
  418. 20.2.1969, Gründung des Landeskuratoriums Hessen im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft. Neben Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Berlin ist dies nunmehr das fünfte Landeskuratorium des Stifterverbandes.
  419. 30.6.1970, Studenten, Schüler und Lehrlinge ‚sprengen‘ das erste „Frankfurter Arbeitnehmer-Forum der SPD“ im Gewerkschaftshaus. Die Demonstranten gehören zu jener Gruppe, die zuvor bei einem Teach-in in der Johann Wolfgang Goethe-Universität und auf der Straße gegen das vom baden-württembergischen Innenministerium verfügte Verbot des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) in Heidelberg protestiert hat.
  420. 1.12.1970, Konzert des brasilianischen Meistergitarristen Baden Powell in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  421. 24.11.1971, Konzert des brasilianischen Gitarristen Baden Powell in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  422. 9.5.1975, Konzert mit dem brasilianischen Gitarristen Baden Powell in der Oper.
  423. 15.8.1898, Beim Baden im Main ertrinken an einem Tag zwei Männer.
  424. 17.8.1898, Erneut ertrinken beim Baden im Main zwei Männer.
  425. 9.7.1899, Im Main an der Gerbermühle ertrinkt am Morgen ein 19jähriger Mann beim Baden. Am Abend ertrinkt ein gleichaltriger Mann in der Nied bei Rödelheim.
  426. 18.5.1976, Konzert mit Baden Powell im Palmengarten.
  427. 17.9.1976, Die Frankfurterin Monika Schneeweiß wird in Baden-Baden zur „Miss Deutschland 1976“ gewählt.
  428. 30.9.1976, Wahlveranstaltung der CDU mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Hans Filbinger im Zoo-Gesellschaftshaus.
  429. 30.3.1978–2.4.1978, 18. Tagung des Instituts für die gesamte Unfallforschung (Baden-Baden) über die Untersuchung und Verhütung von Straßenverkehrsunfällen.
  430. 23.9.1982, Der Aktionsgemeinschaft Opernhaus Frankfurt e. V. wird für ihre Bemühungen um den Wiederaufbau der Alten Oper der Konrad-Adenauer-Preis für Kommunalpolitik durch den baden-württembergischen Ministerpräsident Lothar Späth in der Alten Oper verliehen.
  431. 1.6.1983, „Master of Guitar“ mit Baden Powell, Larry Coryell und Philipe Catherine in der Alten Oper.
  432. 7.3.1985, Kommunalwahlkampfveranstaltung der CDU im Palmengarten mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Lothar Späth.
  433. 14.5.1985, Der baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth plädiert in seinem Vortrag vor der Industrie- und Handelskammer vehement für eine Erneuerung der deutschen Ordnungspolitik.
  434. 14.5.1986, Konzert mit Baden Powell in der Alten Oper.
  435. 17.5.1987, Konzert des Sinfonieorchesters des Südwestfunks Baden-Baden in der Alten Oper.
  436. 25.8.1987, Die 21. Große Strafkammer des Frankfurter Landgerichts verurteilt einen 30jährigen Monteur aus Baden-Württemberg wegen Mordversuchs und mehrfacher Vergewaltigung an einer Prostituierten am 11.06.1986 sowie eines weiteren Sexualdelikts in einem Frankfurter Parkhaus am 22.05.1986 zu 13 Jahren Freiheitsentzug.
  437. 15.12.1993, Das Arbeitsgericht Frankfurt verurteilt die „Deutsche Bundespost – Postdienst“, Abmahnungen von 13 Zustellern aus dem Stadtteil Höchst aus deren Personalakte zu entfernen. Die Briefträger haben sich im Februar d. J. vor der Frankfurter Kommunalwahl geweigert, Pamphlete der rechtsextremen Deutschen Volksunion (DVU) zu verteilen. Die Post ist damals vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg verurteilt worden, die Schriften zuzustellen.
  438. 27.2.1994, Konzert des SWF Sinfonieorchesters Baden-Baden in der Alten Oper.
  439. 27.2.1996, Die Steuerfahndung durchsucht in einer Großaktion die Zentrale und mehrere Filialen der Commerzbank, drittgrößter deutscher Geldkonzern, in Hessen, Baden-Württemberg und Thüringen, wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durch Kunden und der Beihilfe von Angestellten.
  440. 12.1.1997, Konzert des SWF-Sinfonieorchesters Baden-Baden in der Alten Oper.
  441. 30.9.1997, „Die Nacht der 100 Gitarren“ mit David Tanenbaum und dem Jugendgitarrenorchester Baden-Württemberg in der Alten Oper.
  442. 7.10.1998, In der Goethestraße eröffnet die Landeskreditbank Baden-Württemberg ihre erste Filiale in Frankfurt am Main.
  443. 17.12.1998, Konzert des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  444. 29.3.2001, Mit prominenter Unterstützung geht OB-Kandidat Achim Vandreike (SPD) in den Endspurt seiner Kampagne zur Stichwahl. Der soeben wieder gewählte Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, und die Spitzenkandidatin der SPD in Baden-Württemberg, Ute Voigt, besuchen Vandreike in Frankfurt am Main.
  445. 26.4.2002, Offizielle Eröffnung des viergeschossigen Erweiterungsbaus des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg und Hessen, Sandhofstraße.
  446. 2.10.2005, Feier anlässlich des 60. Geburtstages des Landes Hessen im IG-Farben-Haus. Dort hat General Dwight D. Eisenhower, der Oberbefehlshaber über die amerikanischen Truppen in Deutschland, am 19. September 1945 „an das deutsche Volk in der amerikanischen Zone“ die Proklamation Nummer 2 bekannt gegeben, die die Grenzen von Groß-Hessen, Württemberg-Baden und Bayern festlegt.
  447. 31.3.2014–28.9.2014, Ausstellung „Baden unter Palmen. Vom ,Wasserturnen‘ zum Aquajogging“ im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  448. 12.7.1931, Reichstagung der badischen landsmannschaftlichen Organisationen aus ganz Deutschland, um die Verfassung, Organisation und Arbeitsweise der 1930 in Karlsruhe gegründeten „Arbeitsgemeinschaft der Badener aller Welt“ festzulegen.
  449. 30.10.1955, 60. Stiftungsfest des Vereins der Badener 1895 in der Turnhalle des Frankfurter Turnvereins FTV 1860.
  450. 21.5.1895, Konstituierende Sitzung des „Vereins des Badener“.
  451. 20.6.1931–21.6.1931, Die bayerischen Landsmannschaften und Trachtenvereine aus Hessen, aus den benachbarten bayerischen, badensischen und rheinischen Gebieten feiern auf dem Römerberg und im Festlokal Tivoli im Stadtteil Sachsenhausen ihr 30jähriges Stiftungsfest, verbunden mit dem 5. Heimatfest des Bayernvereins „Bavaria“.
  452. 12.6.1910, Außerordentliche Sitzung des Deutschen Ausschusses für die gesundheitlichen Einrichtungen in den Kur- und Badeorten, an der Vertreter der Ministerien von Preußen, Bayern, Württemberg und Thüringen teilnehmen. Beschlossen wird die Eröffnung einer „Zentralstelle für Balneologie“ in Frankfurt am Main für den 01.10. d. J.
  453. 1.11.1932, Die Preußische Badepolizei-Verordnung für Familienbäder tritt in Kraft. In Frankfurt am Main gilt diese für die Hallenbadegäste des Zentralschwimmbades und des Hallenbades Ost (Fechenheim).
  454. 29.10.1935, Im Columbushaus am Potsdamer Platz in Berlin wird durch den Bund deutscher Verkehrsverbände und Bäder die Ausstellung „Frankfurt am Main, die Stadt des deutschen Handwerks“ eröffnet. Die Exponate stammen aus dem Stadtgeschichtliche Museum in Frankfurt am Main.
  455. 4.9.1931, In einer gemeinsamen Sitzung protestieren sämtliche Frankfurter Schwimmvereine mit einer Resolution gegen die wiederholte Heraufsetzung der Schwimmbadpreise durch die Direktion der städtischen Bäder.
  456. 14.6.1931, Jeder siebte Frankfurter ist am heutigen Sonntag im Wasser – bei 35 Grad Sonnenwärme. Die städtischen und privaten Bäder sind überfüllt. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Brentanobad im Stadtteil Rödelheim.
  457. 26.10.1925, Tagung des Bäder-Ausschusses des Reichsverbandes der Deutschen Hotels, Restaurants und verwandter Betriebe im Rahmen der Internationalen Kochkunst-Ausstellung.
  458. 9.12.1947, Wiederinbetriebnahme der Abteilung für römisch-irische Bäder an der Kurbadeanstalt der Allgemeinen Ortskrankenkasse.
  459. 18.6.1953, Wiedereröffnung des Fechenheimer Hallenschwimmbades, eines der modernsten Bäder des Bundesgebietes.
  460. 15.10.1954, 50jähriges Jubiläum der Firma Fisch-Bader, Schillerstraße.
  461. 1.11.1959, 50jähriges Jubiläum der Konditorei Bader, Berger Straße 185/187.
  462. 21.5.1960, Eröffnung des Stadtbades Mitte, Hochstraße. Das großzügige Hallenschwimmbad mit seinem geschwungenen Dach, seiner Mosaikverkleidung, seinen gläsernen Wänden ist ein neues Wahrzeichen Frankfurts. Für Schwimmer und Nichtschwimmer gibt es ein Schwimmbecken in den Ausmaßen 15 x 25 m. Ein Sportschwimmbecken, ebenfalls 15 x 25 m mit 10-m-Sprungturm, ist für das Training der Schwimmvereine bestimmt. Ein Lehrschwimmbecken, 8 x 13 m, dient der Ausbildung und dem Schwimmunterricht. Zwei Gymnastikräume sorgen für körperliche Ertüchtigung. Medizinische und römisch-irische Bäder sollen der Gesundheit zugute kommen, ein Restaurant bietet den Besuchern die notwendige Erholung.
  463. 1.10.1899, Redaktion, Verlag und Expedition der bisher in Frankfurt am Main erschienenen „Internationalen illustrirten Bäder- und Sportzeitung“ werden nach Berlin verlegt.
  464. 29.4.1992, Der Streik im öffentlichen Dienst weitet sich aus: Bahnen, Busse, Bäder, Bühnen und Büchereien treten nun ebenfalls in den Arbeitskampf ein. Gleichzeitig streiken die Metaller: Mehr als 130.000 Arbeitnehmer beteiligen sich nach Angaben der IG Metall an Warnstreiks zur Durchsetzung ihrer Forderung nach 9,5 Prozent mehr Lohn.
  465. 31.10.2002, Angesichts der prekären Finanzsituation prüft die Stadt Frankfurt die Überführung aller 14 städtischen Schwimmbäder in eine neue Gesellschaft unter dem Dach der Stadtwerke-Holding. Das Ziel der Umstrukturierung in eine GmbH ist es, den nötigen Millionenzuschuss für die Bäder durch Gewinne des Energieversorgers Mainova auszugleichen.
  466. 6.4.1897, Das Brausebad (mit acht Baderäumen) im Neubau der Frankfurter Societätsdruckerei wird offiziell dem Betrieb übergeben.
  467. 1.9.2003, Die neue städtische Bäderbetriebe Frankfurt GmbH nimmt ihre Arbeit auf.
  468. 28.9.1938, Nach Abschluss des Internationalen Bäderkongresses in Bad Nauheim besucht dessen Präsident, Erzherzog Dr. Josef Frank, die Mainstadt.
  469. 27.5.1934, Feierliche Eröffnung eines Universitätsinstituts für Quellenforschung und Bäderlehre in Bad Homburg, anlässlich des Mittelrheinischen Ärztetages.
  470. 25.8.1949, Eröffnung des Gallus-Sanitas-Bades als erstes Saunabad Frankfurts in der Frankenallee 111.
  471. 13.5.1950, Wiedereröffnung des Freiluft-Stadion-Bades Frankfurt am Main.
  472. 1.8.1950, Eröffnung eines luxuriösen römisch-irischen Bades in der Großen Friedberger Straße.
  473. 10.6.1951, Steher Groß-Kampftag im Stadion: August-Lehr-Preis (über 35 km) und Preis des Stadion-Bades (über 35 km).
  474. 16.9.1996, Ende einer Schwimmstätte. Bagger reißen die Buchstaben „Stadtbad Mitte“ vom Vordach und setzen der Schwimmhalle auch sonst zu. Damit beginnt der weitgehende Abbruch des Bades, um einem Luxushotel Platz zu machen.
  475. 23.6.2008, Gründung des Vereins „Frankfurter Badeschiff e. V.“ für den Main auf dem Motorschiff „Rudi Arndt“.
  476. 15.6.1958, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann enthüllt in der Sudentendeutschen Siedlung an der Gerlachstraße in Höchst einen Gedenkstein. Der Stein ist ein Symbol für die Patenschaft, die die Stadt Frankfurt am Main im Januar 1953 für die Heimatvertriebenen der sudetendeutschen Badestadt Teplitz-Schönau übernommen hat.
  477. 11.11.1980, Der Leiter der Frankfurter Stadtwerke, Hans Joachim Krull (1931-1980), ertrinkt bei einem Badeunfall auf Bali.
  478. 11.2.1989, Bei einem Badeunfall im Rebstockbad kommt ein 15jähriger Junge ums Leben.
  479. 22.7.2014, Infolge eines Badeunfalls in der Nähe des Sommerhoffparks im Gutleut ertrinkt ein 16jähriger im Main.
  480. 5.11.1991, Ein zwei Meter langes, lebendiges Krokodil in der Badewanne, eine oberschenkeldicke Pythonschlange sowie mehrere Waffen finden Polizisten in der Wohnung eines US-Bürgers in Rödelheim vor. Die Hausdurchsuchung erfolgt nach einem Hinweis, dass es dort „nicht ganz mit rechten Dingen zugeht“. Am 10.11. d. J. wird der 36jährige Militärhistoriker bei der Rückkehr von einer Dienstreise am Rhein-Main-Flughafen festgenommen.
  481. 26.3.1977, Erste Badewannenregatta auf dem Main.
  482. 27.1.1930, Das Stadtamt für Turnen, Sport und Badewesen und die Ortsgruppe Frankfurt des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen ehrt im Palmengarten die Frankfurter Meister des Sports.
  483. 3.4.1945, Tod des Kommunalpolitikers Prof. Hermann Luppe (1874-1945), seit 1909 besoldeter Stadtrat (Steuerdezernat, Baupolizei, Feuerwehr, Badewesen usw.) in Frankfurt am Main. Von 1913 bis 1920 Bürgermeister der Mainstadt. 1919/20 Mitglied des Reichstags. 1920 bis 1933 Oberbürgermeister von Nürnberg.
  484. 17.9.1960–19.9.1960, 12. Deutsche Kongress für das Badewesen im Zoo-Gesellschaftshaus, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V.
  485. 21.3.1968–22.3.1968, Frühjahrstagung des Vorstandes und Kuratoriums der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V. im Sitzungssaal der Bank für Gemeinwirtschaft und im Magistratssitzungssaal des Römers.
  486. 24.9.1922–15.10.1922, Siebente Frankfurter Kunstmesse. Außer der Ständeschau des Kunsthandels wird eine Ausstellung badisch-pfälzischer Kunststätten gezeigt.
  487. 8.6.1923, Auf der letzten Fahrt zur Beisetzung in einem Ehregrab ins badische Schönau passiert der Zug mit der Leiche der von der französischen Besatzungsarmee am 26.05. d. J. nach einer Verurteilung wegen Spionage und Sabotage hingerichteten, rechtsextremen Kaufmanns Leo Schlageter spät in der Nacht Frankfurt am Main. Tausende Sympathisanten des Freikorps-Angehörigen, von der NSDAP als Märtyrer instrumentalisiert, versammeln sich im Hauptbahnhof und gedenken des Toten. Am Bismarckdenkmal in der Gallusanlage versammeln sich darüber hinaus einige hundert Menschen zu einer Kundgebung.
  488. 13.4.1921, Konzert des Frankfurter Symphonieorchesters mit der vierten Symphonie von Gustav Mahler. Das Sopransolo trägt die badische Kammersängerin Beatrice Lauer-Kottlar vor.
  489. 28.4.1914, Konzert mit Beatrice Lauer-Kottlar (Karlsruhe), Großherzoglich Badische Kammersängerin, im großen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  490. 15.4.1939, 40jähriges Jubiläum des Geheimrats Dr. Carl Bosch (1874-1940), Vorsitzender des Aufsichtsrats der IG-Farbenindustrie, in den Diensten der Chemie. Am 15.04.1899 Eintritt als junger Chemiker in die Badische Anilin- und Sodafabrik.
  491. 17.3.1925, Versammlung des Demokratischen Vereins im Zoologischen Garten mit dem Kandidaten der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) für die bevorstehende Reichspräsidentenwahl, dem badischen Senatspräsidenten Dr. Willy Hellpach. Im ersten Wahlgang am 29.03. d. J. erhält er lediglich knapp sechs Prozent der abgegebenen Stimmen.
  492. 9.9.1920, Ein aus Lörrach kommender Doppeldecker der „Bulag“, der Badischen Luftverkehrsgesellschaft, kreuzt über Frankfurt am Main und wirft Tausende von Reklameflugblättern ab.
  493. 7.9.1889, Tod des 1848er-Demokraten Maximilian Speyer im 78. Lebensjahr, Teilnehmer am Frankfurter Septemberputsch und am badischen Aufstand 1849, danach lange Zeit im Exil in der Schweiz. Nach seiner Amnestie Rückkehr nach Frankfurt am Main.
  494. 3.2.1893, Konferenz der beteiligten Eisenbahnverwaltungen unter dem Vorsitz der Generaldirektion der badischen Staatsbahn betr. die Frachttarife im deutsch-schweizerischen Eisenbahnverkehr.
  495. 30.4.1895, Gedenktag des 50jährigen Bestehens der Versicherungs-Gesellschaft „Deutscher Phönix“. Aus der Verschmelzung der 1843 gegründeten Frankfurter Versicherungs-Gesellschaft mit dem Badischen Phönix ist am 01. Mai 1845 diese Gesellschaft entstanden.
  496. 2.3.1899, 70. Geburtstag des Journalisten und Politikers Carl (auch: Karl) Schurz (1829-1906), am 18./19.09.1848 Teilnahme am Studentenkongress in Frankfurt am Main und Augenzeuge des Septemberaufstandes. 1849 Teilnehmer am pfälzisch-badischen Aufstand, Flucht in die Schweiz und 1852 Emigration in die USA, von 1869 bis 1875 Senator für Missouri, von 1877 bis 1881 Minister des Innern. Zweiter Frankfurt-Aufenthalt im Februar 1868.
  497. 3.3.1967–5.3.1967, Internationale Badminton-Meisterschaften in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  498. 8.11.2003, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des 1. Frankfurter Badminton-Clubs im Titusforum.
  499. 10.6.1987, Der Vorstand der Frankfurter Jüdischen Gemeinde trifft sich zu einem ersten Gespräch mit Oberbürgermeister Wolfram Brück zur Erhaltung des „Kalten Bads“ (Mikwe) auf dem Börneplatz, die im Rahmen des Neubaus der Stadtwerke ausgegraben worden ist. Man einigt sich darauf, die Mikwe aus dem ehemaligen Judenghetto im Osten der Stadt auf dem Börneplatz zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
  500. 30.5.1940, Enthüllung einer Gedenktafel für den Frankfurter Maler Adam Elsheimer (1578-1610) am Haus Fahrgasse 120: „Dieses Haus an der Roten Badstube war das Elternhaus von Adam Elsheimer, dem größten Maler Frankfurts. Er wurde 1578 hier geboren und starb 1610 in Rom.“ Haus und Tafel werden 1944 zerstört.
  501. 27.8.1988–28.8.1988, Erstes offenes Frankfurter „Baduuk König Turnier“ des Koreanischen Kulturzentrums im Bürgerhaus Südbahnhof.
  502. 12.5.1929–13.5.1929, Tagung und öffentliche Kundgebung anlässlich der Süd- und Westdeutschen Bezirkstagung der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden (Berlin) im großen Saal der Frankfurt-Loge mit Rabbiner Dr. Leo Baeck (Berlin), Frau Bettina Brenner (Leipzig), Rabbiner Dr. Jakob Horovitz (Frankfurt) und Justizrat Dr. Strauß (München).
  503. 12.2.1922, Gedächtnisfeier der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main für den am 24.01. d. J. verstorbenen Rabbiner Nehemia Anton Nobel (1871-1922), von 1910 bis 1922 Rabbiner in der Mainstadt, im Volksbildungsheim in Anwesenheit von Rabbiner Leo Baeck.
  504. 22.2.1956, Beginn der philosophischen „Loeb Lectures“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, die auf eine Stiftung des „Eda K. Loeb funds“ in New York zurückgehen. Erster Redner ist Oberrabbiner Leo Baeck.
  505. 16.12.1956, Gedächtnisfeier für den am 02.11. d. J. verstorbenen Rabbiner Dr. Leo Baeck in der Westend-Synagoge, veranstaltet vom „Zentralrat der Juden in Deutschland“, der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
  506. 16.12.1956–17.12.1956, Jahrestagung des „Zentralrats der Juden in Deutschland“. Beschlossen wird, gemeinsam mit der Zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, einen Leo-Baeck-Preis auszuschreiben.
  507. 27.8.1962, Der Magistrat bewilligt eine Spende in Höhe von 20.000.- DM für den Bau eines neuen Schulgebäudes der Leo-Baeck-Schule in Haifa (Israel).
  508. 23.12.1972, 90. Geburtstag des früheren Rabbiners der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main, Dr. Georg Salzberger (1882-1975), 1942 Mitbegründer und 1949 Präsident der Londoner Leo Baeck Loge des B’nai B’rith, Rabbiner der New Liberal Jewish Congregation (London), 1950 Einweihung der wieder aufgebauten Westend-Synagoge. Aus diesem Anlass erhält er eine Silberschale mit eingeprägtem Frankfurter Gulden und der Gravur „Zum 90. Geburtstag zugeeignet von der Stadt Frankfurt a. M.“.
  509. 30.7.1979, Lehrer der Leo-Baeck-Schule in Haifa/Israel besuchen die Mainstadt und werden von Stadtverordnetenvorsteher Hans-Ulrich Korenke im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  510. 15.4.1996, Professor Albert H. Friedlander, 1927 in Berlin geboren und 1939 von den Nationalsozialisten zur Emigration aus Deutschland gezwungen, Rabbiner der Westminster Synagoge und Dean am Leo Baeck College in London eröffnet seine Vorlesungsreihe „Jüdische Theologie und der Holocaust“ als neuer Gastprofessor der Martin-Buber-Stiftung am Fachbereich Evangelische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  511. 23.5.2001–14.10.2001, Ausstellung „Aus dem Stamme von Rabbinern“ im Jüdischen Museum über Leben und Werk des Rabbiners Dr. Leo Baeck (1873-1956), 1933 erster Präsident der neuen „Reichsvertretung der deutschen Juden“ und Überlebender der Shoa.
  512. 3.9.2002, Der Schauspielerin Iris Berben wird im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum vom Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, der Leo-Baeck-Preis 2002 überreicht.
  513. 31.1.2006, Offizielle Verabschiedung des Gründungsdirektors des Jüdischen Museums, Georg Heuberger, im Limpurgsaal des Römers. Sein Nachfolger ist der Schweizer Historiker Raphael Gross, Leiter des Leo-Baeck-Instituts in London.
  514. 1.4.2015, Der bisherige Leiter des Jüdischen Museums (seit 2006), des Fritz-Bauer-Instituts (seit 2007) und des Leo-Baeck-Instituts (London) (seit 2001), Raphael Gross, übernimmt den Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur sowie die Leitung des Simon-Dubnow-Instituts in Leipzig.
  515. 1.10.1918, Liederabend mit Alice Baehr im Saalbau.
  516. 6.11.1915, Liederabend mit Alice Baehr im Saalbau.
  517. 10.11.1910, Liederabend mit Alice Baehr im Saalbau.
  518. 12.1.1909, Liederabend mit Alice Baehr im Saalbau.
  519. 1.10.1935, 75. Geburtstag des Frankfurter Buchhändlers Moritz Sondheim (1860-1944), langjähriger Mitarbeiter des Antiquariats von Joseph Baer & Co., Hochstraße.
  520. 1.10.1930, 70. Geburtstag des Frankfurter Buchhändlers Moritz Sondheim, 50 Jahre lang Teilhaber der Firma Josef Baer & Co.
  521. 21.2.1919, Tod des Buchhändlers und Antiquars Simon Leopold Baer (1845-1919), früherer Inhaber des Buchantiquariats Joseph Baer u. Cie.
  522. 30.11.1904, Der Geschäftshaus-Neubau der Firma Frank u. Baer auf der Zeil wird seiner Bestimmung übergeben.
  523. 21.12.1960, Der letzte Kommandant des Vernichtungslagers Auschwitz, der 49jährige Richard Baer, sitzt seit heute in Einzelhaft in einer Zelle des Frankfurter Untersuchungsgefängnisses Hammelsgasse. Der am Vortag im Sachsenwald bei Dassendorf verhaftete einstige SS-Sturmbannführer ist noch in der Nacht gefesselt im D-Zug nach Frankfurt am Main transportiert worden.
  524. 31.7.1971, Bei einem Einbruch in die Geschäftsräume des Juweliergeschäftes Gebrüder Baer, Zeil 44, erbeuten die Täter Schmuck im Wert von 500.000.- DM.
  525. 18.5.1909, Tod des Pädagogen Prof. Christian Baer (1859-1909), seit 1884 Lehrer am städtischen Gymnasium in Frankfurt am Main, später Direktor des Lessing-Gymnasiums, ab 1905 Provinzialschulrat in Kassel.
  526. 19.7.1934, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Eduard Baerwald (1875-1934), langjähriges Vorstandsmitglied der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main.
  527. 28.2.1917, Gedenkfeier (ursprünglich am 08.02. d.J. geplant) anlässlich der zehnten Wiederkehr des Todestages des langjährigen Leiters des Philanthropins und Historikers, Direktor Dr. Hermann Baerwald (1828-1907) im Festsaal der Schule. Baerwald wirkte von 1868 bis 1899 als Direktor des Philanthropins, Mitverfasser (gemeinsam mit Dr. Salo Adler) der „Festschrift zur Jahrhundertfeier der Realschule der israelitischen Gemeinde (Philanthropin) zu Frankfurt am Main 1804-1904“.
  528. 9.2.1907, Tod des Pädagogen Dr. Hermann Baerwald (1828-1907), von 1868 bis 1899 Direktor des Philanthropins, veröffentlichte historische Schriften zur Geschichte des Frankfurter Judentums.
  529. 7.11.1898, 70. Geburtstag des Pädagogen und Historikers Dr. Hermann Baerwald (1828-1907), von 1868 bis 1899 Direktor des Philanthropin.
  530. 22.9.1899, Feierliche Entlassung des am 01. Oktober in den Ruhestand tretenden Direktors des Philanthropins, Dr. Hermann Baerwald (1828-1907), von 1868 bis 1899 dortiger Direktor, im geschmückten Turnsaal der Lehranstalt.
  531. 24.4.1900, Feierliche Amtseinführung des neuen Direktors des Philanthropins, Dr. Salo Adler (1857-1919), als Nachfolger des Historikers Dr. Hermann Baerwald (1828-1907), der das Amt seit 1868 bekleidet hat.
  532. 8.11.1977, Konzert mit Joan Baez in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  533. 21.1.1984, Gewerkschaftskonzert für die 35-Stunden-Woche in der Festhalle mit Udo Lindenberg, Joan Baez und den Rodgau Monotones.
  534. 23.5.1988, Konzert mit Joan Baez, Mercedes Sosa und Konstantin Wecker in der Festhalle.
  535. 12.12.1973, 3000 Schüler und Studenten der hessischen Universitäten und Fachhochschulen demonstrieren in der Innenstadt für eine Erhöhung der Studienbeihilfe nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög).
  536. 24.11.1982, Demonstration mehrerer hundert Studierender der beiden Frankfurter Abendgymnasien in der Innenstadt gegen Änderungen der Bafög-Förderung.
  537. 20.5.1988, Wie die Frankfurter Anklagebehörde mitteilt, sind von den mehr als 250 Ermittlungsverfahren in der Frankfurter Bestechungsaffäre von der Staatsanwaltschaft mittlerweile etwa 40 abgeschlossen worden. Davon sind 30 „Bagatellfälle“, bei denen wegen geringer Schuld auf strafrechtliche Ahndung verzichtet worden sei. In zehn Strafbefehlen wurden Geldstrafen verhängt. Nach dieser Zwischenbilanz der Frankfurter Staatsanwaltschaft sind noch vier Verdächtige in Untersuchungshaft.
  538. 9.11.1990, Mit 193 Geiseln trifft der SPD-Ehrenvorsitzende Willy Brandt am Abend von Bagdad kommend auf dem Rhein-Main-Flughafen ein. Er wird von mehreren hundert Menschen begeistert begrüßt.
  539. 11.7.1939, Tod der Malerin und Radiererin Bertha Bagge (1859-1939), Studium am Städelschen Kunstinstitut, Verbindung zur Kronberger Malerkolonie, wählte Motive aus der Frankfurter Altstadt.
  540. 26.9.1931, Beim Spielen auf einem Bagger unter der Schwanheimer Brücke fällt ein fünfjähriger Junge in den Main und ertrinkt.
  541. 1.9.2000, Bei Erdarbeiten in der Nähe des Hessischen Rundfunks durchtrennt ein Bagger einen Kabelkanal der Telekom mit 65.000 Anschlüssen. Von der Panne sind zahlreiche Firmen, der Rhein-Main-Flughafen und Privatkunden in Frankfurt am Main und im Umland betroffen.
  542. 7.5.1970, Beginn des Baus der beiden U-Bahn-Tunnel auf dem Römerberg. Erstmals wird beim Stadttunnelbau in Frankfurt am Main die sog. „österreichische Bauweise“ angewandt. Dabei wird der Tunnel von einem Bagger ausgeschachtet und gleichzeitig mit dem Fortgang der Ausschachtungsarbeiten mit Spritzbeton ausgekleidet.
  543. 4.6.1985, Bei Erdarbeiten im Römerhöfchen stößt ein Bagger auf einen elf Meter tiefen Brunnen, der noch Wasser führt. Der Fund stammt aus dem Spätmittelalter und ist ein Hausbrunnen eines Patrizierhauses.
  544. 3.9.1986, In der Nacht wird im Stadtwald ein Bagger mit Molotow-Cocktails in Brand gesetzt. Der Schaden beträgt 80.000.- DM.
  545. 28.10.1986, Im Sachsenhäuser Breulsweg stößt ein Bagger bei Bauarbeiten auf eine fünf Zentner schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie kann problemlos entschärft werden.
  546. 27.8.1987, Seit heute werden die sichtbaren Mauern der Westseite der ehemaligen Judengasse auf der Börneplatz-Baustelle der Stadtwerke planiert. Von der Ostseite wird die östliche Begrenzungsmauer durch Bagger ebenso zerstört wie die Reste mehrerer Ghettohäuser. Am Abend demonstrieren empörte Bürger dagegen.
  547. 28.8.1987, Die Bagger können sich auf dem Grabungsfeld am Börneplatz nicht mehr bewegen. Etwa 50 Gegner der städtischen Absichten, Teile der dort gefundenen Fundamente des Juden-Ghettos in den begonnenen Neubau der Stadtwerke einzugliedern, geben den Bauarbeitern den Weg nicht mehr frei. Mittags verkünden Oberbürgermeister Wolfram Brück und Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann eine Kompromisslösung: Ein weiteres Fundament der Judengasse soll erhalten bleiben, der Museumsteil des Neubaus auf 1.000 Quadratmeter verdoppelt und als Dependance des Jüdischen Museums „ohne Verquickung mit der Stadtwerke-Kundenhalle“ errichtet werden. Die Protestierer befriedigt dieser Vorschlag allerdings nicht und sie richten sich auf eine weitere Nacht auf dem Gelände ein.
  548. 29.6.1988, Tausende Berufspendler kommen morgens zu spät zur Arbeit, nachdem ein Bagger bei Bauarbeiten auf der Maybachbrücke zwischen Eschersheim und Heddernheim die Oberleitung der U-Bahn-Linien U1, U2 und U3 beschädigt hat.
  549. 8.7.1992, Der denkmalgeschützte Aufgang auf der Nordseite des Eisernen Stegs wird zum Teil zertrümmert. Ein Bagger zerlegt nach und nach den Sandstein an der rechten Hälfte des Brückenkopfes. In den Aufgang soll ein Aufzug für Behinderte integriert werden.
  550. 30.6.1993, Auf einer Baustelle in der Wilhelm-Leuschner-Straße 23-25 stürzt ein Bagger mit einem Bohrgestänge um und beschädigt dabei das nebenan gelegene Parkhaus sowie zwei Pkw. Der Schaden wird auf 120.000.- DM geschätzt.
  551. 3.12.1995, Kurz vor Mitternacht wird auf dem Gelände der Cargo City Süd ein schwerer Anschlag verübt. Brandstifter stecken drei Baumaschinen, zwei Bagger und einen Radlader mit Benzin an und verursachen dadurch einen Schaden von 500.000.- DM.
  552. 23.4.2001, Ein 48jähriger Arbeiter wird bei einem Unfall auf einer Baustelle in Rödelheim von einem Bagger überrollt und dabei tödlich verletzt.
  553. 20.8.2001, Beim Abbruch eines Hauses im Westend, Ecke Mendelssohnstraße/Bockenheimer Landstraße, kippt der Bagger über die Kante der Fassade, stürzt 20 Meter tief und erschlägt den Fahrer.
  554. 4.1.2006, Bei einem Verkehrsunfall im Gallus wird ein Autofahrer von einem umstürzenden Bagger schwer verletzt.
  555. 6.11.2000, In Bockenheim, Voltastraße, wird bei Baggerarbeiten eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  556. 7.8.2000, Am Morgen wird eine 50 Zentimeter lange und ebenso dicke Stabbrandbombe aus dem Zeiten Weltkrieg bei Baggerarbeiten in der Adlerflychtstraße entdeckt und entschärft.
  557. 9.8.1979, Bei Baggerarbeiten im Garten des Museums für Kunsthandwerk wird eine Zehn-Zentner-Bombe gefunden. Im Umkreis von 200 Metern müssen alle Gebäude geräumt werden. Die Bombe kann problemlos entschärft werden.
  558. 7.5.2002, Auf dem Spielplatz am Affentorplatz in Sachsenhausen wird bei Baggerarbeiten eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  559. 14.6.2004, Baggerbiss für das neue Magazingebäude des Instituts für Stadtgeschichte an der Borsigallee. Der Neubau wird als Anbau an ein bestehendes Zentralmagazin der städtischen Museen errichtet.
  560. 3.9.2005, „Erster Baggerbiss“ des Sportdezernenten Achim Vandreike zur Sanierung des Brentanobades in Rödelheim.
  561. 8.5.2006, Erster Baggerbiss zum Umbau des Höchster Dalbergplatzes.
  562. 9.11.2006, Baggerbiss auf dem 13.500 Quadratmeter großen Gelände der ABG-Holding im Westend, zwischen Hansaallee und Eschersheimer Landstraße. Dort werden 200 Passivhauswohnungen gebaut.
  563. 5.5.2011, „Baggerbiss“ zum Abriss des alten Suhrkamp-Verlagsgebäudes im Westend – dort entstehen Luxuswohnungen.
  564. 23.2.2015, Baggerbiss für neues Wohnen: Abriss des seit Jahren leerstehenden früheren Gebäudes der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung an der Adickesallee.
  565. 30.11.2005, Bei Bauarbeiten im Riederwald entdeckt ein Baggerfahrer eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei räumt einen Supermarkt, der sich in der unmittelbaren Nähe befindet. Der Kampfmittelräumdienst gibt nach zwei Stunden Entwarnung.
  566. 19.5.1987, Ein Baggerführer entdeckt bei Ausschachtungsarbeiten für eine Kanalisation auf dem ehemaligen VDM-Gelände in Heddernheim eine 50-Kilogramm-Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die problemlos entschärft werden kann.
  567. 5.1.1989, Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass beim Einsturz einer Hausfassade in der Leipziger Straße keine Menschen zu Schaden kommen. Bei Abrissarbeiten im Inneren des Hauses Nr. 67 fährt der Baggerführer einer Abbruchfirma mit der Schaufel seines Fahrzeuges offensichtlich zu heftig gegen die vier Meter hohe Wand, die auf einer Länge von fünf Metern auf den Bürgersteig und eine angrenzende Parkbucht fällt. Dabei entsteht an einem Pkw Totalschaden, ein zweites Auto wird leicht beschädigt.
  568. 20.5.1986, Bei Erdarbeiten an der Nahtstelle zwischen Alfred-Brehm-Platz und Pfingstweidstraße im Ostend durchtrennt die Schaufel eines Baggers ein 110 kV-Hochspannungskabel der Stadtwerke und schneidet weite Teile der Innenstadt für 20 Minuten von der Stromversorgung ab.
  569. 18.7.1986, Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage wird eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Bei Bauarbeiten auf dem Gelände des Bundespostmuseums in Sachsenhausen stößt die Schaufel eines Baggers gegen die Phosphorbombe. Zwar entzündet sich der Sprengsatz; er kann aber ohne Schaden entschärft werden.
  570. 16.8.1981, Zum zweiten Mal wird das metallene Zitat „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ an der Wand des Gerichtsgebäudes in der Konrad-Adenauer-Straße entführt. Das Wort von der Würde ist bereits im Mai 1980 gestohlen worden. Es fand sich damals in einem Baggersee in Eppertshausen.
  571. 29.4.1986, Symbolischer Baggerstich zum Baubeginn für die Parkanlage Sinai, zwischen Dornbusch und Eckenheim, durch Stadtrat Heinz Daum.
  572. 8.6.2006, Erster Baggerstich für die neue Menschenaffenanlage Bonoboland im Zoologischen Garten.
  573. 2.7.2015–4.7.2015, Deutscher Seniorentag im Congress Center Messe Frankfurt, veranstaltet von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Gleichzeitig findet die Messe „SeNova“ statt.
  574. 27.4.1957–29.4.1957, National-Tagung der Baha’j in Deutschland und Österreich im Volksbildungsheim.
  575. 20.1.1966, Trauerfeier der Frankfurter Stadtverwaltung, des konsularischen Korps, von Mitgliedern der indischen Gemeinde und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für den am 10.01. d. J. verstorbenen indischen Premierminister Lal Bahadur Schastri im Großen Saal der Commerzbank.
  576. 15.1.1956, Feierstunde zum „Weltreligionstag 1956“ des „Geistigen Rates der Bahai“ in Deutschland im Volksbildungsheim.
  577. 25.7.1958–29.7.1958, Internationale Bahai-Konferenz mit Delegierten aus 57 Ländern auf dem Messegelände.
  578. 7.10.1967–8.10.1967, Dritte Internationale Bahai-Konferenz Europas in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  579. 1.7.1992–5.7.1992, Anlässlich des 100. Todestages ihres Religionsstifters lädt die Frankfurter Bahai-Gemeinde in ihrem Zentrum in der Raimundstraße zu mehreren Veranstaltungen ein.
  580. 25.1.1970–27.1.1970, Besuch des Premierministers des Königreichs Jordanien, Bahjat Talhouni, in der Mainstadt und Eintragung in das Goldene Buch der Stadt.
  581. 18.9.1901, Tod des katholischen Stadtpfarrers Geistlicher Rat Christian Bahl (1838-1901), seit 1891 Frankfurter Stadtpfarrer.
  582. 7.6.1891, Feierliche Amtseinführung des neuen katholischen Stadtpfarrers, Geistlicher Rat Professor Dr. Christian Bahl, im Dom.
  583. 21.6.1891, Erste öffentliche Predigt des neuen katholischen Stadtpfarrers, Geistlicher Rat Professor Dr. Christian Bahl, im Dom anlässlich des 300. Todestages des hl. Aloysius.
  584. 9.8.1967, Im „Club Voltaire“ ist der junge Perser Bahman Nirumand zu Gast, Autor des Buches „Persien – Modell eines Entwicklungslandes“, das innerhalb der Anti-Schah-Bewegung eine bedeutende Rolle spielt.
  585. 23.8.1936, Deutsche Meisterschaften der Radamateure auf der Bahn im Rahmen der Internationalen Sportveranstaltungen (12.-25.08. d. J.).
  586. 10.9.1933, 4. Lauf zur Deutschen Motorrad-Bahn-Meisterschaft im Stadion, veranstaltet vom ADAC.
  587. 22.6.1932, Amateur-Radrennen auf der Stadion-Bahn.
  588. 10.5.1931, Großes Motorrad-Rennen zur Eröffnung der Rennsaison auf der Stadion-Bahn.
  589. 13.4.1930, 90jähriges Jubiläum der Taunusbahn, der ältesten Bahn des Frankfurt-Mainzer-Bezirks.
  590. 10.7.1927, Radrennen auf der Frankfurter Stadion-Bahn: u.a. „Preis der Alten Brücke“ – Dauerrennen hinter schweren Motoren in zwei Läufen.
  591. 13.9.1925, Offizielle Eröffnung des Betriebs auf der Radrennbahn im Stadion Frankfurt am Main: Das Steherrennen um den „Stadionseröffnungspreis“ gewinnt vor 20.000 Zuschauern der Radsportler Johann August „Jean“ Weiss (1890-1978), von 1909 bis 1927 Radprofi, einer der besten deutschen Radsportler auf der Bahn.
  592. 1.8.1914, Die Cronberger Bahn geht endgültig in den Besitz des preußischen Staates über. Sie untersteht dem Betriebsamt 2, ferner dem Maschinen- und dem Verkehrsamt Frankfurt. Die seitherige Bahnmeisterei der Cronberger Bahn in Kronberg wird aufgehoben und nach Rödelheim verlegt. Die Station Kronberg wird eine Station zweiter Klasse, Eschborn dritter Klasse und Niederhöchstadt Haltepunkt.
  593. 12.12.1911–19.12.1911, Erstes Frankfurter Sechstagerennen – auf einer neuen Winterbahn – in der Festhalle. Aufgrund einer Panne, weil die Bahn am geplanten Premierentag nicht fertig gestellt ist, muss das Publikum auf den nächsten Tag vertröstet werden. Erst 1928 folgt das zweite Frankfurter Sechstagerennen.
  594. 31.1.1902, Auf der Strecke Main-Neckar-Bahn unmittelbar bei der Forsthausstraße werden zwei Rottenarbeiter von einem Personenzug erfasst und dabei tödlich verletzt.
  595. 28.9.2000, Warnstreiks bei der S-Bahn im Rahmen laufender Tarifverhandlungen führen im Rhein-Main-Gebiet zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr.
  596. 7.9.2000, Der Tod eines 19jährigen Mannes im S-Bahn-Tunnel des Hauptbahnhofs legt für eineinhalb Stunden den S-Bahnverkehr lahm.
  597. 2.8.2000, Eine 18jährige Auszubildende wird zwischen den U-Bahn-Haltestellen Dornbusch und Fritz-Tarnow-Straße von einer U-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  598. 24.5.2000, Bei der Eröffnung der Ausstellung „Mobilität der Zukunft“ auf dem Rhein-Main-Flughafen geben die Deutsche Bahn, die Deutsche Lufthansa und die Flughafen AG bekannt, dass im kommenden Jahr das Pilot-Projekt „Check-in am Bahnhof“ gestartet werden wird.
  599. 15.5.2000, Auf Teilstrecken der U-Bahn-Linien und auf der gesamten Strecke der Straßenbahn-Linie 11 führt die Verkehrsgesellschaft Frankfurt neue Anzeigetafeln ein, die die Fahrgäste über die Zeiten der einfahrenden Züge informieren.
  600. 2.5.2000, Stadt Frankfurt, Messe und Deutsche Bahn nehmen die Erschließungsstraße durch das geplante Europaviertel in Betrieb.
  601. 31.3.2000, Bekannt wird, dass die Deutsche Bahn AG das Großprojekt „Frankfurt 21“ nicht weiter verfolgt. Aus einem internen Papier der Bahn geht hervor, dass der Bau des Fernbahntunnels und die Umgestaltung des Hauptbahnhofs „auf längere Sicht finanziell nicht darstellbar“ seien.
  602. 22.3.2000, Ein 49jähriger Mann wirft sich nahe der S-Bahn-Station Ginnheim vor einen fahren Zug und wird dabei tödlich verletzt.
  603. 27.2.2000, Am Morgen wird ein Mann auf der Emser Brücke von einer S-Bahn überrollt und dabei tödlich verletzt.
  604. 25.2.2000, Ein 43jähriger Mann wird an der U-Bahn-Station Gwinnerstraße im Stadtteil Seckbach von einer U-Bahn mitgeschleift und dabei tödlich verletzt.
  605. 21.2.2000, Ein 61jähriger Mann begeht am Bahnübergang Blauländchenstraße im Stadtteil Zeilsheim Selbsttod, in dem er sich von einer S-Bahn überrollen lässt.
  606. 1.12.1945, Weihnachtstrubel im Zoologischen Garten mit einer haushohen Kunst-Schlittschuh-Bahn, elektrischer Klein-Autobahn und einem Kasperle-Theater.
  607. 1.8.1946, 100jähriges Jubiläum der Main-Neckar-Bahn von Frankfurt am Main bis Heidelberg.
  608. 25.6.1956, Mit der Bahn trifft der erste Straßenbahn-Großraumzug der zweiten Bestellserie auf dem Ostbahnhof ein. Der neue Zug wird auf der Strecke der Linie 23 eingesetzt.
  609. 7.7.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Amtseinführung des im März von den Stadtverordneten gewählten neuen Bürgermeisters Rudolf Menzer und der neu gewählten Stadträte Karl Blum und Ernst Gerhardt. Die sich anschließende Debatte über die U-Bahn führt zu keinem abschließenden Ergebnis. Der Magistrat wird beauftragt, eine planerische Gesamtübersicht für das Bahn- und Betriebssystem zu erstellen.
  610. 10.5.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen der SPD und der CDU billigen die Stadtverordneten den Vorschlag des Magistrats, ein Gebiet von etwa 25 Hektar auf der Ginnheimer Höhe für die notwendige Erweiterung der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu verwenden. Hier soll vor allem die Naturwissenschaftliche Fakultät angesiedelt werden. Des Weiteren werden 3,4 Millionen DM für die serienmäßige Anfertigung und Montage von 17 Schulturnhallen in Fertigbauweise bewilligt. Übereinstimmend begrüßen alle Mandatsträger das Ergebnis des Gesprächs zwischen Vertretern der Bundesbahn und des Magistrats über einen gemeinsamen Betrieb von Stadtbahn und S-Bahn. Im Anschluss an die Sitzung bieten die im Frankfurter Jugendring zusammengeschlossenen Verbände im Rathaus-Kasino einen bunten Querschnitt durch ihre Arbeit.
  611. 31.8.1962, Bundesbahn und städtisches Verkehrsdezernat unterbreiten den Entwurf eines Nahverkehrsnetzes für Frankfurt am Main und die Region, mit dem ein gemeinsamer Stadtbahn- und S-Bahn-Verkehr durch die Bundesbahn und die Stadt Frankfurt vorgeschlagen wird.
  612. 28.6.1963, Schauplatz des ersten Rammschlages für den U-Bahn-Bau ist die Eschersheimer Landstraße nördlich des Kreisels am Alleenring.
  613. 6.2.1964, Die Stadtverordneten inspizieren den im Bau befindlichen U-Bahn-Tunnel auf der Eschersheimer Landstraße.
  614. 22.4.1964, Frankfurts U-Bahn-Baustelle in der Eschersheimer Landstraße entwickelt sich mehr und mehr zu einem „Mekka“ der Verkehrsexperten. Gleich zwei Gruppen weilen in der Mainstadt: eine 10köpfige Abordnung der niederländischen Stadt Den Haag und eine Abordnung aus Nürnberg.
  615. 7.9.1964, Die Vorarbeiten des U-Bahn-Baus führen zur Sperrung der Großen Eschenheimer Straße.
  616. 3.2.1965, Der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976) besichtigt erstmals den Tunnel der Frankfurter U-Bahn, das „teuerste Loch seines Landes“.
  617. 7.3.1965, An vier Wochenenden hat die Stadtverwaltung den ersten U-Bahn-Tunnel in der Eschersheimer Landstraße für Interessierte geöffnet. Fast 17.000 Menschen besichtigen die unterirdische Promenade.
  618. 14.6.1965, Der Magistrat entscheidet sich für die sog. Große Lösung an der Hauptwache: Sämtliche für die U-Bahn und S-Bahn notwendigen unterirdischen Anlagen sollen zeitgleich gebaut werden. Bestandteil des Planes ist der Abriss der historischen Hauptwache, dessen Wiederaufbau garantiert wird.
  619. 1.7.1965, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Entscheidung aller drei Fraktionen für die Fortsetzung des U-Bahn-Baues Frankfurt: der Bereich des Platzes „An der Hauptwache“ soll in einem Zuge vollständig umgebaut und der bisherige Plan einer Bauddurchführung in zwei Bauabschnitten mit einer Zwischenpause von zwei Jahren aufgegeben werden. Das Vorhaben wird als „Große Lösung Hauptwache“ bezeichnet.
  620. 8.7.1965, Eröffnung des ersten Frankfurter „U-Bahn-Prozesses“ vor der Vierten Zivilkammer des Landgerichts. Ein Drogist aus der Eschersheimer Landstraße 160 verklagt die Stadt Frankfurt am Main auf Entschädigung für die Gewinneinbußen, die ihm auf Grund des U-Bahn-Baues entstanden seien.
  621. 25.8.1965, SPD-Kanzlerkandidat Willy Brandt besichtigt auf seiner Bundestagswahlreise u.a. auch die U-Bahn-Baustelle am Eschenheimer Turm und hält in Frankfurt am Main insgesamt fünf Ansprachen.
  622. 1.10.1965, Schließung des Cafés Hauptwache wegen der U-Bahn-Arbeiten.
  623. 28.10.1965, In einem Grund- und Teilurteil über die erste Klage eines Geschäftsmannes gegen die Stadt Frankfurt am Main entscheidet die Vierte Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt, dass die Stadt den durch den Bau ihrer U-Bahn umsatzmäßig geschädigten Geschäftsleuten eine angemessene Entschädigung zahlen muss.
  624. 3.1.1966, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) prophezeit in seiner ersten Pressekonferenz im neuen Jahr: „Dies wird das schwierigste Jahr seit langem.“ Mit Optimismus, aber ohne Illusionen, will er die beiden ‚Schwergewichte‘ der Kommunalpolitik anpacken, den Haushaltsausgleich und die Fortsetzung des U-Bahn-Baues.
  625. 20.5.1966, Der erste Wagen für die U-Bahn der Linie U-6 wird in Oberursel auf die Schienen gesetzt. Der Wagen vom Typ U-6 soll demnächst in 86 Exemplaren auf Frankfurt am Main zurollen.
  626. 24.5.1966, Vorstellung des ersten U-Bahn-Wagens im Tunnelbereich Miquel-Adickes-Allee durch Stadtrat Walter Möller.
  627. 28.6.1966, Eine neue Phase im Frankfurter U-Bahn-Bau beginnt heute: Zum dritten Jahrestag des Frankfurter U-Bahn-Startes feiern Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976), Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Verkehrsdezernent Walter Möller (1920-1971) an der Vilbeler Straße nahe der Seilerstraße den ersten Rammschlag für die zweite Tunnelstrecke (Hessendenkmal – Konstablerwache – Römer – Theater – Hauptbahnhof).
  628. 28.6.1966, Enthüllung einer Gedenktafel in der Fußgängerebene des U-Bahnhofes Miquelallee durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) anlässlich des dritten Jahrestages des Baubeginns der ersten Tunnelstrecke der Frankfurter U-Bahn und zur Erinnerung an den ersten Rammschlag am 28.06.1963.
  629. 2.7.1966, Übergabe der umgebauten Bahn der Radrennbahn im Waldstadion.
  630. 20.8.1966–21.8.1966, „Tag der offenen Tür“: Selbstdarstellung der Stadtverwaltung. 160.000 Frankfurter folgen der Einladung. Die Attraktion ist die erste Probefahrt für Frankfurter Bürger mit dem U-Bahn-Zug „U 6“ durch eine halbe Kilometer lange Tunnelstrecke zwischen den Bahnhöfen Miquel-Adickesallee und Holzhausenstraße.
  631. 11.10.1966–13.10.1966, Einguss der U-Bahn-Sohle an der Hauptwache.
  632. 7.11.1966, Abriss des Hauptwache-Gebäudes, das nach dem U-Bahn-Bau wieder in historisch getreuer Form mit Walmdach und Gauben aufgebaut werden soll.
  633. 21.11.1966–26.11.1966, Auf einer Klausurtagung der SPD-Stadtverordnetenfraktion in Schmitten/Taunus wird, zur Entlastung der angespannten städtischen Haushaltslage, u.a. die sofortige Arbeitseinstellung am zweiten U-Bahn-Tunnel gefordert.
  634. 13.1.1967, Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung beschließt, die U-Bahn-Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße aus Geldmangel vorläufig einzustellen.
  635. 13.2.1967, Der Bund beteiligt sich erstmals an der Finanzierung des U-Bahn-Baus. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) legt dem Magistrat ein Schreiben von Bundesverkehrsminister Georg Leber vor, in welchem Frankfurt am Main ein Zuschuss von zunächst zwei Millionen DM zugesagt wird. Der Magistrat beschließt daraufhin, die Arbeiten am Tunnelbaulos 21 (verlängerte Kurt-Schumacher-Straße), deren sofortige Einstellung am 26.01. d. J. von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden ist, fortzuführen.
  636. 13.3.1967, Bundesverkehrsminister Georg Leber teilt nach einer Zusammenkunft mit dem hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976) und Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer mit, dass der für 1967 auf 75 Millionen DM veranschlagte U-Bahn-Bau in der Mainstadt in diesem Jahr voll finanziert ist.
  637. 13.4.1967, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über den U-Bahn-Bau und zusätzliche Bewilligung von 3,7 Millionen DM für den Ausbau der Eschersheimer Landstraße zwischen Dornbusch und Am Weißen Stein.
  638. 28.4.1967, Der Bundesrat verteilt 660 Millionen DM aus dem erhöhten Mineralölsteueraufkommen. Bundesverkehrsminister Georg Leber teilt Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) mit, dass Frankfurt am Main 30 Millionen DM für den weiteren U-Bahn-Bau erhält, 6 Millionen DM für die Verbindungseisenbahn zwischen Hauptbahnhof, Hauptwache und Ostbahnhof sowie eine Millionen DM für die Vorbereitung der Limesbahn.
  639. 6.6.1967, Mitglieder des hessischen Landtags besichtigen die U-Bahn-Baustelle. Die Parlamentarier zeigen sich vom Baufortschritt beeindruckt.
  640. 27.12.1967, Startschuss für den Bau der V-Bahn. Bundesverkehrsminister Georg Leber erteilt die Genehmigung für den Bau des ersten Bauabschnitts. Die V-Bahn ist eine unterirdische Verbindungsbahn der Bundesbahn zwischen dem Hauptbahnhof und dem Osten von Sachsenhausen mit Abzweigungen nach Offenbach/Main und dem Südbahnhof.
  641. 16.3.1968–31.3.1968, Die Frankfurter „Dippemess“, die traditionelle Jahrmarkt-Messe, findet aufgrund des U-Bahn-Baus zum letzten Mal zwischen Dom und Römer statt.
  642. 3.8.1968–5.8.1968, Wegen des U-Bahn Baus wird das Mainfest zum letzten Male auf dem Römerberg gefeiert.
  643. 4.9.1968, Zahlreiche Baustellen legen den Verkehr der Innenstadt lahm. Neuralgische Punkte sind das von Bauarbeiten betroffene Bahnhofsviertel, der Theaterplatz und die Hochstraße. Als Sorgenkind Nummer eins erweist sich jedoch die vom U-Bahn-Bau betroffene Konstablerwache. Während der Verkehrsfluss selbst tagsüber durch komplizierte, jedoch nach den vorhandenen Gegebenheiten einzig mögliche Umleitungen gestaut wird, wird er während der Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags chaotisch.
  644. 27.9.1968, Eröffnung der fünf Fußgängerunterführungen, die auf der äußeren Eschersheimer Landstraße im Zusammenhang mit Haltestellen der U-Bahn gebaut worden sind.
  645. 4.10.1968, Eröffnung der ersten Frankfurter U-Bahn-Linie zwischen Hauptwache und Nordwestzentrum. Mit Musikkapellen, Trachtengruppen, Kinderfest und Feuerwerk feiern Hunderttausende dieses Ereignis drei Tage lang. Die Mainstadt besitzt damit die 35. U-Bahn der Welt.
  646. 4.10.1968, Unterzeichnung des Vertrages über die Finanzierung des ersten Bauabschnitts der S-Bahn im Römer. Vertragspartner sind die Deutsche Bundesbahn (DB) und die Stadt Frankfurt am Main.
  647. 4.10.1968, Rechtzeitig vor der U-Bahn-Premiere erscheint ein neuer Generalstadtplan von Frankfurt am Main und Offenbach/Main.
  648. 20.1.1969, Bundesverkehrsminister Georg Leber gibt im Hauptbahnhof das Startsignal zum Spatenstich für den ersten Bauabschnitt der S-Bahn.
  649. 3.3.1969, Das erste Todesopfer der U-Bahn auf der die Nidda zwischen Eschersheim und Heddernheim überquerenden Straßenbahnbrücke ist ein acht Jahre alter Junge.
  650. 6.3.1969, Das Oberlandesgericht Frankfurt fällt im Musterprozess eines U-Bahn-Geschädigten eine Grundsatzentscheidung, die für alle U-Bahn-Städte von größter Bedeutung ist. Es entscheidet, dass ein Geschäftsanlieger auch dann Anspruch auf Entschädigung geltend machen kann, wenn die jahrelangen Bauarbeiten vor seiner Tür nicht unmittelbar existenzgefährdend sind.
  651. 9.5.1969, Der S-Bahn-Bau am Hauptbahnhof fordert ein Todesopfer: ein 45jähriger Rammhilfmeister wird bei Bohrarbeiten von plötzlich nachgebenden Erdmassen in die Tiefe gerissen und begraben.
  652. 10.7.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Annahme der „Gesamtverkehrsplanung Schiene – Stand 1969“, des Zehn-Jahres-Planes des U-Bahn und S-Bahn-Baues. Die Stadtverordneten beschließen die Benennung einer Konrad-Adenauer-Straße in der Innenstadt, einer Eleonore-Sterling-Straße in Eschersheim, einer Ferdinand-Porsche-Straße in Fechenheim sowie einer Coventry- und einer Birminghamstraße in Nied.
  653. 4.10.1969, Einjähriges Jubiläum der Eröffnung der U-Bahn.
  654. 30.10.1969, Das erste Exemplar des neuen S-Bahn-Zuges Typ 420 der Bundesbahn wird in München von Bundesbahnpräsident Professor Heinz Maria Oeftering der Presse vorgestellt.
  655. 27.11.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten genehmigen die Mehrkosten beim U-Bahn-Bau, die Errichtung des Volkshauses Sossenheim sowie das geplante Institut für Friedens- und Konfliktforschung.
  656. 28.11.1969, Beginn des Schildvortriebs für den U-Bahn-Bau an der Baustelle am Hauptzollamt.
  657. 29.11.1969–22.12.1969, Der Frankfurter Weihnachtsmarkt findet wegen der U-Bahn-Bauarbeiten auf dem Dominikanerplatz [heute: Börneplatz] statt.
  658. 19.1.1970, Die Deutsche Bundesbahn beginnt mit der Untertunnelung des Gleisvorfeldes am Hauptbahnhof und mit den Bauarbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz im Zuge des S-Bahn-Baues.
  659. 5.3.1970, Der erste, aus drei Einheiten mit einer Gesamtlänge von mehr als 200 Metern bestehende S-Bahn-Zug der Bundesbahn wird von der Bundesbahndirektion Frankfurt auf Bahnsteig 23 des Hauptbahnhofes vorgestellt.
  660. 7.3.1970, Zweiter Kunstmarkt des Berufsverbandes Bildender Künstler in der B-Ebene der U-Bahn-Station Eschenheimer Tor.
  661. 27.4.1970, Der Magistrat entscheidet sich für einen S-Bahn-Tunnel unter dem Main und damit gegen eine von der Bundesbahn aus Kostengründen bevorzugte Brückenlösung.
  662. 13.5.1970, Infolge eines Brandes an der S-Bahn-Baustelle hinter dem Hauptbahnhof fallen Fern- und Nahschnellverkehrszüge für mehrere Stunden aus. Über dem Hauptbahnhof bildet sich ein riesiger Rauchpilz.
  663. 9.6.1970, Fertigstellung der ersten S-Bahn-Tunnelröhre unter dem Hauptbahnhof.
  664. 20.8.1970, Der „Marshall-Brunnen“ wird wegen des U-Bahn-Baues demontiert.
  665. 24.8.1970, Der Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg wird wegen des U-Bahn-Baues demontiert.
  666. 27.9.1970, Auf dem Theaterplatz explodiert ein Gasflaschenlager der U-Bahn-Baustelle. Menschen kommen dabei nicht zu Schaden.
  667. 28.9.1970, Durchbruch der U-Bahn-Tunnelstrecke und Fertigstellung der 1. Röhre im Bauabschnitt Kurt-Schumacher-Straße/Dom-Römer-Bereich.
  668. 28.11.1970–22.12.1970, Der Frankfurter Weihnachtsmarkt findet wegen der U-Bahn-Bauarbeiten erstmals vor der Alten Oper statt.
  669. 28.12.1970, Beginn des Gusses des bisher größten Betonklotzes beim Frankfurter U-Bahn-Bau. In 32 Stunden werden 3600 Kubikmeter Beton unter dem Theaterplatz eingebracht.
  670. 8.3.1971, Bei dem bisher schwersten Unfall auf einer U-Bahn-Baustelle in der Innenstadt werden ein Arbeiter getötet und dreizehn weitere zum Teil schwer verletzt als an der Konstablerwache ein Baugerüst einstürzt.
  671. 4.7.1971, Sperrung des Hauptbahnhof-Vorplatzes für den Straßenbahnverkehr und Umleitung des gesamten Verkehrs wegen des U-Bahn-Baues.
  672. 1.8.1971, 125jähriges Jubiläum der ersten Fahrt der „Main-Neckar-Bahn“ von Heidelberg zum Sachsenhäuser Lokalbahnhof.
  673. 7.10.1971, Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) appelliert an die Städte und Landkreise der Region Untermain, sich an den Kosten für die Schaffung eines leistungsfähigen S-Bahn-Netzes zu beteiligen. Das Bautempo müsse erheblich beschleunigt werden.
  674. 5.11.1971, Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) unterzeichnet im Römer eine „Protokoll-Erklärung zur Vereinbarung über den Bau und die Finanzierung der S-Bahn in Frankfurt am Main vom 4. Oktober 1968“, abgeschlossen zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Deutschen Bundesbahn. Beide Vertragspartner einigen sich auf die Ausdehnung der ersten Ausbaustufe der S-Bahn um zwei Jahre bis 1978. Am 08.11. d. J. unterzeichnet der Präsident der Bundesbahndirektion, Dr. Kurt Wendler (1906-1995), und macht damit den neuen „S-Bahn-Finanzierungsvertrag“ perfekt.
  675. 27.11.1971–22.12.1971, Der Frankfurter Weihnachtsmarkt findet wegen der U-Bahn-Bauarbeiten erneut auf dem Opernplatz statt.
  676. 4.12.1971, Feier anlässlich des Baubeginns der beiden U-Bahn-Tunnel in Bornheim.
  677. 19.12.1971, Eröffnung einer zweiten U-Bahn-Linie: von Heddernheim bis nach Gonzenheim (Länge: 8,5 km).
  678. 20.12.1971, Die Stadt Frankfurt am Main muss den Drogisten Karl Scior, der seit Jahren wegen Schädigung durch den U-Bahn-Bau prozessiert, mit 20.000.- DM entschädigen. So entscheidet der Bundesgerichtshof in Karlsruhe in oberster Instanz.
  679. 12.1.1972, Beginn der Abbrucharbeiten am nördlichen Seitenflügel des Hauptbahnhofes wegen des Baues der S-Bahn-Tunnelröhre. Nach der Fertigstellung des unterirdischen Gemeinschaftsbahnhofes für U- und S-Bahn soll er in seiner originalen Form wieder aufgebaut werden.
  680. 28.4.1972, Bei einem U-Bahn-Unfall in Heddernheim werden 11 Personen verletzt. Ein Zug der Linie A1 prallt gegen einen Lastwagenanhänger. Der Sachschaden beträgt etwa 100.000.- DM.
  681. 28.6.1972, Die U-Bahn in der oberen Eschersheimer Landstraße ist schwarz gebaut worden. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel kommt zu dem Schluss, dass der Verzicht auf ein Planfeststellungsverfahren vor dem Bau der oberirdischen U-Bahn-Trasse eine Rechtswidrigkeit gewesen sei. Das bedeutet, dass dieses Verfahren nun nachgeholt werden muss.
  682. 16.8.1972, Der Platz an der Konstablerwache wird nach drei Jahren U-Bahn-Bau wieder für Fußgänger und den motorisierten Verkehr freigegeben.
  683. 12.9.1972, In Bornheim wird zwischen der Kreuzung Berger Straße/Rendeler Straße und der Seckbacher Landstraße der Durchschlag zweier jeweils 620 Meter langer Tunnelröhren für die U-Bahn gefeiert. Sie sind in den vergangenen neun Monaten unter den Häusern Alt-Bornheims in der neueren österreichischen Bauweise, also bergmännisch, aufgefahren worden.
  684. 17.10.1972, Eröffnung des ersten Frankfurter „Vita-Parcours“, eine „Fitness-Bahn“ im Stadtwald, die vom Goetheturm zum Spielpark Scheerwald über die Goetheschneise und zurück zum Turm führt.
  685. 18.10.1972, Eröffnung einer „Fitness-Bahn“ im Riederwald.
  686. 2.12.1972–22.12.1972, Nach vier Jahren Unterbrechung infolge der U-Bahn-Bauarbeiten findet der Frankfurter Weihnachtsmarkt wieder auf dem Römerberg statt.
  687. 10.3.1973, Erster tödlicher Unfall auf der U-Bahn-Strecke zwischen Hauptwache und Heddernheim an der Station Grüneburgweg. Ein 44jähriger Mann überquert unmittelbar vor dem U-Bahn-Zug die Gleise und wird von einer in Richtung Innenstadt fahrenden U-Bahn tödlich verletzt.
  688. 19.3.1973, Anstich des U-Bahn-Bauloses 18 a für die Versuchsstrecke unter der Berger Straße, womit versucht wird, zwei übereinander liegende U-Bahn-Tunnelröhren gleichzeitig in der neuen österreichischen Bauweise herzustellen.
  689. 15.6.1973, Beim S-Bahn-Bau im Bereich des Gleisvorfeldes gelingt der Durchstoß auf der Schildstrecke 2 b des Hauptbahnhofes. Damit ist die Verbindung zwischen Stadt und Stadtumland im Rohbau ‚perfekt‘.
  690. 28.6.1973, 10jähriges Jubiläum des ersten Rammschlags und damit des Tunnelbaubeginns der U-Bahn in der Eschersheimer Landstraße nördlich des Alleenrings.
  691. 3.9.1973, In der Biebergasse wird mit den Arbeiten für den S- und U-Bahn-Schacht der Strecke Hauptwache – Opernplatz begonnen.
  692. 4.10.1973, Der Bauausschuss beschließt, das Haus An der Hauptwache 7-8, in dem sich das Café Kranzler befindet, wegen Tunnelbauten für die U- und S-Bahn abzureißen.
  693. 3.11.1973, Der U-Bahnhof Theaterplatz wird dem Verkehr übergeben und mit ihm das neue Tunnelstück Hauptwache – Theaterplatz. Um rund 500 Meter wächst die Streckenlänge der U-Bahn-Linien A 1 (Nordweststadt – Theater) und A 2 (Bad Homburg – Theater), die bislang an der Hauptwache endeten.
  694. 21.12.1973, In der Berger Straße glückt der Versuch, zwei übereinander liegende U-Bahn-Röhren in bergmännischer Bauweise unter diesem belebten Straßenzug aufzufahren.
  695. 11.4.1974, An den in der Öffentlichkeit scharf kritisierten Tarifen des neuen Frankfurter Verkehrs- und Tarifverbundes (FVV), die vom 26. Mai an gelten, ist nach den Worten von Oberbürgermeister Rudi Arndt und des SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Michel „nichts mehr zu ändern“. Ohne Tariferhöhungen müsste sofort der Bau der U-Bahn eingestellt werden.
  696. 13.4.1974, Kabelbrand im U-Bahn-Schacht am Theaterplatz.
  697. 9.5.1974, Richtfest für die Fertigstellung der beiden S-Bahn-Tunnelröhren unter dem Bahnhofsviertel zwischen Marienstraße und Moselstraße im Rohbau nach einer Bauzeit von sechs Monaten.
  698. 26.5.1974, Bei Gratiseintopf feiern Zehntausende den Frankfurter Verkehrs-Verbund und die Verkehrsübergabe der zweiten Tunnelstrecke der U-Bahn, den 2,2 Kilometer lange unterirdischen Abschnitt von der Rampe am Scheffeleck bis zur U-Bahn-Station Theaterplatz mit den Zwischenstationen Konstablerwache und Römer.
  699. 22.7.1974, Im Alten- und Pflegeheim „Bürgermeister-Gräf-Haus“ in Sachsenhausen wird eine Boccia-Bahn in Betrieb genommen.
  700. 23.7.1974, Im Rahmen des U-Bahn-Baus wird die Berger Straße auf die Dauer von vier Jahren für den Durchgangsverkehr gesperrt.
  701. 29.9.1974, Eröffnung der U-Bahn-Station Römerstadt.
  702. 17.10.1974, Bei einem Auffahrunfall zweier U-Bahn-Züge auf der Stadtbahnstrecke zwischen der Haltestelle „Am Weißen Stein“ und der Maybachbrücke in Eschersheim werden sechs Personen leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 60.000.- DM.
  703. 4.11.1974, Mit Rauchvergiftungen und Brandverletzungen werden nach einem Brand im S-Bahn-Schacht am Bahnhofsvorplatz drei Bauarbeiter in die Universitätsklinik eingeliefert.
  704. 29.11.1974, Tunneldurchstich im U-Bahn-Bau am Baulos 27, dem letzten Teilabschnitt zwischen Theaterplatz und Hauptbahnhof.
  705. 20.8.1975, Jungfernfahrt des S-Bahn-Zuges ET 420 nach Niedernhausen. Aufnahme des planmäßigen Verkehrs am 1. September d. J.
  706. 18.9.1975, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einmütige Zustimmung zu einem Bauprogramm für 2.419 Sozialwohnungen. Des Weiteren Beschluss des Baus der U-Bahn-Strecke Theaterplatz – Südbahnhof.
  707. 16.10.1975, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von sieben Millionen DM für den Ausbau der Rolltreppen und den Einbau neuer „Fahrtreppen“ im Bereich des ersten U-Bahn-Bauabschnittes von der Fußgängerunterführung Roßmarkt über Hauptwache und Eschenheimer Tor bis einschließlich Station Miquel-/Adickesallee.
  708. 7.11.1975, Bei U-Bahn-Bauarbeiten verunglückt ein jugoslawischer Arbeiter tödlich. Seit 1963 ereigneten sich zehn Unfälle mit tödlichem Ausgang.
  709. 11.12.1975, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss eines Zeiltunnels der S- und U-Bahn von der Hauptwache bis zur Lange Straße.
  710. 16.12.1975, Über den Bahnhofsvorplatz, der wegen der S- und U-Bahn-Arbeiten lange Zeit gesperrt war, rollt wieder der Straßenverkehr. Die Fußgänger werden ‚unter die Erde‘ geschickt.
  711. 1.10.1893, Seit heute ist das „Panorama“ am Palmengarten geschlossen. Ein zweites „Panorama“ soll an der Ecke der Bahn- und Niddastraße entstehen.
  712. 12.10.1900, Ab heute befinden sich die Amtsräume des städtischen Elektrizitäts- und Bahn-Amtes in der Eschenheimer Anlage 40.
  713. 1.1.1976, Vom Optimismus beherrscht sind die Erwartungen der Frankfurter Magistratsmitglieder für das Jahr 1976. Vor allem werde es darum gehen, eine neue Konzeption der kommunalen Wirtschaftspolitik vorzulegen sowie alle begonnenen Baumaßnahmen, wie U-Bahn-Bauvorhaben, Umbauten von Klärwerken bzw. – im Bereich des Hochbaues – Schulbaumaßnahmen weiterzuführen bzw. zu beenden.
  714. 26.1.1976, Beginn des Baus der Sachsenhäuser U-Bahn, ein 244-Millionen-DM-Projekt. Mitarbeiter des städtischen Gartenamtes entfernen die ersten Platanen von dem Mittelrondell des Schweizer Platzes.
  715. 3.3.1976, Schwer verletzt wird eine Autofahrerin, die mit ihrem Pkw von einem U-Bahn-Zug der Linie A 4 erfasst wird.
  716. 6.4.1976, Auf der U-Bahn-Baustelle in der Berger Straße wird in 12 Meter Tiefe der 1000. Tunnelmeter erreicht und entsprechend gefeiert.
  717. 24.4.1976, Anwohner und Besucher der Berger Straße feiern im Bereich des Merianplatzes eine U-Bahn-„Baustellen-Party“.
  718. 27.4.1976, Auf der Zeil beginnen die Leitungsbauarbeiten zur Vorbereitung des Tunnelbaus für die U- und S-Bahn.
  719. 15.5.1976, Die Baustelle U-Bahn-Station Merianplatz wird zur Besichtigung freigegeben.
  720. 17.5.1976, Beginn der Bauarbeiten zur Untertunnelung des Maines für die U-Bahn vom Theaterplatz zum Südbahnhof.
  721. 2.8.1976, Mit 21 Messerstichen in Lungen- und Herzgegend wird ein 55jähriger Amerikaner in einer U-Bahn-Baustelle am Hauptbahnhof tot aufgefunden.
  722. 26.8.1976, Der Magistrat leitet den Stadtverordneten eine Vorlage zur Beratung und Beschlussfassung für die U-Bahn-Linie nach Bockenheim zu. (Gesamtkosten 310 Millionen DM).
  723. 7.9.1976, Die Aktionsgemeinschaft Westend fordert, den Alleencharakter der Bockenheimer Landstraße auch über den U-Bahn-Bau hinaus zu sichern.
  724. 22.11.1976, Im Bereich der Berger Straße/Höhenstraße in Bornheim erfolgt der Tunneldurchschnitt für die U-Bahn-Strecke.
  725. 15.12.1976, Einweihung eines weiteren Teilstücks S-Bahn im Westbahnhof in Bockenheim.
  726. 2.3.1977, Erste Personenfahrt im Tunnel der S-Bahn vom Hauptbahnhof zur Hauptwache.
  727. 7.3.1977, Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Frolinde Balser und OB-Gattin Roselinde Arndt bringen das Horizontalbohrgerät in Gang, womit die beiden Tunnelröhren „Frolinde „ und „Rosalinde“ der U-Bahn unterhalb der Untermainbrücke den Fluss mittels Vereisungsbohrungen unterqueren sollen.
  728. 23.5.1977, Ein Mann wird von einem U-Bahn-Zug der Linie A1 an der U-Bahn-Station Lindenbaum tödlich überfahren.
  729. 5.9.1977, Montage des ersten Brückenteils der neuen Mainbrücke für die Bundes- und S-Bahn-Strecke Hauptbahnhof – Rhein-Main-Flughafen.
  730. 19.9.1977, Ein mit sechs Personen besetztes Motorboot der Würzburger Baufirma Nöll, die an der Niederräder S-Bahn-Strecke Arbeiten für die Flughafenstrecke durchführt, kentert. Ein Arbeiter ertrinkt.
  731. 14.11.1977, Beginn der Bohrungsarbeiten für den U-Bahn-Bau zwischen Konstablerwache und Hasengasse/Stiftstraße.
  732. 10.5.1978, Nach zweijähriger Bauzeit wird der bergmännische Vortrieb der den Main unterquerenden beiden U-Bahn-Tunnelröhren mit dem Tunneldurchschlag in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann abgeschlossen.
  733. 27.5.1978–28.5.1978, Das S-Bahn-Zeitalter beginnt. Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung des integrierten S- und U-Bahn-Netzes, mit welchem die Frankfurter Stadtteile und das Umland verbunden sind. Inbetriebnahme der S-Bahn-Stationen Galluswarte, Taunusanlage, Hauptwache und Hauptbahnhof.
  734. 28.5.1978, Sperrung der Zeil wegen U-Bahn-Bauarbeiten. Der Straßenbahnverkehr wird durch die Stephanstraße geleitet.
  735. 15.6.1978, Eine Frau wird von einem S-Bahn-Zug am Bahnübergang Friedrich-Kahl-Straße in Rödelheim tödlich verletzt.
  736. 17.9.1978, Tödlich verletzt wird ein Frankfurter Autofahrer, der auf dem unbeschrankten Bahnübergang im Bad Homburger Stadtteil Ober-Eschbach mit einem U-Bahn-Zug der Linie U 2 zusammenstößt.
  737. 25.9.1978, Unterzeichnung des Vertrags für den ersten Bauabschnitt der zweiten S-Bahn-Baustufe über die Konstablerwache hinaus nach Sachsenhausen.
  738. 4.10.1978, Zehnjähriges Jubiläum der Eröffnung des Frankfurter U-Bahn-Zeitalters. Damals fuhr die erste U-Bahn von der Hauptwache zur Nordweststadt.
  739. 29.1.1979, Im Rahmen des Frankfurter U-Bahn-Baues befestigen zwei Taucher der Berufsfeuerwehr in einer Tiefe von 16 Metern unter dem Gleiskörper des Südbahnhofes Stahlseile an einem Bohrmeißel.
  740. 12.3.1979, Der Magistrat hält trotz der vom Battelle-Institut vorgelegten und äußerst negativ ausgefallenen „Kosten-Nutzen-Analyse am Beispiel einer U-Bahn in Frankfurt...“ weiter am U-Bahn-Konzept für die Mainstadt fest – so Stadtkämmerer Ernst Gerhardt (CDU) auf einer Pressekonferenz.
  741. 24.4.1979, Schwer verletzt wird ein sechsjähriger Junge in Nieder-Eschbach, als er auf die Gleise der U-Bahn U 2 läuft und vom Triebwagen erfasst wird.
  742. 4.5.1978, Winterliches Maiwetter: Auf der glatten Autobahn kommt es zu zahlreichen Karambolagen. Auf einer Kreuzung in Sachsenhausen blockieren die Bremsen eines Lastzuges. Stauungen im gesamten Stadtgebiet. Außerdem fallen mehrere U-Bahn-Linien aus: Das Verkehrschaos ist perfekt, Tausende kommen zu spät zur Arbeit.
  743. 10.5.1979, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Gegen die Stimmen von SPD und FDP beschließt die CDU-Mehrheitsfraktion den Bau eines neuen Betriebsbahnhofes für U-Bahn-Züge im Stadtteil Seckbach. Des Weiteren findet eine scharfe Debatte um den Schuldezernenten Bernhard Mihm (CDU) statt: Die SPD verlangt seine Abberufung, weil er gegen Schülervertreter, die zahlreich in sein Büro eingedrungen waren, Strafanträge gestellt hatte. Von der Polizei waren die Teilnehmer dieses „Go in“ erkennungsdienstlich behandelt worden.
  744. 27.8.1979, Arbeitsunfall auf der U-Bahn-Baustelle Zeil, Ecke Breite Gasse: Ein umstürzender Autokran lässt einen fünf Tonnen schweren Stapler, der am Kranhaken hängt, in die Tiefe fallen. Ein auf halber Höhe montierter Stahlträger fängt das Fahrzeug ab und verhindert so ein größeres Unglück. Bilanz: zwei Leichtverletzte und 600.000.- DM Sachschaden.
  745. 21.9.1979, Der gesamte U-Bahn-Verkehr in Richtung Norden ist zwei Stunden lang blockiert, weil im Bahnhof Heddernheim ein Zug der Linie U 2 entgleist ist.
  746. 31.10.1979, Anlässlich der Fertigstellung der Stationen Merianplatz und Höhenstraße findet ein öffentliches U-Bahn-Richtfest statt.
  747. 5.11.1979, Die Bockenheimer Landstraße wird am Opernplatz wegen der dortigen U-Bahn-Baustelle für längere Zeit gesperrt. Im Westend gilt darob eine neue Verkehrsregelung.
  748. 24.11.1979, Die Bürgerinitiative Bockenheim demonstriert im Stadtteil gegen den U-Bahn-Bau.
  749. 31.1.1980, Durch einen umstürzenden, 18 Tonnen schweren Baukran auf der U-Bahn-Baustelle Zeil erleiden zwei Fußgänger einen Schock. Der Kran durchschlägt eine Bretterwand und geht nur einen Meter vor einem Schaufenster gegenüber der Hauptpost nieder.
  750. 21.3.1980, In der Seehofstraße erfolgt der erste Rammschlag für die zweite Stufe der Frankfurter S-Bahn: Die Deutsche Bundesbahn beginnt den Bau der S-Bahn Rhein-Main für den östlichen Teil der Frankfurter City, den Stadtteil Sachsenhausen sowie das östliche und südliche Rhein-Main-Gebiet.
  751. 28.4.1980, Am späten Abend wird ein Anschlag auf die U-Bahn verübt. Durch die in den Schienen verkeilten Holzklötze wird ein stadtauswärts fahrender Zug der Linie U 5 vor dem Haus Eckenheimer Landstraße 3 zum Entgleisen gebracht. Er stößt mit einem entgegenkommenden Zug zusammen. Es gibt ‚nur’ Leichtverletzte. Der Sachschaden beläuft sich auf 100.000.- DM.
  752. 1.5.1980, Der Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) richtet an der Endhaltestelle der Linie 21 in Schwanheim und an der S-Bahn-Haltestelle Berkersheim je einen Fahrradverleih ein.
  753. 17.5.1980, In Bornheim wird der neue Brunnen nahe am Uhrtürmchen eingeweiht. Die Bevölkerung nimmt diese als „Bornheimer Sarg“ bezeichnete Plastik nicht an. Mitte September 1983 wird der Brunnen, der auch als Überdeckung eines Entlüftungsbauwerkes der U-Bahn dient, wieder abgebaut und am 01.12.1983 ein völlig neuer am traditionsreichen Platz am Uhrtürmchen aufgestellt: bestehend aus Sandstein mit der hohen Säule, tanzenden Paaren und vier Köpfen.
  754. 1.6.1980, Die S-Bahn-Linie S 15 zum Rhein-Main-Flughafen wird mit der Taufe eines neuen ET-420-Zuges auf den Namen „Frankfurt“ eingeleitet. Im Flughafenbahnhof wird gefeiert.
  755. 1.6.1980, Die S-Bahn (Linien S 14 und S 15) nimmt den regelmäßigen Verkehr über die neue Eisenbahnbrücke in Niederrad auf. Die übrigen Züge benutzen noch die parallel in wenigen Metern Abstand verlaufende alte Brücke.
  756. 2.9.1980, 250 Demonstranten protestieren gegen den Tod eines 16jährigen, der in der vergangenen Woche nach einer Anti-Strauß-Kundgebung in Hamburg unter einen S-Bahn-Zug gekommen ist. Seinen Tod lasten die Demonstranten der Polizei an.
  757. 4.9.1980, Unbekannte Täter stecken frühmorgens auf dem Bad Homburger Bahnhof einen S-Bahn-Zug in Brand. Das Feuer greift auf einen zweiten Zug über, bevor es gelöscht werden kann. Der Schaden beläuft sich auf 4 Millionen DM.
  758. 28.9.1980, Ein Großfeuer im Betriebshof Heddernheim der U-Bahn zerstört in der Nacht einen Teil des U-Bahn-Wagenparks. Der Schaden wird auf 12 Millionen DM geschätzt. Als Konsequenz werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Auch die Polizei unternimmt zusätzliche Streifengänge.
  759. 4.11.1980, Ein anfahrender S-Bahn-Zug erfasst im Bahnhof Eschborn-Süd einen Zugbegleiter der Deutschen Bundesbahn und verletzt ihn tödlich.
  760. 13.11.1980, Weite Teile des U-Bahn-Netzes sind vormittags zwischen 9.24 und 10.58 Uhr wegen einer Bombendrohung lahm gelegt. Die Stadtwerke setzen als Ersatz Busse ein.
  761. 4.12.1980, Im U-Bahn-Tunnel unter dem Schweizer Platz in Sachsenhausen feiern die Mineure gemeinsam mit Liesel Christ und Stadträtin Margarete Weber (CDU) den Tag ihrer Schutzpatronin Sankt Barbara.
  762. 3.3.1981, Auf den S-Bahn-Gleisen an der Galluswarte wird ein Mann von einem Zug erfasst und tödlich verletzt.
  763. 14.4.1981, Nach einer Sonderfahrt vom Bundesligatreffen zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt (2:0) sind acht Waggons der Deutschen Bundesbahn reif zur Generalüberholung. Eintracht-Anhänger demolieren sie derart, dass die Bahn von einem Schaden in Höhe von 200.000.- DM ausgeht.
  764. 4.5.1981, Rund zweieinhalb Stunden kann die S-Bahn-Strecke zwischen den Rhein-Main-Flughafen und Schwanheim nur eingleisig befahren werden, weil ein Abschleppseil über die Oberleitung geworfen worden ist.
  765. 3.6.1981, Die heftigsten Regenfälle seit Jahrzehnten führen zu verheerenden Überschwemmungen in den westlichen und nördlichen Stadtteilen Frankfurts. Die Berufsfeuerwehr muss den Ausnahmezustand verhängen. Zahlreiche Blitzeinschläge legen den S-Bahn-Verkehr lahm.
  766. 15.2.1983, Der Rat des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV) unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. Walter Wallmann beschließt, bis 1986 die Straßenbahnen aus der Frankfurter Innenstadt verschwinden zu lassen. Der innerstädtische Nahverkehr soll zukünftig ausschließlich über die U- und S-Bahn laufen.
  767. 25.5.1982, Erster offizieller Spaziergang unter dem Main. Die neueste Frankfurter U-Bahn-Linie Theaterplatz – Südbahnhof ist im Rohbau fertig gestellt.
  768. 9.6.1982, Zweifache S-Bahn-Tunnel-Taufe („Anne“ und „Roswitha“) auf der Strecke zwischen Zeil und Hanauer Landstraße.
  769. 27.6.1982, Früh morgens wird ein Feuer in der Grube an der S-Bahn-Großbaustelle Hedderichstraße/Darmstädter Landstraße bemerkt und rasch gelöscht. Doch inzwischen verbrennen Kabelstränge der Deutschen Bundespost, wodurch über 10.000 Telefonanschlüsse in den Stadtteilen Sachsenhausen und Oberrad lahm gelegt sind.
  770. 7.7.1982, Tod des Musikpädagogen, Dirigenten und Generalmusikdirektors Professor Bruno Vondenhoff (1902-1982). Er stirbt an den Folgen eines Sturzes in der Frankfurter U-Bahn.
  771. 27.7.1982, Weil bei Ausschachtungsarbeiten für den S-Bahn-Tunnel unter dem Main in Höhe des Schlachthofes nach einem Unfall rund 200 Liter Hydrauliköl auslaufen, muss der Schiffsverkehr zwischen Offenbacher Schleuse und Westhafen zwei Stunden lang gestoppt werden.
  772. 12.9.1982, Beginn einer Brandserie in S-Bahn-Zügen, die einen Schaden von 100.000.- DM anrichtet.
  773. 14.10.1982, Ein 19jähriger Arbeitsloser aus Nied gesteht die Aufsehen erregende Serie von Brandstiftungen in S-Bahn-Zügen im September d. J.
  774. 26.4.1983, Im Tunnel unter der Zeil fährt zum ersten Mal eine S-Bahn bis zur künftigen Endstation an der Konstablerwache. Fahrplanmäßiger Betrieb ist der 28.05. d. J.
  775. 6.5.1983, Totaler Stillstand auf fünf U-Bahn- und 14 Straßenbahnstrecken, kein Verkehr auf 37 Omnibuslinien. Auch am dritten Tag der von der Gewerkschaft ÖTV organisierten, hessenweiten Warnstreiks ist die Breitenwirkung groß. Zugleich demonstrieren 700 städtische Kraftwerker in der Innenstadt. Auch bei der Post ruht die Arbeit.
  776. 28.5.1983–4.6.1983, Festtage zur Eröffnung des neuen S-Bahn-Abschnittes zwischen der Hauptwache und der Konstablerwache.
  777. 14.7.1983, Beim nächtlichen Brand eines Baulagers der S-Bahn an der Ecke Hanauer Landstraße/Friedberger Anlage entsteht ein Schaden von 400.000.- DM.
  778. 1.11.1983, Beim Versuch, in einen schon mehrere Jahre alten Schacht an der S-Bahn-Baustelle in der Oskar-Miller-Straße im Ostend einzusteigen, stürzt ein 29jähriger Bauarbeiter ab und wird getötet.
  779. 15.12.1983, Über 3000 junge Eisenbahner protestieren vor der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn gegen den Abbau von Arbeitsplätzen bei der Bahn.
  780. 16.12.1983, Der Magistrat stimmt dem Detailplan für den Bau der U-Bahn nach Bergen-Enkheim zu. Das Planfeststellungsverfahren soll im Sommer 1984 abgeschlossen sein.
  781. 2.2.1984, Vergewaltigung einer 22jährigen Frankfurterin an der U-Bahn-Haltestelle Wiesenau.
  782. 9.2.1984, Bei einem Unfall im Bockenheimer U-Bahn-Tunnel unter der Leipziger Straße werden drei Arbeiter zum Teil schwer verletzt.
  783. 23.2.1984, Richtfest des nach dem U-Bahn-Bau wieder original getreu aufgebauten Südbahnhofes.
  784. 16.3.1984, Eine 70jährige Frau nimmt sich an der Hauptwache durch einen Sprung vor einen S-Bahn-Zug der Linie 1 das Leben.
  785. 26.3.1984, Beginn der Montage von vier Wehrkammertoren der S-Bahn in der Nähe des Schlachthofes. Damit sollen bei einem gravierenden Wassereinbruch in den Tunnelröhren unter der Mainsohle die Anschlussstrecken an beiden Ufern abgeschottet werden.
  786. 27.3.1984, Beim Zusammenstoß eines U-Bahn-Zuges der Linie U 1 mit einem Lkw auf der Eschersheimer Landstraße in Höhe des Marbachweges entsteht ein Sachschaden von 160.000.- DM. Personen kommen nicht zu Schaden.
  787. 2.6.1984, Von einem U-Bahn-Zug der Linie U 1 erfasst und schwer verletzt wird ein 48jähriger Frankfurter, der auf den Gleisen steht, als die Bahn „Am Weißen Stein“ stadtauswärts fährt.
  788. 11.7.1984, Im morgendlichen Berufsverkehr sind nach einem Unfall im Bahntunnel am Grüneburgweg drei U-Bahn-Linien acht Stunden lang blockiert. Zehntausende Berufstätige kommen zu spät zur Arbeit.
  789. 7.8.1984, In der U-Bahn-Station Miquel-/Adickesallee richtet ein Brand einen Schaden von 1,5 Millionen DM an. Der öffentliche Nahverkehr muss auf der Schiene stundenlang unterbrochen werden.
  790. 29.9.1984, Einweihungsfest der U-Bahn-Linie, die unter dem Main nach Sachsenhausen verläuft.
  791. 30.9.1984, Der erste fahrplanmäßige U-Bahn-Zug unterquert den Main in Richtung Sachsenhausen: der Verkehr der U 1, U 2 und U 3 wird über den Theaterplatz hinaus bis zum Südbahnhof verlängert.
  792. 19.12.1984, Ein betrunkener „Geisterfahrer“ fährt statt auf der Straße in den U-Bahn-Schacht am Scheffeleck hinein und kommt erst 50 Meter vor dem U-Bahnhof Konstablerwache zum Stehen. Dadurch wird der morgendliche Berufsverkehr für zwei Stunden lahm gelegt.
  793. 18.1.1985, Am Abend stürzt ein junger Mann im Westbahnhof in Bockenheim vor einen S-Bahn-Zug und wird tödlich verletzt.
  794. 20.2.1985, Mit dem symbolischen „Ersten Spatenstich“ durch Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann beginnt am Bornheimer Hang hinter der Eissporthalle der Bau der C-1-U-Bahn-Linie.
  795. 20.2.1985, Mit einem Festgottesdienst und einer Feier wird die Aufstellung des „Schmerzenmannes“, eine originalgetreue Kopie, in der Nikolai-Kirche begangen. Das Sandsteinoriginal befindet sich seit Beginn des U-Bahn-Baues im Historischen Museum am Römer.
  796. 2.5.1985, Infolge eines technischen Defekts in der Lenkung verliert der Fahrer eines Pkw’s in der Eschersheimer Landstraße in der Nähe der Hügelstraße die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallt gegen eine Leitplanke, überschlägt sich und bleibt auf dem Gleis der U-Bahn liegen. Das Auto brennt völlig aus, der Fahrer kann sich leicht verletzt aus dem Unfallwagen retten.
  797. 29.8.1985, Gegen das Konzept der schienenfreien Innenstadt, wie es der Magistrat unter Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann verwirklichen will, setzt sich die SPD zur Wehr. Die Sozialdemokraten sprechen sich in einem Antrag der Römer-Fraktion gegen den weiteren Ausbau des U-Bahn-Netzes und für den Erhalt der Straßenbahnen aus.
  798. 19.4.1986, Bei zwei nächtlichen Brandanschlägen auf die S-Bahn-Baustelle im Tunnel von der City unter dem Main nach Sachsenhausen entsteht ein Millionenschaden. Kurze Zeit später können die beiden jungen Täter festgenommen werden.
  799. 26.5.1986, Im Bahnhof Nied stürzt sich ein 55jähriger Türke vor einen einfahrenden S-Bahn-Zug der Linie S1 und stirbt noch an der Unfallstelle.
  800. 18.6.1986, Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf übergibt die drei neuen U-Bahn-Stationen Bockenheimer Warte, Leipziger Straße und Kirchplatz an den für die Stadtbahn zuständigen Dezernenten, Dr. Hans-Jürgen Moog.
  801. 25.9.1986, Als Reaktion auf die Absage des Darmstädter Regierungspräsidenten Hartmut Wierscher, dem Frankfurter Verkehrs- und Tarifverbund (FVV) die Einstellung der umstrittenen Straßenbahn in der Altstadt auch nur vorübergehend zu genehmigen, lässt Oberbürgermeister Wolfram Brück die für den 27.09. d. J. geplante Eröffnung von zwei neuen U-Bahn-Strecken ausfallen. Sie gehen vorerst nicht in Betrieb. Bis zu einer Entscheidung zwischen dem FVV und dem Regierungspräsidenten gilt der Sommerfahrplan 1986 weiter. Brücks Entscheidung ruft vor allem unter Geschäftsleuten Empörung hervor.
  802. 27.9.1986, Die geplante feierliche Einweihung der neuen City-U-Bahn U 6/7 (vom Zoologischen Garten nach Hausen/Heerstraße über Opernplatz und Bockenheimer Warte) auf dem Opernplatz fällt aus. Wie bisher verkehren die Straßenbahnen auch nach Hausen und Praunheim sowie auf der Bockenheimer Landstraße und in der Innenstadt.
  803. 1.10.1986, Oberbürgermeister Wolfram Brück bedauert vor Journalisten im Hessischen Landtag seine Entscheidung, das Fest zur U-Bahn-Eröffnung abgesagt zu haben.
  804. 2.10.1986, Offiziell Eröffnung der neuen Räume der Stadt- und Universitätsbibliothek (2000 Quadratmeter) in der B-Ebene der neuen U-Bahn-Station Bockenheimer Warte.
  805. 3.10.1986, Der Straßenbahn-Streit wird mit einem Kompromiss beigelegt. Die Altstadtstrecke bleibt erhalten. Statt der 14, 15 und 18 wird in Zukunft nur noch die Linie 11 über die Route Allerheiligentor – Römer – Theaterplatz und Hauptbahnhof verkehren. Die Umstellung erfolgt am 11./12.10. d. J. Zur gleichen Zeit nehmen die U-Bahn-Linien U 6 und U 7 ihren Betrieb auf. Alle Beteiligten zeigen sich zufrieden.
  806. 11.10.1986, Oberbürgermeister Wolfram Brück eröffnet mit Verspätung die beiden neuen U-Bahn-Linie U6 und U7.
  807. 25.11.1986, Eine 73jährige Frau wird beim Überqueren der U-Bahn-Gleise auf der Eschersheimer Landstraße in Höhe der Straße Am Lindenbaum von einem Zug der U2 erfasst und tödlich verletzt.
  808. 27.11.1986, Infolge eines technischen Defekts kommt es im Rhein-Main-Gebiet zu einer einstündigen Betriebsstörung des gesamten Netzes des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV). Von 9.40 bis 10.33 Uhr müssen rund 10.000 Menschen auf die S-Bahn warten.
  809. 4.12.1986, Im Bürgerhaus Rodgau-Dudenhofen werden die Weichen für den S-Bahn-Bau im Rhein-Main-Gebiet bis zur Jahrtausendwende gestellt. Acht Partner – darunter Oberbürgermeister Wolfram Brück, Stadtkämmerer Ernst Gerhardt und der hessische Wirtschaftsminister Ulrich Steger – unterschreiben einen Vertrag, in dem die Errichtung der Schnellbahntrasse nach Hanau und Darmstadt festgeschrieben wird.
  810. 14.12.1986, Eine Brandstiftung in der S-Bahn-Baustelle Ostendstraße führt zu dichten Rauchschwaden in den S- und U-Bahn-Schächten. Etwa zwei Stunden lang können die Bahnen nur bis zur Hauptwache fahren. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend DM.
  811. 15.12.1986, Aufgrund eines technischen Defekts in der S-Bahn-Leitstelle unter dem Hauptbahnhof verkehren von 9.50 bis 10.55 Uhr zwischen Hauptbahnhof und Konstablerwache keine S-Bahn-Züge.
  812. 7.1.1987, Ein 27jähriger US-Soldat wird gegen 0.30 Uhr auf der S-Bahnstrecke in der Nähe des Bahnhofs Gallus, während er mit einem Walkman über die Gleise spaziert, von einer S-Bahn der Linie S 6 erfasst und tödlich verletzt.
  813. 3.3.1987, Drei junge Männer aus Schwalbach setzen nächtens einen S-Bahn-Wagen der Linie 6 (Frankfurt am Main – Friedberg) in Brand. Die sechzig Fahrgäste können die Wagen im Bahnhof Berkersheim unverletzt verlassen. Der Sachschaden wird auf eine Million DM geschätzt.
  814. 4.3.1987, Zwei Männer werden in der S-Bahn Station Hauptwache und im Hauptbahnhof von Zügen überrollt und sind sofort tot. Die Polizei geht von Freitod aus.
  815. 13.3.1987, Die Serie von Anschlägen auf Einrichtungen des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV) reißt nicht ab. In der Nacht werfen Unbekannte eine Rauchgasbombe am Treppenaufgang im U-Bahnhof Grüneburgweg, die den Tunnel verqualmt. In den vergangenen Wochen sind S-Bahn-Züge bereits zweimal Ziel von Brandanschlägen. Nahe dem Bahnhof Eschersheim und in Bad Homburg lassen Unbekannte Wagen der S-Bahn-Linien S 6 und S 5 in Flammen aufgehen.
  816. 23.3.1987, Aufgrund eines Kurzschlusses infolge des Abkoppelns eines U-Bahn-Wagens im Bahnhof Heddernheim kommen Tausend Fahrgäste am Morgen zu spät zur Arbeit, nachdem kurz nach 9.00 Uhr für vierzig Minuten alle Züge der Linien U 1, U 2 und U 3 ausgefallen sind.
  817. 3.4.1987, Mehrere Tausend S-Bahn-Passagiere müssen wegen eines früh morgendlichen Brandes in der Schalterhalle des Höchster Bahnhofes längere Umwege in Kauf nehmen.
  818. 22.5.1987, Der Magistrat beschließt, die Grundstrecke C der U-Bahn von ihrem bisherigen Endhaltepunkt am Zoologischen Garten in einer ersten Baustufe bis zum Ostbahnhof zu verlängern.
  819. 21.8.1987, Unbekannte legen am Abend in einem Wagen der S-Bahn-Linie 4, von Kronberg in Richtung Frankfurt am Main, Feuer und verursachen einen geschätzten Schaden von 50.000.- DM.
  820. 18.9.1987, Am Abend ist die S-Bahn-Station Konstablerwache wegen eines Schadens an der Oberleitung für mehr als drei Stunden lahm gelegt.
  821. 9.10.1987, Beginn der Bauarbeiten in Sachsenhausen zwischen Südbahnhof und Darmstädter Landstraße an einem wichtigen Teil der künftigen S-Bahn-Verbindung zwischen Konstablerwache und Südbahnhof.
  822. 22.10.1987, Infolge eines Stromausfalls wird die U-Bahn der Linien U 1, U 2, U 3 zwischen den Stationen Miquel-/Adickesallee und Südbahnhof zwischen 9.08 und 9.50 lahm gelegt. Tausende FVV-Kunden kommen verspätet zur Arbeit.
  823. 9.11.1987, Die von der Stadt Frankfurt gewünschte U-Bahn-Verlängerung vom Zoologischen Garten unter der Hanauer Landstraße bis nach Fechenheim wird zunächst Planung bleiben. Dies ist die Konsequenz aus der Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, sich nicht an den auf rund 700 Millionen DM geschätzten Baukosten zu beteiligen.
  824. 14.12.1987, Eine 48jährige Frau kommt im Bahnhof Kalbach ums Leben als sie über die Gleise läuft und zwischen zwei U-Bahn-Wagen eines stadteinwärts fahrenden Zuges gerät.
  825. 21.12.1987, Startschuss für ein Pilotprojekt, das in der Bundesrepublik Deutschland seinesgleichen sucht. 20 gemischte Streifen, in denen Landes- und Bahnpolizei sowie der Sicherheitsdienst der Stadtwerke integriert sind, beginnen mit dem Schutzdienst auf sechs U- und acht S-Bahn-Strecken des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV). Die Patrouillen sind bis nachts ein Uhr angesetzt und sollen an allen Tagen stattfinden.
  826. 15.4.1988, Bei einem mitternächtlichen, durch Brandstiftung herbeigeführten Feuer in einem Zug der S-Bahn-Linie S 5 kurz vor Rödelheim entsteht ein Schaden von zwei Millionen DM. Ein Fahrgast wird erheblich verletzt. Kurze Zeit später gestehen zwei 17jährige Schülerinnen die Tat.
  827. 16.4.1988, Nach Mitternacht wird eine 16jährige Frau beim Überqueren der Gleise im Bereich des Bahnhofs Eschersheim von einer S-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  828. 12.5.1988, Im Bärengarten in Oberrad, dort, wo die S-Bahn-Trasse entsteht, wird eine Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und entschärft.
  829. 28.5.1988, Heute vor zehn Jahren begann im Rhein-Main-Gebiet das S-Bahn-Zeitalter.
  830. 28.5.1988–2.6.1988, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr nimmt an der Ausstellung „Interschutz“ in Hannover teil und demonstriert, wie man wirksam Bränden in U- und S-Bahn-Tunneln begegnen kann.
  831. 28.6.1988, Ein heftiges Wärmegewitter mit Wolkenbrüchen und Hagelschauern führt besonders in den nördlichen und westlichen Stadtteilen zu Stromausfällen sowie zu Verspätungen des U- und S-Bahn-Verkehrs. Die Feuerwehr, die von „Ausnahmezustand“ spricht, wird zu 250 Einsätzen gerufen.
  832. 29.8.1988–9.9.1988, Ausstellung in der B-Ebene der Konstablerwache zum Jubiläum des U-Bahn-Baubeginns vor 25 Jahren. Damals bohrte sich in der Eschersheimer Landstraße eine Dieselramme gut 18 Meter tief in den Boden.
  833. 15.9.1988, Ein 31jähriger Mann wird auf dem S-Bahnhof Galluswarte von einem S-Bahn-Zug der Linie S3 überrollt und dabei getötet.
  834. 4.10.1988, Vor 20 Jahren Eröffnung der ersten Frankfurter U-Bahn, der damals noch A 1 genannten Linie zur Nordweststadt.
  835. 4.10.1988–8.10.1988, Feierlichkeiten anlässlich der „Wiedergeburt“ der Einkaufsstraße Schillerstraße, nachdem sie 25 Jahre lang durch den U-Bahn-Bau in Mitleidenschaft gezogen worden ist, zuletzt durch die Beseitigung der Straßenbahnschienen.
  836. 14.10.1988, Vier Schwerverletzte und ca. 15.000.- DM Schaden fordert ein Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem U-Bahn-Zug in Hausen.
  837. 31.10.1988, Der Verbandsausschuss des Umlandverbandes Frankfurt (UVF) beschließt, über 600.000 Tonnen Abfall aus dem Rhein-Main-Gebiet ab Jahresende 1989 per Schiff und Bahn in die DDR zu exportieren – so das „Sofortkonzept für den Abfalltransport“.
  838. 3.11.1988, U-Bahn-Bauer entdecken im Tunnelschacht für die neue Strecke vom Zoologischen Garten zur Eissporthalle eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei riegelt die Gegend ab. Auch der Zoologische Garten muss zwischenzeitlich aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Ein Sprengmeister entschärft schließlich die Bombe.
  839. 2.12.1988, Ein 40jähriger Mann wird an der U-Bahn-Station Hauptwache von einem Zug der Linie U 1 erfasst und tödlich verletzt.
  840. 19.12.1988, Der Fund einer Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf einer U-Bahn-Baustelle sorgt im Stadtteil Sachsenhausen für ein Verkehrschaos. 4.000 Bewohner am Mühlberg werden vorübergehend evakuiert, Patienten eines nahe gelegenen Krankenhauses ausgelagert. Nicht nur der feierabendliche Straßenverkehr, sondern auch der Nah- und Fernzugverkehr bricht zusammen. Der gesamte Zugverkehr zwischen dem Hauptbahnhof und dem benachbarten Offenbach/Main sowie zwischen dem Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof wird eingestellt.
  841. 21.12.1988, Die U-Bahn-Station Bockenheimer Warte verfügt seit heute über ein behindertengerechtes Aufzugssystem.
  842. 6.1.1989, Gegen 22.40 Uhr wird ein Brand in der S-Bahn-Station Niederrad entdeckt. Der Vorraum der S-Bahn-Station brennt völlig aus. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der Schaden wird auf 100.00.- DM geschätzt.
  843. 20.1.1989, Vor genau 20 Jahren setzte der damalige Bundesverkehrsminister Georg Leber im Hauptbahnhof einen Presslufthammer in Betrieb und gab das Startzeichen für den Frankfurter S-Bahn-Bau. Zwischen den Gleisen 15 und 18 entstand bald eine 24 Meter tiefe Baugrube.
  844. 30.1.1989, Eine 22jährige Frau begeht in der Station Konstablerwache Selbstmord, in dem sie vor einen einfahrenden U-Bahn-Zug der Linie U 7 springt.
  845. 1.3.1989, Oberbürgermeister Wolfram Brück gibt mit dem ersten Spatenstich vor der Deutschen Bibliothek an der Ecke Zeppelinallee/Bockenheimer Landstraße das Startzeichen für den Baubeginn der U-Bahn-Strecke D, deren Herzstück zwischen Hauptbahnhof und Bockenheimer Warte liegt.
  846. 6.3.1989, Erster Spatenstich für die U-Bahn-Strecke zwischen Ostbahnhof und Zoologischer Garten durch Oberbürgermeister Wolfram Brück und Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf am Danziger Platz.
  847. 23.4.1989, Inbetriebnahme der neuen U-Bahn-Haltestelle „Niddapark“.
  848. 25.4.1989, Der Rhein-Main-Flughafen eröffnet 22 Abflugschalter in der Null-Ebene, oberhalb der S-Bahn/Intercity-Station „Flughafen“.
  849. 11.7.1989, SPD-Baudezernent Hanskarl Protzmann gibt Pläne des rot-grünen Magistrats bekannt, die U-Bahn in Sachsenhausen um zwei Stationen bis zur Sachsenhäuser Warte zu verlängern.
  850. 1.8.1989, Ab heute gilt Rauchverbot auf allen unterirdischen Bahnhöfen von U- und S-Bahn.
  851. 13.10.1989, Eine 23jährige Frau begeht im U-Bahn-Tunnel unter der Eschersheimer Landstraße Selbstmord.
  852. 15.12.1989, Beim Überqueren der U-Bahn-Schienen in der Eschersheimer Landstraße in Höhe des Hauses Dornbusch wird eine 30jährige Frau tödlich verletzt.
  853. 22.1.1990, Infolge von Betriebsstörungen auf der Strecke der U-Bahn-Linien U 1 bis U 3 während des morgendlichen Berufsverkehrs kommen tausende Pendler zu spät zur Arbeit.
  854. 15.3.1990, Im Osthafen beginnt der Umlandverband Frankfurt mit den Bauarbeiten für seine Abfall-Umladestation, mit der ab 1990 Müll mit der Bahn zu nord- und mittelhessischen Deponien transportiert werden soll.
  855. 4.4.1990, Die Deutsche Bundesbahn gibt bekannt, dass ein privates Bewachungsunternehmen die Sicherheit auf den neuen S-Bahn-Stationen der Südstrecke, „Ostendstraße“ und „Lokalbahnhof“ sicherstellen wird.
  856. 17.4.1990, Mit schweren Steinplatten zerstören unbekannte Täter in den frühen Morgenstunden zahlreiche Scheiben eines gläsernen Fahrstuhlschachtes im Südbahnhof. Der Lift sollte in Betrieb gehen, wenn die S-Bahn vom 27.05. d. J. an von der Konstablerwache nach Sachsenhausen fährt.
  857. 26.5.1990, Die S-Bahn-Strecke Konstablerwache – Südbahnhof – Stresemannallee wird in Betrieb genommen.
  858. 16.7.1990, Eine heruntergerissene Oberleitung an der Abzweigstelle Kleyerstraße führt während des nachmittäglichen Berufsverkehrs zu erheblichen Störungen im S-Bahn-Betrieb.
  859. 7.11.1990, Wegen eines Streits um die Lagerung von Erdaushub wird der U-Bahn-Bau zwischen Hauptbahnhof und Bockenheimer Warte sowie zwischen Zoologischem Garten und Ostbahnhof vorläufig eingestellt. Hessens Umweltminister Karlheinz Weimar verlangt, dass belastete Erde auf eine Sondermülldeponie gebracht wird. Einige Tage später einigen sich Weimar und die Stadt Frankfurt am Main, dass Erdaushub kein Abfall ist.
  860. 7.3.1991, Eine 60jährige Frau stürzt sich in der U-Bahn-Station Hauptbahnhof vor einen einfahrenden Zug zu Tode.
  861. 19.3.1991, Nach einem eineinhalbstündigen Stromausfall im Tunnel zwischen dem Südbahnhof und der Konstablerwache gerät der gesamte S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet aus den Fugen.
  862. 1.7.1991, „City-Streifen“, ein privater Wachdienst, patrouilliert seit heute auch durch die Innenstadt. Bereits seit April d. J. sorgen private Wachleute für mehr Sicherheit in B-Ebenen und U-Bahn-Zügen.
  863. 9.7.1991, Wegen eines technischen Defekts auf der U-Bahn-Strecke der Linien U 1 bis U 3 zwischen Südbahnhof und Eschenheimer Tor stehen die U-Bahnen fast dreieinhalb Stunden still.
  864. 24.10.1991, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog übergibt die neuen behindertengerechten Aufzüge auf allen Ebenen der U- und S-Bahn-Station Hauptwache offiziell der Öffentlichkeit.
  865. 28.2.1992, Eine Störung in der Elektronik eines U-Bahn-Zuges der Linie U 2 beeinträchtigt den Berufsverkehr zwischen Eschersheim, der Innenstadt und Sachsenhausen zwischen 7 und 8 Uhr beträchtlich.
  866. 2.4.1992, Eine herabgestürzte Oberleitung beeinträchtigt den morgendlichen S-Bahn-Berufsverkehr erheblich. Für Stunden kommt der S-Bahn-Verkehr durcheinander.
  867. 7.4.1992, Die Deutsche Bundesbahn hat die Ursache für die seit Mitte Februar d. J. auftretenden Schäden an den Rädern der S-Bahnen gefunden. Nach Testfahrten mit einer S-Bahn, die mit Spezialkameras ausgerüstet ist, kommt ein Experte des Bundesbahnzentralamtes in München zu dem Schluss, die innere Schiene der extrem engen Kurve zwischen Konstablerwache und Südbahnhof sei so sehr abgenutzt, dass die Räder auf der Tunnelstrecke ins Schlingern geraten. Deshalb wird in der Nacht vom 08. auf den 09. und vom 09. auf den 10.04. das Gleis fachgerecht abgeschleift.
  868. 30.5.1992, Eröffnung der unterirdischen S-Bahn-Station „Mühlberg“ in Sachsenhausen, die von den Linien 1 (Wiesbaden) und 2 (Niedernhausen) angefahren wird. Des Weiteren fährt die U 7 vom Zoologischen Garten nach Enkheim weiter. Vor dem Volkshaus Enkheim findet dazu ein Fest statt.
  869. 10.7.1992, Die CDU/FDP-Bundesregierung verweigert weitere finanzielle Mittel für den Bau der S-Bahn-Station Messe.
  870. 21.7.1992, Heftige Sturmböen entwurzeln in der Innenstadt Bäume. Die Sturmschäden führen auch zu Behinderungen im S-Bahn-Verkehr.
  871. 22.9.1992, Beim Überqueren des Fußgängerüberweges am Haus Dornbusch wird eine 76jährige Frau von einer U-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  872. 15.10.1992, 30 Menschen bleiben am Vormittag für zweieinhalb Stunden in einer S-Bahn der Linie 5 eingeschlossen. Sie können den Kurzzug nicht verlassen, da der Stromabnehmer des Zuges kurz vor der Haltestelle in Rödelheim die Oberleitung zerschnitten hat.
  873. 30.10.1992, Gegen 7.00 Uhr reißt im Sachsenhäuser U-Bahn-Tunnel ein Fahrdraht. Bis gegen 10.00 Uhr stehen die Räder der Linien U 1, U 2 und U 3 zwischen Heddernheim und Südbahnhof in beiden Richtungen still.
  874. 17.12.1992, Ein Sprecher der Deutschen Bundesbahn bestätigt, dass der Bundesbahn-Vorstand den Umzug von Bahn-Chef Heinz Dürr und sieben seiner Vorstandskollegen von Frankfurt am Main nach Berlin für die erste Hälfte 1993 beschlossen hat.
  875. 6.1.1993, Ein Kurzschluss in der Oberleitung im Bahnhof Galluswarte bringt die S-Bahn-Linien S 3 und S 6 morgens mehrere Stunden aus dem Takt.
  876. 20.3.1993, Eine 24jährige hochschwangere Frau kommt ums Leben, als ihr Pkw am Dornbusch von einer U-Bahn erfasst wird. Auch das Ungeborene kann nicht mehr gerettet werden.
  877. 3.4.1993–26.4.1993, Frankfurter Dippemess auf dem Festplatz am Ratsweg. In diesem Jahr gibt es eine Neuerung: Besucher können erstmals mit der U-Bahn den Festplatz erreichen: Station „Eissporthalle“.
  878. 10.5.1993, Kurz nach Mitternacht entgleist ein Schnellzug von Stuttgart nach Hamburg nahe der Station Galluswarte. Der Lokführer erleidet leichte Verletzungen. Tausende Fahrgäste, die die S-Bahn-Züge der Linien 3, 4, 5 und 6 am Morgen als Berufspendler benutzen, kommen zu spät zu ihren Arbeitsplätzen.
  879. 4.10.1993, Vor genau 25 Jahren nahm die erste U-Bahn ihren Betrieb auf. 100.000 Frankfurter bejubelten damals „ihre“ U-Bahn, die von der Hauptwache zur Nordweststadt fuhr.
  880. 19.10.1993, Beim Zusammenstoß zwischen einem U-Bahn-Zug und einem Lkw im Riederwald entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  881. 9.12.1993, Die U-Bahn-Station am Zoo ist seit heute behindertengerecht ausgestattet.
  882. 20.1.1994, Vor 25 Jahren begann der S-Bahn-Bau. Mit einem Presslufthammer gibt der damalige Bundesverkehrsminister Georg Leber das Signal für den Bau der S-Bahn-Station unter dem Frankfurter Hauptbahnhof.
  883. 10.4.1994, 110jähriges Jubiläum der Straßenbahnverbindung zwischen Frankfurt am Main und Offenbach/Main. Der Fahrgastverband „Pro Bahn“ feiert diesen Tag mit einer Jubiläumsfahrt zwischen den beiden Städten.
  884. 21.4.1994, Ein 37jähriger Mann gerät in der U-Bahn-Station Schweizer Platz in Sachsenhausen unter einen Zug der Linie U 3 und erliegt seinen schweren Verletzungen.
  885. 2.5.1994, Beim Berühren eines Hochspannungskabels wird im S-Bahn-Tunnel unter dem Hauptbahnhof ein Mann getötet.
  886. 17.5.1994, Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei durchsuchen Räume der Stadtwerke und des Unternehmens Industrie- und Handelsschutz. Mitarbeiter dieser Firmen werden verdächtigt, Honorarabrechnungen für den Wachdienst in den B-Ebenen und der U-Bahn manipuliert zu haben. Die Polizei nimmt sieben Personen fest.
  887. 26.5.1994, Heute vor 20 Jahren nahm der Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) seine erste Fahrten auf. Mit der Eröffnung des U-Bahn-Tunnels zwischen der Konstablerwache und dem damaligen Theaterplatz begann das Verbundzeitalter.
  888. 1.7.1994, Die Frankfurter S-Bahn beginnt mit der Umrüstung auf „vandalismusresistente“ Züge und setzt auf neue Sitze, deren Polster nicht mehr aufgeschlitzt werden kann.
  889. 31.8.1994, Der Bahn-Vorstand stellt den ersten Triebwagen der Frankfurter S-Bahn vor, der nach neuen Sicherheitskriterien umgebaut worden ist. Mit neuen Sitzen, deren Polster nicht mehr aufgeschlitzt werden kann, und durchsichtigen Glaskonstruktionen ist eine größere Sicherheit und Sauberkeit im Nahverkehr erreicht.
  890. 5.11.1994, Beim Überqueren der Gießener Straße wird ein 83jähriger Mann von einem U-Bahn-Zug erfasst und tödlich verletzt.
  891. 29.11.1994, Die Weichen für die S-Bahn-Haltestelle „Messe“ sind nach langer Debatte gefallen: Deutsche Bundesbahn, Stadt Frankfurt und Land Hessen einigen sich über die Finanzierung.
  892. 12.12.1994, Enthüllung zweier Gedenktafeln für die internierten und zum größten Teil später in Auschwitz ermordeten Sinti und Roma aus Frankfurt am Main durch Kulturdezernentin Linda Reisch in der U-Bahn-Haltestelle Kruppstraße und der Dieselstraße 30-40.
  893. 12.12.1994, Eröffnung der Go-Kart-Bahn in Rödelheim.
  894. 20.12.1994, Die Stadtwerke Frankfurt stellen den neuen U-Bahn-Waggon „U3-2000“ der Öffentlichkeit vor.
  895. 19.1.1995, Ein 14jähriger Junge wird auf der Strecke der Main-Weser-Bahn in Eschersheim von einem Interregio-Zug erfasst und tödlich verletzt.
  896. 3.2.1995, Der Magistrat beschließt den Bau der neuen S-Bahn-Station Messe auf der Emser Brücke und die Errichtung eines neuen Messe-Eingangsgebäudes.
  897. 2.3.1995, Infolge einer Signalstörung im Tunnelbereich ist der S-Bahn-Verkehr von 16.00 Uhr bis in die Abendstunden erheblich beeinträchtigt.
  898. 8.3.1995, Am Abend stürzt sich ein Mann in der S-Bahn-Station Hauptwache vor einen einfahrenden Zug und stirbt an der Unglückstelle.
  899. 10.3.1995, Eine im Bahnhof Heddernheim entgleiste U-Bahn stört den Zugverkehr erheblich und muss zum Teil durch einen Busverkehr ersetzt werden.
  900. 24.4.1995, Atomkraftgegner legen die Deutsche Bundesbahn lahm. Nach nächtlichen Anschlägen auf drei Hauptstrecken sitzen Zehntausende von Pendlern auf den Bahnhöfen fest. Aus Protest gegen die „Castor“-Transporte bringen Aktivisten mit Wurfankern gegen Oberleitungen die Bahn aus dem Takt.
  901. 3.5.1995, Die Emser Brücke im Gallusviertel wird einseitig gesperrt, später für etwa zweieinhalb Jahre komplett. Grund ist der Bau der S-Bahn-Station Messe.
  902. 23.5.1995, Das S-Bahn-Netz ist um 17 Kilometer gewachsen: Eröffnet wird im Beisein von Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann und Hessens Ministerpräsident Hans Eichel die neue S-Bahn-Trasse von Frankfurt am Main nach Hanau.
  903. 21.6.1995, Die alte Flughafen-S-Bahn soll wieder auferstehen. Zwischen dem Umland und den Randbezirken Frankfurts wird eine „lange Kurzstrecke“ für mehr Tarifgerechtigkeit sorgen. Auf der S 8 zwischen Hanau, Rhein-Main-Flughafen, Mainz und Wiesbaden soll das Angebot kurzfristig verbessert werden. Auf der S 6 will der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) spätestens vom Jahr 1996 an in der Hauptverkehrszeit bis Friedberg alle 15 Minuten fahren. Dies sind die Festlegungen, die der RMV und die Bahn AG nach zum Teil harscher Kritik seiner Kunden an überfüllten Zügen und schlechten Takten in der Sitzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vereinbart haben.
  904. 17.7.1995, Ein technischer Defekt in einer elektronischen Zugmeldeanlage stört den S-Bahn-Betrieb erheblich und bringt ihn zeitweise sogar völlig zum Erliegen. Tausende Berufspendler kommen zu spät zur Arbeit.
  905. 15.8.1995, Ein schwarzer Tag in der Geschichte der Frankfurter S-Bahn: Ein Oberleitungsschaden am Hauptbahnhof bringt am Abend und den ganzen nächsten Tag über den S-Bahn-Verkehr auf drei Linien durcheinander. Reparaturtrupps müssen an der Tunneleinfahrt auf dem Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs eine neue, 400 Meter lange Oberleitung ziehen. Tausend von Pendlern sind von diesem Schaden betroffen.
  906. 12.12.1995, Oberbürgermeisterin Petra Roth, Messechef Eike Markau, Bahn-Vorstand Klaus Daubertshäuser und RMV-Geschäftsführer Volker Sparmann unterzeichnen die Bau- und Finanzierungsverträge für die S-Bahn-Station Messe.
  907. 18.12.1995, Bis in den Nachmittag ist der Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn im Rhein-Main-Gebiet gestört, nachdem am frühen Morgen Anschläge auf die Eisenbahnstrecken Frankfurt – Fulda, Mannheim – Frankfurt, Mannheim – Mainz, Mannheim – Groß-Geraus – Frankfurt und Karlsruhe –Mannheim verübt worden sind.
  908. 24.1.1996, Die Umweltschutzorganisation Greenpeace protestiert vor der Zentrale der Deutschen Bahn AG im Gallusviertel gegen den Einsatz des Pflanzengiftes Diuron.
  909. 27.3.1996, Gegen 1.45 Uhr wird eine 28jährige Frau auf den Gleisen entlang der Rosa-Luxemburg-Straße von einer U-Bahn angefahren und tödlich verletzt.
  910. 18.4.1996, Wegen eines Kurzschlusses auf einer S-Bahn-Baustelle stehen im gesamten S-Bahn-Tunnelsystem rund 20 Minuten lang sämtliche Räder still. Die elektrische Störung habe eine komplette Sperrung ausgelöst, so die Bahn.
  911. 17.6.1996, Bahnchef Heinz Dürr, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel und Oberbürgermeisterin Petra Roth stellen das neue Projekt der Deutschen Bahn AG vor: Es soll ein Tunnel durch die Innenstadt, vier Kilometer lang bis zum Ostbahnhof gebaut werden, damit der Hauptbahnhof bis 2010 zu einem Durchgangsbahnhof werden kann. Das Gleisfeld soll weitgehend aufgegeben werden. Zwischen Gallus- und Gutleutviertel könnte dereinst ein neuer Stadtteil entstehen.
  912. 10.10.1996, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird der Bau der U-Bahn-Strecke „D“ von der Bockenheimer Warte nach Ginnheim und die Erschließung der neuen Arbeits- und Wohnquartiere City West und Rebstock mit einer Straßenbahnverbindung.
  913. 26.10.1996, Am Morgen wird ein 71jähriger Mann beim Überqueren der Gleise an der U-Bahn-Haltestelle Am Lindenbaum von einem Zug der Linie U 1 erfasst und tödlich verletzt.
  914. 1.11.1996, Start des neuen Modellprojektes „BahnTaxi“ der Bahn: Verbilligt fährt nur, wer eine Bahnfernkarte für den Fernverkehr hat. Das Angebot ist als Sammeltaxi konzipiert.
  915. 6.11.1996, Die Bahn bietet einen neuen Service an: Die „3-S-Zentrale“ im Hauptbahnhof nimmt ihre Arbeit auf. Über die Rufsäulen in der Halle können Hilfe- oder Ratsuchende eine direkte Verbindung herstellen.
  916. 2.1.1997, Der extreme Winter mit klirrendem Frost setzt der Bahn und ihren Kunden zu. Gebrochene Schienen und festgefrorene Weichen setzen den morgendlichen S-Bahn-Verkehr zeitweise außer Kraft. Infolge der höchsten Schneedecke seit 25 Jahren herrscht auf Frankfurts Straßen der Ausnahmezustand.
  917. 16.1.1997, Ein 31jähriger Mann stürzt im S-Bahnhof Konstablerwache auf die Gleise, wird von einem Zug der S-Bahn-Linie 8 in Richtung Wiesbaden erfasst und tödlich verletzt.
  918. 17.1.1997, Infolge eines Schwelbrandes wenige Meter vom Tunnelausgang zur Station Hauptwache muss mitten im Berufsverkehr der gesamte S-Bahn-Verkehr zwischen den Stationen Hauptwache und Taunusanlage für etwa 30 Minuten eingestellt werden.
  919. 3.2.1996, Das Land Hessen, die Deutsche Bahn AG und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) treffen eine Vereinbarung, wonach das für die S-Bahn-Begleitung zuständige Personal von 75 auf 230 Mitarbeiter aufgestockt wird.
  920. 18.2.1997, Stundenlang bekämpft die Feuerwehr einen kurz vor Mitternacht ausgebrochenen Großbrand. Nach dem Zusammenprall zweier Güterzüge stehen im Stadtteil Sachsenhausen nahe dem Südbahnhof zwei von 21 mit 170.000 Liter Benzin gefüllte Kesselwagen in Flammen. Eine Katastrophe droht, 300 Menschen werden evakuiert. Nach dem zweiten schweren Zugunglück am Südabahnhof innerhalb von neun Monaten geht Oberbürgermeisterin Petra Roth mit der Deutschen Bahn AG hart ins Gericht.
  921. 16.3.1997, Beim Versuch, gegen ein Uhr morgens den U-Bahn-Gleiskörper in Höhe des Hauses Eckenheimer Landstraße 154 zu überqueren, wird ein 34jähriger Mann von einem Zug der U 5 erfasst und tödlich verletzt.
  922. 27.3.1997, Auf der Dippemess fallen am Abend Schüsse. Unbekannte Täter feuern mit Gaspistolen auf Jugendliche, die in eine Massenschlägerei verwickelt sind. Nach den Schüssen bricht Panik unter dem Rummelbesuchern aus. 800 Menschen rennen Richtung U-Bahn-Station. Die Polizei zählt 23 Verletzte.
  923. 29.4.1997, Premiere unter der Hauptwache: Auf den neuen Zugzielanzeigern erscheinen unter den Buchstaben A, B und C je nach Zugtypus ein, zwei oder drei S-Bahn-Symbole, die für Kurz-, Voll- und Langzug stehen.
  924. 7.5.1997, Aufgebrachte Bauarbeiter protestieren auf einer Großbaustelle der Bahn AG am Frankfurter Kreuz gegen „Lohndumping“.
  925. 8.5.1997, Ein 45jähriger Frankfurter wirft sich in der S-Bahn-Station Hauptwache vor einem aus Richtung Taunusanlage kommenden Zug und erliegt seinen Verletzungen.
  926. 28.5.1997, Neue Ära für die S-Bahn in Langen und Darmstadt. Die beiden Bahnhofsfeste bilden den Rahmen für die offizielle Verkehrsübergabe der 25,5 Kilometer langen Gleisterrasse zwischen der Station Frankfurt-Stresemannallee und der südhessischen Metropole Darmstadt. Der offizielle Start ins S-Bahn-Zeitalter erfolgt mit einem Volksfest am 01.06. d. J.
  927. 23.7.1997, Die Deutsche Bahn AG präsentiert den Südflügel des Hauptbahnhofs nach 19 Monaten Umbau. Unter der Glaskuppel warten 26 Kundenschalter, eine komfortable „DB Lounge“, die erste bundesweit, mit Bars, Ledersesseln, Fernsehgerät und einer Kinderecke auf die Reisenden.
  928. 11.8.1997, Am Morgen wird ein 83jähriger Mann auf der Eschersheimer Landstraße von einem U-Bahn-Zug der Linie 2 überfahren und getötet.
  929. 30.8.1997, Ein 22jähriger Mann wird kurz vor der U-Bahn-Station Kalbach von einer U-Bahn angefahren und getötet.
  930. 11.9.1997, Beim Überqueren der Schienen im Bahnhof Hauptwache wird ein ca. 60jähriger Mann von einer S-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  931. 25.9.1997, Als erster Flughafen in Europa hat Rhein-Main einen eigenen Güterbahnhof. Mit der Ankunft eines „CargoSprinters“ der Bahn wird die neuen „Rail AirCargo Station“ eröffnet.
  932. 19.11.1997, Ein Schaden an der Oberleitung in Höhe der U-Bahn-Station Fritz-Tarnow-Straße bringt während des morgendlichen Berufsverkehrs den U-Bahn-Betrieb auf der A-Strecke für einige Stunden zum Erliegen.
  933. 1.12.1997, Ein 79jähriger Pkw-Fahrer wird bei einem Zusammenstoß mit einer U-Bahn der Linie U 3 auf der Eschersheimer Landstraße tödlich verletzt.
  934. 19.12.1997, Im Hauptbahnhof wird der erste „Pünktlichkeitsanzeiger“ installiert. Damit beginnt die Bahn AG eine Offensive zum Abbau der Verspätungen.
  935. 10.3.1998, Ein ICE der Deutschen Bahn rammt auf dem Gleisvorfeld des Hauptbahnhofes einen Bauzug, dem ein acht Meter langes Schienenstück von der Ladefläche gerutscht ist und eine mit vier Arbeitern besetzte Transportkabine abrasiert. Dabei werden die Arbeiter schwer verletzt geborgen. In dem Hochgeschwindigkeitszug gibt es keine Verletzten.
  936. 11.4.1998, Ein 61jähriger Mann wird in der Eschersheimer Landstraße beim Überqueren der Fahrbahn von einer U-Bahn der Linie U 3 angefahren und dabei tödlich verletzt.
  937. 17.4.1998, Eine 50jährige Frankfurterin wird im Stadtteil Hausen beim Versuch, die U-Bahn-Gleise zu überqueren, von einem Zug der Linie U 7 erfasst und dabei tödlich verletzt.
  938. 15.6.1998, Freie Bahn für freie Skater. Im Nordend dürfen sich Inline-Skater jetzt auf der Fahrbahn bewegen. Mit einem bundesweit beachteten Modellversuch will die Stadt Frankfurt am Main testen, ob sich die rollenden Menschen auch zwischen Pkw’s und Fahrrädern behaupten können. In allen Tempo-30-Straßen ist Skaten erlaubt.
  939. 10.8.1998, Eine 16jährige Frau wird am Abend an der U-Bahn-Station Weißer Stein im Stadtteil Eschersheim von einer U-Bahn erfasst und getötet.
  940. 12.9.1998, Anlässlich des „BahnTag 1998“ öffnet erstmals auch die Zentrale der Bahn AG im Gallusviertel ihre Tore.
  941. 31.10.1998, Das am 01.11.1996 von der Bahn und der Taxizentrale „Taxi 33“ eingeführte BahnTaxi wird wieder eingestellt.
  942. 31.10.1998, Am Abend wird ein 57jähriger Fußgänger auf der Ludwig-Landmann-Straße von einem U-Bahn-Zug erfasst und tödlich verletzt.
  943. 29.11.1998, Tierschützer protestieren vor der Städelschule gegen die Verleihung des Hessischen Kulturpreises an den Frankfurter Professor Wolf Singer. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung wird wegen seiner Versuche mit lebenden Primaten zur Zielscheibe der Tierschützer. Ministerpräsident Hans Eichel würdigt dagegen die Forschungen als Bahn brechend und zukunftsweisend für die klinische Praxis.
  944. 4.12.1998, Ein 17jähriger Mann wird auf der S-Bahn-Strecke zwischen Rödelheim und Westbahnhof überfahren und tödlich verletzt.
  945. 18.12.1998, Nach dem Magistrat stellt auch die Bahn AG die Weichen für ein Zukunftsprojekt. Für 3 Milliarden DM will die Bahn vier Röhren für einen Fernbahntunnel unter der Stadt graben. Wenn aus dem Kopfbahnhof eine Durchgangsstation wird, sollen die Züge fünf Minuten in Frankfurt am Main einsparen. Die Bauarbeiten sollen aus dem Verkauf des Gleisvorfeldes finanziert werden. Ohne den Kopfbahnhof wird der größte Teil des Gleiswirrwarrs überflüssig. Statt Schotter und Schienen sollen auf die 62 Hektar künftig Grünflächen, Büros und Wohnungen kommen. Auch die Stadt Frankfurt will 120 Millionen DM zum Tunnel beisteuern.
  946. 11.1.1999, Inbetriebnahme des Messebahnhofs an der Emser Brücke. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wird die S-Bahn-Station eröffnet. Die Kosten betragen rund 85 Millionen DM, davon übernehmen die Stadt Frankfurt und das Land Hessen zusammen 50 Millionen. Die Messegesellschaft hat das 35 Millionen DM teure Terminal finanziert.
  947. 12.1.1999, Ein Mann wird im U-Bahn-Tunnel zwischen Merianplatz und Konstablerwache von einer U-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  948. 25.1.1999, Besiegelt wird eine „Sicherheitspartnerschaft“ zwischen dem Bund und dem Land Hessen. Bahn- und Landespolizisten werden von nun an bei Schwerpunktaktionen in und im Umfeld von Bahnhöfen gemeinsame Ermittlungsgruppen bilden. Die Spezialeinheit operiert in Frankfurt am Main, Offenbach/Main und Hanau.
  949. 4.2.1999, Der seit Jahren von der Deutschen Bahn vergessene Höchster Bahnhof soll renoviert werden. Mehr als 30 Millionen DM will die Bahn investieren, um das heruntergekommene Gebäude herzurichten und für Behinderte zugänglich zu machen.
  950. 9.2.1999, Ein Schmorbrand im Schaltraum einer S-Bahn beim Halt im Bahnhof Frankfurt-West führt zu erheblichen Betriebsstörungen auf zahlreichen U-Bahn-Linien.
  951. 14.3.1999, Bahnkunden müssen im Raum Frankfurt Verspätungen hinnehmen: Durch einen Stromausfall bei den Main-Kraftwerken blockiert eine neues, computergesteuertes Stellwerk und legt den Zugverkehr für mehrere Stunden lahm. Rund 150 Züge sind laut Bahn AG davon betroffen.
  952. 3.5.1999, Tausende Pendler müssen wegen Warnstreiks während der Tarifverhandlungen bei der Bahn auf S-Bahn-Züge warten.
  953. 27.5.1999, Am Rhein-Main-Flughafen wird in Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Franz Müntefering und Oberbürgermeisterin Petra Roth der ICE-Fernbahnhof - „AIRail Terminal“ - eröffnet. Er verbindet erstmals in Deutschland einen Flughafen mit dem Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn.
  954. 29.5.1999, Frankfurts U-Bahn-Netz wächst um weitere 600 Meter. Die U 6 verkehrt jetzt über den Zoologischen Garten hinaus bis zum Ostbahnhof. Die neue Endstation ist der erste U-Bahn-Halt in der Mainstadt, bei dem Tageslicht bis zum Bahnsteig fällt.
  955. 9.6.1999, Eine Pannenserie macht der Bahn zu schaffen. Am Hauptbahnhof herrscht Chaos. Loks liegen lahm und Reisende üben sich im Warten. Fast jeder zweite Zug im Hauptbahnhof kommt mit Verspätung an. Die Kunden sind sauer und das Unternehmen bedauert das unglückliche Zusammentreffen widriger Umstände.
  956. 17.6.1999, In Anwesenheit von Vertretern des Bundesministeriums für Forschung und Verkehr, Ministerialbeamten aus dem hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium sowie der Aufsichtsbehörde beim Darmstädter Regierungspräsidenten werden im Tunnel zwischen der Seckbacher Landstraße und der Konstablerwache zwei mit elektronischen Bauteilen ausgerüstete Züge auf Demonstrationsfahrt geschickt. Damit wird Frankfurt am Main die erste deutsche Großstadt sein, in der eine vollautomatische U-Bahn verkehrt. Geplant ist ab 2001 auf der U 4 zwischen Seckbach und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Züge ohne Fahrer einzusetzen.
  957. 13.7.1999, Heftige Regenschauer verursachen im Stadtgebiet beträchtliche Überschwemmungen. Über 150 Keller werden unter Wasser gesetzt. Zahlreiche Bäume stürzen um. Die Berufsfeuerwehr rückt zu weit über 200 Einsätzen aus. Auch die Bahn AG und die städtischen Verkehrsbetriebe sind von dem Unwetter betroffen.
  958. 23.7.1999, Die Deutsche Bahn plant ein neues Wartungszentrum für ICE-Hochgeschwindigkeitszüge in Frankfurt am Main. Mehr als 60 Millionen DM sollen investiert werden.
  959. 26.7.1999, Am Morgen wird ein 77jähriger Mann in der Nähe des Rödelheimer Bahnhofs von einem S-Bahn-Zug tödlich verletzt.
  960. 4.8.1999, Die Bahn AG stellt ihre neue Betriebszentrale im Gallusviertel vor.
  961. 5.8.1999, Die Pläne der Deutschen Bank, auf dem Areal von Güter- und Rangierbahnhof ein neues Stadtviertel bauen zu lassen, erhalten einen Dämpfer: Der Aufsichtsrat der Bahn-Immobilien Management GmbH (EIM) stimmt für das „Urban Entertainment Center“. Das entsprechende Grundstück auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofes wird an die Messegesellschaft verkauft.
  962. 6.8.1999, Auch die Bahn-Tochtergesellschaft DBImm kündigt an, der Messegesellschaft ein Grundstück zu verkaufen. Damit stünde einer Erweiterung der Messe nichts mehr im Wege.
  963. 18.8.1999, Das aus für die „Messestadt“: Die Deutsche Bahn AG ist nicht länger bereit, ein Kaufangebot der Deutschen Bank für das Gleisvorfeld des früheren Hauptgüterbahnhofs zu akzeptieren. Die Bahn teilt mit, dass sie vielmehr entschlossen sei, den Entwurf von Albert Speer zu realisieren.
  964. 19.8.1999, Die Deutsche Bank gibt das „Messestadt“-Projekt von Star-Architekt Helmut Jahn auf. Damit setzt sich der Entwurf von Albert Speer endgültig durch. Zugleich wird bekannt, dass die Deutsche Bahn AG auch einen anderen Investor gefunden hat: Die Dresdner Bank will das 7,5 Milliarden DM teure „Europaviertel“ maßgeblich finanzieren. Speers überarbeiteter Entwurf sieht mittlerweile kein Fußballstadion mehr vor, dafür aber ein Planetarium.
  965. 8.11.1999, Am Westbahnhof beginnt die Premierenfahrt einer neuartigen Maschine der Bahn AG, mit der Herbstlaub von den Eisenbahnschienen gespritzt wird.
  966. 1.12.1999, Der S-Bahn-Tunnel in der Innenstadt ist am morgen 75 Minuten lang blockiert. Ein Schwelbrand legt acht Linien lahm und zwingt die Fahrgäste zu langen Wartezeiten oder zum Umsteigen auf U- und Straßenbahnen.
  967. 31.12.1999, Nach nur drei Jahren stellt die Bahn AG ihr BahnTaxi-Angebot wieder ein. Als Grund nennt das Unternehmen die geringe Nachfrage.
  968. 23.1.2001, Ein 32jähriger Mann wird an der Schloßstraße von der U-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  969. 10.2.2001, Offizielle Inbetriebnahme der Verlängerung der U-Bahn-Strecke U 4 vom Hauptbahnhof zur Johann Wolfgang-Goethe-Universität an der Station Bockenheimer Warte mit Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig.
  970. 1.3.2001, Die Bahn bietet sich als Alternative fürs Flugzeug an. Von Stuttgart können Reisende jetzt mit dem ICE zum Rhein-Main-Flughafen fahren und am Bahnhof ihr Gepäck einchecken. Der Modellversuch soll helfen, Kurzstreckenflüge einzusparen.
  971. 15.4.2001, Bei einem Verkehrsunfall an der U-Bahn-Strecke entlang der Eschersheimer Landstraße kommt eine 70jährige Frau beim Überqueren der Gleise ums Leben.
  972. 23.4.2001, Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt unterstützt den von der Stiftung Lesen initiierten „Welttag des Buches“ mit einer eigenen Aktion: Auf dem U-Bahn-Linien U 1, U 2 und U 3 werden die literarischen Figuren „Goethe und Schiller“, insgesamt 1.000 Bücher, an Jugendliche verschenkt.
  973. 24.4.2001, Bei Arbeiten für den neuen U-Bahn-Betriebshof Seckbach wird in der Nähe des Riederwaldstadions eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und wenig später vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  974. 21.7.2001, Von der S-Bahn-Brücke über die A 66, zwischen Höchst und Sossenheim, wird ein Brandsatz auf die A 66 geworfen.
  975. 26.7.2001, Erneut wird von der S-Bahn-Brücke über die A 66, zwischen Höchst und Sossenheim, ein Brandsatz auf die A 66 geworfen. Durch den Anschlag wird ein Unfall provoziert, bei dem eine Motorradfahrerin zu Fall kommt.
  976. 31.7.2001, Nach der zweiten Korruptionsaffäre im Römer innerhalb von 14 Jahren fordert die SPD eine unabhängige Ombudsstelle nach dem Vorbild der Bahn AG, wo sich Unternehmens-Mitarbeiter, die Bestechungsfälle melden wollen, vertrauensvoll an zwei Rechtsanwälte wenden können.
  977. 31.7.2001, In der Innenstadt kommt es Auseinandersetzungen mit den Teilnehmern des „Antirassistischen Grenzcamps“, die für einige Tage bei Kelsterbach campieren. Bei Tumulten in der S-Bahn-Station Hauptwache kommt es zu Auseinandersetzungen mit Verletzten und Festnahmen durch die Polizei.
  978. 13.9.2001, Fünf Minuten lang stockt das Leben in der Stadt. Auf der Messe, in den Betrieben, Schulen und U-Bahn-Stationen gedenken Zehntausende der Opfer der antisemitischen Anschläge in New York. Vor der Alten Oper entsteht aus 400.000 Blumen als Zeichen der Solidarität ein Blütenteppich. In der Mitte sieht man jetzt statt des Euro-Symbols die amerikanische Flagge.
  979. 16.10.2001, Wegen eines verdächtigen Briefs wird die S-Bahn-Station an der Hauptwache vorübergehend gesperrt. Feuerwehr und Polizei stellen einen Brief mit der Aufschrift „Milzbrand“ sicher, der sich dann als harmlos erweist. Zuvor gibt es bereits bei der Dresdner Bank Alarm.
  980. 31.10.2001, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen führenden Beamten der Deutschen Bahn AG. Der für den Einkauf zuständige und inzwischen fristlos entlassene Mann soll Geld und Geschenke im Wert von rund 3,4 Millionen DM erhalten und im Gegenzug zwei Firmen Aufträge von mehr als 100 Millionen DM verschafft haben.
  981. 29.11.2001, Die Kundschaft klagt seit langem über Verspätungen bei den S-Bahnen, verschmutze Abteile und Uralt-Wagen ohne jeden Komfort. Jetzt ist auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) mit seiner Geduld am Ende. Der Verkehrsverbund droht der Bahn AG mit privater Konkurrenz.
  982. 7.12.2001, Auch in Frankfurt am Main startet DB Rent, eine Tochter der Deutschen Bahn, ein „Neues Mobilitätsangebot“. Besitzer von Bahn- und Netzcard können nach Berlin jetzt auch in der Main-Metropole Pkws der Partnerfirma Book’n drive ausleihen.
  983. 5.2.2002, Ein Bombenalarm legt am Morgen den S-Bahn-Verkehr im City-Tunnel lahm. Die Züge rollen erst wieder, nachdem Sprengstoff-Experten des Bundesgrenzschutzes die schwarze Aktentasche aus Kunstleder untersucht und Entwarnung gegeben haben. Die Zwangspause behindert den S-Bahn-Verkehr erheblich.
  984. 27.2.2002, In Bonames wird ein 15jähriger in der Tür einer U-Bahn eingeklemmt, mitgeschleift und dabei schwer verletzt. Als Ursache des Unglücks wird eine defekte Türsicherung angesehen.
  985. 22.4.2002, Ein Schaden in der Oberleitung vor der S-Bahn-Station Galluswarte führt zu erheblichen Verspätungen. Von der Panne sind 200 Züge und Zehntausende von Kunden betroffen.
  986. 7.5.2002, In 76 Minuten von Frankfurt am Main nach Köln: Die Deutsche Bahn AG macht erstmals genaue Angaben über den Verkehr auf der ICE-Neubaustrecke.
  987. 12.7.2002, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft klagt einen leitenden Mitarbeiter der Deutschen Bahn und drei Unternehmer wegen Bestechlichkeit an. Der Bahn soll ein Schaden von etwa 15 Millionen € entstanden sein.
  988. 25.7.2002, Eröffnung der Neubaustrecke der Deutschen Bahn zwischen Frankfurt und Köln im Hochgeschwindigkeits-ICE3 mit 700 Ehrengästen, darunter Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig und Hessens Ministerpräsident Roland Koch.
  989. 8.8.2002, Die Stadt Frankfurt bekommt die ersten neuen S-Bahnen, die schneller, leiser und moderner sind. Für mehr als eine halbe Milliarde € will die Bahn in den nächsten fünf bis sechs Jahren voraussichtlich 170 Züge kaufen.
  990. 7.12.2002, Ein Verkehrsunfall in der Bahnunterführung Zuckschwerdtstraße im Stadtteil Höchst legt den S-Bahn-Verkehr zwischen Hauptbahnhof und Höchst für eineinhalb Stunden lahm.
  991. 11.12.2002, Eine technische Störung im Citytunnel behindert den S-Bahn-Betrieb während des morgendlichen Berufsverkehrs erheblich.
  992. 15.12.2002, Zum Fahrplanwechsel gehen die ersten neuen S-Bahn-Triebwagen auf die Schiene.
  993. 21.1.2003, Um die Engpässe im Schienenverkehr rund um und in Frankfurt am Main in den Griff zubekommen, will die Deutsche Bahn bis 2012 zwei Milliarden € investieren.
  994. 17.2.2003, Stadtkämmerer Horst Hemzal gibt grünes Licht für den Plan, das Frankfurter U-Bahn-Netz an einen US-Konzern zu vermieten und dann wieder zurückzumieten.
  995. 6.3.2003, Im Rahmen eines bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft Deutsche Lokomotivführer pausiert der S-Bahn-Verkehr in der Zeit von 6.00 und 6.45 Uhr.
  996. 2.5.2003, Die Deutsche Bahn (DB) bietet in Frankfurt am Main 700 Leihfahrräder im erweiterten Innenstadtbereich an. Die Zweiräder stehen an allen größeren Straßenkreuzungen bereit. „Call a Bike“ heißt das neue Produkt der DB.
  997. 31.5.2003, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der S-Bahn in der Eingangshalle des Hauptbahnhofs.
  998. 6.6.2003, Oberbürgermeisterin Petra Roth eröffnet über der Trasse der U 4 an der Messe wieder eine moderne Grünanlage –nachdem dort die U-Bahn-Baustelle beseitigt worden ist.
  999. 17.6.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mehrheitlich gebilligt wird der Büchereikompromiss. Danach werden die Stadtteilbibliotheken in Bergen, Bockenheim, Oberrad und Riederwald aufgegeben. Die Standorte Höchst, Sachsenhausen, Enkheim und Nordweststadt werden zu Bibliothekszentren ausgebaut, denen die übrigen Einrichtungen als Dependancen zugeordnet sind. Die Büchereizentrale in der Innenstadt bleibt erhalten. Des Weiteren wird der Verkauf der Deutschen Städte Medien GmbH beschlossen. Stadtwerke und Kämmerer Horst Hemzal dürfen Verhandlungen über das Vermieten und Zurückleasen der U-Bahn („Cross Boarder Leasing“) aufnehmen.
  1000. 25.7.2003, Eine defekte Oberleitung legt den S-Bahn-Verkehr lahm. Gegen 14.00 Uhr reißt ein Zug der Linie S 4 auf der Fahrt in Richtung Kronberg etwa 200 Meter vor der Station Galluswarte die Leitung herunter. Der Zug muss zwangsläufig auf der S-Bahnbrücke stoppen, bis die Berufsfeuerwehr die Passagiere befreien kann. Es kommt zu erheblichen Behinderungen im S-Bahnverkehr. Auch der Fernverkehr wird durch den Unfall beeinträchtigt.
  1001. 3.9.2003, Das Cross-Border-Leasing-Geschäft, das für die Frankfurter U-Bahn geplant ist, scheitert am Widerspruch der Grünen. Die Stadt Frankfurt am Main hat die U-Bahn verkaufen und zurückmieten wollen. Das Römerbündnis aus CDU, SPD, Grünen und FDP hat somit keine Mehrheit mehr für das Vorhaben. Denn die SPD hat sich von Anfang an dagegen ausgesprochen. Oberbürgermeisterin Petra Roth bedauert das Scheitern.
  1002. 4.9.2003, Am Morgen wird ein 16jähriges Mädchen im Stadtteil Riederwald von einer U-Bahn der Linie 7 überfahren und tödlich verletzt.
  1003. 12.9.2003, Der Magistrat zieht endgültig einen Schlussstrich unter das geplante Cross-Border-Leasing-Geschäft der Stadt mit dem Frankfurter U-Bahn-Netz.
  1004. 7.10.2003, Ein Kabelschaden am Hauptbahnhof sorgt für massive Beeinträchtigungen des S-Bahn-Verkehrs. Mehr als zehn Stunden lang haben Hunderte Züge aller Linien in beide Richtungen Verspätungen.
  1005. 27.10.2003, Ein 26jähriger Mann wird am Morgen auf den Gleisen der Main-Weser-Bahn im Stadtteil Hausen von einem Zug getötet.
  1006. 21.11.2003, Bahn fahren wird wieder teurer: Der RMV kündigt an, dass die Tickets mit dem Fahrplanwechsel im Dezember d. J. im Schnitt um 1,9 Prozent teurer werden.
  1007. 13.12.2003, Mit kostenlosen Schnupperfahrten und Festen an den Stationen feiern Tausende die zwei neuen S-Bahn-Strecken der Linien 1 und 2 im Kreis Offenbach. Die S 1 führt von Wiesbaden über Frankfurt am Main nach Rodgau/Rödermark. Die S 2 führt von Niedernhausen über Frankfurt am Main nach Dietzenbach.
  1008. 22.12.2003, Wegen eines technischen Defekts im Stellwerk Hauptbahnhof wird der S-Bahn-Verkehr am Mittag erheblich behindert. Der Schaden ist erst nach einer Stunde behoben. Die Verspätungen summieren sich auf insgesamt 500 Minuten.
  1009. 5.1.2004, Für Tausende von Bahn-Pendlern beginnt der Arbeitstag mit Verspätungen. Ein Schaden am Stromabnehmer der Lok einer Regionalbahn kurz hinter der Galluswarte, die Dauer-Türstörung einer S 1 in Wiesbaden, Qualm im Abteil einer S 2 in Offenbach/M. und eine Signalstörung auf der S 1-Strecke in Obertshausen beeinträchtigen den Betrieb des S-Bahn-Netzes sowie im Regionalverkehr erheblich. Betroffen sind rund 100 Züge.
  1010. 18.2.2004, Eine 26jährige Frau wird an der Galluswarte von einer stadtauswärts fahrenden S-Bahn der Linie 3 tödlich verletzt.
  1011. 26.2.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird darüber, ob nach dem Votum der Störfallkommission, wonach das Chemiewerk Ticona einem Flughafenausbau im Wege steht, an der Variante der Nordwest-Landebahn festgehalten werden kann. Mit großer Mehrheit wird sich gegen den Bau einer Bahn im Nordosten (Schwanheimer Wald) ausgesprochen.
  1012. 5.5.2004, Infolge eines nach einem Computerabsturz ausgefallenen Stellwerks der Deutschen Bahn wird von 4.30 morgens an für mehrere Stunden der S-Bahn-Verkehr lahm gelegt. Tausende Pendler kommen verspätet zur Arbeit.
  1013. 29.6.2004, Wegen eines Schienenschadens an der Station Konstablerwache kommt es im abendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verspätungen im S-Bahn-Verkehr.
  1014. 7.7.2004, Eine S-Bahn reißt eine Oberleitung am Rhein-Main-Flughafen herunter, wodurch Tausende Fahrgäste am Hauptbahnhof und am Flughafen auf Anschlusszüge warten müssen. Der Schaden wird auf 500.000.- € geschätzt.
  1015. 23.7.2004, Land unter heißt es am Abend in vielen Stadtteilen. Nach sintflutartigen Regen stehen sogar die U-Bahn-Station Südbahnhof und der S-Bahnhof Lokalbahnhof im Stadtteil Sachsenhausen unter Wasser. Die U-Bahnstation Südbahnhof ist erst wieder am 26.07. in Betrieb.
  1016. 5.8.2004, Beim Beerenpflücken wird eine 38jährige Frau in Bockenheim von einer S-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  1017. 27.8.2004, Eine 81jährige Frau wird im Stadtteil Eckenheim von einer U-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  1018. 22.9.2004, Nach einer 25 Millionen € teueren Modernisierung nimmt die Deutsche Bahn den Umschlagbahnhof Frankfurt-Ost in Betrieb.
  1019. 9.10.2004, Am Morgen wird eine Frau im Heddernheimer U-Bahn-Tunnel zwischen den Stationen Heddernheimer Landstraße und Nordwestzentrum von einer U-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  1020. 27.10.2004, Ein 34jähriger Mann stürzt in einer S-Bahn-Station vor den Zug und wird dabei tödlich verletzt.
  1021. 8.11.2004, Am Abend wird ein 37jähriger Mann im Stadtteil Niederursel von einer U-Bahn erfasst und tödlich verletzt.
  1022. 8.12.2004, Die Pläne für eine ICE-Strecke von Frankfurt am Main nach Mannheim können offenbar nicht realisiert werden. Der Deutschen Bahn AG fehlen 16,5 Millionen €, um die Planungen bis zur Planfeststellung zu konkretisieren.
  1023. 9.4.2005, Beim Zusammenstoß mit einer U-Bahn wird eine 73jährige Fußgängerin, die die Schienen überqueren will, auf der Eschersheimer Landstraße von einer Bahn der Linie U 3 auf Höhe der Haltestelle „Am Lindenbaum“ erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1024. 11.4.2005, Die Stadt schlägt Alarm. Im Hauptbahnhof sind zahlreiche Rolltreppen und Aufzüge zur U-Bahn außer Betrieb - zum Teil seit langer Zeit. Oberbürgermeisterin Petra Roth fordert in einem Brief an Bahnchef Hartmut Mehdorn schnelle Abhilfe. Aber auch am Jahresende fahren noch immer nicht alle Rolltreppen.
  1025. 31.5.2005, Vor 25 Jahren wird das Teilstück Konstablerwache – Seckbacher Landstraße der Bahnlinie U 4 eröffnet. Sie ist die erste U-Bahn-Strecke, die ausschließlich im Untergrund verkehrt.
  1026. 10.6.2005, Die „Initiative 11.000 Kinder“ fordert die Deutsche Bahn in einer Protestaktion im Hauptbahnhof auf, in ihren Bahnhöfen eine Ausstellung über aus Frankreich deportierte jüdische Kinder zuzulassen. Beate Klarsfeld sagte, die Deutsche Bahn müsse darin dem französischen Bahnkonzern SNCF folgen.
  1027. 30.6.2005, Die Bahn AG schließt die Aufsichtskanzeln in den S-Bahn-Stationen Hauptbahnhof, Hauptwache und Konstablerwache. Das Personal wird abgezogen. Ansagen zu Verspätungen oder Störungen erfolgen nun zentral.
  1028. 29.9.2005, Ein Lokführer einer S-Bahn der Linie S 5 wird zwischen den Bahnhöfen Rödelheim und Frankfurt-West von einem Schotterstein getroffen. Trotz der Verletzung fährt der Mann die S-Bahn bis zum Hauptbahnhof und lässt sich dort vorsorglich in einem Krankenhaus behandeln.
  1029. 15.10.2005–16.10.2005, Ein Feuer im U-Bahn-Tunnel und ein Oberleitungsschaden legen den öffentlichen Nahverkehr teilweise für Stunden lahm. Am Samstagmorgen kommt es durch ein Feuer im U-Bahntunnel zwischen Eschenheimer Tor und Grüneburgweg zu Behinderungen des Nahverkehrs. Am Sonntagmorgen muss der Verkehr zwischen Hauptbahnhof und Rhein-Main-Flughafen für mehrere Stunden unterbrochen werden, weil der Stromabnehmer eines Triebwagens auf der Strecke die Oberleitung herunter gerissen hat.
  1030. 3.11.2005, Die Bahn stellt das Projekt „Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks“ der Öffentlichkeit vor. Die Pendler stehen vor einer harten Zeit. Der Fahrplan des Fern- und Regionalverkehrs gerät in den kommenden Wochen durcheinander.
  1031. 28.11.2005, Ein Notarzt-Einsatz und eine Signalstörung vor dem S-Bahn-Tunnel am Hauptbahnhof halten am Morgen tausende Berufspendler auf.
  1032. 28.11.2005, An der Olof-Palme-Straße in Höhe der U-Bahn-Station Riedwiese wird ein 71jähriger Frankfurter von einer U-Bahn tödlich verletzt.
  1033. 30.11.2005, In der S-Bahn Station Hauptwache springt ein 37jähriger Frankfurter vor eine einfahrende S-Bahn der Linie S 5 und erleidet tödliche Verletzungen.
  1034. 14.12.2005, Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks im Hauptbahnhof durch Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bahn-Chef Hartmut Mehdorn.
  1035. 2.1.2006, Eine Rechnerstörung im neuen Stellwerk am Hauptbahnhof beeinträchtigt den Betrieb der S-Bahn. Verspätungen sind die Folge.
  1036. 10.3.2006, Ein Defekt an einem S-Bahn-Gleis zwischen den Stationen Konstablerwache und Ostendstraße führt zu zahlreichen Verspätungen. Erst am Nachmittag fahren die Bahnen wieder fahrplanmäßig.
  1037. 15.3.2006, Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) kauft beim Hersteller Bombardier für 300 Millionen € 146 neue U-Bahn-Wagen. Sie sind barrierefrei, haben Klimaanlagen und werden ab 2008 ausgeliefert. Die ersten Neuen sind für die Linie U 1, U2 und U 3 bestimmt und ersetzen U-Bahnen, die zum Teil fast 40 Jahre alt sind.
  1038. 28.3.2006, Offizielle Vorstellung der neuen ICE-Teststrecke der Deutschen Bahn AG am Werk Griesheim.
  1039. 5.5.2006, Fünf Wochen nach der Kommunalwahl ist die neue Koalition perfekt. CDU und Grüne einigen sich auf ein Bündnis, das Frankfurt bis 2010 regieren will. Die Parteien verständigen sich nicht nur darauf, die Gewerbesteuer zu senken und ein Investitionsprogramm von 25 Millionen € aufzulegen. Freiwilliger Polizeidienst, mehr Geld für Bildung und der Stopp der U-Bahn durch den Stadtteil Ginnheim sind Vorhaben der neuen Koalition.
  1040. 1.6.2006, Offizielle Eröffnung der umgebauten und modernisierten S-Bahn-Station „Stadion“ mit Hessens Verkehrsminister Alois Rhiel und Frankfurts Bürgermeister und Sportdezernent Achim Vandreike. ./ 75jähriges Jubiläum der Gesellschaft der Freunde des Palmengartens.
  1041. 31.7.2006, Tag eins der S-Bahn-Tunnelsperrung zwischen Hauptbahnhof und Konstablerwache. Das befürchtete Verkehrschaos bleibt aus. Zehntausende S-Bahn-Nutzer sind über Alternativangebote mit U-Bahn, Straßenbahn und Bus offenbar bestens informiert. Da 28 Jahre nach der Eröffnung der Tunnelstrecke 26 Weichen und vier Kreuzungen erneuert werden müssen, bleibt die wichtigste Verkehrsader unter der Frankfurter City drei Wochen lang geschlossen.
  1042. 8.8.2006, Der erste Bauabschnitt im S-Bahn-Tunnel unter der Zeil ist fertig. Die S-Bahn verkehrt wieder. Die Arbeiten zwischen Hauptwache und Konstablerwache sind erledigt. Die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Hauptwache bleibt noch bis zum 18.08. gesperrt.
  1043. 18.8.2006, Nach drei Wochen werden die Gleisbauarbeiten unter der Frankfurter City planmäßig beendet. Die S-Bahn fährt wieder.
  1044. 24.10.2006, Ein 73jähriger Mann wirft sich in der S-Bahn Station Taunusanlage vor einem Zug der Linie S 5 und wird dabei tödlich verletzt.
  1045. 31.10.2006, Die Bahn AG legt das Projekt, die Gleise am Hauptbahnhof unterirdisch zu führen und damit die Station zu einem Durchgangsbahnhof zu machen, endgültig zu den Akten.
  1046. 13.11.2006, Am Abend wird ein 13jähriges Mädchen am Bahnhof Bonames von einer U-Bahn mitgeschleift und dabei tödlich verletzt.
  1047. 24.11.2006, Ein Tanklastzug rammt auf der Rosa-Luxemburg-Straße einen Zug der U-Bahn-Linie 3. Verletzt werden einige Fahrgäste und der Fahrer der U-Bahn. Der Unfall löst ein Verkehrschaos aus. Der Sachschaden wird auf 300.000.- € geschätzt.
  1048. 10.12.2006, Eröffnung der neuen S-Bahn-Station Zeilsheim.
  1049. 15.12.2006, Eine U-Bahn der Linie U 5 stößt am Morgen auf der Gießener Straße im Stadtteil Eckenheim mit einem Müllwagen zusammen. Die Bahn springt aus den Gleisen, der Lkw stürzt um. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge werden leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 300.000.- € geschätzt.
  1050. 20.3.2008, Die Deutsche Bahn präsentiert auf dem Römerberg gemeinsam mit Frankfurts Verkehrsdezernenten Lutz Sikorski 1.000 neue Fahrräder für das Mietsystem „Call a Bike“.
  1051. 26.8.2008–15.9.2008, Ausstellung „Sonderzüge in den Tod“ auf einer Zwischenebene des Hauptbahnhofes – eine Dokumentation der NS-Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn, veranstaltet von der Deutschen Bahn AG.
  1052. 4.9.2008, Symbolischer Spatenstich zur Eröffnung des Baus der Stadtbahn-Strecke: eine neue U-Bahn Richtung Norden zum Riedberg und nach Nieder-Eschbach.
  1053. 6.10.2008, 40jähriges Jubiläum der feierlichen Eröffnung der neuen U-Bahn-Strecke zwischen der Hauptwache und der Nordweststadt.
  1054. 26.1.2007, Aktivisten der Initiative „11.000 Kinder“ demonstrieren vor der Börse für eine von der Deutschen Bahn nicht gewünschte Ausstellung zu Deportationen von Juden durch die Nationalsozialisten. Die Ausstellung ist initiiert von der deutsch-französischen Journalistin Beate Klarsfeld und ihrem Mann Serge und war bereits auf Bahnhöfen in Frankreich zu sehen gewesen. Sie zeigt überwiegend Fotos und Briefe der mit der Deutschen Reichsbahn deportierten Kinder. Am 01. November 1943 war ein Zug von Saarbrücken aus nach Kauschwitz gefahren und hatte auf verschiedenen deutschen Bahnhöfen gehalten, darunter auch in Frankfurt am Main. Die Aktivisten wiederholen ihre Aktion am 27. Januar d. J. am Frankfurter Hauptbahnhof.
  1055. 20.2.2007, Beim Wenden rammt eine U-Bahn im Südbahnhof eine Wand. Der Fahrer wird verletzt. Der Sachschaden geht in die Millionenhöhe.
  1056. 26.4.2007, Neue Straßenbahn-Haltestelle und neuer Fußgängertunnel an der Hanauer Landstraße. Damit ist nach sechs Jahren Bauzeit der Ausbau der U-Bahn-Station Ostbahnhof abgeschlossen.
  1057. 25.5.2007, Erste Publikumsfahrt eines ICE von Frankfurt am Main nach Paris mit Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bahnchef Hartmut Mehdorn. Am 10 Juni d. J. nimmt die Bahn den regulären Betrieb auf.
  1058. 10.6.2007, Die Deutsche Bahn AG feiert die neue ICE-Verbindung von Frankfurt am Main nach Paris mit einem Fest auf dem Opernplatz.
  1059. 25.6.2009, Ein alter Metallkoffer löst im Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens einen falschen Bombenalarm aus – umliegende Straßen und die angrenzende U-Bahn-Station werden zeitweilig gesperrt.
  1060. 13.1.2010, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der U-Bahn-Haltestelle Lindenbaum im Stadtteil Eschersheim wird eine 54jährige Frau beim Überqueren der Gleise von einer stadtauswärts fahrenden U-Bahn der Linie U 3 erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1061. 3.9.2010, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der U-Bahn-Station Hausener Weg wird ein 49jähriger Mann beim Überqueren der Gleise tödlich verletzt.
  1062. 17.11.2011, Eröffnung eines neuen Serviceschalters „DB Information“ der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof.
  1063. 5.12.2011, Offizielle Eröffnung des neuen Instandhaltungswerkes der Deutschen Bahn im Stadtteil Griesheim.
  1064. 18.2.2012, Der neue U-Bahn-Wagen „U5-50“ der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) wird ab heute auf den Linien U1, U2, U3 und U8 eingesetzt. Er besteht aus je zwei 25 Meter langen Einheiten.
  1065. 23.8.2012, Offizielle Einweihung eines neuen Ausbildungszentrums der Deutschen Bahn im Gallusviertel.
  1066. 6.11.2012, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel entscheidet im Zusammenhang mit dem viergleisigen Ausbau der S-Bahn-Strecke zwischen Frankfurt am Main-West und Friedberg gegen eine Klägerin aus dem Stadtteil Berkersheim: Sie wird enteignet und muss einen Teil ihres Gartens – rund 70 Quadratmeter – an die Deutsche Bahn abgeben.
  1067. 6.6.2013, Ein Feuer in einem U-Bahn-Wagen im Stadtteil Bornheim legt am Abend den U-Bahnverkehr im Frankfurter Osten lahm.
  1068. 4.7.2013, Die Stadtverordnetenversammlung beschließt mit großer Mehrheit die Verlängerung der U-Bahn U 5 vom Hauptbahnhof ins Europaviertel.
  1069. 13.1.2014–14.2.2014, Austausch der DB-Schienen (rund 14 km) im Frankfurter S-Bahn-Tunnel.
  1070. 5.4.2014, Bei einem Verkehrsunfall mit der Linie U 9 an der Endhaltestelle im Stadtteil Ginnheim werden mehrere Personen verletzt. Die U-Bahn rast gegen den Prellbock. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500.000.- €.
  1071. 22.7.2015, Die U-Bahn-Station Miquel-/Adickesallee ist seit heute barrierefrei.
  1072. 3.4.2016, Abschiedsfahrt der 1968 von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) eingeführten, inzwischen ausgemusterten U-Bahnen vom Typ U2. 1968 fand die Eröffnung des ersten U-Bahn-Tunnels zwischen Hauptwache und Nordwestzentrum statt. Zuletzt sind die U-Bahnen des Typs U2 auf der Linie U6 und U7 eingesetzt worden. Die Abschiedsfahrt zwischen Römerstadt und dem Bahnhof Oberursel wird von der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und dem Verein Historische Straßenbahn der Stadt (HSF) veranstaltet.
  1073. 26.8.2016, Fertigstellung der Graffiti-Verschönerung der S-Bahn-Station Ostendstraße durch Street-Art-Künstler.
  1074. 10.12.1917, Inkrafttreten des vom Elektrizitäts- und Bahnamt erlassenen Rauchverbots auf der Straßenbahn – im Innern wie auf den Plattformen der Wagen.
  1075. 9.8.2000, Ein anonymer Anrufer droht mit der Explosion einer Bombe im Bahnhof Konstablerwache. Für rund 200 Zugfahrten muss der Tunnel unter der Innenstadt während des Berufsverkehrs gesperrt werden. Bei der Durchsuchung der unterirdischen Bahnanlagen erweist sich die Drohung als blinder Alarm,
  1076. 9.10.1901, Bei einer Kohlensäure-Explosion auf dem Güterbahnhof Rödelheim wird ein Bahnarbeiter tödlich verletzt.
  1077. 19.4.1971, Zwei jugoslawische Bahnarbeiter entdecken gegen 6.30 Uhr auf der Böschung neben dem Brückenbogen der Camberger Brücke die verstümmelte Leiche einer 23jährigen türkischen Gastarbeiterin.
  1078. 6.11.1989, Am Abend werden zwei Bahnarbeiter nahe des Südbahnhofs in Sachsenhausen vom Intercity-Zug „Burggraf“ (München – Wiesbaden) erfasst und tödlich verletzt.
  1079. 10.6.1996, Ein 41jähriger Bahnarbeiter verletzt sich in der Güterbahnhofshalle bei einem Sturz von einem Güterzug tödlich.
  1080. 28.2.1903–1.3.1903, Sitzung des Ausschusses „Deutscher Bahnärzte“ samt Besichtigung der auf dem Hauptbahnhof bestehenden Rettungseinrichtungen.
  1081. 15.6.1964, Gründung der „Interessengemeinschaft der U-Bahnbau-Geschädigten“.
  1082. 8.12.1965, Der Frankfurter U-Bahnbau fordert ein Todesopfer. Eine 75jährige Frau stürzt an der Hauptwache in ein 22 Meter tiefes Bohrloch, als sie wegen eines heranfahrenden Straßenbahnzuges zurücktreten muss.
  1083. 20.7.1995, Ein Bohrmeißel durchtrennt am Abend auf der U-Bahnbaustelle in der Friedrich-Ebert-Anlage acht Kabelstränge der Deutschen Telekom. Die Reparaturarbeiten sind erst 24 Stunden später beendet. Die Panne betrifft mehrere tausend Telefon-, Fax- und Datenübertragungsanschlüsse sowie 10.000 TV-Haushalte im Westend, Bahnhofsviertel, Gallusviertel und in Bockenheim.
  1084. 12.7.1929, Bei einem Raubüberfall am Ginnheimer Bahnwärterhaus zwischen Bockenheim und Ginnheim wird die Ehefrau eines Bahnbeamten überfallen, zu Boden geworfen und ihrer Handtasche beraubt.
  1085. 17.2.1984, Eröffnung des ersten Park and Ride-Platzes für U-Bahnbenutzer in Kalbach.
  1086. 14.10.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: für alle Interessierten und Vorübergehenden wird sie auf dem Römerberg übertragen. Die Stadtverordneten beschließen die Errichtung eines Höchster Jugendzentrums auf dem ehemaligen Schlachthofgelände, billigen „Bauleitlinien zur Berücksichtigung der Belange der Behinderten bei Hoch- und Tiefbaumaßnahmen der Stadt“ und sprechen sich dafür aus, dass künftig in abgegrenzten Bahnbereichen der FVV-Verkehrsmittel so genannte Abgangskontrollen stattfinden.
  1087. 5.4.1937, Vor 25 Jahren eröffnet die frühere preußische Staatsbahn den Bahnbetrieb im Osthafen. An diesem Tag beginnt auch die Schifffahrt, den Hafen zu nutzen.
  1088. 9.9.1929, Eisenbahnunfall am frühen Morgen im Höchster Bahnhof: Die Lokomotive eines Güterleerzuges fährt so heftig auf einen Prellbock auf, dass er umgeworfen wird und die Lokomotive umfällt und entgleist. Der Lokomotivführer und der Heizer werden leicht verletzt. Das Gleis Höchst-Kriftel wird beschädigt. Bis zur Wiederherstellung gegen 12.00 Uhr wird der Bahnbetrieb zwischen Höchst und Kriftel eingleisig befahren.
  1089. 9.5.1962, Die zwischen der Bundesbahndirektion Frankfurt am Main und den Stadträten Walter Möller (1920-1971) und Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996) getroffene Übereinkunft sieht einen gemeinsamen Stadt- und S-Bahnbetrieb im gesamten Frankfurter Raum vor.
  1090. 4.6.2003, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht entgeht der Hauptbahnhof einer Katastrophe. Vermutlich bei Schweißarbeiten im Hallendach bricht in einer Lüftungsanlage im Nordflügel ein Brand aus, der einen geschätzten Schaden von 400.000.- € verursacht. Die Feuerwehr verhindert ein Übergreifen auf das Bahnhofsgebäude und damit einen möglichen Großbrand. Der Bahnbetrieb wird nicht beeinträchtigt.
  1091. 4.4.2005, Eine abgerissene Oberleitung im Regionalbahnhof am Rhein-Main-Flughafen sorgt für erhebliche Verspätungen im Bahnbetrieb. Mehrere Stunden können weder S-Bahnen noch Regionalzüge den unterirdischen Bahnhof anfahren.
  1092. 4.6.2002, Wegen Freiheitsberaubung und Störung des Bahnbetriebes verurteilt das Amtsgericht Frankfurt einen ehemaligen ICE-Führer zu acht Monaten Freiheitsstrafe. Er hat im März 2001 im Tunnel zwischen Rhein-Main-Flughafen und Hauptbahnhof mit seinem Zug eine Aufsehen erregende „Pause“ eingelegt.
  1093. 1.7.1980, Als erste Frau in der Bundesrepublik Deutschland beginnt eine 26jährige ihre 18monatige Ausbildung zur Lokomotivführerin im Frankfurter Bahnbetriebswerk 1.
  1094. 22.11.1984, Die Stadtwerke nehmen offiziell sieben neue U-Bahnbetriebwagen vom Typ U2 in Betrieb, deren Anschaffung durch die Verlängerung des U-Bahnnetzes vom Theaterplatz bis nach Sachsenhausen notwendig geworden ist.
  1095. 14.3.1996, Für ihren als „bahnbrechend“ eingestuften Beitrag zur Erforschung des Immunsystems werden die drei Wissenschaftler Pamela Bjorkman, Jack Strominger und Hans-Georg Rammensee in der Paulskirche mit dem „Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis“ ausgezeichnet.
  1096. 19.8.2015, Akademischer Festakt zum 100. Todestag des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich im Universitätsklinikum des Campus Sachsenhausen. Feierlich enthüllt wird eine Stele, die an Ehrlichs bahnbrechende Forschung erinnert.
  1097. 17.4.1996, Für seine bahnbrechenden Aids-Forschungen wird der Infektiologe Schlomo Staszewski von der Frankfurter Universitätsklinik mit dem Aids-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie ausgezeichnet.
  1098. 25.5.1970–14.6.1970, Zählung der Reisenden im Schienen- und Bahnbusverkehr durch die Bundesbahndirektion Frankfurt zur besseren Planung des Nahverkehrs.
  1099. 20.9.2001, Hessens Ministerpräsident Roland Koch, Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bahnchef Hartmut Mehdorn einigen sich darauf, das Projekt „Frankfurt 21“, die Tieferlegung des Hauptbahnhofs, vorerst zu verschieben. Dafür sollen die Nahverkehrsvorhaben unter dem Stichwort „Frankfurt 2010“ zügig vorangetrieben werden.
  1100. 14.10.2001, Bahnchef Helmut Mehdorn will keine Wohnsitzlosen mehr im Hauptbahnhof sehen und deshalb die Essensausgabe der Bahnhofsmission verlagern. Der Vorstoß erntet massive Kritik.
  1101. 26.11.1987, Die Staatsanwaltschaft nimmt Durchsuchungen und Vernehmungen im Zusammenhang mit einem die IG-Metall schädigenden Vermögensdelikt vor. Ein Ermittlungsverfahren ist nach dem vermuteten Freitod des IG-Metall-Hauptkassierers Norbert Fischer eingeleitet worden, der zwei Wochen zuvor auf einem Bahndamm bei Rosenheim tot aufgefunden wurde.
  1102. 17.8.1907, Offizielle Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnlinie nach Niederrad. Die Strecke zweigt von der Sandhofschleife mittels einer Weiche ab, fährt auf eigenem Bahnkörper hinter den Krankenhaus-Neubauten durch die Bahndämme, hierauf mitten durchs Feld nach Niederrad, wo sie in der Schwarzwaldstraße endet.
  1103. 16.7.1914–17.7.1914, Tarifkonferenzen der preußisch-hessischen und der süddeutschen Bahnen im Sitzungssaal des Hauptbahnhofs.
  1104. 1.8.2000, Wegen einer Bombendrohung am späten Nachmittag im Hauptbahnhof müssen Tausende von Reisenden für etwa zwei Stunden auf die S- und U-Bahnen warten. Spezialisten suchen die Tunnels ab, finden jedoch keinen Sprengsatz.
  1105. 6.4.1964, Große Ereignisse bahnen sich mit der Nachricht an, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) wolle Frankfurt am Main verlassen. Angeblich bemüht sich der Deutsche Städtetag um Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968), der „geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städtetages“, also Hauptgeschäftsführer eines wichtigen kommunalen Spitzenverbandes werden soll.
  1106. 7.9.1979, Der Kegler-Verein Frankfurt eröffnet am Riederwald das modernste Kegler-Zentrum Europas mit 16 vollautomatischen Bahnen.
  1107. 6.5.1980, Der Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) zeigt sich zufrieden: Seit die Regionalbahnen als S-Bahnen über den Hauptbahnhof hinaus bis ins Zentrum der Stadt zur Hauptwache fahren, sind die Benutzerzahlen um fast 68 Prozent gestiegen.
  1108. 4.2.1986, Aufgrund der Warnstreiks der Gewerkschaft ÖTV stehen Bahnen und Busse zehn Minuten lang still.
  1109. 24.2.1988, Der öffentliche Nahverkehr und die Schifffahrt auf dem Main werden durch Warnstreiks vorübergehend lahm gelegt. Von 4.00 Uhr bis 6.30 Uhr fahren weder Straßenbahnen noch U-Bahnen oder Busse. Erst um 8.30 Uhr läuft wieder alles störungsfrei. Etwa 150.000 Fahrgäste müssen zum Teil erhebliche Verzögerungen in Kauf nehmen.
  1110. 13.11.1988, Unbekannte schießen fünfmal auf vier Bahnen und einen Bus der Stadtwerke. In einem Fall wird ein 20jähriger Fahrgast der Linie U 5 durch Glassplitter leicht am Kopf verletzt.
  1111. 6.10.1990, Auf dem Römerberg demonstrieren rund 1.000 Menschen für eine Verkehrspolitik, die deutlicher auf öffentliche Busse und Bahnen setzt. Mit dieser Kundgebung findet die Aktionswoche „Wir machen mobil – Ohne Auto“ ihren Abschluss.
  1112. 11.10.1991, Um 12.23 Uhr hat ganz Frankfurt am Main für eine halbe Sekunde keinen Strom mehr. Die kurze Stromunterbrechung, bedingt durch einen Kurzschluss im Umspannwerk Südwest in der Gutleutstraße, hat enorme Folgen. Bahnen und U-Bahnen sind verspätet, in den Wohnhäusern knallen die Sicherungen auf Grund plötzlich eingetretener Schwankungen im Netz durch. PC’s liegen nahezu eine halbe Stunde lahm, bis die Rechner wieder hochgefahren sind.
  1113. 12.12.1991, Infolge Kälte bedingten Schienenbruchs fallen während des Berufsverkehrs zahlreiche S-Bahnen aus. Verspätungen sind die Folge.
  1114. 6.5.1992, Seit Mitternacht ist der Rhein-Main-Flughafen wieder in Betrieb. Eine ernsthafte Kontroverse zeichnet sich nach dem Streik auf dem Rhein-Main-Flughafen zwischen der Lufthansa AG und der Flughafen AG ab. Die Fluggesellschaft vertritt die Auffassung, die mit dem Streik der Flughafenfeuerwehr begründete Schließung des Flughafens sei unnötig gewesen; es bestehe der Verdacht, dass sie politisch motiviert sei. Die Höhe der Schadenersatzforderung steht noch nicht fest. Im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr verschärft sich die Situation. Im Regionalverkehr stellt die Bundesbahn heute den Betrieb teilweise ganz ein; die S-Bahnen pendeln wahrscheinlich nur noch bis zum 08.05.
  1115. 8.5.1992, Nach dem Ende des Streiks im öffentlichen Dienst nehmen U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der Frankfurter Stadtwerke am Morgen mit Betriebsbeginn ihren Fahrdienst wieder auf. In einem beispiellosen Großeinsatz ziehen Müllabfuhr und Straßenreinigung gegen die Müllberge zu Felde. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes erscheinen wieder pünktlich am Arbeitsplatz. Die Müllabfuhr wird noch mindestens eine Woche benötigen, um den Abfall in der Mainstadt zu beseitigen. Die Bundespost rechnet mit etwa zehn Tagen, um die Masse der liegen gebliebenen Briefe und Pakete abzuarbeiten.
  1116. 1.6.1992, Mit dem Fahrplanwechsel fallen in den meisten S-Bahnen die Zugbegleiter weg. Künftig werden nur noch in Langzügen (drei Triebwagen) Uniformierte das Ein- und Aussteigen überwachen und dem Lokführer das Abfahrtssignal erteilen.
  1117. 29.6.1992, Infolge eines entgleisten Zuges an der Endstation Enkheimer Volkshaus sowie eines Stromausfalls in der Endstation Mühlberg fallen S- und U-Bahnen während des morgendlichen Berufsverkehrs für mehrere Stunden aus.
  1118. 20.8.1992, Die Berufsfeuerwehr ruft den Ausnahmezustand aus. Das dritte Gewitter innerhalb von zwei Tagen wird von Orkanböen begleitet. Züge, S-Bahnen und Straßenbahnen bleiben wegen umgestürzter Bäume liegen.
  1119. 6.11.1992, Eine Störung im Steuerungsrechner legt den Betrieb der U-Bahnen 6 und 7 im Tunnel zwischen dem Hausener Industriehof und der Bornheimer Eissporthalle am Nachmittag für eine Stunde lahm. Die Unterbrechung betrifft tausende Fahrgäste.
  1120. 25.6.1993, Beginn einer Raubserie in S-Bahnen. Innerhalb von zwei Wochen kommt es in Frankfurt am Main und dem Umland zu 16 Überfällen – auch am helllichten Tag.
  1121. 2.9.1993, Laut Bericht der Bahnpolizei kommt es seit Einführung der Sonderstreifen zu weniger Pöbeleien, Überfällen und Vandalismus in S-Bahnen.
  1122. 19.5.1994, Die Affäre um den Wachdienst in unterirdischen Passagen und in U-Bahnen weitet sich aus. Die Kriminalpolizei nimmt zwei weitere Mitarbeiter der Firma Industrie- und Handelsschutz GmbH unter dem Verdacht fest, bei Manipulationen von Abrechnungen gegenüber den Stadtwerken mitgewirkt zu haben.
  1123. 20.6.1994, Bei einem Großbrand im Südbahnhof wird der Fahrzeugpark der Frankfurter S-Bahnen dezimiert. Der Schaden wird auf 3,5 Millionen DM geschätzt.
  1124. 1.6.1995, Die Deutsche Lufthansa AG ist neuer Partner des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) und hat mit dem RMV einen Job-Ticket-Vertrag abgeschlossen. Rund 22.000 Mitarbeiter der Airline sowie deren Tochterunternehmen Condor, LH-Cargo oder die Lufthansa Service GmbH können nun auf allen Strecken zwischen Wohnort und Arbeitsplatz die Busse und Bahnen des RMV nutzen.
  1125. 1.10.1996, Das neue Semester ermöglicht Frankfurter Studenten mit ihrem Studentenausweis kostenlos die Busse und Bahnen im gesamten RMV-Gebiet zu nutzen. Das Semesterticket kostet 180.- DM.
  1126. 15.6.1998, Infolge eines Blitzschlages ist der Betrieb der S-Bahnen von Frankfurt am Main nach Bad Soden und Kronberg für mehrere Stunden lahm gelegt.
  1127. 26.11.1998, Bei einem Auffahrunfall mit zwei S-Bahnen, etwa einen Kilometer nördlich des Bahnhofs Rödelheim, werden acht Fahrgäste verletzt.
  1128. 31.12.2001, In der Neujahrsnacht fahren neben den Nachtbussen erstmals U-Bahnen sowie zwei Trambahnlinien rund um die Uhr. Zum Regelangebot soll die Kombination aus Schienen- und Busverkehr allerdings nicht werden. Betont wird der besondere Stellenwert der Euro-Nacht.
  1129. 29.4.2002, Eine gerissene Oberleitung auf dem stadtauswärts führenden Gleis in Höhe Dornbusch beeinträchtigt den Betrieb auf den U-Bahnen U1 bis U 3. Zwischen den Stationen Miquelallee und Hügelstraße kann drei Stunden lang kein Zug verkehren.
  1130. 1.6.2003, Umstellung der S-Bahnen auf einen 30-Minuten-Takt.
  1131. 29.8.2003–31.8.2003, Museumsuferfest. Ungewöhnlich kalt und feucht ist es beim Museumsuferfest in diesem Jahr – umso merkwürdiger, da Meteorologen bekannt geben, dass dies der heißeste August aller Zeiten gewesen ist. Acht Tage in Folge ist das Thermometer auf mehr als 35 Grad gestiegen. Trotz des kühlen Wetters kommen wie immer Tausende Besucher. Auf dem Main zieht in diesem Jahr ein mit Leinwänden bestücktes „Schiff der Idee“ seine Bahnen.
  1132. 12.3.2004, Die islamistischen Terroranschläge vom Vortag auf Nahverkehrszüge in Madrid mit hohen Opferzahlen wirken sich in Frankfurt am Main aus: Die Polizei verstärkt den Objektschutz für spanische Einrichtungen. Unter dem Eindruck der Attentate sind die S-Bahnen in der Stadt am Morgen offenbar weniger frequentiert.
  1133. 1.4.2005, Neuer Direktor der Frankfurter Buchmesse ist Jürgen Boos. Bis zum Jahresende soll er die weltgrößte Bücherschau gemeinsam mit seinem Vorgänger Volker Neumann leiten. Nach turbulenten Auseinandersetzungen will er die Messe nun in ruhigere Bahnen führen. Volker Neumann ist damit nicht einverstanden – er geht vorzeitig.
  1134. 2.5.2006, Unbekannte durchtrennen nach Mitternacht in einem Stellwerk nahe dem Hauptbahnhof vier Kabel. Auf der Strecke zwischen Galluswarte und Westbahnhof funktionieren die Signale nicht. Viele S-Bahnen fallen aus, annähernd 300 Züge verspäten sich.
  1135. 5.5.2006, Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen schmücken sich mit einem neuen roten Anstrich in der WM-Farbe der Stadt und zusätzlich mit dem „Host-City-Look“, den die Fifa für die Gastgeberstädte entwickelt hat.
  1136. 1.11.2006, Wegen eines Suizids eines 63jährigen Frankfurters am Morgen ist die Eisenbahnstrecke in Oberrad zwei Stunden lang gesperrt. Zahlreiche Fernzüge und S-Bahnen haben Verspätung.
  1137. 24.4.2007, 1.400 Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) protestieren bei einer Betriebsversammlung mit der Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) gegen die geplante Privatisierung von Bussen und Bahnen. Anschließend ziehen mehrere hundert Beschäftigte auf den Römerberg und danach in die Sitzung des Römer-Verkehrsausschusses im Plenarsaal des Stadtparlaments.
  1138. 25.2.2009, Ganztägiger Streik der Beschäftigten des Nahverkehrs. In der Mainstadt fallen mehrere U-Bahnen aus.
  1139. 20.3.2012, Die Gewerkschaft Verdi bestreikt die öffentlichen Verkehrsmittel (U-Bahnen) und Einrichtungen der Stadt: Wegen der Warnstreiks für bessere Bezahlung bleiben die Kindertagesstätten geschlossen und Abfälle liegen. Betroffen sind Tausende von Berufspendlern.
  1140. 14.5.1944, Abendsportfest, veranstaltet vom Amt Körperliche Ertüchtigung der Studentenführung in Verbindung mit dem Hochschulinstitut für Leibesübungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, auf dem Platz des Sportclubs SC 1880 Frankfurt, Adickesallee. Zugleich findet dort die Bahneröffnung des SC 1880 statt.
  1141. 26.4.1972, Auf dem Opernplatz protestieren 10.000 Menschen gegen das von der CDU/CSU im Deutschen Bundestag eingebrachte Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Willy Brandt. Oberbürgermeister Rudi Arndt fordert Bundestagsneuwahlen. Am Nachmittag lassen die Straßenbahn- und U-Bahnfahrer die Züge fünf Minuten lang stehen, ebenfalls aus Protest gegen den Versuch der CDU/CSU, die Regierung Brandt zu stürzen.
  1142. 1.1.2004, Mit dem heutigen Datum ist die Deutsche Eisenbahngesellschaft mbH in Frankfurt-Rödelheim aufgelöst. Sämtliche Aufgaben, die mit Eisenbahninfrastruktur zu tun haben, werden seit einiger Zeit bereits von den Bahnunternehmen in den jeweiligen Bundesländern unter dem Dach der Bahnfirma Connex wahrgenommen.
  1143. 28.9.1989, Neuerlicher Umweltunfall im Hauptgüterbahnhof: Aus einem Kesselwagen einer Chemiefirma tritt Ammoniumsulfid aus. Über das Bahngelände zieht eine giftige und ätzende Wolke, die sich jedoch bald verflüchtigt und keine Anwohner unmittelbar gefährdet.
  1144. 26.10.2010, Warnstreik der Bahngewerkschaften Transnet und GDBA (Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter): Betroffen sind vor allem der Regional- und Fernverkehr.
  1145. 6.9.2006, Beim Überqueren der U-Bahngleise auf der Eschersheimer Landstraße wird eine 65jährige Frau von einem stadteinwärts fahrenden Zug der Linie U 2 erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1146. 14.4.2005, Ein 43jähriger Mann wird auf den S-Bahngleisen des Hauptbahnhofes von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1147. 9.2.1937, Beim Überqueren der Gleise am Bahnhof Mainkur wird ein 50jähriger Mann von einem Zug erfasst und tödlich verletzt.
  1148. 1.2.1937, Die Bahnhofsnamen Frankfurt am Main-Goldstein und Mitteldick werden geändert. Der Bahnhof Goldstein erhält den Namen Frankfurt am Main-Sportfeld, der Bahnhof Mitteldick den Namen Lufthafen Rhein-Main.
  1149. 8.2.1936, Im Bahnhof Frankfurt-Oberrad wird ein auf dem Bahnsteig stehender Reisender von einem durchfahrenden Eilzug erfasst und tödlich verletzt.
  1150. 28.11.1935, Bei einem schweren Verkehrsunfall am Bahnhof Goldstein werden der Fahrer eines LKw’s und sein Beifahrer erheblich verletzt. Es entsteht hoher Sachschaden.
  1151. 30.6.1935, Reit- und Springturnier der Hippodrom AG auf dem Turnierplatz am Bahnhof Goldstein.
  1152. 22.4.1934, Auf dem Straßenbahn-Bahnhof, Gneisenaustraße [heute: Mannheimer Straße], wird eine Gedenktafel enthüllt, die dem Gedächtnis an die im Weltkrieg gefallenen 387 Straßenbahner gewidmet ist. Oberbürgermeister Friedrich Krebs hält eine Ansprache.
  1153. 7.12.1933, Großfeuer am Bahnhof Hattersheim – chemische Flüssigkeiten explodieren am Güterschuppen des Bahnhofs. Der Sachschaden ist bedeutend.
  1154. 15.1.1933, Bei einem Unfall auf dem Bahnhof Mainkur wird ein Eisenbahnoberschaffner beim Überqueren der Gleise von einer Doppellokomotive erfasst und tödlich verletzt.
  1155. 22.5.1932, Die Omnibuslinien J (Unterliederbach –Dalbergstraße) und S (Griesheim Bahnhof – Höchst Bahnhof) werden zu einer neuen Linie J in direkter Führung zwischen Unterliederbach und Griesheim Bahnhof über Höchst, Nied und Schwanheim Brücke vereinigt.
  1156. 7.8.1931, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Hanauer Landstraße, Ecke Bahnhof Mainkur, wird ein Radfahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Lkw tödlich verletzt.
  1157. 21.7.1931–22.7.1931, 600 Schülerinnen und Schüler aus österreichischen Mittelschulen besuchen auf ihrer Deutschlandvisite auch die Mainstadt. Die Frankfurter Jugend empfängt die Gäste am Bahnhof, im Römer werden sie offiziell begrüßt, in der Paulskirche findet aus diesem Anlass eine Feier statt und am Goethedenkmal wird ein Kranz niedergelegt.
  1158. 5.3.1923, Französische Soldaten besetzen den Bahnhof Griesheim und unterbinden jeglichen Zugverkehr.
  1159. 8.2.1919, Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Süd wird ein 27jähriger Streckenarbeiter von einem Personenzug erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1160. 7.6.1918, Im Bahnhof-West wird eine Frau von einem Eisenbahnzug überfahren und dabei tödlich verletzt.
  1161. 1.10.1913, Der Bahnhof und die Güterabfertigung Frankfurt-Bockenheim trägt die offizielle Bezeichnung „Frankfurt (Main) West“.
  1162. 10.3.1913, Offizielle Eröffnung des neuen Ostbahnhofs für den Personen- und Gepäckverkehr. Der alte Bahnhof wird am gleichen Tag geschlossen.
  1163. 21.12.1938, Bei einem Zugunfall im Bahnhof Frankfurt-West entgleisen einige Wagen eines durchfahrenden Güterzuges. Verletzt wird niemand.
  1164. 20.4.1939, Die von der Reichsbahn errichtete 48 Meter lange Fußgängerunterführung am Bahnhof Frankfurt am Main-Griesheim wird dem öffentlichen Verkehr übergeben.
  1165. 19.1.1942, Wiedereröffnung der von der Mainzer Landstraße 59/63 nach Mainzer Landstraße 269 (Ecke Kleyerstraße) verlegten Zweigstelle „Bahnhof“ der Städtischen Volksbüchereien.
  1166. 18.7.1942, In ihrer Ausgabe vom 18.07. d. J. berichtet das „Stadt-Blatt“ der „Frankfurter Zeitung“ (mit Foto), dass soeben im Frankfurter Hauptbahnhof und im Bahnhof Frankfurt-West die ersten Aufsichtsbeamtinnen ihre regelmäßige Tätigkeit aufgenommen haben. Sie absolvieren mit der roten Mütze und dem Signalstab auf den Bahnsteigen ihren Dienst und werden „Fräulein Bahnhofsvorsteher“ genannt.
  1167. 13.9.1944, Alliierter Tieffliegerangriff mit Bordwaffenbeschuss auf einen Personenzug von Friedberg nach Frankfurt am Main bei der Einfahrt in den Bahnhof Bonames (10 Tote, 23 Verletzte).
  1168. 13.11.1944, Die NS-Frauenschaft eröffnet zwei Nähberatungsstellen in den NSDAP-Ortsgruppen Niederrad, Breubergstraße, und Bahnhof, Elbestraße. Berufstätige Frauen können hier abends und sonntags ihre Kleidung unter Anleitung nähen und instand setzen.
  1169. 17.2.1945, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Streuwurf über das Stadtgebiet und Bombenteppich am Bahnhof Louisa.
  1170. 24.9.1945, Inbetriebnahme der Omnibuslinie 54 zwischen Nied und Bahnhof Höchst.
  1171. 4.4.1946, Einweihung eines Übernachtungsheimes für Durchreisende, insbesondere Flüchtlinge und heimkehrende Soldaten in der Niddastraße durch die Arbeiterwohlfahrt, Distrikt Bahnhof. Das Übernachtungsheim hat je eine Abteilung für Männer und Frauen und umfaßt 68 Betten.
  1172. 6.8.1949, Eröffnung des neuen Filmtheaters „Metropol“ am Bahnhof Eschersheim, in der Maybachstraße.
  1173. 21.3.1956, Ein durch Funkenflug entstandener Waldbrand am Bahnhof Schwanheim vernichtet etwa 23 ha des Frankfurter Stadtwaldes.
  1174. 10.4.1956, 80jähriges Jubiläum des Apfelweinlokals „Buchscheer“ am Bahnhof Louisa.
  1175. 15.3.1961, Einweihung des neuen zehnstöckigen Gebäudes des DER-Reisebüros in der Eschersheimer Landstraße, „Fernweh-Bahnhof“ genannt.
  1176. 19.5.1965, Eröffnung des neuen Steigs für Fußgänger über die Gleise am Bahnhof Eschersheim.
  1177. 5.8.1965, Nachdem sich der Magistrat am 14.06. d. J. für die „Große Lösung Hauptwache“ entscheiden hat, erfolgt der erste Rammschlag für den U- und S-Bahnhof unter der Hauptwache, die abgerissen und später wieder nach historischen Vorlagen aufgebaut wird.
  1178. 24.5.1966–25.5.1966, 138. Sitzung des Deutschen Städtetages. Eine der zahlreichen Veranstaltungen findet im U-Bahnhof in der Miquelallee statt.
  1179. 25.5.1967, Großer Abschieds-Bahnhof für die alte „41er“-Dampflok und letzte Fahrt nach Limburg.
  1180. 25.9.1967, Die Farbwerke Hoechst erhalten an der Farbenstraße einen eigenen Bahnhof.
  1181. 24.2.1971, Erste Pressekonferenz der „Gruppe 70“ innerhalb der CDU, deren Konstituierung zu erheblichen Irritationen geführt hat. Diese hat bei den Wahlen zu den Bezirksgruppen Bockenheim, Bahnhof, Niederrad, Sachsenhausen und Westend die Mehrheit erobert und sieht sich als eine Sammlungsbewegung gegen die „linke SPD-Politik“. „Kompromiss, aber nicht Kapitulation“ heißt die Formel, auf die sich die CDU-Sektierer einigen. Deren Kollisionskurs führt zur Spaltung der CDU-Bezirksgruppe Sachsenhausen (25.02.). Da mehr als 100 Mitglieder mit dem neuen Vorstand nicht einverstanden sind, stimmt der CDU-Kreisvorstand der Gründung einer zweiten Bezirksgruppe zu.
  1182. 10.12.1971, Der U-Bahnhof Theaterplatz ist im Rohbau fertig gestellt und wird durch Stadtkämmerer Rudolf Sölch symbolisch übernommen.
  1183. 14.3.1972, Eröffnung des Terminals Mitte auf dem Rhein-Main-Flughafen, Europas größte Fluggast-Empfangsanlage, durch Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann. Der sog. „Frankfurter Jumbo-Bahnhof“ ist für die Abfertigung von 30 Millionen Fluggästen im Jahr gebaut und kann an seinen Flugsteigen 36 Jets zu gleicher Zeit aufnehmen.
  1184. 13.9.1972, Fertigstellung der Bahnsteigbeleuchtungseinrichtungen im U-Bahnhof Konstablerwache.
  1185. 1.1.1975, In der B-Ebene der Hauptwache wird überraschend eine herrenlose weiße Luxuslimousine gefunden. Ein offenbar Betrunkener steuert kurz vor Mitternacht einen gestohlenen Mercedes in den U-Bahnhof. Die Männer einer Abschleppfirma benehmen sich ungeschickt, beschädigen Treppenstufen und Platten. Die Polizei stellt fest, dass auch die Mitarbeiter des Abschleppunternehmens betrunken sind. Eine zweite Abschleppfirma holt den Mercedes und das Fahrzeug des ersten Unternehmens aus der B-Ebene heraus.
  1186. 11.1.1892, Die katholische Mädchen-Volksschule ist seit heute im ehemaligen Main-Neckar-Bahnhof untergebracht.
  1187. 1.9.1896, Offizielle Inbetriebnahme der neuen Pferdebahnlinie Ostbahnhof – Bahnhof Bockenheim.
  1188. 3.8.1900, Das erste Bataillon des vierten ostasiatischen Infanterieregiments trifft am Vormittag mit einem Sonderzug aus dem Elsaß/Frankreich auf dem Bebraer Bahnhof im Stadtteil Sachsenhausen ein und wird von der Generalität, zahlreichen Offizieren sowie Vertretern städtischer und staatlicher Behörden empfangen.
  1189. 16.9.1976, Die Serie der Anschläge auf Züge im Bereich der Bundesbahndirektion Frankfurt reißt nicht ab. Das bisher folgenschwerste Attentat richtet sich gegen den Frühzug der Königsteiner Kleinbahn AG. Durch ein aus Steinen, Baustahl und Mörtel auf den Schienen errichtetes, knapp einen halben Meter hohes Hindernis bringen Unbekannte um 5.32 Uhr kurz vor dem Bahnhof Kelheim-Hornau einen mit drei Fahrgästen besetzten Triebwagen zum Entgleisen. Der Triebwagen stürzt acht Meter tief. Der Lokführer und die drei Fahrgäste bleiben unverletzt.
  1190. 16.11.1976, Bei einem Eisenbahnunglück auf der Bundesbahnstrecke Frankfurt am Main – Wiesbaden entgleisen etwa zwei Kilometer vom Bahnhof Flörsheim entfernt, acht Wagen eines Güterzuges. Personen werden nicht verletzt. Die Bahnstrecke ist bis zum 17.11. d. J. gesperrt.
  1191. 24.10.1977, Als Verantwortlicher des schweren Eisenbahnunglücks im Bahnhof Sportfeld vom 03.02.1977, bei dem drei Menschen starben und 13 verletzt wurden, wird ein 48jähriger Fahrdienstleiter der Bundesbahn von einem Frankfurter Amtsgericht zu zehn Monaten Freiheitsentzug mit Bewährung verurteilt.
  1192. 27.1.1978, Der Widerstand gegen die seit 1. Januar d. J. gültigen Tariferhöhungen im Frankfurter Verkehrsverbund FVV erreicht einen Höhepunkt. Sprengsätze zerstören nachts die Kartenverkaufsstellen am Sachsenhäuser Lokalbahnhof und am Höchster Bahnhof. Ein dritter Anschlag kann durch die Aufmerksamkeit eines Passanten an der Bockenheimer Warte verhindert werden.
  1193. 21.5.1979, Eröffnung des neuen Zentralstellwerks Bahnhof Osthafen der Frankfurter Hafenbahn.
  1194. 12.12.1979, Im Bahnhof Heddernheim entgleist wegen eines technischen Fehlers ein U-Bahnzug. Verletzt wird niemand.
  1195. 17.5.1980, Der S-Bahnhof Sulzbach-Mitte wird eröffnet und gleichzeitig ein neuer S-Bahnzug auf den Namen „Sulzbach“ getauft.
  1196. 21.11.1980, 300 Demonstranten marschieren vom Rödelheimer Bahnhof bis zum jüdischen Mahnmal auf dem Platz der ehemaligen Synagoge. Die Demonstration ist gegen den Neonazismus gerichtet und ein Protest gegen die Hakenkreuzschmierereien am jüdischen Mahnmal im September d. J.
  1197. 30.7.1981, Eröffnung des Tunnels für Fußgänger und Radfahrer am Bahnhof Mainkur.
  1198. 29.2.1984, Nach einer Explosion brennt die Holz- und Stahlkonstruktion des Sindlinger Bahnhof bis auf die Grundmauern nieder. Der Schaden beträgt rund eine halbe Million DM.
  1199. 12.3.1984, Bei einem Brandanschlag auf einen Transportzug mit luxuriösen Pkw’s für die USA werden vor dem Bonameser Bahnhof zahlreiche Autos zerstört bzw. beschädigt. Der Schaden beträgt 500.000.- DM.
  1200. 29.9.1984, Eine 69jährige Sachsenhäuserin wird in ihrem Fahrzeug auf dem Bahnübergang Cassellastraße in Fechenheim von einem Güterzug erfasst und zu Tode geschleift. Der Fahrdienstleiter am Bahnhof Mainkur hat vergessen, die Schranken an diesem Übergang herunter zu lassen. Ein 55jähriger Betriebskontrolleur der Deutschen Bundesbahn, der zur Unfallstelle gerufen wird, erleidet einen Herzinfarkt und verstirbt in unmittelbarer Nähe der Gleisanlagen.
  1201. 31.5.1986, Der S-Bahnhof Bonames trägt einen neuen Namen: „Frankfurter Berg“.
  1202. 10.10.1986, „Großer Bahnhof“ im „Europa-Palast“ zum 60jährigen Jubiläum des 1926 am Allerheiligentor eröffneten Eden-Kinos, aus dem ein Kino-Imperium mit den sog. „E-Kinos“ – „Europa-Palast, Esplanade usw. – entstanden ist.
  1203. 12.12.1986, Annähernd 45.000 Pendler kommen morgens zu spät zu ihrer Arbeit, weil unbekannte Täter gegen 2.30 Uhr den Einkaufswagen eines Supermarktes von der Fußgängerbrücke nahe dem Eschersheimer Bahnhof auf die Oberleitung der Bundesbahnstrecke Bad Vilbel – Gießen geworfen haben.
  1204. 13.4.1987, Am Abend wird ein junger Mann beim Überqueren der Gleise am Eschersheimer Bahnhof von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt.
  1205. 1.6.1987, Mit Beginn des Sommerfahrplanes hat die Deutsche Bundesbahn den Bahnhof Oberrad aus ihrem Fahrplanverzeichnis gestrichen. 125 Jahre nach seiner Errichtung hat der Haltepunkt zwischen den Oberräder Gärten und dem Main ausgedient. Zukünftig halten die Nahverkehrszüge der S 8 auf dem Weg von Hanau zum Frankfurter Hauptbahnhof nicht mehr in Oberrad.
  1206. 4.10.1987, Beim Überqueren der Gleise im Bahnhof Eschersheim wird gegen 2.50 Uhr eine 20jährige Frau von einem Postzug erfasst und tödlich verletzt.
  1207. 9.12.1987, Ein elfjähriger Junge wird 200 Meter vom Bahnhof Niederrad von der Lok eines Nahverkehrszuges erfasst und tödlich verletzt.
  1208. 4.2.1988, Ein 27jähriger Mann übergießt sich im Stadtwald nahe dem Bahnhof Louisa mit Benzin und stirbt an seinen tödlichen Verbrennungen.
  1209. 6.2.1988, Gegen Mitternacht wird ein 27jähriger angetrunkener US-Soldat auf dem Bahnhof Frankfurter Berg von der Lokomotive eines Güterzuges erfasst und tödlich verletzt.
  1210. 16.9.1988, Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Hauptbahnhofes wird dort die Ladengalerie „Markt im Bahnhof“ (MIB) neu eröffnet.
  1211. 4.2.1989, Rechtzeitig zum Jubiläum „150 Jahre Klaa Pariser Fassenacht“ wird am U-Bahnhof Heddernheim eine von der Firma Lurgi gestiftete Bronzefigur enthüllt, die einen Narren darstellt.
  1212. 28.2.1989, Großer Bahnhof in der Feuerwache 1 zum offiziellen Abschied des langjährigen Frankfurter Feuerwehrchefs, leitender Branddirektor Ernst Achilles.
  1213. 13.6.1990, Ein Güterzugunglück auf dem S-Bahnhof Stresemannallee im Stadtteil Sachsenhausen – drei Waggons springen in einer Weiche aus den Schienen – fordert zwei Leichtverletzte und richtet ein Chaos im Schiennah- und -fernverkehr an. Der Sachschaden wird auf 700.000.- DM geschätzt.
  1214. 8.8.1990, Bei Grabungsarbeiten nahe dem Bahnhof Louisa in Sachsenhausen wird eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und problemlos entschärft.
  1215. 17.9.1991, Eine der größten Fliegerbomben, die je aus Frankfurter Boden gegraben worden ist, wird in der Niederräder Hahnstraße gefunden. Bevor der 1.500 Kilogramm schwere Koloss entschärft werden kann, veranlasst die Polizei die Evakuierung von vier Bürohäusern und von einem Dutzend Wohnhäusern. Der S-Bahnhof Niederrad kann zeitweilig nicht angefahren werden.
  1216. 18.12.1991, Sechs neue „Bike & Ride“-Anlagen für Fahrräder an U- und S-Bahnstationen in Ginnheim, Preungesheim, Niederrad, Heddernheim, Oberursel sowie am Höchster Bahnhof werden offiziell freigegeben. Am Bahnhof Nied ist das „B & R“-Pilotprojekt im Herbst 1990 in die Testphase gegangen.
  1217. 3.3.1992, Die Deutsche Bundesbahn lässt durch die Bahnpolizei und den Bundesgrenzschutz Dealer, Fixer und Wohnsitzlose aus der unterirdischen Passage am Hauptbahnhof vertreiben. Die Aktion heißt „Bavis“ – „Bahnhof als Visitenkarte“.
  1218. 1.2.1993, Aufgrund mangelnder Nachfrage wird der Personen bediente Verkauf von Fahrkarten am Bahnhof Mainkur eingestellt.
  1219. 12.5.1993, Ein Unwetter mit Hagel so groß wie Haselnüsse setzt am Abend weite Teile der Innenstadt unter Wasser. In der Höhenstraße läuft das Wasser in den U-Bahnhof. Polizei und Feuerwehr rufen den Notstand aus. Das Unwetter richtet in Kaufhauskellern und Tiefgaragen hohe Schäden an.
  1220. 9.3.1995, Am Bahnhof Mainkur im Stadtteil Fechenheim entgleist ein Güterzug und legt den Eisenbahnverkehr auf der Strecke Frankfurt am Main – Aschaffenburg lahm.
  1221. 27.4.1995, Ein 48jähriger Mann wirft sich im Bahnhof Eschersheim vor einen einfahrenden Eilzug und stirbt an seinen schweren Verletzungen.
  1222. 13.6.1995, Am Abend endet ein Streit zwischen zwei Männern im U-Bahnhof Leipziger Straße tödlich. Einer der beiden Kontrahenten wird niedergestochen und erliegt kurze Zeit später im Krankenhaus seinen Verletzungen.
  1223. 9.8.1995, In einem Nahverkehrszug bricht auf der Strecke zwischen Sportfeld und Niederrad ein Brand aus, der in Windeseile zwei Waggons des fahrenden Zuges zerstört. Die Fahrgäste des Regional-Express können sich am Bahnhof Niederrad rechtzeitig in Sicherheit bringen. Ein Feuerwehrmann wird bei den Löscharbeiten verletzt. Der Sachschaden wird auf 500.000.- geschätzt.
  1224. 21.10.1995, Ein Mann wird am S-Bahnhof Frankfurter Berg von einem Eilzug erfasst und tödlich verletzt.
  1225. 15.1.1996, Seit heute halten im Bahnhof Niederrad auch IC-Züge.
  1226. 30.9.1996, Erstmals hält ein ICE im Bahnhof Niederrad und damit in unmittelbarer Nähe der Bürostadt Niederrad.
  1227. 23.10.1996, Spatenstich für den Messe-Bahnhof. In zwei Jahren sollen vier Nahverkehrslinien am neuen Terminal Mitte halten.
  1228. 25.2.1997, Am frühen Morgen, gegen 2.30 Uhr, verüben Atomgegner der Castor-Transporte nach Gorleben einen Anschlag auf die Bahnstrecke Kelsterbach – Frankfurt am Main am Flughafenbahnhof. Sie schleudern einen Wurfanker auf die Oberleitung, so dass die Lok des Nachtschnellzuges Amsterdam – Basel den Anker mit einem der beiden Stromabnehmer mitreißt. Dabei werden Oberleitung und Abnehmer beschädigt. Der Zugführer kann noch in den Bahnhof einfahren, muss dann seine Fahrt mit einem Ersatzzug fortsetzen.
  1229. 13.2.1999, Bei einem Streit im Griesheimer S-Bahnhof kurz nach Mitternacht zwischen sechs jungen Männern aus Offenbach/M. und einer anderen Gruppe ausländischer Jugendlicher wird ein 24jähriger Offenbacher erstochen. Zwei seiner Begleiter erleiden Stichverletzungen.
  1230. 7.9.1999, Ein 39jähriger Bauarbeiter verunglückt im ICE-Bahnhof am Rhein-Main-Flughafen infolge eines Arbeitsunfalls tödlich.
  1231. 5.10.1999, Bei einem Unfall auf dem Bahnhof Niederrad gegen Mitternacht wird ein 51jähriger Mann, der gegen einen vorbei fahrenden Zug prallt, tödlich verletzt.
  1232. 8.10.1999, Die Polizei steht vor einem Rätsel: Das Grab des Mordopfers Tristan Brübach auf dem Höchster Friedhof wird von Unbekannten geschändet. Der 13jährige aus Unterliederbach ist am 26.03.1998 im Tunnel unter dem Höchster Bahnhof bestialisch ermordet worden.
  1233. 27.3.2002, Der Hauptbahnhof ist Sieger im ADAC-Test von 23 Europäischen Bahnhöfen durch den Allgemeinen Deutschen Automobilclub. Als einziger getesteter Bahnhof erhält er die Note „sehr gut“.
  1234. 1.5.2002, Die Polizei lässt die im Stadtteil Fechenheim geplante Demonstration der Neonazis nicht zu. Rund 400 Rechtsextreme werden am Bahnhof Mainkur eingekesselt, nachdem Polizeibeamte aus der Menge mit Plakattafeln und Steinen angegriffen worden sind. Bereits in den frühen Morgenstunden versammeln sich Mitglieder der Anti-Nazi-Koordination in Alt-Fechenheim und blockieren den Demonstrationsweg mit Fahrzeugen. An den Straßensperren rund um den Stadtteil finden sich ca. 2.000 Gegendemonstranten ein.
  1235. 10.5.2002, Bei den Ermittlungen im Mordfall Tristan Brübach, der vor vier Jahren in einem Tunnel unter dem Höchster Bahnhof bestialisch ermordet worden ist, greifen die Behörden zu einer außergewöhnlichen Maßnahme. Von allen Männern zwischen 18 und 49 Jahren, die in den westlichen Stadtteilen wohnen, werden auf freiwilliger Basis Fingerabdrücke genommen, um sie mit der am Tatort gesicherten Spur zu vergleichen.
  1236. 13.5.2002, Kurz nach Mitternacht wird im S-Bahnhof Niederrad ein 29jähriger Mann von einer einfahrenden S 9 aus Richtung Bahnhof Sportfeld erfasst und tödlich verletzt.
  1237. 27.8.2002, Bei der Einfahrt eines Autoreisezuges in den Höchster Bahnhof explodiert der Transformator der Elektrolok. Der Schaden wird auf 125.000.- € geschätzt.
  1238. 15.11.2002, Beim Überqueren der Gleise am Eschersheimer Bahnhof wird ein 15jähriges Mädchen von einem Nahverkehrszug tödlich verletzt.
  1239. 13.5.2003, Erster Spatenstich für die neue Fußgängerunterführung im Bahnhof Frankfurt-Sportfeld.
  1240. 19.2.2004, Zwei 17jährige Frauen werden am Bahnhof Sportfeld beim Überqueren der Gleise von einem ICE überfahren. Eine 16jährige kann sich durch einen Sprung retten.
  1241. 8.9.2004, Offizielle Eröffnung der neuen Unterführung am Bahnhof Sportfeld.
  1242. 21.10.2004, Eine etwa 30jährige Frau wird im U-Bahnhof Sigmund-Freud-Straße im Stadtteil Preungesheim von einem Zug überfahren und tödlich verletzt.
  1243. 11.11.2004, Am S-Bahnhof Gallus gerät eine Person unter einen einfahrenden Zug und wird tödlich verletzt.
  1244. 3.2.2005, Am Morgen wird auf einem Gleisfeld nahe dem Bahnhof Höchst die Leiche einer Frau entdeckt.
  1245. 16.4.2005, Eröffnung des „Kunstraums“ des Betreiber-Duos der Bockenheimer Galerie „Zement“, Leonore Poth und Richard Köhler, im stillgelegten Bahnhof Mainkur.
  1246. 15.8.2005, Die B-Ebene der Hauptwache wird nachmittags für eine knappe Stunde gesperrt, nachdem ein herrenloser Koffer gefunden wird. Der unterirdische Bahnhof wird evakuiert, der letztlich leere Koffer von Spezialisten geöffnet.
  1247. 2.9.2005, Die letzte Scheibe wird eingesetzt. Damit ist die Sanierung der Dachkonstruktion des Hauptbahnhofs abgeschlossen. Deutschlands bedeutendster Bahnhof sieht nun wieder aus wie das Original aus der Kaiserzeit.
  1248. 15.3.2006, Eierwürfe auf CDU-Politiker am Rödelheimer Bahnhof, als diese diverse Graffitis in der Unterführung übermalen wollen. Mit dieser Aktion will die CDU ein Zeichen im Kampf gegen Graffitis setzen. Die vermummten Eierwerfer verschwinden so rasch, wie sie gekommen sind.
  1249. 8.10.2006, Gegen 2.50 morgens wird ein Mann am S-Bahnhof Frankfurter Berg von einer Lokomotive erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1250. 22.8.2009–23.8.2009, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Verkehrsmuseums Frankfurt am Main im denkmalgeschützten Bahnhof Schwanheim.
  1251. 29.3.2011, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Eschersheim: 100 Jahre nach dem Gründungstag Zusammenkunft aller Mitglieder der Brandschützer im heute noch existierenden Gründungslokal Drosselbart (früher: Zur Stadt Frankfurt) am S-Bahnhof Eschersheim.
  1252. 10.5.2011, Amtsantritt der „ersten Ortsvorsteherin mit Migrationshintergrund und weiblich“ des Ortsbeirats 1 (Altstadt, Bahnhof, Europaviertel, Gallus, Gutleut und Innenstadt), Evanthia Triantafillidou (Grüne).
  1253. 5.3.2012, Eröffnung des Gastronomiebereichs im Bahnhof Griesheim.
  1254. 18.11.2013, Inbetriebnahme einer neuen Kopframpe der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt im Bahnhof Frankfurt-Ost.
  1255. 1.4.1910, Die seitherigen Bahnhöfe zweiter Klasse Sachsenhausen-Lokalbahnhof, Niederrad und Oberrad werden Bahnhöfe dritter Klasse und an Stelle von Vorstehern mit Verwaltern besetzt.
  1256. 1.2.1980, Stadt und U-Bahnhöfe werden zur Galerie: für 10 Tage sind auf 54 Plakatwänden in der Innenstadt, dem Westend und verschiedenen U-Bahnhöfen die Werke von 50 Künstlern aus der Bundesrepublik, Luxemburg und den USA zu sehen.
  1257. 7.7.2005, Nach den islamistischen Terroranschlägen von London mit über 50 Toten sichert Hessens Innenminister Volker Bouffier dem britischen Generalkonsul Neil Paterson zu, den Polizeischutz vor öffentlichen Gebäuden zu verstärken. Oberbürgermeisterin Petra Roth spricht Londons Bevölkerung ihr Mitgefühl aus. Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe werden zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert. In den kommenden Wochen muss die Polizei mehrfach U-Bahnhöfe sperren, weil herrenlose Päckchen und Taschen gefunden werden. Gefährlich ist der Inhalt in keinem einzigen Fall.
  1258. 25.5.2006, Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt stattet rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft sieben Innenstadt-Bahnhöfe mit Notruf-, Informationssäulen und Videokameras aus.
  1259. 2.1.1929, Zwischen den Bahnhöfen Rödelheim und Eschborn wird ein 26jähriger Mann von der Lokomotive eines Personenzuges überrollt und tödlich verletzt.
  1260. 17.11.1966, Sieben Tote und sechzig Verletzte fordert ein schweres Eisenbahnunglück auf der eingleisigen Strecke Frankfurt-Höchst-Königstein zwischen den Bahnhöfen Unterliederbach und Oberliederbach. Ein Triebwagenzug der Königsteiner Kleinbahn-AG aus Richtung Kelkheim prallt frontal mit einem aus Frankfurt-Höchst kommenden vollbesetzten Personenzug zusammen.
  1261. 25.2.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Ernst Gerhardt verteidigt die geplante und umstrittene Fusion zwischen der öffentlich-rechtlichen, der Kommune gehörenden „Stadtsparkasse Frankfurt“ mit der in Form eines wirtschaftlichen Vereins organisierten „Sparkasse von 1822“. Die Stadtverordneten debattieren über die Sicherheit in den U-Bahnhöfen und über die Zukunft des Flüchtlingswohnheimes in der Adelonstraße im Stadtteil Höchst.
  1262. 31.3.1995, Letzter Tag der „blauen Sheriffs“ der Firma IHS in Bahnhöfen und B-Ebenen der Stadtwerke. Ab morgen haben die Verkehrsbetriebe einen neuen Partner: die Firma Markus & Partner. Das Sicherheitsunternehmen schickt pro Tag 47 Männer und drei Frauen auf Patrouille – im weinroten Blouson und gleichfarbigen Barett.
  1263. 28.5.1995, Pünktlich im 4.13 Uhr startet der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), mit einer Fläche von 14.000 Quadratkilometern Europas größter Verkehrsverbund. Er verbindet nun vier Millionen Menschen zwischen Marburg und Darmstadt, Limburg und Fulda. Zehntausende feiern auf den Bahnhöfen. Der RMV löst den Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) ab. /Auf einer zentralen Gedenkfeier der Vertriebenenverbände in der Paulskirche spricht mit Tom Koenigs, derzeit amtierender Oberbürgermeister, erstmals ein Grünen-Politiker. Koenigs fordert ein Signal der Versöhnung und ruft zur „Freundschaft ohne Junktim“ auf.
  1264. 22.10.1996, Aus Protest gegen die Castor-Transporte verbrauchter Nuklear-Brennstäbe auf der Schiene spritzen Unbekannte nach Mitternacht die Einwurf- und Ausgabeschlitze von rund 100 Fahrkartenautomaten auf S-Bahnhöfen im Rhein-Main-Gebiet mit Montageschaum zu.
  1265. 11.8.1999, Ein Jahrhundertereignis – eine Sonnenfinsternis: Frankfurt am Main macht 20 Minuten Pause. Die Börse stoppt den Parketthandel, Kaufhäuser leeren sich, und in den U-Bahnhöfen hält sich niemand länger auf. Auf den Plätzen der Stadt drängeln sich die Menschen und starren nach oben, um durch Schutzbrillen zu verfolgen, wie sich der Mond vor die Sonne schiebt. Die Wolken geben rechtzeitig den Blick frei.
  1266. 18.5.1930, Gegen Mittag treffen die Deutschlandrundfahrer aus Stuttgart am Ziel hinter der Wintersporthalle am Stadion, in der Nähe des Bahnhofs Goldstein, ein.
  1267. 25.11.1929, Beim Überschreiten der Gleisanlagen innerhalb des Bahnhofs Frankfurt-West wird ein Schrankenwärter tödlich verletzt.
  1268. 27.6.1922, Anlässlich der Beisetzung des am 24.06. ermordeten Reichsaußenministers Walther Rathenau sind sämtliche öffentlichen Gebäude der Stadt halbmast geflaggt. Auf dem Opernplatz findet eine Protestkundgebung mit bis zu 60.000 Menschen statt. Vom Opernplatz bewegt sich ein vielköpfiger Zug zum Bahnhofsplatz. Bei der Explosion einer Sprengpatrone, die in eine Schiene der Straßenbahn gegenüber dem Haupteingang des Bahnhofs deponiert worden ist, werden sechs Personen leicht verletzt. Danach ziehen Demonstranten zur Braubachstraße zum Laden der Buchhandlung, die rechtsextreme Literatur vertreibt. Bücher, Broschüren und Zeitungen werden auf die Straße geworfen und verbrannt.
  1269. 13.11.1914, Bei einem Verkehrsunfall in der Nähe des Bahnhofs Eschersheim wird ein 41jähriger Fuhrmann aus Eschersheim, der mit dem Verladen von Steinen beschäftigt ist, von einem Schnellzug erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1270. 10.7.1913, Offizielle Eröffnung des Sachsenhäuser Bahnhofs.
  1271. 8.11.1910, Öffentliche Wählerversammlungen der „Fortschrittlichen Volkspartei“ und der „Nationalliberalen Partei“ zu den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen im Ostend und im Bahnhofs- und Industrieviertel.
  1272. 20.7.1902, Die Ballonfahrerin Käthchen Paulus (1868-1935) steigt im Zoologischen Garten mit ihrem Luftschiff auf und landet in der Nähe des Usinger Bahnhofs.
  1273. 6.12.1901, Zugunglück im Hauptbahnhof: Am Nikolaustag, morgens um 5.00 Uhr, überfährt eine Express-Lokomotive die Puffer und kommt erst im Bahnhofs-Speisesaal zum Stehen. Personen kommen nicht zu Schaden.
  1274. 7.2.1970, Erster öffentlicher Kunstmarkt des „Berufsverbandes Bildender Künstler“ in der B-Ebene des U-Bahnhofs Eschenheimer Tor.
  1275. 6.6.1970, Kunstmarkt in der B-Ebene des U-Bahnhofs Eschenheimer Tor.
  1276. 27.10.1970, Eröffnung eines Arbeitsamt-Pavillons für „Zeitpersonal-Vermittlung“ in der B-Ebene des U-Bahnhofs Hauptwache.
  1277. 1.3.1978, Einweihung der „Bahnhofs-Passage“.
  1278. 9.8.1979, Die Tunnelsohle des zukünftigen kombinierten U-/S-Bahnhofs Konstablerwache wird aus einem Stück gegossen.
  1279. 29.9.1986, Eröffnung eines Jugendzentrums für das Bahnhofs- und Gutleutviertel im Souterrain der Berufsbildungsstätte des Internationalen Bundes für Sozialarbeit.
  1280. 15.12.1986, Planungsdezernent Hans Küppers stellt die Bebauungspläne für die Hochhäuser am Hauptbahnhof und auf dem Messegelände vor. In den 230 Meter hohen „Campanile“ südlich des Bahnhofs soll neben Läden, Restaurants und Büroräumen ein Fünf-Sterne-Hotel einziehen. Im Osten des Messegeländes sind vier weitere Hochhäuser geplant.
  1281. 28.3.1987, In der B-Ebene des U-Bahnhofs Miquel-/Adickesallee wird ein 37jähriger Mann erstochen aufgefunden.
  1282. 26.3.1998, Auf dem Heimweg von der Schule wird der 13jährige Tristan Brübach brutal ermordet. Spielende Kinder finden die grässlich zugerichtete Leiche mit zahlreichen Stichwunden in einer Tunnelröhre nahe des Höchster Bahnhofs. Eine Sonderkommission der Polizei verfolgt monatelang mehrere tausend Spuren. Aber die Fahndung nach dem Täter bleibt erfolglos.
  1283. 7.9.1999, Das Münchner Tercon-Konsortium soll den Zuschlag für die Bebauung des 600 Meter langen Dachs des Flughafen-Bahnhofs erhalten. Vorgesehen sind Büros, Läden und ein Gesundheitszentrum.
  1284. 7.2.2001, Eine Bombendrohung am Hauptbahnhof nach 22.00 Uhr führt zur Räumung des Bahnhofs und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Eine Bombe wird nicht gefunden. Kurz nach Mitternacht gibt es Entwarnung.
  1285. 31.3.2005, Eine 23jährige Frau wird in der Nähe des Bahnhofs Berkersheim von einem Regionalexpress erfasst und tödlich verletzt.
  1286. 13.9.2011, Erstes öffentliches Treffen des Arbeitskreises „Bebauungsplan westlich des Rödelheimer Bahnhofs“ im Gemeindezentrum der Cyriakusgemeinde im Stadtteil Rödelheim.
  1287. 12.12.2013, Mehr als 100 Anwohner demonstrieren für eine Sanierung des Bahnhofs Griesheim.
  1288. 5.5.2014, Beginn der Neugestaltung des Höchster Bahnhofs mit barrierefreien Umbauarbeiten.
  1289. 12.1.1984, 50 Auszubildende der Deutschen Bundesbahn ziehen durch den Hauptbahnhof und fegen den Bahnhofsboden und kippen – symbolisch – einen kleinen Teil des Zusammengekehrten der Hauptverwaltung vor die Tür. Mit ihrer spektakulären Aktion wollen sie auf ihre prekäre berufliche Perspektive aufmerksam machen, denn trotz Gesellenbriefs sollen die Auszubildenden bei der Deutschen Bundesbahn nicht weiter beschäftigt werden.
  1290. 21.8.1896, Freigabe des Bahnhofsbuchhandels auf dem Frankfurter Hauptbahnhof auch an Sonn- und Feiertagen durch das Wiesbadener Regierungspräsidium.
  1291. 12.1.1942, Tod des Seniorchefs der Firma Julius Vaternahm, Bahnhofsbuchhändler Otto Vaternahm (1856-1942).
  1292. 1.4.1929, 60jähriges Bestehen der Bahnhofsbuchhandlung J.[ulius] Vaternahm.
  1293. 1.4.1969, 100jähriges Jubiläum der Firma Bahnhofsbuchhandlung Julius Vaternahm, Eschenheimer Anlage 20.
  1294. 22.11.1979, Bei einem der spektakulärsten Bürodiebstähle der letzten Jahre in Frankfurt am Main erbeutet ein Täter im Bahnhofsgebiet 48.000.- DM.
  1295. 6.5.1989, Ätzende Ammoniakdämpfe entweichen bei einem Chemiegroßhandel im Gutleutviertel und gefährden die Menschen dort sowie in Teilen des Bahnhofsgebietes und in Niederrad. Unbekannte sollen die Leitung eines 15.000 Liter fassenden Tanks mit hochgiftigem Ammoniakwasser zerschlagen haben. Das Gebiet um die Großhandelsfirma wird weiträumig abgesperrt. Dabei erleiden 18 Polizeibeamte Atemwegsverletzungen.
  1296. 8.11.1989, Am Abend gerät ein auf dem Bonameser Bahnhofsgelände abgestellter Güterwaggon in Brand. Der Schaden wird auf 50.000.- DM geschätzt.
  1297. 18.8.1978, 90jähriges Jubiläum des Hauptbahnhofes. Am Morgen des 18. August 1888 fährt um 5.06 Uhr der Schnellzug Nummer 306, von Hamburg kommend, als erster Zug mit einer geschmückten Lokomotive in die neue Bahnhofshalle ein.
  1298. 1.4.1954, Eröffnung des Übernachtungsheimes „Bahnhofshospiz der Inneren Mission“, Schönstraße 10.
  1299. 24.11.1955, 5jähriges Jubiläum des AKI, des ersten Bahnhofskinos in einem westdeutschen Großbahnhof.
  1300. 26.9.1978, Übergabe der neu gestalteten Räume der Bahnhofsmission.
  1301. 7.7.1981, Der langjährigen Leiterin der Frankfurter Bahnhofsmission, Margot Trax, wird das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  1302. 8.12.1989, Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann besucht die Frankfurter Bahnhofsmission.
  1303. 26.6.1997, Tod der langjährigen Leiterin der Frankfurter Bahnhofsmission, Brigitte Freiin von Linden (1924-1997).
  1304. 28.5.1978–10.6.1978, Anlässlich der Eröffnung der Montanus-Buchhandlung in der Bahnhofspassage im Hauptbahnhof sowie eines Taschenbuchladens in der Schalterhalle signieren namhafte Autoren ihre Bücher: u.a. Hubert Fichte, Peter Härtling und Gabriele Wohmann.
  1305. 6.5.1937, Das deutsche Zeppelin-Luftschiff „Hindenburg“ („LZ 129), das sich auf seinem ersten diesjährigen Flug nach Nordamerika befindet, explodiert während der Landung auf dem Flugplatz von Lakehurst bei New York. Zahlreiche Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben. Auch in der Mainstadt herrscht in der Bevölkerung Entsetzen und Erschütterung vor. Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger lassen der Deutschen Zeppelin-Reederei und der Zeppelin-Werft Friedrichshafen Beileidstelegramme zukommen. Alle Dienstgebäude der NSDAP und ihrer Gliederungen, zahlreiche Privathäuser sowie die Geschäftsstelle der Deutschen Zeppelin-Reederei am Bahnhofsplatz flaggen am folgenden Tag auf Halbmast.
  1306. 8.8.1933–9.8.1933, Mehrere hundert italienische Jungfaschisten im Alter von 14 bis 18 Jahren, dazu Offiziere, italienische Journalisten und Fotografen besuchen auf ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt und werden auf dem Bahnhofsplatz von Gauleiter Jakob Sprenger offiziell begrüßt. Es folgt eine Stadtrundfahrt, Essen in der Römerhalle, die Römer-Freilichtaufführung der „Jungfrau von Orleans“ sowie eine Übernachtung im „Haus der Jugend“.
  1307. 6.5.1933, Unter den Klängen einer Polizeikapelle ziehen die Ablösungsmannschaften von der Gutleutkaserne über Bahnhofsplatz, Kaiserstraße und Zeil nach der Hauptpost. Diese feierliche Wachablösung soll sich zukünftig jeden Samstagmittag wiederholen.
  1308. 21.2.1933, Bei einem Zusammenstoß zweier Straßenbahnen in der Nähe der Kronprinzenstraße (heute: Münchener Straße), an der Ecke Bahnhofsplatz, werden vier Personen leicht verletzt.
  1309. 17.1.1932–7.2.1932, Ausstellung „Abstrakte Kunst“ des Bundes „Das Neue Frankfurt“ in seinen Räumen, Bahnhofsplatz.
  1310. 1.4.1931, Die Firma Moritz May & Co., Kaiserstraße, Baumwollwaren und Druckwaren, verlegt ihre Büro- und Verkaufsräume nach Bahnhofsplatz 4.
  1311. 16.1.1931–17.1.1931, In der Nacht vom Freitag auf Samstag tobt in Frankfurt am Main ein heftiger Sturm. Am Bahnhofsplatz stürzt ein 12 Meter hoher Laternemast um. Auf der Zeil drohen die Reklameschilder einer Firma auf die Straße zu stürzen. Die Feuerwehr beseitigt die Gefahr.
  1312. 31.1.1925–1.2.1925, Kongress der deutschen Renn- und Wanderruderer, veranstaltet vom Frankfurter Verkehrsverein, in deren Sitzungszimmer, Bahnhofsplatz 8.
  1313. 1.3.1923, Das Rote Kreuz gibt die Flüchtlingsfürsorge aus dem Rhein- und Ruhrgebiet an das städtische Wohlfahrtsamt ab. Aufnahmestelle ist in den Räumen des Verkehrsvereins, Bahnhofsplatz am Hauptbahnhof.
  1314. 23.7.1920, Eröffnung des „Reichsverteilungsamtes Berlin, Zweigstelle Frankfurt am Main“ – Vertrieb elektrischer Bedarfsartikel aus Heeresbeständen – im Haus Bahnhofsplatz 8.
  1315. 22.1.1919, Aufnahme eines regelmäßigen Kraftwagenverkehrs von Frankfurt am Main nach Darmstadt und zurück. Täglich außer Sonntags fährt vormittags vom Frankfurter Verkehrsvereins, Bahnhofsplatz, zunächst ein Personenauto nach Darmstadt. Das Gegenauto verlässt Darmstadt nachmittags am dortigen Hauptbahnhof. Wenige Tage später werden täglich drei Touren hin und zurück angeboten.
  1316. 5.12.1905, Eröffnungsvorstellung im Albert Schumann-Theater am Bahnhofsplatz.
  1317. 1.8.1903, Umzug des Hotels „Englischer Hof“ vom Roßmarkt zum Bahnhofsplatz.
  1318. 26.5.1903, Offizielle Eröffnung des Grand Café Windsor im Neubau Kaiserstraße 76, Ecke Bahnhofsplatz.
  1319. 21.10.1948, Richtfest für den „Englischen Hof“ und den „Merkurbau“ am Bahnhofsplatz 10.
  1320. 25.10.1949, Im neuen Büro der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) in Frankfurt am Main, Taunusstraße/Ecke Bahnhofsplatz, wird die größte Schaufensterscheibe, die nach dem Zweiten Weltkrieg hergestellt wurde, eingesetzt. Die Scheibe hat eine Fläche von 6.30x2.90 Meter.
  1321. 17.4.1951, Der Bahnhofsplatz erstrahlt im Schein von zehn neuen „Großflächenleuchten“, die das Frankfurter Kraftwerk in den letzten Wochen montierte. Jede der zwölfeinhalb Meter hohen Lichtmaste trägt an der Spitze und in dem breiten Schirm 32 Leuchtstoffröhren.
  1322. 3.4.1909–7.4.1909, Geweih-Ausstellung des „Vereins hirschgerechter Taunusjäger“ am Bahnhofsplatz 12/14.
  1323. 24.4.1976, Beginn der Abbrucharbeiten des Carlton-Hotels am Bahnhofsplatz.
  1324. 21.8.1903, Verlängerung der Pferdebahnlinie Schönhof – Rödelheim, die seither in Rödelheim an der Ecke Marktstraße/Obergasse endete, bis zur Bahnhofsstraße.
  1325. 24.11.1931, Eröffnung zweier Erwerbslosenküchen des Vereins „Erwerbslosenküchen Bahnhofsviertel“ in der Mainzer Landstraße und in der Gutenbergstraße.
  1326. 3.12.1929, Bei einer Massenschlägerei unter Italienern gegen zwei Uhr morgens im Bahnhofsviertel, die in einer Messerstecherei und Schießerei ausartet, werden drei Personen erheblich verletzt.
  1327. 10.10.1915–24.10.1915, Ausstellung von Frauenkleidern der Ortsgruppe Frankfurt des „Verbandes deutscher Frauenkleidung und Frauenkultur“ im Fürstenhof, Bahnhofsviertel.
  1328. 10.11.2000, Am Abend kommt ein 37jähriger Mann bei einem Brand in einem Hotel im Bahnhofsviertel, Elbestraße, ums Leben.
  1329. 24.9.2000, Bei einem Verkehrsunfall im Bahnhofsviertel wird der Fahrer eines Motorrollers getötet.
  1330. 29.8.2000, Schuldezernentin Jutta Ebeling eröffnet in der Karmeliterschule im Bahnhofsviertel das neue Hochbegabtenzentrum der Stadt Frankfurt.
  1331. 17.9.1938, Offizielle Übergabe der beiden neuen Zweigstellen der städtischen Volksbücherei in Bornheim und am Bahnhofsviertel.
  1332. 9.2.1941, Tagung der Ortsgruppenleiter und Kreisamtsleiter der NSDAP des Kreises Groß-Frankfurt im Kreishaus der NSDAP, Elbestraße (Bahnhofsviertel).
  1333. 5.11.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): vor allem auf das Bahnhofsviertel.
  1334. 29.3.1945, Mit der vollständigen Einnahme und Kapitulation Frankfurts durch die 3. U.S. Armee endgültiges Kriegsende für Frankfurt am Main. Konstituierung der U.S.-Militärregierung und Errichtung des Hauptquartiers im ehemaligen Verwaltungsgebäude der I. G. Farbenindustrie. Die NSDAP und ihre Institutionen werden verboten und die meisten der nach 1933 erlassenen Gesetze aufgehoben. Frankfurt am Main zählt knapp 270.000 Einwohner, weniger als die Hälfte der Vorkriegsbewohner. Etwa 33.000 Frankfurter und Frankfurterinnen starben während des Nationalsozialismus durch Deportation der jüdischen Bevölkerung oder Luftangriffe seit Sommer 1940. Knapp 50 % des Wohnraums sind völlig zerstört, 34 % beschädigt. Grünanlagen und Parks sind zu 65 % zerstört. In Ostpark und Günthersburgpark werden Obst und Gemüse angebaut – zur Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern. Wer stationär eingewiesen wird, muss eigene Wäsche und Essgeschirr mitbringen. Die Stadt am Main bleibt zunächst dem Regierungspräsidenten in Wiesbaden unterstellt. Bis Kriegsende gehört Frankfurt am Main zur preußischen Provinz Hessen-Nassau. Allerdings ist Preußen seit Kriegsende nicht mehr existent und wird schlussendlich durch Kontrollratsgesetz Nr. 46 am 25.02.1947 auch rechtlich aufgelöst. Von dem, was der Frankfurter Normalverbraucher bekommt, kann er kaum leben. ‚Rettung‘ bis 1948 bietet der „schwarze Markt“ im Bahnhofsviertel. Hauptlieferanten sind amerikanische Soldaten (GI’s) und „Displaced Persons“ (DP’s). Die ersten Entlassungen städtischer Beamter, die wegen ihrer nationalsozialistischen Gesinnung bekannt sind, erfolgen unmittelbar nach der amerikanischen Besetzung Frankfurts. Es handelt sich um aktive NSDAP-Mitglieder, Politische Leiter vom Zellenleiter aufwärts, Angehörige der SS, „Alte Kämpfer“ und Personen, die sich als Spitzel und Denunzianten betätigt haben: Oberbürgermeister Dr. Friedrich Krebs, Bürgermeister und Gauamtsleiter Josef Kremmer und die Stadträte Wilhelm Arntz und Werner Fischer-Defoy. Zu den entlassenen Beamten gehören: Oberbaurat Hans Mittmeyer, Verwaltungsinspektor Karl Rettig, der Leiter der Hauptrettungswache Bernhard Kielmeyer, der Stadtamtmann Georg Protzmann und der Verwaltungsinspektor Ernst Holland vom Fürsorgeamt. Entlassen werden außerdem sämtliche Ehrenbeamte, wie Bezirksvorsteher, Ratsherren und ehrenamtliche Beigeordnete, allesamt Vertrauensstellungen der NSDAP.
  1335. 11.9.1947, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird, 36 Straßen in Frankfurt am Main, deren Namen nationalsozialistischer und militaristischer Herkunft sind, umzubenennen. Darüber hinaus werden auch die Schilder jener Straßen im Bahnhofsviertel und in Bockenheim geändert, die Namen von alten preußischen Generalen und Staatsmännern tragen oder nach allgemein monarchistischen Begriffen des ehemaligen zweiten deutschen Kaiserreiches benannt sind und zur Geschichte Frankfurts in keinerlei Beziehung stehen. Der Kreisverband Frankfurt der Liberal-Demokratischen Partei sperrt sich gegen die Umbenennung.
  1336. 1.4.1966, Der Prozess vor der 2. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Frankfurt zwischen der Taxivereinigung Frankfurt und der Funkmietwagengesellschaft „Funk-Auto-Frankfurt“ endet nach einem einjährigen Streit mit einem Vergleich: Man einigt sich darauf, dass die Funkmietwagen künftig die gesetzliche Vorschriften beachten und nicht mehr dort halten und Fahrgäste aufnehmen, wo es ihnen der Gesetzgeber nicht erlaubt. Das gesamte Bahnhofsviertel ist ab sofort für Funkmietwagen „tabu“.
  1337. 14.7.1967, Bei einem Großbrand im Bahnhofsviertel, Geschäftshaus Kaiserstraße 77, das sich rasch ausbreitet und auf die angrenzenden Häuser überzugreifen droht, entsteht eine halbe Millionen DM Brandschaden; Menschen werden nicht verletzt.
  1338. 8.5.1968, Ein schwerer Unfall mit anschließendem Großbrand ereignet sich im Bahnhofsviertel. Gegen 11.45 Uhr explodiert eine Butangasflasche in einer Abfüllstation für Gasfeuerzeugflaschen im Hof des Hauses Moselstraße 8. Durch die Explosion, die mit einer riesigen Stichflamme verbunden ist, werden zwei Angestellte des Abfüllbetriebes erheblich verletzt.
  1339. 3.5.1971, 50 Beamte der Bundeskriminalpolizei verhaften im Bahnhofsviertel den größten Teil eines internationalen Verbrechersyndikats. Auf das Konto dieser kriminellen Vereinigung gehen u.a. Hehlerei, Waffen- und Drogenhandel sowie Mord auf Bestellung.
  1340. 9.3.1972, In der Münchener Straße 35 im Bahnhofsviertel deckt die Polizei einen eklatanten Fall von Mietwucher auf.
  1341. 11.12.1973, Wegen Totschlags an seiner Freundin wird Yossef Levy, Geschäftsführer einer Nachtbar im Bahnhofsviertel, vom Schwurgericht Frankfurt zu 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Mitangeklagte Ilka Petersen wird zu acht Monaten Haft mit Bewährung verurteilt.
  1342. 18.6.1975, Bei der Flucht aus einer Prostituiertenunterkunft im Bahnhofsviertel stürzt ein 19jähriger Bundeswehrsoldat aus einem Fenster im fünften Stock und zieht sich tödliche Verletzungen zu.
  1343. 20.11.1978, Bei einer nächtlichen Auseinandersetzung zwischen 500 Demonstranten und der Polizei vor dem Polizeipräsidium werden 50 Protestierende und sechs Beamten verletzt. Gefordert wird die Freilassung von zirka 60 Studierenden der Abendgymnasien I und II, die kurz vor 20 Uhr vorläufig festgenommen worden sind. Die nächtliche Straßenschlacht im Bahnhofsviertel und im Westend ist der Höhepunkt in dem seit Monaten schwelenden Konflikt um den zweiten Bildungsweg – insbesondere die Zukunft des Abendgymnasiums – in Frankfurt am Main.
  1344. 1.1.1979, Bei einem Brandanschlag mit einem Molotow-Cocktail auf die Geschäftsräume einer iranischen Bank im Bahnhofsviertel entsteht ein Sachschaden von 15.000.- DM.
  1345. 4.4.1979, Für kurze Zeit fällt am Abend im Bahnhofsviertel, Niederrad und im Bereich westlich der Galluswarte der Strom aus. Die Ursache liegt im Umspannwerk Gutleutstraße.
  1346. 24.8.1979, Keine Chance für einen Bankräuber im Bahnhofsviertel: Zwei Kassierer ignorieren seine Drohung mit der vorgetäuschten Waffe und seinen Wunsch nach Geld. Er wird festgenommen, als er sich in einer benachbarten Bar mit zwei Wodkas über den Misserfolg trösten will.
  1347. 22.11.1979, Bei einem Überfall im Bahnhofsviertel wird ein 57jähriger Juwelier erheblich verletzt. Die beiden Räuber entkommen mit Schmuck im Wert von über 40.000.- DM.
  1348. 1.5.1980, 300 Personen besetzen das baufällige Westendhaus Niedenau 56 und liefern der Polizei hinter einer aus Müllcontainern und parkenden Autos errichteten Barrikade eine Straßenschlacht. Anschließend richten sie im Westend, im Bahnhofsviertel und in der Innenstadt schwere Sachbeschädigungen an.
  1349. 15.9.1980, Seit heute sitzen vier Beamte des 4. Polizeireviers im Bahnhofsviertel in der Volkshochschule und absolvieren einen 30wöchigen freiwilligen Sprachkursus in Türkisch. Die Weiterbildung liegt nahe: Im Bahnhofsviertel beträgt der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung rund 70 Prozent.
  1350. 4.4.1981, Vor und nach dem DFB-Pokalspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Hertha BSC Berlin im Waldstadion, das die Gastgeber mit 1:0 gewinnen und womit sie ins Pokalfinale einziehen, halten Berliner Fans die Polizei in Atem. Vorwiegend im Bahnhofsviertel und nach dem Abpfiff vor der Haupttribüne des Stadions kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und den blau-weißen Anhängern. Vier junge Leute und ein Polizeibeamter werden dabei verletzt.
  1351. 11.4.1981, Im Gutleut-/Bahnhofsviertel liefern sich linke und rechte Türken eine Straßenschlacht. Aus einer Protestkundgebung gegen eine Veranstaltung des rechtsgerichteten Türkischen Kulturvereins heraus entwickelt sich diese blutige Auseinandersetzung mit vielen Verletzten.
  1352. 30.4.1981, Nächtliche Frauendemonstration zur Walpurgisnacht in Sachsenhausen und im Bahnhofsviertel.
  1353. 28.10.1981, Zwei Großbrände in Höchst und im Bahnhofsviertel verursachen Schäden von 300.000.- DM.
  1354. 14.1.1982, Im Bahnhofsviertel wird ein Bordell durchsucht. Mehrere Prostituierte werden wegen des Verstoßes gegen ausländerrechtlichen Bestimmungen festgenommen. In den nächsten Wochen und Monaten folgen weitere Razzien.
  1355. 19.2.1982, Bei einem Brand in einem Hotel im Bahnhofsviertel kommt ein Mann ums Leben. Der Sachschaden beträgt 60.000.- DM.
  1356. 24.2.1982, Erneut führt die Polizei im Bahnhofsviertel eine Razzia nach ausländischen Prostituierten durch, die sich hier illegal aufhalten, und nimmt dabei 16 Frauen fest.
  1357. 6.3.1982, Erneut kommt es im Anschluss an eine Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem MSV Duisburg im Bahnhofsviertel und im Waldstadion zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fußballfans.
  1358. 11.3.1982, Um Mitternacht müssen alle Betreiber von Peep-Shows im Bahnhofsviertel nach einer städtischen Verfügung ihre Etablissements schließen.
  1359. 19.3.1982, Das Verwaltungsgericht Frankfurt erklärt die städtischen Schließungsverfügungen gegen die Inhaber von Peep-Shows im Bahnhofsviertel aus formalen Gründen für rechtswidrig.
  1360. 25.3.1982, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte um das Bahnhofsviertel und die dem ‚Milieu’ einhergehende Kriminalität.
  1361. 2.4.1982, Der Magistrat beschließt, durch einen Bebauungsplan Bars, Bordelle und Peep-Shows im Bahnhofsviertel zu verdrängen. Bislang ist diesen Plänen kein Erfolg beschieden.
  1362. 8.7.1982, Die Frankfurter Polizei weitet im Bahnhofsviertel ihre Kontrollen aus. Während einer sog. „Sonderaktion“ werden etliche nichtsesshafte Männer überprüft. Bereits seit dem 15.06 d. J. geht sie abends und nachts gemeinsam mit US-Militärpolizisten auf Streife.
  1363. 14.7.1982, Aus Enttäuschung über das Ende einer Beziehung sticht ein 35jähriger Österreicher seine 33jährige Freundin vor einem Lokal im Bahnhofsviertel nieder. Einem Koch, der ihr zur Hilfe eilt, versetzt er ebenfalls Messerstiche in Brust und Bauch. Der Täter bringt sich kurz darauf selber um.
  1364. 27.7.1982, Mit einem Schuss aus seiner Dienstpistole vom Kaliber 9 Millimeter verletzt ein Zivilbeamter am Karlsplatz im Bahnhofsviertel einen Farbigen so schwer, dass dieser stirbt.
  1365. 28.9.1982, Nur weil der Zünder einen technischen Defekt hat, explodiert eine 1,5-Kilogramm-Sprengladung nicht, die vor dem Stadtbüro der irakischen Fluggesellschaft „Iraqi Airways“ im Bahnhofsviertel niedergelegt worden ist.
  1366. 13.10.1982, Vormittags rauben vier Männer das Lager eines Pelz-Großhandels im Bahnhofsviertel aus und erbeuten Rauchwaren im Wert von 380.000.- DM.
  1367. 12.10.1983, Gegner des islamischen Regimes in Iran besetzen das Büro der iranischen Fluggesellschaft im Bahnhofsviertel und protestieren gegen die dortigen totalitären Verhältnisse.
  1368. 29.10.1983, Eine türkische Gaststätte im Bahnhofsviertel brennt fast völlig aus. Der Schaden beträgt 150.000.- DM.
  1369. 27.11.1983, Eröffnung eines Stadtteilbüros der Anwohnerinitiative im Gutleut- und Bahnhofsviertel, Karlsruher Straße 5.
  1370. 6.12.1983, Der Magistrat legt eine neue Sperrgebietsverordnung vor: Im Bahnhofsviertel und in weiten Teilen Sachsenhausens wird die Prostitution verboten.
  1371. 25.2.1984, Gegen 4.20 Uhr explodiert im Bahnhofsviertel eine Übungsgranate und richtet einen Schaden von 10.000.- DM an. Menschen kommen dabei nicht zu Schaden.
  1372. 19.3.1984, Nach einem anonymen Anruf findet die Polizei im Haus Baseler Straße 54 die Leiche eines 37jährigen erstochenen Türstehers aus dem Bahnhofsviertel. Er ist am 15.03. d. J. von einem noch am gleichen Tag festgenommenen 38jährigen arbeitslosen Kellner im Streit erstochen worden.
  1373. 23.7.1984, Morgens entdeckt die Mordkommission der Frankfurter Kriminalpolizei auf dem Rücksitz eines amerikanischen Sportwagens im Bahnhofsviertel die Leiche eines 31jährigen Angehörigen der US-Luftwaffe. Wenige Tage später gesteht ein 19jähriger die Tat.
  1374. 15.8.1984, Bei einem Banküberfall auf eine Filiale der Sparkasse von 1822 im Bahnhofsviertel erbeuten die bewaffneten Täter 28.000.- DM.
  1375. 6.9.1984, Bei einem Großbrand in der Münchener Straße im Bahnhofsviertel entsteht ein Schaden von rund 500.000.- DM. Die Moschee des „Islamischen Zentrums“ brennt völlig aus.
  1376. 1.11.1984, In den frühen Morgenstunden wird ein Brandanschlag auf ein mit acht ausländischen Mietparteien bewohntes viergeschossiges Haus im Bahnhofsviertel verübt. Da das Feuer rechtzeitig entdeckt und bekämpft werden kann, hält sich der Schaden in Grenzen.
  1377. 3.3.1985, Wahlmesse ’85 im City-Basar im Bahnhofsviertel, zu der ausländische Arbeiter, Geschäftsleute, Gewerkschafter, Wissenschaftler und Ärzte aufrufen, als Reaktion auf die CDU-Wahlanzeige: „Frankfurts Ausländerproblem liegt in Ihrer Hand: Festigkeit mit Wallmann“.
  1378. 25.3.1985, Bei einem Diebstahl im Bahnhofsviertel werden Pelze im Wert von 350.000.- DM erbeutet. Wenige Tage später stellt sich heraus, dass der Speditionsfahrer selbst diesen Raub eingefädelt hat.
  1379. 25.4.1985, Die 36jährige Geschäftsführerin des „Internationalen Familienzentrums“ im Bahnhofsviertel wird von einem jüngst gekündigten Mitarbeiter des Zentrums mit Hammerschlägen auf den Kopf schwer verletzt. Der Täter stellt sich noch am gleichen der Tag der Polizei.
  1380. 11.9.1985, Eine Prostituierte sticht im Bahnhofsviertel einen Bekannten mit einem Messer nieder und verletzt diesen dabei schwer. Sie stellt sich nach der Tat der Polizei und gibt als Motiv Rache an, weil dieser sie zuvor misshandelt hatte.
  1381. 18.2.1986, Erstmals in der Frankfurter Polizeigeschichte sind Beamte des Reviers im Bahnhofsviertel nicht Ermittler, sondern Beschuldigte. Die Staatsanwaltschaft setzt durch, dass rund 30 Beamten zu einer Gegenüberstellung antreten müssen. Sieben Männer haben Anzeige erstattet, weil sie im 4. Revier am Wiesenhüttenplatz misshandelt oder bestohlen worden sein sollen. Proteste der Beamten und ihrer Anwälte helfen nichts. Die 15. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt bestätigt ausdrücklich, dass die Gegenüberstellung rechtmäßig ist.
  1382. 18.8.1986, Rund zwei Dutzend Kurden verprügeln im „City-Basar“ im Bahnhofsviertel Gäste und Personal eines Cafés, weil der Betreiber das Verteilen von pro-kurdischen Flugblättern verhindern will. Die Angreifer können unerkannt entkommen.
  1383. 17.12.1986, Bei einem Brand am Abend in einem Apartementhaus im Bahnhofsviertel entsteht ein Schaden von rund 100.000.- DM.
  1384. 5.1.1987, Bei einem morgendlichen Überfall auf einen Spielsalon im Bahnhofsviertel erbeuten die Täter knapp 2.000.- DM.
  1385. 21.2.1987, Infolge eines Streits in einem Eros-Center in der Elbestraße im Bahnhofsviertel wird ein Mann durch einen Bauchschuss schwer verletzt.
  1386. 20.3.1987, Der Magistrat beschließt den Bau des Holbeinsteges über den Main vom Bahnhofsviertel zum Museumsufer. Die Fußgängerbrücke soll bis 1989 für sechs bis sieben Millionen DM entstehen.
  1387. 15.4.1987, 75. Geburtstag des „Olympia-Pfarrers“ Karl Zeiß (1912-1994), Pfarrer der Matthäusgemeinde im Bahnhofsviertel, der als Seelsorger die bundesdeutschen Olympiamannschaften in Helsinki, Rom, Innsbruck, Mexico und München betreut hat.
  1388. 16.4.1987, Bei einem morgendlichen Raubüberfall auf ein Rauchwarengeschäft in der Düsseldorfer Straße im Bahnhofsviertel erbeuten die Täter Felle im Wert von rund 100.000.- DM.
  1389. 6.9.1987, Bei einer Schießerei im Bahnhofsviertel nach 3.00 Uhr morgens werden zwei Bordellverwalter verletzt. Der Täter kann wenige Stunden später von der Polizei festgenommen werden.
  1390. 16.10.1987, Während einer abendlichen Verfolgungsjagd, bei der mehrere Pkw’s beschädigt werden, gibt ein Kriminalbeamter im Bahnhofsviertel zwei Warnschüsse aus seiner Dienstwaffe ab. In einem heftigen Handgemenge gelingt es schließlich, einen der Verfolgten festzunehmen. Dabei erleiden der Kriminalbeamte und der Festgenommene leichte Verletzungen.
  1391. 23.11.1987, Bei einem Überfall auf einen Pelzhändler in der Niddastraße im Bahnhofsviertel erbeuten die Täter Nerzfelle im Wert von 140.000.- DM.
  1392. 1.2.1988, Beim Überfall auf den Inhaber einer Gebäudereinigungsfirma in der Ottostraße im Bahnhofsviertel erbeutet der Täter Lohngelder in Höhe von 10.000.- DM.
  1393. 16.4.1988, Nach dem 2:0-Heimsieg von Eintracht Frankfurt über Borussia Mönchengladbach liefern sich Anhänger beider Vereine im Bahnhofsviertel eine regelrechte Straßenschlacht. Im Verlauf der Auseinandersetzungen erleiden zwei Polizeibeamte Verletzungen.
  1394. 9.5.1988, Bei einem Brand kurz vor Mitternacht in einem Wohnhaus in der Gutleutstraße 13 im Bahnhofsviertel muss die Berufsfeuerwehr sieben, von Flammen und Rauch umschlossene Menschen retten.
  1395. 17.6.1988, Kurz nach Mitternacht kommt es zu den erwarteten heftigen Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans und Polizeibeamten in der B-Ebene des Hauptbahnhofs, im angrenzenden Bahnhofsviertel und in Alt-Sachsenhausen. Die Randalierer stürzen mehrere Pkw’s um, werfen mit Bierkrügen und anderen Gegenständen und liefern sich Schlägereien mit der Polizei. Zehn britische Fußballfans und ein Deutscher werden wegen Landesfriedensbruchs und Widerstands festgenommen.
  1396. 25.6.1988, Von einem Motorrad wird im Bahnhofsviertel ein junger Mann auf offener Straße mit einer abgesägten Schrotflinte erschossen. Ein zweiter Mann wird schwer verletzt. Die Polizei vermutet einen Bandenkrieg unter Kriminellen.
  1397. 30.9.1988, Bei einem Raubüberfall in den frühen Morgenstunden auf den Geschäftsführer einer Peepshow im Bahnhofsviertel erbeuten die Täter 100.000.- DM.
  1398. 5.11.1988, Als ein zum Abriss bestimmtes Haus in der Gutleutstraße im Bahnhofsviertel zusammenstürzt, kommen zwei Arbeiter ums Leben.
  1399. 30.4.1989, Ein Streit unter Jugoslawen im Bahnhofsviertel endet für einen 24jährigen Mann in einem Lokal in der Moselstraße tödlich. Ein weiterer Mann wird schwer verletzt.
  1400. 26.6.1989, Bei einem Wohnungsbrand in der Heinrichstraße im Bahnhofsviertel rettet die Feuerwehr zwei Jungen im Alter von fünf und sechs Jahren aus der brennenden Wohnung.
  1401. 6.9.1989, Rechtsdezernent Andreas von Schoeler kündigt an, dass es im Bahnhofsviertel auch weiterhin Bordelle geben wird. Dafür soll die Sperrgebietsverordnung von 1986 geändert werden.
  1402. 19.11.1989, Beim Brand in einem Bordell in der Elbestraße 36 im Bahnhofsviertel gegen 3.00 Uhr morgens entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM.
  1403. 9.12.1989, Ein Bediensteter eines privaten Wachdienstes schießt im Bahnhofsviertel nach einem Streit einen Bordellbesucher nieder und verletzt ihn erheblich an der Schulter.
  1404. 15.12.1989, In den frühen Morgenstunden explodiert vor dem indischen Restaurant „Bombay Palace“ im Bahnhofsviertel eine Bombe und richtet geringen Sachschaden an.
  1405. 10.1.1990, Bei einer Schießerei infolge eines Streits unter Jugoslawen im Bahnhofsviertel kurz nach Mitternacht werden drei Männer verletzt.
  1406. 17.1.1990, Erneuter gewalttätiger Streit unter Jugoslawen im Bahnhofsviertel: Dabei wird ein 20jähriger Mann durch mehrere Schüsse in den Bauch lebensgefährlich verletzt.
  1407. 7.2.1990, Zum ersten Mal in der Amtszeit des rot-grünen Magistrats wird in der Elbestraße 10 im Bahnhofsviertel ein leer stehendes städtisches Haus besetzt.
  1408. 9.3.1990, Beim Überfall auf einen Edelsteinhändler im Bahnhofsviertel erbeuten die beiden Täter Smaragde im Wert von 600.000.- DM.
  1409. 3.4.1990, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht in einem Nebengebäude der Dresdner Bank-Zentrale in der Weserstraße 31 im Bahnhofsviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  1410. 19.6.1990, Brandanschlag auf die Niederlassung des türkischen Kreditinstituts „Türkiye Bankasi“ im Bahnhofsviertel.
  1411. 17.8.1990, Bei einer Bordell-Großrazzia im Bahnhofsviertel nimmt die Polizei weit über 100 ausländische Prostituierte in mehreren Eros-Centern fest, die zum größten Teil in ihre Heimatländer abgeschoben werden.
  1412. 24.8.1990, Nach dem Heimspielsieg von Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf (5:1) im Waldstadion kommt es zu Schlägereien und Steinwürfen zwischen den beiden Fanlagern. Die Polizei nimmt mutmaßliche Randalierer in Niederrad und im Bahnhofsviertel fest. Gegen einen Mann aus Mainz wird wegen Landesfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.
  1413. 3.9.1990, Die Frankfurter Sperrgebietsverordnung bleibt nach einer Entscheidung des Regierungspräsidenten in Darmstadt unverändert: Im Bahnhofsviertel soll keine Prostitution mehr zugelassen werden. Die Entscheidung zur Verlagerung in die Breite Gasse bleibt offen.
  1414. 6.9.1990, Großrazzia im Bahnhofsviertel. Die Polizei durchsucht 30 Objekte, vorwiegend Lokale, die als Treffpunkte von Polen gelten, und nimmt zahlreiche Personen, darunter auch Jugoslawen, fest.
  1415. 12.1.1991, Mitglieder des Arbeitskreises Bahnhofsviertel besetzen das Haus Moselstraße 32 im Bahnhofsviertel, ein ehemaliges Bordell. Peep-Show-Türsteher bereiten der Hausbesetzung ein Ende.
  1416. 7.3.1991, Darmstadts Regierungspräsident Walter Link tritt den Vorstellungen des rot-grünen Magistrats von einem kleinen Bordellbezirk an der Taunusstraße entgegen. Nachdem das Gebiet um die Breite Gasse in der östlichen Innenstadt als Toleranzzone für die Prostitution nicht mehr zur Verfügung steht, wünscht die rot-grüne Römerkoalition eine ‚Kleine Lösung’ im Bahnhofsviertel.
  1417. 3.4.1991, Bei einem Streit unter Marokkanern wird im Haus Elbestraße 43 im Bahnhofsviertel ein 30jähriger Mann erstochen.
  1418. 5.7.1991, Die Bordelle am Bahnhofsviertel bleiben offen. Eine Verfügung der Stadt Frankfurt, sie zu schließen, hebt das Verwaltungsgericht Frankfurt als rechtswidrig auf.
  1419. 18.7.1991, Bei einer Schießerei kurz nach Mitternacht im Bahnhofsviertel an der Ecke von Elbe- und Taunusstraße werden zwei Menschen getötet und vier zum Teil schwer verletzt. Die Polizei vermutet, dass es sich um Auseinandersetzungen zwischen jugoslawischen Kriminellen handelt. Wenige Tage später gelingt es der Polizei, mehrere dringend tatverdächtige Männer festzunehmen.
  1420. 1.8.1991, Mit Hilfe des Gewerberechts sollen die Hütchenspieler aus dem Bahnhofsviertel verdrängt werden. Bußgelder bis zu einer Höhe von 10.000.- DM können verhängt werden. Darauf einigen sich Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und Polizeipräsident Karlheinz Gemmer.
  1421. 10.8.1991, Nach dem Fußball-Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Schalke 04 im Waldstadion (5:0) prügeln sich Fans beider Mannschaften im Stadtteil Niederrad und im Bahnhofsviertel.
  1422. 1.11.1991, Richtfest des neuen Hochhauses der Dresdner Bank im Bahnhofsviertel im Karree Mainlust-/Leuschner-/Windmühl- und Gutleutstraße.
  1423. 19.11.1991, Bei einer Schießerei im Bahnhofsviertel kurz nach zwei Uhr früh morgens wird ein 36jähriger Mann getötet. Im Verlaufe eines Streits in dem Nachtlokal „Pik Dame“ in der Elbestraße feuert der Täter drei tödliche Schüsse ab.
  1424. 22.12.1991, Bei einem mysteriösen Überfall auf ein griechisches Café im Bahnhofsviertel um 1.30 morgens werden die Gäste brutal ausgeraubt. Als die Polizei eintrifft, sind die Täter, aber auch ein Großteil der Gäste bereits verschwunden.
  1425. 1.1.1992, Für die Polizei verläuft die Silvesternacht „deutlich ruhiger als früher“. In der Einsatzstelle der Berufsfeuerwehr dagegen wird der Jahreswechsel „eine der unruhigsten Nächte seit langem“ genannt. Allein in der ersten Stunde des neuen Jahres muss sie dreißig Mal zu verschiedenen Brandstellen ausrücken. Fast immer ist das Feuer durch Silvesterraketen verursacht worden. Im Bahnhofsviertel wird ein junger Mann von einem scharfen Schuss getroffen.
  1426. 28.2.1992, Um ein Uhr morgens führt ein Großaufgebot der Polizei eine völlig überraschende Großrazzia gegen das illegale Glückspiel im Bahnhofsviertel durch, schließt mehrere Spielclubs, nimmt 144 Personen vorläufig fest und beschlagnahmt 200.000.- DM.
  1427. 29.2.1992, Nach dem Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger Sportverein HSV im Waldstadion (Ergebnis: 2:1) kommt es zu Schlägereien und Ausschreitungen sowohl im Stadion als auch im Bahnhofsviertel.
  1428. 25.6.1992, Der Darmstädter Regierungspräsident Horst Daum (SPD) genehmigt die vom rot-grünen Magistrat vorgelegte Sperrgebietsverordnung. Im Bahnhofsviertel darf es nun doch eine Toleranzzone geben, in der die Prostitution erlaubt bleibt.
  1429. 21.7.1992, Die Stadt Frankfurt am Main geht gegen die Straßenprostitution im Bahnhofsviertel vor. Den Frauen wird nahe gelegt, ihr Arbeitsfeld künftig an die Theodor-Heuss-Allee zu verlegen.
  1430. 2.9.1992, Bei einem Überfall auf einen Angestellten einer Peepshow im Bahnhofsviertel etwa um 1.00 Uhr morgens erbeuten die Täter 100.000.- DM.
  1431. 9.9.1992, Bei einem Großbrand gegen 2.15. Uhr im fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus Münchener Straße 26 im Bahnhofsviertel entsteht ein geschätzter Schaden von rund einer Million DM. Die Berufsfeuerwehr muss zwölf Bewohner mit Drehleitern und über das Treppenhaus aus dem völlig verqualmten Gebäude retten.
  1432. 4.10.1992, Bei einem abendlichen Brand in einem Apartmenthaus im Bahnhofsviertel in der Moselstraße muss die Berufsfeuerwehr zehn Menschen vor den Flammen retten. Der geschätzte Schaden beträgt 80.000.- DM.
  1433. 11.6.1993, Ein 26jähriger Afrikaner ersticht im Bahnhofsviertel, Ecke Münchner Straße/Taunusanlage, auf offener Straße eine Irakerin und verletzt einen Mann mit seinem Messer schwer.
  1434. 24.6.1993, Mit Äxten und Hämmern dringen Dutzende von Männern, vermutlich Kurden, in drei Filialen türkischer Banken in der Innenstadt und im Bahnhofsviertel ein und zerstören die technischen Einrichtungen und das Mobiliar. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend DM geschätzt.
  1435. 25.10.1993, Auf einer Pressekonferenz teilt das Bundeskriminalamt mit, dass es soeben den Transfer von 80 Kilogramm Kokain auf dem Rhein-Main-Flughafen und im Bahnhofsviertel sicherstellen konnte. Der Drogenfund – der bislang größte in Frankfurt am Main – hat einen Verkaufswert von rund 30 Millionen DM.
  1436. 28.12.1993, Das griechische Restaurant „Saloniki“ im Bahnhofsviertel wird durch einen Brand schwer beschädigt.
  1437. 24.1.1994, Für 2.600 Uniformierte der Frankfurter Schutzpolizei bricht eine neue Zeit an: es besteht die Pflicht zum Tragen von Namensschildern. Beamte des 4. Reviers im Bahnhofsviertel weigern sich, dieser Pflicht nachzukommen, weil sie darin eine Gefahr für ihre Sicherheit sehen.
  1438. 25.1.1994, Bei einer Messerstecherei zwischen neun Kosovo-Albanern im Bahnhofsviertel wird ein Beteiligter getötet, drei weitere Beteiligte erleiden schwere Verletzungen.
  1439. 7.3.1994, Beim Brand des Hotels Regent im Bahnhofsviertel kommen die Gäste mit dem Schrecken davon.
  1440. 15.8.1994, Bei einem früh morgendlichen Brand in einem Nerz-Lager im Bahnhofsviertel, Niddastraße 57, entsteht ein geschätzter Schaden von zwei Millionen DM.
  1441. 9.6.1995, Ein 32jähriger Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien erliegt nach einem Anschlag im Bahnhofsviertel seinen Schussverletzungen.
  1442. 9.10.1995, Eine heute veröffentliche Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Frankfurter Druckräume für Drogenabhängige bewährt haben. Die Druckräume haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Todesrate unter den Suchtkranken stark zurückgegangen ist, so die zuständige Dezernentin Jutta Ebeling, die die Zufluchtmöglichkeiten im Bahnhofsviertel länger öffnen will.
  1443. 3.1.1996, Schließung der drei Excelsior-Kinos an der Kaiserstraße. Die Lage im Bahnhofsviertel, so die Betreiberin, sei zu schlecht gewesen, die Zahl der Besucher stetig gesunken.
  1444. 13.5.1996, Die Dresdner Bank kauft den Fürstenhof im Bahnhofsviertel von einem japanischen Unternehmen. Das Geldinstitut hat das Haus bisher schon gemietet.
  1445. 22.9.1996–23.9.1996, In der Nacht vom Sonntag auf Montag gehen bei einer Serie von Brandstiftungen zwischen Bahnhofsviertel und Friedberger Warte reihenweise Müllcontainer in Flammen auf. Der Schaden wird auf über 100.000.- DM geschätzt.
  1446. 22.11.1996, Am Abend werden innerhalb von eineinhalb Stunden zwei Supermärkte im Bahnhofsviertel und in Preungesheim überfallen und mehrere zehntausend DM erbeutet.
  1447. 7.2.1997, Eröffnung der neuen Tagesstätte für Obdachlose in den Räumen der Weißfrauen-Gemeinde im Bahnhofsviertel.
  1448. 21.2.1997, Beim abendlichen Überfall auf einen Sex-Shop in der Kaiserstraße im Bahnhofsviertel erbeutet der Täter rund 40.000.- DM.
  1449. 16.4.1997, Beim Überfall auf ein Leihhaus im Bahnhofsviertel erbeuten die Täter 31.000.- DM und Schmuck im Wert von 500.000.- DM.
  1450. 18.5.1997, Bei einer Messerstecherei in einen Bordell in der Elbestraße im Bahnhofsviertel wird bei einem Streit ein 24jähriger Mann mit Messerstichen getötet.
  1451. 22.5.1997, Bei einem Streit unter Kosovo-Albanern im Bahnhofsviertel wird am frühen Morgen ein 32jähriger Mann durch Messerstiche in die Brust tödlich verletzt.
  1452. 29.8.1997, Ein 19jähriger Liberianer stirbt im Bahnhofsviertel nach einem Messerstich in den Bauch.
  1453. 14.9.1997, Beim morgendlichen Brand des Wohn- und Geschäftshauses Moselstraße 39 im Bahnhofsviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- DM.
  1454. 26.10.1997, Bei einem Streit unter Kartenspielern im Bahnhofsviertel wird am morgen ein 31jähriger Mann tödlich verletzt.
  1455. 17.11.1997, Ein Streit zwischen zwei Männer gegen drei Uhr morgens endet auf dem Friedhof an der Peterskirche für einen 24jährigen Äthiopier tödlich. Der Täter kann im Bahnhofsviertel festgenommen werden.
  1456. 13.3.1998, Beim Brand in einer Asylbewerberunterkunft im Bahnhofsviertel werden drei Menschen verletzt.
  1457. 30.7.1999, Die Spur des in Niedersachsen mit einem Großaufgebot der Polizei gesuchten Mörders Dieter Zurwehme führt auch in die Mainstadt: Im Bahnhofsviertel soll er ein Fernglas gekauft haben.
  1458. 11.2.2001, In der Moselstraße erfolgt die vorerst letzte von insgesamt 22 Durchsuchungen am Hauptbahnhof und im Rot-Licht-Milieu. Diese Großrazzien der Polizei in den Bordellen hat das Gewerbe im Bahnhofsviertel schwer getroffen. Von den ursprünglich 14 Betrieben ist nur noch die Hälfte geöffnet. Rund 300 Prostituierte ohne Aufenthaltserlaubnis sind entweder abgeschoben oder zur Ausreise aufgefordert worden. 100 Frauen werden in U-Haft genommen.
  1459. 1.3.2001, Der Limburger Bischof Franz Kamphaus zelebriert einen Gottesdienst zur Eröffnung der neuen deutschen Niederlassung der Mutter Theresa-Schwestern „Missionaries of Charity“ im Bahnhofsviertel.
  1460. 13.3.2001, Beim Brand im Stundenhotel „Elbe“ im Bahnhofsviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  1461. 31.3.2001, Schließung des Schachcafés im Bahnhofsviertel.
  1462. 18.7.2001, Hooligans aus Großbritannien, die anlässlich des geplanten Freundschaftsspiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Millwall in die Mainmetropole gereist sind, randalieren nach der Absage des Sportereignisses im Bahnhofsviertel. Es kommt zu mehreren Festnahmen.
  1463. 31.8.2001, Am Abend liefern sich deutsche und britische Hooligans im Bahnhofsviertel stundenlange Straßenschlachten. 150 britische Fans reisen zur Übernachtung in Hotels am Hauptbahnhof an und am folgenden Tag mit dem ICE zum Fußballländerspiel zwischen Deutschland und England nach München weiter zu reisen. Die Polizei nimmt 34 Personen vorläufig fest.
  1464. 5.10.2001, Beim Wohnungsbrand in der Ottostraße im Bahnhofsviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 20.000.- DM.
  1465. 14.4.2002, Bei einer Messerstecherei im Bahnhofsviertel wenige Minuten nach Mitternacht wird ein Mann getötet.
  1466. 14.6.2002–15.6.2002, Festakt und Schulfest anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Karmeliterschule im Bahnhofsviertel.
  1467. 22.6.2002, Nachttanz-Demo durch das Bahnhofsviertel und die Innenstadt.
  1468. 30.9.2003, Eröffnung der neuen Tiefgarage unter den „Baseler Arkaden“ in der Nähe des Baseler Platzes im Bahnhofsviertel.
  1469. 14.2.2004, Beim Wohnungsbrand im Bahnhofsviertel, Heidelberger Straße, werden vier Menschen verletzt. Der Sachschaden wird auf 70.000.- € geschätzt.
  1470. 5.4.2004, Bei einem Wohnungsbrand gegen 1.00 Uhr morgens im Bahnhofsviertel, Münchener Straße 21, entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- €.
  1471. 8.8.2004, Beim Wohnungsbrand im Bahnhofsviertel, Niddastraße, kommt ein Mann ums Leben.
  1472. 8.10.2004, Im Bahnhofsviertel wird ein Taxifahrer erstochen aufgefunden.
  1473. 5.3.2005, In einem Männerwohnheim im Bahnhofsviertel wird ein 35jähriger Mann während eines Streits von einem 22jährigen erstochen.
  1474. 12.4.2005, Erster Tag des neuen Stadtteilbüros im Bahnhofsviertel, Moselstraße.
  1475. 10.6.2005, Bei einem Verkehrsunfall im Bahnhofsviertel kurz vor Mitternacht wird ein 24jähriger Fußgänger von einem Pkw an die Wand gedrückt und dabei tödlich verletzt.
  1476. 16.6.2005, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mehrheitlich zugestimmt wird dem Integrationsbericht 2004 des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten. Beschlossen wird, die erst zwei Monate zuvor installierte Videoüberwachungskamera im Bahnhofsviertel umgehend abzuschalten.
  1477. 20.6.2005, Die umstrittene Videoüberwachungskamera an der Ecke Moselstraße/Kaiserstraße im Bahnhofsviertel wird abgeschaltet und soll auf der anderen Seite der Kaiserstraße neu installiert werden.
  1478. 27.9.2005, Bei einer Großrazzia gegen „kriminelle Islamisten“ im Bahnhofsviertel werden 33 Personen festgenommen. Wenig später wird bekannt, dass ein Polizeibeamter die Razzia bereits vorab bekannt gegeben hat.
  1479. 10.5.2006, Am Abend durchsuchen 100 Polizisten Bordelle im Bahnhofsviertel. Mit der Aktion wird gegen Zwangsprostitution vorgegangen.
  1480. 27.8.2006, Bei einem Brand am frühen Morgen in einem Wohnhaus im Bahnhofsviertel, Niddastraße, erleiden vier Bewohner Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 100.000.- € geschätzt.
  1481. 18.11.2008, Feierliche Einweihung des Francois-Mitterand-Platzes [früher: Blittersdorffplatz] an der Mainzer Landstraße im Bahnhofsviertel.
  1482. 24.9.2010, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Teestube Jona im Bahnhofsviertel – Anlaufstelle für Hilfesuchende.
  1483. 1.11.2011, Feier anlässlich des 70jährigen Bestehens von Frankfurts ältester Schuhmacherei – Schuhmacher Lenz im Bahnhofsviertel.
  1484. 15.8.2013, Jubiläumsfeier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Bundesbüros der Globalisierungskritiker von Attac im Bahnhofsviertel.
  1485. 18.8.2016, Feierliche Enthüllung des Denkmals für den Bildhauer Gustav Herold (1839-1927) im Bahnhofsviertel, an der Ecke Kaiser- und Elbestraße. Herold, ein Städelschüler, schuf u.a. die Atlas-Figur als das Wahrzeichen des Hauptbahnhofs.
  1486. 14.8.2008–17.8.2008, Feierlichkeiten anlässlich des 120jährigen Jubiläums des Hauptbahnhofs – Bahnhofsviertelnacht am 14. August und Kaiserstraßenfest am 15. und 16. August.
  1487. 25.7.1942, Alliierter Tagesangriff (Sprengbomben) auf die Mainstadt, vor allem im Bereich des Bahnhofsviertels.
  1488. 3.11.1977, Im Verlaufe eines blutigen Streites in einer Imbissstube des Bahnhofsviertels wird ein Soldat des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) erschossen.
  1489. 12.6.1980, Bewohner des Bahnhofsviertels demonstrieren für die Erhaltung ‚ihres’ Wohngebietes.
  1490. 17.1.1984, Traditioneller Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt am Main im Kaisersaal des Römers. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann erläutert die umstrittenen Pläne zur Beruhigung des Bahnhofsviertels.
  1491. 14.11.1986, In einem Hotel des Bahnhofsviertels stellen Beamte der Zollfahndung und der Kriminalpolizei 4,75 Kilogramm Kokain sicher. Es handelt sich um die größte Menge dieses Rauschgifts, die je in Frankfurt am Main beschlagnahmt worden ist.
  1492. 30.12.1986, Eine Reinigungsfrau entdeckt in einem Bordell des Bahnhofsviertels, Taunusstraße 34, die Leiche einer 37jährigen ermordeten Prostituierten aus Kolumbien, die längstens 24 Stunden zuvor umgebracht worden ist.
  1493. 6.4.1988, Gegen Mitternacht bricht in einem Stundenhotel des Bahnhofsviertels, Elbestraße 14, aufgrund einer achtlos in einen Abfalleimer geworfenen Zigarettenkippe ein Großbrand aus, der den Tod zweier Bewohner nach sich zieht.
  1494. 12.2.1990, Der Darmstädter Regierungspräsident Walter Link äußert seine Bedenken gegen Pläne der Stadt Frankfurt, in Teilen des Bahnhofsviertels wieder Prostitution zuzulassen.
  1495. 28.2.1991, Im Einvernehmen mit der Stadt Frankfurt am Main hebt das Darmstädter Regierungspräsidium die durch die Sperrgebietsordnung von 1986 festgesetzte Toleranzzone „Breite Gasse“ auf. Ein halb fertiges Apartementhaus der Brüder Beker mit 220 Zimmern darf damit ebenso wenig für die Prostitution genutzt werden wie andere Häuser in der östlichen Innenstadt. Die Stadt kündigt an, abermals beantragen zu wollen, dass ein Teil des nördlichen Bahnhofsviertels als Toleranzzone ausgewiesen werde.
  1496. 23.9.1992, Bei einem Brand um 23.30 Uhr in der Küche eines chinesischen Restaurants in der Kaiserstraße 51 im Bahnhofsviertels entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  1497. 12.4.2005, Beginn der offiziellen Überwachung des Bahnhofsviertels. Hessens Innenminister Volker Bouffier und Polizeivizepräsident Eckhard Sauer aktivierten am Hauptbahnhof und in der Kaiserstraße drei Kameras.
  1498. 12.12.1958, Installation von zwei Quecksilberdampf-Hochdrucklampen vor dem Hauptbahnhof, die in einer Höhe von 16 Metern den Bahnhofsvorplatz erleuchten und von den Frankfurtern Licht-„Quallen“ genannt werden.
  1499. 29.7.1964, Inbetriebnahme der Springbrunnen auf dem Bahnhofsvorplatz.
  1500. 29.6.1992, Beginn der Anlage des ebenerdigen Fußgängerüberwegs von der Kaiserstraße zum Bahnhofsvorplatz. Die Arbeiten für die „urbane Innenstadt“ sollen Ende Juli d. J. abgeschlossen sein.
  1501. 19.9.1934, Tagung der Bahnhofswirte des Gaues Hessen im Ostbahnhof.
  1502. 17.7.1933, In den frühen Morgenstunden wird die Leiche des früheren hessischen Landtagsabgeordneten der NSDAP Karl Wilhelm – genannt Hermann – Schäfer am Bahnkörper der Eisenbahnstrecke Frankfurt am Main – Darmstadt mit mehreren Schüssen in der Halsgegend und einem Schuss im Unterleib aufgefunden. Die Gründe sind in NSDAP-Machtauseinandersetzungen zu suchen – so trägt Schäfer die Verantwortung für die Veröffentlichung der „Boxheimer Dokumente“. Die Ende 1931 an die Öffentlichkeit gelangten „Dokumente“ bestanden aus diversen Notverordnungen und Vorschriften, wie sie im Fall der NS-Machtübernahme nach einem kommunistischen Staatstreich erlassen werden sollten.
  1503. 4.10.2000, Ein 13jähriger Junge, der in Höhe der Haltstelle Ebelfeld im Stadtteil Praunheim von der U-Bahnlinie 6 in Richtung Heerstraße erfasst wird, erliegt seinen tödlichen Verletzungen.
  1504. 10.4.1899, Offizielle Eröffnung der neuen Bahnlinie Hauptbahnhof – Paulsplatz, zunächst mit Pferdebetrieb.
  1505. 2.10.1979, Komplette Eröffnung der Ersatzstraße Rödelheim, die vierspurig auf einer Brücke über die Bad Homburger Bahnlinie führt, die Guerickestraße unterquert und auf die Eschborner Landstraße führt.
  1506. 31.5.1980, Eröffnung der neuen U-Bahnlinie 4 zwischen der Seckbacher Landstraße und dem Hauptbahnhof.
  1507. 8.9.1991, Kurz nach Mitternacht wird ein Mann in Höhe der Emser Brücke von einem Zug der S-Bahnlinie 6 erfasst und getötet.
  1508. 28.7.1992, Beim Brombeerpflücken an der Bahnlinie unterhalb der Breitenbachbrücke im Stadtteil Bockenheim wird ein vierjähriges Mädchen von einem Zug erfasst. An ihren schweren Verletzungen stirbt sie am 07.08. Erst wenige Tage zuvor ist dort bereits eine 63jährige Frau beim Obstpflücken tödlich verletzt worden.
  1509. 12.12.2010, Offizielle Einweihung der neuen U-Bahnlinie Uni-Campus Riedberg in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  1510. 21.5.2015, 90jähriges Jubiläum des Frankfurter Waldstadions – offiziell eröffnet am 21. Mai 1925. Zugleich eröffnet wird ein historischer Sportlehrpfad mit Stadiongeschichten: „1925 – 2015 – 90 Jahre Waldstadion“ mit insgesamt elf Stelen auf dem Gelände zwischen Bahnlinie, Mörfelder Landstraße und Otto-Fleck-Schneise.
  1511. 1.4.1914, Der Südbahnhof erhält eine zweite Bahnmeisterei unter der Bezeichnung Bahnmeisterei 7a. Die jetzige Bahnmeisterei behält die Bezeichnung Bahnmeisterei 7. Beide unterstehen dem Betriebsamt 1 Frankfurt.
  1512. 27.7.1905, Bei einem schweren Unglück im Hauptbahnhof, in dessen Verlauf Hängegerüste, auf denen Arbeiten an den Schutzgittern und dem Glasdach ausgeführt werden, brechen und hinunterstürzen, werden zwei Arbeiter der Bahnmeisterei I und ein Anstreicher tödlich verletzt.
  1513. 1.5.1955, Bahnmeisterschaften 1955 auf der Stadion-Radrennbahn.
  1514. 7.7.1965, Deutsche Bahnmeisterschaften der Radprofis im Waldstadion.
  1515. 11.8.1973–12.8.1973, Deutsche Bahnmeisterschaften auf der Stadion-Radrennbahn.
  1516. 19.8.1983, Deutsche Profi-Bahnmeisterschaften auf der Stadion-Radrennbahn.
  1517. 25.4.1990, Premierenfahrt im städtischen U-Bahnnetz: Start des ersten Zuges von Nieder-Eschbach zum Südbahnhof, in dem neue Rufsäulen installiert sind.
  1518. 13.10.1966, Die Bahnpolizei schließt die Hauptbahnhofseingänge nachts zwischen 1.00 und 4.30 Uhr für den Publikumsverkehr; Eintritt nur mit gültiger Fahrkarte.
  1519. 31.8.1983, Sechs Polen und eine Deutsche, die dem „Komitee unabhängige Gewerkschaften in Ost und West“ angehören, besprühen auf Gleis 4 des Hauptbahnhofes zwei Kurswagen eines Zuges nach Warschau mit „Solidarnosc“-Parolen. Die Bahnpolizei nimmt die Protestierenden fest.
  1520. 13.5.1994, Bundesinnenminister Manfred Kanther kündigt bei seinem Frankfurter Antrittsbesuch bei der Bahnpolizei im Hauptbahnhof eine bessere personelle und technische Ausrüstung an.
  1521. 3.11.1973, Ein 21jähriger US-Soldat aus Darmstadt wird im Hauptbahnhof von einem Bahnpolizisten aus bislang ungeklärten Gründen erschossen.
  1522. 20.1.1987, Gegen 8.30 Uhr entdecken Bahnpolizisten die Leiche eines 52jährigen Wohnsitzlosen in dem leer stehenden Haus Poststraße 8a, das an den Hauptbahnhof angrenzt. Der Mann ist an Unterkühlung gestorben.
  1523. 21.1.2002–29.1.2002, Auf Einladung der Arbeitsgruppe Ausgegrenzte Opfer besuchen fünf ehemalige Zwangsarbeiter aus Polen und Tschechien die Mainstadt. Sie waren bei der Deutschen Reichsbahn, bei Telefonbau und Normalzeit, bei Philipp Holzmann, dem Bahnpostamt und dem Zeppelin-Werk eingesetzt.
  1524. 5.4.1905, Die Diensträume des Bahnpostamtes 19, das seither im Flügelbau des Postgebäudes in der Poststraße untergebracht ist, werden heute in das von der Reichspostverwaltung Ecke Nidda- und Hohenzollernstraße gemietete Haus verlegt.
  1525. 1.7.1942, 75jähriges Jubiläum des Bahnpostamtes 19.
  1526. 20.9.1942, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Bahnpostamtes 19 (am 01.07. d. J.) im Volksbildungsheim, verbunden mit einer kleinen Ausstellung über die Geschichte und Leistungen des Frankfurter Bahnpostamtes.
  1527. 5.10.1967, 100jähriges Jubiläum des Bahnpostamtes „Postamt 2“.
  1528. 15.6.1992–21.6.1992, Seit 25 Jahren pflegt das Frankfurter Postamt 3 freundschaftliche Beziehungen zur Bahnpostdirektion in Paris. Aus diesem Anlass besuchen die französischen Kollegen die Mainstadt und werden am 16.06. feierlich im Römer empfangen.
  1529. 22.8.1928, Der bekannte belgische Bahnradfahrer Gustave Lejour, der am 25.08. d. J. bei den Steherrennen in Frankfurt am Main starten sollte, stößt bei einer Trainingsfahrt auf der Frankfurter Stadionbahn mit einem gleichzeitig trainierenden Frankfurter Sportler zusammen und verletzt sich dabei tödlich.
  1530. 1.9.1946, Bahnradmeisterschaften 1946 auf der Radrennbahn des Frankfurter Stadions.
  1531. 1.4.1929, Das geplante großes Eröffnungs-Rennen der neuen Saison der Bahnradsportler auf der Frankfurter Stadionbahn: „Hinter großen Motoren, über 100 km“, wird wegen unsicherem Wetter auf den 07. April verschoben.
  1532. 15.4.2010, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Eschersheimer Landstraße wird ein 39jähriger Frankfurter beim Überqueren der U-Bahnschienen tödlich verletzt.
  1533. 13.12.1982, Bei geöffneter Bahnschranke erfasst in Sachsenhausen ein Zug einen dreijährigen Jungen und seine Mutter. Das Kind stirbt, die Mutter erleidet lebensgefährliche Verletzungen.
  1534. 14.5.1944, Im Bethmann-Park an der Bahnstation Frankfurt am Main-Louisa wird eine stark verkohlte Leiche eines sechszehnjährigen Jugendlichen entdeckt. Bei dem Toten handelt es sich um einen seit 09.05. d. J. vermissten Spenglerlehrling aus Münster. Die Kriminalpolizeileitstelle Frankfurt am Main lobt 5.000.- Reichsmark Belohnung zur Überführung bzw. Ermittlung des Täters (oder der Täter) aus.
  1535. 4.3.1975, Demontage des Uhrtürmchens an der Berger Straße/Ecke Arnsburger Straße wegen Bauarbeiten für die U-Bahnstation Bornheim-Mitte.
  1536. 23.9.1977, Einweihung des neuen Niederräder S-Bahnstation.
  1537. 22.10.1990, Im Haus Eschersheimer Landstraße 267 an der U-Bahnstation Dornbusch wird die Leiche einer 29jährigen, ermordeten Frau entdeckt.
  1538. 10.12.2001, In der S-Bahnstation Hauptwache stürzt ein 43jähriger Mann auf die Gleise und wird von einem einfahrenden Zug überrollt und tödlich verletzt.
  1539. 21.4.2004, Offizielle Eröffnung des neuen Erweiterungsbaus des Jugendzentrums „Kuckucksnest“ der Frankfurter Sportjugend an der S-Bahnstation Louisa.
  1540. 23.4.2007, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Bahnstation Ostendstraße wird ein 37 Jahre alter Mann von einem Zug der Linie S 9 erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1541. 9.5.1994, Seit heute gibt es in den U-Bahnstationen Bornheim Mitte und Seckbacher Landstraße Personenaufzüge.
  1542. 14.7.2005, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Alle Fraktionen wenden sich gegen den von Hessens Ministerpräsident Roland Koch angedrohten regionalen Zwangsverband Kultur. Des Weiteren beschließen die Stadtverordneten ein Bike-and-Ride-Konzept an U- und S-Bahnstationen. Und: Nach 183 Jahren trennen sich Stadt und Polytechnische Gesellschaft von der Frankfurter Sparkasse, die an die Landesbank Hessen-Thüringen verkauft wird.
  1543. 3.11.2005, Eine Plakataktion soll provozieren. Für zehn Tage hängen 200 Plakate auf Werbeflächen an U-Bahnstationen. „Ein Mädchen aus Deutschland“ ist darauf zu lesen. Zu sehen ist eine Barbie-Adaption mit dunklen Haaren und Judenstern. Sie soll an Anne Frank (1929-1945) erinnern. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt und steht im Zusammenhang mit der Pogromnacht vom 9. November 1938.
  1544. 22.5.1937, Zwölf Überlebende der „Hindenburg“-Besatzung treffen mit dem Hamburger Abendzug im Hauptbahnhof ein. Zahlreiche Frankfurter sowie die gesamte Belegschaft der in Frankfurt am Main ansässigen Zeppelin-Reederei finden sich zur Begrüßung mit kollektivem Hitlergruß auf dem Bahnsteig ein.
  1545. 1.7.1931, Auf dem Bahnsteig V des Hauptbahnhofes trägt sich bei der Abfahrt des D-Zuges von Frankfurt am Main nach München ein tödlicher Unfall zu. Eine junge Frau springt auf den bereits anfahrenden Zug auf, fällt unter den Wagen und erleidet tödliche Verletzungen.
  1546. 27.3.1916, Beim Abbruch des Daches auf Bahnsteig 1 im Hauptbahnhof stürzt ein 43jähriger Arbeiter ab und verletzt sich dabei tödlich.
  1547. 15.7.1915, Im Hauptbahnhof wird Bahnsteig 9 außer Betrieb gesetzt, weil er erhöht wird. Zeitgleich wird der erhöhte Bahnsteig 10 wieder dem Betrieb übergeben.
  1548. 1.7.1915, Der wegen Erhöhung gesperrte Bahnsteig 5 im Hauptbahnhof wird dem Verkehr übergeben.
  1549. 31.3.1938–1.4.1938, Eintreffen der ersten italienischen Landarbeiter im Gau Hessen-Nassau auf dem Hauptfriedhof. Auf dem mit der italienischen Fahne geschmückten Bahnsteig werden sie neben Vertretern der NSDAP und der Landesbauernschaft von Mitgliedern der italienischen Kolonie und dem Generalkonsul Marchese Ferrante di Ruffano empfangen.
  1550. 4.4.1987, Bei einem Streit auf dem S-Bahnsteig unterhalb des Hauptbahnhofes wird gegen 1.00 Uhr nachts ein 22jähriger Mann aus Schwalbach von einem 18jährigen US-Soldaten aus Friedberg erstochen.
  1551. 15.7.1989, Ein 40jähriger arbeitsloser Mann verblutet, Spätfolgen eines Arbeitsunfalles, auf einem S-Bahnsteig im Hauptbahnhof innerhalb weniger Minuten.
  1552. 18.1.2001, Eine Regionalbahn fährt zu weit in den Hauptbahnhof ein und beschädigt den Bahnsteig erheblich. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend DM geschätzt.
  1553. 16.4.1914, Die neuen Bahnsteige 12/13 im Hauptbahnhof werden dem Betrieb übergeben.
  1554. 8.11.1957, Die erste elektrische Lokomotive läuft probeweise im Hauptbahnhof ein. Bereits die Hälfte der 24 Bahnsteige hat Stromleitungen.
  1555. 1.5.1913, Inbetriebnahme der drei neuen südlichen Gleise am Hauptbahnhof mit den Bahnsteigen 1 und 2. Der jetzige Bahnstein 1 erhält die Nummer 3 usw.
  1556. 8.2.1977, „Nie ohne Fahrschein“ verkünden fast zwei Meter breite Hinweistafeln über den Bahnsteigen des Hauptbahnhofes – eine Aktion gegen das Schwarzfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  1557. 11.12.1952, Richtfest der riesigen Dachanlage der fünf Bahnsteighallen des Hauptbahnhofes.
  1558. 18.7.1916, Inbetriebnahme des erhöhten und verlängerten Bahnsteigs 11 im Hauptbahnhof.
  1559. 1.4.1916, Vor fünfundzwanzig Jahren sind die Bahnsteigsperren bei den preußischen Staatsbahnen eingeführt worden.
  1560. 15.6.1966, Im Zuge der Aufhebung von Bahnsteigsperren und der Einschränkung des örtlichen Fahrkartenverkaufs setzt die Bundesbahn im Bezirk Frankfurt am Main versuchsweise „Schaffnerwagen“ ein.
  1561. 10.5.1971, Aufhebung der Bahnsteigsperren im Hauptbahnhof.
  1562. 23.11.1889, Konferenz von Vertretern des Kreises und der Städte Frankfurt am Main und Bockenheim sowie der Königlichen Eisenbahndirektion im Sitzungssaal des Kreis-Ausschusses. Tagesordnungspunkt: Herstellung der Bahnstraße auf dem ehemaligen Gleis der Main-Weserbahn.
  1563. 19.8.1895, Offizielle Betriebsübergabe der neuen Straßenbahnlinien Koselstraße – Bornheimer Landstraße – Bergerstraße und Hauptbahnhof – Bahnstraße – Mainzer Landstraße – Galluswarte.
  1564. 13.5.2007, Eröffnung der Station Zeilsheim: Der erste Zug der Linie S 2 – von Niedernhausen nach Dietzenbach – hält kurz nach 5 Uhr morgens an der Sindlinger Bahnstraße.
  1565. 8.4.1899, Landespolizeiliche Abnahme der acht Kilometer langen elektrischen Bahnstrecke Palmengarten – Sachsenhausen – Bornheim.
  1566. 10.4.1899, Offizielle Inbetriebnahme der acht Kilometer langen elektrischen Bahnstrecke Palmengarten – Sachsenhausen – Bornheim.
  1567. 23.9.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung einer Änderung des Flächennutzungsplanes für das Westend. Beschluss des Baus der U-Bahnstrecke Opernplatz – Bockenheim mit Gesamtkosten von 310 Millionen DM.
  1568. 17.7.1998, Freigabe der neu errichteten Fußgängerbrücke im Stadtteil Nied, die über den Gleiskörper der Bahnstrecke Griesheim-Höchst führt.
  1569. 19.10.2003, Ein 31jähriger Mann nimmt sich auf den Gleisen der Bahnstrecke zwischen den Stationen Höchst und Griesheim das Leben. Danach sind die Gleise für Stunden gesperrt.
  1570. 28.5.2003, Vor 25 Jahren wurde der 2,6 Kilometer lange Tunnel mit den Stationen Hauptbahnhof, Taunusanlage und Hautwache eröffnet. Sechs S-Bahnstrecken vom Umland nach Frankfurt am Main wurden eingeweiht. Seit 1978 hat sie mehr als eine Milliarde Fahrgäste bewegt.
  1571. 26.11.1997, Für mehr als eine Milliarde DM soll auf dem frei werdenden Gelände des Güterbahnhofs ein Erlebnis-Park mit Musical-Theater, Großkino, Hotel- und Tagungshochhaus sowie „Shopping Mall“ entstehen. Das geben die Stadt Frankfurt, der Stuttgarter Musical-Betreiber Stella AG und die Bahntochter Eisenbahnimmobilien Management GmbH bekannt.
  1572. 9.11.1979, Am Südbahnhof wird die neue Brücke über den zukünftigen U-Bahntunnel montiert.
  1573. 9.12.1929, Am Morgen wird an der Bahnüberführung der Mörfelder Landstraße ein 30jähriger Mann tot aufgefunden, der offensichtlich von einem Zug überfahren worden ist.
  1574. 12.12.1918, Nach den Waffenstillstandsbedingungen ist eine sog. „Polizeitruppe“ für Frankfurt am Main vorgesehen, die heute in die Mainstadt einrückt: das Infanterie-Regiment 117 (115. Division) in der Stärke von ungefähr 1.200 Personen. Das Regiment bleibt bis zum Eintreffen des Infanterie-Regiments 81, das nach erfolgter Demobilisation in acht bis zehn Tagen wieder in die alte Garnison zurückkehren wird, in der Mainstadt. Die Truppen haben lediglich Absperrungsaufgaben an den Bahnstrecken, durchlaufenden Straßen- und Wasserwegen, ferner Sicherung der wichtigsten Telegraphen- und Fernsprechleitungen zu verrichten sowie Sorge für Ruhe und Ordnung zu tragen. Der polizeiliche Sicherheitsdienst bleibt nach wie vor, wie er bisher organisiert war, bestehen. Die Heranziehung der Truppen zu den polizeilichen Aufgaben erfolgt gemäß den Direktiven des Polizeipräsidenten Dr. Hugo Sinzheimer (1875-1945).
  1575. 29.11.1963, Bei einem schweren Straßenbahnunglück in Bonames werden drei Menschen getötet und neun weitere zum Teil schwer verletzt. Das Unglück geschieht auf einem unbeschrankten Bahnübergang. Eine in Richtung Innenstadt fahrende Straßenbahn prallt auf dem durch eine Warnlichtanlage gesicherten Bahnübergang gegen den Anhänger eines mit Splitt beladenen LKWs.
  1576. 5.8.1971, Ein Güterzug mit 30 Waggons entgleist auf der Schnellstrecke Frankfurt am Main – Wiesbaden, etwa 100 Meter vor dem Bahnübergang im Stadtteil Nied. Der Lokführer kann vorher abspringen und wird schwer verletzt geborgen.
  1577. 7.9.1973, Mehrere Hundert Meter mitgeschleift wird ein PKW, den bei geöffneten Schranken am Bahnübergang Woogstraße in Ginnheim ein Eilzug erfasst und völlig zerfetzt. Die beiden Insassen, ein Ehepaar, kommen ums Leben.
  1578. 10.12.1976, Bei einem Zusammenprall eines Nahverkehrszuges mit einem Pkw am Bahnübergang Biegweg werden zwei Menschen getötet.
  1579. 8.4.1979, Bei einem Unfall am Bahnübergang „Sportfeld“ in Sachsenhausen, in dessen Verlauf ein Pkw gegen den Betonsockel eines Oberleitungsmastes der Deutschen Bundesbahn prallt, wird der Fahrer getötet und seine Begleiterin erleidet schwere Verletzungen.
  1580. 23.6.1992, Gegen 0.40 Uhr stürzt sich eine Frau am beschrankten Bahnübergang in Berkersheim vor einen Zug und stirbt.
  1581. 5.6.1994, Kurz vor Mitternacht räumt die Polizei das vor drei Tagen besetzte Haus neben dem Bahnübergang in der Rödelheimer Radilostraße. Die Polizei nimmt acht Personen vorläufig fest.
  1582. 5.3.1998, Der letzte Bahnübergang mit Handbetrieb in Frankfurt am Main an der Lärchenstraße in Griesheim wird geschlossen.
  1583. 10.10.1907, Bei einem zweiten abendlichen Bahnunfall auf dem Viadukt der Gutleutstraße erleidet, infolge eines Zusammenstoßes eines Personenzuges mit einem Güterzug, ein zehnjähriges Mädchen Verletzungen. Die Folge sind langanhaltende Verkehrsstörungen.
  1584. 10.10.1907, Bei einem schweren abendlichen Bahnunfall auf der Strecke zwischen Unterschweinstiege und Schwanheim werden infolge des Zusammenstoßes zweier Waldbahnen die beiden Zugführer schwer verletzt.
  1585. 18.12.1991, Eröffnung der neuen Bahnunterführung Wasserhofstraße, die den schienengleichen Übergang zwischen Deutschherrnufer und Oberrad ersetzt.
  1586. 29.5.1931, Am Abend reißt am Roßmarkt der Spanndraht der Straßenbahnoberleitung. Der Bahnverkehr muss angehalten werden, Straßenbahnzüge stauen sich. Nach einer knappen Stunde sind die Reparaturarbeiten an der Unfallstelle beendet, so dass der Verkehr wieder voll aufgenommen werden kann.
  1587. 23.2.1972, Stadtkämmerer Rudi Sölch als Erster Betriebsleiter der Stadtwerke stellt im Straßenbahnbetriebshof Sachsenhausen den Zweirichtungs-Gelenktriebwagen „P 8“ für den U- und S-Bahnverkehr in Orange und Weiß der Presse vor.
  1588. 11.6.1980, Ein U-Bahnzug der Linie U 2 entgleist auf einer Werkstattfahrt in einer Gleisbaustelle zwischen Hauptwache und Theaterplatz. Danach ist der U-Bahnverkehr zwischen Eschenheimer Tor und Theaterplatz für zwei Stunden unterbrochen.
  1589. 30.7.1993, Heftige Gewitter, Regen und Sturmböen in Südhessen führen auch in Frankfurt am Main zu chaotischen Zuständen. Viele Keller laufen voll Wasser. Zahlreiche Straßen müssen von der Polizei wegen umgestürzter Bäume vorübergehend gesperrt werden. Der Auto- und U-Bahnverkehr auf der Eschersheimer Landstraße wird lahm gelegt. Der Gewitterschaden geht schätzungsweise in die Millionen.
  1590. 18.4.1999, Ein Schaden am Fahrdraht stört den S-Bahnverkehr mehrere Stunden lang empfindlich.
  1591. 26.5.1999, Ein Rechnerausfall in einem Stellwerk legt den Bahnverkehr rund um die Mainstadt am Abend weitgehend lahm.
  1592. 27.6.2005, Mitten im Berufsverkehr bricht der S-Bahnverkehr teilweise zusammen. Wegen eines Oberleitungsschadens können zahlreiche Züge nicht mehr fahren. Es kommt zu erhebliche Verspätungen.
  1593. 10.6.2006, Vor dem ersten WM-Spiel in Frankfurt demonstrieren über 1.000 Studierende aus ganz Hessen in der Mainstadt gegen die Einführung von Studiengebühren. Bei einer Blockade des Hauptbahnhofs legen sie kurzfristig den Bahnverkehr lahm. Die Polizei nimmt mehrere Demonstranten fest.
  1594. 21.6.2006, Protestierende Studierende legen mit gezielten Blockaden den öffentlichen Nahverkehr lahm. Ein massives Polizeiaufgebot hindert die Studiengebührengegner daran, auch im Stadtteil Sachsenhausen zu demonstrieren. Von 14.40 bis 16.00 Uhr muss der S-Bahnverkehr zwischen Konstablerwache und Hauptbahnhof komplett eingestellt werden.
  1595. 5.4.1907–6.4.1907, Reichsweite Konferenz von Bahnvertretern zur Besprechung von Personentarifangelegenheiten im Konferenzsaal des Hauptbahnhofes.
  1596. 25.9.1990, Auf dem Hafenbahngelände brennt ein Waggon des Baujahrs 1930 der historischen Eisenbahn aus. Es wird von Brandstiftung ausgegangen. Nach Angaben des Bahnvorstandes ist dies der letzte Waggon seiner Art.
  1597. 4.10.1891, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Ostbahnhof wird ein Bahnwärter der Hessischen Ludwigsbahn von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt.
  1598. 29.8.1966–4.9.1966, Bahnwettbewerbe innerhalb der am 25.08. in Köln eröffneten Radweltmeisterschaften 1966 im Stadion.
  1599. 10.2.1981, Mit einer Schlägerei zwischen Anhängern der islamischen Revolution in Iran und Mitgliedern der persischen Studentenorganisation CISNU endet der Besuch des iranischen Erziehungsministers und Mullahs, Dr. Jawad Bahonar, im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  1600. 17.12.1933, Gastspiel der am Staatstheater in Berlin wirkenden Schauspielerin Emmy Sonnemann am Schauspielhaus als Marie im Lustspiel „Das Konzert“ von Hermann Bahr (Wiederholung am 19. u. 20.12.).
  1601. 16.1.1916, Vortrag des österreichischen Schriftstellers und Dramatikers Hermann Bahr im Neuen Theater über „Deutschland und Österreich“.
  1602. 15.9.1910, Eröffnung des Frankfurter Komödienhaus, Neue Zeil, mit dem Schauspiel in vier Aufzügen: „Josephine“ von Hermann Bahr.
  1603. 5.11.1908, Lesung des Schriftsellers Hermann Bahr (Wien) im großen Saal des Kaufmännischen Vereins, veranstaltet von der „Freien literarischen Gesellschaft“.
  1604. 13.12.1961, Premiere des Lustspiels „Das Konzert“ von Hermann Bahr im Kleinen Theater im Zoo.
  1605. 14.7.1976, Die SPD läutet den Bundestagswahlkampf im Haus Goldstein mit dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Egon Bahr, ein.
  1606. 6.10.1976, Eröffnung der Plakataktion von „Misereor“ und „Brot für die Welt“ auf der Empore des Terminal Mitte auf dem Rhein-Main-Flughafen in Anwesenheit von Bundesentwicklungsminister Egon Bahr.
  1607. 1.9.1999, Auf dem „Antikriegstag“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Gewerkschaftshaus ist der SPD-Politiker Egon Bahr der Gastredner.
  1608. 16.11.2007–17.11.2007, 35. Römerberggespräche im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt: „Die Berliner Republik. Eine Betriebsbesichtigung“. Teilnehmer u. a. der ehemalige Willy Brandt-Berater Egon Bahr.
  1609. 16.8.1988, Städtischer Empfang im Römer für Bürgermeister aus Marokko, Bahrain, Kuwait und Oman, die vor ihrer Rückkreise aus Deutschland die Mainstadt besuchen.
  1610. 26.4.1993, Parlamentarier und Regierungsvertreter aus Oman, Bahrain und Katar besuchen auf ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt und werden von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer empfangen.
  1611. 4.6.1946, Trauerfeierlichkeiten der Frankfurter Arbeiterschaft anlässlich der Überführung der sterblichen Überreste des im Juni 1945 verstorbenen Reichstagsabgeordneten und Konzentrationslagerhäftlings Franz Metz nach Frankfurt am Main. Reichswehrminister a. D. Gustav Noske, Vertreter der Gewerkschaften und Genossenschaften, Mitglieder der SPD, der Verbände und viele andere Freunde des Verstorbenen stehen mit der Familie an der Bahre. Hermann Schaub spricht für die SPD Groß-Frankfurt und den Landesverband Groß-Hessen.
  1612. 3.7.1978, Demonstration der Frankfurter Jungsozialisten und des Allgemeinen Studentenausschusses der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Innenstadt für die Freilassung des zu acht Jahren Haft verurteilten DDR-Regimekritikers Rudolf Bahro.
  1613. 25.4.1979, Rudi Dutschke spricht auf einer Vorlesungsreihe über den in der DDR inhaftierten Regimekritiker Rudolf Bahro an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Thema „Asiatische Produktionsweise und nichtkapitalistischer Weg“.
  1614. 29.11.1979, Der DDR-Regimekritiker Rudolf Bahro spricht in der Johann Wolfgang Goethe-Universität über „Ökonomie und Politik im ‚realexistierenden Sozialismus’ – die Alternative“.
  1615. 11.5.1978, Auf einer Veranstaltung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität fordern die rund 200 Teilnehmer die sofortige Freilassung Rudolf Bahros und die vollständige Freizügigkeit für Robert Havemann.
  1616. 5.12.1939, Premiere der Neuinszenierung von Hermann Bahrs Lustspiel „Das Konzert“ in der Bühnengestaltung von Bum Krüger (1906-1971) im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  1617. 5.10.1989, Lesung des Essayisten Lothar Baier (1942-2004) im Mousonturm.
  1618. 17.4.1991, Zum Nachfolger von Brigitte Sellach, die als Staatssekretärin nach Wiesbaden wechselt, wird als Fraktionschef der Grünen der Stadtverordnete Ulrich Baier gewählt.
  1619. 11.7.2004, Tod des Schriftstellers, Publizisten und Übersetzers Lothar Baier (1942-2004).
  1620. 10.2.1943, Unter der Schirmherrschaft von Gauleiter Jakob Sprenger in Anwesenheit des Gesandten Graf Bailén als Vertreter des spanischen Botschafters und des Oberbürgermeister Friedrich Krebs sowie unter Beteiligung von Vertretern des Auswärtigen Amtes, des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, der Vereinigung zwischenstaatlicher Verbände und Einrichtungen und zahlreicher Persönlichkeiten (NSDAP, Wehrmacht, Wirtschaft und Wissenschaft) wird die Deutsch-Spanische Zweiggesellschaft Frankfurt am Main im Bürgersaal des Römers feierlich eröffnet. Im Kurfürstenzimmer des Rathauses gibt Oberbürgermeister Krebs einen offiziellen Empfang für die Ehrengäste, die sich zur Erinnerung an ihren Besuch in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main eintragen.
  1621. 8.10.1900–14.10.1900, Gastspiel von „Cirkus Barnum und Bailey“ auf dem Ausstellungsplatz an der Mainzer Landstraße.
  1622. 1.1.1996, Übernahme des Traditionsunternehmens Hartmann & Braun durch die niederländische Firma Elsag Bailey.
  1623. 18.1.1996, Nach der Übernahme des Traditionsunternehmens Hartmann & Braun durch die niederländische Firma Elsag Bailey zum 01.01. d. J. gibt die Unternehmensleitung einschneidende Veränderungen bekannt. Bis Ende 1997 soll an den Standorten Bockenheim und Praunheim gut ein Viertel der Arbeitsplätze abgebaut werden. Von derzeit 1.500 Mitarbeitern müssen 400 gehen.
  1624. 6.10.1988, Enthüllung der beiden Bronzeskulpturen „Bulle“ und „Bär“, die Hausse und Baisse verkörpern sollen, auf dem Börsenplatz durch Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  1625. 30.4.1904, 50jähriges Jubiläum der Buch- und Steindruckerei Reinhold Baist.
  1626. 2.1.1899, Tod des Chemikers und Unternehmers Ludwig Wilhelm Baist (1825-1899), Mitbegründer der „Chemischen Fabrik Griesheim“ – 1856 unter dem Namen „Frankfurter Actiengesellschaft für landwirtschaftlich-chemische Fabrikate“ gegründet und 1863 umbenannt.
  1627. 29.11.1936, Gastspiel Franz Völker: „Cavalleria rusticana“- „Der Bajazzo“ im Opernhaus.
  1628. 18.12.1932, Im Frankfurter Opernhaus nimmt der Sänger Richard Breitenfeld (1871-16.12.1942 Ghetto Theresienstadt) von der Stätte seines jahrzehntelangen Wirkens Abschied. Seit 1902 Bariton an der Frankfurter Oper. Er tritt endgültig zum letzten Mal als Tonio in der Oper „Bajazzo“ von Ruggiero Leoncavallo auf.
  1629. 11.1.1939–12.1.1939, Gastspiel des Kammer- und Opernsängers Franz Völker (1899-1965) (Berliner Staatsoper), von 1926 bis 1931 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper, im Opernhaus: als Tonio in der Oper „Der Bajazzo“ von Ruggiero Leoncavallo und als Sigmund in der Oper „Die Walküre“ von Richard Wagner.
  1630. 3.9.1941, Rudolf Schenkl, der neue Bariton der Frankfurter Oper, stellt sich dem Frankfurter Publikum als Tonio in der Oper „Der Bajazzo“ des italienischen Komponisten Ruggero Leoncavallo vor.
  1631. 23.8.1942, 25jähriges Jubiläum von John Gläser (1888-1968) als Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main. Im Rahmen einer Jubiläumsvorstellung gibt Gläser (Tenor) seine Abschiedsvorstellung als Canio in der Oper „Der Bajazzo“ des italienischen Komponisten Ruggero Leoncavallo.
  1632. 13.9.1893, Vortrag des dänischen Parlamentsmitglieds Frederik Bajer aus Kopenhagen im „Kaiserhof“, veranstaltet vom Frankfurter Friedensvereins.
  1633. 15.9.1950, Gastspiel mit Joséphine Baker im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  1634. 19.12.1957, Bei der vom „Verband für Freiheit und Menschenwürde e. V.“ (Bund der politisch, rassisch und religiös Verfolgten), Frankfurt am Main, in der Paulskirche veranstalteten Großkundgebung zum Thema „Für Menschlichkeit – gegen Nationalismus und Rassenwahn“ spricht Josephine Baker zum ersten Mal in Deutschland vor der Öffentlichkeit.
  1635. 6.6.1978, Konzert der Gospelsängerin Elaine Baker im Zentrum der evangelischen Wicherngemeinde in Praunheim.
  1636. 2.11.1978, Jazzkonzert des Chet Baker-Quartetts im Sinkkasten.
  1637. 19.12.1987–20.12.1987, Gastspiel des Jazz-Trompeters Chet Baker im Jazzkeller.
  1638. 8.3.1953, Gastspiel Josephine Bakers im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  1639. 17.4.1958, Gastspiel Josephine Bakers im Gesellschaftshaus im Zoologischen Garten.
  1640. 10.7.1963–12.7.1963, Dreitägiges Gastspiel Josephine Bakers im Nachtkabarett „Imperial“.
  1641. 27.1.1934, Gastspiel des Kammersängers Georges Baklanoff im Opernhaus.
  1642. 25.1.1934, Gastspiel des Kammersängers Georges Baklanoff im Opernhaus.
  1643. 20.1.1934, Gastspiel des Kammersängers Georges Baklanoff im Opernhaus.
  1644. 19.11.1932, Einmaliges Gastspiel des Kammersängers Georges Baklanoff im Opernhaus.
  1645. 1.6.1948, Lieder- und Arienabend mit Kira Baklanowa (Sopran) im Ärztehaus.
  1646. 7.9.2007, Feierliche Eröffnung der Abu Bakr Moschee in der Praunheimer Landstraße im Stadtteil Hausen.
  1647. 29.7.1986, In einer Krisensitzung aller beteiligten Gremien und Institutionen unter Federführung des städtischen Gartenamts wird beschlossen, den Ostparkweiher wegen der Bakterie „Clostridium botulinum“, die das Entensterben verursacht hat, trocken zu legen und grundlegend zu sanieren.
  1648. 14.3.1931, Festsitzung zur Verleihung der Paul-Ehrlich-Preise im Festsaal des Museums der Senckenbergischen Gesellschaft. Die Goldene Paul-Ehrlich-Medaille erhält Prof. Constantin Levaditi vom Pasteur-Institut (Paris) für seine chemotherapeutischen Arbeiten. Einen Geldpreis erhält der Hygieniker und Bakteriologe, Prof. Hugo Braun (1881-1963) vom Hygiene-Institut der Universität Frankfurt, in Anerkennung und zur Förderung seiner Arbeiten über den Stoffwechsel der Bakterien. Einen weiteren Geldpreis erhält Dr. Walter Levinthal vom Robert-Koch-Institut (Berlin) in Anerkennung seiner Arbeiten über die Papageienkrankheit.
  1649. 25.9.1974, Ein Erpresser, der von der Stadt Frankfurt am Main 1,25 Millionen DM fordert, wird verhaftet. Er drohte damit, Dosen mit Cholera-Bakterien zur Explosion zu bringen.
  1650. 14.3.1980, Die japanischen Professoren Tomoichiro Akiba und Hamao Umezawa erhalten in der Paulskirche den mit 80.000.- DM dotierten Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis. Die Preisträger haben sich mit Arbeiten auf dem Gebiet der Resistenz von Bakterien gegen Arzneimittel besonders hervorgetan.
  1651. 12.8.1988, Wieder kämpfen im Ostparkweiher Schwäne und Enten ums Überleben. Helfer aus dem Zoologischen Garten sammeln entkräftete Schwäne ein, die von Botulismus, einer Krankheit, die von Bakterien übertragen wird, befallen sind.
  1652. 4.1.1993, Nach langem juristischem Vorspiel beginnt im Stammwerk der Hoechst AG der Probebetrieb einer Anlage zur Herstellung von Insulin mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien.
  1653. 10.5.1935, Tod des Hygienikers und Bakteriologen Geheimer Medizinalrat Prof. Dr. Wilhelm Kolle (1868-1935), seit 1917 Direktor des Instituts für experimentelle Therapie und des Chemotherapeutischen Forschungsinstituts „Georg-Speyer-Haus“ in Frankfurt am Main (bis 1935).
  1654. 19.6.1929, 60. Geburtstag des Bakteriologen Prof. Max Neisser (1869-1938), von 1914 bis 1933 ordentlicher Professor für Hygiene und Leiter des Hygienischen Instituts der Universität Frankfurt.
  1655. 19.6.1919, 50. Geburtstag des Bakteriologen Prof. Max Neisser (1869-1938), von 1914 bis 1933 ordentlicher Professor für Hygiene und Leiter des Hygienischen Instituts an der Universität Frankfurt.
  1656. 25.2.1938, Tod des Bakteriologen Prof. Dr. Max Neisser (1869-1938), seit 1899 Mitarbeiter am von Prof. Paul Ehrlich (1854-1915) geleiteten Frankfurter Institut für experimentelle Therapie. Von 1914 bis 1933 ordentlicher Professor für Hygiene und Leiter des Hygienischen Instituts an der Universität Frankfurt. 1933 von den Nationalsozialisten aller Ämter enthoben.
  1657. 4.2.1930, 50. Geburtstag des Extraordinarius für Bakteriologie und Serologie an der Universität Frankfurt, Dr. Karl Altmann (1880-1968), Direktor der Städtischen Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten.
  1658. 4.1.1929–5.1.1929, Internationale Konferenz der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, älteste Frauenfriedensorganisation, im Handwerkerhaus. Die Begrüßungsansprachen halten die Frauenrechtlerin Thea Wolff von der Frankfurter Ortsgruppe, Dr. Naima Sahlborn für das Internationale Organisationskomitee und Bürgermeister Eduard Gräf (1870-1936). Themen sind die modernen Kriegsmethoden, der Schutz der Zivilbevölkerung und der Kampf gegen den Giftgaskrieg. Am zweiten Verhandlungstag referiert Prof. Bart de Ligt, Delegierter des Internationalen Antimilitaristischen Büros im Haag und Mitbegründer der „War Resisters International“, über chemische und bakteriologische Kriegsführung.
  1659. 16.9.1963, Der Magistrat beschließt nach bakteriologischen Untersuchungen den 1961 wegen Seuchengefahr gesperrten Grindbrunnen im Nizza nicht mehr in Betrieb zu nehmen und für dauernd geschlossen zu halten.
  1660. 17.9.1932, Konzert des original russischen Balalaika-Orchesters im Saalbau.
  1661. 23.5.1922, Konzert des Balalaika-Orchesters unter der Leitung von Dr. Eugen Swerkoff im Zoologischen Garten.
  1662. 22.7.1906–28.7.1906, Gastspiel der russischen National-Vokal-Kapelle „Nadina Slaviansky“ unter Mitwirkung des Balalaika-Orchesters im Zoologischen Garten.
  1663. 8.12.1946, Einmaliges Balalaika-Konzert mit Mischa Ignatjeff in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Zum Vortrag kommen Werke von Mozart, Schubert, Brahms und Chopin.
  1664. 23.5.1948, Mischa Ignàtjeff, Meister der Balalaika, spielt klassische Werke im Ärztehaus.
  1665. 10.7.1909–11.7.1909, Gastspiel des Original-Russischen Balalaika-Corps im Zoologischen Garten.
  1666. 22.12.1991, Jubiläumskonzert – 100 Jahre Balalaika – des weltgrößten akademischen, staatlichen Balalaika-Orchesters „Ossipov“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1667. 22.1.1992, Jubiläumskonzert – 100 Jahre Balalaika – des weltgrößten akademischen, staatlichen Balalaika-Orchesters „Ossipov“ in der Jahrhunderthalle Hoechst. Gaststar: Ivan Rebroff.
  1668. 19.4.1937, Konzert der Kuban-Kosaken mit ihrem großen Balalaikaorchester im Saalbau.
  1669. 18.11.1932, Vortrag des früheren italienischen Unterrichtsministers Balbino Giuliano, Professor der Philosophie an der Universität Bologna, auf Einladung des Deutschen Kulturbundes in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität über „Das neue italienische Bewusstsein und die Probleme des modernen Lebens“.
  1670. 14.12.1992, Der frühere Wirtschaftsminister Polens, Leszek Balcerowicz, besucht die Mainstadt und hält an der Johann Wolfgang Goethe-Universität einen Vortrag über die Wirtschaftsreform in Polen.
  1671. 12.4.1932, Beim Überfall auf einen 74jährigen Kassenboten der Brauerei Henninger vor seinem Wohnhaus erbeuten die brutalen Täter 1.800.- Reichsmark Papiergeld sowie Losquittungen und mehrere Schecks. Die Täter werden bald gefasst und zu fünf Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt.
  1672. 24.8.2000, Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, und die Oberbürgermeisterin Petra Roth vereinbaren im Römer, dass die Stadt Frankfurt dem Verein „Gesicht zeigen“, der sich bundesweit gegen Rechtsextremismus engagiert, beitritt. In der Mainmetropole soll es bald zu einer bedeutenden Aktion des Vereins mit prominenten Künstlern kommen.
  1673. 17.7.2000, „Re-Lachsen“ im Main ist das Ziel des städtischen Umweltamtes. Damit sich die Lachse endlich auch hier wieder wohl fühlen, bekommen die durchreisenden Fische bald Fischtreppen an den Staustufen Griesheim und Offenbach/M.
  1674. 1.8.1945, Erstausgabe der „Frankfurter Rundschau“, der ersten deutschen Tageszeitung, die von Deutschen in der amerikanischen Zone herausgegeben wird, veröffentlicht unter Lizenz Nr. 2 der Nachrichtenkontrolle der Militärregierung. [Lizenz Nr. 1 wird in der britischen Besatzungszone an die „Aachener Nachrichten“ vergeben.] Am Tag vor ihrem offiziellen Beginn erschien die „O-Nummer“ (Probenummer). Schriftleitung und Verlag der FR befindet sich in der Schillerstraße 19. Der siebenköpfige Herausgeberstab besteht aus: Emil Carlebach, Hans Etzkorn, Wilhelm Karl Gerst, Otto Grossmann, Wilhelm Knothe, Paul Rodemann und Arno Rudert. Gedruckt wird sie im Keller des einstigen Verlagsgebäudes der „Frankfurter Zeitung“. In einer „ehrenvollen Begrüßung“ der FR durch die Militärregierung heißt es: „Diese Erstausgabe der vierseitigen ‚Frankfurter Rundschau‘ stellt einen wichtigen Schritt in der Rehabilitierung Frankfurts dar.“ Zunächst erscheint die Zeitung zweimal wöchentlich, mittwochs und samstags, bald darauf dreimal in der Woche. Erst nach der Währungsreform kann die „Frankfurter Rundschau“ täglich erscheinen.
  1675. 5.8.1963, „Frankfurter Straßenbaukonferenz“ im Bundesverkehrsministerium mit Stadtrat Walter Möller (1920-1971). Aus den zahlreichen Straßenbauvorhaben, die der Generalverkehrsplan vorsieht, werden diejenigen herausgesucht, die möglichst bald verwirklicht werden sollen: die „stadtnahe Tangente“ über der Ginnheimer Höhe, die Wiesbadener Straße, zwei Abschnitte der Osttangente und die Friedberger Landstraße.
  1676. 26.1.1969, Etwa 150 Spanier versammeln sich am Opernplatz spontan zu einer Demonstration zum spanischen Generalkonsulat, protestieren gegen die jüngsten Maßnahmen des Franco-Regimes – Wiedereinführung der Pressezensur und Schließung von Universitäten – und stürmen ihre Landesvertretung, verlassen allerdings schon bald das Gebäude wieder. Gegen die spanische Bank in der Großen Gallusstraße werden Molotowcocktails geworfen, am Büro der spanischen Luftverkehrsgesellschaft „Iberia“ in der Kaiserstraße und am spanischen Reisebüro in der Münchener Straße werden die Fensterscheiben zertrümmert.
  1677. 19.5.1973, Fünf italienische Familien unter der Regie der „Unione Inquilini“, des italienischen Mieterkomitees, besetzen leer stehende Wohnungen in der Leipziger Straße 3, räumen diese aber bald wieder freiwillig.
  1678. 13.11.1981, Am Morgen wird im Bethmannpark im Nordend die Leiche einer 17jährigen körperbehinderten Frau entdeckt. Schon bald kann ein Verdächtiger verhaftet werden.
  1679. 14.4.1992, Das Museum für Moderne Kunst klagt über finanzielle Schwierigkeiten. Jean-Christophe Ammann will ein Stockwerk seines Hauses schließen, wenn es nicht bald eine Lösung gäbe.
  1680. 2.12.1995, Stadtdekan Klaus Greef weiht im Dom das Glockenquartett, das bald im Dachreiter der Karmeliterkirche hängen und das Große Stadtgeläut komplettieren wird.
  1681. 19.10.1996, In einem Waldstück im Taunus wird die Leiche des entführten Kaufmanns Abraham Jakub Fiszman (1956-1996) entdeckt. Unter dem dringenden Tatverdacht, den Immobilienhändler entführt und ermordet zu haben, werden schon bald zwei Männer verhaftet. Jakub Fiszman wird drei Tage später, am 22.10., auf dem Neuen Jüdischen Friedhof, Eckenheimer Landstraße, beigesetzt.
  1682. 6.10.1998–12.10.1998, 50. Internationale Frankfurter Buchmesse, eröffnet von Bundespräsident Roman Herzog. Schwerpunktland ist die Schweiz. Überraschungsgast ist der bald zehn Jahre in Verstecken lebende Schriftsteller Salman Rushdie, verfolgt von fanatischen Islamisten, die ihn mit dem Tode bedrohen. Im Congress Center der Messe bedankt er sich öffentlich für die weltweite Hilfe, die ihm in dieser Zeit zuteil wurde.
  1683. 10.3.1999, Augenärzte an der Frankfurter Universitätsklinik korrigieren die Sehschärfe jetzt mit Laserstrahlen. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten. Brillen und Kontaktlinsen für Kurzsichtige gehören bald der Vergangenheit an.
  1684. 1.1.2002, Der Euro ist da. Rund 10.000 Menschen feiern in der Silvesternacht vor der Europäischen Zentralbank die neue Währung. Den ganzen Tag stehen Menschen Schlange vor den Automaten und in ausnahmsweise geöffneten Banken und Sparkassen, um sich mit € zu versorgen. Der reibungslose Start mit dem neuen Bargeld ruft auch Wortschöpfer auf den Plan. Von Euphorie ist jetzt die Rede. Aber schon bald wird ein ganz anderes Wort die Schlagzeilen beherrschen: der Teuro.
  1685. 9.7.2003, Frankfurt am Main und Dresden bekunden ihre Absicht, bald mit dem amerikanischen Star-Choreographen William Forsythe Verhandlungen über eine neue Ballettkompanie aufzunehmen.
  1686. 2.2.2005, Oberbürgermeisterin Petra Roth und der Generaldirektor der Stadtverwaltung von Dubai unterzeichnen in der arabischen Metropole eine Absichterklärung, wonach Dubai bald die 14. Partnerstadt von Frankfurt am Main werden könnte.
  1687. 19.12.2005, Die Auseinandersetzung um den Strompreis für 340.000 Haushalte in Frankfurt am Main hält an. Trotz der ablehnenden Entscheidung des hessischen Wirtschaftsministers Alois Rhiel hält der städtische Energieversorger Mainova an seinem Antrag fest, den Stromtarif bald um 7,12 Prozent zu erhöhen.
  1688. 3.4.2006, Der Ästhetik-Professor Bazon Brock und etwa 40 Mitdemonstranten durchqueren mit Müllwagen, Baldachin und Megafon die Innenstadt und fordern einen „Müll-Kult“.
  1689. 26.5.1918, Tod des Journalisten Robert Baldauf, seit 1904 Redakteur am Feuilleton der „Frankfurter Zeitung“.
  1690. 8.10.1950, Der Zentralvorstand des Bundes der Flieger- und Währungsgeschädigten fordert auf einer Pressekonferenz die Herabsetzung der Besatzungskosten, Berücksichtigung der Währungs- und Sachgeschädigten beim Lastenausgleich, die Wiederherstellung der durch die Währungsreform zerstörten Staatsschuld zugunsten der Geschädigten und baldige Festsetzung der Entschädigungsquoten.
  1691. 9.11.1965, Professor Walter Rüegg übernimmt die Amtskette des Rektors der Johann Wolfgang Goethe-Universität von Professor Wolfgang Franz. Franz (1905-1996) fordert in seiner Rede eine baldige Entscheidung über das Neubauprojekt der Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät am Niederurseler Hang.
  1692. 1.7.1948, Die alliierten Militärgouverneure der drei Westzonen, General Lucius D. Clay, General Brian Robertson und General Pierre König, überreichen den elf westdeutschen Ministerpräsidenten in Frankfurt am Main die „Dokumente zur künftigen politischen Entwicklung Deutschlands“, besser bekannt als „Frankfurter Dokumente“ (Londoner Erklärung). Dokument I der „Frankfurter Dokumente“ regelt den verfassungsrechtlichen Rahmen, Dokument II die Ländergrenzen und Dokument III die Grundsätze eines Besatzungsstatuts. Durch diese Dokumente werden die Ministerpräsidenten ermächtigt, baldmöglichst eine „Verfassungsgebende Versammlung“ einzuberufen. Diese erhält den Auftrag, eine „demokratische Verfassung auszuarbeiten, die für die beteiligten Länder eine Regierungsform des föderalistischen Typus schafft.“
  1693. 10.2.1994, Ein 91jähriger Mann verbrennt in seiner Wohnung in der Oberräder Balduinstraße 75.
  1694. 7.5.1937, Reichsjugendführer Baldur von Schirach besucht die Mainstadt, hält im Schumann-Theater vor führenden HJ-Funktionären eine Ansprachen und weiht im Kaisersaal des Römers NS-Fahnen.
  1695. 9.2.1934, Konzert der Berliner Opernsängerin, Schwester des Reichsjugendführers Baldur von Schirach, Rosalind von Schirach im Saalbau, zugunsten der Frankfurter Studentenschaft.
  1696. 7.2.1934, Erste gemeinsame Versammlung der Evangelischen Jugend und der Hitlerjugend vor der im Dezember 1933 zwischen dem evangelischen Reichsbischof Ludwig Müller und dem Reichsjugendführer Baldur von Schirach beschlossenen Eingliederung der evangelischen Jugendverbände in die HJ.
  1697. 25.8.1938–28.8.1938, Deutsche Jugendmeisterschaften der HJ im Frankfurter Sportfeld mit der feierlichen Verpflichtung der Wettkämpfer im Saalbau. Erstmals werden die von der Reichsjugendführung neu eingeführten Jugendgeräte verwendet. Gauleiter Jakob Sprenger ruft die Bevölkerung aus diesem Anlass auf, die Häuser zu beflaggen. Zum Abschluss der Jugendmeisterschaften findet auf dem Sportfeld eine politische Kundgebung samt Aufmarsch der 2.000 Wettkämpfer und die Siegerehrung mit Reichsjugendführer Baldur von Schirach statt.
  1698. 10.2.1918, Tagung des Baldurbundes im Savoy-Hotel.
  1699. 5.5.1988, Unter Leitung von Gerald L. Baliles, Gouverneur des US-Bundesstaates Virginia, besucht eine amerikanische Wirtschaftsdelegation die Mainstadt und wird vom Magistrat im Römer offiziell empfangen.
  1700. 11.11.1912, Wohltätigkeitsveranstaltung im Palmengarten zu Gunsten der Verwundeten der auf dem Balkan Krieg führenden Mächte unter dem Protektorat Ihrer Königlichen Hoheit, Prinzessin Margarethe von Preußen.
  1701. 2.11.1938–10.12.1938, Zweite Gastspielreise der Frankfurter Oper in Richtung Balkan (Bulgarien, Rumänien, Griechenland). Fortgesetzt wird die Reise in Griechenland (Athen).
  1702. 5.3.1940, Beginn der dritten Auslandsgastspielreise der Frankfurter Oper seit Kriegsbeginn. Diese Reise führt nach Belgrad (05.-12.03.) und Sofia (14.-19.03.), wo Aufführungen von Richard Wagners Oper „Der Ring der Nibelungen“ und von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ sowie ein Symphoniekonzert zugunsten der armen Bevölkerung von Sofia unter der Leitung des Dirigenten Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main sowie Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis 1944), auf dem Programm stehen. Zum insgesamt vierten Mal begibt sich damit die Frankfurter Oper zu einer Gastspielreise auf den Balkan.
  1703. 15.9.1979, Bei einem politisch motivierten Streit zwischen Jugoslawen wird in dem Lokal „Balkan-Grill“ ein 37jähriger Mann erschossen. Am nächsten Morgen geht das Restaurant durch Brandstiftung in Flammen auf.
  1704. 12.11.1995, Der älteste Chor auf dem Balkan, der Chor des Belgrader Patriarchats, gastiert in der Christuskirche am Beethovenplatz.
  1705. 11.11.2004, Frankfurts Fastnacht wird multikulturell: Ein Prinz aus der arabischen Welt trifft eine Prinzessin vom Balkan. Prinzessin Sonja I. und Prinz Iyad I. heißt das neue Prinzenpaaar.
  1706. 1.12.1938, Dem Generalintendant der Städtischen Bühnen, Hans Meissner (1896-1958), wird in Athen für seine Verdienste um das Balkangastspiel der Frankfurter Oper mit dem großen Offiziersorden des Königs von Griechenland ausgezeichnet. Generalmusikdirektor Franz Konwitschny (1901-1962) erhält das Kommandeurskreuz des großen Offiziersordens des Königs von Griechenland.
  1707. 28.11.1912, Vortrag des bekannten Berliner Publizisten Maximilian Harden im Saalbau über den „Balkankampf“.
  1708. 14.1.1913, Vortrag von Prof. Ludwig Quidde (München) im Saal des Kaufmännischen Vereins über das Thema „Der Balkankrieg und die Friedensbewegung“, veranstaltet vom Frankfurter Friedensverein.
  1709. 5.12.1938–6.12.1938, Im Rahmen ihrer Balkanreise finden die letzten beiden Vorstellungen der Frankfurter Oper in der Oper Athen statt („Siegfried“ und „Figaros Hochzeit“).
  1710. 10.12.1938, Die Frankfurter Oper kehrt von ihrer mehrwöchigen Balkanreise nach Frankfurt am Main zurück. Im Wartesaal des Hauptbahnhofes werden sie offiziell von Oberbürgermeister Friedrich Krebs begrüßt.
  1711. 23.4.1956, Eröffnung des Fernmeldehochhauses an der Großen Eschenheimer Straße, auf dem ehemaligen Gelände des Palais der Fürsten Thurn und Taxis, durch den Bundespostminister Dr. Siegfried Balke und Hessens Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn.
  1712. 31.5.1958–8.6.1958, Achema 1958 - Zwölfte Ausstellungstagung für chemisches Apparatewesen. Mehr als 8000 Chemiker, Physiker, Techniker aus 55 Staaten nehmen an der größten Apparate-Ausstellung der Welt teil. In Gegenwart des Bundesministers für Atomenergie und Wasserwirtschaft, Siegfried Balke, des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn, von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann und weiteren 2000 Persönlichkeiten der Wissenschaft und Technik, der Diplomatie, der Wirtschaft und Verwaltung eröffnet Professor Karl Winnacker (Höchst), Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen (Dechema), die Veranstaltung.
  1713. 9.6.1959–12.6.1959, 100jähriges Jubiläum des Deutschen Vereins von Gas- und Wasserfachmännern (DVGW). Frankfurt am Main ist Sitz der Hauptgeschäftsführung dieser Organisation. Begangen wird das Jubiläum mit einer Festsitzung im Großen Haus. In seiner Begrüßungsansprache gibt Direktor Herbert Schelberger, der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Gas- und Wasserwerke und Vorstandsmitglied des Vereins von Gas- und Wasserfachmännern, einen Überblick über die 100jährige Geschichte der Organisation. Unter den zahlreichen Ehrengästen sind auch Vertreter der Bundes- und Landesregierung, der verschiedenen deutschen Behörden und Fachvereinigungen sowie Delegierte zahlreicher ausländischer Fachvereinigungen aus Belgien, Dänemark, Frankreich, England, Holland, Italien, Schweden, Österreich und der Schweiz anwesend. Für die Stadt Frankfurt überbringt Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann, für die Bundesregierung Minister Siegfried Balke und für die hessische Regierung Minister Gustav Hacker die Glückwünsche zur Jubiläumstagung. Den Festvortrag hält Dr.-Ing. e. h. Diplomingenieur Walther Wunsch, der Vorsitzende des Deutschen Vereins von Gas- und Wasserfachmännern.
  1714. 17.3.1899, Infolge eines Arbeitsunfalls beim Abbruch des Hessischen Palais stürzt ein Dachdecker aus Sachsenhausen mit einem Balken in die Tiefe und erleidet dabei tödliche Verletzungen.
  1715. 8.2.1934, In der Neuen Kräme 7, dem Gebäude des Städtischen Fürsorgeamtes, Abteilung Jugendpflege, entsteht ein umfangreicher Balkenbrand infolge der Überhitzung eines Ofens, den die Feuerwehr in mühevoller Arbeit löscht.
  1716. 1.5.1933, „Tag der nationalen Arbeit“. Staatlich vorgegebener Feiertag der deutschen Volksgemeinschaft. 30.000 Menschen finden sich auf dem Römerberg zu einem Platzkonzert der SA ein. Oberbürgermeister Friedrich Krebs verkündet vom Balkon des Römers: „Überwindung von Klassenhass und Klassendünkel.“ Sämtliche Kirchen läuten danach eine Stunde lang. Auf allen großen Plätzen der Stadt finden sich Mitarbeiter von Behörden und Betrieben ein. Die Abschlusskundgebung mit 180.000 Menschen findet im Ostpark statt. Übertragen wird eine Rede Adolf Hitlers, gefolgt von einem Riesenfeuerwerk. Die Gaupropagandaleitung der NSDAP stellt es jüdischen Eltern frei, ihre Kinder an den Schulfeiern am 1. Mai teilnehmen zu lassen oder sie zu Hause zu behalten.
  1717. 11.3.1933, Kommunalwahlkundgebung der NSDAP auf dem Römerberg. Noch kann Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) verhindern, dass die Nationalsozialisten vom Balkon des Römers zur Bevölkerung sprechen.
  1718. 13.11.1925, Reichspräsident Paul von Hindenburg wird im Rahmen seines ersten offiziellen Besuchs der Mainstadt auf dem Balkon des Römers von der Bevölkerung begrüßt.
  1719. 17.1.1919, Demonstration der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ (USPD) von der Kaiserstraße nach der Zeil. Vom Balkon des Café Weidmann an der Konstablerwache hält Robert Dissmann (1878-1926), Stadtverordneter und führender Kopf der Frankfurter USPD, eine Ansprache.
  1720. 23.12.1939, Am Nachmittag ist zum ersten Mal das neue Glockenspiel auf dem Turm der alten Nikolaikirche zu bewundern. Es ist von der Glockengießerei Schilling in Apolda hergestellt worden. Oberbürgermeister Friedrich Krebs hört die Feierstunde auf dem Balkon des Römers.
  1721. 10.6.1940, Der Kriegseintritt des verbündeten Italiens löst auch in Frankfurt am Main anhaltenden Jubel aus. Vor den in großer Zahl herbeigeströmten Angehörigen der Frankfurter italienischen Kolonie und den zahlreichen deutschen Gästen überträgt ein Lautsprecherwagen im Garten des italienischen Generalkonsulats die Rede Benito Mussolinis. Der Frankfurter kgl. Italienische Generalkonsul, Graf Giuseppe Serpi, Gauleiter Jakob Sprenger und SA-Obergruppenführer Hessen, Adolf Heinz Beckerle (1902-1976), treten auf den Balkon der Casa d’Italia hinaus und sprechen zur Bevölkerung. Mit anhaltenden Beifallsäußerungen und dem gemeinsamen Gesang der italienischen und deutschen Nationalhymnen klingt die deutsch-italienische Freundschaftskundgebung aus.
  1722. 23.6.1970, Triumphaler Empfang der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, die während der Fußballweltmeisterschaft in Mexiko den dritten Platz erreichen konnte, auf dem Rathaus-Balkon.
  1723. 11.6.1931, Ein Nationalsozialist wirft aus Protest gegen den im Roxy-Palast gezeigten Film „Im Westen nichts Neues“, nach dem Roman von Erich Maria Remarque, eine Handgranate über die belebte Große Friedberger Straße auf einem Balkon des Roxy-Filmpalastes, die ins Foyer fällt und dort explodiert. Die erschrockenen Besucher verlassen panikartig das Lichtspieltheater. Verletzt wird niemand. Aufgeklärt wird die Tat 1932: Geplant wurde sie von maßgeblichen SA-Führern. Ein 29jähriger Arbeitsloser erhält für seinen Anschlag mit dem Bleirohr eineinhalb Jahre Gefängnis, der arbeitslose Maler, der die Handgranate geworfen hat, dreieinhalb Jahre Zuchthaus. Wieder kommt es zu Protestaktionen jungendlicher Kommunisten, in der Töngesgasse wird eine Barrikade errichtet. Ein starkes Polizeiaufgebot stellt die Ruhe wieder her.
  1724. 18.5.1923, 75-Jahr-Feier zur Erinnerung an die erste deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche - die Begrüßungsfeier findet im Kaisersaal des Römers statt. Hierzu wird eine offizielle Gedenkschrift veröffentlicht und eine historische Ausstellung im Römer präsentiert. An dieser Gedenkveranstaltung nehmen auch Vertreter der österreichischen parlamentarischen Parteien teil, darunter Staatskanzler a. D. Karl Renner. Für sie findet am Vortag ein offizieller Empfang im Kurfürstenzimmer des Rathauses in Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) statt. Insgesamt reist eine verhältnismäßig große Zahl direkter Nachkommen der Parlamentarier der ersten deutschen Nationalversammlung aus diesem Anlass in die Mainstadt. Reichspräsident Friedrich Ebert hält in der Paulskirche eine Ansprache. Die eigentliche Festrede hält der Soziologe und Nationalökonom Prof. Alfred Weber (Heidelberg). Die höheren Klassen der Frankfurter Schulen versammeln sich im Schauspielhaus und Opernhaus, eine allgemeine Feier findet auf dem Römerberg statt, eingeleitet durch einen Bläserchor von der Galerie der Nikolaikirche; am Abend formiert sich ein Fackelzug von der Friedberger Anlage über die Zeil und die Goethestraße zum Opernplatz, wo Reichspräsident Ebert vom Balkon des Opernhauses den Fackelzug entgegennimmt. Danach bewegt sich der Zug durch die Anlagen zur Taunusstraße, wo die Fackeln auf einem abgesperrten Platz niedergelegt werden.
  1725. 30.11.1978, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt einen 48jährigen Verkäufer zu sechs Monaten Freiheitsstrafe, weil er in der Walpurgisnacht zum 1. Mai 1977 mit Blumentöpfen vom Balkon seines Hauses nach Demonstrantinnen geworfen und dabei eine 27jährige Journalistin schwer verletzt hat.
  1726. 28.7.1989, Ein 73jähriger Mann stürzt aus mehr als 10 Metern Höhe vom Balkon seiner Wohnung auf den Gehweg der Mörfelder Landstraße und verletzt sich dabei tödlich.
  1727. 20.2.1991, Ein 65jähriger Rentner begeht durch Sprung vom Balkon seiner Wohnung in der Coventrystraße im Stadtteil Nied Selbsttod.
  1728. 10.8.1991, Mehrere Demonstranten stürmen den Balkon des Römer und entrollen dort Transparente, auf denen sie die Zusammenlegung der inhaftierten RAF-Mitglieder fordern. Die Polizei nimmt die Besetzer vorläufig fest.
  1729. 17.3.2002, Im Stadtteil Sossenheim schießt ein Mann von seinem Balkon aus mit einem Luftgewehr auf spielende Kinder, von denen er sich gestört fühlt.
  1730. 20.11.2005, Am späten Abend stürzt eine Frau nach einem Ehestreit von einem Balkon im vierten Stock des Hauses Seehofstraße 8 in Sachsenhausen und erliegt ihren schweren Verletzungen.
  1731. 22.12.1997, Bei einem Balkonbrand eines Wohnhochhauses in der Thudichumstraße 18-22 im Stadtteil Rödelheim entsteht ein geschätzter Schaden von 1000.000.- DM.
  1732. 30.12.2003, Ein Knallkörper löst einen Balkonbrand in einem Wohnhaus an der Ginnheimer Landstrasse aus und verursacht einen geschätzten Sachschaden von 20.000.- €.
  1733. 22.2.1993, Umweltkatastrophe: Bei einem Störfall im Werk Griesheim der Hoechst AG tritt in der Nacht der Stoff „o-Nitroanisol“ aus und schlägt sich in Schwanheim auf Boden, Pflanzen, Gebäude und Fahrzeuge nieder. Umweltdezernent Tom Koenigs wirft der Hoechst AG vor, Polizei und Feuerwehr nicht rechtzeitig informiert zu haben. Dutzende Menschen melden sich mit Atembeschwerden oder Hautreizungen. Umweltminister Joseph Fischer legt die Anlage still. Feuerwehrleute und Hoechst-Mitarbeiter reinigen Spielgeräte, Laternenmasten und Straßenschilder, Balkone und Fenster. Der Boden in den Kleingärten wird abgetragen.
  1734. 1.1.2005, In der Silvesternacht muss die Berufsfeuerwehr rund 60mal ausrücken, meist um kleine Brände in Mülltonnen und auf Balkonen zu löschen. Der Rettungsdienst wird 130mal angefordert. Doch insgesamt werden ungewöhnlich wenige Personen durch Feuerwerkskörper verletzt, so ein Feuerwehrsprecher.
  1735. 1.1.2002, Mehrere Müllcontainer und ein Pkw stehen in Flammen, Feuerwerkskörper schlagen auf Balkons ein und setzen Mobiliar in Brand. Die Frankfurter Berufsfeuerwehr muss zu insgesamt 50 Einsätzen ausrücken. Dramatisch verläuft der folgenschwerste Einsatz bei einem Brand im Wohnhochhaus Ben-Gurion-Ring 34. Durch Feuerwerkskörper entsteht ein Wohnungsbrand, der sich rasch ausbreitet. Sechs Hausbewohner erleiden Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 160.000 € geschätzt.
  1736. 15.11.1956, In Frankfurt am Main beendet der indische Minister für Information und Rundfunkwesen, Dr. Balkrishna Vishwanath Keskar, eine mehrtägige Deutschlandreise und besichtigt die technischen Einrichtungen des Hessischen Rundfunks.
  1737. 9.2.1937, Staatsschauspieler Heinrich George, Hauptdarsteller im Film „Ball im Metropole“, ist anlässlich der Premiere im Lichtspieltheater „Gloria“, Kaiserstraße, persönlich anwesend.
  1738. 7.12.1935, Ball der Deutschen Gesellschaft für Gartenkultur im Palmengarten.
  1739. 3.3.1935, Fastnachtssonntag: Proklamation des Karnevalprinzen Ukri I. und der Prinzessin Marianne im Volksbildungsheim samt großer Fremdensitzung mit anschließendem Ball des Frankfurter Karnevalbundes.
  1740. 28.5.1932–31.5.1932, Kongress der Edelvagabunden unter der Leitung des Schriftstellers und Frankfurter Originals Karl Wassmann (1885-1941), mit einem Fackelzug, einem Kongress im Zoologischen Garten, einer Dampferfahrt nach Rüdesheim, einem Ball im „Handelshof“ und einer Goethefeier.
  1741. 19.1.1929, Großer Zoo-Masken-Ball.
  1742. 12.1.1929, „Prinzen-Ball“: Inthronisation des Prinzen Karneval Ulko I. des Großen Rates des Frankfurter Karnevalszuges 1929 mit anschließendem Hofball im Festsaal von Groß-Frankfurt. Das Plakat für den Prinzenball stammt von der Frankfurter Malerin Lina von Schauroth (1874-1970).
  1743. 5.1.1929, Gartenbau-Ball im Palmengarten.
  1744. 24.3.1928, Großer Gesellschaftsabend mit anschließendem Ball des Frankfurter Automobil-Club e. V. im Hotel „Frankfurter Hof“ – zum ersten Mal nach dem Ersten Weltkrieg.
  1745. 26.9.1926, Feier (samt Ball) anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vergnügungs-Clubs „Olympia“ im großen Saal des Volksbildungsheims.
  1746. 17.1.1925, „Timbuktu-Ball“ im Zoologischen Garten unter dem Motto „Stapellauf der Timbuktu im Zoo“, veranstaltet von der Bühnengenossenschaft Frankfurt und dem Frankfurter Künstlerbund.
  1747. 18.3.1922, Ball der Filmindustrie im Palmengarten.
  1748. 29.1.1920, Festveranstaltung im Rahmen der „Palästina-Aufbau-Woche“ im Palmengarten mit Ball, Bazar, Tombola und Kabarett.
  1749. 18.3.1911, Akademischer Festakt und Ball anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Frankfurter Männergesangverein e. V.“ im Saalbau.
  1750. 7.10.2000–8.10.2000, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Frankfurter Konditoren-Innung mit einem Empfang im Römer und einem Ball im Palmengarten.
  1751. 30.3.2000, Der Vorstand der Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) entscheidet, den Ball des Sports ab 2002 nach Frankfurt am Main zu vergeben. Gastgeber wird die Messegesellschaft.
  1752. 11.2.1939, Ball im Opernhaus unter dem Motto „Aufforderung zum Tanz“.
  1753. 12.2.1949, Radio- und Elektro-Ball des Radiofachverbandes Hessen e. V. und der Elektro-Innung in Frankfurt am Main im Ratskeller und den Römerhallen.
  1754. 14.2.1949, Erster Internationaler Mode-Ball nach dem Zweiten Weltkrieg im Palmengarten.
  1755. 11.11.1950, Der Schweizer Tenor Vico Torriani singt auf dem Ball der Eintracht Frankfurt in der Hauptgaststätte der Festhalle.
  1756. 22.4.1951, Ball des Automobilclubs von Deutschland (A. v. D.) im Palmengarten.
  1757. 19.1.1952, Erster Ball der Pelze nach dem Zweiten Weltkrieg in der Kongreßhalle.
  1758. 15.11.1952, Zweites Internationales Amateur-Tanzturnier in Verbindung mit einem festlichen Ball in der Kongreßhalle auf dem Messegelände.
  1759. 30.11.1953, Festakt anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Frankfurter Sektion des „Internationalen Genfer Verbandes der Hotel- und Gaststätten-Angestellten, Landesverband Deutschland e. V.“ im Kuppelsaal der Hauptbahnhofgaststätte und gastronomischer Ball im Ratskeller.
  1760. 24.2.1954, Skandal im Palmengarten: die „Non-Stop-Revue 1954, Gesellschaftsabend mit Ball“ platzt, nachdem die beiden Veranstalter mit der Kasse verschwunden sind. Bereits einen Tag später werden sie in Frankfurt am Main festgenommen.
  1761. 27.5.1955–30.5.1955, Drittes Deutsches Jazz-Festival im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten mit einem Jazz-Band-Ball im Volksbildungsheim.
  1762. 3.11.1956, Abschlussfeier mit Großem Ball anlässlich des 50jährigen Jubiläums des RC Griesheim 06.
  1763. 25.5.1957, „Ball der Luftfahrt“ im Palmengarten mit Heinz Rühmann, dazu weitere Stars von Funk, Film, Bühne und Ballett und das Tanzorchester des Hessischen Rundfunks.
  1764. 28.11.1959, Jubiläums- und Deutscher Meisterschafts-Ball der Sportgemeinde Eintracht in der Kongreßhalle.
  1765. 12.2.1960, Ball der Frankfurter Sportpresse mit Willy Berking und der US-High-School-Band.
  1766. 5.11.1960, Konzert und Ball anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Gesangvereins Katholischer Männerchor in der Turnhalle der Turngemeinschaft Niederrad, Goldsteinstraße 33.
  1767. 30.9.1961, Jubiläums-Ball anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Turn- und Fechtgemeinde „Eintracht“ im Zoo-Gesellschaftshaus als Höhepunkt der diesjährigen Festveranstaltungen.
  1768. 30.3.1963, Jazz-Ball anlässlich des zweijährigen Jubiläums des Mainstream-Jazzclubs Frankfurt im Rathaus-Kasino.
  1769. 30.1.1970, „Ball des Sports 70“ der Stiftung Deutsche Sporthilfe in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1770. 12.2.1971, „Ball des Sports“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1771. 14.1.1972, „Ball des Sports“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1772. 9.2.1974, „Ball des Sports“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1773. 9.6.1894–11.6.1894, Feierlichkeiten (Fackelzug, Kommers, Waldfest, Standartenweihe, Ball und Volksvergnügen) anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtteil Schwanheim.
  1774. 3.2.1899–4.2.1899, Festkommers und Ball anlässlich des fünften Verbandstages deutscher Kunstgewerbeschülervereine im „Storch“ und in der „Alemannia“.
  1775. 31.1.1976, „Ball des Sports“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1776. 4.2.1977, Ball der Frankfurter Sportpresse in der Festhalle.
  1777. 19.3.1977, Erster Ball der Frankfurter Sportstiftung in der Kongresshalle.
  1778. 19.5.1977–23.5.1977, 88. Jahrestagung des Deutschen Guttempler-Ordens mit einem alkoholfreien Ball im Zoo-Gesellschaftshaus.
  1779. 31.12.1977, 50. Ball „Nacht ohne Sorgen“ des Vokalquartetts „Lyra“ 1921 im Volksbildungsheim (seit 1950).
  1780. 28.1.1978, „Ball der Tschechen“ im Restaurant „Graf Zeppelin“ auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  1781. 14.3.1981, „Ball der Köche“ im Zoo-Gesellschaftshaus.
  1782. 15.11.1985, Sportpresse-Ball ’85 des Vereins Frankfurter Sportpresse e. V. in der Alten Oper.
  1783. 24.9.1988, „Ball der Vereine“ anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Vereinsrings Zeilsheim.
  1784. 29.4.1989, Konzert der „Jazzband Ball Orchestra Krakau“ in der Alten Oper.
  1785. 20.10.1989, „Frankfurter Sportpresse-Ball“ in der Alten Oper.
  1786. 15.10.1994, Erster Frankfurter Tango-Ball im Volksbildungsheim.
  1787. 28.10.1995, Sportpresse-Ball in der Alten Oper mit Udo Jürgens.
  1788. 12.10.1996, „Sportpresse-Ball“ in der Alten Oper.
  1789. 25.10.1997, Frankfurter Sportpresse-Ball in der Alten Oper.
  1790. 3.3.1999–19.9.1999, Ausstellung „Frankfurt am Ball - Eintracht und FSV - 100 Jahre Fußballgeschichte 1899-1999“ im Historischen Museum.
  1791. 10.11.2001, Deutscher Sportpresse-Ball 2001 in der Alten Oper.
  1792. 2.2.2002, Der „Ball des Sports“ findet zum ersten Mal nach Jahren wieder in der Festhalle statt.
  1793. 1.2.2003, „Ball des Sports“ in der Festhalle.
  1794. 7.2.2004, Ball des Sports in der Festhalle.
  1795. 5.2.2005, 35. „Ball des Sports“ in der Frankfurter Festhalle. Eine seltene Briefmarke mit dem Konterfei des Altkanzlers Konrad Adenauer gehört zu den attraktivsten Preisen der Tombola.
  1796. 15.7.2005, Die Stiftung Deutsche Sporthilfe beschließt, nach Jahren in Frankfurt am Main, den „Ball des Sportes“ künftig in Wiesbaden auszurichten.
  1797. 29.10.2005, Deutscher Sportpresse-Ball in der Alten Oper.
  1798. 5.2.2006, „Ball des Sports“ in der Festhalle. Vorläufig letzte der traditionsreichen Benefizveranstaltungen in Frankfurt am Main.
  1799. 21.10.2006, Erster Wiener Ball in Frankfurt am Main im Hotel „Frankfurter Hof“ – ein Programmteil der Österreich gewidmeten Kulturtage der Europäischen Zentralbank.
  1800. 10.6.1931, Lieder-, Balladen- und Arien-Abend des Frankfurter Baritonist Arthur Holl im Saalbau.
  1801. 10.12.1930, Lieder - Balladen - Arien mit Werner Wuthinor im Saalbau.
  1802. 11.12.1929, Lieder- und Balladen-Abend mit dem Ersten Heldenbariton der Hamburger Oper, Rudolf Bockelmann.
  1803. 14.1.1922, Balladen- und Arienabend mit dem Konzert- und Opernsänger Heinrich Schlusnus, Kammersänger an der Staatsoper in Berlin, im Saalbau.
  1804. 27.4.1931, „Deutsche Lieder und Balladen“ mit Robert Kothe zur Laute in der Loge zur Einigkeit.
  1805. 13.1.1913, Lieder- und Balladen-Abend mit Dr. Hermann Brause in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  1806. 1.11.1910, Lieder- und Balladen-Abend mit Maximilian Troitzsch im Saalbau.
  1807. 4.1.1905, Balladen- und Romanzenabend der Freien literarischen Gesellschaft in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  1808. 24.11.1902, Lieder- und Balladen-Abend mit Ludwig Strakosch im Saalbau.
  1809. 15.2.1939, Balladen- und Rhapsodien-Abend mit Josef Pembaur im Saalbau.
  1810. 11.7.1944, Balladenabend der Städtischen Bühnen im Theater im Reichssender Frankfurt am Main unter dem Motto „Deutsche Balladen in Dichtung und Musik“, in der Künstler und Künstlerinnen der Oper und des Schauspiels mitwirken.
  1811. 17.3.1948, Rezitationsabend „Balladen und Märchen“ mit Olaf Eibenschütz im Ärztehaus.
  1812. 28.9.1960, Gastspiel von Klaus Kinski im Festsaal des Zoo-Gesellschaftshauses; er liest Gedichte, Balladen und Prosa von Villon, Rimbaud, Schiller, Oscar Wilde und Kurt Tucholsky.
  1813. 14.10.1961, Vortragsabend von Oskar Werner mit Balladen von Goethe und Schiller im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  1814. 7.9.1965, Konzert mit jiddischen Liedern und Balladen der Sängerin Elsbeth Janda im Amerikahaus.
  1815. 21.11.1899, Lieder- und Balladen-Abend mit dem Kammersänger Karl Mayer im Saalbau.
  1816. 13.12.1982, Konzert mit polnischen Liedern und Balladen in der Alten Oper.
  1817. 14.1.1992, Lieder und Balladen von Franz Schubert mit Hermann Prey und Franz Deutsch in der Alten Oper.
  1818. 19.3.1919, Lieder- und Balladenabend mit dem Münchner Kammersänger Max Krauss (Bariton) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  1819. 14.6.1917, Deutscher Balladenabend des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins in der Stadthalle – „zum Besten der U-Boot-Spende“.
  1820. 2.11.1915, Lieder- und Balladenabend mit Hermann Gura und Lou Siewert im Saalbau.
  1821. 7.11.1907, Lieder- und Balladenabend mit Julius Muhr im Saalbau.
  1822. 12.8.1944, Balladenabend: Abschiedsabend des Schauspielers Hermann Schomberg (1907-1975), seit 1934 Mitglied des Ensembles am Schauspiel Frankfurt, 1938 Ehrung mit dem Römerbergring der Stadt Frankfurt am Main, im Vereinshaus Westend, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“.
  1823. 24.10.1898, Lieder- und Balladenabend mit Karl Mayer, Kammersänger aus Schwerin.
  1824. 27.10.1983, Lieder- und Balladenabend mit dem Kammersänger Hermann Prey in der Alten Oper.
  1825. 18.2.1994, Frankreichs Premierminister Edouard Balladur und Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl sprechen am Vorabend der Eröffnung der Weltmesse „Ambiente“ in der Alten Oper.
  1826. 31.12.2011, Das am 1. Januar 2002 aus der Taufe gehobene Projekt „ballance Hessen“, mit der Intention „für eine friedliche Fußball-Weltmeisterschaft 2006“, wird eingestellt.
  1827. 2.3.1889, Großes Festspiel mit darauffolgendem Balle anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Schuler’schen Männerchores“ im Saalbau.
  1828. 21.6.1987, Bei einem morgendlichen Brand auf dem Gelände der Firma Mandausch im Ostend werden rund 250 Tonnen zu Ballen gepresster Datenbögen vernichtet. Der Schaden beträgt 100.000.- DM.
  1829. 21.9.1935, 75. Todestag des Malers, Radierers und Lithografen Karl Ballenberger (1801-1860), Anhänger der Nazarener.
  1830. 18.4.2000–27.4.2000, Gastspiel des spanischen Tanztheaters „Ballet Teatro Espanõl“ mit „Carmen“ in der Alten Oper.
  1831. 4.5.1957–5.5.1957, Gastspiel des Ballet des Etoiles de Paris de Jean Laurent et Maurice Béjart im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1832. 8.11.1957–9.11.1957, Gastspiel des Grand Ballet du Marquis de Cuevas im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1833. 10.1.1959, Gastspiel des „Ballet des Etoiles de Paris“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1834. 1.4.1961, Gastspiel des „Het Nederlands Ballet“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1835. 25.9.1962–26.9.1962, Galavorstellungen des „New York City Ballet“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1836. 19.10.1963, Gastspiel des London Festival Ballet im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1837. 9.6.1965, Gastspiel des niederländischen Tanztheaters „Dutch-Ballet-Theatre“ in der Oper.
  1838. 27.1.1966, Gastspiel des „Ballet National de France“ im Volksbildungsheim.
  1839. 30.6.1971, Gastspiel des American Classical Ballet im Schauspiel.
  1840. 19.1.1972, Gastspiel des „Ballet-Théatre Contemporain“ im Schauspiel.
  1841. 16.3.1977, Gastspiel des Sadler’s Wells Royal Ballet London in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1842. 17.5.1978–18.5.1978, Gastspiel des „National Ballet of Canada“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1843. 19.9.1979, Gastspiel der australischen Kindertanzgruppe „Australian Ballet Comique Melbourne“ in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  1844. 12.11.1979, Gastspiel des „Ballet Nacional de Cuba“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1845. 19.5.1981–20.5.1981, Gastspiel des „National Ballet of Canada“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1846. 4.11.1982, Gastspiel des „Canada Royal Winnipeg Ballet“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1847. 19.2.1984–20.2.1984, Gastspiel des Straßburger „Ballet du Rhin“ in der Alten Oper.
  1848. 29.3.1985–30.3.1985, Gastspiel des Ballet Antonio Gades mit „Carmen“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1849. 17.4.1985, Gastspiel des Het Nationale Ballet Amsterdam in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1850. 1.3.1986, Gastspiel des American Festival Dance Theatre – The Manhatten Ballet in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1851. 26.11.1986, Gastspiel des Choreographen Maurice Béjart mit seinem „Ballet du XXème Siècle“ in der Alten Oper.
  1852. 8.1.1989, Gastspiel des Ballet Classique de Paris mit „Der Nussknacker“ von Peter I. Tschaikowski in der Festhalle.
  1853. 15.1.1989–18.1.1989, Gastspiel des Ballet de Lausanne mit Choreographien von Maurice Béjart in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1854. 13.6.1989, Gastspiel des „National Ballet of Canada“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1855. 28.3.1990–29.3.1990, Gastspiel des Ballet National de Marseille in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1856. 25.10.1990–26.10.1990, Gastspiel des „Lyon Opera Ballet“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1857. 22.1.1991–23.1.1991, Gastspiel des Cullberg Ballet Stockholm in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1858. 13.2.1991–15.2.1991, Gastspiel des „Ballet de L’Opera de Paris“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1859. 18.12.1991–19.12.1991, Gastspiel des Ballet Argentino in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1860. 28.1.1992–29.1.1992, Gastspiel des „English National Ballet“ aus London in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1861. 5.3.1992–6.3.1992, Gastspiel des „Ballet Nacional de Espana“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1862. 3.11.1992–4.11.1992, Gastspiel des „Ballet National de Marseille“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1863. 20.7.1993–25.7.1993, Gastspiel des Royal Ballet aus London im Opernhaus am Theaterplatz.
  1864. 13.2.1994–15.2.1994, Gastspiel des „Béjart Ballet Lausanne“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1865. 8.6.1994, Gastspiel des “National Ballet of Canada” in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1866. 6.5.1995–7.5.1995, Gastspiel des Birmingham Royal Ballet und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1867. 26.2.1996–27.2.1996, Gastspiel des „Ballet National de Marseille Roland Petit“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1868. 23.9.1997, Gastspiel des „Royal Winnipeg Ballet“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1869. 25.2.1998–26.2.1998, Gastspiel des „Ballet Victor Ullate“, Madrid, in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1870. 13.11.1998–14.11.1998, Gastspiel des „Ballet Nacional de Espana“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1871. 19.6.2001–1.7.2001, Gastspiel des „Ballet Teatro Español“ mit dem Flamenco-Feuerwerk „Bolero“ in der Alten Oper.
  1872. 26.3.2002–7.4.2002, Gastspiel des „Ballet Teatro Español de Rafael Aguilar“ mit „Carmen“ in der Alten Oper.
  1873. 10.10.1949, Gastspiel von „Les Ballets des Champs Elysées Paris“ im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  1874. 20.1.1981–25.1.1981, Gastspiel Les Ballets – Trockadero de Monte Carlo Ballett im Theater am Turm.
  1875. 2.10.1990–3.10.1990, Gastspiel von Les Ballets de Monte-Carlo in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1876. 16.10.1933, Zur Wiedereröffnung des Schumann-Theaters gastiert das russische Tamara-Ballett von der Moskauer Staatsoper.
  1877. 10.10.1931–11.10.1931, Großes Winzerfest im Zoologischen Garten mit dem Ballett von Mitgliedern des Frankfurter Opernhauses.
  1878. 22.7.1912–28.7.1912, Nachwoche zum 17. Deutschen Bundes- und Goldenen Jubiläumsschießen (14.-21.07.): Festspiel. Aufführungen der Turner, Radfahrer und Athleten, Ballett, Japanische und italienische Nacht.
  1879. 6.10.2000, Gastspiel des Hamburg Ballett in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  1880. 7.10.1937, Eintägiges Gastspiel des „Ballett des Zaren“, das klassische Russische Hofopern-Ballett, im Schumann-Theater.
  1881. 16.4.1953, Einführungsabend anlässlich der ersten großen Ballett-Premiere der Städtischen Bühnen mit Igor Strawinskys „Petruschka“ und Werner Egks „Joan von Zarissa“ unter Leitung von Herbert Freund im Festsaal des Studentenhauses.
  1882. 22.9.1953–24.9.1953, Gastspiel des „American National Theatre Ballett“ aus New York bei den Städtischen Bühnen.
  1883. 8.11.1958, Gastspiel von Maurice Béjart mit seinem Ballett-Théatre de Paris im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1884. 2.5.1959, Gastspiel des American Festival Ballett im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1885. 6.10.1959–7.10.1959, Gastspiel mit Rosella Hightower und dem Cuevas-Ballett im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1886. 13.1.1962, Gastspiel der „Danseur Etoiles“, Ballett der Großen Oper Paris, im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1887. 24.6.1962, Gastspiel des Ballett des Etoiles de L’Opera de Paris im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1888. 21.3.1964, Gastspiel der „Etoiles“ vom Ballett der Pariser Oper, in der Frankfurter Oper.
  1889. 14.9.1968, Konzert der weltberühmten Tanzgruppe „Brasiliana 1968“ mit ihrem Ballett „Samba-Somna-Senoritas“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1890. 10.4.1970–11.4.1970, Gastspiel des „Ballett des XX. Jahrhunderts“, geleitet von Maurice Béjart, in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1891. 14.2.1971–17.2.1971, Erste Frankfurter Ballett-Tage der Städtischen Bühnen.
  1892. 2.5.1972–6.5.1972, Zweite Frankfurter Ballett-Tage in den Städtischen Bühnen.
  1893. 22.2.1973, Folkloreabend mit dem israelischen Ballett „Matzabarim“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  1894. 14.3.1973, Gastspiel des Flandern-Ballett Antwerpen in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1895. 1.11.1973, Gastspiel der Tokyo Ballett Company in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1896. 16.3.1974, Ursprünge, Varianten und neue Wege des Bolero, des Fandango und des Flamenco zeigt die spanische Choreographin Maria Angelica mit ihrem Ballett im Haus Dornbusch.
  1897. 21.4.1974, Premiere von Paul Hindemiths „Die vier Temperamente“ und von Peter Tschaikowskys „Serenade“ im Frankfurter Ballett.
  1898. 21.5.1975, Die Polizei schlägt über die Stränge: Demonstranten eines „Aktionskomitees für die Juden in der Sowjetunion“ vor der Jahrhunderthalle Hoechst, wo das sowjetische Moissejew-Ballett auftritt, werden jählings auseinander getrieben.
  1899. 3.10.1975, Gastspiel des „Corps de Ballett Monte Carlo“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1900. 24.4.1976, Ballett der Deutschen Oper Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1901. 6.1.1977, Gastspiel des „Ballett classique de Paris“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1902. 20.5.1977, Gastspiel des Ballett Folklorico de Mexico in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1903. 25.11.1977, Ravel-Ballett-Abend mit dem Ballett der Deutschen Oper Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1904. 4.1.1978, Gastspiel des Ballett Classique de Paris mit Tschaikowskys „Schwanensee“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1905. 31.12.1983, Ballett-Gala in der Alten Oper mit dem Frankfurter Ballettensemble.
  1906. 17.2.1984, Zum ersten Mal auf Deutschlandtournee: das „Israel-Ballett“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1907. 10.10.1984, Konzert des Ballett Nacional de Espana in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1908. 5.12.1984, Premiere des Tanzstücks „Artifact. Ballett in fünf Sätzen“ des neuen Ballettdirektors der Städtischen Bühnen, William Forsythe, in der Oper.
  1909. 9.3.1985–11.3.1985, Gastspiel des Bolschoi-Ballett Moskau in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1910. 26.3.1985–27.3.1985, Gastspiel des Staatlichen Budapester Ballett- und Folklore-Ensembles in der Alten Oper.
  1911. 20.11.1985–21.11.1985, „Carmen“ – Ballett von und mit Antonio Gades in der Inszenierung von Carlos Sauras in der Alten Oper.
  1912. 1.12.1985–2.12.1985, „Carmen“ – Ballett von und mit Antonio Gades in der Inszenierung von Carlos Sauras in der Alten Oper.
  1913. 12.1.1986, Großes Ballett- und Tanzdrama-Ensemble der Oper Shanghai in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1914. 22.4.1986, Gastspiel des Großen Ballett- und Tanzdrama-Ensembles der Oper Shanghai in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1915. 1.10.1986, Ungarische Folklore mit dem Staatlichen Budapester Ballett- und Folklore Ensemble in der Alten Oper.
  1916. 16.12.1986–22.12.1986, Gastspiel mit dem Ballett von Antonio Gades in der Alten Oper.
  1917. 13.1.1987–14.1.1987, Ballett-Tage in der Jahrhunderthalle Hoechst mit dem Hamburger Ballett.
  1918. 27.12.1987, Gastspiel mit dem Bolschoi Ballett Moskau in der Festhalle.
  1919. 10.1.1988, Premiere von William Forsythe’s Ballett „Impressing the Czar“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1920. 13.5.1989, Premiere des Ballett Frankfurt: „Fire“. Choreographien von Laura Dean, William Forsythe u.a. in den Städtischen Bühnen.
  1921. 17.3.1990, Premiere: „Limb’s Theorem“, Ballett von William Forsythe, in der Oper der Städtischen Bühnen.
  1922. 3.4.1992–4.4.1992, Gastspiel der Staatsoper Kiew in der Jahrhunderthalle Hoechst mit dem Ballett „Schwanensee“.
  1923. 19.12.1992, Premiere: Neues Ballett von William Forsythe im Schauspiel.
  1924. 2.2.1993, Gastspiel der Leipziger Ballett Company in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1925. 24.2.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Realschullehrer Helmut Reischmann (CDU) wird einstimmig zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler verteidigt die geplanten Einsparungen bei den Städtischen Bühnen sowie die Aufhebung der organisatorischen Trennung von Oper, Ballett und Schauspiel. Er wolle Kulturdezernentin Linda Reisch keine Kompetenzen entziehen.
  1926. 6.5.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt die Einigung der Intendanten von Oper, Ballett und Schauspiel zur Neuordnung der Städtischen Bühnen bekannt. Grundlage der Reform ist das von Opern- und Ballettintendant Martin Steinhoff vorgelegte Konzept.
  1927. 7.10.1994, Der Magistrat beschließt eine Dienstanweisung zur Neustrukturierung der Städtischen Bühnen und neue Intendantenverträge. Die Neuregelung sieht vor, dass das Theater am Turm (TAT) in die Städtischen Bühnen integriert wird. Martin Steinhoff übernimmt die Leitung des zentralen Theaterbetriebs. Er soll die Technik von TAT, Oper und Ballett kostendeckend koordinieren. Das stößt auf Kritik inner- und außerhalb des Theaters.
  1928. 28.12.1996, Gala „The Royal Horses“, das Ballett der Königspferde, in der Festhalle.
  1929. 11.2.1998, Der Frankfurter Ballett-Intendant William Forsythe wird von Hessens Ministerpräsident Hans Eichel mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  1930. 2.10.1998, „Klänge aus der Puszta“, ein Ungarisches Operettenkonzert mit Solisten, Orchester und Ballett aus Budapest in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1931. 16.10.1998, Ballett-Premiere von „workwithinwork“ von William Forsythe im Opernhaus Frankfurt.
  1932. 13.1.1999–14.1.1999, Gastspiel des „Hamburg Ballett“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1933. 28.5.2002, Die Verantwortlichen der Stadt erwägen, den Vertrag von Ballett-Chef William Forsythe über das Jahr 2004 hinaus nicht zu verlängern und stattdessen einen Ballett-Gastspielbetrieb aufzubauen.
  1934. 31.5.2002, Nach heftiger Kritik aus aller Welt heißt es aus dem Büro der Oberbürgermeisterin Petra Roth, niemand denke daran, Ballett-Chef William Forsythe zu vertreiben.
  1935. 27.8.2002, Ballett-Intendant William Forsythe wirft das Handtuch: Wegen der Ankündigung der Stadt Frankfurt, den Zuschuss von 2004 an um bis zu 80 Prozent zu kürzen, will er seinen im Sommer 2003 auslaufenden Vertrag nicht verlängern.
  1936. 27.6.2003, Pläne werden bekannt, nach denen das Forsythe-Ballett durch eine Kooperation mit dem Freistaat Sachsen für Frankfurt am Main teilweise erhalten werden könnte.
  1937. 16.12.2003, Nach langem Streit ist die endgültige Entscheidung gefallen: Von der Stadt Frankfurt kommt kein Geld für eine geplante private Ballett-Gesellschaft des Weltstars William Forsythe.
  1938. 18.12.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Schlingerkurs in Sachen Forsythe: Nun zeichnet sich doch noch eine Beteiligung der Stadt Frankfurt an einer neuen Tanzkompanie des weltweit gefeierten Choreographen ab. Die CDU und die Grünen im Römer bekunden ihre Bereitschaft, einer von Frankfurt am Main, Dresden, Sachsen und Hessen getragenen Ballett-Truppe zuzustimmen. Des Weiteren debattieren die Stadtverordneten über die städtebauliche Neukonzeption des heutigen Universitätsareals in Bockenheim und stimmen einem Vorschlag von Oberbürgermeisterin Petra Roth zu, den Bankier und Mäzen Friedrich von Metzler zum Ehrenbürger der Stadt Frankfurt zu ernennen.
  1939. 19.12.2003, Nun kämpfen zwei Städte um den Ballett-Weltstar William Forsythe: Frankfurt am Main und Offenbach/Main. Offenbachs Oberbürgermeister Gerhard Grandke hat dem Künstler ein konkretes Angebot unterbreitet. Frankfurts Stadtoberhaupt Petra Roth hält dagegen: Forsythe sei und bleibe Frankfurter.
  1940. 13.1.2004, Oberbürgermeisterin Petra Roth unterzeichnet den Vertrag für das Forsythe-Ballett. Frankfurt am Main tritt dem zufolge der geplanten Kooperation der Länder Hessen und Sachsen sowie der Stadt Dresden zur Gründung einer Forsythe GmbH bei.
  1941. 6.2.2004, Gegen die Stimmen der SPD macht der Magistrat den Weg frei für die Unterstützung einer privaten Ballett-Compagnie des Weltstars William Forsythe durch die Kommune.
  1942. 6.10.2004, Gastspiel des Opernhauses Kairo mit dem Ballett „Sheherazade“ in der Oper Frankfurt.
  1943. 27.4.1935, Ballettabend der Tänzerin Sonja Korty im Opernhaus.
  1944. 27.4.1935, Erster Ballettabend mit „Amphitrite“ von Georg Friedrich Händel im Opernhaus. (Wiederholung am 30.04.)
  1945. 6.10.1976–10.10.1976, Das Ensemble der Frankfurter Oper gastiert beim Belgrader Musik-Festival mit „Elektra“ von Richard Strauss und einem Ballettabend.
  1946. 14.2.1987, Ballettabend im Schauspiel mit Choreographien u.a. von Forsythe.
  1947. 19.5.1991, Premiere: Neuer Ballettabend von Amanda Miller und William Forsythe mit dem Ballettensemble der Oper Frankfurt.
  1948. 21.11.1962, Premiere des neuen Ballettabends mit „Udine“ von Hans Werner Henze und „Bolero“ von Maurice Ravel im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1949. 3.2.1986, Premiere des Musicals „Isabelle’s Dance“ des Frankfurter Ballettchefs William Forsythe und von Eva Crossmann-Hecht im Opernhaus.
  1950. 15.3.2001, Premiere des Balletts „Forsome“ des Ballettchefs William Forsythe in der Oper Frankfurt.
  1951. 2.12.2004, „Wiener Walzerkönige“ mit der Großen Philharmonie Polen und dem Ballettensemble der Staatsoper Lodz in der Jahrhunderthalle Höchst.
  1952. 15.9.1981–18.9.1981, Gastspiel des weltberühmten Ballettensembles der Martha Graham Dance Company aus New York in der Alten Oper.
  1953. 7.5.1988, Gastspiel des Moskauer Ballettensembles in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1954. 2.3.1990–3.3.1990, Gastspiel des Moskauer Ballettensembles in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1955. 11.1.1997–12.1.1997, Gastspiel des Ballettensembles der Hamburger Staatsoper in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1956. 8.2.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler macht die Städtischen Bühnen zur Chefsache: In Abwesenheit von Kulturdezernentin Linda Reisch teilt er mit, dass er ihr Reformkonzept ablehne und Opern- und Ballettintendant Martin Steinhoff mit einem Organisationsmodell beauftragt habe.
  1957. 6.9.2002, Der Magistrat beschließt eine Mehrkostenvorlage, wonach es in Frankfurt am Main von der Spielzeit 2004/05 an keine eigene Ballettkompanie mehr geben wird. Außerdem deckt der Magistrat das Defizit der Städtischen Bühnen von 3,2 Millionen € in diesem Jahr.
  1958. 13.10.2003, Das Viererbündnis aus CDU, SPD, Grünen und FDP beschließt, sich vorerst nicht an einer neuen Forsythe-Ballettkompanie zu beteiligen.
  1959. 22.5.1929, Tod des ehemaligen Ballettmeisters der Frankfurter Oper, Josef Gyurian, von 1884 bis 1905 erster Ballettmeister.
  1960. 21.9.1945, Ballettmeister Hans Helcken und die Erste Solotänzerin Ossy Glöckner von den Städtischen Bühnen Frankfurt zeigen im Börsensaal eigene Tanzschöpfungen.
  1961. 21.1.1951, Tanzgastspiel des klassischen russischen Balletts unter Ballettmeister Wazlaw Orlikowsky im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  1962. 28.7.1934, Die Solotänzerin und Ballettmeisterin der Oper, Ilse Petersen, gibt auf einem großen Tanzabend im Palmengarten ihren Abschied von Frankfurt am Main.
  1963. 1.7.1934, Die Ballettmeisterin und erste Solotänzerin der Frankfurter Oper, Ilse Petersen, ist auf drei Jahre an die Dessauer Bühne verpflichtet worden.
  1964. 6.4.1930, Matinée mit der Ballettmeisterin Gretl Hauck im Schauspielhaus.
  1965. 18.9.1923, Tanzabend mit der Ballettmeisterin Ilse Petersen im Opernhaus.
  1966. 26.11.1939, Gastspiel des Prager Balletts unter Leitung der Ballettmeisterin Jelizaveta Nikolska im Saalbau.
  1967. 6.2.1944, Tanzgastspiel mit Lore Jentsch, Ballettmeisterin am Opernhaus, im Klein Haus der Städtischen Bühnen.
  1968. 1.9.1990, Feier im Foyer des Großen Hauses der Städtischen Bühnen anlässlich des 40jährigen Bühnenjubiläums der Solotänzerin, Ballettmeisterin, Choreographin und Buchautorin Helga Heil bei den Städtischen Bühnen.
  1969. 23.6.1944, Tanzabend der Städtischen Bühnen im Volksbildungsheim Höchst mit der Tanzgruppe des Frankfurter Opernhauses unter Leitung des Ballettmeisters Gustav Zeiller.
  1970. 17.4.1896, Tod des Solotänzers und früheren Ballettmeisters der Frankfurter Oper (Mitte der siebziger Jahre bis 1883), Giovanni Ambrogio.
  1971. 20.12.1973, Ballettpremiere mit Peter Tschaikowskijs „Dornröschen“ in der Oper.
  1972. 27.5.1995, Ballettpremiere im Opernhaus mit neuen Arbeiten von William Forsythe.
  1973. 1.5.1937, Gastspiel des estnischen Tamara-Beck-Balletts im Schumann-Theater.
  1974. 15.11.1929–22.11.1929, Gastspiel des Berliner Matray-Balletts im Ufa-Palast.
  1975. 12.9.1918–13.9.1918, Gastspiel des Balletts der Warschauer Großen Oper im Schumann-Theater unter Mitwirkung der Primaballerina Valeria Gnatewska.
  1976. 25.11.2000, Gastspiel des Leipziger Balletts in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  1977. 24.11.2000, Drei Video-Installationen an der Hauptwache, am Bockenheimer Depot und an der Oper Frankfurt lassen die Passanten tanzen. „City of abstracts“ heißen die Installationen des Frankfurter Balletts an den drei Orten der Stadt.
  1978. 25.10.2000, Gastspiel des Leipziger Balletts in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  1979. 7.4.2000–8.4.2000, Gastspiel des Königlichen Balletts Flandern in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  1980. 17.3.1938, Gastspiel des polnischen Balletts im Opernhaus.
  1981. 10.11.1940, Gastspiel des Balletts des Böhmischen Nationaltheaters Prag im Schumann-Theater.
  1982. 26.4.1953, Gastspiel des englischen Sadler-Wells-Theater-Balletts im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  1983. 5.10.1954, Gastspiel des Balletts Janine Charrat im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  1984. 26.2.1955, Gastspiel des japanischen Balletts Miho Hanayagui zu Beginn ihrer Deutschlandtournee im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1985. 15.10.1958, Gastspiel des afrikanischen Balletts Keita Fodeba im Filmpalast.
  1986. 6.2.1960, Gastspiel des Berliner Balletts unter künstlerischer Leitung von Tatjana Gsovsky und Gert Reinholm im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1987. 8.11.1960–9.11.1960, Gastspiel des Moissejew-Balletts aus Moskau in der Festhalle.
  1988. 22.4.1961, Gastspiel des folkloristischen Balletts „Brasiliana“ aus Rio de Janeiro im großen Saal des Volksbildungsheims.
  1989. 14.11.1961, Jazztanz des Broadway-Jazz-Balletts William Milié im Volksbildungsheim.
  1990. 18.5.1963, Gastspiel des Afrikanischen Balletts, Nationalensemble der Republik Guinea, im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  1991. 27.1.1964, Gastspiel des Afrikanischen National-Balletts, das Ensemble der Republik Guinea, im Volksbildungsheim.
  1992. 6.6.1964–7.6.1964, Gastspiel des Bolschoi-Balletts in der Oper.
  1993. 25.9.1964–26.9.1964, Gastspiel des Mexikanischen Staats-Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1994. 19.6.1965, Gastspiel des Königlichen Balletts Kopenhagen in der Oper.
  1995. 12.3.1966, Gastspiel des Balletts „The Alvin Ailey American Theater“ in der Oper.
  1996. 31.12.1967, Gastspiel des afrikanischen National-Balletts der Republik Guinea in der Jahrhunderthalle Hoechst (Wiederholung am 03.01.1968).
  1997. 8.10.1968–9.10.1968, Gastspiel des Balletts des Nationaltheaters Prag in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  1998. 17.2.1969, Gastspiel des Balletts der Deutschen Oper Berlin in der Oper.
  1999. 21.1.1972, Gastspiel des berühmten Afrikanischen National-Balletts „Black Africa“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  2000. 18.1.1973, Gastspiel des Afrikanischen National-Balletts aus Senegal im Bürgerhaus Nordweststadt.
  2001. 21.5.1973, Gastspiel des Bolschoi-Balletts aus Moskau in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2002. 23.3.1976, Gastspiel des Stuttgarter Staatstheater-Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2003. 15.5.1977, Gastspiel des Stuttgarter Staatstheater-Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2004. 7.3.1980, Gastspiel des Balletts des Opernhauses Zürich in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2005. 29.3.1980, Gastspiel des Balletts der Hamburgischen Staatsoper in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2006. 28.4.1981, Gastspiel des Balletts der Staatsoper Warschau in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2007. 1.3.1983, Gastspiel des Balletts Diamond Dance Company, New York, in der Alten Oper.
  2008. 11.3.1983, Gastspiel des Balletts der Staatsoper Bukarest in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2009. 18.5.1983, Gastspiel des Moskauer Bolschoi-Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2010. 30.5.1983, Gastspiel des Moskauer Bolschoi-Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2011. 18.10.1983, Gastspiel des Koreanischen National-Balletts und Ensemble in der Alten Oper.
  2012. 7.3.1984, Gastspiel des Basler Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2013. 13.11.1984, Gastspiel des Balletts der Großen Oper Warschau in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2014. 7.10.1985, Gastspiel des Bolschoi Balletts Moskaus und des Kirow Balletts Leningrad in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2015. 27.10.1986, Gastspiel des Tokyo-Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2016. 20.12.1986, Gastspiel des Königlichen Balletts Flandern in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2017. 16.1.1987–17.1.1987, Gastspiel des Stuttgarter Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2018. 6.11.1987, Gastspiel des Balletts der Staatsoper von Lodz in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2019. 20.1.1988, Gastspiel des Balletts des Genfer Großen Theaters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2020. 3.3.1988, Sonderveranstaltung des Balletts des Pariser Opern Ensembles „G.R.C.O.P.“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2021. 11.3.1988, Gastspiel des Rumänischen Folklore-Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2022. 24.3.1988, Gastspiel des Balletts der Bayerischen Staatsoper in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2023. 30.4.1988, Konzert des Cullberg-Balletts Stockholm in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2024. 5.5.1988, Konzert des National-Israelischen Folklore-Balletts, Tel Aviv, anlässlich des 40jährigen Bestehens des Staates Israel, in der Alten Oper.
  2025. 30.9.1988, Gastspiel des Stuttgarter Balletts mit „Carmen“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2026. 25.2.1989–26.2.1989, Gastspiel des Hamburger Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2027. 8.5.1989–12.5.1989, Gastspiel des Basler Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2028. 10.6.1989–6.8.1989, Ausstellung „Los Noces“. Oskar Schlemmers Entwürfe für die Ausstattung des Balletts von Igor Strawinsky in der Schirn Kunsthalle.
  2029. 12.11.1989–13.11.1989, Gastspiel des Balletts Antonio Gades in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2030. 8.5.1991–9.5.1991, Gastspiel des Hamburger Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2031. 30.9.1991–1.1.1991, Gastspiel des Stuttgarter Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2032. 8.2.1992–9.2.1992, Gastspiel des Hamburger Balletts unter John Neumeier in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2033. 13.5.1992–14.5.1992, Gastspiel des Balletts der Deutschen Oper am Rhein in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Peter Tschaikowskys „Schwanensee“.
  2034. 29.8.1992–30.8.1992, Gastspiel des Balletts „Modern“ aus St. Petersburg in der Alten Oper.
  2035. 14.10.1992, Konzert des Stuttgarter Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst. /Konzert des Chamber Orchestra of Europe in der Alten Oper.
  2036. 23.3.1993–24.3.1993, Gastspiel des Hamburger Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2037. 18.12.1993, Doppel-Premiere des Balletts von William Forsythes zweiteiliger Fassung „As A Garden In This Setting“ in der Oper.
  2038. 4.5.1994–5.5.1994, Gastspiel des Cullberg Balletts Stockholm in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2039. 29.9.1994–5.10.1994, Gastspielreise des Balletts Frankfurt nach Schweden, wo es in Stockholm William Forsythes Choreographie „Artifact“ zeigt. Weitere Gastspiel folgen Ende Oktober nach Japan und vom 27.11. -10.12. in Tel Aviv.
  2040. 7.10.1994–8.10.1994, Gastspiel des Leipziger Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2041. 6.11.1994–7.11.1994, Gastspiel des Stuttgarter Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2042. 28.1.1995, Premiere des Balletts „Eidos“ von William Forsythe im Opernhaus.
  2043. 7.2.1995–8.2.1995, Gastspiel des Hamburger Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2044. 19.6.1995–3.7.1995, Gastspiel des Balletts Frankfurt in Frankreich. Stationen sind u.a. Paris und Montpellier.
  2045. 4.10.1995–5.10.1995, Gastspiel des Balletts der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2046. 29.11.1995, Gastspiel des Cullberg Balletts, Stockholm, in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2047. 15.10.1996–17.10.1996, Gastspiel des Balletts von Antonio Gades in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2048. 8.11.1996–9.11.1996, Gastspiel des Smirnov-Balletts Moskau in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2049. 15.11.1996–16.11.1996, Gastspiel des Balletts der Deutschen Staatsoper Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2050. 12.3.1997, Gastspiel des Stuttgarter Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2051. 29.1.1998–30.1.1998, Gastspiel des Hamburg Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2052. 2.2.1999–3.2.1999, Gastspiel des Zürcher Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2053. 16.3.1999, Gastspiel des Leipziger Balletts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2054. 15.11.1999–16.11.1999, Gastspiel des Cullberg Balletts, Stockholm, in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2055. 4.12.1999–5.12.1999, Gastspiel des Staatlichen Akademischen Bolschoi Theaters Russlands und des Bolschoi Balletts.
  2056. 23.6.2004, Dem langjährigen Intendant des Frankfurter Balletts, William Forsythe, wird im Holzfoyer der Oper von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen Frankfurt überreicht.
  2057. 29.3.2005–30.3.2005, Gastspiel des Hamburger Balletts in der Alten Oper.
  2058. 28.5.1992, Gastspiel der Ballettschule der Hamburger Staatsoper in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2059. 26.6.1994, Gastspiel der Ballettschule der Hamburgischen Staatsoper in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2060. 19.12.1994, Die Staatliche Ballettschule Stettin zeigt in der Jahrhunderthalle Hoechst das Märchenballett „Aschenputtel“.
  2061. 20.7.1927, Spanischer Tanzabend der spanischen Balletttänzerin „La Argentina“ im Opernhaus.
  2062. 26.2.1927–6.3.1927, Gastspiel der russischen Balletttänzerin Anna Pawlowna Pawlowa mit ihrem Ensemble von vierzig Tänzerinnen und Tänzern im Schuhmanntheater.
  2063. 26.9.1920, Tanzgastspiel mit der Balletttänzerin Ruth Schwarzkopf im „Neuen Theater“.
  2064. 16.10.1975, Die neu gegründete Frankfurter Ballettwerkstatt stellt sich mit ihrer ersten Produktion „Szenische Metamorphosen“ im Theater am Turm (TAT) der Öffentlichkeit vor.
  2065. 13.5.1973–17.5.1973, Ballettwoche im Schauspielhaus.
  2066. 10.6.1986–14.6.1986, Ballettwoche in der Alten Oper.
  2067. 15.9.1895, Luftballon-Auffahrt und Doppel-Fallschirm-Absprung, ausgeführt von der Ballfahrerin Käthchen (eigentlich: Katharina) Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin, im Zoologischen Garten.
  2068. 6.8.1898–13.8.1898, Feierlichkeiten (Akademische Feier, Ballfest und Festkommers) anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Fechtklubs Hermannia“.
  2069. 1.3.1919, Eröffnung des „Eldorado-Palastes“, Schäfergasse, Variété-Kabarett und Ballhaus.
  2070. 2.10.1982, Premiere von Giuseppe Verdis „Un ballo in maschera“ („Ein Maskenball“) in italienischer Sprache im Opernhaus.
  2071. 8.5.1927, Zweite Ballon-Verfolgung des Motorfahrer-Vereins Frankfurt e. V. (A.D.A.C.) auf dem Festhallengelände.
  2072. 19.9.1926, Erste Ballon-Verfolgung des Motorfahrer-Vereins Frankfurt e. V. (A.D.A.C.) auf dem Festhallengelände.
  2073. 28.2.1911, Der Ballon „Tillie II“ steigt von Griesheim zu einer wissenschaftlichen Fahrt auf und landet nach acht Stunden in Rehborn in der Pfalz.
  2074. 22.1.1911, Am Morgen steigt der „Ballon Ziegler“ von Griesheim aus zu einer wissenschaftlichen Fahrt auf. Nach fünf Stunden landet er in Lengfeld bei Darmstadt.
  2075. 24.6.1906, Ballon-Auffahrt im Zoologischen Garten mit der Ballonfliegerin Käthchen Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin.
  2076. 20.8.1905, Ballon-Auffahrt mit Käthchen Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin, im Zoologischen Garten.
  2077. 13.8.1893, Luftballon-Auffahrt mit zwei Ballons und Doppel-Fallschirm-Absturz von jedem Ballon, ausgeführt von Hermann Lattemann und Alfred Mappes im Zoologischen Garten.
  2078. 10.9.1893, Letzte Heißluftballon-Auffahrt mit dem Luftschiffer Hermann Lattemann (1852-1894) (Fallschirm-Ballon „Helios“) im Zoologischen Garten in dieser Saison.
  2079. 1.1.1909, Der Ballon Ziegler des Vereins für Luftschifffahrt unternimmt von Griesheim einen Aufstieg und landet nach sechsstündiger Fahrt in Mechtersheim in der Pfalz.
  2080. 12.8.1909, Der Parseval-Ballon, der eine Passagierfahrt mit acht Personen unternimmt, verunglückt am Abend. In der Mainzer Landstraße fliegt der Ballon so niedrig, dass er zwischen den Häusern hängen bleibt. An der Westend-Feuerwache in der Frankenallee ziehen die Feuerwehr und Passanten das Luftschiff ganz auf die Straße hernieder. Verletzt wird niemand. Der Ballon ist schwer beschädigt.
  2081. 22.8.1909, „Ballon-Blumen-Korso“ mit der Ballonfahrerin und Fallschirmspringerin Kätchen Paulus (1868-1935) im Zoologischen Garten.
  2082. 20.7.1890, Ballonauffahrt des Luftakrobaten Hermann Lattemann (1852-1894) im Zoologischen Garten.
  2083. 31.8.1890, Ballonauffahrt des Luftakrobaten Hermann Lattemann (1852-1894) im Zoologischen Garten.
  2084. 26.5.1895, Erste diesjährige Ballonauffahrt der Aeronautin Käthchen Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin, im Zoologischen Garten.
  2085. 16.6.1895, Ballonauffahrt der Aeronautin Käthchen (eigentlich: Katharina) Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin, im Zoologischen Garten.
  2086. 5.6.1898, Ballonauffahrt der Luftfahrtpionierin Käthchen Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin, im Zoologischen Garten.
  2087. 26.6.1898, Ballonauffahrt der Luftfahrtpionierin Käthchen Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin, im Zoologischen Garten.
  2088. 16.5.1909, Die Ballonfahrerin und Fallschirmspringerin Kätchen (eigentlich: Katharina) Paulus (1868-1935) unternimmt einen Ballonaufstieg vom Zoologischen Garten.
  2089. 24.8.1913, Feierliche Eröffnung des Taunus-Observatoriums des Physikalischen Vereins. Vom Observatorium aus finden zugleich wissenschaftliche Ballonaufstiege mit Registrier-Instrumenten statt.
  2090. 20.6.1909, Zwei Ballonaufstiege (u.a. mit Käthchen Paulus) im Zoologischen Garten in Anwesenheit von 18.000 Besuchern.
  2091. 19.6.1892, Luftballonauffahrt mit dem Luftakrobaten und Ballonfahrer Hermann Lattemann (1852-1894) im Zoologischen Garten.
  2092. 26.7.1935, Tod der Ballonfahrerin und Fallschirmspringerin Käthchen (eigentlich Katharina) Paulus (1868-1935), 1893 Patent als Ballonfahrerin, gilt als erste deutsche Fallschirmspringerin.
  2093. 20.8.1911, Doppel-Luftballon-Auffahrt der Ballonfahrerin und Fallschirmspringerin Käthchen Paulus (1868-1935) im Zoologischen Garten.
  2094. 30.7.1911, Luftballon-Auffahrt mit der Ballonfahrerin und Fallschirmspringerin Käthchen Paulus (1868-1935) im Zoologischen Garten.
  2095. 24.8.1902, Luftballon-Auffahrt im Zoologischen Garten mit der Ballonfahrerin Käthchen Paulus (1868-1935).
  2096. 27.5.1900, Die Ballonfahrerin Käthchen Paulus (1868-1935) steigt im Zoologischen Garten mit einem neu konstruierten Fallschirmballon auf.
  2097. 29.7.1900, Die Ballonfahrerin Käthchen Paulus (1868-1935) startet vom Zoologischen Garten zu einer stürmischen Luftballonfahrt und zieht sich dabei Quetschungen im Gesicht, an den Armen und Beinen zu.
  2098. 26.7.1985, 50. Todestag der Ballonfahrerin und ersten deutschen Fallschirmspringerin Käthchen Paulus (1868-1935).
  2099. 30.8.1891, 500. Luftballon-Auffahrt des Luftakrobaten und Ballonfahrers Hermann Lattemann (1852-1894) im Zoologischen Garten.
  2100. 24.7.1892, Luftballon-Auffahrt des Luftakrobaten und Ballonfahrers Hermann Lattemann (1852-1894) im Zoologischen Garten.
  2101. 4.6.1893, Luftballon-Auffahrt mit dem neuen Doppel-Fallschirm des Luftakrobaten und Ballonfahrers Hermann Lattemann (1852-1894) im Zoologischen Garten.
  2102. 25.6.1893, Luftballon-Auffahrt mit dem neu erfundenen Doppel-Fallschirm des Luftakrobaten und Ballonfahrers Hermann Lattemann (1852-1894) im Zoologischen Garten.
  2103. 15.6.1902, Luftballon-Auffahrt im Zoologischen Garten mit der Pionierin der Ballonfahrt, Käthchen Paulus (1868-1935) – erste deutsche Fallschirmspringerin.
  2104. 15.7.1906, Luftballon-Auffahrt im Zoologischen Garen mit der Ballonfliegerin Käthchen Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin.
  2105. 21.5.1905, Luftballon-Auffahrt im Zoologischen Garten mit der Ballonfliegerin Käthchen Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin.
  2106. 26.7.1903, Ballonfliegerin Käthchen Paulus (1868-1935) unternimmt vom Zoologischen Garten aus abermals eine Luftballon-Auffahrt.
  2107. 6.1.2012, Vor 100 Jahren, am 06. Januar 1912, stellt der Geologe, Geophysiker, Meteorologe, Astronom, Polarforscher und Ballonflug-Pionier Alfred Wegener (1880-1930) vor der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG) seine Theorie der Kontinentalverschiebungen vor. Aus diesem Anlass eröffnet das Senckenberg Naturmuseum eine Sonderausstellung über den Pionier der Geowissenschaften u. d. T.: „Weltbewegend – Alfred Wegeners Theorie wird 100“.
  2108. 30.4.1909, Beim Einsturz der Parseval-Ballonhalle auf dem Gelände der Luftschifffahrt-Ausstellung erleiden mehrere Menschen z.T. erhebliche Verletzungen, denen zwei Männer erliegen.
  2109. 16.8.1953, Wettfliegen der Tierschutz-Ballons im Zoologischen Garten als Werbeaktion des Deutschen Tierschutzbundes.
  2110. 30.5.1897, Luftballon-Auffahrt mit der Flugpionierin Käthchen Paulus (1868-1935), erste deutsche Fallschirmspringerin, im Zoologischen Garten. Wegen eines Fehlers am Gasventil des Ballons kann der Fallschirm allerdings nicht zur Anwendung gebracht werden.
  2111. 28.9.1985, Die Luftfahrt in Deutschland begann vor 200 Jahren mit einem Ballonstart in Frankfurt am Main und dieses Ereignis wird im Ostpark in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann mit einem Teststart von zunächst zwei Gasballons und später 30 weiteren Gasballons gewürdigt.
  2112. 9.4.1927, Taufe und Aufstieg des Freiballons „Drory“ auf dem Festhallengelände – Frankfurts erste Ballontaufe. Die Frankfurter Gasgesellschaft hat hierzu dem Frankfurter Verein für Luftfahrt e. V. diesen Festballon geschenkt.
  2113. 17.5.1953, Aus Anlass der Hessischen Fesselflugmeisterschaft sowie des Länderwettkampfes um den Preis der Stadt Frankfurt starten drei Freiballons auf dem Platz der Sportgemeinschaft Griesheim am neuen Griesheimer Sauerstoffwerk. Veranstalter ist der „Frankfurter Verein für Luftfahrt e. V.“ im Deutschen Aeroclub. Gleichzeitig hat das Werk Griesheim-Autogen zum 50jährigen Jubiläum der „Griesheim-Schweißtechnik 1903-1953“ einen Wanderpreis, den „Griesheimer-Pokal“, für die erste Ballonverfolgungsfahrt gestiftet, der jeweils am Sonntag vor Pfingsten von Kraftwagen und Motorrädern auszufahren ist. Der Veranstalter ist der ADAC Hessen.
  2114. 3.11.1947–27.11.1947, Zu Beginn ihrer durch die amerikanische Besatzungszone geplanten Tournee gastieren Hilde Weißner und Hans Zesch-Ballot, beide durch Film und Bühne bekannte Schauspieler, im Kleinen Theater im Zoo.
  2115. 3.11.1993, Der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Klaus Ring, gibt „disziplinarische Vorermittlungen“ gegen den Frankfurter Sportprofessor Rainer Ballreich bekannt, weil dieser im Verdacht stehe, die nationalsozialistischen „Verbrechen gegen die Juden zu verharmlosen.“
  2116. 18.7.1988, Der scheidende Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Flughafen AG, Erich Becker, wird im Ballsaal des Sheraton-Hotels in Anwesenheit von über 500 Gästen aus Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolger wird Horstmar Stauber.
  2117. 10.3.1993, Der Juristin Aicha Belarbi Alaoui aus Marokko wird im Ballsaal des Hotels „Frankfurter Hof“ der diesjährige Elisabeth-Norgall-Preis des International Women’s Club of Frankfurt verliehen.
  2118. 22.10.1932, Eröffnung der Ballsaison 1932: Preistanzen im Zoologischen Garten.
  2119. 14.3.1919, Gründung des „Ballspielclub 1919“ im Stadtteil Nordend.
  2120. 8.12.1986, Grundsteinlegung für die Ballspielhalle auf dem Wiesengelände neben dem Hoechster Farbwerksbad an der Silostraße.
  2121. 7.10.1988, Eröffnung der Ballspielhalle am Höchster Silobad mit einem dreitägigen Fest.
  2122. 4.11.2000, Polizei-, Sport- und Musikschau in der Höchster Ballsporthalle.
  2123. 28.10.2000, Sport- und Musikschau der Polizei in der Ballsporthalle Höchst.
  2124. 17.10.1988–23.10.1988, „Frankfurt Cup ’88“ – Internationales Tennis Grand Prix Turnier in der Ballsporthalle Höchst.
  2125. 1.4.1989, Tennisstar Boris Becker tritt in der Höchster Ballsporthalle vor 3000 Zuschauern zu Schaukämpfen mit den deutschen Davis-Cup-Team auf.
  2126. 3.5.1989, Gastspiel des berühmtesten Basketball-Teams der Welt: The Harlem Globetrotters in der Ballsporthalle Höchst.
  2127. 23.10.1989–29.10.1989, Tennis-Grand-Prix „Frankfurt Cup“ in der Höchster Ballsporthalle mit Boris Becker, Michael Stich und Pete Sampras.
  2128. 10.5.1990–13.5.1990, Judo-Europameisterschaften in der Ballsporthalle Höchst.
  2129. 1.12.1990, 1. Deutsche Meisterschaft im Jazz und Modern Dance in der Ballsporthalle Höchst.
  2130. 1.9.1991–4.9.1991, 87. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde in der Jahrhunderthalle Hoechst und in der Ballsporthalle in Höchst.
  2131. 2.10.1991–6.10.1991, Erste Weltmeisterschaft der Sportkletterer in der Höchster Ballsporthalle.
  2132. 12.10.1991, Gastspiel der Harlem Globetrotters in der Ballsporthalle Frankfurt.
  2133. 2.4.1993–4.4.1993, Klettern World Cup/German Open ’93 in der Ballsporthalle.
  2134. 26.6.1993, Folkloreveranstaltung mit 4.000 Kurden in der Ballsporthalle Höchst.
  2135. 26.3.1994, Unter starkem Polizeiaufgebot findet in der Höchster Ballsporthalle das kurdische Neujahrsfest (Newroz-Fest) mit 4000 Kurden statt.
  2136. 18.3.1995, Feier des kurdischen Neujahrsfestes („Newroz“) in der Ballsporthalle Höchst.
  2137. 8.12.1996, Eintracht-Fanfest in der Ballsporthalle Höchst.
  2138. 4.1.1997–5.1.1997, Frankfurter DFB-Hallenturnier in der Ballsporthalle Höchst.
  2139. 12.2.1997, „Große Personalversammlung“ der Stadtverwaltung in der Höchster Ballsporthalle mit Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  2140. 14.3.1998, Polizei-Sport- und Musikschau in der Höchster Ballsporthalle.
  2141. 20.3.1998, Der Hamburger Profiboxer Darius Michalczewski verteidigt seinen Weltmeistertitel im Halbschwergewicht der World Boxing Organization (WBO) in der Frankfurter Ballsporthalle erfolgreich gegen den Italiener Andrea Magi durch einen K. o.-Sieg in der vierten Runde.
  2142. 24.4.1998–25.4.1998, Gastspiel des „Russischen Staatszirkus auf Eis“ in der Ballsporthalle Höchst.
  2143. 12.12.1998, Beim WM-Boxkampf im Halbschwergewicht zwischen dem Titelverteidiger Dariusz Michalczewski und dem Herausforderer Drake Thadzi in der Frankfurter Ballsporthalle bleibt alles beim Alten.
  2144. 10.7.1999, Blueskonzert mit B. B. King in der Ballsporthalle Höchst.
  2145. 2.11.2001–4.11.2001, Erotik-Messe in der Ballsporthalle Frankfurt.
  2146. 24.10.2002, Gastspiel der Harlem Globetrotters in der Ballsporthalle Höchst.
  2147. 7.3.2003, Box-Länderkampf zwischen Deutschland und Kuba in der Ballsporthalle Höchst.
  2148. 12.12.2003, Gastspiel mit Joaquin Cortès in der Ballsporthalle Frankfurt.
  2149. 30.1.2004, 6.000 Mitarbeiter der Stadtverwaltung nehmen an einer Personalversammlung in der Ballsporthalle Höchst in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth teil.
  2150. 13.6.2004, Die Opel Skyliners werden deutscher Basketballmeister. Mit einem 82:78 gegen den GHP Bamberg sichern sich die Frankfurter in der Ballsporthalle den Meistertitel. An nächsten Tag tragen sich die Meistersportler im Kaisersaal des Römers in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.
  2151. 13.7.2004, Abschiedstournee des Bluesmusikers BB King in der Ballsporthalle.
  2152. 20.11.2004, Sport- und Musikschau der Polizei in der Ballsporthalle in Unterliederbach.
  2153. 12.2.2005–13.2.2005, Pferdegala „Equi-Magic“ mit Isabel Werth und Heike Kemmer in der Ballsporthalle Frankfurt.
  2154. 24.2.2005–27.2.2005, Benefiz-Tennis „Deichmann Champions Trophy 2005“ für die Opfer der Flutkatastrophe in Asien mit John McEnroe, Jim Courier, Goran Ivanisevic, Pat Cash, Henri Leconte u.a. in der Ballsporthalle Frankfurt.
  2155. 31.10.2005, Einweihung der neuen Ballsporthalle der Günderrodeschule im Gallus.
  2156. 16.11.2006–19.11.2006, Tennis „Champions Trophy 2006“ in der Ballsporthalle Frankfurt mit John McEnroe, Ivan Ivanisevic u.a.
  2157. 14.12.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: In ihrem Kommunalpolitischen Situationsbericht kündigt Oberbürgermeisterin Petra Roth eine Ombudsstelle für Migranten und Migrantinnen an sowie die Planung einer neuen Ballsporthalle. Zugleich letzte Sitzung vor der Oberbürgermeisterwahl Anfang 2007.
  2158. 14.5.2014, Im Rahmen seines Frankfurt-Besuches hält der Dali Lama in der Ballsporthalle, Silostraße, einen Vortrag zum Thema „Selbstbewusstsein und Mitgefühl“.
  2159. 31.7.2014, Erstmals dürfen 1,4 Millionen wahlberechtigte Türken in Deutschland einen neuen türkischen Staatspräsidenten wählen – bislang mussten die Deutsch-Türken zur Wahlabgabe in ihre alte Heimat reisen. Im Stadtteil Höchst wird dafür die Ballsporthalle in ein riesiges Wahllokal verwandelt.
  2160. 24.5.1982–25.5.1982, Erste „Ballungsraum-Konferenz“ der SPD in Frankfurt am Main.
  2161. 20.4.1989, Der Umlandverband Frankfurt (UVF), ein Zusammenschluss von 43 Städten und Gemeinden sowie sechs Landkreisen im Ballungsraum Rhein-Main, wird künftig von einer großen Koalition geführt. Darauf einigen sich CDU und SPD.
  2162. 1.4.2001, Die politische Region Rhein-Main hat seit heute ein neues Gesicht: 75 Kommunen von Ginsheim-Gustavsburg bis Hanau und von Münzenberg bis Groß-Gerau arbeiten künftig in den vom hessischen Ballungsraumgesetz vorgesehenen Gremien, dem Planungsverband Frankfurt/Rhein-Main und dem Rat der Region, zusammen.
  2163. 24.9.1990, Etwa 1.000 Mitglieder der Gewerkschaft ÖTV fordern auf dem Römerberg eine bessere Eingruppierung und eine Ballungsraumzulage.
  2164. 8.11.1990, Die Stadt Frankfurt am Main gibt bekannt, sie werde vom 01.01.1991 an ihren Beschäftigten eine Ballungsraumzulage von 100.- DM im Monat zahlen.
  2165. 1.7.1994, Die Stadt Frankfurt streicht die zuvor bereits gekürzte Ballungsraumzulage für ihre Beschäftigten.
  2166. 20.9.1994, Das Amtsgericht Frankfurt hält den Abbau der Ballungsraumzulage für nicht Rechtens.
  2167. 15.11.1994, Die 9. Kammer des Landesarbeitsgerichts Frankfurt entscheidet, dass der Magistrat im Juni 1993 gegen geltendes Recht verstoßen hat, als er den städtischen Beschäftigten mit Einkommen über 3.000.- DM brutto die bislang gewährte Ballungsraumzulage von 100.- DM monatlich mit der letzten Tariferhöhung verrechnete.
  2168. 25.7.1996, Ein Formfehler kommt die Stadt Frankfurt teuer zu stehen. 18 Millionen DM muss der Kämmerer nachzahlen, weil der Gesamtpersonalrat bei der Kürzung der Ballungsraumzulage nicht beteiligt worden ist. Dies entscheidet das Bundesarbeitsgericht in Kassel in einem Musterprozess und erklärt damit die Kürzung der Ballungsraumzulage zum 01.07.1993 für unwirksam. Trotzdem freut sich die Stadt. Denn die völlige Streichung der Zulage zum 01.07.1994 war durchaus zulässig.
  2169. 18.1.1987, Im Ballungszentrum Rhein-Main droht ein Fahrverbot. Für Frankfurt am Main, Offenbach/M. und Hanau gilt seit heute die Vorwarnstufe für Smog-Alarm. Damit reagieren die Behörden auf die Inversionswetterlage. Dem Appell, ihr Auto stehen zu lassen, folgen nur wenige Bürger. Bereits einen Tag später wird die Vorwarnung für einige Stadtteile im Frankfurter Osten sowie für Offenbach/M. wieder aufgehoben, während sie für Höchst, Griesheim und Sindlingen weiter bestehen bleibt.
  2170. 1.10.1958, 50jähriges Jubiläum des Friseurgeschäftes Ballweg, Koblenzer Straße.
  2171. 29.9.1954–4.10.1954, Besuch des Oberbürgermeisters von Birmingham, J. R. Balmer.
  2172. 8.3.1900–18.3.1900, Ausstellung für Krankenpflege in der Landwirtschaftlichen Halle aus Anlass des 21. Kongresses der „Balneologischen-Gesellschaft“ (09.-12.03. d. J.).
  2173. 9.3.1900–12.3.1900, 21. Kongress der „Balneologischen Gesellschaft“.
  2174. 28.1.1930, Violin-Abend mit Zlatko Baloković im Saalbau.
  2175. 4.10.1963, Der Magistrat verleiht dem Architekten Ernst Balser (1893-1964) anlässlich seines 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  2176. 10.6.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl eines neuen Bürgermeisters und eines neuen Wirtschaftsdezernenten. Mit den 48 Stimmen der sozialdemokratischen Stadtverordnetenfraktion werden erwartungsgemäß der bisherige Sozialdezernent Martin Berg zum Bürgermeister und der bisherige Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss zum Wirtschaftsdezernent gewählt. Frolinde Balser wird als Nachfolgerin von Willi Reiss Stadtverordnetenvorsteherin.
  2177. 19.8.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) stellt dem Plenum seinen „Kommunalpolitischen Situationsbericht 1976“ vor. Zum ersten Mal steht eine Frau an der Spitze des mehr als 100jährigen Frankfurter Stadtparlaments: Dr. Frolinde Balser (SPD) wird durch Handzeichen der 92 Stadtverordneten gewählt. Sie hat das protokollarisch höchste Amt in der Mainstadt inne, ist die erste Repräsentantin Frankfurts. Das Amt ist durch die Wahl ihres Vorgängers Willi Reiss zum Wirtschaftsdezernenten im Juni d. J. frei geworden. Des Weiteren fassen die Stadtverordneten den einstimmigen Beschluss, die Volkshochschulen Frankfurt am Main und Höchst sowie das Seminar für Politik in städtische Hände zu überführen.
  2178. 24.8.1976, Die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Annemarie Renger, trifft mit der neu gewählten Stadtverordnetenvorsteherin, Dr. Frolinde Balser, zusammen, als Frau Renger auf einer Kundgebung im Bürgerhaus Dornbusch zum Thema „Gleichberechtigung international“ spricht..
  2179. 26.8.1976, Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Frolinde Balser ist die erste Politikerin im Zoo-Patentantenkreis: Sie übernimmt die Patenschaft für das kleine Oran-Utan-Mädchen „Lorifend“.
  2180. 8.9.1976, Der portugiesische Generalkonsul in Frankfurt am Main, Dr. Carlos Nunes Portela, stattet seinen Antrittsbesuch ab und wird von Wirtschaftsdezernent Willi Reiss und Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Frolinde Balser im Rathaus empfangen.
  2181. 20.9.1975, Zum 20. Todestag des früheren Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) legen im Beisein seiner Witwe die Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Frolinde Balser und Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  2182. 10.1.1977, Parlamentsgespräch mit der Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Frolinde Balser im Römer zum Image der Stadt Frankfurt am Main.
  2183. 12.4.1977, Tunnelschlag für den Maintunnel und Taufe der beiden Tunnelröhren durch die Taufpatinnen Dr. Frolinde Balser und Roselinde Arndt.
  2184. 31.1.1978, Zum 100. Geburtstag eines der bedeutendsten Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung in Frankfurt am Main, Albrecht Ege (1878-1943), den die Nationalsozialisten am 23.01.1943 in Preungesheim durch Fallbeil hinrichteten, legen Bürgermeister Martin Berg und die Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Frolinde Balser am Ege-Denkmal auf dem Bezirksfriedhof West in Westhausen einen Kranz nieder.
  2185. 2.8.1979, Nach dem Tod des SPD-Bundestagsmitglieds und Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Hermann Schmitt-Vockenhausen, rückt die Stadtverordneten Frolinde Balser in das Bonner Parlament nach.
  2186. 16.3.1989, Der Kommunalpolitikerin Dr. Frolinde Balser wird im Römer aus der Hand des noch amtierenden Oberbürgermeisters Wolfram Brück die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  2187. 12.10.1989, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Heftige Debatte über den städtischen Wohnungsbau. Die Stadtverordnetenversammlung verleiht der ehemaligen Vorsteherin, Dr. Frolinde Balser, die Ehrenbezeichnung „Stadtälteste“.
  2188. 1.12.1989, Die langjährige Stadtverordneten und Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Frolinde Balser wird im Schloss Biebrich von Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen ausgezeichnet.
  2189. 23.4.1991, Der SPD-Kommunalpolitikerin Dr. Frolinde Balser wird im Römer das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2190. 1.5.1994, Die ehemalige Teppichfabrik Balser an der Homburger Landstraße in Nieder-Eschbach dient als Gemeindezentrum und Moschee der islamischen „Ahmadiyya Muslim Bewegung“.
  2191. 6.9.1994, Städtischer Empfang im Limpurgsaal des Römers anlässlich des 70. Geburtstag der ersten Frankfurter Stadtverordnetenvorsteherin und langjährigen SPD-Stadtverordneten, Dr. Frolinde Balser.
  2192. 21.4.1995, Kulturdezernentin Linda Reisch und die Historikerin Frolinde Balser stellen namens der Frankfurter Historischen Kommission den ersten von sechs Bänden einer neuen Stadtgeschichte vor, der die Nachkriegsgeschichte umfassend darstellt: „Aus Trümmern zu einem europäischen Zentrum. Geschichte der Stadt Frankfurt am Main 1945-1989.“ Autorin ist Frau Balser.
  2193. 6.9.1999, 75. Geburtstag der SPD-Politikerin Dr. Frolinde Balser.
  2194. 6.9.2004, 80. Geburtstag der Stadtältesten und langjährigen SPD-Stadtverordneten Frolinde Balser.
  2195. 4.11.2012, Tod der langjährigen Kommunalpolitikerin Frolinde Balser (1924-2012).
  2196. 9.6.1956, Gastspiel Ewald Balsers, erster Schauspieler des Wiener Burgtheaters und des Theaters in der Josefstadt, mit dem Schauspiel „Komm wieder, kleine Sheba“ von William Inge im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  2197. 19.11.2000, Konzert des Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble in der Alten Oper.
  2198. 3.6.1948, Anlässlich des 100. Todestages des Frankfurter Theaterdirektors und Dichters Carl Balthasar Malss wird an der Grabstätte auf dem Hauptfriedhof ein Kranz mit Schleife niedergelegt.
  2199. 18.6.1971, Mit dem Volksstück „Der alte Bürgerkapitän“ von Carl Balthasar Malss (1792-1848) eröffnet das neu gegründete „Volkstheater Frankfurt“ die Freilichttheatersaison im Dominikanerkloster.
  2200. 3.6.1898, 50. Todestag des Dialektschriftstellers und Theaterdirektors Carl Balthasar Malss (auch: Malß) (1792-1848), bekannt geworden mit seinem Theaterstück „Die Entführung oder Der alte Bürger-Capitain“ – Uraufführung am 13. August 1821 im Komödienhaus am Theaterplatz.
  2201. 2.8.1899, Tod des Frankfurter Schauspielers Georg Adam Balthasar Strohecker (1845-1899), künstlerisches Engagement u.a. am Frankfurter Stadttheater.
  2202. 4.12.2001, Konzert des Balthasar Neumann Chor & Ensemble in der Alten Oper.
  2203. 5.12.2002, Konzert des Balthasar-Neumann-Chors und Ensembles in der Alten Oper.
  2204. 10.12.2005, Georg Friedrich Händels „Der Messias“ mit dem Balthasar-Neumann-Chor und -Orchester in der Alten Oper.
  2205. 30.10.2006, Konzert des Balthasar-Neumann-Chores und -Ensembles in der Alten Oper.
  2206. 16.2.2003, Konzert der Kremerata Baltica unter der Leitung von Gidon Kremer in der Alten Oper.
  2207. 6.7.1952, Dem deutschen Zweig des „Unabhängigen Ordens der Odd Fellows“ (I.O.O.F.) wird der Freibrief der souveränen Großloge in Baltimore überreicht. Damit werden die deutschen Odd-Fellow-Logen wieder der internationalen Ordensgemeinschaft angegliedert.
  2208. 13.1.1972, Das amerikanische Ehepaar Birsen und Raymond Birch wird von einem Gericht in Baltimore/Maryland wegen Dokumentenfälschung zu fünf bzw. zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Die Eheleute waren Ende 1970 mit gefälschten Papieren aus der Bundesrepublik Deutschland in die USA geflüchtet, nachdem ein Gericht in Frankfurt am Main sie wegen Misshandlung ihres türkischen Dienstmädchens Naide Karapinar-Ercelebi zu Gefängnisstrafen von 18 bzw. 42 Monaten und zur Zahlung von 100.000.- DM Schmerzensgeld verurteilt hatte.
  2209. 14.3.1973, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises an Prof. Michael Anthony Epstein (University of Bristol), Prof. Dennis Howard Wright (University of Southampton) und Prof. Kimishige Ishizaka (John Hopkins University Baltimore) in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  2210. 22.5.1981, Konzert des „Baltimore Symphony Orchestra“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2211. 14.3.1985, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises in der Paulskirche an die Wissenschaftler Professorin Ruth S. Nussenzweig (New York), Dr. Louis H. Miller vom Nationalen Institut für Allergie und Infektionskrankheiten in Behtesda und an den gebürtigen Frankfurter Professor Ernest Bueding von der John-Hopkins-University in Baltimore.
  2212. 15.5.1987, Konzert des Baltimore Symphony Orchestra in der Alten Oper.
  2213. 16.5.1987, Konzert des Baltimore Symphony Orchestra in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2214. 30.6.1956–1.7.1956, Deutsch-baltischer Delegiertentag 1956, das Bundestreffen der heimatvertriebenen Deutschbalten.
  2215. 27.11.1907, Zur Feier des 700jährigen Geburtstagsfestes der heiligen Elisabeth Aufführung des Festspiels „Die Heilige Elisabeth. Landgräfin von Thüringen“ im Hippodrom. Dichtung von Johanna Baltz.
  2216. 15.10.1934, Tod des langjährigen Pfarrers der Erlösergemeinde zu Oberrad, Konsistorialrat a. d. Wilhelm Baltzer.
  2217. 15.11.1974, Konzert des Mailänder Pianisten Vincenzo Balzani im Saal der Hochschule für Musik, Eschersheimer Landstraße 33.
  2218. 24.7.1924, Tod des langjährigen demokratischen Stadtverordneten Joseph Balzer (1876-1924), Geschäftsführer der Kriegsbeschädigtenfürsorge.
  2219. 2.4.1957, Hans Balzer liest anlässlich des 125. Geburtstages von Wilhelm Busch (15.04.) im Volksbildungsheim Verse und Prosa dieses Schriftstellers.
  2220. 13.6.2014, Tod des Mundart-Dichters Kurt Bambach (1930-2014).
  2221. 11.4.1937, Tagung der Vorsitzenden aller Rudervereine von Bamberg und Frankfurt am Main im Bootshaus der Frankfurter Rudergesellschaft Germania.
  2222. 7.10.1942–27.10.1942, 3. Konzertreise des Frankfurter Musischen Gymnasiums unter der Leitung von Prof. Kurt Thomas (1904-1973), die u.a. in die Städte Bamberg, Linz, Wien, Krakau, Kattowitz, Gleiwitz, Beuthen, Oppeln, Breslau, Hirschberg, Dresden und Berlin führt. Außer den öffentlichen Konzerten, die von den Kulturämtern der Städte und den Dienststellen „Kraft durch Freude“ veranstaltet werden, musiziert das Musische Gymnasium in Rüstungsbetrieben und im Rahmen der Wehrmachtsbetreuung.
  2223. 26.6.1987, Der Boris-Rajewsky-Preis für Biophysik wird im Max-Planck-Institut für Biophysik an die beiden Frankfurter Wissenschaftler Professor Wolfgang Pohlit, Leiter des Instituts für Strahlen- und Umweltforschung, und den Privatdozenten Dr. Ernst Bamberg verliehen.
  2224. 21.12.1930, Tod des Kommerzienrats Simon Bamberger, Tritonwerke-Bamberger, Leroi AG.
  2225. 3.4.1924, Eröffnung der Zweigniederlassung der Tuchgroßhandlung „Oberndorfer & Bamberger“ (Nürnberg) in Frankfurt am Main, Taunusstraße 19.
  2226. 1.4.1913, Erinnerungsfeier zur Auffrischung der Erinnerung an den ehemaligen Reichskanzler Otto von Bismarck und den Dichter Johann Wolfgang von Goethe im Festsaal des „Bamberger Hofes“, Stadtteil Niederrad – beide haben gerne an diesem Ort geweilt.
  2227. 24.10.1911, Gründung einer selbständigen Ortsgruppe der Fortschrittlichen Volkspartei für Niederrad im Bamberger Hof.
  2228. 8.10.2000, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Alten Oper.
  2229. 8.1.1952, Konzert der Bamberger Symphoniker im Turmpalast.
  2230. 3.11.1909, Bei einem Brand in der Firma Bamberger u. Co. In der Kaiserstraße entsteht hoher Sachschaden.
  2231. 9.8.1976, Das ehemalige Hotel „Bamberger Hof“ in Niederrad wird zu einer Außenstelle des Waldkrankenhauses Köppern für Sozialpsychiatrische Behandlungstherapie.
  2232. 22.1.1980, Ein Chlorgasausbruch bei den Farbwerken Hoechst fordert mehrere Verletzte. Unter der Giftgaswolke leiden in Höchst und Unterliederbach mehrere hundert Bewohner. /Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2233. 11.12.1980, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2234. 12.12.1981, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2235. 7.3.1983, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2236. 15.1.1984, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2237. 6.12.1984, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2238. 18.1.1987, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2239. 26.1.1988, Konzert der Bamberger Sinfoniker in der Alten Oper.
  2240. 8.12.1988, Konzert der Bamberger Sinfoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2241. 13.1.1989, Konzert der Bamberger Sinfoniker in der Alten Oper.
  2242. 20.5.1989, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Alten Oper.
  2243. 16.1.1990, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2244. 26.3.1990, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Alten Oper.
  2245. 14.12.1990, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Alten Oper.
  2246. 17.1.1991, Konzert der Bamberger Symphoniker mit Christoph Eschenbach in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2247. 13.12.1991, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Alten Oper.
  2248. 12.1.1992, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Alten Oper.
  2249. 27.3.1992–28.3.1992, Gastspiel der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2250. 31.10.1992, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2251. 21.11.1992, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2252. 12.12.1992, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2253. 30.1.1993, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2254. 27.2.1993, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2255. 27.3.1993, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2256. 30.10.1993, Konzert der Bamberger Symphoniker und des Chors des Bayerischen Rundfunks in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2257. 20.11.1993, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2258. 18.12.1993, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2259. 29.1.1994, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2260. 9.4.1994, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2261. 7.5.1994, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2262. 10.10.1994, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2263. 10.11.1994, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2264. 6.12.1994, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2265. 1.2.1995, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2266. 11.3.1995, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2267. 29.5.1995, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2268. 26.10.1995, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2269. 1.3.1996, Konzert der Bamberger Symphoniker mit der Violinistin Sarah Chang in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2270. 28.6.1996, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des „Bamberger Hofs“ in Sachsenhausen.
  2271. 11.10.1996, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2272. 29.1.1997, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2273. 20.10.1997, Konzert der Bamberger Symphoniker mit dem Pianisten Christian Zacharias in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2274. 9.3.1998, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2275. 22.4.1999, Offizielle Eröffnung des Kinderprojektes AURYN in der Kelsterbachstraße 14, in Räumen, die der sozialpsychiatrischen Fachklinik Bamberger Hof angeschlossen sind.
  2276. 1.7.2001, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bamberger Hofs in Niederrad, eine Außenstelle des Köpperner Waldkrankenhauses unter der Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes.
  2277. 17.2.2002, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Alten Oper.
  2278. 7.8.2003, Offizielle Eröffnung der von Niederrad ins Nordend umgezogenen Klinik Bamberger Hof zur ambulanten Behandlung psychisch Kranker.
  2279. 11.2.2006, Konzert der Bamberger Symphoniker in der Alten Oper.
  2280. 30.6.2006, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens der Klinik Bamberger Hof im Nordend.
  2281. 21.9.1956, Uraufführung des auf Anregung der Stadtverordnetenversammlung gedrehten Dokumentarfilms „Unser Frankfurt heute“, der in zwölf Minuten Spieldauer einen Überblick über den Wiederaufbau der Mainstadt und damit zugleich Rechenschaft über die Kommunalpolitik der Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg gibt, vor geladenen Gästen im Lichtspieltheater „Bambi“.
  2282. 9.8.1974, Neueröffnung von drei Lichtspielhäusern im Steinweg: Metro im Schwan, Palette und Bambi.
  2283. 23.4.1982, Premiere von Ulrike Meinhofs „Bambule“ im Kammerspiel.
  2284. 6.2.1982, Konzert des vietnamesischen Ensembles „Grüner Bambus“ in der Frankfurter Hochschule für Musik.
  2285. 28.6.1991, Eine morgendliche Explosion, ausgelöst durch einen technischen Defekt, verwüstet das China-Restaurant „Bambusgarten“ in der Eschersheimer Landstraße 156. Der Schaden wird auf rund 400.000.- DM geschätzt.
  2286. 19.9.1956–24.9.1956, Frankfurter Buchmesse mit 1176 ausstellenden Verlagen, 50000 Büchern, davon 14000 Neuerscheinungen und 37.000 Besuchern. Eröffnet wird die Messe mit einem Festvortrag des Dichters Peter Bamm alias Dr. Curt Emmrich.
  2287. 12.8.1937–14.8.1937, 200 Banater Sachsen und Siebenbürger Schwaben, die mit der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ eine Reise durch Deutschland unternehmen, besuchen die Mainstadt und werden am 13.08. im Bürgersaal des Römers offiziell willkommen geheißen.
  2288. 12.11.1950, 800-Jahr-Feier der Siebenbürgen Sachsen und Banater Schwaben in der „Falkenburg“.
  2289. 9.12.1953, Eröffnung der Zweigniederlassung der Banco Espanol, Neue Mainzer Straße 52-54.
  2290. 8.8.1934, Friedenskonzert der „American Legion Band“ in der Festhalle.
  2291. 1.9.2000, Kurt-Weill-Gala der Big-Band des Hessischen Rundfunks in der Alten Oper.
  2292. 20.3.2000, „Harry Potter“-Autorin Joanne K. Rowling liest im Gallus-Theater aus dem ersten Potter-Band.
  2293. 24.1.2000–25.1.2000, Gastspiel der Harlem Gospel Singers & Band in der Alten Oper.
  2294. 18.1.2000, Konzert der Harlem Gospel Singers & Band in der Alten Oper.
  2295. 22.4.1946, Wiedereröffnung der instandgesetzten Mainbrücke der Autobahn Kassel – Frankfurt am Main – Mannheim. Bei einer kurzen Feier durchtrennt General Moor in Gegenwart von Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum als Vertreter der deutschen Zivilbehörden das Band.
  2296. 21.6.1952–22.6.1952, „Frohe Überraschungen am laufenden Band“ mit Vico Torriani und Cornelia Froebess im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  2297. 29.6.1952, Jazz-Wettstreit USA (George Maycock) gegen Deutschland (King Star Band) im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  2298. 2.12.1956, Konzert des amerikanischen Jazz-Musikers Lionel Hampton mit seiner Big-Band in der Kongreßhalle.
  2299. 17.1.1959, Jazz-Konzert mit der Dutch Swing College Band (Amsterdam) im Cantate-Saal.
  2300. 30.9.1959, Konzert des amerikanischen Jazz-Trompeters Kid Ory und seiner Creole Jazz Band im Volksbildungsheim.
  2301. 11.11.1960, Konzert des Saxophonisten und Pianisten Gerry Mulligan mit seiner Jazz-Band in der Kongreßhalle.
  2302. 5.10.1963, Jubiläumsball anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Tanz- und Schauorchesters „Heinleins Big Band“ im Zoologischen Garten.
  2303. 21.3.1966–23.3.1966, Gastspiel der Damen-Beat-Band „The Liverbirds“ aus Liverpool im „Club K 52“, Kaiserstraße 52.
  2304. 11.10.1966, Verkehrsdezernent Stadtrat Walter Möller (1920-1971) präsentiert den ersten Band des Gesamtverkehrsplanes für Frankfurt am Main, der bis 1968 in fünf Bänden vollständig vorliegen soll.
  2305. 18.6.1970, Erstes Konzert einer Jazz-Bigband im Palmengarten: „North Texas State University Lab Band“.
  2306. 27.2.1971, Gastspiel mit Bernhard Minetti in Samuel Becketts „Letztes Band“ und in Samuel Saunders „Der Schulmeister“ im Schauspiel.
  2307. 20.5.1971, Konzert „The Band“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2308. 25.3.1973, Premiere auf dem Rhein-Main-Flughafen: Der Hessische Rundfunk (HR) überträgt von 10.05 bis 11.30 Uhr vom Flughafen ein Konzert, das zunächst einmal im Monat ausgestrahlt werden soll. Das Besucher-Restaurant „Graf Zeppelin“ wird zum Konzertsaal, in dem die Big-Band des HR spielt. Am ersten Frankfurter Flughafenkonzert des Hessischen Rundfunks nehmen 650 Menschen teil.
  2309. 26.5.1973, Konzert der amerikanischen Jazz-Rock-Band „Blood, Sweat & Tears“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2310. 22.9.1973, Konzert des Jazzmusikers Stan Kenton samt Big Band in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2311. 21.10.1973, „Superjazz“ in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Count Basie samt Big Band, Oscar Petersen und Ray Charles.
  2312. 16.7.1974, Konzert der Woody-Herman-Band im Offizierskasino hinter dem IG Farben Hochhaus.
  2313. 13.11.1975, Konzert der irischen Band „The Dubliners“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2314. 1.11.1976, „Battle of Jazz“ mit Chris Barber Jazz Band und der Dutsch Swing College Band in der Kongresshalle.
  2315. 14.4.1977, Konzert der Band „Fleetwood Mac“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2316. 28.6.1978, Jazzkonzert der Carla Bley-Band im Sinkkasten.
  2317. 3.11.1978, Konzert der Nina Hagen-Band in der „Batschkapp“.
  2318. 5.4.1979, In der Stadt- und Landesbibliothek wird der erste Band der „Hessischen Bibliographie“, Berichtsjahr 1977, vorgestellt.
  2319. 20.11.1979, Eröffnung der Autobahn A 66 Hanau – Frankfurt am Main auf einem 8,3 Kilometer langen und durchgängig sechsspurigen Band zwischen Dörnigheim-Ost und der Borsigallee.
  2320. 20.11.1980, Konzert der irischen Band „The Dubliners“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2321. 8.3.1982, Konzert der Luther Allison Blues Band im Volksbildungsheim.
  2322. 23.4.1982, 1. Blues & Boogie Meeting mit Alexis Korner und der Frankfurt City Blues Band in der Alten Oper.
  2323. 18.5.1982, Dr. Henry A. Kissinger, Außenminister der USA von 1973 bis 1977, stellt im Frankfurter Hof den zweiten Band seiner Memoiren vor.
  2324. 27.5.1982, Konzert mit Al Di Meola & Band in der Alten Oper.
  2325. 12.3.1983, Konzert mit der Latinrock-Band „Santana“ in der Festhalle.
  2326. 29.6.1983, Internationales Volkstümliches Konzert in der Alten Oper mit dem Bundesorchester des Deutschen Turner-Bundes und der 3rd Armored Division Band der US-Armee.
  2327. 19.11.1983, Jubiläums-Party „30 Jahre Barrelhouse Jazz Band“ in der Alten Oper.
  2328. 7.12.1984, Galakonzert zum 35jährigen Jubiläum der Altenhilfe der „Frankfurter Rundschau“ in der Jahrhunderthalle Hoechst u.a. mit Nana Mouskouri und der Big Band des Hessischen Rundfunks.
  2329. 16.3.1986, Jubiläumskonzert der „Beatles Revival Band“ in der Alten Oper aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens.
  2330. 8.6.1986, Konzert mit Lionel Hampton und seiner Big Band in der Alten Oper.
  2331. 18.6.1986, Der erste Band über „Das Leben in Frankfurt zur NS-Zeit“ von Professor Wolfgang Wippermann wird der Öffentlichkeit vorgelegt. Er befasst sich mit der nationalsozialistischen Judenverfolgung in der Mainstadt.
  2332. 4.10.1987, Premiere von Samuel Becketts „Das letzte Band“ in der Inszenierung von Klaus Michael Grüber im Kammerspiel.
  2333. 12.5.1988, Jazzkonzert der Volker Kriegel Band in der Brotfabrik.
  2334. 15.9.1989, Konzert der Berliner Band „Einstürzende Neubauten“ im Volksbildungsheim.
  2335. 22.6.1990, „Rock n’ Roll & Oldies-Nacht“ in der Jahrhunderthalle Hoechst u.a. mit Herman‘s Hermits und der Beatles Revival Band.
  2336. 22.10.1990, Konzert der US-Band „Grateful Dead“ in der Festhalle.
  2337. 1.11.1991, Blues-Night Frankfurt mit der Frankfurt City Blues Band und der Matchbox Blues Band in der Alten Oper.
  2338. 24.3.1992, Konzert mit Lluis Llach und Band in der Alten Oper.
  2339. 30.4.1992, „Meet the Jazz“ mit der Barrelhouse Jazzband und der Mojo Blues Band (Wien) in der Alten Oper.
  2340. 27.2.1993, Nach einjähriger Sanierung wird der Eiserne Steg wieder freigegeben. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler durchschneidet auf der Südseite des Mains ein Band.
  2341. 9.10.1993, Premiere von Samuel Becketts „Das letzte Band“ in der Regie von Jürgen Gosch im Schauspiel.
  2342. 25.10.1994, Der Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, Professor Dieter Rebentisch, stellt den ersten Band der von Professor Klötzer herausgegebenen „Frankfurter Biographie“ der Öffentlichkeit vor.
  2343. 3.7.1996, Nach einer Schlägerei beim Auftritt der irisch-amerikanischen Popgruppe Kelly Family am 02.07. im Waldstadion ermittelt die Polizei gegen zwei Mitglieder der Band, die am Rande des Konzerts zwei Ordner zusammengeschlagen haben sollen. Das Verfahren wird im Dezember d. J. nach Zahlung einer Geldbuße von 27.000.- DM eingestellt.
  2344. 5.10.1996, Konzert der Chris Barber Jazz & Blues Band in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2345. 9.11.1996, Oldie-Festival im Südbahnhof anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Frankfurter Beatles Revival Band.
  2346. 20.12.1996, Jubiläumskonzert anlässlich des 10jährigen Bestehens der Frankfurt Jazz Big Band in der „Titania“.
  2347. 11.11.1997, Konzert der „Harlem Blues & Jazz Band“ in der Alten Oper.
  2348. 3.6.1998, Der „Societäts-Verlag“ stellt den Band „Zivilcourage zum Widerstand“ mit Aufsätzen und Artikeln des Frankfurter Historikers und Journalisten Dr. Paul Arnsberg (1899-1978) der Öffentlichkeit vor. Das Buch ist ein Glückwunsch zum 90. Geburtstag von Rosa Arnsberg.
  2349. 11.10.1998, Konzert der britischen Band „Depeche Mode“ in der Festhalle.
  2350. 20.10.1998, Konzert mit Eric Clapton & Band in der Festhalle.
  2351. 17.4.1999, Konzert von „Lokyo – The Russian Gypsy Band“ im Mozart Saal der Alten Oper.
  2352. 13.2.2001, Konzert „Fanfare Ciocarlia“ – The Gypsy Brass Band aus Rumänien in der Alten Oper.
  2353. 2.3.2001–3.3.2001, Anlässlich ihres 25jährigen Jubiläums gibt die Frankfurter Beatles Revival Band zwei Konzerte im Bürgerhaus Südbahnhof.
  2354. 26.11.2001, Konzert mit den Swing-Legenden Paul Kuhn, Max Greger, Hugo Strasser und der SWR Big-Band in der Alten Oper.
  2355. 8.12.2001, Jazzkonzert der Herbie Hancock Electric Band in der Alten Oper.
  2356. 23.2.2002, Konzert mit Ute Lemper & Band in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  2357. 27.6.2002, Konzert der Frankfurt Jazz Big Band im Palmengarten.
  2358. 23.11.2002, Konzert der Frankfurt Jazz Big Band im Bürgerhaus Bornheim.
  2359. 22.11.2003, „Jazznights“ in der Alten Oper mit dem Gitarristen John McLaughlin und der Band „Shakti“.
  2360. 8.10.2005, „Jazznights“ mit David Sanborn & Band in der Alten Oper.
  2361. 16.1.2006, Im Jüdischen Museum wird der neue Band „Die Frankfurter Judengasse. Jüdisches Leben in der Frühen Neuzeit“ (Schriftenreihe des Jüdischen Museums Frankfurt, Bd. 9) der Presse vorgestellt.
  2362. 9.8.2006, Die Anfang des Jahren gegründete Frankfurter Frauen-Band „Head over Heels“ gibt ihr erstes Konzert in der Sommerwerft an der Oskar-Miller-Straße.
  2363. 3.6.2008, Rockkonzert der Band Bon Jovi in der Commerzbank-Arena [früher: Waldstadion] mit 40.000 Besuchern.
  2364. 6.1.2007, Konzert der Harlem Gospel Singers & Band in der Alten Oper.
  2365. 9.10.2007, Ex-Außenminister Joseph Fischer stellt im Mozart-Saal der Alten Oper den ersten Band seiner politischen Erinnerungen an die rot-grüne Bundesregierung vor.
  2366. 14.4.2009, Konzert von Wilson de Oliveira & Band im Jazzkeller.
  2367. 8.3.2011, Konzert der „Amsterdam Klezmer Band“ in der Batschkapp.
  2368. 22.8.2013, Jazzkonzert im Palmengarten mit Bob Margolin und Band – zu Ehren der Blueslegende Muddy Waters, der 2013 einhundert Jahre alt geworden wäre.
  2369. 7.11.2014, Feier im Südbahnhof anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Band „Blind Foundation“ aus dem Nordend.
  2370. 22.3.1934, Konzert der „Banda Fascista“, der 136. Miliz-Legion Mussolinis, im Saalbau.
  2371. 16.4.2005, Benefiz-Gala im Römer für den Wiederaufbau eines vom Tsunami zerstörten Waisenhauses im indonesischen Banda Aceh.
  2372. 15.4.1935, 100jähriges Jubiläum der Firma H. Glück, Werkstätte für orthopädische Artikel und Bandagen, [heute:] Hochstraße.
  2373. 9.9.1937, Im Rahmen eines Fortbildungslehrganges des Bandagisten- und Orthopädienmechanikerhandwerks in der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim werden die 200 Vertreter des Berufes aus allen Teilen Deutschlands im Bürgersaal des Rathauses von der Stadtverwaltung offiziell empfangen.
  2374. 15.3.1954, Eröffnung der Bundesfachschule der Orthopädiemechaniker und Bandagisten an der Gewerbeförderungsanstalt.
  2375. 1.1.1930, Die Bibliothek von Prof. Paul Ehrlich (1854-1915), ca. 4.000 Bände, die vor 10 Jahren als Leihgabe der Senckenbergischen Bibliothek übergeben worden ist, ist durch Schenkung von Frau Hedwig Ehrlich geb. Pinkus (1864-1948), mit dem heutigen Tag in das Eigentum der Senckenbergischen Bibliothek (Dr. Senckenbergische Stiftung) übergegangen.
  2376. 26.3.1941, Feierliche Eröffnung des 1939 gegründeten „Instituts zur Erforschung der Judenfrage in Frankfurt am Main“, Bockenheimer Landstraße 68-70, als erste Außenstelle der „Hohen Schule“ der NSDAP (das Projekt einer NS-Eliteuniversität), im Römer samt anschließender Arbeitstagung (bis 28.03.). An dem Festakt nehmen Reichsleiter Alfred Rosenberg, Oberbürgermeister Friedrich Krebs, Gauleiter Jakob Sprenger sowie die NS-Leiter der bis dahin bereits besetzten Länder, Anton Adriaan Mussert (Holland) und Staatsrat Vidkun Quisling (Norwegen) teil. Die mehrere hunderttausend Bände umfassende Bibliothek (u.a. die Frankfurter Judaica- und Hebraica-Sammlung) ist das Ergebnis staatlich organisierten Raubes. Im Herbst 1943 wird die Bibliothek zum Schutz vor alliierten Fliegerangriffen nach Hungen verlegt. Im März 1944 brennen die Gebäude des „Instituts zur Erforschung der Judenfrage“ an der Bockenheimer Landstraße infolge eines Bombenangriffs aus.
  2377. 5.4.1957, Erscheinen der ersten beiden Bände des Fischer-Lexikons („Die nichtchristlichen Religionen“ und „Staat und Politik“) des S. Fischer Verlags zu je 50.000 Exemplaren.
  2378. 9.8.1961, Der Polizei gelingt die Festnahme von Mitgliedern einer achtköpfigen Bande, denen Raubüberfälle in Frankfurt am Main, Wiesbaden und Darmstadt zu Last gelegt werden.
  2379. 13.2.1965, Eröffnung der Bibliothek des „Frankfurter Bundes für Volksbildung“, die testamentarisch die 12.000 Bände umfassende Bibliothek des 1963 verstorbenen Direktors der Berliner Volksbühne, Dr. Siegfried Nestriepke, geerbt hat.
  2380. 14.2.1969, Eröffnung des vom „Deutschen Hilfsverein für das Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene e. V.“ getragene „Albert-Schweitzer-Archivs“ (heute: Deutsches Albert Schweitzer-Zentrum, Archiv, Museum und Begegnungsstätte, Neue Schlesinger Gasse 22-24) als Gedenkstätte für den Goethepreisträger sowie der 25.000 Bände umfassenden Theologischen Zentralbibliothek des Evangelischen Gemeindeverbandes im Haus der evangelischen St.-Pauls-Gemeinde am Römerberg 9.
  2381. 20.6.1975, In den vergangenen Tagen werden in der Innenstadt Hunderte von öffentlichen Telefonen in den Telefonzellen zerstört. Die Polizei spricht von einer „organisierten Bande“.
  2382. 8.10.1976, Als erste Frau der Zirkuswelt wird der Frankfurter Zirkusdirektorin Ingrid Hoppe vom Zirkus Willy Hagenbeck das Bundesverdienstkreuz am Bande durch Stadtrat Hilmar Hoffmann verliehen.
  2383. 17.2.1977, Dr. h.c. Karl Dedecius, Direktor der Allianz-Versicherungs-AG und Übersetzer polnischer Literatur, erhält im Limpurgsaal des Römers das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
  2384. 25.3.1977, Der Frankfurter Kriminalpolizei gelingt ein entscheidender Schlag gegen die Honda-Bande, die sich als Motorradräuber einen Namen gemacht und in den letzten drei Jahren im Bankenviertel – auch bundesweit – Geldboten bei neun Überfällen um über eine halbe Millionen DM erleichtert hat. Vier mutmaßliche Täter können festgenommen werden.
  2385. 19.12.1977, Die beiden Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Dr. Bruno Dechamps und Joachim Fest, erhalten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, überreicht von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann in seinem Amtszimmer.
  2386. 30.3.1978, Für ihre jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit als Geschäftsführerin der Schopenhauer-Gesellschaft erhält Frau Angelika Hübscher das Bundesverdienstkreuz am Bande.
  2387. 10.7.1978, Der Frankfurter Maler, Grafiker und Zeichner Ferry Ahrlé erhält das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  2388. 12.7.1978, Ignaz Lipinski (1907-1979), langjähriges Vorstands- und Gemeinderatsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, wird im Römer das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2389. 20.12.1978, Der langjährige Leiter der Frankfurter Stadt- und Universitätsbibliothek, Professor Clemens Köttelwesch (1915-1988), erhält im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  2390. 29.1.1980, Der Verleger Dr. Waldemar Kramer, der Journalist Richard Daub und der Geschäftsführer in den Frankfurter Hauptbahnhofsgaststätten, Horst Willig, werden mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse bzw. am Bande ausgezeichnet.
  2391. 22.5.1980, Bundespräsident Karl Carstens überreicht Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann in Bonn das Verdienstkreuz 1. Klasse am Bande des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  2392. 3.7.1980, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann überreicht Heinrich Otto (Heinz) Ulzheimer im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser Auszeichnung wird Ulzheimer für seine zahlreichen nationalen und internationalen Sporterfolge geehrt, die er sich in seiner aktiven Zeit von 1946 bis 1954 erworben hat. Er hat bei den Olympischen Spielen in Helsinki 1952 zwei Bronze-Medaillen über 800 m und in der 4 x 400 m Staffel gewonnen und 1954 in Bern die Vize-Europameisterschaft in der 4 x 400 m Staffel.
  2393. 13.2.1981, Arno Lustiger, der Mitbegründer der Jüdischen Gemeinde Frankfurt nach dem Zweiten Weltkrieg und Gemeinderat, wird im Limpurgsaal des Römers das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2394. 24.6.1981, 75. Geburtstag des Sachsenhäuser „Brunnenvaters“, Präsident und Ehrenpräsidenten der Sachsenhäuser Kerbegesellschaft, Charly Heil (1906-1988). Bei einem Geburtstagsempfang im Römer erhält er das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.
  2395. 3.6.1982, Helmut Kollek, Gründer des „Theaters am Roßmarkt, wird im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2396. 14.6.1982, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog wird in den Römerhallen anlässlich seines 50. Geburtstages das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2397. 24.3.1983, Der Frankfurter Schriftstellerin Gertrud Roesler-Ehrhardt (1896-1992) wird im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2398. 28.11.1983, Dem Schriftsteller Horst Bingel wird im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2399. 7.12.1983, Der Stadthistoriker Professor Franz Lerner (1903-1995) wird anlässlich seines 80. Geburtstages im Limpurgsaal des Römers mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  2400. 8.2.1984, Tod des Direktors der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, Alfred Weichselbaum (1922-1984), Mitbegründer der Frankfurter Jüdischen Nachkriegsgemeinde, 1981 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  2401. 13.7.1984, Der Frankfurter Stadtbezirksvorsteher Hans Stein wird im Limpurgsaal des Römers für sein außerordentliches Engagement im sozialen Bereich mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  2402. 5.2.1985, Erich Friedrich, Geschäftsführer der Frankfurter Societätsdruckerei, wird im Kaisersaal des Römers das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2403. 6.7.1985, Dem Stadtkämmerer Ernst Gerhardt wird im Kaisersaal des Römers das Große Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2404. 15.1.1987, Dem Ehrenvorsitzenden des Berufsverbandes Bildender Künstler in Frankfurt am Main, Paul Rötger (1920-1992), wird im Limpurgsaal des Römers das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2405. 11.2.1987, Otto Schwoll, der sich im Sozialbereich der Stadt Frankfurt am Main Verdienste erworben hat und viele Jahre als Geschäftsführer der Altenhilfsaktion der „Frankfurter Rundschau“, „Not gemeinsam lindern“, tätig gewesen ist, wird im Kaisersaal des Römers das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2406. 27.9.1987, Der älteste amtierende Pfarrseelsorger des Bistums Limburg, Pfarrer August Thielemann (1901-1995), wird an seinem 86. Geburtstag im Anschluss an seine letzte Predigt in der Frauenfriedenskirche mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.
  2407. 21.4.1988, Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté erhält das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Kaisersaal des Römers von Oberbürgermeister Wolfram Brück überreicht.
  2408. 16.5.1988, Dem Kaufmann und Historiker Adolf Diamant, ein Überlebender der Shoa und Autor zahlreicher Bücher über jüdisches Leben und das Schicksal der während des Nationalsozialismus Verfolgten und Ermordeten, wird im Limpurgsaal des Römer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2409. 13.10.1988, Hans Burggraf, Stadtverordneter der CDU und langjähriger Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung Hessen, wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Limpurgsaal des Römers mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  2410. 31.1.1989, Der langjährige Stadtverordneten und ehrenamtlichen Stadträtin Margarete Weber (1925-2005) wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2411. 5.9.1989, Der ehemalige Stadtrat Bernhard Mihm (CDU) wird mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  2412. 1.3.1990, Der Pelzhändler Egon Gerson (1915-1998), der vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen musste und nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt am Main ein Pelzeinzelhandelsfachgeschäft begründete, wird im Römer mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  2413. 17.12.1990, Der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Flughafen AG, Horstmar Stauber, wird von Hessens Ministerpräsidenten Dr. Walter Wallmann mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
  2414. 13.12.1991, Dem ehemaligen Leiter des Frankfurter Stadtarchivs, Professor Wolfgang Klötzer, wird im Limpurgsaal des Römer aus den Händen von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2415. 19.3.1992, Der Journalistin der „Frankfurter Neuen Presse“, Jutta W. Thomasius, wird im Römer das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2416. 28.9.1992, Henriette Fay, Gattin des Bürgermeisters Dr. Wilhelm Fay (1911-1980), wird im Römer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler verliehen.
  2417. 16.10.1992, Professorin Maria Radnoti-Alföldi wird mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  2418. 20.10.1992, Der ehrenamtlichen Stadträtin Helga Budde wird in der Wandelhalle des Römer von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  2419. 21.3.1995, Dem Dirigenten Helmut Steinbach, langjähriger Leiter der Konzerte im Palmengarten, Mitbegründer und Chefdirigent des „Jugend-Symphonie-Orchesters Frankfurt“ wird im Römer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2420. 17.11.1998, Der Philosoph Prof. Alfred Schmidt, Inhaber des Horkheimer-Lehrstuhls für Philosophie und Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, erhält im Limpurgsaal des Römers das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.
  2421. 27.1.1999, Dem Überlebenden des KZ Buchenwald, Journalisten, Schriftsteller, Künstler und langjährigen Lehrbeauftragten über Jiddische Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Fischel Libermann, wird im Limpurgsaal des Römer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zum ersten Mal seit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes fällt, auf Wunsch des Geehrten, die Formulierung „für Volk und Staat“ weg.
  2422. 3.12.2001, Walter Pehle, Historiker und langjähriger Lektor beim Frankfurter S. Fischer-Verlag, wird in Wiesbaden mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  2423. 29.4.2002, Der Sozialpolitikerin und früheren Stadtverordnetenvorsteherin Ute Hochgrebe wird im Limpurgsaal des Römers von Oberbürgermeisterin Petra Roth das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  2424. 16.5.2002, Dem früheren Verwaltungsdirektor des Evangelischen Regionalverbandes, Jürgen Telschow, wird im Römer das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  2425. 17.3.2003, Dem ehemaligen Frankfurter Bürgermeister Hans-Jürgen Moog wird von Hessens Ministerpräsident Roland Koch in seiner Dienstvilla in Wiesbaden das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2426. 2.5.2003, Vor 40 Jahren erschienen die ersten zwanzig Bände der „edition suhrkamp“ im Suhrkamp Verlag.
  2427. 22.5.2003, Dem Präsidenten des hessischen Einzelhandelsverbandes, Frank Albrecht, wird im Römer das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  2428. 24.9.2003, Dem Frankfurter Unternehmer und Mäzen Dr. h.c. Hans Schleussner, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender des Biotest-Serum-Institut GmbH, seit 1987 Biotest AG, wird in Wiesbaden durch den hessischen Wissenschaftsminister Udo Corts das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2429. 30.3.2004, Dem Germanistik-Professor Klaus Doderer wird für seine Verdienste um die Jugendbuchforschung in der Johann Wolfgang Goethe-Universität das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2430. 5.7.2004, Hessens Ministerpräsident Roland Koch überreicht im Kapellensaal des Bolongaropalastes Alfons Gerling, Vorsitzender des Zeilsheimer Vereinsrings und des CDU-Stadtbezirksverbandes Frankfurt-Zeilsheim, Mitglied des CDU-Kreisvorstandes, von 1972 bis 1989 Frankfurter Stadtverordneter, aktuell hessischer Landtagsabgeordneter, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  2431. 1.9.2006, Dem Geschäftsführer des Künstlerhauses Mousonturm, Dieter Buroch, wird im Limpurgsaal des Römer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2432. 12.10.2006, Dem Frankfurter Architekten Albert Speer wird das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  2433. 22.10.1936, Tagung des Internationalen Bandeisen- und Röhrenstreifen-Verbandes.
  2434. 2.4.1918, Tod der Frankfurter Malerin und Radiererin Eugenie Bandell (1858-1918), Vorstandsmitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, Engagement im Frauenkunst-Verband.
  2435. 5.7.2005, Das Landgericht Frankfurt verurteilt den Dieb, der im November 2004 den 300.000.- € teuren Dienstwagen der Oberbürgermeisterin Petra Roth gestohlen hat. Wegen schwerem Bandendiebstahl wird eine Freiheitsstrafe von vier Jahren ausgesprochen.
  2436. 15.9.1981, Eine Strafkammer des Landgerichts Frankfurt verurteilt ein 30jähriges Mitglied des „Gefangenenrats“ wegen bewaffneten Bandendiebstahls in sechs Fällen, Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung und Vergehen gegen das Waffengesetz zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten.
  2437. 10.11.1969, Das erste Exemplar eines 276 Seiten starken großformatigen Bandes mit dem Titel „Stadtentwicklungsplan und Gesamtverkehrsplan Frankfurt am Main – Grundlagen“ wird von Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996) dem Magistrat vorgelegt.
  2438. 7.11.2003, Riesenfete in der Buchhandlung Hugendubel anlässlich der morgen erscheinenden deutschen Übersetzung des fünften Bandes „Harry Potter und der Orden des Phönix“.
  2439. 24.2.2011, Offizielle Präsentation des vierten Bandes zur Geschichte der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung: „Von der Römerkoalition zur Parteienkonkurrenz“ von Bettina Tüffers im Römer.
  2440. 14.9.1988, Die von der Stadt Frankfurt am Main in Auftrag gegebene 16-bändige Buchreihe „Zerstörung – Verlust – Erinnerung“ anlässlich des 50. Jahrestages der Pogromnacht vom 9. November 1938 wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
  2441. 18.6.1990, Die Feuerwehr benötigt viele Stunden, um den Ölteppich im Osthafen zu bändigen. Eine Ölverschmutzung des Mains kann so verhindert werden.
  2442. 30.1.1995, Der Main ist nicht mehr zu bändigen. Das größte Hochwasser seit 1926 mit Pegelstand 5,47 Meter setzt sämtliche Uferstraßen unter Wasser. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler löst Katastrophenalarm aus. Mehr als 1.000 Feuerwehrleute und Helfer sind im Einsatz.
  2443. 11.5.1991, Tod des Jazzmusikers Horst „Duclo“ Dubuque (1934-1991), Mitbegründer der „Barrelhouse Jazzband“ und Bandleader der „Red Hot Hottentotts“.
  2444. 15.2.1997, Konzert des Bandoneon-Virtouosen Luis de Matteo in der Alten Oper.
  2445. 19.1.1893, Liederabend mit Alexander von Bandrowski im Saal von Dr. Hochs Konservatorium.
  2446. 13.11.1969, Konzert „London Blues“ mit den Bands „Ten Years After“ und „Chicken Shack“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  2447. 28.5.2011, Erste Musiknacht mit über 40 Bands im Stadtteil Rödelheim, veranstaltet vom Quartiersmanagement Rödelheim-West der Diakonie Frankfurt.
  2448. 18.9.1989, Wieder Bandstiftung im Ben-Gurion-Ring. Dabei müssen im Haus Nr. 80 zwei Kleinkinder mit Rauchvergiftung stationär behandelt werden.
  2449. 29.7.1945, Feier zum Gedenken an die Frankfurter Opfer des Nationalsozialismus im Sendesaal des Frankfurter Rundfunks bei Anwesenheit von Abgesandten der amerikanischen Militärregierung. Nur symbolisch gedacht ist die Verlesung von 24 Namen von NS-Opfern aus Frankfurt am Main und Umgebung, die der Schauspieler Richard Münch liest: u.a. Albrecht Ege, Johanna Schmidt-Kirchner, Wilhelm Leuschner, Ernst Mulanski, Konrad Broswitz, Eugen Kaiser, Franz Metz, Andreas Portune, Albert Kunz, Wilhelm Beutel, Paul Böhler, Georg Fröba, Otto Häuslein, Alfred Nötzel, Franziska Kessel, Anneliesel Höfel, Hugo Bandt, Leo Rosenbusch, Alfred Weil und Pfarrer Wilhelm Schneider. Hauptredner sind Wilhelm Knothe und Oskar Müller, das Opern- und Museumsorchester unter der Leitung von Dr. Ljubomir Romansky gibt der Feier die musikalische Weihe mit Stücken von Beethoven und Tschaikowsky.
  2450. 10.11.1958, Erstmaliges Gastspiel des Original-Bandura-Chors aus der Ukraine.
  2451. 31.3.1933, Das Präsidium der Industrie- und Handelskammer Frankfurt tritt geschlossen zurück. Präsident Otto Hauck muss – ebenso wie sein Stellvertreter Wilhelm Hofmann-Bang – sein Amt niederlegen. Beide werden durch Nationalsozialisten ersetzt.
  2452. 30.3.1933, Eine vom Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer, Wilhelm Hofmann-Bang, einberufene Zusammenkunft jüdischer Einzelhändler zur Beratung der Vorgehendweise gegen den geplanten Boykott jüdischer Geschäfte, wird nach einer Denunziation als „unerlaubte Versammlung“ aufgelöst. Die Teilnehmer werden verhaftet.
  2453. 1.4.2004, Eröffnung des „Bang & Olufsen Top Shop“ in der Schillerstraße.
  2454. 3.6.1995, „Apfelweinfest“ der Arbeitsgemeinschaft Hessische Apfelweinstraße auf dem Römerberg. Der diesjährige „Ebbelweipreis“ wird dem Kabarettisten Rainer Bange verliehen.
  2455. 20.7.1925, Tod des Antiquars Ludwig Bangel (1850-1925), Seniorchef der Fa. Rudolf Bangel GmbH.
  2456. 13.5.1923, Tod des Frankfurter Kunsthistorikers und Kunsthändlers Dr. Rudolf Bangel, Inhaber des Kunsthandlung Rudolf Bangel.
  2457. 10.5.1920, 1000. Kunst-Auktion bei „Rudolf Bangel“, Neue Börse.
  2458. 4.5.1978, Veranstaltung der FDP zur Europawahl mit dem liberalen Spitzenkandidaten Martin Bangemann im Palmengarten.
  2459. 4.3.1985, Kommunalwahlkampfveranstaltung der FDP im Haus Dornbusch mit dem Bundesvorsitzenden, Wirtschaftsminister Martin Bangemann.
  2460. 11.9.1987–20.9.1987, 52. IAA – Internationale Automobil-Ausstellung, eröffnet vom Bundeswirtschaftsminister Martin Bangemann.
  2461. 29.6.1990, Der Vizepräsident der Europäischen Gemeinschaft, Martin Bangemann, stattet Oberbürgermeister Volker Hauff im Römer einen Besuch ab.
  2462. 20.5.2000, Auch in diesem Jahr müssen 59.000 Zuschauer im Waldstadion bangen. Erst ein Foulelfmeter zum 2:1-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den SSV Ulm entscheidet den Abstiegskampf zugunsten des Frankfurter Bundesligisten.
  2463. 21.3.2002, Der Baukonzern Philipp Holzmann beantragt ein Insolvenzverfahren. Rund 4.800 Beschäftigte in der Region müssen um ihre Arbeitsplätze bangen. 400 Beschäftigte des insolventen Konzerns demonstrieren vor den Zentralen von Commerzbank und Dresdner Bank für den Erhalt des Unternehmens.
  2464. 19.10.1962, Der Polizeichef von Bangkok, Generalleutnant Mirtiputra, besucht die Mainstadt.
  2465. 26.10.1985, Raubmord an einem 32jährigen Mann aus Bangladesch in der Imbissstube „Steak-Point“ im Nordend.
  2466. 30.10.1939, Die aus ihrem bisherigen Aufgabenkreis scheidende BDM-Obergauführerin Else Riese wird in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger im BDM-Heim in den Wallanlagen verabschiedet und ihre Nachfolgerin, Untergauführerin Hedwig Banicki in ihr Amt eingeführt.
  2467. 1.3.1935, Der Wiesbadener Regierungspräsident beruft offiziell die Gemeinderäte nach dem Preußischen Gemeindeverfassungsgesetz von 1933. Die Besetzung ergibt: Je ein Repräsentant der NSDAP, der SA und der HJ, zwei von der Deutschen Arbeitsfront (DAF), je zwei Vertreter der IG Farben, Degussa und der Adlerwerke, je ein Vertreter von Groß- und Einzelhandel, ebenso viele aus Bank-, Hotel- und Gaststättengewerbe, Universität, Städtischen Bühnen und Museen sowie zwei Repräsentanten des Handwerks. Hinzu kommen ein Maler, ein Schriftsteller, ein Arzt, ein Landwirt und sechs sog. verdiente Bürger. Neun der ehemaligen NSDAP-Stadtverordneten, also annähernd ein Drittel der Gemeinderäte, sind mit dieser Zusammensetzung berücksichtigt.
  2468. 26.11.1933, Enthüllung einer Gedenktafel für die im Weltkrieg gefallenen Beamten und Angestellten der ehemaligen hiesigen Niederlassung der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft im Gebäude der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft, Filiale Frankfurt, Roßmarkt.
  2469. 5.5.1933, 70. Geburtstag des Justizrats Dr. Rudolf Winterwerb (1863-1941), von 1899 bis 1931 Vorstandsmitglied der „Frankfurter Bank“.
  2470. 2.7.1932–10.7.1932, Ausstellung über Werdegang und Technik des Segelfluges im alten Bankgebäude der Deutschen Bank am Kaiserplatz.
  2471. 31.3.1932, Aus der Filiale der Deutschen Bank und Discontogesellschaft am Eschenheimer Turm wird ein 88 Zentner schwerer Geldschrank abtransportiert. Da aufgrund des hohen Gewichtes des Tresors ein Transport über das Treppenhaus des Gebäudes unmöglich ist, wird auf dem Bürgersteig ein mächtiges Gerüst aufgebaut, der Geldschrank mit Ketten aus dem Fenster der Bankfiliale herausgezogen und dann vorsichtig auf die Straße hinuntergelassen.
  2472. 12.12.1931–23.12.1931, Weihnachtsverkaufausstellung Frankfurter Künstler im Oberlichtsaal der Deutschen Bank am Kaiserplatz.
  2473. 3.12.1931, Im Prozess ‚Fechenheimer Bankverein’ verurteilt das Erweiterte Schöffengericht die beiden Vorstandsmitglieder wegen Vergehens gegen § 147 des Genossenschaftsgesetzes zu Geldstrafen und spricht das angeklagte Aufsichtsratsmitglied frei, verneint aber eine vorsätzliche Schädigung der Bank.
  2474. 1.11.1931, Das Gebäude der ehemaligen Deutschen Bank, Kaiserstraße 16, wird nach umfangreichen baulichen Veränderungen in den Obergeschossen als Bürohaus unter der Bezeichnung „Bürohaus Kaiserplatz“ seiner neuen Bestimmung übergeben.
  2475. 26.10.1931, Auf der Generalversammlung der Frankfurter Genossenschaftsbank im großen Saal des Zoologischen Gartens wird der Vertrag mit der Dresdner Bank einstimmig angenommen. Die Genossenschaftsbank wird fortgeführt.
  2476. 7.10.1931, Infolge der andauernden Abhebungen von Einlagen durch die Kunden sieht sich die Bornheimer Bank eGmbH veranlasst, ab heute ihre Schalter zu schließen. Bei einer Bilanzsumme des Instituts von 800.000.- Mark sind seit Frühjahr d. J. etwa 200.000.- Mark an Rückzahlungen erfolgt. Bemühungen, flüssige Mittel zur Aufrechterhaltung des Betriebes zu beschaffen, bleiben erfolglos.
  2477. 13.7.1931, Bankenkrach: Die Darmstädter- und Nationalbank (Danat-Bank) sieht sich gezwungen, ihre Schalter zu schließen. Die Reichsregierung übernimmt die Bürgschaft für die Einlagen und empfiehlt den Börsen, den Verkehr mit Devisen und Effekten für die nächsten Tage einzustellen.
  2478. 11.2.1931, Eröffnung des Konkursverfahrens der 1926 gegründeten „Selbsthilfe der Arbeit“, eingetragene Geldverkehrs- und Grunderwerbsgenossenschaft mbH. Gegenstand des Unternehmens war der Betrieb einer Volksbank. Auch diese „Bank der Arbeit“ ist in das Konkursverfahren mit einbezogen.
  2479. 29.8.1930, Beim Überfall auf einen Kassenboten der Wachstuchfabrik Friedrich Heß im Schalterraum der Deutschen Bank und Diskonto-Gesellschaft am Roßmarkt versuchen die Täter vergeblich den soeben bei der Bank erhobenen Wochenlohn und die Gehälter in Höhe von 10.650.- Reichsmark zu erbeuten; sie fliehen ohne Beute.
  2480. 1.8.1930, Der Hausbesitzer-Verein Frankfurt e. V. sowie die Bank für Handel und Grundbesitz zu Frankfurt eGmbH beziehen in der Neuen Mainzer Straße ihr neues Verwaltungsgebäude.
  2481. 14.4.1930, Eröffnung einer neuen Depositenkasse der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft an der Hauptwache/Ecke Schillerstraße.
  2482. 10.2.1930, Ab heute sind die beiden Abteilungen, Kaiserstraße 16 und Roßmarkt 18 der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft im Gebäude der ehemaligen Direktion der Disconto-Gesellschaft, Roßmarkt 18, vereinigt. Die Übersiedlung ihrer Abteilung für Privatkundschaft, Kaiserstraße 24, findet am 15.02. d. J. ebenfalls nach Roßmarkt 18 statt.
  2483. 1.2.1930, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Frankfurter Handelsbank, die vormalige Frankfurter Viehmarktsbank, eine Einrichtung der Fleischerinnung, in den Räumen der Bank.
  2484. 31.1.1930, 70. Geburtstag des früheren Direktors der Dresdner Bank, heute Mitglied des Aufsichtsrats und Vorsitzender des genossenschaftlichen Beirats der Dresdner Bank, Hermann Malz.
  2485. 30.1.1930, Geburt des Bankiers und Vorstandssprechers der Deutschen Bank Dr. Alfred Herrhausen (1930-1989, ermordet).
  2486. 26.9.1929, Das Ende der „Allgemeinen Spar- und Kreditbank“ steht unmittelbar bevor. Der Vergleich erhält gerichtliche Genehmigung; die Auszahlung der im Vergleich vereinbarten Quote ist im Gange. Als Auszahlungsmodus wählt die liquidierende Bank die Überweisung per Postscheck. Die Auszahlungen an 14.000 Gläubiger soll in vierzehn Tagen abgeschlossen sein.
  2487. 10.9.1929, Die Südwestdeutsche Bank AG, das Finanzinstitut der zusammengebrochenen „Frankfurter Allgemeine Versicherungs Aktien-Gesellschaft“ (Favag), legt in einer Pressekonferenz einen geschätzten Status vor, aus dem sich ergibt, dass neben dem Verlust des 1 Million Reichsmark betragenden Aktienkapitals weitere Verluste von 8 Millionen Reichsmark zu erwarten sind. Die Gesamtverpflichtungen betragen 18 Millionen Reichsmark.
  2488. 16.4.1929, In der Sitzung der beiden Aufsichtsräte der „Deutschen Vereinsbank KG“ (Frankfurt am Main) und der „Deutschen Effekten- und Wechsel-Bank“ (Frankfurt am Main) wird beschlossen, dass in den auf den 14. Mai d. J. einzuberufenden Generalversammlungen die Fusion der beiden Institute auf folgender Basis beantragt werden soll: Die „Deutsche Vereinsbank KG“ wird von der „Deutschen Effekten- und Wechsel-Bank“ übernommen.
  2489. 15.4.1929, Eröffnung der neuen Depositenkasse der „Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank“ am Güterplatz, Mainzer Landstraße 143.
  2490. 11.4.1929, 75jähriges Jubiläum der Frankfurter Bank – eine der ältesten Aktienbanken in Deutschland.
  2491. 28.2.1929, Auf einer außerordentlichen Generalversammlung der „Mitteldeutschen Creditbank“ im Bankgebäude, Neue Mainzer Straße, wird die Beschlussfassung über den Verschmelzungsvertrag mit der Commerz- und Privat-Bank AG in Hamburg beschlossen. Das Vermögen der Mitteldeutschen Creditbank geht im Wege der Fusion als Ganzes ohne Liquidation auf die Commerz- und Privat-Bank AG über.
  2492. 2.10.1925, Tod des Bankdirektors Hermann Andreae (1846-1925), von 1873 bis 1912 Direktor der Frankfurter Bank, danach Vorsitzender des Aufsichtsrats der Frankfurter Bank, Frankfurter Stadtverordneter.
  2493. 11.10.1924, Tagung des Hansabundes für Gewerbe, Handel und Industrie (Berlin) über die künftige deutsche Bank- und Kreditpolitik sowie über die zukünftige Kolonialwirtschaft.
  2494. 1.5.1923, Unter Führung der Wirtschaftlichen Vereinigung deutscher Gaswerke AG und der Mitwirkung der Deutschen Girozentrale, der Deutschen Bank und der Berliner Handelsgesellschaft sowie der Rütgerswerke AG und der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt wird unter der Firma „Industrie- und Handelsvereinigung deutscher Gaswerke AG“ mit Sitz in Frankfurt am Main eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von vier Milliarden Mark gegründet. Der Zweck der Gesellschaft ist eine großzügige Zusammenfassung und Finanzierung der Verarbeitung und des Vertriebs von Nebenerzeugnissen deutscher kommunaler und privater Gasgesellschaften sowie der von ihnen benötigten Betriebsstoffe. Dem Aufsichtsrat gehört u.a. Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) an.
  2495. 1.4.1921, Die Frankfurter Genossenschafts-Bank e. GmbH eröffnet in der Friedberger Landstraße eine zweite Depositenkasse.
  2496. 22.10.1917, Aufgrund des Personalmangels und zum Zwecke der Ersparnis an Heiz- und Beleuchtungsmaterial schließen zahlreiche Banken und Bankfirmen (Deutsche Bank, Filiale Frankfurt, Deutsche Effecten- und Wechsel-Bank, Deutsche Vereinsbank, Dresdner Bank usw.), ihre sämtlichen Kassen und Schalter von 13.00 Uhr ab.
  2497. 30.7.1917, Die Bankräume der „Frankfurter Genossenschafts-Bank“ befinden sich ab heute am Theaterplatz 14 im Hause Siegmund Strauß jr.
  2498. 24.9.1916, 19. ordentliche Generalversammlung der „Zentral-Genossenschafts-Bank für Hessen-Nassau e.G.m.b.H.“, Bleichstraße.
  2499. 17.5.1916, Tod des Architekten Ludwig Neher (1850-1916), seit 1873 in Frankfurt am Main: Rathausneubau (1900-1904), das Senckenbergmuseum und das spätere Universitätsgebäude (1908), zahlreiche Privatvillen, Bank- und Geschäftshäuser.
  2500. 8.3.1916, Feierliche Enthüllung des Merkurbrunnens auf dem Theaterplatz (heute nahe der Messe) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927). Schöpfer des von der Bankiersfamilie „L.[öb] A.[mschel] Hahn“ (später: „Deutsche Effecten- und Wechselbank-Bank AG vormals L. A. Hahn“) gestifteten Brunnens ist der Bildhauer Hugo Lederer (1871-1940).
  2501. 10.2.1915, Tod des Geheimen Kommerzienrat Johann Valentin (genannt: Jean) Andreae (auch: Andreae-Passavant) (1841-1915), Direktor und Vorstandsmitglied, später Aufsichtsratsmitglied der Bank für Handel und Industrie, von 1900 bis 1915 Präsident der Frankfurter Handelskammer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron, der DEGUSSA, der Frankfurter Lokalbahn-AG, der Main-Kraft-Werke, der Frankfurter Gasgesellschaft u.a.
  2502. 6.11.1907, Tod des Mitbegründers und langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Effecten- & Wechsel-Bank, Anton L. A. Hahn (1825-1907).
  2503. 28.9.1905, Die Frankfurter Filiale der Deutschen Bank bezieht ihre neuen Geschäftsräume, Kaiserstraße/Kirchnerstraße.
  2504. 11.4.1904, Heute vor fünfzig Jahren wurde der Frankfurter Bank die offizielle Konzession zum Geschäftsbetrieb erteilt.
  2505. 12.12.1903, Tod des Kaufmanns Geh. Kommerzienrat Max von Guaita (1842-1903), Mitglied des Herrenhauses, langjähriger Präsident der Frankfurter Handelskammer, Vorsitzender des Aufsichtsrates der chemischen Fabrik Griesheim-Elektron, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank.
  2506. 9.12.2000, Auch die Deutsche Bank 24 öffnet ab heute samstags Filialen, zuerst in der Zweigstelle an der Hauptwache.
  2507. 1.11.2000, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Rechenzentrums der Deutschen Bank in der Alfred-Herrhausen-Allee.
  2508. 14.10.2000, Die Frankfurter Volksbank öffnet als erstes Geldinstitut ihre Filialen jetzt auch am Samstag. Die Frankfurter Sparkasse und Deutsche Bank ziehen nach.
  2509. 26.7.2000, Bei einem Überfall auf die Filiale der Dresdner Bank in der Eschersheimer Landstraße erbeuten die Täter 100.000.- DM und hinterlassen eine angeblich mit Sprengstoff gefüllte Bombenattrappe.
  2510. 18.7.2000, 90. Geburtstag des Architekten Max Meid, der den 1964 fertig gestellten Komplex der Schweizer Nationalversicherung an der Mainzer Landstraße, die Chase Manhatten Bank am Grüneburgweg und das Nestlé-Haus in Niederrad entworfen hat.
  2511. 27.6.2000, Grundsteinlegung des neuen Hochhauses „Galileo“ der Dresdner Bank an der Gallusanlage.
  2512. 6.6.2000, Grundsteinlegung des neuen „Broker & Office Center“ der Dresdner Bank an der Theodor-Heuss-Allee.
  2513. 11.4.2000, Beim Überfall auf die Sparda-Bank in der Heusingerstraße im Stadtteil Nied erbeutet der Täter 7.000.- DM.
  2514. 5.4.2000, Die geplante Fusion von Deutscher und Dresdner Bank zum größten Geldinstitut der Welt ist geplatzt. Beide Banken machen sich gegenseitig für das Scheitern verantwortlich.
  2515. 7.3.2000, Bekannt wird, dass die Deutsche Bank und die Dresdner Bank über eine Megafusion verhandeln, um die Konkurrenz in Schach zu halten – zu der es dann aber doch nicht kommt.
  2516. 29.2.2000, Die Deutsche Bank präsentiert das 251 Meter hohe Gebäude „Max“, das bis 2005 auf dem Innenstadt-Areal an der Junghofstraße entstehen soll.
  2517. 17.1.2000, Die Deutsche Bank eröffnet in der Junghofstraße ihr erstes „Private Banking Center“ in Frankfurt am Main.
  2518. 12.1.2000, Auftaktveranstaltung der Regionalgruppe „Initiative für Beschäftigung“ bei der Deutschen Bank mit Oberbürgermeisterin Petra Roth, Hessen Ministerpräsident Roland Koch und Offenbachs Oberbürgermeister Gerhard Grandke.
  2519. 9.3.1938, Tod des Rechtsanwalts und Notars Prof. Dr. Ludwig Wertheimer (1870-1938), seit 1920 Lehrauftrag für Bank- und Börsenrecht an der Universität Frankfurt, 1929 Honorarprofessor. 1933 Entzug des Notariats, Beurlaubung als Hochschullehrer und Berufsverbot als Rechtsanwalt. Während seine Familie in die USA emigriert, bleibt er in Frankfurt am Main zurück.
  2520. 5.5.1938, 75. Geburtstag des Justizrats Dr. Rudolf Winterwerb (1863-1941), von 1899 bis 1932 Vorstandsmitglied der Frankfurter Bank.
  2521. 2.1.1939, Zu Beginn des neuen Arbeitsjahres veranstaltet die Gauverwaltung der „Deutschen Arbeitsfront“ (DAF) in der Fa. Voigt & Haeffner eine durch den Rundfunk übertragene Feierstunde für sämtliche Betriebe im Gau Hessen-Nassau. Anwesend sind neben Vertretern der Wehrmacht, u.a. der Präsident der Industrie- und Handelskammer für das Gebiet Rhein-Main (mit Sitz in Frankfurt am Main) und des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstages, Prof. Carl Lüer (1897-1969), Reichstagsabgeordneter, Wehrwirtschaftsführer und Mitglied des Vorstandes der Dresdner Bank.
  2522. 25.2.1940, Großkundgebung des rhein-mainischen Einzelhandels im Saalbau zum Thema „Der Einzelhandel in der Kriegswirtschaft“. Es sprechen u.a. Gauleiter Jakob Sprenger und Prof. Carl Lüer (1897-1969), Leiter der Wirtschaftskammer Hessen, Präsident der Industrie- und Handelskammer für das Gebiet Rhein-Main (mit Sitz in Frankfurt am Main) und des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstages, Reichstagsabgeordneter, Wehrwirtschaftsführer und Mitglied des Vorstandes der Dresdner Bank.
  2523. 1.10.1942, Die Wertpapiersammel-Abteilung mitsamt dem Abrechnungsverkehr und Bargiro der Frankfurter Bank wird an die Reichsbankhauptstelle Frankfurt am Main weitergeleitet. Der Aufsichtsrat des seit 1854 als Aktiengesellschaft bestehenden Instituts hat den Übergang gebilligt. Der Frankfurter Bank wird eine angemessene Barentschädigung gewährt, von der nach Abzug der Steuer einige hunderttausend Reichsmark für die Reserven verbleiben.
  2524. 31.3.1943, Tod des Rechtsanwalts Dr. Ludwig Feuchtwanger (1892-1943 KZ Mauthausen), seit 1929 Rechtsanwalt am Landgericht Frankfurt am Main, bis Ende 1933 Syndikus der Dresdner Bank, 1938 Berufsverbot.
  2525. 7.5.1943, 60. Geburtstag des Frankfurter Bankdirektors Dr. Peter Bartmann (1883-1964), langjähriges Mitglied des Aufsichtsrates und des Vorstandes der „Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank“ in Frankfurt am Main.
  2526. 14.2.1948, Proklamation seitens der Militärgouverneure zwecks Errichtung der „Bank Deutscher Länder“ als Zentralbank für die amerikanische und britische Besatzungszone, bisher als „Länder-Unionbank“ bezeichnet. Die Bank übernimmt die Kontrolle über die Geld- und Kreditpolitik der Landeszentralbanken der amerikanischen Zone und der entsprechenden Banken in der britischen Zone.
  2527. 1.3.1948, Durch Gesetz der Militärregierungen wird die Bank Deutscher Länder mit Sitz in Frankfurt am Main, Taunusanlage, als Zentralbank ins Leben gerufen.
  2528. 5.5.1948, Der Bankenrat der Bank Deutscher Länder wählt zum Vorsitzenden das Vorstandsmitglied der Frankfurter Hypothekenbank und Mitglied der Sonderstelle Geld und Kredit, Karl Bernard. Zum Präsidenten des Direktoriums der Bank wird der frühere Vorsitzende Direktor beim Reichsbahndirektorium Berlin, Dr. von Wedel, bestimmt.
  2529. 20.6.1948, Gesetz zur Währungsreform, vorbereitet von der Bank Deutscher Länder, der heutigen Bundesbank, in Frankfurt am Main. 23.000 Kisten mit Geldscheinen der neuen Währung werden unter scharfer Bewachung aus den USA über deutsche und holländische Häfen nach Frankfurt am Main gebracht und in den Tresoren der Bank Deutscher Länder gelagert. Jeder Einwohner erhält für sechzig alte Reichsmark sechzig Deutsche Mark. Vor den 397 Geldumtauschbüros bilden sich lange Schlangen, als sich die Frankfurter ihre „Kopfquote“ in Höhe von vierzig DM abholen, die restlichen zwanzig DM einen Monat später. Lebensmittelkarte und Personalausweis, der eine Markierung (Lochung) erhält, müssen mitgebracht werden, damit niemand zweimal umtauscht. Dies ist der Geburtstag der Deutschen Mark und Frankfurt am Main ihre Geburtsstadt.
  2530. 8.11.1949, Richtfest bei der Hessischen Bank. Mit 3000 Quadratmetern grenzt das Gebäude an den Roßmarkt, die Junghofstraße, Große Gallusstraße und Neue Schlesingergasse.
  2531. 24.8.1953, Urteilsverkündung im über zehn Monate andauernden Prozess um den Zusammenbruch der Jüdischen Industrie- und Handelsbank in Frankfurt am Main vor der Ersten Frankfurter Strafkammer: Der angeklagte Rechtsanwalt Joseph Klibansky erhält wegen fortgesetzter gemeinschaftlicher Untreue eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten, der banktechnische Berater und Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Marrien wegen aktiver Bestechung, gemeinschaftlicher Untreue, Konkursvergehens und fortgesetzter Beihilfe zum Devisenvergehen zehn Monate Gefängnis und der frühere kommissarische Geschäftsführer der Bank, Dr. Hans Erwin Wolff, wegen passiver Bestechung sechs Monate Gefängnis. Die beiden anderen Angeklagten kommen mit einer Geldstrafe davon. Die Verurteilten kündigen Revision an.
  2532. 12.11.1953–15.11.1953, Zweite Hauptberufsgruppentag der Berufsgruppe Bank- und Sparkassenangestellte in der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG).
  2533. 11.4.1954, 100jähriges Jubiläum der Frankfurter Bank, gegründet als Notenbank der Freien Reichsstadt Frankfurt.
  2534. 5.3.1956, Deutsch-Ibero-Amerikanischer Wirtschaftstag anlässlich der Frankfurter Frühjahrsmesse. Es nehmen zahlreiche Vertreter des Diplomatischen und Konsularischen Korps aus Spanien, Portugal, Brasilien, Kolumbien und Mexico sowie des Auswärtigen Amtes, des Bundeswirtschaftsministeriums, der Bank deutscher Länder sowie der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn und in Vertretung des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb Bürgermeister Dr. Walter Leiske teil. Diese Arbeitstagung hat die Aufgabe, durch Austausch von Erfahrungen und Diskussion zu einer Förderung des Handels zwischen diesen Staaten beizutragen.
  2535. 4.10.1956–7.10.1956, Deutscher Münzforschertag 1956 anlässlich des 50jährigen Bestehens der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft. Rund 200 Numismatiker aus dem In- und Ausland tauschen Erkenntnisse über die Münzforschung der vergangenen Jahre aus und hören Vorträge bedeutender Forscher über mittelalterliche und antike Münzen. Die Bank deutscher Länder zeigt der Öffentlichkeit in ihrem Haus in der Taunusanlage erstmals etwa 2000 Münzen aus ihrer bedeutenden Sammlung. (06.-19.10.) Auch das Historische Museum stellt 500 seiner schönsten und wertvollsten Münzen und Medaillen im Saalhof aus. Es ist zugleich die erste Ausstellung des Frankfurter Münzkabinetts im Historischen Museum nach dem Zweiten Weltkrieg.
  2536. 26.7.1957, Gründung der Deutschen Bundesbank. Im Gesetz über die Deutsche Bundesbank heißt es: „Die Bank hat ihren Sitz am Sitz der Bundesregierung; solange dieser sich nicht in Berlin befindet, ist Sitz der Bank Frankfurt am Main.“
  2537. 2.12.1958, Die sechs Gemeinwirtschaftsbanken in der Bundesrepublik Deutschland vereinigen sich auf Beschluss ihrer Hauptversammlung mit Wirkung vom 01. Juli d. J. zur „Bank für Gemeinwirtschaft Aktiengesellschaft“ mit Sitz in Frankfurt am Main.
  2538. 16.10.1959, Der Magistrat verleiht dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Cassella Farbwerke Mainkur AG und der Frankfurter Bank, Richard von Szilvinyi, anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die feierliche Übereichung erfolgt am 27.10. in Frankfurter Bank durch Bürgermeister Dr. Walter Leiske.
  2539. 1.4.1960, Die Investitions- und Handels-Bank AG zieht von Darmstadt nach Frankfurt am Main, Bethmannstraße 54-56, um.
  2540. 2.1.1961, Das im April 1960 in Köln gegründete Bankhaus Metropole-Bank, Rittershaus, Becker & Co. hat den Sitz nach Frankfurt am Main verlegt und nimmt heute seine Tätigkeit auf.
  2541. 11.5.1961, Konzert des Kammerorchesters des Mailänder Angelicums im Saal der Deutschen Bank.
  2542. 16.6.1961, Grundsteinlegung der Bank für Gemeinwirtschaft, Mainzer Landstraße 16-24.
  2543. 17.3.1962, Erster Frankfurter Liederabend mit der Mezzosopranistin Grace Bumbry, 1961 Venus der Bayreuther „Tannhäuser“-Aufführung, im Saal der Deutschen Bank.
  2544. 4.10.1962, Klavierkonzert des Pianisten Stefan Askenase im Saal der Deutschen Bank.
  2545. 19.10.1962, Konzert des spanischen Gitarristen Andrès Segovia im Saal der Deutschen Bank, Junghofstraße 17.
  2546. 9.11.1962, Eröffnung der Zweigstelle Berliner Straße der Dresdner Bank.
  2547. 8.1.1963, Klavierabend mit Shura Cherkassky im Saal der Deutschen Bank.
  2548. 4.4.1963, Klavierabend mit Claudio Arrau im Saal der Deutschen Bank.
  2549. 14.2.1964, Konzert des Pianisten Shura Cherkassky im Saal der Deutschen Bank.
  2550. 24.2.1964, Konzert mit der Budapester Pianistin Annie Fischer im Saal der Deutschen Bank.
  2551. 20.3.1964, Einweihung des neuen Hauses der Bank für Gemeinwirtschaft in der Mainzer Landstraße in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Willy Brandt, des Bundesbankpräsidenten Karl Blessing (1900-1971) und des DGB-Vorsitzenden Ludwig Rosenberg.
  2552. 26.9.1964, Festkonzert anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Kinder- und Jugend-Alijah im Saal der Deutschen Bank, Junghofstraße 5-11.
  2553. 9.10.1964, Konstituierung der „Aktionsgemeinschaft Opernhaus Frankfurt e. V.“ u.a. durch den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Fritz Dietz (1909-1984), das Vorstandsmitglied der Deutschen Bank AG, Dr. h.c. Hermann Josef Abs (1901-1994), Professor Max Flesch-Thebesius (1889-1983), den Intendanten des Hessischen Rundfunks, Werner Hess, und den Vorstandsvorsitzenden der Farbwerke Hoechst AG, Professor Karl Winnacker (1903-1989).
  2554. 20.1.1965, Der Magistrat verleiht dem Vorsitzenden des Vorstandes der Bank für Gemeinwirtschaft AG und ehrenamtlichen Magistratsmitglied, Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993), anlässlich seines 50. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  2555. 15.11.1965, Der erste Botschafter Israels in der Bundesrepublik Deutschland, Asher Ben-Natan, ist Gast der Bank für Gemeinwirtschaft.
  2556. 1.12.1965, Der Präsident der afrikanischen Republik Niger, Diori Hamani, besucht die Bank für Gemeinwirtschaft.
  2557. 24.1.1966, Konzert des in New York lebenden israelischen Geigers Shmuel Ashkenasi im Saal der Deutschen Bank für den Wiederaufbau des Opernhauses.
  2558. 22.3.1966, Das Amtsgericht Frankfurt erlässt Haftbefehle gegen zwei Millionenbetrüger: Mit unterschlagenen Geldern in Höhe von 1,2 Millionen DM haben sich ein 29jähriger Bevollmächtigter der Frankfurter Metropole-Bank und ein 32jähriger früherer Kassierer dieses Finanzhauses nach Südamerika abgesetzt. Am 02.06. d. J. treffen die beiden Millionenbetrüger in Handschellen auf dem Rhein-Main-Flughafen ein.
  2559. 14.5.1966, Brahms-Konzert des Neeber-Schuler-Chores im Saal der Deutschen Bank.
  2560. 18.6.1966, Arien- und Liederabend der Frankfurter Ortsgruppe der zionistischen Frauenorganisation WIZO mit dem israelischen Sänger Jake Amon im Saal der Deutschen Bank.
  2561. 9.7.1966, Der Magistrat verleiht dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes der Bank für Gemeinwirtschaft AG, Senator a. D. Gerhard Neuenkirch (1906-1990), anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  2562. 19.9.1966, Tod des Seniors der Bethmann-Bank, Simon Moritz Freiherr von Bethmann (1887-1966).
  2563. 8.10.1966, Vortrag des Präsidenten des Jüdischen Welt-Kongresses und der Zionistischen Weltorganisation, Dr. Nahum Goldmann, auf einer Veranstaltung der Kinder- und Jugend-Alijah im Saal der Deutschen Bank.
  2564. 17.10.1966, Die Frankfurter Niederlassung der Intra-Bank S. A., Bockenheimer Landstraße, stellt zunächst ihren Zahlungsverkehr ein, nimmt ihn allerdings am 10.11. d. J. wieder auf.
  2565. 21.10.1966, Richtfest des Erweiterungsbaus der Dresdner Bank AG, Gallusanlage 8.
  2566. 16.1.1967–26.1.1967, Münzenausstellung der Deutschen Bank in ihren Räumen im Roßmarkt 18.
  2567. 1.3.1967, Konzert des russischen Pianisten Shura Cherkassky im Saal der Deutschen Bank.
  2568. 18.4.1967, Zeitgleiche Gründung der „Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaftsbeziehungen mit Israel e. V.“ in Frankfurt am Main im Hause der Bank für Gemeinwirtschaft und der „Israelisch-Deutschen Industrie- und Handelskammer“ in Tel Aviv.
  2569. 3.6.1967, Morgenfeier anlässlich des 250jährigen Jubiläums der Loge „Zur Einigkeit“ im Saal der Deutschen Bank.
  2570. 14.6.1967, Gründung eines „Kuratoriums für humanitäre Hilfsmaßnahmen zugunsten israelischer Bürger“, bestehend aus SPD, CDU und FDP, evangelischer und katholischer Kirche, jüdischer Gemeinde, Gewerkschaften, Industrie- und Handelskammer, Bank für Gemeinwirtschaft usw. sowie prominenter Bürger der Stadt, darunter Ehrenbürger Professor Max Horkheimer (1895-1973).
  2571. 23.6.1967, Eine israelische Gewerkschaftsdelegation besucht auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland auch die Mainstadt: Die Bank für Gemeinwirtschaft gibt zu ihren Ehren einen Empfang.
  2572. 20.9.1967, Gründung der „Frankfurter Sport-Stiftung“ im Sitzungssaal der Bank für Gemeinwirtschaft.
  2573. 11.10.1967, Eröffnung einer Zweigstelle der Bank für Gemeinwirtschaft in Bockenheim. Leipziger Straße 61.
  2574. 8.2.1968, Konzert des Kammersängers Hermann Prey im Saal der Deutschen Bank.
  2575. 11.2.1968, Festkonzert anlässlich des 100jährigen Jubiläums der „Edition Peters“ im Saal der Deutschen Bank.
  2576. 21.2.1968, Konzert des Janacek-Quartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2577. 29.4.1968, Konzert des Meisterpianisten Claudio Arrau im Saal der Deutschen Bank.
  2578. 17.5.1968, Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Staates Israel tritt das Kuratorium der „Freunde des Israel-Aufbaues“ mit einem Empfang durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und in Anwesenheit von Israels Botschafter Asher Ben-Natan im Kaisersaal des Römers zusammen. Im festlichen Rahmen wird die Entwicklungsanleihe des Staates Israel (State of Israel Bonds) eröffnet. Die „Bank für Gemeinwirtschaft“ beschließt, einen Beitrag von drei Millionen DM als Starthilfe zu zeichnen.
  2579. 6.6.1968, Besuch des früheren US-Verteidigungsministers und derzeitigen Weltbankpräsidenten Robert McNamara zu Gesprächen mit Bundesbankpräsidenten Karl Blessing (1900-1971) und Vertretern der Deutschen Bank in der Mainstadt.
  2580. 12.9.1968, Eröffnung der Ausstellung „Neue Architektur in Israel“ in den Räumen der Bank für Gemeinwirtschaft, Mainzer Landstraße 16, veranstaltet vom Magistrat der Stadt Frankfurt am Main und der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaftsbeziehungen mit Israel.
  2581. 15.11.1968, Konzert des weltbekannten Flötisten Aurèle Nicolet im Saal der Deutschen Bank.
  2582. 16.3.1969, Konzert mit der englischen Altistin Norma Procter im Saal der Deutschen Bank.
  2583. 3.12.1969, Dem stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Bernhard Tacke, wird in der Bank für Gemeinwirtschaft die Würde eines Ehrenbürgers der Johann Wolfgang Goethe-Universität verliehen.
  2584. 15.12.1969, Abschiedsbesuch des israelischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Asher Ben-Nathan, in den Räumen der Bank für Gemeinwirtschaft. Nachfolger ist Eliashiv Ben-Horin.
  2585. 7.4.1970, Der Einsturz einer Mauer an der Baustelle der Deutschen Bank, Neue Schlesingergasse, fordert drei Menschenleben. Drei weitere Bauarbeiter werden verletzt. Das Unglück überschattet das zwei Tage später gefeierte 100jährige Jubiläum der Deutschen Bank.
  2586. 7.4.1970–6.5.1970, Ausstellung „Frankfurter Medaillen aus vier Jahrhunderten“ im Schalterraum der „Frankfurter Bank“.
  2587. 9.4.1970, 100jähriges Jubiläum der Deutschen Bank.
  2588. 12.5.1970, Konzert des Pianisten Christoph Eschenbach im Saal der Deutschen Bank.
  2589. 17.5.1970, Erstmals ausgetragen wird auf der Galopprennbahn Niederrad der „Preis der Hardy-Bank“ für vierjährige und ältere Pferde, dotiert mit 15.000.- DM.
  2590. 1.6.1970, Der Magistrat verleiht dem Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Heinz Osterwind (1905-1988), anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  2591. 1.9.1970, Das aus der Fusion der Berliner Handels-Gesellschaft und der Frankfurter Bank hervorgegangene, seit über 100 Jahren bestehende Kreditinstitut setzt seine Geschäftstätigkeit unter dem Namen BHF-Bank fort.
  2592. 14.10.1970, Israelische Verleger und Journalisten informieren sich in der Bank für Gemeinwirtschaft über die Grundsätze dieses Bankhauses.
  2593. 18.10.1970, Konzert der amerikanischen Pianistin Carol Rosenberger im Saal der Deutschen Bank.
  2594. 21.10.1970, Der Magistrat verleiht dem Präsidenten der Deutschen Genossenschaftskasse, Professor Georg Draheim, anlässlich des 75jährigen Jubiläums dieser Bank die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  2595. 16.12.1970, Konzert des amerikanischen Pianisten Ely Haimowitz im Saal der Deutschen Bank.
  2596. 16.7.1971, Rund 140.000.- DM erbeuten drei junge Männer bei einem Überfall auf die Filiale der Deutschen Bank in der Stiftstraße/Ecke Stephanstraße.
  2597. 6.9.1971, Eröffnung der Ausstellung über die gesamte Münzgeschichte Frankfurts von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis zur Annexion der Stadt durch Preußen 1866 in den Kassen- und Kundendiensträumen der Dresdner Bank AG, Gallusanlage 7.
  2598. 5.10.1971, Bei einem Überfall auf die Filiale der Dresdner Bank am Nibelungenplatz erneutet der Täter 30.000.- DM.
  2599. 17.10.1971, Gastspiel des englischen Kammerorchesters Academy of St. Martin in the Fields im Saal der Deutschen Bank.
  2600. 31.10.1971, Gastspiel des Moskauer Prokofjew-Quartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2601. 14.2.1972, Die Westminster Foreign Bank Ltd., Tochtergesellschaft der National Westminster Bank Ltd., eines der weltgrößten Finanzhäuser, nimmt in der Mainzer Landstraße 49 ihre Tätigkeit auf.
  2602. 18.2.1972, Liederabend mit Ingeborg Hallstein im Saal der Deutschen Bank.
  2603. 20.4.1972, Konzert des Chopininterpreten Stefan Askenase im Saal der Deutschen Bank.
  2604. 5.11.1972, Konzert des amerikanischen Fine Arts Quartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2605. 9.11.1972, Eröffnung der deutschen Zentrale der Chase Manhattan Bank, Taunusanlage 11.
  2606. 26.11.1972, Konzert des Amadeus-Quartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2607. 23.1.1973, Konzert des Pianisten Stefan Askenase im Saal der Deutschen Bank.
  2608. 16.3.1973, Konzert des Vivaldi-Ensembles Tokio im Saal der Deutschen Bank, Junghofstraße.
  2609. 28.3.1973, Konzert des Beethoven-Quartetts aus Moskau im Saal der Deutschen Bank.
  2610. 19.9.1973, Im Alter von 87 Jahren stirbt in Frankfurt am Main der erste Präsident des Direktoriums der Bank deutscher Länder (1948-1957, ab 1950: Deutsche Bundesbank), Dr. Wilhelm Vocke (1886-1973), 1954 Ehrendoktorwürde der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  2611. 26.10.1973, Konzert des Altmeister der klassischen Gitarre, Andrés Segovia, im Saal der Deutschen Bank, Junghofstraße.
  2612. 29.10.1973, Zwei Millionen DM erbeuten zwei bewaffnete Räuber, als sie um 8.50 Uhr einen ungepanzerten Kombiwagen der Dresdner Bank in der Neckarstraße überfallen. Sie entkommen unerkannt. Der Millionen-Coup ist der größte in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
  2613. 25.1.1974, Hessens Finanzminister Heribert Reitz zeichnet im Kurhaus Bad Nauheim die Architekten und Bauherren von zwanzig als vorbildlich ausgewählten Bauwerken in Hessen aus. Sechs Auszeichnungen gehen an Frankfurter Bauwerke. Unter ihnen sind das Technische Rathaus, das Nordwestzentrum und die Chase Manhattan Bank.
  2614. 12.2.1974, Gründung des Kuratoriums für jüdische Geschichte e. V. im Haus der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG).
  2615. 3.3.1974, Konzert des Cembalisten Rafael Puyana im Saal der Deutschen Bank.
  2616. 20.3.1974, Konzert des brasilianischen Pianisten Jacques Klein im Saal der Deutschen Bank.
  2617. 21.4.1974, Konzert des Violinisten Henryk Szeryng im Saal der Deutschen Bank.
  2618. 3.5.1974, Konzert des bedeutenden Chopin-Interpreten, Stefan Askenase, im Saal der Deutschen Bank.
  2619. 19.5.1974, Konzert des Violinisten Yehudi Menuhin am Flügel begleitet von seiner Schwester Hephzibah Menuhin für den Wiederaufbau der Oper im Saal der Deutschen Bank.
  2620. 20.5.1974, Eröffnung einer Deutschlandrepräsentanz der „Bank of Ireland“ in der Bockenheimer Landstraße 51-53.
  2621. 12.8.1974, Das Frankfurter Bankhaus Bass und Herz, Bockenheimer Landstraße 25, schließt wegen Zahlungsunfähigkeit seine Schalter. Die Banklizenz ist bereits einen Tag zuvor zurückgegeben worden. Die Liquidation der Privatbank führt in Bank- und Finanzkreisen zu beträchtlicher Unruhe. Die Zukunft einer Reihe von Firmen, deren Hausbank Bass und Herz war, ist völlig ungewiss.
  2622. 1.11.1974–23.11.1974, Ausstellung über den Frankfurter Mundartdichter Friedrich Stoltze in der Schalterhalle der Dresdner Bank, Gallusanlage.
  2623. 23.11.1974, Gastspiel des Ungarischen Kammerorchesters im Saal der Deutschen Bank.
  2624. 31.12.1974, Die Slater Walker Bank AG gibt ihren Bankenstatus in Frankfurt am Main zum Jahresende auf.
  2625. 20.1.1975, Dr. Walter Hesselbach (1915-1993), Vorstandsvorsitzender der Bank für Gemeinwirtschaft, erhält das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
  2626. 8.3.1975, Konzert des Pariser Orchestre de Chambre Bernhard Thomas im Saal der Deutschen Bank.
  2627. 18.8.1975, Die Deutsche Bank eröffnet im Merkur-Haus am Hauptbahnhof eine neue Stadtzweigstelle.
  2628. 15.9.1975, Die am 31.12.1968 gegründete Selmi-Bank AG gibt ihre Erlaubnis zum Betreiben von Bankgeschäften zurück und leitet damit ihre Liquidation ein.
  2629. 21.10.1975, Prozesseröffnung gegen die beiden Münchner Gerhard Linden und Ludwig Lugmeier. Als mutmaßliche Räuber beim größten Überfall in der Kriminalitätsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland, sollen diese beiden Männer am 29. Oktober 1973 in der Frankfurter Neckarstraße einen Geldtransport der Dresdner Bank überfallen und um zwei Millionen DM beraubt haben.
  2630. 9.5.1892, Die Geschäftslokalitäten der Frankfurter Ortskrankenkasse befindet sich ab heute in den ehemaligen Räumlichkeiten der „Frankfurter Bank“, Münzgasse.
  2631. 19.5.1895, Tod des Bank- und Versicherungskaufmanns und Mäzens Sigismund Kohn-Speyer (1830-1895), von 1868 bis 1878 Präsident des Frankfurter Theaterausschusses, Mitbegründer und Ehrenmitglied der „Deutschen Bühnengenossenschaft“ sowie des Landwirtschaftlichen Vereins und der Pferdemärkte.
  2632. 4.7.1895, Bemühungen zur Gründung eines Kreditinstituts auf genossenschaftlicher Basis im „Hotel du Nord“ – für das Kreditbedürfnis des mittleren Handwerker- und Kaufmannsstandes (Fortsetzung der Versammlung am 10.07. d. J. im „Hotel du Nord“) scheitern. Anvisiert wird stattdessen die Gründung einer neuen Bank für den mittleren Kaufmann und Handwerker mit beschränkter Haftungspflicht.
  2633. 11.10.1895, Tod von Bernhard Ferdinand Eyßen, Teilhaber des Bankhauses C. Eyßen u. Comp., Mitglied des Aufsichtsrates der Frankfurter Bank und des Bezirksausschusses der Deutschen Bank, Kunstsammler (Frankofurtensien).
  2634. 9.5.1897, Tod des Bankdirektors Moritz L. A. Hahn (1829-1897), langjähriges Vorstandsmitglied der „Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank AG vormals L. A. Hahn“.
  2635. 12.9.1898, Tod des Direktors der Deutschen Bank, Alexander Lautenschläger.
  2636. 31.12.1898, 100. Geburtstag des Juristen, Kommunalpolitikers und Publizisten Dr. Maximilian Reinganum (1798-1878), Hausjurist bei der Familie Rothschild, seit 1830 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung (mit Unterbrechungen bis 1866), 1845 Mitglied im Frankfurter radikaldemokratischen „Montagskränzchen“, 1848 Mitglied des Vorparlaments, Konsulent der Frankfurter Handelskammer und der 1854 gegründeten Frankfurter Bank, von 1867 bis 1878 Frankfurter Stadtverordneter.
  2637. 18.2.1900, Tod des Geheimen Kommerzienrats Constantin Alexander Scharff (1816-1900), viele Jahre Präsident der Frankfurter Handelskammer, Vorsitzender des Aufsichtsrats u.a. bei der Chemischen Fabrik Griesheim, der Frankfurter Gasgesellschaft und der Frankfurter Bank, vor 1866 Mitglied des gesetzgebenden Körpers der Stadt Frankfurt am Main, im Einundfünfziger-Kollegium bis zu dessen Auflösung im Jahre 1868, führte in dieser Eigenschaft die Rezessverhandlungen der Mainstadt mit Preußen.
  2638. 20.2.1909, Tod des Bankiers Henry (Hermann) Seligman (1828-1909), Mitbegründer und Senior-Teilhaber der Bank „Seligman & Stettheimer“.
  2639. 25.1.1976, Gastspiel des Zürcher Kammerorchesters im Saal der Deutschen Bank.
  2640. 7.2.1976, Gastspiel des „Fine Arts Quartet“ im Saal der Deutschen Bank.
  2641. 18.3.1976, Richtfest für den Neubau der Bank für Gemeinwirtschaft am Theaterplatz.
  2642. 21.3.1976, Konzert des Pianisten Alfred Brendel im Saal der Deutschen Bank.
  2643. 26.3.1976, Gastspiel mit der Sopranistin Maria Venuti im Saal der Deutschen Bank.
  2644. 8.11.1976, Gitarrenkonzert mit Andrés Segovia im Saal der Deutschen Bank (Konzertwiederholung am 11.11.).
  2645. 10.11.1976, Eröffnung einer Filiale der Bank Crédit Lyonnais in der Bockenheimer Landstraße 6-8.
  2646. 20.1.1977, Konzert des polnischen Pianisten und Chopin-Interpreten Adam Harasiewicz im Saal der Deutschen Bank.
  2647. 27.2.1977, Konzert der Philharmonischen Cellisten Köln im Saal der Deutschen Bank.
  2648. 1.4.1977, Eröffnung der Frankfurt-Bukarest-Bank AG.
  2649. 20.5.1977, Konzert des Juillard-Streichquartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2650. 25.5.1977, Richtfest am 166 Meter hohen Neubau der Dresdner Bank an der Ecke Weserstraße/Taunusstraße.
  2651. 15.6.1977, Auf seiner Europareise besucht der Premierminister des australischen Bundesstaates Victoria, Rupert James Hamer, die Mainstadt zu Gesprächen mit Bank- und Wirtschaftskreisen.
  2652. 13.7.1977, Für den Wiederaufbau der Alten Oper spendet die Bank für Gemeinwirtschaft 250.000.- DM.
  2653. 30.7.1977, Der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Bank, Jürgen Ponto (1923-1977), wird in seinem Haus in Oberursel von Terroristen ermordet. Tags darauf findet die Polizei im Stadtteil Unterliederbach das Fluchtauto.
  2654. 4.8.1977, Mitarbeiter von Banken und Sparkassen im gesamten Bundesgebiet gedenken des am Wochenende von Terroristen ermordeten Vorstandssprechers der Dresdner Bank, Jürgen Ponto (1923-1977). Zum äußeren Zeichen der Trauer bleiben die Schalter von 11 bis 12 Uhr geschlossen. Zur gleichen Zeit ziehen 5000 Mitarbeiter der Dresdner Bank und anderer Frankfurter Kreditinstitute in einem Schweigemarsch durch die Innenstadt.
  2655. 5.8.1977, Trauerfeier für den ermordeten Bankier der Dresdner Bank, Jürgen Ponto (1923-1977), in der Paulskirche in Anwesenheit des Bundespräsidenten Walter Scheel und des Bundeskanzlers Helmut Schmidt.
  2656. 25.8.1977, Bei einem Raubüberfall auf die Zweigstelle der Dresdner Bank in der Hanauer Landstraße erbeuten die beiden Täter 15.000.- DM sowie Devisen im Wert von 20.000.- DM.
  2657. 2.9.1977, Offizielle Einweihung der 39stöckigen Zentrale der Bank für Gemeinwirtschaft, das „BfG-Haus am Theaterplatz“. Festredner ist Professor Carlo Schmid (1896-1979), einer der „Väter“ des Grundgesetzes.
  2658. 2.11.1977, Innerhalb von zehn Stunden geschehen drei spektakuläre Verbrechen. In den frühen Morgenstunden wird ein 33jähriger Serientäter während eines Schusswechsels mit Polizeibeamten getötet. Die beiden Täter werden am 09.11. d. J. verhaftet. Einige Stunden später wird die Filiale der Deutschen Bank in der Habsburgerallee überfallen und um 33.000.- DM beraubt. Auf der Flucht verletzt sich der Täter schwer. Und mittags wird ein Kassierer einer Sparkassenzweigstelle an der Eschersheimer Landstraße zur Herausgabe von 13.800.- DM gezwungen.
  2659. 14.1.1978, Konzert der „Philharmonischen Solisten Köln“ im Saal der Deutschen Bank.
  2660. 12.2.1978, Das Gemälde „Käthe von Porada“ von Max Beckmann, von der Bank für Gemeinwirtschaft erworben, wird dem Städel als Leihgabe überlassen.
  2661. 25.2.1978, Gastspiel des Kopenhagener Streichquartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2662. 24.4.1978, Eröffnung eines Informationszentrums für Immobilien der Deutschen Bank in der Großen Gallusstraße.
  2663. 18.5.1978–15.6.1978, Ausstellung von Karikaturisten der Frankfurter Tageszeitungen in der Filiale der Dresdner Bank, Schillerstraße.
  2664. 30.5.1978, Lesung des israelischen Historikers und Schriftstellers Prof. Gershom Scholem im Saal der Deutschen Bank.
  2665. 5.9.1978, Ein 15jähriger Jugendlicher überfällt die Filiale der Dresdner Bank, Schillerstraße, bedroht Kunden in der Schalterhalle mit einem Stromkabel und wird von einem beherzten Mann festgehalten. Dabei flattert ein Teil der Beute über das Pflaster und einige Leute greifen ungeniert zu.
  2666. 14.9.1978, Anlässlich des 10. Jahrestages ihrer Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland schenkt die Continental Bank Chicago dem Frankfurter Filmmuseum neben alten Stereofotografien ein filmhistorisch bedeutendes Bild des Avantgarde-Malers und Filmemachers Hans Richter.
  2667. 24.10.1978, Gastspiel einer israelischen Künstlergruppe mit chassidischen Gesängen und Tänzen, im Saal der Deutschen Bank.
  2668. 12.11.1978, Konzert der Deutschen Streichersolisten Berlin im Saal der Deutschen Bank.
  2669. 4.12.1978, Bei einem Überfall auf die Filiale der Deutschen Bank in Bergen-Enkheim werden zwei Polizisten durch Schüsse schwer verletzt. Die Täter können nach zwei Tagen gefasst werden.
  2670. 9.2.1979, Die Deutsche Bank AG kauft von der Münchener Schörghuber-Gruppe das „Löwensteinsche Palais“ für geschätzte 140 Millionen DM.
  2671. 21.2.1979, Die nichtstaatliche französische Bank „Crédit Commercial de France“ eröffnet in der Mainstadt eine Repräsentanz.
  2672. 24.3.1979, Konzert des Kammerorchester „I Musici di Roma“ im Saal der Deutschen Bank.
  2673. 6.6.1979, Drei Beamte der Deutschen Bundesbank werden beschuldigt, mindestens 2,4 Millionen DM unterschlagen zu haben. Sie sollen zur Vernichtung bestimmte Geldscheine beim Zählen entwendet und aus der Bank hinaus gebracht haben.
  2674. 1.7.1979, 75jähriges Jubiläum der Eröffnung der Frankfurter Niederlassung der Dresdner Bank, Ecke Gallusanlage/Kaiserstraße.
  2675. 3.9.1979–4.9.1979, In der Nacht werden aus einem Kontrollraum der Deutschen Bundesbank wichtige Unterlagen über das Alarmsystem der Bank gestohlen.
  2676. 1.10.1979, Die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dr. Mildred Scheel, stattet der Bank für Gemeinwirtschaft einen Besuch ab und wirbt für die Krebsvorsorge.
  2677. 12.10.1979, Konzert des „Eder Quartett“ aus Budapest im Saal der Deutschen Bank.
  2678. 4.11.1979, Konzert der Deutschen Barocksolisten im Saal der Deutschen Bank.
  2679. 9.11.1979, Vor der 24. Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt der Prozess gegen drei Bundesbankbeamte, die in den letzten Jahren zusammen 3,3 Millionen DM aus den Beständen der Deutschen Bank entwendet haben sollen.
  2680. 11.11.1979, Konzert des klassischen Gitarristen Andres Segovia im Saal der Deutschen Bank.
  2681. 15.11.1979, Klavierkonzert des „Beaux Arts Trio“ aus den USA im Saal der Deutschen Bank.
  2682. 30.11.1979, Gastspiel der Prager Madrigalisten im Saal der Deutschen Bank.
  2683. 3.12.1979, Ein Wachmann bemerkt nachts das Abstellen eines Lederkoffers vor dem Gebäude der US-Bank Morgan Guaranty Trust Co. Alarmierte Polizeibeamte bewerfen den Koffer mit Steinen, daraufhin explodiert die darin versteckte Bombe. Es entsteht lediglich geringer Sachschaden. Militante Atomgegner bekennen sich in einem Brief zum Anschlag, der der im gleichen Haus residierenden Metallgesellschaft AG gelten soll.
  2684. 7.12.1979, Konzert des Pianisten Daniel Barenboim im Saal der Deutschen Bank.
  2685. 21.1.1980, Der Vorsitzende des Vorstandes der Bank für Gemeinwirtschaft, Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993), feiert gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner und dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt im Palmengarten seinen 65. Geburtstag. Börner überreicht ihm das Große Bundesverdienstkreuzes mit Stern der Bundesrepublik Deutschland und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Bank für Gemeinwirtschaft stiftet aus diesem Anlass einen Preis für vorbildlichen humanen Städtebau: den „Walter-Hesselbach-Preis“. Diese mit 20.000.- dotierte Auszeichnung soll von 1980 an vergeben werden.
  2686. 8.2.1980, Konzert des Glass Orchestra Toronto im Saal der Deutschen Bank.
  2687. 23.2.1980, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Rotary-Clubs im Saal der Deutschen Bank.
  2688. 7.3.1980, Einstündiger Warnstreik von 400 Angestellten der Hessischen Landesbank und der Deutschen Bank zur Stärkung der Bundestarifkommission bei den Tarifverhandlungen.
  2689. 11.3.1980, Konzert des Tschechoslowakischen Kammerorchesters im Saal der Deutschen Bank.
  2690. 21.4.1980, Im Foyer des Theatersaales der Deutschen Bank unterzeichnen Vertreter von 20 internationalen Banken gemeinsam einen Vertrag, mit dem der brasilianischen Erdölgesellschaft Petroleo Brasiliero ein Kredit in Höhe von 250 Millionen Dollar gewährt wird.
  2691. 6.5.1980, Konzert des Wiener Alban-Berg-Quartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2692. 10.6.1980, Im Beisein von Ignes Ponto, der Witwe Jürgen Pontos, wird das Hochhaus der Dresdner Bank am Jürgen-Ponto-Platz 1 offiziell eröffnet. Gleichzeitig erfolgt die offizielle Übergabe des Ponto-Platzes an die Bevölkerung. Der Bildhauer Heinz Mack hat den Platz mit zwei Brunnen, einer Granitplastik und 21 Bäumen gestaltet.
  2693. 4.10.1980, „Chassidisches Festival 80“ der Jüdischen Gemeinde Frankfurt im Saal der Deutschen Bank.
  2694. 13.10.1980, Der Magistrat gibt grünes Licht für den Hochhaus-Bauantrag der Deutschen Bank an der Taunusanlage.
  2695. 16.10.1980, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Grundstücktransaktionen zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Deutschen Bank. Oberbürgermeister Dr. Wallmann erklärt die Hintergründe der Grundstücksgeschäfte. Die Stadtverordneten ziehen darunter einen Schlussstrich.
  2696. 24.10.1980, Vortrag des sowjetischen Wissenschaftlers Michael Volensky in der Bank für Gemeinwirtschaft.
  2697. 10.11.1980, Konzert des New York Chamber Orchestra im Saal der Deutschen Bank.
  2698. 18.11.1980, Konzert des Juillard-Quartetts New York im Saal der Deutschen Bank.
  2699. 10.12.1980, Konzert des slowakischen Kammerorchesters im Saal der Deutschen Bank.
  2700. 22.12.1980, Zwei Täter erbeuten bei einem Überfall auf zwei Geldboten des Kaufhauses Woolworth in der Filiale der Deutschen Bank in der Stiftstraße 40.000.- DM.
  2701. 12.1.1981, Konzert des Kammerorchesters „Festival Strings Lucerne“ im Saal der Deutschen Bank.
  2702. 29.1.1981, Konzert des Pianisten Stefan Askenase im Saal der Deutschen Bank.
  2703. 13.2.1981, Konzert des Alban-Berg-Quartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2704. 9.3.1981, In einer Neuauflage vor der Zweiten Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts wird der Millionendiebstahl bei der Deutschen Bank verhandelt. Das zweite Verfahren gegen drei ehemalige Bankbeamte wird notwendig, weil der Bundesgerichtshof vergangenen Jahres den Revisionsrügen der Staatsanwaltschaft stattgegeben und das Urteil mit einer als zu milde kritisierten Bewährungsstrafe aufgehoben hat.
  2705. 20.3.1981, Konzert des polnischen Varsovia Quartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2706. 11.7.1981, Zu einer Welle von Gewalttätigkeiten kommt es am Wochenende: An einem Bankhaus im Westend zerbersten die Scheiben einer Filiale der Deutschen Bank und anderer Geschäftshäuser, ein linker Buchladen geht in Flammen auf, ein Polizeiauto brennt aus.
  2707. 22.9.1981, Unter den strengsten Sicherheitsvorkehrungen, die von der hessischen Justiz bisher für Strafverfahren getroffen wurden, beginnt vor dem Staatsschutzsenat des Frankfurter Oberlandesgericht der Prozess gegen die als Terroristin der Rote Armee Fraktion (RAF) angeklagten Medizinstudentin Sieglinde Hofmann, die gemeinsam mit fünf anderen Terroristen an der Planung zur Ermordung des Vorstandsvorsitzenden der Dresdner Bank, Jürgen Ponto (1923-1977), am 30. Juli 1977 beteiligt gewesen sein soll.
  2708. 15.10.1981, Dem langjährigen Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Drs. h.c. Hermann Josef Abs (1901-1994), wird anlässlich seines 80. Geburtstages im Kaisersaal des Römers das Ehrenbürgerrecht der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  2709. 1.11.1981, Bei einem Brandanschlag auf eine Filiale der Bethmann-Bank an der Mendelssohnstraße entsteht ein Schaden von 250.000.- DM.
  2710. 7.11.1981, Gedenkkonzert zum 300. Geburtstag des Komponisten Georg Philipp Telemann im Saal der Deutschen Bank.
  2711. 1.12.1981, Verleihung des „Walter-Hesselbach-Preises“ im Hochhaus der Bank für Gemeinwirtschaft an das Kölner Architektur- und Stadtplanungsbüro Goerner.
  2712. 2.2.1982, Auf die Filiale der Deutschen Bank im Grüneburgweg 71 wird ein Brandanschlag verübt. Es entsteht ein Schaden von 100.000.- DM. Bereits in der Nacht zum 03.11.1981, nach der Räumung des ersten Hüttendorfes auf dem Startbahngelände, verursachen Molotowcocktails in dieser Zweigstelle einen Schaden von mehr als 100.000.- DM.
  2713. 28.2.1982, Ein Abend der Jüdischen Gemeinde Frankfurt mit Fritz Muliar unter dem Titel „Jüdische Schriftsteller mit deutscher Feder“ im Saal der Deutschen Bank.
  2714. 8.4.1982, Konzert des Melos-Quartetts im Saal der Deutschen Bank.
  2715. 15.7.1982, Brand auf dem Dach des 155 Meter hohen Hauses der Deutschen Bank an der Taunusanlage.
  2716. 27.10.1982, Der ehemalige amerikanische Präsident Jimmy Carter besucht die Mainstadt und gibt im Frankfurter Hof eine Pressekonferenz, in welcher er sich kritisch zu den Sanktionen der Regierung Reagan im Zusammenhang mit dem Erdgasröhrengeschäft äußert./ Richtfest der Deutschen Bank für ihre neue Unternehmenszentrale, die beiden 155 Meter hohen Doppeltürme an der Taunusanlage./ „Literarischer Mittwoch“, Lesung mit den Frankfurter Autoren Wilhelm Genazino und Peter Kurzeck im Ratskeller.
  2717. 21.12.1982, Bei einem Überfall auf die Filiale der Deutschen Bank im Grüneburgweg erbeuten die beiden Täter 12.000.- DM.
  2718. 20.4.1983–3.6.1983, Ausstellung des seit 1946 in Frankfurt am Main lebenden Malers Otto Goldschadt (1914-1998) in der Galerie der Dresdner Bank, Schillerstraße 15.
  2719. 22.4.1983, 2. Europäische Kolloquium über Bankarchive und Bankengeschichte des Instituts für Bankhistorische Forschung e. V. im Hause der Deutschen Bank AG, Große Gallusstraße.
  2720. 30.5.1983, Zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt das Frankfurter Landgericht den früheren Inhaber der Handelskreditbank, der laut Urteil durch Scheinkredite einen Schaden von 110 Millionen DM angerichtet hat – der bisher größte Schwindel im bundesdeutschen Bank- und Sparkassengeschäft.
  2721. 31.7.1983, Johann Philipp Freiherr von Bethmann scheidet als persönlich haftender Gesellschafter aus dem Frankfurter Privatbankhaus Gebrüder Bethmann aus. Der Bethmann bisher noch gehörende Kapitalanteil an der Bank wird von der Bayerischen Vereinsbank übernommen. Das bayerische Geldinstitut ist damit Alleineigentümerin der 1748 gegründeten Frankfurter Nobelbank.
  2722. 2.12.1983, 25jähriges Jubiläum der Bank für Gemeinwirtschaft.
  2723. 9.12.1983, Ein 13jähriger Schüler wird im Stadtteil Höchst von einem Polizeiwagen erfasst, zu Boden geschleudert und dabei schwer verletzt. Der Streifenwagen ist zwar mit Blaulicht, aber ohne Martinshorn gegen die Einbahnrichtung einer dreispurigen Hauptverkehrsstraße gefahren, um möglichst schnell zu einer nahen Filiale der Dresdner Bank in Unterliederbach zu kommen. Bei einem Raubüberfall erbeutet der Täter, der entkommen kann, 5000.- DM.
  2724. 3.2.1984, Verleihung des Walter-Hesselbach-Preises der Bank für Gemeinwirtschaft an drei Planungsgruppen aus Stuttgart, Flörsheim und Landau.
  2725. 7.3.1984, Bei einem Überfall auf die CC-Bank in der Junghofstraße 16 erbeutet der Täter 28.000.- DM.
  2726. 8.3.1984, Nur wenige Stunden nach dem Überfall auf die CC-Bank raubt ein Täter die Filiale der Frankfurter Volksbank in der Berliner Straße 34 aus und erbeutet 7000.- DM.
  2727. 4.6.1984, Gegen zwei Uhr nachts explodiert eine präparierte Bombe vor der Filiale der Deutschen Bank in Bockenheim. Der Anschlag gilt dem Besuch des südafrikanischen Präsidenten Peter Botha in Bonn. Der Schaden beträgt 30.000.- DM.
  2728. 5.6.1984, Richtfest für das neue Bürogebäude der BHF-Bank in der Neuen Mainzer Straße/Ecke Neue Rothofstraße.
  2729. 4.7.1984, Bei zwei Banküberfällen innerhalb weniger Stunden auf eine Filiale der Dresdner Bank an der Pfaffenwiese in Zeilsheim und eine Zweigstelle der Stadtsparkasse an der Wittelsbacherallee in Bornheim erbeuten die Täter 9000.- bzw. 10.000.- DM.
  2730. 10.7.1984, Die Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) in der Mainzer Landstraße ist Schauplatz eines Farbanschlages. Mehrere vermummte Personen betreten den Schalterraum, verspritzen Farbe über Wände und Tresen und verteilen Flugblätter, in denen sie gegen die Finanzierung von türkischen Kriegsschiffen mit Hilfe deutscher Banken protestieren.
  2731. 24.7.1984, Bei einem Raubüberfall auf einen Geldboten in der Nähe der Filiale der Deutschen Bank in der Hanauer Landstraße 70 erbeuten drei Männer 60.000.- DM.
  2732. 13.8.1984, Bevor er einen hohen Geldbetrag in einer Bank deponieren kann, wird ein Pelzhändler auf dem Hauptbahnhofsvorplatz überfallen und seiner Tasche mit 43.000.- DM beraubt.
  2733. 30.8.1984, Bei einem Überfall auf die Allgemeine Privatkunden-Bank (früher: WKV-Bank) auf der Zeil erbeutet der Täter rund 20.000.- DM.
  2734. 14.9.1984, Großalarm der Berufsfeuerwehr: Im Keller der Hypo-Bank in der Taunusanlage sickern rund 30 Liter der hochgiftigen Kühlflüssigkeit Clophen aus einem Transformator auf ein Notstromaggregat. Allein die Tatsache, dass das Aggregat nicht in Betrieb ist, verhindert das Entstehen des Seveso-Giftes Dioxin.
  2735. 2.10.1984, Bei einem Banküberfall auf die Filiale der Bethmann-Bank in der Berger Straße erbeutet der Täter knapp 30.000.- DM.
  2736. 11.10.1984, Bei einem früh morgendlichen Sprengstoffanschlag auf die französische Bank „Credit Lyonaise“ in der Bockenheimer Landstraße entsteht ein Sachschaden von 30.000.- DM. Es gibt Hinweise, dass der Anschlag mit der Auslieferung von drei ETA-Funktionären nach Spanien zusammenhängt.
  2737. 19.10.1984, Bei einem Überfall auf einen Angestellten eines Lebensmittelgeschäftes in Sachsenhausen, der sich auf dem Weg zur Bank befindet, erbeutet der Täter 10.000.- DM.
  2738. 30.10.1984, Jugendforum der Deutschen Bank im Saal der Industrie- und Handelskammer am Börsenplatz unter dem Thema „Berufschancen erkennen“.
  2739. 31.10.1984, Seit heute organisiert die Deutsche Bank im Zentrum einen der größten Umzüge, den die Stadt Frankfurt am Main je erlebt hat: 1754 Angestellte beziehen innerhalb von sechs Wochen ihre Büros im Neubau an der Taunusanlage.
  2740. 14.12.1984, Stadtkämmerer Ernst Gerhardt teilt mit, dass die Stadt Frankfurt am Main den Mouson-Turm an die Dr. Arthur Pfungst-Stiftung verkauft, um ihn von ihr zur Verwendung als Kulturzentrum zurück zu vermieten. Das Gelände erwirbt eine Tochter der Deutschen Bank AG, um dort Eigentumswohnungen zu bauen.
  2741. 17.12.1984, Der Walter-Hesselbach-Preis der Bank für Gemeinwirtschaft für herausragende Projekte im Städte- und Wohnungsbau wird an drei Kölner Architekten verliehen.
  2742. 16.1.1985, Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993), langjähriger Vorstandsvorsitzender der Bank für Gemeinwirtschaft, wird zum Ehrenvorsitzenden des SPD-Unterbezirks Frankfurt gewählt.
  2743. 18.1.1985, Die Deutsche Bank stellt ihre beiden gläsernen und mittlerweile von sämtlichen 1750 Mitarbeitern bezogenen Hochhaustürme an der Taunusanlage der Öffentlichkeit vor.
  2744. 23.1.1985, Festakt anlässlich des Einzugs in die beiden neuen Hochhaustürme der Deutschen Bank an der Taunusanlage.
  2745. 6.2.1985, Auf die Filiale der „Bank Melli Iran“ in der Kaiserstraße wird ein Brandanschlag verübt, der die Niederlassung völlig zerstört. Vier Verletzte müssen stationär behandelt werden. 14 Menschen werden von der Feuerwehr über Leiterbühnen und das Treppenhaus gerettet. Der Schaden beträgt 5 Millionen DM. Die Verantwortung dafür übernimmt in telefonischen Anrufen die „Fedajin der kaiserlichen iranischen Monarchie“.
  2746. 9.2.1985, Chopin-Abend mit Peter Schmalfuss im Großen Saal der Deutschen Bank, Junghofstraße.
  2747. 18.2.1985, Das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet in seiner neuesten Ausgabe, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann habe von der Deutschen Bank lukrative Wertpapiere in einem Umfang erworben, der anderen verwehrt worden sei. Der Frankfurter SPD-Vorsitzende Martin Wentz spricht von „Vorteilnahme im Amt“. Wallmann legt seine Bankauszüge der Öffentlichkeit vor, die belegen, dass er hundert und nicht tausend Aktien erworben habe. Bestätigt wird dies von der Deutschen Bank.
  2748. 25.2.1985, Feierliche Eröffnung des Restaurant „Maredo“ in der Deutschen Bank, Taunusanlage.
  2749. 4.3.1985, Bei einem Raubüberfall auf eine Angestellte eines Modegeschäftes in der Goethestraße, die die Tageseinnahmen zur Bank bringen will, erbeutet der Täter 26.000.- DM.
  2750. 30.9.1985, Die amerikanische Mellon-Bank schließt ihre Niederlassung in Frankfurt am Main und fasst ihr Europa-Geschäft in London zusammen.
  2751. 23.10.1985, Eröffnung der DSL Bank (Deutsche Siedlungs- und Landesrentenbank) in der Bockenheimer Landstraße.
  2752. 28.11.1985, Verleihung des „Walter-Hesselbach-Preises“ für Städtebau im Hochhaus der Bank für Gemeinwirtschaft an zwei Münchner Architekten.
  2753. 18.12.1985, Bei einem Überfall auf die Filiale der Bank für Gemeinwirtschaft im BfG-Hochhaus am Theaterplatz erbeutet der Täter 27.000.- DM. Wenige Minuten später wird eine Münzhandlung im Steinweg ausgeraubt. Der Täter erbeutet 1400.- DM.
  2754. 23.1.1986, Mit einer Überraschung beginnt vor dem Landgericht Frankfurt der zweite Prozess wegen eines der spektakulärsten Bankpleiten der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte. Der angeklagte Hans Lampert, ehemals persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses Schröder, Münchmeyer, Hengst & Co. (SMH-Bank) bekennt sich teilweise schuldig.
  2755. 27.2.1986, Bei einem Überfall auf eine Filiale der Bank für Gemeinwirtschaft erbeuten die Täter 346.000.- DM.
  2756. 9.3.1986–12.3.1986, Erster internationaler Kongress „Sport für alle“ in den Räumen der Deutschen Bank.
  2757. 9.5.1986, Bei einem Überfall auf die Filiale der Dresdner Bank in der Mainzer Landstraße 310 im Gallusviertel erbeuten drei Täter rund 30.000.- DM.
  2758. 7.7.1986, Mit dem Urteil gegen Ferdinand Graf von Galen geht einer der spektakulärsten Prozesse in der bundesdeutschen Wirtschaftsgeschichte zu Ende. Das Landgericht Frankfurt verurteilt den ehemaligen Haupteigentümer der im Herbst 1983 zusammen gebrochenen SMH-Bank wegen Untreue in einem besonders schweren Fall zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten.
  2759. 21.7.1986, Beim Überfall auf zwei Geldbotinnen, die die Tageseinnahmen eines Lebensmittelmarktes zu einer Bank in Sachsenhausen bringen sollen, erbeutet der Täter 10.000.- DM.
  2760. 24.9.1986, Mitglieder der „Frankfurter Frauenaktion Südafrika“ demonstrieren vor der Filiale der Dresdner Bank an der Ecke Freßgass’/Neue Mainzer Straße gegen die Kreditvergabe an Südafrika.
  2761. 30.9.1986, Die zwanzig Bewohner der Gründerzeitvilla in der Siesmayerstraße 6 räumen das Haus, das seit 12 Jahren besetzt ist. Die Besetzer erhalten von der Deutschen Bank dafür 300.000.- DM.
  2762. 1.10.1986, Vor 100 Jahren eröffnet die Deutsche Bank ihre erste Filiale in Frankfurt am Main, Kirchnerstraße 3.
  2763. 7.10.1986, Enthüllung der Skulptur „Kontinuität“ des Schweizer Bildhauers Max Bill vor den beiden Türmen der Deutschen Bank an der Taunusanlage.
  2764. 13.10.1986–7.11.1986, Anlässlich ihres 100jährigen Jubiläums präsentiert die Deutsche Bank Frankfurt in der Kundenhalle in der Großen Gallusstraße 10-14 eine Ausstellung zur Kulturgeschichte des Geldes.
  2765. 9.11.1986, Bei einem früh morgendlichen Brand im Zwillings-Hochhaus der Deutschen Bank entsteht ein Schaden von 15.000.- DM.
  2766. 18.11.1986, Die Bank für Gemeinwirtschaft geht mehrheitlich an die Aachener und Münchner Beteiligungs AG. Der neue Käufer versichert, die 2000 Frankfurter Mitarbeiter weiter beschäftigen zu wollen.
  2767. 25.2.1987, Bei einem Überfall auf die KKB-Bank in der Wiesenstraße 12 erbeutet der Täter über 14.000.- DM.
  2768. 24.3.1987, Bei einem Überfall auf die Filiale der Deutschen Bank in der Taunusanlage erbeutet der Täter 30.000.- DM und 860 Schweizer Franken.
  2769. 8.4.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück stellt den Geschäftsführer für die lange angekündigte Wirtschaftsförderungsgesellschaft vor: Klaus Rittershaus, z. Zt. noch Leiter der Bank für Gemeinwirtschaft in München.
  2770. 4.5.1987, Bei einem Raubüberfall auf die Filiale der Kunden-Kredit-Bank (KKB) in der Wiesenstraße 12 in Bornheim wird ein 48jähriger Bankkunde durch einen Schuss erheblich an der Hand verletzt. Der Täter flüchtet mit einer Beute von rund 5.000.- DM.
  2771. 20.6.1987, Bei einem Brandanschlag auf eine Filiale der Dresdner Bank in der Berger Straße kurz nach Mitternacht entsteht ein Schaden von 250.000.- DM.
  2772. 12.10.1987, Dr. Hanns Christian Schroeder-Hohenwarth, Aufsichtsratsvorsitzender der BHF-Bank und von 1983 bis 1987 Präsident des Bundesverbandes Deutscher Banken, wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  2773. 2.11.1987, Die Deutsche Bank informiert die Messe GmbH in einem Schreiben darüber, dass sie sich von den Verhandlungen über den Messeturm zurückgezogen hat. Mit diesem überraschenden Schritt wird der Bau von Europas höchstem Wolkenkratzer auf unbestimmte Zeit verschoben.
  2774. 8.12.1987, Aus Anlass des 125jährigen Jubiläums der Frankfurter Hypothekenbank, eine Tochter der Deutschen Bank, stiftet das Haus 1,1 Millionen DM für den gegenwärtig laufenden Umbau der Paulskirche und überreicht den Scheck bei einem Empfang im Limpurgsaal des Römers an Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  2775. 11.12.1987, Der Magistrat strebt eine Änderung des Westendbebauungsplanes für zwei Grundstücke an der Mainzer Landstraße an und schaltet eine PR-Agentur zur Beratung ein. Das Parkhaus am Platz der Republik soll einem zweihundert Meter hohen Gebäude der Deutschen Genossenschaftsbank weichen; auf dem Areal mit den Hausnummern 16-24 will die Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) einen Glasturm errichten.
  2776. 22.1.1988, Der mit 30.000.- DM dotierte Walter-Hesselbach-Preis der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) für besondere städtebauliche Leistungen wird an den Augsburger Architekten Hans Schrammel für seine Sanierung im historischen Kern der Stadt Augsburg verliehen.
  2777. 16.2.1988, Bei einem Brandanschlag auf das Ausbildungszentrum der Deutschen Bank in Kronberg entsteht ein Schaden in Millionenhöhe.
  2778. 25.2.1988, Bei einem Banküberfall auf die Filiale der Dresdner Bank in der Mainzer Landstraße erbeutet der Täter rund 4.000.- DM.
  2779. 21.3.1988, Unterzeichnung des Vertrags über den Bau des Frankfurter Messe-Hochhauses an der Ludwig-Erhard-Anlage, das mit 254 Metern das höchste Bürogebäude Europas werden soll. Die Finanzierung übernimmt die amerikanische Citi-Bank.
  2780. 16.5.1988, Bei einem Überfall auf die Filiale der Dresdner Bank in der Rothschildallee 65 erbeutet der Täter 8.000.- DM.
  2781. 15.9.1988–30.11.1988, Goethe-Gedächtnisausstellung der BfG-Bank und des Historischen Museums unter dem Titel „Frankfurts Zunft und Handwerk – 15.-19. Jahrhundert“ in der Schalterhalle der Bank für Gemeinwirtschaft.
  2782. 15.12.1988, Die Bank für Gemeinwirtschaft verkauft ihr Hochhaus am Theaterplatz für 600 Millionen DM an die schwedische Immobiliengruppe „Fastighets AB Coronado“ in Göteborg.
  2783. 16.2.1989, Bei einem Überfall auf die Filiale der KKB-Bank in der Bornheimer Wiesenstraße erbeutet der Täter rund 14.000.- DM.
  2784. 10.5.1989, Bei einem Überfall auf die Geldboten einer iranischen Bank in der Innenstadt erbeutet der Täter 150.000.- DM.
  2785. 20.6.1989, Richtfest für das neue Verwaltungsgebäude der Dresdner Bank an der Gallusanlage.
  2786. 27.6.1989, Bei einem Überfall auf die Filiale der Deutschen Bank auf der Zeil erbeutet der Täter rund 6.000.- DM.
  2787. 19.7.1989, Am Morgen erbeutet ein bewaffneter Täter bei einem Überfall auf einen Werttransporter der Firma „Protectas“ auf dem Gelände der Zentrale der Deutschen Verkehrs-Kredit-Bank am Untermainkai zwei gefüllte Säcke mit Devisen im Wert von rund 470.000.- DM.
  2788. 30.8.1989, Bewohner des Westends demonstrieren im Zimmerweg gegen den fortgesetzten Baulärm und das geplante Bürohochhaus der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG).
  2789. 7.9.1989–15.11.1989, Ausstellung „Der andere Halbritter“. Anlässlich des 65. Geburtstag des 1978 verstorbenen Kurt Halbritter in der Dresdner Bank, Galerie, Schillerstraße 15.
  2790. 14.9.1989, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Hochhausprojekte der DG-Bank und der Bank für Gemeinwirtschaft in der Mainzer Landstraße sowie den „Campanile“. Stadtrat Daniel Cohn-Bendit stellt das Programm des Dezernats für multikulturelle Angelegenheiten vor. Die Stadtverordnetenversammlung billigt mit den Stimmen der Koalitionsfraktion einen Nachtragshaushalt, der von der CDU heftig kritisiert wird.
  2791. 18.9.1989, Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Bank für Gemeinwirtschaft, Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993), erhält für sein Engagement zugunsten der Jüdischen Gemeinde Frankfurt das Ehrensiegel in Silber überreicht.
  2792. 13.10.1989, Der Protest von etwa 35 Ökologen gegen den geplanten Neubau der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) an der Ecke Zimmerweg/Mainzer Landstraße endet mit einem massiven Polizeieinsatz.
  2793. 30.11.1989, Bei einem Bombenattentat wird in Bad Homburg der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Dr. Alfred Herrhausen (1930-1989), auf der Fahrt ins Büro getötet. Die RAF bezichtigt sich des Verbrechens.
  2794. 6.12.1989, Requiem für den von der terroristischen RAF ermordeten Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Dr. Alfred Herrhausen, im Kaiserdom. Mittags wird Herrhausen im Familienkreis auf dem Bad Homburger Waldfriedhof beigesetzt.
  2795. 22.1.1990, Die DG Immobilien Anlagegesellschaft, eine Tochter der DG-Bank, eröffnet in der Westendstraße 8 ein „Informationsbüro“ für Nachbarn.
  2796. 25.2.1990, Missglückter Sprengstoffanschlag auf die Computerzentrale der Deutschen Bank in Eschborn. Sechs Gasflaschen mit je zehn Kilogramm Sprengstoff explodieren nicht, weil der Zünder versagt.
  2797. 6.6.1990, Mehr als 50 Ordensmänner und -frauen demonstrieren vor der Zentrale der Deutschen Bank gegen die Schuldenpolitik gegenüber der „Dritten Welt“.
  2798. 22.8.1990, Zur Grundsteinlegung für das umstrittene Hochhaus „Westend 1“ der DG-Bank an der Ecke Mainzer Landstraße/Westendstraße erscheinen Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann und der Ex-Oberbürgermeister Wolfram Brück, nicht aber Oberbürgermeister Volker Hauff.
  2799. 24.9.1990, Frankfurter Drogenforum im Vortragsaal der Deutschen Bank.
  2800. 6.11.1990, Dem Rechtsanwalt und Notar Gottfried Michelmann, langjähriger Direktor der Deutschen Bank, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  2801. 22.11.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff und der Präsident der Industrial Bank of Japan, Yoh Kurosawa, unterzeichnen in Tokio einen Vertrag, der den Bau eines Japan-Centers auf dem Grundstück des derzeitigen Finanzamtes Taunustor vorsieht.
  2802. 2.1.1991, Die Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) verkauft ihr im Bau befindliches Hochhaus an der Mainzer Landstraße an eine mehrheitlich der Deutschen Bank gehörende Gesellschaft.
  2803. 17.4.1991, Der ‚Freeclimber’ Stefan Glowacz besteigt erstmals ohne technische Stütze wie Karabinerhaken oder Kletterseil innerhalb von sieben Stunden sieben Hochhaus-Fassaden: Dresdner Bank am Eck Weserstraße/Taunusstraße, Interconti-Hotel, Marriott-Hotel, Bürocenter in der Mainzer Landstraße, Allianz-Gründerzeithaus in der Taunusanlage, Alte Oper und die Helaba, und erreicht damit einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde.
  2804. 30.7.1991, Die erste Etappe der 10. Internationalen Hessen-Rundfahrt der Radamateure startet in Frankfurt am Main vor dem Gebäude der LBS-Bank in der Junghofstraße.
  2805. 15.10.1991, 90. Geburtstag des Ehrenvorsitzenden der Deutschen Bank AG und Ehrenbürgers der Stadt Frankfurt am Main, Dr. h.c. Hermann Josef Abs (1901-1994).
  2806. 10.12.1991, Beim Großbrand im 48. Stock des Hochhauses der DG-Bank in der Mainzer Landstraße/Savignystraße und Westendstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM. Menschen werden nicht verletzt.
  2807. 16.12.1991, Mit mehreren gezielten Schüssen in Oberschenkel und Knie setzten zwei Kriminalbeamte einen 32jährigen Bankräuber in der Filiale der Citi-Bank auf der Zeil 44 außer Gefecht.
  2808. 15.2.1992, Durch Brandstiftung im Hochhaus-Rohbau der Deutschen Genossenschaftsbank (DG-Bank) an der Mainzer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden in Millionenhöhe.
  2809. 5.3.1992, Im Bankenstreit im Rahmen der Tarifverhandlungen werden erstmals Zweigstellen bestreikt, z.B. die der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) in der B-Ebene.
  2810. 31.3.1992–1.4.1992, Sog. „Ultimo-Streik“ der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) im Rahmen der Tarifverhandlungen mit mehreren hundert Beteiligten der Commerzbank, der Dresdner Bank, der GZS (Eurocard) und der Deutschen Wertpapier-Zentrale.
  2811. 18.5.1992, Die Deutsche Bank-Tochter „Hessische Immobilien-Verwaltungs-Gesellschaft“ stellt die beiden renovierten, palaisartigen Villen Siesmayerstraße 4 und 6 der Öffentlichkeit vor.
  2812. 27.5.1992, Richtfest des Hochhauses der DG-Bank an der Mainzer Landstraße.
  2813. 9.11.1992, Am späten Abend einigen sich die derzeitigen Eigentümer der Frankfurter Bank für Gemeinwirtschaft (BfG) mit dem französischen Geldkonzern Crédit Lyonnais über eine mehrheitliche Übernahme des Frankfurter Bankhauses.
  2814. 20.12.1992, Konzert des Windsbacher Knabenchors im Konzertsaal der Deutschen Bank.
  2815. 15.1.1993, Für knapp 240 Millionen DM erwirbt die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank das Grundstück auf dem das Parkhaus Junghofstraße steht. Die fünftgrößte deutsche Bank will das Parkhaus abreißen und das Areal mit einem sechsstöckigen Bürogebäude bebauen.
  2816. 26.2.1993, Bei einem Überfall auf die Filiale der Bethmann-Bank in der Mendelssohnstraße 51 im Westend erbeutet der Täter rund 11.000.- DM.
  2817. 3.4.1993, Eröffnung des neuen, 208 Meter hohen Turms der DG Bank an der Mainzer Landstraße.
  2818. 21.4.1993, Hannelore Kohl, Direktorin des „Kuratoriums ZNS für Unfallverletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems“ stellt das Projekt „Computer helfen heilen“ für Unfallopfer vor und eröffnet in der Deutschen Bank-Filiale in der Großen Gallusstraße eine gleichnamige Ausstellung.
  2819. 4.6.1993, Zum ersten Mal wird in der Mainstadt die Chemical Bank Corporate Challenge ausgetragen, eine 5,6 Kilometer lange Strecke ausschließlich am Main entlang.
  2820. 2.9.1993, Stadtkämmerer Tom Koenigs gibt bekannt, dass ihn Wolfgang Nierhaus von der Deutschen Bank zukünftig beraten wird. Der Finanzfachmann, langjähriges CDU-Mitglied, wird für drei Jahre zur Stadt abgeordnet und kann anschließend in das Geldinstitut zurückkehren.
  2821. 25.10.1993, Das neue Verwaltungsgebäude der Dresdner Bank in der Windmühlstraße wird seiner Bestimmung übergeben.
  2822. 4.11.1993, Eröffnung des Büroturms „Trianon“ der Deutschen Bank in der Mainzer Landstraße 16.
  2823. 5.11.1993, Tod des Bankiers und Stadtrats Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993), langjähriger Vorstandsvorsitzender der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG), SPD-Stadtverordneter und ehrenamtliches Magistratsmitglied (bis 1977).
  2824. 5.2.1994, Tod des langjährigen Vorstandssprechers der Deutschen Bank, Drs. h.c. Hermann Josef Abs (1901-1994).
  2825. 21.2.1994, Trauerfeier für den am 05.02. d. J. verstorbenen Bankier, Diplomaten und Kunstmäzen Drs. h.c. Hermann Josef Abs (1901-1994) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler, dem Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Hilmar Kopper, sowie 500 Gästen überwiegend aus der Wirtschaft.
  2826. 24.3.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmig beschließen die Stadtverordneten im Römer eine spektakuläre Finanz-Transaktion: Um den angespannten städtischen Etat zu entlasten, verkauft die Kommune ihren Anteil am Energieversorgungsunternehmen Veba an die Deutsche Bank. Die 1,3 Millionen Aktien bringen der Stadt Frankfurt 648 Millionen DM ein.
  2827. 11.4.1994, Der Königsteiner Bauinvestor Jürgen Schneider ist untergetaucht. Er hinterlässt Schulden von rund acht Milliarden DM bei 46 Banken. Drei Tage später stellt die Deutsche Bank als Haupt-Kreditgeber Strafanzeige gegen Schneider und seine Frau.
  2828. 15.6.1994, „Chemical Bank Corporate Challenge“-Marathon am Römerberg.
  2829. 28.9.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler ehrt im Kaisersaal des Römers fünf verdiente Frankfurter mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main: Dr. Wilfried Guth, langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Dr. h.c. Dieter Hofmann, Gründer der Kinderhilfestiftung, Alexander Rasor, Rechtsanwalt und Notar, Frau Ülkü Schneider-Gürkan, Mitbegründerin des Türkischen Volkshauses, und Rechtsanwalt Joachim Schwarzkopf, langjähriger Vorsitzender des Kunstgewerbevereins.
  2830. 15.10.1994–11.12.1994, Ausstellung „Dalí als Bildhauer – Dalí als Illustrator“ im Wintergarten der DG-Bank, Westendstraße 1.
  2831. 25.11.1994, Zum ersten Mal wird in einer bundesdeutschen Großstadt ein bestehendes Rathaus verkauft und über einen Leasing-Vertrag zurückgemietet. Der Frankfurter Magistrat nimmt das Angebot einer Leasing-Tochterfirma der Deutschen Bank an, die das „Technische Rathaus“ am Römer für fast 150 Millionen DM kaufen will.
  2832. 2.3.1995, Der wegen des Bankrotts der Londoner Barings Bank international gesuchte Börsenmakler Nick Leeson wird auf dem Rhein-Main-Flughafen festgenommen.
  2833. 3.3.1995–30.4.1995, Ausstellung „Auf Papier“, aus der Kunstsammlung der Deutschen Bank, in der Schirn Kunsthalle.
  2834. 10.3.1995, 125jähriges Jubiläum der Deutschen Bank.
  2835. 18.4.1995, Bei zwei Überfällen auf die Filiale der Noris-Bank am Liebfrauenberg und bei der Frankfurter Sparkasse von 1822 Am Weißen Stein erbeuten die Täter jeweils 6.000.- DM.
  2836. 28.4.1995, Die Deutsche Bank präsentiert ihren aufwendig renovierten Altbau Junghofstraße 11 als Konzert-, Kongress- und Versammlungsgebäude mit einem „Hermann-Josef-Abs-Saal“ für 700 Personen im Mittelpunkt.
  2837. 7.6.1995, „Chemical Bank Corporate Challenge“ in der Innenstadt.
  2838. 1.10.1995, Der Frankfurter Schriftsteller Wilhelm Genazino erhält in Hannover den von der DG Bank in Frankfurt gestifteten Preis der „Literatour Nord“.
  2839. 23.2.1996, Die lange Flucht des getürmten Bauspekulanten Jürgen Schneider endet im Preungesheimer Untersuchungshaft. Erster Klasse mit drei BKA-Beamten im Schlepptau und unter den Augen und Objektiven von über 150 Medienvertretern landet der Pleitier auf dem Rhein-Main-Flughafen, um sich der deutschen Justiz zu stellen. Nicht ohne die Drohung, dass er jetzt endlich mit der „ganzen Wahrheit“ gegen die Deutsche Bank ‚auspacken’ werde.
  2840. 19.3.1996, Mit der fünften Turmerkundung in den Doppeltürmen der Deutschen Bank endet eine städtische Veranstaltungsreihe, bei der fünf Hochhäuser in Frankfurt am Main ihre Pforten erstmals der Allgemeinheit geöffnet haben. Sie wird bereits im Mai d. J. fortgesetzt.
  2841. 16.5.1996, Die Deutsche Bank eröffnet im Westend eine Tagesstätte vorwiegend für Kinder von Mitarbeitern des Geldinstituts.
  2842. 14.6.1996, 500 Angestellte von DG-Bank und Commerzbank legen im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen am Morgen die Arbeit nieder.
  2843. 22.10.1996, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen früheren Chefunterhändler der DG Bank Deutsche Genossenschaftsbank wegen Untreue zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten.
  2844. 13.11.1996, Rund 700 Selbständige und Beschäftigte, die in dem bundesweiten Einkaufsverbund Nürnberger Bund zusammengeschlossen sind, demonstrieren vor der Zentrale der DG-Bank am Platz der Republik dagegen, dass ihre Genossenschaft Vergleich angemeldet hat.
  2845. 25.3.1997, 20.000 Beschäftigte der Thyssen AG versammeln sich vor der Deutschen Bank an der Taunusanlage und demonstrieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
  2846. 29.4.1997, Im Streit um die Höhe des geplanten Dresdner-Bank-Hochhauses an der Kaiserstraße verlässt Planungsdezernent Martin Wentz unter Protest die den Bau vorbereitende Jury. Der Stadtrat beharrt auf einer Maximalhöhe von 120 Metern.
  2847. 12.5.1997, Die Deutsche Bank-Niederlassung an der Konstablerwache feiert ab heute vier Tage lang ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Lotterie.
  2848. 23.5.1997, Die von Mitgliedern der „Initiative Ordensleute für den Frieden“ organisierte Sitzblockade samt Mahnwache vor der Deutschen Bank, um gegen deren Finanzgeschäfte zu protestieren, wird von der Polizei geräumt.
  2849. 30.5.1997, Bei einem Überfall auf zwei Geldboten einer Bank erbeuten drei Täter an der Großmarkthalle einen Koffer mit über 100.000.- DM.
  2850. 5.6.1997, Richtfest für den Neubau der Chase Manhattan Bank, Ecke Grüneburgweg/Eschersheimer Landstraße.
  2851. 16.6.1997, Den Architektenwettbewerb für das neue Dresdner-Bank-Hochhaus gewinnt das Offenbacher Büro Novotny, Mähner & Assoziierte mit seinem 139 Meter hohen Doppelturm.
  2852. 3.11.1997, Einigung im Streit um zehn Hochhaus-Meter: Die Dresdner Bank darf einen der beiden Türme an der Ecke Kaiserstraße/Gallusanlage auf 130 Meter hochziehen. Planungsdezernent Martin Wentz hat vergeblich auf 120 Meter beharrt. Außerdem soll das English Theater ins Erdgeschoss des Neubaus ziehen.
  2853. 2.1.1998, 250jähriges Jubiläum der Gründung der Bethmann Bank von den Brüdern Johann Philipp (1715-1793) und Simon Moritz Bethmann (1721-1782). Aus diesem Anlass veranstaltet das Bankhaus Bethmann ein ganzjähriges Kulturprogramm.
  2854. 6.1.1998, 90. Geburtstag des Ehrenvorsitzenden des Frankfurter Turnvereins 1860, Albert Bank.
  2855. 15.1.1998, Offizielle Eröffnung des „Investment Banking Center Frankfurt“ der Deutschen Bank, Große Gallusstraße, in Anwesenheit von Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer.
  2856. 2.2.1998, Erneuter Millionen Diebstahl auf dem Rhein-Main-Flughafen. Es handelt sich um die Geldsendung einer kroatischen Bank im Gesamtwert von zwei Millionen DM, die für ein Geldinstitut in Deutschland bestimmt war.
  2857. 1.3.1998, 50jähriges Jubiläum der Gründung der Bank deutscher Länder (BdL), der Vorläufer der Deutschen Bundesbank, in Frankfurt am Main.
  2858. 12.5.1998, Anlässlich des 250jährigen Bestehens der Bethmann-Bank schenkt das Geldinstitut der Stadt Frankfurt am Main das Bethmann-Archiv im Institut für Stadtgeschichte.
  2859. 15.6.1998, Steuerfahnder durchsuchen die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt-Eschborn sowie die Filialen Frankfurt, Freiburg, Düsseldorf und Kassel. Es besteht der Verdacht, dass das Institut seine Kunden bei der Umgehung des Finanzamtes unterstützt hat.
  2860. 18.7.1998–19.7.1998, Feierlichkeiten anlässlich des 250jährigen Jubiläums der Bethmann-Bank.
  2861. 9.11.1998, Dem Sportler, Sportfunktionär und Ehrenvorsitzenden des Frankfurter Turnvereins (FTV) 1860, Albert Bank (1908-1999), wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  2862. 30.6.1999, Oberbürgermeisterin Petra Roth und Planungsdezernent Martin Wentz werden von der Absicht der Deutschen Bank überrascht, auf dem Gelände des ehemaligen Frankfurter Güterbahnhofs ein gigantisches Bauprojekt zu realisieren. Die sechs Milliarden DM teure, vom Star-Architekten Helmut Jahn (Chicago) entworfene „Messestadt“ mit Ladengalerie, Wohnungen, Büros und Stadion widerspricht städtischen Beschlüssen zur anderweitigen Nutzung des Areals. Diese Pläne finden ein geteiltes Echo. Während Roth und Wentz eher skeptisch sind, befürworten der CDU-Vorsitzende Udo Corts und Bürgermeister Achim Vandreike (SPD) das Projekt. Kritisiert wird u. a., dass das „Urban Entertainment Center“ – der Magistrat hat erst vor einer Woche die entsprechenden Pläne beschlossen – im Entwurf der „Messestadt“ nicht vorgesehen sei.
  2863. 9.7.1999, Die Grünen im Römer befürworten als erste Partei deutlich das Projekt „Messestadt“ der Deutschen Bank. Ihr Fraktionsvorsitzender Lutz Sikorski spricht von einer „einmaligen Chance“.
  2864. 12.7.1999, Oberbürgermeisterin Petra Roth und der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Rolf Breuer, vereinbaren ein gemeinsames Vorgehen beim „Messestadt“-Projekt. Zugleich wird bekannt, dass der CDU-Vorsitzende Udo Corts schon seit geraumer Zeit über die Plane der Deutschen Bank informiert war, diese aber Roth verschwieg, um das Projekt nicht zu gefährden.
  2865. 14.7.1999, Die Deutsche Bank stellt ihre Pläne für die umstrittene Messestadt vor. Auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofes soll der Architekt Helmut Jahn ein Stadtviertel entwerfen. Der Deutsche Bank-Sprecher Rolf Breuer bekräftigt seine Absicht, das 6,5 Milliarden teure Projekt zu realisieren.
  2866. 19.7.1999, Der Umbau des Waldstadions wird unbeachtet der Pläne für eine Arena an der Messe wie vorgesehen weiter betrieben. Darauf verständigen sich der Deutsche Bank-Chef, Rolf-Ernst Breuer, der Initiator der Messestadt, und Sportdezernentin Sylvia Schenk bei einem Treffen.
  2867. 3.8.1999, Der geschäftsführende CDU-Kreisvorstand spricht sich für das Vorhaben der Deutschen Bank zum Bau der „Messestadt“ aus.
  2868. 13.8.1999, Die erste Sitzung der „Messestadt“-Arbeitsgruppe, zu der Vertreter der Deutschen Bank und der Stadt Frankfurt am Main gehören, endet ohne Kompromiss: Für das Kreditinstitut kommt eine Realisierung des Projektes nur dann in Frage, wenn das „Urban Entertainment Center“ nicht gebaut wird.
  2869. 25.10.1999, Bekannt wird, dass die mehrheitlich zur französischen Gruppe Crédit Lyonnais gehörende BfG-Bank für 3,1 Milliarden DM in den Besitz des Bankkonzerns Skandinaviska Enskildabanken übergeht.
  2870. 9.11.1999, Per Helikopter werden zwei Kühlaggregate mit jeweils 630 Kilogramm Gewicht von der Taunusanlage auf das Dach des Hochhauses der City-Bank bugsiert.
  2871. 10.11.1999, Den Fall der Berliner Mauer würdigt die Frankfurter CDU mit einer Feierstunde in den Räumen der Deutschen Bank, Junghofstraße 11.
  2872. 15.11.1999, Die finanzielle Schieflage des Baukonzerns Philipp Holzmann AG wird bekannt: Der Vorstandsvorsitzende Heinrich Binder legt ein Sanierungskonzept vor, das die Deutsche Bank als zweitgrößter Einzelaktionär mit 15 Prozent der Anteile prüfen will.
  2873. 30.11.1999, Gedenkgottesdienst anlässlich des 10. Todestages des ermordeten Vorstandssprechers der Deutschen Bank, Dr. Alfred Herrhausen, im Kaiserdom.
  2874. 11.1.2001, Bei zwei Banküberfällen in der Innenstadt – in der Citi-Bank an der Großen Eschenheimer Straße und in der Volksbank in der Börsenstraße – werden 30.000.- DM erbeutet. Einer der Täter muss seine Beute allerdings bereits kurz nach dem Überfall wieder preisgeben, weil in der Tüte mit dem Geld ein so genanntes Security-Pack explodiert.
  2875. 19.2.2001, Nach zähem Ringen einigen sich die Stadt Frankfurt und die Deutsche Bank über die Höhe des jüngsten Bank-Sprosses „Max“. Der Wolkenkratzer an der Schlesingergasse darf 228 Meter hoch werden.
  2876. 2.4.2001, Die BfG-Bank firmiert ab heute unter dem Namen SEB – die schwedische Finanzgruppe Skandinaviska Enskilda Banken. Das Trianon-Haus bleibt nicht die Zentrale.
  2877. 2.4.2001, Auch nach der Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz behält das Geldinstitut, so der Vorstandsvorsitzende Bernd Fahrholz, seinen Sitz, Namen und sein Logo in der Mainstadt.
  2878. 5.4.2001, Schuldezernentin Jutta Ebeling, Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung, und der Geschäftsführer der BHF-Bank-Stiftung, Klaus Gust, stellen das neue Projekt „Brücken schlagen“ der Öffentlichkeit vor. Ziel ist es, Schüler und Schülerinnen wieder mehr für die Naturwissenschaften zu interessieren.
  2879. 9.4.2001, Beim Überfall auf die Filiale der Deutschen Bank an der Zeil erbeutet der Täter mehrere tausend DM.
  2880. 26.4.2001, Beim Überfall auf die Filiale der Hypo-Bank an der Bleidenstaße erbeutet der Täter 10.000.- DM.
  2881. 18.5.2001, Unangekündigt durchsuchen Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft die Zentrale der Frankfurter Sparkasse 1822 an der Neuen Mainzer Straße. Vorgeworfen wird der Bank, durch die Niederlassung in Luxemburg zur Steuerhinterziehung beigetragen zu haben.
  2882. 10.6.2001, Festakt anlässlich des 275jährigen Jubiläums der Gontard & Metall-Bank in der Paulskirche. Zugleich wird dort erstmals der Wilhelm-Merton-Preis für europäische Übersetzungen der Gontard & Metall-Bank-Stiftung an Walter Boehlich, Swetlana Geier und Fritz Vogelsang verliehen.
  2883. 12.6.2001, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Historischen Gesellschaft der Deutschen Bank im Bankhaus.
  2884. 8.7.2001, Die Aufsichtsräte von DG und GZ Bank stimmen einer Fusion beider Häuser zu.
  2885. 3.9.2001, Vier Unternehmen – Degussa, Deutsche Bank, Lufthansa und Fraport – schließen sich zu einer „Job-Allianz“ zusammen. Gesteigert werden soll die „Beschäftigungsfähigkeit“.
  2886. 6.9.2001, Grundsteinlegung für das neue Investment Banking Center (IBC) der Deutschen Bank an der Theodor-Heuss-Allee.
  2887. 5.10.2001, Bekannt wird, dass die Deutsche Bank den geplanten Bau des „Max“-Hochhauses im Bankenviertel offenbar auf unbestimmte Zeit verschoben hat.
  2888. 18.10.2001, Richtfest der Dresdner Bank in der Wilhelm-Leuschner-Straße.
  2889. 6.11.2001, Deutsche Bank, Dresdner Bank und Commerzbank geben die Fusion ihrer Hypotheken-Töchter bekannt. Die neue Eurohypo AG soll sich vor allem um die Finanzierung von gewerblichen Immobilien kümmern. 800 Stellen sollen gestrichen werden.
  2890. 10.12.2001, Grundsteinlegung der Dresdner Bank-Tochter Degi an der Ecke Weserstraße/Niddastraße für den neuen Sitz der Dresdner Bank-Töchter dit und dbi.
  2891. 17.12.2001, Mit einem Feuerwerk und dem Schlag auf einen riesigen Gong begrüßt Frankfurt am Main den Euro. Tausende Frankfurter stürmen bereits um Mitternacht die Filialen von Frankfurter Sparkassen und Dresdner Bank, um die ersten Euro-Säckchen („Starter-Kits“) mit allen Münzen im Wert von 10,23 Euro einzutauschen.
  2892. 16.1.2002, Große Unternehmen der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main – Deutsche Bank, Aventis Pharma Deutschland, Rhein-Main-Flughafen und Messe Frankfurt – leiten in der Industrie- und Handelskammer die Projektphase „Metropolitana“ ein.
  2893. 31.1.2002, Lesung des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, in der Dresdner Bank.
  2894. 8.2.2002, Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank, Hilmar Kopper, erhält in der Villa Sander an der Mainzer Landstraße das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  2895. 27.2.2002, Der Manager der Bankaktiengesellschaft (BAG) Hamm, Martin Kulyk, tritt als neuer Niederlassungsleiter der Frankfurter Ökobank sein Amt an. Das alternative Institut am Hauptbahnhof, das durch Kreditausfälle in zweistelliger Millionenhöhe im Sommer 2001 als selbständige Bank aufgeben musste, soll saniert werden. Danach soll sie die GLS Gemeinschaftsbank in Bochum übernehmen.
  2896. 17.4.2002, Richtfest des „Gallileo“-Hochhauses der Dresdner Bank an der Gallusanlage in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bundeskanzler Gerhard Schröder.
  2897. 22.5.2002, Auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank nimmt Rolf Breuer Abschied. Nach fünf Jahren als Vorstandssprecher der Deutschen Bank wechselt Breuer in den Aufsichtsrat.
  2898. 31.7.2002, Das Logo an der Zentrale in der Bockenheimer Landstraße wird ausgetauscht: Die BHF-Bank heißt künftig ING BHF-Bank.
  2899. 26.9.2002, Richtfest für das Ensemble „Cielo“ der Dresdner Bank auf dem Grundstück des Hochhauses Theodor-Heuss-Allee 100.
  2900. 20.12.2002, Die Münchner Direkt Anlage Bank (DAB) schließt ihr Anlage-Center an der Kaiserstraße.
  2901. 26.3.2003, Die Frankfurter Schriftstellerin Zsuzsa Bánk wird in Leipzig mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet.
  2902. 1.4.2003, 100jähriges Jubiläum der Sparda-Bank, die als „Spar- und Vorschussverein von Eisenbahn-Beamten und –Arbeitern im Eisenbahndirektionsbezirk Frankfurt a. M.“ am 01.04.1903 ihre Arbeit aufnahm.
  2903. 4.4.2003, Offizieller Empfang und Matinée anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Sparda-Bank im Hotel Interconti.
  2904. 5.6.2003, Eröffnung des „Galileo“-Hochhauses der Dresdner Bank in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder.
  2905. 3.7.2003, Die LGT Bank in Liechtenstein eröffnet im Westend eine Deutschland-Tochter mit 150 Beschäftigten.
  2906. 11.10.2003, Frankfurt am Main erhält eine neue Spitzenforschungsstätte. Mehrere Millionen € stellen Hertie-Stiftung, Beilstein-Stiftung, Deutsche Bank, Altana AG und die Gesellschaft für Schwerionenforschung für die Hirn- und Zellforschung am heute gegründeten „Frankfurt Institute for Advanced Studies“ (Fias) zur Verfügung.
  2907. 1.5.2004, Chorfestival anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Chores der Dresdner Bank in der evangelischen Bethlehemkirche.
  2908. 26.5.2004, 60. Geburtstag des Historikers und Leiters des Historischen Archivs der Deutschen Bank, Prof. Manfred Pohl.
  2909. 1.7.2004, Vor 100 Jahren eröffnet die Dresdner Bank ihre erste Frankfurter Niederlassung, Ecke Kaiserstraße/Gallusanlage.
  2910. 15.7.2004, Unruhe in der Immobilienbranche: Die Frankfurter Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen gegen den ehemaligen Geschäftsführer einer Immobilientochter der Deutschen Bank auf. Bei diversen Bauprojekten sollen Schmiergelder geflossen sein.
  2911. 12.11.2004, Dem früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Wim Duisenberg, wird in der Dresdner Bank der Walter-Hallstein-Preis 2004 überreicht.
  2912. 1.12.2004, Die Deutsche Bank plant rund 2.300 Stellen in den nächsten zwei Jahren bundesweit abzubauen, d.h. fast jeder zehnte Arbeitsplatz soll wegfallen. Am stärksten betroffen davon ist das Rhein-Main-Gebiet, vor allem Frankfurt am Main und Eschborn.
  2913. 6.12.2004, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des schlossartigen Sandsteingebäudes „Roßmarkt 18“, in dem heute die Frankfurter Filiale der Deutschen Bank untergebracht ist. Errichtet wurde das Gebäude 1904 für die Disconto-Gesellschaft, seinerzeit Erzrivale der Deutschen Bank.
  2914. 17.12.2004, Der langjährige Frankfurter Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann präsentiert im Gästehaus der Metzler-Bank in Bonames sein neues Buch: „Die großen Frankfurter – Ehrwürdige Bürger und Ehrenbürger von Karl dem Großen bis Friedrich von Metzler.“
  2915. 28.12.2004, Die Deutsche Bank gibt bekannt, dass sie ihr Angebot für vermögende Privatkunden ausbauen will und dafür die Vermögensverwaltung Wilhelm von Finck AG übernimmt.
  2916. 25.1.2005, Eine Bank investiert in die Kultur. Die KfW Bankengruppe möchte den Standort stärken und spendet eine halbe Millionen €. Das Geldinstitut fördert Oper, Stalburg-Theater, Senckenbergmuseum und das Museum für Moderne Kunst.
  2917. 3.2.2005, Die Deutsche Bank erzielt Rekordgewinne, aber Vorstandssprecher Josef Ackermann kündigt Massenentlassungen an, 6.400 Mitarbeiter müssen gehen, damit die Rendite stimmt. Die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti ruft zum Boykott des Kreditinstituts auf, und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität setzen Kritiker alle Hebel in Bewegung, damit Ackermann nicht auch noch Honorarprofessor der Hochschule wird. Die Universitätsleitung legt die Ehrenprofessur erst einmal auf Eis.
  2918. 3.3.2005, Mit dem Waldstadion geht es zu Ende. Es lebe die Commerzbank-Arena! So heißt das neue Stadion vorerst. Die Bank aus Frankfurt gibt der neuen Arena für zehn Jahre ihren Namen.
  2919. 13.4.2005, Notarzteinsatz in der Commerzbank-Zentrale. 31 Mitarbeiter der Bank vergiften sich bei einem Butterfisch-Gericht in der hauseigenen Kantine. Bei dem Großeinsatz sperrt die Feuerwehr Straßen, Ärzte versorgen die Patienten in einem Zelt auf dem Kaiserplatz.
  2920. 4.5.2005, Trotz öffentlicher Kritik wird dem langjährigen Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Rolf E. Breuer, im Limpurgsaal des Römers von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt überreicht.
  2921. 4.11.2005, Dem luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker wird wegen seines Engagements für die Europäische Union der Walter-Hallstein-Preis der Dresdner Bank, der Stadt Frankfurt und der Johann Wolfgang Goethe-Universität verliehen.
  2922. 8.12.2005, Vor 125 Jahren wurden die Inhaberpapiere der Deutschen Bank erstmals an der Frankfurter Börse gehandelt.
  2923. 21.12.2005, Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hebt den Freispruch von Josef Ackermann im Mannesmann-Prozess auf. Das Verfahren gegen den Vorstandssprecher der Deutschen Bank kann wieder aufgenommen werden.
  2924. 27.3.2006, Die Deutsche Bank will ihre Zwillingstürme 2007 sanieren und erwägt für die Dauer der Bauarbeiten einen Umzug der 2.000 Mitarbeiter.
  2925. 28.6.2006, Mitarbeiter der Allianz und der Dresdner Bank demonstrieren in der Innenstadt für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Die Bevölkerung steht diesen Aktionen positiv gegenüber.
  2926. 5.7.2006, Die UBS-Bank unterzeichnet einen Mietvertrag über 31.000 Quadratmeter in dem 170-Meter-Hochhaus auf dem früheren Zürich-Areal an der Alten Oper, das bis 2010 fertig gestellt sein soll.
  2927. 18.9.2006, Mehrere hundert Mitarbeiter von Allianz und Dresdner Bank demonstrieren vor der Oper gegen den geplanten Stellenabbau
  2928. 11.10.2006, Der schwarz-grüne Magistrat gestattet der Europäischen Zentralbank für ihren Neubau die Großmarkthalle deutlich zu verändern. So darf die Bank etwa quer durch die 220 Meter lange Halle einen neuen Trakt bauen. Bis 2011 will die Bank auf dem Gelände der Großmarkthalle ein 180 Meter hohes Doppel-Hochhaus bauen. Verantwortlich sind die Wiener Architekten von Coop Himmelb(l)au. Die Erben des Architekten der Großmarkthalle, Professor Martin Elsässer (1884-1957), protestieren gegen diese Pläne des Geldinstituts.
  2929. 16.10.2006, Mehrere hundert Mannheimer Studierende demonstrieren vor der Deutschen Bank, in der der Mannheimer Hochschulrat tagt, gegen die Umstrukturierung ihrer Hochschule.
  2930. 1.10.2008, Die Deutsche Bank überantwortet dem Städel 600 Werke zeitgenössischer Künstler aus ihrer Sammlung als Dauerleihgabe.
  2931. 3.11.2007, 70. Geburtstag von „Mr. Finanzplatz“ Rolf-Ernst Breuer, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank.
  2932. 30.11.2009, Richtfest für den 200 Millionen Euro-Umbau der Doppeltürme der Deutschen Bank an der Taunusanlage.
  2933. 10.1.2011, Tod des langjährigen Vorstandsmitglieds und Vorsitzenden der „Frankfurter Museums-Gesellschaft e. V.“, Gottfried Michelmann (1914-2011), Direktor der Deutschen Bank, Filiale Frankfurt, und Präsidiumsmitglied der Rechtsanwaltskammer.
  2934. 6.9.2011, Eröffnung der „Vietin Bank“, die erste Auslandsfiliale eines der großen Finanzhäuser Vietnams im Reuterweg.
  2935. 22.11.2012, Anlässlich des 300jährigen Bestehens eine der ältesten Privatbanken in Deutschland, die Bethmann Bank, pflanzen Vertreter von Bank und Familie im Bethmann-Park drei Bäume.
  2936. 24.5.2013, Aktivsten des kapitalismuskritischen Blockupy-Bündnisses demonstrieren vor der Festhalle gegen die Hauptversammlung der Deutschen Bank.
  2937. 19.1.1983, Anlässlich des 25jährigen Bestehens der Bankakademie gibt die Stadt im Kaisersaal des Römers einen Empfang.
  2938. 2.4.1991, Start der neuen privaten Fachhochschule der Bankakademie.
  2939. 20.9.1999, Grundsteinlegung für den Neubau der Bankakademie und der Hochschule für Bankwirtschaft an der Sonnemann-/Uhlandstraße.
  2940. 26.4.2001–27.4.2001, Eröffnung der Bankakademie mit dem Philosophen Peter Sloterdijk und Hessens Ministerpräsidenten Roland Koch im neuen Domizil im Ostend, Ecke Uhland- und Sonnemannstraße, zugleich „Tag der offenen Tür“.
  2941. 30.9.2001, Die „VertreterInnen-Versammlung“ der 1988 gegründeten Ökobank beschließt, das Bankgeschäft aus der Genossenschaft auszugliedern und auf die BAG Bankaktiengesellschaft Hamm zu übertragen.
  2942. 15.8.1970, Bei den 15. Weltmeisterschaften im Rollschuh-Kunstlauf in Lincoln/Nebraska erringt die 24jährige Bankangestellte Christine Kreutzfeldt den Titel der Damen.
  2943. 3.4.1979, 600 Bankangestellte demonstrieren auf dem Kaiserplatz für höhere Gehälter.
  2944. 29.3.1983, 250 Bankangestellte demonstrieren auf dem Kaiserplatz für eine sechsprozentige Gehaltserhöhung.
  2945. 22.4.1987, Rund 500 Bankangestellte beteiligen sich nach Angaben der Gewerkschaft Handel, Banken, Versicherungen (HBV) in Frankfurt am Main und Eschborn an einem einstündigen Warnstreik, um ihre Forderungen für die fünfte Runde der Bankentarifverhandlungen in Düsseldorf zu bekräftigen.
  2946. 21.1.1992, 1.500 Bankangestellte demonstrieren in der Innenstadt mit einer abschließenden Kundgebung in der Messehalle im Rahmen der laufenden Tarifrunde für ihre Forderung nach 10,5 Prozent mehr Lohn.
  2947. 22.11.1996, 2.000 Bankangestellte demonstrieren in der Innenstadt für volle Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
  2948. 19.3.1999, Mehrere tausend Bankangestellte folgen einem Gewerkschaftsaufruf zum Streik. Demonstriert wird gegen die Arbeitgeberforderungen im Tarifkonflikt.
  2949. 6.5.1999, 15.000 Bankangestellte versammeln sich bei der größten Banker-Demonstration vor der Alten Oper und protestieren gegen den Samstag als Regelarbeitstag.
  2950. 19.11.1999, Rund 300 Bankangestellte kommen zu einem vierstündigen Warnstreik im DGB-Haus zusammen. Es geht vor allem um die Samstagsarbeit.
  2951. 15.9.1928, Tod des Bankangestellten, Privatsekretärs und Francofurtensien-Sammlers Heinrich Stiebel (1851-1928), Prokurist im Bankhaus B. H. Goldschmidt, von 1894 bis zu seinem Tod Privatsekretär von Maximilian Benedikt Freiherr von Goldschmidt-Rothschild (1843-1940), Ehremitglied des „Bundes tätiger Altstadtfreunde“.
  2952. 30.10.1922, Demonstration mehrerer tausender Bankangestellten auf dem Börsenplatz für eine bessere Besoldung.
  2953. 18.6.1921–20.6.1921, Tagung des „Deutschen Bankbeamtenvereins“, die größte Gewerkschaft der kaufmännischen Bankangestellten Deutschland, mit einer öffentlichen Kundgebung im Volksbildungsheim (am 19.06.).
  2954. 30.5.1920, Gründung des „Reichsverbandes der Bankkassenboten und technischen Bankangestellten Deutschlands“ in einer vom Bankkassenbotenverein Frankfurt am Main einberufenen Delegiertenkonferenz. Die Geschäftsstelle befindet sich in der Kronprinzenstraße [heute: Münchener Straße].
  2955. 6.12.1976, Ein Banküberfall auf die „Spar- und Kreditbank Vordertaunus“ in Heddernheim scheitert an der Vollverglasung des Geldinstituts, die Schalterraum und Arbeitsplatz der Bankangestellten trennt. Der Bankräuber flüchtet lediglich mit 300.- DM, die er einer Kundin entreißt.
  2956. 19.7.2002, Streik der Bankangestellten in Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet im Rahmen laufender Tarifverhandlungen mit einer Demonstration durch die Innenstadt und einem Streikfest in der Festhalle.
  2957. 12.4.1987, Gegen Mitternacht wird ein 42jähriger Bankangestellter in seiner Wohnung in der Petterweilstraße in Bornheim ermordet. Ein Bekannter findet das Opfer einen Tag später. Der geständige Täter kann von der Polizei am 16.04. d. J. festgenommen werden.
  2958. 29.6.2004, Ein 46jähriger Bankangestellter findet seinen 65jährigen Lebenspartner erstochen in der gemeinsamen Wohnung in der Gutleutstraße auf.
  2959. 10.12.1931, Von den Frankfurter gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeitnehmerschaft protestiert als erste der Deutsche Bankbeamten-Verein gegen die Notverordnung und ihre tarifrechtlichen und sozialpolitischen Auswirkungen.
  2960. 24.11.1930, Protestveranstaltung des Deutschen Bankbeamten-Vereins im großen Saal des Zoologischen Gartens gegen den von den Bankleitungen geforderten Gehaltsabbau.
  2961. 6.4.1930, 30jähriges Jubiläum des Deutschen Bankbeamten-Vereins in Frankfurt am Main.
  2962. 13.3.1929, Massenkundgebung des Deutschen Bankbeamten-Vereins im großen Saal des Handwerkerhauses.
  2963. 9.5.1901, Generalversammlung des „Deutschen Bankbeamtenverein“ im „Hotel du Nord“.
  2964. 13.6.1903–14.6.1903, Ordentliche Hauptversammlung des „Deutschen Bankbeamtenvereins“ im „Frankfurter Hof“ (am 14.06.). Aufsichtsrat und Verwaltungsrat tagen am 13.06. an gleicher Stelle.
  2965. 22.12.1999, Das Amtsgericht Frankfurt ordnet die Entlassung des Ex-Bauunternehmers Jürgen Schneider aus der Untersuchungshaft an. Als Sicherheit wird eine Bankbürgschaft von zwei Millionen DM festgesetzt.
  2966. 19.3.1907, Öffentliche Versammlung der Handelskammer zu Frankfurt am Main mit einem Vortrag von Bankdirektor Friedrich Thorwart über die Bedeutung des Scheckverkehrs.
  2967. 3.9.1955, Der Magistrat verleiht dem Präsidenten der Frankfurter Wertpapierbörse, Bankdirektor Hans Heinrich Hauck, zu seinem 65. Geburtstag (am 31.08.) die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  2968. 28.2.1963, Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt wählt das bisherige Präsidium der Kammer wieder. Präsident (seit 1950) bleibt Bankdirektor Dr. Peter Bartmann (1883-1964).
  2969. 9.9.1931, 80. Geburtstag des Bankdirektors a. D. Karl Eberhard Klotz, annähernd vierzig Jahre in den Diensten der „Mitteldeutschen Creditbank“.
  2970. 3.1.1904, Tod des Bankdirektors Jakob Lion, Direktor der Deutschen Vereinsbank.
  2971. 29.4.1943, 70. Geburtstag des Juristen und Bankdirektors, Justizrat Dr. Friedrich Schmidt-Knatz (1873-1950), seit 1899 Rechtsanwalt und Notar in Frankfurt am Main, seit 1900 Vorstandsmitglied und Leiter der Hypothekenabteilung der Frankfurter Pfandbriefbank. Während des Nationalsozialismus Engagement in der Bekennenden Kirche, u.a. als Mitglied und Justitiar des Landesbruderrates. Am Vorabend seines 70. Geburtstages überreicht ihm Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Plakette der Stadt Frankfurt am Main für kulturelle Verdienste.
  2972. 7.5.1958, 75. Geburtstag des Bankdirektors und Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (1950-1964), Dr. Peter Bartmann.
  2973. 16.11.1942, Verkehrsaufnahme der Gemüsezüge der Städtischen Straßenbahnen. Die drei Züge, die zwischen Frankfurt am Main und Offenbach/Main verkehren, fahren über die Zeil nach Offenbach/M. Die Gemüsezüge tragen die Nummern 16, 27 und 28. An der Stirnseite sind die Motorwagen mit einem G (Güterwagen) gekennzeichnet. Jeder Zug besteht aus einem Motorwagen und zwei Güterwagen. Die Einbauten, so vor allem die Bänke, sind in diesen alten Straßenbahnwagen zugunsten von Kastenwagen entfernt worden, in denen große Mengen Gemüse Platz haben. Der Zubringerdienst für die verschiedenen Frankfurter Vororte wird gleichfalls in den nächsten Tagen aufgenommen.
  2974. 6.9.2005, Der Magistrat schafft den Konflikt um den Stoltze-Platz aus der Welt. Im Frühjahr 2006 sollen dort wieder Bänke stehen. Anfang des Jahres sind diese Sitzgelegenheiten verschwunden. Erst hieß es, die Bänke müssten nur repariert werden; doch der wahre Grund betraf angeblich ständig randalierende „Kampftrinker“.
  2975. 10.5.2000, Die Landwirtschaftliche Rentenbank eröffnet am Eschenheimer Turm in bankeigenen Räumen das Bistro „Carat“.
  2976. 7.8.1934, Anlässlich der Trauerkundgebung für den verstorbenen Reichspräsidenten Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg (1847-1934), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1933), bleiben die Einzelhandelsgeschäfte, Banken, Bankfirmen und Sparkassen geschlossen. Auf den dicht besetzten Tribünen auf dem Römerberg verfolgen Tausende die Übertragung der Trauerfeier in Tannenberg. Die SA veranstaltet im Ostpark eine große Trauerkundgebung.
  2977. 10.1.1934, Außerordentlicher Verbandstag des Frankfurter Genossenschaftsverbandes Raiffeisen mit Gauleiter Jakob Sprenger. Der ländliche Genossenschaftsverband Raiffeisen in Frankfurt am Main und der Verbandes der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften in Darmstadt schließen sich zusammen und billigen die satzungsmäßigen Organe. Anschließend findet eine außerordentliche Generalversammlung der „Genossenschaftlichen Zentralkasse eGmbH Frankfurt“ statt, auf der ebenfalls der Verschmelzung der beiden Banken zugestimmt wird. In einer dritten außerordentlichen Versammlung wird der Zusammenschluss der beiden landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaften vollzogen.
  2978. 4.9.1933, Großkundgebung der Bezirksfachgruppe Banken im Handlungsgehilfen-Verband im Zoologischen Garten.
  2979. 14.7.1931, Erste Reichsnotverordnung: Zur Verhinderung von Bankenzusammenbrüchen werden zeitweilige Auszahlungssperren eingeführt. Der 14. und 15.07. wird zu Bankfeiertagen bestimmt – für viele Einleger der Frankfurter Sparkassen und für zahlreiche Bankkunden eine unerfreuliche Überraschung. Am 16.07. sind die Banken wieder geöffnet.
  2980. 24.6.1922–25.6.1922, Die Ermordung des Reichsaußenministers Walther Rathenau am 24.06. d. J. führt zu Beratungen zwischen Vertretern der Frankfurter sozialistischen Parteien über die entstandene Situation und die zu ergreifenden Maßnahmen. Am 26.06. werden die Gespräche mit dem Gewerkschaftskartell fortgesetzt. Beschlossen wird, am 27.06. von 2.00 Uhr ab sämtliche Betriebe, Banken usw., aus Anlass der Beisetzung Rathenaus geschlossen zu halten.
  2981. 28.10.2000, Banken- und Börsenball in der Alten Oper.
  2982. 13.10.1937–16.10.1937, 2. Reichstagung der Reichsbetriebsgemeinschaft „Banken und Versicherungen“ der Deutschen Arbeitsfront (DAF) im Saalbau. Unter den Anwesenden ist Reichsminister Hans Frank. Den Abschluss bildet eine Großkundgebung im Hippodrom, auf der Reichsorganisationsleiter Robert Ley spricht.
  2983. 13.2.1938–27.2.1938, Reichsberufswettkampf in Frankfurt am Main und im übrigen Gaugebiet, beginnend mit den Arbeiten der Berufsgruppe „Banken und Versicherungen“.
  2984. 31.5.1939–7.6.1939, Reichslehrgang für Lehrer an Bankklassen der Berufsschulen, veranstaltet von der Reichsgruppe Banken mit einem städtischen Empfang im Kurfürstenzimmer des Römers (31.05.).
  2985. 29.1.1940, Die durch die lange Kälteperiode drohende Kohlenverknappung zwingt auch den Einzelhandel zu vorbeugenden Maßnahmen: Am heutigen Montag bleiben die Läden - ausgenommen Lebensmittelgeschäfte und Kohlenhandlungen- bis auf weiteres - ganztägig geschlossen. Ebenso fallen bei den Banken, Sparkassen und Kreditgenossenschaften die Kassenstunden nach 14.00 Uhr bis auf weiteres aus. Ende Februar d. J. wird der Ladenschluss am Montag für das Gebiet der Stadt Frankfurt am Main wieder aufgehoben.
  2986. 27.4.1945, Wiedereröffnung von zwanzig Banken und Sparkassen im Stadtbereich. Am 01.05. d. J. folgen drei weitere Geldinstitute.
  2987. 23.5.1945–24.5.1945, Ausgabe von Registrierkarten bei den zuständigen Polizeirevieren zur Feststellung aller geschäftlichen Unternehmen im Stadtkreis Frankfurt. Dieser Registrierungspflicht unterliegen alle Firmen und Einzelunternehmen der Industrie, des Handwerks, des Groß- und Einzelhandels, selbständige Handelsvertreter, Vermittler, Prüfer und Berater usw., Banken, Versicherungen, Verkehrswirtschaft und die Spediteure, das Gaststätten- und Fremdenverkehrsgewerbe, einschließlich aller sonstigen Firmen oder Personen, die handelsrechtlich eintragen und gewerbesteuerpflichtig sind, jedoch mit Ausnahme von Ärzten und Heilpraktikern. Die ausgefüllten Karten sind bei den entsprechenden Polizeirevieren bis zum 25.05. d. J. wieder einzureichen.
  2988. 12.7.1945, Frankfurt am Main zählt 287.000 Einwohner. 3449 Mitglieder der NSDAP sind bisher aus der Stadtverwaltung entfernt, 3238 Einzelhandelsbetriebe eröffnet und 54 Banken in Betrieb genommen und 100.000 Mark für die Rückkehrer aus den Konzentrationslagern gesammelt worden.
  2989. 2.6.1946, Zusammenkunft verschiedener Gewerkschaften zur Gründung einer Landesgewerkschaft: Konferenzen der Gewerkschaft Chemie, Gewerkschaft Bekleidung , Textil und Leder, Gewerkschaft Baugewerbe, Gewerkschaft Land- und Forstwirtschaft und Gewerkschaft Banken und Versicherungen.
  2990. 17.6.1955–20.6.1955, Dritter Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen im Palmengarten.
  2991. 30.6.1956, In Anwesenheit führender Persönlichkeiten aus Industrie und Wirtschaft, von Vertretern der Banken, der Industrie- und Handelskammer, des hessischen Staatsministeriums, des Frankfurter Magistrats, des Konsularischen Korps und des Bundeswirtschaftsministers Professor Ludwig Erhard nimmt die Henninger-Brauerei ihre neue Flaschen- und Dosenfüllerei in Betrieb. Die neue Anlage füllt, verschließt und etikettiert pro Stunde 60.000 Flaschen.
  2992. 2.12.1957, Frankfurter Informationstagung zu Fragen der Automation des Hessischen Institutes für Betriebswirtschaft in der Industrie- und Handelskammer. Etwa 130 betriebswirtschaftliche Führungskräfte, Organisatoren, Wirtschaftsprüfer, Betriebsberater und Elektroniker setzen sich mit Fragen des Rechnungswesens, der Revision und der Automation auseinander. Die Teilnehmer kommen aus allen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere aber aus den Grundstoffindustrien, den Banken und Versicherungen.
  2993. 14.4.1971–23.4.1971, Ausstellung „Banken in Frankfurt – gestern und heute“ in den Räumen des US-Handelszentrums.
  2994. 12.10.1975, Der Pariser Politologie-Professor Alfred Grosser, 1925 in Frankfurt am Main geboren, erhält in der Paulskirche den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Während Bundespräsident Walter Scheel zur Verleihung des Friedenspreises die Paulskirche betritt, demonstrieren hessische Mitglieder der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV), Fachgruppe Buchhandel und Verlage, für eine tarifliche Regelung der Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche.
  2995. 14.9.1945, Offizielle Eröffnung der Frankfurter Börse und Beginn des Börsengeschäftes. Hierzu findet ein kleiner Festakt in der ausgebrannten Getreidebörse im Parterre der Industrie- und Handelskammer statt. Dr. Alfred Petersen, Präsident der Industrie-, Handels- und Handwerkskammer begrüßt die Vertreter der Alliierten Militärregierung, der Stadt und der Banken. Als Vertreter des Stadtkommandanten hebt Oberst Peddy den Wert der Börse hervor. Dr. Peter Bartmann, Vorsitzender des Überwachungsausschusses der Börse, stellt heraus, dass es für die Wertpapierbesitzer besser sei, wenn die Kurse unter Kontrolle festgestellt würden. Danach spricht der Geschäftsführer der Abteilung Banken und Börse innerhalb der Industrie-, Handels- und Handwerkskammer, Dr. Hans Ilau, über die volkswirtschaftliche Bedeutung der Börse.
  2996. 8.1.1897, Tod des Frankfurter Bankiers Otto von Neufville (1853-1897), italienischer Generalkonsul, Teilhaber des Bankhauses D. und J. de Neufville, Mitglied zahlreicher Banken-Aufsichtsräte.
  2997. 23.4.1977, Delegiertenkonferenz der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) im Gewerkschaftshaus.
  2998. 2.8.1978, Als politisch motivierte Gewalttäter, die Banken in Frankfurt am Main, Hamburg und Dortmund überfallen haben, werden ein 28jähriger Student und ein 26jähriger Maschinenbautechniker von der Hessischen Staatsschutzkammer zu 13 bzw. 7 Jahren und sechs Monaten verurteilt.
  2999. 19.5.1979, Frauenkonferenz der Ortsverwaltung Frankfurt der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen im Gewerkschaftshaus.
  3000. 13.12.1980, Eröffnung des neu gestalteten Platz „Linne“ zwischen den Straßen Am Burglehen und Ankergasse in Fechenheim. Paradestück der Fußgängerzone mit Bäumen und Bänken ist ein Trinkbrunnen, ein Sandstein-Obelisk.
  3001. 31.1.1981, Demonstration der Solidaritätsbewegung für El Salvador in der Innenstadt mit 20.000 Teilnehmern. Während und nach der Kundgebung kommt es zu den gewalttätigsten Ausschreitungen seit Jahren. Die Berufsfeuerwehr verhängt für mehrere Stunden den Ausnahmezustand. Zahlreiche Banken, Geschäfte und US-Einrichtungen werden von der Polizei geschützt.
  3002. 1.4.1981, 800 Menschen demonstrieren auf dem Kaiserplatz für die Forderungen der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) in der anstehenden Tarifrunde.
  3003. 28.4.1981, Erster Warnstreik bei Versicherungen: Zum ersten Mal seit 1949 kommt es in der deutschen Versicherungswirtschaft zu tarifpolitischen Auseinandersetzungen. 350 Beschäftigte der „Zürich-Versicherung“ legen für eine Stunde die Arbeit nieder, um die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) in den Tarifverhandlungen zu unterstützen.
  3004. 3.11.1982, Anlässlich des Jahrestages des Polizeieinsatzes in der Rohrbachstraße demonstrieren 4000 Menschen mit einem Fackelzug vom Paulsplatz ins Nordend. Am späten Abend gehen im Nordend und in der Innenstadt zahlreiche Scheiben von Banken, Geschäften und am Technischen Rathaus zu Bruch. Der Schaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  3005. 13.2.1985, Vor dem Staatsschutzsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts beginnt ein neuer Prozess gegen Rechtsextremisten. Den fünf Angeklagten, meist Mitglieder der verbotenen „Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands“ (VSBD), wird vorgeworfen, als Angehörige einer terroristischen Vereinigung mehrere Banken überfallen sowie Brandanschläge begangen zu haben.
  3006. 15.3.1985, Zu hohen Freiheitsstrafen zwischen fünf und 14 Jahren verurteilt der Vierte Senat des Frankfurter Oberlandesgerichts fünf Rechtsextremisten, die 1982 in Hessen Bomben gezündet und Banken überfallen haben. Wie die Beweisführung ergeben hat, sind die Angeklagten in verschiedenen neonazistischen Organisationen gewesen, bevor sie sich zu den ersten Banküberfällen zusammenschlossen. Die Höchststrafe mit 14 Jahren Freiheitsentzug erhält Walther Kexel, der sich einen Tag später in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Preungesheim erhängt.
  3007. 24.8.1985, Während einer Demonstration gegen den Apartheid-Staat in Südafrika zerstören 150 Jugendliche die Fenster zahlreicher Banken und Autos. Die Polizei setzt in der Innenstadt Wasserwerfer ein. Der Schaden beträgt etwa 100.000.- DM.
  3008. 21.4.1988, Etwa 250 Mitarbeiter der Hessischen Landesbank nehmen an einem zweistündigen Warnstreik teil, zu dem die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) während der laufenden Tarifrunde aufgerufen hat.
  3009. 2.3.1992, Die „Bankenhauptstadt“ Frankfurt am Main ist am Rosenmontag Zentrum des Arbeitskampfes, mit dem die Gewerkschaften Handel, Banken und Versicherungen (HBV) und Deutsche Angeselltengewerkschaft (DAG) ihre Gehaltsforderungen für die 430.000 Beschäftigten im westdeutschen Kredit- und Geldgewerbe durchsetzen wollen. Auch am Faschingsdienstag geht der Arbeitskampf im Bankgewerbe weiter.
  3010. 27.3.1992, Banken- und Sparkassenstreik in Frankfurt am Main im Rahmen der Tarifverhandlungen. Lediglich bei der Nassauischen Sparkasse bleiben fast alle Filialen geschlossen.
  3011. 2.6.1993–5.6.1993, Tagung des „Deutsch-Russischen Arbeitskreises Banken“ mit einem städtischen Empfang im Kaisersaal des Römers durch Oberbürgermeister Andreas von Schoeler am 03.06.
  3012. 14.3.1994, „Frankfurts erster Warnstreik-Tag“ im Bankengewerbe zur Tarif-Saison ’94 mit einer Versammlung der Gewerkschaft Handel, Banken, Versicherungen (HBV) im Volksbildungsheim. Rund 300 Kollegen und Kolleginnen der Landesbank Hessen-Thüringen ziehen durch das Bankenviertel.
  3013. 4.7.1994, Die Skandinaviska Enskilda Banken (S-E-Banken) in Stockholm teilen den Kauf des Eurotower, das frühere BfG-Hochhaus am Willy-Brandt-Platz mit.
  3014. 9.10.1994–20.11.1994, Ausstellung „Gegenwartskunst aus Sammlungen von Frankfurter Banken“ in der Galerie der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3015. 29.6.1995, Mit dem erzielten Verhandlungsergebnis zwischen der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) und den Arbeitgebern sind die Streiks im Einzelhandel auch in Hessen beendet. Seit Mai haben nach HBV-Angaben rund 15.000 Beschäftigte in 60 hessischen Betrieben wiederholt die Arbeit niedergelegt. Zeitweise schließen mussten auch mehrere Warenhäuser in Frankfurt am Main.
  3016. 14.9.1995, Acht Frankfurter Banken unterzeichnen einen Stiftungsvertrages für eine Professur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, die sich schwerpunktmäßig mit den Aspekten moderner Bankgeschäfte beschäftigen wird. Eingerichtet werden soll die auf zwei Jahre befristete Professur am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften zum 01.04.1996.
  3017. 27.10.1995, Internationaler Frankfurter Banken- und Börsenball in der Alten Oper.
  3018. 22.5.1996, 1.000 Beschäftigte Frankfurter Banken demonstrieren im Rahmen der Tarifverhandlungen am Gewerkschaftshaus für höhere Löhne.
  3019. 19.6.1996, Symposium „Banken und Öffentlichkeit“ des Instituts für Bankhistorische Forschung.
  3020. 17.3.1997, Dr. Walter Wallmann wendet den drohenden Ruin des Fußballvereins Eintracht Frankfurt ab; er organisiert bei Banken und Unternehmen Kredite in Höhe von 4,5 Millionen DM.
  3021. 27.6.1998, 500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen das „Europa der Banken“.
  3022. 15.7.1998, Zum Abschluss des „Banken- und Börsensemesters“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität spricht der „Börsenguru“ André Kostolany.
  3023. 19.11.1999, 2.000 Beschäftigte der Philipp Holzmann AG demonstrieren vor dem Römer für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bürgermeister Joachim Vandreike appellieren an die Banken, das traditionsreiche Frankfurter Bauunternehmen zu retten.
  3024. 22.11.1999, Der hessische Ministerpräsident Roland Koch bemüht sich um die Rettung des Philipp Holzmann-Konzerns. Allerdings vergeblich, weil sich die Banken nicht auf ein Sanierungskonzept einigen können.
  3025. 24.11.1999, Jubel bei der Belegschaft: Bundeskanzler Gerhard Schröder schafft den Durchbruch; seine Regierung gewährt der Philipp Holzmann AG noch zusätzlich Bürgschaft und Kredit. Auch die Banken stimmen dem Kompromiss und dem Sanierungskonzept zu. Der Baukonzern will u.a. seine Zentrale an der Taunusanlage verkaufen und 3.000 Stellen abbauen.
  3026. 13.6.2001–17.6.2001, 29. Deutsche Evangelische Kirchentag unter dem Motto „Du stellst meine Füße auf einen weiten Raum“ mit über 100.000 Teilnehmern. Zum Auftakt findet ein „Abend der Begegnung“ mit einer Open-Air-Party in der Innenstadt statt. Offiziell eröffnet wird das fünftägige Ereignis im Rahmen eines Gottesdienstes auf dem Römerberg durch Kirchentagspräsident Martin Dolde (Stuttgart). Nach anfänglichen Protesten von Stadtverwaltung und Bürgern überragen aufblasbare Christusfiguren auf den Türmen der Banken die Stadt. Bereits am zweiten Tag besuchen Staatspräsident Johannes Rau und Bundeskanzler Gerhard Schröder den Kirchentag. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt erweitert während des Kirchentages ihr Nachtbusangebot. Künftig fahren mehr Busse in mehr Richtungen für weniger Geld. Denn der bisherige Zuschlag entfällt und die Nachtbusse steuern nun auch weit entfernte Stadtteile an, die nach Mitternacht mit öffentlichen Verkehrsmitteln bislang nicht mehr zu erreichen waren.
  3027. 3.9.2001, Zum ersten Mal werden die neuen Euromünzen und -scheine von den Außenstellen der Landeszentralbanken zu den Banken und Sparkassen ausgeliefert. Vorerst freilich verschwindet das Geld in den Tresoren. Die Bürger können den Euro zum ersten Mal am 17. Dezember d. J. in die Hand nehmen – dann verkaufen die Geldinstitute für 20.- DM verschiedene Münzen im Tütchen. „Starter-Kits“ werden diese Mischungen genannt. Euro-Scheine kommen erst zu Jahresbeginn 2002 unter die Bevölkerung.
  3028. 27.6.2002–28.6.2002, Die Gewerkschaft Verdi ruft während laufender Tarifverhandlungen in mehr als einem Dutzend Banken und Sparkassen zu einem ganztägigen Streik auf, an dem sich 3.000 Beschäftigte beteiligen. Rund 5.000 Banker aus dem Rhein-Main-Gebiet demonstrieren am 28.06. im Bankenviertel.
  3029. 14.10.2002, Mit einem Festakt wird das maßgeblich von Banken finanzierte „Institute for Law and Finance“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität eröffnet.
  3030. 7.9.2004, Der Immobilienskandal in der Frankfurter Banken- und Immobilienbranche weitet sich auf das Bundesgebiet aus – auch in einem Wiesbadener Büro-Projekt sollen Schmiergelder geflossen sein. Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen 40 Beteiligte eines „engen Beziehungsgeflechtes“.
  3031. 1.9.2009, Erster Frankfurter Banken-Cup, organisiert von der MainLine Marketing GmbH, auf der Sportanlage von Blau-Gelb Frankfurt im Stadtteil Ginnheim.
  3032. 15.10.2011, 5.000 Menschen demonstrieren im Rahmen der „Occupy“-Bewegung vor der EZB gegen die Macht der Banken. Am Fuße der Europäischen Zentralbank entsteht nach der Demonstration ein Zeltdorf.
  3033. 22.10.2011, Wieder demonstrieren mehrere tausend Menschen, veranstaltet von „Occupy Frankfurt“ und Attac, gegen die Macht der Banken.
  3034. 29.10.2011, Erneut gehen viele Menschen bei der Occupy-Demonstration auf die Straße und demonstrieren gegen die Macht der Banken.
  3035. 5.11.2011, Vierte Occupy-Demonstration in der Innenstadt gegen die Macht der Banken mit über eintausend Teilnehmern.
  3036. 12.11.2011, Großdemonstration von Attac und Occupy in der Innenstadt gegen die Macht der Banken.
  3037. 5.5.1998, 10. Internationaler Bankenabend im Kaisersaal des Römers.
  3038. 20.5.1999, Zum XI. Internationalen Bankenabend im Kaisersaal des Römers begrüßt Oberbürgermeisterin Petra Roth den scheidenden Bundesbankpräsidenten Hans Tietmeyer und den Chef der Europäischen Zentralbank, Willem F. Duisenberg.
  3039. 3.5.2001, Internationaler Bankenabend im Kaisersaal des Römer.
  3040. 16.6.2003, Dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg, wird beim 15. Internationalen Frankfurter Bankenabend von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  3041. 7.5.1996, Anlässlich des „VIII. Internationalen Frankfurter Bankenabends“ im Kaisersaal des Römers besucht der US-Notenbankchef Alan Greenspan die Mainstadt und hält dort einen Gastvortrag.
  3042. 14.6.2004, Die seit einem Jahr andauernde Krise der Frankfurter Sparkasse von 1822 erreicht einen neuen Höhepunkt. Die staatliche Bankenaufsicht leitet ein Verfahren gegen die beiden letzten Vorstandsmitglieder ein, die noch aus der Ära des langjährigen Vorstandssprechers Klaus Wächter übrig geblieben sind: Alexander Kolb und Andreas Großmann. Beide werden vom Aufsichtsgremium freigestellt.
  3043. 14.10.2004, Anzeige gegen 1822-Vorstand: Die Bankenaufsicht kündigt an, gegen den 2003 amtierenden Vorstand der Frankfurter Sparkasse Strafanzeige stellen zu wollen.
  3044. 10.10.1990–11.10.1990, 6. Internationale Bankenaufsichtskonferenz (ICBS) in der Paulskirche samt städtischem Empfang im Römer.
  3045. 20.1.2004, Frankfurt am Main erhält den Zuschlag für die europäische Versicherungsaufsicht: Der EU-Versicherungsausschuss wird nach dem Beschluss der europäischen Finanzminister in der Mainstadt angesiedelt. Die Stadt hätte lieber den Bankenausschuss bekommen, der allerdings nach London geht.
  3046. 28.10.1994, Internationaler Frankfurter Bankenball in der Alten Oper.
  3047. 4.5.1987, Heute gibt es im Bankengewerbe den ersten „echten“ Streik vor der Börsen-Daten-Zentrale am Börsenplatz. Von 5.30 Uhr bis in die Nacht um 2.00 Uhr dauert die Bestreikung dort an, mit der Absicht, das Rechenzentrum lahm zu legen, in dem die Aktienan- und -verkäufe mehrerer bundesdeutscher Wertpapierbörsen abgebucht werden.
  3048. 30.9.2006, Als erste Frau nimmt Ingrid Matthäus-Maier auf dem Chefsessel einer deutschen Großbank Platz: die Frankfurter Kfw-Bankengruppe.
  3049. 7.5.2007, Grundsteinlegung für den Neubau der Bankengruppe KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) an der Zeppelinallee in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  3050. 26.8.2009, Richtfest der KfW Bankengruppe für ihr neues Bürogebäude im Westend.
  3051. 7.7.2010, Eröffnung des ökologischen Bürogebäudes „Westarkade“ der KfW-Bankengruppe im Stadtteil Bockenheim.
  3052. 18.8.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Angesichts des Bankenkrachs vom 13. Juli d. J. beruhigt Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) in seiner Erklärung die Stadtverordneten und forderte eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung.
  3053. 6.8.2012, Stundenlange polizeiliche Räumung des kapitalismus- und bankenkritischen Zeltdorfes der Occupy-Bewegung am Fuße der Europäischen Zentralbank (EZB).
  3054. 16.6.2000, „Fest der Menschlichkeit“ des „Bündnisses gegen die Bankenmacht“ mit Gregor Gysi, Fraktionschef der PDS im Deutschen Bundestag, auf dem Opernplatz.
  3055. 16.5.2012–19.5.2012, „Blockupy Frankfurt“ – Linksradikale Aktionstage gegen Bankenmacht und Kapitalismus.
  3056. 24.1.1994, Nach dem Willen des künftigen hessischen Finanzministers Ernst Welteke soll die Bankenmetropole Frankfurt ein internationales Finanzinstitut erhalten.
  3057. 28.11.1999, Oberbürgermeisterin Petra Roth reist gemeinsam mit Finanzbegleitern für knapp eine Woche in die USA, um in New York die Vorzüge der Bankenmetropole am Main zu präsentieren.
  3058. 9.9.2011, Tod des Bankiers Hanns Christian Schroeder-Hohenwarth (1921-2011), Grandseigneur der bundesdeutschen Bankenszene.
  3059. 27.9.1991, Europäische Bankentagung.
  3060. 2.7.2000, Vier Fallschirmspringer sorgen mit einer spektakulären Aktion für Aufsehen im Bankenviertel. Von der erst vor wenigen Wochen eröffneten Besucherterrasse des Main Tower ließen sie sich im Rahmen eines Schauspringens des Verbandes Deutscher Objektspringer aus einer Höhe von 200 Metern in die Tiefe fallen. Drei Sekunden haben die Männer Zeit, um ihre Gleitschirme zu öffnen. Wenige Minuten später landen sie dann auf dem Rasen der Taunusanlage.
  3061. 27.4.1985, Gegen den Weltwirtschaftsgipfel am 02.05. d. J. in Bonn, demonstrieren 500 Menschen im Bankenviertel.
  3062. 7.12.1986, Infolge der Pariser Studentenunruhen kommt es auch in der Mainstadt zu Krawallen. Rund 250 Personen ziehen kurz nach 20.00 Uhr vom Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität zur Innenstadt. Dabei entsteht an Universitätsgebäuden, im Bankenviertel und in der Freßgass’ ein Sachschaden von über 350.000.- DM.
  3063. 17.12.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung des städtischen Etats 1988 in Höhe von 4,72 Milliarden DM. Oberbürgermeister Wolfram Brück nutzt die große abschließende Haushaltsdebatte zu einer grundsätzlichen Rede über die Situation der Stadt. Hierbei nennt er die Erweiterung der Büro-City über den Platz der Republik hinaus nach Westen, die Verbindung dieser Gebiete mit dem alten Bankenviertel und die Aufwertung der östlichen Innenstadt als bedeutende Voraussetzungen für die Entwicklung von Frankfurt am Main.
  3064. 9.12.1993, Im Rhein-Main-Gebiet werden Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern gemessen. Die Böen bis zur Orkanstärke 11 beschädigen ein Baugerüst im Bankenviertel, reißen Äste ab, knicken Verkehrsschilder um und wirbeln Bauzäune in die Luft. Die Sturmschäden werden auf mehrere hunderttausend DM geschätzt.
  3065. 20.5.1996, Der Hochhaus-Boom in Frankfurts Bankenviertel geht weiter: Auf dem Grundstück neben dem Hochhaus der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) zwischen der Neuen Mainzer Straße und der Neuen Schlesinger Gasse beginnen die Vorbereitungen für den Abriss der dort stehenden Gebäude. Sie sollen einem 196 Meter hohen Turm mit etwa 59.000 Quadratmeter Bürofläche Platz machen: der „Tower II“, das zweite Hochhaus der Helaba.
  3066. 16.9.1997, Oberbürgermeisterin Petra Roth begrüßt die „Kommunalpolitische Plattform“ zwischen CDU und SPD. Die geplante Kooperation bis zum Jahre 2001 bringt drei neue Hochhäuser im Bankenviertel, mehr Sicherheitspersonal, mehr Geld zur Sanierung von Kitas, Schulen und Straßen.
  3067. 27.10.2002, In Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet legt ein Orkan mit Stärke 12 den Verkehr zeitweise lahm. Durch den Wind wackeln in der Innenstadt sowie im Bankenviertel die Hochhäuser, stürzen Strommasten, Bäume, Zäune und Verkehrsschilder um und blockieren abgebrochene Äste und abgedeckte Dächer Straßen- und Fußwege. Polizei und Feuerwehr zählen über 210 Einsätze. Personen werden nicht verletzt.
  3068. 14.10.2004, Richtfest für die „Garden Towers“ im Bankenviertel.
  3069. 19.10.2014, Eröffnungsausstellung „Boom She Boom“ des Museums für Moderne Kunst (MMK) in seiner neuen Außenstelle im Bankenviertel – Taunusturm an der Wallanlage.
  3070. 28.6.1991, Der Magistrat legt sich auf eine „Verdichtung“ des Bankenviertels fest. Dessen Bürofläche soll um ein Drittel anwachsen, 5.000 Arbeitsplätze sollen neu entstehen.
  3071. 19.4.1995, Auf einem Plattenweg in der Taunusanlage, am Rande des Bankenviertels, wird eine drogenabhängige Frau am Morgen ermordet aufgefunden. Die Polizei ermittelt im Milieu der Drogen-Prostitution.
  3072. 15.3.2011, Die Stadt Frankfurt am Main feiert den 90. Geburtstag des Grandseigneurs des deutschen Bankenwesens, Hanns Christian Schroeder-Hohenwarth.
  3073. 1.11.2000, Heute beziehen über den Hochsicherheitsbüros der neuen EZB-Dependance im Eurotheum, Neue Mainzer-/Junghofstraße, die ersten Neu-Frankfurter, Banker, Broker, Manager, ihre luxuriösen Appartements, die in der 22. Etage beginnen.
  3074. 16.9.1990–29.9.1990, Seminar für britische Banker, veranstaltet von der Carl Duisberg Gesellschaft, samt städtischem Empfang im Kaisersaal des Römer (am 18.09.).
  3075. 2.10.1996, Etwa 300 Banker demonstrieren vor der Commerzbank gegen die Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
  3076. 16.5.2002, Der Europäische Zentralbankrat mit seinem Präsidenten Wim Duisenberg an der Spitze wird im Kaisersaal des Römers mit dem Preis „European Banker of the year 2001“ geehrt.
  3077. 24.1.2003, Tod der Bankerin und Kunstmäzenin Barbara von Metzler (1941-2003), langjährige Vorsitzende der Administration des Städelschen Kunstinstituts.
  3078. 10.10.1996, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Internationalen Bankers Forum.
  3079. 14.9.2005, Oberbürgermeisterin Petra Roth empfängt in den Römerhallen die europäische Bankerspitze anlässlich der turnusmäßigen Sitzung der Mitglieder des erweiterten Rates sowie des Rates der Europäischen Zentralbank.
  3080. 10.7.1930, Offizielle Eröffnung der amtlichen spanischen Handelskammer, Schillerstraße, mit einem Bankett im Hotel „Frankfurter Hof“.
  3081. 1.12.1929, Akademische Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Philanthropins in der Aula der Lehranstalt. Auf dem Programm stehen des Weiteren: ein Festspiel in der Frankfurt-Loge und ein Bankett mit Tanz. Verbunden wird die Festlichkeit mit der Zweihundertjahrfeier für den Dichter Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) und den Philosophen Moses Mendelssohn (1729-1786).
  3082. 28.11.1929, Bankett der Amerikanischen Handelskammer im Hotel „Frankfurter Hof“ zur Feier des Thanksgiving Day.
  3083. 25.8.1912, Paris-Frankfurter Achter-Rudern mit Gästen aus der französischen Hauptstadt, veranstaltet vom Frankfurter Regattaverein, mit anschließendem Bankett im Hotel „Frankfurter Hof“.
  3084. 18.5.1912, Akademische Feier mit Bankett im Zoologischen Garten anlässlich der Einweihung des Osthafens.
  3085. 25.6.1910, Bankett zu Ehren des von hier scheidenden Generalkonsuls der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Richard Günther, im Hotel „Frankfurter Hof“.
  3086. 5.3.1910, Der Rennklub Frankfurt am Main gibt im Festsaal des Hotels „Frankfurter Hof“ zu Ehren des Kronprinzen Wilhelm ein Bankett, an dem 250 Personen teilnehmen.
  3087. 15.12.1906, Bankett in der Börse anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Schachvereins Anderssen.
  3088. 3.4.1906, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des „Internationalen Verbandes der Köche“ in der „Alemannia“ und im Zoologischen Garten (Bankett).
  3089. 13.11.1904, Bankett in der „Alemannia“ anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Vereins für Kirchengesang“.
  3090. 16.12.1961, Bankett anlässlich des 85jährigen Jubiläums des Gesellschaftshauses im Zoologischen Garten.
  3091. 8.12.1965, Gala-Bankett der „State of Israel Bonds“ (Israel-Staatsanleihen) im Hotel „Intercontinental“ zum Abschluss der diesjährigen Aktion mit über 300 Gästen, Vertreter der Jüdischen Gemeinden und Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland sowie zahlreichen privaten Bonds-Zeichnern. Ehrengast des Abends ist Baron Edmond de Rothschild, Präsident der israelischen Staatsanleihe für Europa.
  3092. 27.5.1893–28.5.1893, Frühjahrsjubelfest anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Palmengartengesellschaft: Akademische Feier, Bankett und Konzert im Großen Saal (27.05.) sowie Volksfest mit Doppelkonzert (28.05.).
  3093. 27.10.1987, Mit einem Empfang im Römer und einem Bankett in der Jahrhunderthalle Hoechst wird des 40. Jahrestages des Marshall-Planes gedacht. Der Erlös des Festbanketts, an dem der hessische Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann und Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl teilnehmen, kommt der United Service Organization (USO) zugute, die sich der Sorge der amerikanischen Soldaten in Übersee annimmt./ Eine Delegation amerikanischer Oneida-Indianer nutzt ihren zweistündigen Aufenthalt in der Mainstadt zu Auftritten im Hauptbahnhof und auf dem Vorplatz.
  3094. 12.1.1997, 70. Geburtstag des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland und FDP-Spitzenkandidat bei den bevorstehenden Kommunalwahlen, Ignatz Bubis (1927-1999). Im Schloss Bellevue in Berlin ehrt Bundespräsident Roman Herzog das ‚Geburtstagskind’ mit einem Bankett. Im Jüdischen Gemeindezentrum Frankfurt findet tags darauf ein öffentlicher Empfang mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, Hessens Ministerpräsidenten Hans Eichel, Oberbürgermeisterin Petra Roth, dem früheren Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, statt.
  3095. 27.8.1999, Oberbürgermeisterin Petra Roth lädt am Vorabend von Goethes 250. Geburtstag zu einem Literarischen Bankett in den Kaisersaal des Römer. Ehrengäste sind dabei Königin Sofia von Spanien, der britische Schauspieler und Unicef-Botschafter Sir Peter Ustinov und der Schriftsteller Siegfried Lenz.
  3096. 12.3.1897, Tod des Weinhändlers und Sammlers Theodor Drexel (1836-1897), Teilhaber der 1862 von ihm und seinem Bruder gegründeten Weinhandlung „Gebrüder Drexel“, von 1862 bis 1887 Mitbesitzer des Hotels „Russischer Hof“, am 17. August 1863 Ausrichter des Banketts anlässlich des Fürstentages im Römer, Vorsitzender des „Internationalen Verein der Gastwirthe“, Sammler von Kochbüchern, seit 1883 Administrator der „Dr. Senckenbergischen Stiftung“.
  3097. 20.9.1896, Erste Jahresversammlung des im letzten Jahr gegründeten „Verein abstinenter Ärzte des deutschen Sprachgebietes“ im Bankettsaal des Saalbaues.
  3098. 5.3.1981, Eine Gruppe französischer Bankfachleute aus der Partnerstadt Lyon besucht die Mainstadt und wird von Stadtkämmerer Ernst Gerhardt im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  3099. 7.11.1988–13.11.1988, Angehende Bankfachleute aus Lyon besuchen die Mainstadt und werden am 08.11. offiziell im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  3100. 27.8.1987, Eine Delegation von Bankfachleuten aus China besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers empfangen.
  3101. 14.11.1966, Ein Unbekannter erschießt einen 44jährigen Taxifahrer und überfällt anschließend eine Bankfiliale in Offenbach/Main. Nachdem die Leiche des Ermordeten am späten Abend gefunden ist, veranstalten mehrere hundert Taxifahrer eine nächtliche Protestfahrt durch die Stadt.
  3102. 2.4.1977, Eröffnung einer Bankfiliale der Frankfurter Sparkasse von 1822 in Bonames, Görlitzer Straße.
  3103. 2.1.2002, In Frankfurt am Main herrscht am ersten Werktag des neuen Jahres ein riesiger Ansturm in den Bankfilialen. Trotz verstärktem Personal nehmen die Kunden Wartezeiten von teilweise über einer Stunde in Kauf, um an den Schaltern die letzte DM in € umzutauschen.
  3104. 1.2.1930, 50jähriges Jubiläum der Frankfurter Bankfirma Ferdinand Sander.
  3105. 22.5.1938, Tod des Bankiers Walter Melber (1864-1938), Seniorchef und Teilhaber der Bankfirma J. Ph. Kessler.
  3106. 29.8.1945, Verhaftung Oskar Schlemmers von der Bankfirma Gebrüder Bethmann, und seines Nachfolgers Wolfram Müller-Freienfels, weil letzterer, entgegen der ausdrücklichen Anordnung der Militärregierung, weiterhin mit seinem Vorgänger, der wegen seiner NSDAP-Mitgliedschaft seines Posten enthoben worden war, im Bankgebäude Besprechungen über die laufenden Geschäfte abhält.
  3107. 1.3.1893, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Frankfurter Bankfirma „Ullmann u. Una“.
  3108. 6.12.1898, 70. Geburtstag des Begründers und Senior-Teilhabers der Frankfurter Bankfirma Seligman & Stettheimer, Henry (Hermann) Seligman (1828-1909).
  3109. 1.10.1909, Tod des Stadtverordneten Fritz Auerbach, Teilhaber der Bankfirma Jakob S. H. Stern.
  3110. 30.3.1937, Inbetriebnahme des neuen Bankgebäudes der Landesgewerbebank für Südwestdeutschland AG, Börsenstraße 11.
  3111. 20.6.1928, 85. Geburtstag des Bankiers, Stifters und Kunstsammlers Maximilian Benedikt von Goldschmidt-Rothschild (1843-1940), 1862 Eintritt in das väterliche Bankgeschäft, das er gemeinsam mit seinem Bruder bis 1893 führte, Stifter der Universität Frankfurt sowie zahlreicher kultureller und sozialer Einrichtungen in der Mainstadt. Förderer des Frankfurter Kunstvereins, des Städelschen Kunstinstituts und des Kunstgewerbemuseums.
  3112. 7.1.1900, Tod des Bankiers, Geheimen Kommerzienrats Johann Philipp Petsch-Goll (1818-1900), Mitinhaber der Firma Johann Goll & Söhne, Bankgeschäft in der Münzgasse, von 1871 bis 1883 Vizepräsident und von 1884 bis 1893 Präsident der Frankfurter Handelskammer.
  3113. 12.6.1997, Festakt in der Alten Oper mit einem Festvortrag des Frankfurter Historikers Professor Lothar Gall und Bürgerfest im Palmengarten (mit Stargast Udo Jürgens) anlässlich des 175jährigen Jubiläums der Frankfurter Sparkasse. Am 12.06.1822 öffnete das Geldinstitut im ersten Stockwerk des Hauses „Stadt Weilburg“ an der Südseite der Großen Sandgasse/Ecke Großer Kornmarkt zum ersten Mal ihre Schalter zur Erledigung von Bankgeschäften.
  3114. 7.9.1987, Die Frankfurter Bankgesellschaft eröffnet in der Villa Kissel im Westend die neue Reihe der Montagskonzerte.
  3115. 23.10.1996, Die Initiatoren eines „Skydomes“ im Stadtwald, einer Veranstaltungsarena mit verschließbarem Dach, kommen einen großen Schritt voran. Gemeinsam mit Sportdezernentin Sylvia Schenk präsentieren sie einen Investor für das geschätzte 450 Millionen DM teuere Projekt: die Immobilien Baumangement der Bankgesellschaft Berlin GmbH.
  3116. 16.1.1992, 900 Beschäftigte der Frankfurter Sparkasse nehmen im Volksbildungsheim an einer Betriebsversammlung vor dem Hintergrund der Tarifrunde im Bankgewerbe teil.
  3117. 6.3.1992, Mit einer Demonstration von der Hessischen Landesbank (Helaba) zum Streiklokal im Volksbildungsheim und weiteren Arbeitsniederlegungen im Bankgewerbe beenden die Gewerkschaften HBV und DAG die erste Streikwelle.
  3118. 12.3.1992–13.3.1992, Die „Deutsche Wertpapierdatenzentrale“, das Rechenzentrum für alle bundesdeutschen Börsen, wird im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen des Bankgewerbes bestreikt.
  3119. 8.3.1999, 700 Beschäftigte der Frankfurter Sparkasse demonstrieren in der Innenstadt gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber in den Tarifverhandlungen des Bankgewerbes.
  3120. 11.12.1932, Feierliche Einweihung des erweiterten und baulich umgestalteten Gemeindehauses der Israelitischen Gemeinde, das frühere Rothschildsche Bankhaus, in dem sich auch das Rothschildmuseum befindet, mit einer akademischen Feier im Gemeindesitzungssaal. Eine am Eingang des Gemeindehauses angebrachte Gedenktafel gibt einen kurzen historischen Abriss. Justizrat Dr. Julius Blau vom Gemeindevorstand, Dr. Richard Merzbach von der Gemeindevertretung, Dr. Felix Kauffmann von der Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler, Syndikus Dr. Eugen Mayer von der Hauptverwaltung der Gemeinde sowie die beiden Rabbiner Dr. Caesar Seligmann und Dr. Jakob Hoffmann halten Ansprachen.
  3121. 22.7.1931, 70. Geburtstag des New Yorker Bankiers und Mäzens James Speyer (1861-1941), Seniorchef des Bankhauses Speyer & Co, Sohn von Gustav Speyer (1825-1883). James Speyer verbrachte seine Jugend in Frankfurt am Main und begann hier auch seine Lehrzeit im väterlichen Bankhaus Lazard Speyer-Ellissen. Begründete 1919 die „Lucie Beit von Speyer-Stiftung“ für die Universität Frankfurt. Ehrenbürger der Universität Frankfurt. Beteiligt an der Errichtung der „Frankfurter Künstlerhilfe“ und am Erhalt des Frankfurter Goethehauses.
  3122. 9.9.1911, 70. Geburtstag des Frankfurter Bankiers, Politikers und Mäzens, Geheimer Kommerzienrat Otto Braunfels (1841-1917), Seniorchef im Bankhaus Jakob H. S. Stern, von 1885 bis 1908 Stadtverordneter, Mitglied zahlreicher Aufsichtsräte, Förderer der Frankfurter Universitätsgründung. („Dr. Ludwig Braunfels-Stiftung“).
  3123. 23.1.1904, Tod des Frankfurter Bankiers Rudolph [ursprünglich: Ruben] Sulzbach (1827-1904), Bankhaus Gebrüder Sulzbach, Vater des Bankiers, Komponisten und Mäzens Emil Sulzbach (1855-1932).
  3124. 21.2.1938, Tod des Bankiers und Evangelisten Carl de Neufville (1849-1938), ab 1873 Korrespondent und Prokurist im väterlichen Bankhaus de Neufville, Mertens & Co., New York. Im Anschluss an seine Rückkehr nach Frankfurt am Main seit 1885 Evangelisationsprediger und Mitbegründer der Inneren Mission in Deutschland. Stifter des Evangelischen Vereinshauses Nordost und Präses des deutschen Zweigs der Evangelischen Allianz.
  3125. 19.3.1953, Das hessische Finanzministerium untersagt durch einen Erlass dem Frankfurter Bankhaus Cüppers & Co. die Fortführung des Geschäftsbetriebes und ordnet die Liquidation des Konkursbetriebes an.
  3126. 27.1.1954, Feierlicher Einzug der Berliner Handelsgesellschaft in ihr neues, modernes Bankhaus in der Taunusanlage.
  3127. 16.10.1961, 75. Todestag des Frankfurter Bankiers und Mäzen, Generalkonsul von Österreich, Mayer Carl von Rothschild (1820-1886), seit 1843 im Frankfurter Bankhaus Rothschild tätig, übernimmt 1855 mit seinem Bruder Wilhelm Carl (1828-1901) die Leitung des Frankfurter Stammhauses.
  3128. 25.6.1962, Ein Bankräuber erbeutet bei einem Überfall im Bankhaus Bass & Herz in der Innenstadt 10.000.- DM.
  3129. 16.12.1974, Das Bankhaus Gebrüder Bethmann eröffnet in Sachsenhausen, Schweizer Straße, seine neuen Geschäftsräume, die die in der Brückenstraße/Ecke Gutzkowstraße domizilierende Zweigstelle ersetzt.
  3130. 27.9.1976, Bei einem Großbrand im Bankhaus Merck und Fink in der Neuen Mainzer Straße entsteht eine Schaden von 500.000.- DM.
  3131. 18.3.1993, Mit einer Einsegnung und einer Kranzniederlegung eröffnet das Bankhaus Löbbecke seine neue Niederlassung in der Lindenstraße 27. In der Westend-Villa hatte von 1941 bis 1945 die Frankfurter Gestapo ihren Sitz.
  3132. 19.1.1994, Der bislang persönlich haftende Gesellschafter Michael Hauck gibt im traditionsreichen Frankfurter Bankhaus Hauck seinen Abschied. Er bleibt dem Geldinstitut künftig als Aufsichtsrat verbunden.
  3133. 18.3.2002, Barbara von Metzler, langjährige Vorsitzende der Administration des Städelschen Kunstinstituts, wird im Römer für ihre Sponsorentätigkeit im Bankhaus Metzler von Oberbürgermeisterin Petra Roth mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.
  3134. 10.12.2003, Bekannt wird, dass das traditionsreiche, aber zuletzt angeschlagene Frankfurter Bankhaus Gebrüder Bethmann in niederländische Hände kommt. Die Muttergesellschaft Hypovereinsbank in München verkauft die unlängst fusionierten Töchter Bethmann und Maffei an die Großbank ABN Amro.
  3135. 6.6.1973, Baudezernent Hanns Adrian legt einen Bebauungsplanentwurf für das Westend vor. Planungsziele sind niedrigere Bankhäuser und der Erhalt des Wohngebietes.
  3136. 25.11.1934, Tod des Bankiers Otto Hauck (1863-1934), Mitinhaber des Bankhauses „Georg Hauck & Sohn“, 1921 bis 1933 Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, Mitglied des Kuratoriums der Universität Frankfurt.
  3137. 28.8.1934, 70. Geburtstag des Bankiers Walter Melber (1864-1938), Seniorchef des Bankhauses J. Ph. Keßler.
  3138. 19.4.1933, 25. Todestag des Bankiers und Mäzens Charles L. Hallgarten (1838-1908), seit 1868 Teilhaber des Bankhauses „Hallgarten & Co.“, Förderer des Aufbaus der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften und deren Ausbau zur Universität Frankfurt.
  3139. 11.3.1933, Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) erklärt „ im Interesse der Stadtverwaltung und der Vermeidung zweckloser Kämpfe und Schwierigkeiten“ seinen Eintritt in den Ruhestand zum 12. März. Er wird schließlich aus Frankfurt am Main vertrieben. In Ausübung seiner letzten Amtshandlung nimmt er an der Trauerfeier des verstorbenen Kommerzienrates Eduard Beit von Speyer (1860-1933), Mitinhaber des Bankhauses Lazard Speyer-Ellissen, teil.
  3140. 8.3.1933, Tod des Bankiers und Stifters Kommerzienrat Eduard Beit von Speyer (1860-1933), von 1902 bis 1931 Teilhaber, zuletzt Vorsitzender des Aufsichtsrates des Bankhauses Lazard Speyer-Ellissen. Großzügiger Stifter im Rahmen der Gründung der Frankfurter Universität.
  3141. 29.9.1931, 60. Geburtstag des Mitinhabers des Bankhauses Gebrüder Lismann, zuerst Goethe-, später Grillparzerstraße, Rudolf Lismann.
  3142. 22.9.1930, 70. Geburtstag des Bankiers und Stifters Kommerzienrat Eduard Beit von Speyer (1860-1933), Vorsitzender des Aufsichtsrates des Bankhauses Lazard Speyer-Ellissen, großzügiger Stifter zur Gründung der Universität Frankfurt, Ehrenbürger der Universität Frankfurt. In Anerkennung seiner Verdienste auf sozialem und wissenschaftlichem Gebiet wird ihm mit Beschluss des Magistrats vom 15.09.1930 aus Anlass seines 70. Geburtstages am 22.09. d. J. die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  3143. 21.9.1930, 60. Geburtstag des Bankiers und Mäzen Heinrich Lisman (1870-1950), seit 1900 gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf Leiter des „Bankhauses Gebrüder Lisman“, engagiert in der Wohlfahrtspflege, Vorstandsmitglied der „Centrale für private Fürsorge“, des Frankfurter Roten Kreuzes und des Bürgerhospitals. Aus diesem Anlass wird ihm die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  3144. 5.6.1930, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Bankhauses Jakob S. H. Stern.
  3145. 26.11.1929, Tod des Frankfurter Bankiers August Ladenburg, Seniorchef des Bankhauses E. Ladenburg.
  3146. 31.1.1929, 70. Geburtstag des Seniorchefs des Bankhauses „Gebrüder Sulzbach“, Dr. Karl Sulzbach (1859-1931).
  3147. 25.3.1918, Tod des Kgl. bayerischen Generalkonsuls Stadtrats Albert von Metzler (1839-1918), Teilhaber des Bankhauses Metzler, 1880 Mitglied des Stadtverordnetenversammlung, seit 1881 unbesoldetes Mitglied des Magistrats, von 1894 bis 1893 Abgeordneter des preußischen Landtags, Mitglied der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung, des Vorstandes des Landwirtschaftlichen Vereins und des Frankfurter Rennklubs.
  3148. 16.7.1917, Tod des Bankiers, Politikers und Philanthrop Geheimer Kommerzienrat Otto Braunfels (1841-1917), Seniorchef des Bankhauses Jakob H. S. Stern, Abgeordneter des Preußischen Landtages, von 1885 bis 1908 Frankfurter Stadtverordneter, Förderer der Frankfurter Universitätsgründung („Dr. Ludwig Braunfels-Stiftung“ und „Otto und Ida Braunfels-Stiftung“).
  3149. 9.9.1916, 75. Geburtstag des Bankiers, Politikers und Philanthrop Otto Braunfels (1841-1917), Seniorchef des Bankhauses Jakob H. S. Stern, Abgeordneter des Preußischen Landtages, von 1885 bis 1908 Frankfurter Stadtverordneter, Förderer der Frankfurter Universitätsgründung („Dr. Ludwig Braunfels-Stiftung“ und „Otto und Ida Braunfels-Stiftung“).
  3150. 23.12.1911, Tod des Stadtrats Carl von Grunelius (1858-1911), Mitinhaber des Bankhauses Grunelius u. Cie., seit 1906 unbesoldetes Magistratsmitglied.
  3151. 12.3.1908, 70. Geburtstag von Gottlieb Albert Mumm von Schwarzenstein, Seniorchef des Bankhauses A. Mumm und Cie., Förderer gemeinnütziger Einrichtungen, langjähriges Aufsichtsratsmitglied des Zoologischen Gartens, seit 1902 Präsident des Landwirtschaftlichen Vereins.
  3152. 23.5.1906, Gründung der „Jakob S. H. Stern-Stiftung“ (Stiftungskapital: 100.000.- Mark) durch Mitglieder der Familie Stern und des Bankhauses Jakob H. Stern, eine unselbständige Stiftung der Stadt Frankfurt am Main, zur Förderung der Forschung auf dem Gebiete der Geschichte der Stadt Frankfurt am Main, mit besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftsgeschichte und der Geschichte der jüdischen Bevölkerung.
  3153. 15.7.1905, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Bankhauses A. Mumm & Co.
  3154. 12.1.1905, Tod des Frankfurter Bankiers, Bergingenieurs, Naturwissenschaftlers und Stifters Baron Albert von Reinach (1842-1905), seit 1872 Teilhaber des väterlichen Bankhauses, nach dem Tod des Vaters Baron Adolf von Reinach (1814-1879) bis 1886 Leiter des Unternehmens, danach naturwissenschaftliche Forschungen, seit 1892 Mitarbeiter der Geologischen Landesanstalt, (Ewiges) Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, 1890 Stiftung des „Von-Reinach-Preises“ für Forschungsarbeiten mit Frankfurt-Schwerpunkt auf den Gebieten Geologie, Paläontologie und Mineralogie, 1904 Ehrendoktorwürde der Universität Marburg.
  3155. 31.12.1904, Tod des Konsuls Max Budge, früher Inhaber des Bankhauses Moritz Budge.
  3156. 9.5.1904, Tod des Bankiers Wilhelm Metzler (1818-1904), früherer Teilhaber des Bankhauses B. Metzler sel. Sohn und Co, Mitglied des Verwaltungsrats des Städelschen Kunstinstituts.
  3157. 6.9.1902, Tod des Bankiers und Stifters Simon Moritz Freiherr von Bethmann (1844-1902), ab 1869 Teilhaber des Bankhauses „Gebrüder Bethmann“, Förderer des Frankfurter Vereins- und Stiftungswesens, 1902 Stifter des „Goldenen Buches der Stadt Frankfurt am Main“.
  3158. 24.4.1902, Tod des Frankfurter Bankiers und Stifters Georg Speyer (1835-1902), seit 1868 Mitteilhaber des Bankhauses Lazard Speyer-Ellissen, Engagement für die Gründung der Universität Frankfurt und Unterstützung der 1901 eröffneten „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“ („Georg und Franziska Speyersche Studienstiftung“).
  3159. 25.1.1901, Tod des Bankiers und Stifters Wilhelm Carl, genannt Willy, von Rothschild (1828-1901), seit 1855 Leitung des Frankfurter Bankhauses M.A. (von) Rothschild & Söhne“. 1870 stiftet er, gemeinsam mit seiner Frau Hannah Mathilde, geb. von Rothschild (1832-1924), ein Hospital zum Andenken an die früh verstorbene Tochter Georgine Sara. Mit seinem Tod erlischt die männliche Linie des Frankfurter Zweigs der Familie Rothschild.
  3160. 19.10.1938, 100. Todestag des Bankiers, Schriftstellers und Politikers, Preußischer Geheimrat Johann Jakob (seit 1816: von) Willemer (1760-1838), Leiter des von seinem Vater Johann Ludwig Willemer (1727-1767) gegründeten Bankhauses. 1789 bis 1792 Mitglied im Frankfurter Rat und Ernennung zum Preußischen Geheimrat. 1793 königlich preußischer Hofbankier, 1814 Heirat mit Marianne von Willemer, geb. van Gangelt (1784-1860). 1817/18 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung in Frankfurt am Main.
  3161. 15.3.1940, Tod des Bankiers, Stifters und Kunstsammlers Maximilian Benedikt Freiherr von Goldschmidt-Rothschild (1843-1940), langjähriger Leiter des Bankhauses „“Baruch Hayum Goldschmidt“, verheiratet mit der Tochter von Wilhelm Carl und Mathilde von Rothschild, Minna Karoline, gen. Minka, Freiin von Rothschild (1857-1903), deren Namen er nach dem Ableben ihres Vaters (1900) als des letzten Rothschild in Frankfurt am Main zusätzlich führte. Stiftete u.a. eine Million Mark zur Gründung der Frankfurter Universität, Förderer des Frankfurter Kunstlebens (Frankfurter Kunstverein, Städel und Kunstgewerbemuseum).
  3162. 10.1.1942, Tod des Bankiers Johann Gustav Adolf de (seit 1883 von) Neufville (1848-1942), Mitbegründer des Bankhauses Märklin & Co, Kommerzienrat und Ehrenpräsident der Frankfurter Handelskammer. Engagierte sich in der Frankfurter Museumsgesellschaft und im Cäcilienverein.
  3163. 18.9.1948, Zweihundertjähriges Bestehen des Bankhauses Gebrüder Bethmann KG.
  3164. 18.7.1949, Wiedereröffnung des Alt-Frankfurter Bankhauses Bass & Herz in der Neuen Mainzer Straße 26.
  3165. 12.5.1952, Im Rahmen der feierlichen Immatrikulation in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird der Direktor des Bankhauses Hauck & Sohn, Dr. August Oswalt, zum Ehrenbürger der Universität ernannt.
  3166. 3.1.1956, 70. Geburtstag des Bankiers Heinrich Kirchholtes, Seniorchef des Frankfurter Bankhauses Heinrich Kirchholtes & Co.
  3167. 19.9.1962, 150. Todestag des Gründers des bedeutendsten Bankhauses des 19. Jahrhunderts, Mayer Amschel Rothschild (1743-1812). Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968), Bürgermeister Rudolf Menzer (1904-1991), Stadtkämmerer Dr. h.c. Georg Klingler (1897-1985) und Landesrabbiner Dr. Isaak Emil Lichtigfeld (1894-1967) besuchen den Alten Jüdischen Friedhof, Rat-Beil-Straße, und gedenken an dem wieder aufgestellten Grabstein Rothschilds der Verdienste dieses bedeutenden Frankfurter Bürgers.
  3168. 1.7.1965, 150jähriges Jubiläum des Bankhauses Heinrich Gontard & Co., Luginsland.
  3169. 15.4.1969, Der Magistrat verleiht Bankier Albert von Metzler (1898-1989), 1923 bis 1977 Teilhaber des Bankhauses Metzler, seit 1959 Vorsitzender des Freien Deutschen Hochstifts, für seine langjährige ehrenamtliche Mitarbeit vor allem auf kulturellen Gebiet (Städelsche Kunstinstitut, Dr. Senckenbergische Stiftung) die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3170. 2.1.1973, 225jähriges Jubiläum des Bankhauses Gebrüder Bethmann.
  3171. 12.1.1973, Feier anlässlich des 225jährigen Jubiläums des Bankhauses Gebrüder Bethmann im Schauspiel der Städtischen Bühnen.
  3172. 11.5.1973, Dem Mitinhaber des Bankhauses Gebrüder Bethmann, Johann Philipp Freiherr von Bethmann, wird von Hessens Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981) das Bundesverdienstkreuz verliehen.
  3173. 29.4.1889, Tod des Bankiers Hermann Steger, Eigentümer des alten Bankhauses Moritz Stiebel Söhne, im 65. Lebensjahr.
  3174. 3.3.1891, Tod des ältesten Teilhabers des Frankfurter Bankhauses J. Ph. Keßler, Johann Daniel Heinrich Keßler, im Alter von 79 Jahren.
  3175. 27.3.1892, Tod des Seniors des Bankhauses Philipp N. Schmidt, Adolph Schmidt-Polex (1827-1892).
  3176. 4.8.1892, Tod des Frankfurter Bankiers Louis Jäger, einer der Chefs des altrenommierten Bankhauses W. F. Jäger, Mitbegründer des alten Zoologischen Gartens und des Landwirtschaftlichen Vereins, Mitinitiator der hiesigen Pferdemärkte.
  3177. 15.12.1896, Tod des Bankiers Emanuel Schwarzschild (1825-1896), Begründer und Seniorchef des gleichnamigen Bankhauses am Roßmarkt, langjähriges Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Israelitischen Religionsgesellschaft (IRG), Vorstandsmitglied der „Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums“, Mitbegründer des Vereins B’nai B’rith und Vorstandsmitglied der Moses Jachiel Kirchheim’schen Stiftung [Todesdatum: 15. Dezember 1896 lt. Nachruf der „Frankfurter Zeitung“, Nr. 349, 16.12.1896, Abendblatt, S. 3, Rubrik: „Frankfurter Angelegenheiten“].
  3178. 16.5.1898, 70. Geburtstag des Bankiers und Stifters Wilhelm Carl, genannt Willy, von Rothschild (1828-1901), Generalkonsul von Österreich, seit 1855 Leitung des Frankfurter Bankhauses Rothschild.
  3179. 4.9.1900, Tod des Frankfurter Bankiers, Kommunalpolitikers und Stifters Theodor Stern (1837-1900), Inhaber des Bankhauses Jacob S. H. Stern, von 1873 bis 1900 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Fortschrittspartei), dort langjähriger Vorsitzender der Finanzkommission, Stifter für Zwecke medizinischer Forschung (u.a. für das Theodor-Stern-Haus).
  3180. 3.1.1909, 70. Geburtstag des Kgl. bayerischen Generalkonsuls Stadtrats Albert von Metzler (1839-1918), Teilhaber des Bankhauses Metzler, 1880 Mitglied des Stadtverordnetenversammlung, seit 1881 unbesoldetes Mitglied des Magistrats, von 1894 bis 1893 Abgeordneter des preußischen Landtags, Mitglied der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung, des Vorstandes des Landwirtschaftlichen Vereins und des Frankfurter Rennklubs.
  3181. 16.9.1977, Banküberfall auf die Schalterhalle des Bankhauses Gebrüder Bethmann, Kalbächer Gasse.
  3182. 16.1.1980, Anlässlich der Eröffnung der neuen Zweigstelle West des Bankhauses Gebrüder Bethmann im Westend, Mendelssohnstraße 51, wird ein Kunstschatz ganz besonderer Art ausgestellt: das „Morgensternsche Miniatur-Cabinet“.
  3183. 17.4.1982, 90. Geburtstag des Bankiers Dr. August Oswalt (1892-1983), 1946 bis 1972 Mitinhaber des Bankhauses Hauck.
  3184. 10.5.1983, Tod des Bankiers Dr. August Oswalt (1892-1983), 1946 bis 1972 Mitinhaber des Frankfurter Bankhauses Hauck.
  3185. 21.10.1985, Das Oberlandesgericht Frankfurt muss aufgrund einer von der Staatsanwaltschaft eingelegten Beschwerde entscheiden, ob Ferdinand Graf von Galen gegen die angebotene Kaution von 16 Millionen DM auf freien Fuß gesetzt wird. Dem Bankier wird zusammen mit zwei weiteren persönlich haftenden Gesellschaftern des Bankhauses Schröder, Münchmeyer und Hengst Betrug und Untreue mit einem Gesamtschaden von 750 Millionen DM vorgeworfen. Galen bleibt in Untersuchungshaft, eine Entlassung gilt in Justizkreisen als unwahrscheinlich.
  3186. 12.3.1989, Tod des Bankiers Albert von Metzler (1898-1989), 1923 bis 1977 Teilhaber des Bankhauses Metzler, 1961 bis 1967 Präsident der Frankfurter Wertpapierbörse.
  3187. 25.1.1996, Feier anlässlich des 200jährigen Jubiläums des Bankhauses „Georg Hauck & Sohn“ in der Villa Bonn mit Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  3188. 18.3.1998, Feier anlässlich der 50 Jahre währenden Präsenz des amerikanischen Bankhauses Chase Manhattan in Frankfurt am Main im neuen Firmensitz auf dem Eckgrundstück Grüneburgweg/Eschersheimer Landstraße.
  3189. 25.11.1999, Zum 325. Geburtstag des Bankhauses Metzler veröffentlicht die Bankierfamilie eine Liste der Frankfurter Kulturinstituts, die bis Ende 2000 zwei Millionen DM erhalten sollen: Museen und das Portikus.
  3190. 19.9.2012, 200. Todestag des Bankiers Mayer Amschel Rothschild (1743-1812), Begründer des gleichnamigen weltberühmten Bankhauses.
  3191. 14.2.1937, Tod der Stifterin Emma Budge, geb. Lazarus (1852-1937), verheiratet mit dem Bankier und Stifter Henry Budge (1840-1928). Aus Mitteln der Henry- und Emma Budge-Stiftung wurde 1929/30 das Henry- und Emma-Budge-Heim, ein Altersheim, am Dornbusch [seit 1967 in Seckbach] errichtet. Für ihre Verdienste um die Errichtung dieses Seniorenheims erhält Emma Budge 1930 die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3192. 9.10.1932, Gedenkfeier in Dr. Hoch’s Konservatorium zu Ehren des im Mai d. J. verstorbenen langjährigen Mitglieds des Kuratoriums, Emil Sulzbach (1855-1932), Bankier, Komponist und Mäzen.
  3193. 17.9.1930, Der Magistrat verleiht dem Bankier und Mäzen Heinrich Lismann (1870-1950) anlässlich seines 60. Geburtstages am 21.09. d. J. die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3194. 13.9.1930, In einem in den „Frankfurter Nachrichten“ veröffentlichten Aufruf „An die Frankfurter Bürgerschaft“ wenden sich die Unterzeichnenden – u.a. Prof. Hans Bluntschli, Prof Friedrich Dessauer, Bürgermeister Eduard Gräf, Bankier Otto Hauck, Stadtverordnetenvorsteher Leonhard Heißwolf, Schulrat Max Korff, Universitätsrektor Prof. Georg Küntzel, Kaufmann Hans Latscha, Stadtverordnete Christine Lill, Stadtrat August Lingnau, Dr. Ernst Michel, Leiter der Akademie der Arbeit, Stadträtin Meta Quarck-Hammerschlag, Prof. Hans Trumpler und Prof. Franz Volhard – gegen den grassierenden Antisemitismus.
  3195. 2.7.1930, Die Frankfurter Börse gedenkt in kurzer Feier der Bedeutung der Befreiung des Rheinlands. Börsenvorstand, Bankier Oskar Franklin Oppenheimer, hält eine Ansprache an die Börsenbesucher.
  3196. 21.11.1929, In einem Wiesbadener Hotel wird ein Frankfurter Bankier tot aufgefunden. Er hat Freitod begangen.
  3197. 8.1.1929, Ehrung zweier Jubilare in der Vollversammlung der Frankfurter Handelskammer: Der Bankier und Präsident der Industrie- und Handelskammer, Otto Hauck (1863-1934), und der Geheime Kommerzienrat Prof. Dr. Leo Gans (1843-1935) gehören der Frankfurter Handelskammer jeweils 25 Jahre als Mitglieder an.
  3198. 19.1.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Annahme des Heymanschen Legats. Der im letzten Jahr verstorbene Bankier, Kunstsammler und Stifter Julius Heyman (auch: Heymann) (1863-1925) hat seine umfangreiche Kunstsammlung in sein Wohnhaus Palmstraße 16 integriert. Sein der Öffentlichkeit zugängliches Haus („Julius-Heymann-Haus“, Palmstraße) mit der Sammlung vermacht er der Stadt Frankfurt am Main.
  3199. 8.3.1924, Tod der Stifterin Hannah Mathilde Freifrau von Rothschild (1832-1924), geb. Freiin von Rothschild, Tochter von Anselm Salomon und Charlotte von Rothschild (Wiener Linie), verheiratet mit dem Bankier Wilhelm Carl, gen. Willy, von Rothschild (1828-1901). Begründete zahlreiche Stiftungen: u.a. das Mathilde von Rothschildsche Kinderhospital in Frankfurt am Main.
  3200. 27.5.1922, Der Frankfurter Getreidehändler, Bankier und Handelsrichter Eugen Neumond, Mitinhaber der Firmen Neumond & Co. (Frankfurt am Main) und K. &. E. Neumond (Frankfurt am Main, Hamburg, New York) verunglückt bei einem Autounfall bei Marburg tödlich. Sein schwer verletzter Bruder Karl Neumond stirbt an den Folgen dieses Unfalls am 01.06. d. J.
  3201. 17.2.1918, Tod der Stifterin Hannah Louise, gen. Lucie, Beit von Speyer (1878-1918), geb. Speyer, mäzenatische Förderin der Universität Frankfurt, verheiratet mit dem Bankier und Stifter Eduard Beit von Speyer (1860-1933).
  3202. 6.12.1910, Gemäß Stiftungsbrief stellt der Bankier und Kommunalpolitiker Albert von Metzler (1839-1918) eine Summe von 100.000.- Mark zugunsten der medizinischen Forschung in Frankfurt am Main zur Verfügung.
  3203. 12.1.1902, Gedenkfeier für den im Vorjahr verstorbenen Bankier Freiherr Wilhelm Carl, genannt Willy, von Rothschild (1828-1901) in der Westendsynagoge. Mit seinem Tod ist die männliche Linie des Frankfurter Zweigs der Rothschilds erloschen.
  3204. 12.6.1955, Der Magistrat verleiht dem Bankier Carl Goetz zu dessen 70. Geburtstag die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3205. 3.7.1962, Der Magistrat überreicht dem Bankier Dr. August Oswalt (1892-1983) anlässlich seines 70. Geburtstages am 17.04. d. J., in einer Feierstunde im Magistratssitzungssaal, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3206. 17.10.1964, Der Magistrat verleiht dem Vorsitzender der Frankfurter Museumsgesellschaft e. V., Bankier Adolf Melber (1894-1972), anlässlich seines 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht die Ehrenplakette am 14.11. in seinen Amtsräumen im Römer.
  3207. 15.10.1966, Der Magistrat verleiht dem international bekannten Wirtschaftspolitiker und Bankier Drs. h.c. Hermann Josef Abs (1901-1994) anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3208. 12.12.1894, Tod der Freifrau Louise von Rothschild (1820-1894), verheiratet mit dem Bankier Mayer Carl von Rothschild (1820-1886).
  3209. 19.3.1896, Allgemeine Festfeier zur Erinnerung an das 25jährige Bestehen des Deutschen Reichstags im Zoologischen Garten, veranstaltet vom Frankfurter „Demokratischen Verein“. Die Festrede hält der Bankier, Verleger, Journalist, Politiker und Stifter Leopold Sonnemann (1831-1909).
  3210. 3.6.1898, Gründung samt Statuten der „Goldschmidt-Bischoffheim’sche Darlehns-Kasse“ (Stiftungskapital: 300.000.- M) zum Andenken an den am 27. Februar d. J. verstorbenen Bankier Dr. Salomon Hayum Goldschmidt. Zweck der selbständigen Stiftung des privaten Rechs ist es, „der Nothlage Hilfsbedürftiger durch Gewährung unverzinslicher Darlehen abzuhelfen.“ (§ 2 des Statuts). Die staatliche Genehmigung erfolgt am 05. November 1898.
  3211. 2.10.1900, Tod des Kgl. Kommerzienrats und Kgl. Italienischen Generalkonsuls Alfred von Neufville (1856-1900), Bankier, seit 1892 Mitglied des Präsidiums und seit zwei Jahren erster Präsident der Frankfurter Handelskammer.
  3212. 1.11.1909, Der Demokratische Verein gedenkt im Rahmen einer öffentlichen Versammlung im Börsensaal an den verstorbenen Bankier, Verleger, Journalisten, Politiker und Stifter Leopold Sonnemann (1831-1909), Mitbegründer der „Frankfurter Zeitung“ (1866-1943) und der linksliberalen Deutschen Volkspartei (1868), Abgeordneter des Deutschen Reichstags und der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung (1869-1880 und 1887-1904).
  3213. 6.11.1909, Tod der Stifterin Franziska Speyer, geb. Gumbert (1844-1909), verheiratet mit dem Frankfurter Bankier und Stifter Georg Speyer (1835-1902).
  3214. 1.7.1977, Bei einem Überfall auf ein Waffengeschäft im Westend erbeuten die beiden Täter ein halbes Dutzend Pistolen und Revolver sowie Munition. Dabei werden der Inhaber und ein Kunde durch Hammerschläge schwer verletzt. Wie sich später herausstellt, dient dieser Raubüberfall zur Vorbereitung der Morde an Bankier Jürgen Ponto, an Hanns-Martin Schleyer und seinen Begleitern sowie der Erschießung eines niederländischen Polizeibeamten in Utrecht.
  3215. 8.2.1978, Festakt zum 100. Geburtstag des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber (1878-1965) in der Paulskirche. Verleihung des „Martin-Buber-Preises“ der Karl-Hermann-Flach-Stiftung an den Bankier Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993).
  3216. 31.1.1980, Dem Bankier und Stadtrat Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993) wird die Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ verliehen.
  3217. 28.5.1980, Empfang zum 60. Geburtstag Eugen Loderers (1920-1995), Vorsitzender der IG Metall, im Gewerkschaftshaus mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, dem Vorsitzenden der CDU-Sozialausschüsse Norbert Blüm und dem Bankier Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993).
  3218. 3.12.1980, Der Frankfurter Bankier Philipp Freiherr von Bethmann gibt vor der Presse wegen der seiner Meinung nach „zu unoriginellen Wirtschaftspolitik“ der CDU überraschend seinen Austritt aus dieser Partei bekannt.
  3219. 27.6.1984, Anlässlich seines 60. Geburtstages stiftet der Bankier, Johann Philipp Freiherr von Bethmann, den „Johann-Philipp-von-Bethmann-Studienpreis“, mit dem jährlich hervorragende Studienarbeiten zur Erforschung der Frankfurter Stadtgeschichte ausgezeichnet werden sollen.
  3220. 19.10.1984, Die Johann Wolfgang Goethe-Universität begeht ihren 70. Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen. Während eines akademischen Festaktes in der Aula der Hochschule werden Stadtkämmerer Ernst Gerhardt, Professor Fritz Neumark und Bankier Walter Hesselbach zu Ehrensenatoren der Johann Wolfgang Goethe-Universität ernannt.
  3221. 19.1.1985, Anlässlich seines 70. Geburtstages wird dem Bankier Walter Hesselbach (1915-1993) in Wiesbaden das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  3222. 20.1.1985, 1300 Gratulanten, darunter Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der Bankier Drs. h.c. Hermann Josef Abs, die Altbundespräsidenten Walter Scheel und Professor Karl Carstens sowie der ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt, erscheinen zum Geburtstagsempfang für Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993) ins BfG-Haus. Auf Wunsch des Jubilars wird auf Festreden verzichtet. Die Ehrung ist mit einer Ausstellung zu Leben und Werk des Frankfurter Bankiers und Kommunalpolitikers verbunden.
  3223. 10.9.1986, Die Stadt Frankfurt am Main ehrt ihren Kämmerer Ernst Gerhardt zu seinem 65. Geburtstag mit einem Empfang im Kaisersaal des Römers. Der Bankier und Frankfurter Ehrenbürger, Drs. h.c. Hermann Josef Abs (1901-1994), zählt zu den ersten Gratulanten.
  3224. 1.12.1989, Über 10.000 Menschen beteiligen sich in der Innenstadt an einem Trauermarsch für den ermordeten Bankier Dr. Alfred Herrhausen (1930-1989). An der Spitze des Zuges gehen Oberbürgermeister Volker Hauff, Hessens Innenminister Gottfried Milde, Hessens Justizminister Karlheinz Koch und Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber.
  3225. 10.12.1991, Dem Ex-Bankier Johann Philipp von Bethmann wird im Römer das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog überreicht.
  3226. 20.3.1992–22.3.1992, SPD-Unterbezirkparteitag im Bürgerhaus Griesheim. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler sieht die SPD wieder auf Erfolgskurs. Zu Beginn des Jahresparteitages wird der Bankier und ehemalige Stadtrat Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993) für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Der Oberbürgermeister entgeht nur knapp einer empfindlichen Niederlage: Personaldezernent Achim Vandreike wird erst im dritten Wahlgang in den Unterbezirksvorstand gewählt.
  3227. 12.11.1993, Trauerfeier in der Paulskirche für den verstorbenen Bankier und Kommunalpolitiker Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993). Verlesen wird ein Kondolenzschreiben des israelischen Regierungschefs Yitzak Rabin, der Hesselbach als „großen Sozialisten und Humanisten“ würdigt.
  3228. 8.11.1999, Dem Bankier und Mäzen Johann Philipp Freiherr von Bethmann wird im Kaisersaal des Römer aus den Händen von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  3229. 5.9.2004, Frankfurt am Main hat einen neuen Ehrenbürger: Friedrich von Metzler. In einem Festakt in der Paulskirche überreicht Oberbürgermeisterin Petra Roth dem Bankier und Mäzen die Ehrenbürgerurkunde.
  3230. 10.4.2008–6.6.2008, Ausstellung zum Gedenken an den vor 100 Jahren am 19. April 1908 in Frankfurt am Main verstorbenen Bankier und Stifter Charles L. Hallgarten (1838-1908), ein Pionier der Sozialfürsorge: „Ein Amerikaner in Frankfurt am Main“ in der Universitätsbibliothek.
  3231. 18.11.2010, Eröffnung des Charles Hallgarten-Hofes auf dem Campus der Fachhochschule Frankfurt – ein Gedenkhof mit Stelen und Sandsteinschnecken erinnert an den Bankier und Mäzen Charles L. Hallgarten (1838-1908), Förderer vor allem der Frankfurter Universität.
  3232. 25.5.1934, 70. Geburtstag des Schauspielers, Regisseurs und Bühnenschriftstellers Carl Rössler (1864-1948), Verfasser des Lustspiels „Die fünf Frankfurter“ über die fünf Söhne des Bankiers Mayer Amschel Rothschild. In der Mainstadt wurde das Stück erstmals am 23.02.1912 im Neuen Theater gegeben.
  3233. 20.6.1933, 90. Geburtstag des Bankiers, Stifters und Kunstsammlers Maximilian Benedikt Goldschmidt-Rothschild (1843-1940), Förderer der Universität Frankfurt, des Frankfurter Kunstvereins, des Städels und des Kunstgewerbemuseums.
  3234. 10.4.1933, 70. Geburtstag des Bankiers Otto Hauck (1863-1934), seit 1904 Mitglied, seit 1924 Vorsitzender des Ehrengerichts der Frankfurter Börse. Seit 1915 Vizepräsident, von 1921 bis 1933 Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main. Mitglied des Kuratoriums der Universität Frankfurt. Aus Anlass seines 70. Geburtstages Verleihung der Goldenen Medaille der IHK Ffm.
  3235. 15.1.1933, 70. Geburtstag des Bankiers und früheren Direktors der Mitteldeutschen Creditbank, Justizrat Dr. Albert Katzenellenbogen.
  3236. 26.6.1932, Musikalische Gedächtnisfeier der Direktion des Palmengartens zu Ehren des Bankiers, Komponisten, Mäzens und langjährigen Aufsichtsratsmitglieds Emil Sulzbach (1855-1932), langjähriges Kuratoriumsmitglied des Dr. Hoch’s Konservatoriums. Ausführende sind das Palmengarten-Orchester unter Leitung von Richard Limpert (1887-1976).
  3237. 25.5.1932, Tod des Bankiers, Komponisten und Mäzen Emil Sulzbach (1855-1932), seit 1883 Kuratoriumsmitglied von Dr. Hoch’s Konservatorium, komponierte Kammermusikstücke, Lieder und Chöre.
  3238. 16.5.1930, Vortrag des Bankiers und Finanzwissenschaftlers Prof. L.[ucien] Albert Hahn (1889-1986) über „Ist Arbeitslosigkeit unvermeidlich?“ im kleinen Sitzungssaal der Handelskammer, Börse.
  3239. 7.5.1930, 75. Geburtstag des Bankiers, Komponisten und Mäzen Emil Sulzbach (1855-1932), Förderer und seit 1883 Kuratoriumsmitglied des Hoch’schen Konservatoriums.
  3240. 23.11.1929, Tod des Bankiers und Kommunalpolitikers Anton Horkheimer (1849-1929), von 1888 bis 1905 Stadtrat u.a. Leiter des Rechneiamtes, von 1885 bis 1914 Mitglied im Vorstand der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main, 1909 Mitorganisator der Internationalen Luftschifffahrts-Ausstellung.
  3241. 3.9.1929, Verschmelzung der beiden Frankfurter Vereine „Allgemeiner deutscher Frauenverein“ und „Politische Arbeitsgemeinschaft von Frauen“. Vorläufig wird der ausführliche Name des Vereins beibehalten. Erste Vorsitzende ist Emma Eleonore Neisser (1878-1939), Tochter des Frankfurter Philanthropen und Bankiers Charles L. Hallgarten (1838-1908), zweite Vorsitzende die Kommunalpolitikerin Else Alken (1877-24.12.1943 Vernichtungslager Auschwitz), 1924 bis 1928 und von 1929-1933 ehrenamtliche Stadträtin, 1933 von ihrem Amt als Stadträtin suspendiert, am 01.09.1942 nach Theresienstadt deportiert.
  3242. 29.10.1931, Feier des 100. Geburtstages des Bankiers, Verlegers, Journalisten, Politikers und Stifters Leopold Sonnemann (1831-1909), Begründer und langjähriger Herausgeber der „Frankfurter Zeitung“, Reichstagsabgeordneter und Stadtverordneter, sowie des 75jährigen Bestehens der „Frankfurter Zeitung“ im großen Saal des Palmengartens. Vertreter von Reichs- und Landesregierungen, der Provinzialbehörden und -Verwaltungen der Stadt Frankfurt am Main - Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) -, der Universität Frankfurt - Rektor Prof. Erwin Madelung (1881-1972) -, der Industrie, des Handels und der Berufsverbände, der Freunde und Mitarbeiter der Zeitung, die Schriftsteller Rudolf Binding und Fritz von Unruh, gedenken der Zeitung und ihres Gründers.
  3243. 20.10.1928, Tod des Bankiers, Kunstsammlers und Stifters Henry Budge (1840-1928), großzügiger Mäzen der Universität Frankfurt, Gründer der Henry und Emma-Budge-Stiftung, mit dessen Mitteln das Henry und Emma-Budge-Heim errichtet worden ist. 1924 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3244. 14.12.1927, Tod der Stifterin Johanna Stern, geb. Stern, Witwe des 1900 verstorbenen Bankiers, Kommunalpolitikers und Stifters Theodor Stern (1837-1900), Ehrenbürgerin der Universität Frankfurt, langjähriges Vorstandsmitglied des Israelitischen Frauenvereins. Sie stiftet 1901 eine halbe Million Mark für die medizinische Forschung. Diese Stiftung ist für die Errichtung des Theodor-Stern-Hauses auf dem Gelände des späteren Universitätsklinikums im Stadtteil Sachsenhausen verwendet worden.
  3245. 22.6.1926, Gründung der „Frankfurter Gesellschaft für Konjunkturforschung“ – ausgehend von der Initiative des Frankfurter Bankiers und Währungstheoretikers L.[udwig] Albert Hahn (1889-1986). Maßgeblich beteiligt an der Gründung sind der Frankfurter Magistrat, die Universität Frankfurt und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main. Zweck des Vereins ist die Errichtung einer Stätte für Konjunkturforschung.
  3246. 20.11.1925, 85. Geburtstag des Bankiers und Stifters Henry Bude (1840-1928), 1920 Errichtung der „Henry und Emma Budge-Stiftung“, Frankfurt am Main, 1924 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3247. 17.10.1925, Tod des Bankiers, Kunstsammlers und Stifters Julius Heymann (auch: Heyman) (1863-1925).
  3248. 15.11.1924, Tod des Bankiers Edgar Eduard Schmidt-Polex (1859-1924).
  3249. 20.11.1920, Anlässlich des 80. Geburtstages des Bankiers und Stifters Henry Budge (1840-1928) Gründung der „Henry und Emma Budge-Stiftung“ in Frankfurt am Main (Genehmigung durch das Preußische Staatsministerium am 12.03.1921) für ein bis heute bestehendes interkonfessionelles Altersheim, das 1930 in Anwesenheit der Stifterin Emma Budge (1852-1937) am Dornbusch, Edingerweg 9, eröffnet wird [heute: im Stadtteil Seckbach].
  3250. 25.9.1920, Tod des Bankiers und Philanthropen Jacob H.[enry] [eigentl. Jakob Heinrich] Schiff (1847-1920), Förderer der Gründung der Universität Frankfurt („Jakob H. Schiff-Universitätsstiftung“), des Paul-Ehrlich-Instituts, der Frankfurter Stadtbibliothek, des Jüdischen Waisenhauses, des Jüdische Krankenhauses sowie zahlreiche Museen, Ehrenmitglied bzw. ewiges Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.
  3251. 17.1.1919, 70. Geburtstag des Bankiers und Kommunalpolitikers, Stadtrat a. D. Anton Horkheimer (1849-1929) (Demokratische Partei).
  3252. 2.12.1916, 100. Todestag des Kaufmanns, Bankiers, Kunstsammlers und Stifters des Städelschen Kunstinstituts, Johann Friedrich Städel (1728-1816). Aus diesem Anlass findet in der Städelschen Kunstschule eine Gedächtnisfeier statt.
  3253. 21.11.1914, Tod des Bankiers, Geheimer Kommerzienrat Louis Strupp (1854-1914).
  3254. 20.6.1913, 70. Geburtstag des Bankiers, Kunstsammlers, Stifters Maximilian Benedikt von Goldschmidt-Rothschild (1843-1940), Unterstützer zahlreicher kultureller und sozialer Einrichtungen in Frankfurt am Main, stiftet eine Million Mark zur Gründung der Universität Frankfurt, Förderer des Frankfurter Kunstvereins, des Städelschen Kunstinstituts und des Kunstgewerbemuseums.
  3255. 22.10.1910, Tod des Bankiers Wilhelm Bernhard Bonn (1843-1910), Mitglied der Verwaltung des Freien Deutschen Hochstifts, Förderer des Goethemuseums, Vorstandsmitglied der Stiftung Carolinum.
  3256. 30.1.1905, Tod des Bankiers, Sozialpolitikers und Kunstsammlers Caesar Straus (auch: Straus-Negbaur) (1854-1905), 1901 Mitbegründer und Vorsitzender der „Frankenallee AG“.
  3257. 25.4.1904, Tod des Bankiers Siegmund Una, Mitglied der Frankfurter Handelskammer, der Steuereinschätzungskommission, des städtischen Armenamtes und des Vorstandes der israelitischen Gemeinde.
  3258. 8.3.1902, Tod des Bankiers, Kommerzienrat Marcus Moritz Goldschmidt (1832-1902).
  3259. 2.1.1902, Tod des Bankiers und Mäzens, Geheimer Kommerzienrat Emil Ladenburg (1822-1902), von 1871 bis 1879 Mitglied der Stadtverordnetenversamnmlung.
  3260. 31.10.1901, Anlässlich des 70. Geburtstags des Bankiers, Verlegers, Journalisten, Politikers und Stifters Leopold Sonnemann (1831-1909) veranstaltet der Frankfurter Demokratische Verein im Gesellschaftshaus des Palmengartens einen allgemeinen Bürgerkommers.
  3261. 29.10.1901, 70. Geburtstag des Bankiers, Verlegers, Journalisten, Politikers und Stifters Leopold Sonnemann (1831-1909).
  3262. 10.4.1938, 100. Todestag von Julie (Gurli) Baruch, geborene Gumperz (1762-1838), Tochter des aus einer bekannten Hoffaktorenfamilie entstammenden Frankfurt Bankiers Abraham Salomon Gumperz (gest. 1805), Mutter des Publizisten und Schriftstellers Dr. Ludwig Börne (1786-1837).
  3263. 18.11.1938, 100. Geburtstag des Bankiers und Philanthropen Charles Lazarus Hallgarten (1838-1908), Förderer der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften und der Universität Frankfurt. Eng befreundet mit dem Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915).
  3264. 12.6.1941, Nichtöffentliche Sitzung der Gemeinderäte: Änderung der Satzung der Stadtsparkasse, Verkauf eines Industriegrundstücks im Osthafen. Die Stadt Frankfurt am Main erwirbt aus dem Besitz des Bankiers Simon Moritz Freiherr von Bethmann (1887-1966) 1,3 Millionen Quadratmeter Grundstücke am Riedhof, an der Louisa und an der Friedberger Anlage. Der Friedhof selbst geht an die Stadt über und soll als wertvolles Baudenkmal erhalten bleiben. Nunmehr ist im Rahmen einer städtischen Neuplanung eine völlige Neuaufschließung des Riedhofgeländes möglich. Der Park Louisa soll als Erholungsstätte für die Frankfurter Bevölkerung erhalten bleiben. Der erworbene Teil des Parks in der Friedberger Anlage wird in den Grüngürtel der Stadt einbezogen.
  3265. 19.4.1908, Tod des Bankiers und Philanthropen Charles L(azarus) Hallgarten (1838-1908), seit 1877 in Frankfurt am Main, Privatier, mäzenatisches Engagement: Jugend-, Mütter- und Säuglingsfürsorge, Verbesserung der Armen- und Krankenpflege, Verbesserung der Wohnverhältnisse, Ausbau des Volksbildungswesens. Mitbegründer des Sozialen Museums, Förderer der Stadtbibliothek, der „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“ und der Universität Frankfurt, Vorsitzender des Gumpertzschen Siechenhauses und des Almosenkastens der Israelitischen Gemeinde, Mitbegründer der Frankfurter Loge B’nai B’rith und des „Vereins zur Abwehr des Antisemitismus“, Mitbegründer der „Gesellschaft zur Erforschung jüdischen Kunstdenkmäler“ und des Museums jüdischer Altertümer in Frankfurt am Main. Mäzen zahlreicher Künstler und Künstlerinnen.
  3266. 3.11.1941, Tod des Offiziers Georg Heinrich von Neufville (1883-1941 gefallen), Sohn des Bankiers Johann Gustav Adolf de Neufville (1848-1942). 1918/19 Leiter des „Freikorps Neufville“, das in Frankfurt am Main 1919 die Revolution niederschlug und sich 1920 am Kapp-Putsch beteiligte. Anhänger Hitlers. Als Chef des Reichskuratoriums für Jugendertüchtigung sowie als Chef des Wehrstabes der SA ab 1939 wichtiger Funktionsträger der NS-Führung. Im Zweiten Weltkrieg Kommandeur eines Infanterieregiments.
  3267. 19.4.1958, 50. Todestag des Bankiers und Mäzens Charles L. Hallgarten.
  3268. 23.7.1959, Tod des Bankiers Heinrich Kirchholtes.
  3269. 29.3.1960, 200. Geburtstag des Bankiers, Gelehrten und Schriftstellers Johann Jakob von Willemer (1760-1838).
  3270. 26.9.1964, Tod des Bankiers Hans Heinrich Hauck (1890-1964), 1951 bis 1960 Präsident der Frankfurter Wertpapierbörse, 1957 Ehrenbürger der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  3271. 30.10.1968, Eröffnung der Bethmann-Ausstellung im Stadtarchiv anlässlich des 200. Geburtstages des Bankiers, Politikers und Mäzens Simon Moritz von Bethmann (1768-1826).
  3272. 20.12.1972, Besuch des Ministerpräsidenten von Singapur, Lee Kuan Yew, in Frankfurt am Main. Mit Bankiers und Industriellen erörtert er Investitionsprobleme.
  3273. 30.11.1889, Gründung eines „Provisorischen Komitee für die elektrotechnische Ausstellung“ unter dem Vorsitz von des Bankiers, Journalisten, Verlegers, (Kommunal-)Politikers und Stifters Leopold Sonnemann (1831-1909) und des Ingenieurs Oskar von Miller (1855-1934), der 1891 für die „Internationale elektrotechnische Ausstellung“ in Frankfurt am Main eine Drehstromkraftübertragung vom Wasserkraftwerk Lauffen am Neckar nach der Mainstadt installiert.
  3274. 26.11.1894, Tod des Bankiers und Direktors der Deutschen Vereinsbank Heinrich Bernhard Hohenemser (1834-1894).
  3275. 21.1.1895, Tod des Bankiers Georg Carl Ludwig, genannt „Louis“, Brentano (1811-1895).
  3276. 5.4.1896, Tod des Bankiers Jakob Friedrich Mumm v. Schwarzenstein (1837-1896).
  3277. 18.2.1897, Tod des Bankiers und Stadtverordneten Philipp Bernhard Bonn (1841-1897), seit 1875 ununterbrochen demokratischer Stadtverordneter (Finanzausschuss u. Schulausschuss), Mitglied der Frankfurter Handelskammer und des Börsenvorstandes.
  3278. 19.3.1897, Schenkung des Frankfurter Bankiers Simon Moritz Freiherr v. Bethmann (1844-1902), Förderer des Frankfurter Vereins- und Stiftungswesens: Mit Urkunde vom heutigen Tag tritt Freiherr von Bethmann der Stadt Frankfurt am Main das Gelände in der Schuppengasse, von der Buchgasse bis zur Blauhandgasse, das vor dem umgebauten Bethmann’schen Haus liegt, zum Straßendurchbruch kostenlos ab.
  3279. 15.2.1898, Tod des Bankiers und Mäzens Baron Ludwig von Erlanger (1836-1898), Generalkonsul für Portugal, Schweden und Norwegen, Vorsitzender im Aufsichtsrat des Palmengartens.
  3280. 27.2.1898, Tod des Frankfurter Bankiers Dr. Salomon Hayum Goldschmidt (1814-1898), Präsident der internationalen kulturellen jüdischen Organisation „Alliance Israélite Universelle“ (AIU).
  3281. 3.3.1899, Gründung des „Frankfurter Asylvereins“ unter dem Vorsitz des Bankiers und Mäzens Charles L(azarus) Hallgarten (1838-1908) mit dem Ziel, Obdachlosen Nachtquartier zu gewähren.
  3282. 30.10.1909, Tod des Bankiers, Verlegers, Journalisten, Politikers und Stifters Leopold Sonnemann (1831-1909), Mitbegründer der „Frankfurter Zeitung“ (1866-1943) und der linksliberalen Deutschen Volkspartei (1868), Abgeordneter des Deutschen Reichstags und der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung (1869-1880 und 1887-1904).
  3283. 3.11.1909, Beerdigung des Bankiers, Verlegers, Journalisten, Politikers und Stifters Leopold Sonnemann (1831-1909), Mitbegründer der „Frankfurter Zeitung“ (1866-1943) und der linksliberalen Deutschen Volkspartei (1868), Abgeordneter des Deutschen Reichstags und der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung (1869-1880 und 1887-1904) auf dem Israelitischen Friedhof.
  3284. 20.1.1990, Städtischer Empfang im Römer anlässlich des 75. Geburtstages des Bankiers und Stadtrates Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993).
  3285. 2.12.1991, 175. Todestag des Kaufmanns, Bankiers, Kunstsammlers und Stifters Johann Friedrich Städel (1728-1816), der erstmals 1793 schriftlich die Stiftung eines Städelschen Kunstinstituts verfügte.
  3286. 20.1.1995, Anlässlich des 80. Geburtstags des Ende 1993 verstorbenen Frankfurter Bankiers Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993) richtet die israelische Fritz Naphtali-Stiftung einen Walter-Hesselbach-Fonds ein.
  3287. 25.1.2001, 100. Todestag des Bankiers Wilhelm Carl, genannt Willy, Rothschild (1828-1901), Generalkonsul von Österreich.
  3288. 15.10.2001, Die Commerzbank beschließt, Filialen zu schließen und Stellen zu streichen. In Frankfurt am Main sind von dieser Rationalisierung rund 700 Jobs betroffen – rund 10 Prozent des hiesigen Personals. /100. Geburtstag des Bankiers und Mäzen Drs. h.c. Josef Hermann Abs (1901-1994).
  3289. 12.12.2001, 100. Geburtstag des Bankiers Walter Quade (1901-1977), Initiator der Stiftung „Frankfurter Bürgerhilfe“.
  3290. 24.4.2002, Dem Nobelpreisträger für Medizin des Jahres 1999, Professor Günter Blobel, wird die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Medizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität verliehen./ 100. Todestag des Bankiers und Stifters Georg Speyer (1835-1902). Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Franziska Speyer (1844-1909) unterstützte er Oberbürgermeisters Franz von Adickes Bestrebungen zur Gründung einer Frankfurter Universität.
  3291. 17.2.2006, 150. Todestag des Dichters Heinrich Heine (1797-1856). 1815 schickte ihn sein Vater in die Mainstadt in eine Bankiers-, später in eine allgemeine Handelslehre, doch ohne Erfolg. 1827 besuchte er den gleich gesinnten Schriftsteller Ludwig Börne (1786-1837) in Frankfurt am Main. Die Stadt Frankfurt setzte dem Dichter 1913 das erste deutsche Heine-Denkmal, gegen wütende Proteste antisemitischer Kreise.
  3292. 8.3.2008, 75. Todestag des Bankiers und Stifters Eduard Beit von Speyer (1860-1933).
  3293. 13.4.2008, 90. Todestag des Frankfurter Bankiers und Stifters Robert Flersheim (1843-1918).
  3294. 19.4.2008, 100. Todestag des Bankiers und Philanthropen Charles [Karl] L[azarus] Hallgarten (1838-1908), Mitbegründer des Instituts für Gemeinwohl, Förderer der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften und der Universität Frankfurt am Main.
  3295. 19.9.2007, Tod des Bankiers Johann Philipp Freiherr von Bethmann (1924-2007).
  3296. 30.10.2009, 100. Todestag des Bankiers, Verlegers, Journalistwn, Stifters und (Kommunal-)Politikers Leopold Sonnemann (1831-1909).
  3297. 22.9.2010, 150. Geburtstag des Bankiers und Stifters Eduard Beit von Speyer (1860-1933).
  3298. 31.10.2011, Tod der in Frankfurt am Main geborenen Rothschild Tochter Nadine Minka von Mauthner (1927-2011), Tochter des Bankiers Albert Maximilian Freiherr von Goldschmidt-Rothschild (1879-1941), bis 1935 Besitzer des Grüneburgparkes.
  3299. 18.9.2012, Festveranstaltung anlässlich des 100jährigen Bestehens der Deutschen Nationalbibliothek mit einem Festvortrag des Frankfurter Bankiers, Mäzens und Frankfurter Ehrenbürgers (2004) Friedrich von Metzler. Zu diesem Anlass erscheinen eine Sonderbriefmarke und eine Gedenkmünze.
  3300. 23.4.2013, 70. Geburtstag des Bankiers, Mäzens und Frankfurter Ehrenbürgers Friedrich von Metzler.
  3301. 12.6.2014, Tod des Bankiers Hans-Dieter Kirchholtes (1917-2014).
  3302. 7.6.1943, 100. Todestag des Dichters Friedrich Hölderlin (1770-1843), von 1796 bis 1798 Hauslehrer bei der Frankfurter Bankiersfamilie Gontard.
  3303. 20.3.1945, 175. Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin (1770-1843), Ende 1795 bis 1798 Aufenthalt in Frankfurt am Main - als Hauslehrer bei der Kaufmanns- und Bankiersfamilie Gontard.
  3304. 7.6.1993, 150. Todestag Friedrich Hölderlins (1770-1843), seit Anfang 1796 Hauslehrer bei der Frankfurter Bankiersfamilie Gontard. Lebte bis Herbst 1798 in der Mainstadt, befreundet mit der Bankiersgattin Susette Gontard (1769-1802). Hölderlin setzte Susette im „Hyperion“ in der Gestalt der „Diotima“ ein Denkmal.
  3305. 3.10.2002, Hunderte Frankfurter trauern mit der Familie von Metzler. Viele legen vor dem Anwesen der Bankiersfamilie im Stadtteil Sachsenhausen Blumen nieder. Andere tragen sich in Kondolenzbücher im Römer ein.
  3306. 14.6.2007, Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel am Rosenbeet im Zentrum des Grüneburgparks. Die Frankfurter Bankiersfamilie Goldschmidt-Rothschild hatte dort ein Palais errichtet und einen Landschaftspark in englischem Stil anlegen lassen. 1935 zwang die NS-Stadtverwaltung den damaligen Besitzer Albert von Goldschmidt-Rothschild zur Herausgabe. Eine Gedenktafel des Bildhauers Clemens Strugulla soll an die Geschichte von Park und Palais erinnern.
  3307. 23.7.2013, Der Museumspark wird nach der Bankiersfamilie Metzler benannt: feierliche Enthüllung des Namensschild samt Erklärungstext am „Metzlerpark“ zwischen dem Museum für Angewandte Kunst und dem Museum der Weltkulturen am Schaumainkai.
  3308. 22.6.2002, 200. Todestag der Bankiersgattin Susette Gontard (1769-1802), als „Diotima“ die Muse Friedrich Hölderlins.
  3309. 30.9.2002, Der entführte Bankierssohn Jakob von Metzler bleibt verschwunden. Hunderte von Polizisten suchen vergeblich nach dem Jungen. Zwei „am Tatgeschehen beteiligte Personen“ werden festgenommen, da sich der Verdacht nicht erhärten lässt, aber wieder freigelassen.
  3310. 1.10.2002, Der entführte Bankierssohn Jakob von Metzler ist tot. Seine Leiche findet die Polizei am See in der Nähe von Schlüchtern. Unter dringendem Tatverdacht steht der 27jährige Student Magnus G.
  3311. 19.2.2003, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Magnus G. Dem Jura-Student wird vorgeworfen, im September 2002 den Bankierssohn Jakob von Metzler entführt und ermordet zu haben.
  3312. 17.6.2003, Im Frankfurter Metzler-Prozess gibt der Angeklagte Markus Gäfgen zu, den elfjährigen Bankierssohn Jakob von Metzler aus Habgier umgebracht zu haben.
  3313. 8.8.2006, Der Kindermörder Magnus Gäfgen sorgt für Empörung. Ausgerechnet er, der 2003 wegen Mordes am elfjährigen Bankierssohn Jakob von Metzler zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, will eine Stiftung für junge Gewaltopfer gründen. Der Weiße Ring nennt diese Idee eine „Frechheit“. Gäfgen wird seine Stiftungspläne nicht umsetzen.
  3314. 19.9.1902–20.9.1902, Erste Allgemeine deutsche Bankiertag in den Sälen des Saalbaues.
  3315. 31.10.2000–2.11.2000, „European Banking Technology Fair“ auf dem Messegelände.
  3316. 10.10.1990–12.10.1990, „International Conference of Banking Supervisors“ mit einer Eröffnungsveranstaltung in der Paulskirche.
  3317. 20.11.1992, „European Banking Congress 1992“ im Hotel Frankfurter Hof.
  3318. 18.11.1994, „Frankfurt European Banking Congress“ in der Alten Oper. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler fordert in seinem Grußwort zur Eröffnung, das Bundesaufsichtsamt für Kreditwesen von Berlin nach Frankfurt am Main zu verlagern.
  3319. 19.11.2004, Der Chef der amerikanischen Notenbank, Alan Greenspan, ist prominentester Redner beim Frankfurt European Banking Congress in der Alten Oper.
  3320. 19.9.1920, Erster Verbandstag des im Mai d. J. gegründeten Reichsverbandes der Bankkassenboten und technischen Angestellten Deutschlands in Frankfurt am Main.
  3321. 11.1.1963, Bei einem Überfall auf einen 56 Jahre alten Bankkassierer fallen den drei entkommenden Tätern in Bornheim rund 50.000.- DM in die Hände.
  3322. 17.2.1980–24.2.1980, Eine Gruppe von Bankkaufleuten aus Lyon besucht Hessen und die Mainstadt und wird am 21.02. im Römer empfangen.
  3323. 26.7.1977, Der des mehrfachen Mordes verdächtigte Kriminelle Reiner Sturm, nach dem seit Tagen im gesamten Bundesgebiet gefahndet wird, lässt sich von einem Offenbacher Privatdetektiv auf dem 2. Polizeirevier in Frankfurt am Main widerstandslos übergeben. nachdem er kurz zuvor noch einen Bankkaufmann ermordet hat.
  3324. 8.4.1972, Im Büro des Bankkaufmannes Abraham Markiewicz, dem zwei besetzte Häuser im Westend gehören, wird an mehreren Stellen Feuer gelegt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000.- DM.
  3325. 1.9.1945, Nach einer Mitteilung des leitenden Direktors der Frankfurter Reichsbank dürfen Gehälter bis zum monatlichen Betrag von 300 Mark wieder bar ausgezahlt werden. In allen Fällen, in denen das Monatsgehalt höher liegt, ist der Gesamtbetrag weiterhin auf ein Bankkonto einzuzahlen.
  3326. 27.8.1974, Die bis Frühjahr 1973 mehrheitlich der Stadtsparkasse Frankfurt gehörende Privatbank Frankfurter Handelsbank AG muss aufgrund von Zahlungsunfähigkeit ihre Schalter schließen. Unmittelbar voraus gehen eine Anweisung des Berliner Bundesaufsichtsamtes für das gesamte Kreditwesen und der Entzug der Banklizenz.
  3327. 17.3.2009, Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main im Römer an den Bankmanager und Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (2007-2009), Hans-Joachim Tonnellier.
  3328. 16.4.1999, 7.000 Bankmitarbeiter demonstrieren in der Innenstadt im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für Gehaltserhöhungen und gegen die Einführung von Samstagsarbeit.
  3329. 15.12.1974, Bei einer Razzia in den hessischen Hauptquartieren der Hare-Krishna-Sekte Schloss Rettershof bei Fischbach und Falkenstein entdeckt die Frankfurter Polizei Waffen und Säcke mit Banknoten. 72 Sektenmitglieder werden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Bettelbetrug, Urkundenfälschung, Kindesentführung und weitere Gesetzesverstöße vor.
  3330. 3.8.1977–6.9.1977, Ausstellung „Die Geschichte der deutschen Banknoten“ der Commerzbank.
  3331. 30.8.1994, Auf dem Rhein-Main-Flughafen stirbt der Nigerianer Kola Bankole. Sein Tod löst eine Diskussion über die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus.
  3332. 17.1.1997, Eröffnung des Prozesses vor dem Amtsgericht Frankfurt gegen den Arzt, der den bei der Abschiebung am Rhein-Main-Flughafen ums Leben gekommenen Nigerianer Kola Bankole begleitet hat. Der Mediziner hätte laut Anklage den bewusstlosen Afrikaner von seinen Fesseln befreien und noch im Flugzeug wieder beleben müssen, statt nur nach dem Rettungswagen zu rufen. Die Verfahren gegen Grenzschutzbeamte, die Bankole gefesselt und geknebelt haben, sind eingestellt worden.
  3333. 29.3.1929, Spät abends ereignet sich im Haus Winterbachstraße 39 eine blutige Familientragödie: Ein 35jähriger Bankprokurist erschießt seine Frau und tötet sich danach selbst.
  3334. 7.9.1961, Ein dreißig Jahre alter Mann versucht in der Innenstadt vor vielen Kunden einen Bankraub. Einem Angestellten gelingt es, den Täter zu fassen und ihm bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
  3335. 6.9.1976, Ein Bankraub mit Geiselnahme in der Frankfurter Sparkasse von 1822 in Ginnheim endet unblutig. Die Beute beträgt 15.000.- DM.
  3336. 20.9.1975, Bei einem Bankraub in der Frankfurter Volksbank, Heddernheimer Landstraße, werden 25.000.- DM erbeutet.
  3337. 5.6.1931, Das Große Schöffengericht verurteilt die beiden Bankräuber vom 26.03. d. J. zu Zuchthausstrafen von fünfeinhalb und sechs Jahren.
  3338. 4.3.1964, Ein bewaffneter Bankräuber, der eine Sparkasse in Sachsenhausen überfallen hat, wird bei dem Versuch, über die Dächer zu entkommen, von Polizisten angeschossen und stirbt am 14.03. d. J. an seinen Schussverletzungen.
  3339. 20.8.1976, Ein unbekannter Bankräuber erbeutet bei einem Überfall auf die Zweigstelle der Frankfurter Sparkasse von 1822 in der Eschersheimer Landstrasse 8.000.- DM.
  3340. 13.4.1977, Beginn des Prozesses gegen den Geiselnehmer Rudi Manz, der am 09.03.1976 im Frankfurter Landgerichtsgebäude zwei Männer als Geiseln nahm, um den Bankräuber Gerhard Linden zu befreien, und am Tag darauf von der Polizei festgenommen werden konnte.
  3341. 1.8.1977, Der Bankräuber Ludwig Lugmeier wird in Island gefasst, wohin er sich eineinhalb Jahre nach seiner spektakulären Flucht aus dem Frankfurter Justizgebäude abgesetzt hat.
  3342. 7.8.1977, Der vor eineinhalb Jahren aus einem Frankfurter Gerichtssaal geflüchtete Bankräuber Ludwig Lugmeier trifft in Begleitung von Polizeibeamten auf dem Rhein-Main-Flughafen ein.
  3343. 30.9.1980, Schon kurze Zeit nach der Tat kann ein 25jähriger Bankräuber aus Frankfurt am Main festgenommen werden, der eine Filiale der Stadtsparkasse in der Offenbacher Landstraße 329 in Oberrad überfallen und dabei 22.000.- DM erbeutet hat.
  3344. 22.1.1986, Bei einem bewaffneten Überfall auf die Filiale der Stadtsparkasse in der Wittelsbacherallee 187 in Bornheim erbeutet der Täter über 50.000.- DM und nimmt den Filialleiter als Geisel. Eine Stunde nach seiner Flucht gibt der Bankräuber auf, der Filialleiter bleibt unversehrt.
  3345. 3.7.1989, Über vier Stunden lang hält ein 22jähriger Bankräuber zeitweise bis zu 17 Menschen in der Filiale der Frankfurter Sparkasse, Karlsruher Straße am Baseler Platz, als Geiseln gefangen. Schließlich gibt er am Abend auf. Als Motiv seiner Tat nennt er „private Gründe“.
  3346. 16.8.1989, Am heißesten Tag des Jahres versucht ein Bankräuber, mit einem Besenstiel bewaffnet, in der Filiale der Frankfurter Sparkasse, Hasengasse, vergeblich 5.000.- DM zu erbeuten. Die Polizei kann ihn festnehmen.
  3347. 28.2.1990, Ein Bankräuber überfällt die Filiale der Commerzbank in der Großen Eschenheimer Straße und nimmt den Filialleiter als Geisel. Der Täter kann mit 43.000.- DM flüchten.
  3348. 3.7.2002, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen Bankräuber wegen außergewöhnlicher Brutalität zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren. Er hat zusammen mit einem flüchtigen Komplizen im November 2001 eine Filiale der Frankfurter Sparkasse im Stadtteil Nied überfallen und knapp 60.000.- DM erbeutet.
  3349. 26.3.1931, Beim Überfall in die Depositenkasse der Deutschen Effekten- und Wechselbank, Mainzer Landstraße, erbeuten die Täter eine hohe Summe Bargeld, werden allerdings auf ihrer Flucht unmittelbar nach der Tat gefasst. Bei dem Feuergefecht zwischen den Bankräubern und der Polizei werden vier Personen verletzt. Die Täter werden zu fünfeinhalb bzw. sechs Jahren Zuchthaus verurteilt.
  3350. 16.3.1976, Bekanntgabe neuer Sicherheitsmaßnahmen als Folge der spektakulären Geiselnahme am 9./10.03. d. J. im Bankraubprozess gegen Gerhard Linden. Hierbei handelt es sich um die Einrichtung einer besonderen Sicherheitszone im Justizgebäude.
  3351. 10.4.1995, Die Messe-Gesellschaft bestätigt, dass sie der Veranstalter-Firma SKU 600.000.- DM Schulden erlassen hat, um einen unmittelbar bevorstehenden SKU-Bankrott zu verhindern und Forderungen über weitere 600.000.- DM zu sichern.
  3352. 23.12.1997, In einem der größten deutschen Wirtschafts-Strafverfahren wird der bankrotte Bauunternehmer Jürgen Schneider von der 29. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts zu sechs Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Mangels Fluchtgefahr hebt das Gericht den Haftbefehl auf.
  3353. 21.5.1971, Zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe wegen betrügerischen und einfachen Bankrotts verurteilt die 14. Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt den einstigen „hessischen Baukönig“, Werner Freitag aus Bad Homburg.
  3354. 10.10.1978, Wegen betrügerischen Bankrotts im Zusammenhang mit der Frankfurter Diamantenbörse wird der Kaufmann Josef Orgler von einer Frankfurter Wirtschaftsstrafkammer zu zwei Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt.
  3355. 28.2.2002, Heute ist der letzte Tag, an dem man offiziell noch mit DM bezahlen kann. Noch einmal kommt es an Bankschaltern zu ungewöhnlich langen Wartezeiten. In einigen Filialen in der Innenstadt müssen die Menschen bis zu einer halben Stunde warten, um ihre letzten DM-Vorräte abzugeben.
  3356. 16.8.1952, Spektakulärer Banküberfall auf die Filiale der Deutschen Effecten- und Wechselbank in Bockenheim, Kurfürstenplatz. Die drei Kriminellen gehen äußerst brutal vor und erschießen den Kassierer Ernst Wahl und den Geldboten Ludwig Zeller. Prokurist Karl Wagner erhält einen Bauchschuss. Nach einer internationalen Großfahndung können die Täter am 21.08. d. J. in der ostfranzösischen Stadt Besançon gefasst werden. Der im April 1953 eröffnete Prozess führt am 05.05. d. J. zur Urteilsverkündung: lebenslanges Zuchthaus wegen gemeinsam begangenen Mordes in zwei Fällen in Tateinheit mit einem besonders schweren Raub und außerdem wegen eines versuchten schweren Raubes in Kronberg.
  3357. 14.11.1963, Banküberfall auf eine Filiale der Sparkasse von 1822 in der Großen Bockenheimer Straße 41; der jugendliche Täter erbeutet nahezu 10.000.- DM.
  3358. 6.12.1968, Schwer bewaffnet verübt ein junges Paar einen Banküberfall à la Bonnie und Clyde in einer Filiale der Stadtsparkasse im Westend und erbeutet 10.000.- DM. Nach kurzer und dramatischer Flucht wird das Paar gestellt und festgenommen.
  3359. 5.11.1970, Bei einem Banküberfall auf die Filiale der Bornheimer Volksbank Am Rötheneck erbeutet der Täter 30.000.- DM.
  3360. 2.12.1976, Nur wenige Minuten nach einem Banküberfall auf die Zweigstelle der Commerzbank in der Berger Straße wird der Täter mit einer Beute von 10.000.- DM festgenommen.
  3361. 3.1.1977, Bei einem Banküberfall auf die Zweigfiliale der Sparkasse von 1822 in Höchst erbeutet der Täter 5.000.- DM.
  3362. 4.1.1977, Erneuter Banküberfall: diesmal auf eine Filiale der Frankfurter Volksbank in der Homburger Landstraße. Der Täter erbeutet über 36.000.- DM.
  3363. 12.9.1977, Bei einem Banküberfall auf eine Filiale der Sparkasse von 1822 in Sachsenhausen wird der Täter aufgrund des couragierten Verhaltens des Filialleiters bereits nach 35 Minuten gefasst.
  3364. 27.10.1977, Bei einem Banküberfall auf die Zweigstelle der Frankfurter Stadtsparkasse in der Schweizer Straße erbeutet der Täter nur wenige Hundert DM. Das Gros der Beute, rund 7750.- DM, verliert er auf der Flucht.
  3365. 24.4.1978, Bei einem Banküberfall auf eine Filiale der Sparkasse von 1822 in Bornheim erbeutet der Täter 39.000.- DM.
  3366. 20.6.1978, Bei einem bewaffneten Banküberfall auf eine Filiale der Frankfurter Volksbank in der Berliner Straße erbeutet der Täter 60.000.- DM.
  3367. 2.4.1979, Bei einem Banküberfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse von 1822 in Sossenheim erbeuten die drei Täter 230.000.- DM.
  3368. 12.1.1984, Dritter Banküberfall in einer Woche: diesmal auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in Alt-Hausen 20. Doch erstmals im Rahmen dieser Serie werfen die Räuber ihre Beute auf der Flucht weg und ein 24jähriger, geständiger Arbeitsloser kann festgenommen werden.
  3369. 28.2.1984, Bei einem Banküberfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse von 1822 am Atzelbergplatz in Seckbach erbeuten die vier jugendlichen Täter 20.000.- DM.
  3370. 14.9.1984, Bei einem Banküberfall auf die Filiale der Sparkasse von 1822 am Eschenheimer Turm erbeutet der Täter 18.000.- DM.
  3371. 18.9.1984, Bei einem Banküberfall auf die Filiale der Sparkasse von 1822 in Alt-Schwanheim erbeuten die beiden Täter 10.000.- DM und weitere 6.000 bis 10.000.- DM in spanischer und französischer Währung.
  3372. 30.11.1984, Bei einem Banküberfall auf die Filiale der Sparkasse von 1822 in der Griesheimer Fabriciusstraße erbeuten die Täter 56.000.- DM.
  3373. 30.7.1986, Bei einem Banküberfall in der Südwestdeutschen Beamtenbank, Börsenstraße 19, erbeuten die Täter 67.000.- DM.
  3374. 26.2.1988, Bei einem Banküberfall auf die Stadtsparkasse im Marbachweg 260a erbeutet ein Mann mehr als 10.000.- DM.
  3375. 8.4.1971, Drei Banküberfälle innerhalb von knapp zwei Tagen hat es in der jüngeren Kriminalgeschichte der Mainstadt noch nicht gegeben: ein unbekannter Mann raubt die Nassauische Sparkasse in der Heddernheimer Landstraße 32 aus und erbeutet dabei 30.000.- DM.
  3376. 4.2.1985, Innerhalb von 70 Minuten ereignen sich zwei Banküberfälle auf die Sossenheimer Volksbank in Heddernheim und im Hessencenter Bergen-Enkheim.
  3377. 5.11.1984, Bei zwei Banküberfällen auf Filialen der Sparkasse von 1822 im Westend und in Preungesheim erbeuten die Täter zusammen knapp 35.000.- DM.
  3378. 27.10.1987, Der fünfte Strafsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt verurteilt den ehemaligen Neonazi Otfried Hepp wegen versuchten Mordes, Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung sowie Beteiligung an einem Sprengstoffdelikt und vier Banküberfällen zu zehneinhalb Jahren Haft.
  3379. 9.6.1997, Bei zwei Banküberfällen auf HL-Märkte im Westend und in Eckenheim erbeuten die Täter insgesamt rund 25.000.- DM.
  3380. 21.8.1916, Eröffnung der neuen Geschäftsstelle des „Frankfurter Bankvereins“, Börsenplatz.
  3381. 22.2.1940, Umzug der Stadtsparkasse Frankfurt aus den Räumen im ehemaligen Heim des „Frankfurter Bankvereins“ in die alte Elisabethen-Schule, Börsenstraße 7. Eröffnung am 26.02. d. J.
  3382. 30.1.1934, Der erste Kursus, der sich die Aufgabe „Führerschulung für das deutsche Bankwesen“ gestellt hat, wird während der nächsten drei Wochen erstmals in Frankfurt am Main abgehalten. Die Kursuseröffnung findet in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität statt.
  3383. 26.4.1940, Feierliche Eröffnung des neuen „Instituts für das Kreditwesen“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Senckenberganlage 22, hervorgegangen aus der Abteilung für Bankwesen und Finanzierung des Instituts für Wirtschaftswissenschaft, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  3384. 26.8.1934, Sportfest der Hitler-Jugend, Bann 186 auf den Sportplätzen auf dem Festhallengelände.
  3385. 9.6.1952–10.6.1952, Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft für Jugendpflege und Jugendfürsorge über das Thema „Jugend und Film“ und einer Kundgebung in der Paulskirche mit dem Thema „Jugend im Bann des Films“.
  3386. 16.4.1939, Arbeitstagung der Bannärzte und Bannapotheker des Gebietes Hessen-Nassau der Hitlerjugend (HJ) im Ärztehaus Frankfurt.
  3387. 17.4.1985, Der Präsident der Bundesbahndirektion Jakob Schaus wird im Vortragssaal der Industrie- und Handelskammer in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Wolfgang Bannas.
  3388. 13.9.1988, Mit Dr. Jürgen Kastner wird als Nachfolger von Wolfgang Bannas der neue Präsident der Bundesbahndirektion Frankfurt in sein Amt eingeführt.
  3389. 10.12.1920, Zur Erinnerung an die Verbrennung der päpstlichen Bannbulle vor 400 Jahren, am 10.12.1520 in Wittenberg, durch den Reformator Martin Luther, veranstalten der Evangelische Bund und der Wartburgverein in der Paulskirche eine Gedächtnisfeier.
  3390. 26.1.1934, Feierliche Übergabe der in Potsdam geweihten Fahnen der Banne 81 und 186 auf dem Börsenplatz in Anwesenheit der gesamten Hitlerjugend Frankfurts.
  3391. 4.7.1943, Im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, kommen aus allen Bannen des Gebietes Hessen-Nassau die Mädel- und Jungmädelgruppenführerinnen sowie erstmals auch die ‚Führerinnen’ der gebietsbesten Arbeitsgemeinschaften des Bundes deutscher Mädel (BdM)-Werkes „Glaube und Schönheit“ zusammen, um für den durch Gebietsentscheid beendeten Leistungswettbewerb des sechsten Arbeitseinsatzes ausgezeichnet zu werden. Anwesend sind auch Gauleiter Jakob Sprenger sowie die ‚Gebietsmädelführerin’ des Gaues Hessen-Nassau, Gertrud Samper.
  3392. 26.1.1935, Banner-Übergabe des Jungvolks auf dem Hauptbahnhof mit einer Feier auf dem Römerberg. Übernommen werden die neuen Banner, die am 24.01. d. J. zusammen mit hunderten anderen Jungvolkbannern aus allen Teilen Deutschlands in Marienburg geweiht worden sind.
  3393. 19.2.2008, Der Volkshausverein Sossenheim übergibt dem Historischen Museum die sanierte Freiheitsfahne als Dauerleihgabe – das Banner „Für Freiheit und Recht“ war am 1. Oktober 1848 fertig gestellt worden.
  3394. 16.12.2016, Seit heute hängen quer über den Eisernen Steg vier Banner: Mein Nein meint Nein – in insgesamt zwölf Sprachen.
  3395. 8.7.1933, Mit einer Bannerweihe begeht der Schützenverein Eschersheim sein 30jähriges Jubiläum.
  3396. 1.7.1933–2.7.1933, Feierlichkeiten anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Oberräder Männerchors 1873 mit Bannerweihe, akademischer Feier, Festzug und Wettsingen.
  3397. 25.4.1931–26.4.1931, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Winkelmann’schen Männerchors e. V. im Saalbau (Jubiläumskonzert, Festakt, Bannerweihe und Sänger-Kommers).
  3398. 10.9.1924, Gründungsfeier des Reichsbanners Schwarzrotgold im Gesellschaftsgebäude des Zoologischen Gartens. Im Mittelpunkt der Feier steht eine Bannerweihe.
  3399. 9.8.1913–13.8.1913, Kongress der 1910 gegründeten „Keglervereinigung für Süd- und Mitteldeutschland“ auf dem Festhallengelände mit Bannerweihe, Preiskegeln und einem großen Festzug durch die Stadt nach dem Festplatz (10.08.).
  3400. 11.5.1941–25.5.1941, Plakatschau der Stelle Presse-Propaganda des Bannes 81 der Hitlerjugend (HJ) im Haus Schillerstraße 2 an der Hauptwache über die Aktivitäten der Frankfurter Hitlerjugend.
  3401. 11.2.1945, Führertagung der Hitler-Jugend (HJ) (Jahresanfangstagung) des Bannes 81 Frankfurt am Main der HJ im Festsaal der Ziehenschule in Anwesenheit des Standortführers der HJ, Oberbannführer Bolinger.
  3402. 27.2.1939–1.3.1939, HJ-Führertagung des Gebietes Hessen-Nassau in der Bannführerschule Frankfurt.
  3403. 14.12.1944, Offizieller Aufruf zum „Heimateinsatz der Frau“ für diejenigen deutschen Frauen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben und noch nicht im kriegswichtigen Spezialeinsatz stehen. Meldestellen bestehen in allen Ortsgruppen der NSDAP, Kreis Groß-Frankfurt, sowie bei der Kreisfrauenschaftsleitung, Gutleutstraße, und bei der Bannmädelführung, Hermann-Göring-Ufer [heute: Untermainkai].
  3404. 18.9.1990, Besuch des Premier von Süd-Australien, John Bannon, zu Wirtschaftsgesprächen in der Mainstadt und offizieller Empfang bei Oberbürgermeister Volker Hauff im Kaisersaal des Römer.
  3405. 29.1.1998, Bei einem Forum der „Frankfurter Rundschau“ prallen die entgegengesetzten Positionen zum Ausbau des Rhein-Main-Flughafens aufeinander. Ohne weitere Startkapazitäten drohe Stagnation für die „Job-Maschine-Flughafen“, warnt FAG-Chef Wilhelm Bender. Empörte Bürger machen deutlich, dass die Lärm- und Umweltbelastungen durch die Flugzeuge kaum mehr zu ertragen sind. Oberbürgermeisterin Petra Roth überrascht durch deutliche Worte: Im Schwanheimer Stadtwald, von der Stadtverordnetenversammlung zum Bannwald erklärt, werde es keine weitere Start- und Landebahn geben – eine Position, die ihr Kritik von ihren Parteifreunden einträgt.
  3406. 17.12.1929, Auch heute befindet sich die Frankfurter Polizei in ständiger Alarmbereitschaft, um den KPD-Demonstrationen Erwerbsloser, vor allem in der Innen- und Altstadt, entgegenzutreten. Aufgrund der Verletzung des polizeilichen Verbots, auf dem Paulsplatz zu demonstrieren, verhängt der Polizeipräsident am Vormittag eine Versammlungssperre über Römerberg und Paulsplatz und zieht eine Bannmeile um das Rathaus, das in einem weiten Bogen polizeilich abgesperrt wird. Als dann der führende Kopf der Erwerbslosenkommission verhaftet wird, kommt es am späten Nachmittag auf dem Börsenplatz zu ersten ernsthaften Zusammenstößen, als ein Demonstrationszug von dort in Richtung Altstadt aufbricht. Der Zug wird von der Polizei aufgelöst. Später versammeln sich 1.500 Menschen auf dem Liebfrauenberg. Die Polizei löst auch diese Ansammlung auf. Danach flackert eine Demonstrationswelle auf, die mit tätlichen Angriffen verbunden ist, so dass die Polizei von der Schusswaffe Gebrauch macht. Um das Rathaus herum gelingt es der Polizei, die Ordnung einigermaßen wiederherzustellen. Gegen 21.00 Uhr kommt es in der Bethmannstraße zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei mit zehn Verletzten. In der gesamten Innenstadt halten die Zusammenstöße bis gegen Mitternacht an. Die Polizei nimmt 20 Personen wegen Widerstandes und Beleidigung der Polizei vorläufig fest. Die Gesamtzahl der Verletzten beträgt über 60 Personen. Die „Frankfurter Nachrichten“ titeln in ihrer Ausgabe vom 18.12.1929: „Schwere Kommunisten-Tumulte in Frankfurt“.
  3407. 17.9.2005, Etwa 300 Menschen demonstrieren auf dem Rhein-Main-Flughafen gegen den Ausbau des Airports und die Abholzung des Bannwaldes.
  3408. 16.2.1976, 75. Geburtstag von Professor Karl Banse (1901-1977), emeritierter Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  3409. 4.2.1942, Offizieller Empfang anlässlich des 75. Geburtstages (03.02.) des Direktors des ehemaligen Internationalen Verbandes der Köche, Matthäus Carl Banzer (1867-1945), im Römer. Oberbürgermeister Friedrich Krebs verleiht ihm aus diesem Anlass eine Ehrenurkunde der Stadt Frankfurt am Main.
  3410. 4.12.1910, Grundsteinlegung zum Bau der evangelischen Martinuskirche im Stadtteil Schwanheim (Architekt: Otto Bäppler).
  3411. 8.1.2000, Galaball im Hotel Hilton anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Tanzschule Bäppler in der Friedberger Landstraße./ Rockkonzert mit Inga Rumpf in der Alten Oper.
  3412. 31.1.1901, Tod des Kaufmanns und Stadtrats a. d. (seit 1876) Jean Baptist Pfaff, Mitbegründer und Präsident des Verwaltungsrates der Palmengarten-Gesellschaft.
  3413. 26.5.1900, 80. Geburtstag des Stadtrats a. D. Jean Baptist Pfaff, Mitbegründer, langjähriger Vorsitzender und Ehrenmitglied der Palmengarten-Gesellschaft.
  3414. 9.3.1922, Tod des Frankfurter Journalisten und Publizisten Jean-Baptiste Müller-Herfurth (1860-1922), Organisator der ersten Automobilausstellungen in Frankfurt am Main, 1901/02 Frankfurter Stadtverordneter.
  3415. 26.9.1926–29.9.1926, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Baptisten-Gemeinde Frankfurt am Main. Hauptfeier am 26.09. im Gemeindehaus, Am Tiergarten 50.
  3416. 8.9.1947–14.9.1947, Frankfurter Bibelwoche im Gemeindehaus der Baptisten-Gemeinde, Am Tiergarten.
  3417. 29.9.1951–1.10.1951, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens der Baptisten-Gemeinde Frankfurt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.
  3418. 18.9.1960, Einweihung des neuen Gemeindehauses des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (früher Baptisten) in der Haeberlinstraße.
  3419. 13.7.1976, Der Chor der Ersten Baptisten-Kirche von Dallas gibt auf dem Römerberg anlässlich der 200-Jahr-Feier der Vereinigten Staaten ein Konzert.
  3420. 22.4.1934, Feier der Frankfurter Baptistengemeinde, Am Tiergarten, anlässlich des 100jährigen Jubiläums Deutsche Baptistengemeinden.
  3421. 15.6.1923, 10jähriges Jubiläum der Einweihung des Gemeindehauses der Baptistengemeinde zu Frankfurt am Main, Am Tiergarten 50.
  3422. 7.6.1967, Konzert des Gospelchores „First Church of Deliverance“ aus Chicago/Illinois in der Kirche der Baptistengemeinde, Am Tiergarten 50.
  3423. 4.3.1982, Beginn des Prozesses gegen die als Terroristin Angeklagte Ingrid Barabass vor dem hessischen Staatsschutzsenat in Frankfurt am Main.
  3424. 29.6.1982, Als Mitglied der terroristischen „Bewegung 2. Juni“ wird die 30jährige Ingrid Barabass vom Frankfurter Oberlandesgericht zu vier Jahren Freiheitsentzug verurteilt.
  3425. 14.9.1945, Aufhebung der Begrenzung für Barabhebungen von freien Konten. Für Sparkonten bleibt es bei der Bestimmung, dass monatlich nur Beträge bis zu 1.000 Mark abgehoben werden dürfen.
  3426. 5.1.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl des Vorstandes der Stadtverordnetenversammlung für 1926, Wahl der ständigen Ausschüsse, Ausbau der Heizungsanlage in der städtischen Heilanstalt Feldstraße [aufgehoben], Errichtung einer Baracke für Obdachlose an der Fronhofstraße [aufgehoben].
  3427. 5.11.1968, Auf drastische Weise verleihen Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Sachsenhausen ihrem Protest gegen die Zustände an ihrer Lehranstalt Ausdruck. Als ein dritter, lang erwarteter Schulpavillon endlich seiner Bestimmung übergeben wird, bewerfen sie die Baracke mit Eiern und Joghurtbechern. Mit Sekt „tauft“ der Vorsitzende des Schülerparlaments das Gebäude auf den Namen „Kaiser-Wilhelm-Lusthäuschen“.
  3428. 25.8.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung zur Teilnahme an der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Magdeburg am 23.09.1927, Wahl von Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung zur Teilnahme an der Hauptversammlung des Provinzial-Städtetages für Hessen-Nassau und Waldeck am 16./17.09.1927, zusätzliche Bewilligung von finanziellen Mitteln für die Ausführung der Fernheizung in der Abteilung Sandhof und in den Baracken des Städtischen Krankenhauses.
  3429. 17.1.1960, Bei einem Großfeuer in einem Altmateriallager auf dem Grundstück Eschborner Landstraße 172 brennen Lagerhalle und Baracken nieder.
  3430. 15.1.1948, Erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung 1948: Annahme eines Antrags, den Bewohnern der Barackenlager Staustufe und Kelsterbacher Weg eine Sonderzuteilung an Brennmaterial zu genehmigen; des Weiteren werden Maßnahmen zur Verbesserung des baulichen Zustandes der Frankfurter Schulen beschlossen.
  3431. 1.12.1964, Auflösung des Barackenlagers an den Sandhöfer Wiesen in Niederrad.
  3432. 11.3.1977, Barbados Music Festival ’77 in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3433. 10.11.2000, Festakt der Stadt Frankfurt im Kaisersaal des Römers zu Ehren der Mäzenin Barbara von Metzler, langjährige Vorsitzende der Administration des Städelschen Kunstinstituts, und Verleihung des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.
  3434. 28.9.2000, Lesung der Autoren Thomas Rosenkötter, Adolf Endler und Barbara Köhler im Literaturhaus Frankfurt anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Suhrkamp-Verlags.
  3435. 7.9.2000, Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Suhrkamp Verlags findet im Hessischen Literaturbüro die erste Veranstaltung der Reihe „50 Jahre Suhrkamp“ mit der Suhrkamp-Autorin Ulla Berkéwicz statt. Zum Abschluss dieser Reihe am 28.09. d. J. lesen Barbara Köhler, Adolf Endler, Thomas Rosenlöcher und Thorsten Ahrend.
  3436. 7.8.2000–17.9.2000, Ausstellung der Fotografin Barbara Klemm „Unsere Jahre – Bilder aus Deutschland 1968-1998“ in der Schirn Kunsthalle.
  3437. 11.4.1948, Liederabend mit Barbara Preisker (Sopran) im Ärztehaus.
  3438. 17.3.1956, Zweiter Internationale Filmball in der Kongreßhalle. Ein Großaufgebot an Filmprominenz – von der Filmdiva bis zum Jungstar - hat sich zusammen mit 1200 Gästen eingefunden: Willy Birgel, Dieter Borsche, Heli Finkenzeller, Martin Held, Helmut Käutner, Paul Klinger, Liselotte Pulver, Barbara Rütting, Maria Schell, Romy Schneider, Luis Trenker, Bernhard Wicki, Sonja Ziemann, der Hesselbach-Vater Wolf Schmidt sowie die Frankfurter Solotänzerin Irene Mann und der Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft Fritz Walter.
  3439. 13.9.1961, Einmaliges Gastspiel mit der englischen Schauspielerin Barbara Jefford von der Old Vic Company. In englischer Sprache bietet sie im Haus Dornbusch ihr Programm „Die Heldinnen Shakespeares“ dar.
  3440. 31.3.1982, Lesung der Schriftstellerin Barbara Frischmuth in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  3441. 16.4.1985, Die Schauspielerin und Autorin Barbara Rütting signiert ihr neues „Kochbuch“ bei Hertie, Zeil.
  3442. 7.11.1988, Lesung der Schriftstellerin Barbara Honigmann in der Stadtbücherei.
  3443. 4.6.1991, Lesung der Schriftstellerin Barbara Honigmann in der „Buchhandlung und Antiquariat Heinz Schutt“, Arnsburger Straße 76.
  3444. 8.3.1992, Auf einer vom Frauendezernat und vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten organisierten Veranstaltung zum Internationalen Frauentag im Römer spricht u.a. die Leiterin der Frankfurter Frauenschule Barbara Köster zum Thema „Frauen und Fremdenfeindlichkeit“.
  3445. 11.3.1992, Die neue Leiterin der Stadtbücherei Frankfurt, Barbara Purbs, wird im Römerkeller von Kulturdezernentin Linda Reisch vorgestellt. Zugleich verabschiedet die Stadträtin den langjährigen Vorgänger Hans Joachim Vogt in den Ruhestand.
  3446. 1.4.1992, Amtsantritt der neuen Leiterin der Stadtbücherei Frankfurt, Barbara Purbs.
  3447. 1.4.1992, Lesung mit der österreichischen Schriftstellerin Barbara Frischmuth im TAT-Café.
  3448. 28.2.1995, Konzert der Sopranistin Barbara Hendricks, begleitet von der Deutschen Kammerphilharmonie in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3449. 4.10.1995, Liederabend mit der Sopranistin Barbara Hendricks in der Alten Oper.
  3450. 6.1.1996, Premiere von Igor Strawinskys Oper „L’Histoire de Soldat“ in der Inszenierung von Barbara Mundel und Veit Volkert im Bockenheimer Depot.
  3451. 9.1.1997, Lesung der Schriftstellerin Barbara Frischmuth im Literaturhaus.
  3452. 8.3.1998, Verleihung des Maria Sibylla Merian-Preises im Landesmuseum Wiesbaden an die Fotografin Barbara Klemm und die Malerin Nicole van den Plas.
  3453. 18.6.1999, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Deutschen Herzstiftung im Palmengarten mit der Schirmherrin Barbara Genscher und dem ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher.
  3454. 27.12.1999, 60. Geburtstag der Fotografin Barbara Klemm.
  3455. 26.3.2001, Konzert der Jazzsaxophonistin Barbara Thompson im Künstlerhaus Mousonturm.
  3456. 3.5.2001, Barbara von Metzler, langjährige Vorsitzende der Administration des Städelschen Kunstinstituts, wird in Darmstadt aus den Händen von Hessens Ministerpräsident Roland Koch die Große Georg-August-Zinn-Medaille verliehen. Werner Wirthle, Kunstsammler wird mit der Zinn-Medaille für sein finanzielles Engagement gewürdigt.
  3457. 20.11.2001, Lesung der Schriftstellerin Barbara Honigmann in der Buchhandlung Carolus.
  3458. 9.11.2004, Lesung der Schriftstellerin Barbara Honigmann in der Buchhandlung Carolus.
  3459. 14.2.2005, Lesung der Schriftstellerin Barbara Honigmann im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  3460. 6.11.2005, Matinée im Städel. Anlass ist die Umbenennung des Festsaales im Erdgeschoss des Museums. Der hieß bislang Gartensaal und ist fortan nach der Familie von Metzler benannt. Durch den Namen Metzler-Saal wird deren Engagement, insbesondere das der 2003 verstorbenen Barbara von Metzler, für das Städel gewürdigt.
  3461. 20.2.2006, Der Ärztin und Vorstandsvorsitzenden des „Clementine Kinderhospitals – Dr. Christ’sche Stiftung“, Dr. med. Barbara Reschke, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  3462. 26.4.2006, Lesung der Schriftstellerin Barbara Honigmann im Holzhausenschlößchen.
  3463. 11.11.2006, Die Karnevalssaison beginnt, aber Frankfurt am Main hat diesmal kein Prinzenpaar. Zwar hatten sich nach langem Suchen sowohl die närrischen Tollitäten als auch ein Sponsor gefunden, doch dann müssen Prinz und Prinzessin wegen einer Erkrankung in der Familie kurzfristig absagen, und der Sponsor zieht sich zurück. Daraufhin schaltet sich Oberbürgermeisterin Petra Roth ein und präsentiert den CDU-Stadtverordneten Stephan Siegler und seine Frau Barbara als Paar der fünften Saison. Die Oberbürgermeisterin als Retterin der fünften Jahreszeit? Die Opposition ist wenig amüsiert.
  3464. 25.11.2006, Im Römer stellt der Große Rat das neue Prinzenpaar für die Fassnachtskampagne 2006, „Stephan I. und Barbara II.“, vor.
  3465. 27.12.2009, 70. Geburtstag der Fotografin Barbara Klemm. Aus diesem Anlass erhält sie den Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main.
  3466. 12.2.2010, Verleihung des Max-Beckmann-Preises in der Paulskirche an die Fotografin Barbara Klemm – samt Ausstellung mit ihren Werken in der Wandelhalle der Paulskirche.
  3467. 1.4.2014, Offizieller Amtsantritt der neu ernannten Chefredakteurin der „Frankfurter Rundschau“ Bascha [Barbara] Mika.
  3468. 14.11.1982, KAB-Bezirkstag des Bezirksverbandes Rhein-Main im Barbarahaus in Hattersheim.
  3469. 8.5.1992, Erneut werden 59 Bürger im Kaisersaal des Römers von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler für ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus mit der Johanna-Kirchner-Medaille ausgezeichnet. Anschließend enthüllt Schoeler an der Paulskirche eine neue Gedenktafel: Unter einem Abbild der 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichteten politischen Untergrundkämpferin Johanna Kirchner (1889-1944) wird dort nun an alle Frankfurter erinnert, „die der Barbarei des Nationalsozialismus Widerstand entgegensetzten“.
  3470. 10.5.2008, 75. Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen vom 10. Mai 1933. 100 Menschen erinnern am Römerberg an diese NS-Barbarei.
  3471. 5.1.1973, Premiere von Maxim Gorkis Schauspiel „Barbaren“ im Schauspiel.
  3472. 12.12.1992, Etwa 200 Moslems und Sikhs demonstrieren in der Innenstadt gegen den Abriss der Barbari-Moschee in Indien.
  3473. 10.6.1940, 750. Todestag des Römisch-Deutschen Kaisers, Friedrich I. Barbarossa (um 1122-1190), am 04.03.1152 in Frankfurt am Main zum König gewählt und bis 1173 mehrfach in der Mainstadt. Seitdem setzte sich Frankfurt am Main als offizielle Wahlstadt der deutschen Könige durch. Bildnis Friedrichs I. Barbarossa im Kaisersaal des Römers (1840), geschaffen vom Landschafts- und Historienmaler Karl Friedrich Lessing (1808-1880), Mitbegründer der politischen Historienmalerei.
  3474. 24.4.1995, Am Morgen tötet ein 39jähriger Mann in der gemeinsamen Wohnung in Enkheim, Barbarossastraße 42, nach jahrelangem Ehestreit seine gleichaltrige Frau sowie die beiden fünf- und sechsjährigen Töchter.
  3475. 18.10.1954, Klavierabend mit der in der Schweiz lebenden gebürtigen Frankfurterin Bärbel Andreae in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  3476. 13.11.1989–25.11.1989, Ausstellung mit Gemälden von Bärbel Bohley, Sprecherin des Neuen Forums der DDR, in der Büchergilde Gutenberg am Theaterplatz.
  3477. 7.3.1996–10.3.1996, Bio-Fachmesse ’96, eröffnet von der Ministerin für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, Bärbel Höhn (Grüne).
  3478. 8.7.2003, Mit dem Verzicht auf alle öffentlichen Wahlämter zieht der bisherige Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Michel Friedman, die Konsequenzen aus seiner Kokainaffäre. Er akzeptiert den Strafbefehl. Zugleich entschuldigt er sich bei seiner Lebensgefährtin Bärbel Schäfer und der Öffentlichkeit.
  3479. 4.6.1983, „The Battle of Old Time Jazz“ in der Alten Oper mit Chris Barber und der Barrelhouse Jazzband.
  3480. 8.11.1995, Konzert der Chris Barber Jazz- und Bluesband in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3481. 10.11.1891, Konzert mit Sophie Barberat-Romanoff im Saalbau.
  3482. 11.5.1958, Konzert der Pianistin Lya de Barberiis (Rom) und des Bariton Andrea Petrassi (Rom) im Volksbildungsheim.
  3483. 30.3.1979, Ein Frankfurter Schwurgericht verurteilt einen 36jährigen Barbesitzer, der im November 1977 einen Beamten des Militärischen Abschirmdienstes im Streit um die Zeche erschossen hat, zu acht Jahren Haft.
  3484. 28.10.1890, Erster Liederabend mit Alice Barbi aus Bologna, k. k. österreichische Kammersängerin, im Saalbau.
  3485. 15.12.1890, Zweiter Liederabend mit Alice Barbi aus Bologna, k. k. österreichische Kammersängerin, im Saalbau.
  3486. 20.7.1914–22.7.1914, 43. Verbandstag des „Bundes Deutscher Barbier-, Friseur- und Perückenmacher-Innungen“ samt Ausstellung im Kaufmännischen Verein.
  3487. 5.7.1894, Generalversammlung des „Verbandes deutscher Barbier-, Friseur- und Perückenmacher-Gehilfen“ in der „Concordia“.
  3488. 18.6.1900, 27. Bezirksversammlung des Süddeutschen Bezirksverbandes des „Bundes deutscher Barbier-, Friseur- und Perückenmacher-Innungen“ im Saal des Kaufmännischen Vereins.
  3489. 30.3.1978, Gastspiel Hermann Preys in der Oper als Figaro im „Barbier von Sevilla“.
  3490. 6.7.1988, Premiere der Oper von Gioacchino Rossini „Der Barbier von Sevilla“ (in italienischer Sprache) in der Inszenierung von Peter Mussbach im Großen Haus des Schauspielhauses.
  3491. 7.5.2004, Erste Vorstellung des drei Tage andauernden Gastspiels der Frankfurter Oper beim Drama-Festival in Peking mit Rossinis „Der Barbier von Sevilla“.
  3492. 7.7.1903–8.7.1903, 15. Kongress samt Fachausstellung des „Verbandes freier Vereinigung der selbstständigen Barbiere, Friseure und Perückenmacher“ in der Loge zur Einigkeit.
  3493. 20.1.1963, Klavierkonzert des französischen Pianisten Pierre Barbizet (Paris) im Volksbildungsheim.
  3494. 11.1.1930, Klavier-Abend mit Lucille Wallace und Lyell Barbour im Saalbau.
  3495. 9.11.1946, Revolutionsfeier der Städtischen Bühnen zur Erinnerung an die Novemberrevolution 1918 im Handwerkersaal, bei der die Mitglieder der Städtischen Bühnen revolutionäre Dichtungen und aus Werken sozialistischer Vorkämpfer vorlesen. Auf dem Programm stehen Dichtungen und Werke von Jean Jaurès, Rosa Luxemburg, Kurt Eisner, Karl Kraus, Bertolt Brecht, Gerhart Hauptmann und Henri Barbusse.
  3496. 14.2.1937, Tanzabend mit Rosita Alcaraz vom „Grand Theatro del Liceo de Barcelona“ im Palmengarten.
  3497. 26.2.1932, Letzter Vorlesungstag des Germanisten Prof. Hans Naumann (1886-1951), der zehn Jahre lang als Ordinarius an der Frankfurt Universität lehrte und der einem Ruf nach Bonn Folge leistet, samt kleiner Abschiedsfeier./ Mehrtägiger Besuch einer Studienreisegruppe spanischer Professoren und Studenten der Medizin aus Barcelona in der Mainmetropole zur Besichtigung chemisch-pharmazeutischer Werke und medizinischer Kliniken.
  3498. 11.1.1929, Tagung des engeren Vorstandes des internationalen Verbandes der Städte und Gemeinden, dem über 20 Länderverbände aus Europa, Nord- und Südamerika angehören, zur Vorbereitung des Internationalen Städte- und Gemeindetages im März d. J. in Sevilla und Barcelona.
  3499. 18.4.1924–28.4.1924, Tournee des Sportklubs Frankfurt 1880 in Spanien, eingeladen vom Real Polo Jockey Club de Barcelona.
  3500. 4.1.1941–3.2.1941, Gastspielreise der Frankfurter Oper nach Barcelona (Gran Teatro del Liceo).
  3501. 24.12.1950–26.12.1950, Spanienreise der beiden Frankfurter Oberligavereine Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt: Eintracht Frankfurt besiegt Athletico Madrid mit 4:3 Toren (24.12.), unterliegt gegen den FC Sevilla mit 3:5 Toren (25.12.). Der FSV Frankfurt tritt zweimal gegen den FC Barcelona an und verliert mit 4:1 und 10:4 Toren.
  3502. 28.10.1951, Internationales Rugby-Spiel Eintracht – Barcelona auf dem Sportplatz Roseggerstraße.
  3503. 24.4.1952, Eröffnung der neuen Flugverbindung „Madrid-Barcelona-Frankfurt am Main“ der spanischen Luftverkehrsgesellschaft „Iberia“.
  3504. 2.6.1955–18.6.1955, Ausstellung mit Ölbildern von August Puig (Barcelona) im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  3505. 21.10.1955, Der 17jährige Frankfurter Franz Ningel erringt in Barcelona die Weltmeisterschaft im Rollschuh-Kunstlauf. Tanzweltmeister auf Rollschuhen werden die Frankfurter Marga Schäfer und Karlheinz Beyer.
  3506. 29.8.1909, Die Frankfurter Esperantistengruppe veranstaltet, aus Anlass der Durchreise einer größeren Anzahl ausländischer Esperantisten aus Russland, Polen, Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark zum fünften Esperanto-Kongress in Barcelona, einen Esperantotag im kleinen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  3507. 17.7.1984, Sport- und Spielfest auf der Bezirkssportanlage am Ried in Bergen-Enkheim mit rund 300 Schülern aus den Partnerstädten Lyon, Birmingham und Mailand sowie aus Barcelona.
  3508. 17.7.1985, Im Rahmen eines Schüleraustauschprogramms kommen Schüler aus Birmingham, Lyon, Mailand und Barcelona zu einem Besuch in die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  3509. 21.7.1987, Schüler und Lehrer aus Frankfurts Partnerstädten Birmingham, Lyon und Mailand, auch aus Barcelona und den USA, besuchen die Mainstadt und werden vom Magistrat offiziell im Römer empfangen.
  3510. 27.6.1999, Als erster Mannschaft der NFL Europe gelingt es der Frankfurt Galaxy nach 1995 den World Bowl ein zweites Mal zu gewinnen. Sie besiegt im Düsseldorfer Rheinstadion die Barcelona Dragons mit 38:24. Einen Tag später präsentieren sich die Spieler ihren Fans auf dem Römer.
  3511. 16.4.1936, Offizielle Einweihung des neuen Geschäftshauses der Vereinigten Innungskrankenkasse, Barckhausstraße.
  3512. 1.10.1975, Offizielle Eröffnung der Beratungsstelle Westend, Barckhausstraße, durch den Planungsdezernenten Dr. Hans-Erhard Haverkampf.
  3513. 19.3.1977, Eröffnung der neuen Räume der Heussenstamm-Stiftung in der Barckhausstraße.
  3514. 5.9.1978–29.9.1978, Ausstellung der Frankfurter Malerin Irmi Lang-Kummer in der Galerie der Heussenstamm-Stiftung, Barckhausstraße 1-3.
  3515. 16.3.1979, Der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Frankfurt eröffnet in der Barckhausstraße 1-3 Ausstellungs- und Arbeitsräume.
  3516. 15.11.1983–2.12.1983, Ausstellung des Frankfurter Malers Erwin Haug in den Räumen der Heussenstamm-Stiftung, Barckhausstraße 1-3.
  3517. 2.10.1984–19.10.1984, Gedächtnisausstellung mit Werken der Frankfurter Malerin und Graphikerin Lina von Schauroth (1874-1970) in der Galerie der Heussenstamm-Stiftung, Barckhausstraße 1.
  3518. 19.4.1985, Das Goethe-Institut eröffnet seine neuen Räume in der Barckhausstraße 1-3 mit der Ausstellung „Iranische Impressionen“ des Persers Ali Reza Abedi.
  3519. 8.3.1987–21.3.1987, Ausstellung mit Werken von Kurt Haas, Retrospektive zum 65. Geburtstag, in der Heusenstamm-Stiftung, Barckhausstraße 1-3.
  3520. 20.6.1989–14.7.1989, Ausstellung mit Werken von Bettina Mumm in der Heussenstamm-Stiftung, Barckhausstraße.
  3521. 11.11.1989–12.11.1989, Hunderttausende Besucher kommen aus der DDR nach Hessen – in völlig überfüllten Interzonenzügen oder mit dem eigenen Pkw. Nur durch die Hilfsbereitschaft von Post und Geldinstituten kann die Auszahlung des Begrüßungsgeldes sichergestellt werden, auf das die Neuankömmlinge Anspruch haben – allein im Ausgleichsamt in der Barckhausstraße drängen sich tausende Antragsteller. Die meisten Besucher bleiben übers Wochenende. Viele kommen in Privatquartieren unter. Über dieses Ereignis berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in einem Extrablatt.
  3522. 18.4.1941–19.4.1941, Gastspiel der Staatsschauspieler Viktor de Kowa und Maria Bard mit dem Lustspiel „Die Tageszeiten der Liebe“ von Dario Niccodemi im Schauspielhaus.
  3523. 13.11.1913, Konzert mit Therese und Willy Bardas im Saalbau.
  3524. 21.11.1910, Konzert mit Therese L. Leonard und Willy Bardas in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  3525. 22.1.1933, Tod des Hippologen Generalmajor Friedrich von Bardeleben (1839-1933), von 1875 bis 1882 Chef der 2. Eskadron des 13. Husarenregiments in Bockenheim, Förderer des Pferdesports, 1908 Gründer und Vorsitzender des Frankfurter Fahrschulvereins, ehrenamtlicher Sachverständiger der Frankfurter Stadtverwaltung in landwirtschaftlichen und pferdesportlichen Angelegenheiten.
  3526. 2.3.1919, 80. Geburtstag von Generalmajor Friedrich von Bardeleben (1839-1933), von 1875 bis 1882 Chef der 2. Eskadron des 13. Husarenregiments in Bockenheim, Förderer des Pferdesports.
  3527. 23.7.1979, Die Jugendgruppe der katholischen St. Bardo-Kirche aus Petterweil pflanzt im Rothschildpark im Rahmen einer internationalen Freundschafts- und Naturschutzaktion einen Baum.
  3528. 30.12.1914, Gründung der „Dr. med. Karl Bardorff-Stiftung“ mit „Dr. Bardoff-Stipendium“ zur Förderung jeder wissenschaftlichen Forschung unter Berücksichtigung aller Fakultäten, jedoch mit Vorrang für die Medizinische Fakultät – eine unselbständige Stiftung der Universität Frankfurt.
  3529. 19.5.1919, Tod des in Oberrad geborenen Arztes und (Universitäts-)Stifters Dr. med. Carl Bardorff (1837-1919), 1861 Assistent am Heilig Geist-Hospital, seit 1863 Armenarzt in Frankfurt am Main.
  3530. 25.10.1937, 100. Geburtstag des Arztes und Stifters Dr. Carl Bardorff (1837-1919), seit 1863 Armenarzt in Frankfurt am Main, hinterließ sein Vermögen der Frankfurter Universität.
  3531. 18.2.2000–13.3.2000, Gastspiel von Zirkus Barelli auf dem Festplatz am Ratsweg.
  3532. 11.9.1992–15.9.1992, Gastspiel des Zirkus Barelli auf dem Messegelände.
  3533. 4.6.2004–28.6.2004, Gastspiel von Zirkus Barelli auf dem Festplatz am Ratsweg.
  3534. 1.2.2008–2.3.2008, Gastspiel von „Circus Barelli“ im Zelt an der Europa-Allee.
  3535. 17.12.2010–9.1.2011, Erster Frankfurter Weihnachtscircus „Barelli“ auf dem Festplatz Hanauer Landstraße/Honsell-Dreieck.
  3536. 5.6.1959, Während einer Vorstellung des Bärenzirkus Willi Schäfer in Niederrad wird ein zweieinhalbjähriges Mädchen von der siebenjährigen Bärin „Schlappohr“ in den Vorführkäfig gezogen und erheblich verletzt. Der Vater des Kindes hatte das Mädchen über die Absperrung vor den Käfig gehalten, „damit es den Bären besser sehen konnte“.
  3537. 7.7.2013, Offizielle Eröffnung des neuen Zooeinganges und Besichtigung der neuen Bären- und Brüllaffenanlage.
  3538. 25.10.2000, Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle Berlin in der Alten Oper.
  3539. 15.9.1968–16.9.1968, Der 26jährige Pianist Daniel Barenboim tritt erstmals in der Mainstadt auf. Unter der Leitung von Christoph von Dohnanyi spielt er im ersten diesjährigen Museumskonzert das 4. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven.
  3540. 13.11.1968, Konzert des Pianisten Daniel Barenboim im Volksbildungsheim.
  3541. 11.11.1971, Konzert mit Daniel Barenboim und dem English Chamber Orchester in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3542. 22.9.1980, Konzert des „Orchestre de Paris“ unter der Leitung von Daniel Barenboim in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3543. 24.1.1985, Klavierkonzert mit Daniel Barenboim in der Alten Oper.
  3544. 31.1.1988, Konzert des „Orchestre de Paris“ unter der Leitung von Daniel Barenboim in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3545. 21.11.1988, Konzert des Orchestre de Paris mit Daniel Barenboim in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3546. 26.5.1994–27.5.1994, Gastspiel des Chicago Symphony Orchestra mit Daniel Barenboim in der Alten Oper.
  3547. 9.3.2011, Konzert mit dem Dirigenten Daniel Barenboim und dem Museumsorchester Frankfurt in der Alten Oper.
  3548. 7.9.1981, Konzert des „Orchestre de Paris“ unter der Leitung Daniel Barenboims in der Alten Oper im Rahmen einer Wohltätigkeitsgala in Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
  3549. 22.12.1891, Feierliche Einweihung des Neubaus der israelitischen Volksschule – Ecke Röderbergweg/Bärenstraße im Ostend.
  3550. 26.9.1977, Bei einem Brand in einem viergeschossigen Wohnhaus an der Ecke Röderbergweg/Bärenstraße entsteht ein Sachschaden von 40.000.- DM.
  3551. 5.11.1998, Neueröffnung der umgebauten Filiale der Deutschen Post im Ostend, Bärenstraße 1.
  3552. 21.4.2009, Aufgrund der Schließung der Postfiliale in der Bärenstraße im Ostend übernimmt das Schreibwarengeschäft an der Sonnemannstraße 67-69 die entsprechenden Postdienste.
  3553. 2.2.2002, Uraufführung des „Neuen Frankfurter Schulorchesters“ mit Anne Bärenz und Frank Wolff in der Alten Oper.
  3554. 26.8.2005, Tod der Musikerin Anne Bärenz (1950-2005).
  3555. 2.10.1929, Bei einem schweren Unfall im Zoologischen Garten beißt ein Bär einem elfjährigen Schüler, der das Absperrgitter vor dem Bärenzwinger überklettert, um das Tier mit Kastanien zu füttern, den Arm ab.
  3556. 17.3.1958, Nächtlicher Kampf im Bärenzwinger des in Frankfurt gastierenden Zirkus Althoff: Zwei Tiere fügen sich im Streit um ein Weibchen schwere Verletzungen zu.
  3557. 18.8.1981, Präsentation der neuen Uniformen für die Berufsfeuerwehr. Die Kombination aus Hose und Reißverschlussjacke wird durch ein Barett ergänzt.
  3558. 13.10.1933, Anlässlich der Eröffnung der Luftschutzschule des Reichsluftschutzbundes veranstaltet die Landesgruppe Hessen-Rheinland-Süd im „Barfüßer-Eck“ einen Kameradschaftsabend.
  3559. 14.3.1898, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des „Frankfurter Regattavereins“ im Saal des „Barfüßerecks“.
  3560. 13.1.1935, 300. Geburtstag des Theologen und Begründer des Pietismus, Dr. Philipp Jakob Spener (1635-1705), 1666 zum Senior des Frankfurter Predigerministeriums, das höchste Kirchenamt der lutherischen Reichsstadt Frankfurt am Main, berufen (bis 1886); am 01.08.1666 Antrittsrede in der Barfüßerkirche. Die Stadtbibliothek zeigt aus diesem Anlass eine Ausstellung zu Leben und Werk Speners.
  3561. 12.1.1933, Bei einem Raubüberfall auf eine Frau im Haus Bockenheimer Anlage 8 erbeutet der Täter eine Handtasche mit 300.- RM Bargeld. Er kann unerkannt entkommen.
  3562. 23.1.1931, Bei einem brutalen Raubüberfall auf eine junge Kontoristin im Haus Mittelweg 17 erbeutet der Täter etwas Bargeld.
  3563. 6.3.1923, Seit heute früh wird die französische Zollkontrolle zwischen Frankfurt am Main und Griesheim außerordentlich verschärft. Von Waren und Bargeld wird ein Zoll erhoben.
  3564. 18.1.1984, Beim Überfall auf die Inhaberin des Nobelbordells in Sachsenhausen entwenden die Täter aus ihrem Tresor im Büro in der Oppenheimer Landstraße 20 Schmuck im Wert von 190.000.- DM und Bargeld in Höhe von 120.000.- DM.
  3565. 26.5.1987, Bauskandal: Wegen dringenden Verdachts der Untreue im Amt und der Bestechlichkeit sind zwei langjährige Mitarbeiter des Straßen- und Brückenamtes in Haft. Sechs weitere Verhaftungen folgen Anfang Juni d. J. Den städtischen Bediensteten wird vorgeworfen, seit 1979 von Bauunternehmern für die Vergabe von Aufträgen Bargeld und Sachleistungen angenommen zu haben.
  3566. 24.6.1950–26.6.1950, Tagung des Bundes deutscher Volksbühnen. Bei der Eröffnung erinnert Senator August Kirch, Hamburg, an die Gründung des Vereins freier Volksbühnen vor sechzig Jahren. Stadtrat Dr. Peter Müller überbringt die Grüße der Stadt Frankfurt am Main und ihres Oberbürgermeisters. Im Anschluss an Vorträge über „Volksbildung und Volksbühne“ (Walter Kraue), „Jugend und Zeitgeist“ (Dr. Grischa Barfuss) und „Gewerkschaften und Volksbühne“ (Otto Burmeister) findet eine öffentliche Kundgebung der Delegierten in der Paulskirche statt, bei der u.a. der französische Philosoph Jean Paul Sartre, Bundestagsabgeordneter Arno Hennig (Hannover) und Professor Joachim Tiburtius (Berlin) zu aktuellen Fragen des deutschen Theaters und der Volksbühnen sprechen.
  3567. 11.5.1992, Beim Überfall auf eine Buchhalterin im Haus in der Neuen Kräme erbeuten die Täter eine Geldbombe mit 20.000.- DM Bargeld und Schecks im Wert von etwa 60.000.- DM.
  3568. 14.12.1993, Neue Fälle massiven Korruptions-Verdachts rücken die städtische Kfz-Zulassungsstelle wie auch die Führerscheinstelle in ein schiefes Licht. Beamte von Staatsanwaltschaft, Landeskriminalamt und Polizei durchsuchen die Zulassungsstelle und verhaften einen Mitarbeiter. Gegen vier Beschäftigte der Zulassung und mehrere Autohändler wird wegen des Verdachts, einer Autoschieberbande für gestohlene Fahrzeuge gegen Bargeld falsche Papiere verschafft zu haben, ermittelt. Einige Tage zuvor ist bereits ein Mitarbeiter der Führerscheinstelle in Haft genommen worden.
  3569. 6.3.2002, Beim Überfall auf eine Postagentur in Kalbach erbeuten die Täter Briefmarken und Bargeld im Wert von 30.000.- €.
  3570. 25.9.2002, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt der Prozess um den größten Bargeld-Raub in der deutschen Kriminalgeschichte, bei dem am 25.02.2002 im Stadtteil Nied sieben Millionen € erbeutet worden sind. Angeklagt sind jedoch nicht die vier Hauptverdächtigen, sondern drei ihrer Freunde, die im Zusammenhang mit dem Überfall auf einen Geldtransporter geholfen haben sollen.
  3571. 20.6.1983, Bundespostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling eröffnet in Frankfurt am Main die „bargeldlose Telefonzelle“. An 27 Standorten der Deutschen Bundespost kann ab heute mit einer Plastikkarte bargeldlos telefoniert werden.
  3572. 25.2.2002, 8,6 Millionen € erbeuten drei Männer beim Überfall auf einen Werttransporter in der Tiefgarage einer Liegenschaft in Nied. 1,5 Millionen € bleiben am Tatort zurück. Es ist der bislang größte Bargeldraub in Deutschland. Bereits zwei Tage nach dem Überfall weiß die Polizei, nach wem sie suchen muss. Die Täter des Millionen-Coups sind identifiziert.
  3573. 6.12.2001, Letztes Münzsammler-Tauschtreffen der Gesellschaft für Internationale Geldgeschichte vor der Euro-Bargeldumstellung im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße.
  3574. 15.1.1935, 50jähriges Jubiläum der Firma J. P. Bargon, Baugeschäft, Wittelsbacherallee.
  3575. 15.5.2001, In einem Flugzeughangar am Rhein-Main-Flughafen feiert der Verband der in Deutschland vertretenen Fluggesellschaften seinen 50. Geburtstag. „Board of Airline Representatives in Germany“ (Barig) ist 1951 in Frankfurt am Main gegründet worden.
  3576. 8.7.1967, Die Königinwitwe von Thailand, Königliche Hoheit Prinzessin Rambhai Barin, wird während ihrer Europareise von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Kaisersaal empfangen.
  3577. 16.11.1940, Deutsch-Italienischer Ringkampf, klassischer Stil: Bologna, unter der Leitung des Präsidenten des italienischen Schwerathletikverbandes Riccardo Barisonzo, gegen Frankfurt (4:3 für Bologna) in der Volksbildungsstätte.
  3578. 14.3.1937, Liederabend mit dem Kammersänger Heinrich Schlusnus, Bariton der Staatsoper Berlin, im Saalbau.
  3579. 7.3.1937, Konzert des Bariton Jaro Prohaska (Berlin) im Saalbau im Rahmen der Konzerte der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  3580. 6.3.1936, Liederabend mit dem Berliner Bariton Gerhard Hüsch im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  3581. 3.2.1936, Liederabend mit dem Mannheimer Bariton Hans Kohl im Saalbau.
  3582. 14.10.1935, Liederabend mit Harry Blank (Bariton) im Saalbau.
  3583. 17.3.1935, Liederabend mit Heinrich Schlusnus, Bariton der Berliner Staatsoper, im Saalbau.
  3584. 2.11.1933, Gastspiel des italienischen Bariton Umberto Urbano im Palmengarten.
  3585. 10.10.1931, Arien- und Rezitationsabend in Dr. Hoch’s Konservatorium mit der Altistin Leonore Schwarz, dem Bariton Hans Assenheim und Johanna Zademack (Rezitation).
  3586. 3.12.1930, 25jähriges Bühnenjubiläum des Opernsängers Josef, gen. Jupp, Gareis (1876-1959), als „Kálmán Zsupán“ in „Der „Zigeunerbaron“ von Johann Strauss, seit 1905 Bariton an den Frankfurter Städtischen Bühnen.
  3587. 18.11.1930, Konzert des Bariton Umberto Urbano (Mailänder Scala) im Palmengarten zugunsten des Weihnachtsliebeswerkes der ärmsten Kinder Frankfurts.
  3588. 5.10.1930–6.10.1930, Sonntags- und Montagskonzert des Frankfurter Orchester-Vereins e. V. mit dem Frankfurter Rundfunk-Symphonie-Orchester unter der Leitung von Hans Rosbaud (1895-1962), Erster Kapellmeister am Frankfurter Rundfunk, und dem Solisten Hans Hermann Nissen (Bariton, Wien) im Saalbau.
  3589. 24.4.1930, Italienisch-russischer Abend mit dem Frankfurter Rundfunk-Symphonie-Orchester unter der Leitung von Hans Rosbaud (1895-1962) im Saalbau. Solist: Kammersänger Heinrich Schlusnus (1888-1952) (Bariton).
  3590. 2.10.1929, Solistenabend mit dem Bariton Heinrich Schlusnus (Berlin) im Saalbau.
  3591. 10.6.1929, Letztes Gastspiel mit dem italienischen Bariton Umberto Urbano in der Oper „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi im Opernhaus.
  3592. 22.2.1929, Lieder-Abend mit Karl Salomon (Bariton) im Saalbau.
  3593. 21.1.1929, Aufführung der Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner in der Spielleitung von Josef Gareis (1876-1959), seit 1905 Bariton an den Frankfurter Städtischen Bühnen, im Opernhaus.
  3594. 31.3.1927, Arien- und Liederabend mit dem Konzert- und Opernsänger Heinrich Schlusnus (1888-1952) (Bariton), Kammersänger an der Königlichen Oper bzw. Staatsoper in Berlin, im Saalbau.
  3595. 31.12.1925, Im Rahmen der Hörfunkreihe „Die Stunde der Frankfurter Zeitung“ singt der Opernsänger Josef Gareis (1876-1959), seit 1905 Bariton an den Frankfurter Städtischen Bühnen, „Lustige Lieder zur Laute“.
  3596. 17.1.1924, Lieder- und Arienabend mit dem bekannten Konzert und Opernsänger Heinrich Schlusnus (1888-1952) (Bariton), Kammersänger an der Staatsoper in Berlin, im Saalbau.
  3597. 18.11.1920, Liederabend mit dem finnischen Opernsänger Helge Lindberg (Bariton) im Saalbau.
  3598. 30.10.1919, Liederabend mit dem Opernsänger Heinrich Schlusnus (188-1952) (Bariton) im Saalbau.
  3599. 24.3.1919, Liederabend mit Richard Breitenfeld (Bariton) (1869-1944 Ghetto Theresienstadt), Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper, im Saalbau.
  3600. 22.2.1919, Liederabend mit Eduard Erhard (Bariton) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  3601. 25.4.1918, Liederbend mit Helge Lindberg (Bariton) im Saalbau.
  3602. 3.3.1918, Liederabend mit Jörgen Bendix (Bariton) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  3603. 2.11.1916, Konzert mit Konzertmeister Gustav Havemann (Violine) und Dr. Waldemar Staegemann (Bariton) im Saalbau.
  3604. 2.4.1914, Liederabend (Altitalienische Arien) mit Ari Vadèsta (Bariton) im Saalbau.
  3605. 13.1.1914, Konzert mit Rita Berndt (Klavier) und Paul Mayer (Bariton) im Saalbau.
  3606. 5.10.1912, Liederabend mit Maximilian Troitzsch (Bariton) im Saalbau.
  3607. 7.3.1911, Liederabend mit Willi Roland (Tenor) und Hugo Michel (Bariton) im Saalbau.
  3608. 10.12.1910, Liederabend mit Moritz Hartmann (Bariton) im Saal der Frankfurt-Loge.
  3609. 28.10.1908, Liederabend mit dem niederländischen Bass-Bariton Anton van Rooy im großen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  3610. 14.3.1908, Liederabend mit Erich Hanfstaengl (Bariton) im Saalbau.
  3611. 29.11.1906, Konzert mit Nicolai Naumow (Bariton) im Saalbau.
  3612. 17.10.1906, Konzert mit Karl Götz (Berlin, Bariton) im Saal der Frankfurt-Loge.
  3613. 17.3.1906, Klavier- und Liederabend mit Josef Loritz (Bariton) (München).
  3614. 4.3.1902, Konzert mit Ludwig Strakosch (Bariton) im Saalbau.
  3615. 16.10.1937, Arien- und Liederabend mit dem Bariton Hans Belter im Saalbau.
  3616. 12.1.1938, Konzert mit der berühmten Koloratursängerin Toti dal Monte (Mailänder Scala) und dem ersten Bariton der Mailänder Scala, Luigi Montesanto, im Saalbau.
  3617. 15.1.1939, Liederabend mit dem Bariton der Staatsoper Berlin (1917-1945), Heinrich Schlusnus (1888-1952), 1912 Debüt als Konzertsänger in Frankfurt am Main, im Saalbau.
  3618. 28.2.1939, Lieder- und Arienabend mit dem Bariton Rudolf Gonszar (Opernhaus Frankfurt/Main) im Saalbau, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“,
  3619. 15.1.1940, Liederabend des Kammersängers Heinrich Schlusnus (Bariton) (1888-1952) im Saalbau. 1912 Debüt als Konzertsänger im „Verband der mittleren Post- und Telegraphenbeamten“ in Frankfurt am Main, von 1917 bis 1945 Kammersänger an der Königlichen Oper bzw. Staatsoper in Berlin..
  3620. 11.10.1940, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Städtischen Opernhaus- und Museums-Orchester unter der Leitung des Dirigenten Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main sowie Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis 1944), und den Solisten Emil von Telmanyi (Violine) und Jean Stern (1889-1974) (Bariton).
  3621. 3.11.1940, Gastspiel der berühmten Koloratur-Sängerin Toti dal Monte (Mailänder Scala) und des Ersten Bariton der Mailänder Scala, Augusto Beuf, im Saalbau.
  3622. 21.11.1940, Konzert mit Willi Domgraf-Fassbender, Bariton der Staatsoper Berlin und München, im Saalbau.
  3623. 27.1.1941, Liederabend im Saalbau mit dem Bariton Heinrich Schlusnus (1888-1952) (Staatsoper Berlin), 1912 Debüt als Konzertsänger im „Verband der mittleren Post- und Telegraphenbeamten“ in Frankfurt am Main, 1941 Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft.
  3624. 16.4.1941, 60. Geburtstag des Opernsängers Robert vom Scheidt, genannt Bobby (1881-1964), von 1912 bis 1940 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper (Bariton).
  3625. 29.1.1942, Liederabend mit dem Bariton Heinrich Schlusnus (Staatsoper Berlin) im Saalbau.
  3626. 16.12.1942, Tod des Opernsängers Richard Breitenfeld (1871-1942 Ghetto Theresienstadt), seit 1902 Bariton an der Frankfurter Oper. 1926 pensioniert, auch weiterhin regelmäßige Gastvorträge an der Frankfurter Oper, am 18.12.1932 endgültiger Ruhestand. Am 01.09.1942 Deportation in das Ghetto Theresienstadt.
  3627. 11.1.1943, Liederabend mit Ludwig Druschel (Bariton) im Saalbau.
  3628. 3.6.1944, Operettenabend der Städtischen Bühnen im Volksbildungsheim Höchst. Mitwirkende u.a. mit der Opernsängerin Coba Wackers (1909-1985) und dem Kammersänger Rudolf Gonszar (Bariton) (1904-1971). Leitung: Ljubomir Romansky (1912-1989), Dirigent und Chorleiter, seit 1940 Kapellmeister und Repetitor an der Frankfurter Oper.
  3629. 13.8.1944, Johann-Strauß-Konzert in den Schwanen-Lichtspielen, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten und Chorleiters Ljubomir Romansky (1912-1989), Kapellmeister und Repetitor an der Frankfurter Oper, u.a. mit der Opernsängerin Coba Wackers (1909-1985) und dem Kammersänger Rudolf Gonszar (1904-1971), seit 1935 Bariton an der Frankfurter Oper.
  3630. 11.12.1946, Bernd Heyer, Erster Bariton der Staatsoper München, singt im Festsaal des Ärztehauses Lieder von Schubert und Arien von Wagner, Verdi und Rossini.
  3631. 26.4.1948, „Schwanengesang“ von Franz Schubert, dargebracht von Herbert A. Knippenberg (Bariton) im Ärztehaus.
  3632. 26.11.1961, Liederabend mit dem Bariton Hermann Prey im Volksbildungsheim.
  3633. 19.9.1971, Tod des Kammersängers Rudolf Gonszar (1904-1971), von 1935 bis 1969 Bariton an der Frankfurter Oper.
  3634. 14.4.1974, 70. Geburtstag des 1971 verstorbenen Frankfurter Kammersängers Rudolf Gonszar (1904-1971), von 1935 bis 1969 Bariton an der Frankfurter Oper, am 13.04.1969 Abschiedsvorstellung als Konsul Sharpless in „Madame Butterfly“.
  3635. 12.7.1893, Beerdigung des Frankfurter Opernsängers Georg Heine (Bariton) (1847-1893) auf dem Hauptfriedhof.
  3636. 21.12.1894, Liederabend mit dem niederländischen Bariton Anton Sistermans im Saalbau: „Die Winterreise“ von Franz Schubert.
  3637. 7.10.1895, Konzert mit Hans Pokorny (Bariton) im Saalbau.
  3638. 21.1.1909, Lieder- und Duettenabend im Saalbau mit der Sopranistin Henriette Schneider und dem Bariton Nikolaus Naumow.
  3639. 26.1.1909, Konzert im Saalbau mit der Pianistin Elise Pairan und dem Bariton Richard Hedler.
  3640. 12.10.1909, Konzert mit Ludwig Feuerlein (Bariton) und Hermann Keller (Klavier) im Saalbau.
  3641. 17.5.1992, Konzert mit Hermann Prey (Bariton) und Helmut Deutsch (Klavier) in der Alten Oper.
  3642. 31.12.1993, Silvester Opern Gala mit Mara Zampieri (Sopran), Alberto Cupido (Tenor) und Juan Pons (Bariton) in der Alten Oper.
  3643. 21.2.1918, Konzert mit Arien von Georg Friedrich Händel und Liedern von Franz Schubert mit dem Stuttgarter Baritonist Helge Lindberg im Saalbau.
  3644. 28.4.1936, Liederabend des Baritons Prof. Johannes Willy im Kaisersaal des Römers, veranstaltet von der NS-Kulturgemeinde.
  3645. 6.10.1931, Arien- und Liederabend des Baritons Alfred Seichter im Kaiser-Friedrich-Gymnasium.
  3646. 11.5.1929, Konzert des italienischen Baritons Umberto Urbano im Saalbau.
  3647. 8.1.1929, Gastspiel des Baritons Umberto Urbano von der Scala (Mailand) im Großen Saal des Saalbaus.
  3648. 7.2.1907, Konzert mit Wassily Sapellnikoff (Klavier) und dem Wundercellisten Alexander Barjanski im Saalbau.
  3649. 27.7.1930, Taufe des Schauspielerschiffes „Makedon“ durch die Schauspielerin Mathilde Einzig (1886-1963) und den Schriftsteller Dr. Ludwig Fulda (1862-1939). Mitglieder des Schauspielhauses haben aus Ersparnissen des Stammtisches „Abgeschminkt“ die Barkasse käuflich erworben. Anfang August d. J. tritt das Schauspielerschiff seine Fahrt via Tripolis an.
  3650. 25.11.1938, Auf Anordnung des Gauleiters für den Gau Hessen-Nassau, Jakob Sprenger, sind alle Barkäufe und Kaufverträge in jeder Werthöhe, die mit jüdischen Deutschen getätigt werden, genehmigungspflichtig. Zuständig für diese Genehmigungen ist für den Kreis Groß-Frankfurt der Kreiswirtschaftsberater, Kreisleitung Groß-Frankfurt.
  3651. 5.6.1955–26.6.1955, Ernst-Barlach-Ausstellung im Frankfurter Kunstverein.
  3652. 3.2.1960–13.3.1960, Ernst-Barlach-Ausstellung im Bernusbau des Historischen Museums.
  3653. 15.9.1984–3.11.1984, Ausstellung mit expressionistischer Graphik u.a. von Ernst Barlach und Emil Nolde in der Galerie Hans Hoeppner im Zürich-Haus am Opernplatz.
  3654. 18.2.1990–1.4.1990, Ausstellung über Ernst Barlach: „Barlach und Russland“. Plastik, Zeichnungen und Graphik in der Galerie der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3655. 10.9.1981–14.11.1981, Ausstellung mit Bronzen und Druckgraphiken Ernst Barlachs im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  3656. 10.5.1984–30.6.1984, Ausstellung mit Werken Ernst von Barlachs und Alan Frederick Sundbergs im Frankfurter Kunstkabinett.
  3657. 26.8.1955, Premiere des Zirkus Barlay am Ostbahnhof.
  3658. 13.7.1970, Der Verlag Bärmeier und Nikel beschließt, Deutschlands erstes überregionales Schülermagazin „Underground“ mit sofortiger Wirkung einzustellen.
  3659. 26.10.1909, Lieder- und Duetten-Abend mit Anna Stronck-Kappel (Barmen ) und Maria Philippi (Basel).
  3660. 25.5.1984, In Verbindung mit der Gedenkveranstaltung „Barmen 1934“ im Dominikanerkloster werden erstmals in Frankfurt am Main Dokumente zum Kirchenkampf im Nationalsozialismus aus dem Nachlass des im März d. J. verstorbenen früheren Kirchenpräsidenten der Evangelischen Landeskirche von Hessen und Nassau, Pastor D. Martin Niemöller (1892-1984), gezeigt.
  3661. 18.2.1975, Eröffnung der neuen Geschäftsstelle „Börse“ der Barmer Ersatzkasse (BEK), Rahmhofstraße 2-4.
  3662. 1.3.1935, 75jähriges Jubiläum der Ordensniederlassung der Barmherzigen Schwestern im Mittelweg.
  3663. 19.11.1932, 25jähriges Jubiläum der Eröffnung des St. Marienkrankenhauses der barmherzigen Schwestern.
  3664. 19.11.1922, 50jähriges Jubiläum der Niederlassung der Barmherzigen Schwestern aus dem Mutterhaus Dernbach in der ehemaligen Stadt Bockenheim. Aus dieser Niederlassung, die zunächst nur ambulante Krankenpflege vorsieht, geht das Elisabethenkrankenhaus hervor. Aus diesem Anlass findet eine Feier im Elisabethenkrankenhaus statt, an dem Vertreter des Kirchenvorstandes, der Krankenschwestern sowie der Ärzte teilnehmen.
  3665. 1.5.1918, Vor fünfzig Jahren gründeten die „Barmherzigen Brüder“ in Montabaur eine Niederlassung in Frankfurt am Main. Seit 1871 besitzen die Brüder ein eigenes Krankenhaus mit Kapelle, Unterer Atzemer im Ostend.
  3666. 18.11.1907, Feierliche Einweihung des St. Marienkrankenhauses der barmherzigen Schwestern, Ecke Brahmsstraße und Nordendplatz.
  3667. 9.5.1906, Spatenstich zum neuen Krankenhaus der „Barmherzigen Schwestern“, Koselstraße.
  3668. 2.4.1950, Anlässlich des 50jährigen Wirkens der Barmherzigen Schwestern in Niederrad findet in der Pfarrkirche ein Levitenhochamt statt.
  3669. 3.4.1951, Eröffnung eines neuen Krankenhauses des aus Schlesien ausgewiesenen „Ordens der Barmherzigen Brüder“.
  3670. 21.5.1970, Einweihung eines Wohnhauses für Pflegepersonal mit Schwimmbad auf dem Krankenhausgelände der Barmherzigen Brüder im Ostend.
  3671. 29.6.1893, 25jähriges Jubiläum der Frankfurter Filiale des katholischen Männerordens der Barmherzigen Brüder, Untere Atzemer. Am 29. Juni 1868 ließen sie sich hier in der Schäfergasse nieder.
  3672. 2.7.1893, Feierliche Einweihung der neuen Brüderkirche der Frankfurter Barmherzigen Brüder, Untere Atzemer.
  3673. 25.2.1894, Tod der Oberin des Klosters der Barmherzigen Schwestern, Aloysia Martin (Schwester Prudentia), Koselstraße.
  3674. 1.5.1894, Eröffnung einer Strick- und Nähschule der katholischen Barmherzigen Schwestern im Stadtteil Bornheim.
  3675. 4.3.1937, Einmaliges Gastspiel des ungarischen Geigers Barnabas v. Géczy mit seinem Orchester im Saalbau.
  3676. 5.4.1936, Konzert des ungarischen Geigerkönigs Barnabas von Geczy im Saalbau.
  3677. 20.4.1938, Konzert mit Barnabas von Gerzy mit seinem Orchester im Saalbau.
  3678. 23.3.1939, Konzert mit Barnabas von Géczy mit seinem Kammer- und Tanz-Orchester im Saalbau.
  3679. 14.3.1940, Einziges Gastspiel von Barnabas von Géczy mit seinem Kammer- und Tanz-Orchester im Saalbau.
  3680. 23.4.1940, 2. Gastspiel mit Barnabas von Géczy und seinem Kammer- und Tanz-Orchester im Saalbau.
  3681. 4.4.1941, Konzert mit dem ungarischen Kapellmeister und Violinisten Barnabás von Géczy im Saalbau.
  3682. 12.5.1941, Konzert der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ im Saalbau mit Barnabas von Géczy und Orchester.
  3683. 17.10.1949, Ein Meisterabend froher Unterhaltung im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten mit Heinz Erhardt, Marita Gründgens, Erwin Hoffmann und dem ungarischen Meistergeiger Barnabas von Géczy.
  3684. 17.5.1990, Das Weinlokal „Barnabas“ in der Wallstraße 9 im Stadtteil Sachsenhausen wird durch einen Brand verwüstet.
  3685. 25.1.1968, Der Herzchirurg Professor Christiaan Barnard besucht Frankfurt am Main.
  3686. 20.4.1972–23.4.1972, Besuch des Herzchirurgen Professor Christiaan Barnard in der Mainstadt.
  3687. 22.11.1985–23.11.1985, 5. Europäischer Kongress für Humanes Sterben in der Alten Oper mit dem südafrikanischen Herztransplantationspionier Professor Christiaan Barnard.
  3688. 4.11.1992, Premiere des Stücks „Antiphon“ von Djuna Barnes in der Inszenierung von Peter Eschberg im Schauspielhaus.
  3689. 12.5.2001, Die Schauspielerin Elisabeth Trissenaar spielt in Djuna Barnes’ „Antiphon“ im Schauspiel Frankfurt die Rolle der Tochter Miranda.
  3690. 1.12.1981, The World’s Greatest Jazz Guitars: Charlie Byrd, Barney Kessel und Herb Ellis in der Alten Oper.
  3691. 6.10.1934, Die Schauspielerin Käthe Dorsch eröffnet ihr siebentägiges Gastspiel im Neuen Theater mit der Titelrolle in Lessings Drama „Minna von Barnhelm“.
  3692. 9.2.1934, Premiere der Neuinszenierung von Lessings Lustspiel „Minna von Barnhelm“ im Schauspielhaus - inszeniert von Dr. Rudolf Meyer.
  3693. 12.4.1941, Premiere der Neuinszenierung des Lustspiels „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing im Schauspielhaus in der Regie von Generalintendant Hans Meissner (1896-1958). Die Titelrolle spielt Maria Pierenkämper (1910-2005), die Franziska Else Knott (1909-1975), von 1925 bis 1927 Schülerin der Frankfurter Schauspielschule, Engagements in Darmstadt (1927-1931), Essen (1931-1934), Köln (1934/35) und Hamburg (1935/36) seit 1936 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  3694. 2.7.1941, Die 25. Aufführung des Lustspiels „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing ist zugleich das letzte Auftreten der Schauspielerin Maria Pierenkämper (1910-2005), die an das Schillertheater in Berlin verpflichtet worden ist.
  3695. 30.10.1953, Mit Lessings Lustspiel „Minna von Barnhelm“ im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität startet eine neue hessische Wanderbühne: die „Landesbühne Rhein-Main“ vom Verband der deutschen Volksbühnen.
  3696. 11.3.1982, Premiere von Gotthold Ephraim Lessings „Minna von Barnhelm“ in der Inszenierung von Adolf Dresen im Schauspielhaus.
  3697. 21.7.1934, König Prajadhipok von Siam und Königin Rambai Barni besuchen die Mainstadt.
  3698. 15.1.1915, Zur Verbüßung der ihr durch das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main auferlegten Haftstrafe von einem Jahr findet sich die sozialdemokratische Kriegsgegnerin Rosa Luxemburg im Berliner Frauengefängnis in der Barnimstraße ein.
  3699. 18.7.1906, Eröffnung der Rembrandt-Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut anlässlich des 300. Geburtstages des bedeutenden niederländischen Künstlers des Barock.
  3700. 18.3.1944, Konzert „Frankfurter Künstler musizieren“ im Saalbau, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“. Durch das Programm („Musik des Barock“) führt die Sängerin Else Lampmann.
  3701. 4.10.1987, Konzert des Philharmonischen Barock-Quartetts Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3702. 30.11.1988–12.2.1989, Ausstellung „Frankfurter Fayencen aus der Zeit des Barock“ im Museum für Kunsthandwerk.
  3703. 18.10.1990, Konzert des Philharmonischen Barock-Quartetts Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  3704. 3.2.2003, Konzert der Berliner Barock Solisten in der Alten Oper.
  3705. 18.12.2005, Konzert der Berliner Barock Solisten in der Alten Oper.
  3706. 4.12.2007, Konzert der Berliner Barock Solisten in der Alten Oper.
  3707. 22.7.2009–16.8.2009, Fünftes Theaterfestival „Barock am Main“ im Bolongaropark im Stadtteil Höchst.
  3708. 9.6.1950, Richtfest der wieder hergestellten Hauptwache. Das barocke Gebäude erhält ein einfacheres Walmdach.
  3709. 28.10.1967, Der restaurierte „Tugendbrunnen“, eine barocke Frauengestalt mit einem Fuß auf einer kleinen güldenen Erdkugel, wird an ihrem neuen Standort in der Hasengasse der „Stadtsparkasse Frankfurt“ in die Obhut gegeben.
  3710. 20.1.1989, Der Magistrat beschließt, das barocke Holzhausenschlösschen zur Miete einer „Stiftung zur Geschichte Frankfurter Bürger und Familien“, kurz: „Frankfurter Bürger-Stiftung“, zu übergeben.
  3711. 24.3.2003, Eröffnung der Dauerausstellung zu Porzellan „Höchste Güte und barocke Zier“ im Kronberger Haus im Stadtteil Höchst.
  3712. 18.11.2011, Der Magistrat beschließt das Raumprogramm für den Bolongaropalast: Das barocke Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wird Kulturzentrum.
  3713. 1.12.1988–26.2.1989, Ausstellung „Guido Reni und Europa, Ruhm und Nachruhm“ in der Kunsthalle Schirn. Der Eröffnung mit Werken des barocken italienischen Malers Reni wohnt der stellvertretende italienische Ministerpräsiden Gianni de Michelis bei.
  3714. 17.12.2001, Abschluss der Restaurierungsarbeiten am barocken Grabmal der Kaufmannsfamilie Noé du Fay auf dem Peterskirchhof.
  3715. 12.2.1968, Konzert des Barockensembles unter der Leitung von Adolf Scherbaum im Volksbildungsheim.
  3716. 14.2.1984, Konzert des Barockensembles „Camerata Köln“ im Kaisersaal des Römers.
  3717. 25.1.2007, Zwangsversteigerung des seit 1999 leer stehenden Frauenhofes, Barockgebäude und Wahrzeichen Niederrads – die Erbengemeinschaft ist über den Familienbesitz zerstritten.
  3718. 10.2.1979, Feier anlässlich des 225jährigen Jubiläums der Barockkirche der evangelischen Emmausgemeinde in Eschersheim.
  3719. 21.3.1980–23.3.1980, Feierlichkeiten anlässlich des 200jährigen Jubiläums der renovierten Barockkirche der Johannisgemeinde in Bornheim.
  3720. 10.8.1952, Anlässlich des Besuchs einer Reisegesellschaft der Wayne-University in Detroit veranstaltet der Frankfurter Bund für Volksbildung im Gartensaal des Goethehauses ein Konzert mit Barockmusik.
  3721. 28.1.2001, Veranstaltung in der Paulskirche unter dem Motto „Kultur gegen Hass und Gewalt von Rechts“ mit dem Barockorchester, Ulla Berkéwicz, Hanns Dieter Hüsch, Emil & Monique Mangelsdorff, der Jungen Kantorei Frankfurt, der Kammeroper sowie dem Opern- und Museumsorchester.
  3722. 3.11.2002, Aufführung von Georg Friedrich Händels Opera seria „Amadigi di Gaula“ mit dem Barockorchester Frankfurt und dem Kammerchor der Jungen Kantorei unter der Leitung von Joachim Carlos Martini im Palmengarten.
  3723. 12.9.1991, Konzert des Freiburger Barockorchesters in der Alten Oper.
  3724. 17.2.2001, Konzert des Ensemble Modern Frankfurt und des Freiburger Barockorchesters im Großen Saal der Alten Oper.
  3725. 5.12.2002, Dem Musiker Joachim Carlos Martini, Gründer des renommierten Frankfurter Chors „Junge Kantorei“, des Barockorchesters Frankfurt und des Archivs „Musik als Form geistigen Widerstandes. Jüdische Musiker und Musikerinnen 1933-1945. Das Beispiel Frankfurt“, wird das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  3726. 12.2.2004, Konzert des Dresdner Kammerchors und des Dresdner Barockorchesters in der Alten Oper.
  3727. 21.4.2004, Konzert des Freiburger Barockorchesters unter der Leitung Gottfried von der Goltz’ in der Alten Oper.
  3728. 8.2.1985, Konzert der Warschauer Barocksolisten im Kaisersaal des Römers.
  3729. 30.1.2001, Konzert der Berliner Barocksolisten in der Alten Oper.
  3730. 9.5.1984, Die vereinsamte Elefantendame „Baroda“ im Zoologischen Garten zieht zu Hagenbeck nach Hamburg um. Damit leben im Frankfurter Zoologischen Garten keine Elefanten mehr.
  3731. 21.4.1932, Anlässlich des 150. Geburtstag des Pädagogen Friedrich Fröbel (1782-1852), 1805/06 Lehrer an der Musterschule, seit 1806 Erzieher der drei Söhne von Baron von Holzhausen, veranstalten die städtischen Schulbehörden unter Mitwirkung der Frankfurter Pädagogischen Akademie, des Kindergärtnerinnen-Seminars und der „Vereinigung von Freunden der Wegscheide“ eine Gedenkfeier in der Aula der Berufsschule, Moltkeallee (heute: Hamburger Allee).
  3732. 22.6.1928–25.6.1928, Dritte Rheinische Dichtertagung mit einem festlichen Zusammensein bei Baron von Goldschmidt-Rothschild in dessen Schloss am Grüneburgweg (22.06.), einer Aussprache der Dichter im Bürgersaal des Römers (23.06.), einer Lesung aus den Werken rheinischer Dichter im Schauspielhaus (23.06.) sowie einer Matinée der rheinischen Dichter im Schauspielhaus (24.06.).
  3733. 26.5.1915, Der italienische Generalkonsul Baron Luigi de Testa verlässt – infolge der Kriegserklärung Italiens – Frankfurt am Main und kehrt nach Italien zurück.
  3734. 3.2.1938, (Nicht-)Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Rathaus: Übernahme der Liegenschaft Grüneburg samt Inventar von Baron Maximilian Benedikt Goldschmidt-Rothschild (1843-1940), Einspruch gegen Vermietung des Saalbaus für Veranstaltungen des Jüdischen Kulturbundes, Versetzung bzw. Errichtung von Denkmälern, z.B. Schillerdenkmal, Goethedenkmal, Handwerkerbrunnen und Merkurbrunnen, Benutzung des Schwimmbades durch Juden.
  3735. 1.7.1939, Akademischer Festakt anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Saalbau. Die jüdischen Stifter bleiben unerwähnt. Aus diesem Anlass wird Reichswissenschaftsminister Bernhard Rust die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Des Weiteren wird Baron Moritz von Bethmann die akademische Ehrenbürgerwürde der Frankfurter Universität verliehen.
  3736. 19.2.1963–20.2.1963, Israel-Tagung des Kuratoriums „Freunde des Israels-Aufbaus“ im Rathaus. Als besonderes Ereignis bezeichnet Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) den Besuch von Baron Edmond de Rothschild im Rathaus, der einem Magistratsempfang für das Kuratorium beiwohnt. (19.02.)
  3737. 26.4.1898, Die Kaiserin trifft am Nachmittag im Sonderzug von Darmstadt in der Mainstadt ein. Sie besucht Baron Adolph von Holzhausen in dessen Villa. Danach reist sie nach [Bad] Homburg v. d. H. weiter.
  3738. 28.2.1994, Die Oberhäupter des französischen und des englischen Zweiges der Familie Rothschild, Baron Guy de Rothschild und Lord Jacob Rothschild, tragen sich im Rahmen ihres Frankfurtbesuches gemeinsam mit 19 weiteren Familienangehörigen im Römer in das Goldene Buch der Stadt ein. Mit einer Soirée in Anwesenheit von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl enden die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag des Gründers der Rothschild-Dynastie, Mayer Amschel Rothschild (1743/44-1812).
  3739. 9.10.1994, Offizielle Eröffnungsfeier zur Ausstellung „Die Rothschilds – eine europäische Familie“ mit Bundespräsident Professor Roman Herzog, Lord Jacob Rothschild und Baron David de Rothschild im Kaisersaal des Römers.
  3740. 12.1.1995, Traditioneller Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt im Kaisersaal des Römer. Es ist zugleich der erste offizielle Auftritt eines Neu-Frankfurters: Baron Alexandre Lamfalussy, Präsident des Europäischen Währungsinstituts (EWI).
  3741. 18.10.1932, Die Frankfurter Sozialdemokratie eröffnet mit einer großen Kundgebung im Hippodrom den Reichstagswahlkampf. Nach dem Einmarsch der republikanischen Eisernen Front und des Reichsbanners spricht Reichstagsabgeordneter Carlo Mierendorff (SPD) über die „Regierung der Barone“.
  3742. 19.8.1933, 80. Geburtstag der Mäzenin Baronin Adelheid von Rothschild (1853-1935), Förderin verschiedener Pflege- und Kultureinrichtungen.
  3743. 6.3.1922, Feierliche Eröffnung des vereinigten Museums jüdischer Altertümer und v. Rothschild-Museum im Sitzungssaal der Israelitischen Gemeinde anlässlich des 90. Geburtstages der Stifterin Baronin Hannah Mathilde von Rothschild (1832-1924), die als Ehrengast dieser Veranstaltung beiwohnt.
  3744. 23.5.1917, Feier anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums des österreich-ungarischen Hilfsvereins Austria im Hause des Barons Philipp Freiherr Schey von Koromla und der Baronin Lili Schey von Koromla, geb. von Rothschild-Goldschmidt.
  3745. 4.9.1971–5.9.1971, Die Weltpräsidentin der Kinder- und Jugend-Alijah, die in Israel Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren betreut, Baronin Alix de Rothschild, besucht ihre Frankfurter Heimat, wo sie als Alix Schey von Koromla geboren wurde, ehe sie 1936 nach Frankreich emigrieren musste.
  3746. 1.9.1947, Eröffnung des literarischen Kabaretts „Struwwelpeter“ im ehemaligen Pferdestall des Barons von Rothschild in der Niedenau.
  3747. 24.7.1880–29.7.1880, V. Deutsche Turnfest. Der Festplatz liegt an der Friedberger Landstraße auf dem Gelände des Barons Mayer Carl von Rothschild, die Dicke Oede genannt. Am letzten Festtag ereignet sich ein folgenschwerer Unfall: Das Platzen eines Mörsers beim Abbrennen eines Feuerwerks werden mehrere Festbesucher tödlich verletzt.
  3748. 12.6.1898, Tod des Rabbiners Dr. Seligmann Fromm (1822-1898), Großvater des Psychoanalytikers Erich Fromm (1900-1980), Hauslehrer und Hausrabbiner des Barons Wilhelm („Willy“) Carl von Rothschild (1828-1901) – letzter männliche Vertreter der Familie Rothschild in Frankfurt am Main.
  3749. 25.3.2000, Konzert des Amsterdam Baroque Orchestra & Choir in der Alten Oper.
  3750. 3.6.1966, Kammermusikabend des Oberlin Baroque Ensembles (Ohio) im Amerikahaus.
  3751. 8.2.1998, Konzert des Amsterdam Baroque Orchestra in der Alten Oper.
  3752. 22.4.1999, Konzert des Amsterdam Baroque Orchestra in der Alten Oper.
  3753. 23.3.2002, Konzert des Venice Baroque Orchestra in der Alten Oper.
  3754. 24.3.2003, Konzert des „Monteverdi Choir“ und der „English Baroque Solists“ in der Alten Oper.
  3755. 7.3.2005, Konzert des „Monteverdi Choir“ und der „English Baroque Soloists“ in der Alten Oper.
  3756. 4.10.2006, Konzert des Venice Baroque Orchestra in der Alten Oper.
  3757. 14.5.2010, Konzert „The Monteverdi Choir and The English Baroque Soloists“ in der Alten Oper.
  3758. 30.5.2000, Endgültig räumen die Bewohner der Michael Barracks in Höchst das letzte Gebäude.
  3759. 27.2.2000, Im dritten Anlauf gelingt es der Polizei, die Höchster Michael Barracks von Besetzern zu räumen.
  3760. 23.2.1994, Eröffnung eines Restaurants des Vereins „Lobby für Wohnsitzlose und Arme“ in Höchst, im ehemaligen „Community Center“ der Michael Barracks.
  3761. 3.9.1999, Eröffnung des neuen Bürgerzentrums der „Lobby für Wohnsitzlose und Arme“ mit ebenfalls neuem Lobby-Restaurant im ehemaligen Kasernengebäude der Michael-Barracks in Höchst.
  3762. 2.12.2003, Richtfest für die letzten fünf Häuser der ehemaligen Michael-Barracks in Höchst. Dort baut die Nassauische Heimstätte für knapp fünf Millionen € fünf ehemalige Kasernengebäude zu Wohnhäusern um.
  3763. 13.5.2000–14.5.2000, „Festival der Partnerstädte“ der Abteilung Städtepartnerschaften des städtischen Hauptamtes auf dem Römerberg. An dem zweitägigen Kulturprogramm bestreiten Künstler aus vielen jener Kommunen, die mit Frankfurter am Main in offiziellen Partnerschaften oder Städtefreundschaften verbunden sind: Lyon, Birmingham, Mailand, Kairo, Tel Aviv, Guangzhou, Toronto, Krakau, Granada, Budapest, Prag, Hinzu kommt die Städtekooperation mit Leipzig und die seit 1967 bestehende Partnerschaft des damals noch selbständigen Frankfurter Stadtteils Nieder-Eschbach mit der französischen Kommune Deuil-La-Barre.
  3764. 22.2.2000–23.2.2000, Schüler aus den französischen Partnerstädten Lyon und Deuil-la-Barre besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  3765. 24.3.1980, Eine Gruppe französischer Schüler aus Deuil-la-Barre, der französischen Partnergemeinde von Nieder-Eschbach, besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  3766. 23.3.1984, Bürgermeister Henry Hatrel, Stadtoberhaupt von Deuil-La-Barre in Frankreich, wird anlässlich seines 75. Geburtstages im Festsaal des Rathauses von Deuil-La-Barre die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht. Deuil-La-Barre ist seit Mitte der sechziger Jahre mit dem Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach, damals noch eine selbständige Gemeinde am Rande Frankfurts, in einer Städtepartnerschaft eng verbunden.
  3767. 2.5.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück empfängt im Kaisersaal des Römers (samt anschließenden „Frankfurter Buffet“ in den Römerhallen) eine französische Delegation der Stadt Deuil-La-Barre, mit der seit zwanzig Jahren eine Städtepartnerschaft zum Stadtteil Nieder-Eschbach besteht.
  3768. 20.4.1989, Schülerinnen und Schüler des Collège Diderot in Deuil-la-Barre besuchen als Gäste der Otto-Hahn-Schule die Mainstadt (bis zum 28.04.) und werden im Römer offiziell begrüßt.
  3769. 13.10.1989, Eine Delegation aus der Partnerstadt Nieder-Eschbach, Deuil-La-Barre, besucht die Mainstadt aus Anlass des „Oktoberfestes“ in Nieder-Eschbach und wird am 14.10. im Römer offiziell empfangen.
  3770. 18.3.1992, Jugendliche aus dem französischen Deuil-La-Barre besuchen als Gäste der Otto-Hahn-Schule die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  3771. 1.5.1992, Vor 25 Jahren unterschrieben die Bürgermeister von Nieder-Eschbach und der französischen Kleinstadt Deuil-la-Barre die Partnerschaftsurkunde. Vier Tage lang feiert Frankfurt am Main die Partnerschaft, zu der der Bürgermeister Pierre Delalande angereist ist.
  3772. 21.2.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler empfängt die Oberhäupter der Partnerstädte Birmingham, Budapest, Granada, Guangzhou, Krakau, Lyon, Mailand, Prag, Tel Aviv sowie aus der Partnerstadt des bis 1972 selbständigen Vororts Nieder-Eschbach, dem französischen Deuil-La-Barre, im Kaisersaal des Römers. Anwesend ist auch der Leipziger Oberbürgermeister Dr. Hinrich Lehmann-Grube. Die Bürgermeister aus Kairo und Toronto haben abgesagt.
  3773. 25.3.1994, Beim Überfall auf die Filiale der Volksbank in Nieder-Eschbach, Deuil-La-Barre-Straße, erbeutet der Täter 196.000.- DM.
  3774. 24.1.1996, Der Oberbürgermeister von Frankfurts Partnerstadt Lyon, Raymond Barre, besucht die Mainstadt und hält an der Johann Wolfgang Goethe-Universität einen Vortrag über „Frankreich nach Mitterand“.
  3775. 4.11.1997, Der Lyoner Oberbürgermeister und ehemalige französische Premierminister Raymond Barre besucht die Mainstadt und hält im Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Wirtschaftsvereinigung „Club des Affaires de la Hesse“ einen Vortrag über seine Vision von Europa.
  3776. 4.12.1997, Beim Dachstuhlbrand im alten Ortskern des Stadtteil Nieder-Eschbach, Deuil-La-Barre-Straße 40-42, entsteht ein geschätzter Millionenschaden.
  3777. 2.3.2006, 20 französische Gastschüler der Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach werden offiziell im Kaisersaal des Römer begrüßt. Die Achtklässler aus Deuil la Barre besuchen die Mainstadt zehn Tage lang.
  3778. 7.10.2000, Barrelhouse Jazzparty in der Alten Oper.
  3779. 21.6.2000, Konzert der „Frankfurter Rundschau“ und der Barrelhouse Jazzband im Palmengarten anlässlich des 100. Geburtstages des legendären Louis Armstrong.
  3780. 7.4.2000, Konzert der Barrelhouse Jazzband in der Alten Oper.
  3781. 26.3.1973, Im Kellertheater „Die Katakombe“, Schützenstraße 8, zieht Jazz ein: die Barrelhouse Jazzband mit dem Sell-Trio und Heinz Sauer vom Albert Mangelsdorff-Quintett bestreiten den ersten Abend.
  3782. 8.4.1973, Konzert anlässlich des 20jährigen Jubiläums der „Barrelhouse-Jazzband“ im Haus Dornbusch.
  3783. 1.11.1985, Barrelhouse Jazzparty 1985 in der Alten Oper.
  3784. 25.5.1986, Konzertreihe „Meet the Jazz“ in der Alten Oper mit der Barrelhouse Jazzband und den Jackson Singers.
  3785. 4.10.1986, Barrelhouse Jazz Party in der Alten Oper.
  3786. 3.10.1987, 5. „Barrelhouse Jazz Party“ in der Alten Oper.
  3787. 7.10.1988, „Barrelhouse Jazzparty ’88“ in der Alten Oper.
  3788. 7.10.1989, „Barrelhouse Jazzparty ’89“ in der Alten Oper.
  3789. 6.10.1990, Finale „Frankfurt Feste“: Konzert mit der Barrelhouse Jazzband in der Alten Oper.
  3790. 12.10.1991, Barrelhouse Jazz Party in der Alten Oper.
  3791. 3.10.1992, „Barrelhouse Jazzparty 1992“ in der Alten Oper.
  3792. 1.5.1993, Anlässlich des 40jährigen Bestehens der Frankfurter Barrelhouse Jazzband spielt Lionel Hampton mit seiner Bigband auf. Beide Jazzbands werden von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Kaisersaal des Römer empfangen.
  3793. 9.10.1993, „The Barrelhouse Jazzparty ’93“. 40 Jahre Barrelhouse Jazzband in der Alten Oper.
  3794. 10.6.1994, Konzert der Barrelhouse Jazzband in der Alten Oper.
  3795. 1.10.1994, „The Barrelhouse Jazzparty ’94“ in der Alten Oper.
  3796. 11.6.1995, Konzert der Barrelhouse Jazzband in der Alten Oper.
  3797. 7.10.1995, „Barrelhouse Jazzparty 95“ in der Alten Oper.
  3798. 8.5.1996, „Barrelhouse Jazzband“ meets Angi Domdey in der Alten Oper.
  3799. 22.5.1996, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Amerikahauses in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth und der Barrelhouse Jazzband.
  3800. 5.10.1996, „Barrelhouse Jazzparty ’96“ in der Alten Oper.
  3801. 20.4.1997, Hot Jazz-Konzert „Barrelhouse meets Paris Washboard“ in der Alten Oper.
  3802. 4.10.1997, „Barrelhouse Jazzparty“ in der Alten Oper.
  3803. 4.6.1998, Konzert der Barrelhouse Jazzband in der Alten Oper.
  3804. 3.10.1998, Barrelhouse Jazz-Party ’98 in der Alten Oper.
  3805. 2.10.1999, Barrelhouse Jazz-Party ’99 in der Alten Oper.
  3806. 20.10.1999, Tod des Pianisten der Barrelhouse Jazzband, Agi Huppertsberg.
  3807. 2.3.2001, Konzert der Barrelhouse Jazzband in der Alten Oper.
  3808. 6.10.2001, „Barrelhouse Jazzparty 2001“ in der Alten Oper.
  3809. 28.9.2002, Barrelhouse Jazzparty 2002 in der Alten Oper.
  3810. 27.9.2003, „Barrelhouse Jazzparty“ in der Alten Oper.
  3811. 28.4.2004, „Creole Jazz-Night“ mit Les Haricots Rouges und der Barrelhouse Jazzband in der Alten Oper.
  3812. 25.9.2004, Barrelhouse Jazzparty in der Alten Oper.
  3813. 1.10.2005, „Barrelhouse Jazz Gala 2005“ in der Alten Oper unter dem Motto „A night in New Orleans“.
  3814. 30.9.2006, Barrelhouse Jazzparty in der Alten Oper.
  3815. 22.4.1957, „Dr. Walter Kolb-Gedächtnisturnen“ in der Festhalle (Pferdsprung, Barren, Ringe, Bodenturnen, Seitpferd und Reck), veranstaltet von der Frankfurter Turn- und Fechtgemeinde „Eintracht“ von 1861. Hierzu wird am Grabe des verstorbenen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb auf dem Hauptfriedhof feierlich ein Kranz niedergelegt. Die Turner aller zehn teilnehmenden Nationen, jeder mit einem Strauss weißer Nelken und einer Schleife in den Landesfarben, schreiten zum Grab am Alten Portal. Der Erste Vorsitzende der Turn- und Fechtgemeinde „Eintracht“, Albert Zellekens, würdigt die Verdienste Walter Kolbs, der erstes Ehrenmitglied der „Eintracht“ ist. Der jüngste Teilnehmer der Veranstaltung, Philipp Fürst (Oppau), legt für die „Eintracht“ einen Kranz nieder. Turngau-Vorsitzender Heinrich Haas richtet abschließend für die Frankfurter Turnerinnen und Turner dankende Worte an Walter Kolb.
  3816. 22.12.1984, Premiere von Barrie Keefes „Bastard Angel“ in der Inszenierung von Adolf Dresen im Schauspielhaus.
  3817. 3.2.2012, Ab heute ist das Nordwestzentrum über einen Aufzug am Hedernheimer Steg barrierefrei zu erreichen.
  3818. 24.5.2007, Ein halbes Jahr nach dem Umzug innerhalb des Zoologischen Gartens wird der Streichelzoo (afrikanische Zwergziegen) mit barrierefreiem Zugang wieder eröffnet.
  3819. 2.4.2006, Eine neue Rampe ermöglicht Rollstuhlfahrern den barrierefreien Zugang zur evangelischen Kirche Bonames.
  3820. 8.7.1932, In der Nacht besetzen 200 Anhänger der KPD eine Niddabrücke und errichten eine Barrikade. Bei Auseinandersetzungen mit Nationalsozialisten und der Polizei gibt es Verletzte. Bis zwei Uhr nachts am 09.07. flammen die Unruhen in den Straßen der Höchster Innenstadt immer wieder auf.
  3821. 5.3.1980, Ein Tankschiff mit 1100 Tonnen Öl an Bord verliert im Oberhafen große Mengen Heizöl. Mit einer schwimmenden Barrikade sperrt die Feuerwehr das gesamte Hafenbecken ab und verhindert so eine Ausbreitung der Ölpest.
  3822. 28.4.1969–29.4.1969, Infolge des vergeblichen Versuches der nachträglichen Immatrikulation des von der Ausweisung bedrohten persischen Studenten Ahmad Taheri kommt es an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zwischen linksgerichteten Studenten und der Polizei zu schweren Krawallen. Demonstranten errichten Barrikaden und legen den Verkehr lahm. Zum ersten Mal setzt die Polizei bei solchen Zusammenstößen Tränengas ein. Es gibt Verletzte auf beiden Seiten.
  3823. 31.8.1894, Gedenkveranstaltung der Frankfurter Sozialdemokratischen Partei im „Meriansaal“ zum Andenken an den 30. Todestag Ferdinand Lassalles, ,Gründervater‘ der deutschen Arbeiterbewegung, und gleichzeitig zur Erinnerung an die am 18. September 1848 auf den Frankfurter Barrikaden Gefallenen. Anwesend ist der Frankfurter sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Wilhelm Schmidt (1851-1907), von 1890 bis 1907 Mitglied des Reichstags.
  3824. 19.4.1966, Die drei Oberbürgermeister der Städte Frankfurt am Main, Lyon und Birmingham, Professor Willi Brundert, Maire de Lyon Louis Pradel und Lord-Mayor Corbyn Barrow unterzeichnen im Kaisersaal des Römers Partnerschaftsurkunden für einen Dreierbund zwischen den Städten.
  3825. 25.3.1992, Konzert mit Barry White & The Love Unlimited in der Alten Oper.
  3826. 7.3.1995, Konzert mit Barry White in der Alten Oper.
  3827. 14.3.1997, Der diesjährige Paul-Ehrlich-und Ludwig-Darmstaedter-Preis wird in der Paulskirche an die beiden australischen Wissenschaftler J. Robin Warren und Barry J. Marshall für die Erforschung des Magengeschwür-Erregers verliehen.
  3828. 27.11.1999, Soulkonzert mit Barry White und „Earth, Wind & Fire“ in der Festhalle Frankfurt.
  3829. 4.10.2013, Konzert der beiden „The Byrds“-Musiker Barry McGuire und John York in der Batschkapp.
  3830. 30.11.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Beschlossen wird, den Hohenzollernplatz in Platz der Republik umzubenennen (der Magistrat entscheidet zunächst, den Platz künftig Republikplatz zu nennen, erklärt sich schließlich aber doch mit dem neuen Namen „Platz der Republik“ einverstanden). Ein Antrag der KPD, alle monarchistischen Straßennamen abzuschaffen wird mit 50 gegen 39 Stimmen abgelehnt. Beschlossen wird des Weiteren eine Erhöhung der Straßenbahnpreise und der Gewerbesteuer. Bezüglich der Schlemmer- und Nachthockersteuer beschließt man, die Dielen und Bars zu besteuern, dagegen die gesamte weitere Besteuerung des Gasthausgewerbes bis zur Erledigung des Landessteuergesetzes zurückzustellen.
  3831. 2.12.1918–22.12.1918, Der Polizeipräsident Dr. Hugo Sinzheimer (1875-1945) ordnet an, dass sämtliche Bars und Animierkneipen zu schließen sind.
  3832. 3.11.1910, Massenkundgebung der Frankfurter Frauenvereine unter Vorsitz von Frau Meta Hammerschlag im Saalbau gegen die Animierkneipen und Bars.
  3833. 3.10.1910, Großkundgebung der Frauen Frankfurts im Saalbau „gegen das Unwesen der Animierkneipen und Bars“./ Kammermusik-Abend mit dem „Quartett Rebner“ im Saalbau.
  3834. 1.10.2003, Druckfrisch wird die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ von heute an in Frankfurt am Main unter die Leserschaft gebracht. In der Innenstadt, im Nordend, Westend und in Sachsenhausen, in Restaurants, Bars, Gaststätten oder auf Festen bieten mobile Verkäufer das Blatt werktags zwischen 19.00 und 24.00 Uhr an.
  3835. 10.1.2012, Tod des früheren evangelischen Pfarrers in der Ginnheimer Bethlehem-Gemeinde, Gerhard Bars (1930-2012), im Alter von 81 Jahren.
  3836. 14.3.1976, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preis in der Paulskirche an die beiden französischen Professor Boris Ephrussi und Georges Barski.
  3837. 1.10.1974, 25jähriges Jubiläum der Firma Hörgeräte-Barsties, Große Eschenheimer Straße 43.
  3838. 1.11.1959, Die Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main führt im Bartarif einen neuen Kartentarif, die Mehrzweck-Sammelkarte, und im Zeitkartentarif die Wochensichtkarte ein.
  3839. 12.11.1967, Bei einer Revolutionsfeier zum 50jährigen Jubiläum der russischen Oktoberrevolution im Zoo-Gesellschaftshaus bricht der kommunistische Schriftsteller und Chefdramaturg des Rostocker Volkstheaters Kurt Bartel tot zusammen. Die Obduktion ergibt einen Herzkollaps.
  3840. 2.7.1959, Eröffnung einer Ausstellung des Frankfurter Malers Hermann Bartels in der Zimmergalerie Franck.
  3841. 14.10.1946, Zur Kontrolle und Legalisierung des Tauschhandels und des illegalen Marktes zwischen Deutschen und US-Soldaten Eröffnung einer offiziellen Tauschzentrale, das Barter-Center in der Kaiserstraße, durch das amerikanische Hauptquartier. Diese in der amerikanischen Besatzungszone einmalige Einrichtung ist wirtschaftlich außerordentlich erfolgreich.
  3842. 19.5.2015, Tod des Architekturkritikers und Publizisten Dr. Dieter Bartetzko (1949-2015), Mitglied des Gestaltungsbeirats zur Neubebauung des Dom-Römer-Areals.
  3843. 26.4.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einführung und Verpflichtung des Stadtverordneten Dr. med. Adolf Lejeune (1872-1967) (für die auf eigenen Antrag ausgeschiedene Stadtverordneten Dr. Carola Barth, 1879-1959), Beihilfen zum Kleinwohnungsbau, Festsetzung der Realsteuern, Revision der Vergnügungssteuer.
  3844. 5.4.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Mitgeteilt wird die Mandatsniederlegung der Stadtverordneten Carola Barth (1879-1959), von 1910 bis 1921 Religionspädagogin an der Frankfurter Schillerschule, seit 1919 Stadtverordnete. Sie wechselt als Schuldirektorin nach Köln. Tagesordnung: Reformvolksschulen, Mietpreiserhöhungen in städtischen Wohnungen.
  3845. 18.10.1910, Konzert der Berliner Barth’schen Madrigal-Vereinigung (à capella Chor) im Saal der Frankfurt-Loge, veranstaltet vom Frankfurter Tonkünstlerverein.
  3846. 18.1.1906, Große öffentliche Protest-Versammlung des Frankfurter Demokratischen Vereins im Restaurationssaal der neuen Börse, Börsenplatz, zum Thema: „Reform des preußischen Landtagswahlrechts und der Wahlkreiseinteilung“. Referenten sind Theodor Barth (Berlin) und der Landtagsabgeordnete Rudolf Oeser.
  3847. 27.1.1941, Tod der langjährigen Pädagogin , Oberstudienrätin i. R. Auguste Barth, erste Oberstudienrätin an der Elisabethenschule, die älteste städtische Mädchenschule.
  3848. 18.8.1947, Vortrag von Professor D. Karl Barth über die Botschaft Gottes im Rahmen einer theologischen Arbeitstagung der Freien Reformierten Synode Mittelrhein.
  3849. 17.5.1959, Tod der Kommunalpolitikerin, Religionspädagogin, Schriftstellerin und Oberstudiendirektorin Dr. h.c. Carola Barth, Mitglied des Kreisverbandes Frankfurt der CDU und von 1946 bis 1954 Stadtverordnete.
  3850. 25.11.1889, Konzert mit Professor Richard Barth (Marburg) und Leonhard Borwick im kleinen Saal des Saalbaues.
  3851. 11.3.1895, Klavierkonzert mit Prof. Heinrich Barth, Königl. Preußischer Hofpianist, im Saalbau.
  3852. 25.11.1895, Klavierabend mit Heinrich Barth im Saalbau.
  3853. 9.6.1909, Die Frankfurter Demokratische Vereinigung veranstaltet anlässlich des Todes von Theodor Barth (1849-1909), liberaler Politiker und Publizist, Mitbegründer der sozialliberalen „Demokratischen Vereinigung“ (1908), eine Gedächtnisfeier im Saal der neuen Börse.
  3854. 5.3.1940, Vortrag der Autorin, Schauspielerin und Fotografin Carla Bartheel im Keglersporthaus, Wingertstraße, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“.
  3855. 1.3.1936–8.3.1936, Im Rahmen der Betriebsfeierstunden der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ liest der Arbeiterdichter Max Barthel im Gau Hessen-Nassau – am 05.03. in Frankfurt am Main im Palmengarten aus eigenen Werken.
  3856. 15.10.1902, Feierliche Enthüllung des von Freunden des Künstlers gestifteten Denkmals für den am 19. November 1901 verstorbenen Schauspieler Alexander Barthel (1864-1901) auf dem Hauptfriedhof.
  3857. 23.5.1987, 75. Geburtstag von Lotte Barthel (1912-1992), langjährige Schauspielerin am Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  3858. 11.6.1971, Besuch des Ministers für Jugend und Sport aus Togo, Barthelemy Lambony, bei Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) im Römer.
  3859. 30.11.1933, Felix Mendelssohn Bartholdy-Feier im Philanthropin.
  3860. 19.4.1947, Aufführung des Oratoriums „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Kapelle des Städtischen Krankenhauses.
  3861. 6.7.1947, Gedenksteinweihe für Felix Mendelssohn Bartholdy im Frankfurter Stadtwald, veranstaltet vom Allgemeinen deutschen Sängerbund und in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb.
  3862. 4.11.1947, 100. Todestag des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy.
  3863. 29.5.1955, Die Palmengarten-Matinée ist Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmet.
  3864. 28.8.1955, Matinée-Konzert des Palmengarten-Orchesters mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy.
  3865. 3.2.1959, 150. Geburtstag des Komponisten Dr. h.c. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Die Stadtverwaltung legt am Gedenkstein im Frankfurter Stadtwald nahe der Oberschweinstiege einen Blumenstrauß nieder.
  3866. 11.9.1972, Gedenkaufführung des Cäcilienvereins anlässlich des 125. Todestages von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Oper mit dem Oratorium „Elias“.
  3867. 10.3.1891, Tod des früheren Appellationsgerichtsrats Karl Jeanrenaud (1814-1891), von 1857 bis 1875 Appellationsgerichtsrat, Mitglied des städtischen Pflegeamts (Spendesektion) und der Administration des Städelschen Kunstinstituts. Schwager des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).
  3868. 6.11.1897, „Felix Mendelssohn Bartholdy-Abend“ im Palmengarten anlässlich des 50jährigen Todestages des Komponisten, Pianisten und Dirigenten.
  3869. 3.2.1909, Mendelssohn-Feier im Rahmen der Sinfoniekonzerte im Zoologischen Garten zum Gedenken an den 100. Geburtstag des Komponisten, Dirigenten und Pianisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).
  3870. 7.2.1909, Volkskonzert anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten, Dirigenten und Pianisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  3871. 8.2.1909, Feier anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten, Dirigenten und Pianisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) im Saalbau.
  3872. 14.2.1909, In der Frankfurter Musikschule veranstaltet das Lehrerkollegium eine Felix Mendelssohn Bartholdy-Feier aus Anlass des 100. Geburtstages dieses Komponisten.
  3873. 15.2.1909, Der „Cäcilien-Verein“ veranstaltet im Saalbau zur Feier des 100. Geburtstages des Komponisten, Dirigenten und Pianisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) eine Aufführung von dessen Oratorium „Elias“.
  3874. 26.3.1909, Kammermusik-Abend der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau – mit Lieder von Felix Mendelssohn Bartholdy.
  3875. 11.1.1976–12.1.1976, Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, interpretiert von Kyung Wha Chung.
  3876. 14.1.1983, Aufführung des Oratoriums „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt in der Alten Oper. Der Hessische Rundfunk überträgt dieses Konzert live auf hr2.
  3877. 3.2.1984, 175. Geburtstag des Komponisten, Pianisten und Dirigenten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).
  3878. 10.5.1992, Konzert der Limburger Domsingknaben in der Dreikönigskirche mit dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
  3879. 5.10.1997, Im Museum für Post- und Kommunikation wird eine neue Sonderbriefmarke mit dem Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) zu dessen 150. Todestag präsentiert. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999), erhält die Erstdrucke.
  3880. 3.2.2009, 200. Geburtstag des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Aus diesem Anlass findet ein Mendelssohn-Festkonzert mit „Elias“ in der Alten Oper statt, ein weiteres Festkonzert in der Evangelisch-reformierten Gemeinde am 07. Februar d. J.
  3881. 26.6.2009, „Elias-Oratorium“ zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Kirche St. Jakob im Stadtteil Bockenheim.
  3882. 9.7.1979, Der Frankfurter Konzertchor führt in der Dreikönigskirche Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Elias“ auf.
  3883. 24.11.1979, Aufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium „Paulus“ in der Dreikönigskirche durch den Frankfurter Cäcilienverein.
  3884. 24.3.1903, Feierlicher kirchlicher Empfang des Bischofs von Limburg, Dominikus Willi, im Dom (St. Bartholomäus) durch die Frankfurter katholischen Vereine.
  3885. 22.9.1902, Tod des Frankfurter Architekten und Glasmalers Prof. Alexander Linnemann (1839-1902), 1880 Gründung einer Werkstatt für Glasarbeiten, Glasfenster und Glasgemälde in Frankfurt am Main für den Dom (St. Bartholomäus), die Katharinenkirche und die Peterskirche. Restaurierung alter Glasfenster z.B. in der Frankfurter Leonhardskirche.
  3886. 17.8.1902, 40. Stiftungsfest des „Katholischen Gesellenvereins“ im Vereinshaus Seilerstraße samt Hochamt im Dom (St. Bartholomäus).
  3887. 9.3.1902, Feierliche Amtseinführung des katholischen Stadtpfarrers im Dom (St. Bartholomäus), Dr. Anton Hilfrich (1873-1947).
  3888. 24.8.1939, 700jähriges Jubiläum des Frankfurter Kaiserdoms. Am Bartholomäusfest 1239 Neueinweihung der Kirche und zwar zu Ehren „des Erlösers unseres Herren Jesus Christus und des hl. Bartholomäus“.
  3889. 5.6.1950, Beerdigung des Stadtpfarrers am Dom St. Bartholomäus, Dr. Jakob Herr, auf dem Hauptfriedhof.
  3890. 11.7.1957, Übernahme des von Professor Hans Mettel geschaffenen Bartholomäus-Reliefs an der Nordwand des Frankfurter Doms durch den Stadtpfarrer Prälat Alois Eckert.
  3891. 4.12.1966, Hochamt anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Frankfurter Domchores der Domgemeinde St. Bartholomäus im Kaiserdom.
  3892. 1.7.1973, Die bisherigen Filialgemeinden der Domgemeinde St. Bartholomäus, Liebfrauen und St. Leonhard, sind nun selbständigen Pfarrgemeinden.
  3893. 23.5.1974, Einweihung des katholischen Gemeindezentrums der St.-Bartholomäus-Gemeinde in Zeilsheim.
  3894. 26.10.1975, Der Frankfurter Dom, der dem heiligen Bartholomäus geweiht ist und von diesem als Reliquiar ein Stück der Schädeldecke besitzt, erhält ein Reliquiar der heiligen Hedwig, der Schutzpatronin Schlesiens.
  3895. 21.10.1976, Ein Unbekannter schneidet aus dem Gemälde „Martyrium des heiligen Bartholomäus“ in der katholischen Kirche in Zeilsheim ein Viereck heraus und zerstört das Bild.
  3896. 27.1.1979, Karlsmesse im Dom, zu Ehren Karls des Großen, zweiter Patron des St.-Bartholomäus-Doms.
  3897. 24.12.1979, An der St. Bartholomäus-Kirche in Zeilsheim werden neue Relief-Bronzetüren eingeweiht.
  3898. 18.1.1985, Die Wahlkapelle des St. Bartholomäus-Stiftes (Dom), in der das Konklave der Kurfürsten vor jeder Kaiserwahl stattfand, wird nach ihrer Renovierung dem Dekanat der katholischen Kirche zur gemeindlichen Nutzung übergeben.
  3899. 4.6.1987, Eröffnung des Dommuseums im Kreuzgang von St. Bartholomäus, dem historischen Kaiserdom.
  3900. 23.8.1989–31.10.1989, Ausstellung „St. Bartholomäus – der Frankfurter Dom im Wandel der Zeiten“ im Historischen Museum.
  3901. 24.8.1989, Für sein „außergewöhnliches Engagement“ in Kirchenfragen erhält Stadtkämmerer Ernst Gerhardt im Dom-Pfarrsaal, Domplatz 12, die Bartholomäus-Plakette.
  3902. 14.12.1989–11.2.1990, Ausstellung „750 Jahre Kaiserdom. St. Bartholomäus in Frankfurt“ im Historischen Museum.
  3903. 5.5.1994–3.7.1994, Ausstellung „Mittelalterliche Handschriften des Bartholomäus-Stiftes“ im Dommuseum.
  3904. 20.5.1994, Frankfurter Domkonzert 1994 – Orgel-Adagio – im Kaiserdom St. Bartholomäus.
  3905. 28.8.1994, Einweihung des neuen Vierungsaltars und der Orgel im restaurierten Kaiserdom. Es ist die erste Altarweihe im Dom nach 755 Jahren. In dem von dem Aachener Bildhauer Ulrich Hahn geschaffenen neuen Hauptaltar werden die Reliquien der Patrone des Doms, des Hl. Bartholomäus und Karls des Großen sowie der Hl. Hildegard von Bingen beigesetzt. Zugleich werden die neue Chororgel sowie die vollständig überarbeitete Domorgel eingeweiht.
  3906. 27.8.1995, Die im Dombesitz befindliche Bartholomäusreliquie wird in einen neuen Reliquienschrein des Kaiserdoms übertragen. Die dem Apostel Bartholomäus zugeschriebene Schädelreliquie soll im 13. Jahrhundert in den Besitz des Frankfurter Gotteshauses gelangt sein.
  3907. 3.5.1998, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Zeilsheim im Gemeindezentrum der St. Bartholomäus-Kirche in Alt-Zeilsheim.
  3908. 30.5.1999, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Gemeindezentrums der katholischen Gemeinde St. Bartholomäus in Zeilsheim.
  3909. 27.10.1999, Das städtische Hochbauamt lässt im Stundentakt einen Helikopter den 93-Meter-Turm von St. Bartholomäus umkreisen, um Vermessungstechnikern aus der Kanzel so genannte photogrammatische Aufnahmen des steinernen Zierrats zu ermöglichen. Die Stadt rechnet mit rund sechs Millionen DM Sanierungskosten.
  3910. 28.8.2005, Zum Patronatsfest der katholischen Kirche im Kaiserdom, St. Bartholomäus, erklingen zum ersten Mal die beiden Domglocken, Marienglocke und Ratsprime, gemeinsam.
  3911. 13.4.2012, Einrichtung eines kompletten Raumes auf dem Dachboden für flatternde Flugsäuger durch den Naturschutzbund NABU Frankfurt in der Zeilsheimer St. Bartholomäus-Kirche.
  3912. 29.5.2010, Verleihung des Walter-Dirks-Preises an den Jesuiten Prof. Friedhelm Hengsbach, langjähriger Leiter des Nell-Breuning-Instituts an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen, mit einem Gottesdienst im Bartholomäusdom und der Preisverleihung im Haus am Dom.
  3913. 7.7.2004, Die Glocken des St.Bartholomäusdoms sind wieder vollständig. Die lang erwarteten Nachbildungen von Marienglocke und Ratsprime halten Einzug im Dom.
  3914. 23.8.1932, Am Bartholomäusfest im Dom findet die Ausstellung des berühmten Bartholomäusschreins statt. Dieses Werk der Goldschmiedekunst ist eine Arbeit des Frankfurter Kunstgoldschmieds Karl Berthold.
  3915. 6.9.1997, Mit einem Pontifikalamt im Kaiserdom nimmt die Bartholomäusgemeinde Abschied von Pfarrer Klaus Greef, der nach 15 Jahren Tätigkeit als Stadtdekan und Dompfarrer in den Ruhestand geht.
  3916. 7.9.1987, Die „Gloriosa“ und die Bartholomäusglocke des Kaiserdomes kehren nach ihrer Reparatur aus Nördlingen wieder in die Mainstadt zurück.
  3917. 22.11.1976, In einem Antiquitätengeschäft in der Fahrgasse wird das am 21.10. d. J. aus der Bartholomäuskirche in Zeilsheim entwendete Gemäldefragment entdeckt und sichergestellt.
  3918. 24.4.1980, Der hessische Ministerpräsident Holger Börner besichtigt in Frankfurt am Main die Bartholomäuskirche, die Eberhard-Borst-Lehrbaustelle in Niederrad sowie den Verein „Jugendberatung und Jugendhilfe“.
  3919. 28.8.1929–17.9.1929, Frankfurter Budenmesse, auch Herbst- und Bartholomäusmesse genannt, auf dem linken Mainufer auf dem Hochkai.
  3920. 27.3.1917, Konzert des Kammersängers Carl Perron, Ehrenmitglied des kgl. Hoftheaters, Dresden, und Prof. Rudolf Bärtich (Violine), Dresden, im Saalbau.
  3921. 20.4.1950, Dr. Peter Bartmann, Direktor und Vorstandsmitglied der Deutschen Effekten- und Wechselbank, wird zum Präsidenten der Industrie- und Handelskammer gewählt.
  3922. 12.9.1955–18.9.1955, 400-Jahr-Feier der Deutschen Evangelisch-Reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main mit Vorträgen, Kulturprogramm und einer Ausstellung von Dokumenten aus der Gemeindegeschichte. Gemeindefeier am 18.09. im Festsaal des Volksbildungsheimes mit einer Begrüßungsansprache des Präses-Ältesten Dr. jur. Peter Bartmann und der Festrede von Professor Jan Weerda, Erlangen, über das Thema „Die Geschichte unserer Väter – unsere Gemeinde heute“.
  3923. 7.5.1963, 80. Geburtstag des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer, Dr. Peter Bartmann. Während eines Empfanges im Festsaal der Börse überreicht ihm Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Namen des Magistrats den „Goldenen Ring der Stadt“ mit dem Frankfurter Wappen.
  3924. 3.2.1964, Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt wählt Konsul a. d. Fritz J. Dietz (1909-1984), Alleininhaber der Firma Gebr. Dietz in Frankfurt am Main, zum neuen Präsidenten. Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen Kammerpräsidenten Dr. Peter Bartmann (1883-1964) an.
  3925. 8.11.1964, Tod des früheren Präsidenten und Ehrenpräsidenten der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Dr. Peter Bartmann (1883-1964).
  3926. 26.4.1958, Der Magistrat überreicht dem Architekten und Kirchenbauer Professor Otto Bartning, Präsident des Bundes Deutscher Architekten, anlässlich seines 75. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3927. 27.2.1964, Premiere von Béla Bartoks „Herzog Blaubarts Burg“ und von Igor Strawinskys „Les Noces“ in der Oper.
  3928. 25.3.1981, Gedenkkonzert anlässlich des 100. Geburtstages Bela Bartoks in der Festeburgkirche.
  3929. 5.10.1952, Konzert des Römischen Kirchenchores unter der Leitung von Professor Domenico Bartolucci in der Frauenfriedenskirche.
  3930. 28.4.1983, Vortrag des Generalsekretärs des polnischen PEN-Clubs, Professor Wladyslaw Bartoszewski, in der Alten Nikolaikirche zum 40. Jahrestag des Warschauer Ghetto-Aufstandes.
  3931. 5.10.1986, Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche an den polnischen Publizisten und Historiker Wladyslaw Bartoszewski.
  3932. 30.9.1999–1.10.1999, Kongress über die Zukunft Europas in der Paulskirche mit Altbundeskanzler Helmut Kohl, Altbundespräsident Roman Herzog und dem ehemaligen polnischen Außenminister Wladyslaw Bartozewski.
  3933. 1.6.1947–8.6.1947, „Woche für Neue Musik“ veranstaltet von Radio Frankfurt in Verbindung mit der Stadt Frankfurt am Main (Städtische Bühnen, Museumsgesellschaft und Studio für neue Musik der Freien Deutschen Kulturgesellschaft) unter der künstlerischen Leitung von Heinz Schröter. Auf dem Programm stehen Orchester- u. Symphoniekonzerte, die Oper „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith, Kammermusik-Abende sowie Vorträge. Mit Ausnahme der Oper (Börsensaal) finden sämtliche Veranstaltungen im großen Sendesaal des Funkhauses, Eschersheimer Landstraße 33, statt. Die Eröffnungsfeier mit Musik von Kaminski, de Falla u. Bartok ist begleitet von Ansprachen des Intendanten Eberhard Beckmann, des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb und von Dr. Karl Holl.
  3934. 7.6.1963, Im Architektenwettbewerb für den Wiederaufbau des Platzes zwischen Dom und Römer gewinnt die Frankfurter Architektengemeinschaft Wolfgang Bartsch, Anselm Thürwächter und Hans H. Weber den ersten Preis.
  3935. 15.3.1975, Entscheidung im Wettbewerb zur Bebauung des Paulsplatzes für die Architektengemeinschaft Bartsch-Thürwächter-Weber.
  3936. 8.3.2004, Der ehemaligen Vorsitzenden der Frankfurter Liedertafel, Else Bartsch, wird im Römer von Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff „für ihre Verdienste um die Frankfurter Kultur“ die Bundesverdienstmedaille verliehen.
  3937. 10.3.1999, Verleihung des Elisabeth-Norgall-Preises im Hotel Frankfurter Hof an die Schweizer Entwicklungshelferin Gertrud Bärtschi.
  3938. 22.2.1964, Israel-Kundgebung zugunsten des „Nationalfonds zum Aufbau des Staates Israel“ im Cantate-Saal mit dem israelischen Botschafter Mosche Bartur, akkreditiert bei den Vereinten Nationen in Genf.
  3939. 17.11.1932, Aus Anlass des bevorstehenden 400. Geburtstages des Philosophen Baruch Spinoza veranstaltet die Philosophische Vereinigung, Großer Kornmarkt, einen öffentlichen Vortrag von Pfarrer Clemens Taesler (1887-1969) über „Was bleibt von der Lehre Spinozas?“
  3940. 14.5.1977–15.5.1977, Zum 300. Todestag des Philosophen Baruch de Spinoza veranstaltet die Johann Wolfgang Goethe-Universität gemeinsam mit der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ ein Symposion.
  3941. 5.3.1976–13.3.1976, Zirkus Barum gastiert auf dem Festplatz am Ratsweg.
  3942. 9.5.1979–27.5.1979, Gastspiel von Zirkus Barum auf dem Festplatz am Ratsweg.
  3943. 6.10.1983–23.10.1983, Gastspiel von Zirkus Barum auf dem Festplatz am Ratsweg.
  3944. 16.11.1989–29.11.1989, Gastspiel von Zirkus Barum auf dem Festplatz am Ratsweg.
  3945. 31.10.2013–3.11.2013, Gastspiel mit „Circus Barus“ auf dem Kerbeplatz im Stadtteil Nied.
  3946. 25.1.1932, Senkung des Straßenbahntarifs im Barverkehr.
  3947. 17.2.1934, 60. Geburtstag des Arztes und Kommunalpolitikers Dr. med. August de Bary (1874-1954), seit 1901 praktischer Arzt in Frankfurt am Main, seit 1902 Arzt am Clementine-Kinderhospital, von 1912 bis 1928 dort Chefarzt, langjähriges Vorstandsmitglied der Freiherr Carl von Rothschildschen Stiftung „Carolinum“. 1924 bis 1933 Frankfurter Stadtverordneter (Deutsche Volkspartei), Mitglied der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung und des Kuratoriums der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  3948. 8.1.1931, Enthüllung einer Porträt-Gedenktafel im Hörsaal des zahnärztlichen Universitätsinstituts Carolinum zum ehrenden Gedächtnis an den Geheimen Sanitätsrat Dr. Jakob de Bary (1840-1915), Mitbegründer und Vorsitzender der Zahnklinik „Carolinum“, langjähriger Stadtverordneter (Fortschrittspartei), Engagement in karitativen städtischen Einrichtungen.
  3949. 5.5.1915, Tod des Arztes, Kommunalpolitikers und Fachschriftstellers Geheimer Sanitätsrat Dr. Johann Jakob de Bary (1840-1915), Assistenzarzt am Bürgerhospital, Hausarzt der Familie Rothschild, Mitglied der Armenklinik (Senior ab 1886), Administrator des Klementinen-Mädchenspitals, Mitbegründer und Vorsitzender der Zahnklinik „Carolinum“, von 1883 bis 1912 Stadtverordneter (Fortschrittspartei), Engagement für die Schulzahnpflege und die öffentliche Hygiene.
  3950. 3.11.1938, Feier anlässlich des 175jährigen Jubiläums der Dr. Senckenbergischen Stiftung in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Der Vorsitzende der Administration der Stiftung, Dr. August de Bary (1874-1954), gibt die Stiftung eines Preises bekannt, der in Höhe von 4.000.- Reichsmark alle drei Jahre an einen deutschen Forscher für hervorragende Leistungen in der Medizin oder Naturwissenschaft verliehen werden soll. Der Preis wird zum ersten Mal 1939 bei Gelegenheit der 25-Jahrfeier der Johann Wolfgang Goethe-Universität vergeben, zugleich mit einer Senckenberg-Plakette. Erstmals wird diese von Prof. Kurt Kempin (1874-1972) entworfene Plakette heute an Oberbürgermeister Friedrich Krebs verliehen.
  3951. 21.11.1942, Festversammlung (nur für Mitglieder) anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG) im Hörsaalgebäude der SNG mit einem Festvortrag des Arztes und Kommunalpolitikers Dr. med. August de Bary (1874-1954), Vorsitzender der Administration der Senckenbergischen Stiftung, über das Leben und Werk des Arztes und Stifters Dr. med. Johann Christian Senckenberg (1707-1772).
  3952. 10.3.1949, Eröffnung der Synagoge im Baumweg in Anwesenheit des Stadtrates Dr. August de Bary und des Oberschulrates Dr. Ludwig vom hessischen Kultusministerium. Rabbiner Dr. Wilhelm Weinberg leitet seine Ansprache mit den Worten ein: „Der Friede ist ein Ziel, um das jeden Tag gekämpft werden muss. Diesem Ziel sei dieses Haus geweiht.“
  3953. 17.2.1954, Anlässlich des achtzigsten Geburtstages des Arztes und Kommunalpolitikers Dr. August Georg Ludwig de Bary verleiht ihm der Magistrat die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3954. 10.10.1954, Tod des Arztes, Kommunalpolitikers, Ehrensenators und Ehrenbürgers der Johann Wolfgang Goethe-Universität Dr. August Georg Ludwig de Bary.
  3955. 15.5.1957, Die Verwaltung der Dr. Senckenbergischen Stiftung und der Vorstand des Bürgerhospitals feiern im neu erstandenen Bibliothekssaal die Einweihung des Hochhaus-Neubaus, der zum Gedenken an den Vorsitzenden den Namen „August-de-Bary-Haus“ trägt, und des Ostflügelumbaus. Verbunden damit ist ein Gedenken zum 250. Geburtstag Dr. Johann Christian Senckenbergs.
  3956. 17.2.1974, Gedenkfeier der Dr. Senckenbergischen Stiftung im Vortragssaal des Bürgerhospitals anlässlich des 100. Geburtstages des Arztes und Kommunalpolitikers Dr. August de Bary (1874-1954), von 1933 bis 1953 Betriebsleiter des Frankfurter Bürgerhospitals, 1945/46 kommissarischer Kurator, seit 1947 Mitglied des Großen Rates der Johann Wolfgang Goethe-Universität, 1948 bis 1952 ehrenamtlicher Stadtrat, 1954 Ehrensenator der Frankfurter Universität und Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  3957. 8.8.1897, Feierliche Enthüllung des Denkmals von Samuel Thomas von Soemmerring (auch: Sömmerring) (1755-1830), Pionier der Telegraphie, in der Bockenheimer Anlage. Die Grundsteinlegung fand am 20. September 1896 bei Gelegenheit der „68. Naturforschenden Versammlung“ statt. Die Festansprache hält der Vorsitzende des städtischen Denkmalkomitees, Sanitätsrat Dr. Johann Jakob de Bary (1840-1915).
  3958. 19.1.1988, 100. Todestag des Arztes und Botanikers, Professor Anton Heinrich de Bary (1831-1888).
  3959. 16.1.1941, Violinabend mit dem österreichischen Philharmoniker Walter Barylli im Saalbau.
  3960. 21.4.1943, Kammermusik-Abend mit dem Barylli-Trio im Saalbau.
  3961. 7.6.1961, Erster Spatenstich zum größten Hotelbau der Bundesrepublik Deutschland. Das 20stöckige Gebäude mit 1000 Betten wird von der Frankfurt Intercontinental Hotels GmbH, eine Tochtergesellschaft der Pan American Airways, direkt am Mainufer, im alten Baryschen Park, errichtet.
  3962. 13.4.1989, Vor dem Frankfurter Landgericht wird der Hauptprozess um Korruption im städtischen Straßenbauamt eröffnet. Angeklagt sind vier Bezirksleiter im Rang von technischen Amtsräten, die sich der Anklage zufolge von zahlreichen Baufirmen mit Barzahlungen und geldwerten Leistungen von insgesamt eineinhalb Millionen DM bestechen ließen.
  3963. 19.10.1972, Der Kanzlerkandidat der CDU, Rainer Barzel, spricht vor ca. 2000 Zuhörern im Zoo-Gesellschaftshaus.
  3964. 12.3.1976, Auf einer Kundgebung der CDU im Palmengarten spricht Dr. Rainer Barzel.
  3965. 19.10.1982, Der neuen Bundesminister für innerdeutsche Angelegenheiten, Dr. Rainer Barzel, signiert in der Buchhandlung Naacher sein neues Buch „Unterwegs – woher und wohin?“
  3966. 10.11.1986, Der CDU-Politiker Rainer Barzel signiert in der Buchhandlung Naacher im Steinweg sein Buch „Im Streit und umstritten“.
  3967. 23.9.1956, Trauerfeier für den verstorbenen Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb in der Paulskirche unter Teilnahme des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss, des Vorsitzenden der SPD Erich Ollenhauer, des Kirchenpräsidenten Dr. Martin Niemöller, des hessischen Landtagspräsidenten Heinrich Zinnkann und des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn. Im Anschluss daran – über 100.000 Menschen säumen den Weg – begibt sich der Trauerzug zum Hauptfriedhof, wo der Verstorbene in der Nähe des Alten Portals gegenüber dem Grab des ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Johannes von Miquel, seine letzte Ruhestätte findet. Das Ehrengrab bedeckt eine schlichte Platte aus blau-grauer Basaltlava, auf dem unter einem Kreuz die Worte „Walter Kolb
  3968. 11.7.2003, Die beiden 5,8 und 8,7 Tonnen schweren Steinsäulen werden von einem Schwerlastkran auf den Vorplatz des Senckenbergmuseums gehievt. Die Basaltstele und der zehn Meter hohe Odenwälder Granit stehen dort künftig für die Besucher Spalier. Jede Säule repräsentiert eine der beiden wichtigsten Gesteinsarten der Erde. Neben den Säulen haben fünf weitere Felsen ihren Platz auf dem Museumsgelände gefunden: eine elf Tonnen schwere Sandrose, ein Roteisenstein aus der Nähe von Wetzlar und ein Konglomerat aus Flusskieseln. Auch zwei Calzitblöcke säumen jetzt den Eingang.
  3969. 18.1.1922, Der Republikanische Reichsbund (RRB) veranstaltet insgesamt sechs Versammlungen in verschiedenen Frankfurter Stadtteilen, um den Willen zur Festigung und Sicherung der Weimarer Republik zu bekunden: u.a. im Bürgersaal, Berger Straße, Gallussaal, Mainzer Landstraße und in Liederhalle in Bockenheim, Basaltstraße.
  3970. 10.6.1987, Bei Betriebsunfällen werden zwei Arbeiter getötet. Bei Verladearbeiten in einer Halle auf dem Gelände Kruppstraße 2 löst sich eine drei Tonnen schwere Zinkrolle vom Zugseil und erschlägt einen 25jährigen Arbeiter. Eine Stunde später stürzt ein Arbeiter von einem fahrbaren Gerüst, das vor einem alten Kino in der Bockenheimer Basaltstraße aufgebaut ist, rund sieben Meter in die Tiefe.
  3971. 26.6.1987, Gegen 22.00 Uhr besetzen junge Leute das Haus in der Basaltstraße 7 in Bockenheim. Bereits am Morgen des nächsten Tages reagiert die Polizei mit einer Räumungsaktion und vertreibt die Jugendlichen aus dem fünfstöckigen Wohnhaus.
  3972. 29.6.1987, Rund 150 Menschen demonstrieren in Bockenheim gegen die polizeiliche Räumung des Hauses Basaltstraße 7 am 27.06. d. J.
  3973. 17.4.1988, Einweihung des neuen Gemeindezentrums der Alt-Katholischen Kirchengemeinde Frankfurt, Basaltstraße 23 in Bockenheim, mit Bischof Sigisbert Kraft.
  3974. 17.9.1991–21.9.1991, Seniorentheatertage in der Titania, Basaltstraße.
  3975. 25.11.2000–26.11.2000, WIZO-Basar der „Women International Zionist Organziation“ im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum mit dem Schriftsteller und Regisseur Ralph Giordano.
  3976. 23.10.1960–25.10.1960, Erster WIZO-Basar im Römer.
  3977. 4.11.1962–7.11.1962, WIZO-Basar in den Römerhallen.
  3978. 3.11.1963–5.11.1963, WIZO-Basar in den Römerhallen.
  3979. 1.11.1964–4.11.1964, WIZO-Basar der Women’s International Zionist Organization (WIZO) in den Römerhallen.
  3980. 31.10.1965–3.11.1965, WIZO-Basar in den Römerhallen.
  3981. 30.10.1966–2.11.1966, WIZO-Basar der Internationalen Zionistischen Frauenorganisation in den Römerhallen.
  3982. 5.11.1967–8.11.1967, WIZO-Basar im Volksbildungsheim.
  3983. 8.12.1968–11.12.1968, WIZO-Basar der zionistischen Frauenorganisation Frankfurt im Volksbildungsheim.
  3984. 30.11.1969–3.12.1969, WIZO-Basar der Internationalen zionistischen Frauen-Organisation im Volksbildungsheim.
  3985. 22.11.1970–25.11.1970, WIZO-Basar im Volksbildungsheim zugunsten des Theodor-Heuss-Müttergenesungsheimes in Israel.
  3986. 12.4.1957–14.4.1957, Internationaler Kongress der Mazdaznan-Frauen-Föderation. Mazdaznan heißt „den Gedanken meistern“. Die Menschen, die sich zu dieser Anschauung bekennen, vertreten die Ansicht, dass „der Friede ein Zustand ist, der im Herzen der Menschen seinen Thron aufschlagen muss und sich dort durch gute Gedanken Worte und Werke in die Außenwelt ausbreitet.“ Auf den öffentlichen Vorträgen wird an das Verantwortungsbewusstsein der Frauen appelliert, für Frieden und Harmonie nicht nur in der Familie zu sorgen, sondern sich auch im öffentlichen Leben zu engagieren. Durch eine natürliche Lebensweise, tägliche rhythmische Körper- und Geistesschulung, bewusste Körperpflege sollen sich die Frauen zu Persönlichkeiten entwickeln. In sieben Resolutionen an Regierungsstellen und an die Vereinten Nationen werden die Forderungen der Frauen zusammengefasst: Mehr Verantwortung der Frauen in jedem Staatswesen, Einführung des Frauenwahlrecht in allen Ländern, in den Schulen mehr rhythmische Leibesübungen und mehr Raum für die musischen Fächer im Lehrplan. Unter anderem werden rhythmische Atem- und Lockerungsübungen vor Beginn jeder Unterrichtsstunde gefordert. Außerdem sei es Pflicht der Frauen, sich gegen weitere Atombombenversuche zu erheben und dafür einzutreten, dass sämtliche Atomwaffen beseitigt werden. An der Tagung nimmt als Vertreterin der Stadt Frankfurt Stadträtin Elli Horeni teil. Vertreterinnen von Frauenverbänden, der internationale Verband „Women“ und die Organisation „Frau und Frieden“ nehmen ebenfalls am Kongress teil. Während der Tagung findet im großen Saal des Volksbildungsheimes eine Ernährungs- und Speiseschau statt. Auch ein Basar ist angegliedert, dessen Erlös einem Fonds zur Errichtung eines Altersheimes für allein stehende „Mazdaznan“-Freunde bei Kronberg im Taunus zugeführt werden soll.
  3987. 28.11.1971–1.12.1971, WIZO-Basar im Volksbildungsheim.
  3988. 2.12.1973–5.12.1973, WIZO-Basar im Volksbildungsheim.
  3989. 30.11.1974, 15. Basar der Women‘s International Zionist Organisation (WIZO) im Volksbildungsheim.
  3990. 29.11.1975–2.12.1975, WIZO-Basar im Volksbildungsheim.
  3991. 27.11.1976–30.11.1976, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  3992. 3.12.1977–6.12.1977, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  3993. 25.11.1978–28.11.1978, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  3994. 24.11.1979–27.11.1979, Wizo-Basar der „Women’s International Zionist Organisation“ im Volksbildungsheim. Zur Eröffnung des 20jährigen Bestehens dieser Veranstaltung sprechen Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Hessens Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981).
  3995. 29.11.1980–2.12.1980, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  3996. 28.11.1981–1.12.1981, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  3997. 27.11.1982–30.11.1982, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  3998. 26.11.1983–29.11.1983, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  3999. 1.12.1984–4.12.1984, 25. Wizo-Basar der „Women’s International Zionist Organisation“ im Volksbildungsheim.
  4000. 26.10.1985, Wiedereröffnung des im Januar d. J. teilweise ausgebrannten „City-Basar“ in der Elbestraße.
  4001. 29.11.1985, Eröffnung des Weihnachts-Basar auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  4002. 30.11.1985–3.12.1985, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  4003. 27.9.1986–28.9.1986, Internationale Auktion mit Basar der Freunde Historischer Wertpapiere in der Industrie- und Handelskammer.
  4004. 29.11.1986–2.12.1986, Wizo-Basar im Volksbildungsheim.
  4005. 17.12.1986, Das Landgericht Frankfurt verhängt im Prozess um die Brandstiftung im türkischen City-Basar in der Elbestraße in der Nacht zum 13.01.1985 gegen drei Türken Freiheitsstrafen zwischen zwei Jahren und acht Monaten und sechseinhalb Jahren.
  4006. 26.11.1988–28.11.1988, Wizo-Basar der Women’s Zionist Organisation im Volksbildungsheim.
  4007. 2.12.1989, 30. Wizo-Basar der Women’s International Zionist Organisation im Volksbildungsheim.
  4008. 8.12.1990–10.12.1990, Wizo-Basar der Women’s International Zionist Organization im Volksbildungsheim.
  4009. 30.11.1991–2.12.1991, Wizo-Basar der „Women’s International Zionist Organisation“ im Volksbildungsheim zugunsten des Theodor-Heuss-Müttergenesungsheimes in Israel.
  4010. 13.11.1993–15.11.1993, Wizo-Basar im Jüdischen Gemeindezentrum, Savignystraße 66.
  4011. 19.11.1994–21.11.1994, WIZO-Basar der Women’s International Zionist Organisation im Jüdischen Gemeindezentrum.
  4012. 18.11.1995–20.11.1995, WIZO-Basar der Women’s International Zionist Organisation im Jüdischen Gemeindezentrum, Savignystraße 66.
  4013. 23.11.1996–25.11.1996, WIZO-Basar der Women’s International Zionist Organisation im großen Saal der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
  4014. 22.11.1997–24.11.1997, WIZO-Basar im Jüdischen Gemeindezentrum.
  4015. 21.11.1998–23.11.1998, WIZO-Basar im Jüdischen Gemeindezentrum.
  4016. 20.11.1999–22.11.1999, Wizo-Basar der Women’s International Zionist Organisation im Jüdischen Gemeindezentrum.
  4017. 24.11.2001–26.11.2001, Wizo-Basar im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum zugunsten des Theodor-Heuss-Müttergenesungsheims in Israel.
  4018. 23.11.2002–25.11.2002, Wizo-Basar der Women International Zionist Organisation im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  4019. 22.11.2003–24.11.2003, Wizo-Basar der Women’s International Zionist Organisation im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  4020. 19.11.2005–21.11.2005, Wizo-Basar der Women’s International Zionist Organisation im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  4021. 25.11.2006–27.11.2006, Wizo-Basar der Women’s International Zionist Organisation im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  4022. 24.11.2007–26.11.2007, WIZO-Basar im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum im Westend.
  4023. 5.12.1992, Eröffnung des Wizo-Basars der Women’s International Zionist Organisation im Jüdischen Gemeindezentrum, Savignystraße. Erstmals nach 31 Jahren findet diese Veranstaltung nicht im Volksbildungsheim statt.
  4024. 16.8.1972, Taufe des Strato-Tankers „City of Frankfurt“ auf der Rhein-Main-Air-Base.
  4025. 26.6.1948, Beginn der Luftbrücke: Da die Sowjetunion auf die Währungsreform seit 24.06. d. J. mit der Sperrung der Zufahrtswege nach Berlin reagiert, versorgen Amerikaner und Briten Berlin bis zum 30.09.1949 mit insgesamt 277.264 Flügen vollständig aus der Luft. Insgesamt 2,3 Millionen Tonnen Lebensmittel, Heizmaterialien und sonstige Versorgungsgüter werden über die Luftbrücke nach Berlin transportiert. Rund um die Uhr startet alle drei Minuten eine Maschine nach Berlin. Die intensive Nutzung erfordert den Bau einer zweiten, parallelen Startbahn, die 1949 in Betrieb genommen wird. Die 1948 entstandene Rhein Main Air Base entwickelt sich zum bedeutendsten US-Luftwaffenstützpunkt in Europa. Seit 1985 erinnert auf Rhein-Main eine Nachbildung des Berliner Luftbrückendenkmals, von „Rosinenbombern“ flankiert, an die 78 Todesopfer der Luftbrücke. Die „Hungerharke“ 1951 von Eduard Ludwig entworfen, symbolisiert die drei Luftkorridore nach Berlin.
  4026. 11.5.1980, Die US-Air-Base auf dem Rhein-Main-Flughafen veranstaltet einen Tag der offenen Tür mit über 200.000 Besuchern.
  4027. 14.12.1982, Bei einem Feuer in der Eingangshalle einer Transitunterkunft im amerikanischen Luftwaffenstützpunkt auf dem Rhein-Main-Flughafen (Rhein-Main-Air-Base) um ein Uhr morgens werden dreizehn Amerikaner verletzt.
  4028. 22.5.1983, Zu einem folgenschweren Unglück kommt es am „Tag der offenen Tür“ auf der US-Air-Base südlich des Rhein-Main-Flughafens. Während einer Flugschau stürzt ein kanadischer Starfighter an der Ostseite des Waldstadions ab. Der evangelische Pfarrer der Gutleutgemeinde, Martin Jürges (1942-1983), kann während seines Ausflugs mit der Familie auf der Mörfelder Landstraße der Feuerwand nicht mehr ausweichen. Er, seine Mutter, seine Ehefrau und seine beiden Kinder verbrennen in dem Pkw.
  4029. 8.8.1985, Bei einem Bombenanschlag auf den US-amerikanischen Teil des Rhein-Main-Flughafens werden zwei Menschen getötet und 11 weitere zum Teil schwer verletzt. Die Bombe ist in einem Pkw mit gefälschtem US-Kennzeichen auf das Gelände des Flughafens gebracht worden. Die Rote Armee Fraktion bekennt sich zu diesem Terroranschlag. Die Täter erschießen am Tag vor dem Attentat auf der Air Base im Wald von Wiesbaden den 20jährigen amerikanischen Soldaten Edward Pimenthal, nur um mit dessen Ausweis und gefälschten amerikanischen Kennzeichen ungehindert die Kontrollen passieren zu können.
  4030. 15.6.1986, „Tag der offenen Tür“ an der Air Base. Die befürchteten Protestaktionen gegen amerikanische Einrichtungen bleiben aus.
  4031. 30.9.1986, Aus Anlass des 37. Jahrestages der offiziellen Beendigung der Berliner Luftbrücke werden im Rahmen eines Empfangs im Officers Club der US Rhein-Main Air Base die Sponsoren geehrt, die mit ihren Spenden die Errichtung des Luftbrückendenkmals am Rhein-Main-Flughafen ermöglicht haben. Insgesamt 96 Sponsoren werden ausgezeichnet.
  4032. 28.6.1987, „Tag der offenen Tür“ auf der Rhein-Main Air-Base.
  4033. 23.6.1988, Mit einer Feierstunde auf der Rhein-Main Air Base wird des 40. Jahrestages der Berliner Luftbrücke gedacht.
  4034. 26.6.1988, „Tag der offenen Tür“ auf der US-Air-Base mit 200.000 Besuchern anlässlich des 40. Jahrestages des Beginns der Berliner Luftbrücke am 23.06.1948.
  4035. 9.6.1989, Auf der US-Air Base am Rhein-Main-Flughafen füllt sich bei der Entnahme von Bodenproben ein Bohrloch in zehn Meter Tiefe innerhalb von wenigen Minuten um 20 Zentimeter mit reinem Kerosin. Geologen vermuten, dass die Erde der US-Air Base verseucht ist.
  4036. 6.6.1990, Der Fund einer fünf Zentner schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg löst am späten Abend auf der Air Base des Rhein-Main-Flughafens umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen aus. Sogar die benachbarte Autobahn Frankfurt – Darmstadt (A 5) wird gesperrt.
  4037. 11.1.1991–13.1.1991, Mehrtägige Veranstaltung der deutschen Antkriegsbewegung in der Innenstadt und vor den Toren der US-Air-Base unter dem Motto „Kein Krieg am Golf“. Auch in den folgenden Tagen demonstrieren Tausende – vor allem Schüler und Schülerinnen – für den Frieden.
  4038. 16.12.1992, Die beiden letzten „zurückgebliebenen“ Flugzeuge der im November d. J. von der Rhein-Main-Air-Base nach England verlegten 7. Spezialeinsatzstaffel der US-Luftwaffe verlassen Frankfurt am Main für immer.
  4039. 18.12.1992, Amtseinführung des neuen Generals für die Rhein Main Air Base: Generalmajor James Hobson übergibt das Amt an Brigadegeneral Donald Loranger.
  4040. 20.12.1993, Die Frankfurter Flughafen AG (FAG), die US-Luftwaffe und Vertreter des Bundesfinanzministeriums unterschrieben in Frankfurt am Main ein Abkommen über die Zukunft der US-Airbase. Danach werden die amerikanischen Streitkräfte einen Teil der Luftwaffe von der Rhein-Main Air-Base abziehen und die Hälfte des Stützpunktes räumen. Die frei werdende Fläche steht damit für eine Erweiterung des Zivilflughafens zur Verfügung.
  4041. 18.2.1994, Amerikaner und Deutsche, u.a. Hessens Ministerpräsident Hans Eichel, Rhein-Main-Flughafen-Vorstandschef Wilhelm Bender und Generalleutnant John G. Lorber, unterzeichnen den Vertrag über die Teilrückgabe der Rhein-Main Air Base. Auf dem frei werdenden Areal soll das Frachtzentrum „Cargo City Süd“ entstehen.
  4042. 28.4.1994, Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilt das Mitglied der „Rote Armee Fraktion“ (RAF), Eva Haule, wegen des Sprengstoffanschlages auf die Rhein-Main-Air Base im Jahre 1985 zu lebenslanger Haft.
  4043. 22.11.1994, Die Walter-Möller-Plakette wird im Römer an das 418. Base Support Battalion der US-Armee und den Verein Nieder-Erlenbacher Bürger verliehen.
  4044. 10.3.1995, Die jüdische Gemeinde des 418th Base Support Battalion in Frankfurt feiert in der Frankfurt Central Chapel ihren Abschiedsgottesdienst. Während der Zeremonie wird die Bundeslade entfernt, die künftig ihren Platz im Jüdischen Museum findet.
  4045. 28.3.1995, Die Soldaten des 418th Base Support Battalion, die letzte in Frankfurt am Main stationierte Einheit der US-Armee, verabschiedet sich offiziell mit einer militärischen Zeremonie. Auf den Tag genau vor 50 Jahren, am 28.03.1954 hat die zwei Tage zuvor einmarschierte 6. US-Panzerdivision Frankfurt am Main unter ihre Kontrolle gebracht. Der Zweite Weltkrieg war für die Frankfurter damals beendet.
  4046. 1.4.1995, Seit heute führte eine private Firma die Arbeiten auf der US-Air-Base aus, die bisher von Zivilangestellten der Air Force erledigt wurden. Von 400 Air-Force-Beschäftigten übernimmt die ITT Federal Services GmbH nur 70.
  4047. 4.4.1995, Zwei Jahre früher als geplant bekommt die Flughafen AG (FAG) weiteres Gelände der US-Air-Base, 100 Hektar, in ihren Besitz. Nach dem im Dezember 1993 zwischen den Luftstreitkräften, der Bundesrepublik Deutschland und der FAG abgeschlossenen Übergabevertrag hätten die Amerikaner bis Ende 1997 mit der Räumung dieses 100 Hektar großen Geländes zur zivilen Nutzung Zeit gehabt. Ein über 31 Hektar großes Gelände haben die US-Streitkräfte bereit am 31. März 1994 an die FAG zurückgegeben.
  4048. 14.12.1995, Über die Rhein-Main Air Base fliegen 7.500 Soldaten der insgesamt 14.500 in Hessen stationierten US-Truppen und ihr Gerät bei der „Operation Joint Endeavor“ (Operation gemeinsamer Aufbruch) zum Einsatz der NATO-Truppen unter UN-Mandat in das Krisengebiet Bosnien.
  4049. 19.2.1998, Die US Air Force bereitet sich auf den Golf-Krieg vor. Die Air-Base auf dem Rhein-Main-Flughafen ist in Alarmbereitschaft versetzt. Es besteht Anwesenheitspflicht auch für Zivilangestellte.
  4050. 27.5.1998, „Tag der offenen Tür“ der US Air Force auf der Air Base anlässlich des 50. Jahrestages der Berliner Luftbrücke.
  4051. 27.7.1999, Die amerikanische Luftwaffe wird die Rhein-Main-Air Base bis Ende 2005 räumen. Dies sieht eine heute unterzeichnete entsprechende Vereinbarung über das 152 Hektar große Areal im Süden des Flughafengeländes vor, das für eine Nutzung durch die Flughafen Frankfurt Main AG (FAG) frei wird.
  4052. 23.12.1999, Die Rhein-Main Air Base wird offiziell an den Rhein-Main-Flughafen übergeben. Hessens Ministerpräsident Roland Koch, der Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und der Kommandeur der US-Luftwaffe in Europa, General John Jumper, unterzeichnen in Frankfurt am Main eine entsprechende Urkunde.
  4053. 26.5.2002, Offizielle Eröffnung der zu Base- und Softball-Feldern umgestalteten Sportanlage Buchenrode in Niederrad, auch „kleines Zentrum für amerikanische Sportarten“ bezeichnet.
  4054. 22.2.2003, Über 2.000 Demonstranten aus ganz Deutschland versperren mit einer Sitzblockade für mehrere Stunden die Tore der US-Air-Base auf dem Rhein-Main-Flughafen. Protestiert wird gegen einen militärischen Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein.
  4055. 15.3.2003, Vor der amerikanischen Air Base protestieren etwa 1.000 Menschen gegen den geplanten militärischen Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein.
  4056. 26.9.2005, Ende einer 60jährigen Ära: Abwicklung des letzten militärischen Fluges von der Rhein-Main Air-Base. Bis Jahresende räumt die US-Armee den ehemals größten Luftwaffenstützpunkt außerhalb der USA und übergibt das Gelände an den Betreiber des Rhein-Main-Flughafens, die Fraport AG.
  4057. 10.10.2005, Mit einer Abschiedsfeier gibt die US Air Force die Rhein-Main Air Base offiziell an Deutschland zurück.
  4058. 31.12.2005, Die Amerikaner räumen die US Air-Base komplett und übergeben sie an die Flughafenbetreiber Fraport AG.
  4059. 15.5.1976, Bei einem Streit zweier Männer in einem Bordell in der Moselstraße wird in der Nacht zum 16.05. d. J. ein 28jähriger mit einem Baseballschläger getötet. Der Täter stellt sich am 17.05. d. J. der Polizei.
  4060. 7.8.1999, Bei einer schweren Schlägerei unter etwa dreißig jungen Männern mit Baseballschlägern, Messern und Hunden an der Konstablerwache wird ein Wachmann verletzt.
  4061. 18.9.1999, Tödlicher Streit vor der Discothek „Cooky’s“. Als die Türsteher eine Gruppe junger Leute nicht in die Discothek am Salzhaus lassen, eskaliert die Auseinandersetzung. Die abgewiesenen Nachtschwärmer greifen zu Baseballschlägern, ein Türsteher zieht eine Pistole und feuert auf den Flüchtenden. Ein 20jähriger Türke sinkt getroffen zu Boden und erliegt Stunden später seiner Verletzung.
  4062. 23.9.1933, Feierliche Baueröffnung der ersten (bereits von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann konzipierten) Reichsautobahn-Strecke Hamburg – Frankfurt – Basel im Schwanheimer Wald durch Adolf Hitler. Das erste Teilstück erstreckt sich von Frankfurt am Main nach Darmstadt.
  4063. 11.10.1931, Internationales Kunstturnen: Jubiläums-Kunstturnkampf, veranstaltet von der Frankfurter Turngemeinde Eintracht 1861 zu ihrem 70jährigen Jubiläum unter Mitwirkung von Mannschaften des Bürgerturnvereins Basel und des „Amsterdamschen Turnbond“ sowie der besten Frankfurter Kunstturner im Schumann-Theater.
  4064. 27.6.1930–29.6.1930, Die 2. Weltkraftkonferenz auf Besichtigungsreise in der Mainstadt. Eine aus 80 Konferenzteilnehmern bestehende Gruppe wird am 28.06. offiziell vor dem Römer begrüßt. Die Weiterreise erfolgt nach Süddeutschland und endet in Basel.
  4065. 9.3.1930, Konzert mit Emilie Wackernagel, Alt (Basel) und Adolf Hamm, Organist am Münster zu Basel, im Saalbau.
  4066. 29.6.1929, Vortrag des hessischen Staatspräsidenten Dr. Bernhard Adelung im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der Hafraba (Hansestädte-Frankfurt-Basel-Automobilstraße) im Bürgersaal des Rathauses über das Thema „Reich und Länder“.
  4067. 15.11.1926, Der Magistrat erklärt sich mit dem Beitritt der Stadt Frankfurt am Main zu dem Verein zur Vorbereitung der Autobahn Hamburg – Frankfurt am Main – Basel, genannt „Hafraba e. V.“, und der Zahlung des festgesetzten Jahresbeitrages einverstanden.
  4068. 6.11.1926, Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) Gründung des Vereins „Hafraba“ zur Vorbereitung der Errichtung einer Autofernstraße Hansestädte - Frankfurt am Main - Basel – zugleich die Geburtsstunde der deutschen Autobahnen.
  4069. 24.6.1926, Eröffnung des werktäglichen Luftpostverkehrs Frankfurt am Main – Karlsruhe – Basel – Genf – Lyon – Marseille.
  4070. 19.4.1926, Im Frankfurter Flugnetz werden insgesamt elf Fluglinien beflogen. Neu in Betrieb genommen werden die Linien Frankfurt/M. – Karlsruhe – Basel, Frankfurt/M. – Köln – Düsseldorf – Amsterdam und Frankfurt/M. – Brüssel – London.
  4071. 4.8.1921, Konzert des „Basler Musikvereins“ [heute: Stadtmusik Basel (SMB)] im Palmengarten zugunsten der Frankfurter Kinderhilfe.
  4072. 3.1.1920, Bei einem Unfall im Hauptbahnhof – der D-Zug 1 von Basel nach Berlin fährt am Abend ca. neun Meter über den Prellbock bis an das Sperrgitter – entgleist die Lokomotive, einige Reisende werden verletzt.
  4073. 14.1.1918, Die Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft in Basel, Bezirks-Direktion Frankfurt am Main, verlegt ihre Geschäftsräume von der Kaiserstraße 77 nach der Goethestraße 18.
  4074. 7.12.1915, Klavierabend mit Ernst Levy (Basel) im Saalbau.
  4075. 9.12.1914, Konzert des Dessoff’schen Frauenchors in der Matthäuskirche, u.a. mit Marie Philippi (Alt) aus Basel.
  4076. 21.10.1912, Johannes Brahms-Abend mit Maria Philippi (Basel) im Saalbau.
  4077. 23.10.2000, Konzert der „Les Flamboyants“ aus Basel in der Alten Oper.
  4078. 15.5.1939, Mit dem Inkrafttreten des Sommerfahrplans der Reichsbahn erhält Frankfurt am Main wieder eine Reihe neuer und verbesserter Verkehrsverbindungen: so eine neue Schnelltriebwagenverbindung, den „Fliegenden Rheinländer“, der die Mainstadt in zweieinhalb Stunden mit dem Rheinland und in dreieinhalb Stunden mit Basel verbindet.
  4079. 11.11.1947, Vortragsveranstaltung des Kulturkreises „Junges Europa“ im Nachbarschaftsheim, Rohmerplatz. Dr. R. Boos (Basel) spricht über „Schweizerische Gedanken zur gesamtdeutschen Lage“.
  4080. 21.8.1949, Im Rahmen des 50jährigen Jubiläums der Frankfurter Sportgemeinde Eintracht e. V. besiegt Eintracht Frankfurt den Fußballclub FC Basel im Waldstadion mit 4:1 Toren.
  4081. 2.5.1953, Gemeinsames Konzert des „Singchors Basel“ und des Männerchores Neeber-Schuler im neuen Börsensaal.
  4082. 29.11.1957–30.11.1957, Kongress der Mittelrheinischen Chirurgenvereinigung im Cantate-Saal, Großer Hirschgraben 21. 450 Ärzte treffen sich zu ihrem Kongress zum ersten Male nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt am Main. Die Mittelrheinische Chirurgenvereinigung umfasst ein Gebiet, das von Basel bis Bonn und vom Saargebiet bis Würzburg reicht. Die Universitätskliniken von Basel, Freiburg i. Br., Tübingen, Heidelberg, Mainz, Bonn, Frankfurt am Main, Würzburg, Gießen und Marburg sind darin vertreten. Die Vereinigung hat den Zweck, vor allem die Chirurgen in den mittleren und kleineren Krankenhäusern in Kontakt mit der wissenschaftlichen Diskussion zu halten. Unter der Tagungsleitung von Professor Geißendörfer, Vorsitzender der Mittelrheinischen Chirurgen-Vereinigung, Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik und Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, überwiegen Erfahrungsberichte und Referate aus der chirurgischen Praxis. Die Frankfurter Tagung behandelt in annähernd 50 Vorträgen drei Themengruppen: Dickdarmerkrankungen, Lungenkomplikationen nach Operationen und Nierensteine. Außer den wissenschaftlichen Referaten und Diskussionen und einer Mitgliederversammlung finden in der Frankfurter Chirurgischen Universitätsklinik klinische Demonstrationen statt.
  4083. 27.4.1958, Das Fußballspiel zwischen FC Basel und Eintracht Frankfurt endet mit 0:3 Toren.
  4084. 10.2.1962, Der Magistrat verleiht dem gebürtigen Frankfurter, Professor Edgar Salin (1892-1974) aus Basel, anlässlich seines 70. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  4085. 20.7.1962, Offizielle Eröffnung des letzten Teilstücks der Autobahn Hamburg – Frankfurt am Main – Basel, genannt „Hafraba“, nahe Freiburg i. Br. Als Vertreter des Frankfurter Magistrats nimmt Stadtkämmerer Dr. h.c. Georg Klingler (1897-1985) an dieser Veranstaltung teil.
  4086. 5.7.1963, Richtfest des „Nationalhauses“ der Schweizerischen Nationalversicherungsanstalt (Basel) am Untermainkai./ Einweihung der Kindertagesstätte Riederwald der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt am Main.
  4087. 2.4.1965, Eröffnung der Flugverbindung zwischen Basel und Frankfurt am Main.
  4088. 15.8.1967, Mit einem 2:1 Sieg beim FC Basel vor 15.000 Zuschauern gewinnt Eintracht Frankfurt den Alpenpokal.
  4089. 3.1.1968, Der frühere erste Dirigent der Frankfurter Oper, Professor Hans Löwlein, als Gastdirigent aus Basel angereist, wird in der Taunusanlage von zwei unbekannten Männern niedergeschlagen und ausgeraubt.
  4090. 10.10.1970, Hans Löwlein, früher viele Jahre Erster Kapellmeister der Frankfurter Oper, jetzt musikalischer Oberleiter in Basel, dirigiert Richard Wagners „Lohengrin“ in der Oper.
  4091. 27.9.1900, Am Nachmittag entgleist im Hauptbahnhof die Maschine des D-Zuges Basel – Berlin. Ersatzweise eingesetzt werden muss ein vollständiger Zug, der nach einer Verspätung von vierzig Minuten abfahren kann.
  4092. 1.2.1909, Vom 1. Februar d. J. ab werden die seitherigen Schnellzüge Hamburg – Frankfurt am Main – Straßburg – Basel und umgekehrt in D-Züge umgewandelt.
  4093. 13.11.1987, Der Magistrat beschließt die Frankfurter Kunstmesse-GmbH. Vom April 1989 soll in der Halle 1 der Frankfurter Messe ein Kunstmarkt stattfinden, der zu ähnlichen Veranstaltungen in Basel und Köln in Konkurrenz treten wird.
  4094. 4.10.1988, Durch einen 1:0-Sieg gegen Grasshoppers Zürich im Waldstadion erreicht Eintracht Frankfurt die zweite Runde des Europapokals der Pokalsieger, nachdem das Hinspiel in Basel torlos endete.
  4095. 14.3.1993, Den Biomedizinern Professor Philippa Marrack (Universität von Colorado/Denver), John W. Kappler (Universität von Colorado/Denver) und Harald von Boehmer (Institut für Immunologie in Basel) wird in der Paulskirche der Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis verliehen.
  4096. 7.9.1997, Feier der Frankfurter Zionistischen Vereinigung im Jüdischen Gemeindzentrum anlässlich des 100. Jahrestages des ersten Zionisten-Kongresses in Basel.
  4097. 6.3.2003, Konzert des Kammerorchesters Basel in der Alten Oper.
  4098. 28.8.2004, Ein Passagierschiff mit 152 Fahrgästen an Bord rammt die Friedensbrücke. Dabei wird das Steuerhaus des aus Basel stammenden Ausflugschiffes bei dem Zusammenprall völlig zerstört. Der Sachschaden wird auf 100.000.- € geschätzt.
  4099. 21.1.2008, Konzert des „Kammerorchester Basel“ in der Alten Oper.
  4100. 25.4.2007, Konzert des Kammerorchesters Basel in der Alten Oper.
  4101. 27.12.1933, Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn an der Kreuzung Blücherplatz [heute: Baseler Platz]/Speicherstraße werden zwei Personen verletzt.
  4102. 24.9.1929, Tagung des Hessischen Evangelischen Pfarrervereins im „Kronenhof“, Baseler Platz.
  4103. 6.1.1919, Durch Erlass des Ministeriums des Innern wird der Sitz des Landratsamtes Hanau vorübergehend nach Frankfurt am Main verlegt (Hotel Baseler Hof, Wiesenhüttenplatz). Die amtlichen Bekanntmachungen des Landrats und des Kreisausschusses erschienen von jetzt ab in den „Frankfurter Nachrichten“ und der „Hanauer Zeitung“.
  4104. 7.11.1912–9.11.1912, 7. Konferenz des „Internationalen Christlichen Kellnerbundes“ im Saal des Christlichen Kellnerheims, Scharnhorststraße [heute: Baseler Straße].
  4105. 27.9.1902, Abschiedsfeier des „Frankfurter Automobil-Klubs“ im Hotel „Baseler Hof“ zu Ehren des von hier nach Würzburg übersiedelnden Armenarztes, Dr. med. Theodor Mollison.
  4106. 11.3.1940, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Ecke Scharnhorststraße [heute: Baseler Straße] und Gutleutstraße wird ein Mann von einem Pkw überrollt und dabei tödlich verletzt.
  4107. 29.12.1945, Landeskonferenz der Delegierten aller freien demokratischen Parteien Groß-Hessens im Hotel Baseler Hof zur Bildung eines Landesverbandes. Einstimmig wird die Landesorganisation unter dem Namen „Landesverband der Liberal-Demokratischen Partei Groß-Hessen“ mit Sitz in Frankfurt am Main gegründet.
  4108. 16.4.1954–19.4.1954, Siebzig Knaben der Baseler Knabenmusik zu Gast in Frankfurt am Main.
  4109. 1.8.1957, Eröffnung des Hotels „Stadt Zürich“ am Baseler Platz.
  4110. 31.10.1957, Erstmals wird auf dem europäischen Kontinent eine Arthur-Murray-Tanzschule, Baseler Straße 48, eröffnet.
  4111. 7.2.1958, Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn eröffnet in Anwesenheit zahlreicher Vertreter des Landes, der Stadt Frankfurt am Main und der Wirtschaft das Indische Verkehrsbüro im Hochhaus Baseler Straße 46.
  4112. 15.7.1963, In einem Kleingarten an der Nidda bei Hausen entdeckt ein Bürger einen Geldschatz mit 153.600 Schweizer Franken. Es ist der Anteil eines Räubers einer vierköpfigen Einbrecherbande, die im April 1960 einen Einbruch in das Firmengebäude eines Baseler Unternehmens verübte. Die vier Täter können gefasst werden.
  4113. 29.9.1972, Landesversammlung des hessischen Verbandes der Beratenden Ingenieure (VBI) im Hotel Baseler Hof.
  4114. 4.5.1973, Gründung einer Stadtgruppe Frankfurt der Bundeslandsmannschaft Sachsen e. V. im Hotel „Baseler Hof“, Wiesenhüttenplatz 25.
  4115. 5.4.1899, 27. hessische Konferenz des Deutschen evangelischen Schulvereins im „Baseler Hof“, Taunusstraße.
  4116. 23.1.1976, Durch eine Brandstiftung in der „Swing-Bar“ in der Baseler Straße erleiden acht Menschen Rauchvergiftungen. Es entsteht ein Sachschaden von rund 800.000.- DM. Das Feuer wird von dem 35jährigen Portier der Nachtbar vorsätzlich gelegt.
  4117. 30.8.1978, Eine Delegation der Baseler Berufsfeuerwehr besucht die Mainstadt, um sich über die neuen Frankfurter Feuerwachen zu informieren.
  4118. 12.8.1983, Beim Auftakt der Bundesligasaison kommt es bei der Begegnung Eintracht Frankfurt gegen Borussia Dortmund im Waldstadion vor und nach dem Spiel zu heftigen Auseinandersetzungen. Fußball-Hooligans beider Mannschaften prügeln sich am Baseler Platz.
  4119. 12.11.1983, Eröffnung eines deutsch-ausländischen Kultur- und Beratungszentrums der Arbeiterwohlfahrt am Baseler Platz.
  4120. 2.6.1984, Bei einem Wohnungsbrand in der Baseler Straße stirbt eine junge Frau.
  4121. 11.9.1986, Nach fünfmonatiger Bauzeit wird der neu gestaltete Baseler Platz der Öffentlichkeit übergeben.
  4122. 12.10.1986, Ein 54jähriger Mann wird am späten Nachmittag von einer Straßenbahnlinie 15 auf dem Baseler Platz tödlich verletzt.
  4123. 14.3.1987, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises in der Paulskirche an den Baseler Professor Jean F. Borel und die beiden amerikanischen Immunwissenschaftler Hugh O. McDevitt (Stanford-Univ.) und Felix Milgrom (Buffalo).
  4124. 31.5.1987, Bei einem Überfall auf eine Geschäftsführerin einer Spielothek in der Baseler Straße im Gutleutviertel rauben die Täter rund 25 Spielautomaten aus.
  4125. 7.12.1988, Bei einem abendlichen Verkehrsunfall am Baseler Platz werden infolge der Kollision eines Rettungswagens der Feuerwehr mit einen Pkw drei Menschen schwer und zwei leicht verletzt.
  4126. 6.3.1992–16.3.1992, Umzug der 650 Mitarbeiter von NUR-Touristic vom Bürogebäude am Baseler Platz nach Oberursel.
  4127. 22.8.1992, 100 Kurden besetzen für kurze Zeit das Büro der Fluggesellschaft „Turkish Airlines“ in der Baseler Straße und protestieren gegen ein jüngstes Massaker der türkischen Armee an den kurdischen Einwohnern der Stadt Sirnak. Danach räumen sie das Büro friedlich.
  4128. 10.10.1992, Kurden besetzen das Büro der Turkish-Airlines in der Baseler Straße und verlassen es wieder nach ihrem Protest gegen die türkische Kurdenpolitik.
  4129. 21.2.2003, Richtfest des Bürohaus „Baseler Arkaden“ am Baseler Platz.
  4130. 9.9.2003, Richtfest für den Rohbau des Ovals der Beteiligungsgesellschaft der Gewerkschaften BGAG am Baseler Platz.
  4131. 30.4.2004, Seit 50 Jahren arbeitet auf dem Baseler Platz die Mitfahrzentrale, bei ihrer Gründung die erste weltweit. Das Unternehmen räumt heute sein Haus, es wird zugunsten von mehr Grün und eines Brunnens abgerissen und eröffnet am 3. Mai d. J. das neue Domizil an der Stuttgarter Straße 13.
  4132. 18.10.1972–25.11.1972, Ausstellung mit Bildern von Georg Baselitz in der Galerie Dorothea Loehr in Alt-Niederursel.
  4133. 4.5.1988–14.8.1988, Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von Georg Baselitz im Städelschen Kunstinstitut.
  4134. 2.12.1925, Zusammenschluss der deutschen Chemieunternehmen, darunter Hoechst, Bayer, BASF und Griesheim-Elektron, zur Interessengemeinschaft IG Farbenindustrie AG in Frankfurt am Main – Deutschlands erster multinationaler Konzern.
  4135. 29.7.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Mandatsträger bewilligen eine Summe von 10.000 DM für die durch eine Gasexplosion in Ludwigshafen bei BASF am 28.07. zu Schaden Gekommenen sowie 20.000 DM für die Beschaffung von Medikamenten für das „Hilfswerk Berlin“.
  4136. 9.10.1999–10.10.1999, Gastspiel der „Basheva Dance Company“, Tel Aviv, in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4137. 31.3.2003, Eröffnung des Öko-Supermarktes Basic „Bio für alle“ am Merianplatz.
  4138. 6.10.2005, Eröffnung des neuen Bio-Supermarktes „basic“ im Nordend, Eckenheimer Landstraße.
  4139. 26.7.2007, Eröffnung eines neuen Supermarktes („Basic“) für Biowaren im Stadtteil Bockenheim, Leipziger Straße.
  4140. 26.3.1954, Zwei Jazzkonzerte mit Count Basie im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  4141. 16.9.1965, Konzert des Jazzmusikers Count Basie in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4142. 3.5.1969, Konzert mit Count Basie und Orchester in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4143. 25.4.1970, Konzert mit Ella Fitzgerald und Count Basie in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4144. 28.4.1971, Konzert mit Ella Fitzgerald und dem Count-Basie-Orchester in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4145. 24.4.1972, Jazz in der Jahrhunderthalle Hoechst mit dem Count Basie Orchestra, Joe Williams u.a.
  4146. 13.10.1974, „The Big Show ‘74“ in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Count Basie, Joe Turner, Oscar Peterson u.a.
  4147. 12.10.1975, „Pablo Jazz Festival“ in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Ella Fitzgerald, Count Basie, Oscar Peterson u.a.
  4148. 12.5.1977, Pablo Jazz Festival ’77 in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Count Basie, Oscar Peterson, Joe Pass und Roy Eldridge.
  4149. 14.11.1980, Konzert mit Ella Fitzgerald und Count Basie in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4150. 18.1.1986, 4. Hot Jazz Meeting “Tribute to Count Basie” in der Alten Oper.
  4151. 21.2.1987, Frankfurter Opernball in der Alten Oper mit Shirley Bassey, Al Jarreau und dem Count Basie Orchestra.
  4152. 22.2.1987, Konzert des Count Basie Orchesters im Rahmen einer Messe-Gala in der Alten Oper.
  4153. 10.6.1941, Erster Suchtag zur Abwehr des Kartoffelkäfers basierend auf der 9. Verordnung zur Abwehr des Kartoffelkäfers vom 22.04.1941 (RGBl. I Nr. 47 S. 227) im Einvernehmen mit dem Pflanzenschutzamt, Bezirksstelle Mainz. Festgesetzt ist als Suchtag zur Abwehr des Kartoffelkäfers der Dienstag jeder Woche.
  4154. 22.12.1950, Im Rahmen einer kleinen Feier übergibt General Basil H. Perry die Schlüssel und die Urkunden der Hallgarten- und Staatsbauschule an Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb zurück.
  4155. 1.7.1944, Auf der Basis eines Erlasses Adolf Hitlers vom 01.04. d. J. erfolgt die Aufteilung der Provinz Hessen-Nassau in die Provinzen Nassau und Kurhessen mit dem Ziel der Anpassung der Verwaltungsbezirke an die jeweiligen Reichsverteidigungskommissariate. Die neue preußische Provinz Nassau besteht vornehmlich aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden mit dem Oberpräsidenten, Gauleiter Jakob Sprenger.
  4156. 17.8.1946, Feierstunde in den „Harmonie-Lichtspielen“ anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der Löwenbrauerei, des einzigen in Frankfurt am Main auf genossenschaftlicher Basis errichteten Brauereiunternehmens.
  4157. 27.6.1951–3.7.1951, Erster Kongress der von Vertretern aus 34 sozialistischen Parteien im März d. J. in London gegründeten „Fünfte Internationale“ der Sozialisten. Zum zweiten Mal in der Geschichte des internationalen Sozialismus erlebt eine deutsche Stadt die Geburtsstunde einer weltweiten Organisation – nachdem sich 1923 die Sozialisten in Hamburg auf internationaler Grundlage zusammengeschlossen haben. Die neue Sozialistische Internationale hat sich aus der COMISCO (Arbeitsgemeinschaft Internationaler Sozialistenkonferenzen) entwickelt und stützt sich auf 33 sozialistische Parteien mit rund 10 Millionen Mitgliedern. Der Kongress umfasst gleichzeitig drei Konferenzen, die Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, die Konferenz der sozialistischen Parteien der Schumannplan-Länder und die Konferenz der Union der sozialistischen Parteien Mittel- und Osteuropas. Höhepunkt des Treffens ist eine internationale Großkundgebung am 01.07. in der Festhalle auf dem Messegelände. Erster Vorsitzender ist der Generalsekretär der britischen Labour Party, Morgan Phillips, stellvertretende Vorsitzende Erich Ollenhauer (SPD) und Louis Levy aus Frankreich. Sitz des Büros der Internationale ist in London. Der bisherige Sekretär, Julius Braunthal, wird zum Sekretär der Sozialistischen Internationale wieder gewählt. Beschlossen werden eine „Prinzipienerklärung des demokratischen Sozialismus“ und ein vorläufiges Statut. In der Erklärung bekennen sich die internationalen Sozialisten zu einer neuen Weltordnung auf der Basis der freiwilligen Zusammenarbeit der Nationen, zur Garantie der Menschenrechte und zur Organisation der Vereinten Nationen.
  4158. 27.2.1973, Inbetriebnahme des zentralen elektronischen Informations-Systems auf der Lufthansa-Basis des Rhein-Main-Flughafens.
  4159. 1.1.1976, Auf dem Frankfurter Flughafen und in dessen nächster Umgebung sind 30.000 Menschen beschäftigt. Die Deutsche Lufthansa ist der bedeutendste Arbeitgeber; sie hat auf ihrer Frankfurter Basis rund 10.000 Mitarbeiter. Zweitgrößtes Unternehmen ist die Flughafen AG (FAG) mit rund 5.000 Beschäftigten.
  4160. 12.9.1980, Richtfest der Wartungshalle 6 auf der Lufthansa-Basis des Rhein-Main-Flughafens.
  4161. 19.12.1991, Die Stadt Frankfurt am Main übernimmt ihre fünfte Patenschaft für ein Verkehrsflugzeug der Lufthansa (LH). Auf der LH-Basis des Rhein-Main-Flughafens unterzeichnet Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog die Urkunden. Nach einem Treffen mit der Besatzung der neuen „Frankfurt“ startet die Boeing 747-400 nach Los Angeles.
  4162. 15.11.1996, Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Bornheim: Beratung des Kommunalwahlprogramms unter dem Titel „Frankfurt 2000 - der sozialdemokratische Weg“. Die Basis schreibt die Ablehnung des Campanile-Hochhauses fest.
  4163. 13.12.1999, Der Kreisvorstand der CDU beschließt auf Druck der Basis, die mysteriösen 6,6 Millionen DM-Vermächtnisse aus der Schweiz und Liechtenstein von einem „unabhängigen Wirtschaftsprüfer“ kontrollieren zu lassen.
  4164. 23.4.2002, Offizielle Eröffnung der Begegnungsstätte „Basis“ der Aidshilfe Frankfurt in der Lenaustraße.
  4165. 26.11.2016, Feier anlässlich des 70jährigen Bestehens des Freien Gewerkschaftsbundes Hessen im DGB-Haus – vor 70 Jahren entstand im Volkshaus Bergen-Enkheim die Basis für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
  4166. 13.6.1993, Erste Basisabstimmung über den SPD-Bundesvorsitz: In Frankfurt geben 3.124 Mitglieder in 48 Ortsvereinen ihre Stimme ab und entscheiden sich mit Heidemarie Wieczorek-Zeul für eine Frau an der Spitze der Sozialdemokratie.
  4167. 7.9.1999, Mit großer Mehrheit von 40 gegen vier Stimmen beschließt die Kreisversammlung der Grünen im Ökohaus, das basisdemokratische Prinzip einer Trennung von Amt und Mandat aufzugeben.
  4168. 12.11.1970, Schüler und Lehrlinge der „Basisgruppe Niederrad“ besetzen das leer stehende und zum Abbruch bestimmte Haus Güntherstraße 24 in Niederrad.
  4169. 14.12.1970, Demonstration des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) mit 300 Teilnehmern gegen den geplanten Besuch des jordanischen Königs Hussein in der Bundesrepublik Deutschland sowie gegen den Basken-Prozess in Spanien.
  4170. 29.12.1970, 1000 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Todesurteile im Basken-Prozess von Burgos und gegen das Franco-Regime.
  4171. 30.11.1946, Abendsportfest in der Stadionhalle: Deutsch-Amerikanische Veranstaltung mit Leichtathletik, Fechten, Rollschuh und Basketball.
  4172. 14.8.1951–15.8.1951, Basketball mit den Harlem Globetrotters in der Festhalle.
  4173. 12.6.1993, Basketball-Länderspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den USA in der Festhalle.
  4174. 7.7.2001–8.7.2001, „T-D 1 NBA Basketball-Turnier“ auf dem Messegelände.
  4175. 1.7.2016, Eröffnung eines neuen Sportzentrums der Sportjugend Frankfurt mit Basketball-Court und Boxring im Stadtteil Zeilsheim
  4176. 16.6.1962, Gastspiel der Harlem Globetrotters, die weltweit populärste Basketballmannschaft, in der Festhalle.
  4177. 4.7.1952–5.7.1952, Basketballspiel Harlem Globetrotters gegen New York Celtics im Waldstation.
  4178. 10.6.2000, T-D1-NBA-Baskettball-Challenge auf dem Messegelände.
  4179. 28.6.2013–6.7.2013, Europameisterschaften der Rollstuhl-Baskettballer in der Eissporthalle.
  4180. 11.9.1975–13.9.1975, Mitglieder des „Komitees gegen die Todesstrafe in Spanien“ protestieren mit einem Hungerstreik vor dem spanischen Generalkonsulat gegen die Todesurteile, die ein spanisches Gericht gegen zwei baskische Separatisten verhängt hat.
  4181. 3.12.1970, Demonstration von 80 Studenten und spanischen Gastarbeitern vor dem spanischen Generalkonsulat für die Freilassung von 16 baskischen Widerstandskämpfern, die sich seit heute vor einem spanischen Gericht verantworten müssen und möglicherweise von der Todesstrafe bedroht sind.
  4182. 5.12.1970, Eine Demonstration spanischer Gastarbeiter unterstützt von der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und stalinistischen Gruppen gegen die Verurteilung von 16 baskischen Freiheitskämpfern endet vor der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit schweren Schlägereien zwischen Polizei und Demonstranten.
  4183. 3.12.1934–5.12.1934, Vortragsreihe des Basler Germanisten Prof. Andreas Heusler in Dr. Hoch’s Konservatorium, veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift.
  4184. 3.4.1927–6.6.1927, Gedächtnisausstellung anlässlich der 100jährigen Wiederkehr des Geburtstages des Basler Künstlers Arnold Böcklin, veranstaltet von der Stadt Frankfurt am Main.
  4185. 13.2.1921, Versammlung des Vereins homöopathischer Ärzte des Rhein- und Maingaues, Frankfurt am Main, im Hotel „Basler Hof“.
  4186. 15.10.1910–1.11.1910, „Ausstellung für Völkerkunde aus den Arbeitsgebieten der Basler Mission“ in den Räumen des alten Senckenbergianums, Eschenheimer Tor.
  4187. 15.11.1951, Eröffnung des ersten deutschen Büros der „Österreichischen Verkehrswerbung“ im Basler Haus am Roßmarkt.
  4188. 1.1.1956, Die Lebensversicherung „Basler Leben“, die seit 90 Jahren in Deutschland tätig ist, eröffnet in der Großen Bockenheimer Straße 45 ihre neue bundesdeutsche Zentrale.
  4189. 23.1.1956, Einweihung des sechsgeschossigen Hauses der Basler Lebensversicherungs-Gesellschaft am Opernplatz.
  4190. 13.10.1956–14.10.1956, Jahresmissionsfest der Basler Mission im Zeichen des 70jährigen Jubiläums der evangelischen Mission in Kamerun in der Katharinenkirche.
  4191. 8.10.1961–9.10.1961, Frankfurter Missionstag der Evangelischen Gemeinden Frankfurts in Verbindung mit dem Frankfurter Missionsverein und der Basler Mission.
  4192. 11.2.1963, Der Kulturausschuss beschließt, das 1928 von Paul Klee geschaffene Gemälde „Blick in das Fruchtland“ zum Preis von 230.000.- DM aus dem Basler Kunsthandel anzukaufen und der Sammlung des Städel anzuvertrauen.
  4193. 18.1.1970, Missionstag der Evangelischen Kirche in Frankfurt am Main und zugleich 150jähriges Jubiläum des Evangelischen Missionsvereins für die Basler Mission.
  4194. 26.6.1971, Gastspiel des „Basler Ensembles für neue Musik“ im Schauspiel.
  4195. 6.2.1900, Hauptversammlung des „Deutschen Hilfsbundes für christliches Liebeswerk im Orient“ im Hotel „Basler Hof“.
  4196. 28.4.1982, Konzert des Basler Sinfonieorchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4197. 16.9.1984, Konzert des Basler Sinfonie-Orchesters in der Alten Oper.
  4198. 10.6.2005, Die Privatbank Delbrück Bethmann Maffei präsentiert den restaurierten früheren „Basler Hof“ neben dem Römer als Zentrale.
  4199. 29.5.1922, 25jähriges Bühnenjubiläum des Opernsängers Robert vom Scheidt, gen. Bobby (1881-1964), 1897 Debüt als Bass-Buffo am Kölner Opernhaus, mit einer Aufführung von Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ im Opernhaus.
  4200. 12.12.1914, Konzert für die Kriegsfürsorge mit Dr. Ulrich Bruck (Bass), Lieder- und Oratoriensänger, im Saalbau.
  4201. 12.9.1937, 40jähriges Bühnenjubiläum des Opernsängers (Bass-Buffo) Robert Scheidt (1881-1964), 1897 Debüt am Kölner Opernhaus, von 1912 bis 1940 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper. Anlässlich seines 40jährigen Bühnenjubiläums, das zugleich sein 25jähriges Frankfurter Bühnenjubiläum ist, wird noch einmal eine Festaufführung der „Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner mit Scheidt gegeben.
  4202. 27.11.1940, Lieder- und Arien-Abend mit dem Sänger Wilhelm Strienz (Bass) im Saalbau.
  4203. 26.12.1938–27.12.1938, Gastspiel mit der Tänzerin und Schauspielerin La Jana, dem Bassbariton Wilhelm Strienz und dem Kabarettisten Werner Finck im Saalbau.
  4204. 9.4.1957, Konzert des amerikanischen Bassbariton Kenneth Spencer im Volksbildungsheim.
  4205. 21.10.1958, Konzert des aus Finnland stammenden Bassbariton Kim Borg im Volksbildungsheim. Der Sänger gastiert zum ersten Mal in der Mainstadt.
  4206. 5.1.1929, Tod des langjährigen Bassbuffo der Frankfurter Oper, Karl Josef Baumann, seit 1877 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper. In der Festvorstellung bei Eröffnung des Opernhauses 1880 sang er in der Mozart-Oper „Don Giovanni“ den „Leporello“.
  4207. 31.12.1900, 80. Geburtstag des Konsistorialrates Dr. Johann Wilhelm Hermann Basse (1820-1903), Pfarrer an der Katharinenkirche.
  4208. 3.10.1926, Tod des Geigers und Musikpädagogen Prof. Heinrich Friedrich (Fritz) Bassermann (1850-1926), seit 1880 langjähriger Dozent (Violine) an Dr. Hoch’s Konservatorium, Mitglied des Quartetts der Frankfurter Museumsgesellschaft.
  4209. 13.6.1920, 70. Geburtstag des Geigers und Musikpädagogen Prof. Heinrich Friedrich (Fritz) Bassermann (1850-1926), seit 1880 langjähriger Lehrer an Dr. Hoch’s Konservatorium, Mitglied des Quartetts der Frankfurter Museumsgesellschaft.
  4210. 29.12.1919, Violinkonzert mit Hans Bassermann in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  4211. 15.12.1919, Violinkonzert mit Hans Bassermann im Saal der Frankfurt-Loge.
  4212. 22.2.1915, Johannes Brahms-Abend im Saalbau mit Florence Bassermann, Clara Lion, Hedwig Volck und Prof. Heinrich Friedrich (Fritz) Bassermann zugunsten des Frankfurter Tonkünstler-Vereins.
  4213. 27.3.1913, Kammermusikabend des „Frankfurter Trio“ – Florence Bassermann, Hans Lange, Ary Schnyer – im Saalbau.
  4214. 13.2.1913, Violinkonzert mit Hans Bassermann im Saalbau.
  4215. 9.3.1912, Vortragsabend des Schauspielers Albert Bassermann (Berlin) im Saalbau, veranstaltet von der Gesellschaft für ästhetische Kultur.
  4216. 3.1.1911, Konzert mit Hans und Florence Bassermann (Berlin) im Saalbau.
  4217. 4.1.1906, „Brahms-Abend“ mit Florence Bassermann im Saalbau.
  4218. 24.3.1905, „Max Reger-Abend“ im Saalbau, u.a. mit Max Reger, Fritz Bassermann und Otto Hegner.
  4219. 19.11.1901, Konzert mit Florence Bassermann im Saalbau.
  4220. 18.1.1892, Konzert von Florence Bassermann in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  4221. 4.2.1892, Konzert des „Frankfurter Trio“ (James Kwast, Fritz Bassermann und Hugo Becker ) im Saalbau.
  4222. 28.11.1892, Konzert des „Frankfurter Trio“ (James Kwast, Fritz Bassermann und Hugo Becker) im Saalbau.
  4223. 10.4.1893, Kammermusikabend des „Frankfurter Trio’s“ (James Kwast, Fritz Bassermann, Bernhard Coßmann) im Saalbau.
  4224. 28.11.1898, Konzert mit Florence Bassermann im Saalbau.
  4225. 9.1.1899, Konzert mit der Pianistin Florence Bassermann im Saalbau.
  4226. 22.12.1899, Kammermusikabend der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau mit Eugen d’Albert, Fritz Bassermann und Hugo Becker.
  4227. 15.3.1900, Kammermusik-Abend der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit Fritz Bassermann und Prof. Hugo Becker im Saalbau.
  4228. 5.10.1900, Kammermusikabend der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau unter Mitwirkung des Geigers Fritz Bassermann (1850-1926) und des Violoncellisten Prof. Hugo Becker (1863-1941).
  4229. 24.1.1909, Ludwig van Beethoven-Abend mit Florence Bassermann und Felix Berber im Saalbau.
  4230. 17.4.1972, Konzert der Sängerin Shirley Bassey in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4231. 23.3.1973–24.3.1973, Konzerte mit Shirley Bassey in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4232. 27.3.1974–28.3.1974, Konzerte mit Shirley Bassey in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4233. 9.10.1985, Konzert der US-Sängerin Shirley Bassey in der Alten Oper.
  4234. 20.1.1988, Konzert mit Shirley Bassey in der Alten Oper.
  4235. 23.1.1988, (Wiederholungs-)Konzert mit Shirley Bassey in der Alten Oper.
  4236. 19.3.1993, Konzert mit Shirley Bassey in der Alten Oper.
  4237. 9.11.1993, Konzert mit Liza Minnelli, Ray Charles und Shirley Bassey in der Festhalle.
  4238. 24.10.1994, Konzert mit Shirley Bassey in der Alten Oper.
  4239. 8.2.1997, 15. Frankfurter Opernball mit 2.500 Gästen und dem Stargast Shirley Bassey.
  4240. 9.4.1998, Konzert mit Shirley Bassey in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  4241. 6.12.1934, Im Opernhaus verabschiedet sich der Bassist Walter Schneider. Er tritt in der Rolle auf, mit der er vor drei Jahrzehnten (seit 1905) sein Engagement begann: als Mephisto in der Oper „Margarethe“ („Faust“) von Charles Gounod.
  4242. 8.11.1930, In der Fidelio-Aufführung im Opernhaus feiert der Opernsänger (Bassist) Walter Schneider sein 25jähriges Jubiläum an der Frankfurter Oper.
  4243. 21.2.1910, Konzert (Gesänge und Rezitationen) mit Theodor Lattermann – Erster Bassist des Hamburger Stadttheaters – und Carl Lattermann im Saal der Frankfurt-Loge.
  4244. 11.6.1942, Deportation von 618 Frankfurter Juden, zunächst in das Durchgangslager Izbica/Polen, danach in die Vernichtungslager Majdanek bzw. Sobibor. Darunter befindet sich der Opernsänger Hans Erl (1882-verschollen), von 1918 bis 1933 Erster Bassist an der Frankfurter Oper, am 31.08.1933 als „Nichtarier“ entlassen. Überlebende dieses Transports sind nicht bekannt.
  4245. 20.10.1955, Anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Eröffnung des Frankfurter Opernhauses wird als Festvorstellung „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart unter der musikalischen Leitung von Georg Solti gegeben. Als posthume Ehrung wird zum Jubiläum im Großen Haus der Städtischen Bühnen eine Büste Hans Erls, bis 1933 stimmgewaltiger Bassist, 1942 von den Nationalsozialisten in den Osten deportiert und ermordet, aufgestellt.
  4246. 12.6.1998, Dem Opernsänger (Bassist) und Mitglied der Oper Frankfurt, Manfred Schenk (1930-1999), wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  4247. 31.8.1933, Entlassung des langjährigen Ersten Bassisten der Frankfurter Oper, Hans Erl (1882-1942 Vernichtungslager Majdanek).
  4248. 2.9.1976, Konzert des Jazz-Bassisten Charles Mingus im Sinkkasten.
  4249. 14.1.1997, Jazzkonzert des Bassisten Eberhard Weber im Sinkkasten.
  4250. 21.5.1999, Konzert des Jazz-Bassisten Dave Holland im Palais Jalta.
  4251. 26.11.1935, Mit dem Runderlass des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern über das „Verbot von Rassenmischehen“ werden die Standesbeamten angewiesen, bei „Eheschließungen von deutschblütigen Personen mit Zigeunern, Negern oder ihren Bastarden“ sog. Ehetauglichkeitszeugnisse zu verlangen.
  4252. 3.4.1963, Einweihung des Bürgergemeinschaftshauses Riederwald mit Kinderhort, Kegelbahn und Bastelraum.
  4253. 26.4.1965, Im Hörfunkstudio des Hessischen Rundfunks beginnt Peter Frankenfeld mit den Aufnahmen zu einer neuen Hörfunk-Sendereihe mit dem Titel „Peters Bastelstunde“.
  4254. 17.8.1999, Dem langjährigen Redakteur der „Frankfurter Rundschau“, Lothar Vetter, bekannt als „Bastian“, wird im Limpurgsaal des Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  4255. 12.6.2004, Verleihung des Frankfurter Binding-Kulturpreises im Kaisersaal des Römers durch Oberbürgermeisterin Petra Roth an den Musikwissenschaftler Hans Günther Bastian und den Dirigenten und Verleger Karl Rarichs.
  4256. 22.4.1979, Der Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau gewinnt das klassische Straßenrennen Lüttich-Bastogne-Lüttich.
  4257. 19.8.1966–2.10.1966, Ausstellung „Baststoffe und Gewebe“ des Frankfurter Kunstvereins im Steinernen Haus.
  4258. 15.9.1914–17.9.1914, Freiwillige, die dem ausgebildeten Landsturm angehören, sollen sich in der Weißfrauenschule, Gutleutstraße, für das Landsturm-Bataillon Frankfurt melden.
  4259. 26.10.1937, Das I. Bataillon des Infanterie-Regiments Nr. 81 empfängt am Hauptbahnhof seine Fahne. Von dort wird sie zum Divisionsgebäude gebracht.
  4260. 6.12.1946, Richtfest für das Hauptverwaltungsgebäude auf dem Rhein-Main-Flughafen, das vom 831. Ingenieur-Bataillon zusammen mit deutschen Baufirmen errichtet worden ist. Anwesend sind höhere amerikanische Offiziere, der hessische Ministerpräsident Professor Karl Geiler, Arbeitsminister Oskar Müller, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb sowie zahlreiche andere Magistratsmitglieder.
  4261. 5.11.1944, Auf vierundzwanzig Musterungsappellen in allen Teilen Frankfurts treten die Bataillone der von den Ortsgruppen der NSDAP des Kreises Groß-Frankfurt erfassten Männer des „Deutschen Volkssturms“ an. Der Appell für die Stadtteile Höchst, Nied, Sindlingen, Sossenheim, Unterliederbach und Zeilsheim findet im Stadtteil Höchst auf dem dortigen Marktplatz statt. Der erste Appell des Volkssturms in der Ortsgruppe Dornbusch der NSDAP findet auf der Bertramswiese statt.
  4262. 1.9.1917, Militärkonzert der Kapelle des I. Ersatz-Bataillons des Infanterie-Regiments Nr. 81 im Palmengarten.
  4263. 16.5.1980, Freiheitsstrafen ohne Bewährung verhängt die Große Strafkammer des Frankfurter Landgerichts im Prozess um die verbotene Verbreitung des „Braunen Bataillons“. Der Hauptangeklagte bekommt 18 Monate Gefängnis.
  4264. 6.6.1995, Mit dem Einrollen der Bataillonsflagge der letzten amerikanischen Militäreinheit in Frankfurt am Main wird mit dem 418. Standort-Unterstützungsbataillon auch die Verwaltung aufgelöst. Die Flagge mit dem Adler wandert in ein amerikanisches Museum.
  4265. 9.4.1918, Tod des Kaufmanns und langjährigen Vorsitzenden der Neuen Zoologischen Gesellschaft, Ludwig Hermann Reiß, Inhaber eines Handelshauses in Batavia und dort stellvertretender Konsul der Freien Stadt Frankfurt am Main, Ehrenmitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG) und der Anthropologischen Gesellschaft.
  4266. 4.3.2002, Professor Harald Bathelt, Wirtschaftsgeograph an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth der erstmals von der Frankfurter Sparkasse ausgeschriebene Universitätspreis für exzellente Lehre überreicht.
  4267. 12.5.2014, Im Rahmen seiner zehntägigen Deutschlandvisite besucht das geistliche Oberhaupt der orthodoxen Kirche, Patriarch Batholomaios I., auch die Mainstadt.
  4268. 11.12.1976, Eröffnung des neuen Kulturzentrums „Batschkapp“ in Escherheim mit einer Begehungsfete.
  4269. 3.11.1977–6.11.1977, Gastspiel der Theatergruppe „Rote Rübe“ im Kulturzentrum „Batschkapp“.
  4270. 11.5.1978, Eröffnung des Kulturzentrums „Batschkapp“, Maybachstrasse 24.
  4271. 11.5.1979, Einjähriges Jubiläum des Kulturzentrums „Batschkapp“ in der Maybachstraße.
  4272. 7.3.1980, Eröffnung eines internationalen Theatermonats in der „Batschkapp“.
  4273. 15.2.1981, Fest des „Frankfurter Frauenblattes“ in der Batschkapp.
  4274. 17.2.1982, Konzert der Rockgruppe „Ton, Steine, Scherben“ in der „Batschkapp“.
  4275. 25.9.1982, Eine Gruppe von 50 Skinheads überfällt das Kulturzentrum „Batschkapp“ in Eschersheim. Als die Polizei eintrifft sind die Täter bereits geflüchtet. Mehrere Personen werden verletzt.
  4276. 2.3.1983–4.3.1983, Video- und Musik-Film-Tage in der „Batschkapp“.
  4277. 28.2.1991, Auftaktveranstaltung der 1. Frankfurter Rockmesse 1991 in der Batschkapp.
  4278. 2.2.1992, Konzert mit Rio Reiser in der Batschkapp.
  4279. 29.3.1992, Konzert mit der Rockband Fischer Z. in der Batschkapp.
  4280. 23.11.1994, Konzert der britischen Rockband Oasis in der Batschkapp.
  4281. 22.2.1998, Konzert der Rodgau Monotones in der Batschkapp anlässlich des 20jährigen Jubiläums.
  4282. 1.6.2006, Die dritte Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt entscheidet, dass das Magazin „Focus“ den Batschkapp-Betreiber und früheren Sponti, Ralf Scheffler, nicht länger einen „passionierten Schläger“ nennen darf.
  4283. 6.1.2009, Tod des langjährigen Sicherheitschefs der „Batschkapp“, Manfred Meyer, im Alter von 54 Jahren.
  4284. 10.1.2012, Lesung des Schriftstellers Wladimer Kaminer in der Batschkapp.
  4285. 20.3.2012, Im Rahmen der Verleihung des Live Entertainment Awards (LEA) in der Festhalle wird die Batschkapp zum Club des Jahres gekürt.
  4286. 10.12.2013, Offizielle Eröffnung der neuen Batschkapp im Stadtteil Seckbach mit einem Konzert Shantels und seinem Bucovina Club Orkestar.
  4287. 29.11.2014, Feier eines Doppeljubiläums in der „Batschkapp“: 30jähriges Bestehen des Frauenmusikbüros und 25jähriges Bestehen des städtischen Frauenreferats.
  4288. 5.2.2015, Beginn des Abrisses der alten „Batschkapp“ im Stadtteil Eschersheim – entstehen sollen dort Wohnungen.
  4289. 11.9.1984, Gastspiel der „Batsheva Dance Company“ aus Israel im Opernhaus.
  4290. 4.9.1992–5.9.1992, Gastspiel der Batsheva Dance Company in der Oper am Theaterplatz.
  4291. 12.12.2000, Auf dem früheren Battelle-Gelände am Rebstock wird eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.
  4292. 31.10.1952, Grundsteinlegung zu den Laboratoriumsbauten des ersten europäischen Forschungszentrums des 1929 in Columbus/Ohio begründeten „Battelle Memorial Institute“ für Deutschland, Wiesbadener Straße, zugleich erstes Institut für industrielle Vertragsforschung in Frankfurt am Main auf dem Gelände des ehemaligen Rebstöcker Flugplatzes. Das Battelle-Institut errichtet seine Gebäude und Einrichtungen ausschließlich mit Geldern aus der Stiftung des 1923 verstorbenen Amerikaners Gordon Battelle.
  4293. 12.6.1953, Feierliche Eröffnung des „Battelle Memorial Institut für Deutschland e. V.“
  4294. 12.6.1954, Einjähriges Bestehen des Battelle-Instituts in Frankfurt am Main.
  4295. 18.10.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einhellige Zustimmung zur Planung über die künftige Zweckbestimmung des Rebstockgeländes, zum Bau eines Atomreaktors in der Nähe des Battelle-Instituts und zur Verlegung der Omnibusbetriebswerkstätten der Straßenbahn, des Omnibusbetriebshofes Gutleut und der Omnibushauptwerkstätte von der Mannheimer Straße auf das Gelände am Römerhof am ehemaligen Flugplatz Rebstock.
  4296. 19.10.1956, Einweihung von Europas größtem Rechenzentrum „Univac-Europa“ des Unternehmens Remington Rand GmbH in einem Erweiterungsbau des Battelle-Instituts.
  4297. 21.11.1957–22.11.1957, Tagung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), Fachgruppe „Messen und Prüfen“, im Battelle-Institut.
  4298. 18.1.1966, Der wissenschaftliche Berater des amerikanischen Präsidenten, Dr. Donald F. Hornig, besucht das Battelle-Institut.
  4299. 5.4.1966, Fünf Minister aus Kenia, Tansania und Uganda sind Gäste des Forschungs- und Entwicklungsinstitutes Battelle.
  4300. 2.6.1969, Demonstrationen des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) zum Battelle-Institut in der Straße „Am Römerhof“. Die 250 Demonstranten rufen Parolen wie „Schluss mit der Kriegsforschung“ und blockieren die Straße. Die Polizei zerstreut die Menge unter Einsatz zweier Wasserwerfer.
  4301. 12.9.1974, Der Bundesminister für Forschung und Technologie, Hans Matthöfer, besucht das Battelle-Institut in Frankfurt am Main.
  4302. 3.6.1977, Fachtagung des Battelle-Instituts „Rationelle Energieverwendung im Wohnungsbau“.
  4303. 7.7.1977, Festveranstaltung zum 25jährigen Bestehen des Battelle-Instituts.
  4304. 26.5.1986, Das Battelle-Institut am Römerhof wird von den deutschen Astronauten Professor Reinhard Furrer, Dr. Ernst Messerschmid und Dr. Ulf Merbold besucht.
  4305. 11.8.1986, Eröffnung des „Zentrums für Umwelttechnik“ am Battelle-Institut.
  4306. 5.7.1988, Bei einer Explosion im Bunker des Battelle-Instituts am Römerhof, in dem Versuche mit Hexogen-Sprengstoffen angestellt werden, entsteht nach Angaben der Feuerwehr ein Schaden von 100.000.- DM.
  4307. 6.12.1988, Bei einer Explosion eines Druckbehälters während eines Versuchs mit Wasserstoff auf dem Gelände des Battelle-Instituts am Römertor entsteht ein Schaden von schätzungsweise 100.000.- DM.
  4308. 10.1.1989, Die Zürich Versicherungsgesellschaft kauft einen Teil des Battelle-Geländes am Opel-Kreisel. Dort sollen zwei je 100 Meter hohe Bürohäuser errichtet werden.
  4309. 15.4.1989, Mit einer Menschenkette um das Frankfurter Battelle-Institut demonstrieren Tierschützer gegen Tierversuche.
  4310. 2.8.1989, Der Quecksilber-Skandal der Griesheimer Firma Elwenn & Frankenbach (E & F) bekommt eine neue Dimension: An drei Standorten im Frankfurter Stadtgebiet, die von E & F genutzt wurden, findet das Battelle-Institut bei Messungen unter anderem Quecksilberwerte, die zum Teil noch das 50fache des obersten Grenzwertes übersteigen.
  4311. 18.1.1993, Das Forschungs-Institut Battelle kündigt an, dass zwei seiner drei Geschäftsbereiche in Frankfurt am Main „im Laufe des Jahres 1993“ aufgegeben werden. Damit geht von den etwa 400 Arbeitsplätzen der Firma nahe dem Opel-Kreisel mehr als die Hälfte verloren. Als Ursache wird die „allgemeine wirtschaftliche Rezession“ genannt.
  4312. 15.3.1912, Tod des evangelischen Pfarrers Friedrich Battenberg (1847-1912), seit 1884 Pfarrer der Peterskirche in Frankfurt am Main, Mitbegründer der „Evangelischen Vereinigung“ und des „Evangelischen Arbeitervereins“, Herausgeber des „Evangelischen Gemeindeblattes“, Freimaurer.
  4313. 1.10.1902, Unter der Redaktion u.a. von Pfarrer Friedrich Battenberg (1847-1912), seit 1884 evangelischer Pfarrer der Peterskirche, erscheint vom 1. Oktober ab ein neues kirchliches Wochenblatt: „Die Gemeinde“.
  4314. 1.1.1893, Vortrag des Frankfurter evangelischen Pfarrers Friedrich Wilhelm Battenberg (1847-1912), seit 1884 Pfarrer der Peterskirche, vor dem Evangelischen Arbeiterverein im Vereinslokal, Schäfergasse.
  4315. 27.4.1909, Pfarrer Friedrich Battenberg (1847-1912), Mitbegründer der „Evangelischen Vereinigung“ und des „Evangelischen Arbeitervereins“, begeht sein 25jähriges Jubiläum als Pfarrer der St. Petersgemeinde.
  4316. 6.3.1979, Bei einer Gasexplosion im Einfamilienhaus Battenberger Weg 27a in Rödelheim werden drei Bewohner schwer verletzt. Es entsteht ein Sachschaden von 100.000.- DM.
  4317. 2.1.2003, Starke Regenfälle lassen den Main auch am Sachsenhäuser Tiefkai über die Ufer treten. Die Parkplätze an der Höchster Batterie werden gesperrt. Die Schifffahrt muss eingestellt werden, nachdem der Pegel über die kritische Marke von 3,70 Meter liegt. Feuerwehr, DLRG und Technisches Hilfswerk bringen rund 40 Einsätze hinter sich.
  4318. 20.1.2014, Briefzusteller der Deutschen Post stellen ihre Sendungen künftig auch per „E-Trike“ zu – 17 batteriebetriebene Dreiräder kommen dabei zum Einsatz.
  4319. 3.5.1918, Infolge einer Explosion im Akkumulatorenraum der Umformstation am Schillerplatz – morgens um 3.20 Uhr – ist der Betrieb der Straßenbahn auf allen Linien stillgelegt. Durch die Explosion werden die Maschinen auf der Transformatoranlage nicht beschädigt, sondern nur die Schaltanlage und die Batterien. Gegen 13.00 am Nachmittag verkehren die Hauptlinien dann wieder.
  4320. 10.1.2006, Eröffnung der Poetikvorlesung des Frankfurter Schriftstellers Wilhelm Genazino unter dem Thema „Die Batterien des Poetischen“ im Hörsaal VI auf dem Campus Bockenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität. (weitere Termine: 17., 24. und 31.01. sowie 07.02.)
  4321. 7.5.1992, Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace laden 16 Fässer mit bleihaltigem Batterieschrott vor dem Eingang der Frankfurter Metallgesellschaft im Reuterweg ab. Der Schrott stammt aus der Ladung des derzeit in Emden liegenden Frachters „Cito“. Nach Angaben von Greenpeace handelt es sich um „hoch belasteten und Krebs erregenden Giftmüll“, den eine Tochterfirma der Metallgesellschaft mit der „Cito“ nach Ägypten schaffen und dort teilweise verbrennen lassen wollte.
  4322. 22.6.1932, Premiere von drei Einaktern im Opernhaus in der Inszenierung von Dr. Herbert Graf (1903-1973): „Die Magd als Herrin“ von Giovanni Battista Pergolesi, „Der arme Matrose“ von Darius Milhaud und „Die spanische Stunde“ von Maurice Ravel.
  4323. 1.2.1930, Erstaufführung von Giovanni Battista Pergolesis Oper „Der getreue Musikmeister“ in der Inszenierung von Dr. Herbert Graf im Opernhaus.
  4324. 26.8.1921–1.9.1921, Aus Anlass des Katholikentages veranstaltet das Mankopfsche „Musikhistorische Museum“ eine Ausstellung von Bildern der Komponisten Orlando di Lasso (1532-1594), Giovanno Pierluigi de Palestrina (1514/15-1594) und Giovanni Battista Martini („Padre Martini“) (1706-1784).
  4325. 12.1.1967–25.2.1967, Gedächtnisausstellung im Frankfurter Kunstkabinett für den langjährigen Leiter der Klasse für Freie Graphik an der Städelschule, Professor Heinz Battke (1900-1966).
  4326. 27.11.1910, Erinnerungsfeier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der „Frankfurter gemeinnützigen Baugesellschaft“ im Battonnhof.
  4327. 22.10.1895, Der Magistrat beschließt in seiner Sitzung, der Arnsburgerschule an der Battonnstraße den Namen „Battonnschule“, der im Bau begriffenen Bürgerschule an der Saalburgstraße den Namen „Arnsburgerschule“ und dem Schulgebäude an der Predigerstraße die Bezeichnung „Städtische Hülfsschule“ beizulegen.
  4328. 26.10.1936–30.10.1936, Ausstellung „Jugend und Buch“ im Schulmuseum, Battonnstraße, veranstaltet von der Frankfurter Jugendschriftenstelle im Amt für Erziehung der NSDAP.
  4329. 17.4.1934, Infolge eines Verkehrsunfalls an der Fahrgasse/Ecke Battonnstraße wird das Innere eines Ladengeschäftes völlig zerstört.
  4330. 12.7.1933, Bei einem Brand in einer Rösterei in der Battonnstraße entsteht erheblicher Sachschaden.
  4331. 3.5.1933, Bei einem schweren abendlichen Verkehrsunfall an der Straßenkreuzung Battonnstraße/Lange Straße wird ein 62jähriger Mann von einem Pkw angefahren und tödlich verletzt.
  4332. 1.5.1920, Seit heute besteht im Haus Battonnstraße 40 eine städtische Schulzahnklinik.
  4333. 1.8.1910, Beginn der Verteilung von Stillprämien. Jeder Arzt kann sie bedürftigen, hier wohnenden Frauen, die ihr Kind selbst nähren, verschaffen, in dem er die Mütter an die Verteilungsstellen, z.B. im Wöchnerinnenheim, Battonnstraße, verweist.
  4334. 7.5.1938, Richtfest für den neu errichteten Häuserblock in der Klostergasse – unmittelbar neben den hohen Häusern der Battonnstraße.
  4335. 10.1.1939, Bei einem Großfeuer im Eckhaus Battonnstraße 70/Fahrgasse entsteht hoher Sachschaden.
  4336. 5.2.1943, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung Battonnstraße - Schwimmbad läuft eine Frau gegen eine Straßenbahn und wird dabei tödlich verletzt.
  4337. 4.7.1943–17.7.1943, Ausstellung des Ostbeauftragten des Reichsstudentenführers Gustav Adolf Scheel, veranstaltet von der Gaustudentenführung Hessen-Nassau, unter dem Titel „Der deutsche Osten“ im Museum für heimische [später:] Vor- und Frühgeschichte, Dominikanerplatz [heute: Börneplatz], Ecke Battonnstraße.
  4338. 6.3.1893, Beginn mit der Anlage der Fortsetzung der Battonnstraße durch das städtische Tiefbauamt; sie endet vorläufig an der Mauer des alten jüdischen Friedhofs.
  4339. 7.4.1986, Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Dr. Norbert Blüm, stattet der AOK-Krankenkasse in Frankfurt, Battonnstraße, einen Besuch ab.
  4340. 25.3.1988, Eröffnung des Kinderhauses in der Battonnstraße.
  4341. 27.2.1994, Zum 250. Geburtstag Mayer Amschels (1743/44-1812) versammeln sich 80 Mitglieder der Familie Rothschild in Frankfurt am Main und besuchen auf dem alten jüdischen Friedhof in der Battonnstraße das Grab ihres Vorfahren und Stammvaters.
  4342. 13.1.1995, Infolge eines Wohnungsbrandes im Haus Brückenhofstraße 9 in der Innenstadt, bei dem ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM entsteht, kommt es während der Löscharbeiten, aufgrund der Sperrung des rechten Fahrstreifens der Kurt-Schumacher-Straße in Richtung Battonnstraße, zu einem Verkehrsstau.
  4343. 20.3.1998, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Kinderhauses Innenstadt, Battonnstraße.
  4344. 1.7.2002, Das Frankfurter Eichamt ist aufgelöst. Die Behörde, die in der Battonnstraße ihr Domizil hatte, ist für das Stadtgebiet sowie den Main-Taunus-Kreis und den Hochtaunuskreis zuständig gewesen. Die Zuständigkeit für Frankfurt am Main geht auf das Eichamt Hanau über.
  4345. 8.11.2004, Eröffnung der neuen Einsatzzentrale der Diakonie im Haus an der Battonnstraße. Sie ersetzt die bisherigen Stationen für ambulante Krankenpflege in den Stadtteilen Bonames, Dornbusch, Bornheim, Sachsenhausen und Höchst.
  4346. 30.7.1946, Schwerer Verkehrsunfall in der Battonstraße mit zehn, teilweise Schwerverletzten: Eine aus Richtung Ostbahnhof kommende Straßenbahn der Linie 18 stößt mit einem aus der entgegen gesetzten Richtung kommenden Lastwagen zusammen. Durch die Wucht des Anpralls wird die vordere Plattform des Motorwagens der Straßenbahn vollständig abgerissen.
  4347. 16.6.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann wird für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. Auch fast sieben Jahre nach der Einweihung der wieder aufgebauten Alten Oper kann der Magistrat keine geprüfte Bauabrechnung für das Projekt vorlegen, was zu einer erregten Debatte unter den Stadtverordneten führt.
  4348. 25.5.1935, Richtfest in der Siedlung Hausen, Bauabschnitt 4, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  4349. 20.12.1934, Sitzung der Gemeinderäte: Beschlossen werden u.a. Ausstellungsräume für das Modeamt in der Mainzer Landstraße sowie die Altstadtsanierung I. Bauabschnitt.
  4350. 17.5.1952, Spatenstich zum zweiten Bauabschnitt der Wiederaufbauarbeiten im Südosten des Doms.
  4351. 26.6.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: In seiner letzten Sitzung vor den Parlamentsferien genehmigt das Stadtverordneten-Plenum ein Drei-Millionen-Darlehen zum Ausbau der Kinderklinik und chirurgischen Universitäts-Klinik. Davon entfallen für den ersten Bauabschnitt der bereits begonnenen Kinderklinik 400.000 DM (die Gesamtkosten sind mit 3,4 Millionen DM veranschlagt), und 2,6 Millionen DM sollen der ersten Bauphase der chirurgischen Klinik dienen. Professor Max Flesch-Thebesius schlägt eine Neuorganisation der Städtischen Krankenanstalten vor. Genehmigt wird auch ein Magistratsantrag, die Baumaßnahmen an einigen Berufsschulen ohne Unterbrechung fortzusetzen.
  4352. 14.11.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. Einstimmig beschließen die Stadtverordneten die Errichtung einer Nord-Süd-Schnellverbindung, der sog. Osttangente, sowie den nächstes Jahr zu beginnenden ersten Bauabschnitt an der Hanauer Landstraße.
  4353. 18.12.1961, Der Frankfurter Verkehrsflughafen „Rhein-Main“ wird ausgebaut. Die Flughafen Frankfurt AG wird im Jahr 1962 insgesamt 32,5 Millionen DM für neue Bauvorhaben aufwenden, davon etwa die Hälfte für den Ausbau des Kontrollturms als Vorläufer des geplanten neuen Empfangsgebäudes. Die Erschließungs-, Erd-, Tiefbau- und Rohbauarbeiten für diese moderne Fluggast-Abfertigungsanlage sollen ebenfalls 1962 beginnen. Außerdem wird mit einem Kostenaufwand von 4 Millionen DM mit dem ersten Bauabschnitt des Vorfeldes für die neue Empfangsanlage auf 65.000 Quadratmeter Fläche begonnen.
  4354. 9.8.1962, Richtfest für den zweiten Bauabschnitt der Messehalle 4.
  4355. 12.3.1963, Der Magistrat beschließt eine Vorlage an die Stadtverordnetenversammlung für den ersten Bauabschnitt der zum Teil unterirdischen Frankfurter Stadtbahn, der den Tiefbahntunnel unter der Eschersheimer Landstraße stadteinwärts vorsieht.
  4356. 9.6.1963, Der erste Bauabschnitt des evangelischen Feriendorfes für Frankfurt in Mauloff im Landkreis Usingen wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  4357. 23.9.1965, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlussfassung über den zweiten und dritten Bauabschnitt der Verkehrslösung am Theater sowie über die Verstärkung der öffentlichen Sicherheit durch Fußstreifen der Polizei.
  4358. 4.2.1972, Richtfest für den zweiten Bauabschnitt des Heizkraftwerkes Niederrad.
  4359. 28.8.1974, Richtfest für den ersten Bauabschnitt der Energiezentrale für das Klinikum der Universitätskliniken.
  4360. 18.9.1974, Richtfest für den ersten Bauabschnitt des Neubaues der Bundespost in der Hafenstraße.
  4361. 18.8.1975, Richtfest für den ersten Bauabschnitt der Paul-Ehrlich-Berufsschule in Höchst.
  4362. 16.5.1977, Richtfest für den zweiten Bauabschnitt der Gesamtschule und gymnasialen Oberstufe „Am Ried“ in Bergen-Enkheim.
  4363. 6.12.1979, Richtfest für den ersten Bauabschnitt des Neubaues der kaufmännischen Berufsschule 6 in Unterliederbach.
  4364. 8.5.1984, Der erste Bauabschnitt des Frankfurter Verkehrsmuseums wird in Schwanheim seiner Bestimmung übergeben.
  4365. 8.4.1987, Mit der Eröffnung der ersten vier aufwendig gestalteten Geschäfte ist der erste Bauabschnitt beim Umbau des Nordwestzentrums zu einem „neuen Mittelpunkt städtischen Lebens“, so Eigentümer Georg Faktor, abgeschlossen.
  4366. 18.3.1994, Der Magistrat beschließt den ersten Bauabschnitt für das Osthafen-Gelände mit 1.200 geplanten Wohnungen.
  4367. 13.12.1995, Am Frankfurter Autobahnkreuz, unweit des Terminals 2 des Rhein-Main-Flughafens, wird mit dem Bau der ICE-Schnellbahntrasse Frankfurt am Main – Köln begonnen. Der erste Bauabschnitt umfasst zwei Tunnelröhren unter dem Autobahnkreuz, die später zum Hauptbahnhof sowie zur Riedbahn in Richtung Mannheim führen werden.
  4368. 13.10.1996, Mit einem „Tag der offenen Tür“ weiht die Paragon-Golf-Akademie auf der Galopprennbahn Niederrad den ersten Bauabschnitt ihrer Anlage ein.
  4369. 3.6.1998, Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt des Zentrums der Kinderheilkunde am Universitätsklinikum.
  4370. 17.2.2004, Die Johann Wolfgang Goethe-Universität gibt bekannt, dass für den ersten Bauabschnitt des neuen Westend-Campus ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben wird. Das Großprojekt Universitätsumzug soll bis 2014 abgeschlossen sein.
  4371. 6.12.2004, Der erste Bauabschnitt des Bildungszentrums Ostend ist fristgerecht fertig gestellt und wird an den Nutzer, das Hoch’sche Konservatorium, übergeben.
  4372. 13.12.2004, Der hessische Wissenschaftsminister Udo Corts gibt bekannt, dass mit dem Bau des neuen Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Jahr 2006 begonnen werden soll. Corts stellt die Wettbewerbsergebnisse von 46 Architektenbüros für den ersten Bauabschnitt vor.
  4373. 23.2.1986, Tod des Architekten Mart Stam (1899-1986), von 1928 bis 1930 freier Architekt für „Das Neue Frankfurt“, projektierte u.a. drei Bauabschnitte der Hellerhofsiedlung und das Henry- und Emma-Budge-Heim.
  4374. 23.11.1982, Richtfest an der Gesamtschule Gallus. Der erste von drei Bauabschnitten steht im Rohbau.
  4375. 12.7.1950, Feierstunde anlässlich der Beendigung des ersten Bauabschnittes mit 224 Wohnungen in vier Wohnblocks am Rhein-Main-Flughafen. Die neue Großsiedlung heißt „Gateway Gardens“.
  4376. 19.4.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung des zweiten Bauabschnitts der Erweiterung des Kraftwerks West, des Abschlusses eines Vertrages mit dem Verband der graphischen Betriebe in Hessen über die Errichtung einer Fachschule für Graphik sowie der Pläne zur Schaffung einer gemeinsamen Gräberanlage für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Hauptfriedhof.
  4377. 20.8.1958, Die Riedhofschule in Sachsenhausen feiert die Vollendung ihres letzten Bauabschnitts, des Turnhallentraktes mit weiteren fünf Klassenräumen, Sonderklassen wie Lehrküche sowie Turn- und Spielplatz.
  4378. 14.10.1958, Feier anlässlich der Vollendung des letzten Bauabschnitts der Goldsteinschule.
  4379. 10.2.1961, Übergabe der neuen Grundschule im Stadtteil Fechenheim anlässlich der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts.
  4380. 12.5.1962, Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts Eröffnung des Freibades Höchst als Flussbeckenbad.
  4381. 26.5.1966, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Gedenkstunde anlässlich des 20jährigen Jubiläums der ersten Kommunalwahl nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei wird drei verdienten Kommunalpolitikern die ehrende Bezeichnung Stadtältester verliehen und acht weiteren die Römerplakette in Gold überreicht. Die höchste städtische Ehrung, die Ernennung des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976) zum Ehrenbürger, ist von den Stadtverordneten vor dieser Festsitzung einstimmig beschlossen worden. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überrascht die Stadtverordneten während der Debatte über die finanzielle Situation der Stadt mit der Mitteilung, dass die Stadt geordnete Verhältnisse vorweisen könne. Beschlossen wird die Ausführung des „I. Bauabschnitts Nordweststraße einschließlich Umfahrung Ginnheim“ für 15 Millionen DM und die Errichtung eines Parkplatzes auf der ehemaligen Trümmerkippe der Trümmerverwertungsgesellschaft (TVG) am Bornheimer Hang mit knapp 1,5 Millionen DM.
  4382. 3.10.1966, Richtfest für das Heizkraftwerk Niederrad nach Vollendung des ersten Bauabschnitts.
  4383. 13.11.1973, Richtfest des ersten Bauabschnitts des Altersheimes der Jüdischen Gemeinde in der Gagernstraße.
  4384. 10.12.1974, Einweihung des ersten Bauabschnitts des Altenzentrums der Jüdischen Gemeinde in der Gagernstraße.
  4385. 3.10.1979, Einweihung des zweiten Bauabschnitts der Ausbildungsstätte Griesheim der Hoechst AG, in der Lehrlinge für naturwissenschaftliche Berufe vorbereitet werden. Im ersten, vor fünf Jahren fertig gestellten Abschnitt findet die Ausbildung in den Metall- und Elektroberufen statt.
  4386. 15.9.1980, Die Kaufmännische Berufsschule VI in Höchst nimmt im Neubau des fertig gestellten ersten Bauabschnitts den Unterricht auf.
  4387. 24.9.1992, Feierliche Eröffnung des zweiten Bauabschnitts des Bürgermeister-Gräf-Hauses in Sachsenhausen durch Sozialdezernent Martin Berg.
  4388. 18.3.1998, Offizielle Eröffnung des zweiten Bauabschnitts des millionenschweren Renaturierungsprojektes Nidda zwischen den Stadtteilen Berkersheim und Bonames durch Umweltdezernent Tom Koenigs.
  4389. 1.8.2003, Vor 75 Jahren zogen die ersten Mieter in die Siedlung Römerstadt, die von 1927 bis 1929 unter der Federführung von Stadtbaurat Ernst May (1886-1970) entstanden ist. Das Datum 01. August 1928 markiert die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts jener Siedlung mit 1.182 Wohneinheiten, die auf die Nidda-Terrasse zwischen Praunheim und Heddernheim gesetzt wurde.
  4390. 10.11.2005, Feierliche Schlüsselübergabe an die Europäische Schule Frankfurt (ESF). Mit der Fertigstellung des zweiten und letzten Bauabschnitts ist die Schule verfügbar.
  4391. 1.4.1910, Ab heute ist die seitherige Bauabteilung Frankfurt I für den Bau der Eisenbahn Vilbel-Höchst nach Abschluss der allgemeinen Bauarbeiten aufgelöst.
  4392. 31.8.1971, Auflösung des Staatsbauamtes Flughafen. Dessen Tätigkeiten übernimmt die Bauabteilung der Flughafen AG (FAG).
  4393. 23.8.1999, Der Organisator und Drahtzieher des Korruptionssystems bei der Flughafen AG (FAG), ein 52jähriger, ehemaliger stellvertretender Leiter der Bauabteilung des Unternehmens, wird von der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Frankfurt zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt.
  4394. 10.8.2001, Einen Monat nach Aufdeckung der Schmiergeldaffäre im Römer hat Frankfurt am Main einen weiteren Korruptionsskandal: Die Staatsanwaltschaft deckt bei der Bauabteilung der Frankfurter Messe ein Korruptionsgeflecht mit 100 Verdächtigen auf. Der Messe soll ein Schaden von 12 Millionen DM entstanden sein.
  4395. 26.2.2004, Im Rahmen der „Architekturnacht“, Auftakt einer Veranstaltungsreihe des Presse- und Informationsamtes der Stadt zur bevorstehenden Übergabe der Großmarkthalle an die Europäische Zentralbank (EZB), stellt die Leitung der EZB-Bauabteilung die drei Siegerentwürfe des Wettbewerbs der Öffentlichkeit vor.
  4396. 28.3.1933, Krebs verfügt „die Entlassung sämtlicher jüdischen Angestellten der Stadtverwaltung sowie der städtischen Gesellschaften mit städtischer Kapitalmehrheit“ und beurlaubt alle jüdischen Beamten bis auf weiteres. „Der Einkauf in jüdischen Geschäften wird sämtlichen Dienststellen auf das strengste untersagt [...] Alle laufenden Verträge mit jüdischen Firmen sind sofort zum nächsten gesetzlich zulässigen Termin [...] zu kündigen.“ Betroffen davon sind 81 Beamte und Angestellte der Stadtverwaltung. Hinzu kommen auch jüdische Arbeiter und Angestellte beim Bauamt, beim Fürsorgeamt, Straßenbahnschaffner und Rangierer bei den Hafenanstalten u.a; des Weiteren auch Repräsentanten des öffentlichen und kulturellen Lebens z.B. der Opernhaus-Intendant Dr. Josef Turnau (1888-1954) und der Intendant des Schauspielhauses Dr. Alwin Kronacher (1880-1951). Die fristlose Entlassung Dr. Kronachers verfügt Oberbürgermeister Krebs am 22.05.1933.
  4397. 15.9.1939, Als erster Angehöriger der Frankfurter Stadtverwaltung fällt der Technische Angestellte Theodor Kuhl vom Bauamt-Straßenbau – im Alter von 54 Jahren.
  4398. 25.6.1945, Auf Veranlassung der amerikanischen Militärregierung müssen sich hundert ehemalige Mitglieder der NSDAP auf dem Bauamt zu Aufräumungsarbeiten auf den Straßen der Stadt einfinden. Tags darauf müssen sich weitere 100 Parteimitglieder an den Aufräumungsarbeiten beteiligen.
  4399. 17.8.1945, Bekanntmachung über die zentrale Lenkung des bauwirtschaftlichen Einsatzes durch den Magistrat. Aufgrund des Mangels an Baustoffen und Arbeitskräften bedarf die Ausführung von Bauarbeiten im Stadtgebiet Frankfurt am Main der Genehmigung des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Blaum. Diese ist erteilt, wenn die Genehmigung von der Wiederaufbaustelle beim städtischen Bauamt vorliegt. Keiner Genehmigung bedürfen die von der Militärregierung unmittelbar angeordneten Arbeiten sowie Arbeiten der Reichsbahn, Reichspost, Straßen- und Wasserbauverwaltung.
  4400. 1.4.1918, Das königliche Hochbauamt zu Frankfurt am Main wird mit dem heutigen Tag aufgehoben. Seine Geschäfte werden dem königlichen Hochbauamt zu Bad Homburg v.d.H. überwiesen, wo der Amtssitz für den Vorstand des Bauamtes verbleibt.
  4401. 27.11.1903, Tod des Frankfurter Juristen und Kommunalpolitikers Emil von Oven (1817-1903), seit 1840 in städtischem Dienst, 1849 Mitglied der Verfassunggebenden Versammlung, von 1850 bis 1856 der Gesetzgebenden Versammlung (liberale „Gothaer Fraktion“), 1852 Senator, 1858 Jüngerer, 1864 Älterer Bürgermeister, bis 1901 Mitglied des Frankfurter Senats (vor allem als Leiter des Bauamtes), (Vorstands-)Mitglied des Polytechnischen Gesellschaft und des Frankfurter Geschichtsvereins.
  4402. 1.6.1939, Amtsantritt des neuen Dezernenten des Städtischen Bauamtes, Wilhelm Arntz, bisher Baudirektor der Stadt Köln, als Nachfolger von Stadtrat Reinhold Niemeyer.
  4403. 1.4.1897, 80. Geburtstag des Frankfurter Juristen und Kommunalpolitikers, Senator Emil von Oven (1817-1903), 1849 Mitglied der Verfassunggebenden Versammlung, von 1850 bis 1856 der Gesetzgebenden Versammlung (liberale „Gothaer Fraktion“), 1852 Eintritt in den Frankfurter Senat, 1858 Jüngerer, 1864 Älterer Bürgermeister, bis 1901 Mitglied des Frankfurter Magistrats, dort Leitung des städtischen Bauamtes; langjähriges Mitglied der Polytechnischen Gesellschaft und des Frankfurter Vereins für Geschichte und Landeskunde.
  4404. 12.5.1926, Bei Forschungsversuchen mit einem Karbidgasentwicklungsapparat werden auf der Bauanstalt von Messer & Co., Rebstöcker Straße, infolge einer schweren Explosion zwei Arbeiter getötet.
  4405. 31.8.1970, Die Aktionsgemeinschaft Opernhaus reicht bei der Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für den Wiederaufbau der Opernhausruine als „Konzerthaus Alte Oper“ ein.
  4406. 1.3.1999, Die Stadt Frankfurt am Main lehnt den Bauantrag des Immobilienfonds BBVI für das Honsell-Dreieck offiziell ab. Damit ist das Millionen-Projekt eines Kino- und Einkaufszentrums vorläufig gescheitert.
  4407. 1.7.2004, Nach jahrelangen Vorbereitungen wird der Bauantrag für das Veranstaltungs- und Bürohaus des Bistums Limburg, das „Haus am Dom“, eingereicht.
  4408. 31.3.1952, Bei den Bauaufsichtsbehörden Frankfurt werden seit Beendigung des Zweiten Weltkriegs bis zum Abschluss des Rechnungsjahres 1951 (31.03.1952) insgesamt 30.860 Bauanträge gestellt. Auf diese Anträge werden 24055 Bauscheine mit einer Gesamtbausumme von 512 Millionen DM erteilt.
  4409. 1.6.1994, Im Römer tritt ein neues Verfahren in Kraft, das die Bearbeitungszeit für Bauanträge drastisch auf drei Monate verkürzen soll.
  4410. 30.4.1968, Vorlage des „Bauantrages zur Sicherung der Opernhaus-Ruine“ beim Hochbauamt durch die „Aktionsgemeinschaft Opernhaus“ und Gründung einer Baugesellschaft „Alte Oper“.
  4411. 23.9.1934, Gedenkfeier an der Stelle, an der Hitler am 23.09.1933 mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für die Reichsautobahn eröffnet hat, in Anwesenheit von Mitgliedern der obersten Bauleitung der Reichsautobahnen: Am südlichen Mainufer zwischen den Stadtteilen Niederrad und Schwanheim, wo die Reichsautobahn Frankfurt – Darmstadt den Main überquert. Enthüllt wird dort auch eine Gedenktafel. Danach befährt der Generalinspekteur für das Straßenwesen, Fritz Todt, als Erster die fertige Baustrecke der Reichsautobahn bei Frankfurt am Main.
  4412. 9.3.1929, Wiederaufnahme der Bauarbeiten an der Markthalle in der Hasengasse, die infolge der Kälte seit Wochen still gelegen haben.
  4413. 14.12.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einstimmig wird der Eingemeindungsvertrag mit Fechenheim genehmigt. Der Fechenheimer Gemeinderat billigt ebenfalls einstimmig den Eingemeindungsvertrag mit Frankfurt am Main. Beginn der Bauarbeiten zur Errichtung der Großmarkthalle, Erhöhung der Schlachthof-Benutzungsgebühren.
  4414. 10.3.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Errichtung von Wohngebäuden und von zwei Kinderspielplätzen für die Altstadtjugend, Bauarbeiten im Aquarium des Zoologischen Gartens.
  4415. 25.3.1942, Bei einem Arbeitsunfall bei Bauarbeiten im Stadtteil Ostend stürzt ein Zimmerpolier vom Gerüst und verletzt sich dabei tödlich.
  4416. 20.7.1961, Bei den Bauarbeiten in der Römerstadt werden vom Frankfurter Museum für Vor- und Frühgeschichte in einem kleinen Keller im Nordwesten der antiken Stadt eine der schönsten und interessantesten Inschriften geborgen, die jemals im Frankfurter Raum gefunden worden sind. Es handelt sich um eine in drei Teile zerbrochene Kalksteinplatte von 64:47 cm Größe mit ausgezeichnet gehauener Schrift und roten Farbresten. Dieses ist das erste Mal, dass auf einer in Frankfurt am Main gefundenen Inschrift der Name Nida der antiken Römerstadt, und gleich zweimal, genannt wird.
  4417. 12.10.1968, Beginn der Bauarbeiten für das Hallenschwimmbad Bornheim.
  4418. 2.11.1970, Beginn der Bauarbeiten für die Erweiterung der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Niederurseler Hang.
  4419. 12.9.1895, Abschluss der Wiederherstellungsarbeiten für die Kreuzigungsgruppe auf dem Peterskirchhof, die von ihrer früheren Stätte auf einen besser gelegenen Platz versetzt worden ist. An der Rückseite der Gruppe ist eine Gruft hergestellt worden, in der die bei den Bauarbeiten für die neue Peterskirche herausgegrabenen Gebeine beigesetzt worden sind.
  4420. 22.10.1981, Die Frankfurter Flughafen AG hat nun endgültig „Grünes Licht“ für den Beginn der Bauarbeiten zur Startbahn 18 West: Wirtschaftsminister Klaus-Jürgen Hoffie erteilt der FAG in einem offiziellen Bescheid die Genehmigung zur „vorübergehenden Inanspruchnahme des Grundwassers“ auf dem Baugelände und erfüllt damit den wesentlichsten Punkt des wasserrechtlichen Verfahrens.
  4421. 8.7.1985, Innerhalb von nur zwei Wochen wird erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, diesmal bei Bauarbeiten in der Nähe der Frankfurter Messe.
  4422. 18.2.1986, Bei Bauarbeiten auf dem ehemaligen Gelände der VDM, Vereinigte Deutsche Metallwerke, in Heddernheim, wird ein 39jähriger Lkw-Fahrer tödlich verletzt.
  4423. 10.3.1987, Mit der Sperrung der Obermainbrücke für den Straßenverkehr beginnt die bislang teuerste Sanierung einer Mainbrücke in Frankfurt am Main. Die auf 18 Monate terminierten Bauarbeiten werden mit mehr als 10 Millionen DM veranschlagt.
  4424. 28.12.1989, Ungeachtet der ablehnenden Haltung der rot-grünen Koalition im Römer zeigt die Mannheimer Immobiliengruppe Fay der städtischen Bauaufsicht offiziell an, dass sie mit den Bauarbeiten an dem 300 Meter hohen Campanile-Bürohaus beginnen wird. Wenige Stunden später kündigt die Stadt ein Bauverbot für das Projekt an, das notfalls auch mit Unterstützung der Polizei durchgesetzt werde.
  4425. 4.4.1991, Auf dem Hof der Sachsenhäuser Bergiusschule wird bei Bauarbeiten eine fünf Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und problemlos entschärft.
  4426. 2.6.1992, Beginn der Bauarbeiten für die Kindertagesstätte in der Rendeler Straße 9-11 im Stadtteil Bornheim.
  4427. 28.1.1993, Das traditionelle Karlsamt im Frankfurter Dom fällt aufgrund von Bauarbeiten in diesem Jahr aus. Deshalb findet im Hochchor des Doms nur ein Gedenkgottesdienst statt.
  4428. 6.10.1993, Baudezernent Hanskarl Protzmann besichtigt nach dreijährigen Bauarbeiten die fertig gestellte Integrierte Gesamtschule Nordend.
  4429. 14.11.1995, Ein 50jähriger Zimmermann stürzt bei Bauarbeiten auf dem ehemaligen VDO-Gelände in Bockenheim vom Gerüst und verletzt sich tödlich.
  4430. 14.3.1996, Bei Bauarbeiten auf dem Rhein-Main-Flughafen werden drei aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Fliegerbomben entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  4431. 19.3.1996, Der Verkehrsknotenpunkt „Frankfurter Kreuz“ wird wegen Bauarbeiten – neue Verbindungen zwischen der A 3 und der A 5 – für mehrere Jahre zur Großbaustelle.
  4432. 31.5.1996, Sprengstoffexperten entschärfen am späten Abend eine 50-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bombe wird bei Bauarbeiten auf der Neubaustrecke der Bundesbahn, rund 300 Meter westlich des Frankfurter Kreuzes entdeckt.
  4433. 3.6.1996, Wegen Abbruchs und Neubaus des Hafentunnels wird die 240 Meter lange Verbindung zwischen Gutleutstraße und Mainzer Landstraße drei Jahre lang, bis zum Abschluss der Bauarbeiten Mitte 1999, gesperrt.
  4434. 25.11.1996, Beginn der Bauarbeiten in „Preungesheim Ost“, dem größten Frankfurter Wohnungsbaugebiet seit den 60er Jahren.
  4435. 21.6.2001, Bei Bauarbeiten im Osthafen wird eine 50 Kilogramm schwere US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  4436. 3.11.2001, Bei Bauarbeiten am Westhafen stürzt ein 78 Tonnen schwerer Kettenbagger in den Main. Der Fahrer kann noch rechtzeitig aus dem Gefährt springen und sich retten.
  4437. 30.4.2002, Symbolischer erster Spatenstich von Oberbürgermeisterin Petra Roth zum Beginn der Bauarbeiten für die „Kulturmeile Braubachstraße“.
  4438. 6.8.2002, Bei Bauarbeiten in Bockenheim, Voltastraße, wird eine 10 Zentner schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  4439. 9.12.2003, Das Heimschiff der Marinekameradschaft legt am Theodor-Stern-Kai an. Anderthalb Jahre hat das Nostalgieboot, 1968 von der Frankfurter Marinekameradschaft als Heimschiff übernommen, aufgrund von Bauarbeiten am Tiefkai vor der Universitätsklinik, im Offenbacher Hafen gelegen, bis es nun an seinen alten Standort zurückkehren kann.
  4440. 11.6.2004, Beginn der Bauarbeiten für neue Reihenhäuser in der Karl-Blum-Allee im Lindenviertel in Höchst.
  4441. 5.3.2007, Beginn der Bauarbeiten am Wendelsgarten in Bonames. In den nächsten eineinhalb Jahren entsteht dort ein Platz für Märkte und Feste.
  4442. 3.2.2010, Erster Spatenstich zu den Bauarbeiten an der Fernwärmeleitung vom Müllheizkraftwerk zwischen Nordweststadt und Heddernheim zum Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  4443. 26.7.2011, Die große Baustelle vor dem Museum Judengasse steht still: Bei Bauarbeiten am Börneplatz werden Überreste des Mönchsturms gefunden – ein mittelalterlicher, im 14. Jahrhundert entstandener Stadtturm.
  4444. 2.5.2013, Bei Bauarbeiten im Stadtteil Bockenheim Süd wird eine zentnerschwere Weltkriegsbombe entdeckt, die drei Tage später, nach entsprechenden Evakuierungsmaßnahmen, entschärft werden kann.
  4445. 29.11.2013, Die 1929 beim Ausbau der Pförtnerloge der Stadthauptkasse mit Daten über den Bau und die Stadthauptkasse eingemauerte Grundsteinurkunde wird bei Bauarbeiten Gebäude Paulsplatz 6 gefunden und übergeben.
  4446. 6.1.2014, Beginn der Bauarbeiten für die Straßenbahnlinie 17 an der Stresemannallee. Ab Ende des Jahres fährt die verlängerte Linie 17 vom Rebstockbad bis Neu-Isenburg Stadtgrenze.
  4447. 3.7.1934, Bei einem Betriebsunfall im Werk IG Farben-Höchst kommt ein 32jähriger Bauarbeiter ums Leben.
  4448. 4.12.2000, Wegen einer Lappalie müssen drei Bauarbeiter sterben. Die Männer sprechen bei einem Bier in Alt-Sachsenhausen offensichtlich zwei Frauen an und verwickeln sich dabei in einen Streit mit ihrem Begleiter. Als sie kurz darauf auf die Straße gerufen werden, eskaliert der Streit dort, vermutlich greift ein 30jähriger Mann zur Waffe und streckt die drei Männer nieder. Ein vierter wird schwer verletzt. Obwohl der Täter zunächst unerkannt entkommen kann, ist die Fahndung der Polizei bereits nach wenigen Tagen erfolgreich.
  4449. 18.10.2000, Ein Bauarbeiter stirbt an den Folgen eines Arbeitsunfalls, der sich auf einer Baustelle in Schwanheim ereignet.
  4450. 4.4.2000, Bauarbeiter stoßen in der Mailänder Straße im Stadtteil Sachsenhausen auf eine Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Kampfmittelräumdienst kann das 15-Kilo-Geschoss problemlos bergen.
  4451. 1.6.1947, Der Frankfurter Stadtrat Eugen Blanck gibt folgenden Überblick über den Wiederaufbau in Frankfurt am Main: 23,2 Kilometer Straßen von Schutt geräumt. 19.000 Wohnräume wieder hergestellt. 12.500 Dächer wieder hergerichtet. 12.700 Bauarbeiter beschäftigt. 150 von 400 beschädigten öffentlichen Gebäuden (Schulen, Krankenhäuser) wieder hergerichtet. 1820 Baustellen werden gezählt. 10 von 47 beschädigten Kirchen sind wieder hergestellt oder im Bau.
  4452. 26.7.1947, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb erhält im Hof der Gutleutkaserne Arbeitskleidung und Schuhe aus amerikanischen Armeebeständen für Bauarbeiter, die im bizonalen Bauprogramm eingesetzt werden.
  4453. 7.11.1947, Richtfest der wieder aufgebauten Frankfurter Paulskirche in der kahlen Rotunde in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, einer kleinen Abordnung der Bürgerschaft, Vertretern des Magistrats, der Behörden und Parteien. In den Römerhallen finden sich danach die Bauarbeiter und Handwerker zu einem Umtrunk zusammen.
  4454. 10.8.1950, Großkundgebung der Bezirksleitung der Gewerkschaft Bau – Steine – Erden auf dem Römerberg. Über 10.000 Bauarbeiter demonstrieren für Lohnerhöhungen.
  4455. 28.8.1950, Über 15.000 Bauarbeiter streiken in Frankfurt am Main, um eine Erhöhung ihres Stundenlohnes in Höhe von 20 Pfennig zu erreichen.
  4456. 21.3.1963, Festakt anlässlich der Gründung der „Stiftung Berufshilfe“ der IG Bau-Stein-Erden, eine Stiftung für Kinder tödlich verunglückter Bauarbeiter, in der Paulskirche.
  4457. 5.9.1909, Bauarbeiter-Schutzkonferenz für Hessen-Nassau und Waldeck im Gewerkschaftshaus.
  4458. 8.7.1981, „Bunter Abend“ für die Bauarbeiter in der Alten Oper.
  4459. 5.4.1982, In einer Blitzaktion machen Bauarbeiter das Haus Niedenau 57 unbewohnbar. Sie reißen sämtliche Türen und Fenster aus dem Haus, in dem zu diesem Zeitpunkt noch acht Menschen ihre Wohnung haben. Die Bewohner hatten eine gerichtliche Räumungsfrist bis Ende April eingeräumt bekommen. Sie werden von den Zerstörungen vollkommen überrascht.
  4460. 15.7.1986, Bauarbeiter stoßen auf dem Rhein-Main-Flughafen auf eine Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie wird von Experten des Kampfmittelräumdienstes entschärft.
  4461. 24.1.1987, Bei Abbrucharbeiten an einer Garage in Nieder-Eschbach kommt infolge des Absturzes eines Teils der Garagendecke ein 25jähriger Bauarbeiter ums Leben.
  4462. 11.8.1987, Kurz vor Mitternacht ereignet sich im vierstöckigen Männerwohnheim der Baufirma Dyckerhoff & Widmann in Niederrad eine Explosion, die die dort untergebrachten 250 Bauarbeiter in Panik versetzt. Feuer und Rauchentwicklung veranlassen die Berufsfeuerwehr viele Bewohner über Drehleitern zu retten.
  4463. 28.10.1987, In der Schreyerstraße in Sachsenhausen entdeckt ein Bauarbeiter eine 25 Zentimeter lange Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg, die vom Kampfmittelräumdienst entschärft und abtransportiert werden kann.
  4464. 8.11.1988, Ein 42jähriger Bauarbeiter wird in Sachsenhausen beim Abladen eines Lkw’s von herabrutschenden Brettern erschlagen.
  4465. 2.7.1990, Ein 58jähriger Bauarbeiter kommt auf dem Rhein-Main-Flughafen bei einem Betriebsunfall ums Leben.
  4466. 5.3.1991, Auf einer Baustelle in der Neuen Mainzer Straße kommt ein 42jähriger Bauarbeiter durch eine herabfallende Metallplatte ums Leben.
  4467. 19.2.1992, Bauarbeiter entdecken auf dem Baugrundstück für das „Ökohaus“ an der Kasseler Straße zwei Phosphorbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, die problemlos von Experten des Sprengmittelräumdienstes entschärft werden können.
  4468. 19.11.1992, Ein 33jähriger Bauarbeiter stürzt auf der Baustelle des Behördenzentrums Gutleutstraße vom Gerüst zu Tode.
  4469. 30.3.1993, Bei einem Brand im Heizkraftwerk West in der Gutleutstraße sitzen sechs Bauarbeiter etwa zwei Stunden in einem Schornstein fest und müssen aus 110 Meter Höhe mit einem Kran geborgen werden.
  4470. 24.9.1993, Bei Aushubarbeiten stoßen Bauarbeiter an der Unterschweinstiege auf eine amerikanische 50 Kilogramm schwere Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes entschärfen die Bombe problemlos.
  4471. 16.8.1995, Ein 31jähriger Bauarbeiter wird an der Eschersheimer Landstraße bei Aushubarbeiten von einem Radbagger erschlagen.
  4472. 1.4.1996, Ein 23jähriger Bauarbeiter wird auf der Großbaustelle Hahnstraße 48 in der Bürostadt Niederrad von einem herabstürzenden Stahlträger tödlich verletzt.
  4473. 20.8.1999, Am Industriehof in Bockenheim werden auf einer Baustelle infolge eines umstürzenden Kranes drei Bauarbeiter tödlich verletzt.
  4474. 5.4.2002, Die Frankfurter Justiz rüstet sich: Zehn Tage vor dem Auftakt des Prozesses um die islamistische Terror-Vereinigung Al Qaida beginnen Bauarbeiter vor dem Gerichtsgebäude E massive Betonwände aufzustellen. Die Polizei hat bereits in und um den verwinkelten Justizkomplex an der Konstablerwache umfangreiche Halteverbotszonen eingerichtet, um Attentate mit Autobomben zu verhindern.
  4475. 19.6.2002, Der Bauarbeiterstreik erreicht Frankfurt am Main: Die IG Bau blockiert mehrere Großbaustellen. 600 Bauarbeiter befinden sich in der Mainstadt im Ausstand.
  4476. 23.7.2002, Ein Bauarbeiter kommt bei einem Arbeitsunfall im Gallusviertel, Mainzer Landstraße 195, ums Leben.
  4477. 24.1.2003, 6.000 Bauarbeiter demonstrieren in der Innenstadt gegen die Politik der Bundesregierung und fordern eine Wende im Baugewerbe.
  4478. 10.10.2003, Bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in der Hanauer Landstraße kommt ein 50jähriger Bauarbeiter ums Leben.
  4479. 6.4.2006, Meterhohe Flammen schlagen aus dem Neubau, eine schwarze Wolke verdunkelt die Innenstadt und am Dom rennen Bauarbeiter um ihr Leben. Bei Schweißarbeiten auf der Baustelle für das Haus am Dom fängt Isoliermaterial Feuer. Die Feuerwehr hat den Brand rasch im Griff.
  4480. 28.6.2006, Bei einem Arbeitsunfall im Westend, Ecke Liebigstraße/Bockenheimer Landstraße, wird ein 59jähriger Bauarbeiter bei Verladearbeiten tödlich verletzt.
  4481. 18.5.1990, Bei einer Brandstiftung in den Bauarbeiterbaracken auf dem Gelände zwischen Berkersheim und Bad Vilbel am späten Abend entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  4482. 15.7.1968, Eine 36köpfige Gruppe der israelischen Bauarbeitergewerkschaft besucht auf ihrer Informationsreise die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers willkommen geheißen.
  4483. 29.11.1946, Betriebsräteversammlung des Baugewerksbundes Hessen in Anwesenheit des hessischen Wirtschaftsministers Dr. Werner Hilpert und des Arbeitsminister Oskar Müller. Gefordert wird eine Lohnangleichung bei den Bauarbeitern.
  4484. 1.8.1970, „Protest- und Trauermarsch“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit über 1000 Demonstranten, um Solidarität mit den drei spanischen Bauarbeitern zu bekunden, die in der vergangenen Woche in Grenada/Südspanien bei einem Streik erschossen worden sind.
  4485. 22.10.1928, Tod des Bezirksleiters des Deutschen Bauarbeiterverbandes im Bezirk Frankfurt und Hessen-Nassau, Heinrich Hüttmann (1868-1928), langjähriger Reichstagsabgeordneter und Frankfurter Stadtverordneter (SPD).
  4486. 7.5.1991, Ende einer Ära in der Geschichte des Rhein-Main-Flughafens: Bauargeiter beginnen mit dem Abriss des Alten Terminals, das von den dreißiger Jahren bis Anfang der siebziger Jahre als Empfangs- und Abfluggebäude vieler Passagiere gedient hat. Mit der Eröffnung des neuen Terminals 1972 diente das alte Gebäude als Büro- und Lagerraum.
  4487. 23.5.2006, Wie die Polizei während der Fußball-Weltmeisterschaft mit problematischen Fans in der Main-Arena umgehen wird, übt sie im Rödelheimer Gewerbegebiet. Außerdem präsentiert sie die neueste Bauart eines ferngesteuerten Roboters für die Entschärfung von Bomben.
  4488. 26.10.1987, Bei der städtischen Bauaufsicht geht die Genehmigung des hessischen Innenministers Gottfried Milde für die Errichtung des Messeturms ein.
  4489. 19.3.1993, Die 27. Große Strafkammer des Frankfurter Landgerichts verurteilt die koreanische Wirtin des Restaurants „Koryo“ wegen fahrlässiger Tötung in elf Fällen und fahrlässiger Körperverletzung in fünf Fällen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Das Gericht setzt die Strafe zur Bewährung aus. Ihr Ehemann wird freigesprochen. Gegen zwei ehemalige Angestellte der städtischen Bauaufsicht wird Ende des Monates weiter verhandelt.
  4490. 12.3.2001, Die städtische Bauaufsicht entscheidet, dass die Fertigstellung des „Metropolis-Filmpalastes“ im früheren Volksbildungsheim „nicht gegeben“ ist. Eine Inbetriebnahme zur geplanten Eröffnungsfeier am 15.03. kann aufgrund von Brandschutzmängeln nicht gestattet werden. 1.500 geladene Gäste werden wieder ausgeladen.
  4491. 8.6.2001, Im „Metropolis“ haben Bauaufsicht und Feuerwehr die letzten der insgesamt zwölf Kinosäle abgenommen.
  4492. 16.7.2001, Mit einem Schreiben der städtischen Bauaufsicht ist das Metropolis-Kino am Eschenheimer Turm endgültig abgenommen.
  4493. 31.3.2003, Tod des langjährigen Leiters der städtischen Bauaufsicht, Dieter Lortz (1922-2003).
  4494. 28.7.2003, Eröffnung eines Service-Centers im Technischen Rathaus. Damit erspart die städtische Bauaufsicht ihren Kunden künftig lange Wege zu den verschiedenen Verwaltungsstellen.
  4495. 8.6.2004, Die Bauaufsicht erteilt dem niederländischen Projektentwickler MAB, der mehrere Bauprojekte an der Zeil verwirklichen will, die Genehmigung für den Abriss des 50er-Jahre-Baus auf dem Telekom-Areal.
  4496. 23.4.1970, Mitten in der Nacht stürzt an der Ecke Luisen- und Herbartstraße in Bornheim ein dreistöckiges Wohnhaus teilweise ein. Die 18 Mieter können sich im letzten Augenblick in Sicherheit bringen, weil Knistern in den Mauern und zerspringende Fensterscheiben den Einsturz ankündigen. Einen Tag später müssen auch die Bewohner des nur durch eine Baugrube vom Unfallhaus getrennten Gebäudes Herbartstraße 24 ihre Wohnungen verlassen, nachdem die Bauaufsichtsbehörde Risse an den Kellerwänden festgestellt hat.
  4497. 14.5.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Wolfram Brück spricht ein Machtwort in Sachen Messeturm und weist die Bauaufsichtsbehörde an, für mehr öffentlichen Raum in dem geplanten Hochhaus zu sorgen. Ein Eklat, weil vier Fraktionsmitglieder der Grünen sich weigern, Plaketten zum Boykott der Volkszählung abzunehmen, führt zum Abbruch der Sitzung des Stadtparlaments.
  4498. 24.10.1974, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Watergate-Atmosphäre im Römer. Die SPD lehnt einen Antrag der FDP ab, mit der sie für die Stadtverordnetenfraktion Einsicht in die Akten begehrt, die die Vergabe von Bauaufträgen für Schulen aus Fertigteilen betreffen.
  4499. 24.6.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bauausführungen in städtischen Gebäuden. Bewilligung des Ankaufs von Grundstücken für die Bockenheimer Gemarkung. Zusätzliche Bewilligung von Haushaltsmitteln für dringend notwendige Dach- und sonstige Reparaturen an den Gebäuden der Marktverwaltung.
  4500. 30.4.1951, 50jähriges Jubiläum der Firma Paul Junior, Bauausführungen GmbH.
  4501. 30.4.1985, Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadtverordnetenversammlung wird ein Abgeordneter der Grünen zum Vorsitzenden eines Ausschusses gewählt. CDU und SPD entscheiden sich im Bauausschuss einstimmig für den 24jährigen Björn Uwe Rahlwes.
  4502. 29.1.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Ausbaupläne des Verlagshauses der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) im Sanierungsgebiet Günderrodestraße im Gallusviertel. Die CDU-Fraktion gibt sich mit einer Entschuldigung zufrieden, die der grüne Stadtverordnete Björn Uwe Rahlwes in der vergangenen Woche im Bauausschuss verlesen hat. Rahlwes hatte in der letztjährigen Dezember-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung den sozialdemokratischen Baudezernenten Hans-Erhard Haverkampf der Korruption bezichtigt. Der Stadtrat und der Magistrat hatten daraufhin Strafanzeige wegen Beleidigung erstattet.
  4503. 5.9.1989, Der Bauausschuss beziffert den geplanten Umbau des Schauspiels samt Nachtfoyer auf 22,3 Millionen DM.
  4504. 25.4.1967–26.4.1967, 58. Sitzung des Bauausschusses des Deutschen Städtetages im Magistratssitzungssaal des Römers.
  4505. 19.3.1973, Eine etwa 60köpfige Demonstrantengruppe aus der Hausbesetzerszene dringt in die Sitzung des Bauausschusses der Stadtverordnetenversammlung ein und erzwingt eine Unterbrechung der Beratungen. Stadtverordneten werden beschimpft und geschlagen, Gemälde im Foyer des Sitzungssaales mit roter Farbe beschmiert.
  4506. 16.4.1909, Tagung des Kunst- und Bauausschusses für die Errichtung eines nationalen Otto von Bismarck-Denkmals am Rhein unter starker Beteiligung aus allen Teilen Deutschlands im Hotel „Frankfurter Hof“. Die offizielle Denkmalenthüllung ist für den 01.04.1915 geplant.
  4507. 2.12.1954, Die Mitglieder der Baukommission und des Bauaussschusses des Kasseler Stadtparlaments, der Kasseler Oberbürgermeister Lauritzen und der dortige Stadtverordnetenvorsteher Wittrock besuchen Frankfurt am Main, um sich über den Wiederaufbau der Stadt zu unterrichten.
  4508. 2.9.1910–7.9.1910, Abgeordneten- und Wanderversammlung samt Wanderausstellung des Verbandes deutscher Architekten- und Ingenieur-Vereine. Zeitgleich beginnt eine vom Frankfurter Architekten- und Ingenieur-Verein veranstaltete zweiwöchige Bauausstellung in den Räumen des Kaufmännischen Vereins.
  4509. 16.5.1987, Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins und der Eröffnung der Internationalen Bauausstellung hält Oberbürgermeister Wolfram Brück vor Oberbürgermeistern und Bürgermeistern eine Ansprache über Stadtentwicklungspolitik.
  4510. 27.11.1990, Eine Explosion am „Haus des Sports“ in der Otto-Fleck-Schneise zerstört eine Baubaracke und richtet einen geschätzten Schaden von 200.000.- DM an.
  4511. 8.7.1936, Offizielle Einweihung des neuen Rhein-Main-Flughafens im Frankfurter Stadtwald (Baubeginn: 1934) – nach seiner Verlegung vom Rebstock – in Anwesenheit zahlreicher Honoratioren aus Partei und Staat (General der Flieger, Erhard Milch, Gauleiter Jakob Sprenger, „Rhönvater“ Oskar Ursinus). Gleichzeitig eröffnet das Flughafenrestaurant im neuen Empfangsgebäude seinen Betrieb.
  4512. 21.5.1925, Offizielle Einweihung der Hauptkampfbahn und des Tribünengebäudes des 1923 begonnenen Waldstadions Frankfurt am Main (Himmelfahrtstag) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) – an der 30.000 Besucher teilnehmen. Zwar ist städtischerseits bereits im Sommer 1921 der Beschluss zur Ausführung dieser Sportstätte gefallen, jedoch haben Geldknappheit und Inflation den Baubeginn erheblich verzögert.
  4513. 15.2.2000, Baubeginn der 650 Meter langen Straße durch das künftige Europaviertel an der Messe – die erste von einem Investor angelegte öffentliche Straße in Frankfurt am Main.
  4514. 15.6.1949, Baubeginn einer neuen, großen Rollbahn auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  4515. 21.3.1950, Symbolischer Baubeginn für Frankfurts größte Baustelle am Dornbusch in Anwesenheit von Vertretern des US-Hauptquartiers in Deutschland und Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Errichtet werden dort Wohnungen für ca. 500 US-Familien.
  4516. 23.11.1954, Baubeginn der „Zehnmorgen-Siedlung“ zwischen Eschersheim und Eckenheim.
  4517. 5.5.1956, Feierstunde zum Baubeginn des neuen Amerika-Hauses an der Ecke Staufenstraße/Reuterweg.
  4518. 1.7.1959, Baubeginn für die neu zu errichtende Sozialstation Krifteler Straße.
  4519. 29.3.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten wählen den Stadtplanungs- und Hochbaudezernenten Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer (SPD) (1912-1996) und den Tiefbaudezernenten Dr. Wilhelm Fay (CDU) (1911-1980) für zwölf Jahre bis 1974 wieder. Des Weiteren billigen sie die Pläne für die Streckenführung der Tiefbahn in der Innenstadt und stimmen dem Baubeginn im Abschnitt Schillerstraße – Dornbusch zu.
  4520. 28.9.1964, Der Baubeginn einer Autobrücke über den Platz der Republik („Fly-over“) führt zu komplizierten Umleitungen und bereitet vielen Autofahrern Schwierigkeiten.
  4521. 8.12.1964, Baubeginn einer zweiten Tiefgarage an der Allerheiligenstraße, die im Notfall als atomsicherer Bunker benutzt werden kann. Die erste Mehrzweck-Tiefgarage entsteht am Nibelungenplatz.
  4522. 1.10.1970, Baubeginn an der größten Eisenbahn-Spannbeton-Brücke der Welt über den Main mit 184 Meter Länge. Bauherren sind die Farbwerke Hoechst.
  4523. 12.7.1976, Baubeginn: Die Main-Gaswerke dehnen ihr Erdgasnetz auf die beiden Stadtteile Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach aus.
  4524. 8.8.1977, Baubeginn für ein neues Tierheim in Fechenheim, Karl-Benz-Straße/Ecke Ferdinand-Porsche-Straße.
  4525. 23.7.1980, Die Flughafen AG stellt klar, dass mit dem Baubeginn der Startbahn West vorerst nicht zu rechnen sei. Der Kreis Groß-Gerau hat Widerspruch gegen Karrys Anordnung vom 22.07. vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof angekündigt. Die benötigten Waldgrundstücke gehören den Gemeinden Rüsselsheim, Flörsheim und Bischofsheim.
  4526. 19.3.1981, Erster Spatenstich zum Baubeginn des Bürgerhauses Bornheim durch Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  4527. 1.11.1984, Baubeginn für das 1988 eröffnete Jüdische Museum im Rothschildpalais am Untermainkai.
  4528. 29.12.1989, Die Mannheimer Immobiliengruppe Fay kündigt vor dem Verwaltungsgericht gegen das Bauverbot des rot-grünen Magistrats für das Campanile-Hochhaus Klage an. Der Baubeginn wird für den 08.01.1990 angekündigt.
  4529. 1.10.1992, Die Frankfurter Messe will mit zwei niederländischen Partnern ein multifunktionales Kongresszentrum bauen. Geplant sind ein großer Saal für 2.250 Personen, zwei mittlere Säle, 13 Tagungsräume, ein internationales Hotel mit 500 Betten und ein Bürotrakt mit 20.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Baubeginn soll 1994 sein.
  4530. 28.11.1994, Baubeginn der „Parkstadt Unterliederbach“, ein Projekt der Hoechst AG, zwischen Silobad und Jahrhunderthalle Hoechst.
  4531. 19.7.1995, Offizieller Baubeginn der neuen Kindertagesstätte Kita 132 in der Hausener Mühlwiesenstraße.
  4532. 9.12.1996, Baubeginn für den knapp zweieinhalb Kilometer langen Schnellbahn-Tunnel am Frankfurter Kreuz, durch den ab 1999 der erste ICE zum Hauptbahnhof und nach Darmstadt rollen soll. Zur Tunneltaufe auf den Namen „Petra“ wird Oberbürgermeisterin Petra Roth auf die bislang 27 Meter tiefe Sohle hinuntergelassen.
  4533. 24.9.2001, Baubeginn eines neuen, grünen Quartiers aus Stadtvillen, Wohnzeilen und Bürotrakten mit Läden auf der Brachfläche zwischen Eschersheimer Landstraße und Hansaallee.
  4534. 27.9.2002, Nach vielen Verzögerungen beginnen offiziell die Sanierungsarbeiten des Hauptbahnhofes. Mit Millionenaufwand soll binnen vier Jahren die marode Konstruktion erneuert werden. Der Baubeginn wird von einem tödlichen Unfall überschattet. Ein Arbeiter stürzt nach der Montage von Stahlträgern durch ein Plexiglasdach und stirbt an seinen schweren Kopfverletzungen.
  4535. 6.12.2002, Mit dem Abriss des Zürich-Hochhauses konnte es der Versicherung nicht schnell genug gehen und nach langen Verhandlungen genehmigte die Stadt Frankfurt auch ein höheres Hochhaus. Aber jetzt liegt die Baustelle brach und statt eines neuen Wolkenkratzers sollen vorerst Autos auf der Baustelle neben der Alten Oper parken. Die Stadt versucht beim Bauherrn für einen raschen Baubeginn Druck zu erzeugen.
  4536. 12.5.2005, Nach mehr als zwei Jahren auf dem Rhein-Main-Flughafen – Baubeginn ist der 22. April 203 gewesen – wird spät Abends die Sanierung der 400 Meter langen und 60 Meter breiten Start- und Landebahn Nord abgeschlossen.
  4537. 12.12.2005, Vorgestellt wird das Modell für eine neue Menschenaffenanlage im Zoologischen Garten. Baubeginn: 2006.
  4538. 22.12.2006, Wenige Wochen vor Baubeginn sind mehr als 50 Prozent der Flächen im so genannten Airrail Center am Rhein-Main-Flughafen vermietet. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG übernimmt rund 30.0000 Quadratmeter.
  4539. 13.11.2008, Baubeginn für neue Sozialwohnungen der städtischen Wohnungsgesellschaft ABG in Unterliederbach.
  4540. 13.5.2012, Jubiläumsfeier der Pfarrkirche St. Johannes Apostel: Vor 50 Jahren wurde die Kirche im Stadtteil Unterliederbach zum Baubeginn geweiht.
  4541. 18.12.1969, 300 Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, unterstützt von mehr als der Hälfte ihres Kollegiums, demonstrieren vor dem Schulamt und dem Römer gegen eine Verschiebung des Baubeginns ihres seit langem geplanten Schulgebäudes.
  4542. 15.3.1950, Neueröffnung des Fachgeschäftes für Eisenwaren, Hausgeräte, Baubeschläge und Werkzeuge, Louis Marburg & Söhne, Große Friedberger Straße 7-11.
  4543. 3.2.1989, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betrugs und der Vorteilsnahme gegen den Leiter des städtischen Straßenbauamtes eingeleitet. Dies wird in einem Bestechungsprozess am Frankfurter Amtsgericht gegen drei Bautechniker im Baubezirk West des Straßenbauamtes mitgeteilt. Bei den politischen Verantwortlichen im Römer löst dies Bestürzung aus.
  4544. 29.3.1989, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt im Rahmen der städtischen Bestechungs- und Korruptionsaffäre einen 60jährigen, ehemaligen Bautechniker aus dem Baubezirk Mitte zu einer Geldstrafe von 250 Tagessätzen zu je 30.- DM und zur Rückzahlung von 3490.- DM an Bestechungsgeldern. Er hat mindestens neun Jahre lang Schmiergelder von sechs verschiedenen Firmen angenommen.
  4545. 25.4.1989, Das Frankfurter Landgericht verurteilt den ehemaligen Leiter des Baubezirkes Nord im städtischen Straßenbauamt zur bislang höchsten Strafe in den Prozessen um die Schmiergeldaffäre im Römer: Wegen Bestechlichkeit, Betrug und Untreue erhält der 61jährige sieben Jahre Haft. Er hat in den Jahren 1972 bis 1987 insgesamt 718.000.- DM an Schmiergeldern angenommen.
  4546. 8.9.1987, Die Staatsanwaltschaft teilt mit, dass von den ehemaligen zwölf inhaftierten Mitarbeitern des städtischen Straßenbauamtes nur noch der frühere Leiter des Baubezirks Nord in Untersuchungshaft sitzt.
  4547. 13.7.2001, Frankfurts bisher größte Korruptionsaffäre weitet sich aus. Mit der Bereitschaft zum Geständnis haben sich bislang 18 Beschuldigte bei der Staatsanwaltschaft gemeldet. Die Zahl der Verdächtigen erhöht sich auf 200. Erneut finden Haus- und Firmendurchsuchungen statt. Der Bestechungsskandal scheint nicht länger auf die Baubranche beschränkt zu sein.
  4548. 13.2.1894, Tod des Architekten Prof. Oskar Sommer (1840-1894), seit 1865 in Frankfurt am Main und Eintritt in das Baubüro von Peter Schmick (1833-1899), Beteiligung am Bau des Eisernen Stegs, Dozent an der Städelschule (Baufach), 1887 Ernennung zum Professor. Von 1874 bis 1878 Neubau des Städelschen Kunstinstituts, von 1874 bis 1879 Neubau der Frankfurter Börse.
  4549. 3.7.1894, Eröffnung der Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut von Werken des am 13. Februar d. J. verstorbenen Architekten Professor Oskar Sommer (1840-1894), seit 1865 in Frankfurt am Main und Eintritt in das Baubüro von Peter Schmick (1833-1899), Beteiligung am Bau des Eisernen Stegs, Dozent an der Städelschule (Baufach), 1887 Ernennung zum Professor. Von 1874 bis 1878 Neubau des Städelschen Kunstinstituts, von 1874 bis 1879 Neubau der Frankfurter Börse.
  4550. 20.5.1979, Beim Brand eines Baubüros am Mühlbergkrankenhaus in Sachsenhausen entsteht ein Sachschaden von 60.000.- DM.
  4551. 18.12.1979, Ein Kontrolleur des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV) wird von einem Frankfurter Schöffengericht wegen Körperverletzung im Amt zu 1200.- DM Geldstrafe verurteilt. Der Mann hat einen Fahrgast mit dem Knie in den Bauch gestoßen.
  4552. 15.2.1988, Vor einem Lokal in Sachsenhausen wird ein 46jähriger Mann von einem 30jährigen in den Bauch geschossen, nachdem dessen Überfall auf die Kasse einer Gaststätte in der Brückenstraße gescheitert ist.
  4553. 20.12.1988, Kurz nach Mitternacht verblutet ein 43jähriger Mann eines Männerwohnheimes in Niederrad vor einer Imbissbude am Hardtwaldsplatz. Die tödliche Wunde stammt von einem Messerstich in den Bauch des Opfers. Vom Täter fehlt jede Spur.
  4554. 24.8.1990, Gegen vier Uhr morgens entdeckt ein Radfahrer in der Obermainanlage hinter dem Portikus die Leiche eines 51jährigen, ermordeten Wohnsitzlosen. Das Messer steckt noch im Bauch des Opfers.
  4555. 26.2.2002, Auf offener Straße wird im Stadtteil Niederrad, Lyoner Straße, eine 21jährige Frau von einem Mann erschossen, der sich anschließend selbst in den Bauch schießt. Die Frau stirbt wenig später im Krankenhaus.
  4556. 1.7.2003, In der Adolf-Miersch-Siedlung im Stadtteil Niederrad wird ein elfjähriger Junge durch einen Messerstich in den Bauch tödlich verletzt. Täter soll ein 23jähriger Halbbruder des Opfers sein.
  4557. 8.8.1986, Bei einem Überfall auf einen Geldboten in der Eingangshalle des Textilhauses Ott & Heinemann verletzt der Täter den Angestellten des „Allgemeinen Wirtschafts- und Sicherheitsdienstes“ durch Schüsse in die Bauchgegend lebensgefährlich. Er entkommt mit einer Beute von rund 76.000.- DM.
  4558. 29.4.1959, Auf dem Rhein-Main-Flughafen kommen ein Pilot und ein Wetterbeobachter ums Leben, als die Notlandung eines amerikanischen Düsenjägers vom Typ „Sabre F 86“ missglückt. Die Maschine versucht eine Bauchlandung, rutscht etwa 100 Meter über eine Grasfläche und zertrümmert die kleine Wetterstation. Bei dem Aufprall auf das Gebäude geht die Maschine in Flammen auf.
  4559. 14.1.1979, Die „Bauchlandung“ eines Fracht-Jets vom Typ Boeing 707 C der Pakistan International Airlines verläuft glimpflich, nachdem das mit 31 Tonnen beladene Flugzeug auf dem Rumpf über die Landebahn des Rhein-Main-Flughafens geschlittert ist.
  4560. 10.7.1996, Der Versuch eines Gastprofessors an der Städelschule, mit selbst gebastelten Wasserskiern den Main zu überqueren, scheitert an einer kleinen Welle. Paddelnd erreicht der Künstler bäuchlings auf seinen Spezialanfertigungen das Ufer.
  4561. 26.11.1993, Am Abend wird in der Coventrystraße im Stadtteil Nied ein Ehepaar von drei Männern überfallen und brutal nieder geschossen. Der 68jährige Mann schwebt nach einem Bauchschuss in Lebensgefahr.
  4562. 26.11.1925, Zwischen zwei und drei Uhr morgens wird ein 41jähriger Kriminalbeamter, der dem Revier 11 zur Bekämpfung des Zuhälterwesens angehört, auf dem Westendplatz durch Bauchschüsse tödlich verletzt.
  4563. 19.11.1979, In einem Sachsenhäuser Supermarkt streckt gegen 18.00 Uhr ein unbekannter Schütze den Filialleiter und einen Angestellten mit Bauchschüssen nieder und entkommt ohne Beute. Unter den Kunden bricht Panik aus.
  4564. 21.11.1994, Beim Streit zweier aus Bosnien stammender Männer im Gallusviertel wird einer der beiden durch Bauchstiche tödlich verletzt.
  4565. 30.5.1964, 50jähriges Jubiläum der Baudekoration Knöffel in Oberrad.
  4566. 20.1.1984, 75jähriges Jubiläum der „Baudekoration Hübner“, Lahnstraße 35.
  4567. 21.3.1985, Lasershow anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Baudekorations-Firma Kraus GmbH.
  4568. 1.7.1980, 100jähriges Jubiläum des Maler- und Baudekorationsbetriebes Heinrich Kann, Kriegkstraße.
  4569. 12.8.1974, 100jähriges Jubiläum der Baudekorationsfirma Jacob Eisele in Griesheim.
  4570. 31.3.1984, 25jähriges Jubiläum der Baudekorationsfirma W. Nuhn.
  4571. 12.8.1949, 75jähriges Geschäftsjubiläum der Firma Jacob Eisele, Baudekorationsgeschäft, Mainzer Landstraße 59.
  4572. 19.10.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einberufung und Vereidigung des neu gewählten hauptamtlichen Stadtrats Dr. Karl vom Rath durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, finanzielle Zuschüsse für den städtischen Wohnungsbau, die Städel-Schule, zur Sicherung der Frankfurter Baudenkmäler und für Wiederaufbaumaßnahmen im Schlacht- und Viehhof; zur Abgeltung der Rückerstattungsansprüche der Jüdischen Gemeinde Frankfurt für das Gelände des Jüdischen Friedhofs, Eckenheimer Landstraße, wird ein Betrag von 114.000.- DM bewilligt.
  4573. 3.6.1889, Tod des Architekten und Kommunalpolitikers Theodor Brofft (1824-1889), von 1857 bis 1866 demokratisches Mitglied des gesetzgebenden Köpers der Stadt Frankfurt am Main, von 1871 bis 1878 unbesoldeter Stadtrat ebd. (Baudeputation), danach Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (bis Ende 1884), Anhänger der demokratischen Partei.
  4574. 22.11.1900, Tod des Rentners Carl Vogel aus Kronberg/Ts., Ingenieur bei der Main-Neckarbahn, danach Aktuar der Frankfurter städtischen Baudeputation, verantwortlich für die Einrichtung des hiesigen Feuertelegrafenwesen. Führender Mitarbeiter der Firma Siemens u. Halske und langjähriges Vorstandsmitglied des Frankfurter Technischen Vereins.
  4575. 19.9.1997, Oberbürgermeisterin Petra Roth überträgt dem Personaldezernenten Horst Hemzal (CDU) auch das Baudezernat. Udo Corts (CDU) erhält den offiziellen Titel Wirtschaftsdezernent.
  4576. 25.10.1994, Der Künstler Friedensreich Hundertwasser besucht „seine“ Heddernheimer Kindertagesstätte und beklagt eigenmächtige Planungsänderungen des Baudezernats. Das Kernstück der Kita, das bewaldete Dach, werde „zubetoniert“. Hundertwasser lässt nun vom Landgericht Frankfurt klären, ob das Urheberrecht verletzt wurde.
  4577. 1.10.1930, Baudezernent Dr. Ernst May (1886-1970) scheidet aus städtischen Diensten aus und folgt einem Ruf der sowjetischen Regierung zur Planung von Stadtregionen.
  4578. 25.9.2000, Baudezernent Martin Wentz gibt das erneuerte Teilstück der Mörfelder Landstraße zwischen Schweizer Straße und Darmstädter Landstraße nach elf Monaten Bauzeit für den öffentlichen Verkehr frei.
  4579. 4.5.2000, Beginn der Bebauung des Riedberges. Baudezernent Edwin Schwarz pflanzt eine von drei Eichen, die später einmal gemeinsam mit 600 weiteren Bäumen mitten in der „Parkstadt 2000“ zwischen Heddernheim und Kalbach stehen sollen.
  4580. 30.6.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung der in den Ruhestand getretenen Frankfurter Stadträte: Schuldezernent Heinrich Seliger und Baudezernent Dr. Moritz Wolf. Verpflichtung der neu gewählten Stadträte Regierungsdirektor Professor Theodor Gläß und Dr. Karl Altheim. Einstimmige Annahme eines Antrages der CDU-Fraktion, worin der Magistrat ersucht wird, noch einmal mit der Bundesregierung zu verhandeln, um die abschnittsweise Räumung und eine angemessene Entschädigung für die Landwirte, Gärtner und Kleingärtner zu erreichen. Bewilligung von Heimen für Bunker- und Lagerbewohner.
  4581. 11.3.1959, Baudezernent Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer teilt mit, dass die Frankfurter Trümmerverwertungsgesellschaft, die gegenwärtig über 500 Personen beschäftigt, ihre Arbeit vorläufig nicht einstellen wird. In der Mainstadt sind noch 720.000 Tonnen Trümmerschutt zu beseitigen. Auf einer Halde am Ostpark lagern außerdem noch 700.000 Tonnen verwertbares Trümmermaterial. Von der Trümmerverwertungsgesellschaft werden jährlich etwa 400.000 Tonnen Trümmerschutt zu Bausteinen verarbeitet. Seit 1945 sind in Frankfurt am Main etwa 13,5 Millionen Tonnen Trümmerschutt beseitigt und zum Teil verarbeitet worden. Die seit 1946 bestehende Trümmerverwertungsgesellschaft hat bisher 1,75 Millionen Kubikmeter Betonsteine aus dem Trümmerschutt hergestellt.
  4582. 3.11.1970, Baudezernent Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996) wird in Hamburg der „Heinrich-Plett-Preis“ der gewerkschaftseigenen Baugesellschaft „Neue Heimat“ verliehen.
  4583. 10.9.1971, Baudezernent Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996) kündigt offiziell an, dass er aus gesundheitlichen Gründen noch in diesem Jahr vorzeitig sein Amt niederlegen wird. Von diesem Schritt hat er Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) bereits in einem Schreiben vom 06.09. in Kenntnis gesetzt.
  4584. 24.9.1974, Baudezernent Stadtrat Hanns Adrian will Frankfurt am Main wieder verlassen; er hat sich um die Nachfolge des Stadtbaurates von Hannover beworben.
  4585. 23.1.1975, In der Markgrafenstraße 7 in Bockenheim eröffnet Baudezernent Hanns Adrian das Informationsbüro für die künftige Sanierung des Stadtteils.
  4586. 30.9.1975, Die Hessische Landesregierung beschließt, im Rahmen des Konjunkturprogramms Mittel in Höhe von 1,5 Millionen DM für Sicherungsarbeiten am Frankfurter Opernhaus zur Verfügung zu stellen. Baudezernent Hans Joachim Krull hat Anfang September d. J. für diese Sicherungsarbeiten sieben Millionen DM als Maßnahme der Konjunkturförderung beantragt. Insgesamt wird der Wiederaufbau mit 70 Millionen DM veranschlagt.
  4587. 21.11.1975, Der Magistrat bewilligt den Betrag von 2,9 Millionen DM für Sicherungsarbeiten an der Ruine Alte Oper. „Mit diesem Beschluss ist gewährleistet, dass die Stadt zum ersten Mal beim Wiederaufbau der Alten Oper ‚einsteigt‘“, so Baudezernent Jochen Krull.
  4588. 7.7.1976, Mit der Vergabe von zwei ersten Preisen, je einem dritten bis sechsten Preis und vier Ankäufen ist der vom Magistrat bundesweit ausgeschriebene allgemeine Bauwettbewerb „Gartenhallenbad Rebstockpark“ beendet. Baudezernent Stadtrat Hans Joachim Krull überreicht im Rahmen einer Pressekonferenz die Preise und Ankaufsbeträge von zusammen 132.000.- DM.
  4589. 11.4.1979, Baudezernent Erhard Haverkamp übergibt die ersten 1000 Meter Ersatzstraße Rödelheim dem Verkehr.
  4590. 26.11.1980, Baudezernent Stadtrat Dr. Hans-Erhard Haverkampf setzt am Deutschherrenufer an der Stadtgrenze nach Offenbach/Main einen Grenzstein aus rotem Sandstein. Dies ist der erste einer Reihe von neuen Grenzsteinen, die an Frankfurter Ausfallstraßen die Stadtgrenzen markieren sollen.
  4591. 26.5.1981, Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf verkündet den Wiederaufbau des Leinwandhauses am Dom.
  4592. 13.8.1981, Baudezernent Dr. Hans-Erhard Haverkampf stellt das Holzmodell der Ostzeile am Römerberg vor.
  4593. 18.6.1984, Frankfurts Sozialdezernent Karl Heinz Trageser und Baudezernent Dr. Hans-Erhard Haverkampf übergeben die 10. Städtische Kinderkrippe in Höchst ihrer Bestimmung.
  4594. 9.8.1984, Fast drei Jahre nach der Eröffnung der Alten Oper werden die Kosten für den Wiederaufbau amtlich bekannt: 160 Millionen DM. Platzgestaltung und Tiefgarage kosten zusätzlich 30 Millionen DM, so Baudezernent Dr. Hans-Erhard Haverkampf in seiner nun vorliegenden Schlussabrechnung.
  4595. 11.12.1986, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung des städtischen Haushalts 1987 mit einem Volumen von 4,6 Milliarden DM. Bevor der Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt wird, wirft ihm Björn-Uwe Rahlwes von den Grünen Korruption und „Beihilfe zum fortgesetzten kriminellen Handeln“ vor. Oberbürgermeister Wolfram Brück kündigt an, die Strafwürdigkeit dieser Vorwürfe zu prüfen.
  4596. 10.6.1987, Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf gibt bekannt, das Frankfurt am Main als erste Großstadt in der Bundesrepublik Deutschland bei vier öffentlichen Bauvorhaben die Umwandlung von Sonnenenergie zur Stromgewinnung praktizieren wird. Es handelt sich um zwei Kindertagesstätten in Niederrad und in Griesheim, um das Sport- und Freizeitzentrum in Kalbach und um das Berufsschulzentrum Gutleut (Werner-von-Siemens-Schule).
  4597. 20.7.1987, In der städtischen Bestechungsaffäre im Straßenbauamt, beantragt Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf beim hessischen Innenministerium ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst.
  4598. 20.8.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Heftige Debatte über die bekannt gewordenen Bestechungsfälle im städtischen Straßenbauamt sowie im Garten- und Friedhofsamt. Die Grünen fordern den Rücktritt von Baudezernent Hans Erhard Haverkampf (SPD). Ebenfalls Plenarthema ist der Börneplatz.
  4599. 15.9.1988, Der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Mitteltrakt der Merianschule im Nordend wird von Schuldezernent Bernhard Mihm und Baudezernent Dr. Hans-Erhard Haverkampf offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  4600. 21.9.1988, Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté und Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf stellen Journalisten den mit 3,3 Millionen DM renovierten Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung vor. Die am 22.09. d. J. stattfindende Plenarsitzung findet letztmalig im alten Casino statt, danach wieder im gewohnten Plenarsaal. Am 21.06.1946 tagte die erste Nachkriegsversammlung im Polizeipräsidium am heutigen Platz der Republik. Danach war der Saal des Handwerkerhauses in der Braubachstraße Versammlungsort, ehe die Stadtverordneten 1952 wieder in den Römer zurückkehrten.
  4601. 16.11.1988, Der sozialdemokratische Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf soll, so beschließt die SPD-Fraktion, nach einem etwaigen Wahlsieg der Partei bei den Kommunalwahlen im März 1989 abgewählt werden. Ihm werden Fehler bei der Behandlung des Unterschlagungsfalles Karl König angelastet.
  4602. 13.12.1988, Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf übergibt einen neuen Zentralrechner, mit dem die 95 Ampelsysteme in der Innenstadt so flexibel gesteuert werden sollen, dass sie die Grünphasen dem Verkehrsaufkommen anpassen.
  4603. 20.4.1989, (Sonder-)Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Sozialdemokraten und Grüne stimmen der Abberufung von Oberbürgermeister Wolfram Brück und sieben Stadträten zu. Auch der SPD-Stadtrat, Baudezernent Hans-Erhard Haverkampf muss gehen.
  4604. 4.2.1991, Baudezernent Hanskarl Protzmann nimmt im Südbahnhof den gläsernen Aufzug in Betrieb.
  4605. 20.8.1991, Baudezernent Hanskarl Protzmann präsentiert die neue Beleuchtung des Holbeinstegs. Das Licht kommt von den Scheinwerfern am Fuß der Pylonen. Vielfältige Spiegel an den Spitzen der Masten reflektieren die Strahlen, senden sie über die Stahltrossen und bringen so die gesamte Konstruktion des Steges zum Erleuchten.
  4606. 22.7.1992, Nach Angaben von Baudezernent Hanskarl Protzmann haben die Sommerbaustellen, über die sich viele Frankfurter beklagen, „weniger Probleme verursacht als befürchtet“. Das Drehen von Einbahnrichtungen, das Markieren von Radwegen und das Aufpflastern von Fußgängerfurten sind Protzmann zufolge Wege zu einer „urbanen Innenstadt“.
  4607. 23.7.1992, Inbetriebnahme der neuen elektronisch gesteuerten Verkehrsleitzentrale im Erdgeschoss des Parkhauses an der Konrad-Adenauer-Straße durch Baudezernent Hanskarl Protzmann.
  4608. 5.8.1993, Der Ausbau des Hafentunnels auf vier Spuren ist gesichert. Baudezernent Hanskarl Protzmann gibt bekannt, dass die Stadt Frankfurt 50 Millionen DM zu dem 180 Millionen DM teuren Projekt beisteuern werde.
  4609. 18.11.1994, Der Künstler Friedensreich Hundertwasser und der Baudezernent Hanskarl Protzmann einigen sich, dass das Dach des von Hundertwasser geschaffenen Heddernheimer Kindergartens zum Wald werden darf.
  4610. 21.2.1995, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler stellt seinen Magistrat um: Danach führt SPD-Fraktionschef Günter Dürr künftig ein neues Dezernat für Recht, Ordnung und Verkehr. Personaldezernent Achim Vandreike bekommt auch die Zuständigkeit für Soziales. Sportdezernentin Sylvia Schenk übernimmt zusätzlich das Wohnungsamt. Zwei Politiker scheiden aus: Der bisherige Sozialdezernent Martin Berg verlässt Ende des Monats den Magistrat. Baudezernent Hanskarl Protzmann vollendet seine Amtszeit bis Mitte Juni d. J. und tritt nicht zur Wiederwahl an. Sein Ressort soll Martin Wentz übernehmen. Zum Tag der Entscheidung wird der 13. März d. J. vorgesehen, an dem sich in einer Sondersitzung des Stadtparlaments auch Martin Wentz, Sylvia Schenk, Tom Koenigs, Jutta Ebeling und Margarethe Nimsch zur Wiederwahl stellen. Weil sich Rot-Grün in geheimen Abstimmungen keiner Mehrheiten mehr sicher sein kann, drohen die Grünen, die Wahlen sofort abzubrechen, wenn einer ihrer Stadträte scheitern sollte.
  4611. 29.4.1995, Offizielle Eröffnung der neuen Fahrradroute vom Stadtteil Seckbach in die Innenstadt durch Baudezernent Hanskarl Protzmann. Es ist die erste von sechs geplanten radialen Strecken.
  4612. 15.9.1995, Nach dem Ausscheiden von Baudezernent Hanskarl Protzmann, der ins Architektenbüro Speer wechselt, und Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch aus dem Magistrat verteilt Oberbürgermeisterin Petra Roth die Zuständigkeiten neu. Roth selbst zieht das Ordnungsamt und den gesamten Bereich Verkehrsüberwachung und -regelung an sich.
  4613. 16.7.2001, Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei beginnen der Vielzahl von Hinweisen zur städtischen Korruptionsaffäre nachzugehen, die Zeugen und Betroffene gegeben haben. Baudezernent Edwin Schwarz besucht die Mitarbeiter des Hochbauamtes. Unter den 65 Firmen im Visier der Staatsanwaltschaft sollen sich viele Frankfurter Kleinbetriebe befinden.
  4614. 8.11.2001, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Das neue Viererbündnis aus CDU, SPD, Grünen und FDP besteht seine erste Bewährungsprobe und die Stadtregierung für die kommenden Jahre ist komplett. Mit kleinen Blessuren gehen die vier neu (oder wieder) gewählten Dezernenten aus den geheimen Wahlen hervor. Der neue Stadtkämmerer Horst Hemzal (CDU) schneidet am besten ab und bekommt 72 der 81 Bündnis-Stimmen, Sozialdezernent Franz Frey (SPD) erhält 65 Ja-Stimmen, Schul- und Umweltstadträtin Jutta Ebeling (Grüne) geht mit 63 zustimmenden Voten in die dritte Amtszeit und der Neuling, Baudezernent Franz Zimmermann (FDP), kann sich lediglich auf 54 Stimmen stützen.
  4615. 14.3.2002, Die Alte Brücke soll einen Turm mit Restaurant bekommen – so sehen es zumindest die Pläne des Architekten Christoph Mäckler vor, der das Bauwerk sanieren soll. Baudezernent Franz Zimmermann (FDP) stellt das Vorhaben der Öffentlichkeit vor.
  4616. 29.1.2003, Offizieller Beginn der Sanierung der Stroofstraße von Griesheim bis Nied. Mit einem Löffelbagger gibt Baudezernent Franz Zimmermann das Startsignal.
  4617. 25.11.2004, Eröffnung der Altenhöferallee im neuen Stadtteil Riedberg durch Baudezernent Franz Zimmermann.
  4618. 8.12.2000, Nach der Einigung des Baudezernenten Martin Wentz mit dem Besitzer des Technischen Rathauses, der Deutschen Anlagen Leasing (DAL), das Gebäude an der Braubachstraße möglichst schnell abzureißen und durch ein Hotel mit 300 Betten zu ersetzen, verzögert sich im Magistrat die Entscheidung über den Neubau.
  4619. 6.6.1956, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion beschließt, den seitherigen ehrenamtlichen Stadtrat und Geschäftsführer des gewerkschaftlichen Wohnungsunternehmens Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Gewobag, Dr. Hans Kampffmeyer, zum neuen Baudezernenten der Stadt Frankfurt am Main vorzuschlagen.
  4620. 13.4.1962, Aus Anlass der 75. Wiederkehr des Geburtstages des 1955 verstorbenen Baudezernenten Adolf Miersch (1877-1955) legt die Stadtverwaltung an seiner Grabstätte auf dem Südfriedhof einen Kranz mit Schleife nieder.
  4621. 23.5.1962, Der Magistrat verleiht dem Baudezernenten, Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996), anlässlich seines 50. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. In einer Feierstunde im Magistratssitzungssaal im Römer am 24.05. überreicht Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) die Auszeichnung.
  4622. 13.12.1965, Zum Gedenken an den vor zehn Jahren gestorbenen Baudezernenten Stadtrat Adolf Miersch (1887-1955), 1953 zum Frankfurter Ehrenbürger ernannt, legt der Magistrat an der Grabstätte auf dem Südfriedhof einen Kranz nieder.
  4623. 13.4.1967, Anlässlich des 80. Geburtstages des ersten Baudezernenten Frankfurts in der Nachkriegszeit, Stadtrat Adolf Miersch (1887-1955), legt die Stadtverwaltung an dessen Grabstätte auf dem Südfriedhof einen Blumenkranz nieder.
  4624. 14.8.1970, Demonstration der Aktionsgemeinschaft Westend mit 200 Bürgern gegen Mietwucher und Bodenspekulation. Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) bezeichnet die Empörung über die Entwicklung der Wohnraumzweckentfremdung im Westend als berechtigt, widerspricht allerdings der Forderung, den Baudezernenten Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996) aus seinem Amt zu entlassen.
  4625. 3.11.1971, Die SPD-Fraktion der Frankfurter Stadtverordneten wählt den Hannoveraner Dr. Hanns Adrian zum Nachfolger des ausscheidenden Baudezernenten Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996).
  4626. 18.11.1971, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Dr. Hanns Adrian wird auf sechs Jahre als Nachfolger des ausscheidenden Baudezernenten Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996) zum hauptamtlichen Stadtrat gewählt. Des Weiteren billigen die Stadtverordneten den Grenzänderungsvertrag mit der Gemeinde Nieder-Erlenbach.
  4627. 26.1.1972, Verabschiedung des Baudezernenten Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996) in einer Sondersitzung des Magistrats samt städtischem Empfang im Limpurgsaal des Römers.
  4628. 27.1.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Amtseinführung des neuen Baudezernenten Stadtrat Dr. Hanns Adrian. Des Weiteren zweite Lesung des Haushalts 1972.
  4629. 16.8.1979, Studenten der Technischen Hochschule Darmstadt übergeben Modellentwürfe für die Dom-Römerberg-Bebauung an den Baudezernenten Stadtrat Hans-Erhard Haverkampf.
  4630. 29.1.1981, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wiederwahl des Baudezernenten Dr. Hans Erhard Haverkampf (SPD). Der bisherige stellvertretende Fraktionschef der CDU, Willi Ganss, wird verabschiedet. Er scheidet aus dem Parlament aus und wird Betriebsleiter der Frankfurter Stadtwerke. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann kündigt an, dass die Stadt Frankfurt am Main, wenn der Anteil der ausländischen Einwohner an der Bevölkerung von zur Zeit 25 Prozent weiter steige, an ein generelles Aufnahmeverbot denken müsse.
  4631. 23.5.1987, 75. Geburtstages des früheren Planungs- und Baudezernenten Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996)
  4632. 17.11.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Wolfram Brück stellt sich vor seinen Baudezernenten Hans-Erhard Haverkampf und kritisiert das Vorhaben der SPD, „ihren Mann fallen zu lassen.“ Der Dezernent für Umwelt und Stadtgrün, Heinz Daum, wird auf sechs Jahre wieder gewählt.
  4633. 25.5.1992, Anlässlich des 80. Geburtstages des ehemaligen Baudezernenten Hans Kampffmeyer (1912-1996) gibt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler einen Empfang im Kaisersaal des Römer.
  4634. 31.10.2007, Abschiedsempfang für den altersbedingt ausscheidenden Baudezernenten Franz A. Zimmermann im Kaisersaal des Römers.
  4635. 1.1.1953, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb ernennt mit Wirkung vom 01.01. d. J. zum Dezernenten der Baudirektion Stadtrat Max Kemper (bisher Stadtrat a. D. August Gräser) und zum Dezernenten der Städtischen Küchenbetriebe Stadtrat Hans Eick (bisher Stadtrat a. D. Peter Brückmer).
  4636. 31.1.1932, Auflösung des Dienstvertrages zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Baudirektor des Städtischen Hochbauamtes Frankfurt am Main, Prof. Martin Elsässer (1884-1957).
  4637. 2.8.1927, Offizielle Eröffnung der Pestalozzischule (Konrad-Haenisch-Schule) in der Aula in Anwesenheit des Architekten, Prof. Martin Elsässer (1884-1957), seit 1925 Baudirektor des Städtischen Hochbauamtes in der Mainstadt.
  4638. 14.6.1948–16.6.1948, Vierte Arbeitstagung des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumplanung in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit über 700 Teilnehmern aus West- und Ostdeutschland. Stadtrat Eugen Blanck hält ein Referat über den „Wiederaufbau von Frankfurt am Main“, Baudirektor Werner Hebebrand spricht über den Wiederaufbau der Innenstadt, Oberbaurat Herbert Boehm über die Frankfurter Bebauungspläne gestern und heute und Dipl. Ing. Günther Gottwald (Frankfurt am Main) über neue Methoden im Wohnungsbau.
  4639. 22.1.1963, Der Magistrat verleiht dem Universitäts-Baudirektor Ferdinand Kramer (1898-1985) anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  4640. 27.11.1990, Nach der Verurteilung von 60 Mitarbeitern des städtischen Straßenbauamtes wegen Korruption steht nun auch dessen ehemaliger Leiter, ein 50jähriger Leitender Baudirektor, vor dem Schöffengericht.
  4641. 22.11.2006, Zwölf Nachfahren des Architekten Professor Martin Elsässer (1884-1957), 1925 bis 1933 Baudirektor des Städtischen Hochbauamtes, 1926-1928 Entwurf und Bauleitung der Großmarkthalle, protestieren gegen die geplanten Eingriffe in die Bausubstanz der Großmarkthalle.
  4642. 10.5.1985, Generalleutnant a. D. Professor Wolf Graf von Baudissin wird im Römer der Heinz-Herbert-Karry-Preis 1985 verliehen.
  4643. 8.8.1976, Anschlag auf einen Bundesbahnzug der Flughafenbahn. Unbekannte seilen zwei jeweils 25 Kilogramm schwere Baueisenstützen von einer Brücke im Stadtwald in den Gleisbereich ab. Als kurz nach 4 Uhr morgens der erste vom Hauptbahnhof zum Flughafen verkehrende Personenzug die Stelle passiert, durchschlägt eine der Metallstangen die Scheibe auf der linken Seite des Führerstandes. Der Lokführer bleibt unverletzt.
  4644. 24.5.1975–1.6.1975, Ausstellung „4 x bau frankfurt“ (Fertigbau, Bauelemente, Bausysteme, Baustoffe) auf dem Messegelände.
  4645. 24.6.1987–27.6.1987, „Power Supply“ – Messe für Stromversorgungs-Bauelemente.
  4646. 25.2.1933–26.3.1933, Ausstellung „Bauen und Wohnen“ des Bundes Deutscher Architekten (BDA) im Haus Neue Mainzer Straße 9.
  4647. 24.10.1929–26.10.1929, Zweiter Internationaler Kongress für neues Bauen mit einer Ausstellung im Haus Werkbund auf dem Messegelände. Kongressthema u.a.: „Die Wohnung für das Existenzminimum“.
  4648. 14.10.1929–24.10.1929, Zweite Tagung des Internationalen Kongresses für neues Bauen im Gesellschaftshaus des Palmengartens.
  4649. 17.4.1948, Vortragsveranstaltung des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumplanung in Frankfurt am Main im Börsensaal mit Professor Franz Schuster von der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und bis 1933 Leiter der Architekturklasse an der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main: „Die ästhetischen und menschlichen Probleme beim Neuen Bauen“.
  4650. 10.10.1948, Großkundgebung „Hilfstag Berlin“ von SPD, CDU, LDP und Gewerkschaftsbund auf dem Römerberg zur Unterstützung der Berliner Luftbrücke. „Im Zeichen der Luftbrücke, die Tag und Nacht hinüberführt nach dieser bedrohten Stadt, sind wir stolz darauf, den Anfang gemacht zu haben, die stärksten materiellen und ideellen Brücken zu bauen, um Berlin zu helfen“, erklärt Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  4651. 17.12.1948, Gründung der Frankfurter Siedlungsgesellschaft, um für die Angehörigen der bizonalen Verwaltung Wohnungen zu bauen.
  4652. 12.1.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub erstattet den Geschäftsbericht über die Tätigkeit der Stadtverordneten für das Kalenderjahr 1949, Wiederwahl des Präsidiums und Beschlussfassung, der amerikanischen Besatzungsmacht eine ca. 13 Hektar große Fläche westlich der Hansaallee zu überlassen, um dort Wohnungen zu bauen. Sobald diese Häuser bezogen werden können, sollen, so ein entsprechender Vertrag zwischen der Besatzungsmacht und der Stadtverwaltung, bisher beschlagnahmte Wohnungen freigegeben werden. Nach Abzug der Amerikaner gehen diese Häuser entschädigungslos an die Stadt zurück. Für die Amerikaner ist dies der „Anfang für die Beendigung der Beschlagnahme“.
  4653. 27.2.1960–8.3.1960, Wanderausstellung „Bauen ohne Winterpause“ in der Paulskirche, zusammengestellt vom Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft (RKW) und dem Deutschen Architekten- und Ingenieursverband. Gefördert wird diese Ausstellung für das Baugewebe durch die Bundesminister für Wirtschaft und Wohnungsbau sowie durch die Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung.
  4654. 29.3.1962–8.4.1962, Hessischer Bautag 1962 verbunden mit einer Wanderausstellung „Bauen mit Fertigteilen“ auf dem Messegelände.
  4655. 19.11.1962, Einstimmig beschließt der Magistrat, die Naturwissenschaftliche Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität nicht, wie bisher geplant, auf dem Kleingartengelände der Ginnheimer Höhe zu bauen, sondern auf einem Gelände nördlich von Niederursel, nahe der Autobahn nach Kassel
  4656. 12.5.1964, Die Hamburger Gewerbebauträger GmbH hat die Planung für das Nordweststadt-Zentrum beendet; sie beabsichtigt das mehr als 100 Millionen DM-Projekt selbst zu bauen.
  4657. 27.8.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Amtseinführung des neuen Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970), der den Eid auf das Grundgesetz und die Verfassung des Landes Hessen leistet. Gegen die Stimmen der CDU und FDP setzen die Sozialdemokraten ihren Plan durch, neben dem Hauptbahnhof ein provisorisches „Air-Center“ zu bauen, das den Erfordernissen der Stadt und seines Weltflughafens gerecht wird.
  4658. 17.9.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung der Gesamtverkehrsplanung; mit den Stimmen der SPD gegen die beiden anderen Rathausparteien wird die Gewerbebauträger GmbH beauftragt, das Nordweststadtzentrum zu bauen.
  4659. 19.2.1965–20.2.1965, Arbeitstagung „Planen und Bauen für alte Menschen – jetzt und in der Zukunft“ der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen im Haus Dornbusch.
  4660. 29.3.1965, Der Magistrat entscheidet, dass der Frankfurter Hotelier Egon Steigenberger (1926-1985) das Flughafenhotel Hilton an der Unterschweinstiege nicht bauen soll.
  4661. 15.1.1970, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion beschließt, das Technische Rathaus auf dem Platz zwischen Dom und Römer bauen zu lassen. Da sie in der Stadtverordnetenversammlung die absolute Mehrheit besitzt, ist damit die wichtigste Vorentscheidung gegen das Alternativmodell – ein Rathaus am Dominikanerplatz – gefallen.
  4662. 28.11.1974, Karlheinz Berkemeier, Vorsitzender des Stadtverordnetenausschusses „Planung und Bauen“ will sich um das Amt des Planungsdezernenten bewerben und Nachfolger von Stadtrat Hanns Adrian werden, der Anfang nächsten Jahres als Stadtbaurat nach Hannover geht.
  4663. 14.6.1978, Mit dem Prädikat „Vorbildliches Bauen“ in Hessen werden der Neubau der Hessischen Landesbank und die Miquelanlage der Deutschen Bundesbank ausgezeichnet.
  4664. 6.5.1982, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Pläne der SPD, den Schlachthof zu verlagern und auf dem Gelände Wohnungen zu bauen, werden endgültig verworfen. Der Schlachthof bleibt am Deutschherrnufer und wird saniert.
  4665. 1.3.1984–1.4.1984, Architekturausstellung „Bauen für Frankfurt“ in der Airport Gallery B des Rhein-Main-Flughafens.
  4666. 9.10.1984, Die Teilnehmer am bundesweiten „Marsch gegen Rassismus und ausländerfeindliche Politik“ treffen in Frankfurt am Main ein und bauen auf dem Paulsplatz, wo eine Kundgebung stattfindet, Informationsstände auf.
  4667. 15.12.1987, Die SPD schlägt vor, aus der denkmalgeschützten Großmarkthalle ein Museum für Industriegeschichte zu machen und eine neue Markthalle am Osthafen zu bauen.
  4668. 15.5.1990, Umweltdezernent Tom Koenigs beharrt darauf, dass die Stadt Frankfurt die vorgesehene Deponie am Monte Scherbelino plant. Der Umlandverband Frankfurt hingegen glaubt, dass er dafür zuständig ist. Schließlich einigen sich die Kontrahenten darauf, dass der Umlandverband die Anlage bauen wird.
  4669. 31.12.1990, Soldaten und Diplomaten der UdSSR verlassen endgültig die Russische Militärmission in Niederrad. US-Truppen übernehmen diese Liegenschaft. Damit zerschlägt sich die Hoffnung des rot-grünen Magistrats, auf dem Grundstück dringend benötigte Wohnhäuser bauen zu können.
  4670. 14.10.1993–22.10.1993, Forum „Zukunft bauen“.
  4671. 29.6.1994, Das Land Hessen will das neue Frankfurter Polizeipräsidium auf dem PX-Gelände am Alleenring bauen und das Grundstück vom Bund kaufen.
  4672. 4.1.1995, Die Stadt Frankfurt am Main bestätigt, dass der Hochtief-Konzern aus dem Kaufvertrag für ein Grundstück im Deutschherrnviertel ausgestiegen ist. Ursprünglich wollte er auf dem ehemaligen Schlachthofgelände seine Rhein-Main-Zentrale bauen.
  4673. 15.5.1996, Eröffnung der neuen Zentrale der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) im Mertonviertel.
  4674. 23.1.1997, 100. Geburtstag der Architektin und Mitbegründerin des Neuen Bauen, Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000), Erfinderin der „Frankfurter Küche“. Aus diesem Anlass eröffnet das Architekturmuseum eine Ausstellung „Die Frankfurter Küche“ (bis 02.03.).
  4675. 18.2.1997, Die Philipp Holzmann AG präsentiert das Modell ihres geplanten 140-Meter-Hochhauses, das sie bis zum Jahr 2001 an der Taunusanlage bauen will.
  4676. 27.2.1997, Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann schlägt vor, den 247 Millionen DM teuren Riederwaldtunnel nicht mit Bundesmitteln, sondern mit privaten Geldern zu bauen. Der 2,6 Kilometer lange Tunnel könne über Mautgebühren refinanziert werden. Die Frankfurter CDU lehnt den Vorschlag deutlich ab.
  4677. 26.2.1998, Die Frankfurter Traditionsbrauerei Henninger Bräu AG wechselt den Besitzer. Der Weinheimer Immobilien-Kaufmann Werner Kindermann plant, das große Areal am Hainer Weg zu versilbern und eine moderne Brauerei auf der grünen Wiese zu bauen. Die Stadt Frankfurt am Main legt sich quer. 500 Mitarbeiter fürchten um ihren Arbeitsplatz.
  4678. 4.2.1999, Die Architektenkammer Hessen vergibt sieben Mal einen Preis für „Vorbildliches Bauen im Lande Hessen“ – vier der Urkunden gehen an Frankfurter Bauprojekte, darunter die Diskothek U 603111, die nahe der Hauptwache im stillgelegten Fußgängertunnel entstanden ist und seitdem mit drei Betonklötzen am Roßmarkt steht.
  4679. 18.3.1999, Der Streit zwischen dem Magistrat und Eintracht Frankfurt um das Fußballstadion spitzt sich zu. Sportdezernentin Sylvia Schenk hält die Pläne des Vereins, eine neue Arena zu bauen, für unrealistisch.
  4680. 25.5.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth trifft in New York mit dem Großinvestor Donald Trump zusammen, der in Frankfurt am Main ein Hochhaus bauen will.
  4681. 25.5.2002, Planungsdezernent Edwin Schwarz stellt eine Studie vor, der zufolge die Stadt Frankfurt zwischen Untermainbrücke und Eiserner Steg unter dem Main ein Parkhaus mit zunächst 1.000 Stellplätzen bauen lassen kann.
  4682. 27.5.2002, Die SPD und die Grünen lehnen den Vorschlag ab, eine Tiefgarage unter dem Main zu bauen, womit das spektakuläre Großprojekt unter dem Fluss im Römer-Bündnis gescheitert ist.
  4683. 9.7.2002, Der Aufsichtsrat der Vivico Real Estate beschließt, das Urban Entertainment Center auf dem früheren Hauptgüterbahnhofsgelände zu bauen. Als erstes soll dort ein 210 Meter hoher Büroturm entstehen.
  4684. 24.3.2004, Die Frankfurter Polizei und das Stadtplanungsamt verleihen erstmals das Gütesiegel „ausgezeichnete Wohnsicherheit“ für besonders einbruchsichere Häuser an die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Hessen (GWH). Die GWH will am Dornbusch speziell geschützte Häuser bauen.
  4685. 7.2.2006, Der Pharmakonzern Sanofi-Aventis im Industriepark Höchst beschließt, eine neue Fertigungsanlage für ein Insulinmedikament zu bauen.
  4686. 1.3.2008, Erster (symbolischer) Spatenstich auf dem Naxos-Gelände seitens der sieben Initiativen, die auf dem Gelände an der Wittelsbacherallee gemeinsam bauen und leben wollen – vier Baugruppen, zwei Genossenschaften und ein Verein.
  4687. 23.10.2007, 65. Geburtstag des aus Altersgründen zum Monatsende aus dem Magistrat ausscheidenden Dezernenten für Bauen und Wohnen, Franz A. Zimmermann, seit 2001 Stadtrat.
  4688. 19.9.2016, Das Rewe Green Building im Stadtteil Praunheim wird als erster Rewe von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit der Platin-Plakette zertifiziert.
  4689. 10.4.1934, 50jähriges Jubiläum der Firma W. Schrimpf-Bauer.
  4690. 31.12.1932, Tod des Musikpädagogen und Musikwissenschaftlers, Prof. Dr. Moritz Bauer (1875-1932), seit 1905 Lehrer für Musikgeschichte und Ästhetik an Dr. Hoch’s Konservatorium, seit 1918 Professor an der Frankfurter Universität. Dort Begründer und Leiter des musikwissenschaftlichen Seminars.
  4691. 26.7.1932, Kundgebung gegen den Krieg im Saal des alten Gewerkschaftshauses mit Dr. Alfons Paquet und Stadträtin Elsa Bauer (SPD).
  4692. 12.5.1932, Tod des Architekten und Mäzen Simon Ravenstein (1844-1933), Sohn des Kartografen und Verlegers August Ravenstein (1809-1881), entwarf 1881 das Ravensteinsche Verlagsgebäude, Wielandstraße, und das Café Bauer.
  4693. 29.2.1932, Schließung eines der ältesten Cafés in Frankfurt am Main, das 1884 eröffnete Café Bauer.
  4694. 6.9.1931, Tod des Schauspielers Arthur Bauer (1858-1931), 1895 bis 1927 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Städtischen Bühnen.
  4695. 5.6.1931, Beim Raubüberfall auf einen Lotterie-Einnehmer in seinen Büroräumen über dem Café Bauer am Schillerplatz erbeuten die Täter 2.800.- Reichsmark. Am 10.07. d. J. verurteilt das Große Schöffengericht wegen gemeinschaftlich schweren Raubs drei Täter zu je vier Jahren Gefängnis und eine Frau wegen Hehlerei zu drei Wochen Gefängnis.
  4696. 10.12.1930, Neueröffnung des „Café Bauer“ mit neuem Inhaber.
  4697. 10.7.1928, 70. Geburtstag des Schauspielers Arthur Bauer (1858-1931), seit 1895 Ensemblemitglied der Frankfurter Städtischen Bühnen, 1927 Ruhestand und Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen.
  4698. 22.6.1925, 30jähriges Bühnenjubiläum des Schauspielers Arthur Bauer (1858-1931), seit 1895 Ensemblemitglied an den Frankfurter Städtischen Bühnen (bis 1927).
  4699. 1.3.1922, 75jähriges Jubiläum der Manufakturwarenfabrik L. Bauer.
  4700. 16.3.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Mit Ausnahme der Deutschnationalen stellen sich alle Stadtverordneten in einer Erklärung hinter die republikanische Regierung Gustav Bauer (SPD) (1919/20), die nach dem Kapp-Putsch zurücktreten muss. Des Weiteren: Bewilligung von Haushaltsmitteln zur baulichen Herstellung der chirurgischen Poliklinik, für die Erweiterungsbauten des städtischen Krankenhauses (Inneneinrichtung des Fuhrparks) sowie für die Errichtung des Fluss- und Strandbades im Stadtteil Eschersheim.
  4701. 15.3.1920, Der Magistrat erklärt im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung einstimmig, dass er loyal an der Seite der gewählten Regierung unter Reichskanzler Bauer steht.
  4702. 13.3.1920, Beginn des fünftägigen, gescheiterten Kapp-Lüttwitz-Putsches gegen die Weimarer Republik. Zu den Putschisten in der Mainstadt gehört auch Rittmeister de Neufville, Kommandeur der „1. Garde-Landesschützenabteilung“, die am 27. 09.1919 in Frankfurt am Main einmarschiert ist und die nach Ende des Putsches nach Bad Orb verlegt und schließlich aufgelöst wird. Sofort nach Bekanntwerden des rechtsextremen Komplotts rufen die Frankfurter Arbeiterparteien zum Generalstreik auf. Nach einer Massenkundgebung am Bismarckdenkmal stürmen Arbeiter die Polizeireviere und entwaffnen die Sicherheitspolizei (Sipo). Die Deutsche Demokratische Partei (DDP) veranstaltet eine öffentliche Kundgebung auf dem Opernplatz. Polizeipräsident Fritz Ehrler (1871-1944) ruft zur Ruhe und Ordnung auf und ordnet die Polizeistunde auf 21.00 Uhr an. In einem gemeinsamen Aufruf von „Deutscher Demokratischer Partei“ und Sozialdemokratischer Partei Deutschlands (SPD) „An die Frankfurter Bevölkerung!“ wird Loyalität mit der Regierung unter Reichskanzler Gustav Bauer (SPD) bekundet. Gleichwohl kommt es in der Mainstadt zu blutigen Kämpfen an verschiedenen Stellen der Stadt - an der Gutleutkaserne, am Hauptbahnhof, am Eschenheimer Tor, am Börsenplatz - mit mehreren Toten und vielen Verletzten, zum Teil sehr schwer durch Granat- und Handgranatensplitter. Die Reichswehrtruppen in Frankfurt am Main entscheiden sich schließlich für die rechtmäßige Regierung unter Reichskanzler Bauer.
  4703. 31.10.1919, Violinkonzert mit Armella Bauer im Saal der Frankfurt-Loge.
  4704. 23.5.1914, Öffentliche Antrittsvorlesung des Musikwissenschaftlers und Privatdozenten Dr. Moritz Max Bauer (1875-1932), seit 1905 Dozent für Musikgeschichte und Ästhetik an Dr. Hoch’s Konservatorium, in der Akademie der Sozial- und Handelswissenschaften zum Thema: „Die geschichtliche Entwicklung der Programm-Musik“.
  4705. 4.8.1906, Offizielle Wiedereröffnung des gründlich renovierten „Cafe Bauer“.
  4706. 28.9.2000, Der Stiftungsrat des Fritz-Bauer-Instituts besiegelt die Reform dieser Einrichtung juristisch. Die Stiftungsverfassung wird dahingehend verändert, dass außer dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und dem Förderverein künftig auch die Johann Wolfgang Goethe-Universität im Stiftungsrat vertreten ist – durch den jeweiligen Präsidenten sowie den Dekan jenes Fachbereichs, der den jeweiligen Direktor des Instituts stellt. Der Stiftungsrat ernennt zudem den Erziehungswissenschaftler Professor Micha Brumlik zum Direktor der Einrichtung. Er tritt sein Amt am 01.10. d. J. an.
  4707. 13.6.2000, Öffentliche Präsentation des Theresienstädter Gedenkbuches, in dem „die Opfer der Judentransporte aus Deutschland nach Theresienstadt“ verzeichnet sind, durch das Fritz-Bauer-Institut.
  4708. 27.1.2000, Zum 55. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz findet ein vom Schuldezernat, dem Fritz-Bauer-Institut und der Jugendbegegnungsstätte Anna Frank organisierter Lerntag für die Schulen statt.
  4709. 11.12.1937, Festvorstellung anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Firma Bauer’sche Gießerei im Opernhaus. Gegeben werden „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner.
  4710. 24.11.1946, Diskussion über Verfassungsfragen zwischen den Abgeordneten August Euler (LDP), Dr. Erich Köhler (CDU), Dr. Ludwig Bergsträsser (SPD) und Leo Bauer (KPD), ausgestrahlt von Radio Frankfurt.
  4711. 7.7.1947, Großkundgebung der KPD, Stadtleitung Frankfurt, auf dem Börsenplatz mit den Landtagsabgeordneten Walter Fisch, Oskar Müller und Leo Bauer.
  4712. 8.7.1947, Vortragsreihe des Allgemeinen Studenten-Ausschusses (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Thema „Parteien sprechen mit Studenten“ mit dem Landtagsabgeordneten Leo Bauer (KPD). An weiteren Abenden referieren Dr. Erich Köhler (CDU), August Euler (LDP) und Staatssekretär Dr. Hermann Brill (SPD).
  4713. 15.3.1954, 75jähriges Jubiläum der Firma Gustav Bauer, heute Georg Geier KG, Fachgeschäft für Knöpfe und Besatzartikel, Schnurgasse.
  4714. 20.3.1956, Das Hessische Kabinett ernennt in seiner Sitzung Dr. Fritz Bauer zum Generalstaatsanwalt in Hessen mit Sitz in Frankfurt am Main.
  4715. 1.4.1956, Amtsantritt des bisherigen Generalstaatsanwalts in Braunschweig, Dr. Fritz Bauer, als neuer Generalstaatsanwalt in Frankfurt am Main.
  4716. 7.4.1956, Feierstunde anlässlich der Amtseinführung des neuen Chefs der hessischen Staatsanwaltschaften, Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer, im Schwurgerichtssaal des Frankfurter Gerichtsgebäudes.
  4717. 9.6.1963, Gedenkfeier für Anne Frank in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer.
  4718. 8.1.1964–5.2.1964, Vortragsreihe über „Antisemitismus und politische Bildung heute“ der Deutsch-Israelischen Studiengruppe an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Als Referenten sprechen u.a.: Professor Max Horkheimer (1895-1973), Professor Iring Fetscher und Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer (1903-1968).
  4719. 1.7.1968, Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer (1903-1968) wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Der Arzt konstatiert als Todesursache Herzschlag.
  4720. 6.7.1968, Gedenkfeier für den verstorbenen hessischen Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer (1903-1968) im Haus Dornbusch.
  4721. 21.9.1959, Das Amtsgericht Frankfurt erlässt auf Antrag des Generalstaatsanwalts Dr. Fritz Bauer gegen den 57jährigen SA-Obergruppenfüher, Diplom-Volkswirt Adolf Heinz Beckerle in Frankfurt am Main, einen Haftbefehl. Beckerle, der in die Haftanstalt Hammelsgasse eingeliefert wird, war während des Nationalsozialismus lange Jahre Polizeipräsident in der Mainstadt, von 1941 bis 1944 amtierte er als deutscher Gesandter in Sofia. Er steht unter dem Verdacht der Mittäterschaft am Mord von 11.343 Juden aus Mazedonien und Thrakien, die im März 1943 nach Treblinka deportiert und dort vergast wurden. Am 28.10. d. J. teilt der hessische Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer in einer Pressekonferenz die Aufhebung des Haftbefehls mit, da die Mittäterschaft am Holocaust zweifelhaft sei.
  4722. 22.7.1968, Der Münchener Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel verleiht dem verstorbenen hessischen Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer (1903-1968) posthum die „Ludwig-Thoma-Medaille“.
  4723. 16.7.1969, Die Leiterin der Frauenhaftanstalt Preungesheim, Dr. Helga Einsele, ist die erste Trägerin des nach dem verstorbenen hessischen Generalstaatsanwalt benannten Fritz-Bauer-Preises, der von der Humanistischen Union überreicht wird.
  4724. 10.10.1971, Verleihung des Fritz-Bauer-Preises der Humanistischen Union im Plenarsaal des Rathauses an die Schwedin Birgitta Wolf.
  4725. 16.7.1973, Der Strafverteidiger Heinrich Hannover erhält im Römer den diesjährigen Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union.
  4726. 4.9.1890, Bei einem morgendlichen Großbrand im Südosten von Sachsenhausen, auf dem Grundstück Hainerweg Nr. 37, brennt eine Fasshalle der J. H. Bauer’schen Bierbrauerei, ein zweistöckiges Gebäude von ca. 800 Quadratmetern Grundfläche, völlig nieder.
  4727. 21.7.1894–25.7.1894, Auf dem VIII. Deutschen Turnfest in Breslau erringt Heinrich Bauer von der Frankfurter Turngemeinde den 1. Sieg im Stoßfechten.
  4728. 3.11.1897, Tod des Großkaufmanns Moritz Bauer, von 1880 bis 1892 demokratisches Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung, langjähriges Mitglied der hiesigen Handelskammer.
  4729. 21.6.1978, Bei einem Überfall auf das Juweliergeschäft Viktor Bauer in der Großen Bockenheimer Straße erbeuten die Täter Schmuck im Wert von über einer Million DM.
  4730. 12.1.1984, Die Nummer eins der neusten Medaille zur Frankfurter Stadtgeschichte – eine Bildmünze mit dem Motiv der Ostzeile des Römerbergs – nimmt Margarethe Wallmann in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Frankfurter Müttergenesungswerkes auf dem Römerberg aus der Hand des Chefs der „Frankfurter Medaillen-Zentrale“, Heinrich Bauer, entgegen. Sie ist die dritte in der Reihe der „Medaillen zur Frankfurter Stadtgeschichte“. Die beiden früheren Editionen zeigen die Alte Oper und die neue Zeil.
  4731. 6.7.1985, Der Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union wird im Römer an die Gründerin und Vorsitzende der „Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen e. V.“, Rosi Wolf-Almanasreh, verliehen.
  4732. 13.2.1992, Vier Jahre nach dem Brand in den Städtischen Bühnen wird das umgebaute Frankfurter Schauspielhaus wieder eröffnet. Als Premiere des Schauspiels wird das Singspiel „Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär“ von Ferdinand Raimund in der Inszenierung von Peter Eschberg gegeben.
  4733. 11.6.1992, Eröffnung des Bauer Hotel Domicil [heute: Best Western Hotel Domicil].
  4734. 8.12.1992, Der Johann Philipp von Bethmann-Studienpreis wird dem Frankfurter Doktorand Thomas Bauer für seine Arbeit über die Geschichte der städtischen Hygiene überreicht.
  4735. 17.1.1993–19.1.1993, Kongress „Betr. Fritz Bauer und den Auschwitz-Prozess“ im Plenarsaal des Römers und im Haus Gallus anlässlich der 30jährigen Wiederkehr des Frankfurter Auschwitz Prozesse (1963-1965).
  4736. 26.1.1993, Gründung des Fördervereins „Fritz-Bauer-Institut“.
  4737. 15.11.1993, Hessens Justiz ehrt ihren früheren Generalstaatsanwalt Dr. Fritz Bauer (1903-1968) in einer Feierstunde im neuen Frankfurter Strafgericht als eine herausragende Persönlichkeit der Rechtsgeschichte in der Bundesrepublik Deutschland.
  4738. 17.12.1993–19.12.1993, Kongress „Fritz Bauer und der Auschwitz-Prozess“ im Römer und im Haus Gallus. Vor der Eröffnung wird eine Gedenkinstallation vor dem Haus Gallus eingeweiht, die an den Auschwitz-Prozess vom 20.12.1963 bis 20.08.1965 erinnern soll.
  4739. 3.8.1994, Die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen geben bekannt, dass die finanziellen Voraussetzungen für die Gründung des Fritz-Bauer-Instituts erfüllt werden und die Stiftung zur Erforschung des Holocaust zum 01. Januar 1995 gegründet werden kann.
  4740. 15.1.1995, Die Stadt Frankfurt am Main, das Land Hessen und ein Förderverein gründen mit einem Festakt im Frankfurter Schauspiel das Fritz-Bauer-Institut. 50 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz soll das Studien- und Dokumentationszentrum die Gräueltaten der Nationalsozialisten aufarbeiten und nach Wirkungen bis in die Gegenwart fragen. Namensgeber ist der frühere hessische Generalstaatsanwalt und Ankläger im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965), Dr. Fritz Bauer (1903-1968).
  4741. 1.12.1995–3.12.1995, Tagung „Bürgergesellschaft im Ernstfall“ des Instituts für Sozialforschung, des Fritz-Bauer-Instituts und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in der Johann Wolfgang Goethe- Universität und im Palmengarten.
  4742. 27.1.1996, Erster Holocaust-Gedenktag mit einer Veranstaltung des Fritz-Bauer-Instituts in der Paulskirche, auf der Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz sprechen. Die Roma-Union Frankfurt hält eine Kundgebung vor dem Stadtgesundheitsamt ab.
  4743. 7.9.1996, Der US-amerikanische Historiker Professor Daniel Goldhagen spricht auf Einladung des Fritz-Bauer-Instituts im Mozartsaal der Alten Oper über sein Buch „Hitlers willige Vollstrecker“.
  4744. 24.10.1996, Podiumsgespräch des Fritz-Bauer-Instituts in der Alten Oper zum Thema „Holocaust und Moderne“ mit dem Soziologen, Professor Zygmunt Baumann, und den Historikern, Professor Hans Mommsen und Dan Diner.
  4745. 9.10.1997, Vortrag des Rabbiners Moshe Zemer, Vorsitzender des Rabbinatsgerichtshofes der progressiven Gemeinden Israels, aus Tel Aviv, über die Bedeutung von Jom Kippur, im Fritz-Bauer-Institut.
  4746. 2.7.1998, Gedenkveranstaltung für Fritz Bauer, Hessens legendären Generalstaatsanwalt, im Sendesaal des Hessischen Rundfunks (HR), veranstaltet vom Fritz-Bauer-Institut in Kooperation mit dem HR.
  4747. 20.10.1998–22.10.1998, Erstes weltweites Treffen von Überlebenden, die für die IG-Farbenindustrie in Auschwitz Zwangsarbeit leisten mussten. Die vom Fritz-Bauer-Institut organisierte Zusammenkunft findet in der ehemaligen Zentrale des Konzerns, dem Frankfurter IG Hochhaus, statt. Vorgestellt wird der Text der Gedenktafel, die künftig an die Geschichte des IG Farbengebäudes erinnern wird: „Niemand kann aus der Geschichte seines Volkes austreten. Man soll und darf die Vergangenheit nicht ‚auf sich beruhen lassen’, weil sie sonst aufstehen und zu neuer Gegenwart werden könnte“. Dieser Satz stammt von dem Shoa-Überlebenden und aus Österreich stammenden Schriftsteller und Essayisten Jean Améry (1912-1978).
  4748. 11.11.1999, Das Fritz-Bauer-Institut stellt gemeinsam mit dem Jüdischen Museum und dem Institut für Stadtgeschichte den Sammelband „Nach der Kristallnacht. Jüdisches Leben und antijüdische Politik in Frankfurt am Main 1938-1945“ vor. Hervorgegangen ist er aus einer Tagung des Fritz-Bauer-Instituts 1996.
  4749. 15.12.1999, Laut einer in Wiesbaden verbreiteten Erklärung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst soll das Fritz-Bauer-Institut „enger an die Universität herangeführt werden“ und künftig von einem Professor der Johann Wolfgang Goethe-Universität geleitet werden. Mit diesem Beschluss verliert der derzeitige Direktor, Hanno Loewy, die Leitungsstelle.
  4750. 7.6.2001–8.6.2001, Tagung des Fritz Bauer-Instituts zu pädagogischen Konzepten gegen rechtsextreme Gewalt im Saalbau Griesheim.
  4751. 19.4.2002–20.4.2002, Die Internationale Konferenz des Fritz-Bauer-Instituts über den Antisemitismus im Kontext der deutschen Geschichte beendet die erste Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung von Professor Philippe Burrin.
  4752. 28.5.2002–28.6.2002, Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945“ des Fritz-Bauer-Instituts in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks.
  4753. 25.9.2002, Im IG-Farben-Haus übergibt das Fritz-Bauer-Institut Vertretern des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau Kopien der Hauptakten des ersten Frankfurter Auschwitzprozesses (1963-1965). Es handelt sich um 128 Aktenordner mit insgesamt 21.000 Kopien.
  4754. 15.11.2002–16.11.2002, Kongress des Fritz-Bauer-Instituts zum Thema „Juristischer und literarischer Diskurs in der Auseinandersetzung mit den NS-Massenverbrechen“ auf dem Campus Westend.
  4755. 13.7.2003–15.7.2003, Tagung über den „Radikalen Antisemitismus in der Weimarer Republik“ des Fritz Bauer-Instituts im Casino-Gebäude auf dem Westend-Campus.
  4756. 16.7.2003, Kriminaldirektor Dieter Schenk, ehemals vom Bundeskriminalamt, erhält im Casinogebäude des Westend-Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität den diesjährigen Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union.
  4757. 16.7.2003, 100. Geburtstag des früheren Hessischen Generalstaatsanwaltes Dr. Fritz Bauer (1903-1968), der den großen Frankfurt Auschwitz-Prozess (1963-1965) in Gang brachte. Dazu veranstalten das Fritz-Bauer-Institut und der Hessische Generalstaatsanwalt Dieter Anders im Casino-Gebäude des Westend-Campus einen festlichen Erinnerungsabend mit Oberbürgermeisterin Petra Roth und Hessens Justizminister Christean Wagner.
  4758. 10.5.2004, Der Frankfurter Historiker Arno Lustiger wird in der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Gastprofessor am Fritz-Bauer-Institut ernannt. Er lehrt bis zum Sommersemester 2005 „Jüdischen Widerstand im nationalsozialistischen Europa“.
  4759. 24.6.2004–26.6.2004, Tagung des Fritz-Bauer-Instituts über „Die Nachkriegsgeschichte des Holocaust in Ost- und Mitteleuropa“ auf dem Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  4760. 19.7.2006, Nach fünf Semestern als Gastprofessor am Fritz Bauer Institut (vom Mai 2004 bis Juli 2006) hält der Historiker, Professor Dr. h.c. Arno Lustiger, seine letzte Vorlesung.
  4761. 1.4.2007, Neuer Leiter des Fritz-Bauer-Instituts ist ab heute der Schweizer Historiker Raphael Gross, seit 2006 bereits Direktor des Jüdischen Museums.
  4762. 14.7.2007, Tod des Leiters der Neonatologie an der Universitätsklinik Frankfurt am Main, Prof. Dr. med. Karl Bauer, im Alter von 48 Jahren.
  4763. 3.9.2009, Feierliche Eröffnung des Pädagogischen Zentrums Frankfurt des Fritz-Bauer-Instituts.
  4764. 9.8.2012, Tod des Filmhistorikers, Exilforschers und Kinomachers Ronny Loewy (1946-2012), langjähriger Mitarbeiter des Deutschen Filminstituts und des Fritz Bauer-Instituts.
  4765. 21.10.2012–22.10.2012, Tagung des Fritz Bauer-Instituts an der Goethe-Universität über den Juristen, Sozialdemokraten und Remigranten Fritz Bauer (1903.1968), Hessischer Generalstaatsanwalt.
  4766. 2.5.2013, Dem Fritz-Bauer-Institut (Prof. Raphael Gross) wird in der Paulskirche der Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung verliehen.
  4767. 10.4.2014–7.9.2014, Ausstellung „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht“ im Jüdischen Museum.
  4768. 2.5.2016, In seiner Sitzung beschließt der Ortsbeirat 2, am Wohnhaus des ehemaligen hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer im Westend (Feldbergstraße 48) eine Gedenktafel für den Initiator der Frankfurter Auschwitzprozesse der 1950er und 1960er Jahre anzubringen.
  4769. 13.5.2016, Feierliche Enthüllung des Fritz-Bauer-Denkmals, ein Gedenkstein der Künstlerin Tamara Grcic für den ehemaligen hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, Initiator der Frankfurter Auschwitzprozesse der 1950er und 1960er Jahre, vor dem Gebäude des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main: ein 4,5 Tonnen schwerer Naturstein, der aus dem Boden ragt – samt Infotafel.
  4770. 6.7.1905, Tod des Frankfurter Malers Anton Burger (1824-1905), Mitbegründer der „Kronberger Malerkolonie“, 1894 Ernennung zum königlich-preußischen Professor, Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie und Ehrenbürgerschaft der Stadt Kronberg. Werke: idyllische Stadtansichten des alten Frankfurt, Landschaftsbilder, Darstellung des bäuerlichen Lebens in Kronberg/Taunus.
  4771. 29.10.1940, Ordentliche Generalversammlung der Bäuerlichen Hauptgenossenschaft Rhein-Main-Neckar für das Geschäftsjahr 1939.
  4772. 29.7.1946, Erste Konsumgenossenschaftliche Landestagung für Groß-Hessen unter Teilnahme der hessischen Staatsregierung, der bäuerlichen Genossenschaften, der Wohnungsbaugenossenschaften, der Kreditgenossenschaften und der Gewerkschaften.
  4773. 3.5.1963, 25. ordentliche Generalversammlung der Bäuerlichen Hauptgenossenschaft in Verbindung mit dem 90. ordentlichen Verbandstag des Ländlichen Genossenschaftsverbandes in der Kongreßhalle.
  4774. 1.10.1933, „Tag des deutschen Bauern“ – Erntedanktag.
  4775. 9.2.1933, Massenkundgebung der Kreisbauern- und Gärtnerschaft Frankfurt im Heymannschen Saal in Sachsenhausen, in der über „Not und Kampf des nassauischen Bauern und Gärtners“ gesprochen wird.
  4776. 30.6.1929, Tagung der Christlich-nationalen Bauern- und Landvolkpartei im Handwerkerhaus.
  4777. 1.12.1928, Gründungsfest anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Kreis-Bauern- und Gärtnerschaft Frankfurt am Main im Festsaal des Kegler-Sporthauses, Wingertstraße.
  4778. 23.11.1928, Zehnjähriges Jubiläum der Kreis-Bauern- und Gärtnerschaft Frankfurt am Main.
  4779. 20.4.1913, Der Bund der Landwirte veranstaltet im Kaufmännischen Verein eine Feier zur Erinnerung an den vor zwanzig Jahren in Mainz erfolgten Anschluss der süddeutschen Bauern an den Bund der Landwirte.
  4780. 31.5.2000, Bauern und Bürgerinitiativen scheitern in letzter Instanz. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof weist 35 Normenkontrollanträge gegen das Baugebiet Riedberg zurück. Für viele Bauern gibt es jetzt keine Chance mehr, ihre Höfe zu retten.
  4781. 9.5.1945, Unter der Leitung des Ernährungsamtes besteht wieder ein geordnetes Lebensmittelverteilungssystem mit Lebensmittelkarten differenziert nach Altersgruppen. Vorläufig werden die Rationen noch wöchentlich bekannt gegeben und verteilt. Die Ernährungsämter und das Landesernährungsamt dringen über die Landräte und die örtlichen Bürgermeister darauf, dass jede Anbaufläche bestellt wird und dass die Bauern ihrer Ablieferungspflicht nachkommen. Sie setzen des Weiteren die Rationen für die Bevölkerung nach den vorhandenen Beständen und den von der amerikanischen Militärregierung festgelegten Kalorienmengen fest.
  4782. 10.6.1954, Protestkundgebung von etwa 500 Bauern, Kleinlandbesitzern und Kleinrentnern aus Ginnheim und Eschersheim in der Ginnheimer Turnhalle gegen die beabsichtigte Beschlagnahme ihres Geländes zum Bau amerikanischer Wohnungen.
  4783. 29.4.1979, Auf einer Solidaritätsveranstaltung im Bürgerhaus Nordweststadt anlässlich des 5. Jahrestages der portugiesischen Revolution wird dem Sprecher der portugiesischen Bauern-Kooperative Quebradas eine Spende von 10.000.- DM übergeben.
  4784. 29.5.2009, Hessische Bauern-Demonstration in der Innenstadt: Forderung nach Staatsbeihilfen für die Landwirtschaft.
  4785. 7.5.1931, Ab heute sind die Brotpreise in Frankfurt am Main um 3 bzw. 4 Pfennig für den Dreipfünder erhöht. Das Schlüchternbrot steigt von 63 auf 66 Pfennig, das Roggenbrot von 56 auf 60 Pfennig, das Bauernbrot von 60 auf 63 Pfennig.
  4786. 16.6.1930, Der Brotpreis steigt: Roggenbrot verteuert sich von 58 auf 60 Pfennig und Bauernbrot von 60 auf 62 Pfennig.
  4787. 12.6.1899, Hauptversammlung des mitteldeutschen (bzw. hessischen) Bauernbundes im Kompostellhof.
  4788. 28.5.1983, In einer brennenden Dachwohnung eines Bauernhofes bei Bergen-Enkheim erstickt ein 74jähriger Rentner. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend DM.
  4789. 1.7.1937–31.8.1937, Römerbergfestspiele unter der Generalintendanz von Hans Meissner (1896-1958). Eröffnet werden sie mit Gerhart Hauptmanns Bauernkriegsdrama „Florian Geyer“. Dieser Vorstellung wohnt Gerhart Hauptmann persönlich bei. Vor Beginn der Aufführung verleiht Oberbürgermeister Friedrich Krebs den Künstlern der Städtischen Bühnen, Ellen Daub (1900-1965) und Robert Taube (1880-1964) den Römerberg-Ring.
  4790. 8.6.1995, Die Erzeugergemeinschaft „Hessenhöfe“ eröffnet im Westend, Grüneburgweg, einen Bauernladen.
  4791. 5.10.1987, Die Verbraucherinitiative für Erzeugermärkte schlägt einen Bauernmarkt auf der Konstablerwache vor.
  4792. 16.9.1989, Neuer Bauernmarkt auf der Konstablerwache. Jeden Samstag bieten dort landwirtschaftliche Erzeuger ihre Produkte zum Verkauf feil.
  4793. 4.10.2009, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Bauernmarktes an der Konstablerwache.
  4794. 31.8.2015, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des großen Bauernmarktes auf der Konstablerwache.
  4795. 28.11.1975, Premiere von Yaak Karsunkes „Die Bauernoper“ im Theater am Turm (TAT). Zugleich Hermann Treuschs Einstand als TAT-Direktor.
  4796. 17.1.1976, Das Theater am Turm gastiert mit Yaak Karsunkes „Bauernoper“ in Gütersloh.
  4797. 5.3.1933, Reichstagswahlen: In Frankfurt am Main erreichen die Nationalsozialisten 168.745 (44,1 %) der 382.359 abgegebenen gültigen Stimmen (bei 432.626 Wahlberechtigten). Die Wahlbeteiligung beträgt 89,3 %. Bei der zeitgleich stattfindenden Landtagswahl erhalten die Nationalsozialisten 165.485 (43,7 %) von 378.471 abgegebenen gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung beträgt 87,6 %. Ergebnisse der Reichstagswahl in Frankfurt am Main: Es entfallen auf die NSDAP (s. oben), SPD 79.945 (20,9 %), Kommunisten 49.145 (12,6 %), Zentrum 47.370, Deutschnationale 14.124, Deutsche Volkspartei 10.493, Christlich-Sozialer Volksdienst 5.725, Deutsche Staatspartei 6.771, Deutsche Bauernpartei 76, Deutsch-Hannoversche Partei 23 Stimmen.
  4798. 1.1.1911, Auf einer Konferenz im Hotel „Frankfurter Hof“ über genossenschaftliche Siedlungen in Palästina spricht der Soziologe und Nationalökonom Dr. Franz Oppenheimer (Berlin) über „Kolonisationsprobleme und jüdische Bauernsiedlungen in Palästina“.
  4799. 28.6.1930–30.6.1930, Nassauischer Bauerntag in Frankfurt am Main-Unterliederbach.
  4800. 6.12.1972, Der Verwaltungsausschuss der Matthäus-Müller- und Kramer-Stiftung gibt deren Aufhebung bekannt. Das noch vorhandene Vermögen wird für die Abfindung gemäß den Sozialplänen für die Bauersche Schriftgießerei und die Chemigraphie verwendet.
  4801. 1.8.1898, Der Frankfurter Industrielle, Kunstsammler und Mäzen Georg Hartmann (1870-1954) kauft die seit 1837 bestehende Bauersche Gießerei südlich der Bockenheimer Warte im industrialisierten Westen der Mainstadt.
  4802. 26.7.1937, Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bauerschen Gießerei verleiht Stadtrat Robert August Lingnau (1890-1960) dem Betriebsinhaber Johann Georg Hartmann (1870-1954) die Alexander Kraumann’sche Ehrenplakette der „Stadt des deutschen Handwerks“ Frankfurt am Main.
  4803. 13.7.1940, 70. Geburtstag des Industriellen, Kunstsammlers und Mäzens Georg Hartmann (1870-1954), seit 1898 Leiter der Bauerschen Gießerei, Bockenheimer Landstraße, seit 1904 an der Moltkeallee [heute: Hamburger Allee], Mitbegründer des Schriftgussmuseums im Haus zum Alten Frosch [im Zweiten Weltkrieg zerstört], tätig in zahlreichen Frankfurter Kuratorien und Stiftungen sowie Förderer Frankfurter Museen.
  4804. 13.7.1950, Anlässlich des 80. Geburtstages des Seniorchefs der Bauerschen Schriftgießerei, Johann G. Hartmann, verleihen ihm Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub aufgrund seiner Verdienste um das Frankfurter Kunst- und Theaterleben das Ehrenbürgerrecht der Stadt Frankfurt am Main.
  4805. 27.10.1954, Tod Johann Georg Hartmanns, Seniorchef der Bauerschen Gießerei und der EMDA, Fabrik elektro-medizinischer und dentaler Apparate, Ehrenbürger der Stadt Frankfurt, Ehrensenator und Ehrenbürger der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Kunstsammler und Mäzen.
  4806. 30.9.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmig Annahme aller Schulvorlagen, Bereitstellung der finanziellen Mittel für den sofortigen Bau der Volksschule in Bonames, der Pavillonschule in der Goldsteinsiedlung und für die Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule am Berkersheimer Weg. Zustimmung auch zur weiteren Planbearbeitung für den Neubau der Wöhlerschule, Erweiterung des Tribünengebäudes im Stadion, Wiederaufbau der Stadion-Gaststätte und der Gaststätte „Park Goldstein“, Ausbau des Bernus-Baues und des Rententurms im Saalhof.
  4807. 21.5.1982, Lyoner Architekten und Baufachleute besuchen die Mainstadt und werden vom Magistrat im Römer empfangen.
  4808. 23.5.1980, Eine Delegation von Baufachleuten der Julius Berger Nigeria Ltd. besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen.
  4809. 29.1.1977–6.2.1977, Deubau ’77 – 8. Baufachmesse.
  4810. 17.4.2000, Abriss des baufälligen Hauses Klappergasse 35-37 im Stadtteil Sachsenhausen.
  4811. 5.5.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird im Rahmen der Altstadtsanierung der Abbruch einiger baufälliger Altstadthäuser: Schlachthausgasse 12/Metzgergasse 11, Metzergasse 17/Schlachthausgasse 14 und Metzgergasse 15. Regierungsrat a. D. Dr. Karl Keck, Syndikus der Industrie- und Handelskammer, wird als Magistratsmitglied verpflichtet. Keck ist der Nachfolger von Prof. Hans Trumpler.
  4812. 18.12.1984, Das alte Justizgebäude an der Gerichtsstraße bekommt seine zwei Türmchen wieder. Die ursprünglichen Türmchen sind wegen Baufälligkeiten in den 1960er Jahren abgerissen worden. Die Nachbildungen sind Stahlkonstruktionen, die zunächst mit Holz überbaut und dann, wie das übrige Dach, mit Schiefern bedeckt werden.
  4813. 6.1.1930, Erste Gläubigerversammlung der in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Baufirma Anton Hilf im Handwerkerhaus.
  4814. 12.11.1929, Tod des Chefs der gleichnamigen Frankfurter Baufirma, Anton Hilf.
  4815. 22.7.1907, Tod des Kaufmanns und früheren Stadtverordneten Julius Emmerling (Fortschrittspartei, Bezirk Sachsenhausen), Mitinhaber und kaufmännischer Leiter der Frankfurter Baufirma Franz Brofft.
  4816. 21.1.1945, Deportation von 70 Männern und Jugendlichen (sog. „Mischlinge ersten Grades“, „jüdisch Versippte“ bzw. „Wehrunwürdige“) aus dem gesamten Gestapobereich Hessen-Nassau, darunter der spätere hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981), vom Frankfurter Hauptbahnhof zum ‚Arbeitseinsatz’ nach Derenburg im Harz. Dort arbeiten sie auf einer Großbaustelle der Baufirma Friedrich Preusse, Braunschweig, an der Herstellung eines Hydrierwerkes. Am 20.03. d. J. treffen dort weitere Frankfurter ein. Ihre Befreiung durch die US-Armee erfolgt am 11.04. d. J.
  4817. 24.6.1946, Unterzeichnung des Vertrags für den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens von amerikanischen Vertretern, Hessens Ministerpräsidenten Professor Karl Geiler, Vertretern der Stadt Frankfurter am Main, der neuen Flughafenverwaltungsgesellschaft und der Baufirma Philipp Holzmann A. G. als Generalunternehmer der Ausführung des Projekts. Der Rhein-Main-Flughafen soll sich zum Zentralflughafen für den Überseeverkehr entwickeln.
  4818. 24.5.1949, 125jähriges Geschäftsjubiläum der Baufirma Kaysser und Sohn in den Räumen der Henninger-Bräu am Opernplatz.
  4819. 15.6.1950, 75jähriges Jubiläum der Baufirma Wayss & Freytag AG.
  4820. 6.8.1951, 50jähriges Jubiläum der Baufirma Adolf Stoltze, Schwarzburgstraße 71.
  4821. 27.11.1963, 100jähriges Jubiläum der Baufirma Josef Kunz & Söhne GmbH, Frankfurt am Main-Höchst.
  4822. 9.12.1971, Das Gerichtsverfahren gegen vier Angehörige der Baufirma Philipp Holzmann AG wegen Verstoßes gegen das „Gesetz über die Unterkünfte bei Bauten“, konkret wegen angeblicher Missstände im „Arbeitslager“ Rödelheim der Firma Holzmann, endet mit Freispruch für alle vier Angeklagten.
  4823. 7.5.1992, Am Abend wird ein zehnjähriger Junge beim Herumklettern auf einem Schiffsladekran der Baufirma Rhenus in der Gutleutstraße durch einen Starkstromschlag getötet.
  4824. 4.12.1996, Bei einem Überfall im Gutleutviertel erbeuten die beiden Täter Lohngelder einer Baufirma in Höhe von 92.000.- DM.
  4825. 16.8.2001, Richtfest feiern Baufirma, Projektentwickler und Bauherren am Büro- und Wohnkomplex am Zeilweg im Frankfurter Mertonviertel.
  4826. 1.10.2004, 100jähriges Jubiläum der Baufirma Treibs im Gallusviertel.
  4827. 24.7.1981, In den Morgenstunden kommt es in Bockenheim und Sachsenhausen zu einer Serie von Brandanschlägen auf Immobilien- und Baufirmen. Der Schaden beträgt 100.000.- DM.
  4828. 22.10.1981, Auf zwei Frankfurter Baufirmen werden wegen ihrer angeblichen Beteiligung am Bau der Startbahn 18 West Anschläge verübt. Der Schaden beträgt 50.000.- DM.
  4829. 19.7.1982, Frühmorgens werden mehrere Sprengstoff- und Brandanschläge gegen Baufirmen verübt, die am Bau der Startbahn West beteiligt ist. Menschen werden nicht verletzt. Die sog. „Revolutionären Zellen“ bekennen sich in Schreiben dazu.
  4830. 6.8.1987, Mehrere Baufirmen melden Kurzarbeit wegen fehlender Aufträge der Stadt in Folge der Bestechungsaffäre im Straßenbauamt an.
  4831. 1.7.1996, Die Bestechungsaffäre am Rhein-Main-Flughafen hat sich nach Auffassung der Staatsanwaltschaft zum bisher größten Korruptionsfall in der Geschichte Frankfurts entwickelt. Mittlerweile stehen mindestens 20 Firmen im Verdacht, beim Bau des Terminals 2 Mitarbeiter der Flughafen Frankfurt AG bestochen zu haben. Mehrere Beschuldigte sitzen in Untersuchungshaft. Als verdächtig gelten zwölf Angestellte des Rhein-Main-Flughafens und 50 Mitarbeiter von Baufirmen.
  4832. 29.6.1930, „Fest der Arbeit“, eine Massenveranstaltung der Frankfurter Gewerkschaften und Arbeiter-, Sport- und Kultur-Verbände, dessen Reinertrag dem Baufonds für das neu zu erbauende Gewerkschaftshaus zufließen soll.
  4833. 22.9.1938–25.9.1938, 16. Tagung der Deutschen Akademie für Bauforschung, feierlich eröffnet im Saalbau. Veranstaltet wird die Tagung zum ersten Mal gemeinschaftlich mit der Wirtschaftsgruppe Bauindustrie.
  4834. 17.10.1935, Auf einer Sitzung der städtischen Beiräte für Verwaltungs-, Finanz- und Baufragen wird beschlossen, „Eheschließenden“, die Bücher „Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ und „Das Kind und seine Pflege“ zu überreichen.
  4835. 21.10.2015, Aktivisten der Bürgerinitiative Main-Griesheim gegen das geplante Braunkohlekraftwerk im Griesheimer Industriepark übergeben ca. 3.300 gesammelte Unterschriften an den Geschäftsführer des bauführenden Chemieunternehmens Weylchem – und beenden damit ihre Protestkampagne.
  4836. 23.3.1995, Die Regionale Planungsversammlung macht den Weg für das Baugebiet Riedberg frei. Allerdings schieben die Grünen Planungsdezernent Martin Wentz einen Riegel vor und melden „grundsätzliche Zweifel“ am Sinn des Projektes an.
  4837. 19.1.1999, Erster Spatenstich für das neue Baugebiet östlich der Eschersheimer Anne-Frank-Siedlung. Auf dem 12,8 Hektar großen Gelände sollen knapp 600 Wohneinheiten entstehen.
  4838. 16.3.2004, Richtfest für die erste Grundschule mit Kindertagesstätte im Baugebiet Riedberg.
  4839. 21.4.2004, Erster Spatenstich für den Bau der ersten Häuser auf Grundstücken der Stiftung Waisenhaus, auf Hessen größtem Baugebiet Am Riedberg.
  4840. 22.5.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung der Erschließungskosten der Baugebiete für den Wohnungsbau 1958 mit Kosten in Höhe von 42,64 Millionen DM.
  4841. 24.4.1978, Die CDU nimmt Änderungen am Wohnungsbauprogramm vor und fordert, auf die Besiedlung des Heiligenstockgebietes zwischen Seckbach und Praunheim zu verzichten. Gleichwohl sollen neue Baugebiete ausgewiesen werden, um die Stadtflucht und deren Folgen zu reduzieren.
  4842. 2.12.2002, Der wachsende Flugverkehr beeinträchtigt die Entwicklung der Stadt Frankfurt. Weil es wegen des Fluglärms in sechs geplanten Baugebieten zu laut ist, dürfen dort jetzt keine Wohnhäuser mehr errichtet werden. 1.600 geplante Wohnungen gehen für die Mainstadt verloren.
  4843. 3.12.1980, Der Anfang 1980 gestiftete „Walter-Hesselbach-Preis“ wird erstmals vergeben. Preisträger ist die Münchner Planungsgemeinschaft SBS, die die Auszeichnung in Höhe von 20.000.- DM für ihren Entwurf des Baugebietes „Oberes Gereuth“ der Stadt Moosburg an der Isar erhält.
  4844. 2.7.1938, Inkrafttreten des neuen Stadtbaurechtes. Es umfasst die Baupolizeiverordnung für die Stadt Frankfurt am Main vom 20.04.1938 mit einer Baugebietsordnung und einem Baunutzungsplan, ferner die Polizeiverordnung über die Entwässerung der Grundstücke in der Mainstadt vom 20.04. d. J.
  4845. 18.9.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Verkauf von Baugelände an der Homburger Landstraße und am Marbachweg, Erweiterung der Schweine- und Kleinviehschlachthalle sowie der Rampenanlage im städtischen Schlacht- und Viehhof, Herstellung freigewordener Amtsräume im Hause Bruchfeldstraße 83 für Wohnzwecke.
  4846. 13.12.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Verkauf von Baugelände am Riederwald an den evangelisch-lutherischen Stadtsynodalverband, Genehmigung finanzieller Mittel zur Ausführung dringlicher Dachinstandsetzungsarbeiten im städtischen Krankenhaus.
  4847. 1.9.1940, Auf dem Baugelände zwischen Weißadlergasse und Bethmannstraße werden die ersten nach der Weißadlergasse zu gelegenen Wohnhäuser bezogen. Die Häuser haben insgesamt 16 Zweizimmerwohnungen mit Wohnküchen.
  4848. 15.5.1952, Feierliche Grundsteinlegung auf dem Baugelände in der Töngesgasse für den Wiederaufbau der ehemaligen Frankfurter Altstadt. Das Bauvorhaben wird von der 1947 aus der Frankenallee AG hervorgegangenen städtischen Frankfurter Aufbau AG (FAAG) getragen. Den Vorsitz im FAAG-Aufsichtsrat bekleidet Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  4849. 6.7.1970, Auf dem Baugelände des Historischen Museums an der Saalgasse wird bei Ausschachtungsarbeiten eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und entschärft.
  4850. 9.10.1981, Es kommt zu ersten gewaltsamen Auseinandersetzungen auf dem Baugelände der Startbahn 18 West des Rhein-Main-Flughafens. Einige Demonstranten versuchen den auf der Betonmauer befestigten Stacheldraht herunterzuziehen, was die Polizei mit Wasserwerfern vereitelt.
  4851. 29.8.1987, Im Anschluss an eine Kundgebung unter dem Aufruf „Rettet den Börneplatz“ ziehen 800 Menschen von der Braubachstraße zum Börneplatz und besetzen das Baugelände erneut.
  4852. 13.11.1947, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Auf der Tagesordnung stehen die Neustrukturierung des Wohnungsamtes und die Ausweisung neuen Baugeländes. Darüber hinaus beschließen die Abgeordneten, Hitler und Göring aus der Frankfurter Ehrenbürgerliste zu streichen sowie die Zuteilung von Holzscheinen.
  4853. 29.5.1952, Dem Musiker Carlo Bohländer wird auf Antrag vom 12.05. d. J. die Baugenehmigung erteilt für „die Einrichtung eines Clublokals für musikalische und literarische Darbietungen“, Kleine Bockenheimer Straße. Dies ist die Geburtsstunde des Frankfurter Jazzkellers. Am 25.09. d. J. wird auch die Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft erteilt.
  4854. 16.3.1990, Im Streit um das Hochhaus „Campanile“ hat das Frankfurter Verwaltungsgericht das wohl endgültige Aus für das Hochhausprojekt am Hauptbahnhof gesprochen und bezeichnet die Baugenehmigung als fehlerhaft.
  4855. 27.3.1991, Der Verwaltungsgerichtshof Kassel erklärt die Baugenehmigung für den „Campanile“ am Hauptbahnhof für nichtig und bestätigt damit den Anfang 1990 verfügten Baustopp. Die erste Teilbaugenehmigung für den Wolkenkratzer, der Europas höchster Büroturm werden sollte, hatte 1989 der damalige CDU-Magistrat erteilt.
  4856. 16.3.1990, Die Metallgesellschaft als VDM-Nachfolgerin teilt dem städtischen Umweltamt mit, dass auf dem ehemaligen VDM-Gelände in Heddernheim-Nord das Seveso-Gift Dioxin entdeckt worden ist. Die Baugenehmigungsbehörde erlässt daraufhin einen sofortigen Baustopp.
  4857. 9.2.1924, Gründung der „Baugenossenschaft e.G. mbH Bergen-Enkheim“ im Gasthof „Frankfurter Hof“ in Enkheim. Am 10.04.1924 Eintrag in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Bergen.
  4858. 4.6.1930–6.6.1930, „Deutsche Tagung für Wohnungswesen“ im Palmengarten, veranstaltet vom Hauptverband deutscher Baugenossenschaften, der Kommunalen Vereinigung für Wohnungswesen, dem Deutschen Verein für Wohnungsreform und Deutschen Gartenstadt-Gesellschaft.
  4859. 15.9.1918, Tagung des „Verbandes der Baugenossenschaften“ von Hessen-Nassau und Süddeutschland im Steinernen Haus.
  4860. 18.7.1907–20.7.1907, 12. Verbandstag der Baugenossenschaften Deutschlands im Vereinshaus der „Aktienbau-Gesellschaft für kleine Wohnungen“.
  4861. 14.5.1901–15.5.1901, Sechste Verbandstag der Baugenossenschaften Deutschlands im Vereinslokal der Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen, Burgstraße. In Verbindung mit dieser Tagung hält der „Verein für Förderung des Arbeiterwohnungswesen“ seine Hauptversammlung ab.
  4862. 22.12.1976, Bei Abbrucharbeiten an einem ehemaligen Fabrikgebäude der Adlerwerke in der Kleyerstraße stürzt das Baugerüst ein und verletzt zwei Arbeiter schwer.
  4863. 15.1.1986, Infolge von heftigen Sturmböen der Windstärke zehn stürzt ein Baugerüst in der Heilbronner Straße um und begräbt ein vorüber fahrendes Auto unter sich. Die Fahrerin erleidet einen Schock, bleibt aber ansonsten unverletzt. Der Sachschaden beträgt rund 100.000.- DM.
  4864. 5.7.1988, Bei einem Arbeitsunfall in Oberrad, während Renovierungsarbeiten an der Herz-Jesu-Kirche, Mathildenstraße, fällt ein 49jähriger Arbeiter vom Baugerüst und stirbt.
  4865. 8.12.1994, Bei einem Arbeitsunfall in Ginnheim kommt ein 32jähriger Arbeiter nach einem Sturz vom Baugerüst ums Leben.
  4866. 31.3.2015, Sturmtief „Niklas“ fegt durch die Mainstadt: Rettungskräfte sind im Dauereinsatz, zahlreiche Flugausfälle – in der Moselstraße stürzt ein 15 Meter hohes Baugerüst auf vier Pkws.
  4867. 30.10.1931, 50jähriges Jubiläum der Firma Heinrich Anthes u. Sohn (Baugeschäft)
  4868. 17.12.1938, Tod des Architekten Franz Josef Vietze (1862-1938), 1903 Mitbegründer des Baugeschäftes „Vietze & Helfrich“. Schuf das Volksbildungsheim (1907/08), das Kochkunstmuseum (1908) und das Neue Theater in der Mainzer Landstraße (1911).
  4869. 1.4.1941, 75jähriges Jubiläum des Baugeschäftes Hancke, Mousonstraße.
  4870. 19.10.1899, Tod des Bauunternehmers und Direktors der Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbauten, Philipp Helfmann (1843-1899), Mitbegründer des Baugeschäfts Gebr. Helfmann.
  4871. 20.10.1985–31.12.1985, Die Ausstellung „Klassizistische Architektur in Frankfurt am Main“ im Historischen Museum erinnert an den Stadtbaumeister Johann Friedrich Christian Hess (1785-1845), der das Baugeschehen in Frankfurt am Main in der Zeit von 1816 bis 1843 27 Jahre lang maßgeblich beeinflusst hat.
  4872. 12.9.1931, Tod des Kunsthistorikers, Archäologen, Malers und Zeichners Prof. Dr. Julius Hülsen (1873-1931), seit 1911 außerordentlicher Professor für Baugeschichte und Ornamentik an der TH Darmstadt, seit 1921 Dozent der Kunstgeschichte und Stillehre an der Städtischen Fachschule für Buch- und Kunstgewerbe und ab 1922 Dozent für Kunstgeschichte und Perspektive an der Frankfurter Kunstgewerbeschule.
  4873. 5.8.1905, Dem Turm der Nikolaikirche wird die langentbehrte Krone aufgesetzt. In der Turmspitze wird eine Urkunde untergebracht, die über die Baugeschichte Auskunft gibt.
  4874. 10.3.1929, Tod des Bauingenieurs und Bauunternehmers Eduard Holzmann (1870-1929), seit 1912 stellvertretendes Vorstandsmitglied des Familienunternehmens, 1917 Fusion des Unternehmens mit der Internationalen Baugesellschaft zur Philipp Holzmann AG und tätig im Vorstand der neuen Aktiengesellschaft.
  4875. 26.11.1916, Tod des nationalliberalen Kommunalpolitikers, Geheimer Regierungsrat Dr. Adolf Varrentrapp (1844-1916), seit 1880 besoldeter Stadtrat (Rechneiamt), 1890 Stadtkämmerer, von 1899 bis 1906 Zweiter Bürgermeister, Vorstandsmitglied der „Frankfurter Gemeinnützigen Baugesellschaft“.
  4876. 28.1.1974, Die „Frankfurter Baugesellschaft“ meldet Konkurs an.
  4877. 30.1.1987, Die Baugesellschaft Polensky & Zöllner in Fechenheim stellt einen Antrag auf ein gerichtliches Vergleichsverfahren. Infolge des Konkurses verlieren in Frankfurt am Main 400 Arbeitnehmer ihren Job.
  4878. 25.11.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von über elf Millionen DM für Bauprojekte: das Bauvorhaben der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag am Dornbusch und weiterer sozialer Baugesellschaften sowie die Errichtung frei finanzierter, steuerbegünstigter Wohnungen durch die Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen.
  4879. 22.3.1962, Tod des Malers, Graphikers und Baugestalters Professor Hans Leistikow (1892-1962), 1925 bis 1930 unter Stadtbaurat Professor Ernst May (1886-1970) Leiter des Graphischen Büros beim Hochbauamt in Frankfurt am Main.
  4880. 31.10.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte, Baugesuche.
  4881. 5.9.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Baugesuche für Grundstücke, Ankauf von Grundstücken und Liegenschaften.
  4882. 27.6.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Bericht des Sonderausschusses zum Magistratsantrag vom 28.02. d. J., die Errichtung einer Stiftungs-Universität betr., Baugesuche für Grundstücke.
  4883. 9.5.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Nachbewilligung auf den Etat des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts für 1910, Baugesuche für Grundstücke, Genehmigung von Fluchtlinienplänen.
  4884. 1.10.1929, 30. ordentliche Hauptversammlung des Mitteldeutschen Arbeitgeberverbandes für das Baugewerbe.
  4885. 9.5.1978, In Frankfurt beteiligen sich auf 142 Baustellen insgesamt 4800 Arbeiter an einem Warnstreik – einen Tag vor Beginn der Schlichtung für das Baugewerbe.
  4886. 19.5.1962, Tagung des Verbandes Baugewerblicher Unternehmer Hessens e. V. im Zoologischen Garten.
  4887. 29.11.1990, Richtfest des neuen Bürogebäudes des Verbandes Baugewerblicher Unternehmer Hessens im Gewerbegebiet Heddernheim-Nord.
  4888. 29.9.1930–4.10.1930, Dritter Bundestag des Deutschen Baugewerkbundes im Saalbau.
  4889. 23.7.1892, Erste Hauptversammlung des Bundes deutscher Baugewerks-Berufsgenossen im „König von England“.
  4890. 22.4.1933, Festakt anlässlich des 25jährigen Jubiläums der ehemaligen königlichen Baugewerkschule, heute „Höhere Technische Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau“ in ihrem Festsaal, Nibelungenplatz.
  4891. 8.2.1926, Gründung der „Alt-Herrenvereinigung der Baugewerkschule Frankfurt am Main“ durch Absolventen der Bauschule Frankfurt am Main.
  4892. 10.4.1913, Offizielle Übergabe des Neubaus der kgl. Baugewerkschule, Nibelungenallee.
  4893. 22.8.1908, Schließung des Sommersemesters, das erste der im April d. J. eröffneten Königlichen Baugewerkschule.
  4894. 20.8.1908, Erste mündliche Prüfungen an der im Frühjahr d. J. neu errichteten Königlichen Baugewerkschule.
  4895. 7.4.1908, Beginn des Unterrichts an der Königlichen Baugewerkschule.
  4896. 5.1.1899, Konstituierung eines aus 54 Mitgliedern bestehenden Orts-Ausschusses unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915) im Ratszimmer des Rathauses zur Vorbereitung der zu Pfingsten d. J. stattfindenden „Verbandes-Versammlung deutscher Gewerbeschul- und Baugewerkschulmänner“.
  4897. 1.6.1929, 25jähriges Jubiläum der Fa. Lorenz Matheis, Werkstätte für Glasmalerei, Kunst- und Bauglaserei, Koselstraße.
  4898. 1.11.1968, 90jähriges Jubiläum der Firma Jean Dröser, Kunst- und Bauglaserei, Taunusstraße 23.
  4899. 19.9.1930, 25jähriges Jubiläum des Speise-Restaurants von H. Sautter Wwe, Baugraben 22, an der Markthalle.
  4900. 2.11.1914–7.11.1914, Asphaltierung des Baugrabens in der Innenstadt. In dieser Zeit ist er für den öffentlichen Fuhrverkehr gesperrt.
  4901. 5.9.1963, Ein über 100 Jahre altes Haus an der Wiesenstraße stürzt in sich zusammen. Es stand neben einer Baugrube. Verletzt wird niemand.
  4902. 26.7.1971, Mit knapper Not kann eine Katastrophe vermieden werden, als in einer Baugrube wenige Meter westlich der Honsellbrücke über der Hafenbahn im Industriegebiet Ost in zwei Meter Tiefe ein Gasrohr explodiert und eine 20-Meter-Stichflamme entsteht.
  4903. 25.3.1976, Der Fernmeldeturm der Bundespost in Ginnheim kann sich mit dem Zusatz „Weltrekord-Bauwerk“ schmücken: 176,5 Meter über der Sohle der Baugrube, damit erzielte man den Höhenweltrekord im Betonpumpen.
  4904. 18.8.1989, Die Stadt Frankfurt am Main erteilt der Frankfurter Flughafen AG die Genehmigung, die Baugrube für das Terminal Ost auszuheben.
  4905. 5.6.1997, Ein 52jähriger Feuerwehrmann der Flughafen-Feuerwehr stürzt am frühen Morgen nach einem Wasserrohrbruch in eine geflutete Baugrube im Terminal 1 des Rhein-Main-Flughafens und ertrinkt.
  4906. 1.1.1997, Bei einer Einsatzfahrt nach zwei Uhr morgens auf dem Rhein-Main-Flughafen fährt ein 26 Tonnen schweres Löschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr in eine Baugrube, kippt um und schlittert über die Rollbahn. Dabei werden drei Feuerwehrleute leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 650.000.- DM geschätzt.
  4907. 8.7.1987, Ein Unwetter setzt die Stadt unter Wasser: Zwischen sechs und neun Uhr gießt es wie aus Kübeln, 22 Liter Wasser pro Quadratmeter. Straßen im gesamten Stadtgebiet werden überflutet, Baugruben verwandeln sich zu kleinen Seen, Hunderte von Kellern laufen voll. Die Berufsfeuerwehr muss den Ausnahmezustand ausrufen.
  4908. 23.8.1990, Über zweieinhalb Stunden herrscht in der Bürostadt Niederrad der Ausnahmezustand: Bei Erdaushubarbeiten auf dem Baugrundstück Lyoner Straße 32 wird eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Hunderte von Beschäftigten müssen ihre Arbeitsplätze in den benachbarten Hochhäusern räumen. Sprengmeister entschärfen die Fliegerbombe problemlos.
  4909. 11.5.1960–14.5.1960, Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums findet eine Baugrundtagung der Deutschen Gesellschaft für Erd- und Grundbau e. V. statt.
  4910. 4.11.1987–7.11.1987, INTECA – Fachausstellung für technische Elemente, Baugruppen, Normteile für den Maschinenbau.
  4911. 16.4.1962, Der Magistrat verleiht dem Vizepräsidenten der Handwerkskammer Frankfurt am Main und Landesinnungsmeister des hessischen Bauhandwerks, Baumeister Martin Milch (1892-1979), anlässlich seines 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  4912. 1.2.1964–28.3.1964, Bauhaus-Ausstellung in der „göppinger galerie“.
  4913. 25.6.1966, Eröffnung der Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins „Vom Impressionismus zum Bauhaus – Meisterwerke aus deutschem Privatbesitz“ im Steinernen Haus.
  4914. 22.7.1967–10.9.1967, Ausstellung „Vom Bauhaus bis zur Gegenwart“ des Frankfurter Kunstvereins im Steinernen Haus.
  4915. 8.8.1932, Eröffnung der Baukunst-Ausstellung des Architekten Ludwig Mies van der Rohe, Leiter des Bauhauses Dessau, im Frankfurter Kunstverein, Junghofstraße.
  4916. 22.8.1928, 50. Geburtstag des Kunsthistorikers Dr. Friedrich, gen. Fritz, Wichert (1878-1951), von 1907 bis 1909 wissenschaftlicher Assistent am Städelschen Kunstinstitut, Kunstreferent der „Frankfurter Zeitung“, 1909 bis 1922 Gründungsdirektor der Mannheimer Kunsthalle, seit 1923 in Frankfurt am Main mit der Neugliederung des Kunstschulwesens betraut, Anhänger der Ideen des Bauhauses, Leiter der Kunstgewerbeschule, Stadtkunstwart und Denkmalpfleger für Hessen-Nassau (1924-1930), seit 1928 Mitherausgeber der Monatsschrift „Das Neue Frankfurt“.
  4917. 15.2.1927, Konstituierende Sitzung des vom Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung berufenen „kulturellen Beirats“ der Südwestdeutschen Rundfunkdienst AG, Frankfurt am Main. Der Kulturbeirat hat die Aufgabe, die Gesellschaft hinsichtlich der Darbietungen aus Kunst, Wissenschaft und Volksbildung zu beraten und zu überwachen. Den Vorsitz führt der Kunsthistoriker Prof. Friedrich, gen. Fritz, Wichert (1878-1951), 1923 nach Frankfurt am Main zur Neugliederung des Kunstschulwesens berufen, errichtet er – nach dem Vorbild des Weimarer Bauhauses (1919) – eine Kunstschule, in der die Fächer Architektur, Raum- und Möbelkunst, dekorative Malerei, Buchgestaltung, Werbegraphik, Typographie, Textilgestaltung, Malerei, Plastik und Graphik unterrichtet werden.
  4918. 21.12.2000–22.4.2001, Ausstellung „Ludwig Hirschfeld-Mack – Bauhäusler und Visionär“ im Jüdischen Museum.
  4919. 14.1.2001, Im Rahmen der seit 21.12.2000 im Jüdischen Museum präsentierten Ausstellung „Ludwig Hirschfeld-Mack – Bauhäusler und Visionär“ kommen etwa sechzig Angehörige der jüdischen Familie Hirschfeld in Frankfurt am Main zusammen und werden von Bürgermeister Achim Vandreike offiziell begrüßt.
  4920. 26.10.1935, Richtfest des Gebäudes mit Zwei- und Zweieinhalb-Zimmerwohnungen in der Bettinastraße, hinter der Antoniuskirche. Bauherr des Wohnblocks ist die Rheinisch-Westfälische Bodenkreditbank in Köln.
  4921. 5.2.1973, Der Bauherr des wegen seiner Höhe umstrittenen Frankfurter „Westend-Centers“ muss von den beiden Hochhaustürmen vier bzw. drei Geschosse abbrechen lassen oder die Fassade zurückversetzen. Eine entsprechende Ermächtigung gibt der Magistrat der städtischen Bauverwaltung.
  4922. 12.8.1993, Ein Bauherr im Gallusviertel muss mit 700.000.- DM die höchste Vertragsstrafe zahlen, die jemals in Frankfurt am Main verhängt worden ist. Grund ist, dass der Investor den Abriss von Wohnungen nicht mit dem Bau von preiswerten neuen Quartieren ausgeglichen hat.
  4923. 28.4.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Antrag der FDP, zur Förderung des Wohnungsbaues jedem Bauherren einer neuen Wohnung und für die Wiederherstellung einer zerstörten zwei Räume über das Soll hinaus freizugeben, wird mit den Stimmen der SPD und KPD abgelehnt.
  4924. 5.2.1990, Die Bauherren-Gruppe Ernst & Fay reicht Klage beim Verwaltungsgericht gegen den von der Stadt Frankfurt am Main verhängten Baustopp für das Campanile-Hochhaus am Hauptbahnhof ein.
  4925. 17.5.1985, Auf dem Bauhof in der Nähe des Hausener Schalkwiesenwegs wird von Unbekannten Feuer gelegt. An drei Fahrzeugen entsteht ein Schaden von rund 60.000.- DM. Der Brandanschlag gilt einer Firma, die auf dem Bundesgartenschaugelände im Niddatal arbeitet.
  4926. 31.5.1955, Mitarbeiter des Städtischen Bauhofs ändern gemäß eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 12.05. d. J. die Straßenschilder der Friedrich-Ebert-Straße wieder in Kaiserstraße um.
  4927. 9.7.2015, Offizielle Enthüllung der Gedenktafel am Wohnhaus der Familie Moritz, Lina und Ruth Weinreb im Stadtteil Höchst, Bauhofstraße 1, die im Herbst 1938 von den Nationalsozialisten – zusammen mit 17.000 weiteren jüdischen Polen – nach Polen ausgewiesen wurden („Polenaktion“).
  4928. 28.7.1944, Tod des Kaufmanns und Numismatikers Emil Ernst Lejeune (1870-1944), Teilhaber der Bauholz- und Kohlenhandlung Eduard Lejeune in Frankfurt am Main. Das Historische Museum (Frankfurter Münzkabinett) in der Mainstadt verdankt seiner Münzsammlung viel.
  4929. 23.3.1994, Bei Abbrucharbeiten für das neue Commerzbank-Hochhaus in der Innenstadt gerät eine rund acht Meter hohe Bauholzhalde im Innenhof in Brand. 1.000 Mitarbeiter der Zentrale müssen evakuiert werden. Dichte Rauchwolken legen sich über Teile der Innenstadt Verletzt wird niemand. Der Feuerwehr gelingt es, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern.
  4930. 23.1.1943, Tod des Politikers und Gewerkschafters Albrecht Ege (1878-1943 in Preungesheim durch Fallbeil hingerichtet), 1896 Eintritt in den Zentralverband der Zimmerer, von 1913 bis 1921 Gauleiter des Zentralverbandes der Zimmerer, von 1921 bis 1925 hauptamtlicher Leiter des Bauhüttenbetriebsverbandes in Hessen-Nassau. 1924 bis 1933 Stadtverordneter (SPD), seit 1924 Geschäftsführer der neu gegründeten Gemeinnützigen Wohnungsbau AG (Gewobag) in Hessen und Nassau. 1933 ‚Schutzhaft’, danach im Widerstand tätig, 1942 verhaftet und wegen „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens in Tateinheit mit Verbrechen gegen die Rundfunkordnung“ zum Tode verurteilt.
  4931. 11.1.1938, Feierliche Einweihung der neuen Lehrbaustelle „Gehspitz“ der Bezirksgruppe Hessen, der Wirtschaftsgruppe Bauindustrie, zwischen dem alten Forsthaus Gehspitz und der Eisenbahnstation Neu-Isenburg.
  4932. 13.10.1951, Akademische Feierstunde anlässlich des 25jährigen Bestehens der Bezirksgruppe Frankfurt des „Bundes Deutscher Baumeister und Bauingenieure e. V.“ (BDB) in der Staatsbauschule am Nibelungenplatz.
  4933. 4.6.1953–8.6.1953, Bundestagung 1953 des Bundes Deutscher Baumeister und Bauingenieure e. V. im Festsaal des Senckenbergmuseums samt einer öffentlichen Kundgebung in der Paulskirche.
  4934. 11.7.1957, Fertig ausgebildete Bauingenieure mauern in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Haupteingang zur Staatsbauschule zu, um an die notwendige Renovierung zu erinnern.
  4935. 12.11.1964–13.11.1964, Fachtagung „Städtische Verkehrsbauten unter und über der Erde“ der Fachgruppe Bauingenieurwesen des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Cantatesaal.
  4936. 14.5.1981–15.5.1981, 10. Vollversammlung des Fachbereichstages der Fachhochschul-Fachbereiche Bauingenieurwesen in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin.
  4937. 28.9.1971–3.10.1971, Erste spanische Baukeramikwoche in den Räumen des Ausstellungszentrums für spanische Erzeugnisse in Deutschland, Schaumainkai 83.
  4938. 29.9.1934, Besuch einer Baukommission der Universität Liverpool in der Mainstadt.
  4939. 1.11.1999, Die Jahrhunderthalle Hoechst hat einen neuen Besitzer und erhält mit „Jahrhunderthalle Frankfurt“ eine neuen Namen. Die in Berlin ansässige Deutsche Entertainment AG kauft den gesamten Baukomplex mit allen Nebengebäuden sowie das 120.000 Quadratmeter große Grundstück einschließlich des Parkplatzes.
  4940. 13.1.2000, In der Zentrale der Philipp Holzmann AG an der Taunusanlage sowie weiteren 31 Objekten in der Mainmetropole und anderen Orten suchen Staatsanwaltschaft und Polizei nach Unterlagen, die Auskunft über die Geschäfte des früheren Vorstands des wirtschaftlich stark angeschlagenen Baukonzerns geben und Beweismaterial für mögliche kriminelle Machenschaften des Baukonzern sichern sollen.
  4941. 1.1.1994, Mit dem Jahreswechsel veräußert die Stadt Frankfurt am Main das 8.000 Quadratmeter große Schlachthofgelände an den Baukonzern Hochtief.
  4942. 16.1.1995, Der Baukonzern Holzmann schnappt seinem Konkurrenten Hochtief ein 8.000 Quadratmeter großes Grundstück auf dem ehemaligen Schlachthofgelände weg, nachdem Hochtief zu hoch gepokert hat und von dem bereits vereinbarten Kauf zurückgetreten ist.
  4943. 9.7.1999, Der deutsche Baukonzern Philipp Holzmann signalisiert als erstes Unternehmen der Branche seine Bereitschaft, sich an dem von einigen Firmen geplanten Entschädigungsfonds für Zwangsarbeiter der NS-Zeit zu beteiligen – so der Holzmann-Vorstandsvorsitzende Heinrich Binder in Frankfurt am Main bei der Vorstellung einer Studie zur Geschichte des Konzerns.
  4944. 25.6.2002, Die Verhandlungen über die Übernahme von Teilen des Philipp Holzmann AG-Inlandsgeschäftes durch den niederländischen Baukonzern Heijmans scheitern. Eine Zerschlagung der insolventen Holzmann AG scheint unausweichlich.
  4945. 3.12.2002, Hessens Denkmalministerin Ruth Wagner entscheidet, dass das denkmalgeschützte Hochtief-Hochhaus abgerissen werden kann. Der Baukonzern will dort einen höheren Doppelturm errichten.
  4946. 10.1.2000, Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Frankfurter Messegesellschaft und einer Arbeitsgemeinschaft der beiden Baukonzerne Hochtief und Bilfinger + Berger über den Bau der neuen Messehalle 3.
  4947. 7.12.1999, Grundsteinlegung für das Haus „Prisma“, der zukünftigen Frankfurter Niederlassung des Baukonzerns Hochtief in der Bürostadt Niederrad.
  4948. 6.9.2004, Die Stadt Frankfurt, vertreten durch Bürgermeister und Sportdezernent Joachim Vandreike, unterzeichnet den lange verhandelten, 15 Jahre laufenden Nutzungsvertrag mit der neuen Betreibergesellschaft des Frankfurter Stadionprojektes. Gebildet wird diese vom Sportvermarkter Sportfive und der Neu-Isenburger HSG-Gruppe, einer Tochter des Baukonzerns Bilfinger Berger.
  4949. 11.11.1953, Der Hessische Landtag gibt seine Zustimmung zum Universitätsvertrag mit der Stadt Frankfurt am Main. Der neue Universitätsvertrag legt die Zahlungsverpflichtungen des Landes Hessen auch auf die Baukosten fest und fundiert das Recht der Stadt Frankfurt am Main und des Landes Hessen auf Einschaltung bei der Festsetzung der Ausgaben für die Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  4950. 21.1.1977, Der Magistrat bewilligt 90 Millionen DM Baukosten und eine veränderte Bauplanung für den Wiederaufbau der Alten Oper als Konzert- und Kongresshaus. Im Herbst 1980 soll das Haus wieder eröffnet werden.
  4951. 22.6.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Vorlage des Magistrats über Baukostenzuschläge für Kleinwohnungen, Finanzlage der Krankenanstalten.
  4952. 1.3.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erhebung einer Mindesteinkommensteuer, Durchführung der Vergnügungssteuer, Gewährung von Baukostenzuschüssen für die Gemeinnützige Heimstätten-Genossenschaft.
  4953. 14.9.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: finanzielle Beihilfe für die Erwerbslosenfürsorge, Ereignisse vom 01.09. d. J., Gewährung von Baukostenzuschüssen an den Eisenbahn-Siedlungs-Verein, Wahl von Schiedsmännern und stellvertretenden Schiedsmännern in verschiedenen Bezirken.
  4954. 4.4.1961, In der Bockenheimer Landstraße wird ein 26jähriger Arbeiter von einem umstürzenden Baukran erschlagen.
  4955. 22.10.1984, Ein 15 Meter hoher Baukran stürzt in der Antoninusstraße in Heddernheim um und richtet an den Häusern Nummer 5 und 10 erhebliche Zerstörungen an.
  4956. 15.12.1970, Am Ziehgraben in Praunheim stürzen zwei Baukräne auf das Haus Nr. 41 und zerstören den Dachstuhl. Zwei Leichtverletzte kommen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden beträgt 400.000.- DM.
  4957. 25.6.1981, Mit der Aufstellung des Baukrans beginnt der Wiederaufbau des Leinwandhauses am Weckmarkt.
  4958. 4.4.1937–2.5.1937, Ausstellung „Deutsche Baukunst der Gegenwart“ der NS-Kulturgemeinde, Abteilung Bildende Kunst, in der Kunsthalle Haus Lichtenstein, Römerberg.
  4959. 21.3.1937, Eröffnung der Ausstellung „Deutsche Baukunst der Gegenwart“ im Haus Lichtenstein am Römer.
  4960. 10.8.1912, Tod des Architekten Geheimer Baurat Dr. h.c. Paul Wallot (1841-1912), seit 1868 freischaffender Architekt in Frankfurt am Main, Erbauer von Privat- und Geschäftshäusern (Haus Kaiserstraße 25), 1894 bis 1910 Professor der Baukunst an der Kunstakademie und der Technischen Hochschule in Dresden
  4961. 26.6.1941, 100. Geburtstag des Architekten, Geheimer Baurat Dr. Paul Wallot (1841-1912), seit 1868 freischaffender Architekt in Frankfurt am Main. Baute verschiedene Privat- und Geschäftshäuser (Haus Kaiserstraße 25) sowie beteiligt am Bau des Reichstags in Berlin (1884-1894). Von 1894 bis 1910 Professor der Baukunst an der Kunstakademie und der Technischen Hochschule in Dresden.
  4962. 10.5.1907–31.5.1907, Erste Frankfurter Baukunstausstellung des Frankfurter Architekten- und Ingenieurvereins in den Räumlichkeiten des ehemaligen Thurn- und Taxis’schen Palais, des Bundespalais, in der Großen Eschenheimer Straße. Zugleich begeht der Frankfurter Architekten- und Ingenieurverein sein 40jähriges Jubiläum.
  4963. 5.7.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss der Reform des Straßenbahntarifs, der Erhaltung der Baulandsteuer sowie grünes Licht für das Projekt Alte Brücke. Der bisherige Vorsitzende der CDU-Fraktion, Dr. Hanns Jess (1887-1975), legt sein Amt in die Hände von Dr. Friedrich Freiwald (1911-1974).
  4964. 8.8.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtbaurat Ernst May (1886-1970) legt ein Vier-Jahres-Bauprogramm mit einer jährlichen Bauleistung von 4.000 Wohnungen in Höhe von 65 Millionen Mark vor.
  4965. 30.11.1941, Anlässlich seines 75. Geburtstages wird dem Architekten Claus Mehs (1866-1946) von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht. Mehs, seit 1897 als selbständiger Architekt in Frankfurt am Main tätig, u.a. als Bauleiter bei der Umgestaltung und den Neubauten des Römers. Erbauer zahlreicher Wohnhäuser, Villen und Landsitze in der Mainstadt und Umgebung. Fachlehrer an der Frankfurter Kunstgewerbeschule. Fertigte in den dreißiger und vierziger Jahren im Auftrag des Kulturamtes und des Bundes tätiger Altstadtfreunde Aufrisse und Schnitte Frankfurter Altstadthäuser im Maßstab 1:50 an.
  4966. 24.4.1989, Zwei ehemalige Bauleiter des städtischen Straßenbauamtes werden vom Frankfurter Landgericht wegen Bestechlichkeit zu zwei Jahren Freiheitsstrafe mit Bewährung verurteilt. Die Bestechungsgelder, in einem Fall 97.500.- DM und im anderen 101.700.- DM, müssen die Angeklagten an die Staatskasse abführen.
  4967. 15.12.1999, Im letzten Verfahren um den Korruptionskomplex am Rhein-Main-Flughafen verurteilt das Landgericht Frankfurt den ehemaligen Bauleiter einer Fernmeldefirma zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Er hat laut Gericht von 1990 bis 1995 im Auftrag eines Bestechungskartells rund 560.000.- DM Schmiergeld an Angestellte der Flughafen AG gezahlt.
  4968. 18.2.2003, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt der erste Prozess in der Korruptionsaffäre beim städtischen Hochbauamt. Angeklagt ist ein ehemaliger Bauleiter, der in 130 Fällen Schmiergelder in Höhe von 73.000.- € von Firmen kassiert haben soll und den die Staatsanwaltschaft für einen der Haupttäter in diesem Frankfurter Bestechungsskandal hält.
  4969. 25.2.2003, Mit einem umfassenden Geständnis eines 50jährigen Unternehmers aus Weilburg beginnt vor dem Landgericht Frankfurt der erster Prozess zum Korruptionsskandal bei der Messe Frankfurt. Der Angeklagte gibt zu, von 1996 bis 2000 zwei Bauleiter mit umgerechnet rund 190.000.- € und mit Sachzuwendungen bestochen zu haben, um mit seinem Glasbaubetrieb bei der Messe im Geschäft zu bleiben.
  4970. 7.3.2003, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen 50jährigen Glasbau-Unternehmer wegen Bestechung und Betruges zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Er hat zwischen 1996 und 2000 an zwei Bauleiter der Frankfurter Messe hohe Bestechungsgelder für die bevorzugte Vergabe von Bau- und Instandhaltungsaufträgen gezahlt.
  4971. 23.5.2003, Im ersten Prozess in der Korruptionsaffäre beim städtischen Hochbauamt verurteilt die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Frankfurt einen 50jährigen Bauleiter wegen gewerbsmäßiger Bestechlichkeit und Untreue zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren.
  4972. 26.1.2005, Im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal beim städtischen Hochbauamt verurteilt das Amtsgericht Frankfurt einen 51jährigen Inhaber einer Firma für Gas- und Wasserinstallation wegen Bestechung eines städtischen Bauleiters zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr.
  4973. 13.8.1976, Der Magistrat verabschiedet neue Bauleitlinien, die den Behinderten zugute kommen sollen.
  4974. 22.1.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Billigung des Entwurfs der Bausatzung sowie der Bauleitpläne.
  4975. 9.2.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zustimmung zu den neuen Bauleitplänen, Bewilligung des Neubaus des Heilpädagogischen Beobachtungsheimes in Praunheim; des Weiteren Billigung des Ausbaus des Flughafens und der Mehrkosten für die Fertigstellung des Aquariums im Zoologischen Garten.
  4976. 10.8.1942, Verlegung der Geschäftsräume der Obersten Bauleitung der Reichsautobahnen Frankfurt am Main in das von ihr 1941 erworbene Verwaltungsgebäude Adolf-Hitler-Anlage 2 [heute: Gallusanlage].
  4977. 14.5.1948, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb wird von der Bauleitung die Paulskirche nach einjähriger Gesamtbaufrist im vollendeten Wiederaufbau durch Generaldirektor Dr. Kurt Griebel offiziell übergeben.
  4978. 11.12.1992, Hessens Justizministerin Dr. Christine Hohmann-Dennhardt kündigt an, dass das U-Haft-Gefängnis aufgrund baulich desolaten Zustands nicht mehr saniert wird, sondern komplett abgerissen werden soll. Dafür bekommt die Mainstadt ein neues Untersuchungsgefängnis.
  4979. 24.2.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Der gesamte Haushaltsplan für 1927 wird dem Hauptausschuss überwiesen, Bewilligung zusätzlicher finanzieller Mittel zur Beschaffung von Bekleidungs- und Ausrüstungsstücken für die freiwillige Feuerwehr im Stadtteil Berkersheim, Bewilligung von Etatmitteln zur Erneuerung der Holzkonstruktion des Dachwerks im Leinwandhaus am Weckmarkt, Nachbewilligung für bauliche Herstellungen in dem Amtsgebäude des städtischen Arbeitsamtes.
  4980. 11.11.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Mittelbewilligung für die Errichtung einer Walderholungsstätte im Frankfurter Stadtwald, Zentralisierung der Wärmeversorgung des städtischen Krankenhauses, Inventarergänzung und bauliche Unterhaltung des städtischen Krankenhauses Sachsenhausen.
  4981. 26.8.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bauliche Herstellungen im Zoologischen Garten, Einrichtung einer elektrischen Beleuchtungsanlage im Amtsgebäude des städtischen Arbeitsamtes. Bewilligung von Mitteln zur Unterstützung der „Frankfurter Künstlerhilfe“.
  4982. 22.10.1918, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte, bauliche Instandsetzung des Frankensteiner Hofes, Zusatzbewilligung auf den Etat des Schlacht- und Viehhofes sowie Liegenschaftsfragen.
  4983. 10.3.1938, (Nicht-)Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Rathaus: Vermietung des Sommerhoff-Schlösschens an die Deutsche Arbeitsfront (DAF) zum Ausbau einer Reichskoch- und Reichssprachenschule, Bauliche Neugestaltung im Westen der Stadt, Erweiterung der Zuschauerplätze in der Kampfbahn des Sportfeldes, Entfernung von Bildern und Inschriften jüdischer Persönlichkeiten aus städtischen Gebäuden.
  4984. 19.10.1970, Der Magistrat verabschiedet einen Strukturplan für die bauliche Entwicklung des Westends. Er teilt den Stadtteil in Wohn-, Büro- und Mischzonen ein.
  4985. 28.5.1973, Das Rathaus ist für einige Stunden Spielplatz von rund 500 Kindern. Die Kita-Mitarbeiter wollen durch das „Go-in“ ihren arbeitsrechtlichen Forderungen Nachdruck verleihen und auf bauliche Mängel an den neuen Kindertagesstätten (Kitas) aufmerksam machen.
  4986. 1.2.1980, Die Karmeliterschule in der Moselstraße wird von den Schülern boykottiert (Fortsetzung am 04.02.). 80 Prozent von ihnen sind Ausländer aus 20 Nationen. Daneben sind der mangelnde Klassenraum und der bauliche Zustand Dauerprobleme.
  4987. 3.10.2006, Die Stadt Frankfurt und die Europäische Zentralbank einigen sich auf tief greifende bauliche Veränderungen an der denkmalgeschützten Großmarkthalle im Ostend. Die Annex-Bauten sollen abgerissen werden.
  4988. 12.4.1909–15.4.1909, Im Rahmen ihrer Deutschlandreise besuchen englische Architekten und höhere städtische Beamte die Mainstadt, um die Stadt und ihre, vor allem baulichen Einrichtungen kennenzulernen.
  4989. 3.3.2005, Dr. Evelyn Brockhoff, Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster, fächert im Kulturausschuss ihr Umbauspektrum für das Kloster auf. Eine der ältesten erhaltenen baulichen Anlagen der Stadt wird ab 2006 für knapp sieben Millionen € grundlegend saniert. Das Gemäuer ist feucht, hat weder Brandschutz noch Fluchtwege und die Heizung ist veraltet.
  4990. 27.7.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Zustimmung zu Grundstückserwerbungen und zur baulicher Herstellung des Hauses Offenbacher Landstraße 281.
  4991. 21.6.1932, Der Rektor der Universität Frankfurt, Prof. Erwin Madelung (1881-1972), erlässt ein Uniformverbot für alle Räume und angrenzenden Baulichkeiten der Universität. /60. Geburtstag des evangelischen Pfarrers in St. Katharinen (1905-1933) Philipp Friedrich Wilhelm, gen. Willy Veit (1872-1940).
  4992. 22.10.1963, Erster Rammschlag für das zweite und dritte Baulos der Stadtbahn in der Eschersheimer Landstraße in Höhe der Bremer Straße.
  4993. 4.4.1996, Das Amtsgericht Frankfurt setzt den Haftbefehl für Claudia Schneider, die Lebensgefährtin des „Baulöwen“ Jürgen Schneider, unter Auflagen außer Vollzug.
  4994. 24.11.1988, Über 30 Kinder besetzen mit ihren Eltern das seit Kriegsende unbebaute Grundstück Berger Straße 288-292. Mit einer einstündigen Besetzung wollen Kindergruppen der sozialistischen Jugendorganisation „Die Falken“ auf eine Möglichkeit hinweisen, wie die zahlreichen Baulücken Frankfurts für Kinder nutzbar gemacht werden könnten. Sie fordern die Stadt auf, mit den Grundbesitzern in Verhandlungen zu treten und die Flächen bis zu deren Bebauung für Kinder freizugeben.
  4995. 2.1.1934, Gauleiter Jakob Sprenger fällt, noch ehe das behördliche Genehmigungsverfahren zum Flughafenneubau abgeschlossen ist, persönlich den ersten Baum auf dem zu diesem Zweck vorgesehen Gelände im Stadtwald.
  4996. 5.8.1931, Gegen 22.00 Uhr bricht über Frankfurt am Main und Umgebung ein heftiges Unwetter ein, dem ein Sturm vorausgeht. Wolkenbruchartige Regenfälle führen zu Wassereinbrüchen in Kellern und Wohnungen. In der Westendstraße muss der Verkehr gesperrt werden, da durch Blitzschlag ein Baum umgefallen ist.
  4997. 9.12.1930, Auf dem Schillerplatz errichten Kommunisten einen Tannenbaum und ‚schmücken’ ihn mit Schmähzetteln gegen die Reichsregierung Brüning. Die SA wirft den Baum um. Polizisten verhindern eine Schlägerei zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten.
  4998. 23.7.1958, Der Magistrat legt an einem alten Kastanienbaum, dem so genannten Todesbaum, in der Friedberger Anlage – der Baum war Zeuge von Fellners Tod – eine Gedenktafel für den am 24.07.1866 aus dem Leben geschiedenen letzten Regierenden Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt am Main, Carl Constanz Victor Fellner, nieder.
  4999. 13.12.1974, Im Zoologischen Garten wird die 300 Jahre alte, historische „Napoleons-Ulme“ gefällt. Den Namen hat der zuletzt von einer unheilbaren Pilzkrankheit befallene Baum seit 1813 als Kaiser Napoleon nach der Schlacht bei Hanau im Oktober auf der Pfingstweide unter dem „Napoleonsbaum“ die Parade seiner Truppen abgenommen hatte.
  5000. 23.4.1977, Ein Windsturm der Stärke 11 mit einer Kaltfront zwingt die Feuerwehr zu stundenlangen Einsätzen. Im Riederwald stürzt ein Baum auf ein Wohnhaus, im Stadtwald sind Bundesbahn- und Straßenbahnlinien über längere Zeit blockiert.
  5001. 30.8.1978, Vortrag des Bundesinnenministers Gerhart Rudolf Baum im Palmengarten zum Thema Rechtsstaat und Terrorismus.
  5002. 8.2.1981, Bei einem Verkehrsunfall auf der Kennedyallee erleidet ein 26jähriger Fahrer tödliche Verletzungen als er ins Schleudern gerät und gegen einen Baum prallt.
  5003. 29.6.1981, Von frühmorgens bis zum Abend hält zum zweiten Mal in diesem Monat ein Unwetter die Berufsfeuerwehr auf Trab. Die Einsatzwagen rücken knapp 40mal aus, pumpen Keller leer, beseitigen Baum-Blockaden auf den Straßen. Innerhalb weniger Stunden fällt der Regen eimerweise, steigert sich der Wind zum Sturm.
  5004. 15.9.1985, Im Freizeitpark am Bonameser Ben-Gurion-Ring stürzt ein 13jähriger Junge von einem Baum und verletzt sich dabei tödlich.
  5005. 16.9.1987, Die Tilly-Linde am südlichen Mainufer, gegenüber der Höchster Justinuskirche, die 1932 durch einen Blitz zerstört worden ist, wird durch eine junge Linde und eine Bildstele an der Anlegestelle der Autofähre Höchst erneuert. Über Jahrhunderte markierte die Linde die Furt und die Anlegestelle der Mainfähre. Ihren Namen verdankt sie einer Legende, die auf der Stele nachzulesen ist: Während des Dreißigjährigen Krieges soll der kaiserliche Feldmarschall Tilly 1622 nach der Schlacht bei Höchst sein müdes Haupt unter dem Baum zur Ruhe gelegt haben.
  5006. 8.11.1987, Bei einem nächtlichen Verkehrsunfall auf dem Deutschherrnufer in Höhe der Wasserhofstraße, in dessen Verlauf ein in Richtung Offenbach/M. fahrender Pkw ins Schleudern gerät und gegen einen Baum prallt, werden der Fahrer tödlich und die beiden Beifahrer schwer verletzt.
  5007. 13.2.1988, Gegen 5.30 morgens rast ein 21jähriger Frankfurter auf dem Berger Weg in Seckbach mit seinem Pkw gegen einen Baum und verletzt sich tödlich.
  5008. 20.1.1989, Bei einem Unfall auf der Hamburger Allee in Bockenheim um 4.30 morgens kommt eine 21jährige Frankfurterin, die mit ihrem Pkw gegen einen Baum prallt, ums Leben.
  5009. 3.2.1990–4.2.1990, Die Stürme, die in der Nacht über das Rhein-Main-Gebiet fegen, hinterlassen Spuren der Verwüstung. Am Messekreisel stirbt ein Autofahrer, als ein Baum auf sein Fahrzeug stürzt. Ein 79jähriger Mann stirbt vor Aufregung an Herzversagen. Zwanzig Personen, darunter drei Feuerwehrleute und ein Polizist, werden zum Teil erheblich verletzt. Die Feuerwehr meldet 450 Einsätze. Im Frankfurter Süden knicken reihenweise Bäume um. Über 100 Fahrzeuge werden beschädigt.
  5010. 7.1.1992, An den Folgen eines Verkehrsunfalls am 12.12.1991 auf dem Alleenring stirbt ein 48jähriger Mann, der mit seinem VW-Bus gegen einen Baum in der Miquelallee gefahren ist.
  5011. 24.2.1993, Nach dem Chemieunfall vom 22.02. im Werk Griesheim der Hoechst AG stufen die Behörden ein 36 Hektar großes Wohngebiet im Stadtteil Schwanheim, in dem 1.400 Menschen leben, als hochgradig verseucht ein. „Jede Straße, jede Rasenfläche, jeder Baum ist kontaminiert“, sagt ein Sprecher der Frankfurter Berufsfeuerwehr. Der Magistrat lässt 100 Kleingärten schließen und appelliert an die Eltern, ihre Kinder nicht im Freien spielen zu lassen.
  5012. 24.3.1993, Vor dem Gelände der Justizvollzugsanstalt in Preungesheim wird eine zehn Meter hohe Kastanie aufgestellt. Der Baum ist Teil der Neugestaltung der Gedenkstätte für die von den Nationalsozialisten in Preungesheim ermordeten Häftlinge.
  5013. 7.7.1993, Drei mutmaßliche Autodiebe prallen kurz nach 2.30 Uhr nachts infolge einer Verfolgungsjagd mit der Polizei in einem gestohlenen BMW am Untermainkai/Ecke Wiesenhüttenstraße gegen einen Baum. Ein Insasse wird getötet, ein zweiter schwer, der dritte leicht verletzt.
  5014. 25.10.2016, Feierliche Eröffnung der neuen Kita in der Feuerwehrstraße – im Rahmen des städtischen Reformprojektes „Optimierung des Kitas-Baumanagement“ im Frankfurter Stadtgebiet.
  5015. 2.6.1992, Eröffnung des neuen Jugendhauses Heideplatz im Nordend. Bereits nach vier Wochen muss es aufgrund erheblicher Baumängel wieder geschlossen werden.
  5016. 19.3.1933, Auf dem Alten Sachsenhäuser Friedhof veranstaltet der „Liederverein Sachsenhausen“ (gegründet 1840) zur 75. Wiederkehr des Todestages seines Gründers Ernst Baumann, ein ehemaliger Lehrer der Bürgerschule, eine Gedenkfeier.
  5017. 29.1.1930–8.2.1930, „Billige Bücherwochen“ der Buchhandlung Penner & Anthes, der Bücherstube Walter Schatzki, der Buchhandlung Volksbildungsheim (Günzburg & Baumann), der Buchhandlung Adolf Diekmann und der J. Strauss’schen Buchhandlung.
  5018. 8.8.1915, Gedächtnisfeier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des „Liedervereins Sachsenhausen“ auf dem alten Sachsenhäuser Friedhof, Brückenstraße, am Grabe des Gründers und Dirigenten des „Liedervereins Sachsenhausen“, Ernst Baumann. Infolge des Krieges wird von einer größeren Veranstaltung abgesehen.
  5019. 13.9.1998, Dem polnischen Soziologen Zygmunt Baumann wird in der Paulskirche der Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  5020. 12.5.2006, Offizielle Eröffnung des Kühl- und Tiefkühl-Logistikzentrums der Frankfurter Baumann Spedition und des Logistikunternehmens Prologis in Kalbach.
  5021. 25.4.1970–3.5.1970, Ausstellung „Hauswirtschaft 70 – Baumarkt Rhein-Main“ auf dem Messegelände.
  5022. 12.6.1971–20.6.1971, Größte Verbraucherausstellung Hessens – „Hauswirtschaft ‘71“ und „Baumarkt Rhein-Main“ auf dem Messegelände.
  5023. 29.4.1972–7.5.1972, Messe „Hauswirtschaft 72“ und Baumarkt Rhein-Main.
  5024. 28.4.1973–6.5.1973, Doppelausstellung „Hauswirtschaft 73“ und „Baumarkt Rhein-Main“ auf dem Messegelände.
  5025. 18.5.1974–23.5.1974, Hessen größte Verbraucherausstellung „Rhein-Main ‘74“ und Baumarkt Rhein-Main auf dem Messegelände.
  5026. 9.12.1985, Bei einem Überfall auf einen Geldboten an einem Baumarkt in Sachsenhausen erbeutet der Täter 60.000.- DM.
  5027. 15.11.1986–23.11.1986, Leben, Wohnen, Freizeit mit Baumarkt auf dem Messegelände.
  5028. 14.11.1987–22.11.1987, Messe „Leben, Wohnen, Freizeit“ mit Baumarkt auf dem Messegelände.
  5029. 12.11.1988–20.11.1988, Verbraucherausstellung „Wohnen, Leben, Freizeit mit Baumarkt.“
  5030. 4.11.1989–12.11.1989, Leben, Wohnen, Freizeit mit Baumarkt
  5031. 17.11.1990–25.11.1990, „Leben, Wohnen, Freizeit“ mit Baumarkt – Verbraucher-Ausstellung für Leben, Wohnen, Freizeit.
  5032. 11.12.2006, Beim Überfall auf den Toom-Baumarkt an der Friedberger Landstraße im Nordend erbeuten die Täter mehrere tausend €.
  5033. 7.8.1989, Am Abend brennt das Verkaufszelt für Campingartikel auf dem Freigelände des Massa-Baumarktes in Eschborn nieder. Der Schaden wird auf rund 500.000.- DM beziffert.
  5034. 12.5.1997, Eröffnung eines Baumarktes der Stinnes Bau Markt AG in Rödelheim.
  5035. 19.7.2002, Eröffnung des ersten „Homepage-Baumarktes“ im Stadtteil Bornheim.
  5036. 20.7.1984, Der Stadtverordnetenvorsteher Dr. Hans-Jürgen Hellwig (CDU) tritt überraschend von seinem Amt zurück. Er begründet diesen Schritt damit, dass es im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Mainzer Baumaschinenkonzern IBH, für den er früher als Rechtsanwalt beratend tätig war, zu einer öffentlichen Erörterung seines beruflichen Werdeganges kommen könne.
  5037. 27.5.1971, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen den Ausbau des Waldstadions im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft 1974 – wenn Bund und Land Hessen sich zu je einem Drittel an der Finanzierung dieser auf rund 49 Millionen DM veranschlagten Baumaßnahme beteiligen.
  5038. 21.9.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Neubau des Hauses der Jugend, Baumaßnahmen im Schulwesen und Wahlen von Deputations- und Ausschussmitgliedern.
  5039. 13.12.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beratung einer Nachforderung des Magistrats für den Wiederaufbau des Rathauses und des Römers, Verdopplung der Weihnachtsbeihilfe des Fürsorgeamtes und Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 2,25 Millionen DM für dringliche Baumaßnahmen an Schulen sowie Beschluss eines Sofortprogramms zur Hebung dringender Notstände im Wohnungswesen.
  5040. 21.3.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung einer Darlehensaufnahme von 28,5 Millionen DM, der Errichtung eines Stadtbades in Oberrad, der Fertigstellung der Bezirksturnhalle im gleichen Bautrakt, der Errichtung einer Volksbüchereizweigstelle im Volkshaus Sossenheim sowie des Neubaus einer Lehrlingsausbildungswerkstätte der Stadtverwaltung an der Ostparkstraße. Finanzielle Mittel werden auch bereitgestellt für den Wiederaufbau und Ausbau der Johann Wolfgang Goethe-Universität, für dringende Baumaßnahmen in den Universitätskliniken und für die Netzumstellung in Niederrad.
  5041. 6.2.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zustimmung zu den Vorentwurfsplänen des Hochbauamtes für eine Doppelturnhalle Frankensteiner/Willemer-Schule. Insgesamt bewilligen die Stadtverordneten 1,4 Millionen DM für dringliche Baumaßnahmen an Schulen, Kindergärten und –horten.
  5042. 13.7.1941, Schweres Unwetter über Frankfurt am Main: Ein gewaltiger Sturm führt zu zahlreichen Verletzungen unter Passanten, verursacht durch herabstürzende Mauerstücke, Dachziegel und brechende Baumäste. In einzelnen Fällen ergreifen die schweren Sturmböen sogar Menschen und schleudern sie mehrere Meter fort. Besonders betroffen sind die Mainanlagen. Kaum ein Stadtteil bleibt von Baumschäden verschont.
  5043. 17.10.1946, Der von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb propagierte „Bürgereinsatz zur Enttrümmerung Frankfurts“ führt schließlich unmittelbar nach einer kurzen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung um 7.00 Uhr morgens im Handwerkersaal zum tatkräftigen Einsatz der Stadtparlamentarier. Die freiwillige Trümmerbeseitigung der Magistratsmitglieder und Stadtverordneten beginnt mit der Errichtung eines Ehrenmals für die Frankfurter Bombenopfer. Aus den Trümmern des Römers will man einen Sarkophag anfertigen, der die sterblichen Überreste des ersten unbekannten Todesopfers aufnehmen soll, das beim freiwilligen Trümmereinsatz gefunden wird. Das Denkmal soll inmitten der Stadt, auf dem Sockel des ehemaligen Bismarckdenkmals am Schauspielhaus, seinen Platz finden. Am 03. März jeden Jahres soll sich „die lernende Jugend im Alter bis zu zwanzig Jahren vor dem Sarkophag versammeln, um das Gelöbnis zu Frieden und Völkerversöhnung in ehrendem Andenken an die Opfer unserer Stadt zu erneuern“ – so ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 17. 10. d. J., der dann allerdings nicht realisiert wurde. Rund 350 Frankfurter sind in den nächsten Wochen und Monaten nach einem Einsatzplan täglich beim Enttrümmern. Insgesamt werden 1946 205.000 Kubikmeter von annähernd 13 Millionen Kubikmetern Schutt zur Wiederaufbereitung weggeschafft. Insgesamt bedecken 12,6 Millionen Kubikmeter Trümmer die Mainstadt, die eine Trümmerbahn zur Trümmerverwertungsgesellschaft (TVG) am Ostpark fährt, wo sie vom Aufbereitungswerk der TVG zu Rohstoff für neues Baumaterial zur Errichtung von Wohnhäusern und vor allem neuer Messehallen verarbeitet werden. Im Jahre 1947 werden hier bereits 490.000 Dachziegel, 540.000 Mauersteine und 2.000 Wandplatten hergestellt. Aufgrund von anfänglichen Schwierigkeiten bei der Material- und Arbeitskräftebeschaffung nimmt das TVG-Werk seine Arbeit in vollem Umfang erst 1949 auf. 1964 wird der Vertrag mit der TVG gelöst, da es kein Trümmermaterial mehr zum Verarbeiten gibt.
  5044. 26.4.1980, 50 Männer und Frauen besetzen das Haus Guiollettstraße 34, etwa siebzig andere errichten eine Straßensperre aus Ölfässern und Baumaterial. Nach einer Straßenschlacht räumt die Polizei das Gebäude.
  5045. 11.7.1931, Beim Brand eines großen Holz- und Baumaterialienstapellagers in der Heimatsiedlung im Stadtteil Sachsenhausen entsteht Sachschaden.
  5046. 1.1.1931, Seit nunmehr 50 Jahren ist die Druckerei Rupert Baumbach mit dem Druck und der Herausgabe der Berichte bzw. Sitzungsprotokolle der Stadtverordnetenversammlung beauftragt.
  5047. 12.9.1932, Ein früh morgendlicher Orkan über der Mainstadt entwurzelt in den Anlagen und im Stadtwald zahlreiche Bäume.
  5048. 7.4.1932, Ein Wirbelsturm mit Regenfällen fegt über das Rhein-Main-Gebiet hinweg, verwandelt Frankfurt am Main in kurzer Zeit in eine Winterlandschaft, deckt Dächer ab und reißt eine der alten Silberpappeln im Palmengarten aus dem Boden. Heftiger Regen geht in Hagel und Schneegestöber über, Sturmböen von Windstärke 12 entwurzeln Bäume. Im Taunus entstehen erhebliche Waldschäden.
  5049. 14.8.1930, Ein heftiger Sturm über der Mainstadt richtet erheblichen Schaden an. Zahlreiche Bäume werden entwurzelt, die Feuerwehr fährt zahlreiche Einsätze.
  5050. 29.12.1929, Sturm über Frankfurt am Main: Erkerscheiben werden eingedrückt, Bäume entwurzelt und Dachziegeln abgerissen.
  5051. 29.4.1928, Über die Mainstadt geht ein schweres Frühlingsunwetter nieder, das entgegen den sonstigen Gewitterbahnen von Osten nach dem Taunus zieht. Besonders betroffen sind die östlichen und nördlichen Stadtteile Frankfurts. Zahlreiche Bäume stürzen um, Keller überfluten, Telegraphenstangen werden umgelegt, der Straßenbahnbetrieb wird teilweise gestört. Menschen werden nicht verletzt.
  5052. 30.12.1925–31.12.1925, Infolge eines orkanartigen Sturmes fallen zahlreiche Bäume in die Telegraphen- und Fernsprechleitungen – was zu Störungen im Telegraphen- und Fernsprechverkehr führt. Das Anschwellen des Mains führt zu Hochwasser und Überschwemmungen in der Mainstadt.
  5053. 10.12.2000, Vier Verkehrsunfälle und entwurzelte Baume sind die Bilanz der Sturmböen, die am Abend über die Stadt Frankfurt am Main fegen. Das Wetteramt misst am Rhein-Main-Flughafen eine Spitzengeschwindigkeit von 111 km/h. Das entspricht Windstärke 11.
  5054. 29.10.2000–30.10.2000, Das Randtief „Oratia“ beschert Frankfurt am Main mit bis zu 70 Stundenkilometern die ersten Böen des Herbstes und bring Bäume zu Fall. Die Straßenbahnlinie 14 kann wegen eines Sturmschadens zwischen den Stationen Mörfelder Landstraße und Oberschweinstiege mehrere Stunden lang nicht verkehren.
  5055. 2.7.2000, Ein schweres Gewitter mit heftigen Regenfällen, Hagelschauern und Sturmböen führt zu beträchtlichen Schaden. Vielerorts stürzen Bäume um. Zum Höhepunkt des Gewitters muss der Hauptbahnhof für ein- und ausfahrende Züge stundenlang gesperrt werden.
  5056. 29.1.1938, Heftige Stürme fegen über die Mainebene und reißen zahlreiche Bäume in Frankfurt am Main um. Die Feuerwehr hat Hochbetrieb.
  5057. 23.5.1958, „Tag des Baumes“ mit einer Feierstunde auf dem Gelände des Flughafens, dem „Fünf-Erdteile-Arboretum“, in dem alle, in unseren Breitengraden anbaufähigen Bäume und Sträucher der Welt gepflanzt werden sollen.
  5058. 1.8.1958, Heftige Gewitterstürme entwurzeln Bäume und überfluten Keller. Erst drei Tage später sind die abgebrochenen Zweige in den Straßen und Anlagen verschwunden. Ein Unwetter von solchen Ausmaßen hat Frankfurt am Main in den letzten Jahren nicht erlebt.
  5059. 17.7.1972, Bei einem schweren Gewitter am Nachmittag werden Bäume umgerissen, Straßen überschwemmt und Keller überflutet. Außerdem kommt es zu zahlreichen Verkehrsunfällen.
  5060. 30.11.1976, Ein heftiger Sturm, der über Frankfurt hinwegbraust, reißt Bäume und Bauzäune um.
  5061. 3.1.1978, Ein heftiges Wintergewitter fegt mit Orkangeschwindigkeit über das Rhein-Main-Gebiet. Die Böen entwurzeln Bäume, wirbeln Antennen und Bauzäune durch die Luft. Zugleich sinken die Temperaturen im Taunus unter den Gefrierpunkt, so dass starker Schneefall in kurzer Zeit ein Verkehrschaos verursacht.
  5062. 11.10.1981, Ein Sturmtief fegt mit Orkanstärke über Frankfurt am Main hinweg und führt zum Ausnahmezustand: Segelboote kentern, Bäume stürzen um, Fensterscheiben splittern. Die Frankfurter Fußgängerrallye wird fast vom Winde verweht. Trotzdem lassen sich 450 Unentwegte vom Wetter nicht abhalten.
  5063. 11.11.1981, Planungsdezernent Dr. Hans Küppers pflanzt den ersten von 60 Platanen zwischen Stiftstraße und Hauptwache. Insgesamt werden 450 neue Bäume in der Innenstadt gesetzt.
  5064. 11.7.1982, Bei einem früh morgendlichen Waldbrand in Schwanheim entsteht ein Schaden von 30.000.- DM. Viele Bäume werden vernichtet.
  5065. 3.9.1983, Mit der Wucht eines Orkans fegen die Ausläufer eines über England liegenden Nordmeer-Sturmtiefs über das Rhein-Main-Gebiet und Hessen hinweg. Die Sturmböen erreichen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern. Bäume stürzen um. Feuerwehr und freiwillige Wehren befinden sich im Alarmzustand.
  5066. 14.1.1984, Orkanartige Sturmböen veranlassen die Berufsfeuerwehr den Ausnahmezustand auszurufen. Unterstützt durch die Freiwilligen Feuerwehren in den Stadtteilen sind insgesamt 45 Wetter bedingte Einsätze zu bewältigen. Bäume, Bauzäune und Fassadenteile stürzen auf die Straßen. Dächer werden abgedeckt und Keller überflutet. Zu einer Massenkarambolage kommt es auf der Höchster Bolongarostraße, als ein Trockenschaum-Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr auf einer Einsatzfahrt auf regenasser Fahrbahn ins Schleudern gerät und umkippt. Sieben Personen werden leicht verletzt. Der Schaden beträgt 400.000.- DM.
  5067. 22.11.1984–23.11.1984, Orkanböen der Windstärke 12 richten auch in Frankfurt am Main erhebliche Verwüstungen an. Betroffen sind fast alle Stadtteile. Bäume werden entwurzelt, Bauzäune und Gerüste stürzen um.
  5068. 28.1.1985, Beim Zersägen und Fällen zweier um die dreißig Jahre alter Ahorn-Bäume auf dem Jüdischen Friedhof am Börneplatz werden fünf Grabsteine zerstört.
  5069. 8.6.1987, Am Pfingstmontag fegen Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 90 Stundenkilometern über das Rhein-Main-Gebiet. Der starke Wind entwurzelt Bäume im Stadtgebiet, reißt Äste ab und bläst Bauzäune um.
  5070. 13.6.1987, Sturmböen und wolkenbruchartige Regenfälle lassen Bäume umknicken und Festzelte zusammenstürzen.
  5071. 23.7.1988, Nach Tagestemperaturen von über 32 Grad Celsius zieht am Abend und nachts eine Gewitterfront mit Sturmböen bis zu 80 Stundenkilometern über ganz Hessen; Umgestürzte Bäume, Verkehrsunfälle und Wassereinbrüche werden auch in Frankfurt am Main gemeldet.
  5072. 23.7.1989, Heftige Gewitterböen richten in Hessen große Zerstörungen an. In Frankfurt am Main werden Bäume entwurzelt, Häuser beschädigt und Dachplatten vom Shell-Hochhaus am Nibelungenplatz geschleudert.
  5073. 26.2.1990, Erneut fegt ein Orkan über das Rhein-Main-Gebiet und bläst in Frankfurt am Main Bäume um. Verletzt wird niemand.
  5074. 20.3.1992, Der Günthersburgpark wird vergrößert. „Ab Herbst dieses Jahres sollen die ersten Bäume gepflanzt werden“, kündigt Umweltdezernent Thomas Koenigs (Die Grünen) an. Die Bornheimer Parkanlage soll dann im Norden mit dem Grüngürtel Frankfurts verbunden sein.
  5075. 25.4.1993, Am „Tag des Baumes“ pflanzt Umweltdezernent Tom Koenigs im Sossenheimer Unterfeld ein halbes Dutzend „Bäume des Jahres“: Speierlinge aus der städtischen Baumschule.
  5076. 5.7.1993, Augrund eines heftigen Gewitters und starken Niederschlägen mit Windböen knicken in Frankfurt am Main Bäume um. Im Stadtteil Nied fällt für eine halbe Stunde der Strom aus, weil ein Blitz in die Trafostation im E-Werk Höchst eingeschlagen hat.
  5077. 29.11.1994, Mit dem Fällen der ersten Bäume beginnen am Rhein-Main-Flughafen die Vorbereitungen zum Bau des Frachtzentrums „Cargo City Süd“. Am Abend demonstrieren 150 Menschen gegen den Waldeinschlag.
  5078. 27.1.1995, Unerwartet schnell verwandelt sich der Main in einem reißenden Strom. Die flachen Wiesen in den Uferbereichen zwischen Ost- und Westhafen sind ein einziger brauner See, aus dem die Bäume ragen. In letzter Minute wird ein Wohnsitzloser unter der Untermainbrücke mit einem Schlauchboot gerettet.
  5079. 16.10.1995, Als „in hohem Maße besorgniserregend“ bezeichnet Umweltdezernent Tom Koenigs die Lage im Frankfurter Stadtwald. Nach dem neuen Waldschadensbericht sind knapp 72 Prozent der Bäume krank oder sterben ab. Damit haben sich die Schäden seit Beginn der Untersuchungen im Jahr 1984 mehr als verdoppelt. Es sei unübersehbar, so der Forstamtsleiter, „dass der Wald wirklich abstirbt.“
  5080. 23.4.1996, Niederlage für eine Bockenheimer Bürgerinitiative. SPD und Grüne beschließen eine heftig bekämpfte Straßenbahn durch die Hamburger Allee. Für die eingleisige Verbindung zum Rebstockgelände müssen 18 Bäume fallen.
  5081. 8.8.2002, Heftiger Regen mit Sturmböen über der Mainstadt bringen der Berufsfeuerwehr über 100 Einsätze. Keller müssen ausgepumpt, abgefallene Äste und umgestürzte Bäume beseitigt werden.
  5082. 21.11.2008, Orkanartige Sturmböen fegen durch die Mainstadt und entwurzeln Bäume, werfen Bauzäune um, decken Dächer ab und beschädigen mehrere Autos. Die Feuerwehr muss über 70 Mal ausrücken.
  5083. 7.1.2013, Im Nordend demonstrieren Aktivisten der „Bürgerinitiative Contra Quartiersgarage Glauburg“ gegen die Fällung gesunder Bäume, die für eine Tiefgarage mit Kindertagesstätte und Turnhalle geopfert werden sollen. Bis zum 09. Januar d. J. fallen alle Bäume für die Quartiersgarage.
  5084. 27.6.2014, Frankfurt am Main wird als erster deutscher Kommune der Titel „Europäische Stadt der Bäume“ zuteil. Die Auszeichnung, im Palmengarten feierlich an die hiesige Umweltdezernentin Rosemarie Heilig überreicht, erfolgt durch den Europäischen Baumpflegerat, eine Vereinigung von Baumfachleuten aus 22 Nationen.
  5085. 23.1.1966, Der Magistrat verleiht dem Architekten und Baumeister der Nordweststadt, Dr. h.c. Walter Schwagenscheidt, anlässlich seines 80. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  5086. 31.3.1976, Die Bezirksgruppe Frankfurt des „Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure“ (BAB) begeht ihr 50jähriges Jubiläum.
  5087. 21.3.1984–8.4.1984, Ausstellung „Rudolf Schwarz – Emil Steffann – zwei rheinische Baumeister im 20. Jahrhundert“ in der Paulskirche.
  5088. 11.5.1990–29.7.1990, Ausstellung „Willi Baumeister (1889-1955). Typographie und Reklamegestaltung“ im Deutschen Werkbund, Weißadlergasse.
  5089. 16.1.1979, Tod des Baumeisters Martin Milch (1892-1979), 1954 bis 1969 Vizepräsident der Frankfurter Handwerkskammer.
  5090. 19.1.1988, 200. Todestag des Baumeisters Johann Andreas Liebhardt (1713-1788), seit 1759 Stadtbaumeister in Frankfurt am Main: u.a. Bornheimer Johanniskirche mit Pfarrhaus (1778-1781), altes Schauspielhaus am heutigen Rathenauplatz (1780-1782), Paulskirche (Entwurf, begonnen 1787, vollendet durch Johann Friedrich Christian Hess 1833).
  5091. 2.8.1967, Der schwerste Sturm, der in diesem Jahr über Frankfurt am Main hinwegfegt, erreicht Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten von über 100 Kilometern. Er richtet Verwüstungen in der gesamten Stadt an: Hunderte von Bäumen werden entwurzelt, Dächer abgedeckt und zahlreiche Menschen z.T. auch schwer verletzt.
  5092. 19.10.1968, Gastspiel der legendären Schauspielerin Tilla Durieux mit „Ganze Tage in den Bäumen“ von Marguerite Duras im Schauspiel.
  5093. 28.7.1971, Am „Monte Scherbelino“ in Sachsenhausen beginnen die Arbeiten für die Gestaltung des Erholungsgebietes mit der Anlage von Spiel- und Parkplätzen und dem Pflanzen von Bäumen und Sträuchern.
  5094. 9.5.1981–10.5.1981, Acht indische Hulman-Affen reißen aus ihren Käfigen im Zoologischen Garten aus und verlustieren sich auf den Bäumen rund um das Affengehege.
  5095. 13.5.1982, Die ersten 300 Meter der neuen Zeil sind fertig. Von den 410 Bäumen, die zwischen der Hauptwache und der Konstablerwache gepflanzt werden sollen, sind bisher 210 gesetzt.
  5096. 3.12.1985, Erstmals in der Geschichte wird die Berliner Straße mit Eichen bepflanzt. Gründezernent Heinz Daum setzt symbolisch einen von 25 Bäumen, die das Stadtbild verbessern sollen.
  5097. 20.5.1987, Zur Lösung der Verkehrsprobleme der Albert-Schweitzer-Straße in Nieder-Eschbach beginnt mitten in einem Wohngebiet der erste Modellversuch mit dem städtischen „Wohnstraßen-Mobil“. Sechs Wochen lang wird mit beweglichen Schwellen, künstlichen Büschen und Bäumen nach der optimalen Anordnung von Bremsklötzen für eine dortige Verkehrsberuhigung gesucht.
  5098. 27.1.1988, „Hinter Bäumen berg ich mich“ – Lesung aus dem Werk der Lyrikerin Else Lasker-Schüler im Schauspiel.
  5099. 28.2.1990–1.3.1990, Orkan „Wiebke“ über Frankfurt am Main. Der fünfte Orkan innerhalb von fünf Wochen, der mit einer Spitzengeschwindigkeit von 170 km/h durch die Mainstadt fegt, ist der bislang Schlimmste. Er tobt vier Stunden lang und hinterlässt eine verheerende Spur. Gleich reihenweise werden Dächer abgedeckt und Hunderte von Bäumen entwurzelt. Der Individualverkehr und der öffentliche Personenverkehr brechen in den Morgenstunden zusammen. Die Feuerwehr fährt mehrere hundert Einsätze.
  5100. 28.1.1994, Kurz nach Mitternacht fegt ein Orkan mit bis zu 142 Stundenkilometern für knapp zwei Stunden durch Frankfurt am Main. Die Feuerwehr zählt 120 Einsätze. Zahlreiche Bäumen knicken um.
  5101. 2.6.1999, Das Tief „Vincent“ entlädt sich mit voller Kraft und führt zu umgestürzten Bäumen und überfluteten Straßen.
  5102. 17.7.2004, Kräftige Gewitter und ein heftiger Sturm lassen in vielen Stadtteilen Bäumen umstürzen und Keller überfluten. Die Feuerwehr rückt zu über 30 Einsätzen aus.
  5103. 24.2.2005, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen von CDU und SPD beschließt man den Abriss der 1983 eröffneten vier Zeil-Pavillons. Neben dem Abbruch der Gastronomie-Bauten votiert das Stadtparlament noch für einen Prüfungsauftrag: Es soll von Fachleuten untersucht werden, was von den Bäumen auf der Zeil übrig bleibt. Des Weiteren wird der Magistratsbericht zum Luftreinhalteplan angenommen.
  5104. 30.10.1931, Vortrag der Reichstagsabgeordneten Dr. Gertrud Bäumer über „Kultur und Armut“, veranstaltet von der Frauengruppe der Deutschen Staatpartei, im Saal des Studentenheimes, Hochstraße.
  5105. 10.4.1924, Im Rahmen einer öffentlichen Wahlversammlung der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) spricht Dr. Gertrud Bäumer, Ministerialrätin im Reichsministerium des Innern, Reichstagsabgeordnete der DDP und Frauenrechtlerin, in der Loge Einigkeit über „Soziale und kulturelle Aufgaben des neuen Reichstags“.
  5106. 26.3.1922–2.4.1922, Im Rahmen der demokratischen Werbewoche der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) veranstaltet der Frankfurter Demokratische Verein eine öffentliche Versammlung im Zoologischen Garten (23.03. d. J.), auf der die Reichstagsabgeordnete Dr. Gertrud Bäumer über „Die Krise der deutschen Kulturpolitik“ spricht. Daneben finden weitere gesellschaftliche Veranstaltungen im Zoologischen Garten, Opernhaus und Volksbildungsheim statt.
  5107. 24.6.2005, Offizielle Eröffnung der neuen Krabbelstube „Eins Zwei Drei“ im Stadtteil Fechenheim, Baumertstraße.
  5108. 21.8.2007, Schließung der Postfiliale in der Baumertstraße im Stadtteil Fechenheim. Deren Dienstleitungen werden nur noch als Nebengeschäft in einem Handyladen angeboten.
  5109. 27.5.2000, Zum „Tag des Baumes“ pflanzt Bürgermeister Joachim Vandreike drei Gehölze am Spielplatz Selzerbrunnen im Stadtteil Nied.
  5110. 20.1.2000–21.1.2000, Exkursions-Tag für jüdische Schüler und Schülerinnen im Palmengarten anlässlich des „Tages des Baumes“.
  5111. 2.4.1957, Zum Gedächtnis des verstorbenen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb wird am „Tag des Baumes“ auf dem Platz neben der Paulskirche die „Walter-Kolb-Eiche“ gepflanzt.
  5112. 11.5.1962–12.5.1962, „Tag des Baumes“, veranstaltet von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Die zentrale Feier (am 12.05.) findet in Anwesenheit des Bundespräsidenten Dr. Heinrich Lübke auf dem Gelände des Gleisdreiecks nahe dem Sportfeld statt.
  5113. 10.5.1963, „Tag des Baumes“: Im „Nizza“ werden zwei Kirschbäume aus Hiroshima gepflanzt.
  5114. 8.5.1964, Am „Tag des Baumes“ wird im Stadtwald ein neues Vogelschutzgebiet, das Vogelschutz-Lehrgehölz „Grastränke“, eingeweiht.
  5115. 8.5.1965, Am „Tag des Baumes“ beschenkt die Stadtverwaltung ihre Bürger mit zwei künstlichen Seen im Stadtwald, dem Kesselbruchweiher und dem Försterwiesenweiher.
  5116. 30.4.1966, Tag des Baumes.
  5117. 6.5.1967, „Tag des Baumes“ und Einweihung des neuen Wanderpfades „Schäferstein“ im Stadtwald.
  5118. 7.3.1970, „Tag des Baumes“ im Martin-Luther-King-Park in der Nordweststadt.
  5119. 13.5.1972, 600-Jahr-Feier des Stadtwaldes und Übergabe des Erholungsparks „Monte Scherbelino“ – zugleich 100jähriges Jubiläum des „Tages des Baumes“.
  5120. 12.4.1973, Auf dem Römerberg wird anlässlich des „Tag des Baumes“ eine zwölfjährige Robinie, die erste Römerberg-Robinie, gepflanzt.
  5121. 12.4.1975, Am „Tag des Baumes“ pflanzt Schuldezernent Stadtrat Professor Peter Rhein in der ehemaligen Simon-Bolivar-Anlage an der Kreuzung Fürstenbergerstraße/Grüneburgweg eine vier Meter hohe Linde.
  5122. 2.4.1977, „Tag des Baumes“ in Fechenheim.
  5123. 20.5.1978, Tag des Baumes.
  5124. 7.4.1979, Zum „Tag des Baumes“ pflanzt Stadtrat Dr. Hans Küppers einen Ahornbaum in der Grünanlage nahe der Katharinenpforte.
  5125. 10.5.1980, Zum „Tag des Baumes“ pflanzen Politiker symbolisch eine Linde in die Schwanheimer Erde.
  5126. 14.3.1981, Zum „Tag des Baumes“ pflanzt Planungsdezernent Hans Küppers an der Hügelstraße eine Linde.
  5127. 15.5.1982, Tag des Baumes.
  5128. 26.5.1984, „Tag des Baumes“.
  5129. 4.5.1996, Zum „Tag des Baumes“ pflanzt Umweltdezernent Tom Koenigs eine von etwa 60 standortgerechten Hainbuchen an einem Waldrand bei Schwanheim.
  5130. 15.4.1928–25.4.1928, „Frankfurter Frühlingswoche“: Sonderausstellung „Das flache Dach“ im Rahmen der Baumesse.
  5131. 27.3.1927–10.4.1927, Baumesse in der Festhalle.
  5132. 23.11.2002–24.11.2002, „domicil 2002“ – Baumesse in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  5133. 8.6.1930, Tod des langjährigen Direktors der Frankfurter Gewerbekasse, Alwin Baumgarten.
  5134. 27.5.1975, Fritz Rémond (1902-1976) übergibt die Direktion des „Kleinen Theater im Zoo“ an den langjährigen Bühnenbildner und Geschäftsführer Lothar Baumgarten (1912-1985). Mit Beginn der Spielzeit 1975/76 heißt das Theater „Fritz Rémond-Theater im Zoo“.
  5135. 4.3.1982, Premiere von Johann Wolfgang von Goethes „Stella“ in der Inszenierung von Egon Baumgarten im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  5136. 25.1.1985, Tod des Bühnenbildners und Theaterleiters Lothar Baumgarten (1912-1985), 1976 bis 1985 Leiter des „Fritz-Rémond-Theaters im Zoo“.
  5137. 10.10.1985, Premiere von Tennessee Williams „Die Glasmenagerie“ in der Inszenierung von Egon Baumgarten im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  5138. 3.9.1987, Premiere von George Bernard Shaws „Candida“ in der Inszenierung von Egon Baumgarten im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  5139. 8.10.1987, Premiere von Alan Ayckbourn’s „Im Gedanken“ in der Inszenierung von Egon Baumgarten im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  5140. 10.2.1992, Premiere von Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“ in der Inszenierung von Egon Baumgarten im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  5141. 10.12.1992, Premiere von Arthur Miller’s „Talfahrt“ in der Inszenierung von Egon Baumgarten im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  5142. 13.3.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück überreicht im Kaisersaal des Römers den mit 25.000.- DM dotierten Otto-Hahn-Preis der Stadt Frankfurt am Main an den in München lebenden Chemiker Professor Franz Baumgärtner.
  5143. 19.3.2007, Beginn des Umbaus des Goetheplatzes. Er erhält einen Baumhain, der das Goethedenkmal umgibt.
  5144. 26.4.2001, Premiere des Dramas „Faust ist tot“ von Mark Ravenhill in der Regie von Markus Baumhaus im Nachtfoyer des Schauspiels Frankfurt.
  5145. 2.7.2010, Eröffnung eines Baumhauses auf dem Spielplatz in Nied, am Selzerbrunnen.
  5146. 4.2.1967, Frankfurts „höflichster Taxifahrer“ Jakob Meyer wird von zwei amerikanischen Soldaten auf der Fahrt von Frankfurt am Main nach Baumholder in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Offenbach am Glan erstochen.
  5147. 9.9.1913–14.9.1913, Etwa 100 Mitglieder der „Englischen Gesellschaft für Baumkultur“ besuchen die Mainstadt.
  5148. 4.11.1934, Eröffnung der Herbstausstellung der Frankfurter Künstlergesellschaft in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins. Als Sonderausstellung wird zeitgleich eines Werkschau des Bildhauers Georg Bäumler (1871-1934) gezeigt.
  5149. 8.6.1957, Sechster Heimattag der Gemeinschaft „Dresdner Heimatfreunde in Westdeutschland“ unter dem Motto „Erinnerungen an Dresden“. Hierzu empfängt Stadtrat Dr. Karl vom Rath in Vertretung des Oberbürgermeisters eine Delegation der Dresdner im Kaisersaal. Als Geschenk an die Stadt überreicht Karl Kaffei ein Bildwerk über Dresden, ein junger Angestellter einer Konditorei als Dresdner Spezialität einen prächtigen Baumkuchen und Handpuppenspieler Veit Kowalzek einen Pirnaer Kasper, die volkstümlichste Figur der Puppenspiele. Am Abend trifft man sich mit den Gästen aus Dresden im Festsaal der Börse zum Erinnerungsaustausch. Es singt der Dresdner Mozartchor, der seit einigen Jahren in Westdeutschland beheimatet ist, Werke von Schütz, Scarlatti, Haas, Weber, Offenbach und Mozart. Mara Jakisch, die „sibirische Nachtigall“ trägt Operettenlieder vor.
  5150. 23.6.1913, Feierliche Enthüllung des Mozart-Denkmals auf dem Mozartplatz an der Bockenheimer Anlage (Bildhauer: Georg Bäumler).
  5151. 6.10.1957, Marika Kilius und Franz Ningel, die deutschen Meister im Eiskunst-Paarlauf, haben nach ihrer Trennung als Sportlerpaar neue Partner gefunden. Marika Kilius arbeitet jetzt mit Hans-Jürgen Bäumler zusammen. Heute treffen sich die beiden zum ersten gemeinsamen Training auf dem Eis der Canadian Flyers in Zweibrücken.
  5152. 31.1.1959, Marika Kilius und Jürgen Bäumler erringen in Davos den Europameistertitel im Eiskunstlauf.
  5153. 26.2.1959, Das Europameisterpaar im Eiskunstlauf Kilius/Bäumler erringt während der Weltmeisterschaften in Colorado Springs den zweiten Platz.
  5154. 4.2.1960, Das deutsche Meisterpaar Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler verteidigt seinen Europameistertitel im Eiskunstlauf in Garmisch-Partenkirchen.
  5155. 19.2.1960, Bei den Olympischen Winterspielen in Squaw Valley erringt das Eiskunstlaufpaar Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler eine Silbermedaille.
  5156. 10.3.1960, Marika Kilius, Hans-Jürgen Bäumler, Margret Göbl und Franz Ningel heben am Tag ihrer Wiederkehr von den Olympischen Winterspielen in Squaw Valley im Frankfurter Stadion die ersten Schaufeln Erde aus, womit die Errichtung der Kunsteisbahn beginnt.
  5157. 26.1.1961, Das Frankfurt/Garmischer Eislaufpaar Marika Kilius/Hans-Jürgen Bäumler verteidigt in Berlin erfolgreich seine Europameisterschaft im Paarlauf vor dem deutschen Meisterpaar Margret Göbl/Franz Ningel (Bad Nauheim/Frankfurt am Main).
  5158. 19.1.1962–21.1.1962, Deutsche Eiskunstlaufmeisterschaften auf der Kunsteisbahn im Stadion. Deutsche Meister im Paarlaufen werden Göbl/Ningel vor den Europameistern Kilius/Bäumler.
  5159. 28.2.1962, Die Europameister Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler verteidigen bei der Eiskunstlauf-Meisterschaft in Genf ihren Titel im Paarlauf erfolgreich.
  5160. 19.1.1963, Bei den Deutschen Eiskunstlaufmeisterschaften im Berliner Sportpalast erringen Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler die Paarlaufmeisterschaft.
  5161. 6.2.1963, Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler gewinnen im Budapester Kiss-Stadion zum fünftenmal in ununterbrochener Reihenfolge die Europameisterschaft im Eiskunstlaufen der Paare.
  5162. 28.2.1963, Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler erringen in Cortina d’Ampezzo die Weltmeisterschaft im Eiskunst-Paarlauf.
  5163. 13.3.1963, Weltmeisterrevue der Eiskunstlauf-Weltmeister Marika Kilius/Hans-Jürgen Bäumler mit 10.000 Zuschauern im Stadion.
  5164. 29.1.1964, Marika Kilius/Hans-Jürgen Bäumler erringen während der IX.Olympischen Winterspiele in Innsbruck die Silbermedaille im Eiskunstlauf.
  5165. 26.2.1964, Mit einem bestechenden Lauf holen sich Marika Kilius/Hans-Jürgen Bäumler in der bis auf den letzten Platz besetzten Dortmunder Westfalenhalle die Weltmeisterschaft im Eiskunstlauf der Paare.
  5166. 8.3.1964, Großer Schaulaufabend mit den Stars des internationalen Eiskunstlaufs u.a. den Weltmeistern Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler.
  5167. 10.1.1966–20.1.1966, „Holiday on Ice“ in der Festhalle mit Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler.
  5168. 17.1.1966, Sportpressefest in der Festhalle u.a. mit Max Schmeling, Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler.
  5169. 28.5.1969–9.6.1969, Eisrevue „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ mit Marika Kilius und Hans Jürgen Bäumler in der Festhalle.
  5170. 20.8.1976, Zur Erinnerung an den 30. Todestag von Paul Ehrlich (1854-1915) legen Direktor Ernst Bäumler und Professor Volkmar Böhlau von der „Gesellschaft der Freunde Paul Ehrlichs“ an seinem Grab auf dem jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße einen Kranz nieder.
  5171. 10.12.1976, Hans-Jürgen Bäumler gibt in der Schallplattenabteilung des Kaufhofs an der Zeil Autogramme.
  5172. 3.1.1978–15.1.1978, „Holiday on Ice“ in der Festhalle mit Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler.
  5173. 23.6.1976, Für die Übernahme von Baumpatenschaften im Frankfurter Stadtgebiet wirbt die Berliner Ben-Wargin-Künstlergruppe auf dem Liebfrauenberg.
  5174. 1.6.2016, Offizielle Eröffnung des neu gestalteten Baumplatzes in der Anspacher Straße im Gallus.
  5175. 26.3.1937, Plötzlich auftretende Sturmböen richten in Frankfurt am Main und Umgebung Baumschäden an.
  5176. 29.1.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedet wird der städtische Haushalt 2004. Die neue ehrenamtliche Stadträtin Elisabeth Haindl (CDU) erhält von Oberbürgermeister Petra Roth die Ernennungsurkunde. Des Weiteren beschließen die Stadtverordneten die neue Baumschutzsatzung und stimmen dem Verlauf des Areals „Gateway Gardens“ zu.
  5177. 6.10.1984, Auf dem traditionellen Jägerfrühstück der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in der Nähe der Försterei Goldstein warnt der Leiter des städtischen Forstamtes, Werner Ebert, vor weiterem Baumsterben. Ein Drittel des Waldbestandes sei bereits geschädigt.
  5178. 11.8.1907, Einweihung des Neubaus des Moritz und Johanna Oppenheimer’schen Kindergartens für Israeliten, Baumweg.
  5179. 1.6.1939, Eröffnung des Konditorei-Cafés Haymann, Sandweg 17 (Ecke Baumweg).
  5180. 30.1.1941, Im Baumweg wird der 25. Frankfurter Kindergarten der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) eingeweiht. Gleichzeitig werden die NSV-Kindergärten in den Stadtteilen Fechenheim und Griesheim, am Nußberg und in Zeilsheim sowie die vergrößerten Kindergärten in Bockenheim, Nied und Niederrad, ferner drei Werkskindergärten der Firmen J. G. Mouson & Co, Heinrich Schwarzhaupt und Naxos-Union eingeweiht. Im Kreis Groß-Frankfurt sind seit Beginn des Weltkrieges allein 18 von nunmehr 25 bestehenden Kindergärten eröffnet worden.
  5181. 1.4.1945, Ernennung des Schriftstellers August Adelsberger (1879-1952) zum Beauftragten der amerikanischen Militärregierung für jüdische Angelegenheiten (bis 10.07.1945). Knapp 150 Menschen jüdischer Herkunft überleben die NS-Zeit in Frankfurt am Main dank ihrer Ehe mit nichtjüdischen Partnern. Die Stadt Frankfurt am Main richtet eine „Jüdische Betreuungsstelle“ ein (Sitz zunächst Friedrichstraße 29, ab April 1946 Baumweg 5-7).
  5182. 15.5.1945, Beginn regelmäßiger Sabbatgottesdienste im Betsaal Baumweg 5-7.
  5183. 28.11.1945, Beginn des jüdischen Religionsunterrichts für Kinder im Baumweg.
  5184. 6.1.1946, Regierungspräsident Martin Nischalke (SPD) stattet der Jüdischen Gemeinde einen Besuch ab, hält in den Räumen im Baumweg eine Ansprache und bringt Bücher mit, die ihm jüdische Freunde, als diese während der NS-Zeit verschleppt wurden, zur Aufbewahrung übergaben und die er nun der Jüdischen Gemeinde zur Verfügung stellt.
  5185. 8.5.1946, Gedenkfeier in der Synagoge im Baumweg anlässlich des ersten Jahrestages der Kapitulation und der Befreiung von Theresienstadt.
  5186. 8.8.1952–9.8.1952, Rabbiner Dr. Zwi Harry Levy aus Tel Aviv/Israel wird in der Synagoge Baumweg in sein neues Amt als Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Frankfurt eingeführt. Er bekleidet zugleich auch das Amt des Landesrabbiners von Hessen.
  5187. 27.12.1952, Trauerfeier zum Gedenken der Opfer des nationalsozialistischen Terrors in der Synagoge im Baumweg.
  5188. 24.5.1954, Ein Vergleich mit der „Jewish Restitution Successor Organization“ (JRSO) bestätigt der Jüdischen Gemeinde den Besitz der Liegenschaften, Freiherr-vom-Stein-Straße 28-32, Baumweg 5-7, Gagernstraße 34-36, Hebelstraße 15-19 und Röderbergweg 29.
  5189. 13.8.1956, Der Magistrat beschließt, für die Mobiliar-Ausstattung des neuen Heimes der Jüdischen Gemeinde im Baumweg 5-7 eine Geldspende in Höhe von 36.500 DM zu geben.
  5190. 27.9.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten bekunden nach Beginn der Sitzung durch Erheben von den Plätzen in einer Schweigeminute des Gedenkens ihre tiefe Dankbarkeit für den verstorbenen Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Danach beschließen die Mandatsträger einstimmig, die gegenwärtig noch im Grundbuch auf die Stadt Frankfurt am Main eingetragenen Liegenschaften der Jüdischen Gemeinde zurückzuerstatten. Zur Abfindung weiterer Ansprüche auf Grund des Rückerstattungsgesetzes zahlt die Stadt einen Betrag von 3,2 Millionen DM. Außerdem genehmigen die Stadtverordneten zur Finanzierung der Mobiliarausstattung für einen Neubau der Jüdischen Gemeinde im Baumweg einen Zuschuss von 36.500 DM.
  5191. 18.11.1956, Eröffnung des neuen Jugendheims der Jüdischen Gemeinde Frankfurt als Seitenflügel des neu gestalteten Gemeindegebäudes im Baumweg. Es enthält einen Festsaal, drei Klassenräume, zugehörige Nebenanlagen und Clubzimmer.
  5192. 24.9.1968, Ein 57jähriger Kraftfahrer wirft einen Ziegelstein durch die Fensterscheibe der Synagoge im Baumweg 5, während dort gerade ein Gottesdienst aus Anlass des jüdischen Neujahres abgehalten wird. Der Täter wird nach kurzer Verfolgung gestellt und der Polizei übergeben.
  5193. 27.12.1985, Zwei Brände im Nordend, Baumweg, und in Ginnheim, Schönbornstraße, verursachen einen Schaden von 150.000.- DM.
  5194. 26.12.1986, Bei einer Gasexplosion in einem vierstöckigen Wohnhaus im Baumweg 31 sterben zwei Menschen, fünf werden verletzt. Zehn Hausbewohner sind obdachlos. Im Umkreis von mehreren hundert Metern bersten Scheiben, Pkw’s werden zum Teil zerstört. Über die Ursache der Explosion herrscht zunächst Unklarheit.
  5195. 8.6.1988, Die 25. Strafkammer des Frankfurter Landgerichts verurteilt einen 39jährigen Bewohner des Hauses am Baumweg 31 im Nordend, bei dessen Explosion Ende Dezember 1986 zwei Personen getötet und zwei schwer verletzt worden sind, zu einem Jahr Freiheitsentzug auf Bewährung, seine mitangeklagte 34jährige Ehefrau wird freigesprochen.
  5196. 31.3.1990, Beim Großbrand im Hinterhaus des Gebäudes Baumweg 21 im Nordend entsteht ein geschätzter Millionenschaden.
  5197. 21.6.1991, Grundsteinlegung für Sozialwohnungen der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Baumweg unter Teilnahme des Ersten Bürgermeisters von Tel Aviv, Yigal Griffel.
  5198. 22.7.1992, Die am 24.01. d. J. durch Feuer zerstörte Gastwirtschaft „Zur schönen Müllerin“ im Baumweg im Nordend wird neu eröffnet.
  5199. 28.1.2011, 100jähriges Jubiläum des „Frankfurter Karneval-Verein 1911“ – gegründet am 28. Januar 1911 in der Wirtschaft „Trefz“ im Baumweg 9.
  5200. 7.6.1902, Tagung deutscher Baumwollindustrieller im Hotel „Frankfurter Hof“.
  5201. 30.9.1930, Auf der Magistratssitzung dankt Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) Stadtrat Dr. Ernst May (1886-1970) namens des Magistrats und in seinem eigenen Namen für seine Arbeit hier in der Mainstadt. Beschlossen wird eine neue Bauordnung für Frankfurt am Main.
  5202. 27.3.1896, Erlass der neuen Frankfurter städtischen Bauordnung.
  5203. 10.4.1896, Inkrafttreten der neuen Bauordnung für die Stadt Frankfurt am Main (vom 27. März 1896). Im Verlag von Gebr. Fey erscheint dazu eine acht Oktavbogen umfassenden Schrift.
  5204. 10.4.2000, Die Stadt Frankfurt stellt die Baupläne und den aktuellen Stand der Entwicklung des Frankfurter Hilfsprojekts, eine Wohnanlage für behinderte Kinder und Jugendliche im türkischen Erdbebengebiet Izmir vor.
  5205. 7.3.1980, Anwälte der Autobahngegner legen beim Verwaltungsgericht Frankfurt Einspruch gegen die Ausführung der Straßenbauprojekte, die umstrittenen stadtnahen Autobahnen A 66 und A 49 im Norden und Osten der Stadt betreffend, ein. Die Baupläne dieser Autobahnen drohen nun endgültig Makulatur zu werden.
  5206. 27.1.1998, Der Vertragsabschluss beendet monatelange Verhandlungen um das Honsell-Dreieck. Mehrere Investoren hatten Interesse an dem Areal im Frankfurter Osten bekundet. 40 Millionen DM für die Stadt Frankfurt am Main und 600 neue Arbeitsplätze sichern die Acor GmbH und der Immobilienfonds BBV zu. Sie wollen dort Kinos mit 2.800 Plätzen und ein Einkaufszentrum errichten. Streit gibt es zwischen der Stadt und den Investoren um die Baupläne. Entgegen den Vereinbarungen fließt kein Geld auf das städtische Konto.
  5207. 23.10.1936, Tod des Bildhauers Prof. Friedrich Hausmann (1860-1936), seit 1891 Leiter der Modellierklasse der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main, von 1892 bis 1905 auch der Bildhauerklasse am Städel. Seine Bauplastiken befinden sich in Frankfurt am Main an der Hauptpost (östliche Giebelgruppe, 1890, im 2. Weltkrieg zerstört), dem Schauspielhaus (Relief „Wahrheit“, 1902, abgebrochen 1960) und der AOK in der Bethmannstraße (1903, 1932 abgebrochen). Schuf zwei der vier Kaiserfiguren an der Fassade des Römers (Karl IV. und Maximilian II.) sowie Denkmäler und Grabmäler. Langjähriger Vorsitzender, später Ehrenmitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft.
  5208. 23.2.1939, 100. Geburtstag des Bildhauers Gustav Herold (1839-1927), Schöpfer der Bauplastiken am Frankfurter Opernhaus: Statuen „Goethe“ und „Mozart“ in den Bogenöffnungen der Loggia, Statuen „Recha“ und „Braut von Messina“ auf den Eckpostamenten des Untergiebels, die vier Nischenfiguren „Tragödie“, „Komödie“, „Tanz“ und „Musik“ unter dem südlichen Hauptgiebel sowie die Figuren „Zorn“ und „Mäßigung“ im Treppenhaus und ein „Genius mit Posaune“ im Proszenium (alle zwischen 1875 und 1880 entstanden). Des Weiteren: die Atlasgruppe auf dem Hauptbahnhof (1886/87) und die „Francofurtia“ am Schauspielhaus (1900).
  5209. 29.9.1929, Feierliche Grundsteinlegung zum evangelischen Gemeindehaus der Paul-Gerhardt-Gemeinde Frankfurt am Main-Niederrad auf dem Bauplatz Gerauer Straße.
  5210. 17.4.1980, Mehr als vier Stunden ist die Heerstraße für den Verkehr gesperrt, nachdem ein 40 Tonnen schwerer Betonpfeiler von einem Spezialtransporter beim Einbiegen von dieser Straße zu einem Bauplatz der Firma Philipp Holzmann AG auf die Fahrbahn gefallen ist.
  5211. 7.1.1986, Demonstration von 150 Menschen am Paulsplatz gegen die Räumung des Hüttendorfes auf dem Bauplatz der atomaren Wiederaufbereitungsanlage im bayerischen Wackersdorf.
  5212. 6.9.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über den Freiwilligen Arbeitsdienst, die gemeinnützige Baupolitik und die Stilllegung des Elektrizitätswerkes.
  5213. 25.1.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einführung und Verpflichtung des Lehrers Heinrich Seliger (1888-1956) als unbesoldeter Stadtrat, Wahl von Mitgliedern in die ständigen Ausschüsse, Zustimmung der im Entwurf vorgelegten Baupolizei-Gebührenordnung.
  5214. 11.11.1938, Bereits einen Tag nach der „Reichspogromnacht“ fordert Oberbürgermeister Friedrich Krebs, vor allem die drei Synagogen Dominikanerplatz [Börneplatz], Wollgraben [Börnestraße] und Friedberger Anlage möglichst rasch abzubrechen. Wenige Tage später wird der Abbruchauftrag an zwei Bauunternehmen erteilt, die unter Aufsicht der Baupolizei mit der Niederlegung der Synagogen beginnen und dies bis Mitte 1939 abschließen.
  5215. 6.7.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: städtisches Bauprogramm.
  5216. 2.9.1947, Beim Frankfurter bizonalen Bauprogramm sind 4000 Arbeiter beschäftigt.
  5217. 18.12.1947, Letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung 1947: Auf der Tagesordnung steht ein umfangreiches Bauprogramm.
  5218. 18.7.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung - gegen die Stimmen der FDP bei einer Stimmenthaltung der CDU - der Subventionierung der Ruhrfestspiele im Großen Haus der Städtischen Bühnen mit 21.000 DM. Einstimmige Annahme eines Magistratsberichtes über das Obdachlosen-Bauprogramm 1957/58, das eine Fortsetzung der Notunterkunfträumung sowie finanzielle Aufwendungen in Höhe von 3,9 Millionen DM vorsieht. Annahme eines SPD-Antrages, der auf die Ausdehnung des Stadttarifes der Straßenbahn zu den Haltestellen „Sandelmühle“ und „Zeilweg“ für die Bewohner der Siedlung Heddernheim abzielt.
  5219. 1.6.1947, Beginn des bizonalen Bauprogramms in Frankfurt am Main.
  5220. 16.11.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung des vom Magistrat eingebrachten neuen Raum- und Bauprogramms für die Neugestaltung der Universitätskliniken in Sachsenhausen und des Projektes Müllverbrennungsanlage und Fernheizwerk für die Nordweststadt. Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der FDP-Stadtverordnetenfraktion, Wolfgang Mischnick, nimmt zum letzten Mal als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung an einer Plenarversammlung teil. Er ist neuer Bundesminister für Vertriebenenfragen.
  5221. 23.10.1971, Grundsteinlegung in der Nordweststadt, Gerhart-Hauptmann-Ring, für das erste Projekt des insgesamt 28 Kindertagesstätten umfassenden Bauprogramms des KITA-Entwicklungsplanes. Bis Herbst 1972 soll Frankfurts Jugend zusätzlich 3000 Kindergartenplätze erhalten.
  5222. 9.12.2002, Nach vier Jahren Bauzeit wird das neue Frankfurter Polizeipräsidium an der Adickesallee feierlich eröffnet. Es ist mit 250 Millionen € das teuerste Bauprojekt Hessens.
  5223. 24.7.1934, Oberbürgermeister Friedrich Krebs schreibt einen Ideenwettbewerb für vier Bauprojekte aus, die im Rahmen der Altstadtsanierung durchgeführt werden sollen. Diese vier Bauvorhaben bilden einen kleinen Teil des Sanierungsprogramms der Frankfurter Altstadt, das bereits 1926 von Stadtrat Ernst May (1886-1970) in Angriff genommen worden ist und nach dem von ihm ausgearbeiteten Plan bereits 1931 abgeschlossen sein sollte.
  5224. 17.12.2004, Zeilprojekt gefährdet: Die Verhandlungen um das „Rundschau“-Areal in der Innenstadt zwischen der SPD-Medienholding „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft“ (DDVG) und dem Projektentwickler MAG, der das Grundstück für seine Bauprojekte an der Zeil benötigt, sind vorerst wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen gestoppt.
  5225. 10.12.2013, Richtfest des Bauprojektes „Harmonie West“ im Europaviertel.
  5226. 16.10.1929, 100. Todestag des Historikers und Genealogen Johann Karl von Fichard, genannt Baur von Eysseneck (1773-1829), Nestor der neuen Frankfurter Geschichtsforschung.
  5227. 18.3.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Magistratsneuwahlen: Wiederwahl des bisherigen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb für zwölf Jahre. Er erhält 59 gegen eine Stimme bei 12 Enthaltungen. Die Stadtverordnetenversammlung wählt auch die bisherigen Bürgermeister Dr. Walter Leiske (CDU) und den Stadtkämmerer Dr. Georg Klingler (CDU) für zwölf Jahre wieder, Stimmenthaltung übt die FDP. Zum ersten Male werden Professor Theodor Gläß (SPD) als Schuldezernent und Nachfolger des am 30.06. d. J. aus Altersgründen ausscheidenden Stadtrats Heinrich Seliger (SPD) und Dr. Karl Altheim (SPD) als Dezernent für Wirtschaftsförderung und das Gesundheitswesen gemäß der hessischen Gemeindeordnung auf sechs Jahre gewählt. Das Stadtparlament bewilligt ein Bauprojekt am Dornbusch und nimmt das 78-Millionen-Programm der Stadtwerke an.
  5228. 16.10.1959, 130. Todestag des Historikers und Genealogen Johann Karl von Fichard (1773-1829), genannt Baur von Eysseneck.
  5229. 16.4.1973, 200. Geburtstag von Johann Karl von Fichard (1773-1829), genannt Baur von Eysseneck, ‚Vater‘ der neueren Frankfurter Geschichtsschreibung, 1819 Mitarbeiter der von Freiherr vom Stein gegründeten Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde und der Monumenta Germaniae Historica.
  5230. 10.12.1936, 100. Geburtstag des Bauunternehmers, Kgl. Preußischer Baurat Philipp Holzmann (1836-1904), Gründer der Kommanditgesellschaft Philipp Holzmann & Cie, Vorsitzender des Architekten- und Ingenieur-Vereins. Aus diesem Anlass findet im Verwaltungsgebäude der Philipp Holzmann AG ein Betriebsappell statt.
  5231. 15.2.1932, Tod des Architekten, Kgl. Baurat Christian Heinrich Seeling (1852-1932), errichtet zwischen 1900 und 1902 das neue Schauspielhaus am Theaterplatz.
  5232. 14.4.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Regierungs- und Baurat Reinhold Niemeyer (Essen) (1885-1959), der vom Magistrats-Wahlausschuss als Nachfolger von Stadtrat Ernst May (1886-1970) vorgeschlagen worden ist, wird in nichtöffentlicher Sitzung, nachdem die Kommunisten den Saal verlassen haben, gewählt. Die Amtseinführung findet am 05. Mai d. J. statt. Gebilligt wird die Übertragung städtischen Grundbesitzes an die AG für kleine Wohnungen.
  5233. 7.5.1930, 75. Geburtstag des Ingenieurs, Geheimer Baurat Oskar von Miller (1855-1934). Er installierte 1891 für die „Internationale elektrotechnische Ausstellung“ in Frankfurt am Main eine Drehstromkraftübertragung vom Wasserkraftwerk Lauffen am Neckar nach Frankfurt - was die Einführung dieses Stromversorgungssystems in der Mainstadt nach sich zog.
  5234. 26.10.1929, Eröffnung der Gedächtnisausstellung für den im Juli d. J. verstorbenen Frankfurter Baurat, Architekt Adolf Meyer (1881-1929) in den Räumen des Hauses Werkbund auf dem Messegelände.
  5235. 25.2.1929, Tod des Architekten Geheimer Baurat Dr. Karl Wolff (1860-1929), von 1890 bis 1897 Stadtbaudirektor in Frankfurt am Main, danach Landesbaurat bzw. Stadtbaurat in Hannover.
  5236. 2.9.1925, Amtsantritt des Architekten Ernst May (1886-1970) als Baurat und Leiter des städtischen Hochbau- und Siedlungsamtes (bis 1930). Unter seiner Ägide entstehen in der Mainstadt tausende Wohnungen. Die wichtigsten Siedlungen: Westhausen, Bornheimer Hang,, Praunheim, Römerstadt, Hellerhof, Heimatsiedlung und Bruchfeldstraße. Einzelbauten der Ära May: Großmarkthalle, Gesellschaftshaus Palmengarten, IG-Verwaltungsgebäude usw.
  5237. 24.7.1924, Tod des Architekten und Kommunalpolitikers, Königlicher Baurat Franz von Hoven (1842-1924), seit 1866 freier Architekt in Frankfurt am Main, bedeutendste Bauten in der Mainstadt: Elektrizitätswerk I, Rathaus-Neubau, Senckenbergische Bibliothek und Senckenbergmuseum, Neubau des Bürgerhospitals und Neubau der Alten Brücke.
  5238. 23.1.1921, Tod des Architekten und Kunstpädagogen, Geheimer Baurat Prof. Ferdinand Luthmer (1842-1921), langjähriger Leiter der Kunstgewerbeschule und des Kunstgewerbemuseums in Frankfurt am Main.
  5239. 28.8.1919, Tod des Architekten Geheimer Baurat Gustav Behnke (1837-1919), 1873 Baurat in Frankfurt am Main, 1896 Stadtbaurat.
  5240. 11.5.1915, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In einer nichtöffentlichen Sitzung wird gegen die sozialdemokratischen Stimmen die Witwenpension von Frau Sophie Therese Adickes, geb. Lambert (1848-1922) auf 10.000.- Mark festgesetzt. Des Weiteren wird der besoldete Stadt- und Baurat Gustav Schaumann (1861-1937) mit 40 Stimmen auf weitere zwölf Jahre in den Magistrat gewählt.
  5241. 16.12.1913, Tod des Architekten und Archäologen, Königlicher Baurat Christian Ludwig Thomas (1848-1913), seit 1875 selbständiger Architekt in Frankfurt am Main, seit 1885 Archäologe, beteiligt bei Ausgrabungen in Heddernheim und in der Altstadt, zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Vor- und Frühgeschichte.
  5242. 28.11.1912, Gründung der Baurat Ludwig Neher’schen Stiftung zur Förderung der Zwecke der zu errichtenden Frankfurter Universität (Stiftungskapital: 100.000.- Mark).
  5243. 25.7.1912, 70. Geburtstag des Architekten und Kommunalpolitikers Königlicher Baurat Franz von Hoven (1842-1924), seit 1866 freier Architekt in Frankfurt am Main, Vorsitzender der Frankfurter Künstlergesellschaft; bedeutende Bauten in der Mainstadt: Rathaus-Neubau (gemeinsam mit Ludwig Neher, 1900-1904, Erweiterung 1908), Senckenbergische Bibliothek und das Senckenbergmuseum (1904-1908), Neubau des Bürgerhospitals (1904) und der Alten Brücke (gemeinsam mit Franz Heberer, ab 1912).
  5244. 4.6.1912, 70. Geburtstag des Architekten und Kunstpädagogen Geheimer Baurat Prof. Ferdinand Luthmer (1842-1921), von 1879 Leiter der Kunstgewerbeschule (bis 1921) und des Kunstgewerbemuseums (bis 1912), Bezirkskonservator des Regierungsbezirk Wiesbaden, Entwürfe und Planungen für den Frankfurter Rathausneubau.
  5245. 1.10.1904, Der Architekt Geheimer Baurat Prof. Ferdinand Luthmer (1842-1921) begeht sein 25jähriges Jubiläum als Direktor der hiesigen Kunstgewerbeschule.
  5246. 14.5.1904, Tod des Bauunternehmers Kgl. Preußischer Baurat Philipp Holzmann (1836-1904), Gründer, Direktor und später Aufsichtsratsmitglied der Kommanditgesellschaft Philipp Holzmann & Cie., Vorsitzender des Architekten- und Ingenieur-Vereins.
  5247. 16.4.1903, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In der nichtöffentlichen Sitzung wird Baurat Gustav Schaumann (1861-1937) aus Lübeck an Stelle des in den Ruhestand getretenen Gustav Behnke (1837-1919) zum neuen Stadtrat und Leiter des städtischen Hochbauamtes gewählt.
  5248. 13.2.1939, Tod des Ingenieurs, Kommunalpolitikers und Stadtbaurats, Geheimer Baurat Dr.-Ing. E. h. Otto Riese (1850-1939), seit 1892 Direktoriumsmitglied der Eisenbahndirektion, 1895 Ernennung zum Kgl. Regierungs- und Baurat. 1896 bis 1900 Magistratsmitglied und Übernahme der technischen Leitung des Tiefbauamtes und der Straßenbahn-Deputation. Mitinitiator der Elektrifizierung der öffentlichen Verkehrsmittel. Danach Vorstandsmitglied, von 1917 bis 1924 Vorstandsvorsitzender und danach Aufsichtsratsmitglied der Firma Philipp Holzmann AG.
  5249. 14.7.1941–20.7.1941, Stadtrat Wilhelm Arntz, Obermagistratsrat Adolf Miersch und Baurat Georg Scotti reisen dienstlich nach Paris zur Besichtigung der dortigen Ausstellung über Pariser Städteplanung.
  5250. 4.6.1942, 100. Geburtstag des Architekten und Kunstpädagogen Geheimer Baurat Prof. Ferdinand Luthmer (1842-1921), von 1879 bis 1921 Leiter der Kunstgewerbeschule und des Kunstgewerbemuseums (bis 1921) in Frankfurt am Main.
  5251. 27.7.1956, 70. Geburtstag des Architekten und Stadtbaurats Professor Ernst May, 1925 auf Betreiben von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann nach Frankfurt am Main berufen, bis 1930 Baurat und Leiter des Hochbau- und Siedlungsamtes. Unter May entstehen von 1925 bis 1930 etwa 15.000 Wohnungen. Die wichtigsten Siedlungen: Westhausen, Bornheimer Hang, Römerstadt, Hellerhof, Heimatsiedlung usw. Einzelbauten der Ära May: Großmarkthalle, Gesellschaftshaus Palmengarten, IG-Verwaltungsgebäude.
  5252. 14.2.1894, Tod des Architekten, Königlicher Baurat Franz Joseph (seit 1891: Ritter von) Denzinger (1821-1894), von 1869 bis 1879 Dombaumeister in Frankfurt am Main, Ehrenmitglied des Freien Deutschen Hochstifts, Mitglied des Frankfurter Vereins für Geschichte und Altertumskunde, Vorstandsmitglied des Vereins für das Historische Museum und Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft.
  5253. 27.7.1986, 100. Geburtstag des Architekten und Stadtbaurats Professor Ernst May (1886-1970), von 1925 bis 1930 Baurat und Leiter des Hochbau- und Siedlungsamts.
  5254. 27.7.2011, 125. Geburtstag des Frankfurter Architekten und Stadtbaurates in der Ära von Oberbürgermeister Ludwig Landmann, Prof. Ernst May (1886-1970), von 1925 bis 1930 Baurat und Leiter des städtischen Hochbau- und Siedlungsamtes.
  5255. 1.9.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von 10 Millionen DM als zweite Baurate für die Theater-Doppelanlage und Diskussion um einen Nachtragshaushalt.
  5256. 26.11.1996, Einigung über die Naxoshalle. Der Immobilien-Kaufmann Josef Buchmann und der Magistrat einigen sich über einen neuen Mietvertrag für die denkmalgeschützte Industrie-Immobilie. Die Miete wird um 25 Prozent reduziert. Im Gegenzug erhält Buchmann Baurecht für 38.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf dem Naxos-Gelände zwischen Wittelsbacherallee und Wingertstraße.
  5257. 13.12.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: In dritter Lesung nehmen die Stadtverordneten den von 1,3 Milliarden DM auf 992 Millionen DM reduzierten Etat 1963 einstimmig an. Die neue Haushaltssatzung sieht ab 01.01.1963 eine Senkung der Grundsteuer c (für unbebaute, aber baureife Grundstücke) um nahezu drei Viertel vor.
  5258. 17.10.2003, Fest im Bornheimer Depot der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) an der Heidestraße anlässlich des Eintreffens der neuen Straßenbahnen der Baureihe „S“ in der Zentralwerkstatt an der Heerstraße.
  5259. 16.11.1999, Frühere Vorstände des vom Konkurs bedrohten Frankfurter Bauriesen Philipp Holzmann geraten ins Visier der Staatsanwaltschaft. Die Justizbehörde ermittelt wegen des Verdachts auf Untreue, Betrug und Bilanzfälschung.
  5260. 2.6.2002, Das Amtsgericht Frankfurt eröffnet das Insolvenzverfahren für den zahlungsunfähigen Frankfurter Bauriesen Philipp Holzmann.
  5261. 13.11.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung des Baus der Kleinmarkthalle.
  5262. 21.10.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Baus des Alters- und Pflegeheims Praunheim und Annahme der Nachtragshaushaltssatzung für das Rechnungsjahr 1954.
  5263. 1.9.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung der weiteren Erschließung des Osthafengebietes, Bewilligung des Baus einer zusätzlichen Transportleitung vom Pumpwerk Hattersheim nach Praunheim, eines Drucksteigerungspumpwerkes und eines Hochbehälters, die der Sicherung der Trinkwasserversorgung dienen, und eines Amerika-Hauses an der Staufenstraße.
  5264. 23.4.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verpflichtung des neuen ehrenamtlichen Stadtrats Nikolaus Maurer als Nachfolger von Fritz Schmidt, der als Staatssekretär ins hessische Arbeitsministerium berufen wurde. Billigung des Baus einer Sozialstation in der Lange Straße mit Kosten in Höhe von ca. 2,5 Millionen DM. Finanziert von der Waisenhaus-Stiftung, wird die Sozialstation nach der Fertigstellung von der Stadt Frankfurt am Main auf zunächst 30 Jahre gemietet.
  5265. 18.2.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Baus einer Brücke über den Main bei Schwanheim (Kosten: 10,9 Millionen DM) sowie der Pläne des Magistrats für die Bundesgartenschau, die 1969 in Verbindung mit dem 100. Jubiläum des Palmengartens in Frankfurt am Main stattfinden soll. Heftig debattiert wird ein Antrag der FDP, ein Mahnmal für die Wiedervereinigung zu errichten.
  5266. 25.6.1981, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Tagung findet in einem von der Polizei abgeriegelten Römer statt. Auf der Tagesordnung steht ein Antrag zugunsten des Baus der heftig umstrittenen Startbahn West. Mit den Stimmen der CDU-Mehrheit wird er angenommen.
  5267. 23.5.2003, Abschied von der Kunsthalle Portikus an der Schönen Aussicht. Gäste können Teile des berühmten Container-Baus erwerben, damit das Provisorium niemals ganz vergessen wird. Es wird Platz gemacht, um die Alte Stadtbibliothek neu zu errichten.
  5268. 17.7.2003, Offizieller Beginn des Baus des Bonifatiusparks am Riedberg.
  5269. 23.7.1936–25.7.1936, Amerikanische Sozialpolitiker und Bausachverständige besuchen im Rahmen ihrer Europareise die Mainstadt, um das städtische Siedlungswesen zu studieren.
  5270. 11.12.1928–12.12.1928, Eine Gruppe von 35 Bausachverständigen aus Köln besucht die Mainstadt, um die Siedlungs- und Wohnungsbautätigkeit der Stadt Frankfurt am Main kennenzulernen.
  5271. 25.2.1964, Empfang einer achtköpfigen sowjetrussischen Delegation mit dem stellvertretenden Minister für das Bauwesen der UdSSR, Iwan Alexandrowitsch Ganitschew, an der Spitze, im Römer. Die Bausachverständigen, darunter Universitätsprofessoren, Stadtplaner und Ingenieure besichtigen bei ihrem viertägigen Besuch vor allem moderne Industriegebäude.
  5272. 30.9.1968–3.10.1968, Frankfurter Bautag der Gesellschaft des Bauwesens (GdB) und gleichzeitig „Erster internationaler Bausachverständigen-Tag“.
  5273. 17.8.1919, Bei einem schweren Brand eines Trockenofens für Bausand in einer Lagerhalle der Stahlwarenfirma Schmidt und Clemens am Hauptgüterbahnhof entsteht hoher Sachschaden.
  5274. 4.6.1995–5.6.1995, Erstes Frankfurter Gastspiel von Pina Bausch und ihrem Ensemble, dem Wuppertaler Tanztheater, im Schauspiel.
  5275. 28.8.2008, Die Choreographin, Regisseurin und Tänzerin Pina Bausch wird in der Paulskirche mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main (50.000.- €) ausgezeichnet. Als Laudator fungiert der Regisseur Wim Wenders.
  5276. 1.10.1903, Gründung der Firma Konrad Karl & Wilhelm Bauscher, Spenglerei und Installation, in Fechenheim.
  5277. 4.1.1967, Ein bewaffneter Täter erbeutet bei einem Raubüberfall auf die Hauptkasse des Kaufhofes 46.000.- DM. Am 30.01. nimmt die Polizei einen 20jährigen Bauschlosser fest, der die Tat gesteht.
  5278. 20.11.1954, Feierstunde anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Firma Metallbau, Kunst- und Bauschlosserei Clemens Brendel, Egenolffstraße.
  5279. 20.10.1961, 75jähriges Jubiläum der Firma Stahl-Schanz GmbH, Kunst- und Bauschlosserei, in Sachsenhausen, gegründet von Adam Schanz. 1948 wird die Firma Schanz-Metallbau GmbH gegründet.
  5280. 17.6.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Debatte über die Erhöhung der Tarife der Straßenbahn und des Elektrizitätswerkes sowie über den Proteststreik vom 13.06. d. J. und die nationalistischen Vorgänge am Hauptbahnhof am 16./17.06. d. J. (wobei am 16.06. ein Radfahrer durch einen Bauschuss tödlich verletzt worden ist).
  5281. 18.11.1981, Unter Bauschutt versteckt findet die Frankfurter Kriminalpolizei in Niederrad, im Keller des Hauses Königslacher Straße 31 die Leiche eines elfjährigen Jungen. Der Täter ist ein 13jähriger Schüler, der sein Opfer beim Hantieren mit einem Kleinkalibergewehr unbeabsichtigt durch einen Schuss getötet hat.
  5282. 24.2.1988, Gründung eines „Vereins für Landschaftspflege und Bodenschutz“ in Nieder-Erlenbach zur Verhinderung einer Deponie für Erdaushub und Bauschutt.
  5283. 20.12.1994, Die Deponie Kriftel der Hoechst AG wird endgültig geräumt: Der erste Lkw mit 20 Tonnen des quecksilberhaltigen Abfalls verlässt das Gelände. Die noch 60.000 Tonnen Bauschutt und Bodenaushub werden künftig auf der Sondermülldeponie Ihlenberg bei Schönberg gelagert.
  5284. 12.5.1995, Inbetriebnahme der 20 Millionen DM teuren Bauschutt- und Gewerbeabfall-Sortieranlage der Firma Sperzel in Griesheim, Eichenweg.
  5285. 1.8.2005, Nach einem Jahr werden die Abrissarbeiten am ehemaligen Steinkohlekraftwerk in Höchst beendet. Das letzte Schiff mit Bauschutt verlässt den Anleger am Main.
  5286. 5.2.1988, Transportunternehmer demonstrieren in der Innenstadt mit 100 Lastkraftwagen wegen der Misere bei der Bauschuttbeseitigung.
  5287. 21.2.1968, Der Unternehmer und Immobilienmakler Werner Freitag kommt aufgrund des hessischen Bauskandals seiner in Konkurs befindlichen Firma Werner Freitag KG (Bad Homburg) in Untersuchungshaft.
  5288. 12.8.1933, Eröffnung der Dauerausstellung „Das billige Eigenheim und seine Finanzierung“, Neue Mainzer Straße 9, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Architekten in Verbindung mit der Bausparkasse Germania.
  5289. 6.4.1967–16.4.1967, Ausstellung „Morgen wohnen wir besser“ der Bausparkasse Schwäbisch Hall in den Römerhallen.
  5290. 13.12.1985, Bei einem Überfall auf einen Kundenberater einer Bausparkasse vor dem Haus Dornbusch erbeutet der Täter 16.000.- DM.
  5291. 1.7.1963, 50jähriges Jubiläum der Firma Friedrich Fernau, Bauspenglerei, Rohrleitungsbau und sanitäre Anlagen, Hamburger Allee 52.
  5292. 23.11.1967, 50jähriges Jubiläum der Bauspenglerei und Installation Heinrich Hohn, Schwalbacher Straße 13.
  5293. 26.3.1895, Gründung der Firma Philipp Krug GmbH, Dachdeckermeister, Bauspenglerei, Eschersheimer Landstraße.
  5294. 26.3.1995, 100jähriges Jubiläum der Dachdeckerei und Bauspenglerei Krug GmbH, Eschersheimer Landstraße 76.
  5295. 25.10.1948, Die erste Ortssatzung der Stadt Frankfurt am Main zum Hessischen Aufbaugesetz verlängert die Bausperre, „um einen planvollen Aufbau der zerstörten Stadtgebiete vorbereiten zu können.“
  5296. 31.8.1968, In Frankfurt am Main gibt es nach der amtlichen Baustatistik 266.875 Wohnungen und Wohngelegenheiten.
  5297. 24.4.1990, Beginn der Poetikvorlesungen des Schriftstellers Hans Christoph Buch an der Johann Wolfgang Goethe-Universität unter dem Thema „Die Nähe und die Ferne – Bausteine einer Poetik des kolonialen Blicks“ (weitere Termine: 08., 15., 22. und 29.05). Zugleich wird in der Stadt- und Universitätsbibliothek eine Ausstellung über Leben und Werk des Autors eröffnet.
  5298. 24.12.1930, Am Vormittag wird ein Arbeiter auf einer Baustelle in der Schwedlerstraße von einer niederstürzenden Mauer erschlagen.
  5299. 28.3.2000, Auf der Baustelle Voltastraße/Heinrich-Hertz-Straße im Stadtteil Bockenheim wird eine US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und entschärft.
  5300. 16.10.1960, Grundsteinlegung für die Großsiedlung Frankfurt am Main-Fechenheim an der Baustelle Leo-Gans-Straße.
  5301. 24.5.1961, Ein dreijähriger Junge stürzt beim Spielen auf einer Baustelle in Heddernheim in ein ca. fünf Meter tiefes und nur 30 Zentimeter breites Bohrloch. Erst nach Stunden einer dramatischen Rettungsaktion gelingt es den alarmierten Helfern das Kind wohlbehalten zu bergen.
  5302. 3.10.1948–8.10.1948, Erste Frankfurter Messe bzw. erste Herbstmesse nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem städtischen Messe- und Ausstellungsgelände mit rund 1800 Ausstellern aus 32 Branchen, davon 46 aus dem Ausland (Belgien, England, Holland und Italien). Feierlich eröffnet wird diese erste Frankfurter Nachkriegsmesse in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Erstmals bekommt man nördlich der Alpen den Motorroller „Vespa“ vorgeführt. Des Weiteren Trockenrasierer, Lippenstift im Schuhabsatz oder das Kleinstradio. Über 300.000 Besucher werden gezählt, der Gesamtumsatz beläuft sich auf 600.000 Millionen Mark. Als „Spiegel des Schaffens in Freiheit“ bezeichnet man den Handelsplatz Messe. Gilt als nützlicher Baustein im Wiederaufbau des deutschen Binnenmarktes und auch bei der Wiederanknüpfung und Erweiterung der Exportbeziehungen zum Ausland. Zugleich der Beginn des systematischen Aus- und Aufbaus des Messegeländes und der Frankfurter Messen und Ausstellungen.
  5303. 10.10.1976, Mit einem gestohlenen Bergepanzer des 317. Pionierbataillons der US-Garnison in Eschborn fährt ein Unbekannter ‚spazieren’. Das über 40 Tonnen schwere Mehrzweckfahrzeug wird von einer Baustelle zwischen Eschborn und Niederhöchstadt entwendet. Die US-Streitkräfte unterstützen die Stadt Eschborn beim Erweiterungsbau des Wiesenschwimmbades.
  5304. 8.1.1977, Am Fernsehturm ereignet sich ein schweres Unglück: Beim Versuch, eine 12 Tonnen schwere Stahlbalken-Konstruktion zur halbfertigen Kanzel des Turms zu hieven, reißt ein Hebeseil. Der Stahlkoloss stürzt herunter auf die Baustelle. Zwei Kranführer erleiden leichte Verletzungen. Der Sachschaden beträgt 800.000.- DM.
  5305. 14.4.1981, Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wird auf einer Baustelle des Messegeländes eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Fünf-Zentner-Bombe wird nach einer Teilräumung der Kuhwaldsiedlung entschärft.
  5306. 7.7.1981, Auf einer Baustelle im Westen des Messegeländes durchschlägt ein 53 Tonnen schwerer Kran das Dach der Halle 5a. Der Schaden beträgt eine Million DM.
  5307. 9.6.1982, Ein Brand in einem Biohochreaktor auf der Baustelle der Kläranlage für das Griesheimer Werk der Hoechst AG verursacht einen Schaden von 500.000.- DM.
  5308. 9.11.1982, Kurz nach Mitternacht erschießen zwei Polizisten auf der Baustelle des künftigen Filmmuseums in Sachsenhausen einen 58jährigen Arbeiter, der dort als Wachmann eingesetzt ist.
  5309. 25.8.1983, Bei Arbeiten auf einer Baustelle in Fechenheim stoßen Arbeiter auf eine scharfe, amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die problemlos entschärft werden kann.
  5310. 26.4.1984, Richtfest der Deutschen Bundespost auf der Baustelle des neuen Postgiroamtes an der Eckenheimer Landstraße.
  5311. 28.7.1987, Zwei explosive Gasflaschen eines Schweißgerätes, die den ganzen Tag über oberhalb der Eschersheimer Landstraße an einem Krangerüst über der Baustelle der Musikhochschule hängen und deren Absturz droht, werden von Fachleuten nach intensiven Bemühungen geborgen. Es kommt zu schweren Verkehrsbehinderungen.
  5312. 21.3.1989, Infolge eines Brandanschlages auf die Baustelle des Gerichtskomplexes an der Ecke Konrad-Adenauer-Straße/Seilerstraße entsteht nach Angaben der Feuerwehr ein Schaden von mindestens 150.000.- DM. Gefunden wird ein RAF-Transparent. Die anschließende polizeiliche Durchsuchung der seit 26.02. d. J. besetzten Räume der Grünen in der Mainzer Landstraße 147 ergeben keine Beweise für eine Tatbeteiligung der Besetzer, die die Zusammenlegung der RAF-Gefangenen fordern.
  5313. 31.5.1989, Ein 19jähriger Lehrling verletzt sich bei einem Sturz vom Dach einer Baustelle in der Klingerstraße tödlich.
  5314. 10.12.1989, Bei einem abendlichen Brandanschlag auf der Baustelle für die A 661 unterhalb des Bornheimer Hangs entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  5315. 8.2.1990, Beim Arbeitsunfall auf einer Baustelle an der Adickesallee wird ein 62jähriger Arbeiter von einem drei Meter langen Kantholz erschlagen.
  5316. 19.12.1990, Ein Fliesenleger stirbt auf der Baustelle am Kettenhofweg 10-12 nach einem Sturz von sechsten Stockwerk des Hauses.
  5317. 10.12.1991, Auf der Baustelle für das Terminal Ost des Rhein-Main-Flughafens kommt ein 20jähriger Arbeiter nach einem Sturz von einem Gerüst ums Leben.
  5318. 17.3.1992, Auf der Baustelle des Ökohauses am Westbahnhof wird erneut eine Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst kann das zentnerschwere Relikt problemlos ausgraben und abtransportieren.
  5319. 20.10.1993, Großbrand auf der Baustelle der neuen Deutschen Bibliothek an der Ecke Adickesallee/Eckenheimer Landstraße. Infolge der Explosion von mehreren Gasflaschen steigt eine bis zu 30 Meter hohe Rauschsäule auf. Verletzt wird niemand.
  5320. 4.1.1994, Beim Brand auf einer Baustelle am Terminal Ost des Rhein-Main-Flughafens entsteht ein geschätzter Schaden von 40.000.- DM.
  5321. 21.8.1995, Auf einer Baustelle in der Nähe des Henninger Turms in Sachsenhausen knickt der Ausleger eines Krans ab und stürzt aus einer Höhe von rund 40 Metern zu Boden. Fünf Monteure werden verletzt.
  5322. 23.8.1996, Richtfest auf Europas höchster Baustelle: Nach einer Bauzeit von nur zweieinhalb Jahren ist der Turm der Commerzbank 259 Meter hoch. Knapp 300 Meter sollen es sein, wenn die Antenne aufgesetzt ist.
  5323. 11.7.1997, Bei Arbeiten an der Baustelle der Hessischen Landesbank (Helaba), Ecke Neue Mainzer Straße/Junghofstraße, wird ein rund 30 Meter langes Stück der Frankfurter Stadtmauer aus dem 16. oder 17. Jahrhundert freigelegt.
  5324. 26.9.1998, Auf der ICE-Baustelle am Rhein-Main-Flughafen stürzt ein 24jähriger Arbeiter bei Verschalungsarbeiten aus 7,50 Meter Höhe in die Tiefe und verletzt sich tödlich.
  5325. 27.5.1999, Bei einer Polizeirazzia auf Frankfurts größter Baustelle „Frankfurter Welle“ werden 20 illegale Arbeiter festgenommen. Anschließend wird gegen zahlreiche Bauunternehmen ermittelt, die die Hinterziehung von Steuergeldern und Sozialbeiträgen organisiert haben.
  5326. 26.2.2003, Auf der Baustelle des Waldstadions wird das Stahlbetondach der Gegentribüne per Fernzündung gesprengt.
  5327. 5.5.2003, Eine Delegation von Inspekteuren des Fußball-Weltverbandes Fifa zeigt sich während ihrer Rundreise vom 5. bis 13. Mai begeistert vom Zustand auf der Baustelle des Waldstadions.
  5328. 14.10.2003, Richtfest auf der Baustelle des Frankfurter Innovationszentrums Biotechnologie am Niederurseler Hang im Stadtteil Riedberg.
  5329. 12.2.2004, Bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle an der Homburger Landstraße kommt ein 34jähriger Arbeiter ums Leben.
  5330. 31.7.2004, Baustelle Innenstadt: Die Fertigstellung des Teilstücks der Fahrradroute Nordwest-Innenstadt, der Bau am Telekom-Areal zwischen Zeil und Großer Eschenheimer und einer Fernwärmeleitung der Mainova in der Stiftstraße behindern den Innenstadtverkehr erheblich.
  5331. 21.7.2005, Am Morgen wird ein 48jähriger Arbeiter bei einem Unfall an einer Baustelle auf der Friedberger Landstraße tödlich verletzt.
  5332. 17.7.2006, Die Hanauer Landstraße wird zum Nadelöhr. Wegen einer Baustelle ist stadtauswärts nur eine Spur befahrbar. Tausende Autofahrer stehen im Stau. Nach drei Wochen sind die Arbeiten beendet, und der Verkehr fließt wieder.
  5333. 1.10.2012, Eröffnung der Kinderstadt-Baustelle auf dem Abenteuerspielplatz Riederwald.
  5334. 6.2.2014, Denkmalamtsleiterin Andrea Hampel präsentiert der Öffentlichkeit einen Sensationsfund am Opernplatz: In der Hotel-Baustelle ist ein 30 Millionen Jahre alter versteinerter Fisch aufgetaucht.
  5335. 9.8.2001, Die Messe feiert mit einem großen Baustellenfest das neue Forum und die in Rekordzeit fertig gestellte Halle 3. Damit kann die Messe ihre Ausstellungsfläche um annähernd 40.000 Quadratmeter erhöhen.
  5336. 4.9.2003, Teile der Sanierung im Hauptbahnhof sind abgeschlossen. Die „DB-Lounge“, ein komfortabler Wartebereich über dem Reisezentrum, wird wieder eröffnet. Die Arbeiten am Dach gehen allerdings weiter, das Baustellenflair bleibt.
  5337. 14.9.1994, Beim nächtlichen Brand auf einem Baustellengelände im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  5338. 26.1.1994, Ein 36 Meter langes Teilstück der alten Friedensbrücke stürzt auf ein Baustellenschiff und drückt es auf den Grund des Mains. Die Besatzung kommt unverletzt mit dem Schrecken davon.
  5339. 1.6.1899, Gründung der Firma August Schüssler, Baustoffe.
  5340. 6.4.1949, Inbetriebnahme der Sinteranlage zur Baustofffabrikation der Frankfurter Trümmerverwertungsgesellschaft (TVG) auf dem Ostparkgelände.
  5341. 15.11.1984, Durch einen Großbrand wird die Produktionshalle der Baustofffirma Vedag in der Flinschstraße am Riederwald völlig zerstört.
  5342. 1.6.1949, 50jähriges Bestehen der Baustoffgroßhandlung A.[ugust] Schüßler, Mousonstraße 15.
  5343. 31.1.1987, Mehrere Brände halten die Feuerwehr in Atem. In Rödelheim und Bockenheim erleiden zwei Menschen durch Rauch und Flammen Verletzungen. Im Nordwestzentrum explodieren beim Brand eines Baustofflagers zwei Propangasflaschen vor der dortigen Kindertagesstätte. Zu Schaden kommt dort niemand.
  5344. 25.6.1962, Bei einem Großbrand in einer Schreinerei des Baustoffunternehmens Ambrosius & Sohn in Rödelheim entsteht ein Schaden von etwa 1,5 Millionen DM.
  5345. 20.6.1989, Eröffnung des neuen Baustoffzentrums der Firma Raab Karcher GmbH, Hanauer Landstrasse 150.
  5346. 16.11.1981, Wegen seines öffentlichen Aufrufs, den Rhein-Main-Flughafen für einen Tag „dicht“ zu machen, wenn die hessische Landesregierung nicht auf ein Ultimatum zum Baustopp an der Startbahn West eingehe, wird Magistratsdirektor Alexander Schubart von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann die Ausübung der Dienstgeschäfte verboten. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe leitet ein Ermittlungsverfahren gegen den Beamten ein.
  5347. 14.12.1981, Überraschend kündigt der hessische Ministerpräsident Holger Börner einen Baustopp am Rhein-Main-Flughafen an. Die Arbeiten sollen bis zur Entscheidung des Staatsgerichtshofs über die Zulässigkeit des Volksbegehrens ruhen.
  5348. 28.7.1982, Fast vier Stunden lang ketten sich Startbahngegner im Rhein-Main-Flughafen an, um ihre Forderung nach einem sofortigen Baustopp an der Startbahn West zu unterstreichen.
  5349. 27.9.1984, Demonstranten besetzen den Brückenpfeiler mitten im Ratswegkreisel und fordern einen Baustopp für die Ostumgehung A 661. Nach zwei Stunden ziehen die Protestierenden unbehelligt von der Polizei wieder ab.
  5350. 24.6.1987, Die SPD fordert den sofortigen Baustopp des neuen Kundenzentrums der Stadtwerke am Börneplatz und eine völlig neue Planung für das gesamte Areal, weil bei archäologischen Arbeiten eine Mikwe aus dem 15. Jahrhundert und weitere Mauerreste freigelegt werden.
  5351. 9.8.1987, Die Mitgliederversammlung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt fordert einen „sofortigen allgemeinen Baustopp“ auf dem Börneplatz, um im Rahmen des Neubaus der Stadtwerke „unersetzliche Denkmäler jüdischen Lebens“ zu retten.
  5352. 27.8.1987, CDU und FDP lehnen im Hessischen Landtag einen Antrag der SPD über den Baustopp für das Kundenzentrum der Stadtwerke am Börneplatz ab.
  5353. 17.9.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Heftige Debatte über die Judengasse. Oberbürgermeister Wolfram Brück erklärt, dass dem Wunsch der Opposition nach einem Baustopp für das Stadtwerke-Verwaltungsgebäude nicht entsprochen wird. Seine Rede zum Verhältnis deutscher und jüdischer Geschichte löst eine wochenlange öffentliche Kontroverse aus. Stadtkämmerer Ernst Gerhardt legt einen Etatentwurf für 1988 mit einem Gesamtvolumen von 4,7 Milliarden DM vor.
  5354. 20.4.1990, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel lehnt es ab, die aufschiebende Wirkung einer gegen die Ostumgehung in Frankfurt am Main erhobenen Anfechtungsklage wiederherzustellen, was zu einem Baustopp geführt hätte. Damit ist die Ostumgehung kaum noch aufzuhalten.
  5355. 11.9.1984, Bei einem Dachstuhlbrand in einem vierstöckigen Wohnhaus im Nordend, Baustraße 14, entsteht ein Sachschaden von 80.000.- DM.
  5356. 17.3.1977, Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) eröffnet in der Eingangshalle des Technischen Rathauses eine gemeinsame Ausstellung der Staatlichen Pressestelle und des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Hamburg, die sich kritisch mit der Einbeziehung von historischer Bausubstanz in neue Bebauungen auseinandersetzt.
  5357. 28.11.1936, Waldemar von Bausznern-Gedenkstunde in Dr. Hoch’s Konservatorium anlässlich des 70. Geburtstages des Komponisten Prof. Waldemar von Bausznern (1866-1931), von 1916 bis 1923 Direktor des Dr. Hoch’s Konservatoriums.
  5358. 11.10.1931, Gedächtnisfeier des Dr. Hochs Konservatorium zum Gedenken an den im August d. J. verstorbenen Komponisten Prof. Waldemar von Bausznern (1866-1931), 1916 bis 1923 Direktor des Hoch’schen Konservatoriums.
  5359. 20.8.1931, Tod des Komponisten Prof. Waldemar von Bausznern (1866-1931), 1916 bis 1923 Direktor des Hoch’schen Konservatoriums, wiederholt Gastdirigent der Frankfurter Museumskonzerte.
  5360. 11.5.1924, Im zweiten Morgenblatt der „Frankfurter Zeitung“ erscheint ein Aufruf „Baut mit uns die ‚Alte Brücke’!“ des Frankfurter Brückenbauvereins unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt (1866-1927) an die Bürger Frankfurts. Nachdem die hölzerne Notbrücke durch Eisgang hinweggerissen worden ist, ist der Verbindungsweg zwischen den beiden Mainufern zerstört.
  5361. 9.10.1948, Eröffnung der Ausstellung „Frankfurt plant und baut“ der städtischen Bauverwaltung in den Römerhallen.
  5362. 28.8.1950, Eröffnung einer Wohnraumausstellung im Kaufhaus Hansa unter dem Motto „Frankfurt baut auf – wir helfen einrichten“.
  5363. 1.4.1959, Mit dem neuen Sommerflugplan des Rhein-Main-Flughafens wird Frankfurt am Main als erste deutsche Stadt in den planmäßigen Verkehr der Düsenflugzeuge einbezogen. Die Mainstadt hält Flugverbindungen zu 105 Städten in aller Welt und baut ihre Vorrangstellung im innerdeutschen und internationalen Flugverkehr weiter aus.
  5364. 24.6.1961, Eröffnung der Ausstellung „Frankfurt baut“ des Büros für Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt auf der Hauptwache.
  5365. 12.1.1980, Die „Volkssozialistische Bewegung Deutschlands“ baut an der Katharinenkirche einen Informationsstand auf und liefert am Mittag über 100 Gegnern und Passanten eine blutige Schlägerei. Zehn Personen werden verletzt. Die Polizei nimmt mehrere Schläger fest.
  5366. 10.12.1998–14.2.1999, Ausstellung anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Frankfurter Jüdischen Nachkriegsgemeinde im Jüdischen Museum unter dem Titel „Wer ein Haus baut, will bleiben. 50 Jahre Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main“.
  5367. 10.6.2001, Mit dem Fahrplanwechsel baut die Verkehrsgesellschaft Frankfurt ihr Nachtbussystem weiter aus. Das neue Netz besteht aus acht Linien, die alle an der Konstablerwache beginnen und das gesamte Stadtgebiet erschließen.
  5368. 3.9.2003, Der Tigerpalast an der Heiligkreuzgasse feiert sein 15jähriges Jubiläum. Zum Geburtstag schickt der Winterpalast in Berlin Vasily Demenchoukov mit einem Satz Stühlen, die dieser zu einer Pyramide baut – mit sich auf der Spitze.
  5369. 28.10.2005, Grundsteinlegung der ersten Vereinssporthalle im Stadtteil Harheim. Der Turnverein 1882 Harheim baut an der Riedhalsstraße eine eigene Halle.
  5370. 10.12.1955, „Hessischer Bautag“ in Börse und Palmengarten.
  5371. 29.11.1957–1.12.1957, Dritter Hessischer Bautag des Landesverbandes Hessen des „Deutschen Architekten- und Ingenieurverbandes“ im Palmengarten.
  5372. 22.4.1966–23.4.1966, Frankfurter Bautag 1966 der Gesellschaft des Bauwesens e. V. (GdB) im Großen Saal des Palmengarten-Gesellschaftshauses.
  5373. 28.9.1967–30.9.1967, „Frankfurter Bautag“ der Gesellschaft des Bauwesens (GdB) in Verbindung mit der Rationalisierungs-Gemeinschaft „Bauwesen“ im Rationalisierungs-Kuratorium der deutschen Wirtschaft (RKW) und mit Verbänden der Bauwirtschaft in Hessen und Frankfurt am Main im Gesellschaftshaus des Palmengartens.
  5374. 5.9.1969–8.9.1969, Frankfurter Bautage.
  5375. 16.9.1971–18.9.1971, „Frankfurter Bautage 1971“ im Palmengarten.
  5376. 22.9.1988–24.9.1988, „Frankfurter Bautage 1988“ der Rationalisierungsgemeinschaft Bauwesen im Palmengarten.
  5377. 30.11.1928–1.12.1928, Eine französische Wohnungsbaukommission des Seine-Departements besucht die Mainstadt und inspiziert die städtische Siedlungs- und Bautätigkeit.
  5378. 21.9.1995, Der Architekturwettbewerb für das neue Polizeipräsidium auf dem ehemaligen amerikanischen PX-Gelände ist entschieden, aber niemand weiß, wann die Bautätigkeiten wirklich begonnen werden können. Denn viele sehen das 230 mal 115 Meter große Rechteck vor allem als architektonischen Inbegriff für Bürgerferne.
  5379. 7.1.1934, 100. Geburtstag des Kaufmanns, Lehrers und Erfinders des Telefons, Philipp Reis (1834-1874). Baute 1860 den Prototyp des Telefons. Am 26.10.1861 erste Vorführung seines Telefons vom Hörsaal des Physikalischen Vereins in Frankfurt am Main, dem er seit 1851 angehörte, zum Bürgerhospital.
  5380. 15.7.1962, Tod des Malers und Modellbauers Hermann Treuner (1876-1962). Gemeinsam mit seinem Bruder Robert (1877-1948) baute er das im Römer ausgestellte Modell der Altstadt im Maßstab 1:200.
  5381. 22.8.1900, Der Sprung von einer in Fahrt befindlichen elektrischen Straßenbahn in der Feuerbachstraße kostet einem 22jährigen Bautechniker das Leben.
  5382. 29.6.1977, Vor einer Schwurgerichtskammer beginnt der Prozess gegen den 43jährigen Bautechniker Walter Grün, dem die Anklage den Mord an einer Prostituierten sowie zahlreiche Sexualdelikte an Anhalterinnen vorwirft.
  5383. 3.4.1989, Vom Frankfurter Schöffengericht werden drei Bautechniker des Straßenbauamtes wegen Vorteilsnahme und Bestechlichkeit zu Geldstrafen verurteilt.
  5384. 6.6.1989, Zum ersten Mal entscheidet eine Berufungskammer des Frankfurter Landgerichts über zwei Schmiergeldfälle aus dem städtischen Straßenbauamt. Ein 50jähriger Bautechniker wird zu einer Geldstrafe von 3.000.- DM wegen Vorteilsnahme verurteilt, sein 51jähriger Kollege darüber hinaus wegen Beihilfe zur Untreue und Betrugs zu 3150.- DM. Damit hat die 30. Strafkammer des Landgerichts die Strafen des Amtsgerichts Frankfurt deutlich gemildert.
  5385. 9.3.1990, Das Frankfurter Oberlandesgericht kassiert Korruptions-Urteile gegen drei Bautechniker, die in der Vorinstanz zu Geldstrafen zwischen 3.000 und 8.400.- DM verurteilt worden sind, mit der Begründung, dass bei weniger gravierenden Korruptionsfällen nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden soll.
  5386. 19.7.1942, Tod des Sozialarbeiters und Sozialwissenschaftlers Prof. Christian Jasper Klumker (1868-1942), seit 1896 Leiter der Abteilung Armenpflege am Institut für Gemeinwohl in Frankfurt am Main. Seit 1899 Geschäftsführer der „Centrale für private Fürsorge“; baute dort den „Verein Kinderschutz“ auf. 1908 Mitbegründer des ersten deutschen Jugendgerichts in der Mainstadt. 1922 beteiligt an der Vorbereitung des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes. Dozent an der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften, seit 1914 Extraordinarius, 1920 ordentlicher Professor für Fürsorgewesen und Sozialpädagogik an der Universität Frankfurt. Wandte sich 1933 gegen die Vertreibung jüdischer Hochschullehrer von der Johann Wolfgang Goethe-Universität. 1934 Emeritierung.
  5387. 14.10.1987, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt verhaftet sechs weitere Bedienstete der Stadtwerke. Einem Sachgebietsleiter und fünf Bautechnikern wird vorgeworfen, in den vergangenen zehn Jahren von verschiedenen Firmen jährlich pro Kopf mehrere hundert DM kassiert zu haben. Insgesamt sitzen jetzt elf Stadtwerke-Bedienstete wegen des Verdachts der Vorteilsnahme in Untersuchungshaft.
  5388. 15.3.2001, Die lang geplante Premiere des CineStar-Filmpalastes „Metropolis“ im früheren Volksbildungsheim fällt wegen bautechnischer Mängel aus.
  5389. 20.2.1978, Der Verkauf des Südbahnhof-Gebäudes durch die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn ist rechtswirksam. Das Gebäude wird für einen späteren Wiederaufbau abgetragen, die Bauteile werden im Betriebshof Louisa gelagert.
  5390. 23.6.2001–24.6.2001, „Tag der Architektur“ der Architektenkammer Hessen. In Frankfurt am Main werden 16 ausgewählte Bauten vorgestellt.
  5391. 19.5.1955–22.5.1955, Sechster Verbandstag des Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verbandes (DSV), verbunden mit dem Kongress für Schädlingsbekämpfung, Pflanzen- und Vorratsschutz, Holz- und Bautenschutz im Saal des Handwerkerhauses, Braubachstraße 20/22, veranstaltet von der Landesgruppe Hessen des DSV.
  5392. 28.3.1996, Das Unternehmen Tandem Computers GmbH unterzeichnet einen Vertrag mit einem Bad Homburger Bauträger und verlegt damit seinen Firmensitz vom Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach nach Bad Homburg.
  5393. 9.3.1972, Die Polizei räumt die von militanten Jugendlichen besetzten Häuser in der Jügelstraße, wobei ein umfangreiches Waffenarsenal entdeckt wird. 212 Personen werden festgenommen, ein Bautrupp beginnt mit dem Abbruch der Häuser.
  5394. 17.3.1942, 100. Geburtstag von Julius Bautz (1842-1907), Lehrer an der Musterschule und Förderer des Chorgesangswesens.
  5395. 19.12.1997, Bauübergabe für das neue Haus der Psychiatrie und Psychotherapie am St.-Markus-Krankenhaus.
  5396. 5.6.1930, Das Große Schöffengericht in Frankfurt am Main verurteilt in Sachen Bauunglück am IG-Farben-Neubau am 04.07.1929, bei dem drei Arbeiter starben, einen Richtmeister zu vier Monaten Gefängnis. Die beiden anderen Angeklagten, zwei Ingenieure, werden freigesprochen.
  5397. 21.2.1927, Bei einem Bauunglück auf dem Grundstück Mainzer Landstraße 155 – dort befindet sich das Lagerhaus einer Fellhandlung, das gegenwärtig zu einem Kino umgebaut wird –, stürzt das aus einem Erdgeschoss, erstem Stockwerk und Dachgeschoss bestehende Gebäude kurz nach ein Uhr nachmittags ein und begräbt einen Teil der auf dem Bau beschäftigten Mitarbeiter, Speisträger und Maurer, unter sich. Vier Menschen sterben, mehrere Personen werden zum Teil schwer verletzt. Am 31.08. d. J. verurteilt das Erweiterte Schöffengericht nach dreitägiger Verhandlung den Architekten und den Ingenieur wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung zu vier Monaten bzw. anderthalb Jahren Gefängnis. Die Fahrlässigkeit des Ingenieurs beurteilt das Gericht als schwerer als das des Architekten – daher die ungleiche Behandlung bezüglich des Strafmaßes.
  5398. 10.3.1999, Mit 500 Millionen DM höher als erwartet verbuchten Gewerbesteuereinnahmen wollen CDU und SPD die städtischen Schulden abtragen: 31 Millionen DM werden für Bauunterhaltung, Pflege städtischer Grünanlagen und Beschäftigungsförderung abgezweigt.
  5399. 13.1.1971, Wegen des Verdachts auf Mietwucher ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das Bauunternehmen Philipp Holzmann AG. In den Gastarbeiterunterkünften sollen bis zu sechzehn Mark Miete pro Quadratmeter verlangt werden.
  5400. 3.2.1972, 100jähriges Jubiläum der Firma Ernst F. Ambrosius & Sohn, Bauunternehmen, Schreinerei, Zimmerei und Messebau, in Rödelheim.
  5401. 17.10.1972, 75jähriges Jubiläum der Firma Heinrich Ackermann, Bauunternehmen, in Griesheim.
  5402. 1.12.1953, 90jähriges Jubiläum des Bauunternehmens Josef Kunz & Söhne in Höchst.
  5403. 24.9.1955, 75jähriges Jubiläum des Bauunternehmens Polensky & Zoellner.
  5404. 9.11.1955, 125jähriges Jubiläum des Bauunternehmens Johannes Müller KG, Darmstädter Landstraße 23.
  5405. 1.7.1956, 75jähriges Jubiläum des Bauunternehmens Heinrich Anthes & Sohn, Weserstraße 4.
  5406. 26.3.1998, Bei einem Überfall auf den Geschäftsführer eines Bauunternehmens in Höchst erbeuten die Täter Lohngelder in Höhe von 86.000.- DM.
  5407. 11.5.2005–12.5.2005, Neue Festnahmen im Immobilien-Skandal: Die Staatsanwaltschaft verhaftet drei leitende Mitarbeiter des Bauunternehmens Bilfinger & Berger. Es besteht der Verdacht der Bestechung.
  5408. 27.10.1910, Bei einem Hauseinsturz im Stadtteil Bornheim, Ecke Weidenborn- und Seckbacher Landstraße, – ein dreistöckiger Neubau – werden mehrere Arbeiter getötet bzw. schwer verletzt. Der Bauunternehmer wird verhaftet.
  5409. 29.6.1987, Die Bestechungsaffäre im Straßen- und Brückenbauamt hält die städtische Verwaltung in Atem. Einzelfälle verdichten sich zu einem betrügerischen Komplott. Nach drei neuerlichen Festnahmen sind nun 13 städtische Mitarbeiter strafrechtlich involviert und alle vier Bezirksleiter des Straßenbauamtes in Untersuchungshaft. Der Gesamtwert der unerlaubten Zuwendungen an Amtsangehörige wird auf etwa eine Million DM geschätzt. Auch Bauunternehmer kommen in Haft.
  5410. 29.7.1987, Der Frankfurter Bestechungsskandal weitet sich immer noch aus. Wieder wird ein Bauunternehmer in Untersuchungshaft genommen. Es ist der siebte Firmeninhaber, dem die Ermittlungsbehörden vorwerfen, Mitarbeiter der Stadt Frankfurt am Main bestochen zu haben. Um der Korruption in der Stadtveraltung künftig vorzubeugen, erwägt Personaldezernent Udo Müller indessen eine bundesweit einmalige Verfahrensweise. Müller lässt prüfen, ob höher gestellte Mitarbeiter der Stadt künftig nicht in regelmäßigen Zeitabständen in andere Positionen versetzt werden können. Diese Rotation, so der Stadtrat, verhindere möglicherweise das Entstehen eines ganzen „Beziehungsgeflechts“ als Grundlage für Bestechung und Bestechlichkeit.
  5411. 5.7.1988, Der frühere Bauunternehmer Hans Georg Huppert äußert gegenüber dem Fernsehmagazin „Panorama“ schwere Vorwürfe gegen die Frankfurter CDU und SPD wegen „Parteispenden-Erpressung“. Oberbürgermeister Wolfram Brück und die Frankfurter SPD weisen diese Behauptungen zurück.
  5412. 25.8.1988, Die 3. Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts gibt einer Unterlassungsklage des Stadtrats Heinz Daum Recht, wonach der Panorama-Journalist Jürgen Roth, Daum nicht länger als „Täter“ im Frankfurter Bestechungsskandal bezeichnen darf und nicht behaupten darf, Daum habe Druck auf einen Bauunternehmer ausgeübt.
  5413. 19.5.1995, Mehr als 13 Monate nach ihrer Flucht aus Deutschland werden der mit internationalem Haftbefehl gesuchte Königsteiner Bauunternehmer Jürgen Schneider und seine Frau im US-Bundesstaat Florida festgenommen.
  5414. 22.1.1998, Der als Betrüger zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilte Bauunternehmer Jürgen Schneider verbüßt seine Reststrafe im Offenen Vollzug des Frankfurter Gustav-Radbruch-Hauses.
  5415. 21.9.1904, Tod des Bauunternehmers und Stifters Eugen Tornow (1834-1904), seit 1885 in Frankfurt am Main ansässig, finanzielle Zuwendungen zur Unterstützung des Aufbaus der Institute des Physikalischen Vereins (1902), Förderer des Turnwesens, Vorstandsmitglied des „Internationalen Vereins zur Reinhaltung der Flüsse, des Bodens und der Luft“.
  5416. 4.5.1903, Tod des Architekten und Bauunternehmers Heinrich Heyter, seit 1894 Stadtverordneter (Hochbau- und Tiefbauausschuss), Mitglied der Fortschrittspartei, zweiter Vorsitzender des Frankfurter Regattavereins.
  5417. 9.12.1959, 85. Geburtstag der Malerin, Graphikerin, Glas- und Mosaikkünstlerin Lina Susanna von Schauroth (1874-1970), jüngste Tochter des Bauunternehmers Philipp Holzmann (1836-1904).
  5418. 11.2.1971, Vor der 14. Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt der Prozess um den Millionenkonkurs des Architekten und Bauunternehmers Werner Freitag.
  5419. 1.4.1891, Tod des Bornheimer Bauunternehmers Carl Cornel im – nicht ganz vollendeten – 70. Lebensjahr. Erbauer des Rothschild’schen Gutes und des Louisenhofes, langjähriger erster Beigeordneter im Ortsvorstand Bornheims, nach dem Anschluss Bornheims Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (bis 1891).
  5420. 7.4.1891, Tod des Malers, Architekten und Bauunternehmers Christian Schmidt-Knatz (1844-1891), von 1881 bis 1891 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, 1887 Vorsitzender der städtischen Hochbaukommission, Mitglied der Gemischten Kommission für Grundstückverkäufe, Mitglied des Kommunal- und Provinziallandtages, Mitbegründer des Frankfurter Demokratischen Vereins.
  5421. 30.1.1893, Bei einem Brand um ein Uhr morgens werden die Stallungen und Werkstätten des Bauunternehmers Wüstner ein Opfer der Flammen.
  5422. 1.4.1973, 40jähriges Jubiläum der Firma Robert Kögel, Bauunternehmung GmbH.
  5423. 2.5.1980, Feier des 50jähriges Jubiläums der Firma Karl Schad GmbH u. Co KG, Bauunternehmung, im Hotel Intercontinental.
  5424. 9.10.1991, Der „Bauverein Katholische Studentenheime“ übergibt in der Westendstraße 30 ein Haus in die Hände von Studenten.
  5425. 18.4.2014, Gründung des „Bauverein für Höchst am Main und Umgebung eG“, kurz: Bauverein Höchst.
  5426. 18.4.1914, Gründung des Bauvereins für Höchst am Main und Umgebung.
  5427. 1.12.1993, Richtfest des Bauvereins Katholische Studentenheime im erweiterten Friedrich-Dessauer-Haus in Hausen.
  5428. 18.7.2014, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens des Höchster Bauvereins auf dem Richard-Weidlich-Platz und im Haus Sindlingen.
  5429. 1.9.2006, Zusammenlegung von Straßenbau- und Erschließungsamt und Auflösung des Bauverwaltungsamtes.
  5430. 27.3.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bauvorhaben der Aktiengesellschaft für kleine Wohnungen. Tausch von städtischem Grabengelände gegen Ackergelände des Heddernheimer Kupferwerks und der Süddeutschen Kabelwerke AG in der Gemarkung Niederursel, Austausch von Grundstücken in der Niederräder Gemarkung. Errichtung von Wohngebäuden seitens der Gemeinnützigen Siedlungs-Genossenschaft „Heimatfriede“, Frankfurt am Main-Rödelheim, auf den Grundstücken Hausener Weg 2-30 sowie Bewilligung von finanziellen Mitteln für die Errichtung einer Filteranlage für die Frauenschwimmhalle im städtischen Schwimmbad.
  5431. 7.1.2000, Die Entscheidung ist gefallen: Die Münchner Architekten Nickl & Partner werden das Zentralgebäude der Universitätsklinik neu gestalten. Sie gehen als Sieger aus der Endrunde im Wettbewerb um das 430 Millionen DM teuere Bauvorhaben hervor.
  5432. 2.6.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Für die Fortführung der vordringlichsten Bauvorhaben im Städtischen Krankenhaus werden einstimmig 500.000 DM bewilligt. Eine lebhafte Debatte löst ein KPD-Antrag aus, die für die „US-Luftflottenbasis Rhein-Main“ bewilligten 1,5 Millionen DM zur Wiederherstellung von Schulgebäuden zu verwenden.
  5433. 16.6.1966, Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der Hessischen Landesregierung und dem Frankfurter Magistrat von Wirtschafts- und Verkehrsminister Rudi Arndt, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtrat Walter Möller (1920-1971) im Sitzungszimmer des Presse- und Informationsamtes: Hiernach gewährt das Land Hessen der Stadt Frankfurt am Main in den Jahren 1966, 1967, 1968 und 1969 jeweils jährlich „mindestens 30 Millionen Mark“ als pauschalen Zuschuss zur Beseitigung von Verkehrsnotständen. Der Stadt bleibt es überlassen, für welche Bauvorhaben im Einzelnen die vom Land gewährten Mittel verwendet werden.
  5434. 19.10.1970, Mit dem Modell eines Postzentrums, das für 500 Millionen DM am Hauptbahnhof errichtet werden soll, stellt Bundespostminister Georg Leber der Öffentlichkeit gleichzeitig das größte Bauvorhaben der Deutschen Bundespost vor, das in der Mainstadt einen städtebaulichen Akzent setzen soll.
  5435. 13.9.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlussfassung über die erste Stufe des mittelfristigen Verkehrsprogramms sowie Diskussion über das Bauvorhaben „Sonnenring“ in Sachsenhausen.
  5436. 26.2.1992, Die hessische Finanzministerin Annette Fugmann-Heesing besucht das im Bau befindliche Behördenzentrums an der Gutleutstraße – derzeit das größte Bauvorhaben des Landes Hessen.
  5437. 11.3.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb soll sich persönlich des Bauvorhabens der Friedrich-Ebert-Siedlung annehmen. Beratungen über die Theaterfrage um den Chefintendanten Heinz Hilpert wegen dessen taktlosen Äußerungen über die Stadt Frankfurt am Main.
  5438. 2.8.1949, Richtfest des ersten Wohnblocks eines 36 Einfamilienhäuser umfassenden Bauvorhabens in Rödelheim, das von der Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft „Union“ eGmbH errichtet wird.
  5439. 22.12.1969, Der Magistrat verabschiedet die von Demonstranten angemahnte Bauvorlage (s. 18.12. d. J.) und genehmigt die annähernd 10 Millionen DM Gesamtbaukosten.
  5440. 20.12.1976, In der Nähe einer Autobahnbrücke am Frankfurter Stadtrand wird in einem Bauwagen eine Bombe gefunden. In einem Brief an die „Frankfurter Rundschau“ übernimmt eine „Revolutionäre Bürgerinitiative“ die Verantwortung für den gescheiterten Anschlag, mit dem gegen den Bau der Autobahn A 66 quer durch das Erholungsgebiet der Enkheimer Bevölkerung protestiert werden soll.
  5441. 8.4.1997, Die Stadt Frankfurt lässt das brachliegende Gelände der alten Rödelheimer Ziegelei zwischen Holzweg und Ferdinand-Kramer-Straße räumen, das von Jugendlichen mit Bauwagen vor wenigen Tagen besetzt worden ist.
  5442. 6.8.1999, Rödelheimer Bauwagenbewohner räumen das Gelände der Alten Ziegelei und stellen sich auf das ehemalige Coca-Cola-Gelände an der Theodor-Heuss-Allee/Philipp-Reis-Straße.
  5443. 26.7.2003, Bewohner des am 22.07. geräumten Bauwagenlagers in Rödelheim besetzen das Gelände der ehemaligen Autowerkstatt des alten Polizeipräsidiums an der Ginnheimer Straße.
  5444. 22.7.2003, Die letzten alternativen Bewohner des Bauwagenplatzes in Rödelheim müssen das Gelände der Alten Ziegelei verlassen. Vorangegangen ist ein monatelanger Streit über die Nutzung des Platzes.
  5445. 27.3.1998, Nach fast einjährigem Bestehen wird die Bauwagensiedlung auf dem Parkplatz Brentanobad aufgelöst.
  5446. 1.8.1928, Stadtbaurat Ernst May empfängt in den Räumen des städtischen Hochbauamtes eine französische Studienkommission (Architekten, Unternehmer u.a.), die vom französischen Arbeitsminister Louis Loucheur beauftragt ist, die neuzeitliche Bauweise in Deutschland zu studieren.
  5447. 28.10.2004, Grundsteinlegung für das erste „Drei-Liter-Haus“ in Deutschland. Die Unfallkasse Hessen errichtet im Rebstockpark ein Verwaltungsgebäude in energiesparender Bauweise.
  5448. 25.9.1952, Mit dem Richtfest des Fernmeldegebäudes der Bundespost in der Innenstadt wird das imposanteste Bauwerk Frankfurts im Rohbau fertig gestellt.
  5449. 30.6.1966, Grundsteinlegung für Frankfurts höchstes Bauwerk in den westlichen Vororten, ein 20geschossiges Schwesternhochhaus in der Windthorststraße.
  5450. 10.2.1972, Die Deutsche Bundespost stellt das Modell eines Fernmeldeturmes samt Drehrestaurant vor, der in den nächsten Jahren in Ginnheim gebaut und mit 331 Metern das höchste Bauwerk der Bundesrepublik Deutschland werden soll.
  5451. 6.6.1975, Nach über dreijähriger Bauzeit an der Urselbachtalbrücke nördlich von Frankfurt am Main gehört das Nadelöhr der Autobahn Frankfurt am Main – Kassel der Vergangenheit an. Das 315 Meter lange und 22 Millionen DM teure Bauwerk ist fertig gestellt. Dem Verkehr stehen sowohl in nördlicher als auch in südlicher Richtung jeweils drei Fahrspuren zur Verfügung.
  5452. 30.4.1978, Der Fernsehturm in Ginnheim, mit 331 Metern das höchste Bauwerk in der Bundesrepublik Deutschland, erreicht mit der Montage eines Stahlmastes seine Endhöhe.
  5453. 24.9.2002, Richtfest für das siebengeschossige, aus mehreren Teilen bestehende neue Bauwerk mit Büroflächen, einem Vier-Sterne-Hotel und Wohnungen im Karree Konrad-Adenauer-Straße, Bleichstraße, Vilbeler Straße und Elefantengasse.
  5454. 21.5.1932, Besichtigung von Alt-Höchst bzw. der prominenten Bauwerke dieses Frankfurter Stadtteils durch das Bezirksamt Höchst. Stadtrat Dr. Bruno Müller (1889-1968), von 1926 bis zur Eingemeindung nach Frankfurt am Main 1928 letzter Bürgermeister von Höchst, führt persönlich durch das Schloss und den Bolongaropalast.
  5455. 29.4.1926, Tod des Frankfurter Architekten Prof. Paul Paravicini (1872-1926), Dozent an der Städtischen Kunstgewerbeschule, Mitglied des „Bundes Deutscher Architekten“ (BDA). Zu seinen Bauwerken in der Mainstadt zählt das Handwerkerhaus, Braubachstraße.
  5456. 10.1.1907, 80. Geburtstag des Frankfurter Malers, Zeichners, Fotografen und Lokalhistorikers Carl Friedrich Mylius (1827-1916), Schüler der Städelschule, 1854 Eröffnung eines Fotoateliers in der Biebergasse (Leitung bis 1890), bedeutender Porträt- und Architekturfotograf, später auch von Bauwerken.
  5457. 27.7.1981, Freiheitsstrafen mit Bewährung wegen nationalsozialistischer Propaganda verhängt eine Strafkammer des Frankfurter Landgerichts gegen drei Neonazis aus Frankfurt am Main, die verdächtigt werden, Angehörige einer NS-„Aufbauorganisation“ zu sein. Den Angeklagten wird im Urteil auch zur Last gelegt, in vier Fällen Hakenkreuzfahnen an öffentlichen Bauwerken in der Mainstadt (u.a. am Dom und an der Kaiserleibrücke) gehisst zu haben.
  5458. 8.2.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten billigen das Hochhausprojekt am Rothschildpark sowie die Absicht des Magistrats, das künftige Schulzentrum in der Nordweststadt nach einem neuen System mit Förderstufenschule für das 5. und 6. Schuljahr auszurichten. Der Opernhaus-Wiederaufbau wird umgeplant, und zwar in Richtung einer besseren Verwendungsfähigkeit des Bauwerks für Kongresse.
  5459. 1.4.1931, Die amtliche Bezeichnung der Frankfurter Staatlichen Bauwerkschule lautet ab heute: „Höhere Technische Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau“ mit einer Sonderabteilung: „Technische Staatslehranstalt für Vermessungswesen.“
  5460. 15.11.2000–17.11.2000, Fachmesse „ACS - Computersysteme im Bauwesen“ auf dem Messegelände.
  5461. 23.8.1941, Tagung der Fachgruppe Bauwesen im NS-Bund Deutscher Technik im Vortragssaal der Industrie- und Handelskammer.
  5462. 8.8.1942–23.8.1942, Wanderausstellung „Zweckeinsatz der deutschen Bauwirtschaft im Kriege“ in den unteren Römerhallen, zusammengestellt durch die Fachgruppe Bauwesen und unter der Verantwortung der Gauwaltung Hessen-Nassau des NS-Bundes Deutscher Technik in der Fachgruppe Bauwesen.
  5463. 2.12.1970–4.12.1970, Fachtagung „Elektronische Datenverarbeitung im Bauwesen“ in der Staatlichen Ingenieurschule für Bau- und Vermessungswesen.
  5464. 27.11.1975, Die von der Bundesprüfkommission verliehene Bronzeplakette im Wettbewerb „Industrie und Landschaft“ der Deutschen Gartenbaugesellschaft wird den Frankfurter Stadtwerken für die „beispielhafte Leistung für den Ausgleich von Natur und Technik“ bei der Anlage des Kraftwerkes Niederrad und seiner Gesamtarchitektur vom Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, Karl Ravens, überreicht.
  5465. 12.3.1981, Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, Dietrich Sperling, besucht mit SPD-Bundestagsabgeordneten die Mainstadt und informiert sich über den städtischen Wohnungsbau.
  5466. 29.5.1984–30.5.1984, Seminar zum Thema „Parken in der Stadt“ im Bürgerhaus Bornheim. Eingeladen haben das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau und die Stadt Frankfurt am Main.
  5467. 10.8.1939, Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Ratsherren-Sitzungssaal im Haus Limpurg: Offizielle Amtseinführung des neuen Leiters des städtischen Bauwesens, Stadtrat Wilhelm Arntz, der sein neues Amt bereits am 01.07. d. J. angetreten hat. Weiterer Tagesordnungspunkt: die Jahresrechnung 1938, die Herausgabe eines Frankfurter Wörterbuches, die Unterbringung des Instituts für Nahrungsmittelchemie und die Bewilligung von außerplanmäßigen Ausgaben für den Luftschutz.
  5468. 19.6.1958–20.6.1958, Jahreshauptversammlung der Vereinigungen der Regierungsbaumeister des Eisenbahn-Bauwesens und des Maschinenwesens (Motor) im Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens.
  5469. 24.5.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmig billigen die Stadtverordneten die Magistratsvorlage über einen „Allgemeinen Bauwettbewerb für den Dom-Römerberg-Bereich“. Dagegen lässt sich über einen Bebauungsplanentwurf für das Gebiet um den Bethmannpark wegen einer darin vorgesehenen Fläche für ein Parkhaus neben dem Maingau-Krankenhaus keine Übereinstimmung erzielen. Gegen CDU und FDP beschließt die SPD-Mehrheit die öffentliche Auslegung des Entwurfs.
  5470. 6.9.1932, Mit einer Notverordnung stellt die Reichsregierung 750 Millionen Reichsmark zur Arbeitsbeschaffung durch öffentliche Arbeiten in den nächsten Monaten zur Verfügung. In die Bauwirtschaft fließen 50 Millionen Reichsmark. Auf Frankfurt am Main entfallen davon 570.000.- Reichsmark.
  5471. 17.2.1956, Tagung von Architekten und anderen Fachleuten aus der Bauwirtschaft im großen Vortragssaal der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK).
  5472. 22.12.1971, Richtfest des Neubaus des Internatsgebäudes der „Eberhard-Borst-Lehrbaustelle e. V.“, eine Einrichtung der hessischen Bauwirtschaft.
  5473. 21.6.1978, Grundsteinlegung des neuen Werkstattgebäudes der hessischen Bauwirtschaft in Niederrad.
  5474. 24.6.1993, „Deutsch-französisches Richtfest“ auf dem Gelände des Ausbildungszentrums der Hessischen Bauwirtschaft in Niederrad. Zu Gast sind Auszubildende aus Frankreich.
  5475. 26.3.1930, Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Bauwirtschaftsstelle für Frankfurt am Main und Umgebung findet deren 70. Sitzung in der Geschlechterstube des Römers statt.
  5476. 29.3.1980, Starke Böen, die mit einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern in der Stunde durch Frankfurt am Main fegen, halten die Feuerwehr in Atem. Zahlreiche Bauzäune kippen um, ein Gerüst muss abgebaut werden, weil Einsturzgefahr besteht. Eine Frau wird durch einen niedergedrückten Bauzaun verletzt.
  5477. 2.12.1985, Nach dem Bombenanschlag auf dem PX-Gelände der US-Armee schützt jetzt ein zwei Meter hoher Bauzaun das Areal rund um das amerikanische Einkaufszentrum.
  5478. 23.7.1936, Auftakt zur Altstadtsanierung: Dachdecker erscheinen auf dem Dach des Zollgebäudes und beginnen mit den ersten Abdeckarbeiten. Zugleich werden Bauzäune aufgestellt.
  5479. 16.9.1989, Unverständnis erregt die Praxis des neuen Magistrats, in der Innenstadt Straßen durch Blumenkübel an Stellen künstlich zu verengen, wo zuvor Bauzäune den Verkehr behindert haben.
  5480. 4.1.2010, Beginn der Abrissarbeiten am alten Technischen Rathaus, das 1972 bezogen worden war, an der Braubachstraße – zunächst Errichtung eines Bauzaunes.
  5481. 12.7.1931, Offizielle Einweihung des Frankfurter Neuen Gewerkschaftshauses, Bürgerstraße 69-77 [heute: Wilhelm-Leuschner-Straße], nach knapp vier Jahren Vorbereitungen und Bauzeit. Es löst das 1901 bezogene alte Gewerkschaftshaus Ecke Allerheiligenstraße/Stoltzestraße ab.
  5482. 29.10.1937, Richtfest des Fernsehsenders Großer Feldberg. Nach siebenmonatiger Bauzeit steht der 56 Meter hohe Rohbau inmitten der im Halbkreis um ihn herumgeführten Werkstatt- und Betriebsräume.
  5483. 18.4.1951, Die 2400 Personen umfassende Kongreßhalle wird nach sechsmonatiger Bauzeit fertiggestellt.
  5484. 9.12.1952, Ein Richtfest besonderer Art begeht die Frankfurter Siedlungsgesellschaft an der Ecke Saalburg/Kettelerallee. Ihr gebührt das Verdienst, in knapp fünf Monaten Bauzeit das erste, neungeschossige Wohnhochhaus im Schüttbetonverfahren im Bundesgebiet fertig gestellt zu haben.
  5485. 9.11.1956, Die Kaufhalle Hauptwache öffnet nach siebenmonatiger Bauzeit ihre gläsernen Pforten.
  5486. 1.8.1962, Das neue Luftfrachtgebäude der Frankfurter Flughafen AG, das in zweijähriger Bauzeit entstanden ist, wird seiner Bestimmung übergeben.
  5487. 5.11.1964, Nach zweijähriger Bauzeit wird die behelfsmäßige Autobrücke am Platz der Republik (Fly-over) dem Verkehr übergeben.
  5488. 21.6.1973, Nach über zweijähriger Bauzeit wird das Jugendzentrum in der Heylstraße, das ehemalige alte Gemeindehaus der Emmausgemeinde, eröffnet.
  5489. 7.12.1978, Nach mehrjähriger Bauzeit wird das Richtfest der 1944 ausgebrannten Alten Oper gefeiert.
  5490. 13.6.1979, Nach siebenjähriger Bauzeit wird die auf acht Spuren erweiterte Autobahn zwischen dem Frankfurter Westkreuz und Darmstadt (30 km) durch den hessischen Minister für Wirtschaft und Technik, Heinz-Herbert Karry (1920-1981), für den Verkehr freigegeben.
  5491. 7.7.1980, Das Markuskrankenhaus eröffnet nach drei Jahren Bauzeit einen neuen Operationstrakt mit fünf Operationssälen und eine neue Intensivstation.
  5492. 2.5.1985, Nach nur 30 Tagen Bauzeit wird das Frankfurter Gegenstück zum Berliner Luftbrücken-Denkmal auf dem Rhein-Main-Flughafen fertig gestellt. Das dreizackige Mahnmal aus Stahlbeton symbolisiert die Flugbahnen der Maschinen, die während der Berliner Blockade 1948/49 die eingeschlossene Stadt versorgt haben.
  5493. 9.10.1985, Nach zweijähriger Bauzeit wird der zweite Abschnitt des Nordzubringers zwischen der Hügelstraße im Norden und der Schwabstraße im Süden dem Verkehr übergeben.
  5494. 15.10.1986, Nach über dreijähriger Bauzeit wird die neue schräge Flößerbrücke zwischen dem Sachsenhäuser und dem Frankfurter Mainufer von Oberbürgermeister Wolfram Brück eröffnet.
  5495. 6.6.1987, Nach 21 Monaten Bauzeit öffnet das Stadionfreibad wieder.
  5496. 14.4.1988, Die Landeszentralbank Hessen stellt nach vier Jahren Bauzeit ihre neue Hauptverwaltung an der Taunusanlage der Öffentlichkeit vor.
  5497. 15.11.1988, Nach zweijähriger Bauzeit wird die Obermainbrücke wieder für den Verkehr geöffnet. Während der Sperrung ist die Fahrbahnplatte erneuert worden.
  5498. 29.8.1994, Nach sechsjähriger Bauzeit wird die Wiederherstellung der Westend-Synagoge mit einem Festakt in Anwesenheit von Hessens Ministerpräsident Hans Eichel und Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gefeiert. Auf eine vollständige Rekonstruktion des Vorkriegszustandes wurde verzichtet, um den Bruch in der Geschichte der jüdischen Gemeinde Frankfurts durch den Nationalsozialismus zu dokumentieren.
  5499. 4.11.1994, Nach 15 Monaten Bauzeit wird am Uniturm der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Robert-Mayer-Straße, ein sechsgeschossiges Gebäude für Büros, Seminarräume und zwei Bibliotheken bezogen.
  5500. 22.6.1995, Nach zehn Jahren Planung, Bauzeit und Ärger mit Altlasten Eröffnung des Hundertwasser-Kindergartens mit schiefen Wänden, Gras auf den Dächern und vergoldeten Kuppeln im Mertonviertel in Anwesenheit des Wiener Künstlers Friedensreich Hundertwasser.
  5501. 19.8.1999, Nach 33 Monaten Bauzeit wird die neue Emser Brücke eröffnet.
  5502. 17.9.1999, Nach einer Planungszeit von fast zehn und einer Bauzeit von knapp zwei Jahren wird in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Verlängerung der Straßenbahnlinie 12 von Fechenheim zum Hauptbahnhof durch die Konrad-Adenauer-Straße gefeiert.
  5503. 4.7.2001, Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wird im Zoologischen Garten der neuen Katzendschungel Südasien eröffnet. Es ist die erste Eröffnung eines großen Tierhauses seit 1978. Drei indische Löwen, zwei Sumatratiger und zwei Rostkatzen haben jetzt über 3.000 Quadratmeter Dschungellandschaft für sich.
  5504. 30.5.2004, Nach zweijähriger Bauzeit wird die renovierte evangelische Lutherkirche im Nordend mit einem Festgottesdienst wieder eröffnet.
  5505. 13.12.2005, Nach fünfmonatiger Bauzeit wird der Koreanische Garten zwischen Grüneburgpark und Uni-Campus Westend von Oberbürgermeisterin Petra Roth offiziell eröffnet.
  5506. 28.10.2010, Feierliche Eröffnung der umgestalteten Zeil in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth. In zwei Jahren Bauzeit sind in den Abschnitt zwischen Kurt Schumacher-Straße und Liebfrauenstraße zwölf Millionen Euro investiert worden.
  5507. 29.11.2010, Wiedereröffnung der nach zweijähriger Bauzeit sanierten Schwarzburg-Schule im Stadtteil Nordend.
  5508. 14.9.2011, Feierliche Eröffnung des renovierten Goethe-Gymnasiums – nach rund fünf Jahren Bauzeit.
  5509. 13.6.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Jahrhunderthalle mit geladenen Gästen und einem Kulturprogramm – feierliche Eröffnung am 11. Januar 1963 nach 17monatiger Bauzeit.
  5510. 18.8.2013, 125jähriges Jubiläum des Hauptbahnhofs – am 18. August 1888 nach fünfjähriger Bauzeit auf dem Galgenfeld offiziell eröffnet.
  5511. 9.9.2013, Nach dreijähriger Bauzeit offizielle Eröffnung des neuen „A-Bau“ der Georg-Büchner-(Gesamt-)Schule“ im Stadtteil Bockenheim.
  5512. 13.9.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss einer Unterstützung des Hauses der Jugend, Gewährung eines Darlehens von insgesamt 1,4 Millionen DM für das Bunkerräumungsprogramm und einer dritten Millionen für die Trümmerbeseitigung. Auch der Erlass einer I. Nachtrags-Haushaltssatzung, die durch erhöhte Ausgaben für Bauzwecke erforderlich wird, und die neuen Dringlichkeitslisten für den Bau von Schulen und Turnhallen finden die Billigung der Stadtverordneten.
  5513. 10.7.1926, Zweites Bundesfest der Bayernvereine in Hessen und Hessen-Nassau, verbunden mit dem 25jährigen Stiftungsfest des Frankfurter Bayernvereins „Bavaria“: Ehrung der Gefallenen durch Niederlegung eines Kranzes am Opferdenkmal, danach „Preisplatteln“ um den Bundeswanderpreis, dem der Frankfurter Bayernverein „Bavaria“ gewinnt, städtischer Festzug sowie bayerische Volkstänze auf dem Römerberg.
  5514. 15.5.1942, 60. Geburtstag des Frankfurter Reeders und Spediteurs Carl Presser, Gründer der „Firma Carl Presser & Co (Schifffahrt, Spedition und Lagerung) und der „Bavaria Schifffahrts- und Speditionsaktiengesellschaft“ in Frankfurt am Main.
  5515. 15.4.1951, 50jähriges Stiftungsfest des Bayernverein Bavaria e. V. im Saalbau „Kaiser Friedrich“, Fechenheim.
  5516. 15.4.1962, Philippinische Volkstänze des Tanzensembles Bayanihan im Volksbildungsheim.
  5517. 21.4.1932, Im Prozess vor dem Frankfurter Landgericht gegen die Höchster Vereinsbank wird Direktor Euler unter Freisprechung von der Anklage der Depotunterschlagung wegen fortgesetzter genossenschaftlicher Untreue zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 2.000.- Reichsmark verurteilt, Direktor Uhrig zu neun Monaten Gefängnis und 1.000.- RM Geldstrafe, Direktor Bayer zu sechs Monaten Gefängnis und 800.- RM Geldstrafe. Zwei Aufsichtsratsmitglieder erhalten eine Geldstrafe.
  5518. 14.1.1952, Richtfest des Bayer-Hauses am Eschenheimer Turm.
  5519. 26.11.1952, Einweihung des neuen Frankfurter Domizils des Bayer-Hauses der Farbenfabriken Bayer Leverkusen am Eschenheimer Turm.
  5520. 27.11.1952, Die Ausstellungs-Verkaufsgesellschaft m.b.H. Otto Glöckler, Volkswagen-Generalvertretung in Frankfurt am Main und Südhessen eröffnet ihre neuen Ausstellungsräume im Bayer-Haus am Eschenheimer Turm.
  5521. 17.1.1954, Aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Farbenfabriken Bayer AG, Leverkusen, findet im Filmpalast ein Symphoniekonzert der „Bayer-Philharmoniker“, des Werksorchesters der Bayer AG statt.
  5522. 1.1.1970, Die drei großen Nachfolgegesellschaften der von den Alliierten entflochtenen IG Farben haben zum Jahreswechsel eine Reihe von Beteiligungen getauscht. Die Farbwerke Hoechst verfügen jetzt über drei Viertel der Aktien der Cassella Farbwerke Mainkur AG, Frankfurt. Sie haben sich dafür von über der Hälfte des Kapitals der Chemie-Verwaltungs-AG (Frankfurt am Main), getrennt und 51,42 Prozent den Farbenfabriken Bayer AG (Leverkusen) und der Veba-Tochter Hibernia AG (Herne) übertragen.
  5523. 2.2.1892, Gründung der Firma Fr. Karl Bayer, „Droguen und Chemikalien“ [heute: Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel].
  5524. 19.2.1977, Im Viertelfinale des DFB-Pokals unterliegt Eintracht Frankfurt bei Bayer Uerdingen mit 3:6 Toren.
  5525. 12.10.1988, Eintracht Frankfurt scheidet in der zweiten Runde des DFB-Pokal durch eine 4:5-Niederlage gegen Bayer Uerdingen in der Krefelder Grotenburg-Kampfbahn aus dem Fußballwettbewerb aus.
  5526. 2.12.1992, Im Viertelfinale des DFB-Pokal gewinnt Eintracht Frankfurt die Partie beim Gastgeber Karlsruher SC nach Elfmeterschießen mit 5:3-Toren und trifft im Halbfinale im Waldstadion Ende März 1993 auf Bayer Leverkusen.
  5527. 9.1.1993, Bundesligatrainer Dragoslav Stepanovic verlässt „Eintracht Frankfurt“ zum Saisonende und arbeitet ab 01. Juli d. J. für den Liga-Konkurrenten Bayer Leverkusen. Sein Nachfolger wird der ehemalige Nationalspieler Klaus Toppmöller.
  5528. 30.3.1993, Der Trainer des Fußballbundesligisten Eintracht Frankfurt, Dragoslav Stepanovic, verlässt vorzeitig den Verein. Unmittelbar nach dem Abpfiff des DFB-Pokal-Halbfinales, das die Frankfurter im Waldstadion gegen Bayer Leverkusen mit 0.3-Toren verlieren, erklärt der Trainer, für ihn sei Schluss in Frankfurt am Main. Sein Nachfolger wird Horst Heese.
  5529. 27.5.1993, Das Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayer Uerdingen, dass die Hessen am 22.05. d. J. auswärts mit 5:2-Toren gewonnen haben, wird nach einem Einspruch Bayer Uerdingens vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes mit 2:0-Punkten und 2:0-Toren gegen Eintracht Frankfurt gewertet, weil diese verbotenerweise vier Ausländer eingesetzt haben.
  5530. 18.6.1936, Zwangsversteigerung des Hotels Excelsior. Den Zuschlag erhält die Bayerische Vereinsbank AG (München) mit 1.390.000.- Reichsmark.
  5531. 28.2.1933, Größte Wahlkundgebung des Zentrums in der Festhalle mit 10.000 Menschen in Anwesenheit von Prälat Kaas (Zentrum) und Staatsrat Fritz Schaeffer (Bayerische Volkspartei).
  5532. 26.4.1925, Im zweiten Wahlgang der Reichspräsidentenwahl (erster Wahlgang am 29.03.) stimmen die Frankfurter Bürger mit Mehrheit für Wilhelm Marx (republikanischer Volksblock: Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Deutsche Demokratische Partei und Zentrum): 139.108 Stimmen, gefolgt von Paul von Hindenburg (antirepublikanischer Reichsblock: Deutschnationale Volkspartei, Deutsche Volkspartei, Wirtschaftspartei, Bayerische Volkspartei u.a.): 97.804 Stimmen. An dritter Stelle folgt der Kandidat der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ernst Thälmann mit 11.900 Stimmen.
  5533. 29.3.1925, Reichspräsidentenwahl (1. Wahlgang): Der zweite Wahlgang findet am 26.04. d. J. statt. Das Frankfurter Wahlergebnis: Paul von Hindenburg vom antirepublikanischen ‚Reichsblock’ (Deutschnationale Volkspartei, Deutsche Volkspartei, Wirtschaftspartei, Bayerische Volkspartei u.a.) erhält 97.804 Stimmen; auf Wilhelm Marx vom republikanischen ‚Volksblock’ (Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Deutsche Demokratische Partei und Zentrum) entfallen 139.108 Stimmen und auf den Kandidaten der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), Ernst Thälmann, 11.900 Stimmen.
  5534. 19.5.1919, Liederabend mit der Sopranistin Charlotte Kuhn-Brunner (Bayerische Staatsoper) im Saalbau.
  5535. 6.4.1952, Feierstunde der Frankfurter Katholiken in der Festhalle anlässlich des Papstkrönungstages und zum Abschluss der diesjährigen Missionszeit, auf der der Bischof von Limburg, Dr. Wilhelm Kempf, und der bayerische Landtagspräsident, Minister a. D. Dr. Alois Hundhammer, sprechen.
  5536. 8.11.1971, Die Bayerische Hypotheken- und Wechselbank, München, eröffnet ihre Niederlassung im „Hypo-Haus“ in der Bockenheimer Landstraße/Ecke Niedenau.
  5537. 17.6.1979, 35.000 Menschen demonstrieren friedlich in der Innenstadt gegen den Neofaschismus. Trotz des von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann verhängten Demonstrations- und Kundgebungsverbotes für den Deutschen Gewerkschaftsbundes und die NPD gehen viele Menschen auf die Straße. Die NPD zieht ins bayerische Alzenau und liefert sich schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei.
  5538. 24.9.1999–26.10.1999, Ausstellung im Museum für Post und Kommunikation über den „Schwarzen Einser“, die erste deutsche Briefmarke. Das 150 Jahre alte bayerische Ein-Kreuzer-Postwertzeichen ist am 01.11.1849 vom bayerischen König Maximilian II. herausgegeben worden.
  5539. 26.6.1937–27.6.1937, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bayerischen Clubs Frankfurt im Palmengarten und auf dem Opernplatz samt Jahrestreffen der Bayern- und Trachtenvereins sowie Landsmannschaften im Gau Hessen-Nassau.
  5540. 7.5.1935, Premiere der bayerischen Moritat „Die Pfingstorgel“ von Alois Johann Lippl in der Inszenierung von Walter Felsenstein im Schauspielhaus.
  5541. 19.12.1934, Eröffnung der bayerischen Biergaststätte „Tucher“, Großausschank der Freiherrlich von Tucher’schen Brauerei Nürnberg, Große Gallusstraße.
  5542. 1.9.1934, (Wieder-)Eröffnung des Schumanntheaters unter dem neuen Pächter Hans Maier, bisheriger kaufmännischer Leiter der Bayerischen Bierbetriebe Maier Gustl. Vorgängerpächterin war die „Südwestdeutsche Filmbühne“.
  5543. 19.6.1926–20.6.1926, Dritte Vierundzwanzigstundenfahrt für Automobile, veranstaltet vom Bayerischen, Frankfurter, Oberhessischen, Rheinischen und Württembergischen Automobil-Club an der Saalburg im Taunus.
  5544. 13.2.1924, Tod des Dramaturgen und Intendanten Geheimrat Karl Zeiß (1871-1924), 1917 bis 1920 Generalintendant der bislang getrennten Sparten Oper und Schauspiel; Aufführungen vor allem expressionistischer Dramen von Fritz von Unruh, Carl Sternheim und Paul Kornfeld. Seit 1920 Intendant am Bayerischen Staatstheater in München.
  5545. 3.1.1922, Eröffnung einer Gedächtnis-Ausstellung von Werken des österreichisch-bayerischen Genre- und Historienmalers Franz von Defregger im Frankfurter Kunstverein.
  5546. 23.4.1919, Liederabend mit der bayerischen Kammersängerin Charlotte Kuhn-Brunner (Sopran) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  5547. 15.3.1919, Gedächtnisfeier der „Gesellschaft 1918“ für den im Vormonat ermordeten bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner im Saalbau. Die Ansprache hält der Jurist Dr. Hugo Sinzheimer (1875-1945), vom November 1918 bis April 1919 Frankfurter Polizeipräsident, Mitglied der Nationalversammlung.
  5548. 26.2.1919, Protestkundgebung der KPD in der Bierhalle auf dem Festhallengelände mit mehreren hundert Personen - u.a. gegen die Ermordung des bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner durch einen rechtsextremen Fanatiker.
  5549. 17.4.1913–18.4.1913, Besprechungen im Sitzungssaal des Hautbahnhofes zwischen preußischen, bayerischen und hessischen Kommissaren in der Angelegenheit der Kanalisation des Mainflusses von Offenbach/Main bis Aschaffenburg. Auch Delegierte der beteiligten Städte nehmen daran teil.
  5550. 26.10.1910, Lesung des bayerischen Schriftstellers Ludwig Ganghofer im großen Saal des Kaufmännischen Vereins, veranstaltet von der „Gesellschaft für ästhetische Kultur“.
  5551. 1.3.1910, Lesung des bayerischen Schriftstellers Ludwig Ganghofer aus eigenen Werken, veranstaltet von der „Gesellschaft für ästhetische Kultur“.
  5552. 1.4.1938–2.4.1938, Feierlichkeiten anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Bibliothek für neue Sprachen und Musik, Hermann-Göring-Ufer [heute: Untermainkai] - die umbenannte "Freiherr Carl von Rothschild'sche Bibliothek" - mit einer Dichterfeierstunde anlässlich des 125. Geburtstages Richard Wagners, auf der der Theaterleiter und Schriftsteller Friedrich Bethge (1891-1963), von 1933 bis 1945 stellvertretender Generalintendant und Chefdramaturg der Frankfurter Städtischen Bühnen, führender Dramatiker des NS-Regimes, aus eigenen Werken liest, einer Ausstellung mit einem Überblick über das Archiv des rheinischen Schrifttums sowie Bühnenbildern („Frankfurter Expressionismus“) und Figurinen des Frankfurter Bühnenbildners Ludwig Sievert (1887-1966), seit 1918 am Frankfurter Schauspiel tätig. Ab 1937 bis 1943 Bühnenbildner bei Clemens Krauss, Intendant der Bayerischen Staatsoper; darüber hinaus ein Konzert mit dem akademischen Kammerorchester unter Leitung von Albert Richard Mohr (1911-1992), 1937-1943 Dozent für Musik und Theatergeschichte an der Staatlichen Hochschule für Musik.
  5553. 20.4.1939, Anlässlich des 50. Geburtstag Adolf Hitlers wird der Frankfurter Schauspielerin Else Knott (1909-1975) der Titel „Staatsschauspielerin“ verliehen. Der Opernsänger John Gläser (1888-1968), seit 1917 als Tenor Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main, wird zum Kammersänger ernannt. Frankfurts früherer Bühnenbildner (1918-1937), Ludwig Sievert (1887-1966) von der Bayerischen Staatsoper, wird zum Professor ernannt.
  5554. 2.11.1947, 60jähriges Stiftungsfest des Bayerischen Clubs im Volksbildungsheim.
  5555. 10.1.1948, Versammlung des Bayerischen Klubs e. V. im Volksbildungsheim.
  5556. 13.12.1948–14.12.1948, Gastspiel des bayerischen Komikers Weiß Ferdl im Althoffbau im Zoologischen Garten, veranstaltet vom Frankfurter Roten Kreuz.
  5557. 8.5.1949, Frühlingsfest und 20jähriges Stiftungsfest der „Bayerischen Vereinigung“ im Karlshaus, Seilerstraße 20.
  5558. 26.7.1949, Bundestagswahlveranstaltung der SPD im Schulhof der Lersnerschule mit dem bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Waldemar von Knoeringen.
  5559. 6.4.1950, Eröffnung einer Tiroler Spezialitätenschau im Römer, veranstaltet vom Wirtschaftsförderungsinstitut der Tiroler Handelskammer Innsbruck gemeinsam mit dem Bayerischen Reise- und Verkehrsbüro Alvin Rosengarten.
  5560. 3.9.1951, 25jähriges Jubiläum bei „Maier Gustl‘s“ in Frankfurt am Main. Die beiden volkstümlichen bayerischen Stimmungslokale heißen „Oberbayern“, Münchener Straße 57 und „Sennhütt’n“, Düsseldorfer Straße 24.
  5561. 25.10.1956, Die Bayerischen Motoren Werke (BMW) veranstalten in der Kongreßhalle einen Bunten Abend mit Heinz Rühmann.
  5562. 29.7.1957–8.8.1957, Weltkongress der Lehrer und Erzieher im Volksbildungsheim, eingeladen von der „Arbeitsgemeinschaft deutscher Lehrerverbände“, die getragen ist von der „Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft“ und vom „Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverein e. V.“ Zentrales Thema ist vor allem der weltweite Lehrermangel und die Verbesserung des Lehrerberufes. Die etwa 350 Delegierten aus 41 nichtkommunistischen Ländern beschließen, den Lehrerweltkongress 1958 mit dem Thema „Welche Unterstützung erfährt das Schulwesen durch die Öffentlichkeit?“ in Rom zu veranstalten.
  5563. 2.1.1958, Beginn des Werbefernsehens beim Hessischen Rundfunk und beim Südwestfunk. Es wird ein gemeinsames Programm mit dem Werbefernsehen des Bayerischen Rundfunks gestaltet.
  5564. 24.11.1958, Festlicher Abend mit Solisten der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper und der Bayreuther Festspiele im Zoo-Gesellschaftshaus.
  5565. 3.11.1962, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Bayerischen Clubs in der Turnhalle des Turnvereins 1860, Sandweg 4.
  5566. 26.1.1963, Mit einem Autokorso durch die Innenstadt demonstrieren Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität gegen die Absicht des stellvertretenden CSU-Schatzmeisters Dr. Max Frauendorfer, dem sie seine NS-Vergangenheit als SS-Obersturmbannführer vorwerfen, als Nachfolger des zum Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium berufenen CSU-Abgeordneten Gerhard Wacher in den Bundestag einzuziehen.
  5567. 21.10.1967, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums des Bayerischen Clubs e. V. in der Turnhalle des Turnvereins TV 1860, Sandweg 4.
  5568. 19.5.1973, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Bayerischen Vereinigung 1898 Frankfurt am Main in der Gaststätte Josefsklause, Berger Straße 133.
  5569. 17.4.1889, Eröffnung des bayerischen Bierlokals „Nordcap“ im Stadtteil Nordend.
  5570. 16.5.1897, Tod des Schriftstellers, Anwalts und Kommunalpolitikers Franz Wirth (1826-1897), seit Anfang der 1850er Jahre Eisenbahningenieur am bayerischen Telegraphenamt in Frankfurt am Main, danach Patentanwalt mit eigener Kanzlei, 1886 Mitbegründer und erster Vorsitzender des Frankfurter Friedensvereins, von 1888 bis 1892 demokratischer Stadtverordneter.
  5571. 28.10.1977, Eine Delegation des Rates der bayerischen Landeshauptstadt München besucht die Mainstadt und besichtigt Bürgerhäuser und Mehrzweckeinrichtungen.
  5572. 27.5.1979, Konzert des „Bayerischen Ärzte-Orchesters“ in der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
  5573. 4.5.1981, Im Prozess wegen Beleidigung des bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß spricht ein Frankfurter Schöffengericht den früheren Verleger und Chefredakteur der satirischen Monatsschrift „Pardon“ frei.
  5574. 4.12.1984, Konzert des Bayerischen Staatsorchesters in der Alten Oper.
  5575. 14.12.1984, Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
  5576. 2.3.1989, Spatenstich für den Neubau der Bayerischen Vereinsbank auf dem Areal an der Ecke Mainzer Landstraße und Weserstraße.
  5577. 1.10.1990, Richtfest für den Neubau der Bayerischen Vereinsbank, Ecke Mainzer Landstraße/Weserstraße.
  5578. 15.9.1992, Offizielle Eröffnung des neuen Hochhauses der Bayerischen Vereinsbank an der Mainzer Landstraße durch Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  5579. 23.3.1994, Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks München in der Alten Oper.
  5580. 15.7.1994, Auf dem ehemaligen Gelände des Parkhauses Junghofstraße soll bis 1998 eine Niederlassung der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank entstehen.
  5581. 26.9.1998–27.9.1998, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bayerischen Vereinigung im Vereinshaus des Turn- und Sportvereins 1878 Ginnheim.
  5582. 10.9.1999, Konzert des Bayerischen Staatsorchesters in der Alten Oper.
  5583. 9.11.1999, Eine 28 Meter hohe, 100jährige Fichte aus dem Bayerischen Wald wird auf dem Römerberg für den Weihnachtsmarkt aufgestellt.
  5584. 1.9.2001, Die bisherige Chefdramaturgin am Bayerischen Staatsschauspiel in München, Elisabeth Schweeger, übernimmt als Nachfolgerin von Peter Eschberg die Intendanz des Frankfurter Schauspielhauses.
  5585. 21.10.2001, Konzert mit dem bayerischen Musiker Georg Ringswandl in der Alten Oper.
  5586. 28.9.2006, Konzert des Bayerischen Staatsorchesters in der Alten Oper.
  5587. 2.3.2011, Konzert des Stardirigenten Kent Nagano und des Bayerischen Staatsorchesters in der Alten Oper.
  5588. 27.12.1946, Unterredung Dr. Philipp Auerbachs, bayerischer Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte, mit Rabbiner Philipps Bernstein, politischer Berater General Joseph T. McNarneys für jüdische Angelegenheiten. Den Kern dieses Gesprächs bildet die Frage der Arbeitsvermittlung für jüdische Heimatlose, die nicht in UNRRA-Lagern (United Nations Relief and Rehabilitation Administration/Hilfsaktions- und Wiederaufbau-Ausschuss der Vereinten Nationen) untergebracht sind.
  5589. 28.10.1897, Konzert mit Prof. Ernst von Possart (Kgl. Bayerischer Hoftheater-Intendant) und dem Hofkapellmeister Richard Strauß im Saalbau.
  5590. 5.4.1976, Professor Hans Maier (CSU), Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus, spricht auf einer Veranstaltung der CDU im Haus Dornbusch.
  5591. 1.5.1932, Das Finale um die Süddeutsche Fußball-Meisterschaft zwischen Eintracht Frankfurt und FC Bayern München in Stuttgart endet mit 2:0-Toren.
  5592. 24.4.1932, Eintracht Frankfurt und FC Bayern München sind Abteilungsmeister der süddeutschen Fußballrunde. Damit gelten die beiden Mannschaften automatisch auch als süddeutsche Vertreter für die Deutsche Fußball-Meisterschaft.
  5593. 24.4.1932, Landtagswahlen in Preußen, Bayern, Württemberg, Anhalt und Hamburg: Deutliche Zugewinne verbucht die NSDAP; sie ist nun die stärkste Partei in Preußen (Wahlbeteiligung 82,6 %). Die Weimarer Koalition, die seit 12 Jahren Preußen regiert, erleidet die erwartete Niederlage. Schwere Verluste auch für die Mittelparteien. Eine Regierungsbildung ist nur mit dem Zentrum möglich. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von 437.122 Wahlberechtigten beteiligen sich 331.704 (rd. 70 %). Davon entfallen: auf die SPD 79.982 Stimmen, DNVP 7.415, Zentrumspartei 40.815, KPD 45.200, DVP 13.739, Wirtschaftspartei 4.750, Deutsche Staatspartei 10.059, NSDAP 117.492, Christlich-Sozialer Volksdienst 7.155 und die Sozialistische Arbeiter-Partei 2,884 Stimmen.
  5594. 3.5.1931, Das Fußballspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München im Stadion endet mit einem 2:1-Sieg der Gastgeber. Die Eintracht belegt damit im Kampf um die süddeutsche Meisterschaft den zweiten Platz vor Bayern München.
  5595. 26.1.1930, Sensation in München: Bayern München schlägt den Mainmeister Eintracht Frankfurt in der Endrunde um die süddeutsche Meisterschaft mit 5:1-Toren.
  5596. 10.3.1929, In der süddeutschen Fußballmeisterschaft wird Eintracht Frankfurt von Bayern München mit 1:5-Toren geschlagen./ Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Stenografen-Vereins „Stolze-Schrey“ in der Aula des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums [heute: Freiherr-vom-Stein-Schule] im Stadtteil Sachsenhausen.
  5597. 27.1.1929, In der Endrunde um die Süddeutsche Fußballmeisterschaft schlägt Gastgeber Bayern München Eintracht Frankfurt überraschend mit 3:1-Toren.
  5598. 19.7.1922, Gründung des „Jüdischen Beamtenbundes“ mit Sitz in Frankfurt am Main. Träger dieser Organisation sind der Verband der jüdischen Lehrervereine, der Allgemeine Rabbinerverband, der Allgemeine deutsche Kantorenverband, der Israelitische Lehrerverein für Bayern und der Bund gesetzestreuer Lehrer. Hauptaufgabe des „Jüdischen Beamtenbundes“ ist es, den Mitgliedern der ihm angeschlossenen Verbände gesicherte Rechts- und Besoldungsverhältnisse zu verschaffen, die denen der Reichs-, Staats- und Gemeindebeamten entsprechen.
  5599. 22.5.1921–19.6.1921, Sonderausstellung der Landesgruppe Bayern des Bundes der Deutschen Gebrauchsgraphiker im Kunstgewerbemuseum.
  5600. 30.4.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main in der Geschlechterstube des Rathauses: Debattiert wird über den Rätekongress in Berlin. Ausgesprochen wird sich gegen die Entsendung freiwilliger Truppen nach Bayern, stattdessen Solidarisierung mit dem „revolutionären Proletariat Bayerns“.
  5601. 9.4.1919, Öffentliche Versammlung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) mit ca. 4.000 Teilnehmern in der Festhalle u.a. über die erste Räterepublik in Bayern (April 1919). Danach Demonstrationszug bis zum Bismarckdenkmal.
  5602. 19.12.1912, Requiem im Dom für den am 12.12. d. J. verstorbenen Prinzregenten Luitpold Karl Joseph Wilhelm von Bayern (1821-1912).
  5603. 18.11.2000, Nach 24 Jahren erreicht Eintracht Frankfurt in der Bundesliga gegen Bayern München auswärts wieder einen Sieg (2:1). Doch in den folgenden Bundesligaspielen kassiert der Frankfurter Klub nur noch Niederlagen.
  5604. 3.7.1937–4.7.1937, Landsmannschaftliches Treffen der Bayern.
  5605. 6.8.1938, 600jähriges Jubiläum des Königwahlgesetzes Kaiser Ludwigs des Bayern auf dem Frankfurter Reichstag.
  5606. 29.9.1946, Oberliga-Verbandsspiel Eintracht Frankfurt – Bayern München auf dem Eintracht-Sportplatz auf der Roseggerstraße. Das Spiel endet mit 2:1 Toren.
  5607. 19.4.1956, Versammlung der SPD-Unterbezirk Frankfurt im Gewerkschaftshaus mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern, Waldemar von Knoeringen.
  5608. 4.6.1966, Pokalendspiel des Deutschen Fußballbundes: Vor 55.000 Zuschauern schlägt FC Bayern München im Waldstadion den Meidericher SV mit 4:2 Toren und gewinnt damit den DFB-Vereins-Pokal.
  5609. 14.6.1969, Das DFB-Pokalfinale zwischen FC Bayern München und Schalke 04 im Waldstadion endet vor 65.000 Zuschauern mit 2:1 Toren.
  5610. 19.3.1971, Mit einem Freispruch für den Angeklagten Adolf Strohhammer (58), Polizeimeister a. D. aus Laufen/Bayern, endet der Einsatzkommando-Mordprozess vor dem Schwurgericht Frankfurt. Strohhammer gehörte im Sommer 1941 als „Spieß“ dem Einsatzkommando 8 an.
  5611. 23.11.1977, Eintracht Frankfurt gewinnt ihr Hinspiel im UEFA-Pokal-Achtelfinale gegen den FC Bayern München mit 4:0 Toten.
  5612. 7.12.1977, Mit einem 2:1-Sieg beim FC Bayern München qualifiziert sich Eintracht Frankfurt für das Viertelfinale im UEFA-Pokal.
  5613. 27.3.1979, Erste Bayern-Börse für den Handel vor dem Hotel Intercontinental.
  5614. 21.11.1979, Mitglieder des VHS-Kurses „Bewältigung der Umwelt“ verleihen den satirischen Preis für Behindertenfeindlichkeit „Goldene Krücke“ an den Leiter der Alsterdorfer Anstalten in Hamburg und an den Landesbehindertenarzt von Bayern.
  5615. 9.4.1980, Im ersten Spiel des UEFA-Pokal-Halbfinales verliert Eintracht Frankfurt gegen Bayern München im Olympiastadion mit 0:2 Toren.
  5616. 22.4.1980, Im Halbfinale des Fußball-UEFA-Pokals besiegt Eintracht Frankfurt Bayern München im Waldstadion mit 5:1 Toren und steht damit gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach im Finale.
  5617. 1.5.1982, Das 39. Endspiel um den deutschen Fußball-Pokal im Waldstadion zwischen dem amtierenden Meister Bayern München und dem deutschen Rekordmeister 1. FC. Nürnberg endet mit einem 4:2-Sieg der Münchner.
  5618. 15.6.1982–12.7.1982, Höchster Schlossfest unter dem Motto: „Grüß Gott Bayern!“
  5619. 31.5.1984, Das Pokalfinale des Deutschen Fußballbundes im Waldstadion zwischen FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach können die Münchner nach Elfmeterschießen mit 7:6 Toren für sich entscheiden.
  5620. 19.8.1989, Das DFB-Pokalspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München im Waldstadion verliert der Gastgeber mit 0:1.
  5621. 6.10.1991, Abschiedsspiel des Eintracht Frankfurt-Spielers Karlheinz „Charlie“ Körbel im Waldstadion zwischen einer Auswahl von Eintracht Frankfurt und Bayern München, dessen Karriere im Herbst 1972 gegen Bayern München begann und der mit 602 Bundesliga-Einsätzen und seit 1972 mit 19 Jahren Profitätigkeit bei einem Verein einen Rekord zu verzeichnen hat. Aktuell ist Körbel als Coach der Eintracht A-Jugend tätig.
  5622. 13.1.1996, Der ehemalige Stürmer des FC Bayern München und Fußball-Weltmeister 1974, Gerd Müller, gibt bei Hertie Zeil Autogramme.
  5623. 8.5.2005, Der frühere, aus Fürth/Bayern stammende US-Außenminister Henry Kissinger besucht mit Oberbürgermeisterin Petra Roth das Städelsche Kunstinstitut.
  5624. 29.4.2006, Das DFB-Pokalendspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bayern München in Berlin verliert die Eintracht mit 0:1.
  5625. 4.9.2006, Erst atmen die Frankfurter auf. Der Gammelfleisch-Skandal in Bayern scheint an der Mainstadt vorbeizugehen. Lebensmittelkontrolleure finden bei der Durchsuchung von fünf Betrieben zunächst kein verdorbenes Fleisch. Dann aber doch der Schock: In einem Preungesheimer Kühlhaus wird man am 11.09. d. J. fündig. Gefunden werden 1,9 Tonnen verdorbenes Rindfleisch und 23 Tonnen überlagertes Schweinefleisch.
  5626. 18.6.1935, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Frankfurter Fleischerinnung in der Bayernhalle auf dem Festhallengelände.
  5627. 14.3.1951, Der Bundestag nimmt gegen einige Stimmen der FDP, DP und Bayernpartei den Vorschlag des Vermittlungsausschusses über den Gesetzesentwurf zur Errichtung der Bundesstelle für den Warenverkehr der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz in Frankfurt am Main an.
  5628. 11.10.1947, Sechste Vollversammlung des Wirtschaftsrates./ Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft CDU/CSU in Anwesenheit des Vorsitzenden der CDU der britischen Besatzungszone, Dr. Konrad Adenauer, und des Landesvorsitzenden der CSU Bayerns, Dr. Josef Müller.
  5629. 27.8.2002, CDU-Bundestagswahlkampfveranstaltung auf dem Römerberg mit Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber.
  5630. 19.2.1928, Am frühen Nachmittag tritt eine ca. dreißigminütige Unterbrechung in der Belieferung Frankfurts mit Drehstrom durch die Preußische Elektrizitäts-AG ein. Beim Versuch des Preußenwerks und des Bayernwerks ihre Hunderttausendvolt-Netze in Aschaffenburg zusammenzuschalten, wird ein Kurzschluss verursacht. Auch die Straßenbahn hat streckenweise keinen Strom.
  5631. 7.5.1966, Jahrestagung des Kuratoriums der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth im Seekatz-Saal des Goethehauses.
  5632. 7.4.1977, Eröffnung der Ausstellung „1876 Bayreuth 1976“ - 100 Jahre Richard-Wagner-Festspiele im Beisein von Wolfgang Wagner in der Oper.
  5633. 6.8.1943, Gastspiel des Opernsängers Jean Stern (1889-1974), seit 1923 als Charakter- und Heldenbariton Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper, in der letzten Aufführung der sog. Bayreuther „Kriegsfestspiele“. Er gibt den Hans Sachs in der Richard Wagner-Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“.
  5634. 6.11.1952, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Deutschen Kanal- und Schifffahrtsvereins Rhein-Main-Donau e. V. (Nürnberg) im Festsaal des Senckenbergmuseums. Zahlreiche maßgebliche Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verkehr – an ihrer Spitze der Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm und der bayrische Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr Dr. Hanns Seidel – nahmen an der Kundgebung teil. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, zugleich erster Vorsitzender des Deutschen Kanal- und Schifffahrtsverein, spricht die Begrüßungsworte und das Schlusswort.
  5635. 20.1.1898, Konzert mit Charlotte Schloss, Kgl. Bayrische Hofopernsängerin, im Saal des Dr.Hoch’s Konservatoriums.
  5636. 15.11.1904, „Fritz Reuter-Abend“ mit dem bayrischen Hofschauspieler Emil Richard in der Frankfurt-Loge.
  5637. 21.6.1997, Oberbürgermeister Petra Roth verlieht im Kaisersaal des Römers den Kulturpreis der Stiftung der Binding-Brauerei an drei Frankfurter Künstler: an den Städel-Kunstpädagogen Thomas Bayrle, den Tenor der Frankfurter Oper, William Cochran, und den Theaterautor und Schauspieler Wolfgang Deichsel.
  5638. 18.10.2002–5.1.2003, Städel-Ausstellung zu Leben und Werk des Städelschullehrers Thomas Bayrle anlässlich seines 65. Geburtstages.
  5639. 7.3.2007, Der Künstler und Städelprofessor Thomas Bayrle erhält die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main.
  5640. 21.7.1903, Unter dem Firmennamen „Grand-Bazar Frankfurt am Main, Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ wird eine mit dem Sitz in Frankfurt am Main errichtete Gesellschaft ins Handelsregister eingetragen. Der Gesellschaftsvertrag ist am 16.07. d. J. festgestellt worden. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Bazars.
  5641. 13.1.1985, Brand im „City-Bazar“, einem türkischen Ladenzentrum in der Elbestraße. Der Schaden geht in die Hunderttausende.
  5642. 2.11.1900, Eröffnung des Kirchbau-Bazars im Forell’schen Saal im Stadtteil Bockenheim (bis 04.11. d. J.).
  5643. 20.3.1957, Der Berufsverband Bildender Künstler in Frankfurt am Main (BBKF) benutzt zum ersten Mal sein neues Domizil im neu aufgebauten und restaurierten Karmeliterkloster und hält dort seine Jahreshauptversammlung ab.
  5644. 30.4.1966–1.5.1966, Großes Posaunenchortreffen des „Bundes Christlicher Posaunenchöre Deutschlands“ (BCPD) auf dem Römerberg und in der Peterskirche. Der Frankfurter Bundesposaunentag ist nach Pirmasens (1955) und Stuttgart (1959) der dritte dieser Art.
  5645. 17.6.1999, Unterzeichnung einer Kooperations-Vereinbarung durch den Polizeipräsidenten Wolfhard Hoffmann und den Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS). Die Mitarbeiter von neun Sicherheitsdiensten sollen zukünftig mit 133 Fahrzeugen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sorgen.
  5646. 19.6.1931, Am Abend landet der bekannte Australienflieger Mr. Kai-London auf dem Frankfurter Flughafen zu einem mehrtägigen Frankfurtbesuch. Während seines Aufenthaltes beabsichtigt er für Sidney zehn deutsche Flugzeuge für eine Fliegerschule zu erwerben.
  5647. 30.4.1929, Am Börsenplatz finden sich am Abend einige Hundert Nationalsozialisten ein. Vor ihnen ist schon ein großes Aufgebot des kommunistischen Roten Frontkämpferbundes auf dem Platz eingetroffen, das jedoch durch die Polizei entfernt wird. Starke Ordnungskräfte sperren den Platz ab und begleiten die Nazis bei ihrem Demonstrationszug nach dem Hessendenkmal. Die Polizei beabsichtigt, zukünftig alle Demonstrationen und Umzüge von den Hauptstraßen fernzuhalten.
  5648. 16.11.1978, Die große Erweiterung des Magistrats, die die CDU nach der letzten Kommunalwahl beabsichtigt hat, um auch in diesem Gremium die Mehrheit zu erlangen, ist offiziell zu den Akten gelegt. Der Ältestenausschuss beschließt, das beim Verwaltungsgericht anhängige Verfahren für erledigt zu erklären. Inzwischen verfügt die CDU mit zwölf hauptamtlichen Stadträten ohnehin über die Mehrheit.
  5649. 18.1.1983, Beamte der Bonner Staatsanwaltschaft durchsuchen in Frankfurt am Main die Geschäftsstelle der FDP Hessen nach Beweismitteln im Zusammenhang mit der Parteispenden-Affäre. Es ist beabsichtigt, Unterlagen festzustellen, die die entlastenden Darstellungen von Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff und seines Vorgängers Dr. Hans Friderichs erhärten können.
  5650. 26.4.1985, Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung beabsichtigt, die Rechte der Ortsbeiräte einzuschränken. Nach den Vorstellungen der Christdemokraten sollen sie nicht länger über die Gestaltung von öffentlichen Grünanlagen bestimmen, sondern nur noch in Anhörungen mitwirken.
  5651. 15.1.1986, Feierliche Amtseinführung des neuen Leiters der Frauenklinik des Nordwestkrankenhauses, Professor Siegfried Trotnow. Er beabsichtigt in Frankfurt am Main eine Abteilung für die Zeugung im Reagenzglas, die sogenannte In-Vitro-Fertilisation, aufzubauen.
  5652. 15.7.1988, Auf dem Parteitag der Frankfurter FDP im Bürgerhaus Südbahnhof werden die Kandidaten zur Kommunalwahl bestimmt. Beabsichtigt ist eine Koalitionsaussage zugunsten der Römer-CDU zu machen.
  5653. 27.4.1995, Das Land Hessen beabsichtigt das IG-Farben-Haus zu kaufen und nach dem Auszug der Amerikaner für die Geisteswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität umzubauen.
  5654. 4.11.1948, Sämtliche Bewohner des DP (Displaced Persons)-Lagers Zeilsheim treten aus Protest gegen die zum 15.11. d. J. beabsichtigte Auflösung des Lagers in einen Hungerstreik. Da in Kürze 800 Familien nach Palästina auswandern, wolle man bis zu diesem Zeitpunkt in Zeilsheim bleiben.
  5655. 1.2.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: In einer Erklärung der Stadt Frankfurt am Main protestieren Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Bürgermeister Dr. Walter Leiske gegen die beabsichtigte Verlagerung der Außendienststellen des Bundeswirtschaftsministeriums von Frankfurt am Main nach Köln und Bonn. Dieser Erklärung stimmen die Stadtverordneten ohne Debatte zu. Weitere Beschlüsse: Genehmigung der Bebauungspläne für den Altstadtkern, Neubau eines Mutterschutz- und Säuglingsheimes und einer Kinderkrippe, Geländeenteignungen im Zuge des Wiederaufbaues und der Erstellung neuer Wohnungen.
  5656. 28.1.1972, 3.000 Studenten demonstrieren in der Innenstadt gegen das beabsichtigte Berufsverbot im öffentlichen Dienst.
  5657. 20.8.1975, Die vom Magistrat beabsichtigte Schließung des Kinderkrankenhauses Böttgerstraße ruft in der Bevölkerung Proteste hervor.
  5658. 6.11.1976, Demonstration gegen die beabsichtigte Schließung des Jugendwohnheims „Bischof Dirichs e. V.“ im Ziegelhüttenweg und des Mädchenwohnheims am Alfred-Brehm-Platz.
  5659. 23.6.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Antrittsrede von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann sowie über die von der CDU beabsichtigte Ausweitung des Magistrats.
  5660. 16.9.1977, „Aktion billiges Telefon“ kündigt in Frankfurt am Main Protestaktionen gegen die vom Postministerium beabsichtigte Einführung des Telefonzeittaktes an.
  5661. 9.1.1986, Im Programmkino „Harmonie“ in Sachsenhausen wird Daniel Schmids Film „Schatten der Engel“ aufgeführt, eine Filmversion, die sich fast wortwörtlich an Rainer Werner Fassbinders umstrittenes Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ hält. Bereits 1984, als Generalmanager Ulrich Schwab, weil er beabsichtigte, das Theaterstück in der Alten Oper aufzuführen, von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann fristlos entlassen wurde, hat die „Harmonie“ diesen Film in ihr Programm aufgenommen.
  5662. 12.9.1950, Großkundgebung der Gewerkschaft Metall mit über 20.000 Teilnehmern auf dem Römerberg, zur Unterrichtung der Beschäftigten der Frankfurter Metallbetriebe über den Verlauf der Lohnverhandlungen nach Kündigung des Tarifvertrages sowie über die beabsichtigten Maßnahmen der Gewerkschaften.
  5663. 27.11.1952, 25 Personen, darunter der Kommandant des französischen Sektors von Berlin, General Carolet, entrinnen um Haaresbreite dem Tode, als die von Paris kommende viermotorige Air-France-Maschine bei einer beabsichtigten Zwischenlandung in Frankfurt am Main infolge schlechter Sicht die Landebahn verfehlt, auf den Grünstreifen gerät und beim Wiederhochziehen eine abgestellte Maschine der britischen Luftverkehrsgesellschaft British European Airways mit ihrem Fahrgestell streift.
  5664. 13.6.1969, Konzert der „Beach-Boys“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  5665. 19.8.1992–22.8.1992, Oper „Einstein on the Beach“ von Philip Glass und Robert Wilson in der Oper Frankfurt.
  5666. 9.9.2016, Erste Beach-Soccer-Stadtmeisterschaft im Kinderzentrum Griesheim.
  5667. 30.5.2004, Eröffnung der Galerie Beachclub an der Kaiserleibrücke.
  5668. 13.6.2013, Eröffnung des Beachclub „Strand 931“ des Sindlinger Kinder- und Jugendhauses.
  5669. 15.1.1992, Das Oberlandesgericht Frankfurt erklärt die Parkprivilegien für Anwohner in den meisten Plakettengebieten von Sachsenhausen und dem Westend für rechtswidrig, weil die Straßenverkehrsbehörde Schilder installiert habe, die es nach den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung (STVO) offiziell gar nicht gibt und die deshalb niemand beachten muss.
  5670. 19.11.1946, Das amerikanische Armeehauptquartier gibt einen Befehl heraus, der den Gebrauch von Schusswaffen durch amerikanische Besatzungstruppen deutlich einschränkt. Schusswaffen dürfen jetzt nur noch zur Verhinderung ernster Angriffe eingesetzt werden. Diese Bekanntgabe erfolgt vier Tage nachdem ein deutscher Radfahrer durch eine amerikanische Wache erschossen worden ist (15.11.). Die Wache erklärt, das Opfer habe ihren Befehl zum Halten nicht beachtet.
  5671. 12.3.1948–19.3.1948, Fritz Rémond veranstaltet zusammen mit der Freien Deutschen Kulturgesellschaft in seinem Kleinen Theater im Zoo eine viel beachtete „Französische Kulturwoche“, eröffnet vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  5672. 24.7.1949, Thomas Mann trifft mit seiner Gattin aus der Schweiz kommend im Frankfurter Hauptbahnhof ein und wird von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Stadtrat Dr. Hellmut Reinert begrüßt. Mit diesem Besuch kehrt der Schriftsteller nach sechzehnjährigem Exil erstmals wieder nach Deutschland zurück: „Meine wahre Heimat ist die deutsche Sprache. Das sollte jeden überzeugen, der guten Willens ist, daß ich Deutscher geblieben bin und das Schicksal Deutschlands mitempfinde.“ Einen Tag später hält er im Rahmen einer Goethe-Feier in der Paulskirche eine viel beachtete Rede: „Ich kenne keine Zonen. Mein Besuch gilt Deutschland selbst. Deutschland als Ganzem, und keinem Besatzungsgebiet. Wer sollte die Einheit Deutschlands gewährleisten und darstellen, wenn nicht ein unabhängiger Schriftsteller, dessen wahre Heimat... die freie, von Besatzungen unberührte deutsche Sprache ist?“ In Weimar erhält Thomas Mann das Ehrenbürgerrecht und den Goethepreis der Stadt.
  5673. 5.10.1982–10.10.1982, Internationale Frankfurter Buchmesse. Bei der Eröffnung wird Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt mit minutenlangen Ovationen begrüßt. Das Schwerpunkthema ist „Religion“. Zeitgleich findet wieder die Gegenbuchmesse linksalternativer Verlage in der Krebsmühle statt. Am 09.10. kommt es in der Kongresshalle zu einer viel beachteten Begegnung zwischen dem Dalai Lama und der Hopi-Priesterin, Carolyn Tawangyowma, aus Colorado.
  5674. 3.7.1993–4.7.1993, Erstes Frankfurter Masterturnier im Beachvolleyball an der Konstablerwache.
  5675. 19.4.1937, Beamte der Frankfurter Gestapo dringen in das Haus der jüdischen Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landstraße 27, ein und verfügen die Schließung der Loge (Wiederinstallierung am 19. März 1961 im großen Saal des Rathauses).
  5676. 3.2.1937, Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Fachschaft „Gemeindebeamten“ des Amtes für Beamte, Gau Hessen-Nassau, findet im Hippodrom eine Kundgebung statt.
  5677. 28.3.1933, Die für heute geplante konstituierende Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung muss auf den 31.03. verschoben werden, weil nach einer neuen Verordnung städtische Beamte, Angestellte und Arbeiter nicht Mitglieder des Kollegiums sein sollen. Infolgedessen müssen zahlreiche Stadtverordnete ihr Mandat niederlegen.
  5678. 17.1.1919, Große Versammlung der Beamten und Angestellten im Westend-Saal zum Thema: „Warum müssen Beamte und Angestellte deutsch-national wählen?“, veranstaltet vom „Deutsch-Nationalen Volksverein für Frankfurt a. M. und Umgebung“.
  5679. 22.12.2000, Offizielle Inbetriebnahme der drei Überwachungskameras an der Konstablerwache. Die Videobilder werden ins Polizeipräsidium überspielt, wo Beamte das Geschehen ständig auf Monitoren verfolgen.
  5680. 30.9.1956–7.10.1956, Neunte Internationale Kochkunst-Ausstellung (IKA) in Verbindung mit der Siebten Bundesfachschau für das Hotel- und Gaststättengewerbe, veranstaltet vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und dem Verband der Köche e.V. in Zusammenarbeit mit der Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft m. b. H., Frankfurt am Main, auf dem Messegelände. Mit dieser von 250.000 Interessierten besuchten Doppelveranstaltung bezweckt die Internationale Kochkunst-Ausstellung als „Olympia der Köche“ die weltweite Beachtung dieser Berufsgruppe. Als Ausstellung der Hotel- und Restaurantküche hat sie die Verpflegung der Gäste am Mittag, am Abend und bei festlichen Gelegenheiten zum Thema und gliedert sich in drei Hauptgruppen „Stehende Kochkunstschau“, „Lebende Kochkunstschau“ und „Der gedeckte Tisch“. Das vollständig auf die Praxis der gastronomischen Betriebe ausgerichtete Programm internationaler Kochkunst wird von Einzelausstellern, den Hotel- und Restaurantbetrieben und Kollektivausstellern. getragen.
  5681. 2.3.2000, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt ein zweitägiger Prozess gegen zwei Brüder, Beamte des Bundesgrenzschutzes am Rhein-Main-Flughafens, wegen Drogenhandels. Nach ihrem Geständnis werden sie zu vier bzw. sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
  5682. 14.12.1938, Tagung der Fachschaft Fortbeamte des Amtes für Beamte der NSDAP, auf der der Leiter des Amtes für Beamte, Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976), referiert.
  5683. 19.4.1939, Bei Dienstschluss versammeln sich Arbeiter, Angestellte und Beamte der Stadtverwaltung im Bürgersaal des Rathauses, um des 50. Geburtstages Adolf Hitlers zu gedenken. Die Ansprache hält Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976), seit 1930 Mitglied der NSDAP, 1933 Stadtverordneter der NSDAP, von 1933 bis 1937 Landrat und Kreisleiter des Rheingaukreises in Rüdesheim, seit 1937 Bürgermeister in Frankfurt am Main (bis 1945).
  5684. 8.5.1939–14.5.1939, Zweite Reichstagung des Reichsbundes Deutscher Beamten mit annähernd 3.000 Politischen Leitern des Hauptamtes für Beamte der NSDAP und Amtsträgern des Reichsbundes samt Volksfest (10.05.) in der Altstadt. Die feierliche Eröffnung findet im Schumann-Theater in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger und Reichsorganisationsleiter Robert Ley statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen am zweiten Tag steht eine Ansprache von Reichsinnenminister Wilhelm Frick.
  5685. 13.7.1941, Arbeitstagung des Amtes für Beamte im Kreis Groß-Frankfurt im Schumann-Theater mit einer Ansprache des Gauleiters Jakob Sprenger.
  5686. 5.6.1945, Im Zuge von ‚Säuberungsaktionen’ der amerikanischen Militärregierung sind bis dato 1549 Beamte, die der NSDAP angehörten, aus der Stadtverwaltung entfernt worden. Im Laufe der Monate April und Mai sind bereits etwa 1100 Angehörige der Stadtverwaltung entlassen worden.
  5687. 8.11.1945–10.11.1945, Dreitägige Ernährungs- und Landwirtschaftskonferenz in Höchst am Main zur Klärung des Problems der Lebensmittelversorgung von 18 Millionen Menschen in der amerikanischen Besatzungszone. Ungefähr 80 Beamte und Offiziere der Militärregierung in der Abteilung Ernährung und Landwirtschaft aus den drei Staaten der amerikanischen Besatzungszone nehmen teil.
  5688. 26.2.1946–27.2.1946, Wirtschaftskonferenz über dringende Versorgungsprobleme, an der Vertreter der amerikanischen und britischen Militärregierung und etwa 50 leitende Beamte der Landwirtschafts- und Wirtschaftsministerien beider Zonen sowie Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum teilnehmen.
  5689. 23.10.1946, Auf Grund des Artikels 58 des Gesetzes zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus werden 21 Offiziere der Frankfurter Schutzpolizei und zwei Beamte der Verwaltungspolizei im Polizeipräsidium ihres Postens enthoben.
  5690. 8.9.1950, Öffentliche Protestkundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu den Gehalts- und Pensionskürzungen für aktive Beamte, Angestellte und Pensionäre in der Halle des Messe-Restaurants auf dem Festhallengelände.
  5691. 21.5.1951, Nach 21 Verhandlungstagen Urteilsverkündung der Ersten Frankfurter Strafkammer im Frankfurter Polizeiprozess: Die dreizehn Angeklagten, unter denen sich zehn frühere Beamte der Frankfurter Kriminalpolizei befinden, erhalten wegen schwerer passiver Bestechung, gewinnsüchtigen Gewahrsamsbrüchen, Beihilfen zur Unterschlagung und zum Diebstahl und wegen anderer Delikte hohe Gefängnisstrafen. Bereits Mitte Juni d. J. sind nur noch zwei Verurteilte in Haft, die anderen werden gegen Kaution aus der Haft entlassen.
  5692. 21.6.1951, Beamte der Frankfurter Kriminalpolizei beschlagnahmen die Ausgabe Nr. 24 des Zentralorgans der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) „die tat“. Das Blatt hat angeblich Resultate über die illegal durchgeführte kommunistische Volksbefragung gegen die Remilitarisierung der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht.
  5693. 20.5.1952, Annähernd 80.000 Arbeiter, Angestellte und Beamte versammeln sich auf dem Börneplatz, um gegen den Entwurf eines Bundesbetriebsverfassungsgesetzes zu demonstrieren.
  5694. 29.7.1952, Beamte der Frankfurter Kriminalpolizei beschlagnahmen in einer „Ermittlungssache wegen Staatsgefährdung“ im Büro der seit Anfang Juni vorläufig eingestellten Halbmonatsschrift „Der Deutsche Weg“, Friedrich-Ebert-Straße, sämtliche Geschäftsunterlagen. Herausgeber der Zeitschrift ist das Vorstandsmitglied der „Deutschen Sozialen Partei“ (DSP), Johannes Grosser, ein enger Mitarbeiter des vor einigen Tagen im Sowjetsektor von Berlin verschwundenen, angeblich um Asyl in der Sowjetunion nachsuchenden ehemaligen niedersächsischen Landwirtschaftsministers Dr. Gereke (DSP).
  5695. 18.12.1952, Beamte der Frankfurter Kriminalpolizei besetzen überraschend die Geschäftstelle des Landesverbandes Hessen der kommunistischen „Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft“ und beschlagnahmen umfangreiches Akten- und Propagandamaterial. Der Zugriff erfolgt, nachdem der hessische Innenminister Zinnkann am gleichen Tag den Landesverband wegen Untergrabung der verfassungsmäßigen Ordnung verboten hat.
  5696. 26.1.1953–31.1.1953, Der erste Spionageprozess vor einem westdeutschen Gericht beginnt in Bonn. Die Angeklagten, die Schauspielerin Maria Anna Knuth und drei Beamte und Angestellte der Frankfurter Polizei werden beschuldigt, dem polnischen Geheimdienst Staatsgeheimnisse verraten zu haben. Frau Knuth erhält eine Freiheitsstrafe von vier Jahren, der frühere Sekretär im Frankfurter Polizeipräsidium, Hermann Westbeld, zwei Jahre Zuchthaus, die Angestellte der Frankfurter Polizei, Marianne Opelt, drei Monate Gefängnis. Freigesprochen wird der Frankfurter Polizeiangestellte Heinz Fach.
  5697. 3.10.1954, Zum ersten Mal ehrt das Personalamt der Stadt Frankfurt am Main städtische Arbeiter, Angestellte und Beamte, die in den vergangenen zwölf Monaten ihr 25jähriges, 40jähriges und 50jähriges Dienstjubiläum feiern konnten oder aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind, mit einer gemeinsamen Feier im Großen Haus der Städtischen Bühnen in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, dem Personaldezernenten Stadtrat Rudolf Menzer, Stadtverordnetenvorsteher Edwin Höcher, weiteren Magistratsmitgliedern, zahlreichen Stadtverordneten, Direktoren der Verwaltungen, Betriebe und Anstalten sowie Mitgliedern des Betriebsräteausschusses.
  5698. 11.7.1956, Erste Radfahrerprüfung für Frankfurter Schulkinder durch Beamte der Schutzpolizei.
  5699. 8.5.1958, Mehr als einhundert Beamte der Frankfurter Polizei und der Bereitschaftspolizei unternehmen eine Suchaktion nach der seit dem 06.05. d. J. verschwundenen neun Jahre alten Elisabeth Zschernitz. Erst am 15.05. d. J. wird die Leiche des Kindes an der Mainmündung bei Mainz-Kostheim gefunden.
  5700. 12.9.1962, Unter dem Verdacht der Beihilfe zum NS-Massenmord werden zwei Frankfurter Polizeihauptkommissare verhaftet. Beide Beamte gehörten während des Zweiten Weltkriegs dem Polizeibataillon 306 an, das Ende 1942 u.a. an der Auflösung des Juden-Ghetto Pinsk in Weißrußland beteiligt war, in dessen Verlauf 15.000 bis 20.000 Menschen ermordet wurden.
  5701. 11.1.1965, Der Magistrat beschäftigt sich mit dem Mordfall des siebenjährigen Mädchens. Fazit: Drei Beamte, die mit der Hausdurchsuchung beauftragt waren, haben fahrlässig gehandelt.
  5702. 7.6.1968, Dramatische Stunden vor dem Theater: Der mutmaßliche Mörder eines Münchner Kürschners, Antonius Terburg, liefert der Polizei ein Feuergefecht, als er in der Ruine gegenüber dem Theater entdeckt wird. Nach fünf Stunden finden ihn Beamte mit einer Kugel im Kopf. Terburg hat sich selbst gerichtet.
  5703. 1.12.1969, Der Frankfurter Polizei gelingt einer der größten Schläge gegen die organisierte Drogenkriminalität: Beamte des hessischen Landeskriminalamtes und der Kriminalpolizei Frankfurt entdecken in einer Garage in Höchst fünf Zentner Drogen. Drei Syrer und ein Jordanier werden festgenommen.
  5704. 21.5.1971, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Akademie der Arbeit in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt wurde als erste deutsche Hochschule für Arbeiter, Angestellte und Beamte am 01.05.1921 eröffnet.
  5705. 16.6.1972, Sechs Stunden lang durchsuchen Beamte der Frankfurter Kriminalpolizei die Räume des Links-Verlags „Roter Stern“ in der Unterlindau, um Unterlagen über die „Rote Hilfe“ zu finden.
  5706. 7.4.1973, Während eines vom Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität veranstalteten Protestzuges von 3000 Menschen gegen „Mietwucher und Bodenspekulation“ kommt es erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Beamte ziehen die Schusswaffen und wehren sich mit Wasserwerfern, die ein Tränengasgemisch enthalten.
  5707. 9.10.1973, Italienische Parlamentarier und Beamte besuchen während ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland auch die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers von Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) empfangen.
  5708. 10.7.1975, Erneuter Polizeieinsatz gegen das Frankfurter Frauenzentrum: Beamte schreiten gegen einen Informationsstand am Schweizer Platz ein, an dem mit Flugblättern für die Demonstrationsfahrt am 12.11. d. J. nach Holland geworben wird. Die Fahrt soll Solidarität mit den Frauen bekunden, die zu Abtreibungen in niederländische Kliniken reisen.
  5709. 22.7.1889, Der neue Frankfurter Polizeipräsident Wilhelm Freiherr v. Müffling (1839-1912) übernimmt heute offiziell die Amtsgeschäfte und lässt sich sämtliche ihm unterstellte Beamte vorstellen.
  5710. 20.11.1909, Gründung der Georg und Franziska-Speyer-Stiftung zu Frankfurt am Main (Gründungskapital: 20.000.- Mark). Zweck: Gewährung von Unterstützungen an mittlere und untere Beamte des Königlichen Polizeipräsidiums (Schutzmannschaft und Bürobeamte), sowie deren Witwen und Waisen, die unverschuldet in wirtschaftliche Bedrängnis geraten sind. Die kgl. Genehmigung erfolgt am 28. Februar 1910.
  5711. 30.8.1977, Beamte des Bundeskriminalamtes und der Frankfurter Polizei durchsuchen die Räume des „Druckladens“ und des „Informations-Dienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten“ (ID) in der Hamburger Allee. Die Suche gilt „MOB Frankfurter Zeitung I“.
  5712. 21.10.1977, Eine Hundertschaft der Frankfurter Schutzpolizei und 30 Beamte der Kriminalpolizei durchsuchen das Haus des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) in der Mainzer Landstraße. Das Ergebnis ist mager. Gefunden werden nur einige Schmähplakate.
  5713. 23.5.1978, 1000 Arbeiter, Angestellte und Beamte der Deutschen Bundespost demonstrieren vor dem Fernmeldeamt 1, dem Postamt 1 und dem Postscheckamt gegen die Besoldungspolitik des Bundesinnenministeriums.
  5714. 4.1.1979–5.1.1979, Beamte der Frankfurter Staatsanwaltschaft und des Rauschgiftkommissariats durchsuchen mehrere Stunden die Redaktionsräume der „Bild“-Zeitung in Neu-Isenburg und stellen dabei „Beweismittel“ sicher. Redakteure des Boulevardblattes stehen im Zusammenhang mit dem als „Vampir von Sachsenhausen“ in die Schlagzeilen geratenden jungen Mannes im Verdacht des Wohnungseinbruchs und des Diebstahls. Kurz darauf reicht der verantwortliche Redakteur seine Kündigung ein. Der hessische Justizminister Herbert Günther rechtfertigt am 10.01. d. J. diese Durchsuchung gegenüber der Öffentlichkeit.
  5715. 21.3.1980, Der hessische Umweltminister Willi Görlach reicht sein Demissionsgesuch ein, das vom Ministerpräsidenten Holger Börner angenommen wird. Görlach zieht damit die Konsequenzen aus den Umweltskandalen der letzten Monate. Unter anderem stehen leitende Beamte seines Ministeriums im Verdacht, Dienstgeheimnisse an die Hoechst AG weitergeleitet zu haben. Görlachs Nachfolger wird der Jurist Karl Schneider.
  5716. 8.6.1980–10.6.1980, Beamte des ägyptischen Rates für Jugend und Sport besuchen die Mainstadt und werden am 10.06. im Kaisersaal des Römers empfangen.
  5717. 30.1.1982, Bei schweren Auseinandersetzungen auf dem Gelände der geplanten Startbahn West des Rhein-Main-Flughafens werden viele Demonstranten und Polizeibeamte verletzt. Trotz eines Verbots finden sich 15.000 Menschen auf dem Startbahngelände ein. Mehrere tausend Beamte verhindern, dass Demonstranten das bereits gerodete Waldgelände für längere Zeit besetzen können. Am Abend kommt es auch in der Frankfurter Innenstadt zu harten Konfrontationen. Die Polizei vertreibt 300 Startbahngegner vom Paulsplatz. Schaufensterscheiben gehen zu Bruch. Der Schaden beträgt 50.000.- DM.
  5718. 12.7.1982, Aus ermittlungstechnischen Gründen geben Zollfahndern erst nach zwei Wochen einen spektakulären Schlag gegen den internationalen Rauschgiftschmuggel auf dem Rhein-Main-Flughafen bekannt. Im Gepäck dreier Pakistani finden Beamte insgesamt 32 Kilogramm Heroin. Dies ist die größte jemals in der Bundesrepublik Deutschland sichergestellte Menge der gefährlichen Droge. Der Schwarzmarktwert des Heroins beträgt rund 10 Millionen DM.
  5719. 30.9.1987, Bekannt wird, dass Beamte des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden vor wenigen Tagen in Frankfurt am Main einen als Reisegruppe getarnten, aus Bogota kommenden kolumbianischen Drogenhändlerring zerschlagen haben. Dabei werden 18 Personen festgenommen und insgesamt 8,25 Kilogramm hochwertiges Kokain sichergestellt.
  5720. 5.5.1988, Vor der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung demonstrieren rund 200 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes auf dem Römerberg für eine Arbeitszeitverkürzung auch für Beamte.
  5721. 1.7.1988, Die Frankfurter Polizei bekommt weitere personelle Verstärkung: Nachdem bereits am 01.04. d. J. 24 neue Beamte ihren Dienst angetreten haben, gehören ab heute zusätzlich 108 junge Beamte aus den hessischen Polizeischulen zur mainstädtischen Polizei.
  5722. 15.4.1992, Kurz nach Mitternacht stürmen Beamte des Sondereinsatzkommandos der Polizei (SEK) eine Wohnung in der Seilerstraße in der Innenstadt und beenden eine Geiselnahme unter Drogendealern.
  5723. 9.10.1992, Am späten Abend gelingt den deutschen Ermittlungsbehörden die Aufdeckung des bisher umfangreichsten illegalen Handels mit hochradioaktivem Material. Beamte des Landeskriminalamtes Wiesbaden stellen in einem Schließfach des Frankfurter Hauptbahnhofes und im Kofferraum eines Pkw’s Bleibehälter mit Cäsium 137 und Strontium 90 sicher. Im Verlauf der Aktion werden mehrere Personen im Sheraton-Hotel am Rhein-Main-Flughafen festgenommen.
  5724. 9.12.1992, Beamte des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden (BKA) stellen auf dem Rhein-Main-Flughafen große Mengen der vollsynthetischen Droge Methylendioxamphetamin (MDA) sicher. Es ist der bisher größte Schlag gegen den internationalen Handel mit MDA.
  5725. 30.7.1996, Beamte des Landeskriminalamtes Hessen durchsuchen die Zentrale der IG Metall in Frankfurt am Main. Hintergrund sind Ermittlungen gegen den ehemaligen Vorsitzenden der Gewerkschaft, Franz Steinkühler, wegen des Verdachts der Untreue.
  5726. 15.12.1998, Auf der Suche nach Steuerhinterziehung durchsuchen rund 40 Beamte die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in der Mainstadt.
  5727. 4.10.2001, In den Haftanstalten in Butzbach, Weiterstadt und Frankfurt am Main werden drei Beamte festgenommen. Sie werden beschuldigt, in die gewaltsame Befreiung eines wegen dringenden Tatverdachts als Drogendealer inhaftierten Nordafrikaners verstrickt zu sein.
  5728. 6.11.2002, Nach einigen vergeblichen Anläufen ziehen 2.300 Beamte in das neue Polizeipräsidium an der Adickesallee.
  5729. 11.6.2003, Gegen Dr. Michel Friedman, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und TV-Moderator, leitet die Berliner Staatsanwaltschaft wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein Ermittlungsverfahren ein. Am Morgen durchsuchen Beamte in Frankfurt am Main seine Privat- und Büroräume. Der Fund bringt den umtriebigen Friedman in Bedrängnis. Polizisten finden Kokain und präsentieren unangenehme Aussagen von ukrainischen Prostituierten. Vier Wochen später wird Friedman vor Journalisten verkünden, dass er alle öffentlichen Ämter niederlegen und einen Strafbefehl über 17.4000.- € akzeptieren wird.
  5730. 2.2.2004, Wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung müssen sich drei Beamte des Bundesgrenzschutzes vor dem Frankfurter Schöffengericht verantworten. Ihnen wird zur Last gelegt, einen 30jährigen sudanesischen Abschiebehäftling beim Rücktransport im Flugzeug zu Boden gedrückt und dabei erstickt zu haben.
  5731. 17.8.2004, Erneute Bombendrohung gegen ein Flugzeug, das nach Frankfurt am Main unterwegs ist. Beamte des Bundesgrenzschutzes durchsuchen auf dem Rhein-Main-Flughafen einen Airbus A 321 der Aero Flight, der aus der Türkei gekommen ist. Wieder ist es blinder Alarm.
  5732. 18.10.2004, Das Landgericht Frankfurt verurteilt drei BGS-Beamte zu neun Monaten Haft auf Bewährung. Ihnen wird Körperverletzung mit Todesfolge angelastet, weil sie den sudanesischen Abschiebehäftling Aamir Ageeb während seiner Rückführung erstickt hatten.
  5733. 9.11.2004, Betrügereien bei der Polizei: Vier Frankfurter Beamte haben seit 2000 Verwarnungsgelder unterschlagen und sich dabei gegenseitig gedeckt. Sie werden umgehend vom Dienst suspendiert.
  5734. 19.5.2006, Hessens Innenminister Volker Bouffier gibt bekannt, dass 20 Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft die hessische Polizei ihre Planungen für das Turnier abgeschlossen hat. 15.000 Beamte werden im Einsatz sein.
  5735. 1.11.1935, Die Verwaltungs-Akademie Frankfurt am Main richtet im Einvernehmen mit dem Reichsbund der Deutschen Beamten und dem Reichsverband Deutscher Verwaltungs-Akademien eine Verwaltungsschule mit Sitz in Frankfurt am Main ein.
  5736. 2.12.1934, Tagung des Verbandes Deutscher Büroangestellter und Beamten des Saarlandes im Bierpalais Groß-Frankfurt.
  5737. 21.2.1934, Große Beamtenkundgebung: Bürgermeister Karl Linder (1900-1979) spricht im Hippodrom zu sämtlichen Beamten der Stadtverwaltung.
  5738. 19.10.1933, Oberbürgermeister Friedrich Krebs verfügt erneut (siehe 25.07.1933), dass auch diejenigen Beamten und Angestellten, die noch nicht Mitglieder der NSDAP sind, an den Schulungskursen der NS-Fachschaft teilnehmen sollen.
  5739. 15.9.1933, Auf dem Römerberg versammeln sich gegen Mittag die Beamten der städtischen Dienststellen, um dem feierlichen Staatsakt anlässlich der Eröffnung des Preußischen Staatsrates am Lautsprecher beizuwohnen. Es spricht u.a. Bürgermeister Karl Linder.
  5740. 25.7.1933, In einem Runderlass fordert Oberbürgermeister Friedrich Krebs alle städtischen Beamten und Angestellten auf, sich „mit dem nationalsozialistischen Gedankengut vertraut“ zu machen und befiehlt am 19.10. d. J. denjenigen, die keine Mitglieder der NSDAP sind, zu Schulungskursen der NS-Fachschaft.
  5741. 7.4.1933, Das Gesetz zur „Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ tritt in Kraft. Danach ist der Magistrat gezwungen, verschiedene der bereits beurlaubten bzw. gekündigten 81 jüdischen Angestellten und Beamten wieder einzustellen (vgl. Eintrag vom 28.03. d. J.). Es handelt sich dabei um ehemalige Frontkämpfer, die vorerst im Amt bleiben dürfen.
  5742. 3.3.1933, Großkundgebung der Nationalsozialisten zum Abschluss des Wahlkampfes in der Festhalle mit Reichsminister Hermann Göring. Auf dem Opernplatz findet vor Göring ein Vorbeimarsch der SA, SS und Hitlerjugend statt, der durch eine Abteilung Polizeibeamter angeführt wird. Die Beamten grüßen Göring mit dem Hitlergruß. SA- und SS-Einheiten veranstalten einen Fackelzug durch die Stadt.
  5743. 8.5.1932, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Sängerchores des Vereins der Post- und Telegraphen-Beamten, Frankfurt-Bockenheim“ im Saal der Bockenheimer Turngemeinde, Marburger Straße.
  5744. 1.10.1931, Die Stadt Frankfurt am Main kann aufgrund ihrer akuten Zahlungskrise ihren Beamten und Angestellten nur noch ein Drittel der Gehälter auszahlen, obgleich gesetzlich maximal 50 Prozent Kürzungen zugelassen sind.
  5745. 2.6.1931, Protestversammlung des Bundes evangelischer Beamter im Volksbildungsheim gegen den Zentrumsantrag im preußischen Landtag, die vorläufige Bevorzugung der Anstellung von Beamten katholischen Bekenntnisses betreffend. Es sprechen u.a. Pfarrer Karl Veidt (1879-1946), seit 1905 Vereinsgeistlicher der Inneren Mission in Frankfurt am Main, und Dr. Heinrich Heldmann (1871-1945), Vizepräsident des Oberlandesgerichts.
  5746. 1.2.1931, Die Stadt kürzt Löhne und Gehälter ihrer Angestellten und Beamten um sechs Prozent.
  5747. 13.12.1930, Offizielle Feier anlässlich des 60. Geburtstages von Bürgermeister Dr. med. h.c. Eduard Gräf (1870-1936), von 1906 bis 1919 Stadtverordneter, seit 1920 Bürgermeister in Frankfurt am Main (bis Mai 1932), Dezernent für Wohlfahrtspflege, Arbeitslosen- und Strafentlassenenfürsorge. Die Medizinische Fakultät der Universität Frankfurt verleiht ihm in Würdigung seiner Verdienste um die öffentliche Wohlfahrts- und soziale Gesundheitspflege die Würde eines Doktors der Medizin ehrenhalber. Bei einer Feier im Bürgersaal des Rathauses wird ihm als Ehrengabe die Stiftungsurkunde über die Errichtung einer „Bürgermeister-Gräf-Spende“ zur Unterstützung in Not geratener Beamten, Angestellten und Arbeiter des Fürsorgeamtes, die von den Mitarbeitern des Fürsorgeamtes anlässlich des 60. Geburtstages ihres Amtsvorsitzenden errichtet worden ist.
  5748. 20.10.1929, Tagung des Reichsverbandes der Büroangestellten und Beamten, Bezirk Hessen, Hessen-Nassau und Oberrhein, im Haus der Kaufmannsgehilfen.
  5749. 17.2.1929, Reichsverbandstagung des Reichsverbandes der Büroangestellten und -beamten, Bezirk für Hessen, Hessen-Nassau und Oberrhein.
  5750. 10.2.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: die Affäre im städtischen Wohnungsamt. Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) gibt die Absicht des Magistrats bekannt, die dort vorgekommenen Verfehlungen einiger Beamten restlos aufzuklären und eine Umorganisation des Wohnungsamtes daran anzuschließen. Die Stadtverordneten setzen einen Untersuchungsausschuss bestehend aus zehn Mandatsträgern ein, dem sieben Magistratsmitglieder angehören.
  5751. 15.5.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erhöhung der Bezüge der Beamten (einschließlich der besoldeten Magistratsmitglieder), der Angestellten, Lehrer und Arbeiter, organisatorische Umgestaltung des Jugendfürsorgedienstes.
  5752. 23.1.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Annahme der Beschränkung der Redezeit: Für Etatredner sind als Höchstzeit 45 Minuten festgesetzt, für Antragsteller 15 Minuten und für Diskussionsredner 10 Minuten. Annahme der Vorlage über die Erhöhung der Bezüge der Beamten und Angestellten sowie der städtischen Arbeiterlöhne. Des Weiteren angenommen werden die vom Magistrat beantragten neuen Straßenbahntarife mit den entsprechenden Abänderungsvorschlägen des Hauptausschusses.
  5753. 24.11.1921, Feierliche Enthüllung einer Gedächtnistafel im Oberpost-Direktionsgebäude. Sie enthält die Namen der im Weltkrieg gefallenen Beamten der Ober-Postdirektion, Ober-Postkasse und des Postamts 7.
  5754. 1.10.1921, Seit heute wird der Polizeidienst in den Theatern von Beamten der Verwaltungsexekutive in bürgerlicher Kleidung wahrgenommen.
  5755. 20.9.1921, Ab heute tritt bei der Polizei ein neugebildetes Verkehrskommando mit der Aufgabe an, den Verkehr an den Hauptverkehrspunkten zu regeln. Diese Beamten tragen am linken Unterarm einen schwarzen Tuchstreifen mit weißer Aufschrift „Verkehrskommando“.
  5756. 11.8.1921, Verfassungs-Gedenkfeier des Reichsvereins demokratischer Arbeiter, Beamten und Angestellten im Volksbildungsheim.
  5757. 21.6.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Tagesordnung: Neuregelung der Besoldung der städtischen Beamten, Generaldebatte über den Haushaltsplan.
  5758. 10.5.1921, Die Beamten des Polizeipräsidiums werden auf die preußische Verfassung vereidigt.
  5759. 2.11.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Errichtung der städtischen Deputation für Leibesübungen, Neuregelung der Bezüge der städtischen Pensionäre und der Hinterbliebenen von städtischen Beamten, Lehrern und Arbeitern, Gewährung einer Beihilfe für die vom 14.11. bis 31.12.1920 im Messehaus Offenbach/Main zu veranstaltende Kunstausstellung aus dem Fonds zur Förderung von Gewerbe, Kunst und Wissenschaft sowie Immobilienangelegenheiten.
  5760. 20.6.1920, Im Postamt 9 in der Poststraße wird eine von den Beamten des Postamtes gestiftete Gedenktafel für die im Krieg gefallenen Kollegen enthüllt.
  5761. 11.5.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neuregelung der Besoldungs-Verhältnisse der Beamten bzw. Festsetzung der Teuerungszulagen, Aufstockung des der Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft gewährten Darlehens. Beschlossen wird eine abermalige Erhöhung des Straßenbahntarifs (städtische Waldbahn).
  5762. 30.3.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung. Die Zukunft der Universität Frankfurt, Magistratsvorlage wegen einer Zuschussleistung an die Universität und die Besoldungsreform der Beamten.
  5763. 13.12.1919, Enthüllung einer Gedenktafel für die im Krieg gefallenen Beamten in der Vorhalle der Metallgesellschaft am Reuterweg. Der Entwurf stammt vom Architekten Claus Mehs (1866-1946), seit 1897 selbständiger Architekt in der Mainstadt.
  5764. 27.4.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: (nichtöffentliche) Wahl des zweiten Bürgermeisters und Nachfolger Dr. Hermann Luppes (1874-1945) – anwesend sind 93 Stadtverordnete. Im ersten Wahlgang entfallen 47 Stimmen auf den Unterstaatssekretär im preußischen Ministerium für Volkswohlfahrt Dr. med. h.c. Eduard Gräf (1870-1936), 40 Stimmen auf Stadtrat Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) und sechs Stimmen auf den Stadtverordneten Heinrich Hüttmann (1868-1928). Damit steht die Wahl Eduard Gräfs fest (bis 1932). In der sich daran anschließenden öffentliche Sitzung des Stadtparlaments wird ein Antrag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), den 1. Mai zum städtischen Feiertag zu erklären, die Schulen geschlossen zu halten und den Beamten und Arbeitern freizugeben, mit einer knappen Mehrheit von 43 zu 41 Stimmen abgelehnt.
  5765. 13.9.1919, Herbstfest des „Reichsvereins demokratischer Arbeiter, Beamten und Angestellten“ im Volksbildungsheim.
  5766. 19.8.1919, Große Versammlung des Interessenverbandes der Frankfurter Beamten- und Lehrervereine und der Sozialen Arbeitsgemeinschaft der unteren Beamten im Reichs-, Staats- und Kommunaldienst im Hippodrom zur Zukunft der Beamtenschaft.
  5767. 8.5.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einführung und Verpflichtung der neugewählten Magistratsmitglieder. Weitere Tagesordnungspunkte: Errichtung eines Rechtsfriedensamtes, Gehalts- und Lohnerhöhungen der Beamten, Angestellten und Arbeiter.
  5768. 24.1.1919, Versammlung des „Reichsvereins demokratischer Arbeiter, Beamten und Angestellten“ im Zoologischen Garten. Thema: Die Rolle der Angestellten in der neuen Demokratie.
  5769. 22.1.1919, Wahlveranstaltungen anlässlich der bevorstehenden Wahlen für die preußische Landesversammlung, veranstaltet vom „Reichsverein demokratischer Arbeiter, Beamten und Angestellten“ im Zoologischen Garten (speziell für die Lehrerschaft) und von der „Deutschnationalen Volkspartei“ (DNVP) im Saalbau.
  5770. 12.1.1919, Öffentliche Versammlung der technischen Verbände im Bürgersaal im Rathaus zum Thema „Stellung der technischen Angestellten und Beamten im neuen Deutschland“.
  5771. 14.6.1914, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Sterbekasse der städtischen Beamten und Lehrer im Bürgersaal des Rathauses.
  5772. 9.5.1914, Feier des zehnjährigen Jubiläums des Bundes der technisch-industriellen Beamten in der Alemannia.
  5773. 11.2.1914, Konferenz von Beamten der belgischen, reichsländischen und preußischen Staatsbahnen im Hauptbahnhof.
  5774. 4.10.1905, Gründung des „Vereins der städtischen technischen Beamten zu Frankfurt am Main“. Zweck des Vereins ist die Förderung des Technikerstandes im Allgemeinen und die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage seiner Mitglieder.
  5775. 1.6.1902, Versammlung der Beamten der Gerichtsschreibereien des Großherzogtums Hessen im „Storch“.
  5776. 9.4.1943, Im Frankfurter „Zigeunerlager“ an der Kruppstraße werden die dort lebenden Sinti und Roma von Beamten der Kriminalpolizei selektiert. Anschließend werden 99 „Zigeunermischlinge“ und „sozial unangepasste Zigeuner“ zum Südbahnhof gebracht und nach Auschwitz-Birkenau deportiert.
  5777. 20.9.1946, Wohltätigkeitsveranstaltung aller Zoo-Betriebe und der Städtischen Bühnen im Zoologischen Garten zugunsten eines städtischen Heimes für die gefährdete Jugend. Aus diesem Anlass sammelt Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb mit den übrigen Magistratsmitgliedern, den Stadtverordneten und den höheren Beamten der Verwaltung Geldspenden.
  5778. 12.6.1947, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Mandatsträger beschließen einstimmig, den städtischen Beamten die Anzeige böswilliger Intriganten zur Pflicht zu machen und derartige Personen strafrechtlich verfolgen zu lassen.
  5779. 31.10.1947, Bis heute sollen sämtliche Körperschaften des Bizonalen Wirtschaftsrates ihre Übersiedlung nach Frankfurt am Main vollzogen haben. Die Zahl der im Rahmen des Zweizonenwirtschaftsrates in Frankfurt am Main tätigen deutschen Beamten und Angestellten betragt etwa 3700.
  5780. 16.11.1949, Eintreffen des Vizepräsidenten der American Federation of Labour, Matthew Woll, zu Gesprächen mit dem amerikanischen Hohen Kommissar, John McCloy, mit Beamten der Hohen Kommission und führenden Gewerkschaftsfunktionären.
  5781. 27.1.1950, Öffentliche Beamten-Protestversammlung der Gewerkschaft der Eisenbahner zu aktuellen Beamtenfragen im Messerestaurant der Festhalle Frankfurt.
  5782. 20.5.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung der Elektrifizierung des Pumpwerkes Hattersheim, der Überholung des Palmengarten-Gesellschaftshauses und Zustimmung zur Angleichung der Versorgung der städtischen Beamten, Angestellten und Arbeiter an die Landesvorschriften.
  5783. 1.9.1955, Generalmusikdirektor Bruno Vondenhoff wird zum Professor der Staatlichen Hochschule für Musik und zum Beamten auf Lebenszeit ernannt.
  5784. 3.5.1956, Die Erste Kammer des Frankfurter Verwaltungsgerichts entscheidet, dass die Tätigkeit bei der Gestapo auf die Dienstzeit und die Ruhegehaltsfähigkeit eines Beamten angerechnet werden kann.
  5785. 2.7.1962–4.7.1962, „Aktion Igel“, ein dreitägiger Bummelstreik der Postbediensteten wegen der ablehnenden Haltung der Regierung in der Besoldungsfrage für die Beamten.
  5786. 21.3.1964, Feier anlässlich des 65jährigen Jubiläums des Beamten-Wohnungs-Vereins Frankfurt im Zoo-Gesellschaftshaus.
  5787. 11.7.1964–12.7.1964, Arbeitstagung der Vereinigung der aus der DDR geflohenen Lehrer und Beamten im Gewerkschaftshaus.
  5788. 3.1.1970, Die Beute eines der größten Kunstdiebstähle der letzten Zeit kann durch einen überraschenden Zugriff von Beamten des Landeskriminalamtes Wiesbaden in einem großen Hotel am Rhein-Main-Flughafen sichergestellt werden. Es handelt sich um das im September 1969 in Wien aus Privatbesitz entwendete Ölgemälde „Der trunkene Silen“ des niederländischen Meisters Anthonis van Dyck (1599-1641).
  5789. 22.10.1970, Wahlkundgebung anlässlich der bevorstehenden hessischen Landtagswahlen mit Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) im Zoo-Gesellschaftshaus. 200 Polizeibeamte bekunden dem Politiker ihren Unmut über ihre unzureichende Bezahlung. Anschließend informiert sich der Minister auf dem 4. Polizeirevier über die Sorgen der Beamten.
  5790. 30.10.1970–2.11.1970, Besuch einer Gruppe von Beamten der Stadtpolizei von Birmingham in der Mainstadt.
  5791. 1.5.1971, Einführung eines Kriminaldauerdienstes „rund um die Uhr“ mit jeweils elf Beamten.
  5792. 4.12.1973, Der Personal- und Rechtsdezernent der Stadt Frankfurt am Main, Peter Jäkel (SPD), wird vom hessischen Innenministerium mit einer Disziplinarstrafe belegt. Mit einem „Verweis“ geahndet wird die Weitergabe vertraulicher Personalakten durch Jäckel an den SPD-Unterbezirksvorstand. Jäckel hatte sich im Frühjahr 1973 zunächst geweigert, gegen einen ihm politisch nahe stehenden Beamten ein Disziplinarverfahren einzuleiten. In der Geschichte des Frankfurter Magistrats ist die Disziplinarstrafe für einen hauptamtlichen Stadtrat ohne vergleichbares Beispiel. Lediglich in der unmittelbaren Nachkriegszeit wurde Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Karl Altheim (1898-1976) von einem amerikanischen Militärgericht wegen Falschangaben zu acht Monaten Gefängnis verurteilt: Er hatte den Siegermächten in seinem Meldebogen mit Fragen zur Mitgliedschaft in der NSDAP und ihr angeschlossenen Organisationen sowie zur beruflichen Stellung während des Nationalsozialismus verschwiegen, 1933 einen Aufnahmeantrag für die NSDAP gestellt und als SA-Anwärter den Rang eines „Rottenführers“ bekleidet zu haben. Auch Stadtkämmerer Professor Friedrich Lehmann (1888-1960) musste 1946 auf Druck der Amerikaner zurücktreten, weil er deren Vorgehen bei der Entnazifizierung der Stadtverwaltung missbilligt hatte.
  5793. 30.1.1974, Die Geschäftsräume des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität werden von Beamten des Staatsschutzkommissariats der Kriminalpolizei durchsucht. Es kommt zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Studenten.
  5794. 28.7.1975, Die Frankfurter Polizei ist Thema der Fernsehsendung „Monitor“. Polizeipräsident Knut Müller, vom Westdeutschen Rundfunk mit viel Aufwand vorzeitig aus dem Urlaub ins Studio zitiert, muss sich gegen den Vorwurf zur Wehr setzen, seine Beamten hätten beim Kampf gegen das Verbrechen „das Maß verloren“.
  5795. 31.5.1889, Gründung der „Sterbekasse der städtischen Beamten, Lehrer und deren Ehefrauen sowie der städtischen Lehrerinnen“.
  5796. 17.7.1891, Offizielle Abnahme der neuen städtischen Beamten-Wohnhäuser in der Willemerstraße durch den Magistrat.
  5797. 1.6.1895, Konstituierende Versammlung des „Vereins der Beamten von Aktiengesellschaften“ in der „Alemannia“.
  5798. 15.10.1896, 25jähriges Jubiläum der Frankfurter „Gesellschaft des echten Naxos-Schmirgels, Julius Pfungst“. Aus diesem Anlass stiftet der Inhaber Julius Pfungst (1834-1899) einen Pensionsfonds für die Beamten und Arbeiter in Höhe von 100.000.- Mark.
  5799. 17.10.1909, Erster hessische Gautag des Bundes der technisch-industriellen Beamten im „Storch“, Saalgasse.
  5800. 23.11.1909, Gründung der „Gustav von Brüning-Stiftung“ (Stiftungskapital: 20.000.- Mark) zur Unterstützung von mittleren und unteren Beamten des Kgl. Polizeipräsidiums, die unverschuldet in Not geraten sind (Kgl. Genehmigung am 29. Dezember 1909).
  5801. 16.5.1976, Vor der Untersuchungshaftanstalt Preungesheim kommt es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und aufgebrachten Anwohnern. Als gegen 19.15 Uhr etwa 100 Personen in mehr als dreißig Autos und auf Motorrädern die seit einer Woche mit Sitzstreiks und ohrenbetäubendem Lärm gegen die Haftbedingungen protestierenden Häftlinge mit einem Hupkonzert vor der Anstalt unterstützen, ist es mit der Geduld der Anwohner vorbei. Sie schlagen an mehreren Demonstrantenautos die Scheiben ein und prügeln auf die Insassen ein. Gleichzeitig informieren Anwohne der angrenzenden Häuser, die seit Wochen keine Nacht mehr ruhig schlafen können, die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten der Bereitschaftspolizei fahren die Demonstranten davon.
  5802. 1.1.1978, Lautstark und farbenprächtig begrüßen die Frankfurter das neue Jahr. Als „ruhig“ dagegen kennzeichnen die Beamten der Berufsfeuerwehr und Polizei die Nacht der knallenden Korken.
  5803. 31.5.1979, 90jähriges Jubiläum der Sterbekasse der städtischen Bediensteten, 1889 als „Sterbekasse für die städtischen Beamten, Lehrer, deren Ehefrauen und die städtischen Lehrerinnen“ gegründet.
  5804. 27.6.1983, Eine Delegation von Kommunalpolitikern und -beamten aus Taiwan besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  5805. 4.11.1983, Die Staatsanwaltschaft schließt ihre Ermittlungen wegen des Polizeieinsatzes in der Rohrbachstraße am 04.11.1981 ab. Ein Polizeioberrat wird angeklagt, durch Unterlassen das Vorgehen der Beamten geduldet zu haben.
  5806. 25.5.1987–26.5.1987, Tagung des gemeinsamen Ausschusses der für die Normung und Angleichung der technischen Rechtsvorschriften zuständigen hohen Beamten der Wirtschaftsministerien von Deutschland, Großbritannien und Frankreich.
  5807. 9.1.1990, Dem Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft zufolge hat es zwischen hohen Beamten der städtischen Verwaltung und den Brüdern Beker ein Beziehungsgeflecht gegeben, das die bisher bekannt gewordenen Korruptionsfälle im Römer weit in den Schatten stelle. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand ist die Kriminalpolizei zu dem Ergebnis gelangt, Behörden in der Mainstadt seien vom „organisierten Verbrechen“ bereits unterwandert.
  5808. 18.8.1993, Die Stadt Frankfurt wird das Disziplinarverfahren gegen den städtischen Beamten Alexander Schubart einstellen. Er wird auf eigenen Antrag in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Die eingehaltenen Dienstbezüge werden zurückerstattet. Schubart hatte am 14.11.1981 als Sprecher der Bürgerinitiative gegen den Bau der Startwest West auf dem Rhein-Main-Flughafen zu einer Großdemonstration aufgerufen und zu einem „Besuch“ des Flughafens aufgefordert. Damals wurde der Flughafen stundenlang blockiert, es gab schwere Ausschreitungen mit Verletzten auf Seiten der Polizei und der Demonstranten.
  5809. 14.9.1994, Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Spezialkommandos der Schutzpolizei demonstrieren die Beamten am Standort in der Rossittener Straße vor mehreren hundert Gästen den hohen Ausbildungsstand der Sondereinheit.
  5810. 3.12.1995, Im Stadtteil Fechenheim, Dieburger Straße, wird am Abend ein Mann von einer Zivilstreife des Sondereinsatzkommandos (SEK) erschossen, der zuvor auf den Zivilwagen der dreiköpfigen Einsatzgruppe geschossen und einen Beamten verletzt hat.
  5811. 5.5.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen aller drei im Römer vertretenen Parteien werden die in der Nacht des 17.04. d. J. verübten terroristischen und antisemitischen Anschläge auf das Jüdische Gemeindezentrum und auf das Büro der Saudi-Arabian-Airlines in Frankfurt am Main verurteilt. Nachdrücklich unterstützt Oberbürgermeister Wolfram Brück die Entscheidung des hessischen Ministerpräsidenten Dr. Walter Wallmann, die vereinbarte Arbeitszeitverkürzung im öffentlichen Dienst nicht für die Beamten des Landes Hessen zu übernehmen. Als der CDU-Fraktionsvorsitzende Gerhard Wenderoth dem Sozialdemokraten Martin Wentz vorwirft, dieser habe seine Berufung zum Regierungsdirektor in der Staatskanzlei einzig aufgrund des Parteibuches erhalten, zieht die SPD-Fraktion für eine Stunde aus dem Beratungssaal aus. Hitzige Debatte über den „Bestechungsskandal“ bei der Stadtverwaltung. Gegen 23.00 Uhr gipfeln die Auseinandersetzungen in Anträgen der SPD und der Grünen, dem Magistrat und insbesondere Oberbürgermeister Wolfram Brück das politische Misstrauen auszusprechen. Die CDU weist diese Anträge der Opposition zurück.
  5812. 20.6.1996, Eine Behörde erhält in der Paulskirche einen Preis. Für ihren vorbildlichen Einsatz um das Washingtoner Artenschutzabkommen werden die Beamten des Hauptzollamtes am Rhein-Main-Flughafen im Rahmen der Verleihung des Bruno-H.-Schubert-Preises ausgezeichnet.
  5813. 20.3.1997, Polizeirazzia im Frankfurter Büro der Zeitschrift „Focus“ in der Kaiserhofstraße und in der Wohnung eines Korrespondenten. Die Beamten suchen nach der Personalakte eines Gefangenen aus der Justizvollzugsanstalt Butzbach, finden allerdings keine verdächtigen Gegenstände.
  5814. 26.9.1998, Zwei Jahre lang hat ein Erpresser die Polizei und den Lebensmittelkonzern Nestlé mit vergifteten Produkten in Atem gehalten. Dann führt eine Taube die Beamten zum mutmaßlichen Täter. Statt der geforderten Rohdiamanten packt die Polizei der Brieftaube einen Sender in den Ranzen. Als der Vogel in einem Garten bei Eschborn landet, greifen die Beamten zu und verhaften einen 43jährigen.
  5815. 19.3.1999, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des „Beamten-Wohnungs-Verein Frankfurt und Umgebung“ im Kaisersaal des Römer.
  5816. 29.6.1999, Bei einer polizeilichen Routinekontrolle auf der Mainzer Landstraße schießt ein Insasse auf die Beamten. Vier Polizisten und zwei Angreifer bleiben verletzt auf der Straße liegen. Später stellt sich heraus, dass ein 21jähriger Mann, der wegen Drogenhandels gesucht wird, das Feuer eröffnet hat.
  5817. 30.11.2001, Bei der Verfolgung eines mutmaßlichen Drogenhändlers durch Polizeibeamte in Zivil auf der Zeil kommt es bei der Festnahme des Mannes zum Schusswaffeneinsatz seitens der Beamten. Verletzt wird niemand.
  5818. 28.7.2002, Größte Rasterfahndung in der Geschichte der Frankfurter Polizei: Die Beamten riegeln die Autobahn A 5 nachts ab. Reisende müssen zwei bis drei Stunden warten, besondere Erfolge kann die Polizei bei der spektakulären Aktion allerdings nicht verbuchen.
  5819. 20.12.2004, Das Frankfurter Landgericht verurteilt einen Kriminalhauptkommissar wegen schwerer Nötigung und den früheren Frankfurter Polizeivizepräsidenten Wolfgang Daschner wegen Verleitung dazu unter Vorbehalt zu einer Geldstrafe. Die Kammer sieht zwar in der Drohung, dem Entführer würden Schmerzen zugefügt, wenn er nicht verrate, wo er sein Opfer versteckt halte, einen klaren Verstoß gegen grundgesetzliche Prinzipien, berücksichtigt aber erheblich strafmildernd die Ausnahmesituation, in der sich die Beamten befanden. Die Angeklagten und die Staatsanwaltschaft verzichten auf Rechtsmittel, das Urteil ist damit rechtskräftig.
  5820. 9.11.2006, Polizeieinsatz im English Theatre. Weil Ex-Chefin Judith Rosenbauer ihre Verdienste nicht ausreichend gewürdigt sieht, macht sie selbst Theater und stört die Premiere des Stücks „City of Angels“. Sie wird von Beamten hinausgeleitet.
  5821. 26.7.2011, Die Stadt Frankfurt und die Agentur für Arbeit teilen mit, die Außenstelle der Jobcenter für Wohnsitzlose in der Mainzer Landstraße aufzulösen. In der Einrichtung hatte eine Polizistin vor zweieinhalb Monaten eine Hartz-IV-Empfängerin getötet, die zuvor einen Beamten mit einem Messer verletzt hatte.
  5822. 27.6.1927, Großkundgebung des Deutschen Beamtenbundes und des Allgemeinen Deutschen Beamtenbundes auf dem Rathenauplatz mit 2.500 Teilnehmern. Thema: Beamtenbesoldung.
  5823. 23.8.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Beamtenbesoldung, Berichte und Anträge zum Haushaltsplan.
  5824. 20.2.1959–22.2.1959, Verbandstagung der Bundesbankbeamten im Deutschen Beamtenbund im Cantate-Saal.
  5825. 22.10.1959–24.10.1959, Achter Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter im Deutschen Beamtenbund in der Kongreßhalle und im Zoo-Gesellschaftshaus.
  5826. 26.10.1962, Landesverbandstag des Bundes der Vermessungsbeamten im Deutschen Beamtenbund im Haus Ronneburg.
  5827. 1.10.1963–3.10.1963, Tagung des Hauptvorstandes der Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter im Deutschen Beamtenbund.
  5828. 21.10.1965–22.10.1965, Bezirkstag des Deutschen Postverbandes im Deutschen Beamtenbund, Bezirksverband Hessen.
  5829. 26.3.1968, 6. Landesjugendtag der Deutschen Beamtenbund-Jugend Hessen im Volksbildungsheim.
  5830. 3.9.1980–5.9.1980, Tagung des Landesverbandes des Deutschen Postverbandes im Deutschen Beamtenbund im Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung.
  5831. 2.10.1981, Eine japanische Jugenddelegation ist beim Hessischen Landesverband der Deutschen Beamtenbund-Jugend zu Gast. Sie besucht auch die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  5832. 11.3.1930, Kundgebung des Deutschen Beamtenbundes, Ortskartell Frankfurt, für das Berufsbeamtentum, im Volksbildungsheim.
  5833. 13.1.1953, Großkundgebung des Landesverbandes Hessen des Deutschen Beamtenbundes in der Kongreßhalle zum Thema „Das Beamtenrecht in Hessen“.
  5834. 18.3.1959, Festliche Kundgebung anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Landesbundes Hessen des Deutschen Beamtenbundes im Palmengarten.
  5835. 22.3.1968, Landesverbandstag des Deutschen Beamtenbundes, Landesbund Hessen, im Kolpinghaus.
  5836. 22.10.1998–23.10.1998, Akademietagung des Deutschen Beamtenbundes in den Räumen des Umlandverbandes Frankfurt (UVF).
  5837. 1.4.1900, Inkrafttreten des neuen Kommunalbeamtengesetzes, das die Beamteneigenschaft der städtischen Angestellten näher bestimmt.
  5838. 9.6.1932, Die neue Notverordnung bedeutet eine weitere Kürzung der Beamtengehälter in den Gemeinden.
  5839. 1.12.1930, Notverordnung der Reichsregierung Brüning: Kürzung der Beamtengehälter, Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.
  5840. 29.4.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über den städtischen Wohnungsbau und die hohen Beamtengehälter. Die Nationalsozialisten beantragen die Benennung einer Frankfurter Straße nach Albert Leo Schlageter, eine ihrer ‚Leitfiguren’. Der sich daran anschließenden Radau ist kaum zu dämpfen.
  5841. 6.9.1950, Gründungsversammlung des Kreisverbandes der Kommunalbeamten – Deutsche Beamtengewerkschaft im „Steinernen Haus“.
  5842. 7.11.1969–10.11.1969, Ausstellung „Besser wohnen in Frankfurt und Umgebung“ des Beamtenheimstättenwerkes auf dem Messegelände.
  5843. 1.6.1936, 10jähriges Jubiläum der Erhebung der Frankfurter Beamtenhochschulkurse (seit 1920) als Verwaltungsakademie zur Hochschule.
  5844. 28.5.1926, Die Frankfurter Beamtenhochschulkurse (seit 1920) werden als Verwaltungsakademie zur Hochschule erhoben.
  5845. 27.9.1968, Daniel Cohn-Bendit wird in einem Schnellverfahren von einem Frankfurter Einzelrichter wegen Landfriedensbruchs, schweren Hausfriedensbruchs, Aufruhr und Beamtennötigung zu acht Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt.
  5846. 3.12.1935, Kundgebung der NS-Beamtenschaft mit Gauleiter Jakob Sprenger im Hippodrom.
  5847. 30.6.1933, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung (ursprünglich für den 29.06. vorgesehen): Die sozialdemokratischen Stadtverordneten, deren Mitglieder teilweise bereits in „Schutzhaft“ genommen worden sind, sind durch den Erlass des Innenministers von der Teilnahme ausgeschlossen. Oberbürgermeister Friedrich Krebs legt den Haushaltsplan für 1933 vor, der in Höhe von 160 Millionen RM angenommen wird. Stadtkämmerer Dr. Friedrich Lehmann (1888-1960) spricht über die zukünftige Gestaltung der Gemeindefinanzen. Wahl Karl Linders (1900-1979) (NSDAP), als Personaldezernent zugleich mit der „Gleichschaltung“ der städtischen Beamtenschaft befasst, zum Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main (bis 1937). Angenommen wird ein Antrag auf „sofortige Einstellung sämtlicher Bezüge irgendwelcher Art an den gewesenen Oberbürgermeister Dr. Landmann“.
  5848. 14.9.1931, 70. Geburtstag des Industriellen und Stifters Dr. h.c. Carl von Weinberg (1861-1943), stiftete für die Universität Frankfurt, das Städelsche Kunstinstitut, das Kinderdorf Wegscheide usw. Aus diesem Anlass wird dem ‚Geburtstagskind’ von der Beamtenschaft der Firma Cassella eine silberne Tafel, eine Schöpfung des Bildhauers Benno Elkan (1877-1960), überreicht. Links oben das erste bescheidene Haus der Firma Cassella in der Lange Straße, rechts der Aufstieg in der Feuerbachstraße, unten das neue Monumentalgebäude der IG Farbenindustrie, welchem Konzern Cassella jetzt angehört.
  5849. 21.12.1925, Der seit November 1919 amtierende Frankfurter Polizeipräsident, zum Regierungspräsident in Wiesbaden ernannte Fritz Ehrler (1871-1944) nimmt seinen Abschied von der Beamtenschaft des Polizeipräsidiums. Ehrlers Nachfolger (1926-1929) ist Josef Zimmermann (1871-1929), zuvor bereits Frankfurter Stadtverordneter (1915-1921) und 1921 Landrat in Höchst.
  5850. 1.4.1920, Für die Beamtenschaft der „Frankfurter Sparkasse von 1822“ tritt die Einführung des Achtstundentages in Kraft.
  5851. 7.9.1914–17.9.1914, Umzugs der Polizei in ihren Neubau am Hohenzollernplatz. Am 17.09.versammelt der Polizeipräsident Carl Rieß von Scheuernschloß die Beamtenschaft im großen Sitzungssaal und hält eine Festansprache.
  5852. 16.6.1952, Etwa 400 Mitglieder und Vertreter der Kreisorganisation Frankfurt des Bundes Versorgungsberechtigter Wehrmachtsangehöriger, des Verbandes Deutscher Soldaten, des Beamtenschutzbundes und anderer Kriegsopferorganisationen fordern im Anschluss an eine Kundgebung im „Dachsbau“ eine Generalamnestie.
  5853. 29.1.1929, Zur Zeit werden im Rahmen der Frankfurter Schulkinderspeisung täglich bei der Frühstückspeisung 20.140, bei der Mittagsspeisung 3.530 und bei der Beamtenspeisung 1.650 Portionen ausgegeben.
  5854. 25.2.1965, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Aussichtsrestaurant des Rhein-Main-Flughafens: Die Stadtverordneten verschaffen sich einen Überblick über die Situation des Flughafens. Beschlossen wird u.a. die Neuorganisation der Kriminalpolizei mit der Schaffung mehrerer neuer hoher Beamtenstellen.
  5855. 18.5.1935–19.5.1935, Erster „Deutscher Beamtentag“.
  5856. 12.5.1954, Eröffnung des Beamtentages des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Volksbildungsheim.
  5857. 2.9.1933–3.9.1933, 8. Verbandstag des Verbandes Deutscher Evangelischer Beamtenvereine e. V. mit einer öffentlichen Kundgebung in der Paulskirche und einer Festversammlung im Evangelischen Vereinshaus Westend.
  5858. 13.7.2000, Mit ihrer Klage gegen die Stadt Frankfurt am Main scheitert die ehemalige Direktorin des Palmengartens, Isolde Hagemann, vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt. Nach Überzeugung der Richter gibt es keine hinreichenden Anhaltspunkte, dass sie zum Zeitpunkt ihres Antrags auf Entlassung aus dem Beamtenverhältnis geschäftsunfähig gewesen ist. Hagemann ist 1996 von ihren Führungsposten zurückgetreten, nachdem ihre Mitarbeit bei der Stasi aktenkundig wurde.
  5859. 31.1.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Änderung des Wahlrechts zu den Beamtenvertretungen bzw. Durchführung der Wahlen nach dem Verhältniswahlsystem, Schaffung einer weiteren Stadtschulratstelle ab 01.04.1928, Erbbauvertrag des Hospitals zum heiligen Geist mit der Siedlungsgenossenschaft berufstätiger Frauen eGmbH über ein Grundstück an der Adickesallee.
  5860. 1.7.1937, Infolge der Umorganisation der gesamten preußischen Gewerbeaufsicht ist das Frankfurter Gewerbeaufsichtsamt jetzt nicht nur wie vorher für das Stadtgebiet Groß-Frankfurt, den Main-Taunus-Kreis, den Obertaunuskreis und den Kreis Usingen zuständig, sondern betreut fortan auch die gewerblichen Betriebe im Gebiet der Stadt Wiesbaden und im Rheingaukreis. Seiner neuen Bedeutung entsprechend wird es nunmehr von einem Regierungs- und Gewerberat geleitet, dessen Mitarbeiterstab sich aus vier Gewerberäten sowie einer Anzahl höherer und mittlerer Beamter zusammensetzt, die auf dem Gebiet des Arbeitsschutzes besonders vorgebildet sind.
  5861. 27.4.1935, Eine Gruppe bulgarischer Akademiker und höherer Beamter besucht im Rahmen ihrer Deutschlandvisite als Gast der Akademischen Auslandsstelle der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Mainstadt.
  5862. 27.11.1927, Vor dem Frankfurter Großen Schöffengericht findet das Strafverfahren gegen den früheren Leiter des Marinesicherungsdienstes, den 37jährigen Mechaniker Hermann Stickelmann (1893-1949), 1918/19 Mitglied des Frankfurter Arbeiter- und Soldatenrates, statt. Stickelmann soll im Jahre 1919 als Beamter in Untersuchungsangelegenheiten Zwangsmittel angewandt haben, um Geständnisse zu erpressen; neben Körperverletzung wird ihm auch Beleidigung zum Vorwurf gemacht. Das Gericht erkennt wegen Amtsverbrechen auf zwei Zuchthaus – zuvor hatte ihn das Reichsgericht wegen Landesverrat und Freiheitsberaubung bereits zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Da Stickelmann, der in Münster in Westfalen die vom Reichsgericht verhängte Strafe verbüßt, gegen das Urteil des Frankfurter Schöffengerichts Berufung eingelegt hat, findet am 08.02.1928 vor der Strafkammer Frankfurt am Main die Berufungsverhandlung statt. Nach zweitägiger Verhandlung wird die Berufung Stickelmanns vom Gericht verworfen.
  5863. 14.3.1919, Protestkundgebung des „Reichsvereins demokratischer Arbeiter, Angestellter und Beamter“ und des „Demokratischen Vereins“ im Kaufmännischen Verein, um gegen die Weigerung des Frankfurter Arbeiter- und Soldatenrats, die vom Zentralrat angeordnete Neuwahl des Arbeiterrates vorzunehmen, zu protestieren.
  5864. 10.8.1945, Sitzung von Vertretern früherer Gewerkschaften zur Vorbereitung neu zu bildender Arbeiternehmerorganisationen. Hierzu informieren sie sich beim amerikanischen Labour-Vertreter Fruchtman. Er erklärt, dass für jeden Betrieb Arbeitnehmervertretungen gewählt werden können, wenn 25 Prozent der Belegschaft einen Antrag bei der Militärregierung stellen. Auch hinsichtlich der Genehmigung von Gewerkschaften muss zuvor ein entsprechender Antrag bei der Militärregierung gestellt werden. Alle, außer früheren Mitgliedern der NSDAP, dürfen diesbezüglich Anträge stellen. Gewerkschaften werden nur örtlich zugelassen. Mehrere Gewerkschaften können sich zu einem Gewerkschaftsbund zusammenschließen. Eine weitere Bedingung für die Bildung der Gewerkschaften ist, dass kein ehemaliger Beamter der Deutschen Arbeitsfront (DAF) oder Mitglied der NSDAP ein Amt oder eine Verwaltungsstelle innerhalb der zu bildenden Gewerkschaften einnehmen darf. Daher wird jeder gewählte Funktionär von der Militärregierung überprüft. Ein wesentlicher Bestandteil der gewerkschaftlichen Tätigkeit ist die Mithilfe an der Säuberung der Betriebe und Verwaltung von Nationalsozialisten. Die Militärregierung behält sich jede Kontrolle über Einrichtung und Verwaltung der Gewerkschaften vor. Lohn- und Arbeitszeitfragen bleiben zunächst außerhalb des gewerkschaftlichen Tätigkeitsbereiches.
  5865. 27.12.1948, Ankunft zweier Beamter des Parlamentarischen Rates, um im Auftrag des Präsidenten Dr. Konrad Adenauer, nähere Auskünfte über die Möglichkeiten zur Unterbringung der Bundesorgane in Frankfurt am Main einzuholen.
  5866. 5.5.1969, Wegen gefährlicher Körperverletzung bei einem Einsatz während der Osterdemonstrationen 1967 an der „Societätsdruckerei“ verurteilt ein Schöffengericht einen 26jährigen Polizeibeamten zu 150.- DM Geldstrafe. Ein zweiter Beamter wird freigesprochen.
  5867. 18.7.1986, Eine Delegation japanischer Beamter besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  5868. 26.1.1989, Vor dem Frankfurter Schöffengericht wird ein korrupter Beamter im Straßenbauamt wegen Bestechlichkeit zu einer Geldstrafe von 250 Tagessätzen zu 50.- DM verurteilt und muss zusätzlich 6.000.- DM an „Wertverfall“ bezahlen aus der Summe, die er an Bestechungsgeldern angenommen hat. Strafmildern wirkt sich aus, dass der Angeklagte seine Schuld eingestanden hat.
  5869. 21.4.2004, Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei überwältigt einen 47jährigen Mann, der zuvor auf Polizisten geschossen hat. Bei der Festnahme in der Wohnung an der Bornheimer Landwehr schießt ein Beamter dem Mann in den Arm. Dieser hat sich am Abend zuvor in der Wohnung verschanzt und von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, als zwei Polizeibeamte die Tür öffnen lassen wollen.
  5870. 1.10.1943, Errichtung einer Zusatzversorgungskasse für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung der nicht beamteten Mitarbeiter der Stadt Frankfurt am Main durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Diese Zusatzversorgungskasse ist dem Amtsleiter des städtischen Rechtsamtes unterstellt und organisatorisch in das Rechtsamt eingegliedert worden.
  5871. 28.1.1983, Wegen des Verdachts, eine Beamtin des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden zur Verletzung von Dienstgeheimnissen angestiftet zu haben, durchsuchen Vertreter des Hessischen Landeskriminalamtes das Frankfurter Büro des Magazins „stern“ und die Privatwohnung des Redaktionsleiters.
  5872. 8.9.1918–10.9.1918, 16. Hauptversammlung des Verbandes der katholischen kaufmännischen Gehilfinnen und Beamtinnen Deutschlands.
  5873. 7.10.2004, Die CDU-Landtagsfraktion beschließt mit ihrer absoluten Mehrheit ein Gesetz, wonach es in Hessen nicht nur den Lehrerinnen, sondern allen Beamtinnen untersagt ist, im Dienst ein Kopftuch zu tragen.
  5874. 2.2.1962, Die Vollversammlung des Landesgesundheitsrates im Plenarsaal des Römers fordert ein zentrales Arzneiprüfungsgesetz in Hessen und stellt eine beängstigende Zunahme der infektiösen Gelbsucht und der Lebererkrankungen fest.
  5875. 22.4.1970, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat in einem veröffentlichten Urteil entschieden, dass die Studienplatzbeschränkungen (“Numerus clausus“), vor allem im Bereich der Medizinischen Fakultät an der Johann Wolfgang Goethe-Universität rechtlich nicht zu beanstanden sind. Die Studienplatzbeschränkungen an der Frankfurter Universität verstoßen nach der Feststellung des Verwaltungsgerichtshofes vor allem nicht gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die Hessische Verfassung.
  5876. 25.9.1984, Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshof beanstandet die Schöffenwahl und bringt die Frankfurter Justiz in eine schwierige Lage: Die 32 Kammern des Landgerichts und die 25 Schöffengerichte des Amtsgerichts sind nach dem Karlsruher Urteil nicht ordnungsgemäß besetzt.
  5877. 9.6.1902, Der Magistrats-Wahlausschuss beschließt einstimmig, bei der Stadtverordnetenversammlung zu beantragen, Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915) zur Wiederwahl auf weitere zwölf Jahre zu präsentieren.
  5878. 17.9.1948, Ab sofort dürfen alle, die in den drei westlichen Besatzungszonen wohnen, die Registrierung als Anwärter für die Einwanderung in die USA beantragen.
  5879. 31.1.1949, Die Registrierungskommission für Weltbürger eröffnet in der Taunusstraße 45 ein Büro; bereits kurze Zeit später lassen sich mehrere hundert Frankfurter als Weltbürger eintragen und beantragen die Ausstellung eines Weltpasses.
  5880. 11.11.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit 48 gegen 45 Stimmen wird der Personaldezernent, Stadtrat Peter Jäkel, für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. Die Stadtverordneten billigen mit den Stimmen von SPD und FDP einen Nachtragshaushalt und beauftragen den Magistrat, beim Landesamt für Denkmalpflege die Eintragung von rund 2500 Gebäuden in das Denkmalbuch zu beantragen.
  5881. 15.4.2002, Von heute an können Autofahrer aus zunächst neun Gebieten die begehrten Bewohnerplaketten beantragen. Sie räumt ihnen gegenüber Pendlern Sonderrechte in Haltverbotszonen ein. Ein Anspruch auf einen Parkplatz im jeweiligen Quartier ist damit allerdings nicht verbunden.
  5882. 3.2.1935, Der Straßenumbenennungsausschuss beantragt beim Oberbürgermeister Friedrich Krebs u.a. den Börneplatz in Dominikanerplatz und die Börnestraße in Großer Wollgraben umzubenennen. Begründung: „Börne ist Jude und hat sich in Wort und Schrift gegen das Deutschtum vergangen.“ Dem Antrag wird stattgegeben.
  5883. 6.2.1934, Beim Staatskommissar Hans Hinkel vom Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung wird die Gründung eines „Kulturbundes Deutscher Juden für Frankfurt am Main und den Rhein-Main-Bezirk, Sitz Frankfurt am Main“ offiziell beantragt. Unterzeichner dieses Antrags sind u.a. der Kultur- und Religionsphilosoph Prof. Martin Buber (1878-1965), der Kaufmann und Musikbibliophile Paul Hirsch (1881-1951) und Hans Wilhelm Steinberg (1899-1978), der 1933 entlassene Generalmusikdirektor des Frankfurter Opernhauses.
  5884. 1.2.1929, Die Allgemeine Spar- und Kreditbank e. G. mbH ist in erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, stellt ab heute weitere Zahlungen ein und beantragt ein Vergleichsverfahren.
  5885. 31.8.1946, Das Hauptquartier der amerikanischen Besatzungstruppen gibt bekannt, dass der Besuch amerikanischer Clubs in Frankfurt am Main durch deutsche Frauen und verschleppte Personen nur mit Gesellschaftspässen möglich ist, die bei amerikanischen Dienststellen beantragt werden können.
  5886. 2.9.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Im Rahmen einer Teuerungsdebatte beantragt die SPD, durch die Preisprüfungsorgane ungerechtfertigte Preiserhöhungen festzustellen und bei den zuständigen Stellen dringende Schritte zu unternehmen, um der Preissteigerung entgegenzuwirken. Debattiert wird ebenfalls über die Zukunft der Frankfurter Theater. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb setzt sich für einen Antrag der CDU ein, der von der Staatsregierung die unmittelbare Unterstellung der Stadt Frankfurt am Main unter das Ministerium des Innern fordert.
  5887. 27.4.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Umbenennung der Wilhelmsbrücke in „Friedensbrücke“; zugleich wird beantragt, die Zufahrtsstraße zu dieser Brücke Friedrich-Ebert-Straße zu benennen und die derzeitige Friedrich-Ebert-Straße wieder in „Kaiserstraße“ umzutaufen. Des Weiteren fordert die SPD die sofortige Ingangsetzung des sozialen Wohnungsbaus.
  5888. 28.12.1965, Die Flughafen-Gesellschaft beantragt beim Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr u.a. den Neubau einer Startbahn des Rhein-Main-Flughafens nach Süden.
  5889. 22.9.1966, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erörterung der Situation der Gasversorgung. Dabei kommt es zu dem im Frankfurter Römer bislang einmaligen Ereignis, dass ein Stadtverordneter – Gottfried Voitel (1926-1990) (FDP) – beantragt, den Bericht des Magistrats „missbilligend zur Kenntnis zu nehmen“. Dafür stimmt aber nicht einmal die FDP-Fraktion geschlossen, sondern nur drei der sieben Stadtverordneten. Die Mehrheit nimmt den Bericht wie üblich an.
  5890. 11.1.1971, Der CDU-Stadtverordnete Hans-Ulrich Korenke beantragt im Kulturausschuss, die städtischen Zuschüsse für das Theater am Turm zu sperren. Die Begründung lautet: Der Bund für Volksbildung wolle aus dem Theater am Turm eine Modellbühne mit kollektiver Leitung machen. SPD und FDP stimmen den Antrag mehrheitlich nieder.
  5891. 15.12.1972, Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Anita Breithaupt, beantragt beim Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung, die dem stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Christian Raabe die Wiederholung der Behauptung untersagen soll, sie sei eine „undemokratische Kraft“.
  5892. 14.6.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: intensive Debatte über das Historische Museum und die Präsentation von Geschichte mittels Ausstellungen. Die CDU beantragt alle „einseitigen, tendenziösen und klassenkämpferischen“ Beschriftungen dem heutigen Stand der Geschichtsforschung anzupassen.
  5893. 9.8.1982, AEG-Chef Dürr gibt bekannt, dass beim Frankfurter Amtsgericht die Eröffnung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens für die AEG-Telefunken AG beantragt worden ist. 500 Mitarbeiter versammeln sich vor dem Haupteingang der Frankfurter AEG-Zentralverwaltung am Theodor-Stern-Kai und verlangen Auskunft über ihre Arbeitsplätze.
  5894. 19.10.1984, Der Magistrat beschließt, das seit 01.10. d. J. rechtskräftige Hessische Personalvertretungsgesetz (HPVG) nicht anzuwenden. Daraufhin rügt erstmals in der Geschichte der Frankfurter Kommunalpolitik ein Mitglied des Magistrats, der Rechtsanwalt Rupert von Plottnitz, der als Parteiloser für die Grünen ehrenamtlicher Stadtrat ist, aus „Gewissengründen“ einen Beschluss dieses Gremiums öffentlich und beantragt deshalb gleichzeitig ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst. Mit diesem ungewöhnlichen Schritt will Plottnitz klären lassen, ob er einen Magistratsbeschluss öffentlich auch dann vertreten muss, wenn dieser geltendes Recht verletze.
  5895. 3.9.1987, Die in Hessen von SPD und Grünen zur Förderung Alternativer Wohnmodelle gegründete „Stiftung Nachbarschaftliche Träger“ soll nur ein Jahr nach ihrer Gründung aufgelöst werden und beim Darmstädter Regierungspräsident die Aufhebung dieser Körperschaft beantragt werden.
  5896. 1.3.1988, Das Frankfurter Landgericht spricht unter heftigen Protesten von Zuhörern den Kommandanten und den Fahrer des Polizeifahrzeuges frei, denen fahrlässige Tötung des 36jährigen Günter Sare (1949-1985) während einer NPD-Demonstration am 28. September 1985 vorgeworfen worden ist. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft beantragt Revision. Am Abend gehen im Anschluss an eine spontane Demonstration von etwa 100 Jugendlichen im Gallusviertel Fenster- und Türscheiben am Gebäude der Firma Daimler-Benz in der Frankenallee und in der Flörsheimer Straße zu Bruch.
  5897. 22.9.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Aufgrund der Renovierung des Plenarsaales findet sie zum letzten Mal im alten Casino statt. Stadtkämmerer Ernst Gerhardt legt seinen Haushaltsentwurf für 1989 vor, der mit 4,98 Milliarden DM weiter ansteigt. Die SPD spricht von einem Pleiteetat. Die CDU-Mehrheitsfraktion dagegen spricht dem Kämmerer „Dank aus für den eindrucksvollen Beweis des Leistungsstandards der Stadt Frankfurt“. Weil er im Amt versagt habe und für einen Müllnotstand in der Stadt verantwortlich sei, beantragt die SPD-Fraktion den Rücktritt des Umweltdezernenten Heinz Daum. Der Antrag wird von der CDU-Mehrheit abgelehnt.
  5898. 6.10.1988, Im städtischen Korruptionsverfahren wird bekannt, dass der Frankfurter Sportdezernent Professor Peter Rhein seit zehn Jahren mit dem Unternehmerehepaar befreundet ist, das den ehemaligen Abteilungsleiter im Gartenamt bestochen haben soll. Rhein beantragt beim hessischen Innenminister ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst. Oberbürgermeister Wolfram Brück ordnet konsterniert rückhaltlose Aufklärung an.
  5899. 4.11.1992, Der Verein Deutscher Umwelttag beantragt beim Amtsgericht Frankfurt die Einleitung eines Vergleichsverfahrens. Die ungedeckten Verbindlichkeiten der Organisation, die im September d. J. den zweiten Deutschen Umwelttag ausgerichtet hat, sollen eine Million DM übersteigen.
  5900. 12.2.1993, Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch beantragt beim Bundesgesundheitsamt in Berlin die ärztlich kontrollierte Vergabe von Heroin an Drogenabhängige. Abgegeben werden soll das pharmazeutisch hergestellte Heroin an 100 „Altfixer“ im Rahmen eines Forschungsprojektes.
  5901. 14.8.1995, Die SPD-Fraktion im Römer beantragt die Abwahl des Stadtverordnetenvorstehers Helmut Reischmann (CDU). Ihm wird vorgeworfen, „private und dienstliche Fahrten“ im Dienstwagen miteinander „vermengt“ zu haben.
  5902. 1.7.1996, Das Berliner Verwaltungsgericht erlaubt die staatliche Abgabe von Heroin an Langzeitsüchtige unter bestimmten Bedingungen. Die Richter bestätigen damit die Ansicht der früheren Frankfurter Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch, die die versuchsweise Abgabe von Heroin unter ärztlicher Kontrolle beantragt hat.
  5903. 17.5.2002, Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Bonn beantragt das Insolvenzverfahren für die Gontard & Metallbank AG.
  5904. 9.8.2002, Die Polizei macht gemeinsam mit irischen Kollegen den Vater der beiden im Main ertrunkenen Kinder in Killarney ausfindig. Der mutmaßliche Mörder hat in Irland unter falschem Namen Asyl beantragt, er wird festgenommen.
  5905. 29.11.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten billigen die vom Magistrat beantragte Umbildung der Arbeitszentrale in eine „Gemeinnützige Arbeitsstätte“ für Langzeitarbeitslose. Wieder kommt es zu Tumulten im Plenarsaal und auf der Tribüne, die schließlich geräumt wird.
  5906. 6.3.1974, Die CDU-Opposition im Hessischen Landtag nutzt die von ihr beantragte Aktuelle Stunde über die Demonstrationen und Krawalle Ende Februar d. J. in Frankfurt am Main zu scharfen Angriffen auf die SPD.
  5907. 3.12.1890, Auf der Sitzung des Akademischen Gesamtausschusses des Freien Deutschen Hochstifts wird erstmals eine am 29. November d. J. vom „Comité zur Veranstaltung unentgeltlicher volksthümlicher Vorträge“ – ein Zusammenschluss von Mandatsträgern der Arbeiterbewegung, bürgerlichen Wissenschaftlern und Kommunalpolitikern – beantragte finanzielle Unterstützung seiner Arbeit genehmigt.
  5908. 12.5.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl der ehrenamtlichen Stadträte. Die SPD verhilft der FDP zu einem Sitz im Magistrat, der ihr – nach dem Verhältnis der Fraktionsstärken – sonst nicht zugefallen wäre. Gegen die Stimmen der SPD beschließen die Stadtverordneten die von der CDU beantragte Umplanung der Alten Oper, die danach in erster Linie für Konzerte dienen soll.
  5909. 10.11.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen der CDU und FDP gegen die SPD-Fraktion billigen die Stadtverordneten die vom Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) beantragte Erhöhung der Fahrpreise um durchschnittlich 15,4 Prozent sowie des Gaspreises um 7,5 Prozent ab 01.01.1978. Das Plenum beschließt außerdem, die Zeil zwischen Konstablerwache und Hauptwache als Fußgängerzone auszubauen.
  5910. 18.3.1999, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird der Hochhaus-Entwicklungsplan, der 16 neue Grundstücke für Hochhäuser festlegt – eine „historische Entscheidung“. Eine von den Grünen beantragte Debatte über die Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern der Frankfurter IG Farben findet nicht statt – CDU und FDP verneinen die Dringlichkeit.
  5911. 3.7.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von 1,8 Millionen DM für den Wiederaufbau des Steinernen Hauses, die Erhöhung des Wasserpreises um 11 auf 42 Pfennige und ein zinsloses Darlehen für den FSV Frankfurt, anstelle des beantragten Zuschusses in Höhe von 150.000.- DM.
  5912. 13.2.1975, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) legt den Geschäftsbericht des Stadtparlaments 1974 vor. Es folgt eine ausführliche Debatte über das Thema Jugendarbeitslosigkeit. Während über die von der SPD beantragten Sofortmaßnahmen rasch Übereinstimmung erzielt werden kann, diskutiert man kontrovers über Ursachen und Verantwortung der Jugendarbeitslosigkeit.
  5913. 26.4.1995, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion im Römer suspendiert einstimmig den Abgeordneten Karl-Heinz Berkemeier. Dieser hatte am 14.03. d. J. eine Kur angetreten – am gleichen Abend fanden Magistratswahlen statt, bei denen Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch nicht wieder gewählt worden war, weil ihr eine Stimme fehlte. Dafür spricht die SPD-Fraktion Berkemeier die Schuld zu und schließt ihn mit sofortiger Wirkung von der Mitarbeit in der Fraktion, von der Vertretung der Fraktion in den Ausschüssen, Kommissionen und allen anderen Gremien der Stadtverordnetenversammlung aus. Dies gilt bis zur Entscheidung des SPD-Parteigerichts über den beantragten Parteiausschluss.
  5914. 25.5.2004, Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Alois Rhiel gibt bekannt, dass sich der Ausbau des Rhein-Main-Flughafens voraussichtlich um mindestens zwei Jahre verzögern wird. Die geplante neue Landebahn im Nordwesten des Flughafengeländes, die nach den ursprünglichen Plänen im Frühjahr 2007 fertig gestellt werden sollte, könnte damit erst 2009 oder 2010 in Betrieb gehen. Bei realistischer Betrachtung sei erst 2007 mit dem Planfeststellungsbeschluss zur beantragten neuen Landebahn zu rechnen.
  5915. 3.2.1932, Beginn der Einzeichnung (bis 13.02.) in die Listen für die Beantragung einer Kandidatur Paul v. Hindenburgs zur Reichspräsidentenwahl u.a. in der Expedition der „Frankfurter Zeitung“. An den Einzeichnungsstellen herrscht lebhaftes Gedränge.
  5916. 1.8.1931, Eine Versammlung der Nationalsozialisten in der Festhalle beantworten die Kommunisten mit einer Gegendemonstration in der Innenstadt, besonders an der Konstablerwache, die von der Polizei aufgelöst wird.
  5917. 12.3.1974, Die am 11.03. d. J. von der katholischen Kirche erzwungene Absetzung des geplanten „Panorama“-Fernsehbeitrages über Abtreibung, beantworten die Frauengruppen in der Aktion 218 und das Frankfurter Frauenzentrum mit der Aufforderung zum Massenaustritt aus der Kirche sowie mit einer Aufklärungsaktion.
  5918. 15.1.1998, Der einstige DDR-Spionage-Chef, Markus Wolf, wird als Zeuge vor dem Frankfurter Oberlandesgericht in Beugehaft genommen. Wolf weigert sich im Prozess gegen den wegen geheimdienstlicher Tätigkeit für die Stasi angeklagten Ex-Bundestagsabgeordneten Gerhard Flämig (SPD), Fragen des Gerichts nach einer in Wolfs Büchern erwähnten Person zu beantworten. Am 25.02. d. J. hebt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die verhängte Beugehaft wieder auf.
  5919. 11.12.1987, Spiegelglatte Straßen prägen das Bild des Rhein-Main-Gebietes. Das Stadtreinigungsamt fährt den ersten Großeinsatz dieses Winters, die Polizei muss in sechs Stunden 70 Unfälle bearbeiten.
  5920. 27.5.1943, 70. Geburtstag des Lehrers und Historikers Prof. Hans Drüner (1873-1958), von 1899 bis 1932 Pädagoge am Frankfurter Goethegymnasium, von 1940 bis 1945 Bearbeiter der zeitgeschichtlichen Abteilung im Frankfurter Stadtarchiv. Aus diesem Anlass überreicht ihm Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Plakette der Stadt Frankfurt am Main für kulturelle Verdienste.
  5921. 1.9.1921, Beim Polizeipräsidium tritt eine neue Geschäftseinteilung in Kraft. Die umfangreiche Abteilung für Fuhrwesen, Straßen- und Werbepolizei, sowie für Lustbarkeiten wird geteilt. Neu hinzukommt eine Abteilung, die Versorgungsangelegenheiten bearbeitet: Kriegsveteranen, Kriegerwitwen, Flüchtlingswesen, Kriegsschäden usw. Die Wucherabteilung, die sich seit 1918 mit Wucher, Schleichhandel, Schieberei usw. befasst, wird aufgelöst. Die Bekämpfung des Wuchers obliegt jetzt der Kriminalabteilung.
  5922. 7.12.1937, In der Sitzung der Ratsherren wird der erste Beigeordnete (Bürgermeister) der Stadt Frankfurt am Main, Joseph Kremmer (1886-1976), in sein Amt eingeführt. In der Mainstadt bearbeitet Kremmer die Personalfragen. Sein Vorgänger (1933-1937), Bürgermeister Karl Linder (1900-1979), hat das Amt des Stellvertretenden Gauleiters von Hessen-Nassau übernommen.
  5923. 24.8.1939, Feierliche Eröffnung der „Hermann-Esser-Forschungsgemeinschaft für Fremdenverkehr“ mit Sitz in Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger. Krebs überreicht Reichsminister Esser den Ehrenring der „Stadt des Deutschen Handwerks“. Die neue Forschungsgemeinschaft an der Forsthausstraße bearbeitet als ein wissenschaftliches Institut alle den Fremdenverkehr betreffenden Fragen als zentrale Forschungsstelle für die gesamte deutsche Fremdenverkehrswirtschaft.
  5924. 1.6.1945, Einrichtung einer Schlichtungsstelle beim Frankfurter Arbeitsgericht, die Ansprüche auf rückständigen Lohn, Urlaubsansprüche, Streitigkeiten über Kündigungen usw. bearbeitet.
  5925. 10.6.1958, Premiere der komischen Oper „Die Italienerin in Algier“ von Rossini, für die Frankfurter Oper textlich neu bearbeitet von Hans Hartleb, im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  5926. 20.1.1985, Lesung der Schriftstellerin Ingeborg Drewitz im Goethe Theater aus ihrem Buch „Gestern war heute“. Das Buch ist als Theaterstück bearbeitet worden und hat am 25.01. d. J. im Goethe Theater Premiere.
  5927. 1.5.1912, Das von der hiesigen Eisenbahndirektion bearbeitete „Süddeutsche Eisenbahn-Kursbuch“ erscheint heute zum letzten Mal.
  5928. 10.10.1943, 80. Geburtstag des Bibliothekars Prof. Emil Sarnow (1863-1950), seit 1894 Mitarbeiter der Stadtbibliothek Frankfurt am Main, seit 1901 als Bibliothekar ebd. Dort Leiter der Weltkriegssammlung der Stadtbibliothek Frankfurt am Main, die nach dem Ersten Weltkrieg aufgebaut wurde. Neben der Arbeit in der Weltkriegssammlung betreute er die Handschriften und Inkunabeln der Stadtbibliothek und bearbeitete 1920 den Katalog der ständigen Ausstellung von Handschriften sowie Drucken und Einbänden des 15. Jahrhunderts. Aus Anlass seines 80. Geburtstages verleiht ihm Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Plakette der Stadt Frankfurt am Main für kulturelle Verdienste.
  5929. 1.3.1994–3.3.1994, Als „einzige internationale Produktion zu Frankfurts Geburtstag“ kommt ein fast 300 Jahre altes Theaterstück aus der Frankfurter Judengasse auf die Bühne. Im Jüdischen Gemeinzentrum gelangt das von Professor Karl-Erich Grözinger wieder entdeckte und bearbeitete „Achaschwerosch Schpil“ von 1708 zu Aufführung. Am 05./06.03.wird es im Museum Judengasse gezeigt.
  5930. 14.12.1976, Planungsdezernent Stadtrat Hans-Erhard Haverkampf stellt den neu bearbeiteten Gesamtverkehrsplan der Öffentlichkeit vor. Die neue Planung soll die 1962 vom damaligen Verkehrsdezernenten und späteren Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) durchgesetzte Gesamtverkehrsplanung für Frankfurt ablösen.
  5931. 16.5.1934, Premiere der Neuinszenierung des Lustspiels „Was Ihr wollt“ von William Shakespeare in der neuen Bearbeitung von Hans Rothe im Schauspielhaus.
  5932. 19.4.1930, Premiere von William Shakespeares Schauspiel „Der Londoner verlorene Sohn“ in der Bearbeitung des Dramatikers Ernst Kamnitzer im Schauspielhaus.
  5933. 15.6.1939, Premiere der Neuinszenierung von Joseph v. Eichendorffs romantischem Lustspiel „Die Freier“ (1833) im Schauspielhaus unter der neuen Bearbeitung und Gestaltung von Robert George (1879-1959).
  5934. 8.2.1940, Premiere der Mozart-Oper „Idomeneo“ in der Bearbeitung von Willy Meckbach im Opernhaus. Spielleitung: Herbert Decker, Oberspielleiter der Städtischen Bühnen.
  5935. 1.12.1942, Premiere der italienischen Komödie „Der Löwe von San Marco“ von Luigi Bonello, in der Bearbeitung und Bühnengestaltung von Toni Impekoven (1881-1947), seit 1914 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen, im Schauspielhaus. Das Bühnenbild entwirft Peter Steinbach (1908-1945).
  5936. 28.2.1956, Der Wiener Burgschauspieler Josef Meinrad, der mit der Bearbeitung von Hamsuns „Victoria“ gastiert, nimmt an der Pressevorführung seines Dokumentarfilms „Pepe Columbus“ im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität teil.
  5937. 1.10.1968, Das Institut für Volkskunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität beginnt mit der Bearbeitung des „Frankfurter Wörterbuches“.
  5938. 3.7.1975–24.8.1975, Ausstellung der vom Freien Deutschen Hochstift neu erworbenen Handschriften zu Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel-Bearbeitung „Jedermann“ im Goethemuseum.
  5939. 17.11.1909, Zur Erinnerung an den 150. Todestag Georg Friedrich Händels gibt der „Caecilien-Verein“ im Saalbau das Händel-Oratorium„Judas Maccabaeus“ in der Bearbeitung von Dr. Friedrich Crysander. Dirigent: Willem Mengelberg.
  5940. 24.4.1965, „Super-Beat-Party“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  5941. 13.10.1965, Beat- und Schlagerkonzert in der Jahrhunderthalle Hoechst u.a. mit Rex Gildo, Manuela und Bernd Spier.
  5942. 3.4.1966, Veranstaltung der Gewerkschaftsjugend Frankfurt unter dem Motto „Beat im Frankfurter Gewerkschaftshaus“.
  5943. 9.12.1966, „Beat in Concert“ in der Kongreßhalle u.a. mit den Rattles und der Spencer Davis Group.
  5944. 3.6.1972, Beat- und Pop-Festival „open air“ im Palmengarten.
  5945. 23.11.2013, Feier anlässlich „20 Jahre Beat comes to Nied“ des Freizeitkulturvereins „Fränki-Elf“ im Saalbau Nied.
  5946. 28.5.1965, Aus dem Main in Höhe des Frankfurter Schlacht- und Viehhofes wird die Leiche des seit Tagen spurlos verschwundenen 38jährigen Stiefvaters der Anfang Januar d. J. ermordeten siebenjährigen Beate, geländet. Er hat Selbsttod begangen.
  5947. 26.1.1967, Vor dem Schwurgericht Frankfurt beginnt der Prozess gegen Ursula Kablau. Sie ist angeklagt, am 05.01.1965 ihre siebenjährige Tochter Beate aus niedrigen Beweggründen im Keller erdrosselt zu haben.
  5948. 24.2.1967, Ursula Kablau wird wegen Mordbeihilfe an ihrer siebenjährigen Tochter Beate am 05.01.1965 zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Schwurgericht sieht ihren früheren Ehemann Walter Kablau, der inzwischen Selbsttod begangen hat, ebenfalls als Täter an.
  5949. 23.1.1979, Die in Frankfurt am Main vertretene Firma „Dr. Müller’s Sexshop“ wird von Beate Uhse übernommen.
  5950. 24.3.1986, Dezernent Wolfram Brück stellt Beate Läsch-Weber als städtische Frauenbeauftragte vor.
  5951. 1.7.1986, Amtsantritt der Leiterin der neu eingerichteten „Gleichstellungsstelle“ der Stadt Frankfurt am Main, Beate Laesch-Weber.
  5952. 2.1.1989, Die Gleichstellungsstelle der Stadtverwaltung hat eine neue Leiterin: die 40jährige Psychologin Dr. Irene Burtchen-Hindelang. Sie ist die Nachfolgerin von Beate Laesch-Weber, die die Gleichstellungsstelle aufgebaut hat.
  5953. 9.11.1992, Demonstration eines linken Bündnisses in der Innenstadt samt Kundgebungen vor der Alten Oper, am Börneplatz und an der Konstablerwache anlässlich des 9. November 1938. Unter den Rednern befindet sich die Publizistin Beate Klarsfeld.
  5954. 15.3.1997, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) im Dominikanerkloster in Anwesenheit von Beate Klarsfeld, Kurt Goldstein und Stephan Hermlin.
  5955. 6.10.1989–7.10.1989, Konzerte mit dem Ex-Beatle Paul McCartney in der Festhalle.
  5956. 21.7.2006, Ein aus Sierra Leone stammender 68jähriger Arzt wird mit Symptomen des Lassa-Fiebers in die Quarantänestation der Universitätsklinik eingeliefert. Der Mann ist bewusstlos und muss künstlich beatmet werden.
  5957. 15.3.1935, Tod der Opernsängerin Beatrice Sutter-Kottlar (1883-1935), von 1916 bis 1932 Ensemblemitglied (Sopranistin) der Frankfurter Oper.
  5958. 26.10.1932, Mit einem Liederabend im Saalbau verabschiedet sich die Kammersängerin Beatrice Sutter-Kottlar (1883-1935), von 1916 bis 1932 als hochdramatische Sopranistin Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper, von ihrer mainstädtischen Musikgemeinde. Die Begleitung am Flügel übernimmt Dr. Heinrich Simon. Der Reinertrag ist zur Hälfte für notleidende Frankfurter Künstler bestimmt.
  5959. 18.11.1931, Konzert der Kammersängerin Beatrice Sutter-Kottlar (Sopranistin) (1883-1935), 1916 bis 1932 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper, und des Kammersängers John Gläser (Tenor) (1888-1968), seit 1917 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main, im Schumanntheater.
  5960. 16.11.1930, Beethoven-Konzert des „Kulturkartells der modernen Arbeiterbewegung Frankfurt am Main“ in der Festhalle mit 700 Sängern und Sängerinnen und über 100 Musikern sowie 18.000 Interessierten. Mitwirkende unter der Leitung von Hans Wilhelm Steinberg (1899-1978), Generalmusikdirektor des Frankfurter Opernhauses: das verstärkte Opernhaus-Orchester, Chorgemeinschaft Union, Beatrice Sutter-Kottlar, John Gläser und Jean Stern.
  5961. 16.4.1930, Szenische Erstaufführung von Georg Friedrich Händels Oratorium „Belsazar“ mit Beatrice Sutter-Kottlar (1883-1935), Magda Spiegel (1887-nach 19.10.1944 Vernichtungslager Auschwitz) und Hand Erl (1882-11.06.1942 Deportation ins Vernichtungslager Majdanek) im Opernhaus.
  5962. 30.1.1930, Gedächtnisfeier für den verstorbenen Sozialdemokraten Dr. Max Quarck im Saalbau, mit Ansprachen von Staatspräsident a. D. Ullrich, Reichstagsabgeordneten Conrad Broßwitz (SPD) und der Opernsängerin Beatrice Sutter-Kottlar, von 1916 bis 1932 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper.
  5963. 10.3.1921, Konzert des Neeb’schen Männerchores e. V., Frankfurt am Main, im Saalbau. Mitwirkende: Beatrice Sutter-Kottlar (auch: Lauer-Kottlar) (1883-1935), Sopranistin der Frankfurter Oper.
  5964. 9.10.1918, Erstes Sinfoniekonzert unter der Leitung von Alfred Hess im Zoologischen Garten unter Mitwirkung der Kammersängerin Beatrice Lauer-Kottlar.
  5965. 19.4.1917, Konzert zum Besten der Kriegsbeschädigten-Fürsorge in Frankfurt am Main im Saalbau mit Hertha Jay-Seldeneck (Violine) und der Kammersängerin Beatrice Lauer-Kottlar.
  5966. 24.11.1908, Liederabend mit Beatrice und Gustava Bernhard im Saal der Frankfurt-Loge.
  5967. 8.9.1981, Konzert des Amsterdamer „Concertgebouw Orkest“ in der Alten Oper. Daran nehmen Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Margriet der Niederlande, die Schwester der Königin Beatrix, und ihr Gatte, Pieter van Vollenhoven, teil.
  5968. 7.7.1998, Tod der Gymnasiallehrerin und langjährigen Mitarbeiterin des Internationalen Familienzentrums (IFZ), Beatriz Katz.
  5969. 2.9.1975, Der amerikanische Schauspieler Warren Beatty besucht Frankfurt am Main und stellt seinen Film „Shampoo“ vor.
  5970. 1.6.1947, Die Eintrittspreise für Lichtspieltheater werden, gemäß eines Beschlusses der Preisbildungsbehörden der britischen und amerikanischen Beatzungszone, in Hessen um 20 % herabgesetzt.
  5971. 27.1.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Annahme eines Antrages der SPD-Fraktion, den Magistrat zu beauftragen, einen Fünfjahresplan für die Schaffung von Gemeinschaftshäusern vorzulegen und Pläne für die Errichtung und den Ausbau von Gemeinschaftshäusern in den Stadtteilen Sossenheim und Riederwald auszuarbeiten; des Weiteren Bewilligung des Stellenplanes für die Ärzte an den Universitätskliniken und an der Nervenklinik.
  5972. 15.12.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss eines 14 Paragraphen umfassenden Vertrages über die Bildung einer Studiengemeinschaft zur Planung eines Massenverkehrsnetzes. Die Stadtverordneten beauftragen den Magistrat, eine Studiengemeinschaft, bestehend aus dem Verkehrswissenschaftler Professor Kurt Leibbrand, den drei Frankfurter Tiefbaufirmen Philipp Holzmann, Wayss & Freytag und Hochtief sowie der Alweg-Forschungsgesellschaft ins Leben zu rufen, die „planerische Gesamtübersichten“ für drei mögliche Massenverkehrslösungen ausarbeiten soll, und zwar für ein Alweg-Netz, ein Untergrundbahnnetz und ein U-Straßenbahnnetz. Der FDP-Landtagsabgeordnete Heinz Herbert Karry wird in sein neues Amt als ehrenamtlicher Stadtrat eingeführt.
  5973. 13.8.2004, Die Frankfurter SPD schlägt vor, die städtische Wohnungsholding ABG mit dem Verkauf von 500 Wohnungen zu beauftragen – der Erlös soll für die Errichtung preiswerter Mietwohnungen verwendet werden.
  5974. 16.6.1925, Der Magistrat stimmt der Errichtung einer Großmarkthalle im Ostend grundsätzlich zu und beauftragt das Hochbauamt mit der Ausarbeitung eines detaillierten Projektes nebst Kostenvoranschlag zur Vorlage an die Stadtverordnetenversammlung.
  5975. 4.11.1941, Der Finanzminister beauftragt für das Gebiet von Frankfurt am Main das Finanzamt Frankfurt-Außenbezirk mit der Verwaltung und Verwertung des Vermögens der deportierten Frankfurter Juden und Jüdinnen. Eine „Vermögensverwertungsstelle“ wird in der Hochstraße 18 eingerichtet.
  5976. 3.12.1942, Reichsweite Viehzählung: Pferde, Maultiere, Maulesel, Esel, Rindvieh, Schafe, Ziegen, Schweine, Federvieh, Bienenstöcke und Kaninchen. In Frankfurt am Main ist das Statistische Amt mit der Durchführung der Viehzählung beauftragt.
  5977. 13.10.1944, Tod des Präsidenten der Reichspostdirektion Frankfurt am Main (seit 1938), Paul Lohmeyer (1875-1944). Zum Nachfolger wird Dr. Paul Wildberger (geb. 1903) bestimmt, seit 1942 mit der Verwaltung der Reichspostdirektion Erfurt beauftragt.
  5978. 5.7.1945, Auf Grund eines Befehls der amerikanischen Militärregierung werden die Leitung, die Vermögenswerte und Betriebe der I. G.-Farbenindustrie innerhalb der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands von der amerikanischen Militärregierung übernommen. Zum Leiter der I. G.-Farbenwerke in der amerikanischen Zone wird Oberst Edwin S. Pillsbury ernannt. Eigentum, Verwaltung und Kontrolle der I. G.-Farbenindustrie werden dem Militärgouverneur übertragen, der seinen Stellvertreter, Generalleutnant Lucius Clay, mit der Durchführung der Befehle beauftragt.
  5979. 17.8.1945, Die amerikanische Militärregierung in Frankfurt beauftragt ein achtköpfiges Komitee mit der Neuorganisation des Sports. Mitglieder der früheren Arbeitervereine arbeiten in dem Komitee ebenso mit wie Vertreter der bürgerlichen und konfessionellen Sportverbände. Ihr Programm sieht die Bildung von Sportgemeinschaften vor.
  5980. 12.4.1948, Erste Beratungen zur Gründung einer Krankenhausgesellschaft für das Land Hessen im Städtischen Krankenhaus unter dem Vorsitz von Stadtrat Dr. Rudolf Prestel und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Caritas, Inneren Mission, Arbeiterwohlfahrt, paritätischen Wohlfahrtsverbänden, des Roten Kreuzes und von Regierungsstellen. Mit der vorläufigen Geschäftsführung wird Stadtrat Prestel beauftragt.
  5981. 16.3.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Senkung der Vergnügungssteuer um 50 Prozent, Festsetzung der Straßenbahntarife und der Magistrat wird beauftragt, die Aufbauarbeiten am Schauspielhaus fortzuführen.
  5982. 31.1.1962, Ein im Römer unterzeichneter Vertrag zur Regionalen Raumplanung begründet die „Gesellschaft für regionale Raumordnung im engeren Untermaingebiet“. Professor Wilhelm Wortmann (Hannover) wird beauftragt, die ersten gemeinsamen Zukunftspläne für acht Landkreise und drei kreisfreie Städte auszuarbeiten.
  5983. 15.5.1970, Hessens Kultusminister Ludwig von Friedeburg beauftragt die beiden Juristen, Professor Erhard Denninger und Professor Rudolf Wiethölter mit der Führung der Geschäfte des Rektors und Prorektors der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die beiden „Übergangsrektoren“ gehören bis zur Wahl des Universitätspräsidenten mit Ludwig von Friedeburg und Jürgen Habermas zu der Professorengruppe, die das neue hessische Universitätsgesetz entscheidend beeinflusst haben.
  5984. 15.3.1973, Der Besitzer des Hauses Kettenhofweg 51 besteht auf Zwangsräumung. Der Gerichtsvollzieher wird beauftragt, den Rechtsanspruch in Kürze durchsetzen zu lassen.
  5985. 24.9.1973, Der Magistrat beauftragt Oberbürgermeister Rudi Arndt, in offizielle Verhandlungen mit der Gemeinde Zeppelinheim über den Abschluss eines Grenzänderungsvertrages einzutreten. Ziel der Besprechungen soll der Anschluss der 1.800 Einwohner zählenden, aktuell dem Kreis Offenbach/Main angehörenden Gemeinde an Frankfurt am Main sein.
  5986. 20.6.1974, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wiederwahl des Schuldezernenten Stadtrat Professor Peter Rhein mit 48 gegen 45 Stimmen. Debattiert wird erneut über die Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Frankfurter Verbundtarif und seinen Fahrpreiserhöhungen. Der Magistrat wird beauftragt, eine Dokumentation zu erstellen über die Vorbereitung, Durchführung und Auswirkungen der Proteste gegen den Frankfurter Verkehrsverbund (FVV).
  5987. 6.9.1950, Neueinweihung der Westend-Synagoge durch die Jüdische Gemeinde. Das zwischen 1908 und 1910 errichtete Gebäude ist während des Nationalsozialismus weitgehend verwüstet worden, seine Innenräume nach Pogromnacht und Luftangriffen vollkommen ausgebrannt. Als einzige der großen Frankfurter Synagogen wurde das im Westend gelegene Gotteshaus allerdings von den Nationalsozialisten nicht abgerissen. Nach zweijährigem Wiederaufbau kommen im Herbst 1950 rund 1600 Gäste zur festlichen Neueinweihung des damals größten jüdischen Gotteshauses in Deutschland. Der eigens aus dem Londoner Exil angereiste Festredner Rabbiner Georg Salzberger, der die vor allem für den deutschsprachigen Gottesdienst gebaute Synagoge bereits 40 Jahre zuvor nach ihrer Errichtung mit eingeweiht hatte, sagt: „Wir wollen nicht vergessen, aber vergeben.“ Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, bereits im Herbst 1945, wird die Synagoge wieder notdürftig hergerichtet und als Provisorium genutzt. Der eigentliche Wiederaufbau beginnt im Juni 1948. Beauftragt werden die Architekten Max Kemper und Werner Hebebrand sowie der Maler und Graphiker Hans Leistikow. Äußerlich bleibt das Gotteshaus weitgehend unverändert. Die Innenräume dagegen werden nüchterner und schlichter gestaltet. Ursprünglich hatte der Stuttgarter Architekt Franz Roeckle das helle, orientalisch anmutende Muschelkalkgebäude mit 800 Sitzplätzen für Männer und 400 für Frauen konzipiert. Von 1980 bis 1984 wird die Synagoge dann noch einmal außen restauriert, zwischen 1988 und 1994 auch innen.
  5988. 26.9.1988, Das Fresenius-Institut, von der Staatsanwaltschaft mit der Deponie-Untersuchung beauftragt, warnt vor der Gefahr, dass die in Hessens größter Hausmülldeponie in Buchschlag (Dreieich bei Frankfurt am Main) gefundenen Gifte (u.a. Dioxin) ins Grundwasser gelangen könnten. Das hessische Umweltministerium dagegen sieht keine akute Gefährdung der Bevölkerung.
  5989. 5.12.1991, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt bestätigt, dass sie gegen eine rechtsextrem bekannte Gruppe in Bochum ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet hat. In Frankfurt am Main sind Flugblätter mit antisemitischem Inhalt aufgetaucht. Mit der Ermittlung ist der Staatsschutz der Frankfurter Polizei beauftragt.
  5990. 12.2.1997, Oberbürgermeisterin Petra Roth beauftragt das städtische Revisionsamt, die Umstände zu überprüfen, die zum drohenden Konkurs der Mainufer-Projektentwicklungs-Gesellschaft geführt haben.
  5991. 13.1.1998, Die CDU im Römer will zur Rettung der geplanten Ausstellung zum militärischen Widerstand während des Nationalsozialismus in der Paulskirche ein neues Rahmenprogramm organisieren. Kulturdezernentin Linda Reisch verliert die Zuständigkeit der Organisation, mit der der Leiter des Historischen Museums, Professor Rainer Koch, beauftragt wird.
  5992. 15.12.2005, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird der Gesamtverkehrsplan. Der ehemalige Stadtverordnete, Prof. Dr. Hans-Jürgen Hellwig, wird zum „Stadtältesten“ ernannt. Die antisemitischen Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadineschad, der die Shoa leugnet und das Existenzrecht Israels bereits wiederholt in Abrede gestellt hat, verurteilen die Stadtverordneten einstimmig. Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann wird vom Ältestenrat beauftragt, die „unmissverständliche Ablehnung“ dieser Äußerungen dem iranischen Generalkonsul zu übermitteln. In einer weltoffenen Stadt wie Frankfurt am Main dürften „solche Hasstiraden“ nicht unwidersprochen bleiben, heißt es in einer von den Bündnisfraktionen CDU, SPD, Grünen und FDP gemeinsam eingebrachten Resolution. Mit den Stimmen des Römer-Bündnisses von CDU, SPD, Grünen und FDP wird die Sanierung des Palmengarten-Gesellschaftshauses für rund 30 Millionen € beschlossen. Mit der Absegnung des Gesamtverkehrsplanes (GVP) wird die Verkehrsentwicklung bis 2015 festgelegt.
  5993. 3.5.1933, In der Sitzung des Magistrats begrüßt der beauftragte Oberbürgermeister Friedrich Krebs die neu in den Magistrat eingetretenen unbesoldeten Mitglieder. Zudem beschließt der Magistrat eine Reihe von Umbenennungen von Straßen. So sollen u.a. im Stadtbezirk Höchst die Liebknecht-Straße Malmedy Straße, im Stadtbezirk Griesheim die August-Bebel-Straße Kolmarer Straße, im Riederwald die Lassalle-Straße Tannenberg Straße, in Sachsenhausen die Max-Quarck-Straße Meraner Straße heißen.
  5994. 30.4.1932, Der hiesige Beauftragte des Reichskommissars für Preisüberwachung stellt seine Tätigkeit ein. Die Aufgabe der Preisüberwachung für Hessen und Hessen-Nassau geht zum gleichen Zeitpunkt auf die Länderregierungen über.
  5995. 11.8.1945, Mit Genehmigung der Militärregierung kommen Vertreter derjenigen religiösen und politischen Organisationen im Sitzungszimmer des Besatzungsamtes zusammen, die während des Nationalsozialismus unterdrückt und geschädigt wurden. Beauftragte der Stadt, der Polizei und anderer Behörden sind anwesend. Nach Entgegennahme eines Berichtes, den der Leiter des Amtes für Wiedergutmachung bei der württembergischen Regierung in Stuttgart, Dr. Fischer, abgegeben hat, sprechen sich die Anwesenden dafür aus, auch in Frankfurt am Main die notwendigen Schritte einzuleiten, um den Opfern des NS-Regimes zu ihrem Recht zu verhelfen. Hierzu bildet sich ein Ausschuss, dem u. a. Vertreter der drei Konfessionen und der Gewerkschaften angehören.
  5996. 12.2.1985, In einem der Öffentlichkeit zugeleiteten Schreiben bittet die Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen, Liselotte Funcke, den Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, die Anzeigenkampagne der CDU („Frankfurts Ausländerproblem liegt in ihrer Hand: Festigkeit mit Wallmann“) zu stoppen.
  5997. 11.12.1995, Rüge vom hessischen Rechnungshof: Die Stadt Frankfurt hat von 1990 bis 1994 ihre Konsolidierungsziele nicht erreicht, ermittelt eine vom Rechnungshof beauftragte Unternehmensberatung.
  5998. 5.2.2005–31.3.2005, Ausstellung zahlreicher von Philipp Jakob Spener (1635-1705) beauftragte Emporenbilder aus der Katharinenkirche in der Heiliggeistkirche am Dominikanerkloster. Der Todestag des Theologen und Begründers des Pietismus Spener jährt sich zum 300. Mal.
  5999. 23.3.1942–24.3.1942, Die ‚Führer’ der rumänischen Staatsjugend unter Leitung des Beauftragten des rumänischen Staatsjugendführers, Major Rauca, besuchen die Mainstadt und werden von Gauleiter Jakob Sprenger im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, und von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Römer offiziell empfangen.
  6000. 5.10.1945, Einwohnerfeststellung im Stadtkreis Frankfurt am Main. Sie dient dazu, „die Unterlagen für eine geordnete Verwaltung der Stadt wieder zu beschaffen, die im Verlaufe des Krieges teilweise verloren gegangen sind. Jeder Einwohner des Stadtkreises Frankfurt am Main ist gemäß der ‚Verordnung über Auskunftspflicht‘ vom 13. Juli 1923 (RGB I, S. 723) verpflichtet, die zu diesem Zwecke ab 25. September verteilten Erhebungsformulare gewissenhaft auszufüllen und den mit der Erhebung Beauftragten die erforderlichen Auskünfte zu geben.“ (lt. Bekanntmachung vom 19.09.1945).
  6001. 27.11.1930, Nachdem die Stadtverordnetenversammlung die Zustimmung zu den Deckungsvorschlägen des Magistrats für den Nachtragsetat wiederholt abgelehnt hat, hat der Regierungspräsident in Wiesbaden durch einen Beauftragten die Genehmigung der Stadtverordnetenversammlung zu den Deckungsvorlagen ersetzt. Sämtliche Vorschläge des Magistrats sind dadurch Gemeindebeschluss geworden. Das bedeutet, dass die Zuschläge zur Gewerbeertragssteuer von 450 auf 550 Prozent, die Gewerbe-Filialsteuer auf 660 Prozent festgesetzt werden, beide mit Wirkung vom 01.04.1930. Die Gewerbe-Lohnsummensteuer wird ab 01.12.1930 von 1.500 auf 1.650 Prozent erhöht, die Grundvermögenssteuer mit Wirkung vom 01.04.1930 von 225 auf 275 Prozent. Ferner wird die Gemeindegetränkesteuer am 01.12. d. J. in der vom Magistrat vorgeschlagenen Höhe eingeführt. Mit dem gleichen Datum kommt die Erhöhung des Elektrizitätstarifs.
  6002. 16.2.2000, Die hessische CDU präsentiert den Rechenschaftsbericht, den die beauftragten Wirtschaftsprüfer Ernst & Young im Rahmen der CDU-Schwarzgeldaffäre vorgelegt haben. Die Frankfurter CDU gibt zu, dass die Oberbürgermeisterin Petra Roth knapp 40.000.- DM Schwarzgeld von einem Konto des damaligen CDU-Beraters Horst Weyrauch für ihre politische Arbeit erhalten hat. Das Geld ist am 06.12.1994 unter dem Stichwort „für Petra Roths Kommunalarbeit Frankfurt am Main“ auf ein Verrechnungskonto der damaligen CDU-Kreisvorsitzenden überwiesen worden. Weitere 13.000.- DM von den Schweizer Schwarzgeld-Konten flossen an die Oberbürgermeisterin unter dem Stichwort „Drogenberatung“ sowie für einen Rundbrief „zur Sicherheitspolitik“. SPD und Grüne kündigen an, Petra Roth vor den Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags zur Schwarzgeld-Affäre zu zitieren.
  6003. 6.9.1968, Konvent der Beauftragten für Mission und Ökumene aus den Gemeinden des Visitationsbezirks Frankfurt im Dominikanerkloster.
  6004. 10.6.1971, Tagung der Kirchenmusiker und Beauftragten für Kirchenmusik im Dominikanerkloster anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Amtes für Kirchenmusik.
  6005. 7.5.1991, Der Beauftragten der Bundesregierung für die Integration der ausländischen Arbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen, Liselotte Funke, wird im Kaisersaal des Römers der Heinz-Herbert-Karry-Preis 1991 verliehen.
  6006. 27.4.1937, Konzert des Cellisten Ugo Ajello, Beauftragter für das akademische Musikwesen in Italien, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6007. 3.8.1952–8.8.1952, Sechste Jahrestagung für Naturschutz und Landschaftspflege der Arbeitsgemeinschaft deutscher Beauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege. Vorgesehen sind Fachvorträge und Besichtigungen (Frankfurter Vogelschutzwarte, Landschaftsschutzgebiet Hochtaunus, Großer Feldberg, Berger Hang, Enkheimer Ried, Niddaebene, Hessisches Ried, Naturschutzgebiet Kühkopf, Odenwald, Vogelsberg, Rhön usw.).
  6008. 10.3.1980, Stadtrat Dr. Peter Rhein übergibt als Beauftragter für den Katastrophenschutz drei neue Zivilschutzfahrzeuge und Ausrüstungsgerät an das Deutsche Rote Kreuz, den Arbeiter-Samariter-Bund und das Technische Hilfswerk.
  6009. 1.8.1977, Der schweizerische Generalkonsul Robert René Beaujon verlässt Frankfurt am Main und wird Botschafter in Syrien.
  6010. 2.5.1993–3.5.1993, „Hair & Beauty“ – Internationale Fachmesse und Deutsche Meisterschaft der Friseure auf dem Messegelände.
  6011. 9.5.1999–10.5.1999, Internationale Messe „Hair & Beauty“ auf dem Messegelände.
  6012. 6.5.2001–7.5.2001, Internationale Fachmesse „Hair & Beauty“.
  6013. 5.3.2004–8.3.2004, Schönheitsmesse „Beauty Week“.
  6014. 25.1.2003–26.1.2003, Messe Beautyworld.
  6015. 17.1.1975–16.2.1975, Ausstellung mit Werken Frankfurter zeitgenössischer Künstler im „Musée des Beaux Art“ der französischen Partnerstadt Lyon.
  6016. 15.8.1980, Die Frankfurter Sozialdemokraten wollen den Schlachthof abreißen lassen und dieses Gelände am Sachsenhäuser Mainufer bebauen. Nach SPD-Berechnungen könnten dort 3000 Menschen wohnen.
  6017. 14.2.1985, Über das neue Gesicht des Börneplatzes ist entschieden: Der Architekt Ernst Gisel aus Zürich wird das nach den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs kaum noch als Einheit erkennbare Gelände mit einem Büro- und Ladenkomplex entlang der Kurt-Schumacher-Straße bebauen.
  6018. 13.7.1978, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die leer stehende Ostseite des Römerberges soll nun doch nach dem Willen der CDU in historischem Stil bebaut werden.
  6019. 27.10.1988, Das Strahlenberger Lehen, ein 95.000 Quadratmeter großes Gelände zwischen Frankfurt am Main und Offenbach/Main kann nach einem Beschluss des Frankfurter Magistrats nun doch bebaut werden.
  6020. 4.2.2011, Der Magistrat fasst den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Gräfstraße/Sophienstraße. Damit kann der erste Teil des alten Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Bockenheim bebaut werden. Dort entstehen auf einer Fläche von ca. 1,6 Hektar Wohnhäuser, Geschäfte und Lokale.
  6021. 31.8.1994, Unter Vorsitz von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler stellt der Magistrat den Haushaltsentwurf für 1995 vor. Kernpunkte dieses Entwurfs sind Erhöhungen von Steuern und Gebühren. Stadtkämmerer Tom Koenigs kündigt entgegen vorherigen Versprechen eine Anhebung der Steuer für bebaute Grundstücke an sowie eine Erhöhung von Kanalabgaben, Müll- und anderen Gebühren; des Weiteren den Verkauf städtischen Vermögens in Höhe von 630 Millionen DM.
  6022. 2.10.1936, (Nicht-)Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte: Vereinigung der Humboldtschule mit der Herderschule, Erweiterung des Truppenübungsplatzes Vilbel, Kasernenbauten, Erwerb von bebauten Liegenschaften durch die Stadt Frankfurt am Main zur Altstadtsanierung.
  6023. 30.11.1942, Sog. Zweiter „Judenvertrag“ zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland betr. Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main über den Erwerb von bebauten Liegenschaften (vor allem im Röderbergweg) und von jüdischen Begräbnisstätten in den Stadtteilen Rödelheim, Heddernheim und Niederursel.
  6024. 22.2.1968, Der Große Rat und das Kuratorium der Johann Wolfgang Goethe-Universität beschließen einstimmig, eine Kommission zu wählen, die über den Ausbau der Universität, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Bebauung des Niederurseler Hangs für diesen Zweck, Gespräche mit der hessischen Landesregierung führen soll.
  6025. 10.3.1969, Der Magistrat billigt ein „Rahmenprogramm“ für die Bebauung des rund 1,5 Hektar großen Geländes zwischen Dom und Römer.
  6026. 31.1.1970, Eröffnung eines Informationsstandes über die Dom-Römerberg-Bebauung in der B-Ebene unter der Hauptwache.
  6027. 16.6.1973, Demonstration gegen Mietwucher und Bodenspekulation im Nordend sowie gegen die Bebauung des Sachsenhäuser Berges.
  6028. 4.8.1975, Eine Bürgerbefragung des Presse- und Informationsamtes bringt es an den Tag: Die Frankfurter bejahen eine historische Bebauung des Römerbergs. Dagegen polemisieren Architekten im Städtebaurat: Dann könne man gleich Pappfassaden anbringen, die jede Woche ausgewechselt werden. In Leserbriefen wird gekontert und von der Arroganz der „Betonmixer“ gesprochen.
  6029. 30.10.1975, Erste öffentliche Anhörung des Sonderausschusses „Bebauung Dom-Römer-Bereich“ der Stadtverordnetenversammlung im Plenarsaal des Römers.
  6030. 6.3.1979, Tagung einer Arbeitsgruppe der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung zur Römerberg-Bebauung.
  6031. 7.9.1979, Völlig überraschend tritt der Vorsitzende des Planungsausschusses in der Stadtverordnetenversammlung, Hermann-Josef Kreling (CDU), von seinem Amt zurück. Er zieht damit die Konsequenz aus einer Abstimmungsniederlage über die Bebauung des Heiligenstockgeländes, das eine bedeutende Freiluftschneise für die Stadt darstellt.
  6032. 15.11.1979, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit dem Stimmen der CDU und gegen die der SPD und FDP wird die Bebauung des Heiligenstockgeländes „Seckbach-Nord“ beschlossen. Außerdem stimmen alle drei im Römer vertretenen Parteien dem Freundschaftsvertrag mit der ägyptischen Hauptstadt Kairo zu.
  6033. 26.1.1983, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann stellt der Öffentlichkeit die Ergebnisse eines von der Stadt Frankfurt am Main in Auftrag gegebenen Gutachter-Wettbewerbs über die Bebauung des Paulsplatzes vor. Sechs Architektenbüros präsentieren ihre Vorschläge einer Neugestaltung.
  6034. 24.10.1983, Gegen eine Bebauung des Paulsplatzes sprechen sich im Planungsausschuss alle Fraktionen aus.
  6035. 5.9.1987, Kreisparteitag der CDU im Bürgerhaus Bornheim. Der hessische Ministerpräsident und frühere Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann stellt sich im Streit über die Bebauung des Börneplatzes und die Erhaltung von Resten der ehemaligen Judengasse auf diesem Areal hinter Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  6036. 23.1.1990, Frankfurt am Main und Offenbach/Main einigen sich auf die Bebauung des Kaiserlei-Areals. Auf den Brachflächen nahe dem Verkehrs-Kreisel soll eine neue Bürostadt mit Dienstleistungs-Arbeitsplätzen und Wohnungen entstehen.
  6037. 18.12.1991, Für die geplante Bebauung im Westhafen hat die Stadt Frankfurt am Main offenbar einen Partner gefunden. Es handelt sich um das Londoner Konsortium „International Properties Limited“. 1200 Wohnungen sollen hier entstehen.
  6038. 17.1.1992, Der rot-grüne Magistrat entscheidet sich für eine Bebauung des Osthafens nicht allein auf der Südmole, sondern im gesamten Westteil des Unterhafens. Zur Neustrukturierung des Osthafens gründet der Magistrat eine „Gesellschaft Stadtentwicklung Frankfurt Ost GmbH“, deren Alleingesellschafter die Stadt Frankfurt am Main ist. Daneben trifft der Magistrat eine weitere Entscheidung zur Stadtentwicklung: Über den Bau eines neuen Viertels am Westhafen soll mit der „International Properties Limited (IPL) verhandelt werden.
  6039. 10.9.1996, CDU und SPD im Römer einigen sich auf einen Kompromiss bei der geplanten Bebauung des Riedbergs bei Kalbach: Statt 8.000 sollen dort jetzt nur noch 6.000 Wohnungen entstehen.
  6040. 25.2.1999, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: SPD, CDU und FDP stimmen für das geplante „Erlebniszentrum“ an der Messe. Beschlossen wird des Weiteren der Rahmenplan für die Bebauung der Gleisfelder des Hauptgüter- und Rangierbahnhofes.
  6041. 9.3.1999, Planungsdezernent Martin Wentz einigt sich mit Offenbachs Oberbürgermeister Gerhard Grandke auf eine Bebauung am Kaiserlei.
  6042. 3.10.2003, Das Architektenbüro KSP Engel und Zimmermann stellt ein erstes Modell für die geplante Zeil-Bebauung vor. Ein Einkaufszentrum in Form eines Glaspalastes soll entstehen, wo heute die alte Hauptpost ist. Zwei extravagante Hochhäuser sollen auf dem früheren Telekom-Gelände errichtet werden.
  6043. 16.10.2004, Die Abrissbagger, die derzeit die alte Bebauung auf dem ehemaligen Telekom-Areal in der Innenstadt dem Erdboden gleichmachen, beginnen die Fassade der Hauptpost niederzureißen.
  6044. 16.9.2005, Das Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann gewinnt den Wettbewerb um die Bebauung des Areals am Technischen Rathaus.
  6045. 23.9.2005, Die SPD fordert einen Bürgerentscheid zur künftigen Bebauung der Altstadt.
  6046. 24.11.2005, Große Bürgeranhörung zur künftigen Bebauung der Altstadt im Plenarsaal des Rathauses.
  6047. 10.12.2009, Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Bebauung des sogenannten „Honsell-Dreiecks“ im Ostend. 250 Meter vom Osthafen entfernt, sollen dort ein Einkaufszentrum, ein Kino, ein Hotel sowie Lokale entstehen.
  6048. 26.2.1986, Die Flughafen AG stellt ihren Generalausbauplan bis zum Jahr 2000 vor. Darin setzt man auf eine höhere Bebauungsdichte und eine optimale Flächennutzung.
  6049. 24.12.1966, Ein Brand in einem Kunstdüngersilo der Farbwerke Hoechst AG unmittelbar neben Wohngebieten des Stadtteils Sindlingen führt zu einer gelbbraunen Wolke nitroser Gase über dem Frankfurter Westen, der glücklicherweise in die fast bebauungsfreie Lücke zwischen Zeilsheim und Unterliederbach zieht und daher trotz Millionenschaden zu keiner Katastrophe führt.
  6050. 6.5.1965, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen den Bebauungsplan Holzhausenstraße, der das Wohnviertel in ein Geschäftsviertel verändert. Gegen den Plan sind über 1000 Eingaben von Bürgern eingereicht worden. Einstimmige Wahl des Duisburger Oberverwaltungs- und Schulrats Willy Cordt (1921-1968) zum hauptamtlichen Stadtrat und damit zum Nachfolger des am 31.03. d. J. ausgeschiedenen Schuldezernenten Stadtrat Professor Theodor Gläß (1896-1982).
  6051. 15.3.1968, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel stellt in einem Beschluss (Az R IV 2/66) fest, dass der von der Stadt Frankfurt am Main aufgestellte Bebauungsplan Holzhausen ungültig ist, soweit er die als Wohngebiet ausgewiesenen Grundstücke erfasst.
  6052. 15.12.1983, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann legt seinen „Kommunalpolitischen Situationsbericht 1983“ vor. Bei der Debatte über den Westend-Bebauungsplan kommt es zu einem heftigen Streit und zu persönlichen Vorwürfen zwischen dem SPD-Stadtverordneten Karlheinz Berkemeier und Stadtrat Wolfram Brück. Der Ältestenausschuss muss tagen.
  6053. 15.11.1984, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Das Parlament debattiert über die Sprengkammern in der Friedensbrücke, über den Bebauungsplan für die Johann Wolfgang Goethe-Universität sowie über die personelle Situation der Polizei in Frankfurt am Main. Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté gibt bekannt, dass die Frankfurter FDP die seit 1981 auf vertraulichen Konten fest liegenden Gelder ihrer früheren Stadtverordnetenfraktion zurückzahlen muss.
  6054. 3.10.1985, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Tod von Günter Sare (1949-1985) und die Ereignisse der letzten Tage sind Thema im Stadtparlament, das während einer Gedenkminute Trauer und Betroffenheit ausdrückt. In der nachfolgenden Debatte verlangt Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann eine Änderung des Demonstrationsstrafrechts. Des Weiteren stimmt die CDU-Fraktion dem Bebauungsplan für das rund ein Quadratkilometer große Areal der ehemaligen VDM-Werke in Heddernheim zu.
  6055. 12.7.1991, Bonameser und Nieder-Eschbacher Bürger geben rund 1.600 Schreiben mit Anregungen und Bedenken gegen den „Bebauungsplan Schlachthof“ beim Stadtplanungsamt ab.
  6056. 8.12.1992, Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel erklärt die Frankfurter Sperrgebietsverordnung teilweise für nichtig. Die Toleranzzone sei zu klein bemessen, außerdem habe sich der Regierungspräsident bei der Erklärung der Breite Gasse zum Sperrgebiet von sachfremden Erwägungen leiten lassen, nicht aber vom Schutz der Jugend oder des öffentlichen Anstands. Die Stadt Frankfurt will dem Urteil mit einem Bebauungsplan für die Breite Gasse begegnen, um eine neue Rechtslage zu schaffen.
  6057. 4.11.1994, Das Land Hessen ermahnt den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, innerhalb von fünf Jahren einen Bebauungsplan aufzustellen, um die Leunabrücke so schnell wie möglich an das Straßenverkehrsnetz anzubinden.
  6058. 14.10.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zugestimmt wird dem Bebauungsplan auf dem Zürich-Areal. Die Grünen erheben schwere Vorwürde gegen das Sozialamt und behaupten rechtswidrige Strategien gegen Arbeitslosengeld II-Empfänger. Sozialdezernent Franz Frey widerspricht den Vorwürfen. Die Stadtverordneten beschließen die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zwischen der Kommune und der Arbeitsverwaltung zum Vollzug der Hartz-IV-Regelungen.
  6059. 31.1.2008, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Abgeordneten stimmen dem Bebauungsplan für den neuen, 35 Hektar großen Stadtteil „Gateway Gardens“ am Frankfurter Flughafen zu.
  6060. 18.3.2008, Die Stadtverordnetenversammlung stimmt mit großer Mehrheit dem Bebauungsplan auf dem elf Hektar großen Gelände rund um den Henninger Turm und der Umwandlung in einen Wohn- und Bürostandort zu.
  6061. 20.11.2012, Der städtische Bebauungsplan Nr. 847 „Rund um den Henninger Turm“ wird rechtskräftig. Der Abbruch des 1961 eröffneten Henninger Turms beginnt im Januar 2013.
  6062. 3.4.2014, Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Bebauungsplan für den Kulturcampus im Stadtteil Bockenheim.
  6063. 17.9.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmiger Beschluss für eine Veränderungssperre im Stadtteil Westend, solange bis Bebauungspläne rechtskräftig geworden sind.
  6064. 19.3.1973, Fünfzig Sachsenhäuser Bürger gründen im Haus der Jugend eine Aktionsgemeinschaft, die sich für die Einhaltung der Bebauungspläne im Gebiet der Sachsenhäuser Landstraße einsetzen will.
  6065. 28.2.1980, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die CDU-Mehrheitsfraktion beschließt das Ende der Frankfurter Stadtteilentwicklungsplanung STEP. Planungsdezernent Dr. Hans Küppers nennt die Bilanz dieser seit acht Jahren praktizierten Form der Bürgerbeteiligung an der Planung „niederschmetternd“, das Ergebnis sei „Null“. An die Stelle von STEP sollen qualifizierte Bebauungspläne mit Bürgerbeteiligung treten.
  6066. 22.7.1988, Der Magistrat beschließt die Offenlegung der Bebauungspläne für die beiden Hochhäuser an der Mainzer Landstraße und schafft damit planerische Voraussetzungen für das Genehmigungsverfahren.
  6067. 30.8.1991, Der Magistrat beschließt, zwei Bebauungspläne für die ehemaligen US-Kasernen Drake und Edwards an der Homburger Landstraße aufzustellen, um die Flächen als Wohngebiete zu sichern.
  6068. 28.1.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog wird in seinem Amt bestätigt. Die CDU-Mehrheit bejaht die Änderung des Westend-Bebauungsplans.
  6069. 12.11.1982, Der Magistrat leitet ein Bebauungsplanverfahren für das VDM-Gelände ein. Auf dem riesigen Gelände, das der Metallgesellschaft gehört, sollen Dienstleistungsbetriebe sowie Ein- und Mehrfamilienhäuser entstehen.
  6070. 8.11.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beratung des Bebauungsvorschlages City-West. Entscheidung über die gemeinsame Fahrpreisordnung der Stadtwerke Frankfurt und der Deutschen Bundesbahn – der sog. Verbundtarif.
  6071. 17.8.1913, Gedächtnisfeier der Sozialdemokratischen Partei für den verstorbenen Parteichef August Bebel im Schumanntheater. Die Gedächtnisrede hält der Frankfurter Reichstagsabgeordneter und Publizist Dr. Max Quarck (1860-1930).
  6072. 15.8.1913, Gedächtnisfeier der Sozialdemokratischen Partei für den verstorbenen Parteichef August Bebel im Saal der Bockenheimer Liederhalle. Die Gedächtnisrede hält der Lehrer und Journalist Oscar Quint (1874-1942), Mitglied im Parteivorstand der Frankfurter Sozialdemokratie.
  6073. 30.1.1907, Der Chef der Sozialdemokratischen Partei, August Bebel, spricht im Rahmen seiner Wahlkampftour im „Schwan“ im Stadtteil Bockenheim in einer öffentlichen Wählerversammlung.
  6074. 23.8.1963, Gedenkversammlung anlässlich des 50. Todestages von August Bebel im Studentenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6075. 25.2.1890, August Bebel spricht im Zoologischen Garten im Rahmen einer sozialdemokratischen Wählerversammlung zu den am 28. Februar d. J. stattfindenden Stichwahlen zum deutschen Reichstag.
  6076. 30.8.1891, Großes Sommerfest des Frankfurter sozialdemokratischen Vereins zum Gedenken an den Todestag Ferdinand Lassalles in Anwesenheit des Reichstagsabgeordneten August Bebel. Bis zu 8.000 Menschen nehmen daran teil.
  6077. 22.1.1970, Ein Erdbeben der Stärke sechs bis acht (Richterskala) erschüttert um 16.26 Uhr Südwestdeutschland, das Rhein-Main-Gebiet und große Teile der Schweiz. Verschiedene Frankfurter Stadtteile beben unter einem Erdstoß, der 15 Sekunden anhält, allerdings ohne Schäden zu hinterlassen.
  6078. 8.11.1983, Die Auswirkungen des Erdbebens, dessen Epizentrum in der Nähe von Lüttich liegt, sind auch im Rhein-Main-Gebiet zu spüren. Die Vibrationen lassen Glasscheiben und Geschirr erzittern. Das belgische Beben erreicht auf der nach oben offenen Richterskala den Wert 5,0.
  6079. 13.4.1992, Ein Erdbeben schreckt am frühen Morgen viele Menschen aus dem Schlaf. Das Beben erreicht die Stärke drei bis vier auf der nach oben offenen Skala.
  6080. 29.12.2004, Mehrere hundert Menschen aus der Katastrophenregion in Südostasien landen auf dem Rhein-Main-Flughafen. Über den Frankfurter Airport kommen die meisten Urlauber nach Deutschland zurück. Ein Seebeben vor der Küste Indonesiens am 26.12. hat Tausende Menschen in den Tod gerissen. Die bis zu sechs Meter hohen Wellen, die dem Erdstoß folgten, überschwemmen die Küsten mehrerer süd- und südostasiatischer Länder. Das amerikanische Erdbebeninformationszentrum in Denver misst eine Magnitude von 8,9, womit das Beben das stärkste seit vierzig Jahren gewesen ist.
  6081. 26.5.1990, Ein Erdbeben der Stärke 3,5 bis 3,8 auf der nach oben offenen Richterskala erschüttert das Rhein-Main-Gebiet. Das Epizentrum des Bebens, das um 13.45 Uhr beginnt und zehn Sekunden dauert, liegt genau unter der Frankfurter Innenstadt. Schäden gibt es keine.
  6082. 16.6.1983, Konzert des Kameruner Gitarristen Francis Bebey im Festsaal des Senckenbergmuseums.
  6083. 26.2.1976, Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss stellt der Presse den Geschäftsbericht 1975 der Stadtverordnetenversammlung vor. Er erscheint in neuer Form, diesmal auch bebildert, und kann im Büro der Stadtverordneten im Römer angefordert werden.
  6084. 1.4.1934, 60jähriges Jubiläum der Reichsbahndirektion Frankfurt am Main. Die Eisenbahndirektion Frankfurt entstand am 1. April 1874 durch Verlegung der Königlichen Eisenbahndirektion der Bebra-Hanauer Eisenbahn von Kassel nach Frankfurt am Main.
  6085. 25.1.1915, Inbetriebnahme des neuen großen, elektrischen Stellwerks B. D. (Bebra-Darmstadt) im Hauptbahnhof.
  6086. 1.5.1909, Ab heute fällt die seitherige Bezeichnung „Frankfurt-Sachsenhausen“ für den Bebraerbahnhof weg. Dieser heißt nun Frankfurt-Südbahnhof.
  6087. 3.9.1978, In Frankfurt am Main bebt die Erde: Sanfte Ausläufer des schweren Erdbebens, das die Schwäbische Alb heimsucht, erreichen auch die Mainstadt. Ernsthafte Folgen gibt es hier nicht.
  6088. 2.11.2000, Konzert mit Gilbert Bécaud in der Alten Oper.
  6089. 26.3.1966, Konzert des französischen Chansonniers Gilbert Bécaud in der Oper.
  6090. 22.4.1970, Konzert des Chansonniers Gilbert Bécaud in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  6091. 22.3.1978, Konzert mit „Monsieur 100.000 Volt“ Gilbert Bécaud in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  6092. 10.11.1987, Konzert mit dem französischen Chansonsänger Gilbert Bécaud in der Alten Oper.
  6093. 8.12.1974, Die Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ (AI) wird mit der Beccaria-Medaille in Gold ausgezeichnet, die alljährlich von der Deutschen Kriminologischen Gesellschaft für Bemühungen um eine Humanisierung des Strafrechts verliehen wird.
  6094. 4.12.1976, Während einer Arbeitstagung der Deutschen Kriminologischen Gesellschaft wird dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Dr. Horst Herold, die Beccaria-Medaille in Gold verliehen.
  6095. 12.5.1979, Die Deutsche Kriminologische Gesellschaft zeichnet drei Wissenschaftler mit der Beccaria-Medaille aus: Professor Gerhard Simon (Stockholm) und das Professoren-Ehepaar Freda und Gerhard O. W. Mueller (New York).
  6096. 23.5.1981, Generalversammlung der Deutschen Kriminologischen Gesellschaft. Dabei wird der Guttempler-Orden mit der Beccaria-Medaille in Gold geehrt.
  6097. 5.11.1987, Verleihung der Beccaria-Medaille der Deutschen Kriminologischen Gesellschaft im Kaisersaal des Römers an Professor Heinz Müller-Dietz, Professor Horst Schüler-Springorum und Dr. Jörg-Martin Hehle.
  6098. 5.10.1973, Mehr als 600 Menschen feiern den Kulturattaché der gestürzten chilenischen Regierung Allende, Gustavo Becerra-Schmitt, auf einer Veranstaltung des Frankfurter Solidaritätskomitees für Chile in der Philipp-Holzmann-Schule.
  6099. 10.11.1956, Konzert des amerikanischen Sopran-Saxophonisten Sidney Bechet im „Filmpalast“.
  6100. 28.8.1994, Tod von Walter Bechhofer (1926-1994), Mitglied des Vorstandes und Gemeinderates der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
  6101. 18.2.1937, Freitod des Physiko- und Kolloidchemikers Prof. Dr. Heinrich Bechhold (1866-1937), von 1905 bis 1917 Mitarbeiter von Prof. Paul Ehrlich am Institut für Experimentelle Therapie in Frankfurt am Main, seit 1917 Direktor des Instituts für Kolloidforschung. 1935 Entzug der Lehrbefugnis an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6102. 21.10.1966, Gedenkfeier anlässlich des 50. Todestages des Geheimen Sanitätsrates Professor Theodor Neubürger (1830-1915) im Festsaal des Naturmuseums Senckenberg, veranstaltet von der Neubürger-Bechhold-Stiftung für Kolloidforschung und dem Institut für Kolloidforschung.
  6103. 2.1.1897, Erscheinen der ersten Ausgabe der populärwissenschaftlichen Wochenschrift „Die Umschau in Wissenschaft und Technik“ (bis 1984), begründet vom Frankfurter Chemiker Prof. Heinrich Bechhold (1866-1937).
  6104. 8.12.1909, Tod des Begründers der Bechholdschen Buchhandlung, Heinrich Bechhold.
  6105. 14.1.1977, Verleihung der Heinrich-Bechhold-Medaille an den Chefarzt am St. Markus-Krankenhaus, Dr. Herbert Höhler.
  6106. 10.1.1975, Festakt anlässlich des 75jährigen Jubiläums der in Frankfurt erscheinenden Zeitschrift „Umschau in Wissenschaft und Technik“ im Palmengarten. Erstmals verleiht der Umschau-Verlag die jährlich zu vergebende Heinrich-Bechold-Medaille in Höhe von 3000.- DM.
  6107. 10.5.1992, Auftakt der Festwoche anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bechstein-Orgel der evangelischen Kirche in Nieder-Eschbach.
  6108. 1.4.1958, Gründung der „Künstler-Kolonie Frankfurt“ e. V. im Atelier der Bildhauerin Cläre Bechtel im Boehlehaus auf dem Sachsenhäuser Berg.
  6109. 14.1.2002, Der Sportfunktionärin und Vizepräsidentin des Deutschen Leichtathletikverbandes, Ilse Bechthold, wird im Limpurgsaal des Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  6110. 1.6.1949, 330jähriges Jubiläum des Gewürzhauses Bechtold, Kiesstraße.
  6111. 26.9.1959, Zum Nachfolger für den am 14. Juni d. J. verstorbenen Ersten Vorsitzenden des Verbandes der Berufsjournalisten in Hessen, Robert Mösinger, wählt eine außerordentliche Generalversammlung des Verbandes den 33jährigen Albert Bechtold.
  6112. 12.4.1977, Opfer eines tödlichen Betriebsunfalls wird der Platzmeister auf dem Gelände der Hoch- und Tiefbaufirma, Fritz Bechtold, in Höchst, Königsteiner Straße 136.
  6113. 15.12.1982, Mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main wird der 1. Vorsitzende der Bürgervereinigung Höchster Altstadt, Kurt Bechtold, bei einem Empfang der Bürgervereinigung in den Gästeräumen der Jahrhunderthalle Hoechst ausgezeichnet.
  6114. 31.7.1989, Feinkost-Bechtold an der Kaiserhofstraße/Ecke Freßgass’ schließt sein Geschäft.
  6115. 12.12.2002, Der Höchster Kunstmäzen und Porzellan-Liebhaber Kurt Bechtold stellt der Öffentlichkeit in den Räumen der Höchster Porzellan-Manufaktur die katalogisierte Dokumentation der Porzellansammlung aus seiner Stiftung vor.
  6116. 6.3.1982, Dem Frankfurter Orthopäden, Leiter der Orthopädischen Klinik am Städtischen Krankenhaus Höchst und Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. Wolfgang Bechtoldt (1922-1986), wird anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  6117. 18.8.1911, Tod des Weißbindermeisters und Kommunalpolitikers Gottfried Carlott Beck (1821-1911), von 1875 bis 1877 Stadtverordneter, von 1877 bis 1901 ehrenamtlicher Stadtrat, Mitbegründer des Historischen Museums, Freund des Philosophen Arthur Schopenhauers (1788-1860), Engagement zur Erhaltung des Goethehauses, Vorsitzender des Schopenhauerdenkmal-Ausschusses.
  6118. 7.3.1906, 85. Geburtstag des Kommunalpolitikers und Weißbindermeisters Carlot Beck (1821-1911), von 1875 bis 1877 Stadtverordneter, von 1877 bis 1901 ehrenamtlicher Stadtrat, Mitbegründer des Historischen Museums, befreundet mit dem Philosophen Arthur Schopenhauer, Vorsitzender des Schopenhauerdenkmal-Ausschusses, Senior des Pflegeamtes des Almosenkastens.
  6119. 7.4.1955, Der Magistrat verleiht dem Direktor der Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen, Heinrich Beck, anlässlich seines 25jährigen Dienstjubiläums die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Überreichung erfolgt am 15.04.
  6120. 1.3.1962, 90jähriges Jubiläum der Parfümerie Ph. Beck-Reutlinger, Große Bockenheimer Straße 21.
  6121. 1.3.1972, 100jähriges Jubiläum der Parfümerie Ph. Beck-Reutlinger in der Freßgass’.
  6122. 10.6.1973–11.6.1973, 12.000 Jugendliche nehmen an dem „Summer Rock Festival“ im Radstadion teil (u.a. mit Uriah Heep und Jeff Beck).
  6123. 1.8.1894, Als erstes Geschäftslokal in der neu hergestellten Goethestraße wird das von Herrn E. Beck eröffnet.
  6124. 30.4.1994, Die Städeladministration und die Stadt Frankfurt am Main einigen sich auf Herbert Beck, den Leiter des Liebieghauses, als neuen Direktor des Städelschen Kunstinstituts. Er soll beide Häuser führen.
  6125. 19.5.1999, Podiumsdiskussion des Hessischen Rundfunks und des Beck-Verlages im Literaturhaus anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Bundesrepublik Deutschland mit der FDP-Politikerin Dr. Hildegard Hamm-Brücher, dem Politikwissenschaftler Professor Kurt Sontheimer und dem Historiker Professor Gerhard A. Ritter.
  6126. 30.4.2001, 60. Geburtstag des Städel- und Liebieghaus-Direktors Herbert Beck.
  6127. 15.11.2004, Der Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Frankfurt, Werner Röhre, Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff und Städeldirektor Herbert Beck enthüllen in der B-Ebene an der Hauptwache die vom Städel zusammengestellte Reproduktion „Zeitstrahl“. Beginnend mit der erstmaligen urkundlichen Erwähnung Frankfurt 794, werden dem Betrachter Höhe- und Wendepunkte aus über 1.200 Jahren Stadtgeschichte vor Augen geführt.
  6128. 27.6.2005, Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Marieluise Beck, besucht die Kommunale Ausländervertretung in der Mainstadt.
  6129. 30.8.2005, Städeldirektor Herbert Beck wird von Hessens Ministerpräsident Roland Koch im Gartensaal des Städels der Hessische Verdienstorden verliehen.
  6130. 1.3.2006, Der politische Aschermittwoch markiert in diesem Jahr in Frankfurt am Main einen besonderen Termin: Start für die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes: Die CDU im Bürgerhaus Harheim mit Generalsekretär Ronald Pofalla, die SPD in den Römerhallen mit dem Fraktionschef im Bundestag, Peter Struck, die Grünen im Stalburg-Theater mit dem Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, und die FDP im Rödelheimer Vereinsringhaus mit dem Römer-Fraktionschef Volker Stein.
  6131. 28.4.2006, Der langjährige Direktor von Städel und Liebieghaus, Herbert Beck, wird in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger ist Max Hollein.
  6132. 1.5.2008, Amtsantritt des Kulturhistorikers und früheren Direktors des Städel, Herbert Beck, als Gründungs-Geschäftsführer der Kulturinitiative Frankfurt/Rhein-Main.
  6133. 13.12.2009, 90jähriges Jubiläum der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt am Main – am 13. Dezember 1919 als „Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD“ gegründet. Gefeiert wird mit einem sozialdemokratischen Empfang im Kaisersaal des Römers – Festredner ist der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.
  6134. 26.5.1975, In der Griesheimer Schleuse treiben 30.000 Liter Heizöl aus einem Leck des Tankschiffes „Christina Marliese“. Die Frankfurter Berufsfeuerwehr benötigt mehr als zwölf Stunden, um das Öl aus dem 300 Meter langen Becken zu pumpen.
  6135. 10.2.1995, Die Hilton-Gruppe siegt im Investorenwettbewerb für das Stadtbad Mitte, das Teil eines Fünf-Sterne-Hotels werden soll. Ein Becken für alle Frankfurter bleibe erhalten. Einige Tage später entscheidet der Magistrat in diesem Sinne.
  6136. 13.5.1966, Eröffnung des Brentanobades in Rödelheim nach dem Umbau in ein Beckenbad. Es ist zugleich das größte bisher umgebaute Flussbeckenbad im Stadtbereich.
  6137. 21.11.1975, Franz Beckenbauer signiert in der Buchhandlung Peter Naacher, Steinweg, sein Buch „Einer wie ich“.
  6138. 6.4.1976, Franz Beckenbauer stellt das neue „Beckenbauer-Familien-Trimmgerät“ im Niederräder Hertie-Gebäude vor.
  6139. 19.11.1992, Franz Beckenbauer signiert in der Sportabteilung von Hertie Zeil sein neues Buch „Ich – Wie es wirklich war“.
  6140. 7.12.2001, „Eine WM ohne Frankfurt kann ich mir nicht vorstellen“, sagt Franz Beckenbauer, als Oberbürgermeisterin Petra Roth die offizielle Bewerbung der Stadt für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 übergibt.
  6141. 20.1.2005, Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt im Kaisersaal des Römer mit „Kaiser“ Franz Beckenbauer. Er beendet seine Festrede mit dem Hinweis, „das Wichtigste für 2005“ sei der Aufstieg von Eintracht Frankfurt in die erste Fußball-Bundesliga.
  6142. 27.9.1978, Für mehrere Stunden besteht am Oberhafenbecken 2, in der Nähe des Ölhafens, Explosionsgefahr, weil rund 2000 Liter Normalbenzin das Wasser des Beckens verschmutzen.
  6143. 30.6.1937, Im Rahmen der reichsweiten Aktion zur Gründung von Betriebssportgemeinschaften in allen größeren Unternehmen findet im Gau Hessen-Nassau eine Kundgebung in den Adlerwerken statt, bei der der Gaubetriebsobmann der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Becker, spricht.
  6144. 15.3.1935, 125. Geburtstag des Malers, Radierers und Lithografen Prof. Jakob Becker (1810-1872), 1842 Professor für Genremalerei am Städelschen Kunstinstitut.
  6145. 13.2.1934, 70. Geburtstag des Cellisten Hugo Becker, Solo-Cellist des Opernorchesters und Lehrer an Dr. Hochs Konservatorium.
  6146. 11.2.1934, Eröffnung der Ausstellung der NS-Organisation „Kraft durch Freude“ im Frankfurter Kunstverein durch den Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront für Hessen und Hessen-Nassau, Willi Becker. Ziel ist es, auch die Arbeiterschaft mit der bildenden Kunst vertraut zu machen.
  6147. 1.7.1933, Ansprache des Leiters der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Robert Ley, anlässlich einer Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront vor der Großmarkthalle. Außer Ley spricht der Gaubetriebszellenleiter Willy Becker (Frankfurt am Main) über die Aufgaben und Ziele der DAF.
  6148. 20.2.1933, Gedenkfeier für den jüngst verstorbenen früheren Preußischen Kulturminister, Prof. Carl-Heinrich Becker, in der Geschlechterstube des Römers. Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945), Geheimrat Dr. Arthur von Weinberg (1860-1943) und Universitätsrektor Prof. Wilhelm Gerloff (1880-1954) würdigen die Verdienste des Verstorbenen.
  6149. 27.5.1929, Bei einem Großfeuer hinter dem Ostbahnhof im Gummiabfalllager der Firma D. Becker AG – einer der größten Brände in der Mainstadt –, brennt eine 300 Meter lange Lagerhalle vollständig nieder. Menschen werden nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 100.000.- Reichsmark geschätzt.
  6150. 4.6.1928, Offizielle Amtseinführung des neuen Universitätskurator, Dr. Kurt Riezler (1882-1955), in Anwesenheit des preußischen Unterrichtsminister, Prof. Dr. Carl Heinrich Becker und des Vorsitzenden des Kuratoriums, Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945).
  6151. 10.5.1927, Feierliche Eröffnung der Frankfurter Pädagogischen Akademie (Lehrerbildungsstätte; später: Hochschule für Lehrerbildung, anfangs in Sachsenhausen, später an der Bertramswiese) im Rahmen einer akademischen Feier in der Aula der Universität Frankfurt in Anwesenheit des preußischen Kultusministers Prof. Carl Heinrich Becker und von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945).
  6152. 2.5.1921, Feierliche Eröffnung der Akademie der Arbeit unter der Leitung des Soziologen Dr. Eugen Rosenstock-Huessy (1888-1973) im Senckenbergischen Festsaal. Ansprache halten Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927), Kultusminister Dr. Carl Heinrich Becker (1876-1933), der Rektor der Universität Frankfurt, Geheimrat Prof. Arthur Moritz Schönflies (1853-1928), und der Leiter der Anstalt, Dr. Rosenstock-Huessy. Darüber hinaus wird eine Sammlung von Darstellungen aus der Geschichte der Arbeit ausgestellt.
  6153. 1.4.1919, 25jähriges Jubiläum der Fa. Strohecker & Becker (Kugelgelenke).
  6154. 8.1.1917, Vierter Johannes Brahms-Abend von Schnabel – Flesch – Becker im Saalbau.
  6155. 6.1.1917, Dritter Johannes Brahms-Abend von Schnabel – Flesch – Becker im Saalbau.
  6156. 6.11.1916–7.11.1916, Erster und Zweiter Johannes Brahms-Abend von Artur Schnabel – Karl Flesch – Hugo Becker im Saalbau.
  6157. 18.4.1916, Trio-Abend „Schnabel – Flesch – Becker“ im Saalbau.
  6158. 19.2.1916, Trio-Abend mit Artur Schnabel, Carl Flesch und Hugo Becker im Saalbau.
  6159. 2.10.1904–30.10.1904, Peter Becker-Gedächtnisausstellung im Frankfurter Kunstverein. Der in Frankfurt am Main geborene Maler, Radierer und Lithograph Peter Becker (1828-1904), genannt der „neue Merian“, ist am 18. August d. J. verstorben.
  6160. 18.8.1904, Tod des Frankfurter Malers, Radierers und Lithographen Prof. Peter Becker (1828-1904), Ausbildung am Städelschen Kunstinstitut, Atelier in Frankfurt am Main. Werke: Landschaften, Aquarelle, Zeichnungen, Lithographien und Radierungen.
  6161. 18.12.1937, An der Beerdigung des in Gestapohaft gefolterten und durch Freitod aus dem Leben geschiedenen früheren Frankfurter Pfarrjungscharführers Bernhard Becker (1914-1937) nehmen unter der Leitung von Pfarrer Alois Eckert (1890-1969) ca. 1.000 Menschen teil – eine Demonstration gegen das NS-Regime.
  6162. 13.4.1938, Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt und die Gauverwaltung der Deutschen Arbeitsfront übergeben die von ihnen eingerichtete Lehrwerkstätte für Facharbeiter der Metallindustrie dem Verein „Lehrwerkstätte Frankfurt-Main“, die unter der Leitung des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK), Prof. Carl Lüer, und des Gauobmannes der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Willy Becker, gegründet worden ist.
  6163. 3.7.1938, Feierliche Enthüllung des vom Bildhauer Philipp Becker (1893-1964) geschaffenen Ehrenmals für die Fechenheimer Gefallenen des Weltkriegs auf dem Fechenheimer Friedhof.
  6164. 15.7.1938, Deutsch-italienischer Gemeinschaftsabend der Deutschen Arbeitsfront gemeinsam mit der italienischen Kolonie in Frankfurt am Main im Schumann-Theater. Es spricht der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Willy Becker.
  6165. 16.4.1939, Die Werke Höchst und Frankfurt (Hochhaus) der IG Farbenindustrie AG werden im Rahmen einer Feier im IG Hochhaus von Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Willi Becker, im Auftrag des Reichsorganisationsleiters Robert Ley mit dem „Leistungsabzeichen für vorbildliche Wohnungsförderung“ ausgezeichnet.
  6166. 17.7.1940, 50. Geburtstag des Gauobmanns der Deutschen Arbeitsfront, Gauamtsleiter Willy Becker (1890-1945), von 1933 bis 1945 Reichstagsabgeordneter.
  6167. 27.11.1940, Am 27.11.1933 gab Reichsorganisationsleiter Robert Ley der Feierabendorganisation der Deutschen Arbeitsfront (DAF) den Namen „Kraft durch Freude“. Anlässlich des 7. Jahrestages dieser nationalsozialistischen Einrichtung findet im Schauspielhaus eine Feierstunde statt, an der Gauleiter Jakob Sprenger und der Gauobmann bzw. Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront in Hessen-Nassau, Willy Becker (1890-1945), von 1933 bis 1945 Reichstagsabgeordneter, teilnehmen.
  6168. 30.7.1941, Tod des Violoncellisten Prof. Hugo Becker (1863-1941), von 1884 bis 1886 Solo-Violoncellist des Frankfurter Opernorchesters, danach Solo- und Kammermusiker. Von 1890 bis 1906 Mitglied des Heermann-Quartetts. Von 1894 bis 1906 Lehrer für Cello und Kammermusik an Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6169. 10.8.1945, Wiedereröffnung des Landgerichts Frankfurt am Main mit den Amtsgerichtsbezirken Frankfurt am Main, Frankfurt am Main-Höchst, Bad Homburg und Usingen. Zum Präsident des Landgerichts wird Amtgerichtsrat Dr. Johannes Becker ernannt.
  6170. 28.8.1947, Versammlung der Liberal-Demokratischen Partei im Ärztehaus und Vortrag des hessischen Landtagsabgeordneten Dr. Max Becker über „Entnazifizierung und Demokratie“.
  6171. 17.5.1949, 85jähriges Jubiläum des Möbel- und Einrichtungshauses Anton Becker-Erben, Frankfurts ältestes Fachgeschäft, Große Friedberger Straße 40-42.
  6172. 1.9.1949, 25jähriges Jubiläum der Firma Hans Becker & Co., Großkelterei, Wein- und Spirituosen-Großhandlung, Bergen-Enkheim.
  6173. 17.5.1954, 90jähriges Jubiläum des ältesten Möbelhauses Frankfurts, der Firma Anton Becker Erben, Große Friedberger Straße.
  6174. 16.10.1954, 75jähriges Jubiläum der Firma Linke & Becker.
  6175. 11.10.1956–13.10.1956, Zweiter Deutscher Volkshochschultag im Volksbildungsheim mit in- und ausländischen Vertretern des öffentlichen und kulturellen Lebens und 200 Delegierten aus der Erwachsenenbildungsarbeit an den deutschen Volkshochschulen. Der Präsident des Deutschen Volkshochschulverbandes Hellmut Becker weist in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, dass diese Tagung untersuchen müsse, wo der Mensch heute in der Gesellschaft stehe, ein Thema, dem sich Professor Alexander Mitscherlich aus Heidelberg widmet als er die Beziehung des Individuums zur Masse analysiert. Vorträge von Carlo Schmid, Walter Dirks, Arno Hennig und Hellmut Becker schließen sich an. Zum Deutschen Volkshochschultag wird die Buchausstellung „Im Brennpunkt Zeitgeschichte“ in der Schwanenhalle im Römer gezeigt.
  6176. 20.9.1957, Als Nachfolger der seit drei Generationen bestehenden Firma Anton Becker Erben in der Großen Friedberger Straße 40-42 eröffnet die Firma Möbel-Mann ihren hiesigen Betrieb. Das Unternehmen besitzt Niederlassungen auch in Mannheim und Karlsruhe.
  6177. 31.12.1962, Der Magistrat verleiht dem am 01.01.1963 in den Ruhestand tretenden Landgerichtspräsidenten Johannes Becker (1897-1971) in Würdigung seiner Verdienste um den Wiederaufbau des Frankfurter Justizwesens nach dem Zweiten Weltkrieg die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Überreicht wird ihm die Auszeichnung am 08.01.1963 in einer Feierstunde im Dienstzimmer des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Römer.
  6178. 18.1.1963–24.2.1963, Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins mit Ölgemälden und Zeichnungen von Paula Modersohn-Becker im Steinernen Haus.
  6179. 4.12.1969, Eintägiger Streik der Assistenten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität wegen der Nichtweiterbeschäftigung des Rates der Nichthabilitierten, Dr. Egon Becker, Assistent am Institut für theoretische Physik.
  6180. 27.5.1970, Nach einer Verhandlung von über neun Monaten Dauer wird vom Schwurgericht Frankfurt im dritten Frankfurter „Euthanasie“-Prozess das Urteil verkündet: Dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend erhält der Angeklagte Hans-Joachim Becker (60) 10 Jahre Freiheitsstrafe, der Angeklagte Friedrich Wilhelm Lorent (65) sieben Jahre Freiheitsstrafe wegen Beihilfe zum Mord. Die bürgerlichen Ehrenrechte werden beiden auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt.
  6181. 7.7.1970, Das Ärzteehepaar Friedel und Karl Becker verliert im Kampf um mehr Fußgängerüberwege auf der Eschersheimer Landstraße vor der VI. Kammer des Frankfurter Verwaltungsgerichts seinen ersten Prozess. Auch im zweiten Prozess stellt sich kein Erfolg ein.
  6182. 10.5.1971, Tod des Landgerichtspräsidenten i. R. Johannes Becker (1897-1971), 1945 bis 1962 Präsident am Landgericht Frankfurt.
  6183. 1.7.1971, Der hessische Finanzminister Rudi Arndt wird als Nachfolger von Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976) zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Frankfurter Flughafen AG (FAG) gewählt. Als seine Stellvertreter werden Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) (für die Stadt Frankfurt am Main) und Staatssekretär Karl Wittrock (für den Aktionär Bund) gewählt. Erich Becker wird zum Vorstandsvorsitzenden der FAG bestimmt.
  6184. 10.11.1898, 70. Geburtstag des Frankfurter Malers, Radierers und Lithographen Prof. Peter Becker (1828-1904), Atelier im Deutschen Haus, lose Verbindungen zu den „Nazarenern“. Werke: Ölgemälde, Zeichnungen, Radierungen - wird „neuer Merian“ genannt.
  6185. 17.12.1900, Sonatenabend mit Eugen d’Albert und Hugo Becker im Saalbau.
  6186. 16.1.1977–27.2.1977, Ausstellung „Paula Modersohn-Becker – Zeichnungen, Pastelle, Bildentwürfe“ des Frankfurter Kunstvereins im Steinernen Haus.
  6187. 1.9.1977, Eröffnung des Geschäfts der Firma Käse-Becker in der Freßgass.
  6188. 1.10.1977, 25jähriges Jubiläum der Mineralölgroßhandlung Karl Becker OHG.
  6189. 4.4.1979–27.4.1979, Gedächtnisausstellung für den Maler Curth Georg Becker (1904-1972) in der Galerie der Heussenstamm-Stiftung.
  6190. 3.9.1982, Der neue Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, Jurek Becker, wird beim „Berger Markt“ in sein neues Amt eingeführt.
  6191. 11.10.1982, Lesung des Schriftstellers Jurek Becker in der Buchhandlung an der Katharinenkirche.
  6192. 18.1.1983, Lesung mit dem derzeitigen Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, Jurek Becker, in der dortigen Stadthalle.
  6193. 2.3.1983, Lesung mit den Schriftstellern Jurek Becker und Stefan Heym in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  6194. 6.6.1983, Lesung des Schriftstellers Jurek Becker, Stadtschreiber von Bergen, im Gemeindehaus Haeberlinstraße.
  6195. 27.6.1983, In den frühen Morgenstunden wird auf die Villa des Vorstandsvorsitzenden der Flughafen AG (FAG), Erich Becker (1920-2003), in Hofheim-Langenhain ein Sprengstoffanschlag verübt. Personen werden nicht verletzt. Der Schaden beträgt rund 50.000.- DM. Gleichzeitig mit dem Anschlag auf den Chef des Rhein-Main-Flughafens soll im Schulungszentrum der FAG Sprengstoff gezündet werden, der allerdings aufgrund eines technischen Defekts nicht explodiert.
  6196. 3.10.1985, Boris Becker wird anlässlich seiner Teilnahme am Tennis-Daviscup-Halbfinale im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  6197. 4.10.1985–6.10.1985, Tennis-Daviscup-Halbfinale in der Festhalle mit Boris Becker. Die Begegnung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechoslowakei endet mit einem 5:0-Erfolg für die Gastgeber.
  6198. 7.3.1986, Dem Schriftsteller Thorsten Becker wird in der Villa Bonn, Siesmayerstraße, der FAZ-Preis für Literatur 1985 verliehen.
  6199. 4.1.1987, Tennisschaukampf mit Boris Becker und Jimmy Connors in der Festhalle.
  6200. 31.1.1988, Tennisschaukampf zwischen Boris Becker und Ivan Lendl in der Festhalle.
  6201. 8.4.1988–10.4.1988, Im Daviscup-Viertelfinale in der Festhalle erreicht die Mannschaft des Deutschen Tennis-Bundes mit Boris Becker durch einen 5:0-Sieg gegen Dänemark erwartungsgemäß das Halbfinale.
  6202. 6.11.1988, Schriftstellerkongress unter dem Thema „Vom Schreiben nach Auschwitz“ in der Paulskirche. Erinnert wird an das erste Treffen von Autoren aus den westlichen Besatzungszonen 1948 in der Mainstadt. Teilnehmer sind u.a. Stefan Heym, Anna Jonas, Ernst Loewy, Hans Keilson, Walter Janka, Jurek Becker, Gerhard Zwerenz, H. W. Katz und Margarete Mitscherlich-Nielsen.
  6203. 23.5.1989, Der Schriftsteller Jurek Becker hält im Rahmen der Poetikvorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität seine erste Vorlesung zum Thema „Warnung vor dem Schriftsteller“. (weitere Termine: 30.05. und 06.06.). Zugleich wird eine Ausstellung über Leben und Werk des Autors in der Stadt- und Universitätsbibliothek eröffnet.
  6204. 15.6.1990, 125jähriges Jubiläum des „ältesten, renommierten Geschäftes am Platze“ (Stahlwaren), „Solinger Stahlwaren“, Messer, Scheren und Maschinen, des Messerschmiedemeisters J. Georg Becker, Fahrgasse.
  6205. 7.10.1991, Dem Vorstandsvorsitzenden der Degussa AG, Gert Becker, wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  6206. 19.10.1992, Im Römer stellen Oberbürgermeister Andreas von Schoeler, der Degussa-Vorstandsvorsitzende Gert Becker und der Vorstandsprecher der Frankfurter Sparkasse, Klaus Wächter, die offiziellen Gedenkmedaillen zur 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt 1994 – insgesamt vier Motive – vor.
  6207. 17.11.1992–22.11.1992, IBM/ATP-Tour-Weltmeisterschaft 1992 der Tennisprofis in der Festhalle. Am Vorabend werden die weltbesten Tennisspieler von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Kaisersaal des Römer empfangen. Als Sieger dieser inoffiziellen Weltmeisterschaft geht Boris Becker hervor.
  6208. 15.11.1994–20.11.1994, ATP-Tennis-Weltmeisterschaft ’94 in der Festhalle. Der Amerikaner Pete Sampras siegt im Finale über Boris Becker.
  6209. 30.5.1995, Lesung des Lyrikers Uli Becker im Hessischen Literaturbüro, Waldschmidtstraße 4.
  6210. 14.11.1995, Das fünftägige ATP-Tennisfinale findet zum letzten Mal in der Mainstadt statt. ATP-Weltmeister wird Boris Becker.
  6211. 4.4.2001, Uwe Becker wird neuer CDU-Fraktionsvorsitzender.
  6212. 5.9.2002, Lesung des Schriftstellers Jürgen Becker im Literaturhaus.
  6213. 9.1.2003, Tod des langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Flughafen Frankfurt/Main AG (FAG), Erich Becker (1920-2003).
  6214. 3.11.2004, Präsentation der Biographie der Opernsängerin Magda Spiegel (1887-1944 Vernichtungslager Auschwitz), eine Dissertation der Frankfurter Historikerin Claudia Becker im Verlag Waldemar Kramer.
  6215. 10.11.2005, Podiumsdiskussion der „Frankfurter Rundschau“ zur Zukunft der Altstadt im Presseclub mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Uwe Becker, dem Frankfurter SPD-Vorsitzenden und Sozialdezernenten Franz Frey sowie den Architekten Christoph Mäckler und Jürgen Engel.
  6216. 26.4.2006, Lesung des Schriftstellers Jürgen Becker in der Nikolauskapelle in Bergen-Enkheim.
  6217. 13.7.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Schwarz-Grün feiert einen ersten großen Sieg. Die Koalition bringt in einer geheimen Abstimmung fünf hauptamtliche Magistratsmitglieder durch: Boris Rhein (CDU/Sicherheits- und Ordnungsdezernent), Manuela Rottmann (Grüne/Umwelt), Uwe Becker (CDU/Soziales und Sport), Lutz Sikorski (Grüne/Verkehr) und Felix Semmelroth (CDU/Kultur). Hinzu kommt eine neue Bürgermeisterin: Jutta Ebeling (Grüne). Die SPD kritisiert die Erweiterung des Magistrats.
  6218. 20.4.2008, Tod des Hochschullehrers Prof. Klaus Becker (1945-2008) von der FH Frankfurt am Main.
  6219. 20.5.2009, Kommunalpolitiker der tschechischen Kommune Ostrava besuchen die Mainstadt und werden vom Stadtkämmerer Uwe Becker offiziell empfangen.
  6220. 2.2.2012, Bei den Magistratswahlen im Römer werden Olaf Cunitz (Bürgermeister, Planung), Sarah Sorge (Bildung) und Rosemarie Heilig (Umwelt) neu gewählt. Die beiden CDU-Dezernenten Kämmerer Uwe Becker und Felix Semmelroth (Kultur) werden in ihren Ämtern bestätigt.
  6221. 14.7.2016, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: CDU, SPD und Grüne wählen im Römer vier Dezernenten und den neuen Bürgermeister, Stadtkämmerer Uwe Becker.
  6222. 10.4.1943, Celloabend mit Hermann von Beckerath im Saalbau.
  6223. 20.3.1936, „Frankfurter Zigeunerkonferenz“ im Polizeipräsidium unter Vorsitz des Polizeipräsidenten Adolf Heinz Beckerle (1902-1976). Beschlossen wird in Zusammenarbeit mit Vertretern des Verkehrs- und Wirtschaftsamtes sowie des Fürsorgeamtes die „Abschiebung“ aller Sinti und Roma aus Frankfurt am Main.
  6224. 6.11.1935, Antritt der gesamten Frankfurter Schutzpolizei auf dem Sportplatz des Festhallengeländes, wo Polizeipräsident Adolf Heinz Beckerle die Schutzpolizei ihrem neuen Kommandeur, Oberst Georg Jedicke, übergibt.
  6225. 9.7.1934, Großtagung sämtlicher Politischer Leiter der NSDAP des Gaues Hessen-Nassau mit einem Generalappell in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger und Polizeipräsident Adolf Heinz Beckerle im Stadion.
  6226. 16.12.1933, Uraufführung des „nationalen Großfilms“ „Hans Westmar. Einer von vielen. Ein deutsches Schicksal aus dem Jahre 1929“ in der Regie von Franz Wenzler, Drehbuch: Hanns Heinz Ewers – ein NS-Propagandafilm vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Mythenbildung um das 1930 verstorbene SA-Mitglied Horst Wessel im Schumann-Theater. Polizeipräsident Adolf Heinz Beckerle (1902-1976) spricht in der Festvorstellung.
  6227. 14.9.1933, Offizielle Amtseinführung des neuen Frankfurter Polizeipräsidenten (bis 1939) Adolf Heinz Beckerle (1902-1976), seit 1922 Mitglied der NSDAP, seit 1928 SA-Führer in Frankfurt am Main, seit 1932 Reichstagsmitglied.
  6228. 9.11.1937, Adolf Hitler befördert den Leiter der SA-Gruppe Hessen, Heinz Beckerle, seit 1922 Mitglied der NSDAP und seit 1933 Frankfurter Polizeipräsident, zum Obergruppenführer.
  6229. 11.3.1939, Frankfurter Großboxkampftag in der Festhalle: Der deutsche Schwergewichtsmeister Walter Neusel tritt gegen den Kanadier Al Delaney, der in letzter Sekunde für den erkrankten Franzosen André Lenglet eingesprungen ist, an. 10.000 Zuschauer, darunter auch Oberbürgermeister Friedrich Krebs, SA-Obergruppenführer Hessen, Adolf Heinz Beckerle, und der frühere deutsche Schwergewichtsmeister Arno Kölblin, sehen den Deutschen nach Punkten siegen.
  6230. 26.9.1939, SA-Obergruppenführer (seit 1937) und Polizeipräsident (seit 1933) Adolf Heinz Beckerle (1902-1976), seit 1928 SA-Führer in Frankfurt am Main, ist seit heute kommissarischer Polizeipräsidenten in Lodz/Polen. Während seiner Abwesenheit vertritt ihn in der Leitung des Polizeipräsidiums Frankfurt sein ständiger Vertreter, Regierungsrat Voß. Nach der erfolgten Eingliederung der Stadt Lodz in den seit 1939 bestehenden Reichsgau Wartheland, ein Akt völkerrechtswidriger Annexion des NS-Regimes, kehrt Polizeipräsident Beckerle Ende November d. J. wieder nach Frankfurt am Main zurück und übernimmt seine Dienstgeschäfte als Polizeipräsident in der Mainstadt.
  6231. 22.12.1940, SA-Führertagung aller Leiter der SA-Gruppe Hessen im Stabsgebäude der Gruppe Hessen unter der Leitung von Obergruppenführer Adolf Heinz Beckerle (1902-1976).
  6232. 20.4.1941, Anlässlich des Geburtstags Adolf Hitlers begeht die SA des Standortes Frankfurt am Main eine Feier auf der Bertramswiese mit anschließendem Propagandamarsch durch die Stadt. Die Veranstaltung endet mit einem Vorbeimarsch aller Einheiten vor dem SA-Obergruppenführer Adolf Heinz Beckerle (1902-1976), von 1933 bis 1939 Polizeipräsident von Frankfurt am Main, an der Hauptwache.
  6233. 1.7.1941, Zum Nachfolger des bisherigen Frankfurter Polizeipräsidenten, SA-Obergruppenführer Adolf Heinz Beckerle (1902-1976), der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs kommissarischer Leiter der Polizeiverwaltung Lodz geworden ist (wegen mangelnder Aktivität alsbaldige Ablösung von diesem Posten) und der mit Wirkung vom 17.06.1941 zum deutschen Gesandten in Sofia ernannt wird, ist der bisherige Polizeipräsident von Zwickau, SS-Oberführer Karl Albrecht Oberg (1897- 1965) vorgesehen, der jedoch seinen Dienst nicht antritt - an exponierter Stelle für die Ermordung von Juden und Jüdinnen in Polen und Frankreich verantwortlich. Erst im Januar 1943 wird die vakante Stelle eines Frankfurter Polizeipräsidenten mit dem SA-Brigadeführer Friedrich Ludwig Stollberg (1888-1948) aus Leipzig wieder besetzt.
  6234. 22.3.1950, Der ehemalige Frankfurter Polizeipräsident und SA-Obergruppenführer Adolf Heinz Beckerle wird von der Zentralspruchkammer Hessen-Süd in die Gruppe der Hauptschuldigen eingestuft. Ferner erkennt die Kammer auf drei Jahre Arbeitslager und Einzug seines Vermögens. Beckerle, gegen den in Abwesenheit verhandelt wird, soll sich in russischem Gewahrsam befinden.
  6235. 27.5.1960, Erneute Verhaftung des ehemaligen Polizeipräsidenten und letzten NS-Gesandten in Sofia, Adolf Heinz Beckerle, in Frankfurt am Main unter dem Vorwurf der Beteiligung am Massenmord an Juden.
  6236. 1.12.1960, Die Dritte Strafkammer in Frankfurt am Main hebt den am 25. Mai d. J. vom Ersten Strafsenat des Oberlandesgerichts erlassenen Haftbefehl gegen den 58jährigen ehemaligen NS-Gesandten in Sofia, Adolf Heinz Beckerle, der auch Polizeipräsident in der Mainstadt war, wieder auf und ordnet dessen Entlassung aus der Untersuchungshaft an.
  6237. 10.4.1962, Nach zweijähriger Ruhepause und gegen den Willen des Klägers wird vor der 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt ein Verfahren wieder aufgenommen, in dem der Frankfurter NS-Polizeipräsident und spätere Gesandte in Bulgarien, Adolf Heinz Beckerle, gegen die Stadt Frankfurt am Main auf Gewährung einer Kriegsentschädigung von 5640.- DM klagt. Der Magistrat hatte Beckerle in einem ersten Bescheid 1955 und einem zweiten 1956 diese Entschädigung abgelehnt.
  6238. 3.7.1962, Das Verwaltungsgericht Frankfurt lehnt in dem Verwaltungsstreitverfahren des früheren SA-Obergruppenführers und ehemaligen NS-Polizeipräsidenten von Frankfurt am Main, Heinz Adolf Beckerle, dessen gegen die Stadt Frankfurt am Main geführte Klage auf Zahlung einer Kriegsgefangenenentschädigung in Höhe von 5640.-DM kostenpflichtig ab. Die Revision wird zugelassen.
  6239. 8.11.1967, Eröffnung eines weiteren NS-Prozesses vor dem 3. Frankfurter Schwurgericht: Wegen Beihilfe zur Ermordung von über 11.000 Juden aus Griechenland ist der ehemalige Frankfurter Polizeipräsident und SA-Gruppenführer Adolf Beckerle angeklagt. Seinem Mitangeklagten, dem früheren Legationsrat Fritz Gebhard von Hahn, wird darüber hinaus Beihilfe zur Ermordung von weiteren 20.000 griechischen Juden vorgeworfen.
  6240. 28.6.1968, Der Schwurgerichtsprozess gegen den ehemaligen deutschen Gesandten in Sofia, Adolf Beckerle, ist nach 53 Verhandlungstagen endgültig zu Ende. Das Schwurgericht beschließt unter Zustimmung aller Prozessbeteiligten, das Verfahren gegen den Angeklagten wegen Verhandlungsunfähigkeit vorläufig einzustellen.
  6241. 1.8.1995, Dr. Maria Gazzetti aus Hamburg tritt die künstlerische Leitung des Literaturhauses Frankfurt an. Sie ist Nachfolgerin von Thomas Beckermann.
  6242. 25.4.1962, Der Wettbewerb für das Kultur- und Geschäftszentrum der Nordweststadt wird entschieden: erster Preisträger werden die Frankfurter Architekten Otto Apel und Hans Georg Beckert.
  6243. 3.6.1966, Eröffnung der „Experimenta“, eine Woche experimentellen Theaters mit Stücken neuer Autoren auf Frankfurter Bühnen (bis 10.06.). Aufgeführt werden Brecht, Beckett, Handke u.a.
  6244. 8.11.1979, Premiere der beiden Einakter „Damals“ und „Nicht Ich“ von Samuel Beckett im Kammerspiel.
  6245. 6.4.2006, „Beckett-Nacht“ zum 100. Geburtstag Samuel Becketts im Literaturhaus Frankfurt.
  6246. 18.1.1958, Premiere der Frankfurter Erstaufführung von Samuel Becketts „Endspiel“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  6247. 1.10.1965, Premiere von Samuel Becketts „Warten auf Godot“ im Kammerspiel.
  6248. 5.4.1978, Premiere von Samuel Becketts „Warten auf Godot“ in der Inszenierung von Peter Roggisch im Schauspielhaus.
  6249. 13.4.1991, Premiere von Samuel Becketts „Warten auf Godot“ in der Inszenierung von Peter Palitzsch im Bockenheimer Depot.
  6250. 23.11.1991, Premiere von Samuel Becketts „Akt ohne Worte“ in der Inszenierung von Jürgen Gosch im Opernhaus.
  6251. 15.4.1933, Der Maler und Graphiker Max Beckmann (1884-1950), am 31.03. d. J. seiner Stellung als Leiter einer Meisterklasse an der Städelschule enthoben, verlässt Frankfurt am Main, geht zunächst nach Berlin und emigriert 1937 nach Amsterdam.
  6252. 26.10.1929–24.11.1929, Max-Beckmann-Ausstellung im Frankfurter Kunstverein, Junghofstraße. Zur Eröffnung spricht der Verleger Dr. Heinrich Simon (1880-1941).
  6253. 1.5.1927, Im Rahmen der Hörfunksendung „Die Stunde der Frankfurter Zeitung“ spricht der Publizist und Kunsthistoriker Benno Reifenberg (1892-1970), Leiter der Redaktion des Feuilletons der „Frankfurter Zeitung“, zum Thema: „Über ein Bild von Max Beckmann“.
  6254. 10.4.1921–11.5.1921, Max Beckmann-Ausstellung im Frankfurter Kunstverein (Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen).
  6255. 12.2.2000, Dem Schweizer Ausstellungsmacher und Kunstvermittler Harald Szeemann wird im Städel von Oberbürgermeisterin Petra Roth der mit 50.000.- dotierte Max-Beckmann-Preis verliehen.
  6256. 10.9.1945, Dr. Eberhard Beckmann (1905-1962) zum Leiter des neu gestalteten Amtes für die Städtischen Bühnen und Konzerte ernannt, 1946 bis 1962 erster Intendant des Hessischen Rundfunks.
  6257. 1.6.1946, Ernennung des bisherigen Leiters des Amtes für Städtische Bühnen und Konzerte der Stadt Frankfurt am Main, Professor Eberhard Beckmann, zum Intendanten von Radio Frankfurt. Seine Amtseinführung findet am 03.06. d. J. statt.
  6258. 1.8.1946, Gedenkfeier anlässlich des einjährigen Bestehens der „Frankfurter Rundschau“ im Sitzungssaal der Zeitung. Unter den amerikanischen und deutschen Gästen befinden sich auch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, der Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Walter Hallstein, Intendant Professor Eberhard Beckmann von Radio Frankfurt und der hessische Kultusminister Dr. Franz Schramm.
  6259. 24.10.1946, Einweihung der stählernen Spitze des neuen Funkmastes von Radio Frankfurt auf der Vilbeler Höhe. Intendant Eberhard Beckmann tauft den neuen Turm mit einer Flasche Sekt.
  6260. 17.11.1946, Eröffnung der Ausstellung moderner Malerei und Graphik (Beckmann, Nolde, Heckel, Kirchner, Dix, Marc, Rohlfs, Kollwitz u. a.) des Arbeitskreises „Freunde moderner Kunst“.
  6261. 29.6.1947–3.8.1947, Max Beckmann-Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut.
  6262. 20.10.1948, Inkrafttreten des Hessischen Rundfunkgesetzes. Die Rundfunkanstalt, nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in Bad Nauheim untergebracht, residiert heute in Frankfurt am Main. Erster Intendant von 1946-1962 ist Eberhard Beckmann (1905-1962).
  6263. 12.11.1949, Ernennung des Rechtsanwalts Gottfried Michelmann zum Stellvertreter des Intendanten des Hessischen Rundfunks, Eberhard Beckmann.
  6264. 21.1.1951–4.3.1951, Max Beckmann-Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut.
  6265. 7.9.1952–28.9.1952, Max-Beckmann-Ausstellung mit dem gesamten druckgraphischen Werk im Frankfurter Kunstverein.
  6266. 10.2.1953, Erste Tagung der Fernseh-Kommission der Arbeitsgemeinschaft Rundfunkanstalten des Bundesgebietes unter dem Vorsitz des Intendanten des Hessischen Rundfunks, Dr. Eberhard Beckmann.
  6267. 29.5.1953, Der Intendant des Hessischen Rundfunks, Dr. Eberhard Beckmann, eröffnet den hessischen Fernsehsender auf dem Großen Feldberg im Taunus. Der Sender Feldberg strahlt allabendlich das Programm des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) aus.
  6268. 28.1.1954, Einweihung des Fernsehstudios im Funkhaus am Dornbusch durch Intendant Dr. Eberhard Beckmann.
  6269. 12.2.1954, Feierstunde zum 70. Geburtstag des Malers Max Beckmann im Volksbildungsheim, veranstaltet vom Frankfurter Bund für Volksbildung in Verbindung mit dem Amt für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung.
  6270. 14.5.1954, Aus Anlass des dreijährigen Bestehens des Frankfurter Rundfunks gibt Intendant Dr. Eberhard Beckmann die Stiftung eines Dr.-Schleussner-Dr.-Schüller-Hörspielpreises bekannt. Diese mit 3000.- DM dotierte Auszeichnung soll alljährlich für das beste Hörspiel vergeben werden.
  6271. 8.1.1955, 50. Geburtstag des Intendanten des Hessischen Rundfunks, Dr. Eberhard Beckmann.
  6272. 4.6.1955, Der Intendant des Hessischen Rundfunks, Eberhard Beckmann, wird vom Rundfunkrat mit 13 Stimmen bei zwei Enthaltungen für die Dauer von weiteren neun Jahren in seinem Amt bestätigt.
  6273. 8.7.1955, Eröffnung der Ausstellung Max Beckmann, Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Graphik, im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  6274. 28.7.1955, Der Intendant des Hessischen Rundfunks, Eberhard Beckmann, weiht den zweiten Fernseh-Großsender des HR auf dem Meissner ein, der ab 30.07. d. J. das Gebiet zwischen Göttingen und Hersfeld mit den Sendungen des Deutschen Fernsehens versorgt.
  6275. 4.6.1956, Verleihung der Goethe-Plakette des Landes Hessen an den Intendanten des Hessischen Rundfunk, Dr. Eberhard Beckmann.
  6276. 24.6.1959, Für die Fernseh-Neubauten des Hessischen Rundfunks, ein Projekt über 25-Millionen DM, legt Intendant Dr. Eberhard Beckmann auf dem Gelände des Funkhauses am Dornbusch den Grundstein.
  6277. 1.5.1961, Intendant Dr. Eberhard Beckmann (1905-1962) eröffnet das zweite Fernseh-Programm des Hessischen Rundfunks. Die fünf neuen Fernseh-Studios am Dornbusch gehören zu den größten in Europa und sind bereits auf ein künftiges Farbfernsehen eingestellt.
  6278. 3.1.1962, Tod des Intendanten des Hessischen Rundfunks, Dr. Eberhard Beckmann (1905-1962).
  6279. 5.4.1962, Werner Heß, Fernseh-Programmdirektor des Hessischen Rundfunks, wird vom Rundfunkrat des Frankfurter Senders zum neuen Intendanten des Hessischen Rundfunks und damit zum Nachfolger des Anfang des Jahres verstorbenen Intendanten Dr. Eberhard Beckmann (1905-1962) gewählt.
  6280. 6.7.1963, Feierliche Enthüllung einer von Professor Hans Mettel (1903-1966) geschaffenen Büste des 1962 verstorbenen Intendanten Dr. Eberhard Beckmann (1905-1962) in der Säulenhalle des Hessischen Rundfunks.
  6281. 16.8.1965–12.9.1965, Ausstellung mit späten Werken des Malers Max Beckmann (1884-1950) im Steinernen Haus.
  6282. 1.9.1966, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird, im Stadtteil Sachsenhausen eine Straße nach dem Maler Max Beckmann (1884-1950), Professor an der Städelschule, zu benennen.
  6283. 16.8.1970, Die „Aktionsgemeinschaft Westend e. V.“ (AGW) demonstriert in der Innenstadt gegen die Wohnraumzerstörung im Westend. Daran nehmen auch der ehrenamtliche Stadtrat Dieter Rudolph (FDP) sowie die Stadtverordnete und spätere Landtagsabgeordnete Ruth Beckmann (CDU) teil.
  6284. 13.12.1971, Der Magistrat hält am Plan des verstorbenen Oberbürgermeisters Walter Möller (1920-1971) fest: Über die „Regionalstadt Frankfurt“ wird ein wissenschaftliches Gutachten gefertigt. Es soll Ende 1972 vorliegen. Des Weiteren wird beschlossen, für den Ankauf des Gemäldes „Synagoge“ von Max Beckmann 250.000.- DM bereitzustellen.
  6285. 10.6.1972, Eröffnung einer Sonderausstellung im Städelschen Kunstinstitut durch Oberbürgermeister Rudi Arndt als Startschuss zu einer in der Bundesrepublik Deutschland einmaligen Aktion, die dazu dienen soll, das 1919 von Max Beckmann in Frankfurt am Main gemalte Bild „Synagoge“ für die Mainstadt zu erwerben. Die Kaufsumme für das Bild beträgt 750.000.- DM.
  6286. 4.3.1974–5.4.1974, „Max-Beckmann“-Ausstellung in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  6287. 5.12.1975, Der Magistrat genehmigt die Satzung für die künftige Verleihung des Theodor-W.-Adorno- und des Max-Beckmann-Preises, die die Stadt als Ergänzung des Goethepreises jährlich in alternierender Folge vergeben will. Der Adorno-Preis in Höhe von 50.000.- DM soll erstmals 1977, der Max-Beckmann-Preis in gleicher Höhe erstmals 1978 verliehen werden.
  6288. 29.1.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etatrede 1976 des Stadtkämmerers Hermann Lingnau und 1. Lesung. Beschlossen wird auf Antrag des Dezernats Kultur und Freizeit die Satzung für die Verleihung des Theodor-W.-Adorno- und des Max-Beckmann-Preises der Stadt Frankfurt am Main. Beide Preise sind mit 50.000.- DM dotiert und werden jeweils alle drei Jahre verliehen, der Theodor-W.-Adorno-Preis erstmals 1977 und der Max-Beckmann-Preis erstmals 1978.
  6289. 7.12.1977, Die CDU-Landtagabgeordnete Ruth Beckmann wird im Wahlkreis 39 (Westend/Bockenheim) nicht wieder als Direktkandidatin für die Landtagswahl 1978 nominiert. Nach einer turbulenten Wahlkreisdelegiertenkonferenz setzt sich ihre Gegenkandidatin, die Stadtverordneten Heide Degen, mit 31 zu 11 Stimmen deutlich durch. Dies führt zu Spannungen innerhalb der CDU.
  6290. 17.3.1978–21.5.1978, Ausstellung mit Aquarellen und Zeichnungen 1903 bis 1950 von Max Beckmann (1884-1950) im Städelschen Kunstinstitut.
  6291. 22.5.1978, Ohne öffentliche Feier überreicht Kulturdezernent Dr. Hilmar Hoffmann den ersten Max-Beckmann-Preis dem surrealistischen Maler Richard Oelze in seinem Wohnort Posteholz bei Hameln.
  6292. 14.4.1981–21.6.1981, Ausstellung „Tryptichen“ von Max Beckmann (1884-1950) im Städelschen Kunstinstitut.
  6293. 12.6.1981, Verleihung des Max-Beckmann-Preises 1981 im Städelschen Kunstinstitut an den Wiener Maler Arnulf Rainer.
  6294. 27.1.1983–15.5.1983, Ausstellung des frühen Werks des Malers Max Beckmann im Städelschen Kunstinstitut.
  6295. 29.4.1983, CDU-Parteitag im Bürgerhaus Nordweststadt. Die Frankfurter CDU nominiert ihre Kandidaten für die Landtagswahl. Hans Burggraf und Ruth Beckmann verlieren ihre Listenplätze. Grund ist die Reduzierung der Frankfurter Wahlkreise von acht auf sechs.
  6296. 17.11.1983–12.2.1984, Ausstellung „Max Beckmann – Frankfurt 1915-1933“ im Städelschen Kunstinstitut, anlässlich seines 100. Geburtstages am 12.02.1984.
  6297. 12.2.1984, Der amerikanische Maler Willem de Kooning erhält den Max-Beckmann-Preis 1984 der Stadt Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann überreicht den Preis der Ehefrau des Künstlers, Elaine de Kooning, im Nazarener-Saal des Städelschen Kunstinstituts.
  6298. 12.2.1986, Mit einem Festakt begeht die ehemalige Gymnasiale Oberstufe Bockenheim Süd ihre Namensänderung zur „Max-Beckmann-Schule“.
  6299. 27.3.1987, Der Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt wird im Kaisersaal des Römers an die beiden Plastiker Erwin Heerich (Düsseldorf) und Walter Pichler (Wien) verliehen.
  6300. 11.11.1988–31.12.1988, Ausstellung „’Die Synagoge’ von Max Beckmann – Wirklichkeit und Sinnbild“ in der Gemäldegalerie des Städelschen Kunstinstituts.
  6301. 12.5.1990, Dem amerikanischen Künstler Bruce Naumann wird der Max-Beckmann-Preis verliehen.
  6302. 6.6.1990, Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker besucht die Max-Beckmann-Schule in Bockenheim und diskutiert mit Schülern über Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Danach besichtigt er die Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6303. 10.10.1990–13.1.1991, Anlässlich der Eröffnung des Erweiterungsbaus des Städelschen Kunstinstituts: Anselm Kiefer, Max Beckmann, Richard Serra sowie ein Begleitprogramm in den Abteilungen 14. bis 19. Jahrhundert „Bilder im Blickpunkt“.
  6304. 9.11.1994, Gedenkveranstaltungen anlässlich des Jahrestages der sog. „Reichskristallnacht“ im November 1938 in der Aula der Max-Beckmann-Schule, mit der Roma-Union, vor dem Technischen Rathaus, am Platz der niedergebrannten Synagoge in Höchst, in der Westend-Synagoge und in der Paulskirche.
  6305. 1.12.1996, Verleihung des Max-Beckmann-Preises der Stadt Frankfurt an die beiden Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron durch Oberbürgermeisterin Petra Roth im Nazarenersaal des Städels.
  6306. 31.1.1999–21.3.1999, Ausstellung mit Skulpturen, Druckgrafiken und Mappenwerken von Max Beckmann in der Galerie Jahrhunderthalle Hoechst.
  6307. 21.4.2002, Benefizkonzert des Cellisten Thomas Beckmann in der Paulskirche zu Gunsten Obdachloser.
  6308. 29.1.2003, Bei einem Wohnungsbrand im Haus Max-Beckmann-Straße 31 im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Sachschaden von 60.000.- €. Ein Bewohner erleidet eine Rauchvergiftung.
  6309. 18.7.2003, Enthüllung einer Bronzetafel zur Erinnerung an den Schüler der Meisterklasse des Frankfurter Malers und Grafikers Max Beckmann, Karl Tratt (1900-1937), an dessen Geburtshaus im Stadtteil Sindlingen. Johann-Sittig-Straße 7.
  6310. 18.2.2004, Im Städel wird der österreichischen Malerin Maria Lassnig als erster Frau der Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  6311. 4.3.2006–28.5.2006, Ausstellung über Max Beckmann in der Schirn Kunsthalle.
  6312. 12.2.2007, Der britische Künstler (Maler, Begründer der englischen Pop-Art) Richard Hamilton (1922-2011) erhält im Städel den Max-Beckmann-Preis.
  6313. 12.2.2009, 125. Geburtstag des Malers und Graphikers Max Beckmann (1884-1950), lebte von 1915 bis 1933 in Frankfurt am Main, 1925 Berufung als Leiter einer Meisterklasse an die Frankfurter Städelschule (damals Kunstgewerbeschule).
  6314. 12.2.2013, Der Licht- und Himmelskünstler Otto Piene erhält in der Paulskirche den mit 50.000.- Euro dotierten Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt am Main.
  6315. 20.8.2013, Offizielle Eröffnung der Außenstelle der Bockenheimer Max-Beckmann-Schule für die neue gymnasiale Oberstufe auf dem Riedberg.
  6316. 14.9.2015–15.11.2015, Ausstellung „Max Beckmann kommt nach Frankfurt – Druckgraphik 1915-1925“ im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  6317. 5.5.1940–19.5.1940, Ausstellung mit Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen der Frankfurter Künstler Heinrich Hoehl (1904-1982), ein Schüler Max Beckmanns, und Alfred Kiehl sowie Erna Dinklage-Gilbert (1895-1991) im Frankfurter Kunstverein.
  6318. 23.6.1965–29.10.1965, Sonderausstellung mit Illustrationen Max Beckmanns (1884-1950) im Goethemuseum.
  6319. 11.5.2003, Tod der Malerin Inge Hergenhahn-Dinand (1907-2003), letzte Schülerin Max Beckmanns.
  6320. 19.10.2009, Der Künstler und Initiator Gunter Demnig verlegt weitere 25 Stolpersteine im Frankfurter Stadtgebiet – in den Stadtteilen Bergen-Enkheim, Höchst, Rödelheim und in der Römerstadt. Das Datum, mit Bedacht gewählt, erinnert an den Beginn der Deportationen der jüdischen Frankfurter am 19. Oktober 1941.
  6321. 24.3.2010, Seit heute wirbt am Römer ein Großplakat für die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen – Frankfurt am Main ist von den Organisatoren mit vier Partien bedacht worden – am 30. Juni, 06. Juli, 13. Juli und das WM-Finale am 17. Juli.
  6322. 16.3.1991, Mit einem Empfang im Kaisersaal des Römer bedankt sich Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog bei Frankfurts Narrenoberhäuptern aus 64 Karnevalsvereinen und dem „Großen Rat“ „für beispielhaftes Verhalten“ in der Zeit des Golfkrieges, da sie während dieser Zeit ihre Veranstaltungen ausfallen ließen.
  6323. 1.4.1929, Der Oberpräsident in Kassel ordnet an, dass aufgrund der Straßenverkehrsordnung von 1926 ab heute sämtliche Fahrräder mit einem Rückstrahler ausgestattet sein müssen, der die einfallenden Lichtstrahlen in gelb-roten Farben deutlich zurückwirft (sog. „Katzenaugen“). Da der Bedarf an den vorschriftsmäßigen Rückstrahlern vorerst nicht gedeckt werden kann, wird angeordnet, dass die Verordnung erst vom 01.07.1929 ab in Kraft gesetzt wird.
  6324. 16.1.1957, Die Erfassung der zwischen dem 1. Juli und dem 30. September 1937 geborenen Wehrpflichtigen in Frankfurt am Main ist abgeschlossen. Von den 1029 Wehrpflichtigen haben sich 1025 gemeldet. Von den übrigen vier Wehrpflichtigen ist einer blind und die anderen drei befinden sich in Heil- und Pflegeanstalten. In keinem Fall bedarf es der Auferlegung von Bußgeldern der Erfassungsbehörde.
  6325. 15.11.1969, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Firma Hartmann & Cie., Büro-Bedarf, Büro-Möbel, Büro-Maschinen, Weserstraße 4.
  6326. 30.4.1914, Gründung der „Freifrau Mathilde von Rothschild’sche Armenstiftung“ (durch Stiftungsurkunde und Satzung; staatliche Genehmigung am 22.12.1914) – eine selbständige Stiftung des privaten Rechts zur Gewährung von Unterstützungen an arme Israeliten zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes und sonstigen Bedarfs.
  6327. 23.6.1956, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Einkaufsvereinigung für Elektrotechnische Bedarfsartikel EVAU e. GmbH, Niedenau 15, im Saal der Loge zur Einigkeit.
  6328. 20.5.1931, In der Westendstraße, Ecke Mendelssohnstraße, wird eine neue Verkehrsampel der Sternberg Traffic Automaten Co. & GmbH vorgeführt, die entgegen dem bisherigen Verkehr sich automatisch dem Verkehr anpasst und je nach bedarf die verschiedenen Fahrtrichtungen sperrt oder öffnet. Einige Meter vor der Straßenkreuzung werden Gummistreifen in den Asphalt eingelassen, über die die Fahrzeuge hinweg müssen. Durch den Druck der Räder werden Kontakte eingeschaltet, welche die Ampel aufleuchten lassen. Das Fahrzeug, welches zuerst einen Bodenkontakt berührt, schaltet für die eigene Straße und zwar für beide Fahrtrichtungen grünes Licht und zugleich für die Querstraße rotes Licht ein. Folgt kein Fahrzeug nach, so erlöschen nach einigen Sekunden die Lichter. Die Brennzeit ist regulierbar.
  6329. 22.6.1900–24.6.1900, Große allgemeine deutsche Ausstellung für Bindekunst, Schnittblumen und Bindegrün sowie für Binderei-Bedarfsartikel im Palmengarten.
  6330. 26.6.1949–3.7.1949, Verbandstag des süddeutschen Fleischerhandwerks samt Fleischer-Fachausstellung auf dem Messegelände. Besonderes Interesse gilt den Gewürzerzeugnissen und den Neuerungen der Fleischerei-Bedarfsartikelbranche. Unter den ausstellenden Firmen befinden sich auch Schweizer Firmen, die zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland ausstellen.
  6331. 19.7.1950, 50jähriges Geschäftsjubiläum der Kellereimaschinen-, Flaschen- und Bedarfsartikelgroßhandlung Stroh, vorm. O. C. Richter, Adlerflychtstraße 15.
  6332. 13.3.1972, Die Frankfurter Bedarfsluftverkehrsgesellschaft Calair TF-Transportflug GmbH & Co KG meldet beim Amtsgericht Frankfurt Konkurs an.
  6333. 2.9.1920, In einer Erklärung des Magistrats werden die bedauerlichen Vorgänge vom Vortag beklagt und zugleich zur Ruhe und Ordnung aufgerufen.
  6334. 12.6.2009, 80. Geburtstag von Anne Frank (1929-März 1945 KZ Bergen-Belsen). Aus diesem Anlass wird vor dem einstigen Wohnhaus der Familie Frank, Marbachweg 307, in Anwesenheit von Buddy Elias, dem 84jährigen Vetter und einzigen noch lebenden Angehörigen von Anne Frank, feierlich eine Gedenktafel für Anne Frank enthüllt (Gestaltung der Tafel von Bernd Fischer, Offenbach am Main). Bedauerlicherweise ist das Zitat an der Gedenkstele aus Anne Franks Tagebuch falsch zitiert. Der Satz, ein Tagebucheintrag der Anne Frank vom 11. April 1944, zitiert statt „allein“ fehlerhaft „alle“.
  6335. 10.8.2000, Sportdezernentin Sylvia Schenks Erklärung, sich nach der Kommunalwahl im März 2001aus der Politik zurückzuziehen, wird von Politikern und Sportfunktionären mit Bedauern aufgenommen. Seit 1989 ist sie im Magistrat für den Sport zuständig. Die 48jährige Sozialdemokratin wird danach Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer.
  6336. 19.11.1945, Gründung eines weitergehenden Aktionsausschusses von SPD, CDU, LDP und KPD mit der Aufgabe, „alle wichtigen Probleme [des Wiederaufbaus Frankfurts] zu beraten, um eine gemeinsame Lösung zu finden, die mit vereinten Kräften durchzusetzen ist. [...] Fragen, bei denen eine unüberbrückbare Verschiedenheit der Meinung besteht, werden zurückgestellt. Bei allen Angelegenheiten, für die der Aktionsausschuss ein gemeinsames Vorgehen der vier Parteien beschließt, verzichten die Parteien auf Einzelaktionen. Die vier Parteien fordern ihre Mitglieder und Anhänger auf, unter Zurückstellung von Meinungsverschiedenheiten kameradschaftlich zusammenzuarbeiten und gemeinsam den Wiederaufbau unseres zerstörten Landes in materieller und moralischer Hinsicht durchzuführen.“ Angesichts des harten politischen Tagesgeschäftes sowie dem näher rückenden Termin der ersten Kommunalwahl am 26.05.1946 schwindet die Kooperationsbereitschaft allerdings zunehmend. Einmütigkeit zeigt sich ein letztes Mal am 14.02.1946, als der Bürgerrat zu seinem Bedauern feststellen muss, dass das Staatsministerium als Hauptstadt des neu entstandenen Staates Groß-Hessen nicht Frankfurt am Main sondern Wiesbaden erkoren hat.
  6337. 31.1.1989, Ein Wasserrohrbruch im Praunheimer Weg gegen 1.30 Uhr führt zu Millionenschäden. Eine Tiefgarage mit 43 geparkten Pkw’s läuft bis unter die Decke voll. Vorgärten sehen aus wie nach einem Erdrutsch, Schlammflecken bedecken die Fahrbahn. Die Feuerwehr braucht insgesamt elf Stunden ehe sie die letzte Pumpe abbauen kann.
  6338. 1.1.1940, Einen so strengen Winter wie in diesem Jahr hat Frankfurt am Main schon lange nicht mehr zu spüren bekommen. Der Main ist vom Eis bedeckt. Nicht allein die große Kälte, sondern auch die riesigen Schneemassen beherrschen seit Wochen das winterliche Bild der Mainstadt.
  6339. 10.1.1957, Das hessische Kultusministerium teilt auf Anfrage des Stadtschulamtes mit, es habe keine Bedenken dagegen, dass das Lessing- und das Goethegymnasium als Traditionsträger des früheren Städtischen Gymnasiums in Frankfurt am Main ihre bisherigen Namen behielten.
  6340. 20.9.1968, Zu schweren Krawallen kommt es auf der Frankfurter Buchmesse beim Besuch des Bundesfinanzministers Franz-Josef Strauß. Mehrere hundert Demonstranten bedenken den Minister mit Sprechchören wie „Strauß ist ein Faschist“. Erst nachdem die Polizei den Gang geräumt hat, kann der Minister den Stand des Stuttgarter Seewald-Verlages erreichen, in dem er sein neuestes Buch veröffentlicht hat.
  6341. 12.12.1994, Hessens Kultusminister Hartmut Holzapfel gibt grünes Licht für die „zweite Stufe“ der Schulentwicklung in Frankfurt am Main. Trotz Bedenken der Schulaufsicht genehmigt er an der Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach und an der Carl-von-Weinberg-Schule in Goldstein gymnasiale Oberstufen.
  6342. 20.1.1999, Auch auf dem Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main ist der Ausbau des Rhein-Main-Flughafens ein wichtiges Thema: Der Vorstandssprecher der Commerzbank AG, Martin Kohlhaussen, gibt zu Bedenken, dass sich Frankfurt nur mit einer guten Verkehrsinfrastruktur als eine der führenden Finanzplätze behaupten könne.
  6343. 24.3.2005, Selbst die Lufthansa AG erhebt Einwendungen gegen den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens. Die Luftverkehrsgesellschaft meldet auf 450 Seiten Bedenken gegen das Vorhaben an. Die Fluggesellschaft will sich damit die Option für den Klageweg freihalten, um doch noch das missliebige Nachtflugverbot kippen zu können.
  6344. 30.1.1933, Beginn des Abbruchs der Hängebrücke im Palmengarten. Über 60 Jahre bestand die Brücke über den großen Weiher. Da die Verankerung der Drahtseile durch Rost gefährdet ist und auch der Bogen aus großen Felssteinen über dem westlichen Aufgang der Brücke sich bedenklich gelockert hat, ist dieser Schritt unvermeidlich.
  6345. 26.4.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erneut debattieren die Mandatsträger über die Situation der Frankfurter Schulen. Die Nationalsozialisten legen einen Antrag vor, der den Magistrat um Auflösung der Stadtverordnetenversammlung ersucht, um Neuwahlen zu veranstalten. Der Stadtverordnetenvorsteher Leonhard Heißwolf (SPD) stellt dazu fest, dass der Antrag nicht zur Debatte gestellt werden könne, da er verfassungsrechtlich bedenklich sei.
  6346. 20.9.1929–21.9.1929, Die bedenkliche Alarmierung der Frankfurter Sparer, infolge von falschen Gerüchten, führt zum panikartigen Kassensturm auf die Frankfurter Sparkasse und zur Abhebung von über drei Millionen Reichsmark an Spargeldern. Am Nachmittag des 21.09. kehrt wieder Beruhigung ein und führt teilweise wieder zum Rückfluss der Abhebungen.
  6347. 14.1.1963, Die strenge Kälte führt zu empfindlichen Schwierigkeiten in der Versorgung der Bevölkerung mit Kohle und Heizöl. Bedenkliche Frostschäden sind im Straßennetz festzustellen. Das Forstamt richtet über 160 Futterstellen für die hungernden Tiere im Stadtwald ein. Das Thermometer zeigt minus 22 Grad. Zehn Zentimeter Neuschnee fallen auf eine ohnehin nicht zu bewältigende Schneedecke in der Mainstadt.
  6348. 20.11.1961, 1354 Neuimmatrikulierte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität bedeuten im Wintersemester 1961/62 insgesamt 10.281 Studierende.
  6349. 30.5.1984, In den Leitstellen der Berufsfeuerwehr stehen nach schweren Regenfällen die Telefone nicht mehr still: Hochwasseralarm an Nidda, Sulzbach, Eschbach und Urselbach. Die Kanalnetze können die Wassermassen nicht fassen, Straßen werden überflutet, Keller laufen voll. Die starken Regenfälle an 22 Tagen in diesem Mai bedeuten doppelt so viele Niederschläge wie im langjährigen Mittel und beschäftigen die Feuerwehr nach bis in den nächsten Tag hinein.
  6350. 10.11.1936–12.11.1936, Im Zusammenhang mit der Generalversammlung der Deutsch-Italienischen Handelskammer besuchen bedeutende Vertreter des italienischen Handels die Mainstadt.
  6351. 3.10.1935, Zur Erinnerung an die 150. Wiederkehr des ersten Luftballonaufstiegs in Deutschland, den der Luftschiffer Blanchard am 03.10.1785 von der Bornheimer Heide aus unternahm, veranstaltet das Stadtgeschichtliche Museum im Rahmen seiner Wechselausstellungen eine Ausstellung „Frankfurt in der Luftfahrt“. Gezeigt werden bedeutende Luftfahrtereignisse in der Mainstadt von 1785 bis heute.
  6352. 18.3.1944, Nächtliche alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): Brand der Senckenbergischen Bibliothek: Die Frankofurtensien-Sammlung und andere bedeutende Abteilungen der Stadtbibliothek, die Bibliothek für Kunst und Technik mit ihren Patentschriften sowie Teile des Stadtarchivs verbrennen kurz vor dem Abtransport nach Franken auf dem Güterbahnhof. Das gesamte Gebäude des katholischen Priesterseminars St. Georgen wird zerstört. Der „Bund tätiger Altstadtfreunde zu Frankfurt am Main e. V.“ verliert mit seinem Haus zum Fürsteneck einen Großteil seiner Sammlung Alt-Frankfurter Ansichten, Lichtbilder und Fotografien, Stiche, Bilder, Zeichnungen und Bücher. In Kronberg im Taunus errichtet der Altstadtbund seine neu geschaffene Bildstelle.
  6353. 20.10.1957–25.10.1957, 39. Deutscher Röntgenkongress, die Jahrestagung der Deutschen Röntgengesellschaft, Gesellschaft für medizinische Strahlenkunde und Strahlenforschung e. V. in der Kongreßhalle und im Max Planck-Institut für Biophysik, eröffnet vom hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn, vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann und vom Präsidenten der Röntgen-Gesellschaft, Professor Boris Rajewski, Frankfurt am Main. Höhepunkt des Eröffnungstages ist die Verleihung der goldenen Albers-Schönberg-Medaille an Professor Albert Kohler aus München, für seine Verdienste auf dem Gebiet der Bewegungsstrahlung zur Schonung der Haut. Mehr als 1000 Wissenschaftler aus dem In- und Ausland nehmen an dieser Zusammenkunft teil, bei der 87 Vorträge gehalten werden. Hauptthemen sind der Schutz des Menschen gegen radioaktive Strahlungen, aber auch ihre sinnvolle medizinische Anwendung bei der Bekämpfung gefährlicher Krankheiten. Mit der Tagung verbunden sind eine wissenschaftliche Ausstellung und eine Industrieausstellung in Halle 11 des Messegeländes. Der Kongress hat für Frankfurt am Main insofern Bedeutung als dieser Stadt bezüglich der Röntgenologie eine bedeutende Vorreiterfunktion zukommt.
  6354. 11.5.1988, Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann nennt es „Geschichte visuell erlebbar machen“. Seit heute hängt die erste Gedenktafel aus einer ganzen Serie, mit der in der Mainstadt die Erinnerung an historisch bedeutende Stätten bzw. Persönlichkeiten wachgehalten werden soll. Am Haus des Kinos „Metro im Schwan“ im Steinweg erinnert eine Tafel an den Abschluss des „Frankfurter Friedens“ von 1871 nach dem deutsch-französischen Krieg.
  6355. 20.6.1988, Mit einem Vortrag des Philosophen Professor Hans-Georg Gadamer beginn eine neue Vorlesungsreihe an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, bei der bedeutende Persönlichkeiten über ihren Beruf und ihre Erfahrungen sprechen werden. Die Reihe heißt „Beruf als Erfahrung“, die die Vereinigung der Freunde und Förderer der Johann Wolfgang Goethe-Universität ins Leben gerufen hat.
  6356. 29.9.1988, Im Kaisersaal des Römers werden von der Gesellschaft Deutscher Chemiker bedeutende Preise an deutsche Chemiker verliehen (Johann-Friedrich-Gmelin-Preis, Heinrich-Roessler-Preis, Friedrich-Stromeyer-Preis u. Manfred- und Wolfgang-Flad-Preis).
  6357. 6.8.2013–15.8.2013, Wanderausstellung „John F. Kennedy in Hessen 1963“ des Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden in den Römerhallen zur Erinnerung an dieses bedeutende historische Ereignis vor fünfzig Jahren.
  6358. 25.11.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Nachtragsetat wird endgültig abgelehnt. Bei der Besprechung eines an sich wenig bedeutenden Ausschussberichtes kommt es am Ende zu Prügelszenen, die zur vorzeitigen Schließung der Sitzung führen.
  6359. 24.2.1925, Tod des Pädagogen und Kommunalpolitikers Prof. Julius Ziehen (1864-1925), Stadtrat, städtischer Schuldezernent (1906-1916), Honorarprofessor an der Universität Frankfurt, 1916 bis 1925 ordentlicher Professor auf dem vom bedeutenden Industriellen, Sozialreformer und Mäzen Wilhelm Merton (1848-1916) gestifteten Frankfurter Lehrstuhl für Pädagogik, nebenamtlicher Stadtrat für das höhere Schulwesen, Leiter des Amtes für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung.
  6360. 10.12.1922, Eröffnung der Linel-Sammlung für Buch- und Schriftkunst in ihren neuen Räumen im Erdgeschoss des Kunstgewerbe-Museums, veranstaltet von der Frankfurter Bibliophilen-Gesellschaft unter dem Vorsitz des Kaufmanns und bedeutenden Frankfurter Musikbibliophilen Paul Hirsch (1881-1951).
  6361. 26.6.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einführung der neugewählten unbesoldeten Magistratsmitglieder; Beschlossen wird mit allen Stimmen gegen die der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und der NSDAP, die Option für die Erwerbung der Kunstschätze des (aufzulösenden) Sigmaringer Museums wahrzunehmen. Dadurch werden wertvolle Bestände der bedeutenden Sammlung dem Besitz des Städelschen Kunstinstituts gesichert. Mit den Stimmen der Sozialdemokraten, Demokraten und des Zentrums Annahme eines dringlichen Antrages, für die bevorstehende Verfassungsfeier des republiktreuen Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, zu der aus ganz Deutschland viele Tausende Reichsbannermitglieder nach Frankfurt am Main kommen werden, einen Betrag von 20.000.- Mark zur Verfügung zu stellen.
  6362. 3.8.1917–30.9.1917, Max Liebermann-Ausstellung aus Frankfurter Privatbesitz im Frankfurter Kunstverein – anlässlich des 70. Geburtstages des bedeutenden Malers und Graphikers des Impressionismus.
  6363. 28.8.1915, Goethefeier des Freien Deutschen Hochstifts in Dr. Hoch’s Konservatorium – zur Erinnerung an die Frankfurter Geburtstagfeier des bedeutenden ‚Sohnes‘ der Mainstadt vor einhundert Jahren auf der Gerbermühle.
  6364. 15.11.1940–16.11.1940, Namhafte Vertreter des ungarischen Kulturlebens besuchen die Mainstadt und werden auf dem Hauptbahnhof vom Generalintendanten der Städtischen Bühnen (1933-1944) Hans Meissner (1896-1958) und dem Kulturamtsleiter, Stadtrat Dr. Rudolf Keller (1878-1960), willkommen geheißen. Sie wohnen am 16.11. der deutschen Erstaufführung des bedeutenden dramatischen Werkes des ungarischen Schrifttums, der „Tragödie des Menschen“ von Imre Madach, Spielleitung Dr. Antal Németh, im Schauspielhaus bei.
  6365. 20.5.1958–23.5.1958, Konferenz der „Table ronde des Archives“, eine internationale Vereinigung von Archivaren in bedeutenden Positionen. Nach den ersten drei Versammlungen in Paris, Namur und Zagreb kommen zu der Tagung in Frankfurt am Main und Wiesbaden Archivare aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Holland, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, der Schweiz, der Sowjetunion, der Türkei, Ungarn und der Unesco. Die Konferenz beginnt in der Brunnenkolonnade am Kurhaus in Wiesbaden und tagt dann im Magistratssitzungssaal des Frankfurter Römers. Nach einem Empfang des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main im Römer findet eine Rundfahrt durch die wieder aufgebaute Mainmetropole statt. Zum Abschluss der Konferenz findet ein Abschiedsessen im Palmengarten statt, zu dem die Bundesregierung einlädt.
  6366. 28.5.1958, 80. Todestag des bedeutenden Frankfurter Historikers und Archivars Professor Georg Ludwig Kriegk, von 1863 bis 1875 Stadtarchivar.
  6367. 14.9.1961, Anlässlich des 100. Geburtstages des Industriellen und Stifters, Generalkonsul Dr. h.c. Carl von Weinberg (1861-1943), wird im Carl-von-Weinberg-Park in Niederrad ein Gedenkstein für den bedeutenden Frankfurter Mäzen eingeweiht.
  6368. 14.9.1967, Anlässlich des 500. Geburtstages des bedeutenden Frankfurter Politikers, Hamman von Holzhausen (1467-1536), Ratsherr, Schöffe, Bürgermeister und maßgeblicher Förderer der Reformation in Frankfurt am Main, legt Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) am Denkmal im Holzhausenpark einen Kranz der Stadt Frankfurt am Main nieder.
  6369. 19.8.1899–11.9.1899, Johann Wolfgang von Goethe-Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins anlässlich des 150. Geburtstages des bedeutenden ‚Sohnes‘ der Stadt.
  6370. 12.8.1900, Trauerfeier der Sozialdemokratischen Partei für den am 7. August d. J. verstorbenen bedeutenden Berliner Sozialdemokraten Wilhelm Liebknecht in der „Concordia“.
  6371. 22.2.1909, Am Faschingsmontag veranstaltet die „Freie literarische Gesellschaft“ in allen Räumen des Kaufmännischen Vereinshauses eine große Münchner Künstlerredoute, die von bedeutenden Münchner Kunstmalern, Architekten und Kunsthandwerkern ausgestattet worden ist. Der literarische Teil wird vom Schriftsteller Lion Feuchtwanger (München) geleitet.
  6372. 3.12.2002, Vortrag des bedeutenden Holocaust-Forschers, Professor Raul Hilberg, im Haus des S. Fischer Verlags.
  6373. 14.1.2005, Der umstrittenen Anthropologe Reiner Protsch von Zieten sorgt an der Johann Wolfgang Goethe-Universität für einen Eklat. Eine Pressekonferenz, in der die Hochschule einen Bericht über mögliche wissenschaftliche Verfehlungen des vom Dienst suspendierten Professors vorlegen will, lässt er verbieten. Protsch von Zieten wird vorgeworfen, das Alter von wissenschaftlich bedeutenden Schädel-Funden um mehrere zehntausend Jahre gefälscht zu haben. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen angeblicher Unterschlagung von Affenschädeln, die der hiesigen Universität gehören sollen.
  6374. 18.8.2012–19.8.2012, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens des Osthafens: Die Ausstellung „Frankfurt ahoi! 100 Jahre Osthafen 1912-2012“ im Institut für Stadtgeschichte zeigt die Geschichte des bedeutenden mainstädtischen Hafens (24.05.-12.08.2012).
  6375. 2.7.1935, 125. Geburtstag des Malers Prof. Edward Steinle (1810-1886), seit 1850 Professor an der Städelschule, bedeutender Kirchenmaler in Deutschland. Letzter Vertreter der Nazarener in Frankfurt am Main.
  6376. 20.6.1935, Tod des Malers und Graphikers Heinrich Gottselig (1884-1935), bedeutender Porträt- und impressionistischer Landschaftsmaler; darüber hinaus jüdische Motive, z.B. die Synagoge in der Friedberger Anlage.
  6377. 18.9.1932, 75. Geburtstag des Pädagogen Geheimrat Dr. phil. h.c. Max Walter (1857-1935), langjähriger Studiendirektor am Reformrealgymnasium Musterschule in Frankfurt am Main, bedeutender Reformer des Frankfurter Schulwesens, seit 1930 Ehrenbürger der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6378. 30.6.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Gewährung von Beihilfen an Sportverbände bzw. Vereine zum Besuch bedeutender sportlicher Veranstaltungen, Errichtung einer Großmarkthalle. Mit einer Mehrheit von 45 Stimmen – Deutsche Demokratische Partei (DDP), Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Zentrumspartei, Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und NSDAP – gegen 16 Stimmen der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei (DVP), Wirtschaftspartei und Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) wird den Eingemeindungsverträgen mit den westlichen Vororten Schwanheim, Griesheim und Sossenheim zugestimmt.
  6379. 23.5.1916, Tod des Maler, Zeichners, Fotografen und Lokalhistorikers Carl Friedrich Mylius (1827-1916), 1854-1890 Fotoatelier in der Biebergasse, bedeutender Architekturfotograf.
  6380. 2.2.1906, 60. Geburtstag des Malers und Graphikers D. theol. h.c. Wilhelm Steinhausen (1846-1924), seit 1876 in Frankfurt am Main, bedeutender Fortsetzer der christlichen Malerei in der Nachfolge der Nazarener, 1906 Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der Universität Halle.
  6381. 15.4.1953–17.4.1953, Flug-Funkortungstagung in der Paulskirche, veranstaltet vom „Ausschuss für Funkortung“, mit Fachvorträgen bedeutender deutscher Wissenschaftler auf dem Gebiet der Funkortung. Da nunmehr die Flugsicherung in deutsche Hände übergeben wird und damit die Verantwortung für deren Aufbau und Einsatz in den Bereich deutscher Bundes-Organe gelangt, ergibt sich die Notwendigkeit zur intensiven Beschäftigung mit dem Fragenkomplex der Funkortung.
  6382. 12.12.1955–17.12.1955, Frankfurter Woche der französischen Nationalökonomie, angeregt von Professor Fritz Neumark. Bei der feierlichen Eröffnung in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität äußert der Rektor Professor Helmut Coing den Wunsch, diese zwischen Deutschland und Frankreich begonnene Vortragsreihe bedeutender Hochschulprofessoren möge in einen anhaltenden wissenschaftlichen Austausch münden.
  6383. 19.3.1961, 100. Geburtstag von Professor Heinrich Bleicher (1861-1928), 1906 bis 1925 Frankfurter Stadtkämmerer, bedeutender Finanzpolitiker und Statistiker.
  6384. 2.4.1966–30.4.1966, Ausstellung „Aquarelle und Zeichnungen bedeutender Meister des 20. Jahrhunderts“ in der Kunsthandlung Karl Vonderbank.
  6385. 10.6.1966, Tod des Inhabers des Deutschen Fachverlages in Frankfurt am Main und Gründers und Herausgebers mehrerer bedeutender Fachzeitschriften, Wilhelm Lorch (1911-1966).
  6386. 24.12.1891, Tod des Priester und Historikers Geistlicher Rat Professor Dr. Johannes Janssen (1829-1891), seit 1854 Professor für Geschichte am Frankfurter Gymnasium, 1860 Priesterweihe, 1880 Päpstlicher Hausprälat und apostolischer Protonotar. Hauptwerk: Geschichte des deutschen Volkes seit dem Ausgang des Mittelalters“ (8 Bde, 1876ff.) – bedeutender katholischer Geschichtsforscher seiner Zeit.
  6387. 2.2.1894, Tod des Frankfurter Bildhauers Friedrich, genannt Fritz Schierholz (1840-1894), Lehrer an der Kunstgewerbeschule, Vorstandsmitglied der Künstlergenossenschaft und des Frankfurter Kunstvereins, Mitglied des Cäcilien-Vereins, bedeutender Porträtskulpturist.
  6388. 27.1.1986, Der DGB-Jugendklub im Gewerkschaftshaus erhält den Namen Franz-Metz-Club. Franz Metz (1878-1945), ein bedeutender Frankfurter Gewerkschafter und Widerstandskämpfer gegen die NS-Herrschaft, wurde 1944 verhaftet, ins KZ Dachau deportiert und kurz vor Kriegsende auf einen „Todesmarsch“ geschickt, an dessen Folgen er im Sommer 1945 verstarb.
  6389. 8.4.1989, Feier an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Gedenken an den Frankfurter Theologen Ernst Michel (1889-1964), bedeutender Vertreter des Linkskatholizismus in Deutschland, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag und zugleich seinen 25. Todestag begeht.
  6390. 16.5.1948, Feierstunde der Jewish Agency im Saal der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, in der man der Proklamation des Staates Israel gedenkt. Dr. William Haber, der Berater von General Lucius D. Clay in Juden betreffenden Angelegenheiten, würdigt die Gründung eines eigenen jüdischen Staates als das bedeutendste Ereignis der jüdischen Geschichte in den letzten zweitausend Jahren. Staatskommissar Dr. Kurt Epstein überbringt die Grüße der hessischen Regierung und betont, Juden haben nur einen Wunsch, möglichst rasch in ihre neue Heimat zu ziehen.
  6391. 18.9.1949–23.9.1949, Frankfurter Herbstmesse. Für die mehr als 2100 Aussteller (davon 265 aus dem Ausland) stehen rund 40.000 qm Ausstellungsfläche in festen Hallen und Zelthallen und etwa 20.000 qm Freigelände zur Verfügung. Vor allem vertreten sind die Textilbranche, die Hersteller von Haushalts- und Küchengeräten, die Branche Spielwaren und Lehrmittel, Lederwaren, Möbel und Zubehör, Schmuckwaren und Kunstgewerbe. Die erste ERP (European Recovery Program = Marshallplan)-Ausstellung innerhalb der Frankfurter Herbstmesse wird von der Presse als die bedeutendste Messe Westdeutschlands gelobt.
  6392. 7.7.1959–9.7.1959, Deutscher Handwerkstag 1959, die bedeutendste Veranstaltung des deutschen Handwerks in diesem Jahr. Am 08.07. findet in der Kongreßhalle auf dem Messegelände die öffentliche Schlussfeier des Praktischen Leistungswettbewerbs der Handwerksjugend für das gesamte Bundesgebiet verbunden mit einer Ausstellung im Haus des Kunsthandwerks statt. Hauptredner bei der öffentlichen Kundgebung in der Paulskirche am 09.07. sind der Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard und der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Joseph Wild, der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn und Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann.
  6393. 20.11.1964–21.11.1964, Abschiedtournee der Tänzerin Dore Hoyer, bedeutendste Schülerin Mary Wigmans, im Kammerspiel.
  6394. 18.9.1936, 50. Todestag des Malers Prof. Edward Steinle (1810-1896), letzter Vertreter der Nazarener in Frankfurt am Main, seit 1850 Professor an der Städelschule, einer der bedeutendsten Kirchenmaler Deutschlands.
  6395. 19.4.1935, Öffentliche Meister Eckhart-Feier der Freireligiösen Gemeinde anlässlich des 675. Geburtstages des bedeutendsten deutschen Mystikers des Mittelalters, Meister Eckhart, in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6396. 4.1.1935, Konzert des derzeit bedeutendsten Konzertsängers Johannes Willy im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  6397. 27.4.1929, Aus Wiesbaden kommend, treffen Vertreter der bedeutendsten ausländischen Reisebüros von Nord- und Nordwesteuropa in Frankfurt am Main ein. Die Vertreter aus Norwegen, Schweden, England, Holland, Belgien und Frankreich befinden sich auf einer Informationsreise durch West-, Südwest- und Süddeutschland. Als Gäste der Stadt Frankfurt besichtigen sie die hiesigen Sehenswürdigkeiten und werden im Römer offiziell begrüßt. Die Weiterreise erfolgt noch am gleichen Tag.
  6398. 12.4.1939–13.4.1939, Gastspiel des bedeutendsten Dirigenten Japans, Graf Hidemaro Konoye. Er leitet ein Rundfunkkonzert mit französischer Musik und eine Aufführung von Ludwig van Beethovens Werk „Fidelio“ in der Oper.
  6399. 18.5.1952–25.5.1952, ACHEMA X. Ausstellungstagung für chemisches Apparatewesen. Sie gilt weltweit als die bedeutendste Tagung auf dem Gebiet des chemischen Apparatewesens und der chemischen Technik. 570 Aussteller zeigen 50.000 Besuchern aus 37 Ländern Erzeugnisse im Wert von über 20 Millionen DM. Zeitgleich findet eine „Europäisches Treffen für Chemische Technik“ im Kongresssaal des Ausstellungsgeländes statt, des Weiteren eine Festsitzung der Hauptversammlung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (19.05.) sowie Plenarvorträge der Vereinigten Hauptversammlungen der Societé de Chimie Industrielle, Paris, und der DECHEMA Deutsche Gesellschaft für chemisches Apparatewesen e. V., Frankfurt am Main. (20.-24.05.). 67 Firmen werden für mindestens vier- bzw. achtmalige Teilnahme an den ACHEMA-Ausstellungen und für Pionierarbeit im chemischen Apparatebau mit Gedenkmünzen in Bronze und Silber geehrt. Unter den ausgezeichneten Firmen befinden sich bekannte Frankfurter Namen wie die DEGUSSA, die Vereinigten Deutschen Metallwerke AG (VDM), Samson Apparatebau AG und F. Schmitt & Co.
  6400. 15.1.1938, Eröffnung der Ausstellung „Holländische Musikkultur“ in der Wandelhalle des Opernhauses. Auf Einladung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen, Hans Meissner (1896-1958), zeigt das Gemeentemuseum der Stadt Haag, musikhistorische Abteilung, eine der bedeutendsten Sammlungen Europas. Der große Erfolg der Frankfurter Musikausstellung „Hedendaagsche Componisten“ (Zeitgenössische Komponisten), die im Oktober und November 1937 in dem Gemeentemuseum gezeigt worden sind, führt zu dieser Gegenausstellung des Holländischen Instituts in der Mainstadt. Am Vorabend der Ausstellungseröffnung werden die holländischen Gäste offiziell vom Kulturstadtrat Dr. Rudolf Keller (1878-1960) im Kurfürstenzimmer des Römers willkommen geheißen.
  6401. 19.9.1942, Zaubereien mit Deutschlands bedeutendsten Illusionisten Lamari im Saalbau.
  6402. 18.9.1961, 75. Todestag des Malers Professor Edward von Steinle (1810-1886), seit 1850 Professor an der Städelschule und zu seiner Zeit einer der bedeutendsten Kirchenmaler Deutschlands.
  6403. 27.4.1964, Tod des Frankfurter Professors Dr. Gottfried Salomon-Delatour (1892-1964), nach dem Zweiten Weltkrieg einer der bedeutendsten Initiatoren und Organisatoren der deutsch-französischen Zusammenarbeit.
  6404. 26.11.1964, Eine der bedeutendsten Firmen des Maschinen- und Apparatebauwesens in der Bundesrepublik Deutschland, die Adolf Messer GmbH, führt als erstes Frankfurter Unternehmen einen regelmäßigen Ausgleichssport in den Lehrplan für ihre Lehrlinge ein.
  6405. 26.11.1975, Frankfurt am Main verliert eine seiner profiliertesten und politisch bedeutendsten Frauen. Ulla Illing (1915-1975) (SPD), seit 1951 Leiterin des auf Initiative der amerikanischen Alliierten gegründeten „Seminars für Politik“, 1965 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, stirbt im Alter von 60 Jahren.
  6406. 24.6.1977, Paul Sauerland wird in Berlin das Filmband in Gold für „langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film“ verliehen. Das Archiv Sauerländers gilt als eines der bedeutendsten in der Bundesrepublik Deutschland.
  6407. 21.3.1982, Offizieller Auftakt des Goethejahres mit einer Matinée im Schauspielhaus (mit Hermann Prey, Adolf Muschg, Thomas Bernhard und Wolfgang Hildesheimer). Die zahlreichen Veranstaltungen zum 150. Todestag des bedeutendsten Frankfurter ‚Sohnes“ umfassen Theateraufführungen, Matinéen, Konzerte, Filmveranstaltungen, Vorträge, Lesungen sowie diverse Ausstellungen.
  6408. 7.6.1986, Fest der 1000 Frauen in der Alten Oper im Rahmen des bedeutendsten Kunstwerks zur Geschichte der Frau: „The Dinner Party“.
  6409. 20.10.1987, 100. Geburtstag des Pianisten Alfred Hoehn (1887-1945), für das Frankfurter Musikleben der 1920er und 1930er Jahre als Solist, Kammermusiker und Hochschullehrer eine der bedeutendsten Persönlichkeiten.
  6410. 6.7.1991, Tod von Professor Karl Schöffling (1921-1991), früherer Lehrstuhlinhaber für Innere Medizin am Frankfurter Universitätsklinikum und Leiter der Abteilung für Endokrinologie, einer der bedeutendsten Spezialisten auf dem Gebiet der Diabetes.
  6411. 21.5.1993–8.8.1993, Ausstellung der bedeutendsten Entwürfe des preußischen Gartengestalters und Stadtplaners Peter Joseph Lenné (1789-1866) im Deutschen Architekturmuseum.
  6412. 2.5.1997–14.9.1997, Ausstellung „Goldenes Erbe“, eine der bedeutendsten Sammlungen antiken Schmucks, im Museum für Kunsthandwerk.
  6413. 26.10.2002, Siegfried Unseld (1924-2002), einer der bedeutendsten deutschen Verleger, stirbt nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Der Gründer und langjährige Leiter des Suhrkamp-Verlags hat das Unternehmen 42 Jahre lang wirtschaftlich auf Erfolgskurs gehalten und zahlreiche Autoren wie Peter Handke, Adolf Muschg, Martin Walser und Uwe Johnson entdeckt und gefördert.
  6414. 1.4.2005, 50jähriges Jubiläum der Deutschen Lufthansa in Frankfurt am Main. Seit am 1. April 1955 der erste Lufthansaflug hier Station genommen hat, hat der Rhein-Main-Flughafen einen rasanten Aufstieg erlebt zu einem der bedeutendsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuze. Für die Deutsche Lufthansa ist Frankfurt am Main der Heimatflughafen. Gefeiert wird mit einem Jubiläumsflug. Der im Design der fünfziger Jahre gehaltene Airbus A 321 legt auf seinem Weg von Hamburg über Düsseldorf nach München auch einen Zwischenstopp in Frankfurt am Main ein.
  6415. 22.9.1933, Das „Gesetz über die Errichtung der Reichskulturkammer“ bedeutet den Ausschluss aller Juden (bzw. Nicht-Arier) aus dem kulturellen Leben.
  6416. 5.6.1931, Die Notverordnung der Regierung Brüning bedeutet einen erheblichen Eingriff in die kommunale Haushaltsführung.
  6417. 8.1.1921, Der Bezirksverband Nassau I der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) hält im Zoologischen Garten seine erste Generalversammlung nach der Neuorganisation ab, die zugleich die 30. Generalversammlung des seitherigen Kreiswahlvereins der Demokratischen Partei für Höchst-Homburg-Usingen bedeutet.
  6418. 1.3.1950, Gemäß eines Beschlusses der Bundesregierung vom 16.01. d. J. werden sämtliche Rationierungsmaßnahmen mit Ausnahme für Zucker aufgehoben. Dies bedeutet das Ende der Lebensmittelkarten. Die neuen Karten enthalten nur noch Zuckerabschnitte und einige Abschnitte für Sonderaufrufe.
  6419. 19.3.1961, Wiedergründung der 1938 zwangsaufgelösten „Frankfurt-Loge“ des jüdischen Ordens B’nai B’rith (die hebräische Bezeichnung bedeutet „Söhne des Bundes“) im Rathaus – als erste in der Bundesrepublik Deutschland (von Berlin abgesehen).
  6420. 10.5.1949, Der „Parlamentarische Rat“ entscheidet sich mit 33 gegen 29 Stimmen für Bonn als „provisorische“ Bundeshauptstadt. Konrad Adenauer (CDU) führt die Bonn-Anhänger, Kurt Schumacher (SPD) diejenigen Frankfurts. Die Sozialdemokraten, die Gewerkschaften, die Wirtschaftsverbände, die Presse und die Amerikaner plädieren für die mainische Lösung; für Bonn votieren die Briten, die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die katholische Kirche. Die Rotunde der geplanten Pädagogischen Akademie, in die 1951 der Hessische Rundfunk einzieht, ist im Falle der Wahl Frankfurts zur Bundeshauptstadt als Plenarsaal des Deutschen Bundestages vorgesehen. Der Bundesrat soll in das Haus Börsenstraße 2 einziehen, in dem zuvor der Wirtschaftsrat tagte. Als repräsentativer Amtssitz des Bundespräsidenten wird das Homburger Schloss vorgeschlagen. Die Diensträume des Kanzlers sollen in der Lindenstraße 27 untergebracht werden. Als Dienstwohnung ist für den Kanzler eine Villa in der Fürstenbergerstraße vorgesehen. Das Ministerium des Innern soll in der Börsenstraße 2, das Finanzministerium in Bad Homburg, das Justizministerium in der Feldbergstraße, das Wirtschaftsministerium in der Höchster Kaserne, das Ernährungsministerium im ehemaligen Lurgi-Haus, das Verkehrsministerium im Gebäude der AOK Offenbach und im Ledermuseum untergebracht werden. Nachdem sich Frankfurts Hoffnungen, Hauptstadt des 1945 gebildeten Landes Hessen zu werden, nicht realisiert haben, bleiben auch die Erwartungen, Bundeshauptstadt zu werden, unerfüllt. Da Frankfurt am Main die besseren Voraussetzungen als Bundeshauptstadt bietet, fällt das Urteil der Presse über die neue Bundeshauptstadt Bonn vernichtend aus. Man spricht von „Schilda’s Hauptstadt“, vom „Teuren Provisorium“ und sogar vom „toten Gleis“. Die Entscheidung des „Parlamentarischen Rates“ und des Bundestages gegen Frankfurt und für Bonn bedeutet aber auch die „Geburtsstunde einer erneuerten Frankfurter Wirtschaftsförderung“, so Bürgermeister Dr. Walter Leiske.
  6421. 9.1.1976, Der Magistrat beschließt ab 01. Februar d. J. höhere Gebühren für die Straßenreinigung, die Müllabfuhr, die Entwässerung, die Krankenbeförderung, Beerdigungen, das tägliche Wasser sowie das Essen aus der städtischen Küche. Die Gebührenerhöhung bedeutet bei einer Durchschnittsrechnung für einen Vier-Personen-Haushalt 6,63 DM monatlich.
  6422. 18.11.1982, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Ernst Gerhardt legt den städtischen Etatentwurf für 1983 vor. Für die Bürger bedeutet dies eine Reihe von Mehrbelastungen.
  6423. 3.6.1992, Die Evangelische Regionalversammlung beschließt ein rigides Sparprogramm für die Frankfurter Gemeinden. Danach will die Evangelische Kirche die Personalkosten in zehn Jahren halbieren. Das bedeutet, dass 30 Prozent der Planstellen in der pädagogischen und sozialpädagogischen Gemeindearbeit, für Kirchendiener, Küster und Bürokräfte gestrichen werden.
  6424. 5.6.1992, Die Vereinigung der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) für Frankfurt am Main und den Main-Taunus-Kreis mit dem AOK Wetteraukreis ist unter Dach und Fach. Die Unterzeichnung des Vertrages bedeutet die Fusionierung ab 01.01.1993 als AOK Region Frankfurt am Main und Wetteraukreis.
  6425. 18.9.2004–19.9.2004, Die Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks für Weichen und Signalanlagen am Ostbahnhof bedeutet dort den Beginn des digitalen Zeitalters.
  6426. 7.5.1925, 70. Geburtstag des Ingenieurs Oskar von Miller (1855-1934). Er installierte 1891 für die „Internationale elektrotechnische Ausstellung“ in Frankfurt am Main eine Drehstromkraftübertragung vom Wasserkraftwerk Lauffen am Neckar nach Frankfurt am Main. Die gelungene Übertragung bedeutete die Einführung dieses Stromversorgungssystems in der Mainstadt.
  6427. 14.9.1944, Tod des Journalisten Dr. Hermann Wehrle (1899-1944), engagiert im katholischen Kreis der seit 1923 erscheinenden „Rhein-Mainischen Volkszeitung“. Freier Journalist. Seine Weigerung, 1933 der Reichsschrifttumskammer beizutreten, bedeutete das Ende seiner journalistischen Laufbahn. Danach Engagement in der Jugendseelsorge. 1942 Priesterweihe und Kaplan in München-Bogenhausen. Sein Bekenntnis, dass er Hitler für einen Tyrannen halte, führte nach einem Prozess vor dem Volksgerichtshof zur Verurteilung wegen Hoch- und Landesverrats. Seine Hinrichtung erfolgte am 14.09. 1944 in Berlin-Plötzensee.
  6428. 5.3.1976, Die Schiedskommission II des SPD-Bezirks Hessen-Süd hebt das am Tag zuvor als „Sofortmaßnahme“ angeordnete Ruhen der Mitgliederrechte gegen die beiden linken Sozialdemokraten Klaus Sturmfels und Martin Wentz wegen Parteischädigung im Zusammenhang mit Diskussionen über den Radikalenerlass wieder auf. Für den südhessischen SPD-Vorsitzenden Rudi Arndt (1927-2004) und die Mehrheit des Bezirksvorstandes bedeutete diese Entscheidung des ‚Parteigerichts’ eine schwere Niederlage.
  6429. 10.12.1945, Die Schwedische Akademie in Stockholm verleiht dem Frankfurter Gelehrten, Professor Otto Hahn, für seine bedeutsamen Beiträge auf dem Gebiet der Atomforschung den Nobelpreis 1944 für Chemie.
  6430. 19.3.1931–8.4.1931, Ausstellung bedeutsamer Werke moderner chinesischer Maler im Frankfurter Kunstverein, veranstaltet vom China-Institut zu Frankfurt. Eröffnet wird die Kunstschau von Stadtrat Dr. Max Michel (1888-1941).
  6431. 11.1.1980, Der Magistrat gibt bekannt, dass die Stadt Frankfurt am Main für einen Betrag von fünf Millionen DM Teile der privaten Kunstsammlung des verstorbenen Industriellen Karl Ströher erstehen will, die als eine der international bedeutsamsten Privatsammlungen gilt.
  6432. 23.4.1936, Tagung der Gauarbeitsgemeinschaft für Rauschgiftbekämpfung über „Die Bedeutung und Lösung der Alkoholfrage im Dritten Reich“, veranstaltet vom Bezirksverein Frankfurt des Deutschen Vereins gegen Alkoholismus.
  6433. 25.6.1931, Vortrag von Studiendirektor Dr. Markus Elias, letzter Studiendirektor der Samson-Raphael-Hirsch-Schule (1928-Frühjahr 1939, Auflösung), im großen Saal der Samson-Raphael-Hirsch-Schule über „Die religiöse und kulturelle Bedeutung der Samson-Raphael-Hirsch-Schule“.
  6434. 11.12.1929, Auf einer Veranstaltung der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“ (Kommission für Erziehung) im Café Hauptwache spricht die Sozialpolitikerin, Schriftstellerin und Frankfurter Stadtverordneten (1919-1924) Henriette Fürth (1861-1938) über „Die Frau als Konsumentin und ihre Bedeutung für eine Frieden sichernde Weltwirtschaft“.
  6435. 5.3.1929, Vortrag des Wiener Psychoanalytikers Dr. Paul Federn über die Bedeutung der Psychoanalyse, veranstaltet vom „Psychoanalytischen Institut Frankfurt am Main“ im Saalbau.
  6436. 28.2.1929, Vortrag der Wiener Psychoanalytikerin Dr. Anna Freud über die Bedeutung der Psychoanalyse, veranstaltet vom „Psychoanalytischen Institut Frankfurt am Main“ im Saalbau.
  6437. 25.2.1929, Vortrag des Berliner Psychoanalytikers Dr. Hanns Sachs über die Bedeutung der Psychoanalyse, veranstaltet vom „Psychoanalytischen Institut Frankfurt am Main“ im Saalbau.
  6438. 20.2.1929, Vortrag des in Berlin lebenden Psychoanalytikers Dr. Siegfried Bernfeld über die Bedeutung der Psychoanalyse, veranstaltet vom „Psychoanalytischen Institut Frankfurt am Main“ im Saalbau.
  6439. 28.8.1924, Goethefeier auf dem Goetheplatz unter Mitwirkung der Frankfurter Sängerschaft anlässlich des 175. Geburtstages des ‚Sohnes’ der Stadt Frankfurt am Main. Die Festansprache hält Stadtrat (für Schul- und Bildungswesen) und Schriftsteller Dr. Willy Meckbach (1869-1943). Das Goethehaus trägt zur Feier reichen Flaggenschmuck. Das Freie Deutsche Hochstift veranstaltet eine Akademische Feier im Saalbau mit einer Festrede des Giessener Ordinarius für deutsche Literatur, Professors Hermann August Korff, über die nationale Bedeutung Johann Wolfgang von Goethes (1749-1832).
  6440. 25.10.1920, Öffentliche Antrittsvorlesung des in Frankfurt am Main geborenen Medizinhistorikers, Privatdozent Dr. Richard Koch (1882-1949), an der Universität Frankfurt: „Die Bedeutung der Geschichte der Medizin für den Arzt“.
  6441. 5.5.1919, 60. Geburtstag des Komponisten Prof. Hans Pfitzner (1869-1949), aufgewachsen in Frankfurt am Main, von 1886 bis 1890 Studium an Dr. Hoch’s Konservatorium. Frankfurt am Main bleibt als wichtige Ur- und Erstaufführungsstätte seiner Werke von Bedeutung, häufiger Gastdirigent für die Oper und die Museumsgesellschaft in der Mainstadt, 1934 – als erstem Musiker – Verleihung des Frankfurter Goethepreises.
  6442. 1.3.1919, Öffentliche Antrittsvorlesung von Dr. phil. habil. Otto Stern (1888-1969), Privatdozent für theoretische Physik, im Psychologischen Hörsaal des Kollegiengebäudes, über die Bedeutung der Quantentheorie.
  6443. 13.11.1918, Vorträge über die Bedeutung der Revolution des Schriftstellers Dr. Norbert Einstein im Opernhaus, Neuen Theater und Schauspielhaus.
  6444. 25.4.1914, Antrittsvorlesung des Germanisten Dr. phil. Hermann August Korff (1882-1963), Privatdozent der neueren deutschen Literaturgeschichte, an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften: „Die Bedeutung der fremden Vorbilder für die deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts.“
  6445. 12.9.1902, Vortrag des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Eduard Bernstein im Gewerkschaftshaus: „Über die soziale Bedeutung des Wahlrechts und das Dreiklassenwahlrecht in Preußen“.
  6446. 29.4.2000–1.5.2000, Symposium „Eating Culture – Zur kulturellen Bedeutung ethnischer Küche“ des Instituts für England- und Amerikastudien der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6447. 27.1.2000, Enthüllung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die Bedeutung des Philanthropins am Eingang des alten Schulhauses an der Hebelstraße in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  6448. 23.7.1937, Ab heute fahren täglich vom Hauptbahnhof, Südseite, mehrmals täglich besondere Straßenbahnzüge – die D-Zug-Wagen – zu Stadtrundfahrten durch die Mainmetropole. Bereits einen Tag zuvor haben sich der Amtsleiter des Städtischen Verkehrs- und Wirtschaftsamtes, Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960), und der Direktor der Frankfurter Straßenbahn von der Bedeutung dieses Unternehmens überzeugen können.
  6449. 12.5.1938, Öffentliche Kundgebung des Haus- und Grundbesitzes des Rhein-Main-Gebietes im Palmengarten mit einer Ansprache des regierenden Bürgermeisters der Hansestadt Bremen, SA-Gruppenführer Johann Heinrich Böhmcker, über „Die Bedeutung und Stellung des Hausbesitzes im nationalsozialistischen Staat“.
  6450. 27.6.1943, Im Rahmen der Morgenveranstaltungen der Städtischen Bühnen spricht im kleinen Haus Ministerialrat Dr. Martin Miederer (Berlin), Abteilungsleiter im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung über das Thema „Die Förderung der Theaterforschung und -wissenschaft im nationalsozialistischen Staate und ihre Bedeutung für die Praxis“.
  6451. 5.7.1943, Tagung des Hauptschulungsamtes der NSDAP für die Gau-Schulungsämter der west- und südwestdeutschen Gaue über die Bedeutung der weltanschaulichen Schulungsarbeit der NSDAP im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße. Anwesend ist Gauleiter Jakob Sprenger.
  6452. 27.11.1946, Außerordentliche Sitzung der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Zwei Referate behandeln die sozialpolitische und –medizinische Bedeutung der deutschen Sozialversicherung.
  6453. 20.4.1947, Symphonie-Konzert unter Leitung von Generalmusikdirektor Bruno Vondenhoff im Gesellschaftssaal des Palmengartens im Rahmen der hessischen Werbewoche des Roten Kreuzes (19.-27.04.). Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Präsident des Roten Kreuzes in Frankfurt am Main, spricht über die Bedeutung der Rote-Kreuz-Arbeit.
  6454. 20.9.1949, Unter dem Motto „Berlin lebt – Berlin leistet“ veranstaltet der Magistrat von Groß-Berlin in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität eine Kundgebung, in der die wirtschaftliche Bedeutung Berlins für Gesamtdeutschland behandelt wird. Es sprechen u.a. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Bundesminister Professor Ludwig Erhard.
  6455. 16.7.1951, Der amerikanische Hochkommissar John McCloy spricht von der lebenswichtigen Bedeutung einer raschen Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland.
  6456. 16.8.1951–19.8.1951, Deutsche Uhrenfachmesse und Deutscher Uhrmachertag auf dem Messegelände mit rund 200 Ausstellern und ca. 10.000 Besuchern. Der Zentralverband der Uhrmacher feiert auf dieser Jubiläumstagung sein 75jähriges Bestehen. Die Bedeutung der Messe wird noch durch die gleichzeitig stattfindende Königsteiner Tagung der Internationalen Uhrenvereinigung, die „Fédération Internationale De L’Horlogerie“, mit Sitz in Brüssel, unterstrichen.
  6457. 22.11.1954, Öffentliche Wahlversammlung der SPD im Schwanensaal in Nied mit einem Vortrag des hessischen Innenministers Heinrich Zinnkann über die Bedeutung der Landtagswahlen in Hessen.
  6458. 21.5.1949–12.6.1949, Ausstellung „Unser Wald“ in den Römerhallen über das Leben, die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des Waldes und die Folgen der Waldvernichtung. Schirmherr ist Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Veranstalter die Stadtverwaltung Frankfurt gemeinsam mit dem Forstamt, Gartenamt, Verkehrs- und Wirtschaftsamt. Neben Vorträgen in der Börse, Filmvorführungen, Führungen durch den Stadtwald und Ausstellungen (Tiere des Waldes im Zoologischen Garten und Waldschädlinge im Senckenbergmuseum) finden folgende Tagungen statt: Gründung des Kreisverbandes Frankfurt am Main der 1947 gegründeten Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Ratskeller; Delegiertentagung der Kreisverbände und Hauptvorstandssitzung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Hessen; Hauptvorstands- und Beiratssitzung des Hauptvorstandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald; Sondertagung der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft; Tagung des Verbandes der nichtstaatlichen Waldbesitzer Hessens; Jahreshauptversammlung des Landesjagdverbandes Hessen; Tagung der Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftspflege, Landesgruppe Hessen-Nassau.
  6459. 10.1.1956, Gedenkfeier zum 600jährigen Jubiläum der „Goldenen Bulle“ im historischen Kaisersaal des Römers. Die älteste Verfassung der deutschen Geschichte ist die von Kaiser Karl IV. auf dem Reichstag zu Nürnberg am 10.01.1356 verkündete „Goldene Bulle“, die bis 1806 als Grundgesetz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation die Einheit des Reiches sichert. Frankfurt am Main wird bestimmt, „für alle Zeiten“ Platz der deutschen Königswahl zu sein. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb würdigt in einer Feierstunde vor Magistratsmitgliedern, Stadtverordneten, Professoren und Behördenvertretern die Bedeutung der „Goldenen Bulle“ für die Einheit Deutschlands und die Entwicklung der alten Kaiserstadt am Main. In seinem Festvortrag spricht Archivdirektor Dr. Hermann Meinert über die Mainstadt und die deutschen Kaiser.
  6460. 11.3.1956–15.3.1956, Tagung der Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung unter dem Thema „Bedeutung und Ertrag der Versuchsschularbeit für die deutsche Schule“.
  6461. 10.9.1956–15.9.1956, 49. Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Elektrotechniker (VDE). Namhafte Wissenschaftler diskutieren Fragen der Sicherung elektrischer Haushaltsgeräte, der Nachwuchsförderung- und Ausbildung. Zugleich feiert der Frankfurter Bezirksverein des VDE sein 75jähriges Bestehen. Der Verband Deutscher Elektrotechniker verleiht Professor Friedrich Dessauer die Würde der Ehrenmitgliedschaft in Anerkennung seiner Pionierleistungen auf dem Gebiet der Röntgentechnik und Biophysik sowie seiner erfolgreichen Bestrebungen um die Erkenntnis der Stellung und Bedeutung der Technik und ihrer Ingenieure.
  6462. 6.10.1956–10.10.1956, Ordentliche Generalversammlung der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaften in christlicher Sicht in der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die jährliche Generalversammlung dient neben der Berichterstattung und der Regelung der wirtschaftlichen Angelegenheiten vor allem der Veröffentlichung wesentlicher wissenschaftlicher Forschungsergebnisse. In Anwesenheit von Bundespräsident Theodor Heuss wird die Generalversammlung mit einer Feier in der Paulskirche eröffnet. Der Präsident der Gesellschaft, Professor Hans Peters, aus Köln, begrüßt 200 prominente Mitglieder der Görres-Gesellschaft und spricht über die Bedeutung und Aufgaben der 1876 gegründeten Vereinigung. Mit einer Exkursion zur Saalburg findet die Generalversammlung nach zahlreichen Fachvorträgen und öffentlichen Veranstaltungen sowie einem Empfang durch den Magistrat im Rathaus ihren Abschluss.
  6463. 10.3.1957–14.3.1957, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse mit 3362 Firmen aus 32 Nationen. Über ein Drittel aller Aussteller kommt aus dem europäischen und überseeischen Ausland. Zur Eröffnung lädt die Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft m. b. H. Frankfurt am Main zu einer Feier in die Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität ein. Aus Anlass der Frühjahrsmesse zeigt das Stadtarchiv in der Vorhalle des Kaisersaales im Römer in einer Schau-Vitrine alte Urkunden, angefangen vom 12. Jahrhundert, die die Bedeutung der Frankfurter Messe bekunden. Mit rund 300.000 Einkäufern und Interessenten verzeichnet diese Frühjahrsmesse einen Besucherrekord.
  6464. 19.6.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss, die für 29. Juni d. J. vorgesehene Volksbefragung über die atomare Bewaffnung der Bundeswehr endgültig an diesem Tag durchzuführen. Ein dringender Antrag der SPD, 100.000.- DM überplanmäßig zu bewilligen, um die Bürger über die Bedeutung der Frankfurter Beschlüsse gegen die atomare Aufrüstung der Bundeswehr sowie über die Ergebnisse der Studienreise nach Japan zu unterrichten, wird gegen die Stimmen der CDU und FDP angenommen. Die FDP setzt sich mit einem dringlichen Antrag, die Volksbefragung so lange auszusetzen, bis die vor dem Bundesverfassungsgericht schwebenden Verfahren in dieser Frage entschieden sind, gegen die Stimmen der SPD nicht durch; die CDU enthält sich der Stimme. Einstimmig angenommen wird die Vereinbarung der Stadt Frankfurt am Main mit der Stadt Neu-Isenburg zur Regelung gemeinsamer Fragen.
  6465. 10.5.1965, Im Hinblick auf die Bedeutung, die der Berufsausbildung zukommt, spricht Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke anlässlich einer großen Freisprechungsfeier der Industrie- und Handelskammer Frankfurt in der Festhalle zur Jugend.
  6466. 16.8.1974–13.10.1974, Ausstellung „Stammbücher zur Zeit Goethes, ihre künstlerische und historische Bedeutung“ im Museum für Kunsthandwerk.
  6467. 12.9.1975, Die Freunde der Alten Oper schöpfen Hoffnung: In einem Schreiben des Oberbürgermeisters Rudi Arndt an den Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft für den Wiederaufbau des Opernhauses, Fritz Dietz (1909-1984), ist von der „besonderen Bedeutung des Wiederaufbaus der Alten Oper“ die Rede.
  6468. 20.5.1976, Das vom Bundestag angenommene neue Bundesbaugesetz ist für Frankfurt am Main von besonderer Bedeutung: Die Stadt kann damit beispielsweise die mehr als 4000 Wohnungen retten, die es noch in der City gibt – auch wenn einmal die Notvorschriften, die gegenwärtig den Bestand der Wohnungen sichern (Zweckentfremdungsverbot), wieder wegfallen sollten.
  6469. 12.7.1982, Bundesverkehrsminister Volker Hauff besucht die Mainstadt und betont die Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs.
  6470. 20.8.1987–13.12.1987, Ausstellung „Der Äpfelwein in Frankfurt – Seine Geschichte und Bedeutung für die Stadt“ im Historischen Museum.
  6471. 1.12.1998, Eine Ära geht zu Ende. Der Name Hoechst verliert an Bedeutung. Hoechst und Rhône-Poulenc wollen sich unter dem Namen „Aventis“ zum weltweit größten Unternehmen für Pharmazeutika und Landwirtschaft zusammenschließen. Nach der vollständigen Fusion 2001 soll der Konzern von Straßburg aus gelenkt werden. Gleichwohl bestehe eine Arbeitsplatz-Garantie für den Standort Rhein-Main, so Hoechst-Chef Jürgen Dormann. Politiker fürchten allerdings einen weiteren Arbeitsplatzabbau.
  6472. 14.4.1999, Bundespräsident Roman Herzog eröffnet im Kaisersaal des Römers mit einem Vortrag über „Goethes Bedeutung für Deutschland als Kulturnation“ eine Goethe-Vortragsreihe. Insgesamt acht Referenten (u.a. Professor Alfred Grosser und Adolf Muschg) beleuchten anlässlich des 250. Geburtstages Johann Wolfgang von Goethes die vielfältigen Aspekte seines Schaffens. Veranstalter sind die Stadt Frankfurt am Main und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.
  6473. 14.6.2008, Symposium zu Bedeutung und Auswirkung der Theorien des Wissenschaftlers Charles Darwin. Gedenkveranstaltung in der Schirn Kunsthalle Frankfurt anlässlich des 200. Geburtstages und des 150. Jahrestages der Veröffentlichung seiner Schrift „On the Origin of Species“ („Über die Entstehung der Arten“) (Erstauflage: London 1859) – beinhaltet Darwins Evolutionstheorie.
  6474. 3.5.2011, Gründung des Vereins „Digital Hub FrankfurtRheinMain“ durch die Stadt Frankfurt am Main und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ziel ist es, die Bedeutung der Region als digitalen Knotenpunkt aufzuzeigen.
  6475. 2.3.1997, Kommunalwahl: Die CDU legt auf 36,3 Prozent zu (1993: 33,4 %), die SPD verliert fast drei Prozent und stürzt auf 29,1 % ab (1993: 32 %), die Grünen legen fast drei Prozent zu und steigen auf 16,9 % (1993: 14). Die FDP zieht erstmals seit 16 Jahren wieder in die Stadtverordnetenversammlung ein – mit 5,6 % (1993: 4,4%). Allerdings besitzen weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün im Stadtparlament eine absolute Mehrheit. Die Sitzverteilung: CDU 36, SPD 29, Grüne 17 und FDP 5. Auch die Republikaner schaffen wieder den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde, verlieren allerdings mit 6,2 % (6 Sitze) über drei Prozent (1993: 9,3 % und 10 Sitze). Die NPD bleibt mit 0,5 Prozent bedeutungslos. Die Wahlbeteiligung in der Mainstadt beträgt nur 60,4 Prozent.
  6476. 7.5.1945, Wegen Bedeutungslosigkeit Auflösung des von den Amerikanern unmittelbar nach der Besetzung einberufenen administrativen Gremiums, der „Council“, aus Frankfurter Bürgern zur Beratung der amerikanischen Stadtkommandeure.
  6477. 5.12.1979, Pläne der CDU, die Erweiterung des Zoologischen Gartens im Niddatal zugunsten der Bundesgartenschau aufzugeben, werden bekannt. Diese Absicht trifft vor allem bei der Zoo-Direktion auf Widerstand. Der frühere Zoo-Direktor Professor Bernhard Grzimek (1909-1987) warnt eindringlich davor, den Zoologischen Garten durch einen Stopp seines Ausbaus zur Bedeutungslosigkeit zu verurteilen. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann will die bisherige Zoo-Dependance im Niddatal zwar belassen, wendet sich jedoch gegen weitere große Anlagen an dieser Stelle.
  6478. 15.9.1968, 150 Demonstranten blockieren das Café Laumer in der Bockenheimer Landstraße, da sich der Geschäftsführer wiederholt weigert, Kunden aus Hippie-Kreisen, z. B den Schriftsteller Paul Gerhard Hübsch, zu bedienen.
  6479. 24.6.2005, Nachdem das Arbeitsgericht „Arbeitsleistungen nach 20.05 Uhr von Mitarbeitern, die nicht leitende Angestellte sind“, untersagt hat, bedienen im Kaufhof an der Zeil leitende Angestellte der Kaufhof Warenhaus AG aus der ganzen Republik bis 22.00 Uhr.
  6480. 23.7.2000, Beim Brand im Alten- und Pflegeheim Nellinistift im Nordend erleiden zwei Bedienstete Rauchgasvergiftungen.
  6481. 22.11.1954, Die Vergabe der 2000. Wohnung, die das Personalamt der Stadt Frankfurt mit Rücklagemitteln der städtischen Zusatzversorgungskasse für seine Verwaltungs- und Betriebsangehörigen erstellt, ist Anlass zu einer Feierstunde, an der zahlreiche Bedienstete der Stadt mit ihren Familien, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Vertreter des Magistrats teilnehmen.
  6482. 26.9.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung der Fünftagewoche für städtische Bedienstete ab 7. Oktober d. J.
  6483. 17.10.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von 30.000 DM zur Anschaffung von Büchern im künftigen Gemeinschafthaus Bonames, 733.400 DM für den Neubau eines Kindergartens und -hortes auf dem Gelände der ehemaligen Wiesenhüttenschule, 1.131.130 DM Mehrausgaben für städtische Bedienstete, die durch die 45-Stunden-Woche und Fünf-Tage-Woche bis zum Ende des Rechnungsjahres notwendig werden sowie 140.700 DM zum Bau einer Affen-Freianlage im Zoologischen Garten. Intensiv debattieren die Stadtverordneten über die Fünf-Tage-Woche.
  6484. 26.1.1970, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) gibt der Presse den Beschluss des Magistrats bekannt, wonach das Erholungswerk der Stadt Frankfurt am Main, in dem jeder städtische Bedienstete alle drei Jahre einen verbilligten Urlaub genießen kann, aufgelöst wird. Als Entschädigung erhält jeder Mitarbeiter seit 1970 eine Urlaubszuwendung.
  6485. 26.2.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten spenden den Hochwasser-Helfern Beifall. Des Weiteren billigen sie den neuen Universitätsvertrag, eine neue städtische Polizeiverordnung über die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung in den unterirdischen Anlagen der Stadt Frankfurt am Main sowie die Einführung einer jährlichen Erholungsbeihilfe für städtische Bedienstete.
  6486. 4.6.1971, Beim Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Haus Nied lehnt eine deutliche Mehrheit der nahezu 300 Delegierten die Gewährung weiterer Sachleistungen (Freifahrt und kostenloser Strom) an städtische Bedienstete ab.
  6487. 8.6.1971, Bedienstete der städtischen Müllabfuhr beschließen den Streik. Sie verlangen dreihundert Kilowatt Strom monatlich kostenlos und freie Fahrt mit der Straßenbahn. Mitarbeiter der Städtischen Bühnen schließen sich dem Streik an.
  6488. 29.11.1971, Der Beschluss der Harheimer Gemeindevertretung, die Eingemeindung nach Frankfurt am Main abzulehnen, ist ungültig, weil vier Gemeindevertreter, die abgestimmt haben, städtische Bedienstete sind. Dies ist nach der Hessischen Gemeindeordnung unzulässig.
  6489. 5.7.1977, Bedienstete der Universitätsklinik protestieren am Mainufer gegen Stellenkürzungen.
  6490. 9.5.1983, 1700 Bedienstete des Postscheckamtes in der Innenstadt treten in einen zweistündigen Warnstreik, um ihrer Forderung nach angemessener Tariflohnerhöhung Ausdruck zu verleihen.
  6491. 23.9.1988, Die Frankfurter Oberstaatsanwaltschaft gibt in einer Zwischenbilanz vor der Presse bekannt, dass in der Bestechungsaffäre bei der Stadtverwaltung Frankfurter Richter bisher Geldstrafen von insgesamt 776.000.- DM verhängt haben. Während die Verfahren in 56 Fällen von der Anklagebehörde inzwischen abgeschlossen werden konnten, gehen die Ermittlungen gegen mehr als 200 städtische Bedienstete sowie private Unternehmer weiter.
  6492. 9.2.1989, Der Frankfurter Korruptionsskandal zieht immer weitere Kreise. Personaldezernent Udo Müller gibt bekannt, dass jetzt Ermittlungsverfahren gegen 380 Personen anhängig sind. 239 davon sind städtische Bedienstete, 141 Beschäftigte oder Inhaber privater Firmen, die Aufträge von der Stadt Frankfurt am Main bekamen.
  6493. 16.2.1989, Die Bestechungsaffäre in der Frankfurter Stadtverwaltung ist um eine Variante reicher: Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft nehmen zwei Mitarbeiter des Stadtreinigungsamtes fest, die seit 1980 als Bedienstete in der Abteilung Sperrmüllabfuhr Schmiergelder erhalten haben sollen.
  6494. 14.3.1989, Im ersten Prozess um die Bestechungsaffäre an der städtischen Mülldeponie Dreieich-Buchschlag verhängt das Landgericht Frankfurt gegen zwei Bedienstete der Stadtverwaltung Freiheitsstrafen von dreieinhalb und sechs Jahren. Beide haben mit ihren Manipulationen mehr als fünf Jahre lang einen Gesamtschaden von über drei Millionen DM angerichtet.
  6495. 8.2.1990, Der Rechtsdezernent Andreas von Schoeler gibt im Antikorruptionsausschuss der Stadtverordnetenversammlung bekannt, dass insgesamt 533 Personen bisher in den großen Frankfurter Bestechungsskandal verwickelt sind, der seit über drei Jahren die Stadtverwaltung erschüttert. 331 Beschuldigte waren oder sind städtische Bedienstete, 202 kommen aus dem Unternehmerbereich.
  6496. 30.5.1990, Erneuter Bestechungsskandal: Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass sie gegen Bedienstete in mehreren hessischen Staatsbauämtern wegen des Verdachts der Bestechlichkeit ermittelt.
  6497. 26.1.1993, Vor der 27. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt der Prozess um elf Tote im koreanischen Restaurant „Koryo“ in der Hasengasse 10 vom März 1990. Angeklagt sind das Wirts-Ehepaar und zwei ehemalige Bedienstete der Stadt wegen fahrlässiger Brandstiftung.
  6498. 25.5.1993, 11.000 städtische Bedienstete protestieren auf einer der größten Personalversammlung der letzten zehn Jahre in der Eissporthalle gegen die städtische Sparpolitik. Die Ämter bleiben geschlossen.
  6499. 18.10.1993, Der Bund will die frei werdenden 2.700 Unterkünfte der amerikanischen Streitkräfte nicht der Stadt Frankfurt am Main überlassen, sondern an eigenen Bedienstete vermieten.
  6500. 8.3.1936, Am „Heldengedenktag“ weiht die Stadt Frankfurt am Main in der Ratsdiele das Ehrenmal für die im Weltkrieg gefallenen 980 städtischen Bediensteten feierlich ein. Die Namen der Gefallenen sind auf den Pergamentblättern des Heldenbuches der Stadtverwaltung eingetragen worden, das in einem besonderen Schrein, der das Mittelstück des Ehrenmals bildet, aufbewahrt wird. Das Ehrenmal ist eine schwere Bronzeplatte, die der Bildhauer Ludwig Mergehenn (1884-1954) geschaffen hat. Den schlichten Schrein zieren paarweise gekreuzte Trauerfackeln, während der Kranzhalter als Wappenschild mit dem Stadtadler geziert ist.
  6501. 22.7.1941, Der Wohlfahrtsverein der städtischen Bediensteten ändert seinen Namen in „Gemeinschaftskasse der städtischen Bediensteten e. V.“, Kruggasse 10 in der Altstadt.
  6502. 23.4.1946, Städtische „Bekanntmachung“ darüber, wer zur ersten Nachkriegskommunalwahl stimmberechtigt ist und was die Frankfurter tun müssen, um ihr Stimmrecht auszuüben. Nicht alle volljährigen Bürger dürfen an die Urnen in den 235 Wahllokalen. Ausgeschlossen sind „aktive Mitglieder“ und Funktionäre der NSDAP, SA, SS, Hitlerjugend sowie eines Dutzend weiterer NS-Organisationen. Wahlberechtigt ist auch nicht, „wer dafür bekannt ist, dass er mit den Nazis stark sympathisiert oder mit den Nationalsozialisten zusammengearbeitet hat.“ Alle anderen werden in einer Wahlkartei registriert. Aufgenommen in das Register werden diejenigen Frankfurter, die „mindestens seit dem 01.10.1945 hier ansässig“ sind. Allerdings sehen sich die städtischen Bediensteten aufgrund des rasanten Zuzugs bzw. Umzugs außerstande, die Wahlkartei auf dem neuesten Stand zu halten. Schließlich ergeht der Erlass, dass alle dort wählen sollen, wo sie im Oktober 1945 gewohnt haben. Tausenden von Nachzüglern, die in der zentralen Wahlkartei überhaupt nicht aufgelistet sind, händigt man am Wahltag sog. „Stimmscheine“ aus, allerdings nur nach einer eidesstattlichen Erklärung, in der bekundet werden muss, dass man während des Nationalsozialismus kein Aktivist oder ‚Handlanger‘ gewesen ist. Dieses Verfahren hält viele am Wahlsonntag davon ab, ihr Votum abzugeben.
  6503. 9.3.1948, Sitzung des Hauptausschusses des Wirtschaftsrates zur politischen Überprüfung der Bediensteten der Zweizonenverwaltungen.
  6504. 25.9.1969, Nur knapp werden in Frankfurt am Main ausgedehnte Warnstreiks der städtischen Bediensteten vermieden. Der Magistrat kommt zu einer Sondersitzung zusammen und beschließt, die in Stuttgart zwischen der Gewerkschaft ÖTV, der DAG und der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände ausgehandelte „Überbrückungszuwendung“ unverzüglich auszuzahlen. In den Postämtern 2, 8 und 9 – alle in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof – ruht um die Mittagszeit für eine Stunde die Arbeit.
  6505. 16.6.1971, Nach einwöchigem Streik nehmen die Mitarbeiter der Müllentsorgung und der Straßenreinigung sowie die technischen Bediensteten der Städtischen Bühnen ihre Arbeit wieder auf. Die Deputatsforderungen städtischer Bediensteter werden in Verhandlungen über Zulagen „umgemünzt“.
  6506. 13.11.1980, Während einer Versammlung von 9000 Bediensteten der Stadtverwaltung in der Festhalle zur Wiedereinführung von 46 örtlichen Personalräten wird Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann ausgepfiffen.
  6507. 31.8.1987, Ab heute dient der Frankfurter Ratskeller den städtischen Bediensteten als Kasino, in dem täglich mehrere Hundert Essen in der Zeit von 11.30 bis 14.00 ausgegeben werden.
  6508. 30.10.1989, Das Frankfurter Amtsgericht verurteilt im Rahmen der städtischen Korruptionsaffäre einen ehemaligen städtischen Bediensteten zu einem Jahr Freiheitsstrafe mit Bewährung und 4.000.- DM Geldbuße wegen Bestechlichkeit.
  6509. 23.4.1998, Erster Spatenstich für den Neubau des Polizeipräsidiums an der Adickesallee in Anwesenheit von Hessens Ministerpräsident Hans Eichel, Innenminister Gerhard Bökel und Bürgermeister Achim Vandreike. In das Gebäude sollen in drei Jahren 2.200 von 3.800 Bediensteten des Polizeipräsidenten einziehen. Die neue Zentrale soll 470 Millionen DM kosten.
  6510. 28.1.1921, Gründung einer Vereinigung unterer Bediensteter in der Reichseisenbahn im Steinernen Haus.
  6511. 13.5.1968–17.5.1968, Eine Gruppe städtischer Bediensteter der englischen Partnerstadt Birmingham besucht im Rahmen des Partnerschaftsvertrages mit Frankfurt am Main die Mainstadt und wird am Tag ihrer Ankunft von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Kaisersaal willkommen geheißen.
  6512. 17.10.1989, Im Rahmen der städtischen Schmiergeldaffäre wird ein ehemaliger Bediensteter des Hochbauamtes vom Frankfurter Amtsgericht zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten wegen Vorteilsnahme verurteilt. Inzwischen hat sich die Zahl der Korruptionsverfahren in der Mainstadt auf 450 erhöht.
  6513. 30.11.1989, Personal- und Rechtsdezernent Andreas von Schoeler erklärt im Anti-Korruptionsausschuss im Römer, dass der Stadt Frankfurt am Main aufgrund der Bestechungen kommunaler Bediensteter von 1972 bis 1989 ein Schaden von über fünf Millionen DM entstanden ist.
  6514. 2.6.1945, Radio Frankfurt, für die Militärregierung von der amerikanischen 12. Heeresgruppe bedient, sendet wieder. Zunächst täglich von 6.30 bis 9.00 Uhr, von 12.00 bis 14.00 Uhr und von 18.00 bis 23.00 Uhr. Auf dem Programm stehen Sendungen der Vereinten Nationen in verschiedenen Sprachen und wichtige Bekanntmachungen der Frankfurter Militärregierung.
  6515. 4.10.1955, Ankunft der ersten Maschine der Alitalia auf dem Frankfurter Flughafen, die künftig im Direktflug die Strecke Frankfurt am Main – Mailand bedient. Damit erhöht sich die Zahl der im Frankfurter Flugplan liegenden Luftverkehrsträger auf 25.
  6516. 17.1.1963, Heizöl und Kohle werden als Folge des anhaltenden, strengen Winters kontingentiert. Bundeswehr und US-Militär beteiligen sich bei der Beschaffung der lebensnotwendigen Heizmaterialien. Bei einer Besprechung zwischen Vertretern des Brennstoffhandels, des Dezernenten für Wirtschaft und des Dezernenten für das Beschaffungsamt wird vereinbart, den ölbeheizten Schulen vorerst keinen Brennstoff mehr zu liefern. Mit Vorrang werden Krankenhäuser, Altersheime, Säuglingsheime und Kindergärten bedient. In den nächsten Tag müssen 14 Schulen wegen Mangel an Kohle und Öl den Unterricht ausfallen lassen.
  6517. 1.7.1970, Durch einen Beschluss des Studentenparlaments wird auch die „Teppichmensa“ für alle Studenten freigegeben. Hier speisen zahlungskräftigere „Kunden“ an Tischen mit weißen Tischtüchern, Bedienung und Teppichboden.
  6518. 1.5.1931, 80jähriges Jubiläum des Frankfurter Standesamtes. Am 01.05.1851 wird in der damals Freien Stadt Frankfurt die „Standesbuchführung“, verbunden mit der obligatorischen Zivilehe, endgültig eingeführt, nachdem sie von 1811 bis 1814 nach Napoleonischem Gesetz „Code civil“ vorübergehend wenige Jahre schon bestanden hat. Erst 1875 wird auch in Preußen durch Gesetz die Führung der „Standesregister“ bedingt, und so wird auch die Frankfurter „Standesbuchführung“ am 01.01.1876 in ein „Königlich Preußisches Standesamt“ umgewandelt.
  6519. 18.3.1992, 80jähriges Jubiläum des ersten, Wetter bedingt gescheiterten Feldbergfluges von Frankfurt am Main (Euler-Flughafen in Niederrad auf Schwanheimer Gemarkung) aus durch Oswald Kahnt mit einem „Grade-Eindecker“.
  6520. 16.8.1997, Das Modehaus Ott & Heinemann an der Zeil schließt Wettbewerb bedingt endgültig.
  6521. 29.10.1972, In höchster Alarmbereitschaft befindet sich der Rhein-Main-Flughafen, wo man mit der Landung mehrerer Terroristen rechnen muss, die am frühen Morgen über dem Libanon eine Maschine der Lufthansa gekapert haben und nun die Freilassung der Attentäter von München zur Bedingung für die Freilassung ihrer Geiseln machen.
  6522. 26.7.1984, Die Alte Oper Frankfurt zahlt dem ursprünglich für Rainer Werner Fassbinders Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ engagierten Ensemble die Honorare nur unter der Bedingung aus, dass sich die Schauspieler per Unterschrift verpflichten, in dem Stück bis zum 31.03.1985 (später verkürzt auf dem 31.12.1984) nicht mehr mitzuwirken.
  6523. 9.12.2003, Studierende der Johann Wolfgang Goethe-Universität besetzen das Hörsaalgebäude in Bockenheim, um gegen Studiengebühren und die Sparpläne der hessischen Landesregierung zu demonstrieren. Die Universitätsleitung duldet diese Aktion – unter der Bedingung, dass sie auf einen Tag begrenzt bleibt.
  6524. 22.1.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Als einziger Punkt steht auf der Tagesordnung: die Aufnahme einer Anleihe. Die Stadtverordneten werden um Zustimmung dazu ersucht, dass zur Bereitstellung der Deckungsmittel für die am 01.04.1931 fällig werdenden 20 Millionen Reichsmark fünfprozentige Schatzanweisungen aus dem Jahre 1928 eine Anleihe bis zum Betrag von 20 Millionen Reichsmark zu Bedingungen aufgenommen wird, die vom Magistrat im Einvernehmen mit den für die Genehmigung der Anleihe zuständigen Stellen festgesetzt werden. Mit allen Stimmen gegen die der Kommunisten und Nationalsozialisten wird der Antrag des Hauptausschusses angenommen.
  6525. 31.3.2000, Die Münchner Dramaturgin Elisabeth Schweeger unterzeichnet den Vertrag als künftige Schauspiel-Intendantin in Frankfurt am Main. Sie tritt ihr Amt zu den vom Magistrat beschlossenen Bedingungen am 01.09.2001 an.
  6526. 31.1.2000, Die Mediationsrunde zur Zukunft des Rhein-Main-Flughafens spricht sich unter gewissen Bedingungen für einen Ausbau des Airports, eine weitere Start- und Landebahn im Süden des Flughafens, aus. Der Ausbau ist an einen „Anti-Lärm-Pakt“ und ein Nachtflugverbot zwischen 23.00 und 5.00 Uhr gekoppelt. Auch Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bürgermeister Achim Vandreike sprechen sich für die Südbahn aus. Auf dem Römerberg protestieren Flughafenausbaugegner.
  6527. 29.9.1970, Die Assistenzärzte der Stadt- und Universitäts-Nervenklinik drohen mit Streik, falls nicht bessere Bedingungen für Patienten und Personal geschaffen werden.
  6528. 24.8.1992, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel verteidigt die Empfehlung der SPD-Parteiführung und der Fraktionsführung in Bonn, das Asylrecht unter bestimmten Bedingungen zu „ergänzen“, gegen Kritik aus den eigenen Reihen. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler sieht dagegen in einer Grundgesetzänderung keinen Nutzen.
  6529. 29.11.1992, Das Museum Judengasse wird eröffnet. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und Ignatz Bubis, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, heben hervor, dass „Optimales“ unter schlechten Bedingungen erreicht worden sei. Zwei Ritualbäder und die Kellermauern von fünf Häusern des ehemaligen Ghettos sind im Kundezentrum der Stadtverwaltung zu besichtigen. Die Kosten der Herrichtung des Museums belaufen sich auf neun Millionen DM.
  6530. 5.9.1945, Erste von insgesamt 20 Sitzungen (inclusive einer geheimen am 20.09. d. J.) des 28köpfigen „Bürgerrats“ im Sitzungssaal des Hauses Siesmayerstraße 12, eine Art Ersatzparlament im Auftrage der Militärregierung, berufen vom Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum. Nach Worten der Einführung und Begrüßung durch Dr. Blaum und Oberstleutnant F. Sheehan von der amerikanischen Militärregierung gibt der Oberbürgermeister einen Lagebericht, entwirft ein Bild der allgemeinen Lage der Stadt, der Bevölkerung und der Stadtverwaltung im gegenwärtigen Augenblick. Die Mitglieder des Bürgerrates erhalten Aufschluss über die Voraussetzungen und Bedingungen, unter denen auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens, vor allem in der Stadtverwaltung, gearbeitet werden muss. Der „Bürgerrat“, in dem die wesentlichsten Berufsstände, die verschiedenen Stadtteile, die konfessionellen und politischen Richtungen vertreten sind, soll als Bindeglied zwischen Stadtverwaltung und Frankfurter Bevölkerung fungieren, ist allerdings mehr Anhörungs- als Beschlussgremium. Amtiert bis zum 19. Mai 1946 in der Siesmayerstraße 12 und wird schließlich von der Stadtverordnetenversammlung abgelöst.
  6531. 17.12.2003, Das Hin und Her um den Betrieb des Waldstadions geht weiter. Die Stadt Frankfurt verkündet, mit den Investoren Sportfive und HSG einig zu sein. Das Problem: Sportfive soll zugleich als Investor bei Eintracht Frankfurt einsteigen, und der Fußball-Bundesligist ziert sich. Angeblich hält die Eintracht die Bedingungen von Sportfive im Fall eines Abstiegs für nicht akzeptabel.
  6532. 1.7.2008, 60 Jahre Übergabe der „Frankfurter Dokumente“. Die am 01. Juli 1948 überreichten Dokumente beinhalten die Bedingungen der Westalliierten USA, Großbritannien und Frankreich für die Gründung eines westdeutschen Staates. Die neun Ministerpräsidenten der Länder und zwei Regierenden Bürgermeister in den Westzonen erhielten die Dokumente im ehemaligen IG-Farben-Haus (heute: Uni-Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität) aus den Händen der drei Militärgouverneure.
  6533. 4.10.2013, Erstmals wird ein neues, steileres Anflugverfahren (sog. „Steeper Approach“) unter realen Bedingungen auf der Nordwestlandebahn am Frankfurter Flughafen getestet.
  6534. 15.8.1945, Bedingungslose Kapitulation Japans. Offizielles Ende des Zweiten Weltkriegs um 1.00 Uhr MEZ.
  6535. 5.11.1914, „Großer Vaterländischer Vortragsabend“ zu Gunsten „unserer in schwerer Not und Bedrängnis befindlichen Elsass-Lothringer und Ostpreußen“ im großen Saal des Kaufmännischen Vereins. Referenten: Dr. jur. Karl Klein (Metz) und Dr. Gottfried Rückle (Frankfurt am Main).
  6536. 14.4.1975, In der Gaststätte „Dorfgarten“ in der Ronneburgstraße in Preungesheim sticht der Wirt des Lokals in höchster Bedrängnis einen Gast mit einem Schlachtermesser nieder und verletzt diesen lebensgefährlich.
  6537. 7.12.2001, Die Intendantin des in finanzielle Bedrängnis geratenen „English Theater“, Judith Rosenbauer, erklärt ihren Rücktritt.
  6538. 20.11.1967, Es ‚brodelt‘ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität: Die neuen Aktionsformen der unzufriedenen Studenten: „Go-in“ „Teach-in“ und „Sit-in“. Bei einer Vorlesung von Professor Carlo Schmid (1896-1979) stürmen Anhänger des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) das Mikrofon des Hörsaals VI und versuchen dem Hochschullehrer vergeblich eine Diskussion über die Notstandsgesetze aufzuzwingen. Auch Professor Iring Fetscher, der am nächsten Tag bedrängt wird, bleibt Herr der Lage.
  6539. 30.7.1938, Premiere der Neuinszenierung der Oper von Bedřich (Friedrich) Smetana „Die verkaufte Braut“ im Schauspielhaus, inszeniert vom Oberspielleiter der Bulgarischen Nationaloper in Sofia, Dragan Kardjieff.
  6540. 12.8.1938–13.8.1938, Der Generalmusikdirektor des bulgarischen Nationaltheaters in Sofia, Assene Naidenoff, dirigiert die Aufführung von Bedřich (Friedrich) Smetanas „Die verkaufte Braut“ und von Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ im Schauspielhaus.
  6541. 2.11.1985, Premiere der Oper „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana in der Inszenierung von Christof Nel im Opernhaus.
  6542. 10.2.1960, Zweiter außerordentlicher Deutscher Ärztetag in der Paulskirche, an dem 140 Delegierte als Sprecher von 70.000 Ärzten der Bundesrepublik Deutschland teilnehmen. Diese lehnen die vom Bundeskabinett verabschiedete Reform der sozialen Krankenversicherung einstimmig ab, da es die Freiheit der ärztlichen Berufsausübung bedrohe und die rechtliche, wirtschaftliche und soziale Stellung der frei praktizierenden Ärzte einschränke.
  6543. 4.8.1995, Bei einem Brand bei der Cassella AG in Fechenheim brennt eine 200 Quadratmeter große Lagerhalle mit giftigen Chemikalien nieder. Über dem Brandherd steigt eine bedrohlich wirkende schwarze Rauchwolke auf, die in weiten Teilen des Stadtgebietes zu sehen ist.
  6544. 15.1.2000, Die Führungs- und Finanzkrise bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt nimmt bedrohliche Ausmaße an. Präsident Rolf Heller kündigt seinen Rücktritt an, will allerdings bis zur Mitgliederversammlung am 31.01. d. J. im Amt bleiben. Heller fühlt sich als Opfer einer Intrige.
  6545. 23.6.1984, Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ erscheint an diesem Samstag wegen des Druckerstreiks in kleiner Auflage mit vier Seiten und ohne Lokalteil für Abonnenten in der Stadt Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet. Bei der Auslieferung kommt es am Freitagabend zu bedrohlichen Zwischenfällen.
  6546. 5.4.1989, Chemieunfälle im Hauptgüterbahnhof halten die Frankfurter Feuerwehr in Atem. Bereits einen Tag zuvor läuft 50 Liter Peressigsäure aus und am 22.03. d. J. schlagen drei 700-Liter-Fässer mit Lösungsmitteln leck. Unvorsichtiges Rangieren gilt als Ursache dieser bedrohlichen Serie.
  6547. 25.8.1944, Verordnung „Zur Sicherung des totalen Kriegseinsatzes“. Sie bedroht Zuwiderhandlungen gegen die Durchführungsmaßnahmen mit harten Strafen, bis hin zur Todesstrafe.
  6548. 2.3.1961, In den Vormittagsstunden brennt ein Silo der Farbwerke Hoechst aus, in dem tausend Tonnen Düngemittel lagern. Der Himmel über den Fabriken färbt sich gelb und rot. Riesige Rauchschwaden ziehen über Frankfurts westliche Vororte und über das Niddatal. Zehn Stunden lang herrscht Katastrophenalarm wegen der Giftwolken. Tausende von Bürgern sind von der Evakuierung bedroht. Mehrere Verletzte werden mit Verätzungen der Atemwege in ein Krankenhaus eingeliefert.
  6549. 5.5.1966, Tausende von Menschen und Millionen von Sachwerten sind von einer gewaltigen Explosion bedroht. Stundenlang läuft aus einem leckgeschlagenen Tankschiff im Osthafen hochwertiges und hochexplosives Benzin. Die Feuerwehr und die Polizei werden erst nach vier Stunden alarmiert, können allerdings die Katastrophe verhindern.
  6550. 2.2.1976–7.2.1976, „Aktionswoche zur vorschulischen Erziehung“ der Kindertagesstätte der Johann Wolfgang Goethe-Universität, die nach der Streichung der Zuschüsse des Studentenwerkes von der Schließung bedroht ist.
  6551. 15.1.1981, Nach dreieinhalb Jahren Verhandlungsdauer ist der Auschwitz-Prozess gegen die beiden Angeklagten, die ehemaligen SS Unterscharführer Horst Czerwinksi und Josef Schmidt, vom Scheitern bedroht. Czerwinksi erleidet einen Herzinfarkt und gilt als „absolut verhandlungsunfähig“.
  6552. 4.3.1987, Mit drei Schüssen aus einem durchbohrten Schreckschussrevolver verletzt ein 27jähriger Jugoslawe im Sachsenhäuser Vergnügungsviertel einen 34jährigen Mann, der den Schützen verfolgte, nachdem dieser zwei Frauen mit seiner Waffe bedroht hatte.
  6553. 11.10.1989–16.10.1989, Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Schwerpunkt Frankreich. Am ersten Tag sind dort so viele Polizisten zu sehen wie nie zuvor. Sicherheitspersonal bewacht die Stände von Verlagen, die Schriften von und über den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie ausstellen. Der inzwischen verstorbene iranische Geistliche Ayatollah Khomeiny hat Rushdie und alle, die dessen Buch „Satanische Verse“ vertreiben, mit Mord bedroht. Diese Drohung besteht nach wie vor.
  6554. 15.1.1991, Beim städtischen Neujahrsempfang im Kaisersaal des Römers mahnt Oberbürgermeister Volker Hauff Beistand und Mitgefühl für Israel an: „Wir müssen gerade in diesen Stunden unsere Stimme erheben für alle Menschen, die im Nahen Osten bedroht sind – vor allem aber für die Menschen in unserer Partnerstadt Tel Aviv.“
  6555. 24.1.1991, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: SPD, CDU und Grüne einigen sich nach langer Debatte auf eine Erklärung zum Golf-Krieg, in der an die Kriegführenden appelliert wird, die Angriffe so schnell wie möglich zu beenden und in der auch der Hinweis enthalten ist, dass Saddam Husseins Todeswaffen mit deutscher Hilfe gefertigt worden sind. Zugleich solidarisiert man sich mit den Menschen in Israel, die von Husseins Giftgasraketen bedroht sind.
  6556. 21.12.1993, Der Wasserpegel des Mains im Frankfurter Abschnitt steigt stetig und umspült am Eisernen Steg bereits die Uferkanten. Die Höchster Mainfähre stellt ihren Betrieb ein, bedroht ist auch der Weihnachtsmarkt. Zuletzt trat der Main vor knapp fünf Jahren über die Ufer.
  6557. 22.7.1998, Die Strafen für drei ehemalige Polizeibeamte, die festgenommene Ausländer misshandelt und mit der Waffe bedroht haben, werden im Berufungsverfahren vor dem Frankfurter Landgericht deutlich gemindert. Sie erhalten 24 bzw. 18 Monate auf Bewährung und müssen einem Opfer Schmerzensgeld zahlen. In erster Instanz sind sie zu Strafen von mehr als zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt worden.
  6558. 3.4.2001, Bundesligist Eintracht Frankfurt verpflichtet, vom Abstieg bedroht, als neuen Cheftrainer Friedel Rausch.
  6559. 10.8.1971, Hochhausbrand im Müllsammelraum des 22 Stockwerke hohen „Rhein-Main-Centers“ in der Bockenheimer Landstraße 51. Mehrere vom Rauch bedrohte Menschen müssen mit Drehleiter und Gelenkbühne in Sicherheit gebracht werden. Aus einem stecken gebliebenen Aufzug wird ein durch Rauchvergiftung schwer verletzter Mann geborgen.
  6560. 22.10.1991, Die mehr als 60 Delegierten der Kreisdelegiertenkonferenz des Frankfurter DGB beschließen im Falle der Schließung von Triumph-Adler AG, notfalls mit „Sympathie-Streiks“ für die von Schließung und Arbeitsplatzverlust bedrohte Belegschaft zu kämpfen.
  6561. 6.4.1993, Angehörige der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ protestieren im Rahmen einer bundesweiten Mahnaktion vor dem englischen und französischen Konsulat zusammen mit Flüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien gegen die serbische Invasion in Bosnien.
  6562. 3.11.1995, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt erhebt Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung gegen einen Arzt im Zusammenhang mit dem Tod eines Nigerianers am 30.08.1994. Der von der Abschiebung nach Nigeria bedrohte Mann saß geknebelt und gefesselt im Flugzeug, als er vor den Augen des Arztes starb.
  6563. 5.2.1998, Gründung eines neuen Trägervereins für das vom Konkurs bedrohte Internationale Theater Frankfurt (ITF).
  6564. 30.3.2001, Offizielle Gründung der Stiftung „Hilfe für die bedrohte Tierwelt“ der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft, die vom Darmstädter Regierungspräsidenten die Stiftungsurkunde erhält.
  6565. 7.3.2008, Die Stiftung „Hilfe für bedrohte Tiere“, 2001 von der Zoologischen Gesellschaft ins Leben gerufen, trägt sich ins Goldene Buch der Stiftungen der Stadt Frankfurt ein. Anlass ist das 150jährige Jubiläum der Gründung der Zoologischen Gesellschaft.
  6566. 3.8.1967, Rund 15.000 Tonnen Kunstdüngemittel geraten in einer Lagerhalle in der Gutleutstraße 371 im Westhafen auf dem Gelände der Schifffahrts- und Speditionsgesellschaft „Rhenus“ in Brand. Die Gaswolke, die über dem brennenden Lager steht, gefährdet die gesamte Umgebung und vor allem den Stadtteil Niederrad. Die Feuerwehr löst deshalb Katastrophenalarm aus. Die Bewohner der bedrohten Gebiete werden aufgefordert, die Fenster zu schließen. Die Konzentration der giftigen Gase bleibt unter dem kritischen Wert: Die zunächst bedrohten Stadtteile Niederrad, Goldstein und Schwanheim müssen nicht evakuiert werden. Der Sachschaden beträgt über sechs Millionen DM.
  6567. 30.8.1979, 1200 Demonstranten protestieren vor dem AEG-Hochhaus am Theodor-Stern-Kai gegen die von Stilllegung bedrohten AEG-Tochter Kanis in Essen.
  6568. 6.9.1981, In einem bisher einmaligen Schritt verlesen die evangelische und katholische Kirche Frankfurts in allen 130 Gotteshäusern eine Solidaritätserklärung für die 2700 vom Verlust ihrer Arbeitsplätze bedrohten Adler-Beschäftigten.
  6569. 14.9.1981, Mehrere hundert Beschäftigte der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) in Heddernheim blockieren über vier Stunden lang den Betrieb, in dem sie die Tore 1 und 3 des Werkes verriegeln und damit die Produktion nahezu lahm legen. Diese spektakuläre Aktion soll dem Erhalt aller 1700 bedrohten Arbeitsplätze dienen.
  6570. 15.9.1955–17.9.1955, Deutscher Fürsorgetag 1955, veranstaltet vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge, unter dem Thema: Fürsorge und Sozialreform. Feierlich eröffnet wird diese Tagung in der Kongreßhalle in Anwesenheit von Bundespräsident Theodor Heuss, Bundesminister Dr. Gerhard Schröder, des hessischen Innenministers Heinrich Schneider und Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb sowie führenden Persönlichkeiten des Fürsorgewesens. Die fünf Arbeitsgruppen („Die Familie in der Sozialen Neuordnung“, „Die Jugend in der Sozialen Neuordnung“, „Der alte Mensch in der Sozialen Neuordnung“, „Das Recht auf Arbeit für den in der Arbeitsfähigkeit bedrohten und geschädigten Menschen als Anliegen der Sozialen Neuordnung“ und „Aufgaben und Zuständigkeiten im örtlichen Bereich“) finden in der Kongreßhalle, in der Aula und in Hörsälen der Johann Wolfgang Goethe-Universität statt. Mit dieser Tagung fällt der 75. Geburtstag des im Jahre 1880 von Vertretern der kirchlichen und privaten Armenpflege sowie der öffentlichen Verwaltung gegründeten Deutsche Vereins für öffentliche und private Fürsorge zusammen.
  6571. 20.3.1992, Vor dem Hintergrund zunehmender Straßenkriminalität in Frankfurt am Main appelliert der Leitende Oberstaatsanwalt Udo Scheu an die Bevölkerung, bei Überfällen „nicht wegzuschauen, sondern Bedrohten Hilfe anzubieten“. Allerdings sollten Bürger „die Probleme der Jugendkriminalität“ nicht mit dem „Faustrecht lösen.“
  6572. 28.1.2004, Unterstützung für Aventis bekunden zahlreiche Politiker im Rahmen des von einer feindlichen Übernahme bedrohten Pharmakonzerns. Bundeskanzler Gerhard Schröder will sich an Staatspräsident Jacques Chirac wenden, Oberbürgermeisterin Petra Roth erinnert daran, dass die Stadt Frankfurt ein „hervorragender Standort für die Pharma-Forschung wie auch der Biotechnologie“ sei.
  6573. 19.2.1983, Mit einer kleinen Demonstration protestieren Mitglieder von „Greenpeace“ in der Innenstadt gegen die Tötung bedrohter Robben.
  6574. 24.4.1920, Öffentliche Sitzung des französischen Kriegsgerichts im Strafkammersaal des Justizgebäudes. Wegen Beleidigung und Bedrohung werden mehrere Personen zu Geld- bzw. Gefängnisstrafen verurteilt.
  6575. 15.1.1966, Arbeitstagung unter dem Thema „Notstandsgesetze als Bedrohung der Demokratie“ des Frankfurter „Aktionsausschusses gegen die Notstandsgesetze“ im Evangelischen Studentenheim, Lessingstraße.
  6576. 11.1.1977, Bei einem Überfall auf die Zweigstelle der Bornheimer Volksbank in der Seckbacher Landstraße erbeutet der Täter unter Bedrohung dreier Geiseln 59.000.- DM.
  6577. 16.11.1983, Mehrere hundert Christen beider Konfessionen demonstrieren mit einem „ökumenischen Bußgang“ vor dem US-Konsulat und der sowjetischen Militärmission gegen Aufrüstung und Bedrohung durch Atomwaffen.
  6578. 20.1.1991, Demonstration vor dem US-Generalkonsulat zur Solidarität mit dem Staat Israel. Die Jüdische Gemeinde Frankfurt beklagt die Einseitigkeit bei den Friedensdemonstrationen. Die Friedensdemonstranten, so Grünen-Stadtverordneter Professor Micha Brumlik, seien nicht bereit, die „tödliche Bedrohung“ zu thematisieren, die von der Drohung des irakischen Diktators und Massenmörders Saddam Hussein, gegen Israel Giftgas einzusetzen, ausgehe.
  6579. 5.4.1995, Der Friedensmarsch „Walk across Europe – für eine Zukunft ohne atomare Bedrohung“ macht Station in der Mainstadt. Teilnehmer aus 13 Ländern führen an der Hauptwache eine Performance auf und am Abend findet im Bürgerhaus Bornheim ein Vortrag statt.
  6580. 9.10.1996, Das Frankfurter Amtsgericht verurteilt drei Polizeibeamte wegen der Erpressung von Aussagen, Körperverletzung im Amt und Bedrohung zu Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren. Es handelt sich dabei um einen Einsatz in der Frankfurter Drogenszene vom 13.10.1994, in dessen Verlauf drei Männer festgenommen und in einem Polizeibus misshandelt wurden.
  6581. 2.4.1999, Die Staatsanwaltschaft zieht eine erste Bilanz der schweren Ausschreitungen von Kurden Mitte Februar d. J.: 34 Personen sind identifiziert, denen Bedrohung und Geiselnahme vorgeworfen wird.
  6582. 19.6.2004, Römerberggespräche im Chagallsaal der Städtischen Bühnen unter dem Titel: „Die Angst in der B-Ebene oder Wirkungen des Terrorismus – Über Bedrohung, Fanatismus, Sicherheit und Schutzbedürfnis.“
  6583. 9.6.1907, Eröffnung der neuen unterirdischen Bedürfnis-Anstalt an der Konstabler Wache.
  6584. 29.4.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Vorlagen des Magistrats wegen des Bedürfnisnachweises für Gastwirtschaften und wegen der Erwerbslosenunterstützung sowie Ausschussberichte u.a. wegen des Schadensersatzes infolge von Plünderungen.
  6585. 17.1.2005, Oberbürgermeisterin Petra Roth sagt im Planungsausschuss, die Umgebung der Kleinmarkthalle müsse aufgewertet werden. Allerdings sollten die Bedürfnisse von Händlern und Publikum berücksichtigt werden.
  6586. 20.4.1934, Anlässlich von Hitlers Geburtstag errichten die Adler-Werke eine Stiftung für bedürftige Werksangehörige und stellen für diesen Zweck erstmalig 10.000.- Reichsmark zur Verfügung.
  6587. 26.11.1927, 70. Geburtstag des Juristen, Ökonomen und Stifter, Geheimer Regierungsrat Adolf Haeuser (1857-1938), seit 1888 Mitarbeiter der Höchster Farbwerke: Justitiar, Vorstandsmitglied, seit 1916 Vorsitzender des Direktoriums, seit 1925 Aufsichtsratsmitglied der IG-Farben-Industrie sowie stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats der IG. Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher und kultureller Organisationen und Institutionen. 1919 Errichtung der „Adolf- und Luisa-Haeuser-Stiftung für Hoechst“ (Beihilfen für bedürftige Betriebsangehörige der Hoechst AG).
  6588. 14.9.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Errichtung von Wohngebäuden seitens der Gemeinnützigen Siedlungs-Genossenschaft „Heimatfriede“ Frankfurt am Main-Rödelheim, Bereitstellung von Mitteln für bedürftige Kinder zum Besuch des Schullandheims Wegscheide, Bewilligung von Mitteln für die Errichtung einer Mauer an der Südseite des Niederräder Friedhofs.
  6589. 14.11.1908, Staatliche Genehmigung der Statuten der Satzung der Jubiläumsstiftung der Klinger-Oberrealschule, eine selbständige Stiftung des privaten Rechts, zur Gewährung von Stipendien an bedürftige Schüler der Klinger-Oberrealschule.
  6590. 28.12.1918, Bekanntmachung des Abschnittskommandeurs IV der neutralen Zone, Unterabschnitt Frankfurt am Main, Generalmajor von Studnitz: „Es wird erneut bekannt gegeben, dass Einreise und Aufenthalt von aktiven Militärpersonen in das Gebiet der neutralen Zone außer der Beurlaubung durch ihre vorgesetzte Dienstbehörde der Genehmigung des Kommandos des betreffenden Abschnitts der neutralen Zone bedürfen. [...] Die Polizeitruppen und die zivilen Polizeibehörden sind angewiesen, die Aufenthaltsberechtigung von aktiven Militärpersonen in der neutralen Zone jederzeit nachzuprüfen und solche Militärpersonen, die keinen ordnungsmäßigen Ausweis des Abschnittskommandeurs vorweisen, festzunehmen. Ordnungsmäßig entlassene Militärpersonen bedürfen keiner Einreise- und Aufenthaltsgenehmigung, sie dürfen jedoch keine Uniform tragen, andernfalls sie Festnahme zu gewärtigen haben. [...]“
  6591. 14.8.1904, 50jähriges Jubiläum des „Allgemeinen Frauenverein zur Wohltätigkeit“. Es ist der älteste Verein Frankfurts, der Bedürftige ohne Unterschied des religiösen Bekenntnisses unterstützt. Bis zu seiner Gründung gab es in der Mainstadt nur konfessionell ausgeübte Wohltätigkeit.
  6592. 23.5.2000, 70. Geburtstag des SPD-Stadtverordneten und früheren Stadtverordnetenvorstehers Hans Busch. Aus diesem Anlass gründet die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt den „Hans-Busch-Fonds“ für bedürftige Kinder rund Jugendliche aus Frankfurt am Main.
  6593. 13.3.1938, Tod des Juristen, Unternehmers und Stifters Geheimer Regierungsrat Dr. Adolf Haeuser (1857-1938), 1888 Eintritt bei den Farbwerken Hoechst, seit 1904 Vorstandsmitglied, seit 1916 Vorsitzender des Direktoriums der Farbwerke, seit 1925 Aufsichtsratsmitglied. Errichtete 1919 gemeinsam mit seiner Frau Luisa (1869-1953), eine Tochter des ehemaligen Direktors der Farbwerke, Dr. Karl Koenig, die „Adolf- und Luisa-Haeuser-Stiftung“ für bedürftige Betriebsangehörige der Farbwerke Hoechst. 1937 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, Ehrenbürger von Marburg.
  6594. 10.12.1948, Verteilung von Care-Paketen für bedürftige Studenten und Studentinnen in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6595. 23.7.1889, Gründung der Stiftung zur Unterstützung bedürftiger Schüler der Frankfurter Bürgerschulen (Bürgerschul-Stiftung), eine selbständige Stiftung des privaten Rechts zur Gewährung von Bekleidung und anderer Gebrauchsgegenstände an bedürftige Schüler (am 10. Januar 1950 Übertragung des Restvermögens auf die unselbständige Jugendfürsorge-Stiftung).
  6596. 17.8.1893, Die am 08. Dezember 1887 durch Testament errichtete „Stiftung der Juda Michael Kulp’schen Eheleute“ zu Frankfurt am Main, eine selbständige Stiftung des privaten Rechts, erhält ihre staatliche Genehmigung (Statuten vom 28. Juni 1893). Zweck der Stiftung: Gewährung von Beihilfen zur Zahlung des Mietzinses vorzugsweise an bedürftige Juden. Die Stiftung wird am 06. November 1938 in die Reichsvereinigung der Juden zwangseingegliedert.
  6597. 24.1.1895, Gründung (durch Testament) der „Philipp Christian Steuernagel’schen Stiftung“ (Stiftungskapital: 164.730.- Mark) zur Gewährung von Beihilfen an bedürftige, lang ansässige Frankfurter Einwohner alljährlich zu Weihnachten – eine unselbständige Stiftung der Stadt Frankfurt am Main.
  6598. 4.5.1899, Gründung (staatliche Genehmigung am 26.07.1899) der „Hertz Markus und Helene Oppenheimer’schen Stiftung“ (Stiftungsvermögen: 260.000.- Mark), eine unselbständige Stiftung der israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main, zur Unterstützung „an bedürftige israelitische Waisenknaben, die sich zu Rabbinern, Lehrern oder Ärzten ausbilden wollen“ (§ 8 der Stiftungssatzung). Darüber hinaus zur Unterstützung armer israelitischer Verwandter des Stifters sowie israelitischer Waisenmädchen.
  6599. 14.6.1909, Grundsteinlegung zu einer Krippe für bedürftige Kinder samt Säuglings-Milchküche in der Frankenallee neben der Gründerrode-Schule.
  6600. 21.2.2008, Eröffnung einer Lebensmittelausgabe für Bedürftige des Vereins „Frankfurter Tafel“ am Bügel.
  6601. 18.4.2016, Feier anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Hilfenetz Freiwillige und Bedürftige im Pfarrhof von St. Bernhard, Frankfurt-Ost.
  6602. 5.9.1914, „Vaterländische Feier“ im Palmengarten zum Besten der Kriegsfürsorge und der bedürftigen Mitglieder des „Rhein-Mainischen Verbandstheaters“ unter Mitwirkung von Mitgliedern des Opern- und Schauspielhauses. Festredner: Universitätsprofessor Theobald Ziegler (1846-1918).
  6603. 1.7.1901, Gründung (durch Stiftungsbrief) der Geheimrat Wilhelm und Leonore Manskopf-Stiftung „zur Versorgung von alten, bedürftigen und würdigen Männern und Frauen mit Kost, Wohnung und Kleidung“ – eine selbständige Stiftung des privaten Rechts (Stiftungskapital: 350.000.- Mark).
  6604. 29.8.1915, 50jähriges Jubiläum der „Julius und Amalie Flersheimschen-Stiftung“ für die Erziehung bedürftiger israelitischer Knaben. Mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeiten wird von einer größeren Feier abgesehen.
  6605. 28.8.1905, Staatliche Genehmigung der im gleichen Jahr errichteten „Max Walter-Stiftung“, eine selbständige Stiftung des privaten Rechts (Stiftungskapital: 28.000.- Mark) zur Unterstützung bedürftiger Schüler der Musterschule nach bestandener Reifeprüfung bei ihrer weiteren Berufsausbildung.
  6606. 1.1.1941, Aus Anlass seines 60. Geburtstages stiftet Geheimrat Dr. Hermann Schmitz (1881-1960), Vorstandsvorsitzender des Vorstandes der IG Farbenindustrie, die mit 150.000.- Reichsmark ausgestattete „Hermann-und-Margarete Schmitz-Stiftung“ zur Unterstützung bedürftiger Mitarbeiter der IG Farbengesellschaft und deren hundertprozentigen Tochtergesellschaften sowie bei der Schwangerschaft und Niederkunft besondere Hilfe bedürftiger Ehefrauen. Die Verwaltung der IG Farbenindustrie darüber hinaus hat eine „Hermann-Schmitz-Stiftung“ ins Leben gerufen. Sie stellt jährlich 20.000.- Reichsmark für die Unterstützung und Förderung von Kindern gefallener Mitarbeiter zur Verfügung.
  6607. 26.11.1947, Symphonie-Konzert der Rotkreuz-Studentengruppe der Frankfurter Universität zugunsten bedürftiger Studenten in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6608. 28.6.1894, Gründung (durch Testament) des „Marianne Schumann’sches Legat“ (Gründungskapital: 100.000.- Mark), eine unselbständige Stiftung der Stadt Frankfurt am Main, zur Unterstützung bedürftiger und würdiger Frankfurter Witwen und Jungfrauen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, die aus dem Gewerbe stammen.
  6609. 28.10.1894, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Verein zur Bekleidung bedürftiger israelitischer Knaben“.
  6610. 20.11.1936, Konzert der Londoner Philharmoniker unter Leitung von Sir Thomas Beecham im Saalbau.
  6611. 24.3.1986, Die Mitglieder des „Perry Beeches School Orchestra“ aus Birmingham besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  6612. 12.12.1920, Ludwig van Beeethoven-Feier anlässlich des 150. Geburtstages des Komponisten im Saalbau, veranstaltet vom Deutschen Musiker-Verband, Ortsgruppe Frankfurt am Main-Offenbach/Main.
  6613. 8.1.1941, Beeethoven-Abend des Stross-Quartetts im Saalbau.
  6614. 28.7.1924, Nach dem Genuss von Corned-Beef erkrankt im Stadtteil Griesheim eine siebenköpfige Familie schwer, die fünf Kinder erliegen in der Kinderklinik des städtischen Krankenhauses ihren Vergiftungen.
  6615. 26.2.1994, Mittelalterlicher Markt auf dem Römerberg anlässlich der 1200-Jahr-Feier. Hoch zu Ross ‚beehrt’ Karl der Große die Stadt Frankfurt mit einer Art Staatsbesuch.
  6616. 4.11.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einführung und Beeidigung der drei neuen Magistratsmitglieder u.a. Meta Quarck-Hammerschlag (1864-1954).
  6617. 29.4.1984, Eine Laser-Skulptur von beeindruckenden Ausmaßen ist am Abend über dem Main zu sehen. Vom Fuße des Eisernen Steges spannen sich Lichtbündel über den Fluss zum Schaumainkai, wo das Deutsche Filmmuseum seiner Fertigstellung harrt. Reflektorenspiegel werfen das Licht zurück zum Historischen Museum, in dem das Kommunale Kino seine letzte Vorstellung vor dem Umzug ans Sachsenhäuser Ufer gibt. Mit dieser Lasershow soll die Verbindung zwischen beiden Museen augenfällig werden.
  6618. 19.12.1936, Tod des Malers Jakob Nussbaum (1873-1936), Impressionist, von 1904 bis 1933 als Maler in Frankfurt am Main, wesentlich beeinflusst durch Max Liebermann, 1912 Mitbegründer der „Frankfurter Sezession“, des späteren „Frankfurter Künstlerbundes“. Ab 1932 Leiter des „Meisterateliers“ der Städtischen Kunstgewerbeschule. Im Herbst 1933 Emigration nach Palästina. Malte Stadt- und Landschaftsbilder sowie Porträts (Ottilie W. Roederstein, Georg Swarzenski, Georg Voigt usw.)
  6619. 16.3.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Anträge der FDP und der CDU um ein „Haus der Heimat“ und eine Beeinflussung der Spielplangestaltung bei den Städtischen Bühnen finden keine Mehrheit.
  6620. 25.2.1929, Wegen Kohlenmangels beschließt der Magistrat vorübergehend sämtliche Frankfurter Schulen zu schließen. In den einzelnen Stadtteilen wird je eine Schule weiter beheizt, um den Kindern, die kein genügend warmes Heim haben, die Möglichkeit des Aufenthaltes in erwärmten Räumen zu ermöglichen. Die Durchführung der Reife- und Abschlussprüfungen wird durch die getroffene Maßnahme nicht beeinträchtigt.
  6621. 15.11.1984, Am Abend entgleist ein Zug der Straßenbahnlinie 11 am Allerheiligentor. Der Verkehr ist für eineinhalb Stunden beeinträchtigt.
  6622. 25.2.1988, Der Zusammenstoß eines Nahverkehrs- und eines Güterzuges in der Nähe des Hauptbahnhofes führt um ein Haar zu einer Katastrophe. In Höhe des Heizkraftwerkes Gutleutstraße kollidieren die beiden entgegen kommenden Züge auf einer Weichenstraße. Zwei junge Frauen erleiden leichte Verletzungen. Durch das Unglück wird der Zugverkehr bis in den frühen Nachmittag erheblich beeinträchtigt.
  6623. 6.4.1997, Großeinsatz der Feuerwehr: Teile der Abflug- und Ankunftsebene auf dem Rhein-Main-Flughafen werden am Abend wegen starker Rauchentwicklung infolge einer Zigarettenkippe in der Klimaanlage der Abflughalle B geräumt. Eine Person erleidet eine leichte Rauchvergiftung. Der Flugverkehr ist nicht beeinträchtigt.
  6624. 11.4.2002, Der Warnstreik von Busfahrern beeinträchtigt bis 8.30 Uhr den Verkehr in der gesamten Stadt.
  6625. 13.8.2003, Chaos am Hauptbahnhof. Ein Oberleitungsschaden im Gleisvorfeld beeinträchtigt den Nah- und Fernverkehr massiv. Gleichzeitig ist die Neubaustrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main nach einem Suizid gesperrt. Tausende Pendler kommen zu spät zur Arbeit.
  6626. 30.3.1936, Bei einem Feuer im Israelitischen Krankenhaus, die Dichtung der Heizungsanlage im Kesselhaus gerät in Brand, gelingt es der Feuerwehr ohne Beeinträchtigung von Patienten innerhalb einer Stunde den Brand zu löschen.
  6627. 11.9.1986, Eine 50 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird bei Erdarbeiten auf dem Vorfeld des Rhein-Main-Flughafens entdeckt und ohne Beeinträchtigung des Flugverkehrs entschärft.
  6628. 12.9.1990, Ein Ausfall des Flugdatencomputers bei der Flugsicherung am Rhein-Main-Flughafen führt zwischen 8.15 und 9.45 zu erheblicher Beeinträchtigung des nationalen und internationalen Flugverkehrs.
  6629. 26.5.1982, Ein Straßenbahnunglück in Bockenheim und eine zerstörte Oberleitung der Straßenbahn am Hauptbahnhof führen zu stundenlangen, erheblichen Beeinträchtigungen des morgendlichen Berufsverkehrs. Bei dem Straßenbahnunglück wird eine Frau leicht verletzt.
  6630. 10.2.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Aus Anlass der Verhängung des Ausnahmezustandes ist das Rathaus durch eine polizeiliche Sicherheitswache besetzt. Anträge der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD), die Besetzung zu beenden, werden mehrheitlich abgelehnt. Tagesordnung: Bürgermeisterfrage nach dem Abgang von Bürgermeister Dr. Hermann Luppe (1874-1945) nach Nürnberg.
  6631. 17.8.1966, Mit Flugblättern und einer roten Fahne, die plötzlich von einem Lichtmast vor dem Schauspielhaus flattert, versucht sich die vor zehn Jahren höchstrichterlich verbotene Kommunistische Partei Deutschland den Frankfurtern in Erinnerung zu bringen. Polizei und Feuerwehr beenden diese Aktion rasch.
  6632. 20.1.1970, Während die Studierenden der Staatlichen Höheren Wirtschaftsfachschule ihren seit dem 26.11.1969 geführten Streik bis auf unbestimmte Zeit aussetzen und damit praktisch beenden, beginnt an mehreren Gymnasien ein Schülerstreik, der die Landesregierung dazu drängen soll, die Zulassungsbeschränkungen für die Hochschulen aufzuheben. Er dauert bis zum 22.01. d. J. an.
  6633. 20.10.1972, Mit einer Kundgebung an der Hauptwache beenden die Frankfurter Sozialdemokraten ihren Kommunalwahlkampf. Oberbürgermeister Rudi Arndt, Hessens Ministerpräsident Albert Osswald, Bundesminister Erhard Eppler und der SPD-Unterbezirksvorsitzende Fred Zander appellieren an die rund 2000 anwesenden Bürger, am Sonntag SPD zu wählen.
  6634. 4.2.1974, In der Universitätsvollversammlung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität beschließen die 1500 Teilnehmer, den seit zwei Wochen andauernden Streik an dieser Hochschule zu beenden. Die Streikziele seien erreicht worden.
  6635. 7.2.1975–11.2.1975, Rund 50 italienische Lehrer besetzen das Italienische Generalkonsulat in der Feldbergstraße und fordern Mitsprache in der Schulverwaltung sowie eine bessere Ausbildung italienischer Kinder in Deutschland. Nachdem die italienische Regierung Abhilfe verspricht, beenden die Pädagogen die Besetzung.
  6636. 22.6.1977, Die Studenten der Wirtschaftswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität beenden ihren annähernd zweiwöchigen Streik.
  6637. 16.7.1977, Kita-Eltern, Betreuer und Kinder demonstrieren in der Innenstadt gegen die Entscheidung der CDU, das Kita-Projekt zu beenden.
  6638. 21.7.1977, Kita-Eltern, Kinder und Betreuer demonstrieren auf dem Römerberg gegen die Entscheidung der CDU, das Kita-Projekt zu beenden.
  6639. 15.11.1977, Drei Mitglieder des polnischen Parlaments besuchen die Mainstadt und beenden damit ihren einwöchigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland.
  6640. 6.3.1981, Frankfurter Jungsozialisten besetzen den Eschenheimer Turm, um gegen die Wohnungsmisere zu protestieren. Zwei Tage später, am 08.03. beenden sie ihre Aktion.
  6641. 13.12.1988, Bis zu 10.000 Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Fachhochschule Frankfurt protestieren auf einer gemeinsamen Großdemonstration durch die Innenstadt gegen unzureichende Studienbedingungen und beenden mit dieser Aktion auf dem Platz vor der Alten Oper vorläufig ihren dreiwöchigen ‚Streik’.
  6642. 23.8.1995, Das Bundesverfassungsgericht (BVG) in Karlsruhe setzt die Abschiebung der sieben im Transitbereich C 182 des Rhein-Main-Flughafens im Hungerstreik befindlichen Sudanesen vorläufig aus. Wenige Tage später beenden die sudanesischen Flüchtlinge ihren Hungerstreik.
  6643. 24.1.1996, Im Beisein von Verkehrsdezernent Udo Corts wird die „Fahrradstraße“ auf der Zeil eröffnet. Sie soll dort den Dauerkonflikt zwischen Radfahrern und Fußgänger beenden. Für Zweiradfahrer wird ein Radweg auf Parallelstraßen ausgeschildert.
  6644. 8.4.1996, Abschlusskundgebung der Ostermarschbewegung auf dem Römerberg mit 700 Teilnehmern unter dem Motto „Kriege beenden, Gewalt verhüten, Frieden gestalten“.
  6645. 27.1.1999, Der Frankfurter CDU-Vorsitzende Udo Corts spricht sich beim FAZ-Forum zum Ausländerrecht für eine befristete doppelte Staatsbürgerschaft aus. Bürgermeister Joachim Vandreike (SPD) fordert an gleicher Stelle von der Union, die Unterschriftensammlung zu beenden.
  6646. 1.6.1999, Das ehemalige Hauptzollamt soll nun doch verkauft werden. Die Stadträte Martin Wentz und Albrecht Glaser beenden ihren Streit und stimmen der Umwandlung in ein Kulturzentrum zu. Käufer für knapp zehn Millionen DM ist die Katholische Kirche.
  6647. 19.6.2001, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeisterin Petra Roth wird formell zum Stadtoberhaupt ernannt. Bis 2007 wird die 56jährige Rathauschefin in Frankfurt am Main sein. In ihrer Antrittsrede wirbt die CDU-Politikerin für ein schwarz-grünes Bündnis. Mit einer unerwarteten Wendung endet die Wahl von 14 ehrenamtlichen Stadträten: Durch Losentscheid gelangt ein rechtsextremer „Republikaner“ in die Stadtregierung – obwohl die demokratischen Parteien die Präsenz der „Republikaner“ dort endlich nach zwei Wahlperioden beenden wollten. Diese Wahl eines Republikaners löst eine Krise aus: Die Grünen sagen unmittelbar danach weitere Gespräche mit CDU und FDP über die Kooperation im Stadtparlament ab. Außerdem verlangen die Grünen einen Runden Tisch, um ein gemeinsames Vorgehen der demokratischen Parteien gegen die „Republikaner“ zu beraten.
  6648. 1.10.1934, Die Schifffahrt auf dem Main, die seit 14 Tagen gesperrt gewesen ist, wird wieder freigegeben. Die Mainkanalisierung von Frankfurt am Main bis Mainz ist damit beendet. Frankfurt am Main ist nunmehr Rheinhafen geworden, d.h. große Rheinkähne können auch die Mainstrecke von Mainz bis Frankfurt am Main befahren.
  6649. 19.3.1920, Der Generalstreik wird endgültig beendet und die Arbeit in allen Betrieben in vollem Umfang wieder aufgenommen.
  6650. 8.4.1919, Zirkus Krone beendet heute sein Frankfurter Gastspiel im Hippodrom.
  6651. 21.1.1918, Gegen 22.00 Uhr ertönt Fliegeralarm: Infolge des Sperrfeuers gelingt es den feindlichen Fliegern nur, Bomben in der Umgebung abzuwerfen. Um 22.30 Uhr ist der Alarm beendet.
  6652. 24.3.2000–27.3.2000, Kunstmesse „Art Frankfurt“. Die offizielle Eröffnungsparty in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins wird von der Polizei wegen Ruhestörung um 1.00 Uhr morgens beendet.
  6653. 17.2.2000, Die Frankfurter SPD setzt Oberbürgermeisterin Petra Roth bis zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 24.02. d. J. eine Frist, um ihre Rolle in der CDU-Schwarzgeld-Affäre „offen dazustellen“. Ansonsten müsse die Zusammenarbeit mit der CDU beendet werden.
  6654. 12.11.1937, Große Luftschutz- und Verdunkelungsübung mit Fliegeralarm. Die große Übung beginnt um 15.19 Uhr und wird um 21.30 Uhr für beendet erklärt.
  6655. 16.3.1945, Das seit 01.04.1933 bestehende Sondergericht Frankfurt am Main beendet seine Tätigkeit: In dieser Zeit hat es 1.699 Verfahren aufgenommen, in denen 2.204 Personen angeklagt bzw. abgeurteilt worden sind.
  6656. 12.5.1949, Die Sowjetunion beendet die Blockade Berlins. Knapp elf Monate lang haben die Sowjets die Millionenstadt an der Spree als Enklave ihres Besatzungsgebietes von sämtlichen Verkehrswegen auf der Straße, auf der Schiene und zu Wasser abgeschnitten.
  6657. 11.7.1949, Die deutsch-finnischen Wirtschaftsverhandlungen in Frankfurt am Main werden mit dem Abschluss eines Handelsvertrages beendet. Der neue Vertrag sieht einen Warenaustausch im Wert von 8,53 Millionen Dollar in beide Richtungen vor.
  6658. 21.9.1951, Die Industriegewerkschaft Metall beendet den Streik in Hessen. Die Urabstimmung ergibt die Annahme der ausgehandelten Vermittlungsvorschläge.
  6659. 26.11.1952, Nach zwölf Verhandlungstagen im Prozess gegen leitende Persönlichkeiten der Jüdischen Industrie- und Handelsbank muss die Verhandlung beendet werden. Formelle Gründe, vor allem die Tatsache, dass zwei Schöffen und eine Ersatzschöffin für das laufende Geschäftsjahr nicht ordnungsgemäß vereidigt worden sind, zwingen zur Absetzung des Prozesses.
  6660. 22.4.1959, Das hessische Wirtschaftsministerium beendet den bisher ungeklärten Zustand um den Atomreaktor der Johann Wolfgang Goethe-Universität durch eine endgültige Betriebsgenehmigung. Der Forschungsreaktor kann nunmehr mit voller Leistung, das heißt bis zu höchstens 50 Kilowatt thermischer Spaltleistung, arbeiten.
  6661. 12.6.1962, Mit einem 4:1 Erfolg über die Auswahlmannschaft des Deutsch-Amerikanischen Fußballbundes beendet Eintracht Frankfurt seine mehrwöchige Gastspielreise durch Asien, Afrika und Nordamerika.
  6662. 3.9.1963, Der seit Jahren anhaltende Streit zwischen Hausbesitzern und der Stadt Frankfurt am Main um die Abgabe von Vorgärten, die für die Verbreiterung der Straßen benötigt werden, scheint beendet. Beide Parteien handeln einen „Modellvertrag“ aus.
  6663. 16.4.1964, Der Streik der Importeure und Großhändler in der Großmarkthalle gegen die von der Marktdirektion vorgenommene Vorverlegung der Marktzeit um eine dreiviertel Stunde von 6.30 auf 5.45 Uhr wird durch einen Kompromiss beendet. Ab sofort ist um 6.00 Uhr Arbeitsbeginn.
  6664. 2.6.1964, Mit der Erklärung Bürgermeisters Rudolf Menzer, nicht für das Amt des Oberbürgermeisters zu kandidieren, ist die Krise in der Mainmetropole beendet, die nach der Berufung Dr. h.c. Werner Bockelmanns (1907-1968) zum Geschäftsführer des Deutschen Städtetages entstanden ist.
  6665. 31.5.1968–1.6.1968, Schüler- und Studentenkongress unter dem Motto „Politik, Protest und Widerstand“ in der Festhalle. Dieser „Widerstandskongress“ wird allerdings vorzeitig beendet, weil von den erwarteten 10.000 Teilnehmern nur knapp eintausend Personen erscheinen. Zunächst wird die Zusammenkunft unterbrochen und wegen der geringen Teilnehmerzahl vom Organisationskomitee in die Mensa der Johann Wolfgang Goethe-Universität verlegt, schließlich am nächsten Tag vorzeitig beendet.
  6666. 4.8.1969, Das Tauziehen um den Sitz des Deutschen Sportbundes (DSB) ist beendet. Der Magistrat stimmt dem Vorschlag zu, ein 4000 Quadratmeter großes Gelände am Rande des Stadtwaldes im Erbbaurecht an den DSB abzugeben, auf dem der Sportbund das Gebäude für seine Zentralverwaltung in unmittelbarer Nähe der Deutschen Turnschule errichten kann. In der gleichen Sitzung verurteilt der Magistrat einstimmig das Verhalten der NPD bei der Wahlkundgebung am 25.07. d. J.
  6667. 7.3.1970, Auf einer Pressekonferenz im Chagall-Saal der Städtischen Bühnen stellt Intendant Professor Ulrich Erfurth (1910-1986) den Spielplan 1970/71 vor sowie die Vorstellungen des neuen Schauspieldirektors Richard Münch und des „Beraters“ der Städtischen Bühnen, Schriftsteller Günter Grass (beendet bereits im November d. J. seine Beratertätigkeit).
  6668. 29.9.1972, Die Umbauarbeiten an der Freiherr-vom-Stein-Schule sind nach zweieinhalb Jahren und einem Kostenaufwand von 11,1 Millionen DM beendet.
  6669. 30.6.1973, Ein „Kinder- und Straßenfest“ der Anwohner der Bleichstraße aus Protest gegen die Sperrung der Zeil auf der Bleichstraße wird von der Polizei mit dem Einsatz von Schlagstöcken beendet.
  6670. 4.6.1975, Die seit Monaten schwelende Krise am Theater am Turm (TAT) wird mit der von Rainer Werner Fassbinder fristlos ausgesprochenen Kündigung vorläufig beendet.
  6671. 9.12.1889, Kaiser Wilhelm II. besucht die Mainstadt und wird im Hauptbahnhof feierlich empfangen. Von dort fährt er durch die Kaiserstraße, Zeil, Fahrgasse nach dem Dom, von dort durch den Markt nach dem Römer. Gegen Mitternacht beendet Wilhelm II. seinen Aufenthalt in der Mainstadt und reist vom Hauptbahnhof wieder ab.
  6672. 4.2.1977, Die Renovierungsarbeiten im ehemaligen Refektorium des Karmeliterklosters sind beendet.
  6673. 19.4.1977, Die versuchte Besetzung der städtischen Jugendbleibe in der Rödelheimer Landstraße durch etwa 30 junge Menschen wird mit einem Polizeieinsatz, bei dem insgesamt 19 Personen festgenommen werden, beendet.
  6674. 20.4.1977, Die Besetzung der Peterskirche vom 17.04. d. J. wird beendet.
  6675. 23.11.1977, Nach einer Dauer von sechs Jahren werden die Restaurierungsarbeiten am Dom mit einem symbolischen Akt beendet.
  6676. 12.12.1977, Der Vorlesungsboykott an der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist beendet.
  6677. 6.6.1978, Mit einem Sprung von der 110 Meter hohen Plattform des Henninger Turms beendet eine 35jährige Frau ihr Leben.
  6678. 21.11.1980, Die Polizei beendet die am Vortag stattgefundene Besetzung einer Wohnung des Hauses Kirchplatz 8 in Bockenheim.
  6679. 2.12.1982, Aus Protest gegen die von der Bundesregierung verfügte Freigabe von 27,3 Millionen DM Entwicklungsgeldern für El Salvador besetzen Mitglieder einer Salvador-Solidaritätsgruppe das Büro des CDU-Kreisverbandes in der Innenstadt. Die Polizei beendet die Aktion friedlich.
  6680. 8.7.1984, Nach einem wochenlangen Arbeitskampf wird der Streik in der Druckindustrie mit einer Einigung über eine neue Arbeitszeitregelung endgültig beendet.
  6681. 3.4.1985, Im Römer konstituiert sich die neue Fraktion der Grünen unter heftigem Streit zwischen dem Realo-Flügel und den Radikalökologen. Die Arbeitsverhältnisse mit Jutta Ditfurth und Manfred Zieran erklärt die neue Fraktion für beendet.
  6682. 23.4.1985, Ohne dass eine Strafe verhängt wird, wird nach zwei Verhandlungstagen der Prozess gegen sechs Neonazis beendet. Wie die 23. Große Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beschließt, sei ihr Verschulden nur so gering gewesen, dass die Verfahren mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft gegen Geldauflagen eingestellt werden können.
  6683. 9.2.1987, Mit der Entlassung des grünen Umweltministers Joseph Fischer durch Ministerpräsident Holger Börner ist die rot-grüne Koalition in Hessen beendet. Börner tritt vom Amt des SPD-Landesvorsitzenden zurück. Es kommt zu vorgezogenen Neuwahlen am 05.04. d. J.
  6684. 1.9.1987, Der meteorologische Herbstanfang beendet einen Sommer, der keiner war.
  6685. 3.9.1988, Eine Flugblattaktion von Rechtsextremen auf der Zeil wird nach einer halben Stunde von der Polizei beendet. Sie hält die 21köpfige Gruppe bis zum Abend in Gewahrsam.
  6686. 10.9.1988, Die Besetzung von vier Häusern an der Bockenheimer Warte wird von der Polizei rasch beendet. Die Jugendlichen wenden sich gegen den geplanten Abriss des Häuserblocks Bockenheimer Landstraße 140-142 zugunsten neuer Parkflächen.
  6687. 11.10.1988, Eine Hausbesetzung in Sachsenhausen, Oppenheimer Landstraße 1, wird bereits nach wenigen Stunden von der Polizei massiv beendet.
  6688. 23.1.1991, Die Frankfurter Polizei beendet erstmals eine Versammlung des Aktionsbündnisses gegen den Golf-Krieg mit Zwangsmitteln. 300 Demonstranten werden während einer Kundgebung vor dem städtischen Ordnungsamt vertrieben, über 100 Menschen festgenommen.
  6689. 18.2.1991, Oberbürgermeister Volker Hauff beendet die „schädliche Diskussion“ darüber, ob im Golf-Krieg verletzte US-Soldaten in Frankfurter Krankenhäusern gepflegt und behandelt werden sollten. „Wenn medizinische Hilfen notwendig sind und die Amerikaner diese wünschen, werden wir natürlich die notwendigen Kapazitäten zur Verfügung stellen“, so Hauff.
  6690. 7.5.1992, Am Abend kann der größte und längste Arbeitskampf im öffentlichen Dienst der Bundesrepublik Deutschland beendet werden, nachdem sich die Tarifparteien in Stuttgart auf 5,4 Prozent lineare Einkommenserhöhung für die insgesamt 2,3 Millionen Beschäftigten geeinigt haben.
  6691. 14.11.1992, Der „Arbeitskreis Rad“ beendet seine Wochenend-Demonstrationen mit der sechsten und letzten Tour durch die Innenstadt.
  6692. 7.8.1993, Mit einem massiven Polizeieinsatz wird die am gleichen Tag erfolgte Besetzung zweier leer stehender Häuser in der Schleusenstraße 16 und 18 im Gutleutviertel beendet.
  6693. 14.9.1993, Die Restaurierung der Westendsynagoge ist beendet. Die fünf Jahre dauernden Arbeiten haben sechs Millionen DM gekostet.
  6694. 22.12.1993, Hochwasser: Der Pegel des Mains steht bei 3,98 Metern und steigt weiter. Die für die Berufsfeuerwehr kritische Grenze liegt bei 4,30 Metern. Das Sachsenhäuser Mainufer ist überspült. Der Weihnachtsmarkt wird vorzeitig beendet. Allerdings bleibt Frankfurt am Main von einer Flutwelle verschont.
  6695. 16.2.1994, Die fast vier Jahre andauernden Querelen um die Leitung des Instituts für Stadtgeschichte werden vom Verwaltungsgerichtshof in Kassel beendet: Der von der Stadt Frankfurt favorisierte Historiker Dr. Dieter Rebentisch kann endgültig Institutsleiter werden.
  6696. 30.6.1994, Mit dem Verkauf des Höchster Antoniterklosters ist der Weg frei für eine denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert und damit eine jahrelange Auseinandersetzung beendet.
  6697. 15.3.1995, Bei einem Kreisparteitag der Grünen wird das rot-grüne Bündnis im Römer offiziell für beendet erklärt. Der SPD werden schwere Vorwürfe gemacht, von „Verantwortungslosigkeit“ und „Fahrlässigkeit“ ist die Rede.
  6698. 26.6.1995, Die Grünen erklären nach der Wahlniederlage Andreas von Schoelers vom Vortag die rot-grüne Koalition für beendet. Eine Kreisversammlung am nächsten Tag bestätigt dies offiziell.
  6699. 30.10.1996, Mehrere Elefanten des Zirkus Krone nutzen eine Werbeveranstaltung in der Innenstadt zur Flucht. Die Polizei beendet deren „Ausflug“ nach kurzer Zeit.
  6700. 6.1.1998, Der Streik der Studierenden an der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist de facto beendet: Zur Vollversammlung auf dem Campus erscheinen nur noch 200 Menschen. Die regelmäßigen Mittwochsdemonstrationen sollen fortgesetzt werden.
  6701. 26.9.1998, Ein Abschlussfest beendet die 13jährige Ära der „Romanfabrik“ im Ostend, Uhlandstraße. Der künftige Kulturort ist ein altes Brauhaus an der Hanauer Landstraße.
  6702. 5.1.1999, Der Magistrat beschließt, die Grüngürtel GmbH zu liquidieren, nachdem das 1991 von der rot-grünen Koalition gegründete „Jahrhundert-Projekt“ schon 1997 beendet worden ist. Der letzte Verlustvortrag beläuft sich auf neun Millionen DM.
  6703. 23.7.1999, Die so genannte Dienstpferd-Affäre aus dem Jahre 1997 um die ehemaligen Polizeipräsidenten von Frankfurt am Main, Wolfhard Hoffmann, ist nach einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft „definitiv beendet“.
  6704. 1.3.2001, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Stadtverordnetenvorsteher Bernhard Mihm beendet heute seine langjährige politische Karriere und leitet zum letzten Mal die Plenarsitzung. Mihm war elf Jahre lang Schuldezernent (1978-1989), Vorsitzender der CDU-Fraktion (1993-1997) und danach Stadtverordnetenvorsteher. Wenige Tage vor der OB- und Kommunalwahl kommt es zwischen CDU und SPD noch einmal zum politischen Schlagabtausch. Oberbürgermeisterin Petra Roth und die CDU schreiben sich den Wirtschafts-„Boom“ in der Mainstadt zu. Die SPD kontert mit sozialer Verantwortung für die Mieter der 50.000 städtischen Wohnungen.
  6705. 21.6.2001, Die Grünen im Römer erklären nach der Absage eines Runden Tisches der demokratischen Parteien im Römer zum Umgang mit den „Republikanern“ die monatelangen Verhandlungen über ein schwarz-grünes Bündnis für beendet.
  6706. 27.10.2001, Initiativgruppen besetzen ein Wohnhaus der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding in Bockenheim, Voltastraße 40. Keine 24 Stunden später ist die Hausbesetzung von 23 Erwachsenen und sechs Kinder wieder beendet.
  6707. 6.12.2004, Die Beweisaufnahme im Fall Daschner ist beendet. Der wegen Anleitung zu schwerer Nötigung angeklagte ehemalige Polizeivizepräsident rechtfertigt abermals seine Entscheidung am Morgen des 01. Oktober 2002.
  6708. 26.1.2005, 125jähriges Jubiläum des Schuhgeschäftes Hako an der Hauptwache. Die Frankfurter Familie Speier eröffnete zunächst an der Konstablerwache ihr erstes Schuhgeschäft. Brutal beendet wurde die Geschichte dieses Familienunternehmens kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs durch die Nationalsozialisten. Sie enteigneten die Familie Speier und setzten neue Gesellschafter ein. Der Name des Schuhgeschäftes wurde in Hako Hammer KG umgeändert. Die Speiers emigrierten in die USA.
  6709. 17.2.2005, Die wissenschaftliche Karriere des Anthropologen Professor Reiner Protsch von Zieten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist beendet. Der Wissenschaftler hat offenbar Messergebnisse gefälscht und bei Kollegen abgeschrieben.
  6710. 16.3.2006, Wirtschaftsdezernent Nikolaus Burggraf, seit 1999 Stadtrat, beendet seine Amtszeit.
  6711. 27.3.2006, Nach fast sechs Monaten beendet das Regierungspräsidium in Darmstadt die Anhörung zum Flughafenausbau. Mit 127.000 Einwendungen gegen eine neue Landebahn und ein drittes Terminal auf dem Rhein-Main-Flughafen ist es die umfangreichste Anhörung zu einem Verkehrsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik gewesen.
  6712. 1.9.2006, Die Postbank beendet in ihrer Filiale im Stadtteil Bonames ihre Aktivitäten. Nachdem im Hochtaunus bereits einzelne Filialen den Postbank-Service eingestellt haben, steht diese Entwicklung nun auch in Frankfurt am Main an.
  6713. 19.2.2009, Schließung der Lücke zwischen den Fußgängerbereichen Zeil und Hauptwache: die Zeit der verkehrsumtosten Hauptwache ist beendet.
  6714. 25.11.2011, Die studentische Besetzung des leerstehenden alten Biologiegebäudes der Goethe-Universität im Westend wird noch am Abend des gleichen Tages von der Polizei beendet.
  6715. 2.6.2013, Eine Großdemonstration des Blockupy-Bündnisses von etwa 10.000 Menschen beendet die Polizei nach wenigen Minuten mit einem massiven Vorgehen.
  6716. 15.3.2014, Bereits nach vier Stunden beendet die Polizei eine Hausbesetzung einer leer stehenden Villa in der Georg-Voigt-Straße.
  6717. 13.2.2016, Rund 100 Aktivisten der Gruppe „Project Shelter“ besetzen den leerstehenden „Paradieshof“ im Stadtteil Sachsenhausen. Wenig später beendet die Polizei diese Aktion.
  6718. 27.4.1978, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zu einer Generalabrechnung zwischen der CDU-Mehrheitsfraktion und der Opposition gerät im Stadtparlament die Diskussion über das beendete Vorschulprojekt Kita 3000. SPD und FDP werfen Schuldezernent Bernhard Mihm vor, die Stadtverordneten übergangen zu haben und daher auch die Verantwortung für die Vorfälle nach dem 1. April d. J. zu tragen.
  6719. 25.12.1938, Nach beendetem Umbau (seit Ende April d. J.) wird das Opernhaus mit einer Aufführung von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ festlich eröffnet.
  6720. 30.8.1937–31.8.1937, Eine Gruppe von Teilnehmern des am 28.08. d. J. in Berlin beendeten „XI. Milchwirtschaftlichen Weltkongresses“ unternimmt im Anschluss an die Beratungen eine Reise durch Deutschland und besucht dabei auch die Mainstadt, wo sie im Kurfürstenzimmer des Römers von Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960) offiziell begrüßt wird.
  6721. 11.7.1973, Nach beendigter Restaurierung wird der alte Brunnen am Liebfrauenberg mit einer Einweihung durch Oberbürgermeister Rudi Arndt wieder in Betrieb genommen.
  6722. 12.8.1936–25.8.1936, Internationale Sportveranstaltungen nach Beendigung der Olympischen Sommerspiele in Berlin. Das für den 12.08. vorgesehene Fußballspiel China – Gau Südwest im Sportfeld muss aufgrund starker Regenfälle um einen Tag verschoben werden. Es endet mit 8:3-Toren für die Gastgeber. Für die chinesische Delegation findet am 12.08., vormittags, ein offizieller Empfang im Römer statt. Veranstalter ist der Reichsbund für Leibesübungen, Kreis Groß-Frankfurt und das Städtische Sportamt.
  6723. 10.4.1935, Nach der Beendigung des Umbaus an der Friedberger Anlage fährt die erste Straßenbahn über die neuen Geleise.
  6724. 9.4.1933, Anlässlich der Beendigung der Volksmission in den Frankfurter katholischen Kirchen spricht der Bischof von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich (1873-1947), bei einer großen Kundgebung der Frankfurter Katholiken in der Festhalle.
  6725. 9.9.1928, 5. Turner-Staffel „Rund um Frankfurt“ (seit 1924) mit 94 Mannschaften und annähernd 1.700 Läufern. Nach Beendigung der Staffelläufe findet ein großer Werbezug vom Goethegymnasium zum Römerberg statt. Vor dem Römer wird eine „Jahngedächtnis- und Siegesfeier“ zur Erinnerung an den Initiator der deutschen Turnbewegung, Friedrich Ludwig Jahn (auch „Turnvater Jahn“ genannt) (1778-1852), abgehalten.
  6726. 1.11.1938, Das neue Luftschiff „Graf Zeppelin“ bezieht nach Beendigung einer 24stündigen Abnahmefahrt, seine ständige Halle auf dem Luftschiffhafen Rhein-Main.
  6727. 26.9.1946, Auf ihrer Plenarsitzung besiegeln die Stadtverordneten das Ergebnis ihrer Verhandlungen. Zum Bürgermeister wählen sie mit 51 gegen 5 Stimmen den CDU-Kandidaten Eugen Helfrich. Neuer Stadtkämmerer wird mit 52 von 56 Stimmen Oberregierungsrat Dr. Georg Klingler (CDU). Mit der Beendigung dieser Magistratskrise ist der Grundstein für die Zusammenarbeit von SPD und CDU bis Anfang der 70er Jahre gelegt.
  6728. 8.7.1951, Der amerikanische Hochkommissar John McCloy kündigt für die Westmächte die Beendigung des Kriegszustandes mit Deutschland an.
  6729. 1.4.1954, Beendigung des Umzugs des Hessischen Rundfunks in das neue Frankfurter Funkhaus am Dornbusch.
  6730. 16.9.1959, Feierstunde ehemaliger Mitglieder des Wirtschaftsrates für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet, des „Parlaments der Bizone“, im Stadtverordnetensitzungssaal des Römers anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Beendigung der Tätigkeit des in der Börse tagenden Wirtschaftsrates.
  6731. 14.12.1959, Mit einem Skandal endet ein Boxer-Vergleichstreffen, das sich die Staffeln der Sowjetunion und der Bundesrepublik in der Festhalle liefern. Mehrfach wendet sich das Publikum gegen die Urteile des Kampfgerichts und zeigt seine besondere Abneigung gegen den sowjetischen Ringrichter Sybalow, der nach Beendigung der Kämpfe die Festhalle erst verlassen kann, als die von der Polizei angeforderte Verstärkung eintrifft. Der Kampf endet 14:6 für die UdSSR.
  6732. 16.5.1968, Hunderte von Studenten durchbrechen die Blockade an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Dabei kommt es zu schweren Schlägereien zwischen streikenden Studenten und ihren Gegnern. Auf einem „Teach-in“ spricht sich die große Mehrheit der anwesenden Studenten für eine sofortige Beendigung des zweitägigen Universitätsstreiks aus.
  6733. 19.6.1971, Beendigung der Renovierungsarbeiten an der Holzhausenschule.
  6734. 3.7.1971, Rund 1000 Jugendliche demonstrieren für eine rasche Beendigung des militärischen Engagements der USA in Indochina.
  6735. 22.10.1972, Kommunalwahlen: Bei der Wahl zum Stadtparlament, der ersten nach Beendigung der Römerkoalition von SPD und CDU, behält die SPD die absolute Mehrheit. Von 462.339 Wahlberechtigten Frankfurtern geben 338.857 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen: auf die SPD 169.709 (50,1 %), CDU 134.865 (39,8 %), FDP 24.438 (7,2 %), DKP 3.900 (1,1 %), NPD 3.329 (1,0 %) und die Freie Wählergemeinschaft (FWG) 2616 Stimmen (0,8%). Die SPD erhält 48 und die CDU 38 Sitze, auf die FDP entfallen 7 Mandate. Zum ersten Mal werden die Ortsbeiräte gleichzeitig mit der Stadtverordnetenversammlung gewählt.
  6736. 26.1.1978, Beendigung des Aus- und Umbaus des Internationalen Jugendzentrums, Bleichstraße.
  6737. 29.9.1979, Der Sieger des Weisswurstessens beim Oktoberfest des Karnevalvereins „Fidele Nassauer“ stirbt kurz nach Beendigung des Wettbewerbs, vermutlich durch das vorausgegangene zu hastige Essen im Übermaß.
  6738. 10.12.1980, Friedliche Beendigung einer Hausbesetzung im Röderbergweg 62-64.
  6739. 21.4.1982, Beendigung der Werksbesetzung bei Rockwell Golde nach einer Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Geschäftsleitung, wonach von den geplanten Entlassungen Abstand genommen wird.
  6740. 10.5.1985, Anlässlich des 100. Geburtstages des Schriftstellers Fritz von Unruh (1885-1970) und im Gedenken des 40. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkriegs erinnert das Schauspiel Frankfurt mit einer Lesung an den engagierten Pazifisten und Kriegsgegner.
  6741. 13.4.2002, „Tag der offenen Tür“ anlässlich der Beendigung des Umbaus der Frauenklinik am Krankenhaus Nordwest.
  6742. 11.6.2010, Öffentliche Feier anlässlich der Beendigung der Sanierung des Karmeliterklosters.
  6743. 13.9.2012, Beendigung der seit August d. J. bestehenden Occupy-Mahnwache auf dem Willy-Brandt-Platz.
  6744. 16.5.1926, Im Rahmen einer Festversammlung in der Aula der Universität erfolgt in Anwesenheit des Rektors Prof. Gustav Emden (1874-1933) die offizielle Übergabe des neuen, eigenen Hauses des vor sechs Jahren gegründeten „Wissenschaftlichen Instituts für die Elsaß-Lothringer im Reich an der Universität Frankfurt“ an der Bockenheimer Landstraße. Bislang residierte man in beengten Räumlichkeiten in der Universität Frankfurt. Am Abend zuvor (15.05.) findet ein vom Magistrat der Stadt Frankfurt am Main veranstalteter Festabend in den Römerhallen statt.
  6745. 19.7.1932, Tod des Teilhabers der bekannten Metallfirma Beer, Sondheimer & Co., Hugo L. Beer.
  6746. 19.1.1932, 25. Todestag des Frankfurter Malers Wilhelm Amandus Beer (1837-1907), malte meist russische Genrebilder, was ihm den Spitznamen „Russen-Beer“ eintrug. Seit 1897 Leiter der Meisterklasse an der Städelschule. Werke: u.a. „Der Friedensschluss zwischen Deutschland und Frankreich im Hotel zum Schwan zu Frankfurt am Main“ (1871).
  6747. 8.10.1927–1.11.1927, Gastspiel des hebräischen Künstlertheaters „Habima“ (Moskau) mit dem Drama „Dybuk“ (auch: Dibbuk) von Salomon An-Ski im Schauspielhaus. Ab 12.10. zusätzlich mit dem Drama „Golem“ und ab 15.10. mit Richard Beer-Hofmanns „Jaakovs Traum“.
  6748. 2.1.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Einstimmige Wiederwahl des Vorstandes (u.a. Dr. Georg Julius Friedrich, gen. Fritz Friedleben und Dr. med. h.c. Eduard Gräf); Wahl der ständigen Ausschüsse, danach Vorlage der Ausschussberichte. Annahme einer Stiftung von 100.000.- Mark von Beer, Sondheimer u. Cie.
  6749. 19.1.1907, Tod des Frankfurter Malers Prof. Wilhelm Amandus Beer (1837-1907), Städelschüler, Zeichner für die Satirezeitschrift „Frankfurter Latern“, seit 1897 Leiter der Meisterklasse an der Städelschule.
  6750. 22.2.1901, Tod des Geschäftsleiters der Frankfurter Societätsdruckerei, Moritz Beer (1835-1901), Chef der Verwaltung der „Frankfurter Zeitung“ und der „Kleinen Presse“.
  6751. 9.8.1937, Anlässlich des 100. Geburtstages des Frankfurter Malers Prof. Wilhelm Amandus Beer (1837-1907), seit 1897 Leiter der Meisterklasse an der Städelschule, wird im Einvernehmen mit Oberbürgermeister Friedrich Krebs die geplante Straße, südlich und gleichlaufend mit dem Anton-Burger-Weg, Wilhelm-Beer-Weg benannt.
  6752. 27.10.1891, Tod von Moses Tobias Sondheimer, Teilhaber der Metallfirma Beer, Sondheimer & Co.
  6753. 26.5.1909–27.5.1909, Versteigerung des künstlerischen Nachlasses des Frankfurter Kunstmalers und langjährigen Leiters der Malschule des Städelschen Instituts, Prof. Wilhelm Amandus Beer (1837-1907) durch die Kunsthandlung F. A. C. Prestel, gemeinsam mit dem Frankfurter Kunstverein, in den Räumen des Kunstvereins.
  6754. 2.3.2015, Tod der Germanistin Dr. Nele Löw Beer (1941-2015), Tochter der Strafrechtsreformerin Dr. Helga Einsele (1910-2005).
  6755. 12.8.1917, Gegen 19.30 Uhr erster großer Luftangriff auf Frankfurt am Main (insgesamt fünf Bomben): in der Innenstadt sind vier Todesopfer (zwei Männer, eine Frau und ein Kind) zu beklagen sowie weitere, zum Teil schwer verletzte Personen. Der Sachschaden ist unbedeutend. Das feindliche Flugzeug wird auf dem Rückflug bei Saargemünd im Luftkampf abgeschossen. Die beiden französischen Insassen werden gefangen genommen. Der Magistrat beschließt daraufhin, die Opfer dieses Luftangriffs auf städtische Kosten zu beerdigen und einen städtischen Vertreter zur Beerdigung zu entsenden.
  6756. 24.4.1933, Frankfurts mainfränkischer Dichter, Adolf Stoltze (1842-1933), wird auf dem Hauptfriedhof beerdigt. Tausende Frankfurter, auch Oberbürgermeister Friedrich Krebs, nehmen an der feierlichen Beisetzung teil.
  6757. 25.5.1932, 150. Todestag des Juristen Johann Caspar Goethe (1710-1782), Vater Johann Wolfgang Goethes (1749-1832), beerdigt am 27.05. d. J. auf dem Peterskirchhof.
  6758. 28.4.1919, Der bei den Unruhen Ende März 1919 umgekommene Matrose Rödel, dessen Leiche zwei Tage zuvor aus dem Main geländet worden ist, wird auf dem Hauptfriedhof beerdigt.
  6759. 20.12.1903, Vor 25 Jahren ist der Schriftsteller Karl Gutzkow (1811-1878), der am 16. Dezember 1878 infolge eines Schwelbrandes in seiner Wohnung in der Oppenheimer Straße im Stadtteil Sachsenhausen ums Leben gekommen ist, auf dem Frankfurter Hauptfriedhof beerdigt worden.
  6760. 24.8.1979, Tod der berühmtesten deutschen Fliegerin und Testpilotin des Zweiten Weltkriegs, Hanna Reitsch (1912-1979), die seit 1953 in Frankfurt am Main lebt. Beerdigt wird sie in Salzburg.
  6761. 15.5.1981, Mehrere tausend Menschen protestieren in einem Schweigemarsch durch die Innenstadt gegen den Mord an Hessens Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981). Der FDP-Vorsitzende Hans-Dietrich Genscher würdigt den Frankfurter während eines Staatsaktes in der Paulskirche als einen kämpferischen Liberalen, der seine Überzeugungen beharrlich vertreten habe. Anschließend wird Karry auf dem Hauptfriedhof beerdigt.
  6762. 9.10.1985, Der bei einer Demonstration am 28.09. d. J. von einem Wasserwerfer getötete 36jährige Maschinenschlosser Günter Sare (1949-1985) wird auf dem Friedhof Höchst beerdigt. Ein Trauerzug mit 2000 Menschen begleitet den Toten auf seinem letzten Gang.
  6763. 25.2.2013, 85. Geburtstag des Wissenschaftlers und Vordenkers der Energiewende Prof. Klaus Traube (1928-2016, beerdigt auf dem Hauptfriedhof), Symbolfigur der deutschen Anti-Atomkraft-Bewegung.
  6764. 12.5.1932, Beerdigung des Gründers der Adlerwerke, Kommerzienrat Dr.-Ing. E. h. Heinrich Kleyer (1853-1932), auf dem Hauptfriedhof. Tausende Menschen erweisen dem Frankfurter Fabrikanten die letzte Ehre.
  6765. 4.5.1929, Zur Beerdigung der beiden Opfer des gewalttätigen Zusammenstoßes zwischen Nationalsozialisten und Reichsbannerleuten am 28.04. d. J. organisiert der Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold auf dem Börsenplatz einen Trauerzug. Unter Beteiligung von Tausenden nimmt der Zug seinen Weg über die Zeil, Allerheiligenstraße, Börneplatz bis zum Heiliggeisthospital, wo noch eines der Opfer aufbewahrt ist. Weiter geht es nach dem Allerheiligentor, durch die Friedberger Anlage bis zum Hessendenkmal, dann entlang der Friedberger Landstraße, Rat-Beil-Straße, Eckenheimer Landstraße zur Trauerhalle des Hauptfriedhofs. Im Anschluss an die Trauerfeier setzt sich der Zug mit den beiden Särgen, die von Anhängern des Reichsbanners getragen werden, in Bewegung nach den Gräbern in der nordöstlichen Ecke des Hauptfriedhofs.
  6766. 8.9.1920, Anlässlich der Beerdigung von drei, am 01.09. d. J. getöteten Menschen auf dem Hauptfriedhof demonstrieren Mitglieder der KPD und der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD).
  6767. 11.6.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Beschlossen wird von den Vertretern der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) und KPD ein Proteststreik von heute Abend, 18.00 Uhr, bis morgen Abend, 18.00 Uhr, anlässlich der am gleichen Tag stattfindenden Beerdigung der ermordeten KPD-Führerin Rosa Luxemburg. Die Fraktion der SPD des Arbeiterrates und der Vorstand der SPD Groß-Frankfurt rufen für den 13.06. zu einer öffentlichen Versammlung auf dem Römerberg auf. Die KPD plant für den 13.06. eine Demonstration am Bismarckdenkmal. Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) ruft ebenfalls für den 13.06. zu einer Großkundgebung in der Festhalle auf.
  6768. 14.7.1960, Beerdigung von Hans Jahn, Vorsitzender der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands und ehemaliger Präsident der Internationalen Transportarbeiter-Föderation, auf dem Hauptfriedhof.
  6769. 13.6.1969, 50jähriges Jubiläum des Generalstreiks des Frankfurter Arbeiterrates anlässlich der Beerdigung der ermordeten Rosa Luxemburg.
  6770. 6.8.1969, Tod des Frankfurter Soziologie- und Philosophieprofessors und führenden Musikwissenschaftlers Theodor W. Adorno (1903-1969). Die Beerdigung auf dem Hauptfriedhof erfolgt am 13.08. Ansprachen halten u.a. sein Freund Professor Max Horkheimer (1895-1973) und der Soziologe Professor Ralf Dahrendorf.
  6771. 1.1.1889, Beerdigung des am 31. Dezember 1888 verstorbenen Rabbiners der hiesigen israelitischen Religionsgesellschaft, Samson Raphael Hirsch (1808-1888), auf dem jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße.
  6772. 31.3.1891, Feierliche Beerdigung des Frankfurter Dichters, Schriftstellers und Verlegers Friedrich Philipp Stoltze (1816-1891) auf dem Hauptfriedhof, 1860 Mitbegründer der politisch-satirischen Wochenschrift „Frankfurter Latern“.
  6773. 23.9.1894, Beerdigung des Frankfurter Arztes und Schriftstellers Geheimer Sanitätsrat Dr. Heinrich Hoffmann (1809-1894) in der Hoffmann-Donner’schen Familiengruft auf dem Hauptfriedhof: 1845 Mitbegründer, Schriftführer und Vorsitzender (1855) des „Ärztlichen Vereins“, seit 1851 Arzt an der „Anstalt für Irre und Epileptische“, 1864 Bezug des Neubaus der Frankfurter „Irrenanstalt“ – nach der Gründung der Universität Frankfurt in „Städtische und Universitätsklinik für Gemüts- und Nervenkranke“ umbenannt – und deren Leiter bis 1888, 1844 Autor des weltberühmten Kinderbuches „Struwwelpeter“.
  6774. 30.5.1983, 2000 Menschen nehmen bei einer Trauerfeier in der Katharinenkirche Abschied von Pfarrer Martin Jürges und seiner Familie. Die Beerdigung findet danach unter ebenso großer Anteilnahme auf dem Waldfriedhof in Oberrad statt. Am Abend gedenken Menschen aus dem Gutleutviertel ihres Pfarrers mit einem Schweigemarsch.
  6775. 31.5.1983, Einen Tag nach der Beerdigung der fünfköpfigen Pfarrersfamilie Jürges, die beim Absturz eines kanadischen Starfighters am Pfingstsonntag ums Leben gekommen ist, statten drei Repräsentanten der amerikanischen Luftwaffe der Evangelischen Propstei einen Kondolenzbesuch ab.
  6776. 14.2.1989, Tod des Mitbegründers der hessischen Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Fritz König (1902-1989). Die Beerdigung findet am 21.02. auf dem Waldfriedhof von Goldstein statt.
  6777. 7.11.1995, In der Westendsynagoge findet in Anwesenheit des israelischen Botschafters Avi Primor, der Oberbürgermeisterin Petra Roth und Hessens Ministerpräsident Hans Eichel eine Gedenkfeier anlässlich der Ermordung des israelischen Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin am 04.11. statt. Bereits einen zuvor, am Tag der Beerdigung Rabins, legt die Jüdische Gemeinde Frankfurt in der Westendstraße 43 zwei Kondolenzbücher aus.
  6778. 8.4.2002, Rund 1.000 Trauergäste, darunter Oberbürgermeisterin Petra Roth, nehmen an der Beerdigung des Kabarettisten Matthias Beltz auf dem Hauptfriedhof teil.
  6779. 18.9.2013, Tod des weltbekannten Literaturkritikers und -wissenschaftlers Marcel Reich-Ranicki (1920-2013). Die offizielle Beerdigung und Trauerfeier findet am 26. September d. J. auf dem Hauptfriedhof statt.
  6780. 29.4.1971, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Amtseinführung des neuen Frankfurter Personaldezernenten, Stadtrat Peter Jäkel. Beschluss höherer Gebühren für Müll, Abwässer, Straßenreinigung, Beerdigungen, Markt und Schlachten. Sie treten zum 01.06. d. J. in Kraft. Zum ersten Mal in der Geschichte der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung ziehen 150 Demonstranten in eine Sitzung des Parlaments ein. Während Schüler der Paul-Ehrlich-Berufsschule gegen den Neubau ihrer Lehranstalt in der Nähe der Farbwerke Hoechst protestieren, demonstrieren Mitglieder des DKP-Kreisverbandes Frankfurt gegen die Erhöhung der städtischen Gebühren. Nach einer halben Stunde ziehen die Demonstranten durch ein Spalier von Polizisten wieder aus dem Römer.
  6781. 6.2.1973, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion zieht aus der prekären Lage des städtischen Haushalts während einer fünftägigen Klausurtagung in Vielbrunn im Odenwald die Konsequenzen. Aufgrund des vorausberechneten Defizits von rund 400 Millionen DM im Jahre 1976 werden eine Reihe von Gebührenerhöhungen beschlossen: Strom und Wasser, das Parken, die Kindertagesstättenbetreuung und die Beerdigungen sollen teurer werden.
  6782. 16.11.1971, Tod des Frankfurter Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971). Möller ist das dritte Stadtoberhaupt – nach Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) und Professor Willi Brundert (1912-1970) –, dessen Gesundheit durch die psychische und physische Überbelastung in diesem Amt untergraben wurde. Die Beerdigungsfeierlichkeiten finden am 20.11. in der Paulskirche statt.
  6783. 17.8.1948, Gründung des „Vereins der Äpfelwein-, Obst- und Beerenwein-Keltereien in Hessen“.
  6784. 25.11.1907, Vierte Hauptversammlung des Verbandes der deutschen Obst- und Beerenweinkeltereien im Kaiserhof.
  6785. 15.4.1937, Aus Anlass des 60. Geburtstages des Bildhauers, Zeichners und Grafikers Prof. Georg Kolbe (1877-1947), 1936 Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, wird ihm von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Hauptwerke: Heine-Denkmal, Beethoven-Denkmal und „Ring der Statuen“. Im Hof des Goethehauses steht eine Mädchenplastik, die er 1937 zum Dank für den Goethepreis geschaffen hat.
  6786. 12.4.1937, Beethoven-Konzert mit Georg Kulenkampff und Wilhelm Kempff im Saalbau.
  6787. 13.1.1937, Beethoven-Brahms-Abend der Münchener Philharmoniker im Saalbau.
  6788. 10.11.1936, Beethoven-Klavierabend mit Alfred Hoehn im Saalbau.
  6789. 14.3.1936, Beethoven-Klavierabend mit Elly-Ney im Saalbau.
  6790. 8.3.1936, Drittes und letztes Gastspiel von Clemens Krauß und Viorica Ursuleac mit der Oper „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven im Opernhaus.
  6791. 15.2.1936, Beethoven-Abend des Elly-Ney-Trios im Saalbau.
  6792. 3.1.1936, Beethoven-Abend des Elly-Ney-Trios im Saalbau.
  6793. 1.10.1935, Beethoven-Abend der Münchner Philharmoniker unter Leitung von Geheimrat Prof. Siegmund v. Hausegger im Saalbau.
  6794. 4.7.1935, Beethoven-Abend in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6795. 18.11.1934, Beethoven-Abend der vereinigten Orchester des Palmen- und Tiergarten unter der Leitung des Städtischen Orchesterdirigenten Richard Limpert (1887-1976) im Palmengarten.
  6796. 17.1.1934, Beethoven-Abend mit Alfred Hoehn (Klavier) im Saalbau.
  6797. 23.5.1932, Beethoven-Abend im Saalbau anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Berliner Philharmonischen Orchesters unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler.
  6798. 9.4.1932, Anlässlich seines 10jährigen Jubiläums veranstaltet der Frankfurter Orchesterverein unter dem Dirigenten Hans Rosbaud (1895-1962) im Saalbau eine Aufführung der Neunten Symphonie von Ludwig van Beethoven als Sonderkonzert.
  6799. 24.4.1931, Generalmusikdirektor Hans Weisbach (Düsseldorf) dirigiert im Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft die Aufführungen der Neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven und einer bisher unbekannten kleinen Sinfonie in B-Dur von Joseph Haydn. (Wiederholung am 26.04.)
  6800. 15.2.1931, Beethoven-Schumann-Lieder-Abend mit Alexandra Trianti im Saalbau.
  6801. 8.1.1930, Beethoven-Abend mit Kolberg-Steinberg im Saalbau.
  6802. 29.11.1929, Konzert „Beethoven-Zyklus“ mit H. W. Steinberg und Hugo Kolberg im Saalbau.
  6803. 24.11.1929, Feier anlässlich des 95jährigen Jubiläums des Philharmonischen Vereins mit einem Beethoven-Abend im Saalbau.
  6804. 7.11.1929, Konzert „Beethoven-Zyklus“ mit H. W. Steinberg und Hugo Kolberg im Saalbau.
  6805. 16.8.1927–21.8.1927, Im Rahmen des „Sommer der Musik“ findet eine Festwoche des „Reichsverbandes Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer“ e. V. samt „Musikpädagogischer Tagung im Beethoven-Saal, veranstaltet vom „Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht“ gemeinsam mit den „Vereinigten Musikpädagogischen Verbänden“, statt. Eine Verbandstagung des Gesamtvorstandes des „Reichsverbandes Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer“ findet am 16.06. im Haus Offenbach, Platz der Republik, statt.
  6806. 11.6.1927–28.8.1927, Internationale Ausstellung „Musik im Leben der Völker“ im Rahmen des „Sommers der Musik“, anknüpfend an den 100. Todestag des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827) – gleichzeitig vierte Musikfachausstellung des „Reichsverbandes Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer“. Die Eröffnung dieses großen Musikspektakels, veranstaltet von der „Internationalen Gesellschaft für neue Musik“, findet im Rahmen eines Festaktes in der Oper statt, an dem auch der französische Kultusminister, Édouard Herriot im Auftrag der französischen Regierung teilnimmt.
  6807. 1.5.1927, Erste Maifeier der Sozialdemokratischen Partei Groß-Frankfurt (SPD) in der Festhalle: Ludwig van Beethoven-Konzert. Danach Festzug durch die Innenstadt zur Festhalle und dort ein Volksfest unter der Mitwirkung der Sport- und Gesangvereine des „Kulturkartells der modernen Arbeiterbewegung in Frankfurt am Main“, ein Komitee aus Vertretern verschiedener sozialdemokratischer Organisationen.
  6808. 6.4.1927, Anlässlich des 100. Todestages des Komponisten Ludwig van Beethoven veranstaltet die Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft eine „Beethovenfeier“ in den Räumen der Gesellschaft mit einer Ansprache des Dichters Rudolf G. Binding (1867-1938), der einer Frankfurter Bierbrauerfamilie enstammt.
  6809. 11.3.1927, „Ludwig van Beethoven-Abend“ der Frankfurter Museumsgesellschaft im Saalbau.
  6810. 24.2.1921, Ludwig van Beethoven-Klavierabend mit dem österreichischen Pianisten Felix Hupka im Saalbau.
  6811. 4.2.1921, Ludwig van Beethoven-Violin-Sonatenabend mit dem polnischen Pianisten Stefan Askenase in der Frankfurt-Loge.
  6812. 9.12.1920, Eröffnung einer Ludwig van Beethoven-Gedenkausstellung anlässlich von dessen 150. Geburtstag im Manskopffschen „Musikhistorischen Museum“.
  6813. 26.10.1920, Eröffnung eines aus acht Abenden bestehenden Zyklus von Ludwig van Beethoven-Konzerten des Palmengarten-Orchesters, anlässlich des bevorstehenden 150. Geburtstages van Beethovens.
  6814. 5.5.1920–20.5.1920, Acht Ludwig van Beethoven-Abende des Brüder Post-Streichquartetts im Saal Gärtnerweg 56.
  6815. 22.6.1919–26.6.1919, Ludwig van Beethoven-Kammermusikfest mit dem Rosé-Streichquartett (Wien) in der Frankfurt-Loge.
  6816. 25.4.1919, 50. Geburtstag des Gründers des „Musikhistorischen Museums“, Friedrich Nicolas Manskopf (1869-1928), Organisator zahlreicher Gedenkausstellungen – für Ludwig van Beethoven, Enrico Caruso und Engelbert Humperdinck.
  6817. 1.2.1919, Ludwig van Beethoven-Abend mit dem Pianisten Alfred Hoehn im Saalbau.
  6818. 26.3.1918, Ludwig van Beethoven-Abend mit Eugen Linz im Saalbau.
  6819. 5.1.1918, Ludwig van Beethoven-Abend mit Alfred Hoehn (Klavier) im Saalbau.
  6820. 27.11.1917, Ludwig van Beethoven-Abend mit Eugen Linz im Saalbau.
  6821. 23.10.1917, Ludwig van Beethoven – Franz Schubert-Abend mit Anton van Rooy und Bruno Walter im Saalbau.
  6822. 15.2.1917, Fünftes Ludwig van Beethoven-Konzert mit Alfred Hoehn im Saalbau.
  6823. 23.1.1917, Ludwig van Beethoven-Konzert mit Alfred Hoehn im Saalbau.
  6824. 9.1.1917, Drittes Ludwig van Beethoven-Konzert mit Alfred Hoehn im Saalbau.
  6825. 4.12.1916, Zweites Ludwig van Beethoven-Konzert mit Alfred Hoehn im Saalbau.
  6826. 17.10.1916, Erstes Ludwig van Beethoven-Konzert mit Alfred Hoehn im Saalbau.
  6827. 22.5.1916, Konzert (Ludwig van Beethoven-Zyklus) des Brüder Post-Quartetts im Saal des Brüder Post-Konservatoriums.
  6828. 19.5.1916, Konzert (Ludwig van Beethoven-Zyklus) des Brüder Post-Quartetts im Saal des Brüder Post-Konservatoriums.
  6829. 15.5.1916, Konzert (Ludwig van Beethoven-Zyklus) des Brüder Post-Quartetts im Saal des Brüder Post-Konservatoriums.
  6830. 12.5.1916, Konzert (Ludwig van Beethoven-Zyklus) des Brüder Post-Quartetts im Saal des Brüder Post-Konservatoriums.
  6831. 5.5.1916, Konzert (Ludwig van Beethoven-Zyklus) des Brüder Post-Quartetts im Saal des Brüder Post-Konservatoriums.
  6832. 1.5.1916, Konzert (Ludwig van Beethoven-Zyklus) des Brüder Post-Quartetts im Saal des Brüder Post-Konservatoriums.
  6833. 8.2.1916, Ludwig van Beethoven-Abend mit Eugen d’Albert im Saalbau.
  6834. 19.10.1915, Ludwig van Beethoven-Abend mit Arthur Schnabel im Saalbau. /Liederabend mit Martha Zillissen (Krefeld) in der Frankfurt-Loge.
  6835. 29.3.1915, Beethoven-Abend mit Elly Ney van Hoogstraten im Saal der Frankfurt-Loge.
  6836. 11.2.1915, Ludwig van Beethoven-Abend mit Arthur Schnabel und Carl Flesch im Saalbau.
  6837. 2.3.1914, Konzert des Tonkünstler-Orchesters unter der Leitung von Max Kaempfert im Saalbau: „Neunte Sinfonie“ von Ludwig van Beethoven.
  6838. 12.2.1914, Ludwig van Beethoven-Abend mit Frédéric Lamond im Saalbau.
  6839. 26.2.1913, Ludwig van Beethoven-Sonatenabend mit Fritz Kreisler und Frédéric Lamond im großen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  6840. 4.3.1912, Ludwig van Beethoven-Abend mit Frédéric Lamond im großen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  6841. 24.10.1910, Ludwig van Beethoven-Abend mit dem Pianisten und Komponisten Frédéric Lamond.
  6842. 26.10.1908, Ludwig van Beethoven-Abend mit Frédéric Lamond im Saalbau.
  6843. 19.9.1908, „Mozart-Beethoven-Abend“ im Zoologischen Garten.
  6844. 18.10.1906, Ludwig van Beethoven-Abend mit Frédéric Lamond im Saalbau.
  6845. 7.2.1906, „Beethoven-Weber-Abend“ im Zoologischen Garten.
  6846. 9.1.1906, Ludwig van Beethoven-Abend mit Frédéric Lamond im Saalbau.
  6847. 10.1.1905, Ludwig van Beethoven-Abend mit Frédéric Lamond im Saalbau.
  6848. 4.6.1904, „Ludwig van Beethoven – Richard Wagner-Abend“ im Zoologischen Garten.
  6849. 2.2.1904, „Ludwig van Beethoven-Abend“ mit Frédéric Lamond im Saalbau.
  6850. 10.3.1903, „Ludwig van Beethoven-Abend“ im Saalbau mit Frédéric Lamond.
  6851. 12.7.1902, „Ludwig van Beethoven – Carl Maria von Weber-Abend“ im Zoologischen Garten.
  6852. 23.4.1902, „Beethoven-Weber-Abend“ im Zoologischen Garten.
  6853. 19.3.1902, „Wolfgang Amadeus Mozart – Ludwig van Beethoven-Abend“ im Zoologischen Garten.
  6854. 28.1.1901, „Ludwig van Beethoven-Abend“ mit Frédéric Lamond im Saalbau.
  6855. 13.1.1938, 100. Todestag des Komponisten und Pianisten Ferdinand Ries (1784-1838), seit 1826 in Frankfurt am Main, 1837 Leitung des Frankfurter Cäcilienvereins, Autor der 1838 erschienenen „Biographischen Notizen über Ludwig van Beethoven“.
  6856. 31.1.1938, Beethoven-Abend für Klavier und Violine mit Maria Neuss und Richard Laugs in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6857. 9.2.1938, Reger-Brahms-Beethoven-Schubert-Konzert mit Wilhelm Stross und Claudio Arrau im Saalbau.
  6858. 20.3.1938, Die Frankfurter HJ führt zum ersten Mal in Verbindung mit dem Reichssender Frankfurt Meister- und Festkonzerte für die Jugend durch. Das große Orchester des Reichssenders Frankfurt spielt Werke von Carl Maria von Weber, Franz Schubert und Ludwig van Beethoven.
  6859. 29.4.1938, Beethoven-Feier mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Sigmund von Hausegger im Saalbau.
  6860. 3.10.1938, Beethoven-Konzert des Stross-Quartetts in der Staatlichen Hochschule für Musik (Dr. Hoch’s Konservatorium).
  6861. 25.10.1938, Beethoven-Klavierabend mit Heinz Schröter (Klavier), Gustav Lenzewski (Violine) und Ludwig Behr (Violoncello) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6862. 3.11.1938, Beethoven-Klavierabend mit Heinz Schröter (Klavier), Gustav Lenzewski (Violine) und Ludwig Behr (Violoncello) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6863. 9.11.1938, Beethoven-Konzert des Stross-Quartetts in der Staatlichen Hochschule für Musik (Dr. Hoch’s Konservatorium).
  6864. 14.11.1938, Beethoven-Klavierabend mit Heinz Schröter (Klavier), Gustav Lenzewski (Violine) und Ludwig Behr (Violoncello) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6865. 29.11.1938, Beethoven-Konzert des Stross-Quartetts in der Staatlichen Hochschule für Musik (Dr. Hoch’s Konservatorium).
  6866. 22.1.1939, Ludwig van Beethoven-Abend mit Gerhard Dettmering (Klavier) und Günther Lemmen (Violine) an der Staatlichen Hochschule für Musik.
  6867. 2.11.1939, Beethoven-Klavierabend mit Georg Kuhlmann im Saalbau.
  6868. 12.11.1939, Beethoven-Konzert des Rhein-Mainischen Landesorchesters mit dem Dirigenten Prof. Peter Raabe (Berlin), Präsident der Reichsmusikkammer, im Saalbau.
  6869. 19.11.1939, Beethoven-Konzert mit Gerhard Dettmering (Klavier) und Günther Lemmen (Violine) im Saalbau.
  6870. 30.11.1939, Beethoven-Klavierkonzert mit Georg Kuhlmann im Saalbau.
  6871. 25.1.1940, Beethoven-Klavierabend mit Georg Kuhlmann im Saalbau.
  6872. 11.4.1940, Beethoven-Klavierkonzert mit Georg Kuhlmann im Saalbau.
  6873. 31.3.1941, Beethoven-Abend mit der Pianistin Elly Ney im Saalbau.
  6874. 5.12.1941, Beethoven-Klavierabend mit Hans-Erich Riebensahm im Saalbau.
  6875. 26.3.1942, Beethoven-Abend mit Karl Freund (Klavier) und Siegfried Schultze (Violine) im Saalbau.
  6876. 14.1.1943, Beethoven-Abend mit Hans Erich Riebensahm (Klavier) in der Staatlichen Hochschule für Musik.
  6877. 16.1.1943, Beethoven-Schubert-Abend mit Günter Weinert (Klavier) im Saalbau.
  6878. 24.2.1943, Konzert mit Elly Ney (Klavier) und Ludwig Hoelscher (Cello) im Saalbau, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ im Saalbau. Gespielt werden die Cello-Sonaten von Ludwig van Beethoven.
  6879. 27.2.1943, Beethoven-Konzert mit Elly Ney (Klavier) und Ludwig Hoelscher (Cello) im Saalbau, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ im Saalbau.
  6880. 4.3.1943, Beethoven-Konzert mit Hans Erich Riebensahm (Klavier) in der Staatlichen Hochschule für Musik.
  6881. 4.4.1943, Beethoven-Abend mit Friederike Bucher (Klavier) im Saalbau.
  6882. 29.6.1943, Der rumänische Generalmusikdirektor aus Bukarest, Jonel Perlea dirigiert auf Einladung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), im Opernhaus die Oper „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven.
  6883. 4.3.1944, Ludwig van Beethoven-Konzert des Wendling-Quartetts im Saalbau.
  6884. 4.8.1945, Erste Kammermusik-Serenade des Flötisten Albin Tibursky auf der Terrasse des Rothschildpalais, Bockenheimer Landstraße 8/10. Gespielt werden Werke von Beethoven, Haydn und Mozart. (Konzertwiederholung am 11.08. d. J.)
  6885. 19.5.1947–20.5.1947, Zwei Konzerte der „Frankfurter Singakademie“ mit „Missa solemnis“ von Ludwig van Beethoven in der St. Josephskirche.
  6886. 2.3.1948, Ludwig van Beethoven-Abend im Ärztehaus.
  6887. 30.3.1948, Beethoven-Klavierabend mit Carl-Wilhelm Drechsler im Ärztehaus.
  6888. 21.5.1948, Sonderkonzert „Neunte Symphonie“ von Ludwig van Beethoven der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Palmengarten.
  6889. 17.6.1948, Liederabend mit Werken von Beethoven mit Heinrich Schlusnus in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6890. 9.10.1948, Erster Abend des Beethoven-Zyklus mit dem Fehse-Quartett im Börsensaal.
  6891. 23.10.1948, Beethoven-Zyklus, 2. Abend, mit dem Fehse-Quartett im Börsensaal.
  6892. 22.11.1948, Beethoven-Klavierkonzert mit Elly Ney im Palmengarten.
  6893. 17.2.1949, „Goethe- und Beethoven-Abend“ der Frankfurter Kunstgemeinde e. V. in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6894. 10.3.1949, Das Calvet-Quartett, eine französische Kammermusikvereinigung, spielt im Rahmen seiner Deutschland-Tournee im Evangelischen Vereinshaus, Neue Schlesingergasse, Streichquartette von Mozart, Beethoven und Debussy.
  6895. 21.8.1949–28.8.1949, Goethe-Festwoche: 21.08.: Festaufführung „Fidelio“, Oper von Ludwig van Beethoven, Städtische Bühnen, Börsensaal; Eröffnung der Ausstellung Gerhard Marcks, Plastiken, im Frankfurter Kunstverein, Eschenheimer Anlage 35.
  6896. 8.10.1949, Beethoven-Abend mit dem Stross-Quartett in der Paulskirche.
  6897. 16.6.1951, Einweihung des von Professor Georg Kolbe geschaffenen Beethoven-Denkmals in der Taunusanlage.
  6898. 4.1.1952, Konzert des Busch-Quartetts anlässlich des 125. Todestages von Ludwig van Beethoven in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  6899. 4.1.1956, Klavierabend Friedrich Gulda (Wien) mit Werken von Mozart, Beethoven, Ravel und Chopin im Volksbildungsheim.
  6900. 6.4.1957, Konzert von Elly Ney und Ludwig Hoelscher mit Werken von Mozart, Beethoven und Reger im Volksbildungsheim.
  6901. 26.10.1960, Herbert von Karajan dirigiert im Großen Haus der Städtischen Bühnen die Berliner Philharmoniker. Auf dem Programm stehen Strawinsky und Beethoven.
  6902. 18.10.1966, Im großen Saal des Volksbildungsheimes findet ein Ludwig van Beethoven gewidmeter Kammermusikabend statt.
  6903. 17.12.1970–15.2.1971, Ausstellung anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827) in der Schalterhalle der Frankfurter Sparkasse von 1822.
  6904. 13.1.1890, Konzert des Rühl’schen Gesang-Vereins im Saalbau: „Missa solemnis“ für Soli, Chor, Orchester und Orgel von Ludwig van Beethoven. Dirigent: Professor Bernhard Scholz (1835-1916), Pianist, Komponist, Musikpädagoge und Musikschriftsteller, seit 1883 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6905. 8.10.1891, Ludwig van Beethoven-Abend des Karl Meyder-Orchesters im „Concerthaus“ (Neue Börse).
  6906. 17.12.1891, Ludwig van Beethoven-Feier der Karl Meyder-Kapelle im „Concerthaus“, Neue Börse.
  6907. 18.3.1897, „Ludwig van Beethoven-Abend“ mit Martha Remmert im Saalbau.
  6908. 25.3.1897, Zweiter „Ludwig van Beethoven-Abend“ mit Martha Remmert im Saalbau.
  6909. 17.12.1897, „Ludwig van Beethoven-Abend“ der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau – zur Feier von Beethovens Geburtstag.
  6910. 2.8.1899, „Wolfgang Amadeus Mozart – Ludwig van Beethoven-Abend“ mit der Kapelle des Zoologischen Gartens.
  6911. 16.10.1899, Klavierkonzert (Beethoven-Abend) mit Eugen D’Albert im Saalbau.
  6912. 14.3.1900, „Ludwig van Beethoven – Carl Maria von Weber-Abend“ der Kapelle des Zoologischen Gartens.
  6913. 25.11.1900, „Ludwig van Beethoven-Abend“ der Frankfurter Museums-Gesellschaft unter der Leitung des Kapellmeisters Gustav Kogel im Saalbau.
  6914. 15.4.1977, 100. Geburtstag des Bildhauers, Zeichners und Grafikers Professor Georg Kolbe (1877-1947), der im Frankfurter Stadtbild mit drei seiner Hauptwerke vertreten ist: Heine-Denkmal (1913), seit 1947 in der Taunusanlage; Beethoven-Denkmal, 1951 enthüllt; „Ring der Statuen“, 1954 im Rothschildpark aufgestellt.
  6915. 6.6.1982, Ludwig van Beethoven-Konzert anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Markuskirche in Nied.
  6916. 25.10.1932, Beethovenabend mit Frédéric Lamond im Saalbau.
  6917. 30.11.1921, Ludwig van Beethovenabend im Volksbildungsheim mit dem Pianisten Henri Pusch.
  6918. 30.9.1912, Im Rahmen von insgesamt sechs Sinfonie-Konzerten des neu ins Leben gerufenen „Frankfurter Tonkünstler-Orchesters“ unter der Leitung des Kgl. Musikdirektors Max Kaempfert (1871-1941) findet im Saalbau die erste Musikveranstaltung statt: ein Ludwig van Beethovenabend mit Teresa Carreño.
  6919. 23.4.1938, Beethovenabend mit Elly Ney im Saalbau.
  6920. 6.3.1939, Beethovenabend mit Richard Laugs im Saal Dr. Hochs Konservatorium.
  6921. 9.3.1939, Beethovenabend mit Richard Laugs im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6922. 20.3.1939, Beethovenabend mit Richard Laugs im Saal Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6923. 22.3.1939, Beethovenabend mit Richard Laugs im Saal Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6924. 4.6.1939–10.6.1939, „Woche der Musik“ in der Staatlichen Hochschule für Musik u.a. mit einem Hans Pfitzner-Abend zur Feier seines 70. Geburtstages (05.06.) und einem Beethovenabend (08.06.) mit den Solisten Alma Moodie (1900-1943) (Violine) und Prof. Alfred Hoehn (1887-1945) (Piano).
  6925. 17.1.1944, Beethovenabend mit dem Wendling-Quartett im Saalbau.
  6926. 28.1.1938–29.1.1938, Beethovenabende für Klavier und Violine mit Maria Neuss und Richard Laugs in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  6927. 4.10.1940, Konzert des Rhein-Mainischen Landesorchesters unter der Leitung von Gaumusikinspizient Fritz Cujé (1903-1986) mit der Solistin Elly Ney (Klavier) (1882-1968), Beethoveninterpretin, im Saalbau.
  6928. 26.9.1957, Zum 75. Geburtstag der Beethoveninterpretin Elly Ney findet im „Filmpalast“ ein Festkonzert mit Wiens jüngstem Philharmonischen Orchester und Elly Ney als Solistin statt.
  6929. 10.9.1970, Gastspiel der Wiener Philharmoniker unter ihrem Ehrendirigenten Karl Böhm zum Beethovenjahr in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  6930. 30.3.1943, Beethovenkonzert mit Hans Erich Riebensahm (Klavier) in der Staatlichen Hochschule für Musik.
  6931. 16.9.2005, Cello-Festival mit dem Beethovenorchester Bonn in der Alten Oper.
  6932. 28.1.1936, Bei einem abendlichen Raubüberfall auf dem Beethovenplatz wird einer Frau von einem Radfahrer die Handtasche geraubt.
  6933. 29.10.1933, Gedenkfeier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Christuskirche, Beethovenplatz.
  6934. 18.4.1913, Tod des Theologen und Stifters Emil Moritz von Bernus (1843-1913), Gründer des Frankfurter Evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins, Stifter der Christuskirche am Beethovenplatz.
  6935. 24.11.1961, Einweihung des Walter-Kolb-Studentenhauses am Beethovenplatz.
  6936. 30.5.1963, Am Beethovenplatz leuchtet die zehntausendste Gaslaterne. Vor 135 Jahren wurde das erste Gaslicht in Frankfurt am Main entzündet.
  6937. 6.9.1963–8.9.1963, 18. ordentlicher Delegiertentag des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) im Walter-Kolb-Studentenhaus, Beethovenplatz.
  6938. 26.2.1978, Feierliche Einweihung des Frankfurter Ökumenischen Zentrums Christuskirche am Beethovenplatz durch den Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Philipp Potter.
  6939. 17.9.1978, Missionsfest des Deutschen Hilfsbundes in der Christuskirche am Beethovenplatz.
  6940. 14.9.1981, Im Rahmen der ökumenischen Feierlichkeiten zum 1600jährigen Jubiläum des Konzils von Konstantinopel gibt der aus 40 Priestern und Diakonen bestehende Priesterchor des Serbisch-orthodoxen Patriarchats von Belgrad ein Konzert im „Ökumenischen Zentrum Christuskirche“ am Beethovenplatz.
  6941. 27.5.1987–28.5.1987, Koreanische Pfarrer und Theologen demonstrieren mit einem Hungerstreik in der Christus-Kirche am Beethovenplatz im Westend für eine demokratische Verfassungsänderung in Südkorea.
  6942. 26.2.1989, Amtseinführung des koreanischen Pfarrers Oh-Sung Kwon für die evangelische koreanische Gemeinde Rhein-Main. Gottesdienst und anschließende Feier finden im Ökumenischen Zentrum Christuskirche auf dem Beethovenplatz statt.
  6943. 10.9.1989, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde im Ökumenischen Zentrum „Christuskirche“ am Beethovenplatz.
  6944. 17.3.1990, Internationales Frauenfest in der Christuskirche am Beethovenplatz.
  6945. 24.5.1990–27.5.1990, Internationaler Kongress zum Thema „Interkulturelles Lernen“ im Ökumenischen Zentrum Christuskirche am Beethovenplatz.
  6946. 19.11.1990, Besuch des geistlichen Oberhaupts der Koptisch-Orthodoxen Kirche, Shenuda III., mit dem offiziellen Titel „Seine Heiligkeit Papst von Alexandrien, Patriarch auf dem Stuhl des Heiligen Markus“, im Ökumenischen Zentrum am Beethovenplatz.
  6947. 15.1.1992, Der Kirchenvorstand des Ökumenischen Zentrums Christuskirche am Beethovenplatz beschließt aufgrund von Organisationsproblemen, dass die serbisch-orthodoxe Gemeinde zum 30.06. d. J. aus dem Zentrum ausgeschlossen wird und sich andere Räumen suchen muss.
  6948. 6.10.2002, Der afrikanischen Schriftstellerin Yvonne Vera wird im Ökumenischen Zentrum Christuskirche am Beethovenplatz der „Liberaturpreis“ verliehen.
  6949. 23.2.2003, Festgottesdienst anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Ökumenischen Zentrums Christuskirche am Beethovenplatz.
  6950. 2.9.2006, Erstmals seit den 70er Jahren kommt es im Studentenwohnheim am Beethovenplatz im Westend wieder zu Auseinandersetzungen zwischen linken Studierenden und einer Studentenverbindung, die akademische Turnverbindung Tuiskonia Frankfurt. Während einer Party werden bei Schlägereien zwei Personen zum Teil schwer verletzt.
  6951. 22.1.1934, Klavierabend Alfred Hoehns mit Werken Ludwig van Beethovens im Frankfurter Rundfunk.
  6952. 6.10.1930, Das Kulturkartell der modernen Arbeiterbewegung aus SPD und Gewerkschaft bietet in der Festhalle als Kulturprogramm Ludwig van Beethovens „Neunte Symphonie“ an, mit 700 Sängern der Chorgemeinschaft Union und des 103köpfigen Opernhausorchesters.
  6953. 27.3.1927, Vormittägliches Konzert des Frankfurter Opernhaus- und Museums-Orchesters unter der Leitung von Prof. Clemens Krauß (1893-1954), von 1924 bis 1929 Intendant des Frankfurter Opernhauses und Leiter der Museumskonzerte, im Saalbau zum Gedächtnis des 100. Todestages Ludwig van Beethovens (26.03.1827), veranstaltet von der Frankfurter Museumsgesellschaft.
  6954. 25.3.1927, Abendkonzert des Frankfurter Opernhaus- und Museums-Orchesters unter der Leitung von Prof. Clemens Krauß (1893-1954), von 1924 bis 1929 Intendant des Frankfurter Opernhauses und Leiter der Museumskonzerte, im Saalbau zum Gedächtnis des 100. Todestages Ludwig van Beethovens (26.03.1827), veranstaltet von der Frankfurter Museumsgesellschaft.
  6955. 16.12.1920, Die „Frankfurter Zeitung“ veröffentlicht im Ersten Morgenblatt eine Sonderseite (S. 3) zum 150. Geburtstag des Komponisten Ludwig van Beethovens mit Artikeln von Walther Rathenau, Wilhelm Furtwängler, Wilhelm Schäfer, Bernard Shaw, Romain Rolland und Karl Spitteler.
  6956. 17.9.1920, Die neu gegründete Frankfurter Theatergemeinde des Bühnenvolksbundes eröffnet im Schauspielhaus ihre Vorstellungen: gegeben wird Friedrich Hebbels Tragödie „Judith“, am 20.09. im Opernhaus Ludwig van Beethovens „Fidelio“.
  6957. 5.11.1906, Klavierabend mit Graf Carl Pückler im Saal der Loge zur Einigkeit. Auf dem Programm stehen die drei letzten Sonaten Ludwig van Beethovens.
  6958. 27.3.1939, Konzert des Städtischen Opernhaus- und Museumsorchesters unter der Leitung des Frankfurter Generalmusikdirektors Prof. Franz Konwitschny (1901-1962) mit Ludwig van Beethovens „Neunter Symphonie“ im Saalbau.
  6959. 20.10.1940, 60jähriges Jubiläum des Frankfurter Opernhauses. Die Jubiläumsspielzeit steht im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen gesamtes Opernschaffen in neuer Inszenierung dokumentiert wird. Eingeleitet wird die Spielzeit mit Ludwig van Beethovens Oper „Fidelio“.
  6960. 29.4.1942, Klavierabend mit Elly Ney (1882-1968), Interpretin der Werke Ludwig van Beethovens, im Saalbau.
  6961. 8.10.1942, Konzert mit sämtlichen Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, vorgetragen von Hans Erich Riebsamen, in der Hochschule für Musik.
  6962. 1.5.1946, Erste Maifeier der Gewerkschaften nach dem Zweiten Weltkrieg unter der Parole „Für Freiheit, Völkerverständigung und Demokratie“, veranstaltet auf dem Gelände der Allgemeinen Ortskrankenkasse, Gartenstraße. Die Feierrede hält der Sekretär des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes, Max Bock. Nachmittags wird im Börsensaal Beethovens „Fidelio“ aufgeführt. In insgesamt 37 Veranstaltungen feiern die beiden Arbeiterparteien SPD und KPD in allen Frankfurter Stadtteilen den ersten Mai. Es ist die größte Kundgebung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
  6963. 15.1.1952, Anlässlich des 125jährigen Todestages Ludwig van Beethovens am 26.03. d. J. spielt das Lenzewski-Quartett in einer sechsteiligen Veranstaltungsreihe des Frankfurter Bundes für Volksbildung sämtliche Streichquartette des Komponisten.
  6964. 30.9.1954, Feierliche Eröffnung des Großen Sendesaales des Hessischen Rundfunks am Dornbusch mit einem Festkonzert, bei dem Karl Böhm Beethovens „Neunte“ dirigiert.
  6965. 28.10.1954, Premiere der Neuinszenierung von „Fidelio“ Ludwig van Beethovens im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  6966. 17.11.1954, Erstes Konzert in der wieder aufgebauten St.-Katharinenkirche. Mit dem Städtischen Orchester und namhaften Solisten führt die Frankfurter Singakademie Beethovens Missa Solemnis auf.
  6967. 12.10.1958, Der Kirchenchor St. Bernhard singt zum 50jährigen Jubiläum während eines festlichen Hochamtes in der St.-Bernarduskirche Beethovens große Messe in C-Dur, opus 86 für Soli, Chor und Orchester.
  6968. 1.10.1963–12.10.1963, Die Oper der Städtischen Bühnen gastiert im Londoner Sadler’s Wells Theatre mit „Salome“ von Richard Strauss, Beethovens „Fidelio“, Mozarts „Entführung aus dem Serail“ und Albert Lortzings „Zar und Zimmermann“.
  6969. 31.12.1972, Konzert der Stuttgarter Philharmoniker mit Beethovens Neunter Sinfonie in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  6970. 10.11.1974, Der Cäcilienverein führt Beethovens „Missa solemnis“ in Zusammenarbeit mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt in der Kongreßhalle auf.
  6971. 22.11.1893, Konzertaufführung von Ludwig van Beethovens Messe „Missa Solemnis“ zur Feier des 75jährigen Bestehens des „Cäcilien-Vereins“.
  6972. 4.4.1976, Premiere von Ludwig van Beethovens „Fidelio“ in der Oper, inszeniert von Christoph von Dohnányi.
  6973. 6.7.1977, Letzte Frankfurter Opernaufführung Christoph von Dohnanyis vor seinem Weggang nach Hamburg ist Ludwig van Beethovens „Fidelio“. Mit dieser Vorstellung verabschiedet er sich nach neun Jahren vom hiesigen Publikum. Zum Abschied wird er zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen ernannt.
  6974. 13.11.1977, Die Stuttgarter Philharmoniker und der Cäcilienverein führen in der Dreikönigskirche Ludwig van Beethovens Missa Solemnis auf.
  6975. 30.3.1929–1.4.1929, Internationale Konferenz für Reiseverkehr und Reklame im Beethovensaal im Haus der Moden und in der Aula des Goethe-Gymnasiums, wohin die Konferenz aus dem Beethovensaal, der nicht geheizt ist, auszieht.
  6976. 15.4.1928, Offizielle Eröffnung der Sonderausstellungen im Beethovensaal auf dem Messgelände, die im Rahmen der am 22.04. d. J. beginnenden Frühjahrsmesse veranstaltet werden.
  6977. 18.9.1927–21.9.1927, Internationale Frankfurter Messe: Herbstmesse, mit einer Ausstellung „Blumen und Früchte“, eröffnet von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Beethovensaal.
  6978. 14.7.1936, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung Hauffstraße [heute: Wilhelm-Hauff-Straße]/Beethovenstraße - Bettinaplatz wird beim Zusammenstoß eines Motorradfahrers mit einem Pkw der Motorradfahrer tödlich verletzt.
  6979. 23.1.1945, Verlegung der Unterabteilung „Verbrauchergruppe I“ (Ofenheizung und Untermieter) der Abteilung Hausbrandkohle des städtischen Wirtschaftsamtes von der Beethovenstraße 69 in die Liebig-Oberschule.
  6980. 13.9.1986, Etwa 50 junge Leute versuchen kurz nach Mitternacht das leer stehende Haus Beethovenstraße 71 im Westend zu besetzen. Als Polizei eintrifft, fliehen die Jugendlichen unerkannt.
  6981. 20.10.1988, Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft gegen internationale sexuelle und rassistische Ausbeutung (agisra) zum Thema „Der Handel mit Frauen aus der 3. Welt – eine neue Aufgabe für die Sozialarbeit in der Bundesrepublik“ in der Katholischen Hochschulgemeinde, Beethovenstraße 28.
  6982. 24.3.1993, Im Auktionshaus Sotheby in der Beethovenstraße feiert die frühere Eiskunstläuferin Marika Kilius ihren 50. Geburtstag.
  6983. 19.7.2006, Bei einem Wohnungsbrand gegen 1.00 Uhr morgens im Westend, Beethovenstraße, muss ein Bewohner stationär behandelt werden. Es entsteht ein geschätzter Schaden von 20.000.- €.
  6984. 20.3.2007, Aus Anlass des 175. Todestages Johann Wolfgang von Goethes (am 22. März) werden im Freien Deutschen Hochstift „sämtliche Beethovenvertonungen von Goethe-Gedichten“ vorgetragen.
  6985. 2.8.1952, Der Stadtverordnete Karl Bischoff (Deutsche Partei) legt sein Mandat nieder. Nachfolger ist der Kaufmann Oskar Beetz (Deutsche Partei).
  6986. 21.5.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub gibt bekannt, dass der auf der Liste der Deutschen Partei gewählte Oskar Beetz zur SPD übergetreten und Mitglied der sozialdemokratischen Stadtverordnetenfraktion geworden ist. Beetz ist Ende Januar d. J. aus der Deutschen Partei ausgeschieden. Die SPD-Fraktion umfasst jetzt 40 der 80 Stadtverordneten. Annahme einer Magistratsvorlage über die Aufnahme eines Darlehens von einer halben Millionen DM für die weitere Erschließung der Wiederaufbaugebiete sowie des Berichtes über den Stand der Aufbauarbeiten in der Innenstadt.
  6987. 5.1.1971, Der Magistrat verleiht Emmy Beetz, über zwanzig Jahre Chefsekretärin des jeweiligen Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main, anlässlich ihres Ausscheidens aus dem städtischen Dienst die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  6988. 4.11.1904, Gründung der „Rudolph Sulzbach-Stiftung“, eine selbständige Stiftung des privaten Rechts (Stiftungskapital: 100.000.- Mark) zur Unterstützung befähigter junger deutscher Kaufleute beim Besuch von Handelshochschulen, Akademien oder ähnlichen Instituten im In- und Ausland (staatliche Genehmigung am 16.01.1905).
  6989. 20.1.2013–23.1.2013, Ein extremer Wintereinbruch mit Schnee und Eisregen behindert den öffentlichen Nahverkehr im Rhein-Main-Gebiet. In Frankfurt am Main stellt die Verkehrsgesellschaft den Straßenbahnverkehr völlig ein. Erst ab 23. Januar d. J. sind einige Straßenbahnstrecken wieder befahrbar.
  6990. 13.1.1970, Bei einem schweren Straßenbahnunglück im Stadtteil Preungesheim, als bei dichtem Nebel in einer Kurve auf einem eingleisig befahrbaren Streckenabschnitt zwei Straßenbahnzüge der Linie 13 frontal zusammenstoßen, werden sieben Personen, darunter die beiden Fahrer verletzt.
  6991. 28.6.1945, Über vierzig Kilometer des Streckenetzes von zwölf Straßenbahnlinien werden wieder befahren.
  6992. 12.5.1962, Der Auto-Übungsplatz am Rebstock, vom ADAC im Jahre 1957 eingerichtet, wird von seinem 100.000 Besucher befahren.
  6993. 6.12.1900, Landespolizeiliche Abnahme der letzten, bisher mit Pferden betriebenen Teilstrecke der Straßenbahn Glauburgstraße – Hauptfriedhof. Damit ist die Umwandlung des Straßenbahnverkehrs in den elektrischen Betrieb in Frankfurt am Main mit Ausnahme des Stadtteils Bockenheim vollendet und das letzte Trambahnpferd aus dem öffentlichen Straßenverkehr verschwunden. Die erste Frankfurter Trambahnlinie ist im Frühjahr 1872 dem Verkehr übergeben worden: sie führte vom Schönhof in Bockenheim bis zum Theaterplatz. Heute werden insgesamt 73 Kilometer Straßenbahnlinien mit 196 Motor- und 160 Anhänge- und 15 Pferdebahnwagen (in Bockenheim) befahren. Die Straßenbahn zählt heute über 1.000 Angestellte.
  6994. 4.7.1974, Amtsrichter Arnold Effinowicz aus Bad Homburg sitzt auf der Anklagebank. Er muss sich wegen seines Verhaltens bei einer Gerichtsverhandlung vor fünf Jahren, am 21. August 1969, wegen eines Verkehrsunfalls vor einem Frankfurter Schöffengericht verantworten. Der querschnittgelähmte Alfred Müller, der an dem Unfall beteiligt war, konnte damals nicht ohne Hilfe in den Gerichtssaal kommen. Effinowicz lehnte es ab, dem Mann helfen zu lassen. Als er dennoch in den Saal gebracht wurde, befahl er, den Mann in seinem Rollstuhl wieder hinauszubringen und dessen Verteidiger in Robe mit Stuhl und Gesetzbuch hinaustragen zu lassen. Richter Effinowicz entschuldigt sich für diese ‚Entgleisung‘. Obwohl der wegen Beleidigung gestellte Strafantrag daraufhin zurückgenommen wird, muss jedoch wegen der Nötigung, die ein Offizialdelikt ist, weiterverhandelt werden.
  6995. 14.12.1994, Nach zweieinhalb Jahren kann die für 67 Millionen DM renovierte Friedensbrücke wieder in beide Richtungen befahren werden.
  6996. 23.8.1967, In der Mainmetropole tritt Gelbfieber auf. Von den insgesamt vier infizierten Mitarbeitern des Paul-Ehrlich-Instituts sind bislang zwei gestorben, die beiden anderen liegen, von der Außenwelt abgeschlossen, in einer Quarantäneanstalt der Universitätsklinik. Die vier vom Gelbfieber Befallenen hatten in diesem Institut mit Affen gearbeitet und sich bei Laborarbeiten infiziert. Der Virus wurde von Affen aus Afrika eingeschleppt. Auch in Marburg sind elf Mitarbeiter der Behringwerke von Gelbfieber heimgesucht.
  6997. 1.1.1936, 50jähriges Jubiläum des Eisernen Steges. Am 01.01.1886 ist er städtisch und brückengeldfrei geworden. Vorher gehörte er einer Brückenbaugesellschaft, die im Jahre 1867 gegründet worden ist. Bis zur Aufhebung des Brückengeldes musste für jede Überschreitung des Stegs in beiden Richtungen ein Brückengeld von drei Pfennig entrichtet werden. Das Brückengeldhäuschen befand sich auf dem Sachsenhäuser Ufer.
  6998. 15.5.1928, Beim Absturz eines Großflugzeuges der Lufthansa – eine dreimotorige Junker „D 1069“ – in der Nähe von Rödelheim aus geringer Höhe wird das Flugzeug vollständig zertrümmert. Menschenleben kommen nicht zu Schaden. Zwei Passagiere tragen leichte Verletzungen davon. Das Flugzeug befand sich vom Frankfurter Flugplatz auf dem Flug nach Hamburg.
  6999. 15.3.1904, Der Frankfurter Automobilklub bezieht sein neues Heim Untermainanlage 9 gegenüber dem Schauspielhaus. Sein bisheriges Klublokal befand sich im „Frankfurter Hof“.
  7000. 3.4.1938, Saison-Eröffnungsrennen des Frankfurter Rennvereins auf der Galopprennbahn Niederrad. Benutzt wird erstmals der neue Eingang für die Besucher des Sattelplatzes. Der seitherige Zugang befand sich für diesen Platz in der Forsthausstraße. Nun ist eine großzügig angelegte Zugangsmöglichkeit in der Schwarzwaldstraße geschaffen worden.
  7001. 7.6.1940, Bei einem Brand im Haus Alt-Eschersheim 11, in dem sich früher eine Schmiede befand, entsteht hoher Sachschaden.
  7002. 3.6.1957, Enthüllung der Bronzebüste des 1895 von Friedrich Schierholz und Eugen Klimsch geschaffenen, wieder aufgestellten und restaurierten Friedrich-Stoltze-Denkmals am ehemaligen Hühnermarkt, in der Nähe der Gastwirtschaft „Zum Rebstock“, wo sich früher das Geburtshaus des Dichters befand. Ehrengäste sind die Enkel Friedrich und Heinrich Stoltze.
  7003. 23.11.1998, Eröffnung des neuen Innenstadt-Hotels Hilton in der Hochstraße mit eigenem Schwimmbad, dort, wo sich einst das Stadtbad Mitte befand.
  7004. 15.8.2002, Im Osthafen kentert ein 42 Meter langes Motorgüterschiff und sinkt. Es liegt kieloben auf dem Grund des Hafens. Die „Augusta“ hat 150 Tonnen Kies geladen. Außerdem befand sich ein 50 Tonnen schwerer Kettenbagger an Bord, der ebenfalls gesunken ist.
  7005. 7.11.1972, Eröffnung eines der längsten und teuersten NS-Prozesse der Frankfurter Justizgeschichte gegen den 69jährigen Ingenieur Walter Fasold. Im Wiederaufnahmeprozess gegen Fasold geht es um die Ermordung von 180 Juden, die im Sommer 1943 in Tschenstochau/Polen der Polizei zur Ermordung übergeben worden waren. Fasold war bereits 1949 vom Schwurgericht Frankfurt zu lebenslanger Zuchthausstrafe verurteilt, nach 22jähriger Haftverbüßung im Februar 1972 vom Oberlandesgericht Frankfurt auf freien Fuß gesetzt worden, nachdem Zweifel an seiner Schuld aufgetaucht waren. Während des Verfahrens kommt es zu unüberbrückbaren Gegensätzen zwischen der Vorsitzenden Richterin Christel Forester und dem Bericht erstattenden Richter, Dr. Dietmar Kupke. Ein von Frau Forester gestellter Antrag auf Selbstablehnung wegen Befangenheit wird von einem unabhängigen Richtergremium angenommen. Da kein Ersatzrichter benannt werden kann, wird der Prozess schließlich am 9. August 1974 eingestellt.
  7006. 28.4.1988, Zum Auftakt einer Serie von Prozessen um Bestechlichkeit in den Ämtern der Stadtverwaltung gibt es vor dem Landgericht Frankfurt eine Panne. Weil bei einer Schöffin Befangenheit zu befürchten ist, kann mit der Hauptverhandlung gegen den ehemaligen Abteilungsleiter im Garten- und Friedhofsamt nicht begonnen werden.
  7007. 24.3.1952–25.3.1952, Jahrestagung des Deutscher Reisebüro-Verbandes in der Kongreßhalle des Messegeländes, veranstaltet vom Deutschen Reisebüro-Verband e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main. Vertreter von nahezu dreihundert Reisebüros aus dem Bundesgebiet und Westberlin befassen sich auf dieser Fachtagung u.a. mit der Situation des Reisebürogewerbes. Neben der 2. Ordentlichen Mitgliederversammlung findet auch eine Kundgebung auf dem Messegelände unter dem Motto „Die wirtschaftliche und soziale Leistung des deutschen Reisebürogewerbes“ statt.
  7008. 15.10.1957–18.10.1957, Sechster Internationaler Kongress für Städtereinigung, veranstaltet vom Internationalen Verband für Städtereinigung (intapuc) und dem Verband kommunaler Fuhrparks- und Stadtreinigungsbetriebe, mit 1500 Teilnehmern aus 29 Ländern in der Walter-Kolb-Halle auf dem Messegelände. Auf der Tagung finden Vorträge, Diskussionen und Werksbesichtigungen, die sich mit der Mechanisierung der Müllabfuhr und -verwertung, der Schneebeseitigung, des Streudienstes und der Straßenreinigung befassen, die Hauptversammlung des deutschen Verbandes und eine Ausstellung statt, auf der die modernsten Straßenreinigungs- und Müllabfuhrgeräte gezeigt werden.
  7009. 1.7.1975, Errichtung eines „Ordnungsamtes“ anstelle der bisherigen Polizei- und Ordnungsbehörde. Beim Ordnungsamt sind diejenigen Ämter geblieben, die sich mit Gewerbe- und Gesundheitsaufsicht befassen, ferner das Melde- und Ausländerwesen sowie der Feld- und Anlagenschutz mit seinem Ermittlungsdienst.
  7010. 9.8.1974, Einer der längsten und teuersten NS-Prozesse der Frankfurter Justizgeschichte gegen den 69jährigen Ingenieur Walter Fasold wird nach 97 Verhandlungstagen abgebrochen. Im Wiederaufnahmeprozess gegen Fasold geht es um die Ermordung von 180 Juden, die im Sommer 1943 in Tschenstochau/Polen der Polizei zur Ermordung übergeben worden waren. Fasold war bereits 1949 vom Schwurgericht Frankfurt zu lebenslanger Zuchthausstrafe verurteilt, nach 22jähriger Haftverbüßung im Februar 1972 vom Oberlandesgericht Frankfurt auf freien Fuß gesetzt worden, nachdem Zweifel an seiner Schuld aufgetaucht waren. Während des Verfahrens kommt es zu unüberbrückbaren Gegensätzen zwischen der Vorsitzenden Richterin Christel Forester und dem berichterstattenden Richter, Dr. Dietmar Kupke. Ein von Frau Forester gestellter Antrag auf Selbstablehnung wegen Befangenheit wird von einem unabhängigen Richtergremium angenommen. Da kein Ersatzrichter für den seit 07. November 1972 dauernden Prozess, der bereits über eine Millionen DM verursachte, benannt werden kann, kann er nicht fortgeführt werden.
  7011. 3.9.1945, Gemeinsame Erklärung der Frankfurter SPD und KPD über die Bildung eines gemeinsamen Aktionsausschusses. Unter Wahrung der Selbständigkeit beider Parteien soll der neu geschaffene, zehnköpfige Ausschuss folgende Aufgaben bewältigen: Enge Zusammenarbeit bei der Beseitigung der Überreste des Nationalsozialismus sowie beim Aufbau eines demokratischen Landes, Bildung eines antifaschistischen Blocks, gemeinsame Vertretung der Interessen der arbeitenden Bevölkerung in allen öffentlichen Institutionen und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen, die sich mit den Problemen des demokratischen Aufbaus befassen. Die gemeinsame Erklärung ist unterzeichnet für die KPD von Walter Fisch, Oskar Müller, Ernst Eichelsdörfer, Emil Carlebach und Martin Kirsch; für die SPD von Willi Knothe, Franz Ullrich, Rudolf Menzer, Kurt Haenschler u. Fritz Schäfer.
  7012. 7.7.1978, Die Gegner des Flughafenausbaus erringen vor dem Bundesverwaltungsgericht einen Sieg. Mit dem Planfeststellungsbeschluss für die Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens muss sich abermals der Hessische Verwaltungsgerichtshof befassen.
  7013. 9.12.1986, Die hessische SPD schließt sich einem Vorschlag der Grünen an, in der Hessischen Gemeindeordnung einen Bürgerentscheid einzuführen, der wirksam wird, wenn mindestens dreißig Prozent der Wahlberechtigten dafür votieren. Dem Bürgerentscheid vorgeschaltet ist ein Bürgerbegehren. Demnach muss sich die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung mit einem Thema befassen, wenn mindestens 24.000 Wahlberechtigte dies fordern. Wird dort negativ beschieden, kommt der Bürgerentscheid zum Tragen.
  7014. 14.6.1996–15.6.1996, Die Frankfurter Römerberggespräche im Plenarsaal des Rathauses befassen sich unter dem Thema „Hunde, wollt Ihr ewig leben?“ mit den Möglichkeiten und Folgen der Gentechnik.
  7015. 5.11.1929, Der Wahlausschuss zu der bevorstehenden Stadtverordnetenwahl befasst sich mit der Feststellung der eingereichten Kommunalwahllisten. Insgesamt 13 Listen stellen sich zur Abstimmung.
  7016. 12.12.1918, Ab heute darf sich in der neutralen Zone keine Militärperson mehr aufhalten, die nicht ordnungsgemäß entlassen ist. Zur Erledigung aller bisher dem Bezirkskommando Frankfurt am Main obliegenden Arbeiten wird eine neue Zivilbehörde unter der Bezeichnung Kontrollamt Frankfurt am Main in den Räumen des Bezirkskommandos, Eckenheimer Landstraße, eingerichtet. Dieses Kontrollamt befasst sich mit der Entlassung vom Militärpersonal.
  7017. 1.5.1943, Die Städtische Hauptrettungswache, die geschäftsordnungsmäßig mit dem Rettungs- und Krankenbeförderungswesen befasst ist, wird von Oberbürgermeister Friedrich Krebs mit heutiger Wirkung als städtische Dienststelle aufgelöst. Sämtliche von nun an anfallenden Krankenbeförderungen werden vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisstelle Frankfurt am Main, übernommen.
  7018. 1.11.1952, 50jähriges Jubiläum der Firma „Plaubel, Feinmechanik und Optik“, ein Betrieb, der sich mit dem Handel und der Herstellung fotografischer Apparate, Objektive und Zubehör befasst.
  7019. 29.10.1956–31.10.1956, Erster Kongress der „Deutschen Zentrale für Volksgesundheitspflege“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem Thema: „Gesundheitspolitische Probleme unserer Zeit.“. Die „Zentrale“ besteht seit etwa einem Jahr. Sie ist zunächst hervorgegangen aus dem Zusammenschluss einer Reihe von Organisationen, die sich mit Einzelproblemen, etwa der Tuberkulosefürsorge, der Lärmbekämpfung, Schutzimpfungsfragen usw. beschäftigen. Unter der Beteiligung von internationalen Wissenschaftlern befasst sich der Kongress mit gesundheitspolitischen Fragen, der Gesundheitspflege in der Sozialreform, Schutzimpfungsmaßnahmen, der halboffenen Fürsorge, Säuglingssterblichkeit, Lärmbekämpfung und der Neuordnung des Lebensmittelrechtes.
  7020. 22.5.1900, Tod des Eisenbahn- und Wasserbau-Ingenieurs William G. Lindley (1808-1900), Vater des Tiefbauingenieurs William Heerlein Lindley (1853-1917), in der Mainstadt vor allem mit Fragen der Stadtbewässerung und –entwässerung sowie mit Kanalisationsbauarbeiten befasst; sein Sohn führt seit 1878 das väterliche Ingenieurbüro fort.
  7021. 13.9.1909, Im Rahmen einer geschlossenen Mitgliederversammlung des Demokratischen Vereins im Kaufmännischen Vereinshaus, die sich mit dem Heidelberger Parteitag und vor allem mit der Frage der Verschmelzung der „Deutschen Volkspartei“ (DVP) mit der „Freisinnigen Volkspartei“ und der „Freisinnigen Vereinigung“ zu einer einheitlichen Partei befasst, wird eine Resolution einstimmig angenommen, in der die Schaffung einer einheitlichen linksliberalen Partei unter Einschluss des Frankfurter Demokratischen Vereins gefordert wird.
  7022. 26.4.1977, Erstmals in der Geschichte der NS-Prozesse wird einem Schwurgericht in Frankfurt am Main ein Gutachten vorgelegt, das sich aus psychologischer und psychiatrischer Sicht mit dem Problem des Unrechtsbewusstseins und der Möglichkeit zur Befehlsverweigerung befasst. Diese Expertise in dem seit dreieinhalb Jahren verhandelten Fall des ehemaligen SS-Unterscharführers Hubert Gomerski löst eine lebhafte öffentliche Diskussion aus.
  7023. 6.7.2001, Erste Sitzung des von Bundeskanzler Gerhard Schröder eingerichteten Nationalen Ethikrates, deren Mitglieder, etwa der ehemalige hessische Datenschutzbeauftragte und Frankfurter Professor Spiros Simitis, mit Fragen der Bio- und Gentechnologie befasst sind.
  7024. 30.3.2012, Offizielle Ruhestandsverabschiedung des Chefarztes des Bürgerhospitals, Wilfried Köhler, mit einem wissenschaftlichen Symposium, das sich mit den Spielarten der Suchterkrankung befasst.
  7025. 2.9.1932, 70. Geburtstag des Gartenbauarchitekten Karl Heicke (1862-1938), 1902 von Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915) nach Frankfurt am Main berufen (bis 1912), wo er sich intensiv mit der Anlage eines Grün-Systems in der Stadt befasste. Schöpfer des Ostparks (1908-1910) und des Huthparks (1910-1912).
  7026. 23.5.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Befassung mit den Berichten, die die verschiedenen Ausschüsse zum Haushaltsplan für 1922 erstattet haben.
  7027. 6.11.1941, Tod des Schauspielers Joachim Gottschalk, gen. Joschi (1904-1941), seit 1934 Mitglied des Ensembles am Frankfurter Schauspielhaus. Trotz angedrohten Berufsverbots trennte er sich nicht von seiner jüdischen Frau, der Bühnenschauspielerin Meta Wolff (1902-1941). Nachdem der Befehl zur Deportation Meta Gottschalk und des Sohne Michael (1933-1941) in das Ghetto Theresienstadt ergangen war, schied er mit seiner Familie aus dem Leben. 1957 Aufstellung einer vom Bildhauer Knud Knudsen (1916-1998) geschaffenen Büste Gottschalks im Foyer des Großen Hauses der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  7028. 28.8.1942, Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt am Main im Goethehaus an den Chemiker Prof. Richard Kuhn (1900-1967), Nobelpreisträger für Chemie (1938, auf staatlichen Befehl zurückgewiesen, 1948 nachträglich überreicht). Oberbürgermeister Friedrich Krebs und der stellvertretende Gauleiter von Hessen Nassau, Karl Linder (1900-1979), sind anlässlich der Verleihung anwesend.
  7029. 5.5.1943, Rückwirkend zum 30.04. d. J. werden auf Befehl Joseph Goebbels folgende Redakteure der „Frankfurter Zeitung“ (FZ), entlassen: Benno Reifenberg (1892-1970), von 1934 bis 1938 Vorsitzender der Redaktionskonferenz der FZ als Nachfolger des bisherigen Verlegers Heinrich Simon (1880-1941), Erich Lasswitz (1880-1959), verantwortlich für das „Technische Blatt“ der FZ, - beide gelten den Nationalsozialisten als sog. „Halbjuden“. Des Weiteren entlassen wurden die drei mit Jüdinnen verheirateten Redakteure: Dolf Sternberger (1907-1989), seit 1934 Redakteur für Bildungs- und Erziehungsfragen der „Frankfurter Zeitung“, Wilhelm Hausenstein (1882-1957), seit 1934 verantwortlich für das Literaturblatt und die Frauenbeilage der „Frankfurter Zeitung“, und der Berliner Mitarbeiter Otto Suhr (1894-1957), Wirtschaftspublizist u.a. für die FZ und das Magazin „Deutscher Volkswirt“. Zugleich werden alle fünf von der Liste der Schriftleiter gestrichen - praktisch ein Berufsverbot als Journalist bzw. Zeitungsredakteur.
  7030. 27.3.1945, Für 6.45 Uhr ist ein Gegenangriff mit dem Ziel der vollständigen Zerstörung der Wilhelmsbrücke geplant. Am Abend wird der bisherige Kampfkommandant Generalmajor Friedrich Stemmermann durch den Oberstleutnant Erich Löffler abgelöst. Dieser hat von Generalfeldmarschall Kesselring den Befehl erhalten, Frankfurt zu verteidigen und „um jedes Haus zu kämpfen“. Die angekündigte Verstärkung durch SS-Einheiten aus dem Raum Friedberg bleibt aus.
  7031. 4.12.1961–6.12.1961, Ein Frankfurter Schwurgericht verurteilt in einem Verfahren den 69 Jahre alten früheren SS-Standartenführer und Oberstleutnant der Schutzpolizei Adolf Haan aus Frankfurt am Main, angeklagt wegen versuchten Mordes und beschuldigt, am 04.03.1945 nach einem Luftangriff auf Graz den – nicht ausgeführten – Befehl gegeben zu haben, den abgesprungenen und gefangen genommenen kanadischen Fliegerleutnant McDonald Moore „auf der Flucht zu erschießen“, wegen versuchten Totschlags zu 21 Monaten Zuchthaus.
  7032. 25.11.1974, Der ehemalige Kommandoführer der zum Vernichtungslager Auschwitz gehörenden „Güntersgrube“, der frühere SS-Oberscharführer Alois Frey (63), wird vom Schwurgericht Frankfurt von der Mordanklage freigesprochen. Frey soll 1944 nicht nur arbeitsunfähige Häftlinge selektiert und damit dem Tode überantwortetet haben, sondern während des „Todesmarsches“ der Auschwitzhäftlinge in der Nacht zum 19. Januar 1945 auch den Befehl zur Erschießung der während des Marsches nach Gleiwitz (Oberschlesien) zusammengebrochene Häftlinge gegeben haben. Nach elfmonatiger Verhandlung stellt das Gericht im Frankfurter Auschwitzprozess fest, dass eine Schuld des Angeklagten sich aufgrund der zahllosen sich widersprechenden Zeugenaussagen knapp 30 Jahre nach dem Geschehen nicht mehr eindeutig beweisen lasse.
  7033. 25.1.1982, Die Urteilsverkündung im Frankfurter Schwurgerichtsprozess um ein Massaker des unter SS-Befehl stehenden „Volksdeutschen Selbstschutzes“ an polnischen Dorfbewohnern während des Zweiten Weltkriegs wird überraschend verschoben. Die Gerichtsvorsitzende gibt bekannt, dass der Chef der Politischen Abteilung bei der Anklagebehörde nach Polen reist, um sich um noch ausstehendes Beweismaterial zu bemühen.
  7034. 31.8.2003, Vor 60 Jahren wurde die renommierte „Frankfurter Zeitung“ auf persönlichen Befehl Hitlers endgültig eingestellt.
  7035. 1.7.1948, Das amerikanische Hauptquartier für den europäischen Befehlsbereich wird offiziell von Frankfurt am Main nach Heidelberg verlegt, um Platz für die Erweiterung der Zweizonenämter zu schaffen.
  7036. 30.4.1952, General Eisenhower nimmt auf seiner Inspektionsreise durch den amerikanischen Befehlsbereich vor seiner Rückreise in die USA eine Truppenparade in Frankfurt am Main ab.
  7037. 1.12.1954, Der neue Kommandant des nördlichen US-Befehlsbereiches, Generalmajor Richard W. Stephens, stellt sich der deutschen und ausländischen Presse im IG-Hochhaus vor.
  7038. 14.7.1953, Die Liegenschaftsverwaltung der US-Armee des nördlichen Befehlsbereichs übergibt die Schlüssel des Gesellschaftshauses der Städtischen Palmengarten-Verwaltung, womit die Beschlagnahme des Gesellschaftshauses endgültig aufgehoben ist.
  7039. 16.5.1955, Zur Eröffnung der deutsch-amerikanischen Freundschaftswoche findet im Magistratssitzungssaal ein Empfang der Stadt Frankfurt am Main für Generalmajor Richard W. Stephens, den Kommandierenden General der amerikanischen Armee des nördlichen Befehlsbereichs, und hohe Vertreter der US-Armee statt. Die Gäste werden von Bürgermeister Dr. Walter Leiske als „Freunde und Verbündete“ willkommen geheißen.
  7040. 6.7.1955, Oberstleutnant de Simone, der Fire Chief des Nördlichen Befehlsbereichs, vertraut dem Leiter der Frankfurter Städtischen Feuerwehr, Branddirektor Willi Stoll, den Schutz aller in Frankfurt lebenden Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte, ihrer Wohnungen und auch der militärischen Anlagen an. Die Übergabe vollzieht sich symbolisch in Form der Überreichung eines amerikanischen Feuerwehrhelms und einer Feuerwehraxt an den Branddirektor.
  7041. 3.4.1962, „Deutsch-Amerikanischer Familientag“ des Nördlichen Befehlsbereichs der US-Armee in Frankfurt am Main im IG-Hochhaus.
  7042. 26.8.1939, Der gesamte Flughafen Rhein-Main geht in die Befehlsgewalt der Luftwaffe über. Mit der Einstufung als Fliegerhorst der Kategorie A wird Frankfurt am Main zu einem der 126 Flugplätze im Deutschen Reich.
  7043. 2.10.1934–3.10.1934, Der Befehlshaber der deutschen Polizei, General der Landespolizei Kurt Daluege, besucht die Mainstadt und besichtigt u.a. die Unterkunftsgebäude der Landespolizei in der Gutleutkaserne.
  7044. 6.4.1920, Frankfurt am Main und seine Nachbarstädte – Darmstadt, Dieburg, Hanau und Bad Homburg – werden von der französischen Rheinarmee sechs Wochen lang besetzt (bis zum 17.05. d. J.). Die Sicherheitspolizei in der Gutleutkaserne wird gefangengesetzt. Sämtliche öffentlichen Gebäude – Römer, Post, Hauptwache usw. – werden besetzt. Der Belagerungszustand wird verhängt. Die „Obere Leitung der Alliierten Besatzungstruppen im Rheingebiet“ begründet die Okkupation mit der „plötzlichen Offensive der Reichswehr gegen die Arbeiterschaft des [neutralisierten] Ruhrgebietes“. Ansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten; ab 21.00 Uhr besteht Ausgangssperre. Bei blutigen Zusammenstößen der Bevölkerung mit den Besatzungstruppen in den folgenden Tagen werden mehrere Menschen getötet bzw. verletzt. Dem französischen Befehlshaber wird ein Protest der Bürgerschaft der Stadt Frankfurt - Magistrat, und Stadtverordnetenversammlung, samt gemeinschaftlicher Erklärung der drei Mehrheitsparteien – gegen den Einmarsch der französischen Truppen übergeben.
  7045. 31.7.1945, Feierliche Übergabe der Lizenz für die „Frankfurter Rundschau“ in den Kellerräumen, unter den Trümmern des bekannten großen Zeitungshauses in der Großen Eschenheimer Straße durch Brigade-General Robert A. McClure, Kommandant der Abteilung für Nachrichten-Kontrolle der amerikanischen Armee, an sieben ausgewählte Journalisten, die den FR-Herausgeberstab bilden. Als Repräsentanten der Militärregierung sind ferner anwesend Oberst William S. Paley von der Abteilung für Nachrichten-Kontrolle, Oberstleutnant John B. Stanley, Befehlshaber der Nachrichtenkontrolle in hiesigem Bezirk, und Oberstleutnant James C. Chesnutt, Bezirkspressechef. Im Maschinenraum versammelt sich das gesamte technische Personal.
  7046. 11.8.1983, Der CDU-Stadtverordnete Hans Schönberger wirft der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in einem Leserbrief in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vor, „zu feige und zu korrupt“ zu sein, den Pfarrer und grünen Landtagsabgeordneten Brückner wegen dessen Unterstützung des Blutanschlages seitens des grünen Landtagsabgeordneten Frank Schwalba-Hoth gegen den Befehlshaber des V. Korps, General Paul S. Williams jr., am 03.08. d. J., zur Ordnung zu rufen. Die CDU reagiert prompt und stellt den Stadtverordneten vor die Alternative: Entschuldigung oder Parteiausschluss. Schönberger verlässt die Partei, bleibt aber als unabhängiger Abgeordneter Mitglied der Stadtverordnetenversammlung.
  7047. 5.6.1986, Der Befehlshaber des V. Korps der amerikanischen Streitkräfte, General Robert L. Wetzel, wird in seinem Hauptquartier verabschiedet. Beim Großen Zapfenstreich der Bundeswehr für den scheidenden Drei-Sterne-General tritt Dr. Walter Wallmann zum letzten Mal als Oberbürgermeister in der Öffentlichkeit auf.
  7048. 29.4.1987, Generalleutnant John W. Woodmansee wird in Frankfurt am Main als neuer Befehlshaber des V. Korps der US-Armee in Europa offiziell begrüßt.
  7049. 30.7.1949, Ankunft der US-Generalstabschefs – General Vandenberg (Luftwaffe), General Bradley (Heer) und Admiral Denfeld (Marine) in Frankfurt am Main, um vier Tage lang Gespräche mit den Befehlshabern der Streitkräfte in Deutschland zu führen.
  7050. 15.1.1958–17.1.1958, Der amerikanische Kardinal Francis Spellman besucht auf seiner Weltreise Frankfurt am Main. Er ist Gast des Befehlshabers der US-Truppen in Europa, General Hodes.
  7051. 27.8.1976, Nur durch einen glücklichen Zufall wird ein Eisenbahnunglück bei Zeppelinheim unweit des Rhein-Main-Flughafens verhindert. Unbekannte Täter haben begonnen, auf einer Strecke von 20 Metern die Schrauben an den Schwellen zu lösen und acht bis zehn Kilogramm schwere Bremsklötze auf den Gleisen zu befestigen.
  7052. 29.7.2005, Mit einem Trauerkonvoi quer durch die Mainstadt protestieren Taxifahrer gegen das Urteil um den gewaltsamen Tod eines Kollegen. Am Tatort Hauptwachem, wo der Kollege Vehbi Ersöz 2001 durch Messerstiche umgekommen ist, befestigen sie einen Aushang, auf dem ihr Unverständnis über das ihrer Ansicht nach zu milde Urteil zum Ausdruck gelangt. Die fünf Angeklagten sind vom Frankfurter Landgericht tags zuvor nicht des Mordes, sondern gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gesprochen worden.
  7053. 5.9.1980, Der von Gerhard Weinbach restaurierte und vergoldete Wetterhahn der Katharinenkirche wird wieder auf die Turmspitze gebracht und dort befestigt.
  7054. 6.6.2005, Der „Hammering Man“ bekommt seinen Arm wieder. Nach der Reparatur eines Getriebeschadens wird der 1.700 kg schwere Arm wieder an der Statue vor dem Messeturm befestigt.
  7055. 9.6.2014, 70. Todestag der sozialdemokratischen Politikerin und NS-Widerstandskämpferin Johanna Kirchner (1889-1944). Aus diesem Anlass erinnert die Stadt Frankfurt in der Paulskirche an die Tante des späteren SPD-Oberbürgermeisters (1972-1977) Rudi Arndt (1927-2004). Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) legt an der Kirchenwand, wo zu Ehren der Widerstandskämpferin 1992 eine Gedenktafel befestigt worden ist, einen Kranz nieder.
  7056. 11.6.1935, Bei einem schweren Unfall an der Ecke Neue Mainzer Straße/Kaiserstraße werden zwei Passanten am Kopf verletzt, als plötzlich ein an der Hauswand befestigtes Transparent infolge starken Sturmes herabfällt.
  7057. 8.4.1936, 75. Todestag des Stadtgärtners Sebastian Rinz (1782-1861), errichtete den Grüngürtel – ohne Sachsenhausen – entlang der alten Befestigung um die Stadt Frankfurt: Eschenheimer Anlage, Friedberger Anlage, Taunus- und Gallusanlage, Untermainanlage, zuletzt die Obermainanlage (1812).
  7058. 14.11.1933, Die Gestapo Frankfurt befiehlt allen Dienststellen, zwecks Einrichtung einer Kartei für Juden und Freimaurer, entsprechende Namenlisten anzulegen.
  7059. 2.6.1933, Im Rahmen des Freitagabendgottesdienstes in der Westendsynagoge findet eine Erinnerungsfeier der Jüdischen Gemeinde und des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten anlässlich der Einweihung eines Gedenksteins für die Gefallenen des Frankfurter Infanterie-Regiments 81 statt. Neben den jüdischen Soldaten, die diesem Regiment angehört haben, nehmen an den Festgottesdienst Vertreter des Vereins der 81er und die Spitzen der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main teil. Feldrabbiner Dr. Georg Salzberger (1882-1975), liberaler Gemeinderabbiner in der Mainstadt, hält die Gedenkrede. Unter den Gefallenen des Regiments 81 befinden sich auch 200 jüdische Soldaten.
  7060. 14.5.1932, Im Rahmen des Goethejahres Eröffnung des erweiterten Goethemuseums in Anwesenheit von Thomas Mann (1875-1955). In seinem Festvortrag führt der Schriftsteller aus: „Wir befinden uns an einer der ehrwürdigsten und wesentlichen Stätten geistig-nationaler Überlieferung. Möge das Deutsche Reich seinen Schild über diese Stätte, diese treu geschaffenen Werke halten; möge der Staat Preußen und möge die Verwaltung der Stadt es sich zur Pflicht machen, Not und Verfall der Zeit, soweit es irgend in ihren Kräften steht, vom Frankfurter Goethehaus fernzuhalten!“
  7061. 15.3.1932, Die Geschäftsräume der Frankfurter Kohlen und Koks Gesellschaft GmbH befinden sich ab heute in der Taunusanlage/Ecke Niddastraße.
  7062. 16.5.1929, Die Geschäftsräume der Nordeutschen Lloyd Bremen befinden sich ab heute in der Kaiserstraße 17 (Hotel „Frankfurter Hof“).
  7063. 26.6.1921, Leichtathletik auf den Sandhöfer Wiesen bei Niederrad. Unter den Teilnehmern befinden sich mehrere deutsche Meister.
  7064. 1.7.1919, Die Amtsräume der Tschechoslowakischen Republik befinden sich seit heute in der Hochstraße 12.
  7065. 9.12.1918, Der Polizeipräsident Dr. Hugo Sinzheimer (1875-1945) verfügt im Auftrag des „Arbeiter- und Soldatenrates Frankfurt am Main“, dass ab heute der gesamte Straßenverkehr für die Öffentlichkeit von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens gesperrt ist. Ausnahmen gelten nur für Ärzte, Sanitäter, Post- und Eisenbahnbeamte und diejenigen Personen, die sich nachweislich auf dem Weg von oder zu ihrer Arbeitsstelle befinden.
  7066. 9.4.1907, Die Geschäftsräume der Oberpostdirektion befinden sich ab heute im neuen Postgebäude am Hohenzollernplatz.
  7067. 3.4.2000, Ehemalige Häftlinge nationalsozialistischer Konzentrationslager aus Polen, die sich auf einer Erholungsfreizeit befinden, werden von der Stadt Frankfurt im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  7068. 1.4.1901, Die Geschäftsräume des Postamts 2, Paulsplatz, befinden sich ab heute in der Bethmannstraße 19 (Neubau der Allgemeinen Ortskrankenkasse).
  7069. 1.3.1901, Die Amtsräume des Direktoriums der höheren Schulen und der städtischen Schuldeputation befinden sich ab heute an der Schönen Aussicht Nr. 16.
  7070. 1.9.1937, Zum Abschluss der Römerberg-Festspiele findet eine Aufführung des Trauerspiels „Florian Geyer“ vor den ‚Führern’ der Frankfurter HJ, des Jungvolks und des Bundes Deutscher Mädel (BDM) statt. Unter den Ehrengästen befinden sich Vertreter dänischer und französischer Jugendgruppen.
  7071. 11.12.1937, Frankfurter Landwehrsoldaten, die z. Zt. zu einer Übung abkommandiert sind und sich über das Wochenende in ihrer Heimatstadt befinden, marschieren, nachdem sie unmittelbar nach ihrer Ankunft am Südbahnhof von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und einer großen Menschenmenge begrüßt worden sind, musizierend durch Frankfurt am Main.
  7072. 1.5.1940, Unter den nationalsozialistischen ‚Musterbetrieben’, die der Stellvertreter Adolf Hitlers, Rudolf Heß, am 1. Mai im Rahmen der Tagung der Reichsarbeitskammer bei Krupp in Essen mit der „Goldenen Fahne“ auszeichnet, befinden sich auch zwei Frankfurter Werke: Die Frankfurter Sparkasse von 1822 und die Milchversorgung Frankfurt GmbH.
  7073. 2.11.1941, „Morgenfeier“ des hessisch-nassauischen Jungen-Landdienstes der Hitlerjugend (HJ) in der „Harmonie“. 130 Angehörige des HJ-Landdienstes befinden sich zu einer mehrtägigen Gemeinschaftsausbildung in der Mainstadt, untergebracht in einer Kaserne.
  7074. 18.8.1942, Deportation von 1.022 Frankfurter Juden, vornehmlich alten Menschen aus den zehn jüdischen Altersheimen, in das 1941 errichtete Ghetto Theresienstadt: Darunter befinden sich der Rabbiner Leopold Neuhaus (1879-1954), Oberkantor Nathan Saretzki (1887-1944), im Oktober 1944 Deportation ins Vernichtungslager Auschwitz, und Alfred Weil (1873-[Todesdatum unbekannt, Todes- und Deportationsort Auschwitz]), Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und von Mai bis 1942 Erster Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde. Nur 17 Deportierte dieses Transports erleben die Befreiung.
  7075. 12.2.1944, Sämtliche Dienststellen der NSDAP-Ortgruppe Universität befinden sich ab heute in der Viktoriaschule [seit 1947: Bettinaschule], Senckenberganlage im südlichen Westend.
  7076. 27.4.1945, Im Stadtbereich von Frankfurt am Main befinden sich noch etwa 28.000 ausländische Zwangsarbeiter und befreite Kriegsgefangene. Die amerikanische Militärregierung betreut diese Menschen in 16 Sammellagern.
  7077. 29.5.1945, Bis heute sind insgesamt 16.000 ehemalige russische Zwangsarbeiter sowie 3.900 Italiener aus den Sammellagern des Stadtkreises Frankfurt in ihre Heimatländer zurückgekehrt. NS-Zwangsarbeiter aus westeuropäischen Ländern befinden sich nicht mehr in Frankfurt am Main.
  7078. 11.3.1946, Eröffnung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main. Zum Oberlandesgerichtspräsidenten wird Dr. Walter Möhrs ernannt. Unter den Teilnehmern an der Feier befinden sich der Direktor der amerikanischen Militärregierung in Groß-Hessen, Oberst James R. Newman, der hessische Ministerpräsident Professor Karl Geiler, Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum sowie zahlreiche Vertreter von Verwaltung, Wirtschaft und Justiz.
  7079. 21.7.1948, Amtseinführung des neuen Frankfurter Gemeinderabbiners und Landesrabbiners von Hessen, Dr. Wilhelm Weinberg, im Philanthropin. Unter den Ehrengästen befinden sich der hessische Minister für die Befreiung vom Nationalsozialismus und den Wiederaufbau, Gottlob Binder, und Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Weinberg amtiert bis Ende 1951.
  7080. 27.4.1951, Offizielle Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft (AEG) im „Hochhaus Süd“ an der Friedensbrücke, Sachsenhausen. Unter den Gratulanten befinden sich Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn.
  7081. 27.5.1951–30.5.1951, Zusammen mit der 25-Jahr-Feier der „Deutschen Gesellschaft für chemisches Apparatewesen“ (Dechema) und der Eröffnung des „Dechema“-Hauses in Frankfurt am Main findet die Zweite Dechema-Informationstagung statt. Chemieingenieure, Hochschullehrer, Apparatebauer und Produzenten der chemischen Industrie treffen sich zu einem Kongress mit insgesamt 47 Fachvorträgen und einer Informationsausstellung der Apparatehersteller. Unter den Ausstellern aus dem In- und Ausland befinden sich auch die im Frankfurter Wirtschaftsraum ansässigen Erzeuger chemischer Produkte: Degussa, Farbwerke Hoechst, Griesheim Autogen, Hartmann & Braun, Heraeus, Lurgi usw.
  7082. 30.6.1951–4.7.1951, Afroamerikanische Pastoren, die sich auf einer ökumenischen Reise durch Europa befinden, machen in Frankfurt am Main Station und predigen in Gottesdiensten.
  7083. 11.2.1952, 20 Personen, darunter 16 deutsche Skiläufer, werden durch die bislang schwerste Lawinenkatastrophe im Kleinen Walsertal getötet. Unter den Todesopfern befinden sich sechs Frankfurter. Vier Frankfurter werden schwer, vier weitere und zwei Darmstädter leicht verletzt.
  7084. 14.8.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zum Auszug der sechs Mitglieder der Deutschen Partei kommt es, als Dr. Albert Derichsweiler zu der Paketaktion der Frankfurter Stadtverwaltung für die Frankfurter, die sich noch in Kriegsgefangenschaft befinden, sprechen will und auf Beschluss des Hauses keine Möglichkeit zum Reden erhält. Die Stadtverordneten beschließen daraufhin Hilfsmaßnahmen für Frankfurter Kriegsgefangene.
  7085. 8.9.1952, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Vizepräsident der „Bürgermeister-Union für deutsch-französische Zusammenarbeit“, empfängt 24 Bürgermeister aus kleineren französischen Städten, die sich auf einer Studienreise durch Westdeutschland befinden.
  7086. 25.9.1952–30.9.1952, Internationale Buchmesse in der Kongreßhalle und im Haus des deutschen Kunsthandwerks. Insgesamt stellen 853 Verlagshäuser aus, davon 477 deutsche Verlage. Damit hat sich die Zahl der Aussteller in drei Jahren vervierfacht. Insgesamt werden 22.000 Besucher gezählt. Gezeigt werden 36.000 Titel, davon 7.500 Neuerscheinungen. Nach dem Vorbild der französischen Sonderschau in den Jahren 1950 und 1951 haben die englischen Verlage sich zu einer gleichartigen nach Sachgebieten gegliederten Ausstellung ihrer jüngsten Produktion entschlossen. Die 2500 englischen Bücher von 175 Verlagen befinden sich auf der Galerie im Haus des Deutschen Kunsthandwerks. An der Gemeinschaftsausstellung „Noten und Musikbücher“ beteiligen sich 30 Musikverleger. Es handelt sich um ca. 1500 Noten- und Musikbücher.
  7087. 19.1.1953, Die Diensträume des Bestattungsamtes befinden sich in den wieder hergestellten Gebäuden des Alten Portals im Hauptfriedhof. Im Neuen Portal ist nur noch die Friedhofsverwaltung untergebracht.
  7088. 23.5.1953–25.5.1953, Sudetendeutscher Tag auf dem Messegelände mit feierlicher Eröffnung in der Paulskirche. Mit mehr als 250.000 Teilnehmern ist es das bisher größte Treffen heimatvertriebener Deutscher. Unter den Gästen der Tagung befinden sich u.a. Bundesminister Jakob Kaiser, der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb sowie Vertreter tschechischer, ungarischer, slowakischer und kroatischer Exilgruppen, die mit den Sudetendeutschen für ein vereinigtes Europa eintreten.
  7089. 23.5.1957–26.5.1957, Generalversammlung des deutschen PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann begrüßt die Teilnehmer bei einem städtischen Empfang im Kaisersaal (24.05.). In einer Feierstunde im Goethehaus werden der Essayist und Kunsthistoriker Benno Reifenberg und der Schriftsteller Kasimir Edschmid durch den Magistrat mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet (25.05.). Am letzten Tag der Versammlung findet am Grabe der Dichterin Ricarda Huch auf dem Hauptfriedhof eine Kranzniederlegung statt. Die Gedächtnisrede hält Hermann Kesten. Unter den fünfzig Gästen der Feierstunde befinden sich auch der Präsident des österreichischen PEN-Zentrums, Franz Theodor Csokor, und die Schriftsteller Marie Luise Kaschnitz, Benno Reifenberg und Ossip Kalenter. Im Anschluss daran fahren die Mitglieder des PEN-Zentrums durch den Taunus ins Rheingau, wo man im Refektorium des Klosters Eberbach einer Einladung des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn folgt.
  7090. 4.2.1958, Fest der Frankfurter Sportpresse in der Festhalle auf dem Messegelände. Unter den annähernd 10.000 Gästen befinden sich Hardy Krüger, Max Schmeling, Bubi Scholz, Franz Ningel, Hans Stuck, Fritz Walter und Liselott Linsenhoff.
  7091. 23.2.1962, Einweihung des „Centro Italiano“, ein Haus für italienische Gastarbeiter in der Vogelweidstraße. Unter den 27.000 Gastarbeitern in der Mainstadt befinden sich 11.000 Italiener.
  7092. 26.10.1963, Gedenkfeier für den früheren US-Außenminister Georg Marshall in der Paulskirche. Den Ehrenplatz nimmt die Witwe des Politikers, Katherine Marshall, ein. Unter den Gästen befinden sich US-Außenminister Dean Rusk, amerikanische Senatoren, Bundeskanzler Professor Ludwig Erhard und Außenminister Dr. Gerhard Schröder.
  7093. 10.9.1966, Im Schwergewichts-Weltmeisterkampf zwischen Karl Mildenberger und Cassius Clay im Waldstadion gewinnt Clay vor 25.000 Zuschauern in der 12. Runde durch technischen K.o. Unter den Gästen befinden sich die Ex-Titelträger Joe Louis, Max Schmeling und Sonny Liston.
  7094. 6.5.1968, Mit einer Demonstration vor dem französischen Generalkonsulat und einer anschließenden Diskussion im Institut Français solidarisieren sich mehrere hundert Frankfurter Studenten mit ihren französischen Kommilitonen, die sich seit heute in einem Generalstreik befinden, der so lange fortgesetzt werden soll, bis die Schließung der Sorbonne und der Philosophischen Fakultät in Nanterre wieder aufgehoben wird.
  7095. 11.3.1969, Nur mit knapper Not kann auf dem Rhein-Main-Flughafen eine Katastrophe verhindert werden. Wahrscheinlich durch einen Sprengstoffanschlag fängt am späten Nachmittag eine Düsenverkehrsmaschine vom Typ Boeing 707 der äthiopischen Luftverkehrsgesellschaft „Ethiopian Airlines“ Feuer und brennt völlig aus. Zum Zeitpunkt des Unglücks befinden sich acht Putzfrauen an Bord, die teilweise schwere Brandverletzungen davontragen.
  7096. 27.9.1969, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) begrüßt im Römer 14 Bürgermeister aus US-amerikanischen Städten, die sich auf einer Studienreise durch Europa befinden.
  7097. 18.2.1974, Eine Handgranate ohne Zündmechanismus und Sprengstoff wird auf dem Rhein-Main-Flughafen von einem Sicherheitsbeauftragten der Flughafen AG bei einem routinemäßigen Kontrollgang in der Ecke eines Warteraumes, in dem sich Fluggäste einer amerikanischen Luftverkehrsgesellschaft versammelt haben, sichergestellt. Zwar wird die Harmlosigkeit der Handgranate festgestellt, jedoch müssen die Passagiere, die sich bereits an Bord der Maschine befinden, um planmäßig um 12.00 Uhr nach New York zu starten, das Flugzeug wieder verlassen und werden nochmals einer eingehenden Kontrolle unterzogen.
  7098. 12.4.1894, Die Räumlichkeiten der Zentralstelle des städtischen Waisenrates befinden sich ab heute in der Kaiserhofstraße 13.
  7099. 29.12.1978, Frankfurt am Main gibt dem Auswärtigen Amt die Zusage, 250 Vietnamesen des Flüchtlingsschiffes „Huey Fong“, die sich vor Hongkong befinden und nicht an Land gelassen werden, aufzunehmen.
  7100. 29.5.1980, Über vier Liter Regenwasser auf jeden Quadratmeter Frankfurts bringen Gewittergüsse, die am Abend niedergehen. Die Feuerwehren in und um Frankfurt am Main befinden sich im Dauereinsatz.
  7101. 22.4.1981, Wieder befinden sich 16.000 Frankfurter Metallarbeiter im Zuge der Tarifverhandlungen zwischen 10.00 und 11.00 Uhr im Warnstreik.
  7102. 13.5.1985–17.5.1985, Frankfurts Medizinstudenten befinden sich aus Protest gegen die Verschärfung der Prüfungsbedingungen im Streik.
  7103. 21.1.1987, Bundeswahlkampf-Großkundgebung der CDU in der Festhalle mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Unter den mehr als 14.000 Menschen befinden sich auch viele Störer, die mit schrillen Pfiffen Kohl am Reden hindern wollen.
  7104. 20.3.1989, Die beiden entlassenen Mitarbeiter von VDO in Bockenheim, die sich seit Anfang des Monats im Hungerstreik befinden, werden lt. Mitteilung der Geschäftsleitung wieder eingestellt.
  7105. 30.1.1993, 60. Jahrestag der Machtübernahme Hitlers. 1.200 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen „Neonazismus und Krieg“. Mit den Klängen der „Bürgerglocke“ der Paulskirche werden dort von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler 30 Bürger mit der Johanna-Kirchner-Medaille geehrt, die Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet haben. Darunter befinden sich Lisa und Egon Alfhart sowie die Schriftstellerin Anja Lundholm. Als Gastredner der Gedenkveranstaltung des Magistrats sprechen Professor Alfred Grosser und Professor Eberhard Jäckel.
  7106. 2.6.2003, Brandstiftung ist die Ursache eines Feuers, das Teile eines Gebäudes in der Idsteiner Straße zerstört, in der sich eine Kindertagesstätte, das Kinderhaus Gallus und eine Jugendeinrichtung befinden. Der Schaden wird auf 200.000.- € geschätzt.
  7107. 16.1.2004, Erst jetzt wird bekannt, dass aus dem Gustav-Radbruch-Haus in Preungesheim kurz vor Weihnachten zwei Häftlinge ausgebrochen sind, die sich noch immer in Freiheit befinden.
  7108. 26.6.2006, Die Ärzte der Städtischen Kliniken Höchst beginnen mit ihrem Streik für bessere Arbeitsbedingungen. Ihre Kollegen und Kolleginnen an weiteren kommunalen Krankenhäusern folgen in den nächsten Tagen nach. Damit befinden sich erstmals auch Klinik-Ärzte im Ausstand.
  7109. 7.8.2006, Kurz vor Mitternacht kommt ein Bus der Linie 54 in Höhe der Haltestelle Sindlinger Friedhof von der Straße ab und fährt das Friedhofstor um. Zum Zeitpunkt des Unfalls befinden sich keine Passagiere im Bus. Der Schaden wird auf über 20.000.- € geschätzt.
  7110. 3.1.2013, 125jähriges Jubiläum der Eröffnung der „Rothschild’schen Bibliothek für Jedermann“ in der Bethmannstraße 1 durch die Stifterin Hannah Louise von Rothschild (1850-1892) zu Ehren ihres 1886 verstorbenen Vaters Mayer Carl von Rothschild (1820-1886) – die erste öffentliche Bücherei der Mainstadt. Ihre Bestände befinden sich heute in der Zentralbibliothek der Goethe-Universität.
  7111. 16.3.2015–19.3.2015, Heftige Blockupy-Proteste gegen die Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) – auch Rechtsextreme befinden sich unter den Demonstranten.
  7112. 28.3.1936, (Nicht-)Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Rathaus: Übernahme von Aktien der Südwestdeutschen Flugbetrieb AG Rhein-Main, Einrichtung des Speicherraums Weckmarkt 3 für die Zwecke des Stadtarchivs, Fahrpreisgestaltung des Straßenbahn- und Großkraftwagenbetriebs. Oberbürgermeister Friedrich Krebs verkündet neue Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die auf mehr als 1,2 Millionen Reichsmark veranschlagt sind. Darunter befindet sich auch der Umbau des Hohenzollernplatzes [heute: Platz der Republik].
  7113. 18.6.1934, Seit heute befindet sich die Geschäftsstelle des Hessischen Gemeindetages (bisher Mainz) in Frankfurt am Main, Bethmannstraße. Sie ist zusammengelegt worden mit der Geschäftsstelle des Hessen-Nassauischen Gemeindetages.
  7114. 22.2.1932, Gründung des Vereins „Selbsthilfe der Frankfurter Jugend“. Die Geschäftsstelle befindet sich bei der Zentrale für private Fürsorge, Stiftstraße.
  7115. 8.12.1931, An der Außenseite des Doms befindet sich nach der Mainseite zu ein etwa 80 Meter langes Führungsseil, das bis zur Domspitze geht und in der Erde verankert ist. An diesem Seil, das die Dicke eines Schiffstaus hat, werden die Lebensmittel zu dem Domwächter hinaufgeschafft. Bei Handwerksarbeiten reißt das altersschwache Drahtseil und stürzt in die Tiefe, Verletzt wird niemand.
  7116. 19.10.1931, Die Zweigstelle des Landesfinanzamtes Kassel für Devisenbewirtschaftung, die bisher in der Handelskammer Frankfurt am Main, Börneplatz, untergebracht war, befindet sich ab heute im Hansahaus, Stiftstraße.
  7117. 1.5.1931, Geschäftsverlegung: Die Filiale der Singer Nähmaschinen AG, Berger Straße 194, befindet sich jetzt in der Berger Straße 133 (Josefsheim).
  7118. 1.10.1930, Das Stadt-Büro der Firma H. Delliehausen (Zentrale: Mainzer Landstraße 128-132), Spedition, Möbeltransport, Lagerung, Wohnungstausch, befindet sich ab heute am Goetheplatz 6.
  7119. 30.7.1930, Im Prozess um das neue Gewerkschaftshaus befindet der erste Senat des Oberlandesgerichts, dass das Bürohaus mit acht Obergeschossen am Untermainkai gebaut werden dar, nicht jedoch ein Hotel bzw. Restaurant.
  7120. 21.11.1929, Ein Verkehrsflugzeug der Lufthansa, das sich auf dem Weg von Hamburg nach Frankfurt am Main befindet, muss infolge dichten Nebels auf den Hausener Wiesen zwischen Bockenheim und Hausen notlanden. Personen kommen dabei nicht zu Schaden.
  7121. 15.3.1926, Das österreichische Generalkonsulat befindet sich im Roßmarkt 11.
  7122. 1.3.1926, Das Generalkonsulat von Costa Rica unter der Leitung von Ronaldo Falconer befindet sich in der Hallgartenstraße.
  7123. 10.8.1923, Am Nachmittag landet auf dem Flugplatz am Rebstock das Passagierflugzeug (Vickers Doppeldecker) einer Londoner Fluggesellschaft mit drei Reisegästen an Bord. Es befindet sich auf dem Weg von Prag über Frankfurt am Main - Köln - Brüssel nach London. Nach Ergänzung seiner Brennstoffvorräte setzt das Flugzeug gegen 18.00 Uhr seinen Flug fort.
  7124. 8.4.1919–9.4.1919, Tagung des Hauptausschusses des neu gegründeten christlichen Volksbundes für Bühnenkunst und Lichtspiele. Die Bundesgeschäftsstelle befindet sich in Frankfurt am Main, Katharinenpforte 6.
  7125. 16.6.1918–23.6.1918, „Juwelen- und Goldankaufswoche“ zur Erhaltung des Goldbestandes der Reichsbank. Die Gold- und Silberankaufsstelle befindet sich im Steinweg 12.
  7126. 12.9.1913, Das Luftschiff „Viktoria Luise“ unternimmt unter Führung von Kapitän Erich Blew eine dreieinhalbstündige Fahrt, die zunächst in den Taunus, von da an den Rhein bis Oppenheim und durch den Odenwald bis Reinheim über Schloss Wolfsgarten wieder nach Frankfurt am Main zurückführte. An Bord befindet sich das Großherzogspaar aus Hessen.
  7127. 21.9.1911, Bei einem Großbrand im Keller des Hauses Brönnerstraße 13, worin sich das Lager der Firma Bohnert, Beleuchtungsartikel, befindet, entsteht hoher Sachschaden.
  7128. 1.10.1902, Das Vereinslokal des Schachvereins Anderssen befindet sich ab heute in der Hochstraße 1.
  7129. 31.7.1937–1.8.1937, Das Infanterie-Regiment 101 aus Landau/Pfalz, das sich auf dem Marsch zum Truppenübungsplatz Sennen befindet, nimmt in Frankfurt am Main Unterkunft. Hierzu findet am 01.08. d. J. im Nizza ein Standkonzert des Regimentsmusikkorps des Infanterie-Regiments 104 statt.
  7130. 5.2.1938–6.2.1938, Eine italienische Studienkommission, die sich auf einer Deutschlandreise zum Studium von Arbeiterfragen befindet, besucht die Mainstadt.
  7131. 11.7.1938, Eintreffen des Schulschiffes „Hans Schemm“, das sich auf einer Fahrt nach Österreich befindet. Am 13.07. d. J. geht die Fahrt via Aschaffenburg weiter.
  7132. 25.7.1938, Ein Lastkahn, der sich auf der Bergfahrt befindet, stößt derart heftig gegen einen Pfeiler der Alten Brücke, dass der Kahn ein Leck bekommt. An der Gerbermühle muss das Schiff seine Fahrt unterbrechen. Die Feuerwehr wird alarmiert und pumpt fünf Stunden lang das Wasserfahrzeug leer.
  7133. 9.11.1938, Während des Frühgottesdienstes wird in der Kreuzkapelle der Leonhardskirche eine in Eichenholz geschnitzte Piëtà gestohlen. Die Figur, die etwa sechzig Zentimeter hoch ist, befindet sich in einem in gotischem Stil gearbeiteten, naturfarbenen Eichenholzkasten mit Glasscheiben, der ebenfalls entwendet worden ist.
  7134. 26.2.1939, Tagung des Führungskorps der Gruppe 11 des NS-Fliegerkorps, deren Sitz sich seit Jahresbeginn in Frankfurt am Main befindet, im NSFK-Haus, Fellnerstraße.
  7135. 28.8.1939, Ab heute gilt die Bezugsscheinpflicht für Spinnstoff- und Schuhwaren. ‚Die für die Ausstellung der Bezugsscheine zuständige Dienststelle für das ganze Stadtgebiet Frankfurt am Main befindet sich in der Goetheschule, Hohenzollern-Anlage 24 [heute: Ludwig-Erhard-Anlage].
  7136. 20.12.1939, Im Stadtteil Nordend wird der bisher größte Kindergarten der NS-Volkswohlfahrt eröffnet. Er befindet sich in der Kleistschule und bietet Raum für über einhundert Kinder.
  7137. 16.4.1945, Amerikanische Soldaten besetzen das Konzentrationslager Buchenwald. Bis Juni d. J. kehren über 400 Menschen aus den NS-Lagern Buchenwald, Bergen-Belsen und vor allem Theresienstadt nach Frankfurt am Main zurück. Unter den aus Theresienstadt zurückkehrenden überlebenden jüdischen Frankfurtern befindet sich Rabbiner Dr. Leopold Neuhaus, bis 1942 Gemeinderabbiner. Neuhaus wird Leiter der „Jüdischen Betreuungsstelle der Stadt Frankfurt am Main“ und Rabbiner der Frankfurter Israelitischen Gemeinde.
  7138. 20.7.1945, Eine neue Ausgangsbeschränkung tritt in Kraft: danach darf niemand ohne Erlaubnis der Militärregierung zwischen 22.30 und 5.00 Uhr innerhalb des Stadtkreises Frankfurt unterwegs sein. Zuwiderhandlungen werden mit Geld- und/oder Haftstrafe geahndet. Die Militärwachen sind angewiesen, auf jeden zu schießen, der sich während dieser Stunden auf der Straße befindet und den Versuch macht, sich zu verbergen oder zu entkommen.
  7139. 15.8.1945, Mitte des Monats ist die Neuorganisation der Frankfurter Feuerwehr abgeschlossen. Fünf Feuerwachen betreuen das Stadtgebiet. Die Hauptfeuerwache befindet sich in der Burgstraße.
  7140. 26.9.1945, Aufruf des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Blaum an die Frankfurter Bevölkerung zur Mitarbeit bei der Bekämpfung des Schwarzhandels und des wilden Tauschhandels. Um einen ordnungsgemäßen Tausch gebrauchter Gegenstände zu angemessenen Preisen zu ermöglichen, werden behördlich zugelassene und überwachte Tauschstellen in verschiedenen Stadtteilen eingerichtet. Die erste Tauschstelle befindet sich seit 25.09. d. J. im Kaufhof, Zeil 116-120.
  7141. 28.9.1945, Genehmigung der Liberal-Demokratischen Partei in Frankfurt am Main durch die amerikanische Militärregierung. Deren Geschäftsstelle befindet sich in der Friedrichstraße 42. Bereits Anfang Oktober d. J. findet die erste öffentliche Versammlung der LDP im Saal des Schneiderinneninnungsheimes unter dem Vorsitz von Dr. Georg Ludwig Fertsch statt. Im Geiste des Liberalismus werden programmatisch „eine freie und nicht sozialistische Wirtschaft“ sowie die „völlige Neugestaltung des deutschen Gemeinschaftslebens durch die Rückkehr zu den christlichen Grundlagen der deutschen Kultur und durch Verwirklichung einer neuen sozialen Gesinnung“ gefordert.
  7142. 23.12.1945, Sitzung des Organisationsausschusses der Liberal Demokratischen Partei (LPD) und Abschluss der Bildung von 12 Bezirksgruppen im Stadtgebiet Frankfurt. Auch im Stadtteil Höchst mit seinen Vororten Nied, Sossenheim, Sindlingen und Zeilsheim ist eine besondere Bezirksgruppe gebildet worden. Deren Geschäftsstelle befindet sich in der Bolongarostraße 113.
  7143. 24.7.1946, Besuch des persönlichen Vertreters des US-Präsidenten Harry S. Truman, Edwin W. Pauley. Pauley und seine amerikanische Kommission befindet sich seit dem 04.05. d. J. auf einer Inspektions-Weltreise.
  7144. 20.6.1948, Aufgrund der Währungsumstellung von der Reichsmark zur D-Mark sagt der Deutschen Fußballbund (DFB) sämtliche Spiele der Süddeutschen Oberliga ab. Der 1. FC Nürnberg befindet sich bereits in Frankfurt am Main als er am späten Nachmittag vom Spielausfall im Waldstadion gegen die Eintracht Frankfurt erfährt. Bewohnern des DP-Lagers in Zeilsheim gelingt es, die Nürnberger zu einem Spiel mit dem Lagerklub S.V. Zeilsheim zu bewegen. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht über das bevorstehende Sportereignis und am frühen Abend säumen nahezu 4000 Menschen den alten Zeilsheimer Sportplatz. Der 1. FC Nürnberg gewinnt mit 3:1 Toren.
  7145. 16.10.1948–18.10.1948, Aufführung der amerikanischen musikalischen Revue „Der gute Weg“ im Palmengarten. Die Aufführenden kommen aus zwanzig Nationen über Caux-sur-Montreux in der Schweiz, wo sich das Ausbildungszentrum für moralische Aufrüstung befindet.
  7146. 15.6.1949, Ankunft einer Reisegruppe von 20 Ärzten aus Kopenhagen, die sich auf einer Studienreise durch Europa befindet.
  7147. 27.11.1949, Die „Pan American World Airways“ lädt Vertreter der Stadt sowie der in- und ausländischen Presse zu einem Rundflug mit einem ihrer Zweideck-Clipper ein, die im Dezember d. J. dreimal wöchentlich im Transozeanverkehr Frankfurt am Main – New York eingesetzt werden. An Bord des Flugzeuges, das in 4000 Meter Höhe nach einer Schleife über Stuttgart zurückfliegt, befindet sich auch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  7148. 8.1.1951, Der türkische Staatsminister für ERP (European Recovery Program)-Angelegenheiten, Fevzi Lütfi Karaosmanoglu, der sich mit einer türkischen Delegation zu Besprechungen der Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Deutschland auf dem Wege nach Bonn befindet, stattet der Stadt Frankfurt am Main einen Besuch ab, um mit Wirtschaftskreisen Verbindung aufzunehmen.
  7149. 5.3.1951, Die Grüneburg-Apotheke, die sich in der vierten Generation im Familienbesitz befindet, zieht wieder in die neu errichteten Räume auf dem alten Grundstück im Grüneburgweg 5 ein.
  7150. 22.3.1952, Flugzeugabsturz im Frankfurter Stadtwald. Die größte Flugzeugkatastrophe der Zivilluftfahrt auf deutschem Boden ereignet sich unweit des Rhein-Main-Flughafens. Die viermotorige Passagiermaschine vom Typ DC 6 mit dem Namen „Königin Juliane“ der Niederländischen KLM stürzt auf der Strecke Johannisburg-Rom-Frankfurt am Main-Amsterdam auf dem Anflug auf dem Frankfurter Flughafen ab. Das Flugzeug reißt eine 300 Meter lange und 30 Meter breite Schneise in den Wald. Kurz nach dem Aufprall explodiert die DC 6. Von den 37 Passagieren und der zehnköpfigen Besatzung sterben 45 Personen. Der holländische Ministerpräsident Willem Drees äußert seine Anteilnahme an dem Schicksal der Insassen der verunglückten Maschine, unter dem sich auch ein Freund der Familie des Regierungschefs befindet. Eine holländische Sachverständigenkommission kann die Ursache des Absturzes nicht klären. Eine Kommission der zivilen amerikanischen Luftfahrtbehörde, die danach die Untersuchung übernimmt, stellt nach zweimonatigen Recherchen lediglich fest, dass die DC 6 aus unbekannten Gründen ungewöhnlich niedrig geflogen sei. Weder die Prüfung des Flugzeugwracks noch die Vernehmung der Augenzeugen führen zu einem aufklärenden Ergebnis.
  7151. 4.7.1953, 10jähriges Jubiläum des American Forces Network (AFN). Seit 1946 befindet sich AFN mit Studios, technischen Anlagen und Büros im Höchster Schloss.
  7152. 28.9.1953, Die Redaktion der „Frankfurter Rundschau“ befindet sich jetzt im Rundschau-Haus, Große Eschenheimer Straße 16-18.
  7153. 30.3.1954, In einer Pressekonferenz stellt sich die „dop“, Omnibus-Camping-Organisation, der Presse vor. Der Bundessitz dieses am 05. Oktober 1953 gegründeten und in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Eschwege eingetragenen Vereins befindet sich seit März d. J. in Frankfurt am Main, Eschborner Landstraße 16.
  7154. 28.11.1954, Hessische Landtagswahlen: Die SPD bleibt stärkste Partei. In Frankfurt am Main wählen von den 462.142 Wahlberechtigten 339.377 gültig. Davon entfallen auf die SPD 157.766 (46,5 %), CDU 86.827 (25,6 %), FDP 57.957 (17,1 %), BHE 13.772 (4,0 %), KPD 13.909 (4,1 %) und DP 7.458 Stimmen (2,2 %). Unter den sechs direkt gewählten Frankfurter SPD-Kandidaten befindet sich für den Wahlkreis 35 (Frankfurt am Main-Höchst) auch der wieder gewählte Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  7155. 11.6.1955, Erster Flug der Deutschen Lufthansa von Frankfurt am Main nach New York. Unter den Passagieren befindet sich auch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, der dem dortigen Oberbürgermeister einen Besuch abstattet und sich insgesamt eine Woche lang in den USA aufhält.
  7156. 21.8.1958, Das Frankfurter Zoo-Exotarium erhält als weltweit erster Zoologischer Garten eine eigene Rundfunksendeanlage für UKW-Führungen. Die neue Rundfunkstation befindet sich im Kassenraum.
  7157. 14.5.1959, Das Stadtarchiv, bisher Domstraße 9, befindet sich jetzt im Karmeliterkloster.
  7158. 3.5.1962, Konstituierung des Verbandes jüdischer Heimatvertriebener und Flüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Verbandslokal befindet sich im Grüneburgweg 41.
  7159. 28.7.1963, Eine Gruppe von 80 englischen Atomwaffengegnern, die sich auf der Fahrt zu dem am 06. August in Athen stattfindenden Hiroshima-Gedenktag befindet, trifft in Frankfurt am Main ein, um an einer Kundgebung auf dem Römerberg teilzunehmen.
  7160. 12.11.1963, Eine havarierte Düsenmaschine der Fluggesellschaft „Air India“ vom Typ Boeing 707 mit 53 Passagieren und 11 Besatzungsmitgliedern gelingt auf dem Rhein-Main-Flughafen eine Notlandung. Unter den Fluggästen befindet sich auch der österreichische Außenminister Bruno Kreisky.
  7161. 6.4.1965, Eine internationale Delegation ehemaliger KZ-Häftlinge aus Belgien, Luxemburg, Frankreich, Italien, Österreich und Israel, die sich auf einer Informationsreise durch die Bundesrepublik Deutschland befindet, besucht Frankfurt am Main. Stadträtin Elli Horeni (1907-1991) begrüßt die Gäste bei einem Empfang im Kaisersaal des Römers.
  7162. 11.12.1968, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) empfängt eine Delegation israelischer Jugendorganisationen der sozialistischen Parteien, die sich erstmals auf einer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland befindet, im Römer.
  7163. 17.4.1972, Zum ersten Mal ist eine Hausbesetzung Gegenstand einer gerichtlichen Verhandlung. Vor dem Amtsgericht beginnt der Räumungsprozesses des besetzten Hauses Kettenhofweg 51. Unter den Zuhörern befindet sich Oberbürgermeister Rudi Arndt. Die Verhandlung endet mit einem Vergleich, dem zufolge die Besetzer bis zum 28.02.1973 in dem Haus bleiben können.
  7164. 30.4.1972, Unter den 3000 Teilnehmern einer Kundgebung gegen den Franco-Faschismus in Spanien auf dem Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität befindet sich auch der spanische KP-Chef Santiago Carillo.
  7165. 24.11.1972–25.11.1972, Eine Stewardess befindet sich auf dem Rhein-Main-Flughafen in der Gewalt eines Erpressers. Er droht, die Maschine der Air Canada in die Luft zu sprengen, falls man nicht auf seine Forderung eingeht, den Tschechen freizulassen, der vor längerem den Piloten einer von ihm entführten Maschine erschossen haben soll. Nach qualvollen 24 Stunden ist die Stewardess wieder frei, der Luftpirat wird von der Polizei erschossen.
  7166. 28.11.1974, Nach einer Bombendrohung wird das Gebäude der Industrie- und Handelskammer, in dem sich auch die Frankfurter Börse befindet, geräumt.
  7167. 9.10.1975, Das Gebäude der Industrie- und Handelskammer, in dem sich auch die Börse befindet, wird wegen einer Bombendrohung geräumt.
  7168. 2.2.1889, Die älteste Weinstube Frankfurts, das Wein-Restaurant von Franz Schmitz, bisher Kirchgasse 6, befindet sich ab heute in der Bockenheimer Gasse, im Haus zum „Hans Sachs“.
  7169. 5.2.1889, In dem Trambahnhäuschen an der Hauptwache befindet sich seit heute ein Telefon.
  7170. 9.8.1890–10.8.1890, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Rudervereins, der älteste am hiesigen Ort: Akademische Feier im Zoologischen Garten (am 09.08.), großes Militärkonzert und Familienzusammenkunft auf der Maininsel, auf der sich das Vereinshaus befindet (am 10.08.).
  7171. 13.7.1896, Vor einhundert Jahren beschoss die französische Armee Frankfurt am Main. Das Haus Trierischer Platz 29 weist ein Erinnerungszeichen an diesen Tag auf: Über der Eingangstür befindet sich eine Vollkugel, unter der das Datum der Bombardierung in den steinernen Türrahmen eingehauen ist. Auch auf dem Peterskirchhof, in der Mauer des Mumm’schen Hauses, hat eine solche Kugel ihre Verewigung gefunden.
  7172. 5.3.1897, Gründung des Frankfurter Kellnerverbandes. Sein Büro zur kostenlosen Stellenvermittlung für Kellner befindet sich in dem Lokal des städtischen Arbeitsnachweises, Mainkai 12.
  7173. 10.10.1899, Feierliche Einweihung der neuen Allerheiligenschule an der Hanauer Landstraße. Die alte Schule befindet sich in der Allerheiligenstraße.
  7174. 26.7.1909, Das Frankfurter Arbeitersekretariat der Deutschen Gewerkvereine (Hirsch-Duncker) befindet sich von heute an im Haus Alte Mainzer Gasse 90.
  7175. 29.7.1976, Die Krankenschwesternschülerin Gisela Ickler befindet sich wieder auf freiem Fuß. Der Haftbefehl wegen des Verdachts des Molotowcocktailanschlags gegen ein Polizeiauto vom 10.05. d. J. wird aufgehoben.
  7176. 11.8.1977, Die Oberstaatsanwältin Adelheid Werner muss ihr altes Dezernat, die Abteilung Schwerpunktkriminalität, vorerst wieder bekommen. Das Frankfurter Verwaltungsgericht befindet, dass es sich bei der Versetzung nicht um eine behördeninterne Maßnahme, sondern um einen Verwaltungsakt gehandelt habe, der tief in die Berufsehre von Frau Werner eingreife und deshalb einer gerichtlichen Überprüfung nicht zugänglich sei.
  7177. 1.9.1977, Stadtkämmerer Hermann Lingnau empfängt im Kaisersaal des Römers eine Delegation aus der Republik Serbien, die sich auf einer Studienreise durch die Bundesrepublik Deutschland befindet.
  7178. 9.10.1984, Der Neonazi Michael Kühnen, ehemaliger Organisationsleiter der inzwischen verbotenen „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationaler Aktivisten“ (ANS/NA), befindet sich nach seiner Abschiebung aus Frankreich in der Anstalt Preungesheim in Untersuchungshaft.
  7179. 2.1.1986, 100. Geburtstag des Berufsoffiziers und Widerstandskämpfers Carl Heinrich von Stülpnagel (1886-1944), am 30.08.1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Stülpnagel, Sohn des Frankfurter Stadtkommandanten Generalleutnant Hermann von Stülpnagel, verbrachte von 1889 bis 1904 seine Kindheit in Frankfurt am Main. Eine Ehrentafel befindet sich an der Familiengruft auf dem Hauptfriedhof.
  7180. 18.8.1986, Nach einem morgendlichen Unwetter mit Gewitter und wolkenbruchartigen Regenfällen befindet sich die Feuerwehr im Ausnahmezustand. Der Berufsverkehr staut sich auf den Autobahnen um Frankfurt am Main bis zu einer Länge von 30 Kilometern. Zahlreiche Keller werden überflutet.
  7181. 24.8.1986, Teilnehmer der Europa-Stafette legen am Römer einen Zwischenhalt ein. Diese Breitensportdemonstration spielt sich im Vorfeld der Leichtathletik-Europameisterschaften in Stuttgart ab und befindet sich seit dem 16.08. d. J. auf einem 2000 Kilometer langen Sternlauf durch Deutschland.
  7182. 24.4.1987–25.4.1987, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Zeilsheim. Der Unterbezirksvorsitzende Martin Wentz wird nach der schweren Niederlage bei den hessischen Landtagswahlen mit lediglich 184 Stimmen bei 80 Gegenstimmen und 28 Enthaltungen wieder gewählt und verliert damit im Vergleich zu 1986 allein 55 Befürworter unter den Parteitagsdelegierten. Der Parteitag befindet sich zeitweise hart am Rande des Abbruchs.
  7183. 19.5.1988–2.6.1988, Ehemalige Frankfurter Juden, die im Nationalsozialismus Deutschland verlassen mussten, besuchen ihre ehemalige Heimatstadt. Darunter befindet sich diesmal die 1000. Teilnehmerin, die 82jährige Klara Löffelholz aus Haifa.
  7184. 11.1.1989, Der neue Taxi-Halteplatz an der Messe befindet sich an der neuen Messehalle 1.
  7185. 1.10.1990, Das Frankfurter Sportmuseum befindet sich seit heute in den Räumen der Stadionverwaltung im Waldstadion.
  7186. 9.12.1994, Enthüllung einer Gedenktafel für mehr als 700 Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkriegs bei der Naxos-Union beschäftigt waren, durch den Schriftsteller Rafael Seligmann. Die Ehrentafel befindet sich am Eingang des Stammwerks der Naxos-Union in der Wittelsbacherallee 29.
  7187. 11.8.1997, Unter den 55 deutschen Supermärkten, in denen der Erpresser seiner jüngsten schriftlichen Mitteilung zufolge, Lebensmittel der Marken Nestlé und Thomy vergiftet hat, befindet sich auch der „toom-Markt“ in der Griesheimer Lärchenstraße. Auf Veranlassung der Polizei werden dort alle entsprechenden Produkte aus den Regalen genommen. Zwei Tage später geben Nestlé und die Polizei Entwarnung.
  7188. 1.12.2002, Sprengung des Allianz-Hauses am Kettenhofweg 15. Der größte Teil des achtstöckigen Bürogebäudes fällt in sich zusammen; zwei Treppenhäuser bleiben stehen – und ragen aus den Trümmern hervor. Das neue Allianz-Domizil befindet sich am südlichen Mainufer.
  7189. 10.3.2003, Unbekannte verüben nach Mitternacht einen Anschlag auf das Haus des Sports, in dem sich das Büro des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) befindet. Fenster werden eingeschlagen und die Fassade mit dem Schriftzug „Nolympia“ beschmiert.
  7190. 7.8.2006, Für 12.000 Zeilsheimer geht die postlose Zeit zu Ende. Die neu eröffnete Post befindet sich in dem ebenfalls eröffneten Büro- und Geschäftshaus der Firma Aldi in einem geräumigen Kiosk.
  7191. 18.6.2010, Die größte Solarstromanlage auf Frankfurter Schuldächern befindet sich seit heute auf der Schule am Ried (116 kWp).
  7192. 1.1.1933, Die Frankfurter Sparkasse von 1822 (Polytechnische Gesellschaft) übernimmt die seit längerer Zeit in Liquidation befindliche Spar- und Leihkasse Frankfurt-Heddernheim mit sämtlichen Aktiva und Passiva.
  7193. 5.9.1930, Beim morgendlichen Großbrand in der ehemaligen Brauerei Kempff auf dem Sachsenhäuser Berg wird die dort befindliche Schuhfabrik von Friedrich Theilmann zerstört.
  7194. 22.8.1930, Die Frankfurter Kriminalpolizei entdeckt die größte Falschgeldfabrik seit dem Ersten Weltkrieg in der Region Frankfurt am Main. In Hattersheim sind Tausende im Umlauf befindliche falsche Fünfmarkstücke geprägt worden. Mehrere „Fabrikanten“ werden festgenommen. Schließlich wird eine zweite Filiale der Frankfurter Falschgeldfabrik im Stadtteil Höchst ausgehoben.
  7195. 24.4.1930, Heute macht die letzte noch im Verkehr befindliche Frankfurter Pferdedroschke ihre letzte Fahrt, nachdem in den letzten Wochen die noch übrig gebliebenen Inhaber der Pferdedroschkenkonzession vom Polizeipräsidium die Genehmigung zur Umwandlung in Kraftdroschken erhalten haben.
  7196. 23.7.1947, Demonstration von mehr als 1000 jüdischen Verschleppten zum britischen Konsulat, um gegen den in der letzten Woche erfolgten missglückten Einwanderungsversuch von 4500 jüdischen Flüchtlingen nach Palästina zu protestieren. Überreicht wird dem britischen Generalkonsul eine Protestnote, in der die „brutalen Angriffe der englischen Flotte und Armee gegen das auf dem Wege nach Palästina befindliche Schiff jüdischer Einwanderer“ kritisiert werden.
  7197. 15.7.1953, Die alte, seit 53 Jahren in Betrieb befindliche Oberräder Schleuse stellt ihren Betrieb ein. Ihre Aufgabe versieht nun eine neue, 350 Meter lange, 12 Meter breite und 3 Meter tiefe neue Südschleuse an der Staustufe Gerbermühle, die in 16monatiger Arbeit auf dem südlichen Mainufergelände angelegt wurde.
  7198. 8.11.1961, Eine im Aufbau befindliche Halle auf dem Messegelände stürzt ein. Drei Arbeiter werden verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 250.000.- DM.
  7199. 23.12.1909, Die im Bau befindliche Turnhalle der Turngesellschaft in Niederrad, Goldsteinstraße, stürzt am Morgen plötzlich ein. Personen werden nicht verletzt. Der Schaden beträgt ca. 50.000.- Mark.
  7200. 11.7.1983, Das in städtischem Eigentum befindliche Eckhaus Höhenstraße 33 wird abgerissen.
  7201. 23.2.1985, 2500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen den Autobahnausbau im Frankfurter Osten. Es ist der erste stadtweite Protest gegen das geplante und teilweise schon im Bau befindliche Großprojekt.
  7202. 15.12.1987, Verleihung des Johann-Philipp-von-Bethmann Studienpreises der Frankfurter Historischen Kommission im Römer an den Historiker Andreas Hansert für seine in Arbeit befindliche Dissertation „Kultur und Kulturpolitik in Frankfurt am Main“.
  7203. 21.3.1988, Richtfest für die im Bau befindliche Messe-Halle 1.
  7204. 28.11.1990, Die Stadt Frankfurt am Main scheitert mit ihrer einstweiligen Verfügung gegen den „Bordellkönig“ Hersch Beker. Sie wird zur Einhaltung des Vertrages zwischen der städtischen Stiftung „Allgemeiner Almosenkasten“ und der „Frankfurt Properties Limited“ verpflichtet, der dieser Gesellschaft einen Schadensersatz von 77 Millionen DM zuspricht, falls das in Bau befindliche Großbordell in der Breite Gasse nicht genutzt werden kann.
  7205. 2.2.2004, Die „Initiative 9. November“ wird mit einer Auszeichnung der Bundesregierung „für Demokratie und Toleranz“ geehrt. Die Initiative bemüht sich, auf dem Gelände des Bunkers Friedberger Anlage die dort bis 1938 befindliche Synagoge, einst Zentrum jüdischen Lebens im Ostend, wieder sichtbar zu machen.
  7206. 20.8.2014, Der in der Frankfurter Universitätsbibliothek befindliche Nachlass des Sozialphilosophen und Mitbegründers der „Kritischen Theorie“, Max Horkheimer (1895-1973), ist ab heute in Teilen (35.000 digitalisierte Seiten) online verfügbar.
  7207. 6.11.1933, Erster Einführungsabend der Städtischen Bühnen in der Oper. Von nun an sollen regelmäßige Ausblicke auf die in der Oper und im Schauspiel in Vorbereitung befindlichen Werke geworfen werden.
  7208. 27.8.1932, Enthüllung des Porträtreliefs zum Gedenken an „Tante Melber“ am Haus Esslinger am Hühnermarkt (1944 zerstört). Johanna Melber geb. Textor (1734-1823) war die jüngere Schwester von Goethes Mutter Katharina Elisabeth. Den Teilnehmern wird als Erinnerung die Reproduktion des im Frankfurter Historischen Museum befindlichen Original-Aquarells des „Tante-Melber-Hauses“ des Frankfurter Malers und Graphikers Carl Theodor Reiffenstein (1820-1893) überreicht.
  7209. 15.3.1932, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Stroofstraße, unweit der Schwanheimer Brücke, stürzen ein Traktor und ein Wohn- und Gerätewagen eine Böschung hinab. Die im Wohnwagen befindlichen Menschen erleiden leichte Verletzungen.
  7210. 30.1.1932, 80. Geburtstag des im Ruhestand befindlichen Eisenbahndirektionspräsidenten Lorenz Reuleaux, von 1907 bis 1919 Leiter des Eisenbahndirektionsbezirks Frankfurt.
  7211. 1.3.1930, Nachdem das Frankfurter Messamt seine im Hauptbahnhof befindlichen Büros aufgegeben hat, werden die Räume von dem bereits seit 1921 im Hauptbahnhof ansässigen „Mitteleuropäischen Reisebüro“ übernommen.
  7212. 14.12.1922, Frankfurt-Höchst ist besatzungsfrei. Die letzten französischen Truppen räumen die dortige Kaserne, das Militärlazarett, den Exerzierplatz an der Wörthspitze und den im Eigentum der Stadt Frankfurt am Main befindlichen Schießstand in Schwanheim und übergeben das Gebäude an die Reichsvermögensverwaltung. Die Vorstände des Deutschen und des Preußischen Städtetages beglückwünschen dazu Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) in einem Telegramm.
  7213. 18.3.1929, Beim Aufspringe auf einen in voller Fahrt befindlichen Straßenbahnwagen wird ein Frankfurter Kaufmann tödlich verletzt.
  7214. 3.3.1926, Bei einem morgendlichen Dachstuhlbrand eines Seitenflügels im ehemaligen Palais Thurn und Taxis, Große Eschenheimer Straße, entsteht hoher Sachschaden. Die unmittelbar unter dem Brandherd befindlichen Räume des 1925 von Prof. Richard Wilhelm (1873-1930) – seit 1924 Lehrbeauftragter für Chinakunde an der Universität Frankfurt – begründeten und geleiteten China-Instituts werden vom Feuer nicht erfasst.
  7215. 2.7.1924, Gründung der Südwestdeutschen Luftverkehrs-AG zur Förderung des öffentlichen Flugverkehrs – Vorgängerin der Flughafen Frankfurt/Main AG. Das Anfangskapital beträgt 400.000.- Mark. Geplant sind der Bau und Betrieb von Flug- und Luftschiffhäfen. Von der in städtischem Besitz befindlichen Frankfurter Flughafen GmbH mietet die Südwestdeutsche Luftverkehrs-AG. den der Stadt Frankfurt am Main gehörenden Flugplatz Rebstock.
  7216. 1.11.1917, Übernahme der im Hinterhaus Große Friedberger Straße 32 befindlichen Volksküche der Gesellschaft für Wohlfahrtseinrichtungen durch die Zentralküchenkommission der Kriegsfürsorge, die im selben Haus eine Kriegsküche unterhält.
  7217. 4.5.1938, Richtfest für den im Bau befindlichen Ostflügel im Haus der Jugend in Anwesenheit des stellvertretenden Gauleiters Karl Linder (1900-1979).
  7218. 23.5.1945, Ein Ausschuss von vier amerikanischen Senatoren unter Leitung von Senator Burton K. Wheeler besucht die Stadt auf einer Inspektionsreise durch Deutschland. Die Senatoren unternehmen eine kurze Besichtigung der Stadt und sprechen dann bei der Militärregierung vor, um sich über die örtlichen Probleme, vor allem die Kriegsschäden und die Wiederaufbauarbeiten, zu informieren. Ferner läßt sich der Ausschuss über die Rückführung der bei Frankfurt am Main befindlichen verschleppten ausländischen Arbeiter unterrichten.
  7219. 1.10.1948, Erste Probe des in Gründung befindlichen Jugend-Symphonie-Orchesters im Mendelsaal des Stadtgesundheitsamtes.
  7220. 3.6.1949, Richtfest der im Wiederaufbau befindlichen Gebäude der Bornheimer Blumen-Lichtspiele.
  7221. 9.7.1953, Vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung wird das von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossene Buch zum Gedenken an die noch in Kriegsgefangenschaft befindlichen Frankfurter in der Eingangshalle des Römers ausgelegt.
  7222. 3.7.1963, Der Magistrat verleiht dem SPD-Stadtverordneten Christian Weiß (1898-1977), 1959 bis 1963 letzter Direktor der in Liquidation befindlichen Trümmer-Verwertungsgesellschaft, anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  7223. 16.8.1963, Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm sichert bei der Besichtigung der im Bau befindlichen Kaiserleibrücke Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) zu, dass der Bund den Ausbau der stadtnahen Tangente als eines der vordringlichsten Projekte der Frankfurter Verkehrsplanung mit Vorrang finanzieren werde.
  7224. 4.7.1973, Eine Demonstration von 150 Jugendliche und Gastarbeitern in der Berger Straße mit einem Straßenfest vor dem Haus Nr. 252 für die im Mietstreik befindlichen Bewohner des Hauses wird von der Polizei gewaltsam aufgelöst.
  7225. 20.2.1893, Die bisher in der Hedderichstraße gelegenen Geschäftsräume des Frankfurter Eisenbahn-Betriebsamtes werden ab heute nach dem auf der Nordseite des Hauptbahnhofs in der Poststraße befindlichen neuen Geschäftsgebäude verlegt.
  7226. 21.3.1977, Erste Generalversammlung des in Gründung befindlichen Vereins „Freunde des Frankfurter Theaters“.
  7227. 2.3.1979, Die seit Tagen auf dem Rhein-Main-Flughafen im Hungerstreik befindlichen iranischen Studenten geben ihren Protest auf, ohne ihr Ziel, kostenlos in den Iran geflogen zu werden, zu erreichen.
  7228. 8.8.1987, Ein Wachbeamter findet morgens die Leiche eines 33jährigen, in Abschiebung befindlichen Nigerianers, der sich mit einem Bettlaken in seiner Einzelzelle in der Klapperfeldstraße am Gitter des Zellenfensters aufgehängt hat.
  7229. 29.3.1989, Mit Waffengewalt entführen zwei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche aus der Tschechoslowakei eine ungarische Verkehrsmaschine von Prag nach Frankfurt am Main. Nach der Landung ergeben sich die beiden Luftpiraten widerstandslos der Polizei. Sie wollen „in die Freiheit“. Die in ihrer Gewalt befindlichen Passagiere und Besatzungsmitglieder können unversehrt von Bord gehen.
  7230. 13.6.1989, 50 Kurden demonstrieren vor der Haftanstalt in Preungesheim für einen im Hungerstreik befindlichen Gesinnungsgenossen.
  7231. 18.12.2002, Beim Kellerbrand eines im Bau befindlichen Bürohauses in der Bürostadt Niederrad, Colmarer Straße 15, entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  7232. 23.4.2004, Beim Brand eines im Bau befindlichen Messegebäudes entsteht ein geschätzter Schaden von 25.000.- €.
  7233. 31.7.2006, Die seit einer Woche im Streik befindlichen Ärzte des städtischen Krankenhauses in Höchst bekommen seit heute Streikgeld vom Marburger Bund. Streikende ist der 4. August.
  7234. 2.9.1890, Anlässlich der 20. Wiederkehr des Sedantages (am 02. September 1870) sind die städtischen und staatlichen Gebäude sowie verschiedene Privatgebäude beflaggt. Die Schulen veranstalten Ausflüge.
  7235. 1.12.1890, Anlässlich des Gedenktages der 250jährigen Thronbesteigung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, genannt der „Große Kurfürst“, am 01. Dezember 1640, sind heute sämtliche öffentlichen Gebäude beflaggt.
  7236. 1.3.1935, Große „Saar-Rückgliederungsfeier“ mit allgemeiner Beflaggung, Läuten der Kirchenglocken, Arbeitsstille von einer Minute sowie abendlichen Großkundgebungen auf dem Opernplatz mit Gauleiter Jakob Sprenger und an der Wörthspitze im Stadtteil Nied.
  7237. 25.7.1952, Erstmalig landet eine viermotorige DC 6 B-Maschine der philippinischen Luftverkehrsgesellschaft „Philippines Air Lines“ (PAL) auf ihrer Route Manila-Kalkutta-Karachi-Tel Aviv-Rom-London auf dem Rhein-Main-Flughafen. Das Luftverkehrsunternehmen eröffnet damit seine Fluglinie über Frankfurt am Main. Es ist die erste direkte Flugverbindung von der Bundesrepublik Deutschland nach Manila. Die Strecke wird einmal wöchentlich beflogen. Die PAL ist die zwanzigste Luftverkehrsgesellschaft, die den Flughafen Rhein-Main anfliegt.
  7238. 20.9.1962, Die israelische Luftverkehrsgesellschaft El Al eröffnet offiziell ihre Fluglinie zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv, die zweimal wöchentlich mit vierstrahligen Düsenmaschinen vom Typ Boeing 720 B beflogen wird.
  7239. 20.4.1925, Im Rahmen der Eröffnung der diesjährigen Flugsaison, der Inbetriebsetzung der deutschen Innen- und Durchgangslinien, der Eröffnung bisher nicht direkt beflogener Strecken von Frankfurt am Main nach Dortmund, Hamburg, Stuttgart und Zürich, wird das neue Dornier-Komet-Flugzeug D 552 der „Deutschen Aero Lloyd AG“, das auf der Strecke Zürich – Frankfurt am Main – Hamburg eingesetzt wird, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) auf den Namen „Frankfurt“ getauft – das erste Flugzeug, das den Namen der Mainstadt trägt.
  7240. 11.5.1980–14.5.1980, Hungerstreik von 30 Kurden in der Christus-Immanuel-Kirche im Nordend. Ihr Protest richtet sich „gegen die Bombardierungen und Massakrierungen in Kurdistan [...], die Ayatollah Khomeiny befohlen hat.“
  7241. 24.3.1995, Kundgebung an der Kleyerstraße/Ecke Lahnstraße zum Gedenken an den Jahrestag des Todesmarsches von 350 Frankfurter KZ-Opfern nach Buchenwald. Am 24.03.1945 wurde die Evakuierung des KZ-Außenlagers Katzbach, das 1944 auf dem Gelände der Adler-Werke im Gallusviertel errichtet worden war, befohlen.
  7242. 17.3.1920, Abbruch des Generalstreiks in Frankfurt am Main nach einem Aufruf des Aktionsausschusses der sozialistischen Parteien und der Streikleitung des Gewerkschaftskartells vom 16.03. d. J. Allerdings wird das Ende des Generalstreiks nur teilweise befolgt. In den großen Fabriken stellen sich die Arbeiter zwar am Morgen ein, ziehen dann aber wieder aus den Betrieben ab, weil die Reichswehr noch nicht gänzlich aus Frankfurts Straßenbild verschwunden ist. Auf einer Versammlung des Aktionsausschusses der sozialistischen Parteien mit sämtlichen Vertrauensleuten in Groß-Frankfurt plädieren der Vorstand des Gewerkschaftskartells und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) für eine Wiederaufnahme der Arbeit – Vertreter der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) und der KPD lehnen dies ab und verknüpfen das Ende des Generalstreiks mit der Forderung nach Freilassung der politischen Inhaftierten und der Abschaffung der Kriegsgerichte.
  7243. 8.6.1974, Ein von der Polizei- und Ordnungsbehörde verfügtes Versammlungsverbot in der Innenstadt wird von Gegnern des Frankfurter Tarif- und Verkehrsverbundes (FVV) weitgehend befolgt. In Erwartung massiver Schienenblockaden und Krawalle hat die Polizei im Hauptwachebereich mehrere Wasserwerfer aufgefahren, doch bleiben die Straßenbahnschienen auch ohne Einsatz von Zwangsmitteln frei.
  7244. 13.5.1986, Der Aufruf aus der Johann Wolfgang Goethe-Universität, den Römerberg in einen „Entsorgungspark“ zu verwandeln und vor den Toren des Rathauses ungenießbares, weil durch die Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl verstrahltes Gemüse zu deponieren, wird teilweise auch befolgt. Die Händler der Großmarkthalle geben ihre Obst- und Gemüsesteigen bereitwillig weiter. Am Abend kommt es zu einer Kundgebung mit 4000 Teilnehmern auf dem Römerberg, die den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie fordern.
  7245. 28.12.1989, Das Mahnläuten gegen Abtreibung, zu dem die katholischen Bischöfe aufgerufen haben, wird in Frankfurt am Main nicht befolgt. Wo Glocken anschlagen, wie am Dom oder der Liebfrauenkirche, handelt es sich um das übliche „Angelus-Läuten“ zur Mittagszeit.
  7246. 26.8.1933–27.8.1933, Landestreffen der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO) im Stadiongelände. 120.000 Menschen beteiligen sich an diesem Aufmarsch. Versammelt sind die führende Personen aus NSBO und NSDAP: Staatssekretär Reinhardt, Bürgermeister Karl Linder, Handelskammerpräsident Carl Lüer sowie zahlreiche SA- und SS-Führer. Am Sonntagabend findet eine große Kundgebung zu beiden Seiten des Mains statt. Zehntausende lauschen den Reden des Gauleiters Jakob Sprenger und des Staatsrats Robert Ley. Den Abschluss bildet ein Großfeuerwerk. Die Frankfurter Straßenbahn hat noch nie so gewaltige Menschenmassen nach dem Stadion zu befördern: nicht weniger als 50.000 Menschen, so die Straßenbahnverwaltung. Dafür stehen 2.000 Straßenbahner im Dienst sowie 80 Prozent des rollenden Materials ist unterwegs.
  7247. 13.9.1920, Ab heute besteht für die Beförderung von Gepäck auf der Straßenbahn ein besonderer Tarif: Für größere Gepäckstücke, die in der Regel auf den vorderen Plattformen zu befördern sind, ist für jedes Stück der tarifmäßige Fahrpreis für Einzelfahrten zu entrichten. Handgepäck wird weiterhin frei befördert.
  7248. 24.5.1939, Deutschlands größtes Verkehrsflugzeug, die Junkermaschine Ju 90, landet erstmals auf dem Flughafen Rhein-Main. Die Riesenmaschine kann 40 Fluggäste befördern und entwickelt eine Reisegeschwindigkeit von 300 km/h. Es verkehrt täglich zwischen Berlin und Frankfurt am Main sowie auf der Strecke Frankfurt am Main - München - Wien.
  7249. 24.6.1945, Über 40 Kilometer Straßenbahnstreckennetz sind in Betrieb. Auch die Linien 8, 14 und 17 befördern Fahrgäste. Die Straßenbahn verkehrt nun wieder über die Kaiserstraße und über den Hauptbahnhof.
  7250. 1.4.1946, Nur die Reichspost ist befugt, Schriftstücke innerhalb der amerikanischen Zone oder über die Zonengrenzen hinaus zu befördern. Anderen Personen oder Unternehmen ist die Beförderung verboten.
  7251. 1.3.1948, Die amerikanische Militärregierung hat der „American Overseas Airline“ die Genehmigung erteilt, auch deutsche Fluggäste auf ihrer planmäßigen Route Frankfurt am Main – Berlin und zurück gegen Reichsmark zu befördern.
  7252. 22.2.1915, Seit heute dürfen Privatpakete und Privat-Frachtstücke an Angehörige der im Westen stationierten Truppen nur noch auf dem Weg über die Militär-Paket-Depots angenommen und befördert werden. Pakete nehmen an: Das Militär-Paket-Depot Frankfurt am Main-Süd, Mittlerer Hasenpfad, für das 18. Armeekorps, 18. Reservekorps und 38. Reservekorps.
  7253. 30.3.1939, Abschiedsfeier im Kurfürstenzimmer des Römers für den scheidenden Kommandierenden General der 15. Division in Frankfurt am Main, General Emil Leeb (1881-1969) in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger und Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Anstelle des heute aus dem aktiven Militärdienst ausscheidenden Kommandanten des XI. Armeekorps, General Wilhelm Ulex (1880-1959), wird der Kommandeur der 15. Division Frankfurt, Generalleutnant Emil Leeb, zum Kommandierenden General des XI. Armeekorps in Hannover ernannt. Leeb wird anlässlich des 50. Geburtstages Adolf Hitlers, am 20.04.1939, zum General der Artillerie befördert.
  7254. 1.11.1939, Mit heutiger Wirkung wird der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 2, Frankfurt am Main (1938-1941), General der Infanterie Erwin von Witzleben (1881-1944), zum Generaloberst befördert.
  7255. 2.3.1948, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb fliegt mit dem ersten Flugzeug, einer Maschine der „American Overseas Airlines“ (AOA), das nach dem Zweiten Weltkrieg wieder deutsche Fluggäste von Frankfurt am Main nach Berlin befördert, um der Stadt Berlin die Einladung der Stadt Frankfurt am Main für die Jahrhundertfeier der Paulskirche am 18.05. d. J. persönlich zu übermitteln.
  7256. 1.4.1948, Verbesserung des Postdienstes zwischen der Bizone und der französischen Zone: ab heute können auch 20-Kilo-Pakete sowie dringende Pakete, Expresspakete, Sammelpaketsendungen, Nachnahmepakete und unversiegelte Wertpakete befördert werden.
  7257. 29.8.1996, Das schwerste Frachtstück, das ein Lufthansa-Flugzeug jemals befördert hat, ist, mit Hilfe zweier Kräne an Bord des Jumbo-Jets gehievt und von Frankfurt am Main nach Chicago geflogen, ein 52 Tonnen schwerer Motor der Firma Siemens Anlagentechnik für eine kanadische Pipeline.
  7258. 19.3.1998, Ein Angestellter des hessischen Wirtschaftsministeriums, der am Rhein-Main-Flughafen für die Überwachung der Sicherheitsauflagen zuständig ist, stellt selbst ein Sicherheitsrisiko dar. Er wird festgenommen, als er Nylonsäcke in den Kofferraum seines Dienstfahrzeuges verstauen will. Der 45jährige gesteht schließlich den Diebstahl von 70 Luftpostsäcken, in denen überwiegend Wertpapiere befördert worden sind.
  7259. 23.4.2007, Neuer Service für Besucher auf dem Hauptfriedhof: Seit heute gibt es dort ein umweltfreundliches Taxi, das gehbehinderte Menschen auf dem Gelände kostenlos befördert.
  7260. 1.5.1920, Errichtung einer dritten Strafkammer am hiesigen Landgericht unter dem Vorsitz des zum Landgerichtsdirektors beförderten Amtsgerichtsrats Dr. Karl Alken (1872-1933).
  7261. 15.6.1929, Vor 50 Jahren zog die Polytechnische Gesellschaft, am 24.11.1816 als „Gesellschaft zur Beförderung nützlicher Künste und deren Hilfswissenschaften“ aus der Taufe gehoben, in der Junghofstraße in die Neue Mainzer Straße 47-51 um. Heute sind dort die Sparkasse der Polytechnischen Gesellschaft sowie die vom 1877 gegründeten Mitteldeutschen Kunstgewerbeverein errichteten Anstalten, wie Kunstgewerbe-Schule, -Museum und -Bücherei untergebracht.
  7262. 24.11.1916, 100jähriges Jubiläum der Polytechnischen Gesellschaft, „Gesellschaft zur Beförderung nützlicher Künste und deren Hilfswissenschaften“.
  7263. 20.3.1940, Der Gauamtsleiter des Amtes für Kriegsopfer im Gau Hessen-Nassau, Hans Dippel, übernimmt in Gegenwart von Wehrmachtsärzten, Vertretern der Reichsbahn und der Stadt Frankfurt am Main im Hauptbahnhof den Heerestransportwagen, den Reichskriegsopferführer, SA-Gruppenführer Hanns Oberlindober, für den Gau Hessen-Nassau zur Verfügung gestellt hat. Der Wagen dient der Beförderung von verwundeten und kranken Soldaten in ihre Heimat oder einen Erholungsort.
  7264. 1.1.1966, Das Wasserwerk, das Kraftwerk und die Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main bilden einen Eigenbetrieb unter der Bezeichnung „Stadtwerke Frankfurt am Main“. Zweck dieses Eigenbetriebs ist die Versorgung der Bevölkerung der Mainstadt mit Wasser, Elektrizität und Wärme sowie die örtliche Verkehrsbedienung – Beförderung von Personen und Sachen.
  7265. 7.5.1892, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der „Gesellschaft zur Beförderung nützlicher Künste und deren Hülfswissenschaften“ (Polytechnische Gesellschaft).
  7266. 24.11.1896, 80jähriges Jubiläum der Gründung der Polytechnischen Gesellschaft – gegründet unter dem Namen: „Frankfurter Gesellschaft zur Beförderung nützlicher Künste und der sie veredelnden Wissenschaften.“
  7267. 1.2.1970, Inkrafttreten der neuen „Allgemeinen Beförderungsbedingungen“ für Stadtbahn, Straßenbahn und Omnibusse.
  7268. 28.3.1974, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Rund einhundert Mitglieder des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) sprengen die Sitzung des Stadtparlaments. Mit Sprechchören und Flugblättern, die sie im Plenum verteilen, protestieren sie gegen die geplanten Erhöhungen beim Verkehrs- und Tarifverbund. Der Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) muss die Sitzung für zehn Minuten unterbrechen. Für den Verkehrsverbund stimmen nur noch die SPD-Stadtverordneten. CDU und FDP verweigern den „gemeinsamen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen“ der in diesem Verbund zusammen wirkenden Verkehrsunternehmen ihre Zustimmung. Dennoch ist der Verbund nun beschlossen.
  7269. 10.4.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Abgeordneten beschließen, bezugnehmend auf einen Beschluss des Deutschen Bundestages, die Bundeswehr atomar zu bewaffnen, mit großer Mehrheit mit den Stimmen von SPD und FDP und gegen das Votum der CDU, allen Plänen zur Stationierung oder Lagerung von Atomwaffen auf dem Gebiet von Frankfurt am Main entschlossenen Widerstand entgegenzusetzen. Hierzu will man die Bürgerschaft befragen, ob sie damit einverstanden ist, dass auf deutschem Boden Streitkräfte mit atomaren Sprengkörpern ausgerüstet und atomare Abschussbasen errichtet werden. Eine Frankfurter Delegation, bestehend aus Publizisten, Ärzten und Wissenschaftlern, soll nach Hiroshima und Nagasaki reisen, um sich über die Folgen des Atomkrieges für moderne Großstädte zu informieren. Die Fraktion der CDU wendet sich gegen die Volksbefragung und erreicht, dass das Bundesverfassungsgericht den Beschluss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung vom 10.04. für verfassungswidrig erklärt, so dass die am 29.06. d. J. vorgesehene Volksbefragung über die atomare Aufrüstung der Bundeswehr auf Grund einer Einstweiligen Anordnung des Obersten Verfassungsgerichts vom 24.06. ausgesetzt werden muss.
  7270. 11.5.1999, Laut einer von der Flughafen AG in Auftrag gegebenen Befragung gibt es in der Region eine klare Mehrheit für den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens.
  7271. 16.1.1929, Nach starken Schneefällen am Vorabend sind 2.000 Hilfsarbeiter von der städtischen Straßenreinigung, 900 Angestellte, 42 Pferdeschneepflüge, sieben Kraftschneepflüge und sechs Streumaschinen im Einsatz, um die Straßen vom Schnee zu befreien. Auch in den folgenden Tagen werden höchste Anforderungen an die städtische Straßenreinigung gestellt.
  7272. 11.9.1972, In der Berger Straße wird ein Juwelier von zwei Räubern überfallen. Einer der Täter wird von dem Geschäftsinhaber, der sich von den Fesseln befreien kann, erschossen, der andere flüchtet. Passanten stellen und entwaffnen ihn.
  7273. 9.3.1976–10.3.1976, Ein zunächst unbekannter Mann verschanzt sich in einem Gerichtszimmer des Frankfurter Justizgebäudes mit zwei Geiseln. Zuvor misslingt dem Täter die Entführung des mutmaßlichen Millionenräubers Gerhard Linden aus dem Sitzungssaal 146 des Justizgebäudes A. Schließlich können sich die beiden Geiseln selbst befreien. Bei einem Handgemenge löst sich ein Schuss, der den Geiselnehmer an der Hüfte verletzt.
  7274. 9.9.1984, Infolge eines Kurzschlusses sind mehrere hundert Haushalte im Ben-Gurion-Ring für mehrere Stunden ohne Strom. Die Feuerwehr muss Menschen aus den plötzlich stecken gebliebenen Aufzügen befreien.
  7275. 11.7.1985, Polizisten nehmen einen 23jährigen Frankfurter fest, der im Hessen-Center in Bergen-Enkheim eine Kundin kurzfristig als Geisel genommen hat. Der Frau gelingt es, sich in einem günstigen Moment selbst zu befreien.
  7276. 7.5.1993, Bei einem Wohnungsbrand in der Ernst-Kahn-Straße muss die Feuerwehr einen Mann aus seiner brennenden Küche befreien. Der Schaden wird auf 40.000.- DM geschätzt.
  7277. 29.3.2005, Vor 60 Jahren befreien zwei US-Divisionen die „Frontstadt Frankfurt“ vom verbrecherischen NS-Regime. Am 26. März rückten die ersten amerikanischen Panzer über den Stadtteil Sachsenhausen ins Stadtzentrum vor, die Kapitulation erfolgt drei Tage später. Gegen 16.00 Uhr vor 60 Jahren verkündete der US-Sender in Luxemburg die endgültige Einnahme der Stadt durch Einheiten von General George S. Pattons 3. Armee.
  7278. 15.3.2005, Heute vor 60 Jahren, als die US-Befreier schon die Mosel erreicht hatten, findet die letzte Deportation jüdischer Frankfurter statt.
  7279. 6.2.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einstimmig beschlossen wird, dass sich die Stadt Frankfurt an der Sammlung „Deutsche Volksopfer“ für die Ruhrhilfe mit zehn Millionen Mark beteiligen soll. Angenommen wird die Vorlage über die Vergnügungssteuer nebst einem Zusatzantrag, dass weltanschauliche Veranstaltungen sowie Vorträge politischen und wissenschaftlichen Inhalts von der Vergnügungssteuer befreit bleiben.
  7280. 31.3.1919, Bei einer Demonstration von Notstandarbeitern vor dem städtischen Lebensmittelamt im Zusammenhang mit der Kürzung der Kartoffelration kommt es in der Folge auf dem Börneplatz zu Ausschreitungen, nachdem die Polizei eine Händlerin festgenommen hat. Das Polizeirevier wird gestürmt, die Frau befreit. In der Hammelsgasse werden Gefangene befreit, das Gerichtgebäude wird überfallen, zahlreiche Akten werden zerstört, viele Geschäfte geplündert und im Hotel „Frankfurter Hof“ Lebensmittel entwendet. Die Polizei ordnet daraufhin nächtliche Straßensperren von 21.00 Uhr abends (am 01.04. bereits um 19.00 Uhr) bis 05.00 Uhr am Morgen an. Versammlungen auf den Straßen und öffentlichen Plätzen sind in dieser Zeit strengstens untersagt. Mehrere Plünderer werden erschossen, viele Menschen verhaftet. Auch die Polizei und die Marine beklagen Todesopfer. Vertreter der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD), KPD und der Exekutive des Frankfurter Arbeiterrates treten in der Nacht zu einer Sitzung im Polizeipräsidium zusammen und einigen sich auf einen Aufruf vom 01.04.1919, in dem diese Taten verurteilt werden und gegen die Plünderer „mit den schärfsten Mitteln eingeschritten“ werden soll: „Arbeiter! Bleibt in den Betrieben! Folgt nur dem Ruf Eurer Organisationen!“.
  7281. 21.11.1946, Der Römerberg ist vom Trümmerschutt befreit und wird in seinem Mittelstück gepflastert.
  7282. 15.10.1970, Im „Folterprozess“ vor der Dritten Großen Strafkammer erhält das Ehepaar Birsen und Raymond Birch wegen gefährlicher Körperverletzung und der Verletzung der Obhutspflicht in einem besonders schweren Fall dreieinhalb bzw. eineinhalb Jahre Gefängnis. Das Opfer Naide Karapinar war als ehemaliges Dienstmädchen der Birchs von diesen misshandelt und gefoltert worden. Als sie aus dem Hause der Birchs befreit wurde, war ihr Körper von Narben und Verletzungen übersät.
  7283. 25.1.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bildung eines Sonderausschusses für Umweltschutz und Billigung des Plans des Sozialdezernenten zur Auflösung der städtischen Obdachlosenunterkünfte. Bis 1975 sollen 400 Familien mit über 1000 Kindern aus ihren Elendsquartieren befreit und mit menschenwürdigen Wohnungen versorgt werden.
  7284. 6.6.1974, Die Frankfurter Feuerwehr verfügt nun über eine Hydraulik-Schere, mit deren Hilfe eingeklemmte Autofahrer nach einem Unfall schneller als bisher befreit werden können.
  7285. 25.8.1896, Bei einem morgendlichen Großbrand auf dem Strahlenberger Hof („Wasserhof“) an der Station Oberrad brennen die Wirtschaftsgebäude nieder. Das Vieh kann noch rechtzeitig aus den Ställen befreit werden.
  7286. 16.7.1979, Die Polizei befreit im 13. Stock des Studentenwohnheims in der Nordweststadt fünf Iraner, die dort von Landsleuten wegen deren Tätigkeit für den Schah-Geheimdienst SAVAK vor ein „Revolutionstribunal“ gestellt wurden. Bei Wohnungsdurchsuchungen in Frankfurt am Main und Offenbach/Main am 19.07. werden mehrere Tatverdächtige festgenommen.
  7287. 10.9.1984, Zwei unbekannte Täter entführen in Ginnheim ein Postauto, das Wertsendungen für die Deutsche Bundesbank transportiert. Ein Postbediensteter wird als Geisel genommen und später befreit. Die Täter flüchten ohne Beute.
  7288. 21.2.1986, Aus einem Spielsalon in der Innenstadt wird ein 20jähriger Mann entführt und nach Stuttgart verschleppt, wo er gegen ein Lösegeld von 4000.- DM freigelassen werden soll. Am Übergabeort werden die Täter überwältigt und der Entführte befreit.
  7289. 11.3.1987, Die Schüler und Schülerinnen der Friedrich-Ebert-Schule in Seckbach weigern sich, zum Unterricht in das Gebäude zu gehen, die Eltern erklären, sie würden ihre Kinder nicht mehr in das Schulhaus lassen, bevor es vom Asbest befreit ist.
  7290. 17.8.1990, Die stellvertretende Leiterin des Museums für Vor- und Frühgeschichte, Dr. Ingeborg Zetsche, bittet darum, von ihrer Aufgabe befreit zu werden. Grund ist die Entscheidung von Oberbürgermeister Volker Hauff, die Bodendenkmalpflege aus der Zuständigkeit des Museums zu nehmen und sie einem neuen Denkmalschutzamt im Planungsdezernat zu übertragen. Frau Zetsche hält diese Entscheidung für „unqualifiziert“.
  7291. 9.10.1991, Am späten Abend befreit eine Polizeistreife des 17. Reviers einen Frankfurter Waffenhändler, der im Niedwald nahe dem Ramada-Hotel Oeser Straße mit Handschellen an ein Holzgeländer gefesselt ist. Der Mann beschuldigt zwei ihm unbekannte Täter, ihn zuvor in Sachsenhausen überfallen und ihm 90.000.- DM abgenommen zu haben.
  7292. 29.9.1998, Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage flüchten sechs Asylbewerber – vier Inder und zwei Pakistanis – aus der vom Bundesgrenzschutz bewachten Flüchtlingsunterkunft auf dem Rhein-Main-Flughafen. Zuvor sind ihre Asylanträge abgelehnt worden. Bereits vier Tage zuvor, am 25.09., haben sich vier Algerier auf ähnliche Art aus dem Gebäude befreit. Von den Flüchtlingen fehlt jede Spur.
  7293. 14.4.1999, Der Umzug des Oberlandesgerichts Frankfurt (OLG) von seinem bisherigen Domizil an der Zeil 42, das grundlegend von Asbest befreit werden muss, in das ehemalige Bundesbahngebäude in der Friedrich-Ebert-Anlage 35, ist abgeschlossen.
  7294. 28.3.1971, Rund 800 Griechen aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität an einer Feierstunde teil, in der sie des 150. Jahrestages gedenken, an dem sich Griechenland von den türkischen Besatzern befreite.
  7295. 1.5.1945, Alle russischen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen, die ihre Heimreise in den in Frankfurt am Main gelegenen Sammellager abwarten, wohnen den in mehreren Lagern stattfindenden Feierlichkeiten bei. Drei amerikanische Militärkapellen spielen für die befreiten Russen. Paraden finden statt, bei denen große Bilder von Stalin, Lenin und dem verstorbenen amerikanischen Präsidenten Roosevelt neben der russischen Nationalflagge besonders hervortreten. Die Feierlichkeiten beginnen jeweils mit dem Spielen der russischen und amerikanischen Nationalhymne. Die russischen Lagerkommandanten halten Ansprachen. Am Nachmittag finden Theatervorführungen sowie volkstümliche Tänze in bunten Nationalkostümen statt.
  7296. 17.5.1945, Erstes Eintreffen von befreiten Frankfurter KZ-Häftlingen aus dem Lager Buchenwald. 23 „Buchenwald-Rückkehrer“ werden in zwei Frankfurter Hotels untergebracht und von einer Abteilung des Wohlfahrtsamtes betreut.
  7297. 22.5.1945, Ab heute werden jeden Tag 2400 russische Arbeiter, die von der amerikanischen Militärregierung in hiesigen Sammellagern betreut werden, in ihre Heimat zurückbefördert. Die Befreiten werden auf Lastkraftwagen zum Ostbahnhof und von dort per Eisenbahn nach Leipzig gebracht. Jeden Tag soll ein Zug um 12 Uhr mittags und um 18 Uhr die Stadt verlassen.
  7298. 22.6.1945–23.6.1945, Am 22.06. abends kehren 59 und am 23.06. nachmittags 80 überlebende Juden aus Theresienstadt zurück. Mit dem ersten Transport werden 16, mit dem zweiten 66 Personen per Autodienst zu ihren Angehörigen in der Stadt gebracht. Die übrigen Befreiten werden in Hotels und Heimen untergebracht. Nach der langen Fahrt über Prag, Pilsen und Nürnberg erhalten die Rückkehrer im Hofe des Gagern-Krankenhauses Verpflegung. Der amtierende Bürgermeister begrüßt sie. 110 Frankfurter warten noch in Theresienstadt auf ihre Heimkehr.
  7299. 26.3.1946, Bildung eines Organisationskomitees zur Vorbereitung der ersten Wahlen eines ordentlichen „Komitees der befreiten Juden in Frankfurt am Main“.
  7300. 19.5.1946, Wahl des Vorstandes des „Komitees der befreiten Juden in Frankfurt am Main“ (u. a. Moses Goldberg, Adolf Olkowicz, Lucian Rogozinski).
  7301. 30.6.1946, Gründung des bis April 1947 bestehenden „Wirtschaftlichen Fünferrates der Juden in Frankfurt am Main“ aus Vertretern der Jüdischen Gemeinde und des „Komitees der befreiten Juden in Frankfurt am Main“.
  7302. 25.7.1946, Die US-Militärregierung genehmigt die Gründung des neuen „Komitees der befreiten Juden in Frankfurt am Main“.
  7303. 11.1.1948, Jüdische Ärztetagung zum allgemeinen Gedankenaustausch aller jüdischen Lagerärzte und Besprechung über den Gesundheitszustand der in Deutschland lebenden Juden in Anwesenheit von Dr. Boris Pleskin, Leiter der Gesundheitsabteilung im Zentralkomitee der befreiten Juden Deutschlands, und namhafter Professoren der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  7304. 24.4.1949, Als Fusionsakt der „Jüdische Gemeinde Frankfurt“ und des „Komitees der befreiten Juden in Frankfurt am Main“ gilt die Wahl des gemeinsamen Vorstandes der „Jüdischen Gemeinde Frankfurt“: u. a. Max Meyer, Dr. Ewald Aschoff, Minna Stein, Max L. Cahn, Moses Goldberg und Lucian Rogozinski.
  7305. 18.10.1977, Die Spannung auf dem Rhein-Main-Flughafen erreicht den Höhepunkt, als die unter dramatischen Umständen von der Spezialeinheit GSG 9 des Bundesgrenzschutzes befreiten Geiseln der in Somalia entführten Lufthansa-Maschine nach der Landung in Omnibusse gebracht und von dort zu ihren Angehörigen in die Kantine 1 der Lufthansabasis gefahren werden. Etwa 250 Angehörigen warten schon seit Stunden mit Blumensträußen und Geschenken. Der hessische Ministerpräsident Holger Börner und mehrere seiner Kabinettskollegen empfangen die erschöpften Menschen.
  7306. 19.11.1996, Treffen von US-Veteranen, die 1945 Frankfurt am Main vom Nationalsozialismus befreiten, im Kaisersaal des Römers.
  7307. 1.11.2015, Etwa 1.000 Menschen demonstrieren im Rahmen eines internationalen Aktionstages in der Innenstadt für den Wiederaufbau der syrisch-kurdischen, vom IS befreiten Stadt Kobane.
  7308. 23.4.1962–26.4.1962, Der Verband für Freiheit und Menschenwürde, der mit der internationalen Union der Widerstandskämpfer für ein befreites Europa zusammenarbeitet, hat Mitglieder dieser Organisation aus Frankreich, Belgien, Holland, Luxemburg und Italien zu einer Tagung nach Frankfurt am Main eingeladen.
  7309. 26.7.1930, Verfassungsfeier der Universität Frankfurt in der Aula der Hochschule und zugleich Gedenkfeier der Befreiung der Rheinlande mit Vorträgen des Studentenchors und des Bläserchors des Opernhausorchesters.
  7310. 1.7.1930, Zur Feier der Befreiung des Rheinlandes gibt das Frankfurter Schauspielhaus Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“.
  7311. 1.7.1930, Das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung verfügt in einem Erlass, dass aus Anlass der Befreiung des Rheinlandes in allen Schulen eine Feier stattfindet und an diesem Tag der Schulunterricht ausfällt.
  7312. 28.6.1930, Zur Erinnerung an die ‚Befreiung’ der besetzten Gebiete hat der Frankfurter Bildhauer und Medailleur Karl Stock (1876-1945) eine Medaille entworfen. Sie stellt als Symbolisierung der Befreiung einen Adler über aufgehender Sonne dar, der ein Joch zerbricht und die Schwingen zum Höhenflug reckt. Die Rückseite trägt außer der rundum laufenden Widmung „Zur Erinnerung an die Befreiung der besetzten Gebiete“ die erhobene Schwurhand mit den Worten: „Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland. - Danach lasst uns alle streben, brüderlich mit Herz und Hand.“ Karl Stock hat diese Medaille dem Reichspräsidenten von Hindenburg gewidmet.
  7313. 11.9.1919, Gründung einer Ortsgruppe Frankfurt des „Bundes deutscher Frauen“ zur Befreiung der Kriegsgefangenen im Volksbildungsheim.
  7314. 8.5.2000, Anlässlich des 55. Jahrestages der „Befreiung von Faschismus und Krieg“ legen die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und der Bund der Antifaschisten an der Gedenktafel für die Widerstandskämpferin Johanna Kirchner an der Paulskirche ein Bukett nieder. Am Abend findet in der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank eine Podiumsdiskussion von SPD-Ortsvereinen zum Thema „Sklaven- und Zwangsarbeit - das Erbe der Vergangenheit“ statt.
  7315. 19.10.1941, Erste große Deportation von 1.180 Frankfurter Juden (Sammelstelle: städtische Großmarkthalle, Hanauer Landstraße) in das seit Frühjahr 1940 bestehende Ghetto Lodz/Polen. 1942 fallen mehrere hundert dieser verschleppten Menschen den Massenmorden im Vernichtungslager Chelmno/Polen zum Opfer. Nur drei Personen dieses Transports erleben die Befreiung.
  7316. 1.9.1942, Deportation von 1.109 Frankfurter Juden in das 1941 errichtete Ghetto Theresienstadt. Nur 32 Personen dieses Transports erleben die Befreiung.
  7317. 15.9.1942, Deportation von 1.378 Frankfurter Juden in das 1941 errichtete Ghetto Theresienstadt. Nur 105 Personen dieses Transports erleben 1945 die Befreiung in Theresienstadt.
  7318. 24.9.1942, Deportation von 237 Frankfurter Juden nach Estland. Nur zehn Personen dieses Transports erleben die Befreiung.
  7319. 8.1.1944, Deportation von 56 älteren Personen, meist Frauen, Menschen aus einer nicht mehr bestehenden „privilegierten Mischehe“, vom Ostbahnhof ins Ghetto Theresienstadt. Der Schutz für Juden aus einer „privilegierten Mischehe“, die mit einem sog. „arischen“ Partner verheiratet gewesen sind, nicht der Jüdischen Gemeinde angehören und auch keinen „gelben Stern“ zu tragen brauchen, ist Ende 1943 aufgehoben worden. Im Falle des Todes des „arischen“ Ehepartners erfolgt unmittelbar die Deportation ins Ghetto Theresienstadt. Insgesamt werden im Jahr 1944 80 Personen, meist ältere Frauen aus nicht mehr bestehenden „privilegierten Mischehen“ ins Ghetto Theresienstadt verschleppt. 58 Personen aus diesen Deportationen erleben die Befreiung.
  7320. 14.2.1945, Deportation aller noch in Frankfurt am Main in „Mischehe lebenden Juden und Jüdinnen“ (u.a. 191 Frankfurter) vom Ostbahnhof aus in das Ghetto Theresienstadt. Ihr Überleben verdanken sie der Befreiung durch die Alliierten.
  7321. 15.3.1945, Letzte Deportation Frankfurter Juden (fünf Personen) ins Ghetto Theresienstadt: die noch in Frankfurt am Main lebenden jüdischen Partner aus „Mischehen“ und die als „Geltungsjuden“ eingestuften - zumeist - Kinder. Ihr Überleben verdanken sie der alliierten Befreiung.
  7322. 1.4.1945, Erster jüdischer Gottesdienst nach der Befreiung im Haus Weiherstraße 6 im Stadtteil Ostend.
  7323. 10.6.1945, Zum ersten Mal seit der Befreiung durch die Amerikaner tritt deutsche Polizei in ihren neuen Uniformen auf.
  7324. 2.12.1945, Pfarrer Martin Niemöller hält zum ersten Mal nach seiner Befreiung vom Nationalsozialismus einen Gottesdienst in Frankfurt am Main. Um einem größeren Kreis der evangelischen Bevölkerung die Teilnahme zu ermöglichen, findet die Veranstaltung im Börsensaal statt.
  7325. 5.3.1946, Das „Gesetz zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus“ tritt in Kraft. Artikel 1 lautet: „Zur Befreiung unseres Volkes von Nationalsozialismus und Militarismus und zur Sicherung dauernder Grundlagen eines deutschen demokratischen Staatslebens in Frieden mit der Welt werden alle, die die nationalsozialistische Gewaltherrschaft aktiv unterstützt oder sich durch Verstöße gegen die Grundsätze der Gerechtigkeit und Menschlichkeit oder durch eigensüchtige Ausnutzung der dadurch geschaffenen Zustände verantwortlich gemacht haben, von der Einflussnahme auf das öffentliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben ausgeschlossen und zur Wiedergutmachung verpflichtet.“ Zur Entnazifizierung der deutschen Bevölkerung werden Spruchkammern gebildet.
  7326. 3.5.1946, Vereidigung der Vorsitzenden, öffentlichen Kläger und Beisitzer der in Frankfurt am Main gebildeten Spruchkammern zur Durchführung der Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus im Börsensaal durch den hessischen Minister für Wiederaufbau und politische Befreiung, Gottlob Binder. Mit erhobener Hand leisten die Vorsitzenden, Kläger und Beisitzer den vorgesprochenen Eid. Jeder wird einzeln vom Minister durch Handschlag verpflichtet.
  7327. 22.12.1946, Zum zweiten Male nach der Befreiung feiert die Jüdische Gemeinde Frankfurt in der Aula des Philanthropins das Chanukka-Fest. Nach Begrüßungsworten durch Rechtsanwalt Max L. Cahn wird die Veranstaltung mit einer religiösen Feier eingeleitet. An den ersten Teil schließen sich einige Stunden Unterhaltung, deren Programm von Frankfurter Künstlern ausgefüllt wird.
  7328. 19.2.1948, Veranstaltung des Frankfurter Bundes für Volksbildung mit einem Vortrag des hessischen Ministers für die Befreiung vom Nationalsozialismus und den Wiederaufbau, Gottlob Binder, zum Thema: „Mit welchem Recht Entnazifizierung?“ im Großen Sitzungssaal der Börse.
  7329. 7.4.1949, Öffentliche Kundgebung der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) in der Paulskirche zum Thema „Kampf um den Weltfrieden – Vier Jahre nach der Befreiung vom Faschismus“.
  7330. 16.4.1950, Feierstunde der Kreisvereinigung der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) Frankfurt anlässlich des fünften Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus in den Bieberbau-Lichtspielen, Biebergasse 8.
  7331. 8.5.1955, Gedenkfeier zum 10. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus in der Paulskirche, veranstaltet vom Verband für Freiheit und Menschenwürde (Bund der politisch, rassisch oder religiös Verfolgten). Im Mittelpunkt der Feier stehen Reden des Präsidenten der Fédération Internationale Libre des Déportés et Internés de la Résistance, Paris, Professor Martin Dehousse aus Brüssel und von Professor Franz Böhm aus Frankfurt am Main. Mit einer feierlichen Erklärung „an alle europäischen Regierungen“ klingt die Gedenkfeier aus.
  7332. 12.7.1957, Die von der Polizei angeordnete Befreiung der Innenstadt vom Schwer- und Langsamverkehr tritt heute in Kraft.
  7333. 10.12.1964, Erstaufführung des Auschwitz-Dokumentarfilmes „Chronika“ im „Theater am Turm“, ein Film der von sowjetischen Kameraleuten unmittelbar nach der Befreiung des Lagers gedreht worden ist.
  7334. 20.4.1970, Holländische Journalisten besuchen anlässlich des 25jährigen Gedenktages der Befreiung der Niederlande Kriegsgräberanlagen ihrer Landsleute wie auch Konzentrationslager im Bundesgebiet. In Frankfurt am Main besichtigen sie den 774 Gräber zählenden holländischen Friedhof in Oberrad und legen Blumen am Ehrenmal nieder. Anschließend werden sie von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) im Kaisersaal im Römer empfangen.
  7335. 2.5.1970–5.5.1970, „Tage des antifaschistischen Films“ im Cantatesaal anlässlich der 25. Wiederkehr der Befreiung vom Nationalsozialismus, veranstaltet von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN).
  7336. 7.5.1970, Gedenkfeier der Union Deutscher Widerstandskämpfer und Verfolgtenverbände (UDWV) in der Paulskirche anlässlich des 25. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrations- und Vernichtungslager.
  7337. 10.5.1975, Zum „30. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus“ erlebt Frankfurt am Main die größte Demonstration, die es in der Stadt seit dem Kriegsende gegeben hat. 25.000 Menschen ziehen vom Opernplatz zum Römer, wo Vertreter linksgerichteter Gruppen, des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) sowie Gäste aus der Sowjetunion und aus Chile sprechen.
  7338. 7.5.1978, Zum 33. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus veranstaltet das Schauspiel Frankfurt eine Matinée.
  7339. 29.6.1980, 100. Geburtstag des Theaterleiters und Schauspielers Arthur Hellmer (1880-1961). Er eröffnete 1911 sein „Neues Theater“ in der Mainstadt, emigrierte 1939 nach England, kehrte nach der Befreiung vom Nationalsozialismus nach Deutschland zurück und übernahm die Leitung des Hamburger Schauspielhauses.
  7340. 21.1.1981, 85. Geburtstag der Schriftstellerin und Mäzenatin Gertrud Roesler-Ehrhardt (1896-1992), Tochter des Frankfurter Mediziners und Naturforschers Ferdinand Blum (1865-1959), nach der Befreiung vom NS-Regime Mitbegründerin der Frankfurter CDU.
  7341. 14.1.1985–8.2.1985, Ausstellung „Lagerpost“ im Dominikanerkloster. Anlässlich des 40. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz (27.01.) zeigt die „Evangelische Initiative Zeichen der Hoffnung“ Dokumente und Zeugnisse aus Konzentrations- und Vernichtungslagern.
  7342. 30.1.1985, Mahngang von der Paulskirche zum Jüdischen Friedhof am Börneplatz und Abschlussveranstaltung im Dominikanerkloster anlässlich des 40. Jahrestages der Befreiung im Vernichtungslager Auschwitz (27.01.) unter dem Motto „40 Jahre danach – Auschwitz mahnt“.
  7343. 5.5.1985, Auf dem Europatag der südhessischen SPD im Deutschordenshaus wird der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges gedacht. Gastredner ist u.a. der italienische Europaabgeordneter Altiero Spinelli, ein Widerstandskämpfer gegen Mussolini.
  7344. 5.5.1988–10.5.1988, Israelische Kulturtage mit Lesungen (Ephraim Kishon), Konzerten und Theateraufführungen. Anlässlich der Eröffnung demonstrieren linksradikale „Autonome“ vor der Alten Oper, verbrennen eine israelische Fahne und fordern die „Befreiung Palästinas“. Die Polizei löst diese Ansammlung von rund 70 Personen auf.
  7345. 4.10.1990, Prozesseröffnung vor dem Oberlandesgericht Frankfurt gegen Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation PFLP (Volksfront zur Befreiung Palästinas). Zwei Mitglieder der Organisation sollen sich an Sprengstoffanschlägen auf US-Militärfahrzeuge beteiligt haben. Zuvor konnten zwei konspirative Wohnungen der PFLP in Frankfurt am Main aufgespürt werden.
  7346. 3.6.1991, Das Frankfurter Oberlandesgericht verurteilt zwei Angehörige der „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ wegen versuchten Mordes – Anschläge auf US-Militärzüge – zu 12 und 15 Jahren Freiheitsstrafe.
  7347. 25.4.1993, Anlässlich des 50. Jahrestages der Befreiung Italiens vom Mussolini-Faschismus legt Konsul Enzo Angeloni während einer Gedenkstunde am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus an der Paulskirche einen Kranz nieder.
  7348. 8.5.1993, Öffentliche Veranstaltung des Magistrats in der Paulskirche zur Erinnerung an den 08. Mai 1945, den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, mit der Frankfurter Schriftstellerin Anja Lundholm.
  7349. 15.1.1995–13.2.1995, Mit 50 Veranstaltungen erinnern die Stadt Frankfurt am Main, das Deutsche Filmmuseum, Oper, Schauspiel, Literaturhaus und Hessischer Rundfunk an das 50jährige Jubiläum der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27.01.1945. Im Foyer des Schauspiels ist die Auschwitz-Installation „Reminiszensen“ des polnischen Künstlers Jozef Szajnas, ein Überlebender der Shoa, zu betrachten.
  7350. 27.1.1995, Bei einer Kundgebung auf dem Römerberg gedenkt die Roma-Union Frankfurt der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 50 Jahren.
  7351. 29.1.1995, Bei einer öffentlichen Veranstaltung im Schauspiel Frankfurt wird der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 50 Jahren gedacht. Neben Oberbürgermeister Andreas von Schoeler sprechen Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Bundestages sowie die beiden früheren KZ-Häftlinge Hermann Langbein und Henry W. Meyer. Nach der Feier berichten die Frankfurter Auschwitz-Überlebenden Arno Lustiger, Trude Simonsohn, Karl Brozik, Hermann Adler und Stan Zak Kaminski im Deutschen Filmmuseum von ihren schrecklichen Erlebnissen in Auschwitz.
  7352. 21.3.1995–11.6.1995, „1945-1995 – Fünfzig Jahre Kriegsende.“ Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster zum Jahrestag der Befreiung Frankfurts durch die Amerikaner am 26./29. März 1945.
  7353. 23.3.1995–24.3.1995, Internationale Konferenz im Amerikahaus, veranstaltet vom Amerikahaus, der Stadt Frankfurt und der Deutsch-Englischen Gesellschaft Rhein-Main anlässlich des 50. Jahrestages des Einmarsches amerikanischer Truppen in der Mainstadt, unter dem Thema „Freiheit und Befreiung im kollektiven Bewusstsein Deutschlands“.
  7354. 5.4.1995, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler präsentiert das Programm mit 150 Veranstaltungen unter dem Motto „Die Freiheit hat Geburtstag“, mit denen die Stadt Frankfurt und private Organisationen bis Ende Mai d. J. an den 50. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus erinnern.
  7355. 7.5.1995, Den 50. Jahrestag des Kriegsende und der Befreiung vom Nationalsozialismus begeht die Stadt Frankfurt am Main mit einer Revue auf dem Paulsplatz sowie einem Wissenschaftssymposium in der Paulskirche.
  7356. 8.5.1995, Die Roma-Union Frankfurt gedenkt des 50. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung vom Nationalsozialismus mit einer Kundgebung auf dem Paulsplatz.
  7357. 27.1.1999, Am offiziellen Gedenktag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz versammeln sich 100 Menschen vor der Paulskirche. Nach der Kundgebung ziehen Demonstranten zum Stadtgesundheitsamt zur Gedenkveranstaltung der Roma-Union.
  7358. 13.10.2001, Gewerkschaftsdemonstration gegen die Befreiung vom klerikal-faschistischen Taliban-Regime in Afghanistan in der Innenstadt.
  7359. 27.1.2002, Kundgebung der Roma-Union vor dem Stadtgesundheitsamt anlässlich des Gedenktages zur Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.
  7360. 27.1.2003, Gedenkveranstaltung der christlichen Hochschulgemeinde zusammen mit dem Jüdischen Museum und dem Friedrich Dessauer-Haus aus Anlass des 58. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz im Museum Judengasse und an der Gedenkstätte Neuer Börneplatz.
  7361. 27.1.2004, Am Gedenktag an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz vor 59 Jahren legt die Stadt am Mahnmal für die Opfer der Gewaltherrschaft an der Paulskirche einen Kranz nieder.
  7362. 27.1.2005, Gedenkveranstaltungen des Historischen Museums und des Jüdischen Museums zusammen mit der „Arbeitsgruppe Ausgegrenzte Opfer“ zum 60. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz.
  7363. 27.1.2006, Zum Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz veranstaltet die Roma-Union eine Kundgebung vor der Gedenktafel am Stadtgesundheitsamt.
  7364. 8.10.2016, Feier anlässlich der Benennung der Grünanlage im Galluspark nach dem jüdischen Arzt Julius Munk (1901-1945), KZ-Häftling während des Nationalsozialismus in den Konzentrationslagern Katzbach und Buchenwald. Munk starb eine Woche nach seiner Befreiung am 18. April 1945 an den Folgen der Strapazen.
  7365. 24.4.1976, Afrika-Veranstaltung im Haus Gallus mit Vertretern mehrerer Befreiungsbewegungen.
  7366. 27.10.1976, Podiumsdiskussion mit Vertretern der afrikanischen Befreiungsbewegungen ANC und Swapo im Gewerkschaftshaus.
  7367. 6.7.1930, Rheinland-Befreiungsfeier der Frankfurter Rheinländer-Vereinigung und des Vereins der Pfälzer zusammen mit allen in der Mainstadt vertretenen landsmannschaftlichen Vereinen auf dem Römerberg.
  7368. 21.2.1926, Reichsaußenminister Dr. Gustav Stresemann besucht die Mainstadt für einen Tag privat und nimmt an der „Befreiungsfeier“ der Universität Frankfurt teil.
  7369. 6.2.1976, Vortrag des Kirchenpräsidenten i. R. Martin Niemöller im Saal des Dominikanerklosters über „Die Rolle der Kirchen im Befreiungskampf der Dritten Welt“.
  7370. 21.8.1994, Rund 1.000 Kurden versammeln sich im Haus Nied anlässlich des 10. Jahrestages des „Befreiungskampfes“ der Kurden gegen den türkischen Staat.
  7371. 5.2.1976, Auf einer Veranstaltung des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) im Haus Dornbusch spricht der Generalsekretär der rhodesischen Befreiungsorganisation Zanu, Robert G. Mugabe.
  7372. 20.7.1930, „Großer Befreiungspreis der Rheinlande“ auf der Galopprennbahn Niederrad.
  7373. 15.3.1948, Gedenkfeier der ungarischen Betreuungs- und Wohlfahrtsstelle für Hessen zur 100jährigen Wiederkehr des Befreiungstages im Heim der Evangelischen Jungen Männer.
  7374. 4.12.1985, Der Frankfurter Verlag der Autoren verkündet, dass die am 04.11. d. J. stattgefundenen Wiederholungsprobe die Uraufführung des Fassbinder-Stückes „Der Müll, die Stadt und der Tod“ gewesen ist. Über diese Auffassung äußern sich die Jüdische Gemeinde Frankfurt und Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann befremdet.
  7375. 5.4.1999, Der Ostermarsch bekommt wieder Zulauf. Unter dem Eindruck der Nato-Bomben auf Jugoslawien fordern Tausende von Menschen das Ende des militärischen Einsatzes. Beobachter sind allerdings befremdet, dass es zwar Proteste gegen den Nato-Einsatz, aber (fast) kein Wort zur Vertreibung von Kosovo-Albanern durch Serben gibt.
  7376. 13.8.1927, 60. Geburtstag des Dichters Rudolf Binding (1867-1938), aus Frankfurter Bierbrauerfamilie stammend, befreundet mit dem Schriftsteller Alfons Paquet (1881-1944), 1927 Ehrendoktor (Dr. jur. h.c.) der Universität Frankfurt.
  7377. 27.1.1917, Tod des Juristen und Schriftstellers Geheimer Regierungsrat Dr. Wilhelm Gwinner (1825-1917), Richter und Stadtgerichtsrat in Frankfurt am Main, ehrenamtliches Engagement für die evangelisch-lutherische Kirche (u.a. Präsident des Konsistoriums), befreundet mit dem Philosophen Arthur Schopenhauer und dem Arzt und „Struwwelpeter“-Autor Heinrich Hoffmann.
  7378. 17.10.1915, 90. Geburtstag des Juristen und Schriftstellers Geheimer Regierungsrat Dr. Wilhelm Gwinner (1825-1917), Richter und Stadtgerichtsrat in Frankfurt am Main, ehrenamtliches Engagement für die evangelisch-lutherische Kirche (u.a. Präsident des Konsistoriums), befreundet mit dem Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860) und dem Arzt und „Struwwelpeter“-Autor Heinrich Hoffmann (1809-1894).
  7379. 17.10.1988, Überraschend bestätigt wird, dass dem Rechtsdezernat im Römer bereits seit dem 16. Mai 1987 belastende Zeugenaussagen bekannt sind, nach denen Sportdezernent Professor Peter Rhein seit mehr als zehn Jahren eng mit dem Unternehmer befreundet ist, der nach eigenem Eingeständnis dem angeklagten ehemaligen städtischen Abteilungsleiter im Gartenamt hohe Sach- und Geldzuwendungen zukommen ließ, um Aufträge aus Rheins Dezernat zu erhalten.
  7380. 14.1.1966, Gedenkfeier für den am 04.09. vergangenen Jahres verstorbenen Gründer des Hospitals in Lambarene/Gabun (1913) und Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1959), Professor Albert Schweitzer (1875-1965), im Goethehaus und Eröffnung einer Gedächtnisausstellung im Haus Dornbusch. Im Vorraum des Seekatz-Saales im Goethehaus wird eine Bronzebüste Schweitzers aufgestellt, die der mit ihm befreundete Künstler Louis Mayer 1949 geschaffen hat. Die Stadt Frankfurt am Main erwirbt die Büste nach Schweitzers Tod 1965, um ihr im Anschluss an die Gedenkfeier einen dauerhaften Platz in der Paulskirche zu geben.
  7381. 30.8.1940, Gedenkstunde der Gedok (Gemeinschaft Deutscher Künstlerinnen und Kunstfreundinnen) für Marianne von Willemer (1784-1860), von dem mit ihr befreundeten Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) im „Buch Suleika“ seines Spätwerkes „West-östlicher Divan“ (Stuttgart 1819) verewigt, mit der Goethepreisträgerin Agnes Miegel (1879-1964) in der Gerbermühle.
  7382. 5.4.1961, Im Rahmen der Gegenseitigkeitsbesuche der befreundeten Städte Birmingham und Frankfurt am Main kommen 70 englische Studenten zum zehnten Mal in die Mainstadt.
  7383. 2.12.1934, Jubiläums-Festkonzert des Philharmonischen Vereins unter Mitwirkung des Opernsängers Robert von Scheidt (1881-1964), von 1912 bis 1940 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper, und 400 Sängern und Sängerinnen befreundeter Vereine.
  7384. 26.3.1926, Das Frankfurter Schwurgericht verurteilt die Krankenpflegerin Wilhelmine Flessa wegen vorsätzlicher, mit Überlegung ausgeführter Tötung des mit ihr befreundeten Chirurgen Dr. Seitz im Oktober letzten Jahres im Haus Wittelsbacher Allee 4 zum Tode und dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Die in die Strafanstalt Preungesheim überführte Mörderin begeht einen Selbstmordversuch. Am 21.08. d. J. erlangt das Urteil endgültige Rechtskraft, nach dem die Krankenschwester ihre gegen das korrigierte Urteil des Frankfurter Schwurgerichts vom 07.08. d. J. (wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung Verurteilung zu sieben Jahren Zuchthaus) eingelegte Revision zurückgenommen hat. Schließlich wandelt das Staatsministerium die siebenjährige Zuchthausstrafe in eine Gefängnisstrafe von sieben Jahren um.
  7385. 17.3.1930, Geheimrat Leo Frobenius (1873-1938) vom Frankfurter Institut für kulturelle Morphologie kehrt am Abend nach mehr als 20monatigem Aufenthalt aus Südafrika in die Mainstadt zurück. Er wird auf dem Hauptbahnhof von einem Kreis befreundeter Wissenschaftler begrüßt.
  7386. 10.6.1958–11.6.1958, Jahreshauptversammlung des Vereins Naturschutzpark e. V., der sich um die Schaffung von Naturparks für die Erholung suchende Bevölkerung bemüht. Vor zahlreichen Vertretern der Bundes- und Landesbehörden, befreundeter Verbände, Repräsentanten ausländischer Naturschutzbewegungen sowie verschiedener deutscher Universitäten wird, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann und Staatssekretär Dr. Theodor Sonnemann, zum Thema „Bereitstellung großräumiger, Lärm geschützter Naturparks – eine soziale Verpflichtung“ gesprochen. Vereinsvorsitzender Alfred Toepfer gibt bekannt, der Verein haben den „van-Tienhoven-Preis“ in Höhe von 10.000.- DM ins Leben gerufen, der alljährlich einer Persönlichkeit verliehen werden soll, die sich für die Erhaltung von Naturdenkmälern einsetzt. Der erste Preisträger (im November d. J.) ist der verstorbene Forstmeister Dr. Hermann Künanz, Initiator des Naturparks Hoher Vogelsberg.
  7387. 8.8.1974, Den Rücktritt des US-amerikanischen Präsidenten Richard Nixon nehmen viele in Frankfurt am Main lebende US-Bürger mit Befriedigung auf.
  7388. 27.2.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Planungsdezernent Edwin Schwarz hält zur Befriedigung des Wohnraumbedarfs in Frankfurt am Main „eine stärkere regionale Ausrichtung“ für notwendig und hält an der Beibehaltung der Fehlbelegungsabgabe fest.
  7389. 10.4.1973, Frankfurt am Main muss ohne Tageszeitungen auskommen: Bei den Zeitungsdruckereien wird die Arbeit befristet niedergelegt.
  7390. 15.7.1970–18.7.1970, Nach München richtet auch Frankfurt am Main gemeinsam mit der freien Jugendhilfe die zeitlich befristete Telefonberatung „Schüler in Not“ für diejenigen ein, die wegen schlechter Noten oder drohender Nichtversetzung Probleme haben.
  7391. 5.4.1988, Der hessische Umweltminister Karlheinz Weimar erteilt dem Hanauer Nuklearunternehmen Nukem eine bis zum Jahresende befristete Betriebsgenehmigung.
  7392. 14.1.1972, Die Frankfurter Universitätsklinik verlängert den befristeten Arbeitsvertrag mit dem Frankfurter Assistenzarzt Dr. Hans Mausbach, bekannt geworden wegen seiner kritischen Äußerungen in der Fernsehsendung „Halbgott in Weiß“, nicht.
  7393. 1.10.1983, In einem auf drei Jahre befristeten Modellversuch werden bei den Betriebshöfen der Stadtreinigung giftige und die Umwelt belastende Haushaltsabfälle entgegengenommen und gesondert eingesammelt, um dann von der Hessischen Industriemüll GmbH – vorerst kostenlos – beseitigt zu werden.
  7394. 30.11.1988, Das bisher illegale Zwischenlager der Stadt Frankfurt für Sonderabfall aus Hausmüll wird vom Darmstädter Regierungspräsidenten Walter Link überraschend mit einer bis zum 29.03.1989 befristeten Genehmigung ausgestattet.
  7395. 26.2.1991, Gary Bertini, ehemaliger Intendant der Frankfurter Oper, verlangt von der Stadt Frankfurt am Main 3,2 Millionen DM, die Summe, die er bei Erfüllung seines ursprünglich bis 1996 befristeten Vertrages verdient hätte. Bertini hat im Dezember 1990 sein Arbeitsverhältnis gekündigt, nachdem ihm die meisten Mitglieder des Opernhausorchesters das Misstrauen ausgesprochen hatten. Seine Millionen-Forderung an die Stadt gründet auf der Auffassung seiner Anwälte, Frankfurt am Main hätte ihm zur Erfüllung seiner Aufgaben ein „loyales Orchester“ zur Seite stellen müssen.
  7396. 3.4.2001, Die elektronische Fußfessel hält einer ersten grundsätzlichen juristischen Überprüfung stand. Die 27. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt weist Einwände der Saarbrücker Staatsanwaltschaft gegen die Apparatur, welche einen befristeten Hausarrest für Straftäter überwachen soll, zurück.
  7397. 16.3.1948, Dreizehnte Vollversammlung des Wirtschaftsrates: befristeter Ausschluss des KPD-Abgeordneten Max Reimann.
  7398. 24.8.1931, Das Große Schöffengericht verurteilt den Vorsitzenden der kommunistischen Stadtverordnetenfraktion Konrad Lang (1885-1963) wegen öffentlicher Beleidigung der Lehrerschaft der Kaufungerschule zu einem Monat Gefängnis und spricht der Schulbehörde die Befugnis zu, den entscheidenden Teil des Gerichtsurteils auf Kosten des Angeklagten in Frankfurter Zeitungen zu veröffentlichen. Lang hat behauptet, dass Lehrer der Kaufungerschule zum Nachteil der Kinder Brötchen nähmen, die von der Schulkinderspeisung für die Kinder bestimmt seien.
  7399. 4.12.1953, Die Stadtwerke Frankfurt feiern ein mehrfaches Jubiläum: vor 125 Jahren begann in der Stadt die zentrale Wasserversorgung, vor 60 Jahren wurde der erste Teil des Frankfurter Kraftwerks gebaut, und schließlich erhielt das Elektrische Prüfamt 6 vor 50 Jahren die amtliche Befugnis zur Prüfung und Beglaubigung elektrischer Messgeräte.
  7400. 29.8.1974, Der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist nicht berechtigt, die Befugnis des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA), über die Mittel der Studentenschaft zu verfügen, von seiner Zustimmung abhängig zu machen. Dies stellt das Verwaltungsgericht Frankfurt in einem Eilverfahren fest.
  7401. 19.2.1926, Der Magistrat beschließt die Auflösung der Stadtkämmerei zum 01.04. d. J. Ihre Befugnisse und Geschäfte werden auf andere städtische Amtsstellen (Siedlungsamt, Hochbauamt, Wirtschaftsamt und Tiefbauamt) überwiesen. In seiner Sitzung am 08.03. d. J. konkretisiert der Magistrat die neue Aufgabenverteilung.
  7402. 27.10.1919, Nach fünf Verhandlungstagen des Schwurgerichts Frankfurt in der Sache Mordprozess Rödel werden die drei Angeklagten des Landesfriedensbruchs, der Rädelsführerschaft und des Totschlags für schuldig befunden und zu sechs, acht und fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt.
  7403. 18.1.2000, Vier Wochen nach ihrer Verhaftung im Gerichtssaal ist Monika Böttcher wieder auf freiem Fuß. Gegen Zahlung einer hohen Kaution darf sie in Freiheit den Fortgang ihrer Berufung abwarten. In einem dritten Prozess ist Böttcher zuvor der Ermordung ihrer beiden Kinder Melanie und Karola für schuldig befunden worden. Anfang November d. J. tritt sie dann endgültig ihre Haft in der Justizvollzugsanstalt Preungesheim an.
  7404. 1.5.1946, Die 24 Jahre alte Ingeborg Fischer wird von einem Militärgericht in Frankfurt am Main wegen Erschießung eines amerikanischen Soldaten zu lebenslänglichem Gefängnis verurteilt. Sie wird für schuldig befunden, am 14. März einen Soldaten erschossen zu haben, als er sie von einem Selbstmordversuch abbringen wollte.
  7405. 10.12.1947, Der Direktor des Frankfurter Zoologischen Gartens, Dr. Bernhard Grzimek, wird wegen Fragebogenfälschung von einem Mittleren Militärgericht zu einer Geldstrafe von 5000 Mark verurteilt. Er wird für schuldig befunden, seine NSDAP-Mitgliedschaft in seinem Fragebogen verschwiegen zu haben.
  7406. 20.12.1968, Nach annähernd zweijähriger Verhandlung fällt das Schwurgericht im zweiten Frankfurter Euthanasieprozess die Urteile: Die Angeklagten werden für schuldig befunden, als leitende Funktionäre der Tötungsorganisation für Geisteskranke an der Ermordung von über 70.000 Menschen beteiligt gewesen zu sein. Der Rechtsanwalt Dietrich Allers (58) erhält acht Jahre, der Kaufmann Reinhold Vorberg (64) zehn Jahre Zuchthaus.
  7407. 29.1.1970, Der Hessische Landtag beschließt das Gesetz zur Änderung der Artikel 73 und 75 der Verfassung des Landes Hessen vom 01.12.1946. Damit werden die Altersgrenzen für das aktive Wahlrecht vom vollendeten 21. auf das vollendete 18. Lebensjahr und die Altersgrenze für das passive Wahlrecht vom vollendeten 25. auf das vollendete 21. Lebensjahr herabgesetzt. Darüber wird in einer Volksabstimmung am 08.03. d. J. von der hessischen Wahlbevölkerung befunden.
  7408. 30.9.1975, Der Römer Paolo Lippera wird zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er wird für schuldig befunden, Anfang 1973 in der Diskothek „New Fashioned“ einen 26jährigen Jugoslawen durch zwölf Messerstiche getötet zu haben.
  7409. 29.1.1986, Vor der 22. Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt der voraussichtlich letzte große NS-Prozess in Frankfurt am Main: eine Verhandlung gegen drei Ärzte, denen Beihilfe zum Mord an mehreren tausend Geisteskranken bei der „Euthanasie-Aktion“ in den Jahren 1940/41 vorgeworfen wird. Die Ärzte sind vor fast 20 Jahren im ersten Frankfurter „Euthanasie-Prozess“ freigesprochen worden, weil sie sich zur Tatzeit in einem Rechtsirrtum über die Unrechtmäßigkeit der Tötungsaktionen befunden haben sollen.
  7410. 25.11.1988, Im ersten großen Prozess um die Bestechungsaffäre in der Frankfurter Stadtverwaltung verhängt die 4. Strafkammer des Frankfurter Landgerichts eine Freiheitsstrafe von vier Jahren wegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme gegen den ehemaligen Abteilungsleiter im Garten- und Friedhofsamt, Alfons Weil. Der Angeklagte wird für schuldig befunden zwischen 1966 und 1986 Bestechungsgelder und Geschenke in Höhe von über 700.000.- DM angenommen zu haben.
  7411. 14.9.1993, Die Berufsfeuerwehr verhindert nur knapp eine Gasexplosion in einer Halle der Firma Gotek im Riederwald. In dem Gebäude habe sich eine hohe Konzentration zündfähiger Gase befunden, so ein Sprecher der Feuerwehr.
  7412. 25.7.2003, Für haltlos befunden werden die Vorwürfe gegen Polizeibeamte, die angeblich der Freundin von Magnus Gäfgen bei ihrer Festnahme gedroht haben sollen, sie um eine Aussage zu erpressen. Die Ermittlungen gegen Polizeivizepräsident Wolfgang Daschner wegen Gewaltandrohung gegenüber dem mutmaßlichen Mörder Gäfgen gehen allerdings weiter.
  7413. 27.2.1974, Der Frankfurter Häuserrat erklärt auf einer Diskussionsveranstaltung, in Zukunft keine Häuser mehr zu besetzen, weil man befürchte, dass die Polizei bei „weiteren Aktionen noch brutaler zuschlagen wird“.
  7414. 4.1.1972, „Wilder“ Streik in der Firma Teves: 220 Arbeiter der Bremsenabteilung legen ihre Fließbänder still, weil sie befürchten, von der mit der hessischen Metallindustrie vereinbarten Tariferhöhung nicht in vollem Umfang profitieren zu können. Die Geschäftsleitung hatte angekündigt, die Schichtzulage für die Frühschicht „abzubauen“. Einen Tag später schließen sich 200 Arbeiter bei der Karosserie-Firma Roth KG, schließlich auch 1000 Arbeiter der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM), dem Ausstand an.
  7415. 2.1.1986, Nach Gerüchten über den Verkauf von über 1000 Sozialwohnungen der Henri-Dunant-Siedlung in Sossenheim an einem Privatmann befürchten die Betroffenen Mieterhöhungen.
  7416. 5.11.1996, Der Fußballverein Eintracht Frankfurt gerät in immer heftigere Turbulenzen. Nach nur 35 Tagen Amtszeit tritt Präsident Hans-Joachim Otto zurück. Mit ihm geht der erst vor einer Woche bestellte Schatzmeister Bernd Thate. Beide begründen ihren Rücktritt damit, dass sie ein Steuerstrafverfahren gegen den Zweiligisten befürchten.
  7417. 3.9.2002, Die Verbände des Reisegewerbes und der deutschen Urlauberfluggesellschaften befürchten, als Folge des angestrebten Flughafensystems aus Frankfurt am Main und Frankfurt-Hahn könnten Flüge zwangsweise in den Hunsrück verlagert werden: Die Fraport AG dementiert.
  7418. 6.10.1964, Das Frankfurter Verwaltungsgericht kommt zu dem Schluss, dass in der Mainmetropole noch weit mehr Taxikonzessionen vergeben werden können, ohne dass der zu befürchtende ruinöse Wettbewerb eintritt.
  7419. 18.8.1971, Tumulte bei der Versteigerung des Schanzenbach-Geländes in Bockenheim. Befürchtet wird die Zerstörung von Wohnraum.
  7420. 7.8.1987, Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt bestätigt die Entscheidung des Oberbürgermeisters Wolfram Brück, am 08.08. an der Katharinenkirche keinen Informationsstand der rechtsextremen NPD zuzulassen. Da zur gleichen Zeit der Frankfurter Friedenstreff 300 Meter vom geplanten NPD-Stand eine Kundgebung zum „Hiroshima-Tag“ veranstaltet, befürchtet die Stadt Auseinandersetzung.
  7421. 8.3.1932, Eine von der NSDAP in Höchst geplante Versammlung wird verboten, weil man polizeilicherseits blutige Zusammenstöße mit den Kommunisten befürchtet. Als bewusste Provokation planen die Nationalsozialisten den früheren kommunistischen Funktionär Felix Neumann (gen. „Tscheka-Neumann“) als Redner auftreten zu lassen. Eine von den Nationalsozialisten am Abend im Volksbildungsheim organisierte Kundgebung, auf der ebenfalls ein vor kurzer Zeit übergelaufener Kommunist sprechen soll, wird dagegen genehmigt. Als 150 Höchster Arbeiter in das Volksbildungsheim eindringen, kommt es zu schweren Ausschreitungen. Aus Frankfurt am Main herbeigerufene Polizeiverstärkung wird von der SA angegriffen. Zwei Kriminalbeamte tragen erhebliche Verletzungen davon. Schupos räumen dann brachial den Saal und lösen die Versammlung auf. Im Gallusviertel demonstrieren am Abend Kommunisten.
  7422. 5.7.1990, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die rot-grüne Mehrheit im Stadtparlament entscheidet sich für den Wohnungsbau auf der Südmole des Osthafens. Die CDU-Fraktion befürchtet die Vernichtung gewerblicher Arbeitsplätze.
  7423. 1.12.1997, Streit um ein Einkaufszentrum: Planungsdezernent Martin Wentz (SPD) befürwortet die Pläne für ein sog. Factory-Outlet in Niederrad. Der Einzelhandel ist dagegen und befürchtet Umsatzeinbußen.
  7424. 25.7.1978, Etwa 200 Demonstranten besetzen für etwa eine Stunde die Bockenheimer Landstraße. Mit der Blockade von Auto- und Straßenbahnverkehr wollen sie auf die von ihnen befürchtete Räumung des besetzten Hauses Bockenheimer Landstraße 93 aufmerksam machen.
  7425. 2.12.1978, Starke Polizeikräfte setzen das vom städtischen Ordnungsamt verfügte generelle Demonstrationsverbot durch. Die befürchtete Konfrontation nach der Anti-Schah-Demonstration vor einer Woche im Westend, bei der mehrere viele Menschen verletzt worden sind, bleibt aus.
  7426. 14.9.1989–24.9.1989, 53. IAA – Internationale Automobilausstellung. Bundespräsident Richard von Weizsäcker nimmt an der Eröffnung teil. Oberbürgermeister Volker Hauff wirbt für sein Konzept zur städtischen Verkehrsberuhigung in der Innenstadt, das er nicht als „ideologische Verfeindung des Autos“ verstanden wissen will. Mit 1,2 Millionen Besuchern verzeichnet die IAA einen Besucherrekord. Allein am letzten Tag kommen 100.000 Interessierte in die Messehallen. Dank umsichtiger Verkehrsleitung bleibt das befürchtete Verkehrschaos aus.
  7427. 8.11.1990, Gymnasiasten der Herderschule protestieren gegen die befürchtete Asbestgefahr im Neubau des Gymnasiums und weigern sich, zum Unterricht in die Klassenräume zu gehen.
  7428. 19.4.2001, Neue Flugrouten bescheren den Bewohnern der nördlichen Stadtteile mehr Lärm. Die Verkehrsminister haben sich zuvor auf ein neues Straßennetz in der Luft geeinigt. Die neuen Routen zum Anflug und nach dem Start bringen für viele Kommunen etwas Entlastung. Mehr Lärm bekommen vor allem die Bewohner vieler Taunusgemeinden, die sich bereits im Vorfeld massiv beschwert haben. Die Umstellung selbst bringt nur moderate Verspätungen, aber nicht das befürchtete Chaos.
  7429. 12.8.2002, Stadtkämmerer Horst Hemzal überrascht das Römer-Bündnis von CDU, SPD, Grünen und FDP mit einer Hiobsbotschaft: Das städtische Defizit im Jahre 2002 wird die befürchtete Summe von 350 Millionen € um vermutlich mehr als 100 Millionen € übersteigen. Die Steuereinnahmen der Stadt brechen weg.
  7430. 1.1.2005, Start der Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen. Das befürchtete Verkehrschaos zum Start bleibt in Frankfurt am Main aus. Weniger Fahrer als erwartet nutzen die rund 20 Buchungsstationen im Rhein-Main-Gebiet.
  7431. 23.2.2005, Der Besuch des US-Präsidenten George W. Bush in Mainz bringt den Betrieb auf dem Rhein-Main-Flughafen durcheinander. Es kommt zu massenhaften Ausfällen von Flügen. Das befürchtete Verkehrschaos bleibt aus, weil viele Menschen Urlaub nehmen.
  7432. 18.6.1988, Nach dem Europameisterschaftspiel zwischen England und Sowjetunion (1:3) im Waldstadion nimmt die Polizei über 180 deutsche und britische Hooligans in Gewahrsam, die Passanten belästigt und Autos beschädigt hatten. Die befürchteten schweren Krawalle bleiben allerdings aus.
  7433. 20.3.1996, Bei einer verbotenen Demonstration zum kurdischen Neujahrsfest in der Innenstadt nimmt die Polizei 62 Personen vorläufig fest. Die befürchteten militanten Auseinandersetzungen bleiben aus.
  7434. 12.3.1997, Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach sagt die für den 13.04. d. J. im Volkshaus Enkheim geplante Gegenveranstaltung zur Wehrmachtsausstellung in der Paulskirche wegen befürchteter „chaotischer Gewalt und Prügeleien“ ab.
  7435. 15.3.1936, 50. Todestag des Arztes, Hygienikers und Kommunalpolitikers, Geheimer Sanitätsrat Dr. Johann Goerg Varrentrapp (1809-1886), 1842 bis 1872 Oberarzt am Hospital zum Heiligen Geist, 1848 Mitglied des Vorparlaments, 1859 Gründungsmitglied des Nationalvereins, Befürworter der Schwemmkanalisation in Frankfurt am Main, 1867 bis 1884 nationalliberaler Stadtverordneter, widmete sich vor allem der öffentlichen Gesundheitspflege.
  7436. 5.10.1931, 100. Todestag des Rechtsanwalts, Kommunalpolitikers und Schriftstellers Dr. Louis (Ludwig) Daniel Jassoy (1768-1831), 1817 bis 1828 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung, 1817 und 1820 deren Vizepräsident, Befürworter der Judenemanzipation.
  7437. 4.11.1905, 100. Geburtstag des Rechtsanwalts, Notars und Politikers Geheimer Justizrat Dr. Friedrich Siegmund Jucho (1805-1884), führender Vertreter der freiheitlichen Bewegung der 1830er Jahren in der Mainstadt, 1848/49 Mitglied der Verfassungsgebenden Versammlung („Konstituante“) der Stadt Frankfurt am Main, Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung (linkes Zentrum), von 1850 bis 1865 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung, seit 1857 der Ständigen Bürgerrepräsentation, Befürworter des Anschlusses Frankfurts an Preußen, Anhänger der Nationalliberalen.
  7438. 14.2.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses: Befürwortet wird eine Erhöhung des Gaspreises von 25 auf 30 Pfg. für den Kubikmeter. Die Frankfurter Gasgesellschaft erhöht mit Genehmigung des Magistrats um elf Pfg. auf nunmehr 36 Pfg. pro Kubikmeter.
  7439. 1.12.1961, In einem Gespräch mit dem Stadtplanungsdezernenten Dr. Hans Kampffmeyer (1912-1996) und dem Verkehrsstadtrat Walter Möller (1920-1971) befürwortet der Architekt Professor Ernst May (1886-1970) den Bau der Nordweststadt.
  7440. 1.12.1946, Erste hessische Landtagswahl und Konstitution des Landes Hessen durch allgemeine, gleiche und freie Wahlen zum Hessischen Landtag. Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von den 313.108 Wahlberechtigten geben 208.754 eine gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 85.487 (41 %), CDU 57.013 (27,3 %), FDP/LDP 37.210 (17,8 %), KPD 29.044 (13,9 %). Die Landesverfassung befürworten 149.866 (68,4 %) von 218.835 Frankfurter Wählern; 51.376 (24 %) sind dagegen. Den Artikel 41 der Verfassung, der eine Überführung des Bergbaus, der Betriebe der Eisen- und Stahlerzeugung, der Betriebe der Energiewirtschaft und des an Schienen- und Oberleitungen gebundenen Verkehrswesens in Gemeindeeigentum vorsieht, akzeptieren 136.814 (62,3 %) Frankfurter, 63.818 (29,8 %) lehnen ihn ab.
  7441. 21.8.1973, Der Magistrat befürwortet in einem Gutachten, dass die Zeil für die Dauer von fünf Jahren Fußgängerzone bleibt.
  7442. 16.4.1999, Der Magistrat befürwortet den Kulturvertrag zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen. Das Land entlastet die Kommune ab 2005 um 42,2 Millionen DM jährlich. Freilich muss Frankfurt am Main bis dahin noch 160 Millionen DM an das Land zahlen, so das Vertragswerk.
  7443. 16.4.1999–17.4.1999, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim über den Jugoslawien-Konflikt. Eine Mehrheit befürwortet die Nato-Angriffe auf Jugoslawien. Die Bundestagsabgeordnete Rita Streb-Hesse wird als Vorsitzende bestätigt.
  7444. 16.1.2001, Bundesaußenminister Joseph Fischer sagt als Zeuge im Opec-Prozess vor der 21. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt aus. Er bestreitet, jemals den Einsatz von Molotow-Cocktails befürwortet zu haben.
  7445. 24.6.2004, Der Geschäftsführer des „City Forum Pro Frankfurt“, Heinz Schmitz, befürwortet Ladenöffnungen an Sonntagen. Dadurch würde das Image Frankfurts als Einkaufsstadt gestärkt.
  7446. 1.9.2004, Neben Oberbürgermeisterin Petra Roth befürwortet auch der Cheforganisator des Triathlons, Kurt Denk, den Vorschlag, den Ironman im Main zu beginnen. Dazu müsste der Fluss aufgestaut und mit Frischwasser angereichert werden.
  7447. 9.5.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Plenarsitzung dauert nur 13 Minuten. Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft kann keine einzige Wortmeldung entgegennehmen. Nur Kraft, weil es seines Amtes ist, und die Berichterstatter des „Sonderausschusses Mahnmal“ und des Haupt- und Finanzausschusses erstatten dem Plenum mündliche Berichte. Die Plenartagung ist als eine „Entlastungssitzung“ gedacht, um bereits in Ausschüssen diskutierte und befürwortete Projekte auch offiziell durch die Stadtverordnetenversammlung genehmigen zu lassen.
  7448. 11.4.1980, Die Peter-Fuld-Stiftung, die begabte, durch ihre Lebensumstände diskriminierte Jugendliche fördert, weiht ihren neuen Verwaltungssitz in der Kennedyallee ein.
  7449. 12.10.1988, Die Stifterin Wilhelmine Willkomm, Gründerin der gleichnamigen Frankfurter Stiftung für begabte Naturwissenschaftler, trägt sich in das Goldene Buch der Stiftungen der Stadt Frankfurt ein.
  7450. 19.5.1999, Anlässslich des 30jährigen Jubiläums der Peter-Fuld-Stiftung für begabte Jugendliche tragen sich Vertreter der Stiftung im Römer in das Goldene Buch der Stadt ein.
  7451. 26.4.1935–28.4.1935, Teilnehmer der Internationalen Arbeitstagung über Fragen der Begabtenförderung in Freiburg i. Br. (23.-27.04. d. J.) besuchen die Mainstadt und werden von Vertretern der akademischen Auslandsstelle und der Studentenschaft empfangen.
  7452. 3.5.2005, Die Musterschule darf sich nun „Schulisches Zentrum für Musik und Begabtenförderung“ nennen. Das Gymnasium im Nordend ist damit hessenweit die einzige Schule mit diesem Prädikat. In einer konzertanten Feierstunde in Dr. Hoch’s Konservatorium wird dies von Staatssekretär Joachim Jacobi mit einer Urkunde bescheinigt.
  7453. 18.12.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Zusätzliche Bewilligung von Etatmitteln für unentgeltliche Lernmittel und Unterstützung begabter Schüler an den Mittelschulen sowie für Kanalbauten in Siedlungsgebieten im Bereich der ehemaligen Stadtgemeinde Höchst am Main, Einrichtung einer Omnibuslinie zwischen den Stadtteilen Praunheim und Heddernheim.
  7454. 21.4.1931, Stadtkämmerer Bruno Asch (1890-1940) scheidet aus dem städtischen Dienst in Frankfurt am Main aus, um die Berufung zum Finanzdezernenten der Stadt Berlin anzunehmen. Sein Nachfolger wird ab 1932 Rechtsanwalt Prof. Dr. Friedrich Lehmann (1888-1960). Anlässlich seines Abschieds wird Bruno Asch in Anerkennung seiner großen finanzpolitischen Begabung die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  7455. 21.4.1936, Der Todestag Manfred von Richthofens, der als „Tag der deutschen Luftwaffe“ in ganz Deutschland begangen wird, wird auch in Frankfurt am Main als Gedenktag gefeiert. Eine Abteilung der in der Mainstadt stationierten Fliegerstaffel zieht auf den Hauptfriedhof und stellt eine doppelte Ehrenwache vor der Ehrenhalle für die Kriegsgefallenen. Am Friedhofs-Ehrenmal wird ein Kranz niedergelegt.
  7456. 16.9.1934, Der „Tag des Deutschen Volkstums“ wird in Frankfurt am Main als „Fest der Deutschen Schule“ im Stadion begangen.
  7457. 12.3.1939, Der erste Heldengedenktag in NS-Deutschland wird auch in Frankfurt am Main festlich begangen. Am Ehrenmal der 81er, Hohenzollern-Anlage [heute: Ludwig-Erhard-Anlage], sind Soldaten der Frankfurter Truppenteile aufmarschiert, General Erwin von Witzleben (1881-1944), Kommandeur der Heeresgruppe 2 in der Mainstadt, hält die Gedenkansprache. Den Abschluss der Feier bildet ein Vorbeimarsch der Frankfurter Truppen vor Gauleiter Jakob Sprenger und den höchsten Offizieren des Standortes. Auch an den Ehrenmälern in den Frankfurter Vororten und auf den Friedhöfen finden Gedenkfeiern statt.
  7458. 4.3.1941, Das Sondergericht Frankfurt verurteilt den 18jährigen Karl Theodor Mager als Gewaltverbrecher wegen Mordversuchs in vier Fällen in Tateinheit mit drei Fällen des Vergehens gegen § 1 des Gesetzes zur Gewährleistung des Rechtsfriedens, ferner wegen versuchten schweren Raubes viermal zum Tode und spricht ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebensdauer ab. Auf eine der Taten, die er bei Verdunkelung begangen hat, wird das Gesetz gegen Volksschädlinge angewendet.
  7459. 26.7.1947, Zur Bundesfeier der Schweizer, die zum Gedenken an die Begründung der Eidgenossenschaft alljährlich am 1. August begangen wird, versammeln sich Angehörige des Konsularbezirks Frankfurt am Main im Handwerkersaal.
  7460. 13.9.1947–14.9.1947, Die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes (VVN) veranstaltet in ganz Deutschland Gedenkfeiern für die Toten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Dieser Tag wird auch in sämtlichen hessischen Schulen feierlich begangen. In Frankfurt am Main findet im Börsensaal eine Festvorstellung der Oper „Fidelio“ statt sowie eine feierliche Kranzniederlegung am Opferdenkmal in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb und eine Gedenkfeier in der Westend-Synagoge, in der Kolb eine Ansprache hält.
  7461. 18.11.1950, Feierstunde anlässlich des 55jährigen Bestehens der kaufmännischen Privatschule Dr. W. Steinhöfel im Heim des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM), Bürgerstraße. Das 50jährige Bestehen im Jahr 1945 konnte nicht feierlich begangen werden.
  7462. 19.5.1951, Mit einer großen Truppenparade in und um Frankfurt am Main stationierter amerikanischer Verbände wird der traditionelle „Tag der Armee“ feierlich begangen.
  7463. 10.2.1954, 200jähriges Jubiläum der evangelisch-unierten Emmausgemeinde in Eschersheim. Dieses Jubiläum wird im Rahmen einer Festwoche in der Zeit vom 07. bis 13.02. d. J. begangen, eröffnet mit einer Akademischen Feier in der Ziehenschule.
  7464. 12.6.1957, Zum ersten Mal wird in Frankfurt am Main der Geburtstag der Anne Frank mit Gedenkfeiern in der Johann Wolfgang Goethe-Universität und in der Paulskirche begangen, bei der an ihrem ehemaligen Wohnhaus, Ganghoferstraße 24, eine Gedenktafel enthüllt wird. Die Bronze-Schrifttafel, vom Bildhauer Hans Bernt Gebhardt geschaffen, trägt die Worte: „In diesem Hause lebte Anne Frank, geb. 12.6.1929 in Frankfurt am Main. Sie starb als Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung 1945 im KZ-Lager Bergen-Belsen. Ihr Leben und Sterben – unsere Verpflichtung. Die Frankfurter Jugend.“
  7465. 22.8.1961, Wegen Mordverdachts an der 86 Jahre alten Margarete Zimmermann und ihrer 44 Jahre alten ledigen Tochter Anna Zimmermann aus Herborn lässt die Staatsanwaltschaft das Frankfurter Ehepaar Hermann und Maria Kozera in seiner Wohnung im Gallusviertel festnehmen. Hermann Kozera, der wie seine Frau die Tat leugnet, begeht in seiner Haftzelle am 20.09. d. J. Selbstmord. Am 30.11. d. J. gesteht Frau Kozera den Doppelmord, begangen von ihrem Mann Anfang März 1960, ein.
  7466. 26.6.1963, Feier der Peter-Petersen-Schule in Eschersheim anlässlich des Geburtstages ihres 1952 verstorbenen Namensgebers, der zukünftig jedes Jahr begangen werden soll.
  7467. 24.1.1969, Vor der 10. Strafkammer des Schwurgerichts Frankfurt wird der angeklagte Daniel Cohn-Bendit im Berufungsverfahren wegen Aufruhrs und Landesfriedensbruch, begangen bei der Verleihung des Friedenspreise des Deutschen Buchhandels 1968, zu sechs Monaten Gefängnis mit Bewährung verurteilt.
  7468. 5.2.1969, Im Zusammenhang mit dem – später wieder abgesetzten – Gerichtsverfahren gegen das SDS-Mitglied Hans-Jürgen Krahl, der sich wegen schweren Hausfriedensbruchs und Nötigung, begangen beim Eindringen in das Institut für Sozialforschung, verantworten muss, kommt es zu Zwischenfällen, als 70 Studenten von der Polizei aus dem Justizgebäude gedrängt werden, die eigentlich als Zeugen geladen worden sind. Im Anschluss an diese Vorfälle liefern sich Polizisten und Demonstranten auf der Zeil handgreifliche Auseinandersetzungen.
  7469. 25.11.1971, Vor dem Schwurgericht Frankfurt beginnt einer der letzten großen Prozesse um NS-Massenmordaktionen. Angeklagt sind sieben ehemalige hohe Polizeioffiziere und Parteifunktionäre. Sie haben sich wegen Mordes bzw. Beihilfe zum Mord, begangen an rund 30.000 Juden und etwa 6.000 sowjetischen Staatsangehörigen, zu verantworten.
  7470. 11.3.1975, Großrazzia gegen die als kriminelle Vereinigung verfolgte „Anglican Free Church“ am Sitz im Marbachweg. Die „Sekte“ soll umfangreiche Betrügereien begangen haben.
  7471. 28.4.1975, Für die Neubauten von vier Schulen der Sekundarstufe I wird in Fechenheim ein gemeinsames Richtfest begangen. Die Schulen liegen in den Stadtteilen Goldstein, Griesheim, Seckbach und Fechenheim.
  7472. 25.11.1892, Zum letzten Mal wird der Frankfurter Bußtag als solcher, d.h. unabhängig von dem Bußtage der übrigen Provinzen gefeiert, da nunmehr die Einführung eines allgemeinen Bußtages endgültig gelöst ist. Sämtliche Synoden haben sich einmütig für den Mittwoch vor dem letzten Trinitatis-Sonntag als allgemeinen Buß- und Bettag ausgesprochen. Dieser Tag wird vom nächsten Jahr an landesweit als Buß- und Bettag begangen werden. Für Frankfurt am Main war es bisher Brauch, den letzten Freitag vor dem ersten Adventssonntag als Bußtag zu feiern.
  7473. 26.7.1896, Die Fertigstellung des 50.000 Fahrrades der Fahrradwerke vormals Heinrich Kleyer wird mit einem Fest begangen.
  7474. 8.6.1980–15.6.1980, Die evangelischen „Frankfurter Kirchentage 1980“ werden in den verschiedenen Stadtteilen begangen. Bei der Abschlussveranstaltung am 15.06. auf dem Römerberg sind die Spitzen der Kommunalpolitik und der Kirchen vertreten.
  7475. 8.5.1981, 100jähriges Jubiläum der Dreikönigskirche, das mit einer Festwoche vom 09.-17.05. begangen wird.
  7476. 25.4.1984, Der spanische Rockefeller, José Maria Ruiz-Mateos, wird auf dem Rhein-Main-Flughafen verhaftet. Der ehemalige Präsident eines Finanzimperiums soll Wirtschafts- und Steuerdelikte in Milliardenhöhe begangen haben. Einen Monat später wird er gegen die deutsche Rekord-Kaution von zehn Millionen DM aus der Untersuchungshaft entlassen.
  7477. 22.10.1985, Vor einer Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt der Prozess gegen den Leiter des Polizeieinsatzes in der Nacht vom 03. zum 04. November 1981 in der Rohrbachstraße. Die Anklage wirft dem Polizeioberrat Körperverletzung im Amt und Duldung desselben Delikts vor, begangen an Teilnehmern eines Protestes im Zusammenhang mit der Räumung des Hüttendorfes und der Startbahn West.
  7478. 30.1.1988, Das 125jährige Jubiläum der Hoechst AG wird mit einem Festakt in der Jahrhunderthalle Hoechst begangen. Einer der vielen Ehrengäste ist Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  7479. 6.7.1988, Mit einem Gottesdienst im Frankfurter Dom wird das Festprogramm anlässlich des 1000jährigen Bestehens der christlichen Kirche in Russland durch die Frankfurter russisch-orthodoxe Gemeinde begangen.
  7480. 22.5.1990, Die Serie grausamer Morde an Wohnsitzlosen und Homosexuellen in den Wallanlagen ist zu Ende. Die Polizei nimmt einen 50jährigen, geständigen Mann fest, der kurz zuvor am Mainkai ein letztes Opfer gefunden hatte. Er gesteht, seit dem 1. Februar d. J. sechs vollendete und zwei versuchte Tötungsdelikte begangen zu haben.
  7481. 14.6.1991, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft leitet gegen Oberbürgermeister Andreas von Schoeler, seinen Amtsvorgänger Volker Hauff und den Unternehmer Claus Wisser ein Ermittlungsverfahren ein. Es bestehe der Verdacht, dass Delikte aus dem Katalog „Straftaten im Amt“ begangen worden seien. Dazu zählen Vorteilsnahme und -gewährung.
  7482. 9.3.1998, Autor Peter Sandner stellt im Literaturhaus seine Dokumentation mit dem Titel „Frankfurt. Auschwitz“ vor, die sich mit den Verbrechen, die in Frankfurt am Main an Sinti und Roma während des Nationalsozialismus begangen worden sind, beschäftigt.
  7483. 20.7.1998, Die Serie von mehr als 100 Urnendiebstählen, die seit Dezember 1997 auf dem Hauptfriedhof und den Gräberfeldern Höchst und Griesheim begangen wurde, ist aufgeklärt. Ein 30jähriger Mann aus dem Ostend gesteht darüber hinaus, Gebeine gestohlen zu haben. Urnen und Menschenknochen werden in seinem Keller, Dahlmannstraße 10, sichergestellt.
  7484. 4.1.2001, Die Wochenillustrierte „Stern“ veröffentlicht Fotos des ehemaligen FAZ-Fotografen Lutz Kleinhans aus dem Jahr 1973, die zeigen, wie der heutige Bundesaußenminister Joseph Fischer im so genannten „Frankfurter Straßenkampf“ auf einen Polizisten einschlägt. In einem Interview bekennt Fischer: „Ja, ich war militant“ und entschuldigt sich für die Gewalttaten, die er als Mitglied der linken Protestbewegung der 60er und 70er Jahre begangen hat. „Wir haben Steine geworfen. Wir wurden verdroschen, aber wir haben auch kräftig hingelangt“, erinnert sich der 52jährige an die 28 Jahre zurückliegenden Einsätze der linksradikalen Frankfurter Spontis gegen Wohnraumvernichtung und Westend-Spekulation. Die CDU fordert vergeblich den Rücktritt des Außenministers.
  7485. 23.9.2002, Am Morgen wird unterhalb der Ginnheimer Woogstraße die Leiche eines 84jährigen Mannes gefunden, der vermutlich Freitod begangen hat.
  7486. 3.12.2004, Die Leiche eines Mannes, der Selbsttod begangen hat, wird im Main gefunden.
  7487. 9.5.2005, Anlässlich des 200. Todestages des Nationaldichters Friedrich Schiller (1759-1805) wird ein Schiller-Jahr begangen. In Frankfurt am Main hielt sich Schiller zwischen 1782 und 1784 dreimal auf. 1784 ist sein Werk „Kabale und Liebe“ im Frankfurter Komödienhaus uraufgeführt worden. Höhepunkt der Gedenk-Aktivitäten ist eine „Schiller-Love-Parade“ der Schillerschule von Sachsenhausen zum Schillerdenkmal in der Taunusanlage.
  7488. 5.9.2012, Verlegung zweier „Stolpersteine“ im Nordend für Seligmann und Selma Stern in der Kantstraße. Selma Stern wurde am 01. September 1942 von Frankfurt am Main in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 10. März 1944 umkam. Ihr Ehemann Seligmann Stern hatte nach einem Gefängnisaufenthalt am 07. Juli 1941 Selbsttod begangen.
  7489. 4.5.1945, Eine soeben gebildete sog. „Bezirksregierung Wiesbaden“ wendet sich mit einem Aufruf, der an den Frankfurter Litfasssäulen erscheint, an die Bevölkerung. Darin heißt es: „Von der Militärregierung wurde der Gründer des Deutschen Rundfunks, Herr Staatssekretär a. d. Dr. Bredow, zum Regierungspräsidenten für die Regierung in Wiesbaden und Herr Regierungsrat i. R. Martin Nischalke zum Regierungsvizepräsidenten ernannt. Der Regierungsbezirk Wiesbaden ist auf sich selbst gestellt und muss versuchen, aus eigener Kraft geordnete Verhältnisse herbeizuführen, die Versorgung zu regeln, Arbeit zu schaffen und das gesamte Wirtschaftsleben in Gang zu halten.“ Als unmittelbare Aufgaben werden genannt: 1. Säuberung aller öffentlichen Ämter und Einrichtungen von dem Einfluss der NSDAP entsprechend den von der Militärregierung erlassenen Vorschriften. Weitmögliche Wiedergutmachung begangenen Unrechts. 2. Wiederaufbau der Landwirtschaft und Industrie, des Handels und Gewerbes. 3. Erhaltung gesunder Lohn- und Preisverhältnisse. 4. Gerechte Verteilung der Lebensmittel und Brennstoffe.“
  7490. 20.8.1970, Das Schwurgericht Frankfurt eröffnet erneut einen Prozess gegen den praktischen Arzt Dr. Franz Lucas (58), Elmshorn, wegen dessen im Vernichtungslager Auschwitz begangenen Verbrechen. Im ersten großen Auschwitz-Prozess, in dem nach 20 Monaten Verhandlungsdauer sechs Angeklagte zu lebenslanger Freiheitsstrafe und elf ehemalige SS-Männer zu zeitlich begrenzten Freiheitsstrafen zwischen 39 Monaten und 14 Jahren verurteilt worden waren, hatte das Frankfurter Schwurgericht am 19.08.1965 Lucas wegen „gemeinschaftlicher Beihilfe zum gemeinschaftlichen Mord in mindestens vier Fällen an mindestens je 1000 Menschen“ mit drei Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe belegt. Während der zuständige Senat des Bundesgerichtshofes 16 Urteile dieses größten Auschwitz-Prozesses in der Bundesrepublik Deutschland bestätigte, wurde nur der gegen Dr. Lucas ergangene Spruch aufgehoben und das Verfahren zur erneuten Verhandlung vor einem Schwurgericht der Mainstadt zurückverwiesen.
  7491. 1.10.1976, Nach einem ungewöhnlich spektakulären Prozessverlauf von knapp einem Jahr werden die Münchner Gerhard Linden und Ludwig Lugmeier vor dem Frankfurter Schwurgericht wegen gemeinschaftlich begangenen schweren Raubes zu Freiheitsstrafen von dreizehn und zwölf Jahren verurteilt.
  7492. 7.5.2010, Für den in der von deutschen Nationalsozialisten begangenen Shoah umgekommenen Spieler von Eintracht Frankfurt, den 1907 in der Mainstadt geborenen Hans Rosenbaum, gestorben am 18. April 1942 im Ghetto von Litzmannstadt, wird vor dem Haus Unterlindau 74 im Stadtteil Westend, in dem die Familie wohnte und eine Metzgerei führte, ein Stolperstein verlegt.
  7493. 10.12.1929, Tod des Religionsphilosophen, Pädagogen und Übersetzer Dr. Franz Rosenzweig (1886-1929), gründete 1920 das „Freie Jüdische Lehrhaus“ in Frankfurt am Main, begann 1924 gemeinsam mit dem Religionsphilosophen Prof. Dr. Martin Buber (1878-1965) mit der „Verdeutschung“ der Hebräischen Bibel.
  7494. 17.11.1913, 50jähriges Jubiläum des „Vorschussvereins zu Bockenheim“ – die Geburtsstunde der „Bockenheimer Volksbank E.G.m.b.H. Die eigentliche Tätigkeit des Vereins begann – nach der polizeilichen Genehmigung – am 01.01.1864.
  7495. 28.7.1940, 100jähriges Jubiläum der Frankfurter Mozart-Stiftung. Mit einer Feier am 28.07.1840, dem zweiten Jahrestag des ersten deutschen Sängerfestes von 1838, begann die Tätigkeit dieser Stiftung.
  7496. 4.7.1958, Feier anlässlich des 15jährigen Jubiläums des amerikanischen Soldatensender AFN. In einem geborgten BBC-Studio in London begann AFN am 04.07.1943 mit dem Sendebetrieb.
  7497. 31.1.1966, Die in Frankfurt am Main lebende Schriftstellerin Dr. h.c. Marie Luise von Kaschnitz (1901-1974) erhält anlässlich ihres 65. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main. In der Urkunde ist zu lesen: „Der Magistrat ehrt damit die Dichterin, die in der vom Krieg zerstörten Stadt unbeirrt zu arbeiten begann und hier ein vielgestaltiges Werk schuf...“
  7498. 15.1.1969, In der Vollversammlung der Abteilung für Erziehungswissenschaft (AfE) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, wo Anfang Dezember 1968 der Vorlesungsstreik begann und sich auf andere Fakultäten ausdehnte, spricht sich eine Mehrheit gegen die Fortsetzung des Vorlesungsboykotts aus.
  7499. 17.9.1894, 90jähriges Jubiläum der städtischen Promenaden. Am 17. September 1804 begann die Niederlegung der Frankfurter Wälle.
  7500. 18.6.1898, 30jähriges Jubiläum des „Frankfurter Gefängnisvereins“. Die Gründung erfolgte am 18. Juni 1868, die offizielle Vereinstätigkeit begann am 09. November 1868.
  7501. 3.9.1982, 200jähriges Jubiläum des Frankfurter Comödienhauses, späteres Stadttheater, mit dem ein kontinuierliches Theaterleben in der Mainstadt begann.
  7502. 8.2.1991, Enthüllung der Gedenktafel an der Festhalle mit Kulturdezernentin Linda Reisch, Bildhauer Willi Schmidt und dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis. Allerdings trägt die Tafel das falsche Datum. Nicht „in der Nacht vom 8. auf den 9. November 1938“, wie der Text die Geschichte klittert, sondern am 10. November 1938, früh morgens, begann hier mit dem Fanal der brennenden Synagogen das Judenprogrom, das zur Shoa führen sollte.
  7503. 24.3.1995, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Architekten-Gemeinschaft NHT, Werner Nägele, Dieter Hofmann und Ingo Tiedemann, die am 01.01.1965 begann, im Deutschen Architekturmuseum.
  7504. 10.4.1999, 100jähriges Jubiläum der ersten elektrischen Straßenbahn. Am Osttor des Palmengartens, in der Siesmayerstraße, begann erstmals unter städtischer Regie eine elektrifizierte Straßenbahn mit dem Linienbetrieb in Richtung Bornheim.
  7505. 19.10.2001, Heute vor 60 Jahren begann die Deportation Frankfurter Juden und Jüdinnen in die nationalsozialistischen Ghettos und Vernichtungslager.
  7506. 1.4.2003, Vor 70 Jahren begann der NS-Boykott jüdischer Geschäfte in Deutschland.
  7507. 25.3.2004, Enthüllung einer Gedenktafel am Bürgerhaus Gallus zur Erinnerung an den ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess, der im Dezember 1963 im Plenarsaal des Römers begann und von April 1964 bis August 1965 im Haus Gallus stattfand.
  7508. 19.5.2005, Lesung der Frankfurter Schriftstellerin Stefanie Zweig in der Stadtteilbibliothek Bornheim aus ihrem neuen Roman „Es begann damals in Afrika“.
  7509. 23.6.2006, Gleich drei Jubiläen feiert die Friedrich-Ebert-Schule in Seckbach: Vor 85 Jahren begann sie als Reformschule, seit einem halben Jahrhundert wird sie ganztägig betrieben und seit 30 Jahren ist sie eine Integrierte Gesamtschule.
  7510. 1.8.2006, Vor 125 Jahren begann in Frankfurt am Main das Telefon-Zeitalter. Mit 50 Teilnehmern wurde die Mainstadt damals ans Netz angeschlossen.
  7511. 19.10.2011, Vor 70 Jahren begann die NS-Deportation jüdischer Frankfurter in die Konzentrations- und Vernichtungslager (Ghetto Lodz). Aus diesem Anlass begeht die „Initiative Stolpersteine“ eine Gedenkstunde im Westend, vor dem Haus Liebigstraße 27, wo zehn Stolpersteine liegen.
  7512. 16.4.2012, 100jähriges Jubiläum der Helmholtzschule im Ostend – am 16. April 1912 begann für 129 Schüler der Unterricht in der neuen Schule.
  7513. 20.12.2013, Vor 50 Jahren begann der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess (20.12.1963-19.08.1965).
  7514. 21.10.1935, Vor der Großmarkthalle wird am Morgen eine Frau, die sich zu ihrer Arbeitsstelle bei der Schulkinderspeisung in der Großmarkthalle begeben will, brutal überfallen und verletzt. Der Täter kann entkommen.
  7515. 9.11.1892, Die Kommunalpolitiker Albert von Metzler, F. P. Heineken und Carl Ludwig Funk begeben sich als Mitglieder des preußischen Landtags nach Berlin, um ihre Mandate im Abgeordnetenhaus anzutreten.
  7516. 14.10.1997, Auf dem Areal des ehemaligen Stammwerks der Hoechst AG, dem jetzigen Clariant-Firmengelände, werden bei einer Betankungsaktion Essigsäure-Dämpfe freigesetzt. Zahlreiche Beschäftigte des Chemiewerks müssen sich in ärztliche Untersuchung begeben.
  7517. 22.9.2004, Der Start der Kampagne „Hol mich ab“ soll Schulkinder dazu bringen, sich zu Fuß auf den Weg zum Unterricht zu begeben. Eine Woche lang werden die Kinder der Friedrich-List-Grundschule mit dem Stempelkissen am Schultor empfangen. Wer gelaufen ist, bekommt einen „Fußstempel“ in den Pass und bringt seine Klasse somit einen Schritt weiter zum Jahrgangsstufensieg.
  7518. 29.1.1984, Um einer erwarteten Besetzung des Historischen Museums am letzten Tag der Ausstellung „Frauenalltag und Frauenbewegung 1890 bis 1980“ zu begegnen, bleibt das Museum geschlossen. Daraufhin versammeln sich 200 Frauen im „Kommunalen Kino“ zu einer Protestveranstaltung, auf der sich Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann erklärt.
  7519. 20.1.1990, Beinahe-Zusammenstoß: Beim Landeanflug auf den Rhein-Main-Flughafen begegnen sich eine Boeing 727 und eine Boeing 767 über der Wetterau in einem Abstand von nur 90 Metern.
  7520. 15.12.1928, Erste offizielle Begegnung deutscher und französischer Fechter auf deutschem Boden: im Haus des Frankfurter „Fecht-Clubs Hermannia“.
  7521. 11.6.1925, Wettschwimm-Meisterschaft im städtischen Schwimmbad der Frankfurter Turn- und Sportgemeinde „Eintracht“ von 1861 im städtischen Schwimmbad. Gäste sind die Sportler des Vereine SC HAKOAH (auf habräisch „Kraft“)Wien – seit vielen Jahren die erste Begegnung Frankfurter Schwimmer mit dem Ausland.
  7522. 26.3.1922, Zum ersten Mal findet nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland eine Begegnung der Auswahl-Fußballmannschaften Deutschlands und der Schweiz statt: Begrüßung der Schweizer Gäste auf dem Römerberg anlässlich des Länderspiels Deutschland – Schweiz, das am Nachmittag auf dem Sportplatz „Riederwald“ der „Frankfurter Turn- und Sportgemeinde „Eintracht“ e. V. im Osten Frankfurts stattfindet und 2:2 unentschieden endet.
  7523. 27.5.1938–30.5.1938, Italienische Miliz-Fechter besuchen die Mainstadt und treten als Gäste der SA-Gruppe Hessen deren besten Fechtern entgegen. Es ist die erste sportliche Begegnung von Formationen der „Fascistischen Miliz“ und der SA. Am zweiten Tag ihres Besuches führen die italienischen Gäste der Frankfurter Bevölkerung auf dem Hallensportkampftag der SA-Gruppe Hessen in der Festhalle eine Fechtakademie in Florett vor.
  7524. 14.7.1940, Fußball-Länderspiel Rumänien - Deutschland im Frankfurter Sportfeld. Die deutsche Nationalelf gewinnt die Begegnung mit 9:3-Toren.
  7525. 25.8.1949, Premiere des Goethe-Films „Begegnung mit Werther“ im „Luxor“ unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  7526. 14.5.1958–18.5.1958, Jahrestagung des Arbeitskreises für Tanz im Bundesgebiet im Haus der Jugend. Diese Tagung spürt unter dem Thema „Mensch und Tanz“ in zahlreichen Fachvorträgen den Grundtatsachen des Tanzes nach und dient als Ort für gesellige und festliche Begegnung.
  7527. 31.7.1959–3.8.1959, 70. Ordenstagung des Internationalen Guttempler-Ordens der Bundesrepublik Deutschland im Römer. Hauptthema ist die Wirkung des Alkoholismus auf Jugend und Familie. An dieser Tagung nehmen Vertreter aus der Türkei, Dänemark, Holland, England, der Schweiz und Österreich teil. In einer Pressekonferenz (30.07.) stellt der Vorsitzende des Ordens in der Bundesrepublik, der Frankfurter Schuldezernent Stadtrat Professor Theodor Gläß, fest, dass seit der Währungsreform der Verbrauch alkoholischer Getränke ständig steigt, vor allem unter Frauen und Jugendlichen. Neben internen Sitzungen des Ordensrates und der Arbeitsgemeinschaften, einem Abend der Begegnung im Kasinosaal des Rathauses (02.08.), findet eine gemeinsame Veranstaltung der Hessischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren und des Internationalen Guttempler-Ordens im Stadtverordneten-Sitzungssaal sowie eine wissenschaftlich-praktische Konferenz zur „Erforschung der Suchtgefahren“ statt (31.07.).
  7528. 7.10.1960, Deutsch-Französische Begegnung, veranstaltet vom Kreisverband Frankfurt am Main des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Paulskirche.
  7529. 18.12.1964, Einweihung des neuen „Hauses der Begegnung“, ein Zentrum für griechische Gastarbeiter, Jahnstraße 49.
  7530. 25.6.1965, Feierliche Einweihung des „Hauses der Begegnung“, Gärtnerweg/Ecke Reuterweg, durch Weihbischof Walther Kampe, ein Treffpunkt für Schüler, Studenten und berufstätige Jugendliche.
  7531. 10.3.1969–16.3.1969, Erste internationale Begegnung „Bau und Humanismus“.
  7532. 16.3.1970, Der Magistrat greift den Vorschlag des Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970) auf, als Ort der Begegnung für das zweite Treffen zwischen Bundeskanzler Willy Brandt und DDR-Ministerpräsident Willi Stoph die Mainstadt zu wählen.
  7533. 27.2.1971–28.2.1971, „Internationaler Tag der Begegnung“ der Schopenhauer-Gesellschaft in der Schalterhalle der Frankfurter Sparkasse.
  7534. 19.5.1971, Eröffnung des „Hauses der Freizeit und der Begegnung älterer Bürger“ im Nordwestzentrum, Nidaforum 5.
  7535. 5.9.1974, „Sommerschoppen“ im Liebieghaus, ein Fest der Begegnung zwischen Künstlern und Bürgern mit über 2000 Besuchern.
  7536. 11.6.1975–15.6.1975, 16. Deutscher Evangelischer Kirchentag. Mit Gottesdiensten in vierzehn Kirchen der Innenstadt wird der Kirchentag eröffnet. Auf dem Römerberg findet ein „Abend der Begegnung“ mit mehreren tausend Besuchern statt. Mit einem Volksfest am Rebstock, an dem 50.000 Menschen teilnehmen, endet der Kirchentag.
  7537. 19.9.1975–28.9.1975, Suhrkamp-Buchwoche anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Verlags mit den Autoren Hans Mayer, Elisabeth Borchers u.a. Auf einer Matinee im Schauspielhaus (28.09.) spricht der Regisseur Giorgio Strehler über seine Begegnung mit Bertolt Brecht. Milva singt Lieder des Schriftstellers.
  7538. 1.4.1984, Offizielle Einweihung des „Ökumenischen Kirchenladens“ im Nordend, eine Stätte der Begegnung für Mitglieder der evangelischen Epiphanias- und der katholischen St. Michael-Gemeinde sowie für Stadtteilgruppen.
  7539. 5.4.1985–13.4.1985, Deutsch-französische Begegnung: eine Gruppe Frankfurter Jugendlicher reist nach Lescheraines/Frankreich und trifft dort mit jungen Franzosen aus Lille zusammen.
  7540. 21.9.1985, Zum 125. Todestag des Philosophen Dr. Arthur Schopenhauer (1788-1860) veranstaltet die Schopenhauer-Gesellschaft einen „Tag der Begegnung“ im Palmengarten.
  7541. 7.10.1985, Der Förderverein Deutscher Schriftsteller in Hessen eröffnet im „Haus der Begegnung“ ein Literaturbüro als Anlaufstelle für junge und unbekannte Autoren.
  7542. 20.7.1987–1.8.1987, „Dreinationale Begegnung“ des städtischen Jugendamtes mit Jugendlichen aus Lyon und Birmingham.
  7543. 1.10.1987–3.10.1987, Festliche Tage anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des „Hauses der Begegnung“ im Gärtnerweg 62.
  7544. 11.4.1988–13.4.1988, „Deutsch-Israelische Begegnung“ in der Alten Oper zwischen Studierenden der Rubin-Akademie der Universität Tel Aviv und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
  7545. 7.6.1990–10.6.1990, Die evangelische Dreifaltigkeits-Gemeinde in der Kuhwaldsiedlung organisiert „Tage sowjetisch-deutscher Kultur und Begegnung“.
  7546. 7.9.1994, Ralf Weber, Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, gibt in der Begegnung Deutschland gegen Russland (1:0) in Moskau sein Länderspieldebüt.
  7547. 4.9.1999–5.9.1999, Symposium „Außerdem waren sie ja auch Menschen... - Goethes Begegnung mit Juden und Judentum“ im Museum Judengasse.
  7548. 9.10.2002, „Begegnung mit der Literatur Litauens“ im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
  7549. 19.6.2005, Eröffnung der christlich-islamischen Woche der Begegnung der Evangelischen Gemeinde und des evangelischen Dekanats Höchst sowie der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen.
  7550. 25.6.2014–31.8.2014, Ausstellung „Schau mich an – jüdisch-arabische Begegnung in Israel“ in der Bildungsstätte Anne Frank.
  7551. 1.7.2015, Gründung des „Vereins für internationale Begegnung“ zur Förderung des Austausches der Partnerstädte.
  7552. 29.4.1933–30.4.1933, Englische Hockeyspieler der „Imperial Industries Ltd. London“ besuchen als Gäste des Frankfurter IG-Sportvereins die Mainstadt. Im Grüneburgpark finden zwei Begegnungen statt: gegen eine Auswahl-Mannschaft der IG Farben und gegen die Klubmannschaft des Frankfurter IG-Sportvereins.
  7553. 4.4.1942, Im Rahmen seiner Deutschlandreise gibt der russisch-französische Schachweltmeister Dr. Alexander Alexandrowitsch Aljechin auf Veranlassung der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ im Palmengarten eine Simultanvorstellung an 40 Brettern. Er siegt in 32 Partien, erreicht vier Remis und verliert vier Begegnungen.
  7554. 2.5.1951–3.6.1951, „Amerikareise“ der Sportgemeinde Eintracht Frankfurt: Von den acht Begegnungen gewinnt die Eintracht sechs Spiele souverän und verliert nur gegen ‚Zenthoefer‘ St. Louis mit 2:1 (14.05.) und gegen Celtic Glasgow in New York mit 1:3 Toren (30.05.).
  7555. 3.4.1967, Empfang von sieben israelischen Jugendlichen, die dem israelischen Kreis „Freunde der Jugend-Begegnungen“ angehören, auf der ersten Station ihrer dreiwöchigen Deutschlandreise durch Sozialdezernent Stadtrat Ernst Gerhardt im Kaisersaal.
  7556. 19.2.1982, Konstituierung eines Kuratoriums für den Verein „AFS Interkulturelle Begegnungen“ mit bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Unterhaltung (u.a. Alfred Biolek).
  7557. 16.10.1988, Festakt im Römer anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Jugendaustauschorganisation „AFS Interkulturelle Begegnungen“. Annähernd 9.000 junge Deutsche hat die Organisation in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem Aufenthalt in über 50 Ländern in Europa und Übersee verholfen.
  7558. 12.6.2004, Feier im Senckenberg-Museum anlässlich des 60. Geburtstages der Oberbürgermeisterin Petra Roth am 9. Mai und Präsentation des Geburtstagsbuches „Begegnungen, Erfahrungen, Perspektiven“ mit Beiträgen von insgesamt 81 Prominenten.
  7559. 26.2.2015–7.6.2015, Ausstellung „Buddha. 108 Begegnungen“ im Museum für Angewandte Kunst.
  7560. 9.7.1962, Einweihung des „Wilhelm-Polligkeit-Instituts“, Zentrale des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, in Niederrad. Es ist eine Begegnungs- und Ausbildungsstätte für 24.000 ehrenamtliche Mitglieder der Vereinigung.
  7561. 21.7.1992, Eröffnung der neuen Begegnungs- und Beratungsräume der „Frankfurter Werkgemeinschaft“, Lenaustraße 24.
  7562. 28.5.2009, Offizielle Eröffnung des neuen Begegnungs- und Service-Zentrums an der Mörfelder Landstraße in der Seniorenwohnanlage Riedhof im Stadtteil Sachsenhausen.
  7563. 29.10.2012, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Begegnungs- und Servicezentrum Höchst.
  7564. 12.8.2016, Eröffnung eines Begegnungscafés für Migranten im Nordend durch die Initiative „Project Shelter“.
  7565. 31.1.2010, Eröffnung eines neuen Begegnungsortes für Familien am Frankfurter Berg: Interkultureller Familientreff im Bürgerzentrum Frankfurter Berg.
  7566. 29.6.1996–2.7.1996, Im Rahmen eines Begegnungsprogramms zwischen jungen jüdischen Amerikanern und Deutschen besucht auf Einladung des Auswärtigen Amtes eine Gruppe junger Juden aus den USA die Mainstadt.
  7567. 10.11.1975, Einweihung einer Begegnungsstätte für ältere Bürger in Seckbach.
  7568. 18.12.1979, Eröffnung der Begegnungsstätte in der neuen Wohnanlage für ältere Bürger in der Praunheimer Heinrich-Lübke-Straße.
  7569. 27.11.1980, In den renovierten Räumen des bis 1972 dort existierenden Apfelweinlokals „Feuerrädchen“ in der Sachsenhäuser Textorstraße eröffnet ein „Liberale Zentrum“ der FDP, eine Begegnungsstätte für politische und kulturelle Veranstaltungen.
  7570. 11.12.1980, Eröffnung der neuen Begegnungsstätte der Altenwohnanlage Birminghamstraße in Nied.
  7571. 15.12.1980, In der Frankenallee im Stadtteil Gallus wird eine weitere Frankfurter Begegnungsstätte für ältere und behinderte Bürger eröffnet.
  7572. 5.8.1981, Offizielle Eröffnung der Altenwohnanlage und Begegnungsstätte „Bockenheimer Treff“ für ältere und behinderte Bürger auf dem Gelände des alten Markuskrankenhauses in der Falkstraße/Am Weingarten.
  7573. 31.10.1982, Einweihung der neuen evangelischen Begegnungsstätte in Alt-Hausen.
  7574. 6.4.1983, Eröffnung des Heinz-Herbert-Karry-Jugendzentrums in Nahariya/Israel. Die Idee zu dieser internationalen Begegnungsstätte stammt aus der Mainstadt, von den Frauen der Women’s International Zionist Organization (Wizo), die in kürzester Zeit für diesen Zweck mehrere Hunderttausend DM sammeln.
  7575. 26.1.1985, Eröffnung der Begegnungsstätte für Deutsche und Ausländer des Internationalen Familienzentrums e. V. in der Bockenheimer Adalbertstraße.
  7576. 9.3.1986, Das Volkstheater Frankfurt unter der Leitung von Liesel Christ (1919-1996) veranstaltet eine Benefizveranstaltung zugunsten der Teddy-Kollek-Stiftung (Jerusalem Foundation) für die Begegnungsstätte arabischer und israelischer Jugendlicher in Israel.
  7577. 12.3.1987, Dominikanerpater Bruno Hussar, ein zum Christentum konvertierter Jude, Gründungsmitglied der jüdisch-arabischen Begegnungsstätte Neve Shalom, berichtet im Dompfarrsaal über diese „Oase des Friedens“ in Israel.
  7578. 1.8.1987, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Altenwohnanlage und Begegnungsstätte „Hofgut Goldstein“.
  7579. 4.3.1988, Offizielle Übergabe der Begegnungsstätte des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe im Philanthropin.
  7580. 3.3.2005, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Begegnungsstätte Praunheim.
  7581. 19.4.2008, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Kleingartenvereins Nidda-Ufer in der Begegnungsstätte, Ginnheimer Landstraße 174.
  7582. 14.1.2007, Feierliche Eröffnung der Kultur- und Begegnungsstätte „Haus am Dom“ des katholischen Bistums Limburg und Nachmittag der offenen Tür in Anwesenheit von Bischof Franz Kamphaus.
  7583. 26.4.2007, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Begegnungsstätte Ginnheim des Frankfurter Verbands in der Ginnheimer Landstraße.
  7584. 28.1.2010, Offizielle Eröffnung der Begegnungsstätte „Kai-Uwe-Haus“ im Stadtteil Griesheim.
  7585. 5.2.2010, Tod des Kapuzinerpaters Bruder Wendelin Gerigk (1939-2010) im Alter von 70 Jahren. Wendelin kam 1972 nach Frankfurt am Main und gründete u. a. den Franziskustreff, eine Begegnungsstätte in der Wohnsitzlose ein Frühstück erhalten und sich waschen können.
  7586. 19.2.2012, Eröffnung des neuen Standorts der Begegnungsstätte „Treff Süd“ der Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt im Teplitz Pavillon, Teplitz-Schönauer-Straße (vorher: Mörfelder Landstraße) im Stadtteil Sachsenhausen.
  7587. 15.7.1979, Der „Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e. V.“ hält sieben seiner Begegnungsstätten jetzt auch Sonntagnachmittags geöffnet.
  7588. 4.4.1986, Professor Hartwig Kelms letzte Amtshandlung als Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist die Eröffnung des neuen Internationalen Begegnungszentrum, das Gästehaus an der Ditmarstraße.
  7589. 5.9.1986, Offizielle Inbetriebnahme des Gästehauses mit Begegnungszentrum für Studenten und Wissenschaftler der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Ditmarstraße.
  7590. 23.1.2015, Eröffnung eines neuen Kultursalons im Begegnungszentrum Heddernheim.
  7591. 8.3.2016, Erstes öffentliches Treffen des neuen interkulturellen Treffpunktes für Senioren im Begegnungszentrum Heddernheim.
  7592. 8.5.2009, Offizielle Eröffnung eines Interkulturellen Begegnungszentrums im Stadtteil Fechenheim.
  7593. 18.11.2013, Offizielle Eröffnung des generationsübergreifenden Begegnungszentrums des Frankfurter Verbands im Gallus.
  7594. 16.10.1992–18.10.1992, Der Eiserne Steg kehrt mit Superkränen an seinen alten Platz zurück. Bis Februar 1993 soll die Brücke wieder begehbar sein.
  7595. 2.12.2003, Der Fußball-Globus, der die Bevölkerung auf die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2006 einstimmen soll, steht nun in der Mainstadt vor der Alten Oper. Bis zum 08.02.2004 ist die von André Heller entworfene, begehbare Kugel, in der Großereignisse der Fußballgeschichte dargestellt werden, zu sehen.
  7596. 26.3.1997–31.3.1997, Präsentation von „Europas größtem begehbarem Kunstobjekt“ im Palmengarten.
  7597. 11.8.1927, Offizielle Verfassungsfeier der Stadt Frankfurt am Main in der mit langen schwarzrotgoldenen Fahnen festlich geschmückten Paulskirche. Die Festansprache hält der sozialdemokratische Journalist Hermann Wendel (1884-1936). Am Nachmittag begehen Frankfurts Schulen den Verfassungstag bei Sport und Spiel im Stadion Frankfurt am Main. Am Abend findet im Ausstellungspark der Internationalen Musikausstellung eine von den republikanischen Parteien und Organisationen gemeinsam veranstaltete öffentliche Feier mit Volksfest statt.
  7598. 7.11.1920, Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) und die KPD begehen den Jahrestag der deutschen Revolution von 1918 mit mehreren Versammlungen in verschiedenen Stadtteilen sowie einer Kundgebung auf dem Opernplatz.
  7599. 1.5.1919, Die Maifeiern begehen die drei Linksparteien – SPD (Festhalle), Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) (Zoologischen Garten) und KPD (Stadtwald) – getrennt.
  7600. 1.5.1914, Die Sozialdemokratische Partei und die Freien Gewerkschaften begehen die Feier des 1. Mai im Gewerkschaftshaus und im Stadtwald.
  7601. 24.12.1952, 77.000 Flüchtlinge begehen ihr Weihnachtsfest in Frankfurt am Main.
  7602. 6.5.1956, Die Universitäten Frankfurt am Main und Heidelberg begehen in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Anwesenheit von Bundespräsident Professor Theodor Heuss gemeinsam den 100. Geburtstag Sigmund Freuds.
  7603. 30.1.1960, Die in Frankfurt am Main lebenden indischen Studenten und Praktikanten begehen im Saal des Studentenhauses der Johann Wolfgang Goethe-Universität den 10. Jahrestag der Republik Indien.
  7604. 1.11.1969, Rund 300 Griechen begehen im Haus Gallus ihren Nationalfeiertag mit einem Protest gegen die griechische Militärdiktatur.
  7605. 6.11.1974, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Firma Philipp Holzmann AG im Schauspielhaus. Ihr 100jähriges Jubiläum konnte das Unternehmen infolge der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs 1949 nicht begehen.
  7606. 11.7.1980, Im Höchster Bolongaropalast findet der alljährliche Parlamentsabend statt, ein Fest, das die Stadtverordneten gemeinsam mit den Bürgern begehen.
  7607. 25.5.1994, Mit einer Feier begehen mehrere hundert Bürger, unter ihnen auch Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und Hessens Wirtschaftsminister Lothar Klemm, die Eröffnung der 2,6 Kilometer langen und 32 Millionen DM teueren Ortsumgehung Niederursel.
  7608. 1.2.1995, Unbekannte begehen am frühen Morgen einen Anschlag auf Tausende von Telefonanschlüssen im Süden Frankfurts, in Kelsterbach und Mörfelden-Walldorf. Von dem 15stündigen Totalausfall sind u.a. die Universitätsklinik und mehrere Luftfahrtgesellschaften betroffen. Die Polizei vermutet, dass sich die Aktion gegen den Rhein-Main-Flughafen gerichtet hat.
  7609. 1.7.1993, „Tag eins“ des neuen Asylrechtes: ‚Nur’ 18 Menschen begehren auf dem Rhein-Main-Flughafen Asyl in Deutschland.
  7610. 28.9.2003, Die Fachzeitschrift „Opernwelt“ verleiht der Frankfurter Oper den begehrten Titel „Operhaus des Jahres“. In einer Umfrage sind 17 von 50 Kritikern der Auffassung, dass die Oper Frankfurt in der Spielzeit 2002/2003, der ersten unter der Leitung von Bernd Loebe, die beste Gesamtleistung aller deutschsprachigen Opernhäuser geboten hat.
  7611. 18.5.1960, Im Endspiel des Europapokals zwischen Eintracht Frankfurt und Real Madrid in Glasgow wird die Eintracht mit 7: 3 Toren geschlagen. Real Madrid gewinnt damit zum fünften Mal hintereinander die begehrteste Fußballtrophäe.
  7612. 20.5.1936, Deutsch-amerikanische Feier im Römer anlässlich des 10jährigen Bestehens der Carl-Schurz-Vereinigung, die ihr Jubiläums mit einer Studienreise durch Deutschland begeht.
  7613. 24.1.1936, Bei einem schweren Verkehrsunfall gegen 23.30 Uhr an der Ecke Wendelsplatz/Offenbacher Landstraße kommt ein 65jähriger Mann zu Tode. Der dafür verantwortliche Lkw-Fahrer begeht Fahrerflucht, kann jedoch bereits am nächsten Tag verhaftet werden.
  7614. 2.1.1936, Jubilarfeier der IG Farben im Hippodrom. Prof. Erwin Selck (1876-1946), NSDAP- und SS-Mitglied, Vorstandsmitglied der IG Farbenindustrie und Leiter des Frankfurter Betriebes, begeht sein 25jähriges Dienstjubiläum. Gemeinsam mit ihm werden 70 weitere Jubilare geehrt.
  7615. 7.3.1935, Die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen in Sachsenhausen, auf dem Gelände der ehemaligen Villa Grunelius, begeht das Fest des hl. Thomas von Aquin, des Patrons des Theologiestudiums, in Anwesenheit des Bischofs von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich.
  7616. 11.1.1962, Die Bundesgartenschau 1969 gehört Frankfurt am Main. Ein Vertrag der Stadt Frankfurt am Main mit dem Zentralverband der Deutschen Gemüse-, Obst- und Gartenbauverbände garantiert die auf einem 60 Hektar großen Gelände geplante und begehrte Ausstellung. Das Kernstück des Geländes soll zwischen dem Ginnheimer Wäldchen und Hausen liegen und zur Nidda hin einen Grünzug erhalten, der das Flussbett etwa in Höhe des Praunheimer Wehrs erreicht. Durch die Anlagen der Bundesgartenschau entsteht dann für die Mainstadt eine Grünverbindung, die von der bis dahin fertiggestellten Nordweststadt zwischen Heddernheim, Praunheim und Niederursel bis an den Grüneburgpark reicht. Infolge knapper städtischer Finanzen und der Notwendigkeit, große Ausgaben zu reduzieren, wird die fest eingeplante Bundesgartenschau 1965 schließlich abgesagt.
  7617. 26.4.1934, Die Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen (Gedok) begeht im Saal der Gedokräume, Wiesenau, den 75. Geburtstag der Malerin Ottilie Roederstein (1859-1937).
  7618. 4.10.1933, Der Stadtteil Fechenheim begeht das 50jährige Berufsjubiläum des Chemikers, Industriellen und Stifters Geheimrat Dr. Arthur von Weinberg (1860-20.03.1943 Ghetto Theresienstadt) mit einer Festversammlung in der Fabrikhalle der Cassella AG.
  7619. 30.10.1932, Pfarrer Wilhelm Lueken (1875-1961), seit 1907 Seelsorger an der deutschen evangelisch-reformierten Gemeinde, begeht sein 25jähriges Jubiläum.
  7620. 19.6.1932, Zu Ehren des Direktors an Dr. Hoch’s Konservatorium, Bernhard Sekles (1872-1934), der am 20.06. d. J. seinen 60. Geburtstag begeht, gibt ein Männerchor, bestehend aus den Vereinen „Sängerkranz Offenbach“, „Sängerchor Postalia“ und „Schubertchor Frankfurt am Main“ unter der Leitung von Carl Stoll ein Konzert im Volksbildungsheim. Ferner wird dabei des Musikers Joachim Raff (1822-1882) gedacht, der ab 1877 als erster Direktor das „Dr. Hoch’s Konservatorium“ leitete und dessen 50 Todestag auf den 24.06. d. J. fällt.
  7621. 30.4.1932–2.5.1932, Bundestag des Mittelwestdeutschen Stenografenbundes Stolze-Schrey, der Hessen, Waldeck, Hessen-Nassau und Rheinland umfasst, in der Liebig-Oberrealschule. Zugleich begeht der Stenografenverein „Stolze-Schrey“ in Frankfurt-Bockenheim sein 50jähriges Jubiläum.
  7622. 30.5.1930, Dem Regisseur Max Reinhardt, der am 30. Mai das Jubiläum der 25jährigen Leitung des Deutschen Theaters in Berlin begeht, soll aus diesem Anlass von der Universität Frankfurt (wie auch der Kieler Universität) die Ehrendoktorwürde verliehen werden. Die Philosophische Fakultät der Frankfurter Universität teilt dann aber mit, dass Frankfurt davon absieht, die geplante Ehrung vorzunehmen, da es den Gepflogenheiten der hiesigen Hochschule widerspricht, den Ehrendoktor der Philosophischen Fakultät doppelt zu verleihen.
  7623. 11.8.1929–12.8.1929, Aus Anlass des Verfassungstages finden in Frankfurt am Main zahlreiche Verfassungsfeiern statt. Die Stadt Frankfurt am Main begeht diesen Tag am 11.08. in der Paulskirche, der Frankfurter Verkehrsverein veranstaltet ein großes Feuerwerk, Gottesdienste in christlichen Kirchen und Synagogen (am 12.08.) sowie eine Versammlung des Arbeitsausschusses für die republikanischen Verbände im Tivoligarten, Darmstädter Landstraße.
  7624. 1.10.1927–2.10.1927, Anlässlich des 80. Geburtstages von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg (02.10.) veranstalten Kreiskriegerverband und Stahlhelm einen Fackelzug durch die Innenstadt zum Hippodrom. Am Festtag selbst begeht die Stadt Frankfurt im Kaisersaal des Römers in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) ihren offiziellen Festakt. Die Festrede hält der Göttinger Historiker Dr. Wilhelm Mommsen.
  7625. 17.4.1920, Der Historiker und Bibliothekar an der Stadtbibliothek (1895-1931), Dr. Paul Hohenemser (1869-1932), begeht die 25. Wiederkehr des Tages seines Eintritts in den städtischen Dienst der Stadt Frankfurt am Main.
  7626. 9.11.1919, Die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) begeht den ersten Jahrestag der Revolution von 1918 im Schumanntheater.
  7627. 12.3.1916, Das Warenhaus Hermann Wronker auf der Zeil begeht sein 25jähriges Jubiläum.
  7628. 1.5.1913–4.5.1913, 52. Jahresversammlung des „Zentralvereins deutscher Zahnärzte“ im Physikalischen Verein. Zugleich begeht der „Zahnärztliche Verein zu Frankfurt a. M.“ sein 50jähriges Jubiläum.
  7629. 10.3.1913, Aus Anlass der Hundertjahrfeier trägt heute die Stadt Frankfurt am Main reichen Flaggenschmuck. Die Schüler und Schülerinnen haben unterrichtsfrei, in den Schulen werden besondere Feiern veranstaltet. Die Börse ist geschlossen. Das Militär begeht auf dem Opernplatz große Parade. Am Abend findet in der Paulskirche eine Gedenkfeier unter Mitwirkung des Frankfurter Männergesangvereins und der vereinigten Kirchenchöre Frankfurts statt.
  7630. 20.2.1912, „Bürgermaskenball“ am Fastnachtdienstag im Zoologischen Garten. Zugleich begeht der Bürgerball sein 25jähriges Jubiläum.
  7631. 1.5.1901, Die hiesige Sozialdemokratische Partei begeht den 1. Mai mit zahlreichen öffentlichen Versammlungen in der ganzen Stadt samt geselliger Zusammenkunft im Tivoli-Garten, Stadtteil Sachsenhausen.
  7632. 2.7.1937–11.7.1937, „Achema VIII“, die Weltschau chemischer Technik der „Deutschen Gesellschaft für chemisches Apparatewesen“, samt Reichstreffen der deutschen Chemiker, durchgeführt vom Verein deutscher Chemiker. Eröffnet wird sie mit einem Festakt in der Frankfurter Festhalle. Zugleich begeht der „Verein der deutschen Chemiker“ sein 50jähriges Jubiläum, an dem auch Reichsorganisationsleiter Robert Ley teilnimmt.
  7633. 31.10.1937, Der Pfarrer der Petersgemeinde, Georg Groenhoff, Vater des bekannten Segelfliegers Günther Groenhoff (1908-1932), begeht das 25jährige Jubiläum seiner Tätigkeit in der Mainstadt.
  7634. 9.11.1938, Feier anlässlich des 15. Jahrestages des Hitlerputsches des sog. „Marsches zur Feldherrenhalle“ in München. Flaggenschmuck, Gedenkfeiern und Aufmärsche von NS-Formationen bestimmen das Bild der Stadt. Jede einzelne NSDAP-Ortsgruppe begeht ihre besondere Feierstunde.
  7635. 24.7.1939, Der Kreis Groß-Frankfurt der NSDAP begeht den 55. Geburtstag des Gauleiters Jakob Sprenger mit einem Fackelzug durch die Innenstadt.
  7636. 9.11.1939, Der Gau Hessen-Nassau begeht im Hinblick auf den Kriegszustand in diesem Jahr den 9. November in schlichtem Rahmen. Zum Gedenken an die gefallenen Nationalsozialisten finden am Abend in den Ortsgruppen der NSDAP des Gaues kurze Feierstunden statt.
  7637. 16.3.1940–17.3.1940, Zum ersten Mal begeht Deutschland während des Krieges den Tag der Wehrmacht. Mit Propagandamärschen und Fahrten durch die Stadt, konzertierenden Wehrmachtskapellen an der Hauptwache, einem großen Wehrmachtkonzert im Saalbau sowie Kameradschaftsabende.
  7638. 18.4.1942, 20jähriges Jubiläum der Gründungsversammlung der NSDAP für das Rhein-Main-Gebiet im Gasthaus „Storch“ in der Mainstadt. Die zwanzigste Wiederkehr des Tages der Parteigründung im Rhein-Main-Gebiet begeht die NSDAP zusammen mit den Feiern aus Anlass des Geburtstages von Adolf Hitler mit Mitglieder-Appellen in sämtlichen NSDAP-Gruppen des Gaues Hessen-Nassau. Gauleiter Jakob Sprenger spricht hierzu auf einer Versammlung im Palmengarten. Im Anschluss an diese Veranstaltungen findet in allen Ortsgruppen die Aufnahme der Zehnjährigen in das „Deutsche Jungvolk“ (DJ), eine Jugendorganisation der Hitlerjugend (HJ) für Jungen zwischen zehn und vierzehn Jahren, statt.
  7639. 21.7.1942, Justizrat Dr. Max Gehrke begeht sein 50jähriges Anwaltsjubiläum. Aus Berlin stammend, hat er sich 1892 in Frankfurt am Main als Rechtsanwalt niedergelassen. Von 1909 bis 1924 Mitglied der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung (Demokratische Partei).
  7640. 5.8.1943, Tod der Sozialarbeiterin und NS-Widerstandskämpferin Rose Schlösinger, geb. Ennenbach (1907-1943), 1928/29 Stadtverordnete (SPD), Mitglied der „Roten Kapelle“. 1942 von der Gestapo verhaftet, Anfang Januar 1943 vom Reichskriegsgericht „wegen Spionage“ zum Tode verurteilt und am 05.08.1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Ihr Lebensgefährte, der Übersetzer Bodo Schlösinger (1908-1943), begeht, nachdem ihn die Nachricht der Hinrichtung an der russischen Front erreicht hat, am 23.02.1943 Freitod.
  7641. 11.5.1950, Die Aktiengesellschaft Hellerhof begeht in der Idsteiner Straße 134-152 das erste Richtfest eines größeren Wiederaufbauabschnittes nach dem Zweiten Weltkrieg.
  7642. 9.4.1951, Der Schulfunk des Hessischen Rundfunks begeht das Jubiläum seiner 1000. Sendung.
  7643. 1.6.1951, Der katholische Stadtpfarrer Geistlicher Rat Alois Eckert begeht sein 25jähriges Jubiläum als Seelsorger in Frankfurt am Main.
  7644. 1.5.1952, Die Frankfurter SPD begeht ihre zentrale Maifeier in der Festhalle. Der Deutsche Gewerkschaftsbund feiert mit 5000 Teilnehmern auf dem Börsenplatz.
  7645. 9.8.1952–11.8.1952, Die Goldstein-Siedlung begeht die Feier ihres 20jährigen Bestehens.
  7646. 1.9.1952, Die hessische Getränkeindustrie GmbH, Frankfurt am Main, begeht den Ausstoß des millionsten Kastens Pepsi-Cola sowie den Abschluss des ersten Herstellungs- und Vertriebsjahres im Rahmen einer Betriebsfeier.
  7647. 18.10.1953, Die Johannisgemeinde in Bornheim begeht zwei Jubiläen und eine Einweihung: die Erbauung der ersten größeren Kirche in Bornheim vor 200 Jahren (14.10.1753) und die Grundsteinlegung der Johanniskirche (1778), das achtzigjährige Jubiläum der Gründung der Diakonissenstation sowie die Einweihungsfeier des Kindergartens.
  7648. 4.12.1955, Die evangelisch-altlutherische St.-Martins-Gemeinde feiert das 100jährige Gedenken an die ersten Gottesdienste, die der 1855 aus dem Herzogtum Nassau wegen seiner Ablehnung der Kirchenunion vertriebene Pfarrer Julius Hein in Frankfurt am Main gehalten hat. Sie begeht das 100jährige Gedenken in Gemeinschaft mit der evangelisch-lutherischen Dreieinigkeitsgemeinde.
  7649. 18.12.1955, Mit einer Weihnachtsfeier begeht die Frankfurter Allgemeine Bestattungskasse ihr 20jähriges Jubiläum.
  7650. 17.6.1958, Frankfurt am Main begeht den Tag der deutschen Einheit mit einer Feierstunde des Kuratoriums Unteilbares Deutschland in der Paulskirche.
  7651. 9.8.1958, Bornheim feiert zum 350. Male seine Kerb. Gleichzeitig begeht die Bornheimer Kerbegesellschaft, die Ausrichterin dieses Volksfestes, ihr 25. Jubiläum.
  7652. 7.10.1959–8.10.1959, Bundestagung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Der Verband begeht gleichzeitig seinen zehnten Jahrestag seiner Wiederbegründung am 07./08.10.1949 im Volksbildungsheim.
  7653. 4.12.1959, Die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca (Aerovias Nacionales de Columbia) begeht im Parkhotel ihres 40jähriges Jubiläum.
  7654. 7.12.1962, Die Nassauische Heimstätte begeht im Zoo-Gesellschaftshaus ein dreifaches Jubiläum: Die zehnte Wiederkehr ihrer alljährlichen Aufbaufeier, das 40jährige Bestehen ihres Unternehmens und die Fertigstellung der 90.000sten Wohnung.
  7655. 24.12.1962, Bei Kälte und Frost und einer dünnen Schneedecke begeht Frankfurt am Main ein ruhiges Weihnachtsfest.
  7656. 7.3.1963, Der katholische Dompfarrer und Stadtdekan Prälat Alois Eckert (1890-1969) begeht sein 50jähriges Priesterjubiläum.
  7657. 11.10.1964, Der Stadtälteste Friedrich Stoltze (1869-1964), Enkel des mainfränkischen Dichters gleichen Namens, begeht seinen 95. Geburtstag.
  7658. 5.5.1966, Zum ersten Male begeht auch Frankfurt am Main den Europa-Tag. Im Mittelpunkt steht eine Zusammenkunft von Schülern und Schülerinnen aus sechs städtischen Gymnasien, bei der Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) die Jugend zur Mitarbeit für den Frieden und ein geeintes Europa aufruft.
  7659. 17.6.1970–24.6.1970, Die Achema 1970 – Ausstellungstagung für chemisches Apparatewesen, begeht ihr 50jähriges Jubiläum und gastiert zum zehnten Mal in der Mainstadt.
  7660. 27.5.1971, Ehrenbürger Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976), gebürtiger Frankfurter und ehemaliger Ministerpräsident des Landes Hessen, begeht seinen 70. Geburtstag.
  7661. 5.5.1975, Zum ersten Mal begeht ein Frankfurter Ehepaar das Fest des 75. Hochzeitstages, die „Kronjuwelen-Hochzeit“: die Eheleute Auguste (95) und Friedrich Robert Just (100).
  7662. 23.6.1889, Großes Sängerfest in Eschersheim. Der Gesangverein „Concordia“ begeht die Feier des 25jährigen Bestehens mit einem Festumzug.
  7663. 3.11.1892, Im Fahnenschmuck begeht das Leinwandhaus das Fest seiner Verjüngung. Der Bau mit seiner quadratischen Front, den drei Spitzbogenportalen, Ecktürmchen und dem hohen, lukenbesetzten Schieferdach lässt sich nach der Erneuerung als eine Sehenswürdigkeit der Altstadt an.
  7664. 1.5.1899, Die Frankfurter Sozialdemokratie begeht den 1. Mai durch zehn öffentliche Saalversammlungen – fünf am Vormittag und fünf am Abend.
  7665. 24.5.1899, Die Frankfurter Rudergesellschaft „Germania“ begeht im Gesellschaftshaus das Gedenken des ersten Sieges, den sie vor 25 Jahren, am 21. Mai 1874, bei der Regatta in Rotterdam erkämpft hat.
  7666. 28.10.1900, Gauturnfest der Frankfurter Turnerschaft. Zugleich begeht der Gau Frankfurt im Hippodrom sein 25jähriges Jubiläum.
  7667. 10.7.1909–12.7.1909, Feier des 20. Feuerwehrtages des Feuerwehrverbandes im Regierungsbezirk Wiesbaden in Rödelheim. Zugleich begeht die Freiwillige Feuerwehr Rödelheim ihr 50jähriges Bestehen.
  7668. 6.4.1976, Ein Vollzugsbeamter, der unter dem Verdacht der Strafvereitelung und des Rauschgifthandels festgenommen worden ist, hat sich, wenige Stunden nach seiner Sistierung in einer Zelle des Polizeigewahrsams das Leben genommen. Etwa zur gleichen Zeit begeht ein Untersuchungshäftling in Preungesheim Selbstmord.
  7669. 1.3.1977, Den 50. Geburtstag von Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) begeht der Magistrat mit einem offiziellen Empfang im Römer.
  7670. 21.5.1977, Vermutlich aus Eifersucht erschießt ein 38jähriger Türke in der Rotlintstraße seine 31jährige Freundin. Anschließend begeht er Suizid.
  7671. 25.6.1977, Mit einem Fest begeht die Körnerschule in Rödelheim ihr 70jähriges Jubiläum.
  7672. 23.1.1978, Im Verlaufe eines Familienstreits tötet ein 25Jahre alter Steuergehilfe im Nordend seine Eltern mit einem Kleinkalibergewehr. Der Täter begeht danach Suizid.
  7673. 30.1.1978, Ein 29jähriger Mann schießt seiner 25jährigen Freundin im Westend in den Kopf und begeht danach Suizid. Die junge Frau stirbt am 02.02. in der Universitätsklinik.
  7674. 7.5.1980, Mit einer Feier im Dominikanerkloster begeht die antifaschistische Wochenzeitung „Die Tat“ ihr 30jähriges Bestehen.
  7675. 21.4.1982, Die Riederwald-Drogerie begeht ihr 50jähriges Jubiläum als Familienbetrieb.
  7676. 24.9.1982–25.9.1982, Mit einer Jubiläumsfeier und einem Festakt in der Kongresshalle begeht die Multiple-Sklerose-Gesellschaft ihr dreißigjähriges Bestehen.
  7677. 28.5.1983, Mit einem Fest begeht die Hallgartenschule am Bornheimer Hang ihr 70jähriges Jubiläum.
  7678. 7.1.1984, Der städtische Flohmarkt begeht am neuen Standort Schlachthofgelände seine Premiere.
  7679. 25.2.1984, Mit einer Feier im Römer begeht der „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ sein 60jähriges Jubiläum.
  7680. 22.8.1984, Mit einem Sommerfest begeht der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe das zehnjährige Bestehen der Altenwohnanlage und -tagesstätte Riedhof in Sachsenhausen.
  7681. 30.5.1985, Im Rahmen ihres Dritte Welt-Projektes begeht die Anna-Schmidt-Schule einen „Zimbabwe-Tag“.
  7682. 21.8.1985, Mit einer akademischen Feierstunde in der Paulskirche begeht die Frankfurter Börse ihr 400jähriges Bestehen.
  7683. 9.1.1987, Die Schreiner-Innung Frankfurt begeht mit einer Feierstunde im Kaisersaal des Römers ihr 500jähriges Jubiläum. Vor 500 Jahren gaben sich die Holzhandwerker eine eigene Ordnung, die am 09.01.1487 vom Rat der Stadt Frankfurt genehmigt wurde, womit die erste Schreinerzunft gegründet worden war. Geplant ist ein ganzjähriges Festprogramm. Während des Festaktes im Kaisersaal wird eine kostbare Palisander-Schatulle präsentiert. Das „Goldene Buch“ der Stadt Frankfurt soll künftig in diesem Präsent der Schreiner-Innung einen würdigeren Platz als bisher erhalten.
  7684. 27.2.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück begeht seinen 50. Geburtstag mit einem städtischen Empfang im Römer.
  7685. 3.6.1987–6.6.1987, Feier eines doppelten Jubiläums auf der Freßgass’: die Aktionsgemeinschaft Freßgass’ begeht den 10. Geburtstag der Fußgängerzone zwischen Alte Oper und Hauptwache; die Frankfurter Volksbank wird 125.
  7686. 2.5.1989, Die Jüdische Gemeinde Frankfurt begeht in der Westend-Synagoge in Anwesenheit des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, den Gedenktag an die Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.
  7687. 27.9.1989–1.1.1989, Tagung der „Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde“ im Senckenbergmuseum, die in diesem Jahr ihr 25jähriges Jubiläum begeht.
  7688. 4.11.1989, Mit einem Festakt in der Paulskirche begeht die Johann Wolfgang Goethe-Universität ihren 75. Geburtstag. Rund 400 Studenten demonstrieren für eine Verbesserung der Studienbedingungen.
  7689. 30.3.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff begeht im Jüdischen Gemeindezentrum das zehnjährige Bestehen des Freundschaftsvertrages zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv. Die Beziehungen werden jetzt durch eine Opernpartnerschaft mit Tel Aviv erweitert.
  7690. 22.7.1993, Der frühere Bürgermeister von Biebesheim, Walter Vollmer, begeht in der Justizvollzugsanstalt Frankfurt-Preungesheim Freitod. Der 47jährige SPD-Politiker ist am Vortag festgenommen worden; gegen ihn wurde wegen zweifelhafter Grundstückgeschäfte ermittelt.
  7691. 28.8.1994, Den 245. Geburtstag Goethes begeht das Freie Deutsche Hochstift mit Rezitationen aus dem „West-östlichen Divan“ im dem Hochstift benachbarten Cantatesaal.
  7692. 4.1.1995–15.1.1995, „Holiday on Ice“ in der Festhalle begeht seinen 50. Geburtstag.
  7693. 13.3.1999, Ein 57jähriger Mann tötet in der Hans-Sachs-Straße im Nordend seine 55jährige Ehefrau und begeht auf dem Rhein-Main-Flughafen Selbstmord.
  7694. 3.8.2001, Ein 52jähriger Mann erschießt im Stadtteil Sachsenhausen seine Therapeutin und begeht dann Selbstmord.
  7695. 18.5.2002, Ein 54jähriger Mann erschießt am frühen Morgen seine Ehefrau vor einem Lokal in der Berger Straße und begeht anschließend Selbstmord.
  7696. 17.5.2003, Mit einem Empfang im Römer und einem Benefizkonzert begeht der Zonta Club Frankfurt sein 40jähriges Jubiläum. Die Vereinigung setzt sich weltweit für die Rechte der Frauen ein, unterstützt auch soziale Einrichtungen in Frankfurt am Main.
  7697. 6.10.2003, Die Stadt Frankfurt begeht erstmals den „Tag der deutsch-amerikanischen Freundschaft“ mit einem Empfang im Kaisersaal des Römers.
  7698. 11.10.2003, Mit Ausstellungen und Vorträgen begeht die drittälteste Physiotherapieschule Deutschlands in der heutigen Orthopädischen Universitätsklinik sein 75jähriges Bestehen.
  7699. 29.3.2004, Feier anlässlich des 175jährigen Jubiläums der Gasversorgung in Frankfurt am Main. Im Marriott-Hotel begeht Mainova diesen Festtag.
  7700. 1.10.2004, Das Kinderhaus Griesheim begeht mit der Eröffnung des neu gestalteten Spielhofes sein 30jähriges Jubiläum.
  7701. 20.10.2006, Die Frankfurter Societäts-Druckerei begeht ihr 150jähriges Bestehen mit einem Festakt in der Alten Oper.
  7702. 8.7.2009, Mit einem Fußballspiel der ersten Mannschaft des BSC Schwarz-Weiß 1919 Dornbusch gegen die U23 der Eintracht Frankfurt auf dem Sportplatz Rosegger begeht die BSC Schwarz-Weiß 1919 ihren 90. Geburtstag.
  7703. 4.12.2009, Mit einer öffentlichen Diskussionsrunde im Literaturhaus Frankfurt begeht das Institut für sozial-ökologische Forschung in der Hamburger Allee sein 20jähriges Bestehen.
  7704. 11.12.2009, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Sternbrücke im Stadtteil Rödelheim wird ein 14jähriger Schüler aus Rödelheim von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Der Fahrer begeht Fahrerflucht.
  7705. 18.12.2010, Die Fanabteilung der Frankfurter Eintracht begeht ihr zehnjähriges Jubiläum im Tanzhaus West in der Gutleutstraße. Die Abteilung weist annähernd 8.400 Fans auf.
  7706. 13.9.2011, Eröffnung der Ausstellung „Das Gedächtnis Frankfurts“ im Karmeliterkloster anlässlich des 575jährigen Jubiläums des Frankfurter Stadtarchivs bzw. (seit 1992) „Institut für Stadtgeschichte“ – als eines der ältesten Kommunalarchive begeht das „Institut für Stadtgeschichte“ das Jubiläum seines ersten Einzugs in ein festes Haus im Jahre 1436 (bis 29.01.2012).
  7707. 18.5.2012–20.5.2012, Feier anlässlich des 175jährigen Doppeljubiläums des Männer- und Frauenchores der Germania im Stadtteil Sindlingen – am 03. März 1872 fand die Gründung des Männerchores „Germania“ statt. Der Frauenchor begeht in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag.
  7708. 7.4.2013, Mit der Eröffnung der diesjährigen Pferdesaison des Frankfurter Renn-Klubs begeht die Stadt zugleich ihr 150jähriges Jubiläum des Pferderennsports: Am 23. August 1863 fand das erste städtische Pferderennen auf dem Roßmarkt statt.
  7709. 9.6.2013, Der Gemeindevorsitzende Salomon Korn begeht in der Jüdischen Gemeinde seinen 70. Geburtstag.
  7710. 30.8.2013, Stadtschreiberfest mit der neuen Bergen Enkheimer Stadtschreiberin Angelika Klüssendorf auf dem Berger Markt. In diesem Jahr begeht der Stadtschreiberpreis sein 40. Jubiläum.
  7711. 15.2.1939, Feier samt Begehung des neuen Instituts für gerichtliche Medizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Forsthausstraße (am Sandhof) in Anwesenheit des Rektors der Universität, Prof. Walter Platzhoff (1881-1969).
  7712. 12.7.1975, Offizielle Begehung des wieder aufgebauten Deutschordenshauses an der Sachsenhäuser Seite der Alten Brücke.
  7713. 8.11.2000, Die Rhein-Main-Region soll den Anschluss an die Zukunft nicht verpassen. Deshalb empfehlen Experten den Bau eines 30 Millionen DM teuren Gründerzentrums für junge Biotech-Unternehmen. Die Industrie- und Handelskammer ist begeistert, die Johann Wolfgang Goethe-Universität verspricht zu kooperieren.
  7714. 25.3.1961, Die Frankfurter Eiskunstlaufbahn im Stadion erlebt ihren bisherigen Höhepunkt. Vor 10.000 Zuschauern tritt die Weltelite in einem Schaulaufen an und begeistert die vollbesetzten Ränge.
  7715. 26.2.1963, Der Fastnachtsumzug „Klaa Paris“ in Heddernheim begeistert seine närrischen Mitbürger.
  7716. 8.7.1974, Jürgen Grabowski und Bernd Hölzenbein, die beiden Nationalspieler von „Eintracht Frankfurt“, sowie Bundestrainer Helmut Schön, werden als Fußballweltmeister auf dem Römerberg von Tausenden Fans begeistert gefeiert.
  7717. 24.7.1977, Der Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau belegt im Gesamtklassement der Tour de France den fünften Platz und wird bei seiner Ankunft auf dem Rhein-Main-Flughafen und im Stadtteil Schwanheim begeistert empfangen.
  7718. 8.8.1992, An dem mit 36 Grad heißesten Wochentag des Jahres begeistert der amerikanische Schauspieler und Sänger David Hasselhoff Kinder beim großen Fest der Kinderhilfestiftung. 110.000 Besucher kommen zu der Veranstaltung auf dem Messegelände. Mit dem auf eine halbe Million DM geschätzten Reinerlös soll die Universitäts-Kinderklinik ausgebaut werden.
  7719. 1.7.1996, Die deutsche Fußballnationalmannschaft wird nach ihrem Erfolg bei der Europameisterschaft in England begeistert empfangen. Mehr als 30.000 Menschen lassen Bundestrainer Berti Vogts und seine Spieler auf dem Römerberg hochleben.
  7720. 23.4.2001, Die Geisteswissenschaftler der Johann Wolfgang Goethe-Universität beziehen das wieder hergestellte IG-Farben-Haus. Das Sommersemester startet für 7.000 Studierende und ihre Professoren auf dem neuen Campus Westend. 24 geisteswissenschaftliche Institute und Forschungseinrichtungen lehren und forschen nun im IG-Farben-Gebäude. Auch das neue Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften (BzG), entstanden aus 24 Teilbibliotheken, hat seine Türen geöffnet. Das denkmalgeschützte Ensemble des Architekten Hans Poelzig (1869-1936) – für über 140 Millionen DM saniert – begeistert die Fachleute und kommt auch bei den Studierenden gut an.
  7721. 7.6.2003, Am ersten Samstag, an dem die Geschäfte bis 20.00 Uhr geöffnet bleiben dürfen, zeigen sich die meisten Einzelhändler begeistert. Vom Kundenansturm profitieren besonders Einkaufszentren und die in der Innenstadt gelegenen Kaufhäuser.
  7722. 14.10.2003, Die Frauenfußball-Nationalmannschaft wird nach ihrem Gewinn des WM-Titels in Los Angeles im Finale gegen Schweden bei ihrer Rückkehr im Römer empfangen. Tausende jubeln auf dem Römerberg begeistert den deutschen Weltmeisterinnen zu.
  7723. 2.5.1981, Eintracht Frankfurt gewinnt in Stuttgart den DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 3:1 Toren. Einen Tag später feiern 12.000 begeisterte Fans ihre Mannschaft auf dem Römerberg.
  7724. 25.6.1936, Boxstar Max Schmeling, der an Bord des LZ „Hindenburg“ nach Deutschland reist, besucht die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell empfangen, wo er sich in das „Goldene Buch“ der Stadt Frankfurt am Main einträgt. Die Bevölkerung bereitet ihm einen begeisterten Empfang.
  7725. 18.8.1974, Etwa 8.000 Frankfurter bereiten dem deutschen Pokalsieger Eintracht Frankfurt auf dem Römerberg einen begeisterten Empfang.
  7726. 19.4.1934–25.4.1934, Holland-Tournee der Städtischen Bühnen mit der Opernsängerin Madga Spiegel (1887-1944 Vernichtungslager Auschwitz) und dem Generalintendanten der Städtischen Bühnen, Hans Meissner (1896-1958). Bei der Rückkehr auf dem Hauptbahnhof wird den Künstlern ein begeisterter Empfang bereitet.
  7727. 31.7.1966, Begeisterter Empfang der deutschen Fußballnationalmannschaft rund um den Römer, die in England Vizeweltmeister geworden ist.
  7728. 9.7.1990, Begeisterter Empfang der deutschen Fußballnationalmannschaft auf dem Römerberg. 25.000 Menschen jubeln dem Weltmeister zu.
  7729. 27.10.1970, Eröffnung des Prozesses vor dem Schwurgericht Frankfurt gegen drei ehemalige Mitarbeiter der von „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler gegründeten Institution „Ahnenerbe“. Wegen Beihilfe zum Mord an 115 Frauen und Männern müssen sich Dr. Bruno Beger (59), Dr. Hans Fleischacker (58), beide aus Frankfurt am Main, und Wolf-Dieter Wolff (57) aus Hannover verantworten.
  7730. 6.12.1934, Reichsinnenminister Wilhelm Frick landet auf dem Frankfurter Flughafen, wo er von Gauleiter Jakob Sprenger und Oberbürgermeister Friedrich Krebs begrüßt wird. Anschließend begibt er sich nach Wiesbaden, wo er am Abend auf Kundgebung spricht.
  7731. 1.10.1965, Das Motorschiff „Eschersheim“, das neueste und mit 38.000 Tonnen Ladefähigkeit größte Frachtschiff der Unterweser-Reederei Bremen, begibt sich auf seine Jungfernfahrt von der Pier in Emden nach Casablanca.
  7732. 30.5.1979, Das Familienoberhaupt der Menschenaffengruppe im Zoologischen Garten, Gorilla Matze, verlässt für etwa eine halbe Stunde sein Gehege, begibt sich auf einen Rundgang durch den Tierpark und kehrt anschließend freiwillig zurück.
  7733. 20.10.1987, Auf kommunales Neuland begibt sich die Stadt Frankfurt am Main mit einem von Oberbürgermeister Wolfram Brück und Sozialdezernent Manfred Sutter der Öffentlichkeit vorgestellten Wohnungsbauprogramm zur Förderung Mietpreis gebundenen Wohnraums auch für mittlere Einkommensgruppen.
  7734. 8.7.1892, Erstmalig wird derjenige Teil der Promenaden, der mit Hydranten zur direkten Begießung mittels Mainwasser versehen ist, auf diese Weise begossen.
  7735. 24.7.1972, In der Hellerhofstraße werden in einer Wohnung die Leichen einer Frau und ihres Sohnes entdeckt. Die Polizei kommt zu dem Ergebnis, dass der Mann seine Mutter erschoss und danach Freitod beging.
  7736. 19.4.1937, Beginn des zweiten, großen, zehntägigen „Bibelforscher“-Prozess gegen 16 Zeugen Jehovas vor dem Sondergericht Frankfurt am Main „wegen staatsfeindlicher Betätigung“. Er endet mit Verurteilungen zu Gefängnisstrafen - danach Unterbringung im KZ.
  7737. 13.4.1937, Beginn der mehrwöchigen Arbeiten am Pkw-Parkplatz an der Trierischen Gasse [heute: Hasengasse].
  7738. 12.4.1937, Zu Beginn des neuen Schuljahres werden die im Verwaltungsbereich des Bezirksverbandes Nassau bestehenden beiden Taubstummenanstalten in Frankfurt am Main und Camberg zusammengelegt. Die neue Anstalt führt die Bezeichnung „Landestaubstummenschule und Erziehungsanstalt“ und führt den Schulbetrieb in den Räumen der ehemaligen Taubstummenerziehungsanstalt in Frankfurt am Main, Karolingerallee [1933-1945; heute: Rothschildallee], fort.
  7739. 12.4.1937, Mit Beginn des Schuljahres 1937 wird die Humboldtschule (dreijährige Frauenschule, Kindergärtnerinnen-Seminar, Jugendleiterinnen-Seminar und Kinderpflegerinnen-Schule) mit der Herderschule, Wittelsbacher Allee, vereinigt. Die vereinigte Lehreinrichtung führt weiterhin den Namen „Herderschule“. Die Abteilung Kinderpflegerinnenschule ist in dem Schulgebäude, Unterweg, untergebracht.
  7740. 3.4.1937, Beginn des Abbruchs der Lederhalle an der Trierischen Gasse in der Altstadt. An Stelle der Lederhalle entsteht ein Parkplatz für 50 bis 60 Pkws.
  7741. 13.7.1936, Beginn der mehrtägigen Montage der neuen, 60 Zentner schweren Portalkrönung für das Völkermuseum, geschaffen vom Frankfurter Bildhauer Hermann Jeß (1868-1938).
  7742. 7.5.1936, Beginn des Aufbaus der Tribüne für die Römerberg-Festspiele auf dem Römerberg.
  7743. 30.3.1936, Beginn der Arbeiten zur Umgestaltung des Hohenzollernplatzes [heute: Platz der Republik].
  7744. 29.9.1935, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Frankfurter Schützenvereins mit schießsportlichen Veranstaltungen auf den Bürgerlichen Schießständen, seit 1863 Sportplatz des 1860 gegründeten Frankfurter Schützenvereins.
  7745. 24.7.1935, Beginn des einwöchigen Gastspiels des weltberühmten Riesenzirkus „Strassburger“ auf dem Festplatz an der Ostendstraße.
  7746. 6.7.1935, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Turnerschaft Heddernheim e. V.
  7747. 14.6.1935, Beginn der Orgelfeierstunden in der wieder hergestellten alten St. Nikolaikirche.
  7748. 30.5.1935, Beginn des Tennisturniers „Grün-Weiß“ auf den Plätzen des Sportfeldes Frankfurt.
  7749. 7.4.1935, Beginn des Gastspiels des Tenors Franz Völker in der Titelrolle von Richard Wagners „Lohengrin“ im Opernhaus (bis Mai d. J.).
  7750. 23.1.1935, Beginn des Gastspiels der Schultes-Thoma-Bühne im Schauspielhaus.
  7751. 13.10.1934, Beginn der 12. Afrika-Expedition von Prof. Leo Frobenius (1873-1938). Frobenius stößt erst später zu der Expedition.
  7752. 8.9.1934, Beginn des Umbaus im Hauptpostamt I auf der Zeil und Herrichtung einer Notschalterhalle.
  7753. 30.7.1934, Eröffnung einer Ausstellung über Frankfurt am Main zu Beginn des Ersten Weltkriegs im Heimatkundlichen Museum.
  7754. 10.4.1934, Beginn des Gastspiel des italienischen Ensembles der Mailänder Scala im Opernhaus. Am 11.04. erfolgt ein städtischer Empfang bei Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Kurfürstenzimmer des Römers.
  7755. 1.3.1934, Beginn des Gastspiels von Claire Waldoff in „Groß-Frankfurt“.
  7756. 1.8.1933, Beginn der studentischen Arbeitsdienstpflicht. Mehrere hundert Studenten der Universitäten und anderer Hochschulen im Bereich der Bezirksleitung des Arbeitsdienstes für Hessen (Frankfurt am Main, Darmstadt, Marburg, Gießen und Mainz) unterbrechen ihr Studium durch den einjährigen Arbeitsdienst.
  7757. 27.5.1933, Beginn eines zehntägigen Gastspiel Heinz Rühmanns in der Titelrolle des Schwankes „Der Mustergatte“ von Avery Hopwood im Neuen Theater.
  7758. 18.4.1933, Beginn der Abbauarbeiten des Denkmals „Den Opfern (des ersten Weltkriegs)“ von Benno Elkan (1877-1960), 1920 errichtet, in der Taunusanlage – auf Veranlassung der Stadtverwaltung. 1946 wieder errichtet.
  7759. 13.3.1933, Erstmaliges Hissen der Hakenkreuzfahne der Nationalsozialisten auf dem Römer. Der künftige Gauleiter von Hessen-Nassau (Mai 1933 bis 1945), Jakob Sprenger (1884-1945) verkündet den Beginn des „Dritten Reichs“ für Frankfurt am Main.
  7760. 18.10.1932, Beginn der Wiedereröffnung der 29 Frankfurter Erwerbslosenküchen gemäß eines einstimmigen Beschlusses der Vorstände der Erwerbslosenküchen vom 29.09. d. J.
  7761. 14.8.1932, Beginn des Gastspiels von Heinrich George als „Götz“ (bis 23.08.) in den Aufführungen des „Urgötz“ im Rahmen der Römerberg-Aufführungen des Frankfurter Schauspielhauses.
  7762. 10.7.1932, Beginn des Umbaus des Schumanntheaters. Die äußeren Mauern des Theaters bleiben erhalten, während im Innern völlig umgestaltet wird. Aus dem früheren Amphitheater, das sich um die zuletzt als Parkett benutzte Manege gruppiert, entsteht ein modernes Theater mit Sicht nach der Filmwand bzw. der Bühne. Zur Verbesserung der Akustik wird eine neue Kuppeldecke eingezogen, die beiden Musikpavillons an den Seiten verschwinden gänzlich. Die Bühnen des Theaters, das als Kino-Varieté aufgezogen wird und auch der Operette dienen soll, werden um etwa zwei Meter vorgezogen, um mehr Raum bei Varietévorführunen zu bieten. Durch Verbreiterung des ersten Ranges werden dort mehr Plätze geschaffen, so dass einschließlich des Erdgeschosses 2.700 Zuschauerplätze geschaffen werden. Die hinteren Rangplätze müssen einem modernen Vorführungsraum weichen, der hier eingebaut wird.
  7763. 1.6.1932, Beginn der ersten Stellproben zu den Freilicht-Vorführungen am Römerberg unter der Intendanz von Dr. Alwin Kronacher (1880-1951), 1929-1933 Intendant des Schauspielhauses in Frankfurt am Main, begründete 1932 zusammen mit dem Kulturdezernenten Dr. Max Michel (1888-1941) die Römerberg-Festspiele in der Mainstadt, die am 18.06. d. J. mit Kronachers Inszenierung des „Urgötz“ von Johann Wolfgang v. Goethe beginnen.
  7764. 9.5.1932, Tod des Fabrikanten Kommerzienrat Dr.-Ing. E.h. Heinrich Kleyer (1853-1932), seit 1886 Beginn der Fahrradproduktion („Adler“) und Begründer der deutschen Fahrradindustrie.
  7765. 18.4.1932, Beginn der Errichtung von 380 Stadtrandsiedlungen am Hof Goldstein.
  7766. 5.3.1932, Beginn des großen Jubiläums-Verkaufs anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Firma Gustav Carsch & Co., Herren-, Knaben- und Sportbekleidung.
  7767. 14.11.1931, Beginn des Gastspiels des Dichters Joachim Ringelnatz im Hotel „Astoria“.
  7768. 15.10.1931, Beginn des Favag-Prozesses des Frankfurter Landgerichts.
  7769. 12.5.1931, Zu Beginn der Magistratssitzung richtet Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) Worte des Dankes und der Anerkennung an den heute aus der Stadtverwaltung ausscheidenden Stadtrat Dr. Alfred Schmude (1882-1950), der in die Privatwirtschaft überwechselt. Landmann überreicht Schmude die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  7770. 17.3.1931, Beginn der großen Kunstversteigerung der Sammlung des Konsuls Dr. Karl Kotzenberg (1866-1940) bei A. Boese.
  7771. 10.2.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etatrede des Oberbürgermeisters Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) zum neuen Jahreshaushalt. Kurz nach Beginn der Sitzung verlassen die Nationalsozialisten den Saal. Die kommunistischen Stadtverordneten werden – mit Ausnahme des Fraktionsvorsitzenden (1924-1933) Konrad Lang (1885-1963) – nach Störversuchen des Sitzungssaales verwiesen. Die Generaldebatte über den städtischen Etat findet am 24. und 25.02. d. J. statt.
  7772. 28.10.1930, Beginn des ersten Lehrgangs der Mutterschule des Frankfurter Mutterschutzes e. V. im Mutterschutzheim, Eschersheimer Landstraße.
  7773. 14.9.1930, Reichstagswahlen: Beginn vormittags um 8.00 Uhr, Dauer bis nachmittags um 17.00 Uhr. Die Wahlbeteiligung liegt in Frankfurt am Main bei 84,5 Prozent. Erdrutschartiger Sieg der Nationalsozialisten, die mit einem Stimmenanteil von 18,3 Prozent die Zahl ihrer Reichstagsmandate von 12 auf 107(!) erhöhen kann. In Frankfurt am Main erreicht die NSDAP sogar 20,8 Prozent der abgegebenen, gültigen Stimmen (68.480 Personen). Die SPD erhält knapp 90.000 Stimmen und die KPD fast 50.000 Stimmen. Die NSDAP ist damit zur zweitstärksten Partei in Frankfurt am Main angewachsen.
  7774. 20.7.1930, Beginn des internationalen Europa-Rundflugs in Berlin-Tempelhof mit dem Start von mehr als achtzig Maschinen, die von Berlin aus Braunschweig anfliegen, dort kurz landen und gegen Mittag in Frankfurt am Main eintreffen.
  7775. 18.7.1930, Letzter Schultag an Frankfurts Schulen und Beginn der großen Sommerferien.
  7776. 2.7.1930, Beginn umfangreicher, mehrtägiger Sprengungen an der Eisenbahnbrücke, die bei Nied über die Nidda führt. Entfernt werden Betonblöcke, die durch den Umbau der Brücke überflüssig geworden sind. Die Entfernung der Betonblöcke ist aufgrund der Niddaerweiterung notwendig geworden.
  7777. 17.2.1930, Der „Große Rat“ des Frankfurter Karnevalszuges beschließt in seiner Sitzung einstimmig, den Karnevalszug, der am 02. März stattfinden soll, ausfallen zu lassen. Als Begründung wird der späte Beginn des Fußball-Länderspiels zwischen Deutschland und Italien angegeben, wodurch sich der Zug erst um 17.00 Uhr in Bewegung setzen könnte. Der Deutsche Fußball-Bund in Berlin hat eine Vorverlegung des Spiels abgelehnt.
  7778. 26.8.1929, Beginn der Arbeiten zur Herrichtung eines Geländes an der Friedberger Landstraße, neben dem früheren Exerzierplatz für die in Frankfurt zerstreut wohnenden Roma und Sinti. Damit soll der seit Monaten andauernde städtische Streit um die Unterbringung dieser Bevölkerungsgruppe endgültig gelöst werden.
  7779. 27.7.1929, Beginn einer Entlassungswelle bei den IG Farben im Stadtteil Höchst. Nach Vereinbarung mit dem Betriebsrat kommen nach und nach insgesamt 500 Arbeiter zur Entlassung.
  7780. 12.7.1929, Beginn der großen Schulsommerferien.
  7781. 10.1.1929, Beginn der Verhandlungen der Güterwagendienst-Konferenz und der Tarifkonferenz des deutschen und litauischen-sowjetischen Eisenbahngüterverkehrs in Frankfurt am Main zwischen der Deutschen Reichsbahn, der Sowjetbahn und den estnischen, litauischen und lettischen Eisenbahnverwaltungen.
  7782. 20.3.1928, (Nichtöffentliche) Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl eines besoldeten Stadtrats für die Leitung des städtischen Verkehrs- und Wirtschaftsamtes. Gewählt wird Dr. August Lingnau (1890-1960). Im Anschluss daran Beginn der dreitägigen (20,. 21. u. 22.03.) Haushaltsdebatte: Des Weiteren ermächtigt die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat zur Aufnahme einer Inlandsanleihe von zwanzig Millionen Mark zur Abdeckung extraordinärer, von den städtischen Körperschaften bereits früher genehmigten Aufwendungen. Davon entfallen rund zehn Millionen Mark auf den städtischen Wohnungsbau der letzten beiden Jahre, jeweils über vier Millionen Mark auf den Straßenbau und auf Kanalbauten sowie 1,72 Millionen Mark auf die Niddaregulierung.
  7783. 16.2.1926, Kurz nach Beginn des zweiten Aktes von Carl Zuckmayers Lustspiel „Der fröhliche Weinberg“ im Schauspielhaus wirft ein Theaterbesucher von einer Parkettloge aus eine sog. ‚Stinkbombe’, die am Plafond der Loge zerplatzt. Durch Glassplitter wird eine Frau im Parkett geringfügig verletzt. Nach kurzer Unterbrechung kann die Vorstellung planmäßig zu Ende geführt werden. Der Täter kann zunächst flüchten.
  7784. 11.12.1923, Die gemeinsame Veranstaltung des Südwestdeutschen Rundfunkdienstes und der Gesellschaft von Freunden der Radio-Telephonie und -Telegraphie, Frankfurt am Main, im Hörsaal des Physikalischen Instituts der Universität Frankfurt ist der Beginn des privaten drahtlosen Empfangs für Südwestdeutschland. Neben der zufriedenstellenden Wiedergabe des Königs Wusterhausener Unterhaltungsprogramms ist ein Bruchstück eines Londoner Programms durch den Lautsprecher zu hören.
  7785. 14.6.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) legt dem Stadtverordnetenplenum den städtischen Haushaltsplan für 1923 vor. Zu Beginn der Sitzung wird ein Antrag des sozialpolitischen Ausschusses einstimmig genehmigt, der die schnelle Auszahlung der erhöhten Erwerbslosen-Unterstützung, die Erhöhung der Unterstützungssätze für ledige Erwerbslose um mehr als 50 Prozent und das Eintreten für weitere Erhöhungen der Reichssätze fordert. Ebenfalls Annahme findet ein weiterer Antrag des sozialpolitischen Ausschusses auf Neuregelung der Übergangsgelder für städtische Arbeiter und Angestellte.
  7786. 1.10.1921, Beginn des Gastspiels des Sängers und Schauspielers Otto Reutter im Schumanntheater.
  7787. 17.5.1920, Beginn der Speisung von etwa 11.000 Frankfurter Kindern in den Schulen und Kindergärten durch die Kinderhilfsmission der Quäker.
  7788. 6.5.1920–20.8.1920, Sommersemester an der Universität Frankfurt. Beginn der Vorlesungen am 14.05.
  7789. 15.4.1920, Offizieller Beginn des Schulunterrichts der neu gegründeten Theobald-Ziegler-Schule (Grundschule) im Stadtteil Preungesheim.
  7790. 2.2.1920, Beginn des Frühjahrszwischensemesters an der Universität Frankfurt.
  7791. 16.10.1919, Beginn des Wintersemesters an der Universität Frankfurt. Ein weiteres Zwischensemester findet in diesem Jahr nicht statt.
  7792. 13.10.1919, Beginn der auf vier Wochen andauernden Tagung des Schwurgerichtes: Zur Verhandlung gelangen die restlichen Plünderungsfälle und die Mordsache Rödel.
  7793. 13.6.1919, Generalstreik mit getrennten Kundgebungen von SPD, Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) und KPD (s. Eintrag vom 11.06. d. J.) - der erste gemeinsam beschlossene Streik der Arbeiterbewegung in Frankfurt am Main seit dem Beginn der deutschen Revolution im November 1918.
  7794. 28.4.1919, Beginn des Sommersemesters 1919 an der Universität Frankfurt.
  7795. 13.6.1918, Beginn des Gastspiels von „Zirkus Blumenfeld“ auf dem städtischen Platz an der Wilhelmsbrücke.
  7796. 23.5.1917, Beginn der Tätigkeit der städtischen „Transport-Ausgleichsstelle“.
  7797. 6.3.1916, Tod des Hebraisten Ahron Marcus (1843-1916), Anhänger des Chassidismus, nahm 1897 in Frankfurt am Main an der Vorkonferenz zur Gründung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland teil. Seit Beginn des Ersten Weltkriegs in Frankfurt am Main.
  7798. 1.6.1915, Beginn des Abbruchs der beiden alten Flügelbauten im Hauptbahnhof, damit die Verlängerung der neuen sechs Ein- und Ausfuhrgleise und der Ausbau der Hallen erfolgen kann.
  7799. 27.10.1914, Allgemeiner Beginn der Vorlesungen an der Universität Frankfurt im Wintersemester 1914/15.
  7800. 1.8.1914, Beginn des Ersten Weltkriegs: Kaiser Wilhelm II. beschließt die Mobilmachung. Der große Querbahnsteig im Hauptbahnhof wird militärisch gesperrt. Feldküchen werden errichtet. Die nationale Euphorie ist zunächst auch unter der Frankfurter Bevölkerung groß. Am Abend versammeln sich vor dem Hauptbahnhof und in den anliegenden Straßen ca. 100.000 Menschen – die bis dato größte nationale Kundgebung der Frankfurter Geschichte.
  7801. 8.10.1913, Das Orgelkonzert mit Wilhelm Seidel (Bonn) in Dr. Hoch’s Konservatorium muss kurz nach Beginn wegen eines Defekts an der Orgel abgebrochen werden.
  7802. 22.4.1912, Mit Beginn des Sommersemester des Städelschen Kunstinstituts Eröffnung eines Meister-Ateliers in Bildhauerei für Frauen.
  7803. 13.2.1911–5.3.1911, Aus Anlass des 150jährigen Bestehens der „Israelitischen Frauenkrankenkasse“ wird in Verbindung mit dem Historischen Museum eine Ausstellung von Grundrissen, Plänen, Ansichten, Portraits usw., die sich auf die alte Judengasse in ihrem Zustand vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis zu ihrer Niederlegung beziehen, präsentiert. Die Gegenstände werden im oberen Korridor des Historischen Museums am Weckmarkt ausgestellt.
  7804. 20.4.1910–1.6.1910, Erste Ausstellung der zu Beginn des Jahres gegründeten „Freien Vereinigung Frankfurter Künstler“ in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins.
  7805. 1.1.1910, Beginn des Gastspiels des „Berliner Schauspiel-Ensembles“ unter Leitung von Direktor Karl Waldemar im Residenztheater.
  7806. 16.3.1908, Großer Premierentag im Albert Schumann-Theater: Beginn der internationalen Ringkampf-Konkurrenz.
  7807. 7.1.1908, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte, Beginn der Generaldebatte über den städtischen Haushalt 1908.
  7808. 15.9.1907, Beginn der achtzigjährigen Jubelfeier der „Frankfurter Liedertafel“ mit einem Gedächtnisakt für den Dirigenten und Komponisten Heinrich Adam Neeb (1805-1878), seit 1836 Dirigent der „Frankfurter Liedertafel“ und 1865 Mitbegründer des „Neebschen Männerchors“, auf dem Hauptfriedhof.
  7809. 22.5.1907, Beginn des Eibentransports vom Senckenberg Museum in den Botanischen Garten – am 25. Juni d. J. erfolgt die Einpflanzung am neuen Standort.
  7810. 1.7.1906, Beginn der Renovierung im Innern der Liebfrauenkirche (abgeschlossen Mitte August d. J.).
  7811. 22.4.1902, Beginn des zehntägigen Gastspiels der berühmten australischen Tänzerin Miss Saharet im „Orpheum“.
  7812. 16.10.2000, Beginn der Versteigerung der ersten 40 der 1000 überdimensionalen Euros, die das Stadtbild Frankfurts zieren, im Messe-Congress-Zentrum. Der Erlös des größten Projekts zum Euro kommt krebskranken Kindern zugute.
  7813. 22.8.2000, Beginn der Entkernung des Schifferbunkers im Stadtteil Sachsenhausen. Der eigentliche Abriss erfolgt Anfang 2001.
  7814. 14.8.2000, Beginn des Abbruchs der ehemaligen Preungesheimer U-Haftanstalt.
  7815. 14.7.2000, Beginn der Arbeiten zur Beseitigung der Altlasten im Erdreich des Rebstockgeländes. Entsorgt wird der Abfall der einstigen Hausmülldeponie. Danach wird das neue Messeparkhaus fertig gestellt und das Stadtviertel Rebstockpark in Angriff genommen.
  7816. 27.5.2000, Beginn einer Altstadtführung an der Alten Nikolaikirche unter dem Motto „Auf den Spuren Albert Schweitzers in Frankfurt am Main“ anlässlich von dessen 125. Geburtstag.
  7817. 3.4.2000, Beginn der Umgestaltung des Carl-Theodor-Reiffenstein-Platzes südlich der Zeil.
  7818. 10.2.2000–27.3.2000, Sieben Wochen lang ist die Festhalle ein Licht-Kunstwerk. Sechs Wochen vor Beginn der neuen Fachmesse „Light + Building“ stellt der französische Beleuchtungskünstler Patrice Warrener sein Werk vor.
  7819. 21.1.2000, Beginn der Umbauarbeiten für die Einrichtung des Bürgeramtes im Meldeamt Zeil 3.
  7820. 12.1.2000, Beginn des Abbruchs des ältesten Frankfurter Bürgerhaushauses: Haus Dornbusch. An seine Stelle wird ein Neubaukomplex mit 94 Wohnungen und über 5.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche entstehen.
  7821. 11.1.2000, Beginn der Vorlesungen des Schriftstellers Hans-Ulrich Treichel im Rahmen der Gastdozentur Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität (weiter Veranstaltungen: 18.01., 25.01. und 01.02.)
  7822. 1.11.1901, Beginn des Gesanggastspiels Otto Reutters, Sänger, Komponist und Komiker, im „Orpheum“.
  7823. 21.4.1901, Beginn der Frühjahrspferderennen am Forsthaus.
  7824. 30.8.1937, Beginn der umfangreichen, mehrtägigen Gleiserneuerungsarbeiten zwischen Hauptwache und Katharinenkirche.
  7825. 18.11.1937, Premiere der Neuinszenierung und Beginn des Gastspiels mit Ida Wüst in „Der Biberpelz“ von Gerhart Hauptmann im Schauspielhaus. Bühnengestaltung von Richard Salzmann.
  7826. 1.1.1938, Beginn des Clown-Gastspiels der drei Fratellinis, Polo, Alberto und Francois im Schumann-Theater.
  7827. 17.1.1938, Beginn der Abbrucharbeiten im Rahmen der Altstadtsanierung, im Abschnitt Schüppengasse zwischen der Weißadlergasse und der Bethmannstraße.
  7828. 24.1.1938, Beginn des Umbaus des Hauses „Schwarzer Stern“ am Römerberg unter völliger Erhaltung der Außenarchitektur.
  7829. 27.8.1938, Beginn des Abbruchs der früheren Blumenhalle am Dominikanerplatz [Börneplatz] durch die Frankfurter Abteilung der Technischen Nothilfe, die diese Halle an der unteren Gutleutstraße auf ihrem neuen Gelände wieder errichten wird.
  7830. 1.9.1938, Beginn des Engagements der Operettensängerin Lola Grahl bei den Städtischen Bühnen.
  7831. 1.6.1940, Beginn der Verlegung des Deutschen Apothekenmuseums, Am Leonhardsbrunn 12/14, von München nach Frankfurt am Main – konnte allerdings infolge der Kriegsentwicklung nicht abgeschlossen werden. Die Stadt Frankfurt am Main ,arisierte' das Gebäude zu eigenen Gunsten von Richard Merton (1881-1960), der 1939 nach England emigrieren musste.
  7832. 15.7.1940, Beginn der ersten, jeweils fünftägigen Lehrgänge im Gau Hessen-Nassau „Heize richtig!“, veranstaltet von der Deutschen Arbeitsfront (DAF).
  7833. 10.8.1940–11.8.1940, Vor Beginn der „Deutschen Kriegsmeisterschaften der Ringer 1940“ im Volksbildungsheim werden die Teilnehmer von Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960) im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  7834. 1.8.1941, Offizielle Eröffnung der Heeresmusikschule Frankfurt. Beginn des Schuljahres ist der 01.09. d. J.
  7835. 16.4.1942, Beginn der Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  7836. 11.8.1942, Offizieller Beginn des neuen Schuljahres.
  7837. 1.1.1943, Beginn des Geschäftsjahres des neu gegründeten „Instituts für Industriewirtschaft e. V.“, mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Institut ist an die Abteilung Industrie der Gauwirtschaftskammer Rhein-Main angegliedert und ist zugleich ein Institut an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Zweck des Institutes ist „die Ausbildung von Betriebsangestellten durch wissenschaftliche Forschungs- und Lehrtätigkeit, insbesondere eine eingehende Kenntnis des inneren betrieblichen Arbeitsablaufes von Industriebetrieben und der industriellen Planungs-, Dispositions- und Organisationsaufgaben zu vermitteln.“ (§ 2 der Satzung)
  7838. 10.11.1938, In der Nacht vom 09./10. 11. Beginn des Reichspogroms in Frankfurt am Main. Vor allem NSDAP-Mitglieder in Zivil sind an den Zerstörungen der Synagogen (Gemeindesynagoge am Börneplatz, Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft an der Friedberger Anlage usw.) sowie jüdischer Geschäfte in der Innenstadt maßgeblich beteiligt. Mehrere tausend, vermutlich zehntausende Frankfurter sehen diesen Ereignissen zu. Meist uniformierte SA- und SS-Männer sowie Gestapo und andere Polizeibeamte nehmen zeitgleich zahlreiche Frankfurter Juden fest und inhaftieren sie in der Festhalle. Diese sog. „Sammelaktion“ dauert auch am 11. und 12.11. an. Am 12.11. werden die in der Festhalle verhafteten jüdischen Bürger – 2.621 Frankfurter – zum Südbahnhof gebracht und von dort ins KZ Buchenwald deportiert.
  7839. 1.3.1943, Beginn der ersten von zehn Deportationen Frankfurter Juden und Jüdinnen für das Jahr 1943: Im Rahmen der „Fabrikaktion“ werden elf Frankfurter Juden in das Vernichtungslager Auschwitz verschleppt.
  7840. 23.5.1943, Beginn der Spinnstoffsammlung in Frankfurt am Main - in allen Stadtteilen sind Sammelstellen eingerichtet worden.
  7841. 24.4.1944, Beginn der Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  7842. 25.3.1945, Feierlichkeiten anlässlich der Verpflichtung der Hitlerjugend (HJ) im Beisein der Eltern. Es handelt sich dabei um die Aufnahme der zehnjährigen Jungen und Mädchen in die HJ und damit um den Beginn der Jugenddienstpflicht für diese Altersgruppe.
  7843. 2.4.1945, Offizieller Beginn der Sommerzeit.
  7844. 26.5.1945, Der beschädigte Frankfurter Hauptbahnhof mit seinen imposanten Eingangshallen aus der Gründerzeit nimmt den Betrieb wieder auf. Fahrt der ersten planmäßigen Züge nach Kronberg und Bad Homburg, wenige Tage später kann man auch über Vilbel nach Friedberg fahren, nach Stockheim, Niedernhausen und Flörsheim. Bereits im August 1945 werden täglich 33 Personen- und 16 Güterzüge registriert, gewissermaßen der Beginn zum Wiederaufstieg des Verkehrszentrums Frankfurt. Zubringerdienste leisten Pferdefuhrwerke, die zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof pendeln.
  7845. 17.7.1945, Beginn der Dreimächtekonferenz von Potsdam.
  7846. 3.12.1945, Beginn der Massenspeisung der Frankfurter Volksküchen G. m. b. H. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die durch berufliche Verhinderung oder mangels Kochgelegenheit und Heizmaterialien zur eigenen Essensherstellung nicht in der Lage sind. Hierfür muss eine entsprechende Erklärung abgegeben werden. Es werden nur Essensmarken für die ganze Woche abgegeben, jedoch keine Einzelessen. Die Ausgabe mit eigenem Geschirr erfolgt in –zunächst fünfzehn - Gaststätten und in allen Frankfurter Stadtteilen.
  7847. 15.12.1945, Beginn einer allgemeinen Wohnraumerhebung.
  7848. 14.4.1946, Ab 2 Uhr morgens Beginn der Sommerzeit in der amerikanisch besetzten Zone Deutschlands. Die Uhren aller amerikanischen und deutschen Dienststellen werden zu diesem Zeitpunkt um eine Stunde vorgestellt.
  7849. 25.4.1946, Beginn des neuen Schuljahres in den Frankfurter Grundschulen.
  7850. 8.5.1946, Beginn der Auszahlung der Versicherungsrenten bei den Frankfurter Postämtern.
  7851. 6.6.1946, Beginn der Lehrgänge „Zur wissenschaftlichen Fortbildung Berufstätiger“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Lehrgänge bezwecken vor allem die Fortbildung von Berufstätigen, die ein Studium abgeschlossen haben.
  7852. 20.7.1946, Eröffnung des Frankfurter Freilichttheaters und Beginn der Frankfurter Freilichtspiele im Karmeliterkloster mit William Shakespeares „Was ihr wollt“.
  7853. 6.8.1946, Beginn der Schulkinderspeisungen für 15000 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Den Verteilungsplan haben das Fürsorgeamt und das Schulamt gemeinsam mit der Vereinigten Frankfurter Wohlfahrtspflege aufgestellt. Die Mahlzeiten werden von der Frankfurter Volksküchen GmbH und der Städtischen Gefolgschaftsspeisung hergerichtet. Die Auswahl der am Essen teilnehmenden Kinder obliegt dem Stadtgesundheitsamt.
  7854. 28.1.1947, Beginn der Betriebsräteschulung des Freien Gewerkschaftsbundes Hessen im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße.
  7855. 17.3.1947, Beginn des Wiederaufbaus der Paulskirche. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb gibt mit einem ersten Hammerschlag das entsprechende Zeichen. Die Urkunde im Grundstein lautet: „Heute beginnen wir mit dem Wiederaufbau der Paulskirche. Sie wurde zerstört, weil wir die sittlichen Gesetze missachteten. Mögen unsere Nachkommen sich selbst überwinden, über die Grenzen hinaus allen Völkern die Hand reichen. Dies ist unser Wunsch und unser Vermächtnis. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main.“
  7856. 29.3.1947, Beginn der diesjährigen Veranstaltungen des Freien Deutschen Hochstifts, Frankfurter Goethemuseum, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Ernst Penzoldt (München) liest seine unveröffentliche romantische Erzählung „Olifant“.
  7857. 17.4.1947, Beginn des Sommersemesters an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  7858. 1.9.1947, Kranzniederlegung des Frankfurter Friedensvereins zur Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs am Opferdenkmal.
  7859. 11.3.1948, Beginn der Römerberg-Festspiele mit den Hochartisten der Camilla-Mayer-Schau.
  7860. 24.3.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Als eine der ersten deutschen Großstädte hat Frankfurt am Main seinen Haushaltsplan für das Jahr 1948 zum ersten Male seit dem Zweiten Weltkrieg fristgemäß vor Beginn des neuen Etatjahres am 01.04. verabschiedet. Der Etat schließt ausgeglichen in Ausgaben und Einnahmen mit 132.155.270 Mark ab.
  7861. 1.4.1948, In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb Beginn der Untertunnelung des Mains, eine neue Verbindung zwischen Altstadt und Sachsenhausen.
  7862. 12.4.1948–13.4.1948, Beginn der Vorlesungen der sechs Professoren der Universität Chicago an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Rahmen des deutsch-amerikanischen Professoren-Austausches.
  7863. 19.10.1948, Beginn der Weinlese im Weingut der Stadt Frankfurt am Main in Hochheim.
  7864. 5.7.1947, Beginn des Wiederaufbaus des Goethehauses mit einer offiziellen Feierstunde unter Teilnahme von Gästen aus dem In- und Ausland. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb erklärt: „Nur diejenigen Völker sind verloren, in denen keine Spannkraft zu neuen Anfängen lebt. Wir wollen nicht, dass das alte Frankfurt auf ewig eine Stätte des Untergangs und des Todes bleibe. Wir wollen auch diese Trümmerstätte des Goethehauses nicht als romantisches Grabmal erhalten und als unseliges Denkmal eines unseligen Krieges. Deutschland hat Gräber genug, es hat deren viel zu viel. Wir rufen nach Auferstehung und neuem Leben.“ Der französische Dichter André Gide ergreift als erster Ausländer den Hammer, schlägt dreimal auf den Türpfosten und spricht: „Ich bin glücklich, für Frankreich und die französische Jugend an der Feier dieses Aufbaus teilhaben zu können.“
  7865. 3.11.1948, Generalversammlung und Beginn der Vortragsreihe des Winterhalbjahres des Vereins für Geographie und Statistik im Großen Hörsaal des Senckenbergmuseums.
  7866. 4.11.1948, Beginn des Erweiterungsbaus an der McNair-Kaserne in Höchst.
  7867. 6.11.1948, Beginn der Samstagsvorträge 1948/49 der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft im Großen Hörsaal des Senckenbergmuseums.
  7868. 8.11.1948, Beginn des Verkaufs von STEG-Waren, Bekleidungsstücke der amerikanischen Armee, in den Westzonen.
  7869. 26.2.1949, Beginn des Degesch-Prozesses vor dem Frankfurter Schwurgericht. Angeklagt sind der frühere Geschäftsführer der „Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung“ (Degesch), Dr. Gerhard Peters, der ehemalige kaufmännische Leiter, Hans Ulrich Kaufmann und der ehemalige Vertriebsleiter, Karl Amend. Urteilsverkündung am 28.03. d. J.: Peters erhält fünf Jahre Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust, Kaufmann und Amend werden freigesprochen.
  7870. 5.4.1949, Beginn des Hessischen Transportarbeiterstreiks in den Städten Frankfurt am Main, Wiesbaden, Offenbach/M., Kassel und Hanau. Ziel ist eine fünfzehnprozentige Lohnerhöhung. Nach Mitteilung der gewerkschaftlichen Streikleitung nehmen ca. 2500 Transportarbeiter privater Speditionsbetriebe am Ausstand teil, nicht jedoch die Mitarbeiter öffentlicher Verkehrsmittel.
  7871. 23.7.1949, Beginn der traditionellen Bockenheimer Kerb.
  7872. 28.8.1949, Beginn der Kerb in Fechenheim.
  7873. 18.10.1949, Beginn des Anfängerkurses der Weltsprache „Esperanto“ im Amerika-Haus.
  7874. 11.11.1949, Beginn des 111. Jahres der Heddernheimer Fastnacht „Klaa Paris“.
  7875. 15.11.1949, Beginn der Rattenbekämpfungsaktion in allen Frankfurter Stadtteilen.
  7876. 23.2.1950, Beginn der Abbrucharbeiten an der Wilhelmsbrücke.
  7877. 8.5.1950, Eine öffentliche Kundgebung der NPD-Nationale Reichspartei im Schneiderinnungsheim, Bleichstraße 38, wird unmittelbar nach dem Beginn aufgrund von Zwischenrufen und anschließendem Handgemenge polizeilich geschlossen.
  7878. 14.9.1950–16.9.1950, 38. Deutscher Juristentag in der Paulskirche, eröffnet vom Bundesjustizminister Dr. Thomas Dehler und Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Die Arbeitssitzungen finden in der Johann Wolfgang Goethe-Universität statt. Zu Beginn der Tagung begrüßt der zum Präsidenten des 38. Juristentages gewählte Präsident des Obersten Gerichtshofes für die britische Zone, Professor Ernst Wolff, die über 600 aus ganz Deutschland nach Frankfurt gekommenen Juristen. Im Festvortrag setzt sich Professor Karl Geiler mit den Möglichkeiten einer europäischen Rechtseinheit auseinander, getragen von der platonischen Gerechtigkeitsidee und der Idee der christlichen Liebe.
  7879. 18.9.1950, Beginn der ersten Nachkriegsexpedition des Frobenius-Instituts. Vier deutsche Wissenschaftler, unter ihnen eine Frau, fahren nach Addis Abeba, um von dort eine Expedition bis zu den südwestlichen Ausläufern des äthiopischen Hochlandes zu unternehmen.
  7880. 30.9.1950, Beginn der Eckenheimer Kerb.
  7881. 12.10.1950, Beginn der „Christlichen Volksspiele“ in Frankfurt am Main unter der Schirmherrschaft von Propst Karl Goebels.
  7882. 15.10.1950, Beginn des 2. Hörfunk-Programms.
  7883. 11.11.1950, Beginn der Losbrieflotterie des Frankfurter Patronatsvereins zugunsten des Wiederaufbaues des Frankfurter Schauspielhauses.
  7884. 3.4.1951, Zu Beginn der Magistratssitzung würdigt Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb die Verdienste des heute verstorbenen Justizrates und Stadtverordneten Dr. Ludwig Heilbrunn.
  7885. 9.8.1951, Beginn des Gastspiels des „Circus Grock“ am Ostendplatz.
  7886. 27.8.1951, Beginn eines Streiks von 50.000 Metallarbeitern in Südhessen mit Schwerpunkt in Frankfurt am Main, Offenbach/M., Hanau und Darmstadt.
  7887. 18.12.1951, Ein von der KPD in einem Lokal in Griesheim vorgesehener öffentlicher Lichtbildervortrag wird von der Kriminalpolizei kurz vor Beginn verboten, da die verkauften Eintrittskarten unversteuert sind.
  7888. 20.12.1951, Beginn der Gastvorlesung von Professor Floor Peeters, Ordinarius für politische Wissenschaften an der Universität Gent/Belgien, über das Thema „Wesen und Methoden der politischen Wissenschaft“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  7889. 9.7.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten gedenken zu Beginn ihrer Sitzung der Menschen im Ostsektor Berlins und in der Sowjetzone, die am 17. Juni d. J. ihr Leben haben lassen müssen. Sie genehmigen danach die Errichtung von Pavillonschulen in Fechenheim, Oberrad und im Sommerhoffpark, die Aufnahme eines Darlehens von drei Millionen DM für den Neubau eines Hallenschwimmbades in Höchst und den Wiederaufbau des Raubtierhauses im Zoologischen Garten.
  7890. 3.11.1953, Beginn des Abbruchs des Allerheiligentors in der Lange Straße.
  7891. 11.10.1954, Beginn des Fernseh-Regionalprogramms des Hessischen Rundfunks.
  7892. 18.7.1955, Zweiminütige Verkehrsstille zu Erinnerung an den Beginn der Genfer Viermächtekonferenz.
  7893. 9.1.1956, Beginn der ersten Arbeiten zur Neugestaltung der Konstablerwache. Die in diesem Komplex errichteten Provisorien, die Buden und Stände und Überreste alter, stehen gebliebener Häuser werden niedergelegt.
  7894. 1.10.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zu Beginn der Sitzung gedenken die Stadtverordneten in einer Feier des überraschend gestorbenen Berliner Bürgermeisters, Professor Ernst Reuter. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb hält die Trauerrede. Angenommen wird ein Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion, dass den Spätestheimkehrern eine einmalige, nicht zurückzahlbare Unterstützung in Höhe von 200.- DM zusätzlich gezahlt wird. Ferner genehmigen die Abgeordneten 100.000.- DM zur Verbesserung der Flüchtlingslager in Griesheim und Zeilsheim für den kommenden Winter, eine Millionen DM für die Fortsetzung der Trümmerbeseitigung durch die Trümmerverwertungsgesellschaft (TWG), 34.000.- DM für die Errichtung einer Feuerlöschanlage auf dem Müllabladeplatz im Frankfurter Stadtwald sowie 48.500.- DM für die Instandsetzung der Trauerhalle in Fechenheim.
  7895. 21.1.1956, Zu Beginn ihrer Deutschlandtournee gastiert die Vortragskünstlerin Ernestine Costa in einer Nachtvorstellung im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen. Bei ihrem ersten Auftritt in Frankfurt am Main nach 1945 bringt sie August Strindberg, Kurt Tucholsky, Maupassant, Gottfried Benn und Bertolt Brecht in Vertonungen von Kurt Weill, George Gershwin u.a. zum Vortrag.
  7896. 16.5.1957, Beginn der großen Verkehrszählung im Rhein-Main-Gebiet.
  7897. 4.7.1957, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Goldsteinsiedlung.
  7898. 1.9.1957, Erste öffentliche Veranstaltung der „Antimilitaristischen Aktion 1957“ mit Protestfahrt und Kundgebung auf dem Römerberg anlässlich des Gedenkens an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Die gesamte Veranstaltung steht unter dem Motto: „Weg mit der Wehrpflicht!“
  7899. 20.4.1958–23.4.1958, Rektor und Prorektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Rudolf Geißendörfer und Professor Helmut Coing sowie je zwei Professoren der fünf Fakultäten besuchen die Universität Rom zu Gastvorlesungen. Der Reise erfolgt auf Einladung des dortigen Rektors, Professor Ugo Papi, der mit mehreren Hochschullehrern zu Beginn dieses Jahres die Johann Wolfgang Goethe-Universität besucht hat.
  7900. 15.6.1959, Beginn des Gastspiels der Frankfurter Oper im Pariser Theater der Nationen mit dem „Fliegenden Holländer“. Es folgt „Figaros Hochzeit“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
  7901. 5.2.1960, Beginn der ersten Betriebsluftschutzleiter-Lehrgänge unter der Regie des Bundesluftschutzverbandes, Ortsstelle Frankfurt am Main, Kleiner Hirschgraben 16.
  7902. 9.11.1960, Beginn der dritten Gastdozentur für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität: Der Darmstädter Dichter Karl Krolow liest über „Fragen zeitgenössischer Dichtung“.
  7903. 8.6.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen den sofortigen Beginn des Aufbaues der zwischen Heddernheim, Niederursel und Praunheim projektierten Nordweststadt auf einem 161 Hektar großen Terrain für 45.000 Menschen.
  7904. 15.5.1962, Beginn der freiwilligen Schluckimpfung gegen Kinderlähmung. Diese Aktion, die bis zum 30. Mai dauert, erfasst etwa 225.000 Erwachsene und Kinder, d.h. 32 % der Frankfurter Bürgerschaft. So erfolgreich das Resultat zunächst erscheint, die Gesundheitsbehörden beklagen eine zu geringe Beteiligung der Kleinkinder.
  7905. 31.10.1962, Erster „Spatenstich“ am Hauptbahnhof. Beginn der Erdarbeiten für die Fußgänger-Unterführung.
  7906. 26.11.1962, Beginn einer ersten offiziellen, 19tägigen Studienreise von 30 Frankfurter Schülern aus Gymnasien, Real- und Berufsschulen nach Israel.
  7907. 1.4.1963, Beginn des „Airbus“-Pendelverkehrs der Lufthansa zwischen Frankfurt am Main und Hamburg sowie Stuttgart.
  7908. 25.4.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten gedenken zu Beginn ihrer Sitzung des am 23.04. d. J. verstorbenen israelischen Staatspräsidenten Izhak Ben Zvi sowie des am 13.04. d. J. gestorbenen früheren Kollegen Dr. Ulrich Werner, der 1948/49 für die Liberaldemokratische Partei (LDP) dem Stadtparlament angehörte. Einstimmig angenommen wird die Magistratsvorlage über den Bau eines provisorischen Schulzentrums aus 20 Pavillons in der Nordweststadt. Beschlossen wird des Weiteren der Bau der Heinrich-Kleyer-Schule, eine Berufsschule für Maschinenbau, für 25 Millionen DM. Außerdem legt der Magistrat eine Investitionsliste in Höhe von 2,5 Milliarden DM für die nächsten drei Jahre vor.
  7909. 6.6.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zu Beginn ihrer Sitzung gedenken die Stadtverordneten des verstorbenen Papstes Johannes XXIII. Die Abgeordneten genehmigen eine Straßenbahn-Fahrpreisermäßigung für Studierende der Staatsbauschule.
  7910. 4.8.1963, Beginn eines neuen Abschnitts in der deutschen Fußballgeschichte. Drei Wochen vor der Bundesliga geht die neu gebildete Regionalliga auf ihre lange Reise von 38 Spieltagen. In der Regionalliga Süd siegt FSV Frankfurt im ersten Spiel gegen BC Augsburg auf dem Bornheimer Hang mit 6:2 Toren.
  7911. 12.10.1963, Beginn einer 10tägigen Studienfahrt der Staatlichen Hochschule für Musik nach Italien.
  7912. 15.11.1963, Beginn der „Aktion Zweiter Weg im deutschen Sport“ des Deutschen Sportbundes in der Mainstadt.
  7913. 25.11.1963, Zu Beginn der Magistratssitzung gedenkt der gesamte Magistrat des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) spricht Gedenkworte.
  7914. 26.11.1963, Beginn einer sechsmonatigen Expedition des Frobenius-Instituts in die libysche Zentral-Sahara.
  7915. 20.12.1963, Beginn des Auschwitz-Prozesses im Römer, „die Strafsache gegen [SS-Hauptsturmführer Robert] Mulka und andere“, das größte Verfahren der deutschen Nachkriegsgeschichte, ehemalige Wächter, Ärzte, Sanitäter und Verwaltungsangehörige des Vernichtungslagers Auschwitz. Im Stadtverordnetensitzungssaal eröffnet Landgerichtsdirektor Hans Hofmeyer den Schwurgerichtsprozess gegen 22 Männer, die des Mordes bzw. der Beihilfe zum Mord in dem nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz angeklagt sind.
  7916. 1.10.1964, Mit Beginn des Wintersemesters 1964/65 schafft die Johann Wolfgang Goethe-Universität durch Senatsbeschluss die Testate in den Studienbüchern ab.
  7917. 23.5.1965, Beginn der Festwoche der katholischen St. Bernhard-Gemeinde im Nordend anlässlich der Einweihung des Pfarrzentrums und der Eröffnung des neuen Gemeindehauses.
  7918. 16.2.1966, Beginn des Probedienstes für Straßenbahn-Kontrolleurinnen.
  7919. 17.2.1966, Beginn der Neugestaltungsarbeiten am Paulsplatz.
  7920. 22.4.1967, Der Versuch, eine neue, pro-chinesische Linkspartei mit dem Namen „Frei Sozialistische Partei“ im Bürgerhaus im Industriehof zu gründen, scheitert. Bereits nach Beginn der Tagung spalten sich die 65 Teilnehmer in zwei konträre Gruppen.
  7921. 25.4.1967, Beginn des zweiten Euthanasieprozesses vor einem Frankfurter Schwurgericht gegen vier Vorgesetzte der drei Ärzte, die sich seit fast einem halben Jahr vor einem anderen Schwurgericht in Frankfurt am Main wegen Mitwirkung an der Vergasung von Tausenden von Geisteskranken zu verantworten haben.
  7922. 24.3.1968, Beginn der „Biafra-Luftbrücke-Aktion“ auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  7923. 29.3.1968, Die höchste Temperatur in einem Märzmonat seit Beginn der regelmäßigen Messungen vor 111 Jahren wird in Frankfurt am Main mit 24,1 Grad gemessen.
  7924. 22.4.1968, Beginn einer großen Verkehrszählung in Frankfurt am Main.
  7925. 11.6.1968, Beginn der Neuauflage eines großen Prozesses um die Deportation und Ermordung von mehr als 400.000 ungarischen Juden vor einem Schwurgericht. Zum zweiten Mal wird gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer und Mitarbeiter Adolf Eichmanns, den 63jährigen Hermann Krumey aus Korbach/Hessen, zum dritten Mal gegen den früheren SS-Hauptsturmführer und Gestapo-Mitarbeiter Otto Hunsche (56) aus Datteln/Westfalen verhandelt.
  7926. 5.10.1968, Beginn der Wiederaufbauarbeiten an der Opernhausruine (Konzerthaus „Alte Oper“).
  7927. 29.9.1969, Beginn des Fernsehunterrichts an allen Berufsschulen, ein Großversuch des Hessischen Rundfunks.
  7928. 2.3.1970, Beginn des Vorschulversuchs für Fünfjährige an der Goldsteinschule.
  7929. 12.11.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten gedenken zu Beginn des verstorbenen französischen früheren Staatspräsidenten Charles de Gaulle. Amtseinführung des zum Kulturdezernenten gewählten Oberhausener Beigeordneten Hilmar Hoffmann in sein neues Amt als hauptamtlicher Stadtrat. Des Weiteren geben die Abgeordneten ihr „erstes entscheidendes Ja zum Opernhaus“.
  7930. 20.1.1971, Beginn eine Vorschulversuches in der Holzhausenschule. In zwei Kursen werden 70 künftige Holzhausenschüler im Alter von fünf Jahren von insgesamt sechs Gruppenleiterinnen und Mitarbeiterinnen betreut.
  7931. 19.4.1971, Beginn des ersten Schülerwettbewerbs „Trimm Dich mit der Trimmspirale“ in Frankfurts Schulen.
  7932. 9.7.1971, Beginn der „Aktion kleine Klasse“ mit einer Werbeveranstaltung auf dem Platz an der Katharinenkirche.
  7933. 23.9.1971, Zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und 400 Gegendemonstranten kommt es vor Beginn der NPD-Kundgebung am Seiteneingang des Hauses Dornbusch.
  7934. 23.4.1972, Beginn der neuen Servicewelle für Autofahrer des Hessischen Rundfunks auf hr3.
  7935. 9.10.1972, Beginn eines mehrtägigen Schülerstreiks am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium wegen des Lehrermangels.
  7936. 2.4.1973, Beginn des Kartenvorverkaufs für die Fußballweltmeisterschaft 1974 in München.
  7937. 30.6.1973, Auf dem außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußballbundes (DFB) im „Hotel Intercontinental“ wird endgültig die „Zweite Liga“ beschlossen. Mit Beginn der Saison 1974/75 soll der Spielbetrieb beginnen.
  7938. 30.8.1974, Beginn des Berger Marktes in Bergen-Enkheim mit der symbolischen Amtsübergabe des „Stadtschreibers von Bergen“ an Wolfgang Koeppen.
  7939. 3.12.1974, Generalmusikdirektor Christoph von Dohnanyi, Direktor der Frankfurter Oper, wird zum Intendanten der Hamburger Staatsoper berufen. Er tritt sein Amt mit Beginn der Spielzeit 1977/78 an.
  7940. 1.4.1975, Beginn des ersten Telekollegs der privaten Handelsschule Dr. W. Steinhöfel.
  7941. 30.4.1889, Beginn des Abbruchs des ehemaligen „Café Frankfurt“.
  7942. 7.5.1889, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Beginn der städtischen Abbrucharbeiten in der Vilbeler Gasse.
  7943. 13.5.1889, Beginn der Kanalisation der Altstadt: Der Anfang wird am Zollgebäude in der Alten Mainzergasse gemacht.
  7944. 12.12.1889, Beginn des Abbruchs der Ehrenpforte in der Kaiserstraße. Wegen des Regens ist die Figur der Francofurtia bereits am Vortag entfernt worden. Auch mit der Entfernung der venetianischen Masten wird begonnen. Der Hauptteil der Ehrenpforte an der Kaiserstraße wird am 21. Dezember d. J. niedergelegt.
  7945. 3.3.1890, Beginn des Abbruchs des Russischen Hofs. Das große Tor des Russischen Hofs wird am 05. März d. J. an einen Regierungsbaurat nach Berlin verkauft.
  7946. 16.1.1891, Beginn der Arbeit des „Ausschusses für Volksvorlesungen“ (AfV) in Frankfurt am Main.
  7947. 22.10.1891, Beginn der Abtragung der alten Stadtmauer längs des neuen Walls in Sachsenhausen. Es ist dies der letzte Überrest der Mauer, die von der „Katz“ oder dem „Hohen Werk“ nach dem Affenthor führte.
  7948. 28.10.1892, Beginn des Abbruchs der der Stadt Frankfurt am Main gehörenden, zwischen der Dreikönigskirche und dem Ulrichstein sich hinziehenden Häuser in der Färberstraße Nr. 66, 68, 70, 72 und 74.
  7949. 31.12.1892, Das israelitische Schlachthaus an der Ecke der Börnestraße und des Börneplatzes geht in Besitz und Eigentum der Stadt Frankfurt am Main über, die es alsbald niederzulegen gedenkt, so dass mit Beginn des nächsten Frühjahrs sämtliche neuen Straßen zwischen Börnestraße und Allerheiligenstraße freigelegt und entsprechend hergestellt sein können.
  7950. 11.1.1896, Beginn des Durchbruchs Schüppengasse.
  7951. 13.1.1896, Beginn der Niederlegung des Teils der Bethmann’schen Liegenschaft, der zur Verbreiterung der Schüppengasse erforderlich ist.
  7952. 4.2.1896, Beginn der Verbesserung der Straßenbeleuchtung: Zur Benutzung von Gasglühlicht für stehende Glühkörper werden Auerbrenner eingeführt.
  7953. 22.6.1896, Beginn des Umbaus der Römerfassade.
  7954. 5.1.1899, Beginn des Abbruchs von zwei der ältesten Häuser in der Fahrgasse, um modernen Neubauten zu weichen. Das erste ist das aus dem Jahre 1346 stammende Haus „Zur Scheibe“, das andere der gleichaltrige „Goldene Stern“.
  7955. 12.1.1899, Beginn des Abbruchs des ehemals Weyd-Meier’schen Hauses, das mit den nebenan liegenden „Zum Mohren“ und „Zum großen Falken“ das Gelände für den Rathausneubau bildet.
  7956. 16.3.1899, Beginn der Probefahrten mit der elektrischen Straßenbahn.
  7957. 24.4.1899, Beginn des letzten Aktes der Domfreilegung mit dem Abbruch der Metzgerstände.
  7958. 16.10.1899, Beginn des Gastspiels der „Original-Svengalis“ im „Orpheum“.
  7959. 1.6.1900, Beginn des vielwöchigen Sommer-Gastspiels des Theaters der Gebrüder Herrnfeld im „Orpheum“.
  7960. 2.6.1900, Beginn des Gastspiels von „Circus Schumann“ auf dem Ausstellungsgelände im Ostend.
  7961. 7.1.1976, Beginn der Veranstaltungen anlässlich des 200jährigen Bestehens der USA im Amerikahaus mit Filmen, Dia-Schau und Reisemesse (bis Ende Januar).
  7962. 14.1.1976, Beginn des Prozesses vor der 6. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts gegen eine Narkoseärztin am Städtischen Krankenhaus Höchst, die nach einem Narkoseunfall am 26. Januar 1973 des Todes an einem sechsjährigen Jungen beschuldigt wird.
  7963. 4.2.1976, Der im „Millionenraubprozess“ angeklagte Untersuchungshäftling Ludwig Lugmeier flieht vor Beginn der Nachmittagsverhandlung durch einen Sprung aus einem offen stehenden Fenster aus dem Gerichtssaal.
  7964. 27.2.1976, Der Präsident des Hessischen Landesamtes für Straßenbau, Dr.-Ing. Eberhard Knoll, stellt in der Autobahnmeisterei Rüsselheim eine neue computergesteuerte Verkehrslenkungsanlage für das Autobahn Teilnetz Rhein-Main vor, die zu Beginn des Sommerurlaubsverkehrs in Betrieb gehen wird.
  7965. 4.5.1976, Bundesweit erscheinen wieder Tageszeitungen. Fünf Tage nach Beginn des Arbeitskampfes in der Druckindustrie setzen die Tarifparteien ihre Kampfmaßnahmen vorerst aus und vereinbaren die Wiederaufnahme von Tarifgesprächen.
  7966. 22.9.1976, Beginn der regelmäßigen Autorenlesung „Literarischer Mittwoch“ im Rittersaal des Deutschordenshauses mit Hanne F. Juritz und Harry Oberländer. (ab. 03.11. d. J. im Ratskeller des Römers).
  7967. 1.6.1977, Beginn der diesjährigen Summertime-Veranstaltungen „12 Uhr Mittags“ auf dem Römerberg.
  7968. 6.9.1977, Beginn des sechsten Auschwitz-Prozesses vor einer Schwurgerichtskammer des Frankfurter Landgerichts: Dem ehemaligen Lagerleiter Horst Czerwinski und dem Blockführer Josef Schmidt werden Morde an Häftlingen im Auschwitz-Nebenlager Lagischa zur Last gelegt.
  7969. 17.9.1977, Beginn der Opernära Michael Gielens mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“ in der Oper.
  7970. 21.9.1977, Das erste hessische Institut für Allgemeinmedizin nimmt zum Beginn des Wintersemester 1977/78 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität seine Arbeit auf. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und die Landesärztekammer verpflichten sich in einer dem Universitätspräsidenten Professor Hans-Jürgen Krupp überreichten Schenkungsurkunde, dem Land Hessen 10 Jahre lang jährlich 200.000.- DM zur Verfügung zu stellen.
  7971. 28.11.1977, Beginn des 14tägigen Streiks an der Fachhochschule Frankfurt gegen das Hessische Hochschulgesetz.
  7972. 5.12.1977, Beginn eines einwöchigen Vorlesungsboykotts gegen das geplante hessische Hochschulrahmengesetz an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  7973. 5.2.1978, Beginn der Veranstaltungen anlässlich der Einweihung des Ökumenischen Zentrums der Christuskirchengemeinde im Westend.
  7974. 5.7.1978, Beginn des Prozesses gegen Mitglieder des Frankfurter Gefangenenrates vor der Staatsschutzkammer am Frankfurter Landgericht wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.
  7975. 20.2.1979, Beginn des Abbruchs der alten Scheideanstalt auf dem Degussa-Gelände an der Weißfrauenstraße.
  7976. 9.9.1979, Beginn der Feierlichkeiten zum 1200jährigen Jubiläum des Stadtteils Kalbach mit einem Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche. Gleichzeitig wird das restaurierte Rathaus eingeweiht und das Naherholungsgebiet Kalbach an die Bevölkerung übergeben.
  7977. 22.9.1979, Beginn der vierwöchigen Feiern anlässlich des 110jährigen Jubiläums der Frankfurter Freiwilligen Feuerwehr auf dem Festplatz am Ratsweg. Zugleich wird dort die Hessische Brandschutzwoche eröffnet.
  7978. 29.9.1979, Beginn der einwöchigen Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Griesheimer Gemeinde St. Hedwig.
  7979. 1.10.1979, An der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird mit Beginn des Wintersemesters 1979/80 der Lehrbetrieb im Studiengang „Ökonomie“ des neu gegründeten gleichnamigen Fachbereichs aufgenommen.
  7980. 13.11.1979, Mit einer Verwarnung wegen Besitzes geringer Mengen an Betäubungsmitteln wird ein 23jähriger Chemiestudent verurteilt. Der Fall erregte zu Beginn des Jahres beträchtliches aufsehen, nachdem in der „Bild“-Zeitung über ihn reißerisch als „Vampir von Sachsenhausen“ berichtet worden war.
  7981. 14.12.1979, Beginn eines Streiks der Schüler der Höchster Schule für Beschäftigungstherapie, die dagegen protestieren, dass ein Viertel des handwerklichen Unterrichts ausfällt.
  7982. 14.1.1980, Beginn des Prozesses vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt gegen vier 15 bis 17 Jahre alte Schüler und Lehrlinge wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung. Laut Anklage haben die Jugendlichen als Mitglieder der „Territorialen Widerstandsarmee“ 1979 in Frankfurt am Main mit selbst gebastelten Bomben die Büros der sowjetischen Fluggesellschaft „Aeroflot“ und des Fremdenverkehrsamtes „Intourist“, die Geschäftsstellen der NPD und des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) sowie einen ‚linken’ Buchladen attackiert.
  7983. 7.10.1980, Beginn des Prozesses vor dem Frankfurter Landgericht um Ernst Klees Dokumentation zum „Behinderten-Urteil“. Klee wird schließlich am 09.10. d. J. gerichtlich untersagt, zwei Äußerungen über einen Frankfurter Richter in seinem Buch „Behinderte im Urlaub?“ weiter zu verbreiten.
  7984. 30.1.1981, Offizieller Beginn des Wiederaufbaus der Gebäude auf der Ostseite des Römerbergs in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  7985. 24.9.1981, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Jutta Ditfurth und Manfred Zieran müssen kurz vor Beginn der Plenarsitzung den Stadtverordnetensitzungssaal wieder verlassen. Die beiden Abgeordneten geben die von der CDU geforderte Entschuldigung nicht ab. Stadtkämmerer Ernst Gerhardt legt den Haushaltbericht vor. Er beinhaltet städtische Gebührenerhöhungen, einschneidende Maßnahmen im personellen Bereich sowie pauschale Sparverfügungen bei den Sachkosten.
  7986. 11.2.1982, Beginn des wöchentlichen Frauenforums Stadtmitte der Volkshochschule im Volksbildungsheim.
  7987. 9.6.1982, Beginn des Projekts „Universität des dritten Lebensalters“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  7988. 17.8.1982, Beginn der Betonierungsarbeiten für die Startbahn West auf dem Rhein-Main-Flughafen. Bei einer ersten Blockade-Aktion von Startbahngegnern kommt es zu tätlichen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dreißig Meter pro Stunden kommt die 7,50 Meter breite „Betonierungsstraße“ voran.
  7989. 1.9.1982, Veranstaltung des DGB im Gewerkschaftshaus zur Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkriegs.
  7990. 17.2.1983, Beginn des Abrisses der annähernd 100 Jahre alten Rindermarkthalle auf dem Gelände des Frankfurter Schlachthofes am Sachsenhäuser Mainufer.
  7991. 17.1.1984, Beginn der Vorlesungsreihe „Finden und Erfinden. Erzählungen vom Erzählen“ des Schriftstellers Peter Härtling an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Rahmen der Stiftungsgastdozentur für Poetik (weitere Vorlesungen: 17., 24., 31.01. sowie 07. und 14.02.)
  7992. 9.2.1984, Beginn des Abrisses der „Fabrik“ an der Querstraße 8-14, die Grüne und Stadtteilinitiativen kulturell nutzen wollen.
  7993. 26.3.1984, Beginn der Montage einer 13 Tonnen schweren „Riesenwatch“, die „größte Armbanduhr der Welt“, am Hochhaus der Commerzbank.
  7994. 12.6.1984, Beginn des Abbruchs der früheren Untersuchungshaftanstalt „Hammelsgasse“ in der Innenstadt. An der Stelle der 1903 erbauten Anstalt soll ein Justizgebäude entstehen, in dem ausschließlich Strafsachen be- und verhandelt werden.
  7995. 30.9.1984, Beginn der Veranstaltungsreihe „Künstler helfen UNICEF“ mit bekannten Schauspielern und Musikern in der Alten Oper.
  7996. 1.1.1985, Mehrere Brände, zwei Schwerverletzte, eine Messerstecherei – das ist die Bilanz von Polizei und Feuerwehr zu Beginn des neuen Jahres. Außerdem hält der Winter mit Schnee Einzug.
  7997. 16.1.1985, Beginn des Abbruchs der alten Blumenmarkthalle am Börneplatz.
  7998. 7.2.1985, Beginn des großen Räumungsverkaufs für die Kaufhof-Filiale Bornheim in der Berger Straße. Das Haus, am 02.12.1971 eröffnet, wird Ende Februar d. J. geschlossen. Nachfolger ist „Saturn-Hansa, Handelsgesellschaft für technischen Freizeit- und Haushaltsbedarf mbH“, eine Mitte 1984 gegründete Tochtergesellschaft des Kaufhof-Konzerns.
  7999. 12.3.1985, Der Überfall auf einen Geldboten im Gerichtsviertel setzt den vorläufigen Schlusspunkt unter eine Kriminalitätsentwicklung, die im Frankfurter Raubkommissariat erhebliche Besorgnis hervorgerufen hat. Seit Beginn des Jahres ist keine Woche vergangen, in der im Frankfurter Großraum nicht wenigstens eine Geldbombe geraubt worden ist. Die Polizei registriert 13 derartige Straftaten, bei denen 217.000.- DM erbeutet wurden.
  8000. 28.10.1985, Die seit Wochen andauernde Auseinandersetzung um das umstrittene Fassbinder-Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ steuern dem Höhepunkt zu. Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Frankfurt kündigen an, den Theaterabend zu verhindern, indem die Schauspieler vor Beginn in Diskussionen verwickelt würden. Schauspielintendant Günther Rühle erklärt, das Stück dennoch aufführen zu wollen.
  8001. 30.11.1985, Beginn der Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren gegen die schienenfreie Innenstadt. 42.000 Bürger müssen unterschreiben, damit die Frage, ob in Frankfurts Innenstadt künftig keine Straßenbahnen mehr fahren sollen, erneut im Römer behandelt wird.
  8002. 15.1.1986, Die Grundschule am Sachsenhäuser Berg erhält die Urkunde über die Namensgebung überreicht: Sie heißt seit Beginn des Schuljahres „Martin-Buber-Schule“.
  8003. 7.4.1986, Beginn der Renovierungsarbeiten in der Festhalle. In den kommenden Monaten wird der Sandstein des denkmalgeschützten Kuppelbaus gesäubert und die technische Ausstattung der Halle auf den neuesten Stand gebracht.
  8004. 13.5.1986, Beginn der Poetik-Vorlesung des Schriftstellers und Büchner-Preisträgers Hermann Lenz an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. (weitere Termine: 27.05., 03., 10. und 24.06.)
  8005. 22.8.1986, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 1200jährigen Jubiläums des Stadtteils Harheim mit einer Festrede des Schirmherren, Oberbürgermeister Wolfram Brück, im Bürgerhaus Harheim.
  8006. 23.10.1986, Beginn einer Reihe öffentlicher Veranstaltungen – Lesungen, Kunst- und Buchausstellungen, Musik –, die den deutsch-französischen „Kulturgipfel“ in der Mainstadt begleiten.
  8007. 7.11.1986, Beginn der Abrissarbeiten der nie genutzten Minigolfanlage am Nizza.
  8008. 10.11.1986, Beginn der Bergung hochgiftiger Gasgranaten aus dem Ersten Weltkrieg am Südrand des Rhein-Main-Flughafens. Die Räumung soll zwei Jahre dauern und kostet 4,5 Millionen DM.
  8009. 20.1.1987, Vor dem Amtsgericht Frankfurt beginn der Prozess um das Chlorgas-Unglück am 10.02.1986 im Osthafen, bei dem 13 Arbeiter zum Teil erhebliche Verletzungen erlitten haben.
  8010. 21.1.1987, Beginn der Berufungsverhandlungen vor der 5. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt gegen sechs Demonstranten, die sich mit einer Sitzblockade anlässlich der Pershing-II-Stationierung wegen Nötigung strafbar gemacht haben sollen. In erster Instanz waren die Angeklagten am 19.06.1985 freigesprochen worden.
  8011. 1.4.1987, Beginn der Feierlichkeiten mit einem bunten Zirkusprogramm anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Stadtteilbücherei Rödelheim.
  8012. 11.5.1987, Beginn des Austeilens der Fragebögen für die Volkszählung, die zwei Wochen später, am 25.05., wieder eingesammelt werden sollen.
  8013. 13.5.1987, Beginn der Abbrucharbeiten an den Nebengebäuden des C & A Kaufhauses auf der Zeil. Geplant ist an alter Stelle einen erweiterten Neubau zu errichten. Bereits am 07.05. d. J. hat das Textilkaufhaus sein Ausweichquartier eröffnet – auf der gegenüberliegenden Seite der Konrad-Adenauer-Straße, im ehemaligen Domizil der Möbelfirma Hess.
  8014. 15.5.1987, Beginn der Abrissarbeiten für die Häuser zwischen Berliner Straße und Braubachstraße zur Vorbereitung der Errichtung des Museums für moderne Kunst.
  8015. 3.8.1987, In den Asbest verseuchten Schulen – Friedrich-Ebert-Schule in Fechenheim, Paul-Ehrlich-Schule in Höchst, Heinrich-Kraft-Schule usw. – kann zum Beginn des neuen Schuljahres immer noch nicht unterrichtet werden.
  8016. 1.9.1987, Beginn einer Reihe von Veranstaltungen anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Zentralbibliothek der Stadtbücherei auf der Zeil. Eröffnet wird mit einer Lesung der Schriftstellerin Christine Brückner.
  8017. 5.9.1987, Beginn einer Aktions- und Informationswoche des Bündnisses „Rettet den Börneplatz“.
  8018. 5.10.1987, Beginn des ersten Trimester der von der Heussenstamm-Stiftung neu gegründeten Frankfurter Malakademie für ältere Bürger.
  8019. 13.10.1987, Beginn der Abbrucharbeiten des ehemaligen Bunkers an der Otto-Loewe-Straße in Bockenheim.
  8020. 19.11.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zu Beginn hält Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté eine kurze Trauerrede und das Plenum gedenkt mit einer Schweigeminute der beiden ermordeten Polizisten. Die Abgeordneten führen nach dem Mord an zwei Polizisten an der Startbahn West eine „Gewaltdebatte“. Beschlossen wird mit Wirkung vom 01.01.1988 eine „Satzung über die Erhebung einer Steuer auf Spielapparate auf das Spielen um Geld oder Sachwerte und auf Vergnügen besonderer Art im Gebiet der Stadt Frankfurt am Main“.
  8021. 8.2.1988, Beginn des ersten Semesters der neuen Jüdischen Volkshochschule Frankfurt.
  8022. 11.2.1988, Beginn einer mehrere Wochen langen Serie von Grabschändungen auf dem Hauptfriedhof. Betroffen sind vor allem Grabstätten und Grüfte prominenter Frankfurter. Die Stadt setzt schließlich ein privates Bewachungsunternehmen ein.
  8023. 29.5.1988, Beginn der einwöchigen Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Zeilsheim.
  8024. 23.6.1988, Die Premiere des Ödön von Horvarth-Stücks „Zur schönen Aussicht“ in der Inszenierung von Michael Gruner als Aufführung des Schauspiels im Theater am Turm muss eine Stunde nach Beginn abgebrochen werden, weil ein Schauspieler auf offener Bühne einen Kollaps erleidet. Die Premiere wird auf den 24.06. verschoben.
  8025. 25.9.1988, Mit Beginn des Winterfahrplanes des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV) verkehren in Frankfurt am Main erstmals öffentliche Nahverkehrsmittel über den bisherigen Betriebsschluss gegen ein Uhr hinaus. In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag wird durch Verlängerung des Fahrplanes ein Nacht-Service erprobt.
  8026. 1.11.1988, Beginn des Prozesses vor dem Landgericht Frankfurt gegen den Opernhausbrandstifter vom 12.11.1987.
  8027. 7.12.1988, Zwei Wochen nach dem Beginn des aktiven Streiks gegen die unzureichenden Studienbedingungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität beschließen mehr als eintausend Studenten auf einer Vollversammlung den Streik am 14.12. d. J. vorläufig auszusetzen.
  8028. 25.1.1989, In einem mehrstündigen Kraftakt wird auf der Bockenheimer Warte eine neue Wetterfahne fest geschweißt. Ihre Vorgängerin ist im Oktober 1988, zu Beginn der Restaurierungsarbeiten, gestohlen worden. Auf einer 4,80 Meter langen Stange sitzt der mit Blattgold verzierte Adler am Spieß.
  8029. 13.2.1989, Am Bornheimer Hang in der Nähe des Altenwohnheims Hufelandhaus beginnen morgens die Rodungsarbeiten für das letzte, 2,5 Kilometer lange Teilstück der Frankfurter Ostumgehung A 661. Die Gegner, die in einer Gartenhütte Wache stehen, werden von dem Beginn der Arbeiten überrascht. Bis Mittag versammeln sich etwa 70 Demonstranten und diskutieren mit dem Rodungsarbeitern.
  8030. 18.2.1989, Rund 400 Autobahngegner demonstrieren in Bornheim gegen den vom hessischen Verkehrsminister Alfred Schmidt angeordneten Sofortvollzug für die Frankfurter Ostumgehung und den Beginn der Rodungsarbeiten am Bornheimer Hang.
  8031. 28.2.1989, Das Landgericht Frankfurt unternimmt einen zweiten Anlauf, einen juristischen Schlussstrich unter den Brand des Frankfurter Opernhauses zu ziehen. Der Prozess ist im ersten Anlauf kurz vor dem Ende abgebrochen worden, weil ein Richter erkrankt ist. Zu Beginn der Verhandlung vor der vierten Strafkammer des Landgerichts um die Brandstiftung mit einem Schaden von 150 Millionen DM wiederholt der 27 Jahre alte Angeklagte sein Geständnis.
  8032. 3.3.1989, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 120jährigen Jubiläums des SPD-Ortsvereins Griesheim (gegr. am 08.11.1869).
  8033. 23.7.1989, Beginn des vierwöchigen ersten deutsch-jüdischen Austausches zwischen jungen Juden amerikanischer Staatsbürgerschaft und jungen Deutschen, veranstaltet vom „Förderverein für Familienaustausch zwischen Tel Aviv und Frankfurt“. Zuerst besuchen amerikanische Juden die Mainstadt. 1990 soll ein Gegenbesuch in Kalifornien stattfinden.
  8034. 28.8.1989, Beginn der Sanierungsarbeiten vor den Wohnblocks gegenüber der Quecksilber verseuchten Firma Elwenn & Frankenbach in Griesheim. Dabei wird ein Teil der vergifteten Rasenfläche abgetragen.
  8035. 1.1.1990, Zu Beginn des neuen Jahrzehnts findet erstmalig ein Turm-Blasen vom Goetheturm in Sachsenhausen statt.
  8036. 1.5.1990, Beginn eines Modellversuches zur Getrenntsammlung kompostierbarer Haus- und Gartenabfälle im Stadtteil Oberrad.
  8037. 14.8.1990, Beginn des Prozesses vor dem Landgericht Frankfurt wegen Bestechlichkeit gegen einen ehemaligen Leiter des Amtes für Beschaffungs- und Vergabewesen.
  8038. 30.9.1990, Mit Beginn des Winterfahrplans endet die Straßenbahnlinie 14 nicht mehr am Lokalbahnhof, sondern fährt wie früher von Fechenheim bis Neu-Isenburg durch.
  8039. 8.10.1990, Der 4. Senat des Oberlandesgerichts Frankfurt spricht das Urteil im sog. Börsenbrandprozess. Mit dem Strafmaß von jeweils sieben Jahren Freiheitsentzug gegen die drei Angeklagten wegen versuchter Brandstiftung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung entspricht das Gericht den Anträgen der Bundesanwaltschaft. Die drei Verurteilten haben, zusammen mit drei weiteren maskierten Personen, am 12. April 1989 kurz vor Beginn der Börse, in dem Gebäude über 40 Molotowcocktails gezündet.
  8040. 18.5.1992, Die beiden Oberbürgermeister von Frankfurt am Main und Offenbach/Main, Andreas von Schoeler und Wolfgang Reuter, testen die neue Buslinie 121/122 zwischen den beiden Mainstädten. Mit Beginn des Sommerfahrplans am 31.05. d. J. verkehrt sie von Offenbach-Zentrum über den Kaiserleikreisel hinaus bis Bornheim-Mitte und Prüfling.
  8041. 16.6.1992, Beginn der Abrissarbeiten am mehr als 50 Jahre alten grauen Bunker auf dem Hof des Polizeipräsidiums.
  8042. 1.1.1993, Beginn des Europäischen Binnenmarktes. Freier Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehr. Wegfall der Binnengrenzen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten.
  8043. 28.3.1993, Mit Beginn des neuen Sommerflugplans fliegen insgesamt 105 Luftverkehrsgesellschaften den größten deutschen Flughafen auf Rhein-Main an, drei mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs.
  8044. 5.7.1993, Beginn der 60 Millionen DM teuren Sanierung des alten „Finanzamt Börse“ zwischen Roßmarkt und Börsenplatz.
  8045. 1.5.1994, Beginn eines Modellversuchs in den Stadtteilen Bockenheim und Heddernheim: Radfahrer dürfen in Einbahnstraßen auch gegen die Fahrtrichtung strampeln. Am 30.05. d. J. folgt der Stadtteil Bornheim nach.
  8046. 20.5.1994, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Sportvereins 1894 Sachsenhausen im Bürgertreff „Depot“ in Oberrad.
  8047. 26.5.1994, Europawahlkampf der CDU mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl auf dem Opernplatz – Beginn der heißen Phase des Wahlkampfes.
  8048. 29.5.1994, Mit Beginn des Sommerfahrplans verbindet der ICE „Heinrich Hoffmann“ der Deutschen Bundesbahn Frankfurt am Main mit Hamburg und Karlsruhe.
  8049. 16.12.1994, Beginn des Abrisses des alten Chemischen Instituts der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Robert-Mayer-Straße.
  8050. 17.1.1995, Beginn der Poetik-Gastdozentur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität des Frankfurter Schriftstellers Bodo Kirchhoff unter dem Titel „Legenden um den eigenen Körper“. Weitere Termine am 24.01, 31.01 und 07.02 sowie am 14.02 im Theater am Turm. Zusätzlich zu den Vorlesungen wird in der Stadt- und Universitätsbibliothek eine Ausstellung über Leben und Werk des Autors gezeigt.
  8051. 3.2.1995, Beginn des Abrisses des IG-Metall-Hochhauses an der Wilhelm-Leuschner-Straße.
  8052. 2.9.1996, Beginn des Umzugs der Deutschen Bibliothek an der Bockenheimer Warte in den Neubau zwischen Adickesallee, Eckenheimer Landstraße und Cronstettenstraße.
  8053. 17.9.1996, Beginn des Abbruchs des ehemaligen Ravensteinschen Hauses in der Schillerstraße 29.
  8054. 22.10.1996, Über 200 Mütter und Väter protestieren vor Beginn des Jugendhilfeausschusses vor dem Technischen Rathaus gegen die Kürzungen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe durch die Stadt Frankfurt.
  8055. 11.11.1996, Beginn des Abrisses des Gebäudes Friedrichstraße 23 mit dem spitzen Schieferturm.
  8056. 5.12.1996, Beginn des Wiederaufbaus des Höchster Hallenbads mit einem gemeinsamen Hammerschlag durch Oberbürgermeisterin Petra Roth und Sportdezernentin Sylvia Schenk.
  8057. 15.3.1997–21.3.1997, Tagung (16.03.) und Ausstellung „Kindertransporte: Rettung und Trauma – Die Rettung jüdischer Kinder nach Großbritannien vor Beginn des 2. Weltkriegs“ im Literaturhaus, eröffnet von Oberbürgermeisterin Petra Roth und der Vorsitzenden des Gemeinderats der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Trude Simonsohn.
  8058. 6.10.1997, Beginn einer neuen Veranstaltungsreihe im Schauspiel Frankfurt: „Verlagsmontag“. Im Kammerspiel lesen Schauspieler aus den ersten Büchern Frankfurter Verlage.
  8059. 15.11.1997, Beginn der Stadtteilinitiative AG Nordend.
  8060. 13.1.1998, Beginn der Poetik-Vorlesungen in der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit der österreichischen Schriftstellerin Marlene Steeruwitz. (weitere Vorlesungen: 20. u. 27.01., 03. u. 10.02.)
  8061. 15.6.1998, Beginn der grundlegenden Sanierung und des Umbaus des denkmalgeschützten IG-Farbenhauses.
  8062. 16.7.1998, Beginn des Mediationsverfahrens der Flughafen AG für den Bau einer Nordbahn des Rhein-Main-Flughafens im Stadtwald in den Räumen des Umlandverbandes Frankfurt.
  8063. 19.10.1998, Vor einem Jahr haben Studierende wochenlang gestreikt. Zum Beginn des Wintersemesters kommen wieder mehr als 35.000 Studierende in die Vorlesungen und Seminare der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Studienbedingungen haben sich nicht verbessert, aber die Kampfbereitschaft ist bei Null.
  8064. 3.11.1998, Beginn der Stadtteilinitiative Ostend.
  8065. 12.1.1999, Beginn des Umbaus des Autobahnkreuzes Frankfurt-West. Hessens Verkehrsminister Lothar Klemm zufolge soll damit auch die Frankfurter Messe besser an den Verkehr angebunden werden.
  8066. 12.2.1999, Beginn des Abrisses des ehemaligen Haupteingangs der Rhein-Main-Airbase der US-Luftwaffe.
  8067. 7.4.1999, Beginn der Amtszeit des neuen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU). Frankfurts CDU-Chef Udo Corts tauscht sein Amt eines Wirtschafts- und Ordnungsdezernenten im Frankfurter Magistrat gegen den Posten des Staatsekretärs im hessischen Innenministerium.
  8068. 4.8.1999, Beginn des Abbruchs des Komplexes Bürgerhaus Riederwald.
  8069. 4.9.1999, Beginn des Programms der neu gegründeten Mädchenschule der Frankfurter Frauenschule.
  8070. 1.10.1999, Beginn des Umzugs der Zentralen Arbeitsvermittlung (ZAV) von Frankfurt am Main nach Bonn. Es ist ein Ausgleich für den Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin. Nicht alle Mitarbeiter der ZAV ziehen um, sondern sie werden in der Mainstadt in anderen Abteilungen der Bundesanstalt für Arbeit untergebracht.
  8071. 29.11.1999, Lokale Agenda 21 in Sachsenhausen. Veranstalter sind: BUND Sachsenhausen, Volkshochschule, Evangelische Familienbildung und städtisches Umweltamt. Zugleich Beginn des Forums Sachsenhausen.
  8072. 26.2.2001, Beginn des großen Umzugs von 24 geisteswissenschaftlichen Instituten der Johann Wolfgang Goethe-Universität von Bockenheim ins frisch sanierte IG-Farben-Haus im Westend.
  8073. 1.3.2001, Beginn des Abrisses des städtischen Parkhauses Junghofstraße. An seine Stelle soll das Bürogebäude „Atrium“ treten.
  8074. 8.5.2001, Beginn der Poetik-Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem Schriftsteller Robert Gernhardt (1937-2006) (bis 29.05.).
  8075. 18.6.2001, Beginn des Abrisses des alten Zürich-Hochhauses am Opernplatz.
  8076. 4.8.2001, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der AG Hellerhof und der Frankfurter Aufbau AG (FAAG) sowie des 50jährigen Jubiläums der Wohnheim GmbH, die allesamt zur ABG Frankfurt Holding GmbH gehören, mit einem Straßenfest in der Römerstadt.
  8077. 11.8.2001, Beginn eines mehrtägigen Hungerstreiks am Goetheplatz, mit der das Frankfurter Tayad-Komitee und die Bir-Kar-Plattform ihre Solidarität mit den politischen Gefangenen in der Türkei bekundet.
  8078. 24.8.2001, Beginn des Abrisses des Ex-Gebäudes der Ernst-Reuter-Schule II in der Nordweststadt.
  8079. 27.9.2001, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über den Bericht der Kommunalen Ausländervertretung (KAV) sowie den städtischen Integrationsbericht 2000/2001. Zu Beginn der Plenarsitzung würdigt der Oberbürgermeister von Krakau, Andrzeij Golas, die zehnjährige Städtepartnerschaft.
  8080. 7.10.2001, Mit Beginn des militärischen Angriffs der USA und Großbritannien zum Sturz des klerikalfaschistischen Taliban-Regimes in Afghanistan herrscht auch bei der Frankfurter Polizei höchste Alarmstufe. An zahlreichen Gebäuden wird der Objektschutz verstärkt. Vor allem US-amerikanische und britische Einrichtungen gelten als potenzielles Ziel islamistisch-terroristischer Anschläge.
  8081. 26.10.2001, Unter Protesten wird der neue Standort der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf dem Gelände des ehemaligen IG-Farben-Konzerns in Anwesenheit von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse eingeweiht. Studierende stören die Rede des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch beim Festakt zur offiziellen Eröffnung des Campus Westend. Sie begründen ihre Aktion mit dem „rassistischen“ Wahlkampf Kochs. Vor Beginn des Festakts wird eine Gedenktafel für die Opfer nationalsozialistischer Vernichtungspolitik, insbesondere in Auschwitz, enthüllt.
  8082. 4.2.2002, Beginn der Sanierungsarbeiten entlang der Stroofstraße im Stadtteil Griesheim. Schwermetalle aus Produktionsrückständen des benachbarten Chemiewerks machen die Sanierung erforderlich. Hierzu werden trotz Anwohnerprotesten rund 300 Robinien gefällt.
  8083. 11.2.2002, Beginn des Abrisses der 1925 errichteten Frankfurter Radrennbahn und der in ihrem Innern gelegenen Kunsteisbahn in Anwesenheit von Bürgermeister Joachim Vandreike. Es ist zugleich der symbolische Auftakt für den Neubau des Frankfurter Waldstadions.
  8084. 7.3.2002, Beginn der Umbauarbeiten am Eingang des Frankfurter Justizgebäudes E für die am 16. April angesetzte Hauptverhandlung des Staatsschutzsenates des Frankfurter Oberlandesgerichts gegen fünf algerische Angeklagte, denen der Generalbundesanwalt Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung aus dem Umfeld der islam-faschistischen Al Qaida und Vorbereitung zu Morden und Sprengstoffdelikten zur Last legt.
  8085. 9.4.2002, Beginn der zweiten Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem Literaturwissenschaftler Stephan Braese.
  8086. 25.6.2002, Beginn des Umzugs der Polizei in das neue Präsidium an der Adickesallee. Den Auftakt macht das 3. Revier, das bislang in einer städtischen Nordend-Villa untergebracht ist.
  8087. 15.10.2002, Beginn des Vorlesungsbetriebs des „Institute for Law and Finance“ (ILF) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  8088. 22.1.2003, Offizieller Beginn der Umgestaltung des ehemaligen Maurice-Rose-Airfields zwischen Bonames und Kalbach.
  8089. 3.3.2003, Beginn der Sanierung des 50.000 Quadratmeter großen, 25 Gleise überspannenden Glasdachs der Hauptbahnhofshalle.
  8090. 3.3.2003, Beginn der regelmäßigen Montags-Demonstrationen gegen den militärischen Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein an der Hauptwache.
  8091. 18.3.2003, Vor Beginn des Irak-Krieges schützt die Polizei verstärkt amerikanische, britische, spanische und jüdische Einrichtungen. Das Aufgebot ähnelt den Tagen nach dem 11. September 2001.
  8092. 20.3.2003, Tausende protestieren in der Innenstadt gegen den Beginn des militärischen Sturzes des irakischen Diktators Saddam Hussein. In den frühen Morgenstunden greifen US-amerikanische Tarnkappenbomber und Marschflugkörper Irak zum Sturz des Diktators Saddam Hussein an. Die Welle der Proteste dauert in den nächsten Tagen an.
  8093. 1.4.2003, Beginn des Abbruchs des Verwaltungsgebäudes C 660 im Industriepark Höchst. An seiner Stelle entsteht das Ensemble Neue Mitte.
  8094. 29.4.2003, Beginn der Poetik-Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit der Schriftstellerin Elisabeth Borchers. (weitere Termine: 06., 13., 20., 27.05.) Begleitet wird die Gastdozentur von einer Ausstellung zu Leben und Werk der Autorin in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  8095. 21.7.2003, Beginn des Abbruchs an der Haupttribüne des Waldstadions.
  8096. 24.9.2003–11.1.2004, Ausstellung „Nackt! Der Körper der Frau am Beginn der Moderne“ im Städelschen Kunstinstitut.
  8097. 13.10.2003, Offizieller Beginn der Erschließungsarbeiten im Quartier „Schöne Aussicht“ im Neubaugebiet Riedberg.
  8098. 4.11.2003, Beginn der Poetik-Vorlesungen des Schriftstellers Tankred Dorst an der Johann Wolfgang Goethe-Universität unter dem Thema „Sich im Irdischen üben“ (weitere Termine: 11., 18. und 25.11.).
  8099. 15.1.2004, Beginn des Erörterungstermins in Mörfelden-Walldorf für den Bau einer Wartungshalle für den Großraumjet A 380 am Rande des Rhein-Main-Flughafens./ Nach dem umstrittenen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Herbst 2003 wird heute die erste Stadtteilbibliothek geschlossen. Während das stadtweite Aktionsbündnis die Zukunft der Bibliotheken in den Stadtteilen Bockenheim, Bergen und Riederwald nicht aufgeben will, schließt heute die Bücherei in Oberrad.
  8100. 4.3.2004, Beginn des Umzugs der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aus der Rhonestraße im Stadtteil Niederrad ins frisch sanierte Gewerkschaftsstammhaus am Haupbahnhof.
  8101. 5.6.2004, Beginn einer Festwoche anlässlich des 110jährigen Jubiläums von Frankfurts ältestem Fußballverein: VfL Germania 1894.
  8102. 21.6.2004, Offizieller Beginn der Umbauarbeiten der St. Peterskirche zur Jugendkulturkirche.
  8103. 1.7.2004, Beginn des Abrissarbeiten auf dem Gelände der Großmarkthalle, um Platz für den Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) zu schaffen.
  8104. 3.7.2004, Beginn des mehrtägigen Jubiläumsverkaufs anlässlich des 175jährigen Bestehens des Einrichtungshauses Helberger an der Großen Friedberger Straße.
  8105. 14.7.2004, Offizieller Beginn der Erweiterungsbauten an der Robert-Blum-Schule im Stadtteil Höchst.
  8106. 16.7.2004, Beginn der Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Telekom-Areal in der Innenstadt. Geplant ist der Neubau des Gebäudekomplexes „Frankfurt Hoch Vier“.
  8107. 18.8.2004, Während des Sturms am späten Abend stürzt eine 30 Meter hohe Pappel im Höchster Silobad um. Ein Besucher des Freilichtkinos im Schwimmbad, in dem noch bis kurz vor Beginn des Unwetters ein Film zu sehen ist, wird verletzt.
  8108. 5.9.2004, Erstmals wird zu Beginn dieser Spielzeit im Gebäude von Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz ein Theaterfest veranstaltet.
  8109. 15.11.2004, Einlassungen des wegen Verleitung zu schwerer Nötigung angeklagten früheren Frankfurter Polizeivizepräsidenten Wolfgang Daschner, er habe für seine Anweisung, dem Metzler-Entführer Gäfgen Schmerzen anzudrohen, wenn er nicht das Versteck seines Opfers verrate, Rückendeckung von Vorgesetzten gehabt, sorgen wenige Tage vor dem Beginn des Prozesses für Aufregung.
  8110. 11.1.2005, Beginn der Gastvorlesungen der Berliner Schriftstellerin Monika Maron im Rahmen der Poetik-Dozentur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität unter dem Titel „Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche“. (weitere Vorlesungen: 18.01, 25.01. und 01.02.)
  8111. 19.1.2005, Beginn des Abbruchs der früheren, seit 2002 aufgegebenen Henninger-Brauerei im Stadtteil Sachsenhausen.
  8112. 9.5.2005, Beginn der „Europawoche“ an Frankfurter Schulen. Mehrere hundert Schüler und Schülerinnen feiern den Auftakt im English Theatre.
  8113. 1.6.2005, Beginn des Neubaus des Gemeindehauses der Evangelischen Gemeinde Bornheim, Große Spillingsgasse.
  8114. 15.7.2005, Beginn des Umzugs der „Frankfurter Rundschau“ von der Großen Eschenheimer Straße in ihr neues Domizil, nach Sachsenhausen ins Colosseo.
  8115. 18.7.2005, Beginn der Umgestaltung des Höchster Mainufers für die Fußballweltmeisterschaft im Sommer 2006. Die Stadt investiert dafür 1,7 Millionen €.
  8116. 12.9.2005, Beginn des Erörterungstermins zum Ausbau des Rhein-Main-Flughafens in Offenbach/M. Zeitgleich beginnt die Fraport AG mit den Rodungsarbeiten für die A 380-Wartungshalle, die laut Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig errichtet werden darf. 350 Ausbaugegner demonstrieren am Südrand des Airports gegen die Rodungen.
  8117. 1.1.2006, Mit Beginn des neuen Jahres hat das Bistum Limburg die beiden Sachsenhäuser Kirchengemeinden St. Bonifatius und St. Aposteln zusammengelegt. Der neue Name lautet: St. Bonifatius.
  8118. 9.2.2006, Beginn des Abrisses des früheren Domizils der „Frankfurter Rundschau“ am Eschenheimer Turm. Der Abbau der Fassade startet mit der Glasfront an der Großen Eschenheimer Straße.
  8119. 15.3.2006, Beginn der Fusionsgespräche der Deutschen Börse mit Euronext in Paris.
  8120. 20.4.2006, Beginn einwöchiger Feiern anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Kinos Metropolis am Eschenheimer Tor.
  8121. 12.5.2006, Beginn des Aufbaus der Main-Arena. Ein Schiff zieht einen knapp 400 Quadratmeter großen Ponton von der Weseler Werft zur Alten Brücke. Ende des Monats soll darauf eine Videowand installiert werden, auf der die Fußball-Fans Spiele der Weltmeisterschaft sehen können.
  8122. 12.7.2006, Beginn einer umfassenden Sanierung des Karmeliterklosters, Sitz des Instituts für Stadtgeschichte.
  8123. 14.7.2006, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des FC Germania 06: Eintracht Frankfurt richtet ihr erstes Vorbereitungsspiel für die Bundesliga-Saison 2006/07 mit ihrem kompletten Kader gegen den Landesligisten Germania Schwanheim aus.
  8124. 14.7.2006–6.8.2006, Ausstellung „Vor 125 Jahren: Frankfurt geht ans Netz“ im Museum für Kommunikation über den Beginn des Telefon-Zeitalters in der Mainstadt.
  8125. 31.8.2006, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Bestehens der Alten Oper als Konzert- und Kongresszentrum.
  8126. 31.8.2006, Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 125jährigen Bestehens des Warenhauses Karstadt an der Zeil.
  8127. 20.11.2006, Beginn des Abrisses des stillgelegten Straßenbahndepots Sachsenhausen. Entstehen werden auf diesem Gelände Wohnungen, Büros und Gastronomie.
  8128. 17.4.2008, Beginn des Prozesses vor dem Frankfurter Landgericht gegen einen 23jährigen, bereits polizeilich bekannten afghanischen Hattersheimer wegen versuchten Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung; er hatte am 07. September 2007 im Westend Rabbiner Zalman Gurevich mit einem Messer niedergestochen – ein bundesweit Aufsehen erregendes antisemitisches Hassverbrechen.
  8129. 16.1.2007, Beginn einer neuen Initiative zur Integration von Sinti und Roma in der Romanfabrik: „Dialogräume“ heißt das Projekt zur „interkulturellen Kooperation“.
  8130. 6.2.2007, Beginn der allmonatlichen Frankfurter Verlegergespräche unter der Leitung des Literaturwissenschaftlers und früheren Sprechers der Frankfurter Buchmesse, Holger Ehling.
  8131. 3.4.2007, Beginn des Abrisses des alten Textorbades im Stadtteil Sachsenhausen. Auf dem Gelände ist ein Neubau geplant.
  8132. 23.4.2007, Beginn der Neubedachung des Goethe-Hauses mit Schieferplatten – die Sanierung dauert etwa drei Monate.
  8133. 5.6.2007, Offizieller Beginn der dritten Amtszeit von Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU).
  8134. 19.6.2007, Beginn der Frankfurter Poetik-Vorlesungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem österreichischen Schriftsteller Josef Winkler (weitere Termine: 26. Juni, 03., 10. und 17. Juli 2007).
  8135. 27.6.2007, Beginn des Umzugs des Kundezentrums der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) vom Alt- in den Neubau der Stadtwerke, Kurt Schumacher-Straße 10.
  8136. 1.9.2007, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Kirchengemeinde Herz-Jesu im Stadtteil Fechenheim (Gründung am 28. September 1907) auf dem Fechenheimer Fischerfest.
  8137. 22.11.2007, Beginn des achtspurigen Ausbaus der A 661 in Bornheim.
  8138. 20.2.2009, Beginn der Medien-online-Ausleihe bei der Stadtbibliothek – sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag.
  8139. 1.4.2009, Beginn der bis Frühjahr 2011 andauernden Sanierung des Gesellschaftshauses im Palmengarten.
  8140. 8.4.2009, Beginn der Abrissarbeiten auf dem Gelände, auf dem die Hazrat-Fatima-Gemeinde in Hausen ihre neue Moschee errichten wird.
  8141. 1.6.2009, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Fußballvereins FV09 Eschersheim.
  8142. 6.9.2009, Mit dem Spatenstichfest Beginn der Arbeiten am Erweiterungsbau des Städels. Unterirdisch entstehen im Garten des Museums 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche bis Mitte 2011.
  8143. 2.11.2009, Beginn des Umzuges der städtischen Ämter aus dem Technischen Rathaus zu den Stadtwerken.
  8144. 7.12.2009, Beginn des Umzuges des Suhrkamp-Verlags von Frankfurt am Main nach Berlin – erster Arbeitstag in der Bundeshauptstadt ist am 04. Januar 2010.
  8145. 6.4.2010, Beginn der Sanierung des alten Naxos-Geländes im Stadtteil Ostend: zunächst der großen Maschinenhalle.
  8146. 11.4.2010–30.4.2010, Feierlichkeiten anlässlich der Eingemeindung Eckenheims nach Frankfurt am Main vor 100 Jahren: Offizieller Beginn ist am 11. April d. J. im Depot der Frankfurter Verkehrs-Gesellschaft (VGF).
  8147. 12.4.2010, Beginn des Abrisses des Gebäudes des Technischen Rathauses – beginnend auf dem Dach.
  8148. 20.7.2010, Beginn des Abrisses der drei Betonträger, die noch Teil der Großmarkthalle sind: Zusammen mit der Gewölbekonstruktion für das Dach des Gebäudes sollen diese Pfeiler, auf denen die Halle ruht, fallen, um Platz für den Haupteingang zur Europäischen Zentralbank von der Sonnemannstraße aus zu schaffen.
  8149. 1.11.2010, Beginn der Umgestaltung des Buchrainplatzes im Stadtteil Oberrad.
  8150. 20.2.2011, Beginn der Feiern anlässlich des 100jährigen Bestehens der Arbeitersiedlung Riederwald: Neujahrsempfang in der Aula der Pestalozzischule.
  8151. 22.8.2011, Beginn des Abrisses der Gebäude von Degussa/Evonik auf dem Betriebs-Gelände. Auf dem Traditionsgelände am Altstadtrand entsteht das „Main-Tor“.
  8152. 14.12.2011, Beginn des Abrisses der Haupttribüne des FSV-Stadions am Bornheimer Hang.
  8153. 9.1.2012, Beginn der Umgestaltung der Vorlandbrücke, das neue Rampenbauwerk zur Honsellbrücke.
  8154. 10.1.2012, Beginn der Poetikvorlesung an der Goethe-Universität mit dem Schriftsteller Thomas Meinecke im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend (weitere Termine: 17., 24., 31. Januar und 07. Februar). Seine Vorlesung trägt den Titel: „Ich als Text“.
  8155. 5.2.2012, Beginn der ganzjährigen Feierlichkeiten anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Bar des Hotels Hessischer Hof – bereits am 25. Dezember 1951 erfolgte die erstmalige Öffnung ihrer Türen. Der Hessische Hof begrüßte nach dem Jahreswechsel 1951/52 seine ersten Gäste.
  8156. 7.1.2013, Beginn des Abrisses des 118 Meter hohen, knapp 52 Jahre alten Henninger-Turms im Stadtteil Sachsenhausen. Auf dem Henninger-Gelände ist die Errichtung eines 138 Meter hohen Hochhauses mit Luxus-Eigentumswohnungen vorgesehen.
  8157. 21.4.2013, Beginn der einwöchigen Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Bestehens der Hochschule für Musik und darstellende Kunst.
  8158. 8.7.2013, Beginn der Instandsetzungsarbeiten der historischen Stadtmauer von Bergen (geplant bis 16. August d. J.).
  8159. 9.7.2013, Beginn des Abrisses des 1972 gebauten AfE-Turms auf dem Gelände des Bockenheimer Uni-Campus.
  8160. 21.8.2013, Beginn des Jubiläumsprogramms anlässlich des 25jährigen Bestehens des „Tigerpalast“.
  8161. 24.3.2014, Beginn des „mineralischen Abbruchs“ des ehemaligen Sozialrathauses am Rohmerplatz im Stadtteil Bockenheim.
  8162. 15.5.2014, Offizieller Beginn der Umbauarbeiten des Senckenbergischen Forschungsinstitut auf dem alten Uni-Campus der Goethe-Universität im Stadtteil Bockenheim.
  8163. 19.5.2014, Beginn der Sanierung der Staufenmauer in der Innenstadt.
  8164. 16.9.2014, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Vereins „PakBann Theater e.V.“ (heute: „PakBann e.V.“).
  8165. 11.7.2015, 775jähriges Jubiläum der Frankfurter Messe: Kaiser Friedrich II. (1194-1250) stellt am 11. Juli 1240 die Besucher der Frankfurter Messe unter seinen hoheitlichen Schutz. Dieses Privileg markiert den Beginn der Messetradition in der Mainstadt.
  8166. 19.8.2016, Beginn der Feierlichkeiten anlässlich des 1225. Geburtstages des Stadtteils Sindlingen: Soiree im katholischen Gemeindezentrum.
  8167. 19.10.2016, Beginn der nationalsozialistischen Massendeportation von Frankfurter Juden und Jüdinnen vor 75 Jahren – mehr als 1.100 Menschen werden in das Ghetto nach Lodz verschleppt. Aus diesem Anlass findet auf dem „Erich-Fromm-Platz“ [seit 2002; früher: Liebigplatz] im Westend eine Gedenkveranstaltung statt – die erste Deportation vor 75 Jahren betraf vor allem jüdischen Bewohner des Westends.
  8168. 26.2.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmig billigen die Stadtverordneten die Pläne des Magistrats, die den Bau der so genannten „Nordweststadt“, ein neues Wohngebiet für 25.000 Bewohner, vorsehen. Die Sprecher aller Fraktionen betonen, dass mit der Verwirklichung dieses Planes, der insgesamt 450 Millionen DM erfordert, eine neue Phase der Aufbautätigkeit Frankfurts beginne.
  8169. 9.7.1933, Auf dem außerordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Berlin wird die Auflösung der Landesverbände und die Zuführung ihres Vermögens an den DFB beschlossen. Auf der anschließenden außerordentlichen Generalversammlung der Deutschen Sportbehörde (DSB) wird das gleiche beschlossen. Die neue Organisationsform geht aus von insgesamt 16 Gauen, die alle ein gleichartiges Spielsystem erhalten. Jeder Gau hat eine Oberliga zu je zehn Vereinen. Die zweite Klasse ist eine Gauliga mit zwei Abteilungen zu je zwölf Vereinen. Je zwei Vereine wechseln am Schluss der Spielzeit. Die Meisterschaftsspiele beginnen überall am ersten September-Sonntag 1933.
  8170. 1.5.1933, Nach einer für alle preußischen Hochschulen erlassenen neuen Bestimmung beginnen auch an der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Vorlesungen des Sommersemesters erst am 1. Mai.
  8171. 10.10.1932, Erster Olympia-Vorbereitungskampfabend der Frankfurter Schwimmer im Städtischen Schwimmbad. Bereits jetzt beginnen intensive und systematische Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 1936. Auf der Grundlage eines sog. „Vierjahresplanes“ werden an jedem Montagabend der Monate Oktober 1932 bis April 1933 öffentliche Wettkämpfe im Städtischen Schwimmbad durchgeführt.
  8172. 18.6.1932, Mit Johann Wolfgang v. Goethes „Urgötz“ beginnen die Römerberg-Festspiele vor historischer Kulisse unter der Intendanz von Dr. Alwin Kronacher (1880-1951), seit 1929 Intendant des Schauspielhauses.
  8173. 2.5.1932, Nachdem der Kleinmarkt auf dem Liebfrauenberg eröffnet worden ist, beginnen die Arbeiten für die Errichtung einer Freilichtbühne auf dem Römerberg. Um diese Arbeiten ungestört vornehmen zu können, wird der größte Teil des Römerbergs mit einem Bretterzaun versehen. Der Fahrverkehr ist dort eingestellt und der Parkplatz aufgehoben worden.
  8174. 17.4.1931, Die Schiller-Schule schließt völlig unerwartet, noch bevor der Unterricht am ersten Schultag des neuen Jahres begonnen hat, ihre Tore. Schwierigkeiten sind im Zusammenhang mit der Umstellung von Lehrkräften entstanden, welche den Unterrichtsbetrieb unmöglich machen. In allen anderen Frankfurter Schulen kann das neue Schuljahr reibungslos beginnen.
  8175. 16.4.1931, Mit dem Abschluss seiner 25. Winterspielzeit (15.04.) bleibt das Schumanntheater geschlossen und es beginnen umfangreiche Umbauarbeiten zur inneren Neugestaltung der Spielstätte.
  8176. 21.1.1924, Infolge des Eisganges auf dem Main stürzt die 1912 errichtete Notbrücke vor der Maininsel ein. Personen kommen nicht zu Schaden, weil die Brücke seit kurzem vorsorglich für den Verkehr gesperrt worden ist. Da ein Wiederaufbau nicht mehr in Frage kommt, entschließen sich die städtischen Behörden zum Abbruch der Brücke. Dementsprechende Arbeiten beginnen am 23.01. d. J.
  8177. 4.7.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Aufgrund einer heute stattfindenden sozialistischen Demonstration beschließt der Ältestenausschuss, die Sitzung erst um 18.00 Uhr statt um 17.00 Uhr beginnen zu lassen. Stadtrat Dr. Peter Schlotter wird in sein Amt als Dezernent des Arbeitsamtes eingeführt. Weiterer Tagesordnungspunkt: Debatte über die Zustände beim städtischen Wohnungsamt.
  8178. 10.1.1922, Das Provinzialschulkollegium in Kassel verlängert auf Antrag der städtischen Schulbehörden wegen der herrschenden Grippeepidemie die Weihnachtsferien bis einschließlich heute. Der Unterricht an allen Frankfurter Schulen soll am 11.01. d. J. beginnen. Da die Grippewelle anhält, wird der definitive Schulbeginn ein weiteres Mal verschoben, diesmal auf den 16.01. d. J.
  8179. 22.2.1920, Eröffnungsfeier des ersten Lehrgangs mit „Volksvorlesungen“ der neu gegründeten „Vereinigung für jüdische Volksbildung“ mit dem Frankfurter Rabbiner Dr. Nehemia Anton Nobel (1871-1922) in der Aula des Philanthropins. Die Vorlesungen beginnen am 23.02. und dauern bis Ende März d. J. an.
  8180. 2.9.1914, Die Verwaltungsbehörden der Universität Frankfurt, Großer Rat und Kuratorium, beginnen ihre Tätigkeit.
  8181. 23.10.2000, Mitarbeiter des Sozialamtes Krakau beginnen ihre einwöchige Hospitation im städtischen Sozialamt.
  8182. 9.1.2000, Die drei Millennium-Riesenräder am Mainufer drehen sich zum letzten Mal. Zusammen mit einer Zwei haben sie dort zehn Tage lang die Zahl 2000 gebildet. Am späten Abend beginnen Arbeiter mit dem Abbau.
  8183. 1.4.1942, Ab heute gelten amtlich neue Öffnungs- und Schließungszeiten für die Frankfurter Ladengeschäfte: Sämtliche Geschäfte müssen bis 19.00 Uhr offen bleiben; ein früherer Ladenschluss ist nicht mehr zulässig. Die Lebensmittelgeschäfte müssen morgens um acht Uhr, alle anderen spätestens um neun Uhr mit dem Verkauf beginnen. Während der Mittagszeit dürfen die Lebensmittel- und Tabakwarengeschäfte von Montag bis Freitag von 13.00 bis 15.00 Uhr schließen, für alle anderen Geschäfte, einschließlich der Lebensmittelabteilungen in den Warenhäusern, ist die Mittagszeit von 12.00 bis 14.00 Uhr festgesetzt. Samstags können alle Geschäfte von 12.00 bis 13.00 Uhr schließen.
  8184. 1.2.1945, Änderung der Verdunkelungszeiten: Sie beginnen nunmehr mit Sonnenuntergang und enden mit Sonnenaufgang.
  8185. 8.3.1945, Die „Rhein-Mainische Zeitung“ gibt in ihrer heutigen Ausgabe bekannt, dass das Sommersemester an der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 16.04. d. J. beginnen und am 15.08. d. J. enden soll.
  8186. 9.10.1946, Der Magistrat erlässt einen „Aufruf zum Bürgereinsatz“, der vom Freien Gewerkschaftsbund, von der Industrie- und Handelskammer, von den Handwerkskammern, vom Arbeitsamt und von der SPD, CDU und LDP unterzeichnet ist: „Nach Überwindung zahlloser Schwierigkeiten wird jetzt die Trümmerförderbahn ihren Betrieb aufnehmen. Gleichzeitig wird die Verwertung der Trümmer beginnen. Damit ist die Voraussetzung geschaffen, die zunächst erfüllt werden musste, um einen Großeinsatz der Frankfurter Bevölkerung bei der Trümmerbeseitigung technisch und wirtschaftlich zu ermöglichen.“
  8187. 9.1.1950, Vier der „Sieben Schwabenmädel“, die Trachtengruppe des Landesverkehrsverbandes Württemberg, beginnen ihre diesjährige Werbefahrt durch Westdeutschland mit einem Besuch des Deutschen Reisebüros in Frankfurt am Main.
  8188. 23.7.1951, Die „Berliner Sängerknaben“ beginnen ihre Tournee durch Westdeutschland in Frankfurt am Main.
  8189. 5.11.1951, Heute beginnen die seit Jahren in Frankfurt am Main stationierten amerikanischen Dienststellen der Hohen Kommission ihren Umzug nach Bad Godesberg.
  8190. 8.12.1952, Vor der Ersten Frankfurter Strafkammer beginnen die Verhandlungen gegen leitende Persönlichkeiten der Jüdischen Industrie- und Handelsbank zum zweiten Male.
  8191. 1.1.1957, Wegen der Ungarn-Krise wollen die Frankfurter den Karneval zunächst ganz ausfallen lassen und beginnen ihre Kampagne nicht am 11.11.1956, sondern erst am Neujahrstag 1957. Außerdem ist die Stadt ohne Oberbürgermeister: Walter Kolb, dessen Wunsch es ist, einmal ein junges Prinzenpaar auf dem Thron zu sehen, erlebt es nicht mehr: das Prinzenpaar von 1957, Prinzessin Christel I (Christel Apel) und Norman I. (der ehemalige Deutsche Fechtmeister Norman Casimir), sind das erste junge Prinzenpaar der Nachkriegszeit in Frankfurt am Main.
  8192. 28.2.1957, Nachdem es mehr als sechzig Jahre den Frankfurter gedient hat, schließt das Stadtbad Mitte, Am Schwimmbad 7, endgültig seine Pforten, um mit den Abbrucharbeiten für den Neubau der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) zu beginnen. Das neue Stadtbad Mitte entsteht in der Hochstraße.
  8193. 1.4.1957, Der Hessische Rundfunk, der Süddeutsche Rundfunk und der Südwestfunk beginnen gemeinsam mit der Ausstrahlung eines Fernseh-Regionalprogramms für ihre Sendegebiete.
  8194. 15.5.1961, 2833 Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität beginnen als Neuimmatrikulierte mit ihrem Studium. Damit erhöht sich die Zahl der Studierenden auf 9450.
  8195. 21.3.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: ein „historisches Datum“: erster einstimmiger Beschluss der Stadtverordneten in Sachen Stadtbahn. Der Tunnelbau kann beginnen, bewilligt werden über 17 Millionen DM für den ersten Straßenbahnabschnitt, also der 400 Meter lange Tunnel in der Eschersheimer Landstraße zwischen der Eduard-Rüppell-Straße bis zu einem Punkt unmittelbar südlich (stadteinwärts) der Kreuzung mit dem Alleenring.
  8196. 28.3.1968, Der Vorstand der Aktionsgemeinschaft Opernhaus unter Vorsitz des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer, Fritz Dietz (1909-1984), beschließt, mit den Räumungsarbeiten für den Wiederaufbau des Opernhauses zu beginnen.
  8197. 25.6.1968, Die Aktionsgemeinschaft Opernhaus erhält die Genehmigung, mit Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten an der Opernhausruine zu beginnen.
  8198. 16.12.1968, Die Wahl des Studentenparlaments der Johann Wolfgang Goethe-Universität, die heute beginnen soll, findet nach einem Einspruchs des Rektors Professor Walter Rüegg als Rechtsaufsichtsbehörde nicht statt und wird auf 1969 verschoben.
  8199. 18.5.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Das Stadtparlament gedenkt des beim Bombenanschlag auf das Kasino des IG Hochhauses ums Leben gekommenen amerikanischen Offizier Paul A. Bloomquist. Oberbürgermeister Rudi Arndt zieht angesichts der vielen Demonstrationen in den vergangenen Tagen einen Trennungsstrich zwischen friedlichen und Gewalt zugewandten Demonstranten. Beschlossen wird, für elf Bereiche der Stadt Ortsbeiräte nach der Hessischen Gemeindeordnung einzuführen sowie mit den Vorbereitungen für eine Sanierung in Bockenheim zu beginnen.
  8200. 28.5.1973, Die Justizbehörden beginnen mit dem Umzug von der Justizvollzugsanstalt Hammelsgasse in die neue Untersuchungshaftanstalt Preungesheim.
  8201. 31.5.1973, Die Fluglotsen der Bundesrepublik Deutschland beginnen mit einem Bummelstreik „Dienst nach Vorschrift“ zur Verbesserung der Situation dieses Berufsstandes.
  8202. 1.10.1889, Heute beginnen die von der gemischten Kommission für elektrische Beleuchtung beschlossenen Versuche mit einer neu errichteten Wechselstrom-Probe-Anlage, ein Projekt der Firma Siemens und Halske, welches auf dem Fünfleitersystem und auf Gleichstrom beruht. Die Zentralstation ist auf der Maininsel an der Alten Brücke errichtet worden.
  8203. 26.10.1891, Heute beginnen die Arbeiten zur Fortführung der Straßenbahn von der Schillerstraße nach dem Oederweg.
  8204. 1.1.1894, Die Domglocken beginnen ihr Weihegeläut bereits fünf Minuten vor Mitternacht, weil ein vorwitziger Knabe zu früh das Seil einer der kleinen Sterbeglocken gezogen hat und alsbald der ganze Glockenchorus einstimmt. Trotz eines starken Polizeiaufgebots spielen sich auf der Zeil die obligatorischen Lärm-, Feuerwerke-, Prügel- und Verhaftungsszenen ab.
  8205. 18.3.1976, Die sozialdemokratische Stadtverordnetenfraktion beschließt in einer Klausurtagung einen Antrag, den Wiederaufbau der Alten Oper noch im Jahre 1976 zu beginnen.
  8206. 25.11.1978, Mehrere hundert Verletzte und schwere Zerstörungen fordert im Westend die blutigste Straßenschlacht, die Frankfurt seit zehn Jahren erlebt hat. Die schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei beginnen, als Teilnehmer einer zuvor friedlichen Demonstration gegen das Schah-Regime versuchen, das US-Generalkonsulat zu stürmen. Die CDU fordert als Reaktion auf diese Auseinandersetzungen Bundeskonsequenzen. Sogar das Bundeskabinett in Bonn beschäftigt sich am 29.11. mit diesen Vorfällen.
  8207. 26.2.1979, Zehn Häftlinge, die in Untersuchungshaft sitzen, beginnen einen Hungerstreik, darunter acht Personen, die des Überfalls auf das Frankfurter Büro der Deutschen Presse-Agentur beschuldigt werden. Sie solidarisieren sich mit anderen Gefangenen aus der Terroristenszene.
  8208. 12.7.1979, 38 Inhaftierte der Jugendstrafanstalt Höchst beginnen mit einem Hungerstreik zur Verbesserung ihrer Haftbedingungen.
  8209. 7.9.1979, Sieben chilenische Mitglieder der „Internationalen Initiative christliche Chile-Solidarität“ beginnen in der katholischen St. Ignatius-Kirche einen Hungerstreik, um gegen die Verletzung der Menschenrechte in Chile zu protestieren.
  8210. 22.7.1980, Hessens Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981) ordnet an, mit dem Bau der umstrittenen Startbahn West auf dem Rhein-Main-Flughafen sofort zu beginnen. Karrys Anordnung löst Beifall und Empörung aus.
  8211. 21.8.1980, Im Parkdeck unter den Gleisen des Hauptbahnhofs beginnen die Ausbauarbeiten mit dem symbolischen Durchstich zwischen Ausfahrtsröhre und Parkdecks.
  8212. 2.2.1981, In der Untersuchungshaftanstalt Preungesheim beginnen 40 Gefangene mit einem Hungerstreik, um gegen die Überbelegung dieser Anstalt zu protestieren.
  8213. 29.9.1981, Aus Protest gegen die Sicherheitsmaßnahmen beim Ponto-Prozess blockieren 20 Rechtsanwälte den Eingang zum Gerichtsgebäude. Dadurch können zahlreiche Termine erst mit Verspätung beginnen.
  8214. 6.10.1981, Tausende Polizei- und Grenzschutzbeamte beginnen damit, das besetzte Gelände am Rhein-Main-Flughafen zu räumen, auf dem die Flughafen AG den Bau der neuen, dritten Startbahn 18 West plant. Am Abend demonstrieren mehrere tausend Menschen friedlich in der Innenstadt.
  8215. 2.11.1981, 23 Kurden beginnen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus einen unbefristeten Hungerstreik gegen die Kurdenverfolgungen in der Türkei. Erst nach 41 Tagen nehmen sie wieder Nahrung zu sich.
  8216. 17.2.1984, Der Magistrat stimmt dem Erbbauvertrag mit der Frankfurter Aufbau AG, mit dessen Abschluss der Umbau des „Philanthropin“ beginnen soll, zu.
  8217. 30.8.1985–19.11.1985, Gewerkschaftliche Protestwochen unter dem Motto „Schluss mit der Politik für wenige: Arbeit für alle – Mitbestimmung – soziale Gerechtigkeit“. In Frankfurt am Main beginnen die Aktionen mit einem Gewerkschafts- und Friedensfest im Gewerkschaftshaus.
  8218. 29.10.1986, Am frühen Morgen beginnen Arbeiter der Frankfurter Stadtwerke im Rahmen der „schienenfreien Innenstadt“ mit dem Herausreißen der Straßenbahngleise auf dem Goetheplatz und dem Roßmarkt.
  8219. 14.12.1987, Michel Friedman, Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, kündigt an, dass eine Jüdische Volkshochschule im Februar 1988 ihre Arbeit beginnen wird. Damit wird Frankfurt am Main nach Berlin die zweite deutsche Stadt mit solch einer Institution sein. Ziel der Jüdischen Volkshochschule ist es, Wissen über jüdische Geschichte, Kultur und Religion zu vermitteln und den Dialog zwischen Juden und Nichtjuden zu fördern.
  8220. 12.7.1988, In der neuen Vorlesungsreihe „Beruf als Erfahrung“ spricht Hans Merkle, Aufsichtsratsvorsitzender der Firma Bosch, an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Er kann seinen Vortrag erst mit eineinhalbstündiger Verspätung beginnen, weil Studenten ihn am Sprechen hindern wollen, so dass die Polizei gerufen werden muss.
  8221. 1.8.1988, Ab heute beginnen in der Heimatsiedlung in Sachsenhausen, im Ostend zwischen Habsburger-, Wittelsbacher-, Saalburgallee und Rhönstraße sowie in Schwanheim im Bereich Alt-Schwanheim die zunächst für ein Jahr beschlossenen Tempo-30-Versuche. Dort ist die Höchstgeschwindigkeit auf jenen Wert begrenzt, der nach einer Empfehlung des Deutschen Städtetages generell für alle Wohnstraßen eingeführt werden soll.
  8222. 25.4.1989–26.4.1989, Die zweitägigen Protestaktionen der Studierenden der Fachhochschule (FH) Frankfurt für bessere Studienbedingungen beginnen mit einer symbolischen einstündigen Besetzung des Shell-Hochhauses am Nibelungenplatz.
  8223. 29.5.1989, 30 iranische Männer und Frauen beginnen im Sitzungsraum der Grünen-Fraktion im Römer einen Sitzstreik, um gegen die ihrer Ansicht nach unzureichende Betreuung von Asylbewerbern zu protestieren.
  8224. 16.11.1989, Das Stadtschulamt bestätigt Pläne für eine integrierte Gesamtschule in Bornheim. Der Unterricht soll im Schuljahr 1990/91 beginnen.
  8225. 19.3.1993, Heute beginnen auf dem Gelände der Hoechst AG die ersten Sicherheitsüberprüfungen, die das hessische Umweltministerium nach dem Störfall vom 22.02. d. J. im Griesheimer Werk angeordnet hat. Fachleute des TÜV Rheinland und der hessischen Schwesterorganisation suchen gezielt nach Fehlern im Sicherheitskonzept der Chemiefirma.
  8226. 23.2.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt eine industriepolitische Erklärung ab und ruft Wirtschaft, Gewerkschaften und die Politik zu einer Bündelung der Kräfte auf. Außerdem verspricht er bis 1996 mit der Sanierung der Asbest belasteten Schulen zu beginnen.
  8227. 24.3.1998, Sieben äthiopische Asylbewerber beginnen in der Flughafen-Unterkunft einen knapp einwöchigen Hungerstreik zur Anerkennung ihrer Asylanträge.
  8228. 31.5.1998, Gala-Abschiedsfeier des Theaters „Die Komödie“ am Willy-Brandt-Platz. Im August d. J. beginnen der Abriss des alten Gebäudes und der Bau eines neuen Komödientheaters.
  8229. 21.9.1998, An der Fachhochschule (FH) Frankfurt beginnen die Vorlesungen in der Philipp-Holtzmann-Schule, die sich die FH für 18 Millionen DM einverleibt hat. Jetzt sind sämtliche Fachbereiche der Fachhochschule um den Nibelungenplatz versammelt.
  8230. 23.8.1999, Sechs namhafte europäische Architektenbüros beginnen Vorschläge für die Gestaltung des Boulevard im geplanten „Europaviertel“ zu erarbeiten. Anfang September d. J. sollen die Ergebnisse vorliegen.
  8231. 23.6.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth kündigt in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ an, nach dem Scheitern von Schwarz-Grün jetzt Gespräche mit der SPD über eine Gestaltungsmehrheit im Römer zu beginnen.
  8232. 28.5.2002, Wegen einer Bombendrohung wird der Main Tower geräumt. Nach der Durchsuchung des Studios des Hessischen Rundfunks in dem Hochhaus stellt sich die Drohung als Fehlalarm heraus. Die Live-Übertragung der Sendung „Vorsicht! Friedman“ unter der Moderation des Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland kann erst 45 Minuten später als geplant beginnen.
  8233. 4.11.2003, Mehr als 10.000 Menschen demonstrieren in Hessen gegen das Studiengebührenmodell der hessischen Landesregierung. Die Studierenden der Johann Wolfgang Goethe-Universität beschließen auf einer Vollversammlung mit knapper Mehrheit den Streik. Damit beginnen wochenlange Proteste. Zum Auftakt demonstrieren 4.000 Studierende auf dem Römerberg. Die Proteste in den folgenden Wochen ärgern die Regierung in Wiesbaden massiv – mehr erreichen die Studierenden allerdings nicht. Der Hessische Landtag beschließt das Studienguthabengesetz, das u.a. Gebühren für Langzeitstudenten vorsieht.
  8234. 6.4.2006, CDU und Grüne beginnen Verhandlungen über ein Bündnis im Römer. Die Einbindung der FDP bleibt eine Option.
  8235. 26.7.2006, Dreizehn Tage nachdem die Ärzte des Städtischen Krankenhauses in Höchst in den Ausstand getreten sind, beginnen neben den Ärzten des Hospitals zum Heiligen Geist auch die Ärzte des Nordwestkrankenhauses zu streiken. Auf einer gemeinsamen Kundgebung auf dem Römerberg fordern sie mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen.
  8236. 30.11.2009, Mehrere Hundert Angehörige der Johann Wolfgang Goethe-Universität beginnen einen einwöchigen Bildungs-Streik.
  8237. 17.12.2009, Der Rat der Europäischen Zentralbank beschließt, im Frühjahr 2010 im Ostend mit einem Neubau zu beginnen.
  8238. 28.8.1936–30.8.1936, Jahrestagung der Katholischen Auslandsdeutschen Mission, beginnend mit einer liturgischen Eröffnungsfeier im Dom.
  8239. 13.9.1945, Zweite Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Bericht über die erste Sitzung des Bürgerrates in der „Frankfurter Rundschau“ vom 08. und 12.09. d. J., Trümmerbeseitigung in Frankfurt am Main, beginnend mit der Straßenräumung.
  8240. 19.4.1997, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Finnischen Gemeinde in Frankfurt am Main, beginnend mit einem Festgottesdienst in der Gerauer Straße 52 im Stadtteil Niederrad.
  8241. 8.2.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) legt nach seinem ausführlichen Verwaltungsbericht über die beiden letzten Jahre den Entwurf eines Haushaltsplanes für das am 01.04. beginnende Etatjahr 1927 vor; Wahl eines Stadtverordneten in den Aufsichtsrat der Palmengarten-Gesellschaft, Erweiterung der Lesesäle der städtischen Volksbücherei, Errichtung öffentlicher Tankstellen.
  8242. 10.7.1920, Zum Rektor der Universität Frankfurt für das am 15.10. beginnende akademische Jahr 1920/21 wird Geheimer Regierungsrat Prof. Arthur Schoenflies (1853-1928), Ordinarius für Mathematik und Mitbegründer der Universität Frankfurt, gewählt.
  8243. 8.1.1940, Nach mehrmonatiger, kriegsbedingter Ruhe eröffnet die Johann Wolfgang Goethe-Universität wieder ihren Lehrbetrieb. Die „Semester“, also Studienhalbjahre, werden durch „Trisemester“ abgelöst. Das am 08.01.1940 beginnende „Trisemester“ dauert bis zum 21.03. d. J.
  8244. 6.10.1962, Der Beirat des Deutschen Fußballbundes beschließt in Frankfurt am Main, dass die im nächsten Jahr beginnende Bundesliga 16 Vereine umfassen soll. Je fünf Vereine aus dem Süden und Westen, drei Vereine aus dem Norden, zwei aus dem Südwesten und ein Verein aus Berlin bilden diese neue oberste Spielklasse. Sämtliche Spiel sollen samstags ausgetragen werden.
  8245. 22.9.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Neuwahl der Mitglieder der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen für die am 01.11. d. J. beginnende Wahlperiode.
  8246. 21.10.1933, Oberbürgermeister Friedrich Krebs tauft auf dem Frankfurter Flughafen zwei Segelflugzeuge, die im Rahmen des beginnenden flugtechnischen Lehrgangs der Berufsschule 1 für das Maschinenbaugewerbe Verwendung finden.
  8247. 3.7.1932, Anlässlich der heute beginnenden Deutsch-Italienischen Goethe-Gedenkwoche feierliche Enthüllung einer Gedenktafel zur Erinnerung an Goethe Vater, Johann Caspar Goethe (1710-1782). Die Tafel steht an der Stelle seines Geburtshauses, an der Zeil, wo jetzt das Gebäude des Warenhauses Tietz steht. Die vom Bildhauer Paul Seiler (1873-1934) geschaffene Tafel hat folgende Inschrift: „Hier stand das Gasthaus zum Weidenhof, in dem Goethes Vater, der spätere kaiserliche Rat Johann Caspar Goethe, am 29. Juli 1710 geboren wurde.“
  8248. 3.7.1920, Im Rahmen der am 01.07. d. J. beginnenden Opernspielzeit im Schumanntheater gastiert die russische Koloratursängerin Maria Rapp für längere Zeit in Frankfurt am Main. Sie tritt heute zum ersten Mal in „La Traviata“ auf.
  8249. 21.6.1946, Im Zuge des beginnenden kulturellen Austausches zwischen dem Lande Groß-Hessen und dem Lande Thüringen erste von insgesamt vier Gastvorlesungen des Dekans der juristischen Fakultät der Universität Jena an der Johann Wolfgang Goethe-Universität über das Thema „Naturrecht in der Gegenwart“.
  8250. 28.10.1949, Ankunft von vier Austauschprofessoren der Universität Chicago in Frankfurt am Main, um in dem am 31.10. beginnenden Wintersemester Vorlesungen zu halten. Ein fünfter Hochschullehrer trifft am 29.10. ein.
  8251. 22.8.1950, Am heute in Paris beginnenden Internationalen Archivarenkongress nimmt als Vertreter der Stadt Frankfurt am Main Archivdirektor Dr. Hermann Meinert teil.
  8252. 6.11.1963, Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft und die Vorsitzenden der drei Fraktionen vereinbaren, der Justiz den Stadtverordneten-Sitzungssaal im Römer für den am 20.12. d. J. beginnenden Auschwitz-Prozess, das größte Kriegsverbrecherverfahren vor einem deutschen Gericht seit 1945, zur Verfügung zu stellen.
  8253. 30.5.1984, Der Arbeitskampf der IG Metall, der sich bislang im Gallusviertel und in Griesheim abspielt, rückt in die Innenstadt vor: Die 17 Einzelgewerkschaften des hessischen Deutschen Gewerkschaftsbundes reagieren auf die heute beginnenden Aussperrungen mit Solidaritätsstreiks und einer Kundgebung auf dem Römerberg.
  8254. 6.9.1924, Akademische Feier samt Festball anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Beginns des Rasensportes der Frankfurter „Sportgemeinde Eintracht“ im Zoologischen Garten.
  8255. 7.10.2000, 75jähriges Jubiläum des Beginns des Zeitalters des Linienbus-Verkehrs in Frankfurt am Main. Damals firmiert die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) unter dem Namen „Straßenbahn Frankfurt am Main“.
  8256. 1.10.1956–5.10.1956, Vierter Deutscher Germanistentag, veranstaltet vom Deutschen Germanistenverband in der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Der Schwerpunkt dieser Konferenz liegt auf der klassischen deutschen Literatur. Weit über 1000 Teilnehmer erscheinen zu den einzelnen Veranstaltungen; vorwiegend sind es Deutschlehrer der höheren Schulen und Hochschulgermanisten. Neben den wissenschaftlichen Vorträgen zum Thema Klassik stehen schulpädagogische Referate. Sowohl das Freie Deutsche Hochstift als auch der Magistrat der Stadt Frankfurt geben Empfänge. Im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird eine Ausstellung der Stadt- und Universitätsbibliothek gezeigt, die wertvolle Inkunabeln aus der deutschen Literatur der beginnenden Neuzeit sowie Autographen und Faksimiles deutscher Dichter des 19. und 20. Jahrhunderts enthält. Der Gesamtverband der deutschen Germanisten wählte zu seinem ersten Vorsitzenden Professor Wolfgang Kayser aus Göttingen, zu seinem zweiten Vorsitzenden den Tübinger Oberstudiendirektor Dr. Robert Ulshöfer.
  8257. 2.8.1949, Demonstration der hessischen „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) vor dem IG-Hochhaus gegen die Verzögerung des Beginns der Entschädigungszahlungen.
  8258. 17.1.1991, Am Tag des Beginns der massiven Bombardements der multinationalen Streitkräfte auf den Irak und Ziele im irakisch besetzten Kuwait demonstrieren wieder tausende Menschen gegen den Kriegsbeginn.
  8259. 3.4.2009, Auftakt-Feier anlässlich des Beginns eines neuen Projekts der Werkstatt Frankfurt im Saalbau Gallus: Langzeitarbeitslose werden in einer dreijährigen Ausbildung zu Erziehern weitergebildet.
  8260. 16.11.2014, Zentrale Gedenkstunde in Hessen anlässlich des Beginns des Ersten Weltkriegs vor einhundert Jahren (am 1. August 1914) in der Paulskirche.
  8261. 24.6.2015, Symbolische Grundsteinlegung anlässlich des offiziellen Beginns der Arbeiten für den Campus der Frankfurt School of Finance and Management an der Adickesallee.
  8262. 18.4.1937–23.5.1937, Der Frankfurter Kunstverein beginnt unter dem Thema „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“ mit einer Ausstellung u.a. des Frankfurter Künstlers Richard Petraschke (1885-1937). Zur gleichen Zeit beginnt im Frankfurter Künstlerzimmer und in den Räumen des Obergeschosses im Kunstverein eine Ausstellung von Gemälden und Aquarellen der Künstlerin Marie Henriette Paquet-Steinhausen (1881-1958).
  8263. 3.7.1936, Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Rathaus: Auf der Tagesordnung steht der Altstadtsanierungsplan: Die Gemeinderäte genehmigen die Vorlage und den Nachtrag zum Haushalt 1936. Noch in diesem Monat beginnt die Altstadtsanierung. Weitere Themen: Verlegung und Erweiterung des Botanischen Gartens, Mietforderungen für die von der NSDAP und ihren Gliederungen genutzten städtischen Liegenschaften, Errichtung eines Stadtbibliotheksneubau auf dem bei der Johann Wolfgang Goethe-Universität gelegenen Gelände Jügel- und Mertonstraße zwecks Zusammenführung der einzelnen wissenschaftlichen Bibliotheken sowie Einführung eines neuen Stadtwappens.
  8264. 1.8.1935, Mit dem Ende der Saalburg-Straßenbahn infolge der Stilllegung des elektrischen Saalburgbahn-Betriebes, beginnt ein Autobusverkehr.
  8265. 15.12.1934, Die Schauspielerin Marianne Hoppe (1911-2002) beginnt im Neuen Theater ihr Gastspiel in dem Lustspiel „Die Hummel“ von Karl Lerbs.
  8266. 5.8.1931, Gründung des „Vereins Erwerbslosenküchen“ in Niederrad, der ab 01.09. d. J. mit der Ausgabe von Essen an Erwerbslose beginnt.
  8267. 22.3.1931, Das Freie Deutsche Hochstift beginnt unter der Ehrenschirmherrschaft von Reichspräsident von Hindenburg eine öffentliche Sammlung zugunsten des Goethehauses. Die Sammlung trägt den Namen: „Deutsche Volksspende für Goethes Geburtsstätte“. Der Aufruf zur Sammlung wird durch den Rundfunk bekannt gegeben.
  8268. 20.2.1931, Die NSDAP beginnt mit der ideologischen Schulung ihrer Mitglieder im gesamten Stadtgebiet Frankfurts.
  8269. 1.8.1930, Das neue Generalkonsulat der Tschechoslowakischen Republik in Frankfurt am Main beginnt seine Amtstätigkeit in den Räumen in der Hochstraße 15.
  8270. 1.11.1929, Frankfurt am Main sieht eine Sonnenfinsternis. Sie beginnt in der Mainstadt um 11.29 Uhr und endet um 13.00 Uhr.
  8271. 1.4.1924, Die Ende 1923 unter maßgeblichem Einfluss des Fabrikanten Dr. Carl Adolf Schleussner (auch: Schleußner) (1895-1959) gegründete „Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG“ beginnt mit der Ausstrahlung eines regelmäßigen Programms. Dr. Hans Flesch (1896-seit April 1945 vermisst), Rundfunkpionier und künstlerischer Leiter an der soeben gegründeten Frankfurter Rundfunkanstalt (1924-1929), verkündet von einem Vorführraum des Postscheckamtes zum ersten Mal: „Frankfurt am Main auf Welle vierhundertundsechzig“.
  8272. 28.4.1921, Eröffnung der Lehrküche des Kochkunst-Museums mit einer akademischen Feier, am Tag des 25jährigen Jubiläums des Internationalen Verbandes der Köche. Am 02.05. d. J. beginnt der erste Unterrichtskursus für Köche.
  8273. 18.7.1915, Das Frankfurter Schauspielhaus beginnt seine neue Spielzeit mit einer Neueinstudierung von Friedrich Schillers Drama „Don Carlos“.
  8274. 1.1.1910, Wie in den Jahren zuvor, ist die Zeil wieder Mittelpunkt des Neujahrstrubels. Gegen 00.30 Uhr beginnt die Polizei aufgrund des Gedränges mit der Räumung der Zeil. Zwanzig Personen werden verhaftet. Ein Mädchen, das aus dem Fenster blickt, wird durch einen Schuss an der Schläfe verletzt. Gegen 1.00 Uhr ist die Zeil polizeilich geräumt. Die Menge zerstreut sich in die umliegenden Wirtschaften.
  8275. 26.4.1902, Vor der Strafkammer Frankfurt beginnt der Prozess wegen des Lokomotiven-Durchbruchs im Hauptbahnhof am 06. Dezember 1901. Unter dem Vorwurf der Transportgefährdung sind der Zugführer und der Heizer des Zuges Nr. 54 angeklagt.
  8276. 17.10.2000, Vor der 23. Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt der Prozess um den Opec-Anschlag 1975 in Wien, in dessen Verlauf drei Menschen erschossen wurden, gegen einen der Hauptangeklagten: den aus der Frankfurter Sponti-Szene stammenden Hans-Joachim Klein. Auf gemeinschaftlichen Mord und Mordversuch in drei Fällen sowie besonders schwere Geiselnahme lautet die Anklage.
  8277. 27.9.2000–21.1.2001, Ausstellung über das Untergrundarchiv Emanuel Ringelblums im Warschauer Ghetto in der Börnegalerie im Museum Judengasse. Als Hessens Ministerpräsident Roland Koch im Stadtwerke-Kundenzentrum seine Eröffnungsansprache beginnt, verlässt annähernd die Hälfte der Besucher den Saal. Später Protest gegen die Unterschriften-Wahlkampagne der Hessen-CDU.
  8278. 7.8.2000, Eineinhalb Jahre nach den schweren Protestaktionen der PKK anlässlich der Festnahme ihres Chefs Abdullah Öcalan beginnt vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess um die Besetzung und Geiselnahme im Kenianischen Reisebüro vom 16.02.1999.
  8279. 1.6.2000, Die Frankfurter Börse arbeitet ab heute länger: so wird der Aktienhandel, der um 9.00 Uhr beginnt, nicht mehr um 17.30 Uhr, sondern erst um 20.00 Uhr abgeschlossen. Dagegen protestieren 300 hessische Gewerkschafter und Kirchenvertreter vor der Frankfurter Börse mit Musik, Theater und Spielen.
  8280. 7.11.1937, Vor dem Schwurgericht in Frankfurt am Main beginnt ein Aufsehen erregender Prozess wegen Mordes gegen Johann Wilhelm Mieger (1882-1938) und seinen Sohn Wilhelm, führende Köpfe der gefürchteten Taunus-Wildererbande, wegen Doppelmordes. Er endet nach acht Verhandlungstagen am 20.11. d. J., in denen Vater und Sohn sich gegenseitig beschuldigen, mit der zweifachen Todesstrafe für den Vater und 15 Jahre Zuchthaus für den Junior. Am 15.07.1938 wird Johann Wilhelm Mieger in Frankfurt-Preungesheim hingerichtet. Sohn Wilhelm kommt nach der Haft in Butzbach und Kassel ins KZ Oranienburg, wird in die aus Berufsverbrechern bestehende „Brigade Dirlewanger“ der Waffen-SS eingezogen, die durch besondere Brutalität in der sog. Partisanenbekämpfung und bei der Niederschlagung des Warschauer Ghetto-Aufstandes 1943 auffiel. Nach Kriegsende wird Wilhelm Mieger wieder inhaftiert, 1949 begnadigt und 1984 in Frankfurt am Main verstorben.
  8281. 1.9.1939, Deutschland beginnt den Zweiten Weltkrieg. Inkrafttreten der Verdunkelungsverordnung vom 25.03. d. J.
  8282. 11.9.1939, Frankfurter Schulen im Krieg: In Frankfurt am Main beginnt man bereits heute in den Grundschulen mit dem – wenn zunächst auch eingeschränkten – Unterricht. Für die zur Wehrmacht eingezogenen Lehrkräfte wird durch die Heranziehung von Lehrern, die bereits im Ruhestand leben, für Ersatz gesorgt. Wo Schulgebäude für besondere Zwecke benötigt werden, lässt man die Kinder in die nächstgelegenen Schulen gehen und führt hier den Vor- und Nachmittagsunterricht ein.
  8283. 25.4.1940, Die Stadt Frankfurt am Main leistet ihren Beitrag zur Metallspende und beginnt mit der Demontierung einiger Denkmäler. Den Anfang macht der 1894 enthüllte Schützenbrunnen vor dem Zoologischen Garten, der seines bronzenen Zierrates entkleidet wird. Für den Schmelzofen bestimmt ist auch das Bismarckdenkmal vor dem Schauspielhaus.
  8284. 24.1.1941, Im Kreis Groß-Frankfurt berufene Reichs- und Gauredner der NSDAP sprechen auf Kundgebungen zur Bevölkerung. Die Versammlungswelle beginnt mit acht öffentlichen Veranstaltungen samt Ansprachen u.a. des stellvertretenden Gauleiters von Hessen-Nassau, Karl Linder (1900-1979). Fortsetzung am 26.01. d. J. Diese Kundgebungen dauern bis März d. J. Über sämtlichen Menschaufläufen steht das Motto „1941, das Jahr der Entscheidung“.
  8285. 29.3.1941, Heute endet das letzte (fünfte) Kriegstrimester der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Mit dem neuen Semester, das am 24.04. d. J. beginnt wird wieder der normale Studienbetrieb, wie in Friedenszeiten, eingeführt, das heißt, das Universitätsjahr besteht aus dem Sommer- und dem Wintersemester. Dadurch ist die Studentenschaft wieder in der Lage, sich in den Sommerferien dem Ernte- und Fabrikdienst zu widmen.
  8286. 22.11.1942, Anlässlich des 80. Geburtstages des Dichters Gerhart Hauptmann (1862-1946), 1932 Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, veranstalten die Frankfurter Städtischen Bühnen in ihren Ausstellungsräumen an der Hauptwache eine „Gerhart-Hauptmann-Ausstellung“ sowie eine Gerhart-Hauptmann-Woche. Diese beginnt heute im Schauspielhaus mit Gerhart Hauptmanns Drama „Elga“ (mit Maria Pierenkämper vom Schillertheater Berlin) und endet mit Hauptmanns Sozial-Drama „Vor Sonnenaufgang“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  8287. 15.8.1944, Auf dem Frankfurter Arbeitsamt beginnt die Meldung der jetzt aufgerufenen Frauen zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr für Aufgaben der Reichsverteidigung.
  8288. 1.10.1944, Ab heute beginnt die Heimarbeit im Bereich von rüstungswichtigen Aufgaben. Mobilisiert werden alle jene, die nicht in betriebsgebundener Ganztagsarbeit eingesetzt werden können, die jedoch zu Hause einfache Tätigkeiten ausführen können. Im Wesentlichen sind zwei Arten von Heimarbeit vorgesehen. Einmal die eigentliche „Hausarbeit“, die darin besteht, dass die nicht melde- und arbeitspflichtigen Familienmitglieder Aufträge nach Hause übernehmen mit der Verpflichtung, allwöchentlich die höchstmögliche Stückzahl an Fertigungsgut dem auftraggebenden Betrieb oder einer seiner Leit- und Sammelstellen abzuliefern. Wo im Haushalt die Voraussetzungen für Heimarbeit nicht gegeben sind, werden „Heimarbeits-Gemeinschaftswerkstätten“ geplant, die in Schulen, Wirtshaussälen und ähnlichen Räumlichkeiten untergebracht werden sollen.
  8289. 11.11.1945, Feierliche Eröffnung des ersten Nachkriegssemesters in der Zionskirche am Merianplatz im Beisein der Vertreter der amerikanischen Militärregierung. Das Theologische Seminar der Bischöflichen Methodistenkirche beginnt in diesem Wintersemester sein 84. Studienjahr.
  8290. 8.12.1946, Totale Mondfinsternis. Die Verfinsterung beginnt um 16.12 Uhr. Eine Stunde später tritt der Mond in den Kernschatten ein. Eine totale Finsternis fängt um 18.19 Uhr an und endet kurz vor halb zehn Uhr. Die Sonne geht um 16.24 Uhr unter.
  8291. 21.7.1948, Die „Frankfurter Rundschau“ erscheint nun täglich außer an Sonn- und Feiertagen. Der Einzelverkaufspreis beträgt 15 Pfg. Des Weiteren beginnt die FR mit dem täglichen Abdruck eines berühmten Romans der Weltliteratur: „Der scharlachrote Buchstabe“ von Nathaniel Hawthorne.
  8292. 11.11.1948, Um 11.11 Uhr beginnt die ‚Regierungszeit‘ des Prinzen Karneval. Alle Karnevalsvereine veranstalten ihre Eröffnungssitzung mit dem Einzug des Prinzen Karneval.
  8293. 1.8.1950, Das „Diakonische Werk“ beginnt seine Arbeit in der Mainstadt.
  8294. 31.10.1951, Vor der Ersten Frankfurter Strafkammer beginnt der Prozess gegen den früheren Polizeipräsidenten Willy Klapproth. Er steht unter der Anklage des Meineids und der versuchten Verleitung zum Meineid.
  8295. 18.1.1952, Das „Old Vic Theatre London“ beginnt seine Westdeutschland-Tournee mit „König Lear“ von William Shakespeare im „Großen Haus“ der Städtischen Bühnen Frankfurt.
  8296. 20.7.1952, Mit einer Schau völkerkundlicher Exponate aus West- und Zentralafrika beginnt das Frankfurter Museum für Völkerkunde erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg eine Reihe von Wechselausstellungen seiner Bestände.
  8297. 21.6.1946, Konstituierende Sitzung der ersten frei und demokratisch gewählten sechzigköpfigen Stadtverordnetenversammlung im großen Sitzungssaal des Polizeipräsidiums am Platz der Republik in Anwesenheit eines Vertreters der Militärregierung. Die SPD nimmt 32 und die CDU 28 Mandate ein. Neun Frauen sitzen im ersten Frankfurter Nachkriegsparlament: fünf Christdemokratinnen und vier Sozialdemokratinnen. Zum Vorsteher gewählt wird der Sozialdemokrat Johannes Rebholz (1885-1960), bereits von 1924 bis 1933 Frankfurter Stadtverordneter. Weitere Präsidiumsmitglieder sind: Gewerkschaftssekretär Adolf Leweke (CDU), als 1. Schriftführer Ludwig Jost (CDU), als 2. Schriftführer Johann Schiefele (SPD) und als Beisitzer Karl Klee (SPD). Fraktionsvorsitzender der SPD ist Rudolf Menzer, derjenige der CDU Dr. Hans Wilhelmi. Gemäß der hessischen Gemeindeordnung obliegt von nun an den Stadtverordneten die alleinige Verantwortung für die Kommunalpolitik. Die von den Alliierten verfügte Auflösung Preußens ist zugleich auch das Ende des preußischen Zwei-Kammer-Systems in den Städten. Der Magistrat ist nur noch ausführendes Organ von Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung. Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum dazu an die Stadtverordneten: „Von jetzt an liegt die Beschlussfassung über die Führung der Geschäfte ausschließlich und allein in Ihren Händen, die Stadtverwaltung hat jetzt Ihren Beschlüssen, Ihren Weisungen und Intentionen allein zu folgen und hat nicht neben der Stadtverordnetenversammlung gleichberechtigt mit ihr wie der frühere Magistrat das Recht, an den Dingen mitzuwirken. Es beginnt deshalb ein neuer Abschnitt in der politischen Geschichte Frankfurts.“
  8298. 2.12.1946, Vor der IV. Frankfurter Strafkammer beginnt der erste Euthanasieprozess („Eichberg-Prozeß“). Er endet am 21.12. d. J. wegen Mordes an einer unbestimmten Anzahl von Menschen mit dem Todesurteil gegen den Arzt Dr. Friedrich Mennecke, Direktor der Anstalt Eichberg, SS-Hauptsturmführer, Kreisamtsleiter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP im Gau Hessen-Nassau, Ortsgruppenleiter und nebenamtlich noch Gutachter der „T4“ [Tarnname des eigens zur Durchführung des NS-„Euthanasie“-Programms geschaffenen, aus vier Tarnorganisationen bestehenden Apparats in der Berliner Tiergartenstraße 4. Die Durchführung der „Euthanasie“ selbst wurde als „T4-Aktion“ bezeichnet.]. Mennecke verstirbt bereits vier Wochen nach dem Urteil im Gefängnis an Tuberkulose. Der Arzt Dr. Walter Schmidt, stellvertretender Direktor der Anstalt Eichberg, wird zunächst zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Das Oberlandesgericht Frankfurt folgt in der von der Staatsanwaltschaft eingelegten Revision gegen das Strafmaß im Fall Schmidt der Auffassung der Frankfurter Strafkammer nicht und verhängt in seinem Urteil vom 12.08.1947 auch bei Schmidt die Todesstrafe, die 1948 durch Begnadigung wieder in lebenslange Haftstrafe umgewandelt wird. 1951 wird seine Gefängnisstrafe auf zehn Jahre reduziert; 1953 erfolgt die Freilassung. Eine Oberschwester erhält acht Jahre, ein Oberpfleger vier Jahre Zuchthaus. Zwei Krankenpflegerinnen werden aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Die Verurteilten kommen 1949 und 1951 auf freien Fuß.
  8299. 20.11.1952, Vor der Dritten Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt die Beweiserhebung in einer Feststellungsklage, die Norbert Wollheim, das frühere Mitglied des Direktoriums der Juden in der britischen Besatzungszone, gegen die IG-Farbenindustrie angestrengt hat. Der Kläger fordert für die missbräuchliche Verwendung seiner Arbeitskraft als KZ-Häftling im Bunawerk Monowitz bei Auschwitz Schadensersatz. Der Streitwert, der sich auf die Lohnforderung des Klägers gründet, ist auf 10.000.- DM festgesetzt worden.
  8300. 1.8.1954, Die amerikanische Besatzungsmacht beginnt mit dem Bau von über 2000 Wohnungen und einigen Gemeinschaftseinrichtungen auf dem nördlich von Frankfurt am Main beschlagnahmten Gelände.
  8301. 2.11.1954, Das Bundespostministerium beginnt seinen Umzug von Frankfurt am Main in das neue Dienstgebäude in Bonn. Rund 600 Postbedienstete ziehen mit etwa 1600 Familienangehörigen, für die in der Nähe von Bad Godesberg Wohnungen bereitstehen, nach Bonn.
  8302. 2.5.1955, Vor dem Frankfurter Schwurgericht beginnt noch einmal der Prozess gegen den Chemiker Dr. Gerhard Peters, der beschuldigt wird, als früherer Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (Degesch) Zyklon B nach Auschwitz geliefert zu haben. Seit Februar 1949 haben sich bereits sieben Gerichte, darunter vier Schwurgerichte, mit dem Fall beschäftigt.
  8303. 23.5.1956, Vor der Großen Strafkammer des Landgerichts Hanau beginnt die Hauptverhandlung gegen den Frankfurter Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Littmann, der der fahrlässigen Tötung angeklagt ist. Gegenstand der Verhandlung ist der tödliche Verkehrsunfall, der sich am 11.06.1955 auf der Bundesstraße 45 zwischen Erbach und Michelstadt ereignet hatte, wobei ein Mopedfahrer aus Michelstadt mit dem von Erbach kommenden Personenwagen des Polizeipräsidenten zusammenstieß und tödlich verletzt wurde. Am 04.06. d. J. wird Dr. Littmann vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen.
  8304. 28.11.1956, Als letzte Stadt im Wehrbereich IV (Hessen und Rheinland-Pfalz) beginnt Frankfurt am Main mit der Registrierung der Wehrpflichtigen. Alle in den Monaten Juli, August und September 1937 geborenen Frankfurter müssen sich in die Stammrolle eintragen lassen. Bis zum 05.12. d. J. müssen sich die rund 1200 Frankfurter Wehrpflichtigen bei den 25 Polizeirevieren und acht Revierzweigstellen melden.
  8305. 24.1.1957, Nachdem die Frankfurter Polizei 1952 ihre eigene Polizeischule an der Ginnheimer Straße auf hessische Anweisung hin schließen musste, beginnt die Kreisfachabteilung Frankfurt der Polizei in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft ÖTV mit dem „1. Polizeimeister-Anwärter-Vorbereitungslehrgang“.
  8306. 2.5.1957, Die neu gegründete Robert-Schumann-Gesellschaft beginnt ihre Konzertreihe mit einem Klavierabend von Annerose Schmidt aus Leipzig im Cantate-Saal des Buchhändlerhauses, Großer Hirschgraben.
  8307. 1.6.1957, Die „Frankfurter Rundschau“ beginnt mit der laufenden Veröffentlichung eines Wochenberichts über die Entwicklung der Luftradioaktivität.
  8308. 9.7.1957–10.7.1957, Internationale Hochschultagung, veranstaltet von der University of Chicago und der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Hauptthema ist das Ausbildungsziel der Universitäten in der modernen Gesellschaft. Die Tagung beginnt mit einer Feierstunde in der Aula der Universität. Aussprachen finden im Klubraum des Studentenhauses statt. Am zweiten Tag spricht der Vizepräsident der Ford Foundation, Don K. Price, im Studentenhaus über „The Federal Government and the private Foundations in Science and Scholarship in the United States“. In Chicago findet zur gleichen Zeit ein „Frankfurt-Seminar“ statt.
  8309. 28.7.1957, Eine japanische Delegation – Politiker, Kommunalvertreter und Repräsentanten der japanischen Sportjugend – in Anwesenheit des japanischen Generalkonsuls beginnt ihre vierwöchige Deutschlandreise in der Mainstadt.
  8310. 22.8.1957, Vor der Vierten Strafkammer beginnt der Prozess gegen einen 60jährigen Frankfurter, der während des Nationalsozialismus der Gestapo und dem Reichssicherheitshauptamt in Berlin angehörte und angeklagt ist, sich bei der Vernehmung von Häftlingen im KZ Sachsenhausen durch Anwendung brutaler Zwangsmittel der Aussageerpressung schuldig gemacht zu haben.
  8311. 5.6.1958, „Tag der Evangelischen Jugend“ im Huthpark. 3000 Jungen und Mädchen aus Gemeinden, evangelischen Verbänden und Werken nehmen daran teil. Der Jugendtag steht unter der Jahreslosung der Evangelischen Jugend: „Lasst euch die Freiheit nicht rauben“ und beginnt mit einem Abendmahlgottesdienst in der Alten Nikolaikirche am Römerberg. Die Frankfurter Laienspielschar unter Leitung des Landesjugendpfarrers Helmut Bracht führt im Gemeindesaal der St. Peter-Gemeinde das Stück „Die unbesiegbare Stimme“ von Armand Payot auf.
  8312. 30.4.1959, Amerikanische Dienststellen geben den von ihnen seit 1945 ununterbrochen benutzten Teil der Großmarkthalle auf und die Marktverwaltung beginnt damit, die freigegebenen Räume und Flächen für ihre eigenen Aufgaben herzurichten.
  8313. 19.7.1959–25.7.1959, Dreißigster Internationaler P.E.N.-Kongress mit über 500 Teilnehmern. Gastgeber dieser Tagung der Poeten, Essayisten und Novellisten ist das 1951 gegründete P.E.N.-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Darmstadt. Präsident ist Erich Kästner, Vizepräsidenten sind Kasimir Edschmid und Richard Friedenthal, Generalsekretär ist Dr. Walter Schmiele und Schatzmeister Fritz Usinger. Das Deutsche P.E.N. ist 1948 auf dem XX. Kongress in Kopenhagen wieder in die internationale Gemeinschaft aufgenommen worden. Der 1921 gegründet Internationale P.E.N.-Club hält seinen Jahreskongress 1959 unter dem Thema „Schöne Literatur im Zeitalter der Wissenschaft“ in Frankfurt am Main, Heidelberg und Darmstadt ab. Seit 1926, als der Kongress in Berlin tagte, findet er zum ersten Male wieder auf deutschem Boden statt. 65 nationale P.E.N.-Zentren weltweit entsenden zu diesem 30. Kongress ihre Delegierten, die die Literatur ihres Landes vertreten. Der Kongress beginnt mit einer Sitzung des Exekutiv-Komitees im großen Sitzungssaal des Börsenvereins im Großen Hirschgraben. (19.07.) Im Mittelpunkt der Diskussionen steht die Wiederaufnahme des suspendierten Ungarischen P.E.N.-Zentrums, die mit 19 gegen 9 bei 9 Enthaltungen beschlossen wird. Abends findet in den Räumen des Historischen Museums ein Empfang für geladene Gäste statt. Zur Eröffnungssitzung in der Paulskirche spricht Bundespräsident Dr. Theodor Heuss (20.07.). Am 24.07. werden fünf Persönlichkeiten des P.E.N. mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet: Thornton Wilder, Sarvapalli Radhakrishnan, Jean Schlumberger, Yasunari Kawabata und Cecily Veronica Wedgwood. Nach der Sitzung der P.E.N.-Mitglieder im Cantate-Saal gibt die Stadt Frankfurt einen Empfang im Kaisersaal. Neben den literarischen Sitzungen findet ein Empfang des Hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn im Wiesbadener Kurhaus (21.07.) statt. Am 22.07.gibt das Deutsche P.E.N.-Zentrum in der Bibliothek in Darmstadt einen Empfang. Daran schließt sich am 23.07. ein Serenaden-Abend im Hof des Karmeliterklosters an. Die Städtischen Bühnen bringen eine Festaufführung der Oper „Elektra“ von Richard Strauss. Die festliche Schlusssitzung findet am 25.07. in der Universität Heidelberg statt.
  8314. 23.5.1960, Grundsteinlegung zu einer neuen Messehalle. Damit beginnt der erste Abschnitt eines Generalbebauungsplanes für die Frankfurter Messen und Ausstellungen.
  8315. 12.9.1962, Die Holzmann-Cuignet-Fertigbau GmbH an der Gehespitz südlich von Frankfurt am Main beginnt mit der Produktion von Fertighäusern für die Nordweststadt.
  8316. 6.2.1963, Der Knabenchor an der Jugendmusikschule, in dem stimmbegabte Knaben im Alter von acht bis zwölf Jahren aufgenommen werden, beginnt mit seiner Arbeit.
  8317. 1.3.1965, Unter der Telefonnummer 1157 beginnt ein Fernsprechansagedienst für kirchliche und religiöse Nachrichten der Evangelischen und Katholischen Kirche in der Mainstadt.
  8318. 12.11.1965, Vor dem Frankfurter Schwurgericht beginnt der Prozess gegen den 54jährigen ehemaligen SS-Obersturmbannführer Adolf Harnischmacher, dem die Anklage vorwirft „aus Mordlust an verschiedenen Orten der Sowjetunion Menschen getötet zu haben.“
  8319. 24.6.1966, Vor einem Frankfurter Schwurgericht beginnt der „Contergan-Prozess“ gegen eine Ärztin und eine Mutter. Die Frauen werden des gemeinschaftlichen Totschlags „im Zustand stark verminderter Zurechnungsfähigkeit“ angeklagt. Die Ärztin hatte am 29.09.1963 auf Drängen der Mutter den dreijährigen Sohn Alexander durch eine Überdosis Scophedal getötet. Das Kind war 1960, nachdem die Mutter während der Schwangerschaft häufig Contergan eingenommen hatte, mit schweren Missbildungen zur Welt gekommen.
  8320. 16.10.1966, Mit Plakaten und Transparenten demonstrieren vor und während des Gottesdienstes etwa 50 zumeist Jugendliche gegen die Versetzung von Pfarrer Wilhelm Reinmuth von der Nordweststadtgemeinde II. (s. 11.10.) Ein am 13.10. d. J. gegründetes Bürgerkomitee beginnt mit einer Unterschriftensammlung. Von den insgesamt 2000 Gemeindemitgliedern sprechen sich 500 Mitglieder durch ihre Unterschrift gegen eine Versetzung des Pfarrers aus. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau hält jedoch an ihrem Versetzungsbeschluss fest.
  8321. 17.2.1967, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) unterzeichnet als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gas-Union in Groningen den Erdgas-Lieferungsvertrag mit der holländischen Erdgasgruppe NAM. Damit ist vereinbart, dass im Herbst 1968 die Belieferung Frankfurts mit Erdgas beginnt.
  8322. 1.9.1967, Nach den beiden Kurzschuljahren beginnt mit diesem Tag für ca. 6000 Abc-Schützen das erste neue Normal-Schuljahr.
  8323. 1.1.1968, Das neue Jahr beginnt mit einem neuen Umsatzsteuer-System, der Mehrwertsteuer.
  8324. 8.7.1968, 100jähriges Jubiläum des Eisernen Stegs. Vor 100 Jahren beginnt der Bau der Eisenbrücke.
  8325. 31.8.1968, Der langjährige Generalintendant der Städtischen Bühnen, Harry Buckwitz (1904-1987), und Schauspieldirektor Heinrich Koch nehmen Abschied aus Frankfurt am Main. Die Ära „Erfurth“ beginnt. Aus Anlass seines Ausscheidens verleiht der Magistrat Harry Buckwitz die Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen.
  8326. 15.11.1968, Vor der Zweiten Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt der Schadensersatzprozess der Firma Societätsdruckerei gegen den Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS). Die Societäts-Druckerei stellt eine Forderung von 71.540,59 DM für Schäden, die gemäß ihrer Behauptung infolge der Demonstrationen an den Ostertagen entstanden sind.
  8327. 20.8.1969, Vor dem Schwurgericht Frankfurt beginnt der dritte Euthanasie-Prozess gegen drei Angeklagte. Wegen Mordes bzw. Beihilfe zum Mord haben sich ein Arzt und zwei ehemalige Verwaltungsangestellte der NS-Tötungsorganisation „T 4“ zu verantworten.
  8328. 9.9.1969, Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann beginnt seinen Staatsbesuch in Hessen mit einer Besichtigung des Rhein-Main-Flughafens.
  8329. 1.1.1970, Das neue Jahr beginnt mit der größten Grippewelle seit Kriegsende. In der ersten Januarwoche steigt der Krankenstand z. B. bei der Frankfurter Schutzpolizei auf nahezu 25 Prozent.
  8330. 13.6.1970, Eröffnung des ersten Waldlehrpfades „Weilruh“ im Stadtwald. Er beginnt am Hainer Weg und endet am Försterwiesenweiher.
  8331. 1.3.1971, Vor der Zweiten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt gegen vier Angeklagte wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung eines der größten Abtreibungsverfahren der Justizgeschichte.
  8332. 5.5.1971, Die Siedlungsbaugesellschaft Nassauisches Heim beginnt in der Adolf-Miersch-Siedlung in Niederrad mit einem Modellversuch eines Mieterbeirats.
  8333. 2.9.1971, Auf dem Sachsenhäuser Berg beginnt eine rumänische Staatsbaufirma mit der Verwirklichung des insgesamt 1500 Wohnungen umfassenden Projekts „Sonnenhügel“.
  8334. 13.9.1971, Das Technische Überwachungsamt (TÜA) in Frankfurt am Main beginnt als eines der ersten Ämter für die Autokontrolle in der Bundesrepublik Deutschland damit, bei bestimmten Kraftfahrzeugen die Abgase auf ihren Anteil an Kohlenmonoxyd zu prüfen.
  8335. 10.4.1972, An den Frankfurter Schulen beginnt der Wettbewerb „Trimm Dich“ der „Frankfurter Rundschau“.
  8336. 10.4.1972, Im Rahmen der offenen Altenhilfe beginnt der Einsatz von zunächst zehn Ersatzdienstleistenden.
  8337. 29.9.1972, Im Schauspiel der Städtischen Bühnen beginnt die neue Spielzeit unter der Leitung des Dreierdirektoriums mit der von Peter Palitzsch inszenierten deutschsprachigen Premiere von Edward Bonds „Lear“. Wegen einiger realistisch gespielter Folterszenen kommt es zu einem Skandal, in dem die Aufführung teilweise unterzugehen droht.
  8338. 30.11.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die CDU beginnt ihre neue Rolle als Oppositionspartei mit einem Fehlstart. Sechs Mitglieder der Fraktion stimmen offenbar nicht für die eigene Liste, als es darum geht, in geheimer Wahl die ehrenamtlichen Magistratsmitglieder zu bestimmen. Die CDU steht vor einer Zerreißprobe. CDU-Parteivorsitzender Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) nennt die Christdemokraten, die nicht für die CDU-Liste gestimmt haben „unanständige Verräter und Lumpen“./ Das Haskala-Theater der Jüdischen Gemeinde Frankfurt führt im Haus Dornbusch Jean Anouilhs „Medea“ auf.
  8339. 1.10.1973, Für 2500 Haupt-, Real- und Sonderschüler beginnt in über 500 verschiedenen Firmen im Rhein-Main-Gebiet ein dreiwöchiges Betriebspraktikum.
  8340. 18.12.1973, Vor dem Schwurgericht Frankfurt beginnt ein weiterer Auschwitzprozess. Angeklagt sind die beiden ehemaligen SS-Angehörigen Alois Frey und Willi Sawatzki. Von 1943 bis Kriegsende im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz eingesetzt, wird ihnen Beihilfe zum Massenmord in 400 Fällen zur Last gelegt.
  8341. 16.1.1974, Der Konflikt an der Johann Wolfgang Goethe-Universität spitzt sich zu: Nachdem Universitätspräsident Professor Erhard Kantzenbach tags zuvor den Vorlesungsstopp für das Grundstudium im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften angeordnet hat, sprechen sich in einer Vollversammlung rund 1500 Studenten für den „Totalstreik“ in allen 19 Fachbereichen der Hochschule aus, der unbefristet am 21.01. beginnt.
  8342. 9.4.1974, In Frankfurt am Main beginnt die Mobilmachung gegen die Fahrpreise des neuen Frankfurter Verkehrs- und Tarifverbundes (FVV). Unterschriftensammlungen werden ausgelegt, Informationsstände aufgebaut, Flugblätter verteilt, Resolutionen geschrieben und Stadtteil-Komitees gegründet, z. B. das Sachsenhäuser „Komitee gegen die Fahrpreiserhöhung“ (Gründungsversammlung am 17.04.).
  8343. 15.9.1974, Im Theater am Turm (TAT) beginnt die Ära Fassbinder mit der Premiere von Yaak Karsunkes „Germinal“ nach Emile Zola. Das Eröffnungsspiel dauert drei Stunden und erntet Beifall, keine Pfiffe.
  8344. 1.10.1974, Für Frauen in der Frauenhaftanstalt Preungesheim beginnt die Teilnahme an einem berufsvorbereitenden Lehrgang.
  8345. 24.11.1896, Feierliche Eröffnung des neuen fünfstöckigen Warenhauses der Firma Wronker u. Co. in der Hasengasse; der Verkauf beginnt am 25. November d. J.
  8346. 1.10.1899, Die neu gegründete „Gesellschaft zur Verbreitung sanitärer Einrichtungen“ beginnt ihre Tätigkeit.
  8347. 31.1.1900, Offizielle Abnahme der für elektrischen Betrieb umgebaute Straßenbahnstrecke Bockenheimer Warte – Ostbahnhof. Von morgen ab beginnt der elektrische Betrieb der Linie.
  8348. 26.4.1976, Unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen beginnt vor der Hessischen Staatschutzkammer der Prozess gegen zwei mutmaßliche Mitglieder der „Bewegung 2. Juni“, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, eine Untergrundorganisation zum Sturz der Bundesrepublik Deutschland gegründet zu haben.
  8349. 26.10.1976, Vor der 21. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt ein neuer NS-Prozess. Angeklagt ist der 70jährige Friedrich Paulus, der sich nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft als SS-Hauptsturmführer im Jahre 1940 wegen Beihilfe zum Mord an 186 Menschen in Polen strafbar gemacht hat.
  8350. 12.2.1977, Zum 5jährigen Jubiläum des Terminals Mitte beginnt die Deutsche Welle unter dem Titel „Start frei“ eine neue Sendereihe in der Abflughalle C des Rhein-Main-Flughafens.
  8351. 3.4.1977, Mit Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometern Geschwindigkeit, mit Hagel und Regenschauern beginnt im Rhein-Main-Gebiet das erste Aprilwochenende. Der Sturm richtet erhebliche Schäden an.
  8352. 20.2.1978, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt der Prozess um die Frankfurter Diamantenbörse. Angeklagt ist die ehemalige Geschäftsführerin der 1976 in Konkurs gegangenen Börse wegen Steuerhinterziehung.
  8353. 10.5.1978, Eine Delegation sowjetische Journalisten beginnt ihre Deutschlandreise mit einem Besuch der Mainstadt und einem Empfang im Römer.
  8354. 6.8.1978, Unmittelbar nach der Bekanntgabe der Nachricht vom Ableben Papst Paul VI. um 21.10 Uhr beginnt die Kaiserglocke des Doms ein zwanzigminütiges Trauergeläut, dem sich nach und nach die übrigen Kirchen der Stadt anschließen.
  8355. 20.9.1978, Vor einer Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt der Prozess gegen zwei Flugzeugentführer aus der Tschechoslowakei, die am 11.10.1977 eine Linienmaschine der CSA auf einem Flug von Karlsbad nach Prag in ihre Gewalt gebracht und nach Frankfurt am Main undirigiert haben.
  8356. 1.1.1979, Mit einem Kälteeinbruch beginnt das neue Jahr. Die Frostschäden der folgenden Tage gehen in die Millionen. In der Stadt fällt mehr Schnee als im Taunus.
  8357. 25.1.1979, Vor der Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt der dritte Prozess gegen Luftpiraten aus der Tschechoslowakei. Angeklagt sind zwei Männer, die am 10. Mai 1978 den Piloten einer Verkehrsmaschine mit Sprengstoff zur Kursänderung zwangen.
  8358. 2.4.1979, Unter starken Sicherheitsvorkehrungen beginnt vor dem Hessischen Staatsschutzsenat in Frankfurt am Main der Prozess um die Besetzung des Frankfurter dpa-Büros.
  8359. 17.10.1979, Vor dem Frankfurter Amtsgericht beginnt der erste Prozess um den Strompreisboykott von Atomkraftgegnern.
  8360. 1.1.1980, Mit viel Feuerwerk über den Dächern, knallenden Sektkorken, aber auch mit zahlreichen Bränden und Verletzten durch Silvesterkracher beginnt das neue Jahr. Die Feuerwehr muss nach Mitternacht zwölf durch Feuerwerkskörper verletzte Personen in Krankenhäuser bringen und 13 Brände löschen, die durch fehlgeleitetes Feuerwerk entstanden sind.
  8361. 21.10.1980, Der Schriftsteller Martin Walser beginnt seine insgesamt fünf Poetikvorlesungen „Über Ironie“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universiät.
  8362. 2.2.1981, Im Hessischen Landtag beginnt die mit Spannung erwartete viertägige Anhörung zum Bau der Startbahn 18 West. Die drei Fraktionen sehen sich am Ende in ihrer positiven Haltung zur Flughafenerweiterung bestätigt.
  8363. 9.2.1981, Vor der hessischen Staatsschutzkammer beginnt gegen drei mutmaßliche Neonazis ein Prozess wegen Volksverhetzung und Aufstachelung zum Rassenhass.
  8364. 22.4.1981, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit einem Eklat beginnt die konstituierende Sitzung als die sechs Parlamentsneulinge der „Grünen“ mit Gasmasken und totenhemdähnlichen Gewändern ins Plenum einziehen. Danach wählen die Stadtverordneten das neue Präsidium. Dr. Hans-Jürgen Hellwig (CDU) wird zum neuen Stadtverordnetenvorsteher bestimmt.
  8365. 12.1.1982, Der Frankfurter Stadtschreiber Peter Bichsel beginnt an der Johann Wolfgang Goethe-Universität seine fünf Poetik-Vorlesungen unter dem Titel „Geschichten über Literatur“. (weitere Termine: 19.01, 26.01, 02.02., 09.02.)
  8366. 19.8.1982, Vor dem Frankfurter Schwurgericht beginnt der Prozess gegen den ehemaligen SS-Unterscharführer Horst Czerwinski, dem Morde an Häftlingen in Auschwitz vorgeworfen werden. Im Frühjahr 1983 wird das Verfahren auf einen Beschluss des Bundesgerichtshofes an das Landgericht Lüneburg abgegeben. Das Frankfurter Schwurgericht hat zuletzt dreimal in Celle getagt, weil der nur beschränkt verhandlungsfähige Angeklagte nach einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes nicht mehr in der Lage ist, von seinem dortigen Wohnsitz nach Frankfurt am Main zu kommen.
  8367. 8.1.1983, Die Jahrhunderthalle Hoechst beginnt anlässlich ihres 20jährigen Jubiläums mit einer Reihe von Sonderveranstaltungen: Aufführung der komischen Oper „Die verkaufte Braut“ von Friedrich Smetana durch die Städtischen Bühnen Mainz.
  8368. 17.3.1983, Mit der Verurteilung eines Kaufhausdetektivs zu zehn Monaten Freiheitsstrafe beginnt vor dem Frankfurter Amtsgericht eine Serie von Prozessen, in denen sich weitere Detektive wegen falscher Anschuldigungen und Nötigung von Kunden zu verantworten haben.
  8369. 28.5.1983, Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) beginnt mit dem Versuch eines lokalen Stadtfernsehens. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung werden die ersten Videowände, auf die das Programm projiziert wird, an der Konstablerwache aufgestellt.
  8370. 11.11.1983, Die Fastnachtssaison beginnt mit der Vorstellung des neuen närrischen Regentenpaares Waltraud I. und Gerhard II.
  8371. 1.12.1983, In der Krebsmühle der Arbeiterselbsthilfe Frankfurt beginnt das erste alternative Ausbildungsprojekt. 14 Mädchen und Jungen erlernen einen staatlich anerkannten Metallberuf.
  8372. 1.12.1983, Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ beginnt ein lokales Fernsehprogramm auf Bildschirmwänden an vier Stellen in der Innenstadt.
  8373. 21.5.1984, Nach dem Warnstreik der Drucker beginnt heute um sechs Uhr morgens die heiße Phase des Arbeitskampfes in der hessischen und Frankfurter Metallindustrie. Der unbefristete Streik der Industriegewerkschaft Metall dauert bis Juni an. In Hessen sind zum ersten Streik nach 33 Jahren rund 33.000 Gewerkschaftsmitglieder in neun Betrieben aufgerufen. In Frankfurt am Main betrifft dies zunächst nur zwei Firmen im Gallusviertel: Triumph-Adler in der Kleyerstraße und das Messer-Griesheim-Werk II in der Rebstöcker Straße mit seiner Dependance in der Griesheimer Lärchenstraße. Nach Gewerkschaftsangaben sind bei Adler 910 und bei Messer 746 Personen beschäftigt.
  8374. 27.8.1984, Vor der 23. Frankfurter Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt ein Prozess gegen fünf Rechtsextremisten, die Flugblätter für die verbotene „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“ (ANS/NA) verteilt haben. Der Hauptangeklagte Michael Kühnen soll sich nach Frankreich abgesetzt haben.
  8375. 1.11.1984, Die Deutsche Lufthansa beginnt vom Rhein-Main-Flughafen aus mit Linienflügen nach Seoul.
  8376. 13.11.1984, Auf der ausgebauten A 66 zwischen Frankfurt am Main und Wiesbaden beginnt der Großversuch mit „Tempo 100“.
  8377. 14.11.1984, Vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt gegen Michael Kühnen und Arndt-Heinz Marx ein Prozess wegen verfassungswidriger Propaganda, vor allem des Verbreitens von Flugblättern der inzwischen verbotenen neonazistischen Organisation „Aktionsgemeinschaft Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“ (ANS/NA).
  8378. 31.1.1985, Mit den obligatorischen Spatenstichen durch Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann beginnt der Bau des Bürgerhauses Griesheim.
  8379. 24.4.1985, Vor dem Frankfurter Schwurgericht beginnt der Prozess gegen den 47jährigen Rolf Meixner, dem vorgeworfen wird, 1980 während eines Segelurlaubs vor der italienischen Küste eine dreiköpfige Urlauberfamilie ermordet zu haben.
  8380. 2.5.1985, Vor dem Frankfurter Amtsgericht beginnt der bisher umfangreichste Strafprozess um die Hausener Blockade am 09.12.1983 gegen sieben Studenten und Studentinnen.
  8381. 7.7.1985, Vor 120 Jahren beginnt mit der Gründung des Frankfurter Amtes für Statistik die offizielle kommunale Statistik in der Mainstadt. Im Gründungsbeschluss des Senats der damals noch „Freien Stadt Frankfurt“ vom 07. Juli 1865 heißt es: „Es wird nunmehr ein Statistisches Amt errichtet und dasselbe der Senats-, Archiv- und Registratur-Deputation [...] untergeordnet.“
  8382. 30.7.1985–4.8.1985, Die 4. Internationalen Hessenrundfahrt der Radamateure beginnt mit einem Prolog, ein einstündiges Rundstreckenrennen, in Frankfurt am Main.
  8383. 1.1.1986, Das neue Jahr beginnt bunt, aber ausgesprochen ruhig. Es ist, so die Polizei, die „friedlichste Silvesternacht seit vielen Jahren“. Bei 12 Grad Kälte fällt das Feuerwerk spärlicher aus als gewohnt.
  8384. 13.1.1986, In der Schirn-Kunsthalle Frankfurt am Römerberg beginnt der Unterricht der Jugendmusikschule, die als erste dort Räume bezogen hat, mit rund 2500 Schülern.
  8385. 14.4.1986, Vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt die Hauptverhandlung gegen acht Rocker, Mitglieder der Frankfurter „Hell’s Angels“. Die Anklage wirft ihnen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Erpressung, Zuhälterei und illegalen Waffenbesitz vor.
  8386. 24.9.1986, Beim Hessischen Staatsgerichtshof beginnt die Verhandlung über die Klagen gegen das Förderstufen-Abschlussgesetz.
  8387. 1.11.1986, In Sachsenhausen beginnt der Modellversuch mit Parkplaketten, die Anwohnern zu festgelegten Zeiten einen Abstellplatz für ihr Auto sichern sollen.
  8388. 17.11.1986, Kurz vor Mitternacht beginnt die Feuerwehr mit der Bergung eines am gleichen Abend gestohlenen Lkw’s, der am Westhafen ins Wasser gestürzt ist. Der Fahrer bleibt unverletzt. Der Schaden beträgt rund 100.000.- DM.
  8389. 1.1.1987, Die Berufsfeuerwehr muss in der Silvesternacht doppelt so oft ausrücken wie 1986. Das neue Jahr beginnt mit Dauerregen und Temperaturen bis zu zehn Grad plus./ Frankfurt am Main ist der neue Standort des Rats für Formgebung. Bisheriger Sitz war Darmstadt.
  8390. 13.5.1987, Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht beginnt ein Staatsschutzprozess gegen einen 33jährigen Arbeiter aus Hanau wegen Unterstützung der „Rote Armee Fraktion“ (RAF). Nach Tumulten lässt der Richter den Zuhörerraum räumen.
  8391. 25.5.1987, Vor der 31. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt der sog. „Sare-Prozess“ gegen den Kommandanten des Wasserwerfers, von dem vor 20 Monaten während einer Demonstration gegen die NPD im Gallusviertel der 36jährige Günter Sare (1949-1985) überrollt worden ist.
  8392. 9.6.1987, Ab heute beginnt der erste Ausbildungslehrgang für Industriemechaniker des Berufsförderungswerkes Frankfurt.
  8393. 26.10.1987, Vor dem Amtsgericht Frankfurt beginnt der Prozess gegen Mitglieder der Grünen und Angehörigen von Friedensinitiativen, die 1984 Sprengkammern an Frankfurter Brücken zugemauert haben.
  8394. 1.1.1988, Das neue Jahr beginnt mit verhaltenerem ‚Raketenzauber’ als in den Vorjahren.
  8395. 7.7.1988, Die Stadt Frankfurt beginnt mit der Säuberung des völlig verschlammten Ostparkweihers, der bereits für viele Wasservögel zur Todesfalle geworden ist.
  8396. 19.10.1988, Unter der Aufsicht sowjetischer Inspektoren beginnt auf der Grundlage des Abrüstungsvertrages zwischen den USA und der SU (INF-Vertrag) die fachmännische Vernichtung der Startlafetten für die Mittelstreckenraketen in Hausen. Aus 114 Abschussrampen für die Pershing-II-Raketen entsteht in den nächsten drei Jahren rund 872.000 Kilo Pershing-Schrott.
  8397. 24.11.1988, Ab heute beginnt der Vorverkauf für die Dauerkarten der Bundesgartenschau 1989, die am 28.04. im Niddatal eröffnet wird.
  8398. 16.12.1988, Die Firma Degussa beginnt mit Abbrucharbeiten in Griesheim auf dem Gelände der ehemaligen Aufbereitungsanlage für Quecksilber, die Firma Elwenn & Frankenbach.
  8399. 23.2.1989, Vor dem Hessischen Staatsschutzsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts beginnt der Prozess um den Tod von zwei Polizeibeamten, die am 02. November 1987 während einer Demonstration, mit der an die Räumung des Hüttendorfes erinnert werden sollte, erschossen wurden.
  8400. 17.4.1989, Unter dem Schutz riesiger Plastikplanen beginnt der Abriss des mit Quecksilber verseuchten Gebäudes auf dem ehemaligen Firmengelände von Elwenn & Frankenbach EFG in Griesheim.
  8401. 31.7.1989, Die Internationale Hessen-Rundfahrt der Radamateure beginnt mit einem Prolog in Frankfurt am Main.
  8402. 24.8.1989, Das große Domfest anlässlich des 750jährigen Jubiläums beginnt mit einem Pontifikalamt im Dom mit Weihbischof Gerhard Pieschl (Limburg).
  8403. 7.11.1990, Vor der 6. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt beginnt die Neuauflage des Prozesses um den Tod des Demonstranten Günter Sare (1949-1985), der am 28.09.1985 bei einer Demonstration im Gallusviertel von einem Wasserwerfer der Polizei tödlich verletzt worden ist. Den Freispruch für die beiden angeklagten Polizisten hat der Bundesgerichtshof in der Revision aufgehoben.
  8404. 2.6.1991, Mit dem Sommerfahrplan ’91 beginnt für die Deutsche Bundesbahn am Hauptbahnhof eine neue Epoche. Zum Einsatz gelangen die neuen, supermodernen ICE und eine neuen Intercity-Linie (IC) nach Berlin. Der Fernverkehr hat damit Vorrang vor den Nahverkehrszügen.
  8405. 29.1.1992, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt der Prozess um eine mögliche Erpressung Peter Grafs. Angeklagt sind das Fotomodell Nicole Meissner und ihr Lebensgefährte, der Boxpromotor Ebby Thust. Sie sollen den Vater von Steffi Graf als angeblichen Vater von Meissners Tochter Tara um 800.000.- DM erpresst haben.
  8406. 10.2.1992, Das Stadtgesundheitsamt beginnt mit der ambulanten Vergabe von Methadon und zwar zunächst in den Beratungsstellen „Drop In“, Friedberger Anlage, und in der Wallstraße im Stadtteil Sachsenhausen.
  8407. 6.4.1992, Nach der Demontage des Eisernen Steg beginnt die Montage der Behelfsbrücke, die in der Zeit der Sanierung der Friedensbrücke den Verkehr nach Sachsenhausen leiten soll. Die verrostete Stahlkonstruktion des Eisernen Stegs wird auf Pontons am südlichen Mainufer und in Aschaffenburg generalüberholt.
  8408. 5.5.1992, Der seit letzter Woche andauernde Arbeitskampf im öffentlichen Dienst wird in Frankfurt am Main noch ausgedehnt: Die Gewerkschaft ÖTV ruft jetzt auch die Beschäftigten am Rhein-Main-Flughafen zum Streik auf. Mit der Arbeitsniederlegung auch der Flughafen-Feuerwehr – sie unterhält nur einen Notdienst – ist Deutschland größter Airport vollständig lahmgelegt. Etwa 950 Flüge fallen aus. Die Verluste für Flughafen und Fluglinien werden auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Das hessische Verkehrsministerium verfügt die Schließung des Rhein-Main-Flughafens wegen fehlendem Brandschutz. Insgesamt sind in Frankfurt am Main heute 10.000 Arbeiter und Angestellte im Ausstand. Die Stimmung in der Bevölkerung, die zunächst viel Sympathie für die Streikenden gezeigt hat, beginnt umzuschlagen.
  8409. 3.8.1992, Am Landgericht Frankfurt beginnt der größte Wirtschaftsprozess der Nachkriegsgeschichte. Angeklagt sind sieben Manager des ehemals gewerkschaftseigenen Großkonzern Coop. Ihnen wird Betrug, Untreue und Bilanzbetrug vorgeworfen.
  8410. 3.8.1992, Die Kampagne „Frauen nehmen sich die Stadt“ des städtischen Frauenreferats und der Arbeitsgemeinschaft der Frankfurter Frauenverbände wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie beginnt am 06.08. d. J. im Bürgerhaus Südbahnhof mit Berichten über amerikanische Selbsthilfeprojekte zum besseren Schutz von Frauen im öffentlichen Raum.
  8411. 6.8.1992, Auch in Niederrad beginnt das Tempo-30-Zeitalter.
  8412. 21.10.1992, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt der Prozess gegen die sog. „Frankfurter Führerschein-Mafia“. Auf der Anklagebank sitzen ein ehemaliger Oberstaatsanwalt, drei Rechtsanwälte, drei Mitarbeiter der städtischen Führerscheinstelle, ein Revierleiter der Schutzpolizei, ein Arzt und ein Toxikologe des Zentrums für Rechtsmedizin. Ihnen wird vorgeworfen, Fahrern, die wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen sind, gegen Geld unter Umgehung der Gesetze „geholfen“ zu haben.
  8413. 3.5.1994, Im Stadtwald beginnt die Bekämpfung der Schwammspinnerraupen mit dem Häutungshemmer Dimilin. Der Häutungshemmer macht den Kahlfressern weitgehend den Garaus.
  8414. 16.5.1994, Jupp Heynckes stellt sich als neuer Coach des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt vor. Am 01.07. d. J. beginnt er in der Mainstadt mit seiner Tätigkeit.
  8415. 10.10.1994, Vor der Staatsschutzkammer des Frankfurter Landgerichts beginnt der Prozess gegen den Neonazi Christian Worch, dem vorgeworfen wird, die verbotene „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“ (ANS/NA) des 1991 gestorbenen Michael Kühnen fortgeführt zu haben.
  8416. 11.10.1994, Mit der Oper „Rheingold“ beginnt Richard Wagners „Ring“-Zyklus in der Oper.
  8417. 19.4.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: In einer Sondersitzung wählen CDU, SPD und Grüne Oberbürgermeister Andreas von Schoeler endgültig ab, um den Weg für Direktwahlen am 25. Juni d. J. freizumachen. Bereits am nächsten Tag eröffnen die beiden Kandidaten von Schoeler und Petra Roth (CDU) den Wahlkampf. Die SPD beginnt ihre Kampagne zur Rückkehr Schoelers in den Römer unter dem Slogan „Jetzt“ mit einer Veranstaltung im Bürgerhaus Südbahnhof, an der auch der hessische Ministerpräsidenten Hans Eichel teilnimmt. Die CDU mit ihrer Kandidatin Petra Roth wählt die Parole „Jetzt reicht’s“.
  8418. 10.5.1995, Öffentlicher Empfang des Magistrats für die Steuben-Schurz-Gesellschaft im Römer als Auftaktveranstaltung zur Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswoche, die am 21.05. d. J. in Würzburg beginnt.
  8419. 2.6.1995, Richtfest der ersten sieben dreigeschossigen Reihenhäuser aus Holztafeln an der Heerstraße in Praunheim. In nur acht Tagen sind diese Wohnhäuser entstanden. Damit beginnt ein neues Kapitel im städtischen Wohnungsbau.
  8420. 20.6.1995, Die ersten Namen der mehr als 11.000 in den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordeten Frankfurter Juden und Jüdinnen werden in die Mauer des Alten Jüdischen Friedhofs eingelassen. Mit dem ersten Spatenstich beginnt in Anwesenheit des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999), der Bau der Gedenkstätte am Börneplatz.
  8421. 21.8.1995, An 14 Schulen beginnt das neue Schuljahr mit einem „Wandertag“. Wegen Asbestverseuchung sind viele Räume gesperrt und die Schulen müssen in Ersatzquartiere ausweichen. In den Ferien haben Gutachter auf die Gefahr durch den Krebs erregenden Stoff hingewiesen.
  8422. 20.9.1995, Vor dem Frankfurter Landgericht beginnt ein Prozess um einen Brandanschlag eines offenbar geistig verwirrten 36jährigen Deutschen gegen die Westendsynagoge vom 16.01. d. J.
  8423. 17.10.1995, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt der Prozess gegen den als „König des Rotlichtmilieus“ apostrophierten Hersch Beker.
  8424. 10.11.1995, Die Lufthansa Cargo AG beginnt auf dem Rhein-Main-Flughafen mit dem Ausbau ihres Frachtdrehkreuzes Frankfurt und legt den Grundstein für ein neues Hochregallager./ Beim Wohnungsbrand in der Melibocusstraße im Stadtteil Niederrad erleiden Bewohner leichte Rauchvergiftungen. Der Schaden wird auf 250.000.- DM geschätzt.
  8425. 18.1.1996, Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt beginnt der Prozess gegen Monika Haas, der u.a. die Beteiligung an der Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer 1977 zur Last gelegt wird.
  8426. 26.1.1996, Vor einer Schwurgerichtskammer des Landgerichts Frankfurt beginnt der monatelange Prozess wegen Mordes an sechs Menschen in einem Frankfurter Luxusbordell vom August 1994 im Westend.
  8427. 10.6.1996, Ein Gruppe von 25 Kurden beginnt auf der Zeil mit einem unbefristeten Hungerstreik. Sie solidarisieren sich mit hungerstreikenden Gefangenen in türkischen Gefängnissen.
  8428. 7.8.1996, Der Start von Eintracht Frankfurt in die zweite Fußball-Bundesliga beginnt mit einem Flop. Obwohl 19.000 Anhänger das Spiel gegen den FSV Zwickau (2:1) sehen wollen, hat der Verein, damit nicht rechnend, zu wenig Kassen im Waldstadion geöffnet, so dass mehr als 2.000 Menschen gar nicht oder viel zu spät ins Stadion gelangen.
  8429. 24.3.1997, Die Deutsche Bibliothek ist wieder für Studierende und Wissenschaftler zugänglich. Der Bücherumzug ist abgeschlossen, die Lesesäle im Neubau am Alleenring weitgehend abgeschlossen. Mit dem neuen Standort beginnt zugleich das digitale Zeitalter. Offizielle Eröffnung ist am 14.05. d. J.
  8430. 30.6.1997, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt die Hauptverhandlung gegen den Immobiliengroßhändler Jürgen Schneider.
  8431. 2.3.1998, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt einer der bislang größten Prozesse in Deutschland um die illegale Beseitigung von Giftmüll. Angeklagt sind sieben Männer, die eine kriminelle Vereinigung gebildet haben sollen, um flüssigen Giftmüll als „Altöl“ zu entsorgen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft verschoben sie insgesamt 26.000 Kubikmeter Sondermüll nach Ostdeutschland.
  8432. 18.5.1998, Mit einem Festakt in der Paulskirche beginnt ein dreiwöchiges Fest zur Erinnerung an den Zusammentritt der deutschen Nationalversammlung vor 150 Jahren. Am Abend folgt ein Festkonzert in der Alten Oper mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
  8433. 2.6.1998, Die Evangelische Kreuzkirche in Preungesheim beginnt mit den Grabungen nach den Resten einer Burgkapelle, der lang gesuchten Preungesheimer Ritterburg.
  8434. 11.8.1998, In der Mainzer Landstraße beginnt die größtenteils von den anliegenden Geldinstituten finanzierte Umgestaltung, ein 10,5 Millionen DM-Projekt. Die langweilige „Mainzer“ soll in einen ansehnlichen Boulevard verwandelt werden.
  8435. 31.8.1998, Das neue Schuljahr beginnt mit weniger Lehrern und mehr Schülern. Der Stundenausfall ist bereits programmiert, obwohl das Staatliche Schulamt ein beispielloses Abordnungskarussell in Gang gebracht hat.
  8436. 15.1.1999, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt der Prozess um den Kunstraub in der Schirn Kunsthalle. Angeklagt sind fünf Männer, die am 28.07.1994 Gemälde von William Turner und Caspar David Friedrich entwendet haben sollen.
  8437. 5.3.1999, Die Hoechst AG beginnt rund um ihr Stammwerk im Stadtteil Höchst eine Kampagne, mit der für die Fusion mit dem französischen Pharmakonzern Rhône-Poulenc geworben werden soll.
  8438. 10.9.1999, Oberbürgermeisterin Petra Roth stellt ihren neuen persönlichen Referenten vor: den Politologen Matthias Rainer Zimmer, der seine Arbeit am 01.10. d. J. beginnt.
  8439. 24.1.2001, Das Jahr beginnt für den Kämmerer Albrecht Glaser besser, als es enden wird. Nach einem Kassensturz für das Jahr 2000 stellt er fest, dass es einen Nachkriegsrekord bei der Gewerbesteuer gegeben hat: 2,525 Milliarden DM. Viel mehr, als zuvor angenommen. Allerdings brechen im Laufe des Jahres 2001 die Einnahmen schon wieder ein. Zum Jahresende fehlt ein dreistelliger Millionenbetrag in der Stadtkasse.
  8440. 13.3.2001, An der Autobahn A 661 beginnt der Bau der Anschlussstelle Frankfurt-Heddernheim.
  8441. 5.5.2001, Mit einem Familienfest beginnt das Festprogramm anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Johanna-Kirchner-Stiftung.
  8442. 16.4.2002, Vor dem Landgericht Frankfurt, im Gerichtsgebäude E, beginnt der Prozess gegen fünf mutmaßliche Angehörige der Terrorvereinigung Al Quida. Rund einhundert Bereitschaftspolizisten und eine große Zahl weiterer Sicherheitskräfte schotten den Justizkomplex ab.
  8443. 17.2.2003, Der Frankfurter Polizei-Vizepräsident Wolfgang Daschner und ein ihm untergeordneter Kriminalbeamter stehen im Verdacht, Anfang Oktober 2002 Magnus Gäfgen mit Gewalt zu einer Aussage gebracht zu haben. Der Jurastudent war damals in Polizeigewahrsam. weil er des Mordes am Schüler Jakob von Metzler beschuldigt wurde. Damals habe noch die Möglichkeit bestanden, den Jungen unversehrt zu finden. Daschner soll Gäfgen mit „Schmerzen, die Sie nie in ihrem Leben vergessen werden“, gedroht haben. Nachdem dies bekannt wird, beginnt in der Öffentlichkeit eine heftige Debatte, ob es Ausnahmen für das Folterverbot geben könne. Daschner erntet viel Sympathie von Politikern (u.a. Oskar Lafontaine) und seinem Polizeipräsidenten. Aber auch die Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf.
  8444. 2.2.2005, Mit der Gründung des „Integrierten Verkehrsmanagement Region Frankfurt Rhein-Main“ beginnt das Zeitalter der Mobilität. Die neue Gesellschaft soll den Verkehr im Rhein-Main-Gebiet koordinieren.
  8445. 6.3.2005, Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main stoppt die geplante Übernahme der London Stock Exchange und am Finanzplatz Frankfurt beginnt das große Zittern. Viele Experten fürchten nun um die Zukunft des Finanzplatzes, nachdem vor allem britische Aktionäre den Übernahmeversuch verhindert hatten.
  8446. 4.4.2005, Heute beginnt ein neues Kapitel der 115 Jahre währenden Geschichte der Volksbildung in Frankfurt am Main: die Volkshochschule (VHS) eröffnet ihr neues Quartier im Bildungszentrum an der Sonnemannstraße.
  8447. 1.8.2005, Auf dem Rhein-Main-Flughafen werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Mit einem neuen Check für Transit-Reisende beginnt Teil 1 eines dreistufigen Security-Programms, mit dem Terror-Anschläge verhindert werden sollen. Bis 2008 investiert die Fraport AG einen dreistelligen Millionenbetrag.
  8448. 9.8.2005, Vor dem Landgericht Frankfurt beginnt der Prozess gegen den ehemaligen Fernsehmoderator Andreas Türck, dem vorgeworfen wird, im Jahre 2002 nach einem Discothekenbesuch eine Frau vergewaltigt zu haben. Der Angeklagte beteuert seine Unschuld und schweigt ansonsten zu den Vorwürfen.
  8449. 23.9.2005, Vor dem Schwurgericht Frankfurt beginnt das Verfahren gegen den mutmaßlichen Mörder des Unternehmersohns Andreas Sascha Grimm. Bis heute konnte die Leiche nicht gefunden werden.
  8450. 30.9.2005, Mit einem dreieinhalb Kilometer langen Schriftband verknüpft das Literaturhaus aus dem Westend seine Vergangenheit quer durch Frankfurts Straßen mit der Zukunft im Ostend. Der Roman einer Osterweiterung des Autors Gregor Aigner, in 30 Zentimeter hohen Buchstaben abgefasst, beginnt an der Bockenheimer Landstraße und endet an der Schönen Aussicht. Der Umzug beginnt am 05.10. d. J.
  8451. 9.2.2006, Am Bornheimer Straßenbahndepot beginnt die Restaurierung. Das denkmalgeschützte Gebäude wird zu einem Stadtteilzentrum mit Markthalle umgebaut.
  8452. 19.6.2006, Die Lufthansa AG beginnt auf dem Rhein-Main-Flughafen mit dem Bau ihrer Wartungshalle für den Großraumjet Airbus 380.
  8453. 11.11.2006, Für die Karnevalisten von den „Heddemer Käwwern“, ältester Frankfurter Karnevalsverein, beginnt die diesjährige Kampagne mit seinem 125jährigen Bestehen.
  8454. 8.5.2010–9.5.2010, In der Nacht zum Samstag beginnt Fraport mit den Arbeiten an den Verbindungen zur Landebahn Nordwest.
  8455. 22.3.2011, Die letzten der 435.000 Sammlungsstücke des alten Historischen Museums sind aus dem Betonbau ausgeräumt – im April d. J. beginnt der Abriss.
  8456. 25.6.2011, 120.000 Menschen wohnen einem Spektakel aus Tanz, Gesang und Feuerwerk auf dem Main bei – zur Einstimmung auf die Fußball-WM der Frauen, die am 26. Juni d. J. beginnt.
  8457. 18.7.2000, In rund 300 Frankfurter Taxis können die Fahrgäste seit heute auch mit dem Handy ihre Rechnung begleichen.
  8458. 23.11.1993, Die Hoechst AG gibt bekannt, dass sie fast 35 Millionen DM bezahlt hat, um Schäden durch den Chemieunfall vom 22.02. d. J. zu begleichen.
  8459. 7.1.1986–22.2.1986, „Hermann Burger“ – Begleitausstellung zur öffentlichen Vorlesung des Schriftstellers in der Stadt- und Universitätsbibliothek im Rahmen der Stiftungsdozentur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  8460. 14.5.1986–5.7.1986, Hermann Lenz-Begleitausstellung in der Stadt- und Universitätsbibliothek zur öffentlichen Vorlesung des Schriftstellers im Rahmen der Stiftungsdozentur für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  8461. 12.1.1988–27.2.1988, Begleitausstellung in der Stadt- und Universitätsbibliothek zur öffentlichen Vorlesung der Schriftstellerin Hilde Domin im Rahmen der Stiftungsdozentur für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  8462. 2.3.1975, Hektik beim Hessischen Rundfunk und auf dem Rhein-Main-Flughafen: Vier verurteilte Terroristen, deren Freilassung die Entführer des Berliner CDU-Politikers Peter Lorenz erpresst haben, sollen nach Frankfurt am Main gebracht werden: Sie sitzen am Abend abgeschirmt auf dem Rhein-Main-Flughafen. Pfarrer Heinrich Albertz soll die vier beim Flug ins Ausland begleiten.
  8463. 10.12.1986, 1200 Menschen demonstrieren von der Johann Wolfgang Goethe-Universität zur Hauptwache und geben ihrer Solidarität mit den französischen Studenten und Schülern Ausdruck. 700 Polizisten begleiten den Zug durch die Stadt, soviel wie zuletzt bei den Demonstrationen gegen die Startbahn West vor einigen Jahren.
  8464. 14.8.1987, Demonstrationen begleiten den Ortstermin am Börneplatz von Oberbürgermeister Wolfram Brück und dem städtischen Kulturausschuss. Auch der Vorstand der Jüdischen Gemeinde sowie führende Geistliche der beiden christlichen Großkirchen wenden sich gegen das Kundenzentrum auf dem Areal.
  8465. 11.11.1992, Seit heute besteht der neue Service „Frauen begleiten Frauen“, der Frankfurterinnen sicheres Geleit auf ihren abendlichen Vergnügungen geben will. Zunächst richtet sich das kostenlose Angebot ausschließlich an Bewohnerinnen im Stadtteil Rödelheim.
  8466. 27.9.2002–1.12.2002, Mit der Ausstellung „Shopping“ in der Schirn Kunsthalle gibt Schirn-Direktor Max Hollein seinen offiziellen Einstand in Frankfurt am Main. Filme, Gespräche, Vorträge und eine Kunstaktion auf dem Rhein-Main-Flughafen begleiten die Veranstaltung.
  8467. 24.10.1984–21.12.1984, Ausstellung über den österreichischen Schriftsteller Ernst Jandl in der Alten Mensa, begleitend zur öffentlichen Vorlesung des Autors im Rahmen der Stiftungsdozentur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  8468. 13.2.1968, Zu einer gefährlichen Kurzschlusshandlung kommt es vor der Gutleutkaserne: Statt einem fliehenden amerikanischen Soldaten hinterher zu rennen, schießt der begleitende Posten auf den GI. Ein Schuss durchschlägt die Türscheibe der direkt der Kaserne gegenüberliegenden Metzgerei, prallt von einer Kachelwand ab und bleibt auf der Wurstschneidemaschine liegen. Der geflohene 20 Jahre alte Soldat kann schließlich gestellt werden, nachdem er von einer Kugel getroffen worden ist.
  8469. 9.6.1973, Dem Verein „Die Schachfreunde Frankfurt 1921 e. V.“ ist es gelungen, den Exweltmeister im Schachspielen, Boris Spassky, und den ihn bei einem Besuch in der Bundesrepublik Deutschland begleitenden russischen Großmeister Paul Keres, nach Frankfurt am Main zu verpflichten. Beide spielen im Haus Dornbusch an 20 Brettern simultan gegen Schachfreunde aus Frankfurt am Main und Umgebung.
  8470. 20.3.1936, An der Praunheimer Niddabrücke stürzt ein Lkw, das massive Brückengeländer durchbrechend, in die Nidda, die hier fast drei Meter tief ist. Der Fahrer wird getötet, der Begleiter überlebt mit einem schweren Nervenschock.
  8471. 19.8.2000, Am späten Abend wirft ein 17jähriger gegen 23.00 Uhr von einer Brücke einen Betonbrocken auf die A 5. Der Stein durchschlägt in der Nähe des Nordwestkreuzes Frankfurt die Windschutzscheibe eines Pkw’s und landet auf dem Beifahrersitz. Die 37jährige Fahrerin erleidet einen Schock. Der Jugendliche und seine beiden Begleiter können festgenommen werden.
  8472. 8.8.1987, Bei einem Unfall gegen 4.45 Uhr, verursacht durch eine 32jährige US-Amerikanerin, die keine Fahrerlaubnis besitzt und mit ihrem Pkw von der Straße abkommt und auf dem Grundstück Friedberger Landstraße 325 gegen die Mauerecke eines Flachbaus prallt, werden die Fahrerin und ihre Begleiterin schwer verletzt. Der Schaden geht in die Hunderttausende.
  8473. 26.1.1976, Ein einmotoriges Sportflugzeug vom Typ „Cessna 182 P“ stürzt im Frankfurter Stadtwald ab. Der Pilot und seine beiden Begleiterinnen sterben.
  8474. 22.12.1975, Drei Brände mit teilweise dramatischen Begleiterscheinungen bescheren der Feuerwehr Großeinsätze: In der Feldbergstraße 10 müssen fünf Kinder aus einem Keller gerettet werden, in dem sie, vermutlich mit Streichhölzern, selbst das Feuer gelegt haben. Eine Zigarettenkippe ist hingegen wahrscheinlich die Ursache eines Wohnungsbrandes in der Darmstädter Landstraße. Wenig später gerät in der Sachsenhäuser Gaststätte „Muschelhaus“ der Dunstabzug einer Heizung vermutlich durch technischen Defekt in Brand.
  8475. 12.5.1932–15.5.1932, Tagung des „Ständigen Ausschusses für Literatur und Kunst des Völkerbundes“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) in Anwesenheit des Ausschusspräsidenten Jules Destrée, des Lyrikers und Philosophen Paul Valéry sowie des Generaldirektors der Preußischen Staatlichen Kunstsammlungen, Wilhelm Waetzoldt. Am 12.05. finden im Bürgersaal des Rathauses „Gespräche über Goethe“ statt und eine Rundfahrt zu den Goetheerinnerungsstätten, am 13.05. der Festakt in der Oper. Während die Tagungsteilnehmer das offizielle Hauptprogramm absolvieren, führt „Altstadtvater“ Dr. Fried Lübbecke (1883-1965) die begleitenden Angehörigen durch die Altstadt, das Städel, das Liebieg-Haus und in den Palmengarten. Zum Abschluss der Tagung findet am 15.05. eine Rundfahrt über die Saalburg, Bad Nauheim, Bad Homburg und Wiesbaden statt. Zur Einweihungsfeier des erweiterten Goethemuseums am 15.05. heißt Dr. Alexander Bernus (1873-1943), seit 1919 in der Leitung des Freien Deutschen Hochstifts tätig und 1932 Organisator der „Deutschen Volkspende für Goethes Geburtstag“, die Vertreter der Reichsregierung, der preußischen Regierung sowie ausländischen Regierungen willkommen. Der Schriftsteller Dr. Wilhelm Schäfer (1868-1952) hält die Festrede.
  8476. 4.10.1935, Konzert mit Richard Strauss-Liedern im Saalbau: Viorica Ursuleac wird begleitet vom Opernhaus- und Museums-Orchesters unter Leitung des Opernkapellmeisters Georg Ludwig Jochum, eine Veranstaltung der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  8477. 21.5.1933, Die große Kundgebung für den deutschen Osten verbindet die Frankfurter Sportgemeinde „Eintracht“ mit ihrem Meisterschafts-Fußballspiel gegen die ostpreußische Reichswehr-Mannschaft „Hindenburg“-Allenstein, dessen Ehrenvorsitzender Reichspräsident von Hindenburg ist. Die Ostpreußen, begleitet von Allensteins Stadtoberhaupt, werden am Vormittag im Römer durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs empfangen. Eintracht Frankfurt besiegt Hindenburg-Allenstein im Stadion mit 12:2-Toren.
  8478. 12.7.1932, Eine Demonstration des Wehrverbandes „Stahlhelm. Bund der Frontsoldaten“ in den Straßen der Innenstadt wird nur von 100 Teilnehmern begleitet.
  8479. 13.6.1930, Bei einem schweren Wolkenbruch über der Mainstadt entsteht, vor allem im Stadtteil Sachsenhausen, großer Sachschaden. Das Gewitter wird von starkem Hagelschlag begleitet. In kurzer Zeit sind die Eisenbahnunterführungen so überschwemmt, dass weder Straßenbahnzüge noch sonstige Fahrzeuge dort fahren können. Tausende Keller stehen unter Wasser. Durch das Gewitter werden auch schwere Störungen in der Lichtversorgung verursacht. Mit 65 mm innerhalb von 2 ½ Stunden wird mehr als ein Zehntel des jährlichen Niederschlagsdurchschnitts von 604,9 mm erreicht.
  8480. 25.2.1917, Zwanzigstes Volkskonzert des Brüder Post-Konservatoriums im Gärtnerweg 56 mit Liedern von Alice Kassel, begleitet vom Brüder Post-Quartett.
  8481. 3.4.2000, Oberbürgermeisterin Petra Roth schickt dem Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main, Bundeskanzler a. D. Dr. Helmut Kohl, zu seinem Geburtstag ein Glückwunschschreiben, begleitet von Präsenten. Frau Roth hat Altkanzler Kohl, der sie stets protegierte, trotz der Parteispenden-Affäre nicht vergessen.
  8482. 3.4.1941, Der Staatssekretär im Reichsluftfahrtministerium und Inspekteur der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Erhard Milch, besichtigt die in Frankfurt am Main und Umgebung gebauten Luftschutzeinrichtungen. Er wird von Gauleiter Jakob Sprenger offiziell begrüßt und begleitet.
  8483. 6.5.1942, Liederabend („Meisterlieder der Romantik“) mit Karl Erb (Tenor), begleitet von Hermann Reutter (Klavier) in der Frankfurter Hochschule für Musik.
  8484. 22.4.1950, Erste öffentliche Versammlung der Deutschen Union in Frankfurt am Main im Ratskeller begleitet von Protestaktionen von Sozialdemokraten und Kommunisten.
  8485. 19.10.1965, Der Gouverneur von Alaska trifft mit einer Gruppe von Reisefachleuten auf dem Frankfurter Flughafen ein, begleitet von Chilkat-Indianern, die Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) einen Totempfahl als Gastgeschenk überreichen.
  8486. 13.6.1978, 100jähriges Jubiläum des Historischen Museums. Die Feierlichkeiten werden begleitet von Ausstellungen zur Frankfurter Geschichte sowie einem Historischen Jahrmarkt auf dem Römerberg (23.-25.06.).
  8487. 4.10.1978, Eine Wahlkundgebung der NPD im Volksbildungsheim anlässlich der bevorstehenden hessischen Landtagswahlen wird von etwa 100 Gegendemonstranten begleitet, ohne dass es zu Zwischenfällen kommt.
  8488. 18.5.1982, Der einstündige Besuch Alfred Dreggers (1920-2002) (CDU) in der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird von massiven Störungen linker Studenten begleitet, die ihm im Hörsaal VI einen „frenetischen“ Empfang bereiten.
  8489. 6.4.1984, Das Spitzengespräch der Metall-Arbeitgeber mit der Industriegewerkschaft Metall in Frankfurt am Main wird von demonstrativen Arbeitsniederlegungen begleitet. Zugleich findet eine Demonstration in Sachsenhausen mit einer Kundgebung am Schweizer Platz für die Einführung der 35-Stunden-Woche statt.
  8490. 6.11.1986–11.11.1986, Besuch des Vize-Bürgermeisters von Peking, Han Boping, in Frankfurt am Main. Begleitet wird er von einer Delegation verschiedener Wirtschaftsorganisationen.
  8491. 28.6.1988, Die Eröffnung des Berufsinformationszentrums der Bundesanstalt für Arbeit (BfA) wird von Protesten gegen die geplante Änderung der Fortbildungs- und Umschulungsprogramme der BfA begleitet.
  8492. 29.6.1988, 50jähriges Jubiläum der Frobenius-Gesellschaft, die das Frankfurter Frobenius-Institut seitdem fördernd begleitet.
  8493. 13.4.1989, Die erste Sitzung des neuen Stadtparlaments ist von Protesten begleitet: Rund 700 Menschen demonstrieren vor dem Römer gegen den Einzug der NPD in die Stadtverordnetenversammlung. Die rechtsextremen Parlamentarier müssen hinter einem Spalier von Polizisten zum Sitzungssaal gehen.
  8494. 26.1.1993, Postboten müssen den Wahlaufruf der rechtsextremen „Republikaner“ zur Kommunalwahl zustellen. Etwa 100 der 500 Zusteller werden von Bürgern begleitet, die die Haushalte im gleichen Zug mit einem kommentierenden Flugblatt der Postgewerkschaft bestücken.
  8495. 16.7.1993, Die Hauptversammlung der Aktionäre der „IG Farben in Abwicklung“ im Hotel Frankfurter Hof wird von Gewerkschaftsprotesten begleitet.
  8496. 23.4.1998–30.4.1998, Oberbürgermeisterin Petra Roth besucht, begleitet von einer Wirtschaftsdelegation, China, um den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen voranzutreiben.
  8497. 4.6.1999, Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen drei Grenzschutzbeamte, die den Sudanesen Aamir Ageeb während des Abschiebefluges begleitet haben. Während dieses Fluges am 28.05. d. J. starb der Dreißigjährige kurz nach dem Start von Frankfurt am Main nach Kairo.
  8498. 27.9.2006, Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts eröffnet den Neubau der Fachhochschule Frankfurt an der Kleiststraße. Begleitet wird sein Auftritt von heftigen Protesten Studierender gegen die geplanten Studiengebühren.
  8499. 12.5.2007–13.5.2007, „Wolkenkratzer-Festival“: Nach sechs Jahren Pause steht ein Teil der Hochhäuser wieder offen. Das Wolkenkratzer-Festival wird von einem breiten Rahmen-Programm begleitet.
  8500. 20.2.2000, Unter dem Motto „Die ganze Welt ist ein einziger Zynismus“ findet im Schauspiel Frankfurt eine ganztägige, von bis zu 800 Zuhörern begleitete Veranstaltung zur politischen Situation in Österreich mit der Schriftstellerin Elfriede Jelinek, Peter Turrini und Otto Schenk statt.
  8501. 23.3.1967, Bei einem Großfeuer auf dem Militärflughafen Rhein-Main entsteht ein Sachschaden von mehreren Millionen DM. Durch das von mehreren Explosionen begleitete Feuer in einer Halle, in der das Wäschelager und Teile des Bekleidungslagers sowie Möbel und Kücheneinrichtungen für die Soldaten untergebracht sind, werden ein Frankfurter Berufsfeuerwehrmann schwer und mehrere amerikanische Soldaten leicht verletzt.
  8502. 11.9.2012, Heftig umstrittene, von öffentlichen Protesten begleitete Verleihung des Theodor W. Adorno-Preises der Stadt Frankfurt an die US-amerikanische, antizionistische Philosophin Judith Butler – Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bleibt dem Festakt fern.
  8503. 7.1.1998, Das Rahmenprogramm des Kulturdezernats zur Ausstellung „Aufstand des Gewissens“, über den militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, ab 25.01. in der Paulskirche ist geplatzt. Hintergrund ist der Umgang des Magistrats mit dem Bochumer Historiker Professor Hans Mommsen, der zu der Eröffnungsansprache erst ein-, dann ausgeladen worden ist. Nun lehnen namhafte Geschichtswissenschaftler ab, im Begleitprogramm aufzutreten.
  8504. 13.11.1982, Wasserwerfereinsätze, Schlägereien und Sachbeschädigungen gehören in und um das Waldstadion zu den Begleitumständen des Bundesligaspiels zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund.
  8505. 22.3.1937–24.3.1937, Eine Gruppe von Ingenieurstudenten der Technischen Hochschule Palermo in Begleitung von zwei Professoren besucht auf ihrer Deutschlandreise als erste deutsche Stadt Frankfurt am Main.
  8506. 10.7.1935, Der Aufführung des Dramas „Die Jungfrau von Orleans“ von Friedrich v. Schiller im Rahmen der Römerbergfestspiele wohnen auch die z. Zt. in Bad Homburg zur Kur weilenden indischen Fürsten Theri und Garhwal mit ihrer Begleitung bei.
  8507. 17.6.1932, Besuch des Reichskommissars für vorstädtische Randsiedlung, Ministerialdirektor Dr. Sassen, in Frankfurt am Main. Er besichtigt in Begleitung von Stadtrat Reinhold Niemeyer (1885-1959), Stadtbaumeister und Nachfolger von Dr. Ernst May (1886-1970), die Stadtrandsiedlung auf dem Goldsteiner Gelände.
  8508. 30.1.1919, Besuch des französischen Kontrolleurs des Abschnitts IV der neutralen Zone, Major Dumont, in Frankfurt am Main, in Begleitung des Oberbürgermeisters Georg Voigt (1866-1927) und des Delegierten des Zivilkommissars, Hermann Wendel (1884-1936), 1919 stellvertretender Frankfurter Polizeipräsident. Besichtigt werden einige größere Fabriken Frankfurts sowie mehrere Arbeiterwohnungen der Kolonie am Riederwald.
  8509. 27.8.1914, Die Kaiserin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg trifft in Begleitung der Prinzessin Margarethe von Preußen in Frankfurt am Main ein und besucht Hospitäler und Lazarette, in denen Kriegsverwundete untergebracht sind.
  8510. 16.4.1913, Die Kaiserin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg besucht in Begleitung des Prinzen Friedrich Karl von Hessen das Senckenberg-Museum.
  8511. 7.4.2000, Hessens Ministerpräsident Roland Koch besucht die Mainstadt, informiert sich über die Polizeiarbeit und geht in Begleitung von Polizeipräsident Harald Weiss-Bollandt und Polizisten des 1. Reviers in der Innenstadt auf Streife.
  8512. 31.3.1938, Hitler besucht in Begleitung von Heinrich Himmler die Mainstadt, trifft auf dem Hauptbahnhof ein, wird im Kaisersaal des Römers von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger offiziell empfangen, wo er sich in das „Goldene Buch“ der Stadt Frankfurt einträgt, und hält in der Festhalle eine Ansprache – der Jubel zahlreicher Frankfurter „kennt keine Grenzen“. („Stadt-Blatt“ der „Frankfurter Zeitung“ vom 01.04.1938).
  8513. 5.3.1939, Reichsorganisationsleiter Robert Ley nimmt in Begleitung von Gauleiter Jakob Sprenger den Appell der 2.150 Politischen Leiter der NSDAP des Gaues Hessen-Nassau auf dem Frankfurter Sportfeld ab.
  8514. 20.4.1940, Der Präsident der italienischen Frontkämpfervereinigung der italienischen Kolonie von Frankfurt am Main, Francesco Guarnaccia, besucht in Begleitung italienischer ‚Frontkämpfer’ verwundete Soldaten im Bürgerhospital.
  8515. 3.12.1940, Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Bernhard Rust, besucht die Mainstadt und besichtigt in Begleitung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs vor allem Einrichtungen der städtischen Berufsschulen zur Umschulung von Kriegsversehrten.
  8516. 3.7.1941, Reichsorganisationsleiter Robert Ley stattet anlässlich seines Aufenthaltes im Gau Hessen-Nassau in Begleitung des Gauleiters Jakob Sprenger der Firma Alfred Teves Maschinen- und Armaturenfabrik GmbH in der Mainstadt einen Besuch ab. Von besonderem Interesse ist der neue ‚Volkskühlschrank’ des Unternehmens.
  8517. 8.7.1948–9.7.1948, „Tag des Kindes“ im Zoologischen Garten. Jedes Kind bis zu vierzehn Jahren hat in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.
  8518. 25.10.1948, Ankunft des Administrators für das Europäische Hilfsprogramm (ECA), Paul G. Hoffman, in Begleitung des Sonderbotschafters des ECA, Harriman, und des Direktors der Landwirtschafts-Abteilung im ECA, Dr. Fitzgerald, in Frankfurt am Main zu Gesprächen mit den beiden alliierten Vorsitzenden des Zweimächtekontrollamtes und mit Vertretern des Vereinigten Wirtschaftsgebietes.
  8519. 26.4.1949, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb besucht in Begleitung des Stadtverordnetenvorstehers und von Vertretern der Verwaltung für Wirtschaft die Rauchwarenmesse.
  8520. 17.1.1952, Jaime Torres Bodet, Generaldirektor der Unesco, besucht in Begleitung von Vertretern des Auswärtigen Amtes auf einer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland Frankfurt am Main.
  8521. 22.10.1960–26.10.1960, Besuch des dritten Minensuchgeschwaders der Bundesmarine. Die acht Boote des Geschwaders werfen auf dem Main zwischen Eisernen Steg und Obermainbrücke - Frankfurt Seite - Anker. Die aus 20 Offizieren und 200 Unteroffizieren und Mannschaften bestehende Besatzung unter dem Kommando von Korvettenkapitän Karl Hinrich Peter nimmt am 24.10. an einer Feierstunde in der Paulskirche, die mit der alten „Reichskriegsflagge von 1848“ und den Flaggen der Bundesmarine ausgeschmückt ist, teil. Stadtrat Dr. Erich Zeitz überbringt in Vertretung des in Urlaub weilenden Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann und des durch die gleichzeitig stattfindende Magistratssitzung verhinderten Bürgermeisters Rudolf Menzer namens des Magistrats die Grüße der Stadt. Vor der Feierstunde begrüßt Menzer in seinem Amtszimmer den Geschwaderkommandeur Peter mit seiner Begleitung herzlich. Den Angehörigen des Geschwaders wird als Ehrengeschenk ein Buch der Stadt Frankfurt überreicht und gleichzeitig die Möglichkeit geboten, städtische Einrichtungen zu besichtigen. Bei einem Gegenbesuch, den Bürgermeister Menzer und Stadtrat Dr. Zeitz dem Geschwader an Bord eines Bootes abstatten, dankt der Geschwaderkommandeur für den herzlichen Empfang seitens der Frankfurter Bevölkerung.
  8522. 29.3.1962, Die amerikanische Armee stellt die Angehörigen der sowjetischen Militärmission im Stadtteil Niederrad unter Hausarrest. Das Hauptquartier der US-Armee in Europa (Heidelberg) teilt mit, die Sowjets dürfen ihren Dienstsitz nicht länger ohne amerikanische Begleitung verlassen. Die Maßnahme stelle die Reaktion auf die „unannehmbare Antwort“ dar, die der Oberbefehlshaber der sowjetischen Streitkräfte in der DDR, Marschall Konjew, auf den Protest General Clarks gegen die Beschießung eines Wagens der US-Militärmission in Potsdam durch Volkspolizisten bei Gotha gegeben habe. Nach dem Abschluss eines Übereinkommens zwischen Amerikanern und Sowjets nehmen die Militärmissionen in Frankfurt am Main bzw. Potsdam am 06.04. d. J. ihre normale Tätigkeit wieder auf.
  8523. 23.10.1890, Der Oberpräsident Graf zu Eulenburg besucht in Begleitung von 24 Landräten der Provinz Hessen-Nassau die öffentlichen Anlagen Frankfurts (u.a. den Schlacht- und Viehhof).
  8524. 3.2.1976, Verhaftung des französischen Rechtsanwalts Serge Klarsfeld im Justizgebäude an der Kurt-Schumacher-Straße. Gegen Klarsfeld besteht seit vier Jahren ein Haftbefehl. In Kenntnis des Haftbefehls ist Klarsfeld in Begleitung von Vertretern französischer Widerstandskämpfer-Organisationen nach Frankfurt am Main gereist, um gegen die „schleppende Verfolgung von NS-Verbrechern“ zu protestieren.
  8525. 7.4.1986, Der israelische Minister für das Post- und Fernmeldewesen, Professor Amnon Rubinstein, besucht auf seiner Deutschlandreise die Mainstadt und wird in Begleitung des israelischen Botschafters in Bonn, Jitzhak Ben-Ari, im Römer empfangen.
  8526. 17.6.1991–21.6.1991, Besuch des Ersten Bürgermeisters von Tel Aviv, Yigal Griffel, in der Mainstadt. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler empfängt den Gast in Begleitung seiner Frau am 18.06 in seinem Dienstzimmer.
  8527. 11.5.1992, Vortrag des israelischen Historikers Professor Walter Grab im Volksbildungsheim mit musikalischer Begleitung von Wolf Biermann.
  8528. 31.10.1996, Die 13 gestern ohne Begleitung am Rhein-Main-Flughafen gelandeten Kinder aus der Türkei werden auf Weisung des Vormundschaftsgerichts in die Pflege des städtischen Jugendamts gegeben.
  8529. 14.5.1998, Oberbürgermeisterin Petra Roth und Hessens Ministerpräsident Hans Eichel begrüßen US-Präsident Bill Clinton am zweiten Tag seines Deutschlandbesuches während eines kurzen Zwischenstopps auf dem Rhein-Main-Flughafen. Clinton stattet in Begleitung von Bundeskanzler Helmut Kohl der US-Luftwaffe auf Rhein-Main einen Besuch ab.
  8530. 5.9.1953, Heimkehr des von den Nationalsozialisten vertriebenen Frankfurter Professors Dr. Friedrich Dessauer (1881-1963), dem früheren Frankfurter Stadtverordneten (1919-1924) und Reichtagsabgeordneten des Zentrums, Professor für physikalische Grundlagen der Medizin, „in die alte Stadt und Heimat Frankfurt am Main, in der ich in früheren Jahren arbeitsreiche und vielfach beglückende, dann auch tragische Perioden durchlebt habe.“
  8531. 14.8.1949, Wahl zum ersten Deutschen Bundestag. Wahlberechtigt ist jeder deutsche Staatsangehörige, der das 21. Lebensjahr vollendet hat und mindestens seit drei Monaten seinen Wohnsitz im Bundesgebiet hat. Von den 486.000 Einwohnern in Frankfurt am Main sind 381.809 wahlberechtigt. 237.283 geben eine gültige Stimme ab. Ergebnisse in Frankfurt am Main, das in drei Wahlkreise eingeteilt ist: SPD 93.626 Stimmen (39,5 %), CDU 52.473 (22,1 %), FDP/LDP 57.412 (24,2, %), KPD 20.250 (8,5 %). Der amerikanische Hochkommissar John McCloy zeigt sich zufrieden mit dem Wahlausgang: „Seitens der Vereinigten Staaten möchte ich die Einwohner Westdeutschlands zu dem Beweis guten Staatsbürgertums beglückwünschen.“
  8532. 1.3.1930, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer AG. Aus diesem Anlass verleiht der Magistrat Kommerzienrat Dr.-Ing. e.h. Heinrich Kleyer (1853-1932) die silberne Plakette der Stadt Frankfurt. Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) beglückwünscht den Geehrten persönlich. Bei dieser Gelegenheit übermittelt er auch den Beschluss des Magistrats, die Höchster Straße, an der ein großer Teil der Fabrikationsstätten der Adler-Werke liegen, in „Kleyerstraße“ umzubenennen. Außerdem wird Kommerzienrat Heinrich Kleyer zum Ehrenbürger der Universität Frankfurt ernannt.
  8533. 20.8.1949, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb beglückwünscht schriftlich jeden Bundestagsabgeordneten zur Wahl und wirbt für Frankfurt als Bundeshauptstadt.
  8534. 26.7.1963, Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke besichtigt das Max-Planck-Institut für Biophysik und beglückwünscht den Biophysiker und Radiologen Professor Boris Rajewski (1893-1974) nachträglich zu seinem 70. Geburtstag.
  8535. 3.3.1938, Vortrag des Leiters der faschistischen Auslandsorganisation, Ivon de Begnac, über Mussolini in der „Casa d’Italia“.
  8536. 20.12.1985–31.12.1985, Gastspiel der chinesischen Artistenshow „Begnadete Körper“ in der Alten Oper. (verlängert vom 02.-07.01.1986)
  8537. 29.3.1986–2.4.1986, Andre Heller’s „Begnadete Körper“ in der Alten Oper.
  8538. 31.12.1986, Silvester Gala in der Alten Oper mit André Hellers Welterfolg „Begnadete Körper“.
  8539. 2.1.1987–6.1.1987, Gastspiel mit André Hellers Welterfolg „Begnadete Körper“ in der Alten Oper.
  8540. 15.5.1997–1.6.1997, Chinesische Akrobatik „Begnadete Körper“ auf dem Festplatz am Ratsweg.
  8541. 23.12.1986–2.1.1987, Gastspiel mit André Hellers „Begnadeten Körpern“ in der Alten Oper.
  8542. 13.7.1953, Zu tumultartigen Zwischenfällen und Tätlichkeiten kommt es bei einer Kundgebung des rechtsextremen „Reichsblocks“ (Deutsche Reichspartei) in einem Innenstadtlokal, bei der der ehemalige deutsche Militärkommandant von Kreta, General a. D. Andrae, ursprünglich wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt, später begnadigt, zum Thema „Abrechnung mit den 1945ern“ sprechen will. Mehr als 90 Prozent der Anwesenden sind politische Gegner, darunter auch der Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Willi Birkelbach, die militant gegen Andrae und seine Anhänger vorgehen, so dass der Ex-General und drei weitere Personen verletzt in einem Krankenwagen abtransportiert werden müssen.
  8543. 20.10.1948, Das Frankfurter Oberlandesgericht verwirft nach zwei Verhandlungstagen die von fast allen Verurteilten des Hadamar- (26.03.1947) und des Schwestern-Prozesses (28.01.1948) eingelegten Revisionen, ändert aber in den meisten Fällen den Strafausspruch. Alle im Hadamar- und im Schwestern-Prozess Verurteilten kommen zwischen 1949 und 1958 wieder auf freien Fuß, entweder durch Begnadigung oder durch Aussetzung des Strafrests auf Bewährung. Die Umwandlung der Todesstrafen in lebenslange Haftstrafen wird nach Inkrafttreten des Grundgesetzes durch den hessischen Ministerpräsidenten Christian Stock vorgenommen.
  8544. 6.3.1962, Ohne Tumulte verläuft der Fastnachtsdiensttag in der Innenstadt. Der Straßenkarneval findet nicht statt. Die jugendlichen Enthusiasten begnügen sich, ohne den Autoverkehr zu behindern, mit Twist-Tänzen bei Musik aus Kofferradios.
  8545. 23.5.1937, 25jähriges Jubiläum der Einweihung des Frankfurter Osthafens, mit dessen Bau im Frühjahr 1909 begonnen wurde.
  8546. 29.6.1933–1.9.1933, Römerberg-Freilichtspiele. Begonnen wird mit dem „Urgötz“. Abwechselnd werden Johann Wolfgang von Goethes Stücke „Urgötz“ („Götz von Berlichingen“) und „Egmont“ gegeben. Ab Ende Juli wird auch Friedrich Schillers „Jungfrau von Orleans“ auf dem Römerberg aufgeführt.
  8547. 25.4.1929, Hinter dem Heiligenstock auf der Höhe von Vilbel, aber noch innerhalb der Frankfurter Gemarkung, wird eine neue Mineralquelle erbohrt. Die Bohrungen sind im Herbst 1928 begonnen worden und reichen bis zu einer Tiefe von ca. 220 Metern.
  8548. 18.1.1929, Universitätsfeier in der Paulskirche am Tag der Reichsgründung, begonnen und geschlossen mit einem festlichen Zug des Lehrkörpers und der Vertreter der studentischen Korporationen und Vereine von den Römerhallen zum Paulsplatz. Die Festrede anlässlich des 200. Geburtstages Lessings hält der Neuphilologe Prof. Franz Schultz (1877-1950) über „Lessing und unsere Zeit“.
  8549. 23.2.1910, Nach dem Abschluss des Schleusenumbaus bei Höchst/M. wird mit dem Aufrichten der Wehre begonnen und die Schifffahrt in vollem Umfang wieder aufgenommen.
  8550. 8.6.2000, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: SPD, FDP und Grüne stimmen einem Antrag zu, der international renommierten Architektin und Erfinderin der „Frankfurter Küche“, Dr. Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000), eine Straße in Frankfurt am Main zu widmen. Die Fraktion der CDU lehnt dies ab. Sie sieht in der NS-Gegnerin vor allem eine „Stalinistin“. Beschlossen wird, dass mit der Umgestaltung der Braubachstraße zur seit 1997 angekündigten Kulturmeile nicht vor der Kommunalwahl 2001 begonnen wird. Des Weiteren fordert das Stadtparlament, die Frauenklinik im St. Katharinen-Krankenhaus zu erhalten.
  8551. 2.3.1940, In den Frankfurter Schulen wird im Kampf gegen die Rachitis mit der Ausgabe des Cebion-Zuckers für die 12. bis 13jährigen Mädchen und Jungen begonnen.
  8552. 30.7.1945, Amerikanische Besatzungstruppen haben damit begonnen, alle nichtzugelassenen deutschen Privatautos in der amerikanischen Besatzungszone einzuziehen, damit diese Fahrzeuge für öffentliche Aufgaben verwendet werden können.
  8553. 18.12.1953, Wiedereröffnung des Volksbildungsheims: Es sprechen Stadtrat i. R. Rudolf Keller als ältestes Vorstandsmitglied der Saalbau-AG, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Hermann Schaub vom Bund für Volksbildung sowie der Hessische Minister für Erziehung und Volksbildung, Arno Hennig. Nachdem am 06. März d. J. die Stadtverordnetenversammlung der Saalbau-AG ein 2,5-Millionen-Darlehen zum Wiederaufbau gebilligt hat, wird im Frühjahr d. J. mit dem Wiederaufbau begonnen. Vollendet wird das Volksbildungsheim im April 1954.
  8554. 14.12.1963, Eröffnung des neuen Schauspielhauses. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) wohnen dem Festakt und der Neuinszenierung von Goethes „Faust I“ über eintausend Ehrengäste bei. Damit ist nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ein 18jähriges Provisorium zu Ende gegangen, das in der Turnhalle in der Veitstraße/Sachsenhausen begonnen hat und bis in die jüngste Zeit im „Kleinen Haus“ in der Börse erhalten geblieben ist.
  8555. 2.4.1968, 20jähriges Jubiläum der Deutschen Touring-Gesellschaft in Frankfurt am Main. Begonnen hat es mit einem kleinen Büro in der Gutleutstraße und zwei Omnibussen.
  8556. 2.12.1971, Die Main-Gas-Werke und die Hessen-Nassauische Gas-AG haben die Umstellung ihrer Gasverteilungsnetze auf Erdgas abgeschlossen, die 1967 begonnen worden ist.
  8557. 3.12.1971, Eröffnung des Kommunalen Kinos im Theater am Turm, das erste in der Bundesrepublik Deutschland, das aus städtischen Mitteln finanziert wird. Begonnen wird mit einer Buster-Keaton-Retrospektive (bis 07.12.).
  8558. 22.6.1974, Auf dem Gelände der Firma Oiltanking GmbH im Fechenheimer Oberhafen laufen aus einem Tank mehr als 100.000 Liter Heizöl aus und versickern im Erdreich. Am 17. Juli d. J. wird damit begonnen, das Öl mit drei Pumpen abzusaugen.
  8559. 26.9.1891, Fertigstellung des fünfstöckigen Neubaus des „König von England“, Fahrgasse. Mit dem Bau der Fundamente ist am 9. März d. J. begonnen worden.
  8560. 12.8.1892, Auf dem Peterskirchhof wird seitens des städtischen Tiefbauamtes mit den Vermessungsarbeiten für den Neubau der Peterskirche begonnen.
  8561. 12.7.1977, Im Rahmen des Wiederaufbaus wird mit dem Innenausbau der Alten Oper begonnen.
  8562. 11.2.1979, Die Gegner eines weiteren Ausbaus des Rhein-Main-Flughafens machen mobil: Nachdem die Flughafen AG mit der Rodung von 129 ha Wald begonnen hat, protestieren etwa 500 Menschen mit einer friedlichen Waldbegehung gegen den geplanten Bau der Startbahn 18 West.
  8563. 10.4.1980, 150 Beschäftigte aus zahlreichen hessischen Einzelhandelsbetrieben versammeln sich vor dem Hotel Caravelle-Ramada, wo die zweite Runde der Tarifverhandlungen begonnen hat, um gegen das ungenügende Arbeitgeberangebot zu protestieren.
  8564. 22.8.1981, Feierliche Eröffnung der „Freien Christlichen Schule“ am Sachsenhäuser Berg. Der Schulbetrieb hat bereits am 06.08. d. J. begonnen.
  8565. 10.7.1982, Rund 100 Teilnehmer des Friedensmarsches ’82 machen in Frankfurt am Main mit einer Kundgebung auf dem Paulsplatz Station. Ihr Marsch hat am 24.06. in Berlin begonnen und soll am 06.08. – 37. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima – in Wien enden.
  8566. 4.12.1984, Gründezernent Heinz Daum sowie Vertreter des Forstamtes und des Zentrums für Umweltforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität teilen mit, dass mehr als ein Drittel des Frankfurter Stadtwaldes kränkelt oder bereits sehr krank ist. Dies ist das erste Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprogramms von Universität und Stadt. Im Frühjahr 1985 soll mit der Ursachenforschung begonnen werden.
  8567. 10.2.1989, Das städtische Gesundheitsamt gibt bekannt, dass die Stadt Frankfurt nach monatelangen Vorbereitungen Ende Januar d. J. damit begonnen hat, an Prostituierte beiderlei Geschlechts, die mit dem Aids-Virus HIV infiziert sind und schon eine lange Drogenkarriere hinter sich haben, das Medikament Methadon auszugeben.
  8568. 4.1.1990, Mit dem Bau des „Campanile“- Hochhauses darf vorerst nicht begonnen werden. Die für den 08.01. d. J. vorgesehenen Aushubarbeiten im Süden des Hauptbahnhofes werden von der Stadt untersagt.
  8569. 5.6.1996, Die Hauptversammlung der AEG in Berlin beschließt das Ende des Traditionsunternehmens. In der Frankfurter Zentrale hat die Auflösung bereits begonnen.
  8570. 12.2.2002, Stadtkämmerer Horst Hemzal spricht von einer „deutlichen Warnung“ für 2002. Zum ersten Mal überhaupt hat Frankfurt am Main ein neues Jahr mit einem Defizit bei der Gewerbesteuer begonnen. Wegen der schlechten Wirtschaftskonjunktur musste die Kommune in den ersten sechs Wochen mehr Steuern an Unternehmen zurückzahlen, als sie eingenommen hat.
  8571. 22.8.2002, Bei einem Frontalzusammenstoß auf der A 66, zwischen Eschborner Dreieck und Nordwestkreuz sterben gegen 3.00 Uhr morgens zwei Menschen. Ursache für den Unfall ist die Geisterfahrt eines Mannes, die vermutlich schon auf dem Alleenring begonnen hat.
  8572. 26.6.2004, Mit Vorträgen, Experimenten zum Mitmachen sowie der Ehrung von drei Nobelpreisträgern feiern der Fachbereich Physik, sein Förderverein und der Physikalische Verein die Gründung der Universität Frankfurt vor 90 Jahren. Drei Nobelpreisträger, die in Frankfurt am Main ihre Physik-Karriere begonnen haben, werden geehrt: Hans Bethe (Nobelpreis 1967) erhält die Ehrendoktorwürde, Gerd Binnig (Nobelpreis 1986) und Horst Störmer (Nobelpreis 1998) werden Ehrenmitglieder des Physikalischen Vereins.
  8573. 13.1.2005, Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) beschließt, den Siegerentwurf von Coop Himmelb(l)au zu realisieren. Mit dem Bau soll 2006 begonnen werden, die Kosten sollen 500 Millionen Euro nicht übersteigen.
  8574. 28.5.2006, Die Fußball-Weltmeisterschaft hat noch nicht begonnen, da schwelgt Frankfurt am Main schon im Titelrausch. Die Fußball-Frauen des 1. FFC Frankfurt erringen am Bornheimer Hang den Uefa-Pokal. Die Footballer der Galaxy lassen sich auf dem Römerberg für ihren Sieg im World Bowl feiern.
  8575. 8.5.2009, Erster Spatenstich zum Flughafenausbau in Kelsterbach – damit hat offiziell der Bau der neuen Landebahn begonnen.
  8576. 18.8.1906, Die am 01. Juli d. J. begonnene Renovierung im Innern der Liebfrauenkirche ist abgeschlossen und der erste Gottesdienst wird abgehalten.
  8577. 13.6.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Gegen die Stimmen der FDP wird der Haushaltsplan für das bereits am 1. April 1957 begonnene Rechnungsjahr angenommen. Demnach schließt der ordentliche Plan ausgeglichen mit 374.858.999 DM ab.
  8578. 17.1.1985–18.1.1985, Eine um Mitternacht am Hauptbahnhof begonnene Taxifahrt endet eine halbe Stunde später in Kelsterbach mit zwei Schwerverletzten. Der Täter, ein Fahrgast, schießt den Taxifahrer und einen Angestellten eines Bewachungsunternehmens nieder. Beide werden schwer verletzt.
  8579. 13.12.1995, Dem Historiker Alon Tauber wird der Bethmann-Studienpreis für seine begonnene Dissertation über die Entstehungsgeschichte der Frankfurter Jüdischen Gemeinde 1945-1949 verliehen.
  8580. 9.8.2004, Aventis-Übernahme perfekt: Die Anfang des Jahres begonnene Übernahmeschlacht hat der französische Konkurrent Sanofi nun endgültig für sich entschieden und hält nach Ablauf des Übernahmeangebots 95,5 Prozent des Aktienkapitals. Das Unternehmen wird damit zum drittgrößten Pharmakonzern weltweit – nebenbei auch zum neuen Arbeitgeber für die 9.000 Mitarbeiter in Bad Soden und Frankfurt-Höchst.
  8581. 1.6.1912, Feierliche Neueröffnung des Frankfurter Kunstgewerbemuseums – nach 1909 begonnenen Um- und Neubauten sowie der Neuaufstellung der Exponate.
  8582. 21.4.1952, Der gegenwärtig in Großbritannien weilende amerikanische Kongressausschuss zur Untersuchung der Massenmorde an 5000 polnischen Offizieren im Walde von Katyn führt die in Chicago und Washington begonnenen Zeugenvernehmungen in Frankfurt am Main weiter. Da sich mehr als fünfzig Zeugen, darunter auch einige geflüchtete Polen, zur Aussage gemeldet haben, wird die Dauer der Verhandlungen auf eine Woche geschätzt.
  8583. 22.12.1954, Richtfest für den im August d. J. begonnenen Anbau an das historische Rathaus. Der rechtwinklig angelegte Sozialbau des Rathauses soll zu einer zentralen Zusammenfassung aller Verwaltungsstellen beitragen.
  8584. 13.8.1962, Zum Gedenken an den vor einem Jahr begonnenen Bau der Mauer in Berlin halten Verkehrspolizisten um 12.00 Uhr im Bereich Hauptwache, Goetheplatz, Rathenauplatz und Roßmarkt den Verkehr für eine Gedenkminute an.
  8585. 27.5.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück und Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté richten einen Aufruf an alle Bundesbürger, an Unternehmen, Gewerkschaften und Verbände, den bereits im Oktober 1986 begonnenen Umbau der Frankfurter Paulskirche durch Geldspenden zu unterstützen. Die Gesamtkosten des Umbaus betragen 17,2 Millionen DM.
  8586. 11.6.1988, Pontifikalmesse im byzantinisch-slawischen Ritus im Dom mit dem Exarch und Bischof Dr. Platon Kronyljak aus München und Bischof Jaroslaw Skarvada aus Rom. Danach Empfang des Magistrats im Kaisersaal des Römers anlässlich der vor tausend Jahren in Kiew begonnenen Christianisierung Russlands.
  8587. 20.7.1995, Hunderte Kurden in Europa und den USA, auch in Frankfurt am Main und Berlin, unterstützten den am 14.07. begonnenen Hungerstreik von rund 10.000 in der Türkei inhaftierten Kurden. Rund 250 Menschen lassen sich vor der Hauptwache bzw. in der Katharinenkirche nieder, hungern, trinken nur Tee oder Wasser und fordern, neben der Solidarisierung mit den inhaftierten Kurden in der Türkei, eine politische und demokratische Lösung der Kurdenfrage.
  8588. 1.10.2002, Der letzte große Schritt zur Einführung des Bewohnerparkens ist getan. Die Parkprivilegien gelten ab heute in acht weiteren Gebieten: In Bornheim, im Nord- und Ostend, im südlichen Bockenheim sowie in Höchst. Damit haben die Behörden die im Juni d. J. begonnenen Maßnahmen planmäßig abgeschlossen und 28 Zonen eingerichtet.
  8589. 16.11.2002, Jubiläumsgala in der gerade begonnenen Kampagne 2002/2003 anlässlich des 50jährigen Bestehens des 1. Sossenheimer Karnevalvereins „Die Spitzer“ im Volkshaus Sossenheim.
  8590. 17.12.1998, Der Gemeinderat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt entscheidet sich, dass die Verhandlungen mit der Stadt Frankfurt um den Rückkauf des alten Schulgebäudes, das Philanthropin, in dem bis 1942 jüdische Kinder unterrichtet worden sind, begonnnen werden sollen.
  8591. 25.11.1941, Tod des Rechtsanwalts Dr. Robert Cahn (1881-1941 Kowno/Litauen), 1915 Zulassung als Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 1913 bis 1938 Syndikus und Prokurist bei der Frankfurter Firma Deutsche Privat-Telephon-Gesellschaft (begr. von Harry Fuld), 1938 Berufsverbot. Am 22.11.1941 Deportation nach Kowno in Litauen und dort kurz nach der Ankunft ermordet.
  8592. 1.5.1933, Illegale 1. Mai-Feier der Jugend des sozialdemokratischen Zentralverbandes der Angestellten (ZdA) im Frankfurter Stadtwald, auf der die Sturmfahne feierlich begraben wird.
  8593. 2.4.1963, Im Gedenken an die rund 5000 italienischen ehemaligen Internierten und Kriegsgefangenen, die auf dem Westhausener Friedhof begraben liegen, versammelt sich eine 50köpfige Delegation des Verbandes ehemaliger Internierter Italiens (Assoziacione Nazionale Ex Internati Italia) vor dem großen Ehrenmal.
  8594. 23.1.1978, Ein gut erhaltenes menschliches Skelett wird bei Ausschachtungsarbeiten im westlichen Langschiff des Karmeliterklosters gefunden. Es wird vermutet, dass es sich um einen Mönch des Klosters handelt, der dort vor mehreren Jahrhunderten begraben worden ist.
  8595. 6.1.1987, In Anwesenheit von rund 400 Trauergästen wird der ehemalige Polizeivizepräsident Eduard Gerling (1921-1986) auf dem Friedhof in Nieder-Eschbach begraben.
  8596. 22.9.1998, Feierliche Zeremonie auf dem 1945 angelegten so genannten „amerikanischen Kinderfeld“ am Hauptfriedhof. Über 400 Kinder von Angehörigen der US-Streitkräfte liegen hier begraben. Jetzt übernimmt die „Community Outreach Group“, eine Gruppe von Konsulatsangehörigen, die Pflege der Grabstätten.
  8597. 22.9.2010–30.1.2011, Veranstaltungen und Gedenktage anlässlich des 150. Todestages des auf dem Hauptfriedhof begrabenen Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860) am 21. September 2010.
  8598. 9.10.1980, Mehrere hundert Feuerwehrleute aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland nehmen auf dem Friedhof Westhausen und auf dem Bonameser Friedhof am Begräbnis für ihre beiden Frankfurter Kollegen teil. Beide sind am 04.10. bei Bergungsarbeiten durch einen Stromschlag getötet worden.
  8599. 10.6.1963, Gründung der „Ruth Lichtigfeld-Stiftung“. Hierfür stellt die Stifterin Frieda Eberlein aus Frankfurt am Main als Anfangskapital 10.000.- DM zur Verfügung. Weitere 5.000.- DM von privater Seite kommen hinzu. Dieses Geld ist für soziale Zwecke – Krankenhausbetreuung und Begräbnishilfe – bestimmt. Die Stiftung ist dem Andenken der verstorbenen Gattin des hessischen Landesrabbiners Dr. Isaak Emil Lichtigfeld (1894-1967) gewidmet.
  8600. 12.11.1940, 150. Geburtstag des Weinhändlers und Kommunalpolitikers, Geheimer Hofrat Johann Adam Beil (1790-1852), von 1826 bis 1840 Senator, führte 1827 eine zeitgemäße städtische Begräbnisordnung in Frankfurt am Main ein und begründete 1828 die neuen Frankfurter Friedhöfe. Legte 1840 sein Amt als Senator nieder, da er Direktor der Taunuseisenbahn wurde (bis 1852).
  8601. 13.6.1919, Kundgebung der KPD am Bismarckdenkmal am Tage des Begräbnisses der in Berlin ermordeten Rosa Luxemburg.
  8602. 8.4.2005, Aus Anlass des Begräbnisses des Papstes Johannes Paul II. in Rom sind alle städtischen Gebäude in der Mainstadt mit einer Trauerbeflaggung versehen. Ebenso die Gebäude der Landes- und Bundesbehörden in Frankfurt am Main.
  8603. 25.1.1962, Auf einer Großbaustelle an der Ecke Mannheimer Straße/Karlsruher Straße stürzt ein Teil einer Grundmauer eines alten Hauses ein und begräbt einen Arbeiter unter sich.
  8604. 5.5.1995, Eine Demonstration um Mitternacht soll das dahinsiechende Nachtleben retten. Bei Frankfurts erster Tanz- und Lärmdemonstration fordern tausend Nachtschwärmer ihr Recht auf Party auch zu Nacht schlafender Zeit. Überzogene Auflagen des städtischen Ordnungsamtes sollen die wenigen Orte nächtlichen Vergnügens nicht weiter begrenzen.
  8605. 6.3.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth weist die städtische Wohnungs-Holding „per Eilverfügung“ an, rückwirkend zum 1. Januar d. J. Mieterhöhungen in den 50.000 städtischen Wohnungen auf 15 Prozent zu begrenzen.
  8606. 26.9.2005, Die Gaspreise für 211.000 Haushalte in Stadt und Region sollen am 01. Oktober d. J. zwischen 9,8 und 12 Prozent steigen. Mit diesem Beschluss setzt sich der Aufsichtsrat der Mainova über die Stadtverordnetenversammlung hinweg. Diese hat die Erhöhung auf 7,9 Prozent begrenzen wollen. Die Römer-Fraktionen SPD, Grüne und FDP akzeptieren höhere Gaspreise nicht und beharren auf dem Stadtverordnetenbeschluss.
  8607. 2.5.2000, Die hessische Landesregierung mit Justizminister Christean Wagner stellt in Frankfurt am Main einen Modellversuch vor, der die Anschaffung von 30 Fußfesseln im Landgerichtsbezirk Frankfurt vorsieht. Das Projekt ist auf zwei Jahre begrenzt und für Straftäter mit Bewährungsauflagen gedacht.
  8608. 15.4.2005, Der Magistrat beschließt ein neues Nutzungskonzept über den öffentlichen Umgang mit elf wichtigen Plätzen und Fußgängerzonen in der Innenstadt. Damit soll das Feiern geregelt werden, um die Anwohner in der Innenstadt nicht zu verärgern. So ist auf dem Opernplatz die Zahl der jährlichen Veranstaltungen strikt begrenzt.
  8609. 13.12.1993, Die CDU bietet der rot-grünen Römer-Koalition abermals eine „begrenzte Kooperation“ bei der Sanierung des Haushaltes an und lehnt es weiterhin ab, aus der Union einen Nachfolgekandidaten für den 1994 ausscheidenden Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog zu benennen.
  8610. 14.1.1981, Die drei Römer-Parteien CDU, SPD und FDP können sich nicht auf ein Wahlkampfabkommen zu den bevorstehenden Kommunalwahlen einigen. Abgelehnt wird sowohl eine Schiedsstelle als auch eine Begrenzung der Wahlkampfkosten.
  8611. 8.11.1983, Die CDU will die Begrenzung der Redezeit in der Stadtverordnetenversammlung wieder abschaffen, weil sich die Regelung nicht bewährt habe, so der Fraktionschef der Union, Manfred Friedrich, auf einer Pressekonferenz.
  8612. 10.1.1978, Alte gusseiserne Begrenzungspfosten von der Friedensbrücke werden im Römerbereich wieder aufgestellt.
  8613. 17.12.1996, Unter dem Begriff „Stadtmarketing“ stellen Oberbürgermeisterin Petra Roth und der Präsident der Industrie- und Handelskammer, Frank Niethammer, ein Projekt vor, das die Identifikation der Frankfurter mit ihrer Stadt verbessern und das Image Frankfurts europaweit stärken soll.
  8614. 26.2.1901, Beim Aufspringen auf den im Fahren begriffenen Homburger Zug im Hauptbahnhof wird der Maler Nikolaus Ilmstadt aus Oberursel tödlich verletzt.
  8615. 18.11.1890, Wohltätigkeitskonzert des italienischen Tenors Charles Gordon im Saalbau zum Besten des Vereins des Roten Kreuzes, des Diakonissen-Vereins in Bockenheim und der in Bildung begriffenen freiwilligen Rettungsgesellschaft Frankfurt am Main.
  8616. 24.11.1898, Letzte Generalversammlung des in Auflösung begriffenen „Neuen Bürgervereins“.
  8617. 6.12.1945, Achte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Abschluss der Aussprache über das Winter-Nothilfe-Programm, Antrag bezüglich Sperrgebiet, Antrag auf Feststellung des „Aktivisten“-Begriffs und der Sicherung des Wohnbedarfs bevorrechtigter Personenkreise und Aussprache über Schaffung eines Saales in Frankfurt am Main.
  8618. 29.10.1967–2.11.1967, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) besucht Israel und nimmt an der Grundsteinlegung für das Fritz-Naphtali-Institut der Universität Tel Aviv teil (am 29.10.). Dr. Fritz Naphtali (1888-1961) gilt als Schöpfer des wissenschaftlichen Begriffs der Wirtschaftsdemokratie und war bis 1933 Dozent an der Frankfurter Akademie der Arbeit.
  8619. 10.11.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb gibt eine Erklärung zur Wahl Bonns als vorläufigen Sitz der Bundesorgane ab. Die Entscheidung stelle für Frankfurt am Main keine Lebensfrage dar. Noch stärker als bisher werde die Mainstadt bemüht sein, sich zu einem Wirtschaftszentrum des süd- und westdeutschen Raumes und als internationales Finanz-, Handels- und Wirtschaftszentrum zu entwickeln. Die Stadtverordneten beschließen den Abbruch der Wilhelmsbrücke und deren Neubau, die Erweiterung der Zeil, den Wiederaufbau des Schauspielhauses und erklären sich mit dem Vorschlag einverstanden, eine Stiftung in Erinnerung an Carl von Weinberg zu begründen.
  8620. 19.9.1989, Der Oberbürgermeister aus Budapest, Dr. Jozsef Bielek, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Volker Hauff im Römer begrüßt. Beide Stadtoberhäupter einigen sich darauf, eine Städtepartnerschaft zu begründen.
  8621. 30.3.1990, Der Magistrat stimmt formell einer Partnerschaft mit der tschechoslowakischen Hauptstadt Prag zu. Des Weiteren wird beschlossen, das Fundament der jüdischen Synagoge, die einst auf dem Gelände des heutigen Börneplatzes stand, freizulegen und eine Akademie der Künste zu begründen.
  8622. 7.1.2003, Gründung eines Frankfurter Ablegers des Berliner Vereins „Freunde alter Menschen“, mit dem Ziel, Wohngemeinschaften für vereinsamte und pflegebedürftige Senioren zu begründen.
  8623. 29.4.1914, Gründung der Jakob H. Schiff-Stiftung (durch Stiftungsurkunde und Satzung, staatlich genehmigt am 20.07.1914). Zweck dieser selbständigen Stiftung des privaten Rechts: Dotierung eines ordentlichen Lehrstuhls für Semitische Philologie mit Berücksichtigung der targumenischen und talmudischen Literatur an der in Frankfurt am Main zu begründenden Universität.
  8624. 19.9.1933, 250. Geburtstag des Anatomen und Chirurgen Prof. Lorenz Heister (1683-1758), gilt als Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie. Erlangte Weltruhm durch sein Hauptwerk „Chirurgie, in welcher alles, was zur Wundarznei gehört, nach der neuesten und besten Art abgehandelt“ (erstmals 1718). Geburtsstätte Heisters war das Haus „Zur Stadt Darmstadt“, Große Fischergasse.
  8625. 8.1.1933, 60. Geburtstag des Malers Jakob Nussbaum (1873-1936), Impressionist, von 1904 bis 1933 als Maler in Frankfurt am Main, 1912 Begründer der „Frankfurter Sezession“, des späteren „Frankfurter Künstlerbunds“, ab 1932 Leiter des „Meisterateliers“ der Städtischen Kunstgewerbeschule, im Herbst 1933 Emigration nach Palästina. Das Städel ehrt ihn mit einer Ausstellung seiner Werke.
  8626. 1.1.1932, 80. Geburtstag des Frauenarztes und Mediziners Prof. Dr. Maximilian, genannt Max, Flesch (1852-06.05.1943 Ghetto Theresienstadt), gemeinsam mit seinem Bruder Karl Flesch (1853-1915), Stadtrat und Sozialpolitiker, Begründer des Ausschusses für Volksvorlesungen, später Bund für Volksbildung.
  8627. 23.12.1931, 85. Geburtstag des Bierbrauers, Industriellen, Stadtrats und Stifters Conrad Binding (1846-1933), 1870 Begründer der Binding-Brauerei, Förderer der Künste und sozialer Einrichtungen Frankfurts.
  8628. 15.1.1931, Gedächtnisfeier für Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888), Begründer der hiesigen Synagogengemeinde Israelitische Religionsgesellschaft, veranstaltet von der „Rabbiner Hirsch-Gesellschaft“ im Saalbau, anlässlich seines Todestages am 31.12.
  8629. 1.3.1930, Tod des evangelischen Theologen und Sinologen Prof. Dr. Richard Wilhelm (1873-1930), 1924 Lehrbeauftragter an der Universität Frankfurt sowie Begründer und Leiter (bis 1930) des China-Instituts, seit 1927 ordentlicher Professor.
  8630. 10.7.1929, Gedenkfeier der Frankfurter Zionistischen Vereinigung (Jüdischer Nationalfonds e. V.) anlässlich des 25. Todestages des Begründer der neuzeitlichen zionistischen Bewegung, Dr. Theodor Herzl, in der Frankfurt-Loge.
  8631. 13.9.1928, 70. Geburtstag des Mediziners Prof. Carl von Noorden (1858-1944), Begründer der „Carl von Noorden-Klinik“, 1917 bis 1919 Stadtverordneter (Fortschrittliche Volkspartei, FVP). Aus diesem Anlass verleiht der Magistrat in Würdigung seiner hohen wissenschaftlichen Verdienste und seines regen Interesses am Gesundheitswesen Frankfurt die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  8632. 18.1.1922, Anthroposophischer Vortrag des Philosophen und Esoterikers Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, im Saalbau.
  8633. 15.9.1920, 70. Geburtstag des Pfarrers, Kirchenhistorikers und Schriftstellers, Geheimer Konsistorialrat Dr. Hermann Dechent (1850-1935), von 1891 bis 1924 Pfarrer an der Weißfrauenkirche, seit 1897 Mitglied der Frankfurter Schuldeputation und seit 1905 des Konsistoriums. Begründer und langjähriger Herausgeber des „Frankfurter Kirchenkalender“, Vorstandsmitglied des Frankfurter Vereins für Geschichte und Altertumskunde.
  8634. 9.1.1915, 70. Geburtstag des Chemikers, Unternehmers, Kommunal- und Sozialpolitikers Prof. Heinrich Roessler (1845-1924), Begründer der „Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler“ (Degussa AG), Mitglied des Physikalischen Vereins, langjähriger Stadtverordneter (Demokratische Partei), Mitglied der städtischen Schuldeputation, 1902 Wahl in den Aufsichtsrat der Societätsdruckerei, 1909 deren Aufsichtsratsvorsitzender, langjähriger Präsident des Frankfurter Friedensvereins.
  8635. 2.11.1914, 80. Geburtstag von Adolf Gregor Speyer (1834-1915), Begründer und Inhaber der Drogen- und Chemikalien-Firma Speyer und Grund, Mitbegründer des Verein vom Roten Kreuz.
  8636. 13.12.1913, Tod des Musikpädagogen Prof. Maximilian Fleisch (1847-1913), von 1878 bis 1883 Lehrer für Gesang an Dr. Hoch’s Konservatorium, seit 1883 Lehrer am Raff-Konservatorium, zu dessen Begründer er gehört. Langjähriger Dirigent des Sängerchors des Lehrervereins.
  8637. 13.12.1913, 60. Geburtstag des Industriellen Kommerzienrat Dr.-Ing. E. h. Heinrich Kleyer (1853-1932), Pionier des deutschen Radsports, Begründer der deutschen Fahrradindustrie („Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer AG“).
  8638. 27.10.1912, Im Garten des Frankfurter Kriegerheims zu Eppstein erfolgt die Einweihung Denkmals für den Reorganisator des Frankfurter Kriegsvereinswesens und den Begründer des Kriegerheims, Generalleutnant Hermann Heinrich v. Chappuis (1838-1910).
  8639. 27.3.1910, Tod des Rabbiners Dr. Markus Horovitz (1844-1910), konservativer Gemeinderabbiner, Vertreter der Gemeinde-Orthodoxie, eine anerkannte halachische Autorität, Begründer und Vorsitzender des Rabbinerverbandes in Deutschland.
  8640. 5.2.1905, 200. Todestag des Theologen und Begründer des Pietismus, Dr. Philipp Jakob Spener (1635-1705), Senior des Frankfurter Predigerministeriums, das höchste Kirchenamt der lutherischen Reichsstadt Frankfurt am Main.
  8641. 14.7.1904, Trauerfeier der Frankfurter zionistischen Vereinigung für den verstorbenen Begründer des modernen Zionismus, Theodor Herzl, im Saal der Frankfurt-Loge.
  8642. 5.4.1904, 100. Geburtstag des Rechtsanwalts, Botanikers und Dichters Kaiserlich Russischer Staatsrat, Großherzoglich Weimarischer Hofrat Prof. Matthias Jacob Schleiden (1804-1881), seit 1849 korrespondierendes Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG), gilt als Begründer der Lehre von der Zelle als Grundorgan des tierischen Organismus. Hauptwerk: Grundzüge der wissenschaftlichen Botanik“ (1842/43). Aus diesem Anlass wird am Wohn- und Sterbehaus des Gelehrten in der Lersnerstraße 37 im Nordend eine Gedenktafel angebracht.
  8643. 11.11.1939, 80. Geburtstag des Chemikers und Apothekers, Dr. Eduard Ritsert (1859-1946), Entdecker des Anaesthesins, 1903 Begründer der nach ihm benannten Firma in Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Friedrich Krebs verleiht ihm aus diesem Anlass die Plakette für kulturelle Verdienste.
  8644. 8.5.1949, Gedenkstunde für Dr. Kurt Löwenstein, Begründer der Kinderfreundebewegung in Deutschland, veranstaltet von den Frankfurter Falken.
  8645. 8.6.1949–11.6.1949, 66. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie im Althoff-Bau. Äußerer Anlass für diesen Kongress bildet der 100. Geburtstag von Professor Ludwig Rehn (am 13.04.), der erste Ordinarius für Chirurgie an der Universität Frankfurt und 1911 Vorsitzender des Deutschen Chirurgenkongresses in Berlin. Er ist Begründer der Frankfurter Chirurgischen Universitätsklinik. Trotz erheblicher Schwierigkeiten sind aus allen Besatzungszonen weit über 1000 Ärzte angereist. Im Rahmen des Kongresses findet neben einer Ausstellung, auf der medizinische Geräte, Instrumente und Krankenhauseinrichtungen zu sehen sind, auch die Uraufführung wissenschaftlicher Dokumentarfilme statt, die von der Firma Hoffmann-La Roche zur Verfügung gestellt werden.
  8646. 27.4.1952, Anlässlich des 225. Geburtstages Samuel Heinickes, Begründer des Lautsprach-Unterrichts, veranstaltet der Landesverband der Gehörlosen Hessens eine Feierstunde in der Paulskirche.
  8647. 30.6.1956, 70. Geburtstag von Professor Paul Flaskämper, 1941 bis 1955 Ordinarius für Statistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, von 1935 bis 1945 Leiter des Statistischen Amtes der Stadt Frankfurt am Main. Gilt als Begründer der sozialwissenschaftlichen Statistik.
  8648. 1.5.1961, Der Begründer des modernen Senckenbergmuseums, Professor Wilhelm Schäfer (1912-1981), übernimmt die Leitung des „Natur-Museums und Forschungs-Instituts Senckenberg“.
  8649. 19.5.1963, Feier anlässlich des 25. Todestages von Kemal Atatürk, Begründer der modernen Türkei, im Zoo-Gesellschaftshaus unter dem Protektorat des Generalkonsuls der Türkischen Republik, Mesut Suntay.
  8650. 13.9.1889, Tod des Unternehmers und Kommunalpolitikers Adolph Samuel Maas, Begründer der Frankfurter Firma Gebrüder Maas (Stickereien), Mitbegründer des Frankfurter Handelsvereins, von 1867 bis 1872 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung.
  8651. 25.12.1897, 60. Geburtstag des Frankfurter Arztes Geheimer Sanitätsrat Dr. med. Jacob Bockenheimer (1837-1908), 1866 Begründer einer Privatklinik im Stadtteil Sachsenhausen („Dr. Bockenheimer’sche Privatklinik“), seit 1864 Mitglied des Ärztlichen Vereins und arbeitendes Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG): dort Sektionär für Reptilien, Amphibien und Fische.
  8652. 13.11.1979, Tod des Statistikers Professor Paul Flaskämper (1886-1979), Begründer der eigenständigen sozialwissenschaftlichen Statistik und Professor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  8653. 3.2.1980, Enthüllung der Gedenktafel zu Ehren des Frankfurter Theologen und Begründer des Pietismus, Philipp Jakob Spener (1635-1705), an der Paulskirche aus Anlass seines 275. Todestages.
  8654. 7.1.1985, In der Sendereihe „Horizonte“ im Dritte Hessischen Fernsehen wird anlässlich des 350. Geburtstages des Frankfurter Kirchen- und Sozialreformers Dr. Philipp Jakob Spener (1635-1705), Begründer des Pietismus, ein Film von Helmut Herkenroth ausgestrahlt.
  8655. 13.1.1985, Festgottesdienst im Dominikanerkloster und Kranzniederlegung anlässlich des 350. Geburtstages des Frankfurter Kirchen- und Sozialreformers Dr. Philipp Jakob Spener (1635-1705), Begründer des Pietismus.
  8656. 12.10.1987–28.10.1987, Ausstellung über Leben und Werk des Psychologen Max Wertheimer (1880-1943), Begründer der experimentellen Gestalttherapie, 1933 von den Nationalsozialisten von der Frankfurter Universität vertrieben, im Hauptgebäude der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  8657. 10.8.1989, 175. Geburtstag des Chemiker und Unternehmers Heinrich Nestle (1814-1890) (seit 1839: Henri Nestlé), Begründer eines der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt.
  8658. 20.1.1992, Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung geben Hunderte von Trauergästen aus Politik, Wirtschaft und Sport dem Wahlfrankfurter Dr. h.c. Josef Neckermann (1912-1992), Begründer und langjähriger Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe, das letzte Geleit. Seine letzte Ruhe findet er in einem Familiengrab auf dem Hauptfriedhof.
  8659. 5.2.2005, 300. Todestag des Theologen Dr. Philipp Jakob Spener (1635-1705), Begründer des Pietismus.
  8660. 26.6.2009, Feierliche Enthüllung eines Gedenksteines für den langjährigen Oberforstdirektor Kurt Ruppert (1907-1981), Leiter des Stadtforstamtes Frankfurt am Main (1942-1972), Begründer der Waldspielparke, an der Fasanerie.
  8661. 16.10.1952, Gedächtnisfeier für die am 08.02.1943 im KZ Theresienstadt verstorbene Vorkämpferin für die Würde und das Recht der Frauen, die langjährige Leiterin der Naxos-Union-Schleifmittelfabrik und Begründerin der Dr. Arthur-Pfungst-Stiftung, Marie Pfungst, im Ärztehaus in der Hamburger Allee, veranstaltet vom Frankfurter Frauen-Verband, der Naxos-Union und der Dr. Arthur-Pfungst-Stiftung.
  8662. 7.9.1968, 75. Geburtstag der Kunstsammlerin, Malerin, Mäzenatin und Begründerin des Frankfurter Kunstkabinetts, Hannah Bekker vom Rath (1893-1983).
  8663. 7.9.1978, 85. Geburtstag der Malerin, Galeristin und Mäzenatin Hannah Bekker vom Rath (1893-1983), Begründerin des gleichnamigen Frankfurter Kunstkabinetts.
  8664. 31.8.1981, Tod der Lehrerin und Initiatorin der Völkerverständigung Elisabeth Norgall (1887-1981), Begründerin und Ehrenpräsidenten des „International Women’s Club“, der 1978 den Elisabeth-Norgall-Preis gestiftet hat.
  8665. 17.2.1982, Liselotte Hulverscheidt, Begründerin und ehemalige Vorsitzende des Frankfurter Kinderschutzbundes, wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  8666. 1.11.1927, Tod des Begründers und Generaldirektors der Schriftgießerei D. Stempel AG, David Stempel (1869-1927), Vorstandsmitglied des Frankfurter Automobilklubs, seit 1915 Mitglied der evangelisch-lutherischen Stadtsynode Frankfurt am Main, Mitglied der Verfassunggebenden Kirchenversammlung und der Evangelischen Landeskirchenversammlung. Förderer des Sports und Stifter zahlreicher Sportpreise.
  8667. 19.10.1907, Tod des Buchdruckers, Verlegers und Lithographen, Begründers der lithographischen Anstalt E.[duard] G.[ustav] May Söhne (1845), Eduard Gustav May (1818-1907).
  8668. 17.2.1907, Gabelsbergerfeier der Freien Vereinigung Gabelsberger zur Erinnerung an den Geburtstag des Begründers der deutschen Stenographie im Saal des Karlshauses.
  8669. 22.6.1902, Friedrich Fröbel-Gedenkfeier im Polytechnischen Saal anlässlich der 50. Wiederkehr des Todestages des Begründers der Kindergärten.
  8670. 12.10.1943, Tod des Psychologen und Begründers der Gestaltpsychologie Prof. Max Wertheimer (1880-1943), 1912 bis 1916 Privatdozent an der Frankfurter Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften bzw. an der Universität Frankfurt, danach außerordentlicher Professor in Berlin. 1929 ordentlicher Professor für Philosophie, insbesondere Psychologie, an der Universität Frankfurt. 1933 Emigration in die USA, dort von 1934 bis 1943 Professor für Philosophie und Psychologie an der New School für Social Research in New York.
  8671. 2.7.1953, Anlässlich des 25. Todestages des Begründers des Musikhistorischen Museums, Friedrich Nicolas Manskopf, legt die Stadtverwaltung an dessen Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz mit Schleife nieder.
  8672. 16.4.1955, Feier zum 200. Geburtstag des Arztes und Begründers der Homöopathie, Samuel Hahnemann, veranstaltet vom Landesverband Hessen des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte in der Gagernschule.
  8673. 12.3.1957, Die Stadtverwaltung legt anlässlich des 50. Todestages des Malers, Kunsthistorikers und Begründers des Historischen Museums, Philipp Otto Cornill, an seiner Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  8674. 29.6.1938–30.6.1938, Feier des 40jährigen Jubiläums der kulturmorphologischen Forschung und des 65. Geburtstages ihres Begründers und Leiters, Geheimrat Prof. Leo Frobenius (1873-1938), im Festsaal des Völkermuseums in Anwesenheit zahlreicher Vertreter des Staates, der NSDAP, der Stadt Frankfurt am Main und der deutschen und ausländischen Wissenschaft. Mit der Feier für die Person und das Werk von Frobenius, der aus diesem Anlass mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main geehrt wird, ist die Eröffnung einer Ausstellung über die erste Expedition verbunden, die das Kulturmorphologische Institut ohne persönliche Leitung seines Leiters unternommen hatte. Aus diesem Anlass wird die „Deutsche Gesellschaft für Kulturmorphologie“ in Frankfurt am Main gegründet.
  8675. 25.12.1962, Anlässlich des 125. Geburtstages des Arztes und Begründers der Chirurgischen Klinik Sachsenhausen, Geheimer Sanitätsrat Dr. Jakob Hermann Bockenheimer (1837-1908), legt die Stadtverwaltung an dem Grab auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  8676. 20.7.1964, Tod des Begründers und Herausgebers der „Frankfurter Neuen Presse“, Dr. Hugo Stenzel (1901-1964).
  8677. 19.9.1974, 100. Todestag des Begründers der Stiftung Dr. Hoch’s Konservatorium, Rechtsanwalt Dr. Joseph Paul Johannes Hoch (1815-1874).
  8678. 7.4.1891, Tod des Begründers und langjährigen Verlegers des „Frankfurter Anzeiger“ und der „Frankfurter Familienblätter“, Constantin Krebs-Schmitt, im 76. Lebensjahr. Langjähriges Mitglied im katholischen Gemeindevorstand in der Mainstadt.
  8679. 14.1.1899, Gabelsberger-Feier der Frankfurter Gabelsbergerschen Körperschaften im Saalbau aus Anlass des 50. Todestages des Begründers der modernen deutschen Stenografie, Franz Xaver Gabelsberger (1789-1849).
  8680. 29.10.1981, Aus Anlass des 150. Geburtstages des Begründers des „Frankfurter Zeitung“, Leopold Sonnemann (1831-1909), legt die Stadt Frankfurt am Main an seiner Grabstätte auf dem Jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße einen Kranz nieder.
  8681. 14.2.1990, Anlässlich des 95. Geburtstages des Sozialphilosophen und Begründers der „Kritischen Theorie“, Professor Max Horkheimer (1895-1973), enthüllt Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann eine Gedenktafel an Horkheimers ehemaligem Wohnhaus in der Westendstraße 79 (1950-1963).
  8682. 13.3.1997–4.5.1997, Ausstellung über Leben und Werk des Begründers des modernen Zionismus, Theodor Herzl (1860-1904), im Museum Judengasse.
  8683. 6.5.1934, 375jähriges Jubiläum des ältesten Frankfurter Handwerkerbetriebs: die Schweinemetzgerei Albert Heim, am 06.05.1559 durch den Vorfahren Heinrich Ochs begründet, an der Metzgerschirne.
  8684. 14.4.1923–20.4.1923, Verbot der „Frankfurter Nachrichten“ für das preußische Gebiet. Das Verbot erfolgt aufgrund des Gesetzes zum Schutz der Republik, und zwar wegen eines am 27.03. erschienenen „Zweierlei Maß“ überschriebenen Leitartikels, der sich mit dem preußischen Innenminister Carl Severing (SPD) beschäftigt. Das Verbot ist durch den Oberpräsidenten von Hessen-Nassau auf die Dauer von zwei Wochen ausgesprochen worden. Begründet wird es mit der angeblichen Herabwürdigung der verfassungsmäßigen republikanischen Staatsform Preußens. Das ursprünglich bis zum 28.04. d. J. ausgesprochene Verbot, verkürzt der Oberpräsident von Hessen-Nassau schließlich auf einschließlich den 20.04. d. J.
  8685. 6.4.1919, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Dr. Heinemann’schen Privatlyzeums, 1869 begründet und geleitet von Heinrich Heinemann (1844-1898).
  8686. 15.12.1916, 25jähriges Jubiläum der „Gesellschaft für Wohlfahrtseinrichtungen“, begründet von Dr. Richard Merton, Prof. Heinrich Roessler, Karl Ludwig Funck, Charles L. Hallgarten, Bürgermeister Dr. Adolf Varrentrapp u.a.
  8687. 31.3.1914, Akademische Feier in der Frankfurt-Loge anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Lyzeums und Oberlyzeums Pensionat Steimer in der Kronberger Straße. Schule und Pensionat sind 1864 in der Hochstraße begründet worden.
  8688. 1.3.1914, Gründung der „Genealogischen Gesellschaft“ Frankfurt am Main, begründet vom langjährigen Vorsitzenden, Landgerichtsrat Hans Majer-Leonhard (1884-1959).
  8689. 30.5.1912, Gründung der „Ellinger-Stiftung“ (Stiftungskapital: 50.000.- Mark) zur Einrichtung des Historischen Seminars der Universität Frankfurt – eine unselbständige Universitätsstiftung, begründet von Kommerzienrat Leo Ellinger (1852-1916), Teilhaber der „Metallgesellschaft“.
  8690. 19.9.1903, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Eröffnung des Dr. Hoch’schen Konservatoriums, das am 01.04.1878 begründet worden ist, im Saalhof. Der 19. September ist auch der Todestag seines Gründers, des Frankfurter Rechtsanwalt Dr. Joseph Paul Johannes Hoch (1815-1874).
  8691. 22.4.1902, Gründung der „Dr. Ludwig Braunfels-Stiftung für romanische Philologie“ (Stiftungskapital: 25.000.- Mark), begründet von Kommerzienrat Otto Braunfels (1841-1917), Unternehmer, Politiker (u.a. Frankfurter Stadtverordneter) und Philanthrop, zum Andenken an seinen Vater, den Juristen, Dichter und Übersetzer Dr. Ludwig (eigentlich: Lazarus) Braunfels (1810-1885). Diese unselbständige Stiftung der Stadt Frankfurt am Main bezweckt die Beschaffung einer Büchersammlung für romanische Philologie.
  8692. 15.11.1938, Zum letzten Mal erscheint, nach Verlangen des Reichspropagandaministeriums, im Titel der „Frankfurter Zeitung“ der Hinweis: „Begründet von Leopold Sonnemann“.
  8693. 6.5.1939–14.5.1939, Im Rahmen der Gaukulturwoche Hessen-Nassau wird im Saalbau die Gauarbeitsgemeinschaft für Fest- und Feiergestaltung durch Gauleiter Jakob Sprenger begründet.
  8694. 14.2.1951, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb begründet in einer Sitzung des Hessischen Landtags den Dringlichkeitsantrag der SPD, der sich für das Verbleiben der Außenhandelsstellen in Frankfurt am Main-Höchst ausspricht und einstimmig von den hessischen Landtagsabgeordneten angenommen wird.
  8695. 30.11.1962, 400jähriges Jubiläum der ersten Kaiserkrönung im Frankfurter Dom. Als erster in Frankfurt am Main gekrönter König und Kaiser begründet Maximilian II. (1527-1576) damit Frankfurts Doppelfunktion als Wahl- und Krönungsort.
  8696. 11.5.1964, Kirchenpräsident D. Martin Niemöller unterzeichnet namens der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau eine Urkunde, die die Gethsemane-Gemeinde begründet.
  8697. 25.7.1945, Ein Erlass des Leiters des Arbeitsamtes in Einvernahme mit dem Oberbürgermeister und der Militärregierung regelt jetzt den systematischen Arbeitseinsatz früherer NS-Aktivisten. Nachdem bisher schon einzelne Gruppen von NS-Aktivisten zu Aufräumungsarbeiten in der Stadt herangezogen worden sind, sollen jetzt diejenigen Nationalsozialisten zum Aufräumen und zu anderen öffentlichen Arbeiten herangezogen werden, die sich aktiv im Sinne des Nationalsozialismus betätigt haben. Bei der Frage, ob einer als Aktivist zu gelten hat oder ‚nur‘ als Parteigenosse im nominellen Sinns, sind die Entscheidungen der politischen Prüfungsausschüsse, die bei fast allen Behörden und Betrieben gebildet werden, maßgebend. Die NS-Aktivisten werden nicht einzeln, sondern in Gruppen zur Arbeit eingesetzt. Während der Arbeit tragen sie braune Armbinden. Bezahlt werden sie nach dem tarifmäßigen Hilfsarbeiterlohn. Allein der Amtsarzt ist für die Beurteilung der Einsatzfähigkeit zuständig. Im Unterschied zu Aktivisten werden ehemalige Parteigenossen, die sich nichts weiter Zuschulden kommen ließen, vom Arbeitsamt vermittelt. Mit ihrer Einstellung wird ein normales Arbeitsverhältnis begründet. Wenn aber Parteigenossen, die aus ihren bisherigen Arbeitsstellen entlassen worden sind, eine ihnen zugewiesene Arbeit ohne zwingenden Grund ablehnen, werden sie der Gruppe der NS-Aktivisten zugeteilt und entsprechend eingesetzt und behandelt.
  8698. 9.7.1966, Zur Durchsetzung von Wiedergutmachungsansprüchen wird der „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, Ortsverein Frankfurt, mit rund 150 Mitgliedern im Haus Gallus wieder begründet.
  8699. 26.2.1967, Die Gruppe Frankfurt des Liberalen Studentenbundes Deutschlands (LSD) wird aus dem LSD ausgeschlossen. Begründet wird dieser Beschluss der Bundesdelegiertenversammlung mit der angeblichen aktiven Wahlkampfunterstützung für die SPD im vergangenen hessischen Landtagswahlkampf. Zugleich wird in der Mainstadt eine neue LSD-Gruppe gegründet.
  8700. 26.2.1970, 100jähriges Jubiläum der Commerzbank. Aus Anlass des Jubiläums wird eine Commerzbank-Stiftung zur Förderung wissenschaftlicher und karitativer Zwecke begründet.
  8701. 5.10.1970, Die Oberärzte und Assistenten der Chirurgischen Klinik des Krankenhauses Nordwest verlangen die Entlassung ihres Kollegen Dr. Hans Mausbach, der in der Fernsehsendung „Halbgott in Weiß“ von Radio Bremen am 20.09. d. J. ausgestrahlt, behauptet hat, der Kampf der Ärzte um Laufbahn, Prestige und Geld werde auf dem Rücken der Patienten ausgetragen. Vier Tage später spricht das Pflegeamt der „Stiftung Hospital zum Heiligen Geist“ die fristgerechte Kündigung aus und beurlaubt Dr. Mausbach mit sofortiger Wirkung, da er seine Anschuldigungen nicht begründet.
  8702. 8.2.1971, Der Vertrag des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Professor Ulrich Erfurth (1910-1986) wird nicht über 1972 hinaus verlängert. Kulturdezernent Hilmar Hoffmann begründet die Verabschiedung Erfurths mit geplanten Strukturveränderungen beim Frankfurter Theater.
  8703. 3.4.1972, Stadtrat Ernst Gerhardt tritt „mit sofortiger Wirkung“ als Vorsitzender des CDU-Stadtkreisverbandes Frankfurt zurück. Er begründet seinen Schritt mit der neuen kommunalpolitischen Situation in Frankfurt am Main.
  8704. 15.3.1974, Der zum 31. März d. J. gekündigte Anstellungsvertrag des Assistenzarztes Dr. Dirk Kiekheben-Schmidt aus dem Markuskrankenhaus wird mit dem öffentlichen Bekenntnis des Arztes zur Abtreibung, das in der Unterschriftensammlung im Hamburger Wochenmagazin „Der Spiegel“ veröffentlicht wurde, seitens der Krankenhausverwaltung begründet. Am 02. April d. J. tritt er seinen neuen Arbeitsplatz in der Zentralen Anästhesie im Städtischen Krankenhaus Höchst an.
  8705. 9.9.1900, Konferenz sämtlicher christlicher Gewerkschaften Mitteldeutschlands im Karlshaus. Begründet wird ein christliches Gewerkschaftskartell für Mitteldeutschland, das am 1. Januar 1901 in Kraft tritt.
  8706. 29.9.1979, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Rechtsanwaltsordnung in der Paulskirche, die die berufliche Selbstverwaltung der Rechtsanwälte begründet.
  8707. 29.5.1985, Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärt, dass die ehemalige Spitze der Frankfurter FDP nicht mehr vor einem juristischen Nachspiel steht. Die Liberalen haben sich nicht strafbar gemacht, als sie nach der Wahlniederlage 1981 an die 300.000.- DM städtische Gelder, die für die damalige Fraktionsarbeit bestimmt waren, auf FDP-Konten festlegten. Der Verdacht der Veruntreuung oder Unterschlagung sei nicht begründet.
  8708. 4.3.1988, Auf dem SPD-Unterbezirksparteitag im Bürgerhaus Bornheim begründet der Bundestagsabgeordnete Volker Hauff die Aufgabe seines Amtes als stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag mit dem Schritt, sich der Wahl zum Oberbürgermeister von Frankfurt am Main zu stellen.
  8709. 20.10.1989, Eröffnung der ersten „Meistertafel“ der Frankfurter Maler- und Lackiererinnung im Ratskeller des Römer, mit der eine neue Tradition begründet werden soll.
  8710. 6.9.1990, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Sperrgebietsverordnung. Kulturdezernentin Linda Reisch entschuldigt sich und begründet ihre umstrittenen Äußerungen zur deutschen Einheit.
  8711. 14.3.1991, Drei Tage nach dem Rücktritt von Oberbürgermeister Volker Hauff legt auch die Frankfurter SPD-Vorsitzende Anita Breithaupt ihr Amt nieder. Sie zieht damit die Konsequenzen aus den Vorwürfen Hauffs, der seinen Rücktritt auch mit dem öffentlich erhobenen Anspruch Frau Breithaupts auf den Posten der städtischen Sozialdezernentin begründet hat. Damit wird der Weg zum Amt des Oberbürgermeisters für Andreas Schoeler frei. Gleichwohl setzt der Parteivorstand eine Findungskommission ein, um andere personelle Möglichkeiten auszuloten.
  8712. 23.4.1991, Die Geschäftsführerin der ART Frankfurt, Anita Kaegi, begründet auf der Abschlusspressekonferenz der ART ihren Rücktritt damit, dass sie in die Überlegungen zur Neukonzeption der Messe nicht einbezogen worden sei.
  8713. 18.12.1992, Der Intendant des Hessischen Rundfunks (HR), Hartwig Kelm, gibt in der öffentlichen Sitzung des Rundfunkrats seinen Rücktritt zum 30. April 1993 bekannt. Er begründet diesen Schritt mit Eingriffen in die Programmstruktur, die besonders der Verwaltungsrat im Zuge der Sparmaßnahmen verlange. Kelm beklagt die Angriffe von privaten Medien auf den HR. Als Hintergrund des Rücktritts wird die Kritik des Landesrechnungshofs an der Finanzführung des Senders vermutet.
  8714. 28.4.1993, Der Stadtverordneten Klaus Sturmfels kündigt an, für den Vorsitz der Frankfurter SPD kandidieren zu wollen. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler sagt dazu, wenn die Kandidatur des zum linken Flügel gerechneten Sturmfels damit begründet werde, der Partei stärkeres Gewicht gegenüber Amts- und Mandatsträgern im Römer zu verleihen und Konflikte öffentlich auszutragen, wäre das von Schaden für die Sozialdemokratie. Auf dem Parteitag erhält Sturmfels jedoch keine Mehrheit.
  8715. 15.5.1996, Aus dem Untersuchungsgefängnis in Frankfurt-Preungesheim werden zwei mutmaßliche Drogenhändler entlassen – vor ihrem Prozess. Das Oberlandesgericht begründet seine Anordnung damit, dass sich die Staatsanwaltschaft mit ihren Ermittlungen zu lange Zeit gelassen habe. Es ist der dritte Fall dieser Art in Hessen binnen drei Monaten. Justizminister Rupert von Plottnitz (Bündnis 90/Die Grünen) gerät unter Druck.
  8716. 21.1.1997, Protest aus den eigenen Reihen erhält Oberbürgermeisterin Petra Roth mit ihrer Idee, den Magistrat um zwei Posten zu erweitern. CDU-Fraktionschef Bernhard Mihm begründet seine Ablehnung mit dem Parteiprinzip einer sparsamen Haushaltswirtschaft.
  8717. 2.11.1997, Der Frankfurter CDU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Stammler legt sein Mandat nieder. Er hat eine Selbstanzeige erstattet, weil er zwischen 1993 und 1995 zu wenig Steuern für Zinseinkünfte abgeführt hat. Den Verzicht auf den Sitz im hessischen Landtag begründet er damit, dass er das Mandat nur aus einer unangefochtenen Position wirkungsvoll wahrnehmen könne.
  8718. 20.11.2001, Die Vermarktungs-Agentur Octagon gibt völlig überraschend ihren Rücktritt als fast schon sicher fest stehender Betreiber des neuen Frankfurter Stadions für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bekannt. Der strategische Partner des Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt begründet den Schritt mit der schlechten weltwirtschaftlichen Lage seit dem 11. September.
  8719. 21.5.2003, Die Stadt Frankfurt am Main und die Rhein-Main-Region verzichten darauf, Kulturhauptstadt Europas zu werden. Oberbürgermeisterin Petra Roth begründet den überraschenden Rückzug mit mangelnder Unterstützung durch die hessische Landesregierung.
  8720. 5.9.2010, Feierlichkeiten anlässlich des 300jährigen Jubiläums der Kirche der evangelischen Mariengemeinde im Stadtteil Seckbach – im Jahre 1710 als lutherische Marienkirche begründet.
  8721. 26.11.2010, Vor 100 Jahren wurde der damals ausschließlich Frauen vorbehaltene Richard Wagner Verband Deutscher Frauen e. V. gegründet, 1919 aufgelöst, 1934 wieder begründet. 1957 fand die Gründung des hiesigen Ortsverbands statt.
  8722. 3.9.1931, 25jähriges Jubiläum des „Georg-Speyer-Hauses“. Seine Entstehung verdankt die Einrichtung einer Stiftung, die Frau Franziska Speyer (1844-1909) 1904 getätigt hat. Frau Speyer entschloss sich, das Haus als ein rein wissenschaftliches Forschungsinstitut für die von Prof. Paul Ehrlich (1854-1915) begründete Experimentelle Chemotherapie zu bestimmen.
  8723. 6.9.1921–8.9.1921, Besuch einer Abordnung der englischen Adult Schools, eine von Quäkern begründete Volksbildungsorganisation, in Frankfurt am Main. Gastgeber ist der Frankfurter Bund für Volksbildung. Am 06.09. erfolgt die offizielle Begrüßung der Gäste durch den Magistrat im Römer.
  8724. 26.8.1906, Anlässlich des 50jährigen Jubiläums erscheint die 1856 als „Frankfurter Geschäftsbericht“ (ein tägliches Börsenblatt) von Leopold Sonnemann (1831-1909) und Heinrich Bernhard Rosenthal (1829-1876) begründete „Frankfurt Zeitung“ mit einer Sonderausgabe (Nr. 235, Erstes Morgenblatt).
  8725. 25.9.1940, Professor Fritz Gambke (1871-1956), der vor 20 Jahren, am 19.08.1920, den Motettenchor als Zweigverein des Lehrersängerchores gegründet und seitdem geleitet hat, leitet im Saalbau anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand zum letzten Mal ein Frankfurter Konzert des Motettenchores und des Lehrersängerchores. Zu seinem Abschied aus Frankfurt am Main wird er im Rahmen seines letzten Konzertes in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs zum Ehrenchormeister der von ihm geleiteten Chöre - auch die 1922 begründete Frankfurter Singakademie - ernannt.
  8726. 26.10.1970–27.10.1970, Besuch sowjetischer Wissenschaftler in der Mainstadt, um im Rahmen ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die vor einem Jahr begründete deutsch-sowjetische Zusammenarbeit zu festigen.
  8727. 1.9.2006, Festakt anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Georg-Speyer-Hauses im Paul-Ehrlich-Hörsaal des Universitätsklinikums in Anwesenheit von Hessens Ministerpräsident Roland Koch, dem Präsidenten der Polytechnischen Gesellschaft, Prof. Klaus Ring, und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, die das Georg-Speyer-Haus begründete, Rolf Breuer.
  8728. 1.1.1936, Tod des Kommunalpolitikers Dr. Eduard Gräf (1870-1936), 1906 bis 1919 Frankfurter Stadtverordneter, seit 1913 stellvertretender Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, 1920 bis 1932 Bürgermeister in Frankfurt am Main und Dezernent für Wohlfahrtpflege. Initiator des 1930 begründeten „Haus der Jugend“ am Dornbusch, 1932 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  8729. 19.11.1933, Zentrale Lutherfeier anlässlich seines 450. Geburtstages in der Festhalle. Kirchenrat Alfred Trommershausen (1880-1942) hält die Festansprache./ Wiedereröffnung des 1920 begründeten „Freien Jüdischen Lehrhauses“ unter der Leitung von Prof. Martin Buber (1878-1965), dem im Frühjahr 1933 die Lehrbefugnis an der Universität Frankfurt entzogen worden ist. In seiner Eröffnungsrede spricht Buber zur Frage „Wie ist Volkserziehung möglich?“ Es wird zur „Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung“ ausgebaut. Die Schließung des „Freien Jüdischen Lehrhauses“ erfolgt 1938.
  8730. 10.12.1932–11.12.1932, Feierlichkeiten der Frankfurter Ortsgruppe der Deutschen Kolonial-Gesellschaft anlässlich des 50jährigen Jubiläums der in Frankfurt am Main begründeten Deutschen Kolonial-Gesellschaft (Berlin) im Bürgersaal des Rathauses und im Palmengarten.
  8731. 12.1.1929–13.1.1929, Konstituierende Versammlung des 1928 in Paris begründeten „Internationalen Verbandes für Wohnungswesen“ in der Geschlechterstube im Römer. Generalsekretär dieses Verbandes ist der Architekt Dr. Hans Kampffmeyer (1876-1932).
  8732. 25.4.1920, 50jähriges Jubiläum des Wöhler-Realgymnasiums. Am 25.04.1870 wurde von der Polytechnischen Gesellschaft zum Ausbau der von ihr am 12.06.1862 begründeten Handelsschule die zu Ehren ihres langjährigen Präsidenten, des Philanthropen Dr. August Wöhler (1771-1850), genannte Wöhlerschule errichtet. Die Anstalt ging am 01.04.1876 in städtischen Besitz über.
  8733. 15.12.1919, Gründung des Frankfurter Bunds für Volksbildung e. V. (FBfV) als Weiterführung des 1890 begründeten „Ausschusses für Volksvorlesungen“ (AfV).
  8734. 9.4.1913, Umbenennung des am 15. März 1898 begründeten „Schrödter’schen Musikverein“ in Frankfurter Musikverein „Konkordia“.
  8735. 2.8.1906, Durch königlichen Erlass wird der von dem Kaufmann und Privatier Carl Ludwig Schaub (1851-1905), viele Jahre Mitinhaber der Firma „P. A. Tacci’s Nachfolger, Cristall-, Glas- und Broncewaaren, Gas- und Kerzen-Lustres“, unter dem Namen „Karl Schaubsche Stiftung“ begründeten Stiftung die landesherrliche Genehmigung erteilt.
  8736. 10.5.1901, Städtische Genehmigung der im Mai d. J. begründeten „Dr. Lucius-Meister’schen Studien-Stiftung“ für Zwecke der Akademie der Sozial- und Handelswissenschaften und der zu errichtenden Frankfurter Universität (Stiftungskapital: 600.000.- Mark) – eine unselbständige Stiftung der Stadt Frankfurt am Main.
  8737. 22.3.1944, Das Schulgebäude des 1520 als Lateinschule begründeten Lessing-Gymnasiums wird durch alliierte Fliegerbomben schwer beschädigt.
  8738. 26.4.1946, Wiederaufnahme des Unterrichts des 1520 als Lateinschule begründeten Lessing-Gymnasiums mit allen Klassen. Gastgebende Schule ist zunächst das Kaiser-Friedrich-Gymnasium (heute: Heinrich von Gagern-Gymnasium). Das eigene Schulgebäude liegt im militärischen Sperrgebiet und wird erst im Sommer 1952 freigegeben.
  8739. 16.3.1948, Neukonstituierung der 1906 begründeten Frankfurter Historischen Kommission zur wissenschaftlichen Erschließung der städtischen Geschichte.
  8740. 2.7.1956, Konstituierende Sitzung des Stiftungsrates der durch die Bundesrepublik, das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main neu begründeten selbständigen Stiftung des Instituts für ausländisches und internationales Wirtschaftsrecht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  8741. 4.4.1959, Feierliche Eröffnung der von der Handwerkskammer Frankfurt begründeten „Akademie des Handwerks“ im Sitzungssaal der Stadtverordneten im Römer. Diese Akademie ist die erste ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland und soll jungen Handwerkern in einer vorerst zweisemestrigen Ausbildung zusätzliches Wissen vermitteln.
  8742. 27.9.1962, Eröffnung der Zentralstelle der 1959 begründeten Jugendmusikschule Frankfurt in der Holzhausenstraße.
  8743. 13.4.1899, Erste öffentliche Versammlung der kürzlich begründeten christlichen Gewerkschaft im Kompostellhof.
  8744. 4.7.1985, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird, vorbereitende Untersuchungen für die Sanierung im Ostend durchführen zu lassen. Turbulent geht es beim Thema Ortsbeiräte zu, deren Kompetenzen die CDU beschneiden möchte. Personaldezernent Wolfram Brück räumt die Auflösung des 1951 begründeten Seminars für Politik zum Jahresende ein.
  8745. 10.2.1987, 80. Geburtstag von Professor Hermann Priebe (1907-1997), von 1958 bis 1977 Hochschullehrer für Agrarpolitik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und seit 1956 Leiter des von ihm begründeten Instituts für ländliche Strukturforschung. Aus diesem Anlass wird ihm am 13.02. d. J. während eines Festaktes an der Frankfurter Universität das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  8746. 8.3.1989, Der International Women’s Club verleiht den diesjährigen „Elisabeth-Norgall-Preis“ an Neval Gültekin, die sich im von ihr mit begründeten „Mutter-Kind-Beratungszentrum“ engagiert.
  8747. 19.4.1996, 750. Ansage des 1981 begründeten „Frehliche Frankfort-Telefon“.
  8748. 15.10.1933–22.10.1933, Reichshandwerkerwoche mit einem Tag des Junghandwerks unter der Schirmherrschaft von Joseph Goebbels mit einem Festzug aller Handwerkerkorporationen und der feierlichen Begründung des „Rhein-Mainischen Handwerkertags“ im Kaisersaal des Römers (22.10.). Auf der Abschlusskundgebung in der Paulskirche findet nach altem Zunftbrauch die Freisprechung von Meistern und Gesellen statt.
  8749. 14.3.1930, Erstmalige Verleihung der Paul-Ehrlich-Medaille 1930 in der Aula der Universität Frankfurt an Prof. Karl Landsteiner (1868-1943) vom Rockefeller-Institut New York für seine Entdeckung der menschlichen Blutgruppen und der Begründung der Haptentheorie für die Immunitätsforschung.
  8750. 8.3.1919, In der wissenschaftlichen Sitzung der „Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft“ wird bekannt gegeben, dass der zum 50jährigen Doktorjubiläum Friedrich Tiedemanns am 10.03.1854 gestiftete Preis für Physiologie, der alle vier Jahre vergeben wird, im Jahr 1915 allerdings nicht vergeben worden ist, in diesem Jahr an Prof. Geh. Medizinalrat Richard Ewald (1855-1921), 1900-1918 Ordinarius an der Universität Straßburg, für seine Begründung der Schallbildertheorie des Hörens vergeben worden ist.
  8751. 22.11.1917, Akademische Jahrhundertfeier der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG) im Lichthof des Museums, Viktoria-Allee [heute: Senckenberganlage]. Die Festrede hält Museumsdirektor Prof. Otto zur Strassen (1869-1961), ordentlicher Professor für Zoologie und vergleichende Anatomie sowie Direktor des Zoologischen Instituts an der Universität Frankfurt, über „Verständigungsfriede in nationaler und internationaler Begründung“.
  8752. 23.3.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen: Begründung einer Stiftungs-Universität sowie Abschluss des Haushaltsplanes.
  8753. 11.7.1906, Begründung einer Mitgliedschaft des „Zentralverbandes der Bureau-Angestellten“. Der Verband bezweckt, die wirtschaftliche Lage der Angestellten zu verbessern.
  8754. 10.1.1902, Offizielle Begründung der Aktiengesellschaft Hellerhof durch Eintrag ins Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main.
  8755. 31.12.1901, Gründung (durch Stiftungsurkunde und Satzung) der „Georg und Franziska Speyer’schen Studienstiftung“ zur „Pflege der Wissenschaft sowie des höheren wissenschaftlichen Unterrichts, um damit das allgemeine Wohl sowie das Beste der Stadt Frankfurt am Main zu fördern“. Begründung und Unterhalt von Lehrstellen sowie wissenschaftliche Arbeitsstätten – eine selbständige Stiftung des privaten Rechts (staatlich genehmigt am 03.03.1902) (Stiftungskapital: 1 Million Mark).
  8756. 26.11.1937, Mit der Begründung „fortgesetzter Verstöße gegen die Verordnung vom 23.07.1935 betr. Betätigung der konfessionellen Jugendverbände und wegen staatsfeindlicher Betätigung“ wird der Katholische Jungmännerverband im Bezirk der Staatspolizeistelle Frankfurt am Main verboten.
  8757. 19.8.1938, Der Stadt Frankfurt am Main wird feierlich der „Goldene Spaten“ einer Berliner Zeitschrift überreicht, der mit einem Geldpreis von 3.000.- Reichsmark verbunden ist. Die Summe ist zur weiteren Ausgestaltung der Kleingarten-Anlagen bestimmt. In der Begründung der Reichsprüfungs-Kommission heißt es, dass die Mainstadt die schönsten Kleingärten in Deutschland aufweise.
  8758. 5.12.1938, Haussuchung im katholischen Priesterseminar St. Georgen mit der Begründung, Studierende der Hochschule betätigten sich angeblich staatsfeindlich.
  8759. 12.10.1967–17.10.1967, 19. Internationale Frankfurter Buchmesse. Eine Plakettenaktion gegen das Verlagshaus Axel Springer führt zu ernsten Auseinandersetzungen zwischen einigen Verlegern und der Messeleitung. Mit der Begründung, der Verkauf der Anti-Springer-Plaketten verstoße gegen das Messestatut wird am 15.10. die Schließung des Standes des Berliner Voltaire-Verlages angeordnet. Der italienische Großverleger Feltrinelli droht daraufhin, aus Solidarität seinen eigenen Stand zu schließen. Die Messeleitung nimmt danach die Schließung des Standes des Voltaire-Verlages zurück. Die Plaketten werden weiter ausgegeben, allerdings kostenlos. Am 15.10. kommt es zu einer Demonstration von bis zu 500 Potestierenden gegen den Axel Springer-Verlag und vor dem Stand des zu dem Hamburger Verlagshaus gehörenden Ullstein-Verlags. Auch tags drauf kommt es zu einer weiteren Demonstrationen des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes in der Messehalle 6 vor dem Stand der „Welt der Literatur“ gegen den Axel Springer Verlag, in dessen Verlauf der Zweite Bundesvorsitzende des SDS, der Soziologiestudent Frank Wolff, vorübergehend festgenommen wird und die Eingänge zur Halle 6 zeitweise geschlossen werden.
  8760. 20.1.1971, Der Verband der Deutschen Automobilindustrie kündigt überraschend an, in diesem Jahr werde es keine Internationale Automobilausstellung in der Mainstadt geben. Zur Begründung werden gestiegene Kosten und daher notwendige Sparmaßnahmen der Industrie genannt.
  8761. 7.5.1897, Der sozialdemokratischen Wanderrednerin Helene Steinbach (Hamburg) wird die Rezitation des Dramas „Eisgang“ von Max Halbe im Meriansaal polizeilich mit der Begründung verboten, es sei lediglich eine öffentliche Versammlung und nicht eine Deklamation polizeilich angemeldet.
  8762. 1.6.1909, Begründung einer neuen, zehnten Zivilkammer am Frankfurter Landgericht.
  8763. 6.7.1979, Der erste Leiter des neuen Instituts für Allgemeinmedizin im Fachbereich Humanmedizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Dr. Klaus Jork, wird in sein Amt eingeführt. Aufgabe des Instituts ist die wissenschaftliche Begründung der Allgemeinmedizin in Lehre und Forschung.
  8764. 12.10.1979, Die Frankfurter Werkgemeinschaft erhält in München die Goldplakette des Konrad-Adenauer-Preises für Kommunalpolitik, weil sie „als eine der ersten in der Bundesrepublik in freiem nicht klinischen Raum das Modell für eine gemeindenahe Eingliederung seelisch behinderter Menschen“ entwickelt hat, wie es in der Begründung heißt.
  8765. 8.3.1980, Vierzig Männer und Frauen besetzen ein seit einem Jahr leer stehendes Haus in Bornheim, Fechenheimer Straße 4. Zur Begründung führen sie an, dass es unmöglich sei, auf dem Wohnungsmarkt geeignete Unterkünfte zu finden.
  8766. 6.5.1983, In dem heute veröffentlichten Schreiben lehnt der Publizist Professor Walter Dirks (1901-1991) die ihm von der Stadt Frankfurt am Main angebotenen Goetheplakette mit der Begründung, die Verleihung des Goethepreises an den umstrittenen Schriftsteller Ernst Jünger habe ihn irritiert, endgültig ab.
  8767. 17.2.1984, Vor der 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt muss Stadtverordnetenvorsteher Hans-Jürgen Hellwig eine Niederlage einstecken: Die Richter entscheiden, dass Hellwig sowohl einen Antrag der Grünen zum Thema atomwaffenfreie Zone als auch einen Resolutionsantrag der SPD mit ähnlichem Inhalt im Mai 1982 an die Stadtverordneten hätte weiterleiten müssen. Hellwig hatte dies damals mit der Begründung abgelehnt, für Verteidigungsfragen sei allein der Bund zuständig.
  8768. 2.4.1985, Die Geschäftsführung von Karstadt kündigt für Herbst d. J. die Schließung des Kaufhauses auf der Zeil an. Als Begründung führt sie an, der Betrieb habe seit der Übernahme des Neckermann-Hauses im Jahre 1978 nur Verluste gemacht.
  8769. 8.1.1986, Die Stadt Frankfurt am Main lehnt es ab, das Elternhaus von Anne-Frank (1929-1945) in der Ganghoferstraße zu kaufen. Zur Begründung erklärt der Kämmerer Ernst Gerhardt, das Haus eigne sich nicht als Dokumentationszentrum.
  8770. 10.1.1987, Neujahrsempfang des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Gewerkschaftshaus. Zuvor sagt Oberbürgermeister Wolfram Brück seine Teilnahme mit der Begründung ab, dass sein Amtsvorgänger, Dr. Walter Wallmann, nicht eingeladen worden sei.
  8771. 8.1.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff sagt eine Ausstellung des Bundes der Vertriebenen (BdV) und des Bundes der Mitteldeutschen im Historischen Museum mit der Begründung ab, der BdV formuliere nach der Demokratisierung Polens Gebietsansprüche an das osteuropäische Land.
  8772. 11.3.1991, Überraschender Rücktritt von SPD-Oberbürgermeister Volker Hauff. Zur Begründung sagt er, ihm sei klar geworden, dass er nicht mehr mit dem Vertrauen seiner Partei rechnen könne. Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog (CDU) übernimmt interimistisch die Aufgaben des Oberbürgermeisters.
  8773. 9.5.1997, Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Präsidenten des Frankfurter Oberlandesgerichts, Horst Henrichs, wegen des Verdachts der Untreue. Die im Dezember 1996 eingeleiteten Ermittlungen wegen des möglicherweise strafbaren Einsatzes von Mitarbeiterinnen des Sekretariats des OLG-Präsidenten für nicht dienstliche Zecke sind um einen weiteren Punkt erweitert worden. Es werde jetzt geprüft, ob der OLG-Präsident mit seinem dienstlichen Mobiltelefon ohne dienstliche Begründung telefoniert habe.
  8774. 27.5.1998, Die SPD im Römer macht den Weg frei für die Abwahl von Kulturdezernentin Linda Reisch (SPD). Mit neunzehn zu acht Stimmen entscheidet die Stadtverordnetenfraktion in geheimer Abstimmung. Reisch, die ihr Amt 1990 angetreten hat, soll am 04.06. und am 09.07. d. J. abgewählt werden. Zur Begründung für die Trennung von Linda Reisch heißt es, der Stadträtin fehle „für eine weiterhin erfolgreiche Kulturpolitik die nötige Akzeptanz“.
  8775. 25.6.1998, Die 17 im Bündnis „Kein Flughafenausbau – Für ein Nachtflugverbot“ zusammengefassten Bürgerinitiativen beschließen, nicht an dem von Hessens Ministerpräsidenten initiierten Mediationsverfahren zum Flughafenausbau teilzunehmen. Zur Begründung heißt es, die Beraterrunde sei nicht ausgewogen zusammengesetzt und das Verfahren diene nur dazu, das Thema Flughafen aus dem hessischen Landtagswahlkampf herauszuhalten. Auch die Umwelt- und Naturschutzverbände BUND und NABU geben der hessischen Landesregierung einen Korb.
  8776. 24.2.2001, Das „antifaschistische Aktionsbündnis Frankfurt“ demonstriert gegen das Bekleidungsgeschäft „Outfit-Freizeit“ in der Großen Friedberger Straße mit der Begründung, dort würde rechtsextreme Lifestyle-Kleidung verkauft.
  8777. 28.6.2005, Antikorruptionsspezialisten der Frankfurter Staatsanwaltschaft und etwa 50 Polizeibeamte durchsuchen neun Schauplätze in Frankfurt am Main und Umgebung, darunter auch die Zentrale des Hessischen Rundfunks. Auslöser sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen den Ex-Fernsehsportchef des HR, Jürgen Emig, seine Frau und den Inhaber einer Marketingagentur. Am späten Abend werden Jürgen Emig und der Inhaber einer Marketing-Agentur dann mit der Begründung der Verdunkelungsgefahr festgenommen.
  8778. 26.5.1913, Begründungsversammlung des Ortsvereins Frankfurt am Main des „Deutschen Germanisten-Verbandes“ in der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften.
  8779. 6.12.1994, Erster Spatenstich durch Schuldezernent Martin Berg zur Begrünung des ehemaligen Hubschrauberlandeplatzes in Bonames.
  8780. 19.6.1937, Reichspropagandaminister Joseph Goebbels trifft am Nachmittag auf dem Flughafen Rhein-Main ein, um von dort weiter nach Worms zu einer Großkundgebung zu fahren. Eine große Menschenmenge sowie Gauleiter Jakob Sprenger begrüßen Goebbels.
  8781. 29.7.1935, Der Afrikaforscher Prof. Leo Frobenius (1873-1938) kehrt von seiner 12. Afrikaexpedition nach einjähriger Forschertätigkeit in die Mainstadt zurück. Aus diesem Anlass finden sich Vertreter der Stadt, der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der NSDAP ein, um den Rückkehrer zu begrüßen.
  8782. 4.8.1919, Am Abend trifft ein Sonderzug mit 150 kriegsgefangenen Offizieren und 350 Mann aus Konstanz in Frankfurt am Main ein. Die Heimgekehrten, darunter nur wenige Frankfurter, kommen zum größten Teil aus Lazaretten. Frankfurter begrüßen die Ankommenden.
  8783. 29.12.1918, In der Paulskirche begrüßen die Frankfurter Turner ihre aus dem Krieg zurückgekehrten Mitglieder.
  8784. 1.3.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung von 558.400.- DM für die Verbesserung des Verkehrs um das Stadion und für die Anpassung der Eingänge an das auf 90.000 Besucher erweiterte Fassungsvermögen der Hauptkampfbahn. Für den Wiederaufbau des Westflügels der Nervenklinik Niederrad werden 1.580.000.- DM bewilligt. Die Stadtverordneten begrüßen die Errichtung einer Jugendbücherei im Jugendheim Ortenberger Straße.
  8785. 21.1.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten bekunden in einer gemeinsamen Erklärung einmütig ihren Abscheu gegen die antisemitischen und nazistischen Schmierereien der letzten Wochen. Neben Maßnahmen, die zur Ergreifung und Bestrafung der Täter führen sollen, fordern sie eine bessere Unterrichtung der Jugend durch Eltern und Lehrer und der breiten Öffentlichkeit über Antisemitismus und Nationalsozialismus. In einem interfraktionellen Antrag begrüßen die Stadtverordneten die Errichtung eines Lehrstuhls mit einem ständigen Seminar für die Wissenschaft des Judentums an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Beschlossen wird des Weiteren der Ausbau der Opernhausruine zum Konzertsaal.
  8786. 29.2.1968, Ihre spektakulärste Demonstration seit Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt die Mainmetropole als im Anschluss an eine Großkundgebung der Kampagne für Demokratie und Abrüstung – Ostermarsch gegen den Vietnam-Krieg auf dem Römerberg und einen Marsch nach Bornheim über 1500 Demonstranten versuchen, das Polizeipräsidium zu stürmen. Es kommt zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten. Dabei gelingt es den Demonstranten jedoch nicht, in das Polizeipräsidium einzudringen. Ausgelöst wird diese Aktion durch die Festnahme von Rudi Dutschke, der bei seiner Ankunft auf dem Rhein-Main-Flughafen von der Polizei über zwei Stunden festgehalten wird. Dutschke kommt kurz vor 23 Uhr mit einem Taxi vom Flughafen zum Hauptbahnhof, vor dem sich zu diesem Zeitpunkt etwa 800 Demonstranten aufhalten, die ihn frenetisch begrüßen. Die öffentliche Diskussion über die Rechtmäßigkeit der Festnahme Dutschkes kostet Stadtrat Dr. Hans Kiskalt den Posten als „Ständiger Vertreter des Oberbürgermeisters auf dem Gebiet der Polizei“.
  8787. 23.9.1980, Rund 2000 Menschen begrüßen auf dem Römerberg die Akteure des Anachronistischen Zuges „Brecht statt Strauß“, die in der Mainstadt ein kurzes „Gastspiel“ geben.
  8788. 21.1.1981, Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter landet auf der amerikanischen Luftwaffenbasis des Rhein-Main-Flughafens, um die freigelassenen Geiseln aus dem Iran zu begrüßen. Am Rande kommt es zu einem Treffen mit Bundeskanzler Helmut Schmidt.
  8789. 4.6.1992–18.6.1992, Ehemalige jüdische Frankfurter, die vor dem Nationalsozialismus aus ihrer Heimat flüchten mussten, besuchen Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog begrüßen die Gäste bei ihrer Ankunft auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  8790. 17.11.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Druckräume für Junkies. SPD und Grüne begrüßen den Bau der Cargo-City-Süd und halten an ihrer Entscheidung fest, die Leunabrücke über die sog. Ostrandstraße mit dem Straßennetz südlich des Mains zu verbinden.
  8791. 2.9.1999, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Albrecht Glaser legt den Doppelhaushalt bis 2001 vor. CDU und SPD begrüßen den Etat grundsätzlich. Die Grünen kündigen „sorgfältige Prüfung“, die FDP ihre Ablehnung an. Oberbürgermeisterin Petra Roth gedenkt des verstorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und ehrenamtlichen Magistratsmitgliedes Ignatz Bubis (1927-1999) und überreicht dem Nachfolger Bubis im ehrenamtlichen Magistrat, dem Präsidenten der Handwerkskammer, Jürgen A. Heyne, die Ernennungsurkunde. Darüber hinaus verabschieden sich alle Fraktionen von dem lange verfolgten Projekt des Multiplex-Kinos an der Konstablerwache.
  8792. 21.2.2001, Vertreter aller demokratischen Parteien sowie der Jüdischen Gemeinde Frankfurt verurteilen einhellig das Wahlplakat der rechtsextremen Republikaner zur Ignatz-Bubis-Brücke und begrüßen die juristische Klage des DGB-Landesvorsitzenden Dieter Hooge. Auf dem Plakat sind nur die Worte „Bubis-Brücke“ zu lesen – eine Anspielung an die Umbenennung der Obermainbrücke.
  8793. 9.9.2002, Hessens Innenminister Volker Bouffier genehmigt den Frankfurter Etat 2002 „nur unter strengsten Auflagen“. Die Bürger müssen sich auf „einschneidende Veränderungen in allen Bereichen“ der Stadt einrichten, so Kämmerer Horst Hemzal. Während CDU und FDP die Sparauflagen des Landes begrüßen, beklagen SPD und Grüne im Römer die „politische Einseitigkeit“ und sagen: Sparen ja, aber keine Zerstörung der Infrastruktur.
  8794. 1.1.2004, Friedlicher Jahresauftakt: Auf dem Römerberg begrüßen Tausende bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in einer sternenklaren Nacht das neue Jahr.
  8795. 23.8.2016, Bundespräsident Joachim Gauck und viele Frankfurter begrüßen im und am Römer die von den Olympischen Spielen aus Rio zurückgekehrten deutschen Olympioniken.
  8796. 24.6.1937, „Jung-Amerika“ – Seekadetten der amerikanischen Marine – besucht die Mainstadt und wird im Römer offiziell begrüßt.
  8797. 8.3.1937, Eine Gruppe französischer Automobil-Ingenieure der „Societé des Ingenieurs d’Automobil“ besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8798. 24.2.1937, Eine Gruppe von Direktoren jugoslawischer Reisebüros besucht im Rahmen ihrer Deutschlandvisite die Mainstadt und wird städtischerseits in den Räumen des Frankfurter Verkehrsvereins offiziell begrüßt.
  8799. 8.2.1937–11.2.1937, Im Rahmen einer Einladung der Akademischen Auslandsstelle der Johann Wolfgang Goethe-Universität besucht eine Studienreisegruppe brasilianischer Medizinstudenten und Professoren die Mainstadt. Die Gäste werden von Stadtrat Dr. Werner Fischer-Defoy (1880-1955) im Kurfürstensaal des Römers offiziell begrüßt.
  8800. 18.10.1936, Schweizer Sportflieger besuchen die Mainstadt und werden offiziell im Römer begrüßt.
  8801. 15.10.1936–16.10.1936, Polnische Wirtschaftsvertreter besuchen im Rahmen ihrer Reise durch Deutschland die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  8802. 5.9.1936, 500 Junker des Führernachwuchses auf der Ordensburg Vogelsang in der Eifel besuchen die Mainstadt und werden auf dem Börsenplatz vom Gau-Organisationsleiter Heinz Bickendorf begrüßt.
  8803. 27.8.1936–30.8.1936, Eine Studienreisegruppe jugoslawischer Studierender der Germanistik besucht die Mainstadt und wird am 29.08. offiziell im Römer begrüßt.
  8804. 18.8.1936, Schauturnen des Kreises Groß-Frankfurt mit der ungarischen Olympia-Nationalmannschaft und einer Südwest-Mannschaft im Rahmen der Internationalen Sportveranstaltungen (12.-25.08. d. J.). Die ungarische Olympia-Turner-Riege wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8805. 17.8.1936, Amerikanische Olympia-Schwimmer und -Springer besuchen die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8806. 17.8.1936, Frankfurt am Main begrüßt die Olympiateilnehmer auf dem Hauptbahnhof.
  8807. 11.8.1936, Die chinesische Olympia-Fußballmannschaft besucht die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8808. 8.8.1936, Mehrere hundert Delegierte des Weltgeflügelkongresses werden auf ihrer Durchreise im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8809. 3.8.1936–4.8.1936, Amerikanische Kegler, die an dem 5. Welt-Keglerturnier in Berlin teilgenommen haben, besuchen als Gäste des Kegler-Vereins Frankfurt am Main e. V. die Mainstadt und werden im Rathaus offiziell begrüßt.
  8810. 15.7.1936, Amerikanische Chemiker und Ingenieure besuchen im Rahmen ihrer Europareise die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8811. 12.6.1936, Amerikanische Ärzte besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden offiziell im Römer begrüßt.
  8812. 11.6.1936, Französische Automobilhändler besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8813. 5.6.1936, Ausländische Kommunalpolitiker des Internationalen Gemeindekongresses in Berlin besuchen im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland die Mainstadt und werden von Bürgermeister Karl Linder (1900-1979) im Römer offiziell begrüßt.
  8814. 20.5.1936–21.5.1936, Amerikanische Austauschsstudenten besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und dem Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Prof. Walter Platzhoff (1881-1969), im Römer offiziell begrüßt.
  8815. 16.5.1936, Fußballspiel der englischen Mannschaft Everton, Liverpool, gegen die deutsche Nationalmannschaft auf dem Sportfeld Frankfurt. Zuvor werden die Gäste im Kurfürstensaal des Römers offiziell begrüßt.
  8816. 23.3.1936, Reichspropagandaminister Joseph Goebbels besucht im Rahmen der bevorstehenden Reichstagswahlen die Mainstadt, trifft auf dem Hauptbahnhof ein, wo er von einer großen Ehrenformation begrüßt wird, und spricht auf einer Kundgebung in der vollbesetzten Festhalle.
  8817. 31.1.1936–1.2.1936, Südafrikanische Gäste der Akademischen Auslandsstelle besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandvisite die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt (am 01.02.).
  8818. 17.11.1935–18.11.1935, Eine schwedische Gesundheitskommission besucht im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland die Mainstadt und wird im Kurfürstensaal des Römers offiziell begrüßt.
  8819. 11.11.1935, (Lichtbilder-)Vortrag des schwedischen Forschers Sven Hedin „Acht Jahre Kampf in Zentralasien“ im Saalbau, veranstaltet von der Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. An folgenden Tag wird Hedin im Kurfürstenzimmer des Römers von Oberbürgermeister Friedrich Krebs offiziell begrüßt.
  8820. 2.10.1935–8.10.1935, Englische Stadträte und Werksdirektoren der Stadt Southend on Sea samt Bürgermeister besuchen für mehrere Tage die Mainstadt, werden von Bürgermeister Karl Linder (1900-1979) im Römer offiziell begrüßt und besichtigen vor allem kommunale Einrichtungen Frankfurts.
  8821. 23.8.1935, Studentengruppen aus Polen, Siebenbürgen und dem Sudentenland besuchen die Mainstadt und werden in der Römerhalle offiziell begrüßt.
  8822. 23.6.1935, Der letzte Kommandant des Infanterie-Regiments 81, Oberst von Trabisch-Wächter, trifft in Frankfurt am Main ein und wird auf dem Platz vor dem Ostbahnhof von 200 alten Kameraden begrüßt.
  8823. 21.6.1935, Eine große englische Reisegesellschaft mit 280 Personen besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Karl Linder (1900-1979) im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8824. 19.2.1935–20.2.1935, Berliner Studierende der Zahlheilkunde besuchen die Mainstadt und werden am 20.02. offiziell im Römer begrüßt.
  8825. 10.8.1934, Eine Gruppe bulgarischer Studierender besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers von Stadtrat Dr. Werner Fischer-Defoy (1880-1955) offiziell begrüßt.
  8826. 11.7.1934–12.7.1934, 50 Vertreter der ungarischen Levente-Jugend besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandvisite die Mainstadt und werden im Römer feierlich begrüßt. Am Abend veranstaltet die Frankfurter Hitler-Jugend gemeinsam mit der ungarischen Jugenddelegation einen Kameradschaftsabend.
  8827. 2.2.1934–3.2.1934, Italienische Handwerksfunktionäre besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise Frankfurt am Main. Begrüßt werden die Gäste im Rathaus von Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Städtischer Empfang (03.02.) zu Ehren der italienischen „Handwerksführer“ und des Reichshandwerkführers Wilhelm Georg Schmidt im „Frankfurter Hof“, an dem Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Oberpräsident Prinz Philipp von Hessen teilnehmen.
  8828. 14.1.1934, Erste große kommunalpolitische Tagung des Gaues Hessen-Nassau im Hippodrom unter Beteiligung aller Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte, Stadträte usw. in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger. Insgesamt finden sich 5.000 nationalsozialistische Gemeindevertreter im Hippodrom ein. Begrüßt werden die Gäste von Bürgermeister Karl Linder (1900-1979).
  8829. 21.6.1933, Propagandaminister Joseph Goebbels besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Römer offiziell empfangen und besichtigt u.a. das Funkhaus, wo er von Intendant Walther Beumelburg (1894-1944) begrüßt wird. Danach hält er im Stadtverordnetensaal eine langatmige Rede.
  8830. 17.5.1933, Die Società Nazionale Dante Alighieri besucht während ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell von Stadtrat Dr. Rudolf Keller namens des Oberbürgermeister Friedrich Krebs und des Magistrats begrüßt.
  8831. 2.2.1932–3.2.1932, Danziger Flieger in Frankfurt am Main: Auf dem Rebstock landet ein Flugzeug der „Akademischen Fliegergruppe Danzig“ mit vier Studenten. Sie werden von Stadtrat Dr. August Robert Lingnau (1890-1960) begrüßt. Am Abend veranstalten 1.500 Studierende einen Fackelzug für die Danziger Kommilitonen und der „Verein für das Deutschtum im Ausland“ hält im Saalbau eine „Danzig-Kundgebung“ ab. Am zweiten Tag erfolgt die offizielle Begrüßung im Römer. Die Gäste tragen sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein und besichtigen die historischen Räume des Römers.
  8832. 18.6.1932, Das Luftschiff „Graf Zeppelin“ stattet Frankfurt am Main am Abend einen überraschenden Besuch ab. Es überfliegt zunächst den Lufthafen, um dann nach einer Schleife über der Stadt in Richtung Hanau zu verschwinden. Die Passagiere des Luftschiffes winken aus den Fenstern. Lebhaft werden sie von vielen Frankfurtern begrüßt, die im Nu die Straßen bevölkern.
  8833. 30.5.1932–31.5.1932, 21. öffentliche Hauptversammlung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften im Palmengarten unter Vorsitz des Präsidenten Prof. Max Planck (1858-1947), begrüßt von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945), im Kaisersaal des Römers.
  8834. 22.3.1932, An Goethes Sterbetag stattet der in Mainz tagende deutsch-französische Jugendführerkongress Frankfurt am Main seinen Besuch ab. Bei einem Empfang im Hotel Bristol begrüßt Stadtrat Dr. Rudolf Keller (1878-1960) die Gäste im Namen der Stadt.
  8835. 13.9.1931, Nach zweijähriger Pause besucht das Luftschiff „Graf Zeppelin“ wieder die Mainstadt und wird von 30.000 Menschen begrüßt.
  8836. 11.10.1930–14.10.1930, 36. Generalversammlung und 4. kommunalpolitische Tagung des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbandes (Allgemeiner Deutscher Frauenverein 1865) in der Aula der Universität Frankfurt. Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) begrüßt die Teilnehmenden im Kaisersaal des Römers.
  8837. 22.8.1930–23.8.1930, Besuch einer Studiengesellschaft französischer Ärzte in der Mainstadt. Die Gäste werden im Kurfürstenzimmer durch Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960) offiziell begrüßt.
  8838. 26.7.1930–28.7.1930, Die „Steuben Society of America“ besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt. Offiziell werden die Gäste am 27.07. von Bürgermeister Dr. med. .h.c. Eduard Gräf (1870-1936) im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8839. 30.5.1930, Der Milwaukee-Liederkranz trifft in Frankfurt am Main ein und wird von Mitgliedern des Sängergaues Frankfurt begrüßt.
  8840. 11.2.1930, General Edward J. Higgins, oberster Leiter der Heilsarmee, besucht die Mainstadt und wird vom Magistrat in der Geschlechterstube des Römers offiziell begrüßt.
  8841. 10.9.1929, 25 französische Fleischermeister besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8842. 4.9.1929, Rückkehr einer Frankfurter Forschungsexpedition: Die im August 1928 aufgebrochene Insulinde-Expedition zur weitgehend unbekannten Inselgruppe des östlichen malayischen Archipels wird vom Leiter des Städtischen Völkermuseums, Direktor Prof. Johannes Lehmann (1876-1960), begrüßt.
  8843. 6.8.1929, Im Rahmen einer Rundfahrt durch Deutschland besucht der erste amerikanische Reklame-Club auch die Mainstadt. Die Gäste werden im Kaisersaal des Römers durch Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960) offiziell begrüßt.
  8844. 16.9.1928–17.9.1928, Düsseldorfer Kommunalpolitiker unter der Leitung von Oberbürgermeister Robert Lehr besuchen die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Römer offiziell begrüßt.
  8845. 8.12.1927, Der Direktor des Internationalen Arbeitsamtes in Genf, Albert Thomas, besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Römer offiziell begrüßt und informiert sich über die sozialen Verhältnisse in Frankfurt am Main.
  8846. 10.9.1927, Teilnehmer des VII. Internationalen Demokratischen Friedenskongresses in Würzburg (03.-11.09. d. J.) besuchen die Mainstadt und werden im Römer von Bürgermeister Eduard Gräf (1870-1936) offiziell begrüßt. Am Abend findet eine vieltausendköpfige deutsch-französische Friedenskundgebung vor dem Römer statt, an der sich auch der republiktreue Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold beteiligt.
  8847. 2.9.1927–3.9.1927, Achte Jahresmitgliederversammlung des „Reichsverbandes der Deutschen Industrie“ unter dem Vorsitz von Geheimrat Dr. Carl Duisberg (1861-1935) – zum ersten Mal tagen die Mitglieder dieses Reichsverbandes, eine Spitzenorganisation der deutschen Wirtschaft, in Frankfurt am Main. Anlässlich der Tagungseröffnung im Schumanntheater begrüßt Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) die Gäste,
  8848. 15.6.1927, Die beiden Ozeanflieger Clarence D. Chamberlin und Charles A. Levine – erster Nonstop-Flug von New York über den Atlantik nach Deutschland Anfang Juni d. J. – landen auf dem Flugplatz Rebstock und werden von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) festlich begrüßt.
  8849. 25.2.1927–27.2.1927, Eine argentinische Studienkommission, bestehend aus Ärzten, Lehrern und Chemikern, besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise Frankfurt am Main und wird im Kaisersaal des Römers durch den Magistrat der Mainstadt offiziell begrüßt (am 26.02.).
  8850. 5.5.1926–7.5.1926, 350 Mitglieder der „Amerikanischen Hotelier-Vereinigung“ besuchen im Rahmen ihrer Europareise die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8851. 25.4.1926–26.4.1926, Eine mexikanische Studienkommission besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8852. 6.10.1925, Der amerikanische Botschafter in Berlin (1925-1930), Jacob Gould Schurmann (1854-1942), besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) offiziell begrüßt und stattet der Internationalen Frankfurter Herbstmesse einen Besuch ab.
  8853. 16.1.1925, Der Pionier der Zeppelinluftschifffahrt und Nationalökonom, Dr. Hugo Eckener, besucht die Mainstadt und wird offiziell im Kurfürstenzimmer des Römers begrüßt. Als Nachfolger des Luftschiffkonstrukteurs Ferdinand Graf von Zeppelin ist er maßgeblich am Bau der Luftschiffe LZ 127 „Graf Zeppelin“ (1928) und LZ 129 „Hindenburg“ (1936) beteiligt.
  8854. 1.1.1923, Das alte Jahr geht in einer hellen Mondnacht zu Ende. Recht still und bescheiden wird das neue Jahr begrüßt. Mehr und mehr hat sich in den letzten Jahren die Silvesterfeier von der Straße in die Familien verlegt.
  8855. 20.6.1922, Der König von Italien, Viktor Emanuel III., trifft auf der Durchreise nach Dänemark in einem Sonderzug inoffiziell auf dem Hauptbahnhof ein. Während des fünfzehnminütigen Aufenthalts wird er u.a. vom italienischen Generalkonsul Giuseppe Tattara begrüßt.
  8856. 25.3.1922, Anlässlich des Fußballnationalspiels Deutschland – Schweiz (am 26.03.) werden die Gäste auf dem Hauptbahnhof von einer riesigen Menschenmenge begrüßt. Die Schweizer Nationalmannschaft gastiert im Carlton-Hotel.
  8857. 10.10.1913–11.10.1913, Mitglieder der Stadtverwaltung von Brighton besuchen die Mainstadt und werden von Bürgermeister Dr. Luppe im Rathaus offiziell begrüßt.
  8858. 3.7.1913–5.7.1913, Amerikanische Ingenieure der „American Society of Mechanical Engineers“ besuchen die Mainstadt als Gäste des Ingenieur-Bezirksvereins und werden offiziell im Römer begrüßt (am 04.07.).
  8859. 19.8.1912, Kaiser Wilhelm II. besucht die Mainstadt und wird u.a. von Oberbürgermeister Franz Adickes (1846-1915) offiziell begrüßt. Wilhelm II. besichtigt den neuen Osthafen. Am Nachmittag reist der Monarch weiter nach Kronberg/Taunus, wo er Wohnung im Schloss Friedrichshof nimmt.
  8860. 15.6.1910–17.6.1910, Der Schwäbische Sängerbund Brooklyn, einer der angesehensten Gesangsvereine der Vereinigten Staaten, besucht im Rahmen seiner Deutschlandreise die Mainstadt und wird am 16.06. offiziell begrüßt.
  8861. 21.5.1907–22.5.1907, Englische Kommunalpolitiker besuchen die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Franz Adickes (1846-1915) offiziell begrüßt.
  8862. 13.8.1906, Der Grazer Männergesangverein besucht im Rahmen seiner Deutschlandreise auch die Mainstadt und wird auf dem Hauptbahnhof von Mitgliedern des Lehrergesangvereins und des Neebschen Männerchors begrüßt.
  8863. 4.7.2000–6.7.2000, Vertreterinnen der chinesischen Frauenorganisation „Guangzhou Women’s Federation“ besuchen die Mainstadt und werden am 05.07. im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  8864. 27.6.2000, Schülerinnen und Schüler auf Frankfurts Partnerstadt Mailand besuchen die Mainmetropole und werden im Römer offiziell begrüßt.
  8865. 25.5.2000–8.6.2000, 134 ehemalige Frankfurter Juden, die während des Nationalsozialismus vertreiben wurden, besuchen ihre Heimatstadt und werden von Oberbürgermeisterin Petra Roth am 26.05.im Philanthropin offiziell begrüßt.
  8866. 12.5.2000, Anlässlich der Feierlichkeiten zum 40jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaften besucht eine italienische Radgruppe aus Mailand die Mainstadt und wird im Limpurgsaal des Römers offiziell begrüßt.
  8867. 19.4.2000, Schüler der englischen Wellingborough School besuchen als Gäste der Anna-Schmidt-Schule die Mainmetropole und werden im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  8868. 18.4.2000, Jugendliche aus der Partnerstadt Birmingham besuchen im Rahmen des Schüleraustausches die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8869. 7.7.1937, Verkehrsfachleute aus England, Mitglieder des britischen Institute of Transport, besuchen im Rahmen ihrer Studienfahrt durch Deutschland auch die Mainstadt. Oberbürgermeister Friedrich Krebs begrüßt die Gäste im Bürgersaal des Rathauses.
  8870. 28.7.1937–29.7.1937, Vertreter der rumänischen Staatsjugend (Pfadfinder) besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  8871. 17.8.1937–31.8.1937, Eine Urlaubskameradschaft von 80 Aktiven der nationalsozialistischen Bewegung aus allen Gauen Deutschlands besucht die Mainstadt und wird am 18.08. offiziell im Bürgersaal des Römers begrüßt.
  8872. 5.9.1938, Mitglieder der „Faschistischen Industriellenvereinigung“ aus Mailand besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  8873. 15.9.1937, Die Teilnehmer am Nürnberger Reichsparteitag der NSDAP kehren mit einem Sonderzug nach Frankfurt am Main zurück. Auf dem Römerberg werden sie von Oberbürgermeister Friedrich Krebs begrüßt.
  8874. 18.1.1938–19.1.1938, Südafrikanische Studenten des „Africaans Nazionale Studentebond“, eine Organisation der Buren, besuchen die Mainstadt und werden offiziell im Römer begrüßt.
  8875. 6.2.1938, Die anlässlich einer Studienfahrt durch den Gau Hessen-Nassau in Frankfurt am Main weilende II. Hundertschaft der Ordensburg Vogelsang wird im Bürgersaal des Römers von Bürgermeister Josef Kremmer (1886-1976) offiziell begrüßt.
  8876. 2.3.1938, Die Vertreter der soeben gegründeten „Internationalen Vereinigung für den Karneval“ besuchen die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Rathauses durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs offiziell begrüßt.
  8877. 9.3.1938, Besuch einer Reisegesellschaft des „Institute of British Carriage and Automobile Manufactures“, der großen englischen Fachvereinigung der Karosseriebauer und Kraftwagenzubehörfirmen, im Rahmen ihrer Deutschlandvisite in der Mainstadt. Oberbürgermeister Friedrich Krebs begrüßt die Gäste offiziell im Römer.
  8878. 23.3.1938, Polnische Vermessungsingenieure besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Rathauses offiziell begrüßt.
  8879. 5.4.1938, Studierende der Technischen Hochschule in Mailand besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  8880. 17.4.1938, Mitglieder der französischen wissenschaftlichen Gesellschaft „Association Guillaume Bodé“ besuchen die Mainstadt und werden im Goethehaus offiziell begrüßt.
  8881. 31.5.1938, Mitglieder des Deutschen Kältevereins, die ihre Hauptversammlung in der Mainstadt abhalten, werden von Oberbürgermeister Friedrich Krebs offiziell im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8882. 23.6.1938, Eine Gruppe italienischer Studentenführer besucht die Mainstadt und wird im Römer von Bürgermeister Johann Adolph Joseph Kremmer (1886-1976) herzlich begrüßt.
  8883. 5.7.1938–6.7.1938, Eine Abordnung bulgarischer Mitglieder der „Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft“ besucht die Mainstadt und wird im Römer von Oberbürgermeister Friedrich Krebs offiziell begrüßt.
  8884. 14.7.1938, 350 Teilnehmer an dem 20. Internationalen Wirtschaftskurs besuchen die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Römer offiziell begrüßt.
  8885. 25.7.1938, Eine Gruppe amerikanischer Schüler und Schülerinnen trifft zu einem Besuch in der Mainstadt ein und wird im Römer offiziell begrüßt.
  8886. 16.8.1938, Der Maharadscha von Dewas besucht die Mainstadt und wird im Römer offiziell begrüßt.
  8887. 18.8.1938–19.8.1938, Teilnehmer des 12. Internationalen Gartenbaukongresses in Berlin besuchen im Rahmen ihrer Reise zu den schönsten Gartenbaugebieten Deutschlands auch die Mainstadt und besichtigen den Palmengarten sowie Kleingärten und Siedlungen rund um Frankfurt am Main. Sie werden im Palmengarten von Oberbürgermeister Friedrich Krebs offiziell begrüßt.
  8888. 24.8.1938, Argentinische und chilenische Ärzte besuchen im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8889. 24.8.1938, Sudetendeutsche Kommunalpolitiker besuchen die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8890. 3.9.1938–4.9.1938, Der luxemburgische Gesangverein „La Concorde“ besucht auf Einladung des Frankfurter Sängerquartetts die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Bürgersaal des Römers begrüßt.
  8891. 13.9.1938, Japanische Journalisten besuchen, vom Reichsparteitag kommend, die Mainstadt und werden vom Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976) im Hotel „Frankfurter Hof“ begrüßt.
  8892. 15.9.1938, Siebenbürger Sachsen besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Rathauses offiziell begrüßt.
  8893. 19.9.1938, Französische Gäste, Arbeiter, Professoren, Lehrer, Künstler, Ärzte und Angestellte, besuchen auf Einladung der Deutschen Arbeitsfront und der deutsch-französischen Gesellschaft im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Bürgersaal des Römers feierlich begrüßt.
  8894. 5.10.1938, Auf Einladung der Reichsregierung führt eine Freundschafts- und Wirtschaftsmission aus der Mandschurei unter Leitung von Wirtschaftsminister Han Yun-Chieh eine Informationsreise durch Deutschland durch. Die Gäste kommen von Berlin in der Mainstadt an, besichtigen die IG Farbenindustrie und den Rhein-Main-Flughafen und werden im Römer offiziell begrüßt. Am Abend fährt die mandschurische Kommission nach Berlin zurück.
  8895. 15.10.1938–16.10.1938, Der Präsident der Pariser Handelskammer, Dr. Férasson, und weitere Persönlichkeiten des französischen Wirtschaftslebens besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8896. 20.1.1939–21.1.1939, Angehörige der Deutsch-Argentinischen Kulturvereinigung „Institucion Cultural Argentino-Germana“ besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  8897. 12.3.1939–14.3.1939, Eine Gruppe französischer Ärzte von der Universität Lyon besucht die Mainstadt, besichtigt medizinische Einrichtungen und wird im Römer offiziell begrüßt.
  8898. 16.3.1939, Die Bukarester Rugby-Stadtmannschaft besucht die Mainstadt anlässlich des Rugby-Spiels der Frankfurter Stadtauswahl gegen die Stadtelf von Bukarest. Sie wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt werden.
  8899. 19.3.1939, Englische Cambridge-Studentinnen, die eine Spielreise durch verschiedene deutsche Städte unternehmen, besuchen die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt. Am Nachmittag treten sie im Frankfurter Sportfeld gegen die Frauen-Elf des Frankfurter Turnvereins 1860 an.
  8900. 25.3.1939–26.3.1939, Italienische Fußballspieler besuchen die Mainstadt, werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt (25.03.) und treten im Sportfeld gegen eine südwestdeutsche Auswahlmannschaft an (26.03.). Über 12.000 Zuschauer erleben einen 2:1-Sieg der Gastgeber.
  8901. 29.3.1939, Portugiesische Journalisten besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise (28.03.-12.04.) die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8902. 30.3.1939, Eine internationale Internistengruppe mit Ärzten aus Bulgarien, Holland, Japan, Polen und Schweden, die an der 51. Tagung der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin in Wiesbaden teilgenommen haben, besuchen die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8903. 14.4.1939, Südafrikanische Rugbyspieler besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden von Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960) im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt.
  8904. 22.4.1939, Ankunft der Solisten der „Opera Romana“ Bukarest zu einem einwöchigen Gastspiel in Frankfurt am Main. Auf dem Hauptbahnhof werden die Gäste von Generalintendant Hans Meissner (1896-1958) begrüßt. Am 27.04. d. J. findet im Kurfürstenzimmer des Römers ein festlicher Empfang statt.
  8905. 26.4.1939, Als Auftakt zu den Frankfurter Tagen des Handwerks findet eine Feier zur Begrüßung ausländischer Handwerker, die im Rahmen des internationalen Gesellenaustausches nach Deutschland gereist sind, und deutscher Handwerker, die ins Ausland gehen, statt. Die ausländischen Handwerker werden am folgenden Tag durch Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960) namens der Stadt im Römer offiziell begrüßt.
  8906. 29.4.1939–30.4.1939, Jungschriftleiter aus dem Gau Düsseldorf besuchen die Mainstadt und werden offiziell im Römer begrüßt.
  8907. 4.5.1939, Französische Ärzte des „Club Chirurgical de Voyages Ambroise Paré“ besuchen die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers von Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976) offiziell begrüßt.
  8908. 12.5.1939–14.5.1939, Der italienische Fußballmeister AC Bologna besucht als Gast der Sportgemeinde Eintracht die Mainstadt und wird am 13.05. offiziell im Römer begrüßt. Das Freundschaftsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und AC Bologna auf dem Sportplatz am Riederwald am 14.05. endet mit 3:6-Toren zuungunsten der Gastgeber.
  8909. 19.6.1939, Besuch des jugoslawischen Verkehrsministers Dr. Mehmed Spaho und des Generaldirektors der jugoslawischen Eisenbahnen, Gjurik, im Rahmen ihrer Deutschlandreise in der Mainstadt. Begrüßt werden die Gäste von Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Besichtigt werden die wichtigsten Verkehrseinrichtungen, vor allem der Flughafen Rhein-Main.
  8910. 21.6.1939, Die Fußballmannschaft von AS Roma besucht die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt. Bei einem Freundschaftsspiel am Abend zwischen den italienischen Gästen und der Sportgemeinde Eintracht auf dem Sportplatz am Riederwald siegt die Auswahl von AS Roma mit 3:1-Toren.
  8911. 26.6.1939, Im Anschluss an einem Kongress in Berlin hält das „Internationale Meteorologische Komitee“ in Frankfurt am Main seine Schlusstagung mit Besichtigungen wissenschaftlicher Institute ab. Oberbürgermeister Friedrich Krebs begrüßt die Gäste im Kurfürstenzimmer des Römers.
  8912. 27.6.1939, Mitglieder des „Ausschusses für Genossenschaftsrecht“ der „Akademie für Deutsches Recht“ werden im Rahmen ihrer Schlusssitzung in der Mainstadt von Stadtkämmerer (1932-1946) Dr. Friedrich Lehmann (1888-1960) offiziell begrüßt.
  8913. 30.6.1939, 500 italienische „Frontkämpfer“ unter Leitung von Ehrenkorporal Carlo Delcroix, die auf Einladung der Vereinigung Deutscher Frontkämpferverbände eine Deutschlandreise unternehmen, besuchen die Mainstadt. Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976) begrüßt die eintreffenden Gäste auf dem Hauptbahnhof. Oberbürgermeister Friedrich Krebs empfängt die Besuchergruppe im Bürgersaal des Rathauses.
  8914. 7.7.1939, Studenten und Professoren der Technischen Hochschule Graz/Steiermark besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  8915. 7.7.1939–9.7.1939, Tagung der Intendanten der deutschen Reichssender. Oberbürgermeister Friedrich Krebs begrüßt die Gäste im Bürgersaal des Römers, die sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main eintragen (08.07.).
  8916. 23.7.1939–24.7.1939, Eine italienische Handelsabordnung besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird von Wehrwirtschaftsführer Prof. Carl Lüer (1897-1969), Präsident der Wirtschaftskammer Hessen und Präsident der Industrie- und Handelskammer für das Gebiet Rhein-Main mit Sitz in Frankfurt am Main, in den Räumen der Handelskammer offiziell begrüßt.
  8917. 16.8.1939, Über 100 ‚reichsdeutsche“ BDM [Bund Deutscher Mädel]-Frauen aus verschiedenen europäischen Ländern besuchen die Mainstadt und werden von Oberstadtschulrat Dr. Uebel offiziell begrüßt.
  8918. 13.3.1940, Prof. Piedro Lain, Nationalrat der spanischen Falange und Abteilungsleiter im spanischen Innenministerium, besucht die Mainstadt und wird im Römer offiziell begrüßt. In den Räumen der Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft hält er einen Vortrag über „Die junge Generation in Spanien“.
  8919. 22.4.1940, Italienische Handwerksvertreter unter Leitung des Handwerkspräsidenten und Nationalrats Gazzotti, besuchen die Mainstadt und werden im Adolf-Hitler-Haus von Gauleiter Jakob Sprenger und danach im Kurfürstenzimmer des Römers von Oberbürgermeister Friedrich Krebs offiziell begrüßt. Die Gäste tragen sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  8920. 25.4.1940, Eine Gruppe slowakischer Schriftleiter besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers von Bürgermeister (1937-1945) Joseph Kremmer (1886-1976) offiziell begrüßt.
  8921. 17.8.1940–19.8.1940, Eine Gruppe japanischer Ärzte unter Leitung des Präsidenten der Japanisch-Deutschen Medizinischen Gesellschaft, Dr. Choei Ishibashi, besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung in der Gutleutstraße, und danach von Stadtrat Dr. Bruno Müller im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell begrüßt. Die Gäste tragen sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  8922. 18.3.1941–19.3.1941, Schweizer Journalisten besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Auftrag des Gauleiters Jakob Sprenger vom Leiter des Gaupresseamtes, Gauamtsleiter Karl Uckermann, offiziell begrüßt.
  8923. 28.4.1941, Im Rahmen ihrer Deutschlandreise besuchen japanische Wissenschaftler die Mainstadt und werden offiziell von Gauleiter Jakob Sprenger im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, begrüßt.
  8924. 4.8.1941–6.8.1941, Tagung lothringischer Filmtheaterbesitzer in Frankfurt am Main, der Stadt der Außenstelle der Reichsfilmkammer und Sitz der Verleiherfirmen. Begrüßt werden die Gäste von Bürgermeister (1937-1945) Joseph Kremmer (1886-1976).
  8925. 3.6.1942, Eine italienische Handelsabordnung unter Leitung des Vizepräsidenten der Confederazione Fascista del Commercianti, Nationalrat Agnino, besucht die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger offiziell begrüßt.
  8926. 28.11.1942–29.11.1942, Der Stabschef der SA, Viktor Lutze, besucht die Mainstadt zur Übergabe der SA-Gruppe Hessen und wird im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, von Gauleiter Jakob Sprenger begrüßt. Die Übergabe der Gruppe, an der führende NSDAP-Funktionäre und Vertreter von Wehrmacht und Staat aus den Gaugebieten Hessen-Nassau und Kurhessen teilnehmen, erfolgt am 29.11. im Kaisersaal des Römers.
  8927. 14.12.1942–15.12.1942, Der Staatsekretär im Reichsjustizministerium (seit 1942), Curt Rothenberger (1896-1959), besucht die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger begrüßt. Rothenberger spricht am 15.12. im Saalbau in einer öffentlichen Kundgebung.
  8928. 21.4.1943–22.4.1943, Der judenfeindliche Großmufti von Jerusalem, Hadji Emin el-Husseini besucht, einer Einladung von Gauleiter Jakob Sprenger folgend, die Mainstadt. Sprenger heißt den Gast in Gegenwart zahlreicher Persönlichkeiten der NSDAP, von Staat und Wehrmacht im Kürfürstenzimmer des Römers willkommen. Husseini dankt für die Einladung nach Frankfurt am Main und gibt der Freude Ausdruck, „die wertvollen Einrichtungen zur Erforschung der Judenfrager kennen zu lernen.“ Er spricht von seinem jahrelangen Kampf gegen die Juden und von der Vernichtung des Weltjudentums. Am zweiten Tag seines Besuches begrüßt Oberbürgermeister Friedrich Krebs den Großmufti im Kurfürstenzimmer des Römers und überreicht ihm ein Buch über die Kunstschätze des Städelmuseums. Husseini trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  8929. 15.5.1943, Der Kaiserlich-Japanische Botschafter, General Hirosho Oshima, besucht auf Einladung des Gauleiters Jakob Sprenger, zugleich Schirmherr der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, „Zweiggesellschaft Südwestdeutschland“, Frankfurt am Main und wird im Rahmen einer festlichen deutsch-japanischen Kundgebung im Saalbau offiziell begrüßt.
  8930. 1.7.1943, Reichsgesundheitsführer Leonardo Conti (1900-1945), Leiter des NSDAP-Hauptamtes für Volksgesundheit und des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes sowie Reichstagsabgeordneter, besucht die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger begrüßt.
  8931. 13.2.1944, Reichsorganisationsleiter Robert Ley bereist den Gau Hessen-Nassau der NSDAP, um in Frankfurt am Main die zum Kriegsberufswettkampf angetretene Jugend an ihren Wettkampforten zu besuchen und um auf einem Betriebsappell zur Gefolgschaft eines Kriegsmusterbetriebes zu sprechen. Offiziell begrüßt wird er von Gauleiter Jakob Sprenger.
  8932. 3.4.1944, Gauleiter Jakob Sprenger begrüßt auf der täglichen Sitzung des Gaueinsatzstabes den Staatsekretär im Reichsinnenministerium, Dr. Wilhelm Stuckart (1902-1953), SS-Obergruppenführer, der eine Besichtigung der schwer beschädigten ‚Gauhauptstadt’ Frankfurt am Main (und Offenbach am Main) unternimmt.
  8933. 5.11.1946–6.11.1946, An der Ersten Reichsfrauenarbeitstagung der SPD aus den drei Westzonen und Berlin nehmen 67 Frauen teil. Aus Frankfurt am Main: Anna Beyer, Marie Bittorf und Grete Teege. Wilhelm Knothe (SPD) begrüßt die Tagungsteilnehmer, der ehemalige Reichstagspräsident Paul Löbe nimmt als Gast teil. Von ihren Entschließungen, die sie Botschaften nennen, ist eine der ersten bezogen auf die Beseitigung des Elends in Deutschland, die Demontage und die Forderungen auf Freilassung der Kriegsgefangenen. Hinzu kommen Forderungen zum § 218, zur Beteiligung der Frauen an der Planung der zerstörten Städte und die Resolution zur Frage der Frau im Erwerbsleben.
  8934. 16.7.1947, Der Zoologische Garten begrüßt seinen millionsten Besucher.
  8935. 5.11.1947, Der Zoologische Garten begrüßt den zwei millionsten Besucher.
  8936. 21.7.1949, Der aus der Haft entlassen KPD-Vorsitzende Max Reimann wird bei seiner Ankunft in Frankfurt am Main von etwa 150 Anhängern begrüßt.
  8937. 5.8.1952, Nach seiner Rückkehr von dem Olympischen Sommerspielen in Helsinki fährt der Bronzemedaillengewinner über 800 Meter, Heinz Ulzheimer, in einem Triumphzug vom Hauptbahnhof zur Paulskirche, wo er vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb herzlich begrüßt wird.
  8938. 8.11.1952–17.11.1952, Gerhart-Hauptmann-Festwoche zum Gedenken an den 90. Geburtstag des schlesischen Dichters mit einer Festrede von Thomas Mann während einer Matinée im Schauspielhaus (09.11.), begrüßt durch den Intendanten Harry Buckwitz, Theateraufführungen sowie einer Gerhart-Hauptmann-Ausstellung im Foyer des Großen Hauses der Städtischen Bühnen.
  8939. 28.7.1954, Auf ihrer Deutschlandreise statten 174 Deutsch-Amerikaner, Mitglieder des „Plattdütschen Volksfest-Vereins“, Brooklyn/New York, auch Frankfurt am Main einen Besuch ab und werden vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb im Römer begrüßt.
  8940. 15.9.1954, Zoodirektor Dr. Bernhard Grzimek begrüßt den millionsten Besucher des Zoologischen Gartens.
  8941. 1.9.1957–5.9.1957, Internationale Frankfurter Herbstmesse mit 3000 Ausstellern aus 30 Ländern und 246.000 Besuchern. Zum siebten Male ist auf dieser größten Mustermesse für Fertigwaren der Bundesrepublik Deutschland das „Institut für neue technische Form“, Darmstadt, mit der Sonderschau formschöner Industrieerzeugnisse vertreten. Mit einer Sonderschau „Norddeutschland – Lüneburger Heide“ beteiligt sich die Werbegemeinschaft Lüneburger Heide an der Messe. Die Heidekönigin Sigrid begrüßt die Gäste auf dem Lüneburger Thron.
  8942. 24.3.1958, Auf einer Delegiertenkonferenz des SPD-Unterbezirks Frankfurt nennt Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann die atomare Bewaffnung einen „Wahnsinn“ und begrüßt Kundgebungen und Demonstrationen gegen die atomare Aufrüstung.
  8943. 19.5.1948, Tag der europäischen Föderation in der Paulskirche, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft föderalistischer Verbände Deutschlands – Arbeitskreis Frankfurt am Main. Eröffnet wird die Europa-Kundgebung unter dem Thema „Deutschland und Europa 1848-1948 und in Zukunft“ durch Dr. Eugen Kogon, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Europa-Verbände Deutschlands, Frankfurt am Main. Begrüßt werden die Gäste aus dem In- und Ausland durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und die europäische Jugend-Delegation durch Joachim C. Berringer aus München. Am Abend zieht die vor der Paulskirche versammelte europäische Jugend zum Römerberg. Dr. Max Flesch-Thebesius, Frankfurt am Main, eröffnet die dortige Kundgebung. Ansprachen werden gehalten von Wilhelm Hermes, Präsident der deutschen Europa-Union, H. G. Ritzel, Delegierter der Schweizer Europa-Union, Hugh Delargy, englischer Parlamentarier, Henri Koch aus Luxemburg, Dr. Anton Milo di Villagrazia aus Italien, Dr. Ernst von Schenck aus der Schweiz und Joachim C. Berringer aus München
  8944. 7.7.1951–10.7.1951, Dritter Mainschiffertag und Tausendjahrfeier der Frankfurter Fischer- und Schifferzünfte verbunden mit dem traditionellen Frankfurter Volksfest am Main. Zwischen Untermain- und Obermainbrücke, am Römerberg bis zum Fahrtor ist ein Vergnügungspark aufgebaut worden. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb begrüßt die Gäste mitten im Wein speienden Gerechtigkeitsbrunnen, neben Justitia einerseits und der Wein kredenzenden Hochheimer Weinkönigin Renate andererseits. Im Zelt am Tiefkai zwischen Alter Brücke und Obermainbrücke wird die Fachschau für Binnenschifffahrt und Fischerei, die „Messe“ der Schiffer und Fischer, abgehalten. Schiffskorso auf dem Main mit 30 geschmückten Schiffen und hunderten Booten, Fischerstechen, Spring- und Schwimmdarbietungen sowie der Vergnügungspark geben diesen vier Festtagen der Tausendjahrfeier mit rund 500.000 Besuchern das Gepräge.
  8945. 5.2.1957–10.2.1957, Europäische Postkonferenz, auf der eine engere Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Post- und Fernmeldewesens der sechs Montanunion-Staaten erörtert wird. Ziel ist die Errichtung einer westeuropäischen Postunion. Bürgermeister Dr. Walter Leiske begrüßt im Kaisersaal Delegationen der Postministerien aus zehn europäischen Ländern, aus den Staaten der Montanunion, Großbritannien, der Schweiz, der Türkei, aus Österreich und Irland. Die Vertreter der Post treffen sich zu dieser Konferenz, um Fragen zu erörtern, die während des im August in Ottowa/Kanada stattfindenden XIV. Kongresses des Weltpostvereins zur Sprache kommen sollen. In einer Vitrine neben dem Eingang zum Kaisersaal im Römer sind Dokumente des Postwesens vom 14. bis zum 19. Jahrhundert ausgestellt. Sie stammen aus den Beständen des Stadtarchivs und des Historischen Museums und dokumentieren die Stellung Frankfurts als Zentrum des Postwesens.
  8946. 29.10.1958–31.10.1958, Dritter Kongress der Deutschen Zentrale für Volksgesundheitspflege mit dem Thema: „Gesundheitliche Selbstverantwortung“, in der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Begrüßt werden außer vielen Wissenschaftlern auch Mitglieder der Bundesärztekammer, des Hartmannbundes, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Deutschen Städtetages, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Apotheker sowie der Gewerkschaften und der Parlamente der Länder und des Bundes. Die Referate, die während des Kongresses unter dem Gesichtspunkt gesundheitlicher Selbstverantwortung gehalten werden, berühren vornehmlich die Themen Freizeit, Unfallverhütung und Krankenversicherung. Des Weiteren lädt die Deutsche Gesellschaft für Sozialhygiene und prophylaktische Medizin zu einem Symposion über Sozialhygiene der Wohnung ein.
  8947. 13.12.1958, Jahresversammlung des Stiftungsrats der 1916, am 100. Geburtstag Werner von Siemens, errichteten „Siemens-Ring-Stiftung“ im Römer. Im Anschluss findet ein Empfang im Kaisersaal statt, bei dem Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann die Gäste begrüßt. Die Stiftung dient der Ehrung von Personen, die sich besondere Verdiente um die Technik in Verbindung mit der Wissenschaft erworben haben. Höchste Auszeichnung ist ein mit Edelsteinen besetzter goldener Reif, der alle vier Jahre einem hervorragenden Vertreter der Naturwissenschaft und Technik verliehen wird.
  8948. 14.8.1959–23.8.1959, Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phonoausstellung auf dem Messegelände. Am 18.08. d. J. gibt der Magistrat der Stadt Frankfurt den führenden Persönlichkeiten dieses Wirtschaftszweiges einen Empfang im Kaisersaal des Römers, auf dem Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann die Gäste begrüßt.
  8949. 13.9.1960, Die Stadt Frankfurt am Main gibt im Römer einen offiziellen Empfang für die Frankfurter Teilnehmer an den Olympischen Spielen in Rom. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann begrüßt die Sportler im historischen Kaisersaal und fährt anschließend mit ihnen – zusammen mit dem zweifachen Goldmedaillengewinner Armin Harry und dem Bronzemedaillengewinner im Dressurreiten, Josef Neckermann – im ersten Wagen einer langen Autokolonne durch die Stadt zum Bornheimer Hang, wo ein Begrüßungssportfest des FSV Frankfurt stattfindet.
  8950. 31.1.1961, Anlässlich einer Vortragsreihe „Atlantische Zusammenarbeit in den sechziger Jahren“ der Deutschen Atlantischen Gesellschaft in Verbindung mit dem Frankfurter Amerika-Haus, der Steuben-Schurz-Gesellschaft und dem Europäischen Erzieherbund unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976) und des amtierenden Generalkonsuls der Vereinigten Staaten, Wayland B. Waters, gibt Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Kaisersaal einen Empfang und begrüßt den Amerikanischen Botschafter Walter C. Dowling.
  8951. 23.10.1962, Der 1.500.000. Besucher des Goethehauses seit dessen Wiedereröffnung im Frühjahr 1951 wird begrüßt und erhält mehrere Buchgeschenke.
  8952. 16.2.1963, Im Rahmen eines Kulturabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der UdSSR wird der russische Film „Neun Tage eines Jahres“ aufgeführt. Bei den bundesweiten Aufführungen sind die beiden russischen Hauptdarsteller, der Kameramann und eine Vertreterin des Kultusministeriums Moskau, anwesend. In Frankfurt am Main wird die russische Gruppe im Kaisersaal des Römers vom Kulturdezernenten Dr. Karl vom Rath (1915-1986) begrüßt.
  8953. 24.5.1963, Frau Rita Bockelmann, die Gattin des Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968), begrüßt im Kaisersaal des Römers eine Gruppe französischer Frauen aus Lyon, die in Politik und Sozialarbeit tätig sind. Die Gäste weilen auf Einladung des Landesverbandes Hessen der Europa-Union in Frankfurt am Main.
  8954. 31.1.1966, 128 Krankenschwestern aus Südkorea werden im Römer herzlich begrüßt. Die zwanzig bis dreißig Jahre alten Koreanerinnen sollen dazu beitragen, den akuten Schwesternmangel an Frankfurts Krankenanstalten zu lindern.
  8955. 10.10.1966, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) begrüßt im Kaisersaal des Römers eine aus 80 Experten bestehende Wirtschaftsdelegation aus Guatemala.
  8956. 7.2.1967, Eine rumänische Delegation besucht anlässlich der rumänischen Buchausstellung im Karmeliterkloster die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer begrüßt.
  8957. 13.9.1968, Mit Blumen begrüßt wird der erste Besucher des neu eingerichteten 14. Polizeireviers im Nordwestzentrum.
  8958. 12.3.1969, 35 Mitarbeiter von Planungskommissionen verschiedener Städte der Tschechoslowakei besuchen während einer Rundreise durch die Bundesrepublik Deutschland auch die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8959. 20.8.1969, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) begrüßt an einem Tag im Kaisersaal Gäste aus Jugoslawien, England und Frankreich.
  8960. 28.4.1970, Eine Gruppe amerikanischer Journalisten, die als Gäste der Lufthansa am Eröffnungsflug der Boeing 747 von New York nach Frankfurt am Main teilnehmen, werden von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) im Namen des Magistrats begrüßt.
  8961. 25.8.1971–27.8.1971, Eine Studiengruppe der israelischen Genossenschaftsbewegung „Moshav“ besucht die Mainmetropole und wird im Römer begrüßt.
  8962. 21.9.1971, Eine Gruppe israelischer Jugendpfleger aus Tel Aviv besucht die Mainstadt und wird im Römer begrüßt.
  8963. 19.3.1974, Der Schriftsteller und Sänger André Heller feiert im Deutschordenshaus zusammen mit fast 200 Journalisten, Schriftstellern und prominenten Gästen die Bundes-Bildschirm-Premiere seines Fernsehfilms „Wer war André Heller?“, der vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) in der Zeit von 22 bis 23 Uhr ausgestrahlt wird. Kulturdezernent Hilmar Hoffmann begrüßt Heller im Namen der Stadt Frankfurt am Main.
  8964. 30.4.1974, Oberbürgermeister Rudi Arndt begrüßt eine Gruppe von zwanzig jungen israelischen Journalisten im Kaisersaal des Römers, die auf Einladung des deutschen Jugendpresseclubs durch die Bundesrepublik Deutschland reisen.
  8965. 10.9.1974, Bundespräsident Walter Scheel auf Antrittsbesuch in der Mainstadt. Auf dem Römerberg wird er von der Frankfurter Bevölkerung begrüßt und trägt sich im Kaisersaal des Römers in das Goldene Buch der Stadt ein.
  8966. 16.9.1889, Auf seiner Reise von Berlin nach Heidelberg, wo Thomas Alva Edison an der deutschen Naturforscherversammlung teilnimmt, trifft er zu einem Empfang auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ein und wird von den Vorständen der hiesigen Elektrotechnischen Gesellschaft und des Physikalischen Vereins begrüßt.
  8967. 3.6.1909–4.6.1909, Dreißig Mitglied der englischen „Labour Party“ besuchen die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Franz Adickes (1846-1915) offiziell begrüßt.
  8968. 22.6.1909–24.6.1909, 50. Jahres- und Jubiläumsversammlung des „Deutschen Vereins von Gas- und Wasserfachmännern“ – 1859 in Frankfurt am Main gegründet. Die Sitzungen finden u.a. im Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens statt. Am 21.06. werden die Festteilnehmer durch den Magistrat und die Stadt im Kurfürstenzimmer und im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8969. 2.7.1909, Amerikanische Schützen treffen auf ihrer Reise, die sie vom Hamburger Schützenfest durch Süddeutschland unternehmen, in der Mainstadt ein und werden vom Magistrat im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8970. 22.5.1978, Mitglieder einer Delegation der Royal British Legion besuchen Frankfurt am Main und werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8971. 2.8.1978, Eine Gruppe von 32 prominenten amerikanischen Rechtsanwälten besucht die Mainstadt und wird von Stadtrat Willi Reiss im Römer begrüßt.
  8972. 13.9.1978, Gewerkschafter aus sechs asiatischen Ländern besuchen während ihrer Deutschlandreise auch Frankfurt am Main und werden von Stadtrat Willi Reiss im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8973. 28.6.1979, Der Oberbürgermeister von Madrid, Professor Enrique Tierno Galvan, besucht das Schlossfest in Höchst und wird vom Magistrat in der Jahrhunderthalle Hoechst begrüßt.
  8974. 31.7.1979, Eine Delegation kommunaler Parlamentarier aus mehreren Städten Japans besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Martin Berg im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8975. 7.8.1979, Zum Abschluss eines Aufenthaltes in Hessen und Rheinland-Pfalz besucht eine Gruppe Jugendlicher aus Israel die Mainstadt und wird im Römer begrüßt.
  8976. 16.10.1979, Eine Delegation von Polizeisportlern der Polizeiakademie in Kairo besucht die Mainstadt und wird vom Stadtrat Peter Rhein im Römer begrüßt.
  8977. 14.11.1979, Die Nationalmannschaft der Turnerinnen und Turner der Volksrepublik China besucht die Mainstadt und wird vom Sportdezernenten Professor Peter Rhein im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8978. 14.2.1980, Eine Delegation von Jugend- und Sozialexperten aus Israel besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer begrüßt.
  8979. 2.4.1980, Die Schauspielerin Inge Meysel übernimmt die Patenschaft für das im Zoologischen Garten geborene Gorillamädchen „Inge“./ Über einhundert Schüler aus Birmingham und Dublin besuchen die Mainstadt und werden von Schuldezernent Bernhard Mihm im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8980. 3.7.1980, Eine Schulklasse der Lycée Henri IV aus Paris, der Partnerschule des Frankfurter Goethe-Gymnasiums, besucht die Mainstadt und wird von Schuldezernent Bernhard Mihm im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8981. 1.9.1980, Französische Schüler des Gymnasiums von Sèvres, einem Pariser Vorort, die im Rahmen eines Schüleraustausches mit der Ziehenschule Frankfurt am Main besuchen, werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8982. 2.10.1980, Der Oberbürgermeister von Houston, Jim McConn, besucht auf seiner Deutschlandreise die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer begrüßt.
  8983. 9.2.1981, Mitglieder der Landespressekonferenz Hessen besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8984. 11.2.1981, Eine französische Schülergruppe besucht im Rahmen des Austausches mit der Friedrich-Ebert-Schule die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8985. 10.6.1981–24.6.1981, Zum zweiten Mal besuchen 120 ehemalige Frankfurter Juden ihre Heimatstadt. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann begrüßt die Gäste auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  8986. 23.7.1982, 40 Schüler und Schülerinnen aus Tel Aviv, die sich im Rahmen eines Schüleraustausches für zwei bis drei Wochen bei Frankfurter Familien aufhalten, werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8987. 16.10.1982, Die Stadtverordnetenelf trifft auf dem Sportplatz an der Wintersporthalle am Waldstadion in einem Freundschaftsspiel auf eine Ratsherrenauswahl der britischen Partnerstadt Birmingham, die die Mainstadt besucht und am 15.10. im Kaisersaal des Römers von Stadtverordnetenvorsteher Dr. Hans-Jürgen Hellwig begrüßt wird.
  8988. 5.8.1983, Schülerinnen und Schüler der Grinberg-High-School in Kiryat Tivon/Israel besuchen im Rahmen eines Schüleraustausches mit der Frankfurter Musterschule die Mainstadt und werden im Römers begrüßt.
  8989. 6.12.1983, Bürgermeister aus Israel besuchen während ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland Frankfurt am Main und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8990. 25.1.1984, Anlässlich der Arbeitssitzung der Intendanten und Direktoren der ARD-Sendeanstalten begrüßt Oberbürgermeister Dr. Wallmann die Teilnehmer auf einem städtischen Empfang im Römer.
  8991. 2.11.1984, Eine Delegation des türkischen Gemeindeverbandes besucht auf Einladung des Deutschen Städtetages zwei Wochen lang die Bundesrepublik Deutschland und wird von der Stadt Frankfurt am Main im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8992. 19.12.1984, Ein Rekord: Bundesverkehrsminister Werner Dollinger begrüßt auf dem Rhein-Main-Flughafen den fünfzig millionsten Passagier.
  8993. 20.12.1984, Noch ein Rekord: Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann begrüßt im Zoologischen Garten den einhundertfünfzig millionsten Besucher.
  8994. 4.3.1985, Schülerinnen und Schüler des Collège Moulin de Prés in Paris weilen als Gäste der Carl-Schurz-Schule in der Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8995. 15.3.1985, Schülerinnen und Schüler der Les-Semailles-Schule in Rillieux bei Lyon besuchen im Rahmen des Schüleraustausches mit der Gesamtschule Bockenheim-Süd die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8996. 20.3.1985, Schülerinnen und Schüler der Anglo-European-School in Ingatestone/Essex besuchen im Rahmen des Schüleraustausches mit dem Goethe-Gymnasium die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  8997. 30.4.1985, Der stellvertretende Bürgermeister von St. Louis, Vincent Volpe, besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8998. 15.7.1985, Eine Delegation des Chemiefaser-Kombinats Mogilev aus der Sowjetunion besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  8999. 11.9.1985, Der Bürgermeister von Hiroshima, Takeshi Araki, besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9000. 4.10.1985, Eine Schülergruppe aus Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv besucht die Mainstadt und wird im Römer begrüßt.
  9001. 11.12.1986–18.12.1986, Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend besucht eine Gruppe junger Christen aus der DDR die Mainstadt. Sie wird am 12.12. offiziell im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  9002. 23.4.1987, Im Rahmen des Schüleraustauschprogramms der Stadt Frankfurt am Main mit der Partnerstadt Lyon besuchen Lyoner Schüler als Gäste der Helmholtzschule die Mainstadt und werden vom Magistrat offiziell im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  9003. 27.4.1987, Die Groß-Kopenhagener Feuerwehrkommission besucht die Einsatzleitstelle der Branddirektion Frankfurt und wird aus diesem Anlass im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9004. 11.7.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück begrüßt den ungarischen Botschafter und amtierenden Höchster Schlossfest-Präsidenten Dr. Istvan Horvath an der Spitze der ungarischen Schlossfestdelegation im Römer.
  9005. 5.12.1987, Mit dem großen Frankfurter Stadtgeläut von 14.30 bis 15.00 Uhr wird die fast 4 Tonnen schwere neue „Stadtglocke“, die zum Paulskirchen-Geläut gehört, bei ihrem Eintreffen auf dem Paulsplatz begrüßt.
  9006. 6.4.1988, Drei Schüleraustauschgruppen aus Birmingham, Dublin und Lyon besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9007. 5.5.1988, Französische Schüler aus Laval/Mayenne besuchen als Gäste der Friedrich-Ebert-Schule die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9008. 29.5.1988, Der DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt wird von seinen Fans auf dem Römerberg begrüßt. Die Spieler tragen sich im Römer nach einem Empfang durch Oberbürgermeister Wolfram Brück in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  9009. 2.6.1988–5.6.1988, Der „Petöfi Sandor-Chor“ aus Budapest besucht als Gast des Neeber-Schuler-Chores die Mainstadt und wird dam 03.06. offiziell im Römer begrüßt.
  9010. 15.6.1988, Austauschschüler aus Madrid besuchen als Gäste der Schillerschule die Mainstadt und werden vom Magistrat im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9011. 16.6.1988, Eine Delegation von Wirtschaftsfachleuten aus Taiwan besucht die Mainstadt und wird vom Magistrat im Römer offiziell begrüßt.
  9012. 19.6.1988, Eine Delegation von Radsportlern aus Lyon besucht als Gäste der Radsportgemeinschaft Frankfurt die Mainstadt und wird im Römer offiziell begrüßt.
  9013. 27.6.1988, Im Rahmen eines Schüleraustausches besuchen amerikanische Jugendliche als Gäste der Georg-Büchner-Gesamtschule in Bockenheim die Mainstadt und werden vom Magistrat im Römer begrüßt.
  9014. 28.6.1988, Mitglieder des Presseclubs München besuchen den Frankfurter Presse-Club und werden von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  9015. 15.8.1988, Japaner der Jugendaustauschorganisation „The World Youth Visit Exchange Association“ besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römer begrüßt.
  9016. 6.9.1988, Eine Delegation aus israelischen Ärzten, Krankenschwestern und Verwaltungsbediensteten besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  9017. 27.1.1989, Auf seiner Reise durch die Bundesrepublik Deutschland (27.01.-03.02.) besucht der Vorsitzende des Rates für religiöse Angelegenheiten beim Ministerrat der UdSSR, Konstantin Chartschew, die Mainstadt und wird im Römer von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog offiziell begrüßt.
  9018. 22.2.1989, Paolo Pillitteri, Oberbürgermeister der Partnerstadt Mailand, besucht die Mainstadt und wird im Römer gemeinsam mit dem italienischen Generalkonsul Facco Bonetti von Oberbürgermeister Wolfram Brück begrüßt.
  9019. 28.2.1989, Mit der Mehrheit von CDU und FDP begrüßt der Umlandverband Frankfurt (UVF) den Sofortvollzug der A 661 am Bornheimer Hang.
  9020. 9.3.1989, Eine Delegation von Touristikfachleuten aus der chinesischen Partnerstadt Quangzhou besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  9021. 14.4.1989, 50 Sowjetbürger aus Friedensgruppen besuchen die Bundesrepublik Deutschland vom 14. bis 24.04. Erste Station nach ihrer Ankunft auf dem Rhein-Main-Flughafen ist die Mainstadt. Dort legen sie am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus an der Paulskirche Blumen nieder. Tags darauf werden die Gäste im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  9022. 5.6.1989–7.6.1989, Auf Einladung der Bundesregierung hält sich eine israelische Gästegruppe anlässlich des Jubiläums „40 Jahre Grundgesetz“ in der Bundesrepublik Deutschland auf. Sie besucht die Mainstadt und wird am 07.06. im Römer offiziell begrüßt.
  9023. 27.6.1989, Schüler des XIV. Lyzeums in Breslau besuchen auf Einladung des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  9024. 4.7.1989, Schüler aus der Partnerstadt Birmingham und aus Stafford besuchen als Gäste der Wöhlerschule für vierzehn Tage die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9025. 23.7.1989–26.7.1989, Ein Gruppe israelischer Fachschullehrer besucht während ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird am 25. Juli im Kaisersaal des Römer begrüßt.
  9026. 7.8.1989, Eine Delegation ungarischer Kommunalpolitiker aus Nyiregyháza besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römer begrüßt.
  9027. 15.8.1989–28.8.1989, Mitglieder des Handel- und Gewerbefördervereins aus Redding (Kalifornien) besuchen die Mainstadt und werden am 18.08. im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  9028. 7.9.1989, Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Walter Momper, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Volker Hauff begrüßt.
  9029. 12.9.1989, Die „Sportstafette 40 Jahre Bundesrepublik Deutschland“ macht in Frankfurt am Main Station und wird in der Römerhalle offiziell begrüßt.
  9030. 20.9.1989, Ungarische Schüler aus Kalocsa besuchen als Gäste des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9031. 14.10.1989, Der neu gewählte Oberbürgermeister von Lyon, Michel Noir, kommt zu seinem Antrittsbesuch in die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Volker Hauff im Römer begrüßt.
  9032. 20.3.1990, Bundesbankpräsident Karl-Otto Pöhl spricht sich am Rande einer Kabinettssitzung in Wiesbaden dafür aus, die Deutsche Bundesbank „für jede absehbare Zeit“ in Frankfurt am Main zu lassen. Oberbürgermeister Volker Hauff begrüßt diesen Vorstoß.
  9033. 26.3.1990, Schüler der Anglo-European-School in Ingatestone/GB besuchen als Gäste des Goethe-Gymnasiums die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9034. 27.4.1990, US-amerikanische Manager besuchen während ihrer Reise ins Rhein-Main-Gebiet (26./27.04.) die Mainstadt und werden in der Wandelhalle des Römer offiziell begrüßt.
  9035. 28.4.1990, Schüler des Collège St. Marc aus der Partnerstadt Lyon besuchen als Gäste der Heinrich-Kraft-Schule die Mainstadt und werden in der Wandelhalle des Römer offiziell begrüßt.
  9036. 1.6.1990–29.6.1990, Schüler der Theodore High School in Mobile (Alabama) besuchen als Gäste des Goethe-Gymnasiums die Mainstadt und werden am 12.06. offiziell im Römer begrüßt.
  9037. 7.6.1990–21.6.1990, Nachdem bereits Anfang Mai d. J. ehemalige jüdische Frankfurter ihre Heimatstadt besucht haben, trifft, weil in diesem Jahr so viele Einladungen verschickt worden sind wie noch nie, eine weitere Gruppe aus Übersee zu einem zweiwöchigen Besuch auf dem Rhein-Main-Flughafen ein. Am 8. Juni werden alle 131 eintreffenden Gäste im Gesellschaftshaus des Palmengartens offiziell begrüßt.
  9038. 11.7.1990–14.7.1990, Eine Abgeordnetendelegation aus japanischen Städten besucht die Mainstadt und wird am 13.07.im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  9039. 26.3.1991–6.4.1991, Eine Delegation von Spitzenmanagern der sowjetischen Fluggesellschaft Aeroflot besucht als Gast der Deutschen Lufthansa AG die Mainstadt und wird am 27.03. im Römer offiziell begrüßt.
  9040. 17.4.1991, Gymnasiasten aus Kalocsa in Ungarn besuchen als Gäste des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  9041. 25.4.1991–9.5.1991, 133 ehemalige Frankfurter Juden, die vor der Shoa geflohen sind, besuchen zwei Wochen lang ihre Heimatstadt und werden offiziell im Kaisersaal des Römer begrüßt.
  9042. 26.4.1991–28.4.1991, Logenbrüder aus Belgien und Frankreich besuchen die Frankfurter Freimaurerloge „Zur Einheit” und werden am 27.04. im Kaisersaal des Römer offiziell begrüßt.
  9043. 27.4.1991–5.5.1991, Schüler des 1. Liceums im polnischen Krakau besuchen als Gäste des Carl-Schurz-Gymnasiums die Mainstadt und werden am 29.04. offiziell im Römer begrüßt.
  9044. 16.6.1991, Der Vizepräsident der Sowjetunion, Gennadij I. Janajew, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Kaisersaal des Römer begrüßt.
  9045. 17.6.1991–1.7.1991, 133 jüdische ehemalige Frankfurter, die aufgrund des Nationalsozialismus ihre Heimatstadt verlassen mussten, besuchen die Mainmetropole. Sie werden von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler auf dem Rhein-Main-Flughafen begrüßt.
  9046. 20.6.1991, Der Außenminister des Königreichs Lesotho, Tanki Pius Molapo, besucht während seiner Deutschlandvisite auch die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  9047. 26.6.1991, Schüler und Schülerinnen des Jan-Neruda-Gymnasiums aus Prag besuchen als Gäste des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums im Rahmen des ersten Austausches von Schülern der Partnerstädte Frankfurt am Main und Prag die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römer begrüßt. Frankfurter Gymnasiasten haben bereits im Mai Prag besucht.
  9048. 29.7.1991, Der Bürgermeister der nicaraguanischen Partnerstadt Granada besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer offiziell begrüßt.
  9049. 2.9.1991, Ehemalige KZ-Häftlinge besuchen das Rhein-Main-Gebiet und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9050. 7.11.1991–13.11.1991, Schüler aus Dombasle/Frankreich besuchen als Gäste der Heinrich-von-Stephan-Schule die Mainstadt und werden am 08.11. von der Stadt offiziell im Kaisersaal des Römer begrüßt.
  9051. 17.1.1992, Ärztinnen des öffentlichen Gesundheitswesens in Kiew sowie der Bürgermeister der Stadt, Oleg Bernovich, besuchen die Mainstadt (bis 23.01.) und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9052. 7.4.1992, Mitglieder des Stuttgarter Jugend- und Sozialausschusses besuchen die Mainstadt, informieren sich über das „Sofortprogramm Kinderbetreuung“ und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9053. 17.5.1992, Die Bundesligamannschaft von „Eintracht Frankfurt“ wird nach dem Abschluss der Bundesliga-Saison 1991/92 auf dem Römerberg von 5.000 Fans stürmisch begrüßt, obwohl die Eintracht nur Dritter geworden ist, nachdem sie am Vortag das letzte Spiel gegen den Absteiger Hansa Rostock mit 1:2-Toren verloren hat.
  9054. 4.6.1992, Der Oberbürgermeister der japanischen Stadt Onjuku, Eizo Takiguchi, besucht die Mainstadt und wird im Römer von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler begrüßt.
  9055. 2.8.1992–22.8.1992, Eine Delegation von Lehrern und Universitätsdozenten aus Osteuropa, Großbritannien und Israel besucht als Gast des Goethe-Instituts die Mainstadt und wird am 04.08. offiziell im Kaisersaal des Römer begrüßt.
  9056. 2.8.1992–23.8.1992, Schülerinnen und Schüler aus der Partnerstadt Mailand besuchen die Mainstadt und werden am 12.08. offiziell im Römer begrüßt.
  9057. 5.8.1992, Schüler und Schülerinnen zweier High Schools in Richland/Washington besuchen als Gäste der Helmholtzschule die Mainstadt (bis zum 20.08.) und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9058. 5.8.1992–19.8.1992, Schülerinnen und Schüler der Artzt-High School in Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv besuchen als Gäste der Musterschule die Mainstadt und werden am 13.08. im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9059. 7.8.1992–16.8.1992, Fachkräfte der Jugend- und Sozialpflege aus Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv besuchen die Mainstadt und werden am 11.08. im Römer offiziell begrüßt.
  9060. 13.8.1992, Schülerinnen und Schüler der Lady Davies Municipal Comprehensive High School aus Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv besuchen die Mainstadt und werden von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer offiziell begrüßt.
  9061. 12.11.1992, Jugendliche aus Laval/Frankreich besuchen als Gäste der Friedrich-Ebert-Gesamtschule die Mainstadt und werden offiziell im Römer begrüßt.
  9062. 14.11.1992, Der führende Wirtschaftsfachmann der Volksrepublik China, Vizepremierminister Zhu Rongji, besucht auf seiner Europareise die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9063. 16.12.1992, Sportfunktionäre aus Lettland, Litauen und Estland besuchen als Gäste des Deutschen Sportbundes die Mainstadt (bis 19.12.) und werden von der Sportdezernentin Sylvia Schenk im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9064. 4.6.1993, Ein Gruppe englischer Lehrer besucht im Rahmen eines Lehrer-Austauschprogramms der Evangelisch Kirche in Hessen und Nassau die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  9065. 11.8.1993, Jugendliche aus Irkutsk/Russland besuchen im Rahmen des deutsch-russischen Jugendaustausches die Mainstadt (bis 17.08.) und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9066. 17.8.1993, Leitende Mitarbeiter verschiedener chinesischer Firmen und Institutionen besuchen die Mainstadt zwecks Fortbildung und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9067. 30.8.1993, Der taiwanische Wirtschaftsminister Pin-Kung Chiang besucht auf seiner Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9068. 29.9.1993, Hochrangige Wirtschaftsfachleute aus China besuchen auf ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  9069. 5.10.1993, Die Kronprinzen der Niederlande und Belgiens, Willem-Alexander der Niederlande und Philippe von Belgien, besuchen als Gäste der Buchmesse die Mainstadt. Sie werden von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Kaisersaal des Römers begrüßt und tragen sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  9070. 20.12.1993, Der Lyoner Stadtrat André Maréchal wird während seines Besuchs in der Mainstadt von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers begrüßt.
  9071. 4.11.1994, 250 Frauen und Männer aus Kyoto/Japan ziehen mit Kimonos bekleidet vom Dom zum Römer. Auch Kyoto feiert sein 1200jähriges Bestehen. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler begrüßt die Gäste im Römer.
  9072. 24.3.1995, „Die Deutschen haben sich vor 50 Jahren die Freiheit nicht erkämpft, sondern von den Amerikanern geschenkt bekommen“, begrüßt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler die neue US-Generalkonsulin Janet Andres bei deren Antrittsbesuch im Römer.
  9073. 26.3.1995, Die Kreisversammlung der Grünen im Schönhof spricht sich in Anwesenheit des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Joseph Fischer, mit großer Mehrheit gegen einen Grünen Bewerber zur Oberbürgermeister-Direktwahl am 25.06. d. J. aus. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler begrüßt diesen Beschluss.
  9074. 15.9.1996–16.9.1996, Der frühere sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow und seine Ehefrau Raissa besuchen die Mainstadt, werden von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt und tragen sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Anlass des Besuchs ist der „Europa-Dialog“, dessen feierliche Eröffnung am zweiten Besuchstag in der Paulskirche stattfindet.
  9075. 8.4.1997, Studenten der University of Birmingham besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9076. 15.5.1997–29.5.1997, Ehemalige jüdische Frankfurter, die in der Nazi-Zeit ihre Heimatstadt verlassen mussten, besuchen Frankfurt am Main und werden am Tag ihrer Ankunft im Philanthropin offiziell begrüßt.
  9077. 11.12.1997, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeisterin Petra Roth kündigt die Schaffung eines Europabüros der Stadt Frankfurt am Main an, was von den Stadtverordneten aus CDU, SPD, Grüne und FDP einhellig begrüßt wird.
  9078. 26.3.1998, Mitglieder des Vereins „Francfort Accueil“ besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell begrüßt.
  9079. 28.5.1998–11.6.1998, 138 jüdische ehemalige Frankfurter treffen zu einem Besuch in ihrer Heimatstadt ein. Oberbürgermeisterin Petra Roth begrüßt die Gäste auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  9080. 10.7.1998, Der russische Kinder- und Jugendchor „Lyra“ besucht die Mainstadt (bis 12.07.) und wird im Kaisersaal des Römers feierlich begrüßt.
  9081. 1.1.1999, Frankfurt am Main begrüßt den Euro: Auf einer „Stehparty“ vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank versammeln sich rund 20.000 Menschen, um die neue Währung willkommen zu heißen. In der Nacht zuvor ist der Jahreswechsel bei leichten Minusgraden wie immer laut gefeiert worden. Die Berufsfeuerwehr muss 74 Einsätze fahren, bei einigen Schlägereien gibt es Verletzte.
  9082. 1.3.1999, Der Umbau des ehemaligen Air Force-Hotels am Rhein-Main-Flughafen ist abgeschlossen. Offiziell wird der erste Gast im Esprix Hotel begrüßt.
  9083. 19.4.1999, Auf einer rechtsextremen Demonstration der Aktion „Wir sind das Volk“ vor der Paulskirche wird der vom Links- zum Rechtsextremisten gewandelte Antisemit Horst Mahler mit Pfiffen und „Nazi raus“-Rufen ‚begrüßt’.
  9084. 29.11.1999–28.12.1999, Australische Schülerinnen des „Good Sherperd Lutheran College“ aus Noosa/Queensland besuchen die Mainstadt und werden am 02.12. offiziell im Römer begrüßt.
  9085. 11.1.2001, Sozialdemokratische Senioren sowie Mitglieder des Arbeitskreises Migration und Integration besuchen die Jüdische Gemeinde und werden vom Vorstandsvorsitzenden, Dr. Salomon Korn, begrüßt.
  9086. 24.5.2001, Eine Gruppe von 133 früheren Frankfurter Juden und Jüdinnen, die von den Nationalsozialisten vertrieben wurden, besuchen zwei Wochen lang ihre Heimatstadt. Sozialdezernent Horst Hemzal begrüßt die Gäste am 25.05. im Philanthropin.
  9087. 28.5.2001, Feier im Kaisersaal des Römer zur Einbürgerung von Ausländern. Oberbürgermeisterin Petra Roth begrüßt etwa 600 der 1.600 von Dezember 2000 bis jetzt Eingebürgerten.
  9088. 24.5.2002–6.6.2002, Oberbürgermeisterin Petra Roth begrüßt im Philanthropin knapp einhundert Frankfurter Juden und Jüdinnen, die nach der Vertreibung durch die Nationalsozialisten zwei Wochen lang ihre Heimatstadt besuchen.
  9089. 30.5.2003, Jüdische ehemalige Bürger Frankfurts sind für zwei Wochen zu Besuch in der Mainstadt. Die Gäste aus Israel, den USA und anderen Ländern werden von Stadtrat Franz Zimmermann im Philanthropin offiziell begrüßt.
  9090. 4.5.2004, Die hessische Landesregierung begrüßt die Beteiligung der SPD-Medienholding „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft“ (DDVG) an der „Frankfurter Rundschau“ im Interesse der Erhaltung der Arbeitsplätze und der journalistischen Vielfalt.
  9091. 3.6.2004–17.6.2004, Jüdische ehemalige Bürger der Stadt Frankfurt am Main, die von den Nationalsozialisten in den 1930er Jahren vertrieben worden sind, besuchen ihre Heimatstadt und werden einen Tag nach ihrer Ankunft von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Philanthropin offiziell begrüßt.
  9092. 30.8.2004, Erstmals nehmen vier Frankfurter Schulen in diesem Jahr an einem Deutsch-Amerikanisch-Jüdischen Austauschprogramm teil. Die Gäste aus Philadelphia und die deutschen Schüler und Schülerinnen werden von Stadtrat Albrecht Magen im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9093. 6.7.2005, Die Mannschaft des Versorgungsschiffs der Bundesmarine, „Frankfurt“, für die die Stadt Frankfurt am Main 2002 die Patenschaft übernommen hat, besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9094. 1.1.2006, Mit Feuerwerk wird das neue Jahr begrüßt, und bei der Feuerwehr schrillen die Alarmglocken. Zu 60 Bränden müssen die Löschzüge in den ersten Stunden des neuen Jahres ausrücken. Bei einem Kellerbrand in der Münzenberger Straße im Nordend erleidet ein Mann eine Rauchvergiftung. Er muss im Krankenhaus behandelt werden.
  9095. 6.7.2006–20.7.2006, 79 ehemalige Frankfurter Bürger und Bürgerinnen, die während der NS-Diktatur aus Frankfurt am Main vertrieben wurden, besuchen die Mainstadt und werden am 07.07. von Stadtrat Franz Zimmermann im Metzlersaal des Städelmuseums offiziell begrüßt. Damit hat die Stadt zum 30. Mal Menschen eingeladen, die in der Zeit des Nationalsozialismus flüchten mussten.
  9096. 16.10.2006, Der Oberurseler Ferienflieger Condor begrüßt auf dem Rhein-Main-Flughafen den 150-millionsten Passagier in seiner 50jährigen Geschichte.
  9097. 27.8.2007, Hochrangige Abgeordnete aus Hongkong besuchen die Mainstadt und werden vom Stadtverordneten-Vorsteher Karlheinz Bührmann im Römer herzlich begrüßt.
  9098. 13.8.2012, Im Rahmen des Schüleraustausches zwischen Frankfurt am Main und der chinesischen Stadt Tianjin besuchen erstmals 30 chinesische Schüler und Schülerinnen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell begrüßt.
  9099. 13.7.2015, Das religiöse Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) offiziell begrüßt.
  9100. 20.6.1936–21.6.1936, „Tag des NSKK“ (Nationalsozialistisches Kraftfahrerkorps) auf dem Festhallengelände, mit einer städtischen Begrüßung im Kaisersaal des Römers.
  9101. 26.10.1935–27.10.1935, Gautagung des Bundes Nationalsozialistischer Deutscher Juristen im Volksbildungsheim mit einer Großkundgebung im Hippodrom, Tagung der einzelnen Fachgruppen und Amtswalter-Appell im Bürgersaal des Römers sowie städtischer Begrüßung durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Römer. Auf der Eröffnungsversammlung spricht Staatssekretär Wilhelm Stuckart über „Staat und Rechtswahrer“.
  9102. 30.6.1935, Begrüßung der Teilnehmer der VI. Internationalen Polizeisternfahrt durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs auf dem Römerberg. Anschließend Rundfahrt durch die Stadt und Festabend in der Festhalle.
  9103. 29.1.1935, Pressekonferenz der Schriftleiter sämtlicher Zeitungen im Bereich der Landesstelle Hessen-Nassau des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda im Bürgersaal des Rathauses. Diese Pressekonferenzen sollen zukünftig allmonatlich stattfinden. Zur Begrüßung spricht Gauleiter Jakob Sprenger.
  9104. 3.8.1933, Am Abend treffen 1.000 NS-Saarkinder, die von der Reichsjugendführung zu einem Erholungsaufenthalt nach Ostpreußen und Rügen verschickt werden, auf dem Südbahnhof ein. Dort werden sie von Gefolgschaften der Hitlerjugend und Scharen des Bundes deutscher Mädel (BdM) sowie von einem Spielmannszug empfangen. Vertreter der Stadt und der NSDAP nehmen an der Begrüßung teil. Anschließend fahren sie nach Ostpreußen weiter.
  9105. 28.6.1930–29.6.1930, Anlässlich der Anwesenheit des preußischen Innenministers, Prof. Heinrich Waentig, in Frankfurt am Main findet im Römer nach der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Dr. med. h.c. Eduard Gräf (1870-1936) ein Bierabend statt. Auf dem am nächsten Tag im Frankfurter Stadion stattfindenden „Fest der Arbeit“, eine Massenveranstaltung der Frankfurter Gewerkschaften und Arbeiter-, Sport- und Kultur-Verbände, spricht der preußische Innenminister.
  9106. 10.11.1929, Frankfurts Zeppelintag: Hunderttausende Menschen auf und am Flugplatz zum Rebstock. Prächtige Landung „Graf Zeppelins“. Die offizielle Begrüßung erfolgt durch Bürgermeister Dr. Eduard Gräf (1870-1936). Enthüllung des Zeppelin-Gedenksteins, den ein privates Komitee von Freunden der Luftfahrt zur Erinnerung an die erste planmäßige Landung eines Zeppelins am 31.07.1909 in Frankfurt am Main am Rebstöcker Wald errichtet hat.
  9107. 18.8.1929–23.8.1929, Tagung der Allgemeinen religiösen Friedenskonferenz in der Geschlechterstube im Römer. Die offizielle Begrüßung der Stadt Frankfurt am Main findet ebenfalls im Römer statt.
  9108. 26.5.1929, Besuch des Oberbürgermeisters von Mailand, Marquese di Capitani, in der Mainstadt und offizielle Begrüßung im Römer.
  9109. 30.9.1927–3.10.1927, Diplom-Ingenieurtagung des „Verbandes Deutscher Diplom-Ingenieure, Bezirksverein Frankfurt am Main“, in der Aula der Universität Frankfurt, mit einer städtischen Begrüßung im Kaisersaal des Römers (01.10.).
  9110. 26.5.1920–29.5.1920, Hauptversammlung des „Deutschen Germanisten-Verbandes“ im Festsaal der Schillerschule im Stadtteil Sachsenhausen (Vorstandssitzung und Begrüßung der Teilnehmer am 26.05., geschäftliche Sitzung, Festsitzung und Sitzung über die Schulfrage am 27.05., Sitzung über die wissenschaftliche Vorbildung der Deutschlehrer am 28.05.). Am 29.05. findet ein Ausflug der Teilnehmer nach Gelnhausen statt: Führung durch Marienkirche und Kaiserpfalz.
  9111. 7.7.1912–13.7.1912, Vorwoche zum 17. Deutschen Bundes- und Goldenen Jubiläumsschießen (14.-21.07.): Turnerische, radsportliche und athletische Vorführungen, Eröffnung der historischen Ausstellung (am 07.07.) und Begrüßung der auswärtigen Schützen (am 13.07.).
  9112. 7.7.1902–8.7.1902, Zweite Generalversammlung des Deutschen Rabbinerverbandes in der Loge Karl. Begrüßung am 06.07. im Saal der Neuen Synagoge am Börneplatz.
  9113. 23.10.2000, Besuch des Moskauer Oberbürgermeisters Juri Luschkow in der Mainstadt und Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römer.
  9114. 25.6.1901, Festbankett im Palmengarten zur Begrüßung der französischen Gäste anlässlich der Automobil-Fernfahrt Paris – Frankfurt am Main – Berlin.
  9115. 1.9.1937–2.9.1937, Besuch bulgarischer Handwerksmeister im Rahmen ihrer Deutschlandreise in Frankfurt am Main und offizielle Begrüßung im Bürgersaal des Rathauses.
  9116. 6.4.1938, Besuch einer Studiengesellschaft italienischer Abgeordneter sowie führender Vertreter faschistischer Wirtschafts- und Arbeitsvereinigungen in der Mainstadt und offizielle Begrüßung im Römer.
  9117. 7.4.1938–8.4.1938, Besuch des Oberbürgermeisters der Stadt Wien, SA-Brigadeführer Hermann Neubacher, in der Mainstadt und offizielle Begrüßung auf dem Rhein-Main-Flughafen durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Kreisleiter Otto Schwebel. Oberbürgermeister Neubacher hat Frankfurt bereits zweimal, in den Jahren 1926 und 1932, im Rahmen des Sängerfestes, besucht. Am Abend spricht der Gast in einer Versammlung im Hippodrom zur bevorstehenden Volksabstimmung. In den späten Abendstunden empfängt das Frankfurter Stadtoberhaupt den Besuch aus Wien im Kurfürstensaal des Römers.
  9118. 7.8.1938, Tag der Landsmannschaften, der Heimat- und Trachtenvereine des Gaues Hessen. Zum ersten Mal treffen sich sämtliche landsmannschaftlichen Vereine und sämtliche Trachtenvereine zu einer Kundgebung in der „Gauhauptstadt“ Frankfurt am Main. Nach einer offiziellen Begrüßung auf dem Opernplatz findet ein Zug durch die Innenstadt statt. Danach treffen sich die einzelnen Gruppen und Vereine in den verschiedenen Lokalen der Mainstadt.
  9119. 13.10.1938–14.10.1938, Tagung der Reichstreuhänder der Arbeit samt offizieller Begrüßung durch Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960) im Römer.
  9120. 19.10.1938, Feierliche Begrüßung des Oberbefehlshabers der Heeresgruppe 2, General der Infanterie Wilhelm Adam, dessen Kommando von Kassel nach Frankfurt am Main verlegt worden ist, im Kaisersaal des Römers.
  9121. 20.12.1938, Rückkehr der Truppen der Frankfurter Schutzpolizei von ihrem Einsatz im Sudentenland und Begrüßung in der Gutleutkaserne von Vertretern der NSDAP und ihrer Gliederungen sowie des Offizierkorps der Frankfurter Schutzpolizei.
  9122. 7.1.1939, Eintreffen der Besatzung des Focke-Wulf-Flugzeugs „Kondor“ in Frankfurt am Main, die mit diesem Flugzeug den Rekordflug Berlin - Tokio absolviert hat. Offizielle Begrüßung durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs und führende Vertreter der Luftwaffe.
  9123. 10.1.1939, Ankunft der ersten sudetendeutschen Rekruten, die in Frankfurt am Main ihre zweijährige Militärzeit ableisten, und offizielle Begrüßung durch Wehrmachtsvertreter auf dem Hauptbahnhof.
  9124. 25.4.1939–27.4.1939, Erste Mitgliederversammlung der im Vorjahr gegründeten Gesellschaft „Reichsarboretum“ mit einer offiziellen Begrüßung im Römer.
  9125. 29.6.1939, Besuch einer Gruppe schwedischer Schneidermeister im Rahmen ihrer Deutschlandvisite in der Mainstadt und offizielle Begrüßung durch Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976) im Römer.
  9126. 31.7.1939–1.8.1939, Besuch des Männergesangvereins der Kärntner in Graz e. V. in der Mainstadt und Begrüßung durch den Sängerkreisführer des Sängerkreises Frankfurt, Direktor August Gräser (1877-1961).
  9127. 18.8.1939, Offizielle Begrüßung des neuen italienischen Generalkonsuls Don Giuseppe Serpi in der Casa d’Italia. Anwesend ist auch die Familie seines Vorgängers, Marchese A. Ferrante di Ruffano.
  9128. 7.6.1940–8.6.1940, Besuch des Primators (Bürgermeister) der tschechischen Hauptstadt Prag, Dr. Otakar Klapka und der stellvertretende Bürgermeister, Prof. Josef Pfitzner, in der Mainstadt und offizielle Begrüßung im Kurfürstenzimmer des Römers durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger. Die Gäste tragen sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  9129. 19.5.1942, Arbeitstagung der Dechema (Deutsche Gesellschaft für chemisches Apparatewesen e. V.) und der Apparatebauer samt offizieller Begrüßung durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs und den Handelskammerpräsidenten Dr. Carl Lüer (1897-1969) im Bürgersaal des Römers.
  9130. 3.6.1942–6.6.1942, „Deutsch-Bulgarische Woche“ - zugleich erste Großveranstaltung Bulgariens in Deutschland, veranstaltet von der NSDAP-Gauleitung Hessen-Nassau, der Stadt Frankfurt am Main, der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft, der Wirtschaftskammer Hessen und dem Königlich-Bulgarischen Generalkonsulat. Die offizielle Begrüßung der bulgarischen Gäste nimmt Gauleiter Jakob Sprenger am 03.06. im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, vor. Die feierliche Eröffnung der „Deutsch-Bulgarischen Woche“ findet im Kaisersaal des Römers statt.
  9131. 13.3.1948, Begrüßung des „Freundschaftszuges“ am Hauptbahnhof, eine Geste der Amerikaner zur guten Zusammenarbeit, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  9132. 3.2.1950, Ankunft von 50 südafrikanischen Studenten während einer Europareise in Frankfurt am Main und feierliche Begrüßung durch den Geschäftsführer der Handelskammer, Freiherr von Verschuer, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  9133. 16.11.1951–18.11.1951, Dritte Jahrestagung der Europa-Union in der Paulskirche. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und den hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn spricht Professor Eugen Kogon, Präsident der Europa-Union.
  9134. 17.8.1966, Begrüßung der Kursusteilnehmer durch den Magistrat anlässlich der fünften deutsch-französischen Sommerschule des Bundes für Volksbildung im Kaisersaal.
  9135. 10.6.1909–12.6.1909, VII. Versammlung von Heizungs- und Lüftungs-Fachmännern, mit einer offiziellen Begrüßung des Magistrats im Kaisersaal des Römers (11.06.).
  9136. 25.9.1979–27.9.1979, 49. Sitzung der gemeinsamen Grenzkommission der Bundesrepublik Deutschland und der DDR und Begrüßung durch den Magistrat im Kaisersaal des Römers (26.09.)
  9137. 19.9.1983, Begrüßung des Wirtschaftsministers von Jugoslawien, Luka Reljic, durch Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  9138. 7.5.1987–21.5.1987, Besuch ehemaliger jüdischer Frankfurter, die während der NS-Diktatur aus ihrer Heimatstadt fliehen mussten, in der Mainstadt. Den Auftakt des Programms bildet am 07. und 08.05. die Begrüßung der in zwei Gruppen angereisten Gäste durch Oberbürgermeister Wolfram Brück unmittelbar nach deren Ankunft auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  9139. 15.7.1989, Die am 09. Juli in Paris gestartete Sportlerstafette für den Frieden von Paris nach Moskau legt eine Zwischenstation in Frankfurt am Main ein. Nach der Begrüßung durch den Magistrat auf dem Römerberg findet im Ostpark ein Sport- und Spielfest statt sowie ein Konzert in der Eissporthalle.
  9140. 13.10.2001–14.10.2001, 20. Ordentlicher Kreisverbandstag des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner mit einer offiziellen städtischen Begrüßung im Römer.
  9141. 15.5.1934, Begrüßungsabend der neu gegründeten Ortsgruppe des Richard-Wagner-Verbandes deutscher Frauen (Sitz in Leipzig) im Hans-Thoma-Archiv, Oeder Weg.
  9142. 15.7.1933–24.7.1933, 18. Deutsches Bundeskegeln: Großveranstaltung des Kegelsports im Haus der Technik mit 46 Kegelbahnen und 1.600 Sitzplätzen auf dem Messegelände. Begrüßungsabend (15.07.) mit Festkommers der Kegler in der Festhalle. Am Festzug (16.07.), dem „Siegeszug des Sports“, nehmen 15.000 Akteure teil. Bis zu 80.000 Menschen besuchen das Volksfest. Zugleich wird im Haus der Technik eine Fachausstellung des Kegelsportes veranstaltet.
  9143. 10.9.1932–11.9.1932, 3. Diözesantag des Katholischen Jungmännerverbandes Diözese Limburg im Haus der Jugend (Festtagung) und im Volksbildungsheim (Begrüßungsabend) sowie eine Jugendkundgebung auf dem Römerberg (am 11.09.).
  9144. 24.6.1929, Teilnehmerinnen des Frauenweltkongresses in Berlin (17.-23.06.) besuchen im Rahmen einer Studienfahrt die Mainstadt. Der Allgemeine Deutsche Frauen-Verein veranstaltet ihnen zu Ehren im Parkhotel Frankfurt einen Begrüßungsabend.
  9145. 11.5.1925–18.5.1925, Frankfurter Werbewoche für das Gemeindebestimmungsrecht, veranstaltet vom Ortsausschuss für das Gemeindebestimmungsrecht, Gewerkschaftskartell, Arbeiterabstinentenbund, Ortsausschuss für Jugendpflege und Jugendbewegung, Frankfurter Gesamtverband gegen den Alkoholismus, Ortsgruppe des Deutschen Vereins gegen den Alkoholismus. Begrüßungsabend im neueröffneten alkoholfreien Restaurant an der Bockenheimer Warte (11.05.), künstlerische Schlussfeier im Volksbildungsheim (18.05.).
  9146. 9.5.1925–10.5.1925, Frontsoldatentag Frankfurt am Main u.a. mit einem Begrüßungsabend in der Festhalle (09.05.) und einer Gedächtnisfeier für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, ebenfalls in der Festhalle (10.05.).
  9147. 10.9.1922–12.9.1922, 45. Jahresversammlung des Deutschen Vereins für öffentliche Gesundheitspflege, eröffnet mit einem Begrüßungsabend im Römer. Thema der Tagung: „Wohnungsnot und Volksgesundheit“.
  9148. 10.9.1921, 10. Deutscher Notartag im Kaisersaal des Römers, mit einem Begrüßungsabend im Palmengarten (am 09.09.).
  9149. 28.5.1921, Tagung der „Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute e. V.“ im Auditorium des Physikalischen Vereins, samt Begrüßungsabend im Kaisersaal des Römers.
  9150. 26.8.1920–27.8.1920, Feierlichkeiten anlässlich des 400jährigen Jubiläums des alten städtischen Gymnasiums. Der Begrüßungsabend findet im Zoologischen Garten, die offizielle Gedächtnisfeier am 27.08. in der Paulskirche statt.
  9151. 14.6.1913–16.6.1913, 13. Deutsche Handlungsgehilfentag im Saalbau und im Saal des Zoologischen Gartens, samt Begrüßungsabend im Zoologischen Garten – veranstaltet von der Geschäftsführung der Ortsgruppe Frankfurt am Main des Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes.
  9152. 3.7.1947, Begrüßungsabend im Künstlerklub „Die Insel“ für den dänischen Schriftsteller Martin Andersen-Nexö.
  9153. 27.5.1958–30.5.1958, 52. Jahresversammlung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft im Großen Saal des Zoologischen Instituts der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Dreihundert Wissenschaftler aus der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin, aus der DDR, Österreich, der Schweiz, Italien, Japan und den USA nehmen daran teil. Nach einem Begrüßungsabend im Zoo-Gesellschaftshaus und der Eröffnungssitzung in der Universität mit Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann als Ehrengast, findet im Festsaal des Senckenbergmuseums eine Darwin-Feier statt. Auf dem Programm stehen Fachreferate, Lichtbildervorträge und Instituts-Besuche sowie die Besichtigung der Farbwerke Hoechst, der Biologischen Kläranlage der Stadt Frankfurt am Main, der Biologischen Schädlingsbekämpfung im Stadtwald und der Vogelschutzwarte Rhein-Main.
  9154. 26.10.2001–28.10.2001, „Herbstinvestitur“ des katholischen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem in der Dreikönigskirche im Stadtteil Sachsenhausen, mit einem Pontifikalamt des Limburger Bischofs Franz Kamphaus im Dom, einem Begrüßungsabend im Römer und einer „Vigilfeier“ in St. Leonhard.
  9155. 23.5.1932–26.5.1932, Tagung des „Reichsverbandes Deutscher Lichtspiel-Theaterbesitzer“. Am 24.05. versammeln sich 300 Kinobesitzer auf dem Paulsplatz. Vor dem Einheitsdenkmal, um das sich die Gäste gruppieren, hält Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960) eine Begrüßungsansprache, auf die im Namen des Reichsverbandes der Lichtspieltheaterbesitzer der Vorsitzende des Landesverbandes Hessen und Hessen-Nassau, Robert Matter, erwidert. Diese Begrüßungsszene wird durch eine Tonfilmaufnahme festgehalten. Danach findet ein offizieller Empfang des Magistrats im Kaisersaal des Römers statt.
  9156. 11.3.1932, Massenkundgebung der Eisernen Front auf dem Römerberg gegen „Faschismus und soziale Reaktion“. Die Begrüßungsansprache hält der hauptamtliche Parteisekretär des SPD-Ortsvereins in Frankfurt am Main, Conrad Broßwitz (1881-11.03.1945 KZ Dachau). Aufgerufen wird anlässlich der bevorstehenden Reichspräsidentschaftswahlen, Reichsmarschall Paul von Hindenburg zu wählen, um Adolf Hitler zu verhindern. Kommunistische Störversuche werden von der Polizei unterbunden.
  9157. 16.1.1943–7.2.1943, Ausstellung „Japan durch die Kamera gesehen“ in den Römerhallen, eröffnet mit einem Festakt im Bürgersaal des Rathauses. Die Begrüßungsansprache hält Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Am Vorabend spricht auf Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft der Gesandte bei der Kaiserlich-Japanischen Botschaft in Berlin, Exzellenz Shin Sakuma, über „Der japanische Geist und der Sieg Japans“.
  9158. 17.11.1946, Gründungsversammlung der „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes“ in der Westend-Synagoge, vorbereitet von der Kommission der politisch Verfolgten in Anwesenheit von Vertretern der amerikanischen Militärregierung, des hessischen Ministeriums, der Stadtverwaltung, der Parteien und der Gewerkschaften. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb hält die Begrüßungsansprache.
  9159. 22.5.1948–24.5.1948, Interzonaler Frauenkongress in der Paulskirche. Die Begrüßungsansprache hält Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, den Festvortrag die Frankfurterin Helli Knoll, erste Pressechefin der Stadt: „Wir wollen nicht eher ruhen, bis auch die letzte Frau davon überzeugt ist, dass es nicht ihre Pflicht, sondern auch ihr eigenes Interesse und das Interesse ihrer Kinder ist, sich um Politik zu bekümmern.“
  9160. 3.9.1948, Carl-Schurz-Gedächtnisfeier in der Paulskirche, in der die neue Carl-Schurz-Gesellschaft gegründet wird. Nach Begrüßungsansprachen durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und den Militärgouverneur für Deutschland, General Lucius D. Clay, sprechen Dr. George N. Shuster, Präsident des Hunter College in New York, als Festredner, und der Reichstagspräsident a. D. Paul Löbe.
  9161. 31.8.1952–4.9.1952, Internationale Frankfurter Herbstmesse als einzige allgemeine Mustermesse der Bundesrepublik Deutschland mit über 3400 Ausstellern aus 42 europäischen und überseeischen Ländern. Die feierliche Eröffnung erfolgt mit einem Festakt in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität durch den hessischen Finanzminister Dr. Heinrich Troeger in Vertretung des verhinderten Schirmherren der Frankfurter Messe, Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn. Begrüßungsansprachen halten Vizekanzler Dr. Franz Blücher und Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  9162. 16.5.1929, Gründung der Ortsgruppe Frankfurt am Main des Deutschen Touring-Clubs und Begrüßungsfahrt der neuen Ortsgruppe am 26.05. d. J. nach Mainz.
  9163. 31.7.1933, Die Turnfestsieger vom 15. Deutschen Turnfest in Stuttgart treffen im Hauptbahnhof ein. Alle Mitglieder der Frankfurter Turngemeinde Eintracht von 1861 treffen sich zuvor in der Turnhalle Oeder Weg und marschieren gemeinsam im Turnanzug zum Hauptbahnhof. Im festlichen Zug mit Musikbegleitung werden die Sieger zur Turnhalle geleitet, wo eine Begrüßungsfeier stattfindet.
  9164. 13.6.1920, Die „Kriegsgefangenenheimkehr“ veranstaltet im Theatersaal des Vergnügungspalastes „Groß-Frankfurt“ eine Begrüßungsfeier für zurückgekehrte Kriegsgefangene.
  9165. 25.6.1947, Konstituierende Sitzung des Zweizonen-Wirtschaftsrates im Großen Börsensaal der Industrie- und Handelskammer. Die Begrüßungsansprache vor den 52 Abgeordneten des Wirtschaftsrats für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet hält der hessische Ministerpräsident Christian Stock. Präsident wird der hessische CDU-Abgeordnete und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden Dr. Erich Köhler, Vizepräsident der spätere hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn. Der Wirtschaftsrat, der ein aus indirekten Wahlen in den Landtagen hervorgegangenes Parlament der Bizone ist, soll die Westzonen wirtschaftlich wieder auf eigene Füße stellen. Eine seiner populärsten Maßnahmen ist die 1948 durchgeführte Währungsreform.
  9166. 1.5.1950, Der Deutsche Gewerkschaftsbund, Kreisverband Frankfurt, veranstaltet seine Maifeier in der Festhalle auf dem Messegelände. Otto Misbach hält die Begrüßungsansprache und Adolf Kummer aus Stuttgart, Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr das Grundsatzreferat. In knappen Worten umreißt er die Forderungen der Gewerkschaften an die Bundesregierung: unbedingtes Eintreten für den Weltfrieden, Vollbeschäftigung aller Arbeitsfähigen, weitgehender Schutz für Frauen und Jugendliche in den Betrieben, Aufbau nach sozialpolitischen Gesichtspunkten und wirtschaftliches Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer. Die Feier klingt künstlerisch aus mit Darbietungen des Symphonieorchesters von Radio Frankfurt, Rezitationen von Karl Luley, einem Sprechchor der Naturfreunde- und Gewerkschaftsjugend und Gesängen des Männerchores des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes.
  9167. 19.9.1903–21.9.1903, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Katholischen Kaufmännischen Vereins e. V., Frankfurt am Main: Requiem für die verstorbenen Mitglieder des Vereins in der Liebfrauenkirche (19.09.), Begrüßungsfeier im Saal der „Alemannia“ (19.09.), Feierliches Hochamt mit Festpredigt im Dom (20.09.), Frühschoppen und Festessen in der „Alemannia“ (20.09.), abendliche Festversammlung im Saalbau (20.09.) und Ausflug nach der Saalburg (21.09.).
  9168. 17.6.1945, Erste Begrüßungsfeier für heimgekehrte Soldaten in der Kirche zu Preungesheim, die alle vier Wochen wiederholt wird.
  9169. 29.9.1894–30.9.1894, Delegiertentag der nationalliberalen Partei im Zoologischen Garten mit einer Begrüßungsfeier im Palmengarten (am 29.09.).
  9170. 19.4.1951–29.4.1951, Erste Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, veranstaltet vom Verband der Deutschen Automobilindustrie e. V und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb spricht bei den Begrüßungsfeierlichkeiten in der Kongreßhalle: „Es mag als ein gutes und glückverheißendes Symbol ausgelegt werden, dass, nachdem die beiden ersten Ausstellungen der Automobil-Industrie, die überhaupt stattfanden, hier in Frankfurt waren [1900 und 1904], nun abermals die erste Ausstellung unserer Bundesrepublik diese Stadt beherbergen darf.“ Zu den prominenten Besuchern der IAA gehören der Bundespräsident Professor Theodor Heuss, Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer und Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard. Mit rund 520 Firmen aus dem In- und Ausland führt die IAA in Frankfurt am Main die Tradition der früheren Berliner Automobilausstellung fort.
  9171. 8.6.1996, Großes Begrüßungsfest des Ortsbeirats 9 für die neuen Bewohner in der ehemaligen US-Housing-Area Platenstraße acht Monate nach dem Einzug der ersten deutschen Mieter unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  9172. 13.11.1989, Nach dem völlig überraschenden Ansturm der Besucher aus der DDR beschließt die Stadt Frankfurt am Main, an den kommenden Wochenenden die Auszahlung des Begrüßungsgeldes überall in der Innenstadt möglich zu machen, eine zentrale Schlafplatzvermittlung („Bettenbörse“) im Römer einzurichten und den DDR-Deutschen die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zu erlauben.
  9173. 23.10.1937, Begrüßungskonzert des Regimentsmusikkorps des Infanterie-Regiments 81, nach ihrem Einzug in die Kasernen an der Friedberger Warte, im Hippodrom.
  9174. 17.5.1909, Hauptprobe zum Begrüßungskonzert des III. Wettstreits Deutscher Männergesangvereine (19.-22.05. d. J.).
  9175. 24.8.1949–26.8.1949, Internationaler Gelehrten-Kongress aus Anlass der 200. Wiederkehr von Goethes Geburtstag an der Johann Wolfgang Goethe-Universität: „Goethes wissenschaftliche Ideen vom Standpunkt der modernen Forschung“. Universitätsrektor Professor Franz Böhm betont in seiner Begrüßungsrede, dass die Deutschen durch eigenes Verschulden keinen Anspruch auf den Weltbürger Goethe machen dürfen, sondern nur feststellen können, dass durch die Machtverhältnisse des 19. Jahrhunderts die Persönlichkeit und damit das Humane immer mehr an Gültigkeit verloren haben.
  9176. 6.2.1919, Auf Vorschlag von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) senden Magistrat und Stadtverordnetenversammlung ein Begrüßungstelegramm an die Deutsche Nationalversammlung in Weimar.
  9177. 26.1.1971, Gastspiel des Théatre de Béguin, Lyons ambulante Experimentierbühne, im Kammerspiel.
  9178. 26.10.1958, Die Begum Aga Khan besucht das Goethehaus.
  9179. 1.2.1985, In der Nacht wird in der Russisch-orthodoxen Kirche am Hausener Industriehof der Diebstahl zahlreicher Ikonen und anderer Sakralgegenstände entdeckt. Begünstigt durch die Randlage der Kirche gelingt es den Einbrechern, in aller Ruhe die Eisenstäbe vor einem vergitterten Fenster durchzusägen.
  9180. 17.10.1975, Jürgen Roth löst mit seinem Buch „z. B. Frankfurt: Die Zerstörung einer Stadt“ wegen darin enthaltener Korruptions-, Begünstigungs- und Spekulantenvorwürfen u.a. gegen Oberbürgermeister Rudi Arndt heftige Diskussionen aus.
  9181. 17.1.1928–19.1.1928, Der Gemeindeausschuss des Preußischen Staatsrats unternimmt eine Informationsreise nach Frankfurt am Main, Wiesbaden und Höchst am Main, um die Eingemeindungen zwischen der Stadtgemeinde Frankfurt am Main und der Stadtgemeinde Höchst am Main sowie der Landgemeinde Nied vor Ort zu begutachten. Am 17.01. findet dazu in der Mainstadt eine Besprechung statt, am 18.01. werden die nach Frankfurt am Main einzugemeindenden Orte besichtigt, am 19. 01.werden Höchst und die Landgemeinden des neuen Kreises besucht.
  9182. 5.10.1908, Der weltberühmte italienische Tenor Enrico Caruso besucht die Mainstadt und besichtigt das Uniontheater in der Kaiserstraße, um die szenische Inszenierung ,seiner‘ Tonbilder zu begutachten.
  9183. 4.10.1958–7.10.1958, „Berliner Woche“ in Anwesenheit des Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses, Willy Henneberg, und einer Delegation des Senates von Berlin mit dem Regierenden Bürgermeister Willy Brandt. Das reichhaltige Programm besteht aus einer Kunstausstellung in der Paulskirche, einer öffentlichen Kundgebung in der Paulskirche, auf der nach Begrüßungsworten von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann der Regierende Bürgermeister der Stadt Berlin, Willy Brandt, das Hauptreferat zum Thema: „Um Deutschlands Hauptstadt“ hält, einem Platzkonzert an der Hauptwache, der Einweihung des Berliner Meilensteins am Frankfurter Kreuz, Abfahrt Richtung Kassel, einer gemeinsamen Magistratssitzung mit der Berliner Delegation, einer Vortragsveranstaltung der Industrie- und Handelskammer im Festsaal der Börse und einem Fußballspiel zwischen der „Eintracht Frankfurt“ und der „Tennis-Borussia Berlin“ auf dem Sportplatz am Riederwald.
  9184. 14.1.1977, Schuldezernent Professor Peter Rhein legt auf einer Pressekonferenz zwei vorläufige Arbeitsberichte vor, die zum ersten Mal die Arbeit in den 20 Frankfurter Kindertagesstätten im städtischen Modellversuch „Kita 3000“ begutachten und die die Kita-Arbeit übereinstimmend positiv beurteilen.
  9185. 24.4.1894–7.5.1894, Gastspiel des „18jährigen schwarzen Mädchen Krao, Kind einer mehrwürdig behaarten Familie in Siam“, im Zoologischen Garten.
  9186. 16.2.1935, Wiedereröffnung des ältesten Varietés im alten Behagelschen Patrizierhaus, Große Gallusstraße: Varieté-Theater „Kristall-Palast“.
  9187. 27.2.1934, Oberbürgermeister Friedrich Krebs verfügt, dass mit heutigem Datum der größere Teil der ehemaligen „Kasino-Straße“ im Stadtteil Höchst in „Josef-Bleser-Straße“, benannt nach einem verstorbenen SS-Mitglied, umbenannt wird. Nur der restliche kleine Teil der Kasino-Straße behält seinen bisherigen Namen.
  9188. 1.6.1933, Amtsantritt des neuen Generalintendanten der Städtischen Bühnen, Hans Meissner (1896-1958). Meissner unterstehen vier mainstädtische Spielstätten: Oper, Großes Schauspielhaus, Kleines Haus und die Römerbergfestspiele. Er behält diese Stellung bis zur Schließung aller deutschen Theater zum 01.09.1944.
  9189. 4.7.1939, 10. Verordnung zum Reichsbürgergesetz: Formelle Eingliederung aller jüdischen Organisationen in die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland – Nachfolgeorganisation der Reichsvertretung der Juden. Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main fungiert nun als Zweigstelle der Reichsvereinigung. Zugleich behält die Jüdische Gemeinde in Frankfurt am Main ihren Status als selbständige Kultusvereinigung bei.
  9190. 20.10.1968, Kommunalwahlen: Von den 464.925 Wahlberechtigten geben 294.838 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 145.926 (49,5%), CDU 88.064 (29,9%), FDP 32.999 (11,2%), NPD 17.076 (5,8%), Sozialistische Demokratische Opposition (SDO) 5971 (2,0%), BHE 2.456 (0,8%) und Parteilose für sparsame Verwaltung (PSV) 2346 Stimmen (0,8%). Mit 42 von 81 Stadtverordnetenmandaten behält die SPD ihre absolute Mehrheit. Die CDU erhält 25 Mandate, die FDP 9 und die NPD zieht mit fünf Sitzen ins Stadtparlament ein.
  9191. 30.6.1977, Der Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau gewinnt den Prolog bei der diesjährigen 64. Tour de France und trägt damit das Gelbe Trikot des Spitzenreiters in der ersten Etappe. Er behält es bis zum 17. 07. und verliert es erst wieder im Bergzeitfahren über 14 km an den Franzosen Bernard Thevenet.
  9192. 22.3.1996, Zusammenschluss der Vereine Rhein-Main-Fliegerclub (RMFC) und des Frankfurter Vereins für Luftfahrt (FVL). Der Großverein behält den Namen des bereits größten Vereins bei, des Frankfurter Vereins für Luftfahrt.
  9193. 11.9.2002, Zum ersten Jahrestag der Terror-Anschläge in den USA bekommt die Polizei mehrere Hundertschaften Verstärkung. Im Hauptbahnhof behält der Bundesgrenzschutz auch die Papierkörbe im Auge und am Rhein-Main-Flughafen finden besonders genaue Passagier- und Gepäckkontrollen statt.
  9194. 3.5.2012, Der ehemalige Drucker, Gewerkschaftssekretär und Stadtverordnete Bernhard Ochs, seit 1991 Vorsitzender des Bornheimer Vereinsrings, verlässt die SPD im Streit und tritt aus der Römer-Fraktion aus – behält gleichwohl sein Mandat.
  9195. 7.11.2000, Zum ersten Mal soll in Frankfurt am Main eine Anlaufstelle für Mütter geschaffen werden, die ihre neu geborenen Kinder nicht behalten wollen. Das Konzept für das „Moses-Projekt“ wird während einer Sitzung des Römer-Ausschusses für Soziales und Jugend vorgestellt.
  9196. 14.12.1972, Bei den Wahlen zum Studentenparlament behalten die linken Gruppen die Mehrheit, wenn auch der Kommunistische Studentenverband (KSV) eine deutliche Niederlage hinnehmen muss.
  9197. 15.9.1997, Die Sozialdemokraten setzen sich durch: Sie behalten vier Sitze im hauptamtlichen Magistrat. Sozialdezernent Achim Vandreike wird wieder gewählt, der zugleich den vakanten Posten des Bürgermeisters übernehmen soll. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen von CDU und SPD. Die SPD wird dafür der Gefahrenabwehrverordnung zustimmen und der Aufstellung eines Doppelhaushaltes für 1998/1999.
  9198. 5.6.1998, Der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen und frühere Frankfurter Stadtrat Dieter Dehm kann gemäß einer Entscheidung der Schiedskommission des nordhessischen SPD-Bezirks Kassel sein Parteibuch behalten.
  9199. 5.9.2001, Ärger im Zoologischen Garten. Direktor Christian Schmidt will den vereinsamten Schimpansen Toto nach 35 Jahren in Frankfurt am Main aufs Altenteil in eine Auffangstation nach Sambia schicken. Erst nach einer Welle von Protesten, entschließt sich Schmidt, den Affen in der Mainstadt zu behalten.
  9200. 6.12.2004, Neues Fernsehzeitalter: Wer im Rhein-Main-Gebiet bisher sein Fernsehbild mit Antenne empfangen hat, muss sich, wenn er sein Programmangebot behalten will, einen Receiver anschaffen.
  9201. 24.12.1962, Mit Plakaten demonstrieren mehrere, vorwiegend junge Frankfurter für die noch in Haft behaltenen Beschuldigten der „Spiegel“-Affäre. Sie fordern die sofortige Freilassung des „Spiegel“-Herausgebers Rudolf Augstein und der anderen Inhaftierten.
  9202. 4.11.1931, Bei einer Schwefelwasserstoffexplosion im Werk Mainkur der IG Farbenindustrie werden die Deckel der Behälter ca. 150 bis 200 Meter in die Luft geschleudert.
  9203. 14.6.1939, Jahreshauptversammlung der Fachgruppe Dampfkessel-Behälter und Rohrleitungsbau der Wirtschaftsgruppe Stahl und Eisen im Palmengarten.
  9204. 19.5.1949–20.5.1949, Jahresversammlung und Feier des 90jährigen Bestehens des „Deutschen Vereins von Gas- und Wasserfachmännern“ (DVGW). Neben dem Festakt in der Paulskirche und der DVGW-Mitgliederversammlung findet eine allgemeine Tagung der Wasserausschüsse im Börsensaal und eine Wassertagung im Ärztehaus, Hamburger Allee 12-14, statt sowie Besichtigungen der Kokerei-Ost der Main-Gas-Werke AG., des Gashochdruck-Röhrenspeichers der Ruhrgas AG, des MAN-Betriebs, Gustavsburg, der Pumpwerke und Behälter des Städtischen Wasserwerks, der Firma J. G. Mouson, der Zwiebackfabrik Friedrichsdorf sowie des Quellengebiets des Frankfurter Wasserwerks im Spessart.
  9205. 13.8.1975, Bei Reinigungsarbeiten des Rechneigrabenweihers wird ein Behälter mit radioaktivem Strontium 90 gefunden.
  9206. 20.12.1977, Stadtrat Peter Jäkel gibt bekannt, dass das Stadtreinigungsamt an 206 Standorten im gesamten Stadtgebiet Sammelbehälter aufstellt, in denen das Altglas entsorgt werden kann. Zunächst wird grünes, weißes und braunes Glas in einem einzigen Behälter gesammelt und dann zur Wiederverarbeitung in die Glashütte Mainz-Budenheim transportiert.
  9207. 10.2.1986, Durch austretendes Chlorgas an einer Schrott-Zerschneideanlage im Osthafen werden 15 Arbeiter einer Auto-Verwertung verletzt. Die Dämpfe, die einem unabsichtlich aufgeschlitzten Behälter entströmen sind so stark, dass sich die Feuerwehr der Unglücksstelle nur in Sauerstoffanzügen nähern kann.
  9208. 11.8.1987, Nach dem Unfall eines Chemietransporters der Hoechst AG, der einen 120 Liter fassenden Behälter mit Imprägniermittel verliert, wird die Farbenstraße in Sindlingen am Abend für Stunden gesperrt.
  9209. 10.9.1987, In einem Farbstoff-Betrieb der Farbwerke Hoechst in Nähe des Nord-Tores in Höchst tritt aus einem undichten Behälter für zehn Minuten rauchende Schwefelsäure aus, die kurzzeitig zu Nebelbildung führt.
  9210. 23.4.1990, Umweltdezernent Tom Koenigs stellt im Bürgerhaus Oberrad den Modellversuch Biomüll-Tonne vor. Ab Anfang Mai d. J. wird das städtische Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung die blauen Glastonnen gegen braune Behälter eintauschen, in denen dann der kompostierbare Müll gesammelt werden soll.
  9211. 22.11.1926–23.11.1926, Tagung des Normen- und Typen-Ausschusses beim Reichsrat in der Geschlechterstube des Römers. Vorträge behandeln u.a. die Inneneinrichtung von Wohngebäuden.
  9212. 10.8.1922–16.8.1922, Römisch-germanische Woche des Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht (Berlin): Der erste Teil findet in Frankfurt am Main, der zweite Teil in Wiesbaden und Mainz statt. Die Vorträge in der Universität Frankfurt (10.-12.08.) behandeln das Thema: „Die Römer im Rheinland“.
  9213. 8.12.1938, Der Erlass des Reichsführers der SS und Chefs der Deutschen Polizei, Heinrich Himmler, zur „Bekämpfung der Zigeunerplage“ betont, die „Regelung der Zigeunerfrage aus dem Wesen dieser Rasse heraus in Angriff zu nehmen“. Auf der Grundlage der sog. rassenbiologischen Forschungen Robert Ritters (Berlin) geht es um die „endgültige Lösung der Zigeunerfrage“. Angeordnet wird, alle Sinti und Roma, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, „erkennungsdienstlich“ zu behandeln und nach „rassenbiologischen“ Gesichtspunkten zu selektieren.
  9214. 19.6.1956, Arbeitstagung der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz und des Bundes Deutscher Garten- und Landschaftsarchitekten im Volksbildungsheim. Unter großer Anteilnahme von Kommunalvertretern aus dem gesamten Bundesgebiet behandeln Repräsentanten verschiedener Grundlagenwissenschaften, Geographen, Soziologen, Mediziner, Meteorologen und Wasserwirtschaftler in ihren Referaten das Thema „Stadt-Landschaft“, Probleme des Städtebaus und großstädtischen Lebens.
  9215. 26.12.1979, Bei einem Tränengasanschlag auf eine Partygesellschaft in der Bornheimer Buchwaldstraße werden 18 Hausbewohner verletzt und müssen sich in Krankenhäusern behandeln lassen. Die Patrone mit dem Reizstoff hat ein 24jähriger Amerikaner aus der Nachbarschaft geworfen, der sich durch die ausgelassene Feier gestört fühlte.
  9216. 11.1.1989, Bei einem morgendlichen Brand im Hotel Nürnberg in der Moselstraße 20 werden fünf Gäste in letzter Minute von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht und müssen sich im Krankenhaus wegen Rauch- und Brandverletzungen behandeln lassen. Als Ursache des Feuers wird Brandstiftung vermutet. Feuerwehrchef Ernst Achilles erhebt schwere Vorwürfe gegen den Hotelpächter, weil die Fluchtwege zu den Feuerleitern blockiert gewesen sind.
  9217. 27.4.1996, Acht hessische Ärzte, die aidskranke Patienten behandeln, schließen sich zu einer regionalen Interessenvertretung zusammen.
  9218. 23.2.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über die städtische Jahresrechnung für 1930 sowie die Stadtrand-Siedlung Goldstein und südliches Schwanheim. Als die Herabsetzung der Fürsorgesätze behandelt wird, demonstrieren auf der Straße Erwerbslose. Die Polizei schreitet gegen diese nicht angemeldete Versammlung unter freiem Himmel ein. Dabei kommt es zu Auseinandersetzungen, die mit Verhaftungen und Aburteilungen enden.
  9219. 12.12.1930, Politische Schlägerei in der Hindenburgstraße [heute: Ludwig-Landmann-Straße] zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten. Zwei Personen müssen stationär behandelt werden.
  9220. 25.1.1930, Am Vormittag tritt eine Störung der Stromversorgung ein. Die Vororte und die äußeren Stadtteile sind ohne elektrischen Strom; auch die Straßenbahn ist stillgelegt. Nach zwölf Minuten ist der Schaden wieder behoben. Die Unterbrechung der Stromversorgung hängt mit einer Störung im Elektrizitätswerk I, Gutleutstraße, zusammen, als ein Arbeiter mit der Hochspannungsleitung in Berührung kommt. Dadurch entsteht ein Sammelschienen-Kurzschluss. Zwei Arbeiter werden schwer verletzt und müssen stationär behandelt werden.
  9221. 16.2.1929, Schwere Gasvergiftung in Frankfurt am Main: Stadtbaurat Ferdinand Christ, seine Frau und sein Sohn werden in ihrer Wohnung in Oberrad, Speckgasse, bewusstlos aufgefunden und müssen stationär behandelt werden.
  9222. 25.4.1924–26.4.1924, Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt (1866-1927) leitet eine Sitzung des Hauptausschusses des Nassauischen Städtetages in Bad Homburg, in der der Stand der Finanzgesetzgebung und deren Einfluss auf die Städte behandelt werden.
  9223. 23.9.1918–2.10.1918, Erster Auslandskursus an der Universität Frankfurt, veranstaltet vom „Wissenschaftlichen Institut für die Kultur und Wirtschaft des modernen Orients“ in Verbindung mit der Auslandskommission des Kuratoriums der Universität. In 41 Vorlesungsstunden wird die Türkei behandelt.
  9224. 19.7.1937, An der Kreuzung Eckenheimer Landstraße/Nibelungenallee stößt ein aus dem Stadtinnern kommender Straßenbahnzug der Linie 7 mit einem Lkw zusammen. Mehrere Fahrgäste erleiden Verletzungen und müssen im Krankenhaus behandelt werden.
  9225. 13.1.1943, Gauleiter Jakob Sprenger versammelt am Nachmittag die hessischen Landräte, Oberbürgermeister, Polizeipräsidenten und Abteilungsleiter der Hessischen Landesregierung im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, zu einer Arbeitstagung, auf der in einzelnen Referaten behördliche Aufgabengebiete behandelt werden.
  9226. 7.12.1945, Konferenz der Vertreter der Gewerkschaften Groß-Hessens im Restaurant „Zur Stalburg“. Behandelt werden grundsätzliche Fragen des Arbeitsrechtes und Arbeitsschutzes, der Tarifpolitik, der Sozialversicherung, des Fürsorge-, Wohnungs- und Siedlungswesens.
  9227. 13.7.1946–14.7.1946, Erste Interzonentagung führender Gewerkschaftsfunktionäre aus allen vier Zonen Deutschlands seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit Genehmigung des Alliierten Kontrollrats. Behandelt werden der organisatorische Aufbau des Freien Deutschen Gewerkschafts-Bundes (FDGB), das Verhältnis der Industriegewerkschaften zum Gewerkschaftsbund, die Regelung der Sozialversicherung sowie das Betriebsrätegesetz und die Mitbestimmung der Betriebsräte.
  9228. 17.6.1952–20.6.1952, Zweiter Ordentlicher Gewerkschaftstag der Industriegewerkschaft Chemie, Papier, Keramik. Zusammenkunft von 293 stimmberechtigten Delegierten und 52 nicht stimmberechtigten Angestellten dieser Gewerkschaft, um die Richtlinien für die künftige Arbeit festzulegen. Dem Gewerkschaftstag geht am 16.06. d. J. eine Kundgebung in der Kongreßhalle auf dem Messegelände voraus, in der der Vorsitzende der IG Chemie, Papier, Keramik, Wilhelm Gefeller, spricht. Die IG Chemie, Papier, Keramik ist eine Organisation von 460.000 Arbeitern, Arbeiterinnen, Angestellten und angestellten Akademikern aus den Industrien Chemie, Kunststoffe, Kautschuk, Papiererzeugung, Keramik, Glas, Ziegel und Zement mit Sitz in Hannover. Sie besteht im Bundesgebiet seit dem 01.01.1950 und hat sich aus den seit 1945 bestehenden Zonengewerkschaften entwickelt. Auf dem Gewerkschaftstag erstattet Wilhelm Gefeller den Tätigkeitsbericht der Organisation in den letzten zwei Jahren. Der Leiter des Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts (WWI), Dr. Viktor Agartz, Köln, referiert über die gewerkschaftliche Situation im Rückblick und in einer Vorschau. Die Tarif- und Sozialpolitik ist ein weiteres Thema dieser Tagung, die vom Tarifsekretär Karl Müller und dem stellvertretenden Vorsitzenden Eberhard Esser behandelt wird.
  9229. 1.4.1970, Zu einer blutigen Auseinandersetzung zwischen einem Fahrgast und einem Frankfurter Taxifahrer kommt es in den frühen Morgenstunden. Im Verlauf dieses Streits wird der 28 Jahre alte Taxifahrer mit einem Messer angegriffen und an der linken Brust verwundet. Der Verletzte flüchtet in das in der Nähe gelegene Hospital zum Heiligen Geist und kann dort stationär behandelt werden.
  9230. 10.1.1973, Für die Johann Wolfgang Goethe-Universität wird nach 50jährigem satzungslosem Zustand erstmals der Entwurf einer Hochschulsatzung vorgelegt und in erster Lesung im Konvent behandelt.
  9231. 29.12.1975, Ein zehnjähriger Junge aus den Niederlanden, der sich in Frankfurt am Main zu Besuch aufhält, ist das erste Opfer der Silvesterknallerei geworden. Er muss, nachdem ihm beim Spielen mit anderen Kinder ein „Kanonenschlag“ im Gesicht trifft und explodiert, an Gesichtsverbrennungen und einer Hornhautverletzung im Städtischen Krankenhaus Höchst behandelt werden.
  9232. 23.8.1895, Bei einem Kellerbrand im „Droguen- und Chemikaliengeschäft von Fch.[Friedrich] Schmitt“, Ecke Hochstraße/Opernplatz, entsteht hoher Sachschaden. Ein 17jähriger Lehrling muss ob seiner Brandwunden im Bürgerhospital behandelt werden.
  9233. 7.12.1977, Auf Initiative der Deutsch-Koreanischen Gesellschaft werden drei koreanische Kinder nach Frankfurt am Main geflogen und in der Universitätsklinik wegen eines angeborenen Herzfehlers behandelt.
  9234. 28.3.1979, Angesichts von 50 Jugendlichen, die mit dem Schuldezernenten Bernhard Mihm (CDU) in seinem Amt diskutieren wollen, schaltet dieser wegen Hausfriedensbruchs die Polizei ein, die den unerwünschten ‚Besuch’ abführt und erkennungsdienstlich behandelt.
  9235. 13.3.1981, In einem nicht an das öffentliche Netz angeschlossenen Frankfurter Trinkwasserbrunnen in Rödelheim werden gefährliche Mengen des Giftes Zyanid entdeckt. Rund 20 Menschen müssen vorübergehend stationär behandelt werden. Die Behörden versuchen den Fall zu verschweigen.
  9236. 4.12.1981, In letzter Minute bringen Feuerwehrleute und Polizisten neun Bewohner eines brennenden Hauses in der Homburger Straße in Bockenheim in Sicherheit. Mehrere der Geretteten, darunter ein Kleinkind, müssen mit Rauchvergiftungen stationär behandelt werden.
  9237. 18.12.1981, Bei einem Chlorgasunfall im Hauptwerk der Hoechst AG müssen mehrere Mitarbeiter ärztlich behandelt werden. Zahlreiche Bewohner Sindlingens leiden unter Brechreiz.
  9238. 31.5.1983, Ein 45jähriger Mercedesfahrer verliert in der Nähe des Hauptbahnhofes die Kontrolle über sein Fahrzeug, verwickelt mehrere Pkw’s in einen Unfall und muss mit schweren Verletzungen stationär behandelt werden.
  9239. 14.8.1983, Eine junge Frau zündet sich vor einem Kiosk in Alt-Schwanheim selbst an und muss mit schweren Brandverletzungen stationär behandelt werden.
  9240. 24.8.1983, Bei zwei Bränden auf dem alten Praunheimer Ziegeleigelände in der Steinbacher Hohl und in einem Wohn- und Geschäftshaus in Bornheim entstehen Schäden in Millionenhöhe. Sieben Menschen müssen mit Verdacht auf Rauchvergiftungen in Krankenhäusern behandelt werden.
  9241. 27.1.1986, Tierärzte aus dem Staatlichen Veterinäramt stellen im Schlachthof 16 geschlachtete Kälber sicher, bei denen der Verdacht besteht, dass sie illegal mit Hormonen behandelt worden sind. Nach einer eingehenden Untersuchung stellt sich die Mutmaßung allerdings als unbegründet heraus.
  9242. 27.3.1986, Während rund 300 Gegendemonstranten im Haus Nied warten, um ein Treffen der NPD zu verhindern, versammeln sich die Rechtsextremen überraschend im Haus Sindlingen. Dort wird eine 18jährige Demonstrantin so schwer am Kopf verletzt, dass sie stationär behandelt werden muss.
  9243. 1.8.1986, Bei zwei Wohnungsbränden in Ginnheim und in Eckenheim beträgt der Schaden etwa 400.000.- DM. Mehrere Menschen müssen wegen Rauchvergiftungen behandelt werden.
  9244. 11.8.1986, Gegen Mitternacht ereignet sich im Haus Westerwaldstraße 31 in Sossenheim eine schwere Explosion. Zwei Bewohner erleiden Brandverletzungen und müssen stationär behandelt werden. Der Schaden beträgt rund 200.000.- DM.
  9245. 17.9.1986, Bei einem Wohnungsbrand in der Wallauer Straße 6 im Gallusviertel müssen eine Frau und ihre beiden Kinder mit Rauchvergiftungen stationär behandelt werden. Der Schaden beträgt 200.000.- DM.
  9246. 6.12.1986–7.12.1986, Amoklauf: Ein 23jähriger Mann aus Preungesheim greift am Wochenende insgesamt fünf Fußgänger mit dem Messer an und verletzt drei von ihnen so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen. Nachdem er am Sonntagabend von der Polizei gefasst werden kann, wird er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
  9247. 3.3.1987, Am Abend rettet die Berufsfeuerwehr fünf Erwachsene und ein Kleinkind vor Rauch und Flammen in einem mehrgeschossigen Wohnhaus in der Kirchhainer Straße im Stadtteil Eschersheim. Drei der Geretteten erleiden Rauchvergiftungen und müssen im Krankenhaus behandelt werden.
  9248. 20.3.1987, Beim Brand in einem Gebäude der Hoechst AG muss ein Mitarbeiter stationär behandelt werden.
  9249. 22.4.1987, Auf den Betriebsratsvorsitzenden der Firma „Derndruck“, Reinhold Winter, wird ein Säureattentat verübt. Der 40jährige Offset-Drucker erleidet Verletzungen im Gesicht und muss in der Frankfurter Universitätsklinik behandelt werden.
  9250. 26.4.1987, Bei einem nächtlichen Brand in einem Lagerschuppen in Preungesheim werden giftige Salzsäuredämpfe freigesetzt. Zwei Feuerwehrleute erleiden Verletzungen der Atemwege und müssen ambulant behandelt werden.
  9251. 9.6.1987, Infolge eines Brandes kurz nach Mitternacht müssen acht Bewohner des Hauses Ben-Gurion-Ring 10 in Nieder-Eschbach wegen Rauchvergiftungen ambulant behandelt werden.
  9252. 14.4.1988, Ein Brand am Abend im Hochhaus Praunheimer Weg 84 verursacht einen geschätzten Schaden von rund 200.000.- DM. Eine Frau erleidet eine Rauchvergiftung und muss stationär behandelt werden.
  9253. 3.12.1988, Beim Zusammenstoß eines Kleintransporters der Main-Gas-Werke mit einem Pkw an der Kreuzung Hamburger Allee/Nauheimer Straße/Emser Straße werden drei Menschen verletzt und müssen stationär behandelt werden. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend DM geschätzt.
  9254. 20.12.1988, Bei einem Wohnungsbrand in der Hausener Gießfeldstraße gegen 3.00 Uhr morgens erleiden zwei Frauen schwere Rauchvergiftungen und müssen stationär behandelt werden. Der Schaden wird auf mehr als 250.000.- DM geschätzt.
  9255. 29.1.1989, Bei einem morgendlichen Wohnungsbrand im 18geschossigen Hochhaus Im Mainfeld 40 werden mehrere Bewohner verletzt und müssen mit Rauchvergiftungen stationär behandelt werden. Der Schaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  9256. 7.2.1989, Bei einem Wohnungsbrand gegen 2.50 Uhr morgens in der Kreuznacher Straße 43 in Bockenheim rettet die Feuerwehr vier Personen, die mit Rauchvergiftungen stationär behandelt werden müssen.
  9257. 20.4.1989, Bei einem abendlichen Brand in der Altenwohnanlage in Rödelheim, Alexanderstraße 94-96, muss das Haus geräumt werden. Mehrere Bewohner werden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen stationär behandelt. Der Schaden, ausgelöst durch die Implosion eines Fernsehgerätes, wird auf 1,5 Millionen DM geschätzt.
  9258. 5.5.1989, Bei einem Zusammenstoß der Straßenbahnlinie 11 an der Ecke Hanauer Landstraße/Dieselstraße in Fechenheim mit einem Geldtransporter werden beim Aufprall die beiden Insassen des Transporters verletzt und müssen stationär behandelt werden.
  9259. 3.8.1989, Bei einem Wohnungsbrand in der Bolongarostraße im Stadtteil Nied muss der Mieter mit Rauchverletzungen stationär behandelt werden. Der Sachschaden wird auf 30.000.- DM. geschätzt.
  9260. 1.1.1990, Die Neujahrsnacht bringt den Rettungsdiensten viel Arbeit: In 124 Einsätzen müssen Verletzte nach Zwischenfällen mit Feuerwerkskörpern, Unfällen und Schlägereien stationär behandelt werden.
  9261. 11.12.1990, Mit dem Schuss aus einer Gaspistole erzwingt sich ein Autofahrer die Durchfahrt, als rund 300 Studenten am Nachmittag eine Viertelstunde lang die Kreuzung Bockenheimer Landstraße/Senckenberganlage blockieren, um für bessere Studienbedingungen zu demonstrieren. Ein 25jähriger wird aus nächster Nähe im Gesicht getroffen und muss in einer Augenklinik behandelt werden. Der Schütze stellt sich später der Polizei.
  9262. 11.12.1991, Bei einem Wohnungsbrand kurz vor Mitternacht in der Bockenheimer Sophienstraße müssen vier Bewohner mit Rauchvergiftungen vorübergehend stationär behandelt werden. Der Sachschaden wird auf 100.000.- DM. geschätzt.
  9263. 10.3.1992, Erster Spatenstich für ein dreigeschossiges Wohnhaus in Niederrad auf dem Gelände Komturstraße. Es soll ein Zuhause auf Zeit für die Familien krebskranker Kinder bieten, die in der Universitätskinderklinik behandelt werden.
  9264. 9.7.1992, Bei einem Verkehrsunfall auf dem Alleenring werden acht Menschen verletzt, einige so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen.
  9265. 26.3.1995, Auf dem Rhein-Main-Flughafen fallen die Grenzen zu Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Spanien und Portugal. Mit dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens werden Flüge zu und aus diesen Staaten wie Inlandflüge behandelt. Grenzkontrollen gibt es in diesem Bereich nicht mehr.
  9266. 15.7.1996–16.7.1996, In der Nacht vom Montag zum Dienstag stecken Brandstifter einen neben der Hofeinfahrt geparkten VW Golf an und gefährden dadurch die Bewohner des fünfstöckigen Hauses Schwanheimer Straße 102. Die Feuerwehr rettet neun Menschen über die Drehleiter und bringt sechs weitere mit Fluchthauben durch das Treppenhaus in Sicherheit. Fünf Erwachsene und ein Kind werden wegen Rauchvergiftungen im Notarztwagen behandelt. Der Sachschaden wird auf über eine halbe Million DM geschätzt.
  9267. 25.3.1998, Bei einem Brand in einem Miethaus im Stadtteil Ginnheim (Ginnheimer Landstraße 170) gegen ein Uhr morgens erleiden zwei Bewohner schwere Rauchvergiftungen. Infolge der starken Rauchentwicklung müssen 29 der insgesamt 64 Hausbewohner in Krankenhäusern behandelt werden.
  9268. 9.7.1998, Beim Brand in einem Wohnhaus an der Günderrodestraße im Gallusviertel müssen drei Personen im Krankenhaus behandelt werden.
  9269. 17.8.1998, Bei einem Unfall im Höchster Chemiewerk Clariant treten am Abend 30 Kilogramm der schwefligen Säure Thioylchlorid aus. Acht Arbeiter müssen wegen Atemwegsreizungen ärztlich behandelt werden.
  9270. 30.8.1998, Der Ghanaer Emanuel Adu Agyeman betritt nach einer Fahrscheinkontrolle mit zwei Sicherheitsleuten gesund den Dienstraum der Verkehrsbetriebe an der Hauptwache. 20 Minuten später liegt der 40jährige mit schweren Verletzungen am Boden, die sechs Tage lang im Krankenhaus behandelt werden müssen. Der Hausarzt des Opfers spricht von gezielten Schlägen. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt weist jede Schuld von sich, aber untersagt künftig Kontrollen in fensterlosen Räumen.
  9271. 18.10.1999, Das private Herzzentrum in der Breite Gasse muss Konkurs anmelden, nachdem die AOK 20 Millionen DM von der Klinik verlangt. Im Herzzentrum sind mehr gesetzlich Versicherte behandelt worden als vereinbart.
  9272. 13.12.1999, Die Oster-Kindertagesstätte in der Stresemannallee 97 muss am Morgen rasch evakuiert werden. Ursache für die Räumung ist ein Brand in einem der Gruppenräume. Drei Betreuerinnen werden wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung medizinisch behandelt.
  9273. 26.9.2005, Beim abendlichen Wohnungsbrand im Stadtteil Schwanheim, Im Heisenrath, müssen eine 40jährige Frau und ihre beiden Kinder mit Verdacht auf Rauchvergiftung stationär behandelt werden. Der geschätzte Sachschaden beträgt 50.000.- €.
  9274. 20.7.2006, Bei einem Wohnungsbrand gegen 4.00 Uhr morgens in der Straße Am Hauptbahnhof entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €. Zwei Männer müssen wegen Rauchvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden.
  9275. 9.8.2006, Bei Wartungsarbeiten an einem Transportbehälter kommt es im Industriepark Griesheim infolge einer Verpuffung zu einer Stichflamme, so dass sich zwei Beschäftigte der Firmen Clariant und R & M Industrieservice Mitte erhebliche Verbrennungen zuziehen und stationär behandelt werden müssen.
  9276. 14.12.2008, Bei einem schweren Wohnungsbrand in der Cranachstraße im Stadtteil Sachsenhausen kommt ein 70Jähriger ums Leben. Acht weitere Bewohner müssen im Krankenhaus behandelt werden.
  9277. 21.8.2006, Eugen Kahl, Sohn des Frankfurter Ehepaares Fritz und Margarete Kahl, nimmt in der Israelischen Botschaft in Berlin für seine Eltern Ehrenurkunde und Plakette aus Israel entgegen, die nun zu den „Gerechten unter den Völkern“ der Jerusalemer Gedenkstätte Yad Vashem zählen. Fritz Kahl gehörte zu den wenigen Ärzten in der Mainstadt, von denen bekannt war, dass sie auch Juden behandelten – trotz Boykott und Ausgrenzung seit 1933. Außerdem versteckte das Ehepaar Kahl 1943 den jüdischen Lagerflüchtling Robert Eisenstädt aus Hanau vor der Gestapo und rettete ihm wie noch weiteren Menschen das Leben.
  9278. 4.2.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wieder ereignen sich Tumulte im Stadtparlament. Nicht entschließen kann man sich zu einer Behandlung des Nachtragshaushaltes. Vertagt wird auch der Misstrauensantrag gegen Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945).
  9279. 6.11.1929, Demonstration der KPD in der Innenstadt und vor dem ungarischen Konsulat gegen die Behandlung ihrer Parteigenossen in Ungarn.
  9280. 5.4.1904, Eröffnung der neuerbauten Heilanstalt Neckarstraße 5, Orthopädie, Heilgymnastik, Massage, sowie einem Laboratorium für Röntgentherapie und einer Privatklinik zur stationären Behandlung und Verpflegung orthopädisch-chirurgischer Krankheitsfälle und der Erkrankung der Bewegungsorgane. Leiter ist der Orthopäde und Chirurg Dr. med. Max Mainzer (1872-1952).
  9281. 3.11.2000–4.11.2000, Europäisches Ärztesymposium in der Universitätsklinik über neue Methoden zur Behandlung von Leberkrebs.
  9282. 7.6.1947–8.6.1947, Erste interzonale Arbeitstagung der Jüdischen Gemeinden und Kulturvereinigungen, an der auch Vertreter der sowjetischen Besatzungszone teilnehmen. Gegründet wird eine Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Gemeinden der vier Besatzungszonen und Berlins, der die Behandlung von Wohlfahrts-, Erziehungs-, Auswanderungs- und Wiedergutmachungsfragen obliegt. Verantwortlich für den Bereich der amerikanischen Besatzungszone ist Staatskommissar Dr. Philipp Auerbach (München).
  9283. 28.4.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beratung über die weitere Behandlung von Verkehrsfragen. Anfragen und Diskussionen werden verschoben, bis weitere Gutachten vorliegen.
  9284. 29.9.1963, Eine Frankfurter Ärztin gerät unter Mordverdacht. Sie soll einem dreijährigen Contergan-Kind eine Schlafmittelinjektion verabreicht haben. Der Junge stirbt in der Klinik. Gegen die Mutter des Jungen, die bei der Behandlung anwesend ist, wird Haftbefehl erlassen, die Ärztin kommt auf freien Fuß, allerdings wird ihr die Approbation vorläufig entzogen.
  9285. 2.7.1965–4.7.1965, Internationales Symposium der Universitäts-Nervenklinik im Hotel Intercontinental über die operative Behandlung der Kreislaufstörungen des Gehirns.
  9286. 20.10.1967–21.10.1967, Vierte Dysmelie-Arbeitstagung (und zum ersten Mal in Frankfurt am Main) zur Erforschung und Behandlung körperlicher Missbildungen.
  9287. 7.12.1970, Als einen ersten Schritt zum Abbau der unterschiedlichen Behandlung von Kassen- und Privatpatienten führen die meisten Frankfurter Krankenhäuser „klassenlose“ Besuchszeiten ein.
  9288. 9.5.1971, Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) erleidet einen Herzinfarkt und wird zur stationären Behandlung in das Nordwestkrankenhaus gebracht.
  9289. 23.3.1974, Über 200 deutsche Frauen demonstrieren in der Innenstadt gegen die unterschiedliche rechtliche Behandlung ihrer Ehemänner, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.
  9290. 17.11.1974, 2500 ausländische Arbeitnehmer, vorwiegend aus der Türkei und Spanien, protestieren in der Innenstadt für gleiche Behandlung bei Besteuerung und Kindergeldzahlung.
  9291. 23.4.1975, An der Berthold-Otto-Schule wird in verstärktem Maße Kopflausbefall festgestellt. Die städtische Gesundheitsbehörde veranlasst eine umfassende Untersuchung und Behandlung der Schüler.
  9292. 23.5.1981, 500 Kroaten demonstrieren in der Innenstadt gegen die Behandlung der albanischen Minderheit in Kosovo/Jugoslawien.
  9293. 15.2.1952–17.2.1952, Fünfter internationaler Kongress der „Sozialistischen Bewegung für die Vereinigten Staaten von Europa“ (MSEUE) auf dem Messegelände, mit 150 Delegierten aus fast allen Ländern Westeuropas und den sozialistischen Exilparteien Spaniens, Bulgariens, Jugoslawiens, Rumäniens, der Ukraine und der Tschechoslowakei. Angenommen wird eine Entschließung, in der die alsbaldige Einberufung einer verfassunggebenden europäischen Versammlung, die Bildung einer übernationalen politischen Behörde zur Behandlung aller allgemeinen Angelegenheiten und die Eingliederung Deutschlands in die europäische Gemeinschaft als einzige „annehmbare und dem Frieden dienliche“ Alternative verlangt werden. Gewählt wird ein aus 40 Mitgliedern bestehendes neues internationales Exekutivkomitee.
  9294. 18.12.1987, Der Magistrat weist die Klinikleitung des städtischen Krankenhauses Höchst an, alle räumlichen und personellen Voraussetzungen zu treffen, eine geschlossene Abteilung zur Behandlung Aids infizierter und Drogen abhängiger Prostituierter einzurichten.
  9295. 16.3.1998, 75 Jahre nachdem die Hoechst AG zum ersten Mal in Deutschland Insulin zur Behandlung von Diabetes hergestellt hat, nimmt das Unternehmen seine gentechnische Produktion des Diabetiker-Medikaments auf.
  9296. 14.10.2007, Bundespräsident Horst Köhler wird, im Anschluss an die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Prof. Saul Friedländer, beim Verlassen der Paulskirche von einer Person tätlich angegriffen, die sich wegen einer juristischen Angelegenheit und ungerechter Behandlung beim Staatsoberhaupt Gehör verschaffen möchte. Sicherheitspersonal und Polizei schreiten ein und nehmen den Täter in Gewahrsam. Anklage der Staatsanwaltschaft: Straftatbestand Nötigung.
  9297. 23.1.2014, Demonstration von 200 Menschen gegen Rassismus und die diskriminierende Behandlung von EU-Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien in der Innenstadt.
  9298. 5.11.1891, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Sanitätsrat Dr. med. Bockenheimer’schen Klinik – eine am 04. November 1866 in Sachsenhausen eröffnete Anstalt für chirurgische Behandlungen.
  9299. 26.4.2006, 7.000 Mediziner und Patienten demonstrieren auf dem Römerberg gegen Einschnitte bei Behandlungen und Medikamenten.
  9300. 16.8.1978, Eröffnung der neuen „Sammel- und Behandlungsanlage für Sonderabfälle“ in Fechenheim.
  9301. 2.12.1943, Da dringende und wichtige Behandlungsgegenstände für eine Sitzung mit den Gemeinderäten nicht vorliegen, fällt die ursprünglich für heute vorgesehene Ratsherrensitzung aus.
  9302. 30.1.1990, Übergabe einer Küchenzeile, einer bequemeren Bestuhlung für den Warteflur und die Behandlungsräume sowie die Einrichtung eines Sprechzimmers der ambulanten Kinderkrebsstation im Kinderklinikum.
  9303. 20.6.1979, Der stadteigene Verein Arbeits- und Erziehungshilfe zieht aus seinen Millionenverlusten der letzten Jahre Konsequenzen. Der Vorstand beschließt, besonders defizitäre Einrichtungen wie etwa die Behandlungsstätte für Drogenabhängige „Kanne“ zu schließen.
  9304. 28.5.1971, Übergabe des neuen Behandlungstraktes der Orthopädischen Klinik des Städtischen Krankenhauses Höchst.
  9305. 28.1.1972, Eröffnung der ersten Abteilung des Zentralbaus und des Behandlungstraktes der Frauenklinik der Universitätsklinik. Dabei kommt es zu Protesten der Zahnmedizinstudenten des Carolinums gegen den verzögerten Ausbau der Frankfurter Zahnklinik.
  9306. 13.10.1943, Tod des Chirurgen Sidney Adolf Lilienfeld (1876-1943), seit 1910 Facharzt für Chirurgie in der Mainstadt. Nach dem Behandlungsverbot nichtjüdischer Patienten und dem Hausverbot am Krankenhaus Bethanien 1937 arbeitete er als hauptamtlicher Leiter der chirurgischen Abteilung im Rothschildschen Hospital. 1939 Emigration nach England.
  9307. 8.10.2005, Gründung eines Behandlungszentrums für Kinder in der Universitätsklinik, die mit dem Gen-Defekt 22q11 geboren wurden.
  9308. 31.1.1962, Premiere von Brendan Behans „Die Geisel“ im Kleinen Theater im Zoo.
  9309. 30.6.1932–1.7.1932, Zweitägige Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Nachgeholte Generaldebatte zum städtischen Haushalt. Mit 35 gegen 33 Stimmen wird der Etat abgelehnt. Dafür stimmen lediglich Sozialdemokraten, die Arbeitnehmergruppe (ANG) und ein Teil des Zentrums. Die Staatspartei und der Rest des Zentrums enthalten sich der Stimme; gegen den Etat stimmen Kommunisten, Nationalsozialisten, Deutschnationale, Deutsche Volkspartei und Wirtschaftspartei. Die Sozialdemokraten beharren auf ihrer Ablehnung der Bürgersteuer.
  9310. 16.2.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung des Neubaus der Wilhelmsbrücke nach dem Entwurf der Firmen MAN-Holzmann, Kapitalerhöhung für die Verkehrs-A.-G. Rhein-Main und die Messegesellschaft; beim Tagesordnungspunkt Überführung des Krankentransport- und Unfallwesens in städtische Regie verlassen die Mitglieder der CDU und der FDP aus Protest gegen das Beharren der SPD auf Dringlichkeit den Sitzungssaal, woraufhin die Sitzung wegen Beschlussunfähigkeit geschlossen wird.
  9311. 20.10.1996, Der Frankfurter Lehrer Benjamin Ortmeyer erhält in Berlin gemeinsam mit der Passauer Historikerin Anna Rosmus den Heinz-Galinski-Preis der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für ihr „beharrliches Engagement gegen das Vergessen und Verdrängen der Verbrechen der NS-Zeit“.
  9312. 13.1.1986, In einem veröffentlichten Beschluss beharrt die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt darauf, dass gemäß des Gesetzes Nummer 5 („Auflösung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei [NSDAP]“) der Militärregierung auch heute noch der NPD Räumlichkeiten versagt werden dürfen.
  9313. 16.9.1990, Das Finanzamt Taunustor kommt seitens der hessischen Landesregierung als möglicher Standort für eine Europäische Zentralbank ins Gespräch. Die Stadt Frankfurt am Main beharrt dagegen auf dem Ziel, dort ein Japan-Center einzurichten.
  9314. 12.12.1998, Um den durch Martin Walsers Friedenspreisrede ausgelösten Streit beizulegen, findet auf Einladung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ in deren Redaktion ein Gespräch zwischen Ignatz Bubis, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, und Walser statt, sekundiert vom Architekten Salomon Korn, Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland, und dem FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher. Der Zentralratsvorsitzende Bubis nimmt seinen Vorwurf zurück, Walser sei ein „geistiger Brandstifter“, beharrt aber darauf, dass der Autor sich missverständlich ausgedrückt habe. Walser beharrt auf seinen geäußerten Positionen und schlägt die von Bubis ausgestreckte Hand zur Versöhnung aus.
  9315. 30.11.2000, Vor dem Landgericht Frankfurt erleidet die CDU im Römer eine juristische Niederlage beim Prozess um die angebliche Bestechung der SPD bei Hochhaus-Projekten im Jahre 1989. Das Landgericht bestätigt die einstweilige Verfügung des Amtsgerichts: Der CDU bleibt es untersagt, zu behaupten, die SPD habe „von Dritten Geld erhalten“.
  9316. 27.6.1953–5.7.1953, „Deutsche Jagdausstellung 1953“ im Palmengarten, veranstaltet von der Frankfurter Jägervereinigung unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Die Ausstellung endet mit einem Skandal und hat mehrere Zivilprozesse zur Folge, da ein Teil der Aussteller und eine Druckerei gegen die Frankfurter Jägervereinigung und deren Vorstandsmitglieder Schadenersatzansprüche geltend machen. Die Aussteller behaupten, sie seien unter der Täuschung, es handle sich um eine Ausstellung auf Bundesebene von der Jägervereinigung arglistig nach Frankfurt am Main gelockt worden. Die Druckerei fordert von der Vereinigung für gedruckte Plakate 1600.- DM zurück, weil der Druckauftrag im Namen der Jägervereinigung erteilt worden sei. Die 10. Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts verurteilt die Jägervereinigung und ihre Vorstandsmitglieder als Gesamtschuldner zur Zahlung der Druckkosten.
  9317. 3.8.1988, Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) darf bei Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu 500.000.- DM nicht länger behaupten, der Frankfurter Oberbürgermeister Wolfram Brück habe im Zusammenhang mit hohen Schmiergeldzahlungen im städtischen Gartenbauamt „keine Dokumente sehen wollen, die ihm angeboten wurden“. Eine entsprechende einstweilige Verfügung erlässt das Frankfurter Landgericht. Der Sender darf aber weiterhin verbreiten, Brück habe schon frühzeitig von einem Korruptionsvorgang gewusst.
  9318. 9.12.1988, Das Frankfurter Oberverwaltungsgericht untersagt dem Hessischen Rundfunk, weiterhin zu behaupten, Oberbürgermeister Wolfram Brück sei „sehr viel tiefer in den Frankfurter Bestechungsskandal und persönlich in Korruptionen verstrickt.“
  9319. 29.4.1996, Am Lessing-Gymnasium wird diskutiert, ob der ehemalige Schüler und spätere Wehrmachtsgeneral Carl-Heinrich von Stülpnagel (1886-1944) weiterhin geehrt werden soll. Er war als Widerstandkämpfer von den Nationalsozialisten in Berlin-Plötzensee hingerichtet worden. Gegner der Ehrung behaupten, Stülpnagel sei an der Shoa beteiligt gewesen.
  9320. 10.1.1959, Achtes Internationales Amateurtanzturnier, veranstaltet vom „Frankfurter Kreis“ in der Festhalle. Zum erstenmal in der Geschichte des deutschen Tanzsports gibt es zwei gesonderte Turniere: an der Konkurrenz in den lateinamerikanischen Tänzen beteiligen sich sechs, um den Sieg in den Standardtänzen streiten acht Paare. Das österreichische Meisterpaar 1958, Ehepaar Sandner, holt sich in allen vier lateinamerikanischen Tänzen, beim Rumba, Tango, Samba und Paso doble den Sieg. In den Standardtänzen siegt das englische Paar Anthony Hurley und Fay Saxton. Nur im Wiener Walzer behauptet sich das deutsche Ehepaar Breuer aus Wetzlar vor den Engländern.
  9321. 17.10.1964, In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wird die Frage gestellt, ob der Oberstudiendirektor des Liebiggymnasiums, Emil Bernt, seine Karriere mit Hilfe falscher Angaben gemacht hat. Es wird bezweifelt, ob Bernt tatsächlich im Jahre 1941 in Komotau die Reifeprüfung abgelegt hatte, wie er in einer eidesstattlichen Versicherung behauptet hatte. Bernt legt daraufhin sämtliche Parteiämter – Vorsitzender des Unterbezirks Frankfurt der SPD und ehrenamtlicher Stadtrat – nieder und leitet ein Dienststrafverfahren gegen sich selbst ein. Schließlich revidiert er seine frühere Aussage: Er will das Abiturzeugnis nicht 1941, sondern 1942 erworben haben. Schließlich verzichtet er auf alle Parteiämter, bleibt jedoch Direktor der Liebigschule.
  9322. 3.6.1980, Bei einem Brand in den Räumen der Nürnberger Lebens-Versicherung in der Münchener Straße entsteht ein Sachschaden von 500.000.- DM. Noch während der Brandbekämpfung stellt sich ein 28jähriger Angestellter der Versicherung und behauptet den Brand gelegt zu haben.
  9323. 5.5.1993, „Wie ein Seniorpartner mit Schlaganfall“ sei die SPD, „bis ins Chaos geschwächt“ die Partei, behauptet der künftige Stadtkämmerer Tom Koenigs und fordert damit ein Ultimatum des Oberbürgermeisters Andreas von Schoeler heraus, sich für diese Äußerung zu entschuldigen, was Koenigs auch tut.
  9324. 8.6.1995, Wahlkampfhilfe für Oberbürgermeister-Kandidat Andreas von Schoeler aus dem städtischen Presseamt: Die CDU präsentiert ein Wahlkampfkonzept für den SPD-Kandidaten, das aus der Feder von Amtsleiter Nikolaus Münster stammt. Münster behauptet, das Papier in seiner Freizeit verfasst zu haben.
  9325. 14.1.1997, Im Römer wird bekannt, dass die Stadt bei der Vermarktung des Geländes am Deutschherrnufer offenbar 55 Millionen DM verloren hat – entgegen der Angaben von Finanzdezernent Tom Koenigs. Der hat bis dahin behauptet, die Stadt habe der Mainufer-Projektentwicklungs-Gesellschaft die Summe nur gestundet.
  9326. 16.11.2000, Vernehmung der Frankfurter CDU-Vertreter Heinz Daum, langjähriger Kreisgeschäftsführer, Oberbürgermeisterin Petra Roth und des amtierenden Parteichefs Udo Corts, vor dem Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags über die Finanzpraktiken des CDU-Kreisverbandes. Die drei Politiker bleiben bei ihrer Behauptung, sie hätten nie auch nur eine Ahnung von Schwarzgeldzuflüssen gehabt.
  9327. 17.1.2000, Der Frankfurter CDU-Kreisvorsitzende Udo Corts entschuldigt sich beim Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main, Dr. Salomon Korn, für die Behauptung des früheren Schatzmeisters der hessischen und der Frankfurter CDU, Casimir Prinz Wittgenstein, die millionenschweren „Vermächtnisse“ zu Gunsten der CDU stammten aus Kreisen jüdischer Emigranten.
  9328. 22.1.1974, Die NPD dementiert die Behauptung, mit der CDU gemeinsam in den Landtagswahlkampf zu ziehen. Die Nationaldemokraten wenden sich sowohl gegen den Linksradikalismus als auch gegen die CDU als angeblicher Wegbereiter dieser Entwicklung.
  9329. 8.12.1987, Die Behauptung „Alle Soldaten sind potentielle Mörder“ ist nach dem Urteil einer Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts nicht strafbar. Die 14. Kammer spricht einen 40jährigen Frankfurter Arzt, der die Behauptung 1984 in einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Schule aufgestellt hatte und von einem Offizier angezeigt worden war, als Berufungsinstanz frei. Von einem Schöffengericht war der friedensbewegte Dermatologe zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
  9330. 13.9.1991, Kulturdezernentin Linda Reisch gewinnt in Hamburg einen Rechtsstreit gegen die Zeitung „Welt am Sonntag“, der die Behauptung untersagt wird, Linda Reisch habe Anfang der siebziger Jahre in Berlin für den Verfassungsschutz gearbeitet.
  9331. 11.9.1973, Das besetzte Haus Friesengasse 7 in Bockenheim wird von der Polizei geräumt. Vier italienische Familien und ein deutsches Ehepaar, zuvor in menschenunwürdigen Behausungen untergebracht, waren dort illegal eingezogen.
  9332. 13.5.1998, Die US-Luftwaffe will die Airbase auf dem Rhein-Main-Flughafen bis zum Jahre 2004 räumen. Die Flughafen AG kann die 170 Hektar gut gebrauchen. Allerdings hilft das Areal der US-Amerikaner im Zusammenhang mit der Debatte über eine weitere Start- und Landebahn nicht dabei, die Kapazitätsprobleme bei Starts und Landungen zu beheben.
  9333. 24.3.1933, Die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes („Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“) gegen die Stimmen der SPD und unter Ausschluss der kommunistischen Abgeordneten, hebt die Weimarer Verfassung faktisch auf und legalisiert die NS-Diktatur.
  9334. 8.11.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Behebung der Wohnungsnot, die Kartoffelversorgung, Ausbau der Straßenbahn nach Berkersheim, Nachbewilligung auf den Etat des Waisenhauses für 1920.
  9335. 22.2.1919, Eine Kommission des amerikanischen Hauptquartiers in Trier besucht die Mainstadt, um sich über die wirtschaftliche Lage und die zu ihrer Behebung notwendige Maßnahmen zu unterrichten.
  9336. 18.7.1946, Auf Einladung des Polizeipräsidenten Zusammenkunft städtischer und privater Vertreter der Jugendarbeit zur Besprechung drängender Jugendfragen. Gebildet wird ein Ausschuss aus Vertretern der Polizei und der städtischen und privaten Jugendfürsorge zur Behebung der dringendsten Probleme heimatloser Jugendlicher.
  9337. 13.3.1979, Die hessische Landesregierung beschließt, der Stadt Frankfurt am Main bis zum Jahre 1983 einschließlich die Zahlung einer Landesbeihilfe „zur Behebung von Verkehrsnotständen“ von jährlich 50 Millionen DM vertraglich zu garantieren.
  9338. 12.8.1896, Eröffnung einer neuen Flickschule in den Räumen der Gutleutschule, veranstaltet vom im Juni d. J. ins Leben getretenen „Verein zur Einrichtung unentgeltlicher Flickschulen“ – die bislang zweite Flickschule in der Mainstadt; die erste Flickschule ist in der Uhlandschule beheimatet.
  9339. 28.3.1989, Die Opernsängerin Ruth Turner, Sopranistin aus Chicago und seit vielen Jahren in Frankfurt am Main beheimatet, sitzt wegen Teilnahme an einer Sitzblockade vor dem Pershing II-Gelände in Mutlangen im Oktober 1986 ab heute eine zwanzigtägige Haft in der Frauenhaftanstalt Preungesheim ab.
  9340. 13.6.1992, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Kinderkrippe Bockenheim, die seit 20 Jahren am Rohmerplatz beheimatet ist.
  9341. 1.6.1995, Die Weltmeisterschaft der Tennis-Profis (ATP-WM), seit 1990 in der Frankfurter Festhalle beheimatet, wird ab 1996 in Hannover stattfinden.
  9342. 24.8.2011, Seit heute beheimatet das Institut für Stadtgeschichte den Nachlass des Frankfurter Chemikers Prof. Otto Hahn (1879-1968), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1959) und Nobelpreisträger für Chemie.
  9343. 20.12.1946, Zum ersten Mal wird wieder Ferndampf vom Elektrizitätswerk nach dem Städtischen Krankenhaus übergeleitet, wodurch alle Räume des Krankhauses wieder ausreichend beheizt werden können.
  9344. 23.7.1981, Bei einer Routinekontrolle der beiden 100.000-Liter-Heizöltanks, mit denen die Werksanlagen der Firma VDO beheizt werden, wird festgestellt, dass infolge eines Leitungslecks 50.000 Liter Heizöl auf dem Werksgelände versickert sind. Mit der Installierung eines Abschöpfbrunnen kann Schlimmeres verhindert werden.
  9345. 13.8.2006, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des ältesten beheizten Freibades Frankfurts, das Silobad in Unterliederbach.
  9346. 27.9.1983, Von einem stundenlangen Stromausfall sind die Stadtteile Berkersheim, Frankfurter Berg und Bonames samt Randbezirken betroffen. Um 15.23 Uhr setzt der Strom aus. Bei Einbruch der Dunkelheit müssen sich die Einwohner mit Kerzenlicht behelfen. Erst nach 17 Stunden haben 15.000 Frankfurter aus den drei Stadtteilen wieder Strom.
  9347. 14.6.1984–21.6.1984, Wegen des Druckerstreiks erscheinen keine Frankfurter Tageszeitungen. Die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und die „Frankfurter Rundschau“ behelfen sich mit Notausgaben.
  9348. 19.11.1918, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Die auf den 21.11. d. J. anberaumten Stadtverordnetenwahlen sollen bis auf weiteres verschoben werden. Des Weiteren wird beschlossen: Verstärkung des städtischen Kraftwagenparks sowie Bereitstellung von Etatmitteln zur Bereitstellung von Behelfs-Wohnbauten.
  9349. 6.4.1964, Ein Brückenpfeiler der alten Schwanheimer Behelfsbrücke wird gesprengt, um den Bau der Schwanheimer Uferstraße vorantreiben zu können.
  9350. 8.9.1969, Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke über die Nidda bei Praunheim.
  9351. 30.4.1944–31.8.1944, Nach der Zerstörung des Schauspielhaus und des Kleinen Hauses spielen die Städtischen Bühnen auf Behelfsbühnen: Theater im Reichssender, Kurtheater Bad Homburg, Theater im Holzhausenpark (Elisabethenschule), Volksbildungsheim Höchst und in den Kammerspielen Eschersheim (Ziehen-Oberschule).
  9352. 4.6.1962, Die Frankfurter haben wieder eine Gaspassage. Die Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Kaiser-Wilhelm-Passage verband zwei parallel laufende Straßenzüge, Kaiserstraße und Große Gallusgasse, miteinander. 1927 in modernisierter Form von der Frankfurter Gasgesellschaft übernommen, die ihre Hauptverwaltung hierin verlegte, wird auch die Gaspassage während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Auf dem Trümmergelände entsteht zunächst eine Behelfslehrküche, schließlich eine 360 qm große, 82 m lange Geschäftspassage mit Ausstellungshallen und Lehrküchen.
  9353. 1.9.1948, Der 65köpfige „Parlamentarische Rat“, dem Abgeordnete von CDU/CSU, SPD, FDP, Deutsche Partei (DP) und KPD als Vertreter der westdeutschen Länder angehören, konstituiert sich in den behelfsmäßig hergerichteten Räumen des Naturhistorischen Museums Alexander Koenig in Bonn. Seine Aufgabe ist die Ausarbeitung eines Entwurfs einer vorläufigen Verfassung. Bis zum 23. Mai 1949 erlebt er zwölf Plenarsitzungen.
  9354. 7.3.1940, Sitzung der Gemeinderäte: Jahresrechnung für 1938, Behelfsmäßige Einrichtung der Marine-Musikschule, Errichtung einer Kleintierfarm auf dem Wasserhof im Stadtteil Oberrad
  9355. 8.5.1964, Eröffnungsfeier der „Flößerbrücke“, eine Notbrücke über den Main zwischen dem Wasserweg am Sachsenhäuser Ufer und der Flößerstraße am Frankfurter Ufer. Die behelfsmäßige Mainüberfahrt ist eine Vorsorge für den geplanten Abbruch der Alten Brücke.
  9356. 10.11.2000, Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main strebt an einen alten Ort zurück. Das Philanthropin soll wieder die jüdische Schule beherbergen. Das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main erklären ihre Bereitschaft, den Rückkauf des Gebäudes finanziell zu ermöglichen, um bis 2004 die Wiedereröffnung als Ganztagsschule zu erreichen.
  9357. 26.2.1948, Frankfurt am Main beherbergt aktuell 84 Sportvereine.
  9358. 6.6.1961, Eröffnung des neu errichteten Berufsschulzentrums für Frauenberufe, Adlerflychtstraße 24, das unter seinem Dach drei Schulen - die Else-Sander-Schule (Berufsschule für Bekleidungs- und Friseurgewerbe), die Hedwig-Heyl-Schule (Berufsschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege und Fachschule für Hauswirtschaft) sowie die Ella-Schwarz-Schule (Fachschule für Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen) - beherbergt.
  9359. 24.5.1972, Eröffnung des Hauses des Deutschen Sports im Stadtwald. Es beherbergt die Stiftung Deutsche Sporthilfe und den Deutschen Sportbund und ist Sitz des Nationalen Olympischen Komitees (NOK).
  9360. 27.12.1987, Einen Schaden von mindestens drei Millionen DM richtet am frühen Morgen ein Feuer im Dachstuhl des ehemaligen jüdischen Gymnasiums „Philanthropin“ im Nordend an. Das klassizistische Gebäude ist erst jüngst mit Millionenaufwand renoviert worden und beherbergt eine Musikschule sowie Räume für die Volkshochschule.
  9361. 1.5.2008, Das ehemalige Hotel „Reichspost“ gegenüber dem Hauptbahnhof beherbergt Frankfurts jüngsten Verlag: „weissbooks“.
  9362. 11.8.2012, Der Stadtteil Fechenheim beherbergt wieder ein Buchhandlung: „Bücher vor Ort“ als Ersatz für die geschlossene Buchhandlung am Rathaus.
  9363. 23.2.1967, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen einen Magistratsantrag, in dem das Rothschildhaus am Untermainkai, das früher die Stadt- und Universitätsbibliothek beherbergte, dem Historischen Museum zur Verfügung gestellt werden soll.
  9364. 9.10.1937–20.10.1937, 7. Internationale Kochkunstausstellung (Ika) – die größte ihrer Art weltweit – unter der Schirmherrschaft von Gauleiter Jakob Sprenger. Vom 11.-19.10. finden verschiedene Vorträge im Rahmen der Tagung des Reichsfachbeirates der Reichsbetriebsgemeinschaft „Der Deutsche Handel“, Reichsfachgruppe Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, statt.
  9365. 20.1.2003, Der Krisengipfel der Stadt Frankfurt, der Frankfurter Messe, des Hotel- und Gaststättenverbandes, der Buchmesse und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels im Büro der Oberbürgermeisterin Petra Roth klärt nicht, ob die traditionsreiche Buchmesse in der Mainstadt bleibt oder nach München umzieht. Die Stadt ist bereit, den bis 2007 geltenden Rahmenvertrag mit der Buchmesse zu verändern. Das Beherbergungsgewerbe denkt über neue, gestaffelte Übernachtungspreise nach.
  9366. 26.4.1937–27.4.1937, Reichstagung der Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbungsgewerbe, Fachgruppe Schankgewerbe, samt Kundgebung im Bürgersaal des Rathauses.
  9367. 9.1.2004, Den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens hält der TÜV Rheinland-Pfalz grundsätzlich für möglich. In ihrem Gutachten nennen die Experten das Risiko eines Absturzes auf das angrenzende Chemiewerk Ticona „beherrschbar“.
  9368. 23.2.1989, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Asyl- und Ausländerpolitik beherrschen die letzte Plenarsitzung vor der Kommunalwahl am 12. März. In einer teilweisen turbulenten Sitzung suchen CDU und SPD noch einmal den offenen Schlagabtausch, ehe die Bürger zu den Urnen gehen. Wieder wirft die Opposition Oberbürgermeister Wolfram Brück vor, in der städtischen Bestechungsaffäre unwahre Angaben getätigt zu haben.
  9369. 27.11.1967, Im Foyer der Johann Wolfgang Goethe-Universität vor dem Rektorat kommt es mit 1000 Studenten zu dem bisher größten „Teach-in“ an dieser Universität, zu dem der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) aufgerufen hat. Beherrschende Themen sind der Freispruch des Berliner Kriminalobermeisters Karl-Heinz Kurras, der am 02. Juni den Berliner Studenten Benno Ohnesorg erschossen hat, sowie das vom Rektor der Universität, Professor Walter Rüegg, ausgesprochene vorläufige Verbot des SDS.
  9370. 18.5.1983, Beherrschendes Thema im Hessischen Landtag in Wiesbaden ist die hohe Verschuldung der Stadt Frankfurt am Main, die in der Bundesrepublik Deutschland mit insgesamt 3,8 Milliarden DM deutlich an der Spitze liegt.
  9371. 11.1.2000, Städtischer Neujahrsempfang im Kaisersaal des Römer mit Oberbürgermeisterin Petra Roth und Hessens Ministerpräsident Roland Koch. Koch ruft Frankfurt am Main dazu auf, „Führungsfunktion“ in der Region zu übernehmen. Ansonsten beherrscht ein Thema die städtische Veranstaltung: die CDU-Spendenaffäre.
  9372. 19.12.1998, 150 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Bombenangriffe der USA und Großbritanniens auf den von einem Diktator beherrschten Irak.
  9373. 1.7.1986, Dem beherzten Eingreifen mehrerer Passanten verdankt ein 47jähriger Frankfurter, der den Main schwimmend von Sachsenhausen zum Innenstadtufer durchqueren will und den die Kräfte verlassen, das Leben.
  9374. 21.12.1927, Infolge der Explosion eines Hochspannungsschalters an einer Turbine in der Zentrale des Städtischen Elektrizitätswerkes setzt am Nachmittag die gesamte Strombelieferung aus, so dass die gesamte Mainstadt im Dunkeln liegt; nur wo Drehstrom vorhanden ist, brennt das Licht. Die Störung dauert ca. drei Stunden. Die großen Warenhäuser müssen schließen, schließlich auch viele kleinere Geschäfte in der Innenstadt. Das Leben in den dunklen Straßen wird von Schupobeamten geregelt. In den Lokalen behilft man sich mit Kerzen.
  9375. 2.1.1963, In der Innenstadt türmen sich die Schneemassen. Sie zu räumen, fehlt es an Arbeitskräften. Glatteis in den Straßen und auf den Lande- und Startbahnen des Rhein-Main-Flughafens behindern den Fahr- und Flugverkehr.
  9376. 13.10.1972, Eröffnung des Historischen Museums im Neubau am Römerberg. Schüler demonstrieren gegen den hessischen Kultusminister Professor Friedrich von Friedeburg, der zur Eröffnung erschienen ist. In dem neuen Museum findet auch das Kommunale Kino seine Heimstatt. Mit dem Wiederaufbau verbindet sich ein modernes Ausstellungskonzept, dessen didaktische Absichten der Kulturdezernent Hilmar Hoffmann wie folgt erläutert: „Unser Historisches Museum ist eben nicht eines, das die Geschichte der Mächtigen oder der Herrschenden referiert, sondern ebenso auch diejenige der Beherrschten reflektiert; das heißt, bestimmte markante Daten, wie wir sie aus unserer Schulweisheit zu kennen glauben, werden entmystifiziert oder zurückgeführt auf das, was sie objektiv waren, im Fall von Kriegen nämlich Katastrophen für die massenhaft Betroffenen.“
  9377. 28.5.1988, Am Morgen behindern 700 Frankfurter Mitarbeiter der Lufthansa mit einem zweistündigen Warnstreik aus Protest gegen die Haltung der Lufthansa-Geschäftsführung bei den laufenden Tarifverhandlungen den Flugverkehr auf dem Rhein-Main-Flughafen erheblich.
  9378. 17.7.1962, Eine zweistündige Verkehrszählung an den Ausfallstraßen im Osten Frankfurts behindert den Berufsverkehr am Morgen und muss deshalb bereits nach einer guten halben Stunde abgebrochen werden.
  9379. 31.10.1974, Das Städtische Schauspiel-Ensemble kehrt zum Dreierdirektorium zurück. Das im August beschlossene achtköpfige Direktorium habe den Informationsfluss eher behindert.
  9380. 14.5.1979, Ein Schwelbrand im Gebäude des Kontrollturmes auf dem Rhein-Main-Flughafen behindert den Flugverkehr vorübergehend.
  9381. 4.1.1992, Eine Spur der Verwüstung hinterlässt ein 60jähriger Autofahrer in der Innenstadt. Er verliert an der Hauptwache die Kontrolle über seinen Pkw, beschädigt mehrere Poller, demoliert sieben Fahrzeuge und verletzt dabei fünf Personen leicht. Der Verkehr in der Innenstadt ist am frühen Nachmittag zeitweilig erheblich behindert.
  9382. 14.6.1993, Der Flugverkehr auf dem Rhein-Main-Flughafen wird behindert, weil sich von der 70 Personen umfassenden Frühschicht an diesem Morgen zehn krank gemeldet haben. Ein Flughafen-Sprecher erinnert an die laufenden Tarifverhandlungen und berichtet über 32 ausgefallene Starts und Landungen sowie über Verspätungen.
  9383. 17.1.2002, Ein Streik von Fahrern privater Busunternehmen, die auch für die städtische Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) fahren, behindert am Morgen den Nahverkehr in Frankfurt am Main erheblich. Anlass des Warnstreiks ist die zum Teil erhebliche Lohndifferenz beim VGF-Personal und den Mitarbeitern privater Busunternehmen.
  9384. 13.7.1930–16.7.1930, 35 amerikanische Pädagogen besuchen auf ihrer Deutschlandreise die Mainstadt, um die sozialpädagogischen Einrichtungen für körperlich und geistig Behinderte kennen zu lernen.
  9385. 22.5.2000, Oberbürgermeisterin Petra Roth unterschreibt den Kooperationsvertrag für den Bau einer Kindereinrichtung im türkischen Erdbebengebiet. Das ursprünglich als Waisenhaus geplante Projekt ist in eine Wohnanlage für behinderte und traumatisierte Kinder und Jugendliche umgewandelt worden.
  9386. 17.4.2000, Sozialarbeiter decken in der Nordweststadt einen schweren Fall von Kindesmisshandlung auf. Sie finden in der Abstellkammer eine 15jährige, geistig behinderte Türkin, die bis auf die Knochen abgemagert ist. Die Eltern werden in Untersuchungshaft genommen.
  9387. 18.6.1965, Einweihung des Rehabilitationszentrums „Praunheimer Werkstätten“ für behinderte Jugendliche.
  9388. 30.4.1973, Der Verein Arbeits- und Erziehungshilfe, Träger der Praunheimer Werkstätten für Behinderte, eröffnet in Fechenheim einen Zweigbetrieb für 100 Behinderte.
  9389. 4.4.1974, Eröffnung der Frühdiagnostischen Untersuchungs- und Beratungsstelle der Stiftung für das behinderte Kind im Städtischen Krankenhaus Höchst.
  9390. 3.6.1975, Der Sozialstation Marbachweg werden von Sozialdezernent Stadtrat Martin Berg zehn Personenwagen für den Essenstransport der Ersatzdienstleistenden an Betagte und Behinderte übergeben.
  9391. 1.9.1975, Eröffnung des Kinderbehandlungszentrums für psychisch und physisch kranke oder behinderte Kinder in Preungesheim.
  9392. 31.3.1976, Gründung einer „Arbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Behinderte“.
  9393. 25.5.1976, Sozialdezernent Martin Berg übergibt am Wendelsgarten das Wohnheim für geistig und körperlich Behinderte des Vereins „Arbeits- und Erziehungshilfe“.
  9394. 1.2.1977, Eröffnung des Tulpencafés, Treffpunkt für psychisch Behinderte, im Bornwiesenweg.
  9395. 3.6.1977, Sonderolympiade für behinderte Kinder auf dem Sportplatz der Frankfurt American High School, Miquelallee/Siolistraße.
  9396. 27.2.1978, Einweihung eines neuen Zentrums für körperlich und geistig Behinderte des Vereins zur Förderung und Betreuung spastisch Gelähmter in Rödelheim.
  9397. 8.5.1980, Drei- bis viertausend Behinderte und ihre Freunde demonstrieren vor dem Justizgebäude und auf dem Römerberg gegen das „Schandurteil“ des Frankfurter Landgerichts vom 25.02. d. J. Damals gab die 24. Zivilkammer der Klage einer Rentnerin statt, die einen Teil ihrer Reisekosten nach Griechenland zurückverlangte, weil ihre Urlaubsfreude durch den Anblick Schwerbehinderter gemindert gewesen sei. Die umstrittene Entscheidung wird auch als „Behindertenurteil“ bekannt. Behinderte protestieren gegen diese Diskriminierung.
  9398. 7.11.1980, Die Michael-Schule, eine private Sonderschule für Behinderte in Griesheim, eröffnet einen Erweiterungsbau, in dem die Werkstätte der elften und zwölften Klasse Platz findet.
  9399. 10.11.1980, Das ehemalige Bischof-Dirichs-Heim im Ziegelhüttenweg wird unter dem Namen Konrad-von-Preysing-Haus als Heim für geistig Behinderte wieder eröffnet.
  9400. 12.3.1981, Richtfest für die neue Rehabilitations-Werkstatt für psychisch Behinderte des „Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten“ in der Eschersheimer Landstraße 26.
  9401. 13.9.1981, Rebstock-Festspiele für Behinderte und Nichtbehinderte.
  9402. 28.5.1982, 9. Sonderolympiade für behinderte Kinder auf dem Sportplatz der American High School, Miquelallee, statt.
  9403. 28.7.1982, Rund dreißig schwer behinderte Jugendliche aus Frankreich und Deutschland, die an einer deutsch-französischen Jugendbegegnung teilnehmen, werden im Römer namens des Magistrats empfangen.
  9404. 1.6.1984, 11. Sonderolympiade für behinderte Kinder auf dem Edwards-Sportplatz in Berkersheim.
  9405. 4.9.1984, Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e. V. stellt seine Betreuungseinrichtung „Hazienda“ für psychisch behinderte Menschen in Maintal-Dörnigheim der Öffentlichkeit vor.
  9406. 29.8.1985, Eröffnung der ersten Schule in Hessen, in der behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam unterrichtet werden. Die Modelleinrichtung, der ein Gebäudetrakt der Erich-Kästner-Schule in der Nordweststadt zur Verfügung steht, wird vom Evangelischen Regionalverband und der Französisch-Reformierten Gemeinde getragen.
  9407. 4.10.1985, Sozialdezernent Karl-Heinz Trageser stellt einen „Stadtführer für Behinderte“, herausgegeben vom Frankfurter Verein für soziale Heimstätten, vor.
  9408. 19.10.1988–21.10.1988, „Werkstättentag ’88“ in der Kongreßhalle. 6. Bundeskonferenz der Werkstätten für Behinderte, veranstaltet von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Behinderte.
  9409. 21.3.1989–23.3.1989, „Werkstattmesse ’89“ der Werkstätten für Behinderte im Bundesgebiet auf dem Messegelände.
  9410. 23.9.1989, Kulturfest des Verbandes Lebenshilfe für geistig Behinderte und des Frankfurter Amtes für Wissenschaft und Kunst auf dem Römerberg.
  9411. 19.8.1990, In Frankfurt am Main endet die Radrundfahrt „Hessentour ’90“. Auf der Bertramswiese findet das Fest des Hessischen Rundfunks statt. Auf beiden Veranstaltungen wird für Behinderte gesammelt.
  9412. 30.10.1991, Richtfest für das neue Rehabilitationszentrum für kranke und seelisch behinderte Obdachlose in der Lyoner Straße im Stadtteil Niederrad.
  9413. 13.3.1992–14.3.1992, Fachtagung der „Lebenshilfe für geistig Behinderte“.
  9414. 21.8.1992, Eröffnung eines Wohnheims der Praunheimer Werkstätten für geistig und mehrfach behinderte Menschen in Niederursel.
  9415. 14.6.1995, Feierstunde anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Werkstätten für Behinderte in der Paulskirche.
  9416. 5.5.1998, Behinderte demonstrieren auf dem Paulsplatz im Rahmen eines europaweiten Protesttages für die Gleichstellung Behinderter und fordern ein hessisches Antidiskriminierungsgesetz.
  9417. 10.5.2003, Offizielle Eröffnung der neu errichteten Tagesförderstätte für geistig Behinderte im Stadtteil Fechenheim. Der Betrieb soll am 2. Juni d. J. aufgenommen werden.
  9418. 10.3.2004, Margarete von der Borch, die behinderte Kinder in Russland betreut, wird mit dem Elisabeth-Norgall-Preis ausgezeichnet.
  9419. 10.3.2005, Erster Spatenstich für den Bau eines neuen Wohnheims für behinderte Menschen in Nieder-Erlenbach.
  9420. 11.11.2005, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Konrad-von-Preysing-Haus für geistig behinderte Menschen im Stadtteil Sachsenhausen.
  9421. 20.12.2011, Renate von Metzler wird für ihr soziales Engagement für Kranke und Behinderte im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  9422. 11.7.2013, Offizielle Vorstellung der ersten Wohngemeinschaft der Caritas für geistig Behinderte in der Sachsenhäuser Heimatsiedlung (Konrad-von-Preysing-Haus).
  9423. 30.10.1966, Hessischer Kriegsopferkongress des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands (VdK) in der Kongreßhalle.
  9424. 26.9.1969, Übergabe der neuen Schulbusse für die Fahrten der behinderten Kinder der Albert-Griesinger-Schule zum Unterricht und nach Hause.
  9425. 21.6.1972, Gründung einer Interessengemeinschaft zum Schutz von Unfallgeschädigten und Behinderten in der Fachhochschule für Sozialarbeit.
  9426. 24.3.1974, Zentrale deutsche Feierstunde des „Reichsbundes der Kriegs- und Zivilgeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen“ anlässlich des 15. Welttages der Behinderten in der Paulskirche.
  9427. 19.4.1975, Feierstunde anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Reichsbundes der Kriegsopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen, Kreisverband Frankfurt.
  9428. 3.9.1976, Das Sozialamt richtet zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund und dem Deutschen Roten Kreuz einen Fahrdienst für Schwerbehinderte mit zunächst drei „Behinderten-Taxis“ ein.
  9429. 2.9.1978, 14. Kreistagung des Reichsbundes der Kriegsopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen im Haus Ronneburg.
  9430. 3.5.1979, „Go-in“ von Sozialhelfern und Behinderten beim Verein für Arbeits- und Erziehungshilfe, um auf den personellen Engpass im Behindertenwohnheim Bonames hinzuweisen.
  9431. 19.11.1980, Mitglieder des Volkshochschulkurses „Bewältigung der Umwelt“ verleihen im Frankfurter Schauspiel die „Goldene Krücke“ an eine Person, die sich als besonders behindertenfeindlich gezeigt hat. Diesjähriger Preisträger ist der Vorsitzende Richter der 24. Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts, Dr. Otto Tempel. Anlass dazu gibt sein sog. „Behinderten-Urteil“.
  9432. 23.2.1981, Offizielle Eröffnung der bereits seit Sommer letzten Jahres betriebenen Behinderten-Freizeitanlage der Praunheimer Werkstätten im „Waldpark Louisa“ durch Sozialdezernent Karl Heinz Trageser.
  9433. 23.11.1981, Der Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands e. V. überreicht dem Stadtkämmerer Ernst Gerhardt in Würdigung seiner Verdienste um die Anliegen der Kriegs- und Arbeitsopfer die Abraham-Sauer-Gedenkmedaille.
  9434. 20.8.1982, Richtfest für das neue Behinderten-Zentrum in Rödelheim.
  9435. 18.2.1983, Die Arbeiterwohlfahrt Frankfurt erhält ein neues Behinderten-Transport-Fahrzeug.
  9436. 13.7.1983, Eine Gruppe älterer und behinderten Menschen aus der britischen Partnerstadt Birmingham trifft zu einem Besuch für eineinhalb Wochen in der Mainstadt ein. Der Gegenbesuch einer Gruppe Frankfurter Bürger in Birmingham findet vom 01. bis 10.09. d. J. statt.
  9437. 12.9.1983, Grundsteinlegung für das neue Behinderten-Sportzentrum im Brentanobad.
  9438. 20.9.1986, Kreistagung des Reichsbundes der Kriegsopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen im Bürgerhaus Bornheim.
  9439. 17.11.1986, Verleihung der Walter-Möller-Plakette im Römer an die „Fraternität der Körperbehinderten und Langzeitkranken“ und den Stadtkreisverband des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner (VdK) für „bürgerschaftliche Mitarbeit“.
  9440. 5.6.1987, „Frankfurt Special Olympics“ mit deutschen und amerikanischen behinderten Kindern auf dem Sportplatz der Edward-Kaserne an der Homburger Landstraße.
  9441. 5.5.1988–7.5.1988, 14. Ordentlicher Landesverbandstag des Hessischen Landesverbandes des VdK, des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner e. V., mit einem städtischen Empfang am 04.05. im Römer.
  9442. 22.9.1989, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Frankfurter Sektion des Reichsbundes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen im Bürgerhaus Griesheim.
  9443. 3.4.1990–7.4.1990, 11. ordentlicher Verbandstag des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands e. V. (VdK) samt städtischem Empfang im Römerkeller des Römer (am 04.04.).
  9444. 7.6.1991, Deutsch-amerikanische Behinderten-Olympiade „Special Olympics“ auf dem Edwards-Sportplatz im Stadtteil Berkersheim.
  9445. 24.5.1992, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Kreisgruppe Frankfurt des Reichsbundes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen im Bürgerhaus Griesheim.
  9446. 16.10.1993–17.10.1993, Kreisverbandstagung des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner Deutschlands (VdK) im Bürgerhaus Bornheim.
  9447. 17.10.1997, Tod von Professor Goswin Mittelmann (1923-1997), Pionier und ‚Motor’ für die integrative Erziehung von behinderten und nicht behinderten Menschen in der Mainstadt.
  9448. 5.5.2001, Einige Dutzend Menschen demonstrieren am Welttag der Behinderten vor der Filiale der Deutschen Post AG an der Fürstenbergerstraße gegen den ihrer Meinung nach behindertenfeindlichen Umbau des Gebäudes.
  9449. 9.6.2005, Unterricht auf dem Römerberg. Kinder der Römerbergschule lernen vor dem Rathaus. Damit protestieren Schüler, Eltern und Lehrer gegen die vom hessischen Kultusministerium geplante Verschlechterung des gemeinsamen Unterrichts von Behinderten und Nichtbehinderten.
  9450. 21.2.2011, Startschuss für das „HilfeNetz“ im Nordend, das älteren, kranken und behinderten Menschen unter die Arme greifen soll.
  9451. 3.12.2000, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Frankfurter Behindertenarbeitsgemeinschaft (FBAG) im Bürgertreff Gutleut.
  9452. 15.6.1992, Einrichtung der städtischen Stelle eines Behindertenbeauftragten.
  9453. 4.7.2001, Konstituierende Sitzung der Stiftung der Behinderteneinrichtung Praunheimer Werkstätten und Eintrag in das Goldene Stiftungsbuch der Stadt Frankfurt.
  9454. 29.9.2004, Die Deutsche Telekom, Niederlassung Mitte in Heddernheim, die Druckerei Vario Plus in Seckbach und die Drogerie Werner in Bornheim erhalten im Römer den zum ersten Mal verliehenen Preis der Stadt Frankfurt für behindertenfreundliche Betriebe.
  9455. 17.4.1982, Im Kleingartenzentrum des Landesverbandes Hessen in Eckenheim wird der erste behindertengerechte Kleingarten vorgestellt und offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  9456. 24.11.1976, Die Taxi-Vereinigung Frankfurt e. V. stellt ein erstes Modell eines behindertengerechten Taxis zum Transport von Rollstuhlfahrern vor der Orthopädischen Universitäts- und Poliklinik vor. Geplant ist der Einsatz von mindestens fünfzig dieser Taxis.
  9457. 1.8.1991, In der Zweigwerkstatt Höchst der Praunheimer Werkstätten wird eine Computeranlage mit einer behindertengerechten Software installiert.
  9458. 15.8.1991, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler stellt auf dem Römerberg die künftige Generation von fahrgastfreundlichen und behindertengerechten Niederflurbussen der Stadtwerke vor.
  9459. 16.10.1998, Der Sozialverband VdK zeichnet die städtische Saalbau GmbH für den behindertengerechten Bau des Bürgerhauses Griesheim mit einer Plakette aus.
  9460. 16.11.1978–18.11.1978, Tagung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes über „Möglichkeiten der Psychologie im Bereich der Behindertenhilfe“.
  9461. 12.7.1980, Der Landesverband Hessen der Kleingärtner stellt der Öffentlichkeit sein Kleingartenzentrum in der Eckenheimer Feldscheidenstraße vor. Gleichzeitig erfolgt die Schlüsselübergabe der Anlage an den Verband für Alten- und Behindertenhilfe.
  9462. 21.7.1984, Der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe öffnet in der Ginnheimer Reichelstraße eine Cafeteria für Ältere.
  9463. 25.8.1984, Eröffnung der Ambulanten Behindertenhilfe e. V. „Komm“ in Ginnheim.
  9464. 13.9.1985, Richtfest für das neue Sozial- und Rehabilitationszentrum des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe in Rödelheim.
  9465. 23.10.1985, Spatenstich für das neue Zentrum für körperlich Schwerbehinderte des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe e. V. in der Schwarzwaldstraße in Niederrad.
  9466. 1.7.1986, Offizielle Eröffnung der „Infothek für ambulante Sozialdienste“ des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe.
  9467. 24.8.1987, Ein neues Zentrum für körperlich Schwerbehinderte des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe wird am Oberforsthaus in Niederrad seiner Bestimmung übergeben.
  9468. 18.4.1988, Erste Stadtrundfahrt des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe in Kooperation mit der Volkshochschule Frankfurt.
  9469. 5.8.1992, Sozialdezernent Martin Berg stellt das neue, sechsstöckige Dienstgebäude in der Eschersheimer Landstraße 42-44 der Presse vor. Dort ist die Abteilung Altenhilfe des Sozialamtes untergebracht sowie die Informationszentrale des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe.
  9470. 2.9.1998, Das städtische Sozialdezernat gibt den einstimmigen Beschluss des Vorstandes des städtischen Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe bekannt, wonach das Alten- und Pflegeheim in Praunheim künftig nicht mehr den Namen des früheren CDU-Politikers Rudolf Prestel trägt. Um den Namen des Hauses ist seit zwei Jahren gestritten worden. Mit Rudolf Prestel, so die Kritiker, sei die Einrichtung nach einem Politiker benannt, der sich als NSDAP-Mitglied und Amtsjurist in der Frankfurter Sozialverwaltung im Nationalsozialismus und nach 1945 als Sozialdezernent der Stadt schuldig gemacht habe – im letzteren Fall durch die Einstellung von zwei so genannten „Rasseforschern“ im Stadtgesundheitsamt, nämlich Robert Ritter und Eva Justin.
  9471. 8.10.1998, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe an Bord des Ausflugsdampfers „Nautilus“ auf dem Main.
  9472. 3.11.1998, Eröffnung der Internet-Aktionswoche für Senioren, veranstaltet vom Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe.
  9473. 6.6.2002, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Hausnotrufes des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe im Bürgermeister-Gräf-Haus.
  9474. 30.6.2003, Schließung der Tagespflege-Station für pflegebedürftige alte Menschen des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe im Bürgermeister-Gräf-Haus in Sachsenhausen.
  9475. 27.4.2005, Feier anlässlich der Übernahme des Auguste-Oberwinter-Hauses in Rödelheim durch den Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe und zugleich Eröffnung des neuen Info-Büros.
  9476. 14.10.2005, Richtfest des neuen Wohnhauses der IB-Behindertenhilfe Frankfurt im Stadtteil Nieder-Erlenbach, Im Fuchsloch.
  9477. 8.12.2006, Offizielle Eröffnung der neuen heilpädagogischen Wohneinrichtung der Behindertenhilfe des Internationalen Bundes in Nieder-Erlenbach.
  9478. 21.10.2011, Feierliche Eröffnung des neuen Betreuungs- und Beratungszentrums der Behindertenhilfe des Internationalen Bundes (IB) in der Hanauer Landstraße.
  9479. 15.8.2013, Richtfest für das Heinrich-Schleich-Haus des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe im Stadtteil Fechenheim.
  9480. 6.6.1980, 7. Sonderolympiade der US-Streitkräfte auf dem Gelände der US-High School (Behindertenolympiade).
  9481. 2.6.1989, Deutsch-amerikanische Behindertenolympiade der Frankfurt Military Community auf dem amerikanischen Sportplatz am Berkersheimer Weg.
  9482. 22.6.1988, Gewerkschaftsgruppen, Behindertenorganisationen und der Senioren-Schutzbund „Graue Panther“ demonstrieren in der Innenstadt gegen die Gesundheitsreform.
  9483. 24.9.1982, Abschlusskundgebung der SPD zu den bevorstehenden Landtagswahlen auf dem Römerberg mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt sowie Hessens Ministerpräsident Holger Börner./ Der Magistrat billigt den ersten Teil des Frankfurter „Behindertenplanes“ und stellt ihn der Presse vor.
  9484. 17.5.1996, Soirée der „Plácido Domingo Society“ im Hotel Frankfurter Hof in Anwesenheit des Tenor-Stars. Diese Benefiz-Veranstaltung unterstützt eine Frankfurter Behindertenschule.
  9485. 31.1.1978, Der Arbeiter-Samariter-Bund erhält ein Behindertentaxi, finanziert aus Einnahmen am Tag der offenen Tür 1977.
  9486. 16.5.1992, Die Praunheimer Werkstätten übergeben eine neue Behindertenwerkstatt in der Wächtersbacher Straße offiziell ihrer Bestimmung.
  9487. 8.5.1990–9.5.1990, „Werkstattmesse ’90“ der Behindertenwerkstätten auf dem Messegelände.
  9488. 26.1.1984, Eröffnung der Behindertenwohnanlage des „Vereins zur Förderung und Betreuung spastisch Gelähmter und anderer Körperbehinderter“ in Rödelheim.
  9489. 6.6.1986, Feierliche Eröffnung des Behindertenwohnheims der Praunheimer Werkstätten in Bonames, Am Wendelsgarten.
  9490. 9.9.2000, Fest anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Clubs Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF) in den Römerhallen.
  9491. 8.9.2000, 25jähriges Jubiläum des Clubs Behinderter und ihrer Freunde (CeBeeF).
  9492. 19.5.1964–22.5.1964, Studientagung der Bundesvereinigung „Lebenshilfe“ zur Situation behinderter Kinder.
  9493. 23.9.1966, Fünfte Arbeitstagung des Deutschen Ausschusses für die Eingliederung Behinderter in Arbeit, Beruf und Gesellschaft.
  9494. 21.5.1977–27.5.1977, Ausstellung über die Integration behinderter Bürger des Clubs Behinderter und ihrer Freunde im Römer.
  9495. 22.11.1978, Im Rahmen eines Kammerspielabends zum Thema „Verkrüppelt für den Rest des Lebens“ wird erstmals die „Goldene Krücke“ verliehen. Zugedacht ist dieser „Antipreis“, ein symbolischer Holzstock, dem „Verband der Haftpflicht- und Kaskoversicherung“ (HUK), weil er „der Integration Behinderter entgegenwirkt“.
  9496. 8.10.1981, Eine Gruppe Behinderter aus Frankfurts Partnerstadt Mailand besucht während ihrer Reise durch die Bundesrepublik auch die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  9497. 13.9.1985, Die „aktive Rehabilitationshilfe“, ein Verein zur Integration behinderter Menschen und ehemals Suchtkranker, stellt sich im Werkstatt-Laden „Bild und Rahmen“ am Deutschherrnufer der Öffentlichkeit vor.
  9498. 10.1.1987, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der „Organisation Känguruh e.V.“, eine Selbsthilfegruppe seelisch gefährdeter, psychisch kranker und behinderter Menschen, in den Vereinsräumen, Homburger Landstraße 233.
  9499. 4.10.1991–5.10.1991, Fachtagung zu Problemen geistig Behinderter im Literaturhaus, Bockenheimer Landstraße 102.
  9500. 28.9.2002, Feier im Haus der Volksarbeit anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Initiative Allenstein für die Integration behinderter Menschen.
  9501. 30.8.2008, Eröffnung der neuen Reitanlage des Vereins zur Förderung der Integration Behinderter (VzF) Taunus in Frankfurt-Kalbach.
  9502. 20.3.1939, Mit heutiger Wirkung wird die Straßenbahnhaltestelle „Zeil – Hauptpost“ wegen starker Behinderung des allgemeinen Straßenverkehrs in beiden Richtungen aufgehoben.
  9503. 21.12.1961, Ein vom Internationalen Studentenbund organisierter Demonstrationszug von der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu den in der Zeppelinallee liegenden Generalkonsulaten Englands und Frankreichs wird von der Frankfurter Polizei verhindert. Der Demonstrationszug, mit dem etwa 200 Studenten gegen die Behinderung der Kongo-Aktionen der Vereinten Nationen durch die Regierungen Frankreichs und Englands protestieren wollen, wird von der Polizei verboten, da der Antrag auf Genehmigung des Zuges nicht fristgemäß gestellt worden sei. Trotz des Verbotes versammeln sich Studenten vor dem französischen Generalkonsulat, werden allerdings von der Polizei vertrieben. Dabei werden drei Studenten und ein Pressefotograf festgenommen.
  9504. 22.3.2012, Feierliche Eröffnung des Projektes „Betreutes Wohnen für jüdische Menschen mit Behinderung“ in der Henry- und Emma-Budge-Stiftung in Anwesenheit des Präsidenten des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann.
  9505. 1.11.2006, Aus Protest gegen die Studiengebühren besetzen mehrere hundert Studierende fast eine Stunde lang Gleise am Hauptbahnhof und sorgen für massive Behinderungen im Berufsverkehr.
  9506. 2.2.2007, Nach fast 25 Jahren scheidet der Limburger Bischof Franz Kamphaus im Alter von 75 Jahren aus dem Amt. Er wird Seelsorger in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen bei Rüdesheim.
  9507. 2.7.2009, Zehntes Fußballturnier der SG Rot-Weiß Rödelheim für Menschen mit Behinderungen in ihrem Stadion am Brentanobad.
  9508. 28.2.2010, Ein Orkantief aus Frankreich führt in Frankfurt am Main zu zahlreichen Sturmschäden, Flugausfällen, Zugverspätungen und Behinderungen im Straßenverkehr.
  9509. 12.10.1960, 100jähriges Jubiläum der Firma Spielzeug-Behle, Kaiserstraße.
  9510. 2.12.1970, Eröffnung des Spielwarenhauses Behle, Zeil 107.
  9511. 1.10.1971, 100jähriges Jubiläum der Firma R. Behle & Co. KG, Spielwaren.
  9512. 29.9.1978–1.10.1978, Spielzeugmesse des Spielwarengeschäfts Behle im Volksbildungsheim.
  9513. 1.10.1996, Eröffnung der Frankfurter Firma Behle.
  9514. 16.1.2006, Das Traditionsgeschäft Spielzeug-Behle steht vor dem Aus. Nach 135 Jahren meldet das letzte traditionsreiche Spielzeuggeschäft in Frankfurt am Main Insolvenz an und will seine Filiale an der Konstablerwache schließen. Betroffen sind 15 Standorte in Deutschland mit 260 Mitarbeitern, davon 50 in der Mainstadt.
  9515. 30.4.2006, Endgültiges Aus für Spielzeug-Behle. Nach 135 Jahren in der Innenstadt schließt das Hauptgeschäft Große Friedberger Straße.
  9516. 11.3.1950, Ein Teil der Fernschreib- und Fernsprechverbindungen von Frankfurt am Main nach Süddeutschland und der Schweiz ist unterbrochen, da Metalldiebe in einem Kabelschacht an der Ecke Mainstraße und Schöne Aussicht, unweit der Alten Brücke, aus vier Kabelsträngen mehrere meterlange Stücke herausgeschnitten haben. Einen Tag später ist der sich für die Deutsche Post auf 20.000-30.000.- DM belaufende Schaden wieder behoben.
  9517. 1.4.1912, Inkrafttreten einer neuen Maß- und Gewichtsordnung, mit der Folge, dass das Frankfurter Eichamt aufhört, ein städtisches Amt zu sein: Es wird stattdessen zu einer staatlichen Behörde.
  9518. 3.1.2000, Großer Andrang herrscht beim Frankfurter Standesamt. Am ersten Arbeitstag nach dem Inkrafttreten des neuen Staats­bürger­schafts­rechts erscheinen in der Behörde dreimal mehr Interessenten als in den Wochen zuvor, um sich Formulare für die Einbürgerung aushändigen zu lassen.
  9519. 7.12.1938–18.12.1938, Die Werkkunstausstellung im Hauptpostamt Frankfurt ist die erste ihrer Art einer Behörde. Das Amt „Feierabend“ der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ zeichnet für die Auswahl verantwortlich.
  9520. 1.8.1939, Der neue Oberstaatsanwalt Wilhelm von der Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht in Stettin tritt als Leiter der Behörde beim Landgericht in Frankfurt am Main sein Amt an.
  9521. 20.7.1945, Treffen von fünfzehn Frankfurter Buchhändlern bei dem Verleger Vittorio Klostermann, auf dem die Situation des Frankfurter Buchhandels nach dem Zweiten Weltkrieg bilanziert wird. Heinrich Cobet wird zum Sprecher bei der zuständigen amerikanischen Behörde, der Information Control Division, gewählt.
  9522. 10.9.1952, Aus Anlass des ersten Zusammentreffens der Montan-Union-Behörde veranstaltet die Europa-Union, Kreisverband Frankfurt am Main, eine Kundgebung auf dem Römerberg.
  9523. 19.3.1980, Aus Protest gegen die sich stetig verschärfende Wohnungsnot besetzen etwa 40 Personen das städtische Wohnungsamt. Nach knapp einer Stunde verlassen sie die Behörde freiwillig.
  9524. 24.3.1983, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten gedenken der Ereignisse in Frankfurt im Frühjahr 1933 als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen. Es bleibt dabei: Das Straßenverkehrsamt soll als selbständige Behörde aufgelöst und dem Ordnungsamt unterstellt werden. Der Versuch der SPD-Fraktion, dies zu verhindern, scheitert an der Mehrheit der CDU. Mit den Stimmen von CDU und SPD wird ein Antrag der Grünen, die Volkszählung auszusetzen, abgelehnt.
  9525. 15.10.1990, Wegen drohender Gesundheitsgefahren durch PCB im Justizgebäude C stellen Verteidiger den Antrag, Verhandlungen in ein anderes Gebäude zu verlegen. Die Behörde will in den Neubau nebenan ziehen, das Justizgebäude C soll komplett geräumt und saniert werden.
  9526. 1.8.2001, Ab heute können homosexuelle Paare auch in Frankfurt am Main eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Zuständige Behörde ist das Standesamt.
  9527. 1.6.2005, Für seine Verdienste um die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit ehrt die FDP Joachim Gauck, ehemaliger Leiter der Behörde zur Auswertung der Stasi-Akten, im Kaisersaal des Römers mit dem Heinz Herbert Karry-Preis.
  9528. 1.10.2016, Gründung der neuen städtischen Behörde, das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing, zur effektiveren Außendarstellung der fünftgrößten deutschen Stadt.
  9529. 8.6.1933, Anlässlich der Einführung des neuen Oberpräsidenten von Hessen-Nassau, Prinz Friedrich Karl von Hessen, in sein Amt durch Ministerpräsident Hermann Göring findet von Kassel aus ein Fahrt durch Hessen-Nassau statt, die in Frankfurt am Main endet. Im Kaisersaal des Römers veranstaltet die Stadtverwaltung am Abend einen feierlichen Empfang, an dem die Spitzen der Frankfurter Behörden und führende Funktionäre der NSDAP teilnehmen.
  9530. 5.3.1925, Anlässlich der Beisetzungsfeierlichkeiten des ersten Reichspräsidenten der Weimarer Republik, Friedrich Ebert (1871 - 28.02.1925), in Heidelberg, ordnet das hiesige Polizeipräsidium im Einvernehmen mit den städtischen Behörden von 11.00 bis 11.05 Uhr eine allgemeine Verkehrsruhe an. Auch die Straßenbahnen stehen still. In den Amtsräumen der städtischen Behörden dauert die Arbeitsruhe von 11.00 bis 11.15 Uhr.
  9531. 9.4.1916, Gedenkfeier am Bismarckdenkmal aus Anlass des fünfzigjährigen Militärdienst-Jubiläums des Generalfeldmarschalls Paul von Hindenburg. Anwesend sind die militärischen, staatlichen, städtischen Behörden, Vertreter der Universität Frankfurt sowie der Kreiskriegerverband mit Fahnendeputationen, die Gauturnerschaft und zahlreiche Vereine.
  9532. 11.2.1914, Offizielle Enthüllung (samt Feier) einer von den städtischen Behörden gestifteten Gedenktafel am früheren Wohnhaus des Frankfurter Theologen, Pfarrers und Schriftstellers Heribert Rau (1813-1876). Die Inschrift lautet: „Hier wohnte 1862 bis [18]76 der Dichter Heribert Rau, geb. 1813, gest. 1876, der unermüdliche Kämpfer für Wahrheit und Aufklärung.“
  9533. 26.4.1938, Staatliche Verordnung, wonach die Juden ihr Vermögen, soweit es 5.000.- Reichsmark übersteigt, bei den Behörden anmelden müssen.
  9534. 30.1.1939, Feier des Tages der „Nationalen Erhebung“ mit Flaggenschmuck an allen Häusern, Gemeinschaftsempfängen in den Schulen samt Gefolgschafts- und Treugelöbnis zu Hitler sowie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, an der zahlreiche Ehrengäste der NSDAP, der Wehrmacht und der staatlichen Behörden teilnehmen, unter ihnen auch Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Die Festrede unter dem Titel „Staatsrechtliche Wandlungen des Reichsgedankens“ hält Prof. Adalbert von Unruh (1906-1943), Rechtswissenschaftler an der Frankfurter Universität (berufen im Wintersemester 1936/37). Schwerpunkt: Luftverkehrsrecht.
  9535. 11.4.1943, Eröffnung der Schüler-Ausstellung „Deutschlands Freiheitskampf“ in der Musterschule in Anwesenheit von Vertretern der NSDAP, der Wehrmacht und der Behörden.
  9536. 7.4.1944, Lt. Anordnung des Reichsverteidigungskommissars, Gauleiter Jakob Sprenger, bleiben sämtliche Behörden- und Dienststellen des Reichsverteidigungsbezirks Rhein-Main am Karfreitag wie an Wochentagen für den Publikumsverkehr uneingeschränkt geöffnet.
  9537. 7.9.1945, Die Stadtverwaltung hat mit Unterstützung der Militärregierung eine Suppenküche in der Kriftelerstraße eingerichtet. Es wird täglich eine Mahlzeit zum Preis von 40 Pfennig ausgegeben. Die Behörden haben Vorkehrung für die Speisung von 50.000 bis 75.000 Menschen täglich getroffen. Die in der Krifteler Straße zubereiteten Mahlzeiten werden zu verschiedenen Verteilungsstellen gebracht.
  9538. 6.9.1946, Rede des amerikanischen Außenministers James F. Byrnes in Stuttgart vor Vertretern der amerikanischen Behörden und deutschen Regierungs- und Pressevertretern, die auch im Rundfunk übertragen wird. Byrnes sagt, dass es an der Zeit sei, Deutschland wirtschaftlich zu vereinigen und politische Souveränität zu verleihen: „Das amerikanische Volk will dem deutschen Volk helfen, unter den freien und friedliebenden Völkern der Welt seinen Platz in Ehren wieder einzunehmen.“
  9539. 18.8.1947, Das amerikanische Hauptquartier für Europa stellt rund 100 Tonnen an Möbeln und Hausgerät für die deutschen Angestellten der bizonalen Behörden und deren anglo-amerikanischen Kontrollorgane zur Verfügung.
  9540. 15.4.1948, Besuch der Stadt Frankfurt am Main durch den Direktor der amerikanischen Militärregierung für Hessen, Dr. James R. Newman, und Zusammentreffen mit den Spitzen der Stadtverwaltung, der Stadtverordnetenversammlung und den verschiedenen Behörden im Handwerkersaal. Diese Visite bildet den Abschluss einer sich über mehr als ein halbes Jahr erstreckenden Reise des Direktors der amerikanischen Militärregierung quer durch Hessen.
  9541. 29.9.1948, Außerordentliche Tagung des Landesverkehrsverbandes Hessen und der am Fremdenverkehr interessierten Gemeinden und Behörden in der Börse.
  9542. 29.9.1948, Führende britische Politiker besuchen während einer Studienreise durch die amerikanische Besatzungszone auf Einladung von General Lucius D. Clay Frankfurt am Main, um mit Vertretern der Zweizonen-Behörden im IG-Hochhaus zu konferieren.
  9543. 1.12.1948, Hessische Verfassungsfeier für alle Behörden und öffentlichen Körperschaften in Frankfurt am Main in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  9544. 18.4.1949, Feierliche Kundgebung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland in Anwesenheit von Vertretern amerikanischer und deutscher Behörden in der überfüllten Paulskirche. Es sprechen der Vorsitzende des Rats, Bischof D. Dr. Dibelius, Berlin, Kirchenpräsident Dr. Martin Niemöller und Landesbischof Dr. Lilje. Der Rat der evangelischen Kirche ersucht alle evangelischen Abgeordneten, in ihrem Engagement zur Linderung der Not nicht nachzulassen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der kirchliche Wohnungsbau.
  9545. 10.5.1949, Das Frankfurter Schauspielhaus ist trümmerfrei; Vertreter der Presse und der städtischen Behörden besichtigen das Gebäude.
  9546. 9.9.1949, Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Feierstunde bei den Behörden und in den Schulen.
  9547. 15.6.1950, Rückgabe des Stadion-Schwimmbades mit drei Spielplätzen an die deutschen Behörden, so dass jetzt den Frankfurter Bürgern das gesamte Stadion wieder zur Verfügung steht.
  9548. 1.12.1950, Verfassungsfeier für die Behörden der Stadt Frankfurt am Main in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  9549. 11.1.1952–12.1.1952, Präsidialtagung des „Deutschen Städtetages“, ein Zusammenschluss größerer deutscher Städte zur gemeinsamen Beratung, zum Erfahrungsaustausch, zur Beratung der staatlichen Behörden in Fragen, die das Interesse der deutschen Städte berühren. Mehr als 130 Städte einschließlich Berlin sowie 11 Landesverbände gehören dem Städtetag an, davon neun hessische kreisfreie Städte: Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Hanau, Kassel, Marburg, Offenbach/M. und Wiesbaden. Die Organe des Deutschen Städtetages sind die Hauptversammlung, der Hauptausschuss und das Präsidium, dem auch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb angehört.
  9550. 15.6.1951–19.6.1951, Erstes Bundessängerfest des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes (DAS) auf dem Festhallengelände. Neben den eigentlichen Sängerveranstaltungen, den Chor- und Orchesterkonzerten, finden ein großes Kinderfest mit Wettsingen sowie ein Festumzug durch die Straßen Frankfurts statt (Uhrtürmchen-Zeil-Hauptwache-Hauptbahnhof-Messegelände), an dem sich viele Gesangvereine beteiligen. Des Weiteren veranstaltet der Allgemeine Deutsche Sängerbund eine Großkundgebung in der Festhalle, an der Bundespräsident Professor Theodor Heuss, die Gattin des amerikanischen Hochkommissaris, Frau Ellen McCloy, der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und zahlreiche Vertreter von Kunst, Wissenschaft, städtischen und staatlichen Behörden teilnehmen. Im Verlauf der Kundgebung, bei der der Bundespräsident eine Ansprache hält, übergibt Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb ein von der Stadt Frankfurt gestiftetes neues Bundesbanner an den Deutschen Allgemeinen Sängerbund.
  9551. 11.11.1954, Offizielle Feierstunde mit Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Vertretern der städtischen Behörden und der Polizei anlässlich des Wiederaufbaus des Frankfurter Polizeipräsidiums.
  9552. 18.8.1961, Demonstration und Kundgebung gegen die Abriegelung Berlins durch die DDR-Behörden auf dem Römerberg mit vielen Tausenden Teilnehmern.
  9553. 19.8.1966, Der mit fast 800 Tonnen Leichtöl beladene Motortanker „Hermann Ernst“ aus Wörth am Main schlägt bei einem Schleusenmanöver in der Rumpenheimer Schleuse leck. Durch die leckgeschlagenen Tankkammern verliert das Schiff rund 20.000 Liter leicht brennbares und explosives Öl. Die Offenbacher Behörden dirigieren den Tanker in das Oberhafenbecken II im Frankfurter Ölhafen, wo die lecken Tanks leer gepumpt werden.
  9554. 22.3.1973, Im Kettenhofweg 51 haben sich 16 Hausbesetzer verbarrikadiert. Sie erwarten die polizeiliche Räumung. Die Stimmung unter ihnen ist gespannt, die Fronten zwischen den städtischen Behörden und dem „Häuserrat“ im Streit um Mietshäuser im Westend verhärtet. Während einer Razzia im besetzten Haus Niedenau 51 kommt es zu einer Demonstration der Hausbesetzerszene. Scheiben der griechischen Handelsbank und des amerikanischen Generalkonsulats werden eingeschlagen. Im Auto eines Gerichtsreferendars findet die Polizei zehn Molotowcocktails.
  9555. 20.9.1890–23.9.1890, Konferenz der Strombau-Behörden von Berlin, München, Karlsruhe, Würzburg, Wiesbaden und Frankfurt am Main in der „Neuen Börse“.
  9556. 9.5.1891, Offizielle Eröffnung der festlich geschmückten Wilhelmsbrücke im Beisein der staatlichen und städtischen Behörden.
  9557. 22.3.1894, Feierliche Einlegung zweier Urkunden in den Turmknopf der neuen evangelischen Peterskirche in der Innenstadt im Beisein städtischer und kirchlicher Behörden-Vertreter, u.a. von Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes. Die eine Urkunde berichtet von der Aufstellung des obersten Kreuzes auf dem Turm des Neubaus; die zweite Urkunde enthält die Namen sämtlicher am Bau beteiligter Firmen.
  9558. 27.8.1899, „Huldigung“ der Vertreter der städtischen Behörden, der Körperschaften, Vereine und Schulen am Goethe-Denkmal anlässlich des 150. Geburtstages des Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832).
  9559. 11.10.1977, Ein 29jähriger Mann und eine 21jährige Frau aus der Tschechoslowakei bringen während eines Inlandfluges zwischen Karlsbad und Prag ein Flugzeug vom Typ YAK 40 der staatlichen tschecholowakischen Fluggesellschaft Ceskoslovenske Aeroline durch Waffendrohung in ihre Gewalt und landen auf dem Rhein-Main-Flughafen. Dort ergeben sich beide Luftpiraten den Behörden.
  9560. 1.2.1978, In mehreren europäischen Städten suchen die Behörden nach verseuchten Apfelsinen – die größte Zahl der mit Quecksilber vergifteten Jaffa-Orangen wird in Frankfurt am Main entdeckt. Ein sofortiger Verkaufsstopp kann am nächsten Tag wieder aufgehoben werden, da es keinen nachweisbaren Fall gibt, dass in der Stadt irgendjemand nach dem Verzehr von Zitrusfrüchten erkrankt ist.
  9561. 13.10.1978, Eine Delegation japanischer Bürgermeister und Vertreter städtischer Behörden besucht im Rahmen ihrer Europareise die Mainstadt und wird vom Magistrat im Römer empfangen.
  9562. 29.6.1979, Offizielle Verabschiedung des bisherigen Wirtschaftsdezernenten Willi Reiss, der als Arbeitsdirektor zum Rhein-Main-Flughafen wechselt. Sein Dezernat wird nicht wieder besetzt, die einzelnen Behörden werden auf andere Stadträte und den Oberbürgermeister verteilt.
  9563. 2.7.1980, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann kündigt mit sofortiger Wirkung an, dass die Stadt keine Asylbewerber mehr aufnimmt. Die städtischen Behörden geben auch nicht länger Unterstützung nach dem Bundessozialhilfegesetz. Bis zu dieser Anordnung sind 1980 über 8000 Asylanträge gestellt worden, 1979 nur 4100.
  9564. 23.7.1984, José Maria Ruiz Mateos, in Frankfurt am Main inhaftierter ehemaliger spanischer Konzernchef, dem die spanischen Behörden zahlreiche Wirtschaftsstraftaten vorwerfen, erhält für eine Kaution von zehn Millionen DM Haftverschonung.
  9565. 30.3.1988, Das hessische Sozialministerium warnt erstmals vor dem Genuss von Olivenöl eines bestimmten Fabrikats. Die Behörden haben in dem Speiseöl eine die Gesundheit gefährdende Perchlorethylen-Belastung festgestellt. Die Entfernung des Erzeugnisses aus dem Handel ist veranlasst worden.
  9566. 23.1.1990, Hersch Beker, einer der beiden Brüder, gegen die wegen zahlreicher Delikte ermittelt wird, hinterlegt bei der Frankfurter Staatsanwaltschaft eine Liste mit den Namen seiner „Vertrauensleute“ innerhalb der städtischen Behörden.
  9567. 1.7.1993, Seit Mitternacht gelten die neuen fünfstelligen Postleitzahlen. Klagen kommen von Privat- und Geschäftsleuten, die ihre Verzeichnisse umstellen müssen. Große Firmen und Behörden haben die Umstellungen unter erheblichem Kostenaufwand bewältigt.
  9568. 30.11.1993, Mehrere hundert Kurden brechen die Besetzung ihres Zentrums in der Kleyerstraße 90 im Gallusviertel ab, nachdem ein Kompromiss mit Behörden und der Kommunalen Ausländervertretung (KAV) gefunden werden kann. Das Kurdistan-Zentrum bleibt bestehen. Der alte Vorstand tritt zurück. Es wird ein neuer Verein gegründet, der sich ausschließlich um soziale und kulturelle Angelegenheiten der Kurden in Frankfurt am Main kümmert.
  9569. 27.5.2002, Die Stadt Frankfurt empfängt im Kaisersaal des Römer ehemalige Zwangsarbeiter aus der Tschechischen Republik. Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff lobt Frankfurt beim Empfang als „einzige Stadt, die diese Zahlungen treuhänderisch auch für Firmen übernommen hat.“ Die Stadt Frankfurt hat die erste größere Überweisung an Personen auf den Weg gebracht, die während des Nationalsozialismus zwangsweise bei hiesigen Unternehmen, staatlichen Behörden oder Institutionen arbeiten mussten. Adressaten sind 1.700 Menschen aus der Ukraine.
  9570. 21.11.1941, Tagung der zuständigen Vertreter der NSDAP-, Wehrmacht- und Behördendienststellen des Gaues Hessen-Nassau zur Kohlenlage im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, eingeladen von Gauleiter Jakob Sprenger.
  9571. 4.7.1931–6.7.1931, Hauptversammlung der Behördengartenbaubeamten. Gleichzeitig Feier des 10jährigen Jubiläums dieser Interessenvertretung des Behördengartenbaus im Palmengarten.
  9572. 4.8.1996, Abschluss des Untersuchungsausschusses gegen den früheren Präsidenten des Frankfurter Oberlandesgericht, Horst Henrichs. Nach Ansicht von SPD und Grünen ist alles mit rechten Dingen zugegangen, als für Henrichs die Genehmigung erteilt worden ist, für 1,43 Millionen DM Honorar der IG Metall ein Gutachten zu erstellen. CDU und FDP sehen das in einem Minderheitsvotum anders: Die Genehmigung sei im Justizministerium aufgrund „behördenintern manipulierter Akten“ erteilt worden.
  9573. 16.1.2006, Die Anhörung zur Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens gerät ins Stocken, weil Ausbaugegner gerichtlich erstritten haben, die bisher als behördenintern eingestuften Akten nun einsehen zu dürfen.
  9574. 1.2.2010, Seit heute verschwindet das Technische Rathaus nach und nach aus dem Blickfeld der Innenstadt: Die drei Türme des Behördenkomplexes an der Braubachstraße werden zum Abbruch eingerüstet.
  9575. 23.7.1985, Zur Überraschung der Behördenleitung und aller Dienststellen verfügt der Regierungspräsident in Darmstadt aufgrund zahlreicher Sicherheitsmängel die sofortige Schließung der Schießanlage der Polizei auf dem Gelände von Grün-Weiß Frankfurt am Römerhof.
  9576. 2.3.1977, Das Haus der katholischen Volksarbeit in der Eschenheimer Anlage wird von Heiminsassen des Bischof-Dirchs-Heimes demoliert; im Jugendamt, Berliner Straße, schlagen sie einen Behördenmitarbeiter krankenhausreif.
  9577. 20.4.2015, Gründung einer neuen Initiative für Solidarität, gegen Behördenschikane und Ausgrenzung im Stadtteilbüro Bockenheim.
  9578. 16.6.1958, Mit der Gründung eines Landesverbandes nimmt die „Arbeitsgemeinschaft gegen Behördenwillkür“ auch in Hessen und in Frankfurt am Main im Volksbildungsheim ihre Tätigkeit auf.
  9579. 16.7.1990, Erster Spatenstich für das künftige Behördenzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Gutleutkaserne.
  9580. 17.10.1990, Am Behördenzentrum im Gutleutviertel ist das erste Fundament fertig gestellt, 1000 Kubikmeter Beton sind bereits verbaut worden.
  9581. 6.11.1990, Grundsteinlegung für das neue Behördenzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Gutleutkaserne.
  9582. 2.6.1993, Nach ihren Umzug in das neue Behördenzentrum Gutleutviertel wird das Finanzamt Taunustor nun in der Gutleutstraße 122 wieder eröffnet.
  9583. 22.6.1999, Studenten demonstrieren vor dem Behördenzentrum auf der Südseite des Hauptbahnhofs für die Fortführung des Semestertickets.
  9584. 13.11.2003, Abschluss des Umzugs des 4. Polizeireviers vom Wiesenhüttenplatz ins Behördenzentrum Gutleutstraße.
  9585. 30.5.2008, Offizielle Amtseinführung des neuen Chefs des Finanzamtes Frankfurt am Main I Gerhard Geißler im Behördenzentrum in der Gutleutstraße.
  9586. 21.3.2011, Offizielle Eröffnung einer neuen Verkehrsleitzentrale im Rechen- und Behördenzentrum der Stadt im Gutleutviertel.
  9587. 19.5.1994, Offizielle Eröffnung des neuen Behördenzentrums des Landes Hessen im Gutleutviertel in Anwesenheit von Hessens Ministerpräsident Hans Eichel, Hessens Finanzminister Ernst Welteke und Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  9588. 16.11.2004, Bekannt gegeben wird der Verkauf des Gutleut-Behördenzentrums des Landes Hessen an den H.F.S. Immobilienfonds Deutschland GmbH & Co. KG für 270,5 Millionen €.
  9589. 11.4.1969, Zu schweren Zwischenfällen kommt es auf dem Rhein-Main-Fughafen, als ein persischer Student mit dem Flugzeug einer CSSR-Luftfahrtgesellschaft auf Grund einer behördlich verfügten Ausweisung die Bundesrepublik Deutschland verlassen soll. Etwa 250 Anhänger der Außerparlamentarischen Opposition protestieren mit Sprechchören und Widerstand gegen die Maßnahme. Der persische Student entzieht sich der Ausweisung kurz vor dem Abflug durch einen Selbsttötungsversuch.
  9590. 8.1.1977, Trotz behördlichen Verbots demonstrieren 250 iranische Studenten und 50 Anhänger des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) in der Innenstadt gegen das Schah-Regime. Die Polizei setzt Schlagstock und Wasserwerfer ein.
  9591. 3.11.1985, Trotz eines behördlichen Demonstrationsverbotes ziehen 1500 Demonstranten vom Paulsplatz ins Nordend und protestieren gegen den Einsatz der Polizei bei Ausschreitungen in der Rohrbachstraße im Jahre 1981.
  9592. 1.5.1924, Da die von den freien Gewerkschaften im Tivoligarten geplante Erste-Mai-Feier behördlicherseits als Demonstration unter freiem Himmel verboten wird, wird die Veranstaltung nach dem Schumanntheater verlegt.
  9593. 20.1.1890, Eine für heute im Saal der „Concordia“ einberufene öffentliche Frauenversammlung wird auf Grund des Sozialistengesetzes behördlicherseits verboten.
  9594. 4.1.1916, Liederabend mit der Kammersängerin Therese Schnabel-Behr im Saalbau.
  9595. 27.10.1898, Konzert mit Therese Behr (Alt) aus Mainz und Edith Meadows (Klavier) aus London im Saalbau.
  9596. 4.7.1989, Zum ersten Mal seit 1977 steht wieder ein Sozialdemokrat an der Spitze des Umlandverbandes Frankfurt (UVF). Die neue Große Koalition von SPD und CDU wählt den bisherigen SPD-Fraktionsvorsitzenden Rembert Behrendt zum neuen Verbandsdirektor.
  9597. 18.3.1966, 90. Geburtstag der Malerin Klara Behrens (1876-1968).
  9598. 7.6.1979, Lesung der Schriftstellerin Katja Behrens in der Autorenbuchhandlung.
  9599. 23.11.1983, Lesung der Schriftsteller Katja Behrens und Raimund Hoghe in der Schwanenhalle am Römerberg.
  9600. 17.3.2005, Der Historiker Stephan H. Lindner stellt im Behrensbau im Industriepark Höchst gemeinsam mit der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte sein neues Buch „Hoechst – Ein I. G. Farben Werk im Dritten Reich“ vor.
  9601. 14.3.1954, Gedenkfeier in der Paulskirche zur 100. Wiederkehr der Geburtstage von Paul Ehrlich, dem Erfinder des Salvarsans, und Emil von Behring, dem Entdecker des Diphterieserums. Auf dieser Veranstaltung, an der auch Bundespräsident Professor Theodor Heuss teilnimmt, erfolgt die Verleihung des Paul-Ehrlich-Preises für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Chemotherapie an Professor Ernst Boris Chain (Rom). An der Grabstätte Paul Ehrlichs auf dem alten Jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße legt die Stadtverwaltung einen Kranz mit Schleife nieder.
  9602. 15.12.1973, Feier und „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Emil-von-Behring-Schule im Musiksaal der Lehranstalt, Waldschulstraße 83.
  9603. 21.3.1977–4.4.1977, 30 Schüler aus Chateau Chinon in Frankreich sind Gäste der Emil-von-Behring-Schule.
  9604. 19.5.1995, Richtfest für das „Y2“ im Mertonviertel, ein Bürokomplex in der Emil-von-Behring-Straße.
  9605. 3.9.1947, Eröffnung der neuen Spielzeit des Kleinen Theaters im Zoo unter der Leitung von Fritz Rémond. Erstaufgeführt wird die amerikanische Komödie von S. N. Behrman „Biographie und Liebe“.
  9606. 9.10.1906, Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des 1890 gegründeten „Kindergarten für Israeliten“ e. V, Frankfurt am Main, erhält diese Einrichtung auf Grund einer Stiftung der Kinder vom Moritz und Johanna Oppenheimer den neuen Namen „Moritz und Johanna Oppenheimer’scher Kindergarten“ e. V. Zweck des Vereins ist es, Kinder unbemittelter Israeliten zwischen drei und sechs Jahren während des Tages zu behüten, zu pflegen und zu unterweisen. Die Genehmigung des neuen Namens und die Änderungen der Satzung werden vom Kgl. Amtsgericht am 06. Mai 1907 genehmigt.
  9607. 10.2.1901, Öffentliche Protestversammlung der Frankfurter Ortsgruppe des Handelsvertragsvereins im Saal des Zoologischen Gartens zur Beibehaltung der bisherigen Handelspolitik Deutschlands.
  9608. 2.4.1949, Versammlung der Angestellten der Frankfurter Warenhäuser und Einzelhandelsgeschäfte und der Gewerkschaft „Handel und verwandte Gewerbe“ im Handwerkersaal zur Beibehaltung des freien Samstagnachmittags.
  9609. 2.9.1966, Anschluss der Dr. Senckenbergischen Bibliothek an die Johann Wolfgang Goethe-Universität unter Beibehaltung der Selbständigkeit.
  9610. 20.1.1970, Demonstration mit mehreren hundert Frankfurter Schülern fast aller Gymnasien gegen die Beibehaltung des Numerus clausus an deutschen Hochschulen.
  9611. 16.6.1973, Im Rahmen einer Gedenk- und Arbeitstagung im Haus Dornbusch fordern verschiedene Verbände, die sich zu einer „Aktionsgemeinschaft 17. Juni Frankfurt“ zusammengeschlossen haben, die Beibehaltung dieses Gedenktages.
  9612. 13.4.1978, Demonstration der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegner für die Beibehaltung der Gewissensprüfung bei Kriegsdienstgegnern.
  9613. 26.9.2002, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten sprechen sich für die Beibehaltung der Fehlbelegungsabgabe in Sozialwohnungen aus. Die SPD-Fraktion stellt die Olympiabewerbung der Stadt Frankfurt aus finanziellen Erwägungen abermals in Frage.
  9614. 21.3.1898, 70. Geburtstag des Frankfurter Schriftstellers und Journalisten Franz Rittweger (1828-1910), von 1864 bis 1866 Redakteur bei der „Frankfurter Postzeitung“, nach 1866 Mitredakteur der „Frankfurter Zeitung“, seit 1869 Redakteur des „Frankfurter Anzeigers“. Autor für die „Kleine Presse“ und den „Stadtanzeiger“ (Beiblatt der „Frankfurter Zeitung“). Schrieb Theaterstücke und das historische Werk „Frankfurt am Main im Jahre 1848“ (1898). Aus diesem Anlass wird dem „Veteranen der Frankfurter Publizistik“ (FZ, Nr. 80, 3. MB, 22.03.1898, S. 1) die Ehrenmitgliedschaft des Frankfurter Journalisten- und Schriftsteller-Vereins verliehen.
  9615. 13.8.1937, In einer Rundverfügung des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs wird von allen städtischen Angestellten umgehend der Nachweis über ihre Abstammung und im Falle der Verheiratung auch über die Abstammung der Ehefrau durch Ausfüllung von Vordrucken und Beibringung der erforderlichen Urkunden gefordert.
  9616. 29.6.1989, Einweihung einer Gedenktafel für die drei jüdischen Lehrer der Merianschule, Nelly Fuchs, Aron Albrecht und Carl Beicht – NS-Opfer der Shoa.
  9617. 9.7.1936, An der Ecke Rohrbach-/Martin-Luther-Straße stoßen ein Lkw und ein Straßenbahnzug der Linie 12 zusammen. Die Straßenbahn wird aus den Gleisen gehoben. Beide Verkehrsmittel werden beschädigt. Personen werden nicht verletzt.
  9618. 17.11.1934, Ab heute besteht eine wöchentliche Verbindung im Rahmen des Autoschnelldienstes zwischen Frankfurt am Main nach Düsseldorf. In sechsstündiger Fahrt sind nun beide Städte verkehrstechnisch miteinander verbunden.
  9619. 2.9.1933, Doppeljubiläum und Zusammenschlussfeier in Höchst im Saal des Antoniterhofes: Anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Kriegervereins „Vorwärts“ und des 40jährigen Jubiläums des Kriegervereins ehemaliger Unteroffiziere schließen sich beide Vereine zu einem neuen Verein unter dem Namen „Kriegerkameradschaft 1873 Frankfurt am Main-Höchst“ zusammen.
  9620. 1.2.1932, „Volkstümliches Sonderkonzert“ im Saalbau mit Marcel Wittrisch und Elisabeth Friedrich, beide von der Berliner Staatsoper, mit dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester unter der Leitung von Reinhold Merten.
  9621. 11.3.1931, Volkskunstabend im Volksbildungsheim mit Else Gentner-Fischer (1883-1943) und Benno Ziegler (1887-1963), beide Ensemblemitglieder der Städtischen Bühnen: „Das italienische Liederbuch“ von Hugo Wolf.
  9622. 5.2.1930, Außerordentlicher Bezirkstag des Bezirksvereins „Beide Hessen und Nassau“ des Deutschen Fleischerverbandes im Handwerkerhaus.
  9623. 4.12.1929, Lieder- und Duettenabend im Volksbildungsheim mit der Frankfurter Opernsängerin Else Gentner-Fischer (1883-1943) und ihrem Ehemann, dem Opernsänger Benno Ziegler (1887-1963), beide Mitglieder des Ensembles am Frankfurter Opernhaus.
  9624. 19.11.1929, Beim Zusammenstoß zweier Straßenbahnen bei dichtem Nebel in der Riederwaldkolonie an der Haltstelle Rümelinstraße werden beide Wagen schwer beschädigt. Einige Fahrgäste erleiden geringfügige Verletzungen.
  9625. 23.3.1929, Beim Zusammenstoß zweier Straßenbahnen an der Hauptwache entgleisen beide Züge. Der Verkehr muss in den Hauptrichtungen gesperrt werden. Leicht verletzt werden sechs Personen.
  9626. 18.9.2000, Der Frankfurterin Rosa Hohmann wird in einer Feierstunde in Hamburg der Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“ verliehen. Die höchste von Israel an Nichtjuden vergebene Auszeichnung geht zugleich postum an den 1989 verstorbenen Ehemann der Geehrten, Fritz Hohmann. Beide haben während des Zweiten Weltkriegs jüdischen Zwangsarbeiterinnen geholfen, ihnen 1943 im estnischen Reval sogar das Leben gerettet.
  9627. 24.11.1937, Auf dem Niederräder Damm stoßen zwei Straßenbahnen zusammen. Dabei werden beide Straßenbahnwagen beschädigt und fünf Personen verletzt.
  9628. 26.2.1943, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Duo Georg Steiner und Christa Richter-Steiner (beide Violine) im Saalbau.
  9629. 14.3.1943, Tod des Kaufmanns, Industriellen und Stifters Dr. Carl von Weinberg (1861-1943 Rom), 1892 Teilhaber und kaufmännischer Leiter, seit 1907 gemeinsam mit seinem Bruder Dr. Arthur von Weinberg (1860-1943 Ghetto Theresienstadt) Leitung der Firma Cassella. 1904 Fusion mit den Farbwerken Hoechst zur GmbH. 1925 Mitwirkung am Fusionsvertrag zur IG-Farben, in der beide Brüder als Aufsichts- und Verwaltungsratsmitglieder fungierten. 1927 Ehrendoktor der Universität Frankfurt. 1936 Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat. Ende Mai 1938 musste er als ,Jude' von allen Ämter der IG-Farbenindustrie zurücktreten. 1938 Zwangsverkauf der Villa Waldfried südlich von Niederrad an die Stadt Frankfurt am Main. 1939 Emigration nach Italien.
  9630. 20.3.1943, Tod des Chemikers, Industriellen und Stifters Dr. Arthur von Weinberg (1860-1943 Ghetto Theresienstadt), seit 1907 gemeinsam mit seinem Bruder Dr. Carl von Weinberg (1861-14.03.1943) Leitung der Firma Cassella. 1904 Fusion mit den Farbwerken Hoechst zur GmbH. 1925 Mitwirkung am Fusionsvertrag zur IG-Farben, in der beide Brüder als Aufsichts- und Verwaltungsratsmitglieder fungierten. 1930 Ehrenbürgerschaft der Stadt Frankfurt am Main. 1935 auf Druck der Nationalsozialisten Niederlegung seiner Wirtschaftsämter. 1938 Zwangsverkauf seines Hauses Villa Buchenrode in Niederrad an die Stadt Frankfurt am Main. Am 02.06.1942 verhaftet und Deportation ins Ghetto Theresienstadt.
  9631. 15.6.1943, Reichserziehungsminister Bernhard Rust besucht die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger empfangen. Beide besichtigen das Musische Gymnasium und die Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  9632. 9.3.1947, Kundgebung von KPD und SED mit den Hauptrednern Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl auf dem Römerberg. Vor etwa 15.000 Zuhörern bezeichnen beide die Paulskirche als Zeichen der deutschen Einheit. Die deutsche Einheit sei die Voraussetzung für die deutsche Existenz überhaupt.
  9633. 19.12.1951, In einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände des Kreisverbandes der Heimatvertriebenen in Frankfurt am Main und der in den Vereinigten Ostdeutschen Landsmannschaften (VOL) zusammengeschlossenen 15 Landsmannschaften wird der einstimmige Beschluss gefasst, beide Organisationen in einem Einheitsverband, dem „Bund der vertriebenen Deutschen“ (BvD) zusammenzuführen.
  9634. 20.4.1956, Die Jüdische Wiedergutmachungs-Organisation (IRSO) im Verein mit dem Jüdischen Historischen Generalarchiv zu Jerusalem, beide vertreten durch den ehemals in Frankfurt am Main ansässigen, jetzt in Israel lebenden Rechtsanwalt Dr. Shlomo Ettlinger, hat der Stadt Frankfurt am Main bzw. dem Stadtarchiv fünf Urkunden des letzten deutschen Kaisers Franz II., in denen sich der Aufstieg der Familie Rothschild spiegelt, als Eigentum übertragen. Dafür überlässt die Mainstadt dem Jüdischen Archiv zu Jerusalem eine größere Zahl von Denkschriften aus der Zeit nach Erlass der Konstitutions-Ergänzungs-Akte von 1816, die das damals noch ungelöste Problem der Rechtsstellung der Frankfurter Juden von allen Seiten erhellen.
  9635. 10.4.1963, Bei einem Überfall auf den Hauptkassenraum im Kaufhaus Neckermann erbeuten die beiden Täter etwa 100.000.- DM. Als Verdächtigen nimmt die Polizei einen 19jährigen Verkaufsfahrer und Ende April d. J. in Passau einen 20jährigen Mann fest. Beide werden am 03.07. d. J. vom Frankfurter Jugendschöffengericht zu jeweils fünf Jahren Jugendstrafe verurteilt.
  9636. 9.9.1964, Die zwei wohl brutalsten Fälle von Straßenraub in Frankfurt am Main der Nachkriegszeit ereignen sich in der Friedberger Anlage. Innerhalb einer Stunde überfallen zwei Brüder einen Frankfurter Geschäftsmann auf seinem Heimweg und einen Frankfurter Arbeiter. Beide Täter stechen so brutal auf ihre Opfer ein, dass sie schwere Verletzungen erleiden. Die beiden Täter können noch in der Nacht bei einer Großfahndung festgenommen werden.
  9637. 2.12.1970, Der ehemalige Frankfurter Generalmusikdirektor Theodore Bloomfield ist rehabilitiert. Der Rechtsstreit zwischen dem Dirigenten und der Stadt Frankfurt am Main kann beigelegt werden. Das gleiche gilt für die Frankfurter Museumsgesellschaft, deren künstlerischer Leiter und Chefdirigent Bloomfield war. Beide Institutionen haben sämtliche gegen Bloomfield erhobenen Vorwürfe zurückgenommen und sich zur Zahlung einer Entschädigung von insgesamt 130.000.- DM verpflichtet.
  9638. 5.7.1971, In allen Tarifbereichen der chemischen Industrie der Bundesrepublik Deutschland wird ab heute wieder gearbeitet. Einen Tag zuvor stimmen beide Seiten nach sechsmonatiger Auseinandersetzung dem Ergebnis der Vermittlungsverhandlungen zu, das 7,8 Prozent Lohnerhöhung rückwirkend zum 01.06. d. J. vorsieht.
  9639. 24.4.1973, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel weist die Berufungen der Hessischen Landesregierung und des Rhein-Main-Flughafens gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Darmstadt von 1972 betreffend den Neubau einer Startbahn 18 West zurück. Beide Berufungskläger legen dagegen Revision beim Bundesverwaltungsgericht ein.
  9640. 18.6.1974, Im zweiten WM-Spiel zwischen Schottland und Brasilien im Waldstadion trennen sich beide Mannschaften vor 61.500 Zuschauern, darunter auch Großbritanniens Premierminister Harold Wilson, 0:0 unentschieden.
  9641. 17.5.1975, Im Rahmen dieses Jubiläums findet im Waldstadion vor 56.000 Zuschauern ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Holland statt. Beide Mannschaften trennen sich 1:1 unentschieden.
  9642. 2.7.1975, Die Linie 20 der Straßenbahn auf der Fahrt nach Bergen entgeht nur knapp einer Katastrophe. Kurz vor der Einfahrt in die Haltestelle Wilhelmshöher Straße springen beide Drehgestelle des Motorwagens aus dem Gleis, weil zahlreiche Schottersteine in den Schienen stecken und die Räder blockieren.
  9643. 2.12.1900, Konstituierung einer freien Vereinigung Frankfurter Stadtverordneter: u.a. mit Dr. med. Heinrich Heyder (1863-1908) und dem Schneidermeister Johann Heinrich Hettler (1830-1913), beide politische Gegner des Frankfurter Oberbürgermeisters Franz Adickes (1846-1915).
  9644. 3.3.1980, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und sein Amtskollege aus Tel Aviv, Shlomo Lahat, unterzeichnen in der israelischen Hafenstadt einen Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Städten, der einen engen Austausch von Ideen, Wissen und Erfahrungen über kommunale Probleme (Verkehr, sozialer Wohnungsbau, Stadtsanierung und Gesundheitswesen) vorsieht. Des Weiteren streben beide Städte eine Ausweitung des gegenseitigen Jugendaustausches und Sportverkehrs an sowie Kontakte im kulturellen Bereich und in Fragen des Tourismus.
  9645. 25.11.1980, Eröffnung des Prozesses vor dem Frankfurter Oberlandesgericht gegen Mitglieder der „Revolutionären Zellen“. Der Hauptangeklagte, ein 29jähriger Student, der bei einem selbst verschuldeten Sprengstoffunglück beide Beine verlor und erblindete, nimmt nicht am Verfahren teil.
  9646. 12.3.1983, Ein vollbesetzter Jumbo-Jet rammt auf dem Rhein-Main-Flughafen eine Linienmaschine der PanAm. Beide Flugzeuge werden schwer beschädigt. Die 365 Passagiere in beiden Maschinen kommen mit dem Schrecken davon.
  9647. 21.9.1983, Zwei vierzehn- und fünfzehnjährige Schüler überfallen die Filiale der Stadtsparkasse in der Offenbacher Landstraße in Oberrad und erbeuten rund 50.000.- DM. Bereits unmittelbar nach der Tat können beide festgenommen werden.
  9648. 7.7.1986, Der Verkauf von rund 1500 Frankfurter Sozialwohnungen aus den Händen der gewerkschaftseigenen BG Immobiliengesellschaft (BGI) an die private Forum Immobilien ist abgewendet. Beide Seiten erklären, entsprechende Verträge, die im November 1985 hinter dem Rücken der Mieter über die 1100 Wohnungen der Henri-Dunant-Siedlung in Sossenheim und die 430 Wohnungen in Eschersheim geschlossen worden sind, seien aufzuheben.
  9649. 5.4.1989, Die beiden im Frankfurter „Euthanasie“-Prozess verurteilten Ärzte Heinrich Bunke (74) und Aquilin Ullrich (75) treten ihre Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Singen und in der JVA Hannover an. Beide sind am 18.05.1987 vom Frankfurter Landgericht wegen Beihilfe zum Mord in 11.000 bzw. 4.500 Fällen während des Nationalsozialismus zu Haftstrafen von vier Jahren verurteilt worden. In einer umstrittenen Entscheidung setzte der Bundesgerichtshof (BGH) vergangenen Jahres die Strafe auf die Mindeststrafe von drei Jahren herab, weil man den Ärzten nur die Beteiligung an 16 bzw. 50 Prozent der ihnen vorgeworfenen Fälle nachweisen könne, und, um wegen des hohen Alters der Angeklagten eine neue Hauptverhandlung zu vermeiden.
  9650. 6.11.1991, Eintracht Frankfurt scheidet in der zweiten Runde des Fußball-UEFA-Pokals gegen KAA Gent aus, nachdem sie das Rückspiel im Waldstadion mit 0:1 verloren hat. Im Hinspiel am 22.10. im belgischen Jules-Otten-Stadion hatten sich beide Mannschaften 0:0 unentschieden getrennt.
  9651. 12.10.1992, Beim Absturz eines Hubschraubers auf einer Wiese des Südfriedhofs kommen beide Insassen ums Leben. Als Unfallursache wird ein Defekt im Triebwerk vermutet.
  9652. 16.9.1993, Ohne Hauptverhandlung wird das Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Untreue bei Grundstücksgeschäften gegen den ehemaligen Stadtkämmerer Ernst Gerhardt (CDU) sowie einen früheren Leiter des städtischen Liegenschaftsamtes vom Landgericht Frankfurt vorläufig eingestellt. Beide Beschuldigte werden jedoch verpflichtet, je 17.500.- DM an die Staatskasse und an verschiedene gemeinnützige Organisationen zu zahlen.
  9653. 24.9.1993, SPD und Grüne verständigen sich auf eine Fortsetzung der Koalition im Römer. Ein Spitzentreffen endet mit einer drei Sätze langen Erklärung und dem Versprechen, „keine politischen Mehrheiten gegeneinander“ im Rathaus zu bilden. Als Nagelprobe für das Überleben des rot-grünen Bündnisses nennen beide Seiten die Verabschiedung des kommunalen Haushaltes 1994 im Januar. Bis dahin verzichten die Grünen darauf, den ihnen zustehenden Posten des Umweltdezernenten neu zu besetzen – Tom Koenigs nimmt diese Aufgabe weiter zusätzlich zu seinem Amt als Stadtkämmerer wahr. Die CDU fordert den Rücktritt von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  9654. 9.5.1996, Bei der Kollision zweier Güterzüge auf der Strecke zwischen Süd- und Lokalbahnhof, entgleisen beide Loks sowie zwei Waggons, von denen einer hochgiftige und ein anderer leicht entzündbare Chemikalien enthält. Der geschätzte Schaden beläuft sich in Millionenhöhe.
  9655. 5.5.1997, Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verkehren Linienmaschinen der Fluggesellschaft „Eurowings“ zwischen dem zentrumsnahen Airport Berlin-Tempelhof und dem Rhein-Main-Flughafen – Konkurrenz für die Deutsche Lufthansa, die seit der Wiedervereinigung allein beide Städte verbunden hat.
  9656. 6.5.1998, 125jähriges Jubiläum des St. Elisabethenkrankenhauses im Stadtteil Bockenheim. Am 01.01.1995 fusionierte das Elisabethenkrankenhaus mit dem St. Marienkrankenhaus im Nordend. Seitdem firmieren beide Einrichtungen unter dem Namen „Katharina-Kasper-Kliniken“.
  9657. 7.7.1998, Die deutsche Börse in Frankfurt am Main und die London Stock Exchange vereinbaren eine neue Ära im europäischen Aktienhandel. Nach dem harten Konkurrenzkampf der vergangenen Jahre um Anteile im Wertpapiergeschäft geben beide Finanzplätze überraschend bekannt, dass sie künftig eng kooperieren wollen.
  9658. 24.9.1998, Enthüllung einer Gedenktafel für den Kaufmann und Mäzen Ernst Flersheim und seine Frau Getrud, geb. Freiin von Mayer, beide 1944 im KZ Bergen-Belsen ermordet, am Haus Myliusstraße 40, dort wo die Flersheims von 1897 bis 1937 wohnten.
  9659. 17.5.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth und ihr Moskauer Amtskollege Jurij Luschkow unterzeichnen in der russischen Hauptstadt einen Kooperationsvertrag, wonach beide Städte auf dem Gebiet Wirtschaft und Finanzen stärker kooperieren wollen.
  9660. 6.6.2001, Während eines Empfangs der Frankfurter SPD im Alten Zollamt werden ‚ihre’ Dezernenten Sylvia Schenk und Martin Wentz, die beide 12 Jahre im Amt gewesen sind, verabschiedet.
  9661. 8.7.2001, Auf dem Rhein-Main-Flughafen stoßen auf dem Boden zwei Passagiermaschinen zusammen. Menschen kommen dabei nicht zu Schaden. Beide Maschinen sind nach der Karambolage flugunfähig und müssen repariert werden.
  9662. 6.10.2003, Die Störfall-Kommission trifft sich mit Fraport-Managern, um über den geplanten Flughafenausbau und die damit verbundenen Gefahren für das Chemiewerk Ticona in Kelsterbach zu beraten. Beide Seiten geben sich kompromissbereit, ein Ergebnis wird noch nicht bekannt gegeben.
  9663. 17.10.2003, Oberbürgermeisterin Petra Roth und ihr Offenbacher Amtskollege Gerhard Grandke haben eine Vision: Ein Stadtkreis Frankfurt/Rhein-Main mit gewähltem Parlament soll die neue politische Organisation der Region werden. Dafür sprechen sich beide Politiker im Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ aus.
  9664. 20.6.2004, Ein Unbekannter schießt im Keller des Karstadt-Warenhauses an der Zeil zwei Angestellte eines Geldunternehmens nieder und entwendet Geld. Beide Opfer tragen schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen davon.
  9665. 15.8.2004, Zwei anonyme Bombendrohungen gegen ein Flugzeug der Lufthansa und eine Maschine der Croatia Airlines, die beide nach Frankfurt am Main unterwegs sind, erweisen sich als falscher Alarm.
  9666. 4.7.2006, Oberbürgermeisterin Petra Roth trifft in Moskau auf ihren Amtskollegen Jurij Luschkow. Beide vereinbaren eine engere wirtschaftliche Kooperation.
  9667. 18.10.2008, Im Rahmen einer Gala in der Alten Oper werden die Hessischen Film- und Kinopreise des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Hessischen Filmförderung in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse verliehen. Der Hessische Kinokulturpreis geht an das „Mal Seh’n Kino“ und an „Orfeos Erben“, beide in Frankfurt am Main, sowie an das „Filmtheater Valentin“ in Frankfurt am Main-Höchst.
  9668. 23.5.1937, Halbmast in Frankfurt am Main: Fünf Opfer der „Hindenburg“-Katastrophe werden auf dem Hauptfriedhof beigesetzt, darunter die beiden in Frankfurt am Main geborenen Franz Eichelmann (1911-1937), Funkoffizier, und Fritz Flackus (1913-1937), Küchenangestellter. Es ist eine gemeinsame, aus zunächst fünf, später sieben Einzelgräbern bestehende Ehrengrabstätte.
  9669. 14.5.1937, Richtfest für die beiden Infanterie-Kasernen an der Friedberger Warte.
  9670. 5.1.1937, Der Schauspieler Hans Albers, dessen Film „Unter heißem Himmel“ im Ufa-Palast Groß-Frankfurt läuft, ist in den beiden Abendvorstellungen persönlich im Lichtspieltheater anwesend.
  9671. 18.11.1936, 75jähriges Jubiläum des Saalbaus: Am 18.11.1861 singen die beiden großen Oratorienchöre Frankfurts, der Cäcilienverein und der Rühlsche Gesangsverein, im großen Saal des Saalbaues Joseph Haydns „Schöpfung“.
  9672. 19.10.1934, Schwerer Raubüberfall im Haus Rechneigrabenstraße 9 auf ein Ladengeschäft. Dabei wird der Geschäftsinhaber schwer verletzt. Einer der Täter kann unmittelbar nach der Tat festgenommen werden, die beiden anderen wenige Tage später.
  9673. 19.8.1934, Volksabstimmung: Zusammenlegung des Amtes des Reichspräsidenten mit dem des Reichskanzlers. 89,9 Prozent der Stimmberechtigten bestätigen die Vereinigung der beiden Ämter in der Person Adolf Hitlers.
  9674. 18.7.1934, Verfügung des Reichssportführers, dass nur zwei jüdische Sportorganisationen offiziell anerkannt sind: die „Makkabi-Arbeitsgemeinschaft“ und der dem Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten nahe stehende Verein „Schild“. Lediglich diesen beiden Vereinen wird die „Benutzung öffentlicher und privater Übungs- und Kampfstätten (Turnhallen, Sportplätze, Schwimmbäder usw.)“ gestattet, „sofern die Anlagen von den Schulen, den Sportvereinen des Reichsbundes für Leibesübungen und den nationalen Verbänden nicht benötigt“ werden. In Frankfurt am Main betrifft dies den Turn- und Sportverein TSV Schild und den Turn- und Sportverein Bar Kochba sowie den Schulsportverein des Philanthropins.
  9675. 1.4.1934, Durch Verfügung des Landesbischofs Ernst Ludwig Dietrich wird die Propstei Frankfurt in die beiden Dekanate Frankfurt-Ost und Frankfurt-West geteilt.
  9676. 3.1.1934, Die Kriminalpolizei stellt seit Ende Dezember eine wachsende Zahl von nächtlichen Schaufenstereinbrüchen im Frankfurter Stadtgebiet fest. Die Zahl der Beraubung der Auslagen zahlreicher Geschäfte gibt die Polizei mit zwanzig an. Betroffen sind u.a.: ein Fischgeschäft in der Bruchfeldstraße, ein Zigarrengeschäft in der Berger Straße, ein Geschäft in der Koselstraße usw. Bereits wenige Tage später können die beiden Haupttäter von der Kriminalpolizei dingfest gemacht werden.
  9677. 1.8.1933, Die „Frankfurter Friseur-Pflicht-Innung“ tritt gesetzlich in Kraft, nachdem tags zuvor die Schlussversammlung der beiden freien Innungen (Friseur-Innung von 1879 und die Haarformer-Innung Frankfurt) stattgefunden hat.
  9678. 17.6.1933–25.6.1933, Reichsausstellung für Kolonialwaren und Feinkost auf dem Messegelände, veranstaltet von den beiden Spitzenverbänden des deutschen Lebensmittel-, Kolonialwaren- und Feinkost-Einzelhandels, Edeka und Rekofei. Die Verbände halten in den Tagen der Ausstellung zugleich ihre Herbsttagungen ab. Der Edeka-Verband hält ferner seinen 25. Verbandstag ab, der Reichsverband deutscher Kaufleute des Kolonial-, Feinkost- und Lebensmittel-Einzelhandels e. V. seine Jahreshauptversammlung.
  9679. 16.6.1933, Ein Motorwagen der Straßenbahnlinie 15 entgleist an der Konstablerwache und stößt dabei gegen den Anhänger eines gerade nach der Hauptwache abgefahrenen Straßenbahnzuges der Linie 3. Der Anhänger der Linie 3 wird abgerissen, die Kupplung zwischen den beiden Wagen bricht durch. Verletzt werden fünf Personen. Der Straßenbahnverkehr auf der Zeil ist erheblich gestört.
  9680. 11.1.1933, Das Frankfurter Schwurgericht verurteilt im Prozess Stubenrauch und Genossen den Hauptangeklagten wegen Totschlags an Emma Busse im September 1931 zu zwölf Jahren Zuchthaus und 8 Jahren Ehrverlust. Die beiden anderen Angeklagten werden freigesprochen.
  9681. 4.7.1932–5.7.1932, In der Nacht vom 4. auf 5. Juli werden zwei Nationalsozialisten nach einer NSDAP-Versammlung auf dem Weg in ihre Wohnung im Städelhof, Lange Straße, im Stadtteil Sachsenhausen, von Kommunisten und Reichsbannerleuten überfallen und beschossen, so dass einer der beiden Brüder wenig später im Heilig-Geist-Hospital seinen Verletzungen erliegt. In derselben Nacht wird bei einer Schlägerei mit Anhängern der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) in der Ginnheimer Straße ein Nationalsozialist schwer verletzt. Die Polizei nimmt zwei Mitglieder der Sozialistischen Arbeiterpartei fest.
  9682. 15.5.1931, 50jähriges Jubiläum der Metallgesellschaft AG. Am 15. Mai 1881 findet die Gründungsversammlung der Gesellschaft mit Dr. h.c. Wilhelm Merton (1848-1916), der zugleich seinen Vater und Mitinhaber Ralph Merton (1817-1883) vertritt, Kommerzienrat Leo Ellinger (1852-1916) und Rechtsanwalt Dr. Carl Hamburger (1828-1913). Mit zwei Millionen Aktienkapital, das fast zu je einem Drittel die beiden Merton und Leo Ellinger zeichnen, wird die Gesellschaft aus der Taufe gehoben.
  9683. 29.4.1931, Auf dem Frankfurter Flugplatz landet, von Köln kommend, ein englisches Windmühlenflugzeug. Am Tag darauf starten die beiden Engländer auf ihrem Europaflug zur Weiterfahrt nach Nürnberg.
  9684. 18.4.1931, Der Neubau des Instituts für Physikalische Chemie der Universität Frankfurt, Robert-Mayer-Straße, wird seiner Bestimmung übergeben./ Bei einem dreisten Raubüberfall im Wohnhaus eines Direktors der Gold- und Silberscheideanstalt, Böcklinstraße 12, werden drei Frauen gefesselt, die Wohnung wird nach Wertsachen durchwühlt und die drei Täter verlassen danach das Haus mit geringer Beute. Bereits ein Tag später wird ein Täter verhaftet, einen Tag darauf die beiden anderen. Am 27.04. d. J. werden die Angeklagten wegen gemeinschaftlichen Raubs, Zechbetrugs und Diebstahlversuchs zu fünf Jahren und acht Monaten bzw. jeweils zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt.
  9685. 9.4.1931, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Galluswarte gerät ein Pkw zwischen zwei Straßenbahnen der Linien 10 und 12 und wird schwer beschädigt. Die beiden Autoinsassen werden leicht verletzt.
  9686. 1.1.1931, Mit heutiger Wirkung sind die beiden Kammerbezirke der Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main und Wetzlar vereinigt. Die acht Mitglieder des Kreises Wetzlar treten in die Frankfurter Kammer ein.
  9687. 27.4.1930, Denkmalsenthüllung des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold auf dem Hauptfriedhof für die vor einem Jahr von Nationalsozialisten ermordeten beiden Reichsbannerleute.
  9688. 10.3.1930, Kurz nach Mitternacht stoßen auf der Mainzer Landstraße zwischen Frankfurt am Main und Höchst ein Taxi und ein Sechssitzer zusammen. Die beiden Wagen geraten sofort in Brand, wobei die beiden Insassen des Privatwagens bei lebendigem Leib verbrennen. Die Berufsfeuerwehr löscht den Brand, vermag die Verunglückten aber nicht mehr zu retten.
  9689. 23.10.1929, Bei einem Streit zweier Hausnachbarn, Haus Klostergasse 15, kommt einer der beiden Kontrahenten ums Leben.
  9690. 15.10.1929, Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold veranstaltet auf dem Börsenplatz eine Protestkundgebung gegen das Urteil des freigesprochenen Nationalsozialisten im Zusammenhang mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Reichsbannerleuten und Nationalsozialisten im April d. J. Gedacht wird der beiden ermordeten Reichsbannermitglieder. Danach demonstriert das Reichsbanner durch die Innenstadt.
  9691. 25.6.1929, Nachdem man im Haus Thorwaldsenstraße starken Gasgeruch bemerkt hat, wird in der Wohnung eine Mutter mit ihren beiden Töchtern tot aufgefunden.
  9692. 18.3.1929, Im Sitzungssaal des Magistrats im Rathaus stellt Stadtrat Dr. Max Michel (1888-1941) die beiden neuen Leiter des Frankfurter Opernhauses, den Intendanten Prof. Josef Turnau (1888-1954) und den Oberspielleiter Dr. Herbert Graf (1903-1973) der Presse vor.
  9693. 21.3.1924, Bei einem Großbrand gegen 2 Uhr morgens brennt die große, etwa 80 Meter lange und 15 Meter hohe Landwirtschaftliche Halle in der Ostendstraße bis auf die Grundmauern nieder. An den beiden gegenüberliegenden fünfstöckigen Wohnhäusern Ostendstraße 29 und 31 entsteht schwerer Sachschaden.
  9694. 17.10.1923, Bei einem Doppelmord im Haus Sulzbacher Straße 3 im Gallusviertel erschlägt ein mit der familiären und beruflichen Situation überforderter Vater seine beiden Kinder mit einem Beil.
  9695. 9.10.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Annahme eines Antrags auf sofortige Aufhebung des Gaspreises, Erhöhung des städtischen Zuschusses an die beiden freireligiösen Gemeinden zu Frankfurt am Main, Fertigstellung der Fundierungsarbeiten am Neubau der steinernen Alten Brücke, Übernahme der Taubstummen-Erziehungsanstalt durch die Stadt Frankfurt am Main.
  9696. 1.10.1921, Der Nachbarortsverkehr zwischen Frankfurt am Main und Offenbach/M. ist aufgehoben. Gleichzeitig werden die Fernsprechnetze der beiden Städte zu einem einheitlichen Ortsfernsprechnetz vereinigt. Zwischen Frankfurt am Main und Offenbach/M. besteht künftig Ortsverkehr.
  9697. 25.12.1919–26.12.1919, Aufgrund des akuten Kohlenmangels wird, so ein Beschluss des Magistrats, der Betrieb der Straßenbahn und der Waldbahn an den beiden Weihnachtsfeiertagen 1919 sowie am Neujahrstag 1920 eingestellt.
  9698. 1.3.1919, Die Polizeistunde ist ab heute auf 23.00 Uhr festgesetzt, außer samstags und sonntags, für diese beiden Tage auf 24.00 Uhr.
  9699. 7.11.1916, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Amtseinführung der beiden unbesoldeten Stadträte Prof. Julius Ziehen (1864-1925) und Weißbindermeister Fritz Rupp (1856-1926) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927); Beratungen über Magistratsvorlagen.
  9700. 18.2.1915, Zweiter Vortragsabend mit dem luxemburgischen Schriftsteller Norbert Jacques über Paris und London mit Lichtbildern – persönliche Erlebnisse im Dezember 1914 in den beiden feindlichen Hauptstädten.
  9701. 18.1.1914, 70. Geburtstag des Kommunalpolitikers Geheimer Regierungsrat Adolf Varrentrapp (1844-1916), seit 1880 Magistratsmitglied und besoldeter Stadtrat (Leitung des Rechneiamtes), 1890 Stadtkämmerer, von 1899 bis 1906 Zweiter Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, enger Vertrauter der beiden Oberbürgermeister Johannes von Miquel und Franz Adickes.
  9702. 25.1.1907, Reichstagswahlen. Zur Wahl in Frankfurt am Main: Vorläufiges Resultat. Die Gesamtzahl der Wahlberechtigen beträgt 77.164, davon werden 60.821 Stimmen abgegeben. Die meisten Stimmen entfallen auf den Kandidaten des bürgerlichen Lagers, den Landtagsabgeordneten Rudolf Oeser (17.562 Stimmen) und auf den sozialdemokratischen Bewerber, Dr. Max Quark (28.578 Stimmen). Zwischen den beiden findet am 05. Februar d. J. eine Stichwahl statt.
  9703. 1.7.1902, Die evangelisch-lutherischen Einwohner des von der Hohenzollernstraße, Karlstraße und Mainzer Landstraße umschlossenen Dreiecks des 9. Statistischen Bezirks der Stadtgemeinde Frankfurt am Main, des 10. Statistischen Bezirks westlich der Feuerbach- und Westendstraße, sowie der statistischen Bezirke 15II, 15III und 16I, 16II sowie 17 werden aus der Weißfrauengemeinde ausgepfarrt und zu einer selbständigen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde mit der Bezeichnung „Matthäusgemeinde in Frankfurt am Main“ vereinigt. Eine der beiden in der Weißfrauengemeinde bestehenden Pfarrstellen geht auf die Matthäusgemeinde über.
  9704. 15.1.1920, Infolge des Verbots zweier Kundgebungen – der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei“ (USPD) im Schumanntheater und der KPD im Gewerkschaftshaus aus Protest gegen die blutigen Ereignisse in Berlin und zur Erinnerung an die beiden ermordeten kommunistischen Parteiführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor einem Jahr – durch den Polizeipräsidenten Fritz Ehrler (1871-1944) kommt es in der Stadt (Taunusanlage, Kaiserstraße) zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Militär. Durch Schüsse der Soldaten werden mehrere Personen verletzt. Bis spät in die Nacht ziehen Menschen protestierend durch die Innenstadt. Als eine größere Gruppe von Demonstranten den Hauptbahnhof besetzt, wird dieser von den Militärs geräumt. Alle weiteren Aufmärsche und Kundgebungen bleiben in den nächsten Tagen verboten.
  9705. 27.10.2000, Die wegen Mordes an ihren beiden Töchtern verurteilte Monika Böttcher tritt in der Justizvollzuganstalt Preungesheim ihre lebenslange Haftstrafe an.
  9706. 6.9.2000, Die Mitarbeiter der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main und in Leipzig feiern in Leipzig den zehnjährigen Zusammenschluss der beiden Institutionen im Jahre 1990.
  9707. 12.8.2000, Kurz nach dem Start muss ein Lufthansa-Airbus mit 159 Passagieren nach einem Defekt in einem der beiden Triebwerke auf den Rhein-Main-Flughafen zurückkehren. Verletzt wird niemand.
  9708. 6.2.2000, In der CDU wird bestätigt, dass in den Jahren 1989 bis 1999 von Schweizer Schwarzgeld-Konten rund 8,5 Millionen DM an die Frankfurter CDU geflossen sind. In den 8,5 Millionen DM sind die beiden als „Vermächtnisse“ getarnten Zahlungen in Höhe von insgesamt sieben Millionen DM enthalten.
  9709. 11.2.1901, Errichtung der Carl-Christian Jügel-Stiftung nach dem letzten Willen der Brüder Carl Franz und Friedrich Martin August Jügel – die beiden Söhne des Buchhändlers, Verlegers und Stifters Carl Christian Jügel (1783-1869). Die Stiftung dient der Förderung der Wissenschaften der geplanten Frankfurter Universität (konkret: der Errichtung des Vorlesungsgebäudes).
  9710. 10.11.1937, Feierliche Einweihung der beiden Heime, welche die IG Farbenindustrie der HJ und dem Bund Deutscher Mädel (BDM) Frankfurt zur Verfügung stellt, ein Doppelhaus an der Hansaallee.
  9711. 21.1.1938, Bei zwei schweren Motorradunfällen an der Neuen Mainzer Straße und am Eschenheimer Tor kommen die beiden Motorradfahrer ums Leben.
  9712. 26.3.1938, Gauleiter Jakob Sprenger weiht im Rahmen einer Kundgebung im Stadtteil Sossenheim zwei neue Wohnsiedlungen ein, denen er zur Erinnerung an die beiden umgekommenen Nationalsozialisten die Namen „Wilhelm Wilhelmi-Siedlung“ und „Josef Bleser-Siedlung“ gibt.
  9713. 15.5.1938–16.5.1938, Feierliche Eröffnung der Staatlichen Hochschule für Musik mit einem Festkonzert im Saalbau. Bekannt gegeben wird die Stiftung des Frankfurter Musikpreises der Staatlichen Hochschule für Musik, der künftig alljährlich in Höhe von 1.000.- Reichsmark an den besten Schüler (bzw. die beiden besten) der Staatlichen Hochschule für Musik vergeben wird. Dieser Preis ist von Oberbürgermeister Friedrich Krebs anlässlich der Beratungen des städtischen Haushaltes für 1938 genehmigt worden.
  9714. 1.10.1938, Ab heute müssen erstmalig in den Verkehr gebrachte Fahrräder an beiden Seiten der Tretteile die neuen, gelben Pedalrückstrahler führen.
  9715. 2.12.1938, Beim Raubüberfall auf die bekannte Juwelier- und Uhrenfirma Pletzsch & Sohn, Zeil 95, erbeuten die beiden Täter Schmuckstücke aus dem Schaufenster.
  9716. 9.1.1939, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Straßenkreuzung Hindenburgstraße [heute: Ludwig-Landmann-Straße] - Heerstraße, ein Pkw stößt mit einer Straßenbahn zusammen, werden die beiden Insassen des Autos erheblich verletzt. Der Sachschaden ist hoch.
  9717. 9.1.1939, Bei einem weiteren schweren Verkehrsunfall an der Ecke Nibelungenallee - Eckenheimer Landstraße, wieder stößt ein Pkw mit einer Straßenbahn zusammen, werden die beiden Insassen des Autos erheblich verletzt. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  9718. 3.4.1939, Gemäß dem sog. „Judenvertrag“ muss die Frankfurter Jüdische Gemeinde ihre Liegenschaften an die Stadt Frankfurt am Main verkaufen. Die Stadt Frankfurt am Main erwirbt vertraglich, zu einem Kaufpreis von 1.819.395.- Reichmark von den zu einer „Jüdischen Gemeinde“ zwangsvereinigten beiden israelitischen Gemeinden deren Grundbesitz einschließlich Synagogen-Gelände, Philanthropin und das Gelände der vier jüdischen Friedhöfe, insgesamt eine Fläche von über 93.000 qm.
  9719. 13.7.1940, Im Kurfürstenzimmer des Römers empfängt Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976) die beiden Mannschaften, die zum Fußball-Länderkampf Deutschland - Rumänien (am 14.07.) in der Mainstadt eingetroffen sind.
  9720. 31.12.1941, Bei einem schweren Verkehrsunfall im Stadtteil Fechenheim in der Nähe des Hauses Hanauer Landstraße 522 wird ein elfjähriges Mädchen tödlich, ihr fünfjähriger Bruder schwer verletzt, als ein Pkw von der Straße abkommt und die beiden Kinder erfasst. Beim Fahrer des Pkws wird ein Alkoholgehalt von 2,4 Promille festgestellt. Ende April 1942 verurteilt das Amtsgericht Frankfurt den daraufhin angeklagten Fahrzeughalter wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Tötung zu sechs Monaten Gefängnis.
  9721. 21.3.1943, ‚Heldengedenktag’ zur Erinnerung an die deutschen Opfer der beiden Weltkriege - gemeinsame Feier der Wehrmacht und der NSDAP am Denkmal der 81er, Hohenzollern-Anlage [heute: Ludwig-Erhard-Anlage].
  9722. 24.10.1944, Die „Rhein-Mainische Zeitung“, das amtliche Organ der NSDAP für den Gau Hessen-Nassau, veröffentlicht in ihrer heutigen Ausgabe auf den ersten beiden Seite die Namen derjenigen Frankfurter Bürger und Bürgerinnen, die den alliierten Luftangriffen am 10., 12./13., 25. und 27.09. sowie am 02.10.1944 zum Opfer fielen.
  9723. 14.3.1945, Ermordung der beiden Häftlinge Adam Golup (19) und Georgi Lebedenko (21) des von den Adlerwerken errichteten KZ Katzbach nach ihrer Flucht im ‚Lahndreieck’/Gallusviertel. Bewohner der Lahn- und Kriegkstraße helfen der SS, die beiden Geflohenen zu ergreifen. Viele schauen damals zu, als ein SS-Mann die beiden durch Schüsse ins Genick und in den Kopf hinrichtet. Am 14.03.1998 widmet der Ortsbeirat 1 den Platz ‚Lahndreieck’ ihrem Gedenken.
  9724. 20.3.1946, Beim Postamt Oberursel wird eine Handvermittlung in Betrieb genommen, die der Abwicklung des Fernsprechverkehrs zwischen Frankfurt am Main und Oberursel in beiden Richtungen dient.
  9725. 18.4.1946, Wiederaufstellung des Opferdenkmals von Benno Elkan an seinen alten Platz an der Kaiserstraße, Ecke Taunusanlage. Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum mahnt in seiner Ansprache, niemals die Opfer der beiden Weltkriege zu vergessen. Im Namen der Stadt und der Bevölkerung Frankfurts legt er den ersten Kranz in den Farben der Stadt zu Ehren der Opfer beider Weltkriege und des Nationalsozialismus nieder.
  9726. 23.9.1946, Die stellvertretenden Militärgouverneure der amerikanischen und britischen Zone geben die Erhöhung der Lebensmittelrationen in beiden Zonen auf 1550 Kalorien täglich bekannt.
  9727. 28.9.1946, In einem öffentlichen Bunten Nachmittag im großen Senderaum des Funkhauses stellt Radio Frankfurt seine beiden neuen Dirigenten vor. Erwin Börschel leitet das 50 Mitglieder starke Unterhaltungsorchester und Willy Berking das Tanzorchester von Radio Frankfurt.
  9728. 8.11.1946, Tagung des gemeinsamen Finanzrates für die amerikanische und die britische Zone. Beschlossen wird, die Freizügigkeit der Postsparkassen beizubehalten sowie die Bildung einer Geschäftsstelle für Vereinheitlichung der Statistik in beiden Zonen.
  9729. 30.1.1947, Das Landgericht Frankfurt verurteilt im „Kalmenhof-Prozeß“ wegen Euthanasiemorden in erster Instanz den angeklagten Verwaltungsleiter Wilhelm Großmann und die beiden Ärzte, Hermann Wesse und Mathilde Weber, entsprechend der Strafanträge der Staatsanwaltschaft zum Tode, die Oberschwester Wrona zu acht Jahren Zuchthaus sowie die zwei restlichen Angeklagten wegen Misshandlungen zu zehn und vier Monaten Gefängnis. Das Verfahren zieht sich, da alle Verurteilten in die Revision gehen, bis Mitte der fünfziger Jahre hin. Bereits am 09.02.1949 verurteilt das Schwurgericht Frankfurt den 1947 noch zum Tode verurteilten Großmann sowie Mathilde Weber zu 4½ und 3½ Jahren Zuchthaus, die Oberschwester Wrona wird von der Beihilfe zum Mord freigesprochen. Großmann muss seine Reststrafe aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten, Weber wird noch im Februar 1949 entlassen. Der Arzt Hermann Wesse wird wegen der von ihm in der Kinderfachabteilung Waldniel verübten Verbrechen in einem weiteren Prozess in Düsseldorf am 24.11.1948 zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt und im September 1966 wegen Haftunfähigkeit entlassen.
  9730. 8.3.1947, Einladung der beiden Vorsitzenden der „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“ (SED), Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl, durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb im Magistratssitzungssaal.
  9731. 27.4.1947, Gedenksteineinweihung mit fast 1000 Menschen auf dem Hauptfriedhof zur Erinnerung an die beiden 1929 von Nationalsozialisten ermordeten Frankfurter Gewerkschafter Heinrich Schmidt und Heinrich Koch.
  9732. 1.5.1948, Die beiden amerikanischen Tauschzentralen in Berlin und Frankfurt am Main stellen heute ihre Tätigkeit ein.
  9733. 1.10.1948, Fusion der beiden größten Frankfurter Männergesangsvereine Neeb’scher Männerchor und Schuler-Kern’scher Männerchor unter dem Namen „Männerchor Neeber-Schuler“ im Schneiderinnungsheim.
  9734. 4.11.1949, Veranstaltung zur Förderung des Gedankens der Großschifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau in der Johann Wolfgang Goethe-Universität, auf der die beiden Vorsitzenden des Vereins zur Wahrung der Main-Donau-Schifffahrtsinteressen, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Dr. Otto Ziebill (Nürnberg), referieren.
  9735. 8.2.1950, Premiere der beiden Einakter Jean Paul Sartres: „Geschlossene Gesellschaft“ und „Die respektvolle Dirne“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  9736. 18.6.1950, Kirchliche Weihe der beiden neuen Frankfurter Friedhöfe Waldfriedhof Schwanheim und Bezirksfriedhof West in Westhausen.
  9737. 13.9.1951–18.9.1951, Frankfurter Buchmesse im „Haus des deutschen Kunsthandwerks“ und in der Kongresshalle auf dem Messegelände. Anwesend sind insgesamt 603 Aussteller, davon 412 deutsche Verlage, 70 aus Frankreich, 54 aus der Schweiz, 43 aus Österreich, 4 aus England und 2 aus den USA. Gezeigt werden 30.000 Titel, davon 7.200 Neuerscheinungen. Rund 15.000 Besucher des In- und Auslandes beweisen das große Interesse, das dieser internationalen Bücherschau entgegengebracht wird. Wie in den beiden Jahren zuvor findet wieder eine Sonderschau französischer Verlage statt, rund 2500 Titel, Werke von 70 fast ausschließlich renommierten Pariser Verlagen: z. B. Gallimard, Bernard Grasset, Universitaires de France.
  9738. 23.12.1951, Feierliche Eröffnung des neu erbauten Schauspielhauses als „Großes Haus“ der Städtischen Bühnen Frankfurt mit Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ und Goethes „Egmont“ an den beiden Feiertagen.
  9739. 14.11.1952, Die beiden Hauptdarsteller des Filmes „Entscheidung vor Morgengrauen“, Hildegard Knef und Oskar Werner, nehmen an den beiden Abendvorstellungen im Filmpalast teil.
  9740. 15.2.1953, Erster Frankfurter Fastnachtszug aller hiesigen Karnevalsvereine seit 1929. Die Kappenfahrten der letzten beiden Jahre verantwortete jeweils ein einzelner Verein.
  9741. 27.3.1955, Einweihung der beiden neuen Glocken an der Heilandskirche in Bornheim.
  9742. 23.6.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung der beiden Schulbauvorhaben: Neubau der Wöhlerschule und der Carl-Schurz-Schule mit einem Gesamtkostenaufwand von rund acht Millionen DM sowie eines Jugendheimes in Bornheim als Heim der „offenen Tür“.
  9743. 29.8.1956, Auf beiden Seiten der Schillerstraße werden Parkuhren für eine wahlweise Parkdauer von 15, 30 und 60 Minuten in Betrieb genommen.
  9744. 3.1.1957, Auf beiden Seiten der Stiftstraße werden Parkuhren für eine wahlweise Parkdauer von 30 bzw. 60 Minuten in Betrieb genommen.
  9745. 23.1.1957, Die beiden Frankfurter Musterungsbüros öffnen ihre Pforten, um die ersten Wehrpflichtigen zur Musterung zu empfangen.
  9746. 19.8.1957, Ein zweimotoriges US-Militärflugzeug vom Typ „L 23“ stürzt kurz nach dem Start zu einem Übungsflug über dem Frankfurter Stadtteil Bonames ab. Die Maschine fliegt nur in geringer Höhe über ein Fabrikgebäude an der Südseite der Straße „Am Burghof“ hinweg, weicht dann einer Hauswand aus, setzt schließlich unmittelbar vor einem quer stehenden Büro- und Wohngebäude auf und gerät sofort in Brand. Die beiden Insassen können sich nicht mehr vor den Flammen retten.
  9747. 30.1.1958, Ein Betriebsunfall im Umspannwerk an der Kruppstraße legt für längere Zeit die Stromversorgung der Stadtgebiete (mit Ausnahme der westlichen Vororte) lahm. Die beiden Verunglückten, ein Oberelektriker und Meister im Umspannwerk und ein Weißbinder, werden mit Brandverletzungen in das Hospital zum Heiligen Geist eingeliefert.
  9748. 19.4.1958–20.4.1958, Die beiden Ausscheidungsspiele zur Endrunde um die Deutsche Fußballmeisterschaft zwischen 1. FC Köln und 1. FC Kaiserlautern enden vor 75.000 bzw. 40.000 Zuschauern im Waldstadion 3:3 unentschieden (nach Verlängerung) bzw. mit einem 3:0 Sieg des 1. FC Köln.
  9749. 13.1.1960, Ein Schöffengericht in Frankfurt am Main verhandelt in einem Schnellverfahren gegen zwei junge Autoschlosser, die sich am 05.01. d. J. an ihrem Arbeitsplatz in einem amerikanischen Depot im Stadtteil Heddernheim Hakenkreuzschmierereien haben zuschulden kommen lassen. Das Gericht verurteilt die beiden Täter wegen groben Unfugs zu je drei Wochen Haft.
  9750. 16.9.1960, Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, tauft auf dem Rhein-Main-Flughafen eine der beiden von der Deutschen Lufthansa in Dienst gestellten Düsenpassagiermaschinen vom Typ „Boeing 707“, die auf der Nordatlantikroute eingesetzt sind, auf den Namen „Berlin“. Das zweite Düsenflugzeug wird von Bürgermeister Rudolf Menzer auf den Namen „Frankfurt“ getauft.
  9751. 17.11.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: konstituierende Zusammenkunft des neu gewählten Stadtparlaments. Stadtverordnetenvorsteher wird Heinrich Kraft (SPD), sein Stellvertreter Professor Max Flesch-Thebesius (CDU). Den beiden ausscheidenden Stadtverordneten Konrad Neudeck (CDU) und Karl Rottmann (SPD) wird die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  9752. 9.3.1961–10.3.1961, Zweitägiger Besuch des Birminghamer Stadtrates John Lewis und des Polizeichefs Edward Dodd zur Pflege der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Partnerstädten.
  9753. 16.6.1961, Eröffnung der beiden Sozialstationen Krifteler Straße für den Gallusbezirk und Lange Straße für den Bezirk Stadtmitte.
  9754. 18.11.1961, 100jähriges Jubiläum des ersten Konzertes im Frankfurter Saalbau. Die beiden größten Chöre der Stadt, der Cäcilienverein und der Rühlsche Gesangverein, führen Haydns „Schöpfung“ auf.
  9755. 4.6.1962, 75. Geburtstag des Frankfurter Malers Wilhelm Runze (1887-1972). Zu seinen bekanntesten nach 1945 entstandenen Arbeiten zählen die beiden im Auftrag des Frankfurter Magistrats angefertigten Oberbürgermeisterporträts von Ludwig Landmann (1954) und Walter Kolb (1957).
  9756. 11.9.1963, Einweihung der beiden übereinander gebauten Turnhallen der Textor- und Schwanthalerschule in Sachsenhausen.
  9757. 1.9.1964, Zum Gedenken des Ersten und Zweiten Weltkriegs veranstaltet der SPD-Unterbezirk Frankfurt gemeinsam mit dem DGB-Kreis eine Gedenkstunde am Opfermal in der Gallusanlage und legt an den beiden Ehrenmälern auf dem Hauptfriedhof Kränze nieder.
  9758. 12.4.1965–14.4.1965, Unter Leitung von Bürgermeister J. Tabak besucht eine Delegation aus Amsterdam, der Vertreter des Amsterdamer Hafens und der Amsterdamer Industrie- und Handelskammer angehören, die Mainstadt. Der Besuch dient der Festigung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten.
  9759. 23.10.1966, Festgottesdienst anlässlich des 90jährigen Jubiläums des Bockenheimer Diakonissenvereins, Träger der beiden St.-Markus-Krankenhäuser, in der Markuskirche, Markgrafenstraße 14-16.
  9760. 21.1.1967, Im Morgengrauen stürzt ein englisches Frachtflugzeug kurz vor der Landung in den Stadtwald und zerschellt dicht neben der Autobahn am Frankfurter Kreuz. Die beiden Piloten werden getötet.
  9761. 22.3.1967, Der erste Europabus trifft aus Prag in der Mainstadt ein. Er verkehrt zweimal wöchentlich zwischen Prag und Frankfurt am Main und steht deutschen und tschechoslowakischen Reisenden auf beiden Routen zur Verfügung.
  9762. 17.5.1967, Eintracht Frankfurt gewinnt das erste der beiden Finalspiele des Intertotopokals bei Inter Preßburg mit 3:2 Toren.
  9763. 30.8.1967, Im Zoologischen Garten ‚geben‘ die am 03.05. d. J. geborenen Gorillazwillinge Ellen und Alice ihre erste Pressekonferenz. Anwesend sind die beiden Taufpaten Ellen und Alice Kessler.
  9764. 15.3.1968, Die bisher umfangreichsten Sicherheitsvorkehrungen, die jemals im Zusammenhang mit einer Feierstunde in der Paulskirche notwendig waren, löst die Frankfurter Polizei aus Anlass der Paul-Ehrlich-Preisverleihung durch Bundespräsidenten Dr. Heinrich Lübke aus. Die höchste Auszeichnung auf medizinisch-naturwissenschaftlichem Gebiet in Deutschland, der mit 100.000.- DM dotierte Paul-Ehrlich- und der mit ihm verbundene Ludwig-Darmstaedter-Preis wird an die beiden Hauptpreisträger, die Professoren Walter Morgan (London) und Otto Westphal (Freiburg i. Br.), überreicht.
  9765. 26.3.1968, Übergabe des erneuerten Goldenen Buches der Stadt Frankfurt am Main durch den Enkel des Stifters, Johann Philipp Freiherr von Bethmann, im Kaisersaal des Römers in Anwesenheit von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970), dem früheren Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) sowie den beiden Ehrenbürgern der Stadt Frankfurt am Main, Professor Max Horkheimer (1895-1973) und Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976).
  9766. 2.5.1968, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zwei wichtige Themen werden nur andiskutiert: die Osterdemonstrationen und die daraus zu ziehenden Konsequenzen sowie ferner die Einrichtung von Ortsbeiräten in verschiedenen Stadtteilen. In beiden Fällen setzt die SPD dank ihr Mehrheit eine Verschiebung durch – gegen den Widerstand von CDU und FDP.
  9767. 14.6.1968, Ein Frankfurter Schwurgericht verurteilt im dritten Frankfurter Auschwitz-Prozess die beiden ehemaligen Funktionshäftlinge Bernhard Bonitz (60) und Josef Windeck (64) wegen Mordes im Vernichtungslager Auschwitz zu lebenslangem Zuchthaus.
  9768. 3.7.1968, Beim Versuch, ihre beiden Kinder Senga (6) und Elisabeth (1) zu retten, ertrinken die Schimpansenmutter Uschi (18) und ihre beiden Kleinen im Wassergraben vor der Freianlage des Menschenaffenhauses im Zoologischen Garten.
  9769. 30.10.1968, Ein Prozess vor einem Jugendschöffengericht um Anti-Springer-Demonstrationen am Ostermontag endet mit Freisprüchen für die beiden Angeklagten.
  9770. 6.11.1968, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der beiden neuen Fachrichtungen Feinwerktechnik und Verfahrenstechnik an der Staatlichen Ingenieurschule für Maschinenwesen im großen Hörsaal der Staatlichen Ingenieurschule, Kleiststraße 3.
  9771. 29.1.1969, Eröffnung der beiden Gaststätten „Café Wien“ und „Windrose“ im Nordwestzentrum.
  9772. 25.2.1969, Schülerproteste am Heinrich-von-Gagern-Gymnasium nach dem Verweis gegen zwei Schüler, die Flugblätter gegen das Lehrerkollegium verfassten und verteilten. Die Aktionen enden mit einem massierten Polizeieinsatz. Am 13.03. d. J. wird die Verweisung der beiden Schüler vom Kollegium des Gagern-Gymnasiums zurückgenommen.
  9773. 25.4.1969, In eine Gewaltdemonstration artet ein Einsatz der Polizei aus, die versucht, eine Freisprechungsfeier der Frankfurter Handwerkskammer im Palmengarten störungsfrei verlaufen zu lassen, die von Lehrlingen und Jungarbeiter zu Demonstrationszwecken „umfunktioniert“ wird. Die Polizei prügelt die Demonstranten aus dem Saal. Auf beiden Seiten gibt es Verletzte.
  9774. 11.2.1970, Der Magistrat verleiht den beiden SPD-Stadtverordneten Hermann Günkel und Hermann Sautner anlässlich ihres 50. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  9775. 14.3.1970, Verleihung des höchsten Wissenschaftspreises der Bundesrepublik Deutschland, der mit 100.000.- DM dotierte Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis, in der Paulskirche an die beiden Professoren Ernst Ruska (Berlin) und Helmut Ruska (Düsseldorf).
  9776. 16.6.1970, Der Magistrat verleiht den beiden Stadtverordneten Adalbert Schwarz (1917-1990) (CDU) und Otto Wüscher (1910-1989) (SPD) aufgrund ihrer langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  9777. 13.3.1971, Dem Landesvorstand der hessischen CDU gelingt es nicht, die beiden zerstrittenen Fraktionen in der Frankfurter CDU zusammenzuführen. Gleichzeitig bildet sich eine neue CDU-Bezirksgruppe „Kuhwald“. Die Kuhwald-Gruppe gehörte bislang zur Bezirksgruppe Bockenheim.
  9778. 22.3.1971, Durchbruch des Tunnels „Karola“, die zweite der beiden Tunnelröhren unter dem Römer.
  9779. 9.7.1971, Konstituierung des neuen Senats der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Ihm gehören die Dekane der 19 Fachbereiche, die beiden Prodekane des Fachbereichs Humanmedizin, sechs wissenschaftliche Mitarbeiter, sechs Studenten sowie der Vizepräsident der Universität, Professor Gert Preiser, als Vorsitzender an.
  9780. 18.12.1971, Im dichten Nebel stürzt ein Sportflugzeug über einem Parkplatz des Rhein-Main-Flughafens ab. Die beiden Insassen der Maschine kommen ums Leben.
  9781. 22.2.1972, Zum ersten Mal in der vierjährigen Prozessserie um den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens können Fughafen AG und hessische Landesregierung vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt einen Teilerfolg erzielen. Die Vierte Kammer des Gerichts erklärt den Planfeststellungsbeschluss vom 23. März 1971 des Hessischen Ministers für Wirtschaft und Technik, Heinz-Herbert Karry (1920-1981), soweit er die Verschiebung der beiden bestehenden Start- und Landebahnen nach Westen betrifft, für gültig. Teil A des Planfeststellungsbeschlusses: Neubau einer Startbahn 18 West in Richtung Süden wird allerdings vom Verwaltungsgericht aufgehoben.
  9782. 20.4.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten wählen Rudolf Sölch zum künftigen Bürgermeister, den bisherigen SPD-Fraktionsvorsitzenden Martin Berg zum hauptamtlichen Stadtrat und Hermann Lingnau zum Stadtkämmerer. Die beiden langjährigen ehrenamtlichen Magistratsmitglieder Betty Arndt (1899-1984), Mutter des Frankfurter Oberbürgermeisters Rudi Arndt, und Elli Horeni (1907-1991) werden zu Stadtältesten ernannt.
  9783. 17.5.1972, Eine weitreichende Zusammenarbeit der Flughäfen Rhein-Main und Paris wird von den Geschäftsleitungen der beiden Flughafengesellschaften vereinbart.
  9784. 5.7.1972, In Höchst verhindert das Wohnungsamt, dass das Haus Ludwigshafener Straße 59, in dem noch eine Frau mit ihren beiden Söhnen wohnt, von einem Abbruchunternehmen abgerissen wird.
  9785. 28.3.1973, Im Westend findet zwischen rund 500 Demonstranten und der Polizei die blutigste Straßenschlacht seit den Ostertagen 1968 in Frankfurt am Main statt nachdem der Gerichtsvollzieher den lange angekündigten Räumungsbefehl für das Haus Kettenhofweg 51 zustellen wollte. Schwer- und Leichtverletzte sind auf beiden Seiten zu beklagen. Die Polizei vertagt die Räumung.
  9786. 18.8.1973, Eröffnung des umgebauten Waldstadions mit dem Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen MSV Duisburg (3:0). Da die Isolierung der beiden Tribünendächer mit den Kunststoffen Styropor und Bitumen brennbar ist, findet die Fußballbegegnung vorsorglich unter dem Schutz von zwei Feuerwehrwagen statt.
  9787. 3.10.1973, Konzert der beiden deutschen Rockgruppen „Can“ und „Amon Düül II“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  9788. 5.12.1974, Den beiden Studenten, die die Vorlesungen von Professor Wolfram Engels gestört haben, wird der Prozess gemacht. Von einem Frankfurter Schöffengericht werden sie wegen Nötigung zu vier bzw. sechs Wochen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
  9789. 25.8.1975, Der hessische Innenminister Hanns-Heinz Bielefeld zieht als Dienstherr des Frankfurter Polizeipräsidenten Knut Müller den Strafantrag gegen die beiden Autoren der Monitor-Sendung „Übergriffe der Frankfurter Polizei“ nicht zurück. Mit der in der heutigen „Monitor“-Sendung verlesenen „redaktionellen Erklärung“ sei lediglich die „presserechtliche Seite“ des Streits „aus der Welt geschafft“. Der strafrechtliche Tatbestand der „üblen Nachrede und Beleidigung“ bleibe jedoch weiter bestehen.
  9790. 13.11.1975, Auf einem 1000 Meter langen und neun Meter breiten Schaumteppich landet eine Lufthansa-Boeing 737 auf der Nordbahn des Rhein-Main-Flughafens. Beim Start der Maschine in Köln hatte sich die Lauffläche eines der beiden Bugreifen gelöst. Die Landung verläuft glatt. Die 38 Passagiere kommen mit dem Schrecken davon.
  9791. 28.2.1890, Bei der Stichwahl zum deutschen Reichstag zwischen dem sozialdemokratischen Kandidaten Heinrich Wilhelm Schmidt (1851-1907) und dem nationalliberal-konservativen Kandidaten Dr. Henry Ludwig Oswalt o(1849-1934) obsiegt der sozialdemokratische Bewerber. Das Wahlkomitee der Demokratischen Partei ruft am 25. Februar 1890 öffentlich dazu auf, den sozialdemokratischen Kandidaten Wilhelm Schmidt zu wählen. Der Vorstand der hiesigen Fortschrittspartei beschließt am 26. Februar d. J., es jedem Mitglied der Partei zu überlassen, für welchen der beiden Stichwahlkandidaten es stimmen möchte. Vom Februar 1890 bis Januar 1907 ist Wilhelm Schmidt Mitglied des deutschen Reichstags.
  9792. 2.6.1890, Doppeljubiläum der Stadtverordnetenversammlung im großen Saal des Zoologischen Garten (Festbankett) für die beiden Senatoren Dr. Anton Heinrich Emil von Oven (1817-1903) und Dr. Georg Konrad Jäger (1817-1890) – seit 50 Jahren in städtischen Diensten.
  9793. 6.1.1891, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Einführung und Verpflichtung der neu eingetretenen Mitglieder, Wahl des Vorsitzenden, seines Stellvertreters und der beiden Schriftführer, Magistratsvorlagen und Ausschussberichte.
  9794. 9.8.1891, Der Zoologische Garten ist um eine interessante Sammlung von Tieren aus dem Reptilienbereich bereichert worden. Zu diesem Zweck ist das Affenhaus neu eingerichtet worden: Die beiden Flügel enthalten die Glaskästen mit verschiedenen Reptilien, der Mittelbau eine Anzahl seltener exotischer Vögel.
  9795. 1.4.1893, Durch königlichen Erlass vom 01. April d. J. werden den beiden Rothschild’schen Stiftungen, der „Freiherrlich Carl von Rothschild’schen öffentlichen Bibliothek“ und dem „Carolinum“, auf Grund der Statuten vom 28. Dezember 1892 die Rechte einer juristischen Person verliehen.
  9796. 20.8.1895, Der Magistrat beschließt, von den beiden Abteilungen des städtischen Gymnasiums, nach deren bevorstehenden Trennung, der jetzigen I. Abteilung, welche in den Neubau verlegt werden soll, den Namen „Goethe-Gymnasium“ und der jetzigen II. Abteilung, welche in dem alten Gebäude an der Junghofstraße verbleiben soll, den Namen „Lessing-Gymnasium“ zu verliehen.
  9797. 24.11.1898, An der Fassade des „Pariser Hofs“ werden die beiden plastischen Gruppen angebracht, die den Wohlstand und die Gastfreundschaft darstellen. Sie sind nach Modellen von Prof. Friedrich Hausmann (1860-1936), seit 1891 Leiter der Modellierklasse der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main, in Kupfer getrieben.
  9798. 7.10.1899, Feier der Mitglieder der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr auf den beiden Feuerwachen Münzgasse und Burgstraße sowie im Saal des Zoologischen Gartens, anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr.
  9799. 5.3.1900, Zum ersten Mal erstrahlt am Abend die Zeil auf beiden Seiten im hellen Glanz der elektrischen Bogenlampen.
  9800. 16.2.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: städtische Grundstücksankäufe, zusätzliche Mittelbewilligung für den Anschluss an die Wasserleitung der Oberschweinstiege und der beiden Forsthäuser „Unterschweinstiege“ und „Hinkelstein“.
  9801. 31.1.1976, Die beiden Drehrestaurants auf dem Henninger-Turm werden nach einer Instandsetzungspause von drei Monaten wieder für Besucher geöffnet.
  9802. 25.4.1976, Das Historische Museum öffnet die letzten beiden bisher nicht zugänglichen Abteilungen im 2. Obergeschoss von Bernus- und Burnitzbau. Die Sonderausstellung zeigt „Frankfurt um 1600. Alltagsleben in der Stadt“.
  9803. 26.8.1976, Bei einem Überfall auf einen Geldtransport der Bornheimer Volksbank in der Neuen Mainzer Straße 47 erbeuten die beiden Täter 200.000.- DM.
  9804. 6.9.1976, Die ersten beiden Weltmünzfernsprecher im Raum Frankfurt werden auf dem Rhein-Main-Flughafen aufgestellt.
  9805. 1.3.1977, Bei einem Überfall auf einen Geldboten in der Neuen Mainzer Straße erbeuten die beiden Täter 90.000.- DM.
  9806. 5.3.1977, Etwa 600 Jugendliche fordern auf einem vom Allgemeinen Studentenausschuss organisierten Demonstrationszug durch die Innenstadt „Selbstverwaltung“ für die beiden polizeilich geräumten Jugendheime.
  9807. 21.8.1977, Die Molkereien Moha und Zentra geben ihre Fusion bekannt. Vom 01.10. d. J. an betreiben die beiden Unternehmen ihre Geschäfte unter der neuen Firmenbezeichnung „Vereinigte Milchwerke Rhein-Main GmbH“, Frankfurt.
  9808. 26.8.1978, Ein Schaden von über 100.000.- DM entsteht durch einen Zusammenstoß zweier E-Lokomotiven im Außenbereich des Hauptbahnhofes. Die beiden Lokführer bleiben unverletzt.
  9809. 28.8.1978, Offizieller Besuch der beiden der FDP angehörenden Mitglieder der hessischen Landesregierung, Innenminister Ekkehard Gries und Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981), in der Mainstadt und Empfang bei Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer.
  9810. 11.10.1978, Die beiden Flugzeugentführer, die am 11.10.1977 eine tschechoslowakische Passagiermaschine in ihre Gewalt brachten und zur Landung auf dem Rhein-Main-Flughafen zwangen, werden von der Ersten Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts zu sechs bzw. dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
  9811. 1.2.1979, Einweihung der neuen unterirdischen Verbindung zwischen den beiden Klärwerken Niederrad und Griesheim. Die neu erbaute Abwasserleitung – „Düker“ genannt – ist im Rahmen des städtischen Abwasserbeseitigungsprogramms erstellt worden.
  9812. 21.3.1979, Premiere mit Adolf Stoltzes beiden Einaktern „Durch den Kaufmännischen Verein“ und „Meister-Heister“ im Volkstheater Frankfurt.
  9813. 28.11.1979, Blutüberströmt bricht ein 23jähriger Rom durch einen Messerstich eines anderen Rom vor dem Verhandlungssaal 164 des Gerichtsgebäudes A zusammen. Verhandelt werden sollte wegen betrügerischer Manipulationen mit Euroschecks, als diese beiden Männer in einen heftigen Streit gerieten. Der Täter wird von der Polizei noch vor dem Gerichtssaal festgenommen.
  9814. 27.1.1980, Unbekannte schlitzen in der Nacht eine der beiden Tragluft-Turnhallen der Ernst-Reuter-Gesamtschule II in der Nordweststadt an der Längsseite winkelförmig auf. Die Halle fällt zusammen, der Schaden wird auf ca. 50.000.- DM beziffert.
  9815. 5.6.1980, Ein Gruppe von Atomkraftgegnern, die aus Protest gegen die Räumung der Gorlebener „Freien Republik Wendland“ zunächst versucht hatten, die Kirche der evangelischen St. Petersgemeinde in der Bleichstraße zu besetzen, erhalten von den beiden Pfarrern, die das Anliegen der Demonstranten unterstützen, die Erlaubnis, sich bis zum 08.06. in der Sakristei niederzulassen.
  9816. 16.7.1980, Für die drei Wochen lang die Mainstadt besuchenden 120 Schüler aus den beiden Partnerstädten Lyon und Mailand gibt der Magistrat einen Empfang im Kaisersaal des Römers.
  9817. 24.10.1980, Bei einem Zusammenstoß der beiden Straßenbahnlinien 16 und 18 auf der Friedrich-Ebert-Anlage werden drei Personen leicht verletzt. Der Schaden beträgt über 100.000.- DM.
  9818. 1.2.1981, Bei einem Raubüberfall auf einen Tankstelle in der Darmstädter Landstraße erbeuten die beiden Täter 8.000.- DM.
  9819. 18.2.1981, Unterzeichnung eines Vertrages zwischen der Fernuniversität Hagen und der Johann Wolfgang Goethe-Universität, mit der die Zusammenarbeit zwischen beiden Universitäten auf dem Gebiet der historisch-politischen Weiterbildung schriftlich festgelegt wird.
  9820. 21.3.1981, In der Pause von „Iphigenie auf Tauris“ stürmt eine Gruppe Jugendlicher, die sich mit Gefangenen im Hungerstreik solidarisiert, das Schauspielhaus. Aus diesem Vorfall entwickelt sich eine lange und tiefe Krise des Theaters: Das Ensemble wirft Schauspieldirektor Johannes Schaaf vor, er habe nichts getan, um den Polizeieinsatz gegen die Besetzer zu verhindern. Schaaf bietet seinen Rücktritt an, sein Kollege Wilfried Minks will bleiben. Die Stadt kündigt den Bühnenvorständen und setzt die Mitbestimmung aus. Auf dem Höhepunkt dieser Auseinandersetzungen wird mit der Schließung des Theaters gedroht. Minks nimmt schließlich doch seinen Hut, gegen eine Abfindung von 100.000.- DM. Dieselbe Abfindung wird später auch Schaaf zugestanden. Als alleiniger Nachfolger der beiden wird der DDR-Bürger Adolf Dresen vom Wiener Burgtheater gewonnen. Die Mitbestimmung bleibt ausgesetzt, ihre Zukunft unklar.
  9821. 5.6.1981, Nach einem Überfall auf ein Juweliergeschäft neben der Liebfrauenkirche wird einer der beiden Juwelenräuber, der mehrere Schüsse abgibt, auf der Zeil festgenommen. Ihm gelingt es später mit einer genähten Kopfwunde aus einem Krankenzimmer der Intensivstation der Universitätsklinik zu flüchten.
  9822. 11.7.1981–12.7.1981, Open-Air-Live-Treff der Musikreihe „Lieder im Park“ im Grüneburgpark. Aufgrund von Besetzerparolen auf Transparenten, die auf beiden Seiten der Musikbühne aufgestellt sind, bricht der Hessische Rundfunk seine Fernsehaufzeichnung ab.
  9823. 23.8.1981, Eine Delegation aus Tel Aviv, an der Spitze Oberbürgermeister Shlomo Lahat und Bürgermeister Yigal Griffel, besucht die Mainstadt. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Shlomo Lahat unterzeichnen im Römer offiziell den Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Städten. Mit der Unterzeichnung dieses Vertrages wird die freundschaftliche Zusammenarbeit beider Metropolen, zu der im März 1980 in Tel Aviv der Grundstein gelegt worden ist, verbindlich.
  9824. 27.8.1981, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Diskussion über die Startbahn 18 West auf dem Rhein-Main-Flughafen und die in jüngster Zeit immer lauter gewordene Forderung nach einem Moratorium, bis das Verfahren zum Volksbegehren und Volksentscheid abgeschlossen ist. Mit der Mehrheit der CDU- und SPD-Abgeordneten wird dies abgelehnt. Zum zweiten Mal in der Nachkriegsgeschichte des Frankfurter Stadtparlaments werden Abgeordnete aus der Plenarsitzung ausgeschlossen. Wegen „grob ungebührlichem und mehrfach ordnungswidrigem Verhalten“ verweist Stadtverordnetenvorsteher Dr. Hans-Jürgen Hellwig die Grünen Jutta Ditfurth und Manfred Zieran des Saales und enthebt sie für die nächsten beiden Sitzungen ihrer Rechte als Stadtverordneten. Daraufhin verlassen auch die übrigen vier „Grünen“ den Römer und sorgen für einen Eklat.
  9825. 9.9.1981, 8000 Menschen demonstrieren auf dem Römerberg gegen die bevorstehende Schließung der beiden Betriebe Adler und Vereinigte Deutsche Metallwerke (VDM).
  9826. 22.10.1981, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Parlamentssitzung findet, nachdem das Verwaltungsgericht Frankfurt ihren Ausschluss aus dem Plenum aufgehoben hat, mit den beiden Grünen Jutta Ditfurth und Manfred Zieran statt. Die Stadt wehrt sich gegen den Gerichtsbeschluss, die beiden Grünen wieder zuzulassen, mit einer Beschwerde beim Verwaltungsgericht in Kassel. Herausragendes Diskussionsthema während des Plenums des Stadtparlaments ist die seit Wochen umstrittene Praxis von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, die meisten Demonstrationen in Frankfurt am Main wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu verbieten.
  9827. 6.2.1982, Premiere von Fernando Arrabals beiden Einaktern „Die beiden Henker“ und „Picknick im Felde“ bei der „Jungen Bühne“, Mainstraße 2.
  9828. 15.2.1983, Mit einer Überraschung endet nach 15monatiger Verhandlungsdauer der Frankfurter Staatsschutzprozess um die „Revolutionären Zellen“. Der Vierte Senat des Oberlandesgerichts spricht eine der beiden Angeklagten frei und verurteilt die andere Frau zu 15 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung.
  9829. 26.2.1982, Bei einem Raubüberfall auf den Filialleiter eines Supermarktes in der Eschersheimer Landstraße erbeuten die beiden Täter 18.000.- DM.
  9830. 1.3.1982, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann trifft zu einem einwöchigen Besuch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ein. Ziel der Gespräche ist eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerstädten.
  9831. 8.3.1982–9.3.1982, Innerhalb weniger Stunden werden in der Nacht vom Montag zum Dienstag zwei Menschen ermordet. Den Tätern gelingt es zu zunächst flüchten. Bereits wenige Tage später sind die beiden Morde aufgeklärt.
  9832. 9.8.1982, Mit der Unterzeichnung eines Konsortialvertrages ist die Fusion der beiden großen Gasversorgungsunternehmen Frankfurts und seines Umlandes, der Main-Gaswerke AG und der Hessisch-Nassauischen Gas-Aktiengesellschaft, perfekt.
  9833. 30.8.1982, Bei einem Überfall auf das Geschäft „Uhren-Seidel“ in Sachsenhausen erbeuten die beiden Täter Uhren und Schmuck im Wert von rund 100.000.- DM.
  9834. 20.10.1982, 15 Monate nachdem der Rauschgifthändler Itzhak Asiag am Sachsenhäuser Berg in einem Kugelhagel gestorben ist, wird im Landgericht Frankfurt der Prozess gegen die beiden Tatverdächtigen eröffnet. Der Prozess endet am 15.04.1983 mit der Verurteilung des 37jährigen Angeklagten Gad Flom zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Vor der Urteilsverkündung wirft der Anklagte die fünf Bücher Mose gegen die Richterin.
  9835. 11.11.1982, Die beiden führenden RAF-Mitglieder Brigitte Mohnhaupt und Adelheid Schulz werden im Frankfurter Stadtwald verhaftet. Ein Pilzsammler gibt den Sicherheitsbehörden den entscheidenden Tipp.
  9836. 14.11.1982–12.12.1982, Ausstellung „Hiroshima/Nagasaki 1945 bis heute“ einer 1977 in Japan gegründeten Initiative von Überlebenden der beiden Atombombenabwürfe 1945 im Haus der Jugend.
  9837. 2.2.1983, Richtfest für die beiden neuen Museen am Schaumainkai, das Deutsche Film- und das Deutsche Architekturmuseum.
  9838. 17.4.1983, Die beiden evangelischen Kirchengemeinden, Peters- und Gethsemane-Gemeinde, feiern mit einem Gottesdienst in der Peterskirche das 100jährige Jubiläum ihrer gemeinsamen Diakoniestation.
  9839. 23.4.1983, Beim Absturz eines einmotorigen Flugzeugs in Bergen-Enkheim werden die beiden Piloten schwer verletzt.
  9840. 9.5.1983, Die städtische Saalbau GmbH kündigt die beiden Dauermietverträge mit der NPD für Räume im Bürgertreff Bornheim und im Haus Dornbusch auf.
  9841. 18.7.1983, Obwohl das Verwaltungsgericht Frankfurt verfügt, dass die Stadt Frankfurt der rechtsextremen NPD Klubräume im Haus Dornbusch und im Bürgertreff Bornheim zur Verfügung stellen muss, lehnt die städtische Saalbau GmbH es auch weiterhin ab, „die Kündigung der beiden genannten Mietverträge aufzuheben“ und mit der NPD neue Mietverträge abzuschließen.
  9842. 10.8.1983, Im Römer bestätigen der CDU-Spitzenkandidat Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und der FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt die Absicht ihrer beiden Parteien, nach der hessischen Landtagswahl am 25.09. d. J. gemeinsam die Regierung zu bilden.
  9843. 31.10.1983, Seit heute sind die beiden Gaststätten im Rebstock-Bad geschlossen und die „Rebstock-Gaststätten GmbH“ meldet Konkurs an.
  9844. 13.1.1984, Bei der Explosion im Haus Westendstraße 81 werden zwei türkische Arbeiter getötet. Die beiden hatten den Auftrag, in der leer stehenden Wohnung den Teppichboden herauszureißen. Sie arbeiteten mit einem Nitroverdünner oder einer anderen brennbaren Flüssigkeit. Offensichtlich hatten sie dabei geraucht.
  9845. 20.3.1984, Nach einem bewaffneten Überfall auf einen Taxifahrer geben zwei Polizeibeamte eines Frankfurter Sondereinsatzkommandos kurz nach Mitternacht im Stadtteil Nied Schüsse auf die beiden flüchtenden Täter ab. Einer der Täter kann festgenommen werden.
  9846. 14.4.1984, Ein Waldspaziergang zur neu eröffneten Startbahn 18 West auf dem Rhein-Main-Flughafen nimmt ein blutiges Ende. Nachdem zuvor 10.000 Menschen auf einer Kundgebung in Mörfelden-Walldorf und an der Betonmauer im Mönchbruchwald friedlich demonstriert haben, liefern sich einige hundert Militante mit der Polizei heftige Auseinandersetzungen. Auf beiden Seiten sind Verletzte zu beklagen.
  9847. 18.4.1984, Früh morgens kommt es in einem Lokal in der Moselstraße zu einem Streit zwischen zwei Männern, in dessen Verlauf einer der beiden erschossen wird.
  9848. 26.5.1984, Auf dem Römerberg eröffnet die SPD ihren Wahlkampf für die Europawahl am 17. Juni mit den beiden Europa-Kandidaten Rudi Arndt und Heidemarie Wieczorek-Zeul sowie Hans-Jochen Vogel.
  9849. 8.7.1984, Ein riesiger Autokran hievt die beiden Teile des Übergangs über die Emser Brücke in die Via Mobile, der über Gleise und Straße hinweg das Hochhaus auf dem Gleisdreieck mit dem Ostteil des Messegeländes verbindet.
  9850. 13.9.1984, Bei einem Überfall auf einem HL-Supermarkt in Eckenheim erbeuten die beiden Täter 6000.- DM.
  9851. 30.4.1985, Die 10. Kammer des Arbeitsgerichts Frankfurt entscheidet, dass die Grünen im Römer ihre beiden ehemaligen Stadtverordneten, Jutta Ditfurth und Manfred Zieran, auch weiterhin als Fraktionsassistenten beschäftigen müssen.
  9852. 10.10.1985, Bei einem Überfall auf die beiden Geldboten eines Supermarktes in der Friedberger Landstraße erbeuten die Täter 13.600.- DM.
  9853. 16.10.1985, Im Zuge der Tarifverhandlungen der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten kommt es bei den beiden Frankfurter Brauereien Henninger und Binding zu Warnstreiks.
  9854. 11.12.1985, Richtfest für die Erweiterungsbauten der Kreditanstalt für Wiederaufbau auf beiden Seiten der Bockenheimer Landstraße.
  9855. 1.4.1986, Die Deutsche Lufthansa nimmt eine Direktflugverbindung zwischen den beiden Partnerstädten Frankfurt am Main und Birmingham auf. Aus diesem Anlass weilt bis zum 03.04. d. J. eine Delegation aus Birmingham unter der Leitung des Lord Mayors, Frank Carter, in der Mainstadt.
  9856. 24.6.1986–25.6.1986, Eine Delegation der Stadtverwaltung von Amsterdam, Vertretern der Geschäftswelt und Repräsentanten der beiden Universitäten unter Leitung des Amsterdamer Bürgermeisters Ed van Thijn besuchen auf ihrer Deutschlandvisite die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  9857. 10.7.1986, Bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Goethestraße erbeuten die beiden Täter Schmuck im Wert von über 100.000.- DM.
  9858. 25.8.1986, Bei einem früh morgendlichen Überfall auf das Ramada-Hotel in Nied verletzten die beiden Täter den Nachtportier mit einem Metzgerbeil erheblich am Kopf und flüchten mit 9200.- DM.
  9859. 24.9.1986, Bei einem Überfall auf das Fachgeschäft „Dennis Juwelen“ in der Großen Bockenheimer Straße 15 vergewaltigt einer der beiden Täter die 29jährige Verkäuferin. Sie muss mit einem schweren Schock ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Schaden beträgt einige hunderttausend DM. Die Täter können wenige Tage später festgenommen werden.
  9860. 12.11.1986, Der Frankfurter Filmpreis wird an die beiden Programmkinos „Orfeo“ in Bockenheim und „mal seh’n“ im Nordend verliehen.
  9861. 1.12.1986, Mit einem Faltblatt informiert die Stadt Frankfurt am Main ihre Bürger ab heute darüber, ab wann die Vorwarnstufe bei Smog und die beiden darauf folgenden Alarmstufen ausgelöst werden und wie sich Autofahrer zu verhalten haben.
  9862. 16.1.1987, Seit heute speist die Post das von privaten Anbietern produzierte SAT 1 auch in die beiden Kabelnetze Frankfurts ein.
  9863. 24.1.1987, Bei einem Raubüberfall auf ein Wettbüro in Sachsenhausen, Schulstraße, erbeuten die beiden Täter rund 8.000.- DM.
  9864. 29.4.1987, Bei einem Schiffsunfall in der Griesheimer Schleuse werden die beiden Torflügel des Schleusentores so sehr beschädigt, dass sie durch einen Schwimmkran ausgebaut werden müssen.
  9865. 13.7.1987, Das Kabelfernsehangebot in Frankfurt am Main ist vollständig. Die Post schaltet nun auch im Kabelnetz südlich des Mains die beiden Satelliten-Programme „Sky Channel“ und „Super Channel“ zu.
  9866. 20.8.1987, Unter dem Verdacht der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlages auf dem Frankfurter Hauptbahnhof werden um 0.50 Uhr zwei Männer aus der rechtsextremen Szene festgenommen. Die beiden 18 und 19 Jahre alten Männer haben einen Sprengsatz in einem Schließfach an der Nordseite des Hauptbahnhofes deponiert.
  9867. 15.9.1987, Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Adickesallee legt den Autoverkehr auf dem Alleenring für fast zwei Stunden nahezu lahm. Beim Zusammenstoß zweier Kleinlastwagen, kippt eines der beiden Fahrzeuge um und stürzt auf ein am Fahrbahnrand abgestelltes Auto.
  9868. 3.11.1987, Mit einem Fackelzug durch die Innenstadt gedenken etwa 7000 Polizisten gemeinsam mit dem hessischen Ministerpräsidenten Dr. Walter Wallmann der beiden an der Startbahn West erschossenen Kollegen.
  9869. 10.11.1987, Die Stadt Frankfurt am Main trägt Trauer. Während die Trauergemeinde im Dom, darunter Bundespräsident Richard von Weizsäcker, von den beiden an der Startbahn West erschossenen Polizisten Abschied nimmt, gedenken rund 20.000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet auf dem Römerberg still ihrer Kollegen und formieren sich anschließend zu einem Schweigemarsch.
  9870. 17.11.1987, Offizielle Eröffnung der beiden Neubauten der Kreditanstalt für Wiederaufbau an der Bockenheimer Warte.
  9871. 20.11.1987, Kurz nach dem Überfall auf eine Filiale der Volksbank in der Berger Straße, können die beiden Täter mit ihrer Beute gefasst werden.
  9872. 27.3.1988, Marseille in Südfrankreich und Graz in der Steiermark sind vom Rhein-Main-Flughafen aus von heute an im Nonstop-Flug zu erreichen. Die Deutsche Lufthansa hat die beiden Städte in ihr Liniennetz aufgenommen.
  9873. 16.4.1988, Ein seit langem schwelender Familienstreit in einer türkischen Familie eskaliert in einem Bornheimer Kleinkaufhaus: Dort erschießt eine 47jährige Türkin ihre 25jährige Schwägerin, verletzt mit ihrer Pistole eine weitere Kundin sowie sich selbst. Der Konflikt innerhalb der türkischen Familie hatte im Juni 1987 bereits einmal tödlich geendet, als bei einem Streit im Stadtteil Bonames ein 30jähriger seinen 38jährigen Bruder erschoss. Die 47jährige Schützin ist die Schwester dieser beiden Brüder.
  9874. 16.7.1988, Stundenlang ist eine der beiden Parallelbahnen des Rhein-Main-Flughafens blockiert, nachdem dort ein Flugzeug nach der Landung verunglückt. Die 115 Passagiere der Boeing 727 der portugiesischen Luftfahrtgesellschaft TAP überstehen den Unfall unverletzt, nachdem das rechte Hauptfahrwerk des Flugzeugs eingeknickt ist.
  9875. 10.10.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück verbietet die beiden in Bornheim und Harheim angemeldeten Kundgebungen der NPD. Zugleich erklärt die städtische Saalbau GmbH den Mietvertrag im Haus Ronneburg für null und nichtig.
  9876. 27.10.1988, Die beiden gemeinnützigen Mehrheitsgesellschafter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung GmbH (FAZ) und der Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH dürfen sich laut Beschluss des Bundeskartellamtes in Berlin zusammenschließen. Damit können die „Fazit-Stiftung Gemeinnützige Verlagsgesellschaft GmbH“ und die „Imprimatur Gemeinnützige Gesellschaft mbH“ verschmelzen.
  9877. 31.10.1988, An der Startbahn 18 West auf dem Rhein-Main-Flughafen gedenken Polizei und Politiker der am 02.11.1987 von Startbahngegnern ermordeten beiden Polizeibeamten. An den Holzkreuzen, die südlich der Startbahn 18 West zum Gedenken an die erschossenen Ordnungshüter errichtet worden sind, werden Blumengebinde niedergelegt. In der folgenden Nacht wird diese Gedenkstätte von Unbekannten geschändet.
  9878. 1.11.1988, Zum ersten Mal stehen heute die beiden neuen Schadstoffmobile der Stadt in Berkersheim und im Gallusviertel und holen den privaten Giftmüll ab.
  9879. 21.12.1988, Der Vorstand des Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerks (RWE) teilt mit, dass die beiden Blöcke des Atomkraftwerks Biblis ab heute bis mindestens zum 03.01.1989 abgeschaltet werden und Biblis B vorerst nicht wieder ans Netz gehen wird, nachdem die Wiesbadener Aufsichtsbehörde technische und personelle Konsequenzen aus dem Störfall vom Dezember 1987 gefordert hat. Zwei Biblis-Manager sind von RWE bereits beurlaubt worden.
  9880. 21.1.1989, Auf der Kreuzung Adolf-Miersch-/Heinrich-Seeliger-Straße landet ein Einsatzfahrzeug der Polizei beim Ausweichmanöver des Fahrers in einem geparkten Pkw. Die beiden Polizisten werden leicht verletzt, der Sachschaden ist hoch.
  9881. 30.1.1989, Vertreter antifaschistischer Gruppen und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt besetzen zwei Stunden lang das Büro eines der beiden Geschäftsführer der „Deutschen Städtereklame“ an der Eschenheimer Anlage, um dagegen zu protestieren, dass das Unternehmen Wahlplakate der rechtsextremen NPD kleben lässt.
  9882. 3.3.1989, Das knapp einstündige Streitgespräch zwischen Oberbürgermeister Wolfram Brück und seinem Herausforderer Volker Hauff im 4. Hörfunk-Programm des Hessischen Rundfunks ist die einzige direkte Konfrontation der beiden Politiker anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl.
  9883. 12.3.1989, Bei einem abendlichen Überfall im Rebstockbad erbeuten die beiden Täter die Tageskasse mit 53.000.- DM.
  9884. 24.4.1989, Bei einem Überfall auf ein Teppichgeschäft in der Freßgass’ erbeuten die beiden Täter 7.500.- DM.
  9885. 14.7.1989, Nach den beiden Überfällen auf Frauen in den Parkhäusern Hauptwache und Konstablerwache am 10. und 12.07. d. J. erklärt die Polizei, verstärkt die Parkebenen zu überwachen. Installiert werden sollen neuere Modelle von Überwachungskameras.
  9886. 26.9.1989, Oberbürgermeister Volker Hauff und der Oberbürgermeister von Toronto/Kanada, Lord Mayor Art Eggleton, unterzeichnen im Kaisersaal des Römers einen Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Großstädten.
  9887. 3.12.1989–5.12.1989, Oberbürgermeister Volker Hauff besucht Leipzig und führt dort Verhandlungen über eine enge Zusammenarbeit der beiden Kommunen. Vertreter der Stadt Leipzig bitten das Frankfurter Stadtoberhaupt um Hilfe bei der Bewältigung der massiven Probleme, die sich im Zuge der friedlichen ‚Revolution’ in der DDR ergeben haben. Eine Ansprache vor 150.000 Menschen wird Volker Hauff verweigert.
  9888. 5.12.1989, Beim Überfall auf die HL-Filiale im Nordwestzentrum erbeuten die beiden Täter rund 15.500.- DM.
  9889. 14.3.1990, Der Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis 1990 wird in der Paulskirche an die beiden amerikanischen Wissenschaftler, Professor J. John Collier (Boston) und Professor Alwin M. Pappenheimer (Cambridge), verliehen.
  9890. 24.3.1990, Bei einer Verfolgungsjagd mit Schießerei werden in der Innenstadt zwei unbeteiligte Männer verletzt. Zuvor hat einer der beiden Flüchtenden in der Gallusanlage einen 20jährigen beraubt und wird zusammen mit seinem Komplizen von Zeugen verfolgt.
  9891. 5.4.1990, Die Direktoren der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main und der Deutschen Bücherei in Leipzig kündigen eine Vereinigung der beiden Institute an.
  9892. 2.5.1990–3.5.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff und Wirtschaftsdezernent Andreas von Schoeler statten der Partnerstadt Lyon den ersten offiziellen Besuch ab. Anlass der Reise ist das 30jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages zwischen den beiden Städten.
  9893. 11.5.1990, Erneuter Streik bei den privaten Berlitz-Sprachschulen. In Frankfurt am Main fällt der Unterricht an den beiden Berlitz-Lehranstalten aus.
  9894. 5.7.1990, Vor der Carl-Schurz-Schule in Sachsenhausen enthüllt Oberbürgermeister Volker Hauff die ersten beiden „Tempo-30“-Schilder, die vor Schulen, Kindertagesstätten und Kindergärten die Wege der Mädchen und Jungen sicherer machen sollen.
  9895. 31.8.1990, Großes Stadtschreiberfest und Amtsantritt des Leipziger Autors Heinz Czechowski als neuer Stadtschreiber von Bergen-Enkheim. Dort entschuldigt sich Kulturdezernentin Linda Reisch für ihre skeptischen Äußerungen über die bevorstehende Vereinigung der beiden deutschen Staaten.
  9896. 3.9.1990–4.9.1990, In der Nacht wird erneut ein Wohnsitzloser Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens. Ein 51jähriger Mann wird auf dem Fußgängersteig der Main-Neckar-Brücke nahe der Frankfurter Universitätsklinik von zwei ebenfalls Wohnsitzlosen zusammengeschlagen und dann über die Brüstung geworfen. Die beiden dringend Tatverdächtigen werden von der Polizei festgenommen.
  9897. 4.10.1990, Die Oberbürgermeister von Frankfurt am Main und Leipzig geben in Leipzig bekannt, dass die Mainstadt die sächsische Messestadt mit insgesamt zehn Millionen DM bei der Sanierung der 1512 eröffneten Alten Nikolai-Schule unterstützen wird. Am Abend zuvor unterzeichnen die beiden Stadtoberhäupter Volker Hauff und Hinrich Lehmann-Grube im Neuen Rathaus Leipzigs den Kooperationsvertrag zwischen beiden Städten.
  9898. 21.2.1991, Das Frankfurter Unternehmen Messer Griesheim bestätigt Informationen, dass es einen Teil seiner Produktion in der Griesheimer Lärchenstraße stilllegen wird. Hintergrund ist die geplante Kooperation mit der US-Firma „The Lincoln Electric Company“. Die beiden Firmen wollen eine gemeinsame Tochtergesellschaft unter dem Namen „Messer Lincoln GmbH“ gründen, die dann die eingestellte Produktion von Messer Griesheim übernehmen soll.
  9899. 14.3.1991, Der Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis wird in der Paulskirche an die beiden Wissenschaftler Michio Ui (Tokio) und Rino Rappuoli (Siena) verliehen.
  9900. 7.6.1991, Die Partnerschaft Frankfurts mit Tel Aviv wird weiter vertieft: Oberbürgermeister Andreas von Schoeler überreicht dem Oberbürgermeister von Tel Aviv, Shlomo Lahat, bei einem Empfang im Kaisersaal des Römers eine Spende von 120.000.- DM, die von Frankfurter Bürgern während des Golfkrieges auf ein Solidaritätskonto zugunsten der Partnerstadt überwiesen worden ist. Außerdem verspricht Schoeler seinem israelischen Amtskollegen, die Mainstadt werde für den Wiederaufbau in der israelischen Metropole zweieinhalb Millionen DM zur Verfügung stellen. Nach Darstellung Lahats haben irakische Scud-Raketen allein in seiner Kommune 4.000 Wohnungen zerstört. Überdies vereinbaren die beiden Stadtoberhäupter die Gründung einer deutschen Sektion der „Tel Aviv Foundation“ mit Sitz in Frankfurt am Main.
  9901. 27.6.1991, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl der beiden neuen Stadträte Achim Vandreike (Personaldezernent) und Jürgen Egert (Sozialdezernent). Drei SPD-Abgeordnete verweigern allerdings bei der Wahl Egerts ihre Zustimmung, fünf stimmen nicht für Vandreike. Die Stadtverordneten beschließen die Einführung des „Frankfurt-Passes“. Damit sollen einkommensschwache Personen u.a. freien Eintritt in den Schwimmbädern, im Zoologischen Garten und im Palmengarten erhalten, für die Fahrt im FVV müssen sie weniger bezahlen. Stadtkämmerer Martin Grüber legt vor dem Stadtparlament offen, welche Aufträge die Firmen des Unternehmers Claus Wisser vom Magistrat in den letzten Jahren bekommen haben: „Es hat keine Bevorzugung der Firmengruppe bei der Vergabe öffentlicher Aufträge gegeben.“ Mit den Stimmen von SPD und Grünen wird die Einrichtung eines kommunalen Kinder- und Jugendtheaters beschlossen.
  9902. 21.7.1991, Eine 86jährige Frau wird in ihrer Eschersheimer Dachgeschosswohnung ermordet. Die Polizei geht von einem Raubmord aus. Drei Tage später nimmt sie die beiden, geständigen Täter fest.
  9903. 31.8.1991–1.9.1991, Frankfurter Museumsuferfest. Es wird in diesem Jahr zum ersten Mal an beiden Flussufern gefeiert.
  9904. 6.9.1991–7.9.1991, Bei Verkehrsunfällen in Preungesheim und in Harheim werden zwei Fußgänger tödlich verletzt. Die beiden Männer sterben auf der Gießener Straße und auf dem Erlenbacher Stadtweg.
  9905. 21.9.1991, Während einer Feier im Kapitelsaal der Nikolai-Kirche in Leipzig unterzeichnen Vertreter der beiden Städte Frankfurt am Main und Leipzig, der Kulturstiftung Leipzig und der Frankfurter Aufbau AG, den Vertrag über die gemeinsame Sanierung der 1512 eröffneten Alten Nikolai-Schule in Leipzig, die erste weltliche Schule der Messestadt.
  9906. 21.12.1991, Robert-Georg Vater, bekannt als „Leder-Vater“, schließt aus Altersgründen die beiden letzten seiner einstmals 15 Filialen.
  9907. 23.12.1991, Bei einem Überfall auf eine Sparkassenfiliale in der Sigmund-Freud-Straße in Eckenheim erbeuten die beiden Täter rund 17.600.- DM.
  9908. 29.4.1992, Gründung der „Sozialpolitischen Offensive“ der beiden christlichen Kirchen, der freien Wohlfahrtsverbände und des Instituts für Sozialforschung – ein Bündnis gegen Armut.
  9909. 7.5.1992, Das Theater am Turm eröffnet in der Daimlerstraße gleich zwei neue Spielstätten. Auf beiden „Probe“-Bühnen sollen junge, unerfahrene Regisseure eine Chance bekommen.
  9910. 1.6.1992, Vor dem Landgericht Frankfurt wird der bislang größte Umweltstrafprozess in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eröffnet. Angeklagte vor der 26. Großen Strafkammer sind die beiden Geschäftsführer der Firma Desowag, die sich wegen des Verkaufs von Holzschutzmitteln mit giftigen Substanzen verantworten müssen.
  9911. 26.8.1992, Das Römerbergbündnis, ein Zusammenschluss der beiden christlichen Großkirchen, der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, des Jugendrings und des DGB Kreises Frankfurt, protestiert auf dem Römerberg gegen die rechtsextremen Ausschreitungen in Rostock. Bei der Veranstaltung, an der etwa 800 Menschen teilnehmen, sprechen Oberbürgermeister Andreas von Schoeler, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis, die Vorstandsvorsitzende des evangelischen Regionalverbandes, Pfarrerin Esther Gebhardt, und der Politologe Professor Iring Fetscher.
  9912. 8.10.1992, Mit einem feierlichen Gottesdienst wird die neue Kirche der Neuapostolischen Gemeinde in Schwanheim eingeweiht. Damit findet zugleich die Trennung der beiden selbständigen neuapostolischen Gemeinden von Schwanheim und Goldstein ein Ende. Sie werden zur Gemeinde Frankfurt-Schwanheim vereinigt.
  9913. 20.10.1992, Mit jeweils einem Jahr und neun Monaten Freiheitsentzug werden in der Bestechungsaffäre um das Frankfurter Stadtreinigungsamt vom Amtsgericht Frankfurt die bisher höchsten Strafen verhängt. Statt als leitende Angestellte der Korruption Einhalt zu gebieten, haben die beiden Angeklagten selber am System der Schwarzentsorgung mitgewirkt und insgesamt 50.000.- DM abkassiert.
  9914. 21.10.1992, Im Hinspiel der zweiten Runde des UEFA-Pokals zwischen Eintracht Frankfurt und dem türkischen Vertreter Galatasaray Istanbul im Waldstadion trennen sich die beiden Mannschaften 0:0 unentschieden. Danach kommt es in der Innenstadt zu Ausschreitungen. Die Polizei nimmt mehrere Personen fest.
  9915. 16.7.1993, Der Magistrat verlängert die Verträge der beiden Intendanten William Forsythe und Martin Steinhoff bis 1999.
  9916. 29.10.1993, Beim Überfall in einem Unterliederbacher Fachgeschäft, Wasgaustraße, erbeuten die beiden Täter Uhren und Schmuck im Wert von 100.000.- DM.
  9917. 14.11.1993, Nach einer Massenkarambolage auf der A 5 muss die Autobahn in Höhe Praunheim auf beiden Seiten für mehrere Stunden gesperrt werden. Etwa zwei Kilometer nördlich des Nordwestkreuzes prallen rund 70 Fahrzeuge in beiden Richtungen aufeinander. 13 Personen werden verletzt. Als Ursache werden angesichts der widrigen Witterungsverhältnisse zu hohe Geschwindigkeit und zu geringe Fahrzeugabstände genannt. Zur Unfallzeit regnet es und es fegen Sturmböen über die Autobahn.
  9918. 24.11.1993, Professor Klaus Ring wird nicht zum Präsidenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität wiedergewählt. Auch seine beiden Gegenkandidaten erhalten nicht die erforderliche Stimmenanzahl. Die Universität schreibt die Wahl neu aus.
  9919. 14.3.1994, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preis im Römer an die beiden Tumorvirologen Professor Peter Howley (Boston) und Professor Harald zur Hausen (Heidelberg).
  9920. 19.4.1994, Beim Zusammenstoß zwischen einem Kleinbus und einem Zug der Linie U2 zwischen Ober- und Nieder-Eschbach wird am Abend die Beifahrerin des Transporters getötet; die beiden anderen Fahrzeuginsassen werden schwer verletzt.
  9921. 7.7.1994, Bei einem Überfall auf das Ramada-Hotel in Nied gegen zwei Uhr morgens wird einer der beiden Täter bei einem Schusswechsel mit Polizisten getötet.
  9922. 10.8.1994, Problemlos räumt die Polizei die beiden besetzten Häuser Schönstraße 3 und 5 im Gutleutviertel. Am Abend demonstrieren 50 Menschen spontan in der Innenstadt unter dem Motto „Wohnraum für alle“.
  9923. 2.10.1994, An beiden Mainufern wird das „längste Gemälde der Welt für Fremdenfreundlichkeit“ aufgehängt. Es ist 2.000 Meter lang und vor allem von Kindern und Jugendlichen gemalt.
  9924. 1.11.1994, Mit Freiheitsstrafen auf Bewährung wegen verschiedener Umweltstraftaten werden die beiden früheren Geschäftsführer der Firma Elwenn & Frankenbach vom Landgericht Frankfurt verurteilt.
  9925. 28.12.1994, Beim Überfall auf die Tengelmann-Filiale im Ginnheimer Hohl erbeuten die beiden Täter rund 30.000.- DM.
  9926. 24.5.1995, Ein 59jähriger Mann wird in seiner Wohnung in der Mailänder Straße Opfer eines Gewaltverbrechens. Die beiden mutmaßlichen Täter können rasch gestellt werden.
  9927. 5.7.1995, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt eine 38jährige Frau aus Jordanien wegen zweifacher versuchter schwerer Brandstiftung zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis. Die Angeklagte hat die beiden Anschläge im Sommer 1993 im Gallusviertel als rassistische, fremdenfeindliche Gewaltakte dargestellt.
  9928. 11.7.1995, Auf dem Weg von der Untersuchungshaftanstalt in Preungesheim zur Urteilsverkündung flieht ein 25jähriger Mann aus Kosovo-Albanien, der im Juni 1994 bei einem Amoklauf in der Innenstadt einen Landsmann getötet und zwei Passanten verletzt hat. Zwei Justizbedienstete haben ihn entgegen gerichtlicher Anordnung in dem Gefangenentransporter weder gefesselt noch in einer der Kabinen eingesperrt. In Abwesenheit wird er zu lebenslanger Haft verurteilt. Die beiden Justizbediensteten der Haftanstalt Preungesheim, denen der Angeklagte entkommen ist, werden zwei Tage später „mit sofortiger Wirkung vom Dienst beurlaubt.“
  9929. 14.3.1996, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen 40jährigen US-Amerikaner wegen des Totschlags an seiner Ehefrau und an seinen beiden Töchtern am 24.04.1995 in Eckenheim zu lebenslanger Freiheitsstrafe.
  9930. 9.4.1996, Bei zwei Raubüberfällen auf einen Supermarkt in der Bernadottestraße im Stadtteil Heddernheim und eine Tankstelle in der Friedberger Landstraße im Nordend erbeuten die beiden Täter 1700.- bzw. 1200.- DM.
  9931. 14.4.1996, Oberbürgermeisterin Petra Roth verleiht den beiden Physikern Sigurd Hoffmann und Gottfried Heinz Münzenberger von der Gesellschaft für Schwerionenforschung (Darmstadt) in der Paulskirche den Otto-Hahn-Preis der Stadt Frankfurt am Main.
  9932. 19.6.1996, Im Museum Judengasse werden am Computer die drei in der Pogromnacht 1938 zerstörten Frankfurter Synagogen – die Hauptsynagoge in der ehemaligen Judengasse sowie die beiden Bethäuser an der Friedberger Anlage und am Börneplatz dreidimensional präsentiert.
  9933. 23.6.1996, Nach dem Ausfall eines der beiden Triebwerke muss eine Boeing 767 der „Condor“ kurz nach dem Start zum Rhein-Main-Flughafen zurückkehren und landet sicher.
  9934. 31.10.1996, Bei einem Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in Sindlingen erbeuten die beiden Täter 30.000.- DM.
  9935. 1.1.1997, Die beiden evangelischen Gemeinden in Bockenheim, Lukas und St. Markus, schließen sich zur Evangelischen Kirchengemeinde Bockenheim zusammen.
  9936. 14.3.1997, Tod des Schauspielers Wolf Walther, eine feste Größe auf den beiden Privattheatern „Komödie“ und „Fritz-Rémond-Theater“.
  9937. 9.4.1997, Beim Überfall auf einen Getränkemarkt im Nidacorso im Nordwestzentrum erbeuten die beiden Täter 25.000.- DM.
  9938. 16.4.1997, Konzert der beiden Pianistinnen Katia und Marielle Labeque in der Alten Oper.
  9939. 2.5.1997, Der Maria-Sibylla-Merian-Preis 1996 wird im Römer im Rahmen eines Festaktes anlässlich des 350. Geburtstages der Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647-1717) an die beiden Frankfurter Künstlerinnen Marta Hoepffner und Gabriele Muschel verliehen.
  9940. 3.5.1997, Beim Überfall auf den Filialleiter eines Supermarktes in der Mainzer Landstraße im Gallusviertel erbeuten die beiden Täter 17.000.- DM.
  9941. 12.3.1998, Oberbürgermeisterin Petra Roth überreicht im Kaisersaal des Römers den zum ersten Mal verliehenen Wolfram-Engels-Preis „Mensch und Markt“ an die beiden Ökonomen Rüdiger Soltwedel und Gunnar Uldall.
  9942. 14.3.1998, Der Verein „Leben und Arbeiten im Gallus und Griesheim“ widmet dem im Volksmund „Lahndreieck“ im Gallusviertel genannten Platz nach Adam Golup und Georgi Lebedenko ihrem Gedenken. Die beiden Häftlinge des von den Adler-Werken errichteten KZ Katzbach sind am 14.03.1945 [s. Chronik-Eintrag] nach ihrer Flucht auf offener Straße hingerichtet worden – und viele Gallusbewohner schauten damals zu.
  9943. 1.4.1998, Inkrafttreten des Zusammenschlusses der beiden evangelischen Kirchengemeinden Tiberias und Dunant in Sossenheim unter dem Namen „Regenbogengemeinde“.
  9944. 1.7.1998, Lufthansa Cargo nimmt die ersten beiden von acht neuen Frachtmaschinen des Typs Boeing MD 11 in Betrieb.
  9945. 18.9.1998, Die städtische Saalbau GmbH und ein Frankfurter Privatinvestor unterzeichnen die Kaufverträge für die beiden Bürgerhäuser Riederwald und Sindlingen. Der Preis soll rund 4,6 Millionen DM betragen. Geplant sind Büros, Läden und Wohnungen./ Grundsteinlegung für den ersten Neubau der internationalen Kaufhauskette Marks & Spencer auf der Zeil.
  9946. 28.9.1998, Berlin rückt näher an Frankfurt am Main heran. Ein neuer ICE-„Sprinter“ benötigt für die Strecke zwischen den beiden Städten nur noch drei Stunden und 49 Minuten.
  9947. 7.10.1998, Völlig überraschend spricht das Landgericht Frankfurt die beiden Fluchthelfer des Milliarden-Pleitiers Jürgen Schneider frei, in dem sie ihnen Verbotsirrtum zugesteht.
  9948. 22.2.1999, Beim Überfall auf die Frankfurter Sparkasse in Nied erbeuten die beiden Täter 47.000.- DM.
  9949. 31.3.1999, Pro Familia schließt seine beiden Beratungsstellen in Goldstein und Griesheim und bietet zugleich – ab 01.04. – in Höchst ein erweitertes Beratungsprogramm an.
  9950. 13.6.1999, Offizieller Start der Kooperation der beiden evangelischen Kirchengemeinden im Stadtteil Bornheim, die Heilands- und die Johannisgemeinde mit einem gemeinsamen Sommerfest „Rund um die Johanniskirche“.
  9951. 25.8.1999, Beim Überfall auf einen Supermarkt in Bornheim, Berger Straße, erbeuten die beiden Täter 9.000.- DM.
  9952. 2.9.1999, Eröffnung der Hauptverhandlung gegen Monika Böttcher, früher Weimar, vor dem Landgericht Frankfurt, wegen des Mordes an ihren beiden Töchtern vor 13 Jahren. Nach der Verurteilung in Fulda zu lebenslanger Freiheitsstrafe sowie dem Freispruch im zweiten Verfahren in Gießen, kommt es auf Beschluss des Bundesgerichtshofes nun zur dritten Verhandlung.
  9953. 5.1.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth tauft in Flensburg den zweiten der beiden neuen Einsatzgruppenversorger (EVG) für die Bundesmarine auf den Namen „Frankfurt am Main“. Der erste EVG heißt „Berlin“.
  9954. 14.3.2001, Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis wird in der Paulskirche an die beiden Immunforscher, Professor Stephen C. Harrison (Harvard University) und Professor Michael G. Rossmann (Purdue University), verliehen.
  9955. 22.3.2001, In der Sendung „1-2-3“ des Hessischen Fernsehens kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Stichwahl-Kandidaten, Oberbürgermeisterin Petra Roth und Herausforderer Achim Vandreike, für die hiesige Oberbürgermeisterwahl.
  9956. 23.4.2001, Bei einem Streit unter zwei Tunesiern an der Kreuzung Marbachweg und Eckenheimer Landstraße wird einer der beiden Kontrahenten tödlich verletzt.
  9957. 16.5.2001, Hessens Kultusministerin Karin Wolff resümiert den vierjährigen Modellversuch „bilinguales Lernen an Grundschulen“ in der Textor- (Deutsch und Französisch) und der Mühlberg-Grundschule (Deutsch und Italienisch). In der fünften Klasse übernehmen jetzt die Gymnasien Freiherr-vom-Stein-Schule sowie die Carl-Schurz-Schule. An den beiden Grundschulen wird das Projekt fortgesetzt.
  9958. 10.7.2001, Beim abendlichen Überfall auf das Juweliergeschäft Christ in der Kaiserstraße erbeuten die beiden Täter Uhren im Wert von einer Million DM.
  9959. 14.11.2001, Im Volkspark Niddatal werden von Jugendlichen zwei skelettierte Leichen gefunden. Die beiden Toten sind offensichtlich schon vor langer Zeit erschlagen worden, die Umstände bleiben vorerst rätselhaft.
  9960. 19.3.2002, Die Mannschaft für die Olympia-Bewerbung 2012 ist komplett. Konstituierung des 90köpfigen Beirats und des aus sieben Personen bestehenden Fördervereins in der Alten Oper. Die beiden Gremien sollen die Olympiagesellschaft in ihren weiteren Planungen unterstützen.
  9961. 6.6.2002, Sieben Monate nachdem Jogger zur Unkenntlichkeit skelettierte Leichen im Volkspark Niddatal gefunden haben, besteht nun Gewissheit über die Identität der Opfer. Es handelt sich um zwei junge Georgier, die mit einer Green Card in Deutschland gearbeitet haben. Und vier Wochen später hat die Polizei auch ein Geständnis des mutmaßlichen Täters. Ein 24jähriger Landsmann gesteht, die beiden Georgier getötet zu haben, weil er von beiden wiederholt gedemütigt worden sei.
  9962. 16.12.1999, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird der Haushalt für die ersten beiden Jahre des neuen Jahrtausends. Dank der Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer kann die Stadt die Grund- und Gewerbesteuern senken. Und zum 01.01.2000 fällt die Getränkesteuer weg. Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff erhält die Genehmigung für sein Millennium-Programm „Odyssee 2000“. Des Weiteren wählen CDU und SPD den 57jährigen CDU-Stadtverordneten Nikolaus Burggraf zum neuen Umweltdezernenten. Darüber hinaus beschließen die Stadtverordneten von CDU, SPD, Grüne und FDP in einer Resolution, dass sich die Stadt an einem Fonds des Bundes und der Industrie zur Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter während des Nationalsozialismus beteiligen soll.
  9963. 22.9.2002, Bundestagswahl: Sie endet so knapp wie nie. Für das Stadtgebiet Frankfurt am Main ergibt die Aufrechnung der insgesamt 526 Wahlbezirke in den Wahlkreisen 183 und 184 folgendes Gesamtergebnis: Von den gültigen Zweitstimmen entfallen auf SPD 99.816 (34,4 %), CDU 96.219 (33,1 %), Grüne 53.778 (18,5 %), FDP 24.463 (8,4 %), PDS 7.190 (2,5 %). Auf die anderen Parteien – NPD, Graue PBC, Die Tierschutzpartei – entfallen jeweils weniger als ein Prozent der abgegebenen Stimmen. Die SPD-Kandidatinnen Rita Streb-Hesse und Gudrun Schaich-Walch erringen die beiden Frankfurter Direktmandate.
  9964. 4.1.2003, Das Main-Hochwasser der letzten Tage erreicht seinen Scheitelpunkt. An 120 Einsatzstellen haben 350 Katastrophenschützer an den beiden letzten Tagen gegen das Hochwasser gekämpft. Doch es folgt in den nächsten Tagen eine zweite Flutwelle/ Jazzkonzert des Heinz Sauer Trios in der Romanfabrik.
  9965. 14.3.2003, Den beiden US-amerikanischen Immunologen Richard A. Lerner und Peter G. Schultz vom Scripps Clinic Research Institute in Kalifornien wird in der Paulskirche der diesjährige Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis verliehen.
  9966. 24.5.2003–25.5.2003, Ein Schwerlasthubschrauber ist an beiden Tagen zwischen dem Industriepark Höchst und dem Maintower in der Innenstadt unterwegs. In insgesamt 18 Touren tauscht die Berliner Spezialfirma IB Schwerlasthubschrauber GmbH bis zu vier Tonnen schwere Aggregate der Klimaanlage auf dem Dach des Hochhauses Maintower aus.
  9967. 28.6.2004, Mit einem Gottesdienst und einer Feierstunde werden die beiden Seitenfenster der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Griesheim eingeweiht. 60 Jahre nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg leuchten wieder alle drei Fenster im Hochchor.
  9968. 9.7.2004, Enthüllung einer Gedenktafel auf dem Golub-Lebedenko-Platz an der Ecke Lahnstraße/Kriegkstraße im Gallusviertel zur Erinnerung an die beiden ukrainischen Zwangsarbeiter Adam Golub und Georgi Lebedenko, die im Frühjahr 1945 bei einem Fluchtversuch in Frankfurt am Main auf offener Straße erschossen worden sind.
  9969. 6.10.2004, Die Feierlichkeiten zum „Tag der deutsch-amerikanischen Freundschaft“ im Römer mit Oberbürgermeisterin Petra Roth und dem Generalkonsul der Vereinigten Staaten, Peter W. Bodde, sind Anlass zur Freude über 175 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen beiden Ländern.
  9970. 7.10.2004, Die Sanierung der beiden in den 1950er Jahren errichteten Nachfolgebauten der Häuser „Frauenstein“ und „Salzhaus“ an der Ecke Römerberg und Paulsplatz ist abgeschlossen. Die drei historischen Römergiebel werden bis Monatsende „entrüstet“.
  9971. 26.8.2005–28.8.2005, Frankfurter Museumsuferfest zu beiden Seiten des Mains. Zu Ende geht es mit dem traditionellen Feuerwerk.
  9972. 15.12.2005, Beim bewaffneten Überfall auf eine Sparkasse in Zeilsheim, Pfaffenwiese, erbeuten die beiden Täter mehrere hundert €.
  9973. 23.10.2006, CDU und Grüne feiern ihre Koalition nach 100 Tagen als angenehm und erfolgreich. Die beiden Fraktionschefs Olaf Cunitz (Grüne) und Markus Frank (CDU) loben Petra Roths Führungsstil.
  9974. 24.4.2008, Verlegung des 250. Stolpersteines in Frankfurt am Main: Erinnert wird u. a. an Richard Weil in Bergen-Enkheim. Die Familie Weil – das waren der Maler Max Weil, seine Ehefrau Mina und die vier gemeinsamen Kinder Julius, Hildegard, Walter Siegfried und Richard. Der Vater verstarb im Frühjahr 1939. Den beiden ältesten Kindern Julius und Hildegard gelang die Emigration in die USA. Mina Weil (1890-1942) und die beiden jüngsten Kinder Walter Siegfried (1928-1942) und Richard (1930-1942) wurden am 30. Mai 1942 über Hanau nach Lublin und von dort ins das NS-Vernichtungslager Sobibor deportiert und ermordet.
  9975. 9.2.2007, Die beiden Direktoren des Varietétheaters „Tigerpalast“, Margareta Dillinger und Johnny Klinke, erhalten im „Tigerpalast“ für ihre kulturellen Verdienste die Goethe-Plakette des Landes Hessen.
  9976. 27.2.2007, Beim 146. Zusammentreffen der beiden Fußballmannschaften von Offenbach am Main und Frankfurt am Main schlägt Eintracht Frankfurt im Viertelfinale des DFB-Pokals die Offenbacher Kickers auf dem Bieberer Berg mit 3:0-Toren und zieht damit ins Halbfinale ein.
  9977. 23.3.2007–25.3.2007, Die beiden Oberrabbiner Schlomo Mosche Amar und Yona Metzger aus Israel, die höchsten religiösen Autoritäten der Juden weltweit, besuchen Frankfurt am Main und sind u. a. Gäste der Isaac Emil Lichtigfeldschule der Jüdischen Gemeinde im Nordend (am 23.03.).
  9978. 1.1.2009, Zusammenschluss der beiden Krankenhausbetriebe Bürgerhospital Frankfurt e. V. und Clementine Kinderhospital unter einem gemeinsam gegründeten neuen Träger, dem „Verein Frankfurter Stiftungskrankenhäuser e. V.“.
  9979. 24.12.2009, Infolge eines Gasunfalles im Stadtteil Bergen-Enkheim kommen eine Mutter und ihre beiden Söhne ums Leben.
  9980. 8.5.2010, Der Vereinsring Preungesheim-Eckenheim feiert im Saalbau Ronneburg die 100jährige Eingemeindung dieser beiden Stadtteile zur Stadt am Main.
  9981. 18.5.2011, Feierliche Einweihung des neuen Ärztehauses „Carl von Noorden“ des Krankenhaus Sachsenhausen. Professor Carl von Noorden (1858-1944) zählt zu den beiden Gründern des Krankenhauses, im Jahre 1895 gemeinsam mit Eduard Lampé (1857-1924). Das damalige „Privatkrankenhaus für Zuckerkranke und diätetische Kuren“ war zugleich die erste Diabetes-Fachklinik in ganz Europa.
  9982. 11.3.2012, Frankfurter Oberbürgermeisterwahlen: 467.000 Frankfurter und Frankfurterinnen sind abstimmungsberechtigt: die beiden Spitzenkandidaten Boris Rhein (CDU) und Peter Feldmann (SPD) erreichen die Stichwahl.
  9983. 23.4.2013, Eskisehir (Türkei) und Frankfurt am Main besiegeln im Kaisersaal des Römers die Partnerschaft ihrer beiden Städte.
  9984. 28.12.2014, Verlegung von vier Stolpersteinen für die Familie des Architekten Fritz Epstein: seine Frau Margarethe und die beiden Söhne Alfred und Werner in der Unterlindau 29.
  9985. 26.9.2015–27.9.2015, Feierlichkeiten anlässlich des 20jährigen Bestehens der beiden Künstlergemeinschaften „Atelier 3. Etage“ und „Atelier Raum W47“ im Stadtteil Rödelheim.
  9986. 14.1.1934, Große Gartenbautagung der Fachschaft Gartenbau im Landarbeiter-Verband aller im Bezirk beider Hessen beschäftigten Gärtner, im Palmengarten.
  9987. 15.4.1918, Das Gaskoksbüro der städtischen Kohlenstelle geht mit dem heutigen Tag an die Frankfurter Gasgesellschaft über. Die Gesellschaft übernimmt die Verteilung des Gaskoks‘ beider Frankfurter Werke. Die Gasgesellschaft übernimmt alle Rechte und Pflichten der amtlichen Kohlenabgabestellen.
  9988. 22.7.1939, Die Frankfurter Ratsherren unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Friedrich Krebs treten gemeinsam mit den Beigeordneten und Ratsherren der Stadt Frankfurt an der Oder unter Oberbürgermeister Martin Albrecht zu einer Sitzung zusammen - zum ersten Mal in der Geschichte beider Städte.
  9989. 3.4.1946, Urteilsverkündung vor dem Mittleren Militärgericht Darmstadt, das in Frankfurt am Main tagt, gegen den 67jährigen NS-„Kunsthändler“ Wilhelm Ettle und seine Frau Anni. Der Prozess endet mit der Verurteilung beider zu sieben bzw. fünf Jahren Gefängnis wegen Bereicherung aus „arisiertem“ jüdischem Eigentum.
  9990. 15.4.1946, Erscheinen der „Frankfurter Neuen Presse“. Nach Meinung der amerikanischen Besatzungsbehörde benötigt Frankfurt am Main eine Zeitung, die die bürgerlichen Leser stärker anspricht als die „Frankfurter Rundschau“. Im April d. J. erhält Dr. Hugo Stenzel vom amerikanischen General Robert A. McClure die Lizenz zur Herausgabe der „Frankfurter Neuen Presse“. Da Papierknappheit herrscht, zwingen die Besatzungsbehörden die „Frankfurter Rundschau“ zu einer drastischen Auflagenreduzierung, damit auch die „Frankfurter Neue Presse“ erscheinen kann. Wegen der harten Konkurrenz beider Zeitungen um das knappe Papier gibt es in der Innenstadt sog. Greifkommandos, die die ankommenden Papiertransporter jeweils in die eigene Druckerei zu lenken versuchen. Die anfänglich in der Rahmhofstraße 2-4 residierende „Frankfurter Neue Presse“ erscheint zunächst zweimal in der Woche, später dreimal wöchentlich. Erst nach der Währungsreform ist sie tatsächlich eine Tageszeitung.
  9991. 19.4.1950, Erste Zusammenkunft des Spruchausschusses zur Regelung der Besitzverhältnisse so genannter Aktivistenwohnungen im Wohnungsamt. Der Ausschuss hat die Aufgabe, diejenigen Wohnungen, die ihren früheren Inhabern wegen tatsächlicher oder angeblicher politischer Betätigung und nicht auf Grund des Kontrollratsgesetzes Nr. 18 (Wohnungsgesetz) entzogen worden sind, demjenigen Bewerber zuzusprechen, der seiner sozialen und beruflichen Lage nach bevorzugten Anspruch auf die Wohnung hat. Ist der frühere Inhaber rechtskräftig in Gruppe I und II eingestuft worden, so ist der Wohnraum dem jetzigen Inhaber zuzuteilen. In allen anderen Fällen soll nach Ermessen entschieden werden, wobei die wirtschaftlichen und beruflichen Belange beider Seiten zu berücksichtigen sind. In Frankfurt am Main stehen über tausend Prozesse solcher Fälle zur Entscheidung an.
  9992. 10.5.1952–11.5.1952, Kirchenkonferenz des deutsch-französischen Bruderrats der Evangelischen Kirchen beider Länder in Friedberg/Oberhessen und einer Abschlusskundgebung in der Paulskirche.
  9993. 21.3.1954–28.3.1954, „Woche des religiösen Films“, die gemeinsam von den Filminstitutionen beider christlicher Kirchen, der Katholischen Filmliga und der Evangelischen Filmgilde, in Verbindung mit dem Filmstudio an der Johann Wolfgang Goethe-Universität veranstaltet wird.
  9994. 13.6.1957–14.6.1957, Vierter Verbandstag des Verbandes der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermissten-Angehörigen Deutschlands e. V. (VdH) in der Kongreßhalle, eröffnet vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann. Neben Ausschuss-Sitzungen, kulturellen Darbietungen, einem Empfang der Hessischen Landesregierung und der Stadt Frankfurt am Main für Präsidium und Verbandsausschuss des VDH im Römer, findet eine Feierstunde am Denkmal in der Taunusanlage zum Gedenken an die Opfer jeder Gewalt als Abschluss des Verbandstages und Auftakt zum Zweiten Heimkehrer-Deutschlandtreffen statt sowie eine stille Kranzniederlegung am Ehrenmal der Gefallenen beider Weltkriege auf dem Hauptfriedhof.
  9995. 4.11.1958, Tod des ältesten Bürger Frankfurts, General Dr. Hermann von Kuhl – neben Bismarck und General Helmut von Moltke der einzige Inhaber beider Klassen des Ordens „Pour le mérite“, der Kriegsauszeichnung mit Eichenlaub und der Klasse für Wissenschaften und Künste - , der zwei Tage zuvor noch seinen 102. Geburtstag feiern konnte.
  9996. 25.9.1960, Einweihung der Gedenkstätte Heddernheim, ein Mahnmal für die Opfer beider Weltkriege und des Nationalsozialismus, auf dem alten Friedhof Heddernheim.
  9997. 20.5.1963, Austausch der Urkunden beider Nachbarschaftsverträge und einer Ergänzung zum ersten Nachbarschaftsvertrag vom 05.07.1962 zwischen Frankfurt am Main und der zum Landkreis Offenbach/Main gehörenden Gemeinde Zeppelinheim im Römer.
  9998. 13.1.1964, Eine Anregung der Oberbürgermeisterin Lucie Hein aus Frankfurt an der Oder, Austauschbesuchen von Delegationen beider Städte zuzustimmen, wird von den Fraktionsvorsitzenden der Parteien einmütig abgelehnt, solange bis die Berliner Mauer „und andere Fesseln, die sich mit einem demokratischen Staatswesen nicht vertragen“ gefallen seien, so der Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft.
  9999. 6.4.1968, Schweigemarsch von 1000 jungen Christen beider Konfessionen durch die Innenstadt anlässlich der Ermordung des amerikanischen Friedens-Nobelpreisträgers Martin Luther King und aus Protest gegen den Krieg in Vietnam mit anschließender Kundgebung auf dem Römerberg.
  10000. 6.12.1970, „Tag des ausländischen Mitbürgers“ der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die Firma Philipp Holzmann AG verweigert einer Gruppe von deutschen und italienischen Geistlichen beider Konfessionen den Zutritt zu den firmeneigenen Gastarbeiterunterkünften in Rödelheim. Später warten die Würdenträger vergeblich im Hochhaus der Geschäftsleitung der Firma Holzmann, ohne empfangen zu werden.
  10001. 24.11.1973, Bei einer Explosion zweier Briefbomben in der Luftpostleitstelle der Deutschen Bundespost auf dem Rhein-Main-Flughafen werden zwei Postbedienstete verletzt. Der Bestimmungsort beider Postsendungen ist Israel.
  10002. 4.5.1976, Vor der Kommunalwahl im Frühjahr 1977 gibt es keine Koalition zwischen SPD und FDP. Ohne überhaupt Personalfragen zu diskutieren, erklären Sprecher beider Parteien im Römer wegen sachlicher Differenzen das Ende der Verhandlungen. Die SPD will noch vor der Sommerpause einen Sozialdemokraten zum neuen Bürgermeister wählen.
  10003. 12.10.1987, Der Architekt und Künstler Friedensreich Hundertwasser stellt im Nordwestzentrum sein Projekt eines gemeinsamen Gemeindezentrums beider christlicher Großkirchen vor.
  10004. 1.11.1991, Frankfurt am Main ist die erste Stadt weltweit, mit der Moskau ein Kulturabkommen abschließt. Kulturdezernentin Linda Reisch unterzeichnet heute in der russischen Metropole im dortigen Rathaus ein Abkommen, das gemeinsame kulturelle Projekte beider Städte vorsieht.
  10005. 7.9.1992, Vier Tage nach dem Mord an einem türkischen Gast in einem Café an der Allerheiligenstraße wird ein Mann auf einem Parkplatz am Monte Scherbelino gefunden, der offenbar durch mehrere Schüsse getötet worden ist und ebenfalls aus der Türkei stammte. Die Polizei vermutet als Hintergrund beider Verbrechen Drogengeschäfte.
  10006. 30.4.1994, Im Anschluss an die Bundesligabegegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger Sportverein (HSV) (1:1) im Waldstadion kommt es im Stadtteil Niederrad zu einer Massenschlägerei zwischen Anhängern beider Mannschaften. Die Polizei nimmt mehrere Personen fest. Ernsthaft verletzt wird niemand.
  10007. 22.2.2005, Der Oberbürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, besucht die Mainstadt und feiert mit seiner Frankfurter Amtskollegin Petra Roth im Kaisersaal des Römers das 25jährige Jubiläum der Partnerschaft beider Städte.
  10008. 8.7.1907, Gründung der „Arthur Sondheimer-Stiftung“ (durch Stiftungsurkunde und Satzung; staatliche Genehmigung ebd.), eine selbständige Stiftung des privaten Rechts (Stiftungskapital: 50.000.- Mark), zur Unterstützung jüdische hilfsbedürftiger junger Menschen beiderlei Geschlechts für die Ausbildung nach ihrer Schulzeit.
  10009. 20.7.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung des Fluchtlinienplanes für das Gebiet zwischen der Großen Friedberger Straße, der Vilbeler Straße, der Bleichstraße, Seilerstraße, Zeil sowie beiderseits der Fahrgasse; Genehmigung der Erhöhung der Pflegesätze in den städtischen Krankenhäusern; für den Wiederaufbau des Bürohauses der Großmarkthalle werden 600.000.- DM genehmigt.
  10010. 26.12.1982, Infolge eines Wasserrohrbruchs in Bornheim, Habsburgerallee, steht die Fahrbahn unter Wasser. Schlamm sorgt für Verkehrsbehinderungen. Für eine halbe Stunde funktionieren in vielen Wohnungen beiderseits der Habsburgerallee die Wasserleitungen nicht.
  10011. 20.10.1983, Der Magistrat plant, den Flohmarkt vom Mainufer – beiderseits des Eisernen Stegs – auf ein Asphalt-Areal im Schlachthof am Deutschherrnufer zu verlegen. Verkehrsprobleme und ein Ausufern des Marktes werden als Gründe genannt.
  10012. 29.8.1997–31.8.1997, 10. Frankfurter Museumsuferfest beiderseits des Mains.
  10013. 15.12.2003, Oberbürgermeisterin Petra Roth und Max Hollein, Leiter der Kunsthalle Schirn, besichtigen die musealen Glanzpunkte an den Wänden beiderseits der Fahrtreppen der Station Römerberg. Mit pink-grünen Slogans wird dort der Besuch der Schirn empfohlen, zugleich eine einzigartige Allianz zwischen Kultur- und Verkehrsbetrieb.
  10014. 31.8.1932, Letzte Theatervorstellung im Rahmen der diesjährigen Freiluftaufführungen auf dem Römerberg. Die Aufführungen werden von insgesamt 75.000 Menschen besucht. Es werden 31mal „Urgötz“ und 16mal „Egmont“, beides von Johann Wolfgang von Goethe, gespielt.
  10015. 6.9.1993, SPD-Politiker schlagen die Gründung einer „Kultur GmbH“ vor, der außer den Städtischen Bühnen, das Theater am Turm und der Mousonturm angehören sollen. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer, Günter Dürr, bekräftigt seine Aussage, dass im nächsten Jahr 50 Millionen DM im Kulturetat gekürzt werden müssten, davon 20 Millionen DM bei den Städtischen Bühnen. Kulturdezernentin Linda Reisch lehnt beides ab. Der CDU-Politiker Hans-Jürgen Hellwig wertet die Vorschläge als einen „Schlag ins Gesicht von Frau Reisch“.
  10016. 14.6.1939, Bei einem schweren Verkehrsunfall am Reuterweg wird der Beifahrer eines Lkw’s tödlich, der Fahrer schwer verletzt.
  10017. 4.10.1961, Kurze Zeit nach ihrer Landung auf dem Rhein-Main-Flughafen verunglückt eine Gruppe amerikanischer Soldaten in der Nähe des Frankfurter Kreuzes. Ein schwer beladener Lastzug fährt mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Militärbus, der auf der linken Fahrbahn steht. Zwei Soldaten werden getötet und 23 verletzt. Auch Fahrer und Beifahrer des 16-Tonnen-Lastwagens tragen schwere Verletzungen davon.
  10018. 19.11.1963, Bei einem schweren Straßenbahnunglück auf der Mainzer Landstraße, in dessen Verlauf ein Großraumwagen der Linie 12 von einem LKW gerammt wird und daraufhin entgleist, werden LKW-Fahrer und sein Beifahrer schwer und sechs Fahrgäste der Straßenbahn leicht verletzt.
  10019. 4.4.1976, Schwerer Unfall auf dem Vorfeld des Rhein-Main-Flughafens. Ein zur Gepäckbeförderung eingesetzter Lastwagen kollidiert mit einem Kleinbus der Flughafen AG (FAG). Der Beifahrer im Kleinbus stirbt, sechs Personen werden verletzt.
  10020. 9.7.1985, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Hansaallee wird ein 18jähriger Beifahrer in einem BMW tödlich verletzt.
  10021. 30.9.1987, Am Nachmittag ereignet sich in der Westerbachstraße im Stadtteil Sossenheim ein tödlicher Verkehrsunfall. Infolge des Zusammenstoßes zweier Autos stirbt ein 56jähriger Beifahrer.
  10022. 15.12.2002, Bei einem Verkehrsunfall am frühen Morgen im Ostend wird der Beifahrer eines Pkw’s tödlich verletzt.
  10023. 8.4.2000, Am Morgen verunglücken bei einem Unfall in Sachsenhausen der Fahrer eines Motorrades und die Beifahrerin tödlich.
  10024. 18.7.1986, Ein Lastzug mit einem Gewicht von 32 Tonnen überrollt am Frankfurter Nordwestkreuz das Personenauto einer dänischen Familie. Bei dem Unfall sterben die 34jährige Beifahrerin und ihre auf der Rückbank sitzende vierjährige Tochter.
  10025. 26.4.1987, Eine Pkw-Beifahrerin stirbt auf der Rosa-Luxemburg-Straße, nachdem sich infolge plötzlichen Bremens und des nachfolgenden Aufpralls gegen die Straßenbegrenzung eine Leitplanke durch ihren Körper gebohrt hat.
  10026. 17.7.1988, Bei zwei Verkehrsunfällen im Ostend werden ein 57jähriger Fußgänger getötet und ein 33jähriger Autofahrer sowie dessen 32jährige Beifahrerin erheblich verletzt.
  10027. 1.7.1931, Der Jurist Prof. Hans Lewald (1883-1963) gibt in seiner Vorlesung unter stürmischen Beifall bekannt, dass er den an ihn ergangenen Ruf der Berliner Universität abgelehnt hat.
  10028. 12.12.1938, Vortrag des Gauleiters Jakob Sprenger in der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Rahmen der aktuellen Vortragsreihe über „Das Judentum“ zum Thema „Der Jude als ewiger Zerstörer des völkischen Gedankens“. Er erklärt unter großem Beifall der Anwesenden, „dass wir die Judenfrage erst dann als gelöst betrachten, wenn der letzte Jude Deutschland verlassen hat.“
  10029. 7.11.1940, Erstaufführung des antisemitischen Propagandafilms „Jud Süss“ von Veit Harlan im Ufa-Palast Groß-Frankfurt. Die Premiere findet vor geladenen Gästen - u.a. Gauleiter Jakob Sprenger - im festlich geschmückten Raum des Ufa-Palastes statt. Das Rhein-Mainische Landesorchester unter der Leitung von Fritz Cujé gibt eine orchestrale Einleitung. Der Hetzfilm wird mit starkem Beifall aufgenommen.
  10030. 19.9.1992, Der Kreisparteitag der CDU wählt im Bürgerhaus Nordweststadt die Frankfurter CDU-Vorsitzende Petra Roth offiziell zur Oberbürgermeister-Kandidatin. Roth stellt unter dem Beifall der Delegierten für die CDU fest: „Zu den Republikanern und der NPD gibt es keine Brücke.“
  10031. 25.2.1976, Der Hessische Landtag beschließt, die seit 1974 gesetzlich vorgeschriebene Schreibweise, „Klammer um den Main“, rückgängig zu machen und durch die Beifügung „am Main“ zu ersetzen.
  10032. 10.3.1903, Das „Frankfurter Journal“ geht auf die Firma J. G. Holtzwarts Nachfolger S. Minjon, Verleger der Zeitungen „Intelligenzblatt“ und „Frankfurter Nachrichten“ über. Der Titel „Frankfurter Journal“ wird dem des „Intelligenzblattes“ beigefügt.
  10033. 15.9.1947, Frankfurter Juden können nach einer Mitteilung der Dienststellenleitung der Frankfurter Standesämter ihre während der NS-Zeit beigefügten zusätzlichen Vornamen „Sarah“ und „Israel“ bei Eingabe eines entsprechenden Antrages jederzeit vom Standesbeamten löschen lassen.
  10034. 18.5.1900, Vertrag zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Institut für Gemeinwohl, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main, zur Gründung einer Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften – samt beigefügter Satzung.
  10035. 6.6.1926, Der Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde zu Frankfurt am Main-Niederrad beschließt einstimmig, den Landeskirchenrat zu bitten, dass der genannten Gemeinde der Name „Paul-Gerhardt-Gemeinde zu Frankfurt am Main-Niederrad“, der Kirche die Bezeichnung „Paul-Gerhardt-Kirche Niederrad“ beigelegt wird.
  10036. 28.6.1907, Der Magistrat beschließt auf Bericht des Tiefbau-Amtes vom 26. April d. J. Straßenbenennung betr. mit Wirkung vom nächsten September ab die Umbenennung der Straße „An den Friedhöfen“ in „Rat-Beil-Straße“. Außerdem wird der neuen Verbindungsstraße zwischen Kleiststraße und Friedberger Landstraße – Gellertstraße der Name „Gleimstraße“ beigelegt. Die öffentliche Bekanntmachung erfolgt am 19. August 1907.
  10037. 29.6.1971, Der Frankfurter Deputatsstreit ist nun endgültig beigelegt. Mit einer Dienstvereinbarung zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Gesamtpersonalsratsvorsitzenden erklärt sich der Magistrat bereit, über Sonderleistungen für Sondertatbestände, die im Rahmen der Fürsorgepflicht liegen, zu verhandeln.
  10038. 21.8.1975, Die Auseinandersetzung zwischen dem Frankfurter Polizeipräsidenten Knut Müller und dem Westdeutschen Rundfunk wegen der Monitor-Sendung „Übergriffe der Frankfurter Polizei“ vom 28.07. d. J. wird außergerichtlich beigelegt. In einem Gespräch zwischen Vertretern der Rundfunkanstalt und der Polizei im Frankfurter Polizeipräsidium wird vereinbart, dass sich die „außergerichtliche Einigung“ in einer redaktionellen Erklärung in der nächsten Monitor-Sendung niederschlägt.
  10039. 3.9.2010, Unterzeichnung eines Vertrags zwischen der Stadt Offenbach am Main und den Frankfurter Hafenbetrieben. Mit diesem Vergleichsvertrag wird der Rechtsstreit um die Offenbacher Hafenbebauung beigelegt und der Weg für Wohnungsbau geebnet.
  10040. 18.2.2006, Auch Frankfurter Polizeibeamte tragen seit heute neue Uniformen: nicht länger die grün-beigen Outfits, sondern mit neuem Schnitt und blauer Farbe, angeglichen an die Polizei der europäischen Nachbarn.
  10041. 2.10.1985, Der für die Städtepartnerschaft zwischen Lyon und Frankfurt am Main zuständige Beigeordnete, Stadtrat Christian Gelpi, besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers empfangen.
  10042. 1.4.1936, Inkrafttreten der neuen Beirats-Ordnung für Frankfurt am Main. Deren Aufgabe ist die „laufende [...] Beratung des Oberbürgermeisters und der Beigeordneten (Fachamtsleiter)“.
  10043. 20.1.1941, Nichtöffentliche Sitzung der Gemeinderäte: Beratung über die Berufung von zwei ehrenamtlichen Beigeordneten.
  10044. 13.10.1942, Nichtöffentliche Sitzung der Gemeinderäte: Beratung über die Berufung eines ehrenamtlichen Beigeordneten.
  10045. 11.7.1893, Tagung der Bürgermeister und Beigeordneten der dem Hessischen Städtetag angehörenden Städte in der „Rosenau“.
  10046. 4.12.1979, Mit überwältigender Mehrheit wird Hermann-Josef Kreling (CDU Frankfurt) zum ersten hauptamtlichen Direktor des Umlandverbandes gewählt, nachdem er bislang hauptamtlich Beigeordneter und Planungsdezernent gewesen ist.
  10047. 6.12.1932, Unter großer Anteilnahme der Frankfurter Bevölkerung wird der am 01.12. d. J. bei einem Raubüberfall ermordete Geldbriefträger auf dem Bornheimer Friedhof beigesetzt.
  10048. 14.11.1914, Auf dem Hauptfriedhof wird der hier in Gefangenschaft gestorbene englische Offizier William Foster mit allen militärischen Ehren beigesetzt.
  10049. 29.5.1939, Tod des Schriftstellers Karl Ettlinger (1882-1939), Pseudonym: Karlchen, langjähriger Mitarbeiter der Zeitschrift „Jugend. Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben“ in München, veröffentlichte dort unter dem Pseudonym „Von eme alde Frankforder“ regelmäßig mainfränkische Gedichte. Mitarbeiter u.a. des „Frankfurter Generalanzeigers. Nach 1933 von den Nationalsozialisten verfolgt, lebte er bis 1938 in Egern am Tegernsee und verstarb in Berlin. Seine Urne wurde im Elterngrab auf dem Frankfurter Jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße beigesetzt (heute samt Gedenktafel).
  10050. 24.10.1961, Streik der Frankfurter Taxi-Vereinigung für die Zeit von 9 bis 17 Uhr, um damit gegen die Ermordung des Frankfurter Taxifahrers Franz Lieb am 18.10. d J. zu demonstrieren, der um 13 Uhr auf dem Griesheimer Friedhof beigesetzt wird.
  10051. 7.10.1964, Die Taxifahrer der Mainmetropole legen wie ihre Kollegen im gesamten Bundesgebiet zwischen 11.30 und 11.45 Uhr eine Betriebsstille ein. Damit gedenken die Taxifahrer ihres in der Nacht zum 01.10.1964 ermordeten Bonner Kollegen, der heute auf dem Bonner Hauptfriedhof beigesetzt wird.
  10052. 9.10.1974, Der Retter von über 1200 Juden während des Nationalsozialismus, Oskar Schindler (1908-1974), stirbt im Alter von 66 Jahren. Er wird auf dem katholischen Friedhof in Jerusalem beigesetzt.
  10053. 26.5.1987, Die sterblichen Überreste des langjährigen Frankfurter Zoodirektors, Professor Bernhard Grzimek, werden am Rande des Ngorongoro-Kraters in Nord-Tansania beigesetzt.
  10054. 12.1.1988, Stadtrat Heinz Daum teilt mit, dass zwischen dem Grab des Philosophen Dr. Arthur Schopenhauer (1788-1860) und der Urne des früheren Präsidenten der Schopenhauer-Gesellschaft, Dr. Arthur Hübscher (1897-1985), eine schmale Pflasterung gezogen wird. Hübscher ist auf derselben Grabstätte beigesetzt worden, auf der Schopenhauer seine letzte Ruhestätte fand. An dieser Grabgestaltung hat es in der letzten Zeit in der Öffentlichkeit Kritik gegeben.
  10055. 21.12.1990, Mit einer Feierstunde auf dem Hauptfriedhof anlässlich der Beisetzung medizinischer Präparate aus der NS-Zeit gedenken Landes- und Kommunalpolitiker, Vertreter jüdischer Gemeinden, des Landesverbandes der Roma und Sinti, der Kirchen sowie hessischer Hochschulen der verbrecherischen Forschungen während des Nationalsozialismus. Auf dem Hauptfriedhof werden zahlreiche Leichenteile und Gewebeproben aus hessischen Universitäten beigesetzt, die von KZ- und Euthanasie-Opfern stammen.
  10056. 3.3.1993, Ein römischer Sarkophag, im 3 Jahrhundert unterhalb des heutigen Nordwestkrankenhauses beigesetzt, mit einem Gewicht von 2.000 Kilogramm Vilbeler Sandstein, wird in die Eingangshalle des Technischen Rathaus gebracht.
  10057. 15.8.1999, Der vor zwei Tagen verstorbene Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, Ignatz Bubis (1927-1999), wird auf eigenen Wunsch in Israel, auf dem Friedhof Kiriyat Shaul in Tel Aviv beigesetzt. Aus der Mainstadt anwesend sind während der Trauerfeierlichkeiten Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bürgermeister Joachim Vandreike.
  10058. 8.5.1963, Eine Gruppe von über 30 holländischen Angehörigen gedenkt der auf dem Niederländischen Ehrenfriedhof des Waldfriedhofes in Oberrad beigesetzten Holländer, die während des Zweiten Weltkriegs in deutschen Konzentrationslagern oder durch Bombenangriffe ums Leben gekommen sind.
  10059. 23.9.1993, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Auch in zwei Wahlgängen gelingt es dem Grünen Lutz Sikorski nicht, Umwelt-Stadtrat zu werden. Damit droht der rot-grünen Koalition im Römer der Bruch. Der 43jährige erhält jeweils nur 43 Ja-, bei 49 Gegenstimmen – SPD und Grüne verfügen zusammen über 47 Stimmen. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler spricht von „vier Schweinen in den eigenen Reihen“, die mit ihrem Abstimmungsverhalten zu diesem Ergebnis beigetragen hätten. Sikorski zieht seine Bewerbung zurück, Schoeler sieht keinen Anlass zum Rücktritt und wird zur Zielscheibe massiver Kritik.
  10060. 19.3.1997, 60. Geburtstag des Ungarn Istvan Sztani, der zur Eintracht-Meistermannschaft von 1959 gehörte und im damaligen Endspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach im Berliner Olympia-Stadion die Tore zum 1:0 und zum 4:2 schoss, somit ganz wesentlich zum Eintracht-Sieg mit 5:3-Toren nach Verlängerung beigetragen hatte.
  10061. 12.9.1915, Gründung des „Verbandes der Südwestdeutschen Bühnenleiter“ – beigetreten sind 19 südwestdeutsche Bühnen.
  10062. 11.6.1909, Gründung des „Frankfurter Karnevalsbund“ der hiesigen Karnevalgesellschaften zur allgemeinen Förderung des Karnevals in Frankfurt am Main. Dem Bund sind fünf Karnevalvereine beigetreten: Frankfurter Käwwern-Gesellschaft, Alte Sachsenhäuser Karnevalgesellschaft, Karnevalverein Ostend, Alte Karnevalgesellschaft Westend und CV Pierrette.
  10063. 13.3.1931, Erstes Urteil in der Serie der Frankfurter Ekartéklub-Prozesse: Der Besitzer zweier Klubs wird zu einer Geldstrafe in Höhe von 300.- Reichsmark, vier weitere Angeklagte wegen Beihilfe zu Geldstrafen in Höhe von 30 bis 100.- Reichsmark, zwei Personen werden freigesprochen.
  10064. 10.8.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Die sozialdemokratische Kommunalpolitikerin und Frauenrechtlerin Meta Quarck-Hammerschlag (1864-1954) wird als unbesoldetes Magistratsmitglied (bis 1933) durch Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1866-1945) in ihr Amt eingeführt und vereidigt, Gewährung einer Beihilfe zur Erhaltung des Landheimes der Anna-Schmidt-Schule, Durchführung von städtischen Notstandsarbeiten.
  10065. 1.7.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Gewährung einer finanziellen Beihilfe an den Touristenverein „Die Naturfreunde“, Ortsgruppe Frankfurt am Main, Gewährung eines Darlehens an die Stadion-Betriebsgesellschaft zur Errichtung einer Sporthalle im Stadion, Freigabe von städtischen Mitteln für die Feierlichkeiten zur Einweihung der „Neuen Alten Brücke“.
  10066. 29.5.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Mittelbewilligung zur Instandsetzung der Strandböschung im Strandbad Eschersheim-Heddernheim, Erhöhung des Gemeindedarlehens für die Wohnungsbauten des Frankfurter Postsiedlungsvereins, Erhöhung der Entschädigung für Ehrenbeamte, Gewährung einer Beihilfe an die Patengemeinde Zaborze in Oberschlesien für Zwecke der Jugend- und Kinderfürsorge. Anlässlich der Volksabstimmung in Oberschlesien im März 1921 hatte eine Mehrheit der Bürger von Zaborze für den Verbleib beim Deutschen Reich votiert.
  10067. 9.12.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses - erstmals unter polizeilichem Schutz zur Sicherung der Versammlung gegen Demonstrationen von Arbeitslosen. Tagesordnung: Neuregelung der Erwerbslosenunterstützung, Ausbau und Fertigstellung der Räume der Sparkasse-Hauptstelle, Gewährung einer einmaligen Beihilfe an die Israelitische Waisenanstalt.
  10068. 27.5.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Finanzielle Beihilfe für die Ausstellung „Garten und Hof“ des Verbandes der Kleingartenbau-Vereine, Wahl von Mitgliedern in städtische Ämter, Deputationen und Kommissionen (Gemischter Ausschuss zur Beordnung der Wasserversorgungsfragen, Gemischte Brückenbau-Kommission, Gemischter Liegenschafts-Ausschuss, Mitglieder des Aufsichtsrates der Neuen Theater Aktien-Gesellschaft usw.).
  10069. 1.4.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von Mitgliedern in städtische Ämter und Deputationen, Gewährung einer finanziellen Beihilfe an den deutschen Verein für Armenpflege und Wohltätigkeit, insgesamt 17 Magistratsvorlagen (u.a. Errichtung eines Rechtfriedensamtes), elf Ausschussberichte und vier Eingaben.
  10070. 26.3.1947, Nach vierzehn Verhandlungstagen Urteilsverkündung im Frankfurter Hadamar-Prozeß: Das Urteil lautet gegen Dr. Hans Bodo Gorgaß und Dr. Adolf Wahlmann wegen Mordes in über 1000 bzw. in 900 Fällen auf Todesstrafe und Aberkennung der Ehrenrechte auf Lebenszeit. Neun Angeklagte erhalten wegen Beihilfe zum Mord Gefängnisstrafen zwischen 2 ½ und 8 Jahren. Die übrigen 14 Angeklagten werden freigesprochen und aus der Haft entlassen. Der Hadamar-Prozeß gilt nach Zahl der Angeklagten und Dauer der Verhandlung als das umfangreichste Euthanasie-Verfahren in Westdeutschland. Die Strafe gegen Dr. Gorgaß wird am 05.07.1949 durch einen Gnadenerlass des hessischen Justizministers in lebenslanges Zuchthaus umgewandelt und durch einen weiteren Erlass vom 10.10.1956 auf 15 Jahre Zuchthaus beschränkt. Am 24.01.1958 erlässt der hessischer Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn „unter Aufrecherhaltung des Verlustes der bürgerlichen Ehrenrechte den Rest der Freiheitsstrafe im Wege der Gnade.“ Dr. Gorgaß kommt auf freien Fuß.
  10071. 25.2.1948, Auf Veranlassung der Oberstaatsanwaltschaft werden unter dem Verdacht der Beihilfe zum Mord fünf Mitglieder des Verwaltungsrates der Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (Degesch) verhaftet.
  10072. 27.5.1955, Der Vorsitzende des Frankfurter Schwurgerichts, Landgerichtsrat Werner Hummerich, verkündet im Prozess gegen den wegen Beihilfe zum Mord angeklagten früheren Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (Degesch), den Chemiker Dr. Gerhard Peters, folgende Entscheidung: „Die früheren Urteile des Schwurgerichts Frankfurt und des Schwurgerichts Wiesbaden werden aufgehoben und der Angeklagte auf Kosten der Staatskasse freigesprochen.“ Gegen dieses Urteil protestiert der „Zentralrat der Juden in Deutschland“.
  10073. 16.3.1960, Das hessische Kabinett beschließt, der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main eine Beihilfe bis zu 55.000.- DM für die Pflege von Grabstätten auf den jüdischen Friedhöfen zur Verfügung zu stellen.
  10074. 13.7.1962, Das Schwurgericht in Frankfurt am Main verurteilt den 51jährigen früheren Regierungsrat im Reichssicherheitshauptamt und SS-Hauptsturmführer Otto Hunsche, der bis zu seiner Verhaftung als Rechtsanwalt in Datteln/Westfalen wirkte, wegen Beihilfe zum Mord an 600 ungarischen Juden zu fünf Jahren Zuchthaus.
  10075. 14.12.1965, Eröffnung des zweiten Auschwitz-Prozesses vor einem Frankfurter Schwurgericht gegen drei frühere SS-Angehörige. Die Anklage lautet auf Mord bzw. Mittäterschaft oder Beihilfe zum Mord.
  10076. 4.1.1966, Mit einer Überraschung endet der fünfte Verhandlungstag im zweiten Frankfurter Auschwitz-Prozess: Nach längerer Beratung verkündet das Schwurgericht einen Haftbefehl gegen den Angeklagten Gerhard Neubert, ehemaliger SS-Sanitäter und Oberscharführer, weil er „dringend verdächtig ist, durch Mitwirkung an Selektionen von kranken Häftlingen in einer Vielzahl von Fällen Beihilfe zum Mord geleistet zu haben.“
  10077. 12.3.1966, Ein Schwurgericht verurteilt den ehemaligen SS-Obersturmführer Adolf Harnischmacher wegen Beihilfe zum gemeinschaftlichen Mord in mindestens 178 Fällen zu vier Jahren Zuchthaus. Die Strafe gilt durch die Untersuchungshaft als verbüßt.
  10078. 19.8.1968, In dem über neun Monate andauernden Frankfurter Judenmord-Prozess verhängt das Schwurgericht gegen den ehemaligen Legationssekretär im Auswärtigen Amt, Fritz Gebhardt von Hahn (57), acht Jahre Zuchthaus wegen Beihilfe zur Ermordung von mindestens 30.000 Juden.
  10079. 29.8.1969, Lebenslanges Zuchthaus wegen Mitwirkung an der Ermordung von 300.000 ungarischen Juden verhängt ein Schwurgericht nach einem Prozess von nahezu 15 Monaten Dauer gegen den ehemaligen Stellvertreter Adolf Eichmanns in Budapest, Hermann Krumey (64). Der Mitangeklagte Otto Hunsche (58) erhält wegen Beihilfe zum Mord 12 Jahre Zuchthaus. In einem früheren Schwurgerichtsprozess in Frankfurt am Main wird der Angeklagte Krumey im Februar 1965 wegen Beihilfe zum Mord zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt und Hunsche freigesprochen. Dieses Urteil hatte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe in der Revision aufgehoben.
  10080. 6.2.1973, Ein Schwurgericht in Frankfurt am Main verurteilt in einem der letzten NS-Massenmordprozesse fünf ehemalige Angehörige eines Polizeibataillons – die Polizeihauptkommissare Johannes Kuhr, Rudolf Eckert, Heinz Dieter Teltz, Heinrich Groß und Heinrich Plantius – sowie einen Angehörigen des Sicherheitsdienstes (SD), Adolf Petsch. Das Strafmaß für die Tötung von mehreren tausend Juden und russischen Kriegsgefangenen erstreckt sich von zweieinhalb bis 15 Jahren Freiheitsentzug wegen Beihilfe zum Mord.
  10081. 26.2.1976, Nach einer Verhandlungsdauer von zwei Jahren und drei Monaten geht der fünfte Frankfurter Auschwitzprozess mit einem Freispruch vor dem Frankfurter Schwurgericht zu Ende. Dem Angeklagten Willi Sawatzki kann nicht mit der notwendigen Sicherheit nachgewiesen werden, dass er sich wegen Beihilfe zum Mord in drei Fällen 1943/44 in Auschwitz strafbar gemacht habe.
  10082. 6.7.1976, Von der Haft verschont hat die Frankfurter Justiz zwei Mitglieder des Frankfurter Gefangenenrats, die vor vier Wochen unter dem dringenden Verdacht der Beihilfe zum Totschlag am Butzbacher Gefängnisdirektor Helmut Künkeler verhaftet worden sind.
  10083. 8.7.1977, Von einem Frankfurter Schwurgericht wird der ehemalige SS-Unterscharführer Hubert Gomerski wegen Verbrechen an jüdischen Häftlingen im polnischen Vernichtungslager Sobibor nach dreieinhalb Jahren Verhandlungsdauer zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Das Gericht hält den Verurteilten der gemeinschaftlichen Beihilfe zum gemeinschaftlichen Mord an mindestens 150.000 jüdischen Häftlingen sowie des versuchten Mordes in vier Fällen für überführt.
  10084. 21.10.1981, Eröffnung des Prozesses gegen den ehemaligen SS-Unterscharführer und Wachmann des Vernichtungslagers Sobibor Hubert Gomerski vor dem Schwurgericht. Die Anklage lautet auf Beihilfe zum Mord an mindestens 150.000 Juden.
  10085. 12.2.1982, Wegen Beihilfe zum Mord an mindestens 161 polnischen Dorfbewohnern während des Zweiten Weltkriegs wird der ehemalige SS-Hauptsturmführer Friedrich Paulus von einem Frankfurter Schwurgericht zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
  10086. 3.9.1985, Zum ersten Mal in der bundesdeutschen Justizgeschichte wird vor der Sechsten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt ein NS-Prozess wegen überlanger Verfahrensdauer eingestellt. Obwohl rechtskräftig feststeht, dass der ehemalige SS-Hauptsturmführer Friedrich Paulus (79) der Beihilfe zum gemeinschaftlichen Mord schuldig ist, kann er dafür nicht mehr bestraft werden. Wegen eines Massakers in Polen im Frühjahr 1940 ist gegen Paulus seit 1966 in insgesamt vier Prozessen verhandelt worden. Dreimal sah sich der Bundesgerichtshof gezwungen, die Urteile aufgrund von Rechtsfehlern aufzuheben. Zuletzt hat Paulus 1982 in Frankfurt am Main vier Jahre Freiheitsentzug erhalten, die im Hinblick auf den Schuldspruch auch rechtskräftig sind, nicht jedoch in der Höhe des Strafmaßes.
  10087. 15.5.1987, Vor dem Landgericht Frankfurt endet eines der längsten und teuersten Strafverfahren in der Kriminalgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Mehr als zehn Jahre nach seiner ersten Festnahme unter dem dringenden Verdacht der Beihilfe zur Rauschmittelproduktion wird ein 50jähriger Sportlehrer freigesprochen.
  10088. 18.5.1987, Nach 15 Monaten Dauer geht der Euthanasie-Prozess vor dem Landgericht Frankfurt zu Ende. Wegen Beihilfe zum Massenmord von Geisteskranken während des Zweiten Weltkriegs werden die Frauenärzte Aquilin Ullrich und Heinrich Bunke zu je vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Trotz des Schuldspruchs müssen die verurteilten Ärzte vorerst nicht in Haft.
  10089. 27.8.1987, Auch nach der fünften Verhandlung um ein Massaker der SS während des Zweiten Weltkriegs in Polen kann Frankfurts Justiz noch immer nicht die Akten schließen. Aus Karlsruhe wird bekannt, dass der Bundesgerichtshof (BGH) erneut das Urteil gegen den ehemaligen SS-Offizier Friedrich Paulus aufgehoben hat, der zuletzt Ende 1986 wegen Beihilfe zum Mord vier Jahre Freiheitsstrafe erhalten hat.
  10090. 20.11.1989, Nach den Korruptionsskandalen in mehreren städtischen Ämtern ermittelt die Frankfurter Staatsanwaltschaft nun auch wegen vermuteter Unregelmäßigkeiten im Ordnungsamt. Vorläufig festgenommen wird ein 51jähriger Abteilungsleiter des Amtes wegen des Verdachts der Beihilfe zum illegalen Glücksspiel. Er ist seit rund 20 Jahren für die Vergabe von Spiel- und Gaststättenkonzessionen zuständig.
  10091. 13.2.1990, Gegen den Spielklub- und Bordellbesitzer Hersch Beker und einen Abteilungsleiter im städtischen Ordnungsamt ergehen Haftbefehle. Beker wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung, illegales Glückspiel, Steuerhinterziehung und Bestechung vorgeworfen, dem städtischen Abteilungsleiter Beihilfe zum verbotenen Glücksspiel und der Bestechlichkeit.
  10092. 13.12.1990, Ein ehemaliger Leiter des städtischen Straßenbauamtes wird vom Frankfurter Amtsgericht wegen Untreue und Beihilfe zum Betrug zu einer Geldstrafe von 28.800.- DM verurteilt.
  10093. 21.11.1991, Gegen den Leiter des ärztlichen Dienstes der Polizei werden schwere Vorwürfe erhoben: Er soll von Pächtern seines Hauses in der Moselstraße für die Verlängerung von Verträgen widerrechtlich 200.000.- DM verlangt haben. Die Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachtes der Erpressung und der Beihilfe zum Verstoß gegen das Ausländergesetz ein.
  10094. 1.10.1998, Das Frankfurter Landgericht verurteilt den 50jährigen Rainer Körppen wegen Entführung und Ermordung des Frankfurter Kaufmanns Jakub Fiszman vor zwei Jahren zu lebenslanger Haft. Sein 28jähriger Sohn Sven erhält wegen Beihilfe zwölf Jahre Freiheitsentzug.
  10095. 3.10.2008, Wegen Bestechlichkeit, Untreue und Beihilfe zur Bestechung verurteilt das Frankfurter Landgericht den Ex-Sportchef des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten.
  10096. 18.1.2011, Eröffnung des Prozesses des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main gegen den Ex-Bürgermeister von Ruanda, Onesphore R., wegen Beihilfe zum Völkermord. Er endet nach drei Jahren Gerichtsverhandlung im Februar 2014 mit dessen Verurteilung zu 14 Jahren Haft.
  10097. 30.12.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Auflösung der städtischen Bekleidungsstelle und zwar: die Maßschneiderei ab 01.02.1925, die Konfektionsabteilung spätestens ab 31.03.1925. Zusätzliche Mittelbewilligungen für Beihilfen an Frankfurter Turn- und Sportvereine, Grundstückserwerbungen durch die Stadt Frankfurt am Main.
  10098. 15.12.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ausbau der städtischen Sommerbäder, Herstellung eines Sportplatzes im Stadtwald, Wohnungsbau, Erhöhung der Beihilfen an die Altveteranen, Mietpreiserhöhung,
  10099. 22.11.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Beteiligung der Stadt Frankfurt am Main an der Rhein-Main-Donau-Aktien-Gesellschaft, Beihilfen zum Wohnungsbau für das Jahr 1921, Erhöhung der städtischen Gehälter und Löhne.
  10100. 1.10.1915, Die Jubiläums-Stiftung der Frankfurter Gewerbekasse zur Förderung der Interessen des Frankfurter Handwerks-, Gewerbe- und Kaufmannstandes gewährt ab heute zum ersten Mal finanzielle Beihilfen.
  10101. 4.12.1941, Sitzung der Gemeinderäte: Erlass einer neuen Freibank-Ordnung, Genehmigung von Mitteln zur Förderung der Hitlerjugend (HJ) und des Bundes deutscher Mädel (BdM) sowie finanzielle Beihilfen für die Jugendpflegearbeit.
  10102. 22.7.1937, Bei einem Raubmord im Stadtteil Zeislheim wird ein 53jähriger Althändler mit dem Beil erschlagen.
  10103. 16.3.1942, 75. Todestag des Frankfurter Architekten Friedrich Rumpf (1795-1867), seit 1817 Architekt in seiner Geburtsstadt, entwarf etliche das klassizistische Stadtbild prägende Gebäude: Hospital zum Heiligen Geist (1833-1839), Portal und Gruftenhalle des Hauptfriedhofes (ab 1826) sowie das Portal des Jüdischen Friedhofs, Rat-Beil-Straße.
  10104. 14.4.1950, Auf dem Jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße werden 16 Grabsteine umgeworfen.
  10105. 17.4.1950, Die Frankfurter Magistratsmitglieder verurteilten in ihrer Sitzung die Schändungen des Jüdischen Friedhofes an der Rat-Beil-Straße aufs schärfste und fordern den Polizeipräsidenten auf, alle Mittel einzusetzen, um die Vorfälle schnellstens aufzuklären und die Täter der Bestrafung zuzuführen. Gleichzeitig wird der Schuldezernent, Stadtrat Heinrich Seliger, gebeten, dafür zu sorgen, dass in den Schulen der Antisemitismus verurteilt wird und bei den Schülern die Ehrfurcht vor dem Tode und den letzten Ruhestätten gestärkt wird.
  10106. 11.5.1950, Die Jüdische Gemeinde lädt die Presse zu einem Besuch des am 14.04. d. J. geschändeten Friedhofs in der Rat-Beil-Straße ein. An der Besichtigung nehmen der Präsident des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen, Dr. Kurt Epstein, Landesrabbiner Dr. Wilhelm Weinberg, Dr. Ewald Allschoff und der Rechtsanwalt Joseph Klibansky teil.
  10107. 10.6.1952, Anlässlich des 100. Todestages des Frankfurter Politikers und Mitbegründers des Hauptfriedhofes, Johann Adam Beil, legt die Stadtverwaltung an der Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz mit Schleife nieder.
  10108. 1.10.1953, 125jähriges Jubiläum des Jüdischen Friedhofs Rat-Beil-Straße. Die erste Bestattung findet dort am 01.10.1828 statt.
  10109. 2.3.1954, Friedhofsschändung auf dem Jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße, bei der acht Grabsteine umgestürzt und mehrere Figuren an Grabdenkmälern abgebrochen werden.
  10110. 3.9.1956, Feierstunde zum Gedenken an die großzügigen Frankfurter Stifter Franziska und Georg Speyer auf dem Jüdischen Friedhof, Rat-Beil-Straße.
  10111. 6.11.1959, Feierliche Kranzniederlegung auf dem alten Jüdischen Friedhof, Rat-Beil-Straße, anlässlich des 50. Todestages von Frau Franziska Speyer (1844-1909), der Stifterin des Georg-Speyer-Hauses.
  10112. 9.11.1962, Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte, aus Mitteln des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt am Main wiederhergestellte Portal des Jüdischen Friedhofs an der Rat-Beil-Straße wird in einer Feierstunde der Jüdischen Gemeinde Frankfurt übergeben.
  10113. 18.12.1962, Natriumsexplosion in einer Schreinerei in der Rat-Beil-Straße. Zwei Feuerwehrleute erleiden Brandverletzungen.
  10114. 23.4.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: beschlossen werden die Anmietung eines privaten Neubaus zur Unterbringung des Presse- und Informationsamtes der Stadt Frankfurt am Main am Römerberg und die Vervollständigung der Umfassungsmauer des Jüdischen Friedhofs, Rat-Beil-Straße.
  10115. 1.8.1964–2.8.1964, Unbekannte Täter haben auf dem Jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße am Wochenende elf Grabsteine umgestürzt. Das Verbrechen wird am Montagmorgen entdeckt.
  10116. 20.8.1965, Anlässlich des 50. Todestages des Nobelpreisträgers Professor Paul Ehrlich (1854-1915) legt die Stadt an seinem Grabe auf dem Jüdischen Friedhof, Rat-Beil-Straße, einen Kranz nieder.
  10117. 27.4.1971, Heftige Kritik an der projektierten Hochautobahn über der Miquel-/Adickesallee und der Rat-Beil-Straße üben Bewohner der betroffenen Gegend und gründen eine Arbeitsgemeinschaft „Hochautobahn Frankfurt“. Sie fordern von der CDU, deren Stadtverordnetenfraktion zu dieser Diskussion in die Aula der Philipp-Holzmann-Schule eingeladen hat, mehr Engagement gegen die Initiatoren dieses Projekts.
  10118. 7.9.1972, Schändung des jüdischen Friedhofs in der Rat-Beil-Straße. Etwa 50 Grabsteine werden umgestürzt und beschädigt.
  10119. 20.11.1973, Die westliche Seite der völlig neu gebauten Friedberger Landstraße zwischen Rat-Beil-Straße und Friedberger Warte wird für den Verkehr freigegeben.
  10120. 31.3.1975, Zwei an den Frankfurter Hauptfriedhof angrenzende jüdische Friedhöfe an der Rat-Beil-Straße und der Eckenheimer Landstraße werden in der Nacht zum Ostermontag von Unbekannten geschändet. Etwa 300 Grabsteine werden mit rechtsextremen Parolen beschmiert.
  10121. 22.7.1975, Auf der Straße ermordet wird eine 41jährige Sekretärin in Nied. Ihr geschiedener Mann lauert ihr vor der Gartentür auf und erschlägt sie mit einem Beil.
  10122. 2.9.1975, Auf dem jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße werden Grabmäler geschändet.
  10123. 13.11.1975, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten genehmigen bei nur zwei Gegenstimmen den Weiterbau der Bundesautobahn A 66 über den Miquelknoten hinaus nach Osten in Form eines Tunnels unter dem Alleenring und der Rat-Beil-Straße. Des Weiteren verabschieden sie eine umfangreiche Rahmenkonzeption zur pädagogischen Arbeit in den Kinder- und Jugendhäusern.
  10124. 23.3.1893, Feierliche Enthüllung eines Grabdenkmals für die vor einem Jahr verstorbene Stifterin Hannah-Luise von Rothschild (1850-1892) auf dem jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße.
  10125. 2.9.1978–4.9.1978, Auf dem alten jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße werden von unbekannten Tätern 134 Grabsteine umgestürzt und zum Teil schwer beschädigt.
  10126. 16.12.1978–17.12.1978, Schändung jüdischer Gräber auf dem Jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße.
  10127. 15.10.1980–16.10.1980, In der Nacht werden auf dem Jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße rund 30 Grabsteine geschändet und mit Hakenkreuzen und antisemitischen Zeichnungen beschmiert.
  10128. 21.10.1980–22.10.1980, In der Nacht wird zum zweiten Mal innerhalb weniger Tag der Jüdische Friedhof an der Rat-Beil-Straße geschändet. Hakenkreuze und antisemitische Parolen beschmutzen viele Grabsteine.
  10129. 24.5.1983, Die Friedhofsverwaltung erstattet Anzeige bei der Polizei: über Pfingsten werden auf dem Hauptfriedhof und auf dem Jüdischen Friedhof in der Rat-Beil-Straße zahlreiche Gräber beschädigt. Der Schaden beträgt rund 100.000.- DM.
  10130. 21.9.1989, Gegen 22.00 Uhr kommt ein Wohnsitzloser bei einem Verkehrsunfall vor dem Haus Rat-Beil-Straße 83 im Nordend ums Leben.
  10131. 21.4.1993, Die Polizei nimmt auf dem Jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße drei bereits wegen rechtsextremistischer Übergriffe in Erscheinung getretene Männer im Alter von 18, 19 und 38 Jahren unter dem Verdacht der Grabschändung fest.
  10132. 19.5.2009, Richtfest für das neue Wohngebäude der Frankfurter Fachhochschule in der Rat-Beil-Straße.
  10133. 13.11.2009, Erinnerungsveranstaltung des Bundes jüdischer Soldaten auf dem Jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße in Anwesenheit von Oberst Werner Itzelberger, dem Standortältesten der Bundeswehr am Standort Frankfurt am Main. Zum ersten Mal nach dem Nationalsozialismus wird hier der jüdischen Frontkämpfer des Ersten Weltkrieges feierlich gedacht.
  10134. 21.1.2010, Offizielle Eröffnung des neuen Studentenwohnheimes an der Fachhochschule Frankfurt, Rat-Beil-Straße.
  10135. 13.11.2014, Totengedenken jüdischer Frontsoldaten auf dem Jüdischen Friedhof Rat-Beil-Straße.
  10136. 14.8.1999, Die „Frankfurter Rundschau“ veröffentlicht in ihrer Samstagsausgabe eine 38 Seiten umfassende Beilage zu Johann Wolfgang von Goethes 250. Geburtstag.
  10137. 6.6.2005, Erstmaliges Erscheinen von „Arena - die Frankfurter Fußballzeitung“ als Beilage in vier Frankfurter Tageszeitungen.
  10138. 18.3.1971–19.3.1971, Beilegung der Krise innerhalb der Frankfurter CDU zwischen den „alten CDU-Mitgliedern“ und den Vertretern der „Gruppe 70“. Letztere werden nicht länger als „Gruppe 70“ auftreten und die Zusammenarbeit SPD – FDP – CDU im Römer wird vorerst nicht mehr in Frage gestellt.
  10139. 14.2.1975, Einrichtung einer Schlichtungsstelle zur Beilegung von Mietstreitigkeiten durch die Vereinigung der Haus-, Grund- und Wohnungseigentümer, der Frankfurter Mietervereine und der Mieterschutzvereine.
  10140. 4.9.1965, Professor Albert Schweitzer (1875-1965), der Arzt von Lambarene/Gabun, Ehrenbürger und Goethepreisträger der Stadt Frankfurt am Main, ist tot. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) spricht der Tochter des Frankfurter Ehrenbürgers, Rhena Schweitzer-Miller, das Beileid der Stadt Frankfurt am Main aus.
  10141. 6.9.1972, Anlässlich des Terroranschlages in München während der Olympischen Spiele bringen der Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) und Oberbürgermeister Rudi Arndt dem Botschafter von Israel in der Bundesrepublik Deutschland, Eliashiv Ben-Horin, dem Vorstand der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main und dem Nationalen Olympischen Komitee in München in Telegrammen das Beileid von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat und damit im Namen der gesamten Bürgerschaft zum Ausdruck.
  10142. 3.4.2004, Mit einem Schweigemarsch durch die Innenstadt demonstrieren 300 Moslems islamischer Gemeinden des Rhein-Main-Gebietes gegen den Terror und sprechen den Opfern der islamistischen Terroranschläge von New York 2001 und Madrid 2004 ihr Beileid aus.
  10143. 12.4.1945, US-Präsident Franklin D. Roosevelt stirbt plötzlich im Alter von 63 Jahren an Gehirnblutung. Vizepräsident Harry S. Truman wird Präsident der Vereinigten Staaten. Bürgermeister Wilhelm Hollbach richtet ein Beileidschreiben an die Militärregierung.
  10144. 16.8.1955, Zur Beisetzung des Schriftstellers Thomas Mann in Kilchberg/Schweiz lässt die Stadt Frankfurt am Main einen Kranz mit rot-weißen Nelken niederlegen. Die Schleife trägt die Aufschrift „Ihrem Goethepreisträger des Jahres 1949. Die Stadt Frankfurt am Main.“ Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb richtet an Frau Katja Mann ein Beileidsschreiben, in dem er die Trauer der Stadt Frankfurt am Main um den großen Toten bekundet.
  10145. 12.8.1918, Fliegerangriff auf Frankfurt am Main: Gegen neun Uhr morgens findet ein Luftangriff von etwa zwölf feindlichen Flugzeugen statt, denen es gelingt, etwa 26 Brandbomben abzuwerfen. Neben Sachschaden sterben trotz rechtzeitigen Alarms sechzehn Menschen. Weitere Personen werden schwer, einige leicht verletzt. Kaiser Wilhelm II. schickt ein Beileidstelegramm an Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927).
  10146. 6.11.1937, Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Kaufhauses M. Schneider auf der Zeil wird ein Betriebsappell veranstaltet, auf dem der Seniorchef Gottlob Beilharz seinen Dank an die ca. 400 Mitarbeiter richtet.
  10147. 13.9.1939, 70. Geburtstag des Seniorchefs des Kaufhauses M. Schneider, Gottlob Beilharz.
  10148. 9.1.1947, Kaufmann Karl Beilharz, Mitinhaber des Frankfurter Kaufhauses Schneider, wird von einer Frankfurter Spruchkammer als Minderbelasteter mit einer zweijährigen Bewährungsfrist belegt, während der er Sonderarbeiten zu leisten hat. Außerdem muss der ehemalige NS-Scharführer einmalig 100.000 Mark bezahlen.
  10149. 19.6.1967, Der Magistrat verleiht dem Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer und Mitinhaber des Kaufhauses M. Schneider, Karl Beilharz (1902-1976), anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  10150. 19.6.1972, 70. Geburtstag des geschäftsführenden Mitinhabers des Kaufhauses M. Schneider, Karl Beilharz (1902-1976), seit 1961 Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.
  10151. 29.5.1976, Tod des Kaufmanns Karl Friedrich Beilharz (1902-1976), Ehrenpräsident des Landesverbandes des Hessischen Einzelhandels.
  10152. 20.2.1969, Der Zweite Strafsenat des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe weist die Revision gegen die Urteile im Großen Frankfurter Auschwitz-Prozess zurück. Lediglich das Urteil gegen den früheren Lagerarzt Dr. Franz Lucas, der wegen Beilhilfe zum Mord zu drei Jahren und drei Monaten Zuchthaus verurteilt worden ist, wird aufgehoben und zur neuen Verhandlung an das Frankfurter Schwurgericht zurückverwiesen. Damit ist der größte Strafprozess seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland, bei dem es um die Ermordung von Millionen Menschen im Vernichtungslager Auschwitz ging, praktisch abgeschlossen.
  10153. 13.10.1999, Rund 24 Jahre nach dem blutigen Überfall auf die Opec-Konferenz in Wien nimmt die Polizei in Frankfurt am Main einen weiteren mutmaßlichen Mittäter fest. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, soll der 56jährige Frankfurter seinerzeit den Tatort ausgespäht und konspirative Wohnungen für das Terrorkommando angemietet haben. Der Haftbefehl gegen das mutmaßliche Mitglied der „Revolutionären Zellen“ lautet auf Beilhilfe zum Mord.
  10154. 4.2.1995, Gala-Dinner im Arabella Grand Hotel zur Unterstützung des Beilinson-Krankenhauses in Petach Tikwa/Israel.
  10155. 4.2.1996, Das Porträt des ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Yitzak Rabin, gemalt vom Frankfurter Künstler Ferry Ahrlé, wird im Arabella Grand Hotel während einer Gala und Benefiz-Veranstaltung anlässlich der Umbenennung des Beilinson-Krankenhauses Tel Aviv in „Rabin Medical Center“ versteigert.
  10156. 13.10.1984, Am Morgen wird ein 42jähriger Autoschlosser mit schweren Hals- und Kopfverletzungen durch Beilschläge in seiner Seckbacher Gartenhütte aufgefunden. Die Saarbrücker Polizei nimmt zwei Tage später eine 21jährige Tatverdächtige fest.
  10157. 21.5.1937–7.6.1937, Ausstellung „Die Familie“, veranstaltet vom Reichsbund der Kinderreichen Deutschlands“ und des „Reichsausschusses für Volksgesundheitsdienst“ beim Reichs- und preußischen Ministerium des Innern (Berlin).
  10158. 7.4.1937, Beim Paddeln auf dem Main kentert in der Nähe des Eisernen Stegs ein Boot, in dem ein Ehepaar sitzt, das ins Wasser stürzt und ertrinkt.
  10159. 1.4.1937, Beim Wehrbezirkskommando Frankfurt am Main I wird eine neue Versorgungs- und Fürsorgeabteilung für die Angehörigen der Wehrmacht, soweit sie seit 1. Januar 1921 ausgeschieden sind, und deren Hinterbliebenen aufgestellt.
  10160. 21.3.1937, Beim Überfall auf ein Ehepaar im Stadtwald in der Nähe des Goetheturmes, erbeutet der Täter die Handtasche der Frau. Spaziergänger hindern den 17jährigen an der Flucht.
  10161. 1.1.1937, Unfallreiche Silvesternacht mit einem Toten und vielen schweren Verletzungen: In der Schneckenhofstraße verletzt sich ein achtzehnjähriger Mann beim Hantieren mit Explosionsmaterial so stark, dass er an seinen Verbrennungen stirbt. Es folgt ein stiller, ruhiger Neujahrstag.
  10162. 31.3.1936, Bei einem schweren Verkehrsunfall gegen 1.30 Uhr morgens auf der Darmstädter Landstraße wird ein junger Radfahrer beim Zusammenstoß mit einem Pkw tödlich verletzt.
  10163. 27.12.1935, Bei einem schweren Verkehrsunfall vor dem Verwaltungsgebäude der IG Farbenindustrie in Höchst wird eine 24jährige Frau beim Überschreiten der Straße von einem Motorrad erfasst und tödlich verletzt.
  10164. 16.10.1935, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Hanauer Landstraße in der Nähe des Osthafenplatzes wird eine 73jährige Frau beim Überqueren der Straße von einem Pkw erfasst und dabei tödlich verletzt.
  10165. 1.10.1935, Tod des Schriftstellers und Journalisten Dr. Rudolf Presber (1868-1935), 1894 Feuilletonredakteur beim Frankfurter Generalanzeiger, 1898 Übersiedlung nach Berlin, 1933 Vorsitzender der Gesellschaft „Alt-Frankfurter in aller Welt“.
  10166. 20.2.1935, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe des Cassella-Werks im Stadtteil Fechenheim wird beim Zusammenstoß zweier Fahrzeuge ein Mann tödlich verletzt.
  10167. 1.2.1935, Beim Brand im sog. Diogen-Schwarz-Werk Höchst der IG Farben entsteht infolge einer heftigen Explosion hoher Sachschaden.
  10168. 28.11.1934, Beim Brand von Scheune und Stallungen eines Landwirts in Niederursel entsteht hoher Sachschaden.
  10169. 27.10.1934, Beim Zusammenstoß zweier Lokomotiven auf den Rangiergleisen des Außenbahnhofes des Hauptbahnhofes werden Zug- und Rangierlokomotive beschädigt. Ein Lokomotivheizer wird schwer an Hand und Knie verletzt.
  10170. 13.8.1934, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Mendelssohn-Straße/Ecke Corneliusstraße wird ein Fußgänger beim Überschreiten der Straße von einem vorbeifahrenden Lieferauto erfasst und tödlich verletzt.
  10171. 20.6.1934, Beim Dachstuhlbrand in einer pharmazeutischen Fabrik am Westhafen, Speicherstraße, entsteht Sachschaden.
  10172. 7.6.1934, Die automatische Gussstahlkugelfabrik „Kugelfischer-Schweinfurt“ eröffnet an der Kaiserstraße ein neues Ingenieurbüro zur Beratung beim Einbau von Kugel- und Rollenlagern.
  10173. 24.1.1934, Beim abendlichen Brand in einer Kistenfabrik in der Vogelgesanggasse entsteht geringer Sachschaden.
  10174. 30.12.1933, 75. Geburtstag des Regierungsbaurats Dr. Ing. Rudolf Schmick, tätig beim Neubau des Hauptbahnhofes in Frankfurt am Main und bei der Main-Kanalisierung.
  10175. 30.12.1933, Beim Brand in der Metallwarenfabrik Jacobi, Mainzer Landstraße, entsteht Sachschaden.
  10176. 8.12.1933, Auf einer Kundgebung der Hausbesitzer im Hippodrom werden der Zusammenschluss der bestehenden Haus- und Grundbesitzervereine zu dem „Verband der Haus- und Grundbesitzer-Vereine des Rhein-Main-Gebietes“ sowie die Errichtung der „Zentralstelle für Grundstückswirtschaft des Rhein-Main-Gebietes“ beim Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstag beschlossen.
  10177. 27.7.1933, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Ecke Friedberger Landstraße/Karolingerallee [1933-1945, heute: Rothschildallee] wird eine ältere Frau beim Überschreiten der Straße von einem Geschäftsauto überfahren und tödlich verletzt.
  10178. 21.6.1933, Der Biophysiker und Philosoph, Prof. Friedrich Dessauer (1881-1963), wird während eines Vortrages beim Jung-katholischen Club verhaftet. Sein Haus wird verwüstet, die Konten werden gesperrt und am Ende des Jahres wird ein Prozess gegen ihn inszeniert.
  10179. 8.4.1933, Beim abendlichen Großbrand in der Altstadt, Haus Graubengasse 28, entsteht hoher Sachschaden.
  10180. 23.3.1933, Beim Zusammenstoß zweier Straßenbahnen an der Kreuzung Textor- und Brückenstraße wird ein Wagenführer verletzt.
  10181. 7.2.1933, Letzte Sitzung der frei gewählten Stadtverordnetenversammlung vor ihrer Auflösung. Die sozialdemokratischen und kommunistischen Stadtverordneten protestieren gegen die willkürliche Verkürzung der bis Ende November 1933 laufenden Wahlperiode und beschließen dagegen, beim Staatsgerichtshof Klage zu erheben. Die NS-Stadtverordneten verlassen daraufhin den Sitzungssaal, die Deutschnationalen folgen kurz danach. Auch in dieser Situation verharren die SPD- und KPD-Abgeordneten in unversöhnlicher Gegnerschaft, arbeiten gegeneinander, nicht miteinander.
  10182. 29.7.1932, Wahlkundgebung der republikanischen „Eisernen Front“ mit dem preußischen Polizeipräsidenten und preußischen Innenminister a. D. Albert Grzeszinski auf dem Festhallengelände mit 35.000 Menschen. Diese Versammlung und eine Veranstaltung der KPD im Hippodrom nutzt die SA zu einem Überfall auf die nun fast männerlose Siedlung Riederwald. Beim gewaltsamen Aufeinandertreffen der ideologischen Feinde werden viele verletzt.
  10183. 23.7.1932, Tod des Segelfliegers Günther Groenhoff (1908-1932), ab 1929 Segelfluglehrer der Rhön-Rossitten-Gesellschaft auf der Wasserkuppe. Verunglückt beim 13. Rhön-Wettbewerb in seinem Flugzeug nach einem missglückten Start vom Westhang der Wasserkuppe tödlich.
  10184. 15.7.1932, An der „Alten Brücke“ stürzt beim Spielen ein 8-10jähriger Junge in den Main und ertrinkt.
  10185. 7.7.1932, Demonstration und Kundgebung von 200 Nationalsozialisten auf dem Börsenplatz als Protest gegen den Totschlag an einem SA-Mitglied vor wenigen Tagen. Beim Rückmarsch nach Bornheim kommt es in der Berger Straße zu Zusammenstößen zwischen Nazis und der Bevölkerung.
  10186. 15.2.1932, Beim Dachstuhlbrand im Haus Liebigstraße 1 entsteht infolge des raschen Eingreifens der Feuerwehr kein hoher Sachschaden.
  10187. 15.2.1932, Beim Brand in der Loge Carl am Mozartplatz entsteht nur geringer Sachschaden.
  10188. 11.2.1932, Beim Brand in einem Kistenlager an der Speyerer Straße entsteht geringer Sachschaden.
  10189. 25.1.1932, Beim Brand im Kino „Gloria-Palast“, Kaiserstraße, entstehen erhebliche Beschädigungen, so dass dort am Nachmittag nicht mehr gespielt werden kann.
  10190. 25.11.1931, Beim Brand in der Carolus-Druckerei auf dem Liebfrauenberg entsteht nur geringer Sachschaden.
  10191. 13.11.1931, Beim Brand einer Maschinen- und Armaturenfabrik in der Gustavsburgstraße kann die Feuer- und Explosionsgefahr rasch beseitigt werden.
  10192. 8.11.1931, 50jähriges Bühnenjubiläum der Opernsängerin und Schauspielerin Sophie König (1854-1943) beim Frankfurter Schauspielhaus. Aus Anlass dieses goldenen Jubiläums, wird das seit 1925 pensionierte Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main noch einmal vor das Publikum treten und zwar in der Premiere des Lustspiels von Richard Keßler „Das kommt doch alle Tage vor“ am 10.11. d. J. im Schauspielhaus.
  10193. 27.9.1931, Anstelle der seit mehreren Jahren veranstalteten Katastrophen-Abwehrübungen findet beim Gau 3a des ADAC eine allgemeine Alarm-Übung sämtlicher Ortsgruppen statt.
  10194. 9.9.1931, Beim Brand in der Motorenfabrik Ziegler in Rödelheim entsteht geringer Sachschaden.
  10195. 13.6.1931, Beim Brand in einem Laboratorium des Städtischen Krankenhauses entsteht starker Rauch. Verletzt wird niemand.
  10196. 2.6.1931, Beim Brand eines Tankautos nahe der Alten Brücke brennen einige der alten Fachwerkhäuser auf der Sachsenhäuser Seite, ohne dass der Sachschaden hoch ist.
  10197. 1.6.1931, Nach verhältnismäßig kurzer Tätigkeit in Frankfurt am Main wird Oberstaatsanwalt Binder, der erst am 1. Oktober 1929 sein hiesiges Amt übernommen hat, zum 1. Juni 1931 als erster Vertreter des Generalstaatsanwaltes an die Staatsanwaltschaft beim Kammergericht Berlin versetzt.
  10198. 15.5.1931, Beim Brand in einer Malerwerkstatt in der Hohenstaufenstraße entsteht nur geringer Sachschaden.
  10199. 30.4.1931, Im Chemischen Institut der Universität Frankfurt, Robert-Mayer-Straße, wird beim Arbeiten im Laboratorium eine Chlorgasbombe undicht. Die Feuerwehr dringt mit Gasmasken in den Raum ein und schafft die Bombe in den Garten, um sie dort zu entschärfen.
  10200. 1.4.1931, Ab heute ist die Amtsanwaltschaft beim Amtsgericht des Stadtteils Höchst aufgehoben und mit der Amtsanwaltschaft Frankfurt am Main vereinigt.
  10201. 23.3.1931, Beim Brand eines Dampfbaggerschiffes im Osthafen entsteht hoher Sachschaden. Ein sonst auf dem Schiff anwesender Wärter wird vermisst - einen Tag später wird seine Leiche aus dem Main gezogen.
  10202. 19.3.1931, Beim Versuch von kommunistischer Seite eine nationalsozialistische Versammlung im Stadtteil Fechenheim zu stören, kommt es auf der Straße zu schweren Zusammenstößen. Der Polizei gelingt es, die Demonstranten zu zerstreuen.
  10203. 11.1.1931, Beim Zusammenprall eines von Pferden gezogenen Milchfuhrwerks mit einer Straßenbahn auf der Höhe Sandweg/Waldschmidtstraße werden die Tiere erheblich verletzt.
  10204. 29.11.1930, Aufnahme des Schnellverkehrs mit Darmstadt. Von diesem Zeitpunkt ab sind die Gespräche von Teilnehmern in Frankfurt am Main, Offenbach/Main, Hanau, Bad Homburg, Kelkheim, Langen, Sprendlingen und Bergen nach Darmstadt nicht mehr wie im Fernverkehr, sondern beim Schnellverkehrsamt Frankfurt anzumelden.
  10205. 1.10.1930, Ab heute können die Wettervorhersagen der öffentlichen Wetterdienststelle in Frankfurt am Main von den Fernsprechteilnehmern des Ortsfernsprechnetzes Frankfurt einschließlich Offenbach/Main und Höchst beim Telegrafenamt in Frankfurt am Main erfragt werden.
  10206. 29.8.1930, Beim Überfall auf einen Frankfurter Juwelier erbeuten die Täter Schmuck und einen Koffer im Werte von über 6.000.- Reichsmark.
  10207. 16.8.1930, Frankfurts Jugend demonstriert auf dem Römerberg für die Pflege des Frankfurter Licht- und Luftbades. Beim Versuch, kommunistische Flugblätter zu verteilen, schreitet die Polizei sofort ein und beschlagnahmt sämtliches Propagandamaterial.
  10208. 15.8.1930, Beim Boot fahren auf dem Main ertrinkt ein 24jähriger Mann, weil er mit seinem Boot dem Hausener Wehr zu nahe gekommen ist und kentert.
  10209. 14.7.1930, Beim morgendlichen Großbrand in der Schuhfabrik „Neuco“ in der Fischerfeldstraße entsteht großer Sachschaden.
  10210. 13.6.1930, Bei einem Verkehrsunfall in Höchst wird eine 46jährige Frau beim Überschreiten der Straße von einem Kraftwagen erfasst und dabei tödlich verletzt.
  10211. 7.4.1930, Beim Brand im Osthafenlager der Kohlenhandlung Ph. Kitz GmbH, Eyssenstraße, entsteht Sachschaden.
  10212. 11.2.1930, Bei einem Verkehrsunfall an der Hauptwache wird ein Straßenhändler beim Überschreiten der Gleise von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt.
  10213. 13.12.1929, Beim Fensterputzen im Haus Alte Mainzer Gasse 24 stürzt ein 60jähriger Fensterputzer vom zweiten Stock auf die Straße und erleidet dabei tödliche Verletzungen.
  10214. 1.9.1929, Bei einem Verkehrsunfall in der Allerheiligenstraße, Ecke Schwimmbad, wird ein Fußgänger beim Überqueren der Straße von einem Pkw erfasst und dabei tödlich verletzt.
  10215. 5.7.1929, Beim Einsturz eines Teils des Stahlskeletts des Verwaltungsgebäudes der IG Farbenindustrie werden drei Arbeiter getötet und zwei Personen schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf bis zu 300.000.- Reichsmark geschätzt.
  10216. 1.7.1929, Ein achtjähriger Junge stürzt am Eisernen Steg beim Spielen in den Main und ertrinkt.
  10217. 14.5.1929, Beim Brand im Lager der Möbelexpressgesellschaft, Gutleutstraße, entsteht ein geschätzter Sachschaden von 5.000.- Reichsmark.
  10218. 18.4.1929, Beim Zusammenstoß zweier Straßenbahnen am Schweizer Platz werden drei Personen verletzt.
  10219. 6.4.1929, Beim Versuch, auf eine bereits fahrende Straßenbahn zu springen, kommt ein 42jähriger Mann ums Leben.
  10220. 5.4.1929, Beim Brand in der Bethmann-Mittelschule entsteht nur geringer Sachschaden.
  10221. 27.2.1929, Beim Rodeln verunglückt ein 10jähriger Junge in der Enkheimer Straße tödlich. Beim Aufprall des Rodelschlittens gegen eine Straßenlaterne werden drei weitere Buben schwer verletzt.
  10222. 4.7.1928, 60. Geburtstag des Schriftsteller und Journalisten Dr. Rudolf Presber (1868-1935), 1894 bis 1899 Feuilletonredakteur beim Frankfurter Generalanzeiger („Frankfurter Spaziergänge“), später freier Schriftsteller. Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) übermittelt dem Dichter namens des Magistrats ein Glückwunschschreiben.
  10223. 1.8.1927, An der Alten Brücke auf der Frankfurter Seite fallen drei Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren beim Spielen ins Wasser und ertrinken.
  10224. 27.8.1926, Beim Absturz eines zweisitzigen Sportflugzeuges über dem Flugplatz Rebstock wird die Maschine völlig zerstört, die Besatzung überlebt.
  10225. 21.6.1926, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Hauptwache wird eine 20jährige Frau beim Abspringen von einer fahrenden Straßenbahn tödlich verletzt.
  10226. 30.7.1925, Im Rahmen des Hörfunkprogramms „Die Stunde der Frankfurter Zeitung“ spricht Dr. Paul Laven (1902-1979), Sportjournalist, seit 1926 Leiter des „Zeitdienstes“ beim Südwestdeutschen Rundfunk und Pionier der Rundfunkreportage, über „Die Arbeiter-Olympiade“.
  10227. 14.4.1925, Bei einem schweren Explosionsunglück auf einem Schrottwerk in der Riederwald-Kolonie wird beim Verschroten alter Munitionsbehälter ein Arbeiter getötet und ein zweiter verletzt.
  10228. 1.4.1924, Durch die vom Reichstag beschlossene Justizreform treten am 01.04. d. J. wesentliche Änderungen bei der Justizbehörde ein. Für Frankfurt am Main ergeben sich u.a. nachfolgende Neuerungen: Die neunte und zehnte Zivilkammer werden aufgehoben, ihr Arbeitsfeld wird unter die übrigen Zivilkammern verteilt. Beim Amtsgericht werden zwei große Schöffengerichte errichtet.
  10229. 2.12.1923, Tod der Frankfurter Schriftstellerin Helene Adler (1849-1923), Lehrerin an der Waisenschule des israelitischen Frauenvereins, 1882 erste Gedichtsammlung: „Beim Kuckuck – launige zoopoetische Waldgesänge“, auch Dialektdichterin sowie Vortragskünstlerin.
  10230. 1.12.1921, Der Zirkus Sarrasani in der Festhalle wird vom Polizeipräsidenten nach Ablauf der Konzession (30.11. d. J.) überraschend geschlossen. Die Einsprüche des Zirkusbesitzers Hans Stosch-Sarrasani beim Regierungspräsidenten und Oberpräsidenten werden abschlägig beschieden. Vergnügungslokale haben sich darüber aufgeregt, dass der Zirkus, statt der 40 Prozent Vergnügungssteuer, vertraglich nur eine Pauschalsumme 1.000.- Mark pro Vorstellung zu entrichten hat. In einer Versammlung der Inhaber von Vergnügungslokalen ist entweder die Schließung oder die Abgabe von 40 Prozent Vergnügungssteuer gefordert worden. Erst am 13.12. d. J. gibt es wieder Zirkusvorstellungen in der Festhalle.
  10231. 18.5.1921, Kundgebung für den Verbleib Oberschlesiens beim Deutschen Reich auf dem Römerberg, veranstaltet von der SPD, der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und dem Zentrum.
  10232. 1.6.1920, Einführung einer Pfandscheingebühr beim städtischen Pfandhaus. Sie beträgt zehn Pfg. bei Darlehen von zwei bis zehn Mark, fünfzehn Pfg. bei elf bis dreißig Mark, zwanzig Pfg. bei einunddreißig bis einhundert Mark, dreißig Pfg. über einhundert Mark.
  10233. 26.11.1919, Sitzung des Rumpf-Arbeiterrates Frankfurt am Main: Nach dem Austritt der Vertreter der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) gehörten ihn nur noch die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands- (USPD) und KPD-Vertreter an. Auf Grund der politischen Kräfteverhältnisse wird von Kampfmaßnahmen abgesehen. Damit ist das Ende des Arbeiterrates besiegelt, nachdem die Stadtverordnetenversammlung bereits im Juni d. J. dem Arbeiterrat jede weitere überwachende Tätigkeit verwehrt hatte. Dieser löst sich Mitte Januar 1920 endgültig auf und tritt beim Kapp-Lüttwitz-Putsch im März 1920 nicht mehr in Erscheinung.
  10234. 18.11.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neuregelung der Erwerbslosenfürsorge, Beschluss der Errichtung eines Rechtsfriedensamtes, Gaspreiserhöhung beim Gaswerk Heddernheim, Bewilligung von Mitteln für Reparaturen in der städtischen Mainbade-Anstalt (ehemalige Leichum’sche Mainschwimmanstalt).
  10235. 15.2.1919, Ablauf der Frist zur Anmeldung von Fliederschäden aus der Zeit des Ersten Weltkriegs beim Magistratskommissar für Militärangelegenheiten als Vorentscheidungsbehörde.
  10236. 14.1.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main in der Geschlechterstube des Rathauses. Thema ist die Erhöhung von Lebensmittelpreisen etwa beim Schwarzbrot, die abgelehnt wird. Eine gewählte Kommission soll sich mit dem städtischen Lebensmittelamt in Verbindung setzen. Die Beseitigung der hiesigen Wohnungsnot und Fragen der Arbeitsplatzbeschaffung stehen ebenfalls auf der Tagesordnung.
  10237. 10.12.1918, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Die Kreditüberschreitungen beim städtischen Hochbauamt werden nachträglich bewilligt. Des Weiteren: Grundstücksangelegenheiten des städtischen Pflegeamtes, der Allgemeine Almosenkastens zur Unterstützung Armer und Notleidender.
  10238. 14.12.1917, Beim Versuch, einen Einbrecher festzunehmen, wird ein Kriminalschutzmann in der Allerheiligenstraße erschossen.
  10239. 19.6.1917, 70. Geburtstag des Juristen und Numismatikers Dr. Justus Haeberlin (1847-1925), seit 1876 Anwalt beim Landgericht Frankfurt am Main, von 1875 bis 1900 als Aktuar Mitglied des Frankfurter evangelisch-lutherischen Konsistoriums, Antiken- und Münzsammler. Aus diesem Anlass lässt die Frankfurter Numismatische Gesellschaft eine Gussmedaille für ihren Ehrenvorsitzenden herstellen.
  10240. 12.11.1915, Die Schwedische Akademie für Wissenschaften in Stockholm verleiht den Nobelpreis für Physik des Jahres 1914 an den Professor der Universität Frankfurt, Dr. Max von Laue (1879-1960), für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim Durchgang durch Kristalle.
  10241. 23.2.1915, Vortrag der Sozialpolitikerin Dr. Henriette Fürth (1861-1938), während des Ersten Weltkriegs in der Kriegshilfe tätig u.a. beim Aufbau von „Kriegsküchen“, in der Frankfurt-Loge über „Der Einzelhaushalt und die Volksernährung“, veranstaltet vom Verband für Armen- und Waisenpflege.
  10242. 18.1.1915, Spät in der Nacht wird im Hauptgüterbahnhof ein Eisenbahnassistent beim Überschreiten der Gleise von einem rollenden Wagen erfasst und dabei tödlich verletzt.
  10243. 1.1.1914, Die Silvesterfeier auf der Zeil verläuft ruhig. Einige Personen verletzen sich beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern.
  10244. 9.8.1912, Bei einer schweren Benzin-Explosion im Hof der Opel-Automobile Verkaufsgesellschaft m.b.H. Frankfurt am Main, Mainzer Landstraße, werden mehrere Menschen getötet. Die Katastrophe ereignet sich beim Abfüllen von Benzinfässern.
  10245. 14.3.1912, Beim Einsturz eines Gerüstes am Neubau Mainkurstraße 18 im Stadtteil Bornheim wird ein Zimmermann tödlich, ein zweiter Arbeiter schwer verletzt.
  10246. 22.8.1911, Bei einem Verkehrsunfall wird ein 24jähriger Fuhrmann beim Einfahren in eine Kohlenhalle der verlängerten Niddastraße derart gegen einen Pfeiler gedrückt, dass er seinen schweren Verletzungen erliegt.
  10247. 11.8.1911, Beim Brand in der Kunstgärtnerei Eschersheimer Landstraße werden mehrere Treibhäuser zerstört.
  10248. 25.7.1911, Beim Brand im Bootshaus des Rudersportvereins Teutonia am Deutschherrnkai entsteht hoher Sachschaden.
  10249. 29.4.1911, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Kronprinzenstraße [heute: Münchener Straße] wird ein 19jähriger Mann infolge eines Sturzes beim Aufspringen auf eine fahrende Straßenbahn tödlich verletzt.
  10250. 1.4.1911, Inbetriebnahme des Ortsschnelldienstes beim hiesigen Telegraphenamt, Zeil 106.
  10251. 2.11.1910, 70. Geburtstag des Ingenieurs (beim Tiefbauamt der Stadt Frankfurt am Main) und Ingenieurs und Malers Franz Graf (1840-1915).
  10252. 19.6.1910, Beim Sturz von der Plattform eines Straßenbahnwagens in der Forsthausstraße wird ein 52jähriger Mann tödlich verletzt.
  10253. 1.1.1906, Die Silvesternacht verläuft verhältnismäßig ruhig. Zu größeren Ausschreitungen kommt es nicht. Im Stadtteil Bornheim wird eine Person beim Abbrennen eines Kanonenschlags erheblich verletzt.
  10254. 9.11.1903, Tod des Pädagogen und Politikers Samuel Spier (1838-1903), Mitbegründer der deutschen Sozialdemokratie, 1882 Niederlassung in Frankfurt am Main, Engagement beim Aufbau der mainstädtischen Genossenschaftsbewegung, Vorsitzender des Konsumvereins und der Genossenschaftsbäckerei, zuletzt Privatgelehrter.
  10255. 23.8.1903, Das wegen schlechten Wetters vom 21. Juni verlegte fünfzigstes Feldbergfest verzeichnet beim Wettturnen 775 beteiligte Sportler und Sportlerinnen.
  10256. 10.7.1903, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Höhenstraße wird ein vierjähriges Mädchen beim Spielen auf der Straße von einem Pkw überfahren und dabei tödlich verletzt.
  10257. 23.7.1902, Beim Zusammenstoß zweier Straßenbahnen vor dem Eschenheimer Turm infolge einer Weichenfunktionsstörung entsteht lediglich Sachschaden.
  10258. 1.4.1902, Ab heute besteht eine dritte Kammer für Handelssachen beim Frankfurter Landgericht. Die Anzahl der zu ernennenden Handelsrichter und Stellvertreter wird für die Kammern in der Mainstadt auf jeweils zwölf Juristen erhöht.
  10259. 23.1.1902, Beim Absprung von einer fahrenden Straßenbahn in der Kaiserstraße wird ein älterer Mann tödlich verletzt.
  10260. 21.12.2000, Beim Brand in einem Müllschlucker des Hochhauses in der Mailänder Straße im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- DM.
  10261. 19.12.2000, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in Bornheim erbeutet der Täter mehrere tausend DM.
  10262. 12.12.2000, Die Obermainbrücke heißt jetzt Ignatz-Bubis-Brücke. Mit der Umbenennung würdigt die Stadt Frankfurt am Main das Engagement und den Einsatz des verstorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland. Beim feierlichen Akt der Umbenennung in Anwesenheit von Bubis Witwe Ida, Bubis Nachfolger Paul Spiegel, Zentralratsmitglied Michel Friedman und Oberbürgermeisterin Petra Roth, gibt es wieder Proteste. Es sind auch antijüdische Schmähungen zu hören. Bereits zuvor hat es heftigen Widerstand gegen den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung gegeben.
  10263. 2.12.2000, Beim Brand in einem Bornheimer Lebensmittelmarkt in der Burgstraße entsteht ein geschätzter Schaden von einer halben Million DM.
  10264. 13.11.2000, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse von 1822 in Bornheim, Berger Straße 179-181, erbeutet der Täter 5.000.- DM.
  10265. 30.10.2000, Richtfest beim künftigen Musischen Zentrum der Stiftung Blindenanstalt.
  10266. 14.10.2000, Beim Wohnungsbrand in der Rudolfstraße 19 im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10267. 12.10.2000, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in Bonames, Homburger Landstraße 715, erbeutet der Täter 12.000.- DM.
  10268. 6.10.2000, Beim Sturz vom Dach des ehemaligen Postzentrums an der Hafenstraße erleidet ein 40jähriger Arbeiter tödliche Verletzungen.
  10269. 29.9.2000, Beim Überfall auf einen Plus-Markt in der Friedberger Landstrasse 73-75 erbeutet der Täter 6.000.- DM.
  10270. 28.9.2000, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in Nieder-Erlenbach, Alt Erlenbach 38, erbeuten die Täter 50.000.- DM.
  10271. 25.9.2000, Beim Überfall auf die Postfiliale in der Marktstraße in Bergen-Enkheim erbeuten die Täter 100.000.- DM.
  10272. 15.9.2000, Beim Brand in einem Blockheizkraftwerk im Stadtteil Heddernheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10273. 30.8.2000, Beim Brand in einem chinesischen Speiselokal im Stadtteil Nied, Sauerstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10274. 27.8.2000, Beim abendlichen Brand im Frankfurter Bürocenter in der Mainzer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10275. 23.8.2000, Beim abendlichen Brand der Fassade eines Rohbaus in der Hanauer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10276. 23.8.2000, Beim Brand in einem Möbellager in der Hanauer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- DM.
  10277. 22.8.2000, Beim abendlichen Brand in der Altpapier-Sortieranlage der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH im Ostend entsteht ein geschätzter Schaden von 3,5 Millionen DM.
  10278. 20.8.2000, Beim morgendlichen Wohnungsbrand in der Ginnheimer Hohl 32 entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM.
  10279. 6.8.2000, Beim Brand einer Dachgeschosswohnung in Oberrad entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10280. 5.8.2000, Am späten Abend wird Großalarm für alle Rettungsdienste im Rhein-Main-Gebiet ausgelöst. Mit 252 Passagieren an Bord muss eine Condor-Maschine auf dem Rhein-Main-Flughafen notlanden, nachdem beim Start in der Türkei ein Reifen der Boeing 757 geplatzt ist. Menschen kommen nicht zu Schaden.
  10281. 1.8.2000, Deepak Bhat macht der Frankfurter Computerbranche wieder Mut. Der 24jährige Inder ist der erste PC-Spezialist mit einer Green Card. Beim Pressetermin im Arbeitsamt kann der gesuchte Experte seine Sondererlaubnis aber nicht persönlich entgegen nehmen, weil ihn die Ausländerbehörde zwischenzeitlich zur Ausreise gezwungen hatte.
  10282. 15.7.2000, Beim Überfall auf die Postfiliale in Eschersheim erbeuten die Täter 100.000.- DM.
  10283. 13.7.2000, Tod der Schauspielerin, Regisseurin und Rundfunkautorin Ursula Langrock (1926-2000), seit 1946 bei „Radio Frankfurt“ bzw. beim „Hessischen Rundfunk“.
  10284. 12.7.2000, Beim Brand in einer Druckfarbenfabrik in der Borsigallee entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10285. 1.7.2000, Beim spätabendlichen Brand in einer Reithalle im Stadtteil Sindlingen entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10286. 20.6.2000, Beim Zusammenstoß mit einem Taxi wird ein Motorradfahrer auf der Mainzer Landstraße tödlich verletzt.
  10287. 8.6.2000, Beim Überfall auf einen Immobilienmakler im Nordend erbeuten die Täter 65.000.- DM.
  10288. 26.5.2000, Beim Überfall auf eine Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Müllerstraße erbeutet der Täter 20.000.- DM.
  10289. 28.4.2000, Beim Überfall auf einen Geldboten in der B-Ebene an der Hauptwache erbeutet der Täter 6.000.- DM.
  10290. 28.4.2000, Beim Brand in einem Bürohaus in Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10291. 23.4.2000, Der neue Altar der evangelischen Stadtkirche an der Ecke Melchior- und Leverkuser Straße in Höchst wird beim Abendmahlgottesdienst vorgestellt.
  10292. 19.4.2000, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in Alt-Hausen erbeuten die Täter 70.000.- DM.
  10293. 11.4.2000, Beim Wohnungsbrand in der Schwarzwaldstraße im Stadtteil Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  10294. 11.4.2000, Beim Wohnungsbrand in Alt-Griesheim entsteht ein geschätzter Schaden von 40.000.- DM.
  10295. 31.3.2000, Beim abendlichen Brand im Wohn-Hochhaus Am Bügel, Ben-Gurion-Ring 112, entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10296. 9.3.2000, Beim spät abendlichen Brand im August-Stunz-Heim im Ostend sterben zwei Bewohnerinnen des Pflegeheims, drei weitere Bewohner erleiden Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 300.000.- DM geschätzt.
  10297. 15.2.2000, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Rhönstraße erbeutet der Täter 100.000.- DM.
  10298. 14.2.2000, Beim Überfall auf eine Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Kurhessenstraße erbeutet der Täter 10.000.- DM.
  10299. 11.2.2000, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkassse von 1822 in der Eschersheimer Landstraße im Dornbusch erbeutet der Täter einen Geldkoffer im Wert von 300.000.- DM.
  10300. 9.2.2000, Beim morgendlichen Wohnungsbrand im Haus Nibelungenallee 47 entsteht ein geschätzter Schaden von einer halben Million DM.
  10301. 7.2.2000, Beim Brand in einer Werkstatt in Höchst entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10302. 3.2.2000, Beim Empfang für die Landräte des Rhein-Main-Gebietes im Kaisersaal des Römer verteidigt Oberbürgermeisterin Petra Roth ihre Haltung zu einem weiteren Ausbau des Rhein-Main-Flughafens.
  10303. 2.2.2000, Beim Überfall auf die Filiale der Nassauischen Sparkasse in der Bruchfeldstraße im Stadtteil Niederrad erbeutet der Täter 12.000.- DM.
  10304. 29.1.2000, Beim morgendlichen Brand im Römer entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- DM.
  10305. 21.1.2000, Beim Wohnungsbrand in der Wörsdorfer Straße im Gallusviertel wird eine 90jährige Frau schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf 350.000.- DM geschätzt.
  10306. 17.1.2000, Beim Brand eines Geschäftes für Teppiche und Antiquitäten im vierstöckigen Wohn- und Geschäftshaus Stresemannallee 8 im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Millionenschaden.
  10307. 15.1.2000, Beim morgendlichen Wohnungsbrand in der Schöffenstraße in Griesheim entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10308. 1.1.2000, Beim morgendlichen Brand einer Gaststätte in der Bockenheimer Kiesstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10309. 23.12.1937, Beim Brand im städtischen Elektrizitätswerk, Gutleutstraße 231, gelingt es der Feuerwehr den infolge einer Selbstentzündung des Kohlenstaubes in einer hohen Halle, der Kohlenmahlanlage, entstandenen Brand rasch unter Kontrolle zu bekommen und damit den Schaden in Grenzen zu halten.
  10310. 31.12.1937, Beim Brand im Restaurant der Börse entsteht nur geringer Sachschaden.
  10311. 12.1.1938, Beim Überschreiten der Straßenbahngleise Am Weißen Stein wird ein älterer Mann von einem Straßenbahnzug der Linie 23 erfasst und dabei tödlich verletzt.
  10312. 29.1.1938, Beim Brand des Sendeturms des Reichssenders Frankfurt am Heiligenstock gelingt es drei Löschzügen den Brand ohne größeren Schaden unter Kontrolle zu bringen.
  10313. 9.3.1938, Beim Raubüberfall auf eine ältere Frau in ihrer Wohnung in der Thomasiusstraße wird ein 17jähriger Lehrling unmittelbar nach der Tat gefasst. Bereits am 28.02. d. J. hat der Jugendliche einen ähnlichen Überfall auf eine ebenfalls ältere Wohnungsinhaberin in der Hanauer Landstrasse verübt.
  10314. 24.3.1938, Beim Küchenbrand einer Wohnung des Hauses Im Burgfeld 145 in der Römerstadt-Siedlung wird ein in Lebensgefahr geratener Junge in letzter Minute von der Feuerwehr gerettet.
  10315. 2.4.1938, Für die beim Bau der neuen Zeppelinhalle auf dem Rhein-Main-Flughafen tödlich verunglückten sieben Arbeiter findet auf dem Hauptfriedhof vor der Leichenhalle eine Trauerfeier statt.
  10316. 22.4.1938, Ein versuchtes Sexualverbrechen ereignet sich beim Überfall auf eine 48jährige Frau, die ein unbekannter Mann niederschlägt, auf dem Weg von der Straßenbahnhaltestelle Unterschweinstiege zur Goldsteinsiedlung.
  10317. 16.5.1938, Beim Brand in einer Schuhfabrik in der Kleyerstraße muss die Feuerwehr dem Feuer aufgrund starker Rauchentwicklung mit Sauerstoffgeräten und Atemschutzmasken zu Leibe rücken.
  10318. 19.5.1938, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Frankfurter Seite der Wilhelmsbrücke [heute: Friedensbrücke] wird ein Motorradfahrer beim Zusammenstoß mit einem Lkw tödlich verletzt.
  10319. 15.6.1938, Beim Feuer auf dem Grundstück des Schmirgeldampfwerkes Naxos-Union in der Waldschmidtstraße brennt ein Schuppen völlig nieder.
  10320. 16.6.1938, Beim Feuer im Haus Schwalbacher Straße 68 brennt eine Küche komplett aus.
  10321. 20.9.1938, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Halmstraße wird ein vierjähriges Kind beim Überschreiten der Straße von einem Paketpostkraftwagen angefahren und tödlich verletzt.
  10322. 6.12.1938, Bei einem Verkehrsunfall auf der Berger Straße wird eine Fußgängerin beim Überschreiten der Fahrbahn von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt.
  10323. 1.1.1939, Mit Wirkung vom 01.01.1939 an wird beim Kraftwerk Frankfurt am Main ein „Landwirtschaftstarif“ eingeführt.
  10324. 3.2.1939, Tod des Rechtsanwalts und Notars, Justizrat Dr. Leopold Sternau (1859-1939 Frankfurt am Main), seit 1887 als Rechtsanwalt zugelassen, Mitglied und Vorsitzender des letzten gewählten Vorstands der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main. 1935 Entzug des Notariats und Löschung aus der Anwaltsliste beim Landgericht Frankfurt am Main.
  10325. 1.6.1939, Der Leiter der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Frankfurt, Oberstaatsanwalt Jakob Poth, tritt nach Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand.
  10326. 14.7.1939, Ein siebenjähriger Junge ertrinkt im Main bei Höchst. Er fällt beim Spielen an der Höchster Mainmühle ins Wasser.
  10327. 29.7.1939, Beim Brand am „Monte Scherbelino“ entsteht geringer Sachschaden. Zwei Züge der Feuerschutzpolizei lokalisieren das Feuer durch Ziehen eines Sperrgrabens.
  10328. 9.8.1939, Offizielle Amtseinführung des neu ernannten Oberstaatsanwaltes beim Landgericht Frankfurt, Oberstaatsanwalt Wilhelm.
  10329. 14.9.1939, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Robert Höxter (1879-1939), seit 1906 beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main als Rechtsanwalt eingetragen, seit 1923 beim Landgericht Frankfurt am Main. Mitglied der Jüdischen Gemeindevertretung, Mitglied des letzten gewählten Vorstands der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main (stellvertretender Schriftführer); 1933 Ausscheiden aus dem Kammervorstand und Entlassung als Notar, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Ende 1938 Emigration nach England, später in die USA, stirbt 1939 in London.
  10330. 1.10.1939, Offizieller Amtsantritt des neuen Vizepräsidenten beim Oberlandesgericht Frankfurt, Landgerichtsdirektor Dr. Friedrich „Fritz“ Rehorn (1879-1964).
  10331. 20.1.1940, Das „Stadt-Blatt“ der „Frankfurter Zeitung“ veröffentlicht auf ihrer Seite 1 einen Aufruf des Gauleiters Jakob Sprenger: „Notwendige Kohlen- und Stromeinsparung“. Infolge starken Schneefalls in der Nacht vom 16. auf den 17. 01., verbunden mit anhaltender Kälte, ist die Energie- und Kohlenversorgung erheblich erschwert. Deshalb fordert Sprenger alle Betriebsführer und Haushaltungsvorstände auf, „weitestgehende Sparmaßnahmen beim Kohlenverbrauch und bei der Energieentnahme durchzuführen.“
  10332. 11.9.1941, Tod des Stadtrats Dr. Max Michel (1888-1941), von 1927 bis März 1933 hauptamtlicher Stadtrat und Leitung des Kultur-, Personal- und Revisionsamtes, widerrechtlich aus dem Amt vertrieben. Von 1936 bis 1938 Referent beim „Hilfsverein der deutschen Juden“ in Berlin. Im Oktober 1938 Emigration in die USA.
  10333. 3.3.1942, Beim infolge einer Gasexplosion ausgelösten Kellerbrand im Haus Elbestraße 53 entsteht Sachschaden. Ein Hausbewohner wird verletzt.
  10334. 25.3.1942, Beim Aufspringen auf eine bereits fahrende Straßenbahn erleidet eine 14jährige Schülerin in der Siedlung Westhausen tödliche Verletzungen.
  10335. 24.6.1942, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Bockenheimer Landstraße/Ecke Myliusstraße wird eine ältere Frau beim Überschreiten der Straße von einem Pkw erfasst und dabei tödlich verletzt.
  10336. 21.8.1942, Gründung des Kleingärtnervereins „Am Schönhof e. V.“ durch die Betriebsgemeinschaft der Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH Frankfurt am Main im Großen Konferenzsaal der „Frankfurter Zeitung“. Erster Name: „Kleingärtnerverein Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH der Stadtgruppe Frankfurt am Main, der Kleingärtner e. V., im Reichsbund deutscher Kleingärtner e. V.“. Der Eintrag in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt erfolgt am 07.11. d. J. Seit 1946 lautet der Vereinsnamen: Kleingärtnerverein „Am Schönhof e. V.“, Frankfurt am Main.
  10337. 30.8.1942, Tod des Rechtsanwalts und Notars, Justizrat Dr. Leo Weiss (1866-1942 Ghetto Theresienstadt), seit 1896 als Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt am Main zugelassen. 1933 Entlassung als Notar, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Am 18.08.1942 Deportation ins Ghetto Theresienstadt.
  10338. 1.10.1942, Die Städtische Wohnungstauschstelle beim Städtischen Wohnungsnachweis, Zeil 92, nimmt heute ihre Arbeit auf. Der Verknappung von Wohnraum will diese gemeindeeigene Einrichtung gegensteuern.
  10339. 29.12.1942, Tod des Rechtsanwalts und Notars Siegmund Kaiser (1882-1942 Auschwitz), seit 1909 beim Landgericht Frankfurt am Main als Rechtsanwalt eingetragen, 1933 Entlassung als Notar, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Vom 14.11. bis 29.12.1938 Inhaftierung im KZ Dachau.
  10340. 17.1.1943, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Max Marxheimer (1883-1943 Auschwitz), 1910 als Rechtsanwalt beim Oberlandesgericht bzw. 1911 beim Landgericht Frankfurt am Main als Rechtsanwalt eingetragen, 1935 Entzug des Notariats, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt; zuletzt in der Verwaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main tätig. 1942 Verhaftung, am 09.10.1942 Internierung ins Arbeitserziehungslager Heddernheim, danach Verschleppung ins Vernichtungslager Auschwitz.
  10341. 28.1.1943, Bei einem schweren Verkehrsunfall am Kaiserplatz in der Innenstadt wird eine 54jährige Frau beim Abspringen von einer fahrenden Straßenbahn tödlich verletzt.
  10342. 24.3.1943, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Ernst Hochstaedter (1872-1943 Auschwitz), seit 1899 Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt am Main, 1933 aus der Anwaltsliste gelöscht.
  10343. 26.3.1943, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Hanauer Landstraße kommt ein 60jähriger Mann beim Versuch, auf die fahrende Straßenbahn aufzuspringen, zu Fall und verletzt sich dabei tödlich.
  10344. 1.4.1943, Ab heute ist die Zollabteilung des Oberfinanzpräsidenten Kassel aufgehoben. Beim Oberfinanzpräsidenten Hessen wird eine Zollabteilung errichtet. Sie ist für die Verwaltung der Zölle und Verbrauchssteuern in den Oberfinanzbezirken Hessen und Kassel zuständig. Alle Zolldienststellen des Kasseler Oberfinanzbezirks, darunter die Hauptzollämter Kassel, Marburg, Hanau, Wiesbaden, Frankfurt-Domplatz, Frankfurt-Gutleutstraße, Gießen, Mainz, Worms, Darmstadt und Offenbach/Main gehören demnach vom 1. April d. J. an zum Geschäftsbereich des Oberfinanzpräsidenten Hessen in Darmstadt.
  10345. 11.4.1943, Beim Ausgraben mehrerer Stabbrandbomben durch drei Jugendliche im Stadtteil Seckbach wird einer der Jugendlichen infolge einer Bombenexplosion tödlich verletzt, der zweite schwer, der dritte leicht.
  10346. 22.4.1943, Beim Sturz aus der Straßenbahn in der Innenstadt kommt ein älterer Mann zu Tode.
  10347. 2.6.1943, Bei einem schweren Verkehrsunfall spät abends in der Kaiserstraße kommt eine achtzigjährige Frau beim Aussteigen aus der Straßenbahn zu Fall und erleidet tödliche Verletzungen.
  10348. 24.6.1943, Beim Spielen am Main unterhalb der Alten Brücke ertrinkt ein achtjähriger Junge.
  10349. 4.7.1943, 75. Geburtstag des Frankfurter Schriftstellers und Journalisten Dr. Rudolf Presber (1868-1935), langjähriger Mitarbeiter beim Frankfurter Generalanzeiger, 1933 Vorsitzender der Gesellschaft „Alt-Frankfurter in aller Welt“. Aus diesem Anlass wird am Geburtshaus des verstorbenen Frankfurter Schriftstellers, Klüberstraße 12, eine Gedenktafel angebracht.
  10350. 14.10.1943, Oberbürgermeister Friedrich Krebs besucht die in den Frankfurter Krankenhäusern untergebrachten, beim Luftangriff auf Frankfurt am Main vom 04./05.10. schwer Verletzten.
  10351. 24.1.1944, Beim Sturz aus dem Mansardenfenster eines Hauses in der Kronprinzenstraße [heute: Münchener Straße], kommt ein sechsjähriges Mädchen ums Leben.
  10352. 28.2.1944, Gastspiel der Rhein-Mainischen Landesbühne mit dem Lustspiel „Angelika“ von Toni Impekoven (1881-1947), seit 1914 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen, und dem Bühnenautor und Journalisten Carl Mathern (1881-1960), langjähriger Lokalchef beim Frankfurter Generalanzeiger, im Volksbildungsheim Höchst.
  10353. 10.3.1944, Die „Rhein-Mainische Zeitung“ druckt in ihrer heutigen Ausgabe die Namen der beim alliierten Luftangriff vom 02.03. d. J. verstorbenen Frankfurter und Frankfurterinnen.
  10354. 24.3.1944, Tod des Rechtsanwalts und Notars Walter Stern bei einem Luftangriff, seit 1927 als Rechtsanwalt beim Landgericht Frankfurt am Main eingetragen.
  10355. 4.10.1944, Amtseinführung von Generalstaatsanwalt Vetter in sein neues Amt der Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht OLG Frankfurt am Main.
  10356. 17.3.1945, Der Reichsverteidigungskommissar Rhein-Main, Gauleiter Jakob Sprenger, ruft die Jugendlichen der Jahrgänge 1928, 1929 und 1930 zum Einsatz beim Stellungsbau (sog. Notdienstverpflichtung). Gedroht wird: Falls die Jugendlichen nicht spätestens bis zum 25.03. d. J. der Notdienstverpflichtung Folge geleistet haben, werden diese Jugendlichen und deren Erziehungsberechtigten dem zuständigen Standgericht überantwortet.
  10357. 19.7.1945, Beim Spielen mit gefundener Bordwaffenmunition werden durch eine Explosion zwei Jungen im Alter von zehn und elf Jahren getötet und drei weitere Kinder verletzt.
  10358. 1.5.1946, Tätigkeitsbeginn des Schiedsgerichts für die landwirtschaftliche Marktregelung und des Schiedsgerichts für landwirtschaftliche Lieferstreitigkeiten beim Landesernährungsamt I Groß-Hessen in Frankfurt am Main.
  10359. 31.5.1946, Das hessische Innenministerium erinnert alle Personen und Unternehmen, die Eigentum ausgewanderter, verschleppter oder ermordeter jüdischer Personen in Verwahrung haben, daran, sich mit vollständigen Unterlagen beim Staatsbeauftragten für die Betreuung der Juden in Groß-Hessen im Innenministerium, Wiesbaden, bis heute zu melden.
  10360. 2.3.1948, Professor Ludwig Erhard wird in der zwölften Vollversammlung des Wirtschaftsrates im Frankfurter Börsensaal zum Direktor der Verwaltung für Wirtschaft beim Wirtschaftsrat gewählt.
  10361. 27.6.1948–4.9.1948, Die Frankfurter Naturfreundejugend veranstaltet beim Naturfreundehaus Oberreifenberg im Taunus ihr diesjähriges Sommerzeltlager. Jeweils 100 Jungen und Mädchen werden zu einem vierzehntägigen Erholungsurlaub eingeladen.
  10362. 13.3.1945, Tod der Politikerin und Frauenrechtlerin Johanna Tesch, geb. Carillon (1875-1945 KZ Ravensbrück), Trägerin der sozialdemokratischen Frauenbewegung, seit 1902 Mitglied der SPD. Gründerin und Leiterin des Bildungsvereins für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse (1902). 1906 Vorsitzende Frankfurter Ortsgruppe des Zentralverbandes der Hausangestellten und Büroangestellten. Seit 1916 Mitglied der städtische Deputation für ‚Irre’ und Epileptiker, seit 1917 Beisitzerin im städtischen Mieteinigungsamt, seit 1918 Mitglied der Deputation für die städtischen Nervenheilanstalten und Mitglied des Hausfrauenausschusses beim städtischen Lebensmittelamt. 1919 Mitglied der Nationalversammlung und von 1920 bis 1924 des Deutschen Reichstags. Im Herbst 1944 Deportation ins KZ Ravensbrück.
  10363. 2.9.1945, Wiederzulassung demokratischer politischer Parteien. Hierzu muss ein förmlicher Antrag bei der Militärregierung gestellt werden. Mit ihrer Genehmigung ist die Erlaubnis für die betreffenden Parteien zu Versammlungen und öffentlichen Kundgebungen verbunden. Die erste der vier Parteien (KPD, SPD, Liberal Demokratische Partei (LDP) und Christlich Demokratische Partei (CDP), die beim amerikanischen Militärregierungsamt um ihre Zulassung ersucht, ist die „Kommunistische Partei Deutschlands“. Die fünf Unterzeichner des Gesuchs – Walter Fisch, Oskar Müller, Ernst Eichelsdörfer, Emil Carlebach und Ludwig Wittmann – erklären, sie seien Antifaschisten und hätten für ihr Engagement gegen den Nationalsozialismus im Gefängnis gesessen. Die „Ausrottung von Nazismus, Militarismus und Imperialismus“ sei die Voraussetzung für die Gründung eines „wahrhaft demokratischen Deutschland“. Vorrangig zielt die KPD auf einen Zusammenschluss aller Antifaschisten und eine Einheitsfront mit der SPD. Kurz nach der KPD stellt auch die „Sozialdemokratische Partei Deutschlands“ einen Antrag zur Neugründung.
  10364. 15.8.1948, Rund 23.000 Zuschauer bejubeln den neuen Deutschen Meister der Berufsradfahrer, Walter ‚Luft‘ Lohmann, beim Endlauf zur Deutschen Stehermeisterschaft über 100 km und sorgen für einen Besucherrekord im Radstadion.
  10365. 14.10.1948, Besuch des chinesischen Außenministers Dr. Wang Schi-tschi beim Militärgouverneur General Lucius D. Clay in Frankfurt am Main.
  10366. 14.5.1949, Berlins Oberbürgermeister Professor Ernst Reuter zu Gast beim Frankfurter „Club der Berliner“ im Henninger-Bräu am Opernplatz.
  10367. 28.9.1949, Besuch des amerikanischen Botschafters in London, Louis Douglas, beim amerikanischen Hohen Kommissar John McCloy in Frankfurt am Main.
  10368. 1.1.1950, Eröffnung einer Schließfachanlage mit 364 Fächern beim Postamt I in der Schillerstraße.
  10369. 25.9.1950–8.10.1950, Die Frankfurter Sängerin Adelheid Krämer erringt beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf den 3. Preis.
  10370. 11.3.1951–16.3.1951, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse mit mehr als 3000 Ausstellern und 249.000 Besuchern. Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard hält anlässlich der Messeeröffnung beim Abendempfang der Stadt Frankfurt für die in- und ausländische Presse die Festrede: „Frankfurt ist auf dem besten Wege, die Internationale Mustermesse zu werden.“
  10371. 19.5.1951, Öffentliches Konzert des Wiener Operettenkomponisten und Dirigenten Robert Stolz beim Hessischen Rundfunk.
  10372. 23.7.1951, Das oberste amerikanische Berufungsgericht der US-Zone und das Büro des Oberstaatsanwalts beim Amt des US-Hochkommissars, bisher in Nürnberg ansässig, nehmen ihren neuen Amtssitz in Frankfurt am Main, Bockenheimer Anlage 45.
  10373. 21.10.1951, Fünf Jahre Schulfunk beim Hessischen Rundfunk.
  10374. 1.1.1952, Der bisher in Wiesbaden tätige Oberstaatsanwalt Arnold Buchthal übernimmt an Stelle des zum Senatspräsidenten beim Oberlandesgericht in Frankfurt am Main berufenen Dr. Hans-Krafft Kosterlitz das Amt des Oberstaatsanwaltes in der Mainmetropole./ Die Spvg. Griesheim 02 startet mit einem Neujahrsball in ihr 50. Jubiläumsjahr.
  10375. 7.2.1952, Protestkundgebung des Landesverbandes der Milchkaufleute in Hessen gegen einen Antrag der Moha-Molkerei und anderer Molkereibetriebe beim Landesernährungsamt auf Erhöhung ihrer Flaschenmilch-Verdienstspanne.
  10376. 5.4.1952–6.4.1952, Das Mandolinenorchester „Frisch Auf“ in Eckenheim wird beim internationalen Mandolinenwettstreit in Como/Italien in der höchsten internationalen Klasse als bestes deutsches Mandolinenorchester platziert und mit zwei Goldmedaillen ausgezeichnet.
  10377. 30.5.1952, Auf einem Acker hinter der Steinkleestraße in Eckenheim wird beim Graben eines Brunnens ein römisches Urnengrab entdeckt, das aus dem 2. bis 3. Jahrhundert u. Zt. stammt.
  10378. 25.4.1953, Soziale Feierstunde des städtischen Fürsorge- und Jugendamtes unter dem Motto „Dem Gemeinwohl dienen“ in der Paulskirche anlässlich 100jährigen Jubiläums des Elberfelder System und des 25jährigen Jubiläums der Frankfurter Familienfürsorge. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb ehrte 32 Frankfurter Bürger und Bürgerinnen für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit beim Fürsorge- und Jugendamt der Stadt Frankfurt am Main.
  10379. 10.6.1953, In dem Prozess des ehemaligen KZ-Häftlings Norbert Wollheim gegen die Rechtsnachfolgerin der IG Farbenindustrie wegen Schadenersatzes und Schmerzensgeld verurteilt die Dritte Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt die IG Farbenindustrie zur Zahlung von 10.000 DM nebst 4 Prozent Zinsen seit dem 01.07.1951 an Wollheim. Auch werden der IG Farben die Kosten des Verfahrens auferlegt. Da dieser Prozess als Musterverfahren betrachtet wird für ähnliche Ansprüche zahlloser ehemaliger KZ-Häftlinge, kündigen die IG Farben gegen das Urteil Revision beim Bundesgerichtshof an.
  10380. 11.7.1953, Gedenkfeier des Westfalenbund e. V. im Holzhausenpark beim Gedenkstein des Freiherr vom und zum Stein zur Erinnerung an die dort im Jahre 1931 gepflanzte Westfalen-Eiche.
  10381. 14.1.1954, Bei einer schweren Explosion in der Halle der Kupfer-Raffination der Vereinigten Deutschen Metallwerke AG (Heddernheimer Kupferwerke) in Heddernheim werden beim Gießen von Kupfersträngen zwei Arbeiter getötet und zehn weitere verletzt.
  10382. 28.4.1955–20.8.1955, Frankfurter Himalaya-Expedition zum über 7000 Meter hohen Pyramid Peak. Zur Förderung dieser Expedition wird im März d. J. ein Kuratorium gebildet, dem Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb vorsteht. Bei der Rückkehr nach Frankfurt am Main übergibt der Leiter der siebenköpfigen Expedition, Reinhard Sander, beim Empfang im Frankfurter Rathaus Dr. Kolb einen Wimpel mit den Frankfurter Farben, der während der Expedition am Zelt angebracht war.
  10383. 31.5.1955, Mehr als 200.000 Besucher beim Wäldchestag im Stadtwald am Oberforsthaus.
  10384. 14.10.1956, Konzert des Kammersängers Rudolf Gonszar beim Liederkranz Schwanheim 1848.
  10385. 6.4.1957, Wissenschaftliche Arbeitstagung des Bundes der Diplomgärtner. Erörtert werden Probleme der Agrarpolitik, landwirtschaftliche Aufgaben beim Straßenbau, von Wohnsiedlungen in Industriegebieten und rein gartentechnische Probleme.
  10386. 26.10.1957, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Keglerabteilung des SC Weißblau beim Frankfurter Turnverein TV 1860 im Sandweg.
  10387. 23.9.1958, Lesung mit dem Schriftsteller Horst Bingel beim Deutschen Volksbildungsdienst, Schillerstraße 10.
  10388. 9.1.1959, Konzert des amerikanischen Dirigenten Dean Dixon beim Hessischen Rundfunk.
  10389. 15.5.1959, Frankfurt am Main braucht seinem NS-Oberbürgermeister, Dr. Friedrich Karl Krebs, keine Pension zu zahlen. Dies entscheidet der Erste Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes in Kassel. Er verwirft die Berufung von Krebs gegen ein Urteil des Frankfurter Verwaltungsgerichts vom 31.01.1957 und bestätigt damit dessen Entscheidung. Krebs hat auf eine Pension von jährlich rund 20.000.- DM geklagt. Revision gegen diese Entscheidung des Senats beim Bundesverwaltungsgericht wird nicht zugelassen.
  10390. 5.6.1959, Auf dem Schrottplatz Orber Straße 12 im Stadtteil Fechenheim ereignet sich beim Zerkleinern von Munition eine schwere Explosion bei der ein Arbeiter ums Leben kommt.
  10391. 8.5.1960–4.6.1960, Fotoausstellung „Bilder schreiben Geschichte 1945 bis 1960“ in der Paulskirche, veranstaltet vom Deutschen Journalisten-Verband, der Deutschen Gesellschaft für Fotografie und der Stadt Frankfurt am Main. Diese Dokumentation der jüngsten Vergangenheit bietet auf 300 großformatigen Blättern deutscher und amerikanischer Bildjournalisten einen Überblick über die Nachkriegszeit, angefangen beim „Jahr Null“, den Wiederaufbau, die Gründung der Bundesrepublik Deutschland bis in das Jahr 1960.
  10392. 7.6.1960, 250.000 Besucher beim Wäldchestag.
  10393. 21.6.1960, Der 23jährige Armin Harry (FSV Frankfurt) läuft als erster Sprinter der Welt beim Internationalen Leichtathletiksportfest in Zürich die 100 Meter in der neuen Weltrekordzeit von 10,0 Sekunden.
  10394. 24.6.1960, Beim ordentlichen Kreisverbandstag des Bundes der vertriebenen Deutschen (BvD) vollziehen neun landsmannschaftliche Frankfurter Kreisgruppen ihren Beitritt zum BvD-Kreisverband Frankfurt am Main. Damit gibt es nun auch in der Mainstadt einen Einheitsverband der Vertriebenen.
  10395. 15.10.1960, 50jähriges Jubiläum der Schulzahnpflege der Schulzahnklinik beim Gesundheitsamt.
  10396. 11.4.1961, Der Wetzlarer Amateur-Nationaltorwart Peter Kunter nimmt beim Fußballverein Eintracht Frankfurt erstmals am Training teil.
  10397. 20.4.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten verteidigen die Grundstückbesitzer gegen die Bescheide auf Zahlung von Erschließungsbeiträgen innerhalb eines Monats, sie richten einen Protest gegen unzumutbare Auflagen bei der Genehmigung einer Einkommensgrenzenänderung beim Bezug von Wochensichtkarten der Straßenbahn an die Adresse der hessischen Landesregierung, und schließlich wollen sie sich nicht so einfach mit dem Bau eines großen Umspannwerkes zwischen der Berger Warte und dem Vilbeler Wald abfinden. Die CDU-Fraktion beklagt sich über die ständige Verzögerung des Wiederaufbaus der Opernhausruine durch den Magistrat. Ohne Diskussion wird der Beitritt Frankfurts zu dem neu zu bildenden „Wasserverband Nidda“ beschlossen.
  10398. 31.8.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Allgemeine Zustimmung findet der SPD-Antrag, der die bessere Dotierung von Planstellen beim Amt für Verkehrsplanung und beim Stadtplanungsamt anstrebt, sowie der Wunsch, Frankfurt am Main möge so viele Sport-, Spiel- und Erholungseinrichtungen schaffen, wie es der „Goldene Plan“ der Deutschen Olympischen Gesellschaft (bezogen auf die Mainstadt) fordert.
  10399. 6.2.1962, Ein siebenjähriger Junge ertrinkt beim Schwimmen im Stadtbad Mitte.
  10400. 18.2.1962, Die verheerende Sturmflutkatastrophe im norddeutschen Küstenraum alarmiert die Frankfurter zur spontanen Hilfe. Über 30.000 Sachspenden gehen beim Roten Kreuz ein. Die Stadt Frankfurt am Main überweist einen Betrag in Höhe von 60.000.- DM nach Hamburg. Vom Rhein-Main-Flughafen starten deutsche und amerikanische Militärmaschinen mit insgesamt 130.000 Sandsäcken für den Bau von Dämmen.
  10401. 2.5.1962, Der Direktor des Zoologischen Gartens, Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), legt seine Ehrenmitgliedschaft beim Deutschen Tierschutzbund nieder, weil in einer Versammlung des Deutschen Tierschutzbundes „sehr gehässige und verletzende Äußerungen über Juden“ gefallen seien.
  10402. 6.8.1962, Beim Zusammenstoß eines Personenwagens mit einem Lastkraftwagen am Frankfurter Kreuz sterben drei Menschen in den Flammen des PKW’s.
  10403. 31.8.1962, Der FDP-Stadtverordnete Peter Juling legt sein Abgeordnetenmandat nieder. An seine Stelle tritt als Listennächster Walter Kugel, hauptamtlich beim Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK) tätig.
  10404. 16.5.1963, Dr. Eva Justin (1909-1966), Psychologin beim Frankfurter Jugendamt, wird wegen ihrer Tätigkeit im Zusammenhang mit der Verfolgung der Roma und Sinti während des Nationalsozialismus von Dienst suspendiert.
  10405. 13.9.1963, Während einer Demonstration von Studenten und Schülern gegen Bundesinnenminister Hermann Höcherl und die Mitarbeit ehemaliger SS-Mitglieder beim Verfassungsschutz sowie gegen die Einschränkung der grundgesetzlich garantierten Grundrechte kommt es in der Innenstadt zu Tumulten, in dessen Verlauf die Polizei die Versammlung auflöst und mehrere Demonstranten festnimmt.
  10406. 9.4.1964, Der ehemalige Ankläger beim Nürnberger Kriegsverbrecherprozess, Thomas Dodd, besucht den Auschwitz-Prozess.
  10407. 23.5.1964, Der Magistrat verleiht dem Frankfurter Rechtsanwalt und Notar und Präsident des Ehrengerichtshofes für Rechtsanwälte beim Oberlandesgericht in Frankfurt, Max Ludwig Cahn (1889-1967), anlässlich seines 75. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Ehrenplakette und Urkunde werden Rechtsanwalt Cahn in einer Feierstunde am 27.05. durch Bürgermeister Rudolf Menzer überreicht.
  10408. 28.8.1964, Drei Tote und 20 Verletzte fordert ein Unglück im Mainhafen der Farbwerke Hoechst AG. Beim Löschen eines Schiffes strömt Ammoniak ins Freie.
  10409. 27.3.1965, Ostermarschierer protestieren in der Innenstadt gegen die amerikanische Vietnam-Politik. Beim Aufzug der 450 Demonstranten kommt es zu den seit Jahren schwersten Zusammenstößen mit der Polizei.
  10410. 7.10.1966, Frankfurt am Main übernimmt die Patenschaft für alle Leipziger im Bundesgebiet. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht die Urkunde beim „Fest der Leipziger“ im Palmengarten.
  10411. 28.10.1966, Einweihung des „Ausbildungsinstituts für Krankenpflege“ beim Krankenhaus Nordwest.
  10412. 10.6.1967, Beim akademischen Festakt anlässlich des 53. Stiftungstages der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Konsul a. D. Fritz Dietz (1909-1984), zum Ehrenbürger der Frankfurter Universität ernannt.
  10413. 18.7.1967, Volksfestähnlich geht es beim offiziellen „ersten Spatenstich“ zu, als riesige amerikanische Großraumlader und Planierraupen einer Pioniereinheit des V. Korps den Boden der Nordweststadt aufwerfen, enorme Erdmassen bewegen und das Gelände für einen acht Hektar großen Grünbereich vorbereiten.
  10414. 14.9.1967, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl von Beisitzern für die Beschwerdeausschüsse beim Ausgleichsamt und nach dem Kriegsgefangenen-Entschädigungsgesetz. Ausbau des Verkehrsraumes Hauptwache/Roßmarkt.
  10415. 17.10.1967, Die Frankfurter Buchmesse endet mit einem politischen Skandal. Im Alleingang beschlagnahmt ein Frankfurter Amtsgerichtsrat kurz vor Schluss der internationalen Ausstellung das vom Staatsverlag der DDR ausgelegte „Braunbuch über Kriegs- und Nazi-Verbrecher in der Bundesrepublik“. Die Staatsanwaltschaft legt beim Landgericht sofort Beschwerde gegen diese Aktion ein, die unter Ausstellern und Besuchern Proteste auslöst. Sämtliche DDR-Verlage schließen ihre Ausstellungsstände. Einen Tag später gibt die Beschwerdekammer des Landgerichts das Buch, in dem angeblich der Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke verunglimpft wird, wieder frei.
  10416. 13.11.1967, Auf dem Rhein-Main-Flughafen verunglückt um 18.02 Uhr eine Maschine vom Typ Caravelle der „Air France“. Das Flugzeug gerät beim Landen in eine Nebelbank, kommt nach dem Aufsetzen bei einer Geschwindigkeit vom 100 km/h vom Rollfeld ab und bleibt in dem weichen Erdreich des Landesbahn-Vorfeldes stecken. Die Insassen der Caravelle kommen mit dem Schrecken davon.
  10417. 9.9.1968, Der Magistrat fasst den Beschluss, sich beim Deutschen Fußballbund um die Ausrichtung von Spielen im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft, die 1974 in Deutschland stattfindet, zu bewerben.
  10418. 24.10.1968, Beim olympischen Wettkampf in der Mannschaftsdressur in Mexiko erringen Josef Neckermann, Liselott Linsenhoff und Rainer Klimke die Goldmedaille.
  10419. 26.11.1968, Durch das geschickte Manöver eines Piloten wird auf dem Rhein-Main-Flughafen eine Katastrophe verhindert. Beim Start auf der Südrollbahn platzen sämtliche vier Reifen des Hauptfahrwerkes einer Maschine vom Typ Boeing 707 der amerikanischen Luftverkehrsgesellschaft Trans World Airlines (TWA). Dem Piloten gelingt es das Flugzeug „abzufangen“. Die 31 Passagiere kommen mit dem Schrecken davon.
  10420. 15.2.1969, Ein Schaden von mehreren hunderttausend DM entsteht im Nordend im Hause Koselstraße 35 und an den umliegenden Häusern infolge zweier Explosionen in den Räumen der Druckerei Roth. Ein Familienangehöriger des Druckereibesitzers hat sich beim Reinigen der Druckplatten mit Benzin eine Zigarette angezündet und dadurch die Explosion ausgelöst.
  10421. 21.2.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Fortsetzung der zweiten Lesung des Haushaltsplanes 1969. Die Stadtverordneten bewilligen mehr Geld für den Sport sowie finanzielle Mittel für einen Kindergarten beim Städtischen Krankenhaus Höchst.
  10422. 26.4.1969, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Kleingartenbewegung beim Verbandstag der Landesverbände Hessen der Kleingärtner im Haus Dornbusch.
  10423. 7.7.1969, Sturmböen bis zu Windstärke 10 jagen durch das Rhein-Main-Gebiet. Bei der Feuerwehr und beim Gartenamt herrscht Hochbetrieb.
  10424. 22.11.1969, Zwölfter Zentraler Hausverwaltertag beim „Nassauischen Heim“ im Zoo-Gesellschaftshaus.
  10425. 13.4.1970–14.4.1970, Raketenforscher und NASA-Direktor Dr. Kurt Debus besucht im Rahmen einer bundesdeutschen und österreichischen Vortragsreise über Zukunftsprojekte der Weltraumfahrt die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) im Kaisersaal im Römer empfangen. Sein für den 15.04. im Volksbildungsheim vorgesehener Vortrag fällt aus, weil er wegen besorgniserregender Schwierigkeiten beim Apollo 13-Unternehmen in die USA zurückkehren muss.
  10426. 30.9.1970, Das „Go in“ beim Sozialdezernenten Stadtrat Ernst Gerhardt von Mitgliedern des Arbeitskreises Kritische Sozialarbeit (AKS) zur sofortigen Rücknahme der fristlosen Kündigung gegen die streikenden Kindergärtnerinnen des Städtischen Krankenhauses in Höchst führt zu keinem Ergebnis.
  10427. 11.5.1971, Im Rahmen des 1970 beschlossenen kommunalen Altenplans besteht, so Stadtrat Ernst Gerhardt, beim „Frankfurter Mittagstisch“ für ältere Bürger ein erweitertes Angebot. Durch das Sozialamt soll in Zusammenarbeit mit den Städtischen Küchenbetrieben innerhalb eines Jahres ein dichtes Netz von 30 Depotstellen im Stadtgebiet eingerichtet werden.
  10428. 25.9.1971, Beim Kreisparteitag der Frankfurter CDU im Haus Dornbusch flackern die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Alt-Mitgliedern und den jungen Mitgliedern der „Gruppe 70“ erneut auf. Mit knapper Not wird der Riss innerhalb der CDU wieder gekittet. Dies zeigt sich an der Wahl des „Gruppe 70“-Exponenten Hans-Detlev von Garnier zum Delegierten für den Landesparteitag.
  10429. 1.2.1972, 10jähriges Jubiläum der kommunalen sozialen Gerichtshöfe für Erwachsene beim Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main.
  10430. 24.7.1972, Fünf Personen kommen beim schwersten Verkehrsunfall seit Jahren in unmittelbarer Nähe der Jahrhunderthalle Hoechst ums Leben.
  10431. 23.9.1972, Flugzeug-Zwischenfall auf Rhein-Main: Ein aus New York kommender Jumbo der amerikanischen Fluggesellschaft PANAM verliert beim Anflug auf den Flughafen über Mainz ein sechs Meter langes Teil der Tragfläche. Trotzdem landen die 280 Passagiere unversehrt.
  10432. 28.1.1973, Beim Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Volksbildungsheim wird eine neue Satzung beschlossen, die die Richtlinienkompetenz jetzt beim Parteitag statt beim Vorstand ansiedelt.
  10433. 7.2.1973, Beim Brand eines vierstöckigen Wohn- und Geschäftshauses an der Ecke Kepler-/Humboldtstraße im Nordend entsteht ein Sachschaden von 200.000.- DM. Menschen werden nicht verletzt.
  10434. 11.7.1973, 1500 Menschen demonstrieren vom Opernplatz zum bestreikten Haus in der Berger Straße 252 gegen den Polizeieinsatz beim Straßenfest vom 04.07. d. J. und gegen Mietwucher.
  10435. 30.10.1973, Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981) will sich beim Bundesverkehrsministerium dafür einsetzen, dass die A 80 vom Miquelknoten bis hinter die Friedberger Landstraße in Tunnelröhren untergebracht wird.
  10436. 6.3.1974, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen 28jährigen Italiener wegen versuchter Erpressung im Jahre 1972 beim Frankfurter Großkaufmann und erfolgreichen Dressurreiter Josef Neckermann (1912-1992) zu zweieinhalb Jahren Freiheitsentzug.
  10437. 13.3.1974, Polizeipräsident Knut Müller weist Vorwürfe gegen die Polizei zurück, die beim „Tribunal“ tags zuvor erhoben werden. Der Foltervorwurf sei erlogen, so Müller.
  10438. 28.5.1974, Die Firma Philipp Roth KG meldet beim Amtsgericht Konkurs an. 440 Mitarbeiter werden arbeitslos.
  10439. 1.7.1974, Die Zweigstelle des Leipziger Messeamtes in Frankfurt am Main, Kaiserstraße 15, wird aufgelöst. Messeausweis und -visum für die Leipziger Messe sind weiterhin beim Österreichischen Reisebüro, Kaiserstraße 75, erhältlich.
  10440. 27.9.1974, Ein „Labor-Boot“ des Senckenbergmuseums namens „Courier“ wird für Untersuchungen beim Elektrofischfang im Rhein-Main-Gebiet in Dienst gestellt.
  10441. 1.11.1974, Fahrgäste der Frankfurter Regionalbahn können beim Zugbegleiter keine Fahrscheine mehr kaufen. Die Verbundfahrscheine müssen aus den Automaten bezogen werden. Fahrgäste, die von nun an ohne Fahrkarte angetroffen werden, müssen grundsätzlich das überhöhte Fahrgeld von 20.- DM bezahlen.
  10442. 9.12.1974, Das 1200-Tonnen-Tankschiff „Käte“ kollidiert beim Passieren der Obermainbrücke mit einem Brückenpfeiler, legt sich quer, wird auf die Frankfurter Seite des Mainufers getrieben, rammt dabei ein Schubschiff und prallt schließlich gegen die Kaimauer. Für mehrere Stunden ist der gesamte Schiffsverkehr auf dem Main lahm gelegt.
  10443. 12.12.1974, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss zur Einrichtung einer kommunalen Wohnungsvermittlungsstelle beim Amt für Wohnungswesen.
  10444. 21.12.1974, Beim Absturz eines einmotorigen Sportflugzeuges im dichten Nebel am Nordwesthang des Kleinen Feldberges im Taunus kommen alle fünf Insassen ums Leben.
  10445. 15.1.1975, Die Kommunale Wohnungsvermittlungsstelle beim Amt für Wohnungswesen in der Eschersheimer Landstraße nimmt ihre Arbeit auf.
  10446. 9.2.1975, Beim traditionellen Frankfurter Fastnachtsumzug in der Innenstadt wird eine achtzehnjährige Frau von einem Festwagen überrollt und stirbt noch am gleichen Tag im Heilig-Geist-Hospital. Sie ist das erste Todesopfer eines Frankfurter Fastnachtzuges überhaupt.
  10447. 19.3.1975, Irrtümlich erschießt ein amerikanischer Militärpolizist beim Einsatz gegen Drogenhändler in Walldorf (Kreis Groß-Gerau) seinen deutschen Kollegen, den Frankfurter Polizeiobermeister Michael Heß.
  10448. 8.4.1975, Der mit Schlackensand beladene Frachter „Planetentor“ läuft beim Versuch, an der Kaimauer anzulegen, außerhalb der Fahrrinne auf den felsigen Grund des Mains auf. Auf dem Vorschiff wird ein 40x10 cm großes Leck in den Bug geschlagen. Ein Feuerlöschboot schleppt den Frachter zum Westhafen.
  10449. 22.5.1892, Feierliche Amtseinführung des neu ernannten evangelischen Pfarrers an der Paulskirche (bis 1899), Dr. Martin Paul Rade (1857-1940), beim hiesigen Evangelischen lutherischen Konsistorium (ursprünglich für den 15. Mai eingeplant).
  10450. 27.8.1892, Beim Brand der Stallungen im Hof der Landwirtschaftlichen Halle entsteht ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000.- Mark.
  10451. 14.12.1892, Ein Personenzug der Hessischen Ludwigsbahn, der am Nachmittag von Mainz nach Frankfurt am Main fährt, kommt beim Einlaufen in die Hauptbahnhofshalle nicht rechtzeitig zum Halten. Die Lokomotive rammt den Prellbock und fährt samt dem Tender darüber hinaus. Der Sachschaden ist gering; ein Reisender erleidet leichte Verletzungen im Gesicht.
  10452. 6.3.1893, Beim Abbruch eines Kellergewölbes an der Ecke Allerheiligenstraße/Judenmauer stürzt eine Mauer ein und verletzt dabei einen 17jährigen Arbeiter tödlich.
  10453. 2.7.1893, Christliches Waldfest beim Forsthaus im Stadtwald, veranstaltet u.a. vom Evangelischen Verein für Innere Mission und dem Evangelischen Arbeiterverein.
  10454. 21.12.1894, Beim Einsturz eines Neubaus in der Dreieichstraße in der Nähe der Obermainbrücke im Stadtteil Sachsenhausen werden viele Arbeiter verschüttet, einer getötet.
  10455. 15.4.1895, Tod des Stadtrats Dr. Werner Zitelmann (1847-1895), seit 1880 Mitglied des Frankfurter Magistrats: Leiter des Tiefbauamtes, später bei der Friedhofskommission und der Anstaltsdeputation, beim Feuer- und Fuhramt und beim Elektrizitätswerk tätig.
  10456. 7.2.1898, Eröffnung einer öffentlichen Fernsprechstelle beim Postamt 4, Bockenheimer Landstraße.
  10457. 1.3.1899, Eröffnung einer Schreibstube für Schreibarbeiten für einzuliefernde Postsachen bzw. Pakete beim Postamt I (Zeil).
  10458. 9.5.1899, Beim Zusammenstoß zweier Trambahnwagen infolge von Gleisarbeiten an der Konstablerwache werden mehrere Passagiere verletzt.
  10459. 26.7.1899, Beim Abspringen von einer fahrenden Straßenbahn an der Mörfelder Landstraße erleidet ein Mann tödliche Verletzungen.
  10460. 17.1.1909, Beim Sturz von der Laufbahn eines abfahrenden Zuges im Hauptbahnhof verletzt sich ein Eisenbahnschaffner so schwer, dass er am folgenden Tag verstirbt.
  10461. 7.4.1909, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der unteren Mainzer Landstraße wird ein Mann beim Aussteigen aus der Straßenbahn von einem Pkw erfasst und dabei tödlich verletzt.
  10462. 23.6.1909–27.6.1909, Beim 30. nordamerikanischen Turner-Bundesfest in Cincinnati erringt Josef Lindner von der Frankfurter Turngemeinde den ersten Preis.
  10463. 31.7.1909, Festkommers der Frankfurter Turngemeinde im Saalbau zu Ehren von Josef Lindner, der beim nordamerikanischen Turnfest in Cincinnati den ersten Preis errungen hat.
  10464. 8.10.1909, Gründung der Fa. Hafer & von Stein, Neue Kräme, durch Eintrag beim Handelsregister Frankfurt am Main, später umbenannt in „Stempel- und Schilderfabrik A. Mosthaf“.
  10465. 9.12.1909, Beim Zusammenstoß zweier Rangierabteilungen im Hauptbahnhof entgleisen vier Wagen; sie werden beschädigt.
  10466. 6.1.1976, Eröffnung des Prozesses vor der Vierten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt gegen den jugoslawischen Emigranten Ljubomir Dragoja, Mitglied einer exilkroatischen Untergrundorganisation, dem beim Bombenbasteln am 28.01.1975 der rechte Unterarm abgerissen worden ist. Er wird am 07.01. d. J. zu zweieinhalb Jahren Freiheitsstrafe wegen Vorbereitung und Verabredung eines Sprengstoffanschlages verurteilt.
  10467. 4.2.1976, Arbeitslose Lehrer veranstalten beim Sozialdezernenten Martin Berg in dessen Amtszimmer ein Go-in.
  10468. 14.4.1976, Durch eine 1:3 Niederlage beim Europapokalhalbfinal-Rückspiel gegen West Ham United scheidet Eintracht Frankfurt aus dem Europapokal der Pokalsieger aus.
  10469. 26.4.1976, Beim Ordnungs- und Straßenverkehrsamt wird das vollelektronische Telefonvermittlungssystem in Betrieb genommen.
  10470. 22.6.1976, Ein 29jähriger Mann ertrinkt beim Schwimmen im Rebstockweiher.
  10471. 23.6.1976, Eröffnung der ersten hessischen Telefon-Beratungsstelle der Post beim Postamt 1.
  10472. 27.6.1976, Ein 42jähriger betrunkener Mann ertrinkt beim Schwimmen im Rebstockweiher.
  10473. 28.6.1976, Hitzerekord: 34,2 Grad werden beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach/M. gemessen. Die Rettungszentrale der Frankfurter Berufsfeuerwehr registriert bis zum Abend rund 70 Hitzetransporte – ein Rekord. Die Gluthitze führt zum höchsten Wasserverbrauch in der Geschichte der Stadtwerke: 387.000 Kubikmeter fließen an diesem Tag.
  10474. 14.7.1976, In der Ermittlungssache wegen versuchten Mordes an dem Schutzpolizisten Jürgen Weber ergeht zum zweiten Mal Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachtes: Nach Gerhard Strecker, beim ersten Haftprüfungstermin wieder auf freien Fuß gesetzt, wird jetzt eine 28jährige Krankenschwesternschülerin aus Bockenheim von der Polizei und Staatsanwaltschaft beschuldigt, den Molotowcocktail auf den Polizeiwagen geworfen zu haben, in dem Weber saß.
  10475. 21.7.1976, Besuch des bekannten britischen Reiseschriftstellers Dr. Roger Pilkington mit seiner ehemaligen Admiralsbarkasse „Thames Commodore“, in der Mainstadt. Lesung aus seinem Buch „Menschen und Städte an Neckar und Main“ am Frankfurter Nizza beim „Alten Kran“.
  10476. 14.10.1976, Der Hessische Staatsschutzsenat beim Oberlandesgericht in Frankfurt am Main verurteilt einen 36jährigen Leutnant der Nationalen Volksarmee wegen geheimdienstlicher Tätigkeit für den DDR-Nachrichtendienst in Tateinheit mit Urkundenfälschung zu einem Jahr und neuen Monaten Freiheitsstrafe.
  10477. 19.10.1976, Der Frankfurter Kinderschutzbund gibt die Errichtung einer psychologischen Beratungsstelle für Eltern und Kinder beim Deutschen Kinderschutzbund bekannt.
  10478. 23.10.1976, Schwere Ausschreitungen beim Bundesligaspiel Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC Berlin im Waldstadion. Bei den Prügeleien zwischen der Polizei und fanatisierten Eintracht-Fans werden sieben Ordnungshüter verletzt.
  10479. 3.11.1976, Beim „Literarischen Mittwoch“ im Ratskeller lesen Rolf Hochhuth und Hermann Lenz.
  10480. 30.11.1976, Die Firma Möbel-Weiss in Frankfurt und Bruchköbel meldet beim Amtsgericht Hanau Konkurs an, der jedoch abgelehnt wird.
  10481. 8.1.1977, Mit einem 2:2 nach Verlängerung beim FC Schalke 04 erzwingt Eintracht Frankfurt im Achtelfinale des DFB-Pokals ein Wiederholungsspiel auf eigenem Platz.
  10482. 11.1.1977, Das gegen Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Flughafen-Tiefgarage wird von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Frankfurt eingestellt.
  10483. 7.2.1977, Frankfurter Landtagsabgeordnete informieren sich beim Arbeitsamt Frankfurt über die Arbeitslosensituation und Maßnahmen zur Arbeitsbeschaffung.
  10484. 6.7.1977, Beim Spielen am Mainufer in Griesheim ertrinken zwei Kinder.
  10485. 10.7.1977, Beim Brand eines aus mehreren Garagen bestehenden Gebäudetraktes in der Cassellastraße in Fechenheim entsteht ein Sachschaden von über 100.000.- DM.
  10486. 10.7.1977, Beim nächtlichen Einbruch in ein Uhren- und Schmuckgeschäft in der Schillerstraße erbeuten die Täter Diebesgut im Wert von über 200.000.- DM.
  10487. 20.8.1977, In der dritten Hauptrunde des DFB-Pokals kommt Eintracht Frankfurt beim westfälischen Amateurligisten TuS Schloss Neuhaus nicht über ein 2:2 unentschieden hinaus. Das Wiederholungsspiel findet am 24.08. d. J. statt.
  10488. 15.10.1977–16.10.1977, Gastspiel des Theater am Turm beim Steirischen Herbst in Graz.
  10489. 19.10.1977, Im Hinspiel der zweiten Runde des UEFA-Pokalwettbewerbes kommt Eintracht Frankfurt beim FC Zürich zu einem überzeugenden 3:0-Erfolg.
  10490. 31.7.1978, Die Hessische Staatsschutzkammer beim Frankfurter Landgericht verurteilt ein 32jähriges Mitglied des Frankfurter Gefangenenrates wegen der Beschaffung von Waffen und Wagen zu 18 Monaten Freiheitsstrafe. Ohne strafrechtliche Folgen bleibt hingegen seine Mitgliedschaft in dieser kriminellen Vereinigung, weil er umfassend gestanden hat.
  10491. 4.9.1978, Erheblichen Schaden richtet ein Großbrand in der Dachkonstruktion der Jahrhunderthalle Hoechst an. Verantwortlich sind zwei Kinder, die beim Spielen zündeln und den Schwelbrand verursachen.
  10492. 15.11.1978, Das Fußballabschiedsspiel des bundesdeutschen Nationaltrainers Helmut Schön im Waldstadion zwischen Deutschland und Ungarn muss nach einer Stunde wegen dichten Nebels beim Stande von 0:0 abgebrochen werden. Zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes geht ein Länderspiel nicht über die volle Distanz.
  10493. 20.1.1979–31.1.1979, Ausstellung zum Thema „Frieden“ zum „Internationalen Jahr des Kindes“ beim Evangelischen Missionswerk, Saalgasse 15.
  10494. 2.2.1979, Beim Zusammenstoß zweier Pkws in Bockenheim werden sechs Personen zum teil schwer verletzt.
  10495. 17.2.1979, Beim Zusammenstoß eines Sonderzuges und einer nachfolgenden Lokomotive werden im Hauptbahnhof 19 Menschen verletzt.
  10496. 25.4.1979, Beim morgentlichen Probealarm der Sirenen probt die „Initiativgruppe Strompreisboykott“ den atomaren Ernstfall. Ein Dutzend ihrer Mitglieder lässt sich mit dem ersten Sirenenton auf das Pflaster der Liebfrauenstraße fallen.
  10497. 1.5.1979, Oberstaatsanwalt Heinz Haueisen wird Leiter der Staatsanwaltschaft beim Frankfurter Landgericht.
  10498. 28.5.1979, Wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung müssen sich zwei ehemalige Anhänger des „Gefangenenrates“ vor der Staatsschutzkammer beim Landgericht Frankfurt verantworten.
  10499. 14.6.1979–15.6.1979, Die Frankfurter Oper gastiert beim Holland-Festival in Amsterdam.
  10500. 25.6.1979, Der Hessische Staatsschutzsenat beim Frankfurter Oberlandesgericht verurteilt die elf Angeklagten im dpa-Besetzerprozess wegen Werbens für eine terroristische Vereinigung zu Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr.
  10501. 2.8.1979, Beim Brand in einer als Kindertagesstätte („Kita im Exil“) genutzten Kellerwohnung in der Niedenau 51 entsteht ein Schaden von 30.000.- DM.
  10502. 19.9.1979, Eintracht Frankfurt erreicht im Hinspiel der ersten Runde des Fußball-UEFA-Pokals beim FC Aberdeen ein 1:1 unentschieden.
  10503. 29.9.1979–30.9.1979, Achtmal muss die Berufsfeuerwehr zu größeren Einsätzen in der Stadt ausrücken. Beim schlimmsten der zahlreichen Wochenendfeuer entsteht in einem Möbelgeschäft in der Innenstadt ein Schaden von einer Viertelmillion DM.
  10504. 13.1.1980, Ein Exilkroate wird nachts beim Verlassen seines Autos auf dem Parkplatz Ostendstraße 12 von unbekannten Tätern mit sechs Schüssen ermordet. Die Polizei vermutet politische Motive.
  10505. 1.4.1980, Beim Konzert der englischen Rockgruppe „The Who“ in der ausverkauften Festhalle werden mehrere Besucher durch Schlägereien zum Teil erheblich verletzt.
  10506. 19.6.1980, Beim Brand eines Pavillons der Fechenheimer Werner-von-Siemens-Schule entsteht ein Schaden von 80.000.- DM.
  10507. 3.7.1980, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen den geänderten Entwurf eines neuen Generalverkehrsplanes. In der Debatte spricht sich die CDU für den Bau des Alleentunnels aus. Die SPD plädiert für einen Stopp beim Straßenbau./ Eine Versuchsstrecke mit akustischen Signalen für Blinde an Ampeln wird in Betrieb genommen. Sie führt von der Eschersheimer Landstraße/Wolfsgangstraße über den Eschenheimer Turm, die Große Eschenheimer Straße und die Biebergasse zur Freßgass‘.
  10508. 14.7.1980, Empfang beim französischen Generalkonsul Henri Piot in der Zeppelinallee anlässlich des französischen Nationalfeiertags. Dabei überreicht Piot dem Professor für Nuklear-Physik und Mikro-Chemie, Dr. Arnold Münster, das Kreuz der Ehrenlegion. Münster, der an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und an der Pariser Sorbonne lehrte, sei ein hervorragender Repräsentant für die enge Verbindung deutscher und französischer Wissenschaftler.
  10509. 14.9.1980, Das Radio Sinfonie-Orchester Frankfurt gastiert beim Brucknerfest in Linz.
  10510. 22.10.1980, Eintracht Frankfurt verliert im UEFA-Cup-Spiel beim FC Utrecht durch einen Foulelfmeter in der Schlussminute mit 1:2 Toren.
  10511. 10.11.1980, Beim Kreisverbandstag der FDP im Zoo-Gesellschaftshaus entscheidet man nach einer erregten Debatte, ohne eine Koalitionsaussage in den Kommunalwahlkampf zu ziehen. Die Fraktionsvorsitzende der FDP, Inge Sollwedel, erklärt, unter diesen Umständen nicht mehr für die Stadtverordnetenversammlung zu kandidieren und legt zwei Tage später ihr Amt nieder.
  10512. 11.11.1980, Beim Brand einer Wohnung in der Rotlintstraße 42 entsteht ein Schaden von 80.000.- DM.
  10513. 28.11.1980, Zwei maskierte Räuber erbeuten beim Überfall auf einen Geschäftsführer eines Lebensmittelmarktes eine Geldbombe mit über 20.000.- DM.
  10514. 1.1.1981, Eröffnung einer Beratungsstelle in Rechtsangelegenheiten beim Amtsgericht Frankfurt für Bürger mit geringem Einkommen.
  10515. 4.4.1981, Beim Brand einer Lagerhalle in der Heddernheimer Landstraße entsteht ein Schaden von 80.000.- DM.
  10516. 21.5.1981, Die Hessische Staatsschutzkammer beim Landgericht fällt im zweiten Prozess gegen die Linksextremisten Jürgen Tauras und Klaus Dorff mildere Urteile: Während Dorff wegen Raubes neuneinhalb Jahre Freiheitsentzug erhält, wird Tauras lediglich zu zwei Jahren wegen verbotenen Waffenbesitzes verurteilt und in Anrechnung seiner Untersuchungshaft auf freien Fuß gesetzt.
  10517. 7.6.1981, Erstes großes nationales Turnier des Deutschen Rock’n-Roll-Verbandes beim „RRC Telos“, einer Tanzschule in der Kaiserstraße.
  10518. 10.11.1981, Aufgrund eines beim Amtsgericht Frankfurt erwirkten Räumungsurteils packen Rechtsextreme Bücher und Mobiliar ihres Buchladens „Volk und Kosmos“ in der Hartmann-Ibach-Straße in Bornheim zusammen.
  10519. 4.2.1982, Beim Brand eines Einfamilienhauses in der Schwanheimer Vogesenstraße 37 wird eine Frau verletzt. Es entsteht ein Sachschaden von 80.000.- DM.
  10520. 1.3.1982, Beim Start rast eine Boeing 747 auf dem Rhein-Main-Flughafen in einen Kleinbus. Der Busfahrer erleidet einen Schock und eine Gehirnerschütterung, die Passagiere des Jumbos kommen mit dem Schrecken davon.
  10521. 3.3.1982, Beim Viertelfinal-Hinspiel im Europapokal der Pokalsieger muss Eintracht Frankfurt bei Tottenham Hotspurs eine 0:2-Niederlage hinnehmen.
  10522. 14.4.1982, Erstmals wird in der Bundesrepublik Deutschland mündlich über das Verbandsklagerecht verhandelt. Die III. Kammer des Frankfurter Verwaltungsgerichts lehnt die Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen zwei Erlaubnisbescheide des Darmstädter Regierungspräsidenten ab, mit denen der Frankfurter Flughafen AG das Recht gegeben wird, beim Bau des Straßentunnels für die Okrifteler Straße im Zuge des Startbahnbaus Grundwasser zu entnehmen und andernorts versickern zu lassen.
  10523. 29.5.1982, Mehrere Verletzte gibt es beim Pfingstreffen der europäischen Harley-Davidson-Clubs auf dem Rebstockgelände, als eine schwere Maschine während eines Geschicklichkeitsfahrens in die Zuschauer rast.
  10524. 2.8.1982, Beim Brand einer Lagerhalle in einem Gärtnereibetrieb in Oberrad entsteht ein Schaden von 120.000.- DM. Seit dem 20. Juni d. J. löst eine mysteriöse Brandserie in Gärtnereibetrieben im Stadtteil Oberrad Beunruhigung aus.
  10525. 14.9.1982, Ein Schiffsbagger stößt morgens im Main bei der Alten Brücke mit seiner Schaufel auf eine britische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg und hebt sie über die Wasseroberfläche. Die Bombe ist noch scharf. Ihr Zünder ist beim Anheben gelockert worden. Trotz brenzliger Situation kann sie problemlos entschärft werden.
  10526. 20.9.1982, Beim Versuch in der Eckenheimer Landstraße einen 27jährigen Frankfurter zu überprüfen, wird ein 30jähriger Polizeibeamter mit einer Ladung Schrot schwer am Kopf verletzt.
  10527. 30.9.1982, Schwere Kopfverletzungen erleidet eine 76jährige Frau bei einem Verkehrsunfall in der Eschersheimer Landstraße. Beim Überqueren des Fußgängerüberweges wird sie von einem Pkw erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert.
  10528. 27.4.1983, Beim Versuch, die Schienen der Stadtbahnlinie in der Nähe der Hügelstraße zu überqueren, wird ein Schüler von einem Zug der Linie U 2 erfasst und schwer verletzt.
  10529. 29.5.1983, Mit dem Fahrplanwechsel führt der Frankfurter Verkehrs-Verbund FVV im Omnibusbereich ein neues Kontrollsystem ein. Ab 20 Uhr abends dürfen die Fahrgäste nur noch an der Tür beim Fahrer einsteigen und müssen diesem ihren Fahrschein vorzeigen.
  10530. 11.9.1983, Beim Brand in einer Gaststätte im Ziegelhüttenweg in Sachsenhausen entsteht ein Schaden von rund 100.000.- DM.
  10531. 13.9.1983, Beim Brand eines als Jugendtreff genutzten, früheren Schulpavillons in Bockenheim entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  10532. 28.9.1983, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den ehemaligen SS-Hauptscharführer Helmut Rauca wegen Mittäterschaft beim Mord an mehr als 11.000 Juden und Jüdinnen in Litauen. Der Angeklagte ist im Mai d. J. auf Ersuchen der deutschen Justizbehörden von Kanada ausgeliefert worden, wo er seit Mitte der 1950er Jahre Teilhaber eines Motels bei Ontario gewesen ist. Als Angehörigem der Einsatzgruppe A ist sein Kommando III in Litauen für die Verfolgung und Ermordung der dortigen Juden und Jüdinnen zuständig gewesen. Hauptvorwurf der Anklagebehörde gegen Rauca, der im Ghetto Kowno (Kaunas) eine führende Stellung einnahm, ist die Tötung von 9200 Juden am 28.10.1941.
  10533. 24.10.1983, Beim Versuch, die Hauptzufahrt des US-Depots im Frankfurter Stadtteil Hausen zu blockieren, werden rund 70 Personen von der Polizei vorläufig festgenommen. Die Fraktion der Grünen in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat zu dieser Blockade „fünf vor zwölf“ aufgerufen, weil ihren Angaben nach auf dem Hausener Gelände künftig Pershing II-Raketen montiert und gewartet werden sollen.
  10534. 6.11.1983, Beim Absturz des einmotorigen Sportflugzeugs vom Typ „Piper 24“ im Stadtwald kommen alle fünf Insassen ums Leben.
  10535. 8.12.1983, Der neue amerikanische Standortkommandant und stellvertretende Corpskommandant beim V. US-Corps in Frankfurt am Main, Generalmajor Jerry R. Curry, kommt zu seinem Antrittsbesuch bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog in den Römer.
  10536. 5.1.1984, Die 17. Strafkammer des Frankfurter Landgerichts verurteilt einen 31jährigen Kriminalhauptmeister zu acht Monaten Freiheitsstrafe mit Bewährung, weil er beim Betriebsausflug des Rauschgiftkommissariats am 27. Juli 1980 die Verteilung von „Haschisch-Hörnchen“ nicht verhindert und später eine falsche Aussage gemacht hatte. Die Kammer halbiert den Spruch des erstinstanzlichen Schöffengerichts, Verteidigung und Staatsanwaltschaft nehmen das Urteil an.
  10537. 9.1.1984, Beim fünften Überfall auf die Filiale der Stadtsparkasse an der Wittelsbacherallee in eineinhalb Jahren erbeutet ein maskierter Täter 25.000.- DM.
  10538. 25.1.1984, Beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer kommt in den Reden Kritik an der hessischen Landesregierung zum Ausdruck. Ministerpräsident Holger Börner hat wegen einer Landtagssitzung überraschend seine Teilnahme absagen müssen.
  10539. 26.3.1984, Beim Spielen am Mainufer ertrinkt ein sechsjähriger Junge.
  10540. 2.5.1984, Ein japanischer Frauenchor, der beim Sing- und Spielkreis Frankfurt zu Gast ist, wird namens des Magistrats im Römer empfangen.
  10541. 19.5.1984, 25jähriges Jubiläum der Auslandstelefonvermittlung beim Frankfurter Fernmeldeamt 1, Stiftstraße 25.
  10542. 1.8.1984, Ab heute ist die Verletzung der Gurtpflicht beim Autofahren eine Ordnungswidrigkeit, die mit 40.- DM bestraft wird.
  10543. 24.8.1984, Im Anschluss an eine Magistratssitzung erklärt Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, dass er die neuen Ausländerbestimmungen des Landes Hessen vom 13.07. d. J., die die bisherigen Einschränkungen beim Familienachzug aufheben, ignorieren wird.
  10544. 26.9.1984, Zum Nachfolger für den fristlos entlassenen Ulrich Schwab an der Spitze der Alten Oper wird Dr. Rudolf Sailer, Hauptredaktionsleiter für Theater und Musik beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), gewählt.
  10545. 10.10.1984, Dreißig Funktionäre des sowjetischen Jugendverbandes Komsomol besuchen während ihrer zehntägigen Deutschlandreise auch die Mainstadt und informieren sich beim Frankfurter Roten Kreuz über soziale Angelegenheiten.
  10546. 24.12.1984, Die „Gloriosa“ im Dom ertönt nach ihrer Renovierung an Heiligabend wieder beim großen Stadtgeläut.
  10547. 27.12.1984, Beim Brand in einem zehnstöckigen Haus in der Robert-Dißmann-Straße in Sossenheim entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  10548. 13.3.1985, Kurz vor Mitternacht wird ein 20jähriger Fußgänger beim Überqueren der Heerstraße Opfer eines Verkehrsunfalls in Praunheim.
  10549. 21.3.1985, Beim Brand eines Lagerraumes eines japanischen Restaurants in der Goethestraße entsteht ein Schaden von 70.000.- DM.
  10550. 23.3.1985, Beim Zusammenprall zweier entgleister Straßenbahnen vor dem Hauptbahnhof entsteht ein Schaden von 40.000.- DM. Verletzt wird niemand.
  10551. 31.3.1985, Die SPD-Fraktion im Römer gedenkt des 40. Todestages des SPD-Politikers Stephan Heise (1883-1945), von 1924 bis 1933 SPD-Stadtverordneter, wegen seines Widerstandes gegen den Nationalsozialismus verurteilt, im KZ Sachsenhausen inhaftiert, kam am 31.03.1945 beim Todesmarsch ums Leben.
  10552. 8.4.1985, Zehntausende ziehen beim Frankfurter Ostermarsch für den Frieden auf die Straße. Die Abschlusskundgebung findet auf dem Römerberg mit der Theologin Dorothee Sölle statt.
  10553. 26.5.1985, Beim Renntag auf der Galopprennbahn Niederrad müssen zwei verletzte Pferde eingeschläfert werden. Zugleich werden neue Rekordquoten ausgezahlt.
  10554. 1.7.1985, Beim Zusammenstoß einer Straßenbahn der Linie 14 mit einem Lkw an der Kreuzung Düsseldorfer Straße/Niddastraße werden elf Menschen verletzt.
  10555. 7.9.1985–8.9.1985, Die Grünen zeigen im Römer einem vom Hessischen Rundfunk produzierten Film über die Auseinandersetzungen an der Startbahn West, obwohl die Rundfunkanstalt den Film noch nicht gesendet hat und beim Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen die Grünen erwirkt hat. Zwar beschlagnahmt die Polizei eine Kopie dieser Dokumentation im Römer; doch die Grünen zeigen den Streifen ein weiteres Mal.
  10556. 4.11.1985, Beim Überfall auf einen Geldboten in Oberrad erbeutet der Täter 10.000.- DM.
  10557. 14.11.1985, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die CDU-Mehrheit verabschiedet eine Vorlage, wonach die Stadt Frankfurt am Main gegen die Einführung der flächendeckenden Förderstufe Verfassungsbeschwerde erhebt. Sozialdezernent Karlheinz Trageser erklärt, der Magistrat werde ab sofort beim Bau neuer Sozialwohnungen auf die Zusammenarbeit mit der Neuen Heimat verzichten.
  10558. 22.11.1985, Beim Brand einer Lagerhalle im Ostend entsteht ein Schaden von 50.000.- DM.
  10559. 12.12.1985, Beim Abbruch eines Hauses in der Günderrodestraße wird ein Bewohner eines Nachbarhauses von den Trümmern einer umstürzenden Hofmauer verletzt.
  10560. 24.12.1985, In den frühen Morgenstunden wird ein Fußgänger auf der Kennedyallee beim Überqueren der vierspurigen Fahrbahn von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt.
  10561. 10.1.1986, Bei einem Gasunfall in der Espenstraße 38 in Griesheim werden fünf Menschen verletzt. Eine 16jährige Frau erleidet beim Duschen eine schwere Kohlenmonoxidvergiftung.
  10562. 11.1.1986, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wird beim traditionellen Neujahrsempfang des DGB-Kreises Frankfurt im Gewerkschaftshaus mit einem Schlag ins Gesicht und Fußtritten traktiert. Während seiner Rede wird er nieder geschrien. Die Spitzen von CDU, FDP und SPD sowie führende Gewerkschafter verurteilen diese Attacken heftig. Die Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein.
  10563. 22.1.1986, Beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer spricht Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  10564. 13.2.1986, Die Polizei beschlagnahmt einen Film über die Vorgänge beim Neujahrsempfang des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am 11.01. d. J.
  10565. 27.4.1986, Infolge eines Familienstreites in der Rothschildallee 24 werden drei Polizeibeamte beim Einsatz zum Teil erheblich verletzt.
  10566. 9.6.1986, Beim Überqueren der Kennedyallee wird ein 49jähriger Mann von einem Taxi tödlich überfahren.
  10567. 2.7.1986, Richtfest beim Zentrum für Schwerbehinderte in der Niederräder Schwarzwaldstraße.
  10568. 12.7.1986, Beim Brand eines Elektroherdes in der Michaelstraße 81 in Sossenheim entsteht ein Schaden von 150.000.- DM.
  10569. 26.7.1986, Ein 82jähriger gehbehinderter Rentner verbrennt in seiner Wohnung im Westend, Parkstraße. Seine Tochter erleidet beim Rettungsversuch Verbrennungen.
  10570. 8.8.1986–9.8.1986, Kurz nach Mitternacht wird ein schwerbehinderter Mann in Schwanheim beim Nachhauseweg von vier Jugendlichen überfallen und dabei getötet.
  10571. 26.8.1986, Ein 30jähriger Untersuchungshäftling aus Nigeria nimmt sich in Preungesheim das Leben. Die Polizei hat ihn zuvor am Rhein-Main-Flughafen beim Drogen schmuggeln entdeckt.
  10572. 1.12.1986, Am Abend wird eine 75jährige Frau auf der Rendeler Straße in Bornheim beim Überqueren der Fahrbahn von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt.
  10573. 5.12.1986, Grundsteinlegung beim Clementine-Kinderhospital Dr. Christ’sche Stiftung, Hölderlinstraße.
  10574. 2.1.1987, Am Abend wird ein 56jähriger Mann aus Griesheim beim Überqueren der Mainzer Landstraße nacheinander von zwei Pkw’s erfasst und tödlich verletzt. Er stirbt am nächsten Morgen an den Folgen seiner Verletzungen.
  10575. 15.1.1987, Die Energieversorgungsunternehmen in Frankfurt am Main melden einen Rekordverbrauch. Mit – am späten Nachmittag hochgerechneten – 12,2 Millionen Kubikmetern speisen die Main-Gaswerke so viel Gas in ihr Netz wie nie zuvor. Auch die Frankfurter Stadtwerke melden beim Stromverbrauch eine absolute Höchstmarke. Geschätzt wird ein Verbrauch von über 13 Millionen Kilowattstunden.
  10576. 17.1.1987, Beim Schlittenfahren bricht am Rödelheimer Nidda-Wehr ein achtjähriger Junge auf der Nidda ein und stirbt später in der Universitätsklinik.
  10577. 5.3.1987, Am Abend wird eine 79jährige Rentnerin beim Überqueren der Korffstraße im Stadtteil Harheim von einem Personenwagen erfasst und tödlich verletzt.
  10578. 6.3.1987, Gegen 3.00 Uhr morgens wird ein 20jähriger Mann beim Überschreiten der Nibelungenallee von einem Auto angefahren und tödlich verletzt.
  10579. 24.4.1987, Am Abend wird eine 60jährige Frau beim Überqueren der Gleiskörper der Straßenbahn am Erlenbruch von einem Zug der Linie 23 erfasst und tödlich verletzt.
  10580. 20.5.1987, Der Magistrat holt sich den neuen Sozialdezernenten Manfred Sutter aus Bonn. Der 44jährige CDU-Politiker ist bislang beim Deutschen Landkreistag tätig.
  10581. 9.6.1987, Beim nächtlichen, durch Schweißarbeiten verursachten Brand in einem Hinterhaus in der Kaiserstraße entsteht ein Schaden von rund 300.000.- DM.
  10582. 17.6.1987, Beim Brand in einer Scheune in Niederursel, Obermühlgasse 7, entsteht ein geschätzter Schaden von einer Million DM.
  10583. 18.8.1987, Nächtliche Brandanschläge gegen 1.30 Uhr auf Fahrzeuge in der Umgebung des Hauptquartiers des V. US-Armeekorps beim ehemaligen IG-Hochhaus zerstören mehrere Pkws.
  10584. 1.9.1987, Ein 33jähriger Arbeiter wird im Sandweg beim Beladen eines Kleinlastwagens von einer herabstürzenden Wurstmaschine zu Boden gerissen und dabei so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus verstirbt.
  10585. 29.9.1987, Bei einem Verkehrsunfall in der Mainzer Landstraße werden zwei Feuerwehrleute verletzt. Beim Zusammenstoß mit einem Pkw an der Einmündung Zimmerweg stürzt ein mit eingeschaltetem Blaulicht fahrender Einsatzwagen der Feuerwehr um.
  10586. 16.11.1987, Beim Zusammenstoß eines Feuerwehrautos und einer Straßenbahn auf der Adalbertstraße im Stadtteil Bockenheim werden sieben Menschen verletzt.
  10587. 13.1.1988, In einem Parkhaus in der Innenstadt erschießt ein Polizeibeamter einen 23jährigen, mutmaßlichen Dealer beim Versuch seiner Festnahme.
  10588. 27.1.1988, Eine zehnjährige Schülerin wird auf dem Heimweg von der Schule beim Überqueren der Gleise von einem Zug der Straßenbahnlinie 16 erfasst und auf der Friedrich-Ebert-Anlage tödlich verletzt.
  10589. 29.1.1988, Über 100 Schüler, Lehrer und Eltern demonstrieren in einem Trauermarsch an die Unfallstelle in der Friedrich-Ebert-Anlage, wo zwei Tage zuvor eine zehnjährige Schülerin beim Überqueren der Straßenbahngleise den Tod gefunden hat.
  10590. 18.2.1988, Beim Brand einer Lagerhalle der Altpapier-Verwertungsfirma Mandausch im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10591. 26.2.1988, Der frühere Landtagsabgeordnete Hans Joachim Otto wird beim FDP-Jahresparteitag im Bürgerhaus Südbahnhof für zwei weitere Jahre zum Kreisvorsitzenden der Frankfurter FDP wieder gewählt.
  10592. 17.3.1988, An der Oberschweinstiege werden zwei Frauen beim Überqueren der Bundesstraße 3 angefahren und tödlich verletzt.
  10593. 21.3.1988, Beim Klettern von einer Linde rutscht ein neunjähriger Junge ab und stürzt auf den schmiedeeisernen Zaun der Umfriedung des Internationalen Kinderhauses an der Wiesenhüttenstraße. Dabei wird er von den messerscharfen Eisenstangen aufgespießt. Kurze Zeit später erliegt der Junge seinen Verletzungen.
  10594. 13.4.1988, Aufgrund eines folgenschweren Fehlers des Piloten einer Frachtmaschine der afrikanischen Fluggesellschaft Air Gabun am frühen Morgen beim Start auf dem Rhein-Main-Flughafen – er verwechselt infolge widriger Lichtverhältnisse die Rollbahn mit der Startbahn 18 West und rast mit seiner Maschine auf einen Grasstreifen, wo die DC 8 liegen bleibt – entsteht Totalschaden. Die vierköpfige Besatzung bleibt unverletzt.
  10595. 15.4.1988, Beim Überfall auf einen Schmuckladen auf der Zeil erbeutet der Täter Goldketten im Wert von rund 30.000.- DM.
  10596. 15.4.1988, Erneut verunglückt auf der Dippemess am Ratsweg ein Motorradfahrer beim Steilwand fahren und verletzt sich schwer. Die Zuschauer des Spektakels kommen mit dem Schrecken davon.
  10597. 23.4.1988, Am Abend wird eine 59jährige Frau beim Überqueren der Mainzer Landstraße angefahren und tödlich verletzt.
  10598. 14.6.1988, Bei einem mit 361 Passagieren besetzten Jumbo-Jet der „Air India“ platzen beim Start vom Rhein-Main-Flughafen zwei Reifen des Hauptfahrwerkes. Nachdem die Feuerwehr auf der nördlichen Parallelbahn einen 140 Meter langen und 20 Meter breiten Schaumteppich gesprüht hat, landet die Maschine sicher. Keine der Passagiere wird verletzt.
  10599. 17.6.1988, Beim Brand in der Gaststätte „Zum Hirsch“ in der Mörfelder Landstraße in Sachsenhausen entsteht ein Schaden von rund 200.000.- DM.
  10600. 9.7.1988, Beim morgendlichen Kellerbrand im 18geschossigen Hochhaus in der Tucholskystraße 77 in Sachsenhausen muss die Berufsfeuerwehr 21 Erwachsene mit sog. Fluchthauben retten. Vermutet wird Brandstiftung.
  10601. 11.7.1988, Beim Überfall auf das Musikhaus Wilms im Sandweg 37 im Nordend erbeutet der Täter über 34.000.- DM.
  10602. 29.7.1988, Beim Frankfurter Brentanobad soll ein neues Pelzzentrum entstehen. Die „IGP Immobilien Gesellschaft Pelzzentrum“ kauft ein 7.000 Quadratmeter großes Grundstück an der Ludwig-Landmann-Straße.
  10603. 8.8.1988, Ein folgenschwerer Unfall, bei dem zwei Menschen schwere Verletzungen erleiden, ereignet sich während der abendlichen Hauptverkehrszeit auf der A 66 in Richtung Miquelknoten. Beim Zusammenstoß zweier Lkw’s entsteht ein Schaden von über 70.000.- DM.
  10604. 1.9.1988, Hessenweit gilt ab heute die neue „Polizeiverordnung zur Verhinderung schädlicher Umwelteinwirkungen bei austauscharmen Wetterlagen“ (Smog-Verordnung). Nur Fahrzeuge mit geregeltem Dreiwege-Katalysator, die zudem durch eine solche Plakette als umweltfreundlich ausgewiesen sind, sind beim Smog-Alarm vom Fahrverbot ausgenommen.
  10605. 16.9.1988–18.9.1988, Feierlichkeiten der Deutschen Bundesbahn anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Hauptbahnhofes. Eine Million Menschen drängeln sich beim „Geburtstagsfest“.
  10606. 28.9.1988, 100 Jugendliche erinnern mit einer Demonstration im Gallusviertel an den Tod von Günter Sare (1949-1985), der vor drei Jahren beim Protest gegen eine NPD-Veranstaltung von einem Wasserwerfer überrollt wurde.
  10607. 19.10.1988, Dem Frankfurter Hartmut Michel, Leiter der Abteilung Molekulare Membranbiologie beim Max-Planck-Institut für Biophysik in Niederrad, wird zusammen mit zwei weiteren bundesdeutschen Forschern der Nobelpreis für Chemie 1988 zuerkannt.
  10608. 7.11.1988, Beim Wettbewerb um die Gestaltung einer Gedenkstätte auf dem Frankfurter Börneplatz vergibt die Jury keinen ersten, aber drei zweite Preise.
  10609. 28.11.1988, Beim Sturz vom Fahrrad erleidet ein 49jähriger Mann in Bonames tödliche Verletzungen.
  10610. 3.12.1988, Beim morgendlichen Brand einer Dachwohnung in der Rohrbachstraße 35 muss die Berufsfeuerwehr sechs Menschen aus der brennenden Wohnung retten. Der Schaden wird auf 300.000.- DM geschätzt.
  10611. 12.12.1988, Beim morgendlichen Brand des Hauses Rohmerstraße 9 im Stadtteil Bockenheim rettet die Feuerwehr 25 Bewohner in letzter Minute.
  10612. 22.12.1988, Beim Einbruch in die Geschäftsstelle von Eintracht Frankfurt am Riederwald werden 10.000.- DM gestohlen. Der Schaden durch Verwüstungen wird auf bis zu 40.000.- DM geschätzt.
  10613. 27.12.1988, Gegner der Landschaftszerstörung veranstalten ein „Go-in“ beim Hessischen Straßenbauamt in der Kaiserstraße und fordern einen sofortigen Stopp des Abraums am Bornheimer Hang im Zuge des Autobahnbaus.
  10614. 10.1.1989, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft teilt mit, dass derzeit 670 neue NS-Verfahren bei ihr anhängig sind. Es handelt sich um Ermittlungsverfahren über solche Vorgänge aus der Zeit des Nationalsozialismus, deren Unterlagen bisher im Archiv der Vereinten Nationen unter Verschluss gewesen sind. Diese Akten seien, so der leitende Oberstaatsanwalt beim Frankfurter Landgericht, Christoph Schäfer, erst im Herbst letzten Jahres geöffnet worden.
  10615. 1.2.1989, Wilhelm von Sternburg tritt als neuer Fernseh-Chefredakteur des Hessischen Rundfunks die Nachfolge von Manfred Buchwald an, der seit Jahresbeginn das Amt des Intendanten beim Saarländischen Rundfunk übernommen hat.
  10616. 11.2.1989, Beim abendlichen Brand in einer Wohnung in der Griesheimer Ahornstraße 101 muss die Feuerwehr 13 Hausbewohner vor den Flammen und der Rauchentwicklung retten.
  10617. 15.2.1989, Beim Brand eines Computerlagers in der Hahnstraße 31-35 in Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von rund 200.000.- DM.
  10618. 28.2.1989, Ein neunjähriger Junge erleidet im Rebstockbad beim Sturz von der Rutsche ein Schädeltrauma.
  10619. 1.5.1989, 26 Passagiere des Lufthansa-Fluges LH 629 von Kuweit nach Frankfurt am Main werden beim Landeanflug auf den Rhein-Main-Flughafen verletzt.
  10620. 1.7.1989, Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wird die Frankfurter SPD von einer Frau geführt. Beim Jahresparteitag der SPD im Bürgerhaus Griesheim setzt sich Anita Breithaupt als neue Vorsitzende mit 146 Stimmen knapp gegen Klaus-Dieter Streb (120 Stimmen) durch. Die 53jährige Landtagsabgeordnete steht an der Spitze eines 15köpfigen Vorstandes, in dem erstmals sieben Frauen vertreten sind.
  10621. 3.7.1989, Beim Sturz aus dem 7. Stock des Hauses Ben-Gurion-Ring 68 im Stadtteil Bonames kommt ein eineinhalb Jahre altes Mädchen ums Leben.
  10622. 1.8.1989, Beim Landesarbeitsgericht Frankfurt (LAG) besteht ab heute eine zusätzliche 16. Kammer.
  10623. 4.9.1989, Beim Großbrand in der Lagerhalle der Sanitärfirma Bissinger im Nordend entsteht ein Schaden von schätzungsweise rund drei Millionen DM.
  10624. 8.9.1989, Bei einem abendlichen Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw in Niederrad, Lyoner Straße/Ecke Straßburger Straße, gerät die Pkw-Fahrerin beim Überqueren der Schienen unter die Tram und wird tödlich verletzt.
  10625. 13.9.1989, Die überschuldete Handelsfirma Coop meldet beim Frankfurter Amtsgericht Konkurs an. Bereits am 18.09.d. J. zieht das Unternehmen den gestellten Vergleichsantrag wieder zurück, nachdem sich die Gläubigerbanken auf ein Sanierungskonzept einigen können.
  10626. 15.9.1989, Beim „Amoklauf“ eines Lastwagenfahrers in der Bockenheimer Landstraße, der einen Fußgänger mit einer Eisenstange nieder schlägt, wird das Opfer so schwer verletzt, dass es am 29.09. d. J. im Krankenhaus verstirbt.
  10627. 16.9.1989, Beim Wohnungsbrand in der Wiener Straße 46 entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- DM.
  10628. 9.10.1989, Beim Streit unter Wohnsitzlosen am Hauptbahnhof wird ein 32jähriger Mann erstochen.
  10629. 19.10.1989, Beim Überfall auf eine Münzhandlung im Steinweg erbeuten die Täter 12.000.- DM in bar und Goldmünzen im Wert von rund 50.000.- DM.
  10630. 19.10.1989, Bereits beim dritten Mal scheint der Dienstleistungsabend für Geschäfte und Kunden zur Routine geworden zu sein. Fast überall haben inzwischen die Betriebsräte ihren Widerstand aufgegeben.
  10631. 22.10.1989, Beim morgendlichen Brand in der Poststraße 2-4 an der Nordseite des Hauptbahnhofes werden Rauchwaren der Pelzfirma Gerson durch Rauch in Millionenhöhe beschädigt.
  10632. 25.10.1989, Beim Wohnungsbrand im Haus Musikantenweg 74 im Nordend entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10633. 25.10.1989, Lesung der Schriftstellerin Ulla Hahn beim Literaturforum im Jüdischen Gemeindzentrum.
  10634. 10.11.1989, Beim abendlichen Überfall auf den HL-Lebensmittelmarkt im Nidaforum des Nordwestzentrums erbeuten die Täter ca. 10.000.- DM.
  10635. 16.11.1989, Beim Brand eines Lagerraumes in Fechenheim, Mittelseestraße, entsteht ein geschätzter Schaden von rund 100.000.- DM.
  10636. 16.11.1989, Beim Brand einer Mansardenwohnung im Haus Rotlintstraße 66 in Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von 120.000.- DM.
  10637. 22.11.1989, Beim Brand mehrerer Lkws einer Spedition in der Sulzbacher Straße im Gallusviertel gegen 2.00 morgens entsteht ein geschätzter Sachschaden von 250.000.- DM.
  10638. 27.11.1989, Beim Dachstuhlbrand in der Seckbacher Hintergasse 16 entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10639. 9.12.1989, Beim Brand einer Reithalle kurz vor Mitternacht auf dem Aussiedlerhof Georgshof im Stadtteil Nied entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10640. 16.1.1990, Beim Zurückstoßen wird in der Thomas-Mann-Straße in der Nordweststadt eine Fußgängerin von einem Lkw tödlich verletzt.
  10641. 22.1.1990, Der Geschäftsführer des Bezirksverbandes der Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd, Erhard Polzer, legt sein Amt zum 04.02. d. J. nieder – dies gibt der Bezirksvorstand bekannt. Er ist mehrfach wegen seiner Geschäftspraktiken beim Kauf bzw. bei der Anmietung von Liegenschaften für Aus- und Übersiedlerwohnheime in die Kritik geraten.
  10642. 7.2.1990, Beim Überfall auf die Filiale der Volksbank in der Berger Straße 76 erbeutet der Täter chemisch präparierte Geldscheine im Wert von 30.000.- DM.
  10643. 15.2.1990, Beim Spielen wird ein zehnjähriger Junge aus Fechenheim von einem Eisentor, eine Schließanlage für den Garagenhof in der Löhnunggasse 4, eingeklemmt und schwer verletzt. Er verstirbt am 19.02. im Krankenhaus.
  10644. 6.3.1990, Beim Überfall auf einem Geldboten eines Zeitungskiosk im Hauptbahnhof erbeutet der Täter 1.700.- DM.
  10645. 6.4.1990, Beim Rangieren auf dem Hauptgüterbahnhof hinter dem Messegelände schlagen am späten Abend zwei Fässer mit Flusssäure leck. Die Chemikalie setzt außerhalb der Waggons Dämpfe frei, ohne dass relevante Säurekonzentrationen festgestellt werden können.
  10646. 8.4.1990, Am Morgen muss die Berufsfeuerwehr erneut zu dem Güterwagen auf dem Hauptgüterbahnhof ausrücken, nachdem vor zwei Tagen beim Rangieren Flusssäure freigesetzt worden ist und nun erneut Rauch entweicht.
  10647. 12.4.1990, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse an der Hauptwache erbeutet der Täter ca. 15.000.- DM – präpariertes Geld, das sich kurz nach der Flucht rot färbt und damit unbrauchbar wird.
  10648. 13.4.1990, Beim Brand einer Lagerhalle an der Heinz-Herbert-Karry-Straße im Stadtteil Seckbach entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10649. 16.4.1990, Beim morgendlichen Brand in einer Wäscherei in der Kurhessenstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10650. 4.5.1990, Am Morgen wieder ein 46jähriger Wohnsitzloser ermordet auf einer Parkbank in den Wallanlagen beim Allerheiligentor aufgefunden.
  10651. 20.5.1990, Beim Kellerbrand im Wohnhaus Birsteiner Straße 91 im Stadtteil Fechenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10652. 29.5.1990, Während eines Ortstermins im Startbahnprozess um die tödlichen Schüsse auf zwei Polizeibeamte 1987 kommt es zu heftigen Tumulten mit Prügelszenen. Der Vorsitzende Richter des Staatsschutzsenats beim Frankfurter Oberlandesgericht, Erich Schieferstein, sieht sich veranlasst, den Lokaltermin nach 25 Minuten ergebnislos abzubrechen.
  10653. 6.7.1990, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Marktstraße in Bergen-Enkheim erbeutet der Täter rund 23.000.- DM.
  10654. 6.7.1990, Beim Brand des Müllschachtes im 20geschossigen Hochhaus Mailänder Straße 14 in Sachsenhausen muss die Feuerwehr Dutzende von Bewohnern vor den Rauschschwaden in Sicherheit bringen.
  10655. 9.7.1990, Beim Versuch in der Dufourstraße in Sossenheim einen Streit unter Nachbarn zu schlichten, wird ein 26jähriger Polizist von einem 54jährigen Mieter beinahe erstochen. Der Messerstich verfehlt knapp dessen Herz.
  10656. 19.7.1990, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Volksbank in der Seckbacher Landstraße 28 erbeutet der Täter 7.500.- DM.
  10657. 11.8.1990, Beim morgendlichen Brand in einem Praunheimer Dreifamilienhaus, Schalkwiesenweg 53, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend DM geschätzt.
  10658. 11.8.1990, Beim Überfall auf den Filialleiter des HL-Marktes in der Oskar-Sommer-Straße erbeutet der Täter 10.000.- DM.
  10659. 11.8.1990, Beim Bundesligaauftakt von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Karlsruhe im Waldstadion wird erstmals für die Zuschauer das Kombiticket angeboten. Zugleich mit der Eintrittskarte erwirbt man die Berechtigung für Hin- und Rückfahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  10660. 31.8.1990, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse am Atzelbergplatz 3 in Seckbach erbeutet der Täter 24.000.- DM.
  10661. 12.9.1990, Beim Brand eines Pavillons kurz nach Mitternacht auf dem Messegelände entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- DM.
  10662. 30.9.1990, Beim Brand einer Lagerhalle auf dem Firmengelände Orber Straße 9 im Stadtteil Fechenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10663. 1.10.1990, Beim morgendlichen Brand in einem Fachwerkhaus in Schwanheim, Schrimpegasse 2, kommt eine 47jährige Frau ums Leben.
  10664. 4.10.1990, Beim morgendlichen Brand in einem Lagerraum auf dem Rhein-Main-Flughafen entsteht ein geschätzter Schaden von 600.000.- DM.
  10665. 11.10.1990, Beim Kellerbrand im Wohnhaus Ostendstraße 12 entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10666. 11.10.1990, Beim Überfall auf die Filiale der Nassauischen Sparkasse in der Kaiserstraße 76 erbeutet der Täter rund 58.000.- DM.
  10667. 15.12.1990, Beim Überfall auf eine Drogerie in der Mainzer Landstraße erbeuten die Täter 2.000.- DM.
  10668. 22.12.1990, Beim Wohnungsbrand in der Ginnheimer Straße 14 im Stadtteil Bockenheim entsteht ein geschätzter Schaden von rund 150.000.- DM.
  10669. 3.1.1991, Beim Brand im viergeschossigen Haus Auf der Körnerwiese 5 im Westend entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- DM.
  10670. 14.1.1991, Beim abendlichen Überfall auf eine Angestellte eines Supermarktes in der Zoopassage erbeutet der Täter etwa 16.500.- DM.
  10671. 18.1.1991, Beim Brand im Palmengarten entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10672. 25.1.1991, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Münzgasse 10, erbeutet der Täter 40.000.- DM.
  10673. 27.1.1991, Beim Brand im Gemeindezentrum Nieder-Eschbach, Ben-Gurion-Ring, entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10674. 1.2.1991, Beim Wohnungsbrand in der Rödelheimer Landstraße 41 kommt ein 84jähriger Mann ums Leben.
  10675. 2.2.1991, Beim Brand des kleinen Hauses Am Neufeld in Nied wird das gesamte Gebäude zerstört. Der Schaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  10676. 14.2.1991, Beim morgendlichen Brand in einer Teppichgroßhandlung in der Darmstädter Landstraße 380 in Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von rund 350.000.- DM.
  10677. 19.2.1991, Beim Brand einer Wohnung im Rödelheimer Parkweg entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10678. 14.3.1991, Beim abendlichen Brand in der Seckbacher Gaststätte „Zur Krone“ entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10679. 30.3.1991, Beim Überfall auf zwei Geldboten eines Supermarktes im Nordend erbeutet der Täter rund 13.650.- DM.
  10680. 2.4.1991, Beim Dachstuhlbrand im Wohnhaus Hufnagelstraße 52 im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10681. 19.4.1991, Beim Überfall auf den HL-Markt in der Eleonore-Sterling-Straße im Stadtteil Eschersheim erbeuten die Täter mehrere tausend DM.
  10682. 5.5.1991, Beim Wohnungsbrand in der Stegstraße im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Sachschaden von 50.000.- DM.
  10683. 9.5.1991, Zwei Speisewagen der Deutschen Bundesbahn stoßen beim Rangieren im Betriebswerk 1 an der Camberger Straße zusammen und fangen Feuer. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  10684. 27.5.1991, Beim Großbrand im Geschäfts- und Wohnhaus Am Hauptbahnhof 8 entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10685. 24.6.1991, Beim Überfall auf das Büro einer Zeitarbeitsfirma in der Stiftstraße erbeuten die Täter 3.000.- DM sowie Schmuck.
  10686. 25.6.1991, Vor der 28. Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt wird im Rahmen der Prozesses aus der Serie „Frankfurter Bestechungsskandale“ das Verfahren gegen einen inzwischen ausgeschiedenen Sachgebietsleiter des städtischen Hochbauamtes eröffnet, dem vorgeworfen wird, durch die Verquickung von Dienst- und Privatgeschäften, beim Bau von Häusern für sich und seine Familie rund eine Viertelmillion DM erspart zu haben.
  10687. 14.7.1991, Beim Brand der Discothek „Negativ“ an der Walter-Kolb-Straße entsteht in den frühen Morgenstunden ein geschätzter Schaden von etwa 100.000.- DM.
  10688. 1.8.1991, Ein 14jähriges Mädchen wird beim Überqueren der Adalbertstraße von einer Straßenbahn der Linie 16 getötet.
  10689. 4.8.1991, Beim morgendlichen Brand im Hinterhaus Schweizer Straße 19 entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10690. 17.8.1991, Beim Zimmerbrand im Schwesternwohnheim des Universitätsklinikums im Schleusenweg 11 in Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM.
  10691. 22.8.1991, Beim Brand im Haus Marbachweg 290 am Dornbusch erleiden zwei Bewohner Rauchvergiftungen. Das Zündeln eines Dreijährigen mit einem Feuerzeug führt zu einem geschätzten Schaden von rund 200.000.- DM.
  10692. 22.8.1991, Der Privatsender RTL plus darf sein hessisches Regionalprogramm auch weiterhin „Hessen Report“ nennen. Der Hessische Rundfunk unterliegt damit in zweiter Instanz beim Frankfurter Oberlandesgericht mit seinem Antrag, RTL plus die Verwendung dieses Namens zu untersagen.
  10693. 24.8.1991, Beim Brand am Morgen in der Sachsenhäuser Textorstraße 9 entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  10694. 30.8.1991, Beim früh morgendlichen Wohnungsbrand in der Schneidhainer Straße 32 im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10695. 12.9.1991–22.9.1991, 54. IAA – Internationale Automobilausstellung. Der Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) bietet zum ersten Mal ein Kombiticket an, mit dem man kostenlos zur IAA fahren kann: Der Fahrkartenpreis wird beim Kauf einer Eintrittskarte zur Automobilausstellung angerechnet. Das Angebot stößt auf große Resonanz, ein Verkehrschaos bleibt aus.
  10696. 17.9.1991, Beim Brand einer Kellerwohnung in der Textorstraße 72 im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 70.000.- DM.
  10697. 18.9.1991, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse am Weißen Stein in Eschersheim erbeutet der Täter 20.000.- DM.
  10698. 19.9.1991, Ein Schaden von mehreren hunderttausend DM entsteht bei einem Unfall am Allerheiligentor. Der Fahrer eines Lastzuges prallt dort beim Wenden mit einem sog. Schienschleifzug der Stadtwerke zusammen.
  10699. 24.9.1991, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Straße „In der Römerstadt“ erbeuten die Täter rund 13.000.- DM.
  10700. 2.10.1991, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Andreas von Schoeler bekräftigt, dass die Stadt ihre planungsrechtlichen Möglichkeiten nutzen wird, um einen Spekulationsgewinn beim Verkauf des Firmengeländes von Triumph-Adler zu verhindern.
  10701. 14.10.1991, Beim Rangieren auf dem Gelände der Henninger-Brauerei in Sachsenhausen kommt ein 25jähriger Lkw-Fahrer ums Leben.
  10702. 31.10.1991, Beim Überfall auf den Leiter einer Supermarktfiliale im Grethenweg erbeuten die Täter zwei Geldbomben mit 12.500.- DM.
  10703. 5.11.1991, Am Abend wird ein 22jähriger Mann im Ostend von einem Kriminalbeamten beim Zugriff so schwer angeschossen, dass er am 11.11. in einem Krankenhaus verstirbt.
  10704. 8.11.1991, Das Landgericht Frankfurt entscheidet, dass es keinen Tatverdacht gebe, der die Durchsuchung und Sicherstellung von Akten im Büro des Frankfurter Immobilienkaufmanns Josef Buchmann am 11.09. d. J. rechtfertige. Damit ist der Verdacht gegen Buchmann, sich des Subventionsbetruges beim sozialen Wohnungsbau schuldig gemacht zu haben, offensichtlich unbegründet.
  10705. 10.11.1991, Beim Brand einer Wohnung in der Niederräder Adolf-Miersch-Straße entsteht ein geschätzter Schaden von ca. 200.000.- DM.
  10706. 25.11.1991, Beim Abbau eines Altars im Dom werden an der dahinter liegenden Wand gotische Malereien entdeckt.
  10707. 26.11.1991, Gründung der Bürgerinitiative „Alt-Sachsenhausen“ beim „Apfelwein-Dax“.
  10708. 2.12.1991, Beim Überfall auf eine Tankstelle an der Galluswarte erbeutet der Täter 26.000.- DM.
  10709. 5.12.1991, Beim Überfall auf die Zweigstelle der Frankfurter Sparkasse in der Sigmund-Freud-Straße 74 erbeutet der Täter 13.000.- DM.
  10710. 6.12.1991, Beim abendlichen Brand eines Gewächshauses einer Gärtnerei im Grethenweg in Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10711. 10.12.1991, Die Entscheidung, ob Frankfurt am Main oder eine andere europäische Metropole Sitz einer europäischen Zentralbank werden soll, wird beim EU-Gipfeltreffen in Maastricht bis auf weiteres verschoben.
  10712. 30.12.1991, Beim Überfall auf einen Supermarkt in Griesheim, Am Steinernen Kreuz, erbeuten die Täter 7.000.- DM.
  10713. 31.12.1991, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Goethestraße 30 erbeutet der Täter 29.000.- DM.
  10714. 14.1.1992, Beim Überfall auf den Geldboten des Autohauses Opel erbeutet der Täter über 50.000.- DM.
  10715. 18.1.1992, Beim Wohnungsbrand in der Idsteiner Straße im Gallusviertel stirbt ein 71jähriger Mann.
  10716. 19.1.1992, Beim Wohnungsbrand in der Mainzer Landstraße stirbt eine 68jährige Frau.
  10717. 24.1.1992, Beim Überfall an der Kleinmarkthalle erbeuten die Täter zwei Geldbomben mit 27.000.- DM.
  10718. 24.1.1992, Beim Überfall auf eine Supermarktfiliale in Hausen erbeuten die Täter 6.000.- DM.
  10719. 28.1.1992, Beim Brand in einem Bürohaus in der Broßstraße im Stadtteil Bockenheim entsteht ein geschätzter Schaden von mehreren hunderttausend DM.
  10720. 31.1.1992, Beim Überfall auf die Leiterin eines Eschersheimer Supermarktes in der Eschersheimer Landstraße erbeutet der Täter eine Geldbombe mit 14.600.- DM.
  10721. 4.3.1992, Gastredner beim kommunalpolitischen Aschermittwoch der CDU im Bürgerhaus Harheim ist Bundesverkehrsminister Günther Krause.
  10722. 12.3.1992, Beim Brand in einem Wohnhochhaus am Stadtkrankenhaus Höchst werden zwei Bewohner und vier Feuerwehrleute verletzt.
  10723. 12.3.1992, Beim Überfall auf die Filiale der Nassauischen Sparkasse, Heddernheimer Landstraße, erbeutet der Täter rund 31.600.- DM.
  10724. 26.3.1992, Die hessische Landtagswahl vom 20. Januar 1991 ist gültig und muss nicht wiederholt werden. Dieses Urteil verkündet das Wahlprüfungsgericht beim Hessischen Landtag.
  10725. 26.3.1992, 85. Geburtstag des Regisseurs und Sprechers beim Hessischen Rundfunk, Heinz „Heiner“ Erle (1907-1995), im Landfunk.
  10726. 28.3.1992, Beim Brand einer großen Halle auf dem Gelände der US-Airbase entsteht ein geschätzter Schaden von mehreren hunderttausend DM.
  10727. 9.4.1992, Bei einem Verkehrsunfall im Ostend wird ein 86jähriger Mann beim Überqueren des Ratswegs tödlich verletzt.
  10728. 14.4.1992, Mit nur drei Rädern des Hauptfahrwerks landet eine Boeing 727 der Delta-Airlines sicher auf dem Rhein-Main-Flughafen. Die Maschine hat beim Start in Istanbul ein Rad verloren.
  10729. 22.4.1992, Beim morgendlichen Brand eines 160 Tonnen schweren Kranwagens auf der Bundesstraße B 43 nahe dem Rhein-Main-Flughafen entsteht ein geschätzter Schaden von über einer Million DM.
  10730. 27.4.1992, Beim Brand auf dem Dach eines Neubaus der Binding-Brauerei in Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10731. 15.5.1992, Beim abendlichen Brand im „Schade“-Supermarkt in der Rotlintstraße entsteht durch einen technischen Defekt ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10732. 23.5.1992, Beim Brand eines Wäschetrockners in der Waschküche des Hauses Melibocusstraße 35a im Stadttteil Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von 30.000.- DM.
  10733. 25.5.1992, Beim Brand im Altenwohnheim an der Wiener Straße in Oberrad entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  10734. 28.5.1992, Beim Wohnungsbrand im Haus Laubestraße 1 entsteht ein geschätzter Schaden von einer viertel Million DM.
  10735. 29.5.1992, Beim Überfall auf die Nassauische Sparkasse in der Mainzer Landstraße erbeutet der Täter 50.000.- DM.
  10736. 29.5.1992, Beim Überfall auf eine Marktleiterin einer Drogerie in der Eschersheimer Landstraße erbeuten die Täter 9000.- DM.
  10737. 1.6.1992, Beim Überqueren der Friedberger Landstraße wird ein 78jähriger Mann von einer Straßenbahn der Linie 12 erfasst und tödlich verletzt.
  10738. 2.6.1992, Beim Joggen in einem freien Feld vor der Friedrichsdorfer Neubausiedlung „Schäferborn“ wird ein 38jähriger Mann von einem Blitz getroffen und tödlich verletzt.
  10739. 3.6.1992, Beim Brand im Frankfurter Bürocenter in der Mainzer Landstraße 48 entsteht ein geschätzter Schaden von mehreren zehntausend DM.
  10740. 4.6.1992, Beim Brand im Bücherturm der Deutschen Bibliothek in der Zeppelinallee entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10741. 8.6.1992, Beim Wohnungsbrand im Röderbergweg 61 in Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von 20.000.- DM.
  10742. 19.6.1992, Beim Brand im Wohnhaus Seckbacher Landstraße 44 entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10743. 22.6.1992, Am Abend wird ein 58jähriger Professor vom Frankfurter Max-Planck-Institut nach einem Kneipenbesuch in Alt-Sachsenhausen von einem Unbekannten so schwer ins Gesicht geschlagen, dass er beim Sturz tödliche Verletzungen erleidet.
  10744. 29.6.1992, Beim Überfall auf einen Geldboten in der Junghofstraße erbeuten die Täter rund 25.000.- DM.
  10745. 6.7.1992, 250 Menschen demonstrieren in Bockenheim gegen den Polizeieinsatz beim Weltwirtschaftsgipfel in München vom gleichen Tag.
  10746. 6.7.1992, Geschätzte 100.000.- DM Sachschaden entstehen beim Brand in einem Laborraum des Chemischen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  10747. 7.7.1992, Erneut wird in der Innenstadt gegen den Polizeieinsatz beim Weltwirtschaftsgipfel in München demonstriert.
  10748. 8.7.1992, Beim Brand eines Holzwaggons auf dem Hauptgüterbahnhof entsteht ein geschätzter Schaden von 10.000.- DM.
  10749. 9.7.1992, Ebenfalls in den frühen Morgenstunden entsteht beim Brand in einer Telefonzelle am Friedberger Platz ein geschätzter Sachschaden von 30.000.- DM.
  10750. 4.8.1992, Beim Brand einer ehemaligen Lackfabrik, An der Steinmühle, entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  10751. 7.8.1992, Am Abend wird ein 23jähriger Autofahrer beim Überholen auf dem Alleenring tödlich verletzt.
  10752. 4.9.1992, Mieter der vor rund zehn Jahren errichteten Römerberg-Ostzeile beklagen sich über zahllose Mängel in ihren Wohnungen. Fachleute vermuten, dass die Sanierung der Fachwerkbauten mehrere Millionen DM kosten werde. Noch immer liegt der Stadt Frankfurt kein Gutachten im Beweissicherungsverfahren vor, das die Verantwortlichkeiten für die Schludrigkeiten beim Bau der historisch anmutenden Häuser klären soll.
  10753. 17.9.1992, Beim Überfall auf die Zweigstelle der Frankfurter Sparkasse in der Eschersheimer Landstraße erbeuten die Täter 15.000.- DM.
  10754. 27.9.1992, Beim Überfall auf die Geldbotin eines Schnellrestaurants am Riederwald erbeuten die Täter 10.000.- DM.
  10755. 16.11.1992, Einen Schaden in Höhe von über 100.000.- DM entsteht am Abend auf dem Rhein-Main-Flughafen beim Zusammenstoß eines Vorfeldfahrzeugs mit einer Lufthansa-Maschine. Der Fahrer des Hubwagens erleidet einen Schock, ansonsten wird niemand verletzt.
  10756. 30.11.1992, Beim Ausschachten stoßen Arbeiter in Fechenheim auf dem Gelände der Hessischen Industriemüll GmbH in der Orber Straße auf eine 50-Kilogramm-Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Kampfmittelräumdienst kann die Bombe problemlos entschärfen.
  10757. 1.12.1992, Die Frauenbaugenossinnenschaft „Lila Luftschloss“ stellt sich beim Deutschen Werkbund im Kleinen Hirschgraben erstmals der Öffentlichkeit vor.
  10758. 7.12.1992, Beim Überfall auf die Filiale der Bethmannbank in der Berger Straße 152 erbeutet der Täter rund 20.000.- DM.
  10759. 21.1.1993, Beim Überfall auf eine Filiale der Vilbeler Volksbank in Berkersheim erbeutet der Täter über 13.000.- DM.
  10760. 3.2.1993, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse an der Hauptwache erbeutet der Täter rund 16.000.- DM.
  10761. 27.2.1993, Beim Wohnungsbrand im Haus Schafheckstraße 10 in Oberrad werden drei Bewohner verletzt. Der geschätzte Schaden beträgt rund eine halbe Million DM.
  10762. 2.3.1993, Beim Überfall auf ein Antiquariat in der Töngesgasse, in dem auch Schmuck verkauft wird, erbeutet der Täter Schmuck im Wert von 100.000.- DM.
  10763. 13.3.1993, Beim Brand des Hauses Severusstraße 22 in Heddernheim kann die Feuerwehr eine Frau mit ihrem Kind nur durch schnellen und massiven Einsatz vor dem Feuertod retten.
  10764. 15.3.1993, Die Unfallserie beim Chemiekonzern Hoechst AG reißt nicht ab. Bei einer Explosion im Stammwerk wird ein Mann getötet; ein anderer erleidet schwere Verletzungen. Bei dem Versuch von Beschäftigten, nach dem Unglück eine weitere Chemieanlage abzuschalten, tritt giftiges Methanol und Venylacetat aus.
  10765. 14.4.1993, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Wilhelmshöher Straße 150 im Stadtteil Seckbach erbeuten die Täter mehrere zehntausend DM.
  10766. 20.4.1993, Beim Kellerbrand im Wohnhaus Hynspergstraße 14 im Nordend werden vier Feuerwehrleute aufgrund erheblicher Temperaturen am Einsatzort verletzt. Der Sachschaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  10767. 1.5.1993, Intendanten-Wechsel beim Hessischen Rundfunk: Der Justitiar des Norddeutschen Rundfunks, Klaus Berg, löst den seit 1986 amtierenden Chef des HR, Hartwig Kelm, ab.
  10768. 16.5.1993, Beim Brand einer Dachgeschosswohnung in Preungesheim, Am Dorfgarten 27, entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10769. 11.6.1993, Beim Überfall auf die Nassauische Sparkasse in Alt-Schwanheim erbeutet der Täter 20.000.- DM.
  10770. 19.6.1994, Beim Hantieren mit einem sog. Schießkugelschreiber wird in der Otto-Brenner-Straße im Stadtteil Sossenheim ein 11jähriger Junge tödlich verletzt.
  10771. 22.6.1993, Beim Überfall auf den Fahrer eines Werttransporters in der Bockenheimer Anlage erbeuten die Täter Geld und Schmuck im Wert von 1,7 Millionen DM.
  10772. 28.6.1993, Beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern werden in der Sieringstraße in Höchst drei Kinder zum Teil schwer verletzt.
  10773. 13.8.1993, Beim Brand einer Fabrikationshalle zum Recycling von Bitumenpappe in der Flinschstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 1,5 Millionen DM.
  10774. 13.8.1993, Beim Wohnungsbrand im Haus Offenbacher Landstraße 387 entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10775. 15.8.1993, Tod des früheren stellvertretenden Hauptanklägers der Vereinigten Staaten beim Nürnberger Prozess gegen die nationalsozialistischen Hauptkriegsverbrecher, Professor Robert M. W. Kempner (1899-1993), 1951 als Rechtsanwalt in Frankfurt am Main niedergelassen.
  10776. 25.8.1993, Bundesligist Eintracht Frankfurt erreicht durch ein mühevolles 2:0 beim Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf die dritte Runde im DFB-Pokal.
  10777. 13.9.1993, Beim Brand im Schwesternwohnheim in der Ginnheimer Straße gegen 2.00 Uhr morgens entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10778. 12.10.1993, Beim Überfall auf die Filiale des „Plus“-Marktes in der Praunheimer Landstraße 107 erbeuten die Täter rund 10.000.- DM.
  10779. 22.10.1993, Ein 32jähriger Fußgänger kommt bei einem Verkehrsunfall in der Friedberger Landstraße ums Leben als er beim Überqueren der Fahrbahn von einem Pkw erfasst wird.
  10780. 26.10.1993, Gegen 4.00 Uhr morgens wird eine 35jährige Frau beim Überqueren der Autobahn A 661 zwischen Bonames und Eckenheim in Höhe der Nidda überfahren und dabei tödlich verletzt.
  10781. 27.10.1993, Vortrag des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger beim „Frankfurter Dialog“ im Zoo-Gesellschaftshaus.
  10782. 1.11.1993, Beim Überfall auf die Eckenheimer Filiale der Frankfurter Sparkasse erbeutet der Täter 18.000.- DM.
  10783. 8.11.1993, Beim Überfall auf den Tengelmann-Markt in der Hallgartenstraße nahe der Friedberger Warte erbeuten die Täter rund 5.000.- DM.
  10784. 15.11.1993, Beim ATP-Gala-Dinner treffen sich die acht besten Tennisspieler der Welt und 350 Gäste für einen guten Zweck: Der Reinerlös (100.000.- DM) des Abends kommt dem Kampf gegen Aids (Arthur Ashe Foundation) zugute.
  10785. 8.12.1993, Beim Überfall auf eine Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Offenbacher Landstraße 345 erbeutet der Täter 50.000.- DM.
  10786. 28.12.1993, Der Frankfurter Schlachthof am Deutschherrnufer stellt nach 108 Jahren seinen Betrieb ein. Das Verwaltungsgericht Frankfurt lehnt den von der Fleischer-Innung erhofften Aufschub der Schließung ab und sieht Formfehler beim Bürgerbegehren, bei dem 41.300 Stimmen zusammen gekommen waren. Die Stadt Frankfurt will das Gelände für den Bau des Wohn- und Büroquartiers Deutschherrnviertel verkaufen.
  10787. 29.1.1994, Die Predigt beim Karlsamt im frisch renovierten Kaiserdom hält der Prager Erzbischof und Präsident der europäischen Bischofskonferenz Miloslav Vlk.
  10788. 16.2.1994, Beim Wohnungsbrand im „Grünen Haus“ am Alleenring entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10789. 25.2.1993, Beim Überfall auf den Filialleiter eines Supermarktes in der Heddernheimer Habelstraße erbeuten die Täter rund 14.000.- DM.
  10790. 16.3.1994, Beim frühmorgendlichen Brand eines Lagergebäudes einer Sanitärfirma im Nordend entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10791. 17.3.1994, Beim morgendlichen Brand in der Küche des Steakhauses „Buffalo“, Kaiserhofstraße 18-20, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10792. 12.4.1994, Beim Überfall auf die AGIP-Tankstelle in der Vilbeler Landstraße in Bergen erbeutet der Täter rund 2.400.- DM.
  10793. 19.4.1994, Beim abendlichen Brand im Wohnhaus Bruchstraße 7 in Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10794. 2.5.1994, Beim Wohnungsbrand im Wohnhaus Saalburgstraße 43 in Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10795. 10.5.1994, Beim Brand in einem Reisebüro in der Berliner Straße in der Innenstadt entsteht ein geschätzter Schaden von rund 100.000.- DM.
  10796. 20.5.1994, Beim FDP-Europawahlkampfauftritt von Bundesaußenminister Klaus Kinkel im Haus Dornbusch kommt es zu Störungen von Mitgliedern verschiedener Kurdistan-Gruppen. Die Polizei nimmt mehrere Personen fest.
  10797. 1.6.1994, Beim Überfall auf die Kalbacher Filiale der Frankfurter Sparkasse erbeutet der Täter 50.000.- DM.
  10798. 8.6.1994, Beim Wohnungsbrand in der Harkortstraße im Riederwald entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10799. 15.6.1994, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Eschersheimer Landstraße erbeutet der Täter 10.000.- DM.
  10800. 19.6.1994, Beim Brand in einem Lebensmittellager in der Trakehner Straße im Stadtteil Hausen entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- DM.
  10801. 24.7.1994, Beim morgendlichen Brand im Dachgeschoss des Wohnhauses Dreieichstraße 12 in Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10802. 26.7.1994, Beim Wohnungsbrand in der Hamburger Allee 94 erleiden zwei Männer schwere Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 200.000.- DM geschätzt.
  10803. 2.8.1994, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Eschersheimer Landstraße 244 erbeutet der Täter 16.000.- DM.
  10804. 5.8.1994, Bei einem Verkehrsunfall auf den separaten Gleiskörper der U 7 Am Hohen Weg wird ein 60jähriger Mann beim Überqueren der Schienen von der Tram erfasst und tödlich verletzt.
  10805. 12.8.1994, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Eschersheimer Landstraße 69 erbeuten die Täter 20.000.- DM.
  10806. 20.8.1994, Beim Überfall auf eine Filialleiterin der Drogeriekette „Schlekker“ in der Elisabethenstraße im Stadtteil Sachsenhausen erbeutet der Täter die Tageseinnahmen in Höhe von etwa 4.000.- DM.
  10807. 6.10.1994, Beim morgendlichen Brand in der Hertie-Zentrale in der Bürostadt Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10808. 11.10.1994, Beim Dachstuhlbrand in der Kita 58 in der Kiefernstraße im Stadtteil Griesheim entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10809. 15.11.1994, Beim Wohnungsbrand im Haus Ahornstraße 126 in Griesheim muss die Feuerwehr sechs Menschen vor den Flammen retten. Es entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  10810. 17.11.1994, Beim Überfall auf zwei Angestellte eines Supermarktes in Eckenheim erbeutet der Täter eine Geldbombe mit 20.000.- DM.
  10811. 24.11.1994, Beim Wohnungsbrand im Hochhaus Homburger Landstraße 765 erleidet ein 82jähriger Mann schwerste Brandverletzungen, an denen er zwei Tage später in der Spezialklinik für Brandopfer in Ludwigshafen stirbt.
  10812. 7.12.1994, Durch einen 1:0-Erfolg beim italienischen Vertreter SSC Neapel zieht der Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt in das Viertelfinale des UEFA-Pokals ein.
  10813. 9.12.1994, Beim Überfall auf eine Frau in der Praunheimer Schinkelstraße erbeuten die Täter aus ihrem Tresor Schmuck, Geld und Uhren im Wert von rund 100.000.- DM.
  10814. 19.12.1994, Beim Überfall auf die Zeilsheimer Filiale der Frankfurter Sparkasse erbeutet der Täter rund 60.000.- DM.
  10815. 9.1.1995, Über die „Raffgier beim Abkassieren von Bußgeldern“ durch die Stadt Frankfurt am Main entrüstet sich eine Frankfurter Amtsrichterin – und spricht einen Autofahrer frei, der 30.- DM Bußgeld zahlen sollte, weil er in der Innenstadt neun km/h zu schnell gefahren war.
  10816. 9.1.1995, Der Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Jupp Heynckes, hat ein Problem und einen Torschützenkönig weniger: Anthony Yeboah unterschreibt einen Vertrag beim englischen Erstligisten Leeds United.
  10817. 22.1.1995, Beim Brand auf dem Gelände der Firma BMW Glöckler in der Kleyerstraße 1-7 im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10818. 3.2.1995, Die Stadt Frankfurt kauft mehr als 1.100 US-Wohnungen. Zu Hunderten stürmen tags darauf Wohnungssuchende das städtische Wohnungsamt, um eine der freien Unterkünfte zu ergattern. Binnen einer Woche melden sich weit über 2.000 Menschen beim Wohnungsamt, um in die amerikanischen Wohnungen zu ziehen.
  10819. 4.2.1995, Beim Kellerbrand des Krankenhauses Nordwest entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10820. 11.2.1995, Beim Überfall auf einen Händler in Höchst erbeuten die Täter Smaragde im Wert von 900.000.- DM.
  10821. 12.2.1995, Beim Wohnungsbrand in der Hugo-Kallenbach-Straße im Stadtteil Sindlingen entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10822. 15.2.1995, Beim Überfall auf die DEA-Tankstelle am Oberforsthaus erbeuten die Täter über 12.000.- DM.
  10823. 17.2.1995, Beim Überfall auf einen Supermarkt in der Thünenstraße im Riederwald erbeutet der Täter 6.000.- DM.
  10824. 28.3.1995, Beim Zusammenstoß zweier Züge der Linie U 6 an der Endhaltestelle Heerstraße/Ludwig-Landmann-Straße in Praunheim werden zwei Fahrgäste verletzt. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  10825. 1.4.1995, Beim Überfall auf einen Getränkemarkt im Nordwestzentrum erbeuten die Täter 15.000.- DM.
  10826. 6.4.1995, Beim Überfall auf einem Computermarkt in der Nähe der Galluswarte erbeutet der Täter 75.000.- DM.
  10827. 17.4.1995, Beim spät abendlichen Brand im Keller des Schwesternwohnheimes in der Richard-Wagner-Straße entsteht ein geschätzter Schaden von 120.000.- DM.
  10828. 23.4.1995, Beim Unfall auf der Kreuzung Hanauer Landstraße/Dieselstraße kommt ein 22jähriger Frankfurter in seinem Pkw zu Tode.
  10829. 23.4.1995, Beim Brand im Marriott-Hotel in der Hamburger Allee entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10830. 30.4.1995, In der katholischen St. Gallus-Kirche wird zum ersten Mal der mit 5.000.- DM dotierte Walter-Dirks-Preis verliehen. Im Anschluss an einen Gedächtnisgottesdienst wird er an den NS-Widerstandskämpfer und Journalisten Alois Schardt, langjähriger Programmdirektor beim ZDF, überreicht.
  10831. 4.5.1995, Beim Großbrand in der Altenwohnanlage Aja Textor-Goethe-Haus, Hügelstraße 69, muss die Feuerwehr einen Großteil der Bewohner in Sicherheit bringen. Verletzt wird niemand. Der Sachschaden wird auf über eine Million DM geschätzt.
  10832. 7.6.1995, Beim Überfall auf die Filiale der Volksbank in der Kalbacher Hauptstraße 74b erbeutet der Täter 18.000.- DM.
  10833. 13.6.1995, Wahlkampfauftritt des SPD-Bundesvorsitzenden Rudolf Scharping beim Oberbürgermeisterkandidat Andreas von Schoeler im Hotel „Sofitel“.
  10834. 21.6.1995, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse im Marbachweg 260a in Eschersheim erbeutet der Täter 20.000.- DM.
  10835. 26.6.1995, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Kuhwaldsiedlung erbeutet der Täter rund 13.000.- DM.
  10836. 29.6.1995, Beim abendlichen Dachstuhlbrand im Wohnhaus Friedberger Landstraße 193 entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM.
  10837. 11.7.1995, Der Kampfmittelräumdienst beim Darmstädter Regierungspräsidium entschärft im Frankfurter Stadtwald eine 75-Kilogramm-Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
  10838. 12.7.1995, Beim Überfall auf einen Filialleiter eines Supermarktes im Stadtteil Nied erbeuten die Täter insgesamt 32.000.- DM.
  10839. 8.8.1995, Beim früh morgendlichen Brand vor dem Haus Rödelheimer Schenckstraße 1 greift das Feuer im Müllbehälter auf das angrenzende viergeschossige Wohnhaus über. Dabei entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10840. 19.8.1995, Beim Dachstuhlbrand im Haus Grillparzerstraße 70 im Dichterviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10841. 1.9.1995–2.9.1995, Krisenparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim. Beim ersten Parteitag nach der Oberbürgermeister-Wahlniederlage hagelt es Selbstkritik. Zur neuen Vorsitzenden der Frankfurter SPD wird die Landtagsabgeordnete Rita Streb-Hesse gewählt.
  10842. 13.9.1995, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Volksbank in der Kalbacher Hauptstraße 74b erbeutet der Täter rund 18.000.- DM.
  10843. 17.9.1995, Beim Brand eines Stalles des Reiterhofes „Am Sausee“ im Stadtteil Seckbach wird ein wertvoller Deckhengst getötet. Der Schaden wird auf 150.000.-DM geschätzt.
  10844. 8.10.1995, Beim morgendlichen Brand im Wohnhaus Leipziger Straße 36 in Bockenheim rettet die Berufsfeuerwehr sechs Hausbewohner über eine Leiterbühne vor den Flammen. Der Schaden wird auf 300.000.- DM geschätzt.
  10845. 10.10.1995, Am Abend treten beim Chemiekonzert Hoechst AG 300 Kilogramm giftige Chemikalien aus und fließen z. T. in den Main. Das Unternehmen gibt den Unfall erst zwei Tage später bekannt.
  10846. 2.11.1995, Beim Überfall auf die Volksbankfiliale in Schwanheim erbeutet der Täter 7.000.- DM.
  10847. 4.11.1995, Bezirksparteitag der Frankfurter SPD. Nach vier Wahl-Debakeln und schrumpfenden Mitgliederzahlen (6323, 1993: 7100) versucht die Vorsitzende Rita Streb-Hesse „die Partei zu stabilisieren“. Der Vorstand führt eine Sprechstunde ein, öffnet das Parteihaus länger, sucht Kontakt mit den 48 Ortsvereinen. Ansonsten herrscht Chaos beim Parteitag. Stundenlang streiten die Delegierten über die Kooperation im Magistrat mit der CDU. Außerdem lässt die Frankfurter SPD ihre Kulturdezernentin Linda Reisch fallen. Mit 98 zu 95 Stimmen spricht man sich gegen deren zweite Amtszeit aus.
  10848. 5.11.1995, Tod der langjährigen Fernsehansagerin und früheren Sprecherin beim Hessischen Rundfunk, Hilde Nocker.
  10849. 6.11.1995, Beim Überfall auf die Sparkassenfiliale im Marbachweg erbeutet der Täter 15.000.- DM.
  10850. 6.12.1995, Beim abendlichen Brand in der Lagerhalle eines Metall verarbeitenden Betriebs in Eschersheim, Dreihäusergasse, entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM. Vor dem Einsatz verunglückt auf der Kreuzung Flößerbrücke/Oskar-Miller-Straße ein Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr infolge eines Zusammenstoßes mit einem Pkw. Verletzt wird dabei niemand.
  10851. 9.12.1995, Beim Brand im Kindergarten der evangelischen Katharinengemeinde, Leerbachstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10852. 14.12.1995, Die Staatsanwaltschaft ist einem Korruptionsskandal am Rhein-Main-Flughafen auf der Spur. Beim Bau des Passagierterminals 2 sollen Schmiergelder geflossen sein.
  10853. 14.12.1995, Beim Brand in der Kindertagesstätte in der Theodor-Thomas-Straße 9 im Stadtteil Bonames entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10854. 16.12.1995, Beim „Mayday“-Festival toben 24.000 Technofreaks durch die Festhalle.
  10855. 22.12.1995, Beim Überfall auf einen Händler in der Stephanstraße, Innenstadt, erbeutet der Täter Schmuck im Wert von rund 250.000.- DM.
  10856. 23.12.1995, Beim Überfall auf einen Geldboten in der Hasengasse erbeuten die Täter zwei Geldbomben mit 15.000.- DM.
  10857. 1.1.1996, Tod von Heinz Erle (1907-1996), bekannt geworden als „Heiner“ beim Landfunk des Hessischen Rundfunks.
  10858. 7.1.1996, Beim abendlichen Brand im Vereinshaus der Frankfurter Rudergesellschaft entsteht im Oberräder Ruderdorf ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10859. 10.1.1996, Beim Brand einer Sauna und eines Solariums im Keller des Wohnhauses Sandweg 112 entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10860. 1.2.1996, Tod des Theaterschauspielers und Redakteurs Walter Born (1921-1996), Engagements beim Theater „Die Komödie“.
  10861. 14.2.1996, Beim Wohnungsbrand in der Carl-Sonnenschein-Straße 36 im Stadtteil Sossenheim kommt ein 36jähriger Mann ums Leben.
  10862. 14.2.1996, Tod von „Kulis“ Butler Martin Jente (1909-1996), der beim Hessischen Rundfunk über 500 Unterhaltungssendungen produziert hat. Berühmt wurde Jente mit Kurzauftritten vor der Kamera, als er jeweils zum Schluss von „Einer wird gewinnen“ Quizmaster Hans-Joachim Kulenkampff Schirm und Mantel reichte und ihm dabei mit rauer Stimme die Leviten las.
  10863. 21.2.1996, Beim Abbiegen vom Industriehof in den Hohen Weg entgleist ein Zug der U 7 auf einer Weiche. Dabei springt das erste Drehgestell des Triebwagens aus den Schienen. Verletzt wird niemand.
  10864. 15.3.1996, Beim Überfall auf eine Aral-Tankstelle in Niederrad erbeutet der Täter 1.800.- DM.
  10865. 17.3.1996, Beim Brand in der Discothek „The Box“ im Theater-Keller am Willy-Brandt-Platz wird infolge der starken Rauchentwicklung auch die Requisitenkammer der Städtischen Bühnen verqualmt. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  10866. 27.4.1996, Beim Überfall auf eine Tankstelle am Dornbusch erbeutet der Täter 1.700.- DM.
  10867. 23.5.1996, Beim Brand einer Sauna im 12. Stockwerk des Ramada-Hotels in Nied wird ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten verletzt. Der geschätzte Sachschaden beträgt 250.000.- DM.
  10868. 29.5.1996, Beim Brand in der Diakoniestation Dornbusch für ambulante Krankenpflege entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10869. 2.7.1996, Beim Überfall auf eine Griesheimer Filiale der Frankfurter Sparkasse erbeutet der Täter 50.000.- DM.
  10870. 22.7.1996, Magistrat, Polizei und Staatsanwaltschaft gründen ein Gremium zur Verhütung von Verbrechen. Die Geschäftsstelle des Präventionsrats ist beim städtischen Ordnungsdezernat angesiedelt. In den nächsten Jahren entsteht ein Netz von regionalen Präventionsräten zur Verbrechensbekämpfung in den einzelnen Frankfurter Stadtteilen.
  10871. 4.9.1996, Beim Wohnungsbrand in einem Hochhaus in der Offenbacher Landstrasse 467 in Oberrad kommt ein 54jähriger erblindeter Mann ums Leben.
  10872. 9.9.1996, Beim Feuer in einem Bistro in der Bockenheimer Kiesstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10873. 11.10.1996, Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt ist der Einsatz von Brechreizmitteln gegen mutmaßliche Drogenhändler rechtswidrig. Das Urteil wird von der Polizei und dem hessischen Innenminister Gerhard Bökel als praxisfern kritisiert. Die Anwendung solcher Medikamente sei eine der besten Methoden im Kampf gegen Dealer, die ihre Drogen beim Nahen der Sicherheitskräfte verschluckten.
  10874. 21.10.1996, Beim CDU-Bundesparteitag in Hannover gelingt es dem stellvertretenden Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland und Frankfurter Stadtverordneten, Michel Friedman, nicht, wieder in den Bundesvorstand gewählt zu werden.
  10875. 22.10.1996, Beim morgendlichen Brand eines Apartements im Wohnhaus Goldsteinstraße 8 in Niederrad werden zwei Personen verletzt. Der Sachschaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  10876. 14.11.1996, Beim Überfall auf die Vereinsbank in Schwanheim erbeutet der Täter mehrere 10.000.- DM.
  10877. 28.11.1996, Bei einem Verkehrsunfall in der Straße Alt-Fechenheim wird eine 91jährige Frau beim Überqueren der Fahrbahn von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt.
  10878. 21.12.1996, Beim Brand im Postamt in der Triebstraße in Bergen-Enkheim entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10879. 30.1.1997, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse im Marbachweg 260a erbeutet der Täter 50.000.- DM.
  10880. 8.2.1997, Beim Überfall auf einen „Minimal“-Supermarkt in der Heddernheimer Landstraße erbeuten die Täter 30.000.- DM.
  10881. 12.2.1997, Beim Großbrand in der Druckfarbenfabrik Hartmann in der Borsigallee entsteht ein geschätzter Schaden von 400.000.- DM.
  10882. 22.2.1997, Beim Überfall auf den Tengelmann-Markt in der Stresemannallee erbeuten die vier bewaffneten Täter rund 50.000.- DM.
  10883. 16.3.1997, Beim Wohnungsbrand in der Kochstraße 34 in Oberrad entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- DM.
  10884. 17.4.1997, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Volksbank in der Leipziger Straße 48 im Stadtteil Bockenheim erbeutet der Täter rund 16.000.- DM.
  10885. 17.5.1997, Beim großen Frankfurter Stadtgeläut stürzt in der Paulskirche die 1.810 Kilogramm schwere, 167 Jahre alte „Christusglocke“ fünf Meter in die Tiefe und wird schwer beschädigt.
  10886. 14.8.1997, Am Abend wird ein 30jähriger Fußgänger beim Überqueren der Höhenstraße von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt.
  10887. 21.9.1997, Beim morgendlichen Wohnungsbrand des Hauses Hugo-Kallenbach-Straße 45 im Stadtteil Sindlingen verbrennt eine 46jährige Frau.
  10888. 25.9.1997, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: CDU und SPD missbilligen die Amtsführung von Umweltdezernent Tom Koenigs und schalten den Landesrechnungshof ein. Koenigs habe Mehrkosten von 22,7 Millionen DM beim Umbau der städtischen Kläranlage Niederrad zu verantworten.
  10889. 29.9.1997, Ein Brand beim Büromaschinen-Hersteller Olivetti in der Bürostadt Niederrad führt zu einem geschätzten Schaden von 350.000.- DM.
  10890. 30.9.1997, Beim Küchenbrand im Hochhaus Rebstöcker Weg 3 in Rödelheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10891. 14.11.1997, Beim Überfall auf einen Supermarkt im Nordend erbeutet der Täter am Abend 26.000.- DM.
  10892. 15.11.1997, Beim Wohnungsbrand im Hochhaus Ben-Gurion-Ring 176 entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10893. 18.11.1997, Beim Brand des Anbaus eines Wohnhauses an der Straße Alt-Heddernheim 1 entsteht am Abend ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10894. 25.11.1997, Über 10.000 Studierende und Schüler demonstrieren beim Streik-Sternmarsch in der Innenstadt gegen miserable Studienbedingungen.
  10895. 16.12.1997, Die Frankfurter Roma-Union erinnert mit einer Kundgebung vor der Braubachstraße beim Stadtgesundheitsamt an den 55. Jahrestag des Auschwitz-Erlasses vom 16.12.1942, der die Deportation vom Roma und Sinti beinhaltet.
  10896. 23.12.1997, Beim Brand in der Kantine des Kaufhauses Saturn Hansa in der Berger Straße entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10897. 7.1.1998, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Habsburgerallee erbeutet der Täter knapp 4.000.- DM.
  10898. 8.1.1998, Am späten Abend erbeuten Täter beim Einbruch im Möbel-Abhol-Markt, Borsigallee, Möbel im Wert von 150.000.- DM.
  10899. 20.1.1998, Beim städtischen Neujahrsempfang übt Oberbürgermeisterin Petra Roth scharfe Kritik an der Unternehmenspolitik der Hoechst AG und fordert, sich der Verantwortung für die vom Verlust ihrer Arbeitsplätze betroffenen Menschen zu stellen.
  10900. 23.1.1998, Beim Wohnungsbrand im Wohnhochhaus Sigmund-Freud-Straße 121 im Stadtteil Eckenheim erstickt ein 60jähriger Mieter.
  10901. 27.1.1998, Es wird bekannt gegeben, dass der Degussa-Konzern zum ersten Mal individuell an ehemalige Zwangsarbeiter, die das Unternehmen während des Zweiten Weltkriegs aus dem Vernichtungslager Auschwitz angefordert und beim Aufbau einer Rußfabrik im polnischen Gliwice (Gleiwitz) ausgebeutet hatte, Entschädigungen zahlen wird. Die Frankfurter Firma versteht diese Hilfe an NS-Opfer als „humanitäre Geste“.
  10902. 5.2.1998, Etwa 200 Menschen besetzen beim ersten bundesweiten Aktionstag der Erwerbslosen das Arbeitsamt. Vertreter der Gewerkschaften, von Universität und Kirche erklären sich mit der Protestaktion der Arbeitslosen-Initiativen solidarisch.
  10903. 5.2.1998, Beim abendlichen Brand eines Werkstattgebäudes im Süden des Industrieparks Höchst (früher: Hoechst AG) entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10904. 7.2.1998, Mit einer Urnenbestattung gedenken Angehörige und Freunde auf dem Hauptfriedhof der Opfer des Flugzeugabsturzes vor der Küste der Dominikanischen Republik. Die Beisetzung erfolgt am zweiten Jahrestag des Unglücks. Beim Absturz der Boeing 757 der türkischen Chartergesellschaft Birgen Air am 07. Februar 1996 kommen alle 189 Insassen, darunter 165 Deutsche, ums Leben.
  10905. 9.2.1998, Beim Überfall auf die Aral-Tankstelle am Oberforsthaus erbeutet der Täter 6.000.- DM.
  10906. 14.2.1998, Beim Dachstuhlbrand in Sachsenhausen, Dreieichstaße 7, erleiden drei Bewohner Brand- und Rauchgasverletzungen. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  10907. 2.3.1998, Beim Wohnungsbrand im Haus Brückenstraße 13 im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 75.000.- DM.
  10908. 9.3.1998, Beim Überfall auf eine 74jährige Frau im Bereich Darmstädter Landstraße/Willemer Straße erbeuten die Täter eine Handtasche mit 20.000.- DM.
  10909. 12.3.1998, Beim abendlichen Überfall auf eine Marktleiterin eines Supermarktes im Stadtteil Heddernheim, Habelstraße, erbeuten die Täter 15.000.- DM.
  10910. 15.3.1998, Beim Brand in einem Haus in der Euckenstraße in Unterliederbach muss die Feuerwehr einen Mann vor den Flammen retten. Der Sachschaden wird auf 750.000.- DM geschätzt.
  10911. 21.3.1998, Beim Kreisverbandstag der CDU im Bürgerhaus Nordweststadt erhält der Frankfurter CDU-Vorsitzende Udo Corts Rückenwind. 93 Prozent der delegierten Christdemokraten bestätigen ihren Parteichef im Amt. Bei seiner ersten Wahl ein Dreivierteljahr zuvor hat sich Corts nur mit einer hauchdünnen Mehrheit gegen seine Konkurrentin Erika Steinbach durchsetzen können.
  10912. 21.3.1998, Beim Überfall auf eine Tankstelle im Stadtteil Praunheim an der Heerstraße erbeutet der Täter 2.000.- DM.
  10913. 27.3.1998, Beim Überfall auf den Inhaber einer Münzhandlung in der Straße Luginsland erbeutet der Täter 31.000.- DM in bar sowie Schmuck.
  10914. 31.3.1998, Im ersten Prozess um Korruption beim Bau des Terminals 2 am Rhein-Main-Flughafen verurteilt das Landgericht Frankfurt einen 36jährigen Ingenieur der Flughafen AG (FAG) zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten wegen Bestechlichkeit, Betrugs und Untreue. Der FAG-Mitarbeiter hat von einem Firmenkartell annähernd eine halbe Million DM Schmiergeld kassiert. Das Kartell ist dafür bei Aufträgen bevorzugt worden. Der FAG ist ein Schaden in Höhe von 600.000.- DM entstanden.
  10915. 4.4.1998, Beim Brand einer Wohnung im Stadtteil Unterliederbach (Grauer Stein 7) entsteht ein geschätzter Schaden von 20.000.- DM.
  10916. 7.4.1998, Beim Überfall auf die Filiale der Post in der Gießener Straße im Nordend erbeuten die Täter 70.000.- DM.
  10917. 9.4.1998, Beim Überfall auf einen Drogeriemarkt in der Berger Straße erbeutet der Täter mehrere tausend DM.
  10918. 21.4.1998, Beim Brand in einer Metzgerei, Berger Straße 165, entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM.
  10919. 2.5.1998, Beim Wohnungsbrand im Merziger Weg im Stadtteil Schwanheim erleidet der 79jährige Hausbesitzer leichte Brandverletzungen. Der Sachschaden wird auf 80.000.- DM geschätzt.
  10920. 22.5.1998, Beim Brand in einer Bar im Nordend entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10921. 9.7.1998, Beim abendlichen Dachstuhlbrand in Zeilsheim, Pfortengartenweg, entsteht ein geschätzter Sachschaden von einer Million DM.
  10922. 13.7.1998, Beim Brand im Papierlager des Zentrums für Psychiatrie im Stadtteil Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10923. 19.7.1998, Beim abendlichen Zimmerbrand im Schwesterwohnheim des Höchster Krankenhauses entsteht ein geschätzter Schaden von 40.000.- DM.
  10924. 7.8.1998, Beim Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Schweizer Straße 61 erbeuten die Täter Schmuck und Uhren im Wert von mehreren zehntausend DM.
  10925. 18.8.1998, Beim abendlichen Brand in einer Schreinerei in der Rotlintstraße im Nordend entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10926. 27.8.1998, Beim Überfall auf einen Supermarkt-Filialleiter in Schwanheim, Am Ruhestein, erbeutet der Täter 5.000.- DM.
  10927. 31.8.1998, Der Antrag, erstmals in der Nachkriegszeit bis zu 400 Geschäfte in der Frankfurter City sonntags zu öffnen, scheitert beim Regierungspräsidium Darmstadt. Der Verein „Zeil aktiv“ reagiert mit scharfer Kritik.
  10928. 6.9.1998, Beim Brand im Einfamilienhaus Schüttenhelmweg erleidet ein Bewohner Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 120.000.- DM geschätzt.
  10929. 12.9.1998, Beim Überfall auf einen Supermarkt in Sindlingen erbeutet der Täter 7.000.- DM.
  10930. 21.9.1998, Beim Überfall auf einen Filialleiter des HL-Marktes in der Kölner Straße im Gallusviertel erbeutet der Täter 4.000.- DM.
  10931. 27.9.1998, Am späten Abend wird eine Frau beim Versuch, die Friedberger Landstraße in Höhe der Scheffelstraße zu überqueren, von einer Straßenbahn der Linie 12 überfahren und tödlich verletzt.
  10932. 4.10.1998, Beim Brand eines Lagerhauses im Gallusviertel kurz nach Mitternacht entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  10933. 14.10.1998, Eine 48jährige Frau und ihr Enkel geraten in der Mainzer Landstraße, kurz vor der Haltestellte Waldschulstraße im Stadtteil Greisheim, beim Überqueren der Straße unter eine Straßenbahn und werden dabei tödlich verletzt.
  10934. 17.10.1998, Am Abend wird ein 40jähriger Fußgänger beim Überqueren der Adickesallee von einem Pkw erfasst und dabei tödlich verletzt.
  10935. 20.10.1998, Beim Überfall auf einen Getränkemarkt im Hessen-Center erbeutet der Täter 5.000.- DM.
  10936. 30.10.1998, Beim Brand eines Lagerraumes einer Import- und Exportfirma in der Münchner Straße entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10937. 2.11.1998, Beim Brand auf dem Dach der Friedrich-Ebert-Schule im Stadtteil Seckbach entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10938. 2.11.1998, Beim Überfall auf die Angestellte eines Supermarktes im Ostend erbeuten die Täter 17.000.- DM.
  10939. 6.11.1998, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in Griesheim erbeutet der Täter 20.000.- DM.
  10940. 7.11.1998, Eine 23jährige Frau wird im Gerhart-Hauptmann-Ring 316 durch mehrere Messerstiche ihres Ehemannes tödlich verletzt. Der Ehemann wird einen Tag später beim Versuch der Ausreise auf dem Rhein-Main-Flughafen verhaftet.
  10941. 6.12.1998, Beim Wohnungsbrand in der Wiener Straße im Stadtteil Oberrad kommt ein Bewohner ums Leben.
  10942. 12.12.1998, Beim Überfall auf einen Supermarkt in der Gutleutstraße erbeuten die Täter 24.000.- DM.
  10943. 18.12.1998, Beim Überfall auf einen Tengelmann-Markt im Stadtteil Eschersheim erbeuten die Täter 30.000.- DM.
  10944. 19.12.1998, Beim Wohnungsbrand im Zweifamilienhaus in der Egestraße 104 im Stadtteil Praunheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10945. 21.12.1998, Beim Überfall auf eine Filiale der Frankfurter Sparkasse in Griesheim erbeutet der Täter 15.000.- DM.
  10946. 23.12.1998, Beim Überfall auf eine Geldbotin an der Hauptwache erbeutet der Täter 20.000.- DM.
  10947. 30.12.1998, Beim Brand in einer Anwaltskanzlei in der Heiligkreuzgasse entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10948. 8.1.1999, Beim Überfall auf die Volksbank-Filiale in Oberrad erbeuten die Täter 218.000.- DM.
  10949. 11.1.1999, Beim abendlichen Überfall auf einen Lebensmittelmarkt in Goldstein erbeuten die Täter 6.000.- DM.
  10950. 15.2.1999, Beim morgendlichen Wohnungsbrand in der Herderstraße im Nordend entsteht ein geschätzter Sachschaden von 80.000.- DM.
  10951. 20.2.1999, Beim Brand in der Hattsteiner Straße im Stadtteil Rödelheim brennt eine Wohnung völlig aus. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  10952. 23.2.1999, Beim Überfall auf Mitarbeiter eines Supermarktes in der Weilbrunnstraße erbeuten die Täter 20.000.- DM.
  10953. 4.3.1999, Beim Überfall auf eine Apotheke in der Nibelungenallee erbeutet der Täter 2.000.- DM.
  10954. 24.3.1999, Beim Überfall auf eine Tengelmann-Filiale in der Arndtstraße im Stadtteil Bockenheim erbeuten die Täter 20.000.- DM.
  10955. 1.4.1999, Beim Überfall auf die Filiale der Nassauischen Sparkasse in Nied erbeutet der Täter mehr als 10.000.- DM.
  10956. 19.4.1999, Beim Überfall auf einen Juwelier in der Berger Straße erbeuten die Täter Goldschmuck im Wert von 100.000.- DM.
  10957. 5.5.1999, Beim Wohnungsbrand in der Berger Straße im Stadtteil Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10958. 19.6.1999, Beim Überfall auf einen Tankwart an der Straße In der Römerstadt erbeuten die Täter 3.500.- DM.
  10959. 21.6.1999, Beim Brand im Keller einer Turnhalle im Stadtteil Eschersheim, Maybachstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  10960. 28.6.1999, Beim Überfall auf eine Filiale der Frankfurter Sparkasse im Stadtteil Ginnheim erbeutet der Täter 18.000.- DM.
  10961. 15.7.1999, Beim morgendlichen Brand in einem Hotel in der Taunusstraße erleiden sieben Personen leichte Rauchvergiftungen.
  10962. 20.7.1999, Beim Wohnungsbrand in der Jahnstraße im Nordend entsteht ein geschätzter Sachschaden von 50.000.- DM.
  10963. 21.7.1999, Beim Überfall auf ein Reisebüro in der Eschersheimer Landstraße erbeuten die Täter 5.000.- DM.
  10964. 8.8.1999, Beim Wohnungsbrand in der Theodor-Thomas-Straße in Bonames entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10965. 9.8.1999, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse im Marbachweg erbeutet der Täter 12.800.- DM.
  10966. 11.8.1999, Beim Brand in einer Pizzeria in Fechenheim gegen ein Uhr morgens entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10967. 26.8.1999, Beim Überfall auf einen Supermarkt an der Ecke Homburger Landstraße/Marbachweg erbeutet der Täter 18.000.- DM.
  10968. 1.9.1999, Beim Brand in der Liebfrauenschule entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10969. 9.9.1999, Beim Überfall auf eine Postagentur im Stadtteil Sindlingen erbeuten die Täter 85.000.- DM.
  10970. 10.9.1999, Der frühere Präsident Südafrikas, Nelson Mandela, besucht die Mainstadt und fordert die Bürger seines Kontinents beim Festakt der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in der Jahrhunderthalle Hoechst dazu auf, die Verantwortung für ihre eigene Zukunft selbst zu übernehmen.
  10971. 16.9.1999, Beim Überfall auf einen Supermarkt im Stadtteil Preungesheim erbeutet der Täter 16.000.- DM.
  10972. 20.9.1999, Beim Brand des Lokals „Wienerwald“ in der Rennbahnstraße 5 entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10973. 23.9.1999, Beim Wohnungsbrand in Bockenheim, Appelsgasse 4, rettet die Berufsfeuerwehr eine dreiköpfige Familie. Der Sachschaden wird auf 50.000.- DM geschätzt.
  10974. 9.10.1999, Beim Brand in einem Pferdestall im Stadtteil Oberrad, Hansenweg, entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10975. 15.10.1999, Beim morgendlichen Einbruch in das Fachgeschäft „Hobby-Foto“ am Roßmarkt entwenden die Täter wertvolle Kameras von rund 100.000.- DM.
  10976. 15.10.1999, Beim Überfall auf die BfG-Filiale am Roßmarkt erbeutet der Täter rund 15.000.- DM.
  10977. 21.10.1999, Beim Überfall auf einen Supermarkt in Nieder-Eschbach erbeuten die Täter aus dem Tresor 25.000.- DM.
  10978. 24.10.1999, Beim Brand in der Höchster Paul-Ehrlich-Schule entsteht ein geschätzter Schaden von rund 20.000.- DM.
  10979. 1.11.1999, Beim abendlichen Küchenbrand im Sozialzentrum Marbachweg entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- DM.
  10980. 15.11.1999, Beim Brand im neuen Maintower entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10981. 15.11.1999, Beim Brand einer Lagerhalle mit Spielzeugautos in der Borsigallee entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10982. 17.11.1999, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse von 1822 in der Eschersheimer Landstraße 69 erbeutet der Täter 6.000.- DM.
  10983. 3.12.1999, Beim Überfall auf eine Filiale der Commerzbank in Sachsenhausen erbeutet der Täter rund 400.000.- DM.
  10984. 6.12.1999, Beim Überfall auf den Pächter einer Aral-Tankstelle in der Mainzer Landstraße erbeuten die Täter über 50.000.- DM.
  10985. 7.12.1999, Beim Brand in einem Holzlager im Osthafen kurz vor Mitternacht entsteht ein geschätzter Schaden von mehreren hunderttausend DM.
  10986. 14.12.1999, Beim Überfall auf die Postfiliale Offenbacher Landstraße im Stadtteil Oberrad erbeutet der Täter 300.000.- DM.
  10987. 16.12.1999, Beim Wohnungsbrand in der Wallauer Straße 2 im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  10988. 19.12.1999, Beim Wohnungsbrand in der Teplitz-Schönauer-Straße 12 im Stadtteil Sachsenhausen erleidet eine Frau Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  10989. 29.12.1999, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse von 1822 im Stadtteil Rödelheim, Hausener Weg 41, erbeutet der Täter 8000.- DM.
  10990. 6.1.2001, Beim Wohnungsbrand in der Wolfgangsstraße 1 im Westend entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  10991. 15.1.2001, Beim Überfall auf eine Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Eschersheimer Landstraße 1-3 erbeutet der Täter 15.000.- DM.
  10992. 21.1.2001, Beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Frankfurt hält der neue Präsident der IHK, Wolf Klinz, in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth, Hessens Ministerpräsident Roland Koch und Bürgermeister Achim Vandreike seine erste Rede aus diesem Anlass.
  10993. 16.2.2001, Beim Wohnungsbrand im Hochhaus Mailänder Straße im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  10994. 22.2.2001, Beim Brand eines Garagenhauses im Ben-Gurion-Ring im Stadtteil Bonames gegen 1.40 Uhr morgens entsteht eine geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  10995. 28.2.2001, Beim Brand in einer Anwaltskanzlei im Westend, Bockenheimer Landstraße 81, entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  10996. 24.3.2001, Beim Wohnungsbrand in der Anspacher Straße im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  10997. 15.4.2001, Beim Brand einer Dachgeschosswohnung im Gallusviertel, Koblenzer Straße 13, entsteht ein geschätzter Schaden von 120.000.- DM.
  10998. 12.5.2001, Fußballverein Eintracht Frankfurt ist nicht mehr für die erste Bundesliga zu retten. Nach der 0:3-Niederlage beim VfL Wolfsburg muss sich die Eintracht nun wieder auf andere Gegner einstellen. Es ist nach 1996 der zweite Abstieg innerhalb von fünf Jahren. Bereits einen Tag später wird mit Martin Andermatt aus der Schweiz der neue Cheftrainer beim zukünftigen Zweitligaklub präsentiert.
  10999. 3.6.2001, Beim Brand im ehemaligen Kaufhaus Mauritius an der Zeil entsteht ein geschätzter Schaden von 40.000.- DM.
  11000. 6.6.2001, Beim Brand in einem Parkhaus der Polizei im Stadtteil Hausen entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  11001. 19.6.2001, Erster Warnstreik im hessischen Einzelhandel während der laufenden Tarifverhandlungen: 800 Beschäftigte beim Neckermann Versand in Frankfurt am Main legen für eineinhalb Stunden die Arbeit nieder und demonstrieren auf der Hanauer Landstraße.
  11002. 19.6.2001, Beim Überfall auf eine Drogerie im Gallusviertel erbeutet der Täter 10.000.- DM.
  11003. 11.7.2001, Beim Brand einer leer stehenden Lagerhalle im Ostend entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  11004. 14.7.2001, Beim Brand in einem Telekommunikationsgeschäft in der Hanauer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM.
  11005. 16.7.2001, Beim abendlichen Wohnungsbrand in der Straße Alt Zeilsheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  11006. 22.7.2001, Beim Wohnungsbrand am Industriehof in Hausen entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  11007. 30.7.2001, Beim Überfall auf den Pächter einer Tankstelle in der Ludwig-Landmann-Straße im Stadtteil Hausen erbeuten die Täter 80.000.- DM.
  11008. 24.8.2001, Beim Zusammenstoß einer 63jährigen Radfahrerin mit einem Pkw im Stadtteil Griesheim, Auerhahnstraße/Jägerallee erleidet die Frau tödliche Verletzungen.
  11009. 6.9.2001, Beim Überfall auf eine Filiale der Volksbank in Sachsenhausen erbeutet der Täter mehrere hunderttausend DM.
  11010. 7.10.2001, Beim früh morgendlichen Wohnungsbrand im Gallusviertel, Krifteler Straße 107, entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  11011. 29.10.2001, Beim Zusammenprall von zwei Straßenbahnen auf dem Platz der Republik werden 17 Menschen verletzt. Ursache ist eine falsch gestellte Weiche.
  11012. 29.10.2001, Beim Erdaushub für ein Bürogebäude in der Seckbacher Friesstraße wird eine 75-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst beseitigt.
  11013. 6.11.2001, Beim Brand einer Fabrikhalle im Stadtteil Fechenheim, Wächtersbacher Straße, entsteht ein geschätzter Schaden von mehreren 100.000.- DM.
  11014. 14.11.2001, Am Abend erbeuten zwei Täter beim Überfall auf die Postfiliale in Praunheim etwa 100.000.- DM.
  11015. 15.11.2001, Beim Überqueren der Hanauer Landstraße in Höhe der Cassellastraße wird eine Fußgängerin von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt.
  11016. 27.11.2001, Beim morgendlichen Brand in einer Bornheimer libanesischen Gaststätte, Berger Straße 157, entsteht ein geschätzter Schaden von rund 100.000.- DM.
  11017. 1.12.2001, Beim Wohnungsbrand in der Ostbahnhofstraße im Ostend entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  11018. 15.12.2001, Beim Überfall auf einen Tengelmann-Lebensmittelmarkt im Nordend, Weberstraße, erbeutet der Täter mehrere Tausend DM.
  11019. 22.12.2001, Beim Wohnungsbrand in Zeilsheim, Pfaffenwiese, entsteht ein geschätzter Schaden von 70.000.- DM.
  11020. 26.12.2001, Beim Brand in einer Seniorenwohnanlage im Nordend, Hansteinstraße, erleiden drei Personen Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  11021. 8.1.2002, Beim Brand in einem Wohnhaus in der Wilhelmshöher Straße 200 im Stadtteil Seckbach entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11022. 10.1.2002, Beim Überfall auf die Evangelische Kreditgenossenschaftsbank in der Friedberger Anlage erbeutet der Täter 30.000.- €. Die zunächst angebotenen DM-Scheine lehnte er ab.
  11023. 12.1.2002, Der Moderator des Fernseh-Literaturmagazins beim Hessischen Rundfunk, Wilfried F. Schoeller, hört heute nach 25 Jahren auf. Die letzte Sendung geht über den Sender.
  11024. 16.1.2002, Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in der Hermann-Küster-Straße im Stadtteil Sindlingen rettet die Berufsfeuerwehr elf Mieter vor den Flammen. Der Sachschaden wird auf 170.000.- € geschätzt.
  11025. 10.2.2002, Beim Familienstreit unter Afghanen in Oberrad wird ein 36jähriger Mann tödlich verletzt.
  11026. 18.2.2002, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse von 1822 in der Berger Straße 179 erbeutet der Täter mehrere tausend €.
  11027. 12.3.2002, Beim Verputzen eines Aufzugsschachtes im Schauspielhaus stürzt ein 58jähriger Arbeiter ab und verletzt sich tödlich.
  11028. 22.3.2002, Vor 50 Jahren stürzt eine niederländische DC 6 der Fluggesellschaft KLM beim Landeanflug über dem Frankfurter Stadtwald ab. Dabei kommen 45 Menschen ums Leben. Es ist die größte Luftfahrtkatastrophe auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  11029. 6.4.2002, Die Partei rechtsstaatlicher Offensive (Schill-Partei) gründet in Frankfurt am Main beim Frankfurter Ruderclub an der Gerbermühle ihren ersten Ortsverband Hessens. Ziel der von dem Ex-Richter und jetzigen Hamburger Innensenator Ronald Schill gegründeten Partei ist die Teilnahme an der hessischen Landtagswahl im Frühjahr 2003.
  11030. 8.4.2002, Beim Überfall auf eine Geldbotin in Preungesheim erbeuten die Täter 26.000.- €.
  11031. 23.4.2002, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Bockenheimer Landstraße 63 im Westend erbeutet der Täter 20.000.- €.
  11032. 25.4.2002, Das Verwaltungsgericht Frankfurt erlaubt den Aufmarsch der Neonazis am 01.05. d. J. in Frankfurt am Main auf einer genau festgelegten Route im Stadtteil Fechenheim. Die Stadt Frankfurt legt daraufhin beim Kasseler Verwaltungsgerichtshof Beschwerde ein.
  11033. 26.4.2002, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in Fechenheim erbeuten die Täter 35.000.- €.
  11034. 8.6.2002, 200 Menschen demonstrieren vor dem Terminal 1 des Rhein-Main-Flughafens beim „1. Open-Air-Port“ gegen Abschiebung und gegen das neu eröffnete Abschiebe-Gebäude.
  11035. 10.6.2002, Beim Brand in einer Kraftfahrzeug-Werkstatt im Gallusviertel, Schmidtstraße, erleidet ein Mechaniker Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Der Sachschaden wird auf 60.000.- € geschätzt.
  11036. 17.6.2002, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse von 1822 in der Eschersheimer Landstraße erbeutet der Täter mehrere tausend €.
  11037. 24.6.2002, Eintracht Frankfurt klagt beim Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes gegen den Lizenzentzug.
  11038. 26.6.2002, Oberbürgermeisterin Petra Roth widerspricht dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, in dem der Magistrat zu einer Klage gegen die Variante einer Nordbahn beim Ausbau des Rhein-Main-Flughafens aufgefordert worden ist.
  11039. 22.7.2002, Beim Schwelbrand in der City West, Solmsstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11040. 27.7.2002, Beim Überfall auf eine Filiale der Postbank im Dornbusch erbeutet der Täter 5.000.- €.
  11041. 5.8.2002, Beim Überfall auf eine Filiale der Sparkasse in der Bockenheimer Landstraße erbeutet der Täter 4.500.- €.
  11042. 26.8.2002, Beim Dachstuhlbrand im Wohnhaus Antoniusstraße 5 im Stadtteil Heddernheim werden vier Personen verletzt. Der Sachschaden wird auf 50.000.- € geschätzt.
  11043. 15.9.2002, Finalrundenkonzert beim Ersten Internationalen Dirigentenwettbewerb Sir Georg Solti in der Alten Oper.
  11044. 20.10.2002, Am Abend stirbt eine 72jährige Fußgängerin beim Versuch, die Eschersheimer Landstraße in Höhe der Hausnummer 222 zu überqueren; sie wird dabei von einem PKW erfasst.
  11045. 24.10.2002, Der Entwurf des Moskauer Künstlers Vadim Zakharov setzt sich beim Wettbewerb für ein Denkmal auf dem Adornoplatz in Bockenheim durch. Das Denkmal – ein Schreibtisch mit tickendem Metronom unter einem Glaskubus – soll bis spätestens 11. September 2003, dem 100. Geburtstag Theodor W. Adornos, errichtet sein.
  11046. 11.11.2002, Beim Einbau eines Wärmetauschers in einem Produktionsbetrieb der Aventis Pharma Deutschland GmbH kommt ein 52jähriger Arbeiter ums Leben.
  11047. 15.11.2002, Richtfest beim Wohn- und Geschäftsgebäude Schillerhaus.
  11048. 19.11.2002, Beim Brand einer Villa im Bertha-von-Suttner-Ring am Lerchesberg entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11049. 29.11.2002, Offizieller Landtagswahlkampfauftakt beim CDU-Parteitag im Bürgerhaus Griesheim.
  11050. 17.12.2002, Beim Überfall auf das Geschäft des Luxusuhrenherstellers Glashütte Original in der Goethestraße erbeuten die Täter Ware im Wert von 500.000.- €.
  11051. 26.12.2002, Beim Brand im Einfamilienhaus Oberlindau 107 wird ein 9jähriger Junge durch Rauchgase verletzt. Der Sachschaden wird auf eine Million € geschätzt.
  11052. 1.1.2003, Beim Dachstuhlbrand in der Eckenheimer Landstraße gegen 0.30 Uhr entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11053. 13.3.2003, Beim Bürobrand in einem 13stöckigen Wohn- und Geschäftshaus in der Stresemannallee 61 muss die Feuerwehr zwei Menschen über Drehleitern vor den Flammen retten. Der Sachschaden wird auf 150.000.- € geschätzt.
  11054. 14.3.2003, Beim Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Gießener Straße im Stadtteil Eckenheim kommt eine 88jährige Frau ums Leben.
  11055. 17.3.2003, Beim abendlichen Überfall auf einen Lebensmittelmarkt auf der Berger Straße erbeuten die Täter 20.000.- €.
  11056. 5.4.2003, Beim morgendlichen Brand eines Hauses in der Münchener Straße 55 rettet die Feuerwehr neun Menschen aus den Flammen. Der Sachschaden wird auf bis zu 300.000.- € geschätzt.
  11057. 5.4.2003, Der Jazzmusiker Emil Mangelsdorff ist im Karmeliterkloster Gast beim Frankfurter Erzählcafé des Instituts für Stadtgeschichte.
  11058. 9.4.2003, Das öffentliche Interesse ist groß, als vor der 22. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts der Prozess im Mordfall Jakob von Metzler gegen den Angeklagten Magnus G eröffnet wird. Nach den Folterdrohungen der Polizei dürfen frühere Geständnisse zwar nicht verwendet werden, aber Magnus Gäfgen gesteht unter Tränen. Aber vergebens hofft er auf Milde beim Urteil. Am Ende erkennt das Schwurgericht auf lebenslänglich und auf besondere Schwere der Schuld.
  11059. 19.4.2003, Beim Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Innenstadt erbeuten die Täter wertvollen Schmuck.
  11060. 21.4.2003, 8.000 Menschen nehmen an der Abschlusskundgebung beim traditionellen Ostermarsch vor dem Römer teil. Hauptredner ist der frühere SPD-Vorsitzende Oskar Lafontaine.
  11061. 13.5.2003, Beim Brand in einem Reihenhaus in der Königslacher Straße 37 im Stadtteil Niederrad erleidet ein Mann eine Rauchvergiftung. Der Sachschaden wird auf 100.000.- € geschätzt.
  11062. 22.6.2003, Beim Brand in der Altenwohnanlage Im Mainfeld 15 im Stadtteil Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11063. 23.6.2003, Beim Brand in einer Tiefgarage im Stadtteil Niederrad, Saonestraße 3, entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11064. 22.7.2003, Beim Wohnungsbrand im Ostend, Thüringer Straße, entsteht ein geschätzter Schaden von 90.000.- €.
  11065. 3.8.2003, Beim Wohnungsbrand im Haus Nußbaumplatz 4 im Stadtteil Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von 130.000.- €.
  11066. 20.8.2003, Beim Brand eines Vereinsheimes in der Kleingartenanlage Ackermann 1 im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Sachschaden von 150.000.- €.
  11067. 22.8.2003, Tod von Pfarrer Dr. Werner Brüning (1929-2003), langjähriger Pfarrer von Sankt Leonhard, von 1975 bis 1994 Sonderbeauftragter der hessischen Bischöfe beim Hessischen Rundfunk.
  11068. 9.9.2003, Die Fraport AG reicht beim Regierungspräsidium in Darmstadt die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren ein. Entschieden werden soll über den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens, der unter anderem den Bau einer neuen Landebahn vorsieht.
  11069. 19.9.2003, Beim Brand eines Antiquitätengeschäftes an der Eichwaldstraße im Stadtteil Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11070. 22.9.2003, Beim Überfall auf einen Supermarkt an der Dreieichstraße im Stadtteil Sachsenhausen erbeuten die Täter 15.000.- €.
  11071. 26.9.2003, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Volksbank an der Berger Straße im Stadtteil Bornheim erbeutet der Täter 150.000.- €.
  11072. 11.10.2003, CDU-Kreisparteitag im Bürgerhaus Bornheim. Es herrscht demonstrative Einigkeit beim Thema Ausbau des Rhein-Main-Flughafens.
  11073. 17.10.2003, Beim Überfall auf die Postfiliale in der Homburger Landstraße 652 erbeuten die Täter etwa 40.000.- €.
  11074. 2.12.2003, Beim Wohnungsbrand in der Howaldtstraße 13 im Ostend entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- €.
  11075. 20.12.2003, Beim Überfall auf einen Supermarkt in Niederursel, Thomas-Mann-Straße, erbeuten die Täter 19.000.- €.
  11076. 29.12.2003, Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, entgeht nur durch Zufall einem Bombenanschlag. Die Sendung mit dem Sprengkörper gelangt bis ins Vorzimmer. Beim Öffnen durch seine Sekretärin explodiert der Brief nur dank eines glücklichen Umstandes nicht. Als die Frau in dem bereits halboffenen Umschlag Drähte sieht, alarmiert sie die Polizei. Untersuchungen im Hessischen Landeskriminalamt ergeben, dass es sich beim Inhalt des Briefes um eine Mischung aus Unkrautvernichtungsmittel und Zucker handelt, die mit einer funktionierenden Zündvorrichtung versehen ist und zumindest schwere Brandverletzungen verursacht hätte.
  11077. 29.12.2003, Beim Überfall auf das Juweliergeschäft Wempe an der Hauptwache erbeuten die Täter wertvolle Uhren im Wert von mehr als einer Million €.
  11078. 10.1.2004, Beim Brand im Mehrfamilienhaus Gießener Straße 44-46 im Stadtteil Eckenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11079. 23.1.2004, Beim Brand eines Hauses in Schwanheim, Geisenheimer Straße, entsteht ein geschätzter Schaden von 120.000.- €.
  11080. 31.1.2004, Beim Zusammenstoß zweiter Straßenbahnen vor dem Hauptbahnhof werden sieben Personen verletzt. Der Sachschaden wird auf 50.000.- € geschätzt.
  11081. 31.1.2004, Gastprediger beim Karlsamt im Dom ist Peter Kardinal Erdö, der Erzbischof von Esztergom-Budapest und Primas der katholischen Kirche Ungarns.
  11082. 6.2.2004, Bei einem morgendlichen Verkehrsunfall wird eine 78jährige Fußgängerin in Sachsenhausen beim Überqueren des Schaumainkais in Höhe des Eisernen Stegs tödlich verletzt.
  11083. 8.2.2004, Beim früh morgendlichen Wohnungsbrand in der Hermann-Wendel-Straße im Stadtteil Bockenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11084. 1.3.2004, Beim Überfall auf eine Tankstelle in der Offenbacher Landstraße in Oberrad erbeuten die Täter 58.000.- €.
  11085. 26.3.2004, Das Verwaltungsgericht Frankfurt entscheidet, dass die Stadtverordnetenversammlung kein verbindliches Mitspracherecht beim Ausbau des Rhein-Main-Flughafens hat. Er weist damit die Klage des Stadtparlaments gegen Oberbürgermeisterin Petra Roth zurück.
  11086. 26.3.2004, Mit deutlicher Mehrheit nominiert die Frankfurter SPD beim Unterbezirksparteitag im Bürgerhaus Nordweststadt Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff für eine zweite Amtszeit.
  11087. 20.4.2004, Beim morgendlichen Wohnungsbrand in der Stockheimer Straße 3 im Stadtteil Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- €.
  11088. 16.5.2004, Beim Wohnungsbrand in Sindlingen, Hugo-Kallenbach-Straße, werden zwei Menschen verletzt. Der Sachschaden wird auf 150.000.- € geschätzt.
  11089. 18.5.2004, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse an der Neuen Mainzer Straße erbeutet der Täter mehrere zehntausend €.
  11090. 23.5.2004, Die 3:1-Niederlage beim Hamburger Sportverein HSV besiegelt Eintracht Frankfurts Abstieg in die zweite Bundesliga. Cheftrainer Willi Reimann fährt demonstrativ zum Golfspielen nach Sylt anstatt mit seiner Mannschaft zurück in die Mainstadt zu fahren.
  11091. 2.6.2004, Beim Brand in einer Anwaltskanzlei im Gebäude an der Zeil/Ecke Klingerstraße entsteht ein geschätzter Schaden von einer halben Million €.
  11092. 3.6.2004, Beim abendlichen Brand im Keller eines Hauses an der Häuser Gasse im Stadtteil Bockenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 20.000.- €.
  11093. 4.7.2004, Beim Brand eines Kaffee-Automaten in der Kantine der Neuen Börse in Hausen entsteht hoher Sachschaden.
  11094. 13.7.2004, Beim Überfall auf die Filiale der Volksbank an der Offenbacher Landstraße in Oberrad erbeutet der Täter mehrere zehntausend €.
  11095. 14.7.2004, Beim Brand eines Dachgeschosses im Haus Rombergstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11096. 18.7.2004, Beim Kellerbrand in einem Haus in der Innenstadt, Krögerstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11097. 25.7.2004, Beim Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses im Mittelweg im Nordend in den frühen Morgenstunden entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- €.
  11098. 27.7.2004, Beim Brand eines Apartements in einem Wohnhaus in der Jaspertstraße im Stadtteil Preungesheim entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11099. 3.8.2004, Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Nordweststadt, Bernadottestraße, gegen 3.00 Uhr morgens, kommen zwei Menschen ums Leben. Zwei weitere erleiden schwere Rauchverletzungen. Die Feuerwehr bringt insgesamt 50 Bewohner in Sicherheit. Die Wohnung, in der das Feuer ausbricht, wird komplett zerstört. Die Fassade des Gebäudes wird durch Brandrauch stark beschädigt. Der Sachschaden wird auf 200.000.- € geschätzt.
  11100. 28.8.2004, Beim Brand in einer Wäscherei in der Straße Am Kirchholz im Stadtteil Schwanheim entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- €.
  11101. 8.9.2004, Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Schwanheim, Rheinlandstraße, kommt ein 56jähriger Mann ums Leben.
  11102. 11.9.2004, Beim Brand in einer Tiefgarage im Stadtteil Sossenheim, Sossenheimer Weg, entsteht ein geschätzter Sachschaden von 100.000.- €.
  11103. 13.9.2004, Beim Überfall auf die Wochenendeinnahmen einer Tankstelle in Bornheim erbeutet der Täter 37.0000.- €.
  11104. 15.9.2004, Beim Zusammenstoß zweier Straßenbahnen im Stadtteil Niederrad werden 21 Menschen verletzt, vier davon schwer.
  11105. 21.9.2004, Beim abendlichen Brand in einer Dachgeschosswohnung im Stadtteil Sachsenhausen, Hedderichstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11106. 1.10.2004, Beim Brand in einer Schuhwerkstatt in Zeilsheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11107. 14.10.2004, Beim Feuer in einem Wohnhaus im Dornbusch, Marbachweg, entsteht ein geschätzter Schaden von 20.000.- €.
  11108. 17.10.2004, Beim Dachstuhlbrand eines Wohnhauses im Stadtteil Rödelheim werden ein Hausbewohner und ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 75.000.- €. geschätzt.
  11109. 19.10.2004, Beim „World Business Forum“ in der Alten Oper spricht Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  11110. 6.11.2004, Am Abend wird ein 65jähriger Mann beim Überqueren der Senckenberganlage tödlich verletzt.
  11111. 13.11.2004, Beim Wohnungsbrand im Ostend, Mousonstraße, werden sechs Bewohner verletzt. Der Sachschaden wird auf 80.000.- € geschätzt.
  11112. 15.11.2004, Bundesfamilienministerin Renate Schmidt lobt beim Besuch der Commerzbank deren Engagement in der Kinderbetreuung („Kids und Co.“).
  11113. 20.11.2004, Beim Brand zweier Abstellschuppen in Goldstein entsteht ein geschätzter Schaden von 120.000.- €.
  11114. 27.11.2004, Beim Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Kaulbachstraße im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11115. 1.1.2005, Beim Brand in einem Supermarkt in Nieder-Eschbach entsteht am Morgen ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11116. 11.1.2005, Beim Brand in einer Altenwohnanlage an der Fachfeldstraße im Stadtteil Fechenheim wird eine 98jährige Bewohnerin schwer verletzt.
  11117. 17.1.2005, Beim Überfall auf die Filiale der Frankfurter Sparkasse in der Offenbacher Landstraße 345 im Stadtteil Oberrad erbeuten die Täter mehrere tausend €.
  11118. 22.1.2005, Beim Zimmerbrand in einem Hospiz für Aids-Kranke im Sandweg kommt eine 42jährige Frau ums Leben. Der Sachschaden wird auf 150.000.- € geschätzt.
  11119. 29.1.2005, Erzbischof Erwin Josef Ender aus Berlin zelebriert beim traditionellen Karlsamt im Kaiserdom den Gottesdienst.
  11120. 3.2.2005, Beim Brand im Keller eines Schuhgeschäftes an der Großen Friedberger Straße entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- €.
  11121. 1.3.2005, Ein mit 24 Passagieren und einer vierköpfigen Crew besetztes Flugzeug der italienischen Fluggesellschaft Alitalia entgeht beim Anflug auf den Rhein-Main-Flughafen nur knapp einem schweren Unfall. Das Flugzeug gerät vor der Piste mit dem Fahrwerk in die Landebahnbefeuerung, beschädigt einige Lampen sowie Fahrwerk, Rumpf und Landeklappen.
  11122. 15.3.2005, Beim Wohnungsbrand in der Leo-Gans-Straße im Stadtteil Fechenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 25.000.- €.
  11123. 21.3.2005, Beim Überfall auf ein Schnellrestaurant in der B-Ebene Hauptwache erbeuten die Täter mehrere tausend €.
  11124. 12.4.2005, Beim abendlichen Wohnungsbrand in der Großen Rittergasse im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- €.
  11125. 6.5.2005, Beim Brand in einem Bürogebäude an der Insterburger Straße im Stadtteil Bockenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- €.
  11126. 29.5.2005, Beim morgendlichen Brand eines Lager- und Bürogebäudes auf dem Betriebshof des Grünflächenamtes im Stadtteil Praunheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11127. 29.5.2005, Beim Brand einer Metzgerei im Stadtteil Fechenheim, Wächtersbacher Straße, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11128. 15.6.2005, Offizielle Eröffnung der neuen Commerzbank-Arena und des Confederation Cups durch Fifa-Präsident Joseph Blatter und Oberbürgermeisterin Petra Roth vor dem Auftaktspiel zwischen Deutschland und Australien (4:3). Im Juni 2006 ist das Stadion dann Austragungsort bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Im Showprogramm durchquert David Dimitri auf dem 200 Meter langen Seil den Innenraum des Stadions. Beim Endspiel Brasilien gegen Argentinien hält das neue Stadiondach einem Wolkenbruch nicht stand. Es gehen Bilder um die Welt, wie Sturzbäche vom Dach auf das Spielfeld prasseln.
  11129. 12.8.2005, Beim Wohnungsbrand im Stadtteil Berkersheim entsteht in einem Mehrfamilienhaus ein geschätzter Schaden von 150.000.- €.
  11130. 15.9.2005, Beim Überfall auf eine Postfiliale in Griesheim erbeutet der Täter mehrere zehntausend €.
  11131. 18.9.2005, Beim abendlichen Brand eines Mehrfamilienhauses in Sindlingen, Küferstraße, entsteht ein geschätzter Sachschaden von 100.000.- €.
  11132. 21.9.2005, Beim Wohnbausbrand am Sandweg entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11133. 22.9.2005, Beim Brand im Vereinsheim der Sportgemeinschaft (SG) Riederwald entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11134. 1.10.2005, Beim Brand eines Saunaclubs in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Eschersheimer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11135. 4.10.2005, Oberbürgermeisterin Petra Roth und Mainova-Chef Ewald Woste verteidigen auf einer Pressekonferenz die Erhöhung der Gaspreise beim Energieversorger Mainova,
  11136. 11.10.2005, Beim Überfall auf ein Wettbüro in Höchst, Emmerich-Josef-Straße, erbeutet der Täter mehrere tausend €.
  11137. 7.12.2005, Beim Kellerbrand des Wohn- und Geschäftshauses in der Straße „An der Staufenmauer“ entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- €.
  11138. 23.12.2005, Der Frankfurter katholische Pfarrer Christian Enke wird Sprecher beim „Wort zum Sonntag“ in der ARD.
  11139. 8.2.2006, Erstes Rededuell von Oberbürgermeisterin Petra Roth und SPD-Kandidat Franz Frey zur Oberbürgermeisterwahl Anfang 2007 beim Stadtgespräch der „Frankfurter Rundschau“.
  11140. 12.2.2006, Beim Brand in einem Einfamilienhaus in der Karl-Kotzenberg-Straße im Stadtteil Ginnheim entsteht ein geschätzter Schaden von 70.000.- €.
  11141. 23.3.2006, Beim Brand im Modekaufhaus C & A an der Konstablerwache entsteht ein geschätzter Schaden von 25.000.- €.
  11142. 31.3.2006, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Gelände des Rhein-Main-Flughafens erleidet eine 42jährige Frau vor dem Flughafengebäude 420 beim Überqueren der Straße tödliche Verletzungen.
  11143. 18.4.2006, Beim Überfall auf das Geschäft „Apollo Optik“ in Höchst, Königsteiner Straße, erbeuten die Täter 2.000.- €.
  11144. 29.5.2006, Beim Kellerbrand des Hauses Kronthaler Straße 4 im Gallus entsteht ein geschätzter Schaden von 20.000.- €.
  11145. 12.6.2006, Beim Brand eines Geräteschuppens im Stadtteil Griesheim, Eichenstraße, entsteht ein geschätzter Sachschaden von 10.000.- €.
  11146. 20.6.2006, Beim 3:0-Sieg der deutschen Nationalelf gegen Ecuador erlebt die Main-Arena mit 75.000 Menschen einen bisher nicht gekannten Besucheransturm. Viele Fans müssen von Straßen und Brücken aus zusehen, weil die Bereiche mit dem Blick auf den Großbildschirm überfüllt sind.
  11147. 24.6.2006, Beim Brand im koreanischen Garten im Grüneburgpark zwischen Mitternacht und 1.20 morgens wird einer der Pavillons stark beschädigt. Der Sachschaden wird auf 10.000.- € geschätzt.
  11148. 30.6.2006, Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bockenheim, Kirchplatz, entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- €.
  11149. 23.7.2006, Rund 300.000 Zuschauer bejubeln die 2.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Ironman-Triathlon in Frankfurt am Main und Umgebung.
  11150. 23.7.2006, ‚Land unter’ im Polizeipräsidium an der Adickesallee. Ein Fallrohr ist defekt, deshalb können beim morgendlichen Gewitter die Wassermassen ins Gebäude eindringen.
  11151. 1.9.2006, Beim Wohnungsbrand im Riederwald, Raiffeisenstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- €.
  11152. 5.9.2006, Günter Grass liest im Opernhaus aus seiner Autobiographie „Beim Häuten der Zwiebel“, das auch seine von ihm lange Zeit verschwiegene Episode der SS-Mitgliedschaft während des Nationalsozialismus enthält.
  11153. 27.10.2006, Vor dem Landgericht Frankfurt geht der Prozess um die zerstückelte Mainleiche vom April 2005 zu Ende – mit Freisprüchen für alle Angeklagten. Der Ehefrau des Opfers kann nicht nachgewiesen werden, gemeinsam mit ihrem Liebhaber ihren 45jährigen Ehemann getötet, zerstückelt und in den Main geworfen zu haben. Die Staatsanwaltschaft legt Beschwerde beim Bundesgerichtshof ein.
  11154. 29.10.2006, Beim Brand in einer Autowerkstatt im Stadtteil Hausen, Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Straße, entsteht ein geschätzter Sachschaden von 60.000.- €.
  11155. 1.11.2006, Beim Brand im Wohn- und Geschäftshaus Braubachstraße 28 entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11156. 2.11.2006, Beim abendlichen Brand einer Dachgeschosswohnung in Berkersheim, Am Neuenberg, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  11157. 9.12.2006, Beim Überfall auf eine Postfiliale im Dornbusch, Eschersheimer Landstraße, erbeuten die Täter mehrere tausend €.
  11158. 24.12.2006, Beim Brand in einem Einfamilienhaus an der Schenckstraße im Stadtteil Rödelheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  11159. 24.1.2008, Beim Wahlkampfabschluss der CDU am Opernplatz mit dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch kommt es nach Pfeifkonzerten und Eierattacken gegen Koch zu kleineren linksradikalen Protesten in der Innenstadt.
  11160. 26.1.2008, Erster Frankfurter Auftritt des neuen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst beim Karlsamt im Dom.
  11161. 11.6.2008–14.6.2008, 50 Jahre „Ständige Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim Deutschen Städtetag“ bzw. Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) im DGB- Gewerkschaftshaus.
  11162. 8.2.2007, Zwei Frankfurter Schulen belegen die ersten Plätze beim Landesentscheid des Wettbewerbs „Wölfe im Schafspelz“ – mit Kurzfilmen gegen rechtsextreme Gewalt: die neunte Klasse der Wöhlerschule und die 9b der Schule am Ried.
  11163. 9.4.2007, 2.000 Menschen demonstrieren beim Frankfurter Ostermarsch für Frieden und Abrüstung.
  11164. 1.5.2007, Beim diesjährigen Klassiker „Rund um den Henninger-Turm“ (46. Auflage) sind zum ersten Mal neben den Radfahrern auch Skater mit am Start.
  11165. 26.8.2007, Zum Abschluss des dreitägigen Museumsuferfestes werden beim Feuerwerk 33 Zuschauer durch brennende Leuchtkugeln verletzt.
  11166. 5.6.2009–6.6.2009, Frankfurter Bürger und Bürgerinnen können ihre Elektro-Kleingeräte (Handys und Laptops) beim städtischen Recyclingzentrum Frankfurt entsorgen und bekommen dafür eine Abwrackprämie: einen Einkaufsgutschein des Computerherstellers Hewlett Packard.
  11167. 20.2.2010, Erste Frankfurter Science-Slam beim Physikalischen Verein.
  11168. 27.2.2010, Beim Frankfurter Opernball zählt der US-Schauspieler Larry Hagman („Dallas“) zu den Stars des Abends.
  11169. 9.6.2010–12.7.2010, Beim 54. Höchster Schlossfest steht diesmal die Taunus-Nachbargemeinde Sulzbach als Partnerin Pate.
  11170. 11.9.2010, Beim Boxkampf im Waldstadion zwischen Wladimir Klitschko und Samuel Peters feiert Klitschko einen k.o.-Sieg.
  11171. 27.12.2010, Beim abendlichen Brand in der Karl-Oppermann-Schule in Unterliederbach brennt die Schulsporthalle komplett nieder. Der Sachschaden wird auf eine halbe Million Euro geschätzt.
  11172. 8.1.2011, Die Frankfurter Koptische Gemeinde veranstaltet einen Gottesdienst zum Gedenken an die beim Terroranschlag im ägyptischen Alexandria getöteten Menschen in der St. Martin-Kirche.
  11173. 10.1.2012, Beim diesjährigen städtischen Neujahrsempfang im Kaisersaal des Römers fehlt krankheitsbedingt die Oberbürgermeisterin Petra Roth. Sie wird von Bürgermeisterin Jutta Ebeling vertreten.
  11174. 12.7.2012, Beim abendlichen Brand in der Turnhalle der Hellerhofschule entsteht ein Sachschaden von etwa einer Million Euro.
  11175. 18.7.2012, Die Neckermann GmbH und die Tochtergesellschaft Neckermann Logistik GmbH stellen beim Amtsgericht Frankfurt am Main einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Ende September d. J. wird bekannt, dass Neckermann ab Oktober d. J. abgewickelt wird.
  11176. 6.11.2012, Tod des Gewerkschafters und Sozialdemokraten Fred Zander (1935-2012), Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik beim DGB Hessen, danach Referent des IG-Metall-Vorsitzenden Otto Brenner, von 1964 bis 1978 Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstandes, langjähriger Bundestagsabgeordneter (1969-1990).
  11177. 13.11.2012, Der die „Frankfurter Rundschau“ herausgebende Verlag „Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH“ stellt beim Frankfurter Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens – der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bzw. der „Frankfurter Societät GmbH“ gelingt es Anfang 2013 die Traditionszeitung unter ihrem ,Dach‘ fortzuführen.
  11178. 20.2.2015, Beim Brand im Lersner’schen Schloss im Stadtteil Nieder-Erlenbach entsteht ein Sachschaden von 20.000.- €.
  11179. 5.6.2015, Beim Großbrand einer Werkstatthalle im Osthafen entsteht ein geschätzter Sachschaden von 500.000.- €.
  11180. 9.9.2015, Tod des Meeresbiologen beim Forschungsinstitut Senckenberg, Prof. Michael Türkay (1948-2015).
  11181. 30.10.2016, Beim Frankfurt Marathon kommt ein Teilnehmer ums Leben: drei Kilometer vor dem Ziel an der Hauptwache bricht er mit einem Herzinfarkt zusammen.
  11182. 2.4.1931, 90jähriges Jubiläum der Firma J. H. Bein, Schilderherstellung und Lichtreklame, Krögerstraße.
  11183. 28.1.1989, Mit einer Pistolenkugel im Bein wird ein 32jähriger Mann am Abend von Passanten am Hauptbahnhof gefunden. Geschossen hat ein Unbekannter aus einer Gruppe von Jugoslawen heraus. Im Zuge der Fahndung findet die Polizei eine Pistole und nimmt drei Männer fest.
  11184. 28.8.1992, Eröffnung der „Rennbahn“, Kurt-Schumacher-Straße 33-35, Hessens größte Wettannahme für Pferdewetten, in Anwesenheit des Eintracht-Stars Uwe Bein.
  11185. 17.5.2004, Der frühere Frankfurter Mittelfeldspieler und Nationalspieler Uwe Bein, Fußballweltmeister 1990, wird zum Botschafter Hessens für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ernannt.
  11186. 9.8.2004, Neues Schmuckstück im Foyer des Museum für Moderne Kunst ist seit heute „Der Tisch“, ein 20 Meter langes Möbel mit glänzend schwarzer Oberfläche und einem einzigen massiven Bein unter der kantigen Tischplatte.
  11187. 1.4.1932, Amtsgerichtsrat Dr. Milton Seligman tritt in den Ruhstand. Er gehörte beinahe vierzig Jahre dem Amtsgericht Frankfurt an. Fast die ganze Zeit ist er als Richter in Zivilprozessen tätig gewesen.
  11188. 1.8.1930, Seit dem 31.07.1929 hat sich die Zahl der Erwerbslosen im gesamten Arbeitsamtsbezirk beinahe verdoppelt. In der Innenstadt sind 35.914 (in Groß-Frankfurt 41.384), im Außenbezirk 17.004, im Gesamtbezirk 52.918 Menschen erwerbslos.
  11189. 22.12.1903, Die Hauptwache wird nach beinahe 200jähriger Dienstzeit in den Zivilstand versetzt. Gegen Mittag rückt die Ablösungswache von der Kaserne des 81. Regiments mit der Kapelle nach der neuen Hauptwache am Taunustor.
  11190. 7.5.1939, Großstaffellauf „Rund um Frankfurt“. Start und Ziel: Opernplatz – nach beinahe zweijähriger Pause (zuletzt im Jahre 1937).
  11191. 25.2.1976, In der Wohnanlage des „Frankfurter Verbandes für Altersfürsorge“ in Alt-Praunheim brennt es an drei Stellen beinahe zu gleicher Zeit. Verletzt wird niemand.
  11192. 28.9.1976, Die zentrale Abschlusskundgebung der SPD zur Bundestagswahl im Volksbildungsheim gerät beinahe zur Saalschlacht. Polizei drängt eine Gruppe des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) aus dem Saal, die zuvor mit Sprechchören und Transparenten die Veranstaltung zu stören versucht.
  11193. 23.12.1986, Gegen den Radprofi Dietrich Thurau verhängt das Landgericht Frankfurt in zweiter Instanz wegen Körperverletzung eine „Geldstrafe auf Bewährung“, weil er Mieter aus dem Haus seiner Frau beinahe drei Wochen lang mit nächtlichen Telefonanrufen belästigt hat. In erster Instanz war er zu einer Geldstrafe von 4500.- DM verurteilt worden.
  11194. 20.6.1992, Schwere Gewitter und Wolkenbrüche verursachen im Rhein-Main-Gebiet erhebliche Schäden. Der Rhein-Main-Flughafen wird durch einen Blitzschlag in den Tower für beinahe zwei Stunden vollkommen lahm gelegt.
  11195. 21.4.1935, Die alte Nikolaikirche wird durch eine gottesdienstliche Feier und einen kirchenregimentlichen Akt wieder eröffnet. Die alte Nikolaikirche, die durch Beschluss des Vorstandes der Stadtsynode den Beinamen „Propsteikirche“ erhalten hat, wird nun wieder regelmäßig benutzt, durch Gottesdienste der Pauls-Gemeinde und der altkatholischen Gemeinde.
  11196. 5.6.1980–8.6.1980, XXV. Deutsche Schnauferl-Rallye in Frankfurt am Main und Umgebung. Start und Ziel der Autoveteranenfahrt mit Teilnehmern aus mehreren Ländern ist der Römerberg. Die Rallye trägt den Beinamen „Gordon-Bennett-Gedächtnisfahrt“ zur Erinnerung an das gleichnamige Rennen in der Frankfurter Umgebung vor 76 Jahren.
  11197. 12.3.1973, Bei Griesheim wird ein Koffer mit einer Frauenleiche ohne Kopf und Beine angeschwemmt. Die Identifizierung ergibt, dass es sich um die 28jährige Engländerin Geraldine Sheehan handelt.
  11198. 12.9.1990, Erstmals findet in der Bundesrepublik Deutschland auf Anregung des Deutschen Sportbundes der „Challenge Day“ statt. Er bringt fast 180.000 Frankfurter auf die Beine, mehr als in Leipzig und Stuttgart.
  11199. 10.2.1929, Frankfurter Fastnachtszug. Trotz klirrender Kälte sind Hunderttausende auf den Beinen.
  11200. 1.5.2003, Die Gegendemonstranten sind schon früh auf den Beinen, nur die Neonazis kommen nicht. Wieder einmal wollten sie in Fechenheim aufmarschieren. Aber weil sie mit ihren ultrarechten Parolen in Frankfurt am Main nicht einmal mehr ein armseliges Häuflein auf die Straße bringen, sagen die Neonazis ihren Aufmarsch lieber ab. So bleibt Tausenden Polizisten und Gegendemonstranten die Konfrontation erspart.
  11201. 4.10.1929, In einer Pressekonferenz wird die Öffentlichkeit über den erfolgten Vertragsabschluss zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Preußischen Elektrizitäts-AG informiert. Er beinhaltet einen weiteren Stromlieferungsvertrag; des Weiteren überlässt Preußen-Elektra Frankfurt am Main nom. 15 Millionen Reichsmark Aktien zum Kurs von 150 Prozent für den Bau der Mainkraftwerke.
  11202. 20.7.1946, Versammlung der Deutschen Friedensgesellschaft – Bund der Kriegsgegner im Handwerkerhaus, Braubachstraße, zum Thema „Kampf um Recht und Frieden“. Angenommen wird eine Entschließung, die die Aufforderung an das hessische Justizministerium beinhaltet, umgehend alle politisch belasteten Richter abzuberufen.
  11203. 25.3.1935, Vortrag der bekannten Weltfliegerin Elly Beinhorn im Saalbau.
  11204. 26.2.1934, Vortrag der bekannten Fliegerin Elly Beinhorn im Saalbau über „Mein Afrikaflug 1933“.
  11205. 13.1.2000, Unter der Federführung von Bürgermeister Achim Vandreike wird ein Beirat gegründet, unter dessen Aufsicht ein Waisenheim in Izmir, im türkischen Erdbebengebiet, entstehen soll.
  11206. 31.3.1945, Bildung eines beratenden Beirats („Council“), aus unbelasteten Bürgern, dem nach Anordnung der amerikanischen Militärregierung ein Jude, ein Kommunist, ein protestantischer und ein katholischer Geistlicher angehören. Zunächst besteht er aus dem katholischen Dompropst Prälat Dr. Jakob Herr, dem protestantischen Propst und dem ehemaligen Mitbegründer der Deutschen Volkspartei, dem Leiter der IG-Farben Boehnert, dem Rechtsanwalt Dr. Mertens, dem persönlichen Referenten des Bürgermeisters Dr. Bütow und Direktor Lumme von der Metallgesellschaft. Schließlich erweitert sich der Beirat auf zehn Mitglieder. Dazu kommen Peter Fischer (KPD), der jüdische Schriftsteller August Adelsberger, Pfarrer Fricke und ein weiterer Vertreter der Metallgesellschaft. Die Sitzungen des Beirats werden vom amerikanischen Stadtkommandanten einberufen und finden zwei- bis dreimal wöchentlich statt. Der Beirat bestätigt Bürgermeister Wilhelm Hollbach im Amt.
  11207. 12.12.1946, Der „Beirat für das Börsenblatt und die Deutsche Bibliothek“ tritt in Frankfurt am Main erstmals zusammen.
  11208. 7.9.1998, Wirtschaftsdezernent Udo Corts stellt das neue Stadt-Marketing-Programm vor. Helfen soll dabei ein hochrangig besetzter „Beirat“, dessen Mitglieder „einen Querschnitt Frankfurts repräsentieren.“
  11209. 15.11.1945, Sechste Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Finanzlage der Stadt Frankfurt am Main, Besprechung des Winter-Nothilfe-Programms, Festsetzung der Geschäftsordnung des Bürgerrats, die Wahl der Mitglieder des Bürgerrats für die Beiräte von Hauptabteilungen und Ämtern der Stadtverwaltung und die Wahl eines Vorsitzenden des Bürgerrats. Einstimmig gewählt werden Adolf Leweke (CDP) zum Vorsitzenden, Hans Etzkorn (SPD) zu seinem Stellvertreter, Emil Carlebach (KPD) zum Schriftführer und Max Korff (LDP) zu dessen Stellvertreter – die vier stellen gemeinsam das Präsidium dar.
  11210. 22.11.1945, Siebte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Aussprache zum Referat von Stadtkämmerer Dr. Friedrich Lehmann über die Finanzlage der Stadt, Wahl von Mitgliedern des Bürgerrats für die Beiräte von Hauptabteilungen und Ämtern der Stadtverwaltung, Besprechung des Winter-Nothilfe-Programms des Aktionsausschusses der politischen Parteien Frankfurts.
  11211. 14.7.1949, Tagung von ca. einhundert Gewerkschaftsvertretern aus den Beiräten der Fachstellen der Verwaltung für Wirtschaft im Gewerkschaftshaus, an der der Direktor der Verwaltung für Wirtschaft (VfW), Professor Ludwig Erhard, teilnimmt.
  11212. 27.9.1993, Einstimmig votieren 120 Mitglieder des Beirates der Frankfurter SPD, in dem die 48 Ortsvereine repräsentiert sind, für eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition im Römer.
  11213. 23.10.1995, SPD und CDU stellen die Weichen für die geplante Zusammenarbeit im Römer. Von 65 Mitgliedern des SPD-Beirates, in dem vor allem die 48 Ortsvereins repräsentiert sind, stimmen 57 für die Wahl von drei CDU-Dezernenten am 16.11. d. J. in der Stadtverordnetenversammlung. Der CDU-Kreisvorstand billigt die Kooperation „einstimmig und vorbehaltlos“.
  11214. 26.2.1937, Konstituierende Sitzung des Beirats des deutschen Handwerks.
  11215. 7.8.1936, Tod des Arztes und Autors Dr. David Rothschild (1875-1936), Lungenfacharzt in Bad Soden, seit 1911 Konsultierender Arzt bei Lungenerkrankungen in Frankfurt am Main, Mitglied des Beirats im städtischen Komitee zur Bekämpfung der Tuberkulose.
  11216. 1.5.1943, Ab heute wird das Stillgeld von bisher zwölf auf sechsundzwanzig Wochen erhöht. In Zusammenarbeit mit der NS-Volkswohlfahrt (NSV) gewährt die „Allgemeine Ortskrankenkasse Frankfurt“ auf Antrag eine Ausgestaltung der Hauspflege für solche Wöchnerinnen, die nicht in einer Entbindungsanstalt, sondern zu Hause niederkommen. Außerdem wird die Krankenhauspflege Familienversicherter auf das gesetzliche Höchstmaß von 100 Prozent ausgedehnt und gleichzeitig die Dauer der Pflegekosten von dreizehn auf sechsundzwanzig Wochen erhöht. Der Beschluss des Beirats der „Allgemeinen Ortskrankenkasse Frankfurt“ ist durch das Oberversicherungsamt genehmigt worden.
  11217. 19.10.1951, Gründung eines Förder-Beirats der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG).
  11218. 30.12.1953, Rundgespräch des Handwerker-Beirats des CDU-Stadtkreisverbandes im Alten Café Schneider, Friedrich-Ebert-Straße 12, über die Handwerksordnung.
  11219. 13.10.1970, Konstituierung eines zwölfköpfigen „künstlerischen Beirats“ an den Städtischen Bühnen, der erste Schritt zur Mitbestimmung am Frankfurter Theater.
  11220. 6.7.1971, Bei den Städtischen Bühnen löst die Nichtverlängerung der Verträge von 24 Schauspielern eine Krise aus. Der Vorsitzende des künstlerischen Beirats, Alwin Michael Rueffer (1916-1986), legt sein Amt nieder.
  11221. 17.7.1992, Kulturdezernentin Linda Reisch gibt bekannt, dass der Frankfurter Historiker Professor Lothar Gall die wissenschaftliche Gesamtleitung und den Vorsitz des Beirats für eine „Zentrale historische Ausstellung“ über die Frankfurter Stadtgeschichte zur 1200-Jahr-Feier 1994 übernommen hat.
  11222. 3.9.2001, Gründung des „WM-Beirats“. 15 Männer aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Politik sollen sich für die Austragung von Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Frankfurt am Main engagieren.
  11223. 17.4.1957, Die libanesische Luftfahrtgesellschaft Middle East Airlines (MEA), die Deutschland bisher noch nicht angeflogen hat, eröffnet eine regelmäßige Route von Libanon nach der Bundesrepublik Deutschland. Die MEA führt ihre Deutschland-Route zweimal wöchentlich von Beirut über Istanbul und Wien nach Frankfurt am Main und zurück.
  11224. 16.1.1958–19.1.1958, Amtsreise von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann nach Beirut/Libanon zu Gesprächen mit der dortigen Regierung.
  11225. 20.9.1982, 1000 Jugendliche demonstrieren in der Innenstadt gegen die Verantwortlichen des Massakers an Palästinensern in Beirut, bei dem viele Menschen ums Leben kommen.
  11226. 16.1.1987, Das Frankfurter Oberlandesgericht ordnet auf Antrag der hessischen Generalstaatsanwaltschaft Auslieferungshaft für den 22jährigen Libanesen Mohammed Ali Hamadei an, der am 13.01. d. J. auf dem Rhein-Main-Flughafen festgenommen worden ist. Er wird beschuldigt, im Juni 1985 an der Entführung einer TWA-Maschine beteiligt gewesen zu sein, die auf dem Flug von Athen via Rom nach Beirut umgeleitet worden ist. Dabei wurde ein US-Bürger ermordet.
  11227. 17.1.1987, Entführung des Hoechst-Managers Rudolf Cordes, Vertreter des Chemiekonzerns im Nahen Osten, in Beirut. Im September 1988, nach mehr als 600 Tagen Geiselhaft, kommt er frei und kann nach Deutschland zurückkehren.
  11228. 1.4.1950, Zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen Stadtverwaltung und Presse lädt Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb Vertreter der Frankfurter Presse zu einem Beisammensein im Gästehaus der Stadt in Schönberg ein.
  11229. 1.6.1950, Aus Anlass der offiziellen Übergabe des Flughafengeländes in deutsche Verantwortung und Zurückziehung der MP-Posten findet auf Einladung der Verkehrs AG Rhein-Main, der Eigentümerin des Flugplatzes, ein geselliges Beisammensein der Vertreter der ausländischen Luftfahrtgesellschaften statt.
  11230. 23.7.1958–27.7.1958, Dreizehnte Weltbundtagung der „Jugendbünde für Entschiedenes Christentum“ (EC) in der Festhalle auf dem Messegelände. Das Thema dieses Welttreffens lautet: „Christus, das Licht der Welt“. Neben dem „brüderlichen Beisammensein“ junger Christen aus allen Erdteilen ist die gegenseitige Information und Inspiration ein Hauptanliegen dieser Zusammenkunft. In einer von den Delegierten gefassten Entschließung setzt sich der etwa drei Millionen Mitglieder zählende Weltbund für die Freiheit des Menschen und der Nationen ein, wie sie die christliche Botschaft und der Missionsauftrag verkündet. Der Bund für Entschiedenes Christentum fühlt sich verantwortlich dafür, der Welt den Frieden zu erhalten, Armut zu lindern und Gerechtigkeit zu üben. Über sechstausend Angehörige des Jugendbundes diskutieren über Fragen ihrer Arbeit, sprechen mit aus Übersee angereisten Freunden und musizieren. Den Abschlussgottesdienst gestaltet Bischof Lilje, der vor 12.000 Menschen aus 23 Nationen predigt.
  11231. 28.2.1907, 200. Geburtstag des Frankfurter Arztes und Stifters Dr. med. Johann Christian Senckenberg (1707-1772), seit 1732 Arzt in seiner Geburtsstadt, seit 1751 Landphysikus, 1755 zum Physicus ordinarius ernannt, 1763 Stifter (Förderung des Frankfurter Gesundheitswesens). Mit Zusatzverfügung vom 16. Dezember 1765 Eingliederung der „Dr. Senckenbergischen Stiftung“ in ein medizinisches Institut und in ein „Bürger- und Beisassen-Hospital“. Aus Anlass dieses Tages findet eine Feier am Grabe Senckenbergs und eine akademische Feier zur Einweihung des neuen Bibliotheksgebäudes in der Viktoriaallee/Ecke Jordanstraße statt.
  11232. 21.10.1901, Feierliche Eröffnung der im gleichen Jahr unter städtischer Beteiligung gegründeten Handelshochschule „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“ im Beisein des preußischen Kultusministers Konrad Studt und des preußischen Handelsministers Theodor Möller – 1914 in die Universität Frankfurt [heute: Goethe-Universität Frankfurt am Main] eingegliedert.
  11233. 10.12.1949, Einweihungsfeier des neuen Jugendheimes in Praunheim in Beisein von Vertretern der Stadt und des Jugendamtes.
  11234. 26.5.1950–29.5.1950, Deutscher Turntag und Gründung des Deutschen Turnerbundes (DTB) in der Paulskirche im Beisein des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss. Im Anschluss daran ein Empfang des Hauptausschusses des DTB durch den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main im Heim der Rudergesellschaft „Germania“ e.V. 1869.
  11235. 8.5.1957, Zum 25. Todestag des Fabrikanten Dr. Heinrich Kleyer (am 09.05.), dem Gründer der Frankfurter „Adlerwerke“, legt der Generaldirektor des Werks, Dr. Rudolf A. Fleischer, im Beisein von Mitgliedern der Familie an dessen Grab einen Kranz nieder.
  11236. 24.4.1959, Eröffnung der „Deutschen Bibliothek“ an der Zeppelinallee im Beisein von Bundespräsident Professor Theodor Heuss und des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn.
  11237. 19.9.1890, Eröffnung der von der Frankfurter Gartenbau-Gesellschaft zur Hebung des hiesigen Obst- und Gemüsebaues ins Leben gerufene „Lokal-Ausstellung für Obst und Gemüse“ in der Stadthalle – im Beisein der geladenen Vorstände der hiesigen gärtnerischen Korporationen.
  11238. 11.5.1981, Feiern zum 33. Jahrestag der Gründung Israels. Im Beisein des israelischen Botschafters Johanan Meroz wird der Film „Die Auserwählten“ im Kino Royal in der Schäfergasse aufgeführt. Dieser Film wird zeitgleich in 1000 Filmtheatern der Welt zwischen New York und Jerusalem gezeigt.
  11239. 19.3.1982, Im Beisein des Paul Ehrlich-Enkels Mathias Landau enthüllt der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Hartwig Kelm, am Haus Westendstraße 62 ein Relief des Wissenschaftlers und Nobelpreisträgers Paul Ehrlich (1854-1915).
  11240. 27.10.1986, Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Frankfurt am Main an den französischen Staatspräsidenten François Mitterand im Beisein des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.
  11241. 25.1.1991, Die Jüdische Gemeinde Frankfurt veranstaltet eine Kundgebung mit 1.500 Teilnehmern und in Beisein des hessischen Ministerpräsidenten Dr. Walter Wallmann vor dem US-Generalkonsulat zur Solidarität mit Israel und den USA.
  11242. 13.12.1991, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Frankfurter Frauen-Union in Beisein der Bundesfamilienministerin Hannelore Rönsch.
  11243. 2.9.1992, Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl hält als Gast des „Hessischen Kreises“ und im Beisein der Frankfurter OB-Kandidatin der CDU, Petra Roth, im Carolussaal der Bindung-Brauerei einen Vortrag über aktuelle Politik.
  11244. 24.10.1994, Eröffnung des neuen Terminals 2 am Rhein-Main-Flughafen. Gebetsräume für Moslems, Christen und Juden sind ebenfalls vorgesehen. Der jüdische Andachtsraum wird Anfang Dezember d. J. im Beisein des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999), im Bereich D auf der Ebene 3 feierlich eingeweiht.
  11245. 1.4.1995, Vor 40 Jahren, am 01. April 1955, nahm die Deutsche Lufthansa nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ihren planmäßigen Flugbetrieb auf und erinnert daran mit einem Sonderflug von München über Frankfurt am Main und Köln nach Hamburg. Auf dem Rhein-Main-Flughafen feiert die Kranich-Linie im Beisein von Piloten und Stewardessen sowie vielen geladenen Gästen.
  11246. 24.5.1995, Am Jahrestag des Judenpogroms 1241 wird in den Domanlagen in Beisein von Gemeinderabbiner Menachem Klein und Stadtdekan Klaus Greef ein Stein zum Gedenken an den ersten Frankfurter jüdischen Friedhof enthüllt.
  11247. 2.11.2002, Beisetzung des Verlegers und Frankfurter Ehrenbürgers Siegfried Unseld (1924-2002) auf dem Hauptfriedhof im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  11248. 15.1.2003, Feierliche Übergabe der Präsidentenwürde der Fachhochschule Frankfurt (FH) von Professor Rolf Kessler auf Professor Wolf Rieck im Beisein von Hessens Wissenschaftsministerin Ruth Wagner im Audimax der FH.
  11249. 7.5.2004, Im Beisein von Hessens Ministerpräsident Roland Koch wird auf dem Gelände der Neurologischen Abteilung der Universitätskliniken das „Brain Imaging Center“ am Campus Niederrad offiziell eröffnet.
  11250. 13.7.2004, Bischof Franz Kamphaus segnet im Beisein von Oberbürgermeisterin Petra Roth und Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff die Bonifatius-Quelle in Kalbach. Die Bonifatius-Quelle rückt zum 1250. Todestag des Apostels der Deutschen offiziell zur Pilgerstation auf.
  11251. 25.9.2004, Großer Galaabend im Beisein von Oberbürgermeisterin Petra Roth anlässlich des 55jährigen Jubiläums des Großen Rates der Karnevalvereine im Festzelt am Ratsweg.
  11252. 15.6.2006, Feierliche Weihe der neuen Glocken der Matthias-Gemeinde in der Nordweststadt im Beisein des Weihbischofs vom Bistum Limburg, Gerhard Pieschl.
  11253. 28.1.1936, Gedächtnisgottesdienst, am Tage der Beisetzung König Georgs V. in Windsor, in der Englischen Kirche im Westend.
  11254. 30.3.1913, Gedächtnisgottesdienst für den verstorbenen König Georg von Griechenland in der Katharinenkirche – am Tage seiner Beisetzung in Athen.
  11255. 20.5.1910, Trauergottesdienst in der englischen Kirche St. Bonifatius, Staufen-/Königsteiner Straße, am Tag der Beisetzung König Edwards VII, von 1901 bis zu seinem Tod König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und Kaiser von Indien.
  11256. 24.11.1947, Beisetzung der Schriftstellerin Dr. Ricarda Huch in einem Ehrengrab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof mit anschließender Trauerfeier im Kleinen Theater in Sachsenhausen.
  11257. 23.2.1952, Beisetzung des Frankfurter Bundestagsabgeordneten Willi Knothe (SPD) auf dem Hauptfriedhof.
  11258. 13.12.1955, Beisetzung der 27 Opfer der Explosionskatastrophe auf dem Hauptfriedhof.
  11259. 10.9.1959, Sämtliche Taxifahrer der Bundesrepublik Deutschland legen von 12 Uhr bis 12.15 Uhr eine viertelstündige Betriebsruhe ein. Die Protestaktion ist eine Solidaritätskundgebung zu der die Arbeitsgemeinschaft Personenverkehr für das Bundesgebiet (AGP) aufgerufen hat. Anlass ist die Beisetzung eines Offenbacher Taxifahrers, der in Aschaffenburg von einem 18jährigen Bundeswehr-Deserteur überfallen wurde und seinen Verletzungen erlag.
  11260. 18.10.1961, In einem Feldweg an der Westerbachstraße in Rödelheim wird der 50jährige Taxifahrer Franz Lieb aus Frankfurt am Main in seinem Auto ermordet aufgefunden. An seiner Beisetzung am 24.10. d. J. auf dem Griesheimer Friedhof nehmen Hunderte mit ihren Mietwagen aus allen Teilen der Bundesrepublik Deutschland nach Frankfurt am Main gekommenen Kollegen des Taxifahrers teil.
  11261. 5.6.1967, Etwa 3000 Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität diskutieren über den Tod des Berliner Studenten Benno Ohnesorg und beschließen einen Schweigemarsch am Tag seiner Beisetzung. In den folgenden Tagen reißt die Protestwelle nicht ab.
  11262. 12.5.1970, Trauerfeier für Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) in der Paulskirche in Anwesenheit von Bundeskanzler Willy Brandt, Bundesverkehrsminister Georg Leber, des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Schütz, Hessens Ministerpräsident Albert Osswald, Staatsminister Rudi Arndt, Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay, Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft u. a. sowie Beisetzung auf dem Hauptfriedhof.
  11263. 10.10.1974, Tod der Frankfurter Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz (1901-1974) im Alter von 73 Jahren, 1966 Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main, 1968 Ehrendoktorat der Philosophischen Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität, 1971 Goetheplakette des Landes Hessen. Kulturdezernent Hilmar Hoffmann nimmt im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main an der Beisetzung in Bollschweil/Breisgau teil.
  11264. 21.5.2007, Feierliche (Urnen-)Beisetzung des Nationalökonomen Professor Franz Oppenheimer (1864-1943), von 1919 bis 1929 Ordinarius an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität, in einem Ehrengrab auf dem Südfriedhof, an der Seite seiner Ehefrau, der Übersetzerin Mathilda Hanna Horn, geb. Holl. Damit geht mehr als sechzig Jahre nach seinem Tod sein letzter Wunsch in Erfüllung. Die Johann Wolfgang Goethe-Universität richtet am selben Tag auf dem Campus Westend eine Akademische Feier zu Ehren Oppenheimers aus.
  11265. 10.10.1943–11.10.1943, Die Kreisleitung der NSDAP Groß-Frankfurt veranstaltet auf dem Ehrenfeld des Waldfriedhofes in Oberrad Beisetzungsfeiern für die Opfer der schweren alliierten Luftangriffe auf die Mainstadt am 04./05.10.
  11266. 2.1.1970, Der Frankfurter „Rädelsführer-Prozess“ gegen drei prominente Studenten des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) vor der Vierten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt platzt infolge der schweren Grippe eines beisitzenden Richters und wird auf den Sommer verschoben.
  11267. 14.7.1935, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Fechenheimer Brücke geraten ein Motorradfahrer und sein Beisitzer aus der Kurve und verletzen sich tödlich.
  11268. 7.6.1921, Wahlen zum Gewerbe- und Kaufmannsgericht. Gewählt werden je 33 Beisitzer von den Arbeitgebern und je 33 von den Arbeitnehmern, zusammen für jedes Gericht 66 Beisitzer. Die Wahl findet nach den Grundsätzen der Verhältniswahlen statt.
  11269. 22.8.1907, Tod des Frankfurter Lithographen, sozialdemokratischen Politikers und Journalisten Wilhelm Schmidt (1851-1907), seit den 1870er Jahren (führendes) Mitglied der Frankfurter Sozialdemokratie, von 1890 bis 1907 Mitglied des Reichstags, seit 1891 Schriftleiter der „Volksstimme“, Beisitzer des Gewerbegerichts.
  11270. 24.1.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Neubaus der Deutschen Bibliothek. Die Kosten werden zu je einem Drittel vom Bund, dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt am Main getragen. Außerdem: Bewilligung finanzieller Mittel zur Instandsetzung und Verbesserung des Hallenschwimmbades in Fechenheim, der Übernahme von Bürgschaften für Darlehen an das Bürgerhospital, die für die Erweiterung und den Umbau des Krankenhauses vorgesehen sind. Außerdem wählen die Bürgerschaftsvertreter, nach Erklärungen der Fraktionsführer von SPD und CDU, 50 ehrenamtliche Beisitzer für die Musterungen.
  11271. 16.5.1965, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) wird auf dem Parteitag der südhessischen SPD in Eltville als neuer Beisitzer in den Bezirksvorstand gewählt.
  11272. 10.3.1977, Tod der Lehrerin und Kommunalpolitikerin Annemarie Schlordt (1901-1977), von 1952 bis 1968 CDU-Stadtverordneten, ab 1956 als Beisitzerin im Präsidium der Stadtverordnetenversammlung.
  11273. 3.3.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Freigabe von Haushaltsmitteln zur Fertigstellung der Stadionhochbauten, Enthebung und Neuwahl von Vorstehern, Pflegern und Pflegerinnen des städtischen Wohlfahrtsamtes, Wahl von Beisitzern für die Auswahl von Schöffen und Geschworenen für das Jahr 1926.
  11274. 24.6.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: der Versailler Friedensvertrag, Betriebsversammlungen während der Dienstzeit, Wahl von Beisitzern für das Mieteinigungs-Amt.
  11275. 6.11.1929, Kundgebung der Deutschen Volkspartei (DVP) zu den Stadtverordnetenwahlen im Palmengarten. Es spricht u.a. der DVP-Stadtverordnete (1919-1933) Ernst Landgrebe (1878-1955), 1919 bis 1933 Vorsitzender der DVP in Frankfurt am Main, 1921 bis 1933 Fraktionsvorsitzender der Frankfurter DVP-Fraktion, über „Das praktische Beispiel Frankfurt am Main“.
  11276. 2.2.1968–16.2.1968, Ausstellung „Stadt und Wohnen“ am Beispiel Berlins in den Römerhallen.
  11277. 18.2.1976, Das Verwaltungsgericht Frankfurt entscheidet, dass Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) den Autor des Buches „Zum Beispiel Frankfurt – die Zerstörung einer Stadt“, Jürgen Roth, nicht noch einmal einen „notorischen Lügner“ nennen darf.
  11278. 19.3.1976, Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) verliert eine weitere Runde in seinem Rechtsstreit mit Jürgen Roth, dem Verfasser des umstrittenen Buches „Zum Beispiel Frankfurt. Die Zerstörung einer Stadt“. Die Fünfte Kammer des Frankfurter Verwaltungsgerichts lehnt den Widerspruch des Oberbürgermeisters ab, den dieser gegen eine Anordnung des Gerichts vom 18.02. d. J. eingelegt hat, wonach er den Schriftsteller Roth in der Öffentlichkeit nicht länger als einen „notorischen Lügner“ und das Buch nicht als „tiefbraun, mit einem Schuss Antisemitismus“ bezeichnen darf.
  11279. 10.12.1979, Im Deutschordenshaus findet die Preisverleihung im Schüler-Aufsatz-Wettbewerb „Kindheit in Frankfurt“ statt. Dabei wird auch das Buch „Kindheit am Beispiel Frankfurts“ vorgestellt. In ihm sind die besten Arbeiten des Wettbewerbs zusammengefasst.
  11280. 14.5.1981, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Das Stadtparlament gedenkt des ermordeten Heinz Herbert Karry (1920-1981) in einer Schweigeminute. Neben der Wahl des ehrenamtlichen Magistrats eröffnen die „Grünen“ eine Wohnraumdebatte am Beispiel der besetzten Niedenau 51.
  11281. 3.2.1986–2.3.1986, Erste Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt im Refektorium des Karmeliterklosters: „Jettchen Geberts Kinder. Der Beitrag des deutschen Judentums zur deutschen Kultur des 18. bis 20. Jahrhunderts am Beispiel einer Kunstsammlung“.
  11282. 7.7.1999, Ein schweres Gewitter sorgt für erhebliche Schäden: In 24 Stunden gehen zum Beispiel am Rhein-Main-Flughafen 83 Liter Wasser je Quadratmeter nieder. Dutzende von Inlandflügen müssen gestrichen werden.
  11283. 26.2.2005–25.3.2005, Ausstellung „Jüdische Musikerinnen und Musiker von 1933 bis 1945. Das Beispiel Frankfurt am Main“ in der Katharinenkirche.
  11284. 30.6.2015, Rund 150 Menschen demonstrieren vor der Europäischen Zentralbank (EZB) für eine andere Krisenpolitik am Beispiel Griechenlands.
  11285. 19.12.1972, Der Theodor-Heuss-Preis, mit dem alljährlich „bemerkenswerte Beispiele für demokratisches Engagement, Verantwortungsgefühl und Zivilcourage“ ausgezeichnet werden, geht diesmal an die Aktionsgemeinschaft Westend.
  11286. 7.12.1973, Eröffnung der Ausstellung „Kunst und Frankfurt – Beispiele ‘73“ des Frankfurter Kunstvereins im Steinernen Haus.
  11287. 21.2.1975–6.4.1975, Ausstellung „Scene Frankfurt – Beispiele ‘75“ des Frankfurter Kunstvereins im Steinernen Haus.
  11288. 21.5.1990, Die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, Liselotte Funcke (FDP), zeichnet neun Städte der Bundesrepublik – darunter auch Frankfurt am Main – für beispielhaftes Verhalten in der kommunalen Ausländer- und Flüchtlingspolitik aus. Sie dürfen danach als besonders ausländerfreundlich gelten. Die Mainstadt wird für die Einrichtung des „Amtes für multikulturelle Angelegenheiten“ gewürdigt.
  11289. 18.1.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bericht des im Sommer 1926 eingesetzten Untersuchungsausschusses über die Erwerbsbeschränkten-Zentrale (EBZ), wonach in diesem Betrieb ein Verlust von nahezu drei Millionen Mark durch Unredlichkeiten der Geschäftsführer und beispiellose Misswirtschaft entstanden ist. Im Rahmen der nichtöffentlichen Sitzung wird über die Pensionierung von drei besoldeten Stadträten verhandelt.
  11290. 10.8.1983, Die beispiellose Serie von Feuerwehreinsätzen in Frankfurts höchstem Hotelkomplex, dem 160 Meter hohen „Canadian Pacific“ am Messegelände setzt sich fort. Wie bereits zwei Tage zuvor brennt es auch diesmal in einem Aktenraum im zweiten Tiefgeschoss. Seit dem 16.07. sind 23 Alarme ausgelöst worden.
  11291. 1.11.1942, Die Allgemeine Ortskrankenkasse Frankfurt am Main führt ab heute Leistungsverbesserungen ein. Sie erhöht beispielsweise die Zuschüsse zu Heilmitteln einschließlich Zahnersatz für Mitglieder von bisher fünfzig auf einhundert Reichsmark, für Familienangehörige auf bis zu siebzig Reichsmark.
  11292. 8.8.1949, Letzte Sitzung und Auflösung des Wirtschaftsrates. Insgesamt 171 Gesetze hat dieses Gremium, das man als eine vorläufige Regierung ansehen kann, verabschiedet. Es beschäftigte sich beispielsweise mit der Abgabe und Verteilung von Nahrungsmitteln, der Preiskontrolle, der Energieversorgung, der Neuordnung des Steuerwesens und dem Lastenausgleich.
  11293. 10.8.1961, Die Chirurgische Universitätsklinik in Frankfurt am Main dringt auf einen schnellen Auf- und Ausbau ihrer Unterkünfte. Alarmierend wirkt die Nachricht in der Öffentlichkeit, dass noch nach 16 Jahren beispielsweise die Poliklinik in einem Bunker untergebracht ist.
  11294. 20.3.1977, Bei den Kommunalwahlen in Hessen geht die CDU als eindeutiger Sieger hervor. Sie verbucht in fast allen Landesteilen erdrutschartige Erfolge und verweist die SPD selbst in deren bisherigen Hochburgen fast überall auf den zweiten Platz. So gehen beispielsweise die absoluten SPD-Mehrheiten in den Großstädten von Frankfurt am Main, Wiesbaden und Offenbach/Main verloren. Das Ergebnis in Frankfurt am Main: Von 435.222 Wahlberechtigten geben 308.903 eine gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 123.399 (39,9 %), CDU 158.572 (51,3 %), FDP 18.577 (6,0 %), DKP 4699 (1,5 %) und NPD 2285 Stimmen (0.7 %). Die CDU erreicht die absolute Mehrheit und verfügt jetzt über 50 der insgesamt 93 Stadtverordnetenmandate, die SPD nur noch über 38 und die FDP über 5 Sitze.
  11295. 22.7.1977, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel entscheidet grundsätzlich, dass der Wohnraum im Gebiet der Stadt Frankfurt auch weiterhin nur mit besonderer Genehmigung des Magistrats zweckentfremdet und für anderweitige Zwecke, wie beispielsweise Geschäftsräume und Büros, genutzt werden darf.
  11296. 26.2.1994, Die Eissporthalle muss geräumt werden, nachdem ein Gemisch aus Ammoniak und Öl aus einem Leck einer Kältemaschine ausgetreten ist. In der Halle, in der sich rasch ein beißender Geruch ausbreitet, halten sich zu diesem Zeitpunkt rund 800 Personen auf. Verletzt wird niemand. Nach wenigen Stunden kann die Halle wieder für das Publikum geöffnet werden.
  11297. 10.7.1933, Telefonieren wird billiger: Der Apparate-Beitrag in Höhe von 50.- Mark fällt für Hauptanschlüsse weg.
  11298. 22.6.2000, Das Hessische Fernsehen sendet einen Beitrag zum 100jährigen Jubiläum der Kaiserstraße.
  11299. 21.11.1943, Am Totensonntag gedenkt die Frankfurter Studentenschaft am Gefallenenehrenmal auf dem Hauptfriedhof des Tages von Langemarck(eingedenk der verlustreichen Schlacht am 10.11.1914 in der Nähe des belgischen Ortes Langemarck nördlich von Ypern zwischen Deutschen und Franzosen), dem Vertreter der NSDAP, der Wehrmacht und des Staates beiwohnen. Im Mittelpunkt der Gedenkstunde steht die Rede des Gauleiters Jakob Sprenger, in der dieser den besonderen Beitrag der Jugend für die Geschicke des ‚deutschen Volkes’ hervorhebt.
  11300. 10.12.1952, Professor Max Horkheimer, Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, spricht auf Einladung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt im Philanthropin über den „Beitrag des Judentums zur europäischen Kultur.“
  11301. 27.11.1960–17.12.1960, Ausstellung „Die Vergangenheit mahnt“ in den Römerhallen, vorbereitet vom Frankfurter Bund für Volksbildung, der Internationalen Liga für Menschenrechte, Sektion Berlin, und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Sie zeigt die Geschichte der Juden und ihre Verfolgung, Vertreibung und Ermordung im Nationalsozialismus. Gezeigt wird die unbewältigte Vergangenheit im Spiegel der Presse, der jüdische Beitrag zur Kultur in Deutschland und zur deutschen Sprache, der SS-Staat und seine Opfer, die Todesfabriken, ein Panorama des Vernichtungslagers Auschwitz sowie eine Bilanz der NS-Verbrechen. Insgesamt 75.000 Personen, darunter 30.000 Schüler, besuchen die Ausstellung.
  11302. 22.12.1966, Friedrich Kling von der Gemeinde Niedermittlau/Kreis Gelnhausen überreicht der Stadt Frankfurt am Main im Römer als Weihnachtsgeschenk eine handgetriebene Kupferplatte für das Opernhaus. Der Niedermittlauer Graveur will mit diesem Geschenk einen symbolischen Beitrag zum Wiederaufbau der Ruine leisten, in der er das Metall 1946 gefunden hatte.
  11303. 8.8.1975, Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks (HR) kritisiert den am 28.07. d. J. vom Westdeutschen Rundfunk ausgestrahlten Beitrag im Magazin „Monitor“ über „Übergriffe der Frankfurter Polizei“.
  11304. 31.10.1983–10.11.1983, Internationale ökumenische Luthertage zum 500. Geburtstag des Reformators. Zur Eröffnung spricht Pastor Heinrich Albertz im Dom. Als einen Beitrag zum Lutherjahr ändert die Evangelisch-lutherische Dreifaltigkeitsgemeinde in Frankfurt ihren Namen in „Evangelische Dreifaltigkeitsgemeinde Frankfurt am Main“.
  11305. 15.11.1983, Das 3. Fernsehprogramm „Hessen Drei“ zeigt einen Beitrag Helmuth Herkenroths über den Wiederaufbau der Römerzeile.
  11306. 2.2.1984, „Stadtplanung als Beitrag zur kulturellen Tradition: ein Utopie?“ Unter diesen Titel stellen die Frankfurter Sozialdemokraten im Rittersaal des Deutschordenshauses das erste von insgesamt vier „Frankfurt-Foren“.
  11307. 29.3.1984–15.5.1984, Ausstellung in der Deutschen Bibliothek: „Fünfunddreißig Jahre Exilliteratur 1933-1945 in der Deutschen Bibliothek“, Frankfurt am Main (1949-1984). Ein Beitrag zur Geschichte der Exilforschung in der Bundesrepublik Deutschland.
  11308. 24.6.1985, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog stellt das neue Transportsystem im Heizkraftwerk West als ersten Beitrag zur Renovierung des Kraftwerks vor.
  11309. 29.10.1987, Die katholische Kirche zieht ihre Beteiligung am Bau eines Gemeindezentrums zurück, das nach einem Entwurf des österreichischen Malers und Grafikers Friedensreich Hundertwasser in Heddernheim entstehen soll. Das Bistum Limburg erklärt in einem Schreiben an den Frankfurter Magistrat, man halte Hundertwassers Entwurf nicht für einen Beitrag „zu einer menschlichen Architektur“. Das Projekt ist erst vor zwei Wochen von Oberbürgermeister Wolfram Brück der Öffentlichkeit präsentiert worden.
  11310. 5.12.1987–28.2.1988, Ausstellung „Imagen de México. Der Beitrag Mexikos zur Kunst des 20. Jahrhunderts“ in der Schirn Kunsthalle.
  11311. 18.7.1989–20.7.1989, Der erste Freundschaftsbesuch des neuen Oberbürgermeisters Volker Hauff führt nach Tel Aviv. Es gelte zu verdeutlichen, so Hauff, dass in Frankfurt am Main der Beitrag der jüdischen Gemeinschaft fortlebe und die Stadt stolz sei auf ihre heutigen jüdischen Bürger.
  11312. 31.8.1992, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK), Frank Niethammer, stellen ein gemeinsames Projekt der Stadt Frankfurt am Main und der IHK vor: Mit dem Verein „Gemeinschaftsaktion gegen Drogenabhängigkeit“ will die Frankfurter Wirtschaft einen finanziellen Beitrag zur Lösung des städtischen Drogenproblems leisten.
  11313. 25.8.1999, Die Stadt Frankfurt erklärt sich bereit, als Soforthilfe einen Beitrag von 20.000.- DM für die Erdbebenopfer in der Türkei (17.08.) zur Verfügung zu stellen. Nach der verheerenden Naturkatastrophe kommt eine Welle der Hilfsbereitschaft aus der Mainstadt. Ganze Schulklassen sammeln und spenden, die türkischen Frankfurter organisieren Hilfs-Konvois in ihre Heimat, die Stadt Frankfurt will sogar weitere 500.000.- DM geben, um den Waisen im Erdbebengebiet zu helfen.
  11314. 18.12.2004, Für ihren Beitrag zur Verständigung zwischen Deutschen und Türken und ihren Einsatz bei der Förderung von Zuwandererkindern ehrt der Türkisch-Deutsche Klub die Gemeinnützige Hertie-Stiftung.
  11315. 14.6.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von Stadtverordneten in den Aufsichtsrat der Mietheim-AG, Freigabe extraordinärer Mittel des Hauhaltsplan-Entwurfs 1927 für Planungsarbeiten und Kanalbauten, Erhöhung der Beiträge zu den Kosten der städtischen Straßenreinigung.
  11316. 1.1.1919, Beitragserhöhung bei der Ortskrankenkasse. Die Beiträge stellen sich jetzt auf 5¼ Prozent des Durchschnittsverdienstes gegen bisher 4¾ Prozent.
  11317. 2.3.1904, Tod des Frankfurter Wirtschafts- und Sozialhistorikers und Statistikers Dr. Gottlieb Schnapper-Arndt (bis 1887: Schnapper) (1846-1904), Privatgelehrter in Frankfurt am Main, seit 1901 Dozent an der neu gegründeten „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“, zahlreiche Fachveröffentlichungen (u.a. „Beiträge zur Frankfurter Finanzgeschichte“, 1910 posthum erschienen).
  11318. 2.5.1938, Ein Erlass Hermann Görings untersagt es den Aufkäufern jüdischer Firmen, den Kaufpreis den jüdischen Verkäufern zukommen zu lassen. Vielmehr müssen diese Beiträge auf ein Sperrkonto der Reichsbank eingezahlt werden.
  11319. 3.7.1959–9.8.1959, Ausstellung „Beiträge der Russen zur modernen Kunst“ im Karmeliterkloster, veranstaltet von der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege in Verbindung mit dem Amt für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. Außer vertrauten Namen wie Archipenko, Chagall, Kandinsky, Malewitsch und Poliakoff finden sich auch Namen zahlreicher russischer Künstler, die mit der Entwicklung des Expressionismus und seiner Schulen in Verbindung gebracht werden.
  11320. 18.8.2010, Dem in Erfurt lehrenden Judaisten Prof. Andreas Gotzmann wird im Eisenhower-Saal der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Westend der mit 10.000.- € dotierte „Rosl- und Paul-Arnsberg-Preis“, den die Stiftung Poltechnische Gesellschaft für Beiträge zur Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt am Main auslobt, überreicht.
  11321. 12.6.1955, Öffentliches Wohltätigkeitskonzert des von den Nationalsozialisten in die US-amerikanische Emigration gezwungenen Operettenkomponisten Paul Abraham im Funkhaus im Dornbusch, dessen Erlös dazu beitragen soll, ihm die Rückkehr nach Deutschland zu ermöglichen. Die Wohltätigkeitsveranstaltung erbringt über 6000.- DM.
  11322. 17.5.1961–16.7.1961, Ausstellung „Synagoga“ im Historischen Museum. Gezeigt werden jüdische Kulturdenkmäler und Kunstwerke. „Möge diese Ausstellung durch Aufklärung und Belehrung vor allem der Jugend zu ihrem Teil beitragen, zu einer besseren Zukunft hinzuführen.“ Mit diesen Worten schließt Dr. Georg Salzberger (London) (1882-1975), vor der Shoah, langjähriger Rabbiner der Frankfurter Israelitischen Gemeinde, seine Ansprache zur feierlichen Eröffnung der „Synagoga“.
  11323. 21.8.1969, Inkrafttreten eines neuen Anflugverfahrens, das die Mindestflughöhe über besiedeltem Gebiet auf 900 Meter festlegt und zu weniger Fluglärmbelästigung über Frankfurt am Main und dem Rhein-Main-Gebiet beitragen soll.
  11324. 19.6.1972, Der Magistrat verleiht dem Musik- und Theaterwissenschaftler und Publizisten, Professor Albert Richard Mohr (1911-1992), der durch seine Schriften über Musik und Theater wesentlich dazu beitragen hat, das kulturelle Leben der Stadt zu bereichern, sowie Pfarrer Ernst Klöß von der Heilandsgemeinde in Bornheim die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  11325. 23.3.1993, Bei ihren Koalitionsverhandlungen beschließen SPD und Grüne, dass Steuererhöhungen mit einem Volumen von 155 Millionen DM dazu beitragen sollen, das 640-Millionen-Loch in der Stadtkasse zu stopfen, das allein in diesem Jahr aufgerissen worden ist. Zugleich sollen die meisten städtischen Gebühren deutlich heraufgesetzt werden.
  11326. 7.5.2002, Die Städtischen Bühnen sollen 2002 eine Million € weniger ausgeben, als ursprünglich vorgesehen war, und so zu der Summe von 3,6 Millionen € beitragen, um die nach dem Willen des Magistrats der Kulturetat im laufenden Haushaltsjahr gekürzt werden muss. Dagegen legen die Verantwortlichen an den Theatern bei der Vorstellung des Spielplans des Schauspiels für 2002/2003 heftigen Widerspruch ein.
  11327. 15.6.2002–23.6.2002, Erstmals findet in Frankfurt am Main unter dem Motto „Die Stadt am Fluss“ das Literaturfest mit Beiträgen von rund 70 Autoren und Autorinnen statt.
  11328. 12.1.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erweiterung des Gasrohrnetzes im Versorgungsgebiet des städtischen Gaswerks Frankfurt am Main-Heddernheim, Gewährung eines einmaligen Beitrages an die Gemeinnützige Krankenhilfe des Ärzteverbandes für freie Arztwahl e. V., Erwerb von Grundstücken in der Gemarkung Heddernheim für die Zwecke der Niddaregulierung.
  11329. 26.1.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Künftig soll das letzte Jahr im Kindergarten beitragsfrei sein. Außerdem werden sich mehr Erzieherinnen um die Kinder kümmern. 20 Millionen € muss die Stadt Frankfurt für bessere Betreuung zahlen. Beschlossen werden die „Wohnpolitischen Leitlinien“.
  11330. 15.3.1893, 15. Generalversammlung der Beitragszeichner der „Neuen Börse“ im Syndikatszimmer.
  11331. 27.1.1919, Unter reger Beteiligung wird in einem Hotel am Hauptbahnhof der 60. Geburtstag des letzten deutschen, im November 1918 abgedankten Kaisers, Wilhelm II. (1859-1941), gefeiert. Im Verlauf des Abends erfolgt die Gründung einer Frankfurter Ortsgruppe des „Bundes deutscher Männer und Frauen für die persönliche Freiheit und den Schutz Wilhelms II.“, der sofort ca. 400 Personen beitreten.
  11332. 1.2.1934, Auflösung des „Nationalen Kulturbundes Alt-Frankfurt“ und Beitritt zum Kampfbund für deutsche Kultur, Ortsgruppe Frankfurt.
  11333. 1.8.1930, Der Demokratische Verein Frankfurt am Main beschließt auf seiner Mitgliederversammlung nach eingehender Aussprache mit allen gegen vier Stimmen den Beitritt zur Ende Juli d. J. gegründeten Deutschen Staatspartei.
  11334. 21.1.1930, Tod des Politikers und Publizisten Dr. Max Quarck (1860-1930), 1894 Beitritt zum sozialdemokratischen Verein Frankfurt am Main, 1901 als erster Sozialdemokrat Mandatar der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung, seit 1912 Reichstagsabgeordneter, 1919 für die SPD zum Abgeordneten der Nationalversammlung in Weimar gewählt, seit 1921 Lehrbeauftragter der Frankfurter Akademie der Arbeit.
  11335. 4.1.1926, Der Magistrat erklärt sich damit einverstanden, dass die Stadtgemeinde Frankfurt am Main dem „Österreich-Deutschen Volksbund e. V.“ als korporatives Mitglied mit einem Jahresbeitrag von 500.- Mark vom Rechnungsjahr 1926 an beitritt.
  11336. 4.5.1922, Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main erklärt sich mit dem Beitritt der Stadtgemeinde Frankfurt zum Verkehrsverband für den rhein-mainischen Wirtschaftsbezirk einverstanden.
  11337. 11.2.1912, Konstituierende Versammlung der sich zu einer Organisation zusammenschließenden selbständigen Landschaftsgärtner in Hessen und Hessen-Nassau in der Alemannia. Beschlossen wird ein Beitritt in dem Verband der Handelsgärtner Deutschlands.
  11338. 20.10.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beraten die kommunalpolitische Situation und beschließen den Kauf des Neuen Theaters in der Mainzer Landstraße. Genehmigt wird des Weiteren eine Magistratsvorlage über den Beitritt der Stadt Frankfurt am Main zur „Kommunalen Gasgesellschaft Südwest G.m.b.H.“.
  11339. 5.12.1959, Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Atomenergie e. V. im Stadtverordnetensitzungssaal des Römer. Auf der Tagesordnung stehen Kurzreferate zum Thema „Die deutsche Atomindustrie und das deutsche Atomprogramm“ von Vertretern der DEGUSSA, AEG und Krupp sowie eine Diskussion über den gegenwärtigen Stand der Atomgesetzberatungen; des Weiteren der Beitritt zum „Deutschen Atomforum“ und die Einstellung eines Pressereferenten.
  11340. 13.2.1963, Demonstration von Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität gegen das Scheitern der Brüsseler EWG-Verhandlungen und für den EWG-Beitritt Englands.
  11341. 15.10.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über Fragen des Opernhaus-Wiederaufbaues und Beschluss zum Beitritt zur „Regionalen Planungsgemeinschaft Untermain“. Des Weiteren wird beschlossen, die bisherige Straßenbezeichnung „Am Schauspielhaus“ in „Theaterplatz“ umzubenennen.
  11342. 6.12.1909, Der „Verein Frankfurter Handelsagenten“ beschließt in seiner Hauptversammlung den korporativen Beitritt des Vereins zum im Juni d. J. gegründeten „Hansabund für Gewerbe, Handel und Industrie“ (Berlin), die wirtschaftliche Interessenvertretung deutscher Kaufleute und Industriellen.
  11343. 9.4.1984, Eröffnung der Ausstellung „Frankfurt und der Zollverein“ im Foyer der Industrie- und Handelskammer Frankfurt. Erinnert wird an die Gründung des Deutschen Zollvereins und an den von der Handelskammer initiierten Beitritt der Freien Stadt Frankfurt. Am 08.04.1834 beschließt der Senat der Stadt Frankfurt am Main den Beitritt zum Deutschen Zollverein. Der Beitrittsvertrag wird am 02.01.1836 unterzeichnet und am 07.03. d. J. ratifiziert.
  11344. 12.5.1987, Mit einem Festakt im Römer wird der Beitritt der Frankfurt-Königsteiner Eisenbahn (FKE) in den Frankfurter Verkehrs- und Tarifverbund (FVV) vertraglich geregelt.
  11345. 5.5.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über den „Fall Schneider“ und die Folgen für die Stadt Frankfurt am Main sowie über den Beitritt der Mainstadt zum Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), den die Stadtverordneten einstimmig beschließen. Der Nachfolger des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV) wird am 01.07. d. J. von 29 Gesellschaftern gegründet und umfasst dann ein Gebiet von 14.000 Quadratkilometern, in dem mehr als vier Millionen Menschen leben.
  11346. 9.4.2013, Fachtagung „Besondere Problemlagen von neuen EU-Bürger/innen aus Südosteuropa“ im Römer über die besondere Situation von Bulgaren und Rumänen, die seit dem EU-Beitritt 2007 in großer Zahl nach Deutschland gekommen sind, um hier Arbeit und bessere Lebensperspektiven zu finden.
  11347. 6.4.2000, Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv tritt dem Städtenetzwerk Drogenpolitik bei, das 1990 von Frankfurt am Main, Hamburg, Amsterdam und Zürich gegründet worden ist. Eine Delegation aus Tel Aviv unterzeichnet im Römer die Beitrittsurkunde. Mit der israelischen Metropole Tel Aviv schließt sich die erste Stadt außerhalb Europas dem Bündnis an.
  11348. 26.1.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung zweier Darlehen aus ERP (European Recovery Program)-Mitteln für die Verbesserung der städtischen Wasserversorgung und die Beschaffung von sechs Trieb- und vier Beiwagen für die Straßenbahn.
  11349. 31.3.1964, Die Züge der Straßenbahnlinie 6 verkehren mit schaffnerlosen Beiwagen und sind nur für Inhaber mit Sichtkarten bestimmt.
  11350. 13.8.1928, Offizieller Empfang der deutschen Olympiafechter im Haus der Fechter. Die Stadt Frankfurt lässt den Olympiasiegern - im Rahmen der IX. Olympischen Spiele 1928 in Amsterdam – die Stadion-Plakette überreichen. Die Frankfurter Schillerschule, deren Prima die Weltmeisterin im Fechten und Olympiasiegerin, die aus Offenbach/M. stammende Helene Mayer (1910-1953) zu ihren Schülerinnen zählt, veranstaltet anlässlich des sportlichen Erfolgs (Goldmedaille: Frauen-Florett, Einzel) der 17jährigen Primanerin einen Kommers, dem die oberen Klassen und das Lehrerkollegium beiwohnen.
  11351. 24.8.1914, Aus Anlass der siegreichen Schlachten an der Westgrenze Deutschlands veranstaltet die „Frankfurter Sängervereinigung“ eine patriotische Feier am Kaiser Wilhelm-Denkmal auf dem Opernplatz, dem viele tausend Menschen beiwohnen.
  11352. 21.2.1994–22.2.1994, Anlässlich des 1200jährigen Stadtjubiläums soll das geistige und politische Oberhaupt von Tibet, der Dalai Lama, als Ehrengast die Mainstadt besuchen und am 21.02. im Plenarsaal des Römers an einer Podiumsdiskussion über „Frieden in der Stadt – Frieden in der Welt“ teilnehmen, den Eröffnungstext für das „Interreligiöse Friedensgebet“ auf dem Römerberg sprechen und am 22.02. dem Eröffnungsfestakt in der Alten Oper beiwohnen. Trotz der Einladung von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler sagt der Dalai Lama seinen Besuch ab, um infolge der gleichzeitigen Visite einer chinesischen Wirtschaftsdelegation aus Frankfurts Partnerstadt Guangzhou keine Interessenkonflikte hervorzurufen.
  11353. 3.2.1999, Der Konvent der Johann Wolfgang Goethe-Universität entscheidet, für den künftigen Sitz der Universität im Westend den eingeführten Namen IG Farbengebäude beizubehalten. Dem Präsidenten und der Universitätsverwaltung wird empfohlen, die Bezeichnung Poelzig-Bau oder -Ensemble aufzugeben. Der Beschluss kommt mit 34 Ja- und 17 Nein-Stimmen sowie einigen Enthaltungen zustande. Bereits am 13.01. d. J. hat das Parlament der Universität ausführlich über die Namensfrage debattiert.
  11354. 31.7.2002, Eine Überraschung für die Mieter der Frankfurt Holding. Um zum sozialen Frieden in den Wohnsiedungen beizutragen, zahlt die Wohnungsbaugesellschaft mehr als eine halbe Million € an 1.500 Mieter zurück. Diese hatten sich über eine zu schnelle Mietanhebung nach einer Modernisierung beklagt.
  11355. 5.1.1914, Die Handelskammer Frankfurt beschließt in ihrer Vollversammlung, dem Verband Mitteldeutscher Industrieller als Mitglied beizutreten.
  11356. 29.2.1892, Eine Versammlung der Handelsgärtner im Palais-Restaurant beschließt, dem „Deutschen Handelsgärtner-Verband“ beizutreten und eine eigene Ortsgruppe zu bilden.
  11357. 5.8.1936, Unmittelbar vor dem Start der „Hindenburg“ fährt der Herzog von Kent, Bruder des englischen Königs und englischen Thronfolgers, auf dem Flugplatz Rhein-Main vor, um der Abfahrt des Luftschiffes „Hindenburg“ beizuwohnen. Er wird von einer Ehrenwache der Luftwaffe empfangen.
  11358. 28.10.1929, Der Regisseur Fritz Lang besucht die Mainstadt, um den Vorbereitungen seines am 31.10. im Ufa-Palast aufgeführten Filmes „Frau im Mond“ beizuwohnen.
  11359. 30.5.1949, Besuch des Schweizer Komponisten Arthur Honegger in Frankfurt am Main, um einer Aufführung seines szenischen Oratoriums „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ im Börsensaal beizuwohnen.
  11360. 21.10.1977, Der Magistrat bejaht einvernehmlich die von der CDU gewünschte Erweiterung des Magistrats um zwei hauptamtliche Stadträte. Damit erhält die Stadt demnächst einen neuen Schuldezernenten und einen Stadtrat für Personal.
  11361. 31.8.2013, Konzert mit Esther Bejarano in der Bildungsstätte Anne Frank.
  11362. 22.5.2005, Im letzten Spiel der Saison, im Herzschlagfinale vor 43.000 Zuschauern in der Commerzbank-Arena, schafft Eintracht Frankfurt nach einem Jahr in der zweiten Liga den Wiederaufstieg in die erste Fußball-Bundesliga. Ganz Frankfurt feiert, Tausende strömen auf den Römerberg, um ihre Mannschaft zu bejubeln. Im Kneipenviertel von Sachsenhausen gibt es sogar Tumulte und Schlagstock-Einsätze der Polizei.
  11363. 9.3.1933–12.3.1933, Großes Frankfurter Reit- und Springturnier im Hippodrom. Daran beteiligt ist eine berittene Abteilung der Reichswehr. Das Spektakel mit Riesenprogramm wird von den anwesenden Frankfurtern bejubelt.
  11364. 12.6.2012, Heute vor siebzig Jahren bekam Anne Frank (1929-1945) zu ihren dreizehnten Geburtstag jenes Tagebuch geschenkt, das nach dem Zweiten Weltkrieg Weltliteratur wurde. Aus diesem Anlass erinnert die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank an diesen Tag.
  11365. 5.11.1983, Nur mit einem Großeinsatz gelingt es der Frankfurter Berufsfeuerwehr eine erhebliche Ölverschmutzung des Mains zu bekämpfen.
  11366. 21.3.2006, Seit heute sind private Fahnder im Auftrag der „Stabsstelle Sauberes Frankfurt“ unterwegs, um die illegale Ablagerung von Abfall zu bekämpfen.
  11367. 11.1.2011, Aufgrund des Hochwassers am Main ist die Berufsfeuerwehr im Einsatz und bekämpft die tagelangen Fluten mit selbstentwickelten Kunststoffbarrieren. Auch in den folgenden Tagen ist die Hochwassergefahr in Frankfurt am Main nicht gebannt. Der Hochwasser-Pegel erreicht die kritische Fünf-Meter-Marke.
  11368. 6.6.1936, Der Runderlass des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern zur „Bekämpfung der Zigeunerplage“ sieht u.a. die Verweigerung der Ausstellung von Wandergewerbescheinen an Roma und Sinti vor; „Verwahrloste Zigeunerkinder“ sollen der staatlichen ‚Fürsorge’ übergeben werden.
  11369. 27.12.1932, Bei einem Brand im Ausbesserungswerk einer Wagenwerkstatt der Reichsbahn in der Idsteiner Straße brennen zwei Personenwagen, die dort zur Ausbesserung untergestellt sind, aus. Die Feuerwehr hat längere Zeit mit der Bekämpfung des Schadenfeuers, das dichte Qualmwolken erzeugt, zu tun.
  11370. 17.10.1931, Feierliche Einweihung des von Frau Kerckhoff aus Los Angeles im Herbst 1929 mit einem Betrag von 4,5 Millionen Reichsmark gestifteten Instituts zur Erforschung und Bekämpfung der Herzkrankheiten in Bad Nauheim.
  11371. 28.6.1929, Akademische Kundgebung der „Arbeitsgemeinschaft vaterländischer Männer und Frauen zur Bekämpfung der Kriegsschuldlüge“ im Saalbau.
  11372. 7.11.1928, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der „Deutschen Gesellschaft für Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten“ (Ortsgruppe Frankfurt am Main) im Volksbildungsheim. Stadtmedizinalrat Dr. Georg Löwenstein (Berlin) hält die Festansprache.
  11373. 16.10.1921–6.11.1921, Ausstellung zur Bekämpfung der Tuberkulose, veranstaltet vom Deutschen Hygiene-Museum zur Bekämpfung der Tuberkulose (Dresden) und dem Frankfurter Verein Tuberkulosefürsorge e. V., offiziell eröffnet am 15.10. in der Nordhalle des Fest- und Messehallen-Geländes.
  11374. 27.10.1920, Erste Veranstaltung, einer Reihe regelmäßiger Diskussionsabende der Frankfurter Ortsgruppe der Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten in der Geschlechterstube des Römers.
  11375. 4.7.1920–8.8.1920, Hygieneausstellung im Volksbildungsheim, veranstaltet von der Frankfurter Ortsgruppe der Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten und vom Hygienischen Museum in Dresden.
  11376. 19.6.1918, Hauptversammlung des „Bundes deutscher Bodenreformer“ im Café Hauptwache. Schriftsteller Ernst W. Fischer spricht über „Praktische Arbeit zur Bekämpfung der Wohnungsnot“.
  11377. 6.10.1912–27.10.1912, Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten im alten Senckenbergianum am Eschenheimer Tor, veranstaltet von der Frankfurter Ortsgruppe der „Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten“.
  11378. 1.10.1908–5.10.1908, VI. deutscher Abstinententag in den Räumen des „Kaufmännischen Vereins“ am Eschenheimer Tor. Zeitgleich findet eine „Antialkohol-Ausstellung“ des „Allgemeinen deutschen Zentralverbandes zur Bekämpfung des Alkoholismus e. V.“ im Senckenbergianum, Bleichstraße, statt.
  11379. 28.11.1904–3.4.1905, Ausstellung „Volkskrankheiten und ihre Bekämpfung“ in der alten Weißfrauenschule.
  11380. 29.4.1903, Generalversammlung des „Vereins zur Bekämpfung der Schwindsuchtgefahr in der Provinz Hessen-Nassau und dem Fürstentum Waldeck“ im polytechnischen Saal.
  11381. 8.3.1903–10.3.1903, Erster Kongress der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten im Saal der Frankfurt-Loge, veranstaltet von der 1902 konstituierten „Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Geschlechts-Krankheiten“.
  11382. 8.10.1902–9.10.1902, Zweiter Kongress zur internationalen Bekämpfung des Mädchenhandels in der Frankfurt-Loge.
  11383. 1.10.1937, Stadtmedizinalrat Dr. Richard Oxenius, Gründer des „Frankfurter Vereins zur Bekämpfung der Schwindsuchtgefahr“ und führend auf dem Gebiet der Tuberkulosefürsoge, tritt in den Ruhestand.
  11384. 18.7.1945, Zusammenkunft aller Landräte der Provinz Hessen-Nassau im Landesernährungsamt zwecks Besprechung der Ernährungslage. Zur Lösung der existierenden Probleme trifft das Landesernährungsamt weitere Maßnahmen zur Vereinheitlichung der Lebensmittelzuteilungen und der Lebensmittelkarten und zur Bekämpfung des Schwarzmarktes.
  11385. 21.12.1945, Besprechung des „Bürgerrats“ mit den Bezirksvorstehern im Sitzungssaal des Besatzungsamtes, Siesmayerstraße 12, an der auch Vertreter der politischen Parteien teilnehmen. Tagesordnung: Heranziehen von Bürgern bei der Arbeit der Bezirksvorsteher, insbesondere zur Bekämpfung der Winternotstände.
  11386. 17.7.1949, Neugründung der „Zentrale zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs e. V. Frankfurt am Main“.
  11387. 16.1.1950, Jazz-Conference u.a. mit Coleman Hawkins, Kenny Clarke und der Kapelle Edelhagen zugunsten der German Youth Activity (GYA) und der Bekämpfung der Kinderlähmung im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  11388. 4.2.1954, Der amerikanische Filmschauspieler Errol Flynn besucht Frankfurt am Main und leitet in einer Veranstaltung für amerikanische Soldaten eine Versteigerung, deren Ertrag zur Bekämpfung der spinalen Kinderlähmung verwendet werden soll. Aus Protest gegen sein Nichterscheinen im Filmpalast in der Großen Friedberger Straße randalieren 150 bis 200 Personen, demolieren Stühle und Türen, reißen Bilder von den Wänden. Das Überfallkommando muss die Protestierenden zum Verlassen des Kinos auffordern.
  11389. 17.10.1956–19.10.1956, 20. Kongress der Internationalen Abolitionistischen Föderation (F.A.I.), die sich die Bekämpfung der Prostitution zum Ziel gesetzt hat und auch Beratendes Mitglied der Vereinten Nationen ist. Seit 52 Jahren findet diese Tagung zum ersten Mal wieder auf deutschem Boden statt. Die Vertreter aus 15 europäischen und überseeischen Ländern der F.A.I. fordern die Vereinten Nationen auf, die gegenwärtig bestehenden Handelswege des Mädchenhandels zu untersuchen, um im Kampf gegen die modernen Methoden des Mädchenhandels wirksam vorgehen zu können. Die Delegierten halten es für notwendig, auch den Kampf gegen alle zu verstärken, die aus der Prostitution Vorteile ziehen, vor allem gegen Zuhälter und Mädchenhändler.
  11390. 21.10.1957–26.10.1957, Aufklärungswoche und Ausstellung „Tbc-Bekämpfung in Hessen“, veranstaltet von der Landesversicherungsanstalt Hessen und dem Landesverband zur Bekämpfung der Tuberkulose in Hessen.
  11391. 15.2.1958, Bildung einer „Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Feinde der Demokratie“. Ihr gehören Persönlichkeiten an, die im NS-Regime verfolgt wurden.
  11392. 5.9.1959–6.9.1959, Siebter Bundeskongress der Arbeitsgemeinschaft Sozialistischer Ärzte im Sitzungssaal der Landesversicherungsanstalt Hessen, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft Sozialistischer Ärzte Deutschlands (ASÄ), unter dem Generalthema „Von der Bekämpfung der Krankheit zur Sicherung der Gesundheit“. Angesichts der Gefahren der friedlichen Nutzung der Atomenergie gipfeln die Forderungen des Kongresses wie auch der einzelnen vortragenden Wissenschaftler, u.a. Professor Boris Rajewsky, Direktor des Max-Planck-Instituts für Biophysik, in der Schaffung gesetzlicher Bestimmungen, der Hinzuziehung wissenschaftlicher Spezialisten, der besseren Ausbildung der Spezialisten und einer internationalen Zusammenarbeit.
  11393. 6.9.1964–12.9.1964, 27. Internationaler Kongress „Alkohol und Alkoholismus“ des Internationalen Büros zur Bekämpfung des Alkoholismus und der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  11394. 21.3.1966, Ein Großbrand in der Arzneimittelfabrik Karl Engelhardt, Sandweg 94, richtet einen Sachschaden von rd. 60.000.- DM an. Bei der Bekämpfung der Flammen werden zwei Feuerwehrleute durch herabstürzendes Gebälk verletzt.
  11395. 28.11.1968–29.11.1968, Tagung für die Tuberkulosefürsorgerinnen der Gesundheitsämter und Tuberkuloseheilstätten des Landesverbandes zur Bekämpfung der Tuberkulose in Hessen im Dominikanerkloster.
  11396. 3.10.1971–10.10.1971, Schwerpunktaktion der Frankfurter Polizei zur Bekämpfung der Drogenkriminalität.
  11397. 3.11.1900, Konstituierende Versammlung des „Vereins zur Bekämpfung der Schwindsuchtgefahr in der Provinz Hessen-Nassau und dem Fürstentum Waldeck“ (Sitz in Kassel) im Saal der Polytechnischen Gesellschaft.
  11398. 1.4.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Fragestunde des Stadtparlaments zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, zum Verfall der denkmalgeschützten Häuser im Westend und über die Hügelgräber im Stadtwald.
  11399. 4.10.1978–11.10.1978, „Aktion zur Bekämpfung von Suchtgefahren“, eine Lehrschau mit Filmvorführungen, Fachvorträgen und Expertengesprächen soll Frankfurter Schüler über die Gefahren von Drogen und Suchtmitteln aufklären.
  11400. 12.9.1983, Das städtische Jugendamt kündigt die Bekämpfung von Horror-Videos und pornographischen Filmen an, die auch Kindern zugänglich sind. Hierzu plant Sozialdezernent Karl-Heinz Trageser die Schaffung zweier neuer Stellen im Jugendamt, die in der Medienpolitik aktiv werden sollen.
  11401. 19.10.1983, Jahrestagung der „Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs“ im Palmengarten.
  11402. 1.9.1986, Infolge eines Brandes bei der Firma W. & O. Bergmann im Ostend steigt eine riesige Feuersäule auf. 20 Tonnen Magnesium-Metallspäne entzünden sich und können von der Feuerwehr nur mit insgesamt 46 Tonnen Zement gelöscht werden. Vier Feuerwehrleute, darunter auch der Leitende Branddirektor, Professor Ernst Achilles, werden bei der Bekämpfung des Feuers verletzt. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend DM geschätzt.
  11403. 29.8.1990, Bei einem Gespräch in Wiesbaden zwischen dem hessischen Sozialminister Karl-Heinz Trageser (CDU), Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch (Grüne) und Oberbürgermeister Volker Hauff (SPD) einigen sich die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen auf eine gemeinsame Linie bei der Bekämpfung der Drogensucht mit Hilfe der Ersatzdroge Methadon.
  11404. 1.12.1993, Als erste Strafverfolgungsbehörde in Deutschland besteht seit Anfang des Monats seitens der Staatsanwaltschaft Frankfurt eine eigene Abteilung zur Bekämpfung von Korruptionsdelikten.
  11405. 17.8.2002, Ein Kontingent von etwa 80 Frankfurter Feuerwehrleuten bricht nach Prag auf, um dort bei der Bekämpfung der Hochwasserkatastrophe zu helfen.
  11406. 20.2.2011, Gründung des Vereins „Cholesterin & Co.: Patientenorganisation für Patienten mit Familiärer Hypercholesterinämie oder anderen schweren genetischen Fettstoffwechselstörungen“ (CholCo) unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V. und der Arbeitsgemeinschaft für angeborene Stoffwechselstörungen in der Inneren Medizin (ASIM) e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main.
  11407. 22.4.1934, 75. Geburtstag der Malerin Ottilie Roederstein (1859-1937), bekannt geworden vor allem durch Porträts, Stilleben und Landschaften.
  11408. 14.2.1934, Stadtkämmerer Dr. Friedrich Wilhelm Lehmann (1888-1960) gibt den nach dem neuen Kommunalrecht von Oberbürgermeister Friedrich Krebs unterzeichneten Entwurf des Haushaltsplanes für 1934 in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit bekannt. Vorgesehen sind Entlastungen im Wohlfahrtswesen und Schuldendienst.
  11409. 24.6.1933, In einem Schreiben des Vereins ehemaliger Berufsfeuerwehrmänner an Oberbürgermeister Friedrich Krebs wird die freiwillig erfolgte Gleichschaltung bekannt gegeben.
  11410. 19.4.1933, Tod des Schriftstellers Carl Adolph, genannt Adolf Stoltze (1842-1933), Sohn des Schriftstellers Friedrich Stoltze (1816-1891), vor allem bekannt geworden mit dem Lokalschwank „Alt-Ffm“, das 1887 im alten Frankfurter Komödienhaus am Roßmarkt zur Uraufführung gelangte.
  11411. 6.4.1933, Auf einer Kuratoriumssitzung der Johann Wolfgang Goethe-Universität gibt Oberbürgermeister Friedrich Krebs den Mitgliedern des Kuratoriums offiziell die Absetzung des Universitätskurators (seit 1928) Prof. Kurt Riezler (1882-1955) und die Übertragung der Amtsgeschäfte an den Amtsgerichtsrat August Wisser (NSDAP) bekannt, womit sich das Kuratorium schließlich einverstanden erklärt.
  11412. 4.3.1933, Die Magistratspressestelle gibt bekannt, dass Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) am 01.10. d. J. wegen Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand treten wird.
  11413. 31.1.1933, Die in der Mainstadt erscheinende sozialdemokratische Zeitung „Volksstimme“ gibt die taktische Marschroute der SPD gegen die nationalsozialistische Machtübernahme bekannt: „Wir führen unseren Kampf auf dem Boden der Verfassung.“
  11414. 3.1.1933, Das Städtische Fürsorgeamt gibt bekannt, dass die „Reichsverbilligungsscheine für Fleisch und sonstige Lebensmittel sowie für Kohlen“ eingetroffen sind und in den nächsten Tagen ausgegeben werden. Berechtigte erhalten monatlich vier Pfund verbilligtes Fleisch oder wahlweise die auf den Reichsverbilligungsscheinen verzeichneten Lebensmittel sowie zwei Zentner verbilligte Kohlen.
  11415. 15.9.1932, Tod der Kunstmalerin Jenny Fleischhauer (1879-1932), bekannt geworden als Genre- und Bildnismalerin.
  11416. 10.6.1932, 90. Geburtstag des Schriftstellers Adolf Stoltze (1842-1933), Sohn des Schriftstellers Friedrich Stoltze (1816-1891), vor allem bekannt durch seinen Lokalschwank „Alt-Frankfurt“, 1887 im alten Frankfurter Komödienhaus am Roßmarkt uraufgeführt.
  11417. 10.2.1931, Der evangelische Landeskirchenrat gibt bekannt, dass der Kaufmann und Stadtverordnete Friedrich Nagel in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des evangelischen Kirchensteuerausschusses durch Fälschungen der Bücher und andere Manipulationen der Kasse der vereinigten evangelischen Synode nach und nach Gelder in Höhe von etwa 130.000.- Reichsmark unterschlagen hat. Nagel hat das Geld für geschäftliche Zwecke in sein Unternehmen gesteckt.
  11418. 10.1.1930, Der Anthropologe Prof. Richard N. Wegner (1884-1967), Universität Frankfurt, gibt mit einem öffentlichen Lichtbildervortrag im Volksbildungsheim erstmals die „Ergebnisse seiner Forschungsreise in Südamerika“ bekannt.
  11419. 12.6.1929, Geburt von Annelies Marie Frank, genannt Anne Frank (1929-März 1945 KZ Bergen-Belsen), emigrierte mit ihrer Familie nach Holland, tauchte während des Zweiten Weltkriegs unter und wurde im Sommer 1944 entdeckt und über Westerbork, nach Auschwitz und schließlich nach Bergen-Belsen deportiert, wo sie an Typhus starb. Bekannt geworden ist ihr von 1942 bis 1944 geführtes Tagebuch.
  11420. 20.11.1918, Wie der Polizeipräsident Dr. Hugo Sinzheimer (1875-1945) bekannt gibt, gilt der Buß- und Bettag nicht mehr als gesetzlicher Feiertag. Alle früheren Beschränkungen für Theater und öffentliche Lokale treten außer Kraft.
  11421. 7.11.1918, Gegen Abend wird in Frankfurt am Main bekannt, dass bewaffnete Matrosen und Werftarbeiter aus Kiel mit einem Zug um ca. 19.30 Uhr hier eintreffen. Vergeblich bleiben die Versuche, die ankommenden Matrosen zu entwaffnen und in der Gutleutkaserne zu inhaftieren; verhindert wird dies nicht zuletzt durch eine tausendköpfige Menge, die sich mit den eintreffenden Matrosen solidarisiert.
  11422. 10.10.1918, Von heute ab wird das Ende der Fliegergefahr bei Tage und bei Nacht außer durch das Ertönen von Fabriksirenen und Dampfpfeifen noch durch Gongschläge bekannt gegeben. Sie dauern zwei Minuten. Bis jetzt sind 17 Gongstationen errichtet worden.
  11423. 10.6.1917, 75. Geburtstag des Schriftstellers Adolf Stoltze (1842-1933), Sohn des Schriftstellers Friedrich Stoltze (1816-1891), bekannt geworden vor allem durch sein Theaterstück „Alt-Frankfurt“.
  11424. 22.12.1916, Das städtische Tiefbauamt gibt gemäß Magistratsbeschluss vom 14.12. d. J. bekannt, dass die vor dem Theodor Stern-Haus, zwischen Theodor Stern-Kai und Gartenstraße, liegende Straße die Bezeichnung „Weigert-Straße“ erhält. Ferner hat der Magistrat im Einvernehmen mit dem Polizeipräsidium beschlossen, die bisherige Schönhof-Überführung in „Breitenbach-Brücke“ umzubenennen.
  11425. 6.8.1916, Eröffnung der umfangreichen Ausstellung (bis Ende September d. J.) von Werken des Malers Alfred Rethel (1816-1859), anlässlich von dessen 100. Geburtstag, im Städelschen Kunstinstitut. Rethel lebte von 1836 bis 1847 in Frankfurt am Main (Schüler der Städelschule und danach Maler). Bekannt u.a. für seine Porträts Frankfurter Maler (Johann David Passavant, 1839, und Philipp Veit, 1844).
  11426. 31.12.1915, Die Brauereien Frankfurts und Umgebung und die „Vereinigten Gastwirtevereine“ von Frankfurt am Main und Umgebung, Höchst a. M., Offenbach a. M. und dem Obertaunuskreis geben in einem öffentlichen Rundschreiben einen am 05. Januar 1916 in Kraft tretenden Bieraufschlag bekannt – und zwar ein Bieraufschlag von 5 Pfennig für das Liter in Fässern, um 4 Pfennig für die große und zwei Pfennig für die kleine Flasche. Die Gastwirte erhöhen ab obigem Datum ihre Ausschankpreise für die große Flasche um 4 Pfennig auf 28 Pfennig, für die kleine Flasche um 2 Pfennig auf 15 Pfennig.
  11427. 24.12.1912, Das städtische Tiefbauamt gibt gemäß Magistratsbeschluss bekannt, dass folgende Eisenbahn-Mainbrücken umbenannt werden: Die Brücke am Schlachthof im Zuge der Verbindungsbahn Frankfurt am Main-Ost-Süd: „Deutschherrn-Brücke; die Brücke am Frankfurter Wehr: „Main-Neckar-Brücke“ und die Brücke bei Niederrad: „Niederräder Brücke“.
  11428. 22.8.2000, Die hessische Landesregierung gibt ihren Beschluss bekannt, 40 Millionen DM für den Neubau des Waldstadions bereit zu stellen.
  11429. 4.5.2000, Bekannt wird, dass die Thyssen Krupp Information Services die Frankfurter Firma Hightech International Services (Hiserv) gekauft hat.
  11430. 19.4.2000, Dokumente der Paulskirchengeschichte gehen der Stadt Frankfurt am Main verloren: die Frankfurter Außenstelle des Bundesarchivs im Karmeliterkloster wird aufgelöst und in die Zentrale nach Koblenz verlegt, gibt Professor Dieter Rebentisch, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, bekannt.
  11431. 3.4.2000, Wie auf einer Pressekonferenz bekannt wird, hat die Geschäftsstelle des Deutschen Evangelischen Kirchentages in der Neuen Schlesingergasse ein Haus der Inneren Mission bezogen. Dort werden bis zu 90 Mitarbeiter den Kirchentag in Frankfurt am Main im Juni 2001 vorbereiten.
  11432. 11.2.2000, Bekannt wird, dass die Partner der „Kommunalpolitischen Plattform“ aus CDU und SPD im Römer sich auf Elisabeth Schweeger als neue Intendantin des Schauspiels Frankfurt geeinigt haben. Sie soll ab 01.09.2000 die Nachfolge von Peter Eschberg antreten.
  11433. 20.1.2000, Sportdezernentin Sylvia Schenk gibt bekannt, dass der Frankfurter Marathon zu einem internationalen Großereignis aufgewertet wird, weil die Stadt Frankfurt einen neuen Organisator verpflichtet hat: die Maleki Group. Der neue Name der Sportveranstaltung lautet: „Euro Marathon Frankfurt“.
  11434. 12.1.2000, Die SPD-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Rita Streb-Hesse gibt bekannt, dass sie auf dem Jahresparteitag Ende März d. J. nicht mehr für den Vorsitz kandidieren wird. Sie empfiehlt als ihren Nachfolger den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Römer, Franz Frey.
  11435. 11.1.2000, Polizeipräsident Harald Weiss-Bollandt gibt einen erfolgreichen Schlag gegen internationale Drogenhändler bekannt. Die Polizei-Arbeitsgruppe „Diesel“ hat in den vergangenen anderthalb Jahren mehrere Gruppen international operierender Dealer auffliegen lassen. Es hat 77 Festnahmen und viele Freiheitsstrafen gegeben. 75 Kilogramm Heroin sind sichergestellt worden.
  11436. 5.1.2000, Der Vorsitzende des Hofacker-Verbandes, Bernd Weber, gibt bekannt, dass die Krankenkassen und die freigemeinnützigen Krankenhäuser sich darauf verständigt haben, 600 ihrer insgesamt 3.600 Betten abzubauen. Die Versorgung der Patienten werde darunter nicht leiden, heißt es.
  11437. 19.2.1901, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915) gibt den Stadtverordneten bekannt, dass im Rahmen der Stiftung Georg Speyers ein Betrag in Höhe von einer Million Mark für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt worden ist.
  11438. 13.5.1938, Im „Städtischen Anzeigenblatt“, Nr. 19, vom 13.05.1938 wird bekannt gegeben, dass auf Anordnung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die alljährlich regelmäßig wiederkehrenden Frühjahrs- und Herbstmessen, die auf den Plätzen vor der Großmarkthalle und der Landwirtschaftlichen Halle, Ostendstraße, stattfinden, in Ostermarkt und Michaelismarkt umbenannt werden.
  11439. 25.1.1939, Versammlung von 620 Pfarrern in der Matthäuskirche. Der oppositionelle Landesbruderrat gibt seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der offiziellen Kirche bekannt. Dieser Einigung stimmen fast alle Pfarrer der Kirche Nassau-Hessens zu.
  11440. 7.5.1939, Auf einer Feier des Sängerkreises Frankfurt, die der Ehrung langjähriger Mitglieder gilt, wird bekannt gegeben, dass Oberbürgermeister Friedrich Krebs in Anerkennung seiner Verdienste um den Frankfurter Chorgesang zum Ehrenmitglied des Sängerkreises Frankfurt ernannt worden ist.
  11441. 11.12.1939, Der Rektor der Universität Frankfurt, Prof. Walter Platzhoff (1881-1969) gibt offiziell bekannt, dass der Lehrbetrieb am 8. Januar 1940 wieder aufgenommen wird.
  11442. 11.11.1941, Zweite große Deportation von 1.042 Frankfurter Juden (plus ca. 20 Personen von außerhalb) in das im Sommer d. J. von der deutschen Wehrmacht errichtete Ghetto Minsk/Weißrussland. Nur elf Überlebende dieses Transports sind bekannt.
  11443. 22.11.1941, Dritte große Deportation von 992 Frankfurter Juden in das litauische Kowno (Kaunas). Lediglich ein Überlebender dieses Transports ist bekannt.
  11444. 9.1.1942, Erstmalige Verleihung des Raphael-Eduard-Liesegang-Preises des Frankfurter Instituts für Biophysik: Die mit 2.000.- Reichsmark dotierte Auszeichnung geht an drei Wissenschaftler in Berlin für die von ihnen eingereichte Arbeit „Die mineralogischen Grundlagen der Silikosefragen“. Der Chemiker, Fototechniker und Schriftsteller Dr. Raphael Eduard Liesegang (1869-1947), Leiter des Instituts für Kolloidforschung an der Universität Frankfurt, seit 1908 Privatgelehrter in Frankfurt am Main, ist vor allem durch die Erfindung eines Verfahrens zur synthetischen Herstellung von Edelsteinen bekannt geworden.
  11445. 8.5.1942, Deportation von 938 Frankfurter Juden nach Polen in Richtung Izbica/Distrikt Lublin, in das Arbeits- und Vernichtungslager Majdanek und in das Vernichtungslager Sobibor. Eine Namenliste der Verschleppten ist nicht erhalten. Überlebende dieses Transports sind nicht bekannt.
  11446. 24.5.1942, Deportation von 930 Juden aus Frankfurt am Main und 27 Personen aus Wiesbaden in das Durchgangslager Izbica/Polen, danach in das Vernichtungslager Sobibor/Polen. Überlebende dieses Transportes sind nicht bekannt.
  11447. 25.9.1944, Erlass Adolf Hitlers über die Bildung des Deutschen Volkssturms „aus allen waffenfähigen Männern im Alter von 16 bis 60 Jahren“, um „den Heimatboden mit allen Waffen und Mitteln [zu] verteidigen.“ Die Aufstellung und Leitung des „Deutschen Volkssturms“ übernehmen die jeweiligen Gauleiter. Im Oktober 1944 erscheint ein „Verordnungsblatt des Deutschen Volkssturms“ für den Gau Hessen-Nassau, in welchem Gauleiter Jakob Sprenger die entsprechenden Durchführungsbestimmungen für bekannt gibt.
  11448. 24.12.1944, 80. Geburtstag des Malers und Radierers Eberhard Quirin (1864-1952), Schüler von Anton Burger (1824-1905). Bekannt durch seine Radierungen der Frankfurter Altstadt sowie andere Motive aus Frankfurt am Main und dem Taunus.
  11449. 4.1.1945, Arbeitstagung des Gauleiters Jakob Sprenger für das Führerkorps von NSDAP und Staat im Kreis Groß-Frankfurt. Bekannt gegeben werden die Richtlinien für das „Kampfjahr 1945“.
  11450. 9.4.1945, In der Mainstadt besteht wieder ein „geordnetes Lebensmittelverteilungssystem“, mit welchem die Rationen allwöchentlich bekannt gegeben werden und verteilt werden können.
  11451. 14.2.1946, Dreizehnte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Bericht und Aussprache über das Wohnungsamt der Stadt Frankfurt am Main. Stadtrat Dr. Karl Altheim gibt in der Bürgerratssitzung bekannt, daß eine Reihe von Wohnungen außerhalb des Sperrgebietes von der Besatzungsbehörde freigegeben werden. Etwa 500 Frankfurter Bürger können demnach wieder ihre Wohnungen beziehen. Des Weiteren protestiert der „Bürgerrat“ gegen die Entscheidung, Wiesbaden zur Hauptstadt Groß-Hessens zu machen.
  11452. 24.4.1946, Erste Versammlung des „Frankfurter Frauen-Ausschusses“ mit 300 Teilnehmerinnen im Hörsaal des Senckenbergmuseums, dem Helli Knoll, Maria Moritz, Marie Bittorf, Fini Pfannes, Anne Bringezu und Elisabeth Rhabanus angehören. Heli Knoll umreißt Aufgaben und Ziele des „Frankfurter Frauen-Ausschusses“ und verliest die acht grundlegenden Forderungen der Frauen, die bereits am 25.01. d. J. durch öffentlichen Anschlag bekannt geworden sind.
  11453. 4.10.1946, General Robert A. McClure gibt die „Richtlinien Nr. 3“ für die Presse der amerikanischen Zone bekannt. Danach ist es von jetzt an allen lizenzierten Zeitungen und Zeitschriften gestattet, Informationen ausländischer Nachrichtenagenturen zu publizieren.
  11454. 25.4.1947, Auf einer Pressekonferenz gibt Stadtrat Fritz Fay in Gegenwart des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb folgenden Beschluss des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main bekannt: „Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main erklärt sich nach eingehender Beratung mit dem Wiederaufbau des Goethehauses bis zum Jahre 1949 nach den Vorschlägen des ‚Freien Deutschen Hochstifts‘ an alter Stelle und in alter Form einverstanden.“
  11455. 18.3.1950, Eröffnung eines neuen Cafés in der Friedrich-Ebert-Straße 12 durch Heinrich Adam, bekannt als Besitzer des alten Cafés Schneider an der Neuen Kräme.
  11456. 6.11.1950, Gründung des „Berufsverbandes der Journalisten und Schriftsteller“, bisher bekannt unter dem Namen „Gewerkschaft Freie Berufe“.
  11457. 3.1.1951, Der amerikanische Hochkommissar John McCloy gibt die Verlegung seines Hauptquartiers nach Bonn bekannt.
  11458. 6.2.1952, Die hessische Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft gibt in Frankfurt am Main eine Erhöhung der Löhne für landwirtschaftliche Arbeiter in Hessen um durchschnittlich 14 Prozent bekannt.
  11459. 14.11.1957, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann gibt die Stiftung eines Dr.-Walter-Kolb-Gedächtnispreises durch die Stadt Frankfurt am Main bekannt. Der Preis soll den Druck von Dissertationen besonders hohen wissenschaftlichen Wertes ermöglichen.
  11460. 29.7.1961, Die Zahl der auf dem Frankfurter Rhein-Main-Flughafen ankommenden bzw. abfliegenden Fluggäste überschreitet zum ersten Mal in der Geschichte des Flughafens die 10.000er Grenzmarke. Wie die Flughafen-AG bekannt gibt, kommen an dem Rekordtag 10.468 Flugpassagiere in Frankfurt am Main an oder fliegen vom Rhein-Main-Flughafen ab.
  11461. 20.2.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verkehrsdezernent Stadtrat Walter Möller (1920-1971) gibt bekannt, dass der erste Präsident der Deutschen Bundesbahn, Professor Heinz Maria Oeftering, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) mitgeteilt hat, dass die Bundesbahn-Hauptverwaltung mit der vom Magistrat vorgeschlagenen Trasse für den Bundesbahntunnel (Hauptbahnhof - Opernplatz - Hauptwache - Zeil - Konstablerwache) einverstanden ist. Offen bleibt zunächst die Frage der Finanzierung.
  11462. 20.4.1964, Dem Magistrat und in einer Pressekonferenz gibt Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) seinen endgültigen Wechsel auf den Stuhl des Geschäftsführenden Präsidialmitglieds des Deutschen Städtetages bekannt.
  11463. 21.9.1964, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) gibt auf der Magistratssitzung anlässlich des „Falles Justin“ bekannt, dass er selbst prüfen werde, ob die Beschäftigung der Ärztin im Wohnwagenlager Bonames so vom Magistrat beschlossen worden ist.
  11464. 30.6.1966, In Wiesbaden wird bekannt gegeben, dass die Johann Wolfgang Goethe-Universität ab 01.01.1967 vollständig in die Trägerschaft des Landes Hessen übergeht. Damit wird die Frankfurter Universität neben denjenigen in Gießen und Marburg und der TH in Darmstadt die vierte Landesuniversität Hessens werden.
  11465. 15.5.1967, Tod des Musikalienhändlers Ernst Willy Fuchs (1884-1967), 1925 Gründer einer eigenen Musikalienhandlung, die unter dem Namen „Noten-Fuchs“, Bleichstraße, international bekannt wurde.
  11466. 18.8.1967, Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der Flughafen AG wird bekannt gegeben, dass der weitere Ausbau des Rhein-Main-Flughafens fast eine Milliarde DM kosten wird.
  11467. 16.1.1968, Auf einer Pressekonferenz im Römer gibt der neuen Generalintendant der Städtischen Bühnen, Professor Ulrich Erfurth (1910-1986), den Spielplan 1968/69 bekannt. Gleichzeitig stellt Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) die engsten Mitarbeiter des Intendanten der Öffentlichkeit vor.
  11468. 28.3.1968, Die Stiftung Volkswagenwerk gibt bekannt, dass sie finanzielle Mittel für die Einrichtung einer Wachstation für Neugeborene innerhalb der Universitäts-Frauen- und Kinderklinik zur Verfügung stellt.
  11469. 16.4.1970, Der Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Walter Rüegg, gibt die Gründung einer Stiftung der Alfred Teves GmbH für die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät mit einem Grundkapital von 250.000.- DM bekannt.
  11470. 18.5.1971, Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) gibt im Volksbildungsheim die Gründung der Heinrich-Kraft-Stiftung bekannt. Ziel dieser Stiftung ist es, die Entwicklung von Kindern, die in Pflegestellen leben, zu fördern.
  11471. 27.4.1972, An der Hauptwache fallen sich fremde Menschen in die Arme, als um 13.21 Uhr das Ergebnis der Abstimmung im Deutschen Bundestag zugunsten des amtierenden Bundeskanzlers Willy Brandt bekannt wird.
  11472. 13.2.1973, Der Protest vieler Mieter gegen unzumutbare Mieterhöhungen zeitigt einen ersten Erfolg. Der Aufsichtsratsvorsitzende der gemeinnützigen Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen, Martin Berg, gibt bekannt, dass die zum 01. Januar 1974 angekündigten Mieterhöhungen um je 30 Pfenning pro Quadratmeter Wohnfläche reduziert werden.
  11473. 6.8.1974, Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) gibt auf einer Pressekonferenz bekannt, dass das Stadtparlament in den nächsten Wochen mit drei Veranstaltungen die Jugend ansprechen möchte: mit einer Rallye, einem Treff-Bewerb und einem Parlateen.
  11474. 29.8.1974, Der Frankfurter Nationalspieler Jürgen Grabowski gibt nach 44 Länderspielen vor Journalisten seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt.
  11475. 14.1.1975, Zum zweiten Mal innerhalb von nur knapp einer Woche wird ein weiterer schwerer Fall von Kindesmisshandlung bekannt. Ein sechsjähriges Mädchen wird in Sachsenhausen monatelang vom Freund seiner Mutter entsetzlich gequält.
  11476. 27.1.1975, In einer Pressemitteilung wird die Gründung einer „Frankfurter Initiative der Taxifahrer und Taxihalter“ bekannt gegeben.
  11477. 11.12.1975, Die Polizei gibt bekannt, dass in den letzten drei Nächten erneut insgesamt sieben Fahrscheinautomaten des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV) zerstört worden sind.
  11478. 5.1.1976, Auf einer Pressekonferenz im Polizeipräsidium gibt Polizeipräsident Knut Müller bekannt, dass „1975 die Kriminalität in Frankfurt auf den Stand von 1971 gedrückt“ werden konnte.
  11479. 11.2.1976, Der Arbeitskreis Sozialpolitik der SPD-Landtagsfraktion gibt im Volksbildungsheim bekannt, dass jedes dritte neugeborene Kind heute aus einer Familie von Gastarbeitern kommt.
  11480. 22.2.1978, Für straffrei erklärt ein Frankfurter Schöffengericht den Wiederabdruck des „Buback-Nachrufes“, in dem sich ein unbekannt gebliebener Autor zur „klammheimlichen Freude“ über die Ermordung des Generalbundesanwaltes bekannt hat.
  11481. 8.6.1978, Die Frankfurter Kriminalpolizei gibt die Verhaftung von 63 Personen und die Sicherstellung von Rauschgift im Wert von 1,1 Millionen DM bekannt. Damit ist ein bislang einmaliger Schlag gegen den organisierten Drogenhandel in der Mainstadt gelungen.
  11482. 7.8.1978, Die Stadtverwaltung gibt bekannt, dass Frankfurt am Main mit 679.125 Besuchern nun im Fremdenverkehr nach München auf Platz zwei liegt und damit Hamburg überflügelt hat.
  11483. 9.12.1978, Trainer Otto Knefler von Eintracht Frankfurt gibt aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt bekannt.
  11484. 13.2.1979, Die Pressestelle der Universitätskliniken gibt bekannt, dass seit Ende Januar d. J. sechs Säuglinge im Zentrum für Kinderheilkunde an Paratyphus erkrankt sind. Daraufhin ist ein Aufnahmestopp für die Frühgeborenen- und Neugeborenenstation sowie der Neugeborenen-Intensivstation verhängt worden.
  11485. 27.11.1979, Mieter- und Vermieterorganisationen geben die gemeinsam ausgehandelte neue Mietwerttabelle bekannt.
  11486. 29.5.1980, Der Magistrat gibt bekannt, dass zwischen Frankfurt am Main und Offenbach/Main über den künftigen Verlauf der Grenzen zwischen Offenbacher Landstraße und Autobahnkreuz Einigung erzielt werden konnte.
  11487. 18.7.1980, Hessens Innenminister Ekkehard Gries gibt bekannt, auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes zwischen Eschborn, Schwalbach und Sulzbach Gemeinschaftsunterkünfte für etwa 500 Asylbewerber zu errichten.
  11488. 15.10.1980, Der langjährige Präsident der Industrie- und Handelskammer, Fritz Dietz (1909-1984), tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Erst vor kurzem ist bekannt geworden, dass Dietz in seiner Eigenschaft als Unternehmer von 1968 bis 1976 Steuergelder in Höhe von rund 860.000.- DM hinterzogen hat. Das Amtsgericht Frankfurt hat gegen ihn einen inzwischen rechtskräftigen Strafbefehl über 112.500 . DM verhängt.
  11489. 21.1.1981, Das Frankfurter Landgericht gibt bekannt, dass es auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen neuen Haftbefehl gegen den ehemaligen Lagerarzt im Vernichtungslager Auschwitz, Josef Mengele, erlassen hat, nachdem dieser in Uruguay gesehen worden sein soll.
  11490. 16.2.1981, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Hessens Innenminister Ekkehard Gries geben auf einer Pressekonferenz im Römer bekannt, dass das Land Hessen Frankfurt am Main zum Schwerpunkt seiner Wohnungsbauförderung auserkoren hat. Nahezu 30 Prozent aller Mittel, die das Land Hessen 1981 für den Bau von sozialen Mietwohnungen zur Verfügung stellt, fließen in die Mainstadt.
  11491. 4.3.1981, „Die Grünen“ geben bekannt, dass sie bei der bevorstehenden Kommunalwahl am 22.03. d. J. auch von dem Naturwissenschaftler Hoimar von Ditfurth unterstützt werden.
  11492. 21.1.1982, Der Öffentlichkeit bekannt gegeben wird die Entdeckung einer größeren Anzahl von Gräbern unter der Karmeliterkirche, deren Existenz in Vergessenheit geraten ist.
  11493. 10.3.1982, Erst jetzt wird ein sich bereits Ende Februar ereigneter Diebstahl in der Frachthalle des Rhein-Main-Flughafens bekannt, bei dem ein Sack mit Geld, Gold und Silber im Wert von 1,5 Millionen DM verschwindet.
  11494. 5.4.1982, Es wird bekannt, dass Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann der FDP einen Sitz im hauptamtlichen Magistrat angeboten hat. Nach intensiven Diskussion schlagen die Liberalen das Angebot aus: Es sei unglaubwürdig von den Wählern aus der Stadtverordnetenversammlung gewiesen zu werden und durch eine Hintertür in den Magistrat zu gelangen.
  11495. 9.3.1983, Eröffnung des Vergleichstermins in Sachen AEG-Telefunken in der Festhalle. Da ein Großteil der Gläubiger auf ihre Forderungen verzichtet, wird die Sanierung der Rest-AEG möglich. Bekannt wird, dass der französische Elektrokonzern Thomson-Brandt 75 Prozent der AEG-Tochter Telefunken Fernseh- und Rundfunk GmbH in Hannover übernimmt.
  11496. 10.6.1983, Mit einem Schulverweis reagiert die Leitung der Holbeinschule in Sachsenhausen auf rechtsextreme Äußerungen eines 16jährigen Schülers, der bereits als Mitglied der „Aktionsfront Nationaler Sozialisten“ (ANS) bekannt ist, während eines Aktionstages am Vortag.
  11497. 12.1.1984, Der Bund wird einer Verschärfung von Nachtflugbeschränkungen auf dem Rhein-Main-Flughafen nicht zustimmen. Dies gibt Bundesverkehrsminister Werner Dollinger in einem Fernschreiben an die Flughafen AG und die Deutsche Lufthansa bekannt. Die Einschränkungen werden von den Grünen in ihren Duldungsverhandlungen mit der SPD gefordert. Auf ihrer Landesmitgliederversammlung am 14.01. d. J. wiederholen die Grünen in Usingen ihre Forderungen. Von einem vollständigen Verzicht auf die Startbahn 18 West ist nicht länger die Rede.
  11498. 14.3.1984, Die polizeiliche Kriminalstatistik, die der Polizeipräsident Karl-Heinz Gemmer der Öffentlichkeit vorlegt, weist für 1983 erstmals seit zehn Jahren einen Rückgang bekannt gewordener Straftaten auf. Allerdings bleibt Frankfurt am Main auch weiterhin an der Spitze der Kriminalität.
  11499. 28.3.1984, Der Verein Sozialdienst Frankfurt gibt bekannt, dass von den 1.316 Zivildienstplätzen in der Mainstadt lediglich 636 besetzt sind.
  11500. 31.3.1984, Die Aktionsgemeinschaft „Bürgerbegehren zur Rettung des Niddatales“ gibt bekannt, rund 44.000 Unterschriften gegen die für 1989 im Niddatal geplante Bundesgartenschau gesammelt zu haben.
  11501. 23.4.1984, Es wird bekannt, dass der israelische Dirigent Gary Bertini Nachfolger des 1987 ausscheidenden Operndirektors Michael Gielen werden soll.
  11502. 2.9.1984, Der SPD-Unterbezirk gibt bekannt, dass sich der SPD-Bundestagsabgeordnete und frühere Bundesminister Volker Hauff bereit erklärt hat, die Spitzenkandidatur für die Kommunalwahl am 10. März 1985 zu übernehmen.
  11503. 26.9.1984, Die Strafjustiz in Frankfurt am Main wird voraussichtlich erst in sieben Wochen wieder in vollem Umfang verhandeln können. Das gibt der Vizepräsident des Frankfurter Oberlandesgerichts, Horst Henrichs, bekannt, nachdem zuvor die Spitzen der Justizbehörden übereingekommen sind, dass die vom Bundesgerichtshof (BGH) für nichtig erklärte Wahl der Schöffen wiederholt werden muss.
  11504. 5.11.1984, Der Öffentlichkeit wird bekannt, dass der in chronischen Geldschwierigkeiten steckende Kreisverband der Frankfurter FDP seit drei Jahren Geld auf Konten festlegt, das nach Meinung von Amtsjuristen der Stadt Frankfurt am Main gehört. Das Geld ist bis zum März 1981 zweckgebunden aus der Stadtkasse für die Arbeit der FDP-Fraktion im Römer überwiesen worden. Als die Liberalen nach der Kommunalwahl ihre Plätze in der Stadtverordnetenversammlung räumen mussten, weil sie die Fünf-Prozent-Hürde verfehlten, wiesen die Konten noch Guthaben aus – es gibt aber keine Fraktion mehr, die es hätte verwenden dürfen.
  11505. 12.11.1984, Stadtrat Heinz Daum gibt die Anschaffung zweier neu entwickelter Sprühautomaten bekannt, mit denen im kommenden Winterdienst die Verwendung von Auftausalzen entsprechend den Witterungsverhältnissen dosiert werden kann.
  11506. 11.3.1985, Der Frankfurter FDP-Vorsitzende Christian Zeis gibt als Konsequenz der schweren Niederlage seiner Partei bei der Kommunalwahl vom 10.03. d. J. während einer Sitzung des Parteivorstandes bekannt, dass er nicht mehr für den Vorsitz kandidieren wird.
  11507. 19.4.1985, Polizei und Staatsanwaltschaft geben die Verhaftung von zwölf Mitgliedern der als Motorradrocker auftretenden „Hell’s Angels“ in Frankfurt am Main unter dem dringenden Verdacht der Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung bekannt.
  11508. 5.9.1985, Während einer Pressekonferenz gibt Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann bekannt, dass das Bonner Verkehrsministerium jetzt doch den Alleentunnel im Zuge der Bundesautobahn A 66 finanzieren wird.
  11509. 11.10.1985, Die geplante Aufführung des umstrittenen Fassbinder-Stückes „Der Müll, die Stadt und der Tod“ wird, wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft bekannt gibt, mit strafrechtlichen Mittel nicht verhindert. Ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung oder Aufstachelung zum Rassenhass wird trotz einer Anzeige des Westberliner Kultur-Forums von vor zwei Wochen weder gegen den Schauspiel-Intendanten Günther Rühle noch den Regisseur Dietrich Hilsdorf und den Dramaturgen Heiko Holefleisch eingeleitet.
  11510. 5.12.1985, Erst heute wird bekannt, dass die gewerkschaftseigene Neue Heimat Südwest in Frankfurt am Main erneut eine Siedlung des sozialen Wohnungsbaus veräußert hat. Bereits in der letzten Novemberwoche sind 303 Wohnungen der Anlage Anne-Frank-Straße in Eschersheim für etwa 25 Millionen DM in den Besitz eines Immobilienhändlers und des Gebäudereinigungsunternehmens Claus Wisser übergegangen.
  11511. 19.12.1985, Hessens Innenminister Horst Winterstein gibt bekannt, dass die Wohnungsbaugesellschaft Nassauisches Heim die Heimatsiedlung in Sachsenhausen von der Neuen Heimat Südwest kaufen wird.
  11512. 8.1.1986, Die Freien Demokraten geben bekannt, dass der bisherige stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtbezirksverbandes Frankfurt-Innenstadt, Jürgen Conzelmann, zur FDP übergetreten ist.
  11513. 16.5.1986, Umweltdezernent Heinz Daum gibt vor der Presse bekannt, dass der Magistrat aufgrund des Atomunfalls in Tschernobyl den Katastrophenschutz in der Stadt überprüfen und „neuen Erkenntnissen“ anpassen wird.
  11514. 3.6.1986, Aus Bonn wird bekannt, dass Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann nicht erst im nächsten Jahr, sondern schon jetzt als Umweltminister in die Regierung Kohl eintritt.
  11515. 26.7.1986, 75. Geburtstag der Schauspielerin, Regisseurin und Fernsehproduzentin Lia Wöhr (1911-1994), vor allem bekannt als „Wirtin vom Blauen Bock“.
  11516. 13.8.1986, Die hessischen Landeslisten für die Bundestagswahlen werden bekannt gegeben. Die CDU zieht abermals mit dem Fraktionsvorsitzenden in Bonn, Dr. Alfred Dregger, als Spitzenkandidaten in den Wahlkampf. Volker Hauff führt die Landesliste der SPD an, Wolfgang Mischnick wiederum die der FDP.
  11517. 15.10.1986, Pressemeldungen geben bekannt, dass der 39jährige Frankfurter Physiker Gerd Binnig vom Schweizer IBM-Labor bei Zürich eine der drei diesjährigen Träger des Nobelpreises für Physik ist.
  11518. 5.1.1987, Bekannt wird, dass die fachübergreifende Wissenschaftszeitschrift „Die Umschau“ des Frankfurter Brönner-Verlags Breidenstein zum Jahresende 1986 auf Grund „unverhältnismäßig hoher Kosten“ eingestellt worden ist.
  11519. 5.2.1987, Die Frankfurter Volksbank eG gibt bekannt, in den nächsten zwei Jahren bis zu sechs ihrer 30 Zweigstellen im Stadtgebiet zu schließen.
  11520. 24.2.1987, Personaldezernent Udo Müller gibt bekannt, dass der Magistrat allen 18.000 Vollzeitbeschäftigten der Stadtverwaltung Teilzeit anbietet.
  11521. 18.3.1987, Gesundheitsdezernent Peter Rhein gibt auf einer Pressekonferenz bekannt, dass das Stadtgesundheitsamt zum „Aids-Amt“ geworden ist. Die Aids-Beratungsstelle in der Sandhofstraße 68 wird mit einem Arzt und einer Assistentin verstärkt.
  11522. 1.7.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück gibt die Einführung eines FVV-Kurzstreckentarifs zum 01.01.1988 bekannt.
  11523. 17.8.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück gibt bekannt, dass auch die bei den Grabungen gefundenen Reste der früheren Ghetto-Gebäude „Sperber“, „Widder“ und „Lamm“ an Ort und Stelle erhalten bleiben sollen.
  11524. 14.9.1987, Der Bestechungsskandal innerhalb der städtische Verwaltung weitet sich aus: Wirtschaftsdezernent Udo Müller gibt während einer überraschend einberufenen Pressekonferenz bekannt, dass sechs Mitarbeiter der Stadtwerke, des größten kommunalen Unternehmens, seit heute Vormittag wegen des Verdachts der Bestechlichkeit in U-Haft sitzen.
  11525. 3.12.1987, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft gibt bekannt, dass in den vergangenen Wochen etwa 25 Mitarbeiter der Stadtverwaltung freiwillig eingestanden haben, Geschenke von Privatfirmen entgegengenommen und sich damit einer Vorteilsnahme schuldig gemacht zu haben.
  11526. 17.12.1987, Wie erst Tage später bekannt wird, versickern seit heute Tausende Liter eines Gemischs aus Heizöl und Wasser an der Vilbeler Straße, zwischen Enkheimer und Seckbacher Ried. Die Feuerwehr beschränkt sich darauf, das Öl abzusaugen.
  11527. 15.1.1988, Die Stadtsparkasse Frankfurt und die Sparkasse von 1822 geben bekannt, dass sie am 01.01.1989 fusionieren wollen.
  11528. 3.2.1988, Im Kammerspiel des Schauspiels kann nach der Versiegelung der Asbestdecke der Bühnenbetrieb wieder aufgenommen werden. Mitte Dezember 1987 ist bekannt geworden, dass die Decke des Kammerspiels mit einer krebserregenden Asbestschicht isoliert worden ist, deren Asbestpartikel auch in der Atemluft nachgewiesen werden konnten.
  11529. 11.2.1988, Bei einem Brandanschlag nach Mitternacht wird eine Rechtsanwaltspraxis in der Schumannstraße 10 im Westend zerstört. Die Anwaltskanzlei ist im Zusammenhang mit Verwaltungsgerichtsverfahren zur Startbahn West bekannt geworden.
  11530. 19.2.1988, In der Magistratspressekonferenz gibt Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann den Beschluss der Stadträte bekannt, wonach das Schauspiel Frankfurt ins Bockenheimer Depot umzieht, das am 01.10. d. J. als Theater eröffnet werden soll.
  11531. 19.2.1988, 75. Geburtstag des Journalisten, Schriftstellers, Regisseurs und Schauspielers Wolfgang, gen. Wolf Schmidt (1913-1977), bekannt aus der Serie „Die Familie Hesselbach“.
  11532. 15.3.1988, Die Firma Degussa gibt bekannt, dass sie sich von Kapitalanleihen der in Atommüllschiebereien verwickelten Hanauer Firma Nukem trennt.
  11533. 17.1.1989, Der Direktor des Neurologischen Instituts der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Wolfgang Schlote, gibt bekannt, dass auch die Frankfurter Universität Präparate aus „Euthanasie“-Anstalten des Nationalsozialismus besitzt. Die histologischen Proben würden jedoch nur der historisch-kritischen Forschung zugänglich gemacht.
  11534. 6.4.1989, Der ehemalige Oberbürgermeister Wolfram Brück gibt seinen Abschied von der Politik bekannt. In Zukunft wolle er sich einem „normalen bürgerlichen Beruf“ widmen.
  11535. 21.4.1989, Der VDO-Aufsichtsrat gibt bekannt, dass der Armaturenhersteller VDO Adolf Schindling KG sein Werk in Frankfurt-Gräfstraße nach Karben verlagern wird.
  11536. 2.6.1989, Die Johann Wolfgang Goethe-Universität gibt bekannt, dass die Metallgesellschaft AG der Hochschule eine Professur am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gestiftet hat, die nach dem Gründer des Unternehmens Wilhelm Merton (1848-1916), Mitbegründer der Handelshochschule und der Frankfurter Universität, benannt ist.
  11537. 9.6.1989, Das Touristik-Unternehmen Neckermann und Reisen (NUR) gibt bekannt, seine Hauptverwaltung von Frankfurt am Main nach Oberursel zu verlegen.
  11538. 19.7.1989, Der Geschäftsführer der Bundesgartenschau, Fritz Krämer, gibt bekannt, dass sich die Kosten für die Bundesgartenschau inzwischen auf 220 Millionen DM belaufen.
  11539. 24.8.1989, Erhard Polzer, Stadtverordneter der SPD, legt sein Mandat nieder. Polzer, der auch Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt ist, zieht die Konsequenzen aus der massiven Kritik an seinen privaten Immobiliengeschäften. In den letzten Wochen ist bekannt geworden, dass der Politiker u. a. Miteigentümer von Häusern und Grundbesitz in Frankfurt, Dillenburg, Dortelweil und Mainz ist.
  11540. 10.11.1989, Oberbürgermeister Volker Hauff gibt bekannt, dass zwei Bunker des Katastrophenschutzes in der Herxheimer Straße und in der Peter-Bied-Straße vom Land Hessen für deutsch-deutsche Übersiedler nach der Öffnung der DDR-Grenze und dem Fall der innerdeutschen Mauer belegt werden.
  11541. 16.1.1990, Der Flohmarkt kommt zurück ans Mainufer, so wird es im Wirtschaftsausschuss bekannt.
  11542. 18.1.1990, Rechtsdezernent Andreas von Schoeler gibt im Antikorruptionsausschuss der Stadtverordnetenversammlung die ersten weitreichenden Konsequenzen des Magistrats in der „Beker-Affäre“ bekannt: Der Chef der städtischen Ordnungsbehörden, der Leiter des Liegenschaftsamtes und der Leiter des Personal- und Organisationsamtes werden ihrer Ämter enthoben und versetzt.
  11543. 16.2.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff gibt den bevorstehenden Abschied des langjährigen Kulturdezernenten Professor Hilmar Hoffmann offiziell bekannt.
  11544. 26.3.1990, Die Commerzbank AG gibt ihre Absicht bekannt, den Hauptsitz von Düsseldorf nach Frankfurt am Main zu verlegen.
  11545. 10.5.1990, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Linda Reisch wird mit 49 Stimmen der anwesenden 91 Stadtverordneten zur Nachfolgerin von Professor Hilmar Hoffmann in das Amt des Kulturdezernenten gewählt. Planungsdezernent Martin Wentz gibt bekannt, dass die Stadt den Schlachthof nach Nieder-Eschbach verlagern will. Auf dem bisherigen Standort am Sachsenhäuser Mainufer sollen 1.200 Wohnungen entstehen. Die Stadtverordneten beschließen mehrheitlich, dass die Stadt Frankfurt Mitglied der „Internationalen Bewegung gegen Apartheid“ wird.
  11546. 11.7.1990, Nach einem 60tägigen gemeinsamen Drogeneinsatz des Rauschgiftdezernats und der amerikanischen Militärpolizei gibt der Frankfurter Kriminaldirektor Peter Walter das Fahndungsergebnis bekannt: 135 Festnahmen und Beschlagnahmung von Drogen im Wert von 6,6 Millionen DM. Dabei wird erstmals in der Bundesrepublik Deutschland ein Labor zur Produktion des synthetischen Rauschgifts „Crack“ ausgehoben.
  11547. 25.7.1990, Planungsdezernent Martin Wentz gibt bekannt, dass Ende 1992 in Frankfurt am Main die erste Niederflurstraßenbahn fahren wird.
  11548. 22.8.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff gibt auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die US-Armee im Rahmen ihrer geplanten Truppenreduzierung aus Europa auch große Areale im Frankfurter Stadtgebiet freimachen wird. Die Amerikaner werden den Hubschrauberplatz Bonames aufgeben, drei Kasernen an der Homburger Landstraße und in Sossenheim sowie 400 Wohnungen im gesamten Stadtgebiet räumen und wollen über das PX-Gelände an der Adickesallee verhandeln.
  11549. 11.9.1990, Umweltdezernent Tom Koenigs gibt vor der Presse bekannt, dass der Versuch mit der Biomülltonne in Oberrad „sich als sehr hoffnungsvoller Ansatz erwiesen“ hat: „Ich glaube, jetzt können wir die flächendeckende Biomüll-Sammlung für Frankfurt konzipieren.“
  11550. 6.11.1990, Ulrich Schwab, als Generalmanager der Städtischen Bühnen nach Frankfurt am Main zurückgeholt und inzwischen Opernintendant, gibt sein Ausscheiden bekannt. Er kann sich mit dem Magistrat nicht über den Haushalts- und Stellenplan für die Oper einigen.
  11551. 11.6.1991, Die Auswertung einer Umfrage des Staatlichen Schulamtes zu Gewalt in den Frankfurter Schulen ergibt 130 Fälle von Gewalt. Mehrere Erpressungsversuche werden bekannt. In acht Fällen wurden Lehrer zusammengeschlagen.
  11552. 28.6.1991, Nachts wieder eine Serie brutaler Überfälle auf Wohnsitzlose. Die Polizei gibt bekannt, dass in den letzten Monaten acht Obdachlose in insgesamt zehn Fällen von einem noch unbekannten Täter mit harten Gegenständen krankenhausreif geschlagen worden sind.
  11553. 15.8.1991, Die US-amerikanische Armee gibt ihre Entscheidung für Frankfurt am Main als Sitz des einzigen in der Bundesrepublik Deutschland verbleibenden V. US-Korps bekannt. Das Hauptquartier bleibt im IG-Farbenhaus.
  11554. 5.9.1991, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Martin Grüber legt den ersten Doppel-Haushalt 1992/93 der Nachkriegsgeschichte vor und verordnet einen strikten Sparkurs – auch im Sozialetat. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler äußert sich erstmals öffentlich zu den im letzten Monat bekannt gewordenen Überstundenabrechnungen einiger städtischer Referenten. Von Schoeler räumt in dieser Angelegenheit Versäumnisse ein.
  11555. 6.9.1991, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt bekannt, dass Dieter Rexroth als neuer Geschäftsführer der Frankfurter Projekte GmbH, die Organisation der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main 1994 leiten wird.
  11556. 20.11.1991, Die Hoechst AG gibt bekannt, dass sie wegen der nachlassenden Dynamik der Konjunktur in der Chemieindustrie weitere Arbeitsplätze abbauen wird.
  11557. 21.11.1991, Erstaunen lösen in Frankfurt am Main bekannt gewordene Überlegungen der Bundesregierung aus, einen Teil der Bundesbehörden, z.B. den Bundesrechnungshof, von der Mainstadt nach Bonn zu verlegen, um damit der ehemaligen Bundeshauptstadt einen Ausgleich für den Umzug nach Berlin zu verschaffen.
  11558. 20.12.1991, Der ehemalige Frankfurter Opernintendant und Generalmusikdirektor Gary Bertini gibt seinen Kampf um die von ihm geforderte städtische Abfindung in Höhe von 3,2 Millionen DM nicht auf. Aus Kreisen des Arbeitsgerichts Frankfurt wird bekannt, dass Bertini Berufung gegen das für ihn ablehnende Urteil der 2. Kammer dieses Gerichts bei der nächsthöheren Instanz, dem Hessischen Landesarbeitsgericht, eingelegt hat.
  11559. 10.1.1992, Der amtierende CDU-Kreisvorsitzende Karl-Heinz Trageser gibt bekannt, dass sich der siebenköpfige Wahlvorbereitungsausschuss der Frankfurter Union für die 47jährige Landtagsabgeordnete Petra Roth als neue Frankfurter CDU-Vorsitzende ausgesprochen hat.
  11560. 3.2.1992, Bekannt wird ein größerer Fall von Menschenhandel. Zufällig entdecken Mitarbeiter der Flughafen AG 30 Frauen und Männer von den Philippinen in einem Sattelzug auf einem Parkplatz am Rhein-Main-Flughafen, die tagelang ohne Wasser und Nahrung verlassen eingepfercht worden sind. Der Fahrer des Sattelzuges ist spurlos verschwunden.
  11561. 4.2.1992, Aus „kriminaltechnischen Gründen“ wird erst jetzt ein bereits vor drei Wochen statt gefundener Einbruch im Rebstockbad, bei dem 97.000.- DM gestohlen worden sind, von der Polizei bekannt gegeben.
  11562. 5.2.1992, Die Stadt gibt bekannt, dass die Reproduktion eines der traditionsreichsten Dokumente der Frankfurter Stadtgeschichte – die Reichsverfassung von 1849 – künftig allen Besuchern der Mainmetropole im Plenarsaal der Paulskirche zugänglich sein wird.
  11563. 6.3.1992, Oberbürgermeister von Schoeler gibt bekannt, dass bei Grabungen im Rahmen von Sanierungsarbeiten unter dem Dom eine Merowingerkirche und das Merowingergrab eines adligen Mädchens entdeckt worden sind. Frankfurts Denkmalschützer Heinz Schomann grenzt die Zeit der Grablegung zwischen 650 und 720 ein.
  11564. 8.4.1992, Die Frankfurter Oberstaatsanwaltschaft gibt bekannt, dass das Landgericht Frankfurt das gegen den KZ-Arzt Josef Mengele seit mehr als 30 Jahren geführte Ermittlungsverfahren wegen 400.000fachen Mordes einstellen wird.
  11565. 23.4.1992, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt einen Geländetausch mit den US-Amerikanern auf dem Rhein-Main-Flughafen bekannt. Die Amerikaner überlassen der Flughafen AG (FAG) 1,7 Hektar an Sportgelände in Höhe des neuen Terminals Ost, angrenzend an die Autobahnzufahrt und die A 5. Dafür soll für den späteren Betrieb des neuen Terminals eine Frachtumschlaghalle entstehen.
  11566. 5.6.1992, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und Polizeivizepräsident Peter Frerichs geben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Römer die schrittweise Auflösung der offenen Drogenszene in der Taunusanlage bekannt.
  11567. 15.6.1992, Obdachlose Kindern und Jugendlichen steht ein sog. „Sleep in“ zur Verfügung. Die Adresse wird aus Sicherheitsgründen nicht genannt, ist aber Jugendhäusern und Sozialarbeitern bekannt.
  11568. 15.9.1992, Das Hessische Umweltministerium gibt bekannt, dass von einem Frachtbehälter, der am 04.09. d. J. mit einer Lufthansa-Maschine aus Ankara auf dem Rhein-Main-Flughafen gelandet ist, erhebliche Mengen radioaktiver Strahlungen in die Umwelt gelangt sind.
  11569. 6.10.1992, Das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa mit Sitz in Heidelberg gibt bekannt, dass die US-Armee seit Oktober 1991 in Frankfurt am Main 864 Wohnungen geräumt hat.
  11570. 11.11.1992, Treffpunkte der offenen Drogenszene sollen in der Stadt Frankfurt künftig nicht mehr geduldet werden. Dies geben Polizeipräsident Karlheinz Gemmer und Oberbürgermeister Andreas von Schoeler bekannt.
  11571. 2.12.1992, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt bekannt, dass die Stadt Frankfurt von der Europäischen Gemeinschaft Fördermittel in Höhe von 30.000.- bis 40.000.- DM für das Pilotprojekt Osthafen erhält.
  11572. 5.12.1992, 200. Geburtstag des Theaterdirektors und Dialektschriftstellers Carl Malss (1792-1848), bekannt geworden mit dem 1821 uraufgeführten Stück „Die Entführung oder Der alte Bürger-Capitain“.
  11573. 25.3.1993, Stadtkämmerer Martin Grüber gibt bekannt, dass die Stadt Frankfurt bis 1997 2.000 Stellen abbauen wird, um aus der finanziellen Misere herauszukommen. Das sind 1.000 mehr als bisher vom Magistrat genannt worden sind.
  11574. 18.6.1993, Messer Griesheim gibt den Mietvertrag für den neuen Unternehmensstandort in Groß-Umstadt bekannt.
  11575. 1.7.1993, Das europäische Hauptquartier der US-Armee gibt die endgültige Entscheidung aus Washington bekannt, wonach der Standort Frankfurt mit noch 4.500 Soldaten und einigen tausend Zivilpersonen bis Ende 1995 endgültig aufgegeben wird und damit in absehbarer Zeit 20 Liegenschaften in der Stadt frei werden, darunter das IG-Farben-Haus.
  11576. 20.7.1993, Die Ermittlungsbehörden geben die Zerschlagung eines bundesweit operierenden Waffenhändlerringes bekannt, der von einem Ehepaar im Stadtteil Eschersheim gesteuert worden ist.
  11577. 18.11.1993, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt bekannt, dass die Wirtschaftsförderung im rot-grün regierten Frankfurt am Main künftig von einem Christdemokraten aus Hamburg geleitet wird. Die bisherige Geschäftsführerin Gabriele von Eick scheidet mit Ablauf des Jahres aus. Nachfolger wird ab Januar 1994 Dr. Hartmut Schwesinger von der Shell AG, seit 1991 für die CDU in der Hamburger Bürgerschaft.
  11578. 2.12.1993, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt das komplette Programm der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main bekannt. Über 480 Veranstaltungen gibt es über das Jahr, davon werden etwa 350 Angebote nicht von der städtischen Projekte GmbH organisiert oder finanziert, sondern verdanken sich unmittelbar dem Engagement Frankfurter Bürger.
  11579. 17.6.1994, Es wird bekannt, dass Oberbürgermeister Andreas von Schoeler der CDU-Opposition über das Amt des Bürgermeisters hinaus weitere Posten im hauptamtlichen Magistrat angeboten hat. Dies führt zu einer Zerreißprobe für die rot-grüne Koalition im Römer.
  11580. 8.9.1994, Die Stadt Frankfurt am Main gibt bekannt, dass von 1995 an die Überwachung von einzelnen Parkzonen an private Unternehmen übertragen wird, um die Hilfspolizei zu entlasten.
  11581. 21.9.1994, Nach fünfjährigen Ermittlungen gibt die Staatsanwaltschaft Frankfurt die Anklage gegen den 1990 nach Israel geflüchteten „Bordellkönig“ Hersch Beker und seinen Bruder Chaim bekannt.
  11582. 4.12.1994, Einem in der Bundesliga so noch nicht da gewesenen Fall von Boykott dreier Fußballspieler folgen die Konsequenzen auf den Fuß: Auf einer Pressekonferenz im Eintracht-Lokal geben die Lizenzspieler Augustine Okocha, Anthony Yeboah und Maurizio Gaudino ihre sofortige Freigabe durch ihren Arbeitgeber Eintracht Frankfurt aufgrund von „Arbeitsverweigerung“ im Bundesligaspiel vom Vortag gegen den Hamburger Sportverein (2:0) bekannt.
  11583. 14.12.1994, Bekannt wird, dass die Hertie-Hauptverwaltung in Niederrad als Folge der Übernahme durch Karstadt im nächsten Jahr nach Oberursel umzieht. Von 840 Beschäftigten werden dort nur 250 übernommen, mehr als 300 Arbeitsplätze verteilt Karstadt in Deutschland.
  11584. 16.12.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt bekannt, dass Wilfried Wang neuer Leiter des Deutschen Architekturmuseums werden soll.
  11585. 21.3.1995, Die Binding-Brauerei gibt anlässlich ihres 125jährigen Jubiläums die Gründung einer „Binding-Kulturstiftung“ bekannt.
  11586. 30.3.1995, Die Alte Oper wird „very British“: Der Engländer Christopher Hunt folgt 1996 als Geschäftsführer auf Rudolf Sailer, so gibt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler bekannt.
  11587. 13.6.1995, Die Polizei gibt einen schweren Einbruch in den Tresorraum der Bonameser Filiale der Frankfurter Sparkasse von 1822 bekannt, der am Pfingstsamstag, den 03.06., entdeckt worden ist. Möglichweise ist dadurch ein Millionenschaden entstanden. Die Täter haben einen Panzerschrank mit 400.000.- DM ausgeräumt und darüber hinaus 130 Kundenschließfächer geplündert. Von der Beute fehlt jede Spur.
  11588. 19.7.1995, Das Land Hessen teilt Bundesfinanzminister Theo Waigel offiziell mit, das IG-Farben-Haus im Westend zu kaufen. Ministerpräsident Hans Eichel gibt bekannt, dass das Land das ehemalige US-Hauptquartier für gut 50 Millionen DM erwerben werde.
  11589. 12.9.1995, Erst heute gibt die Flughafenkriminalpolizei ein Diebstahl vom 31.08. d. J. auf dem Rhein-Main-Flughafen bekannt: Eine für die Schweiz bestimmte Luftpostsendung mit 500 Krüger-Rand-Münzen im Wert von 280.000.- DM wurde gestohlen.
  11590. 16.10.1995, Die Kone Aufzug GmbH & Co KG gibt bekannt, ihren Hauptsitz von Frankfurt am Main nach Hannover zu verlegen.
  11591. 18.3.1996, Die Geschäftsführung des Delikatessen-Herstellers „Lacroix“ gibt bekannt, dass die Produktion in Frankfurt am Main noch in diesem Jahr eingestellt wird. In Niederrad gehen 63 Arbeitsplätze verloren.
  11592. 15.8.1996, Tod der Schauspielerin und Gründerin des „Volkstheater Frankfurt“, Liesel Christ (1919-1996), weithin bekannt in der Fernsehrolle der „Mama Hesselbach“.
  11593. 13.12.1996, Der Stadtverordnete und stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch hat nach Darstellung von Sport- und Rechtsdezernentin Sylvia Schenk vor den Magistratswahlen im März 1995 versucht, mit Hilfe der rechtsextremen Republikaner eine Mehrheit für den SPD-Kandidaten zu sichern. Ein vertrauliches Schreiben an den geschäftsführenden Vorstand der Partei vom 07.07.1995, in dem Schenk das Verhalten Buschs kritisiert, wird erst jetzt durch eine Indiskretion bekannt. Der Beschuldigte weist die Vorwürfe zurück: Er habe keine politischen Gespräche mit den Republikanern geführt. Der SPD-Unterbezirksvorstand lehnt in seiner Sitzung am 15.12. d. J. Buschs Rücktritt ab.
  11594. 6.1.1997, Finanzdezernent Tom Koenigs gibt das Rekordergebnis für die Gewerbesteuereinnahmen bekannt: Es liegt für das Jahr 1996 mit 1,762 Milliarden DM um 310 Millionen DM über dem des Vorjahres.
  11595. 17.1.1997, Die Polizei gibt einen spektakulären Schlag Frankfurter Drogenfahnder zusammen mit Kollegen in Italien und Kolumbien gegen die Drogenmafia bekannt: 77 Kilogramm Kokain im Wert von 7,7 Millionen DM werden beschlagnahmt und 14 Händler festgenommen.
  11596. 13.2.1997, Der Leiter des städtischen Wahlamtes, Oskar Rohde, gibt bekannt, dass erstmals bei einer Kommunalwahl die Stimmabgabe am 02.0 März in Frankfurt am Main nur bei Vorlage eines Personalausweises möglich sein wird.
  11597. 7.4.1997, Das Bundeskriminalamt (BKA) gibt bekannt, dass auf dem Rhein-Main-Flughafen 20 Kilogramm Kokain sichergestellt worden sind. Hintermänner eines kolumbianischen Drogenrings werden festgenommen.
  11598. 2.9.1997, Bekannt wird, dass das Ott & Heinemann-Gelände an der Zeil 121 in den Besitz der „Ärzteversorgung Westfalen-Lippe“, die einen Mietvertrag mit dem englischen Kaufhaus Marks & Spencer abgeschlossen hat, übergegangen ist.
  11599. 5.12.1997, Der Magistrat entscheidet sich für Matthias Jenny, einstimmig. Der stellvertretende Leiter des Palmengartens soll ab 01.01.1998 neuer Chef dieser Frankfurter Institution werden. Die Position ist unbesetzt, seit vor einem Jahr Isolde Hagemann gekündigt hat, nachdem ihre Stasi-Mitarbeit während der Studentenzeit bekannt geworden ist.
  11600. 22.5.1998, Die Geschäftsleitung des Kaufhauses M. Schneider gibt den definitiven Schließungstermin zum Jahresende bekannt.
  11601. 13.8.1998, Bekannt wird, dass das für die Kirchenmusik zuständige Referat des Bistums Limburg in der Unterkirche der Heilig-Geist-Gemeinde im Riederwald bis zum Jahresende in das Musische Internat der Limburger Domsingknaben nach Hadamar verlegt werden soll.
  11602. 14.8.1998, Tod des legendären Fernsehquizmasters und Schauspielers Hans-Joachim Kulenkampff (1921-1998). Als „Frankfurter Wecker“ im Hessischen Rundfunk und abends als Schauspieler im Theater im Zoo ist er in der Mainstadt bekannt geworden, noch bevor er die Quizshow „Einer wird gewinnen“ moderierte.
  11603. 28.8.1998, Der Pressesprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Job Tilman, gibt bekannt, dass das Urteil gegen den ehemals als „König im Rotlichtmilieu“ apostrophierten Hersch „Henry“ Beker vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe teilweise aufgehoben worden ist. Damit muss in einem neuen Prozess gegen den 54jährigen Beker vor dem Landgericht Frankfurt über eine neue Straffestsetzung verhandelt werden.
  11604. 7.9.1998, Der Hessische Rundfunk gibt bekannt, dass Dr. Michel Friedman im Foyer der Alten Oper die wöchentliche Talk-Show „Vorsicht! Friedman“ ab 15.09. d. J. moderieren wird.
  11605. 18.11.1998, Der Frankfurter Schriftstellerin und Publizistin Anja Lundholm wird im Römer die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Bekannt geworden ist die Shoa-Überlebende mit ihrem Buch „Das Höllentor. Bericht einer Überlebenden“ über ihre KZ-Haft im Lager Ravensbrück.
  11606. 19.6.1999, Die Polizei gibt bekannt, dass sie in einem Wohnmobil auf einem Parkplatz am Frankfurter Kreuz 200 Kilogramm Haschisch sicherstellen konnte.
  11607. 24.6.1999, Bekannt wird die Verhaftung einer fünfköpfigen Schleuserbande durch das Bundesgrenzschutzamt Frankfurt, die bereits am 15.06. erfolgt ist. Bei den Festgenommenen handelt es sich um Mitarbeiter einer auf dem Rhein-Main-Flughafen tätigen Privatfirma.
  11608. 20.8.1999, Die Staatsanwaltschaft gibt einen Drogenskandal bekannt: 25 Bundesgrenzschutzbeamte, die am Rhein-Main-Flughafen und am Hauptbahnhof eingesetzt sind, sollen mit Ecstasy, Kokain, Haschisch und LSD gehandelt haben.
  11609. 20.12.1999, Auf dem Gelände des zum Abriss bereit stehenden Hauses Dornbusch sollen 94 Wohnungen und 5.000 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche errichtet werden, gibt der Investor, die Mengler KG, bekannt.
  11610. 2.1.2001, Das Stadtvermessungsamt gibt bekannt, dass die Grünanlage zwischen Muckermannstraße und Ludwig-Landmann-Straße in Westhausen ab sofort „Margarete-Schütte-Lihotzky-Anlage“ heißt.
  11611. 25.1.2001, Die Staatsanwaltschaft gibt bekannt, dass vor zwei Tagen Mitarbeiter der Frankfurter Messe unter Korruptionsverdacht festgenommen worden sind. Sie sollen über Jahre systematisch bei der Vergabe von Aufträgen an Privatfirmen bestochen worden sein und selbst finanzielle Gegenleistungen gefordert haben. Seit November 2000 ermittelt die Staatsanwaltschaft. Bisher hat es insgesamt drei Festnahmen gegeben, zwei Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.
  11612. 9.2.2001, Auf einer Betriebsversammlung des Kaufhauses Hertie in Höchst wird dessen Schließung zum 31.12. d. J. bekannt gegeben.
  11613. 20.4.2001, Das Regierungspräsidium Darmstadt gibt bekannt, dass die Schwanheimer Düne in die Liste der wichtigsten europäischen Naturschutzgebiete aufgenommen worden ist.
  11614. 22.5.2001, Bekannt wird die Entdeckung einer Jupitersäule Mitte Mai d. J. bei Grabungen an der Straße In der Römerstadt in Heddernheim durch Archäologen des Denkmalamtes. Nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche stößt man auf einen rund 1.800 Jahre alten „Viergötterstein“ aus der römischen Stadt Nida.
  11615. 10.10.2001, Offiziell bekannt wird die Schließung der „Buchhandlung am Goethehaus“.
  11616. 29.1.2002, Es wird bekannt, dass die geplante Heroinambulanz an der Grünen Straße im Ostend eingerichtet werden soll.
  11617. 14.2.2002, Bekannt wird, dass das Telekom-Areal an der Zeil verkauft ist. Den Zuschlag erhält das niederländische Immobilienunternehmen MAB. Bis 2004 soll auf dem Areal ein Geschäfts- und Bürokomplex entstehen.
  11618. 18.7.2002, Der Verein Lobby für Wohnsitzlose und Arme gibt bekannt, aus finanziellen Gründen die Zeitschrift „Lobster“ nicht mehr herauszugeben.
  11619. 29.8.2002, Bekannt wird, dass sich die Flughäfen Frankfurt und Hahn im Hunsrück für eine gemeinsame Nutzung von Start- und Landekapazitäten zu einem so genannten Flughafensystem zusammenschließen wollen.
  11620. 25.9.2002, Der Belegschaft des S. Fischer Verlags wird bekannt gegeben, dass Monika Schoeller, seit 1974 Verlegerin des Frankfurter Verlagshauses, die Programmgeschäftsführung zum 01.10. d. J. abgeben wird. Monika Schoeller gehört weiterhin der Geschäftsleitung an.
  11621. 26.9.2002, Die Deutsche Börse AG gibt bekannt, dass der Neue Markt aufgelöst werden soll. Er hat nicht gehalten, was Unternehmern wie Anlegern versprochen worden war.
  11622. 3.1.2003, Der Vorsitzende der Lobby für Wohnsitzlose und Arme e.V., Jochen Meurers, gibt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bekannt.
  11623. 28.8.2003, Bekannt gegeben wird das „aus“ des renommierten Schulbuchverlags Moritz Diesterweg, der in diesem Jahr sein 140jähriges Jubiläum hätte feiern können. Der Betrieb wird Ende September d. J. eingestellt.
  11624. 5.10.2003, Es wird bekannt, dass die Stadt offenbar plant, den Börsenverein des Deutschen Buchhandels indirekt zu subventionieren: Die stadteigene Wohnungsgesellschaft AGB Holding soll dem Börsenverein eine Immobilie zu überhöhtem Preis abkaufen.
  11625. 20.11.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: „Ohne Einschränkung“ distanziert sich der CDU-Stadtverordnete Patrick Schenk von der „antisemitischen Rede“ des CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann, die er zunächst verteidigt hat. Das Parlament verwirft mit der CDU „aufs Schärfste“ Hohmanns Vorstellungen. Mit überwältigender Mehrheit sprechen sich die Mandatsträger gegen die geplante Erhöhung der Fraport-Gehälter aus. Schließlich wird bekannt, dass Oberbürgermeisterin Petra Roth im Fraport-Aufsichtsrat entgegen dieses Beschlusses, die Gehaltserhöhung von Fraport-Chef Wilhelm Bender und seinem Stellvertreter Manfred Schölch von 550.000.- € im Jahr auf 700.000.- € zugestimmt hat.
  11626. 19.1.2004, Oberbürgermeisterin Petra Roth hält trotz Ticona an der Nordwestbahn am Rhein-Main-Flughafen fest. Bekannt wird dies bei einer Podiumsdiskussion der „Frankfurter Rundschau“ unter dem Thema „Wie viel Flughafen verträgt die Region?“ im Bürgerhaus Bornheim.
  11627. 27.5.2004, Es wird bekannt, dass die Johann Wolfgang Goethe-Universität den Studiengang Lebensmittelchemie schließen wird.
  11628. 2.9.2004, Der Korruptionsskandal in der Frankfurter Immobilienbranche, der im Juli d. J. bekannt geworden ist, weitet sich aus. Kriminelle Machenschaften vermutet die Frankfurter Staatsanwaltschaft vor allem an der Spitze von zwei großen deutschen Immobiliengesellschaften.
  11629. 8.10.2004, Politiker der Römerkoalition üben scharfe Kritik an der Arbeitsweise der städtischen Sozialämter. Zuvor ist bekannt geworden, dass einer Frau ohne zweite Ankündigung und damit rechtswidrig die Sozialhilfe gestrichen wurde.
  11630. 20.10.2004, Aus dem Institut für Sozialforschung wird bekannt gegeben, dass das Theodor-W.-Adorno-Archiv eine dauerhafte Bleibe im Frankfurter Institut für Sozialforschung erhalten wird.
  11631. 17.11.2004, Der hessische Innenminister Volker Bouffier widerspricht der Aussage des früheren Frankfurter Polizeivizepräsidenten Wolfgang Daschner. Von „Rückendeckung“ für Folterdrohung sei ihm nichts bekannt.
  11632. 8.12.2004, Bekannt wird, dass der „Frankfurter Arbeitskreis Migration und psychische Gesundheit“ seine Tätigkeit zum Jahresende einstellen will.
  11633. 21.1.2005, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt gibt bekannt, dass im Korruptionsskandal der Immobilienbranche jetzt gegen 80 Verdächtige ermittelt wird. 23 Personen sind zwischenzeitlich in Haft gewesen. Schmiergelder in Höhe von 15 Millionen € sind nach den bisherigen Erkenntnissen geflossen, mehr als zehn Millionen € an Steuern hinterzogen worden.
  11634. 14.2.2005, Die Stadt Frankfurt gibt bekannt, dass vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 das Hotel-Projekt am Waldstadion nicht zu realisieren ist.
  11635. 2.4.2005, Hunderte von Frankfurtern strömen in die Kirchen, als die Nachricht vom Ableben des Papstes Johannes Paul II. bekannt wird. Spontan besuchen die Gläubigen Gottesdienste in der Nacht, um gemeinsam zu trauern.
  11636. 9.5.2005, Bekannt wird, dass das Druck- und Verlagshaus Frankfurt (DUV), das die „Frankfurter Rundschau“ herausgibt, nach 51 Jahren sein Grundstück in der Innenstadt verlässt. Neuer Standort des Unternehmens wird vom Juli an das „Colosseo“-Gebäude am Walther-von-Cronberg-Platz im Stadtteil Sachsenhausen.
  11637. 10.7.2006, Hessens Innenminister Volker Bouffier und Oberbürgermeisterin Petra Roth geben in ihrer WM-Bilanz im Magistratssitzungssaal bekannt, dass zwei Millionen Besucher die Spiele in der „Main-Arena“ und 250.000 Zuschauer die fünf WM-Spiele im Stadion verfolgt hätten.
  11638. 20.11.2006, Bekannt wird, dass offenbar Pläne existierten, auf dem Rhein-Main-Flughafen Sprengstoff in ein Flugzeug zu schmuggeln. Die von der Bundesanwaltschaft und vom Bundeskriminalamt vereitelten Anschlagspläne auf ein Verkehrsflugzeug der israelischen Linie El Al sollten offenbar im Sommer d. J. umgesetzt werden.
  11639. 14.8.2008, Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft gibt die Auslobung eines Preises zur „Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt am Main“ bekannt. Der Preis ist nach Rosl und Paul Arnsberg benannt. Anlass der Auslobung ist der 100. Geburtstag von Rosl Arnsberg.
  11640. 14.5.2007, Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst und Kreisvorsitzende der Frankfurter CDU, Udo Corts, gibt überraschend seinen Rücktritt von allen Ämtern im Jahr 2008 bekannt.
  11641. 11.9.2009, Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl gibt bekannt, dass Prof. Jürgen Habermas sein komplettes Archiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität vermacht habe.
  11642. 21.2.2010, Nach z. T. heftiger öffentlicher Diskussion erklärt der Imam der Hazrat-Gemeinde, Sabahaddin Türkyilmez, seinen Rücktritt, nachdem bekannt geworden war, dass er an antisemitisch-antizionistischen Al-Quds-Demonstrationen in Berlin teilgenommen hatte.
  11643. 24.3.2011, Der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Werner Müller-Esterl, gibt die Gründung einer Hochschulstiftung für das House of Finance (HoF) auf dem Campus Westend bekannt: die „House of Finance Stiftung“ ist bisher die zweitgrößte externe Förderung an der Goethe-Universität aus dem Kreis privater Spender bzw. Unternehmer.
  11644. 5.7.2011, Auf der außerordentlichen Hauptversammlung des Eichborn-Verlags wird bekannt, dass das Programm trotz Insolvenz bis zum Frühjahr 2012 gesichert ist. Die Umzugspläne nach Berlin sind ad acta gelegt. Die börsennotierte Eichborn AG wird aufgelöst.
  11645. 20.4.2012, Auf einer Pressekonferenz gibt Gisela Dahlem-Christ, seit dem Tod der Gründerin Liesel Christ 1996 Theaterleiterin, die Schließung des Volkstheater Frankfurt zum Ablauf der Spielzeit 2012/13 bekannt, da das Theatergebäude abgerissen wird und ein Umzug mit Neueinrichtung nicht finanzierbar sei. Die letzte Aufführung findet am 25. Mai 2013 statt.
  11646. 31.3.2014, Das denkmalgeschützte Philosophicum im Stadtteil Bockenheim geht zur Verwirklichung eines alternativen Wohnmodells an eine private Projektgruppe: Die städtische ABG Holding als Eigentümer und die Initiative geben ihre Einigung bekannt.
  11647. 13.6.2014, Die Stadt Frankfurt am Main hat die Grenzmarke von 700.000 Einwohnern überschritten – was die Stadt offiziell am 5. September 2014 bekannt gibt.
  11648. 31.10.1934, In den späten Abendstunden brennt die bekannte Wiemer’sche Mühle in Bonames, dicht an der Nidda, völlig nieder. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Reichsmark geschätzt.
  11649. 25.10.1932, Ein Schwurgericht in Frankfurt am Main verurteilt den Hauptangeklagten wegen zwei Sprengstoffanschlägen im Juli 1931 auf den „Roxy-Palast“, Große Friedberger Straße, zu 3½ Jahren Zuchthaus. Zu dieser Zeit wurde in dem Lichtspieltheater der bekannte Film „Im Westen nichts Neues“ nach dem gleichnamigen Antikriegsroman von Erich Maria Remarque gespielt.
  11650. 9.5.1932, Auf Einladung des Gaues III des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs berichtet die bekannte Berliner Motorradsportlerin Hanni Köhler im Volksbildungsheim über ihre Motorradreise im vergangenen Jahr.
  11651. 26.3.1932, Premiere von Gerhart Hauptmanns Schauspiel „Vor Sonnenuntergang“ im Neuen Theater in der Inszenierung von Arthur Hellmer (1880-1961). Der bekannte Berliner Schauspieler Friedrich Kayssler gibt den Geheimrat Clausen.
  11652. 12.2.1932, Die bekannte russische Filmschauspielerin Anna Sten besucht die Mainstadt und nimmt am 13.02. an der Premiere des Emil Jannings-Film „Stürme der Leidenschaft“, mit ihr in der Hauptrolle, im Ufa-Theater im Schwan teil.
  11653. 23.11.1931, Ludwig Hardt-Abend der Gesellschaft für jüdische Volksbildung: Der bekannte Rezitator trägt „Aus den Werken jüdischer Dichter deutscher Sprache“ (Heinrich Heine, Ludwig Börne, Else Lasker-Schüler, Franz Kafka, Peter Altenberg u.a.) im großen Saal der Frankfurt-Loge vor.
  11654. 12.1.1931, Die bekannte Löwenmutter Senta bringt im Zoologischen Garten vier Löwenbabys zur Welt.
  11655. 15.5.1930, Tod des Turnlehrers an der Klinger-Oberrealschule, Albert Wamser (1863-1930), bekannte Persönlichkeit der Frankfurter Turn- und Sportbewegung.
  11656. 24.9.1938, Aus Anlass der Gründungsfeier einer Zweigstelle der Deutsch-Französischen Gesellschaft in Frankfurt am Main und der Deutschlandreise französischer Berufsverbände gibt die bekannte französische Organistin Noelie Pierront auf Einladung des „Amtes für Kirchenmusik“ in der St. Katharinenkirche ein Konzert mit Werken französischer Meister.
  11657. 5.4.1942, Konzert der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ im Saalbau mit dem deutsch-österreichischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten Peter Kreuder, Marga Reuter-Müthel (Volksoper Berlin), Helga Wille (der bekannte Telefunkenstar) und Nuni Naneff (Tenor, Volksoper Sofia).
  11658. 21.4.1946, Die bekannte Filmschauspielerin Camilla Horn gibt eine Matinee in den Titania –Lichtspielen.
  11659. 10.12.1949–11.12.1949, Der bekannte Pariser Modeschöpfer Jacques Griffe zeigt im Haus der Gesellschaft für Industrie, Handel und Wissenschaft seine Winterkollektion
  11660. 21.2.1958, Yul Brynner, der bekannte kahlköpfige amerikanische Filmschauspieler, wohnt der Premiere des Films „Die Zehn Gebote“ bei.
  11661. 25.1.1909, Auf Einladung der „Freidenker-Vereinigung“ spricht die bekannte Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Dr. Helene Stöcker (Berlin) im großen Saal des Kaufmännischen Vereins zum Thema „Das Christentum und die neue Moral“.
  11662. 15.6.1978, Der bekannte Tenor Peter Schreier signiert bei „Main-Radio“ in der Kaiserstraße 40 seine Schallplatten.
  11663. 1.3.1981, Der als Berliner „Rockerpfarrer“ bekannte Jürgen Hamann ist jetzt Stadtjugendpfarrer in der Mainstadt.
  11664. 12.6.1982, Freunde und Bekannte des 1970 verstorbenen Frankfurter Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970) gedenken seiner anlässlich des 70. Geburtstages mit einer Kranzniederlegung am Hauptfriedhof.
  11665. 1.10.1983, Ein Großbrand verwüstet das bekannte Steak-Restaurant „Maredo“ in der Innenstadt. Bei den Löscharbeiten, die bis in die Morgenstunden andauern, werden zwei Menschen verletzt. Der Schaden beträgt über drei Millionen DM.
  11666. 19.8.1990, Am Abend tötet ein 45jähriger Mann seine ein Jahr jüngere Bekannte nach einem heftigen Streit in ihrem Appartement in der Innenstadt, Schillerstraße 18.
  11667. 13.3.1992, Kurz vor Mitternacht erschießt ein 57jähriger in der Schaumburger Straße im Stadtteil Sossenheim nach einem Streit seine 20jährige Bekannte durch einen Kopfschuss. Der Täter stellt sich der Polizei.
  11668. 5.7.1996, Der als „Zeil-Schütze“ bekannte und vom Landgericht Frankfurt wegen Totschlags in einem besonders schweren Fall zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilte Safet Azemaj wird ein Jahr nach seiner spektakulären Flucht aus der U-Haft in Preungesheim in Lissabon verhaftet. Weil der Todesschütze am Tag seiner Flucht zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist, in Portugal aber maximal 15 Jahren verhängt werden, verweigert ein Gericht in Lissabon die Auslieferung und lässt den Verbrecher laufen.
  11669. 22.10.1996, Ein 30jähriger Marokkaner erschießt in seiner Wohnung im Sandweg 44a seine 21jährige deutsche Freundin, verletzt eine 16jährige Bekannte am Fuß und erschießt sich dann selber.
  11670. 25.5.2007–8.7.2007, Gruppenausstellung „Pensée sauvage – von Freiheit“ im Frankfurter Kunstverein, in Zusammenarbeit mit der Ursula Blickle-Stiftung in Kraichtal. Diese Schau bezieht sich auf das bekannte, 1962 im französischen Original, 1972 als „Das wilde Denken“ in deutscher Übersetzung erschienene Werk des Ethnologen Claude Lévi-Strauss.
  11671. 25.3.1935, Vortrag des bekannten niederländischen Theaterwissenschaftlers Dr. Wynand Frans (Rotterdam) über „Das holländische Theater der Gegenwart“ in der Geschlechterstube des Römers.
  11672. 21.11.1934, 325jähriges Bestehen der bekannten Metzgerei Joh. Gerh. Soeldner, Weißfrauenstraße.
  11673. 16.9.1934, Eröffnung des Gastspiels der bekannten Vortragskünstlerin Claire Waldoff im Varieté Bierpalais.
  11674. 5.2.1934, Konzert des bekannten Heldenbaritons Rudolf Bockelmann im Rahmen der Montagskonzerte des Frankfurter Orchestervereins im Saalbau.
  11675. 4.5.1933, Vortragsabend der bekannten Rezitatorin Irma Strunz in der Kunstgewerbeschule, Neue Mainzer Straße.
  11676. 23.1.1933, 75. Geburtstag des bekannten Frankfurter Sportjournalisten Friedrich E. Metzler.
  11677. 27.11.1932, Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft unter Leitung von Willem Mengelberg mit der bekannten Pianistin Lubka Kolessa im Saalbau.
  11678. 25.11.1932, Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft unter Leitung von Willem Mengelberg mit der bekannten Pianistin Lubka Kolessa im Saalbau.
  11679. 8.4.1932, Premiere des Gastspiels des Berliner Tingel-Tangel-Theaters mit der Revue „Allez-hopp!“ im Neuen Theater unter Leitung des bekannten Komponisten Friedrich Hollaender.
  11680. 25.2.1932, Im großen Saal des „Steinernen Hauses“, den „Porza-Stuben“ findet erstmals ein Kabarettabend, das „Porza-Kabarett“, mit bekannten hiesigen Schauspielern statt. Diese Abende finden wöchentlich zweimal mit abwechselndem Programm statt.
  11681. 5.2.1932, Vortrag des bekannten Frankfurter Segelfliegers Günther Groenhoff (1908-1932) auf Einladung der Automobil- und Flugtechnischen Gesellschaft und des Vereins deutscher Ingenieure in der Kunstgewerbeschule über das Thema: „Ich fliege mit und ohne Motor. Erlebnisse und Erfahrungen über Segel- und Motorflug“.
  11682. 5.6.1931–7.6.1931, Vertreter des bekannten englischen Pickford’schen Reisebüros und der Southern und Eastern Railway besuchen als Gäste des Hotelierverbandes die Mainstadt.
  11683. 2.2.1931, Vortrag des bekannten Schriftstellers und Musikers Arno Nadel über „Jüdische Musik“ im Hörsaal Unterlindau.
  11684. 19.8.1930, 75. Geburtstag des Konsuls Gustav Mayer-Alberti, Gründer einer bekannten Exportfirma, die seinen Namen trägt.
  11685. 13.4.1930, Tanzabend mit der bekannten Künstlerin Niddy Impekoven (1904-2002) im Schauspielhaus.
  11686. 13.1.1930, Mady Christians persönlich singt den bekannten Schlager auf dem z. Zt. laufenden großen deutschen Tonfilm „Dich hab’ ich geliebt“ im Lichtspieltheater „Gloria-Palast“.
  11687. 16.5.1929, Tod des Gründers und Mitinhabers der Fa. Türk & Pabst, der bekannten Frankfurter Feinkostfabrik, Gotthard Pabst.
  11688. 1.3.1929, Entbindung des bekannten Soziologen Prof. Dr. Franz Oppenheimer (1864-1943) von den amtlichen Verpflichtungen an der Universität Frankfurt, seit 1919 ordentlicher Professor für Soziologie und Theoretische Nationalökonomie.
  11689. 10.11.1927, Vortrag des bekannten amerikanischen Historikers Robert Wild (Univ. Madison/Wisconsin) in der Aula der Universität Frankfurt über die drei großen Deutsch-Amerikaner Franz (Francis) Lieber, Gustav Koerner und Carl Schurz.
  11690. 22.1.1917, Vortrag des bekannten Marburger Philosophen Prof. Hermann Cohen über die Kulturbedeutung Immanuel Kants für den deutschen Geist – in der Reihe der von den Frankfurter Bildungsorganisationen veranstalteten Vorträge des Kulturbundes.
  11691. 20.11.1916, Vortrag des bekannten Berliner Philosophen Prof. Max Scheler im Zoologischen Garten in der Reihe der von den Frankfurter Bildungsorganisationen veranstalteten Vorträgen des Kulturbundes über „Die Ursachen des Hasses gegen uns und unser Verhalten“.
  11692. 30.9.1916, Aus Anlass des Marineopfertages Künstlerabend im Zoologischen Garten mit bekannten hiesigen Bühnenkünstlern und -künstlerinnen.
  11693. 5.10.1902, Tod des Juweliers Robert Koch (1852-1902), Teilhaber des bekannten Juweliergeschäftes gleichen Namens.
  11694. 28.8.1937, Tod der bekannten Frankfurter Gesangspädagogin Emma Bellwidt (1879-1937).
  11695. 2.10.1937, Tod des bekannten Frankfurter Hals-, Nasen- und Ohrenspezialisten, Prof. Willy Pfeiffer (1879-1937).
  11696. 1.9.1940–9.9.1940, Der Gaudienst des Kreises Groß-Frankfurt der NSDAP veranstaltet eine Reihe öffentlicher Versammlungen mit bekannten Reichsrednern. Die Ortsgruppe Bornheim eröffnet die Aktion am 01.09. im Schützenhof mit Reichsredner Pg. Friedrich Keutgens (Oberlahnstein). Es folgen am 02.09. Veranstaltungen der Ortsgruppen Günthersburg (Keglersporthaus, Wingerststraße), am 03.09 Holzhausenpark (Volksbildungsheim), am 05.09. Unterliederbach (Alleehaus) und am 06.09. Universität (Palmengarten). Am 9. September spricht Reichsredner Pg. Frühwald (München) in einer öffentlichen Versammlung der NSDAP-Ortsgruppe Nordost im Schützenhof.
  11697. 17.12.1940, Vortrag des bekannten Welt- und Forschungsreisenden Colin Ross über das Thema „Asien und Amerika“ im Saalbau.
  11698. 7.4.1943, Konzert der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ im Saalbau mit dem Konstanzer Streichquartett, der Sopranistin Ursula van Diemen und dem bekannten Filmschauspieler Albrecht Schoenhals.
  11699. 21.5.1944, Unter dem Motto „Wir sagen ‚ja’ zum Leben“ veranstaltet die NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Kreis Groß-Frankfurt, in den Schwanen-Lichtspielen im Stadtteil Bockenheim ein Unterhaltungskonzert mit bekannten Künstlern und Künstlerinnen der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  11700. 11.6.1944, Gastspiel der bekannten Filmschauspielerin Else Elster, Mitwirkende im NS-Propagandafilm „Jud Süß“ von Veit Harlan (1940), auf der Bühne der Schwanen-Lichtspiele im Stadtteil Bockenheim, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Kreisverwaltung Groß-Frankfurt.
  11701. 1.8.1945, Konzert des bekannten Tanz- und Tonfilmkomponisten Eberhard Bethsold mit seinen Solisten im Gartenrestaurant des Adlersportplatzes in Niederrad.
  11702. 11.1.1947, Frankfurt-Besuch des bekannten britischen Sozialpolitikers und Schöpfers des Beveridge-Planes, Lord William Henry Beveridge, während seiner Reise durch die deutschen Besatzungszonen.
  11703. 30.3.1947, Tanz-Matinée mit Ilse Meudtner, der bekannten Meister-Tänzerin der Berliner Staatsoper, in der Palette, Berger-Straße.
  11704. 10.2.1948, Veranstaltung „Nachts ging das Telefon“ mit Otty Ottmar und weiteren bekannten Künstlern von Bühne und Rundfunk im Ärztehaus.
  11705. 5.6.1948, Gastspiel des bekannten Filmschauspielers Ernst von Klipstein in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Er liest aus Werken von Schiller, Rilke, Hesse und Nietzsche.
  11706. 6.3.1949, Konzert mit den bekannten Jazz-Kapellen Kurt Edelhagen, Alo-Musical-Show und Conny Fischer im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  11707. 1.5.1949, Klavierkonzert mit dem bekannten französischen Komponisten Nicole Henriot in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  11708. 8.1.1950, Eröffnung der Ausstellung „Senioren der Frankfurter Kunst“, veranstaltet vom Frankfurter Kunstverein, mit sechs bekannten Künstlern: den Malern Josef Coreggio, Hermann Herterich, Else Luthmer, Lina v. Schauroth, Ernst Toepfer und dem Bildhauer Alexander Kraumann.
  11709. 21.5.1950, Wiedereröffnung des bekannten Ausfluglokals „Gasthaus zur Schönen Aussicht“ in Berkersheim.
  11710. 19.7.1951, Anlässlich des 70. Geburtstages des international bekannten Gelehrten und Naturforschers Professor Friedrich Dessauer ehrt ihn die Johann Wolfgang Goethe-Universität in einer Feierstunde im Theodor-Stern-Haus der Universitätskliniken. Bürgermeister Dr. Walter Leiske überreicht dem Gelehrten im Namen des Magistrats die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main für seine Verdienste auf kulturellem Gebiet, vor allem als Stadtverordneter in der Mainstadt und als Reichstagsabgeordneter bis 1933. Die Medizinische Fakultät verleiht ihm den akademischen Grad eines Dr. med. h.c.
  11711. 19.7.1955, Dem bekannten Physiker und Röntgenforscher Professor Friedrich Dessauer wird vom Deutschen Röntgen-Museum Remscheid-Lennep die Röntgen-Medaille überreicht.
  11712. 17.9.1955, Anlässlich des 50jährigen Bestehens der Niederländischen Handelskammer für Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main bietet die Stadt Amsterdam dem Frankfurter Schulamt im Großen Haus der Städtischen Bühnen eine kostenlose Gastvorstellung des in Holland bekannten Scapinoballetts für hiesige Schülerinnen und Schüler.
  11713. 18.10.1958–19.10.1958, Tagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V., Frankfurt am Main, in Bad Neuenahr mit bekannten Ernährungswissenschaftler aus Deutschland, Skandinavien, den Niederlanden, Österreich, Ungarn, Israel usw. In der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. sind außer den Wissenschaftlern auch alle diejenigen zusammengeschlossen, die sich für Ernährungsfragen interessieren: z. B. Köche und Hausfrauen. Sie setzt sich für eine vitaminreiche, fettarme Ernährung und diesbezügliche Aufklärung der Bevölkerung ein.
  11714. 5.7.1964, Gedenkfeier für Bertha von Suttner anlässlich des 50. Todestages der Friedensnobelpreisträgerin in der Paulskirche, veranstaltet von bekannten Frankfurter Frauen, unter Vorsitz von Aenne Kolb (1908-1984).
  11715. 28.11.1964, Am ersten verkaufsoffenen Samstag vor Weihnachten setzt der Verkehrsdezernent neben den bereits bekannten Pendelbussen auch so genannte Cityring-Busse ein, die zwischen den einzelnen Parkhäusern verkehren.
  11716. 21.11.1970–22.11.1970, Unbekannte Täter erbeuten am Wochenende im bekannten Pelzgeschäft Gerson, Düsseldorfer Straße, wertvolle Pelzwaren im Gesamtwert von rund 800.000.- DM.
  11717. 22.1.1972, Besuch des international bekannten indischen Filmregisseurs Lakschminarayan in der Mainstadt.
  11718. 14.7.1972, Bei einem Großfeuer am Ostbahnhof, das von einem der Polizei bekannten Brandstifter gelegt wird, entsteht ein Schaden von mehr als einer halben Million DM.
  11719. 23.4.1889, Tod des Frankfurter Unternehmers Jean Andreae-Winckler, Chef der bekannten Indigo-Firma Johannes Andreae sen., engagiert im Pflegeamt des Heilig-Geist-Hospitals
  11720. 20.7.1890, Tod von Franz Johann Anton Bontani im 68. Lebensjahr, Besitzer der bekannten Schokoladefabrik „Gebrüder de Georgi“ sowie Altertumsforscher.
  11721. 12.10.1896, 50jähriges Jubiläum der bekannten „Spitzen-Engros-Firma Siegmund Strauß jr.“.
  11722. 1.11.1897, 25jähriges Jubiläum der bekannten Auskunftei von W. Schimmelpfeng, in Frankfurt am Main gegründet, heute mit ihrer Hauptstelle in Berlin.
  11723. 2.10.1899, Die Firma W. Fuhrländer Nachf. eröffnet ihre Geschäftsräume in dem neu erbauten Warenhaus, Fahrgasse 91/93, dem unter dem Namen „Zum goldenen Stern“ bekannten Geschäftshaus.
  11724. 18.10.1978, Gastspiel der bekannten Chansonette, Rut Rex, im Kammerspiel.
  11725. 3.10.1986, Im alkoholisierten Zustand bringt ein 41jähriger Niederräder seinen 28jährigen Bekannten in seiner Wohnung in der Bruchfeldstraße 90 durch Tritte um.
  11726. 9.9.1989, Wegen eines Streits über die Erziehung von Hunden muss ein 45jähriger Frankfurter sterben. Er wird von einem 35jährigen Bekannten in dessen Wohnung in der Bleichstraße erstochen.
  11727. 11.9.1991, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Immobilienkaufmann Josef Buchmann und einen bekannten Frankfurter Architekten. Sie durchsucht auf richterlichen Beschluss deren Geschäftsräume.
  11728. 9.2.1993, Als Opfer einer „erschreckenden Kampagne“ sieht Frauendezernentin Margarethe Nimsch sich und ihre Politik. Mit den bekannten Methoden des „männlichen Antifeminismus“ werde die Arbeit des Frauenreferats lächerlich gemacht. Sie wehrt sich damit gegen Kritik aus der CDU, bezieht aber auch den Magistrat mit ein. Dort gebe es „Verschleppung und Widerstände“.
  11729. 28.8.1993, Angehörige der Familie Miquel besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen. Für die Fotografen nehmen sie dort Aufstellung vor dem Ölgemälde ihres bekannten Vorfahren: Dr. Johannes von Miquel (1828-1901), Frankfurter Ehrenbürger und Oberbürgermeister von 1880 bis 1890.
  11730. 6.9.1998, Matinée des Deutschen Werkbundes Hessen für den bekannten Frankfurter Architekten Ferdinand Kramer (1898-1985) anlässlich seines 100. Geburtstages im historischen Henry- und Emma-Budge-Heim, Hansaallee 142.
  11731. 26.7.2001, Anlässlich des 90. Geburtstages der bekannten Schauspielerin, Regisseurin und Fernsehproduzentin Lia Wöhr (1911-1994) wird im Gallusviertel zwischen Frankenallee und Kölner Straße der Lia-Wöhr-Platz eröffnet.
  11732. 7.9.2007, Auf offener Straße wird Rabbiner Zalman Gurevitch, ein Angehöriger der tiefreligiösen, chassidischen Bewegung Chabad Lubavitch innerhalb der Jüdischen Gemeinde, auf der Eschersheimer Landstraße antisemitisch durch eine Messerattacke eines 22jährigen, gerichtsnotorisch bekannten Mannes angegriffen und verletzt.
  11733. 6.6.2014, „Matthias-Beltz-Platz“: Offizielle Benennung der kleinen Fläche im Nordend zwischen Spohr- und Neuhofstraße sowie Friedberger Landstraße nach dem im Jahre 2002 verstorbenen bekannten Kabarettisten und Autors Matthias Beltz (1945-2002).
  11734. 8.3.1914–22.3.1914, Sonderausstellung im Kunstgewerbemuseum: Bildnisse bekannter Persönlichkeiten des Fotografen Jacob Hilsdorf (1872-1916).
  11735. 5.1.1961, Premiere der Neuinszenierung von Verdis wenig bekannter Oper „Simone Boccanegra“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  11736. 4.7.1989, Bei einem morgendlichen Brand in der Lorscher Straße 20 im Stadtteil Rödelheim wird eine 50jährige Frau erheblich verletzt. Nach einem Streit hat ihr 57jähriger Bekannter versucht, das ganze Haus in Brand zu setzen.
  11737. 8.11.2006, Die Delegierten des Kreisparteitages der CDU im Bürgerhaus Bornheim wählen mit 94 Prozent der Stimmen Petra Roth zur Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl Anfang 2007. Für die SPD tingelt der frühere Sozialdezernent Franz Frey bereits seit Wochen durch die Stadtteile, um bekannter zu werden.
  11738. 2.12.2006, In der Nacht zerstören Unbekannte auf dem Hauptfriedhof denkmalgeschützte Grabsteine bekannter Frankfurter Persönlichkeiten.
  11739. 2.2.1936, 70. Geburtstag des Bildhauers und Goldschmieds Prof. Augusto Varnesi (1866-1941), seit 1896 in Frankfurt am Main ansässig, schuf u.a. die Grabmale für Oberbürgermeister Johannes v. Miquel, die Familien von Bethmann und de Ridder. Seine bekannteste Frankfurter Arbeit ist das „Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main“ (gestiftet von der Familie Bethmann), das Gästebuch der Mainstadt.
  11740. 7.8.1983–11.8.1983, Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Tel Aviv und Frankfurt am Main gastiert die bekannteste israelische Folkloregruppe „Shalom ’83“ in der Mainstadt.
  11741. 21.10.1930, Versteigerung einer der bekanntesten Privatsammlungen Frankfurts, die Sammlung mittelalterlicher Plastik, sowie alter und neuer Gemälde des Kunstsammlers Jakob H. Weillers (1842-1911) im Aktionshaus Hugo Helbing.
  11742. 17.11.1941, Tod des Kampf- und Kunstfliegers Dr.-Ing. E. h. Ernst Udet (1896-1941 Freitod), einer der bekanntesten Jagdflieger des Ersten Weltkriegs. 1936 Chef des Technischen Amtes im Reichsluftfahrtministerium, 1938 Ernennung zum Generalluftzeugmeister. In den 20er und 30er wiederholt zu Schauflügen in Frankfurt am Main.
  11743. 24.9.1949, Im Rahmen der 100-Jahr-Feier zum Gedenken an Frédèric Chopin spielt Emma Lübbecke-Job im Städtischen Konzertsaal die bekanntesten Klavierkompositionen Chopins.
  11744. 2.2.1941, 75. Geburtstag des Bildhauers und Goldschmieds Prof. Augusto Varnesi (1866-1941), seit 1896 in Frankfurt am Main ansässig, wo er als freischaffender Künstler wirkt. Schuf in der Mainstadt eine Pietà für das Marienkrankenhaus, die Figurengruppe „Dichtung“ und die Reliefdarstellung „Tragödie“ und „Komödie“ für das neue Schauspielhaus (1902), vier überlebensgroße Atlanten unter dem Verbindungsgang des Rathausneubaus (1904), die Grabmale für Oberbürgermeister Johannes v. Miquel, der Familien von Bethmann und de Ridder sowie den Skulpturenschmuck der Matthäuskirche. Seine bekannteste Arbeit ist der Einband für das „Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main“ (1904-1907). 1932 entwarf er die Goethemedaille der Stadt Frankfurt am Main.
  11745. 15.8.1941, Tod des Bildhauers und Goldschmieds Prof. Augusto Varnesi (1866-1941), von 1896 bis zu seinem Tod als freier Künstler in Frankfurt am Main ansässig. Schuf in der Mainstadt eine Pietà für das Marienkrankenhaus, die Figurengruppe „Dichtung“ und die Reliefdarstellung „Tragödie“ und „Komödie“ für das neue Schauspielhaus (1902), vier überlebensgroße Atlanten unter dem Verbindungsgang des Rathausneubaus (1904), die Grabmale für Oberbürgermeister Johannes v. Miquel, der Familien von Bethmann und de Ridder sowie den Skulpturenschmuck der Matthäuskirche. Seine bekannteste Arbeit ist der Einband für das „Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main“ (1904-1907, gestiftet von der Familie Bethmann). 1932 entwarf er die Goethemedaille der Stadt Frankfurt am Main.
  11746. 28.1.1975, Eines der bekanntesten Frankfurter Fachgeschäfte, das Teppichhaus Pfaff in der Weißfrauenstraße, meldet Konkurs an.
  11747. 14.7.1989, Eröffnung eines der bekanntesten botanischen Gärten der Welt, die Villa Leonhardi am Palmengarten.
  11748. 16.8.1989, Eines der bekanntesten Lokale in Alt-Sachsenhausen, die Weinstube „Bodega“ in der Paradiesgasse, wird am Morgen in Brand gesteckt. Der geschätzte Schaden beträgt 300.000.- DM.
  11749. 13.8.2004, In der Pagode Phat-Hue an der Hanauer Landstraße nimmt die deutsch-vietnamesische buddhistische Gemeinde die Reliquien des Buddha, seiner bekanntesten Schüler und anderer Meister, feierlich in Empfang.
  11750. 8.2.2014, Tod des bekanntesten Frankfurter „Gastarbeiters“: Giuseppe Bruno (1945-2014) aus Sizilien, seit 1962 in der Mainstadt, Straßenkehrer bei der FES, Initiator eines Denkmals für ,Gastarbeiter‘.
  11751. 1.2.1933, Konzert von Leo Selinskys „12 Blue Jazz Ladies“, Europas bekanntestes Damen-Orchester, im Café Orest, Kaiserstraße.
  11752. 6.12.1910, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Verpflichtung neuer Stadtverordneter und Bekanntgabe der Ergebnisse der Stadtverordnetenwahlen durch den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Justizrat Dr. Georg Julius Friedrich, genannt „Fritz“, Friedleben (1853-1920).
  11753. 26.6.1945, Bekanntgabe des Bürgermeisters Wilhelm Hollbach, dass das von den Amerikaner geleitete Radio Frankfurt jetzt jeden Abend um 21.00 Uhr eine „Rhein-Mainische Stunde“ überträgt.
  11754. 2.4.1969, Bekanntgabe der Gründung eines „Studien-Instituts für marxistische Studien und Forschungen“.
  11755. 3.6.1992, Eine Woche nach Bekanntgabe ihrer Kandidatur für das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters zieht die CDU-Kreisvorsitzende Petra Roth heftige Kritik auf sich: In einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ schließt sie ein Zusammengehen mit den rechtsextremen „Republikanern“ nach der Kommunalwahl 1993 zur Abwahl von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und der rot-grünen Stadträte nicht eindeutig aus. Darüber kommt es im Rahmen der Wohnungsdebatte im Stadtparlament zu einem Eklat zwischen der CDU und SPD.
  11756. 18.10.2014, Anlässlich des einhundertsten Geburtstages der Goethe-Universität wird das Museum Giersch am Museumsufer von der Frankfurter Universität übernommen – so die Bekanntgabe des Präsidenten Werner Müller-Esterl. Das Haus „Museum Giersch der Goethe-Universität“ erhält von der Stiftung Giersch über 30 Jahre rund 27 Millionen Euro.
  11757. 11.3.1920, Im „Abendblatt“ der „Frankfurter Zeitung“ wird die Aufhebung des am 16.01.1920 verfügten Versammlungsverbotes in Frankfurt am Main und allen Vororten durch den hiesigen Polizeipräsidenten Fritz Ehrler (1871-1944) offiziell bekanntgegeben.
  11758. 4.12.2009, Auf einer Pressekonferenz des Frankfurter Universitätsklinikums wird die Gründung eines Hessischen Kinderherzzentrums (HKHZ) der hessischen Universitätskliniken in Frankfurt am Main, Gießen und Marburg bekanntgegeben.
  11759. 1.10.1923, Laut einer Bekanntmachung des Militärbefehlshabers Generalleutnant Fritz Reinhardt und des Frankfurter Polizeipräsidenten Fritz Ehrler (1871-1944) wird eine Einschränkung der Versammlungsfreiheit angeordnet. Verboten sind für die nächste Zeit öffentliche Versammlungen, Ansammlungen, Umzüge und Aufzüge unter freiem Himmel. Alle öffentlichen Versammlungen in geschlossenen Räumen sind von der Genehmigung der zuständigen Polizeibehörde abhängig.
  11760. 6.1.1920, Infolge akuten Kohlenmangels wird ab heute, so die Bekanntmachung des Magistrats, der Verbrauch elektrischen Stromes drastisch eingeschränkt. Der gesamte Straßen- und Waldbahnbetrieb hört ab heute Abend auf. Elektrisches Licht darf in Privathaushalten nur von 6.00 Uhr morgens bis 22.00 Uhr abends benutzt werden.
  11761. 12.4.1939, In einer „Allgemeinen Bekanntmachung“ des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs werden die Frankfurter Bürger zum Schutz ihrer öffentlichen Anlagen angehalten.
  11762. 15.4.1942, Mit amtlicher Bekanntmachung des Oberbürgermeister Friedrich Krebs und dem städtischen Ernährungsamt erhalten alle Versorgungsberechtigten in Frankfurt am Main ab sofort je Kopf der Bevölkerung ¼ kg Apfelsinen. Die Abgabe erfolgt gegen Abtrennung des Abschnitts N 38 der Nährmittelkarte 35 und gleichzeitiger Eintragung in die Spalte „D“ des Haushaltsausweises durch den Kleinverteiler. Die Kleinverteiler müssen die abgetrennten Bezugsscheine aufbewahren. „Die Abgabe an Juden und Zivilpolen ist unzulässig“, so die amtliche Bekanntmachung.
  11763. 2.4.1945, Bekanntmachung des Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte, General Dwight D. Eisenhower: „...wir haben jetzt deutschen Boden betreten. Wir kommen als siegreiches Heer, jedoch nicht als Unterdrücker.“
  11764. 14.9.1945, Bekanntmachung der Städtischen Wasserwerke, wonach die Entnahme von Wasser aus der Wasserleitung ohne Bezahlung Diebstahl ist und strafrechtlich verfolgt wird. Ausnahmen bilden die vom Wasserwerk aufgestellten Zapfstellen für die Bewohner von Häusern, die z. Zt. noch nicht mit Wasser versorgt werden.
  11765. 1.7.1900, Offizielle Eingemeindung der Orte Niederrad, Oberrad und Seckbach in den Gemeindeverband von Frankfurt am Main. Nach Bekanntmachung der kaiserlichen Oberpostdirektion führen die in diesen Orten bestehenden Postanstalten nunmehr die Bezeichnungen „Frankfurt (Main)-Niederrad“, Frankfurt (Main)-Oberrad“ und „Frankfurt (Main)-Seckbach“.
  11766. 1.6.1995, 50jähriges Jubiläum von Radio Frankfurt. Am 01.06.1945 strahlte der improvisierte Sender zum ersten Mal in den Äther: Swing-Musik und Bekanntmachungen der Militärs in englischer Sprache.
  11767. 5.1.1922, 200jähriges Jubiläum des Frankfurter „Intelligenzblattes“ (05.01.1722-30.04.1934): bis 1806 unter dem Namen: „Wöchentliche Frankfurter Frag- und Anzeigungs-Nachrichten; ab 1806: „Intelligenzblatt der freien Stadt Frankfurt“; ab 1910: „Frankfurter Nachrichten und Intelligenz-Blatt“. Bis 1910 Anzeigen- und Bekanntmachungsblatt, dann regionale Tageszeitung.
  11768. 20.5.1930, Premiere der Komödie „Die Bekehrung des Ferdys Pistora“ von František Langer im Schauspielhaus.
  11769. 22.3.1932, Zum Goethe-Jahr 1932 ist zugunsten der Volksspende für Goethes Geburtshaus in Frankfurt am Main nach dem Entwurf von Prof. Heinrich Moshage (München) eine Goethe-Plakette geschaffen worden, auf der das Wort Goethes steht: „Wir bekennen uns zu dem Geschlecht, das aus dem Dunklen ins Helle strebt.“
  11770. 24.5.1938, In insgesamt sechs Großkundgebungen bekennen sich die versammelten Eltern zur Gemeinschaftsschule.
  11771. 9.12.1945, Erster Landesparteitag der Sozialdemokratischen Partei Groß-Hessens in Enkheim mit über 1000 Delegierten. Die einstimmige Wahl des Parteivorsitzenden für Groß-Hessen fällt auf Wilhelm Knothe aus Frankfurt am Main. Die Delegierten bekennen sich zum Einheitsstatt auf demokratischer Grundlage. Zu den kommenden Kommunalwahlen tritt die SPD überall mit eigenen Listen auf.
  11772. 3.11.1957, Landeskirchentag in der Kongreßhalle des Messegeländes. 5000 Menschen aus den Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau, auch Abordnungen aus der DDR, nehmen an dieser Veranstaltung teil. Generalsuperintendent Fritz Führ aus Ost-Berlin, Kirchenpräsident Dr. Martin Niemöller und der Generalsekretär des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Pastor Heinrich Giesen, stellen ihre Ansprachen unter das Leitwort des Landeskirchentages „Der Mensch ist dein Bruder“. Appelliert wird an die Christenheit, sich auch im täglichen Leben offen und überall zu ihrem Glauben zu bekennen.
  11773. 24.3.1977, Sprengstoffanschlag auf den Präsidenten der Frankfurter Anwaltskammer Dr. Klaus Schmalz in seinem Wohnhaus in der Hammanstraße/Ecke Fürstenberger Straße im Nordend. In einem Schreiben bekennen sich die „Revolutionären Zellen“ zu dem Attentat.
  11774. 29.1.1978, Erneut werden Brandanschläge gegen Fahrkartenautomaten des Frankfurter Verkehrsverbundes FVV verübt. Ein junger Mann schleudert in der Nacht zuvor einen Molotowcocktail gegen das Verwaltungsgebäude der Stadtwerke am Dominikanerplatz, ohne dass Schaden entsteht. Zu den Anschlägen am 27.01. d. J. bekennen sich in einem Schreiben an die Deutsche Presse-Agentur dpa sog. „Revolutionäre Zellen“.
  11775. 12.2.1978–13.2.1978, Auf zwei Angestellte des Frankfurter Verkehrsverbundes werden in Kalbach und Ginnheim Anschläge verübt, ohne jedoch Personenschaden anzurichten. Sog. „Revolutionäre Zellen“ bekennen sich zu den Gewaltakten.
  11776. 7.4.1978, „Revolutionäre Zellen“ bekennen sich in Briefen an Frankfurter Tageszeitungen zu dem Anschlag auf das Ordnungsamt.
  11777. 20.6.1978, Schwerer Sprengstoffanschlag auf die israelische Fruchtimportfirma „Agrexco Agricultural Ltd“ , die ihre Büroräume in einem achtgeschossigen Hochhaus neben der Großmarkthalle hat. Die Wucht der Explosion ist so groß, dass sich eine dicke Stahlplatte verbiegt, Splitter in die Wände des Büros getrieben werden und die Fensterscheiben samt einem Glasdach herausfliegen. Keiner der anwesenden Mitarbeiter wird verletzt. Sog. „Revolutionäre Zellen“ bekennen sich zu diesem Anschlag.
  11778. 18.6.1979, Kurz vor und nach Mitternacht explodieren zwei Bomben gegen Israel-Früchte auf der Großmarkthalle. Die Anschläge gelten einer deutschen Vertriebsfirma für israelische Früchte. Zu den Anschlägen bekennen sich die „Revolutionäre Zellen“.
  11779. 7.4.1981, Bei einem Brandanschlag auf den Kaufhof Frankfurt, zu dem sich „Revolutionäre Zellen“ bekennen, entsteht ein Schaden von 300.000.- DM.
  11780. 12.2.1982, Kurz vor Mitternacht wird auf das Schulungszentrum der Philipp Holzmann AG in Neu-Isenburg ein Sprengstoffanschlag verübt, zu dem sich sog. „Revolutionären Zellen“ bekennen. Der Schaden beträgt 60.000.- DM.
  11781. 29.9.2002–5.10.2002, Interkulturelle Woche unter dem Motto „Rassismus erkennen: Farbe bekennen“.
  11782. 31.12.1937, Am Silvesterabend findet zum ersten Mal in der Paulskirche um Mitternacht ein Gottesdienst statt. Ansprache halten die Pfarrer Karl Veidt (1879-1946), 1934/35 Vorsitzender des Landesbruderrats Nassau-Hessen der „Bekennenden Kirche“ und Pfarrtätigkeit an der Paulsgemeinde, und Georg Struckmeier (1885-1974), von 1925 bis zur Pensionierung 1947 Seelsorger an der Frankfurter Paulsgemeinde.
  11783. 19.4.1953, Der Landesbruderrat der Bekennenden Kirche Nassau-Hessen veranstaltet in der Paulskirche einen „Gemeindetag unter dem Wort“.
  11784. 4.6.1979, Sprengstoffanschlag auf das Gebäude Bleichstraße 60-62, in dem u. a. Büros der Urangesellschaft untergebracht sind. Der Schaden beträgt 80.000.- DM. In einem Bekennerbrief wird die Stilllegung aller Atomkraftwerke verlangt.
  11785. 3.2.1990, Unbekannte legen am Morgen in der Zentrale der Firma „Lahmeyer International“, einer Gesellschaft für Energietechnik in Niederrad, vorsätzlich Feuer. Der Schaden wird auf 2,5 Millionen DM geschätzt. Lt. Bekennerbrief ist es eine linksextremistische Gruppe „Revolutionäre Viren“.
  11786. 18.4.1981, Ein erneuter Brandanschlag richtet sich gegen den Massa-Großmarkt in Eschborn. Der Schaden beträgt 200.000.- DM. Wieder geht ein Bekennerschreiben der „Revolutionären Zellen“ ein.
  11787. 1.6.1982, Gegen 1.30 Uhr morgens explodiert am General-Abrams-Building, dem ehemaligen IG-Farben-Hochhaus und Hauptquartier des V. US-Korps, eine Bombe. Personen werden nicht verletzt. Der Schaden beträgt rund 1500.000.- DM. Die sog. „Revolutionären Zellen“ übernehmen in einem Bekennerschreiben die Verantwortung.
  11788. 8.1.2000, Mit dem Auftritt von Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) vor mehreren hundert Gästen des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Gewerkschaftshaus erhält der Neujahrsempfang des Frankfurter DGB wieder einmal bundesweit Aufmerksamkeit. Bürgermeister Achim Vandreike (SPD) bekennt sich öffentlich zum Ausbau des Rhein-Main-Flughafens und handelt sich dabei Kritik aus den eigenen Reihen und von den Grünen ein.
  11789. 9.3.1952, Gründung eines „Frankfurter Aktionskreises für den Frieden“, der sich zum deutschen Verteidigungsbeitrag als Abwehr gegen den osteuropäischen Staatssozialismus bekennt.
  11790. 5.6.1967, Sechs-Tage-Krieg im Nahen Osten. Die Stadt Frankfurt am Main bekennt sich zum jüdischen Staat und richtet ein Spendenkonto für Israel ein.
  11791. 15.5.1972, Die ersten Bombendrohungen, denen weitere folgen, werden registriert. Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität kündigt neue Demonstrationen gegen den Vietnam-Krieg an. Die Rote Armee Fraktion (RAF) bekennt sich unterdessen mit Schreiben vom 14.05. verantwortlich für den Bombenanschlag auf das US-Hauptquartier.
  11792. 1.6.1976, Bombenattentat auf das Kasino des US-Hauptquartiers hinter dem IG-Farben-Hochhaus. Sechzehn Menschen werden dabei verletzt. Eine „Revolutionäre Zelle – Brigade Ulrike Meinhof“ bekennt sich zu dem Anschlag.
  11793. 26.4.1979, Die Häuser des IG-Metall-Vorsitzenden Eugen Loderer und seines Stellvertreters Hans Mayr in Frankfurt am Main und Dreieich werden mit schwarzer Farbe bepinselt. Zu den „Farbanschlägen“ bekennt sich eine „Revolutionäre Zelle in der IGM“.
  11794. 16.6.1979, Unbekannte verüben einen Brandanschlag auf das Büro der sowjetischen Luftverkehrsgesellschaft Aeroflot im BfG-Haus. Der Schaden beträgt 30.000.- DM. Später bekennt sich eine „Territoriale Widerstandsarmee“ zu dieser Tat.
  11795. 17.12.1984, Bei einem frühmorgendlichen Brand in der Kundendiensthalle der Frankfurter Niederlassung der Firma Siemens in der Rödelheimer Landstraße entsteht ein Schaden in Millionenhöhe. Zur Tat bekennt sich eine linksextreme Gruppe.
  11796. 12.11.1987, Das Opernhaus brennt. Zerstört wird das gesamte Bühnenhaus der Oper. Tagelang andauernde Nachbrände verursachen weitere Schäden. Erste geschätzte Schadensbilanz: 130 Millionen DM. Schließlich bekennt sich ein vor längerem von der Bundesrepublik Deutschland aus DDR-Haft freigekaufter Mann zu der Tat.
  11797. 27.1.1999, Bei der städtischen Feier zur Einbürgerung von 63 Ausländern bekennt sich Oberbürgermeisterin Petra Roth öffentlich zur Integration von Ausländern in Frankfurt am Main.
  11798. 27.1.1934, Große Studentendemonstration, zu der auch die Frankfurter Bevölkerung eingeladen ist, zum Bekenntnis „für den deutschen Sozialismus“ vor der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  11799. 4.7.1925, Rheinische Jahrtausendfeier in Frankfurt am Main als Bekenntnis zur rheinisch-deutschen Einheit, veranstaltet von der Rheinländervereinigung im Zoologischen Garten.
  11800. 17.11.1918, Eine Versammlung der Frankfurter Jugend legt in der Paulskirche ein Bekenntnis zur deutschen Republik ab.
  11801. 9.12.1938, Unter dem Leitwort „Bekenntnis zu Groß-Deutschland“ veranstaltet der Kreis Groß-Frankfurt der NSDAP eine große Versammlungswelle, die gleichzeitig 47 Ortsgruppen des Kreisbereiches erfasst. Hauptredner ist Gauleiter Jakob Sprenger.
  11802. 18.5.1946–19.5.1946, An dem Kongress „Tag der jungen Generation“ nehmen 120 Männer und Frauen aus allen Besatzungszonen teil. Zu dieser öffentlichen Feierstunde am Jahrestag der deutschen Nationalversammlung von 1848, an der auch der Rektor der Frankfurter Universität, Professor Walter Hallstein, teilnahm, hat der groß-hessische Ministerpräsident Professor Karl Geiler eingeladen. Vor dem Portal der Ruine der Paulskirche legen Jugendliche ein Bekenntnis zur Zukunft Deutschlands ab. Dr. Heinrich von Brentano, Rechtsanwalt aus Darmstadt, referiert auf dem anschließenden Kongress über die Verfassungsprobleme der jungen Demokratie.
  11803. 17.6.1978, Ein „Bekenntnis zum friedlichen Interessenausgleich, zur Versöhnung und zur Gerechtigkeit“ legt Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann anlässlich des 17. Juni in der Paulskirche ab.
  11804. 8.11.1984, Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main legt den Grundstein für ihr Gemeindezentrum in der Savignystraße im Westend. Der Grundstein enthält eine Kassette mit Listen der in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportierten Frankfurter Juden. Gemeindevorstand Ignatz Bubis sagt, der Neubau sei ein Bekenntnis zum hier sein.
  11805. 25.8.1945, Triumphale Rückkehr von Pfarrer Ide in Frankfurt am Main-Höchst, den die Nationalsozialisten als einen der engagiertesten Bekenntnispfarrer 1938 des Landes verwiesen.
  11806. 20.1.1938, Oberbürgermeister Friedrich Krebs führt in Berlin ein Gespräch mit dem Staatsekretär Werner Zschintzsch über die „Einführung der Gemeinschaftsschule“ anstelle der bisherigen Bekenntnisschule.
  11807. 1.8.1938, Oberbürgermeister Friedrich Krebs beschließt, vom Schuljahr 1939 an, die formelle Neueinrichtung von Gemeinschaftsschulen anstelle der bisherigen Bekenntnisschulen.
  11808. 9.4.1939, Mit heutigen Datum (Ostern 1939) sind infolge der Umwandlung von Bekenntnisschulen in Gemeinschaftsschulen nachstehende Schulen aufgelöst worden: 1. Goldstein-Schule, 2. Münzenberg-Schule, 3. Strahlenberg-Schule. Die Niederräder Mittelschule ist von diesem Zeitpunkt ab in das Gebäude der früheren Goldstein-Schule verlegt worden.
  11809. 10.11.1952, Thomas Mann liest aus seinem noch nicht erschienenen Roman „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ auf einer Veranstaltung des S. Fischer Verlages in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  11810. 26.1.1906, Gründung der „Henry und Regine Seligman’schen Stiftung“ (durch Stiftungsbrief und Satzung) (Stiftungskapital: 1000.000.- Mark), eine selbständige Stiftung des privaten Rechts, zur Unterstützung unbemittelter Personen ohne Unterschied des religiösen Bekenntnisses und zwar in erster Linie durch unentgeltliche Verabfolgung von Holz, Kohlen und sonstige Heizmaterialien. Die staatliche Genehmigung erfolgt am 03. April 1906.
  11811. 16.6.1946, Bekenntnistag der katholischen Jugend mit dem Thema „Einer trage des anderen Last“ in der St. Bernarduskirche mit annähernd 1000 Jugendlichen.
  11812. 8.2.2000, Der Prozess gegen den Frankfurter Immobilienhändler, ehemaligen Spielcasino- und Bordellbetreiber Hersch Beker wird erneut vor dem Landgericht Frankfurt aufgerollt. Wegen illegalen Glückspiels, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung war Beker 1995 vom Landgericht Frankfurt zu drei Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil in der Revision 1998 aufgehoben und die Strafsache zur Neuverhandlung an das Landgericht zurückgewiesen. Wegen des angegriffenen Gesundheitszustandes kann erst jetzt ein Verhandlungstermin angesetzt werden. Kaufmann Hersch Beker wird wegen illegalen Glückspiels, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Die Strafe wird gegen Zahlung von einer Million DM zur Bewährung ausgesetzt.
  11813. 3.1.1990, Der Stadt Frankfurt am Main steht ein neuer Bestechungsskandal ins Haus. Einem kriminalpolizeilichen „Zwischenbericht“ der Staatsanwaltschaft zufolge, kommen die wegen illegalen Glücksspiels und Steuerhinterziehung verfolgten Brüder Hersch und Chaim Beker auch als Täter für Bestechungen bei der Stadtverwaltung in Betracht.
  11814. 11.1.1990, Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann fordert im Fall Beker Aufklärung ohne Rücksicht auf Personen.
  11815. 25.1.1990, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Heftige Debatte über die Beker-Affäre.
  11816. 2.2.1990, Konstituierung des „Akteneinsichtsausschusses“ der Stadtverordnetenversammlung zum Fall Beker.
  11817. 8.2.1990, Der Hessische Landtag in Wiesbaden debattiert über die Beker-Affäre und über Dr. Walter Wallmanns Anteil in diesem Fall.
  11818. 10.4.1990, Der Frankfurter „Unterweltkönig“ Hersch Beker flieht aus dem Höchster Krankenhaus nach Israel. Beker ist zuvor wegen des Verdachts des Betrugs, der Steuerhinterziehung und der Bildung einer kriminellen Vereinigung in Haft genommen worden.
  11819. 13.7.1990, Der international gesuchte Frankfurter Unterweltkönig Hersch Beker wird in Israel verhaftet.
  11820. 18.7.1990, Gegen eine Kaution in Höhe von 15 Millionen DM wird der Frankfurter Geschäftsmann Chaim Beker, gegen den wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Betrugs ermittelt wird, von der Haft verschont.
  11821. 21.8.1990, Der Frankfurter Bar- und Bordellbesitzer Hersch Beker wird in Tel Aviv nach Hinterlegung einer hohen Kaution aus dem Untersuchungsgefängnis entlassen. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft will ihm wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung und aktiver Bestechung den Prozess machen.
  11822. 20.10.1990, Die hessische Landesregierung weist Pressebericht zurück, wonach Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann den „Bordellier“ Hersch Beker persönlich kennen soll. Ein V-Mann soll Beker zur Villa des Ministerpräsidenten gefahren haben.
  11823. 6.11.1990, Hessens Innenminister Gottfried Milde tritt zurück. Ihm wird vorgeworfen, im Hessischen Landtag unrechtmäßig aus abgehörten Telefongesprächen im Zusammenhang mit der Beker-Affäre in Frankfurt am Main zitiert zu haben.
  11824. 12.12.1990, Der Hessische Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss ein, der den Komplex Abhöraffäre Beker sowie Verdächtigungen gegen Mitglieder der Landesregierung aufdecken soll.
  11825. 23.5.1991, Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird die Privatwohnung des früheren, langjährigern Frankfurter Stadtkämmerers Ernst Gerhardt (CDU) durchsucht. Zahlreiche Akten werden beschlagnahmt. Gegen Gerhardt wird wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit der Beker-Affäre ermittelt.
  11826. 10.7.1991, Im Zuge der Ermittlungen gegen den ehemaligen Stadtkämmerer Ernst Gerhardt (CDU) in der „Beker-Affäre“ durchsucht die Staatsanwaltschaft Räume der „Freunde der Universität Tel Aviv“. Gegen Gerhardt, der Präsident des Freundeskreises ist und einen Stiftungsfonds gegründet hat, bestehe Anfangsverdacht, er habe für Spenden in den Fonds „Vorteile im Rahmen der Grundstücksgeschäfte zur Prostitutionsverlagerung“ gewährt.
  11827. 26.11.1991, Hersch Beker, der wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Glückspiels nach Tel Aviv geflohene Frankfurter „Bordellkönig“, will, so die Frankfurter Staatsanwaltschaft, zur Vernehmung nach Frankfurt am Main zurückkehren.
  11828. 22.3.1994, Das Landgericht Frankfurt setzt den Haftbefehl gegen den ehemaligen Frankfurter „Bordellkönig“ Hersch Beker außer Vollzug. Beker muss eine Kaution von zwei Millionen DM hinterlegen. Dies haben seine Anwälte mit der Anklagebehörde als Voraussetzung für eine Rückkehr ihres Mandanten aus Israel ausgehandelt.
  11829. 17.12.1994, Der ehemalige „Bordellkönig“ Hersch Beker kehrt freiwillig aus Tel Aviv wieder nach Frankfurt am Main zurück. Gegen eine Kaution von zwei Millionen DM ist der Haftbefehl bereits ausgesetzt worden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt will Anklage wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung erheben.
  11830. 28.11.1995, Das Landgericht Frankfurt verurteilt Hersch Beker wegen unerlaubten Glücksspiels, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung zu drei Jahren Gefängnis. Nach Hinterlegung einer Kaution von vier Millionen DM kommt Beker frei. Sein Anwalt kündigt Revision an.
  11831. 13.11.1990, Die Stadt Frankfurt am Main nimmt Hersch Bekers Angebot nicht an, das im Rohbau fertig gestellte Bordell-Appartement-Haus in der Breite Gasse zu kaufen.
  11832. 17.2.1909, Premiere des russischen Zirkus Beketow in der Landwirtschaftlichen Halle – zum ersten Mal in Frankfurt am Main.
  11833. 14.5.1983, Anlässlich des fünften Treffens ehemaliger Kriegsgefangener des Gefangenenlagers Stalingrad/Beketowka gibt der Magistrat im Kaisersaal des Römers einen städtischen Empfang.
  11834. 7.3.1937, Tod des Musikkritikers und Musikschriftstellers Paul Bekker (1882-1937), von 1911 bis 1925 Musikkritiker der „Frankfurter Zeitung“, Verfechter der Neuen Musik (Mahler, Schönberg). 1933 Emigration nach Paris, 1934 in die USA.
  11835. 1.9.1940–22.9.1940, Ausstellung von Werken der Frankfurter Malerin Lina von Schauroth (1874-1970) [sowie eventuell von der Malerin, Galeristin und Mäzenatin Hanna Bekker vom Rath (1893-1983); ihre Beteiligung ist in den Quellen nicht gesichert] im Frankfurter Kunstverein.
  11836. 11.5.1947–22.6.1947, Eröffnung des Frankfurter Kunstkabinetts mit der ersten Käthe-Kollwitz-Ausstellung aus der Sammlung von Helmuth Goedeckemeyer im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath. Marie Luise Kaschnitz liest dabei aus neuen Werken.
  11837. 23.1.1948, Ausstellungseröffnung mit graphischen Arbeiten Ernst Ludwig Kirchners im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11838. 19.10.1948, Zweite Ausstellung der von Hanna Bekker vom Rath gegründeten Kunstgemeinschaft, Friedrich Ebert-Straße 60.
  11839. 11.5.1952, Fünfjähriges Jubiläum des Frankfurter Kunstkabinetts Hanna Bekker vom Rath.
  11840. 5.4.1954, Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Alexej von Jawlensky im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11841. 15.10.1954–20.11.1954, Ernst Ludwig Kirchner-Ausstellung im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11842. 25.11.1955–24.12.1955, Ausstellung Francis Bott (Paris) im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11843. 8.3.1957–31.3.1957, Ausstellung mit Gemälden des Frankfurter Malers Kurt Federlin im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11844. 26.9.1957, Hanna Bekker vom Rath, Leiterin des Frankfurter Kunstkabinetts, wird für ihre kulturellen Verdienste die Goetheplakette des Landes Hessen verliehen.
  11845. 3.10.1959–15.11.1959, Ausstellung „Elf Spanische Maler“ über spanische Gegenwartskunst im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11846. 21.8.1962–22.9.1962, Ausstellung „Künstler des Frankfurter Kunstkabinetts“ im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11847. 7.9.1963, Der Magistrat verleiht der Malerin, Galeristin und Mäzenatin Hanna Bekker vom Rath (1893-1983), Inhaberin des „Frankfurter Kunstkabinetts“, anlässlich ihres 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  11848. 24.3.1964–2.5.1964, Ausstellung von Zeichnungen und Druck-Graphik Karl Schmidt-Rottluffs (1884-1976) des Frankfurter Kunstkabinetts Hanna Bekker vom Rath.
  11849. 9.4.1964, Der Gründerin und Leiterin des Frankfurter Kunstkabinetts, Hannah Bekker vom Rath (1893-1983), wird das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  11850. 20.4.1967–27.5.1967, Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Frankfurter Kunstkabinetts Hanna Bekker vom Rath Ausstellung mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen, Druckgrafik und Plastik des 20. Jahrhunderts.
  11851. 28.7.1970–5.9.1970, Ausstellung mit Ölbildern und Gouachen des 1968 verstorbenen Malers Ernst Wilhelm Nay im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11852. 13.1.1972–26.2.1972, Ausstellung mit Zeichnungen und Sammlungen des Hamburger Malers Horst Janssen im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11853. 11.9.1975–25.10.1975, Ausstellung mit Farbholzschnitten des Malers, Graphikers und Holzschneiders HAP Grieshaber im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11854. 11.5.1977, 30jähriges Jubiläum des Frankfurter Kunstkabinetts Hanna Bekker vom Rath.
  11855. 8.6.1978–31.7.1978, Ausstellung mit Werken des Berliner Malers George Grosz im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11856. 14.9.1978–28.10.1978, Ausstellung mit Zeichnungen und Druckgrafik von Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11857. 11.9.1979–27.10.1979, Ausstellung mit Werken des Bildhauers, Holzschneiders und Lithographen Gerhard Marcks (1889-1981) im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11858. 8.11.1979–22.12.1979, Ausstellung mit Zeichnungen, Druckgraphiken und Bronzen der Künstlerin Käthe Kollwitz im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11859. 26.2.1981–4.4.1981, Ausstellung mit Zeichnungen und Druckgraphik von Max Liebermann im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11860. 8.8.1983, Tod der Kunstmäzenin Hanna Bekker vom Rath (1893-1983), Gründerin des gleichnamigen Frankfurter Kunstkabinetts.
  11861. 12.7.1984–1.9.1984, Ausstellung mit Aquarellen von Edvard Frank im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11862. 13.9.1984–27.10.1984, Ausstellung mit Werken des Holzschneiders HAP Grieshaber im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11863. 1.11.1984–22.12.1984, Gedächtnisausstellung des Frankfurter Kunstkabinetts zum Gedenken an die Gründerin der Galerie, die Malerin und Mäzenatin Hanna Bekker vom Rath (1893-1983).
  11864. 1.12.1984–8.12.1984, Ausstellung zum 100. Geburtstag des Künstlers Karl Schmidt-Rotluff im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11865. 7.9.1993, 100. Geburtstag der Malerin, Galeristin und Mäzenatin Hanna Bekker vom Rath (1893-1983), 1947 Eröffnung des „Frankfurter Kunstkabinetts Hanna Bekker vom Rath“.
  11866. 15.7.1998–29.8.1998, Ausstellung über den Maler Erich Heckel im Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath.
  11867. 4.6.1946, Auf der Mainzer Landstraße in Höhe der Ludwigstraße stoßen zwei Straßenbahnen zusammen. Offenbar infolge falscher Weichenstellung fährt eine aus der Richtung Hohenzollernstraße kommende Straßenbahn der Linie 12 in die Flanke der aus entgegen gesetzter Richtung kommenden Linie 14. Es entsteht hoher Sachschaden, Personenschäden sind nicht zu beklagen.
  11868. 20.3.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stehend ehrt die Versammlung in stillem Gedenken die zahlreichen Toten, die Frankfurt am Main während des Zweiten Weltkriegs beklagen muss. Danach billigen die Stadtverordneten das von der SPD-Fraktion in einem dringlichen Antrag vorgelegte Kommunalprogramm 1959 für die Frankfurter Vororte.
  11869. 25.3.1962, Eine Düsenmaschine vom Typ „Boeing 707“ mit 68 Passagieren und 10 Besatzungsmitgliedern an Bord muss auf dem Rhein-Main-Flughafen notlanden. Die Maschine, von New York kommend, kann das vordere Rad des Fahrgestelles nicht ausfahren. Die Maschine kreist zwei Stunden lang über dem Frankfurter Flughafen, ehe sie zur Notlandung ansetzt. Von der Feuerwehr wird die gesamte Landebahn mit Schaum bespritzt, um das Entstehen eines Brandes bei der Notlandung zu verhindern. Verletzte sind nicht zu beklagen.
  11870. 15.7.1962, Am Wochenende kommt es in Frankfurt am Main zu elf schweren Verkehrsunfällen. Fünf Tote und mehrere Schwerverletzte sind zu beklagen.
  11871. 25.2.1972, 43 Professoren der Johann Wolfgang Goethe-Universität richten in einem offenen Brief an den hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald (1919-1996) und alle hessischen Landtagsabgeordneten scharfen Protest gegen die ihrer Ansicht nach unzumutbaren Verhältnissen an ihrer Universität. Die Hochschullehrer verweisen dabei auf linksradikale Studenten, denen sie ausgesetzt seien, ohne vom Staat wirksam geschützt zu werden. Im Übrigen beklagen die Professoren, dass sie „jahraus, jahrein in einer verdreckten und durch radikale und obszöne Parolen verschmierten Arbeitsstätte arbeiten“ müssen.
  11872. 9.9.1975, Die Frankfurter Journalisten beklagen den Tod eines ihrer angesehensten Kollegen: Hans-Jürgen Hoyer (1915-1975), seit 1958 Ressortleiter der Lokalredaktion der „Frankfurter Rundschau“, Erster Vorsitzender des Hessischen Journalistenverbandes.
  11873. 24.8.1893, Bei der Explosion an der Maschine der Hessischen Ludwigsbahn fliegt ein zwei Zentner schweres Teil durch das Dach der rechten Halle des Hauptbahnhofs und beschädigt es in einer Ausdehnung von etwa 25 Quadratmetern. Verletzte Personen sind nicht zu beklagen.
  11874. 3.1.1976–4.1.1976, Sturmböen mit Spitzengeschwindigkeiten von annähernd 150 Kilometer pro Stunde jagen durch Frankfurts Straßen. Es besteht Lebensgefahr, denn von den Fassaden des Selmi-Hochhauses und des Bürohotels an der Messe lösen sich schwergewichtige Fassadenteile. Während der Sturm tobt, rückt die Berufsfeuerwehr 129mal aus. Verletzte sind nicht zu beklagen.
  11875. 6.1.1979, Innerhalb von knapp 20 Stunden muss die Berufsfeuerwehr vier größere Brände löschen – darunter ein Feuer im Caravelle-Hotel. Zerstört wird das Vereinshaus des Heddernheimer Kleingartenvereins „Brühlwiese“. Der Schaden wird insgesamt auf rund 450.000.- DM geschätzt. Verletzte sind nicht zu beklagen.
  11876. 19.5.1988, Der Magistrat zieht für Frankfurt am Main Konsequenzen aus der Katastrophe von Herborn am 07.07.1987, als ein mit 36.000 Litern Treibstoff gefüllter Tanklastwagen in ein Haus rast und es dabei fünf Tote, 38 Verletzte und 44 Obdachlose zu beklagen gibt. Umweltdezernent Heinz Daum stellt ein Programm vor, das solchen Gefahren vorbeugen soll. In der gesamten Innenstadt darf kein Gefahrenguttransporter mehr rollen, der Sprengstoffe, Zünder, Gase, Butan oder Propan geladen hat. Den ungehinderten Transport von Treibstoff allerdings kann die Stadt nicht reglementieren.
  11877. 12.3.1990, Bei einem Brandanschlag auf das Autohaus Niederrad in der Hahnstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 160.000.- DM. Bereits am 06.03. d. J. ist durch Brandstiftung ein Schaden von ca. 35.000.- DM zu beklagen.
  11878. 28.4.1990, In einem Aufruf an den sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow beklagen mehr als 300 Vertreter von Frankfurter Parteien, Gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen und Kirchen den „zunehmenden Antisemitismus in der Sowjetunion“.
  11879. 7.5.1931, Ein Unwetter mit heftigen Regenfällen und Gewitter setzt die Stadt unter Wasser: Viele Keller werden überflutet, auch das Polizeipräsidium beklagt Wasserschäden.
  11880. 15.1.1956, Protestkundgebung des Verbandes der Kriegsgeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK) im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten, in der die unzulängliche Versorgung der Rentenempfänger beklagt wird.
  11881. 10.1.1995, In der rot-grünen Römerkoalition knirscht es: Der Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, Lutz Sikorski, beklagt sich über die SPD. Deshalb sei rot-grüne Verkehrspolitik nur „millimeterweise“ realisiert worden.
  11882. 20.7.2004, Der Historiker Joachim Fest beklagt in seiner Festansprache während der Feierlichkeiten zum 20. Juli 1944 in der Paulskirche die mangelnde Anerkennung für das Attentat auf Hitler.
  11883. 23.11.1979, Im ersten Frankfurter Prozess um einen Strompreis-Boykott gewinnen die Stadtwerke vor dem Amtsgericht. Dem Urteil zufolge muss die beklagte Wohngemeinschaft aus Atomkraftgegnern nunmehr in voller Höhe die seit Mai vergangenen Jahres angelaufenen Stromrechnungen bezahlen.
  11884. 1.3.1935, Jakob Sprenger bekleidet ab heute in Personalunion die Ämter des Reichsstatthalters und des Landesregierungschefs.
  11885. 15.4.1931, Stadtkämmerer Bruno Asch (1890-1940) reicht sein Entlassungsgesuch (zum 21.04. d. J.) ein, um das Amt des Finanzdezernenten in Berlin zu übernehmen. Sein Nachfolger wird der Rechtsanwalt, Kommunalpolitiker und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Friedrich Lehmann (1888-1960), der das Amt bis 1946 bekleidet.
  11886. 14.8.1946, Das Mittlere Militärgericht verurteilt Bürgermeister Dr. Karl Altheim zu acht Monaten Gefängnis wegen falschen Angaben über seine politische Vergangenheit. Das Gericht hält den Angeklagten für überführt, während des Nationalsozialismus den Rang eines Rottenführers der SA bekleidet zu haben. Weiterhin habe der Angeklagte auf seinem Fragebogen verschwiegen, 1933 einen Aufnahmeantrag für die NSDAP unterschrieben zu haben.
  11887. 1.4.1974, Der stellvertretende Direktor des Zoologischen Garten, Dr. Richard Faust (1927-2000), wird Nachfolger von Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), der dieses Amt seit 1945 bekleidet.
  11888. 14.6.2009, Nach 43 Priesterjahren tritt Stadtdekan Raban Tilmann in den Ruhestand. Das Amt des Stadtdekans hat er insgesamt zwölf Jahre lang bekleidet.
  11889. 27.3.1976, Tod des früheren hessischen Ministerpräsidenten Dr. Georg August Zinn (1901-1976). 1950 bis 1969 bekleidete der in Frankfurt am Main geborene Sozialdemokrat das Amt des hessischen ‚Landesvaters’.
  11890. 27.8.1980, Das modernisierte Alten- und Pflegeheim Praunheim erhält den Namen des früheren Sozialdezernenten der Stadt Frankfurt, Dr. Rudolf Prestel (1898-1979), der das Amt von 1946 bis 1966 bekleidete.
  11891. 7.1.1991, 90. Geburtstag der Politikerin und Kirchenfunktionärin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986). Als erste Frau im Bundeskabinett bekleidete sie von 1961 bis 1966 das Amt einer Bundesgesundheitsministerin. Bundesgesundheitsministerin Professor Ursula Lehr legt aus diesem Anlass an ihrem Grab auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  11892. 25.8.2005, Mit dem heutigen Tag ist Oberbürgermeisterin Petra Roth das am längsten amtierende Stadtoberhaupt in der Frankfurter Nachkriegsgeschichte. Mit zehn Jahren, einem Monat und 21 Tagen im Amt hat sie Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) übertroffen, der von 1946 bis zu seinem Herztod 1956 diese Position bekleidete.
  11893. 11.6.1945, Im Zuge der Säuberungsaktionen der amerikanischen Militärregierung sind bislang 2.636 frühere Mitglieder der NSDAP, die Ämter bekleideten, entlassen worden.
  11894. 28.5.1932, Neueröffnung des Geschäfts „Mode Richter“, Damen-Bekleidung, Goethestraße 22.
  11895. 26.1.1929, Eröffnung eines Geschäftes für Leder-Bekleidung aller Art der Frankfurter Lederbekleidungs-Industrie C. Schubert, Hohenzollernstraße [heute: Düsseldorfer Straße].
  11896. 16.5.1938–18.5.1938, Tagung der Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel im Hotel „Frankfurter Hof“.
  11897. 18.4.1947, Mitglieder-Hauptversammlung der Gewerkschaft Bekleidung, Textil und Leder, Bezirk Frankfurt im Saal 1 des Gewerkschaftshauses.
  11898. 17.9.1950–22.9.1950, Internationale Frankfurter Herbstmesse mit 3050 Ausstellern, davon 193 ausländische Firmen aus 18 Ländern und 234.000 Besuchern. Die insgesamt 28 Branchen belegen 13 Messehallen und 8 Pavillons mit mehr als 80.000 qm Ausstellungsfläche und etwa 10.000 qm Freigelände. Dazu kommen noch ca. 800 ausländische Aussteller, die in den Pavillons ihrer Länder (Italien, Belgien, Niederlande, Schweiz, Frankreich, Jugoslawien, Türkei, Österreich) ihre Erzeugnisse vorführen. Aus 20 Ländern Europas und der Übersee kommen nahezu 1000 Aussteller. Zum ersten Mal treten Firmen aus Irland, Spanien, Türkei, Griechenland, Tschechoslowakei, Nordafrika, Iran und Mexiko als Aussteller auf der Frankfurter Messe auf. Stärkste Ausstellungsgruppe sind die 562 Aussteller von „Textil und Bekleidung“.
  11899. 5.7.1955–9.7.1955, Vierter Bundeskongress der Gewerkschaft Textil und Bekleidung im Palmengarten.
  11900. 19.11.1964–20.11.1964, Dritte zentrale Frauenkonferenz der Gewerkschaft Textil-Bekleidung in den Palmengarten-Gaststätten.
  11901. 14.1.1967, Außerordentliche Bezirkskonferenz der Gewerkschaft Textil – Bekleidung für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saar im Bürgerhaus Riederwald.
  11902. 27.4.1976, Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss empfängt im Römer den Hauptvorstand der in Frankfurt tagenden Gewerkschaft Textil und Bekleidung.
  11903. 1.3.1989, Ott & Heinemann, Fachgeschäft für Bekleidung, eröffnet im Nordwestzentrum eine große Filiale.
  11904. 20.12.1990, Dem langjährigen Leiter der Frankfurter Schule für Mode und Bekleidung, Oberstudiendirektor i. R. Ludwig Brauser, wird im Limpurgsaal des Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  11905. 31.3.1928, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Drogistenfachschule zu Frankfurt am Main in der Aula der Berufsschule 5 für Bekleidungs- und Nahrungsgewerbe.
  11906. 11.4.1921, Eröffnung zahlreicher Abendkurse der städtischen „Fachschule für Bekleidungs- und Nähgewerbe“ zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung und zur beruflichen Weiterbildung für Gehilfen und Meister.
  11907. 26.6.1916, Delegiertentag der Bekleidungs-Industrie-Berufsgenossenschaft im Sitzungssaal der Handelskammer.
  11908. 29.9.2000, Eröffnung des Bekleidungsfachgeschäftes „Eckerle Herrenmoden“ auf der Zeil.
  11909. 25.5.1981, Über 1000 Arbeiter aus acht Bekleidungsfirmen treten in einen einstündigen Warnstreik, um der Forderung der Gewerkschaft Textil nach einer siebenprozentigen Lohnerhöhung Nachdruck zu verleihen.
  11910. 21.3.1989, Bei einem abendlichen Überfall auf ein Bekleidungsgeschäft für Kleinkinder an der Hauptwache raubt der Täter eine Geldbombe mit rund 7.000.- DM.
  11911. 24.6.1961–25.6.1961, Bundestagung für das Strickerhandwerk der Arbeitsgemeinschaft des Bekleidungshandwerks im Bundesgebiet e. V. in der Gewerbeförderungsanstalt, Schönstraße 21.
  11912. 24.5.1964, Ein Schaufensterbrand im Bekleidungshaus Peek & Cloppenburg verursacht einen Schaden von ca. 100.000.- DM.
  11913. 4.12.1982, Ein Brand im Bekleidungshaus „Hettlage“ im Main-Taunus-Zentrum richtet einen Schaden von 1,5 Millionen DM an.
  11914. 8.8.1984, Bei einem Überfall auf das Bekleidungshaus Ott & Heinemann auf der Zeil erbeuten die Täter rund 60.000.- DM.
  11915. 18.6.1985, Das Bekleidungshaus Peek & Cloppenburg bestätigt, dass es das Gebäude von Karstadt nach der Schließung am 30. 09. d. J. übernehmen will.
  11916. 3.8.2001, Das Bekleidungshaus Ammerschläger auf der Zeil kündigt an, nach 53 Jahren zum 31.01.2002 zu schließen. Sechs Jahre nach dem Tod des Gründers sieht die Witwe Carola Ammerschläger keine ökonomische Perspektive für das Haus und verkauft das Gebäude an einen Versicherungskonzern. 180 Mitarbeiter fürchten um ihren Arbeitsplatz.
  11917. 29.1.2002, Zwei Tage früher als zunächst geplant, schließt das Bekleidungshaus Ammerschläger auf der Zeil. Noch in diesem Jahr kommt in den renovierten Haus eine Vielzahl von Geschäften unter.
  11918. 3.4.2003, Das Bekleidungshaus C & A an der Zeil eröffnet nach dreimonatiger Renovierung mit einen „europäischen Shop-Konzept“.
  11919. 30.9.1995–14.10.1995, Jubiläumsverkauf anlässlich des 125jährigen Bestehens des Bekleidungshauses Mey & Edlich.
  11920. 12.5.1947–14.5.1947, Modenschau der Frankfurter Bekleidungsinnung im Zoologischen Garten. Der Überschuss von 9000 Mark wird für den Wiederaufbau der Paulskirche gespendet.
  11921. 15.8.1987, Von acht fast zeitgleichen Brandanschlägen auf Filialen des Adler-Bekleidungsmarktes im gesamten Bundesgebiet ist auch die Niederlassung in Griesheim betroffen. Der Schaden beträgt 160.000.- DM.
  11922. 26.1.2000, Die traditionelle Textil- und Bekleidungsmesse Interstoff, seit 1958 Treffpunkt für Hersteller und Kunden aus aller Welt, ist am Ende. Der Markt, so die Messe Frankfurt, habe sich verändert, die Teilnahme bei Ausstellungen und Besuchern habe in den vergangenen zwei Jahren spürbar nachgelassen. Statt der einen, zweimal jährlich weltweiten Fachmesse, wird die Messe im Jahr 2000 insgesamt acht Präsentationen in Sao Paulo, Hongkong, Schanghai und Wilna anbieten und eine Interstoff Europe ins Leben rufen, die allerdings nicht in Frankfurt am Main stattfinden wird.
  11923. 7.7.1959–10.7.1959, Erste „Interstoff“-Fachmesse für Bekleidungstextilien in Halle 17 auf dem Messegelände mit 83 Ausstellern aus dem In- und Ausland (Italien, Frankreich, Holland, der Schweiz, Österreich und Belgien). Neben Mailand und Paris ist dies die dritte europäische Fachmesse, die einem speziellen Angebot von Textilien gewidmet ist.
  11924. 12.1.1960–15.1.1960, Zweite Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11925. 5.7.1960–8.7.1960, Dritte Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11926. 9.1.1961–13.1.1961, Vierte „interstoff“, Fachmesse für Bekleidungstextilien, mit 324 ausstellenden Firmen aus zwölf Ländern auf dem Messegelände.
  11927. 9.1.1962–12.1.1962, Sechste Frankfurter „Interstoff“-Fachmesse für Bekleidungstextilien mit 274 Ausstellern aus 13 Ländern.
  11928. 19.6.1962–22.6.1962, 7. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11929. 4.12.1962–7.12.1962, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11930. 21.5.1963–24.5.1963, Neunte Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11931. 26.11.1963–29.11.1963, Zehnte Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11932. 26.5.1964–29.5.1964, 11. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände mit 358 Ausstellern aus 16 Ländern.
  11933. 24.11.1964–27.11.1964, 12. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11934. 25.5.1965–28.5.1965, 13. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11935. 23.11.1965–26.11.1965, 14. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11936. 7.6.1966–10.6.1966, 15. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11937. 22.11.1966–25.11.1966, 16. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11938. 21.5.1968–24.5.1968, 19. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11939. 19.11.1968–22.11.1968, 20. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11940. 18.11.1969–21.11.1969, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11941. 11.5.1970–14.5.1970, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11942. 17.11.1970–20.11.1970, 24. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11943. 24.5.1971–27.5.1971, 25. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11944. 23.11.1971–26.11.1971, 26. Interstoff - Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11945. 15.5.1972–18.5.1972, 27. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11946. 21.11.1972–24.11.1972, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11947. 15.5.1973–18.5.1973, 29. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11948. 20.11.1973–23.11.1973, 30. Interstoff-Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11949. 19.11.1974–22.11.1974, 32. Interstoff – Fachausstellung für Bekleidungstextilien.
  11950. 12.5.1975–15.5.1975, 33. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11951. 18.11.1975–21.11.1975, 34. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11952. 18.5.1976–21.5.1976, 35. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11953. 23.11.1976–26.11.1976, 36. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11954. 10.5.1977–13.5.1977, 37. Interstoff - Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11955. 22.11.1977–25.11.1977, 38. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11956. 28.5.1978–31.5.1978, 39. interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11957. 21.11.1978–24.11.1978, 40. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11958. 15.5.1979–18.5.1979, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11959. 20.11.1979–23.11.1979, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11960. 13.5.1980–16.5.1980, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11961. 4.11.1980–7.11.1980, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11962. 5.5.1981–8.5.1981, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11963. 2.11.1982–5.11.1982, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11964. 3.5.1983–6.5.1983, Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11965. 1.11.1983–4.11.1983, 50. Interstoff – Fachmesse für Bekleidungstextilien, zugleich größter Stoffmarkt der Welt.
  11966. 16.4.1985–18.4.1985, 53. Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11967. 29.10.1985–31.10.1985, 54. Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11968. 15.4.1986–17.4.1986, 55. Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11969. 28.10.1986–30.10.1986, 56. Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11970. 4.4.1987–7.4.1987, 57. Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11971. 27.10.1987–29.10.1987, 58. Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11972. 19.4.1988–21.4.1988, Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11973. 11.4.1989–13.4.1989, 61. Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11974. 31.10.1989–2.11.1989, Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11975. 24.4.1990–26.4.1990, „interstoff“ – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11976. 23.10.1990–25.10.1990, Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11977. 9.4.1991–11.4.1991, 65. interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11978. 29.10.1991–31.10.1991, „Interstoff“ - Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11979. 7.4.1992–9.4.1992, Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11980. 27.10.1992–29.10.1992, Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11981. 20.4.1993–22.4.1993, Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11982. 26.10.1993–28.10.1993, Interstoff – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11983. 6.4.1994–8.4.1994, Interstoff ’94 – Internationale Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11984. 24.10.1995–26.10.1995, „Interstoff“- Fachmesse für Bekleidungstextilien.
  11985. 15.4.1997–17.4.1997, „Interstoff“ - Fachmesse für Bekleidungstextilien auf dem Messegelände.
  11986. 23.1.1937, Die Hitlerjugend Frankfurts eröffnet eine Werbekampagne, die in dem Ziel gipfelt, dass alle Einheiten der HJ, des Jungvolks und des BdM eigene Heime bekommen. Überall in der Stadt taucht, vor allem auf dem Opernplatz und an der Hauptwache, nationalsozialistische Jugend auf, die im Sprechchor für ihre Sache werben. Besichtigt werden können alle bereits verfügbaren HJ-, Jungvolk- und BDM (Bund Deutscher Mädel)-Heime. In den Stadtteilen Bornheim (in den Florasälen) und Heddernheim (im Volkshaus) finden sog. „Volksgemeinschaftsabende“ im Rahmen der Werbung um Heimräume statt.
  11987. 2.6.1933, Verfügung des Preußischen Ministers für Wissenschaft, Kultur und Volksbildung, wonach jüdische Vereine und Organisationen, die Jugendpflege und Leibesübungen treiben, keinerlei Vergünstigungen mehr bekommen sollen und aus den jeweiligen Orts-, Stadt-, Kreis- und Bezirksausschüssen auszuschließen sind.
  11988. 1.1.1932, Der ruhigste Silvester seit Jahren! Statt in Gaststätten wird zu Hause gefeiert. Feuerwehr und Polizei bekommen wenig zu tun. Lediglich im Stadtteil Eschersheim trifft eine verirrte Revolverkugel einen Mann in den Kopf - er überlebt.
  11989. 31.8.1937, Bei einem Brand auf dem Gelände des Schlacht- und Viehhofes liegt der Brandherd acht Meter tief in einem Kanal, durch den mehrere Rohre der Kühlanlage zu den Kühlhäusern führen. Aus drei Schächten dringen gewaltige Rauchschwaden hervor und ziehen über das Schlachthofgelände. Die Feuerwehr benötigt über vier Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.
  11990. 11.1.1971, Eine Zwangsräumung des besetzten Wohnhauses Liebigstraße 20 durch die Polizei scheint vorläufig abgewendet worden zu sein. Die Stadtverwaltung macht den ‚Besetzern‘ des seit Oktober 1970 okkupierten Hauses Zugeständnisse, wonach den Familien Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt werden und die Alleinstehenden entweder Plätze in Wohnheimen oder neue Unterkünfte in leer stehenden Häusern, die demnächst unter städtische Verwaltung gelangen, bekommen. Der Besitzer erklärt sich bereit, mit dem Abriss des Hauses solange zu warten, bis die Stadt den ‚Besetzern‘ Wohnungen zugeteilt hat.
  11991. 1.11.1974, Die Farbwerke Hoechst AG schafft den Akkordlohn und die Stechuhren ab, die Arbeiter bekommen ein festes Gehalt.
  11992. 15.1.1987, Der Römer, Frankfurts traditionsreiches Rathaus, wird zum ersten Mal in seiner Geschichte zu einer Diskothek. Der Magistrat hat 200 Jugendliche, die über Sonderprogramme der Stadt einen Ausbildungsplatz bekommen haben, unter dem Motto „Frankfurts Zukunft – Jugend im Römer“ in das Foyer im Kaisersaal eingeladen.
  11993. 13.10.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück bestreitet, je von dem beschuldigten Unternehmerehepaar belastende Unterlagen gegen den angeklagten früheren Abteilungsleiter im städtischen Gartenamt angeboten bekommen zu haben. Er reagiert damit auf die Aussage einer Zeugin im laufenden Korruptionsverfahren, wonach der damalige Personaldezernent und jetzige Oberbürgermeister Brück 1984 Beweise nicht sehen wollte, die den städtischen Abteilungsleiter schwer belastet hätten.
  11994. 18.2.1992, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr benötigt den ganzen Tag, um einen Ölteppich auf dem Main, unterhalb der Farbwerke Hoechst, in den Griff zu bekommen.
  11995. 4.12.1992, Anstatt einen Schadensersatz zu bekommen, muss, so die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Frankfurt, der ehemalige Opernintendant Gary Bertini der Stadt 37.750.- DM Gage zurückzahlen.
  11996. 17.6.1993, Ulrich Schwab, ehemaliger Generalmanager der Städtischen Bühnen, muss nach einem Gerichtsurteil weiter Gehalt von der Stadt Frankfurt bekommen. Schwabs Vertrag läuft bis Ende August 1994 – bis dahin erhält er monatlich mehr als 20.000.- DM.
  11997. 21.10.1993, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Magistrat legt den Etatentwurf für 1994 vor. Der „Sparhaushalt“ umfasst 6,3 Milliarden DM. Mit einem scharfen Sparkurs versucht die rot-grüne Koalition die prekäre Finanzlage der höchst verschuldeten deutschen Stadt in den Griff zu bekommen.
  11998. 30.1.1996, Die Pannenserie bei der Hoechst AG nimmt kein Ende. Bei einem Unfall während Reinigungsarbeiten wird ein Arbeiter verätzt. Die Hoechst AG engagiert einen Sicherheitsmanager, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Vorstandschef Jürgen Dormann kündigt einen Tag später auf einer Pressekonferenz eine „stadtgängige Chemie“ an: 150 Millionen DM sollen in Sicherheit investiert werden.
  11999. 16.9.1998, Nach einem Modellversuch wird jetzt die Biotonne flächendeckend in der Stadt eingeführt. Sämtliche Haushalte bekommen eine braune Tonne für Essensreste, Apfelschalen und Kaffeefilter. Und am Osthafen entsteht ein Kompostwerk, um den Abfall zu guter Erde zu verarbeiten.
  12000. 4.12.1998, Nach langer Suche bekommt die Messe Frankfurt endlich einen neuen Geschäftsführer. Die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen einigen sich auf den 53jährigen Immobilienmanager Michael von Zitzewitz, der zuletzt Geschäftsführer der Commerzbank Grundbesitz Investmentgesellschaft war. Er soll die Querelen an der Messe in den Griff bekommen.
  12001. 22.12.1998, Die Stadt Frankfurt eröffnet Am Hauptbahnhof 10 ein Sicherheitsbüro, die „Sicherheitsinfo“. Bürger und Besucher der Stadt bekommen hier Rat und Hilfe in Angelegenheiten der Sicherheit.
  12002. 3.1.2005, Die Arbeitsmarktreform „Hartz IV“ tritt in Kraft. Rund 80 Demonstranten protestieren vor der Agentur für Arbeit in der Fischerfeldstraße gegen Hartz IV. Die Polizei riegelt das Gebäude ab. Wegen Pannen bei Überweisungen bekommen einige anspruchsberechtigte Frankfurter zunächst kein Geld ausgezahlt.
  12003. 5.3.2007, Mit seinem Büro-Schreibtisch hat die Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität ein Andenken an einen ihrer Stifter geschenkt bekommen: Das Möbelstück des Chemikers, Industriellen und Stifters Arthur von Weinbergs (1860-1943 Durchgangslager Theresienstadt) entstammt dem Bestand der alten Cassella.
  12004. 13.8.2000, Das Jüdische Gemeindezentrum bekommt anlässlich des ersten Todestages des langjährigen Vorstandsvorsitzenden der hiesigen Jüdischen Gemeinde, Ignatz Bubis (1927-1999), im Rahmen einer Gedenkveranstaltung im Festsaals des Zentrums in Anwesenheit des amtierenden Präsidenten des Zentralrats der Juden Deutschland, Paul Spiegel, einen neuen Namen: Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum zur Erinnerung an den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland.
  12005. 4.2.2000, Der Magistrat stimmt dem Stadionkonzept von Sportdezernentin Sylvia Schenk einstimmig zu. Sie bekommt Rückendeckung für die weiteren Verhandlungen mit der International Management Group (IMG), die als Betreiber und Vermarkter der Arena fungieren soll.
  12006. 6.11.1949, Aus Protest gegen den Bonn-Beschluss des Deutschen Bundestages protestieren etwa eintausend Bürger auf dem Römerberg und bringen eine Resolution ein, in der es u. a. heißt: „Der deutsche Steuerzahler fordert sein Recht, und wenn er es nicht bekommt, dann wird er es erzwingen.“ Es wird der Generalsteuerstreik angedroht, wenn der Bundesrat bis zum 20. November d. J. keine namentliche Abstimmung ankündigen sollte. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb beobachtet die Versammlung eine Weile als Zaungast von seinem Wagen aus in der Braubachstraße.
  12007. 13.10.1977, Zur Buchmesse bekommt der Literatur-Zirkus einen Ableger: den Kinder-Literatur-Zirkus, ein Zirkusprogramm mit Literatur.
  12008. 1.4.1985, Das Staatliche Schulamt in Frankfurt am Main bekommt einen neuen Dienstherren: Bislang unterstand das Amt, das die Fachaufsicht über alle Frankfurter Schulen hat, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann. Durch die in Wiesbaden verabschiedete Gesetzesänderung wird das Amt wie vor 1978 wieder direkt dem Regierungspräsidenten in Darmstadt und dem hessischen Kultusministerium untergeordnet.
  12009. 13.8.1987, Frankfurt am Main bekommt ein Museum für Industrie- und Technikgeschichte. Hierzu gründet sich ein „Förderkreis Industrie- und Technikgeschichte“ aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Exponate sollen im alten Straßenbahndepot im Stadtteil Eckenheim gezeigt werden.
  12010. 25.4.1991, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen mit den Stimmen von SPD und Grünen Satzung, Geschäftsordnung und Wahlordnung für die „Kommunale Ausländervertretung“ (KAV). Ausländische Bürger in der Mainstadt werden ein Gremium mit 51 Mitgliedern nach Listen wählen können. Die KAV bekommt das Recht, Vertreter in die Stadtverordnetenversammlung, Ausschüsse und Ortsbeiräte zu entsenden. Des Weiteren wird beschlossen, mit der polnischen Universitätsstadt Krakau eine Partnerschaft einzugehen.
  12011. 11.6.1992, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über den Nachtragshaushalt 1992. Die städtischen Gewerbesteuereinnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Allerdings kann der Nachtragshaushalt aufgrund eines Formfehlers nicht verabschiedet werden. Die Vorlage von Kämmerer Martin Grüber ist nicht lange genug vor der Sitzung angekündigt und auch nicht lange genug für die Bürger zur Einsicht ausgelegt worden. Auf die Verstöße gegen die Hessische Gemeindeordnung macht die CDU-Opposition aufmerksam und bekommt nach einer Unterbrechung der Debatte und einer Sitzung im Ältestenausschuss Recht. Notwendig ist jetzt eine Sondersitzung.
  12012. 17.4.1993, Seit heute ist das Kaminduo des Heizkraftwerks West komplett. Der bereits bestehende, 120 Meter hohe Kamin bekommt einen ebenso hohen Nachbarn.
  12013. 24.6.1993, Die Umweltorganisation Greenpaece eröffnet in der Falkstraße 106 im Stadtteil Bockenheim ein Büro. Damit bekommt die Frankfurter Gruppe zum ersten Mal eine feste Adresse.
  12014. 2.3.1995, Frankfurt am Main bekommt ein Spielcasino: Eröffnung soll am 01.01.1996 im Rhein-Main-Flughafen sein, so Hessens Innenminister Gerhard Bökel.
  12015. 12.9.1995, Der Standort des Mahnmals zur Verfolgung der Homosexuellen, „Der Frankfurter Engel“ an der Ecke Schäfergasse/Alte Gasse bekommt den Namen „Klaus-Mann-Platz“.
  12016. 21.11.1997, Frankfurt am Main bekommt ein neues Museum am Museumsufer: Die Stadt nimmt das Geschenk des Unternehmers Carlo Giersch an, eine Villa am Schaumainkai zu kaufen und zu sanieren und darin ein Museum für die Werke Frankfurter Maler einzurichten.
  12017. 15.6.2002, Das Naturmuseum Senckenberg bekommt seinen neuesten Dinosaurier vor die Tür gestellt. Ein Tyrannosaurus Rex in Lebensgröße schmückt die Grünfläche vor dem Museum.
  12018. 23.3.2003, Der Film „Nirgendwo in Afrika“ bekommt einen Oscar – die Frankfurter Autorin Stefanie Zweig hat dazu die Romanvorlage geschrieben.
  12019. 15.3.2004, Der städtische Planungsausschuss stellt sich einstimmig zum „Gedächtnis der Stadt“. Das Institut für Stadtgeschichte/Stadtarchiv bekommt das Magazin an der Borsigallee 8-10, für das sich Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff eingesetzt hat.
  12020. 5.4.2006, Schlüsselübergabe für die „fliegende Kunstkiste“: Frankfurts Portikus bekommt ein festes Haus auf der Maininsel. Die Kunsthalle der Städelschule an der Alten Brücke ersetzt den früheren Ausstellungsraum hinter der Alten Stadtbibliothek. Spektakuläre Lichtinstallationen auf dem Spitzdach sollen auch in der Nacht die Aufmerksamkeit auf das neue Schmuckstück in der Mainstadt werfen.
  12021. 13.3.2015, Richtfest für den Neubau der Dahlmannschule im Ostend – im Sommer 2016 bekommt die Grundschule eine neue Unterkunft.
  12022. 5.8.1918, Am Vormittag trifft aus Singen auf dem Hauptbahnhof ein Transport von ca. 200 aus französischen Gefangenenlagern freigelassenen „Auslandsdeutschen“ ein. Der größere Teil von ihnen reist nach Beköstigung durch die hiesige Truppenverpflegung des Roten Kreuzes in ihre Wohnorte in Norddeutschland, die „Heimatlosen“ finden vorläufige Unterkunft in dem von der Preußischen Übernahmestelle für Flüchtlinge eingerichteten Hospiz Münchner Hof.
  12023. 8.10.1983, Demonstration und Kundgebung gegen das amerikanische Militärdepot in Hausen. Sprecher von Friedensinitiativen und der Grünen im Frankfurter Römer bekräftigen ihre Auffassung, wonach auf dem Gelände Vorbereitungen für die Montage und den Funktionstest der Pershing II-Rakete laufen.
  12024. 4.10.1993, Außerordentlicher SPD-Unterbezirksparteitag im Haus Ronneburg: Bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung bekräftigen die 289 Delegierte die rot-grüne Koalitionsvereinbarung im Römer und fordern die vier Abweichler in der Koalition bei der gescheiterten Wahl des Grünen Lutz Sikorski zur Rückgabe ihres Mandats auf.
  12025. 18.6.1993, Auf dem CDU-Parteitag in Bergen-Enkheim bekräftigt Petra Roth, CDU-Vorsitzende bleiben zu wollen. Vor der Wahl zur Stadtverordnetenvorsteherin hatte sie angekündigt, ihr Parteiamt ruhen zu lassen.
  12026. 20.5.1997, Der Organisator des Museumsuferfestes, Harry Owens, tritt von seinem Vertrag zurück; gleichwohl bekräftigt die Stadt ihre Absicht, das Fest dennoch auszurichten.
  12027. 5.4.2001, CDU und Grüne führen erste Gespräche in „menschlich sehr angenehmer Atmosphäre“. Zugleich bekräftigt die CDU ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit der FDP.
  12028. 7.6.1979, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über das Schicksal des Theater am Turm. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann bekräftigte die Schließung dieser Kultureinrichtung in ihrer bisherigen Form.
  12029. 21.7.1944, Frankfurts Bevölkerung versammelt sich in großer Zahl und in allen NSDAP-Ortsgruppen des Kreises Groß-Frankfurt, um in Treuekundgebungen ihre Solidarität zu Adolf Hitler nach dem missglückten Attentatsversuch vom 20.07. d. J. zu bekunden.
  12030. 21.9.1974, Großkundgebung der CDU mit dem CSU-Vorsitzenden Dr. h.c. Franz-Josef Strauß, Dr. Carl Carstens, Dr. Alfred Dregger und Dr. Helmut Kohl auf dem Römerberg. Etwa 12.000 Menschen bekunden ihre Unzufriedenheit mit der Regierung und Sympathie mit der CDU.
  12031. 19.12.1981, 1000 Menschen bekunden auf einer Demonstration durch die Innenstadt ihre Solidarität mit der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc.
  12032. 10.8.1999, Zwölf Unternehmen bekunden ihr Interesse, das Waldstadion zu einer modernen Fußballarena umzubauen.
  12033. 14.9.2001, 2000 Schüler und Schülerinnen bekunden mit einem Trauermarsch durch die Innenstadt ihre Solidarität mit den Opfer der antisemitischen Anschläge in den USA.
  12034. 11.1.2009, Etwa 1.500 Menschen bekunden auf dem Opernplatz ihre Solidarität mit Israel, veranstaltet u. a. vom Zentralrat der Juden in Deutschland. Prominentester Redner ist der Journalist und CDU-Politiker Michel Friedman.
  12035. 3.12.1939, Patriotische Feier des Sängerkreises Frankfurt des Deutschen Sängerbundes im Saalbau; bekundet wird die Verbundenheit der Sängerschaft mit den Soldaten im Krieg.
  12036. 21.3.1997, Der Magistrat bekundet in seiner Sitzung einstimmig, dass Frankfurt am Main bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 zu den Austragungsorten gehören soll.
  12037. 20.5.1962, Schweigemarsch von 4.000 spanischen Gastarbeitern durch die Straßen der Innenstadt zur Bekundung ihrer Verbundenheit mit den streikenden spanischen Arbeitern.
  12038. 17.4.1936, Im Rahmen der Vertiefung der Beziehungen zwischen Frankfurt am Main und Budapest referiert Dr. Béla von Markos, stellvertretender Direktor des Städtischen Fremdenverkehrsamtes Budapest, im Saalbau in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs über „Ungarn. Land und Leute. Leben und Kultur“.
  12039. 10.5.1933, Bücherverbrennung auf dem Römerberg. Studierende der Frankfurter Universität, Dozenten, Professoren, SA und SS ziehen mit einem von zwei Ochsen bespannten Mistwagen, beladen mit den zu verbrennenden Büchern und Schriften, samt einer SA-Kapelle zum Römerberg. Etwa 15.000 Menschen sind dort versammelt. Laut werden die Namen der 250 verfemten, deutschen und deutschsprachigen Autoren vorgetragen, bevor deren Werke den Flammen übergeben werden (u.a. Thomas und Heinrich Mann, Franz Kafka, Alfred Döblin, Stefan und Arnold Zweig). Daraufhin wird das Horst-Wessel-Lied gesungen und Heil-Rufe auf Adolf Hitler ausgebracht.
  12040. 19.12.1974, Das mit 1100 Tonnen Benzin beladene holländische Tankschiff „MS Innovatie“ läuft in der Nähe der Kaiserleibrücke auf Grund. Der Main wird ab Hanau für den Schiffsverkehr gesperrt, bis es gelingt den Havaristen mit einem Schubschiff freizubekommen.
  12041. 1.3.1934, Im Hauptgüterbahnhof wird ein 43jähriger Rangierarbeiter von zwei beladenen Wagen überfahren und dabei tödlich verletzt.
  12042. 23.12.1933, Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn der Linie 19 und einem beladenen LKW an der Ecke Willemerstraße und Dreieichstraße im Stadtteil Sachsenhausen werden einige Straßenbahngäste durch Glassplitter leicht verletzt.
  12043. 30.1.1939, Bei einem Verkehrsunfall in der Fischerfeldstraße fährt ein junger Radfahrer auf einen mit Langholz beladenen Lkw auf und verletzt sich dabei tödlich.
  12044. 27.12.1989, Ein Ölunfall auf dem Main hält die Berufsfeuerwehr stundenlang in Atem: Ein Tankschiff aus Wesel wird bei der Einfahrt in den Vorkanal der Offenbacher Schleuse gegen die Schleusenwand gedrückt und einer der mit Öl beladenen Tankräume aufgerissen. Bis in die Nacht hinein ist die Schifffahrt auf dem betroffenen Mainabschnitt gesperrt.
  12045. 26.2.1992, Mit dem Start von zwei mit Hilfsgütern beladenen Maschinen vom Rhein-Main-Flughafen nach Moskau und St. Petersburg geht die amerikanische Luftbrücke „Operation Hoffnung“ in die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zu Ende. Die US-Luftwaffe hat rund 2.000 Tonnen Lebensmittel und medizinisches Material aus überschüssigen Armeebeständen in 24 Städte der ehemaligen Sowjetunion geflogen. An der Luftbrücke hat sich auch die Bundesrepublik Deutschland beteiligt.
  12046. 8.8.1977, Bei einem Unfall, in dessen Verlauf ein mit 32.000 Litern Normalbenzin beladener Lastzug zwischen Frankfurt und Offenbach umkippt, laufen rund 12.000 Liter Benzin aus. Die Straße ist stundenlang gesperrt.
  12047. 29.9.1986, In einer Linkskurve vor dem Volkshaus in Enkheim kippt ein mit Sicherheitsglas beladener Anhänger um. Der Schaden beträgt rund 150.000.- DM.
  12048. 27.7.1987, Ein mit 23.000 Kilogramm beladener Tanklastzug verliert in der Mörfelder Landstraße durch zwei Löcher in einem Tankstutzen eine unbekannte Menge Säure, die von der Feuerwehr mit Wasser gebunden und verdünnt wird. Das Leck wird abgedichtet und die im Tank verbliebene Säure in einen zweiten Tankwagen umgepumpt.
  12049. 5.6.1989, Gegen Mitternacht kippt ein im Gallusviertel gestohlener, 38 Tonnen schwerer, mit rund 24.000 Cola-Dosen beladener Lkw im Kreisel an der Schmidtstraße um. Der 22jährige Fahrer wird verletzt.
  12050. 21.3.1905, Karambolage auf dem Main: Der große Flussdampfer „Industrie 18“, der heute Morgen talwärts nach Antwerpen ablegen wollte, richtet bei seiner Ausfahrt schweren Sachschaden an und rammt ein beladenes Kohlenschiff, das ein starkes Leck erhält und mit dem Hinterteil sinkt. Das beschädigte Kohlenschiff wird in den Kohlenhafen gezogen, entladen, ausgepumpt und repariert.
  12051. 5.10.1977–6.10.1977, Zwei Konzert mit Harry Belafonte in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12052. 26.10.1979–27.10.1979, Zwei Konzerte mit Harry Belafonte in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12053. 13.10.1981–14.10.1981, Konzerte mit Harry Belafonte in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12054. 16.10.1983, Konzert mit Harry Belafonte in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12055. 13.2.1988, Frankfurter Opernball in der Alten Oper u.a mit Ute Lemper und Harry Belafonte.
  12056. 9.10.1988, Konzert mit Harry Belafonte in der Festhalle.
  12057. 12.2.1994, Frankfurter Opernball in der Alten Oper mit Gaststar Harry Belafonte. Rund 200 Menschen demonstrieren von der Bockenheimer Warte in Richtung Innenstadt gegen diese Veranstaltung.
  12058. 23.11.1995, Konzert mit Harry Belafonte in der Festhalle.
  12059. 1.3.2003, Konzert mit Harry Belafonte in der Festhalle.
  12060. 29.5.1968, Bei einer spektakulären Sitzung des studentischen Streikkomitees appelliert Hessens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Rudi Arndt im Rektorat der Johann Wolfgang Goethe-Universität unmissverständlich an die Studenten, die Belagerung der Hochschule aufzugeben und die Amtsräume des Rektors zu räumen.
  12061. 8.4.1997, In der Siegener Straße im Stadtteil Sossenheim kann die Polizei nach siebenstündiger Belagerung einen 48jährigen Techniker überwältigen, der sich in seiner Wohnung verbarrikadiert hat. Der Mann, der auf Beschluss des Amtsgerichts zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen werden soll, drohte, sich zu erschießen.
  12062. 13.9.1960, Premiere von Albert Camus‘ „Belagerungszustand“ unter der Regie von Harry Buckwitz im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  12063. 22.2.1972, Der studentische Belagerungszustand auf dem Universitätsgelände dauert an, die Klausuren werden weiterhin unter Polizeischutz geschrieben. Der CDU-Landesvorsitzende Alfred Dregger wird bei einem Besuch der Johann Wolfgang Goethe-Universität von einer Studentin geohrfeigt.
  12064. 10.3.2003, Im Frankfurter Terroristenprozess werden die vier angeklagten Islamisten vom Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt zu Haftstrafen von zehn bis zwölf Jahren verurteilt. Sie haben in zwei Frankfurter Wohnungen am Röderbergweg und der Sigmund-Freund-Straße einen Bombenanschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt geplant. Für das Gerichtsviertel endet damit ein monatelanger Belagerungszustand. Wegen des brisanten Verfahrens hat im und rund um das Gericht oberste Sicherheitsstufe geherrscht.
  12065. 25.10.1963, Der Magistrat verleiht dem langjährigen früheren Resident Officer in Frankfurt am Main, Harold P. Radigan, in dankbarer Anerkennung seines Verständnisses für die städtischen Belange während seines Wirkens in der Mainstadt, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  12066. 10.3.1978, Erstmalige Verleihung der Elisabeth-Norgall-Medaille des International Womens Club für Frauen, die sich besonders für Probleme und Belange der Frauen einsetzen. Die Lehrerin Elisabeth Norgall (1887-1981) gilt als Initiatorin der Völkerverständigung nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders das deutsch-amerikanische Verhältnis betreffend.
  12067. 4.5.1933, Der Preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Bernhard Rust, erlässt eine generelle Amnestie für alle diejenigen, die während der Weimarer Republik wegen nationalsozialistischer Aktivitäten an Universitäten disziplinarisch belangt worden sind.
  12068. 29.9.1997, Die Aussichten für den „Skydome“ schwinden. Das deutsch-kanadische Konsortium, das im Auftrag des Magistrats Investoren suchen soll, kann zum vorgegebenen Termin kein „belastbares Betreiber- und Finanzierungskonzept“ vorlegen. Im Römer heißt es gleichwohl, die moderne Veranstaltungsarena sei für die Mainstadt unverzichtbar.
  12069. 30.1.1943, Mit Rücksicht auf die Kundgebung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB, auch NSD-Studentenbund) und des Nationalsozialistischen Altherrenbundes der Deutschen Studenten (NSAHB), ein Zusammenschluss von Akademikern zur Unterstützung des NSD-Studentenbundes, mit dem Staatssekretär im Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda (seit 1941), SS-Brigadeführer Leopold Gutterer (1902-1996), als Redner am 08.02. d. J. im Saalbau, veranstalten die örtlichen Studentenführungen des Gaues Hessen-Nassau in diesem Jahr am 26.01., dem Gründungstag des NSD-Studentenbundes, keine Feierlichkeiten. Stattdessen gedenken sie der Studentenbundsgründung im Jahre 1926 anlässlich der Veranstaltungen, die für den 30.01. d. J. vorgesehen sind, um die Semesterarbeit nicht unnötig zu belasten.
  12070. 25.3.1958, Frankfurts Personaldezernent erklärt, die nach dem Warnstreik erzielte Lohnerhöhungen werden den städtischen Etat mit jährlich etwa vier Millionen DM belasten.
  12071. 5.3.1982, Mit Freispruch auf Kosten der Staatskasse endet vor dem Amtsgericht Frankfurt der erste Prozess gegen einen als Gewalttäter angeklagten Startbahngegner. Die belastenden Angaben zweier Polizisten reichen nicht aus, um Zweifel an der Täterschaft auszuräumen.
  12072. 9.12.1947–11.12.1947, Spruchkammerverfahren gegen den nationalsozialistischen Oberbürgermeister Friedrich Krebs und den früheren Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau, Prinz Philipp von Hessen. Krebs wird als „minder belastet“ eingestuft und gegen ihn bei einer zweijährigen Bewährungsfrist ein Sühnegeld von 35.000 Mark verhängt. Prinz Philipp von Hessen wird zur Gruppe der „Belasteten“ gerechnet. Der Spruch der Kammer lautet auf zwei Jahre Arbeitslager und Konfiszierung eines Drittels seines Vermögens in Höhe von 686.000 Mark.
  12073. 16.8.2005, Im Vergewaltigungsprozess gegen den ehemaligen Fernsehmoderator Andreas Türk sagt das vermeintliche Opfer als Zeugin aus und belastet den Angeklagten schwer.
  12074. 7.12.1995, Im bisher größten deutschen Giftmüllprozess verhängt das Landgericht Frankfurt wegen unerlaubter Abfallbeseitigung eine Haftstrafe von drei Jahren gegen einen Frankfurter Recycling-Unternehmer. Das auf die Wiederverwertung von Autoteilen spezialisierte Unternehmen hat hoch belastete Rückstände auf Hausmülldeponien kippen lassen.
  12075. 24.10.1972, Aus einer Verbrennungsanlage des Griesheimer Werkes der Farbwerke Hoechst entweichen Essigsäuredämpfe, die insbesondere Bewohner des Gallusviertels so stark belästigen, dass sie die Polizei anrufen.
  12076. 30.4.1981, Die Pyrolyseanlage der Müllverbrennungsanlage Nordweststadt, von deren Probebetrieb sich die Anwohner wiederholt belästigt fühlen, wird stillgelegt, so Stadtrat Peter Jäckel in einer Pressekonferenz.
  12077. 10.4.1984, Infolge eines Defektes im Klärwerk Niederrad tritt Ekel erregender Fäkaliengeruch aus, der zunächst die Anwohner von Niederrad belästigt, dann auch die Innenstadt verpestet.
  12078. 18.10.1989, Die 15. Große Strafkammer des Frankfurter Landgerichts verurteilt einen 24jährigen Gärtnerlehrling zu siebeneinhalb Jahren Freiheitsentzug, weil er im Spätsommer vergangenen Jahres 19 Frauen überfallen und sexuell belästigt hat. Wegen seiner „sexuellen Perversionen“ wird der Angeklagte in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
  12079. 10.11.1997, Eike Markau, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt GmbH, scheidet zum Monatsende aus. Er zieht damit die Konsequenzen aus den Vorwürfen, er habe Mitarbeiterinnen sexuell belästigt. Seinen Angaben zufolge entbehren diese Vorwürfe jeglicher Grundlage. Lt. Vertrag hätte er der Messe bis Mitte 2000 vorgestanden.
  12080. 25.3.1981, Das Frankfurter Landgericht verurteilt den rechtsextremen Verleger Erwin Schönborn wegen einer Flut antisemitischer Flugblätter und Briefen, die Verleumdungen, üble Nachreden und Belästigungen enthalten, zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten.
  12081. 15.9.1951, Protestkundgebung auf dem Opernplatz gegen jede weitere steuerliche Belastung der Kraftfahrzeugwirtschaft.
  12082. 7.7.1989, Seit Anfang Juli d. J. hält die Belastung der Luft mit dem Schadstoff Ozon unvermindert an. Auch an den folgenden Tagen werden Konzentrationen gemessen, die über dem Richtwert von 0,12 Milligramm pro Kubikmeter Luft liegen. An den Stationen Höchst und Bockenheim werden heute die bislang höchsten Werte ermittelt.
  12083. 7.12.2005, Die untere Friedberger Landstraße und die Höhenstraße werden wegen zu hoher Feinstaub-Belastung für alle Lastwagen außer für den Lieferverkehr gesperrt.
  12084. 16.7.1921, Im Wöhler-Realgymnasium werden von der Polizei illegale Waffen gefunden: 400 Gewehre und 60 Kisten mit Infanteriemunition. Eine Haussuchung bei einem flüchtigen Studenten fördert erhebliches Belastungsmaterial zu Tage. Gewehre und Munition stammen von der landesverräterischen Orgesch-Organisation - die paramilitärische, rechtsextreme „Organisation Escherich“. Polizeiliche Untersuchungen führen zur Festnahme mehrerer Personen. Mit den Waffenfunden im Wöhler-Realgymnasium beschäftigt sich ein vom Magistrat eingesetzter Ausschuss aus drei Stadträten.
  12085. 8.2.1953, Im Rahmen von Verhaftungen einer Reihe von Funktionären der kommunistischen „Sozialistischen Aktion“ im gesamten Bundesgebiet, hebt die Kriminalpolizei in Frankfurt am Main mehrere illegale Büros dieser Organisation aus und stellt Belastungsmaterial sicher.
  12086. 8.4.2005, Belastungsprobe für das Viererbündnis im Römer. SPD und Grüne lehnen es ab, den CDU-Kandidaten Boris Rhein noch vor der Kommunalwahl 2006 zum hauptamtlichen Stadtrat zu küren. Für Oberbürgermeisterin Petra Roth ist das ein glatter „Bruch des Bündnis-Vertrages“. Gleichwohl besteht die Vierer-Koalition weiter.
  12087. 16.8.1976, Im neuen Schwurgerichtssaal unternimmt die Frankfurter Strafjustiz einen neuen Anlauf, den Fall des 71jährigen Ingenieurs Walter Fasold aufzuklären. Die Wiederaufnahme des Prozesses gegen Fasold, der 1949, ebenfalls von einem Frankfurter Schwurgericht, wegen Mittäterschaft am Mord von mindestens 180 jüdischen Zwangsarbeitern sowie körperlicher Misshandlung von Häftlingen zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt worden war, wird angeordnet, nachdem sich herausgestellt hat, dass eine in den USA lebende Belastungszeugin im Hauptverfahren falsch ausgesagt hatte.
  12088. 28.2.1967, Ein orkanartiger Sturm über Deutschland richtet vor allem im Rhein-Main-Gebiet schwere Schäden an. Die Frankfurter Feuerwehr muss den Ausnahmezustand ausrufen. Die Schäden belaufen sich auf über eine Millionen DM.
  12089. 1.12.1969, Der Magistrat beschließt den ersten Stufenplan für die Neubebauung des Dom-Römer-Bereichs mit dem Technischen Rathaus und dem Historischen Museum im Mittelpunkt. Die Kosten belaufen sich auf über 80 Millionen DM.
  12090. 11.11.1987, Die Ergebnisse der Renovierungsarbeiten des archäologischen Gartens vor dem Technischen Rathaus am Römerberg werden der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Kosten belaufen sich auf ca. 500.000.- DM.
  12091. 23.7.1935, Bei einem spät abendlichen Brand- und Explosionsunglück der Höchster Werke der IG Farben werden zwei Arbeiter getötet und einige schwer verletzt. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf zwei bis drei Millionen Reichsmark.
  12092. 16.3.1930, Das vom Vorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Bezirksverband Nassau, Schriftsteller Franz Ferdinand Geis (1888-1967), geschaffene dreibändige „Ehrenbuch der im Weltkrieg gefallenen Frankfurter“ ist heute zum Volkstauertag fertig gestellt worden. Bis zum 31.12.1929 beläuft sich die Zahl der in Frankfurt am Main als gefallen oder verstorben beurkundeten Kriegsteilnehmer auf 11.272.
  12093. 13.8.1911, Bei einem Großbrand in Sachsenhausen, Ziegelhüttenweg, wird eine Holzhandlung in Mitleidenschaft gezogen. Durch den starken Funkenflug ist zeitweilig der gesamte Straßenzug gefährdet. Der Sachschaden beläuft sich auf bis zu 100.000.- Mark.
  12094. 30.6.1903, Bei einem morgendlichen Großbrand im Hintergebäude des Hauses Lange Straße 25 werden im Rahmen der Löscharbeiten mehrere Feuerwehrleute durch das Herabstürzen einer breiten, als feuerfest eingestuften Giebelwand z. T. schwer verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Mark.
  12095. 25.4.1901, Explosionsunglück in Griesheim: Bei einem verheerenden Großbrand im Werksgelände von Griesheim-Elektron sterben 26 Menschen durch eine gewaltige Explosion. 200 Personen werden verletzt; der Sachschaden beläuft sich auf vier Millionen Mark.
  12096. 7.2.1942–9.2.1942, Vandalismus: In der Zeit vom 7. bis 9. Februar werden in den Abendstunden in der Gemarkung Seckbach, in der Nähe des Huthparkes, zahlreiche Gartenhütten von unbekannten Tätern vollkommen zerstört und teilweise auch in Brand gesteckt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Reichsmark.
  12097. 12.2.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplans für 1959 vor. Er beläuft sich im ordentlichen Teil in Einnahmen und Ausgaben von rund 425,34 Millionen DM und im außerordentlichen Teil auf ausgeglichenen 297,73 Millionen DM.
  12098. 22.2.1962, Großbrand in der großen Lagerhalle eines Möbel- und Einrichtungshauses in Eschersheim. Die Lagerhalle brennt aus, der Schaden beläuft sich auf über 250.000.- DM.
  12099. 12.12.1962, Deckeneinsturz in einer Werkhalle der Firma Naxos-Union, Waldschmidtstraße. Fünf Arbeiter werden von den Trümmern verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 30.000.- DM.
  12100. 18.5.1963, Bei einem Großfeuer in der Großen Bockenheimer Straße 19 brennt das Restaurant „Alt-Nürnberg“ völlig aus. Der Schaden beläuft sich auf 200.000.- DM.
  12101. 12.1.1966, In einer Wachstuchfabrik in Unterliederbach, die mit radioaktiven Stoffen arbeitet, ereignet sich abends eine Explosion im Dampfkessel der Heizzentrale. Der Schaden beläuft sich auf über 10.000.- DM.
  12102. 13.11.1968, Ein Großbrand vernichtet einen zweigeschossigen Bürotrakt am IG-Hochhaus. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 10 Millionen DM.
  12103. 14.12.1968, Bei einem Großbrand im Schlacht- und Viehhof am Deutschherrenufer brennt eine große Lagerhalle mit Futtermitteln und Gerätschaften völlig aus. Der Sachschaden beläuft sich auf 300.000.- DM.
  12104. 28.5.1969, Ein Großbrand in Sachsenhausen, Schulstraße 3, fordert ein Menschenleben und einen Schwerverletzten. Der Sachschaden beläuft sich auf 100.000.- DM.
  12105. 30.7.1970, Im Werk Griesheim der Farbwerke Hoechst explodiert ein Kessel mit Zwischenstoffen zur Produktion von schnell trocknenden Farben und Lacken. Anschließend bricht im viergeschossigen Trockenstoffbetrieb ein Brand aus. Personen werden nicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf „weit über eine Millionen Mark“.
  12106. 28.2.1972, Polizeipräsident Knut Müller legt die Kriminalstatistik 1971 vor: demnach hat die Verbrechensquote in Frankfurt am Main um 4,3 Prozent überdurchschnittlich zugenommen. Die durchschnittliche ‚Zuwachsrate‘ im Land Hessen beläuft sich auf nur 2,8 Prozent.
  12107. 19.3.1972, Bei einem Großbrand im Arbeiterwohnheim der Autozubehörfirma VDO im Nordend kommt eine 31jähriger Spanier ums Leben. Vier weitere Heimbewohner werden zum Teil schwer verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf 150.000.- DM.
  12108. 27.6.1973, Bei einer Explosion in der Acetylen-Abfüllanlage des Sauerstoffwerkes der Firma Messer Griesheim wird in der Lärchenstraße ein Laborant verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend DM.
  12109. 8.10.1975, Durch Sprengsätze werden fünf Fahrscheinautomaten des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV) zerstört. Der Schaden beläuft sich auf 120.000.- DM.
  12110. 17.1.1976, Ein Großfeuer zerstört eine Druckerei in Bockenheim. Der Gebäudeschaden beläuft sich auf 500.000.- DM.
  12111. 27.11.1976, Ein Großbrand zerstört einen Teil des Geschäfts- und Wohnhauses in der Schillerstraße 3. Der Sachschaden beläuft sich auf 500.000.- DM.
  12112. 1.6.1977, Bei einem Brand auf dem Grundstück Westerbachstraße brennen zwei Lagerhallen ab. Der Sachschaden beläuft sich auf 150.000.- DM.
  12113. 22.4.1979, Bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in Eckenheim, Sigmund-Freud-Straße, werden sechs Kinder und zwei Erwachsene in letzter Minute gerettet. Der Sachschaden beläuft sich auf 200.000.- DM.
  12114. 21.1.1980, Ständige Explosionsgefahr besteht während der Löscharbeiten der Feuerwehr in der Lagerhalle einer Lackfirma im Gallusviertel. Der Schaden beläuft sich auf bis zu 200.000.- DM.
  12115. 9.9.1980, Einbrecher verüben im Möbelhaus Segmüller in der Großen Friedberger Straße Brandstiftung. Die Feuerwehr hat große Mühe, den Großbrand zu löschen. Der Schaden beläuft sich auf drei Millionen DM.
  12116. 24.9.1980, In der Sachsenhäuser Hedderichstraße brennt das Lokal „Zum Pudelkönig“ aus. Der Schaden beläuft sich auf 100.000.- DM.
  12117. 27.1.1981, Bei einem Zusammenstoß eines Sattelzuges mit einer Straßenbahn der Linie 18 in der Hanauer Landstraße werden der Straßenbahnfahrer und ein Straßenbahngast leicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf 100.000.- DM.
  12118. 24.6.1981–25.6.1981, Eine Brandserie hält die Feuerwehr in Atem. Innerhalb von wenigen Stunden muss sie achtmal ausrücken. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 750.000.- DM.
  12119. 14.7.1981, Der Hausmeister der Fridtjof-Nansen-Schule in Nied entdeckt am frühen Morgen einen nächtlichen Einbruch und die Demolierung von mehreren Schulräumen. Der Schaden beläuft sich auf 50.000.- DM.
  12120. 5.8.1981, Bei einem Dachstuhlbrand im Nordend, Egenolffstraße 19, verbrennt ein 53jähriger Mann. Der Sachschaden beläuft sich auf 300.000.- DM.
  12121. 21.9.1982, Brandstiftung verwüstet am frühen Morgen das Restaurant und Tanzcafé „Bockenheimer Schlösschen“. Der Schaden beläuft sich auf 100.000.- DM.
  12122. 27.9.1982, Ein Menschenleben fordert in den frühen Morgenstunden ein Sprengstoffanschlag in der Münchener Straße. Der Schaden beläuft sich auf 250.000.- DM. Weitere 200.000.- DM Schaden entstehen bei zwei weiteren Bombenattentaten auf Touristikunternehmen am Hauptbahnhof und in der Hanauer Landstraße.
  12123. 18.5.1992, Der Rhein-Main-Flughafen schreibt zum ersten Mal seit 13 Jahren rote Zahlen. Der Verlust beläuft sich im vergangenen Jahr auf 27 Millionen DM.
  12124. 18.6.2006, Abendlicher Brand in der Melibocusstraße im Stadtteil Niederrad – zum 27. Mal seit Jahresbeginn. Bisher sind die Feuer immer am frühen Abend in Kellern oder Abstellkammern ausgebrochen; der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf 500.000.- €.
  12125. 23.10.2007, In der Nacht werfen Randalierer auf dem Kriegsopferfeld des Hauptfriedhofs 98 Grabsteine um. Der Schaden beläuft sich auf etwa 30.000.- €.
  12126. 21.3.2010, Bei einem morgendlichen Großbrand im Stadtteil Sachsenhausen, werden im Haus Dreieichstraße 10 mehrere Anwohner verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500.000.- €.
  12127. 3.4.1971, Der 27 Jahre alte Hans-Joachim Beldzik aus Niederrad wird von zwei Polizisten erschossen. Als sie ihn wegen eines Diebstahlversuches stellen wollen, zieht dieser eine coltähnliche Waffe, die sich allerdings als nicht geladene Luftpistole entpuppt.
  12128. 1.10.1920–9.10.1920, „Deutsche Herbstwoche“ der „Gesellschaft für Deutsche Bildung (Deutscher Germanisten-Verband)“ (Frankfurt am Main) mit Vorträgen, Führungen und Ausflügen. Ziel dieser Veranstaltung ist es, das Verständnis für deutsche Kunst und Kultur zu beleben.
  12129. 30.3.1973, Eröffnung des „Römerberg-Marktes“, ein Wochenmarkt. Die Hoffnung, damit die eintönigen Flächen ein wenig zu beleben, kann allerdings nicht erfüllt werden. Die Händler kommen nicht auf ihre Kosten.
  12130. 27.2.1915, Die durch den Krieg unterbrochene Geselligkeit im Künstlerhaus am Alten Markt wird wieder aufgenommen und durch eine Reihe von Vorträgen mit Lichtbildern belebt. Den ersten Vortrag hält die Malerin Doris Ringelmann. Sie spricht über Kunst und Architektur in Belgien.
  12131. 20.9.1945, „Frankfurter Leitsätze“ der neu gegründeten „Christlich-Demokratischen Partei“ (CDP) – ein spezifisches Frankfurter Programm, ausdrücklich als Vereinigung von Katholiken und Protestanten unter Einschluss der ehemaligen Zentrums-Partei. Mit den „Frankfurter Leitsätzen“ ruft man die „christlichen, demokratischen und sozialen Kräfte zur Sammlung, zur Mitarbeit und zum Aufbau einer neuen Heimat“ auf. Zur Verwirklichung des von ihr geforderten „wirtschaftlichen Sozialismus“, sollen, um wirtschaftliche Monopolbildung zu unterbinden, „die Bodenschätze in Gemeineigentum übergehen“. In einem Aufruf vom November d. J. heißt es ergänzend: „Der Bergbau und andere monopolartige Schlüsselunternehmungen unseres Wirtschaftslebens müssen klar der Staatsgewalt unterworfen werden. Insgesamt muss das System planvoller Wirtschaftslenkung mit der abendländischen Idee der freien und verantwortlichen Persönlichkeit ausgefüllt und belebt werden.“
  12132. 1.1.1890, Die Neujahrsnacht ist diesmal sehr belebt – trotz einer grassierenden Influenza. Notwendig wird sogar eine polizeiliche Absperrung einzelner Straßenteile um die Zeil herum.
  12133. 9.2.1937, Bei einem Verkehrsunfall an der stark belebten Straßenecke Braubachstraße/Wedelgasse [jetzt: Paulsplatz] wird ein älterer Mann von einem Pkw angefahren und tödlich verletzt.
  12134. 1.1.1921, Ruhige Silvesternacht. Die Straßen sind kaum belebter als sonst, lärmende Umzüge wie in der Vorkriegszeit finden nirgends statt. An Feuerwerk fehlt es nicht.
  12135. 15.7.1994, Der Magistrat billigt den neuen Frankfurter Vertrag, der 15 ehemals gemeinnützigen Unternehmen mit 84.000 Wohnungen verpflichtet, 90 Prozent ihrer Unterkünfte über das städtische Wohnungsamt belegen zu lassen.
  12136. 23.3.1998, Frankfurt am Main ist einfach zu laut. Das belegen die neuen Lärmkarten des Umlandverbandes Frankfurt (UVF). In jeder fünften Wohnung werden die Grenzwerte für Lärmbelastung aus dem Straßenverkehr überschritten.
  12137. 2.10.1932, Die Redaktion des „Stadt-Blattes“ der „Frankfurter Zeitung“ (FZ) teilt ihren Lesern mit, dass ein Teil ihrer Belegschaft die Arbeit niedergelegt hat, da ihre außertariflichen Forderungen nicht bewilligt worden sind. Daher werden für die Leser des „Stadt-Blattes“, die den Inhalt des Zweiten Morgenblattes der FZ bereits mit dem Ersten Morgenblatt erhalten haben, die letzten politischen Nachrichten ausnahmsweise im „Stadt-Blatt“ zusammengestellt.
  12138. 12.2.1930–13.2.1930, Ausstand der Belegschaft in den Opelwerken, organisiert von der kommunistischen Betriebsgruppe. Gefordert wird eine bessere Bezahlung. Im Zusammenhang mit dieser Aktion werden der kommunistische preußische Landtagsabgeordnete Oskar Müller sowie ein kommunistischer hessischer Landtagsabgeordneter verhaftet und ins Darmstädter Untersuchungsgefängnis überführt.
  12139. 3.7.1918, Die „Frankfurter Zeitung“ meldet in ihrem Abendblatt, dass die spanische Grippe „seit etwa sechs Tagen [...] auch in Frankfurt epidemische Formen“ annimmt. Die Zahl der Erkrankungen wächst täglich. In einigen Betrieben fehlt ein Drittel bis zur Hälfte der Belegschaft.
  12140. 23.9.1981, Das Schicksal des Werkes Frankfurt-Heddernheim der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) ist endgültig besiegelt. Die erarbeiteten Gegenvorschläge des Betriebsrates für eine Weiterführung werden vom Vorstand abgelehnt. Die Schließung soll zum 31. März 1982 abgeschlossen sein. Die VDM-Belegschaft demonstriert dagegen mit einem Zug durch Heddernheim.
  12141. 28.10.1981, Die Geschäftsleitung der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) droht, das Heddernheimer Werk sofort zu schließen, falls die Arbeit nicht wieder aufgenommen und die Blockade der Werkstore eingestellt werde. Die Belegschaft lehnt dies ab.
  12142. 28.4.1982, Die Belegschaft des Maschinenbaukonzerns Mannesmann-Demag besetzt die Eingänge zum Werk Solmsstraße. Ihr Protest richtet sich gegen die geplante Verlagerung des Bereichs Drucklufttechnik in den Hunsrück.
  12143. 21.9.1983, Ein Teil der Belegschaft der Firma Naxos-Union protestiert mit einer einstündigen Arbeitsniederlegung gegen die geplante Produktionsverlagerung der Firma an einen anderen hessischen Standort.
  12144. 7.11.1984, Demonstration der Belegschaft des Arbeitsamtes Frankfurt in der Innenstadt wegen akuter Personalnot.
  12145. 7.10.1991, Die Belegschaft der Triumph-Adler AG protestiert im Gallusviertel gegen die geplante Schließung des Werks und blockiert eine Stunde lang die Kleyerstraße.
  12146. 21.10.1991, Die Triumph Adler AG will, so der Vorstand, auch weiterhin in Frankfurt am Main Schreib- und Büromaschinen produzieren. Der bisherige Plan des Unternehmens, den Standort völlig aufzugeben und die gesamte 650köpfige Belegschaft des „Adlerwerks“ in der Kleyerstraße zu entlassen, ist damit zunächst vom Tisch. Der Vorstand hält an seinem Beschluss fest, das Werk im Gallusviertel zu schließen und die Produktion von Büro- und Schreibmaschinen an einem anderen Standort im Raum Frankfurt fortzusetzen.
  12147. 6.10.1995, Die Geschäftsführung der Jade Cosmetic GmbH teilt der Belegschaft mit, dass es den Standort Frankfurt-Fechenheim nach 1997 nicht länger geben wird. Die Jade-Produktion soll dann in anderen „L’Oréal“-Niederlassungen hergestellt werden. Anfang Oktober d. J. hat das französische Kosmetikunternehmen L’Oréal die Hoechst-Tochter Jade übernommen.
  12148. 15.5.1968, Studenten legen durch Blockaden aus Protest gegen die Notstandsgesetzgebung den Universitätsbetrieb lahm. Der vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) ausgerufene Streik wird von etwa 2000 Schülern, zahlreichen Gewerkschaftern, Belegschaften von Verlagen und Betriebsdelegationen unterstützt. In mindestens 20 Frankfurter Betrieben kommt es zu Warnstreiks. Am Abend beschließen die zu einem „Teach-in“ zusammengekommenen Studenten, ihren Streik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität fortzusetzen.
  12149. 7.7.1993, Bislang einmalig in Frankfurt am Main: Die Belegschaften von Messer Griesheim und Triumph Adler halten auf dem Römerberg eine gemeinsame öffentliche Betriebsversammlung ab. Vor über 1.000 Teilnehmern spricht Oberbürgermeister Andreas von Schoeler über die Notwendigkeit industrieller Arbeitsplätze in der Mainstadt.
  12150. 11.6.1995, Open-Air-Belegschaftsfest der Commerzbank-Zentrale Frankfurt im Waldstadion anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Geldzentrale mit über 20.000 Teilnehmern.
  12151. 22.2.1969, Einweihung des neuen Belegschaftsgebäudes der Binding-Brauerei.
  12152. 16.10.1955, Die Farbwerke Hoechst führen für die rund 20.000 Belegschaftsmitglieder die Fünf-Tage-Woche mit einer Wochenarbeitszeit von 45 Stunden ein.
  12153. 16.6.1971, Im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen der chemischen Industrie beschließen die 870 Mitarbeiter des Degussa-Werkes II in der Gutleutstraße auf einer Belegschaftsversammlung zu streiken. Dieser Arbeitskampf ist der erste seit 50 Jahren bei Degussa.
  12154. 30.4.1933, Die süddeutsche Fußballmeisterschaft fällt wieder nach Frankfurt am Main. Der Fußballsportverein FSV Frankfurt holt sich im Stadion vor 15.000 Zuschauern mit einem 1:0-Erfolg gegen SV München 1860 zum ersten Mal den Titel eines Süddeutschen Meisters. Titelverteidiger Eintracht Frankfurt belegt den dritten Platz.
  12155. 31.1.1933, Frankfurt am Main im Grippefieber. Inzwischen gibt es auch einige schwere Erkrankungen. Viele Krankenhäuser sind voll belegt.
  12156. 4.5.2000, Eine von Bürgermeister Joachim Vandreike vorgestellte Studie belegt, dass 48 Prozent der Frankfurter mit dem Grünflächenangebot der Stadt zufrieden sind.
  12157. 14.4.2000, Der Lizenzierungs-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegt Eintracht Frankfurt wegen Auflagenverstößen mit einem Punktabzug von zwei Zählern am Ende der laufenden Saison in der Fußball-Bundesliga. Zudem muss der Fußballverein 500.000.- DM Geldstrafe zahlen.
  12158. 6.4.1938–26.4.1938, Frankfurter Frühjahrsmesse auf dem Gelände vor der Großmarkthalle. Die seither unter der Bezeichnung Frühjahrs- und Herbstmesse vor der Großmarkthalle und vor der Landwirtschaflichen Halle veranstalteten Märkte werden zukünftig, auf Anordnung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, mit dem Namen „Ostermarkt“ und „Michaelismarkt“ belegt (Städtisches Anzeigenblatt vom 13.05.1938, Nr. 19).
  12159. 16.6.1956, Bei den Olympischen Reiterspielen in Stockholm holt die Frankfurterin Lieselott Linsenhoff die Bronzemedaille im Dressurreiten. In der Mannschaftswertung belegt Deutschland mit Liselott Linsenhoff, Hannelore Weygand und Anneliese Küppers hinter Schweden den zweiten Platz.
  12160. 24.7.1963, In der Mainstadt herrscht seit heute Trinkwassernotstand. Die Stadt hat sich zu dieser Maßnahme entschlossen, nachdem durch den Bruch einer großen Versorgungsleitung bei Kelsterbach 30.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag weniger zur Verfügung stehen. Verstöße gegen die Notverordnung werden mit Geldstrafen bis zu 500.- DM belegt. Am 27.07. d. J. wird der Trinkwassernotstand aufgehoben.
  12161. 4.11.1893, Die neuerrichtete chirurgische Station des städtischen Krankenhauses wird seit heute mit Patienten belegt.
  12162. 4.9.1977, Der Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau belegt bei der Straßenweltmeisterschaft der Berufsradfahrer in Venezuela den zweiten Platz hinter dem Italiener Francesco Moser.
  12163. 4.2.1983, Ein Teil der Deckenbeleuchtung in der Sporthalle Süd in Sachsenhausen stürzt auf die Spielfläche. Die Halle ist zu diesem Zeitpunkt nicht belegt.
  12164. 21.10.1890, Haussuchung in der Expedition der hiesigen sozialdemokratischen „Volksstimme“ – innerhalb von zwei Monaten die vierte – eine Anzahl Exemplare der Nummern 213, 214, 215 und 225 des Blattes werden beschlagnahmt. In diesen Ausgaben der „Volksstimme“ sind die Artikel enthalten, die zu der Einleitung der Untersuchung und zur Verhaftung des Redakteurs Gustav Hoch (1862-1942 Ghetto Theresienstadt) am 18.10. d. J. Anlass gegeben haben. Am Tag darauf finden bei sämtlichen Frankfurter Verkaufsstellen der „Volksstimme“ polizeiliche Hausdurchsuchungen nach den mit Beschlag belegten Nummern des sozialdemokratischen Parteiorgans statt – allerdings ohne nennenswerten Erfolg.
  12165. 9.12.2001, Die städtische Korruptionsaffäre zieht immer weitere Kreise. Die jüngste Verhaftung eines Frankfurter Unternehmers hat alle in der Stadt Frankfurt, die glaubten, das Schlimmste in den Korruptionsaffären der Stadtverwaltung sei überstanden, eines Besseren belehrt. Die Zahl der Beschuldigten ist mittlerweile auf insgesamt 270 Personen angewachsen.
  12166. 1.1.1905, Der Frankfurter Mendelssohn-Verein, der auf eine 25jährige Tätigkeit zurückblickt, veröffentlicht eine Jubiläumsnummer seines Vereinsorgans „Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judentum für Gebildete aller Konfessionen“.
  12167. 18.4.1984, Mit Freiheitsstrafen von zwei Jahren und drei Monaten sowie anderthalb Jahren ohne Bewährung endet nach zwölf Verhandlungstagen vor der Staatsschutzkammer des Frankfurter Landgerichts der Frankfurter Neonazi-Prozess gegen acht Mitglieder der verbotenen „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“ (ANS/NA). Gegen die übrigen Angeklagten verhängt das Gericht eine Bewährungsstrafe, eine Geldstrafe sowie Verwarnungen und Arbeitsauflagen. Nach der Urteilsverkündung kommt es zu Tumulten, als drei Angeklagte und einige Zuschauer ein Lied absingen und anschließend das Gericht beleidigen.
  12168. 19.11.1992, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über die städtische Finanzlage sowie über die Äußerungen des Philosophen Manfred Frank während der Gedenkveranstaltung zum 9. November 1938 in der Paulskirche, als dieser bundesdeutsche Politiker mit den Nationalsozialisten verglichen hatte. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler sagt deutlich, dass Nazi-Vergleiche für die Politiker der großen demokratischen Parteien beleidigend seien. Das Parlament dankt Ignatz Bubis, dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, für sein Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Grundlage des Beschlusses ist eine von SPD, CDU und Grünen gemeinsam eingebrachte Resolution.
  12169. 3.9.1920, Nach einem Beschluss der Rheinlandkommission auf Grund des Artikels 13 der Ordonnanz Nr. 3 vom 30.08. d. J. darf die „Frankfurter Zeitung“ für die Dauer eines Monats von heute ab, auf Grund von verschiedenen in der letzten Zeit in der Zeitung erschienenen und für die Besatzungsbehörden angeblich beleidigenden Artikeln – besonders der Aufsatz „Die Not der Rheinlande“ vom 22.08. d. J. – im besetzten Gebiet nicht erscheinen.
  12170. 5.2.1985, Die Hoechst AG stellt gegen die Fraktion der Grünen im Römer Strafanzeige wegen „beleidigenden Äußerungen“ in den Etatanträgen zum städtischen Haushalt.
  12171. 7.7.1980, Weil er als Verfasser eines Flugblattes mit neonazistischem Inhalt vor allem die in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Juden beleidigt hat, wird ein 19jähriges Mitglied der „Volkssozialistischen Bewegung“ von einem Frankfurter Jugendgericht zu acht Monaten Jugendstrafe mit Bewährung verurteilt.
  12172. 13.1.1990, Aus nicht ersichtlichem Grund erschießt ein Jugoslawe kurz nach Mitternacht in der Gaststätte „Zum Deutschen Michel“ im Gutleutviertel drei Menschen und verletzt drei weitere schwer. Er fühlt sich während eines Streits beleidigt.
  12173. 1.2.1999, Das Amtsgericht Frankfurt verurteilt einen prügelnden Schwarzfahrer zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten ohne Bewährung. Er hat zwei Kontrolleure und einen Busfahrer der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) erheblich verletzt und zwei Polizisten schwer beleidigt.
  12174. 17.2.2006, Das Schauspiel Frankfurt trennt sich von dem Schauspieler Thomas Lawinky, der am Vorabend, während der Premiere des „Großen Massakerspiels“ von Eugène Ionesco in der Werkstattbühne, den FAZ-Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier attackiert und beleidigt hatte.
  12175. 6.5.1932, Im Prozess gegen den kommunistischen Stadtverordneten Heinrich Aschenbrenner vor dem Erweiterten Schöffengericht wird der Angeklagte wegen eines Wurfes mit dem Tintenfass gegen den Stadtverordnetenvorsteher Leonhard Heißwolf in der Stadtverordnetensitzung vom 23.03. d. J. aufgrund des Tatbestandes der gemeingefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung von Journalisten zu einer Geldstrafe verurteilt.
  12176. 15.1.1951, Das Amtsgericht Frankfurt am Main-Höchst verurteilt in Privatklage der Schriftstellerin Margarete Buber-Neumann den ehemaligen KPD-Landtagsabgeordneten Emil Carlebach wegen übler Nachrede in Tateinheit mit Beleidigung betr. Buber-Neumanns Rolle in der stalinistischen Sowjetunion zu 200 DM Geldstrafe.
  12177. 1.11.1976, Der Frankfurter Journalist Wolf-Dieter Rothe wird von einem Schöffengericht wegen Beleidigung und übler Nachrede des Leiters der jüdischen Dokumentationszentrale in Wien, Simon Wiesenthal, zu einer Geldstrafe von 450.- DM verurteilt.
  12178. 21.6.1979, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt den Vorsitzenden des „Kampfbundes deutscher Soldaten“, Erwin Schönborn, zu eineinhalb Jahren Freiheitsentzug ohne Bewährung wegen Beleidigung, übler Nachrede und versuchter Nötigung.
  12179. 30.9.1982, Drei Mitglieder der „Volksfront“ werden wegen Beleidigung des damaligen Kanzlerkandidaten Franz Josef Strauß während des Wahlkampfes zum Bundestag 1980 vom Amtsgericht Frankfurt in zweiter Instanz zu Geldstrafen verurteilt, nachdem sie im ersten Prozess im Juni 1981 freigesprochen worden sind.
  12180. 12.12.1986, Der Magistrat beschließt formal die Bewerbung von Frankfurt am Main für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2004 sowie die Bau- und Finanzierungsgrundlage für das Museum für Zeitgenössische Kunst, das auf dem Gelände zwischen der Berliner Straße, Braubach- und Domstraße schräg gegenüber dem Technischen Rathaus entstehen soll. Des Weiteren einigt man sich einstimmig, Strafanzeige wegen Beleidigung gegen den grünen Stadtverordneten Björn-Uwe Rahlwes zu stellen.
  12181. 7.3.1990, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt den ehemaligen ehrenamtlichen Stadtrat der NPD, Erich Gutjahr, wegen Volksverhetzung und Beleidigung zu 6.000.- DM. Geldstrafe.
  12182. 1.8.1990, Erich Gutjahr, ehemaliger Stadtrat und Ex-Mitglied der NPD, scheitert vor der 25. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts mit der Berufung gegen seine Verurteilung wegen Volksverhetzung und Beleidigung am 07.03. d. J.
  12183. 8.12.1993, Die Bundesbahndirektion verbietet die Aufführung des umstrittenen Films „Beruf Neonazi“ im Aki-Kino im Hauptbahnhof. Sie folgt der Auffassung der Staatsanwaltschaft, der u.a. aus hessischen Fördermitteln finanzierte Neonazi-Film verstoße gegen eine Reihe von Paragraphen des Strafgesetzbuches (Volksverhetzung, Beleidigung). Das Amtsgericht Frankfurt ordnet an, die Kopien des Films zu beschlagnahmen.
  12184. 26.11.1929, In der gemeinsamen Sitzung des Rektors und des akademischen Senats der Universität Frankfurt wird der Beschluss gefasst, die Hochschulgruppe Frankfurt am Main des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes wegen der Beleidigungen gegen die hiesige Universität, die in einem am 21. und 22.11. d. J. verteilten Flugblatt enthalten sind, dauernd zu verbieten. Gegen die verantwortlichen des Flugblatts wird disziplinarisch eingeschritten.
  12185. 26.1.1989, Zum ersten Mal schließen CDU, SPD, FDP und Freie Wählergemeinschaft in Wiesbaden ein Fairnessabkommen im hessischen Kommunalwahlkampf. Die Parteien wollen Beleidigungen und Materialschlachten vermeiden.
  12186. 4.7.1931, Der Ortsverband Frankfurt am Main der Kleingartenbau-Vereine veranstaltet aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens einen Werbeabend. Zu diesem Zweck werden die die Stadt umrahmenden Anlagen am Abend mit Lampions festlich beleuchtet.
  12187. 1.4.1908, Ein Teil des Hauptbahnhofs wird mit städtischer Elektrizität versehen. Warte- und Speisesäle können nun auch tagsüber elektrisch beleuchtet werden.
  12188. 1.8.1889, Ab heute ist das Palmenhaus im Palmengarten jeden Donnerstag und Sonntag bis zum Schluss der Abend-Konzertabteilung elektrisch beleuchtet.
  12189. 8.1.1976, Eröffnung einer Wanderausstellung in den Römerhallen „100 Jahre Konrad Adenauer“, die auch die Beziehungen des ehemaligen Bundeskanzlers zu Frankfurt am Main beleuchtet. (bis 11.01.)
  12190. 22.5.1996–30.6.1996, Ausstellung „Sport aus den Trümmern“ im Historischen Museum. Erstmals wird die lokale Geschichte des Sports in der Nachkriegszeit beleuchtet.
  12191. 15.12.2011–1.4.2012, Ausstellung „Devise Sauberkeit“ im Jüdischen Museum – beleuchtet wird die Geschichte zweier Kosmetikfirmen.
  12192. 15.12.1916, Inkrafttreten der neuen Bestimmungen der Beleuchtung – so fehlt ab heute an Schaufenstern von Geschäften und an Firmenschildern die Außenbeleuchtung.
  12193. 24.1.1938, Erste Probe für die neue Beleuchtung des Römerbergs. Es handelt sich dabei um eine Kombination von üblicher Straßenbeleuchtung und 300-Watt-Scheinwerfern.
  12194. 27.8.1899, Abendlicher großer Fackelzug – Illumination und festliche Beleuchtung der Straßen – vom Goethe-Gymnasium über den Goetheplatz bis zum Schaumainkai (Auslöschen der Fackeln).
  12195. 10.2.2006, Die Höchster Stadtkirche erstrahlt in neuem Licht. Die Beleuchtung kostet die evangelische Kirchengemeinde 20.000.- €.
  12196. 22.12.2014, Die Sanierung der Alten Brücke mit neuer Beleuchtung ist abgeschlossen – Autofahrer und Radfahrer teilen sich die Spuren. Radler haben auf jeder Seite einen Schutzstreifen. Für Autofahrer existieren zwei Fahrspuren pro Richtung.
  12197. 5.3.1969, 50jähriges Jubiläum der Firma Karl Salzner KG, Beleuchtungen und Elektro-Installationen, Braubachstraße 3-5.
  12198. 16.8.1913, Großes Sommerfest im Zoologischen Garten samt Einweihung der neuen Beleuchtungs- und Illuminationsanlagen.
  12199. 21.7.1900, Generalversammlung des „Verbandes deutscher Beleuchtungs-Interessenten“ im Hotel Drexel.
  12200. 30.4.1938, Bei Reparaturarbeiten an der Beleuchtungsanlage in einem Geschäftshaus in der Neuen Mainzer Straße kommt ein Arbeiter mit der elektrischen Leitung in Berührung und wird dabei tödlich verletzt.
  12201. 5.12.1973, Inbetriebnahme der Beleuchtungsanlage der Autobahn Frankfurt am Main – Wiesbaden zwischen Opelkreisel und Anschlussstelle Eschborn.
  12202. 6.4.1938, 60. Geburtstag des Industriellen Dr.- Ing. E. h. Adolf Messer (1878-1954), 1898 Gründung einer Werkstatt zur Herstellung von Acetylen-Beleuchtungsanlagen in Höchst. 1906 Verlegung der Produktion auf Schweiß- und Löttechniken mit Acetylen. 1912 Gründung der erste Filiale in Wien zum Bau von Luftzerlegungsapparaturen zum Gewinn von Sauerstoff für die autogene Schweißtechnik, 1925 wird seine Firma Bestandteil der IG Farben. Arbeitete während des Nationalsozialismus der Rüstungsindustrie mit Hilfe von Zwangsarbeitern zu.
  12203. 11.11.1939, Offizielle Wiedereröffnung des renovierten Kleinen Hauses (Zuschauerraum, Beleuchtungsanlagen) der Städtischen Bühnen.
  12204. 1.4.1909, Die elektrischen Beleuchtungsanlagen des Hauptpersonenbahnhofes, die bisher aus der eigenen Dampfzentrale der kgl. Eisenbahndirektion mit Strom versorgt wurden, werden ab heute an das Kabelnetz des städtischen Elektrizitätswerkes angeschlossen.
  12205. 1.4.1912, Ab heute wird in dem Beleuchtungsgebiet der Frankfurter Gasgesellschaft anstelle des schweren Mischgases nur noch Steinkohlengas abgegeben.
  12206. 1.9.1965, 50jähriges Jubiläum des Beleuchtungshauses Dittrich, Bleidenstraße 12.
  12207. 1.10.1970, Eröffnung des Beleuchtungskontrollstandes des Automobil-Clubs von Deutschland auf dem Gelände des neuen Verwaltungsgebäudes in der Bürostadt Niederrad, Lyoner Straße 16.
  12208. 6.12.2001, Planungsdezernent Edwin Schwarz stellt ein Beleuchtungskonzept für die Mainufer vor. Die Tiefkais und die Mainuferstraße auf dem Abschnitt zwischen Friedens- und Flößerbrücke sollen mit mehr Licht versorgt werden.
  12209. 9.10.1976, Ökumenischer Solidaritätsgottesdienst für die Belfaster Friedensbewegung der Frauen im Dom.
  12210. 15.5.1937, Das Kgl. Belgische Passbüro in Frankfurt am Main wird aufgehoben. Bis auf weiteres sind zur Erlangung der Visa für die Einreise nach Belgien ab 16.03. d. J. die Reisepässe an das Kgl. Belgische Generalkonsulat in Köln zu senden.
  12211. 24.7.1925–28.7.1925, Erste internationale Arbeiter-Olympiade der 1920 gegründeten Sozialistischen Arbeitersport-Internationale (SASI) im neu erbauten Stadion. Hunderttausende Menschen wohnen diesem Ereignis bei. Eröffnet werden die Spiele mit Ansprachen des Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) und des sozialdemokratischen Bürgermeisters Eduard Gräf (1870-1936). Die Festrede hält der sozialdemokratische Schriftsteller Hermann Wendel (1884-1936) in der Festhalle. Leichtathleten, Schwimmer, Radsportler, Fußballspieler und Turner aus Deutschland, Belgien, England, Finnland, Frankreich, Holland, Lettland, Österreich, Polen, der Schweiz, der Tschechoslowakei nehmen an den Wettkämpfen teil. Am 26.07. wird dort vor 35.000 Zuschauern das Festspiel „Kampf um die Erde“ von Alfred Auerbach aufgeführt. Parallel dazu findet im Haus Werkbund eine Ausstellung für Sport und Körperkultur statt (Eröffnung am 23.07. d. J.).
  12212. 27.6.1920, Protestkundgebung des Demokratischen Vereins auf dem Goetheplatz gegen die Loslösung von Eupen-Malmedy, das - zuvor preußisch - durch den Versailler Friedensvertrag 1920 Belgien zugesprochen wurde. Der Historiker und linksliberale Pazifist Prof. Ludwig Quidde (München) hält die Hauptrede.
  12213. 29.3.1919, Versammlung des „Vereins deutscher Flüchtlinge aus Belgien“ in der Römerhalle. Mehrere hundert ‚Auslandsdeutsche’ beraten über ihre wirtschaftliche Lage und ihre Stellung zu Deutschland.
  12214. 24.4.1949–29.4.1949, Frankfurter Frühjahrsmesse mit 2324 deutschen und 310 ausländischen Ausstellern (Italien, Belgien, Holland, Ungarn, Schweiz, Frankreich, Österreich, England ) aus 32 Branchen.
  12215. 18.4.1951, Unterzeichnung des Schumannplans, eine Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, von den Regierungen der sechs Mitgliedstaaten: Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Italien und Holland.
  12216. 6.8.1952–19.8.1952, Deutschland-Radrundfahrt der Profis mit Start und Ziel in Frankfurt am Main. Gesamtsieger ist der Belgier Isidor De Rijk (Belgien).
  12217. 8.3.1961, Das Fußballänderspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Belgien im Waldstadion endet vor 65.000 Zuschauern 1:0.
  12218. 3.4.1963, Im Rahmen der ersten Europäischen Buchwoche vom 30.03. bis 06.04. in acht europäischen Staaten – Belgien, England, Frankreich, Italien, Holland, Österreich, Schweiz und Bundesrepublik Deutschland – findet in der Paulskirche ein Festakt für die Jugend statt.
  12219. 3.9.1993–5.9.1993, 5. „Belgisch-Deutsche Tage“ auf dem Paulsplatz unter dem Motto „Belgien – Dein Nachbar“.
  12220. 26.11.1967, Tagung der Gouverneure der Notenbanken der Bundesrepublik Deutschland, Belgiens, Italiens, der Niederlande, der Schweiz, Großbritanniens und der USA über den Goldpreis.
  12221. 1.6.1935, Fünfzig ausländische Flieger (Franzosen, Belgier, Engländer, Italiener und Schweizer), die am Internationalen Fliegertreffen in Düsseldorf teilgenommen haben, landen auf dem Frankfurter Flughafen.
  12222. 31.5.1957–2.6.1957, Tagung des Internationalen Auschwitz-Komitees mit 35 Delegierten aus Frankreich, Polen, Belgien, Holland, der Tschechoslowakei, Österreich, Ungarn, Italien, der Schweiz, der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetzone. Bei der Konferenz stehen vor allem der Fall des SS-Arztes Professor Carl Clauberg, der im Konzentrationslager Ravensbrück Experimente an weiblichen Häftlingen vornahm, und die Forderungen der ehemaligen Auschwitz-Häftlinge gegen die I. G. Farben auf der Tagesordnung. Am Ende des ersten Sitzungstages besuchen die Delegierten das Schauspiel „Das Tagebuch der Anne Frank“, das von den Städtischen Bühnen aus Anlass der Tagung auf den Spielplan gesetzt wird. Zum Abschluss der Tagung wird am Denkmal für die Opfer des Faschismus in Frankfurt am Main ein Kranz niedergelegt. Der Jüdischen Gemeinde Frankfurts übergibt das Komitee eine Urne mit Asche von ermordeten Häftlingen in Auschwitz.
  12223. 1.4.1930, Grundsteinlegung eines Versöhnungs-Denkmals zur Erinnerung an die Zusammenstöße bei der Hauptwache vor 10 Jahren infolge der Besetzung Frankfurts durch die Franzosen am 6. April 1920. Bei Schießereien am folgenden Tag auf dem Schillerplatz sterben acht Menschen. Am 17. Mai 1920 ziehen Franzosen und Belgier wieder aus der Mainstadt ab.
  12224. 1.5.1971, Weltpokal-Radrennen: 10. Internationaler Straßenpreis „Rund um den Henninger Turm“. Es siegt der Belgier Eddy Merckx.
  12225. 20.11.1986, Konzert de Orchestre National de Belgique in der Alten Oper.
  12226. 28.8.1984, Gründung des Belgisch-Deutschen Clubs.
  12227. 4.9.1987–6.9.1987, 1. Deutsch-Belgische Tage des Belgisch-deutschen Clubs.
  12228. 9.9.1988–11.9.1988, „Deutsch-belgische Tage“ des Belgisch-Deutschen Clubs auf dem Paulsplatz.
  12229. 31.8.1990–2.9.1990, „Belgisch-Deutsche Tage“ auf dem Paulsplatz.
  12230. 12.2.1923, Vortrag des hessischen Demokraten und Pfarrers Adolf Korell, Reichstagsabgeordneter der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), in der Paulskirche über die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische und belgische Soldaten.
  12231. 1.2.1923, Die Besetzung des Ruhrgebiets durch französische und belgische Soldaten im Januar d. J. zur Erfüllung der deutschen Reparationsverpflichtungen sowie – so die Bestimmungen des Versailler Vertrags – die erheblichen Kohlelieferungen an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs führen in Deutschland zu erregten Reaktionen: Gegen die im Hotel Carlton einquartierte französische Ententekommission demonstrieren „zu vorgerückter Stunde“ mehrere hundert Frankfurter Bürger und verlangen die Auslieferung der französischen und belgischen Hotelgäste. Eine Abordnung der Demonstranten wird ins Hotel eingelassen, um der Direktion ihr Anliegen vorzutragen. Ein Eindringen der Leute in das Hotel kann von der Schutzpolizei trotz Handgemenge verhindert werden. Zu ernsten Zwischenfällen kommt es nicht, allerdings machen sich antifranzösische Ressentiments in der Bevölkerung deutlich bemerkbar.
  12232. 29.1.1923, Auch für Frankfurt am Main ergeht (auf Grund des Erlasses vom 18.01. d. J.) der Polizeistundenerlass. Die Polizeistunde ist ab heute auf 23.00 Uhr festgesetzt. Die „Ruhrkrise“ infolge der Besetzung des Ruhrgebietes durch französische und belgische Truppen im Januar d. J. zur Erfüllung der deutschen Reparationsverpflichtungen, greift konkret in den Alltag der Bevölkerung ein: Aufgrund der „Gewaltmaßnahmen der Gegner“ wird ein Verbot aller Tanzveranstaltungen erlassen. Übertretungen unterliegen dem Polizeistrafgesetzbuch.
  12233. 17.5.1920, Französische und belgische Soldaten verlassen die Gutleutkaserne und räumen die besetzte Stadt Frankfurt am Main.
  12234. 19.9.1940–21.9.1940, Belgische Journalisten besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise Hessen und die Mainstadt und werden offiziell im Römer empfangen.
  12235. 15.11.1960, Enthüllung einer Gedenktafel für Nelly Pütz in der Kindertagesstätte der Siedlung am Dornbusch. Sie soll an den Tod der jungen Kindergärtnerin, die im Sommer 1959 belgische Kinder vor dem Tode des Ertrinkens rettete und dabei selbst in den Fluten umkam, erinnern.
  12236. 6.9.1999–10.9.1999, Die belgische Regisseurin für Kinder- und Jugendtheater, Eva Bal, besucht die Mainstadt und leitet Übungs-Seminare für Schauspielerinnen und Schauspieler.
  12237. 11.11.1954, Anlässlich der feierlichen Rektoratsübergabe von Rektor Professor Oscar Gans an Professor Fritz Neumark wird in der Eingangshalle der Johann Wolfgang Goethe-Universität eine Skulptur von Professor Gerhard Marcks enthüllt, die der hessische Finanzminister Dr. Heinrich Troeger aus dem Sonderbaufonds seines Amtes gestiftet hat. Sie zeigt in belgischem Granit die lebensgroße Figur des griechischen Naturphilosophen Empedokles (490-430 v. u. Zt.). Des Weiteren wird Dr. Michael Erlenbach, Vorstandsmitglied der Farbwerke Hoechst, in Würdigung seiner Verdienste um die Universität und insbesondere seiner Förderung der chemotherapeutischen Forschung die Würde eines Ehrenbürgers der Universität verliehen.
  12238. 3.12.1930, Box-Europameisterschaft im Weltergewicht in der Festhalle zwischen dem deutschen Meister Gustav Eder (Dortmund) und dem belgischen Meister Gustave Roth.
  12239. 29.9.1929, Kundgebung im großen Saal des Hotels „Frankfurter Hof“ für den Aufbau Palästinas mit dem ehemaligen belgischen Staatsminister Emile Vandervelde, der gemeinsam mit seiner Frau über die Erfahrungen und Eindrücke einer Studienreise und die aktuellen Ereignisse in Palästina, arabische Übergriff auf jüdische Einrichtungen, sprechen.
  12240. 14.5.1920–15.5.1920, Besuch des Kommandanten der belgischen Besatzungstruppen im Rheinland, General Michel, in der Mainstadt. Am 15.05. findet ihm zu Ehren eine Parade auf dem Opernplatz statt.
  12241. 14.4.2000, Ende einer Ära. „Binding-Willi“ Henrich geht nach vierzig Jahren in den Ruhstand. Gleichzeitig trennt sich die Binding-Brauerei von dem Sechser-Pferdegespann, weil sich kein Nachfolger für die Betreuung der belgischen Kaltblüter gefunden hat.
  12242. 17.8.1901, Konzert des belgischen Männer-Gesangvereins „La Societé Royale l’Emulation“ im Palmengarten.
  12243. 15.2.1967, Konzert des belgischen Kammerorchesters „Les Solistes de Bruxelles“ im Haus Dornbusch.
  12244. 26.6.1892, Tournee-Konzert der russischen Opernsängerin Marie Gertha, des skandinavischen Liedersängers Jens Federhof-Möller und des belgischen Violinvirtuosen Victor Carnier im Saal der „Neuen Börse“.
  12245. 2.6.1897, Kongress der im Deutschen Reich arbeitenden deutschen, schweizerischen, österreichischen, belgischen und holländischen Unfallversicherungs-Gesellschaften.
  12246. 15.6.1978, Die Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt verhängt über drei chinesische und einen belgischen Heroinhändler Freiheitsstrafen bis zu neun Jahren und zwei Monaten.
  12247. 9.12.1986, Konzert des Belgischen Kammerorchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12248. 6.7.1989, Mit fast leerem Tank muss ein belgisches Militärflugzeug auf dem Rhein-Main-Flughafen notlanden. Die Fluglotsen reagieren schnell auf den Notruf des belgischen Luftwaffen-Piloten und verhindern so ein Unglück.
  12249. 27.3.1990, Antrittsbesuch des neuen belgischen Generalkonsuls, Paul Ponjaert, im Römer.
  12250. 25.4.1935, Vertreter französischer und belgischer Reiseunternehmen besuchen die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Kurfürstenzimmer des Römers empfangen.
  12251. 17.2.1929, Eröffnung der Ausstellung moderner belgischer Kunst im Frankfurter Kunstverein.
  12252. 26.7.1937–28.7.1937, Eine Studienreisegruppe belgischer Studentenschaftsführer trifft auf ihrer Reise durch Deutschland zu einem Besuch in der Mainstadt ein.
  12253. 14.10.1953, Ein belgisches Verkehrsflugzeug der Sabena mit dem Kennzeichen OO-AWQ vom Typ Convair stürzt gegen 16 Uhr kurz nach dem Start etwa zehn Kilometer westlich des Flughafens an der Waldschneise von Kelsterbach nach Walldorf ab. Alle Passagiere, 37 Erwachsene, drei Kinder und die vierköpfige Besatzung, kommen uns Leben.
  12254. 24.4.1938–23.5.1938, Gastspielreise der Frankfurter Oper nach Südosteuropa mit Vorstellungen in Bukarest, Sofia, Belgrad und Agram.
  12255. 3.1.1941, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Städtischen Opernhaus- und Museums-Orchester unter dem Gastdirigenten Lovro Matacic (Belgrad) und dem Solisten Guila Bustabo (Violine) im Saalbau.
  12256. 28.4.1952, Eröffnung der Fluglinie „Athen-Belgrad-Frankfurt am Main“ durch die Nationale Griechische Fluggesellschaft (TAE).
  12257. 14.6.1956, Leichtathletik-Städtekampf Frankfurt am Main gegen Belgrad auf dem Sportplatz des SC 1880 Frankfurt. Die Jugoslawen gewinnen mit 81:76 Punkten.
  12258. 19.8.1956, Die Ungarn in Hessen weihen im Frankfurter Dom eine Jubiläumsfahne zum 500jährigen Weltjubiläum des Mittagläutens nach dem Sieg über die Türken bei Belgrad.
  12259. 3.8.1968, In einem Freundschaftsspiel besiegt Eintracht Frankfurt im Waldstadion die jugoslawische Spitzenmannschaft Partizan Belgrad mit 3:2 Toren.
  12260. 16.2.1991, 7.000 Kroaten demonstrieren in der Innenstadt gegen die Zentralmacht in Belgrad.
  12261. 14.6.1939–16.6.1939, Drei Gastspiele des Belgrader Nationaltheaters im Opernhaus. Am 15.06. lädt Oberbürgermeister Friedrich Krebs zum städtischen Empfang ins Hotel „Frankfurter Hof“ ein.
  12262. 7.11.1963, Orchesterkonzert mit den Belgrader Philharmonikern im Zoo-Gesellschaftshaus.
  12263. 28.2.1967, Konzert der Belgrader Philharmoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12264. 25.9.1971–26.9.1971, Gastspiel des Belgrader Nationaltheaters im Theater am Turm.
  12265. 12.4.1972, Konzert der Belgrader Symphoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12266. 14.3.1998, 1.500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Politik der Belgrader Zentralregierung im Kosovo.
  12267. 2.5.1973, Der Konflikt zwischen Eltern aus den städtischen Notunterkünften, Wegscheidestraße, und der Arbeiterwohlfahrt, spitzt sich zu: Die Eltern, die sich über die Entlassung einer bei ihnen und ihren Kindern beliebten Sozialarbeiterin und die Schließung der Spielstube geärgert haben, eröffnen eine eigene Spielstube in der Nordweststadt.
  12268. 13.2.1992, Der Eiserne Steg, Frankfurts beliebteste Brücke, wird für ein Jahr gesperrt. Die über 100 Jahre alte Fußgängerbrücke, soll von Grund auf saniert werden. Während dieser Zeit pendelt die Fähre „Okriftel“, später die „Frankenfurt“ 16 Stunden am Tag zwischen den Mainufern hin und her.
  12269. 14.12.1955, Als erstem Deutschen wird Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb die Würde eines Stammeshäuptlings der Mohawks angetragen. Diese Auszeichnung erhält Kolb wegen seiner besonderen Beliebtheit und seiner Freundschaft zu allen Unterdrückten, wie es in der Urkunde aus Birkenrinde heißt.
  12270. 16.8.1985, Seit 75 Jahren beliefern die Main-Kraftwerke AG in Höchst die Menschen in ihrem Versorgungsgebiet zwischen Main, Rhein und Lahn mit elektrischer Energie.
  12271. 17.4.1975, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird allein mit den Stimmen der SPD eine Erhöhung der Strompreise zum 1. Mai um durchschnittlich 10 Prozent, und zwar sowohl im Versorgungsbereich der Stadtwerke wie auch in den westlichen Stadtteilen, die von den Main-Kraftwerken beliefert werden.
  12272. 1.8.1980, Die „Reiterstaffel Süd“ der Frankfurter Schutzpolizei zieht aus der Flughafenstraße in das Reitstallgebäude der Henninger-Bräu am Wendelsweg. Das bisher dort untergebrachte Pferdegespann, mit dessen Hilfe die Sachsenhäuser Wirte beliefert wurden, wird nach Groß-Gerau verlegt und kommt nur noch bei Festumzügen zum Einsatz.
  12273. 28.12.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: (nichtöffentliche) Wahl von zwei besoldeten Magistratsmitgliedern; (öffentlich:) städtische Personalangelegenheiten, Nachbewilligung für die Notstandsarbeiten am Westerbach und an der Nidda, Belieferung der Schulen mit Heizmaterial.
  12274. 6.5.1942, 125. Todestag von Anna Elisabeth, gen. Lili Schönemann (1758-1817), Gastgeberin des Rokoko-Salons im 1770 neu erbauten Schönemann-Haus Zum Liebeneck (Kornmarkt 15). Dort lernte sie zur Jahreswende 1774/75 Johann Wolfgang von Goethe kennen. Als „Goethes Lili“ ist sie in die Weltliteratur eingegangen. Sie ist Gestalt der „Lili-Lieder“ (z.B. „An Belinden“, „Lilis Park“, 1775) und der Lebenserinnerungen Goethe „Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit“, entstanden zwischen 1808 und 1831.
  12275. 18.10.1970, Ermordung des algerischen Exilpolitikers Belkassem Krim im Hotel Intercontinental.
  12276. 1.7.1937, Kapellmeister Paul Belker, seit drei Jahren Dirigent des Rundfunkchors am Reichssender Frankfurt, tritt sein neues Amt als Leiter der Städtischen Chorkonzerte, der Orchesterklasse der Nordmarkschule und der Gastdirektion einer Reihe von Opern an den Städtischen Bühnen Kiels an.
  12277. 5.11.2005, Konzert der Bell’Art Salzburg in der Alten Oper.
  12278. 18.12.1974, Gastspiel mit Benito di Bella von der Mailänder Scala als Germont in Verdis „La Traviata“ in der Oper.
  12279. 28.10.1973, „Starchance ‘73“ der Binding-Brauerei und der Schallplattenfirma Bellaphon im Zoo-Gesellschaftshaus.
  12280. 19.8.1968, Für jedermann zugänglich ist der neue Ausleihraum für Belletristik und Fremdsprachen der Hauptstelle der Städtischen Volksbücherei in der Weißadlergasse.
  12281. 18.10.1978–27.10.1978, Ausstellung mit jugoslawischen Büchern aus Belletristik sowie Sach- und Fachliteratur in der Stadtbücherei auf der Zeil.
  12282. 10.1.1949, Eröffnung des Hotels „Bellevue“ in der Eschersheimer Landstraße 44.
  12283. 17.12.1925, Hugo Grotius-Festakt des Hollandinstituts der Universität Frankfurt anlässlich des Erscheinens von Grotius Werk „De jure belli ac pacis“ („Über das Recht des Krieges und des Friedens“, Paris 1625, 2. Auflage Amsterdam 1631) vor 300 Jahren. Der niederländische Philosoph, Rechtsgelehrte und frühe Aufklärer Hugo Grotius (1583-1645) gilt als Vordenker des Souveränitätsgedankens, der Naturrechtslehre und des Völkerrechts der Aufklärung.
  12284. 6.7.1920, Freilichtaufführungen der „Gesellschaft der Freunde des Goethe-Museums“ im Park Louisa für ihre Mitglieder: Zur Darstellung gelangen Johann Wolfgang von Goethes Drama „Satyros oder Der vergötterte Waldteufel“ und die Posse „Ein Fastnachtsspiel vom Pater Brey“, veranstaltet vom theaterwissenschaftlichen Seminar der Universität Frankfurt unter der Leitung des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Dr. Wilhelm Pfeiffer-Belli (1870-1938), Lehrbeauftragter an der hiesigen Universität.
  12285. 28.7.1938, Tod des Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Dr. Wilhelm Pfeiffer-Belli (1870-1938). Thematische Schwerpunkte: das Frankfurter Theaterleben und die Goethe-Forschung.
  12286. 21.7.1949–24.7.1949, Zirkus Belli gastiert in Höchst.
  12287. 6.11.1944, Der Leiter eines Arbeitslagers für russische bzw. ukrainische Zivilarbeiter in der Schifferstraße im Stadtteil Sachsenhausen wird erstochen. Der Tat dringend verdächtigt ist ein 18jähriger russischer Kriegsgefangener aus Charkow/Ukraine. Die Kriminalpolizeileitstelle Frankfurt am Main lobt eine Belohnung von 5000.- Reichsmark für Hinweise zur Ergreifung des Täters aus. Am 21.11. d. J. wird der Verdächtige festgenommen. Der Betriebsführer dieses Lagers (Wittmann) wird in Schutzhaft genommen, weil er den kriegsgefangenen Russen entgegen aller Bestimmungen, ohne Genehmigung des Arbeitsamtes, beschäftigt hat.
  12288. 27.3.1946–28.3.1946, In der Nacht vom 27. zum 28.03. wird von unbekannten Tätern die zum Gedenken der alten Synagoge am Börneplatz errichtete Gedenktafel mit Farbe beschmiert. Zur Ergreifung der Täter werden 1000 DM Belohnung ausgesetzt.
  12289. 29.12.1947, Eine Serie von Tiermorden ereignet sich im Zoologischen Garten: vergiftet werden 21 Fasane und der letzte amerikanische Riesenpapagei. Bis Ende Februar 1948 verenden insgesamt 46 Tiere. Mit Hilfe von 30.000.- Reichsmark, der höchsten Belohnung, die jemals in Deutschland in einem Kriminalfall ausgesetzt worden ist, versucht die Polizei des Täters habhaft zu werden. Der genaue Täter wird nicht ermittelt. 1951 entsteht dazu der Film „Gift im Zoo“.
  12290. 30.11.1959, In der Nacht verwüsten unbekannte Täter den Bezirksfriedhof West zwischen Praunheim und Rödelheim. Die Grabsteine und Kreuze von rund 145 Gräbern werden gewaltsam aus ihrer Verankerung gerissen und umgeworfen. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann setzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, 1000.- DM Belohnung aus.
  12291. 9.1.1960, Unbekannte schmieren in der Nacht zum Sonntag an zehn Stellen in Frankfurt am Main auf Mauern und Wände antisemitische Parolen und Hakenkreuze: u.a. an der Mauer der Alten Brücke, an den Eingangstüren des Großen Hauses der Städtischen Bühnen und am Altbau des Gerichtsgebäudes. Der Magistrat setzt eine Belohnung von 10.000.- DM zur Ergreifung der Täter aus. Antisemitische Schmierereien werden in der Mainstadt seit dem 24.12.1959 registriert.
  12292. 30.10.2000, Im Rahmen einer Festveranstaltung im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse wird dem Frankfurter Hepatitis-Forscher Christoph Sarrazin von der Frankfurter Universitätsklinik der Freundlich-Preis verliehen. Die mit 60.000.- DM dotierte Auszeichnung ist von Louise Freundlich gestiftet worden, die ihrem von den Nationalsozialisten im KZ Bergen-Belsen ermordeten Mann Walter Freundlich mit der „Dr.-Walter-und Luise-Freundlich-Stiftung“, ein Denkmal gesetzt hat.
  12293. 18.4.1944, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Oskar Klau (1889-1944 KZ Bergen-Belsen), 1920 als Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Frankfurt am Main eingetragen, 1935 als Notar entlassen („Frontkämpfer“) und Emigration nach Holland, 1936 wegen Aufgabe des Wohnsitzes aus der Anwaltsliste gestrichen. 1943 Inhaftierung im KZ Westerbork/Niederlande und danach Verschleppung ins KZ Bergen-Belsen.
  12294. 17.2.1945, Tod des Rechtsanwalts und Notars Hugo Marx (1891-1945 KZ Bergen-Belsen), 1921 als Rechtsanwalt am Landesgericht Frankfurt am Main eingetragen, 1933 Berufsverbot als Notar und Rechtsanwalt.
  12295. 12.6.1979, Heute vor fünfzig Jahren wurde Anne Frank (1929-1945) in der Mainstadt geboren. Das 1945 im KZ Bergen-Belsen gestorbene jüdische Mädchen ist durch seine hinterlassenen Tagebuchaufzeichnungen, im Hinterhaus-Versteck in Amsterdam geschrieben, eine Symbolfigur der Opfer des NS-Regimes. Die Realschule in Eschersheim veranstaltet eine Feierstunde mit Trude Simonsohn, einer Überlebenden der Shoa.
  12296. 13.6.1985–17.7.1985, Eröffnung einer Ausstellung zum Gedenken an die im Februar 1945 im KZ Bergen-Belsen umgekommene Frankfurterin Anne Frank (1929-1945) in der Paulskirche.
  12297. 12.6.1989, 60. Geburtstag der Frankfurter Jüdin Anne Frank (1929-1945 KZ Bergen-Belsen). Daran erinnert ein Abend im Philanthropin.
  12298. 13.6.1999, Anlässlich des 70. Geburtstages von Anne Frank (12.06.1929 – März 1945 KZ Bergen-Belsen) findet in der Paulskirche eine Matinée statt.
  12299. 22.3.2005, Im Historischen Museum erinnern Vertreter der Stadt, der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank und der Holocaust-Forscher Götz Aly an die Frankfurterin Anna Frank, die vor 60 Jahren im KZ Bergen Belsen ums Leben kam.
  12300. 16.3.2015, Tod des in Frankfurt am Main geborenen Schauspielers Buddy Elias (1925-2015), Cousin der von den Nationalsozialisten im KZ Bergen-Belsen ermordeten Anne Frank (1929-1945).
  12301. 16.2.2016, Die Ludwig-Richter-Schule im Stadtteil Eschersheim gedenkt der in der Shoah ermordeten Margot Frank (1926-1945), Schwester von Anne Frank (1929-1945 KZ Bergen-Belsen), die heute 90 Jahre alt geworden wäre und im März 1945 im KZ Bergen-Belsen umgekommen ist.
  12302. 7.3.2016, Eröffnung der zehnten Schulkinowochen im Cinestar Metropolis mit einem neuen Film über das Leben der Frankfurterin Anne Frank (1929-1945 KZ Bergen-Belsen).
  12303. 7.12.2000, Der Frankfurter Kabarettist Matthias Beltz wird vor dem Frankfurter Landgericht als Zeuge im Opec-Prozess gegen Hans-Joachim Klein gehört.
  12304. 29.12.1993, Fünf Jahre Mousonturm. Geburtstagsparty im Künstlerhaus Mousonturm u.a. mit Matthias Beltz und Michael Quast.
  12305. 20.2.1994, Der Frankfurter Kabarettist Matthias Beltz (1945-2002) wird im Mainzer „Unterhaus“ mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, Sparte Kabarett, ausgezeichnet.
  12306. 6.11.1995, Der Frankfurter Kabarettist Matthias Beltz (1945-2002) gibt im TAT im Bockenheimer Depot seine erste „Montagsabendgesellschaft“.
  12307. 27.3.2002, Tod des Frankfurter Kabarettisten Matthias Beltz (1945-2002).
  12308. 24.3.2003, Gala im Schauspiel anlässlich des ersten Todestages des Frankfurter Kabarettisten Matthias Beltz (1945-2002).
  12309. 31.1.2005, Anlässlich des 60. Geburtstages des 2002 verstorbenen Frankfurter Kabarettisten Matthias Beltz erinnert das Literaturhaus in einer Lesung an den Künstler.
  12310. 2.3.2012, Uraufführung von Matthias Beltz‘ Theaterstück „Ich bin nichts. Ich hab nichts. Aber ich lach mich tot“ im Frankfurter Autoren-Theater auf dem Gelände der Brotfabrik – anlässlich des 10. Todestages des Kabarettisten und Autors Beltz (1945-2002).
  12311. 27.3.2012, 10. Todestag des Kabarettisten Matthias Beltz (1945-2002).
  12312. 12.7.2014, Gründungsfeier der Interessengemeinschaft Mittleres Nordend auf dem Matthias-Beltz-Platz.
  12313. 27.7.1985, Zum ersten Mal patrouilliert das Greenpeace-Schiff „Beluga“ vor den Hoechst-Werken und nimmt Abwasserproben aus dem Main.
  12314. 15.9.1994–17.9.1994, Das Greenpeace-Schiff „Beluga“ macht am Nizza-Ufer fest und zeigt an Bord die Ausstellung „Wasser und Pestizide“.
  12315. 26.9.1995–28.9.1995, Das Greenpeace-Schiff „Beluga“ macht am „Nizza“ fest.
  12316. 22.2.1936, Die NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Kreis Groß-Frankfurt, gestaltet in enger Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Verkehrsverein e. V. in diesem Jahr einen großen Frankfurter Volks-Karneval. Eröffnung des großen Karnevals-Belustigungsparkes bis Fastnacht-Dienstag (25.02.) auf dem Goetheplatz und dem Horst-Wessel-Platz [heute: Rathenauplatz].
  12317. 24.9.2013, Richtfest des Projektentwicklers Hochtief für das Wohnprojekt im Europaviertel: „Belvista“.
  12318. 3.4.1920, Gedächtnisfeier in der Musterschule zu Ehren der gefallenen Lehrer und Schüler: Feierliche Enthüllung eines Denkmals, geschaffen von Johann Belz (1873-1957), samt Gedenktafeln mit den Namen der gefallenen Lehrer und Schüler dieser Anstalt – gestiftet von Konsul Karl Kotzenberg (1866-1940), ehemaliger Musterschüler, seit 1919 Frankfurter Stadtverordneter, Förderer kultureller, wissenschaftlicher und sozialer Bestrebungen in der Mainstadt.
  12319. 25.10.1916, Im Lichthof des neuen Anbaus am Jügelhaus wird die von Konsul Karl Kotzenberg (1866-1940) gestiftete, marmorne Franz Adickes-Büste, geschaffen vom Bildhauer Johann Josef (Hans) Belz (1873-1957), in Gegenwart des Kuratoriums, der Mitglieder der Verwaltung und des Lehrkörpers der Universität feierlich enthüllt.
  12320. 17.8.2000, In Anwesenheit der italienischen Filmdiva Gina Lollobrigida und Fußballprofis von Eintracht Frankfurt werden auf dem Rathenauplatz die ersten von 1.000 Riesen-Euros aufgestellt. Die Skulpturen sind von Künstlern bemalt worden. Sie sollen bis zum 15. Oktober dort stehen bleiben und werden zugunsten krebskranker Kinder versteigert.
  12321. 10.11.1932–15.12.1932, Ausstellung des Forschungs-Instituts für Kulturmorphologie und des Städtischen Afrika-Archivs über „Ältester bemalter Keramik aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit“ im neuen Ausstellungsraum des Frankfurter Völkermuseums. Die Eröffnung findet in Gegenwart von Stadtrat Dr. Rudolf Keller im Rahmen einer Fachsitzung der Anthropologischen Gesellschaft statt.
  12322. 16.1.2003, Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Volker Neumann, sieht München erstmals als „ernsthafte“ Alternative für einen möglichen neuen Standort der weltgrößten Bücherschau. Neumann bemängelt die hohen Standgebühren und die teuren Hotelpreise in der Mainstadt.
  12323. 2.10.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Eingehende Aussprache – in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) – über den Sonderbericht eines vom Hauptausschuss des Stadtparlaments eingesetzten Unterausschusses betr. die schwere Bemängelung an der wirtschaftlich-finanziellen Durchführung der „Internationalen Musikausstellung“ und des mit ihm verbundenen „Sommers der Musik“; Ausführung einer Saugzuganlage in der Heizungsanlage der Katharinenkirche, Errichtung von Wohngebäuden, Verkauf und Tausch von städtischen Grundstücken.
  12324. 28.12.1968, Anlässlich des amerikanischen Weltraumerfolges, der erste bemannte Mondflug von Apollo 8 (21.-27. Dezember 1968), schickt Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) dem US-Generalkonsul in Frankfurt am Main, James R. Johnstone, ein Glückwunschtelegramm zu.
  12325. 10.1.1933, Revanchistische Kundgebung der Danziger Jugend für den Osten. Zum dreizehnten Mal jährt sich der Tag, an dem Danzig durch den Versailler Friedensvertrag von Deutschland abgetrennt und unter dem Schutz des Völkerbundes zu einem selbständigen Staat erklärt wurde. Diese Kundgebung wird auf allen deutschsprachigen Sendern übertragen. Im Anschluss daran steigt ein bemanntes Flugzeug der Akademischen Fliegergruppe Danzig, das sich „Danzig bleibt deutsch“ nennt, zu einem Propagandaflug auf, der innerhalb von acht Wochen 40 deutsche Städte bereisen wird.
  12326. 31.1.2000, 70. Geburtstag des ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten Helmut Lenz („Bembel-Lenz“), 1991 Mitbegründer des Äpfelweinmuseums.
  12327. 21.11.1996, Verleihung des Stoltze-Preises im Kaisersaal des Römers für das Ehepaar Franziska Lenz-Gerharz und Helmut Lenz („Bembel-Lenz“) durch Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  12328. 16.1.1920, Das Mainhochwasser geht bis zum Abend 19.00 Uhr auf 5,82 Metern zurück. Von da ab macht sich stündlich eine Abnahme von zwei Zentimetern bemerkbar.
  12329. 15.1.1920, Das Mainhochwasser dringt weiter in die Altstadt vor: Der Pegel zeigt um 19.00 Uhr einen Wasserstand von 6,10 Metern, um 20.00 Uhr von 6,14 Metern, um 21.00 Uhr von 6,16 Metern und um 1.00 nachts (am 16.01.) den Höchststand mit 6,18 Metern. In der Nikolaikirche steht das Wasser bis zu einem Meter tief, die Saalgasse ist bis zum Saalhof vollständig überschwemmt, auch der Saalhof ist unter Wasser gesetzt. Schließlich kommt der Main zum Stillstand und um 4.00 morgens macht sich das Fallen des Wasserpegels bemerkbar.
  12330. 26.10.1923, Lokaler Generalstreik ab 10.00 Uhr vormittags, beschlossen auf einer Betriebsräte-Vollversammlung, als Protest gegen die Betriebsschließung der Adlerwerke. Das Gewerkschaftskartell Frankfurt und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Groß-Frankfurt, dagegen lehnen einen Generalstreik ab. Im Straßenbild Frankfurts bemerkt man wenig vom kommunistischen Generalstreik. Schließlich beschließen die Obleute des Metallarbeiterverbandes, dass in den Fabriken die Arbeit am 29.10. d. J. wieder aufgenommen wird.
  12331. 5.12.1980, Aus einem defekten Leitungssystem, aus dem Flugzeuge auf dem Rhein-Main-Flughafen betankt werden, läuft bislang unbemerkt Kerosin ins Erdreich. Zwar wird der Defekt aufgrund eines Druckabfalls bemerkt, jedoch gilt als sicher, dass vorher Flugzeugtreibstoff in bislang unbekannten Mengen in den Erdgrund unter einer Abrollbahn und der Nordbahn eingedrungen ist.
  12332. 16.5.1992, Der Inhaber der Ladengalerie im Erdgeschoss des BfG-Hochhauses bemerkt den Diebstahl eines Bildes des impressionistischen Frankfurter Malers Friedrich Ernst Morgenstern (1853-1919). Das Bild hat einen geschätzten Wert von 15.000.- DM.
  12333. 13.4.1993, Sämtliche Besucher müssen das Rebstockband verlassen, weil durch einen Defekt stark ozonhaltiges Wasser in das Lehrschwimmbecken fließt. Der Schaden wird bemerkt, als zwei Kinder plötzlich über Übelkeit klagen.
  12334. 1.10.1890, Eröffnung des „Auguste-Viktoria-Stiftes“ durch die gleichnamige Stiftung in Heddernheim, das alleinstehende und wenig bemittelte Frauen der gebildeten Stände aufnehmen soll.
  12335. 17.1.1952, Erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im neuen Jahr: Beschlossen werden ein „Theatergroschen“, ein Zuschlag zu den Theaterkarten, finanzielle Mittel zum Wiederaufbau der Schulen, ein Geländetausch mit Kelsterbach sowie Grundstückvergaben für Wohnungsneubauten. Des Weiteren bemühen sich die Stadtverordneten darum, zu verhindern, dass irgendein Film Veit Harlans in Frankfurt am Main aufgeführt wird.
  12336. 19.6.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Magistrat wird aufgefordert, sich um Freigabe von beschlagnahmten Schulen und Schwimmbädern zu bemühen; beschlossen wird des Weiteren der Ausbau der Städtischen Volksbüchereien und die Einrichtung einer Berufsschul-Lehrküche.
  12337. 13.3.1933, Nachdem Polizei und SA-Kommandos am Abend zuvor bemüht sind, Ex-Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) zu verhaften, flieht Landmann nach Berlin.
  12338. 17.6.1916–18.6.1916, Hauptversammlung des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung im Hörsaal Neue Kräme, samt Akademischer Feier (17.06.) im Senckenbergischen Museum zum Gedächtnis des am 26.03. d. J. verstorbenen Ehrenvorsitzenden des Verbandes, Prof. Wilhelm Kobelt (1840-1916), Naturwissenschaftler und Kommunalpolitiker, 1909 Gründer des „Biologischen Vereins“ in Schwanheim, korrespondierendes Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Mitbegründer des „Rhein-Mainischen Verbandes für Volksvorlesungen“, bemüht um die Schwanheimer Heimatforschung, Ehrenbürger von Schwanheim.
  12339. 26.3.1916, Tod des Naturwissenschaftlers und Kommunalpolitikers Prof. Wilhelm Kobelt (1840-1916), 1909 Gründer des „Biologischen Vereins“ in Schwanheim, korrespondierendes Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Mitbegründer des „Rhein-Mainischen Verbandes für Volksvorlesungen“, bemüht um die Schwanheimer Heimatforschung, Ehrenbürger von Schwanheim.
  12340. 21.10.2000, Frankfurt am Main erhält einen Preis für die beste deutsch-polnische Städtepartnerschaft. Während einer Feierstunde im Kaisersaal des Römer verleiht der Botschafter der Republik Polen, Andrzey Byrt, die Auszeichnung an Oberbürgermeisterin Petra Roth, die sich um das freundschaftliche Verhältnis mit Krakau bemüht.
  12341. 21.11.1892, Erstes öffentliches Konzert des in diesem Jahr gegründeten Frankfurter Chorvereins, der sich um „die Pflege klassischer und moderner Kompositionen für gemischten Chor unter besonderer Berücksichtigung des a capella-Gesanges und des Volksliedes“ bemüht, im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  12342. 1.1.1900, Der harte Einsatz der berittenen Polizei in der Silvesternacht wird in der Öffentlichkeit scharf getadelt. „Um jeden Preis“ bemüht sich die Polizeikavallerie, Ansammlungen vor der Konstablerwache zu verhindern.
  12343. 10.8.1981, Alarm: Frankfurt am Main und Rhein-Main melden Land unter. Ein „Jahrhundertregen“ führt zu einem Niederschlagsrekord. Rund 300 Feuerwehrleute und Angehörige des Technischen Hilfswerkes sind bemüht, die Folgen der größten Regenkatastrophe in Grenzen zu halten, die seit mehr als 100 Jahren über das Rhein-Main-Gebiet hereingebrochen sind. Innerhalb von 24 Stunden fallen auf einen Quadratmeter 100 Liter Regen.
  12344. 24.6.1986, 80. Geburtstag des Sachsenhäuser „Brunnenvaters“ Charly Heil (1906-1988), einer der Initiatoren zur Wiederbelebung des Sachsenhäuser Brunnenfestes und bemüht um die Erforschung der Geschichte des Stadtteils Sachsenhausen.
  12345. 3.11.1934, Kundgebung der Reichstheaterkammer anlässlich der Eröffnung der Schillerwoche im Bürgersaal des Rathauses. Die Festansprache hält Ministerialrat Otto Laubinger, Präsident der Reichstheaterkammer, dem für seine Bemühungen um das deutsche Theater die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen wird.
  12346. 6.2.1933, Demonstration von 1.500 Sozialdemokraten durch Höchst. Bemühungen von 500 Kommunisten daran teilzunehmen, führen zu handfesten Auseinandersetzungen.
  12347. 15.8.1955, Der Magistrat gedenkt des verstorbenen Schriftstellers Thomas Mann, verleiht Staatsminister a. D. Gottlob Binder zu dessen 70. Geburtstag am 14.08 sowie dem Stadtrat Dr. Karl Rasor zu dessen 60. Geburtstag am 24.07. in Würdigung der Verdienste um den Wiederaufbau Frankfurts jeweils die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main und beschließt, sich an dem Wettbewerb des vom Europarat gestifteten europäischen Preises im Wert von 250.000 frs zu beteiligen, der alljährlich einer europäischen Gemeinde für verdienstvolle Bemühungen um die Idee der europäischen Vereinigung zuerkannt werden soll.
  12348. 4.4.1967, Die intensiven Bemühungen des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität um einen Studentenaustausch mit Studierenden an Universitäten der Sowjetunion zeitigen Erfolg. Der AStA erhält ein vom 04.04. datiertes Antwortschreiben des Studentenrats der UdSSR, in dem sich einverstanden erklärt wird, 10 bis 14 Studenten der Universität Frankfurt 14 Tage lang auf Austauschbasis einzuladen. Die technische Abwicklung dieses Austauschprogrammes wird dem Internationalen Jugendreisebüro „Sputnik“ übertragen.
  12349. 4.2.1972, Aufnahme des Linienflugverkehrs zwischen Frankfurt am Main und Moskau durch Aeroflot und Lufthansa. Auf dem Rhein-Main-Flughafen landet die erste Aeroflot-Maschine. Grundlage des Ost-West-Verkehrs ist das nach jahrelangen Bemühungen zustande gekommene deutsch-sowjetische Abkommen vom 11.11.1971.
  12350. 7.10.1980–13.10.1980, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunktthema ist Afrika. Die Gegenbuchmesse findet im Haus der Jugend statt. Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt wird für seine Bemühungen um eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Europa und Afrika am 08.10. mit dem Shango-Stab des Afrika-Forums ausgezeichnet.
  12351. 30.1.1992, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Andreas von Schoeler legt einen Kommunalpolitischen Situationsbericht nach einem Dreivierteljahr Amtszeit vor. Den Erfolg rot-grüner Römerpolitik macht er vor allem am Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, dem Wohnungsbau und an den Bemühungen gegen die Kriminalität in der Stadt fest. Die CDU-Opposition vermisst Perspektiven und kreidet dem Oberbürgermeister Tatenlosigkeit an.
  12352. 28.3.1963, Dem Heinrich-von-Gagern-Gymnasium am Tiergarten wird das der alten Schule benachbarte Klassengebäude mit 24 Räumen übergeben.
  12353. 23.8.1967, Ein nächtlicher Großbrand in einer Autoreparaturwerkstatt im Ostend droht auf benachbarte Wohnhäuser in der Hanauer Landstraße und der Ostendstraße überzugreifen. Die Feuerwehr verhindert mit einem Großeinsatz schlimmeres.
  12354. 25.10.1967, Richtfest für das 13geschossige Zentralgebäude und das benachbarte dreigeschossige Funktionsgebäude der Frauenklinik im Universitätsklinikum.
  12355. 21.12.1987, Gegen 2.00 Uhr morgens legen Brandstifter auf dem Weihnachtsmarkt am Römerberg Feuer. Dabei brennt ein Lebkuchenstand nieder. Vier benachbarte Stände werden durch die Flammen beschädigt. Der Schaden wird auf 50.000.- DM geschätzt.
  12356. 5.9.1933, Die „Preußische Industrie- und Handelskammer für das Rhein-Mainische Wirtschaftsgebiet“ fusioniert mit den benachbarten hessischen Industrie- und Handelskammern, die im „Hessischen Industrie- und Handelskammertag“ zusammengeschlossen sind. Der neue Zweckverband nennt sich „Rhein-Mainischer Industrie- und Handelstag“ mit Sitz in Frankfurt am Main.
  12357. 14.9.1938, Bei einem Brand in den frühen Morgenstunden im Maschinenhaus der Speicheranlagen im Westhafen gelingt es der Feuerwehr, ein Übergreifen des Feuers auf den benachbarten Getreidespeicher zu verhindern, so dass lediglich Sachschaden im Maschinenhaus entsteht.
  12358. 6.1.1957, Tierdrama im Zoologischen Garten: Weil ein Tierwärter vergisst, die Verbindungstür zwischen dem Tiger- und dem benachbarten Löwenkäfig zu schließen, töten die Löwen das einzige Tigerpaar der Frankfurter Tieranlage.
  12359. 12.3.1960, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Brüder-Grimm-Schule in der Aula der benachbarten Helmholtzschule.
  12360. 8.3.1977, 30 Jugendliche der kürzlich geschlossenen Jugendheime am Ziegelhüttenweg und An der Zingelwiese besetzen die Kirche St. Gallus in der Mainzer Landstraße und ziehen sich schließlich in den benachbarten Gemeindesaal zurück. Einen Tag später „besetzen“ sie einen Raum in der evangelischen Peterskirche.
  12361. 29.6.1980, Für 43 jugoslawische Sinti, deren Zelte im Stadtteil Nied von starken Regenfällen durchweicht und teilweise weggespült worden sind, wird in der benachbarten katholischen Kirche St. Markus ein Notquartier eingerichtet. Die Sinti haben in der Bundesrepublik Deutschland um Asyl nachgesucht. Am 11 Juli d. J. finden sie Aufnahme im Gehringshof bei Fulda.
  12362. 7.7.1980, Die Jugendlichen, die seit dem 05.06. d. J. ein Nebengebäude des Predigerseminars Ginnheim J. besetzt haben, räumen das Haus friedlich. Zugleich schlagen sie für zwei weitere Tage ein Zelt auf einem benachbarten Grundstück desselben Eigentümers auf.
  12363. 22.9.1987, Bei Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Naxos-Fabrik im Ostend stürzt eine Außenwand in den Hof des benachbarten Wohnhauses Waldschmidtstraße 47. Verletzt wird niemand.
  12364. 15.11.1991, Die Stadt Frankfurt am Main sieht ihr Vorhaben, frei werdende US-amerikanische Kasernen zu nutzen, in Gefahr: Der Bund will die Drake-Kaserne an der Homburger Landstraße dem Bundesgrenzschutz und einen Teil der benachbarten Edwards-Kaserne der Zollverwaltung zur Verfügung stellen.
  12365. 5.10.1995, Offizielle Eröffnung der neuen Kindertagesstätte (KT) 129 im Stadtteil Heddernheim, Oranienstraße, durch Schuldezernentin Jutta Ebeling. Die Feier ist zugleich eine Doppelpremiere. Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen im neuen Kindergarten können nun auch die Hortkinder der unmittelbar benachbarten KT 33 ihre Räume im renovierten Anbau des ehemaligen Heddernheimer Schlosses, Alt-Heddernheim, beziehen.
  12366. 7.9.1999, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) entscheidet, dass das „Krisenzentrum Moselstraße“, größte ambulante Drogenhilfe-Einrichtung in der Frankfurter Innenstadt, weiter betrieben werden darf und weist die Klage eines benachbarten Hauseigentümers ab.
  12367. 1.5.2002, Profiradrennen „Rund um den Henninger Turm“. Zum ersten Mal in 41 Jahren Renngeschichte liegen Start und Ziel des Klassikers nicht unter dem Wahrzeichen am Hainer Weg, sondern vor den Toren der benachbarten Binding-Brauerei.
  12368. 11.10.2004, Eröffnung zweier benachbarter Altenwohnanlagen in Sossenheim. Ihrer Bestimmung übergeben werden das St. Katharinen-Wohnstift und das Interkulturelle Altenhilfezentrum „Victor-Gollancz-Haus“, das auf die wachsende Zahl älterer Muslime reagiert.
  12369. 20.12.1946, Zur Vorbereitung der Wahl der jüdischen Gemeindevertretung wird eine Benachrichtigung an alle Wahlberechtigten geschickt. Wahlberechtigt sind alle, die seit mindestens einem Jahr einer deutschen jüdischen Gemeinde angehören, seit mindestens sechs Monaten in Frankfurt am Main wohnen und mindestens 20 Jahre alt sind. Diejenigen Wahlberechtigten, die keine Benachrichtigung erhalten haben, werden gebeten, sich bis heute im Gemeindebüro zu melden.
  12370. 16.3.2010, Eröffnung der ersten Frankfurter Zahnarztpraxis der Caritas für Wohnungslose und Benachteiligte in der Elisabeth-Straßenambulanz.
  12371. 16.2.1980, Erneut besetzen italienische Lehrer das italienische Generalkonsulat in der Feldbergstraße symbolisch. Sie protestieren damit gegen die von ihnen empfundene Benachteiligung gegenüber ihren Kollegen in Italien.
  12372. 8.3.1994, Am Internationalen Frauentag demonstrieren Frankfurter Frauen gegen die geschlechtliche Benachteiligung.
  12373. 10.10.1989, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog empfängt den neuen Generalkonsul Marokkos in Frankfurt am Main, Hassan Benani, zu dessen Antrittsbesuch.
  12374. 10.4.1936, 70. Geburtstag des Polarforscher Theodor Lerner (1866-1931), seit 1911 Wohnsitz in Frankfurt am Main, überquerte 1907/08 erstmals das Inlandeis-Plateau von Nord-Spitzbergen. Eine Inselgruppe und eine Bucht in Spitzbergen sind nach Lerner benannt.
  12375. 12.5.1931, Tod des Polarforschers Theodor Lerner (1866-1931), 1907/08 erste Überquerung des Inlandeis-Plateaus von Nord-Spitzbergen. Eine Inselgruppe und eine Bucht in Spitzbergen sind nach Lersner benannt.
  12376. 1.4.1916, Prof. Friedrich Koepp (1860-1944), bisher Ordinarius der klassischen Archäologie in Münster, übernimmt die Direktion der Römisch-Germanischen Kommission des Kaiserl. Archäologischen Instituts in Frankfurt am Main. Zugleich ist er zum Honorarprofessor an der Universität Frankfurt benannt worden.
  12377. 15.10.1906, Offizielle Eröffnung der Hellerhofschule und der Rebstöcker Schule im Gallusviertel – als dritte und vierte simultane Volksschule, benannt nach alten Gutshöfen in der Nähe.
  12378. 21.9.2000, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Obermainbrücke wird nach Ignatz Bubis (1927-1999) benannt. SPD, Grüne und FDP setzen einen entsprechenden Antrag durch. Die CDU enthält sich der Stimme. Sie favorisiert stattdessen die Umbenennung des Westendplatzes. Beschlossen wird eine Projektgruppe, die die Kulturmeile Braubachstraße voranbringen soll.
  12379. 25.5.1940, Tod des Forstamtsleiters Hans Bernhard Jacobi (1886-1940). Zu seinen Ehren wird das 1936 auf Anregung Jacobis nahe der Oberschweinstiege angelegte Rückhaltebecken offiziell in Jacobi-Weiher benannt.
  12380. 1.9.1946, Großkundgebung der KPD in der Schalterhalle der Allgemeinen Ortskrankenkasse unter dem Motto: Gegen Krieg und Reaktion, für die politische und wirtschaftliche Einheit Deutschlands. Redner sind der hessische Minister für Arbeit und Wohlfahrt Oskar Müller und Emil Carlebach, Redakteur der „Frankfurter Rundschau“. Einstimmige Annahme einer Resolution, sämtliche Frankfurter Straßen, deren Namen nach Vertretern des ‚Militarismus‘ und der ‚Reaktion‘ benannt sind, umzubenennen.
  12381. 3.8.1952, Landgrafen-Rennen für zweijährige Pferde, das nach dem Landgrafen Friedrich von Hessen benannt wird, veranstaltet vom Renn-Klub Frankfurt am Main auf der Pferderennbahn Niederrad.
  12382. 25.10.1956, Erster Spatenstich für die neue zwischen Wald und Fluss gelegene Wohnsiedlung mit 1788 Wohnungen in Niederrad, benannt nach dem verstorbenen Stadtrat Adolf Miersch.
  12383. 27.2.1962, Im Hof des Neubaus der früheren Ostend-Mittelschule, seit März letzten Jahres nach dem Schriftsteller Gerhart Hauptmann benannt, wird anlässlich seines 100. Geburtstages in Anwesenheit des Sohnes des Dichters, Eckart Hauptmann, eine vom Bildhauer Knud Knudsen geschaffene Büste des schlesischen Dichters eingeweiht.
  12384. 16.10.1890, Gründung der Heilanstalt Carolinum als öffentliche Zahnklinik, gestiftet von Hannah Louise von Rothschild (1850-1892) zum Andenken an ihren Vater Mayer Carl von Rothschild (1820-1886) und benannt nach seinem Vornamen „Carl“.
  12385. 3.3.1896, Eröffnung eines neuen Kaffeehauses, benannt: „Zum Eschenheimer Thurm“, im gotischen Eckgebäude am Eschenheimer Tor.
  12386. 18.2.1993, Das aufstrebende Quartier Heddernheim-Nord wird in einer Feierstunde „Merton-Viertel“ benannt. Anwesend sind der Urenkel von Raphael Moses (später: Ralph Merton) (1817-1893), Stammvater der Familie Merton, Walter Merton, und sein Ur-Ur-Großneffe Oliver Merton sowie der Bürgermeister des Londoner Stadtteils Merton, Councillor Slim Flegg.
  12387. 20.5.1996, 100. Todestag der Pianistin und Musikpädagogin am Hoch’schen Konservatorium, Clara Schumann (1819-1896). Im Rahmen eines Festaktes wird ein Konzertsaal des Dr. Hoch’schen Konservatoriums in „Clara-Schumann-Saal“ benannt.
  12388. 17.10.1997, Einweihung der Liesel-Christ-Anlage: Ein Abschnitt des Bockenheimer Anlagerings, zwischen Weiher und Alter Oper, wird nach der Volksschauspielerin Liesel Christ (1919-1996) benannt.
  12389. 15.12.1998, In der Anlage zwischen Kurhessenstraße, Hügelstraße und Felix-Dahn-Straße werden Namenstafeln in einer von der Historisch-Archäologischen Gesellschaft organisierten Feierstunde enthüllt. Damit ist diese Grünanlage im Stadtteil Ginnheim nach dem Schriftsteller Fritz von Unruh (1885-1970) benannt, der 1948 in der wieder aufgebauten Paulskirche eine Rede zum 100. Geburtstag der ersten deutschen Nationalversammlung gehalten hat.
  12390. 24.4.2001, Im Dichterviertel wird eine Grünanlage nach der Frankfurter Künstlerfamilie Klimsch benannt. Die bisher namenlose Grünanlage zwischen Grillparzerstraße und Eschersheimer Landstraße auf der Höhe der Rudolf-Presber-Straße erinnert an die drei Künstlergenerationen der Familie Klimsch.
  12391. 17.6.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Geführt wird ein Schlagabtausch über die Rolle des Chorleiters Kurt Thomas (1904-1973) im NS-Staat. Die Grünen halten den Leiter der damaligen NS-Eliteschule „Musisches Gymnasium“ einer Ehrung für unwürdig. Die Stadtverordneten beschließen, Thomas nicht zu ehren. Der Probensaal im geplanten Haus der Chöre wird nicht nach ihm benannt. Mit großer Mehrheit werden die umweltpolitischen Leitlinien beschlossen. Außerdem wird eine neue Abfallsatzung verabschiedet.
  12392. 23.10.2004, Nach Hans Flesch (1896-1945), dem ersten künstlerischen Leiter des 1924 gegründeten Frankfurter Rundfunks, wird ein Platz auf dem Gelände des ehemaligen Postgiroamtes an der Stephanstraße benannt.
  12393. 4.3.2005, Enthüllung des Alois-Alzheimer-Denkmals auf dem Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Nach dem Gehirnpathologen Alzheimer (1864-1915) ist die Alzheimersche Krankheit benannt.
  12394. 7.6.2006, Nach dem Waldstadion wird eine weitere traditionsreiche Frankfurter Sportstätte ihren Namen verändern. Das Stadion am Bornheimer Hang, Spielort des FSV, wird künftig nach der Frankfurter Volksbank benannt.
  12395. 10.7.2009, Das Höchster Alleenviertel wird um eine Straße reicher. Benannt wird sie nach dem Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich (1908-1982), der von 1968 bis 1979 im Hochhaus Windhorststraße 35 wohnte. 2007 war das ehemalige Domizil in „Mitscherlich-Haus“ umbenannt worden. Nun wird die Privatstraße, die von der Windhorststraße zu dem Haus führt „Alexander Mitscherlich-Allee“ heißen.
  12396. 30.10.2012, Stromausfall in den Stadtteilen Griesheim und Eschersheim sowie in der Innenstadt in der Zeit von 16.30 bis 18.00 Uhr. Als Ursache wird der Ausfall eines Umspannwerks in Griesheim benannt.
  12397. 9.12.2013, Feierliche Enthüllung des neuen Straßenschildes „Alfred Pfaff-Straße 1“ im Stadtteil Seckbach zu Ehren von Alfred Pfaff (1926-2008), Weltmeister 1954, Deutscher Meister 1959 und Ehrenspielführer bei der Eintracht Frankfurt – erstmals wird eine Straße ganz offiziell nach einem ehemaligen Eintracht-Spieler benannt.
  12398. 17.5.2015, Feierliche Eröffnung des „Karl-Heinrich-Ulrichs-Platzes“ in der Innenstadt – benannt nach dem gleichnamigen Sexualforscher.
  12399. 8.9.1944, 75. Todestag des Buchhändlers und Verlegers Carl Christian Jügel (1783-1869), seit 1815 Teilhaber der H. L. Brönnerschen Buchhandlung und Buchdruckerei, 1823 Gründung einer eigenen Buchhandlung mit Verlag am Roßmarkt, engagierte sich für die Gründung des Freien Deutschen Hochstifts und eine Universität in der Mainstadt. Die nach ihm benannte Stiftung wurde für die Errichtung der Frankfurter Universität verwendet.
  12400. 21.5.1946, Erste Frankfurter Spruchkammersitzung im Haus Liebigstraße 41. Präsident ist Oberregierungsrat Georg Aigner. Als Vorsitzende der zwanzig Kammern werden jetzt je zehn gewerkschafts-benannte und zehn wirtschafts-benannte Persönlichkeiten berufen.
  12401. 28.8.1955, Professor Albert Schweitzer, der zur Verleihung des Goethepreises an Annette Kolb am Festakt in der Paulskirche teilnimmt, besucht die nach ihm benannte Schule am Berkersheimer Weg.
  12402. 9.11.1982, Professor Oswald von Nell-Breuning (1890-1991), „Nestor“ der katholischen Soziallehre, wird im Römer mit dem Ludger-Westrick-Preis ausgezeichnet. Der nach dem langjährigen Mitarbeiter Konrad Adenauers benannte Preis wird für „besondere Verdienste um die Partnerschaft in den Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und um den sozialen und inneren Frieden“ verliehen.
  12403. 30.3.1930, Errichtung einer neuen, nach dem Ordensgründer Ignatius von Loyola, St. Ignatius, benannten katholische Kirchengemeinde am Gärtnerweg.
  12404. 9.4.1919, Konzert des Dessoff’schen Frauenchores im Saalbau unter Leitung der Dirigentin Margarete Dessoff (1874-1944), Tochter des Komponisten und Dirigenten Felix Otto Dessoff (1835-1892) und Gründerin des nach ihr benannten Frauenchors.
  12405. 19.2.1957, Gedenkstunde für Bürgermeister Otto Grimm in der nach ihm benannten Schule. Anlass dazu ist die Übergabe eines Gemäldes des ehemaligen Bürgermeisters, geschaffen von der Malerin Ottilie Röderstein, durch Schuldezernent Stadtrat Dr. Theodor Gläß.
  12406. 9.11.1962, Feierliche Enthüllung der Fritz-Tarnow-Büste in der Eingangshalle des nach ihm benannten Jungarbeiter- und Studentenheimes in der Dornbusch-Siedlung.
  12407. 27.10.1963, Einweihung des Marshall-Brunnens in der Taunusanlage. Sie ist dem Gedenken George Marshalls, dem ehemaligen Außenminister der Vereinigten Staaten und Schöpfer des nach ihm benannten „Marshall-Planes“ gewidmet.
  12408. 8.9.1965, Feierstunde zum Gedenken des verstorbenen Professors Albert Schweitzer (1875-1965) in der nach ihm benannten Schule am Berkersheimer Weg.
  12409. 10.9.2003, Oberbürgermeisterin Petra Roth übergibt das Adorno-Denkmal („Adornos Arbeitszimmer“) des Künstlers Vadim Zakharov, eine Installation mit Schreibtisch, Stuhl, Metronom und einer Ausgabe der „Negativen Dialektik“, auf einem nach ihm benannten Platz im Stadtteil Bockenheim in unmittelbarer Nähe der Johann Wolfgang Goethe-Universität der Öffentlichkeit.
  12410. 9.6.2004, Städtische Feierstunde in der Paulskirche sowie Gedenkfeier und Ausstellungseröffnung in dem nach ihr benannten Altenhilfezentrum der Arbeiterwohlfahrt für die Frankfurter Widerstandskämpferin Johanna Kirchner (1889-1944), die vor 60 Jahren als Gefangene des NS-Terrorregimes in Berlin-Plötzensee hingerichtet worden ist.
  12411. 28.9.2006, Eröffnung der nach dem Frankfurter Karikaturisten Chlodwig Poth (1930-2004) benannten Grünanlage im Sossenheimer Unterfeld.
  12412. 6.3.2007, Feierstunde im Kaisersaal des Römers anlässlich der Einweihung des nach Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) benannten Lehrstuhls für Deutsche Literatur in Tel-Aviv.
  12413. 2.12.1916, Tod des Oberstabsarztes Dr. med. Jacob Benario, Mitglied des Kgl. Instituts für experimentelle Therapie.
  12414. 1.11.1893, Der Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer Dr. med. Jacob Benario, zuvor Assistent von Prof. Paul Ehrlich in Berlin, eröffnet in der Taunusstraße 25 eine ärztliche Praxis.
  12415. 22.9.1932, Premiere der neuen Operette „Zur goldenen Liebe“ von Ralph Benatzky mit dem Berliner Gastensemble der Rotterbühnen im Schauspielhaus.
  12416. 11.10.1931, Premiere der Erik Charell-Revue „Im weißen Rößl“ im Opernhaus. Musik von Ralph Benatzky, Regie führt Rudolf Scheel.
  12417. 1.8.1930, Premiere der Operette „Meine Schwester und ich“ von Ralph Benatzky als Gastspiel der Berliner Rotterbühnen im Schauspielhaus mit Lori Leux und Kurt v. Moellendorff.
  12418. 30.1.1933, 60. Geburtstag des Direktionsmitglieds der IG Fabenindustrie, Prof. Dr. Louis Benda (1873-1945), langjähriger Mitarbeiter von Prof. Paul Ehrlich (1854-1915) und Dr. Arthur von Weinberg (1860-20.03.1943 Ghetto Theresienstadt).
  12419. 6.5.1987, Der frühere Bundesverfassungsgerichtspräsident Ernst Benda erhält im Kaisersaal des Römers den mit 10.000.- DM dotierten Heinz-Herbert-Karry-Preis.
  12420. 13.1.1919, Vorträge der Schriftstellerin und Philosophin Dr. Margarete Susman(-von Bendemann) über „Die geistige Entscheidung“, des in Frankfurt am Main lebenden Schriftstellers Dr. Alfons Paquet (1881-1944) über „Das russische Problem“ und des politischen Schriftstellers Dr. Norbert Einstein über „Der Geist der Revolution“ im Saalbau, Rahmen einer „Kundgebung zur Revolution“, veranstaltet von der „Gesellschaft von 1918“.
  12421. 27.2.1931, Tod des Lehrers und Ehrenvorsitzenden des Gaues Frankfurter Turnerschaft, Prof. Georg Bender (1860-1931).
  12422. 9.11.1930, 70. Geburtstag von Prof. Georg Bender (1860-1931), ehemals Lehrer am Woehler-Realgymnasium.
  12423. 23.11.1928, Kammermusik-Abend der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Kammersänger Paul Bender (München) im Saalbau.
  12424. 3.7.1920–4.7.1920, Tagung der süd- und westdeutschen demokratischen Studentengruppen im Kaffee Bender, Leipziger Straße.
  12425. 14.10.1918, Liederabend mit dem Kammersänger Paul Bender im Saalbau.
  12426. 18.9.2000, Erstmals können sechs israelische Frauen einen Teil ihres Zivildienstes in der Bundesrepublik Deutschland ableisten. Sie bleiben elf Monate und arbeiten in Frankfurt am Main mit jüdischen Einwanderern aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion./ Am späten Abend malen Ausbaugegner des Rhein-Main-Flughafens Parolen auf das Petrihaus im Brentano-Park und werfen Farbbeutel gegen die neue Fassade. Der Protest richtet sich gegen den Flughafen-Chef Wilhelm Bender.
  12427. 15.6.2000, Der Vorstandsvorsitzende der Flughafen AG, Wilhelm Bender, spricht sich auf einer Pressekonferenz für ein „striktes Nachtflugverbot im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten“ aus.
  12428. 12.12.1949, Einzug der Zigarren-Handelsfirma Wilhelm Bender KG in die neu aufgebauten Geschäftsräume, Hasengasse 9.
  12429. 18.11.1960, 50jähriges Jubiläum des Elektrofachgeschäftes Heinrich Bender, Kirchnerstraße 5.
  12430. 19.12.1969, Umbenennung des Männerwohnheims in der Rödelheimer Radilostraße in „Simon-Bender-Heim“.
  12431. 20.7.1970, 100jähriges Jubiläum der Tabakwarengroßhandlung Wilhelm Bender KG, Hasengasse 21.
  12432. 1.1.1988, „Zigarren-Bender“ in der Hasengasse 14 schließt nach mehr als hundert Jahren endgültig, da kein Nachfolger für dieses Geschäft gefunden werden kann.
  12433. 26.6.1992, Der Aufsichtsrat der Flughafen AG (FAG) wählt Wilhelm Bender, Vorsitzender der Geschäftsführung der Schenker & Co. GmbH in Frankfurt am Main, zum Nachfolger von Horstmar Stauber als Vorsitzenden des FAG-Vorstandes. Bender nimmt seine Tätigkeit zum 01.01.1993 auf, zum selben Zeitpunkt scheidet Stauber aus.
  12434. 13.9.1999, Die Ermittlungen der Berliner Staatsanwaltschaft richten sich nun auch gegen den Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Flughafen AG (FAG), Wilhelm Bender. Es geht um Unregelmäßigkeiten bei der Ausschreibung für den geplanten Bau des Großflughafens Berlin-Brandenburg.
  12435. 3.8.2004, 60. Geburtstag von Fraport-Chef Wilhelm Bender.
  12436. 24.1.2005, Fraport-Chef Wilhelm Bender stellt ein neues Programm vor: „Fraport Casa“ bietet lärmgeplagten Flughafenanwohnern an, Grundstücke zum Verkehrswert zu kaufen oder Entschädigung zu zahlen.
  12437. 28.4.2005, Die Fraport AG zeigt sich bereit für den Airbus A 380. Die Landebahnen seien breit genug, teilt der Vorstandsvorsitzende Wilhelm Bender einen Tag nach dem ersten erfolgreichen Testflug des Riesen mit.
  12438. 28.6.2005, Die Werft für den neuen Airbus A 380 am Rhein-Main-Flughafen darf gebaut werden: Der Hessische Verwaltungsgerichtshof weist alle Klagen gegen den Großhangar zurück. Mit Erleichterung nimmt Flughafenchef Wilhelm Bender das Urteil auf.
  12439. 25.8.2009, Abschied des Fraport-Chefs Wilhelm Bender; sein Nachfolger im Amt ist Stefan Schulte.
  12440. 21.8.1942, Enthüllung der Mozart-Gedenktafel des Bildhauers Richard Biringer (1877-1947) durch den Verschönerungsverein Frankfurt am Main in Anwesenheit von Oberbaurat Theo Derlam (1886-1970) am Haus Bendergasse 3. Hier hat der siebenjährige Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) im August 1763 zusammen mit seinem Vater und seiner Familie während seiner ersten, europaweiten Konzertreise (gemeinsam mit seiner Schwester Maria Anna) gewohnt. Das erste Konzert fand am 18.08.1763 im „Schärfensaal“ am Liebfrauenberg statt.
  12441. 22.5.1909, Bei einem Großbrand in der Altstadt, im Haus Bendergasse 34, kurz vor Mitternacht, erleidet eine Frau schwere Brandwunden.
  12442. 23.11.2000, Zeugenauftritt des Europa-Parlamentariers Daniel Cohn-Bendit im Prozess gegen den Opec-Attentäter Hans-Joachim Klein vor dem Landgericht Frankfurt.
  12443. 15.6.1968, Daniel Cohn-Bendit hält sich seit heute in der Mainstadt auf.
  12444. 27.10.1973, Bei einer Demonstration von 2.000 Menschen gegen Zwangsräumungen im Westend verkündet Daniel Cohn-Bendit „hinhaltenden militanten Widerstand“.
  12445. 8.5.1984, Während der Kreisversammlung der Grünen wird Daniel Cohn-Bendit Mitglied dieser ökologischen Partei.
  12446. 31.7.1986, Die Grünen stellen Daniel Cohn-Bendit als ihren Oberbürgermeisterkandidaten vor.
  12447. 1.8.1986, Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung lehnt es ab, Daniel Cohn-Bendit während der Plenarversammlung zu seiner Person reden lassen, um das Stadtparlament nicht zur Kulisse für ein „unseriöses parteipolitisches Spektakel“ herab zu würdigen.
  12448. 22.9.1968, Zu den schwersten Zusammenstößen seit Ostern 1968 kommt es zwischen der Polizei und 1500 Anhängern der außerparlamentarischen Opposition. Anlass ist die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den Staatspräsidenten des Senegal, Léopold Senghor, in der Paulskirche. Festgenommen wird während der Feierstunde Daniel Cohn-Bendit, der gemeinsam mit anderen Demonstranten das Gelände der Paulskirche zu stürmen versucht. Auf dem Gelände der Buchmesse gelingt es einer Gruppe von Demonstranten, die Absperrungen der Polizei zu durchbrechen. In den Ausstellungshallen fordern sie die Verlage auf, ihre Stände zu schließen. Die Messeleitung reagiert auf die Demonstranten mit einer zeitweiligen Schließung einiger Eingänge am Messegebäude für das Publikum.
  12449. 6.8.1986, Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung entscheidet endgültig, dass Personen, die nicht demokratisch als Stadtverordnete gewählt sind, kein Rederecht im Römer haben. Damit kann Daniel Cohn-Bendit am 14.08. d. J. nicht im Stadtparlament sprechen.
  12450. 14.8.1986, Öffentliche Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der bisherige Personal- und Rechtsdezernent, Stadtrat Wolfram Brück (CDU), wird in Anwesenheit von Alt-Bundespräsident Professor Karl Carstens mit 48 von insgesamt 93 Stimmen zum neuen Frankfurter Oberbürgermeister gewählt und anschließend in sein Amt eingeführt. Einziger Gegenkandidat ist der Grüne Daniel Cohn-Bendit, der fünf Stimmen aus der achtköpfigen Fraktion seiner Partei erhält.
  12451. 9.3.1989, Der Kandidat der Grünen, Daniel Cohn-Bendit, erstattet Strafanzeige gegen die CDU-Wahlkampfzeitschrift „Frankfurter Brück(e)“ wegen „Aufstachelung zum Rassenhass“.
  12452. 13.10.1989, Stadtrat Daniel Cohn-Bendit empfängt eine Gruppe Intellektueller und Schriftsteller aus der Tschechoslowakei, Mitarbeiter der Zeitschrift „Listy“, die der Mainstadt einen einwöchigen Besuch abstatten, offiziell im Römerkeller.
  12453. 20.12.1989, Die ehemalige Sponti-Postille „Pflasterstrand“, herausgegeben von Daniel Cohn-Bendit, erscheint wieder.
  12454. 1.12.1991, Erste Wahl zur Kommunalen Ausländervertretung. 113.500 nichtdeutsche Frankfurter sind stimmberechtigt. Als stärkste Gruppierung geht die Liste Internationaler Sozialdemokraten hervor. Die Wahlbeteiligung ist sehr gering und liegt bei lediglich 19,6 Prozent. Daniel Cohn-Bendit, Stadtrat für multikulturelle Angelegenheiten, hat vor der Wahl erklärt, eine Wahlbeteiligung von weniger als 20 Prozent würde er als persönliche Niederlage empfinden.
  12455. 19.5.1992, Als „unsinnig und gefährlich“ kritisiert Stadtrat Daniel Cohn-Bendit (Die Grünen) den Beschluss des Berliner Grünen-Parteitages vom 17.05. d. J., allen Ausländern die legale Einwanderung nach Deutschland zu ermöglichen. „Wo die Grenze zum gemeingefährlichen Unsinn überschritten ist, ist mein Vorrat an Solidarität mit den Grünen allmählich erschöpft“, meint er.
  12456. 28.9.1992, Stadtrat Daniel Cohn-Bendit (Die Grünen) entschuldigt sich in einem Brief an Rudolf Seiters bei dem Bundesinnenminister für seine heftige Attacke. Er hatte Seiters im Zusammenhang mit der bevorstehenden Änderung des Asylrechts eine „Politik der ethnischen Säuberungen“ vorgeworfen und ihn als „Handlanger des Mobs“ diffamiert.
  12457. 18.8.1993, Ausstrahlung des von Stadtrat Daniel Cohn-Bendit gedrehten Dokumentarfilms über das Leben Frankfurter Juden in der Mainstadt im 1. Programm der ARD.
  12458. 3.5.1996, Der Dezernent für multikulturelle Angelegenheiten, Daniel Cohn-Bendit, fordert während der Magistratssitzung die SPD auf, den Stadtrat Diether Dehm, wegen dessen angeblich wissentlicher Mitarbeit für die DDR-Staatssicherheit, sofort aus der Stadtregierung abzuziehen. Zwei Tage später fordert auch die SPD-Unterbezirksvorsitzende Rita Streb-Hesse Dehm zum Rücktritt auf und kann sich hierbei auf einen Beschluss des SPD-Vorstandes berufen, einen anderen Politiker in die Stadtregierung nachrücken zu lassen.
  12459. 30.1.1997, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen von SPD und rechtsextremen Republikanern lehnt das Stadtparlament den Antrag der CDU ab, der Sozialdemokrat Hans Busch solle seine Ämter als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher und Ausschussvorsitzender ruhen lassen. Der ehrenamtliche Stadtrat für multikulturelle Angelegenheiten, Daniel Cohn-Bendit, tritt zum letzten Mal ans Rednerpult bei einer Debatte über die von der Bundesregierung verhängte Visumspflicht für Ausländerkinder. Cohn-Bendit zieht sich aus der Kommunalpolitik zurück, um im Europaparlament in Straßburg und Brüssel zu arbeiten.
  12460. 15.5.1997, Stadtrat Daniel Cohn-Bendit scheidet offiziell aus seinem Amt als erster Dezernent für multikulturelle Angelegenheiten aus.
  12461. 15.9.1998, Die CDU im hessischen Landtag will die Verbindungen von Grünen-Politikern zu dem Ex-Terroristen Hans-Joachim Klein aufhellen. Zugleich betont die Frankfurter Staatsanwaltschaft, dass sie keinen Anlass sehe für ein Ermittlungsverfahren gegen den Europa-Abgeordneten der Grünen, Daniel Cohn-Bendit, wegen Strafvereitelung.
  12462. 16.2.1999, Als Reaktion auf die Ergreifung ihres Parteichefs Abdullah Öcalan in Kenia besetzen Anhänger der „Arbeiterpartei Kurdistan“ (PKK) in Frankfurt am Main das griechische Konsulat und das kenianische Fremdenverkehrsamt und nehmen vier Geiseln. Nach langen Verhandlungen mit der Polizei, in die sich der Europa-Abgeordnete der Grünen, Daniel Cohn-Bendit, einschaltet, können die Besetzer die Gebäude verlassen, ohne dass sie festgenommen oder ihre Personalien registriert werden.
  12463. 5.6.1999, Während der Europa-Wahlkampfkundgebung der Grünen auf dem Opernplatz wird Daniel Cohn-Bendit von serbischen und linken Gegendemonstranten wegen der Grünen-Politik im Kosovo ausgepfiffen und beschimpft. Er bricht daraufhin seine Rede ab.
  12464. 23.4.2004, Der Spitzenkandidat der bundesdeutschen Grünen für das Europa-Parlament, Daniel Cohn-Bendit, startet einen 42-stündigen Kulturmarathon im Bürgerhaus Bornheim. Gäste sind die Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin, der Schriftsteller Orhan Pamuk und Bundesaußenminister Joseph Fischer.
  12465. 14.6.2004, Einen Tag nach dem historischen Sieg der Grünen bei der Europawahl in Frankfurt am Main ruft der grüne Spitzenkandidat Daniel Cohn-Bendit dazu auf, Schwarz-Grün im Römer zu prüfen.
  12466. 20.11.2004, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Frankfurter Grünen mit Jutta Ebeling und Daniel Cohn-Bendit in der Brotfabrik.
  12467. 4.4.2005, 60. Geburtstag des grünen Europa-Politikers Daniel Cohn-Bendit.
  12468. 9.10.2005, Diskussion im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum über Antisemitismus mit dem Historiker Dan Diner und dem grünen Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit.
  12469. 7.11.2005, Diskussionsveranstaltung mit dem französischen Star-Philosophen André Glucksmann und dem grünen Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit über Glucksmanns neues Buch „Hass“ in der Deutschen Bibliothek.
  12470. 5.2.2006, Feier des 35. Geburtstages der Karl-Marx-Buchhandlung im Studierendenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Joseph Fischer, Daniel Cohn-Bendit und dem Historiker Dan Diner.
  12471. 23.3.2006, Kommunalwahlkampfabschlussveranstaltungen der SPD im Hufelandhaus in Seckbach mit der Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und der Grünen mit dem Europaabgeordneten Daniel Cohn-Bendit im Bürgerhaus Südbahnhof.
  12472. 28.1.2007, Frankfurter Oberbürgermeisterwahl. Der grüne Europaabgeordnete und Querdenker Daniel Cohn-Bendit ruft öffentlich dazu auf, anstatt zur Wahl, zum Brunch zu gehen. Das amtierende Stadtoberhaupt Petra Roth (CDU) gewinnt die direkten Wahlen mit 60,5 Prozent der gültigen Stimmen, Franz Frey von der SPD erhält 27,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung beträgt 33,6 Prozent.
  12473. 24.11.2012, Das legendäre, seit 42 Jahren bestehende Ostpark-Sponti-Fußballtreffen (zuerst im Grüneburgpark, dann im Ostpark, seit fünf Jahren in unmittelbarer Nähe der Deutschen Bundesbank) um Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit findet zum letzten Mal statt.
  12474. 28.2.2015, Deutschlandpremiere des Films von Daniel Cohn-Bendit: „On the Road with Sócrates“ – auf den Spuren der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien im Jahre 2014.
  12475. 20.2.1979, Der Vorwurf Daniel Cohn-Bendits, Frankfurts Polizeipräsident Knut Müller habe im Rahmen einer Fernsehfahndung „gangsterhaft gehandelt“, bleibt nach einer Entscheidung des Frankfurter Landgerichts straffrei.
  12476. 26.8.1934, Trauerfeier der Ortsgruppe Frankfurt am Main im Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten e. V. für den verstorbenen Reichspräsidenten Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg (1847-1934), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1933), im Saalbau, verbunden mit einer Ehrung für die gefallenen 12.000 jüdischen Soldaten. Die Gedenkrede hält der ehemalige Feldrabbiner Dr. Georg Salzberger (1882-1975), langjähriger liberaler Gemeinderabbiner in Frankfurt am Main.
  12477. 10.8.1934–11.8.1934, Trauerfeiern für den verstorbenen Reichspräsidenten Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg (1847-1934), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1933), in den Synagogen der Israelitischen Gemeinde Frankfurt.
  12478. 5.8.1934, Vormittagsgottesdienste für den verstorbenen Reichspräsidenten Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg (1847-1934), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1933). Einziger Besuch in der Mainmetropole am 13.11.1925.
  12479. 2.8.1934, Tod des Reichspräsidenten Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg (1847-1934), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1933). Einziger Besuch in der Mainmetropole am 13.11.1925. Frankfurt am Main trauert mit Halbmastbeflaggung und Trauergeläute.
  12480. 11.8.1929, Zum 10. Verfassungstag bringt die Reichsregierung ein neues, 1871 eingeführtes Dreimarkstück in Umlauf. Auf der Vorderseite trägt die Münze den Kopf des Reichspräsidenten Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg (1847-1934), auf der Rückseite ein Treuegelöbnis auf die Weimarer Verfassung.
  12481. 11.1.1934, Vortrag des Präsidenten der Deutschen Hochschule für Politik, Prof. Meier-Beneckenstein, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Thema: „Die weltanschaulichen Grundlagen des Nationalsozialismus“.
  12482. 27.8.1949, Im Rahmen eines Festaktes am Vorabend des 200. Geburtstages Goethes werden neun international anerkannte Persönlichkeiten von der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem Titel eines Ehrendoktors ausgezeichnet. Neben dem hessischen Ministerpräsidenten Christian Stock, dem Bischof von Limburg, Dr. Wilhelm Kempf, und Vertretern der amerikanischen Militärregierung und der deutschen Bizonenverwaltung nehmen 150 Wissenschaftler aus 15 Staaten teil. Victor Gollancz, Professor Fritz Schulz und Professor Ernst Levy erhalten den Titel eines Ehrendoktors der juristischen Fakultät, Professor Dr. Otto Hahn den Ehrendoktor der naturwissenschaftlichen Fakultät, der italienische Philosoph Benedetto Croce die Würde eines Ehrendoktors der philosophischen Fakultät. Weitere Auszeichnungen gehen an: Professor Hans Bluntschli (anatomischen und entwicklungsgeschichtlichen Forschungen), Professor Paul A. Weiß (Entwicklungsphysiologie), Martin Bodmer (internationale Literatur) und Professor Ferdinand Blum aus Frankfurt am Main (medizinisch-biologische Wissenschaften). Feierliche Ansprachen halten der Rektor der Universität Frankfurt und der Schriftsteller Rudolf Alexander Schroeder.
  12483. 7.5.1892, Tod des Juristen Dr. jur. Johann Jakob Römer, Sohn des Gerichtsschreibers und Lokalhistorikers Jacob Benedict Römer (genannt Römer-Büchner) (1792-1863).
  12484. 4.3.1910, Tod des Musikpädagogen Benedikt Widmann (1820-1910), langjähriger Leiter und Lehrer an der Englisch Fräulein- und Rosenbergerschule, Alte Gasse.
  12485. 5.3.1890, 70. Geburtstag des Musikpädagogen Benedikt Widmann (1820-1910) , Rektor der Dom- und Rosenbergerschule. Autor zahlreicher musiktheoretischer und musikpädagogischer Schriften.
  12486. 9.10.2003, Box-Legende Muhammad Ali stellt auf der Internationalen Frankfurter Buchmesse zusammen mit dem Verleger Benedikt Taschen das neu erschienen Buch „Greatest of all time – A Tribute to Muhammad Ali“ vor.
  12487. 3.3.1898, „Fritz Reuter-Abend“ mit Rezitationen von Fritz Benefeld im Saalbau.
  12488. 2.10.1962, Das Freundschaftsspiel zwischen einer Auswahl Eintracht Frankfurt/Kickers Offenbach und Benefica Lissabon im Waldstadion endet vor 71.000 Zuschauern mit 2:0 Toren.
  12489. 20.9.1891, Der Frankfurter Unterstützungsverein der Italiener, „Societá Italiana di beneficenza“, feiert in Anwesenheit von Oberbürgermeister Franz Adickes (1846-1915) die Enthüllung seiner neuen Fahne.
  12490. 4.3.1898, Verfassungsfeier der italienischen Kolonie anlässlich des 50jährigen Gedenktages der piemontesischen Verfassung in der italienischen Wirtschaft von Giovita Salini (Königswarterstraße 20), veranstaltet von der „Società italiana di Beneficenza e mutuo Soccorso“.
  12491. 16.12.2000, Benefiz-Gala in der Jahrhunderthalle Frankfurt mit der Filmdiva Sophia Loren.
  12492. 29.11.1901, Benefiz-Abend mit dem Gesangskünstler Otto Reutter im „Orpheum“.
  12493. 8.3.1980, Gala Benefiz Konzert der Women’s International Zionist Organisation in der Jahrhunderthalle Hoechst mit dem Cellisten und Dirigenten Mstislaw Rostropowitsch.
  12494. 14.5.1981, Benefiz-Abend des Vereins „Freunde für Tel Aviv e. V.“ und des Steigenberger Airport Hotels für den jüdischen Kindergarten in Tel Aviv.
  12495. 1.9.1985, Benefiz-Abend der Frankfurter Kunstgemeinde zugunsten der Universität Tel Aviv mit dem Schauspieler Fritz Muliar.
  12496. 22.3.1987, Benefiz-Gastspiel des Pantomimen, Choreographen und Professors am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, Samy Molcho, im Schauspiel.
  12497. 19.2.1989, Hans-Joachim Kulenkampff liest Kurt Tucholsky im Cantate-Saal im Goethehaus. Ein Benefiz-Abend zugunsten der Frankfurt-Bibliothek an der Universität Tel Aviv.
  12498. 3.10.1989, Benefiz-Konzert der Berliner Philharmoniker in der Alten Oper zugunsten des „Ernst-Gerhardt-Stipendienfonds“ an der Universität Tel Aviv.
  12499. 28.11.1992, Internationale Weihnachtsshow in der Festhalle als große Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes Frankfurt am Main mit dem Traumtheater Salome, den Original Don Kosaken, den Limburger Domsingknaben, dem Dom-Chor und der amerikanischen Soulsängerin Joan Faulkner.
  12500. 26.1.1993, Sportler-Benefiz-Gala „Mit Hand und Fuß gegen Fremdenhass“ in der Festhalle.
  12501. 15.1.1994, Benefiz-Konzert mit Ute Lemper in der Alten Oper als offizielle Geburtsstunde des „Frankfurter Waldes“ in Israel.
  12502. 1.3.1994, Anlässlich der Deutschland-Premiere von Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ im Schauspielhaus gibt die Stadt Frankfurt im Römer ein Benefiz-Essen mit hochrangigen Persönlichkeiten, dem Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und dem amerikanischen Regisseur, der sich auch in das Goldene Buch der Stadt einträgt. Der Erlös dieser Veranstaltung fließt dem Verein „Wider das Vergessen“ zu. Titelheld Oskar Schindler hat die letzten Jahre seines Lebens in der Mainstadt verbracht. Lange Schlangen vor den Kinokassen zeigen das lebhafte Interesse an dem Film. Für mehr als 10.000 Schüler wird Schindlers Geschichte zum Lehrstück in Zeitgeschichte und Zivilcourage.
  12503. 30.1.2002, Benefiz-Konzert des Violinisten Maxim Vengerov und des Pianisten Vag Papian in der Alten Oper anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Jüdischen Nationalfonds.
  12504. 7.10.2002, Konzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle in der Alten Oper. Es ist ein Benefiz-Konzert für die Arbeit des Städelschen Kunstinstituts.
  12505. 15.2.2004, Benefiz-Konzert anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Neuapostolischen Kirche Praunheim.
  12506. 17.7.2004, Benefiz-Sommerfest der Galeria Kaufhof und der Schirn Kunsthalle auf dem Römerberg für die Kinderhilfestiftung.
  12507. 29.1.2005, Benefiz-Gala anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Hilfsorganisation „Interplast Germany“ in der Oper Frankfurt.
  12508. 11.9.2005, 10. Benefiz-Stadtlauf „Lauf für mehr Zeit“ der Aids-Hilfe.
  12509. 10.5.2009, Feier samt Benefiz-Konzert anlässlich des 70jährigen Jubiläums der im Zuge der NS-„Arisierung“ 1939 entstandenen Pestalozzi-(Studien-)Stiftung im Holzhausenschlösschen.
  12510. 16.12.1980, Benefizaufführung in der Oper für die italienischen Erdbeben-Opfer.
  12511. 27.10.2012, Benefizfest der Deutsch-Bengalischen Gesellschaft im Saalbau des Nordwestzentrums samt einer Ausstellung mit Texten und Fotos der NS-Widerstandskämpferin Franziska Kessel (1906-1934), die sich nach ihrer Verurteilung zu drei Jahren Zuchthaus wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ im Mainzer Gefängnis gefoltert und erblindet das Leben nahm.
  12512. 20.6.1907, Benefizkonzert des Kapellmeisters Max Kämpfert im Palmengarten.
  12513. 15.8.1901, Benefizkonzert des Kapellmeisters Max Kaempfert im Palmengarten.
  12514. 29.6.1892, Benefizkonzert des Zookapellmeisters Louis Keiper (1834-1898) im Zoologischen Garten.
  12515. 21.6.1893, Benefizkonzert des Kapellmeisters Louis Keiper mit der Kapelle des Zoologischen Gartens im Zoologischen Garten.
  12516. 23.8.1893, Benefizkonzert für die Mitglieder der Gartenkapelle im Zoologischen Garten, ausgeführt von der Kapelle des Garten unter Leitung des Kapellmeisters Louis Keiper.
  12517. 1.7.1909, Benefizkonzert des Palmengartenorchesters mit Kapellmeister Max Kaempfert (1871-1941).
  12518. 8.12.1981, Startbahn-Benefizkonzert in der Festhalle u.a. mit Udo Lindenberg und Inga Rumpf.
  12519. 8.5.1985, Mit einem großen Friedens- und Benefizkonzert im Bürgerhaus Bornheim zugunsten der Universität Tel Aviv gedenken die Frankfurter Kunstgemeinde und die Junge Deutsche Philharmonie an das Ende des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs vor 40 Jahren.
  12520. 12.3.1988, Benefizkonzert der Multiple-Sklerose-Gesellschaft in der Alten Oper mit Hermann Prey.
  12521. 10.1.1989, Benefizkonzert des Hessischen Rundfunks in der Alten Oper für den Wiederaufbau des durch Brand zerstörten Frankfurter Opernhauses mit dem Tenor Placido Domingo und der Geigerin Silvia Marcovici.
  12522. 5.6.1989, Benefizkonzert der Freunde der Universität Tel Aviv und der Frankfurter Kunstgemeinde in der Alten Oper zugunsten der Musikakademie der Universität in Tel Aviv mit dem Pianisten Radu Lupu.
  12523. 1.1.1991, Benefizkonzert mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Leitung von Professor Kurt Masur in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12524. 15.2.1992, Benefizkonzert für die Kroatien-Hilfe in der Festhalle.
  12525. 16.4.1999, Benefizkonzert anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Frankfurter Arbeitsgruppe des Kinderhilfswerks „terres des hommes“ im Musiklokal Südbahnhof.
  12526. 9.12.2001, Benefizkonzert in der Alten Oper zugunsten des Wiederaufbaus der Synagoge in Dresden mit dem Frankfurter Museumsorchester unter der Leitung von Michael Gielen.
  12527. 13.6.2002, Benefizkonzert anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Kinderhilfestiftung in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  12528. 17.9.2002, Benefizkonzert der Alten Oper mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden in Kooperation mit dem Rheingau Musik Festival zugunsten der Semperoper Dresden.
  12529. 9.5.2004, Benefizkonzert in der Alten Oper zugunsten von UNICEF anlässlich des 60. Geburtstages von Oberbürgermeisterin Petra Roth mit Musik des Frankfurter Museumsorchesters, des Cäcilienchors Frankfurt, des Figuralchors Frankfurt, der Frankfurter Kantorei und der Frankfurter Singakademie sowie Solisten der Oper Frankfurt.
  12530. 17.2.2002, Die Stadt Frankfurt wird Patengemeinde des „Zentrums gegen Vertreibungen“, eine Stiftung der Deutschen Heimatvertriebenen. Im Rahmen eines Benefizkonzertes in der Paulskirche erhält Oberbürgermeisterin Petra Roth die Mitgliedsurkunde des Zentrums.
  12531. 16.5.2010, Erste Benefizregatta zur Förderung des Projekts „Sport und Krebs“ auf der Regattastrecke „Mainarena“ zwischen Untermainbrücke und Holbeinsteg“.
  12532. 9.6.1992, Benefizspiel für die Multiple Sklerose Gesellschaft der Uwe Seeler Portas Traditionself gegen die Fußballgesellschaft 02 Seckbach auf der Bezirkssportanlage Seckbach. Teilnehmen Fußballstars vergangener Jahre: Wolfgang Overath, Jürgen Grabowski, Wolfgang Kleff u.a.
  12533. 2.9.1984, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wird während einer Benefizveranstaltung zugunsten des Frankfurter Lehrstuhls an der Universität Tel Aviv im großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks zum Ehrenbürger der Universität Tel Aviv ernannt. Außerdem findet die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Universität Tel Aviv statt.
  12534. 10.10.1994, Lea Rabin, die Weltpräsidentin der „Freunde des Chaim Sheba Medical Centers“ und Ehefrau des israelischen Ministerpräsidenten Jitzhak Rabin, stellt während einer Gala-Benefizveranstaltung im Hotel „Steigenberger Frankfurter Hof“ das neue Frankfurter Förderkreis-Komitee der „Freunde des Chaim Sheba Medical Centers“ vor.
  12535. 14.11.2009, Benefizveranstaltung anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Umweltschutzvereins „Tropica Verde“ in der Brotfabrik.
  12536. 31.12.1964, In der Festhalle findet eine Gala-Benefizvorstellung der amerikanischen Eisrevue „Holiday on Ice“ statt, deren Erlös dem Wiederaufbau des Opernhauses zufließen soll.
  12537. 14.7.1929, Im Oberforsthaus benehmen sich mehrere Nationalsozialisten gegenüber Gästen derart rüpelhaft, dass das Überfallkommando alarmiert werden muss und die Flegel ins Polizeigefängnis verbringt.
  12538. 3.8.1974, Der Magistrat verleiht dem Schauspieler und Regisseur am Schauspiel, Fred Benend, anlässlich seines 71. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Benend wirkte viele Jahre als künstlerischer Betriebsleiter der Städtischen Bühnen und wurde 1951 Leiter der Frankfurter Kultur- und Theatergemeinde, gegründet als Nachfolgerin des Bühnenvolksbundes.
  12539. 25.5.1902, Gründung der Fußball-Gesellschaft Seckbach 02 e. V. unter dem anfänglichen Namen „Fußballclub Kornblume“. In der Generalversammlung vom 29. August 1903 wird der Beschluss gefasst, den Verein künftig „Fußball-Vereinigung Seckbach“ zu benennen.
  12540. 17.7.1946, In geheimer Abstimmung beschließt die sozialdemokratische Stadtverordnetenfraktion einmütig, den Düsseldorfer Oberstadtdirektor Dr. h.c. Walter Kolb als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeister zu benennen.
  12541. 18.11.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: der Hochbaudezernent, Stadtrat Moritz Wolf, erläutert den Generalbebauungsplan der Stadt Frankfurt am Main und Kämmerer Georg Klingler referiert die Finanzlage der Stadt. Beschluss, den vor dem Eingang zum Städtischen Krankenhaus Sachsenhausen zwischen der Gartenstraße und der Paul-Ehrlich-Straße gelegenen Abschnitt der Eschenbachstraße in „Ludwig-Rehn-Straße“ zu benennen.
  12542. 10.12.1960, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in der Paulskirche mit Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke und Landwirtschaftsminister Werner Schwarz. Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer überbringt die Grüße und Glückwünsche der Stadt Frankfurt am Main und verspricht als Zeichen der Verbundenheit mit der DLG, in Frankfurt-Fechenheim eine Straße nach dem Gründer der DLG, den Ingenieur und Schriftsteller Max Eyth, zu benennen.
  12543. 1.6.1967, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen, in Sachsenhausen eine Straße nach dem ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeister (1946-1956) Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) zu benennen. Schulentwicklungsplan I für die Stadt Frankfurt am Main: Neuordnung der Volksschulen in Grund- und Hauptschulen vom 01.09.1967.
  12544. 15.2.1975, Oberbürgermeister Rudi Arndt bietet auf dem SPD-Unterbezirksparteitag der Frankfurter SPD seinen Rücktritt an. Streitpunkt ist die Nachfolge des Planungsdezernenten Hanns Adrian. Mit nur einer Stimme Mehrheit setzt sich der Vorschlag des Parteivorstandes durch, Dr. Hans-Erhard Haverkampf, zu benennen.
  12545. 29.1.1909, Der Magistrat beschließt, die Oberräder katholische Schule „Strahlenbergschule“ und die Niederräder katholische Schule „Goldsteinschule“ zu benennen.
  12546. 13.2.2007, Der Ortsbeirat 4 entscheidet sich, einen Abschnitt der Straße Am Tiergarten nach dem früheren, langjährigen Zoodirektor (1945-1974) Prof. Bernhard Grzimek (1909-1987) zu benennen.
  12547. 3.11.2014, Der zuständige Ortsbeirat 2 (Westend) beschließt einstimmig, den Theodor-W.-Adorno-Platz in Tilly-Edinger-Platz umzubenennen. Hintergrund ist die Entscheidung der Goethe-Universität vom September d. J., den zentralen Platz auf dem Campus Westend nach Adorno zu benennen sowie auch das Adorno-Denkmal auf dem Campus aufzustellen.
  12548. 4.3.1929, Vor 50 Jahre ist die Neue Börse, von 1874 bis 1879 erbaut von Heinrich Burnitz (1827-1880) und Oskar Sommer (1840-1894), eingeweiht worden. Aus diesem Anlass findet eine Sondersitzung des Börsenvorstandes, Abteilung Wertpapierbörse, statt, in deren Verlauf der Vorsitzende Oskar Franklin Oppenheimer einen Rückblick über die Geschichte der Frankfurter Börse gibt und Aussichten der künftigen Entwicklung benennt.
  12549. 19.4.1926, Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main benennt eine neue Straße im Umlegungsgebiet südlich der Habsburger Allee nach dem Stifter Henry Budge (1840-1928) („Henry Budge-Straße“), der 1920 die „Henry und Emma Budge-Stiftung“, Frankfurt am Main, errichtet hat.
  12550. 3.6.1908, „Boulevard-Theater“ benennt sich das im Haus Kaiserstraße 50 nach mehrwöchigem Umbau heute neu eröffnete Kinematographen-Theater.
  12551. 1.1.1896, Den Neujahrsanfang in der Silvesternacht benennt die „Frankfurter Zeitung“ als „ein wüstes, rohes Treiben, besonders auf der Zeil, dem so mancher harmloser Passant zum Opfer fiel.“ Die freiwillige Sanitätswache war „unausgesetzt beschäftigt“ (FZ, 01.01.1896, Nr. 1, 3. MB, S. 1).
  12552. 7.11.1977, Im Planungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung kommt es zu einem Eklat, bei dem vier Ausschussmitglieder der SPD demonstrativ die Sitzung verlassen. Der CDU-Stadtverordneten Hans Schönberger hatte zuvor erklärt: „Wer Straßen nach Rosa Luxemburg benennt, qualifiziert sich damit als Sympathisant der Gewalt und der Terroristen.“
  12553. 6.12.1995, Schüler und Schülerinnen der Liebigschule enthüllen an der ehemaligen Wäscherei der May-Siedlung im Stadtteil Westhausen eine Tafel, die an die Zwangsarbeiterinnen erinnern soll. Die Bronzetafel an der Kreuzung Ludwig-Landmann-/Stephan-Heise-Straße benennt das Schicksal von 340 Frauen, die vorwiegend aus Russland, Weißrussland und der Ukraine verschleppt wurden und hier von 1943 bis 1945 leben mussten.
  12554. 8.1.2001, Anlässlich des 100. Geburtstages des linkskatholischen Publizisten, Herausgebers der Zeitschrift „Frankfurter Hefte“ und Mitbegründer der hessischen CDU, Walter Dirks (1901-1991), benennt das katholische Haus der Volksarbeit den großen Sitzungssaal nach Dirks.
  12555. 11.11.2005, Der SPD-Vorstand benennt den Parteivorsitzenden, Sozialdezernent Franz Frey, zum Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl 2007.
  12556. 8.11.2012, Auf der Gedenkveranstaltung des Magistrats anlässlich der NS-Pogromnacht vor 74 Jahren in der Paulskirche benennt der Zentralratspräsident Dieter Graumann das „Israel“-Gedicht des Schriftstellers Günter Grass, „Was gesagt werden muss“, als ein „Dokument von Hass und Hetze“.
  12557. 8.3.1930, Einführungsfeier der Carl von Noorden-Klinik als Stiftung, nachdem die Gemeinnützige Wohlfahrtsgesellschaft in Frankfurt am Main beschlossen hat, die vor ca. drei Jahren erworbenen Privatklinik der Geheimräte Dr. med. Eduard Lampé (1857-1924) und Dr. Carl von Noorden (1858-1944) der Allgemeinheit zu stiften. Geheimrat von Noorden hat der Gesellschaft seinen Namen zur künftigen Benennung dieser Klinik zur Verfügung gestellt. Die Klinik führt deshalb die Bezeichnung „C. v. Noorden-Klinik Frankfurt a. M.“.
  12558. 15.12.1918, Tod des Chemikers und Alpinisten Prof. Theodor Petersen (1836-1918), seit 1865 in Frankfurt am Main, Inhaber eines chemisch-technischen Privatlabors, seit 1891 vereidigter Handelschemiker, 1895 Lebensmittelchemiker, 1897 Ernennung zum Professor, Mitbegründer, Vorsitzender, Ehrenmitglied und ewiges Mitglied des Physikalischen Vereins, Mitbegründer des Röntgen-Instituts und der Frankfurter Chemischen Gesellschaft (auch Präsident), Engagement für das Alpenvereinswesen, 1895 Benennung eines Gipfels in den Ötztaler Alpen ihm zu Ehren: „Petersenspitze“.
  12559. 4.4.1946, Fünfzehnte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Aussprache über den 4. Wiederaufbauvortrag vom 09.03.1946 betreffend Bau- und Bodenrecht, Antrag über die unmittelbare Unterstellung der Stadt Frankfurt am Main unter das Staatsministerium, Anträge betreffend Arbeitseinstellung der Vorstellungsausschüsse und Einrichtung einer Kontrollinstanz bei der Frankfurter Polizei, Benennung von Mitgliedern für die Schauämter der Wasserläufe.
  12560. 8.2.1897, In der Hauptversammlung des Christlich-Sozialen Vereins für Frankfurt am Main wird der Beschluss gefasst, anstatt des bisherigen Namens, für diesen Verein in Zukunft die Benennung „Nationalsozialer Wahlverein für Frankfurt am Main und Umgebung“ zu verwenden. Dies wird mit Schreiben vom 13.02. d. J. dem königlichen Polizeipräsidium zur Kenntnis gegeben.
  12561. 12.6.2010, Feierliche Benennung der Parkanlage am Mainufer südlich der Schöffenstraße nach dem letzten Bürgermeister des Stadtteils Griesheim, Karl Benno Schubert (1877-1957). Schubert amtierte von 1922 bis 1928, vor der Eingemeindung als Stadtteil am 01. April 1928 nach Frankfurt am Main.
  12562. 9.10.2012, Benennung des Platzes am östlichen Marbachweg nach der Floristin und Publizistin Marianne Beuchert (1924-2007), Inhaberin der Firma Blumen-Beuchert.
  12563. 2.2.2015, Offizielle Feier der Benennung des Grüneburgplatzes nach Norbert Wollheim und der Lübecker Straße nach Max Horkheimer.
  12564. 3.6.2015, Nachträgliche Feier der Benennung einer Straße auf dem Riedberg nach dem Frankfurter Chemiker, Industriellen und Mäzen Arthur von Weinberg (1860-1943 Ghetto Theresienstadt). Der Festakt findet im Frankfurt Institute for Advanced Studies (Fias) statt.
  12565. 25.3.2016, Feier anlässlich der Benennung des Seminarraumes 1.811 auf dem Campus Westend nach der Überlebender der Shoah, Trude Simonsohn – aus Anlass ihres 95. Geburtstages.
  12566. 3.7.1940–4.8.1940, Gastspiel des Central-Theaters Dresden mit der Ausstattungsoperette „Gruß und Kuss aus der Wachau“ der tschechischen Komponistin Jara Beneš im Opernhaus.
  12567. 23.7.1952, Wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und des Grundsatzes der Völkerverständigung verbietet der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann im Einvernehmen mit dem Frankfurter Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Littmann eine in einem Hotel am Zoologischen Garten einberufene Versammlung über die „Sudentendeutsche-tschechische Frage“ mit dem ehemaligen tschechoslowakischen Justizminister der Regierung Benesch, Dr. Stransky. Sudentendeutsche Gruppen drohen mit Störungen.
  12568. 5.10.1961, Eintracht Frankfurt gewinnt gegen den Europacupsieger Benfica Lissabon in Portugal mit 3:2 Toren.
  12569. 22.1.1957, Als Ersatz für die getöteten Tiger des Zoologischen Gartens trifft ein Bengali-Tigerpärchen, vor einem halben Jahr im Berliner Zoo geboren, in Frankfurt am Main ein.
  12570. 13.6.1921, Vortrag des bengalischen Philosophen und Literaturnobelpreisträgers (1913) Rabindranath Tagore in der Aula der Universität Frankfurt.
  12571. 16.10.1988–20.10.1988, Durga-Puja-Fest des bengalischen Kulturvereins Rhein-Main im Affentorhaus.
  12572. 10.1.1955, Italienische Lieder und Arien mit Beniamino Gigli in der Kongreßhalle.
  12573. 27.1.1937, Vortrag von Prof. Chiurco (Univ. Siena), während des Abessinien-Krieges Leiter des Feldlazaretts 185 „Benito Mussolini“, in der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft über die Zustände in Abessinien vor und nach der Besetzung durch die italienische Armee.
  12574. 22.10.1933, Premiere des Napoleon-Dramas „Hundert Tage“ von Benito Mussolini und Giovacchino Forzano im Schauspielhaus. Oberspielleiter ist Richard Salzmann. Die Rolle des Napoleons gibt als Gast Heinrich George.
  12575. 15.10.1929, Konzert mit dem spanischen Cellisten Benito Brandia im Saalbau.
  12576. 13.10.1936, Liederabend mit Benjamin Gigli im Saalbau.
  12577. 29.5.1929, Tod des Rabbiners Dr. Benjamin May (1882-1929), Religionslehrer, von 1921 bis 1929 am „Philanthropin“.
  12578. 24.12.1920, Gründung der „Wilhelm Ladenburg Gedächtnis-Stiftung“ zum Gedächtnis an Wilhelm Heinrich Richard Benjamin Ladenburg (1887-01.10.1914 gefallen). Die Stiftung des Kommerzienrates Ernst Ladenburg, eine unselbständige Stiftung der Universität Frankfurt, dient zur Milderung der Notlage des Lehrkörpers und der Studierenden.
  12579. 4.1.1919, Vortrag des Vereins für jüdisches Wissen, Bleichstraße 70, mit Dr. Benjamin May (1882-1929), Religionslehrer an verschiedenen Frankfurter Schulen (u.a. am Philanthropin) zum Thema „Zeitirrtümer bei Moses Mendelssohn“.
  12580. 1.3.1964, Unbemerkt von Aufsichtspersonen und zahlreichen Besuchern verschwindet ein Ölgemälde aus dem Goethehaus. Es handelt sich um das Bild „Der Eremit“ des Frankfurter Malers Johann Andreas Benjamin Nothnagel (1729-1804).
  12581. 30.6.1972–1.7.1972, Öffentliche Veranstaltungen des Suhrkamp Verlages anlässlich des 80. Geburtstages von Walter Benjamin (1892-1940) in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  12582. 1.8.1891–31.8.1891, Feier anlässlich des 75jähriges Jubiläums der Schriftgießerei von Benjamin Krebs Nachfolger.
  12583. 7.5.1893, Erinnerungsfeier am Grab des Gelehrten Benjamin Wolf Heidenheim (1757-1832), Buchdrucker, Verleger, Hebraist und Dichter, auf dem jüdischen Friedhof in Rödelheim. Zugleich wird ihm zu Ehren ein neuer Denkstein gesetzt.
  12584. 9.12.1900, Promenadenreiten in der 1881/82 von der Firma Benjamin Roth Söhne in der Stiftstraße erbauten Reitbahn.
  12585. 17.8.1909, Tod des Buchhändlers Carl Auffarth von der Frankfurter Buchhandlung Franz Benjamin Auffarth.
  12586. 2.7.1982, Kolloquium anlässlich des 90. Geburtstages des Kulturphilosophen Walter Benjamin in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  12587. 6.12.1985, Das Institut für Jugendbuchforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität teilt mit, dass es die Kinderbuchsammlung des Philosophen Walter Benjamin (1892-1940) in London erworben hat.
  12588. 30.6.1989, Premiere von Benjamin Brittens „Sommernachtstraum“ in den Städtischen Bühnen.
  12589. 3.7.1992–5.7.1992, Tagung „Walter Benjamin und die Kunst“ im Literaturhaus Frankfurt.
  12590. 29.8.1992–30.8.1992, Gastspiel der New Israeli Opera, Tel Aviv, mit der Oper „The Turn of the Screw“ von Benjamin Britten in der Oper am Theaterplatz.
  12591. 23.9.1992, Benjamin Ortmeyer und seine AG gegen den Antisemitismus an der Holbeinschule werden im Jüdischen Museum mit dem Günther-Berg-Preis des „Kuratoriums Kulturelles Frankfurt“ ausgezeichnet.
  12592. 2.6.2001, Premiere von Benjamin Britten’s Oper „Peter Grimes“ in der Regie von David Mouchtar-Samorai in der Oper Frankfurt.
  12593. 11.3.2003, Konzert des Ensemble Modern Orchestra unter der Leitung von George Benjamin in der Alten Oper.
  12594. 25.1.2012, Feier anlässlich der Gründung der neuen, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – zunächst für drei Jahre – finanzierten Forschungsstelle NS-Pädagogik im Casino auf dem Campus Westend der Goethe-Universität, die ab Februar gemeinsam von Dr. Benjamin Ortmeyer und Prof. Micha Brumlik geleitet wird.
  12595. 24.11.1933, Konzert des weltberühmten Tenors Benjamino Gigli im Saalbau.
  12596. 16.11.1932, Arien- und Liederabend mit dem Tenor Benjamino Gigli im Schumanntheater.
  12597. 12.3.1987–25.4.1987, Ausstellung „Die Kinderbuchsammlung Walter Benjamins“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  12598. 20.10.1910, Liederabend mit Maria Benk im Saalbau.
  12599. 26.1.1985, 2. nationale Feldberg-Winter-Rallye 200 – Gordon-Bennet-Gedächtnisfahrt 1985.
  12600. 19.6.1904, Internationales Automobil-Rennen – gelegentlich der Gordon-Bennett-Woche – auf der Rennbahn am Oberforsthaus, veranstaltet vom Deutschen Automobil-Club (Berlin) und dem Frankfurter Automobil-Club e. V. Die Preisverleihung samt Festmahl findet am Abend im Palmengarten statt.
  12601. 12.4.1904–19.4.1904, „Gordon-Bennett-Woche“ – ein Autorennen.
  12602. 8.5.2001, Lesung des italienischen Schriftstellers Steffano Benni im Literaturhaus.
  12603. 7.6.1990, Premiere des Stücks „Moral“ von Ludwig Thoma in der Inszenierung von Volker Benninghoff im Fritz Rémond-Theater im Zoo.
  12604. 17.1.1985, Konzert mit Albert Mangelsdorff, Peter Brötzmann und Han Bennink im Jazzkeller.
  12605. 13.6.1932, Wohltätigkeitsveranstaltung in der Frankfurt-Loge zugunsten des „Tagesheims der erwerblosen jüdischen Jugend“. Mitwirkende sind: Else Gentner-Fischer, Erich Itor Kahn, Benno Ziegler u.a.
  12606. 26.6.1931, Anlässlich des 70. Geburtstages von Geheimrat Prof. Karl Herxheimer (1861-06.12.1942 Ghetto Theresienstadt), emeritierter Ordinarius für Dermatologie an der Universität Frankfurt (1914-1929), wird ihm von Freunden und Schülern eine von Benno Elkan (1877-1960) geschaffenen Bronzebüste überreicht. Die Medizinische Fakultät der Universität Frankfurt ehrt Herxheimer durch Verleihung der Ehrlich-Weigert-Plakette. Der Magistrat verleiht ihm in Anerkennung seiner Verdienste um die Entwicklung der Städtischen Hautklinik und der Frankfurter Krankenhausfürsorge die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  12607. 11.11.1930, Die Stifterin des Henry-und Emma-Budge-Altersheimes, Emma Budge (1852-1937) wird von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) mit der vom Bildhauer Benno Elkan (1877-1960) geschaffenen Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  12608. 16.10.1930, Premiere der Bertolt Brecht/Kurt Weill-Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony“ in der Inszenierung von Dr. Herbert Graf (1903-1973), Regisseur an der Frankfurter Oper, und unter musikalischer Leitung von Hans-Wilhelm Steinberg (1899-1978), 1929 bis 1933 Generalmusikdirektor der Frankfurter Oper. Hauptrollen spielen Magda Spiegel, Else Gentner-Fischer, Jean Stern, Hermann Schramm und Benno Ziegler.
  12609. 27.1.1930, Klassik-Konzert der „Jüdischen Wohlfahrtspflege Frankfurt“ im Saalbau mit den Opernsängern Else Gentner-Fischer (1883-1943) und Benno Ziegler (1887-1963).
  12610. 3.8.1929, Demonstration des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold gegen Krieg und für den Weltfrieden am Denkmal „Den Opfern (des Ersten Weltkriegs)“, geschaffen vom Bildhauer Benno Elkan, 1920 in der Gallusanlage errichtet (1933 entfernt, 1946 wieder errichtet).
  12611. 26.5.1929, Treffen der „Gesellschaft für jüdische Volksbildung“ und Besuch des Ateliers von Benno Elkan (1877-1960) im ehemaligen Karmeliterkloster zur Besichtigung des großen Bibelleuchters.
  12612. 30.4.1929, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erstmals kommt es während der Plenarsitzung, in der Debatte über die Neuorganisation des städtischen Rettungswesens, zu Tätlichkeiten zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten. Die am Handgemenge Beteiligten werden von der weiteren Sitzungsteilnahme ausgeschlossen. Des Weiteren wird Georg Pfeuffer (SPD) von Bürgermeister Dr. med. h.c. Eduard Gräf (1870-1936) (SPD) in sein Amt als ehrenamtliches Magistratsmitglied eingeführt und verpflichtet. Er ersetzt den zum Bürgermeister von Bad Orb gewählten ehemaligen Bürgermeister von Griesheim, Benno Schubert (SPD). Beschlossen wird die Kuranstalt Hohemark.
  12613. 20.3.1929, Die neue Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, geschaffen von dem Bildhauer Benno Elkan (1877-1960), wird über die Frankfurter Tageszeitungen der Bevölkerung vorgestellt.
  12614. 16.2.1927, 80. Geburtstag des Volkswirtschaftlers und Soziologen, Geheimer Hofrat Prof. Karl Bücher (1847-1930), von 1873 bis 1878 Lehrer an der Wöhlerschule, von 1878 bis 1880 Schriftleiter des Wirtschaftsteils der „Frankfurter Zeitung“, seit 1880 Privatdozent in München. Mitherausgeber der „Frankfurter Amts- und Zunfturkunden“ (gemeinsam mit Benno Schmidt, 1914/15).
  12615. 4.1.1925, Tod des sozialdemokratischen Stadtverordneten und Stadtrats Benno Schmidt (1864-1925), Druckereibesitzer, Mitbegründer der Arbeiterbaugenossenschaft Volks-, Bau- und Sparverein.
  12616. 30.10.1921–15.11.1921, Ausstellung des Bildhauers und Schriftstellers Benno Elkan (1877-1960), seit 1916 freischaffender Künstler in Frankfurt am Main, im Frankfurter Kunstverein.
  12617. 3.10.1920, Feierliche Enthüllung des in der Gallusanlage errichteten, den Opfern und Leiden des Krieges gewidmeten Denkmals (1933 entfernt, 1946 wiedererrichtet), geschaffen vom Bildhauer Benno Elkan (1877-1960): „Den Opfern (des Ersten Weltkriegs)“.
  12618. 22.2.1941, Premiere der Neuinszenierung von George Bernard Shaws Komödie „Cäsar und Cleopatra“ im Schauspielhaus. Bühnengestaltung: Dr. Benno Hattesen, Schauspieler, seit Herbst 1941 Oberspielleiter der Städtischen Bühnen.
  12619. 1.9.1941, Amtsantritt des Schauspielers und neuen Oberspielleiters des Schauspielhauses, Dr. Benno Hattesen vom Stadttheater Chemnitz.
  12620. 14.11.1942, Premiere der Neuinszenierung des Schauspiels „Torquato Tasso“ von Johann Wolfgang von Goethe im Schauspielhaus. Bühnengestaltung: Benno Hattesen, seit 1941 Oberspielleiter am Schauspielhaus.
  12621. 10.11.1950, Feier von Friedrich Schillers Geburtstag mit einem Festvortrag von Professor Benno v. Wiese (Münster) über „Schiller und die deutsche Tragödie“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift, Frankfurter Goethemuseum.
  12622. 16.12.1955, Tod des Stadtverordneten und Leiter der Polizei-Pressestelle Benno Halberstadt (SPD).
  12623. 22.12.1955, Die SPD-Fraktion des Frankfurter Stadtparlaments wählt als Nachfolger des verstorbenen ehrenamtlichen Stadtrats Max Kemper den Stadtverordneten Kaufmann Fritz Pfeiffer. Als Nachfolger des verstorbenen Stadtverordneten Benno Halberstadt und des neu gewählten Stadtrats Pfeiffer werden der Gewerkschaftssekretär Richard Kohlberger und der Buchhalter Willi Pfeiffer bestimmt.
  12624. 8.1.1957, 70. Geburtstag des Kammersängers Benno Ziegler.
  12625. 2.12.1957, 80. Geburtstag des Bildhauers Benno Elkan.
  12626. 20.12.1958, Die politische und wirtschaftpolitische Halbmonatsschrift „Die Gegenwart“ stellt am Ende ihres 13. Jahrganges mit dem zweiten Dezemberheft 1958 ihr Erscheinen ein. Die meisten Mitglieder der Redaktion treten in die Redaktion der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) ein. Benno Reifenberg, einer der Mitherausgeber der „Gegenwart“ und einer der leitenden Redakteure der früheren „Frankfurter Zeitung“ wird fünfter Mitherausgeber der „FAZ“.
  12627. 8.1.1962, 75. Geburtstag des Kammersängers am Frankfurter Opernhaus Benno Ziegler (1887-1963).
  12628. 28.8.1964, Der Frankfurter Publizist Dr. h.c. Benno Reifenberg (1892-1970) erhält an Goethes Geburtstag in der Paulskirche den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, verliehen vom Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  12629. 3.6.1967, Schweigemarsch des Jüdischen Studentenvereins Frankfurt (JSVF) mit 3000 Demonstranten und anschließender „Kundgebung für den Frieden“ in Israel auf dem Römerberg. Die Teilnehmer legen eine Schweigeminute zum Gedenken an den am 02.06. in Berlin erschossenen Studenten Benno Ohnesorg ein.
  12630. 8.6.1967, Wieder ein Schweigemarsch von 5000 Studenten durch die Innenstadt zum Römerberg. Verurteilt wird der tödliche Schuss eines Polizeibeamten auf den Berliner Studenten Benno Ohnesorg.
  12631. 18.7.1967, Der Magistrat verleiht dem Goethepreisträger (1964), Publizisten und Kunsthistoriker Dr. h.c. Benno Reifenberg (1892-1970) anlässlich seines 75. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  12632. 1.6.1968, Etwa 300 persische und deutsche Studenten gedenken auf dem Opernplatz des in Berlin vor einem Jahr bei den Demonstrationen anlässlich des Schah-Besuches vor einem Polizeibeamten erschossenen Studenten Benno Ohnesorg.
  12633. 9.2.1970, Tod des früheren Mitherausgebers der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Dr. h.c. Benno Reifenberg (1892-1970), Goethepreisträger (1964) und Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (1967).
  12634. 2.6.1977, Demonstration des Allgemeinen Studentenausschusses der Johann Wolfgang Goethe-Universität anlässlich des 10. Todestages von Benno Ohnesorg.
  12635. 9.6.1985, Tod des Musikers, Malers und Galeristen Benno Walldorf (1928-1985).
  12636. 16.7.1992, 100. Geburtstag des Journalisten, Publizisten und Kunsthistorikers Dr. h.c. Benno Reifenberg (1892-1970), von 1959 bis 1964 Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
  12637. 19.12.2005, Den Doktoranden Benno Nietzel und Torben Giese wird im Karmeliterkloster der Bethmann-Studienpreis verliehen.
  12638. 26.10.1959, Zwei Konzerte Benny Goodmans im Festsaal des Zoologischen Gartens.
  12639. 15.12.1981, Konzert mit Benny Goodman in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  12640. 3.6.1989, Frankfurter Apfelweinfest auf dem Römerberg. Den diesjährigen Apfelweinpreis der Arbeitsgemeinschaft „Hessische Apfelweinstraße“ erhält der Stadt-Entertainer Benny Maro (eigentlich: Heinz Marosch).
  12641. 19.7.1946, Auf der Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung treten die Gegensätze zwischen SPD und CDU hinsichtlich der Besetzung der Stelle des Oberbürgermeisters offen zutage. Die SPD wirft dem amtierenden Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum autokratischen Führungsstil und mangelndes demokratisches Engagement vor. Während die CDU auf Dr. Kurt Blaum besteht, favorisiert die SPD Dr. h.c. Walter Kolb. Deren Fraktionsvorsitzender Rudolf Menzer hebt hervor, dass Frankfurt jetzt mehr als lediglich einen Verwaltungsfachmann benötige.
  12642. 22.12.1978, Der Waldverkauf der hessischen Landesregierung an die Flughafen AG sorgt für Wirbel. Naturschutzverbände und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald verlangen umgehend von der Landesregierung, sie solle ihren Kabinettsbeschluss revidieren und nur so viel grünes Gelände dem Rhein-Main-Flughafen zur Verfügung stellen, wie dieser für die Pistenverschiebung benötige.
  12643. 16.3.1938, Bei einem Brand im Frankfurter Stadtwald kurz vor der Autobahn an der nach Schwanheim führenden Straßenbahnlinie, Haltestelle Kiesschneise, werden infolge von Brandstiftung 10.000 Quadratmeter Wald in Mitleidenschaft gezogen. Die Berufsfeuerwehr benötigt zehn Stunden, um das Feuer völlig einzudämmen. Der Schaden wird auf mehrere tausend Reichsmark geschätzt.
  12644. 23.7.1938, Der Anhänger eines Lastzuges mit Kies rutscht auf dem Sachsenhäuser Ufer der Adolf-Hitler-Brücke [heute: Untermainbrücke] am Tiefkai im Rahmen von Planierungsarbeiten rückwärts in den Main. Die Feuerwehr benötigt mehrere Stunden, bis sie den schweren Wagen aus dem Gewässer gezogen hat.
  12645. 13.2.1950, Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hebt mit sofortiger Wirkung die Zuzugssperre für Frankfurt am Main für alle im Bundesgebiet wohnenden Personen auf. Benötigt wird weiterhin eine Wohnungseinweisung des Wohnungsamtes.
  12646. 20.5.1978, Über vier Stunden benötigt die Feuerwehr, bis es ihr gelingt, zwei entgleiste Züge der Linie 18 wieder auf die Schienen zu heben. Der Straßenbahnunfall ereignet sich in der Münchener Straße.
  12647. 20.11.1984, In der Nacht wird ein 2400 Quadratmeter großer Keller der Halle 10 auf dem Messegelände völlig überflutet. Die Feuerwehr benötigt mehrere Stunden, bis das Leck abgedichtet werden kann.
  12648. 1.6.1987, Bei einem abendlichen Großbrand eines Altpapierlagers im Ostend muss die Feuerwehr Großalarm auslösen und benötigt elf Stunden, um das Feuer einzudämmen.
  12649. 23.4.1988, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht in der Egenolffstraße 7, ausgelöst durch eine brennende Zigarettenkippe, geraten ein elfjähriger Junge und ein junger Mann in erhebliche Gefahr. Die Feuerwehr benötigt mehr als zwei Stunden, um den Brand zu löschen.
  12650. 6.2.1990, Die Berufsfeuerwehr benötigt viele Stunden um den Öl-Teppich auf dem Main zwischen der Friedensbrücke und der Offenbacher Carl-Ulrich-Brücke abzuschöpfen.
  12651. 26.7.1998, Schlussstrich unter eine Fehlinvestition: Nur sieben Jahre nach dem Bau seiner 45 Millionen DM teuren Abfall-Umladestation will der Umlandverband Frankfurt (UVF) die Anlage verkaufen. Weil die Müllmenge drastisch gesunken ist, wird die Station nicht mehr benötigt.
  12652. 21.4.1999, Die Evangelische Regionalversammlung beschließt, fünf Kirchen aufzugeben und weitere Gebäude zu vermieten. Die Kirche benötigt das Geld, um ihre restlichen Gottes- und Gemeindehäuser weiter unterhalten zu können.
  12653. 16.4.1955–19.4.1955, Siebte Frankfurter Rauchwarenmesse des deutschen Rauchwarenhandels, der Pelzveredelungsindustrie, der Kürschner und Konfektionäre und der Einkäufer. 170 deutsche Aussteller bieten ihre Konfektions- und Modell-Fabrikation sowie die in der Pelzwirtschaft benötigten Materialien und Maschinen an.
  12654. 28.4.1971, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion entscheidet sich für die Ginnheimer Höhe als Standort für den von der Bundespost benötigten und geplanten Fernmeldeturm.
  12655. 4.12.1993, Frankfurts Schwimmer sammeln Spenden um die Minimalsanierung des Stadtbads Mitte zu ermöglichen: SPD-Fraktionsvorsitzender Günter Dürr sichert später zu, falls die benötigten 11,8 Millionen DM zusammenkämen, wolle die Stadt die Betriebskosten übernehmen.
  12656. 18.5.1930, Im ersten Spiel der Vorrunde um die Deutsche Fußball-Meisterschaft siegt Eintracht Frankfurt daheim gegen VfL Benrath mit 1:0.
  12657. 26.2.1975, Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe lässt die Wohnungen von Rechtsextremisten durchsuchen: des Sprechers des „Frankfurter Kreises Deutscher Soldaten“, Erwin Schönborn, und des Rechtsanwaltes Manfred Roeder aus Bensheim an der Bergstraße.
  12658. 22.10.1893, Vertreter-Versammlung des Verbandes der Stenographen des Main-Rheingaues (System Gabelsberger), dem die Vereine zu Aschaffenburg, Bensheim, Darmstadt, Diez, Frankfurt am Main, Fulda, Hanau, Mainz, Miltenberg, Pfungstadt, Offenbach/M. und Wiesbaden angehören, im Saal der Polytechnischen Gesellschaft.
  12659. 22.5.1898, Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Frankfurter Liederkranz auf der Starkenburg bei Heppenheim und in Bensheim.
  12660. 19.12.1982, Am Ende einer Taxifahrt nach Bensheim-Auerbach im Odenwald wird eine Frankfurter Aushilfsfahrerin in der Nähe des Auerbacher Schlosses von ihrem letzten Fahrgast mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt. Bei dem Täter handelt es sich um einen psychisch Kranken, der einen Tag später festgenommen wird.
  12661. 14.11.1987, Ein 46jähriger Frankfurter Taxifahrer wird ermordet in einem Straßengraben bei Bensheim/Odenwald aufgefunden. Von den Tätern fehlt jede Spur.
  12662. 3.4.1976, Ein Ehrengericht der Frankfurter Rechtsanwaltskammer verhängt gegen den Bensheimer Rechtsanwalt Manfred Roeder wegen antidemokratischen, rechtsextremen Verhaltens ein vorläufiges Berufsverbot.
  12663. 30.12.1955, Tod des Frankfurter Opernsängers Heinrich Bensing.
  12664. 14.1.1952–15.1.1952, Gastspiel des Damen-Jazz-Orchesters Ivy Benson im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  12665. 25.2.1976–12.3.1976, Erste internationale Illustratorenausstellung in der „Imagothek“ bei Brose & Partner/Benson & Bowles in der Freiherr-vom-Stein-Straße 31.
  12666. 31.5.2004, Konzert des Gitarristen George Benson in der Alten Oper.
  12667. 29.5.1937, Pfarrer Jakob Bentz aus Frankfurt/M.-Oberrad wird von der Gestapo verhaftet. Im Mai 1942 wird er ins KZ Dachau verschleppt, wo er im selben Jahr verstirbt.
  12668. 30.11.1929, Konzert des Bentz-Quartetts im Saalbau.
  12669. 18.5.1974, In der Innenstadt demonstrieren Körperbehinderte mit der Forderung nach mit dem Rollstuhl benutzbaren öffentlichen Verkehrsmitteln.
  12670. 21.9.1989–28.10.1989, Ausstellung „’Benütze Foto als Waffe!’ - John Heartfield – Fotomontagen“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  12671. 8.11.1950, Über Nacht hat die Polizei alle wichtigen Straßenkreuzungen, vor allem im Stadtzentrum und in der Hauptbahnhofsgegend, durch weiße Zebrastreifen gekennzeichnet. Die Fußgänger werden gebeten, die so markierten Übergänge zu benutzen und nicht mehr wahllos die Hauptverkehrsstraßen zu überqueren.
  12672. 10.11.1954, Zwischen der Stadt Frankfurt am Main und den amerikanischen Besatzungsbehörden wird ein Vertrag über die gemeinsame Nutzung der Elisabethenschule in der Eschersheimer Landstraße unterzeichnet. Es ist das erste Mal, dass eine amerikanische und eine deutsche Schule ein gemeinsames Gebäude benutzen.
  12673. 1.10.1979, Die meisten schwerbehinderten Menschen in Hessen können jetzt die öffentlichen Nahverkehrsmittel zum Nulltarif benutzen, da der Berechtigtenkreis erweitert worden ist.
  12674. 27.4.1992, Der erste große Streiktag im Öffentlichen Dienst seit 18 Jahren zeigt Wirkung: Mülltonnen bleiben ungeleert, Gerichtsverhandlungen fallen aus, Autofahrer stecken den ganzen Vormittag und am Abend in kilometerlangen Staus, weil viele Pendler statt der öffentlichen Verkehrsmittel ihre Pkws benutzen.
  12675. 13.12.2006, Seit heute ist es Radfahrern im gesamten Stadtteil Bornheim erlaubt, die Einbahnstraße innerhalb von Tempo-30-Zonen in der Gegenrichtung zu benutzen. Ein entsprechendes Pilotprojekt in Bornheim reicht bis Mitte der 90er Jahre zurück.
  12676. 1.1.1967, Benutzer von Bildungseinrichtungen in Frankfurter Bürgerhäusern müssen Miete zahlen.
  12677. 1.9.1997, Die Deutsche Bibliothek erhebt erstmals Gebühren. Benutzer müssen fünf DM pro Woche bzw. 30.- DM Jahresgebühr entrichten.
  12678. 15.3.1999, Im Dormitorium des Karmeliterklosters steht der neue Lesesaal des Instituts für Stadtgeschichte für Benutzer zur Verfügung.
  12679. 4.11.2003, Die Stadtbibliothek geht online. Benutzer können von zu Hause aus im Katalog der Bücherei recherchieren und bestellen.
  12680. 22.12.1946, Zum ersten Mal seit März 1944 kann in St. Leonhard der gesamte Kirchenraum mit dem Hochaltar für den Gottesdienst benutzt werden.
  12681. 9.5.1948, Mit dem Inkrafttreten des neuen Sommerfahrplanes können alle D-Züge mit Ausnahme der amerikanischen D-Züge sowie der Fern-D-Züge wieder ohne Zulassungen benutzt werden.
  12682. 10.3.1951, Die Unterführung der Rheingau-Allee in der Höhe der Philipp-Reis-Straße an der Kuhwaldsiedlung ist fertiggestellt und kann benutzt werden.
  12683. 28.12.1889, Die Kaiserstraße wird heute komplett dem Verkehr übergeben und nun auch von der Straßenbahn benutzt.
  12684. 27.1.1893, Feierliche Einweihung der ehemaligen Waisenhaus-Kapelle, die in den 1820er Jahren erbaut und bis 1892 von der deutsch-katholischen Gemeinde benutzt wurde, umgebaut zu einer Aula für die Klingerschule.
  12685. 1.6.1913, Offizielle Übergabe des von der Reichs-Postverwaltung bisher nur mietweise von den Mayschen Erben in Brüssel benutzte Postamt 4 in der Bockenheimer Landstraße.
  12686. 30.11.1989, Offizielle Einweihung des längst benutzten Arabella Grand Hotels in der Konrad-Adenauer-Straße durch Oberbürgermeister Volker Hauff.
  12687. 7.6.1979, Die seit einigen Monaten im Städtischen Kinder-Kurheim Bad Sodenthal im Spessart untergebrachten vietnamesischen Flüchtlinge ziehen in den Stadtteil Rödelheim, Kleemannstraße, in ein nicht mehr benutztes Jugendheim um.
  12688. 28.5.1933, Der Oppenheimer Platz im Stadtteil Sachsenhausen wird, vom Städtischen Gartenbauamt mit neuen Anlagen versehen, der Allgemeinheit zur Benutzung übergeben.
  12689. 14.7.1931–25.7.1931, Das Stadtarchiv Frankfurt bleibt wegen Aufräumungs- und Reinigungsarbeiten für die Benutzung geschlossen.
  12690. 25.11.1930, Nach Eröffnung der neu erbauten Städtischen und Universitätsklinik für Gemüts- und Nervenkranke wird auch die zur Klinik gehörende Poliklinik in den dafür vorgesehenen Räumen des Neubaus, Heinrich-Hoffmann-Straße, in Benutzung genommen.
  12691. 30.11.1929, Im November d. J. hat durchschnittlich jeder Frankfurter 27 Fahrten mit der Straßenbahn oder dem Omnibus zurückgelegt, das ist pro Tag fast eine Fahrt. Frankfurt am Main steht hinsichtlich der Häufigkeit der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel unter den größten deutschen Städten hinter Berlin, Dresden, Leipzig und Düsseldorf an 5. Stelle.
  12692. 11.8.1929, Der im Zuge der Grüngürtelplanung im Niddatal provisorisch abgesteckte Brentanopark im Stadtteil Rödelheim wird am Verfassungstag für die öffentliche Benutzung teilweise frei gegeben.
  12693. 25.6.1926, Im Rahmen einer Generalversammlung Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Frankfurter Hof AG. Am 25.06.1876 wurde das Hotel „Frankfurter Hof“ seiner Benutzung übergeben.
  12694. 13.5.1922, Wahl eines Ausschusses im Trausaal des Römers, der die Gründung einer großzügigen Selbsthilfe-Organisation („Gesundheitshilfe“) vorbereiten soll mit dem Ziel, ihren Mitgliedern die Benutzung von Erholungsaufenthalten, Konsultierung von Ärzten usw. zu ermöglichen. Initiatoren sind die demokratische Stadtverordnete Jenny Apolant (1874-1925) und der Magistratsrat Prof. Ernst Cahn (1875-1953). Die offizielle Gründung erfolgt am 01.06. d. J.
  12695. 11.3.1917, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Frankfurter Versorgungshauses (samt Wiesenhüttenstift). Das Haus in der Hammelsgasse wurde am 11. März 1842 mit 155 Pfleglingen bezogen. Der Neubau in der Richard Wagner-Straße ist im April 1911 in Benutzung genommen worden.
  12696. 10.2.1902, Einrichtung des von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Stadtschuldbuches des städtischen Rechneiamtes. Von heute an können Schuldnerverschreibungen der Stadt Frankfurt am Main zum Eintrag in das Stadtschuldbuch bei der Stadthauptkasse eingeliefert und dadurch in Buchschulden auf den Namen eines bestimmten Gläubigers umgewandelt werden. Die Benutzung des Schuldbuches empfiehlt sich für alle Besitzer städtischer Schuldverschreibungen, die diese als dauernde Kapitalanlage betrachten.
  12697. 10.10.1937, Die Einäscherungsanlage auf dem Hauptfriedhof ist 25 Jahre in Benutzung. In diesem Zeitraum sind insgesamt 12.500 Feuerbestattungen durchgeführt worden.
  12698. 22.7.1938, Öffentliche Beratung der Gemeinderäte im Bürgersaal des Rathauses: Stadtkämmerer Prof. Friedrich Lehmann (1888-1960) erläutert den Ratsherren die Jahresrechnung 1937. Des Weiteren: Erhebung von Berufsschulbeiträgen im Rechnungsjahr 1938, Ortssatzung über die Benutzung der öffentlichen Entwässerungsanlagen in Frankfurt am Main.
  12699. 1.10.1939, Die öffentliche Fuhrwerkswaage im Stadtteil Seckbach wird ab heute wegen zu geringer Benutzung dauerhaft geschlossen. Verwiegungen können an den öffentlichen Waagen am Obermainplatz, Osthafenplatz oder Franziusplatz vorgenommen werden.
  12700. 10.12.1951, Der neu geschaffene Parkplatz für Personenkraftwagen an der Katharinenpforte wird für die Benutzung freigegeben.
  12701. 29.3.1956, Nach elfjähriger Benutzung durch die Amerikaner und nach gründlicher Renovierung wird das „Gloria“-Lichtspieltheater in der Kaiserstraße wieder eröffnet.
  12702. 26.9.1967, Mitglieder der „Unabhängigen und sozialistischen Schülergemeinschaft“ verteilen auf dem Goetheplatz Flugblätter, in denen sie die kostenlose Benutzung der Straßenbahn fordern.
  12703. 12.6.1975, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit deutlicher Mehrheit verabschieden die Stadtverordneten den neuen Fahrpreistarif des Frankfurter Verkehrs- und Tarifverbundes (FVV), der die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs um durchschnittlich 30 Prozent erhöht.
  12704. 20.8.1892, Auf dem Hauptfriedhof wird das neu erbaute Leichenhaus in Benutzung genommen. Die ersten Leichen, die zur Bestattung gelangen, sind diejenigen dreier kleiner Kinder.
  12705. 1.10.1909, Inkrafttretung des neuen Ortsstatuts „betreffend die Benutzung der städtischen Wasserleitung in den Stadtteilen Oberrad, Niederrad und Seckbach zum Privatgebrauch“ – womit das bisherige Statut vom Januar 1904 fortfällt.
  12706. 17.8.1981, Mit einem Spaziergang durch die Bockenheimer Anlage gibt Planungsdezernent Dr. Hans Küppers die generalüberholte Parkanlage am Stadtbad Mitte offiziell zur Benutzung frei.
  12707. 11.6.1942, Sitzung der Gemeinderäte: Außerplanmäßig wird ein Betrag in Höhe von 200.000.- Reichsmark zur Herrichtung des Hauses für die Reichsfachgruppe Chemie des NS-Bundes Deutscher Technik (NSBDT), der Zusammenschluss aller technisch-wissenschaftlichen Verbände und Vereine, bereitgestellt. Mit einer weiteren Vorlage des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs an die Gemeinderäte wird die vierteljährliche Zahlung der Grundsteuer und der städtischen Benutzungsgebühren eingeführt.
  12708. 24.11.1939, Die heute vom Reichspostminister erlassene neue Fernsprechordnung, durch die ein einheitliches Fernsprech-Benutzungsrecht für ganz Deutschland geschaffen wird, führt auch für Frankfurt am Main zu einer Reihe von Gebührenermäßigungen. Ab 01. Januar 1940 kann man von Frankfurt am Main aus mit Bad Homburg, Bad Soden, Groß-Karben, Hattersheim, Heusenstamm, Kelsterbach, Kronberg, Langen-Sprendlingen und Oberursel für RM 0.20 statt wie bisher für RM 0.30 sprechen.
  12709. 12.6.1991, Lesung des israelischen Autors Elazar Benyoetz im Buch-Café im Jüdischen Museum.
  12710. 7.11.2001, Lesung des israelischen Schriftstellers Elazar Benyoëtz im Historischen Museum.
  12711. 28.2.1934, Feierliche Eröffnung des neuen Ausstellungs- und Verkaufsraumes der Daimler-Benz AG, Kaiserstraße 6.
  12712. 25.11.1962, Ein Großbrand in der Eisengießerei Gebrüder Benz in Griesheim richtet ein Sachschaden von annähernd 500.000.- DM an.
  12713. 8.8.1976, Großes Frankfurter Jagdrennen um den Mercedes-Benz-Preis auf der Galopprennbahn Niederrad.
  12714. 30.11.1984, Offizielle Einweihung des neuen Schaltanlagenwerkes der Siemens AG in Fechenheim, Karl-Benz-Straße.
  12715. 28.9.1985, Bei einer Demonstration gegen ein Treffen der NPD im Haus Gallus wird der 36jähriger Maschinenschlosser Günter Sare (1949-1985) von einem Wasserwerfer der Polizei überfahren und tödlich verletzt. Danach kommt es zu schweren Ausschreitungen mit zahlreichen Verletzten unter den Demonstranten und der Polizei. Bei einem Brandanschlag gegen die im Gallusviertel gelegene Niederlassung der Daimler Benz AG brennt deren Ersatzteillager völlig aus. Der Aufsehen erregende Vorfall führt in Frankfurt am Main zu tagelangen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.
  12716. 18.3.1987, Offizielle Eröffnung des Neubaus für die klinische Forschung der Degussa in der Dieselstraße/Ecke Karl-Benz-Straße.
  12717. 4.7.1988, Rund 200 Beschäftigte versammeln sich am Nachmittag zu einem zweistündigen Warnstreik vor den Werkstoren von Daimler Benz in der Hanauer Landstraße, um ihrer Forderung nach einer weiteren Verkürzung der Arbeitszeit und einer deutlichen Lohnerhöhung im Metallhandwerk Ausdruck zu verleihen.
  12718. 16.12.1988, Der Magistrat beschließt, die Frankfurter Großmarkthalle in die Karl-Benz-Straße im Osthafen zu verlegen.
  12719. 12.2.1990, Gegen 3.00 Uhr morgens werden ein umgebauter Bus, der bis Herbst 1989 als „Bordell auf Rädern“ genutzt worden ist, und ein Wohnwagen in der Fechenheimer Karl-Benz-Straße durch Brandstiftung zerstört. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  12720. 25.5.1991, Gründung des „Vorschulparlaments Frankfurt“ der Verkehrswacht als Lobby der Drei- bis Sechsjährigen in der Praunheimer Niederlassung der Mercedes Benz AG. Schirmherrin ist Schuldezernentin Jutta Ebeling.
  12721. 11.11.1993, Im „Prinzlichen Haus“, der Niederlassung Frankfurt der Mercedes Benz AG in der Heerstraße, wird das neue närrische Prinzenpaar vorgestellt: Prinzessin Anja I. und Prinz Jürgen II. werden im Jahr des Stadtjubiläums „1200 Jahre Frankfurt“ die Mainmetropole regieren.
  12722. 23.10.1995, Bei Parteien und Gewerkschaft herrscht große Betroffenheit über das geplante Aus für die AEG-Zentrale mit 700 Beschäftigten. Oberbürgermeisterin Petra Roth zeigt sich „erschüttert“ und appelliert an die „soziale Verantwortung“ der AEG-Mutter Daimler-Benz.
  12723. 7.5.1997–10.5.1997, „A-Motion-Europa-Tour“ von Daimler-Benz auf dem Opernplatz.
  12724. 27.9.1997, Tag der offenen Tür anlässlich des 150jährigen Firmenjubiläums der Siemens AG, im Schaltanlagenwerk, Karl-Benz-Straße.
  12725. 12.3.1998, Eröffnung der neuen Niederlassung von Mercedes-Benz, Hanauer Landstraße 121.
  12726. 3.9.1998, Grundsteinlegung für den größten Mercedes-Benz Gebrauchtwagenhandel im Umkreis von 200 Kilometern in der Hanauer Landstraße.
  12727. 20.10.1998, Am Morgen verunglückt ein 44jähriger Motorradfahrer auf der Karl-Benz-Straße im Stadtteil Fechenheim tödlich.
  12728. 16.12.1998, Mercedes-Benz eröffnet im denkmalgeschützten Junior-Haus am Kaiserplatz ein virtuelles Autohaus, das kein traditionelles Niederlassung mehr ist und auch kein Schauraum.
  12729. 5.6.2003, Bei einem Verkehrsunfall wird ein 22jähriger Mountainbike-Fahrer auf der Karl-Benz-Straße im Stadtteil Bornheim tödlich verletzt.
  12730. 30.12.2009, Mercedes Benz schließt seinen Autosalon im Junior-Haus am Kaiserplatz – nach 58 Jahren.
  12731. 17.1.2013, Eröffnung des neuen Nutzfahrzeugzentrums von Mercedes-Benz im Gewerbegebiet „Am Martinszehnten“.
  12732. 1.3.2013–2.3.2013, Eröffnungswochenende des neuen Clubs „Moon 13“ in den Räumen des pleitegegangenen Technoclubs Cocoon, Carl-Benz-Straße.
  12733. 14.9.1901, Infolge einer Benzin-Explosion in einem Haus in der Großen Friedberger Straße werden vier Menschen tödlich verletzt. Das Gebäude wird schwer beschädigt.
  12734. 1.6.1953, Einweihung der neuen Großtankstelle der Benzin- und Petroleum-Gesellschaft BP in der Hanauer Landstraße.
  12735. 19.2.1955, Explosion auf dem Werkgelände einer chemischen Fabrik in Griesheim bei der zwei Kessel, die zur Herstellung von Benzin dienen, zerstört und die Fabrikationsanlage erheblich beschädigt wird. Zwei Chemiearbeiter kommen ums Leben, ein weiterer wird schwer verletzt.
  12736. 14.3.1966, Ein 26jähriger Schornsteinfegermeister übergießt sich auf offener Straße mit Benzin und steckt sich an; er stirbt am nächsten Tag im Unfallkrankenhaus an seinen schweren Brandverletzungen. Vermutlich trieben ihn Depressionen in den Freitod.
  12737. 28.9.1971, Der Rhein-Main-Flughafen erlebt die größte Feuerlöschdemonstration, die bisher in der Bundesrepublik Deutschland stattfand. Zweimal werden jeweils 10.000 Liter Benzin an einer Flugzeugattrappe entzündet, um die unterschiedliche Löschzeit eines herkömmlichen Schaumlöschmittels und des neu entwickelten Schaumlöschmittels „Lightwater“ zu demonstrieren.
  12738. 5.12.1971, Feuer in der McNair-Kaserne in Höchst: 4000 Liter Benzin drohen zu explodieren.
  12739. 12.7.1982, Früh morgens übergießt sich ein 37jähriger Mann in seinem Wagen in Niederrad mit Benzin und zündet sich an. Als die Polizei vor Ort erscheint, kommt bereits jede Hilfe zu spät.
  12740. 19.10.1983, Premiere an der Tankstelle: Das erste bleifreie Benzin.
  12741. 1.11.1984, An vier Tankstellen im Stadtbereich können Autofahrer ab heute bleifreies Benzin tanken.
  12742. 16.8.1987, Bei einem Ehestreit im Sandweg überschüttet ein 40jährige Mann seine 46jährige Frau mit Benzin, zündet es an und verletzt sie dadurch tödlich. Am 30.08. d. J. stirbt auch der Täter an seinen Brandverletzungen in der Ludwigshafener Hautklinik.
  12743. 5.6.1988, Ein 67jähriger Mann aus dem Nordend übergießt sich vor dem Dom mit Benzin, entzündet die Flüssigkeit und verbrennt.
  12744. 28.12.1988, Unbekannte zünden gegen 4.30 Uhr morgens in Alt-Schwanheim mit Benzin ein italienisches Restaurant an. Das Gastwirtsehepaar, das im Dachgeschoss über dem Lokal wohnt, erleidet Rauchvergiftungen.
  12745. 8.7.1995, Ein 30jähriger Mann übergießt sich vor dem Haus Marbachweg 93 in Preungesheim mit Benzin und nimmt sich auf offener Straße das Leben. Passanten gelingt es zwar noch das Feuer zu löschen, können aber den Tod des Lebensmüden nicht verhindern.
  12746. 27.7.1995, Als die Polizei ein Zeltlager hungerstreikender Kurden an der Katharinenkirche wegen Werbung für die verbotenen Partei PKK räumt, eskaliert die Gewalt mitten in der Innenstadt. Kurden greifen zu Steinen, Dachlatten und Benzin. Die Polizei setzt Wasserwerfer und Schlagstöcke ein und nimmt 180 Kurden fest.
  12747. 5.7.1970, Zwei Brandflaschen mit einem benzinähnlichen Inhalt explodieren in der Auslandsabflughalle des Rhein-Main-Flughafens, richten jedoch keinen nennenswerten Schaden an. Aus einem Papierkorb in der Nähe des Schalters der israelischen Fluggesellschaft El Al schießt eine Stichflamme empor, kurz darauf gibt es eine leichte Explosion mit starker Rauchentwicklung in einem Schließfach in der Nähe des Postschalters.
  12748. 12.8.1933, Bei einer Benzinexplosion im Postscheckamt wird ein 35jähriger Maschinenmeister schwer verletzt.
  12749. 9.7.1931, Bei einer Benzinexplosion in einer Wohnung des Hauses Kleyerstraße 1 erleiden eine Frau und ihre Tochter schwere Brandverletzungen.
  12750. 20.9.1894, Bei einer Benzinexplosion in der Chemischen Wäscherei von Max Levy in der Zeißelstraße erleidet der Inhaber der Wäscherei erhebliche Brandwunden.
  12751. 2.5.1972, Infolge der Festnahme von 5 Personen durch die Polizei wird wahrscheinlich eine Katastrophe vermieden. Drei junge Männer und zwei Frauen werden dabei überrascht, wie sie einen Brandanschlag mit Benzinkanistern und Molotow-Cocktails auf das Selmi-Hochhaus in der Eschersheimer Landstraße 12 vorbereiten.
  12752. 24.5.1958, Das Tankschiff „Augusta“ der Hamburger Reederei Zimmermann gerät gegen 13 Uhr im Frankfurter Osthafen in Brand. Das Schiff ist gerade dabei, seine Ladung von 610 Tonnen Flugbenzin zu löschen und hat hierzu am Kai eines großen Benzinlagers festgemacht. Direkt neben dem Schiff steht ein mit Flugbenzin gefüllter Tankwagen. Eine größere Katastrophe kann verhindert werden.
  12753. 12.9.1934, Infolge der Explosion eines Benzintanks in einem Betrieb in der Petterweilstraße und des anschließenden Brandes entsteht Sachschaden.
  12754. 5.11.1929, Sensation am Rathenauplatz: Tausende Schaulustige beobachten den Schauspieler Alfred Torge, wie er an der Fassade des 30 Meter hohen Hauses der Fa. Siegmund-Strauß emporsteigt.
  12755. 8.4.1921, Ringförmige Sonnenfinsternis. Sie ist in Frankfurt am Main von 8.38 Uhr bis 11.14 Uhr zu beobachten. Der Höhepunkt der Verfinsterung wird um 9.53 Uhr erreicht.
  12756. 15.10.1970, Demonstration von 6.000 Polizisten aus der Mainstadt und anderen hessischen Gemeinden gegen die Besoldungs- und Personalsituation. Die Stadtverordneten unterbrechen ihre Sitzung, um den ersten Demonstrationszug, bei dem die Polizei sozusagen in vertauschten Rollen agiert, zu beobachten.
  12757. 21.11.2005, Eröffnung der Kampagne „Not sehen und helfen“, mit der die Stadt Frankfurt die Bürger und Bürgerinnen ermuntern will, zum Telefonhörer zu greifen, wenn sie Menschen in Not beobachten.
  12758. 1.6.2003, Selbst aus dem Taunus rufen Bürger bei der Frankfurter Feuerwehr an, als am Abend eine kilometerweit zu beobachtende Rauchwolke über die Frankfurter Innenstadt treibt. Im Hinterhof des Gebäudes Eckenheimer Landstraße 85/Ecke Schwarzburgstraße brennt ein leer stehendes Werkstatt-Gebäude völlig aus. Der Schaden wird auf 300.000.- € beziffert.
  12759. 5.6.1964–7.6.1964, Besuch des Chefredakteurs der Tel-Aviver Zeitung „Hatzofe“ (Beobachter), Schabtai Don-Yechiya, im Rahmen seiner Weltreise in Frankfurt am Main.
  12760. 11.12.1974, Der Richter Dr. Dietmar Kupke hat sich erhängt. Beobachter sprechen als Motiv von einem großen öffentlichen Druck auf ihn. Er wurde von Frankfurter Juristen wegen seines justizpolitischen Engagements heftig angegriffen, disziplinarische Ermittlungen gegen ihn waren im Gange.
  12761. 20.9.1892, Tod des Journalisten, Kommunalpolitikers und Lokalhistorikers Otto Gustav Ferdinand Kanngießer (1836-1892), freier Mitarbeiter verschiedener Frankfurter Zeitungen, z. B. bei der antipreußisch gesinnten „Neuen Frankfurter Zeitung“. Mitbegründer und Herausgeber des preußenkritischen „Frankfurter Beobachter“; von 1875 bis 1880 linksliberaler Stadtverordneter.
  12762. 5.7.1984, Der Hessische Landtag verurteilt mit der Mehrheit von SPD und Grünen den Hubschraubereinsatz, mit dem Ende Juni die Notausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ auf den Markt gebracht worden ist. Dabei hätten die Verantwortlichen Unternehmer der Frankfurter Societäts-Druckerei in Kauf genommen, „dass Leben und Gesundheit zahlreicher Streikender, Polizeibeamter und Beobachter in Gefahr gerieten“, heißt es in dem gegen die Stimmen von CDU und FDP angenommenen Antrag.
  12763. 23.4.1986, 150. Geburtstag des Demokraten, Journalisten und Kommunalpolitikers Otto Kanngießer (1836-1892), Gründer des preußenkritischen „Frankfurter Beobachter“, 1875 bis 1880 Stadtverordneter.
  12764. 1.10.1930, Erstmaliges Erscheinen des „Frankfurter Beobachters“.
  12765. 2.4.1931, Die totale Mondfinsternis kann in Frankfurt am Main aufgrund des vollkommen unbewölkten Himmels gut beobachtet werden.
  12766. 16.8.1968, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) höchstpersönlich beobachtet das nächtliche Treiben der Prostituierten auf dem Straßenstrich. Massive Proteste der Bevölkerung veranlassen die Polizei, die „Arbeitsbereiche“ der Mädchen aus den Wohngebieten zu verlegen.
  12767. 18.8.1988, Die 27. Strafkammer des Frankfurter Landgerichts verhängt gegen einen zur Zeit der Straftat 19jährigen Mann eine Jugendstrafe von einem Jahr auf Bewährung und verwirft damit dessen Berufung, die er gegen das Urteil des Amtsgericht vom April d. J. eingelegt hatte. Am 19. August 1987 deponierte der Verurteilte einen selbst gebastelten Sprengsatz in einem Schließfach am Hauptbahnhof. Da die Polizei diesen Jugendlichen wegen seiner rechtsextremen Aktivitäten im Frankfurter Raum bereits beobachtete, konnte sie ihn damals rasch festnehmen.
  12768. 5.4.1952, Tagung des Bundes der religiösen Sozialisten Deutschlands. Empfohlen wird die aufmerksame Beobachtung der Bestrebungen der sozialistischen Bewegung für ein Vereintes Europa und die Aufnahme offizieller Beziehungen zur Ökumene.
  12769. 5.5.1977, Bei einem Chlorgasunfall im Hallenschwimmbad von Bergen-Enkheim werden 19 Kinder und drei Erwachsene zur Beobachtung in die Universitätsklinik gebracht, ohne dass Verletzungen festgestellt werden.
  12770. 19.9.1992, Bei einem Kellerbrand im viergeschossigen Wohn- und Geschäftshaus Adalbertstraße 29 in Bockenheim nach 2.00 Uhr morgens, muss die Berufsfeuerwehr Anwohner über Drehleitern retten. Insgesamt zehn Erwachsene und zwei Kinder werden wegen Verdachts auf Rauchvergiftung zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, können allerdings kurze Zeit später wieder entlassen werden. Der Schaden wird auf 80.000.- DM geschätzt.
  12771. 12.5.1977, Der Hessische Rundfunk, HR3, stellt sein neues Beobachtungsflugzeug vor.
  12772. 7.8.1949, 25jähriges Bestehen der staatlichen Vogelwarte Helgoland angeschlossenen Vogelkundlichen Beobachtungsstation „Untermain“ in Fechenheim.
  12773. 2.10.1954, Einweihung der neuen Beobachtungsstation der Vogelwarte Helgoland am Berger Hang.
  12774. 7.6.1974, 50jähriges Jubiläum der Vogelkundlichen Beobachtungsstation „Untermain“ der staatlichen Vogelwarte Helgoland.
  12775. 21.9.1974, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Vogelkundlichen Beobachtungsstation „Untermain“ der staatlichen Vogelwarte Helgoland im evangelischen Gemeindesaal Bergen.
  12776. 2.5.2006, Auf Initiative der evangelischen Kirche wird eine Beobachtungsstelle für Abschiebungen am Rhein-Main-Flughafen eröffnet.
  12777. 12.4.2005, Anlässlich des 130. Geburtstags von Albert Schweitzer (1875-1965) bepflanzt das Deutsche Albert-Schweitzer-Zentrum gemeinsam mit 100 Schülern und Schülerinnen den Waldspielpark am Goetheturm mit Sträuchern.
  12778. 22.6.1992, Was im September 1989 von den Stadträten Martin Wentz und Tom Koenigs mühsam auf die dritten Fahrspur der Großen Eschenheimer Straße gerückt worden ist, wird von Mitarbeitern des städtischen Garten- und Friedhofsamtes wieder abgeräumt: 24 bepflanzte Kübel als Schutzwall gegen den nach Parkplätzen in der Innenstadt ausschauenden Autoverkehr.
  12779. 25.5.1984, Frankfurt am Main hat seinen Marshallbrunnen in der Taunusstraße wieder. Die drei Bronzedamen, Grazien aus Goethes Faust II, die sich bequem auf Felsfragmenten über seichtem Wasser räkeln, sind neuerlich zu besichtigen.
  12780. 1.10.2010, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Vereins Berami – Hilfe für Migrantinnen bei der Integration.
  12781. 20.4.2015, Städtischer Empfang im Römer anlässlich des 25jährigen Bestehens des Vereins Berami, der auf die berufliche Integration von Migrantinnen abzielt.
  12782. 22.9.1930, Oberbürgermeister Berardi aus Bologna besucht die Mainstadt, u.a. um die Frankfurter Markteinrichtungen zu besichtigen.
  12783. 6.1.1919, Die Versammlung der Exekutive des Arbeiterrates Frankfurt am Main berät erneut über die Einführung des Sechsstundentages und beschließt, entgegen dem Votum des Magistrats (s. Eintrag vom 04.01. d. J.), die Aufrechterhaltung dieser Verordnung.
  12784. 16.1.1975, Kulturdezernent Stadtrat Hilmar Hoffmann schlägt der SPD-Stadtverordnetenfraktion, die zur Zeit in Vielbrunn im Odenwald den Frankfurter Etat für 1975 berät, das Konzept einer kommunalen „Gesamtvolkshochschule“ vor.
  12785. 3.6.1977, Die Tagung der fünften Synode der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau berät über die Mitgliedschaft von Pfarrern in der DKP.
  12786. 30.9.1980, In der Bleichstraße eröffnet das „Mutter-Kind-Zentrum“, das ausländische Familien in der Erziehung ihrer Kinder berät und unterstützt.
  12787. 18.1.1984, Die Römerfraktion der Sozialdemokraten berät seit heute drei Tage lang im Taunus während einer Klausurtagung über den städtischen Haushalt 1984.
  12788. 6.2.1935, Sitzung der Gemeinderäte: Beraten wird über den Internationalen Kongress für Städtereinigung im August d. J., die Reichsnährstandausstellung 1936, die Schaffung von Sammelluftschutzräumen sowie über den Luftschiffhafen.
  12789. 7.12.1933, Tagung unter dem Motto „Einmütige Kommunalpolitik des rhein-mainischen Städtekranzes“ unter Vorsitz von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Römer. Eingeladen sind seine Kollegen aus Wiesbaden, Offenbach/Main, Hanau, Darmstadt, Mainz, Gießen und Aschaffenburg. Beraten wird eine engere Kooperation dieser Städte im Bereich des Verkehrs, der Kultur, der Energie-Wirtschaft und der Wasserversorgung.
  12790. 29.2.1932, Ordentliche Jahrestagung der Stadtsynode der evangelisch-lutherischen und evangelisch-unierten Kirchengemeinde. Beraten wird der Frankfurter Kirchenetat im Zeichen der Wirtschaftskrise.
  12791. 17.2.1931, Außerordentliche Tagung der Vereinigten Synode im Gemeindesaal der Petersgemeinde: Beraten wird der Fall Nagel (siehe 10.02.). Die Versammlung spricht mehrheitlich dem Vorstand das Vertrauen aus. Zum hauptamtliche Leiter und Reorganisator des Kirchensteuerwesens wird mit Wirkung vom 01.03. d. J. der Oberstadtsekretär Albert Knoop berufen.
  12792. 20.2.1929, Die Kirchenleitungen der Südwestdeutschen Landeskirchen von Hessen-Kassel, Nassau, Hessen-Darmstadt, Waldeck und Frankfurt am Main beraten auf einer Konferenz in Marburg die Möglichkeiten einer unitarischen Vereinigung.
  12793. 10.12.1901, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In der nichtöffentlichen Sitzung wird der Ankauf eines Hauses an der Friedberger Landstraße beraten und abschließend genehmigt.
  12794. 20.4.1948, Zusammenkunft der Außenminister der drei Westalliierten, um über die politische und wirtschaftliche Umgestaltung Westdeutschlands zu einem demokratisch regierten und föderativ organisierten Staat zu beraten.
  12795. 24.3.1957, Jahreshauptversammlung des Landesbundes Hessen der Kleingärtner, auf der vor allem über die Schaffung eines neuen Kleingarten-Schutzgesetzes beraten wird.
  12796. 12.7.1972–13.7.1972, Aktion „Schüler in Not“ des Stadtschulamtes und des Jugendamtes mit dem Ziel, Rat suchende Schüler und Eltern in Zeugnisfragen und Konfliktlagen zu beraten.
  12797. 28.7.1892, Die hiesigen Gast- und Schankwirte beraten und beschließen in einer Versammlung im „Rebstock“ die Statuten des neuen „Vereins zur Wahrung der Interessen der Gast- und Schankwirthe Frankfurts und Umgebung“.
  12798. 3.3.1976, Die Frankfurter Spitzengremien der SPD und FDP beraten in getrennten Sitzungen über eine mögliche Koalition im Römer.
  12799. 21.11.1977, Bei der Sitzung der Verbandsversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Untermain (RPU) im Römer wird der Haushalt 1978 eingebracht, beraten, geändert und verabschiedet.
  12800. 22.6.1991, Auf dem Parteitag der Frankfurter CDU im Haus Gallus werden die aktuellsten Probleme der Kommunalpolitik, nämlich Wohnen und Sicherheit, beraten.
  12801. 26.9.2002, Wegen der prekären Finanzlage der Stadt tritt Oberbürgermeisterin Petra Roth eine für heute geplante Reise in die polnische Partnerstadt Krakau nicht an. Sie leitet stattdessen eine Sondersitzung des Magistrats, in der Einsparungen im Verwaltungsetat 2003 beraten werden sollen.
  12802. 9.10.1961, Der Magistrat bewilligt die vom Schuldezernenten Stadtrat Professor Theodor Gläß (1896-1982) vorgeschlagene Zusammensetzung der künftigen Schuldeputation. Nach dem neuen Schulverwaltungsgesetz tritt an die Stelle des Gemeindeschulvorstandes die Schuldeputation, die als Beratungsstelle des Magistrats fungiert. Sie hat – im Gegensatz zum früheren Gemeindeschulvorstand – keine beschließende, sondern nur beratende Funktion.
  12803. 19.1.1944, 70. Geburtstag des Chirurgen Prof. Victor Schmieden (1874-1945), 1919 ordentlicher Professor der Chirurgie und Leiter der Chirurgischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses in Frankfurt am Main. 1927/28 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Frankfurt. Schloss sich 1933 der NS-Bewegung an. Zeitweise Dekan der Medizinischen Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität (1937/38) und Prorektor der Universität. Während des Zweiten Weltkriegs als beratender Chirurg im Kriegsdienst in Frankfurt am Main eingesetzt. 1944, altersbedingt, Rückzug in den Schwarzwald. Oberbürgermeister Friedrich Krebs überreicht ihm aus diesem Anlass die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  12804. 3.8.2000, Prozessbeginn vor der Großen Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Frankfurt gegen den ehemaligen Eintracht Stürmer-Star Anthony Yeboah, Manager Bernd Hölzenbein, Schatzmeister Wolfgang Knispel und Yeboahs Berater Johannes van Berk wegen Steuerhinterziehung.
  12805. 23.8.1946, Konferenz General McNarneys zur Unterbringung, Versorgung und Unterstützung der jüdischen Flüchtlinge, mit fünf Vertretern jüdischer Organisationen. Die Gruppe besteht aus Rabbiner Stephen S. Wise, dem Vertreter des „Jüdischen Weltkongresses“, Dr. Nathan Goldmann von der „Jewish Agency“, Richter Farman vom „American Jewish Commitee“, Mr. Kenen, Vertreter der „American Jewish Conference“ und Jakob Blaustein vom „American Joint Distribution Commitee“. Teil nimmt auch Rabbiner Philipps Bernstein, persönlicher Berater McNarneys.
  12806. 14.3.1952, Der Finanzwissenschaftler Professor Fritz Neumark, seit 1933 an der Universität Istanbul und finanzpolitischer Berater der türkischen Regierung, trifft zur Übernahme des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main ein.
  12807. 1.6.1976, Der wirtschaftspolitische Berater des US-Präsidenten, Professor McCracken, spricht in der Industrie- und Handelskammer zum Thema „Der Zusammenhang zwischen dem wirtschaftlichen Aufschwung der Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland“.
  12808. 21.6.1976, Die Neuregelung des Paragrafen 218 tritt in Kraft. Neben der medizinischen Indikation, der eugenischen Indikation und der ethischen Indikation gibt es auch eine soziale Indikation, wenn die „Gefahr einer Notlage“ von der Frau abzuwenden ist. Voraussetzung für jeden legalen Schwangerschaftsabbruch ist der Besuch der Frau bei einer anerkannten Beratungsstelle oder bei einem als Berater anerkannten Arzt. In Frankfurt am Main gibt es eine von sechs hessischen anerkannten Beratungsstellen. Die Frankfurter Modellberatungsstelle der „Pro Familia“ der „Deutschen Gesellschaft für Sexualberatung und Familienplanung e. V.“, Auf der Körnerwiese 5, ist mit sieben Ärzten schichtweise besetzt.
  12809. 5.7.1990, Das „Forum schwuler Berater“ stellt sich im Volksbildungsheim erstmals der Öffentlichkeit.
  12810. 1.8.1996, Der TAT-Intendant Tom Stromberg ist in Hannover für das Kultur- und „Event“-Programm der Weltausstellung „Expo 2000“ verantwortlich. Den Frankfurtern bleibt der TAT-Chef noch drei Spielzeiten als künstlerischer Berater erhalten.
  12811. 12.3.1979, Der Magistrat verleiht Dr. Eric Waldemar Stoetzner (1901-1990) aus Stanford (USA) für seine Beratertätigkeit in Angelegenheiten wirtschaftlicher und kommunaler Kontakte zu den Vereinigten Staaten die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  12812. 10.6.1937, Nach einer mehrwöchigen Pause öffentliche Beratung des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs mit den Gemeinderäten im Bürgersaal des Rathauses: Beschlossen wird die Errichtung eines Ehrengrabes für die Toten des Luftschiffes „Hindenburg“ auf dem Hauptfriedhof.
  12813. 27.2.1937, Öffentliche Ratsherren-Sitzung im Bürgersaal des Rathauses: Zweite Beratung über den Haushaltsplanentwurf für 1937. Die Ratsherren stimmen dem Etat 1937 zu.
  12814. 29.2.1936, Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Rathaus: Beratung zum Haushaltsplanentwurf 1936 sowie der Hauptsatzung der Stadt Frankfurt.
  12815. 19.10.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Die Anträge der Verwaltung der Straßenbahn wegen Erhöhung der Tarife werden genehmigt, Beratung der Nachthocker- und Gaststeuer.
  12816. 25.8.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Fortsetzung der Beratung des Haushaltsplanes und Anträge auf Beteiligung an der Hilfsaktion für Russland.
  12817. 14.1.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Tagesordnung: Beratung von Magistratsvorlagen, Ausschussberichten und mehreren Eingaben. Der Vorsteher Dr. Georg Julius Friedrich („Fritz“) Friedleben (1853-1920) teilt ein Schreiben des bisherigen Stadtverordneten Ernst Ladenburg (1854-1921) mit, der sein Mandat als Stadtverordneter niederlegt, da er zum Vorsitzenden der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main gewählt worden ist.
  12818. 22.6.1938, Zweite öffentliche Beratung mit den Gemeinderäten über den von Oberbürgermeister Friedrich Krebs am 10.06. d. J. vorgelegten Haushaltsplan 1938/39.
  12819. 10.7.1938, Öffentliche Beratung der Gemeinderäte im Rathaus.
  12820. 17.11.1938, Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte: In dem neu hergerichteten alten Saal des Hauses Limpurg im Römer treten zum ersten Mal die Ratsherren zu einer Beratung mit dem Oberbürgermeister Friedrich Krebs zusammen. Die Ratsherren genehmigen insgesamt dreizehn Vorlagen: u.a. die Bürgersteuer 1938, Neugestaltung des Weihnachtsmarktes auf dem Römerberg, Neuordnung der Stromtarife für die Landwirtschaft und eine neue Bestattungsordnung.
  12821. 20.3.1939, Sitzung der Gemeinderäte: Beratung und Annahme des Haushaltsplanentwurfes für 1939, Errichtung einer städtischen Vollzugspolizei.
  12822. 20.9.1945, Dritte (geheime) Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Trümmerbeseitigung in Frankfurt am Main, Fortsetzung der Beratung vom 13.09. d. J. Es müsse, so Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum, eine Organisation in der Form einer gemischtwirtschaftlichen Gesellschaft geschaffen werden, in der die öffentlichen Interessen mit den Erfahrungen und der Leistungsfähigkeit privater Unternehmen gemeinsam an der Beseitigung und Verwertung der Trümmer arbeiten.
  12823. 24.1.1946, Elfte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Abschluss der Beratung über die Erhöhung städtischer Gebühren und Tarife.
  12824. 30.1.1946, Zwölfte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Fortsetzung der Beratung über die geplanten Tariferhöhungen für Gas, Wasser, Strom und Straßenbahn.
  12825. 14.4.1948, Zusammenkunft des Militärbefehlshabers der französischen Zone, General Pierre Koenig, mit dem amerikanischen Militärgouverneur General Lucius D. Clay zur Beratung einer Koordinierung der Interessen der Bizone und der französischen Zone.
  12826. 30.3.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beratung des Haushaltsplanes, Etatrede des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb und Verabschiedung des neuen Etats.
  12827. 24.3.1950, Jugendfeierstunde in der Paulskirche anlässlich der Zusammenkunft französischer und deutscher Bürgermeister in Frankfurt am Main zur Beratung der nächsten Konferenz deutsch-französischer Bürgermeister. Es sprechen der französische Generalkonsul André Decamps und Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  12828. 30.3.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Unterzeichnung des Haushaltsplanes für das Rechnungsjahr 1950 durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Bericht des Stadtkämmerers Georg Klingler über die Finanzlage der Stadt Frankfurt am Main. In seiner Rede zur Beratung des Haushaltsplanes verlangt Kolb den Abzug der Bundesbehörden aus Frankfurt am Main, um der Stadt in ihrer wirtschaftlichen Wiederaufbauarbeit zu helfen. Im weiteren Verlauf der Sitzung kommt es über den Wiederaufbau des Schauspielhauses zu einer erregten Geschäftsordnungsdebatte, in dessen Verlauf die Sozialdemokraten und Kommunisten den Sitzungssaal verlassen. Das Parlament muss sich daraufhin wegen Beschlussunfähigkeit vertagen.
  12829. 23.8.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten weisen die Straßenbahn-Vorlage zur weiteren Beratung an den Magistrat zurück Die Mehrheit der Abgeordneten verlangt eine durchgreifende Änderung des Teilstreckenschemas.
  12830. 29.8.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb legt den Etatentwurf für das Jahr 1952 zur Beratung und Beschlussfassung vor. Das Defizit in der Jahresrechnung soll durch rigorose Kürzungen und Erhöhung der Gemeindesteuern ausgeglichen werden.
  12831. 25.9.1952, Konstituierende Sitzung des Kuratoriums der Deutschen Bibliothek. Die erste Beratung gilt dem vorgesehenen Neubau des Bibliotheksgebäudes.
  12832. 1.2.1963, Zusammenkunft des Rechts- und Verfassungsausschusses des Deutschen Städtetages unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) zur Beratung der Notstandsgesetze.
  12833. 11.1.1971–12.1.1971, An den erstmals öffentlichen Ausschusssitzungen der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung des Haushaltsplans 1971 und des Investitionsprogramms der Jahre 1971 bis 1974 nehmen enttäuschend wenig Bürger teil.
  12834. 1.3.1909, Zusammentritt der Evangelisch-lutherischen Stadtsynode: Beratung des Etats für 1909.
  12835. 1.8.1988, Der neue Verein „Aids-Telefon“ dient der Beratung und Betreuung.
  12836. 7.7.1989, Hessens Innenminister Gottfried Milde übergibt auf dem Römerberg der Frankfurter Polizei den neuen Informationsbus zur bürgernahen Beratung.
  12837. 1.2.1998, Die Hilfsorganisation „Pro Asyl“ bietet seit heute eine asylrechtskundige Beratung auf dem Rhein-Main-Flughafen an.
  12838. 26.2.2004–27.2.2004, Die Synodalversammlung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) verordnet sich einen harten Sparkurs: Weniger Geld und Personal für Gemeinden, weniger Beratung für Hilfesuchende.
  12839. 23.4.2009, Eröffnung des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses im Stadtteil Höchst als „Zentrum für Gemeindeleben, Familien und Beratung“.
  12840. 18.11.2009, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der „Walter-Kolb-Stiftung“ im Römer. Die Stiftung fokussiert sich heute auf die Beratung in Bildungsfragen.
  12841. 14.2.1929–15.2.1929, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beratungen des neuen Haushaltsplanes. Fast alle Fraktionen sprechen sich gegen die geplante Steuererhöhung aus; lediglich die Sozialdemokratie plädiert für die Hausangestelltensteuer. Die zum Etat eingegangenen Anträge und der Etat selbst werden dem Hauptausschuss überwiesen.
  12842. 6.8.1940, In einer Sitzung der städtischen Amtsleiter trägt Oberbürgermeister Friedrich Krebs seine grundlegenden Überlegungen zum Generalbebauungsplan Frankfurts (siehe Eintrag vom 30.07. d. J.) vor. Die weiteren Beratungen werden mit dem mit Verfügung vom 11.06.1940 eingesetzten Ausschuss geführt.
  12843. 14.8.1940, Der mit Verfügung vom 11.06.1940 eingesetzte Ausschuss zwecks Beratungen des Generalbebauungsplanes für Frankfurt am Main tagt erstmals im Sitzungssaal des Hauptverwaltungsamtes. Auf der Tagesordnung stehen die grundsätzlichen Fragen der Planung und Stadtgestaltung, insbesondere die allgemeinen Verkehrsfragen, Fragen um den Hauptbahnhof, das Messe- und Ausstellungsgelände, die neuen Großbauten, wie die Hauptbibliothek, die Frage der Krankenhausverlegung usw. Grundlage sind die schriftlichen Ausführungen von Oberbürgermeister Friedrich Krebs vom 30.07. d. J. Die Fortsetzung der Ausschusssitzung findet am 20.08. d. J., wiederum im Sitzungssaal des Hauptverwaltungsamtes statt.
  12844. 28.1.1948, Beratungen des Bizonalen Wirtschaftsrats.
  12845. 14.11.1948, Ankunft des amerikanischen Verteidigungsministers James Forrestal auf dem Rhein-Main-Flughafen zu internen Beratungen mit Vertretern der amerikanischen Besatzungstruppen.
  12846. 22.2.1969, Arbeitskonferenz von Verlegern, Buchhändlern, Autoren und Buchhandelsangestellten zu Beratungen und Beschlüssen über Buchmesse, Börsenverein, Friedenspreis des Buchhandels und buchhändlerische Berufsausbildung.
  12847. 13.5.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beratungen und Annahme des Haushaltsplanes der Stadt Frankfurt für 1976. Hilmar Hoffmann wird für weitere sechs Jahre als Kulturdezernent gewählt.
  12848. 18.11.1993, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beratungen über den von Stadtkämmerer Tom Koenigs eingebrachten Etatentwurf 1994. Während der Plenarsitzung demonstrieren 300 Jugendliche unter den Fenstern des Plenarsaales „gegen Sozialabbau“.
  12849. 1.10.1999, Die Deutsche Telekom AG bietet seit heute Beratungen auf Türkisch an. Das türkische Call-Center hat seinen Sitz in der Frankfurter Telekom-Niederlassung am Danziger Platz.
  12850. 29.6.1952–1.7.1952, Internationaler hauswirtschaftlicher Kongress mit Delegierten aus elf europäischen, asiatischen und amerikanischen Ländern. Der erste Tag hatte zum Thema „Die Situation der Hauswirtschaft und der Familie unter Berücksichtigung der heutigen wirtschaftspolitischen, kulturpolitischen und staatspolitischen Probleme“, der zweite Tag „Zweck und Ziel der Rationalisierung der Hauswirtschaft“ und der dritte Tag „Einfluss des Verbrauchers auf Preisgestaltung und Wirtschaftsführung“. Die Tagung erfährt einen besonderen Höhepunkt durch den überraschenden Besuch von Frau Ellen McCloy, der Gattin des amerikanischen Hochkommissars. Die Delegierten sprechen sich für die Erweiterung des internationalen Gedankenaustausches aus, fordern staatliche Unterstützung der hauswirtschaftlichen Forschungsinstitute, des Erziehungswesens sowie die Errichtung von Beratungs- und Aufklärungsstellen, um so den Zusammenhang zwischen Hauswirtschaft und Nationalökonomie zu stärken.
  12851. 29.11.1968, Mit einer Pressekonferenz eröffnen die katholische und evangelische Kirche einen Beratungs- und Informationsdienst für unglückliche Menschen an der Hauptwache.
  12852. 17.10.1984, Eröffnung der neuen Beratungs- und Kursräume des Mutter-Kind-Beratungszentrums in der Berger Straße.
  12853. 26.2.1999, Bischof Franz Kamphaus kündigt an, innerhalb der Diözese Limburg eigene Wege in der Schwangerschaftsberatung gehen zu wollen, falls Papst Johannes Paul II. das Mehrheitsvotum der deutschen Bischöfe für einen „Beratungs- und Hilfeplan“ ablehnen sollte.
  12854. 3.9.2005, „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Aids-Hilfe Frankfurt in der Beratungs- und Fachstelle, Friedberger Anlage.
  12855. 28.1.2000, Vorgestellt wird das neue Projekt „Alice“. Mit einem Bus will die Stadt Frankfurt am Main künftig an die Drogenkonsumenten unter den Partygängern herankommen. Mit dem mobilen Beratungsangebot sollen an Wochenenden vor bestimmten Clubs Disco-Besucher aufgeklärt werden.
  12856. 27.8.1952, Erste Zusammenkunft des neu gebildeten deutsch-amerikanischen Beratungsausschusses der Stadt Frankfurt am Main. Die Tätigkeit dieses Gremiums soll das Verständnis zwischen den amerikanischen Streitkräften und der Frankfurter Bevölkerung vertiefen helfen.
  12857. 1.5.1986–4.5.1986, „Internationaler Glockentag“ des Beratungsausschusses für das deutsche Glockenwesen, der mit einem „Großen Glockengeläut“ endet.
  12858. 25.10.2001, Die Gründerinitiative „Science-4-Life“ startet mit einer Auftaktveranstaltung im Höchster Schloss eine Informations- und Beratungsbörse für junge Bio-Tech-Unternehmen.
  12859. 12.5.1975, Die Main-Gas-Werke eröffnen in der Gas-Passage ein „Gas-Beratungsbüro“.
  12860. 31.3.1994, Auflösung des Kreiswehrersatzamtes Frankfurt in Eschborn. In Frankfurt am Main verbleibt lediglich ein Wehrdienst-Beratungsbüro mit der alten Adresse in Eschborn.
  12861. 22.1.1982, Neueröffnung des Beratungsbüros der Stadtwerke an der Hauptwache.
  12862. 4.12.1984, Eröffnung eines Hilfs- und Beratungsbüros des „Weißen Ring“ für Kriminalitätsopfer in der Mainzer Landstraße 131.
  12863. 5.12.1951, Eröffnung des Auskunfts- und Beratungsdienstes „Tourist-Information“ für den Fremden- und Touristenverkehr in der Ankunftshalle des Rhein-Main-Flughafens, eingerichtet vom Landesverkehrsverband Hessen in Wiesbaden zusammen mit der hessischen Landesregierung und dem Bund Deutscher Verkehrsverbände.
  12864. 29.10.1991, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens des Beratungsdienstes für wohnungslose Männer in der Weserstraße.
  12865. 11.4.1942–12.4.1942, Der russisch-französische Schachweltmeister Dr. Alexander Alexandrowitsch Aljechin gibt auf Veranlassung des Großdeutschen Schachbundes im Palmengarten zwei weitere Vorstellungen. In einer Simultanveranstaltung am 11.04. gewinnt er 35 Partien, verliert drei und erreicht ein Remis. Am 12.04. hält er einen Vortrag über den kubanischen Schachspieler und Menschen José Raúl Capablanca, in den zwanziger Jahren Schachweltmeister. Danach spielt er gegen sechs Beratungsgruppen mit Uhrenkontrolle. Weitere Schachpartien in Frankfurt am Main folgen (am 26.04.).
  12866. 10.3.1958–14.3.1958, Tagung der hessisch-nassauischen Kirchensynode im Dominikanerkloster. Beratungspunkte sind: Erörterung und Beschlussfassung über Ablauf und Tagesordnung der Synode, Bericht des Kirchenpräsidenten über die Tätigkeit der Kirchenleitung, Entscheidung über die Wiederbeauftragung des amtierenden Kirchenpräsidenten Dr. Martin Niemöllers sowie die Wahlen von Pröpsten, Oberkirchenräten und des Kirchensynodalvorstandes.
  12867. 18.1.2005, Das katholische Haus der Volksarbeit eröffnet neue Beratungsräume im Haus Eschersheimer Anlage.
  12868. 29.10.2008, Feierliche Eröffnung des neuen Anbaus (Mensa und „Beratungsräume“) der Albrecht-Dürer-Grundschule im Stadtteil Sossenheim.
  12869. 1.7.2002, Im Bistum Limburg dürfen in den Einrichtungen der katholischen Kirche keine Beratungsscheine mehr für Schwangere, die eine Abtreibung in Erwägung ziehen, ausgestellt werden.
  12870. 3.3.1934, Die Städtische Beratungsstelle für Familienforschung wird ab heute in das Stadtarchiv, Weckmarkt 3, verlegt. Die Beratungsstelle für Familienforschung ist an jedem Freitag geöffnet.
  12871. 10.4.1933, Gründung der „Jüdischen Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe“, Röderbergweg 29, eine Unterabteilung des Vereins Jüdische Wohlfahrtspflege e. V. Sie organisiert bis 1941 vor allem berufliche Umschulungen von Jüdinnen und Juden.
  12872. 26.2.1918, Eröffnung der „Beratungsstelle für Frauen“, Bleichstraße, die infolge von Frauenkrankheiten in wirtschaftliche Not geraten sind.
  12873. 1.7.1938, In Anwesenheit sämtlicher Betriebsführer der Elektrizitätswerke im Gau Hessen-Nassau wird in der Neuen Mainzer Straße die vom Amt „Schönheit der Arbeit“ in der Deutschen Arbeitsfront in Zusammenarbeit mit den Städtischen Elektrizitätswerken geschaffenen Beratungsstelle „Gutes Licht“ ihrer Bestimmung übergeben.
  12874. 26.7.1943, 80. Geburtstag des Chemiker, Wirklicher Staatsrat Prof. Paul Walden (1863-1957), Professor an den Universitäten in Odessa, Riga, Petersburg und Rostock (bis 1934), Vorsitzender der Arbeitsgruppe Geschichte der Chemie des Vereins Deutscher Chemiker, Inhaber der Goethemedaille. Aus diesem Anlass findet im großen Hörsaal des Physikalischen Vereins eine wissenschaftliche Sitzung in Anwesenheit von Persönlichkeiten des politischen und öffentlichen Lebens statt: u.a. mit Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Prof. Walden plant in Frankfurt am Main eine „Forschungs- und Beratungsstelle für Chemiegeschichte der Reichsfachgruppe Chemie des NS-Bundes Deutscher Technik“ ins Leben zu rufen. Außerdem hat er einen Lehrauftrag über Chemiegeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität übernommen.
  12875. 1.1.1947, Neujahrsbotschaft des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb über den Rundfunk. Darin ruft er alle aus Frankfurt am Main vertriebenen jüdischen Bürger zur Rückkehr auf. Kolb gehört zu den wenigen deutschen Nachkriegspolitikern, der bereits damals ins Ausland geflohene Juden aufrief, in ihre Heimat zurückzukehren. Die jüdische Beratungsstelle dankt ihm dafür in einem Schreiben.
  12876. 23.11.1953, Eröffnung einer Heimstätte für Arme und Alte mit Speiseraum, Wärmestube und Beratungsstelle am Affentorplatz in Sachsenhausen.
  12877. 12.12.1958, Erste öffentliche Veranstaltung der soeben gegründeten Verbraucherberatung in der Beratungsstelle Eppsteiner Straße 35.
  12878. 3.7.1961, Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) eröffnet eine Auskunfts- und Beratungsstelle, Zeil 17-19.
  12879. 2.11.1961, Eröffnung einer „Beratungsstelle für Bewusste Elternschaft“ durch die Deutsche Gesellschaft für Ehe und Familie e. V. „Pro Familia“ in der Arztstation der Riedhofschule.
  12880. 2.7.1964, Eröffnung der neuen Beratungsstelle der Deutschen Gesellschaft für Ehe und Familie, Pro Familia, im Haus des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Auf der Körnerwiese 5.
  12881. 7.9.1966, Eröffnung einer neuen Beratungsstelle des Stadtschulamtes über Bildungsmöglichkeiten, Berliner Straße 72.
  12882. 3.11.1967, Eröffnung der Evangelischen Familienberatung, eine psychologische Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen in der Nordweststadt.
  12883. 14.1.1969, Eröffnung einer Beratungsstelle des Stadtgesundheitsamtes für Mütter mit Säuglingen und Jugendliche im Nordwestzentrum.
  12884. 16.9.1969, Eröffnung der Beratungsstelle der Deutschen Gesellschaft für Familienplanung Pro Familia in Höchst.
  12885. 8.1.1970, Eröffnung der zentralen städtischen Beratungsstelle für Rauschmittel- und Rauschgiftkonsumenten sowie für Eltern, Pädagogen und Jugendklubs im Stadtgesundheitsamt, Braubachstraße 18-22.
  12886. 13.5.1971, Eröffnung einer Beratungsstelle für ältere Bürger im Stadtteil Bornheim in den Räumen des Altenklubs Eichwaldstraße 27.
  12887. 12.8.1971, Eröffnung einer Beratungsstelle der Altenhilfe im Stadtteil Rödelheim, Alexanderstraße 98.
  12888. 2.11.1971, Eröffnung einer Beratungsstelle für ältere Bürger durch die Abteilung Altenhilfe des Sozialamtes im Altenwohnheim Lauterbacher Straße in Fechenheim.
  12889. 3.12.1971, Diskussionsveranstaltung im Volksbildungsheim anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Pro-Familia-Beratungsstelle in der Mainstadt.
  12890. 6.1.1972, Die städtische Beratungsstelle für Besucher aus Mitteldeutschland kündigt drei Mitarbeitern fristlos, weil sie im Verdacht stehen, Gelder unterschlagen zu haben.
  12891. 18.6.1974, Eröffnung der neuen Räume der Beratungsstelle für Mütter von Säuglingen und Kleinkindern, Bethmannstraße 3.
  12892. 27.1.1975, Eröffnung einer Beratungsstelle für türkische, jugoslawische, marokkanische und tunesische Arbeitnehmer in der Münchener Straße 48. Träger dieser Einrichtung ist die Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Hessen-Süd.
  12893. 10.3.1975, Eröffnung einer Beratungsstelle für Arbeitslose im Dominikanerkloster, entstanden aus einer gemeinsamen Initiative des Evangelischen Volksdienstes, des Amtes für Industrie- und Sozialarbeit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und des Caritasverbandes Frankfurt.
  12894. 4.11.1976, Demonstration eines „Komitees gegen den Paragraphen 218“ vor der Beratungsstelle „Pro Familia“, Körnerwiese 5.
  12895. 1.11.1977, In der Zeiselstraße 8 im Nordend wird von der Vereinigung „Frauen helfen Frauen e. V.“ eine Kontakt- und Beratungsstelle für misshandelte Frauen eingerichtet.
  12896. 18.1.1978, Eröffnung der neuen Auskunfts- und Beratungsstelle der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte im BfG-Haus am Theaterplatz.
  12897. 20.3.1981, Internationales Mädchenfest der „Beratungsstelle für arbeitslose Mädchen“.
  12898. 20.6.1981, Eröffnung der ersten Beratungsstelle für binationale Familien der „Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten deutschen Frauen“ (IAF) in der Bundesrepublik Deutschland, Mainzer Landstraße.
  12899. 6.4.1983, Eine neue Therapiegruppe für Mütter und Väter nimmt in der Beratungsstelle in der Corneliusstraße ihre Arbeit auf.
  12900. 11.10.1984, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird die Einrichtung einer „Kommunalen Bildungs- und Weiterbildungs-Beratungsstelle“ in Frankfurt am Main. Des Weiteren debattieren die Stadtverordneten über die geplante Stadtautobahn A 661 sowie über die Notwendigkeit von Atomschutzbunkern.
  12901. 16.9.1985, Die städtische AIDS-Beratungsstelle nimmt ihre Arbeit an der Universitätsklinik auf.
  12902. 15.3.1986, Die AIDS-Hilfe Frankfurt feiert die Eröffnung ihrer Beratungsstelle in der Eschersheimer Landstraße mit einem Fest im TAT-Café.
  12903. 3.11.1986, Offizielle Eröffnung der neuen zahnärztlichen Beratungsstelle des Stadtgesundheitsamtes in der Paul-Hindemith-Gesamtschule im Gallusviertel.
  12904. 21.1.1988, Gesundheitsdezernent Professor Peter Rhein übergibt die neuen Räume der städtischen Aids-Beratungsstelle in der Mörfelder Landstraße 6 der Öffentlichkeit.
  12905. 1.12.1988, Gründung von Selbsthilfegruppen mit den Themen „Trennung vom Partner“ und „Tod des Partners“ in der Beratungsstelle Selbsthilfegruppen, Sandhofstraße 74.
  12906. 8.12.1988, Gründung von Selbsthilfegruppen für übergewichtige Jugendliche in der „Beratungsstelle Selbsthilfegruppen“, Sandhofstraße 56, durch die Psychosoziale Ambulanz der Universitätsklinik.
  12907. 29.3.1990, Eröffnung der Jugend-Beratungsstelle im Gallus.
  12908. 3.7.1990, Eröffnung der ersten Lesben-Informations- und Beratungsstelle in Frankfurt am Main und Umgebung, Rotlintstraße 13.
  12909. 24.3.1992, Feier im Kaisersaal des Römers anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Beratungsstelle für Weiterbildung Rhein-Main der Walter-Kolb-Stiftung.
  12910. 6.8.1992, Eröffnung der ersten „Beratungsstelle für ältere Migrantinnen und Migranten“ im Gutleutviertel, Hafenstraße 31.
  12911. 7.9.1994, Feier anlässlich des Eröffnung der neuen Räumlichkeiten der Frankfurter Lesben Informations- und Beratungsstelle „LIBS“, Alte Gasse 38.
  12912. 1.2.1995, Anlässlich des 50. Todestages (09.04.1945) des von den Nationalsozialisten im KZ Flossenbürg ermordeten evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer veranstaltet die Evangelische Beratungsstelle einen Tag auf den Spuren Bonhoeffers.
  12913. 16.10.1995, Eröffnung der ersten kommerziellen Mobbing-Beratungsstelle in der Mainstadt.
  12914. 19.9.1997, Eröffnungsfest für das neue gemeinsame Domizil von: Agisra, Deutsch-Iranische Beratungsstelle für Frauen, Leben nach Tschernobyl, Jiskra und Ökumenische Asiengruppe, Ludolfusstraße.
  12915. 21.2.2002, Eröffnung der Beratungsstelle „Unabhängige Patienteninformation“, Rohrbachstraße.
  12916. 4.9.2002, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Lesben Informations- und Beratungsstelle (LIBS) im Theaterhaus, Schützenstraße.
  12917. 24.9.2002, 10jähriges Jubiläum von Hiwa, Beratungsstelle für ältere Migranten.
  12918. 17.11.2006, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der evangelischen Beratungsstelle Tamara, eine Anlaufstelle für Frankfurts Prostituierte.
  12919. 20.1.2011, Feierliche Eröffnung der neuen Beratungsstelle von Pro Familia in der Rendeler Straße im Stadtteil Bornheim.
  12920. 10.10.1972, Drei neue Beratungsstellen für ältere Bürger nehmen in Sachsenhausen, Mörfelder Landstraße 214, im Gallus, Herxheimerstraße 15, und im Ostend, Am Tiergarten 50, ihre Tätigkeit auf.
  12921. 2.4.1959, Erste öffentliche Sprech- und Beratungsstunde des Deutschen Kinderschutzbundes, Ortsverband Frankfurt, im Sitzungszimmer der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK), Schillerstraße 2.
  12922. 10.9.1973, Das Frankfurter Frauenzentrum, Eckenheimer Landstraße 72, öffnet seine Pforten und nimmt seine Beratungstätigkeit auf.
  12923. 2.3.2004, Nach einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Human Ressource Consulting soll die Lebensqualität in keiner anderen deutschen Stadt so hoch sein wie in Frankfurt am Main.
  12924. 22.12.1969, Die Stadtsparkasse Frankfurt eröffnet im Erdgeschoss der Kleinmarkthalle ein Informationszentrum für Ausstellungen und Beratungsveranstaltungen.
  12925. 17.2.1976, Die Main-Gaswerke eröffnen in der Heidestraße in Bornheim ein Erdgas-Beratungszentrum.
  12926. 4.10.1996, Oberbürgermeisterin Petra Roth eröffnet im Beratungszentrum auf dem Römerberg die Jugend-Info-Box.
  12927. 14.9.1999–25.9.1999, Ausstellung zur Vogelwelt im Beratungszentrum der Mainova AG an der Hauptwache anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Naturschutzbundes Deutschland (NABU).
  12928. 16.11.2007–17.11.2007, Szenische Erinnerung der Shoah, veranstaltet von der transdisziplinären Arbeitsgruppe im Sigmund-Freud-Institut zu Antisemitismus, Trauma, Tradierung, Identität sowie dem Jüdischen Psychotherapeutischen Beratungszentrum Frankfurt am Main für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Casino-Gebäude der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  12929. 10.5.1971, Eröffnung des Informations- und Beratungszentrums für ausländische Arbeitnehmer im Gewerkschaftshaus.
  12930. 25.6.1981, Eröffnung des neuen Dienstleistungs- und Beratungszentrums der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK).
  12931. 15.1.1982, Eröffnung eines Beratungszentrums der Anonymen Alkoholiker in der Sonnemannstraße.
  12932. 8.10.2012, Eröffnung des neuen Beratungszentrums für Berufsfähige ohne Berufsabschluss in der Mainzer Landstraße.
  12933. 25.8.1986, Zwei maskierte Männer überfallen eine 39jährige Frau in der Wittelsbacherallee in Bornheim, berauben sie und versuchen, sie zu vergewaltigen.
  12934. 1.12.1932, Bei einem Raubüberfall im Haus Am Stiegelschlag 5 wird ein Geldbriefträger erschossen und beraubt. Der Täter wird noch am gleichen Tag verhaftet.
  12935. 13.3.1931, Bei einem nächtlichen Raubüberfall auf einen 19jährigen Mann in der Adickesallee wird dieser niedergeschlagen und beraubt.
  12936. 23.1.1925, In den frühen Morgenstunden wird ein 65jähriger Schneidermeister in seiner Wohnung, Schleiermacherstraße, ermordet und beraubt. Sein Mörder, ebenfalls ein Schneider, wird vierzehn Tage später in Vorarlberg/Österreich festgenommen.
  12937. 7.12.1922–8.12.1922, Hauptverhandlung vor dem Schwurgericht gegen zwei Angeklagte, die beschuldigt werden, in der Nacht vom 13.01. d. J. einen Zahnarzt in der Hochstraße ermordet und beraubt zu haben. Das Urteil lautet für einen der Angeklagten wegen Mordes in Tateinheit mit Raub und Todesfolge auf Todesstrafe und dauernde Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte, für den zweiten Angeklagten wegen Nichtanzeige eines drohenden Verbrechens auf zwei Jahre Gefängnis unter Anrechnung von acht Monaten Untersuchungshaft.
  12938. 22.11.1919, Die Macht des Arbeiterrates Frankfurt am Main ist endgültig gebrochen: Handstreichartig wird er durch Reichswehrtruppen seiner bewaffneten Formationen beraubt und entwaffnet. Am Morgen umzingelt die Reichswehr das Polizeipräsidium und überrumpelt die Bereitschaft der Hilfspolizei und des Marinesicherungsdienstes.
  12939. 22.6.1943, Eine 34jährige Postfacharbeiterin, die das Sondergericht in Frankfurt am Main zum Tode verurteilt hat, wird hingerichtet. Sie hatte in großem Umfang Feldpostsendungen beraubt und mit ihrer Beute Schleichhandel betrieben.
  12940. 29.3.1960, Die Frankfurter Oberstaatsanwaltschaft teilt mit, dass gegen den 38jährigen Heinz Pohlmann, der hinreichend verdächtig sei, am 29.10.1957 die Prostituierte Rosemarie Nitribitt ermordet und beraubt zu haben, Anklage wegen Mordes in Tateinheit mit besonders schwerem Raub erhoben wird. Der Prozess endet am 12.07. d. J. mit einem Freispruch mangels Beweisen.
  12941. 13.7.1972, Mitten in der Stadt, in der Steinwegpassage, wird ein Kassenbote auf dem Weg zur Commerzbank von zwei Unbekannten überfallen und um 15.000.- DM sowie Wertpapiere beraubt.
  12942. 12.9.1978, In Todesangst schießt ein 38jähriger Taxifahrer einen jungen Mann nieder, der ihn zuvor beraubt hat. Schwer verletzt muss der Kriminelle in ein Krankenhaus gebracht werden.
  12943. 9.8.1989, Gegen 1.00 Uhr nachts wird eine Sachsenhäuser Kneipenwirtin vor ihrer Garage im Schützenhüttenweg überfallen und um 21.000.- DM beraubt.
  12944. 9.11.2005, In seiner Rede bei der Gedenkstunde in der Paulskirche zur Erinnerung an die Pogromnacht im November 1938 fordert der frühere Diplomat Stéphane Hessel dazu auf, denen zu helfen, die ihrer Würde beraubt sind. Dieter Graumann, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, ruft zum Widerstand gegen antiisraelischen Terror auf. Auch in der Westendsynagoge wird der 67. Wiederkehr der Pogromnacht mit einer Gedenkstunde erinnert.
  12945. 17.4.2002, Die Schauspielerin Iris Berben liest in der Alten Oper aus den Tagebüchern von Anne Frank und Joseph Goebbels.
  12946. 26.11.1908, Sonaten-Abend mit Lina Mayer (Klavier) und Felix Berber (Violine) im Saalbau.
  12947. 12.11.1896, Konzert des Violinvirtuosen Felix Berber im Saalbau.
  12948. 1.5.1997, Erster Frankfurter Berberball auf der Konstablerwache.
  12949. 19.1.1947, Erste ordentliche Gemeindevorstandwahl der „Jüdischen Gemeinde Frankfurt“ nach dem Zweiten Weltkrieg: gewählt werden u. a. Max Meyer, Max L. Cahn, Willy Berberich und Dr. Ewald Aschoff.
  12950. 26.8.1948, Versammlung des internationalen Genfer Verbandes für Hotel- und Restaurationsangestellte in der Gaststätte Berberich, Bettina- /Ecke Erlenstraße.
  12951. 1.12.1956, 70jähriges Jubiläum der Metzgerei Berberich, Liebigstraße 17.
  12952. 17.11.1936, Klavierabend mit Armin Berchtold im Saalbau.
  12953. 11.11.1937, Konzert mit dem Pianisten Armin Berchtold in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  12954. 16.9.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird, vom 1. Januar 2005 an die Straßenreinigungsgebühren nach einem neuen Schlüssel zu berechnen. Die Gebühren werden künftig je zur Hälfte nach der Länge der Straßenfront und der Grundstücksfläche berechnet. CDU, SPD, Grüne und FDP bewerten den von Kämmerer Horst Hemzal vorgelegten Entwurf für einen Doppelhaushalt 2005/2006 grundsätzlich als positiv.
  12955. 9.10.1894, Feierliche Eröffnung der Bürgerschule „Gutleutschule“ hinter dem Hauptbahnhof mit 16 für je 60 Schüler berechnete Klassen.
  12956. 19.5.1987, Der Schriftsteller Ludwig Harig eröffnet im Sommersemester seine Poetik-Vorlesungen unter dem Titel „Der berechnete Funke. Zum Sprachspiel“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  12957. 24.9.1990, Neueste Berechnungen des städtischen Hauptamtes ergeben, dass der Geburtstagsempfang für Oberbürgermeister Volker Hauff maximal 95.000.- DM gekostet hat.
  12958. 30.11.1967, Die Städtischen Bühnen geben erstmals Zehnerhefte heraus: Die übertragbaren Gutscheine berechtigen zum Bezug verbilligter Eintrittskarten für selbst gewählte Vorstellungen in Oper und Schauspiel.
  12959. 16.4.1928, Anerkennung der Synagogengemeinde „Israelitische Religionsgesellschaft“ in Frankfurt am Main als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die „Israelitische Religionsgesellschaft“ ist berechtigt, von ihren Mitgliedern auf Grund einer von ihr festzustellenden Steuerordnung Steuern zu erheben.
  12960. 9.7.1974, Ein Frankfurter Schöffengericht spricht Richter Arnold Effinowicz (61) von der Anklage der Nötigung frei. Am 21. August 1969 hatte der Amtsrichter aus der Kurstadt Bad Homburg den Auftrag gegeben, einen Rechtsanwalt und seinen querschnittgelähmten Mandanten mit Gewalt aus dem Gerichtssaal entfernen zu lassen. Dazu aber war Effinowicz nicht berechtigt. Unfähig, sich bei den gemaßregelten Prozessbeteiligten für seine rabiate Amtswaltung zu entschuldigen, ließ der Richter den Eklat zu einem handfesten Justizskandal auswachsen.
  12961. 12.8.1998, Das erste Fahrverbot wegen Ozonalarms in Deutschland bleibt auch in Frankfurt am Main weitgehend ohne Wirkung. Obwohl mehr als 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen wird, fahren kaum weniger Menschen auf der Autobahn. Bei sporadischen Kontrollen an den Frankfurter Hauptstraßen stellt die Polizei fest, dass 90 Prozent aller Pkw-Fahrer ohne die G-Plakette unterwegs sind, die zur Ausnahme vom Fahrverbot berechtigt.
  12962. 13.11.1945, Die Frankfurter Industrie-, Handels- und Handwerkskammer richtet im Auftrage der amerikanischen Militärregierung einen Prüfungsausschuss ein, bei dem sich bis spätestens 20.12. d. J. alle Firmen und Einzelpersonen, die seit dem 30. Januar 1933 Vermögen von jüdischen Berechtigten erworben haben, melden müssen. Ein fünfköpfiger Ausschuss prüft die Rechtsumstände des Vermögensübergangs („Arisierung“).
  12963. 13.6.2004, Europawahl: Die SPD fällt auf einen historischen Tiefstand. Verluste auch bei der CDU/CSU, Zugewinne für die Grünen. Erstmals seit 1989 überspringt die FDP die Fünf-Prozent-Hürde, auch die PDS zieht ins Europaparlament ein. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Zum ersten Mal nehmen an einer Wahl in der Stadt weniger als 40 Prozent der Berechtigten teil: 39,8 Prozent. Mit 19,3 Prozent erreicht die SPD ihr schlechtestes Ergebnis seit 1946. Auch die CDU (35.1 %) verliert stark. Die Grünen erreichen 25,0 Prozent, die FDP 8,1 Prozent und die PDS 3,4 Prozent.
  12964. 8.5.1984, Nach 20 Monaten Verhandlungsdauer vor dem Landgericht Frankfurt platzt der Aufsehen erregende Prozess gegen die britische Rocksängerin Geraldine Blecker wegen Drogenbesitzes aufgrund berechtigter Zweifel an der Objektivität der Richter.
  12965. 28.9.2000, Die Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen erhält von der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Ruth Wagner, urkundlich die volle akademische Kompetenz zugesprochen. Künftig darf sie nicht mehr nur Habilitationen nach dem kirchlichen Recht vergeben, sondern gültig ist jetzt die Berechtigung zur Lehre auch an staatlichen Hochschulen.
  12966. 14.10.1921, Auf dem Versuchsfeld der Gesellschaft für künstliche Beregnung im Stadtteil Rödelheim erfolgt eine Vorführung moderner Regenanlagen.
  12967. 15.3.1930–16.3.1930, Die Nacht von Samstag auf Sonntag geht in der Geschichte des Frankfurter Fernsprechwesens als historische Ereignis ein. In den Abendstunden des Samstag hören die Teilnehmer der letzten Handämter zum letzten Mal die anonyme freundliche Stimme „hier Amt“ melden. Die „Dame vom Amt“ gibt es ab Sonntag nicht mehr. Sie tritt für den gesamten Bereich des Frankfurter Ortsverkehrs ihr Amt der „eisernen Jungfrau“ ab. Damit ist Frankfurts Orts-Fernsprechverkehr vollkommen automatisiert.
  12968. 18.5.1929, In Frankfurt am Main und in anderen Städten im Rhein-Main-Gebiet, soweit sie zum Bereich des Rhein-Mainischen Bezirksarbeitgeberverbandes der Gemeinden und Kommunalverbände gehören, treten am Vormittag die Gemeindearbeiter in den Streik. In Frankfurt am Main sind in den kommunalen Betrieben rund 12.000 Arbeiter beschäftigt, von denen drei Viertel in den Ausstand treten. Bereits am Abend kommt es im Zuge von Schlichtungsverhandlungen zu einer Verständigung in Darmstadt und zur Wiederaufnahme der Arbeit. Die Erhöhungen der Löhne betragen für gelernte und angelernte Arbeiter 3 Pfennig pro Stunde, für ungelernte Arbeiter und angelernte Frauen 2 Pfennig und für ungelernte Frauen ein Pfennig.
  12969. 1.6.1927, Inkrafttreten der neuen Verkehrsordnung im Bereich von Groß-Frankfurt – die Straßenübergänge für die Fußgänger sind jetzt vielfach in leuchtend weißer Farbe markiert.
  12970. 19.3.1939, Große Sonderschau für Schäferhunde für den Bereich der Landesfachschaft Westmark, die Hessen-Nassau und Hessen, Koblenz-Trier und die Saarpfalz umfasst, veranstaltet von der Kreisfachschaft Groß-Frankfurt.
  12971. 30.10.1939, Im Rahmen der Umorganisation der Polizeiabschnitte und Polizeireviere der staatlichen Polizeiverwaltung Frankfurt am Main wird die bisherige Polizeimeldestelle Frankfurt am Main-Sossenheim, Marienberger Straße 14, aufgehoben und ab 01.11. d. J. in der Marienberger Straße 16 ein Polizeiposten eingerichtet. Das Meldewesen für den Bereich des Polizeipostens (Stadtteil Sossenheim) wird vom 01.11. d. J. ab vom 18. Polizeirevier, Sossenheimer Weg 42, wahrgenommen.
  12972. 18.6.1940, Nächtlicher alliierter Luftangriff (Sprengbomben) vor allem im Bereich der Main-Neckar-Brücke und auf das Städtische Krankenhaus.
  12973. 8.7.1940, Nächtlicher alliierter Luftangriff (Sprengbomben) vor allem im Bereich des Osthafengebietes.
  12974. 5.5.1941–6.5.1941, Alliierte Luftangriffe auf den Stadtteil Griesheim sowie im Bereich des Tiergartens.
  12975. 3.7.1944, 80. Geburtstag von Prof. Albrecht Schmidt (1864-1945), Ehrenbürger der Johann Wolfgang Goethe-Universität, langjähriges Vorstandsmitglied der IG-Farbenindustrie in Höchst, Erfinder und Forscher im Bereich der Chemie, SS-Brigadeführer.
  12976. 10.8.1944, Alliierter Tieffliegerangriff im Bereich des Eisernen Stegs.
  12977. 9.3.1945, Alliierter Luftangriff auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Bombenteppiche auf den Stadtteil Heddernheim sowie das Industriegebiet, Mainzer Landstraße. Streuwurf über das Stadtgebiet, vor allem im Bereich des Stadtteils Ostend.
  12978. 10.10.1945, Wiederaufnahme des Postsparkassendienstes im Bereich der Reichspostdirektion Frankfurt am Main – das ist Groß-Hessen mit Ausnahme der französisch besetzten Teile. Die Postämter nehmen Einlagen entgegen und leisten Rückzahlungen. Auch Paketverkehr innerhalb der amerikanischen Zone ist jetzt wieder möglich.
  12979. 15.4.1946, Im Bereich des Frankfurter Arbeitsamtes gibt es gegenwärtig rund 17.000 Arbeitslose.
  12980. 4.11.1948–8.11.1948, Auf der Tagung des Zweizonengewerkschaftsrates im Gewerkschaftshaus wird ein eintägiger Generalstreik am 12.11. d. J. im gesamten Bereich des Vereinigten Wirtschaftsgebietes beschlossen.
  12981. 1.7.1956, Die Frankfurter Polizei setzt zunächst versuchsweise Ein-Mann-Funkwagen im Bereich der Polizeireviere Höchst und Sossenheim ein.
  12982. 12.12.1957–12.1.1958, Ausstellung „Bildwelt und Glaube“ im Karmeliterkloster, veranstaltet vom Frankfurter Institut für Volkskunde an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die von Dr. Wolfgang Brückner und Werner Braun besorgte Ausstellung will die starken Impulse aus dem religiösen Bereich auf die gestalterische Kraft des Menschen anhand der Bildwelt volkstümlicher Frömmigkeit in Süddeutschland, den Alpenländern und Italien darstellen. Die Spannweite der künstlerischen Gestaltung reicht von Abbildungen im Kinderfibelstil über die herzerfrischenden Ambitionen unbekannter Dorfmaler und kommerziell fabrizierten Wallfahrtsandenken bis zu anspruchsvollen Schnitzwerken.
  12983. 1.11.1958, Zweiter Evangelischer Lehrertag, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Erzieher, im Filmpalast, Große Friedberger Straße 26-28. Etwa 1500 evangelische Lehrer aus Frankfurt am Main und dem übrigen Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau nehmen teil. Nach der Eröffnung durch den Kirchenpräsidenten Dr. Martin Niemöller spricht der Theologe und Naturwissenschaftler Dr. Günther Howe über „Die Welt der modernen Physik und der christliche Glaube“. Gezeigt werden auch zwei Filme für den Religionsunterricht: „Des anderen Last“, eine Einführung in den Dienst der Inneren Mission, und ein Film über die Äußere Mission.
  12984. 10.7.1963, Eine Jury entscheidet über den besten Entwurf für die Bundesgartenschau 1969 im Bereich des Niddatals bei Ginnheim. Eine Stuttgarter Gartenarchitektengemeinschaft erhält den ersten Preis.
  12985. 4.10.1963, Drei Gaststätten im Bereich des Hauptbahnhofes müssen früher, als es ihnen die Bestimmung über die Polizeistunde vorschreibt, schließen. Die Stadt Frankfurt am Main ist nicht länger gewillt, den Ruf Frankfurts wegen unlauterer Geschäftspraktiken aufs Spiel zu setzen.
  12986. 8.3.1968, Der Erste Bevollmächtigte der Verwaltungsstelle Frankfurt der Industriegewerkschaft IG Metall, Hermann Günkel, erklärt im Anschluss an eine Delegiertenversammlung seiner Gewerkschaft, dass von rund 100.000 Arbeitsplätzen der Metallindustrie und des Metallhandwerks im Bereich der Verwaltungsstelle Frankfurt der IG Metall allein im vergangenen Jahr annähernd 7.000 durch Betriebsstilllegungen, Produktionsverlagerungen und Rationalisierungsmaßnahmen verloren gegangen sind.
  12987. 8.1.1974, Die Anwohner der Schwanheimer Straße im Bereich der Siedlung Goldstein sind den Durchgangsverkehr los. Tiefbaudezernent Stadtrat Hans-Joachim Krull übergibt die nördliche Fahrbahn der neuen Mainuferstraße zwischen der Schleuse und dem Klärwerk Niederrad auf einer Länge von rund 2600 Metern dem Verkehr.
  12988. 8.3.1899–29.3.1899, Verlegung der Gleise der Straßenbahn auf der Neuen Zeil zwischen der Klingerstraße und der Großen Friedberger Gasse. Aus diesem Grund ist dieser Bereich für den öffentlichen Fuhrverkehr gesperrt.
  12989. 6.10.1976, Erneuter Anschlag auf die Flughafenbahn im Bereich des Stadtwaldes.
  12990. 23.3.1977, Für etwa 25 Minuten fällt am Abend im Frankfurter Norden und den angrenzenden Gebieten von Eckenheim, Eschersheim und im Bereich der Innenstadt die Stromversorgung aus. Als Ursache gilt ein Leistungsschalterausfall in einem Umspannwerk.
  12991. 13.9.1977, Verleihung des Walter-Kolb-Gedächtnispreises an Dr. Otto Mallmann für seine Dissertation über den Datenschutz im Bereich des Kreditinformationssystems.
  12992. 24.1.1978, Erste Quartiersversammlung zu den Sanierungsplänen für den Bereich Bockenheim-West in der ehemaligen Kaufunger-Schule.
  12993. 12.5.1979, Im Rahmen des Neubaues des Klärwerkes Griesheim findet die fünfte und letzte Sprengung im Bereich des ehemaligen Ladekranes „Theodor“ statt.
  12994. 28.5.1980, Im Kaisersaal des Römers wird der „Wächterpreis der Tagespresse“ für 1980 an sechs Journalisten vergeben, die 1979 über Missstände im Bereich des öffentlichen Lebens berichtet haben.
  12995. 29.11.1980, Nach einem Rangierunfall im Bereich des Bundesbahngüterbahnhofes besteht zeitweise Explosionsgefahr: Aus einem 30-Tonnen-Kesselwagen strömt Iso-Butanol aus.
  12996. 19.8.1986, Gründung eines „Mietervereins Eckenheim-Süd und Bereich Marbachweg“.
  12997. 14.2.1987, Wegen einer Bombendrohung muss die Polizei im Hauptbahnhof den Bereich um eine Schließfachanlage weiträumig absperren. In dem verdächtigen Aktenkoffer findet die Polizei allerdings keinen Sprengstoff, sondern rechtsextreme Hetzschriften.
  12998. 31.1.1990, Erste „Nidda-Konferenz“ mit Vertretern der Anrainer-Kommunen, dem Umlandverband Frankfurt sowie Abgesandten aus Landwirtschaft und Industrie, der Naturschutzverbände und Landesbehörden. Beschlossen wird eine Zusammenarbeit im Bereich des Umweltschutzes.
  12999. 18.4.1993, Neuer Störfall bei der Hoechst AG: Im Nordwerk treten rund 50 Kilogramm eines gelben Farbpulvers aus und gehen auf dem Firmengelände und in einem Bereich des Stadtteils Höchst nieder.
  13000. 11.11.1995, Richtfest der Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen der Sportschule Frankfurt des Landesportbundes Hessen im Bereich der Otto-Fleck-Schneise.
  13001. 3.12.1999, Der Magistrat beschließt, die obere Schillerstraße neu zu gestalten. Zum ersten Mal dürfen in diesem Bereich der Fußgängerzone zwischen Rahmhofstraße und Taubenstraße wieder Autos einfahren.
  13002. 15.7.2001, Zum zehnjährigen Jubiläum des Natur- und Landschaftsprojektes Grüngürtel findet erstmals eine Radrallye im Bereich des Grüngürtels statt.
  13003. 9.10.2002–14.10.2002, Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Schwerpunkt Litauen. Die Infobase, Fachmesse für Information und Kommunikation, wird in den neu konzipierten Electronic-Bereich der Buchmesse integriert.
  13004. 16.10.2009, Eröffnung des „SchubLaden“ im Stadtteil Bornheim – ein Laden mit 20 Auszubildenden im kaufmännischen Bereich.
  13005. 12.3.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erste große Luftschutzdebatte. Einstimmig billigen die Stadtverordneten den Klinikvertrag, den der Magistrat und die Hessische Landesregierung entworfen haben. Nach dieser Vereinbarung bleiben die Universitätskliniken samt Personal bei der Stadt Frankfurt am Main. Das Land übernimmt 50 Prozent der Investitionskosten in den Sachsenhäuser Kliniken und außerdem ab 01.01.1964 die Hälfte des laufenden Zuschusses, soweit er Bereiche des Klinikums betrifft, die der Forschung und Lehre dienen.
  13006. 8.11.1979, Der Universitäts-Haushaltsausschuss billigt das Konzept für den Universitätsausbau. Danach sollen die Geisteswissenschaften im Uni-Kernbereich bleiben und in Niederursel Neubauten für die Bereiche Informatik, Psychologie, Geowissenschaft, Pharmazie, Lebensmittelchemie und Biochemie entstehen.
  13007. 7.11.1989, Erster Spatenstich für den Neubau eines interdisziplinären Lehr- und Forschungszentrums der Johann Wolfgang Goethe-Universität. In dem „Biozentrum“ auf dem Niederurseler Hang sollen in den nächsten Jahren die Bereiche Chemie, Biochemie, Pharmazie, Lebensmittelchemie, Mikrobiologie usw. angesiedelt werden.
  13008. 1.7.1992, Die Flughafen AG (FAG) und die Deutsche Lufthansa einigen sich in der Frage der Zukunft der Staatslinie auf dem Rhein-Main-Flughafen: Die FAG räumt die Bereiche A und B des heutigen Empfangsgebäudes komplett für die Lufthansa und ihre Fluggäste. Vom Herbst 1994 müssen alle anderen Fluglinien mit ihren Schaltern aus- und in das dann fertig gestellte neue Terminal Ost umziehen.
  13009. 23.2.1932, 100. Todestag des Buchdruckers, Verlegers, Hebraisten und Dichters Wolf Heidenheim (1757-1832), Tätigkeiten als Drucker und Verleger in Offenbach/Main und in Rödelheim. Beschäftigte sich neben seiner Herausgeber- und Verlegertätigkeit mit allen Bereichen der jüdischen Wissenschaft (u.a. Religionsphilosophie, Astronomie, Naturgeschichte, Poesie).
  13010. 20.5.1944–21.5.1944, Mütterehrungsfeiern der NSDAP in den Bereichen der Ortsgruppen. Im Mittelpunkt der nationalsozialistischen Mutterfeierstunden steht die Überreichung des Mutterehrenkreuzes.
  13011. 8.2.1966–10.2.1966, Tagung der Pressestellenleiter aus allen Bereichen der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltungen auf Einladung der Deutschen Journalisten Union in der IG Druck und Papier.
  13012. 1.8.1975, In der Gesamtschule in Nieder-Eschbach wird unter Aufhebung der Otto-Hahn-Schule in deren Gebäude und einem Erweiterungsbau mit neun Klassen- und drei Fachräumen, Bereichen mit Schüler-Einzelarbeitsplätzen und einer Schulfernsehanlage der Unterricht aufgenommen.
  13013. 9.8.2002, Die Situation der Migranten in Frankfurt am Main ist im Landesvergleich in „wesentlichen Bereichen besser“. Darauf weist Integrationsdezernent Albrecht Magen bei der Vorstellung des vom Sozialministerium veröffentlichten Migrationsreports 2002 hin.
  13014. 26.8.2002, Im Hauptbahnhof gilt seit heute ein generelles Rauchverbot. Zur Zigarette dürfen Reisende nur noch in besonders gekennzeichneten Bereichen greifen.
  13015. 9.5.1973, Mit einem Freispruch endet der erste Mietwucherprozess in Frankfurt am Main. Der Verdacht gegen einen achtundzwanzigjährigen italienischen Postarbeiter, er habe die Notlage eines wohnungs- und arbeitslosen spanischen Gastarbeiters zur eigenen Bereicherung ausgenutzt, wurde nach der mehr als vier Stunden dauernden Beweisaufnahme selbst vom Staatsanwaltschaft nicht aufrechterhalten.
  13016. 22.1.1938, Tagung der Studentenführer und Amtsleiter der NS-Studentenkampfhilfe des Bereiches Rhein aus den Gauen Hessen-Nassau, Koblenz-Trier und Kurhessen im Sitzungssaal der Gauleitung Hessen-Nassau.
  13017. 23.1.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl des kaufmännischen Leiters der Frankfurter Stadtwerke, Rudolf Sölch, mit 62 von 76 Stimmen auf sechs Jahre zum Stadtkämmerer. In der Frage des Wiederaufbaus der Opernhausruine zu einem Konzert- und Kongresshaus kommen die Stadtverordneten trotz Debatte keinen Schritt voran. Die SPD-Fraktion spricht sich zum jetzigen Zeitpunkt gegen Zuschüsse aus. Ausgiebig besprechen sich die Mandatsträger auch über den Wiederaufbau des Bereiches Dom-Römer.
  13018. 28.5.1984–30.5.1984, Die Hoechst AG feiert das 100jährige Bestehen des Bereichs Pharma ihrer Firma mit einer Ausstellung „Ein Jahrhundert im Dienst der Medizin“ in der Jahrhunderthalle Hoechst, einem Festkolloquium und einem internationalen Symposium mit Fachvorträgen.
  13019. 17.6.2009, Feierliche Eröffnung der modernisierten und um einen Anbau erweiterten Feuerwache in Bergen-Enkheim. Die Wache ist jetzt das Domizil der Enkheimer Berufsfeuerwehr („Bereichswache 11) und der Freiwilligen Feuerwehr Enkheim.
  13020. 16.2.2011, Offizielle Eröffnung der neuen Feuerwache (Bereichswache 31) im Stadtteil Zeilsheim.
  13021. 2.5.2012, Zertifizierung der Bereichswache 30 der Frankfurter Feuerwehr als Passivhaus im Stadtteil Sossenheim.
  13022. 14.11.1958, 50jähriges Jubiläum der Firma Emil Schenkel, Auto-Bereifungen, Auto-Zubehör, Vulkanisierbetrieb, Darmstädter Landstraße 139.
  13023. 30.9.1976, Über dem Cassella-Werk steht ein Rauchpilz, der einen unangenehmen, süßsauren Geruch verbreitet und vereinzelt Übelkeit hervorruft. Die Emission ist Folge einer Verpuffung in der Farbenproduktion des Chemiewerks. Feuerwehr und Großraumentlüfter bereinigen die Situation. Es entsteht ein Sachschaden von rund einer Million DM.
  13024. 4.6.1977, Nachdem unterhalb der Emser Brücke aus einem undichten Kesselwagen der Deutschen Bundesbahn giftige Schwefelkohlenstoffe ausströmen, bereinigt die Feuerwehr mit einem Großeinsatz die Situation und verhindert eine Explosion.
  13025. 4.6.1952, Eine Studiengruppe von Parlamentariern der englischen Labour Party, die auf Einladung von Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn das Land Hessen bereisen, werden von Bürgermeister Dr. Walter Leiske im Magistratssitzungssaal empfangen.
  13026. 22.3.1967, Empfang einer Gruppe sowjetischer Journalisten, die auf Einladung der SPD die Bundesrepublik Deutschland bereisen, durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Kaisersaal des Römers.
  13027. 19.6.1967, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) empfängt im Kaisersaal des Römers eine Gruppe von 30, die Bundesrepublik Deutschland bereisenden tschechischen Widerstandskämpfern.
  13028. 4.6.1942–5.6.1942, Reichsgesundheitsführer Dr. med. Leonardo Conti, zugleich Chef der Reichsärztekammer, bereist auf Einladung von Gauleiter Jakob Sprenger die Mainstadt. Der Besuch gilt Besprechungen auf gesundheitspolitischem Gebiet. Auf dem Programm steht die Besichtigung von medizinischen Einrichtungen im Gau Hessen-Nassau. Außerdem nimmt er an der Amtseinführung des neuen Leiters des Amtes für Volksgesundheit, SA-Gruppenführer W. Mörchen, im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, teil.
  13029. 30.9.1957–1.10.1957, Besuch einer sowjetischen Delegation, die auf Einladung des Bundesministers für Wohnungsbau einige Städte der Bundesrepublik Deutschland bereist.
  13030. 6.4.1961–28.4.1961, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) bereist Israel, vor allem um dort Städteneugründungen kennen zu lernen.
  13031. 8.12.1971–10.12.1971, Eine erste offizielle sowjetische Schriftstellerdelegation, die auf Einladung des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS) die Bundesrepublik Deutschland bereist, besucht die Mainstadt.
  13032. 3.8.1898, Der Sultan von Siak bereist die Mainstadt zu einem vierzehntägigen Aufenthalt.
  13033. 17.5.1978–23.5.1978, Auf mehreren öffentlichen Veranstaltungen spricht eine Panindianische Delegation aus Nord- und Südamerika, die vier Wochen lang die Bundesrepublik Deutschland bereist.
  13034. 26.6.2006, Der Oberbürgermeister-Kandidat der SPD, Unterbezirksvorsitzender Franz Frey, eröffnet den OB-Wahlkampf und bereist die Stadtteile.
  13035. 1.10.1932, Die größte Verkehrsmaschine der Deutschen Lufthansa vom Typ D 2500 mit 44 Meter Spannweite, landet auf dem Flughafen Frankfurt und steht drei Tage zur kostenlosen Besichtigung sowie zu Rundflügen bereit.
  13036. 28.9.1931, Der Magistrat beschließt, Feldgrundstücke für Erwerbslose bereit zu stellen - rund 1.800 Einzelparzellen. Die Grundstücke liegen in verschiedenen Stadtteilen, meist in der Nähe von größeren Wohngebieten, z. B. am Bockenheimer Friedhof, an der Hausener Landstraße, an der Miquel-Straße, in Heddernheim, bei Niederrad und in Höchst.
  13037. 25.7.1931, Auf den im Hauptbahnhof bereit stehenden Zugpark des Berliner Schnellzuges fährt eine Rangierabteilung scharf auf. Verletzt wird niemand.
  13038. 30.9.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte um die Umgründung der Frankfurter Gasgesellschaft, die der Magistrat in einer Vorlage fordert. Beschlossen wird, anlässlich des 50jährigen Bestehens des Opernhauses, 10.000.- Mark zugunsten Not leidender Pensionäre der Bühne bereit zu stellen.
  13039. 8.8.2000, Nach wiederholten Attacken von Kampfhunden verschärft sich die Gangart gegenüber Haltern dieser Tiere. Vermieter kündigen den Hundebesitzern, wenn diese nicht bereit sind, ihre gefährlichen Tiere abzuschaffen.
  13040. 9.2.2000, Nachdem die bisherige Betreiberin des Kinos Harmonie in Sachsenhausen, die Filmtheaterkette Ufa, ihren Pachtvertrag, der am 30.04. d. J. endet, nicht verlängern will, erklärt sich der Betreiber eines Kinocenters in Fulda bereit, das älteste Frankfurter Filmtheater zu pachten.
  13041. 25.10.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten erklären sich im Sinne des am 10. November 1947 in Kraft getretenen Rückerstattungsgesetzes bereit, die in der NS-Zeit von der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main an die Stadt übereigneten Liegenschaften an die „Jüdische Gemeinde Frankfurt“ zurückzuerstatten.
  13042. 8.12.1959, Aus dem Gebäude des Städelschen Kunstinstituts haben unbekannte Einbrecher eines der wertvollsten Gemälde der dort aufbewahrten Sammlung gestohlen. Es handelt sich um das Gemälde „Die Venus“ von Lucas Cranach dem Älteren, dessen Wert mit 250.000.- DM angegeben wird. Der Diebstahl wird heute Vormittag um 9 Uhr entdeckt. Zuletzt ist das Gemälde am 07.12., um 16.30 Uhr, an seinem Platz gesehen worden. Für die Wiederbeschaffung dieses Kunstwerkes stellt das Institut 10.000.- DM bereit.
  13043. 5.6.1967, Der Magistrat äußert sich zum Wiederaufbau der Alten Oper. Er sieht sich außerstande, die Finanzierung zu sichern, ist jedoch grundsätzlich bereit, Ruine und Grundstück in eine Opernhaus-Stiftung einzubringen.
  13044. 6.1.1971, Der Bund für Volksbildung plant das Theater am Turm nach den Prinzipien der Mitbestimmung künftig durch ein kollegiales Gremium leiten zu lassen. Der bisherige Intendant, Dr. Felix Müller, ist in Anbetracht dieses Entschlusses bereit, aus seiner Stellung als Theaterintendant auszuscheiden.
  13045. 23.8.1971, Die Flughafen AG erklärt sich gegenüber dem hessischen Wirtschaftsministerium bereit, auf nächtliche Postflüge fast ganz zu verzichten, um den Anwohnern der umliegenden Gemeinden ihre Nachtruhe zu garantieren. Allerdings müsse ein Ersatzflugplatz gefunden werden.
  13046. 24.8.1971, Bund und Land Hessen sind nicht bereit, sich in nennenswertem Umfang am Ausbau des Frankfurter Waldstadions für die Fußballweltmeisterschaft 1974 zu beteiligen.
  13047. 21.2.1975, Der Dirigent Professor Michael Gielen zeigt sich bereit, vom Herbst 1977 an die Nachfolge Christoph von Dohnanyis als Opernchef und Leiter der Museumskonzerte anzutreten.
  13048. 21.10.1976, Während des Junge Union-Kreistages im „Haus der Heimat“ kommt es zu einer Spaltung: die drei Ortsverbände Süd, West und Nordost, die die Hälfte der Frankfurter JU-Mitglieder repräsentieren, verlassen die CDU-Jugendorganisation und sind nicht länger bereit, mit dem amtierenden JU-Kreisvorstand zusammenzuarbeiten.
  13049. 23.1.1986, Der 2. Senat des Verwaltungsgerichtshofs in Kassel (VGH) verpflichtet die Städtische Saalbau GmbH, die die Bürgerhäuser verwaltet, der NPD Räume im Haus Gallus für die morgige Parteiveranstaltung der Rechtsextremen bereit zu stellen.
  13050. 22.5.1986, Am frühen Morgen wird eine 27jährige Frankfurter Taxifahrerin von einem Fahrgast durch mehrere Messerstiche getötet. Der 18jährige Mörder steigt gegen 1 Uhr in der Nähe des Henninger-Turms in das Taxi. Die Bluttat ereignet sich nahe des Büttelborner Stadtteils Worfelden (Kreis Groß-Gerau). Bereit zweieinhalb Stunden später kann der Täter von der Polizei in Sachsenhausen verhaftet werden.
  13051. 27.5.1986, Die hessische Landesregierung erklärt sich grundsätzlich bereit, sämtliche Geschäftsanteile des gewerkschaftseigenen Wohnungsbaukonzerns „Neue Heimat Südwest“ zu übernehmen, um so die Sozialbindung der rund 30.000 Wohnungen des Unternehmens langfristig zu sichern.
  13052. 30.10.1987–31.10.1987, Kommunalpolitischer Parteitag der Frankfurter SPD in der Stadthalle von Bergen-Enkheim. Der Bundestagsabgeordnete Volker Hauff erklärt sich zur Spitzenkandidatur der SPD für die Kommunalwahl 1989 bereit.
  13053. 22.7.1988, Die Frankfurter Stadtwerke erklären sich bereit, für die Dependance des Jüdischen Museums insgesamt drei Räume ihres Neubaus abzugeben.
  13054. 28.6.1989, Die Griesheimer Firma Elwenn & Frankenbach zeigt sich nach einem Gespräch mit dem Umweltdezernenten Tom Koenigs erstmals bereit, die Quecksilber verseuchten Gebäude rund um ihr Betriebsgelände zu sanieren. Ebenso sollen die Grünflächen vor den betroffenen Wohnblocks (In der Schildwacht und Ahornstraße) bis in eine Tiefe von 20 cm abgetragen werden.
  13055. 18.1.1990, Unter dem Druck öffentlicher Kritik erklärt sich Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann schließlich doch bereit, das Geld zurückzuzahlen, das er seit seinem Ausscheiden als Frankfurter Oberbürgermeister (1986) von der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen für Garten- und Hauspflege in seinem Frankfurter Privathaus erhalten hat.
  13056. 9.3.1998, Der frühere Frankfurter SPD-Unterbezirksvorsitzende Fred Gebhardt erklärt sich offiziell bereit, für die PDS als hessischer Spitzenkandidat bei der diesjährigen Bundestagswahl anzutreten.
  13057. 17.12.1998, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten entscheiden, dass die Obst- und Gemüsestände vor dem Kaufhaus „Sport-Arena“ bleiben dürfen. Des Weiteren werden die Pläne für den Bau eines „Skydome“ oder „Maindome“ definitiv zu den Akten gelegt. Stattdessen soll das heutige Waldstadion umgebaut werden. Dafür stellen die Stadtverordneten mehr als 125 Millionen DM bereit.
  13058. 5.5.2001, Start der Aktion „Not-Buch“ der Stadt- und Universitätsbibliothek: Gesucht werden Paten, die bereit sind, Bücher und Handschriften ihrer Wahl auf eigene Kosten restaurieren zu lassen.
  13059. 8.11.2002, Nach langem Streit erklärt sich die hessische CDU/FDP-Landesregierung bereit, die Olympia-Bewerbung Frankfurts und der Region mit einer Bürgschaft von 20 Millionen € abzusichern.
  13060. 8.11.2002, Die Region Rhein-Main beteiligt sich finanziell an der Bewerbung Frankfurts als Kulturhauptstadt. In einem Vertrag verpflichten sich die Städte Aschaffenburg, Bad Homburg, Bad Vilbel, Frankfurt am Main, Hanau, Mainz, Rüsselsheim und Wiesbaden sowie der Hochtaunuskreis, je Bewohner und Jahr zehn Cent für die Finanzierung der Bewerbung bereit zu stellen.
  13061. 15.7.1978, Der US-amerikanische Präsident Jimmy Carter besucht auf seiner Deutschlandvisite gemeinsam mit seiner Frau Rosalynn und seiner 11jährigen Tochter Amy die Mainstadt. 15.000 Frankfurter Bürger bereiten den Gästen einen freundlichen Empfang auf dem Römerberg. Im Kaisersaal tragen sich die Carters in das Goldene Buch der Stadt ein.
  13062. 16.7.1991, Heute vor 125 Jahren besetzen preußische Truppen die „Freie Stadt Frankfurt“ und bereiten der städtischen Unabhängigkeit der Mainmetropole ein Ende.
  13063. 15.12.1992, Zwölf Todesfälle an der Frankfurter Universitätsklinik bereiten Ärzten und Hygienikern Kopfzerbrechen. Die Verstorbenen waren alle in dem 20 Jahre alten Zentralbau untergebracht, wo seit Mai d. J. eine Asbestsanierung stattfindet.
  13064. 1.7.2002, Zehntausende Menschen bereiten der bundesdeutschen Fußball-Nationalelf, die als Vizeweltmeister aus Japan heimkehrt, auf dem Römerberg einen triumphalen Empfang. Die Nationalspieler und Coach Rudi Völler tragen sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  13065. 19.9.1932, Inbetriebnahme der Staustufe Frankfurt-Griesheim der künftigen Rhein-Main-Donau-Großschifffahrtsstraße. Diese Staustufe ist die modernste Anlage ihrer Art in Europa./ Vor 35.000 Zuschauern bereitet der FSV Frankfurt der Eintracht Frankfurt eine sensationelle 3:1-Niederlage.
  13066. 31.3.2000, Der scheidende Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Werner Meißner, bereitet den Abschied der Hochschule aus Bockenheim vor. In ganz Europa lässt Meißner für die Vermarktung der universitären Grundstücke nach einem Projektentwickler suchen.
  13067. 18.4.1977, Ein mysteriöses Gewaltverbrechen in der Taunusstraße, bei dem ein Mann erschossen und ein anderer schwer verletzt aufgefunden wird, bereitet der Mordkommission Kopfzerbrechen.
  13068. 31.7.1930, Ein leerer Zugpark, der auf dem Gleis 15 bereitgestellt werden soll, fährt auf den Prellbock auf und schiebt diesen etwa zwei Meter in den Querbahnsteig hinter der Sperre. Verletzt wird dabei niemand.
  13069. 23.11.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadt Frankfurt am Main überlässt die Ausübung des Fischereirechts innerhalb der Stadtgrenze der Frankfurter Fischer- und Schifferzunft auf die Dauer von 30 Jahren. Der Rödelheimer Bunker wird für Obdachlose hergerichtet. Für die Ausrüstung der Polizei mit Wasserwerfern werden 30.000 DM bereitgestellt, für die Überdachung des Chores und der Anna-Kapelle in der Karmeliterkirche 71.800 DM genehmigt.
  13070. 21.10.1978, Die ersten Versuchs-Klos für Hunde werden im Nordwestzentrum aufgestellt. Demnächst sollen insgesamt 20 Eimer im gesamten Stadtgebiet bereitgestellt werden.
  13071. 20.3.1986, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird ein eigenständiges kommunales Programm zur Förderung von Wohnungsmodernisierungen. Dafür sollen 40 Millionen DM bereitgestellt werden.
  13072. 12.9.1960, Auf dem Rhein-Main-Flughafen treffen 57 Sportler und Sportfunktionäre der deutschen Leichtathletikmannschaft ein, die an den Olympischen Spielen in Rom teilgenommen haben. Im bereitgestellten Wagen werden die Sportler in das Zoo-Gesellschaftshaus gefahren, wo ein großer Festabend in Anwesenheit des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn stattfindet.
  13073. 4.3.1937, Feierliche Eröffnung der Kommunalpolitischen Schule des Gaues Hessen-Nassau durch Gauleiter Jakob Sprenger. Die Schule besteht bereits seit zwei Jahren – bisher in Bad Soden. Gemeindebeamte aus dem Gau Hessen-Nassau werden dort nationalsozialistisch indoktriniert.
  13074. 5.5.1936, Wiederaufrichtung der Frankfurter Ortsgruppe des Riesengebirgsvereins. Bereits von 1928 bis 1934 hat die Ortsgruppe des 1880 gegründeten Riesengebirgsvereins als eine Abteilung des Schlesiervereins gearbeitet.
  13075. 3.12.1935, Das „Stadt-Blatt“ der „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass Arbeiter in der Bockenheimer Anlage damit beschäftigt sind, den Sockel des Börnedenkmals abzutragen. Die Büste ist bereits vor Jahren entfernt worden, nachdem sie zuvor weitgehend zerstört worden ist.
  13076. 9.8.1935, Offizielle Amtseinführung der 36 Gemeinderäte nach der am 01.04. d. J. in Kraft getretenen „Deutschen Gemeindeordnung“ (DGO) im Bürgersaal des Römers in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger. Eine bereits für den 25.03. d. J. nach dem Preußischen Gemeindeverfassungsgesetz von 1933 anberaumte Sitzung des Gemeinderates, in der die Ratsherren offiziell eingeführt und vereidigt werden sollten, wird von Gauleiter Jakob Sprenger abgesagt, d.h., dass der Gemeinderat nach dem Preußischen Gemeindeverfassungsgesetz nie eingesetzt wird.
  13077. 3.6.1935, Feierstunde „Sinn und Aufgabe“ des „Deutschen Jungvolkes“ auf dem Römerberg. Die bereits für den 30.05. d. J. vorgesehene Feier musste wegen schlechten Wetters verschoben werden.
  13078. 18.1.1934, Anlässlich des Reichsgründungstages weiht die Frankfurter Studentenschaft das neue Kameradschaftshaus Westendstraße 55 ein. In diesem Haus werden junge Semester untergebracht, die bereits ihrer Arbeitsdienstpflicht genügt haben. Nach der Reichsgründungsfeier der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Opernhaus wird das Gebäude, das den Namen Langemarck-Haus erhält, durch den Gauleiter Jakob Sprenger feierlich eingeweiht.
  13079. 29.10.1933, Hitler besucht die Mainstadt und spricht anlässlich der bevorstehenden Reichstagswahl am 12.11. d. J. in der Festhalle. Bereits Tage zuvor sind die Eintrittskarten ausverkauft! Zehntausende Menschen jubeln dem Diktator zu und legen ein spontanes Treugelübde ab.
  13080. 22.4.1933, Premiere der Neuinszenierung von Johann Wolfgang von Goethes „Faust II“ im Schauspielhaus – zugleich die Abschiedsvorstellung des bereits beurlaubten Intendanten Dr. Alwin Kronacher (1880-1951).
  13081. 31.3.1933, Konstituierende Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung im geschmückten Rathaussaal. Übertragen wird sie durch Lautsprecher auf dem Römerberg. Die am 12. März d. J. gewählten Stadtverordneten der Kampffront Schwarz-Weiß-Rot (3 Abgeordnete), der DVP (2), der Haus- und Grundbesitzerliste (1) und des Christlichen Volksdienstes (1) haben sich zu der Fraktion „Nationale Arbeitsgemeinschaft“ zusammengeschlossen. Auf der Tagesordnung stehen außer der Einführung und der Verpflichtung der Stadtverordneten die Neuwahl der unbesoldeten Magistratsmitglieder sowie der Mitglieder der Verwaltungsdeputationen, soweit sie von der Stadtverordnetenversammlung zu bestellen sind. Nicht teilnehmen dürfen die acht rechtmäßig gewählten Stadtverordneten der KPD, die nach einer Verfügung des preußischen Innenministeriums vom 20. März d. J. unter dem Verdacht des Hochverrats stehen; sie werden auch nicht mehr verpflichtet. Die Nationalsozialisten erklären die kommunistischen Stadtverordnetenmandate im Mai d. J. nachträglich für ungültig. Der neue Frankfurter Oberbürgermeister Friedrich Krebs (1894-1961) sieht die „Gleichschaltung des politischen Willens in Reich, Ländern und Gemeinden“ bereits als erreicht an. Das Präsidium wird ausschließlich mit NS-Stadtverordneten besetzt. Die Wahl der zehn unbesoldeten Stadträte ist zugleich die letzte geheime Wahl, welche die Stadtverordnetenversammlung noch durchführt. Die Nationalsozialisten erhalten sechs Sitze, die Sozialdemokraten zwei (Wilhelm Weidner u. Jakob Kriegseis), das Zentrum und die Nationale Arbeitsgemeinschaft jeweils einen. Die neue Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung sieht eine nationalsozialistische Mehrheit für den Ältesten-Ausschuss vor (acht Nationalsozialisten, drei Sozialdemokraten, je ein Vertreter des Zentrums und der Nationalen Arbeitsgemeinschaft). Beschlossen wird die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Adolf Hitler, Paul von Hindenburg und nachträglich mit Magistratsbeschluss vom 07.06.1933 auch an Hermann Göring. Außerdem beschlossen wird die Beschlagnahme des Vermögens von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945).
  13082. 1.3.1933, Letztmaliges Erscheinen der sozialdemokratischen „Volksstimme. Organ der Sozialdemokratie für Südwestdeutschland“ (Ffm) (44. Jg., Nr. 51), die bereits vom 18. bis 23.02. d. J. nicht erscheinen darf, infolge des Verbots durch die Nationalsozialisten.
  13083. 23.1.1933, Der Main im Eis. Bereits zwei Tage später lockt diese „Sensation“ des zugefrorenen Mains viele Kinder auf das Eis. Einzelne Gruppen überschreiten nach allen Richtungen den Main. Eine Woche später setzt Tauwetter ein.
  13084. 1.5.1932, Einweihung des neuen Bootshauses des Ruder-Clubs Griesheim 1906 e. V. Zugleich mit der Einweihungsfeier verbindet der Verein das Fest seines 25jährigen Jubiläums, das eigentlich bereits im vergangenen Jahr fällig war. Der Männergesangverein „Germania“ und der Opernsänger Hans Erl (1882-1942 deportiert nach dem Osten) runden das künstlerische Programm ab.
  13085. 15.12.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Nach langen unerfreulichen Parteiquerelen fällt endlich die Entscheidung in der Kämmererwahl. Der Königsberger Stadtkämmerer Dr. Friedrich Lehmann (1888-1960), der ursprünglich bereits vom Magistratswahlausschuss mit Stimmenmehrheit als Kandidat vorgeschlagen worden ist, dessen Wahl zweimal vom Plenum der Stadtverordneten vertagt wurde, wird nun endgültig zum Stadtkämmerer gewählt. Im zweiten Wahlgang kann Lehmann bereits die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Das Stimmenergebnis lautet: 39 Stimmen für Dr. Lehmann, 29 Stimmen für den Duisburger Kämmerer Dr. Besserer, der von der Deutschen Volkspartei als Kandidat aufgestellt worden ist, vier Stimmen für den derzeitigen Stellvertreter des Frankfurter Stadtkämmerer, Dr. Bruno Müller, und fünf Stimmen für den kommunistischen Kandidaten Stoll. Debatte über den vierteljährlichen, städtischen „Wirtschaftsbericht“ des Magistrats betr. das zweite Quartal 1931 mit Datum vom 30.09. d. J.
  13086. 19.4.1931, Premiere der Oper „Wozzeck“ von Alban Berg in der Inszenierung von Herbert Graf im Opernhaus. Der Komponist nimmt an der Premiere teil und ist bereits bei den letzten Proben zugegen.
  13087. 8.7.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen zwei In- und Auslandsanleihen in Höhe von über 70 Millionen Reichsmark für bereits genehmigte außerordentliche Aufwendungen zur Erweiterung der Elektrizitäts-, Wasser-, Gaswerke und für die Straßenbahn- und Omnibusbetriebe aufzunehmen. Des Weiteren beschlossen wird die Schaffung eines Städtischen Orchesters.
  13088. 31.3.1930, Obwohl das Schuljahr für die laufenden Klassen durch die späte Lage des Osterfestes erst am 09.04. d. J. abläuft, werden alle zur Entlassung kommenden Schüler und Schülerinnen der allgemein bildenden Schulen und Berufsschulen bereits am 31.03. d. J. mit Schluss des Quartals entlassen, um den Lehrlingen den Eintritt in ihr Berufsleben zu erleichtern.
  13089. 8.1.1930, Unter dem dringenden Verdacht, an der Papageienkrankheit schwer erkrankt zu sein, wird ein Mann, der 30 Jahre in Rhodesien [heute: Zimbabwe] gelebt hat und Anfang Dezember 1929 nach Deutschland zurückgekehrt ist, in die Isolierabteilung des Städtischen Krankhauses eingeliefert, wo er bereits vier Tage später verstirbt.
  13090. 29.6.1929, Offizielle Einweihung des bereits seit einem Jahr bestehenden Instituts für gerichtliche Medizin an der Universität Frankfurt, Theodor-Stern-Kai.
  13091. 4.6.1928, Eröffnung der neuen Frankfurter Großmarkthalle für den lokalen Lebensmittelmarkt. Der Umzug der Händler vollzieht sich bereits am 02.06. d. J. Die Erzeuger und Kleinhändler treten heute zum ersten Mal in der neuen Zentralmarkthalle auf.
  13092. 7.2.1928, Infolge einer Explosion, eines damit verbundene Brandes und Zerstörungen in der Schaltanlage im Elektrizitätswerk I ist Frankfurt am Main für ca. 90 Minuten ohne elektrischen Strom. Die bereits auf Drehstrom umgestellten Stadtteile, ebenso wie die Straßenbahn, bleiben von der Störung verschont. Damit ist die Mainstadt bereits das zweite Mal innerhalb weniger Wochen (zuletzt am 21.12.1927) von einem gravierenden Stromausfall betroffen.
  13093. 5.12.1928, Die seit einigen Tagen im Zusammenhang mit der Aufführung der Komödie des Dramatikers Walter Hasenclever „Ehen werden im Himmel geschlossen“ (1928) anhaltenden Proteste gegen dieses Stück wegen angeblicher Gotteslästerung erleben während der heutigen Aufführung einen Höhepunkt. Bereits im ersten Akt sind Protestrufe aus dem Parkett zu vernehmen. Als Polizisten die Ruhestörer des Saales verweisen, kommt es zu allgemeinen Tumulten, zahlreiche Stink- und Tränengasbomben werden ins Parkett und in die Ränge geschleudert. Viele Besucher verlassen, Taschentücher vor die Augen gepresst, das Theater. Die Schauspieler spielen trotzdem das Stück zu Ende. Die Hinausgeworfenen sammeln sich vor dem Schauspielhaus, protestieren und pfeifen, bis sie von der Polizei zerstreut werden.
  13094. 30.12.1921, Offizielle Eröffnungsvorstellung des neuen Operetten-Theaters in Groß-Frankfurt (ursprünglich bereits für den 28.12. d. J. vorgesehen).
  13095. 26.5.1921, Erstaufführung des Films „Auf der Wegscheide“ der Frankfurter Kinderhilfe im Volkstheater, Rotlintstraße. Bereits zuvor findet eine Pressevorführung als geschlossene Veranstaltung statt.
  13096. 3.6.1920, Da am Pfingstsonntag (06.06.) Reichstagswahlen stattfinden, findet die christliche Fronleichnamsprozession bereits heute statt.
  13097. 8.11.1918, Tagung sozialdemokratischer Parteifunktionäre und Gewerkschaftsführer im Parteibüro der SPD. Nach Absprachen mit dem militärischen Generalkommando vor Ort, setzt die SPD die Wahl von Soldatenräten in der Garnison durch, die den bereits drei Tage zuvor installierten „Wohlfahrtsausschuss“ ergänzen.
  13098. 1.1.1911, Die fast frühlingswarme Neujahrsnacht lockt viele hunderte Menschen auf die Zeil. Ernstliche Zwischenfälle ereignen sich dort nicht. Gegen zwei Uhr morgens kehrt bereits wieder Ruhe ein.
  13099. 1.8.1906–23.9.1906, (Die bereits für Anfang Juli d. J. vorgesehene) Hans-Thoma-(Sonder-)Ausstellung im Frankfurter Kunstverein mit Werken aus Frankfurter Privatbesitz.
  13100. 9.10.1937, Das neue Infanterie-Regiment 81 rückt wieder in die alte Garnisonsstadt Frankfurt am Main ein und bezieht ihre Unterkunft an der Friedberger Warte. Bereits von 1871 bis zur Auflösung 1919 hat das Infanterie-Regiment Landgraf Friedrich I. von Hessen-Kassel Nr. 81 hier seinen Standort gehabt. In einem öffentlichen Aufruf heißt Oberbürgermeister Friedrich Krebs das Infanterie-Regiment 81 in der Mainstadt willkommen.
  13101. 26.3.1940–6.4.1940, Reichsweite Sammlung von Metallen, die in zahlreichen städtischen Annahmestellen abgegeben werden, meist in Turnhallen von Schulen. Bereits nach wenigen Tagen türmen sich in den Sammelstellen die Materialien. Den Metallspender wird eine Urkunde ausgehändigt: „Metallspende des deutschen Volkes zum Geburtstag des Führers im Kriegsjahr 1940.“
  13102. 27.8.1942, Auswechslung der Rautenkreuzung der Straßenbahn an der Hauptwache. Der letzte Gleiswechsel an dieser Stelle ist von der Straßenbahnverwaltung vor vierzehn Jahren vorgenommen worden. Täglich rollen 6.500 Straßenbahnwagen über diesen wichtigsten Schnittpunkt des Frankfurter Straßenverkehrs. Um 8.30 Uhr bewegt sich der letzte Zug der Linie 12 über die alte Straßenkreuzung der Hauptwache. Die Umleitungen finden über die Konstablerwache statt. Bereits um 11.58 Uhr fährt die Straßenbahn der Linie 12 wieder ihren alten Weg über das neue Schienenkreuz.
  13103. 31.8.1943, Die „Frankfurter Zeitung“ (FZ) wird endgültig verboten und muss ihr Erscheinen einstellen. Der Verlag der „Frankfurter Zeitung“ (Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH) teilt den Lesern mit: „Im Zuge der kriegswirtschaftlichen Maßnahmen wird die ‚Frankfurter Zeitung’ am 31. August 1943 ihr Erscheinen einstellen.“ Hitler hatte bereits Ende April d. J. spontan ein Verbot der FZ angeordnet.
  13104. 8.2.1944, Tod des Schriftstellers und Journalisten Dr. Alfons Paquet (1881-1944 während des Luftangriffs auf Frankfurt am Main), langjähriger Mitarbeiter der „Frankfurter Zeitung“. Seit 1918 dauerhaft in Frankfurt am Main ansässig. 1932 Wahl in die Preußische Akademie der Künste, bereits im März 1933 wieder ausgeschlossen. 1935 Redaktionsleiter des Stadtblattes der „Frankfurter Zeitung“. Mit der Einstellung der „Frankfurter Zeitung“ am 31.08.1943 verlor er seine letzte Publikationsmöglichkeit.
  13105. 26.3.1945, Amerikanische Truppenverbände der 3. Armee dringen nach einer Beschießung der Stadt am späten Nachmittag mit Panzern von Sachsenhausen über die nur unvollständig gesprengte Wilhelmsbrücke (an der Stelle der heutigen Friedensbrücke) in die Innenstadt ein und tauchen in der Gegend des Hauptbahnhofes auf. Die SA-Führung verlässt die Stadt; das Polizeipräsidium verlagert sich nach Oberhessen. Gauleiter Jakob Sprenger hat Frankfurt bereits fluchtartig verlassen.
  13106. 30.5.1945, Alle bereits bei der amerikanischen Militärregierung registrierten Fahrzeuge im Stadtkreis Frankfurt sind bis heute erneut anzumelden. Die weiße Registrierungs-Karte verliert an diesem Tage ihre Gültigkeit.
  13107. 20.9.1950–26.9.1950, Internationale Frankfurter Buchmesse in den Römerhallen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels übernimmt Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Buchmesse. 1950 nehmen bereits 460 Verlage teil, davon 360 deutsche, 44 österreichische, 30 französische, je zwei englische und US-amerikanische sowie je ein Verlagsunternehmen aus den Niederlanden und Schweden. Gezeigt werden 26.000 Bücher, davon 5000 Neuerscheinungen. Französische Verleger zeigen in einer Sonderschau ihre neuesten Produktionen, rund 1500 Titel, wobei Publikationen der Kunst und Wissenschaft im Vordergrund stehen.
  13108. 26.7.1951, Zwischen der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Universität Chicago wird ein Abkommen über eine gemeinsame Forschungs- und Lehrtätigkeit in Kraft gesetzt. Ein Professorenaustausch besteht bereits seit 1948.
  13109. 28.10.1951–4.11.1951, Internationale Fahrrad- und Motorradausstellung (IFMA) mit annähernd 400 Ausstellern. Sie ist die erste internationale Ausstellung, die im Stile der bereits seit Jahren in Amsterdam, Brüssel, Genf, London, Paris und Mailand üblichen Zweirad-Salons auf deutschem Boden durchgeführt wird. Die IFMA ist von der zuständigen internationalen Organisation, dem „Bureau Permanent des Constructeurs de Motocycles“ in Paris als offizielle internationale Ausstellung anerkannt und in den Internationalen Ausstellungskalender aufgenommen worden. Neben mehreren Sonderschauen lockern Tagungen, z.B. die Hauptversammlung des Fahrradeinzelhandels, sowie radsportliche Veranstaltungen die Ausstellung auf.
  13110. 1.8.1946, Amtseinführung des neuen Magistrats mit Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) an der Spitze in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. In seiner Ansprache führt Kolb aus: „Es ist eine große Aufgabe, die Weltanschauung der Arbeiterbewegung und des Christentums zu verbinden, eine Aufgabe, die mir als religiösem Sozialisten am Herzen liegt. Alle aufbauwilligen Kräfte gilt es zusammenzufassen, um im Geist der Paulskirche für das neue Deutschland zu arbeiten, das wir alle im Herzen tragen.“ Dr. h.c. Walter Kolb gilt als populäre Verkörperung des Wiederaufbaus Frankfurts nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Ärger seitens der CDU, dass eine einvernehmliche Bildung des Magistrats im Juli gescheitert ist, führt dazu, dass bereits gewählte Magistratsmitglieder nach der Amtseinführung Kolbs ihre Ämter nicht antreten (u.a. Stadtkämmerer Professor Friedrich Lehmann). Die Verwaltung Frankfurts liegt zunächst in den Händen eines Rumpfmagistrats. Die Zuspitzung der Auseinandersetzung zwischen den Parteien führt schließlich sogar zur Intervention der Militärregierung.
  13111. 28.8.1949, Festakt in der Paulskirche zum 200. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes; Thomas Mann erhält in Anwesenheit des Preisträgers von 1928, Professor Albert Schweitzer, vor Mitgliedern der hessischen Staatsregierung, der amerikanischen Verwaltung, dem Hohen Kommissar, zahlreichen Vertretern der Wirtschaft, der Politik sowie Abgesandten aller Bevölkerungsschichten, den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main für das Jahr 1949. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb spricht über „Thomas Mann als Goethepreisträger“. An Stelle des bereits wieder in den USA weilenden Schriftstellers Thomas Mann hält Kultusminister a. D. Dr. h.c. Adolf Grimme die Festrede: „Goethe in unserer Zeit“. Mit der Goetheplakette für kulturelle Verdienste werden in der Paulskirche ausgezeichnet: Carl Jacob Burckhardt, André Gide, Adolf Grimme, Victor Gollancz, Robert Maynard Hutchins, Gerhard Marcks, Friedrich Meinecke und José Ortega y Gasset. Im Anschluss daran wird die am 14.03. d. J. in Hamburg beschlossene Gründung der „Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“ vom Verband deutscher Autoren feierlich verkündet. In den Westzonen Deutschlands erscheinen zum Goethe-Jubiläum zwölf Sonderbriefmarken. Vor dem Frankfurter Hauptbahnhof wird ein Sonderpostamt errichtet. In ihm werden Briefe und Postkarten, die mit den drei in der Bizone geltenden Marken versehen sind, mit einem Jubiläums-Sonderstempel entwertet. Eine Goethe-Postkarte mit den drei Marken der Bizone und dem Frankfurter Sonderstempel vom 28. August 1949 kostet DM 1.50. Zur gleichen Zeit finden in fast allen größeren Städten Deutschlands und Europas, aber auch in vielen überseeischen Orten, Goethe-Gedenkfeiern statt.
  13112. 1.9.1958, Im Frankfurter Schulleben gibt es eine Neuerung, die sich in den USA, England und in einigen bundesdeutschen Städten bereits bewährt hat: die „Vorklassen“. Die bisher vorhandenen vier Schulkindergärten werden zu Vorklassen umgebildet, außerdem kommen vier weitere neue dazu. Sie unterstehen, als ein Teil der Schule, der Schaulaufsicht, den Rektoren und Schulräten. Ziel ist es, in Frankfurt am Main einmal 20 solcher Vorklassen zu haben.
  13113. 4.7.1960, Der hessische Innenminister Heinrich Schneider weist den Polizeipräsidenten an, den Verlag für Land- und Forstwirtschaft GmbH in Frankfurt am Main aufzulösen. In der Auflösungsverfügung heißt es, dass der Verlag eine Ersatzorganisation des bereits als verfassungswidrig aufgelösten kommunistischen Gesamtdeutschen Arbeitskreises der Land- und Forstwirtschaft (GALF) sei und deshalb als verfassungswidrige Vereinigung verboten wird.
  13114. 7.12.1960, Das 900 Tonnen große Schweizer Tankmotorschiff „Albula“ gerät bei dichtem Nebel auf dem Main aus der Fahrrinne und läuft auf Grund. Bereits einen Tag später kann es seine Fahrt fortsetzen.
  13115. 11.7.1961, Prozessbeginn vor dem Frankfurter Schwurgericht gegen den früheren SS-Obersturmbannführer Kurt Ellersiek unter der Anklage des Totschlags an einem Obergefreiten. Als der Stadtteil Sachsenhausen bereits von den Amerikanern besetzt und die Mainbrücken gesprengt worden waren, hatte Ellersiek am 25. März 1945 in der Kurhessen-Kaserne den 26 Jahre alten Obergefreiten Konrad Dresen wegen angeblicher Sabotage erschießen lassen.
  13116. 16.4.1962, Der Magistrat beschließt einstimmig, dem in den USA lebenden Dichter Fritz von Unruh (1885-1970) das Wohnrecht in Frankfurt am Main, das ihm bereits vor Jahrzehnten von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) eingeräumt worden ist, erneut anzutragen. Ein Hurricane hat seine Bleibe an der Atlantikküste in den USA zerstört. Des Weiteren billigen die Magistratsmitglieder einen internationalen Wettbewerb zur Wiederbebauung des Geländes zwischen Dom und Römer.
  13117. 12.6.1962, Der Magistrat billigt – nach den bereits bestehenden mit Bergen-Enkheim und Neu-Isenburg - den Nachbarschaftsvertrag mit der Gemeinde Zeppelinheim (Landkreis Offenbach).
  13118. 7.12.1962, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Hauptklärwerks in Niederrad, die erste Kläranlage Deutschlands. Zugleich wird die erste Ausbaustufe des neuen mechanisch-biologischen Klärwerks, das versuchsweise bereits seit August d. J. läuft, ihrer Bestimmung übergeben.
  13119. 18.10.1963, In einer Wohnung im Haus Günthersburgallee 50a werden drei Menschen erschlagen aufgefunden. Das schwere Verbrechen ereignet sich bereits am Tag zuvor. Die Polizei nimmt einen 22jährigen Mann als mutmaßlichen Täter fest.
  13120. 12.5.1964, Bereits der erste heiße Tag des Jahres führt zu Wassernotstand, weil Frankfurts Bevölkerung den Spitzenverbrauch von 260.000 Kubikmeter Wasser pro Tag erreicht.
  13121. 7.6.1966, Offizielle Einweihung des bereits 1965 fertig gestellten 12stöckigen Verwaltungsgebäudes in der Falkensteiner Straße 75-77, das von der Verwaltung der Firma Procter & Gamble GmbH bezogen wird.
  13122. 17.10.1967, Eintracht Frankfurt unterliegt in Nottingham mit 0:4 Toren und scheidet damit, da sie bereits das Vorspiel mit 0:1 verloren hat, aus dem Messepokal aus.
  13123. 30.10.1967, Die Königlich-Schwedische Akademie für Naturwissenschaften in Stockholm verleiht den diesjährigen Nobelpreis für Physik an Professor Hans Bethe, der heute an der Cornell-Universität in Ithaca/New York lehrt. Bethe, einst Frankfurter Gymnasiast und Student an der Universität Frankfurt, an der bereits sein Vater Albrecht Bethe (1872-1954) als Ordinarius für Animalische Physiologie lehrte. Der von den Nationalsozialisten in die Emigration gezwungene Bethe wird damit für seine Theorie der Kernreaktionen, insbesondere seine Entdeckungen über ihre Energieerzeugung in den Sternen ausgezeichnet.
  13124. 21.6.1968, Offizielle Übergabe der bereits im Herbst 1967 bezogenen Johann-Hinrich-Wichern-Schule, Sonderschule für Lernbehinderte, in Eschersheim.
  13125. 3.2.1970, Zum ersten Mal in der deutschen Justizgeschichte erscheint ein Berufsrichter, Amtsgerichtsrat Möller, in einem Schwurgericht ohne Robe, da er in der schwarzen Amtstracht ein entbehrliches Requisit des vergangenen Obrigkeitsstaates sieht. Möller führt bereits seit zwei Monaten bei einem Schöffengericht in Zivil den Vorsitz.
  13126. 31.7.1970, Die Städtische Darlehnsanstalt, das „Pfandhaus“ in der Lenaustraße, hört endgültig auf zu bestehen, nachdem dort bereits seit 01. Januar d. J. keine Pfänder mehr entgegengenommen werden.
  13127. 4.1.1971, Zwei Morde innerhalb von zwei Stunden. Ein 32jähriger Verkaufsleiter wird erschossen in seiner Wohnung gefunden. Ein 25jähriger Jugoslawe bricht an der Galluswarte mit einer Kugel im Kopf tot zusammen. Den vermeintlichen Schützen nimmt die Polizei kurz darauf fest, muss ihn aber bereits tags darauf wieder freilassen. Die Staatsanwaltschaft nimmt jetzt an, dass mehrere Personen an den Verbrechen beteiligt waren.
  13128. 17.5.1971, Die Stadt Frankfurt am Main gibt ein Informationsblatt über die Gefahren des Drogenkonsums heraus. Nach Schätzungen haben 65 Prozent der Frankfurter Schüler zwischen sechzehn und neunzehn Jahren bereits Drogenerfahrungen gesammelt. Von den Zwölfjährigen haben schon zehn Prozent Drogen konsumiert.
  13129. 2.2.1972, Der zwölffache Mörder Mark Alan Smith (22) gesteht in den Vereinigten Staaten, dass zu seinen Opfern auch drei Frankfurterinnen gehören. Auf einen Auslieferungsantrag wird allerdings verzichtet, weil Smith in den USA bereits zu 450 Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist.
  13130. 10.3.1972, Etwa 50 Jugendliche, die tags zuvor ihre Unterkünfte in der Jügelstraße verlassen mussten, besetzen das Haus Eschersheimer Landstraße 107, das bereits am 13.03. wieder geräumt wird.
  13131. 26.9.1972, Im UEFA-Pokal-Rückspiel im Waldstadion zwischen der Eintracht Frankfurt und dem FC Liverpool scheidet der Gastgeber vor 18.000 Zuschauern durch ein 0:0 unentschieden bereits in der ersten Runde aus dem Wettbewerb aus. Das Hinspiel hatte Liverpool zuvor mit 2:0 Toren gewonnen.
  13132. 29.1.1973, Das neue Historische Museum sorgt für Diskussionsstoff. Nachdem bereits eine ganze Weile der Streit um die Beschriftungen der Exponate in Leserbriefspalten der Tageszeitungen ausgetragen wird, findet der erste öffentliche Schlagabtausch statt. Das Thema des Diskussionsabends im Historischen Museum lautet: „Das Historische Museum – marxistische Klippschule oder entstaubte Vergangenheit?“.
  13133. 26.4.1973–29.4.1973, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Frankfurter Volksbühne. Das bereits im Herbst 1972 fällige Jubiläum wurde wegen der Kommunal- und Bundestagswahlen um ein halbes Jahr verschoben.
  13134. 14.5.1973, Sieben Frauen zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Jahren besetzen eine Sechs-Zimmer-Wohnung im Haus Freiherr-vom-Stein-Straße 18. Bereits einen Tag später wird diese Wohnung wieder geräumt.
  13135. 4.8.1973, Wegen einer Bombendrohung muss am langen Samstag das Kaufhaus Brenninkmeyer auf der Zeil bereits um 14 Uhr geschlossen werden.
  13136. 1.11.1973, „Aufbau-Tombola Alter Oper“. Bereits am ersten Tag werden 10.000 Lose à DM 1.- verkauft. (bis 15.12.)
  13137. 21.2.1974, Nach einem monatelangen Nervenkrieg räumt die Polizei zwischen vier und fünf Uhr morgens die vier seit Herbst 1971 besetzten Häuser Bockenheimer Landstraße 111/113 und Schumannstraße 69/71. Die nächtliche Aktion überrascht die meisten Bewohner im Schlaf. Sie leisten keinen nennenswerten Widerstand und lassen sich von den Kripobeamten abführen. Bereits wenige Stunden reißt eine Abbruchkolonne die Gebäude nieder. Der Weg für den Neubau eines 28geschossigen Bürohochhauses ist damit geebnet. Nach der nächtlichen Räumung ist der folgende Tag von Protestaktionen geprägt. Dabei werden 87 Personen festgenommen.
  13138. 2.1.1975, Havarie des Tankschiffs „Beta“ im Oberhafen kurz vor der Kaiserleibrücke. In knapp einem Monat ist dies der dritte Schiffsunfall; bereits drei Tanker trieben in der starken Strömung ab und strandeten auf Fels.
  13139. 22.8.1975, Das Theater am Turm hat einen neuen künstlerischen Leiter: den Regisseur und Schauspieler Hermann Treusch, der in Frankfurt am Main bereits zahlreiche Rollen gespielt und auch Regie geführt hat.
  13140. 26.9.1975, 50 Personen besetzen die Paulskirche, um damit gegen die Todesurteile in Spanien zu demonstrieren. Bereits 30 Minuten später räumt die Polizei die Paulskirche und nimmt die Demonstranten widerstandslos fest. Am Abend protestieren 2000 Menschen mit einem Fackelzug gegen die Hinrichtung von fünf Franco-Gegnern in Spanien.
  13141. 20.9.1889, Zwar ist geplant, dass Thomas Alva Edison bei der Vorführung seines neuesten Phonographen im großen Saal des Saalbaues, eine Veranstaltung der Elektrotechnischen Gesellschaft, persönlich anwesend sein soll, jedoch ist er bereits nach London abgereist.
  13142. 1.12.1891, Gründung eines „Freisinnigen Vereins für jüdisches Gemeindeleben“ im „Palais-Restaurant“. Der Verein zählt bereits 222 Mitglieder.
  13143. 26.6.1892, Eröffnung der Ausstellung der Michael Linel’schen Sammlung im Mitteldeutschen Kunstgewerbe-Verein (bereits am Vortag findet eine Besichtigung geladener städtischer Gäste statt).
  13144. 28.8.1895, Feierliche Einweihung der neuen vom Architekten und „Gotiker“ Maximilian Emanuel Franz Meckel (1847-1910) – bereits von 1871 bis 1873 am Wiederaufbau des Frankfurter Doms beteiligt – erbauten katholischen Kirche im Stadtteil Oberrad durch den in Frankfurt am Main geborenen Bischof Karl Klein (1819-1898) aus Limburg.
  13145. 16.6.1898, Bei den Reichstagswahlen unterliegt der freisinnige Kandidat, Stadtrat Heinrich Flinsch (1839-1921) bereits im ersten Wahlgang dem Sozialdemokraten Wilhelm Schmidt (1851-1907), seit 1890 Mitglied des Reichstags (bis 1907).
  13146. 1.1.1899, Feierliche Eröffnung des sozialdemokratischen Arbeiter- und Gewerkschaftssekretariats in der „Concordia“ – die Gründung war bereits 1895 erfolgt.
  13147. 25.1.1976, Massenkarambolage am Opel-Kreisel zur Autobahnauffahrt West. Infolge eisglatter Straßen fahren 100 Pkws aufeinander. Bereits zuvor ereignen sich im Stadtgebiet an die einhundert Unfälle.
  13148. 1.2.1976, Feier des 100jährigen Bestehens des „St. Markus-Krankenhauses“ mit dem hessisch-nassauischen Kirchenpräsidenten Dr. Helmut Hild. Der Magistrat richtet bereits am 30. Januar einen Empfang im Römer aus.
  13149. 4.3.1976, Offizielle Eröffnung des Kinderhauses Höchst in den ehemaligen Räumen der Stadtbibliothek. Bereits am 16.02. d. J. sind die ersten Kinder ‚eingezogen’.
  13150. 7.4.1976, Wegen fortgesetzten gewerbsmäßigen Handels mit Heroin im Wert von mehr als einer Millionen DM sowie Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung verurteilt die Erste Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt sechs Angeklagte zu Freiheitsstrafen zwischen 34 Monaten und neuneinhalb Jahren. Ursprünglich sind zwölf Angeklagte in dieses Verfahren einbezogen. Zwei Angeklagte entziehen sich dem Verfahren durch Flucht. Eine Mitangeklagte wird bereits Ende vergangenen Jahres zu fünfeinhalb Jahren, ein weiterer Angeklagter am 23.03. d. J. zu sechs Jahren Haft verurteilt. Gegen zwei Beschuldigte wird das Verfahren abgetrennt.
  13151. 16.6.1976–17.6.1976, Sechzehn Stunden lang droht Frankfurt am Main eine Explosions-Katastrophe. Am Hauptgüterbahnhof steht ein defekter Kesselwagen, aus dem hochexplosive Schwefelkohlenstoffgase dringen. Die Räumung des angrenzenden Wohngebietes ist bereits vorbereitet. Schließlich gelingt es Chemikern und Feuerwehrleuten unter Lebensgefahr, die „Bombe auf Rädern“ zu entschärfen. Das Schwefelkohlenstoffgas wird in einen anderen Kesselwagen umgepumpt.
  13152. 10.8.1976, Der Schauspieler und Sänger Bing Crosby eröffnet das „American Express pro-am“-Golfturnier auf dem Golfplatz am Oberforsthaus. Bereits im Sommer 1953 hat er Frankfurt am Main anlässlich des damaligen Internationalen Amateur-Golfturniers auf dem Golfplatz in Niederrad besucht.
  13153. 1.9.1976, Das „Canadian-Pacific-Plaza-Hotel“ wird bereits für einige Gäste und zur Einarbeitung des Personals eröffnet.
  13154. 17.12.1976, Der Magistrat verabschiedet eine Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung zur Gestaltung der „Walter-Möller-Plakette“ für aktive Bürgergruppen. Bereits am 05.12.1975 hat der Magistrat die Stiftung einer „Walter Möller-Plakette“ beschlossen.
  13155. 2.1.1977, Mit einem selbst gebastelten Nachschlüssel versuchen drei Häftlinge – darunter der zu 13 Jahren verurteilte Millionenräuber Gerhard Linden – aus dem Untersuchungsgefängnis in Preungesheim zu fliehen. Sie werden von einem Aufseher entdeckt, als sie bereits vom neunten in den dritten Stock der Anstalt gelangt sind. Dieser Fluchtversuch löst in Wiesbadener Justizkreisen Nachdenklichkeit aus, weil Preungesheim als die sicherste Anstalt in ganz Hessen gilt.
  13156. 7.8.1977, Die Polizei entdeckt in einer Wohnung im Villenviertel Bockenheims die Leiche einer ermordeten Frau und erlässt am folgenden Tag bereits einen Haftbefehl.
  13157. 30.8.1977, Aufgrund einer ungeklärten gaststättenrechtlichen Konzession schließt das Ordnungsamt den Homosexuellentreffpunkt „Das andere Ufer“ in der Mercatorstraße, der allerdings bereits am 01.09. d. J. wieder geöffnet ist.
  13158. 21.9.1977, Stadtrat Peter Jäkel (SPD), von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann (CDU) bereits am ersten Tage nach dessen Amtsantritt aus seiner Funktion als Personaldezernent entlassen, erringt vor der Fünften Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt einen formellen Sieg. Wallmann muss die aufschiebende Wirkung des Einspruchs Jäkels gegen die Entziehung des Personaldezernats wieder herstellen. Jäkel ist zwar nicht mehr Personaldezernent, dafür aber Dezernent des Straßenverkehrsamtes, der Hilfspolizei, des Stadtreinigungsamtes, des Schlacht- und Viehhofes und des Friedhofs- und Bestattungsamtes. Er hat also, zusammen mit den ihm zuletzt nach verbliebenen Standesämtern, der Branddirektion, der Rechtsstelle, dem Versicherungsamt und dem Ausgleichsamt wieder ein ‚rundes’ Dezernat.
  13159. 8.3.1978, Erneute Anschläge auf Automaten des Frankfurter Verkehrsverbundes. Durch rasches Eingreifen der Feuerwehr kann ein Teil der Brände bereits im Entstehen erstickt werden.
  13160. 26.4.1978, Die Farbwerke Hoechst AG stellen die bereits in Betrieb genommene biologische Kläranlage der in- und ausländischen Presse vor.
  13161. 6.5.1978, Auffahrunfälle, überflutete und gesperrte Verkehrswege, voll gelaufene Keller, Ausnahmezustand bei der Frankfurter Feuerwehr. Das sind die Folgen eines Gewitterregens, der sich in breiter Front über Südwestdeutschland und das Rhein-Main-Gebiet ergießt. Innerhalb weniger Stunden werden 24mm Niederschlag gemessen und damit bereits die Hälfte der im Mai üblichen Regenmenge.
  13162. 9.9.1978, Kurz vor Mitternacht rückt die Feuerwehr auf dem Abenteuerspielplatz im Riederwald ein, um ein von Brandstiftern gelegtes Feuer im Büro zu löschen. Bereits am 06.09. d. J. ist ein Blockhaus auf diesem Gelände abgebrannt.
  13163. 25.9.1978, Offizielle Einweihung des Neubaus des Zahnklinikums „Carolinum“ der Johann Wolfgang Goethe-Universität, das seit dem 17. April d. J. bereits in Betrieb ist.
  13164. 2.1.1979, Erster offizieller Andruck der neben ihrem bisherigen Erscheinungsort London nun auch in Frankfurt am Main produzierten britischen Tageszeitung „Financial Times“. Zunächst werden täglich 20.000 Exemplare als internationale Ausgabe von der Frankfurter Societäts-Druckerei hergestellt. Eine Nullnummer erschien bereits am 05.12.1978.
  13165. 3.2.1980, Unter der Führung des bereits mehrfach wegen rechtsextremer Umtriebe verurteilten Erwin Schönborn wird in Frankfurt am Main eine „Nationalsozialistische Demokratische Arbeiterpartei“ (NSDAP) gegründet.
  13166. 21.4.1980, Die Kindertagesstätte 77 in der Griesheimer Ahornstraße wird offiziell eröffnet. Die 130 Kinder sind bereits Anfang April in den Neubau eingezogen.
  13167. 2.5.1981–3.5.1981, Vierhundert Menschen schweben in Lebensgefahr, als in der Nacht ein Feuer im Elisabethenkrankenhaus ausbricht. Die Feuerwehr gibt Katastrophenalarm. Bereits 24 Stunden zuvor muss die Feuerwehr den Ausnahmezustand verhängen: eine Lagerhalle für Möbelholz an der Mainzer Landstraße steht in Flammen. Die Dachkonstruktion der Halle wird durch das Feuer zum Einsturz gebracht. Der Schaden beträgt zwei Millionen DM.
  13168. 20.5.1981, Gründung eines Frankfurter Arbeitskreises der „Jungen Liberalen“, nachdem seit Anfang Februar d. J. bereits ein hessischer Verband existiert.
  13169. 5.6.1981, Bei einem Brand in den Ausstellungsräumen eines Küchenstudios in der Großen Friedberger Straße entsteht ein Schaden von 300.000.- DM. Bereits am 29.09.1979 hat ein Feuer dort Zerstörungen in Höhe von 500.000.- DM verursacht.
  13170. 20.6.1981, Jugendliche besetzen ein seit Jahren leer stehendes vierstöckiges Wohnhaus im Stadtteil Nordend, Musikantenweg 4. Bereits zwei Tage später wird das Gebäude wieder geräumt.
  13171. 20.7.1981, Feierstunde von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat in der Paulskirche zum Gedenken an den 20. Juli 1944. Anhänger neonazistischer Gruppen nehmen den Gedenktag zum Anlass, bereits im Vorfeld an mehreren Stellen Gedenksteine für die jüdischen Opfer des NS-Genozids sowie Grabstätten auf jüdischen Friedhöfen zu beschmieren.
  13172. 14.12.1981, Starke Schneefälle führen bereits frühmorgens in Frankfurt am Main und im Umland zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Tausende von Berufstätigen kommen zu spät zur Arbeit. Auf den schneeglatten Straßen kommt es zu vielen Verkehrsunfällen.
  13173. 6.2.1982, Während einer Feierstunde in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird der Ehrenpromotion der Kinderpsychologin Dr. Anna Freud gedacht. Die Urkunde ist der Tochter Sigmund Freuds bereits im vergangenen Jahr in London überreicht worden. Aus gesundheitlichen Gründen kann die 86jährige an der Feierstunde nicht teilnehmen.
  13174. 26.3.1982, Unterzeichnung eines Grenzänderungsvertrages im Römer von den Vertretern der Stadt Frankfurt am Main und der Stadt Oberursel. Mit diesem Vertrag tritt die Mainstadt eine Fläche von 42,6 Hektar mit dem Fasanenhof als Kern an Oberursel ab. Frankfurt am Main verliert damit zugleich auch 12 Einwohner, die sich als „Muss-Frankfurter“ bisher nicht sonderlich wohl gefühlt haben. Es ist das zweite Mal, dass Oberursel etwas von den rund 190 Hektar, die es bei der Gebietsreform des Jahres 1972 an Frankfurt verloren hat, zurückholt. 1974 bereits gelingt die Rückgliederung von 3,46 Hektar an der Krebsmühle.
  13175. 9.5.1982–10.5.1982, Bereits zum dritten Mal treffen ehemalige Frankfurter Juden zu einem zweiwöchigen Besuch in der Mainstadt ein.
  13176. 13.12.1982, Im „Kino am Turm“ wird unter einem Stuhl in der drittletzten Reihe ein in einem leeren Trinkmilchbecher verborgener Brandsatz entdeckt. Die daran angebrachte elektrische Uhr ist bereits abgelaufen.
  13177. 12.5.1983–26.5.1983, Besuch ehemaliger Frankfurter Juden und Jüdinnen in ihrer Heimatstadt. Es handelt sich bereits um die vierte Besuchergruppe dieser Art.
  13178. 7.12.1983, Zum ersten Mal reduziert der Evangelische Regionalverband Frankfurt aus finanziellen Gründen sein Personal. Der Haushaltsentwurf für 1984 enthält bereits die Streichung von 11 ¼ Stellen.
  13179. 9.10.1984, Der ersten Nierensteinzertrümmerer in Hessen in der Frankfurter Universitätsklinik, der bereits seit 23.07. d. J. in Betrieb ist, wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  13180. 28.12.1984, Joachim Fiebelkorn, angeklagt wegen Beteiligung am Handel mit rund zwei Tonnen Kokainbase, erhält von der 4. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts gegen die Zahlung von 30.000.- DM Kaution Haftverschonung. Bereits Anfang 1985 wird er auf Betreiben der Staatsanwaltschaft wegen Fluchtgefahr wieder in Haft genommen.
  13181. 9.3.1985–10.3.1985, Zwei Brände beunruhigen erneut die Bewohner des Hauses Hammarskjöldring 69. Es brennen jeweils zwei Kellerabteile. Die Feuerwehr verzeichnet bereits den siebten Einsatz in dem 14 geschossigen Haus in der Nordweststadt seit dem 16.02. d. J. Menschen kommen nicht zu Schaden.
  13182. 21.4.1985, Um neun Uhr wird das alte fünfgeschossige Verwaltungs- und Kantinengebäude der Siemens AG in der Hanauer Landstraße 142-170 planmäßig gesprengt. Anfang April d. J. ist bereits die große Fertigungshalle von Siemens abgetragen worden. Am 27.04. fällt auf dem Gelände ein 70 Meter hoher Schornstein.
  13183. 9.7.1985, Seit dem 06.07. meldet die Polizei bereits zum fünften Mal Überfälle auf Juwelier- und Schmuckgeschäfte, bei denen ein Schaden von insgesamt rund 300.000.- DM angerichtet wird.
  13184. 24.4.1986, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Empört reagieren die Stadtverordneten auf die Nachricht des Stadtkämmerers Ernst Gerhardt, dass die Neue Heimat-Tochter BG-Immobiliengesellschaft (BGI) die Henri-Dunant-Siedlung in Sossenheim bereits im November 1985 an eine private Immobiliengesellschaft verkauft haben soll. Beschlossen wird die Satzung für die Ausschreibung und Verleihung des Preises „Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliche Mitarbeit“.
  13185. 30.4.1986, Prozessbeginn vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts Frankfurt gegen neun Neonazis wegen Volksverhetzung und Verbreitung nationalsozialistischer Kennzeichen. Ein Teil des Verfahrens, der sich auf den Anklagepunkt der NS-Propaganda bezieht, wird bereits am ersten Verhandlungstag wegen Geringfügigkeit eingestellt.
  13186. 16.3.1987, Auch in der Heinrich-Kraft-Schule wird von heute an der Unterricht boykottiert, nachdem in der Friedrich-Ebert-Schule bereits seit dem 11.03. d. J. ein „Schulstreik“ läuft. Gefordert wird das Schulgebäude völlig von Asbest zu entsorgen und erst danach wieder freizugeben. Eltern demonstrieren mit und organisieren Ersatzräume. Zum Monatsende schließen die Schulen erneut. Eine dritte Gesamtschule wird in Griesheim „Asbest entsorgt“.
  13187. 23.3.1987, Bei einem morgendlichen Überfall auf eine Filiale der Stadtsparkasse in der Dornbusch-Siedlung stirbt ein 75jähriger Mann an einem Herzschlag. Die Täter erbeuten 18.000.- DM, können jedoch bereits am nächsten Tag festgenommen werden.
  13188. 12.8.1987, Ein Verbrechen, das vor über vier Jahren die Bevölkerung erregte wie kaum ein anderes ist aufgeklärt: Der 28jährige Tischler Ludwig T. aus Westfalen gesteht, im Januar 1983 die 55jährige Sigrid Walther im Parkhaus Konstablerwache ermordet zu haben. Der Tatverdächtigte ist bereits im Juli d. J. wegen eines anderen Sexualdelikts am Hauptbahnhof gefasst worden.
  13189. 28.10.1987, Bei einem Raubmord in der Höhenstraße 12 in Bornheim wird ein 32jähriger rumänischer Antiquitätenhändler von einem 19jährigen Türken erstochen, der bereits ein Tag später festgenommen werden kann.
  13190. 17.3.1988, Offizielle Eröffnung des Kinder- und Jugendheims Paul-Ehrlich-Straße 59 in Sachsenhausen, das bereits im Dezember 1987 seinen Betrieb aufgenommen hat.
  13191. 7.6.1988, Der Leitende Jugendarzt des Gesundheitsamtes bestätigt, dass Frankfurter Kindergärten derzeit von der Kinderkrankheit Scharlach heimgesucht werden. Einige Einrichtungen sind bereits geschlossen worden.
  13192. 9.11.1988, Mit einem 3:0-Auswärtssieg gegen den türkischen Vertreter Sakaryaspor zieht Eintracht Frankfurt in das Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger ein, nachdem das Hinspiel bereits mit 3:1-Toren gewonnen werden konnte.
  13193. 10.11.1988, Der SPD-Stadtverordneten Karl König legt überraschend sein Mandat nieder. Bereits im vergangenen Jahr ist er wegen Unterschlagung zu Lasten der Stadt Frankfurt am Main verurteilt worden. Vor 14 Tagen hat König die Berufung gegen eine Geldstrafe zurückgezogen, damit sei das Urteil rechtskräftig geworden.
  13194. 29.11.1988, Zweiter Teil der Jahreshauptversammlung von Eintracht Frankfurt im Zeichen des neu gewählten und bereits wieder zurückgetretenen Präsidenten, Dr. Joseph Wolf. Sein Nachfolger wird der Devisenmakler Matthias Ohms.
  13195. 15.3.1989, Nach einem Gespräch zwischen dem designierten sozialdemokratischen Oberbürgermeister Volker Hauff und seinem Vorgänger Wolfram Brück zeichnet sich bereits ab, dass es keine Große Koalition von SPD und CDU geben wird.
  13196. 16.3.1989, Bereits die erste Verhandlungsrunde zwischen SPD und Grünen zur Bildung des neuen Frankfurter Magistrats zeigt den Weg in Richtung einer rot-grünen Koalition im Frankfurter Römer auf. Vereinbart werden vier weitere Termine, von denen der erste bereits für den 17.03. angesetzt wird.
  13197. 16.5.1989, Eine 48jährige Taxifahrerin aus Friedberg wird in einem Waldstück zwischen Nieder-Florstadt und Altenstadt ermordet aufgefunden. Bereits am Morgen wird ihr blutverschmiertes Auto im Enkheimer Gewerbegebiet, Friesenstraße, entdeckt.
  13198. 3.7.1989, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht in den Kellerräumen des Hochhauses Ben-Gurion-Ring 50 im Stadtteil Bonames können sich 50 Hausbewohner durch die verqualmten Treppenhäuser ins Freie retten. Der Schaden wird auf rund 100.000.- DM geschätzt. Es ist bereits die dritte Brandstiftung innerhalb von vier Wochen in diesem Haus.
  13199. 14.8.1989, Seit heute hat die Stadt Frankfurt am Main ein eigenes Umweltamt. Oberbürgermeister Volker Hauff realisiert damit ein Vorhaben, das bereits in der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Grünen festgeschrieben ist.
  13200. 15.8.1989, Bei einer Verpuffung im historischen „Kronberger Hof“ in der Höchster Altstadt entsteht durch Brandstiftung ein geschätzter Schaden in Millionenhöhe. Das Gebäude ist erst kürzlich für 1,8 Millionen DM restauriert worden. Bereits in der Tatnacht wird ein 18jähriger Jugendlicher festgenommen, der die Tat gesteht.
  13201. 1.11.1989, Wieder läuft Gift auf dem Güterbahnhof aus: Die Feuerwehr muss einen leck geschlagenen Kunststoffbehälter mit 80 Liter Salzsäure bergen, aus dem bereits einige Liter ausgeflossen sind.
  13202. 10.3.1990, Die Frankfurter CDU wählt auf ihrem Kreisparteitag im Bürgerhaus Bornheim erwartungsgemäß den hessischen Sozialminister Karl-Heinz Trageser zum Vorsitzenden. Trageser führt die Geschäfte des Kreisverbandes bereits seit vergangenem Sommer kommissarisch. Außerdem wird der frühere Stadtkämmerer Ernst Gerhardt zum Ehrenvorsitzenden der CDU gewählt.
  13203. 30.7.1990, Jugendliche besetzen eine leer stehende Wohnung im Haus Esslinger Straße 9 im Gutleutviertel. Bereits einen Tag später ziehen die Wohnungsbesetzer wieder ab.
  13204. 19.12.1990, Das Frankfurter Oberlandesgericht verurteilt im Prozess um den Brandanschlag auf die Frankfurter Börse am 12.04.1989 einen 27jährigen Studenten wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung sowie der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung zu sieben Jahren Freiheitsstrafe. Bereits Anfang Oktober d. J. hatte das Gericht drei seiner Mitangeklagten zu einer gleichen Strafe verurteilt.
  13205. 16.4.1991, „Schwarzer Dienstag“ für die Frankfurter Verkehrsbetriebe: Bereits am Morgen gerät der Fahrplan der Straßenbahn so durcheinander wie schon lange nicht mehr. Erst entgleist im Riederwald eine Tram der Linie 23, und dann legt ein Stromausfall die Oberleitungen südlich des Hauptbahnhofes lahm.
  13206. 29.5.1991, Ab heute sind sämtliche Frankfurter Fußgängerzonen für den Fahrradverkehr freigegeben. Per Verkehrsschild ist nun offiziell erlaubt, was bereits seit Jahren toleriert worden ist.
  13207. 10.2.1992, Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hebt auch das zweite Urteil gegen Alexander Schubart wegen der gewaltsamen Auseinandersetzungen um den Bau der Startbahn West auf. Daher wird das Oberlandesgericht Frankfurt das Strafmaß gegen den vom Dienst suspendierten 61jährigen Magistratsdirektor noch einmal neu bestimmen müssen. Der 3. BGH-Strafsenat kommt zu dem Schluss, dass das Oberlandesgericht zugunsten des Angeklagten hätte berücksichtigen müssen, dass die Tat bereits zehn Jahre zurückliegt.
  13208. 24.6.1992, 65. Geburtstag des langjährigen Direktors des Zoologischen Gartens, Dr. Richard Faust (1927-2000), unter Professor Bernhard Grzimek bereits dessen Stellvertreter. Er tritt zum 01.07. d. J. in den Ruhestand.
  13209. 9.7.1992, In den frühen Morgenstunden wird Schwert und Waage der Justitia am Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg entwendet. Bereits ein Tag später erhält sie die Waage zurück und fünf Tage später ist die Justitia wieder komplett. Der Dieb dieser Bronze-Insignien kann gefasst werden.
  13210. 1.12.1992, Zusätzlich zu den bereits eingesetzten Wachleuten patrouillieren 16 Männer des privaten Sicherheitsdienstes der Firma Wisser ab heute in den B-Ebenen.
  13211. 20.1.1993, Hohe Wartungskosten und die Gebühren der Post führen auch in Frankfurt am Main dazu, dass seit Jahresbeginn die Luftschutzsirenen abgebaut werden. In der Mainstadt ist bereits die Hälfte der Sirenen zur ‚Ruhe’ gesetzt worden.
  13212. 13.9.1995, Stadträtin Margarethe Nimsch scheidet aus dem Amt als Gesundheitsdezernentin aus und wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth offiziell verabschiedet. An Nimsch Wiederwahl vor einem halben Jahr ist die rot-grüne Koalition zerbrochen. Wenige Tage später hat die Grüne bereits einen neuen Job – als hessische Umweltministerin.
  13213. 9.11.1995, Der Kaufvertrag über 1.425 ehemalige US-Wohnungen ist perfekt. Die Stadt Frankfurt muss 199 Millionen DM an den Bund zahlen, die ersten Mieter haben ihr neues Heim bereits bezogen.
  13214. 13.3.1995–14.3.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bruch der rot-grünen Koalition im Römer. Nach Tumulten im Plenarsaal im Zusammenhang mit den lange hinaus gezögerten Dezernenten-Wahlen wird die Prozedur abgebrochen, nachdem die von den Bündnisgrünen gestellte Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch an drei Gegenstimmen aus dem rot-grünen Lager scheitert. Nur vier Kandidaten kommen durch (Tom Koenigs, Martin Wentz, Sylvia Schenk und Jutta Ebeling), dann schlagen die „Schweine“ (Oberbürgermeister Andreas von Schoeler) wieder zu. Der Sozialdemokrat Karl-Heinz Berkemeier ist bereits zur Kur abgefahren. Auch im zweiten Anlauf am folgenden Tag während einer Sondersitzung des Stadtparlaments scheitert die rot-grüne Koalition, die grüne Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch für eine weitere Amtszeit zu wählen. Für die Grünen ist es das vorläufige Ende der Koalition. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler bittet um Abwahl, um zur Direktwahl antreten zu können. Unmittelbar nach der Ankündigung von Schoelers, sich abwählen zu lassen und sich einer Direktwahl durch die Frankfurter Bürger zu stellen, meldet die CDU-Kreisvorsitzende Petra Roth ihren „Führungsanspruch in dieser Stadt“ an.
  13215. 25.1.1996, Zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt ein Frankfurter Schöffengericht den Halter eines Kampfhundes, der im Juni 1995 eine 86jährige Frau so brutal angefallen hat, dass sie kurz darauf starb. Bereits 1994 hatte das städtische Ordnungsamt verfügt, dass das Tier wegen seiner Gefährlichkeit nur mit Leine und Maulkorb ausgeführt werden dürfe.
  13216. 4.5.1996, Das „Endspiel“ von Eintracht Frankfurt findet bereits am drittletzten Spieltag statt. Nach einer 0:3-Niederlage gegen den FC Schalke 04 steht fest, dass das Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga nach 33 Jahren aus der Ersten Liga absteigen wird. Präsident Matthias Ohms und Schatzmeister Joachim Erbs treten zurück. Künftig muss Eintracht Frankfurt in der zweiten Bundesliga antreten.
  13217. 30.5.1996, Das Landgericht Frankfurt entscheidet, dass nur die Kelterei Possmann den Apfelwein in der Werbung als „Äppler“ bezeichnen darf. Bereits 1992 hat das deutsche Patentamt der Possmann KG die strittige Vokabel als Markenbezeichnung zugesprochen.
  13218. 8.9.1996, Zum „Tag des offenen Denkmals“ präsentiert Frankfurt am Main erstmals zahlreiche historische Gebäude. Außerdem wird dieser Tag hochoffiziell eingestimmt: Bereits ein Tag zuvor sprechen in der Paulskirche zur Eröffnung die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, und der Frankfurter Planungsdezernent, Martin Wentz.
  13219. 9.10.1996, Der Geschäftsbereich Autogentechnik und Gasversorgungssysteme der „Messer Griesheim Schweißtechnik GmbH“ stellt seine bereits seit 01.01. d. J. bezogene neue Produktions- und Verwaltungsstätte an der Lärchenstraße in Griesheim der Presse vor.
  13220. 24.10.1996–17.11.1996, Während der Friedensreich Hundertwasser-Ausstellung in der Paulskirche wird am 07.11 eine von dem Wiener Künstler entworfene goldene Taschenuhr aus einer Vitrine gestohlen. Das Objekt „Time drop“ hat einen Wert von 29.000.- DM. Bereits zwei Tage später kann der Dieb, ein 28jähriger Mann, geschnappt werden, nachdem er das kostbare Stück einem Tankwart angeboten hat.
  13221. 13.4.1997–20.5.1997, Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-19944“, eine Dokumentation des Hamburger Instituts für Sozialforschung, in der Paulskirche. Bei der Eröffnung der Ausstellung sprechen Ignatz Bubis, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Professor Jan Philipp Reemtsma, Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel und Kulturdezernentin Linda Reisch. Da sich bereits in der ersten Woche fast 18.000 Menschen die Ausstellung ansehen, entschließt man sich ab 27.04., die Paulskirche von 10.00 bis 21.00 Uhr täglich geöffnet zu halten.
  13222. 15.1.1998, Ein wohl gehütetes Geheimnis wird gelüftet: Viele Autofahrer, die eine rote Ampel überfahren, bleiben ohne Strafe. Die sieben elektronischen Überwachungsanlagen funktionieren bereits fast seit einem Jahr nicht mehr richtig. Die Fotos haben keinen Beweiswert. Und der Stadt Frankfurt am Main gehen Millionen an Bußgeldern verloren.
  13223. 1.7.1998, Nach bevor Kulturdezernentin Linda Reisch (SPD) endgültig abgewählt ist, präsentiert die Frankfurter SPD bereits den Nachfolger: Hans-Bernhard Nordhoff, bisher Leiter des Kulturressort in Aachen.
  13224. 6.7.1998, Im Prozess um die Entführung und Ermordung des Frankfurter Kaufmanns Jakub Fiszman sind nach neun Monaten Verhandlungsdauer überraschend neue Beweise aufgetaucht. Wie aus der Expertise eines EDV-Sachverständigen hervorgeht, ist es ihm gelungen, im Computer des Angeklagten Reiner Körppen drei bereits gelöschte Erpresser-Briefe wieder sichtbar zu machen.
  13225. 18.7.1998–29.8.1998, Die Katharinenkirche will sich an acht Abenden für Modeschauen und Techno-Partys öffnen, um junge Menschen anzulocken. Kritische Töne führten schließlich dazu, dass Pfarrer Hans Christoph Stoodt, der sich nicht rechtzeitig die Zustimmung zu dem Ereignis geholt hat, die Veranstaltungsreihe bereits am 25.07. abbrechen muss.
  13226. 30.11.1998, Offizielle Einweihung der bereits vor einem halben Jahr eröffneten Kindertagesstätte „Internationale Kita“ am Frankfurter Berg.
  13227. 14.1.1999, In Frankfurt am Main eröffnet die CDU eine bundesweite Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. Mit der Unterschriftenaktion wollen die Christdemokraten das rot-grüne Gesetzesvorhaben einer erleichterten Einbürgerung zu Fall bringen und Rückenwind für die hessischen Landtagswahlen am 07.02. d. J. gewinnen. Bereits am ersten Tag unterschreiben mehr als 600 Bürger und Bürgerinnen. Am Ende zahlt sich die Kampagne für die CDU aus und Spitzenkandidat Roland Koch wird neuer Ministerpräsident in Hessen.
  13228. 17.3.1999, In einem großen Mietshaus in Unterliederbach wird die Leiche eines 54jährigen Mannes gefunden, der bei einem Wohnungsbrand an einer Rauchvergiftung gestorben ist. Der Brand ist niemandem aufgefallen, weil er von allein erlosch. Der Tote liegt möglicherweise bereits seit zehn Tagen in seiner Wohnung.
  13229. 18.7.1999, Die chirurgische Ambulanz des Universitätsklinikums bleibt erstmals an einem Sonntag geschlossen. Die Patientenzahlen seien derart gestiegen, dass das mit den Krankenkassen vereinbarte Budget für dieses Jahr Hochrechnungen zufolge bereits im Herbst erschöpft ist.
  13230. 4.8.1999, Mit einer Absichtserklärung der Sana Kliniken GmbH aus München deutet sich der Verkauf des privaten Herzzentrums an der Breite Gasse an. Bereits am 12.07. d. J. hat Sana-Kliniken das Management des Herzzentrums übernommen.
  13231. 15.12.1999, Jens-Daniel Herzog, der bereits am Nationaltheater Mannheim einen Vertrag als Schauspieldirektor unterschrieben hat, soll Intendant am Schauspiel Frankfurt werden.
  13232. 14.2.2001, Eröffnung des neuen Bürgeramtes Eschersheim im Stadtteilzentrum Dornbusch. Die Meldestelle Eschersheim, Walter-Leiske-Straße, ist bereits am 26.01.2001 geschlossen worden.
  13233. 17.6.2002–19.6.2002, Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte hält die CDU ihren Bundesparteitag in Frankfurt am Main ab. Bereits am Vortag lädt der Bundesvorstand zu einem Empfang in die Alten Oper. Der Bundesparteitag findet in der Festhalle statt, in der Messehalle 1 wird ein „Hessischer Abend“ veranstaltet.
  13234. 18.1.2003, Lehrer, Eltern und Schüler von 13 Frankfurter Gymnasien demonstrieren vor der Katharinenkirche für die bereits versprochene „Unterrichtsgarantie“.
  13235. 28.2.2003, Der Direktor der Internationalen Frankfurter Buchmesse erhöht den Druck auf Frankfurt am Main. Er wolle wieder mit München verhandeln, heißt es, da sich die Hotelerie in der Mainmetropole nicht genügend bewege und nicht bereits sei, ihre Preise zu senken.
  13236. 1.10.2003, Der langjährige Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, Professor Dieter Rebentisch, geht in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin wird die Kunsthistorikerin Dr. Evelyn Brockhoff, bisher bereits stellvertretende Leiterin.
  13237. 9.11.2003, In der Gedenkstunde anlässlich der Pogromnacht vor 65 Jahren kommt es in der Westend-Synagoge zu einem Eklat. Weil der hessische Ministerpräsident Roland Koch ankündigt, weiter am hessischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hohmann festhalten zu wollen, verlässt ein Teil der Besucher unter Protest die Veranstaltung. Bereits ein Tag später erklärt Koch, Hohmann nun doch aus der CDU ausschließen zu wollen.
  13238. 29.5.2004, Der Magistrat beschließt eine Verlängerung des Vertrages mit der Leiterin des Frankfurter Schauspiels, Elisabeth Schweeger. Sie bleibt damit bis 2009 Intendantin des Hauses. Des Weiteren wird die Frankfurter Kunsthistorikerin Dr. Evelyn Brockhoff einstimmig zur Nachfolgerin von Prof. Dieter Rebentisch als neue Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte berufen. Seit Rebentisch im Oktober 2003 in den Ruhestand getreten ist, führt Frau Brockhoff das Haus im Karmeliterkloster bereits kommissarisch.
  13239. 26.8.2004, Nachdem bereits Mitte August d. J. die Passagenbuchhandlung am Commerzbank-Turm Insolvenz anmelden musste, folgen die Bockenheimer Bücherwarte und die Harri Deutsch Fachbuchhandlung in Bockenheim.
  13240. 30.12.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zum ersten Mal positioniert sich das Stadtparlament regionalpolitisch: Gegen die Stimmen der CDU setzt sich die Mehrheit von SPD, Grünen und FDP durch, dass die Stadt Frankfurt von der hessischen Landesregierung die Schaffung eines Regionalkreises Rhein-Main mit einem direkt gewählten Parlament fordert – und zwar bereits bis zur nächsten Kommunalwahl im Frühjahr 2006. Die Forderung der CDU, dass die Mainstadt das von Oberbürgermeisterin Petra Roth geforderte Stadtkreis-Modell unterstützen solle, wird abgelehnt. Des Weiteren bewilligen die Stadtverordneten 20.000.- € Sondermittel für das Schiller-Jahr 2005, anlässlich des 200. Todestages des Nationaldichters Friedrich Schiller (1759-1805).
  13241. 31.7.2005, Der Traditionsbetrieb „Eis Fontanella“ nahe dem Hauptbahnhof schließt endgültig. Eine bereits zuvor neu eröffnete Filiale der Eisdiele auf der Kaiserstraße floriert.
  13242. 29.10.2005, Der Airbus A 380 absolviert seinen weltweit ersten Flughafentest: Etwa 10.000 Luftfahrtfans erwarten bereits um fünf Uhr morgens die Ankunft des größten Passagierflugzeugs der Welt. Zeitgleich protestiert die Umweltschutzorganisation Robin Wood im Terminal 2 gegen den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens.
  13243. 6.7.2006, Der Protest der Studierenden gegen die Einführung von Studiengebühren eskaliert. Nach einer friedlichen Demonstration besetzen sie die Autobahn. Die Polizei greift hart durch. Über 200 Protestierer werden festgenommen. Bereits in den Tagen zuvor hat es am Hauptbahnhof und bei einer Studentenparty auf dem Campus Bockenheim Auseinandersetzungen zwischen Gebührengegner und der Polizei gegeben. Am Ende hat der Protest keinen Erfolg. Im Herbst d. J. beschließt der hessische Landtag die Studiengebühren.
  13244. 18.5.2008, Offizielle Amtseinführung der bereits seit dem 01. März d. J. amtierenden Pfarrerin Margarete Reinel von der evangelischen Bethaniengemeinde, Frankfurter Berg.
  13245. 20.6.2007, Offizielle Eröffnung des neuen Autismus-Therapiezentrums der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik (ATZ), das bereits seit Anfang des Jahres junge Autisten betreut.
  13246. 14.5.2009, Oberbürgermeisterin Petra Roth wird in Bochum zur neuen Präsidentin des Deutschen Städtetages gewählt – sie stand bereits von 1997 bis 1999 und von 2002 bis 2005 an der Spitze des Deutschen Städtetages.
  13247. 23.6.2009, Offizielle Eröffnung des neuen Restaurants „Depot 1899“ im ehemaligen Straßenbahnbetriebshof im Stadtteil Sachsenhausen – Lokalbetrieb bereits seit dem 05. Juni d. J.
  13248. 30.9.2010, 250. Kinder-Noteingang: Das 2008 im Stadtteil Bergen-Enkheim gestartete Sicherheitsprojekt des Präventionsrates der Stadt Frankfurt am Main, das Kindergarten- und Schulwege in den Frankfurter Stadtteilen sicherer machen soll, kann mit dem Optiker Ufer auf der Königsteiner Straße in Unterliederbach den 250. Teilnehmer gewinnen. Insgesamt gibt es das gelbe Zeichen bereits in dreizehn mainstädtischen Stadtteilen.
  13249. 10.11.2010, Installation der neuen Gedenkstätte im Stadtteil Höchst: eine virtuelle Synagoge am Ettinghausplatz mittels Zeitreise-Fernrohr zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten 1938 zerstörte Höchster Synagoge. Bereits nach vier Tagen werden die „Fernrohre in die Vergangenheit“ mutwillig zerstört.
  13250. 24.6.2011, Der Deutsche Turner-Bund eröffnet in der Otto-Fleck-Schneise mit großer Verspätung – geplant war die Eröffnung bereits für 2009 – seinen Neubau.
  13251. 13.12.2011, Zehnjähriges Jubiläum der Humanitären Sprechstunde für Menschen ohne Aufenthaltsstatus im Stadtgesundheitsamt – für die in der Mainstadt lebenden Roma besteht bereits seit 1997 eine anonyme und kostenlose medizinische Sprechstunde im städtischen Amt für Gesundheit.
  13252. 30.6.2012–1.7.2012, Kurzzeitige Besetzung des bereits jahrelang leer stehenden Philosophikums auf dem Campus Bockenheim, das 1960 errichtet wurde und seit 2001 nicht mehr genutzt wird.
  13253. 30.11.2012, Rund 150 Aktivisten besetzen ein ehemaliges Justizgebäude in der Schumannstraße und verlassen das Gebäude, nachdem die Polizei mit Räumung droht, bereits wieder am gleichen Tag.
  13254. 27.5.2013, Bereits zum dritten Mal in diesem Monat wird im Stadtteil Bockenheim eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.
  13255. 6.9.2013–7.9.2013, Rund 100 Aktivisten der Initiative „Communal West“ besetzen ein leerstehendes Haus in der Krifteler Straße im Gallus. Bereits ein Tag später findet die polizeiliche Räumung statt. Am 09. September demonstrieren rund 150 Menschen gegen die Räumung dieses besetzten Hauses.
  13256. 12.11.2013, Die 80jährige Ex-Terroristin Sonja Suder wird vom Frankfurter Landgericht nach 14monatiger Prozessdauer wegen eines ausgeführten und versuchten Sprengstoffanschlages auf zwei Unternehmen sowie des Versuchs einer schweren Brandstiftung im Heidelberger Schloss 1978 zu dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt – der Haftbefehl wird außer Kraft gesetzt, da die Angeklagte bereits in der Untersuchungshaft mehr als zwei Drittel ihrer Strafe verbüßt hat.
  13257. 15.11.2013, 150jähriges Jubiläum der evangelischen Nazarethkirche im Stadtteil Eckenheim – bereits an Pfingsten d. J. wurde das Jubiläum samt des Abschlusses der Renovierung des Gotteshauses gefeiert.
  13258. 20.4.2014, Hausbesetzungen im Gallus: Bereits nach einem Tag verlassen Aktivisten das Haus in der Weilburger Straße wieder, das besetzte Haus in Hohenstaufenstraße wird am 22. April d. J. polizeilich geräumt.
  13259. 26.8.2014, Ruhestandverabschiedung des seit 2005 neun Jahre amtierenden Frankfurter Polizeipräsidenten Achim Thiel. Sein Nachfolger ist Gerhard Bereswill, seit 2010 bereits Vizepolizeipräsident in der Mainstadt.
  13260. 20.10.2014, Offizielle Amtseinführung des neuen Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill, seit 2010 bereits Vizepolizeipräsident in der Mainstadt.
  13261. 10.12.2015, Im Rahmen einer abendlichen Demonstration wird ein leer stehendes Haus der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding in der Berger Straße für obdachlose Flüchtlinge besetzt und bereits wenige Stunden später von der Polizei wieder geräumt.
  13262. 4.6.2016–5.6.2016, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Bestehens der Kulturwerkstatt Germaniastraße im Nordend – die Gründung erfolgte bereits im Jahre 1990.
  13263. 8.12.2016, Die durchschnittliche Temperatur der Stadt Frankfurt hat sich laut Angaben der Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) seit 1950 bereits um zwei Grad erhöht, von damals neun auf elf Grad – so die Angaben des neuen Klimaplan-Atlas.
  13264. 30.12.1935, Die Frankfurter Schutzpolizei hat ein besonderes Verkehrs-Unfallkommando eingerichtet, das seit heute mit einer Bereitschaft besetzt ist.
  13265. 15.4.1946, Von etwa 1100 Industrieunternehmen, die bei der Frankfurter Handelskammer, Industrieabteilung, die Bereitschaft zur Wiederinstandsetzung ihres Betriebs angezeigt haben und um Zulassung zur Betriebswiederaufnahme ansuchen, werden bisher etwa 600 Unternehmungen zugelassen.
  13266. 19.11.1950, Einweihung „Unfallhilfestelle und Bereitschaftsheim“ im Hof Schwarzwaldstraße Nr. 18 durch die Bereitschaft des Roten Kreuzes Niederrad.
  13267. 23.6.1951, 50jähriges Jubiläum des Deutschen Roten Kreuzes, Bereitschaft 15, Fechenheim.
  13268. 15.9.1951–16.9.1951, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Deutschen Roten Kreuzes, Bereitschaft 14, Griesheim.
  13269. 3.7.1954–4.7.1954, Feierlichkeiten anlässlich des 40jährigen Bestehens der Bereitschaft Rödelheim des Deutschen Roten Kreuzes.
  13270. 10.12.1955, Einweihung des Heims der Bereitschaft Bornheim-Nordend des Roten Kreuzes, Kleiststraße.
  13271. 6.7.1957, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Rot-Kreuz-Bereitschaft West in der Aula der Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung.
  13272. 1.3.1958, Einzug der Deutschen Rote-Kreuz-Bereitschaft Schwanheim in ihr eigenes Heim in der Manderscheider Straße 3.
  13273. 9.9.1961, Festkommers anlässlich des 60jährigen Jubiläums der DRK-Bereitschaft Griesheim in den „Vier Jahreszeiten“, Alt-Griesheim 42.
  13274. 30.5.1964, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der DRK-Bereitschaft Rödelheim in der Turnhalle Rebstöcker Straße.
  13275. 22.8.1968, Aus Protest gegen die sowjetische Intervention in der Tschechoslowakei erstürmt ein Teil der mehr als 5000 Demonstranten nach einer Kundgebung auf dem Römerberg das Gelände der sowjetischen Militärmission in Niederrad, obwohl Polizisten in Bereitschaft stehen. Amerikanische Militärpolizei vertreibt etwa 200 jugendliche Demonstranten von diesem Gelände.
  13276. 1.11.1969, Eröffnung des neuen Heims der Bereitschaft Nordend des Deutschen Roten Kreuzes, Burgstraße 95.
  13277. 15.5.1970, Verkehrsdezernent Stadtrat Walter Möller (1920-1971) erklärt dem Vorstand der Frankfurter SPD gegenüber seine Bereitschaft für das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters zu kandidieren.
  13278. 19.6.1971, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Wiederbegründung der Bereitschaft Bornheim-Nordend des Deutschen Roten Kreuzes im Bereitschaftsheim, Burgstraße 95.
  13279. 25.8.1999, Antrittsbesuch des neuen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in der Mainstadt. Im Römer erklärt er die Bereitschaft des Landes Hessen, sich an einem „multifunktionalen“ Stadion finanziell zu beteiligen.
  13280. 12.1.2001, Gudrun Schaich-Walch, Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion erklärt ihre Bereitschaft, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium zu werden.
  13281. 10.9.1950, Die Frankfurter Polizei zerstreut mit mehreren Bereitschaften einen Demonstrationszug von 250 Angehörigen der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD), der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN), die versuchen, zum Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus zu marschieren.
  13282. 1.7.1899, Seit heute besteht in der Sanitätswache, Kronprinzenstraße, ein ärztlicher Bereitschaftsdienst.
  13283. 17.8.2006, 28 Tage lang haben die Ärzte am Städtischen Krankenhaus in Höchst gestreikt, nun ist ein Tarifabschluss gefunden. Er sieht die 40-Stunden-Woche, Einkommensverbesserungen und bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten vor. Einen Tag nach dem Tarifabschluss wird dort wieder regulär gearbeitet.
  13284. 14.3.1964, Das Rote Kreuz Eschersheim übernimmt ihr neues Bereitschaftsheim in der Eschersheimer Landstraße 328.
  13285. 8.10.1950, Einweihung des Rote-Kreuz-Bereitschaftsheimes Bockenheim.
  13286. 5.7.1959, Einweihung des neuen Bereitschaftsheimes des Deutschen Roten Kreuzes am Südbahnhof.
  13287. 9.6.1979, Eröffnung des neuen Bereitschaftsheims des Deutschen Roten Kreuzes im Stadtteil Bockenheim.
  13288. 1.3.1969, Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei, die im dritten Dienstjahr stehen, werden im Rahmen ihrer Ausbildung ab heute tagsüber in Frankfurt am Main eingesetzt.
  13289. 14.8.1971, Die für heute von der NPD auf dem Opernplatz geplante Kundgebung zum 10. Jahrestag der Berliner Mauer wird von der Polizei- und Ordnungsbehörde wegen „unmittelbarer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ sowie wegen mangelhafter Anmeldung verboten. Dennoch kommt es in der Innenstadt zu Demonstrationen von rechten und linken Gruppierungen mit handfesten Prügeleien unter den politischen Kontrahenten und einem Einsatz von mehreren Hundertschaften Bereitschaftspolizei.
  13290. 18.1.1977, Nach dem Überspringen des Absperrgitters zum Sicherheitsbereich wird ein 30jähriger Libanese auf der Besucherterrasse des Rhein-Main-Flughafens durch Schüsse der Bereitschaftspolizei verletzt.
  13291. 20.6.1986, Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen zwei Polizeibeamte der Hessischen Bereitschaftspolizei, den Fahrer und den Kommandanten eines Wasserwerfers. Sie sollen mitschuldig sein am Tod des 36jährigen Günter Sare (1949-1985), der am 29. September 1985 im Gallusviertel unter die Hinterräder eines Wasserwerfers geriet und dabei tödlich verletzt wurde.
  13292. 16.12.1970, Eröffnung der Bereitschaftsstelle samt Telefon- und Funkzentrale der Kassenärztlichen Vereinigung, Bezirksstelle Frankfurt, im Ärztehaus in der Hamburger Allee 12. Dieser ärztliche Notdienst ist einmalig in der Bundesrepublik Deutschland.
  13293. 6.11.1996, Der Holzschutzmittel-Prozess, das bisher größte deutsche Umweltstrafverfahren, endet nach 12 Jahren Verfahrensdauer vor dem Landgericht Frankfurt mit einem Vergleich. Das Strafverfahren gegen zwei frühere Manager der Holzschutzmittel-Hersteller wird eingestellt, wenn sie jeweils 100.000.- DM an die Staatskasse zahlen und ihre Firmen vier Millionen DM für Forschungen über die Wohnraumluft bereitstellen.
  13294. 17.12.1936, (Nicht-)Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte: Bereitstellung von Ankaufsmitteln für das Stadtgeschichtliche Museum, das Kunstgewerbemuseum und die Städtische Galerie, insbesondere für Kunstgegenstände aus jüdischem Besitz, Aufstellung über Mietforderungen für von der NSDAP und der SA genutzten städtischen Liegenschaften, Satzung über die Bildung von Fürsorgebezirken, Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Stadtgebiet.
  13295. 20.11.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl eines Mitglieds in den Ausschuss der Frankfurter Künstlerhilfe, Verbesserung der medizinischen Betreuung in den Frankfurter Nervenheilanstalten Köppern, Bereitstellung finanzieller Mittel für die Einrichtung von Wärmestuben im Winter 1928/29.
  13296. 12.6.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neuwahl der dreizehn unbesoldeten Magistratsmitglieder, die durch die Neuzusammensetzung der Bürgerschaftsvertretung notwendig geworden ist. Des Weiteren: Neubau der Eisenbahnbrücke über die Nidda bei Rödelheim, Bereitstellung von Ersatzgelände für Kleingärtner infolge der Umkanalisierung des Untermains.
  13297. 27.4.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ausführung von städtischen Notstandsarbeiten, Herstellung von Kanal- und Straßenbauten, Bereitstellung von Mitteln zur Durchführung von Notstandsarbeiten auf dem Flugplatz Rebstock. Außerdem nimmt die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss des Magistrats vom 19.02. d. J. betr. Auflösung der Stadtkämmerei zur Kenntnis.
  13298. 20.11.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Änderung der Vergnügungssteuer-Ordnung, zusätzliche finanzielle Bewilligung für 1923 betr. der Erhaltung der Wandmalereien im Karmeliterkloster, Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Fertigstellung der Fundierungsarbeiten am Neubau der steinernen Alten Brücke.
  13299. 8.1.1919, Etwa 500 Arbeitslose demonstrieren zum Vergnügungspalast „Groß-Frankfurt“ am Eschenheimer Tor und halten dort eine öffentliche Versammlung ab. Gefordert werden eine Erhöhung der Unterstützungssätze sowie die Bereitstellung von Arbeitsplätzen usw.
  13300. 3.12.1918, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Gewährung einer Ehrengabe an Kriegsveteranen, Bereitstellung von finanziellen Mitteln zur Anmietung von Notwohnungen.
  13301. 1.12.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Vortrag von Bürgermeister Dr. Walter Leiske über Wirtschaftsförderung und Bildung eines Ausschusses für wichtige Aufbaufragen; Beschlossen wird der Wiederaufbau des Café Hauptwache, die Bereitstellung von zwei Millionen DM für die Wiederherstellung Sturm gefährdeter Häuser, eine Kapitalerhöhung der Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen sowie finanzielle Mittel für Wiederaufbauarbeiten im Städtischen Krankenhaus und den Hochhausbau der Deutschen Genossenschaftskasse am Taunustor.
  13302. 6.3.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bereitstellung finanzieller Mittel für die Caritas, die Taubstummenanstalt und das Pflegeheim Rödelheim.
  13303. 24.4.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung neuer Messebauten und Kapitalerhöhung für die Messe- und Ausstellungsgesellschaft, Bereitstellung von Mitteln zur Sicherung einsturzgefährdeter Wohnungen und eines Zuschusses für Frankfurter Olympia-Teilnehmer.
  13304. 15.1.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung finanzieller Mittel zur Bereitstellung von 6,17 Millionen DM für die Beschaffung neuer Straßenbahnwagen.
  13305. 13.12.1980, Bundesweite Frauendemonstration in der Innenstadt für die Bereitstellung von Frauenhäusern.
  13306. 24.7.1931–25.7.1931, Gastspiel der Berénys Original Zigeuner-Sinfoniker im Palmengarten.
  13307. 5.12.1930, Konzert von Berénys Zigeuner-Sinfonikern im großen Saalbau.
  13308. 27.11.1930, Konzert von Henry Berénys ungarischen Zigeuner-Sinfonikern im Saalbau.
  13309. 22.7.1935, Justizrat Dr. Alexander Berg (1868-1960), selbständiger Wirtschaftsjurist und von 1903 bis 1933 in der Administration des Städelschen Kunstinstituts, wird in Anerkennung seiner Förderung des Frankfurter Kunstlebens von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  13310. 31.5.1930, Stadtverordnete besichtigen die Anlagen der Frankfurter Wasserversorgung: das Wasserschloss auf dem Sachsenhäuser Berg, die Pumpwerke im Stadtwald und das Pumpwerk in Hattersheim, das das Rückgrat der Frankfurter Wasserversorgung ist.
  13311. 24.8.1919, Waldfest des „Deutsch-evangelischen Volksvereins“ auf der Goetheruhe im Frankfurter Stadtwald am Sachsenhäuser Berg.
  13312. 17.10.1918, Klavierabend mit Edelgarde Berg in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  13313. 15.12.1916, Tod des Metallindustriellen, Sozialreformers und Stifters Wilhelm Merton (1848-1916), 1881 Gründung der Metallgesellschaft AG (MG), 1897 der „Metallurgischen Gesellschaft AG“, 1906 der „Berg- und Metallbank AG“ (1910 Fusion mit der „Metallurgischen Gesellschaft“) und 1910 der „Schweizerischen Gesellschaft für Metallwerte“; zahlreiche sozialreformerische Initiativen: , Gründer des „Instituts für Gemeinwohl“ (1890), Förderer des Frankfurter Stiftungswesens, Mitbegründer der „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“ (1901), Förderer der Universität Frankfurt, Stifter eines Lehrstuhls für Pädagogik (1914).
  13314. 6.5.2000, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13315. 20.2.2000, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13316. 6.2.2000, Konzert des Alban Berg Quartett in der Alten Oper.
  13317. 2.9.1937, Die Galvanoplastik „Schreitender Stier“ des Bildhauers Fritz Boehle (1873-1916), auch genannt der „Boehlesche Stier“, 1901 auf der Brüsseler Weltausstellung mit dem Grand Prix ausgezeichnet, wird vom Städelgarten zu seinem neuen Standort im Wasserwerkspark auf dem Sachsenhäuser Berg gebracht [heute: im Günthersburgpark].
  13318. 30.11.1937, Eröffnung der Großkraftwagenlinie P Preungesheim – Bonames – für die Verkehrsbedienung der Kasernen in Bonames und der Heimstättensiedlung Frankfurter Berg.
  13319. 20.10.1941, 25. Todestag des Malers, Radierers und Bildhauers Fritz Boehle (1873-1916), seit 1910 „Boehle-Haus“ am Sachsenhäuser Berg. Werke u.a.: Galvanoplastik „Schreitender Stier“, 1901 auf der Brüsseler Weltausstellung mit dem Grand Prix ausgezeichnet, zunächst im Städelgarten, dann im Wasserwerkspark auf dem Sachsenhäusern Berg aufgestellt, heute im Günthersburgpark.
  13320. 17.11.1946, Süddeutsche Oberliga: Das Fußballderby Kickers Offenbach gegen Eintracht Frankfurt auf dem Bieberer Berg endet mit 1:1 Toren.
  13321. 24.5.1947, Das Oberligaspiel zwischen Offenbacher Kickers und Fußballsportverein FSV Frankfurt auf dem Sportplatz Bieberer Berg endet 1:1 unentschieden.
  13322. 27.6.1949, Feierliche Wiedereröffnung des Goetheturms auf dem Sachsenhäuser Berg durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  13323. 30.7.1949, Siedlungskerb auf dem Frankfurter Berg des Stadtbezirks Bonames-Siedlung.
  13324. 14.6.1952, Das DFB-Pokal-Spiel zwischen den Offenbacher Kickers und Eintracht Frankfurt auf dem Sportplatz Bieberer Berg endet mit 2:0 Toren.
  13325. 30.8.1952–1.9.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 15jährigen Bestehens der Siedlergemeinschaft Frankfurt-Bonames „Am Frankfurter Berg“.
  13326. 3.3.1953, Gründung des Bezirksvereins Frankfurter Berg.
  13327. 29.3.1953, In der süddeutschen Fußballmeisterschaft unterliegt Eintracht Frankfurt im Lokalderby gegen die Offenbacher Kickers am Bieberer Berg mit 0: 2 Toren.
  13328. 18.9.1955, Einweihung des neuen Jugendhauses der evangelisch-lutherischen Bethanien-Gemeinde in der Siedlung am Frankfurter Berg.
  13329. 24.1.1957, Liederabend mit der Sopranistin Edith Berg im Volksbildungsheim.
  13330. 16.5.1957–17.5.1957, Jahrestagung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie in der Kongreßhalle. Auf der Auftaktkundgebung sprechen Bundesaußenminister Heinrich von Brentano, Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Fritz Berg, und der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes, Wilhelm Beutler, vor der Presse über die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft.
  13331. 20.9.1957, Liederabend mit Edith Berg im Volksbildungsheim.
  13332. 12.9.1959, Einweihung der Nuur-Moschee der islamischen Reformbewegung „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ durch Sir Zafrulla Khan auf dem Sachsenhäuser Berg.
  13333. 16.3.1963, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Bezirksvereins Frankfurter Berg in der Ausstellungshalle des Geflügelzuchtvereins, am verlängerten Ginsterweg.
  13334. 4.9.1963, Akademische Feier anlässlich der endgültigen Fertigstellung der Gesamtanlage der Albert-Schweitzer-Schule mit Turnhalle und ergänzenden Pavillonbauten im Stadtteil Frankfurter Berg.
  13335. 4.6.1965, Richtfest für die neue evangelische Bergkirche auf dem Sachsenhäuser Berg.
  13336. 20.4.1966, Premiere von Alban Bergs „Wozzeck“ in der Oper in Anwesenheit von Helene Berg, der Witwe des Komponisten.
  13337. 3.6.1967, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Siedlungsgemeinschaft „Am Frankfurter Berg“ in der Turnhalle Maybachstraße.
  13338. 8.3.1968, 10jähriges Jubiläum des Wanderklubs „Frankfurter Berg“, ein Zweigverein des Vogelsberger Höhenclubs e. V.
  13339. 27.10.1968, Einweihung des Kindergartens der evangelischen Bethaniengemeinde am Frankfurter Berg.
  13340. 23.4.1971, Großbrand auf dem Sachsenhäuser Berg: Ein Reifen- und Öllager brennt durch Schweißarbeiten. Sämtliche verfügbaren Löschfahrzeuge werden an den Brandort gerufen. Bis spät in den Abend lodern die Flammen auf dem Lagerplatz an der Darmstädter Landstraße.
  13341. 29.5.1971, Das 100. Derby zwischen Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt auf dem Bieberer Berg gewinnen die Gäste mit 2:0 Toren.
  13342. 19.2.1972–20.2.1972, Ordentlicher Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Volksbildungsheim. Oberbürgermeister Rudi Arndt und der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Berg werden als neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Das Ergebnis der Neuwahlen deutet nicht auf einen entscheidenden Kurswechsel der ‚linken‘ Frankfurter SPD hin.
  13343. 15.3.1972, Der Vorsitzende der Frankfurter SPD-Stadtverordnetenfraktion, Martin Berg, wird zum Vorsitzenden der Regionalen Planungsgemeinschaft Untermain (RPU) gewählt.
  13344. 7.7.1972, Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung im Kapellensaal des Bolongaropalastes aus Anlass des Höchster Schlossfestes: Die am 20.04. d. J. von den Stadtverordneten neu gewählten hauptamtlichen Magistratsmitglieder, Bürgermeister Rudolf Sölch, Stadtkämmerer Hermann Lingnau und Stadtrat Martin Berg, werden in ihre Ämter eingeführt.
  13345. 11.4.1973, Erstes Richtfest der Wohnbau Frankfurt GmbH für den „Sonnenhügel“ am Sachsenhäuser Berg. Gefeiert wird die Errichtung der ersten acht von insgesamt 16 sog. „Wohntürmen“ mit sieben bis dreiundzwanzig Stockwerken.
  13346. 11.5.1973–12.5.1973, Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Bürgerhaus Nied zu kommunalpolitischen Themen. Die Delegierten sprechen sich gegen Mieterhöhungen bei städtischen Wohnungsbaugesellschaften aus und setzen sich damit über einen Beschluss der SPD-Fraktion sowie über Erklärungen von Stadtrat Martin Berg und Bürgermeister Rudi Sölch, die als Aufsichtsratsvorsitzende der AG für kleine Wohnungen und der Hellerhof AG für Mieterhöhungen plädiert haben, hinweg.
  13347. 14.9.1974, Erster Flohmarkt in der Hochhaussiedlung am Frankfurter Berg.
  13348. 17.9.1974, Einweihung des Sozialzentrums Marbachweg durch Bürgermeister Martin Berg.
  13349. 20.9.1974, Der Sozial- und Wohnungsdezernent Stadtrat Martin Berg übergibt der Öffentlichkeit erstmals eine „Tabelle der ortsüblichen Vergleichsmieten“.
  13350. 8.10.1974, Sozialdezernent Stadtrat Martin Berg stellt die erste Ausgabe der viermal jährlich erscheinenden „Senioren-Zeitschrift“ der Öffentlichkeit vor.
  13351. 2.12.1975, Die japanische Bergsteigerin Junko Tabei, die im Sommer d. J. als erste Frau den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, bestiegen hat, besucht die Mainstadt.
  13352. 31.5.1976, Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) erläutert dem Unterbezirksvorstand der SPD seine Vorstellungen über die veränderten Kompetenzen im Magistrat nach der Wahl des Sozialdezernenten Martin Berg zum Bürgermeister und des jetzigen Stadtverordnetenvorstehers Willi Reiss zum Stadtrat.
  13353. 23.8.1976, Gründung des „Vereins zur Förderung des Eissports“ im „Braustübl“ auf dem Sachsenhäuser Berg.
  13354. 9.9.1976, Bürgermeister Martin Berg stellt das Internationale Jugendzentrum in der Bleichstraße vor.
  13355. 17.10.1976, Im 111. Derby zwischen Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt auf dem Bieberer Berg siegt die Gastmannschaft mit 3:1 Toren.
  13356. 20.1.1977, Bürgermeister Martin Berg übergibt die „Reha-Werkstatt Mitte“, Heidelberger Straße, ihrer Bestimmung.
  13357. 18.2.1977, Sozialdezernent Martin Berg stellt einen Bericht vor, wonach die Auflösung der städtischen Notunterkünfte und Übergangswohnungen abgeschlossen ist. Innerhalb der letzten Jahre konnte über 2000 Menschen eine eigene Wohnung vermittelt werden.
  13358. 1.3.1977, An der 1000-Jahr-Feier der Nachbargemeinde Offenbach/Main nimmt die Stadt Frankfurt am Main offiziell mit Bürgermeister Martin Berg teil.
  13359. 21.1.1978, Jugendliche am Frankfurter Berg demonstrieren für ein eigenes Jugendhaus.
  13360. 1.3.1978, Der Präsident des sowjetischen Gehörlosenbundes, Wladimir Fufaev, besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Martin Berg im Römer empfangen.
  13361. 6.3.1978, Bürgermeister und Sozialdezernent Martin Berg stellt einen „Stadtteil-Sozialatlas“ für alle Frankfurter Stadtteile vor.
  13362. 30.7.1979, Portugals neuer Generalkonsul Carlos Milheirao stattet Bürgermeister Martin Berg seinen Antrittsbesuch ab.
  13363. 14.1.1980, Bürgermeister Martin Berg empfängt im Römer den neuen Generalkonsul des Königreiches Dänemark, Kaj Weber. Zum ersten Mal ist Dänemark in der Mainstadt mit einem eigenen Generalkonsul vertreten. Der Vorgänger Webers war Konsul Josef Neckermann (1912-1992).
  13364. 16.1.1980, Die Parteigremien der Frankfurter SPD sprechen sich mit großer Mehrheit für den Bürgermeister der Stadt, Martin Berg, als Spitzenkandidat der Sozialdemokraten zur Kommunalwahl 1981 aus.
  13365. 22.2.1980, Die Delegierten des SPD-Unterbezirks Frankfurt wählen in der Stadthalle Bergen mit überwältigender Mehrheit den Bürgermeister der Stadt, Martin Berg, zum Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten für die nächste Kommunalwahl 1981.
  13366. 25.2.1980, Antrittsbesuch des neuen britischen Generalkonsuls, John Whiteford Hutson, bei Bürgermeister Martin Berg.
  13367. 15.3.1980, Offizielle Eröffnung eines Jugendhauses des Evangelischen Regionalverbandes am Frankfurter Berg.
  13368. 22.5.1980, Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls von Venezuela, Gonzalo Prosperi, bei Bürgermeister Martin Berg.
  13369. 28.7.1980, Bei einem Streit zwischen Jugendlichen und einem Verkäufer wird der Schnellimbiss „Fried Chicken“ am Frankfurter Berg völlig demoliert.
  13370. 21.9.1980, Die Frankfurter Drachenfliegerin Wera Mertens segelt als erste Frau vom höchsten Berg Afrikas, dem Kilimandscharo.
  13371. 3.10.1980, Abschlusskundgebung der SPD zu den Bundestagswahlen auf dem Römerberg mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Hessens Ministerpräsident Holger Börner, Bundesfinanzminister Hans Matthöfer und Bürgermeister Hans Berg.
  13372. 13.3.1981, Wahlkundgebung mit dem SPD-Bundesvorsitzenden Willy Brandt und Bürgermeister Martin Berg in der Kongresshalle auf dem Messegelände.
  13373. 26.3.1981, Antrittsbesuch des neuen Honorarkonsuls von Costa Rica, Heinrich Schuppener, bei Bürgermeister Martin Berg.
  13374. 28.4.1981, Antrittsbesuch des neuen Honorarkonsuls der Republik Haiti, Karl Heinz Arnold, bei Bürgermeister Martin Berg im Römer.
  13375. 25.2.1982, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen der CDU und der Grünen wird der Antrag der SPD zurückgewiesen, den bisherigen Bürgermeister Martin Berg für weitere sechs Jahre in seinem Amt zu bestätigen. Damit scheidet der Sozialdemokrat Berg nach zehnjähriger Magistratszugehörigkeit im Juni d. J. aus. Die Stadtverordneten diskutieren über eine Konjunkturbelebung durch öffentliche Investitionen.
  13376. 1.4.1982, Der Oberbürgermeister von Genua, Fulvio Cerofolini, besucht anlässlich des 150. Todestages von Johann Wolfgang von Goethe die Mainstadt und wird von Bürgermeister Martin Berg im Römer empfangen.
  13377. 27.4.1982, 50. Geburtstag von Bürgermeister Martin Berg.
  13378. 3.6.1982, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der bisherige Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. Hans-Jürgen Moog, wird zum neuen Bürgermeister gewählt. Moog tritt die Nachfolge des Sozialdemokraten Martin Berg an. Kulturdezernent Hilmar Hoffmann wird für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt.
  13379. 5.6.1982, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Turn- und Sportgemeinde 1957 Frankfurter Berg im Vereinshaus, Ginsterweg.
  13380. 16.6.1982, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann verabschiedet im Limpurgsaal des Römers Martin Berg aus seinem Amt als Bürgermeister.
  13381. 10.9.1983, Das Bundesliga-Derby zwischen Kickers Offenbach und Eintracht Frankfurt auf dem Bieberer Berg gewinnt der Gastgeber mit 2:1 Toren.
  13382. 21.1.1984, Premiere von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ in der Inszenierung von Holger Berg im Schauspielhaus.
  13383. 30.6.1984, Premiere von Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“ in der Inszenierung von Holger Berg im Kammerspiel.
  13384. 26.10.1985, Premiere von William Shakespeares „Hamlet“ in der Inszenierung von Holger Berg im Schauspielhaus.
  13385. 12.11.1985, Konzert des Alban Berg Quartett in der Alten Oper.
  13386. 30.4.1986, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  13387. 19.9.1986, Premiere mit Friedrich Schillers „Don Karlos“ in der Inszenierung von Holger Berg im Schauspiel.
  13388. 26.4.1987, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13389. 17.5.1987, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Siedlung Frankfurter Berg in der Turnhalle Eschersheim.
  13390. 17.10.1987, Festliche Eröffnung des Bürgertreffs Frankfurter Berg.
  13391. 1.2.1988, 10jähriges Jubiläum des Hotels Holiday Inn am Sachsenhäuser Berg.
  13392. 30.5.1988, Erster gemeinsamer Auftritt des Jugendchors Eschersheim und des Moseley Choir aus der Partnerstadt Birmingham in der Eschersheimer Andreaskirche. Ein weiterer Auftritt erfolgt am 01.06. in der Bethanienkirche am Frankfurter Berg.
  13393. 16.6.1988–30.6.1988, Gastspiel des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13394. 20.6.1989, Kurz nach Mitternacht wird ein 42jähriger Mann in der Siedlung Frankfurter Berg nach einer Zechtour durch Messerstiche ins Herz getötet.
  13395. 19.11.1990, Bei einem abendlichen Wohnungsbrand auf dem Frankfurter Berg kommt ein 34jähriger Mann ums Leben.
  13396. 30.3.1992, Sozialdezernent Jürgen Egert (SPD) legt nach neunmonatiger Amtszeit aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Als Nachfolger ernennt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler den SPD-Stadtverordneten Martin Berg.
  13397. 24.4.1992, Parteitag der Frankfurter Sozialdemokraten im Volksbildungsheim. Die Delegierten stimmen der Nominierung des SPD-Stadtverordneten Martin Berg für das Amt des Sozialdezernenten im Römer einstimmig zu.
  13398. 14.5.1992, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: In einer zeitweise tumultartigen Debatte verteidigt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler das rot-grüne Sparpaket von 540 Millionen DM. Der Vorsitzende der CDU-Opposition, Horst Hemzal, sieht die Pleite der Stadt, verursacht von „rot-grünen Traumtänzern“ und fordert den Oberbürgermeister zum Rücktritt auf. Mit 51 von 92 Stimmen wird der SPD-Stadtverordneten Martin Berg zum neuen Sozialdezernenten gewählt. Beschlossen wird ein Eintrittspreis ab 01.06. d. J. nur für das Museum für Moderne Kunst.
  13399. 1.9.1992, Sozialdezernent Martin Berg (SPD) bleibt im Amt. Dem Stadtrat ist vorgehalten worden, für ein Reihenhaus der städtischen Aktienbaugesellschaft für kleinere Wohnungen eine Miete zu zahlen, die weit unter den ortsüblichen Vergleichsmieten liege. Berg sagt, die Kampagne gegen ihn habe ihn so angewidert, dass er zeitweilig über einen Rücktritt nachgedacht habe. Er werde künftig eine höhere Miete zahlen, um ungerechtfertigten Angriffen den Boden zu entziehen.
  13400. 22.1.1993, Der Justitiar des Norddeutschen Rundfunks, Klaus Berg, wird zum Intendanten des Hessischen Rundfunks gewählt. Er löst Hartwig Kelm ab, der nach Rügen des Rechnungshofs am Finanzgebaren des Senders zurückgetreten ist.
  13401. 1.2.1993, Nach fünfjähriger Umbauphase wird das Jugendhaus am Frankfurter Berg wieder eröffnet.
  13402. 7.6.1993, Der neue Intendant des Hessischen Rundfunks, Klaus Berg, legt Sparvorschläge vor: Planstellen für Redakteure sollen gestrichen werden, die Nachrichtensendungen des HR-Fernsehens, Drei aktuell, entfallen.
  13403. 8.7.1993, Der Fernseh-Chefredakteur des Hessischen Rundfunks, Wilhelm von Sternburg, teilt Intendant Klaus Berg mit, aus gesundheitlichen Gründen am 01.10. d. J. in den vorzeitigen Ruhestand zu treten. Seine Nachfolgerin wird die Journalistin Luc Jochimsen.
  13404. 29.10.1993, Konzert des Alban Berg Quartetts mit Rudolf Buchbinder (Klavier) in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  13405. 2.9.1994, Konzert des Alban Berg-Quartetts Wien in der Alten Oper.
  13406. 2.3.1995, Nach 30jährigem Engagement für diese Stadt geht Sozialdezernent Martin Berg, im Kaisersaal des Römer offiziell verabschiedet, in den Ruhestand.
  13407. 21.2.1996, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  13408. 28.2.1997, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  13409. 26.4.1997, Akademische Feier in der Albert-Schweitzer-Schule anlässlich des 60jährigen Jubiläums der „Alten Siedlung“ im Stadtteil Frankfurter Berg.
  13410. 28.9.1997–5.10.1997, Jubiläumswoche anlässlich des 50jährigen Bestehens der evangelischen Bethaniengemeinde am Frankfurter Berg.
  13411. 14.5.1998, Bei einem Verkehrsunfall auf dem Frankfurter Berg stürzt ein 19 Monate alter Junge von Fahrrad seines Vaters und erleidet dabei tödliche Verletzungen.
  13412. 1.9.1998, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13413. 7.2.1999, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13414. 19.2.1999, Konzert des Alban Berg Quartetts mit dem Pianisten Alfred Brendel in der Alten Oper.
  13415. 31.3.1999, Neueröffnung des Frauentreffs am Frankfurter Berg.
  13416. 1.2.2001, Die Preisträger des Schulbauwettbewerbs präsentieren im alten Zollamt, wie die Gesamtschule am Frankfurter Berg und die Haupt- und Realschule im Stadtteil Nied aussehen sollen.
  13417. 4.2.2001, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13418. 13.5.2001, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13419. 1.1.2001, Das Ende einer Traditionsbrauerei: Henninger ist am Ende und wird von der Binding-Brauerei übernommen, aber das Bier weiterhin als „Henninger“ vertrieben. Das Brauerei-Areal am Sachsenhäuser Berg bleibt im Besitz der Actris-Holding, zu der das Unternehmen gehört. Die Pläne für eine neue Brauerei in Nieder-Eschbach sind vom Tisch. 327 Henninger-Beschäftigte fürchten um ihren Arbeitsplatz.
  13420. 5.2.2002, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13421. 16.2.2002, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13422. 3.5.2002, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13423. 4.5.2002, Schlüsselübergabe für die ersten fertig gestellten Wohnhäuser auf dem Gelände der ehemaligen Edwardskaserne am Frankfurter Berg.
  13424. 18.10.2002, Der Hessische Rundfunk wählt einen neuen Intendanten: Der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Helmut Reitze soll am 1. Mai 2003 Amtsinhaber Klaus Berg ablösen.
  13425. 7.2.2003, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13426. 13.5.2003, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13427. 1.9.2003, In der ersten Runde des DFB-Pokalspiels zwischen den Offenbacher Kickers und der zwei Klassen höher spielenden Eintracht Frankfurt verhindert ein Großaufgebot der Polizei größere Auseinandersetzungen am Bieberer Berg. Das Spiel gewinnt Eintracht Frankfurt nach Elfmeterschießen mit 5:4-Toren.
  13428. 9.9.2003, Bei einem Wohnungsbrand am Abend am Ligusterweg am Frankfurter Berg kommt ein Mann ums Leben. Der Sachschaden wird auf 80.000.- € geschätzt.
  13429. 29.9.2003, Premiere der Alban Berg-Oper „Lulu“ in der Inszenierung von Richard Jones an der Oper Frankfurt.
  13430. 20.11.2003, Eröffnung eines neuen Büros des evangelischen Vereins für Wohnraumhilfe am Frankfurter Berg.
  13431. 27.2.2004, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13432. 7.5.2004, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13433. 9.6.2004, Grundsteinlegung für den Holz-Anbau an der Albert-Schweitzer-Schule am Frankfurter Berg.
  13434. 18.2.2005, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13435. 3.5.2005, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13436. 17.7.2005, Erster „Tag der Gesundheit“ des Frauentreffs am Frankfurter Berg.
  13437. 1.8.2005, Eröffnung einer neuen Servicefiliale der Post im Frankfurter Berg, Berkersheimer Weg.
  13438. 6.10.2005, Erster Spatenstich für den weiteren Ausbau des Standorts der Bundespolizei an der Homburger Landstraße am Frankfurter Berg.
  13439. 11.12.2005, Bischof Franz Kamphaus weiht die neue Kirche der katholischen Gemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit am Frankfurter Berg ein.
  13440. 10.2.2006, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13441. 6.5.2006, Konzert des Alban Berg Quartetts in der Alten Oper.
  13442. 30.6.2006, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des AWO-Ortsvereins Frankfurter Berg/Berkersheim im Haus der Arbeiterwohlfahrt im Stadtteil Bonames.
  13443. 18.11.2006, Festliches Konzert anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Akkordeon-Orchesters Frankfurter Berg in der katholischen Kirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit.
  13444. 2.12.2006, Sprengung des 90 Meter hohen Schornsteins der ehemaligen Henninger-Brauerei auf dem Sachsenhäuser Berg.
  13445. 8.3.2008, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Zweigvereins Frankfurter Berg des Vogelsberger Höhen-Clubs in Nieder-Eschbach.
  13446. 24.6.2008, Tod des Eckenheimer CDU-Lokalpolitikers Rudolf Horn im Alter von 76 Jahren – Mitglied im Ortsbeirat 10 (Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg, Preungesheim) und Stadtbezirksvorsteher.
  13447. 18.10.2008–19.10.2008, Ausstellung des Geflügelzuchtvereins Frankfurter Berg.
  13448. 16.2.2007, Konzert des „Alban Berg Quartett“ in der Alten Oper.
  13449. 27.4.2007, 75. Geburtstag des sozialdemokratischen Kommunalpolitikers Martin Berg (1932-2009). Aus diesem Anlass gibt die Stadt Frankfurt einen feierlichen Empfang im Kaisersaal des Rathauses.
  13450. 9.6.2007–17.6.2007, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der TSG Frankfurter Berg am Vereinshaus.
  13451. 31.3.2009, Tod des SPD-Kommunalpolitikers und Bürgermeisters a. D. Martin Berg (1932-2009), langjähriger Stadtbezirksvorsteher, Stadtverordneter (ab 1968), Mitglied des Magistrats (ab 1972) und Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main (1976-1982).
  13452. 4.1.2010, Von heute an ist das Gebäude Pappelallee 78-79 in Berlin am Prenzlauer Berg der neue Sitz des Suhrkamp Verlages. Am 01. Juli 1950 hatte Peter Suhrkamp – genehmigt von den damaligen Besatzungsbehörden – sein Verlagshaus in Frankfurt am Main gegründet: zunächst am Schaumainkai, später am Grüneburgweg, seit 1970 in der Lindenstraße im Westend.
  13453. 18.3.2011, Offizielle Einweihung der deutsch-russischen, bilingualen Kita „Winnie Puuh“ am Frankfurter Berg.
  13454. 25.9.2011, Feier in der Bethanienkirche anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Posaunenchores der Bethaniengemeinde am Frankfurter Berg.
  13455. 9.4.2012, Feierliche Einweihung der neuen Kita der Pfarrgemeinde „Allerheiligste Dreifaltigkeit“ auf dem Frankfurter Berg.
  13456. 15.6.2013, Feier anlässlich des 150jährigen Bestehens der SPD-Ortsgruppen Frankfurt-Nord: Eckenheim, Preungesheim und Frankfurter Berg auf dem Gelände des Jahnvolks.
  13457. 3.11.2013, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Krabbelstube Zwergenstübchen auf dem Frankfurter Berg.
  13458. 13.4.2014, Am frühen Morgen wird bei einem Großbrand das Fabrikgebäude der Metallfirma Knebel am Frankfurter Berg komplett zerstört. Der Schaden geht in die Millionenhöhe.
  13459. 12.9.2015, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des alternativen Wohnprojektes Prowokulta am Frankfurter Berg.
  13460. 18.1.2016, Offizielle Eröffnung des neuen Sport- und Bewegungsfeldes Frankfurter Berg/Berkersheim.
  13461. 9.2.1937, Aufgrund des Mainhochwassers wird die Schifffahrt von Frankfurt am Main aus bergabwärts gesperrt. Am 14.02. kann die Mainschifffahrt wieder in vollem Umfang aufgenommen werden.
  13462. 28.1.1923, 50jähriges Jubiläum der „Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt vormals Roessler AG“ (Degussa AG). Aus diesem Anlass wird Prof. Dr. phil. Heinrich Roessler (1845-1924), Mitbegründer der Firma und Aufsichtsratsmitglied, zum Dr.-Ing. E. h. der Bergakademie Freiberg in Sachsen und zum Ehrenmitglied des Physikalischen Vereins zu Frankfurt am Main ernannt. Dr. phil. Fritz Roessler (1870.1937), Chemiker, Unternehmer und Sozialpolitiker, wird zum gleichen Anlass die Ehrendoktorwürde eines Dr. rer. pol. h.c. der staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Frankfurt verliehen.
  13463. 29.1.1969, Liederabend mit der spanischen Mezzosopranistin Teresa Berganza im Volksbildungsheim.
  13464. 17.11.1980, Konzert der Mezzosopranistin Teresa Berganza im Opernhaus.
  13465. 5.8.1922, Eröffnung des Internationalen Bergarbeiterkongresses im Volksbildungsheim mit Vertretern aus Großbritannien, Frankreich und der Tschechoslowakei.
  13466. 26.10.1965, Mit einer scharf ätzenden Säure wird der linke Flügel eines die „Verklärung Jesu auf dem Berge“ zeigenden Altarbildes im Dom von einem unbekannten Täter schwer beschädigt. Auch die Altardecke des im südlichen Querschiff stehenden Nebenaltars weist zahlreiche Säurespuren auf, die denen durch brennende Zigaretten verursachten Brandlöcher ähneln.
  13467. 19.7.1935, Sitzung der Gemeinderäte: Erlass einer Hauptsatzung für die Stadt Frankfurt am Main, Erwerb von Grundstücken in der Gemarkung Bergen-Enkheim für Zwecke des Naturschutzes. Thematisiert werden die Angriffe gegen die Stadtverwaltung Frankfurt am Main in der Wochenschrift „Der Stürmer“ wegen Einkaufs in jüdischen Geschäften und Entfernung von „Stürmer“-Kästen.
  13468. 23.11.1931, Große Bücherversteigerung in einer Lagerhalle des Hauptgüterbahnhofes. Dreizehn Kisten bergen bis zu 1.500 Bücher, Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
  13469. 29.8.1931, Bei den Bürgermeisterwahlen in Bergen-Enkheim wird der kommunistische Landtagabgeordnete Oskar Müller (1896-1970) in der Stichwahl gewählt.
  13470. 4.7.1931, Übergabe der Zweigberingungsstelle „Untermain“ der Staatlichen Vogelwarte Helgoland. Aus diesem Anlass finden sich offizielle Gäste aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden und den Kreisen Hanau und Gelnhausen bei der am Südabhang der Hohen Straße zwischen Bergen und Bischofsheim gelegenen Vogelwarte ein. Die Vogelzugbeobachtungsstation ist von der Vereinigung für Vogel- und Naturschutz Frankfurt am Main-Fechenheim aus eigenen Mitteln errichtet worden.
  13471. 5.7.1930–7.7.1930, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Lese- und Gesangvereins Concordia in Bergen.
  13472. 24.2.1929, In den Abendstunden sind die Bewohner der nördlichen Vororte Frankfurts - Seckbach, Bergen, Ginnheim, Praunheim, Bonames, Eckenheim, Preungesheim und Eschersheim - infolge einer Störung einige Stunden von der Gasversorgung ausgeschlossen.
  13473. 3.4.1902, Liederabend mit Franz Bergen im Saalbau.
  13474. 14.11.2000, Ein Abend für Wolfgang Koeppen mit Eva Demski in der Nikolaikapelle in Bergen.
  13475. 1.9.2000, Amtseinführung des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Peter Kurzeck.
  13476. 24.8.2000, Lesung des Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Wulf Kirsten, im Hessischen Literaturbüro.
  13477. 22.8.2000, Experten des Kampfmittelräumdienstes bergen eine 45 Zentimeter lange Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sicher vom Grund des Mains.
  13478. 18.5.1939, Gründungsversammlung des Rassegeflügelzuchtvereins Bergen-Enkheim im Gasthaus „Zum Waldschloss“.
  13479. 5.6.1943, Auf Anordnung des Reichsministers der Justiz werden mit heutiger Wirkung im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt die Amtsgerichte Nassau, Wehen und Bergen-Enkheim stillgelegt. Bei diesen Gerichten finden vom 15.06. d. J. an am bisherigen Gerichtssitz (bis auf weiteres) keine Amtshandlungen mehr statt. Ihre Geschäfte werden von den Amtsgerichten Bad Ems (Nassau), Bad Schwalbach (Wehen) und Frankfurt am Main (Bergen-Enkheim) übernommen.
  13480. 24.9.1945, Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 32 zwischen Rebstock und Bergen.
  13481. 23.3.1947, Im Rathaus zu Bergen wird dem deutschen Dramatiker Carl Zuckmayer die Ehrenbürgerschaft verliehen. Zuckmayer hat den Lokalhelden, den Schelm von Bergen, zum Träger eines seiner Dramen auserkoren.
  13482. 17.4.1947, Urteil gegen die Synagogenschänder von Bergen-Enkheim. Es lautet gegen den früheren Bürgermeister Karl Fey wegen Landesfriedensbruches und Zerstörung eines Gotteshauses auf zwei Jahre Gefängnis und drei Jahre Ehrverlust. Drei weitere Angeklagte erhalten Gefängnisstrafen in Höhe von acht und fünfzehn Monaten.
  13483. 25.10.1947, Bezirksparteitag der SPD Hessen-Süd in Bergen-Enkheim.
  13484. 27.11.1948–28.11.1948, Allgemeine Rasse-Geflügelschau des Geflügelzuchtvereins Bergen-Enkheim im Volkshaus Enkheim.
  13485. 28.5.1949, Fußball-Kreistag des Kreises Frankfurt in Bergen.
  13486. 23.9.1950–24.9.1950, Feierlichkeiten anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Posaunenchors Bergen-Enkheim in der evangelischen Kirche zu Enkheim und am Berger Rathaus.
  13487. 6.10.1951, Feierlichkeiten anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Musikvereins Bergen in der Berger Turnhalle.
  13488. 15.12.1951, Heimattreffen der Hallenser, Dessauer, Köthener, Bernburger und Zerbster in der „Schönen Aussicht“ in Bergen.
  13489. 12.7.1952–13.7.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Stemm- und Ringclubs 1902 Bergen.
  13490. 11.7.1953–12.7.1953, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des 1. Radfahrer-Clubs 03 in Bergen.
  13491. 10.3.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung des zwischen Frankfurt am Main und Bergen-Enkheim abgeschlossenen Nachbarschaftsvertrages, des Ausbaus der Flinschstraße im Seckbacher Industriegebiet, des Ankaufs eines Waldgeländes bei Königstein sowie des Ausbau der Mörfelder Landstraße.
  13492. 29.10.1955, Grundsteinlegung für eine zentrale Grundschule in Bergen-Enkheim.
  13493. 27.1.1956, Richtfest der neuen Grundschule in Bergen-Enkheim.
  13494. 27.1.1957, Akademische Feier zum 60jährigen Bestehen des Karnevalvereins Enkheim 1897 in den Luna-Lichtspielen, Bergen-Enkheim.
  13495. 30.3.1957, Jungfernfahrt der Straßenbahnlinie 18 über die neue 800 Meter lange Strecke zwischen Borsigallee und Volkshaus Bergen-Enkheim.
  13496. 27.4.1957, Einweihung der neuen 18klassigen Grundschule in Bergen-Enkheim.
  13497. 25.5.1957, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Volkschors „Liederkranz“, Bergen, in der Turnhalle Bergen.
  13498. 29.1.1959, Eröffnung des Bergen-Enkheimer Heimatmuseums im Obergeschoss des Rathauses.
  13499. 21.5.1960, Tagung sozialdemokratischer Kommunalpolitiker in Bergen-Enkheim.
  13500. 30.7.1960–1.8.1960, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Fußballsportvereins FSV 1910 Bergen.
  13501. 3.12.1960, Der hessische Innenminister Heinrich Schneider übergibt das sechste hessische Bürgerhaus in der Gemeinde Bergen-Enkheim seiner Bestimmung.
  13502. 31.8.1961, Festliche Schlüsselübergabe für die 300. Wohnung, die von der Siedlungsbaugesellschaft „Nassauisches Heim“ in Bergen-Enkheim fertig gestellt wurde sowie Einweihung eines neuen Kinderspielplatzes.
  13503. 6.5.1962, Enthüllung einer Gedenktafel im Stadtteil Bergen zur Erinnerung an die am 10./11.11.1938 zerstörte Synagoge in Bergen-Enkheim.
  13504. 26.8.1962, Einweihung des Evangelischen Gemeindezentrums von Bergen-Enkheim.
  13505. 5.10.1963, Großveranstaltung anlässlich des 100jährigen Jubiläums der SPD Bergen-Enkheim im Volkshaus Enkheim.
  13506. 22.1.1967, Einweihung der neuen St.-Nikolaus-Kirche in Bergen-Enkheim, Ortsteil Bergen.
  13507. 7.3.1967, Bei einem Dachstuhlbrand im Pflegeheim des Frankfurter Verbandes für Altenfürsorge in Rödelheim entsteht ein Sachschaden von über 100.000 DM. Die Feuerwehr kann alle Insassen unverletzt bergen.
  13508. 22.4.1967, Einweihung des historischen Röhrbrunnens in Bergen-Enkheim im Rahmen des dortigen Blütenfestes.
  13509. 31.8.1968, Offizieller Festakt anlässlich der Verleihung der Stadtrechte Bergen-Enkheims auf dem Platz vor der Schelmenburg.
  13510. 23.4.1972, Feierliche Einweihung des katholischen Gemeindezentrums Heilig-Kreuz in Bergen-Enkheim.
  13511. 1.8.1974, In Bergen-Enkheim wird das neue 20. Polizeirevier im ehemaligen Schulhaus, Schulweg, eingerichtet.
  13512. 7.8.1974, Frankfurt am Main und Bergen-Enkheim unterzeichnen im Römer den Eingemeindungsvertrag. Bergen-Enkheim wird zum 01.01.1977 neuer Stadtteil Frankfurts.
  13513. 12.8.1974, Wahl des „Stadtschreibers von Bergen“, Wolfgang Koeppen, durch die Jury der „Stiftung Stadtschreiber“, der Heinrich Böll, Marcel Reich-Ranicki und Hans-Werner Richter angehören. Die Stiftung ist mit 18.000.- DM und freier Wohnung in Bergen-Enkheim dotiert.
  13514. 10.2.1975, Im eigenen Haus in Bergen-Enkheim wird ein Arzt-Ehepaar von einem maskierten Täter erschossen.
  13515. 13.5.1975, Vermutlich aus Eifersucht erschießt ein 31jähriger Spanier in Bergen-Enkheim den Liebhaber seiner Frau durch einen Kopfschuss.
  13516. 24.5.1975, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Verkehrsvereins Bergen-Enkheim auf dem Festplatz in Bergen-Enkheim.
  13517. 29.4.1899, Bei einem schweren Gewitter am Nachmittag schlagen Blitze in die elektrische Straßenbahnanlage ein. Die automatischen Sicherungen der unterirdischen Umformerstation bewähren sich, sie springen heraus und unterbrechen den Strom. Nur an zwei elektrischen Tramwagen nehmen die Motoren Schaden. Auch in der Fürstenbergerschule an der Eschersheimer Landstraße schlägt ein Blitz ein. Eine Person wird auf dem Fahrrad nach Bergen fahrend, von einem Blitz getroffen und bleibt kurzzeitig bewusstlos im Straßengraben liegen.
  13518. 6.4.1900, Liederabend mit Franz Bergen im Saalbau.
  13519. 2.4.1976, Die Firma Ott & Heinemann eröffnet im Hessen-Center in Bergen-Enkheim eine neue Filiale.
  13520. 12.6.1976, Das Freibad Bergen-Enkheim im Sport- und Freizeit-Zentrum am Ried wird seiner Bestimmung übergeben.
  13521. 4.8.1976, Zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt ein Frankfurter Schwurgericht einen 48jährigen wegen Erpressung, Totschlag und Mord im vergangenen Jahr an dem Bergen-Enkheimer Ärzteehepaar Richard und Margot Netter .
  13522. 3.9.1976, Der neuen Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, Peter Rühmkorf aus Hamburg, übernimmt für die Dauer eines Jahres sein Ehrenamt.
  13523. 9.10.1976, Heidi Brühl signiert im Kaufhof Bergen-Enkheim ihr soeben erschienenes Buch: „Eine kühle Blonde, bitte – Erinnerungen.“
  13524. 1.1.1977, Bergen-Enkheim ist Frankfurter Stadtteil: die 15.000 Einwohner zählende Stadt wird eingemeindet. Frankfurt am Main, mit derzeit nur noch 631.000 Einwohnern auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren abgerutscht, kann seine Bevölkerungsstatistik wieder etwas aufpolieren.
  13525. 2.1.1977, Inbetriebnahme der neuen Sozialstation Bergen-Enkheim.
  13526. 14.1.1977, Ein unerwartetes Schneechaos verursacht viele Unfälle – darunter eine Massenkarambolage in Bergen-Enkheim.
  13527. 15.3.1977–3.4.1977, Ausstellung mit Ölbildern und Zeichnungen des Frankfurter Künstlers Erich Dittmann (1916-1999) in der Galerie Claire in Bergen-Enkheim.
  13528. 2.6.1977, Richtfest der Stadthalle Bergen-Enkheim, An der Schelmenburg.
  13529. 2.9.1977, Der Schriftsteller Peter Härtling tritt sein Amt als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim an. Professor Alfred Grosser hält die Laudatio im Festzelt am Berger Markt.
  13530. 3.9.1977–6.9.1977, Erster Berger Markt nach der Eingemeindung Bergen-Enkheims in die Stadt Frankfurt am Main.
  13531. 20.9.1977, Boxidol Max Schmeling gibt bei der Verlagsbuchhandlung Karl Habel in Bergen-Enkheim eine Autogrammstunde.
  13532. 21.11.1977, Lesung des Stadtschreibers Peter Härtling im Bürgerhaus Bergen.
  13533. 17.12.1977, Auf einer Einsatzfahrt verunglückt ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr in Bergen-Enkheim. Der Siebentonner gerät in einer Linkskurve ins Schleudern. Der Sachschaden beträgt etwa 80.000.- DM.
  13534. 18.6.1978, Übergabe der Bezirkssportanlage, Am Ried, in Bergen-Enkheim.
  13535. 24.6.1978, Eröffnung der neuen Stadthalle in Bergen-Enkheim.
  13536. 7.7.1978, Der Schriftsteller Nicolas Born wird fünfter Stadtschreiber von Bergen.
  13537. 1.9.1978, Der neue Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, Nicolas Born, übernimmt sein neues Amt.
  13538. 4.11.1978, 26. Europäisches Gespräch des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bergen-Enkheim.
  13539. 5.12.1978, Neueröffnung der Stadtteilbücherei Bergen.
  13540. 12.1.1979, Lesung der Schriftstellerin Sarah Kirsch in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13541. 29.1.1979, Parteitag der Frankfurter CDU in der Stadthalle von Bergen-Enkheim.
  13542. 3.2.1979, Auf dem kommunalpolitischen Unterbezirks-Parteitag der SPD in der Stadthalle von Bergen-Enkheim werden weitere Stadt-Autobahnen einmütig abgelehnt.
  13543. 20.4.1979–22.4.1979, Gastspiel Inge Meysels im Lustspiel „Wie immer: am Donnerstag“ unter der Regie von Dieter Wedel in der Stadthalle Bergen-Enkheim, im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst und im Bürgerhaus Nordweststadt.
  13544. 6.5.1979, Altstadtfest in Bergen-Enkheim.
  13545. 31.8.1979, Die Schriftstellerin Helga M. Novak wird im Festzelt auf dem Marktplatz in Bergen-Enkheim in ihr Amt als Stadtschreiberin eingeführt.
  13546. 1.9.1979–4.9.1979, „Berger Markt“ in Bergen-Enkheim.
  13547. 8.9.1979, Gastspiel des Düsseldorfer Kom(m)ödchens in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13548. 9.11.1979–10.11.1979, Kommunalpolitischer Parteitag der SPD in der Stadthalle Bergen.
  13549. 25.11.1979, 6. Europa-Wandertag in Bergen-Enkheim.
  13550. 23.2.1980, Die Frankfurter Sozialdemokraten lehnen auf ihrem zweitägigen Unterbezirksparteitag in der Stadthalle Bergen die Bundesgartenschau 1989 „auf der derzeit vorgesehenen Fläche (Niddatal)“ ab.
  13551. 8.5.1980, Eröffnung des Selbstbedienungswarenhauses „toom“ im Hessen-Center in Bergen-Enkheim.
  13552. 14.6.1980, Landeskonferenz für Betriebs- und Personalräte sowie Jugendvertreter der Sozialausschüsse der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Hessen in Bergen-Enkheim.
  13553. 29.8.1980, Das Amt des Stadtschreibers von Bergen-Enkheim geht von Helga M. Novak auf Dieter Kühn über.
  13554. 4.10.1980, Auf dem Gelände des Hauptgüterbahnhofes kommen zwei Feuerwehrleute durch einen Stromschlag aus einer 15.000-Volt-Oberleitung ums Leben, als sie einen auf einem Kesselwagen liegenden, ebenfalls durch Stromschlag getöteten Jugendlichen bergen wollen.
  13555. 18.11.1980, Bergen-Enkheims letztem Bürgermeister bis zur Eingemeindung 1977, Rudolf Fey (1915-1989), wird die Freiherr-vom-Stein-Plakette verliehen.
  13556. 28.2.1981, Der Abbruch der Gebäude auf dem Areal Eis-Günther in Bergen-Enkheim vollzieht sich unter Protesten erboster Bürger.
  13557. 4.4.1981–5.4.1981, Bezirksdelegiertenkonferenz der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Hessen in der Stadthalle von Bergen-Enkheim.
  13558. 28.8.1981, Der Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel wird als Nachfolger von Dieter Kühn in sein Amt als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim eingeführt. Die Laudatio hält der Schweizer Autor Max Frisch.
  13559. 12.9.1981, Gedenkkonzert zum 100. Geburtstag der Jugendmusikschule Bergen-Enkheim e. V. im Evangelischen Gemeindezentrum Bergen.
  13560. 17.10.1981–19.10.1981, Gastspiel der „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ in der Stadthalle Bergen-Enkheim, im Bürgerhaus Nordweststadt und im Bikuz Höchst.
  13561. 27.11.1981–28.11.1981, Parteitag der Frankfurter SPD in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13562. 1.4.1982–9.4.1982, 35. Hessische Schachmeisterschaften des „Schachclub Bergen-Enkheim 1922“ in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13563. 29.8.1982, Eröffnung des erweiterten und renovierten Therapiezentrums für verhaltensgestörte Kinder und Jugendliche in Bergen-Enkheim.
  13564. 17.10.1982, Sonderschau für Dackel der Landesgruppe Hessen des Internationalen Dackel-Clubs Gergweis e. V. in der Stadthalle Bergen.
  13565. 27.11.1982, Feier anlässlich des 90jährigen Jubiläums der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner“ in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13566. 23.1.1983, Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen vor der Stadthalle Bergen zwischen rechten Türken der „Grauen Wölfe“ und türkischen sowie deutschen Gewerkschaftern werden mehrere Personen verletzt.
  13567. 18.2.1983, Bei einem Überfall auf einem Mann in Bergen-Enkheim erbeutet der Täter einen Aktenkoffer mit annähernd 35.000.- DM.
  13568. 21.2.1983, Bei einem Zimmerbrand in einer Mansardenwohnung in Bergen-Enkheim sterben zwei vier und fünf Jahre alte Jungen.
  13569. 26.3.1983–27.3.1983, Jahresparteitag der Frankfurter SPD in der Stadthalle Bergen-Enkheim. Dr. Martin Wentz wird zum neuen Vorsitzenden gewählt.
  13570. 21.4.1983, Lesung des Schriftstellers Peter Rühmkorf in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13571. 2.9.1983, Symbolische Amtsübernahme des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Günter Kunert.
  13572. 3.9.1983–7.9.1983, Berger Markt in Bergen-Enkheim.
  13573. 25.11.1983–26.11.1983, Parteitag des SPD-Unterbezirks in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13574. 10.3.1984–11.3.1984, Jahresparteitag der Frankfurter SPD in der Stadthalle Bergen-Enkheim. Der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Frankfurt, Dr. Martin Wentz, wird wieder gewählt.
  13575. 13.3.1984, Tod des Journalisten und Schriftstellers Franz Josef Schneider (1912-1984), „Erfinder“ des Stadtschreibers von Bergen-Enkheim.
  13576. 5.7.1984, Lesung der Schriftstellerin Ulla Hahn in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13577. 31.8.1984, Die Schriftstellerin Friederike Roth übernimmt das Amt der Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim.
  13578. 6.10.1984, Der Kreisverband der Frankfurter CDU verabschiedet in der Stadthalle von Bergen-Enkheim die Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 10. März 1985. An erster Stelle steht Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  13579. 22.10.1984, Lesung der Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, Friederike Roth, in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13580. 17.2.1985, Großer Antikmarkt im Hessencenter Bergen-Enkheim.
  13581. 23.2.1985, Jubiläumskonzert zum 20jährigen Bestehen der Jugendmusikschule in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13582. 14.8.1985, Richtfest für die zweite Turnhalle an der Riedschule in Bergen-Enkheim.
  13583. 30.8.1985, Amtsantritt des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, des in Wien lebenden Schriftstellers Ludwig Fels.
  13584. 3.10.1985, Lesung des Schriftstellers Karl Krolow in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13585. 1.12.1985, Erstes Konzert der Konzertreihe „Frankfurter Chöre stellen sich vor“ in der Alten Oper mit dem Männerchor der „Chorgemeinschaft“ und der Sängervereinigung „Liederlust“ Bergen-Enkheim.
  13586. 6.12.1985, SPD-Kreisparteitag im Bürgerhaus Bergen-Enkheim.
  13587. 14.3.1986–15.3.1986, Unterbezirksparteitag der SPD im Bürgerhaus Bergen-Enkheim. Wiederwahl des Vorsitzenden Martin Wentz.
  13588. 30.3.1986, Früh morgens explodiert vor dem Bergen-Enkheimer Schwimmbad ein Telefonhäuschen. Glassplitter fliegen bis zu zwanzig Meter weit.
  13589. 13.4.1986, Antik-Markt im Hessen-Center Bergen-Enkheim.
  13590. 17.4.1986, Infolge eines Kurzschlusses im Umspannwerk Nordring 99 sind zahlreiche Bewohner Bergen-Enkheims zwischen 15.45 und 17.50 Uhr von der Stromversorgung abgeschnitten.
  13591. 8.5.1986, Antifaschistische Arbeitskonferenz des Hessischen Jugendrings, der Landesschülervertretung sowie der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13592. 29.8.1986, Amtsantritt des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim Gerhard Köpf aus München.
  13593. 3.11.1986, Einweihungsfest für das frisch renovierte Amtshaus des Stadtschreibers in Bergen-Enkheim, An der Oberpforte.
  13594. 24.11.1986, Die Feuerwehr muss einen drei Zentner schweren Sandsteinbrocken aus der Fassade des Gründerzeithauses in der Kaiserstraße 74 aus 22 Metern Höhe bergen, weil das Giebelstück jeden Moment abzustürzen droht.
  13595. 3.12.1986, Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes spricht der Rechtsanwalt Otto Schily auf einer Veranstaltung der Grünen in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13596. 17.1.1987, Erste bundesweite Großveranstaltung der Tierschützer, Tierfreunde und Tierversuchsgegner in der Stadthalle von Bergen-Enkheim.
  13597. 21.1.1987, Bundestagswahlabschlusskundgebung der Grünen mit Hessens Umweltminister Joseph Fischer in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13598. 27.1.1987, Im Westhafen sinkt die 13,5 Meter lange Motorjacht „Dschingis Khan“. Der Berufsfeuerwehr gelingt es erst am nächsten Morgen, das Schiff zu bergen.
  13599. 12.2.1987, Der zentrale Betriebshof Ost in Bergen-Enkheim wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  13600. 18.3.1987, Lesung der Schriftstellerin Katja Lange-Müller im evangelischen Gemeindezentrum in Bergen-Enkheim.
  13601. 28.4.1987, Gegen ein Uhr nachts bricht ein Feuer auf dem „Charlottenhof“ im Stadtteil Bergen aus. Bei dem Brand des Stallgebäudes verenden sechs Pferde. Der Schaden wird auf eine Million DM geschätzt. Gegen das nächtliche Flammenmeer kämpfen zeitweise etwa 70 Feuerwehrleute an.
  13602. 4.6.1987, Lesung des Schriftstellers Wolfgang Koeppen, erster Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13603. 8.8.1987, Eröffnung des neuen, erweiterten Gemeindezentrums der evangelischen Gemeinde Bergen-Enkheim.
  13604. 28.8.1987, Großes Stadtschreiberfest mit der Amtseinführung der neuen Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, Ulla Hahn.
  13605. 17.10.1987–18.10.1987, Internationale Rassehunde-Schau in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13606. 21.10.1987, Lesung des Schriftstellers und ehemaligen Stadtschreibers von Bergen, Ludwig Fels, in der Stadtbücherei Bergen.
  13607. 20.11.1987, Erster „Frauenpolitischer Parteitag“ des SPD-Unterbezirks Frankfurt in der Stadthalle von Bergen-Enkheim.
  13608. 11.1.1988, Der langjährig inhaftierte sowjetische Bürgerrechtler Wladimir G. Titow spricht in der Stadthalle Bergen-Enkheim über die Menschenrechtssituation in der UdSSR.
  13609. 28.2.1988, Kinderturnfest des Turngaus Frankfurt in der Bergen-Enkheimer Riedsporthalle.
  13610. 21.3.1988, Im Vorgarten eines Hauses an der Leerbachstraße bergen Arbeiter einen etwa 21 Zentner schweren Flugzeugmotor, der offensichtlich von einem amerikanischen US-Bomber stammt, der im März 1944 abgeschossen worden ist.
  13611. 19.4.1988, Umweltdezernent Heinz Daum stellt in Bergen-Enkheim den sanierten Müllabladeplatz Landgrabenweg der Öffentlichkeit vor.
  13612. 22.4.1988, Bei einem morgendlichen Überfall auf eine 79jährige Frau in ihrem Haus in Bergen-Enkheim erbeuten die Täter 200.000.- DM.
  13613. 25.4.1988, Lesung des Schriftstellers Richard Wagner in der Stadtteilbücherei Bergen.
  13614. 31.5.1988, Infolge starker Gewitterregen werden Düngemittel in die Nidda geschwemmt, was zu einem Fischsterben führt. Die Feuerwehr muss in den nächsten Tagen wiederholt tote Karpfen, Rotaugen und Weißfische aus dem Wasser bergen.
  13615. 2.9.1988, Stadtschreiberfest „15 Jahre Literatur als Volksfest.“ Amtseinführung der neuen Stadtschreiberin von Bergen, die Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski, im Festzelt auf dem Berger Markt.
  13616. 29.9.1988, „Antrittsvorlesung“ der neuen Stadtschreiberin Eva Demski in der Stadthalle von Bergen-Enkheim.
  13617. 1.11.1988, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Valentin Senger (1918-1997) in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13618. 1.11.1988–16.11.1988, Ausstellung „Antifaschistischer Widerstand 1933-1945“ des Amtes für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit dem Ortsbeirat Bergen-Enkheim in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13619. 21.11.1988, Bei einem abendlichen Überfall auf die Villa eines Arztes im Stadtteil Bergen-Enkheim werden zwei der vier Täter von der Polizei angeschossen und leicht verletzt.
  13620. 26.11.1988, Lesung des Schriftstellers Peter Rühmkorf in der Stadthalle Bergen.
  13621. 10.12.1988, Der Parteitag der Frankfurter CDU verabschiedet in der Stadthalle von Bergen ohne Änderungen die Kandidatenliste für die Kommunalwahlen im März 1989 mit Oberbürgermeister Wolfram Brück an der Spitze.
  13622. 27.1.1989, SPD-Unterbezirksparteitag in der Stadthalle von Bergen.
  13623. 1.2.1989, Tod des ehemaligen Bürgermeisters von Bergen-Enkheim, Rudolf Fey (1915-1989).
  13624. 2.4.1989, Internationale Rassehunde-Schau in der Stadthalle Bergen.
  13625. 1.9.1989, Amtseinführung der neuen Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, Katja Lange-Müller aus Berlin.
  13626. 24.3.1990, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Jugendmusikschule Bergen-Enkheim in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13627. 17.6.1990, Deutsche Meisterschaft im Einer-Straßenfahren der Jugend und Junioren in Bergen-Enkheim anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Radsportgemeinschaft 1890 Frankfurt.
  13628. 4.7.1990, Eröffnung des Wochenmarktes in Bergen-Enkheim auf dem Platz vor der Stadthalle durch Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog. Damit hat dieser Stadtteil seit dem Ersten Weltkrieg wieder einen eigenen Wochenmarkt.
  13629. 31.1.1991, Ein 44jähriger Mann wird in seiner Wohnung in Bergen-Enkheim, Triebstraße 36, ermordet aufgefunden.
  13630. 26.2.1991–22.3.1991, Ausstellung „Die vergessenen Nachbarn – Juden in Bergen-Enkheim“ in der Stadtteilbücherei Bergen.
  13631. 9.8.1991, Großes Fischsterben in der Nidda, nachdem aus einem Getränkefüllbetrieb in Bad Vilbel Natronlauge ausgelaufen ist. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk bergen auch an den folgenden Tagen zentnerweise tote Fische.
  13632. 30.8.1991, Stadtschreiberfest in Bergen-Enkheim zur Amtseinführung von Robert Gernhardt und zum Abschied von Heinz Czechowski.
  13633. 30.9.1991, Drei weitere Tempo-30-Zonen werden im Stadtgebiet eingerichtet (Bergen, Sindlingen, Kalbach).
  13634. 10.11.1991, Bei einem Verkehrsunfall auf dem Fritz-Schubert-Ring in Richtung Bergen-Enkheim kommt ein 18jähriger Autofahrer ums Leben.
  13635. 28.8.1992, Der Schriftsteller Ralf Rothmann wird zum neuen Stadtschreiber von Bergen-Enkheim gekürt.
  13636. 14.11.1992, Der CDU-Parteitag des Kreisverbandes Frankfurt verabschiedet in der Stadthalle von Bergen die „Wahlplattform 1993 bis 1997“.
  13637. 12.1.1993, In Bergen-Enkheim wird am Abend eine 82jährige Frau, die unkontrolliert auf die Fahrbahn läuft, von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt.
  13638. 13.6.1993, Erste Tauschbörse für Flakon-Sammler in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13639. 3.9.1993, Amtseinführung des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Paul Nizon, im Festzelt am Berger Marktplatz.
  13640. 8.9.1993, Bei einem Wohnungsbrand im Wohnhaus Nordring 28 in Bergen muss die Berufsfeuerwehr zehn Hausbewohner in einem Großeinsatz aus dem völlig verqualmten Haus retten. Der Sachschaden wird auf rund 500.000.- DM geschätzt.
  13641. 1.8.1994–7.8.1994, Die diesjährige Internationale Hessen-Rundfahrt der Radamateure endet mit der letzten Etappe von Hanau in Frankfurt am Main-Bergen.
  13642. 2.9.1994, Amtseinführung des neuen Stadtschreibers in Bergen, Josef Winkler, im Festzelt auf dem Berger Marktplatz.
  13643. 4.9.1994, Wiedereröffnung der renovierten Nikolauskapelle in Bergen-Enkheim.
  13644. 27.9.1994, Lesung des israelischen Schriftstellers Amos Oz in der Stadthalle Bergen.
  13645. 27.10.1994, Bei einem Feuer gegen 1.30 Uhr nachts brennt in der Bergen-Enkheimer Kleingartenanlage „Hinter der Burg“ die Vereinsgaststätte nieder. Der Schaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  13646. 29.12.1994, Die Rettungswache Bergen-Enkheim stellt ein neues, 200.000.- DM teures Rettungsfahrzeug in Dienst.
  13647. 12.5.1995, Bei einem früh morgendlichen schweren Autounfall auf der Nordumgehung Bergen sterben nach einer Kollision zwei Menschen.
  13648. 1.9.1995, Amtseinführung der neuen Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, Herta Müller.
  13649. 30.8.1996, Der Frankfurter Schriftsteller Wilhelm Genazino wird im Zelt auf dem Berger Markt in sein neues Amt als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim eingeführt.
  13650. 21.9.1996, Auf dem Parteitag der CDU in der Stadthalle Bergen-Enkheim, auf dem die Kandidaten der kommenden Kommunalwahl gekürt werden, wird der CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernhard Mihm zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl im März 1997 gewählt.
  13651. 24.10.1996, Antrittsvorlesung des Frankfurter Schriftstellers Wilhelm Genazino als Stadtschreiber in der Nikolaus-Kapelle in Bergen.
  13652. 21.11.1996, Lesung des Schriftstellers Peter Härtling in der Nikolauskapelle, Bergen.
  13653. 29.8.1997, Der Schweizer Schriftsteller Jörg Steiner übernimmt sein Amt als Stadtschreiber von Bergen-Enkheim.
  13654. 13.1.1998, Bei einem Feuer im Vereinhaus des Kleingartenvereins Dorfelder Weg in Bergen gegen 2.30 Uhr morgens entsteht ein geschätzter Sachschaden von 300.000.- DM.
  13655. 22.5.1998, Bei einem abendlichen Kellerbrand des Hauses in der Vilbeler Landstraße im Stadtteil Bergen-Enkheim muss die Feuerwehr sechs Bewohner über Drehleitern in Sicherheit bringen. Der Sachschaden wird auf 120.000.- DM geschätzt.
  13656. 11.7.1998, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Evangelischen Posaunenchors Bergen-Enkheim im Gemeindezentrum, Am Königshof.
  13657. 12.7.1998, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Tischtennis-Abteilung des TV Bergen-Enkheim auf dem Gelände des Turnvereins, Am Landgraben.
  13658. 28.8.1998, Amtsübernahme des neuen, 25. Stadtschreibers im Stadtteil Bergen-Enkheim, Arnold Stadler.
  13659. 10.9.1998, Neueröffnung des für 50 Millionen DM erneuerten Hessen-Center im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13660. 27.4.1999, Offizielle Inbetriebnahme der hessenweit ersten Brennstoffzelle im Hallenbad Bergen-Enkheim. Es ist die erste öffentliche Einrichtung, die so mit Heizwärme versorgt wird.
  13661. 6.7.1999, Bei einem Verkehrsunfall in der Altstadt von Bergen-Enkheim fährt ein Autofahrer frontal gegen ein Fachwerkhaus und beschädigt es schwer. Der Schaden am Haus wird auf 200.000.- DM geschätzt.
  13662. 3.9.1999, Amtsübernahme des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Wulf Kirsten, aus Weimar.
  13663. 15.2.2001, Eröffnung des Sozialrathauses in Bergen-Enkheim.
  13664. 31.8.2001, Der Schriftsteller Wolfgang Hilbig wird in sein Amt als „Stadtschreiber von Bergen“ eingeführt.
  13665. 31.8.2001–4.9.2001, Berger Markt in Bergen-Enkheim.
  13666. 30.8.2002, Amtsübernahme des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Uwe Timm.
  13667. 11.5.2003, Straßenfest anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Gewerbevereins Bergen-Enkheim.
  13668. 3.6.2003, Die Römer-Koalition findet einen Kompromiss im Streit über Büchereien: Die Zentralbibliothek bleibt bestehen, dafür werden die Einrichtungen in Bergen, Bockenheim, Oberrad und Riederwald geschlossen. Um Kosten zu senken, ist außerdem geplant, in manchen Stadtteilbibliotheken ehrenamtliche Helfer einzusetzen.
  13669. 29.8.2003, Stadtschreiberfest und Amtseinführung der neuen Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, Emine Sevgi Özdamar.
  13670. 7.9.2003, Großer Antikmarkt im Hessen-Center, Bergen-Enkheim.
  13671. 12.11.2003, Offizielle Eröffnung der neuen Kindertagesstätte „Hohe Straße“ im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13672. 27.11.2003, Der Rettungsversuch für vier Stadtteilbibliotheken ist gescheitert. Knapp 42.000 Unterschriften wären für ein Bürgerbegehren zur Zukunft der Büchereien nötig gewesen, doch die Aktiven der Fördervereine geben nur gut 26.000 Signaturen im Römer ab. Damit stehen die Stadtbücherei-Dependancen Oberrad, Bockenheim, Riederwald und Bergen weiter auf der Streichliste. Allen Protesten in den betroffenen Stadtteilen zum Trotz.
  13673. 7.2.2004, Kreisparteitag der CDU Frankfurt im Bürgerhaus Bergen. Zum Kreisvorsitzenden wird Landesminister Udo Corts wieder gewählt.
  13674. 7.2.2004, Mehr als 500 Menschen demonstrieren in Bergen-Enkheim gegen die hessische Bildungspolitik.
  13675. 16.2.2004, Bei einem Verkehrsunfall in der Straße Im Sperber im Stadtteil Bergen-Enkheim kommt ein 74jähriger Autofahrer ums Leben.
  13676. 15.3.2004, Die Arbeiterwohlfahrt erweitert ihre Jugendarbeit und eröffnet im Stadtteil Bergen-Enkheim ihre erste Krabbelstube zur Unterstützung berufstätiger Eltern.
  13677. 2.4.2004, Das Frankfurter Jugend- und Sozialamt hat den größten Betrugsfall in seiner Geschichte zu verzeichnen: Eine Mitarbeiterin des Sozialrathauses Bergen-Enkheim hat im Zeitraum von 2000 bis 2004 über eine halbe Million € in die eigene Tasche gewirtschaftet. Die Frau ist geständig und nicht in Haft.
  13678. 25.6.2004, Richtfest für das über 200 Jahre alte Fachwerkhaus Am Michlersbrunnen im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13679. 29.6.2004, Der sanierte Stillsbrunnen in Bergen wird wieder der Öffentlichkeit übergeben.
  13680. 9.7.2004, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Schützenvereins Diana Bergen-Enkheim.
  13681. 3.9.2004, Stadtschreiberfest am Berger Marktplatz mit dem neuen Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, dem Schweizer Schriftsteller Peter Weber.
  13682. 25.2.2005, Im Äppelhaus im Stadtteil Bergen Enkheim wird zum ersten Mal ein Frankfurter Apfelwein-König gekürt.
  13683. 12.3.2005, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Landfrauen Bergen-Enkheim in der Stadthalle Bergen.
  13684. 3.4.2005, Internationale Katzenausstellung in der Stadthalle Bergen.
  13685. 13.5.2005–15.5.2005, Internationale Meerschweinchen-Schau in der Stadthalle Bergen.
  13686. 22.5.2005, Gründung der Initiative „Solidarisch Leben in Bergen-Enkheim“ im katholischen Gemeindezentrum Enkheim.
  13687. 2.9.2005, Die neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, Katharina Hacker, tritt ihr Amt an.
  13688. 14.12.2005, Lesung des Schriftstellers Peter Härtling in der Nikolauskapelle Bergen.
  13689. 22.1.2006, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Stadtkapelle Bergen-Enkheim im Volkshaus Enkheim in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  13690. 28.1.2006, Auf dem CDU-Parteitag in der Stadthalle Bergen wird Udo Corts erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Die Union will bei der bevorstehenden Kommunalwahl 40 Prozent Stimmenanteil erreichen.
  13691. 19.5.2006, Der Oberbürgermeister der Partnerstadt Birmingham, John Hood, besucht in der Mainstadt die Riedschule im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13692. 19.5.2006, Richtfest des evangelischen Kindergartens in Bergen-Enkheim, Gangstraße.
  13693. 27.8.2006, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Stadtkapelle Bergen-Enkheim auf dem Hof des Volkshauses Enkheim.
  13694. 14.12.2006, Eröffnung der Kindertagesstätte „Die Schelme“ im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13695. 1.6.2008, 30. Altstadtfest des Vereinsrings Bergen-Enkheim.
  13696. 24.9.2008, „Antrittsvorlesung“ des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Friedrich Christian Delius, in der Stadthalle Bergen.
  13697. 19.1.2007, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens des von Wanderarbeitern gegründeten Vereins der Oberhessen in der Stadthalle Bergen-Enkheim.
  13698. 27.4.2007, 50jähriges Jubiläum der Schule am Hang im Stadtteil Bergen-Enkheim. Aus diesem Anlass veranstaltet die Schule eine Projektwoche zum Thema Lesen.
  13699. 1.5.2007, Eröffnung der neuen Straußwirtschaft im „MainÄppel-Haus“ im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13700. 31.8.2007, Amtsantritt des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Reinhard Jirgl.
  13701. 2.9.2007, Festzug anlässlich der Feierlichkeiten zum 950jährigen Bestehen Bergen-Enkheims – nicht wie bislang fälschlich angenommen die 1.100-Jahr-Feier.
  13702. 21.11.2007, Lesung der Schriftstellerin Katja Lange-Müller in der Nikolauskapelle in Bergen.
  13703. 26.4.2009, Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Rasse-Geflügel-Zucht-Vereins Bergen-Enkheim e. V.
  13704. 6.5.2009, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Förderkreises „Orgel und Orgelmusik an St. Nikolaus“ in der St. Nikolauskirche im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13705. 18.5.2009, 70jähriges Bestehen des Rasse-Geflügel-Zucht-Verein Bergen-Enkheim e. V.
  13706. 18.6.2009, Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für die Deportierten der Jüdischen Gemeinde von Bergen-Enkheim am Alten Rathaus – an dem Ort, von dem am 30. Mai und am 05. September 1942 28 jüdische Frauen und Männer in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden.
  13707. 28.8.2009, Amtseinführung des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Ulrich Peltzer.
  13708. 14.3.2010, Konzert anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Förderkreises Orgel und Orgelmusik an St. Nikolaus im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13709. 10.9.2010, Das Alte Rathaus in Bergen verfügt ab heute über eine eigene Adresse: das Plätzchen heißt nun Berger Rathausplatz. Dazu werden entsprechende Namensschildchen feierlich enthüllt.
  13710. 26.9.2010, Offizielle Gründung der freikirchlichen Mosaik-Gemeinde in der Stadthalle Bergen im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13711. 21.10.2010, Enthüllung einer Gedenktafel für den „Asteroiden-Jäger“ Uwe Süßberger im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13712. 2.9.2011, Amtseinführung des neuen Stadtschreibers von Bergen-Enkheim, Thomas Lehr.
  13713. 20.12.2011, Das seit dem 11. April d. J. sanierte Riedbad in Bergen-Enkheim öffnet wieder.
  13714. 12.8.2012, Orgelfest und Festgottesdienst anlässlich der Einweihung der 461.000.- Euro teuren neuen Orgel der evangelischen Laurentiuskirche im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13715. 5.10.2012–6.10.2012, Akademische Feier und Schulfest anlässlich des 100jährigen Bestehens der Schule am Landgraben im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13716. 20.4.2013, Feierliche Wiedereröffnung der sanierten Stadthalle Bergen – im Rahmen des „1. Berger Flohmarktes“ im Bürgerhaus.
  13717. 30.6.2013, Einweihung der umgebauten Heilig-Kreuz-Kirche in Bergen-Enkheim in Anwesenheit von Bischof Heinz Josef Algermissen.
  13718. 16.9.2013, Start des neuen Jugendhauses im Stadtteil Bergen-Enkheim am Berger Marktplatz.
  13719. 31.12.2013, Nach 68 Jahren endgültige Schließung des Textilhauses M. Schubert im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13720. 1.1.2015, Zusammenführung der bisherigen Sozialratshäuser des städtischen Jugend- und Sozialamtes in Bornheim und Bergen-Enkheim zum neuen Sozialrathaus Ost.
  13721. 19.4.2015, Festkonzert mit Orgel und Orchester anlässlich des 30jährigen Bestehens des Förderkreises Orgel und Orgelmusik an St. Nikolaus im Stadtteil Bergen-Enkheim.
  13722. 28.8.2015, Auf dem Stadtschreiberfest, Berger Marktplatz, wird die neue Bergen-Enkheimer Stadtschreiberin gekürt: Ruth Schweikert löst Dea Loher als 41. Stadtschreiberin ab.
  13723. 13.11.2015–15.11.2015, Das seit 1997 bestehende Musikfest „Klang-Kirche“ in der evangelischen Laurentiuskirche in Bergen-Enkheim ist erstmals gratis für alle.
  13724. 1.4.2016, Offizielle Eröffnung der neuen Buchhandlung „Bergen erlesen“ in Bergen-Enkheim.
  13725. 2.9.2016, „Amtseinführung“ des neuen Bergen-Enkheimer Stadtschreibers Sherko Fatah.
  13726. 26.9.2016, Offizielle Eröffnung der neuen Kneipp-Anlage im Riedbad in Bergen-Enkheim – die erste öffentliche Kneipp-Anlage in der Mainstadt.
  13727. 7.12.2016, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens der Bergen-Enkheimer Sozialdemokratie in der Stadthalle Bergen.
  13728. 26.6.1997–30.7.1997, Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte: „Frankfurt – Ansichten“. Selbstdarstellungen von Merian bis Morgenstern (17.-19. Jahrhundert) in der Stadthalle Bergen – vom 01.08.-31.08.1997 im Titus Forum und vom 03.09.-30.09.1997 in der Stadthalle Zeilsheim.
  13729. 29.11.1934, „Auslandsdeutscher Dichterabend“ der NS-Kulturgemeinde in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Werner Bergengruen und Heinrich Zillich.
  13730. 15.1.1933, Lesung des Schriftstellers Werner Bergengruen im Rahmen der Porza-Kunstausstellung, Bockenheimer Landstraße.
  13731. 20.6.1948, Veranstaltung des Freien Deutschen Hochstifts, Frankfurter Goethemuseum, mit einer Lesung des Schriftstellers Werner Bergengruen in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  13732. 7.11.1950, Dichterlesung mit Werner Bergengruen in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  13733. 27.4.1958, Einweihung eines Äppelwoi-Brunnens, einige hundert Meter vom östlichen Ortsausgang Bergens, auf einem an der Straße nach Bischofsheim gelegenen Privatgrundstück.
  13734. 4.4.1937, 100jähriges Jubiläum des Sattlerbetriebes Schuch, Berger Straße.
  13735. 6.10.1929, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Gabelung Berger Straße und Enkheimer Straße wird ein 24jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt.
  13736. 25.6.1929, Bei einem abendlichen Großbrand einer Bau- und Möbelschreinerei im Stadtteil Bornheim, Berger Straße, entsteht erheblicher Sachschaden.
  13737. 27.4.1929, Am Abend führen die Nationalsozialisten von der Berger Straße aus einen Propagandaumzug durch die Stadt durch. Spät nachts löst sich die Menge am Hessendenkmal auf. Auch das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, ein von den Sozialdemokraten dominiertes, überparteiliches Bündnis zum Schutz der Weimarer Republik, führt am Abend einen städtischen Umzug durch.
  13738. 21.3.1929, Während einer Demonstration von 60 bis 70 Nationalsozialisten von der Berger Straße in die Innenstadt kommt es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.
  13739. 3.1.1929, Uraufführung „Der Zarewitsch“, Drehbuch von Hans Rameau, Musik aus der Oper von Franz Lehár, in der Hauptrolle Ivan Petrovich im Luna-Palast, Schäfergasse, und in den Blumen-Lichtspielen (Berger Straße).
  13740. 13.1.1927, Öffentliche Protestversammlung (mit Tanz) des Bezirksvereins Bornheim und des Bezirksvereins Nord-Ost im „Saalbau Weiß Lilie“, Berger Straße, gegen die Eingemeindung Bornheims.
  13741. 10.4.1919, Auf einer öffentlichen Versammlung der KPD im Bürgersaal in der Berger Straße wird der Generalstreik zum Sturz der Regierung Ebert-Scheidemann gefordert.
  13742. 23.2.1918–24.2.1918, Kaninchenausstellung bei „Sprankel“, Berger Straße.
  13743. 26.5.1912–27.5.1912, Erster Kongress des Kartellverbandes katholischer Arbeitervereine West-, Süd- und Ostdeutschlands im Saal des Josephshauses, Berger Straße – u.a mit einer Festversammlung des Bezirksverbandes der katholischen Arbeitervereine von Frankfurt am Main (am 26.05.) im Saal des Kaufmännischen Vereins.
  13744. 12.11.1911, Schiller-Feier des Freien Deutschen Hochstifts im Saal des Dr. Hoch’schen Konservatorium. Den Festvortrag hält Prof. Karl Berger (Darmstadt): „Vom Weltbürgertum zum nationalen Gedanken“.
  13745. 1.2.1907, Die allgemeine Ortskrankenkasse eröffnet im Stadtteil Bornheim, Berger Straße, eine Kassenfiliale.
  13746. 24.2.1903, Maskenball der „Neuen Frankfurter Karnevalsgesellschaft“, Berger Straße.
  13747. 7.8.1902, Bei einem Großbrand im Haus Berger Straße 312 entsteht hoher Sachschaden. Betroffen ist das große hintere Winkelgebäude der Wirtschaft zur „Goldenen Sonne“.
  13748. 20.7.1902, Feier anlässlich des 150jährigen Bestehens der „Sterbekasse zur Brüderlichkeit“ im Stadtteil Bornheim, Vetter’sche Liegenschaft, Berger Straße.
  13749. 5.8.2000–6.8.2000, 15. Berger Straßenfest.
  13750. 13.5.2000, Tag der offenen Tür anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Oxfam-Shops am Merianplatz/Ecke Berger Straße.
  13751. 1.11.1901, Gründung der Gastronomie Reinold Thieme, Berger Straße/Schellingstraße.
  13752. 6.2.1901, Erste Sitzung des neu gegründeten „Neuen Bornheimer Carnevalgesellschaft 1901“: „I. Närrische Damen-Sitzung“ im Schützenhof, Berger Straße.
  13753. 16.12.1937, Eröffnung einer Zweigstelle der „Nassauischen Landesbank“ (Hauptwache) in der Berger Straße.
  13754. 17.7.1940, In einem Saal der Gaststätte Gambrinus-Keller, Berger Straße 96, werden 66 französische Kriegsgefangene untergebracht.
  13755. 6.12.1940, Konzert der Kammersängerin Erna Berger (Sopranistin) im Saalbau.
  13756. 15.10.1941, 60. Geburtstag des Frankfurter Architekten Christoph Rummel (1881-1961), u.a. Beteiligung an der Erweiterung der St. Josephs-Kirche in der Berger Straße (1931-32).
  13757. 1.7.1945, Im Laufe des Monats werden einige Filmtheater neu eröffnet: Lichtburg, Kaiserstraße 74, Schauburg-Lichtspiele, Berger Straße 161, Casino-Lichtspiele, Casinostraße 6 in Höchst. Gezeigt werden die Wochenschau Nr. 10 in deutscher Sprache sowie ein Kulturfilm mit deutschen Untertiteln.
  13758. 4.11.1945, Sondervorstellung für ehemalige politische Gefangene in der Schauburg, Berger Straße. Aufgeführt wird der amerikanische Film: „Du warst niemals lieblicher!“
  13759. 23.8.1947–24.8.1947, Aufführung des Schauspiels „Cyankali“ von Friedrich Wolf auf Veranlassung der KPD Frankfurt durch die „Junge Bühne 1946“ in den Schauburg-Lichtspielen, Berger Straße.
  13760. 29.8.1947–30.8.1947, Jazz-Revue mit Joe Quitter und seinen 14 Solisten in der Palette, Berger Straße.
  13761. 25.1.1948, Versammlung der KPD in den Schauburg-Lichtspielen, Berger Straße, auf der der Landtagsabgeordnete Emil Carlebach über das Thema: „Das Ende der Frankfurter Zweiparteien-Herrschaft in Sicht“ spricht.
  13762. 7.9.1948–8.9.1948, Berger Markt, eröffnet mit einem Umzug der Marktburschen zum Marktplatz.
  13763. 26.4.1949, Generalversammlung des Landesverbandes Hessischer Filmtheater e. V. im Saal der Palette, Berger Straße 173.
  13764. 4.7.1949, Konzert des weltberühmten französischen Knabenchors „Les petits chanteurs à la croix de bois“ in der St. Josephskirche, Berger Straße.
  13765. 14.5.1950, Hessischer Mittelschultag im Lichtspieltheater „Schützenhof“, Berger Straße 177.
  13766. 19.11.1950, Akademische Jubiläums-Gratulations-Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Bornheimer Karnevals-Gesellschaft 1901 im Schützenhof, Berger Straße 175-177.
  13767. 11.11.1951, Jubiläumsfeier des Volkschor Sängerkreises anlässlich des 40jährigen Bestehens des Frauenchores im Saal der Gaststätte Kuhrmeier, Berger Straße 237.
  13768. 7.9.1952, Aus Anlässlich des 30jährigen Bestehens des Männergesangverein Doppelquartett „Vineta“, Bornheim, findet im „Schützenhof“, Berger Straße, eine große Sänger-Matinée statt.
  13769. 5.10.1952, Die Polizei löst einen Fackelzug der verbotenen kommunistischen Freien Deutschen Jugend (FDJ), der von der Berger Straße zur Innenstadt führen soll, auf.
  13770. 10.1.1956, Einweihung einer neuen „Rheinpreußen“-Tankstelle, der Großtankstelle „Bernemer Zeil“, Berger Straße 86-90, Ecke Schellingstraße.
  13771. 7.6.1956, Gemeinsame Feierstunde anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Günthersburgschule und der Comeniusschule im Astoria-Filmtheater, Berger Straße.
  13772. 25.10.1956, Liederabend mit Erna Berger im Großen Saal des Volksbildungsheims.
  13773. 19.10.1957, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Bornheimer Kerwegesellschaft in der neuen Turnhalle, Berger Straße.
  13774. 1.11.1957, 25jähriges Geschäftsjubiläum des Kaufhauses Elite, Berger Straße 66.
  13775. 4.2.1960, Im Laden der Schnellreinigung Emil Schmitt und Sohn in der Berger Straße 27 explodiert eine Reinigungsmaschine. Die Splitter des Schaufensters verletzten zwei Passantinnen.
  13776. 4.2.1961, Bei einem Streit auf der Berger Straße verletzt ein Achtzehnjähriger einen sechzehn Jahre alten Lehrling durch einen Messerstich tödlich. Der Täter stellt sich der Polizei.
  13777. 14.11.1961, Eröffnung eines neuen, modernen Kaufhauses, Berger Straße 147-151: „Bilka“ ist eine Tochtergesellschaft des Hertie-Konzerns.
  13778. 1.10.1962, 50jähriges Jubiläum der Firma Georg Spitzfaden, Berger Straße 67.
  13779. 31.8.1963–7.9.1963, Berger Markt.
  13780. 16.11.1964, 50jähriges Jubiläum der Firma W. Köhler & A. Senf, Bürobedarf und Buchhandlung, Berger Straße 52.
  13781. 1.10.1965, 75jähriges Jubiläum der Firma „Wäsche-Kropp“, Berger Straße 163.
  13782. 7.6.1967, 40jähriges Jubiläum des Möbelhauses Ferd. Müller KG, Berger Straße 213.
  13783. 28.10.1967, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der VdK-Ortsgruppe Bornheim im Josephsheim, Berger Straße.
  13784. 2.12.1971, Eröffnung der Kaufhof-Filiale Berger Straße.
  13785. 11.12.1971, Ein dreijähriger Junge stürzt aus dem dritten Stock eines Hauses in der Berger Straße, ohne sich zu verletzen. Die Markise eines Zeitungskiosks bremst seinen Sturz.
  13786. 28.10.1972, Sperrung der Berger Straße für den Straßenbahnverkehr.
  13787. 5.11.1972, Demonstration von 500 ausländischen Arbeitern, Studenten und Jung-Gewerkschaftlern vom Opernplatz zur Berger Straße gegen die Ausländergesetze.
  13788. 5.5.1973, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bier- und Getränkegroßhandlung Hermann Schäfer, Berger Straße 171.
  13789. 15.11.1974, 60jähriges Jubiläum des Bürobedarfs- und Schreibwarengeschäftes W. Köhler & A. Senf, Berger Straße 52.
  13790. 6.12.1890, Einweihung der in die Berger Straße 148 verlegten Uhrmacherwerkzeugfabrik von Wolf Jahn u. Co im Saal der „Lilie“ in Bornheim.
  13791. 10.3.1895, Feierliche Eröffnung eines zweiten Lesezimmers der Volksbibliothek im Hause Berger Straße 179, veranstaltet von der „Gesellschaft zur Verbreitung nützlicher Volks- und Jugendschriften“.
  13792. 18.6.1976, Bei einem Raubüberfall auf die Filiale der Stadtsparkasse Frankfurt in der Berger Straße 212 erbeuten drei Männer etwa 100.000.- DM.
  13793. 18.1.1978, Die Hessische Landesbank Helaba ersteigert für 33,5 Millionen DM das Orgler-Haus in der Berger Straße 125-129, in dem sich der Kaufhof eingemietet hat. Der Zuschlag erfolgt am 15.02. d. J.
  13794. 21.4.1978, / 150jähriges Jubiläum der Berger Apotheke.
  13795. 1.9.1978–5.9.1978, Berger Markt.
  13796. 20.12.1978, Relativ glimpflich verläuft ein 15minütiger Stromausfall, von dem Teile der Innenstadt sowie die östlichen und nordöstlichen Stadtteile betroffen werden. Ursache ist ein technischer Defekt an der Berger Warte.
  13797. 3.7.1979, Ein Brand im griechischen Lokal „Piräus“ in der Berger Straße richtet einen Schaden von 120.000.- DM an.
  13798. 9.10.1979, Ein 39jähriger Juwelier wird in seinem Geschäft in der Berger Straße Opfer eines Raubmordes. Die Polizei weiß zunächst nichts über den Verlauf des Überfalls, die Beute und den Täter.
  13799. 9.2.1980, Zu Schlägereien zwischen Gegendemonstranten und der NPD an ihrem genehmigten Infostand auf dem Platz an der Berger Straße/Heidestraße kommt es in Bornheim.
  13800. 29.2.1980, Schäden von jeweils 120.000.- DM entstehen bei zwei Bränden in Griesheim und Bornheim. In Griesheim brennt ein Dachstuhl in der Kiefernstraße 8 und in Bornheim brennt in der Berger Straße eine Wohnung in Abwesenheit der Mieterin aus.
  13801. 27.4.1980, Berger Altstadtfest in der Marktstraße.
  13802. 28.6.1980, In der Fußgängerzone der Berger Straße zwischen Saalburgstraße und Uhrtürmchen wird ein Wochenmarkt eröffnet.
  13803. 1.1.1981, Schließung des Cafés Otto in der Berger Straße.
  13804. 13.2.1981, Bei einem Raubüberfall auf einen Angestellten eines Supermarktes in der Berger Straße erbeutet der Täter eine Geldbombe mit 20.000.- DM.
  13805. 25.4.1982, Lesung des Schriftstellers Dieter Kühn in der Berger Bücherstube.
  13806. 4.9.1982–7.9.1982, Berger Markt.
  13807. 13.10.1982, Das Programmkino „Berger 177“ in Bornheim erhält den Frankfurter Filmpreis 1982.
  13808. 9.11.1983, Die Kundgebung der Ausländerinitiative Bornheim auf der Berger Straße und auf dem Merianplatz steht nicht nur im Zeichen des Gedenkens an die Pogromnacht 1938; protestiert wird zugleich gegen die alltägliche Ausländerfeindlichkeit.
  13809. 25.2.1984, Bei einem Raubüberfall am späten Abend auf die Kassiererin des „Berger-Kino“ in Bornheim erbeutet der Täter rund 3000.- DM.
  13810. 2.7.1984, Am Abend werden aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung in einer Wohnung in der Berger Straße sechs gesuchte Mitglieder der terroristischen Vereinigung „Rote Armee Fraktion“ (RAF) verhaftet.
  13811. 13.9.1984, Lesung des Schriftstellers Günter Kunert in der Berger Stadthalle.
  13812. 6.11.1984, Um der Verwahrlosung der Obstbaumwiesen am Berger Hang entgegen zu wirken, greift Stadtrat Heinz Daum zum Spaten und setzt den letzten von 110 Obstbäumen, den das städtische Gartenamt in den vergangenen Tage gepflanzt hat.
  13813. 8.11.1984, Verleihung des Frankfurter Filmpreises 1984 an das Filmtheater „Harmonie“. Dem Kino „Berger 177 – Cinema Studios“ wird für seine gute Programmgestaltung im Jahre 1983 eine „hohe Anerkennung“ ausgesprochen.
  13814. 31.5.1985, Großes Straßenfest auf der Berger Straße anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Turngemeinde Bornheim 1860.
  13815. 29.6.1985, Feier anlässlich des 120. Geburtstages der Kirchnerschule in der Berger Straße.
  13816. 19.9.1985, Lesung der Schriftstellerin Helga Novak in der Berger Bücherstube aus ihren neuen Buch „Legende Transsib“.
  13817. 16.5.1986, Rund 300 Kinder aus mehreren Kinderläden im Stadtteil Nordend demonstrieren auf der Berger Straße gegen die Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl.
  13818. 29.1.1987, Bei einem Überfall auf zwei Geldboten in der Berger Straße erbeutet der Täter rund 6.300.- DM.
  13819. 29.8.1987–1.9.1987, Berger Markt.
  13820. 5.1.1988, Kurz vor einer anstehenden Zwangsräumung setzt ein 63jähriger Mann seine Wohnung im Haus Berger Straße 344 in Alt-Bornheim in Brand und erschießt sich dann mit einem Karabiner.
  13821. 16.3.1988, Lesung des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki aus seinem Buch „Thomas Mann und die Seinen“ im Gemeindesaal der Josephs-Pfarrgemeinde, Berger Straße.
  13822. 3.9.1988–6.9.1988, Berger Markt.
  13823. 18.12.1988, Bundesligist Eintracht Frankfurt stellt auf einer Pressekonferenz mit Jörg Berger seinen neuen Cheftrainer der Öffentlichkeit vor.
  13824. 2.3.1989–5.3.1989, 1. Frankfurter Bergfilmfest 1989 im Berger Kino.
  13825. 3.10.1989, Bei einem Überfall auf die Filiale der Commerzbank in der Berger Straße 124 in Bornheim erbeutet der Täter rund 40.000.- DM.
  13826. 20.11.1989, Der Frankfurter Filmpreis 1989 für die besten Kinoprogramme des vergangenen Jahres wird von Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann an das „Werkstattkino mal seh’n“, das Studentenkino „Pupille“ und die „Berger Kinos“ überreicht.
  13827. 2.4.1990, Der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt entschärft am Berger Hang eine noch funktionstüchtige britische Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
  13828. 26.7.1990, Wenige Stunden nach einem Überfall auf einen Supermarkt an der Berger Straße, tötet sich der Täter, nachdem ihn die Polizei im Musikantenweg im Nordend gestellt hat, selber.
  13829. 1.9.1990–4.9.1990, Berger Markt.
  13830. 5.10.1990, Drogenfahnder des Wiesbadener Bundeskriminalamtes beschlagnahmen in der Berger Straße in Bornheim eine Tonne Kokain und verhaften sieben mutmaßliche Drogendealer. Es handelt sich dabei um die größte Menge, die bislang in Deutschland sichergestellt wurde.
  13831. 13.4.1991, Eintracht Frankfurt entlässt seinen Cheftrainer Jörg Berger nach der 0:6-Heimniederlage gegen den Hamburger SV im Waldstadion. Sein Nachfolger wird Dragoslav Stepanovic.
  13832. 18.4.1991, Ein Streit unter Türken vor dem Restaurant „Drehscheibe“ in der Berger Straße endet für einen Mann tödlich. Ein Beteiligter wird schwer, vier weitere Männer leicht verletzt.
  13833. 22.6.1991, Bei einem Überfall auf den Geschäftsführer eines Supermarktes in der Berger Straße erbeutet der Täter 20.000.- DM, kann dann aber vom Filialleiter nach einer Verfolgungsjagd gestellt und von der Polizei festgenommen werden.
  13834. 26.6.1991, Einweihung eines neuen Mädchentreffs bei der „Interkulturellen Frauenarbeit“ in Bornheim, Berger Straße 211.
  13835. 31.8.1991–3.9.1991, Berger Markt auf dem Berger Marktplatz.
  13836. 20.6.1992, Gegen 20.45 Uhr entdecken Passanten in der Berger Straße/Ecke Ringelstraße eine ältere, tote Frau.
  13837. 3.9.1994–6.9.1994, Traditioneller Berger Markt.
  13838. 28.10.1994, Kurz vor Mitternacht wird ein am gleichen Tag eröffnetes neues Pelzgeschäft in der Berger Straße 193 ausgeplündert. Pelzmäntel im Wert von 300.000.- DM werden entwendet.
  13839. 20.2.1995, Lesung des türkischen Schriftstellers Orhan Pamuk im Café Ypsilon, Berger Straße.
  13840. 20.5.1995, Eröffnung des Secondhand-Ladens „Oxfam“ in der Berger Straße/Ecke Merianplatz.
  13841. 4.10.1995, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums von Saturn-Hansa, Berger Straße 125.
  13842. 26.11.1996, Der Schriftsteller John Berger gibt im Mousonturm anlässlich der szenischen Aufführung seines Stücks „Auf dem Weg zur Hochzeit“ eine Einführung.
  13843. 12.5.1997, In den frühen Morgenstunden brennt das thailändische Restaurant „Phuket“ in der Berger Straße 237 aus. Der Schaden wird auf 250.000.- DM geschätzt.
  13844. 24.10.1997, Bei einem Überfall auf die Filiale der Nassauischen Sparkasse in der Berger Straße/Ecke Höhenstraße erbeutet der Täter 8.500.- DM.
  13845. 14.1.1998, Eröffnung einer Niederlassung des Zeitarbeitsunternehmens „Manpower“ in Bornheim, Berger Straße 130.
  13846. 7.2.1998, Eröffnung des „Blues & Beyond“-Club, Frankfurts erster Blues-Club, Berger Straße 159.
  13847. 31.12.1998, Das Autohaus Opel auf der Berger Straße schließt endgültig seine Pforten.
  13848. 19.4.1999, Neuer Trainer von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt wird Jörg Berger. Der bisherige Manager Gernot Rohr tritt zurück.
  13849. 30.6.1999, Nach einem Vierteljahrhundert Leitung der städtischen Marktbetriebe – Großmarkthalle im Ostend – geht Heinz Berger in den Ruhestand.
  13850. 22.7.1999, Wiedereröffnung der umgebauten Filiale der Nassauischen Sparkasse im Nordend, Berger Straße 126.
  13851. 2.9.1999, Autogrammstunde des Cheftrainers von Eintracht Frankfurt, Jörg Berger, in der „Galeria Kaufhof“ des Hessen-Centers.
  13852. 3.9.1999–7.9.1999, Berger Markt.
  13853. 19.12.1999, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt trennt sich von seinem Cheftrainer Jörg Berger.
  13854. 9.2.2001, Tod des angesehenen Gastronomen und Karnevalisten Willy Berger (1940-2001), Wirt des „Dippegucker“.
  13855. 12.1.2002, Letztmalige Öffnung des Cafés Gegenwart in der Berger Straße.
  13856. 24.4.2002, Drei Frauen und zwei Kleinkinder werden von Teilen einer einstürzenden Fassade in der Berger Straße 224 im Stadtteil Bornheim zum Teil schwer verletzt.
  13857. 31.7.2002, Das Elite Kaufhaus in der Berger Straße schließt nach 42 Jahren seine Pforten.
  13858. 2.9.2002–24.11.2002, Ausstellung „Klaus Meier-Ude: Die Berger Straße. Fotografien 1954-2002“ im Institut für Stadtgeschichte.
  13859. 17.8.2003, Die Schauspieler Senta Berger und Mario Adorf sowie der Regisseur Michael Verhoeven sind Gäste des Deutschen Filmmuseums und des Deutschen Instituts für Filmkunde. Anlass dafür ist eine Reihe mit Filmen Verhoevens im Filmmuseum, die zu seinem 65. Geburtstag gezeigt werden.
  13860. 3.11.2003, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Berger Bücherstube mit den ehemaligen Stadtschreibern Ulrike Kolb, Peter Bichsel, Peter Kurzeck, Katja Lange-Müller, Friederike Roth und Eva Demski.
  13861. 3.9.2005–6.9.2005, Berger Markt.
  13862. 24.9.2005, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Filiale der Commerzbank in der Berger Straße.
  13863. 15.10.2005, Erster Spatenstich für das Kinder- und Jugendzentrum der SG Bornheim/Grün-Weiß an der oberen Berger Straße.
  13864. 12.1.2006, Bei einem Brand in der Berger Straße im Dachstuhl eines Wohn- und Geschäftshauses entsteht ein geschätzter Sachschaden von 200.000.- €.
  13865. 1.9.2006, Stadtschreiberfest im Festzelt auf dem Berger Markt: Einführung des neuen Stadtschreibers Ingomar von Kieseritzky in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  13866. 12.10.2006, Feier anlässlich des 250jährigen Jubiläums des Restaurants „Weiße Lilie“ in der Berger Straße.
  13867. 30.12.2006, Schließung der alteingesessenen Metzgerei Hegmann an der Berger Straße im Stadtteil Bornheim.
  13868. 29.8.2008, Offizieller Amtsantritt des neuen Berger Stadtschreibers, Friedrich Christian Delius.
  13869. 25.9.2008–28.9.2008, Fünftes Bornheimer Weinfest in der oberen Berger Straße.
  13870. 18.11.2008, Zehnter Frankfurter Kunstsupermarkt in der Berger Straße.
  13871. 7.2.2007, Erstmals wird in Frankfurt am Main ein Taxihalteplatz in einen Abstellplatz für Fahrräder umgewandelt: an der Einmündung der Spessartstraße in die Berger Straße.
  13872. 24.2.2007–25.2.2007, Eröffnungsfeierlichkeiten für das neue Kinder- und Familienzentrum der SG Bornheim Grün-Weiß an der oberen Berger Straße im Stadtteil Bornheim.
  13873. 1.6.2007, Frankfurts Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Grüne) verkündet eine neue Verkehrsführung am Hausberg der Stadt, dem Lohrberg: Zur Vermeidung von Verkehrschaos weist die Stadt Frankfurt am Main die nördliche Seite des Berger Weges als Parkzone aus. An der südlichen Seite ist das Parken künftig strikt verboten.
  13874. 6.9.2009, Die Interessengemeinschaft „Untere Berger Straße“ ehrt den Struwwelpeter-Erfinder Heinrich Hoffmann (1809-1894) anlässlich dessen 200. Geburtstages mit der „Hoffmann-Sommer-Flaniermeile“.
  13875. 3.11.2009, Präsentation des öffentlichen Bücherschrankes an der Berger Straße/Merianplatz.
  13876. 28.4.2010, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des ersten Saturn-Hansa-Marktes in Frankfurt am Main an der Berger Straße – eröffnet am 29. April 1985.
  13877. 5.5.2010, Eröffnung der Ausstellung „30 Jahre Wochenmarkt in der Berger Straße – die Frankfurter Wochenmärkte im Wandel der Zeit“ im Foyer der Filiale der Frankfurter Sparkasse in Bornheim. Am 28. Juni 1980 fand dieser Wochenmarkt im Stadtteil Bornheim das erste Mal statt. Diese Ausstellung ist zugleich die erste Schau zur Geschichte der Frankfurter Wochenmärkte.
  13878. 9.5.2010, Große Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Wochenmarktes in der Berger Straße.
  13879. 9.7.2010–11.7.2010, 25. Bergerstraßenfest der Flanier- und Einkaufsmeile „Untere Berger“.
  13880. 26.3.2011, Letzter Tag des modernen Antiquariats Kontext in der Berger Straße – nach fünfeinhalb Jahren.
  13881. 16.11.2013, Nach 28 Jahren schließt der Elektromarkt Saturn auf der Berger Straße im Stadtteil Bornheim. Das Gebäude soll abgerissen werden und einem Neubau mit Wohnungen und Gewerbeläden weichen.
  13882. 30.4.2014, Eröffnung des veganen „Café Extravegant“ auf der Berger Straße.
  13883. 30.5.2015–31.5.2015, 30. Berger-Straßenfest „Untere Berger“ im Nordend.
  13884. 5.7.2016, Rund 150 Unterstützer der Initiative „Project Shelter“ besetzen ein leerstehendes Gebäude in der Berger Straße im Stadtteil Bornheim. Eine Einigung mit den Hauseigentümern erlaubt ein Zentrum für obdachlose Migranten.
  13885. 1.9.1946, Im Saalbau des „Schützenhofes“ in der Bergerstraße wird das Varieté „Palette“ für annähernd 400 Besucher eröffnet. Gründer ist der Kölner Oberkellner Eduard Forck. „Wir eröffnen“ heißt das erste Programm, durch das Charly Hähnchen als Conférencier führt. Im April 1948 konferiert hier Peter Frankenfeld und im August 1948 der Kabarettist Wolfgang Neuss.
  13886. 9.8.2007, Tod des Mitbegründers und Ehrenvorsitzenden der „Interessengemeinschaft Untere Bergerstraße“ (IGUB), Günther W. Schwarz (1928-2007), 1961 Gründer von „Raumdekor Schwarz“ am Merianplatz.
  13887. 20.6.1952, Vor der Gedenktafel Friedrich Eberts an der Paulskirche empfängt Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb die Stafette junger Sozialisten, die mit ihrer Fackel vom Grabe Friedrich Eberts auf dem Heidelberger Bergfriedhof das Feuer für die große Sonnenwendfeier demokratischer Jugendverbände auf dem Dörnberg bei Kassel geholt haben.
  13888. 24.8.1958, Einweihung des Gemeindehauses der evangelisch-lutherischen Berggemeinde in Sachsenhausen.
  13889. 24.5.1964, Grundsteinlegung für die Bergkirche der evangelisch-lutherischen Berggemeinde in Sachenhausen.
  13890. 25.6.1977, Abendmusik anlässlich des 20jährigen Bestehens des Kirchenchores der evangelischen Berggemeinde.
  13891. 20.1.1978–16.2.1978, Ausstellung mit Bildern und Objekten von Hermann Goepfert im Studio Berggemeinde, Sachsenhäuser Landwehrweg.
  13892. 23.4.1942, Klavierabend mit dem Musikpädagogen und Pianisten Erik Then-Bergh, 1940 Nationaler Musikpreis in Berlin als bester Nachwuchspianist, im Saalbau.
  13893. 1.12.1942, Klavierabend mit Erik Then-Bergh im Saalbau.
  13894. 4.5.1980, Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ in der Inszenierung von Ruth Berghaus in der Oper.
  13895. 28.3.1982, Premiere von Leoš Janáčeks „Die Sache Makropoulos“ in der Inszenierung von Ruth Berghaus im Opernhaus.
  13896. 28.11.1982, Premiere von Richard Wagners „Parsifal“ in der Inszenierung von Ruth Berghaus im Opernhaus.
  13897. 18.12.1983, Premiere von Hector Berlioz’ „Die Trojaner“ in der Inszenierung von Ruth Berghaus im Opernhaus.
  13898. 7.12.1985, Premiere von Richard Wagners „Das Rheingold“ in der Inszenierung von Ruth Berghaus im Opernhaus.
  13899. 1.5.1986, Premiere von Richard Wagners „Die Walküre“ in der Inszenierung von Ruth Berghaus im Opernhaus.
  13900. 9.11.1986, Premiere der Oper „Siegfried“ von Richard Wagner in der Inszenierung von Ruth Berghaus im Opernhaus.
  13901. 8.3.1987, Premiere von Richard Wagners „Götterdämmerung“ in der Inszenierung von Ruth Berghaus im Opernhaus.
  13902. 23.12.1992, Premiere der Oper „Rosenkavalier“ von Richard Strauss in der Inszenierung von Ruth Berghaus in der Oper.
  13903. 24.3.1996, Erinnerungsmatinee für Ruth Berghaus in der Oper Frankfurt.
  13904. 1.5.1929, 50jähriges Jubiläum der Stahlgroßhandlung Schmidt & Clemens und deren Stahlwerk Berghausen GmbH in Berghausen/Rheinland.
  13905. 12.4.1937, Dem Bibliothekar Dr. Christian Berghoeffer (1859-1938) wird anlässlich des 50jährigen Jubiläums seiner Bibliothekarslaufbahn als Leiter der Freiherrlich Carl von Rothschildschen öffentlichen Bibliothek (ab 1934 „Bibliothek für neuere Sprachen und Musik“) die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  13906. 28.12.1929, 70. Geburtstag des Bibliothekars, Dr. Christian Berghoeffer (1859-1938), 1887 bis 1928 Leiter der Freiherrlich Carl von Rothschildschen öffentlichen Bibliothek.
  13907. 28.3.1938, Tod des Bibliothekars und Publizisten Dr. Christian Berghoeffer (1859-1938), 1887 bis 1928 Leiter der Freiherrlich Carl von Rothschildschen öffentlichen Bibliothek (ab 1934 „Bibliothek für neuere Sprachen und Musik“).
  13908. 13.3.2010, 25jähriges Bestehen des Vogelliebhabervereins Frankfurt mit Sitz im Stadtteil Zeilsheim – gegründet am 13. März 1985 von 16 Vogelfreunden in der Bornheimer Gaststätte „Berghütte“.
  13909. 19.3.1944, Vortrag des Bergingenieurs Kurt Herdemerten in den Capitol-Lichtspielen auf der Zeil über die Grönlandexpedition 1938 der Hermann-Göring-Stiftung - eine Veranstaltung des Deutschen Volksbildungswerkes.
  13910. 28.6.1986, Die Fußball-Frauen des FSV Frankfurt werden durch einen 5:0-Sieg gegen SSG Bergisch-Gladbach zum ersten Mal deutscher Meister.
  13911. 18.11.1937, Anlässlich eines Vortrages über das Bergius-Rheinau’sche Holzverzuckerungsverfahren von Prof. Friedrich Bergius (Heidelberg) im großen Hörsaal des Physikalischen Vereins wird der Gelehrte offiziell zum Ehrenmitglied des Frankfurter Physikalischen Vereins ernannt.
  13912. 21.6.1961, Feierliche Übergabe der Bergius-Berufschule am Frankensteiner Platz.
  13913. 28.1.1982, Bei einem Brand im Tiefkeller der Bergius-Berufsschule entsteht ein Schaden von über 250.000.- DM.
  13914. 7.3.1968, Eröffnung der Bundes-Pelzfachschule in der Bergiusschule am Frankensteiner Platz.
  13915. 12.9.2008, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bergiusschule (Berufliche Schule) im Stadtteil Sachsenhausen.
  13916. 21.8.1966, Feierliche Einweihung der Sachsenhäuser Evangelisch-Lutherischen Bergkirche.
  13917. 24.4.1977, Gustav-Adolf-Tag der Hauptgruppe Frankfurt des Gustav-Adolf-Werkes im Gemeindehaus der Bergkirchen-Gemeinde.
  13918. 24.8.1983–30.10.1983, Ausstellung der Skulptur „Der Bergkönig“ sowie Zeichnungen von Joseph Beuys im Städelschen Kunstinstitut.
  13919. 27.10.1934, Große Saarkundgebung auf dem Römerberg. Etwa 500 Saardeutsche, vornehmlich Bergleute, sind zuvor zu einem zehntägigen Urlaubsaufenthalt in der Mainstadt eingetroffen.
  13920. 1.8.1946, Alle Bergleute der amerikanischen Besatzungszone erhalten Lebensmittelsonderzuteilungen. Die Sonderzulagen betragen für Schwerstarbeiter 4000, für Schwerarbeiter 3400 und für Teilschwerarbeiter 2800 Kalorien pro Tag.
  13921. 21.10.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Aufgrund des sich im Herbst d. J. ereignenden Grubenunglücks in Alsdorf bei Aachen mit mehr als 200 Toten Bergleuten genehmigen die Stadtverordneten 5.000.- Reichsmark für die Hinterbliebenen. Weitere 3.000.- Reichsmark fließen anlässlich der Grubenkatastrophe von Maybach (Saar) an die trauernden Familien. Ein von der NSDAP eingebrachter Misstrauensantrag gegen den Kulturdezernenten Dr. Max Michel (1888-1941) wird mehrheitlich abgelehnt.
  13922. 8.8.1929, Anlässlich der Zusammenstöße zwischen streikenden Bergleuten und Militär in Rumänien ziehen Jungkommunisten am Abend demonstrierend zum rumänischen Konsulat. Die Polizei löst den Protestzug auf.
  13923. 10.2.1962–11.2.1962, An diesem Wochenende verzichten die Frankfurter Karnevalvereins angesichts der furchtbaren Bergwerkskatastrophe mit annähernd 300 Toten Bergleuten auf der Zeche „Luisenthal“ bei Völklingen im Saargebiet auf ihre geplanten Veranstaltungen.
  13924. 8.9.1963, Demonstration von 1500 spanischen Gastarbeitern durch die Innenstadt, als Solidarität mit den streikenden spanischen Bergleuten in Andalusien..
  13925. 22.4.1936, Gastspiel von Heinrich George in der Komödie von Hjalmar Bergman „Der Nobelpreis“ im Neuen Theater.
  13926. 15.11.1935, Brahms-Abend mit Senta Bergman und Fritz Malata im Saalbau.
  13927. 23.2.1935, Sonatenabend der NS-Kulturgemeinde mit Senta Bergman und Fritz Malata im Kaisersaal des Römers.
  13928. 8.3.1932, Sonaten-Abend mit Senta Bergman im Saalbau.
  13929. 25.10.1940, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft im Saalbau mit dem Städtischen Opernhaus- und Museums-Orchester unter der Leitung des Dirigenten Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main sowie Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis 1944), und den Solisten Hermann Kraus (Violine) und Senta Bergman (Violine).
  13930. 28.8.1976, Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt am Main in der Paulskirche an den schwedischen Filmregisseur Ingmar Bergman.
  13931. 12.5.1937, Premiere der Komödie „Seiner Gnaden Testament“ des schwedischen Dichters Hjalmar Bergmann im Schauspielhaus unter der Spielleitung von Max Noack (1905-1971) und Toni Impekoven (1881-1947), seit 1914 Mitglied des Ensembles am Schauspielhaus, in der Hauptrolle.
  13932. 19.2.1936, Musikabend mit Senta Bergmann (Violine) und Fritz Malata (Klavier) im Volksbildungsheim.
  13933. 1.12.1935, Alte Kammermusik mit der Violinistin Senta Bergmann im Liebieghaus.
  13934. 4.12.1934, Sonaten-Abend mit Senta Bergmann (Violine) und Fritz Malata (Klavier) im Saalbau.
  13935. 1.9.1933, 25jähriges Jubiläum der Universitätsbuchhandlung Blazek & Bergmann, Goethestraße.
  13936. 16.5.1933, Brahms-Reger-Abend mit Senta Bergmann (Violine) und Fritz Malata (Klavier) im Saalbau.
  13937. 27.10.1930, Klavier-Abend mit Stephan Bergmann im Saalbau.
  13938. 19.9.1930, Sonaten-Abend mit Senta Bergmann (Violine) und Carl Friedberg (Klavier) im Saalbau.
  13939. 12.2.1908, Sonaten-Abend mit Hedwig Bergmann (Klavier) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  13940. 27.2.1939, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Städtischen Opernhaus- und Museums-Orchester unter der Leitung von Dirigent Franz Konwitschny und als Solistin die Violinistin Senta Bergmann.
  13941. 29.4.1941, Klavierabend mit Maria Bergmann im Saalbau.
  13942. 1.10.1941, 50jähriges Jubiläum der Universitäts-Buchhandlung „Blazek & Bergmann“, Goethestraße 34.
  13943. 2.9.1949–15.9.1949, Ausstellung „Das Schweizer Buch“ im Lichthof der Börse, veranstaltet von der Universitätsbuchhandlung Blazek & Bergmann.
  13944. 15.11.1949, Wiedereröffnung der Fachbuchhandlung „Blazek & Bergmann“, Goethestraße 1.
  13945. 1.10.1951, 60jähriges Jubiläum der Universitätsbuchhandlung Blazek und Bergmann.
  13946. 23.9.1966, Signierstunde der Herzogin Victoria Luise, Tochter von Kaiser Wilhelm II, in der Universitätsbuchhandlung Blazek und Bergmann, Goethestraße 1. Die letzte Kaisertochter signiert ihre Erinnerungen „Ein Leben als Tochter des Kaisers“.
  13947. 2.10.1966, Matinée im Schauspielhaus anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Universitätsbuchhandlung Blazek und Bergmann.
  13948. 30.10.1968, Eröffnung der Ausstellung „Das Französische Kunstbuch“ im Kunstbuch-Kabinett der Buchhandlung Blazek & Bergmann.
  13949. 26.10.1971, Der Schauspieler und Autor Peter Ustinov signiert in der Buchhandlung Blazek und Bergmann sein Buch „Krummnagel“.
  13950. 30.10.1975–12.11.1975, Ausstellung von 30 Originalgrafiken von Paul A. Weber in der Buchhandlung Blazek & Bergmann, Goethestraße 1.
  13951. 1.10.1891, Gründung der Universitäts-Buchhandlung „Blazek & Bergmann“.
  13952. 16.9.1976, Der Schauspieler Curd Jürgens besucht die Buchmesse und signiert seine Erstlingswerk in der Buchhandlung „Blazek & Bergmann“.
  13953. 25.8.1977, Tod von Hans Bergmann (1910-1977), Inhaber der Universitätsbuchhandlung Blazek & Bergmann.
  13954. 11.11.1980, Lesung des Schriftstellers Edgar Hilsenrath in der Universitätsbuchhandlung Blazek & Bergmann.
  13955. 19.4.1985, Der amerikanische Astronaut Dr. Joseph P. Allen besucht die Mainstadt und signiert in der Buchhandlung Blazek und Bergmann sein Buch „Vorstoß ins All“.
  13956. 15.5.1993, Schließung der Buchhandlung „Blazek & Bergmann“ in der Goethestraße 1.
  13957. 30.3.2001, Zur Unterstützung von OB-Kandidat Achim Vandreike tritt Bundesfamilienministerin Christine Bergmann bei einer Veranstaltung der SPD-Seniorenorganisation AG 60 plus im Bürgertreff Gutleut auf.
  13958. 7.5.2012, Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt im Limpurgsaal des Römers an die Dokumentarfilmer Mischka Popp und Thomas Bergmann.
  13959. 18.5.1931–22.5.1931, Gastspiel der Schauspielerin Elisabeth Bergner in der Mainstadt.
  13960. 31.10.1949, Erster Auftritt von Elisabeth Bergner in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  13961. 12.2.1960–13.2.1960, Gastspiel von Elisabeth Bergner und O. E. Hasse mit Jerome Kiltys „Geliebtem Lügner“, eine Dramatisierung des Briefwechsels zwischen Bernhard Shaw und der Schauspielerin Stella Patrick Campbell, im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  13962. 22.8.1987, Ein Abend gewidmet der Schauspielerin Elisabeth Bergner im Deutschen Filmmuseum.
  13963. 3.4.1972, Gastspiel Elisabeth Bergners in Eugene O’Neills Schauspiel „Alle Reichtümer der Welt“ in der Oper.
  13964. 10.10.1953, 60jährige Jubiläumsfeier des Gesangvereins Bergquartett Sachsenhausen in der Turnhalle der Turn- und Sportvereinigung Sachsenhausen.
  13965. 28.9.1957–29.9.1957, Festabend und Liedertag anlässlich des 10jährigen Bestehens des „Bergquartetts 1947“ in Bonames.
  13966. 23.8.1924–24.8.1924, Im Rahmen des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Automobil-Clubs findet ein Flach- und Bergrennen im Taunus statt.
  13967. 24.11.1946, Viertes Frankfurter Museumskonzert im Börsensaal: Dem Gedenken der Toten gilt Alban Bergs Violinkonzert, das unter der Leitung von Generalmusikdirektor Professor Bruno Vondenhoff mit Professor Gustav Lenzewski als Solist erstmalig in Deutschland aufgeführt wird.
  13968. 8.1.1960, Premiere von Alban Bergs Oper „Lulu“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  13969. 14.10.1979, Premiere von Alban Bergs „Lulu“ im Opernhaus in der Inszenierung von Harry Kupfer.
  13970. 19.10.1987, Infolge eines Defekts im 30.000-Volt-Umspannwerk in Eschersheim sitzen rund 15.000 Einwohner der Stadtteile Eschersheim, Heddernheim, Ginnheim, des südlichen Bonames und des Frankfurter Bergs ab 17.45 Uhr für rund 30 Minuten im Dunkeln.
  13971. 6.10.1993, Premiere von Alban Bergs „Wozzeck“ in der Inszenierung von Peter Mussbach in der Oper.
  13972. 19.4.1983, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der „Bergspatzen“ im Kaisersaal des Römers.
  13973. 16.11.1976, Vortrag des Südtiroler Bergsteiger Reinhold Messner im Volksbildungsheim über die Bergvölker der Erde.
  13974. 5.7.1955, Die Frankfurter Himalaya-Expedition erreicht ihr bergsteigerisches Ziel auf dem Gipfelplateau des 7027 Meter hohen Pyramid Peak oder Yengutz Har.
  13975. 15.11.2014, Der „Senckenberg-Preis für Natur-Engagement“ wird erstmals verliehen: an die Bergsteigerlegende Reinhold Messner.
  13976. 26.3.1979, Vortrag des Bergsteigers Reinhold Messner im Volksbildungsheim über den Nanga Parbat.
  13977. 28.8.1954, Der Magistrat verleiht dem hessischen Ministerpräsidenten a. D. Christian Stock in Seeheim an der Bergstraße zu dessen 70. Geburtstag die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  13978. 20.2.1929, Der Historiker, Privatdozent Dr. Ludwig Bergsträsser (1883-1960) nimmt an der Universität Frankfurt seine akademische Lehrtätigkeit mit einer Vorlesung über „Arbeitsmethoden der politischen Parteien Deutschlands“ auf.
  13979. 16.9.1945, Versammlung der Sozialdemokratischen Partei im Börsensaal mit dem Hauptredner, dem Darmstädter Regierungspräsidenten Professor Dr. Ludwig Bergsträsser. Wilhelm Knothe, erster Vorsitzender der Frankfurter SPD und späterer Bundestagsabgeordneter (1949-1952) spricht über die zukünftigen Ziele der Sozialdemokratie.
  13980. 27.1.1946, Feierstunde aus Anlass des Gedenkens des 1933 aufgelösten Kulturkartells der modernen Arbeiterbewegung im Börsensaal. Professor Ludwig Bergsträsser spricht über „Deutsche Kultur – Deutsche Zukunft!“
  13981. 25.12.2004, Ein Mann springt vom Theodor-Stern-Kai in den Main und stirbt kurz nach seiner Bergung.
  13982. 20.10.2002, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf eisglatter Fahrbahn der A 5 in südlicher Richtung am Westhafen in Höhe der Europabrücke sterben zwei Menschen, vier Personen werden zum Teil schwer verletzt. Während der Bergungsarbeiten kommt es auf der Gegenstrecke zu einem weiteren Zusammenstoß: Ein Streifenwagen wird von einem BMW gerammt, dessen Fahrer verletzt in eine Klinik gebracht werden muss.
  13983. 30.12.2003, 50 deutsche Bergungsspezialisten vom Technischen Hilfswerk, den Maltesern und dem Roten Kreuz kehren mit ihren Suchhunden vom Erdbebeneinsatz in der Region um die iranische Stadt Bam an den Rhein-Main-Flughafen zurück.
  13984. 24.3.1945, Der Räumungsbefehl von Reichsverteidigungskommissar und Gauleiter Jakob Sprenger wird abends um 21.30 Uhr durch den Drahtfunk verbreitet und am nächsten Tag in der letzten Ausgabe der „Rhein-Mainischen Zeitung“, dem amtlichen Organ der NSDAP für den Gau Hessen-Nassau, abgedruckt. In dem Aufruf unter der Überschrift „Kein Deutscher fällt in die Hände des Feines“ ordnet Sprenger die „sofortige totale Räumung der Städte Darmstadt, Offenbach, Frankfurt am Main, Wiesbaden, des gesamten Kreises Groß-Gerau, des Kreises Bergstraße bis zur Kammhöhe des Odenwaldes, des Kreises Darmstadt-Land bis etwa 10 Kilometer ostwärts der Stadt Darmstadt, des gesamten Kreises Maintaunus sowie einer 10-Kilometer-Zone ostwärts des Rheines in den Kreisen Rheingau-St. Goarshausen und Unterwesterwald“ an. Der Räumungsbefehl an die Frankfurter Bevölkerung erfolgt ohne Angabe, wohin die Evakuierung stattfinden soll.
  13985. 1.1.1918, Zur Erinnerung an die Familie von Gwinner ist ab heute der Bergweg in „Gwinnerstraße“ [heute: Mousonstraße] umbenannt worden.
  13986. 2.3.1932, Der Wagenpark der zurückgekehrten deutschen Afrika-Expedition Schomburgk findet auf dem Opernplatz größtes Interesse des Publikums. Im Anschluss daran findet im „Frankfurter Hof“ eine Zusammenkunft statt, bei der Major Hans Schomburgk einen ersten Bericht über seine Forschungsreise gibt.
  13987. 8.9.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über die verschiedenen Notverordnungen des Reichspräsidenten und die durch diese geschaffene Lage in den Gemeinden sowie über den Bericht des Magistrats betr. die voraussichtliche Gestaltung des städtischen Haushaltsplanes 1931.
  13988. 4.1.1929, Aufsichtsratssitzung der Adlerwerke vorm. Heinrich Kleyer AG. Lt. Bericht der Direktion über den Verlauf des Geschäftsjahres 1927/28 hat sich der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um rund 20 % auf rund 57 Millionen Reichsmark gesteigert.
  13989. 1.7.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bericht des Vorstandes zur Abänderung der Geschäftsordnung sowie Bericht über den Haushaltsplan 1920, Grundstücksverkäufe, Ankauf einer Liegenschaft in Rödelheim.
  13990. 27.2.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Letzte Versammlung in der alten Zusammensetzung. Auf der Tagesordnung stehen: Bericht über das Geschäftsjahr 1918, mehrere Magistratsvorlagen sowie 25 Ausschussberichte.
  13991. 25.2.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main: Bericht der Präsidialkommission und Gaspreisfrage.
  13992. 12.2.1914, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bericht des Finanzausschusses.
  13993. 4.2.1913, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Haushaltsplan für 1913, Bericht des Finanzausschusses.
  13994. 22.4.1912, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bericht des Finanz-Rechts-Ausschusses, die Universität Frankfurt betr. Mit 43 gegen 26 Stimmen nehmen die Stadtverordneten die Universitätsvorlage an. Dagegen stimmen die 22 sozialdemokratischen Mandatsträger sowie vier Mitglieder der Fortschrittlichen Volkspartei.
  13995. 20.2.1912, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bericht des Finanzausschusses zum Haushaltsplan für 1912, Magistratsvorlagen.
  13996. 29.6.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Bericht des Sonderausschusses zum Magistratsantrag vom 28.02. d. J., die Errichtung einer Stiftungs-Universität betr., Wahl eines stellvertretenden Schiedsmannes, Verkauf von städtischem Gelände, Ankauf von Grundstücken.
  13997. 2.3.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Haushaltsplan 1911, Bericht des Ausschusses für soziale Politik, Wahl von Armenpflegern.
  13998. 21.2.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Bericht des Finanzausschusses zum Haushaltsplan für 1911, Kosten der Polizeiverwaltung, Wahl von Schiedsmännern.
  13999. 31.1.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Bericht des Finanzausschusses zum Haushaltsplan für 1911, Magistratsvorlagen.
  14000. 4.10.1910, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bericht des Eingabenausschusses, Magistratsvorlagen, weitere Ausschussberichte.
  14001. 15.3.1910, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Haushaltsplan für 1910, Bericht des Organisationsausschusses.
  14002. 1.3.1910, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bericht des Organisationsausschusses und des Schulausschusses.
  14003. 8.2.1910, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Haushaltsplan für 1910, Bericht des Schulausschusses.
  14004. 1.2.1910, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Haushaltsplan für 1910, Bericht des Organisationsausschusses.
  14005. 18.1.1910, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Debatte um den Haushaltsplan für 1910, Bericht des Finanzausschusses.
  14006. 27.11.1908, Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main beschließt auf Bericht der städtischen Schuldeputation vom 19. November d. J., die evangelische Schule in Niederrad in „Salzmannschule“, die Oberräder evangelische Knabenschule in „Gerbermühlschule“ und die Schule in Seckbach in „Zentgrafenschule“ umzubenennen.
  14007. 24.2.2000, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Während der Sitzung auf der über die Verstrickungen der Frankfurter CDU in die hessische Finanzaffäre diskutiert wird, kündigt die SPD dem bisherigen Kooperationspartner CDU die Zusammenarbeit auf. Oberbürgermeisterin Petra Roth bestreitet, von den schwarzen Konten gewusst zu haben und zieht daher auch keine politischen Konsequenzen in Betracht. In einem Wirtschaftsprüfer-Bericht wird nachgewiesen, dass auch Frau Roth 1994 von dem ehemaligen Schatzmeister Casimir Prinz Wittgenstein mehrere zehntausend DM Schwarzgeld als Spende erhalten hat.
  14008. 6.9.1945, Fortsetzung der ersten Sitzung des Bürgerrates, die nach dem ausführlichen Rechenschaftsbericht des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Blaum unterbrochen wurde. Über den Bericht Blaums entspinnt sich eine zweistündige Debatte.
  14009. 18.4.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb legt den Hauhaltsplan für das Rechnungsjahr 1951 vor und Bericht des Stadtkämmerers Georg Klingler über die Finanzlage der Stadt.
  14010. 30.11.1951, Nach einem Bericht des Städtischen Rechneiamtes über die ersten sechs Monate des Haushaltsjahres 1951 ergibt sich ein Fehlbetrag von rund 5,9 Millionen DM für das erste Halbjahr.
  14011. 14.6.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einziger Diskussionspunkt ist der Bericht des Magistrats über den Stand der Kanalisierungsarbeiten im Stadtgebiet. Die Stadtverordneten fordern eine Beschleunigung der Kanalisierung der Vororte.
  14012. 31.1.1958, Die Flughafen Aktiengesellschaft Frankfurt am Main ist, wie aus dem Bericht über das Geschäftsjahr 1956/57 hervorgeht, zum ersten Mal seit ihrem Bestehen und als erste westdeutsche Flughafengesellschaft überhaupt ohne Zuschüsse der Aktionäre zu den Betriebskosten ausgekommen und damit erstmalig ohne Verlust.
  14013. 29.4.1958, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann verspricht einen Bericht über den Zustand und die Verwendbarkeit der Opernhausruine vorzulegen.
  14014. 24.1.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft erstattet Bericht über die Tätigkeit des Stadtparlaments im vorigen Jahr und Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) schildert die angespannte Brennstofflage. Die Sitzung dauert nur eine Stunde.
  14015. 21.5.1968, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die „Osterunruhen“ und die Frage der „öffentlichen Sicherheit und Ordnung“. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) erstattet Bericht als oberster Polizeichef.
  14016. 21.5.1970, Die englische Zeitung „The Times“ veröffentlicht einen fünfseitigen Bericht ihres europäischen Wirtschaftskorrespondenten über Frankfurt am Main als deutsche Finanzhauptstadt.
  14017. 23.9.1971, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971), der erstmals nach seiner mehrmonatigen Krankheit wieder vor diesem Gremium spricht, kündigt in einem „Bericht zur Lage der Stadt“ ein „Sofortprogramm für eine menschliche Stadt“ an und spricht sich u.a. für eine Sperrung der Zeil für PKW’s aus.
  14018. 28.6.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Rudi Arndt gibt erstmals einen „Bericht zur Lage der Stadt Frankfurt“.
  14019. 16.5.1974, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Rudi Arndt trägt den Bericht zur Lage der Stadt Frankfurt am Main vor. Er warnt eindringlich davor, die Gebietsreform im Rhein-Main-Gebiet zum Gegenstand parteipolitischer Auseinandersetzung zu machen. Des Weiteren entscheiden die Stadtverordneten über den künftigen Standort des Abendgymnasiums für Berufstätige: Es wird im Gebäudekomplex der Elisabethenschule/Fürstenbergerschule untergebracht.
  14020. 15.5.1975, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Rudi Arndt legt den Bericht zur Lage der Stadt Frankfurt am Main vor. Des Weiteren Vereidigung des neuen Planungsdezernenten Dr. Hans-Erhard Haverkampf.
  14021. 22.2.1899, Vortrag von Pfarrer Friedrich Naumann (Berlin) im evangelischen Verein für Innere Mission zum Thema: „Die religiösen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Orient“ – ein Bericht über seine Palästinareise.
  14022. 23.2.1899, Vortrag von Pfarrer Friedrich Naumann (Berlin) im Bockenheimer „Schwan“ zum Thema: „Die religiösen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Orient“ – ein Bericht über seine Palästinareise.
  14023. 13.12.1979, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann gibt traditionsgemäß den Bericht zur kommunalpolitischen Situation der Stadt.
  14024. 16.5.1984, Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt tagt in ihrer 176jährigen Geschichte zum ersten Mal öffentlich. Die Vollversammlungsmitglieder aus allen Gebieten der Wirtschaft hören und diskutieren den Bericht des IHK-Präsidenten Hans Messer (1925-1999) zur Wirtschaftslage.
  14025. 19.10.1988, Lesung mit der in Frankfurt am Main lebenden Schriftstellerin Anja Lundholm aus ihrem Buch „Das Höllentor. Bericht einer Überlebenden aus dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück“ im Rahmen des „Literarischen Mittwoch“ in der Kommunalen Galerie im Leinwandhaus.
  14026. 28.12.1990, Premiere von Franz Kafkas „Bericht für eine Akademie“ in der Inszenierung von Herbert Kreppel im Kammerspiel.
  14027. 14.10.1992, Der Landesrechnungshof kritisiert in seinem Bericht das Finanzgebaren des Hessischen Rundfunks (HR). Die Prüfung habe Sachverhalte offenbart, die „strafbare Handlungen nicht ausgeschlossen erscheinen lassen“. Die geprüften Vorgänge ließen eine „kaum vorstellbare Leichtfertigkeit“ im Umgang mit den dem HR anvertrauten Geldern erkennen.
  14028. 30.1.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wortgefechte um Ganztagsschulen. Debatte über den von Integrationsdezernent Albrecht Magen vorgelegten Bericht zu Integrationsleistungen der Stadt im Jahr 2001.
  14029. 4.3.1913, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Verpflichtung von drei neugewählten Stadträten durch Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927), Berichte des Organisationsausschusses, des Tiefbau-Ausschusses und des Schulausschusses.
  14030. 16.3.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Haushaltsplan für 1911: Berichte des Organisationsausschusses und des Stiftungsausschusses.
  14031. 26.4.1947, Zusammenkunft ehemaliger Häftlinge des KZ Buchenwald in der Wiesenhüttenstraße 11. Auf der Tagesordnung stehen Berichte über den Buchenwaldprozess und das Treffen der Buchwälder in Weimar.
  14032. 30.9.2003, Die „Frankfurter Rundschau“ erscheint im neuen Gewand. Das Layout hat sich geändert, die Aufteilung der einzelnen Sparten in der Zeitung auch, und die Berichte aus den Stadtteilen, die bislang jeden Donnerstag zu lesen gewesen sind, gibt es jetzt täglich. Am Abend, bevor die erneuerte „Frankfurter Rundschau“ erscheint, feiern mehrere hundert Gäste im Druckzentrum in Neu-Isenburg den Relaunch, u.a. mit Außenminister Joseph Fischer.
  14033. 12.2.1930, Die „Frankfurter Nachrichten“ berichten von der Umbenennung der „Wilhelm-Straße“ in „Stresemann-Allee“.
  14034. 13.4.1932, Die Regierung Brüning verbietet in der Notverordnung „zur Sicherung der Staatsautorität“ die Wehrorganisationen der NSDAP, SS und SA. Die Polizei in Frankfurt am Main schließt in einer groß angelegten Überraschungsaktion sämtliche zwölf Heime der SA und SS – am Güterplatz, das Braune Haus in der Niedenau, die Unterkünfte in der Karl-, Schleiermacher-, Ludwig-Richter-Straße, am Ginnheimer Stadtweg sowie die Zeugmeisterei in der Kleinen Kaiserhofstraße. Man beschlagnahmt Material und durchsucht einige Wohnungen von NS-Führern. Lediglich vor den Räumlichkeiten der SA in der Günthersburgallee versammelt sich am Abend eine größere Gruppe von NSDAP-Anhängern. Die Ansammlung wird mühelos zerstreut. Ein Zeitungshändler, der am Abend auf dem Opernplatz die Reichsausgabe der „Frankfurter Zeitung“ mit den ausführlichen Berichten über das Verbot der SA verkauft, wird von etwa 20 Nationalsozialisten zusammengeschlagen und schwer verletzt.
  14035. 24.7.1929, Die Tageszeitungen berichten von einem massenhaften Fischsterben im Main und in der Nidda. Die Ursache ist die Verschmutzung der Wasserläufe durch Fabrikabwässer.
  14036. 15.10.1908, Die Gemeinde Eckenheim beschließt ihre Eingemeindung. Das Gleiche ist von Ginnheim zu berichten.
  14037. 3.9.1942, Sitzung der Gemeinderäte: Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Stadtrat Dr. Bruno Müller (1889-1968) berichten über die Kriegsmaßnahmen der Stadt. Weitere Themen: Ersatz von Feuerwehrfahrzeugen, Änderung der Sparkassensatzung, Neufassung der Getränkesteuerordnung.
  14038. 4.10.1956–7.10.1956, Dritter Europäischer Gemeindetag des Rates Europäischer Gemeinden in Frankfurt am Main und in Bad Homburg v. d. H. unter dem Motto: „Die Gemeinde – Grundlage eines vereinten Europas.“ Die Organisation des Internationalen Kongresses liegt bei der deutschen Sektion des Rates, unterstützt von den hessischen Gemeinden, besonders von den einladenden Städten Frankfurt am Main und Bad Homburg v. d. H. Der Bildhauer Otto Weber-Hartl hat eine Tagungs- und Erinnerungsmedaille entworfen, die auf der einen Seite die Frankfurter Paulskirche, auf der anderen ein Homburger Motiv zeigt. Rund 3000 Delegierte aus 48.000 europäischen Gemeinden nehmen an diesem Treffen teil, in dessen Mittelpunkt Grundsatzfragen der Vereinigung Europas stehen. Eingeleitet wird der Gemeindetag mit einem feierlichen Empfang des deutschen Außenministers Dr. Heinrich v. Brentano (der aber aufgrund einer Erkrankung von seinem Staatssekretär Professor Walter Hallstein vertreten wird) im Kurhaus Bad Homburg, auf dem des verstorbenen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb gedacht wird. Bei einem Empfang der Stadt Frankfurt im Kaisersaal des Römers unterstreicht Stadtrat Dr. Hellmut Reinert den weltoffenen europäischen Geist, der die Vergangenheit und die Gegenwart Frankfurts kennzeichne. Als erste deutsche Stadt erhält Bad Homburg die von der deutschen Sektion des Rates der Gemeinden Europas neu gestiftete Europa-Plakette. Am 07.10. treffen sich die Teilnehmer zu einer Europäischen Kundgebung der Gemeinden im Frankfurter Palmengarten. In Kurzreferaten berichten die einzelnen Landessektionen über ihre Arbeit. Höhepunkt ist der Vortrag des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Professor Carlo Schmid, der über „Die Gemeinde, Grundlage eines vereinten Europas“ spricht. Am 08.10. findet eine Kundgebung der europäischen Großstädte in Berlin statt.
  14039. 6.4.1974, Bei einer von linken ausländischen und deutschen Organisationen vor der Strafanstalt Preungesheim veranstalteten Kundgebung gegen die Inhaftierung türkischer Arbeiter kommt es zu einem Angriff auf die Pressefreiheit: den Fotografen der „Frankfurter Rundschau“, der „Frankfurter Neuen Presse“ und des „Hessischen Rundfunks“, die über die Protestversammlung im Bild berichten wollen, werden unter Anwendung von Gewalt die Filme abgenommen.
  14040. 30.6.2001, Radsport-Legenden, u.a. Rudi Altig, Erwin und Hermann Moos, berichten im Erzählcafé des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster über ihr Leben.
  14041. 27.11.2001, Nach fünfwöchigem Streit um den Bühnenetat bewilligt der Magistrat den Städtischen Bühnen doch 8,5 Millionen DM mehr für das kommende Jahr. Damit wird der Zuschuss auf 132,4 Millionen DM angehoben, nachdem die Stadtregierung bisher von 124 Millionen DM ausgegangen ist. Oberbürgermeisterin Petra Roth verlangt vom Kulturdezernenten Bernhard Nordhoff, alle zwei Monate über die finanzielle Lage der Bühnen zu berichten.
  14042. 16.3.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wohnungsbautätigkeit 1922, Berichterstattung über die vom Magistrat beschlossene Tariferhöhung der Straßenbahn und der Waldbahn, denen der Hauptausschuss zugestimmt hat.
  14043. 10.11.1938, Tageszeitungen ist jegliche Berichterstattung über die Pogromnacht untersagt: keine Bilder, keine Sammelmeldungen, keine Einzeldarstellungen – allenfalls etwas über lokale Vorfälle.
  14044. 4.4.1939, Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte: Berichterstattung über die „Arisierung“ der Friedhöfe der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main durch den hauptamtlichen Stadtrat Dr. Bruno Müller (1889-1968). Des Weiteren: Herabsetzung der Hundesteuer, Erbauung eines Brückenhauses auf der westlichen Seite der Alten Brücke und Umbau der Obermainbrücke.
  14045. 16.12.1895, Berichterstattung im Bornheimer Bezirksverein über die fünfjährige Tätigkeit. Seit der Gründung des Vereins hat sich die Mitgliederzahl von 52 auf 271 gehoben.
  14046. 23.4.1982, Sieben Mitglieder der „Arbeitsloseninitiative“ der Frankfurter DGB-Jugend besetzen das „stern“-Büro in der Adalbertstraße wegen eines Berichtes über angeblich noch viele freie Lehrstellen.
  14047. 11.2.1936, Das „Stadt-Blatt“ der „Frankfurter Zeitung“ berichtet von der Eröffnung der ersten Holztankstelle im Rhein-Main-Gebiet Anfang des Monats – am Großtankbahnhof an der Autoumgehungsstraße bei Frankfurt-Höchst.
  14048. 13.5.1934, Das „Stadt-Blatt“ der „Frankfurter Zeitung“ berichtet von zunehmenden Diebstählen auf Frankfurts Friedhöfen. Angeordnet werden städtischerseits verschärfte Kontrollen an den Ausgängen.
  14049. 30.1.1933, Nationalsozialistische Machtübernahme: Berufung Adolf Hitlers zum Reichskanzler durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Die „Frankfurter Zeitung“ berichtet darüber betont reserviert.
  14050. 18.2.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) stellt in seiner Etatrede den Haushalt des Jahres 1930/31 vor und berichtet über die Sparpolitik des Magistrats. Generaldebatte am 27.02. d. J.
  14051. 20.7.1929, In der Magistrats-Sitzung berichtet Stadtrat Dr. Ernst May (1886-1970), dass die Siedlung Westhausen, die nordwestlich von Rödelheim entstehen soll, in Angriff genommen wird.
  14052. 30.11.1925, Der Frankfurter „General-Anzeiger“ berichtet in einem „Abschied vom Uhrtürmchen. Ein Nekrolog“ (Dr. E. Sch.) betitelten Artikel über den soeben stattfindenden Abriss des 1889 vom Frankfurter Weinhändler und Mäzen Gustav Dominikus Manskopf (1841-1900) anlässlich seiner 25jährigen Tätigkeit in seiner Firma gestifteten sog. „Manskopfschen Uhrtürmchens“ an der Kreuzung Kaiserstraße/Taunusanlage - Tribut an den wachsenden Personenkraft- und Straßenbahnverkehr.
  14053. 28.6.1925, Erste Live-Sportübertragung des Frankfurter Rundfunksenders im deutschen Rundfunk: Sportreporter Dr. Paul Laven (1902-1979), Rundfunkjournalist, Schriftsteller und Pionier der Rundfunkreportage, seit 1926 Abteilungsleiter für „Zeitgeschehen“ bei der Südwestdeutschen Rundfunkdienst AG, berichtet über die Frankfurter Ruder-Regatta auf dem Main.
  14054. 30.7.1920, Der Volkswirtschaftler Prof. Moritz Julius Bonn (1873-1965), Teilnehmer an der Konferenz in Spa im Juli d. J., berichtet im Börsensaal über seine dort gesammelten Eindrücke. Es ist die erste Konferenz nach dem Ersten Weltkrieg, die mit deutscher Beteiligung stattfindet. Themen sind die Reparationen und die Entwaffnung Deutschlands.
  14055. 25.10.1914, Offizielle Eröffnung der Universität Frankfurt. Die „Frankfurter Zeitung“ berichtet in einer eigenen, achtseitigen Sonderausgabe über dieses Ereignis.
  14056. 17.6.1943, Der „Frankfurter Anzeiger“ berichtet in seiner heutigen Ausgabe über neue Fünfmarkscheine. Die fabrikfrische Note zeigt auf der Vorderseite rechts das umrahmte Kopfbild eines jungen deutschen Soldaten. Auf der Rückseite sind nach einem Entwurf von Walter Riemer (Berlin) in der Mitte der Dom Heinrichs des Löwen und das Denkmal des Löwen auf dem Burghof in Braunschweig abgebildet, links davon ein Mädchen mit Sichel und Ähren, rechts ein junger Mann mit Hobel und Holzscheit, Repräsentanten der Landwirtschaft und des Handwerks.
  14057. 1.4.1957, Der Auslandkorrespondent Gerd Ruge berichtet für die „Frankfurter Rundschau“ aus Moskau.
  14058. 8.9.1957–29.9.1957, „Missio“-Wanderausstellung des Katholischen Missionsrats auf dem Terrain zwischen Dom und Römerberg. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Pontifikalamt im Dom vom südwestafrikanischen [heute: Namibia] Bischof-Koadjutor Rudolf Koppmann aus Windhoek. Diese Schau, initiiert und gestaltet von Pater Dr. Urban Rapp, berichtet von der katholischen Missionsarbeit in aller Welt und setzt sich auch mit den ideologischen und politischen Spannungen in den Erdteilen auseinander. Der Katholische Missionsrat umfasst die männlichen und weiblichen in Deutschland ansässigen Angehörigen von etwa 25 Orden, die sich außerhalb Europas der christlichen Missionsarbeit widmen. Um innerhalb der Bundesrepublik Deutschland den Menschen ein Bild von der Tätigkeit auf dem Gebiet der Missionsarbeit zu geben, hat man diese Wanderausstellung vor zwei Jahren zusammengestellt, die bislang in zwölf Großstädten von mehr als 600.000 Menschen besucht wurde.
  14059. 26.1.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft berichtet über die Arbeit des Stadtparlaments im vergangenen Jahr. Die Stadtverordneten beschließen bei Enthaltung der CDU und FDP die Errichtung von fünf Bürgerhäusern im Gallusviertel, im Industriehof Hausen, in Bonames, in Sindlingen und im Riederwald (12 Millionen DM).
  14060. 17.2.1961, In einer Veranstaltung des Allgemeinen Studentenausschusses der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Sozialdemokratischen Hochschulbund berichtet Joel Brand im Sitzungssaal des Studentenhauses, Mertonstraße, über seine Verhandlungen im April 1944 in Budapest mit Adolf Eichmann, einer der Hauptverantwortlichen für den Holocaust und jetzt in Israel inhaftierten und angeklagten Nationalsozialisten.
  14061. 5.10.1961, Der Film „Exodus“, der über die Erlebnisse jüdischer Flüchtlinge im Jahre 1947 auf dem Weg nach Israel berichtet, wird mit festlichen Premieren in Frankfurt („Filmpalast“, Große Friedberger Straße) am Main und München gestartet. Für die Premiere in der Mainstadt übernehmen u.a. Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn und Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann die Schirmherrschaft. Der Reinerlös der Premiere fließt drei jüdischen karitativen Organisationen zu.
  14062. 13.1.1967, Pastor Dr. Martin Niemöller (1892-1984), Präsident des Weltkirchenrates, kehrt von einer Reise nach Nordvietnam zurück. Auf dem Rhein-Main-Flughafen berichtet er während einer Pressekonferenz von den erschütternden Zuständen in Hanoi.
  14063. 15.2.1970, Die 12jährige Überlebende des Massakers von My Lai, Vo Thi Lien, berichtet auf ihrer fünftägigen Informationsreise durch die Bundesrepublik Deutschland im Haus Dornbusch von ihren schrecklichen Erlebnissen in Vietnam.
  14064. 29.12.1890, Die „Frankfurter Zeitung“ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe (Nr. 363, AB, S. 2), dass der „Israelitischen Religionsschule“ unter der Leitung des Rabbiners und Historikers Dr. Markus Horovitz (1844-1910) „die Rechte einer juristischen Persönlichkeit“ verliehen worden sind.
  14065. 28.8.1899, Die „Frankfurter Zeitung“ berichtet in ihrem Morgenblatt (Nr. 238) auf mehreren Seiten über die Goethe-Feier in der Mainstadt.
  14066. 30.1.1909, In der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft berichtet Dr. Hugo Merton (Frankfurt am Main) über seine zoologische Forschungsreise nach den Aeroe- und Keyinseln, zwei Inselgruppen im östlichen, indo-australischen Archipel. ./ Liederabend mit Fritz Kreisler im Saalbau.
  14067. 14.9.1909, Versammlung des Frankfurter Gewerkschaftskartells im Hippodrom, auf dem Dr. Gunnar Löwegren, Chefredakteuer der „Arbet“ aus Malmö, für den verhinderten Chef der schwedischen Sozialdemokratie, Hjalmar Branting, über den Generalstreik in Schweden berichtet.
  14068. 16.10.1976, Mit der Festnahme dreier Männer in Frankfurt am Main endet die Entführung des Fuldaer Millionärs Wolfgang Gutberlet. Der 32jährige Mitinhaber einer Supermarktkette und einer Fleischfabrik ist am 8. Oktober d. J. in Fulda gekidnappt und sieben Tage lang in einer Frankfurter Wohnung in der Offenbacher Landstraße im Stadtteil Oberrad festgehalten worden. Aus Rücksicht auf das Leben der Geisel hat die Presse über den spektakulären Entführungsfall nicht berichtet. Gutberlet übersteht die Entführung unverletzt.
  14069. 8.5.1977, „Jede erdenkliche Schutzmaßnahme“ bietet die Polizei dem Präsidenten der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignaz Lipinski (1907-1979) an nachdem der als Terrorist gesuchte Hans-Joachim Klein in einem Brief an den „Spiegel“ von Mordplänen gegen den Präsidenten der Berliner, Heinz Galinski, und Frankfurter Jüdischen Gemeinde berichtet hat.
  14070. 19.9.1979, Die Stiftung „Freiheit der Presse“ vergibt den „Wächterpreis der Deutschen Tagespresse“ an vier kritische Journalisten, die im letzten Jahr über Missstände und Unregelmäßigkeiten im öffentlichen Leben berichtet haben. Unter ihnen ist Anton-Andreas Guha von der „Frankfurter Rundschau“.
  14071. 1.1.1984, In der Silvesternacht liefern sich mehrere hundert Soldaten der US-Armee und die Polizei im Vergnügungsviertel Sachsenhausens eine mehrstündige Straßenschlacht mit Feuerwerkskörpern. Insgesamt gestaltet sich der Jahreswechsel als blutig, laut, schmutzig und sehr teuer: Die Feuerwehr berichtet vom Tod eines Kollegen, einem 19jährigen Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rödelheim, sowie von 81 Einsätzen, von zahllosen Feuern und über einhundert Verletztentransporten. Bei einem Großbrand in einem Haus in der Münchener Straße muss die Feuerwehr 48 Menschen retten. Die zweite Etage des Mietshauses brennt völlig aus.
  14072. 16.2.1993, Abermals berichtet die Frankfurter Universitätsklinik über einen Todesfall durch eine Pilzinfektion. Schon im Dezember 1992 hatte es mehrere solcher Fälle gegeben.
  14073. 28.11.1995, Die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall besucht die Mainstadt und berichtet im Zoologischen Garten von ihrer Arbeit.
  14074. 24.2.1996, Die Schriftstellerin Silvia Tennenbaum, im Frankfurter Westend aufgewachsen und von den Nationalsozialisten zur Emigration gezwungen, Autorin des Buches „Straßen von gestern“, berichtet im Erzählcafé im Treffpunkt Rothschildpark über ihre Biographie.
  14075. 1.1.2003, Zehntausende Frankfurter feiern die Jahreswende. Die Polizei berichtet von einer ruhigen Nacht.
  14076. 17.3.2003, Der Sohn des Namensgebers der Ernst-Reuter-Schule I, Edzard Reuter, besucht die Lehreinrichtung und berichtet über die Flucht seines Vaters, Ernst Reuter, vor den Nationalsozialisten in die Türkei und seine elf Jahre im türkischen Exil.
  14077. 29.10.2009, Die „Frankfurter Rundschau“ berichtet, dass erstmals Fälle von Schweinegrippe in einer Frankfurter Schule aufgetreten sind.
  14078. 1.10.1979, Zur Lektüre des Auschwitz-Berichts „Anus mundi“ des polnischen Widerstandskämpfers Wieslaw Kielar verurteilt ein Frankfurter Jugendschöffengericht zwei 17jährige, die auf handgeschriebenen Plakaten nationalsozialistische Parolen verbreitet haben.
  14079. 7.9.1984, Hessens Innenminister Horst Winterstein und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann treffen sich in Wiesbaden zu einem Gespräch über die unterschiedlichen Auffassungen zur Ausländerpolitik, ohne dass eine Annäherung stattfindet. Der Minister macht die Stadt später berichtspflichtig, so dass jeder einzelne Fall an den Regierungspräsidenten geleitet werden muss.
  14080. 28.6.1978, Inbetriebnahme einer vollautomatisierten Berieselungsanlage im Waldstadion.
  14081. 1.1.1899, Eine Silvesternacht mit vielen Freudenfeuern auf der Zeil und in ihren Nebenstraßen. Auch diesmal kommt es wieder zu einigen Verhaftungen. An der Konstabler Wache muss – ebenso wie in Sachsenhausen – die berittene Schutzpolizei sogar blank ziehen.
  14082. 21.1.1993, Tod des Soziologen Professor Leo Löwenthal (1900-1993), Mitbegründer und Mitarbeiter des Frankfurter Instituts für Sozialforschung, emigrierte nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in die USA und setzte dort seine wissenschaftliche Arbeit fort, seit 1956 an der University of California, Berkeley.
  14083. 2.12.1974, Oberbürgermeister Rudi Arndt macht in einer Presseerklärung zur Diskussion um die Nachfolge des nach Hannover ziehenden Planungsdezernenten Stadtrat Hanns Adrian deutlich, dass er, ohne ihn namentlich zu erwähnen, Karlheinz Berkemeier nicht an dieser Stelle sehen möchte und droht sogar mit der Auflösung des Planungsdezernat, wenn kein entsprechender Fachmann gefunden werde.
  14084. 22.6.1995, Die Suspendierung des SPD-Stadtverordneten Karl-Heinz Berkemeier von der politischen Mitarbeit in der SPD-Fraktion im Römer vom 26.04. d. J. ist lt. einer Entscheidung der 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt rechtens.
  14085. 15.8.1995, Der Kur-Urlauber und SPD-Stadtverordnete Karl-Heinz Berkemeier darf in der SPD bleiben, wird aber für ein Jahr von seinen Parteiämtern suspendiert. Das beschließt die Schiedskommission der Sozialdemokratischen Partei.
  14086. 27.2.1997, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Letzte Sitzung vor der Kommunalwahl am 02. März. Der SPD-Stadtverordnete Karl-Heinz Berkemeier nimmt zum letzten Mal an einer Plenumssitzung teil. Da ihm seine Partei die Eskapaden nie verziehen hat, lässt sie seine Kandidatur bei der Kommunalwahl am 02. März nicht mehr zu.
  14087. 1.12.1941, Klavierabend mit Bertha Berkenheier im Saalbau.
  14088. 5.9.1936, Erster Frankfurter „Tag der Musikerziehung“ im Stadtteil Berkersheim mit Privat-Musikerziehern und Schul-Musiklehrern.
  14089. 14.3.1936, Plötzlicher Eisenbahndammrutsch in der Nähe der Station Berkersheim. Die Gleise hängen auf einer kürzeren Strecke vollständig frei in der Luft. Der Zugverkehr wird eingleisig aufrechterhalten. Die Züge haben Verspätungen bis zu drei Viertelstunden. Die Ausbesserungsarbeiten dauern mehrere Tage an.
  14090. 31.8.1930, Zwischen Bonames und Berkersheim wird ein 30jähriger Eisenbahnarbeiter von einer vorbeifahrenden Lokomotive erfasst und tödlich verletzt.
  14091. 1.12.1929, Die evangelisch-unierte Kirchengemeinde zu Berkersheim heißt jetzt „Michaelisgemeinde“.
  14092. 1.4.1929, Eingliederung der bislang zu Kassel gehörenden evangelischen Gemeinden Fechenheim, Seckbach, Berkersheim, Preungesheim, Eckenheim, Eschersheim, Ginnheim, Bockenheim und Praunheim in die Evangelische Landeskirche Frankfurt am Main.
  14093. 16.6.1919, Eröffnung der Straßenbahnlinie Preungesheim – Berkersheim.
  14094. 30.7.1910, Gründung des Turn- und Sportvereins Berkersheim 1910.
  14095. 10.5.2003, Anlässlich des 70. Jahrestages der nationalsozialistischen Bücherverbrennung ziehen, organisiert vom ehemaligen SPD-Stadtverordneten Karl-Heinz Berkemeier, Kühe einen symbolischen Bücherwagen von der Bockenheimer Warte zum Römerberg. Diese Aktion soll an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 erinnern. Mit Unterstützung vom städtischen Kulturdezernat, der Stiftung Lesen, dem Verband Deutscher Schriftsteller und dem Deutschen Gewerkschaftsbund werden 10.000 Exemplare der Liste mit den Werken der damals verbrannten Dichter an die Menschen entlang der Route Bockenheimer Landstraße, Opernplatz, Freßgass’, Zeil und am Römerberg verteilt. Irmgard Senger, Witwe des Schriftstellers Valentin Senger, liest aus dessen Buch „Kaiserhofstraße 12“ die Passage der Bücherverbrennung.
  14096. 8.4.1910, Gründung des Bürgervereins Berkersheim.
  14097. 1.4.1910, Eingemeindungen von insgesamt elf Ortschaften des Landkreises Frankfurt am Main (heute: nördliche Stadtteile): Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Eschersheim, Ginnheim, Hausen, Heddernheim, Niederursel, Praunheim, Preungesheim und Rödelheim. Damit erhöht sich die Zahl der Frankfurter Bürger auf über 400.000.
  14098. 4.8.1945, Inbetriebnahme der Straßenbahnlinie 33 zwischen Preungesheim und Berkersheim.
  14099. 18.6.1954, Protestversammlung der durch Geländebeschlagnahme zur Errichtung amerikanischer Wohnungen Geschädigten in den Bezirken Ginnheim, Eckenheim, Preungesheim, Bonames und Berkersheim im „Homburger Hof“, Eckenheim.
  14100. 26.11.1960, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bezirksvereins Berkersheim im Gasthaus Steinmetz.
  14101. 29.9.1966, Michaelisfeier anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Kirchweihe der Michaeliskirche in Berkersheim in der Jubiläumskirche.
  14102. 5.10.1967, Vor 90 Jahren erhält der Gastwirt und Spezereiwarenhändler Gustav Schreff die Erlaubnis zur „Führung einer Schankkonzession und eines Spezereiladens“ für das Grundstück „Am Wiesengarten“ in Berkersheim.
  14103. 16.6.1969, 50jähriges Jubiläum der Aufnahme des Straßenbahnbetriebes der Linie 13 zwischen Preungesheim und Berkersheim.
  14104. 16.7.1974, Bei einem Zusammenprall zweier Straßenbahnen der Linie 13 auf einem eingleisigen Streckenabschnitt in Höhe der Weilbrunnstraße zwischen den Frankfurter Stadtteilen Berkersheim und Preungesheim werden elf Personen verletzt.
  14105. 6.2.1909, Vertrag der Stadt Frankfurt am Main mit den Gemeinden Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Niederursel und Preungesheim betreffend die Eingemeindung mit Frankfurt am Main.
  14106. 25.2.1977, Gründung eines „Vereins für die Finanzierung eines fehlenden Klassenraums“ an der Grundschule in Berkersheim.
  14107. 26.2.1978, Alle Proteste haben nichts genützt, die Straßenbahnlinie 13 zwischen dem Stadtteil Berkersheim und dem Opernplatz wird eingestellt. Ein Bus soll sie ersetzen.
  14108. 9.10.1982, Bei einem Bombenanschlag auf eine amerikanische Wohnsiedlung in Berkersheim werden Autos zerstört und es gehen Fensterscheiben zu Bruch. Menschen kommen nicht zu Schaden. Das Sprengstoffpaket ist unter einem VW-Bus versteckt.
  14109. 10.2.1984, Opfer eines Raubmordes wird eine 23jährige philippinische Krankenschwester in ihrem Appartement in Berkersheim.
  14110. 17.9.1986, Am Rande eines Kleingartengeländes in Berkersheim wird ein 23jähriger ehemaliger US-Soldat von drei Kugeln tödlich getroffen. Zwei Tage später wird ein der Tat Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen.
  14111. 29.10.1986, Die US-Armee verzichtet auf den umstrittenen Bau von rund 200 Wohnungen in Berkersheim.
  14112. 18.3.1988, Verabschiedung der Satzung und Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr – Berkersheim e. V.“
  14113. 7.6.1988, Den Freiwilligen Feuerwehren aus Berkersheim, Bonames, Enkheim, Fechenheim, Griesheim, Nieder-Erlenbach, Schwanheim und Seckbach wird vom Brandschutzdezernent Heinz Daum jeweils ein neues Löschfahrzeug auf dem Gelände der Branddirektion in der Hanauer Landstraße übergeben.
  14114. 3.9.1988–4.9.1988, Dressur- und Springreiten des Reit- und Fahrvereins „Niddertal“ am Reitplatz an der Nidda in Berkersheim.
  14115. 15.2.1993, Erster Spatenstich für den „naturnahen Ausbau“ von etwa 400 Meter Nidda zwischen Berkersheim und Bonames.
  14116. 5.4.1993, Ein Kurzschluss im Umspannwerk West schneidet am Nachmittag für eine halbe Stunde rund 90.000 Einwohner und knapp 28.000 Arbeitnehmer zwischen Rödelheim und Berkersheim, Niederursel und Eschersheim von der Stromversorgung ab.
  14117. 25.6.1995, Der Chor des TSV Berkersheim e. V. erhält für 100jährige Chorarbeit die Zelter-Plakette verliehen.
  14118. 30.6.1995–2.7.1995, Feierlichkeiten zum 1200-Jahr-Jubiläum des kleinsten Frankfurter Stadtteils Berkersheim.
  14119. 20.8.1995, Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Diakonievereins Berkersheim in der Michaeliskirche und im Gemeinhaus.
  14120. 14.5.1997, Erstmals findet in der ehemaligen Edwards-Housing im Stadtteil Berkersheim ein Wochenmarkt statt.
  14121. 20.8.1998, Umweltdezernent Tom Koenigs stellt das 900 Meter lange, „renaturierte“ Niddastück zwischen den Stadtteilen Bonames und Berkersheim vor und gibt den neuen Radweg am Südufer frei.
  14122. 25.6.2001, Bei einem Brand in einer Schreinerei im Stadtteil Berkersheim wird ein 40jähriger Mann schwer verletzt. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend DM geschätzt.
  14123. 1.4.2005, Heute vor 95 Jahren wurde Berkersheim eingemeindet.
  14124. 25.11.2006, Offizielle Eröffnung des Lieselotte- und Adolf Heck-Hauses der Lebenshilfe-Stiftung im Stadtteil Berkersheim.
  14125. 13.5.2006, Offizielle Eröffnungsfeier des neuen Schulgebäudes der Grundschule Berkersheim.
  14126. 6.3.2010, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des TSV Berkersheim im Saalbau Ronneburg.
  14127. 1.4.2010, 100jähriges Jubiläum der Eingemeindung der elf Städte Bonames, Berkersheim, Eckenheim, Eschersheim, Ginnheim, Hausen, Heddernheim, Niederursel, Praunheim, Preungesheim, Rödelheim nach Frankfurt am Main.
  14128. 20.8.2010–22.8.2010, Dreitägige Feiern im Stadtteil Berkersheim anlässlich des 100. Jahrestages seiner Eingemeindung, des 100jährigen Jubiläums des Turnsportvereins TSV und des Bürgervereins Berkersheim.
  14129. 22.8.2010, Festgottesdienst anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Turnsportvereins TSV und des Bürgervereins Berkersheim.
  14130. 13.10.2011, Premiere des neuen Theaters „Lempenfieber“ in der Gaststätte „Zum Lemp“ im Stadtteil Berkersheim – gezeigt werden Komödien, Kabarett und Kindertheater.
  14131. 22.8.2016, Im Zuge des 25. Geburtstages des Grüngürtels Frankfurt wird eine Stele am Heiligenstock bei Berkersheim installiert.
  14132. 23.9.2016–25.9.2016, 250. Michaeliskirch-Weihe im Stadtteil Berkersheim – die Kerb ist aber viel älter.
  14133. 21.5.1951, Einweihung zweier neuer Schulpavillons am Berkersheimer Weg und am Riedhof.
  14134. 16.9.1967, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Stadtbezirksvorsteher in der Gaststätte „Steinmetz“, Berkersheimer Obergasse 12.
  14135. 29.10.1971–2.11.1971, Deutsch-amerikanisches Volksfest auf dem Parkplatz am Berkersheimer Weg.
  14136. 29.6.1974, Eröffnung eines deutsch-amerikanischen Spielplatzes am Berkersheimer Weg.
  14137. 14.1.1975, Feier anlässlich des 100. Geburtstages ihres Namenspatrons in der Albert-Schweitzer-Schule am Berkersheimer Weg.
  14138. 30.5.1976, Jubiläums-Einsatzübung der Berkersheimer Feuerwehr anlässlich ihres 50jährigen Bestehens.
  14139. 10.12.1992, Bei einem Wohnungsbrand im Berkersheimer Weg entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  14140. 23.11.1988, Lesung der Schriftstellerin Ulla Berkéwicz in der Kommunalen Galerie im Leinwandhaus.
  14141. 20.10.1991, Premiere des Schauspiels „Nur Wir“ von Ulla Berkéwicz in der Inszenierung von Jürgen Kaizik im Kammerspiel.
  14142. 13.10.2002, Lesung mit dem israelischen Schriftsteller Amos Oz und der Schriftstellerin Ulla Berkéwicz in der Deutschen Bibliothek.
  14143. 8.10.2003, Gedenkfeier für den Suhrkamp-Verleger und Frankfurter Ehrenbürger Siegfried Unseld in der Paulskirche in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth und den Schriftstellern Ulla Unseld-Berkéwicz, Jorge Semprun und Adolf Muschg.
  14144. 16.3.2005, Lesung mit den Schriftstellern Amos Oz aus Israel und Ulla Unseld-Berkéwicz im Literaturhaus.
  14145. 15.1.2014, Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg billigt das Sanierungskonzept des 2010 von Frankfurt am Main nach Berlin verlegten Sitzes des Suhrkamp Verlages (Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz) und macht damit den Weg aus der Insolvenz frei. Der Verlag soll nun in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und damit in seinem Fortbestand gesichert werden.
  14146. 5.5.2000, Der „Freundeskreis Willy Berking“ enthüllt auf dem Hauptfriedhof in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth einen Gedenkstein zu Ehren des langjährigen Leiters des Tanzorchesters des Hessischen Rundfunks.
  14147. 13.8.1950, Eröffnung der regelmäßig stattfindenden Flughafen-Konzerte mit Willy Berking und seinem Rundfunk-Tanzorchester.
  14148. 3.8.1951, Der Hessische Rundfunk veranstaltet auf der Terrasse des Cafés Hauptwache ein öffentliches Konzert mit dem Tanzorchester Willy Berking unter dem Motto „Der Rhythmus der Großstadt“.
  14149. 13.10.1951, Konzert „Die Schlagerskala“ des Hessischen Rundfunks mit Vico Torriani und dem Tanzorchester Willy Berking.
  14150. 7.8.1957, Im Rahmen eines Bunten Abends im „Filmpalast“ überreicht die Deutsche Philips GmbH (Hamburg) Willy Berking, Tanzorchesterchef des Hessischen Rundfunks, eine „Goldene Schallplatte“ für eine Millionen verkaufte Schallplatten.
  14151. 22.6.1970, 60. Geburtstag des Leiters des Rundfunk-Tanz-Orchesters des Hessischen Rundfunks, Willy Berking (1910-1979) .
  14152. 31.3.1972, Willy Berking (1910-1979) legt die Leitung des Tanzorchesters des Hessischen Rundfunks nieder. Er selber will künftig nur noch komponieren.
  14153. 21.5.1979, Tod des Komponisten und Dirigenten Willy Berking (1910-1979), Gründer und langjähriger Leiter des Tanzorchester von Radio Frankfurt bzw. des Hessischen Rundfunks.
  14154. 2.11.1912, Sonaten-Abend mit Herman Berkowski (Violine) im Saal der Frankfurt-Loge.
  14155. 24.9.1891–26.9.1891, Der Minister für Handel und Gewerbe, Hans Hermann Freiherr von Berlepsch, besucht die Mainstadt und besichtigt u.a. die hiesige Handelskammer und die ihr unterstellten Institute sowie die Höchster Farbwerke.
  14156. 19.4.1989, Premiere von Johann Wolfgang Goethes „Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der Eisernen Hand“ in der Inszenierung von Einar Schleef im Bockenheimer Depot.
  14157. 15.6.1937, Eröffnung der neuen Zwei-Länder-Strecke Paris – Frankfurt am Main – Berlin der Deutschen Lufthansa und der französischen Luftverkehrsgesellschaft Air France.
  14158. 29.4.1937, Reichsinnenminister Wilhelm Frick trifft auf der Durchreise auf dem Flughafen Rhein-Main ein, besichtigt das Luftschiff „Hindenburg“ und fliegt danach in Richtung Berlin weiter.
  14159. 4.4.1937–25.4.1937, „Deutsche Kolonialausstellung“ 1937 des Reichskolonialbundes e. V. (Berlin) und der Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft m.b.H. (Frankfurt am Main) auf dem Festhallengeländes in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger.
  14160. 19.2.1937, Konzert des Strub-Quartetts (Berlin) im Saalbau.
  14161. 16.2.1937, Reichsorganisationsleiter Robert Ley besucht im Rahmen seiner Besichtigungsfahrt im Gau Hessen-Nassau auch die Mainstadt, um sich über den Stand des seit 14.02. d. J. in Frankfurt am Main laufenden 4. Reichsberufswettkampfes – Eröffnung am 13.02. d. J. in Berlin – zu informieren. Am Abend spricht Reichsleiter Ley auf einer Großkundgebung der Jungarbeiter aller Berufe in der Festhalle über das Thema „Revolution in der Berufserziehung“.
  14162. 29.1.1937, Konzert des Kammertrios für alte Musik (Berlin) im Saalbau.
  14163. 20.1.1937, Klavierabend mit Richard Laugs (Berlin) im Saalbau.
  14164. 5.8.1936, Max Schmeling kommt aus Berlin nach Frankfurt am Main, um am Abend vom Rhein-Main-Flughafen mit dem Luftschiff „Hindenburg“ in die Vereinigten Staaten zu fliegen.
  14165. 1.8.1936–2.8.1936, Prinz Rangsitz von Siam besucht auf seiner Reise nach Berlin zu den Olympischen Spielen die Mainstadt.
  14166. 9.6.1936, Großer Operettenabend der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ im Hippodrom unter der Mitwirkung von Marcel Wittrisch von der Staatsoper Berlin und des Orchesters des Reichssenders Frankfurt.
  14167. 28.5.1936, Tod der Sozialpolitikerin, Schriftstellerin und Mäzenin Bertha Pappenheim (1859-1936), seit 1895 Leiterin der Israelitischen Mädchenwaisenanstalt in Frankfurt am Main, seit 1900 als ehrenamtliche Waisen- und Armenpflegerin auch in der städtischen Kinder- und Jugendfürsorge tätig, von 1910 bis 1916 Mitglied des Städtischen Armenamtes. Entwickelte eine spezifische jüdische Wohlfahrtspflege in Frankfurt am Main. 1904 Mitbegründerin des „Jüdischen Frauenbundes“, dessen Vorsitz sie bis 1924 übernahm. 1907 Gründerin des „Heimes des Jüdischen Frauenbundes“ in Neu-Isenburg. 1917 Mitbegründerin der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden in Berlin. Dozentin am Frankfurter Freien Jüdischen Lehrhaus. Von einem Verhör der Gestapo im April 1936 nach einer Denunziation erholte sie sich nicht mehr. Im November 1938 brannten die Nazis das Haus I des „Heims des Jüdischen Frauenbundes“ nieder und beschädigten Haus II. 1942 wurden die Zöglinge und Erzieherinnen in den Osten deportiert.
  14168. 25.4.1936, Konzert des Philharmonischen Orchesters (Berlin) unter Leitung von Wilhelm Furtwängler im Saalbau.
  14169. 5.1.1936, Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit dem Tenor Helge Roswaenge (Staatsoper Berlin) im Saalbau.
  14170. 22.11.1935, Konzert des Fehse-Quartetts (Berlin) im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  14171. 27.10.1935–3.11.1935, „Woche des Deutschen Buches“, veranstaltet von der Reichsschrifttumskammer in Verbindung mit der Reichsarbeitsgemeinschaft für deutsche Buchwerbung e. V. in Berlin.
  14172. 26.10.1935–24.11.1935, Olympia-(Wander-)Ausstellung im Saxophonsaal des Festhallengeländes im Zusammenhang mit den XI. Olympischen Spielen 1936 in Berlin.
  14173. 25.8.1935–26.8.1935, Gastspiel der Schauspielerin Agnes Straub (Berlin) im Schauspielhaus.
  14174. 7.7.1935–25.7.1935, Ausstellung „Ewiges Deutschland“ im Kunstgewerbemuseum, veranstaltet von der Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums (Berlin).
  14175. 8.5.1935, Gastspiel von Franz Völker (Staatsoper Berlin) in der Hauptrolle der Operette „Der Zigeunerbaron“ im Opernhaus. (Wiederholung am 11.05.)
  14176. 29.3.1935, Konzert mit Maria Muller (Berlin) im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  14177. 1.3.1935, Konzert des Klingler-Quartetts (Berlin) im Saalbau.
  14178. 3.12.1934, Konzert des Havemann-Quartetts (Berlin) im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  14179. 14.6.1934, Landung des ersten „Blitzflugzeuges“ auf dem Frankfurter Flughafen. Die Eröffnung des Flugdienstes Berlin – Frankfurt – Köln auf den „Blitz-Flugstrecken“ in Deutschland ist eine Einrichtung der Lufthansa.
  14180. 31.5.1934, Gründung einer Gruppe Frankfurt und Umgebung der „Deutschen Gesellschaft für Gartenkultur e. V.“ (Berlin) im Kakteenzimmer des Palmengartens.
  14181. 14.3.1934, Rundfunk-Intendant Walther Beumelburg (1894-1944), Leiter des Südwestdeutschen Rundfunks Frankfurt, von Reichsminister Joseph Goebbels als Intendant der Funkstunde nach Berlin berufen, verabschiedet sich über sämtliche Sender des Südwestfunk-Gleichwellennetzes von der Hörerschaft.
  14182. 19.2.1934, Der Komponist und Dirigent, Generalmusikdirektor Max von Schillings (1868-1933), findet nach seiner Einäscherung in Berlin-Wilmersdorf Ende Juli vorigen Jahres seine letzte Ruhestätte in der Gruft der Familie von Brentano auf dem Hauptfriedhof.
  14183. 11.11.1933, Um 19.00 und um 21.00 Uhr erhält die Frankfurter Bürgerschaft die Gelegenheit, an der Hauptwache die Rede, die Hitler gestern im Siemenswerk in Berlin gehalten hat, im Tonfilm im Freien zu hören.
  14184. 3.11.1933, Kundgebung der deutschen Arbeitsopfer im Saalbau in Anwesenheit des Reichsleiters deutscher Arbeitsopfer, Friedrich Ebeling (Berlin).
  14185. 23.10.1933, Im Rahmen der Montagskonzerte des Frankfurter Orchestervereins Gastspiel der Altistin Karin Branzell von der Staatsoper Berlin im Saalbau.
  14186. 23.10.1933–28.10.1933, Pädagogische Musikwoche des Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht (Berlin) in Verbindung mit der Fachschaft für Kindergärtnerinnen und -hortnerinnen des NS-Lehrerbundes und dem städtischen Kindergärtnerinnenseminar für Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen im Städtischen Kindergärtnerinnenseminar, Ostendstraße.
  14187. 4.10.1933, Mitglieder der Mailänder Scala besuchen die Mainstadt auf dem Weg nach Berlin zu einem mehrtägigen Gastspiel.
  14188. 4.8.1933–6.8.1933, Verbandstagung des Zentralverbandes Deutscher Haus- und Grundbesitzer-Vereine (Berlin) anlässlich des 50jährigen Jubiläums des dem Zentralverband angeschlossenen Hausbesitzer-Vereins Frankfurt.
  14189. 24.6.1933, Gründung der Landesgruppe Hessen-Rheinland-Süd des Reichsluftschutzbundes (Berlin) mit Sitz in Frankfurt am Main.
  14190. 8.4.1933, Eröffnung einer Ausstellung mit Aquarellen von Karl Schmidt-Rottluff (Berlin) im Frankfurter Kunstverein, Junghofstraße.
  14191. 28.3.1933, Antrittsbesuch des Mitte März kommissarisch eingesetzten Frankfurter Oberbürgermeisters Friedrich Krebs (1894-1961) in Berlin.
  14192. 19.2.1933, Der Berliner Theaterkritiker der „Frankfurter Zeitung“, Dr. Bernhard Diebold (1886-1945), 1917 bis 1928 Redakteur der „Frankfurter Zeitung“ in Frankfurt am Main, danach in Berlin, spricht im Rahmen der Einführungsvorträge des Vereins Opernhilfe-Schauspielhaus im Schauspielhaus über das Thema „Vom Drama zur Szene“.
  14193. 19.2.1933, Matinée zugunsten der Opfer der Neunkirchener Explosionskatastrophe (am 10.02. d. J.) im Ufa-Palast Groß-Frankfurt mit Emmerich Albert Will, den Berliner Philharmonikern, dem Berliner Sinfonie-Orchester und dem Orchester der Städtischen Oper Berlin.
  14194. 18.1.1933, Öffentliche Gastwirteversammlung im Zoologischen Garten. Der Präsident des deutschen Gastwirtsverbandes, Emil Köster (Berlin), spricht über die katastrophale Lage im Gaststättengewerbe.
  14195. 17.1.1933, Vortrag des ehemaligen Professor in Lahore, Tarachand Roy, gegenwärtig Lektor am Indogermanischen Seminar der Universität Berlin, in Dr. Hoch’s Konservatorium über „Das Wunderland Indien“.
  14196. 3.1.1933, Auf dem Frankfurter Flughafen landet der Ozeanflieger Major Fitzmaurice, der gemeinsam mit zwei weiteren Fliegern am 12.04.1928 von Berlin über Dublin und die Nordatlantikstrecke Greenly-Island an der Labradorküste erreichte.
  14197. 12.12.1932, Kundgebung des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten mit Dr. Ludwig Freund (Berlin), der über die inneren Beziehungen von „Deutschtum und Judentum“ spricht.
  14198. 6.12.1932, Der neu ernannte italienische Botschafter in Berlin, Vittorio Cerruti, stattet Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) seinen offiziellen Antrittsbesuch ab und nimmt einen Tag später an der Generalversammlung der Deutsch-Italienischen Handelskammer in Frankfurt am Main teil.
  14199. 5.12.1932, Vor fünfzig Jahren wurde die Deutsche Kolonial-Gesellschaft (Berlin) im kleinen Saalbau in Frankfurt am Main gegründet. Mitbegründer war der damalige Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Johannes Miquel (1828-1901).
  14200. 29.11.1932, Gastspiel des Deutschen Theaters (Berlin) im Schauspielhaus mit Gerhart Hauptmanns Drama „Rose Bernd“. In der Titelrolle: Paula Wesssely.
  14201. 6.11.1932–7.11.1932, Konzerte des Frankfurter Orchestervereins unter der Leitung von Hans Rosbaud im Saalbau mit dem Tenor der Staatsoper in Berlin und Wien, Helge Roswaenge.
  14202. 2.10.1932, Mitglieder des englischen Unterhauses besuchen auf Einladung der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft zu Berlin während ihrer Deutschlandreise die Mainstadt. Die weiblichen Abgeordneten der britischen Konservativen Partei besichtigen u.a. die Altstadt sowie Frankfurter Siedlungen.
  14203. 14.9.1932, Als die vier in Frankfurt am Main wohnhaften nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten am späten Abend mit dem Zug aus Berlin auf dem Hauptbahnhof ankommen, werden sie von mehreren tausend Nationalsozialisten in Uniform und in Zivil empfangen. Die Kaiserstraße, Fahrdämme wie Bürgersteige sind in wenigen Minuten von einer schreienden und tobenden Menschenmenge erfüllt. Die Polizei drängt die Demonstranten auf die Bürgersteige ab. An der Hauptwache stellen sich Polizeibeamte den Demonstranten entgegen, deren Zug zunächst stockt, sich dann wieder in Bewegung setzt. Der Polizei gelingt es nicht, die Protestaktionen gegen das Demonstrationsverbot und die Verstöße gegen die Polizeivorschriften zu unterbinden. Ruhe kehrt in der Innenstadt erst ein, nachdem die Nationalsozialisten nach Hause gegangen sind.
  14204. 1.8.1932, Eröffnung der „Operetten-Festspiele“ im Neuen Theater unter der künstlerischen Leitung von Fritz Hirsch und Hugo Helm vom Schillertheater Berlin. Zur Aufführung gelangt die Operette von Robert Stolz „Wenn die kleinen Veilchen blühn“.
  14205. 16.7.1932, Premiere des Gastspiel des Ensembles der Komischen Oper (Berlin) mit der Operette von Walter W. Goetze „Für eine schöne Frau“ im Neuen Theater.
  14206. 9.7.1932, Riesenfeuerwerk des Frankfurter Verkehrsvereins in Gemeinschaft mit der Deutschen Pyrotechnische Fabriken AG (Berlin) im Stadion.
  14207. 16.6.1932, Eröffnung des Gastspiels von Lucie Mannheim (Staatstheater Berlin) im Neuen Theater in der Titelrolle der Posse „Die göttliche Jette“ von Günther Bibo und Emil Rameau in der Inszenierung des Theaterleiters Arthur Hellmer (1880-1961).
  14208. 20.3.1932–21.3.1932, Konzerte der Sopranistin Lotte Schöne (Staatsoper Berlin) im Saalbau.
  14209. 17.3.1932, Öffentliche Kundgebung des Gewerkschaftsrings im Volksbildungsheim. Reichswirtschaftsratsmitglied Max Mössinger (Berlin) spricht über „Die Arbeitnehmer im wirtschaftlichen Entscheidungskampf“.
  14210. 6.3.1932, Gastspiel des Direktors und Conferenciers, Sängers und Schauspielers des jüdisch-literarischen Kabaretts „Kaftan“ (Berlin), Maxim Sakaschansky, in Hochs Konservatorium.
  14211. 22.2.1932, Premiere des Films „Berlin Alexanderplatz“ im Roxy-Palast, mit Heinrich George in der Hauptrolle als Franz Biberkopf.
  14212. 4.2.1932, Vortrag des Juristen Prof. Hermann Heller (Berlin) (1891-1933) im Rahmen der Veranstaltungen der Frankfurter Ortsgruppe der Kant-Gesellschaft über „Die gegenwärtige Erneuerung der romantischen Staatstheorie“.
  14213. 31.1.1932, Große Kundgebung der „Eisernen Front“ im Schumanntheater mit einem Vortrag des Reichstagsabgeordneten Hans Vogel (Berlin).
  14214. 12.12.1931, Lieder-Abend mit Lotte Vogel (Berlin) im Saalbau.
  14215. 21.11.1931, Vortrag des Präsidenten des deutschen Landesverbandes der Zionisten-Revisionisten, Ortsgruppe Frankfurt am Main, Richard Lichtheim (Berlin), im großen Saal der Handelskammer über das Thema „Der Zionismus und die Strömungen unserer Zeit.
  14216. 6.10.1931, Im Anschluss an die deutsch-französischen Kundgebungen in Berlin und Paris findet auch in Frankfurt am Main im Volksbildungsheim, einberufen vom Deutsch-Französischen Ausschuss in Frankfurt am Main, eine Kundgebung für die Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich statt. Sprecher sind u.a. der sozialdemokratische Politiker, Historiker, Journalist und Schriftsteller Dr. h.c. Hermann Wendel (1884-1936) und der Redakteur der „Frankfurter Zeitung“, Wolf von Dewall (1882-1959).
  14217. 23.9.1931, Angehörige des Verbandes englischer Färberei-Besitzer besuchen von Berlin kommend die Mainstadt und besichtigen eine große Frankfurter Färberei im Stadtteil Niederrad.
  14218. 29.8.1931, Gastspiel des jüdischen Kabaretts „Kaftan“ (Berlin) mit Maxim Sakaschansky und Ruth Klinger in der Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landstraße.
  14219. 26.8.1931, Vortrag von Dr. Nathan Birnbaum (Berlin) über „Moderne Jugend und Religiosität“ im großen Saal der Loge Frankfurt, veranstaltet von der Agudas Jisroel-Jugendgruppe e. V.
  14220. 14.6.1931, Tagung des Initiativkomitees der Jewish Agency in Deutschland: Wieder gewählt werden u.a Stadtkämmerer Bruno Asch (jetzt Berlin) (1890-1940) und Justizrat Dr. Julius Blau (Frankfurt am Main) (1861-1939).
  14221. 11.5.1931–12.5.1931, Geschäftsführerkonferenz der „Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels e. V. Berlin“ samt Großkundgebung des gesamten Einzelhandels von Frankfurt und den umliegenden Bezirken im Volksbildungsheim (am 11.05.).
  14222. 26.4.1931, Vortrag des Präsidenten der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Dr. Kurt Blumenfeld (Berlin), im Vortragssaal der Handelskammer über das Thema „Im Kampf um den Zionismus.“
  14223. 14.4.1931, Der bisherige Frankfurter Stadtkämmerer Bruno Asch (1890-1940) wird von der Berliner Stadtverordnetenversammlung zum Kämmerer der Stadt Berlin gewählt.
  14224. 1.4.1931, Arien- und Lieder-Abend mit dem Kammersänger Heinrich Schlusnus (1888-1952) von der Staatsoper Berlin, im Saalbau.
  14225. 25.3.1931, Dritter Abend des Musik-Studios in der Kunsthandlung Prestel, Buchgasse. Die Pianistin Else C. Kraus (Berlin) spielt das gesamte Klavierwerk von Arnold Schönberg. Der Frankfurter Musiktheoretiker, Soziologe und Philosoph Dr. phil. habil. Theodor Wiesengrund Adorno (1903-1969) gibt einleitende Hinweise auf die besondere Art und Notwendigkeit der Probleme, die Schönbergs Musik stellt.
  14226. 20.3.1931, Anstelle des verhinderten Dichters und Arztes Dr. Friedrich Wolf, der auf einer Veranstaltung der Internationalen Arbeiterhilfe gegen den Paragraphen 218 im Zoologischen Garten sprechen sollte, kommt Dr. Friedländer, Berlin.
  14227. 22.2.1931, Demonstration des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold gegen die Nationalsozialisten. Prominente Redner sind u.a. Reichstagspräsident Paul Löbe (Berlin) und Charles Spinasse (Paris).
  14228. 6.9.1930, Reichstagswahlkampfveranstaltung der „Konservativen Volkspartei“ mit Anna von Gierke (Berlin) im Volksbildungsheim.
  14229. 16.6.1930–21.6.1930, „Akademie über Reichs- und Verwaltungsreform“ der Deutschen Hochschule für Politik (Berlin) auf Einladung der Stadt Frankfurt am Main.
  14230. 25.5.1930, Auch Frankfurt am Main bewirbt sich um die Olympischen Spiele 1936. Auf der in Berlin stattfindenden Olympia-Konferenz offerieren die Vertreter der Mainstadt entsprechende Vorschläge. So soll die Zahl der Zuschauerplätze für die Kampfbahn des Frankfurter Stadions entsprechend erhöht werden.
  14231. 10.2.1930, 60. Geburtstag des Bildhauers Prof. Fritz Klimsch (1870-1960), seit 1921 Ordinarius für freie und angewandte Kunst in Berlin.
  14232. 14.5.1929, Bezirks-Wettkochen der Preisträgerinnen der Ortswettkochen in Frankfurt am Main, Gießen, Fulda usw. im Palmengarten. Die Siegerin reist zum Reichswettkochen nach Berlin.
  14233. 6.5.1929, Konzert des Dirigenten Wilhelm Furtwänglers mit dem Philharmonischen Orchester (Berlin) im Großen Saalbau.
  14234. 26.3.1929–28.3.1929, 5. Reichssitzung des Hauptausschusses für Arbeiterwohlfahrt (Berlin) im Volksbildungsheim.
  14235. 18.3.1929, Erstes Bildtelegramm Berlin – Frankfurt. Ein Lichtbild vom Brandenburger Tor in Berlin wird vormittags um 11.30 Uhr für die „Frankfurter Nachrichten“ angefertigt und ist um 13.45 Uhr im Besitz der hiesigen Tageszeitung.
  14236. 8.3.1929, Einmaliges Tanzgastspiel mit Vera Skoronel und ihrer Kammergruppe (Berlin) im Opernhaus.
  14237. 8.10.1928–12.10.1928, Revue-Gastspiel „Es liegt in der Luft“ mit dem Leiter des „Deutschen Theaters“ in Berlin, Max Reinhardt, im „Neuen Theater“.
  14238. 28.9.1928–30.9.1928, Neunter Vertretertag des „Hilfsbundes für die Elsass-Lothringer im Reich, e. V.“ (Berlin) im Bürgersaal des Rathauses.
  14239. 14.7.1928–16.7.1928, Außerordentliche Generalversammlung des „Verbandes für Freidenkertum und Feuerbestattung e. V.“ (Berlin) im Volksbildungsheim.
  14240. 19.5.1928, Festakt anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Frankfurter Ortsgruppe des „Reichsverbandes der Deutschen Versicherungs-Generalagenten (RVG) e. V.“ (Berlin) im Bürgersaal des Rathauses.
  14241. 20.3.1928, Der Preußische Landtag in Berlin nimmt den Gesetzesentwurf über die Erweiterung des Stadtkreises Frankfurt am Main und die Neueinteilung von Landkreisen im Regierungsbezirk Wiesbaden mit großer Mehrheit endgültig an.
  14242. 14.11.1927, Erste öffentliche Massenveranstaltung der NSDAP in Frankfurt am Main. Über 1.000 Personen versammeln sich im Volksbildungsheim, um den Redner Joseph Goebbels, Gauleiter der NSDAP von Berlin, zu hören. Nur wenig später kommt es in der Mainstadt zur ersten Demonstration der NS-Bewegung in der Innenstadt mit ca. 500 Teilnehmern.
  14243. 19.10.1927, Deutsch-amerikanische Feier der Zweigstelle Frankfurt am Main anlässlich des 25jährigen Jubiläums der amerikanischen Handelskammer in Deutschland (Berlin).
  14244. 4.10.1927, (nichtöffentliche) Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl neuer Magistratsmitglieder: u.a. des Frankfurter Magistratsrats Dr. Max Michel (1888-1941) mit 38 Stimmen für den Posten des städtischen Verwaltungsjuristen und des Oberschulrats Dr. Rudolf Keller (1878-1960) (Berlin-Zehlendorf) mit 37 Stimmen für das Schuldezernat.
  14245. 31.7.1927–6.8.1927, Internationale Arbeiter-Musikwoche mit einem Eröffnungskonzert im Schumann-Theater in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) und dem Vorsitzenden des Deutschen Arbeitersängerbundes Julius Meyer (Berlin). In- und ausländische Arbeiter-Gesangvereine geben Konzerte auf öffentlichen Plätzen der Stadt. Am 06.08. findet ein „Internationaler Volksliederabend“ mit Arbeitergesangvereinen aus Amsterdam, Brüssel, Luxemburg, Prag, Straßburg, Bern, Wien und Frankfurt am Main im Schumann-Theater statt.
  14246. 26.6.1927, Deutschamerikanische Journalisten, die von der Vereinigung Karl Schurz (Berlin) zu einer mehrwöchigen Reise durch Deutschland eingeladen worden sind, besuchen die Mainstadt und besichtigen die Ausstellung „Musik im Leben der Völker“.
  14247. 17.6.1927–20.6.1927, Jahresverbandstagung des Reichsverbandes der deutschen Fischkleinhändler e. V. (Berlin) in der Geschlechterstube des Römers (Delegiertensitzung) und im Volksbildungsheim (Vorstands- und Verbandsausschusssitzung und offizieller Verbandstag), veranstaltet vom Ortsverein „Südwestdeutsche Vereinigung der Fischspezial-Geschäfte e. V. Frankfurt am Main“.
  14248. 16.5.1927–21.5.1927, „Politische Akademie“ unter dem Gesamtthema „Die politische Machtverteilung im parlamentarischen Staate“, veranstaltet von der „Deutschen Hochschule für Politik“ (Berlin) auf Einladung der Stadt Frankfurt am Main. Die feierliche Eröffnung erfolgt in der Aula der Universität mit dem Politiker und Schriftsteller Dr. Theodor Heuss (1884-1963) – später erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland (1949-1959) – namens der „Deutschen Hochschule für Politik“.
  14249. 23.3.1927, Violinabend mit Georg Kulenkampff (Berlin) im Saalbau.
  14250. 19.3.1927–27.3.1927, Vortragsreihe mit Büroausstellung des „Reichskurs für wirtschaftliche Verwaltung“ von der Verwaltungsakademie Frankfurt am Main in Verbindung mit dem Deutschen Institut für wirtschaftliche Arbeit in der öffentlichen Verwaltung (DIWIV), Berlin, und dem Institut für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Frankfurt. Die Büroausstellung findet im Haus Werkbund auf dem Messegelände statt (bis 30.03.).
  14251. 4.10.1926–7.10.1926, Pädagogische Tagung: „Die Reformanstalten und Oberrealschulen“, veranstaltet vom Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht (Berlin).
  14252. 13.6.1926, Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1926 im Stadion Frankfurt am Main-Riederwald zwischen der Spielvereinigung Fürth [heute: Spielvereinigung Greuther Fürth] und Hertha B.S.C. Berlin. Die Mannschaft aus Fürth siegt mit 4:1 Toren und kann damit ihre zweite Deutsche Meisterschaft feiern.
  14253. 12.6.1926–14.6.1926, Bundestagung des „Österreichisch-Deutschen Volksbundes e. V.“ (Berlin) in der Loge „Zur Einigkeit“, samt Kundgebung in der Paulskirche (14.06.).
  14254. 15.4.1926, Vortrag des demokratischen Reichstagsabgeordneten, Bundesvorsitzender des „Gewerkschaftsbundes der Angestellten“ (GDA), Dachverband der liberalen Angestellten-Gewerkschaften, Gustav Schneider (Berlin) im Zoologischen Garten über „Europäische Wirtschaftsaufgaben“.
  14255. 20.2.1926–21.2.1926, Haupttagung des Verbandes Deutscher Annoncen-Expeditionen e. V. (Berlin) im Carlton-Hotel.
  14256. 8.6.1925–13.6.1925, Erste Preußische Polizeiwoche 1925 der Freien Vereinigung für Polizei- und Kriminalwissenschaft (Berlin) in Verbindung mit dem Preußischen Ministerium des Innern. Die Vorlesungen finden im Volksbildungsheim, ein städtischer Empfang am 08.06. im Römer statt.
  14257. 5.6.1925–7.6.1925, Der türkische Botschafter in Berlin, Kemaleddin Sami Pascha besucht die Mainstadt.
  14258. 3.5.1925–9.5.1925, „Frankfurter Kunsttage“: u.a. Ausstellung von Meisterwerken deutscher Fayencekunst aus deutschem Privatbesitz im Kunstgewerbemuseum, Theater- und Opernaufführungen, Orchesterkonzerte des Opernhausorchesters sowie ein Chorkonzert unter Leitung von Prof. Siegfried Ochs (Berlin).
  14259. 3.1.1925, Frankfurter Uraufführung von Klabunds (eigentlich Alfred Henschke) Märchenspiel „Der Kreidekreis. Spiel in fünf Akten nach dem Chinesischen“ (Berlin 1925) im Schauspielhaus unter der Regie von Richard Weichert (1880-1961), Dramaturg, seit 1919 Oberregisseur, seit 1920 Intendant am Frankfurter Schauspiel – in Anwesenheit des Autors.
  14260. 4.10.1923, Tod des Lehrers und Schulreformers, Geheimer Regierungsrat Karl Reinhardt (1849-1923), langjähriger Lehrer und Direktor am Frankfurter Gymnasium. Unter seiner Leitung wurde das Frankfurter Gymnasium 1897 geteilt: in das nach Plänen Reinhardts reformierte Goethe-Gymnasium und in das humanistische Lessing-Gymnasium. Im Jahre 1904 an das Kulturministerium nach Berlin berufen, wirkte er dort bis 1919, später Leiter der Internatsschule Salem am Bodensee.
  14261. 8.1.1923, Internationale Kundgebung der Kommunistischen Partei Deutschlands (Groß-Frankfurt) im Volksbildungsheim gegen den Versailler Frieden. Die KPD-Reichstagsabgeordnete Clara Zetkin (Berlin) tritt als Rednerin auf.
  14262. 2.12.1922–3.12.1922, Tagung des Reichsausschusses des Republikanischen Reichsbundes im Gewerkschaftshaus. Gleichzeitig schließen sich in Berlin republikanische Organisationen zu einem Landesverband Norddeutschland im Republikanischen Reichsbund zusammen, deren Vertreter am 03.12. an der Frankfurter Tagung teilnehmen.
  14263. 5.8.1922–7.8.1922, Hauptversammlung der Deutschen Kakteen-Gesellschaft (Berlin) im Palmengarten. Mit der Tagung ist eine Ausstellung von Kakteen verbunden.
  14264. 1.8.1922–2.8.1922, Dritte Verbandstag des Zentralverbandes für das Droschkengewerbe Deutschlands (Berlin) im Zoologischen Garten.
  14265. 30.10.1921, Einmaliger Arien-Liederabend der berühmten Coloratur-Sängerin Irma Petar (Berlin) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  14266. 15.9.1921, Gastspiel des Staats- und Domchores Berlin (Knabenchor) im Saalbau.
  14267. 26.7.1921–6.8.1921, Tagung des „Bundes Deutscher Tanzlehrer“ (Berlin) im Zoologischen Garten.
  14268. 6.5.1921, Nichtöffentliche Sitzung des Reichswirtschaftsgerichts im Justizgebäude unter dem Vorsitz eines Senatspräsidenten aus Berlin.
  14269. 22.3.1921, Vortrag von Elly Heuss-Knapp (Berlin) über „Armut und Würde im neuen Deutschland“ im Volksbildungsheim im Rahmen einer öffentlichen Versammlung des Demokratischen Vereins.
  14270. 8.2.1921, Liederabend mit dem Konzert und Opernsänger Heinrich Schlusnus (1888-1952), seit 1917 Kammersänger an der Königlichen Oper bzw. Staatsoper in Berlin (bis 1945), im Saalbau.
  14271. 13.1.1921, Wohltätigkeitskonzert zu Gunsten des Bürgerhospitals im Saalbau mit dem Frankfurter Symphonie-Orchester unter der Leitung des Generalintendanten an der Preußischen Staatsoper zu Berlin, Max von Schillings (1868-1933).
  14272. 4.12.1920, Konzert des Kammersängers Robert Hutt, Tenor der Staatsoper in Berlin, ehemaliges Mitglied der Frankfurter Oper, im Saalbau.
  14273. 26.11.1920, Das Reichswirtschafts-Gericht in Berlin hält in Frankfurt am Main eine nichtöffentliche Sitzung ab.
  14274. 20.8.1921–28.8.1921, Der „Reichsverband Deutscher Kolonialwaren- und Lebensmittelhändler e. V.“ (Sitz Berlin) unter Beteiligung seiner Landesverbände (u.a. des Landesverbandes des Hessischen Einzelhandels) veranstaltet in Verbindung mit seiner Hauptversammlung (21.-27.08. d. J.) in der Mainstadt eine Reichsausstellung für Kolonialwaren und Lebensmittel im Haus Offenbach am Hohenzollernplatz [heute: Platz der Republik]. Sie umfasst Nahrungs- und Genussmittel, Tabakerzeugnisse, Weine und Spirituosen, Materialwaren, Erzeugnisse der chemisch-technischen Industrien und Maschinenausrüstungen. Die technische Durchführung der Ausstellung übernimmt das städtische Messamt. Am 24.08. findet zusätzlich ein Sommerfest und am 27. 08. ein Äpfelweinfest auf dem Festhallengelände statt.
  14275. 3.1.1920, Der Nuntius für Deutschland in Berlin, Eugenio Pacelli (der spätere Papst Pius XII.) besucht die Mainstadt, besichtigt Kirchen und trägt sich im Römer in das „Goldene Buch“ der Stadt Frankfurt am Main ein.
  14276. 16.6.1919, Veranstaltung der Jüdischen Volkssozialistischen Partei in der Loge Adler, mit einem Vortrag des Schriftstellers Dr. Ludwig Strauß (Berlin) über jüdischen Sozialismus.
  14277. 10.4.1919, Öffentliche Versammlung des vorläufigen Ausschusses zur Vorbereitung eines „Jüdischen Kongresses“ in Deutschland mit dem Referenten Kurt Blumenfeld (Berlin) im Zoologischen Garten. Gefordert wird u.a.: Palästina als nationale Heimstätte aller Juden sowie rechtliche und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Juden in allen Ländern.
  14278. 25.3.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Rathaus. Thema ist der demnächst in Berlin zusammentretende Rätekongress.
  14279. 4.2.1919, Vortrag von Dr. Nahum Goldmann (Berlin), später Gründer und langjähriger Vorsitzender des „Jüdischen Weltkongresses“ (JWC), zum Thema „Weltfriedenskongress und Palästina“ im Bürgersaal des Rathauses, eine Veranstaltung der Zionistischen Vereinigung Frankfurt am Main.
  14280. 9.11.1918, Proklamation der Republik in Deutschland in Berlin durch den sozialdemokratischen Politiker Philipp Scheidemann: In der acht Mitgliedern zusammengesetzten Exekutive des Frankfurter Soldatenrates mit Sitz im Hotel „Frankfurter Hof“ dominieren von Anfang an die Mehrheitssozialdemokraten – die Arbeiterräte dagegen werden von der USPD dominiert. Die in den Betrieben und öffentlichen Versammlungen gewählten Arbeiterräte konstituieren sich am Nachmittag im „Frankfurter Hof“ (später: Karlstraße 15 am Hauptbahnhof). Eingesetzt wird ein Vollzugsausschuss, dessen Exekutive paritätisch mit je sieben Mandaten aus SPD und USPD besetzt wird. Oberbürgermeister Georg Voigt bietet die Mitarbeit von Magistrat und Stadtverwaltung an.
  14281. 8.9.1918–9.9.1918, Außerordentlicher Verbandstag des „Bundes deutscher Schuhmacher-Innungen“ (Sitz: Berlin) im Börsensaal.
  14282. 22.6.1918, Ernährungs-Reichskonferenz der Kriegsschutzstelle des Hansabundes für Gewerbe, Handel und Industrie im Bürgersaal des Rathauses – im Einverständnis mit dem Reichskriegsernährungsamt in Berlin.
  14283. 28.4.1918, Sozialdemokratische Konferenz des Agitationsbezirks Frankfurt am Main zur Wahl eines Bezirkssekretärs. Mit großer Mehrheit wird Max Groger (Berlin) zum besoldeten Bezirkssekretär gewählt – als Nachfolger des zur USPD gewechselten Robert Dißmann.
  14284. 9.2.1918, Öffentliche Versammlung der Frankfurter Ortsgruppe der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ im Zoologischen Garten. Reichstagsabgeordneter Georg Ledebour (Berlin) spricht über „Friedensfrage und Demokratisierung Deutschlands“.
  14285. 15.1.1918, Konzert des Königlichen Hof- und Dom-Chors, Berlin, im Saalbau.
  14286. 17.1.1918, Konzert des Friedemann-Quartetts, Berlin, im Saalbau.
  14287. 14.11.1917, Lieder- und Duetten-Abend mit Melitta Heim, Mitglied der K. und K. Hofoper, Wien, und Robert Hutt, Mitglied der Kgl. Hofoper, Berlin, im Saalbau.
  14288. 9.10.1917, Konzert mit Joseph Schwarz, Kgl. Hofopernsänger Berlin, mit klassischen und althebräischen Gesängen und Orgelbegleitung, im Saalbau.
  14289. 12.9.1917, Auf der außerordentlichen Generalversammlung des Internationalen Verbandes der Köche, Sitz in Frankfurt am Main, wird die Verschmelzung dieses Verbandes mit dem Verband Deutscher Köche (Berlin) beschlossen. Der neue Verband trägt den Namen „Verband der Köche“, mit Sitz und Direktion in der Mainstadt.
  14290. 24.1.1917, Vortrag der Publizistin und Frauenrechtlerin Helene Stöcker (Berlin) im Polytechnischen Saal über „Mutterschutz und Bevölkerungspolitik“, veranstaltet vom Verein „Frankfurter Mutterschutz“.
  14291. 27.11.1916, Erster von insgesamt zwölf, wöchentlichen Vorträgen von Dr. Franz Oppenheimer (Berlin) über Soziologie und angewandte Volkswirtschaft im Plenarsitzungssaal der Handelskammer, Börsenplatz, veranstaltet vom „Zentralverband des deutschen Großhandels, Bezirksgruppe Frankfurt am Main“.
  14292. 16.11.1916, I. Frankfurter Kunstvortrag im Saalbau, veranstaltet von Dr. Julius Plotke: Julius Meier-Graefe (Berlin) spricht über „Die Synthese des Impressionismus“.
  14293. 15.5.1916, Gründung der Ortsgruppe Frankfurt am Main des am 03.05. d. J. in Berlin gegründeten „Zentralverbandes des deutschen Großhandels“.
  14294. 17.2.1916, Klavierabend mit Edwin Fischer (Berlin) im Saalbau.
  14295. 7.10.1915–9.10.1915, Tagung der „Deutschen Zentrale für Jugendfürsorge“ (Berlin).
  14296. 22.3.1914, 1. Olympia-Propaganda-Sportfest im Schumann-Theater, veranstaltet vom Frankfurter Ausschuss für die 6. Olympiade 1916 in Berlin. Damit soll die Öffentlichkeit in der Mainstadt auf die 6. Olympiade im Deutschen Stadion zu Berlin 1916 aufmerksam gemacht werden. Zugleich sollen neue Anhänger für den Olympischen Sport geworben werden.
  14297. 25.1.1914, Lieder zur Laute und Viola mit Lieselott und Conrad Berner (Berlin) im „Hotel Schwan“.
  14298. 5.1.1914, Franz Schubert-Abend des Frankfurter Tonkünstler-Orchesters unter der Leitung von Max Kaempfert im Saalbau. Solistin: Agnes Leydhecker (Berlin)
  14299. 28.12.1913, Ein schwerer Schneesturm verursacht tagelange (bis 31.12.) Störungen im Telefonverkehr, vor allem bei den Fernleitungen. Besonders davon betroffen ist der Geschäftsverkehr zwischen Frankfurt am Main und Berlin.
  14300. 20.2.1914, Strafprozesses gegen die Sozialistin Rosa Luxemburg wegen Aufforderung zum Ungehorsam gegen Anordnungen der Obrigkeit. Es handelt sich um Äußerungen, die Rosa Luxemburg am 25. und 26.September 1913 in zwei Versammlungen in Fechenheim und Bockenheim getan haben soll. Das Urteil der Strafkammer lautet wegen zweier Vergehen nach § 110 des Strafgesetzbuches (Aufforderung vor öffentlicher Menschenmenge zum Ungehorsam gegen die Gesetze) auf ein Jahr Gefängnis. Rosa Luxemburg legt gegen das Urteil der Frankfurter Strafkammer Revision ein. Gegen das Urteil protestieren die sozialdemokratischen Vereine Frankfurt und Bockenheim zwei Tage später auf Versammlungen im Bürgersaal in Bornheim und in der Liederhalle in Bockenheim. Es sprechen Rosa Luxemburg und ihr Prozessverteidiger, Dr. Kurt Rosenfeld (Berlin).
  14301. 23.12.1913–26.12.1913, Erstaufführung „Das Mirakel“ von Karl Vollmoeller in der Festhalle unter der Regie von Max Reinhardt (1873-1943) als Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin. Musik: Engelbert Humperdinck (weitere Aufführungen am 25.12.1913-01.01.1914).
  14302. 22.11.1913, Soirée mit internationalen Chansons von Emma Hertrich (Berlin) im Saalbau.
  14303. 11.11.1913, Kammermusikabend der „Trio-Vereinigung“ aus Berlin im Saalbau.
  14304. 29.9.1913, Liederabend mit Johanna Kiss (Alt) aus Berlin im Saalbau.
  14305. 23.8.1913–7.9.1913, Gas-Ausstellung Frankfurt am Main in der Landwirtschaftlichen Halle, Ostendstraße, veranstaltet von der Frankfurter Gasgesellschaft, der Zentrale für Gasverwertung Berlin und dem Verband Deutscher Gas- und Wasserfachbeamten e. V. (Berlin). Die Eröffnung findet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) statt.
  14306. 31.5.1913–2.6.1913, 6. Verbandstag des Verbandes Deutscher Großhändler der Nahrungsmittel- und verwandter Branchen e. V. (Berlin).
  14307. 9.1.1913, Graf Ferdinand von Zeppelin, Pionier des Starrluftschiffbaus, trifft aus Berlin in der Mainmetropole ein und quartiert sich im Carlton-Hotel ein. Der Graf wohnt hier der Vorführung einer neuen Erfindung auf motorischem Gebiet bei.
  14308. 9.9.1912, Eröffnung der Niederlassung Frankfurt am Main von „Salamander Schuhges. M.b.H.“ (Berlin), Roßmarkt 15.
  14309. 13.5.1912, Vortrag des Nationalökonomen und Soziologen Prof. Werner Sombart (Berlin) über „Die Zukunft der Juden“ im großen Saal des Kaufmännischen Vereins, veranstaltet von der Zionistischen Vereinigung Frankfurt.
  14310. 16.3.1912, Klavierabend mit Luise Gmeiner (Berlin) im Saalbau.
  14311. 5.10.1911, Konzert des Kgl. Hof- und Domchores zu Berlin in der St. Katharinenkirche.
  14312. 20.2.1911, Liederabend mit Dora Windesheim (Berlin) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  14313. 5.2.1911, Trauerfeier des Sozialdemokratischen Vereins im Gewerkschaftshaus für den am 31.01. d. J. verstorbenen Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und Reichstagsabgeordneten Paul Singer (1844-1911), langjähriger Vorsitzender der sozialdemokratischen Stadtverordnetenfraktion in Berlin.
  14314. 19.10.1910–22.10.1910, Erster Deutscher Soziologentag in den Räumen der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften, veranstaltet von der im Jahr zuvor in Berlin gegründeten Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Georg Simmel. Weitere Vorträge halten u.a.: Prof. Ferdinand Tönnies, Prof. Max Weber und Prof. Werner Sombart.
  14315. 10.9.1910–12.9.1910, VI. Verbandstag des Verbandes Deutscher Bücherrevisoren e. V., Berlin, mit öffentlichen Vorträgen im Saal der Abendbörse, Ecke Schillerstraße und Börsenplatz.
  14316. 18.6.1910–20.6.1910, VII. öffentlicher Kongress und VIII. ordentlicher Bundestag des „Bundes der Versicherungs-Vertreter e. V. Berlin“ im roten Saal des Kaufmännischen Vereins sowie im Kaiserkeller, Kaiserstraße.
  14317. 22.3.1910, Feierliche Übergabe einer goldenen Amtskette an den Rektor der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften im Jügelhaus, die von Prof. Ludwig Darmstädter (1846-1927) zur Erinnerung an seine Verwandten Georg und Franziska Speyer gestiftet worden ist. Die goldene Kette für den Rektor der Akademie ist von Prof. Emil Doepler (Kunstgewerbemuseum Berlin) entworfen worden.
  14318. 10.3.1910, Vortrag des Berliner Publizisten Maximilian Harden über „Berlin“, veranstaltet von der „Freien literarischen Gesellschaft“.
  14319. 6.3.1910, Vortrag des in Berlin lehrenden Soziologen und Volkswirtschaftlers, Prof. Werner Sombart, im großen Saal des Kaufmännischen Vereins zum Thema: „Judaismus und Kapitalismus“.
  14320. 24.10.1908, Liederabend mit Hella Rensch-Sauer (Berlin) im Saalbau.
  14321. 25.1.1908, Liederabend mit Gertrud Fischer-Maretzki (Berlin) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  14322. 27.9.1907–30.9.1907, Vierte Hauptversammlung des „Verbandes fortschrittlicher Frauenvereine“ in der Loge Carl am Mozartplatz (Vorträge u.a. von Helene Stöcker, Berlin. Der Tagung geht die Generalversammlung des „Deutschen Verbandes für Frauenstimmrecht“ voraus.
  14323. 8.9.1907, Die Frankfurter Musikgruppe, der Frankfurter Musiklehrer-Verein, der Chordirigentenverband der Berufsmusiker und der Frankfurter Organistenverein beschließen, zur Wahrung gemeinschaftlicher ideeller und praktischer Interessen, sich zu einer Vereinigung zusammenzuschließen und dieser den Namen „Frankfurter Tonkünstler-Vereinigung“ zu geben. Die neue Vereinigung schließt sich als Mitglied dem Zentralverband deutscher Tonkünstler und Tonkünstlervereine (Berlin) an.
  14324. 21.2.1907, Liederabend mit Hella Rentsch-Sauer (Berlin) im Saalbau.
  14325. 21.1.1907, Maeterlinck-Abend in der Frankfurt-Loge mit Freiherr von Oppeln-Bronikowski (Berlin), der deutsche Übersetzer Maurice Maeterlincks, veranstaltet von der „Freien literarischen Gesellschaft“.
  14326. 11.1.1907, Vortrag der Sozialreformerin und Frauenrechtlerin Alice Salomon (Berlin) in der Loge Karl über „Mütter und Töchter“.
  14327. 2.8.1905–8.9.1905, Adolph von Menzel-Ausstellung im Frankfurter Kunstverein. Der Maler, Zeichner und Illustrator Adolph von Menzel (1815-1905) ist am 09. Februar d. J. in Berlin verstorben.
  14328. 23.7.1905, Gründung des Verbandes Deutscher Diplom-Kaufleute (VDDK) (Berlin, Geschäftsstelle Frankfurt am Main) – Gesamtverband der deutschen Diplom-Kaufleute. Bezweckt wird „die Förderung und Verbreitung betriebswirtschaftlicher Erfahrungen und Erkenntnisse in steter Verbindung zwischen Wirtschaftspraxis und Wirtschaftstheorie“ (§ 1 der Verbandsatzung).
  14329. 3.1.1905, Konzert mit Fritz Fiedler, Konzert- und Oratorien-Sänger aus Berlin, in der Frankfurt-Loge.
  14330. 25.6.1904, Vertrag zwischen dem Komitee zur Errichtung eines Otto von Bismarckdenkmals, dem Bildhauer Professor Rudolf Siemering (Berlin) (1835-1905) und dessen Sohn, Regierungsbaumeister W. Siemering, betreffend die Errichtung eines Bismarckdenkmals in Frankfurt am Main.
  14331. 29.1.1904, Einmaliges Grammophon-Konzert mit populär-wissenschaftlichem Vortrag im Großen Börsensaal, veranstaltet von der Deutschen Grammophon-AG. Berlin.
  14332. 28.4.1903, Vortrag des Berliner Sexualforschers Dr. Magnus Hirschfeld über Homosexualität und das „dritte Geschlecht“ im polytechnischen Saal, veranstaltet vom „Wissenschaftlich-humanitären Komitee Berlin – Frankfurt am Main“.
  14333. 26.11.1902, Vortragsabend des in Frankfurt am Main geborenen Schriftstellers Dr. Rudolf Presber (Berlin) (1868-1935) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  14334. 6.9.1902, Öffentliche, sozialpolitische Kundgebung im großen Saal des Gewerkschaftshauses, veranstaltet vom „Verein Reichs-Wohnungsgesetz“ und dem „Verband Deutscher Mietervereine“. Vorträge über die Reform des Wohnungswesens halten Adolf Damaschke (Berlin) und der Frankfurter Stadtverordnete Dr. Heinrich Roessler (1845-1924).
  14335. 22.7.1902, Gründung eines „Verbandes deutscher Damenfriseur- und Perückenmacher-Gehilfenvereine“, mit Sitz in Berlin, der dreizehn Vereine mit insgesamt 350 Mitgliedern umfasst.
  14336. 18.5.2000, Frankfurts Alt-Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann sagt vor dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin zur CDU-Finanzaffäre aus.
  14337. 23.11.1901, Klavierkonzert mit Conrad Ansorge (Berlin) im Saalbau.
  14338. 31.5.1901, Finanzminister a. d. Dr. Johannes von Miquel (1828-1901), trifft von Berlin in der Mainstadt ein und steigt im Hotel „Frankfurter Hof“ ab.
  14339. 3.9.1937, Der französische Botschafter in Berlin, François Poncet, besucht die Mainstadt. Aus diesem Anlass veranstaltet der Französische Konsul in Frankfurt am Main, Georges Dufort, einen Gesellschaftsabend, an dem auch Oberbürgermeister Friedrich Krebs teilnimmt.
  14340. 24.9.1937–30.9.1937, Gastspiel von Zirkus Busch (Berlin) auf dem Platz an der Ostendstraße.
  14341. 11.1.1938, Der Träger des Deutschen Nationalpreises, und Asienforscher Dr. Wilhelm Filchner (1877-1957) trifft unerwartet in Frankfurt am Main ein und reist am folgenden Tag vormittags nach Berlin weiter.
  14342. 22.1.1938, 80. Geburtstag des Zirkusdirektors Albert Schumann (1858-1939), seit den 1890er Jahren zahlreiche Zirkusgastspiele in der Mainstadt, 1905 Gründer des „Albert-Schumann-Theaters“ in Frankfurt am Main – nach dem Zirkus Renz in Berlin, der zweite feste Zirkusbau in Deutschland.
  14343. 25.1.1938, Lieder- und Arienabend im Saalbau mit der Kammersängerin Viorica Ursuleac (Staatsoper Berlin). Am Flügel: Prof. Clemens Krauß (1893-1954), 1924 bis 1929 Intendant des Opernhauses und Leiter der Museumskonzerte, seit 1929 an der Wiener Staatsoper, als Gastdirigent häufig in Frankfurt am Main.
  14344. 28.1.1938, Der Rennfahrer Bernd Rosemeyer (1909-1938) verunglückt während eines Rekordversuches auf der Reichsautobahn Frankfurt am Main - Darmstadt tödlich. Seine Leiche wird nach Frankfurt am Main gebracht und im Haus der SS in der Bockenheimer Landstraße aufbewahrt und am Tag darauf in Anwesenheit tausender Frankfurter nach dem Eilgüterbahnhof via Berlin überführt.
  14345. 16.2.1938, Gastspiel der Solotanzgruppe des Deutschen Opernhauses (Berlin) im Schauspielhaus.
  14346. 7.3.1938, Konzert mit dem Cellisten Ludwig Hoelscher (Berlin) im Saalbau.
  14347. 28.4.1938, Frankfurt-Premiere des Films „Olympia. Fest der Völker“ von den Olympischen Spielen in Berlin 1936 in den Lichtspielhäusern „Gloria“, Kaiserstraße, und „Pali“, Große Friedberger Straße.
  14348. 13.5.1938, Großkundgebung sämtlicher Vertrauensräte, Betriebsobmänner, Block- und Zellenobmänner der Betriebe des Kreises Groß-Frankfurt im Hippodrom. Es spricht der Gauwirtschaftsberater der NSDAP, Prof. Heinrich Hunke (Berlin) über das Thema „Die Wehrhaftmachung der deutschen Wirtschaft“.
  14349. 14.6.1938–15.6.1938, Auf ihrer Studienfahrt durch Deutschland besichtigen Studenten und einige Lehrkräfte der Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Berlin-Dahlem die Frankfurter Grünanlagen.
  14350. 1.7.1938, Reichskulturwalter Franz Moraller (Berlin), Präsident des Reichsbundes der deutschen Freilicht- und Volksschauspiele, und dem Leiter der letztjährigen Ausstellung „Das Theater im Freien“ im Karmeliterkloster, Prof. Carl Niessen (Köln), werden im Bürgersaal des Rathauses die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main für kulturelle Leistungen verliehen. Die offizielle Überreichung findet am 19.08. d. J. im Kurfürstenzimmer des Römers durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs statt.
  14351. 16.7.1938, Staatsschauspielerin Käthe Dorsch (Berlin) gastiert erstmals als „Gretchen“ in der Faustinszenierung auf dem Römerberg im Rahmen der Römerberg-Festspiele.
  14352. 1.8.1938, Die neue „JU 90“, der „Große Dessauer“, verkehrt ab heute täglich auf der Strecke 11 der Deutschen Lufthansa zwischen Frankfurt am Main und Berlin.
  14353. 5.8.1938, Das Großflugzeug Focke Wulf 200, Typ Condor, von der Deutschen Lufthansa, landet zum ersten Mal flugplanmäßig auf dem Rhein-Main-Flughafen. Der Start ist in Berlin erfolgt. In Zukunft wird diese Maschine regelmäßig zwischen Berlin und Frankfurt am Main verkehren.
  14354. 16.10.1938, Einpflanzung der Tilly-Fleischer-Eiche im Sportfeld in Anwesenheit von Vertretern des Frankfurter Sports. Die Frankfurterin Tilly Fleischer (1911-2005) hat im Rahmen der Olympischen Spiele 1936 in Berlin die erste Goldmedaille für Deutschland im Speerwerfen errungen.
  14355. 31.10.1938, Der neue Intendant des Reichssenders Frankfurt, Paul Lambrecht Werber (1881-1941), 1919 als Kommandeur der Freikorps maßgeblich an der Niederschlagung der Revolution in Berlin und München beteiligt, wird in sein Amt eingeführt.
  14356. 10.11.1938, Großappell der Vertrauensmitglieder, Betriebsführer und Betriebsobmänner im Hippodrom mit dem Leiter des Reichsschulungsamtes der NSDAP aus Berlin.
  14357. 5.3.1939–7.3.1939, Zweite Reichstagung „Volksgesundheit und Genussgifte“ des Hauptamtes für Volksgesundheit der NSDAP in Verbindung mit der Reichsstelle gegen den Alkoholmissbrauch, Berlin-Dahlem, im Saalbau, verbunden mit einem städtischen Empfang durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Bürgersaal des Rathauses. Auf der Eröffnungsveranstaltung sprechen u.a. Gauleiter Jakob Sprenger, der Chirurg Prof. Ferdinand Sauerbruch und der Reichsorganisationsleiter der NSDAP, Robert Ley. Zugleich findet auf dem Opernplatz die Reichswanderausstellung „Gesundheit – Dein höchstes Gut“ statt.
  14358. 30.3.1939, Tod des Dichters und Übersetzers Dr. Ludwig Fulda (1862-1939 Freitod), lebte seit 1888 in Berlin, häufige Vortragsreisen nach Frankfurt am Main, 1889 Mitbegründer und zeitweiliger Leiter der „Freien Bühne“ in Berlin, 1923 bis 1928 erster Präsident des Deutschen PEN-Zentrums, Gründer und Leiter des Goethebundes, 1926 Gründungsmitglied der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste, später Vizepräsident der Sektion Literatur. 1933 aufgrund seiner jüdischen Herkunft aus der Sektion verstoßen. 1935 Schreibverbot. Gehörte zu den meistgespielten Bühnenschriftstellern der Jahrhundertwende. 1932 mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  14359. 22.5.1939–24.5.1939, Der kaiserlich japanische Botschafter in Berlin, Hiroshi Oshima, besucht die Mainstadt und nimmt in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger an einem akademischen Akt der Johann Wolfgang Goethe-Universität teil. Diesem folgt ein Empfang im Römer durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Gelegentlich dieses Besuches findet auch die Gründung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt am Main statt.
  14360. 4.6.1939–6.6.1939, Studienreise der Kreisamtsleiter und Ortsgruppenleiter des Kreises Groß-Frankfurt der NSDAP nach Berlin.
  14361. 14.1.1940, Konzert des Opernsängers Willi Domgraf-Faßbaender, Staatsoper Berlin und München, im Saalbau.
  14362. 26.1.1940, Vortrag der Fliegerin Lola Schröter (Berlin) im Keglersporthaus über ihre Erlebnisse mit Flugzeug und Fallschirm.
  14363. 10.2.1940, 70. Geburtstag des in Frankfurt am Main geborenen Bildhauers Fritz Klimsch (1870-1960), Mitbegründer der Berliner Sezession (1898) und des Deutschen Künstlerbundes in Weimar (1904), 1910 Ernennung zum Professor der Preußischen Akademie der Künste in Berlin, 1921 Berufung auf den Lehrstuhl für freie und angewandte Kunst in Berlin. Aus diesem Anlass wird ihm die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
  14364. 18.2.1940, Johannes-Brahms-Konzert des Rhein-Mainischen Landesorchesters unter Leitung von Prof. Hermann Abendroth, Gewandhauskapellmeister Leipzig, und dem Solisten Prof. Wilhelm Kempff (Klavier) aus Berlin.
  14365. 9.4.1940, 80. Geburtstag des in Frankfurt am Main geborenen Malers und Radierers Prof. Philipp Franck (1860-1944), Mitbegründer der Berliner Sezession, von 1915 bis 1930 Direktor der Königlichen Kunstschule in Berlin.
  14366. 21.4.1940, Konzert des Rhein-Mainischen Landesorchesters im Saalbau mit dem Meistergeiger Heinz Stanske (Berlin).
  14367. 16.5.1940, Freitod des sozialdemokratischen Kommunalpolitikers Bruno Asch (1890-1940) in Amsterdam nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Holland, seit 1922 Bürgermeister von Höchst, seit 1925 Stadtkämmerer in Frankfurt am Main und enger Mitarbeiter von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945). Finanzdezernent der Stadt Berlin, 1933 Emigration nach Amsterdam. Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Bruno-Asch-Anlage in Höchst.
  14368. 31.5.1940, Sondergastspiel des ersten deutschen Kleinkunst-Theaters Berlin „Kabarett der Komiker“ im Saalbau, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“.
  14369. 27.7.1940, Große Arbeitstagung des Amtes für Volksgesundheit der NSDAP im Saalbau für die Ärzteschaft des Gaues Hessen-Nassau, mit einem Vortrag von Dr. med. Werner Bockhacker (Berlin), seit 1939 Leiter des Zentralamtes im Hauptamt für Volksgesundheit der NSDAP (HAVG) und Amtsleiter im neu gegründeten DAF-Amt Gesundheit und Volksschutz, über die Aufgaben des Amtes und über die Frage des Einsatzes von Betriebsärzten.
  14370. 7.9.1940, Tod des Ingenieurs, Flugzeugkonstrukteurs und Industriellen Edmund Rumpler (1872-1940), Oberingenieur bei den Adlerwerken in Frankfurt am Main, konstruierte dort den ersten Adler-Motor. 1908 Gründer der ersten deutschen Flugzeugfabrik in berlin, die Luftfahrzeug GmbH (ab 1917: Rumpler-Werke AG). 1912 Entwicklung des ersten deutschen V8-Flugzeugmotors. Wandte sich 1921, aufgrund des Versailler Vertrags, dem Automobilbau zu.
  14371. 13.10.1940, Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Meister des Tanzes“ Gastspiel der Kammertanzgruppe der Staatsoper Berlin unter der künstlerischen Leitung der Staatsballettmeisterin Lizzie Maudrik im Schumann-Theater.
  14372. 4.11.1940, Kammermusik-Abend mit Eta Harich-Schneider (Cembalo, Berlin) im Saalbau.
  14373. 27.11.1940–13.12.1940, Erste Konzertreise des Musischen Gymnasiums Frankfurt am Main unter der Leitung von Prof. Kurt Thomas (1904-1973), seit 1939 Leiter des Frankfurter Musischen Gymnasiums, durch elf deutsche Städte, u.a. nach Köln und Berlin.
  14374. 8.12.1940, Konzert der Ersten Solotänzerin der Staatsoper Berlin, Ilse Meudtner, im Schumann-Theater.
  14375. 11.1.1941, Premiere der Neuinszenierung von Friedrich Schillers Trauerspiel „Maria Stuart“ im Schauspielhaus. Regie führt der Generalintendant der Städtischen Bühnen (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958). Die Titelrolle spielt zum ersten Mal die Frankfurter Schauspielerin Else Knott (1909-1975), von 1936 bis 1942 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen, zugleich Engagements in Berlin (1940-1942) und in Straßburg (1941-1944).
  14376. 4.11.1941, Veranstaltung des Freien Deutschen Hochstifts anlässlich des 150. Todestages von Wolfgang Amadeus Mozart im Saalbau mit einer Gedenkrede mit dem Musikwissenschaftler Prof. Hans Joachim Moser (Berlin).
  14377. 18.11.1941, Klavierabend mit Hans W. Elschenbroich (Berlin) im Saalbau.
  14378. 13.12.1941, Klavierabend mit Siegfried Schultze (Berlin) im Saalbau.
  14379. 12.1.1942, Klavierabend mit Else Blatt (Berlin) im Saalbau.
  14380. 15.2.1942, Vortrag des Vorsitzenden der Deutschen Kinotechnischen Gesellschaft, Dr. Walter Raths (Berlin) über „Die Entwicklung der Farbenphotographie“ im „Haus der Technik“, Gau Hessen-Nassau, Ufa-Palast am Eschenheimer Turm.
  14381. 8.3.1942, Eröffnung der Ausstellung mit den Werker dreier Künstler Curt Weinhold (Calw), Elfriede Jungk (Berlin) und Carl Stoltz (Homburg v. d. Höhe) im Frankfurter Kunstverein.
  14382. 10.4.1942, Klavierabend mit Hans Erich Riebensahm (Berlin) im Saalbau.
  14383. 11.4.1942, Die Schauspielerin Maria Pierenkämper vom Schillertheater Berlin liest im Saalbau aus den Werken Goethes, Hebels, Mörikes, Hölderlins, Gottfried Kellers und von Wilhelm Busch.
  14384. 19.4.1942, Tanzabend mit Ursula Deinert, erste Solotänzerin des Deutschen Opernhauses Berlin, im Schumann-Theater.
  14385. 20.4.1942, Liederabend mit Heinrich Schlusnus (1888-1952), von 1917 bis 1945 Kammersänger an der Königlichen Oper Berlin, im Saalbau.
  14386. 2.5.1942, Lieder- und Arienabend mit dem Kammersänger Franz Völker (Staatsoper Berlin) (1899-1965) im Saalbau.
  14387. 20.8.1942, Premiere der Neuinszenierung von Johann Wolfgangn von Goethes Schauspiel „Stella. Ein Schauspiel für Liebende“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen. Bühnengestaltung: Theaterdirektor Robert George (1879-1959), Bühnenbild: Peter Steinbach (1908-1945). Maria Pierenkämper vom Schillertheater Berlin spielt die Stella.
  14388. 13.11.1942, Zum ersten Mal tagt der Verein deutscher Ingenieure im NS-Bund Deutscher Technik (NSBDT), Fachausschuss für Staubtechnik, der bisher stets in Berlin zusammenkam, im Hörsaal des Physikalischen Vereins der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Eröffnung durch Obmann Dr. Ing. Philipp Siedler (1877-1965).
  14389. 9.12.1942, Klavierabend mit Hans W. Elschenbroich (Berlin) im Saalbau.
  14390. 16.3.1943, Deportation von 41 Frankfurter Juden über Berlin ins Ghetto Theresienstadt.
  14391. 9.5.1943, Lieder- und Arien-Abend mit dem Kammersänger Franz Völker (Tenor) von der Staatsoper Berlin im Saalbau.
  14392. 8.3.1944, 65. Geburtstag des in Frankfurt am Main geborenen Chemikers Prof. Otto Hahn (1879-1968), Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin (seit 1924) und des Physikalischen Vereins in Frankfurt am Main (seit 1925). Aus diesem Anlass verleiht ihm Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  14393. 9.6.1944, Tod der Politikerin und NS-Widerstandskämpferin Johanna Kirchner(1889-1944), seit 1908 Mitglied der SPD, 1919 Vorstandsmitglied der Frankfurter SPD, Mitarbeiterin der „Frankfurter Volksstimme“ und der Frankfurter „Arbeiterwohlfahrt“. Seit 1926 hauptamtliche SPD-Parteisekretärin in der Mainstadt. 1933 Emigration ins Saarland, 1935 nach Frankreich, 1942 verhaftet, nach Deutschland ausgeliefert und 1943 vom „Volksgerichtshof“ zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. 1944 in einer vom berüchtigten NS-Strafrichter Roland Freisler (1893-1945), Präsident des Volksgerichtshofes (1942-1945), betriebenen Neuverhandlung vor einem „Besonderen Senat“ des Volksgerichtshofes wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 09.06.1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
  14394. 30.8.1944, Tod des Berufsoffiziers und Widerstandskämpfers Carl-Heinrich von Stülpnagel (1886-1944), seit 1889 in Frankfurt am Main, von 1895 bis 1904 Besuch des Lessings-Gymnasiums. Nach 1918 Mitglied der Reichswehr. Von 1938 bis 1940 Oberquartiermeister im Generalstab des Heeres. 1941 Oberbefehlshaber der 17. Armee. Von 1942 bis 1944 Militärbefehlshaber in Frankreich. Unterstützte die Attentatspläne Graf von Stauffenbergs. Nach dem Scheitern des 20. Juli 1944 vom Volksgerichtshof zum Tod durch den Strang verurteilt und am 30.08.1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
  14395. 10.2.1945, 75. Geburtstag des Frankfurter Bildhauers Fritz Klimsch (1870-1960), Sohn des Frankfurter Malers und Lithographen Prof. Eugen Klimsch (1839-1896), von 1886 bis 1894 Studium an der Berliner Akademie, danach Studienreisen nach Paris und Italien, 1898 Mitbegründer der Berliner Sezession und 1904 des Deutschen Künstlerbundes in Weimar. 1910 Ernennung zum Professor der Preußischen Akademie der Künste in Berlin, 1921 Berufung auf einen Lehrstuhl für freie und angewandte Kunst ebd., 1943 in Berlin ausgebombt und Übersiedlung nach Salzburg.
  14396. 5.3.1945, Tod des ehemaligen Oberbürgermeisters (1924-1933) Dr. Ludwig Landmann (1868-1945), seit 1916 Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Wohnungswesen in Frankfurt am Main, am 02.10.1924 zum Frankfurter Stadtoberhaupt gewählt, seit 1919 Mitglied der DDP, trieb eine weitsichtige Wirtschafts- Wohnungsbau- und Siedlungspolitik. Nach der Kommunalwahl 1933 von den Nationalsozialisten aus dem Amt vertrieben. Er ging zunächst nach Berlin, kurz vor Kriegsbeginn in die Niederlande, wo er in Voorburg, Provinz Südholland, verstarb. Ehrengrab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof.
  14397. 11.5.1945, In Berlin ratifiziert General Keitel die deutsche Kapitulation in Gegenwart der Marschälle Schukow und Montgomery und der Generale Eisenhower und de Lattre de Tassigny.
  14398. 5.6.1945, Der Alliierte Kontrollrat tritt in Berlin zu seiner ersten Sitzung zusammen. Einteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen; die Regierungen der vier Siegermächte übernehmen die „Oberste Regierungsgewalt in Deutschland“.
  14399. 24.3.1946, Öffentliche Kundgebung der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem Parteivorsitzenden Minister a. D. Dr. Wilhelm Külz (Berlin) als Hauptredner.
  14400. 1.4.1946, Das Hauptquartier der amerikanischen Militärregierung in Frankfurt am Main ist aufgelöst. Die Kontrolle der Regierungsgeschäfte geht auf die amerikanische Militärregierung in Berlin über.
  14401. 6.9.1946, Einjähriges Jubiläum von DANA, der einzigen deutschen Nachrichtenagentur in der amerikanischen Besatzungszone. Mittelpunkt dieses Nachrichtennetzes ist die Zentrale in Bad-Nauheim mit den Hauptbüros u.a. in Frankfurt am Main, Berlin, München, Stuttgart, Nürnberg, Heidelberg, Wiesbaden, Kassel und Bremen.
  14402. 2.10.1946, Der hessische Verfassungsentwurf wird in zweiter Lesung mit den 69 Stimmen der CDU und SPD angenommen. LDP und KPD enthalten sich der Stimme. Der Entwurf geht nun an OMGUS, Berlin (Office of Military Government for Germans, United States = Militärregierung der Vereinigten Staaten für Deutschland).
  14403. 19.11.1946, Wahlkundgebung der Frankfurter SPD zu den bevorstehenden hessischen Landtagswahlen mit Franz Neumann aus Berlin als Hauptredner.
  14404. 9.12.1946, Im Rahmen der Frankfurter Universitätsvorträge Gastvorlesung von Professor Eduard Kohlrausch, Dekan der juristischen Fakultät der Universität Berlin, zum Thema „Goethe und das Recht“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  14405. 13.12.1946, Pressekonferenz von Wilhelm Knothe, Landesvorsitzender der SPD Hessen, vor Vertretern der hessischen Presse, über seinen Besuch in England als Teilnehmer der SPD-Delegation, die aus Dr. Kurt Schumacher (Hannover), Dr. Viktor Agartz (Minden), Fritz Heine (Hannover) und Franz Neumann (Berlin) besteht. Die deutschen Sozialdemokraten sprechen in 18 öffentlichen Versammlungen in England zu ca. 20.000 deutschen Kriegsgefangenen.
  14406. 6.7.1947, Konzert des Kammersängers Marcel Wittrisch, Staatsoper Berlin, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  14407. 23.4.1948, Großkundgebung der CDU anlässlich der Kommunalwahlen mit dem Vorsitzenden Jakob Kaiser (Berlin) auf dem Römerberg.
  14408. 16.6.1948, Der 1000. deutsche Passagier seit der Eröffnung der Fluglinie Frankfurt am Main – Berlin trifft von Berlin kommend auf dem Rhein-Main-Flughafen ein.
  14409. 20.6.1948, Tanzmatinée mit Bianca Rogge (Berlin) im Kleinen Theater im Zoo.
  14410. 6.7.1948, Großveranstaltung der SPD-Groß-Frankfurt auf dem Römerberg gegen die sowjetische Berlin-Blockade, mit dem Vorsitzenden der SPD-Hessen-Süd, Wilhelm Knothe.
  14411. 15.7.1948, Zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wird der innerdeutsche Luftpostverkehr für Briefe, Päckchen, Pakete auf der Fluglinie Frankfurt am Main – Berlin aufgenommen.
  14412. 6.8.1948, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub fliegen abends vom Rhein-Main-Flughafen nach Berlin, um Berlins Oberbürgermeisterin Louise Schroeder die Frankfurter Medikamentenspende zu übergeben.
  14413. 9.10.1948–10.10.1948, „Hilfstag Berlin“ in Hessen.
  14414. 21.10.1948, Handwerkstag 1948 in der Paulskirche veranstaltet von der „Zentralarbeitsgemeinschaft des Handwerks im Vereinigten Wirtschaftsgebiet“. Diese Gesamttagung der Handwerksführung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, der französischen Zone und der Stadt Berlin findet in Anwesenheit des Gastgebers, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, und Professor Ludwig Erhards, Direktor der Verwaltung für Wirtschaft in der britischen und amerikanischen Zone, statt. Erhard vertritt den Standpunkt, es sei besser, Frankfurt am Main werde nicht Bundeshauptstadt, sondern monetärer Mittelpunkt einer künftigen Bundesrepublik. Die Abschlussansprache hält der Elektromeister Willi Müller, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt am Main. Die Tagung knüpft an den Handwerkerkongress 1848 an, zu dem sich vor hundert Jahren 200 deutsche Handwerksvertreter unter der Leitung des Frankfurter Abgeordneten und Metzgermeisters Johann Martin May in der Paulskirche zusammengefunden hatten.
  14415. 14.11.1948, Amerikanisches Fußballspiel Rhein-Main – Constabulary in der Hauptkampfbahn des Stadion Frankfurt am Main im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung des Hilfswerks Berlin zugunsten deutscher Kinder.
  14416. 2.12.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Berlin-Debatte, Erhöhung der Getränkesteuer und Genehmigung von Bühnenzuschüssen.
  14417. 1.4.1949–9.4.1949, Einhundert Jahre Telegraphie zwischen Frankfurt am Main und Berlin. Anlässlich dieses Jubiläums eröffnet die Oberpostdirektion Frankfurt eine Ausstellung über „Hundert Jahre Telegraphie in Frankfurt“ mit alten und neuen Telegraphie-Apparaten.
  14418. 11.4.1949, Vortrag des Oberbürgermeisters von Berlin, Professor Ernst Reuter, in der Paulskirche, anlässlich der Generalversammlung der Industrie- und Handelskammer.
  14419. 13.5.1949, Zum ersten Mal nach Aufhebung der Berliner Blockade trifft ein Interzonen-Omnibus aus Berlin in Frankfurt am Main ein. Der Omnibus fährt zweimal wöchentlich von Berlin über Hannover-Kassel nach Frankfurt am Main und zurück.
  14420. 1.7.1949, Täglich fährt jetzt ein Interzonen-Express von Frankfurt am Main nach Berlin und zurück.
  14421. 14.8.1949, Das Hauptquartier der amerikanischen Militärregierung in Deutschland (OMGUS) wird von Berlin nach Frankfurt am Main verlegt.
  14422. 24.8.1949, Gründungsversammlung der Landsmannschaft Groß-Berlin im großen Saal bei Lippmann am Hauptbahnhof.
  14423. 6.12.1949, Zusammenkunft von in Deutschland tätigen Rabbinern im Philanthropin: Dr. Ohrenstein (München), Dr. Weinberg (Frankfurt am Main), Dr. Klein (als Gast aus den USA), Professor Avidor (Regensburg) und Rabbiner Schwarzschild (Berlin).
  14424. 23.1.1950, Zulassung des öffentlichen Bildtelegraphendienstes - vorerst nur für die Presse - in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin. Bildannahme- und Sendestellen werden in Frankfurt am Main und Bonn sowie eine Bildempfangsstelle in Frankfurt am Main betrieben.
  14425. 7.2.1950, Auf dem Rhein-Main-Flughafen wird in Anwesenheit von Vertretern der Stadt Frankfurt am Main ein 64 Passagiere fassenden Flugzeug der American Overseas Airlines (AOA) auf den Namen „Frankfurt“ getauft. Das Flugzeug fliegt die Strecke Berlin – Frankfurt am Main. Damit wird zum ersten Mal ein amerikanisches Flugzeug auf einen deutschen Namen getauft.
  14426. 7.3.1950, Ankunft von Professor Waldemar Gurian von der Nortre-Dame University (USA) in Frankfurt am Main zu einer Vortragsreihe über die amerikanische Außenpolitik in den Amerika-Häusern der amerikanischen Besatzungszone u.a. in Stuttgart, München, Marburg und Berlin.
  14427. 12.5.1950, Einjähriges Bestehen der Interzonen-Omnibuslinie Frankfurt am Main – Berlin des Autobusunternehmers Kühn.
  14428. 31.5.1950–3.6.1950, 67. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie unter Beteiligung von Professor Wilhelm Sauerbruch (Berlin) auf dem Messegelände.
  14429. 27.10.1950, Konzert des Berliner Bläserquintetts, früher Staatsoper Berlin, im Ärztehaus, Hamburger Allee.
  14430. 28.10.1950, Öffentliche Kundgebung der FDP im Handwerkersaal, Braubachstraße 38, mit dem Fraktionschef der FDP-West-Berlin, Karl Hubert Schwennicke.
  14431. 12.1.1952, Westdeutsche Premiere des Berlin-Filmes „Symphonie einer Weltstadt“ im Turmpalast in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Professor Ernst Reuter.
  14432. 20.4.1952, Bei einer Wahlversammlung der SPD, Unterbezirk Frankfurt, im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten, spricht Ernst Reuter, Regierender Bürgermeister von Berlin.
  14433. 29.4.1952, Zwei sowjetische Düsenjäger vom Typ MIG 15 greifen im Luftkorridor nach Berlin in der Nähe von Dessau überraschend ein planmäßiges viermotoriges Verkehrsflugzeug der französischen Luftverkehrsgesellschaft „Air France“ mit Feuerstößen aus 2-cm-Bordkanonen und Maschinengewehren an. Dabei werden zwei Frankfurter, darunter ein Mitarbeiter der „Frankfurter Rundschau“, schwer verletzt.
  14434. 13.7.1952–15.7.1952, An der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Berlin nehmen aus Frankfurt am Main Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub, Stadtrat Dr. Hellmut Reinert sowie drei Stadtverordnete teil.
  14435. 15.1.1953, Eröffnung des neuen Hauses der Petag, Persische Teppichgesellschaft AG, Berlin, Mainzer Landstraße 87-89.
  14436. 21.6.1953–26.6.1953, Aktion „Hilfstag Hessen 1953 für Kinder aus West-Berlin und der Sowjetzone“, veranstaltet vom „Hilfswerk Berlin“.
  14437. 17.8.1953, Schon anderthalb Stunden nach dem offiziellen Start der „Kinderluftbrücke“ in Berlin, durch die insgesamt 1000 Mädchen und Jungen aus West- und Ost-Berlin sowie auch aus der DDR zu vierwöchigem Erholungsaufenthalt nach Westdeutschland geflogen werden sollen, landen kurz hintereinander vier Maschinen der amerikanischen Luftwaffe mit den ersten 100 Kindern auf dem Rhein-Main-Flughafen. Die für Frankfurt am Main bestimmten, insgesamt 200 Jugendlichen werden in von den Amerikanern zur Verfügung gestellten Unterkünften in Eschborn untergebracht.
  14438. 21.8.1953, In einer Großkundgebung der SPD spricht der Regierende Bürgermeister von Berlin, Professor Ernst Reuter, im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  14439. 1.9.1953, Kundgebung mit dem hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn im Römer zur Ehrung von 141 im Notaufnahmelager Berlin ermittelten Teilnehmern des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni d. J.
  14440. 29.10.1953, 30jähriges Jubiläum der Aufnahme des öffentlichen Programmbetriebes des Deutschen Rundfunks in Berlin.
  14441. 10.5.1954–23.5.1954, Wanderausstellung „Berlin heute“ in der Paulskirche.
  14442. 9.6.1954, Gedenkfeier anlässlich des 10. Todestages der in Berlin-Plötzensee hingerichteten Frankfurter Sozialistin und Sozialfürsorgerin Johanna Kirchner im Saal des Altersheims der Arbeiterwohlfahrt, des Johann-Kirchner-Heims, Gutleutstraße 293.
  14443. 22.12.1954, Eröffnung der dritten französischen Buchhandlung nach Berlin und Düsseldorf, in der Iduna-Jureit-Passage am Roßmarkt.
  14444. 22.5.1955, Eröffnungsfeier zum „Hilfstag Hessen 1955 für Kinder aus West-Berlin“ im Stadtverordnetensitzungssaal des Frankfurter Rathauses.
  14445. 8.10.1955, Erste Vollversammlung der in diesem Jahr entstandenen Stiftung „Hilfswerk Berlin“, mit Sitz in Frankfurt am Main.
  14446. 2.11.1955, Vortrag des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Professor Otto Suhr, auf dem Börsenplatz über „Die politische und wirtschaftliche Lage Berlins“.
  14447. 21.1.1956–22.1.1956, Erste Jahresversammlung des Zentralausschusses der seit letztem Jahr im Bundesgebiet und in West-Berlin tätigen fünf jüdischen Darlehnskassen.
  14448. 9.2.1956, Feierlichkeit anlässlich des 130jährigen Jubiläums von Café Kranzler (Berlin) und des 5jährigen Jubiläums des Frankfurter Café-Kranzler-Betriebes an der Hauptwache.
  14449. 21.4.1956–24.4.1956, Achte Rauchwarenmesse und Neuheiten-Ausstellung mit Leistungsschau des Kürschner-Handwerks unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Rund 170 Aussteller einschließlich der Zubehörindustrie aus der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin zeigen 9000 Besuchern einen umfassenden und repräsentativen Querschnitt durch die gesamte Rauchwarenwirtschaft.
  14450. 20.8.1957, Mitgliederversammlung der Frankfurter SPD im Palmengarten mit dem Ersten Vorsitzenden des SPD-Landesverbandes Berlin, Franz Neumann.
  14451. 26.10.1957, Judo-Großkampf, ein Städtemessen Paris – Berlin - Frankfurt am Main, im Börsensaal.
  14452. 8.6.1958, Bertolt-Brecht-Matinée des Deutschen Theater Berlin im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen mit Gisela May und Ernst Busch.
  14453. 31.10.1958, Dritter Bundestag des Arbeiter-Samariter-Bundes aus allen Bundesländern und West-Berlin im Rathauskasino.
  14454. 1.12.1958, Unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann bildet sich ein Aktionsausschuss des Frankfurter Kuratoriums „Unteilbares Deutschland“, dem alle politischen Parteien, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände, Jugend- und Frauenorganisationen und sonstige Institutionen angehören. Ziel ist ein Volksentscheid der gesamten Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland zum ungeteilten Deutschland und der Stadt Berlin.
  14455. 21.12.1958, Als erstes Bundesland startet Hessen die Sammelaktion des Kuratoriums „Unteilbares Deutschland“ für Berlin. In Frankfurt am Main, wo insgesamt 160.000 Abzeichen mit dem Brandenburger Tor verkauft werden, schaltet sich der gesamte Magistrat, an der Spitze Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann, in die Aktion ein.
  14456. 12.4.1959, Gastspiel des Deutschen Theaters, Berlin, mit Maxim Gorkis „Kleinbürgern“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14457. 14.6.1959, Feierstunde des Verbandes für Freiheit und Menschenwürde e. V., Frankfurt am Main, und des Bundes der Verfolgten des Naziregimes (BVN) Berlin anlässlich des 30. Geburtstages Anne Franks im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14458. 29.6.1959, 300.000 Menschen jubeln dem neuen Deutschen Fußballmeister Eintracht Frankfurt bei seiner Rückkehr aus Berlin am Hauptbahnhof und am Römer zu. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann ehrt die Meisterelf im Kaisersaal.
  14459. 3.10.1959, Gemeinschaftskonzert des Berliner Lehrer-Gesangvereins und des Männer- und Frauen-Chores Neeber-Schuler unter der Schirmherrschaft von Frau Ruth Brandt und Frau Rita Bockelmann zugunsten des Hilfswerks Berlin (Berliner Ferienkinder) im Festsaal des Zoologischen Gartens.
  14460. 11.3.1960, Die Angehörigen der sowjetischen Militärmission in Frankfurt am Main dürfen sich nur noch innerhalb der Stadt frei bewegen. Außer Fahrten zum US-Hauptquartier in Heidelberg und in die DDR über Herleshausen sind ihnen alle Reisen untersagt. Diese Maßnahme der Amerikaner und Briten ist eine Antwort auf die sowjetische Weigerung, den Angehörigen der amerikanischen Militärmission in Mitteldeutschland in der strittigen Frage der Pässe entgegenzukommen, durch die seit einiger Zeit der Verkehr zwischen der US-Mission in Potsdam und West-Berlin bzw. der Bundesrepublik Deutschland lahm gelegt ist.
  14461. 24.5.1960–18.9.1960, Internationale Ausstellung Präkolumbianische Kunst im Historischen Museum. Die wissenschaftliche Betreuung liegt in den Händen des Museums für Völkerkunde und des Frobenius-Instituts, die finanziellen Lasten tragen das Kuratorium Kulturelles Frankfurt, die Adolf-und-Luisa-Haeuser-Stiftung und die Stadt Frankfurt am Main. Die Ausstellung, die in Deutschland bislang in München und Berlin gezeigt wurde, umfasst etwa 750 Objekte, in der Hauptsache Keramiken und Plastiken sowie eine reichhaltige Abteilung von Goldschmiedearbeiten. Die Ausstellung führt in elf Kulturgebiete Mittelamerikas ein und umfasst einen Zeitraum von zweitausend Jahren. Die jüngsten der gezeigten Ausstellungsstücke entstanden kurz nach der Eroberung Mexicos durch die Heere von Hernán Cortés.
  14462. 30.9.1960–9.10.1960, Gastspiel von Zirkus Busch-Berlin am Römer.
  14463. 15.11.1960, 50jähriges Jubiläum des Technischen Büros Frankfurt am Main der DeTeWe, Deutsche Telefonwerke und Kabelindustrie AG Berlin.
  14464. 2.12.1960, Richtfest für das „Haus Berlin“, ein Wohn- und Geschäftshaus, gegenüber dem Hertie-Verwaltungsgebäude.
  14465. 23.2.1961, Der Kanzler-Kandidat der SPD und Regierender Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, besucht die Redaktion der „Frankfurter Rundschau“.
  14466. 19.4.1961, Bert-Brecht-Abend der Volksbühne unter dem Thema „Aus vier Jahreszeiten“ mit Rezitation, Songs und Chansons im Haus Dornbusch. Neben Gisela May vom Deutschen Theater, Berlin, wirkt Peter Fischer mit.
  14467. 20.6.1961, Der Regierende Bürgermeister von Berlin und SPD-Kanzlerkandidat Willy Brandt spricht im Rahmen der bevorstehenden Bundestagswahlen vor über 2000 Zuhörern im Zoo-Gesellschaftshaus.
  14468. 9.11.1962, Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, und der hessische Ministerpräsident, Dr. h.c. Georg August Zinn, sprechen anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen in einer Kundgebung des SPD-Unterbezirks Frankfurt in der Festhalle.
  14469. 25.3.1963–31.3.1963, Gastspiel „Die Maininger“ in Berlin mit ihren Programm „Kleine Reminiszensen“.
  14470. 18.10.1963–28.10.1963, Wanderausstellung „Berlin – die deutsche Hauptstadt“ in den Römerhallen.
  14471. 22.10.1963, Nach den Städten Berlin und Hamburg existiert nun auch in Frankfurt am Main ein Stadtpannendienst des ADAC, der über Funk und Telefon Tag und Nacht zu erreichen ist.
  14472. 28.5.1964, Der Gewerkschaftssekretär Heinz Brandt (1909-1986), der 1961 in Berlin von den Kommunisten entführt und eingesperrt worden war, kehrt nach Frankfurt am Main zurück.
  14473. 3.6.1964, Eintracht Frankfurt erreicht im Waldstadion das Endspiel um den DFB-Pokal durch einen 3:1-Sieg über Hertha BSC Berlin. Gegner der Frankfurter im Finale ist 1860 München.
  14474. 8.6.1964–14.6.1964, Freundschaftswoche Berlin – Frankfurt am Main mit einer Berliner Fotoausstellung in der Paulskirche.
  14475. 9.6.1964, Zum Gedenken an die Frankfurter Stadtverordnete Johanna Kirchner (1889-1944), die am 09.06.1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde, veranstaltet der SPD-Unterbezirk Frankfurt eine Gedenkfeier an ihrem Gedenkstein auf dem Hauptfriedhof.
  14476. 1.10.1964, Anlässlich des 70. Geburtstages des früheren DGB-Vorsitzenden Willi Richter besucht der Regierende Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, die Mainmetropole.
  14477. 1.11.1964, Der „Kyklos-Club“ zieht nach Berlin um.
  14478. 30.8.1965, Ankunft der ersten Erwachsenengruppe aus Israel – Wissenschaftler, Künstler, Pädagogen und Journalisten – zu einem Besuch in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin. Sie ist Gast des Frankfurter Bundes für Volksbildung. Finanziert wird die Reise von der Stadt Frankfurt am Main, dem Land Hessen, der Landeszentrale für politische Bildung u.a. Die Stadt Frankfurt am Main gibt den israelischen Gästen am 31.08. im Römer einen Empfang.
  14479. 4.10.1965–5.10.1965, Das Bundesverwaltungsgericht mit Sitz in Berlin tagt im Gebäude des Frankfurter Verwaltungsgerichts, Schumannstraße 2.
  14480. 5.10.1965, Leseabend mit der in Ost-Berlin lebenden Schriftstellerin Anna Seghers im Club Voltaire.
  14481. 12.11.1965, Eröffnung eines neuen Salons „Berlin“ im zweiten Stock des Hotels Intercontinental.
  14482. 28.3.1966, Eröffnung des Restaurants „Aschinger“ – ein Stück Berlin in der Mainstadt.
  14483. 31.3.1966, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) tauft am Tag des Eröffnungsfluges der von der Pan American Airways (PAA) betriebenen Strecke Frankfurt am Main – Berlin sowie auf ihren innerdeutschen Linien eine der neuen dreistrahligen Düsenverkehrsmaschinen Boeing 727 auf den Namen „Jet-Clipper-Frankfurt“.
  14484. 8.10.1966, Feierstunde anlässlich des 100jährigen Jubiläums des in Leipzig gegründeten Deutschen Buchdruckerverbandes sowie des 75jährigen Jubiläums des Verbandes der Lithographen und Steindrucker, Vorläuferorganisationen der IG Druck und Papier, in der Paulskirche mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt.
  14485. 18.11.1964–20.12.1964, Auschwitz-Ausstellung in der Paulskirche. Zum ersten Mal sind in Deutschland aus dem Auschwitz-Museum und dem Staatlichen Jüdischen Museum in Prag entliehene Gegenstände, Originalfotos und Schriftstücke zu sehen, die das infernalische Geschehen in den Konzentrations- und Vernichtungslagern widerspiegeln und unter Beweis stellen. Im Rahmen der Vorbereitungen zur Ausstellungseröffnung kommt es zu einem peinlichen Zwischenfall: Der Präsident des Internationalen Auschwitz-Komitees, Professor Robert Waitz, der als Redner bei der Eröffnung vorgesehen ist, erhält kurz vor der Eröffnungsfeier eine Absage der Stadt Frankfurt am Main, wonach er zwar als Gast, nicht jedoch als Redner willkommen sei. Die Eröffnungsansprachen halten Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Professor Eugen Kogon (1903-1987). Die Ausstellung wird später in Stuttgart, München, Hannover, Düsseldorf, Bremen, Kiel, Berlin und Wien gezeigt.
  14486. 28.10.1966–29.10.1966, Frankfurter Anglistengespräch ‘66 der Lehrstuhlinhaber für Anglistik und Amerikanistik aus der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin.
  14487. 9.9.1967, Demonstration des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) für den Berliner Studenten Fritz Teufel. 150 Studenten blockieren die Fahrbahn der Friedrich-Ebert-Anlage und setzen sich vor ein Polizeifahrzeug. Einen tags zuvor zugegangenen Haftbefehl aus Berlin gegen Teufel kann die Polizei nicht vollstrecken, da der Gesuchte im allgemeinen Durcheinander verschwindet.
  14488. 10.9.1967, Gastspiel des Jungen Ensemble, Berlin, im Palmengarten.
  14489. 5.2.1968, Der Versuch des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) mit seinem Chefideologen Rudi Dutschke (Berlin) an der Spitze im Anschluss an ein „Teach-in“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität das amerikanische Generalkonsulat zu besetzen, scheitert. Obwohl die rund 2000 Demonstranten immer wieder von der Bockenheimer Landstraße her zum Generalkonsulat vordringen, gelingt es ihnen nicht, die Absperrungen der Polizei, die Wasserwerfer und Schlagstöcke einsetzt, zu durchbrechen.
  14490. 11.4.1968, Im Anschluss an das Pistolenattentat gegen Rudi Dutschke in Berlin kommt es auch in Frankfurt am Main zu Demonstrationen von über 200 überwiegend Jugendlichen vor dem Hauptbahnhof und im Schauspielhaus.
  14491. 29.6.1968, Seit heute erstatten alle Postämter in Frankfurt am Main (und im gesamten Bundesgebiet) die Visa-Gebühren zurück, die Reisende aus dem Bundesgebiet bei der Fahrt von und nach West-Berlin an den DDR-Grenzkontrollstellen entrichten müssen.
  14492. 16.7.1968, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert wird zum neuen Präsidenten der Stiftung Hilfswerk Berlin gewählt. Er tritt sein Amt tags darauf zum 20jährigen Jubiläum dieser Stiftung an.
  14493. 16.12.1968, Gründung eines „Sozialistischen Clubs“ im Volksbildungsheim nach dem Vorbild des Republikanischen Clubs in Berlin.
  14494. 3.3.1969–6.3.1969, Bau- und Maschinentechnische Tagung der Versuchs- und Lehranstalt an der Technischen Universität Berlin.
  14495. 9.6.1969, Vor 25 Jahren wurde die Frankfurter Widerstandskämpferin Johanna Kirchner (1889-1944) in Berlin-Plötzensee von den Nationalsozialisten hingerichtet.
  14496. 8.3.1970, Erstmalige Verleihung des „Otto-Hahn-Preises der Stadt Frankfurt am Main“ der im vergangenen Jahr gegründeten „Otto-Hahn-Stiftung der Stadt Frankfurt am Main“ an den Arzt und Ordinarius für „Klinische Radiologie“ der Freien Universität Berlin, Professor Karl zum Winkel, im Kaisersaal des Römers.
  14497. 18.3.1970, Zur deutschen „Miss Tourismus“ wird auf der internationalen Tourismusbörse in West-Berlin die 22jährige Frankfurterin Christa Lorenz gewählt.
  14498. 18.6.1970, Karsten Voigt, Bundesvorsitzender der Jungsozialisten und Mitglied des Frankfurter SPD-Unterbezirksvorstandes, sucht zusammen mit anderen Jungsozialisten den Staatsratsvorsitzenden der DDR, Walter Ulbricht, in Ost-Berlin auf.
  14499. 20.1.1971, Der Konvent der Johann Wolfgang Goethe-Universität wählt den 39jährigen Professor Erhard Kantzenbach für die nächsten acht Jahre zum Universitätspräsidenten. Kantzenbach, Professor der wirtschaftlichen Staatswissenschaften und Mitglied der SPD, siegt mit 48:34 Stimmen über Professor Hans-Hermann Hartwich von der FU Berlin.
  14500. 2.2.1972, Der Magistrat entscheidet endgültig, das Waldstadion für die Fußballweltmeisterschaft 1974 auszubauen. Frankfurt am Main ist nach Berlin, Hamburg, Hannover, Gelsenkirchen, Dortmund, Düsseldorf, Stuttgart und München die neunte WM-Stadt für 1974.
  14501. 1.12.1972, Die Deutschlanddirektion der amerikanischen Luftverkehrsgesellschaft Pan-American World Airways (Panam) verlegt ihren Sitz von Frankfurt am Main nach Berlin.
  14502. 12.12.1972, Veranstaltung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) mit Mitgliedern des Deutschen Theaters Berlin (DDR) anlässlich des 175. Geburtstages von Heinrich Heine im Volksbildungsheim.
  14503. 4.7.1973, Versammlung von 500 Jugendlichen im Bürgerhaus Nordweststadt anlässlich der bevorstehenden X. Weltjugendfestspiele in Ost-Berlin.
  14504. 25.7.1973, Die rund 200köpfige Delegation Chiles für die X. Weltjugendfestspiele in Ost-Berlin wird von Oberbürgermeister Rudi Arndt im Rathaus empfangen.
  14505. 28.9.1973, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Hilfswerks Berlin“ (Sitz in Frankfurt am Main) in Berlin in Anwesenheit des Bundeskanzlers Willy Brandt und des Bundespräsidenten Dr. Gustav Heinemann.
  14506. 8.6.1974, Gedenkfeier im Gewerkschaftshaus anlässlich des 30. Jahrestages der Hinrichtung der Frankfurter Widerstandskämpferin und SPD-Politikerin Johanna Kirchner (1889-1944) am 09. Juni 1944 in Berlin-Plötzensee.
  14507. 21.2.1975, Die Firma Bieberhaus Gebr. Borst KG auf der Zeil wird von der Möbel-Hübner-Gruppe in Berlin übernommen.
  14508. 3.3.1975, Am Vormittag startet die Boeing 707-330 C „Africa“ mit mittlerweile fünf Terroristen und Pfarrer Heinrich Albertz an Bord. Flugziel ist der Südjemen. Einen Tag später kehrt Albertz über den Rhein-Main-Flughafen nach Berlin zurück.
  14509. 2.11.1975–8.11.1975, Freundschaftsbesuch von Oberbürgermeister Rudi Arndt in den USA. Der Besuch erfolgt, um die Verbindung der deutschen Flughafenstädte Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Hamburg und Berlin mit New York und San Francisco zu dokumentieren.
  14510. 11.3.1889, 50. Geburtstag des Publizisten Josef Stern (1839-1902), seit 1873 Korrespondent der „Frankfurter Zeitung“ in Berlin, kurze Zeit später in die FZ-Redaktion als leitender Redakteur berufen.
  14511. 1.4.1891, Konzert mit Paul Bulss, Königlicher Kammersänger aus Berlin, in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  14512. 19.7.1891–21.7.1891, Hauptversammlung des „Verein deutscher Gartenkünstler“ (Sitz in Berlin) im Palmengarten.
  14513. 15.8.1891, Dem Vorstand der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung werden seitens der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft Berlin und der Maschinenfabrik Oerlikon die Maschinen, Transformatoren und Elektromotoren übergeben, die zur Kraftübertragung von Lauffen nach Frankfurt am Main erforderlich sind. Die erforderliche Leitung ist von der Reichspostverwaltung und der Kgl. Württembergischen Telegraphendirektion bis auf einige noch erforderliche Schutzvorrichtungen ebenfalls fertig gestellt worden.
  14514. 30.12.1891, Im Rahmen einer Tagung von Vertretern der Gartenbau- und Obstbaubranche aus dem Großherzogtum Hessen und Hessen-Nassau im „Kaiserhof“ Gründung einer Sektion des deutschen Pomologenvereins (Sitz in Berlin) für das Großherzogtum Hessen und Hessen-Nassau.
  14515. 30.4.1892, Zum ersten Mal fährt der neue Berlin-Frankfurt-Blitzzug – einer der schnellsten Züge in Europa – im Hauptbahnhof ein.
  14516. 1.6.1892, Seit heute sind die neuen Eisenbahnwagen der Blitzzüge Frankfurt am Main – Berlin offiziell im Verkehr.
  14517. 25.6.1892, Das italienische Königspaar Umberto I. (auch: Humbert I.) und Margarethe von Genua besuchen auf ihrer Heimreise von Berlin die Mainstadt und nehmen an einer Parade des Husarenregiments an der Forsthausstraße teil.
  14518. 24.11.1892, Tod des Juristen und Polizeipräsidenten Guido von Madai (1810-1892), 1866 Zivilkommissar, seit 1867 Frankfurter Polizeipräsident und Landrat des preußischen Landkreises Frankfurt am Main, seit 1872 Polizeipräsident in Berlin.
  14519. 11.1.1893–13.1.1893, Besuch des Großfürsten Alexis von Rußland in Frankfurt am Main. Er nimmt Wohnung im „Hotel Schwan“. Seine Weiterreise führt ihn nach Berlin.
  14520. 30.3.1894–31.3.1894, Finanzminister Dr. Franz Miquel (1828-1901), in den 1880er Jahren Frankfurter Stadtoberhaupt, trifft von Berlin aus hier ein, steigt im Hotel „Frankfurter Hof“ ab und reist schließlich nach Hagenau weiter.
  14521. 1.5.1895, Der bisherige Privatdozent an der Universität Berlin, Dr. Martin Freund (1863-1920), tritt seine Stelle als Dozent der Chemie im Frankfurter Physikalischen Verein an.
  14522. 17.5.1895, Direktorenkonferenz süddeutscher Reichsbankanstalten im Reichsbankgebäude unter dem Vorsitz des Reichsbankpräsidenten Dr. Richard Koch (Berlin).
  14523. 22.5.1895, Konzert des „Großen Philharmonischen Orchesters“ (70 Musiker) aus Berlin im Palmengarten.
  14524. 28.6.1895, Konstituierende Versammlung des Frankfurter Ortsvereins des „Verein der deutschen Kaufleute“ (Berlin), im „Kaiser Karl“.
  14525. 21.8.1896, Vortrag von Dr. Franz Oppenheimer (Berlin), veranstaltet von der Frankfurter Ortsgruppe des Vereins „Freiland“, über „Die Siedlungsgenossenschaft. Versuch einer positiven Überwindung des Kommunismus durch Lösung des Genossenschaftsproblems und der Agrarfrage“ im „Kulmbacher Hof“ auf der Zeil.
  14526. 5.5.1897, Heinrich von Stephan-Gedenk-Feier der Elektrotechnischen Gesellschaft in Anwesenheit von Oberbürgermeister Franz Adickes (1846-1915), veranstaltet für den am 08. April d. J. in Berlin verstorbenen Staatssekretär des Reichspostamtes und königlich preußischen Staatsminister, Heinrich v. Stephan, Förderer des Post- und Telegrafenwesens.
  14527. 28.2.1898, Konzert mit der Pianistin Emma Koch (Berlin) und dem Konzertsänger Ludwig Strakosch (Wiesbaden) im Saalbau.
  14528. 11.8.1898, Eröffnung der Geschäftsfiliale der Fa. „Henniger & Co., Fabrik Neusilber und Neusilber versilberter Waaren“ (Berlin), im „Hotel Schwan“, Steinweg.
  14529. 21.12.1898, Reichskanzler Chlodwig Carl Viktor Fürst zu Hohenlohe-Schillingfürst trifft aus Berlin in der Mainstadt ein, steigt im „Englischen Hof“ ab und reist am nächsten Tag nach Kolmar weiter.
  14530. 3.2.1899, Kronprinz Ferdinand von Rumänien mit Gefolge trifft auf der Rückreise von Berlin nach Bukarest in Frankfurt am Main ein und steigt im Hotel „Englischer Hof“ ab.
  14531. 24.2.1899, Vortrag von Pfarrer Friedrich Naumann (Berlin) in der „Concordia“ zum Thema: „Äußere Politik und innere Lage“, veranstaltet vom Nationalsozialen Wahlverein.
  14532. 6.5.1899, Festkommers anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter „Vereins der Fortschrittspartei“ im großen „Alemannia“-Saal unter Teilnahme des Reichstagsabgeordneten Dr. Hermann Müller-Sagan aus Berlin.
  14533. 8.6.1899–13.6.1899, Dreizehnte Wanderausstellung und vierzehnte Wanderversammlung der „Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft“ (Berlin) im Hippodrom an der Forsthausstraße.
  14534. 14.2.1900, Vortrag von Alice Salomon (Berlin) im Vereinshaus des „Bundes der Vereine für Armenpflege und Wohltätigkeit“ über die Pflichten junger Frauen im Haus und in der Gemeinde.
  14535. 1.8.1900–31.8.1900, Einmonatiges Gastspiel des Berliner Theaterensembles unter der Leitung von Hermann Freund-Haller (Berlin) im „Orpheum“.
  14536. 27.2.1909, Versammlung der „Neu-Demokratischen Vereinigung“ im Kaufmännischen Verein. Dr. Rudolf Breitscheid (Berlin) spricht über „Volksklassen und Volksrechte in der Ära der Blockpolitik“.
  14537. 3.7.1909–11.7.1909, Fachausstellung der Kolonialwaren- und Lebensmittelbranche in den Räumen des Hippodroms, veranstaltet vom Verband deutscher kaufmännischer Genossenschaften e. V. Berlin.
  14538. 7.7.1909, Öffentliche Versammlung des im Vormonat gegründeten Hansabundes für Gewerbe, Handel und Industrie (Berlin) im großen Saal des Saalbaus.
  14539. 13.8.1909–10.9.1909, Gastspiel des Deutschen Theaters in Berlin unter der Leitung von Max Reinhardt im Ausstellungstheater der Internationalen Luftschifffahrtausstellung (ILA).
  14540. 1.3.1976–3.3.1976, Kulturdezernent Hilmar Hoffmann und der Leiter der Schaubühne in Berlin, Peter Stein, sind als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland eingeladen, auf dem Internationalen Theaterkolloquium der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Athen zu referieren. Das Thema des Kolloquiums lautet: „Die Zukunft der Darstellenden Künste“.
  14541. 14.5.1976–15.5.1976, Gastspiel des Schauspiel Frankfurt im Rahmen des Theatertreffens in West-Berlin. Im Theater der Freien Volksbühne zeigt es Luc-Bondys-Inszenierung „Die Unbeständigkeit der Liebe“ von Pierre de Marivaux.
  14542. 18.5.1976, Die amerikanische Fluggesellschaft PanAm kann auf 30 Jahre Flugdienst Berlin – Frankfurt am Main zurückblicken.
  14543. 21.5.1976, Professor Lothar Gall hält seine öffentliche Antrittsvorlesung über das Thema „Bismarck und der Bonapartismus“. Gall, bisher an der FU Berlin, ist seit 1975 Ordinarius an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und gilt als Spezialist auf dem Gebiet der Liberalismus- und Parlamentarismusforschung.
  14544. 23.5.1976, Veranstaltung „Verteidigt die verfassungsmäßigen Rechte“ zum 27. Jahrestag des Grundgesetzes im Schauspielhaus u .a. mit Professor Helmut Gollwitzer (Berlin) und dem Schriftsteller und Essayisten Jean Améry (Brüssel)
  14545. 19.10.1976, Liturgische Feier des 50jährigen Bestehens der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland, Diözese des Bischofs von Berlin und Deutschland, in der Kirche des heiligen Nikolaus am Industriehof Hausen.
  14546. 10.3.1977, Der Frankfurter Maler und Grafiker Wolfgang Rohde wird auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin mit der bronzenen Medaille im 8. Wettbewerb um die „Goldene Reisekutsche“ ausgezeichnet.
  14547. 27.10.1977, Aktionsabend des Frankfurter Kunstvereins und der „ElefantenPress Berlin“ im Steinernen Haus unter dem Motto „Von Heartfield lernen“, mit Aussstellung, Filmen und Gesprächen.
  14548. 9.11.1977–8.1.1978, Dada-Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut und der Städtischen Galerie. Sie ist Teil der 15. Europäischen Kunstausstellung Berlin 1977 „Tendenzen der zwanziger Jahre“.
  14549. 18.11.1977, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann spricht vor dem kommunalpolitischen Bundeskongress der CDU und CSU in Berlin über „Politische Parteien und Kommunalpolitik“.
  14550. 29.11.1977, Als Helfershelfer der RAF, der explosive Chemikalien von Frankfurt am Main nach West-Berlin transportiert hat, wird ein 26jähriger Kunsthandwerker von der Hessischen Staatsschutzkammer in Frankfurt zu zwei Jahren und fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
  14551. 6.2.1978, Während eines Fluges von Ost-Berlin nach Prag entführt ein 24jähriger Tschechoslowake eine Linienmaschine der CSSR-Gesellschaft CSA und zwingt den Piloten zur Landung auf dem Rhein-Main-Flughafen. Die Entführung endet unblutig. Der Kidnapper lässt sich widerstandslos von der Polizei festnehmen und ersucht um politisches Asyl.
  14552. 3.11.1978, Der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Hans-Jürgen Krupp, erklärt nach fast vierjähriger Amtszeit seinen Rücktritt und wird vom April nächsten Jahres an Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsfragen in Berlin.
  14553. 14.3.1979, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preises in der Paulskirche an Professor Arnold Graffi (Berlin), Professor Otto Mühlbock (Amsterdam) und Professor Wallace P. Rowe (National Institute of Health, Bethesda, Maryland).
  14554. 13.12.1979–14.12.1979, Gastspiel der Schaubühne am Halleschen Ufer Berlin mit Botho Strauß‘ Schauspiel „Gross und klein“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14555. 17.12.1979, Rudi Arndt verzichtet auf seine Spitzenkandidatur bei den kommenden Kommunalwahlen 1981: Er ziehe damit die Konsequenz aus dem „deutlichen Denkzettel“, den er bei der Wahl zum Landesvorstand und mit dem Verlust des Bundesvorstandssitzes eine Woche zuvor in Berlin erhalten habe.
  14556. 10.12.1980, Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde West-Berlin, Heinz Galinski, spricht auf einer Veranstaltung der Frankfurter Loge des Ordens B’nai B’rith.
  14557. 23.5.1981–24.5.1981, Gastspiel der Freien Volksbühne Berlin im Schauspielhaus.
  14558. 24.5.1981, Frankfurt am Main ist erstmals in seiner Vereinsgeschichte bundesdeutscher Hallenhandballmeister der Frauen. Im Endspiel besiegt der Erste der Südgruppe, PSV Grünweiß Frankfurt, in Hagen den TSV Guths Muths Berlin mit 21:17 Toren.
  14559. 22.9.1981, Wegen der Häuserräumungen und des Todes eines Jugendlichen in Berlin kommt es auch in der Mainstadt am Abend und in der Nacht zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Schäden betragen über 100.000.- DM.
  14560. 13.2.1982–14.2.1982, 8. Kongress des Verbandes Griechischer Gemeinden in der Bundesrepublik und West-Berlin im Volkshaus Enkheim.
  14561. 20.3.1982–21.3.1982, Internationale Konferenz „Juristen gegen Kriegsgefahr in Europa, für Frieden, Abrüstung und Entspannung“ der Vereinigung demokratischer Juristen in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West) in der Alten Oper.
  14562. 11.6.1982, „Notstand erklärt!“ lautet die Schlagzeile einer Fälschung, mit der Unbekannte in Frankfurt am Main Schrecken verbreiten. Unter und über dem gefälschten Titel der „Frankfurter Rundschau“ heißen die Überschriften: „Berlin: Schutzmächte entheben Senat aller Regierungsfunktionen“ und „Bürgerkriegsähnliche Zustände fordern bisher acht Menschenleben“. Nach Schätzungen der FR werden mehrere tausend Exemplare dieser Fälschung an Kiosken im gesamten Stadtgebiet verteilt.
  14563. 5.7.1982, Die Frau des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Marianne von Weizsäcker, tauft auf dem Rhein-Main-Flughafen eine Boeing 747 auf den Namen „Berlin“.
  14564. 10.12.1982, Der Schwimmweltmeister Michael Groß wird in Berlin zum Sportler des Jahres 1982 gewählt.
  14565. 13.1.1983, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion beschließt zur Erinnerung an die am 09. Juni 1944 von den Nationalsozialisten in Berlin-Plötzensee ermordete Frankfurter Sozialdemokratin Johanna Kirchner (1889-1944) einen Wettbewerb für Frankfurter Schüler und Jugendliche auszuschreiben, die sich mit der Geschichte der nationalsozialistischen Machtübernahme und Herrschaft in der Mainmetropole auseinandersetzen sollen.
  14566. 6.3.1983, Die Operndramaturgie der Städtischen Bühnen wird in Berlin mit dem „Deutschen Kritikerpreis“ ausgezeichnet.
  14567. 16.6.1983–11.7.1983, Höchster Schlossfest unter dem Motto: „Hallo Berlin“.
  14568. 30.8.1983, Nach dem Freitod des türkischen Asylbewerbers Kemal Altun in Berlin demonstrieren zweihundert Menschen gegen die Auslieferung politischer Flüchtlinge.
  14569. 15.6.1984–17.6.1984, Feierlichkeiten von Eintracht Frankfurt anlässlich des 25jährigen Jubiläums der deutschen Meisterschaft am 28.06.1959 in Berlin im Spiel gegen Kickers Offenbach, das damals mit 5: 3-Toren gewonnen werden konnte.
  14570. 5.12.1984–2.2.1985, Vortragsreihe anlässlich des 40. Todestages des katholischen Theologen Alfred Delp (1907-1945), den die Nationalsozialisten am 02.02.1945 in der Haftanstalt Berlin-Plötzensee ermordeten, sowie des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), der am 09.04.1945 im KZ Flössenburg hingerichtet wurde.
  14571. 2.2.1985, Mit einem feierlichen Gottesdienst gedenkt die katholische Kirche des 40. Jahrestages der Hinrichtung von Pater Alfred Delp (1907-1945) SJ in Berlin Plötzensee. Delp wurde am 07.03.1937 im Frankfurter Dom zum Diakon geweiht.
  14572. 13.6.1985, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wird in Berlin zum neuen Präsidenten des Deutschen Städtetages gewählt.
  14573. 8.1.1986, Tod des Gewerkschaftsjournalisten Heinz Brandt (1909-1986), 1958 Flucht aus der DDR nach West-Berlin, 1961 in die DDR verschleppt, zu 13 Jahren Zuchthaus verurteilt, 1964 nach internationalen Protesten vorzeitig entlassen, Redakteur der Gewerkschaftszeitung „Metall“.
  14574. 28.2.1986–6.3.1986, Die Messe Frankfurt beteiligt sich erstmals an der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin.
  14575. 12.6.1986, Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann lehnt das Angebot ab, in Berlin die Leitung der Filmfestspiele zu übernehmen.
  14576. 1.8.1986, Zum 50jährigen Jubiläum der ersten elektronischen Aufzeichnung der Eröffnung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin, treffen sich TV-Veteranen im Hotel Sheraton.
  14577. 11.9.1986, Konzert des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14578. 11.6.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl des hauptamtlichen Stadtrates Manfred Sutter zum neuen Sozialdezernenten der Stadt Frankfurt am Main. Er tritt die Nachfolge von Stadtrat Karl Heinz Trageser an. Zur Aufklärung der Bestechungsaffäre im Straßen- und Brückenbauamt setzt der Magistrat eine Untersuchungskommission ein, die vom Personaldezernent Udo Müller geleitet wird. Die SPD-Fraktion führt diesen Beschluss im Stadtparlament herbei. Streit mit der Opposition gibt es um die Absage von Oberbürgermeister Wolfram Brück zur 750-Jahr-Feier in Ost-Berlin.
  14579. 21.1.1988, Konzert der Philharmonischen Streichersolisten, Berlin, in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14580. 7.7.1988–10.7.1988, Kirchenversammlung der Diözese Berlin und Deutschland der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland.
  14581. 26.8.1988, Feier im Römer anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Stiftung Hilfswerk Berlin. Die Organisation ist am 17.07.1948 von den kommunalen Spitzenverbänden und den Wohlfahrtsverbänden in Frankfurt am Main unter dem Namen „Hilfskomitee zur Unterstützung Berlins“ gegründet worden. Mehr als 600 Millionen DM sind in dieser Zeit für Berlin gesammelt worden.
  14582. 10.1.1989, Aus Solidarität mit ihren wegen eines Polizeieinsatzes am Physiologischen Institut der FU Berlin streikenden Kommilitonen demonstrieren etwa 400 Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Innenstadt.
  14583. 19.1.1989, Konzert der Philharmonischen Virtuosen Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14584. 24.4.1989, 100. Geburtstag der SPD-Politikerin Johanna Kirchner (1889-1944), Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, vom „Volksgerichtshof“ 1944 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 09.06.1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
  14585. 25.9.1989, Gedenkveranstaltung in der Paulskirche mit Oberbürgermeister Volker Hauff anlässlich des vierzigjährigen Endes der „Luftbrücke Berlin“ am 30.09.1949.
  14586. 6.12.1989, Der Schülerclub am Schauspiel Frankfurt erhält für die Produktion von Tankred Dorsts Stück „Grindkopf“ den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin.
  14587. 18.1.1990, Konzert der Philharmonischen Streichersolisten Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14588. 9.5.1990–12.5.1990, Arabische Bürgermeister besuchen auf ihrer Reise nach Berlin und durch die Bundesrepublik Deutschland (29.04.-12.05.) die Mainstadt.
  14589. 12.5.1990–13.5.1990, Gastspiel des Metropol-Theaters Berlin (DDR).
  14590. 31.5.1990–4.6.1990, Die Neeber-Schuler-Chorgemeinschaft unternimmt eine Konzertreise nach Berlin und in die DDR.
  14591. 5.11.1990–7.11.1990, Tagung der ARD-Hörfunkkorrespondenten in Frankfurt am Main und Berlin.
  14592. 19.11.1990, Der „anachronistische Zug“, die zeitgenössische Darstellung der Vision in Bertolt Brechts berühmtem, gleichnamigem Gedicht macht auf seinem Weg von Bonn nach Berlin zu einer Kundgebung vor dem Römer Halt.
  14593. 2.3.1991–7.3.1991, Gemeinsam mit der Flughafen Frankfurt Main AG und der Messe Frankfurt GmbH präsentiert sich die Stadt Frankfurt am Main auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin.
  14594. 9.10.1991, Konzert des Rundfunk-Sinfonie-Orchesters Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14595. 18.12.1991, Der Norddeutsche Rundfunk meldet, dass der Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete und sicherheitspolitische Experte seiner Partei, Karsten Voigt, längere Zeit von einer Freundin aus Ost-Berlin für das Ministerium für Staatssicherheit der ehemaligen DDR systematisch ausgehorcht worden sei, ohne dass Voigt davon etwas gewusst habe.
  14596. 16.4.1993–18.4.1993, Gastspiel des Metropol-Theaters, Berlin, mit „My Fair Lady“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14597. 14.9.1993, Feier anlässlich des Umzugs der Spedition Fermont von Berlin nach Frankfurt am Main.
  14598. 18.3.1994–19.3.1994, Gastspiel des Metropol-Theaters Berlin mit dem Musical „Hello Dolly“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14599. 29.4.1994, Kulturdezernentin Linda Reisch enthüllt an der Fassade des Gebäudes Kettenhofweg 46 eine Gedenktafel für die Graphikerin Elisabeth Schumacher (1904-1942), die unter ihrem Mädchennamen Hohenemser von 1921-1924 dort gelebt hat. Während des Nationalsozialismus leistete sie Widerstand und war Mitglied der „Roten Kapelle“. 1942 wurde sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem Berliner Bildhauer Kurt Schumacher in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
  14600. 6.5.1994, Dem Frankfurter Jazz-Posaunisten Albert Mangelsdorff (1928-2005) wird im Rahmen des Deutschen Jazzforums in Berlin der Deutsche Jazzpreis verliehen.
  14601. 9.5.1994, Konzert der Pianistin Alicia de Larrocha mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14602. 9.6.1994, Anlässlich des 50. Todestages der Sozialdemokratin Johanna Kirchner (1889-1944) in Berlin-Plötzensee findet eine Gedenkfeier zu ihren Ehren statt. Zugleich werden Frankfurter Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus – u.a. Mile Braach, Eva und Jakob Litwak – mit der Johanna-Kirchner-Medaille geehrt.
  14603. 5.10.1994, Enthüllung einer Gedenktafel am Haus Münzenberger Straße 4 für die NS-Widerstandskämpferin Rose Schlösinger (1907-1943), die als Mitglied der „Roten Kapelle“ am 05.08.1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.
  14604. 28.5.1995, Konzert des Deutschen Symphonieorchesters Berlin in der Alten Oper.
  14605. 30.11.1995, Die Telekom nimmt zeitgleich in Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg ihre bundesweit ersten „City-Netze“ in Betrieb.
  14606. 17.12.1995, Konzert des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin in der Alten Oper.
  14607. 24.1.1996, Die Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Martina Schmiedhofer, kündigt an, nach Berlin umzuziehen. Dort wird sie Bezirksstadträtin.
  14608. 7.2.1996, Trauer am Rhein-Main-Flughafen: Eine Boeing 757, die Urlauber von der Dominikanischen Republik nach Frankfurt am Main und Berlin zurückbringen soll, stürzt kurz nach dem Start ab. Keiner der 189 Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebt das Unglück. In der Ankunftshalle warten Verwandte und Freunde vergeblich. Der Absturz wirft Fragen nach der Sicherheit sog. „Billig-Flüge“ auf.
  14609. 10.2.1996, Konzert „Fiori Musicali“ der Akademie für Alte Musik Berlin in der Alten Oper.
  14610. 23.8.1996–25.8.1996, Frankfurter Museumsuferfest und Römerbergmusikfestival. Eröffnet wird mit einem großen Strauß-Abend des Ensembles der Komischen Oper Berlin auf dem Römerberg.
  14611. 23.9.1996, Enthüllung einer Gedenktafel am Frankfurter „Haus der Volksarbeit“ für den Priester Hermann Josef Wehrle (1899-1944), der als NS-Widerstandkämpfer von den Nazis am 14.09.1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet worden ist.
  14612. 8.10.1996, Die Frankfurter Schriftstellerin und Lektorin Elisabeth Borchers wird in Berlin von Bundespräsidenten Roman Herzog mit dem Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  14613. 26.11.1996, Die Internationale Automobilausstellung (IAA) wird nach einer Entscheidung des Verbandes der Automobilindustrie mindestens bis zum Jahr 2001 in Frankfurt am Main veranstaltet. Die Mainstadt hat sich damit vorerst gegen den Konkurrenten Berlin durchgesetzt.
  14614. 8.12.1996, Konzert des Deutschen Symphonieorchesters Berlin in der Alten Oper.
  14615. 26.1.1997, Konzert des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin mit dem Dirigenten Vladimir Ashkenazy in der Alten Oper.
  14616. 8.6.1997, Konzert des Deutschen Symphonieorchesters Berlin in der Alten Oper.
  14617. 20.6.1997, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläum des Vereins der Frankfurter Domkonzerte mit einem Konzert des Staats- und Domchors Berlin, dem Orchester der Hochschule der Künste Berlin sowie Gesangssolisten.
  14618. 8.3.1998–12.3.1998, „Weltbürger Goethe - weltoffenes Frankfurt“ lautet das Leitmotiv, unter dem sich die Stadt bei der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin vorstellt.
  14619. 9.3.1998, Auf der Internationalen Tourismus-Börse ITB in Berlin wird dem Rhein-Main-Flughafen die Auszeichnung „America Award“ als bester „europäischer Flughafen 1997“ verliehen.
  14620. 18.5.1998–18.9.1998, Bundespräsident Roman Herzog eröffnet in der Paulskirche die Ausstellung „1848 – Aufbruch zur Freiheit“ zum 150jährigen Jubiläum des Zusammentritts der Nationalversammlung in der Paulskirche. Gestaltet wird die Schau in der Schirn Kunsthalle vom Deutschen Historischen Museum in Berlin und der Frankfurter Kunsthalle Schirn. Annähernd 120.000 Besucher werden die Schau bis Mitte September sehen.
  14621. 11.10.1998, Dem Schriftsteller Martin Walser wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. An Walsers Friedenspreisrede, besonders wie er das Holocaustdenkmal in Berlin und die Erinnerung über die Shoa bewertet, entzündet sich ein wochenlanger Streit. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, wirft Walser „geistige Brandstiftung“ vor.
  14622. 28.10.1998, Konzert der „Akademie für Alte Musik Berlin“ in der Alten Oper.
  14623. 4.3.1999, Die aus Frankfurt am Main stammende, in Berlin lebende Schriftstellerin Katharina Hacker liest im Hessischen Literaturbüro.
  14624. 31.8.1999, Konzert des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin in der Alten Oper.
  14625. 25.4.2001, Konzert des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin in der Alten Oper.
  14626. 31.5.2001, Offizielle Eröffnung der neuen Landesvertretung Hessens in Berlin in den so genannten Ministergärten.
  14627. 31.5.2001, Dem in Frankfurt am Main lebenden Essayisten, Kritiker und Übersetzer Walter Boehlich (1921-2006) wird in Berlin für seine essayistisches Werk der diesjährige Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste verliehen.
  14628. 6.9.2001–25.9.2001, „Auftakt 2001“ anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Alten Oper u.a. mit dem vollständigen Klavierwerk von Hans Werner Henze sowie dem Ensemble Modern, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Frankfurter Museumsorchester, dem Scharoun Ensemble Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt sowie einem Symposium über Hans Werner Henzes Werk.
  14629. 14.1.2002, Der frühere Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann, heute Präsident des Goethe-Instituts Inter Nationes, wird in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  14630. 17.4.2002, Nach dem Fund einer „Bombe“, die sich später als Attrappe herausstellt, wird der ICE von Berlin nach München im Hauptbahnhof geräumt. Mehrere hundert Reisende müssen ihre Fahrt mit anderen Zügen fortsetzen.
  14631. 22.5.2002, Ein Ende des „Krieges gegen den Terrorismus“ fordern rund 300 Teilnehmer einer Demonstration, die aus Anlass des Besuches des amerikanischen Präsidenten Georges W. Bush in Berlin stattfindet.
  14632. 27.10.2002, Konzert des Ensemble Wien-Berlin in der Alten Oper.
  14633. 29.1.2003, Neueröffnung der vom Rhein-Main-Flughafen nach Berlin, Potsdamer Platz, umgezogenen Edel-Diskothek „Dorian Gray“.
  14634. 18.3.2003, Ein Teil des Nachlasses des Nobelpreisträger Professor Otto Hahn (1879-1968) wird in Berlin versteigert.
  14635. 5.11.2003, Das Nationale Olympische Komitee (NOK) bleibt nun doch in Frankfurt am Main. Das Land Hessen macht dem NOK ein finanzielles Angebot, und schon sind die Pläne für einen Umzug nach Berlin vom Tisch.
  14636. 16.4.2004, Die Eishockey-Mannschaft der „Frankfurt Lions“ wird zum ersten Mal deutscher Eishockey-Meister. Mehr als 10.000 Menschen verfolgen via Großleinwand den 4:3-Erfolg der Frankfurter gegen die „Eisbären Berlin“.
  14637. 3.5.2004, Laut Statistik des Bundeskriminalamtes verzeichnet Frankfurt am Main je 100.000 Einwohner 17.159 Straftaten und überflügelt damit Millionenstädte wie Berlin und Hamburg.
  14638. 1.10.2004, Das bisher in Berlin ansässige Deutsche Olympische Institut zieht in die Mainmetropole und nimmt hier seine Arbeit auf.
  14639. 19.11.2004, Der Hauptausschuss des Deutschen Turner-Bundes beschließt in Berlin, das Deutsche Turnfest 2009 in Frankfurt am Main stattfinden zu lassen.
  14640. 27.4.2005, Die Weißfrauenschule, Sonderschule für Sprachbehinderte, wird in Berlin von Bundespräsident Horst Köhler im Rahmen des Wettbewerbs „Deutschlands beste Hauptschule“ mit einem Sonderpreis geehrt.
  14641. 31.10.2005, Konzert des Scharoun Ensembles Berlin in der Alten Oper.
  14642. 30.6.2006, Zehntausende Fußballfans feiern auf dem Römerberg ein Freudenfest: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewinnt in Berlin das Viertelfinalspiel gegen Argentinien mit 4:2-Toren in der Verlängerung und zieht damit ins WM-Halbfinale ein.
  14643. 8.10.2006, Dem Soziologen und langjährigen Rektor des Wissenschaftskollegs Berlin, Prof. Wolf Lepenies, wird in der Paulskirche der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  14644. 21.10.2006, Studierende, Lehrer, Polizisten – sie alle folgen einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und demonstrieren gegen Sozialabbau. Führende Gewerkschafter klagen über die Politik der schwarz-roten Koalition in Berlin. Am Rande des Protestzuges kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Studierenden und der Polizei.
  14645. 7.3.2008–18.3.2008, Bundesweites Musical „The Streets of Wedding“ von Todd Fletcher – Aufführungen des Schülerensembles aus Berlin-Wedding am 17. und 18. März in „The English Theatre“, Gallusanlage.
  14646. 17.8.2010, 80. Geburtstag des – seit den 1950er Jahren – in Frankfurt am Main lebenden, in Berlin geborenen Künstlers, Architekten und Grafologen Fritz K. H. Stäter.
  14647. 1.7.2011, Der zum 01. Juli geplante Umzug des Frankfurter Eichborn-Verlag nach Berlin, um dort mit dem Aufbau-Verlag zu fusionieren, kommt nicht zustande.
  14648. 1.9.2011, 125jähriges Jubiläum der Gründung des S. Fischer Verlags von Samuel Fischer in Berlin.
  14649. 12.9.2011, Gründung der hessischen Regionalgruppe „Daheim statt Heim“ – der Verband agiert seit 2005 von Berlin aus.
  14650. 5.9.2012, „Kippa-Flashmob“: Nach dem antisemitischen Angriff auf einen Rabbiner in Berlin demonstrieren mehr als 100 Menschen spontan auf der Zeil gegen Judeophobie.
  14651. 18.1.2013, Eröffnung des nach Berlin bundesweit zweiten veganen Supermarktes.
  14652. 6.4.2013, Die Goethe-Universität Frankfurt und die Universität Bern verleihen im Eisenhower-Raum des ehemaligen IG-Farben-Gebäudes auf dem Campus Westend erstmals den mit 25.000.- Euro dotierten Karl-Christ-Preis: Preisträger ist Prof. Wilfried Nippel, Ordinarius für Alte Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin.
  14653. 30.10.2015–7.2.2016, Ausstellung „Sturm-Frauen – Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1920-1932“ in der Schirn Kunsthalle.
  14654. 26.11.2016, Feierliche Einweihung des sanierten und neu gestalteten Luftbrückendenkmals des Vereins „Luftbrücke Frankfurt-Berlin 1948-1949“ am Steinkopf bei Königstein im Taunus.
  14655. 19.3.1937, Konzert der Kammermusik-Vereinigung der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Hugo Kolberg im Saalbau.
  14656. 26.11.1936, Konzert der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Viktor de Sabata im Saalbau.
  14657. 10.2.1936, Lieder- und Arien-Abend mit dem Tenor Marcel Wittrisch (Berliner Staatsoper) im Kaisersaal des Römers.
  14658. 18.1.1936, Gastkonzert mit Wilhelm Furtwängler und den Berliner Philharmonikern im Saalbau, im Rahmen der Konzertreihe der Frankfurter Museumsgesellschaft.
  14659. 4.6.1935–5.6.1935, Gastspiel des Staatsschauspielers Gustaf Gründgens mit Mitgliedern des Berliner Staatstheaters im Schauspielhaus.
  14660. 28.2.1935, Lieder- und Arienabend mit Franz Völker (Berliner Staatsoper) im Saalbau.
  14661. 2.5.1934, Konzert des Berliner Philharmonischen Orchesters unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler im Saalbau.
  14662. 19.1.1934, Bunter heiterer Abend mit Willy Reichert und dem lyrischen Heldentenor an der Berliner Staatsoper, Charles Kullmann, im Saalbau.
  14663. 22.11.1933–23.11.1933, Gastspiel des Berliner Kulturbundes Deutscher Juden im Neuen Theater. Gespielt wird Lessings „Nathan der Weise“.
  14664. 4.10.1933, Erlass des am 01. Januar 1934 in Kraft tretenden NS-Schriftleitergesetzes. Es bestimmt, dass „Schriftleiter“ von Zeitungsredaktionen nur sein kann, wer ‚arischer’ Abstammung ist. Alle Zeitungen müssen nun einen „Hauptschriftleiter“ bestimmen, der die Verantwortung für den Inhalt des Blattes zu übernehmen hat. Dieses Führerprinzip steht im Gegensatz etwa zur Kollegialverfassung der „Frankfurter Zeitung“. Hauptschriftleiter der „Frankfurter Zeitung“ wird der Berliner Korrespondent, Dr. Rudolf Kircher.
  14665. 1.9.1933–4.9.1933, Gastspiel der Schauspielerin Agnes Straub mit ihrem Berliner Ensemble im Neuen Theater.
  14666. 25.4.1933, Konzert des Berliner Philharmonischen Orchesters unter Leitung Wilhelm Furtwänglers im Saalbau.
  14667. 27.3.1933, Lesung der Berliner Schriftstellerin Liane von Gentzkow im Kolpinghaus.
  14668. 19.6.1932–20.6.1932, Gastspiel des Berliner literarischen Kabaretts „Katakombe“ im Steinernen Haus, Braubachstraße.
  14669. 23.4.1932–24.4.1932, Gastspiel des Berliner Deutschen Theaters im Neuen Theater mit Friedrich Schillers Trauerspiel „Kabale und Liebe“.
  14670. 12.12.1931, Eröffnung der Internationalen Ausstellung „Frauen in Not“, Neue Mainzer Straße, veranstaltet von der Zeitschrift „Der Weg der Frau“. Es spricht der Berliner Maler Otto Nagel.
  14671. 31.7.1931, Gastspiel der Berliner Rotterbühnen mit Heidi Eisler und Robert Hutt in Leo Aschers Operetten-Welterfolg „Der Soldat der Marie“ im Opernhaus.
  14672. 30.4.1931, Konzert des Berliner Philharmonischen Orchesters unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler im Saalbau.
  14673. 15.9.1930, Die Straßenbahndirektion nimmt zwei neue Omnibusse probeweise in Betrieb. Die neuen Wagen sind von der Berliner Straßenbahn geliehen.
  14674. 11.7.1930, Gastspiel der Berliner Rotterbühne (Metropoltheater) zu Franz Lehárs 60. Geburtstag: die Operette „Das Frühlingsmädel“ im Opernhaus.
  14675. 7.5.1930, Konzert des Berliner Philharmonischen Orchesters unter Leitung Wilhelm Furtwänglers im Saalbau.
  14676. 16.3.1930, Film-Matinée im Lichtspieltheater Roxy-Palast „Die sexuelle Frage (Hygiene der Ehe)“ mit einem Vortrag des Berliner Sanitätsrats Dr. Magnus Hirschfeld.
  14677. 26.7.1929–29.7.1929, Gastspiel des Berliner Metropoltheaters mit der Meisteroperette von Jacques Offenbach „Die schöne Helene“ im Opernhaus.
  14678. 1.4.1929, 10jähriges Jubiläum der Berliner Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main-Hanau.
  14679. 7.1.1929, Der Berliner Schriftsteller Alfred Döblin spricht auf einer Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Frankfurt am Main in Dr. Hoch’s Konservatorium zum Thema „Romandichtung heute und morgen“.
  14680. 28.3.1927, Im Rahmen einer Feier der Deutschen Volkspartei (DVP) zu Ehren des früheren Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815-1898) spricht der Berliner Reichstagsabgeordnete Siegfried v. Kardoff über „Bismarck nach der Entlassung“ (nach 1890).
  14681. 9.12.1921, Tanzabend mit Sascha Leontjew (z. Zt. Gast an der Berliner Staatsoper) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  14682. 11.11.1920, Lichtbilder-Vortrag des Berliner Sexualwissenschaftlers Dr. Magnus Hirschfeld im Saalbau über Geschlechtsumwandlung.
  14683. 20.9.1919, Lesung des freireligiösen Berliner Schriftstellers Bruno Wille in der Frankfurt-Loge zum Thema „Zum Verständigungsfrieden der Konfessionen“.
  14684. 13.4.1919, Konzert des Berliner Dom-Chores im Saalbau.
  14685. 19.12.1918, Konzert mit Heinrich Schlusnus (1888-1952) vom Berliner Opernhaus im Saalbau.
  14686. 16.11.1916, „Kriegswohltätigkeitskonzert“ in der Matthäuskirche für die Kriegskinder-Spende, mit der Berliner Konzert- und Oratoriensängerin Anna von Pilgrim (Sopran).
  14687. 8.10.1916, Konzert des Berliner Dom-Chores im Saalbau.
  14688. 3.10.1916, Konzert des Berliner Dom-Chores im Saalbau.
  14689. 10.10.1915, Richard Wagner-Abend mit den Kammersängern Evan von der Osten (Hofoper Desden), Ernst Kraus (Berliner Hofoper) und Fritz Feinhals (Münchener Hofoper) im Saalbau.
  14690. 24.6.1915, Vortrag des Berliner Psychiaters und Sexualwissenschaftlers Dr. Magnus Hirschfeld im Hörsaal der alten Börse über das Thema „Warum hassen uns die Völker?“, veranstaltet von der Frankfurter Freien Studentenschaft.
  14691. 7.5.1915, Gastkonzert des Berliner Philharmonischen Orchesters im Saalbau. Leitung: Prof. Arthur Nikisch.
  14692. 27.3.1915, Vortrag des Berliner Journalisten und Publizisten Maximilian Harden im Saalbau. Sein Thema lautet: „Wie steht’s?“
  14693. 14.1.1915, Vortrag des Berliner Publizisten Maximilian Harden im Saalbau zugunsten der Kriegsfürsorge.
  14694. 12.12.1914, Vortrag des Berliner Professors Werner Sombart über „Um was wir kämpfen“ im Saal des Kaufmännischen Vereins, veranstaltet im Rahmen der „Deutschen Reden“ von der „Gesellschaft für ästhetische Kultur“.
  14695. 30.9.1913, „Nordischer Abend“ der Freien literarischen Gesellschaft im Saalbau. Den einleitenden Vortrag hält der Berliner Schriftsteller Alfred Kerr.
  14696. 3.3.1913, Vortragsabend mit dem Berliner Schriftsteller Bruno Wille im großen Saal des Kaufmännischen Vereins, veranstaltet von der Freien Literarischen Gesellschaft.
  14697. 12.4.1912, Konzert des Berliner Reger-Ensembles im Saalbau.
  14698. 3.10.1911, Konzert des Berliner Vokal-Quartetts im Saalbau.
  14699. 1.10.1911, Große sozialdemokratische Versammlung im Tivoli, in der der Berliner sozialdemokratischer Politiker und Theoretiker Eduard Bernstein zum Thema „Lebensmittelteuerung“ spricht.
  14700. 17.3.1910, Konzert der Berliner Mezzo-Sopranistin Irene Rother und von Dr. Wolfgang Bülau (Violine) im Saalbau.
  14701. 24.2.1910, Vortrag des Berliner Schriftstellers Wilhelm Bölsche im Kaufmännischen Verein über „Die Rätsel in der Entstehung der Menschen“.
  14702. 5.12.1908, Vortrag des Berliner Publizisten Maximilian Harden im Hippodrom zum Thema: „Die politische Lage“.
  14703. 9.3.1906, Vortrag des Berliner Schriftstellers Bruno Wille im „Taunus“ über „Das lebendige All“, veranstaltet von der Frankfurter Freidenker-Vereinigung.
  14704. 5.12.1905, Lesung des Berliner Schriftstellers Richard Dehmel in der Frankfurt-Loge.
  14705. 11.1.1903–12.2.1903, Ausstellung der Künstlergruppe „Berliner Secession“ (auch: Sezession) im Frankfurter Kunstverein.
  14706. 8.12.1902, Eröffnung des Ensemble-Gastspiels des Berliner Theaters „Schall und Rauch“ im Saal der Frankfurt-Loge. Die Abschiedsvorstellung findet am 26. Dezember d. J. statt.
  14707. 19.4.1902, Vortrag des Berliner Schriftstellers Wilhelm Spohr im Polytechnischen Saal: „Multatuli, der Kämpfer und Dichter für die Frau“, veranstaltet von der Gesellschaft für ethische Kultur.
  14708. 13.1.1902, Gastspiel mit Detlev von Liliencron’s „Berliner Sezessionstheater“ im Saal des Kaufmännischen Vereins.
  14709. 11.1.1902, Gastspiel mit Detlev von Liliencron’s „Berliner Sezessionstheater“ im Saal des Kaufmännischen Vereins (Fortsetzung am 13.01. d. J.).
  14710. 22.9.2000, Festakt im Berliner Hotel Adlon anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Zentralrats der Juden in Deutschland, gegründet am 19.07.1950 in Frankfurt am Main als Vertretung der in Deutschland lebenden Juden und Jüdinnen.
  14711. 7.7.2000, Nach Mitteilung des Aufbau-Verlages wird der 1844 in der Mainstadt gegründete Verlag Rütten und Loening, eine Tochtergesellschaft des Berliner Aufbau-Verlages, nach Frankfurt am Main verlegt.
  14712. 23.6.2000, Verleihung des diesjährigen Preises der Bruno H. Schubert-Stiftung im Römer an zwei Berliner Dokumentarfilmer.
  14713. 12.10.1901, Rudolf von Virchow-Feier des Vereins der Fortschrittspartei im Saal der „Alemannia“ am Schillerplatz, anlässlich des 80. Geburtstages des Mediziners an der Berliner Charité, Gründer der modernen Pathologie.
  14714. 16.1.1938, Gastspiel der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Wilhelm Furtwängler im Saalbau.
  14715. 1.4.1938, Der Direktor des Zoologischen Garten (seit 1908), Dr. Kurt Priemel (1880-1959), von 1935 bis 1938 Präsident des „Internationalen Verbands der Direktoren Zoologischer Gärten“, scheidet aus dem Amt. Sein Nachfolger wird der bisherige Assistent am Berliner Tiergarten, Dr. Georg Steinbacher.
  14716. 10.11.1938, Vortrag des Berliner Chirurgen, Geheimrat Prof. Ferdinand Sauerbruch, im Volksbildungsheim über die Errungenschaften der chirurgischen Heilkunst.
  14717. 11.12.1938, Fußballspiel der Vorschlussrunde um den Tschammerpokal auf dem Sportfeld Frankfurt zwischen FSV Frankfurt und dem Wiener Sport-Club. Durch einen 3:2-Sieg erkämpft sich die gastgebende Mannschaft aus Frankfurt den Eintritt in das am 08.10.1939 im Berliner Olympiastadion stattfindende Endspiel. Dort ist Rapid Wien der Gegner des FSV Frankfurt.
  14718. 1.3.1939, Gastspiel des italienischen Dirigenten Victor de Sabata von der Mailänder Scala mit dem Berliner Philharmonischen Orchester im Saalbau als Gast der Frankfurter Museumsgesellschaft.
  14719. 28.4.1939, Konzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Wilhelm Furtwängler (1886-1954) im Saalbau.
  14720. 1.5.1939, Am „Nationalen Feiertag des Deutschen Volkes“ ziehen die Musikkorps des Infanterieregiments 81 und des Flakregiments 29 mit klingendem Spiel durch die Straßen der einzelnen Stadtteile Frankfurts. Die NS-Jugend versammelt sich zu gemeinsamen Kundgebungen auf dem Opernplatz. Die Hauptkundgebung, der Berliner Staatsakt, wird auf sechs Großkundgebungsplätzen übertragen. Auf dem Platz vor der Großmarkthalle findet eine „Großes Volksfest“ statt.
  14721. 31.5.1939–25.6.1939, Ausstellung „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“ im Frankfurter Kunstverein. Gezeigt werden u.a. Werke des Berliner Künstlers Richard Scheibe (1879-1964), anlässlich seines 60. Geburtstages, und seines Frankfurter Schülers Philipp Flettner (1904-1974), Rom-Preisträger 1936.
  14722. 19.8.1939, Gastspiel von Manon Ehrfur, Solotänzerin der Berliner Staatsoper, im Palmengarten.
  14723. 7.2.1940, Großes Wehrmachtskonzert im Café Wien an der Hauptwache für das Kriegs-Winterhilfswerk, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“. Es spielt das Musikkorps einer Berliner Lufteinheit unter Leitung des Stabmusikmeisters Arno Kühn.
  14724. 8.1.1941, Lieder- und Arienabend mit dem Kammer- und Opernsänger Franz Völker (1899-1965) von der Berliner Staatsoper, von 1926 bis 1931 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, führender deutscher Wagnertenor, im Saalbau.
  14725. 18.2.1941, Erste Veranstaltung im Saalbau im Rahmen der von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels veranlassten „Fahrt bester Berliner Künstler“ (unter Leitung von Staatskommissar und Reichskulturwalter Hans Hinkel) zu Soldaten und Rüstungsarbeitern im Gau Hessen-Nassau.
  14726. 10.10.1942, Kammermusikabend des „Berliner Streichquartetts“ im Saalbau.
  14727. 5.11.1942, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Strub-Quartett und Bläsern der Berliner Staatsoper im Saalbau.
  14728. 19.1.1943, Konzert des Kammermusik-Ensembles des Berliner Philharmonischen Orchesters im Saalbau.
  14729. 31.5.1947–1.6.1947, Tagung der sozialdemokratischen Minister und Fraktionsvorsitzenden unter Teilnahme des Vorsitzenden der Berliner SPD, Franz Neumann, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Otto Suhr und Stadtrat Ernst Reuter.
  14730. 17.5.1948, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, seine Berliner Amtskollegin Louise Schröder und Paul Löbe, der ehemalige Präsident des Deutschen Reichstages, legen an den Gräbern der 32 bei den Septemberkämpfen 1848 gefallenen Bürgern und Soldaten auf dem Hauptfriedhof Kränze nieder. Am Ehrenmal des Fürsten von Lichnowsky gedenkt die Delegation aller Mitbürger, „die für die Sache der deutschen Einheit in demokratischer Freiheit damals und später fielen.“ Am Abend schließt sich an eine Feierstunde der Jugend auf dem Römerberg, bei welcher der niedersächsische Kultusminister Adolf Grimme spricht, die Freilichtaufführung des „Meier Helmbrecht“ von Hermann Mostar an.
  14731. 14.5.1948, Staffellauf zur Paulskirche. Anknüpfend an die Tradition turnerischer Sternläufe beteiligen sich 30.000 Sportler ab dem 14.05. d. J. von sieben Orten Deutschlands aus an diesem Ereignis. Ziel ist die Paulskirche, wo sie am 18.05. d .J eintreffen. In Köchern tragen die Läufer Grußbotschaften jener Städte und Länder nach Frankfurt am Main, die mit ihren Spenden den Wiederaufbau der Stätte des ersten deutschen Parlaments ermöglicht haben. Dieser Sternlauf ist die erste geschlossene Manifestation des Sports nach dem Zweiten Weltkrieg. Feierliche Ansprachen und Sportveranstaltungen an der Laufroute beziehen die Bevölkerung der drei Westzonen (in der sowjetischen Besatzungszone wird der Lauf verboten) in die Jahrhundertfeier des Paulskirchenparlaments ein. Die Berliner Bevölkerung veranstaltet einen Sternlauf innerhalb ihrer Stadt. Unmittelbar vor dem Festakt übergeben die Schlussläufer, ausschließlich Deutsche Leichtathletik-Meister, die Köcher in der Paulskirche an Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  14732. 7.7.1948, Die Berliner Oberbürgermeisterin Louise Schroeder besucht die Stadt Frankfurt am Main und wird hierzu vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb auf dem Rhein-Main-Flughafen empfangen. Frau Schroeder reist am 08.07. nach Rüdesheim weiter, um dort an der Ministerpräsidentenkonferenz und anschließend an der Städtetagung in Koblenz teilzunehmen.
  14733. 8.7.1948, Der Absturz eines zweimotorigen Dakota-Transportflugzeuges der amerikanischen Lufttransportflotte zur Versorgung der Berliner Westsektoren in der Nähe von Königstein im Taunus fordert drei Todesopfer.
  14734. 8.5.1949, Nach einer vierten Lesung im „Parlamentarischen Rat“ wird das mehrfach überarbeitete Grundgesetz gegen die Stimmen der Abgeordneten der Deutschen Partei, des Zentrums, der KPD und sechs Abgeordneter der CSU mit 53 gegen 12 Stimmen angenommen. Im Anschluss an die Abstimmung erklärt Jakob Kaiser namens der fünf Berliner nicht stimmberechtigten Abgeordneten: „Wir bitten, den 53 Ja-Stimmen das volle Gewicht unserer Berliner Stimmen zuzuzählen.“ Nach der Verabschiedung wird das Gesetz den Militärgouverneuren zur Billigung vorgelegt und den Landtagen zur Ratifizierung weitergeleitet.
  14735. 12.6.1949, Konzert der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Dr. Wilhelm Furtwängler im Palmengarten, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft e. V.
  14736. 19.3.1950, Feier anlässlich des einjährigen Bestehens des Berliner Clubs in Frankfurt am Main im Hippodrom.
  14737. 21.8.1950, Konzert der Berliner Sängerknaben in der Paulskirche.
  14738. 29.9.1950, Violinabend der Frankfurter Konzerthausgesellschaft mit Professor Siegfried Borries, Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  14739. 8.10.1950, Konzert der Kammermusiker der „Berliner Philharmoniker“ im Turmpalast.
  14740. 17.8.1951, Konzert der Berliner Sängerknaben in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  14741. 5.12.1952, Erstes Stiftungsfest des Bundes der Berliner im Klubhaus Heddernheim.
  14742. 5.5.1955, Auflösung der bisherigen „Abteilungen Kriegsschadenrente“ bei den Zweigstellen des Ausgleichsamtes Ost, Nord, Nordost, Mitte, West und Süd und Zusammenlegung zu einer zentralen „Fachstelle Kriegsschadenrente“ im Neubau der Sozialverwaltung, An der Paulskirche 33-35 [jetzt: Berliner Straße].
  14743. 12.5.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung des Haushalts für das Rechnungsjahr 1955. Bewilligung eines 10 Millionen DM-Programms für die Beschaffung von 40 Straßenbahn-Großraumzügen. Zustimmung zu einem SPD-Antrag, wonach die Mainmetropole eine Berliner Straße, eine Friedrich-Ebert-Anlage, eine Kurt-Schumacher-Straße und wieder den Kaiserplatz und die Kaiserstraße erhält.
  14744. 19.12.1955–20.12.1955, Erste Tagung jüdischer Lehrer in Deutschland, eingeladen vom Kulturdezernat des Zentralrats der Juden in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Jewish Agency for Palestine. Der Kongress wird eröffnet von Landesrabbiner Dr. Isaak Emil Lichtigfeld (Frankfurt am Main) und dem Vorsitzenden der Berliner Jüdischen Gemeinde, Heinz Galinski. Mit der Tagung ist eine Ausstellung von Lehrbüchern und Bildmaterial verbunden.
  14745. 5.5.1956, Abschiedsparade der aus Frankfurt am Main abziehenden 4. Infanterie-Division der US-Armee auf dem Römerberg und auf der Berliner Straße.
  14746. 2.7.1956, Festakt anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Berliner Handels-Gesellschaft, 1948 in Frankfurt am Main neu gegründet.
  14747. 19.1.1957–20.1.1957, Das Frankfurter Eislaufpaar Marika Kilius/Franz Ningel erringt im Berliner Sportpalast den Sieg in der Deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaft, Paarlauf-Meisterklasse.
  14748. 20.4.1957, Gastspiel von Ernst Deutsch und seinem Berliner Ensemble mit Lessings „Nathan der Weise“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14749. 27.5.1957, Einweihung des Neubaus der Schweizerischen Feuerversicherungsgesellschaft „Helvetia“, Berliner Straße 56-58.
  14750. 6.7.1957, Gastspiel des Berliner Kabaretts „Die Stachelschweine“ im Filmpalast, Große Friedberger Straße 26-28.
  14751. 29.11.1957, Eröffnung des Lokals „Henninger Alt-Frankfurt“ auf der Berliner Straße.
  14752. 4.12.1957, Gastspiel der Berliner Theater-Gastspiele mit der Komödie „Amphitryon“ von Molière im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  14753. 26.2.1959, Gastspiel der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Herbert von Karajan im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14754. 28.6.1959, Eintracht Frankfurt wird Deutscher Meister: Im Endspiel um die Deutsche Fußballmeister zwischen Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach im Berliner Olympiastadion gewinnt die Eintracht mit 5:3 Toren nach Verlängerung.
  14755. 14.9.1960–15.9.1960, Das Gastspiel des Ost-Berliner Bert-Brecht-Ensembles mit Bertolt Brechts „Der unaufhaltsamer Aufstieg des Arturo Ui“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen führt zu Protesten vor dem Theater. Der Stadtkreisverband der CDU verteilt ein „Extrablatt“ an die Besucher, in dem sich mit dem Hinweis auf die politischen Verhältnisse in der DDR gegen die Aufführung dieses Stückes ausgesprochen wird.
  14756. 4.12.1960, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Bundes der Berliner und Freunde Berlins, Kreisverband Frankfurt am Main, im Rathauskasino.
  14757. 9.3.1961, Der Frankfurter Kriminalpolizei gelingt ein großer Schlag gegen die Kriminalität: Der „Millionenklub“, eine Art Ringverein, der sich aus Frankfurter Kriminellen und ehemaligen Mitgliedern des früheren Berliner Ringvereins „Sparverein West“ zusammensetzt, kann von einer Sonderkommission der Kripo zerschlagen werden. 53 Personen werden festgenommen, 30 sitzen in Untersuchungshaft.
  14758. 13.5.1961, Gastspiel der Berliner Schaubühne mit Goethes „Urfaust“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14759. 1.7.1961–30.7.1961, Gastspiel der Berliner Rudolf-Nelson-Kabarett-Revue unter dem Motto „Karussell des Lebens“ im Theater am Roßmarkt.
  14760. 9.12.1961, Gastspiel der „Berliner Schaubühne“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14761. 1.12.1962, Gastspiel der Berliner Schaubühne mit dem Schauspiel „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14762. 8.3.1963, Konzert der Berliner Philharmoniker mit Herbert von Karajan im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14763. 31.10.1963, 30.000.- DM erbeutet ein unbekannter Täter bei einem bewaffneten Raubüberfall auf die Zweigstelle der Volksbank Frankfurter in der Berliner Straße.
  14764. 24.1.1964, Dichterlesung mit der Ost-Berliner Lyrikerin Christa Reinig im Cantatesaal.
  14765. 26.6.1964, Die Berliner Handels-Gesellschaft feiert das Richtfest ihres Neubaus an der Bockenheimer Landstraße. Mit 82 Metern Höhe ist es das höchste Bürogebäude Frankfurts.
  14766. 24.10.1964, Enthüllung des Mahnmals für die Opfer des NS-Terrors an der Paulskirche/Berliner Straße in Anwesenheit von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  14767. 25.1.1965, Umzug des Verdingungsamtes ins „Haus Breslau“, Berliner Straße 60.
  14768. 10.3.1965, Kammermusikabend der Berliner Philharmoniker im Haus Dornbusch.
  14769. 27.3.1965, Gastspiel der Berliner „Stachelschweine“ in der Oper.
  14770. 1.4.1965, Mit der Ausstellung „Wir gründen einen Haushalt“ bezieht das Verbraucher-Zentrum seine neuen Räume in der bisherigen „göppinger galerie“, Berliner Straße 27.
  14771. 19.4.1965, Ost-West-Revue mit dem Ost-Berliner Liedermacher und Poeten Wolf Biermann und dem Kabarettisten Wolfgang Neuss im Zoo-Gesellschaftshaus.
  14772. 25.4.1965, Gastspiel des Berliner Kabarettisten Wolfgang Neuss im Kammerspiel.
  14773. 11.10.1965, Die Berliner Handels-Gesellschaft bezieht ihr 23geschossiges Hochhaus an der Bockenheimer Landstraße.
  14774. 18.11.1965–20.11.1965, Gastspiel des Ost-Berliner Deutschen Theaters im Schauspiel.
  14775. 20.1.1966, Ein gefährlicher Großbrand mit mehreren Detonationen im mit Propangas-, Azelyten- und Bitumgas gefüllten Hochhauskeller auf dem Gelände der Berliner Handels-Gesellschaft zwischen Oberlindau und Bockenheimer Landstraße bringt die Feuerwehren in Lebensgefahr. Der Schaden liegt weit über einer Millionen DM.
  14776. 7.3.1966–8.3.1966, Gastspiel des Berliner „Theaters der Freundschaft“ im Theater am Turm.
  14777. 16.1.1967, Gastspiel des Berliner „Reichskabaretts“ im Festsaal des Studentenhauses der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  14778. 8.4.1967, Bertolt-Brecht-Abend mit Gisela May vom „Berliner Ensemble“ im Schauspiel.
  14779. 15.4.1967, Gastspiel der Berliner „Stachelschweine“ in der Oper.
  14780. 5.5.1967, Konzert der Berliner Philharmoniker mit dem Chefdirigenten Herbert von Karajan im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14781. 20.6.1967, Gastspiel des Berliner Reichskabaretts im Festsaal der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  14782. 6.9.1967, Der West-Berliner Kommunarde Fritz Teufel sowie der SDS-Bundesdelegierte Rudi Dutschke sowie etwa 300 dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) nahe stehende Studenten stören eine Podiumsdiskussion im Amerika-Haus über das Problem des amerikanischen Engagements in Vietnam und stürmen die Bühne. Der Hausherr holte die Polizei, die die Studenten des Hauses verweist.
  14783. 25.11.1967, Martin Held liest im Schauspiel aus Ernst Josef Aufrichts Erinnerungen an das Berliner Theaterleben vor 1933, die unter dem Titel „Erzähle, damit du dein Recht erweist“ erschienen sind.
  14784. 26.1.1968, Gastspiel der Berliner Philharmoniker mit Herbert von Karajan in der Oper.
  14785. 30.1.1969, Konzert der Berliner Philharmoniker mit Herbert von Karajan im Großen Haus der Städtischen Bühnen zugunsten der „Stiftung Deutsche Sporthilfe“. Im Anschluss an das von aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen der Polizei geschützte Karajan-Konzert kommt es zu schweren Ausschreitungen von Demonstranten gegen das US-amerikanische und spanische Generalkonsulat sowie das Amerika-Haus. Durch Steinwürfe gibt es erhebliche Sachbeschädigungen.
  14786. 6.4.1969, Eröffnung des Jugendlokals „Number One“ in der Großen Friedberger Straße mit der Berliner Rockband „The Lords“.
  14787. 12.12.1970, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Bundes der Berliner und Freunde Berlins e. V., Kreisverband Frankfurt, im Haus Dornbusch.
  14788. 14.3.1971, Gastspiel der Berliner „Stachelschweine“ in der Oper.
  14789. 1.6.1971–3.6.1971, Erste weltweite Internationale Diamanten-Auktion im Haus der Berliner Handels-Gesellschaft.
  14790. 8.9.1971, Zweite Internationale Diamanten-Auktion in den Räumen der Berliner Handels-Gesellschaft.
  14791. 4.3.1972, Open-Air-Konzert der Berliner Rockband „Ton, Steine, Scherben“ vor der Mensa der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  14792. 25.6.1973, Sechzig Mitglieder des „Häuserrats“ demonstrieren vor dem Sozialamt in der Berliner Straße gegen die anstehenden Hausbesetzer- und Mietstreik-Prozesse. Die geplante symbolische Besetzung des Sozialamtes muss wegen verschlossener Türen des Amtes unterbleiben.
  14793. 16.11.1973, Konzert des Berliner Sinfonieorchesters der DDR in der Oper.
  14794. 10.3.1974, Gastspiel der Berliner „Schaubühne am Halleschen Ufer“ mit dem Marieluise Fleißer-Stück „Fegefeuer in Ingolstadt“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14795. 25.4.1974, Der Autotunnel Berliner Straße – Gutleutstraße unter dem Theaterplatz wird für den Verkehr freigegeben.
  14796. 20.6.1974, Solidaritäts-Veranstaltung der Frankfurter Juso-Schülergruppe für den Ost-Berliner Liedermacher Wolf Biermann in der Carl-Schurz-Schule.
  14797. 10.10.1974, 30 Jugendliche besetzen das Zimmer 406 im vierten Stock des Jugendamtes, Berliner Straße, um gegen die Kündigung eines Sozialarbeiters am Jugendhaus Sindlingen zu protestieren.
  14798. 26.2.1889, Öffentlicher Vortrag des Berliner (Bühnen-)Schriftstellers Ludwig Fulda (1862-1939) über Henrik Ibsen im „Kaufmännischen Verein“.
  14799. 1.8.1890, Die hiesige Filiale des Berliner Spediteur-Vereins ist mit heutigem Datum aufgelöst und die Spedition (Aufbewahrung und Zustellung unanbringlicher Güter) einschließlich der Zoll- und Steuerabfertigung den vereinigten Spediteuren zu Frankfurt am Main, dagegen die An- und Abfuhr der Güter auf dem Staatsbahn-Güterbahnhof zu Frankfurt am Main dem Fuhrunternehmer Wilhelm Hofmann zu Sachsenhausen und die An- und Abfuhr auf dem Staatsbahn-Güterbahnhof zu Sachsenhausen dem Fuhrunternehmer David Mensinger zu Sachsenhausen übertragen worden.
  14800. 1.8.1891–31.8.1891, Einmonatiges Gastspiel des Berliner Parodie-Theaters unter der Leitung seines Direktors Hugo Busse im ersten Frankfurter „Orpheum“.
  14801. 15.11.1891, Erstes Gastspiel des Berliner Parodie-Theaters (Direktion: Hugo Busse) in den „Reichshallen“.
  14802. 10.8.1894, Vortrag des Berliner Schriftstellers und Freidenkers Bruno Wille über die „Veredelung der Menschheit“ im Meriansaal.
  14803. 1.6.1895, Vortrag des Berliner Schriftstellers und Theosophen Dr. Bruno Wille über Gedankenfreiheit im „Meriansaal“, veranstaltet vom „Frankfurter Freidenkerverein“.
  14804. 28.4.1896, Vortrag des Berliner Schriftstellers und Freidenkers Bruno Wille über den Philosophen Friedrich Nietzsche, veranstaltet vom Frankfurter Freidenkerverein, im Saal des „Kulmbacher Hofes“.
  14805. 10.5.1897–11.5.1897, Jahresversammlung der Berliner Zentralstelle für Arbeiter-Wohlfahrts-Einrichtungen im Saal der Polytechnischen Gesellschaft.
  14806. 23.2.1898, Konzert der Berliner Pianistin Emma Koch im Saalbau.
  14807. 19.8.1899–6.9.1899, Offizielle Feierlichkeiten anlässlich des 150. Geburtstages des Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), veranstaltet von einem eigens zu diesem Zweck gegründeten Festausschusses, dem u.a auch Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes angehört: Ausstellung zu Goethes Werk im Frankfurter Kunstverein (ab 19.08.), Ausstellung von Gemälden zur Veranschaulichung von Goethes Beziehung zu seiner Geburtsstadt im Goethemuseum (19.08.-19.09.), mehrere Aufführungen von Goethedramen im Schauspielhaus („Prometheus“, „Clavigo“, „Iphigenie auf Tauris“, „Torquato Tasso“), Festfeier des Frankfurter Buchhändler-Vereins im Saal des Dr. Hoch’schen Konservatoriums (20.08.), Festsitzung des Frankfurter Journalisten- und Schriftsteller-Vereins im Saal der Loge Carl (Mozartplatz) (22.08.), Festsitzung der Gartenbau-Gesellschaft im Saal des Technischen Vereins am Goetheplatz (24.08.), Volksvorlesungen des Ausschusses für Volksvorlesungen in der Stadthalle, in Bockenheim und Bornheim, Wissenschaftliche Sitzung des Physikalischen Vereins im Hörsaal des Physikalischen Vereins (26.08.), Gartenfest im Zoologischen Garten (26.08.), Festfeier der Frankfurter Arbeiterschaft im Saalbau, mit einem Vortrag des Berliner Schriftstellers Wilhelm Bölsche über „Goethe“ (26.08.).
  14808. 13.6.1900–16.6.1900, Erste Hauptversammlung des Berliner Hauptvereins und aller Zweigvereine des „Vereins für Verbesserung der Frauenkleidung“ in der Loge „Carl“. Zeitgleich findet dort eine entsprechende Ausstellung statt.
  14809. 11.1.1909, Vortrag des Rabbiners Dr. A(a)ron Ackermann (Brandenburg) über den Berliner Hoffaktor und Münzmeister Lippold ben Chluchim (1530-1573), veranstaltet vom Verein für jüdische Geschichte und Literatur in der Frankfurt-Loge.
  14810. 13.3.1909, Vortrag des Berliner Schriftstellers Wilhelm Bölsche über „Die Zukunft des Menschen auf der Erde“ im großen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  14811. 25.11.1909, Vortrag des Berliner Publizisten Maximilian Harden im Saalbau: „Schiller und Bismarck“.
  14812. 8.3.1976, Der Berliner Politologe Dr. Ossip K. Flechtheim kritisiert während einer Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“ im Dominikanerkloster die deutschen Gerichte, die seiner Meinung nach zu mild gegen Kriegsverbrecher, oftmals aber hart gegen andere Täter urteilen.
  14813. 14.8.1976, Während einer NPD-Kundgebung gegen die Berliner Mauer mit knapp 100 Anhängern an der Katharinenkirche wird eine 52jährige DDR-Journalistin bei Tumulten von der Polizei verletzt. Sie bricht sich dabei den Arm. Die DDR reagiert daraufhin mit scharfem Protest und Beschuldigungen gegen die Frankfurter Polizei.
  14814. 23.12.1976, Der Berliner Filmproduzent „Atze“ Brauner ersteigert das Savoy-Hotel am Wiesenhüttenplatz für 8,53 Millionen DM.
  14815. 27.1.1977, Jugendliche des ehemaligen Wohnheims am Ziegelhüttenweg besetzen das Büro des Jugendamtleiters in der Berliner Straße. Von den rund 25 „Besetzern“ werden zehn vorläufig festgenommen. Gegen sie wird eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattet.
  14816. 7.2.1977, Auf einer Solidaritätsveranstaltung in der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird Freiheit für den inhaftierten, linksradikalen Berliner Schriftsteller Peter Paul Zahl gefordert. Podiumsteilnehmer ist u.a. der Schriftsteller Erich Fried.
  14817. 23.6.1978–24.6.1978, Gastspiel des Berliner Transvestitenkabaretts „Chez Nous“ im Volksbildungsheim.
  14818. 14.10.1978–4.11.1978, Festprogramm anlässlich des 25jährigen Bestehens der Berliner Straße.
  14819. 27.10.1978, Gastspiel der Berliner Schaubühne mit Botho Strauss’ „Trilogie des Wiedersehens“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14820. 3.10.1979, Einem anonymen Hinweis folgend, finden Taucher der Berliner Polizei das Teilstück eines griechischen Grabreliefs im Wert von 80.000.- DM im Teltowkanal. Das Relief wurde am 14. März d. J. aus dem Liebieghaus gestohlen.
  14821. 19.10.1979, Bundeskanzler Helmut Schmidt besucht den Bundesrechnungshof, Berliner Straße.
  14822. 16.12.1979, Konzert des Kammerorchesters der Berliner Philharmoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14823. 4.5.1980, Am frühen Morgen brennt die Gaststätte „Alt-Frankfurt“ in der Berliner Straße völlig aus. Der Sachschaden beträgt 100.000.- DM.
  14824. 18.5.1980, Gastspiel des Berliner Bläserensembles für Alte Musik „Musicalische Compagney“ im Ratskeller.
  14825. 2.6.1980–6.6.1980, 150 Berliner Schüler besuchen die Mainstadt und sind Gäste der Landessportschule. Am 03.06. werden sie vom Magistrat im Kaisersaal des Römers empfangen.
  14826. 25.10.1980, Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14827. 9.2.1981, Der Frankfurter Zweig der Berliner Deutsch-Japanischen-Gesellschaft konstituiert sich als eigenständiger Verein. Er trägt die Bezeichnung „Deutsch-Japanische Gesellschaft e. V.“, Frankfurt.
  14828. 16.2.1982–20.2.1982, „Berliner Autoren stellen sich vor“ im Theater am Turm.
  14829. 12.1.1983, Bundestagswahlkampferöffnung der CDU mit der Berliner Senatorin für Schulwesen, Jugend und Sport, Dr. Hanna Renate Laurien, im Zoo-Gesellschaftshaus.
  14830. 26.10.1983, „Literarischer Mittwoch“ in der Schwanenhalle im Römer über Franz Kafka mit dem Berliner Verleger Klaus Wagenbach.
  14831. 23.2.1984, Bei einem Raubüberfall auf die Filiale der Frankfurter Volksbank in der Berliner Straße 34 erbeutet der Täter rund 17.000.- DM.
  14832. 1.5.1984–6.5.1984, Gastspiel der Ost-Berliner Chansonette Sonja Kehler im Café des Theaters am Turm.
  14833. 5.5.1984–6.5.1984, Gastspiel des Berliner Philharmonischen Orchesters unter der Leitung von Herbert von Karajan in der Alten Oper.
  14834. 30.6.1984, Hergestellt wird eine Notausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ im kleinen Berliner Format. Sie trägt die Datumszeile vom 01.07. und ist damit die erste Sonntagsausgabe in der Geschichte dieser Frankfurter Tageszeitung.
  14835. 2.11.1984–4.11.1984, Wochenendforum des Afrikanischen Kulturvereins in Erinnerung an die Berliner Konferenz vor 100 Jahren unter der Leitung Otto von Bismarcks.
  14836. 22.5.1985, Der Berliner Pfarrer Heinrich Albertz erhält den Buchpreis 1985 des Deutschen Verbandes Evangelischer Büchereien.
  14837. 26.6.1985, Auf dem Rhein-Main-Militärflughafen wird die Kopie des Berliner Luftbrückendenkmals, eine 19 Meter hohe steinerne „Hunger-Kralle“, enthüllt. An der Zeremonie nehmen der Berliner Bürgermeister Heinrich Lummer und der Kommandierende General der amerikanischen Luftstreitkräfte in Europa, Charles Donnelly, teil.
  14838. 28.6.1985, Der Berliner Kultursenator Dr. Volker Hassemer besucht die Frankfurter Museen und die Alte Oper.
  14839. 17.10.1985, Konzert der Berliner Philharmoniker mit Herbert von Karajan in der Alten Oper.
  14840. 29.10.1985, Konzert der Berliner Philharmoniker in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14841. 18.11.1986, Konzert des Berliner Sinfonie-Orchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14842. 2.12.1986, Konzert des Berliner Sinfonie Orchesters der DDR in der Alten Oper.
  14843. 7.2.1987–11.2.1987, Musikmesse Frankfurt – Internationale Fachmesse Musikinstrumente, Orchesterelektronik, Musikzubehör, Musikalien. Aus diesem Anlass wird der Frankfurter Musikpreis 1987 an den Berliner Musikwissenschaftler Professor Carl Dahlhaus verliehen.
  14844. 8.2.1987, Gastspiel der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz im Rahmen der „Jüdischen Kulturtage“ mit An-Skis „Der Dibbuk“ im Kammerspiel.
  14845. 16.6.1987, Spatenstich durch Oberbürgermeister Wolfram Brück für das Museums für moderne Kunst des Wiener Architekten Hans Hollein auf dem Quartier zwischen Braubach-, Domstraße und Berliner Straße.
  14846. 6.11.1987, Konzert der Berliner Philharmoniker mit Herbert v. Karajan in der Alten Oper.
  14847. 28.5.1988, Eintracht Frankfurt gewinnt im Berliner Olympiastadion den DFB-Pokal durch einem 1:0-Sieg gegen VfL Bochum.
  14848. 13.7.1988, Richtfest für das Museum für Moderne Kunst an der Ecke Braubachstraße/Berliner Straße.
  14849. 29.10.1988, Konzert des Berliner Philharmonischen Orchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14850. 27.11.1988, Konzert der Orchester-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14851. 5.7.1989–6.7.1989, Ein Seminar der Berliner Senatsverwaltung für Inneres mit dem Arabischen Städtebund informiert sich in Frankfurt am Main über die städtische Abfallentsorgung.
  14852. 28.10.1989, Gastspiel des Berliner Theaters am Kurfürstendamm in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14853. 15.12.1989, Feierstunde im Bockenheimer Depot anlässlich des 120jährigen Jubiläums der IG Bau-Stein-Erden mit dem Berliner Regierenden Bürgermeister Walter Momper (SPD).
  14854. 16.11.1990, Konzert des Berliner Sinfonie-Orchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  14855. 16.4.1991, Der vierzehnteilige Bilderzyklus „Der Zug der Volksvertreter“ des Berliner Malers Johannes Grützke wird in der Paulskirche feierlich enthüllt.
  14856. 17.6.1991, Der Berliner Sozialpolitiker Jürgen Egert (SPD) soll neuer Sozialdezernent werden. Er übernimmt das Amt von Christine Hohmann-Dennhardt, die hessische Justizministerin geworden ist. Nachfolger von Andreas von Schoeler im Amt des Personaldezernenten wird Joachim Vandreike, der bis dahin das städtische Ausbildungsamt geleitet hat. Sylvia Schenk, bisher Sportdezernentin, wird zusätzlich das Rechtsdezernat übertragen, für das ebenfalls Schoeler verantwortlich gewesen ist.
  14857. 8.10.1991, Der Frankfurter Immobilienmakler Bernd F. Lunkewitz beteiligt sich am Kauf des Berliner Aufbau-Verlags.
  14858. 15.1.1992, Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilt ein Ehepaar wegen Spionage für das Ost-Berliner Ministerium für Staatssicherheit zu Freiheitsstrafen von einem Jahr und drei Monaten bzw. einem Jahr auf Bewährung.
  14859. 2.4.1992, Der langjährige Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann wird im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele im Jahr 2000 Kulturbeauftragter der Berliner Olympia-Gesellschaft.
  14860. 1.12.1992, Konzert der Berliner Philharmoniker in der Alten Oper.
  14861. 2.4.1993–31.7.1993, Show „Crazy Dance“ des Ensembles der Revue des Berliner Friedrichstadt-Palastes im Zoo-Gesellschaftshaus.
  14862. 31.8.1994, Nach der Übernahme durch die Berliner Mediengruppe Weihönig und Partner wird die langjährige Filiale der Büchergilde Gutenberg in der Wilhelm-Leuschner-Straße geschlossen.
  14863. 31.8.1994, Der Berliner Judaist Professor Michael Brocke stellt ein neues Projekt zur Sicherung der jüdischen Geschichte auf dem Alten Jüdischen Friedhof am Börneplatz vor. Der Friedhof wird vermessen und fotografiert, die Texte auf den Grabsteinen werden erschlossen, ediert und übersetzt.
  14864. 26.9.1994, Im Kaisersaal des Römers ehrt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler anlässlich des 45. Jahrestages der Berliner Luftbrücke die Veteranen der Luftbrücke mit einem städtischen Empfang.
  14865. 2.3.1995, Lesung des Berliner Schriftstellers Edgar Hilsenrath im Hessischen Literaturbüro, Mousonturm.
  14866. 11.8.1995–13.8.1995, „Tunnel of Love“ – Techno-Party im Theatertunnel, Berliner Straße.
  14867. 23.2.1996, Offizielle Eröffnung des neuen „Servicezentrums“ der Entsorgungs-GmbH zur kostenlosen Sperrmüll-Abfuhr, Berliner Straße 27.
  14868. 9.8.1996–10.8.1996, „Tunnel of Love“ – Rave im Theatertunnel der Berliner Straße.
  14869. 15.5.1997, Der Offene Kanal Offenbach/Frankfurt geht in der Offenbacher Berliner Straße auf Sendung.
  14870. 18.9.1997, Die in Frankfurt lebende Schriftstellerin Anja Lundholm wird im Berliner Literaturhaus mit dem diesjährigen Hans-Sahl-Preis ausgezeichnet.
  14871. 26.10.1997, Der Berliner Theologe, Politiker und Publizist Richard Schröder wird in der Paulskirche mit dem Ludwig-Börne-Preis ’97 ausgezeichnet.
  14872. 9.11.1997, Konzert des „Neuen Berliner Kammerorchesters“ in der Alten Oper.
  14873. 12.2.1998, 14. Forum zur Umsetzung der Lokalen Agenda 21: Vorstellung der Berliner Beschäftigungsinitiative Lowtec. Gastgeber ist die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen.
  14874. 27.5.1998–11.10.1998, Die Ausstellung zur Erinnerung an 50 Jahre Berliner Luftbrücke im Historischen Museum wird von Berlins Regierendem Bürgermeister Eberhard Diepgen eröffnet.
  14875. 26.4.1999, Der Aufsichtsrat der Messe Frankfurt beruft Gerhard Gladitsch als neuen Geschäftsführer. Er folgt Raimund Hosch nach, der Chef der Berliner Messe wird.
  14876. 3.6.1999, Die Verhandlungs-Delegation der 1997 gebildeten „Kommunalpolitischen Plattform“ aus CDU und SPD im Römer einigt sich darauf, das Technische Rathaus an der Braubachstraße aufzugeben und es durch eine „attraktive Innenstadtnutzung“ – etwa ein Hotel – zu ersetzen. Da der Bundesrechnungshof aus der Berliner Straße nach Bonn umzieht, schlägt die CDU vor, die 650 Mitarbeiter des Technischen Rathauses dorthin umzuquartieren.
  14877. 1.11.1999, Das Vorstandsmitglied der Frankfurter SPD, Oliver Nöll, tritt aus der Partei aus. Als Parteilinkem ist ihm die Politik der Berliner rot-grünen Regierung zuwider.
  14878. 25.11.1999, Lesung des Berliner Schriftstellers Thomas Brasch im Literaturbüro.
  14879. 3.4.2001, Ein Strafverfahren gegen den letzten Innenminister der DDR, den Rechtsanwalt Peter Michael Diestel, wird vor dem Amtsgericht Frankfurt gegen Zahlung von 5.000.- DM eingestellt. Die Staatsanwaltschaft hat Diestel üble Nachrede zur Last gelegt, weil er in einem 1998 in Frankfurt am Main erschienenen Buch einen Berliner CDU-Abgeordneten als Informellen Mitarbeiter des DDR-Staatssicherheitsdienstes bezeichnet habe.
  14880. 6.6.2001, Konzert der Berliner Schauspielerin Brigitte Mira im TITS – „Theater in der Tanzschule“.
  14881. 6.12.2002, Der Magistrat beschließt, insgesamt vier Arbeitsbereiche der Stadtküche als „Dienstleistungskonzession“ zur Übernahme anzubieten. Damit ist der erste Schritt einer Verschmelzung der städtischen Küchenbetriebe mit der Messe GmbH getan. Des Weiteren stimmt der Magistrat dem Umbau des alten Bundesrechnungshofes auf dem ehemaligen Gelände an der Berliner Straße in ein Luxushotel mit ca. 400 Betten zu.
  14882. 7.7.2003, Michel Friedmans Anwalt teilt mit, dass das Verfahren gegen seinen Mandanten „rechtskräftig abgeschlossen“ sei. Staatsanwaltschaft und Verteidiger haben sich in vertraulichen Gesprächen darauf geeinigt, dass Friedmann einen Strafbefehl des Berliner Amtsgerichts wegen Kokainbesitzes in zehn Fällen und damit eine Geldstrafe in Höhe von 17.400.- € akzeptiert.
  14883. 3.9.2003, Das Traditionsunternehmen Farben Jenisch verlässt sein Domizil an der Ecke Großer Hirschgraben und Berliner Straße und verlegt seinen Künstlerbedarf an den Industriehof im Stadtteil Hausen.
  14884. 8.10.2004, Konzert der Berliner Symphoniker unter der Leitung von Peter Falk in der Alten Oper.
  14885. 28.10.2004, Der Geschäftsführer der Städtischen Bühnen, Bernd Fülle, bestätigt, dass ihm ein Angebot des Berliner Senats für den Posten des Direktors der Opernstiftung vorliege. In seinem Ablehnungsschreiben an den Berliner Kultursenator Thomas Flierl kritisiert Fülle scharf den Entscheidungsfindungsprozess der Verantwortlichen.
  14886. 4.11.2004, Eine Jury entscheidet, dass der Neubau der Kreditanstalt für Wiederaufbau in der Nähe des Palmengartens nach einem Entwurf des Berliner Architektenbüros Sauerbruch Hutton errichtet wird.
  14887. 12.5.2005, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen und FDP wird die alte Straßenreinigungssatzung wieder in Kraft gesetzt. Zugestimmt wird des Weiteren der Anlage eines Koreanischen Gartens am Rande des Grüneburgparks. Abgelehnt werden der von Planungsdezernent Edwin Schwarz vorgeschlagene Abriss der Kleinmarkthalle und deren Neubau an der Berliner Straße.
  14888. 13.9.2005, Konzert der Berliner Philharmoniker in der Alten Oper.
  14889. 26.9.2005, Konzert der Berliner Philharmoniker in der Alten Oper.
  14890. 4.9.2006, Konzert der Hornisten der Berliner Philharmoniker in der Alten Oper.
  14891. 26.9.2006, Konzert der Berliner Philharmoniker in der Alten Oper.
  14892. 26.6.2008, Festakt am Frankfurter Luftbrückendenkmal am Flughafen zum 60. Jahrestag der Berliner Luftbrücke. Anwesend sind u. a. Hessens Ministerpräsident Roland Koch und Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  14893. 7.11.2008, Konzert der „Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker“ in der Alten Oper.
  14894. 24.10.2007, 150jähriges Jubiläum der Frankfurter Künstlergesellschaft – die älteste Künstlervereinigung in Frankfurt am Main. Gegründet am 24. Oktober 1857 nach dem Vorbild einer gleichartigen Berliner Vereinigung.
  14895. 21.1.2009, Konzert der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker in der Alten Oper.
  14896. 6.10.2010, Heute schließt der „Musikladen“, Berliner Straße nach 33 Jahren endgültig.
  14897. 2.2.2012, Erste Pressekonferenz des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels im neuen „Hauses des Buches“: im Saal „Max Tau“, Braubachstraße/Berliner Straße.
  14898. 24.11.2012, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens von Frankfurter ältestem Geschäft für Comics „X-tra-BooX“, Berliner Straße.
  14899. 9.2.2013, Eröffnung einer Frankfurter Filiale der Berliner Lebensmittel-Kette „Kochhaus“ im Stadtteil Bockenheim.
  14900. 26.9.2016, Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg werden in der Westend-Synagoge drei orthodoxe Rabbiner in ihr Amt eingeführt. Die Absolventen des Berliner Rabbinerseminars werden in den Gemeinden in Erfurt, Leipzig und Osnabrück eingesetzt.
  14901. 10.3.1982, Der International Women’s Club in Frankfurt am Main verleiht den Elisabeth-Norgall-Preis an die Berlinerin Brigitte Pross, die sich besonders für die Frauen in Obervolta engagiert.
  14902. 23.2.1934, Berlins Amateurboxstaffel tritt im Kegelsporthaus, Wingertstraße, gegen eine Frankfurter Auswahl an.
  14903. 15.8.1937, In Vertretung des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs überreicht Stadtrat Peter Umhofer anlässlich der 700-Jahrfeier Berlins einen Kupferstich von Merian, eine Gesamtansicht von Frankfurt am Main, nebst einer künstlerisch ausgeführten Glückwunschadresse.
  14904. 11.6.1947–12.6.1947, Erste Interzonenkonferenz des Interzonenausschusses der Gewerkschaft Metall. Anwesend sind Vertreter aller vier Besatzungszonen und Berlins.
  14905. 18.10.1948, Absturz eines viermotorigen amerikanischen, für die Versorgung Berlins eingesetzten Transportflugzeuges über dem Frankfurter Stadtwald. Die drei Piloten kommen dabei ums Leben.
  14906. 16.7.1950–17.7.1950, Tagung des „Deutschen Rats der Europäischen Bewegung“ im großen Saal des Senckenbergmuseums und einer öffentlichen Kundgebung in der Paulskirche mit Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Berlins Regierender Bürgermeisterin Louise Schröder und Paul Löbe, MdB und letzter Reichstagspräsident in der Weimarer Republik.
  14907. 16.11.1960–22.11.1960, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann nimmt mit 45 Teilnehmern aus der Bundesrepublik Deutschland (u.a. Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt) am internationalen Gemeindekongress in Tel Aviv/Israel teil.
  14908. 4.7.1961–6.7.1961, Sommertagung der Leiter der Landesbildstellen der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins.
  14909. 26.1.1962, Festakt anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Bundesarbeitsgemeinschaft „Junge Presse“, in der etwa 600 jugendeigene Zeitungen der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins zusammengeschlossen sind, im Amerika-Haus.
  14910. 1.2.1966, Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt zu Besuch in der Mainstadt.
  14911. 3.9.1982, Landtagswahlkampf-Großveranstaltung der CDU auf dem Römerberg mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Helmut Kohl, dem hessischen Spitzenkandidaten Alfred Dregger (1920-2002) und Berlins Regierenden Bürgermeister, Richard von Weizsäcker.
  14912. 24.2.1993, CDU-Kommunalwahlkampfveranstaltung im Bürgerhaus Harheim mit Berlins Regierendem Bürgermeister Eberhard Diepgen.
  14913. 31.3.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth holt sich mit Berlins Regierendem Bürgermeister, Eberhard Diepgen, prominente Unterstützung für die Oberbürgermeisterstichwahl.
  14914. 11.1.2006, SPD-Neujahrsempfang in den Römerhallen mit prominentem Gast: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.
  14915. 13.12.1905, „Berlioz-Liszt-Wagner-Abend“ im Zoologischen Garten.
  14916. 28.5.1902, „Hector Berlioz – Franz Liszt – Richard Wagner-Abend“ im Zoologischen Garten.
  14917. 31.8.1949, Volkskonzert des Opern-Orchesters der Städtischen Bühnen unter dem Dirigent Dr. Werner Bitter mit Werken von Weber, Bizet, Verdi, Wagner, Berlioz, Smetana, Tschaikowsky, Leoncavallo und Richard Strauss.
  14918. 9.7.1968, Premiere von Hector Berlioz „Fausts Verdammnis“ in der Oper.
  14919. 2.4.2004, „Berlioz-Requiem“ mit dem SWR Sinfonieorchester unter der Leitung von Sylvain Cambreling in der Alten Oper.
  14920. 6.4.1990, 150 Lehrerinnen und Lehrer der privaten Berlitz-Sprachschulen aus Frankfurt am Main, Offenbach/Main und weiteren Städten demonstrieren vor der Berlitz-Hauptverwaltung in der Kaiserstraße. Damit geht ein einwöchiger Streik bei 14 Schulen in acht bundesdeutschen Städten für einen Tarifvertrag zu Ende.
  14921. 28.5.1990, Erneut wird an den Berlitz-Sprachschulen gestreikt. Die dort beschäftigten Sprachlehrer fordern einen Tarifvertrag mit Arbeitszeitregelung und Urlaubsanspruch.
  14922. 7.9.1999, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Berlitz Schule in Frankfurt am Main
  14923. 18.9.1957, Anlässlich des 80. Geburtstages Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main an den Leiter des S. Fischer Verlags, Dr. Gottfried Berman Fischer.
  14924. 2.5.1950, Gottfried Bermann Fischer und Peter Suhrkamp unterzeichnen eine Abmachung, wodurch aus einem alten Verlag, dem S. Fischer Verlag, ein alter und ein neuer Verlag entstehen: S. Fischer und Suhrkamp.
  14925. 9.6.1980, Die Johann Wolfgang Goethe-Universität ernennt in der Paulskirche Frankfurter Wirtschaftsgrößen und den Verleger Dr. h.c. Gottfried Bermann Fischer (1897-1995) zu Ehrensenatoren. Außen fliegen Farbbeutel und Steine, werden Schweineschwänze und Schweineohren geschwenkt. Die Polizei räumt den Paulsplatz mit Wasserwerfern.
  14926. 30.9.1908, Feierliche Übergabe des „Israelitischen Lehrerinnenheims“, Rückertstraße. Das Heim führt den Namen „Isaac und Clara Bermannsche Stiftung“.
  14927. 18.3.1932, Vortrag des freiwirtschaftlichen Gesellianers Werner Zimmermann (Bern) in der Aula des Lessing-Gymnasiums über „Durch Freiwirtschaft zu Volks- und Völkerfrieden“.
  14928. 31.12.1930, Verhaftung einer internationalen Kriminellen- und Hehlerbande im Zusammenwirken der Frankfurter Kriminalpolizei mit dem kriminalistischen Zentralbüro in Bern. Frankfurt am Main ist die Zentrale. Verhaftet werden 15 Personen. Der Wert der Beute beträgt schätzungsweise über eine Million Reichsmark. Zwei Beschuldigte werden nach Frankfurt am Main überführt und ins Polizeigefängnis gebracht.
  14929. 5.3.1938, Konzert der Kantorei an der staatlichen Hochschule für Musik in Bern unter der Leitung von Kurt Thomas und der Mitwirkung von Helmut Walcha in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  14930. 8.5.1949, Der Internationale Kunstturnkampf zwischen der Ernst-Winter-Riege der Turngemeinde Eintracht Frankfurt und dem Bürgerturnverein Bern bringt einen Schweizer Sieg.
  14931. 11.6.1953, Der Magistrat verleiht dem Schweizer Schriftsteller Eugen Wyler (Bern) anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Auszeichnung erfolgt in Würdigung seiner Verdienste um die deutsch-französische Verständigung.
  14932. 4.7.1954, Zum Weltmeisterschaftsendspiel zwischen Deutschland und Ungarn fährt ein Sonderzug der Bundesbahn von Frankfurt am Main nach Bern.
  14933. 4.11.1959, In seinem ersten Europapokalspiel besiegt der deutsche Fußballmeister Eintracht Frankfurt in Bern den Schweizer Meister Young Boys mit 4:1 Toren.
  14934. 25.11.1959, Erstes Flutlichtspiel in der Geschichte des Waldstadions zwischen Eintracht Frankfurt und den „Young Boys“ aus Bern. Das Europapokalspiel endet 1:1 unentschieden.
  14935. 28.8.1966, Bei den erstmals ausgetragenen Weltmeisterschaften im Dressurreiten in Bern erringt der 54jährige Frankfurter Dr. h.c. Josef Neckermann (1912-1992) auf seinem elfjährigen Schimmel Mariano den WM-Titel. Auch im Mannschaftswettbewerb des Dressurreitens holte er den Weltmeisterschaftstitel.
  14936. 25.2.1976, Bürgermeister Rudi Sölch empfängt in seinem Dienstzimmer im Rathaus Römer, die Botschafterin von Uganda, Frau Bernadette P. A. Olowo.
  14937. 17.11.1956, Einweihung des DRK (Deutsches Rotes Kreuz)-Jugendwohnheims „Graf Folke Bernadotte“ in Griesheim.
  14938. 16.6.1996, Bei einem abendlichen Kellerbrand in der Bernadottestraße 10 im Stadtteil Heddernheim kann ein dreijähriges Kind nur mit knapper Not vor der Rauchentwicklung gerettet werden. Der Sachschaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  14939. 15.1.1936, Premiere der Komödie von Bernard Shaw „Pygmalion“ im Neuen Theater. Die Spielleitung hat Hans Jungbauer.
  14940. 26.12.1927, Tod des Kunsthistorikers Prof. Bernard Müller (1869-1927), seit 1908 als Nachfolger von Otto Cornill (1824-1907) Direktor des Frankfurter Historischen Museums, seit 1917 zusätzlich Honorarprofessor Universität Frankfurt.
  14941. 26.9.1919, 50. Geburtstag des Kunsthistorikers Prof. Bernard Müller (1869-1927), seit 1908 Direktor des Frankfurter Historischen Museums.
  14942. 2.10.2000, Das Frankfurter Amtsgericht, Hessens größte Justizbehörde, hat einen neuen Präsidenten: als Nachfolger von Manfred Wick tritt der 55jährige Karl-Heinz Bernard sein Leitungsamt an.
  14943. 6.11.1938–7.11.1938, Gastspiel der Schauspielerin Hermine Körner im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen mit „Frau Warrens Gewerbe“ von George Bernard Shaw.
  14944. 13.1.1940, Premiere der Neuinszenierung von George Bernard Shaws Theaterstück „Candida“ im Schauspielhaus. In der Titelrolle: Ellen (eigentl.: Katherina) Daub (1900-1965), seit 1924 Mitglied des Ensembles des Frankfurter Schauspielhauses.
  14945. 19.4.1940, Premiere der Neuinszenierung von George Bernard Shaws Drama „Die heilige Johanna“ im Schauspielhaus.
  14946. 25.1.1955, Gastspiel Willy Birgels in Fritz Rémonds „Kleinem Theater im Zoo“ in der Hauptrolle von Bernard Shaws politischer Komödie „Der Kaiser von Amerika“ in der Inszenierung von Fritz Rémond.
  14947. 12.12.1957–11.1.1958, Ausstellung von neuen Arbeiten des Frankfurter Malers Bernard Schultze in der Zimmergalerie Franck.
  14948. 26.11.1958, Gastspiel des Burgtheaters Wien und des Theaters in der Josefstadt mit Bernard Shaws „Candida“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14949. 10.11.1964–11.11.1964, Gastspiel des Ostberliner Ensembles des Deutschen Theaters mit Bernard Shaws „Haus Herzenstod“ im Schauspielhaus.
  14950. 26.4.1971, Premiere von Bernard Shaws „Candida“ unter der Regie von Wolfgang Glück (Wien) im Kammerspiel.
  14951. 23.4.1976, Premiere von Bernard Shaws Komödie „Heiraten“ im „Fritz-Rémond-Theater“ im Zoo.
  14952. 18.7.1977, Die 16. Etappe der Tour de France über 121 km von Mouzine nach Chamonix gewinnt der Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau. Der Franzose Bernard Thevenet bleibt Träger des Gelben Trikots des Gesamtführenden.
  14953. 28.5.1982, Premiere von George Bernard Shaws „Cäsar und Cleopatra“ im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  14954. 29.8.1989, Der neue Generalkonsul der Französischen Republik in Frankfurt am Main, Bernard Pottier, macht seinen Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Volker Hauff.
  14955. 21.3.2007, Lesung des französischen Journalisten und Schriftstellers Bernard-Henry Lévy in der Romanfabrik.
  14956. 4.8.1954, Premiere von Federico Garcia Lorcas „Bernarda Albas Haus“ im Karmeliterkloster.
  14957. 19.2.1976, Premiere von Frederico Garcia Lorcas „Bernarda Albas Haus“ unter der Regie von Hans Neuenfels im Schauspielhaus.
  14958. 4.3.1964, Besuch des italienischen Außenhandelsministers Bernardo Matarella mit einer 17köpfigen Delegation in der Mainstadt.
  14959. 10.11.1963, Auf Einladung des Verbandes jüdischer Heimatvertriebener und Flüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland führt das avantgardistische Wiener „Theater der Courage“ zum 25. Jahrestag der Pogromnacht 1938 Denis F. Bernards Schauspiel „Jeder von uns“ im Kolpingsaal auf.
  14960. 1.4.1930, Gründung der der Frankfurter Jesuiten-Niederlassung zur Seelsorge überlassene Pfarrvikarie St. Ignatius, Im Trutz, hervorgegangen aus dem nordöstlichen Gebiet der seitherigen Antoniusgemeinde und dem westlichen von St. Bernardus.
  14961. 27.11.1937, Einen Tag nach dem Verbot des Katholischen Jungmännerverbandes nimmt die Gestapo Mitglieder des Katholischen Jungmännerverbandes in der Pfarrei „St. Bernardus“ während einer Zusammenkunft in einer Mansarde des Hauses Schwarzburgstraße 50 fest.
  14962. 18.8.1957, 50jähriges Jubiläum der katholischen St.-Bernardus-Kirche, Koselstraße 11-13.
  14963. 25.11.1935, Festgottesdienst anlässlich des 400jährigen Jubiläums der Frankfurter Ursulinen in der Bernarduskirche.
  14964. 18.8.1907, Feierliche Einweihung der St. Bernarduskirche in der Koselstraße durch den Bischof von Limburg, Dominicus Willi.
  14965. 25.3.1906, Grundsteinlegung der katholischen Bernarduskirche, Koselstraße.
  14966. 13.9.1942, 70. Geburtstag des Frankfurter Architekten und Kirchenbaumeisters Hans Rummel (1872-1952), Erbauer der Bernarduskirche an der Koselstraße und des Marienkrankenhauses, Brahmsstrasse im Nordend.
  14967. 14.12.1947, Pontifikalamt des neuen Bischofs von Limburg, Dr. Ferdinand Dirichs, in der St. Bernarduskirche und Kundgebung in der Frauenfriedenskirche.
  14968. 9.1.1949, Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wird sechs Missionaren der Weißen Väter bei einer Sendungsfeier in der St. Bernarduskirche das Missionskreuz für die Reise nach Ostafrika durch den Provinzial der deutschen Provinz ihres Ordens überreicht.
  14969. 3.4.1949, Anlässlich des Goldenen Priesterjubiläums von Papst Pius XII. zelebriert der Vertreter des Heiligen Stuhls in Deutschland, der Apostolische Visitator Bischof Dr. Alois Münch, in der St. Bernarduskirche ein feierliches Pontifikalamt.
  14970. 16.5.1949, 200-Jahrfeier der Englisch-Fräulein-Schule in Saal der Bernarduskirche.
  14971. 11.5.1950, Aussendungsfeier von 44 deutschen Afrika-Missionaren und -schwestern aus allen Teilen Westdeutschlands in der St. Bernarduskirche.
  14972. 19.1.1935, Kammerkonzert mit Ilse Bernatz (Cello) und Heinz Schröter (Klavier) im Römer, veranstaltet von der NS-Kulturgemeinde.
  14973. 4.3.1931, Brahms-Abend mit Ilse Bernatz und Rosy Hahn im Volksbildungsheim.
  14974. 31.3.1940, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit der Cellistin Ilse Bernatz im Saalbau.
  14975. 30.9.1916, Tod des Direktors der Frankfurter Allgemeinen Versicherungs-Aktien-Gesellschaft, Bernd Halter.
  14976. 24.10.1937, Eröffnung der Internationalen Rekordwoche 1937 (bis 29.10.) auf der Reichsautobahn Frankfurt – Darmstadt. Bernd Rosemeyer gelingt es, die 400-km-Geschwindigkeitsgrenze zu überschreiten. Mit 409 km/h braust er mit seinem Auto-Union-Rennwagen über die Frankfurter Reichsautobahn.
  14977. 28.1.1939, Enthüllung eines Mahnmales anlässlich des ersten Todestages des Rennfahrers Bernd Rosemeyer (1909-1938) im Stadtwald, am Kilometer 9,2 der Reichsautobahn. Die Inschrift lautet: „Dem Andenken an Bernd Rosemeyer, der an dieser Stelle am 28. Januar 1938 bei Rekordversuchen mit dem Rennwagen tödlich verunglückte.“
  14978. 13.5.1956, Gastspiel des Kammersängers Bernd Aldenhoff von der Münchener Staatsoper als „Lohengrin“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  14979. 7.9.1960, Die bundesdeutsche 4x100 Meter Sprintstaffel mit Bernd Cullmann, Armin Harry (FSV Frankfurt), Walter Mahlendorf und Martin Lauer gewinnt die Goldmedaille und stellt mit 39,5 Sekunden den Weltrekord ein.
  14980. 15.2.1961, Premiere von Gerhart Hauptmanns „Rose Bernd“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  14981. 20.8.1976, Zur Eröffnung des neuen Sportgeschäftes der pega-sport-handels-gmbh in der Goethestraße sind Bernd Nickel und Willi Neuberger von Eintracht Frankfurt sowie die Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Annegret Richter zu Gast.
  14982. 4.12.1989, Der frühere Vorstandschef des Handelskonzern Coop, Bernd Otto, wird bei seiner Ankunft auf dem Rhein-Main-Flughafen festgenommen. Ihm wird Untreue, Kreditbetrug und Bilanzfälschung vorgeworfen.
  14983. 11.11.1992, Seit 11.11 Uhr regieren seine Tollität Bernd I. und ihre Lieblichkeit Petra I. die Narren der Stadt.
  14984. 10.1.1993, Im Römer gewinnen die Narren für kurze Zeit die Oberhand. Angeführt vom Prinzenpaar Petra I. und Bernd I. bringen die Karnevalisten Oberbürgermeister Andreas von Schoeler ihre Neujahrsgrüße dar.
  14985. 17.10.1996, Der Sportliche Leiter des Zweitligisten Eintracht Frankfurt, Bernd Hölzenbein, zieht Konsequenzen aus der monatelangen Kritik an seiner Arbeit als Manager und erklärt seinen Rücktritt zum 30.11. d. J.
  14986. 25.6.1999, Dem Generaldirektor des Wiener Naturhistorischen Museums, Professor Bernd Lötsch, wird im Römer in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth und dem ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer, jetzt in UN-Diensten, der diesjährige internationalen Umweltpreis der Bruno H. Schubert-Stiftung verliehen.
  14987. 6.4.2001, Der Magistrat beschließt einstimmig, Bernd Loebe, den künstlerischen Direktor des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel als neuen Intendanten der Oper zu verpflichten.
  14988. 13.11.2001, Der designierte Intendant der Frankfurter Oper, Bernd Loebe, ist über die städtische Kulturpolitik verärgert und verlangt Klarheit über die finanzielle Ausstattung der Städtischen Bühnen.
  14989. 30.8.2002, Eröffnung der Frankfurter Opern-Saison mit Giuseppe Verdis „Nabucco“ – zugleich die erste Spielzeit des neuen Opernintendanten Bernd Loebe.
  14990. 28.1.2004, Die ersten drei Frankfurter Gedenkmedaillen für die Fußballweltmeisterschaft 2006 – ein Fußball vor Römer, Dom und Skyline, der WM-Pokal vor dem Römer und ein Fußball vor Festhalle und Messeturm – werden in Anwesenheit von Bürgermeister Achim Vandreike und den Frankfurter WM-Botschaftern Jürgen Grabowski und Bernd Hölzenbein der Öffentlichkeit vorgestellt.
  14991. 6.7.2004, Tod des Frankfurter Comic-Zeichners Bernd Pfarr (1958-2004).
  14992. 12.10.2004, 60. Geburtstag des Obermeisters der Elektroinnung Frankfurt, Landesinnungsmeister und Mitglied des Aufsichtsrates von Eintracht Frankfurt, Bernd Ehinger.
  14993. 11.11.2005, Der Vertrag von Opernintendant Bernd Loebe wird bis zum Jahr 2013 verlängert.
  14994. 13.11.2005, Tod des Frankfurter Stadtbranddirektors Bernd Reuß (1950-2005).
  14995. 14.12.2005, Nach elf Jahren verabschiedet sich Jürgen Heyne als Präsident der Handwerkskammer Frankfurt. Sein Nachfolger wird der 61jährige Elektromeister Bernd Ehinger.
  14996. 9.3.2006, 60. Geburtstag von Bernd Hölzenbein, langjähriger Spieler von Eintracht Frankfurt und heute Chefscout des Traditionsvereins.
  14997. 1.12.2010, Der 58jährige Grüne Bernd Messinger leitet ab heute das Büro der Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  14998. 15.12.2012, 60. Geburtstag des Intendanten der Frankfurter Oper (seit 2002), Bernd Loebe.
  14999. 1.5.2013, Fest zur Denkmalenthüllung im Bonameser Nordpark: eine Sandsteinskulptur mit der legendären Comicfigur Sondermann des Cartoonisten und Malers Bernd Pfarr (1958-2004) in 3-D.
  15000. 22.11.1982, Dieter Berndt, Vorsitzender des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt, wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  15001. 7.5.1984, Verleihung des Bruno H. Schubert-Preises im Kaisersaal des Römers an Professor Berndt Heydemann, Direktor des Zoologischen Instituts der Universität Kiel. Weitere Preise gehen an praktizierende Naturschützer.
  15002. 28.4.1988, Der bisherige Leiter der Universitätsbibliothek Gießen, Berndt Dugall, wird als Nachfolger von Professor Klaus-Dieter Lehmann, neuer Direktor der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  15003. 26.1.1991, Premiere von Ödön von Horvarths „Geschichten aus dem Wienerwald“ in der Inszenierung von Fred Berndt im Bockenheimer Depot.
  15004. 14.9.1995, Tod des langjährigen Leiters des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt, Dieter Berndt (1922-1995), Mitbegründer des „Frankfurter Forums für Stadtentwicklung“.
  15005. 7.12.1997, Premiere von Carl Maria von Webers „Der Freischütz“ in der Regie von Fred Berndt in der Oper Frankfurt.
  15006. 17.7.2013, Festakt für den seit 25 Jahren amtierenden und nun scheidenden Direktor der Frankfurter Universitätsbibliothek Berndt Dugall auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität.
  15007. 23.10.1926, Tod des (unbesoldeten) Stadtrats Ernst Bernecker (1869-1926), seit 1911 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Deutsche Demokratische Partei, DDP) und des Magistrats, Vorsitzender des Republikanischen Reichsbundes.
  15008. 10.8.1929–18.8.1929, Bernemer Kerb in Bornheim.
  15009. 10.8.1946, Eröffnung der „Bernemer Kerb“, des Bornheimer Volksfestes. Nach sechs Jahren wieder die erste Kirchweih in Bornheim.
  15010. 9.8.1947, Eröffnung der „Bernemer Kerb“.
  15011. 11.8.1962–15.8.1962, Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15012. 13.8.1966–17.8.1966, Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15013. 12.7.1967–16.7.1967, „Bernemer Kerb“ im Stadtteil Bornheim.
  15014. 10.8.1968–14.8.1968, 360. „Bernemer Kerb“ im Stadtteil Bornheim.
  15015. 9.8.1969–13.8.1969, 361. Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15016. 12.8.1972–16.8.1972, „Bernemer Kerb“ im Stadtteil Bornheim.
  15017. 10.8.1974–14.8.1974, 366. Bernemer Kerb.
  15018. 13.8.1977–17.8.1977, 370. Bernemer Kerb im Zeichen „100 Jahre Eingemeindung, 150 Jahre Hoher Brunnen“.
  15019. 12.8.1978–15.8.1978, 371. Bernemer Kerb.
  15020. 11.8.1979–19.8.1979, Bernemer Kerb.
  15021. 10.11.1979, Der Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesfinanzminister Hans Matthöfer steht im „Bernemer Fass“, Ringelstraße/Ecke Mainkurstraße, Bürgern Rede und Antwort.
  15022. 9.8.1980–13.8.1980, Bernemer Kerb.
  15023. 8.8.1981–12.8.1981, Bernemer Kerb.
  15024. 7.8.1982–11.8.1982, 375. Bornheimer Kerb und 50jähriges Jubiläum der Bernemer Kerwegesellschaft.
  15025. 13.8.1983, Eröffnung der Bernemer Kerb.
  15026. 11.8.1984–15.8.1984, Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15027. 10.8.1985–14.8.1985, Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15028. 9.8.1986–12.8.1986, Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15029. 13.8.1988–16.8.1988, Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15030. 12.8.1989–15.8.1989, Bernemer Kerb auf dem Festplatz „Weiße Erde“.
  15031. 11.8.1990–14.8.1990, Bernemer Kerb auf dem Festplatz „Weiße Erde“.
  15032. 23.1.1994, Eröffnung des „Bernemer Museumslädchens – Frankfurts kleinstes Museum“ in Bornheim.
  15033. 13.8.1994–17.8.1994, Die 387. Bernemer Kerb steht ganz im Zeichen des 800jährigen Jubiläums von Bornheim.
  15034. 12.8.1995–16.8.1995, „Bernemer Kerb“ im Stadtteil Bornheim.
  15035. 10.8.1996–14.8.1996, „Bernemer Kerb” im Stadtteil Bornheim.
  15036. 9.8.1997–13.8.1997, Bernemer Kerb mit Kerbeumzug im Stadtteil Bornheim.
  15037. 12.8.1998–16.8.1998, „Bernemer Kerb” im Stadtteil Bornheim.
  15038. 7.8.1999–11.8.1999, Bernemer Kerb.
  15039. 11.8.2001–15.8.2001, „Bernemer Kerb“.
  15040. 10.8.2002–14.8.2002, Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15041. 5.6.2004, Hoffest und Ausstellung anlässlich des 10jährigen Jubiläums des „Bernemer Museumslädchens“.
  15042. 29.5.2005, Ausstrahlung des Films „Bernemer Zeil“ von Peter de Leuw im Hessischen Fernsehen.
  15043. 13.8.2005–17.8.2005, Bernemer Kerb im Stadtteil Bornheim.
  15044. 11.8.2006–16.8.2006, Bernemer Kerb mit Festzug und der „1. Bernemer Blues & Folknacht“ auf dem Platz vor der Johanniskirche.
  15045. 8.8.2008–13.8.2008, 401. „Bernemer Kerb“ im „lustigen Dorf“.
  15046. 10.8.2007–15.8.2007, 400. „Bornheimer Kerb“ und zugleich Feier des 75jährigen Jubiläums der Bernemer Kerwe-Gesellschaft.
  15047. 23.1.2010, Prunk- und Fremdensitzung der „Bernemer Käwwern“ im Bürgerhaus Bornheim – zugleich 75jähriges Jubiläum des Traditionsklubs Käwwern.
  15048. 13.2.2010, Erster Bernemer Quartier Latin der Interkulturellen Bühne in Alt-Bornheim.
  15049. 2.12.1915, Lieder zur Laute mit Lieselott und Conrad Berner im Saal des Hotel Schwan.
  15050. 28.9.1979, 100jähriges Jubiläum der Adolf Sprenger KG, Innenausbau, Schreinerei, Möbelherstellung, Berner Straße 10.
  15051. 7.9.2005, Die Dr. Wolfgang und Sigrid Berner-Stiftung trägt sich im Römer in das Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen ein.
  15052. 25.1.1937, 60. Geburtstag des Mediziners Prof. Bernhard Fischer-Wasels (1877-1941), seit 1914 Professor für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, zugleich Rektor des Frankfurter Pathologischen Instituts, 1930/31 Universitätsrektor.
  15053. 22.8.1935, Tod des Kirchenrats der Evangelischen Landeskirche und Schulrat, Prof. Heinrich Bernhard, jahrelang Lehrer am Städtischen (jetzt: Goethe-)Gymnasium und an der Musterschule.
  15054. 30.3.1935, 100. Geburtstag des Dirigenten, Pianisten, Musikpädagogen und Komponisten Prof. Bernhard Scholz (1835-1916), von 1883 bis 1908 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  15055. 27.3.1935, Feier des Dr. Hoch’s Konservatorium anlässlich des 100. Geburtstages des Dirigenten, Pianisten, Musikpädagogen und Komponisten Prof. Bernhard Scholz (1935-1916), von 1883 bis 1908 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatoriums. Die Gedenkrede hält der Komponist, Dirigent und Musikpädagoge Prof. Hermann Zilcher (1881-1948), seit 1920 Direktor des Staatskonservatoriums der Musik in Würzburg (bis 1944).
  15056. 8.12.1934, Tod des Musikers und Komponisten Bernhard Sekles (1872-1934), von 1924 bis 1933 künstlerischer Leiter des Dr. Hochschen Konservatoriums. Zu seinen Schülern zählen Theodor W. Adorno (1903-1969) und Paul Hindemith (1895-1963).
  15057. 4.5.1934, Tod des Lehrers, Kleingartenbauers und Publizisten Bernhard Cronberger (1860-1934), bis 1924 Lehrer an der alten Bornheimer Schule (Kirchnerschule), 1899 Gründer und langjähriger Vorsitzender des „Vereins zur Förderung des Kleingartenbaus“.
  15058. 12.4.1934, Geburt des Tierforschers, Naturschützers, Tierfilmers- und -fotografen Michael Grzimek (1934-1959), Sohn des Zoologen, Schriftstellers und langjährigen Direktors des Frankfurter Zoologischen Gartens, Prof. Bernhard Grzimek (1909-1987).
  15059. 28.8.1933, Der preußische Kultusminister Bernhard Rust besucht die Mainstadt und besichtigt u.a. die Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  15060. 16.6.1933, Mit Erlass des Preußischen Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Bernhard Rust, wird die „Vereinigung jüdischer Studierender“ noch im Sommersemester 1933 aufgelöst.
  15061. 8.2.1933, Premiere von Bernhard Shaws Komödie „Zu wahr, um schön zu sein“ im Neuen Theater.
  15062. 13.10.1932, Gesangsabend in Dr. Hoch’s Konservatorium mit der Sopranistin Ria Ginster und dem Pianisten Bernhard Sekles.
  15063. 20.6.1932, 60. Geburtstag des Leiters des Dr. Hoch’s Konservatoriums, Bernhard Sekles (1872-1934).
  15064. 1.4.1932, Die Schuhfabrik Bernhard Schulenklopper verlegt ab heute ihren Betrieb von der Adalbertstraße in das Gebäude der ehemaligen Golo-Schuhfabrik, Mainzer Landstraße.
  15065. 17.2.1932–19.2.1932, Gastspiel des Orchesters Bernhard Etté im Café Sacher.
  15066. 31.8.1931–5.9.1931, 14. Kongress des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) im Palmengarten – der letzte – mit 306 Delegierten, die insgesamt 4,7 Millionen Mitglieder vertreten (in Frankfurt am Main: 63.000). Teilnehmer sind u. a. Staatspräsident Bernhard Adelung, Reichsarbeitsminister Dr. Adam Steigerwald und viele Vertreter aus europäischen Staaten.
  15067. 25.7.1931, Akademischer Festakt der Verfassungsfeier in der Aula der Universität. Die Festrede hält Rektor Prof. Bernhard Fischer-Wasels (1877-1941).
  15068. 1.7.1931, 25jähriges Bestehens der Firma Bernhard Dietrich, Süßwaren-Großhandlung, Lange Straße.
  15069. 15.10.1930, Amtsübernahme des neu gewählten Rektors der Universität Frankfurt, Prof. Bernhard Fischer-Wasels (1877-1941). Er löst den Historiker Prof. Georg Küntzel (1870-1945) ab.
  15070. 10.7.1930, 70. Geburtstag des Kleingartenbauers, Lehrers und Publizisten Bernhard Cronberger (1860-1934), , 1899 Gründer des „Vereins zur Förderung des Kleingartenbaus“ (seit 1933 „Kleingärtnerverein Cronberger“) und dessen Vorsitzender (bis 1920).
  15071. 6.5.1930, 75. Geburtstag des Generaldirektors Prof. Dr. Ing e.h. Bernhard Salomon (1855-1942). Unter seiner Leitung hat die Elektrizitäts-AG vorm. W. Lahmeyer & Co., Frankfurt, internationales Ansehen errungen. Aus diesem Anlass wird ihm die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main sowie die Ehrendoktorwürde der Naturwissenschaftlichen Fakultät hiesiger Universität verliehen.
  15072. 1.7.1926, Tod des langjährigen Lehrers (Deutsch, Geschichte) am Philanthropin (1882-1914), Prof. Bernhard Kuttner (1847-1926).
  15073. 29.3.1925, Tod des Radierers und Malers Bernhard Mannfeld (1848-1925), seit 1895 wohnhaft Frankfurt am Main, Lehrer für Radierung am Städelschen Kunstinstitut, viele Darstellungen der Frankfurter Altstadt, Radierungen (Ansichten des Frankfurter Doms und der Alten Brücke).
  15074. 2.5.1920, Gedächtnisfeier anlässlich des ersten Todestages des Anthropologen und Ethnologen Hofrat Prof. Bernhard Hagen (1853-1919), Mitbegründer der Frankfurter Anthropologischen Gesellschaft, 1914 Honorarprofessor für Anthropologie an der Universität Frankfurt, im Senckenbergischen Bibliothekssaal, veranstaltet von der Gesellschaft für Anthropologie. Prof. Hagens Engagement ist die Gründung des 1904 feierlich eröffneten Städtischen Völkerkundemuseum zu verdanken.
  15075. 3.5.1919, Tod des Arztes, Forschungsreisenden, Anthropologen und Ethnologen Prof. Bernhard Hagen (1853-1919), seit 1914 Honorarprofessor Universität Frankfurt.
  15076. 13.1.1918, Öffentliche Versammlung des „Freien Bürgerausschusses“ im Saal von „Groß-Frankfurt“. Staatssekretär a. D. Bernhard Dernburg spricht über das Thema „Unser Friede“.
  15077. 22.4.1917, Bernhard Scholz-Gedächtnisfeier des Dr. Hoch’s Konservatorium und des Rühlschen Gesangvereins – zu Ehren des im letzten Jahr verstorbenen Dirigenten, Pianisten, Komponisten, Musikpädagogen und -schriftstellers Prof. Bernhard Scholz (1835-1916), von 1883 bis 1908 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatorium, von 1884 bis 1905 Dirigent des Rühlschen Gesangvereins und Mitbegründer des ersten deutschen Volkschores in Frankfurt am Main (1897).
  15078. 28.3.1917, „Volkskunstabend“ des Frankfurter Volkschores in der Stadthalle zu Ehren des im letzten Jahr verstorbenen Dirigenten, Pianisten, Komponisten, Musikpädagogen und -schriftstellers Prof. Bernhard Scholz (1835-1916), von 1883 bis 1908 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatorium, von 1884 bis 1905 Dirigent des Rühlschen Gesangvereins und Mitbegründer des ersten deutschen Volkschores in Frankfurt am Main (1897).
  15079. 26.12.1916, Tod des Dirigenten, Pianisten, Musikpädagogen, Komponisten und Musikschriftstellers Prof. Bernhard Scholz (1835-1916), von 1883 bis 1908 Direktor des Dr. Hoch’schen Konservatoriums, 1884 bis 1905 Dirigent des Rühl’schen Gesangvereins, 1897 Mitbegründer des ersten deutschen Volkschores in Frankfurt am Main,
  15080. 11.11.1916, Liederabend mit Hilde Irming im Saalbau. Am Klavier: der Frankfurter Musikpädagoge und Komponist Bernhard Sekles (1872-1934).
  15081. 30.3.1915, 80. Geburtstag des Dirigenten, Pianisten, Musikpädagogen, Komponisten und Musikschriftstellers Prof. Bernhard Scholz (1835-1916), 1883 -1908 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatorium, 1884-1907 Dirigent des Rühl’schen Gesangvereins. Aus diesem Anlass findet im Palmengarten ein Gesellschaftskonzert statt, in dem eine Reihe seiner Werke zur Aufführung gelangt.
  15082. 23.11.1913, 60. Geburtstag des Arztes, Forschungsreisenden, Anthropologen und Ethnologen Prof. Bernhard Hagen (1853-1919), Mitbegründer der Frankfurter Anthropologischen Gesellschaft, aus der das Städtische Völkerkundemuseum hervorgegangen ist, 1914 Honorarprofessor für Anthropologie an der Universität Frankfurt. Mehrere wissenschaftliche Gesellschaften veranstalten zu seinen Ehren am 24.11. im Hotel „Frankfurter Hof“ ein Festessen.
  15083. 20.10.1913, „Kammerkonzerte Frankfurter Künstler“ der „Gesellschaft für ästhetische Kultur“ mit den Pianisten Dr. Ludwig Rottenberg und Bernhard Sekles im Saal der Frankfurt-Loge.
  15084. 5.5.1913–31.5.1913, Ausstellung von Originalplastiken des expressionistischen Malers und Bildhauers Bernhard Hoetgers von der Darmstädter Künstlerkolonie im Kunsthaus Heinrich Hahn, Kaiserstraße.
  15085. 6.4.1913, Gründung des „Herchenröder Quartett 1913 e. V.“ durch Bernhard Herchenröder, Organist an der Frankfurter Galluskirche, als Männerquartett.
  15086. 18.2.1912, Eröffnung einer Ausstellung mit Werken des Bildhauers, Malers und Kunsthandwerkers des Expressionismus, Bernhard Hoetgers (Darmstadt), im Frankfurter Kunstverein.
  15087. 7.5.1910, Tod des Violoncellisten und Komponisten Prof. Bernhard Cossmann (1822-1910), langjähriger Lehrer an Dr. Hoch’s Konservatorium, Kammermusiklehrer.
  15088. 3.10.1907, Konzert mit dem Frankfurter Musiker und Musikpädagogen Bernhard Sekles (1872-1934) im Saalbau.
  15089. 30.3.1905, 70. Geburtstag des Dirigenten, Pianisten, Musikpädagogen und Komponisten Prof. Bernhard Scholz (1835-1916), 1883 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatorium (bis 1908), 1897 Mitbegründer des ersten deutschen Volkschors in der Mainstadt.
  15090. 13.6.1902, Tod des Frankfurter Lithographen Bernhard J. Dondorf (eigentl.: Doctor) (1809-1902), 1833 Gründung und Leitung (bis 1872) der Graphischen Verlagsanstalt Bernhard Dondorf.
  15091. 17.5.1902, 80. Geburtstag des Violoncellisten und Komponisten Prof. Bernhard Cossmann (1822-1910), seit 1878 Professor an Dr. Hoch’s Konservatorium (Violoncello).
  15092. 28.11.2000, Kulturdezernent Hans Bernhard Nordhoff stellt den archäologischen Rundweg durch Heddernheim offiziell vor.
  15093. 12.11.2000–16.11.2000, Frankfurt am Main präsentiert sich in New York als Stadt der Literatur, der Verlage und der Buchmesse. Oberbürgermeisterin Petra Roth und Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff reisen an der Spitze einer Delegation in die USA.
  15094. 26.10.2000, Laut einer Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) darf Frankfurts Stadtverordnetenvorsteher Bernhard Mihm (CDU), der im April 1997 unter umstrittenen Umständen gewählt worden ist, bis zum Ende der auslaufenden Wahlperiode im Amt bleiben. Gleichzeitig weist der VGH eine Klage der Frankfurter Republikaner-Fraktion ab. Diese hat die Wahl Mihms angefochten, weil sie vom Wahlvorgang ausgeschlossen worden war.
  15095. 1.4.2000–31.10.2000, Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff eröffnet am Richard-Meyer-Brunnen im Museums-Park die Brunnensaison 2000. Erstmals einheitlich sprudelt nun an allen Frankfurter Brunnen das Wasser.
  15096. 31.1.2000, Das Frankfurter Verwaltungsgericht erklärt die Wahl von Bernhard Mihm zum Stadtverordnetenvorsteher im Jahr 1997 für ungültig. Hintergrund ist eine Klage der Römer-Fraktion der „Republikaner“.
  15097. 27.1.2000, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Ungeachtet der scharfen Kritik von SPD und Grünen bleibt Stadtverordnetenvorsteher Bernhard Mihm (CDU) im Amt. CDU und FDP stehen im Stadtparlament zu ihm, obwohl er das Schweigen von Ex-Kanzler Dr. Helmut Kohl in der CDU-Spendenaffäre verteidigt hat. Die CDU stützt demonstrativ Oberbürgermeisterin Petra Roth, die vom CDU-Skandal völlig unbelastet sei.
  15098. 27.1.2000, Gedenkstunde der Roma-Union an der Braubachstraße, wo eine Mahntafel für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma am Stadtgesundheitsamt enthüllt wird. Mehrere Jahre hat sich der Streit hingezogen, ob auf dieser Tafel die Namen zweier maßgeblicher „Rasseforscher“, Robert Ritter und Eva Justin, die die pseudowissenschaftliche und rassistische Grundlage für die Verfolgung und Ermordung hunderttausender Sinti und Roma lieferten, stehen sollten. Ritter und Justin haben nach 1945 im Frankfurter Stadtgesundheitsamt nahtlos ihre Karrieren fortsetzen können. Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff spricht von einer „zweiten Schuld“ gegenüber den Opfern, weil viele Täter niemals zur Rechenschaft gezogen wurden.
  15099. 8.11.1901, Tod des Geistlichen Rat Friedrich Nikolaus Willibald Bernhard (1825-1901), 1848 Weihe zum Priester, seit 1864 Direktor der Liebfrauenkirche.
  15100. 12.7.1939–13.7.1939, Reichserziehungsminister Bernhard Rust besucht die Mainstadt und nimmt sowohl an der Eröffnung des Musischen Gymnasiums (12.07.) als auch an der Morgenfeier anlässlich der Eröffnung des Musischen Gymnasiums in der Staatlichen Hochschule für Musik (13.07.) teil.
  15101. 2.12.1939, Premiere der Tragödie „Herzog Bernhard“ von Franz Büchler in der Spielleitung von Herbert Wahlen, seit 1937 Oberspielleiter im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen, im Schauspielhaus.
  15102. 24.1.1941, Tod des Lehrers Bernhard Gräser (1863-1941), Förderer des Vereinsturnwesens, langjähriger erster Gauturnwart der Frankfurter Turnerschaft.
  15103. 25.5.1941, Anlässlich des ersten Todestages des Forstamtsleiters Hans Bernhard Jacobi (1886-1940) wird auf der sog. Tell-Platte am Jacobiweiher ein Buntsandsteinfindling als Gedenkstein für Jacobi feierlich enthüllt.
  15104. 9.9.1941, Erstaufführung des antisemitischen Propagandafilms „Die Rothschilds“ (1940) (u.a. mit Bernhard Minetti und Gisela Uhlen) im UFA-Palast Groß-Frankfurt. Spielleitung: Erich Waschneck. Musik: Johannes Müller.
  15105. 23.12.1941, Tod des Mediziners Prof. Bernhard Fischer-Wasels (1877-1941), ab 1908 Direktor des Senckenbergischen Pathologischen Instituts in Frankfurt am Main, seit 1914 Prof. für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie an der Frankfurter Universität, 1930/31 Rektor.
  15106. 26.12.1941, 25. Todestag des Dirigenten, Pianisten, Musikpädagogen, Komponisten und Musikschriftstellers Prof. Bernhard Scholz (1835-1916), von 1883 bis 1908 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatorium. Von 1894 bis 1905 Dirigent des Rühl’schen Gesangvereins und 1897 Mitbegründer des ersten deutschen Volkschors in Frankfurt am Main.
  15107. 19.4.1942, Vortrag des Zoologen Dr. Bernhard Grzimek (1909-1987), Mitarbeiter des „Illustrierten Blattes. Frankfurter Illustrierte“ und nach dem Zweiten Weltkrieg langjähriger Direktor des Frankfurter Zoologischen Gartens, über seinen Tierfilm „Von Wölfen, Affen und vielen anderen Tieren“ im Ufa-Palast (Groß-Frankfurt).
  15108. 16.2.1943, 60. Geburtstag des Malers Georg Poppe (1883-1963), seit 1911 in Frankfurt am Main ansässig, Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft und im Deutschen Künstlerbund, Werke u.a.: Ausgestaltung der Messmer-Teestube an der Bockenheimer Warte (1924), „Mahl des Heiligen Franziskus mit der Heiligen Klara“ im Refektorium des Kapuzinerklosters am Liebfrauenberg (1925), Wandmosaik in den Räumen der Frankfurter Rudergesellschaft (1927), Altarbild in der Frankfurter Kreuzkirche (1929), Portalmosaik in St. Bernhard im Stadtteil Nordend (1930).
  15109. 3.3.1943, Oberbürgermeister Friedrich Krebs verfügt mit Zustimmung des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Bernhard Rust, die Umbenennung der „Englisch-Fräulein-Mittelschule“, Eiserne Hand, in „Frau-Aja-Mittelschule, Mittelschule für Mädchen“.
  15110. 1.5.1945, Dr. Bernhard Grzimek wird zum Direktor des Zoologischen Gartens bestellt.
  15111. 15.7.1945, Offizielle Wiedereröffnung des Frankfurter Zoos unter der Leitung von Dr. Bernhard Grzimek.
  15112. 3.7.1946, Bernhard-Sekles-Gedenkfeier zur Erinnerung an den Leiter des Frankfurter Konservatoriums im Evangelischen Vereinshaus, veranstaltet vom Kreis der „Freunde moderner Kunst“.
  15113. 10.1.1948, Der Direktor des Frankfurter Zoologischen Gartens, Dr. Bernhard Grzimek, wird auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung bis zur Durchführung seines Spruchkammerverfahrens entlassen.
  15114. 23.3.1948, Der Direktor des Zoologischen Gartens, Dr. Bernhard Grzimek, wird durch die Frankfurter Spruchkammer in die Gruppe der Entlasteten eingestuft.
  15115. 7.4.1948, Polizeiliche Festnahme des Direktors des Zoologischen Gartens, Dr. Bernhard Grzimek, und seiner Ehefrau. Die Verhaftung erfolgt wegen des Verdachtes, mit den Vergiftungen im Zoologischen Garten in Verbindung zu stehen. In diesem Zusammenhang werden ihm amtliche Verfehlungen zur Last gelegt. Die Haftentlassung erfolgt am 10.04. d. J.
  15116. 10.8.1948, Freispruch der 4. Strafkammer für den Direktor des Zoologischen Gartens, Dr. Bernhard Grzimek, wegen erwiesener Unschuld die Massenvergiftungen im Zoologischen Garten Anfang 1948 betreffend, denen vierzig Tiere zum Opfer fallen.
  15117. 16.8.1948, Der Frankfurter Magistrat beschließt, Dr. Bernhard Grzimek wieder in sein Amt als Direktor des Frankfurter Zoologischen Gartens einzusetzen.
  15118. 17.8.1948, Dr. Bernhard Grzimek übernimmt wieder die Leitung des Frankfurter Zoologischen Gartens.
  15119. 22.8.1948, Zoodirektor Dr. Bernhard Grzimek veranstaltet eine Führung durch den Zoologischen Garten.
  15120. 10.10.1948, Zoodirektor Dr. Bernhard Grzimek eröffnet im Saal des „Kleinen Theater im Zoo“ eine sonntägliche Vortragsreihe.
  15121. 7.1.1952, Versammlung der CDU Frankfurt im Steinernen Haus, mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Bernhard Günther, Präsident der Handwerkskammer Köln, zum Thema „CDU und Mittelstand“.
  15122. 23.7.1952, Dem Schriftsteller Dr. Bernhard Guttmann, langjähriger Redakteur der „Frankfurter Zeitung“, wird die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main im Goethehaus verliehen.
  15123. 27.1.1953, Im Rahmen der Frankfurter Verleger-Abende spricht Dr. Josef Mühlberger im Festsaal der Börse über Franz Kafka, es liest Bernhard Minetti.
  15124. 7.1.1955, Schauspielpremiere im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen mit „Elektra“ von Jean Giraudoux in der Inszenierung von Bernhard Minetti.
  15125. 4.2.1955, Eröffnung einer Reihe von Dichterlesungen im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen mit Bernhard Minetti, der aus Werken Heinrich Heines vorträgt.
  15126. 18.3.1955, Premiere der Neuinszenierung von Schillers „Don Carlos“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen u.a. mit Klausjürgen Wussow, Bernhard Minetti und Karl Luley.
  15127. 18.10.1955, Der Leiter des Frankfurter Zoologischen Gartens, Dr. Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael kehren von einer viermonatigen Expeditionsreise durch Zentralafrika zurück.
  15128. 1.7.1956, 50jähriges Jubiläum der Firma Bernhard Dietrich, Süßwarengroßhandlung, Keplerstraße 39.
  15129. 10.7.1956, Uraufführung des Films „Kein Platz für wilde Tiere“ von Dr. Bernhard Grzimek und Michael Grzimek im Europa-Palast.
  15130. 26.7.1957–28.7.1957, Jahrestagung der Konföderation europäischer Vivarianer im Zoologischen Institut. Die Tagung sieht Vorträge über die Verhaltensweise von Reptilien und Meerestieren vor sowie Referate über Wesen, Stand und Auffassung der zeitgenössischen Biologie. Die Tagungsteilnehmer werden von Direktor Dr. Bernhard Grzimek durch das neue Exotarium geführt.
  15131. 13.10.1957, Der Magistrat verleiht Stadtrat a. D. Bernhard Bär, seit 1953 Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, anlässlich seines 69. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15132. 28.8.1958–30.8.1958, Internationale Zoo-Direktoren-Konferenz und Feiern anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Zoologischen Gartens. Zoodirektor Dr. Bernhard Grzimek erhält die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (30.08.). Das Land Hessen bewilligt 200.000.- DM für den weiteren Ausbau des Tiergartens.
  15133. 10.1.1959, Michael Grzimek, der Sohn des Zoodirektors Dr. Bernhard Grzimek, stürzt in der Serengeti-Steppe mit einem Flugzeug ab und verletzt sich tödlich.
  15134. 8.3.1959, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums des katholischen Hausgehilfinnen-Vereins St. Bernhard im Kolpinghaus.
  15135. 8.6.1959, Erste Vorführung des Films „Serengeti darf nicht sterben“ von Michael und Bernhard Grzimek vor einem kleinen Kreis von Wissenschaftlern und Fachleuten.
  15136. 17.8.1959, Der Magistrat verleiht dem früheren Stadtrat und heutigen Oberstudiendirektor von Krefeld, Dr. Bernhard Heun, anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15137. 31.10.1959, 85. Geburtstag der Anthropologin und Schriftstellerin Anna Hagen, geb. Treichel (1874-1971), verheiratet mit dem Forschungsreisenden, Anthropologen und Ethnologen Professor Bernhard Hagen (1853-1919).
  15138. 8.12.1959, 25. Todestag des Musikpädagogen und Komponisten am Hoch‘schen Konservatorium Bernhard Sekles (1872-1934).
  15139. 25.4.1960, 75jähriges Jubiläum der Firma Bernhard Hofmann, Transportunternehmen, Zeilweg 20.
  15140. 12.7.1960, In Anerkennung seiner besonderen Verdienste auf dem Gebiet der Zoologie und Tierpsychologie wird der Leiter des Zoologischen Gartens, Dr. Bernhard Grzimek, zum Honorarprofessor der Universität Gießen ernannt.
  15141. 20.6.1961, Gedenkfeier für den Komponisten und Direktor des Hochschen Konservatoriums, Bernhard Sekles (1872-1934), in der Hochschule für Musik.
  15142. 27.3.1962, Tod von Professor Bernhard de Rudder (1894-1962), Ordinarius für Kinderheilkunde an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und seit 27 Jahren Direktor der Frankfurter Universitäts-Kinderklinik.
  15143. 9.8.1962, Der millionste Besucher im Zoologischen Garten, eine Frau aus Harheim, empfängt Geschenke und Glückwünsche vom Direktor Professor Bernhard Grzimek (1909-1987).
  15144. 12.3.1964, Der Direktor des Zoologischen Gartens, Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), erhält aus den Händen des Bundesforschungsministers Hans Lenz die Goldene Wilhelm-Bölsche-Medaille, die von der Deutschen Kosmos-Gesellschaft 1961 zum 100. Geburtstag Wilhelm Bölsches gestiftet wurde.
  15145. 28.1.1966, Tod des Stadtrats a. D. Bernhard Bär (1888-1966), 1957 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, 1963 Ehrenmitgliedschaft in der Frankfurter FDP.
  15146. 14.3.1967, Mit dem Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis werden die Krebsforscher Professor Renato Dulbecco vom Salk-Institut der kalifornischen Universität San Diego und Dr. Wilhelm Bernhard vom Zellforschungsinstitut in Villjuif bei Paris im Botanischen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität ausgezeichnet.
  15147. 13.9.1967, Mit einer Überraschung endet der seit Monaten mit großer Schärfe geführte Rechtsstreit zwischen dem „Verband der Rauchwaren- und Pelzwirtschaft“ und dem Zoodirektor Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), bei dem es um die grausame Tötung von Robbenbabies geht. Nachdem am 10.07. d. J. eine Zivilkammer des Landgerichts Grzimek jeden Boykottaufruf gegen die Pelzwirtschaft untersagt hat, kann vor dem 17. Zivilsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts ein Vergleich geschlossen werden. Danach soll künftig der Kampf gegen die grausame Häutung von jungen Robben gemeinsam geführt werden.
  15148. 24.4.1969, 60. Geburtstag des Zoodirektors Professor Bernhard Grzimek (1909-1987).
  15149. 3.5.1969, Anlässlich des 50. Todestages des Gründers und Ersten Direktors des Völkerkundemuseums, Hofrat Professor Bernhard Hagen (1853-1919), legt die Stadt Frankfurt am Main an dessen Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  15150. 7.5.1969, Zoodirektor Professor Bernhard Grzimek (1909-1987) erhält das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
  15151. 16.10.1969, Gastspiel des Bernhard-Theaters (Zürich) mit Lil Dagover im Bürgerhaus Nordweststadt.
  15152. 22.6.1972, Gedenkkonzert anlässlich des 100. Geburtstages des Direktors der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Bernhard Sekles (1872-1934), im Saal der Hochschule.
  15153. 24.4.1974, 65. Geburtstag von Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), von 1945 bis 1974 Direktor des Zoologischen Gartens, 1958 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15154. 30.4.1974, Offizielle Abschiedsfeier für die fast dreißigjährige Tätigkeit des Frankfurter Zoodirektors Professor Bernhard Grzimek (1909-1987) im Zoo-Gesellschaftshaus.
  15155. 25.9.1974, Professor Bernhard Grzimek (1909-1987) wird der Stern zum Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  15156. 5.10.1974, Messe des armenischen Patriarchen von Istanbul, Schnork Kaloustian, in der St.-Bernhard-Kirche, Koselstraße.
  15157. 27.7.1889–31.7.1889, Auf dem VII. Deutschen Turnfest in München wird der Turnlehrer Bernhard Gräser (1863-1941) von der Frankfurter Turngemeinde 1. Sieger im Wettbewerb „Ringen“.
  15158. 8.6.1890, Eröffnung der „Bernhard Mannfeld-Ausstellung“ (Maler-Radierungen, Handzeichnungen und Entwürfe) im Saal der Polytechnischen Gesellschaft, veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift.
  15159. 25.10.1890, In sämtlichen Frankfurter Schulen finden heute anlässlich des 90. Geburtstages des Feldmarschalls Helmuth Karl Bernhard von Moltke (eigentlich: Helmuth von Moltke der Ältere) (1800-1891) Feierlichkeiten statt.
  15160. 1.11.1891, Feierliche Enthüllung des Denksteins für den Anfang 1890 verstorbenen Frankfurter Pädagogen, Dichter und Sänger Dr. Friedrich Heinrich Bernhard Weismann (1808-1890), vormals Direktor der unter dem Namen Elisabethenschule von der Musterschule abgetrennten Mädchenklassen, Mitglied der Freimaurerloge und des Gesangvereins Frankfurter Liederkranz, auf seinem Grab, gestaltet vom Frankfurter Bildhauer Karl Rumpf (1838-1911).
  15161. 22.3.1892, Tod des früheren Stadtverordneten (1881-1890) Friedrich Carl Bernhard Schaefer-Hoelz, Vorstandsmitglied des Demokratischen Vereins.
  15162. 28.2.1895, 70. Geburtstag des Direktors der Liebfrauenkirche, Geistlicher Rat Friedrich Nikolaus Willibald Bernhard.
  15163. 16.3.1896, Konzert des Rühl’schen Gesang-Vereins im großen Konzertsaal des Saalbaus: „Das Paradies und die Peri“. Dichtung aus Lalla Rooth von Thomas Moore für Soli, Chor und Orchester von Robert Schumann. Dirigent: Prof. Dr. Bernhard Scholz (1835-1916), seit 1883 Direktor von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  15164. 19.3.1899, 90. Geburtstag des Lithographen Bernhard J. Dondorf (eigentl.: Doctor) (1809-1902), 1833 Gründung und Leitung (bis 1872) der Frankfurter Graphischen Verlagsanstalt Bernhard Dondorf, Verfasser einer Monographie über Steingraviermethoden, Mitglied des Frankfurter „Montagskränzchens“.
  15165. 8.9.1909, 50. Todestag des Malers Bernhard Schlößer (1802-1859), ab 1831 Zeichenlehrer am Philanthropin.
  15166. 21.5.1976, Für seine Verdienste um die Erhaltung der Natur und um die Entwicklung zoologischer Gärten erhält der ehemalige Frankfurter Zoodirektor und Naturschutzbeauftragte der Bundesrepublik Deutschland, Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), die „Goldene Medaille“ der Zoologischen Gesellschaft von San Diego im Zoo-Gesellschaftshaus verliehen.
  15167. 14.10.1976, Gastspiel des Stuttgarter Schauspiels mit „Minetti“ von Thomas Bernhard mit Bernhard Minetti in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  15168. 22.6.1977, Veranstaltung der CDU zur hessischen Schulpolitik mit dem Marburger Bürgermeister, Bernhard Sälzer, im Deutschordenshaus.
  15169. 8.12.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl zweier neuer hauptamtlicher Stadträte: der künftige Personaldezernent Wolfram Brück und der Bildungsdezernent Bernhard Mihm. Der Präsident der Handwerkskammer, Horst Abt, wird ehrenamtlicher Stadtrat. Angenommen wird ein Antrag der CDU-Fraktion, im Jahr 1978 100 Millionen DM für den Schulbau in Frankfurt am Main auszugeben.
  15170. 20.12.1977, Oberamtsrichter Bernhard Gresser (1912-1995) wird anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  15171. 19.1.1978, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kommunalpolitischer Situationsbericht von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, in dem er die Vision einer Kulturmetropole Frankfurt zeichnet, sowie Vorlage des städtischen Haushaltes für 1978 durch Stadtkämmerer Hermann Lingnau. Die Stadtverordneten beschließen mit 51 gegen 35 Stimmen bei einer Enthaltung, den Stadtkämmerer nach Ablauf seiner Amtszeit am 06.07. d. J. nicht wieder zu wählen. Amtseinführung des neuen Schuldezernenten Bernhard Mihm.
  15172. 12.3.1978, Die deutsche Handball-Nationalmannschaft wird nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft mit einem gemeinsamen Empfang des Deutschen Handball-Bundes und des Magistrats im Kaisersaal des Römers geehrt. Dabei überreicht der DHB-Präsident Bernhard Thiele den Weltmeistern die neu geschaffene „goldene Ehrennadel mit Brillanten“ des Handballbundes.
  15173. 26.10.1978, Vermessungstechniker und Karthographen aus China besuchen die Mainstadt und werden von Stadtrat Bernhard Mihm im Kaisersaal des Römers empfangen.
  15174. 10.1.1979, US-amerikanische Theologie-Studenten und zwei Professoren des Lutheran Seminary in Gettysburg besuchen als Gäste des Theologischen Seminars der Evangelischen Kirche die Mainstadt und werden von Stadtrat Bernhard Mihm im Römer empfangen.
  15175. 31.3.1979, Besuch des Bundespräsidenten Walter Scheel und von Prinz Bernhard der Niederlande in der Mainstadt und städtischer Empfang im Römer.
  15176. 24.4.1979, 70. Geburtstag des Zoologen, Naturschützers, Schriftstellers und Filmemachers Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), von 1947 bis 1974 Direktor des Zoologischen Gartens.
  15177. 2.7.1979, Schuldezernent Bernhard Mihm übergibt den Sprechern der Haupt- und Realschulen, der Gesamtschulen, der Gymnasien und der beruflichen Schulen Literatur über das Judentum in Deutschland und Frankfurt am Main.
  15178. 25.2.1980, Schuldezernent Bernhard Mihm übergibt der Staatlichen Landesbildstelle Hessen in der Gutleutstraße fünf Kopien des vierteiligen amerikanischen Fernsehfilms „Holocaust“, die die Stadt Frankfurt am Main erworben hat und den Schulen als Leihgabe zur Verfügung stellt.
  15179. 10.4.1980, Im Rahmen eines Schüleraustausches mit der Ernst-Reuter-Schule II besuchen Schüler der Joseph-Rowntree-School in York die Mainstadt und werden von Schuldezernent Bernhard Mihm im Kaisersaal des Römers empfangen.
  15180. 21.8.1980, Führende Vertreter des israelischen Sportverbandes Maccabi besuchen die Mainstadt und werden von Stadtrat Bernhard Mihm im Kaisersaal des Römers empfangen.
  15181. 25.9.1980, Schuldezernent Bernhard Mihm überreicht Vertretern der Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie der Gymnasien Literatur über das Judentum in Deutschland und Frankfurt am Main.
  15182. 27.10.1980, Sozialpädagogische Fachkräfte aus der britischen Partnerstadt Birmingham besuchen die Mainstadt und werden von Schuldezernent Bernhard Mihm im Kaisersaal des Römers empfangen.
  15183. 18.3.1982, Schuldezernent Bernhard Mihm überreicht im Bildungs- und Kulturzentrum (Bikuz) in Höchst die Urkunde, mit der das bisherige „Oberstufengymnasium im Bikuz Höchst“ in „Friedrich-Dessauer-Gymnasium“ umbenannt wird.
  15184. 24.3.1982, Die Kaufmännische Berufsschule 6 in Unterliederbach erhält von Schuldezernent Bernhard Mihm eine Urkunde überreicht, der zu Folge sie von nun an „Ludwig-Erhard-Schule“ heißt.
  15185. 19.5.1982–20.5.1982, Gastspiel Bernhard Minettis in Goethes „Faust“ im Schauspiel.
  15186. 11.4.1983, Schuldezernent Bernhard Mihm kündigt in einem Brief an den hessischen Kultusminister Hans Krollmann den Widerstand Frankfurts gegen die Einführung der Förderstufe an.
  15187. 25.8.1983, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wiederwahl der CDU-Stadträte Wolfram Brück (Personal- und Rechtsdezernent) und Bernhard Mihm (Schuldezernent).
  15188. 24.4.1984, 75. Geburtstag des Zoologen, Naturschützers, Schriftstellers, Filmemachers und ehemaligen Direktors des Frankfurter Zoologischen Gartens (1945-1974), Professor Bernhard Grzimek (1909-1987).
  15189. 17.10.1984, Für seine Verdienste um den Tier- und Naturschutz in der Bundesrepublik Deutschland erhält der frühere Direktor des Zoologischen Gartens, Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), im Frankfurter Zoo den Preis „Pro Intellekt“ des Hamburger Unternehmens Philips Bürotechnik.
  15190. 28.3.1985, Kinder, Väter und Mütter aus Niederrad veranstalten wegen fehlender Hortplätze ein „Go-in“ bei Stadtrat Bernhard Mihm im Schulamt. Mihm verspricht, sich der Angelegenheit anzunehmen.
  15191. 3.11.1985, Literarische Matinée im Schauspielhaus: Bernhard Minetti liest Franz Kafka.
  15192. 11.11.1985, Das neue Frankfurter Fastnachts-Prinzenpaar heißt „Ruth I.“ und „Bernhard I.“
  15193. 17.5.1986, Premiere des Theaterstücks „Die Macht der Gewohnheit“ von Thomas Bernhard im Kammerspiel.
  15194. 16.8.1986, Straßenfest unter dem Motto „Rettet die Straßenbahn“ auf dem Römerberg. Der ehemalige Frankfurter Zoodirektor Professor Bernhard Grzimek (1909-1987) kritisiert die bevorstehende Einstellung der innerstädtischen Straßenbahnlinien als „bürgerfeindlich“.
  15195. 20.8.1986, Rund sechs Jahre, nachdem der Magistrat den Auftrag zur Untersuchung „Das Leben in Frankfurt zur NS-Zeit“ gegeben hat, legen Schuldezernent Bernhard Mihm und der Autor Professor Wolfgang Wippermann eine vierbändige Untersuchung vor, die im Frankfurter Verlag Waldemar Kramer erscheint.
  15196. 1.2.1987, Lesung des Schauspielers Bernhard Minetti im Rahmen der Literarischen Matinée am Kammerspiel.
  15197. 13.3.1987, Tod des Zoologen, Naturschützers, Schriftstellers und Filmemachers, Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), von 1945 bis 1974 Direktor des Zoologischen Gartens.
  15198. 18.4.1987–20.4.1987, Der Theaterschauspieler Bernhard Minetti gastiert im Schauspiel der Städtischen Bühnen.
  15199. 26.9.1987, Die tansanische Regierung gründet einen Bernhard-Grzimek-Fonds zur Errichtung eines Gedenkzentrums für den am 13.03. d. J. verstorbenen Zoologen, Naturschützer, Schriftsteller und Filmemacher Professor Bernhard Grzimek (1909-1987).
  15200. 12.12.1987, Schauspieler Bernhard Minetti wird im Kammerspiel die Ehrenmitgliedschaft des Schauspiels Frankfurt durch Oberbürgermeister Wolfram Brück verliehen.
  15201. 18.2.1988, Der Schauspieler Bernhard Minetti, von 1951 bis 1956 Mitglied des Ensembles des Frankfurter Schauspielhauses, wird zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen ernannt.
  15202. 6.3.1988, Die Schauspielerin Marianne Hoppe liest im Kammerspiel des Schauspiels Frankfurt im Rahmen der Literarischen Matinée Texte aus dem Werk von Thomas Bernhard.
  15203. 24.3.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die 34. Plenarversammlung findet im alten Kasino des Römers, Alte Mainzer Gasse 4, statt. Die Stadtverordneten diskutieren über Eignungsgutachten in Grundschulen für Viertklässler, über die Bundesgartenschau, über die 1947 erloschene Ehrenbürgerschaft Hitlers und Görings sowie die Weigerung der CDU-Mehrheit, zur Ehrung des im letzten Jahr verstorbenen Zoo-Direktors, Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), den Zoologischen Garten in Bernhard-Grzimek-Zoo umzubenennen.
  15204. 13.9.1988, Schuldezernent Bernhard Mihm übergibt die neue Kindertagesstätte im Ben-Gurion-Ring 170 in Bonames.
  15205. 16.8.1991, Der Münchner Stadt- und Verkehrsplaner Bernhard Winkler legt ein Gutachten zur Ordnung der Verkehrsströme in Frankfurt am Main vor. Das Zentrum will er weitgehend den Fußgängern überlassen und den Anlagenring aufwerten.
  15206. 10.11.1992, Professor Bernhard Kornhuber, Leiter der Abteilung für pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Universitäts-Kinderklinik, wird von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt überreicht.
  15207. 23.1.1993–24.1.1993, Bernhard Minetti liest im Schauspielhaus „Märchen in Deutschland“ der Brüder Grimm.
  15208. 4.2.1993, Bernhard Minetti liest im Schauspielhaus „Märchen in Deutschland“ der Brüder Grimm.
  15209. 10.3.1993, Neuer Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Römer ist der ehemalige Schuldezernent Bernhard Mihm. Er löst Horst Hemzal ab. Petra Roth soll Stadtverordnetenvorsteherin im Römer werden.
  15210. 24.6.1993, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Martin Grüber (SPD) präsentiert den kommunalen Nachtragsetat 1993. CDU-Fraktionschef Bernhard Mihm spricht ihm „Anerkennung und Dank für die eindrucksvolle Rede“ aus.
  15211. 5.2.1995, Auschwitz-Gedenkfeier in der Oper Frankfurt mit Werken von Krysztof Penderecki, Bernhard Sekles und Erich Itor Kahn.
  15212. 1.3.1995, Gegen 2.00 Uhr morgens wird von Einbrechern in dem Kindergarten der katholischen St. Bernhard-Gemeinde im Nordend Feuer gelegt und damit ein geschätzter Schaden von etwa 500.000.- DM angerichtet.
  15213. 21.6.1995, Konzert des Instituts für Musikpädagogik der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Universitätsaula mit Werken jüdischer Komponisten: Franz Reizenstein, Pavel Haas, Bernhard Sekeles und Erwin Schulhoff.
  15214. 16.11.1995, Festakt anlässlich des 100jährigen Jubiläums der städtischen Arbeitsvermittlung in Anwesenheit von Bernhard Jagoda, Präsident der Bundesanstalt für Arbeit. Am 01.05.1895 nahm die „Städtische Arbeitsvermittlungsstelle“ ihre Arbeit auf.
  15215. 27.6.1996, Städtischer Empfang anlässlich des 60. Geburtstages von CDU-Fraktionschef Bernhard Mihm im Kaisersaal des Römer.
  15216. 7.3.1997, Die geplante Wehrmachtsausstellung sorgt schon einen Monat vor der Eröffnung für Kontroversen im Römer: Oberbürgermeisterin Petra Roth kündigt an, die „einseitige“ Schau nicht zu eröffnen. Auch CDU-Fraktionschef Bernhard Mihm lehnt seine Teilnahme am Festakt ab.
  15217. 13.3.1997–13.4.1997, Ausstellung anlässlich des 10. Todestages des ehemaligen Direktors des Zoologischen Gartens, Professor Bernhard Grzimek (1909-1987), im Grzimek-Haus im Zoo.
  15218. 17.4.1997, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Konstituierende Sitzung. Gewählt wird Bernhard Mihm als Nachfolger des umstrittenen Vorstehers Helmut Reischmann. Nach 16 Jahren nehmen erstmals wieder FDP-Stadtverordnete an einer Stadtparlamentssitzung teil.
  15219. 8.7.1998, Der Frankfurter Verein „Leben nach Tschernobyl“ erhält für sein Kinderheim „Nadeshda“ den von der Robert-Bosch-Stiftung mit 100.000.- DM dotierten „Förderpreis für humanitäre Hilfe in den Ländern Mittel- und Osteuropas“. Überreicht wird der Preis in Erfurt vom thüringischen Ministerpräsident Bernhard Vogel.
  15220. 9.7.1998, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Endgültige Abwahl der scheidenden Kulturdezernentin Linda Reisch, die nicht anwesend ist. Das Kulturdezernat wird kommissarisch von Bürgermeister Achim Vandreike mitverwaltet – bis zum 17.09. d. J., dem Tag der Wahl von Nachfolger Hans-Bernhard Nordhoff.
  15221. 14.7.1998, Die Frankfurter Orchester-Gesellschaft gibt im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks ein Konzert, das Komponisten gewidmet ist, die eng mit der Frankfurter Musikhochschule verbunden sind: Bernhard Sekles (1872-1934) und Iwan Knorr (1853-1916).
  15222. 17.9.1998, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Hans-Bernhard Nordhoff wird im zweiten Wahlgang mit 68 von 88 Stimmen in sein Amt als Kulturdezernent gewählt.
  15223. 4.2.1999, Zum Wahlkampfabschluss lädt die hessische CDU zur Kundgebung vor der Alten Oper mit den Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, Bernhard Vogel und Erwin Teufel, Oberbürgermeisterin Petra Roth sowie dem Kandidaten für das Amt des hessischen Ministerpräsidenten, Roland Koch.
  15224. 19.3.1999, Erstes Treffen des von Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff ins Leben gerufenen Forums für alle Institutionen und Initiativen, die sich mit der Aufarbeitung der NS-Zeit in Frankfurt am Main beschäftigen. Ziel ist eine „Frankfurter Topographie des Terrors von 1933 bis 1945“.
  15225. 28.5.1999, Neueröffnung des Frankfurter Kunstvereins nach einem Umbau durch Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff.
  15226. 17.6.1999, Offizielle Inbetriebnahme des restaurierten kinetischen Kunstwerks von Hermann Goepfert auf der Verkehrsinsel am Eschenheimer Turm durch Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff.
  15227. 15.7.1999, Der italienische Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi besucht mit seiner Frau am zweiten Tag seines Deutschlandbesuchs das Mahnmal für die Opfer des NS-Regimes an der Paulskirche und legt in Anwesenheit von Ignatz Bubis, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stadtverordnetenvorsteher Bernhard Mihm und Hessens Ministerpräsident Roland Koch einen Kranz nieder.
  15228. 16.8.1999, 100. Geburtstag des ehemaligen Frankfurter Stadtrats Bernhard Heun.
  15229. 30.5.2001, Der Frankfurter Patronatsverein für die Städtischen Bühnen verabschiedet in einer Feierstunde im Chagall-Saal den Schauspiel-Intendanten Peter Eschberg. Zu seinen Ehren wird im Foyer des Schauspielhauses eine Thomas-Bernhard-Büste und im Nachtcafé ein Porträt des scheidenden Sprechtheater-Leiters, gemalt von Ferry Ahrlé, enthüllt.
  15230. 1.7.2001, Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff ‚entpflichtet’ den Geschäftsführenden Intendanten der Städtischen Bühnen, Martin Steinhoff, von seinem Amt.
  15231. 20.8.2002, Eröffnung des Spendenprojekts „Euros für Geschichte“, ein Spendenaufruf für das Historische Museum, durch Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff.
  15232. 29.8.2002, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff wird von Sprechern mehrerer Fraktionen wegen seiner umstrittenen Bühnenpolitik scharf kritisiert. Stadtverordnete nahezu aller Fraktionen rügen Oberbürgermeisterin Petra Roth für ihre Äußerung, das Gesetz zur Grundsicherung sowie das Zuwanderungsgesetz nicht ausführen zu wollen.
  15233. 7.3.2003, Der ehemalige Stadtverordnetenvorsteher und Schuldezernent Bernhard Mihm (CDU) wird im Römer mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  15234. 5.2.2004, 112 Vertreter der Frankfurter Kulturszene rufen in einem öffentlichen Brief die Stadtverordneten auf, bei der Wahl des Kulturdezernenten Hans-Bernhard Nordhoff nicht für den Amtsinhaber zu votieren.
  15235. 11.2.2004, Der 13-köpfige SPD-Unterbezirksvorstand nominiert Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff für eine weitere Amtszeit von sechs Jahren.
  15236. 12.2.2004, Die Frankfurter SPD warnt die Grünen vor einem Bruch des Koalitionsvertrages und einem damit verbundenen Ausscheiden aus dem Regierungsbündnis, sollten sie die Wiederwahl des Kulturdezernenten Hans-Bernhard Nordhoff nicht unterstützen.
  15237. 13.2.2004, Enthüllung einer neuen Hinweistafel an der Ecke Konstablerwache und Fahrgasse durch Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff und den Direktor des Jüdischen Museums, Georg Heuberger. Die Tafel erinnert an die Judengasse, dort, wo bis zu deren Abriss 1887 das nördliche Tor des Ghettos stand.
  15238. 13.5.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit 58 von 81 Stimmen wird der bisherige Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff für weitere sechs Jahre als hauptamtliches Mitglied des Magistrats wieder gewählt. Unumstritten in der Römerkoalition verläuft die Amtsbestätigung von Kämmerer Horst Hemzal, der bis November 2007 gewählt ist, aber im Juni d. J. die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht. Zu entscheiden ist, ob er bis zur Vollendung des 68. Lebensjahres im Juni 2007 im Amt bleiben kann. Dafür stimmen 74 Stadtverordneten, dagegen 18.
  15239. 6.1.2005, Das ZDF zeigt den Film von Thomas Weidenbach: „Bernhard Grzimek – eine deutsche Legende“, über den legendären Direktor des Zoologischen Garten in Frankfurt am Main und Naturschützer.
  15240. 16.10.2005, Konzert des Chagall-Quartetts im Jüdischen Museum mit Kompositionen von Theodor W. Adorno und Bernhard Sekles.
  15241. 10.3.2006–23.4.2006, Ausstellung über Leben und Werk des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard im Holzhausenschlößchen anlässlich seines 75. Geburtstages.
  15242. 20.3.2006, Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff und die neue Direktorin Claudia Dillmann unterzeichnen den Fusionsvertrag zwischen Deutschem Filmmuseum und Deutschem Filminstitut.
  15243. 18.5.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die neue schwarz-grüne Koalition im Römer stellt die Stadtregierung um. Bürgermeister Joachim Vandreike, Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff und Sozialdezernent Franz Frey werden zum ersten Mal abberufen. Endgültig sollen sie am 22.06. d. J. gehen müssen.
  15244. 22.6.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die drei hauptamtlichen Stadträte: Bürgermeister Joachim Vandreike, Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff und Sozialdezernent Franz Fey werden von der schwarz-grünen Koalition endgültig abberufen.
  15245. 1.1.2008, Seit heute lautet die Adresse des Zoologischen Gartens nicht länger Alfred-Brehm-Platz 16, sondern Bernhard-Grzimek-Allee 1 – zumindest der Abschnitt zwischen Alfred-Brehm-Platz und Zobelstraße.
  15246. 24.4.2008, Einweihung der „Bernhard-Grzimek-Allee“ direkt vor dem Zoologischen Garten.
  15247. 13.3.2007, 20. Todestag des ehemaligen langjährigen Frankfurter Zoodirektors (1945-1974) Bernhard Grzimek (1909-1987).
  15248. 9.9.2007, Festgottesdienst anlässlich des 100. Weihetages der katholischen Gemeinde St. Bernhard im Nordend.
  15249. 24.4.2009, 100. Geburtstag des Zoologen und langjährigen Zoodirektors (1945-1974) Prof. Bernhard Grzimek (1909-1987).
  15250. 1.9.2009, Tod des Pfarrers i. R. Raimund Falk (1937-2009), langjähriger Seelsorger der katholischen Gemeinde St. Bernhard im Nordend, im Alter von 72 Jahren.
  15251. 22.1.2010, Erscheinen einer DVD mit bisher unveröffentlichten Grzimek-Filmen aus den Jahren 1950 bis 1958: „Bernhard und Michael Grzimek: Zoo- und Expeditionsfilme“.
  15252. 31.1.2010, Tod des langjährigen Pfarrers der Kirchengemeinde St. Lioba in Bonames, Pater Bernhard van Schijndel, im Alter von 85 Jahren.
  15253. 13.3.2012, 25. Todestag des langjährigen Direktors des Zoologischen Gartens (1945-1974), Prof. Bernhard Grzimek (1909-1987).
  15254. 29.9.2015, Offizielle Eröffnung der Familienlounge St. Bernhard im Nordend.
  15255. 16.1.1919, Premiere des Dramas „Professor Bernhardi“ von Arthur Schnitzler im Neuen Theater.
  15256. 25.6.1988, Premiere von Thomas Bernhards „Vor dem Ruhestand“ in der Inszenierung von Alois Michael Heigl im Kammerspiel.
  15257. 11.2.1994, Premiere von Thomas Bernhards „Der Weltverbesserer“ in der Regie von Wolfgang Engel im Schauspiel.
  15258. 16.11.1994, Premiere von Thomas Bernhards Stück „Ritter“, inszeniert von Peter Eschberg im Kammerspiel.
  15259. 5.3.1905, Dritte Allgemeine Ausstellung von Hunden aller Rassen in der Landwirtschaftlichen Halle, Ostendstraße, veranstaltet von der „Vereinigung für St. Bernhardshunde“ e. V. (Frankfurt am Main).
  15260. 13.2.1986, Die Leiterin des Frauengefängnisses in Preungesheim, Sigrid Bernhardt, wird verabschiedet.
  15261. 21.8.1932, Feier anlässlich des 25jährigen Pfarrjubiläums der katholischen Bernhardus-Gemeinde in Bornheim mit Pfarrer Alois Eckert (1890-1969).
  15262. 11.4.1926, Tod des Pfarrers der St. Bernhardus-Gemeinde im Stadtteil Bornheim, Dr. Joseph Quirmbach (1873-1926). Nachfolger wird Pfarrer Alois Eckert (1890-1969).
  15263. 12.11.1963, Chopin-Abend des französischen Pianisten Alain Bernheim im Volksbildungsheim.
  15264. 30.9.2000, Der französische Generalkonsul Pierre-Antoine Berniard verlässt Frankfurt am Main. Er ist zum Botschafter seines Landes in Jamaica ernannt worden.
  15265. 9.9.1990, Der Geschäftsführer des Speiselokals „Bernie’s Nudelbrett“ in der Innenstadt wird nach einem Streit von einem Küchenhelfer erstochen.
  15266. 21.11.1919, Max Reger–Hugo Wolf-Abend mit Irmela Bernoulli (Alt) und Ary Marr (Orgel) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  15267. 16.9.1934–30.9.1934, Ausstellung „Das Gold Ostpreußens“ in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins, eröffnet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, eine Schau der Staatlichen Bernstein-Manufaktur Königsberg und der „Deutschen Gesellschaft für Goldschmiedekunst“.
  15268. 11.1.1930–12.1.1930, Gastspiel der weltbekannten Film- und Bühnendarsteller Mady Christians und Ernst Deutsch mit „Hazard“ von Henry Bernstein im Schauspielhaus.
  15269. 23.2.1938–13.3.1938, Erste Deutsche Reichs-Bernstein-Ausstellung der Staatlichen Bernstein-Manufaktur Königsberg im Jahre 1938 in den Römerhallen, eröffnet mit einem Festakt in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Bürgersaal des Römers.
  15270. 1.12.1963, Eröffnung der „Nebenstelle auf Zeit“ der Wohnberatung des Frankfurter Bundes für Volksbildung, Eduard-Bernstein-Weg, Nordweststadt.
  15271. 19.9.1968, Konzert der New Yorker Philharmoniker unter Leonard Bernstein in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  15272. 8.6.1976–9.6.1976, Gastspiel des New York Philharmonic Orchestra mit Leonard Bernstein in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  15273. 27.1.1986, Premiere der neuen Frankfurter Theatergruppe: „Die Wahrheit über Arnold Hau – Ein Ja zum Leben“ von F. W. Bernstein, Robert Gernhardt und F. K. Waechter in der Kammertheater Galerie A, Palmengartenstraße 8.
  15274. 10.11.1992–17.11.1992, Gastspiel von Leonard Bernstein’s „West Side Story“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  15275. 17.1.1999, Ein Feuer in einer Altenwohnanlage in der Nordweststadt, Eduard-Bernstein-Weg, verletzt zwei Bewohner. Der Sachschaden wird auf über 200.000.- DM geschätzt.
  15276. 16.5.2006, Die Stadt Frankfurt kauft 7.000 Werke der Neuen Frankfurter Schule. Die Zeichnungen von F. W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth und Hans Traxler sollen den Grundstein bilden für das neue Karikaturen-Museum, das im Leinwandhaus sein Domizil finden wird.
  15277. 6.12.1983, Aufführung von Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  15278. 22.1.1991–3.2.1991, Leonhard Bernsteins „West Side Story“ in der Festhalle.
  15279. 17.12.2003–4.1.2004, Leonard Bernsteins „West Side Story“ in der Originalinszenierung von Jerome Robbins in der Alten Oper.
  15280. 7.5.1936, Enthüllung der Büste von Rudolf Geck im Großen Konferenzzimmer der Schriftleitung der „Frankfurter Zeitung“, geschaffen vom Frankfurter Bildhauer Hans Bernt Gebhardt (1915-1995). Der Journalist und Theaterkritiker Rudolf Geck („-ck“) (1868-14.01.1936) war seit 1898 Mitarbeiter der Feuilletonredaktion der „Frankfurter Zeitung“, von 1907 bis 1924 und von 1933 bis 1936 Leitung dieser Redaktion.
  15281. 14.12.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten verabschieden mit den Stimmen von SPD und CDU und gegen die der FDP den Milliarden-Etat 1962. Zum ersten Male wird auf Beschluss des Ältestenrates nicht über den Gesamtplan, sondern getrennt abgestimmt. Des Weiteren werden zwei neue ehrenamtliche Stadträte vereidigt: Für den kürzlich verstorbenen Stadtrat Edwin Höcher hat die SPD den 41jährigen Konstrukteur Helmut Oesterling nominiert. Da Stadtrat Nikolaus Maurer sein Amt aus Altersgründen zur Verfügung stellt, schlägt die SPD den 38jährigen Oberstudiendirektor und Vorsitzenden des SPD-Unterbezirkes Frankfurt, Emil Bernt, als seinen Nachfolger vor.
  15282. 15.4.1964, Der SPD-Unterbezirk Frankfurt nominiert den Bürgermeister Rudolf Menzer (1904-1991) zum Nachfolger von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968). Stadtrat Walter Möller (1920-1971), Verkehrsdezernent, ist für den Posten des Bürgermeisters vorgesehen. Der Oberstudiendirektor Emil Bernt, ehrenamtlicher Stadtrat und Vorsitzender des SPD-Unterbezirks, soll hauptamtlich in den Magistrat gewählt werden. Mit diesem Triumvirat zieht die sog. Oberbürgermeisterkrise herauf.
  15283. 23.5.1964, Der ehrenamtliche Stadtrat Emil Bernt, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Frankfurt, erstattet Strafanzeige gegen vier Studienräte wegen übler Nachrede und Verleumdung, weil sie angeblich Lügen über seine „politische Vergangenheit“ während des Nationalsozialismus verbreitet haben.
  15284. 1.12.1964, Der Regierungspräsident in Wiesbaden, Karl Wittrock, suspendiert den Oberstudiendirektor Emil Bernt vom Dienst. Ein Dienststrafverfahren zieht sich in die Länge.
  15285. 14.1.1965, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Dr. Hans Kiskalt wird als Stadtrat und Dezernent für die Stadtwerke verpflichtet. Die Stadtverordneten beschließen, das Kommunalwahlergebnis 1964 neu festzustellen. Es sollen lediglich die 118 Stimmen, bei denen auf den Stimmzetteln der Name „Bernt“ durchgestrichen ist, von der Gesamtzahl der SPD-Stimmen abgezogen werden. Die FDP stimmt gegen diese Verfahrensweise und fordert erneut eine Überprüfung sämtlicher Stimmzettel.
  15286. 23.6.1965, Gerichtlicher Abschluss des Falles des Oberstudiendirektors Emil Bernt, der sich 1964 in den Schlagzeilen der Tagespresse abspielte. Die Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt hebt die im Oktober vorigen Jahres vom Wiesbadener Regierungspräsidenten Karl Wittrock verfügte Suspendierung Bernts mit sofortiger Wirkung auf und bescheinigt ihm, dass er die Hochschulreife erworben und alle Voraussetzungen für seine Laufbahn erfüllt habe. Bernt kehrt auf den Direktorposten der Liebigschule zurück.
  15287. 8.7.1995, Tod des Bildhauers Hans Bernt Gebhardt (1915-1995).
  15288. 10.6.1943, Tod des Landrats Dr. Alexander von Bernus (1873-1943), seit 1919 Vorstandsmitglied des Freien Deutschen Hochstifts, seit 1924 Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Freien Deutschen Hochstifts.
  15289. 23.10.1956, Dichterlesung mit Alexander von Bernus im Goethehaus.
  15290. 26.5.1959–21.6.1959, Gedächtnisausstellung zum 150. Geburtstag des Arztes, Psychiaters und Schriftstellers („Struwwelpeter“) Dr. Heinrich Hoffmann (1809-1894), veranstaltet von der Stadt- und Universitätsbibliothek und der Senckenbergischen Bibliothek im Bernus-Bau des Historischen Museums.
  15291. 12.8.1900, Grundsteinlegung der vom Mäzen Moritz Bernus (1843-1913), Mitbegründer des Frankfurter „Evangelisch-kirchlichen Hülfsvereins“, gestifteten evangelischen Immanuelskirche auf dem Platz Ecke der Holzhausenstraße und des Oeder Wegs.
  15292. 4.8.1956–7.10.1956, Zum ersten Male nach dem Zweiten Weltkrieg zeigt das Historische Museum eine Ausstellung im eigenen Haus, im Bernusbau des Saalhofs: „Kunst und Kultur von der Reformation bis zur Aufklärung“.
  15293. 15.7.1957–30.9.1957, Ausstellung „Bürgerliche Kultur im 19. Jahrhundert“ im Bernusbau des Historischen Museums.
  15294. 3.12.1960–15.1.1961, Ausstellung „Bunte Welt des Puppenspiels“ im Bernusbau des Historischen Museums.
  15295. 3.4.1964–25.5.1964, Ausstellung des Historischen Museums anlässlich des 200. Jahrestages der Krönung Joseph II. im Bernusbau des Saalhofes.
  15296. 19.11.1965–16.1.1966, Ausstellung von Glasgemälden des Historischen Museums im Bernusbau des Saalhofes.
  15297. 8.3.1958–6.4.1958, Ausstellung „Das graphische Gesamtwerk von Joan Miró“ im Bernussaal des Historischen Museums.
  15298. 16.10.1959–7.11.1959, Ausstellung „Tachismus in Frankfurt am Main: Quadriga 52“ im Bernussaal des Historischen Museums.
  15299. 17.11.1959–3.1.1960, Erste Frankfurter Ausstellung des berühmten italienischen Plastikers Giacomo Manzù im Bernussaal des Historischen Museums.
  15300. 27.1.1973, Konzert mit dem „Vater des Rock“, Chuck Berry, in der Festhalle.
  15301. 11.2.1980, Abschiedsbesuch des scheidenden Kommandierenden Generals des V. Korps der US-Army, Generalleutnant Sidney B. Berry bei Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer. Sein Nachfolger ist General Willard W. Scott.
  15302. 27.6.2005, Konzert mit dem Rock’n Roller Chuck Berry in der Alten Oper.
  15303. 8.8.2015, Tod des Frankfurter Shoah-Überlebenden, NS-Widerstandskämpfers und Trägers der Johanna-Kirchner-Medaille Herbert „Berry“ Westenburger (1920-2015) im Alter von 95 Jahren – seine Mutter wurde im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.
  15304. 30.7.1986, Am Abend verdüstert eine dunkle Wolke den vom Sonnenuntergang rötlich gefärbten Nachthimmel über dem Frankfurter Westen, nachdem 30 Kilogramm gasförmige Salzsäure aus einer durch Überdruck geplatzten Berstscheibe im Zwischenproduktbetrieb E-751 der Hoechst AG ausgetreten ist und in Richtung Taunus zieht. Mehrere Polizisten klagen nach ihrem Einsatz auf dem Gelände der Farbwerke Hoechst über Verätzungen.
  15305. 17.5.1931, Erstaufführung des neuen „Lehrstückes“ von Bert Brecht, zu dem Paul Hindemith die Musik geschrieben hat, im Schauspielhaus als Matineé der Frankfurter Opernschule. Regie führt der Oberspielleiter des Opernhauses, Dr. Herbert Graf (1903-1973).
  15306. 16.4.1948, Bert-Brecht-Abend mit Mathilde Danneger, Michael Heinze-Mansfeld und Helga Larsen im Heinrich-Heine-Saal der KPD.
  15307. 5.10.1949, Bert-Brecht-Abend des „Studios für neue Kunst“ im Frankfurter Kunstkabinett.
  15308. 8.3.1957, Uraufführung des nachgelassenen Werkes „Die Geschichte der Simone Machard“ von Bert Brecht in einer Inszenierung von Harry Buckwitz im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  15309. 25.4.1957, Bert-Brecht-Abend der Industriegewerkschaft Druck und Papier im Gewerkschaftshaus.
  15310. 7.12.1964, Der Magistrat verleiht fünf Stadtverordneten die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main: Albert Buschang (1914-1990) (SPD), Heinrich Heuzeroth (1903-1975) (SPD), Anne Bringezu (1898-1974) (FDP), Bert Kutschera (1906-1983) (SPD) und Annemarie Schlordt (1901-1977) (CDU).
  15311. 25.11.1980, Dem Leiter des Sportressorts der „Frankfurter Rundschau“, Bert Merz, wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  15312. 23.1.1996, Konzert „Dagmar Casse trifft Bert Brecht“ in der Alten Oper.
  15313. 25.5.1921, Konzert „hebräischer und ostjüdischer Gesänge“ mit Berta Swertlin (Riga) im Saalbau, veranstaltet vom „Verein für jüdische Geschichte und Literatur“.
  15314. 16.12.1919, Konzert mit der Kammersängerin Berta Morena im Saalbau.
  15315. 2.12.1919, Liederabend mit der Kammersängerin Berta Morena im Saalbau.
  15316. 21.3.1916, Konzert mit Berta Stock (Sopran) und Georg Liebling, Hofpianist (München), im Saalbau.
  15317. 23.3.1915, Moderner Liederabend mit Berta Manz im Saalbau.
  15318. 10.10.1913, Tanzabend der Schwestern Elsa und Berta Wiesenthal im großen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  15319. 13.2.1938, 70. Geburtstag des in Frankfurt am Main geborenen Ingenieurs und Physikers Prof. Fritz Rausenberger (1868-1926), konstruierte für die Kruppwerke – später dort Aufsichtsratsmitglied – ein Ferngeschütz, das während des Ersten Weltkriegs als „Dicke Berta“ eingesetzt wurde. Eine Gedenktafel (1935 enthüllt, nicht erhalten) am Geburtshaus Heisterstraße 8 im Stadtteil Sachsenhausen erinnert an den Waffenkonstrukteur.
  15320. 2.2.1940, Vier Wochen lang wird die „Dicke Berta“, die gewichtigste Kanone aus dem Ersten Weltkrieg, auf dem Roßmarkt ausgestellt (bis 27.02.).
  15321. 24.9.1944, Konzert mit Berta Taubert-Metzmacher (Sopran) und Karl Heinz Taubert (Klavier) im Excelsior-Kino am Hauptbahnhof.
  15322. 12.10.1999, Die ehemalige Hedwig-Heyl-Schule heißt ab heute offiziell Berta-Jourdan-Schule.
  15323. 26.10.2006, Regisseur Bertan Can Tufan stellt im Galluszentrum seinen Film „Mensch, Günter“ über den am 28.09.1985 bei einer Demonstration gegen die NPD im Gallusviertel von einem Wasserwerfer überfahren Günter Sare (1949-1985) vor.
  15324. 22.3.1982, Gedenkfeier zum 150. Todestag Johann Wolfgang von Goethes (1749-1832) in der Paulskirche mit Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, Rosemarie Fendel, Professor Leo Löwenthal, Professor Pierre Bertaux, Wolfgang Hildesheimer und Adolf Dresen.
  15325. 28.9.1958, Schlager-Festival der „Frankfurter Rundschau“ im Zoo-Gesellschaftshaus unter Mitwirkung u.a. von Fred Bertelmann.
  15326. 17.3.1959, Verleihung des bronzenen Löwen von Radio Luxemburg an Conny Frobess, Fred Bertelmann und Peter Kraus im „Frankfurter Hof“.
  15327. 25.4.1991, Der Schriftsteller Heinz G. Konsalik signiert in der Bertelsmann Club Filiale, Bleidenstraße, seine Bücher.
  15328. 7.6.1996, Der Magistrat beschließt, sich zum ersten Mal einer vergleichenden Untersuchung der Kultureinrichtungen zu stellen. Die Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh nimmt die Kultureinrichtungen der Städte Hannover, Leipzig, Nürnberg, Düsseldorf und Frankfurt am Main unter die Lupe.
  15329. 23.4.2002, Die Stadt Frankfurt am Main und die Bertelsmann-Stiftung stellen die „Internationale Bibliothek“ in der Stadtteilbücherei Gallus am internationalen „Tag des Buches“ der Öffentlichkeit vor. Es stellt ein Modellprojekt zur besseren Integration von Immigranten und Immigrantinnen dar.
  15330. 30.1.1997, Die Präsidentin des „European Kings Club“ (EKC), Damara Bertges, wird wegen gemeinschaftlichen Betrugs und Bildung einer kriminellen Vereinigung zu acht Jahren Haft verurteilt. Rund 90.000 Clubmitglieder hatten ca. 500 Millionen DM „angelegt“, bis der EKC nicht mehr zahlen konnte.
  15331. 24.3.1931, Premiere der Komödie von Bertha Zuckerkandl „Die kleine Katharina“ im Neuen Theater, in der Regie von Lydia Busch.
  15332. 6.2.1919, Öffentliche Versammlung des „Jüdischen Frauenbundes“, Ortsgruppe Frankfurt a. M., in der Geschlechterstube des Rathauses zum Thema „Neuregelung der jüdischen Gemeindeverfassung und die Frauen“. Referentin ist u.a. die Sozialpolitikerin Bertha Pappenheim (1859-1936).
  15333. 2.8.1918, Gründung der „Dr. Arthur Pfungst-Stiftung“ durch Rosette Bertha Pfungst und ihrer Tochter Marie Eleonore (1862-1943 Ghetto Theresienstadt) im Gedenken an den 1912 verstorbenen Sohn und Bruder Arthur (1864-1912) – mit dem Zweck der Unterstützung von Volksbildungsbestrebungen.
  15334. 3.11.1913, Konzert mit Bertha Weill (Klavier), Karlsruhe, und Jean ten Have (Violine), Paris, im kleinen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  15335. 2.6.1913, Jahresversammlung des Frankfurter Friedensvereins im Kaiserhof. Verbunden wird die Feier des 70. Geburtstages der in Prag geborenen Pazifistin, Schriftstellerin und Friedensnobelpreisträgerin Bertha v. Suttner.
  15336. 23.10.1912, Tanzabend der Schwestern Elsa und Bertha Wiesenthal im großen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  15337. 12.12.1905, Vortrag der pazifistischen Schriftstellerin Bertha von Suttner in der Frankfurt-Loge, veranstaltet vom Frankfurter Friedensverein.
  15338. 4.12.1902, Konzert mit Pablo de Sarasate und Berthe (auch: Bertha) Marx-Goldschmidt im Saalbau.
  15339. 14.2.1901, Konzert mit dem spanischen Komponisten und Violinisten Pablo de Sarasate und der Pianistin Berthe (auch: Bertha, Rosalie) Marx-Goldschmidt im Saalbau.
  15340. 26.12.1960, Tod der städtischen Schulrätin i. R. Bertha Römer (1895-1960).
  15341. 3.11.1890, Liederabend mit der Opernsängerin Bertha Klein im Saalbau.
  15342. 29.12.1890, Liederabend mit der Opernsängerin Bertha Klein im Saalbau.
  15343. 24.8.1894, Vortrag und Lesung der Schriftstellerin und Friedensaktivistin Bertha von Suttner im Frankfurter Friedensverein – aus ihrem Roman „Die Waffen nieder!“.
  15344. 13.2.1909, Gründung des „Verbandes zur Förderung der Armen- und Waisenpflege in Frankfurt a. M.“ im Volkshaus, Stiftstraße, in Anwesenheit der Sozialpolitikerin und Schriftstellerin Bertha Pappenheim (1859-1936).
  15345. 28.5.1986, 50. Todestag der Sozialpolitikerin und Schriftstellerin Bertha Pappenheim (1859-1936), Gründerin und langjährige Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes, 1907 Gründung des von ihr geleiteten „Heimes des Jüdischen Frauenbundes“ in Neu-Isenburg.
  15346. 28.5.2006, 70. Todestag der Sozialpolitikerin Bertha Pappenheim (1859-1936), langjährige Vorsitzende des Jüdischen Frauenbundes.
  15347. 14.12.1905, „Chopin-Abend“ mit Berthe Marx-Goldschmidt im Saalbau.
  15348. 13.7.1929, Tod des Juristen Prof. Dr. Berthold Freudenthal (1872-1929), seit 1914 ordentlicher Professor für Strafrecht, öffentliches Recht und Rechtsvergleichung an der neu gegründeten Frankfurter Universität. 1914 Gründungsdekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.
  15349. 28.10.1919, (Nichtöffentliche) Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl eines besoldeten und der unbesoldeten Magistratsmitglieder. Danach öffentliche Sitzung: Gedenken an den verstorbenen Justizrat und Kommunalpolitiker Dr. Berthold Geiger (1847-1919), Neuregelung einiger städtischer Ämter.
  15350. 24.10.1919, Tod des Rechtsanwalts und Kommunalpolitikers Geheimer Justizrat Dr. Berthold Geiger (1847-1919), langjähriger Stadtverordneter der Freiheitlichen Volkspartei (FVP), Präsident der Anwaltskammer.
  15351. 6.1.1917, 70. Geburtstag des Rechtsanwalts, Notars und Kommunalpolitikers, Geheimer Justizrat Dr. Berthold Geiger (1847-1919), von 1881 bis 1904 Stadtverordneter (FVP), von 1882 bis 1886 Schriftführer der Stadtverordnetenversammlung, Vorsitzender des Tiefbau-Ausschusses, Mitbegründer des Vereins der Fortschrittspartei, Vorstandsmitglied des Fortschrittlichen Volksvereins, Mitglied des Kommunal- und Provinziallandtages.
  15352. 2.7.1914, Gedächtnisfeier der Zionistischen Ortsgruppe Frankfurt am Main in der Frankfurt-Loge anlässlich der zehnten Wiederkehr des Todes von Theodor Herzl. Redner ist der österreichisch-jüdische Schriftsteller Berthold Feiwel.
  15353. 4.11.1911, Feier des Rektoratswechsels der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in der Aula: der Strafrechtler Prof. Berthold Freudenthal (1872-1929) übergibt an den Germanisten Prof. Friedrich Panzer (1870-1956).
  15354. 26.1.1907, Feier des 60. Geburtstages des Rechtsanwalts, Notas und Kommunalpolitikers Geheimer Justizrat Dr. Berthold Geiger (1847-1919), langjähriger Vorsitzender des Frankfurter Anwaltsvereins und Vorstandsmitglied der hiesigen Anwaltskammer, in den Buerose’schen Festsälen.
  15355. 6.1.1907, 60. Geburtstag des Rechtsanwalts, Notars und Kommunalpolitikers Geheimer Justizrat Dr. Berthold Geiger (1847-1919), von 1881 bis 1904 Stadtverordneter, von 1882 bis 1886 Schriftführer der Stadtverordnetenversammlung, Vorsitzender des städtischen Tiefbau-Ausschusses, Mitbegründer des Frankfurter Vereins der Fortschrittspartei, Vorstandsmitglied des Fortschrittlichen Volksvereins, Mitglied des Provinzial- und Kommunallandtages.
  15356. 20.3.1944, Violinabend mit Berthold Cassedanne im Saalbau.
  15357. 20.4.1964, Podiumsgespräch über Rolf Hochhuths „Stellvertreter“ der Städtischen Bühnen in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Bund für Volksbildung im Volksbildungsheim. Teilnehmer des Gesprächs sind u.a.: Rolf Hochhuth, Professor Berthold Simonsohn, Generalintendant Harry Buckwitz und Intendant Erwin Piscator.
  15358. 13.9.1966, Die neue Volksschule in Griesheim erhält den Namen „Berthold-Otto-Schule“.
  15359. 3.11.1909, Rektoratswechsel in der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften: Der bisherige Rektor, der Chemiker Prof. Martin Freund (1863-1920) übergibt das Amt in der Aula der Akademie an den Strafrechtler Prof. Berthold Freudenthal (1872-1929).
  15360. 8.1.1978, Tod des Erziehungswissenschaftlers Professor Berthold Simonsohn (1912-1978), Überlebender der Shoa, 1961 bis 1976 Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  15361. 29.5.1978, Gründung eines „Berthold-Simonsohn-Stipendien-Fonds“ der „Freunde der Hebräischen Universität Jerusalem in Deutschland e. V.“
  15362. 7.5.1983, Schulfest der Berthold-Otto-Schule in Griesheim anlässlich des 20jährigen Bestehens.
  15363. 25.6.1988, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Berthold-Otto-Schule in Griesheim.
  15364. 25.6.1991, Für seine Forschung über Singvögel wird Peter Berthold in der Paulskirche mit dem Bruno-H.-Schubert-Preis ausgezeichnet.
  15365. 14.1.1994–23.1.1994, Theaterprojekt „Prometheus“ von Aischylos in der Inszenierung von Frank Moritz sowie Heiner Müllers „Hamletmaschine“ in der Inszenierung von Berthold Ressler in der Paulskirche.
  15366. 7.11.1999, Seinen 90. Geburtstag feiert der Sachsenhäuser, 1939 von den Nationalsozialisten aus Frankfurt am Main vertriebene Berthold Herpe, im „Gemalten Haus“ im Stadtteil Sachsenhausen.
  15367. 25.1.2010, Eröffnungsfeier des Christlichen Kinder- und Jugendwerks Arche in der Berthold-Otto-Schule im Stadtteil Griesheim.
  15368. 23.1.1937, Opernball im Frankfurter Opernhaus unter der Leitung von Operndirektor Bertil Wetzelsberger. Titel: „Festliches Nocturno“.
  15369. 18.1.1934, Reichsgründungsfeier der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Opernhaus mit dem Universitätsrektor Prof. Walter Platzhoff (1881-1969) und dem Opernhaus-Orchester unter Leitung von Kapellmeister Bertil Wetzelsberger.
  15370. 8.6.1984, Der Magistrat beruft den 57jährigen israelischen Dirigenten Gary Bertini zum neuen Leiter des Opernhauses. Er soll Michael Gielen Mitte 1987 ablösen.
  15371. 14.6.1985–15.6.1985, Konzert des Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchesters mit dem Dirigenten Gary Bertini in der Alten Oper. Aufgeführt wird Händels Oratorium „Jephta“.
  15372. 30.10.1987, Der neue Opernchef Gary Bertini stellt sich dem heimischen Publikum mit seiner ersten Frankfurter Premiere in der Oper vor: Er zeichnet für die musikalische Leitung der Doppel-Inszenierung von Christoph Willibald Glucks Opern „Iphigenie in Aulis/Iphigenie auf Tauris“ verantwortlich.
  15373. 12.12.1987, Premiere von John Cage’s „Europeras I und II“ in der Inszenierung von John Cage, Musik: Gary Bertini, im Schauspielhaus.
  15374. 19.1.1990, Der Magistrat beschließt eine Vertragsverlängerung des Intendanten und Generalmusikdirektors der Frankfurter Oper, Gary Bertini, bis 1996.
  15375. 7.11.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff spricht dem umstrittenen Opernchef Gary Bertini sein Vertrauen aus.
  15376. 26.11.1990, Opernchef Gary Bertini stimmt der Neuordnung der Städtischen Bühnen zu und unterzeichnet einen damit verbundenen geänderten Intendanten-Vertrag.
  15377. 13.12.1990, Opernintendant Gary Bertini kündigt fristlos, nachdem ihm seitens des Opernorchesters das Vertrauen entzogen worden ist.
  15378. 19.9.1991, Die zweite Kammer des Frankfurter Arbeitsgericht entscheidet, dass Gary Bertini, der vorzeitig aus dem Amt geschiedene Intendant der Frankfurt Oper, nicht die von ihm geforderte Abfindung in Millionenhöhe von der Stadt Frankfurt erhält.
  15379. 17.3.2005, Tod des israelischen Dirigenten und Komponisten Gary Bertini (1927-2005), mehrjähriger Intendant und Generalmusikdirektor der Frankfurter Oper.
  15380. 5.11.2014, Der 30 Meter hohe Weihnachtsbaum „Bertl“ aus der österreichischen Steiermark schmückt seit heute den Römerberg.
  15381. 8.1.1933, Aufführung des Films „Kuhle Wampe“ von Bertolt Brecht und Ernst Ottwalt (Musik: Hanns Eisler) im Gloria-Palast, veranstaltet vom Bund „Das neue Frankfurt“. Wegen des großen Andrangs finden am 14. und 21.01. d. J. Wiederholungen statt.
  15382. 19.3.1932, Premiere der Neuinszenierung der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht im Neuen Theater durch den Generalmusikdirektor Hermann Scherchen (1891-1966) – mit Carola Neher als Polly.
  15383. 1.3.2000–4.3.2000, Anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten Kurt Weill führt die „Katakombe“ zwei Stücke auf, die Weill gemeinsam mit Bertolt Brecht auf die Bühne brachte: „Happy End“ und „Die Dreigroschenoper“.
  15384. 29.1.1952, Anlässlich der Premiere von „Das Verhör des Lucullus“ von Bertolt Brecht findet der erste von den Städtischen Bühnen in Gemeinschaft mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität veranstaltete Einführungsabend statt.
  15385. 31.3.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung der Pläne und Finanzierungsmaßnahmen für den Bau des Magazingebäudes der Städtischen Bühnen, des Wiederaufbaus der Kuhwald-/Philipp-Reis-Schule, des Neubaus der Fleischgroßmarkthalle im Schlacht- und Viehhof, der Errichtung der Markthalle in Höchst, der Umgestaltung des Friedberger Platzes, der Forsthausstraße und des Brüningparks. Eine Erklärung der CDU-Fraktion zu der geplanten westdeutschen Erstaufführung von Bertolt Brechts „Der kaukasische Kreidekreis“ entfacht eine lebhafte Diskussion.
  15386. 28.4.1955, Westdeutsche Uraufführung von Bertolt Brechts Stück „Der kaukasische Kreidekreis“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  15387. 20.5.1958, Premiere von Bertolt Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“ mit Therese Giehse im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  15388. 22.5.1959, Westdeutsche Erstaufführung von Bertolt Brechts „Schweyk im Zweiten Weltkrieg“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  15389. 21.9.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen der SPD gegen die der CDU und FDP beschließen die Stadtverordneten den Erlass einer Ortssatzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen und einer Ortssatzung über die Ausübung des gemeindlichen Vorkaufrechtes. Eine weitere Satzung, die die Festlegung einer Veränderungssperre im Sinne des Bundesbaugesetzes regelt, wird gegen drei Stimmen der FDP angenommen. Des Weiteren stimmen SPD und FDP gegen den CDU-Antrag, die Proben zu Bertolt Brechts Stück „Galileo Galilei“ (Premiere am 24.10. d. J.) sofort einzustellen.
  15390. 24.10.1961, Trotz erheblicher Proteste seitens der CDU findet die Premiere von Bertolt Brechts „Galileo Galilei“ in der Inszenierung von Harry Buckwitz im Großen Haus der Städtischen Bühnen statt.
  15391. 9.4.1965, Premiere von Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ in der Regie von Harry Buckwitz (1904-1987) im Schauspiel.
  15392. 26.10.1965, Premiere des „Hofmeisters“ von Reinhold Lenz und Bertolt Brecht im Schauspiel.
  15393. 27.1.1968, Anlässlich des 70. Geburtstages von Bertolt Brecht – als Auftakt der Frankfurter Brecht-Tage – liest und singt Therese Giehse im Schauspiel aus dem Werk Brechts.
  15394. 10.2.1968, Enthüllung einer Bertolt-Brecht-Büste anlässlich des 70. Geburtstages des Dramatiker im Chagall-Saal der Städtischen Bühnen.
  15395. 12.3.1972, Gastspiel des Leipziger Schauspiels mit Bertolt Brechts „Der unaufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ im Schauspiel.
  15396. 22.4.1972, Premiere von Bertolt Brechts „Mann ist Mann“ im Theater am Turm (TAT).
  15397. 6.5.1972, Gisela May singt Bertolt Brecht „Aus vier Jahrzehnten“ im Volksbildungsheim.
  15398. 10.2.1973, Gedenkabend der Städtischen Bühnen im Schauspielhaus zusammen mit dem Suhrkamp Verlag anlässlich des 75. Geburtstags von Bertolt Brecht. Es treten auf: Lotte Lenya, Milva, Gisela May u.a.
  15399. 2.12.1975, Eröffnung des Dienstagstreffs, ein auf Kultur und Politik ausgerichtetes Programm der Falken und der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD im Maininger-Keller, Neue Rothofstraße, mit einem Bertolt-Brecht-Abend.
  15400. 3.12.1975, Premiere von Bertolt Brechts „Herr Puntila und sein Knecht“ in der Regie von Peter Palitzsch im Schauspielhaus.
  15401. 7.1.1976–31.1.1976, Heinrich Heine- und Bertolt Brecht-Abende zur Gitarre von Walter Stapper in der „Katakombe“.
  15402. 17.5.1976, Hanne Hiob, Tochter Bertolt Brechts, liest im Kammerspiel aus dem Werk ihres Vaters.
  15403. 13.6.1977, Bertolt-Brecht-Abend im Sachsenhäuser Stadtteilkino „Harmonie“ mit dem Schauspieler Peter Schlesinger.
  15404. 6.12.1977, „Ketzerbrevier“ mit Texten von Bertolt Brecht und Walter Mehring im Kellertheater „Die Katakombe“.
  15405. 30.1.1978, Roswitha Trexler (Leipzig) singt im „forum“ der Stadtsparkasse, Töngesgasse, Moritaten von Bertolt Brecht.
  15406. 12.5.1978, Premiere von Bertolt Brechts „Furcht und Elend des Dritten Reiches“, in der Inszenierung von Hermann Treusch im Theater am Turm.
  15407. 19.1.1979, Premiere von Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ im Theater am Turm.
  15408. 8.9.1979, Premiere von Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ im Schauspielhaus.
  15409. 27.10.1979, Premiere von Bertolt Brechts/Kurt Weills „Die Dreigroschenoper“ im Kammerspiel.
  15410. 11.5.1981–13.5.1981, Gastspiel Sonja Kehlers mit Bertolt Brecht-Liedern im Theater-Café im Volksbildungsheim.
  15411. 13.9.1981, Matinée des Suhrkamp-Verlages im Schauspielhaus anlässlich des 25. Todestages Bertolt Brechts.
  15412. 20.9.1981, Premiere von Bertolt Brechts „Flüchtlingsgespräche“ im Kammerspiel.
  15413. 23.1.1983, Premiere von Bertolt Brechts/Kurt Weills „Happy End“ im Schauspielhaus.
  15414. 26.1.1983–27.1.1983, Gastspiel der Bertolt Brecht-Tochter Hanne Hiob im Theater am Turm.
  15415. 17.12.1983, Premiere von Bertolt Brechts „Im Dickicht der Städte“ in der Inszenierung von Adolf Dresen im Schauspielhaus.
  15416. 22.2.1985, Gastspiel des Schauspielhauses Bochum mit Bertolt Brechts „Die Mutter“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  15417. 29.6.1985, Premiere von Bertolt Brechts und Kurt Weills „Die Dreigroschenoper“ in der Inszenierung von Ingo Waßerka im Schauspielhaus.
  15418. 14.12.1985, Premiere von Bertolt Brechts „Kleinbürgerhochzeit“ und Heiner Müllers „Die Schlacht“ im Kammerspiel.
  15419. 7.2.1986, Gastspiel Altes Schauspielhaus Stuttgart/Bühne 64 mit Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  15420. 23.3.1986, Die Literarische Matinee 5 im Schauspiel bestreitet Will Quadflieg mit einer Lesung „Lob des Friedens“, Texte von Hölderlin bis Bertolt Brecht.
  15421. 20.9.1986, Premiere von Bertolt Brechts „Mann ist Mann“ in der Inszenierung von Ingo Waszerka im Kammerspiel.
  15422. 7.2.1988, Bertolt-Brecht-Matinée des Suhrkamp-Verlages zu dessen 90. Geburtstag mit Professor Hans Mayer, Ute Lemper und Bruno Ganz im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  15423. 20.10.1988, Das Schauspiel Frankfurt eröffnet die neue Saison im neuen Haus, dem „Bockenheimer Depot“, mit Bertolt Brechts „Leben Eduards des Zweiten von England“ in der Inszenierung von Peter Palitzsch.
  15424. 8.2.1998, Gala im Schauspielhaus anlässlich des 100. Geburtstages von Bertolt Brecht. Eine Brecht-Büste, 1968 zur „ewigen Erinnerung“ im Theater aufgestellt, hielt sich nur 20 Jahre auf ihrem Sockel und war dann zehn Jahre lang verschollen. Sie wird jetzt wieder enthüllt.
  15425. 10.2.1998, Lesung und Gesang anlässlich des 100. Geburtstages von Bertolt Brecht in der Alten Oper.
  15426. 24.1.1911, Liederabend mit Anna von Bertrab im Saalbau.
  15427. 9.11.1909, Liederabend mit Anna von Bertrab-Bertrand im Saalbau.
  15428. 17.11.1934, 70. Geburtstag der Opern- und Operettensängerin Marie Wellig-Bertram, langjähriges Mitglied des Ensembles des Frankfurter Opernhauses.
  15429. 10.11.1933, Das Freie Deutsche Hochstift in Dr. Hochs Konservatorium richtet eine Feier zu Friedrich Schillers Geburtstag aus. Die Festrede hält Prof. Ernst Bertram (Köln).
  15430. 22.11.1920, Klavierabend mit Georg Bertram in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  15431. 27.10.1919, Frédéric Chopin-Abend mit Georg Bertram im Saal der Frankfurt-Loge.
  15432. 22.4.1993, Feier anlässlich des Abschlusses der Restaurationsarbeiten am Kulturdenkmal Bertramshof des Hessischen Rundfunks: Außen die alten Meierei-Fassaden, innen Medienzentrum und die neuen Büros von ARD und HR.
  15433. 29.9.1995, Offizielle Eröffnung des Betriebskindergartens des „Hessischen Rundfunks“ in einem umgebauten Gebäude des Bertramshof.
  15434. 28.10.1991, Richtfest des Bertramshofes des Hessischen Rundfunks.
  15435. 20.10.1995, „Tag der offenen Tür“ des neuen Betriebskindergartens des „Hessischen Rundfunks“ in einem Gebäude des Bertramshofs.
  15436. 19.7.1952, In einer akademischen Feier überbringt Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb den Schlüssel des von der Stadt Frankfurt am Main errichteten Verwaltungsneubaus für die ernährungswirtschaftlichen Stellen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten an der Adickesallee, Ecke Bertramstraße, an das Bundesernährungsministerium.
  15437. 26.11.1964, Richtfest für neue Sendeeinrichtungen des amerikanischen Soldatensenders AFN an der Bertramstraße.
  15438. 16.3.1982–7.4.1982, Ausstellung „Goethe heute“ im Foyer des Hessischen Rundfunks, Bertramstraße 8.
  15439. 30.5.1983, Bei einem Kellerbrand des AFN-Gebäudes in der Bertramstraße entsteht ein Schaden von 50.000.- DM.
  15440. 10.11.1984, „Vergnügt ins Wochenende“ – die populäre Unterhaltungssendung des Hessischen Rundfunks feiert ihr 25jähriges Bestehen. 1284 Sendungen sind über den Äther gegangen, seit die gebürtige Kölnerin Hanna Pfeil und der Thüringer Hans-Joachim Sobottka am 24.10.1959 in der Bertramstraße erstmals gemeinsam vor das Mikrofon traten.
  15441. 5.8.1987, Rund 30 Kurden besetzen das Foyer des Hessischen Rundfunks (HR) in der Bertramstraße, um gegen die Durchsuchung kurdischer Vereine in verschiedenen bundesdeutschen Städten zu protestieren. Gegen Mittag wird das Rundfunkgebäude freiwillig geräumt.
  15442. 17.5.1936, Einweihung der Notkirche der katholischen Dornbuschgemeinde im Gebäude der leer stehenden Pädagogischen Akademie, Bertramswiese. Zuvor musste die Kirchengemeinde ihre Gottesdienste mangels eigener Kirche im „Haus der Jugend“ abhalten,
  15443. 1.5.1938, Anlässlich des nationalen Feiertags zum „Ersten Mai“ finden in Frankfurt am Main sechs Großkundgebungen statt: auf dem Opernplatz, Bertramswiese, Sportwiese Riederwald, Bürgerwiese, Quäkerwiese und Woerthspitze.
  15444. 20.5.1976, Vor dem Gebäude des Hessischen Rundfunks an der Bertramswiese treten 33 Studentinnen und Studenten in einen unbefristeten Hungerstreik. Sie verlangen die Veröffentlichung des Entlastungsmaterials für den 25jährigen inhaftierten Kommilitonen, der des versuchten Mordes an einem Polizeibeamten beschuldigt wird.
  15445. 16.8.1976, Mit einem Autokorso vom Messegelände zur Bertramswiese protestieren Lehrer verschiedener Frankfurter Schulen gegen eine Verlängerung ihrer Arbeitszeit und Zweidrittel-BAT-Verträge.
  15446. 30.9.1979, Freifallspringen der Bundeswehr auf dem Gelände der Bertramswiese anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Kameradschaft Frankfurt des Bundes deutscher Fallschirmspringer e. V.
  15447. 6.4.1930, Einweihung des neuen Erziehungsheims für verwaiste israelitische Knaben, das die vereinigten Julius und Amalie Flersheim- und die Ignatz und Anna Sichel-Stiftung auf dem Grundstück Ebersheimstraße 5 in der Nähe der Bertramwiese erbaut hat. Gemeinderabbiner Dr. Arnold Lazarus (1877-1932) hält die Festansprache.
  15448. 9.9.1949, Der als Plenarsaal für den Bundestag entworfene Rundbau an der Bertramwiese feiert Richtfest und wird zum Studiogebäude für den Hessischen Rundfunk umgebaut.
  15449. 15.9.1961, Großkundgebung der SPD Unterbezirk Frankfurt am Main zu den bevorstehenden Bundestagswahlen mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Willy Brandt in einer Zelthalle auf der Bertramwiese am Hessischen Rundfunk.
  15450. 13.1.2005, Bei einem Brand in einem Büro an der Bertramwiese am Dornbusch entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  15451. 17.12.1908, Liederabend mit Anna von Bertrand im Saalbau.
  15452. 14.3.1977, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preises im Großen Hörsaal des Zentralbaues des Universitätsklinikums an die Professoren Torbjörn Oskar Caspersson (Stockholm) und John Bertrand Gurdon (Oxford).
  15453. 20.12.1975, Die berüchtigte „Unfallkreuzung“ Eschersheimer Landstraße/Adickesallee fordert ein Todesopfer. Ein 21jähriger US-Soldat der Gibbs-Kaserne stirbt als er mit seinem Personenwagen gegen den Anhänger eines Lkw’s prallt.
  15454. 19.3.1984, Das Oberlandesgericht Frankfurt entscheidet, dass die Miete bei einer Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 30 Prozent in drei Jahren steigen darf und daher auch Mieterhöhungen vor dem 1. Januar 1983, dem Inkrafttreten des neuen Mietrechts, zu berücksichtigen sind.
  15455. 17.5.2004, Das hessische Umweltministerium und die EU-Kommission verständigen sich darauf, dass kein Vertragsverletzungsverfahren wegen möglicher Verstöße gegen Umweltschutzbestimmungen eingeleitet wird, weil Wiesbaden zusichert, bei der Planung des Rhein-Main-Flughafenausbaus die EU-Richtlinie „Seveso II“ zu berücksichtigen.
  15456. 4.5.1952, Stadtverordnetenwahlen: Frankfurt am Main ist für die Kommunalwahl in 303 Wahlbezirke eingeteilt, wahlberechtigt sind 438.529 Bürger. Davon beteiligen sich 250.046 Wahlberechtigte, gültige Stimmen 245.911. Es entfallen auf: SPD 111.881 Stimmen (45,5 %), CDU 51.097 Stimmen (20,8 %), FDP 35.436 Stimmen (14,4 %), Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE) 12.493 Stimmen (5,1 %), Deutsche Partei (DP) 21.960 Stimmen (8,9 %), KPD 11.061 Stimmen (4,5 %) und Weltbürger in Deutschland 1983 Stimmen. KPD und die Gruppe Weltbürger in Deutschland bleiben unter fünf Prozent der gültigen Stimmen und werden daher bei der Sitzverteilung nicht berücksichtigt. Die Mandate verteilen sich wie folgt: SPD 39, FDP 12, CDU 18, BHE 4 und DP 7.
  15457. 20.10.1975, Der Bau eines Großkraftwerkes im Fechenheimer Mainbogen rückt näher. Eine neue Studie der Kraftwerksunion berücksichtigt alle Auflagen der Stadtverordnetenversammlung.
  15458. 11.7.1999, Der Frankfurter Stadtplaner Albert Speer stellt in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ seinen Gegenentwurf zu Helmut Jahns „Messestadt“ vor. Speer berücksichtigt in seinem Entwurf eine neue, größere Messehalle und das so genannte Urban Entertainment Center.
  15459. 1.8.1935, Eröffnung der Ausstellung „Die Not des Deutschtums im Ausland mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Notgebiete in Russland“ im Haus Lichtenstein, Römerberg, veranstaltet vom Volksbund für das Deutschtum im Ausland (VDA) mit Unterstützung der Gaupropagandastelle.
  15460. 14.12.1916, Gründung (durch Schenkungsurkunde) der Neufville’schen Universitäts-Stiftung (Neufville-Stiftung), unselbständige Stiftung der Universität Frankfurt für eine bessere Ausstattung der Seminare und Institute unter Berücksichtigung aller Fakultäten der Universität (Stiftungskapital: 100.000.- Mark).
  15461. 1.1.1913, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main unter Berücksichtigung der polizeilich gemeldeten Zu- und Abwanderungen 435.600 Personen.
  15462. 14.2.1910, Letzte öffentliche Versammlung des „Demokratischen Vereins“ im großen Saal des Kaufmännischen Vereins vor der Fusion der linksliberalen Vereinigungen zur „Deutschen Volkspartei“. Prof. Ludwig Quidde (München) spricht über „Die Deutsche Volkspartei, Rückblick und Ausblick unter besonderer Berücksichtigung der preußischen Wahlrechtsvorlage“.
  15463. 14.4.1940, Eröffnung eines Sonderkursus für Kommunalbeamte durch die Verwaltungs-Akademie Frankfurt am Main. Bürgermeister (1937-1945) Joseph Kremmer (1886-1976) hält die Eröffnungsansprache unter dem Titel „Die Ernährungswirtschaft im Kriege, unter besonderer Berücksichtigung des Ernährungsamtes Frankfurt am Main“.
  15464. 27.1.1949, Vortragsveranstaltung des Frankfurter Vereins für Geschichte und Landeskunde im Kunstverein, Eschenheimer Anlage 35. Es spricht Professor Friedrich Uhlhorn (Marburg) über „Die staatliche Entwicklung Hessens unter besonderer Berücksichtigung von Frankfurt am Main“.
  15465. 1.6.1956, Der Magistrat verleiht Professor Josef Hellauer, emeritierter ordentlicher Professor für Wirtschaftslehre mit Berücksichtigung der Einzelwirtschaften des Handels an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, anlässlich seines 85. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15466. 17.5.2000–19.5.2000, Berufsbildungsmesse 2000 unter dem Motto „Computer – Schlüssel zum Beruf“.
  15467. 27.11.1968–29.11.1968, Tagung des Deutschen Sozialgerichtsverbandes e. V. unter dem Thema „Der Beruf im Sozialrecht“.
  15468. 23.7.1971, Die Stadt beschließt eine Werbekampagne, um ehemalige Krankenschwestern, die inzwischen geheiratet haben, wieder für ihren Beruf zu gewinnen. In Frankfurt am Main werden einige hundert Pflegekräfte gesucht.
  15469. 24.3.1986, Die SPD Frankfurt eröffnet im Römer eine Bürgerinnen-Sprechstunde für Frauen mit Problemen in Familie und Beruf.
  15470. 2.3.1993, Das Senioren-„Büro Aktiv – nach Beruf und Familie“ nimmt offiziell seine Arbeit auf. Es ist das erste in Hessen und eines von drei Modellprojekten in der Bundesrepublik Deutschland.
  15471. 24.1.1994, Am Abend verhindern 40 Demonstranten die Vorführung des umstrittenen Filmes „Beruf Neonazi“ im Sachsenhäuser Kino „Harmonie“.
  15472. 14.5.1998, Gründung einer Regionalgruppe des Bundesverbandes der Frau im freien Beruf und Management im Dorint Hotel, Hahnstraße.
  15473. 15.1.1999, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Evangelischen Arbeitsstelle „Frau im Beruf“ in der evangelisch-lutherischen Alten Nikolaikirche am Römerberg.
  15474. 5.10.1999–16.1.2000, Ausstellung „Götz George: Beruf Schauspieler“ im Deutschen Filmmuseum.
  15475. 14.3.1933, Tod des Kommunalpolitikers und Berufsschuldirektors Theo Walter, 1920-1932 Leiter der Berufsschule für Graphik und gestaltende Berufe, langjähriger Stadtverordneter der demokratischen Fraktion, seit 1929 Kommunalabgeordneter und Mitglied des Landesausschusses.
  15476. 27.8.1931, Vollversammlung des Handwerkerrats zur hoffnungslosen Lage dieser Berufe. In einer Resolution wird die Reichsregierung aufgefordert, Arbeit für das Handwerk zu beschaffen.
  15477. 2.12.1945, Versammlung der Fachgruppe „Zeitungs- und Zeitschriftenhandel“ der Gewerkschaft „Freie Berufe“ im Restaurant Kurmeier, in der eine Zulassungssperre für Zeitungs- und Zeitschriftenhändler gefordert wird.
  15478. 20.2.1946, Gründungsversammlung der Sektion Schriftsteller, Journalisten und Komponisten (Schutzverband der Deutschen Schriftsteller) in der Gewerkschaft „Freie Berufe“.
  15479. 18.6.1946, Erste Versammlung der „Sektion Maler, Bildhauer, Graphiker“ der Gewerkschaft „Freie Berufe“.
  15480. 7.7.1946, Mitgliederversammlung des „Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller“ als Sektion der Gewerkschaft „Freie Berufe“ im Saal der Ärztekammer.
  15481. 22.7.1946–31.7.1946, „Erste Frankfurter Kunstausstellung“ zeitgenössischer Frankfurter Künstler auf den Gebieten der Malerei, der Plastik und Graphik in der Riederwaldschule, veranstaltet von der Sektion Maler, Bildhauer, Graphiker in der Gewerkschaft „Freie Berufe“. Auf Grund bestehender Bestimmungen sind nur politisch unbelastete Künstler zur Ausstellung zugelassen.
  15482. 18.11.1946, Mitgliederversammlung der Sektion Maler, Bildhauer, Graphiker in der Landesgewerkschaft „Freie Berufe“ Groß-Hessen im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße.
  15483. 15.12.1946–23.12.1946, Weihnachts-Verkaufsausstellung der Sektion Maler, Bildhauer, Graphiker der Landesgewerkschaft „Freie Berufe“ Hessen im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße.
  15484. 20.6.1947, Jahres-Hauptversammlung des Deutschen Musikerverbandes (Sektion Musik) und der Landesgewerkschaft Freie Berufe Hessen im Gewerkschaftshaus.
  15485. 28.9.1947–12.10.1947, Kunstausstellung der Landesgewerkschaft Freie Berufe, Hessen, Sektion Maler, Bildhauer und Graphiker im Kaiser-Friedrich-Gymnasium am Zoo.
  15486. 23.11.1947, 60. Geburtstag des Journalisten und Schriftstellers Hans F. W. Kasten, politischer Redakteur der „Frankfurter Rundschau“ und Vorsitzender der Sektion Schriftsteller der Landesgewerkschaft Freie Berufe Hessen.
  15487. 7.12.1947–18.12.1947, Weihnachtsausstellung der hessischen Maler, Bildhauer und Graphiker, veranstaltet von der Landesgewerkschaft Freie Berufe, im großen Saal des Gewerkschaftshauses.
  15488. 3.2.1948, Öffentliche Versammlung des Frankfurter Frauenverbandes in der Börse zum Thema „Erschließung neuer Berufe für die Frau“.
  15489. 14.6.1948, Generalmitgliederversammlung der Landesgewerkschaft Freie Berufe Hessen, Ortsgruppe Frankfurt am Main, im Gewerkschaftshaus.
  15490. 8.9.1948, Der Schutzverband Deutscher Schriftsteller (Sektion der Landesgewerkschaft Freie Berufe) veranstaltet einen Abend im Hause des Little Theater, an dem ungedruckte Arbeiten hessischer Autoren vorgetragen werden.
  15491. 19.2.1949, Zusammenkunft der Landesgewerkschaft Freie Berufe (Maler, Bildhauer und Graphiker) im Restaurant des Gewerkschaftshauses.
  15492. 26.3.1949, Erste öffentliche Veranstaltung der in der Landesgewerkschaft Freie Berufe zu einer Notgemeinschaft Frankfurter Musikpädagogen zusammengeschlossenen Erzieher in der Aula des Gagern-Gymnasiums.
  15493. 27.5.1949, Jahreshauptversammlung der Landesgewerkschaft Freie Berufe Hessen, Ortsgruppe Frankfurt, im Gewerkschaftshaus.
  15494. 28.5.1949, Jahreshauptversammlung der Sektion Schriftsteller, Komponisten, Journalisten (Schutzverband Deutscher Schriftsteller) der Landesgewerkschaft Freie Berufe, im Gewerkschaftshaus.
  15495. 15.10.1949–19.10.1949, Ausstellung polnischer Buch-Graphik im großen Saal des Werkheimes, Vilbeler Straße 29, veranstaltet unter dem Protektorat des polnischen Generalkonsulats von der Freien Deutschen Kulturgesellschaft in Verbindung mit der Landesgewerkschaft Freie Berufe.
  15496. 11.1.1956, Einweihung zweier neuer Schulgebäude für kaufmännische Berufe: des Neubaus der siebengeschossigen Berufsschule Seilerstraße und der wieder aufgebauten Handels-, Höhere Handels- und Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung am Hermesweg.
  15497. 22.10.1965, Einweihung der neuen Ausbildungsstätte für sozialpädagogischen Berufe der Diakonissenanstalt Frankfurt, Cronstettenstraße 63.
  15498. 7.11.1977–17.11.1977, Ausstellung „Handwerksform 77 – Berufe aktuell“ in der Eingangshalle der Handwerkskammer Frankfurt.
  15499. 13.2.1989, Personaldezernent Udo Müller stellt das neue städtische Ausbildungszentrum für gewerblich-technische Berufe in der Hanauer Landstraße vor.
  15500. 24.1.1991, 7.000 Erzieherinnen und Sozialarbeiter demonstrieren in der Innenstadt für eine bessere Bezahlung und die gesellschaftliche Aufwertung ihrer Berufe.
  15501. 2.6.1997–5.6.1997, Aktionswoche „Berufe in Europa“ im Berufsinformationszentrum (BIZ) des Arbeitsamtes.
  15502. 28.4.2005, „Girls Day“ des städtischen Frauenreferats für Mädchen, die in technische Berufe hineinschnuppern möchten.
  15503. 9.5.1929, 60. Geburtstag des Biologen Geheimer Regierungsrat Prof. Otto zur Strassen (1869-1961), 1909 als Nachfolger von Fritz Römer (1866-1909) zum Direktor des Senckenbergmuseums berufen (bis 1934), von 1914 bis 1937 Ordinarius für Zoologie an der Universität Frankfurt.
  15504. 11.5.1928, Tod des Kommunalpolitikers Prof. Heinrich Bleicher (1861-1928), 1890 als Direktor des Statistischen Amtes nach Frankfurt am Main berufen, von 1906 bis 1925 Stadtkämmerer, langjähriger Dozent für Statistik und Finanzwissenschaft an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften und an der Universität Frankfurt.
  15505. 7.10.1927, 85. Geburtstag des Theaterleiters, Schauspielers und Schriftstellers Prof. Emil Claar (1842-1930), 1879 als Intendant an die Frankfurter Bühnen berufen, bis 1912 Leiter des Schauspielhauses. Veröffentlicht Dramen und Gedichte sowie den Memoirenband „Fünfzig Jahre Theater“ (1926).
  15506. 20.1.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ersatzwahl eines Mitgliedes der Stadtverordnetenversammlung. Wahl des Vorstandes der Stadtverordnetenversammlung für 1925, Beschlossen wird, das Afrika-Archiv (München) von der Stadt Frankfurt am Main aus zu erwerben und das Institut für Kulturmorphologie unter Leitung des Afrikakulturforscher Leo Frobenius (1873-1938) nach Frankfurt am Main zu berufen.
  15507. 7.10.1922, 80. Geburtstag des Schauspielers, Schriftstellers und Theaterleiters Prof. Emil Claar (1842-1930), 1879 als Intendant an die Frankfurter Bühnen berufen – bis 1912 insgesamt 33 Jahre Theaterleiter in der Mainstadt. Unter Emil Claar konnte im Oktober 1880 das neue Opernhaus eröffnet werden.
  15508. 3.12.1937, Amtseinführung des neuen Gaustudentenführers, Studienreferendar Karlheinz Kugelmann, seit 1930 Mitglied im NS-Studentenbund, der NSDAP und der SA, während einer Großkundgebung der NS-Studentenkampfhilfe des Gauverbandes Hessen-Nassau im Zoologischen Garten durch den Gauleiter Jakob Sprenger. Sein Vorgänger Conrad ist zum Gaukulturwart berufen worden.
  15509. 16.10.1944, Tod des Mediziners Prof. Carl von Noorden (1858-1944), seit 1894 Internist am Städtischen Krankenhaus in Frankfurt am Main. 1895 Eröffnung einer eigenen Klinik für Ernährungstherapie ebd. 1906 bis 1913 Professor an der Universität Wien. 1913 Rückkehr nach Frankfurt am Main in den Neubau seiner Klinik, Schifferstraße/Sachsenhausen. Von 1917 bis 1919 Stadtverordneter (Freiheitliche Volkspartei). 1930 wieder nach Wien berufen.
  15510. 20.9.1947–21.9.1947, Gründung der Deutschen Wählergesellschaft, die den Grundsatz vertritt, Personen statt Listen zu wählen und die Abgeordneten der Wahlkreise durch Mehrheitsentscheidung der Wähler zu berufen. Aus der Vorstandwahl geht Dr. Dolf Sternberger (Heidelberg) als Erster Vorsitzender hervor.
  15511. 28.6.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl eines Untersuchungsausschusses, der die Korruptionsfälle im Polizeipräsidium untersuchen soll. In dem Ausschuss sind die vier Fraktionen des Stadtparlaments mit je einem Delegierten vertreten. Die Stadtverordneten billigen den Vertragsabschluß mit Georg Solti, der ab Herbst 1952 als Operndirektor und Leiter der Museumskonzerte nach Frankfurt am Main berufen wird.
  15512. 21.1.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Wahl des SPD-Stadtverordneten Edwin Höcher zum Stadtverordnetenvorsteher in der Nachfolge von Hermann Schaub, der zum Direktor des Landeswohlfahrtsverbandes in Kassel berufen wird. Schaub erhält die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Stadtverordneten beschließen einen neuen Tarif für Haushaltsgas, bewilligen 50.000.-DM für das Schlesiertreffen im Juli d. J. in Frankfurt am Main sowie das Finanzierungskonzept für das Stadion.
  15513. 23.1.1956, Amtseinführung des Stadtrats Fritz Pfeiffer, der an Stelle des verstorbenen Stadtrats Max Kemper in den Magistrat berufen wird.
  15514. 7.1.1966, 65. Geburtstag von Frau Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986), 1961 in das Bundeskabinett berufen und als Bundesgesundheitsministerin (1961-1966) erstes weibliches Kabinettsmitglied in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
  15515. 16.4.1969, Elf junge Bürger Birminghams, im Kaisersaal willkommen geheißen, werden ein halbes Jahr lang in verschiedenen Firmen und Institutionen in ihren erlernten Berufen tätig sein.
  15516. 22.2.1971, Peter Palitzsch, Stuttgarter Schauspieldirektor, wird als Vorsitzender des neuen Schauspieldirektoriums der Städtischen Bühnen nach Frankfurt am Main berufen. Ein Dreierkollegium, neben Palitzsch die Regisseure Hans Neuenfels und Niels-Peter Rudolph, soll die Aufgaben des Generalintendanten wahrnehmen.
  15517. 27.11.1973, Rainer Werner Fassbinder, vom Bund für Volksbildung am 26.11. zum neuen künstlerischen Direktor des Theater am Turm (TAT) berufen, legt ein erstes Konzept seiner zukünftigen Arbeit vor.
  15518. 21.3.1975, Der Magistrat beschließt, Professor Michael Gielen vom 26. August 1977 an für die Zeit von fünf Jahren als Direktor der Frankfurter Oper und als Generalmusikdirektor der Stadt Frankfurt am Main zu berufen.
  15519. 20.7.1890, Tod von Dr. phil. Friedrich Christian Grimm im Alter von 61 Jahren, im August 1868 in das Direktorium der Hassel’schen Unterrichts- und Erziehungsanstalt berufen. Erwarb 1872 die Anstalt und führte sie neun Jahre lang weiter. Im Herbst 1881 schied Dr. Friedrich Christian Grimm aus der Anstalt aus.
  15520. 19.1.1909, Die sozialdemokratische Partei und das Gewerkschaftskartell berufen insgesamt sieben Versammlung für den heutigen Tag ein, zum Thema: „Der Stillstand des Arbeiterschutzes und der Arbeiterversicherung“.
  15521. 2.4.1976, Bürgermeister Rudi Sölch wird neuer Verwaltungsdirektor des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) in Mainz. Der Verwaltungsrat stimmt dem Vorschlag des Intendanten, Professor Karl Holzammer, zu, den Frankfurter Politiker als Nachfolger von Harald Ingesand zu berufen.
  15522. 24.6.1982, 100. Todestag des Komponisten und Musikpädagogen Joachim Raff (1822-1882), 1877 als Direktor an die neu gegründete Frankfurter Musikschule „Dr. Hoch’s Konservatorium“ berufen. Das Hoch’s Konservatorium legt einen Kranz an der Ehrengrabstätte auf dem Hauptfriedhof nieder.
  15523. 21.4.1987, Stadtrat Karl Heinz Trageser wird von Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann als künftiger hessischer Sozialminister ins Landeskabinett berufen. Der CDU-Politiker hat acht Jahre lang das Sozialdezernat in Frankfurt am Main geleitet.
  15524. 21.7.1988, Seit heute liegen die städtischen „Richtlinien zur beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern“ vor. Danach sollen in Berufen, in denen Frauen bisher nur als Minderheit vertreten sind, bei gleicher Qualifikation weibliche Bewerber bevorzugt eingestellt werden.
  15525. 15.12.1989, Ernst Gerhardt, bis Herbst d. J. Frankfurter Stadtkämmerer, wird vom Magistrat zum „Stadtältesten“ berufen.
  15526. 23.6.1993, (Außerordentliche) Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Martin Grüber bleibt der Sitzung demonstrativ fern. Alle 48 Abgeordneten der rot-grünen Mehrheit berufen ihn in offener und namentlicher Abstimmung von seinem Amt ab. Die CDU kritisiert die Ablösung Grübers durch den Grünen und Umweltdezernenten Tom Koenings. Grübers endgültige Ablösung ist für den 22. Juli d. J. geplant. Wahl der 14 ehrenamtlichen Stadträte.
  15527. 26.11.1993, Der Züricher Zoologe Christian R. Schmidt wird vom Magistrat zum neuen Direktor des Zoologischen Gartens berufen und von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler der Öffentlichkeit präsentiert.
  15528. 26.10.1995, Der Aufsichtsrat der Alten Oper unter dem Vorsitz der Oberbürgermeisterin Petra Roth beschließt als Konsequenz aus Missständen, den 57jährigen Christopher Hunt mit sofortiger Wirkung als stellvertretenden Geschäftsführer zu berufen. Hunt sollte erst 1996 die Geschäftsführung übernehmen, rückt jetzt aber vorzeitig an die Spitze des Konzerthauses.
  15529. 17.12.2004, Der Magistrat votiert einstimmig, den Historiker Jan Gerchow an die Spitze des Historischen Museums zu berufen. Er wird sein Amt am 01.04.2005 antreten.
  15530. 10.10.2005, Der bisherige Schweizer Börsenchef Reto Francioni wird zum Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Börse berufen. Er tritt sein Amt am 01.11. d. J. an.
  15531. 4.2.2011, Der 54jährige, habilitierte Mediziner René Gottschalk, Facharzt für Innere Medizin, wird vom Magistrat offiziell zum Leiter des städtischen Amtes für Gesundheit berufen.
  15532. 18.11.1911, Der auf den neugegründeten mathematischen Lehrstuhl berufene Professor Dr. Arthur Schoenflies (1853-1928), bisher ordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Königsberg, hält im Hörsaal F der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften seine Antrittsvorlesung über „Die allgemeine Beziehung der Mathematik zur Kultur und Erkenntnis“.
  15533. 29.7.1935, Gauleiter Jakob Sprenger und Oberbürgermeister Friedrich Krebs unterzeichnen die Liste der zu berufenen Frankfurter Ratherren.
  15534. 26.10.1912, Antrittsvorlesung des neu berufenen Professors für Handelswissenschaften, Prof. Albert Calmes (1881-1967), im Hörsaal H der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften: „Handelswissenschaft und Privatwirtschaftslehre“.
  15535. 18.6.1910, Öffentliche Antrittsvorlesung des auf den philosophischen Lehrstuhl berufenen Prof. Friedrich Schumann (1863-1940), bisher Ordinarius für Philosophie an der Universität Zürich, im Hörsaal F der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften: „Ergebnisse und Ziele der experimentellen Psychologie“.
  15536. 20.5.1943, Erste Sitzung des vom Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Frühsommer 1942 berufenen, zwölfköpfigen, ehrenamtlichen Frauenbeirates. Tagesordnung: Arbeitserziehung gefährdeter Jugendlicher, Werbung für Kinderpflegestellen und Tuberkulosehilfe. Die letzte Sitzung dieses Gremiums findet im Januar 1945 statt.
  15537. 9.12.1975, Das vom Magistrat berufenen Kreiskuratorium für Erwachsenbildung Frankfurt nimmt seine Tätigkeit auf.
  15538. 9.10.1935, Sitzung der Gemeinderäte: Rede des Gauleiters Jakob Sprenger über das Verhältnis der NSDAP zur Kommunalpolitik anlässlich der Einführung und Verpflichtung neu berufener Ratsherren gemäß der Deutschen Gemeindeordnung vom 30.01.1935.
  15539. 9.4.1934–15.4.1934, „Woche des Berufes“ – Reichsberufswettkämpfe der deutschen Jugend.
  15540. 13.12.1967, Arbeitstagung für berufliche Bildung des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Haus Riederwald.
  15541. 10.10.1972, Grundsteinlegung für die größte Ausbildungsstätte für Körperbehinderte des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main in Bad Vilbel (Zentrum für berufliche Rehabilitation).
  15542. 26.3.1973, Eröffnung des neuen südhessischen Bildungszentrums des DGB Hessen für berufliche Erwachsenenbildung in der Gutleutstraße.
  15543. 13.10.1983, Der Frankfurter CDU-Stadtverordneten Oskar Pfreundschuh informiert die Presse über die Niederlegung seines Mandates. Die SPD hatte ihm vorgeworfen, als Mitarbeiter des stadtnahen Vereins für soziale Heimstätten berufliche Tätigkeit und Abgeordnetenmandat zu verquicken.
  15544. 17.3.1950, Eröffnung der gewerkschaftlichen Post-Fachschule zur freiwilligen beruflichen Weiterbildung.
  15545. 17.6.1952, Die Delegierten des Stadtkreisverbandes der CDU wählen einstimmig Landgerichtsrat Dr. Wilhelm Fay zum Ersten Vorsitzenden. Stadtrat Ludwig Florian verzichtet aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen auf eine Wiederwahl.
  15546. 15.5.1958–19.5.1958, Tagung des Verbandes Deutscher Volksbibliothekare im Cantate-Saal. Teilnehmer sind fünfhundert Mitarbeiter des Volksbüchereiwesens der Bundesrepublik Deutschland. Als Arbeitstagung enthält der Kongress zahlreiche Vorträge, Besprechungen und Arbeitsgemeinschaften, die der Erörterung aktueller Fragen der Förderung des öffentlichen Büchereiwesens und der beruflichen Weiterbildung der Bibliothekare dienen.
  15547. 13.7.1971, 16 italienische Postbeamte kommen zum beruflichen Austausch in die Mainmetropole. Bei der Deutschen Bundespost arbeiten sie im Schalterdienst, um Erfahrungen im internationalen Postdienst zu sammeln. Deutsche Postbeamte versehen ihren Dienst im Austausch in italienischen Touristenzentren.
  15548. 24.5.1976, Der Frankfurter Verein für Soziale Heimstätten e. V. eröffnet das Sozialzentrum Frankfurt am Main-Bonames, Am Burghof. Es dient der gesellschaftlichen und beruflichen Eingliederung von Frauen mit sozialen Schwierigkeiten.
  15549. 2.10.1978, Nach Darmstadt, Marburg, Fulda, Kassel und Gießen lädt nun auch das Arbeitsamt Frankfurt zu einer berufskundlichen Vortragsreihe ein, in der sich Schüler der 12. und 13. Klasse an Fachober- und Gesamtschulen sowie Gymnasien über ihren beruflichen Werdegang informieren können.
  15550. 25.3.1981, Bei der konstituierenden Sitzung der CDU-Fraktion wird Dr. Hans-Jürgen Hellwig als Nachfolger des aus beruflichen Gründen verzichtenden Vorgängers, Hans-Ulrich Korenke, zum neuen Stadtverordnetenvorsteher nominiert.
  15551. 29.10.1981–31.10.1981, 15. Deutsche Berufsschultag des Bundesverbandes der Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) samt Festakt mit dem Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Björn Engholm, in der Alten Oper.
  15552. 13.3.1985, Die CDU wählt Gerhard Wenderoth als Nachfolger des aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr kandidierenden Manfred Friedrich zu ihrem neuen Fraktionsvorsitzenden in der Stadtverordnetenversammlung.
  15553. 16.4.1985, Die Vereinigung hessischer Unternehmer startet eine Initiative zur beruflichen Weiterbildung und zur Gründung von Weiterbildungsverbunden hessischer Unternehmer.
  15554. 20.10.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Nach der Weigerung der CDU-Mehrheit, im Römer über die städtische Korruptionsaffäre zu debattieren, herrscht bei SPD und den Grünen große Empörung. In einer heftigen Geschäftsordnungsdebatte wirft die Opposition der Union den Missbrauch ihrer absoluten Mehrheit und Oberbürgermeister Wolfram Brück Täuschung der Öffentlichkeit vor. Verabschiedet werden die Richtlinien zur beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern bei der Stadtverwaltung Frankfurt.
  15555. 10.10.1936–11.10.1936, Tanztee, Festball, Tanzschau der Turnierpaare und großer Schlussball mit Preisverteilung anlässlich des internationalen Berufs-Tanzturniers um den großen Preis der Nationen 1936 im Palmengarten.
  15556. 16.6.1925, Aufgrund der Volk-, Berufs- und Betriebszählung vom 16.06. d. J. stellt das Statistische Amt für Frankfurt am Main eine Bevölkerungszahl von 457.831 Personen fest.
  15557. 19.7.1938, Großes internationales Berufs-Mannschaftsrennen auf der Sportfeld-Radrennbahn.
  15558. 17.5.1939, Volks-, Berufs- und Betriebszählung. Diese ergibt, dass am Tage der Zählung in Frankfurt am Main 546.649 Personen anwesend sind.
  15559. 29.10.1946, Allgemeine Volks-, Berufs- und Wohnungszählung 1946 in Groß-Hessen mit 4500 ehrenamtlichen Zählern.
  15560. 7.10.1949, Zur Eröffnung der von der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft in Hessen eingerichteten DAG-Schule findet im Handwerkersaal eine Vortragsveranstaltung mit dem Leiter der Abteilung Bildungswesen in der DAG, Fritz Mewes (Hamburg) über „Berufs- und Menschenbild als Ziel der DAG“ statt.
  15561. 15.10.1951, Der Stadtschülerring, eine Arbeitsgemeinschaft aller Schülervertretungen der Frankfurter Höheren, Berufs- und Mittelschulen, veranstaltet für Frankfurts Schülerschaft einen „Tag der Schüler“, mit umfangreichem Programm samt Festakt in der Paulskirche - unter der Schirmherrrschaft von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Das hessische Ministerium für Erziehung und Volksbildung hat für Frankfurt am Main diesen Tag als schulfrei erklärt. Es soll vor allem ein Tag der praktischen Staatsbürgerkunde sein, um der Schülerschaft die Zweckmäßigkeit der Schülermitverwaltung im Interesse der Gemeinschaft der Mitschüler zu verdeutlichen.
  15562. 12.5.1955, Zweiter „Tag der Schüler“ (nach 1951), veranstaltet vom Frankfurter Stadtschülerring, der Arbeitsgemeinschaft aller Schülermitverwaltungen der Berufs-, Mittel- und Höheren Schulen.
  15563. 2.12.1967, Den Berufs-Box-Weltmeisterschaftskampf im Halbschwergewicht zwischen dem amtierenden Europameister Piero del Papa (Italien) und dem Herausforderer Lothar Stengel in der Festhalle gewinnt der Deutsche vor 5000 Zuschauern durch k. o. in der 5. Runde.
  15564. 20.3.1971, Hessischer Berufs- und Berufsfachschultag 1971 im Zoo-Gesellschaftshaus.
  15565. 6.4.1890, Bei einem früh morgendlichen Großbrand in der Henninger Brauerei (im östlichen Teil des Sudhauses) im Stadtteil Sachsenhausen werden sämtliche Feuerwehren der Stadt (Berufs-, Freiwillige- und Militär) alarmiert – gleichwohl entsteht hoher Sachschaden. Bis auf den Bierversand wird der Betrieb für ca. eine Woche eingestellt.
  15566. 14.6.1895, Berufs-, Gewerbe- und Betriebszählungen.
  15567. 4.5.1994, Bei einem Chemieunfall im Betriebsgebäude D 52 der Fechenheimer Cassellawerke an der Hanauer Landstraße werden vier Berufs- und elf Werksfeuerwehrleute verletzt. Sie erleiden durch frei gewordene Dämpfe brennende Gelbfärbungen an Händen und Hals.
  15568. 27.6.1921–2.7.1921, Frankfurter Woche der Berufsberatung, veranstaltet vom Städtischen Berufsamt und vom Berufsamt für Akademiker im Bürgersaal des Rathauses.
  15569. 21.11.1977, Die Landesarbeitsgemeinschaft „Arbeit und Leben“ stellt Räume in der Homburger Landstraße vor, die jugendlichen Arbeitslosen und Berufsanfängern zur Verfügung stehen.
  15570. 10.4.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neufassung der Getränke-Steuerordnung. Zugestimmt wird der Bestellung einer Kommission aus Stadtverordneten, die über die Erhaltung des Frauenseminars für soziale Berufsarbeit gemeinsam mit dem Magistrat und dem Oberpräsidenten verhandeln soll.
  15571. 4.11.1920, Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Frankfurter Verein Frauenseminar für soziale Berufsarbeit betr. Übernahme des Vereins mit allen seinen Einrichtungen zum 01.04.1921 durch die Stadt.
  15572. 1.1.1914, Eröffnung der Fachschule des Vereins „Frauenseminar für soziale Berufsarbeit in Frankfurt am Main“.
  15573. 15.3.1949, Städtische Ehrung von über fünfzig Pflegemüttern in der Frauenschule für soziale Berufsarbeit.
  15574. 20.3.1950, Feierliche Ehrung verdienter Pflegemütter von Waisenkindern durch das Frankfurter Jugendamt im Seminar für soziale Berufsarbeit.
  15575. 31.1.1954, Akademische Feierstunde anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Seminars für soziale Berufsarbeit in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  15576. 4.6.1952–7.6.1952, Zweite Delegiertenversammlung des Deutschen Berufsschultages in der Paulskirche, veranstaltet vom Deutschen Verband der Lehrerschaft an berufsbildenden Schulen. Die Tagung unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb hat das Motto: Über die Berufsausbildung zur Allgemeinbildung“. Die aus dem gesamten Bundesgebiet eingetroffenen Berufsschullehrer und -lehrerinnen beschäftigen sich im Rahmen von Fachreferaten und Arbeitsgemeinschaften mit allen Fragen des Berufsschulalltags. Zeitgleich findet in der Paulskirche eine Ausstellung über „Das gute Fachbuch“ und „Das moderne Berufsschulhaus“ statt.
  15577. 9.1.1960, Wohltätigkeitsveranstaltung im Carlton-Hotel zugunsten der Kinder- und Jugend-Alijah, der Organisation zur Betreuung, Erziehung und Berufsausbildung jüdischer Kinder in Israel, unter dem Protektorat von Frau Rita Bockelmann.
  15578. 24.3.1962, Gala-Abend der „Kinder- und Jugend-Alijah“, eine Organisation zur Betreuung, Erziehung und Berufsausbildung jüdischer Kinder in Israel, im „Frankfurter Hof“ unter dem Protektorat von Frau Rita Bockelmann.
  15579. 21.2.1972, Demonstration von Schülern der Werner-von-Siemens- und der Philipp-Holzmann-Schule für eine verbesserte Berufsausbildung.
  15580. 19.4.1975, 5.000 Jugendliche demonstrieren in der Innenstadt auf einer Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gegen Jugendarbeitslosigkeit und für eine Reform der Berufsausbildung.
  15581. 10.2.1930, Öffentliche Angestellten-Kundgebung des Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes, Ortsgruppe Frankfurt am Main, im großen Börsensaal, gegen Straßenbahntarif-Erhöhung, die Verschlechterung der Tarifverträge und die „Verunglimpfung durch Berufsbeamte“.
  15582. 25.7.1959, 80. Geburtstag des Arztes, Psychologen und Sozialarbeiters Dr. Walter Fürstenheim, seit 1917 Stadtarzt, von 1922 bis 1933 Stadtmedizinalrat, Pionier auf dem Gebiet der Heilpädagogik und Erziehungsberatung bei Kindern und Jugendlichen. 1933 im Rahmen des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums entlassen, 1938 Emigration nach England, 1959 Rückkehr nach Frankfurt am Main.
  15583. 20.3.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung der Einrichtung von Aufbauklassen an der Berufsschule V und der Öffnung des zweiten Bildungsweges an den kaufmännischen berufsbildenden Schulen.
  15584. 9.1.2009, Erster Europacup der Zweiradmechaniker auf dem Gelände des Berufsbildungs- und Technologiezentrums im Gutleutviertel, veranstaltet vom Bundesinnungsverband in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Rhein-Main.
  15585. 1.9.2013, Vor einhundert Jahren nimmt das heutige Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer seine Arbeit auf.
  15586. 24.5.1934, Großkundgebung des Zentral-Berufsbildungsamtes für das deutsche Gaststättengewerbe im Volksbildungsheim. Die Kundgebung ist für das qualifizierte Gaststättenpersonal und deren Betriebsleiter bestimmt.
  15587. 3.5.1994–5.5.1994, Erste Berufsbildungsmesse auf der Schillerstraße und dem Börsenplatz.
  15588. 3.5.1995–5.5.1995, Frankfurter Berufsbildungsmesse auf dem Börsenplatz und auf der Schillerstraße, eröffnet von Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt.
  15589. 8.5.1996–10.5.1996, Frankfurter Berufsbildungsmesse in der Innenstadt.
  15590. 4.6.1997–6.6.1997, Berufsbildungsmesse am Börsenplatz.
  15591. 13.5.1998–15.5.1998, 5. Berufsbildungsmesse der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, der Handwerkskammer, des Arbeitsmarktes und der Stadt Frankfurt am Main.
  15592. 16.6.1999–18.6.1999, Berufsbildungsmesse Rhein-Main auf der Schillerstraße und auf dem Börsenplatz.
  15593. 16.5.2001–18.5.2001, „Berufsbildungsmesse Rhein-Main“ auf dem Börsenplatz, der Schillerstraße und an der Hauptwache.
  15594. 5.6.2002–7.6.2002, Frankfurter Berufsbildungsmesse.
  15595. 25.6.2003–27.6.2003, 10. Berufsbildungsmesse der Industrie- und Handelskammer in der Innenstadt.
  15596. 16.6.2004–18.6.2004, Berufsbildungsmesse an der Hauptwache, auf der Schillerstraße und dem Börsenplatz.
  15597. 23.10.1986, Bundespräsident Richard von Weizsäcker besucht das Berufsbildungszentrum des „Internationalen Bundes für Sozialarbeit/Jugendsozialwerk“ (IB) in der Rebstöcker Straße.
  15598. 31.10.1991, Südafrikanische Kommunalpolitiker besuchen auf ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und besichtigen das Berufsbildungszentrum des Internationalen Bundes für Sozialarbeit in der Gutleutstraße.
  15599. 6.10.2000, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Berufsbildungszentrums Frankfurt (BBZ) mit Bundesarbeitsminister Walter Riester.
  15600. 21.4.1982, Eröffnung eines neuen Berufsbildungszentrums des Internationalen Bundes für Sozialarbeit in der Rebstöcker Straße.
  15601. 4.2.1956, Berufsbox-Großveranstaltung in der Festhalle mit dem Hauptkampf des Europameisters Willi Hoepner gegen den Engländer Johnny Williams.
  15602. 19.10.1947, Berufsboxen im Zirkus Hoppe im Zoologischen Garten, veranstaltet vom Columbus-Ring.
  15603. 11.4.1948, Berufsboxen im Zirkus Franz Althoff im Zoologischen Garten.
  15604. 16.9.1967, Der Europameister im Schwergewicht Karl Mildenberger unterliegt im Weltmeisterschaftsausscheidungskampf gegen den Argentinier Oskar Bonavena vor 18.000 Zuschauern im Radstadion deutlich nach Punkten und scheidet damit als Kandidat für die Weltmeisterschaft der Berufsboxer aus.
  15605. 30.10.1976, Durch einen Punktsieg nach zwölf Runden gegen den Hamburger Titelverteidiger Peter Wulf wird der Frankfurter Jean-André Emmerich in der Festhalle neuer deutscher Meister im Juniorengewicht der Berufsboxer.
  15606. 3.3.1937, Berufsboxkämpfe in der Festhalle.
  15607. 14.9.1960, Der Hauptkampf der internationalen Berufsboxveranstaltung zwischen Mittelgewichts-Europameister Bubi Scholz und dem Amerikaner Don Fullmer endet vor 10.000 Zuschauern in der Festhalle mit einem Unentschieden.
  15608. 14.11.1969, Der Frankfurter Rüdiger Schmidtke besiegt im Hauptkampf der Berufsboxveranstaltung in der Festhalle den hohen Favoriten Norbert Grupe alias Wilhelm von Homburg über zehn Runden deutlich nach Punkten.
  15609. 13.3.1987, Schüler und der Großteil des Lehrerkollegiums der Bethmann-Berufschule protestieren vor dem Städtischen Schulamt gegen den Umzug von der Dependance Günthersburgschule in die Heinrich-Kromer-Schule nach Niederursel.
  15610. 25.5.1984–3.6.1984, Studienfahrt einer Gruppe von Berufschülern der Gutenbergschule für graphisches und Raum gestaltendes Gewerbe in die Partnerstadt Lyon.
  15611. 6.5.1936, Vortrags des Botschafters a. D. Rudolf Nadolny in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Aufgaben und Arbeitsmethoden des Berufsdiplomaten.
  15612. 2.7.2013, Eröffnung des Online-Portals www.wirtschaftswerkstatt.de zur Berufseinstiegshilfe für Jugendliche.
  15613. 10.10.1938, Die Kreisverwaltung Frankfurt der Deutschen Arbeitsfront, Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung, eröffnet im Rahmen ihres Berufserziehungswerks eine Übungsstätte der Vereinigten Deutschen Metallwerke AG, Zweigniederlassung Heddernheimer Kupferwerk, im Stadtteil Heddernheim.
  15614. 20.10.1938, Kundgebung für Berufserziehung der Deutschen Arbeitsfront, Kreisverwaltung Groß-Frankfurt, der Industrie- und Handelskammer Frankfurt und der Wirtschaftskammer Hessen im Hippodrom.
  15615. 1.5.1942, Auf ihrer Deutschlandreise besuchen italienische Wirtschaftsfunktionäre unter Leitung von Prof. Carlo Vallauri, Leiter des großen Werkes „Ansaldo Societa Generale Elettromeccanica“ in Genau, auf Einladung des Reichsarbeitsministeriums die Mainstadt und besichtigen die Berufserziehungseinrichtungen der Deutschen Arbeitsfront (DAF). Ihr besonderes Interesse finden die Maßnahmen zur Weiterbildung der Kriegsversehrten.
  15616. 24.1.1968, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Rackow-Schule, staatlich anerkannte Berufsfachschule, in der Industrie- und Handelskammer.
  15617. 24.8.2009, Unterrichtsbeginn des Europäischen Wellness Instituts (EWI) als staatlich anerkannte Berufsfachschule für Kosmetik und Wellness in der Sindlinger Villa am Richard-Weidler-Platz.
  15618. 7.4.1947, Frankfurts erstes Rundstreckenrennen am Röderbergweg mit Berufsfahrern und Amateuren.
  15619. 30.10.1935, Schnelles Eingreifen der Berufsfeuerwehr wendet eine Katastrophe ab: Am Nachmittag stürzt auf dem Hohenzollernplatz [heute: Platz der Republik] ein Tankwagen mit dreitausend Litern Brennstoff um. Der Straßenbahnverkehr wird unterbunden, der Autoverkehr umgeleitet und die Unfallstelle weiträumig gesperrt.
  15620. 3.10.1935, Bei einem nächtlichen Schornsteinbrand im Haus Merianstraße 39 besteht Explosionsgefahr durch ausströmendes Gas, die die Berufsfeuerwehr abwenden kann.
  15621. 17.9.1934–23.9.1934, Feuerschutzwoche mit großen Schauübungen, veranstaltet von der Städtischen Berufsfeuerwehr, den Freiwilligen Feuerwehren und der NS-Volkswohlfahrt.
  15622. 1.1.1934, Ruhiger Verlauf der Neujahrsnacht: Die Berufsfeuerwehr erlebt eine der ruhigsten Silvesternächte seit Jahren.
  15623. 5.4.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bewilligung der Mehrkosten für die Beschaffung von Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr, Zusatzbewilligung zur Ausführung von Notstandsarbeiten der Forstverwaltung, Betriebsmittel für den „Sommer der Musik“ und die Ausstellung „Musik im Leben der Völker“.
  15624. 11.12.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Mittelbewilligung für die Beschaffung von Fahrzeugen für die Berufsfeuerwehr, Errichtung von zehn Wohngebäuden seitens der Siedlungsgenossenschaft an der Friedrich-Naumann-Straße sowie Grundstückserwerbungen durch die Stadt Frankfurt am Main.
  15625. 21.6.1924, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der städtischen Berufsfeuerwehr auf dem Opernplatz mit Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt (1860-1927) und den vier Löschzügen der Frankfurter Berufsfeuerwehr.
  15626. 19.6.1924, 50jähriges Jubiläum der Frankfurter Berufsfeuerwehr. Durch das Regulativ vom 19.06.1874 tritt die Reorganisation des städtischen Feuerlöschwesens ein, die die Kooperation der Berufsfeuerwehr mit der freiwilligen Feuerwehr zur Folge hat.
  15627. 1.3.1910, Gründung des „Georg Speyer-Fonds“ der Sterbekasse für die Angehörigen der städtischen Berufsfeuerwehr.
  15628. 3.4.2000, Der bisher namenlose Platz vor der Feuer- und Rettungswache 1 an der Hanauer Landstraße wird in Ernst-Achilles-Platz umbenannt. Er erinnert an den langjährigen Direktor der Frankfurter Berufsfeuerwehr.
  15629. 1.10.1945, Eröffnung einer Schule für Feuerwehrführer in Hessen-Nassau und Kurhessen – die erste ihrer Art in der amerikanischen Besatzungszone. Die Schule steht unter der Leitung von Brandingenieur Franz Lomb von der Städtischen Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main.
  15630. 18.6.1949, 75jähriges Jubiläum der Frankfurter Berufsfeuerwehr in der Paulskirche in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  15631. 20.6.1961, Die neue Zentralfeuerwache in der Hanauer Landstraße wird in einer Feierstunde der Frankfurter Berufsfeuerwehr übergeben.
  15632. 12.2.1962, Großbrand auf dem Monte Scherbelino. Der Westhang steht auf gesamter Breite in Flammen. Die Frankfurter Berufsfeuerwehr erlebt dort ihren bisher größten Einsatz.
  15633. 7.2.1963, Die Branddirektion Frankfurt stellt als erste Berufsfeuerwehr in der Bundesrepublik Deutschland das größte Tanklöschfahrzeug der Welt, das 12.000 Liter Wasser und 1200 Liter Schaummittel mit sich führen kann, vor.
  15634. 26.7.1964–27.7.1964, Vierzig japanische Experten des Feuerschutzwesens, Ingenieure und Architekten besuchen Frankfurt am Main und informieren sich über die vielfältigen Möglichkeiten der Berufsfeuerwehr.
  15635. 12.6.1967, Die Berufsfeuerwehr stellt einen Hubwagen mit einer bis zu 26 Meter hohen ausfahrbaren und um 360 Grad schwenkbaren Gelenkbühne in Dienst.
  15636. 2.5.1969–4.5.1969, 45 Kollegen der Lyoner Berufsfeuerwehr besuchen die Mainstadt.
  15637. 16.6.1974–21.6.1974, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Frankfurter Berufsfeuerwehr.
  15638. 26.12.1974, Der Frankfurter Berufsfeuerwehr gelingt es in den späten Abendstunden die Besucher dreier Lichtspieltheater vor einer Brandkatastrophe zu bewahren. Im Kino „Esplanade“ bricht Feuer aus, das starken Rauch entwickelt. Im Zuge der Löscharbeiten werden auch zwei weitere Lichtspieltheater, die im gleichen Haus untergebracht sind, evakuiert.
  15639. 1.4.1898, Ausgliederung der städtischen Feuerwehr aus dem Feuer- und Fuhramt. Das städtische Fuhramt nahm am 01. April 1873 seinen Betrieb auf. 1874 stellte die Mainstadt eine Berufsfeuerwehr auf, die in das städtische Fuhramt, später Feuer- und Fuhramt, integriert wurde.
  15640. 27.3.1976, Ein „Küchenbrand“ geht in die Annalen der Frankfurter Berufsfeuerwehr ein: Auf dem Weg zum Einsatzort im Oeder Weg fährt die Feuerwehr ihr 300.000.- DM teueres Spezialfahrzeug mit einer 50 Meter langen Drehleiter zu Schrott.
  15641. 25.8.1976, Das in der Nacht zuvor im Westhafen gesunkene Motorkajütenboot „Auriga“ wird von der Berufsfeuerwehr geborgen.
  15642. 9.9.1976, Großeinsatzübung der Berufsfeuerwehr am Canadian-Pacific-Plaza-Hotel gegenüber der Messe.
  15643. 19.6.1977–20.6.1977, Als die „Nacht der Überschwemmungen“ geht die Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen in die Annalen der Feuerwehr ein. Aufgrund sintflutartiger Regenfälle muss die Berufsfeuerwehr den Ausnahmezustand ausrufen.
  15644. 16.1.1978, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr erhält ein modernes Hubrettungsgerät.
  15645. 20.11.1978, Dieser Tag geht in die Einsatzstatistik der Berufsfeuerwehr mit 16 Feuerwehreinsätzen ein. Bei einem Brand im obersten Geschoss eines Neubaus im Ziegelhüttenweg entsteht ein Sachschaden von 200.000.- DM.
  15646. 27.5.1979, Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Tanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr und einem Pkw in Sachsenhausen stirbt ein Mann und zwei Personen werden schwer verletzt.
  15647. 14.8.1979, In einem dramatischen Einsatz rettet die Berufsfeuerwehr einen Lebensmüden, der vom Turm der Alten Nikolaikirche springen will.
  15648. 12.10.1979, Die Frankfurter Versicherungs-AG schenkt der Berufsfeuerwehr einen Spezialcontainer im Wert von 50.000.- DM. Mit dem Inhalt (Abdeckplanen, Plastikfolie, Generator, Pumpe) soll die „Nachsorge“ bei Bränden sichergestellt werden.
  15649. 14.10.1979, Die Berufsfeuerwehr rettet aus einem Haus in der Thudichumstraße in Rödelheim drei Menschen mit Leitern vor den Flammen.
  15650. 5.1.1981, Für die Anrainer der Henninger-Brauerei in Sachsenhausen besteht vorübergehend Explosionsgefahr. Die Berufsfeuerwehr muss ein halbes Dutzend Häuser räumen, als auf dem Firmengelände eine mehrere Meter hohe Fontäne aus einem im Freien stehenden Gastank entweicht. Die günstige Wetterlage verhindert eine Katastrophe.
  15651. 2.12.1982, Feuerwehrdezernent Peter Rhein und die Spitze der Frankfurter Branddirektion präsentieren in der Hanauer Landstraße die neueste, hochtechnische Errungenschaft für die Berufsfeuerwehr: eine neue Einsatzleitstelle.
  15652. 3.9.1983, Die hochgiftige Kühlflüssigkeit Clophen wird bei explosionsartigen Verpuffungen in zwei Transformatoren-Stationen der Deutschen Bundesbahn in den Stadtteilen Nied und Rödelheim frei gesetzt. Die Berufsfeuerwehr gibt Großalarm.
  15653. 19.3.1984, Die Berufsfeuerwehr stellt vier Anhänger und zwei Einsatzleiterwagen zur Bewältigung von Großschadensfällen in den Dienst.
  15654. 5.7.1984, Der Frankfurter Hafen mit einem Umschlagvolumen von 1,5 Millionen Tonnen Mineralölen ist künftig vor einer Ölkatastrophe so gut wie sicher. In Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Hans Jürgen Moog wird der Berufsfeuerwehr eine 75 Meter lange Ölsperre aus Edelstahl nebst einem Schwimmponton aus geschweißtem Aluminium mit Gangbord und Ladeklappe von über neun Meter Länge und vier Meter Breite übergeben.
  15655. 25.8.1984, Ausnahmezustand für die Frankfurter Berufsfeuerwehr nach einem nächtlichen Unwetter. Wolkenbrüche setzen zahlreiche Keller unter Wasser.
  15656. 14.9.1984, Die Berufsfeuerwehr muss ausrücken, um zu verhindern, dass im Hafenbecken 2 im Ostend ausgetretenes Öl-Wasser-Gemisch den Main verunreinigt.
  15657. 12.1.1985, Gegen 23.22. Uhr wird die Berufsfeuerwehr alarmiert; es brennt im CP Hotel Frankfurt Plaza. Eine Etage des Hochhauses an der Hamburger Allee muss evakuiert werden. Verletzt wird niemand. Der Schaden beträgt 20.000.- DM.
  15658. 8.3.1985, Ein Brandstifter legt in den frühen Morgenstunden in der Innenstadt im Verlauf von anderthalb Stunden an acht Stellen Feuer. Zweimal muss die Berufsfeuerwehr eingreifen. Der Schaden beträgt rund 10.000.- DM.
  15659. 11.4.1985, In Zusammenarbeit von Industrie und der Frankfurter Berufsfeuerwehr wird das neue Großtanklöschfahrzeug in den Dienst gestellt und von Stadtrat Professor Peter Rhein und Feuerwehrchef Ernst Achilles auf dem Römerberg der Öffentlichkeit vorgestellt.
  15660. 6.7.1985, Nach wolkenbruchartigen Regenfällen muss die Frankfurter Berufsfeuerwehr ihre eigene überflutete Wache in der Nordweststadt leer pumpen.
  15661. 13.9.1985–21.9.1985, Brandschutzwoche der Berufsfeuerwehr auf der Zeil.
  15662. 24.11.1985, Bei einem Bombenanschlag auf das „PX“-Einkaufszentrum der US-Armee an der Adickesallee werden 31 Menschen zum Teil schwer verletzt. Kurz nach der Detonation um 15.21 Uhr lösen Polizei und Berufsfeuerwehr Großalarm aus.
  15663. 26.4.1986–27.4.1986, Zwei größere Brände am Wochenende, die Schäden von mehreren hunderttausend DM anrichten, beschäftigen die Frankfurter Berufsfeuerwehr stundenlang. Am Niederurseler Hang brennt ein chemisches Labor, in Rödelheim das Klubhaus eines Motorrad-Vereins nieder.
  15664. 9.6.1986, Gegen Mitternacht verüben drei Männer einen Brandanschlag auf den Sitz des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft in Sachsenhausen. Trotz des raschen Eingreifens der Berufsfeuerwehr entsteht ein Schaden von 50.000.- DM.
  15665. 13.8.1986, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr übergibt dem türkischen Generalkonsulat einen ausrangierten Krankenwagen als Geschenk.
  15666. 28.8.1986, Der Chef der Frankfurter Berufsfeuerwehr, Professor Ernst Achilles, stellt das neuen Feuerlöschmittel „Halofoam“ auf dem Feuerlöschübungsgelände des Rhein-Main-Flughafens vor.
  15667. 25.9.1986, Die Berufsfeuerwehr muss am Abend bei einem Hochhausbrand in der Mailänder Straße 12 in Sachsenhausen die Mieter wegen starker Qualmbildung evakuieren.
  15668. 17.11.1986, Auf einer Länge von rund 7,5 Kilometern ist der Main im Frankfurter Westen durch Öl verunreinigt. In einem 12stündigen Einsatz gelingt es der Berufsfeuerwehr, die Ölspuren ohne nennenswerte Rückstände zu beseitigen.
  15669. 17.1.1987, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr ruft den Ausnahmezustand aus: Seit gestern Abend muss sie zu über 100 Einsätzen ausrücken. Zahlreiche Wasser- und Heizungsrohre sind geplatzt. Die Schäden am Inventar überfluteter Gebäude summieren sich auf mehrere Millionen DM. Die meisten Einsätze sind für die Feuerwehr sehr mühselig und dauern das gesamte Wochenende an.
  15670. 23.1.1987, Ölalarm auf dem Main: Die Berufsfeuerwehr muss in Höhe der Friedensbrücke eine 15 Meter breite Ölschicht absaugen. Das Öl soll mit dem Schmelzwasser in den Fluss gelangt sein.
  15671. 27.2.1987, Aufgrund starker Regenfälle, die zu Überschwemmungen in Kellern und Wohnungen im Frankfurter Nordwesten führen, erklärt die Berufsfeuerwehr um 22.45 Uhr den Ausnahmezustand. Innerhalb kurzer Zeit prasseln 15 Liter Wasser pro Quadratmeter Erdboden nieder.
  15672. 10.3.1987, Trotz raschen Heranrückens der Berufsfeuerwehr aufgrund eines Alarms gegen 1.45 Uhr brennt die Gaststätte „Zum Galluseck“ an der Ecke Hufnagelstraße/Mainzer Landstraße völlig aus. Der Schaden beträgt schätzungsweise 300.000.- DM.
  15673. 19.7.1987, Fischsterben im Rebstockweiher: Das städtische Gartenamt fischt tote Karpfen und Schleien, aber auch Aale und Welse aus dem rund 30 Hektar großen Teich. Gleichzeitig spritzt die Berufsfeuerwehr große Mengen Trinkwasser in den Weiher, um die Qualität des offenbar vergifteten Gewässers zu verbessern.
  15674. 4.9.1987, Die Berufsfeuerwehr stellt der Öffentlichkeit eine Zuwachs im Fahrzeugpark vor: ein Geländemobil aus Schweden.
  15675. 15.10.1987, Erneuter Ölalarm am Jakobiweiher im Stadtwald. Ein Anwohner spült Öl in einen Zulauf. Die Berufsfeuerwehr füllt insgesamt 25 Schadstofffässer mit dem Öl verseuchten Bindemittel.
  15676. 30.1.1988, Nach einer Explosion brennt der Dachstuhl eines Hauses in Griesheim aus, in dem vorwiegend Asylbewerber und Ausländer wohnten. Ein Mann erleidet leichte Brandverletzungen. Den Schaden beziffert die Berufsfeuerwehr auf rund 400.000.- DM.
  15677. 27.3.1988, Die Berufsfeuerwehr fischt die Leiche eines 48jährigen Mannes aus Bonames aus dem Main, der seit dem 17.03. d. J. vermisst worden ist.
  15678. 10.7.1988, Kurz nach Mitternacht wird die Berufsfeuerwehr gleich zweimal in kurzen Abständen wegen Feueralarms in die Mahräckerstraße im Stadtteil Ginnheim gerufen. Auch hier wird Brandstiftung vermutet.
  15679. 25.8.1988, Der Leitende Branddirektor Ernst Achilles präsentiert einen neuen Schutzhelm im Astronautenstil für die Berufsfeuerwehr.
  15680. 26.1.1989, Kurz nach Mitternacht zerstört ein Feuer das Vereinshaus „Niddatal“ in der Ginnheimer Landstraße fast vollständig. Die Berufsfeuerwehr schätzt den durch Brandstiftung verursachten Schaden auf 300.000.- DM.
  15681. 22.2.1989, Der hessische Innenminister Gottfried Milde besucht die Frankfurter Berufsfeuerwehr an der Hanauer Landstraße.
  15682. 11.4.1989, Ein Brand in einem sechsgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus in der Hochstraße am Opernplatz – Schweißarbeiten sind vermutlich die Ursache des Feuers – verursacht einen Großeinsatz der Berufsfeuerwehr. Menschen werden nicht verletzt. Der Schaden wird auf 300.000.- DM geschätzt.
  15683. 2.9.1989, Öl-Alarm am Nidda-Altarm: Mehr als tausend Liter Heizöl fließen durch die Kanalisation in die Nidda und führen zu einem 250 Meter langen und ein Zentimeter dicken Ölteppich, der die Berufsfeuerwehr noch bis in den nächsten Tag hinein beschäftigt.
  15684. 18.9.1989–23.9.1989, Brandschutzwoche der Berufsfeuerwehr samt Feuerwehrausstellung auf dem Paulsplatz.
  15685. 6.12.1989, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr ist ganztägig damit beschäftigt, einen Ölfilm auf dem Main vom Westhafen bis zur Friedensbrücke zu beseitigen. Verantwortlich dafür ist ein Schwimmbagger, der für Abrissarbeiten an der Untermainbrücke eingesetzt ist.
  15686. 25.1.1990, Ein Orkan mit Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h richtet erhebliche Schäden an. Die Berufsfeuerwehr muss knapp 200 Einsätze fahren.
  15687. 30.9.1990, Infolge heftiger Regenfälle am Abend muss die Berufsfeuerwehr mehr als 100 Einsätze fahren, um Wasser aus Kellern zu pumpen bzw. überflutete Straßen abzusperren.
  15688. 12.12.1991, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr stellt nahe des Holbeinstegs ein neues, multifunktionales Rettungsschnellboot vor.
  15689. 21.3.1992, Ein Sturm mit Hagelschauern und starken Regenfällen veranlasst die Berufsfeuerwehr zu zahlreichen Einsätzen.
  15690. 24.3.1992, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr misst die Radioaktivität in Luft und Boden an acht verschiedenen Stellen in der Mainstadt. Anlass ist ein Zwischenfall in einem Atomreaktor bei St. Petersburg am frühen Morgen, bei dem radioaktives Jod ausgetreten ist. Es werden keine erhöhten Werte festgestellt.
  15691. 24.4.1992, Ab 0.45 Uhr in den frühen Morgenstunden hält eine Serie von Brandstiftungen in Fechenheim die Berufsfeuerwehr in Atem. Zwei Schreinereien werden teilweise zerstört, ein Kiosk brennt völlig aus, vier Pkws und ein Kleinlaster gehen in Flammen auf, Müllbehälter werden angezündet und eine Hausfassade beschädigt. Der Schaden wird auf 350.000.- DM. geschätzt.
  15692. 27.1.1993, Die Berufsfeuerwehr präsentiert im Hof der Feuerwache 1 ihre neueste technische Errungenschaft: Einen 32 Meter hoher Kran, der bis zu 30 Tonnen heben kann.
  15693. 12.6.1993, 2.000. Einsatz des Rettungshubschraubers „Christoph 2“ der Frankfurter Berufsfeuerwehr.
  15694. 26.4.1994, Infolge eines Brandes des zehngeschossigen Bürohochhauses Walter-Kolb-Straße 5-7 in Sachsenhausen muss die Berufsfeuerwehr ein Teil des Gebäudes evakuieren. Verletzt wird niemand.
  15695. 18.7.1994, Ein „Jahrhundertregen“ setzt die Region unter Wasser. In Frankfurt am Main muss die Berufsfeuerwehr zu mehr als 180 Einsätzen ausrücken.
  15696. 1.1.1995, Zahlreiche Brände halten die Berufsfeuerwehr in der Silvesternacht in Atem. Ein 87jährige Frau aus Sachsenhausen stirbt kurz vor Mitternacht bei einem Brand in ihrer Wohnung, Unterster Zwerchweg 42.
  15697. 7.10.1995, Großübung auf dem Rhein-Main-Flughafen. Berufsfeuerwehr und Rettungsdienste aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet proben den Ernstfall.
  15698. 1.1.1996, In letzter Minute kann die Feuerwehr am Neujahrsmorgen zwei Kinder und einen Erwachsenen aus einem brennenden Haus in der Günderrodestraße im Gallusviertel retten. Insgesamt zählt die Berufsfeuerwehr vierzig Brände.
  15699. 19.9.1996, Vorstellung des neuen, aus Kunstfasern und Luftpolstern bestehenden Einsatzanzuges für die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Wehren in der Feuerwache 1.
  15700. 22.2.1997, Großeinsatz für die Berufsfeuerwehr: Am späten Abend erleiden zwölf Menschen bei einem Brand in einer Pension in der Großen Rittergasse in Alt-Sachsenhausen Rauchvergiftungen. Die Feuerwehr muss das Haus, in dem überwiegend Asylbewerber und ausländische Sozialhilfeempfänger wohnen, evakuieren.
  15701. 18.3.1997, Die Frankfurter Berufsfeuerwehr stellt auf dem Betriebshof der Stadtwerke Rödelheim ihr neues Eingleisgerät mit moderner Hydraulik vor.
  15702. 1.1.1998, In den ersten Stunden des neuen Jahres rückt die Berufsfeuerwehr zu 43 Einsätzen aus. Zehn Personen werden verletzt in Krankenhäuser gebracht – darunter ein Kind, dass sich bei der Silvesterknallerei die Augen verletzt.
  15703. 22.4.1999–8.5.1999, Ausstellung „Zukunft leben – Menschen schützen“ im Hessencenter Enkheim anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Frankfurter Berufsfeuerwehr.
  15704. 22.5.1999, Aktionstag der Frankfurter Berufsfeuerwehr auf der Zeil anlässlich ihres 125jährigen Jubiläums.
  15705. 28.5.1999, Festakt in der Paulskirche anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Frankfurter Berufsfeuerwehr.
  15706. 29.5.1999–30.5.1999, Zentrale Hauptveranstaltung zwischen Paulsplatz und Mainkai mit Präsentationen und Vorführungen aller Abteilungen der Branddirektion anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Frankfurter Berufsfeuerwehr.
  15707. 1.1.2001, Zehntausende feiern in der Innenstadt den Wechsel ins neue Jahr. Die Berufsfeuerwehr fährt 165 Einsätze. Ein durch Silvesterfeuerwerk entstandener Wohnungsbrand in der Rottweilerstraße 24 im Gutleutviertel verursacht einen geschätzten Schaden von 150.000.- DM. Bei einem weiteren Brand in der Wächtersbacher Straße 12a im Stadtteil Fechenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM.
  15708. 1.11.2001, Grundsteinlegung für das neue Rettungszentrum der Frankfurter Berufsfeuerwehr am Marbachweg.
  15709. 10.12.2001, Bei einem Großbrand am Abend in der Firma Clariant im Stadtteil Griesheim entsteht ein Schaden in zweistelliger Millionhöhe. In einer Halle strömt aus unbekannten Gründen Chlorwasserstoff aus. Stundenlang kämpfen Werks- und Berufsfeuerwehr gegen das Feuer. 37 Feuerwehrleute werden leicht verletzt.
  15710. 26.1.2002, Der Sturm reißt im 39. Stock des Maintower-Hochhauses ein Stück der Fassade ab. Die Trümmerteile der Außenverkleidung prasseln als Glasregen mehr als 120 Meter in die Tiefe. Die Neue Schlesingergasse wird von der Berufsfeuerwehr abgesperrt.
  15711. 17.7.2002, Fast 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen in Frankfurt am Main. Die Berufsfeuerwehr muss 20mal ausrücken, um Wasser in Kellern und Straßen abzupumpen.
  15712. 1.7.2003, Die Frankfurter Branddirektion ist umgezogen: Die Leitung der Berufsfeuerwehr arbeitet seit heute vom neuen Brandschutz-, Katastrophenschutz und Rettungsdienstzentrum am Marbachweg aus.
  15713. 29.6.2005, Wegen eines schweren Unwetters muss die Berufsfeuerwehr am Abend in kurzer Zeit fast 60 Einsätze fahren. Vor allem in den westlichen Stadtteilen wie Nied, Zeilsheim, Rödelheim, Praunheim und Nordweststadt laufen die Keller voll.
  15714. 8.9.2005, Stadtrat Nikolaus Burggraf übergibt der Berufsfeuerwehr im Feuerwehrzentrum am Marbachweg 18 hochmoderne Löschfahrzeuge.
  15715. 1.10.2010, Innenminister Boris Rhein (CDU) gibt in der Feuerwache Eckenheim den Startschuss für den digitalen Funkverkehr bei der Frankfurter Berufsfeuerwehr.
  15716. 28.12.1980, Zu einem Großeinsatz müssen die Berufsfeuerwehren von Frankfurt am Main und Offenbach/Main ausrücken, um auf der gesamten Länge des Frankfurter Mainabschnitts Öl in noch unbekannter Menge abzuschöpfen.
  15717. 28.9.2001, Gemeinsame Übung der Berufsfeuerwehren aus Krakau und Frankfurt am Main vor dem Römer. Am Abend gibt Oberbürgermeisterin Petra Roth für den Stadtpräsidenten Andrzeij Golas und seine Delegation aus Krakau, die die Mainstadt zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft besuchen, im Römer einen offiziellen Empfang.
  15718. 21.10.1933, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vereins ehemaliger Berufsfeuerwehrmänner in den Schützenhof-Festsälen sowie akademische Feier in der Turnhalle der Turngemeinde Bornheim.
  15719. 9.5.1957, Eröffnung des „Instituts für Berufsförderung“ des Frankfurter Einzelhandelsverbandes in der Untermainanlage.
  15720. 4.10.1972, Eröffnung einer Berufsförderungsstätte für männliche Strafgefangene im Gustav-Radbruch-Haus in Preungesheim.
  15721. 17.1.1939, Berufsförderungstagung der Wirtschaftskammer Hessen für den Einzelhandel im Kreis der Amtsträger des Kammerbereiches.
  15722. 1.8.1990, Das Frankfurter Berufsförderungswerk (BFW) stellt sein Austauschprogramm mit einer sowjetischen Rehabilitationseinrichtung in Leningrad vor.
  15723. 15.10.1976, Manfred Kiesewetter, bisher Regionalleiter des DGB-Berufsfortbildungswerkes Hessen, wird im Gewerkschaftshaus als Nachfolger des jetzigen Wirtschaftsdezernenten Willi Reiss zum neuen Vorsitzenden des DGB-Kreises Frankfurt gewählt.
  15724. 26.9.1959–25.10.1959, Europäische Bildausstellung „europhot - photo 59“ von Berufsfotografen in der Paulskirche.
  15725. 6.7.1959, Grundsteinlegung für das erste Spezialkrankenhaus für Unfallverletzte Hessens, ein fünfgeschossiges Gebäude mit 250 Betten. Träger dieses Unfallkrankenhauses Rhein-Main ist der Verein für Heil- und Berufsfürsorge.
  15726. 3.4.1893–4.4.1893, Vierte ordentliche Verbandstag deutscher Müller und Berufsgenossen im „Grünen Wald“.
  15727. 20.3.1933, 70. Geburtstag des Schauspielers Mathieu Pfeil (1863-1939), langjähriges Mitglied des Ensembles des Frankfurter Schauspielhauses, Mitbegründer und Leiter der Frankfurter Schauspielschule und Mitglied der Berufsgenossenschaft deutscher Bühnenangehöriger.
  15728. 3.6.1889, Ordentliche Jahresversammlung der Süddeutschen Edel- und Unedelmetall-Berufsgenossenschaft im Hotel „Frankfurter Hof“.
  15729. 20.4.1891, Ordentliche Jahresversammlung der XI. Sektion der Müllerei-Berufsgenossenschaft (Waldeck, Hessen-Nassau, Großherzogtum Hessen) im „Kaiserhof“.
  15730. 2.6.1898–7.6.1898, Hauptversammlung des „Deutschen Buchdrucker-Vereins“ und der „Deutschen Buchdrucker-Berufsgenossenschaft“ im Polytechnischen Gesellschaftshaus.
  15731. 21.5.1950–27.5.1950, Erste Unfallverhütungswoche der Berufsgenossenschaften nach dem Zweiten Weltkrieg.
  15732. 21.6.1890–22.6.1890, 450jährige Jubiläumsfeier der Erfindung der Buchdruckerkunst mit einer Huldigungsfeier sämtlicher Berufsgenossenschaften am Gutenberg-Denkmal (am 21.06.), einer „Akademischen Feier“ (am 22.06.) im festlich geschmückten Saal des Kaufmännischen Vereins, der Besichtigung einer Spezialausstellung von Druckwerken vom Anfang der Erfindung der Buchdruckerkunst bis zur Neuzeit in der Stadtbibliothek (am 22.06.) sowie einem Gartenfest im „Scheffeleck“ (am 22.06.).
  15733. 1.7.1977, Der Berufsgenossenschaftliche arbeitsmedizinische Dienst e. V. in der Airport-Klinik des Rhein-Main-Flughafens nimmt sein fünftes arbeitsmedizinisches Zentrum in Hessen in Betrieb.
  15734. 22.3.1994, Offizielle Inbetriebnahme von Frankfurts größtem Blockheizkraftwerk (BHKW) für die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in der Friedberger Landstraße.
  15735. 7.6.2016, Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt (BGU) stellt ihren Notfallambulanzneubau vor.
  15736. 20.7.1962, Einweihung des neuen Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses am Huthpark.
  15737. 9.12.1970, Der Magistrat verleiht dem Chefarzt des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses in Frankfurt am Main, Professor Herbert Junghanns (1902-1986), anlässlich seines Ausscheidens aus Altersgründen die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15738. 14.10.1976, Eröffnung des arbeitsmedizinischen Zentrums des Berufsgenossenschaftlichen arbeitsmedizinischen Dienstes, Leitstelle Hessen, in der Schillerstraße 15-17. Vier Jugendliche, Bewohner des Jugendwohnheimes Ziegelhüttenweg, protestieren lautstark von der Zuhörertribüne herab, werfen Flugblätter und fordern den Erhalt ihrer Einrichtung.
  15739. 24.3.1977, Eröffnung der Erweiterungsbauten der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in der Friedberger Landstraße.
  15740. 16.5.1981, Bei einem Großbrand im berufsgenossenschaftlichen BG-Unfallkrankenhaus an der Festeburg entsteht ein Schaden von über 600.000.- DM.
  15741. 11.2.1985, Inbetriebnahme eines neuen Notarztwagens im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus.
  15742. 28.8.1987, Festakt und medizinisches Symposium anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in der Alten Oper.
  15743. 12.2.1996, Richtfest anlässlich der Erweiterung des Bettenhochhauses der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik mit einem Landeplatz für den Rettungshubschrauber „Christoph 2“.
  15744. 8.1.1997, Nach 25 Jahren im Dienst der Notfallrettung, nach 23.000 Einsätzen und mehr als 500.000 Kilometern, wird der Rettungshubschrauber Christoph 2 ausgemustert. Sein Nachfolger, der Eurocopter BO 105 Super, wird im Hangar neben der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik an der Friedberger Landstraße präsentiert.
  15745. 9.9.1997, Feierliche Einweihung des um vier Etagen und einen Hubschrauberlandeplatz samt Hangar aufgestockten Bettenhochhauses der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik.
  15746. 29.10.1997, Bei einem Großfeuer auf dem Gelände eines Wohnwagenhändlers neben der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik im Stadtteil Seckbach kurz vor Mitternacht entsteht ein Millionenschaden. Hundert Feuerwehrleute sind im Einsatz, Krankenschwestern müssen sich in Sicherheit bringen, Gasflaschen werden mit Wasser gekühlt, um eine Explosion zu verhindern.
  15747. 18.3.2002, Bei einem Kellerbrand in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Seckbach entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  15748. 11.9.2007, Richtfest am Rohbau des Neubaus der Berufsgenossenschaftlichen (BG) Unfallklinik.
  15749. 26.10.1946, Bildung der Landesleitung Hessen der Berufsgruppe Akademiker in der Gewerkschaft Chemie.
  15750. 12.2.1919, Versammlung der Arbeitslosen im Schumanntheater. Wiedergewählt wird nach heftiger Debatte, die alte Arbeitslosenkommission. Zuwahlen finden durch die Berufsgruppen statt.
  15751. 20.3.1963, Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke trifft in der Mainstadt ein, um tags darauf auf einer Feierstunde zur Gründung der „Stiftung Berufshilfe“ der IG Bau-Stein-Erden zu sprechen.
  15752. 9.4.1949, Ordentliche Generalversammlung des Verbandes der Berufsjournalisten in Hessen, an der auch Vertreter anderer Journalistenverbände der drei Westzonen teilnehmen. Zum Ersten Vorsitzenden wird Chefredakteur Robert Mösinger wieder gewählt.
  15753. 3.10.1933, Anlässlich seines 50jährigen Berufsjubiläums errichtet Geheimrat Dr. Arthur von Weinberg (1860-20.03.1943 Ghetto Theresienstadt), 1930 Ehrenbürgerschaft der Stadt Frankfurt, eine Stiftung in Höhe von 50.000.- Reichsmark zur Linderung besonderer Notfälle bei lang andauernder Erwerbslosigkeit, zur Unterstützung von Angehörigen des verarmten Mittelstandes, ferner zur Erholung von Müttern kinderreicher Familien.
  15754. 23.4.1932, Anlässlich des 25jährigen Berufsjubiläums des Dirigenten und Gesangspädagogen Gustav Maerz (1882-1958) veranstalten das Orchester Frankfurter Kammermusikfreunden, der Maerzsche Madrigal-Chor und die Frankfurter Kammertanzgruppe im Karlshaus, Seilerstraße, einen musikalischen Abend.
  15755. 20.1.1929, Festkonzert im Saal der Loge Carl vom Mozartplatz anlässlich des 25jährigen Berufsjubiläums des Gesangspädagogen Alexander Wellig in Frankfurt am Main.
  15756. 6.3.1956, Der Magistrat verleiht dem Chefredakteur der Hessen-Rundschau von Radio Frankfurt, Robert Mösinger, anlässlich seines 40jährigen Berufsjubiläums die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15757. 9.11.1965, Der Magistrat verleiht dem Vorsitzenden des Vorstandes der Stadtsparkasse Frankfurt am Main, Direktor Walter Quade (1901-1977), anlässlich seines 40jährigen Berufsjubiläums die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15758. 19.1.1916–21.1.1916, Ausstellung praktischer Wäsche und Berufskleidung des Verbandes für neue Frauenkleider und Frauenkultur im Frauenklub, Hochstraße.
  15759. 18.11.2010, Allerletzter Verkaufstag des seit 1950 bestehenden Fachgeschäftes „Schambach Berufskleidung“, Fahrgasse.
  15760. 4.4.1954, 60jähriges Jubiläum der Herren-, Knaben- und Berufskleidungsfirma Gebrüder Schweiger, Taunusstraße 39.
  15761. 7.10.1970, Fünfter Kochwettbewerb um die „Goldene Kochmütze“, höchste bundesdeutsche Auszeichnung für die Berufsköche.
  15762. 16.4.1951, Anlässlich des 25jährigen Bestehens der Damenschneider-Innung Frankfurt am Main findet eine Feierstunde des Damenschneider-Handwerks im Palmengarten statt. Neben Fachveranstaltungen für die Berufskolleginnen und -kollegen wird eine Sonder-Modellschau durchgeführt, auf der die Frankfurter Mode-Ateliers und die des Landes Hessen ihre neuesten Kreationen zeigen.
  15763. 15.7.1928, 50jähriges Jubiläum des vom Frauenbildungsverein (1876 gegr.) ins Leben gerufenen Kindergartens (Töngesgasse 40, später Hochstraße) – das städtische Kindergärtnerinnen-Seminar Frankfurt am Main. Junge Mädchen treten als Schülerinnen in Kurse ein und werden als Kinderpflegerinnen bzw. Kindergärtnerinnen bezeichnet, Die Einrichtung verfolgt von Anfang an den Zweck, Berufskräfte auszubilden.
  15764. 18.3.1981, Im Westhafen scheitert ein Millionenraub, weil ein griechischer Berufskraftfahrer durch seine schnelle Reaktion die „Entführung“ eines Schwertransporters mit unbearbeiteten Tierfellen im Wert von drei Millionen DM verhindern kann. Die drei Täter entkommen zu Fuß.
  15765. 26.9.1938–30.9.1938, 8. Internationaler Kongress für Berufskrankheiten und Unfallmedizin in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, eröffnet im Bürgersaal des Römers.
  15766. 7.5.1965–19.5.1965, Berufskundliche Ausstellung des Arbeitsamtes „Das Feld Deiner Zukunft“ in der Messehalle 5.
  15767. 4.10.1960–5.10.1960, Wissenschaftlich-praktische Fachkonferenz zu Alkohol- und Tabakgefahren im Berufsleben im großen Saal des Dominikanerklosters, veranstaltet von der Deutschen Hauptstelle gegen Suchtgefahren, Hamm (Westfalen).
  15768. 22.10.1965, Anlässlich seines 10jährigen Jubiläums veranstaltet der „Club berufstätiger Frauen“ in Verbindung mit dem Bund für Volksbildung ein Podiumsgespräch zu dem Thema „Die Rückkehr der verheirateten Frau in das Berufsleben“ im Volksbildungsheim.
  15769. 17.5.2001, Der „Verein für Kultur und Bildung“ stellt sein Qualifizierungsprojekt „Online“ vor, das Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern soll.
  15770. 25.6.1965, Einweihung des Berufslehrwerkes im Verein Friedrichsheim.
  15771. 2.10.1971, 10jähriges Jubiläum des Berufslehrwerks des Vereins Friedrichsheim in Niederrad.
  15772. 14.4.1987, Ein berufsloser 47jähriger Mann wird vom Amtsgericht Frankfurt wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten mit Bewährung verurteilt.
  15773. 4.5.1913–5.5.1913, Erste Tagung des in diesem Jahr gegründeten Frauenkunst-Verbandes zum Zusammenschluss aller in der bildenden Kunst berufsmäßig arbeitenden Frauen.
  15774. 17.6.1995–18.6.1995, Dritter Europäische Ärztekongress für Musikmediziner an der Frankfurter Hochschule für Musik über den Berufsmusiker und die Folgen seiner Arbeit.
  15775. 21.3.1947–23.3.1947, Tagung der hessischen Künstlerverbände und Zusammenschluss zu einer Berufsorganisation unter dem Namen „Landesverband bildender Künstler Hessens“ mit Sitz in Frankfurt am Main. Präsident ist der Gründer und Vorsitzende des Berufsverbandes Bildender Künstler e. V. Frankfurt am Main, der Maler Wilhelm Kesting.
  15776. 15.3.1949, Gründung der dem Frankfurter Frauenverband korporativ angeschlossenen „Berufsorganisation der Hausfrauen“ im Amerikahaus.
  15777. 25.12.1950, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Berufsorganisation des Frankfurter Tabakwarenhandels im Heddernheimer Klubhaus.
  15778. 20.4.2016, Offizielle Eröffnung eines neuen Fachraumes für die Berufsorientierung an der Heinrich-Kraft-Schule im Stadtteil Fechenheim.
  15779. 24.10.1927–28.10.1927, Berufspädagogische Woche für Handelslehrer an der Universität Frankfurt, veranstaltet von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät.
  15780. 7.12.1925–12.12.1925, Berufspädagogische Woche, veranstaltet von den Frankfurter Gruppen des Reichsvereins der Gewerbelehrer und –lehrerinnen, dem Verein deutscher Handelslehrer mit Hochschulbildung und dem Verband Preußischer Gewerbe- und Handelslehrer. Eröffnung mit einer Feier im Festsaal der Gewerbeschule. Die Vorträge finden in der städtischen Handelslehranstalt, Börsenstraße, statt.
  15781. 1.4.1934, Schließung bzw. Auflösung des staatlichen Berufspädagogischen Instituts.
  15782. 2.10.1931–4.10.1931, Deutscher Dentisten-Tag verbunden mit einer Deutschen Dental-Industrie-Schau und einer Berufspädagogischen Ausstellung.
  15783. 1.10.1939, Frankfurt am Main erhält eine neue Lehreinrichtung: eine Abteilung des Staatlichen Berufspädagogischen Seminars, die der Ausbildung von Gewerbelehrern dient, in der Pfingstbrunnenstraße im Stadtteil Bockenheim.
  15784. 4.7.1940, Sitzung der Gemeinderäte: Haushaltspläne der öffentlichen milden Stiftungen für das Rechnungsjahr 1940, Vertrag über die Errichtung eines berufspädagogischen Instituts.
  15785. 18.6.1946, Wiedereröffnung des Berufspädagogischen Instituts in den Räumen des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums.
  15786. 21.7.1956, Der Magistrat verleiht Professor Carl Mennicke, langjähriger Lehrer für Pädagogik am Staatlichen Berufspädagogischen Institut und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15787. 14.4.1962–15.4.1962, Tagung des Staatlichen Berufspädagogischen Instituts in der Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung.
  15788. 27.5.1966–28.5.1966, Berufspädagogischer Kongress 1966 der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Hessen, im Gewerkschaftshaus.
  15789. 16.6.1994, Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt und die Polizei beschließen die Schaffung der Institution des „Kontaktpolizisten“, Ober- und Hauptkommissare mit mindestens 20 Jahren Berufspraxis, die den Einzelhändlern als persönlicher Ansprechpartner dienen sollen.
  15790. 10.5.1936, Großes Straßenrennen „Rund um Frankfurt“ der Berufsradfahrer (250 Km). Start am Hippodrom.
  15791. 25.6.1980, In der Festhalle stellen sich die 130 Berufsradfahrer der Öffentlichkeit vor, die am 26.06. erstmals mit einem Prolog in der Mainstadt in die diesjährige Austragung der Tour-de-France starten.
  15792. 7.8.1980–8.8.1980, Frankfurt am Main ist Ziel- und Startort der 3. und 4. Etappe der Deutschland-Tour der Berufsradfahrer. Der Eiserne Steg ist das Ziel der 3. Etappe, der Römerberg Ausgangspunkt der 4. Etappe.
  15793. 15.8.1939, Flach- und Hindernisrennen für Amateure und Berufsreiter auf der Galopprennbahn Niederrad.
  15794. 18.5.1934–31.5.1934, Ringkämpfe um die Europameisterschaft 1934 unter der Leitung des Verbandes Deutscher Berufsringer im Schumann-Theater.
  15795. 28.10.1946, Großes internationales Berufsringkampf-Turnier um den Großen Preis von Frankfurt im Zirkus Hoppe im Zoologischen Garten.
  15796. 5.9.1996, Grundsteinlegung für den modernen Berufsschul-Neubau der Philipp-Holzmann-Schule.
  15797. 22.2.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Berufsschulbeiträge für 1926, Bewilligung von Etatmitteln für die Anfertigung eines topographischen Modells der Stadt Frankfurt am Main.
  15798. 6.6.1936, Festakt anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Deutschen Fachschule für Tapezierer, Polsterer und Dekorateure, Frankfurt am Main, im Festsaal der Berufsschule III, Moltkeallee [heute: Hamburger Allee].
  15799. 16.6.1929, 60. Geburtstag des Direktors der Frankfurter Berufsschule für Graphik und gestaltendes Gewerbe, Theodor Walter (1869-1933), Stadtverordneter von 1912 bis 1922.
  15800. 21.4.1929, Tod des Mitbegründers des Frankfurter Berufsschulwesens, Heinrich Schmitz, Direktor an der Berufsschule V.
  15801. 17.6.1928, Erste Tagung des Deutschen Republikanischen Lehrerbundes seit seiner Gründung im Jahre 1921, im Festsaal der Berufsschule III. Thema der Tagung: „Wie erziehen wir republikanische Menschen?“
  15802. 12.5.1928, Festakt anlässlich des 100jährigen Bestehens der Frankfurter Berufsschule in der Aula der Berufsschule, Moltkeallee [heute: Hamburger Allee]. Vor 100 Jahren eröffnete die Polytechnische Gesellschaft die erste Gewerbeschule in der Mainstadt. Zugleich wird der Einführung der Berufsschulpflicht in Frankfurt am Main vor 25 Jahren gedacht.
  15803. 7.8.1927, Als erstes Institut seiner Art in Deutschland wird in den Räumen der Berufsschule V, Frankensteiner Platz, die „Südwestdeutsche höhere Fachschule für das Friseurgewerbe“ durch einen Festakt eröffnet.
  15804. 18.4.1926, Feierliche Eröffnung der „Deutschen Fachschule für Dekorateure und Polsterer“. Die neue Handwerker-Fachschule, entstanden in enger Kooperation des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main, des „Bundes Deutscher Tapezierer“ und der „Tapezierer-Innung Frankfurt a. M.“, ist der Frankfurter „Berufsschule für Graphik und gestaltende Gewerbe“ angeschlossen.
  15805. 3.5.1908, Feierliche Eröffnung der ersten Frankfurter Berufsschule durch Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915), die „Fortbildungsschule“ am Frankensteiner Platz im Stadtteil Sachsenhausen, im großen Saal des Schulgebäudes.
  15806. 25.9.2000, Eröffnung des ersten Internet-Cafés an einer Frankfurter Berufsschule, an der Bethmannschule.
  15807. 2.5.1938, In der Berufsschule III wird von der Deutschen Arbeitsfront (DAF) und der Wirtschaftsgruppe die Grundlehre für Buchdrucker und Schriftsetzer eingerichtet.
  15808. 19.11.1939, Feierliche Eröffnung der neu eingerichteten Fachklasse für Papier, Schreibwaren und Bürobedarf in der Kaufmännischen Berufsschule, Junghofstraße.
  15809. 8.5.1940, Eröffnung einer Luftfahrtlehrschau im Haus der Hermann-Seele-Jungfliegerschule der Berufsschule VI durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Sie dient der Förderung des fliegerischen Gedankens in der Jugend.
  15810. 19.4.1948, Eröffnung einer Schule für Schweißtechnik im Gebäude der Berufsschule IV in der Löwengasse.
  15811. 15.3.1950, Die als Arbeiterunterkunft genutzte Berufsschule IV, Rohrbachstraße, wird vom Hessischen Verein für Arbeiterwohnheime e. V. an die Stadt Frankfurt am Main zurückgegeben.
  15812. 2.12.1950–4.12.1950, Fachausstellung über die Wandgestaltung von Heim und Arbeitsstätte in der Städtischen Berufsschule, Hamburger Allee 23.
  15813. 17.10.1954, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der RG Oberrad in der Aula der Berufsschule V am Frankensteiner Platz.
  15814. 18.4.1956–25.4.1956, Verkehrssicherheitswoche. Eingeleitet durch Fabriksirenen am Hauptbahnhof, am Opernplatz, an der Hauptwache, der Hasengasse und dem Schauspielhaus, wird der Verkehr durch eine Gedenkminute unterbrochen. Über Lautsprecherwagen erläutert die Polizei und die Straßenverkehrswacht die Verkehrssicherheitswoche. Eröffnet in der Aula der Berufsschule II finden zahlreiche Veranstaltungen zum Verhalten im Straßenverkehr, Mopedfahrer-Kurse und ein Preisausschreiben der Bundesverkehrswacht statt.
  15815. 15.9.1956–16.9.1956, Jahreshauptversammlung der Deutschen Buddhistischen Gesellschaft in der Berufsschule III.
  15816. 15.10.1957, Feierstunde anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Bismarck-Mittelschule in der Aula der Berufsschule III, Hamburger Allee 23.
  15817. 7.11.1959, Feierstunde anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Pommerschen Landsmannschaft im Festsaal der Kaufmännischen Berufsschule, Seilerstraße 38.
  15818. 26.6.1962, Feier der Namensgebung anlässlich der Umbenennung der kaufmännischen Berufsschule 5 in Georg-Hartmann-Schule im Filmsaal der Schule. Der Industrielle, Kunstsammler und Mäzen Georg Hartmann (1870-1954), seit 1944 Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Freien Deutschen Hochstifts, wurde 1950 zum Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main ernannt.
  15819. 2.10.1964, Einweihung der Philipp-Holzmann-Schule, Berufsschule für Bau- und Holzgewerbe.
  15820. 17.12.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten wählen den bisherigen Regierungsvizepräsidenten Dr. Hans Kiskalt aus Darmstadt zum neuen hauptamtlichen Stadtrat und Dezernenten der Stadtwerke. Beschlossen wird, die alte Philipp-Holzmann-Schule zu einer kaufmännischen Berufsschule mit einem Kostenaufwand von 1.250.000.- DM umzubauen.
  15821. 21.4.1965, Eröffnung der kaufmännischen Berufsschule, Seilerstraße 32.
  15822. 20.5.1966, Übergabe der neuen Räume der Philipp-Holzmann-Schule an die Kaufmännischen Berufsschule für Bürokaufleute und Jungangestellte.
  15823. 11.12.1967, Einweihung des Neubaus der modernsten Berufsschule im Bundesgebiet, der „Heinrich-Kleyer-Berufsschule“ am Kühhornshofweg 27.
  15824. 4.11.1969–7.11.1969, Jugendbuchwoche des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in der Elly-Heuss-Knapp-Berufsschule, Löwengasse 30.
  15825. 14.7.1970, Im Sitzungssaal I des Städtischen Personalamtes unterzeichnen Stadtrat Dr. Hans Kiskalt für die Stadt Frankfurt am Main sowie DGB-Kreisvorsitzender Willi Reiss (1928-1985) und Direktor Roland Petri vom Bund für Volksbildung einen Vertag, der neben der Berufsschule einen zweiten „theoretischen Tag“ für 150 gewerbliche Lehrlinge in der Volkshochschule vorsieht.
  15826. 1.9.1970, Eröffnung einer Fachoberschule für Chemie an der Paul-Ehrlich-Berufsschule.
  15827. 4.9.1973, Übergabe des Neubaus der Kaufmännischen Berufsschule I in Ginnheim, Eichendorffstraße.
  15828. 19.9.1974, Richtfest für den Neubau der kaufmännischen Berufsschule, Eichendorffstraße 7.
  15829. 11.8.1976, Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, Helmut Rohde, besucht die Paul-Ehrlich-Berufsschule in Höchst.
  15830. 20.2.1979, 100 Schüler der Kaufmännischen Berufsschule 4, Rohrbachstraße, demonstrieren gegen den unzumutbaren Verkehrslärm in den Klassenräumen.
  15831. 27.11.1979, Richtfest für den Erweiterungsbau der Kaufmännischen Berufsschule 5 in der Arnsburger Straße.
  15832. 4.11.1980, Richtfest für den Erweiterungsbau der Bornheimer Elly-Knapp-Berufsschule.
  15833. 2.2.1982, Richtfest der Sporthalle für die Kaufmännische Berufsschule 1 und 7 sowie die Wöhlerschule.
  15834. 4.10.1984, Schüler der Kaufmännischen Berufsschule 5 in der Arnsburger Straße in Bornheim werden nach Hause geschickt, nachdem über die Klimaanlage Chlorgestank verbreitet worden ist. Aus Angst vor Formaldehyd, beschließt das Lehrerkollegium, die Schule zu schließen. Nachmessungen ergeben keine Gesundheitsgefährdung.
  15835. 23.1.1986, In der Industrie- und Handelskammer wird die Umbenennung der Kaufmännischen Berufsschule 7 in der Eichendorffstraße 77 in „Wilhelm-Merton-Schule“ gefeiert.
  15836. 3.9.1986, Der hessische Kultusminister Karl Schneider besucht drei Frankfurter Schulen: die Georg-Büchner-Schule in Bockenheim, die Friedrich-Dessauer-Schule und die Paul-Ehrlich-Berufsschule.
  15837. 3.11.1987, Eröffnung einer neuen Mehrzweckhalle in der umgebauten ehemaligen Aula der Philipp-Holzmann-Berufsschule im Nordend.
  15838. 12.10.1995, Festakt und „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Gutenberg-Berufsschule, Hamburger Allee.
  15839. 5.12.2002, Bei einem auf Brandstiftung zurückgehendes Feuer in der Gutenberg-Berufsschule in Bockenheim entsteht ein geschätzter Sachschaden von 30.000.- €.
  15840. 28.4.2006, Offizieller Empfang im Römer anlässlich des Besuchs von Schülern und Schülerinnen der Berufsschule ZSB 1 aus Krakau, die als Gäste der Philipp-Holzmann-Schule die Mainstadt besuchen.
  15841. 16.10.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bewilligung von finanziellen Mitteln für die gärtnerische Anlage in der Siedlung „In der Römerstadt“, Erhebung von Schulbeiträgen zur Deckung der Unterhaltungskosten der Berufsschulen in der Mainstadt für das Rechnungsjahr 1928, Errichtung von Wohnungen im Stadtteil Oberrad, Erweiterung des Hauptfriedhofs.
  15842. 1.9.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Amtseinführung des neuen Städtebauers, Ernst May (1886-1970), Ausbau des Flugplatzes Rebstock zum Zentralflughafen, Änderung der Ortssatzung für die städtischen Berufsschulen.
  15843. 10.12.1953–12.12.1953, Sozialkundliche Arbeitstagung für Frankfurter Lehrer in der Aula der Berufsschulen bzw. in der Aula der Musterschule.
  15844. 14.7.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Investierungs- und Finanzierungsplanes für das Rechnungsjahr 1954, des Neubaus der Berufsschulen in der Seilerstraße und der Wiederherstellung des Polizeipräsidiums.
  15845. 14.11.1959, Tagung der Religionslehrer an Berufsschulen im Dominikanerkloster für den Bezirk der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
  15846. 26.10.1964–31.10.1964, Jugendbuchwoche mit täglichen Lesungen von Schriftstellern in den Berufsschulen.
  15847. 22.5.1967, Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Kreis Frankfurt, protestieren im Gewerkschaftshaus über 500 Berufsschüler gegen die vom Hessischen Landtag vorgesehene Kürzung von vielen Lehrerstunden an Frankfurts Berufsschulen.
  15848. 9.2.1977, Nachdem die Schülerproteste bislang noch vor allem von den Gymnasien und einzelnen Berufsschulen getragen werden, beteiligen sich jetzt auch Grund-, Haupt-, Real- und Sonderschulen an den Aktionen. Allein 500 Lersnerschüler, nahezu alle Glaubburgschüler, etwa 200 Schüler der Weidenborn-Realschule sowie des Helmholtz-Gymnasiums demonstrieren von Bornheim zum städtischen Schulamt.
  15849. 26.3.1992, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedet wird der Berufsschulentwicklungsplan, der den Bau von drei und die Erweiterung von vier Berufsschulen vorsieht. Debattiert wird über die Streichung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und die weitere Zukunft des Rhein-Main-Flughafens. Schließlich beschließen SPD und Grüne die Gründung der kommunalen Gesellschaft „Stadtentwicklung Ost“ – sie soll im westlichen Teil des Osthafens bis zum Jahr 2000 ein neues Wohnquartier für bis zu 10.000 Menschen entwickeln.
  15850. 2.11.1993, Über 1.000 Schüler und Schülerinnen der Holzmann-, Böhm- und Merton-Schule protestieren vor dem Römer gegen die städtischen Berufsschulpläne, nach denen die drei Berufsschulen im bisherigen Verwaltungsgebäude des städtischen Schulamtes untergebracht werden sollen.
  15851. 24.1.1994, Nach Protesten von Schülern, Eltern, Direktoren und Verbänden zieht Schuldezernentin Jutta Ebeling ihr Umzugskonzept für zwölf Berufsschulen und mehrere städtische Ämter zurück.
  15852. 1.4.1987, 350 Berufsschüler müssen bis heute die Bornheimer Dependance der Bethmannschule in der Günthersburgschule räumen und in die Heinrich-Kromer-Schule nach Niederursel ziehen.
  15853. 15.2.1989, Mit öffentlichen Protestaktionen reagieren Berufsschüler und Lehrer der Hans-Böckler-Schule in der Rohrbachstraße auf die unzureichenden Unterrichtsbedingungen ihrer Lehranstalt.
  15854. 26.10.1964–11.11.1964, Studienreise von dreißig Gymnasiasten, Real- und Berufsschülern aus Frankfurt am Main nach Israel.
  15855. 28.5.1946, Nach einer halbjährigen Ausbildung legen im Kaiser-Friedrich-Gymnasium 58 Kandidaten ihre Prüfung als Berufsschullehrer ab und werden nun zwei Jahre lang als Hilfslehrer und nach einer abschließenden Prüfung als Fachschullehrer unterrichten.
  15856. 1.4.1962, Mit Erlass des Hessischen Ministeriums für Erziehung und Volksbildung vom 12.03. d. J. wird ein einjähriger Berufsschullehrgang an der Heinrich-von-Stephan-Schule eröffnet.
  15857. 1.12.1953, Stadtrat Heinrich Seliger übergibt in Anwesenheit von Vertretern der städtischen Schulbehörde, des Stadtbauamtes und der Fachverbände die neu errichteten Berufsschulräume für Lehrlinge aus dem Gaststätten- und Braugewerbe am Deutschherrnufer.
  15858. 3.12.1976, Um gegen die Kürzung von Planstellen für ihre Lehrer und gegen die zu geringe Zahl von Berufsschulstunden zu protestieren, bestreiken rund 300 Schüler der Werner-von-Siemens-Schule den Unterricht.
  15859. 1.4.1932, Der Magistrat verleiht dem langjährigen Stadtverordneten, Schuldirektor Theodor Walter (1869-1933), anlässlich seines Übertritts in den Ruhestand in Anerkennung seiner Verdienste um den Ausbau des Berufsschulwesens die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  15860. 24.6.1925, Tod des Juristen und Kommunalpolitikers Geheimer Regierungsrat Otto Grimm (1855-1925), seit 1888 hauptamtlicher Stadtrat in Frankfurt am Main, Dezernent für das Schulwesen. Von 1906 bis 1913 Bürgermeister. Förderer und Reformer des Frankfurter Schul- und Berufsschulwesens. Seit 1892 Frankfurter Abgeordneter im Preußischen Landtag.
  15861. 12.5.1992, Der Frankfurter Magistrat will 540 Millionen DM bis zum Jahre 1997 sparen. Der Bau des Berufsschulzentrums an der Hamburger Allee wird bis 1993 zurückgestellt. Der Neubau des Völkerkundemuseums soll erst in Angriff genommen werden, wenn die städtische Haushaltslage dies zulässt. Damit verschiebt die Kommune Investitionen in Höhe von zusammen 270 Millionen DM. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler teilt auf einer Pressekonferenz weiter mit, dass die Stadt Frankfurt bis 1997 im Personalhaushalt 120 Millionen DM sparen wolle. Dies ist die größte städtische Sparaktion der Frankfurter Nachkriegszeit.
  15862. 4.2.2003, Offizielle Eröffnung der renovierten Gebäude des Berufsschulzentrums an der Hamburger Allee.
  15863. 17.7.1969–21.7.1969, Kongress des Internationalen Berufssekretariats der Lehrer.
  15864. 27.9.1919, Die „1. Garde-Landesschützenabteilung“ unter Rittmeister de Neufville, 600 ehemals kaiserliche Offiziere, Unteroffiziere und Berufssoldaten – sämtliche als rechtsextreme Freikorps aktiv – sind in Frankfurt am Main einmarschiert und treten im Rahmen des Ausnahmezustandes auf dem Opernplatz zum Appell an.
  15865. 7.11.1994, Der Schulausschuss der Stadtverordnetenversammlung wird vom städtischen Liegenschaftsamt darüber informiert, dass die Oberfinanzdirektion den Preis für die amerikanische High School auf dem Gelände des ehemaligen IG-Farben-Hauses auf 40 Millionen DM festgesetzt hat. Die Stadt möchte dort die Philipp-Holzmann-Berufssschule unterbringen.
  15866. 7.5.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main: Abgelehnt wird die geplante Aufnahme „bürgerlicher Berufsstände“ in die Hilfspolizei.
  15867. 13.3.1919, Öffentliche Versammlung des „Bürgerausschusses“ (Ausschuss der bürgerlichen Berufsstände) im Saalbau zum Thema „Reichsverfassung und Verkehrswesen“.
  15868. 9.3.1919, Öffentliche Versammlung des „Bürgerausschusses“ (Ausschuss der bürgerlichen Berufsstände) im Schumanntheater gegen die „neuen Waffenstillstandsbedingungen zur Annahme eines schmachvollen Friedens“. Hauptredner ist der Historiker und Pazifist Prof. Ludwig Quidde.
  15869. 30.1.1919, Öffentliche Versammlung des „Ausschusses der bürgerlichen Berufsstände in Frankfurt a. M.“ im großen Saal des Kaufmännischen Vereins. Dr. Peter Schlotter, Direktor des Arbeitsamtes, spricht zum Thema „Arbeitslosenfürsorge und Übergangswirtschaft“.
  15870. 7.12.1918, Konstituierende Versammlung des Ausschusses der bürgerlichen Berufsstände im Bürgersaal des Rathauses.
  15871. 6.2.1953, Tagung des Hessischen Bundes reisender Schausteller e. V., der seinen Sitz in Frankfurt am Main hat und dem Deutschen Schaustellerbund angeschlossen ist, über Probleme seines Berufsstandes.
  15872. 4.7.1933, Kundgebung des Großhandels im Großen Saal des Zoologischen Gartens. Es spricht u.a. der Präsident der Industrie- und Handelskammer Dr. Carl Lüer (1897-1969) über „Berufsständische Wirtschaft und Großhandel“.
  15873. 15.5.1958–17.5.1958, 49. Zentralverbandstag des Deutschen Dachdeckerhandwerks in der Messegaststätte. Verbandsmitglieder und Delegierte aus der Bundesrepublik Deutschland debattieren über technische und berufsständische Fragen. Dem Verband gehören 6237 Mitglieder an, davon sind in Hessen 582 in 23 Dachdeckerinnungen zusammengeschlossen. Der geschäftsführende Vorstand wird wieder gewählt. Verbandsvorsitzender bleibt Alois Perabo (Limburg), zweiter Vorsitzender Wilhelm Zilken (Köln) und Schatzmeister Wilhelm Dicker (Düsseldorf).
  15874. 29.8.1958–1.9.1958, 23. Deutscher Braumeistertag. An der Tagung über berufsständische Fragen des deutschen Brauereigewerbes nehmen 450 Delegierte aus dem Bundesgebiet teil. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann empfängt den Bundesvorstand im Römer. Neben der Bundesvorstandssitzung, Brauereibesichtigungen bei Henninger-Bräu, der Binding-Brauerei und im Frankfurter Brauhaus, der ordentlichen Hauptversammlung des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes e. V. und einer brauwirtschaftlichen Vortragsveranstaltung, findet auch eine Rheinfahrt nach Bingen statt.
  15875. 3.2.1971, Massive Vorwürfe gegen den Kriminaldirektor Albert Kalk werden in einem Flugblatt erhoben, das von Mitgliedern gewerkschaftlicher und berufsständischer Polizeivertretungen unterzeichnet ist. Kalk soll einem von der Kriminalpolizei „Beschuldigten“ in die Hände gespielt haben.
  15876. 23.11.1963, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Handwerksamtes Frankfurt als zentrale Berufsstandvertretung des Frankfurter Handwerks, aus der die Handwerkskammer und die Gewerbeförderungsanstalt hervorgingen, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  15877. 5.2.1937, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums des „Heims für Berufstätige und Alleinstehende“, Taunusstraße.
  15878. 23.8.1945, Verordnung über die Rückkehr und Zuzug nach Frankfurt am Main durch den Magistrat. Wegen der vorherrschenden Wohnungsnot ist die Rückkehr von Familien und Einzelpersonen, die früher in Frankfurt am Main gewohnt haben, bis auf weiteres verboten. Ausgenommen von diesem Verbot sind Rückkehrer aus dem Kriegsdienst (Soldaten und Kriegsdienstverpflichtete). Für Berufstätige und ihre Familienangehörigen kann das Wohnungsamt eine Rückkehr bzw. den Zuzug genehmigen.
  15879. 10.6.1952, Richtfest des Caritas-Wohnheimes für berufstätige Frauen und Mädchen sowie alte Menschen in der Buchgasse.
  15880. 15.10.1957, Einweihung des neuen Klubhauses des „Vereins der Klubarbeit für berufstätige Mädchen e. V.“, der aus dem Evangelischen Mädchenwerk in Hessen hervorging, in der Stalburgstraße.
  15881. 15.10.1963, Das Haus der Katholischen Volksarbeit eröffnet einen Klub für berufstätige Frauen, Eschenheimer Anlage 21.
  15882. 25.8.1966, Einweihung des neuen Jugendwohnheimes des Caritas-Verbandes in Hausen. Es ist das erste Caritas-Jugendwohnheim im Bundesgebiet, das eine heilpädagogische Abteilung für berufstätige Jugendliche besitzt.
  15883. 27.8.1968, Eine Studiengruppe aus Israel – Schüler, Studenten und Berufstätige im Alter von 16 bis 25 Jahren – besucht während einer Studienreise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  15884. 7.10.1982, Gründung eines offenen Treffpunktes für berufstätige Frauen im Westen Frankfurts.
  15885. 26.4.1989, Bei einem morgendlichen Zusammenstoß eines Zuges der Linie U 5 am Tunneleingang an der Ecke Eschenheimer Anlage/Scheffeleck mit einem Postwagen müssen hunderte Berufstätige Verspätungen in Kauf nehmen. Verletzt wird niemand.
  15886. 10.10.1996–12.10.1996, Internationale Konferenz der Volkshochschule über berufstätige Frauen. Vertreterinnen des internationalen Frauenprojekts „Fortuna“ werden am Eröffnungstag von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römers empfangen.
  15887. 3.3.1998, Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen betreffen den städtischen Nahverkehr und den Rhein-Main-Flughafen. Viele Berufstätige kommen zu spät zur Arbeit.
  15888. 11.10.1944, Mit heutiger Verfügung ordnet der Oberbürgermeister - Städtische Polizeiverwaltung - an, dass die Öffnungszeiten für Einzelhandelsgeschäfte und in Handwerksbetrieben am Dienstag und Freitag jeweils bis 20.00 Uhr verlängert wird. Außerdem müssen Lebens- und Genussmittelgeschäfte sowie Tabakwarengeschäfte am Sonntag von 10.00 bis 12.00 Uhr geöffnet sein. Die Verkaufszeiten nach 18.00 Uhr und an Sonntagen sind zum Einkauf für die Berufstätigen vorgesehen. Während der Öffnungszeiten dürfen die Verkaufsstellen nicht unberechtigt geschlossen werden.
  15889. 17.10.1959–21.10.1959, Büro-Fachausstellung Rhein-Main mit Beteiligung von 71 Firmen unter dem Motto „Büroarbeit leicht gemacht!“ in Halle 17 des Messegeländes. Auf der Eröffnungsfeier erklärt Bürgermeister Dr. Walter Leiske, er habe während seines Besuches bei großen amerikanischen Firmen den Eindruck gewonnen, dass in den Vereinigten Staaten die Büroorganisation fortgeschrittener sei als in der Bundesrepublik Deutschland. Der Vorsitzende des Landesverbandes im Gesamtverband Büromaschinen, Büro- und Organisationsmittel erinnert daran, dass heute ein Drittel der berufstätigen Bevölkerung mit Büroarbeiten beschäftigt ist.
  15890. 3.7.1977, Festakt im Plenarsaal des Römers anlässlich des 25jährigen Jubiläums der internationalen Vereinigung berufstätiger Frauen, „Soroptimist Club“ Frankfurt.
  15891. 21.6.2008, Feier anlässlich des einjährigen Bestehens des Natur- und Waldkindergartens „Wurzelkinder“ des Vereins zur Unterstützung berufstätiger Eltern im Seckbacher Huthpark.
  15892. 6.12.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einrichtung der Anlernwerkstatt für berufsunreife schulentlassene Jungen und Mädchen und Eröffnung noch im Etatjahr 1928, zusätzliche Bewilligung von Etatmitteln für Umstellung der Generalregistratur des städtischen Fürsorgeamtes, Unterbringung der Jugendsichtungsstelle in der Liegenschaft Große Gallusstraße 17.
  15893. 17.12.1971, 15 Grafiker des „Frankfurter Künstlerkollektivs“ besetzen drei Räume des BBK (Berufsverband Bildender Künstler)-Hauses im Karmeliterkloster.
  15894. 16.12.2016, Offizielle Inbetriebnahme des Neubaus der Agnes-Karll-Pflegeschule – Träger: Deutscher Berufsverband für Krankenpflege (Frankfurt am Main).
  15895. 18.11.1961, Konferenz anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Arbeitsgemeinschaft fachärztlicher Berufsverbände, eine Vertretung sämtlicher Fachärzte Deutschlands.
  15896. 8.11.1947, Gründungsversammlung des Berufsverbandes Deutscher Psychologen in Hessen im Psychologischen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  15897. 7.12.1947–21.12.1947, Weihnachtsmarkt des Berufsverbandes Bildender Künstler im Römer.
  15898. 8.2.1969–1.3.1969, Gedächtnisausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstler für den Frankfurter Maler Friedrich Wilhelm Meyer (1900-1968) im Karmeliterkloster.
  15899. 4.4.1970, Dritter Künstlermarkt des Berufsverbandes Bildender Künstler in der B-Ebene am Eschenheimer Turm.
  15900. 14.4.1971, Einweihung der „Frankfurter Klosterpresse“ des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) Frankfurt am Main im Karmeliterkloster.
  15901. 8.5.1971–9.5.1971, Jahreshauptversammlung des Berufsverbandes der Arzthelferinnen in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  15902. 14.1.1972, Der Vorsitzende des Frankfurter Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK), Ferry Ahrlé, tritt von seinem Amt zurück.
  15903. 9.3.1972, Auflösung des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) Frankfurt nach dem gescheiterten Versuch einen neuen Vorstand zu wählen.
  15904. 6.11.1974, Die traditionelle Fortbildungsveranstaltung des Berufsverbandes der Praktischen Ärzte (BPA) in Hessen, Bezirk Frankfurt, im Stanley-Saal des Zoo-Gesellschaftshauses wird von maskierten Jugendlichen gestört und unter Gewaltanwendung gesprengt.
  15905. 1.10.1977–18.10.1977, Ausstellung „Französische Künstler in Frankfurt“ des Berufsverbandes Bildender Künstler in den Römerhallen, im Rahmen des Kulturaustausches Paris – Frankfurt am Main.
  15906. 9.12.1977, Symposium des Deutschen Berufsverbandes für Krankenpflege im Dominikanerkloster.
  15907. 23.10.1979–22.11.1979, Ausstellung „Frankfurt – Gesicht einer Stadt“ des Berufsverbandes Bildender Künstler in der Kommunalen Galerie im Deutschordenshaus.
  15908. 12.5.1981, „Tag der Krankenpflege“ des Berufsverbandes für Krankenpflege im Dominikanerkloster.
  15909. 11.2.1984–19.2.1984, Jahresausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstler in der Alten Oper.
  15910. 5.6.1986–28.6.1986, Jahresausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstler unter dem Titel „Kunst in Frankfurt 1986“ im Steinernen Haus und in der Paulskirche.
  15911. 1.12.1991–24.12.1991, Ausstellung des Bundes- und Berufsverbandes Bildender Künstler in der Städtischen Galerie im Leinwandhaus, im Karmeliterkloster und in der Paulskirche.
  15912. 21.12.1935, Mittels der zweiten Durchführungsverordnung zum „Reichsbürgergesetz“ wird das Berufsverbot auf alle jüdischen Notare, Ärzte, Professoren und Lehrer im Staatsdienst ausgeweitet.
  15913. 27.9.1938, Endgültiges Berufsverbot für alle jüdischen Rechtsanwälte.
  15914. 28.9.1938, Endgültiges Berufsverbot für alle jüdischen Krankenpfleger.
  15915. 31.10.1938, Endgültiges Berufsverbot für alle jüdischen Patentanwälte.
  15916. 8.11.1939, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Karl Gumbel (1879-1939 Suizid), seit 1908 Rechtsanwalt am Landgericht Frankfurt am Main, 1933 als Notar entlassen, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Nach gescheitertem Fluchtversuch ins französische Exil Suizid.
  15917. 19.10.1941, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Moritz Kahn (1875-1941 Suizid), seit 1904 Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 1933 als Notar entlassen, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Kahn nimmt sich am 19.10.1941 das Leben, um der am gleichen Tag stattgefundenen Deportation ins Ghetto Lodz zu entgehen.
  15918. 19.4.1942, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Hugo (Nathan) Bock (1878-1942 Ghetto Lodz), seit 1909 Rechtsanwalt am Landgericht Frankfurt am Main, 1933 Verlust des Notariats, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Am 19.10.1941 Deportation ins Ghetto Lodz/Polen.
  15919. 25.7.1942, Tod des Rechtsanwalts Rudolf Selig (1902-1942 Vernichtungslager Majdanek/Lublin), seit 1930 Rechtsanwalt, 1933 Berufsverbot. Deportation nach Majdanek/Polen und dort Ermordung.
  15920. 27.10.1942, Tod des Rechtsanwalts und Notars, Justizrat Mori(t)z Marxheimer (1871-1942 KZ Mauthausen), seit 1899 Rechtsanwalt in Wiesbaden und in Frankfurt am Main. 1935 Entlassung als Notar, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Im September 1942 Deportation von Frankfurt am Main ins Ghetto Theresienstadt, im Oktober 1942 Verschleppung ins KZ Mauthausen/Österreich.
  15921. 27.11.1942, Tod des Rechtsanwalts und Notars, Justizrat Carl Cahn (1864-1942 Ghetto Theresienstadt), seit 1904 Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Frankfurt am Main, 1933 Entlassung als Notar, 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Am 18.08.1942 Deportation ins Ghetto Theresienstadt.
  15922. 25.1.1943, Tod des Rechtsanwalts Dr. Robert Rosenburg (1899-1943 Ghetto Lodz), seit 1926 als Rechtsanwalt am Landgericht Frankfurt am Main eingetragen, tritt als Partner in die Kanzlei von Justizrat Dr. Martin Mayer und Dr. Albert Erlanger ein und übernimmt 1933 nach dem Ausscheiden von Dr. Mayer die Kanzlei. 1938 Berufsverbot als Rechtsanwalt. Am 19.10.1941 Deportation ins Ghetto Lodz.
  15923. 1.8.2009, Ab heute heißt die Grundschule im Frankfurter Bogen im Stadtteil Preungesheim „Liesel-Oestreicher-Schule“ – eine jüdische Lehrerin, die gegen ihr NS-Berufsverbot klagte, eine Entschädigung erhielt, aber schließlich doch in die USA emigrieren musste, wo die 1893 geborene Elisabeth Cahn 1984 verstarb.
  15924. 6.11.2016, 75. Todestag des Schauspielers Joachim Friedrich Hermann, gen. Joschi, Gottschalk (1904-1941), von 1934 bis 1938 Mitglied des Ensembles des Frankfurter Schauspielhauses. Trotz drohendem Berufsverbot durch die Nationalsozialisten trennte er sich nicht von seiner jüdischen Ehefrau Meta Wolf (1902-1941) und seinem Sohn Michael (1933-1941). Nachdem der Deportationsbefehl für seine Familie nach Theresienstadt erging, nahm er sich mit Frau und Kind unfreiwillig das Leben.
  15925. 30.5.1973, Gründung eines „Komitees gegen die Berufsverbote und die Entrechtung im öffentlichen Dienst“ im Haus Dornbusch.
  15926. 26.10.1974, 1500 Menschen demonstrieren in allen Frankfurter Stadtteilen gegen Lehrermangel, Numerus clausus und Berufsverbote für linke Pädagogen.
  15927. 28.1.1978, Demonstration des „Hessischen Komitees gegen die Berufsverbote“ in der Innenstadt gegen den Radikalenerlass.
  15928. 13.10.1979, Kundgebung „Fest für die Freiheit – gemeinsam gegen Berufsverbote“ im Volksbildungsheim mit 1200 Teilnehmern.
  15929. 11.3.1980, Mitglieder des „Hessischen Komitees gegen Berufsverbote“ demonstrieren vor dem Gebäude der Oberpostdirektion am Blittersdorffplatz für eine Fernmeldesekretärin, der Aktivitäten für die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) vorgeworfen werden.
  15930. 15.2.1981, „11. Aktionskonferenz aller Berufsverbote-Gegner“.
  15931. 26.6.1929, Gründung der Berufsvereinigung der Freilichtfotografen Groß-Frankfurt.
  15932. 3.6.1958, Die Großveranstaltung des Ausschusses „Kampf dem Atomtod“ legt den Berufsverkehr in der Innenstadt lahm. Demonstrationszüge schieben sich durch die engen Straßen.
  15933. 4.6.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Billigung der Einführung von Wochensichtkarten für den Berufsverkehr und einer Mehrzweckkarte für das Stadtnetz der Frankfurter Straßenbahn.
  15934. 2.11.1964, Der Versuch, das „Park-und-Pendel-System“ für den Berufsverkehr einzuführen, wird kaum genutzt.
  15935. 15.3.1982, Der Zusammenstoß eines Lastwagens mit einer Straßenbahn der Linie 21 an der Kreuzung Nibelungenallee/Eckenheimer Landstraße, auf dem Frankfurter Alleenring, führt zu stundenlangen Verspätungen im Berufsverkehr.
  15936. 21.12.1984, Nach einer Bombendrohung muss am Abend die Friedensbrücke gesperrt werden. Der Berufsverkehr kommt zum Erliegen.
  15937. 8.2.1985, Am Abend kehrt der Winter zurück und beschert der Stadt ein gigantisches Verkehrschaos. In den nächsten Tagen bestimmen Schnee und Eis den Berufsverkehr. Dicke Schneedecken selbst auf den Hauptstraßen können von der Stadtreinigung kaum bewältigt werden und führen zu Unmut innerhalb der Bevölkerung. Viele Autofahrer steigen auf öffentliche Verkehrsmittel um.
  15938. 7.3.1991, Über 100 Bürger der Initiative „L(i)ebenswertes Bonames“ blockieren für eine halbe Stunde den dichten Berufsverkehr und protestieren für eine Verkehrsberuhigung ihres Stadtteils.
  15939. 12.2.2001, Ein Stromausfall in der Betriebszentrale Gallus führt im Hauptbahnhof im abendlichen Berufsverkehr zu Chaos auf den 24 Hoch- und den vier Tiefbahnsteigen.
  15940. 17.10.2007, Bei einem Wasserrohrbruch am frühen Morgen unter der Mainzer Landstraße kommt infolge der stundenlangen Sperrung der Hauptverkehrsstraße der Berufsverkehr im Gallus fast vollständig zum Erliegen.
  15941. 18.8.1966, Während des Berufsverkehrs gegen 7.40 Uhr stoßen zwei Straßenbahnzüge der Linien 23 und 22 auf dem Opernplatz zusammen. Dabei werden elf Fahrgäste verletzt.
  15942. 20.5.1977, Zwei Verletzte fordert ein Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw während des Berufsverkehrs in Niederrad.
  15943. 5.4.1956, 100jähriges Jubiläum der „Pharmazeutischen Zeitung“, des in Frankfurt am Main erscheinenden offiziellen Organs der Arbeitsgemeinschaft der Berufsvertretung Deutscher Apotheker (ABDA).
  15944. 7.1.1960, Tagung der Berufsvertretungen Deutscher Apotheker.
  15945. 23.3.1971, Frankfurts Kripochef, Albert Kalk, leitet aufgrund der gegen ihn erhobenen Vorwürfe durch die Vertreter der drei Berufsvertretungen ÖTV, GdP und BDK gegen sich selbst ein Dienststrafverfahren ein.
  15946. 1.4.2015, Start der ersten Ustinov-Opera-School der Peter-Ustino-Stiftung, gemeinsam mit Dr. Hoch’s Konservatorium – die einzige Schule in Deutschland, die Jugendlichen eine berufsvorbereitende Ausbildung in den Sparten „Musical“ und „Oper“ anbietet.
  15947. 27.4.1906–28.4.1906, Erste Konferenz der Berufsvormünder Deutschlands in der Loge Karl.
  15948. 8.2.2000, Das städtische Frauenreferat von Frauendezernentin Sylvia Schenk stellt ein Programm vor, das Mädchen den Zugang ins Erwerbsleben erleichtern und bei der Berufswahl helfen soll.
  15949. 10.10.1958, Der Zentralrat des katholischen deutschen Caritats-Verbandes beruft in Frankfurt am Main seinen Präsidenten, päpstlicher Protonotar Prälat Dr. Alois Eckert, nach Ablauf seiner sechsjährigen Amtsperiode erneut an die Spitze dieser Hilfsorganisation.
  15950. 2.11.1960, Die CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung beruft nach dem Verzicht ihres bisherigen Vorsitzenden Ludwig Jost ihr ältestes Mitglied, den 73jährigen Juristen Dr. Hanns Jess, zum Fraktionsvorsitzenden.
  15951. 11.3.1988, Der Aufsichtsrat der Frankfurter Flughafen AG (FAG) beruft einmütig den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe GmbH, Horstmar Stauber, zum neuen Vorstandsvorsitzenden der FAG. Sein Amtsantritt erfolgt am 01.09. d. J.
  15952. 14.12.1992, Die Frankfurter FDP beruft den früheren Stadtverordneten, langjährigen Bundestags-Fraktionsvorsitzenden und heutigen Bundestagsabgeordneten für Dresden, Wolfgang Mischnick, zu ihrem Ehrenvorsitzenden.
  15953. 25.1.2008, Der Magistrat beruft Manfred Niekisch einstimmig zum neuen Direktor des Zoologischen Gartens.
  15954. 20.12.1933, Mit Verordnung des Innenministers werden gemäß der Ersten Durchführungsverordnung des neuen Gemeindeverfassungsgesetzes für ganz Preußen (vom 15.12. d. J.) die bisherigen Gemeindevertretungen zum Jahresende aufgelöst. Ab 01.01.1934 übernehmen bis zur Berufung der neuen Gemeinderäte am 01.04.1934 vorläufig die Mitglieder der Fachausschüsse I und II des Stadtparlaments sowie der oberste örtliche Leiter der NSDAP und der rangälteste ‚Führer’ der SA bzw. SS als „Ratsherren“ den vorläufigen Gemeinderat.
  15955. 9.6.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Mit 47 von 55 abgegebenen Stimmen wird der Direktor der gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft „Schlesisches Heim“ (Breslau), der Architekt Ernst May (1886-1970), zum besoldeten Stadtrat für Hoch- und Städtebau gewählt. Gleichzeitig wird die Berufung von Prof. Martin Elsässer (1884-1957) auf den neu geschaffenen Posten des Hochbaudirektors genehmigt.
  15956. 3.1.1941, 70. Geburtstag des langjährigen Kapellmeisters (1899-1923) im Palmengarten, Max Kaempfert (1871-1941), 1915 Berufung zum Musikdirektor der neu gegründeten Frankfurter Universität.
  15957. 2.6.1941, Tod des langjährigen Kapellmeisters (1899-1923) im Palmengarten, Max Kaempfert (1871-1941), 1915 Berufung zum Musikdirektor der neu gegründeten Frankfurter Universität.
  15958. 1.1.1952, Der Polizeivizepräsident Dr. Hanns Jess (CDU) scheidet aus städtischen Diensten aus und kommt einer Berufung in den Bundesdienst nach.
  15959. 12.4.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Berufung von Stadtbezirksvorstehern für die Wahlzeit 1972 bis 1976.
  15960. 18.7.1984, Das Verwaltungsgericht Frankfurt erklärt unter ausdrücklicher Berufung auf das „Volkszählungsurteil“ des Bundesverfassungsgerichtes das Sammeln personenbezogener Daten zur vorbeugenden Verbrechensbekämpfung durch das Hessische Landeskriminalamt auf der gegenwärtigen Rechtsgrundlage für unzulässig und fordert den Gesetzgeber auf, „dafür die normativen Rechtsgrundlagen zu schaffen“.
  15961. 28.1.1987, Der Aufsehen erregende Freispruch des Frankfurter Amtsgerichts im Prozess gegen eine Blockade-Aktion in Frankfurter Stadtteil Hausen wird rechtskräftig, nachdem die Staatsanwaltschaft in zweiter Instanz ihr Rechtsmittel der Berufung zurückgenommen hat. Mit dem „Hausen-Urteil“ vom Juni 1985 sind sieben Studenten vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen worden, die am 09.12.1983 anlässlich der Pershing-II-Stationierung an einer Sitzblockade vor dem US-Nachschubdepot in Hausen teilgenommen haben.
  15962. 9.1.1952, 200 bis 300 kommunistische Demonstranten empfangen die von einem amerikanischen Gericht zu acht Monaten Gefängnis verurteilte kommunistische Rednerin Lilli Wächter auf dem Hauptbahnhof. Der Fall Wächter wird am 10.01. d. J. vom Obersten amerikanischen Berufungsgericht in Frankfurt am Main erneut verhandelt. Der Versuch, einen Demonstrationszug zu bilden, wird von der Polizei unterbunden.
  15963. 28.11.1989, Keinen Milderungsgrund sieht das Landgericht Frankfurt im Fall des ehemaligen stellvertretenden Leiters der Magistrats-Vergabe-Kommission (MVK), der auch in der Berufungsinstanz wegen Falschaussage als Zeuge verurteilt wird. Da die falsche Aussage im Prozess um eine Bestechungsaffäre erfolgt ist, über die, so der Vorsitzende Richter Klaus Thomas, „eine ganze Stadtregierung stürzte“, geht das Gericht über eine Geldstrafe hinaus und verhängt neun Monate Freiheitsentzug mit Bewährung.
  15964. 17.6.1946, Prozess gegen den Frankfurter Industriellen Dr. Carl Adolf Schleussner vor einer Frankfurter Spruchkammer wegen dessen NS-Aktivitäten und seiner Mitgliedschaft in der SA und NSDAP. Das Gericht bezeichnet ihn als Mitläufer, verhängt aber wegen seiner Mitgliedschaften bei den NS-Organisationen eine Geldstrafe von einhunderttausend Mark. Dieses Urteil wird von der Frankfurter Berufungskammer am 11.12. d. J. aufgehoben. Es reiht den Betroffenen in die Gruppe der Minderbelasteten ein.
  15965. 20.12.1945, Trümmerbeschlagnahme-Anordnung, beruhend auf dem Reichsleistungsgesetz. Danach wurden alle Gebäudetrümmer in Frankfurt am Main beschlagnahmt. Dies betraf auch noch stehende Gebäudeteile, sofern die Gebäude mehr als 70 % zerstört waren.
  15966. 24.8.1908–29.8.1908, 49. Genossenschaftstag des Allgemeinen Verbandes der auf Selbsthilfe beruhenden Deutschen Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften im Kaufmännischen Verein (Generalversammlungen), Zoologischen Garten (Vorversammlung am 24.08.), im Saalbau (Festfeier am 25.08.), Oberforsthaus (Konzert am 26.08.) und im Palmengarten (Festessen am 29.08.).
  15967. 5.4.2001, Das Staatliche Amt für Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen beruhigt die Frankfurter: Für den Fall, dass die Stadt von der Maul- und Klauenseuche erfasst werde, sei man „gewappnet“.
  15968. 10.6.1927, 85. Geburtstag des Schriftstellers Adolf Stoltze (1842-1933), Sohn des Schriftstellers Friedrich Stoltze (1816-1891). Berühmt geworden durch das 1887 im alten Frankfurter Komödienhaus am Rossmarkt uraufgeführte mainfränkische Mundartbühnenstück „Alt-Frankfurt“. Anlässlich des 85. Geburtstages veranstaltet der „Stoltzebund e. V.“ einen Schifffestzug auf dem Main.
  15969. 12.3.1933–13.3.1933, Im Rahmen der Konzerte des Frankfurter Orchestervereins e. V. tritt die berühmte Sopranistin Maria Ivogün als Solistin im Saalbau auf.
  15970. 3.10.1966, Die berühmte Schauspielerin Lil Dagover spielt von heute an in Fritz Rémonds „Kleinem Theater am Zoo“ in John Patricks „Eine etwas sonderbare Dame“ die Hauptrolle.
  15971. 28.11.1966, Drei berühmte sowjetische Ärzte des Sklifosovskij-Instituts in Moskau besuchen das Nordwestkrankenhaus und werden im Kaisersaal empfangen.
  15972. 13.2.1889–16.2.1889, Der berühmte russischen Komponist und Dirigent Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893) besucht die Mainstadt und trifft dort vor allem Musiker.
  15973. 21.2.1985–15.3.1985, Ausstellung über die berühmte Mailänder Scala mit Bühnenbildern aus ihrer über 200jährigen Geschichte im Foyer des Schauspielhauses im Rahmen der Städtepartnerschaft Frankfurts mit Mailand.
  15974. 5.2.1987, Zwischen dem Bistum Limburg, der katholischen Domkirchengemeinde und der Stadt Frankfurt am Main wird ein Vertrag unterzeichnet, wonach der berühmte Frankfurter Domschatz endlich der Öffentlichkeit zugänglich sein soll.
  15975. 15.10.1999, Ein Koffer sorgt für Aufsehen: 25 Jahre lang lag Oskar Schindlers berühmte „Liste“ auf einem Dachboden in Hildesheim. Jetzt wird der Nachlass des Mannes, der im Zweiten Weltkrieg 1.200 Juden und Jüdinnen vor dem NS-Vernichtungslager rettete, erstmals veröffentlicht.
  15976. 4.9.2003, Der heftige Streit um die berühmte Holbein-Madonna findet ein Ende. Der hessische Minister für Wissenschaft und Kultur, Udo Corts, teilt mit, dass das Gemälde, das bisher im Darmstädter Schloßmuseum hing, nach seiner Rückkehr von der Holbein-Ausstellung im Mauritshuis Den Haag im Städelschen Kunstinstitut Frankfurt als Leihgabe gezeigt wird.
  15977. 28.12.1936, Der Afrikaforscher, Geheimrat Prof. Leo Frobenius (1873-1938), gibt in einer Pressebesprechung Kenntnis von der Gründung einer „Schweinfurth-Gesellschaft“ und einem 25-Jahres-Expeditionsprogramm, das den Namen „Schweinfurth-Programm“ tragen soll. Der Geburtstag des berühmten Afrikaforschers Georg Schweinfurth jährt sich am 29.12. d. J. zum 100. Mal.
  15978. 30.10.1936, Zur Erinnerung an das Geschlecht deren von Holzhausen und seinen berühmten Sohn Hamman von Holzhausen (1467-1536) wird an der Südseite des Weihers am Holzhausenpark ein Gedenkstein feierlich enthüllt. Er trägt das Bild Hamman von Holzhausens nach dem Faberschen Gemälde im Städel und die Inschrift: „Dem Geschlecht deren von Holzhausen, das der Reichsstadt Frankfurt 66 Bürgermeister gestellt hat und seinem berühmten Sohn Hamman von Holzhausen errichtet.“
  15979. 15.1.1930, Vortrag des berühmten Hellsehers Erik Jan Hanussen im Saalbau.
  15980. 17.11.1925, Vortrag des Direktors der berühmten Gemälde-Galerie „het Mauritshuis“ im Haag, Prof. Wilhelm Martin, über „Holländisches Bildnis und Bildnisgruppe im 17. Jahrhundert“ im großen Saal des Physikalischen Vereins, veranstaltet vom „Bund tätiger Altstadtfreunde“, Frankfurt am Main.
  15981. 10.6.1912, 70. Geburtstag des Schriftstellers Adolf Stoltze (1842-1933), Verfasser des berühmten Frankfurter Lokalstücks „Alt-Frankfurt“.
  15982. 9.6.1912, Abendlicher Fackelzug durch die Innenstadt anlässlich des 70. Geburtstages des Schriftstellers Adolf Stoltze (1842-1933), Verfasser des berühmten Frankfurter Lokalstücks „Alt-Frankfurt“, veranstaltet von der Frankfurter Turngemeinde und dem Frankfurter Männer-Gesangverein.
  15983. 22.10.1939, Gastspiel der berühmten chilenischen Lied- und Chansonsängerin Rosita Serrano im Saalbau.
  15984. 31.10.1939, 2. Gastspiel der berühmten chilenischen Lied- und Chansonsängerin Rosita Serrano im Saalbau.
  15985. 26.1.1941, Konzert mit dem berühmten rumänischen Meistergeiger Georges Boulanger im Saalbau.
  15986. 18.4.1942, Lieder- und Arienabend mit dem berühmten ukrainischen Tenor Konstantin Sadko, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, im Saalbau.
  15987. 29.5.1948, Konzert der berühmten italienischen Kammermusikvereinigung Trio di Trieste im Ärztehaus.
  15988. 27.6.1948, Gastspiel der berühmten spanischen Tänzerin Manuela del Rio während ihrer Europatournee im Großvarieté Palette.
  15989. 2.7.1950, Anlässlich des 300. Todestages von Matthäus Merian d. Älteren (am 19.06.) eröffnet das Städelsche Kunstinstitut eine Ausstellung mit Zeichnungen, Stichen und Büchern des berühmten Stechers und Verlegers.
  15990. 12.10.1950, Konzert des berühmten italienischen Cellisten Enrico Mainardi in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  15991. 3.11.1950–12.11.1950, Varieté mit den berühmten Jazzparodisten „Die King Kols“ im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  15992. 3.6.1951–5.6.1951, Gastspiel der berühmten Diseuse Irène de Noiret im Roßmarkt-Theater.
  15993. 18.5.1954, Der Frankfurter Kulturdezernent Dr. Karl vom Rath ersteigert auf der Kunstauktion des „Stuttgarter Kunstkabinetts“ im Auftrage der Stadt Frankfurt am Main für 41.000.- DM das handschriftliche Originalmanuskript des „Struwwelpeter“. Die Urschrift des berühmten Kinderbuches des Frankfurter Arztes Dr. Heinrich Hoffmann ist damit nach 20jähriger Abwesenheit im Ausland wieder nach Frankfurt am Main zurückgekehrt. Es wird ab 23.05. d. J. im Städelschen Kunstinstitut ausgestellt.
  15994. 19.7.1961, Die Stadt Frankfurt am Main verleiht dem berühmten Röntgenforscher, Professor Friedrich Dessauer (1881-1963), anlässlich seines 80. Geburtstages, das Ehrenbürgerrecht.
  15995. 4.12.1962, 125jähriges Jubiläum der Enthüllung des Denkmals des berühmten Frankfurter Kommunalpolitikers und Kommissars für die Stadtentfestigung, Jakob Guiollett (1746-1815), in der Taunusanlage (1837).
  15996. 22.10.1964, Tod des Stadtältesten Friedrich Stoltze (1869-1964), Enkel des berühmten gleichnamigen mainfränkischen Dichters.
  15997. 15.8.1975, 90. Geburtstag der berühmten Frankfurter Rennfahrerin Ines Keil-Folville. Im Jahr 1910 ist sie die erste Frau, die überhaupt zu einem Automobilrennen startet.
  15998. 21.6.1892, Konzert des berühmten Amsterdamer Kirchenchores in der St. Katharinenkirche: Aufführung altniederländischer Meisterwerke.
  15999. 16.10.1898, Gastspiel (zwei Konzerte) der berühmten französischen Operetten-Diva Gabriele Mealy im „Orpheum“.
  16000. 25.9.1979–20.10.1979, Erinnerungsausstellung anlässlich des 50jährigen Jubiläums der ersten Erdumkreisung des berühmten Luftschiffes LZ 127 („Graf Zeppelin“).
  16001. 11.6.1987, Premiere „La Récit de la Servante Zerline“ (Die Erzählung der Magd Zerline) von Hermann Broch im Theater am Turm mit der berühmten französischen Schauspielerin Jeanne Moreau in der Hauptrolle.
  16002. 23.10.1989, Die internationale Rothschild-Gruppe eröffnet in der Ulmenstraße 22 eine Repräsentanz in der Mainstadt. Drei Mitglieder der berühmten Familie besuchen aus diesem Anlass Frankfurt am Main und werden von Oberbürgermeister Volker Hauff empfangen.
  16003. 5.12.1995, 1200jähriges Jubiläum des Frankfurter Stadtteils Eckenheim. Lt. des berühmten Lorscher Kodex ist Eckenheim am 05.12.795 erstmals erwähnt worden.
  16004. 20.4.1931, Leo Slezak, berühmter Tenor der Wiener Staatsoper, singt im Opernhaus den „Eleazar“ in Halevys Oper „Die Jüdin“.
  16005. 14.6.1966–30.10.1966, Ausstellung zu Handschriften berühmter Männer im Bundespostmuseum am Schaumainkai.
  16006. 10.5.2013, 90. Geburtstag der legendären Lokalreporterin der „Frankfurter Neuen Presse“, Jutta W. Thomasius – Frankfurts berühmteste Journalistin.
  16007. 30.6.1983–1.7.1983, Festival del Flamenco in der Alten Oper mit Mariquilla, der berühmtesten Flamenco-Tänzerin in Spanien.
  16008. 1.9.2006, Einer der berühmtesten Frankfurter feiert Jubiläum. Privatdetektiv Josef Matula, alias Claus Theo Gärtner, ermittelt seit 25 Jahren in der ZDF-Krimiserie „Ein Fall für zwei“. Der Pilotfilm wurde am 01.09.1981 ausgestrahlt.
  16009. 23.11.1984, Konzert mit Irlands berühmtester Folk Gruppe „The Dubliners“ in der Alten Oper.
  16010. 12.5.1935, Der in Kraft tretende neue Sommerfahrplan führt dazu, dass insgesamt 725 Züge den Hauptbahnhof berühren – so viele wie nie zuvor.
  16011. 23.6.1927–30.6.1927, Deutschlandweite Kartellfahrt 1927 des Kartells Deutscher Automobil-Clubs. Die Fahrt berührt vom 27.06. abends bis 29.06. morgens die Stadt Frankfurt am Main, wo am 28.06. ein Ruhetag stattfindet. Der Frankfurter Automobil-Club veranstaltet zu Ehren der Fahrtteilnehmer am 28.06. im Hotel „Frankfurter Hof“ in Anwesenheit von Bürgermeister Eduard Gräf (1870-1936) einen Empfang mit Festbankett.
  16012. 26.8.1917, Fliegeralarm: Ein Flugzeug unbekannter Nationalität wird mit Kurs auf Frankfurt am Main gemeldet. Die Stadt wird deshalb durch Signalraketen alarmiert; die Fliegerabwehrgeschütze treten nicht in Tätigkeit, da der Flieger Frankfurt nicht berührt.
  16013. 26.11.2005–26.2.2006, Ausstellung „Ägypten Griechenland Rom – Abwehr und Berührung“ im Städelschen Kunstinstitut. Highlight ist ein 2.000 Jahre altes ägyptisches Leichentuch, eine Leihgabe aus dem Moskauer Puschkin-Museum.
  16014. 11.7.1996, Die 22. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt verurteilt in einem der spektakulärsten Kriminalfälle der Mainmetropole den Hauptangeklagten Eugen Berwald zu lebenslanger Freiheitsstrafe. Das Gericht hat keinen Zweifel, dass der 27jährige bei den Bordellmorden vom August 1994 im Westend der alleinige Täter gewesen ist und die spektakuläre Version von der „Russen-Mafia“ ins Reich der Legende gehört. Berwalds Frau Sofia muss für sechs Jahre einsitzen.
  16015. 16.6.2003, Ein Gutachten der Technischen Universität Braunschweig im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums besagt, dass die unmittelbare Nähe von geplanter Landebahn des Rhein-Main-Flughafens und Ticona-Chemiewerk ein hohes Sicherheitsrisiko darstellen würde.
  16016. 21.11.1962–27.11.1962, Konzertreise des Frankfurter Jugend-Symphonie-Orchesters nach Lyon, Besançon und Chambéry.
  16017. 15.9.1930, 50jähriges Jubiläum der Firma Carl Heppner, Knöpfe und Besatzartikel, Katharinenpforte.
  16018. 8.10.1932, Landung der DO X, mit 48 Metern Spannweite das größte Flugzeug der Welt, auf dem Main in Griesheim, im Anschluss an seinen Aufsehen erregenden Flug von Deutschland nach New York und zurück. Eine zwölfköpfige Besatzung betreut 170 Passagiere.
  16019. 20.4.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Treuebekenntnis zur Weimarer Republik im Zusammenhang mit der Besetzung Frankfurts durch alliierte Truppen. Den Abgeordneten der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) geht diese Erklärung des sozialdemokratischen Gewerkschafters und Stadtverordnetenvorsitzenden Heinrich Hopf (1869-1929) nicht weit genug: man sei gegen jede Besatzung, gegen Militarismus und Imperialismus.
  16020. 27.8.1945–29.8.1945, Dreitägige Konferenz der amerikanischen Verwaltungsbehörden unter dem Vorsitz General Eisenhowers im Gebäude der I. G.-Farben, auf der die Ergebnisse von drei Monaten amerikanischer Besatzung besprochen werden.
  16021. 24.4.1957, Ein Reklame-Zeppelin mit fünfköpfiger Besatzung landet von Stuttgart kommend auf dem alten Flughafen am Rebstock.
  16022. 11.10.1972, Auf dem Rhein-Main-Flughafen schießt die Polizei einen Erpresser nieder, der ca. zwei Stunden lang die Besatzung einer Lufthansa-Liniemaschine in Atem gehalten hat. Er fordert einen PKW zur Flucht. Der Mann wird verletzt ins Krankenhaus gebracht.
  16023. 19.12.1973, Mit einer Sondermaschine landet die Besatzung der von palästinesischen Terroristen nach Kuwait entführten Boeing 737 der Lufthansa-Fluggesellschaft auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  16024. 25.6.1976, Die fliegerische Meisterleistung des Piloten einer Lufthansa-Frachtmaschine sowie das Zusammenspiel zwischen Besatzung und Flughafenfeuerwehr verhindern bei der Notlandung der Boeing 737 „Landshut“ auf dem Rhein-Main-Flughafen eine mögliche Katastrophe. Mit zerfetztem Reifen landet der Jet um 2.37 Uhr auf einem 1500 Meter langen Schaumteppich. Die dreiköpfige Besatzung verlässt die Maschine über eine Notrutsche.
  16025. 27.12.1980, Demonstration afghanischer Studenten gegen die sowjetische Besatzung Afghanistans vor einem Jahr.
  16026. 14.12.1984, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog überbringt der Besatzung des Patenflugzeuges der Stadt Frankfurt am Main, der Lufthansa-Jet „Frankfurt“, Weihnachtsgeschenke.
  16027. 27.12.1986, 200 Afghanen demonstrieren in der Innenstadt für ein Ende der russischen Besatzung in ihrem Heimatland.
  16028. 10.8.1988, Die Besatzung des Zerstörers „Hessen“ der Bundesmarine besucht während ihrer Hessenvisite auch die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  16029. 22.12.1991, Kurz nach neun Uhr morgens entdeckt die Besatzung eines Notarztwagens in der Doppel-Einfahrt einer Hotel-Tiefgarage auf dem Grundstück Gutleutstraße 80 die Leiche eines 42jährigen, erschlagenen Mannes.
  16030. 26.4.1995–29.7.1995, Ausstellung „Im Kampf gegen Besatzung und ‚Endlösung’ – Widerstand der Juden in Europa 1939-1945“ im Jüdischen Museum.
  16031. 30.1.2005, Am Abend muss ein Tankflugzeug der US Air Force auf dem Rhein-Main-Flughafen notlanden. Die Besatzung des Flugzeugs meldet, dass im Cockpit Rauch aufsteige.
  16032. 10.3.2009, Tibeter-Protest gegen die chinesische Besatzung der Himalaya-Region vor dem chinesischen Generalkonsulat und Kundgebung auf dem Römerberg, veranstaltet von der Tibet Initiative Deutschland und dem Verein der Tibeter in Deutschland.
  16033. 8.12.1978, Eine von Westen nach Osten ziehende Regenfront führt im Bundesgebiet zu der größten Glatteis-Katastrophe der letzten Jahre. In Frankfurt am Main müssen Besatzungen von Funkstreifenwagen mit der Straßenbahn zur Unfallaufnahme fahren. Die Taxizentrale stellt ihren Betrieb ein, der Rhein-Main-Flughafen ist gesperrt und wegen der vielen Warnanrufe bricht allerorten das Telefonnetz zusammen.
  16034. 27.11.1947, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Auf der Tagsordnung steht der Ausbau des Frankfurter Flughafens zum größten Luftverkehrsknotenpunkt Europas sowie ein Beschluss, keine weiteren Beschlagnahmungen mehr durch das Besatzungsamt durchzuführen.
  16035. 17.1.1950, Unterzeichnung eines Vertrages zwischen der amerikanischen Militärregierung und der Stadt Frankfurt am Main über den Bau der Siedlung für amerikanische Besatzungsangehörige zwischen Hansaallee und Am Dornbusch.
  16036. 16.6.1919, Als ein Student aus Metz auf der Straße einen der Verbindungsoffiziere der französischen linksrheinischen Besatzungsarmee anpöbelt, kommt es zu einer Demonstration nationalistischer Studenten vor dem Carlton-Hotel, in dem die französischen Offizieren residieren. Als die Situation zu eskalieren droht, greift das Frankfurter Polizeipräsidium ein und lässt den Platz polizeilich räumen. Es fallen Schüsse - ein Toter und Verletzte sind die Folge.
  16037. 3.8.1945, Erste Nachkriegsversammlung der Frankfurter Buchhändler. Die Versammlung beschließt, der Besatzungsbehörde den Wunsch vorzutragen, sich zu einer „Frankfurter Buchhändler-Vereinigung 1945“ zusammenzuschließen.
  16038. 16.2.1946, Professor Robert M. W. Kempner, früher Oberregierungsrat im Preußischen Innenministerium, jetzt Anklagevertreter im Nürnberger Prozeß, spricht im Frankfurter Schwurgerichtssaal über das Thema „Abgrenzung zwischen der deutschen Gerichtsbarkeit und derjenigen der Besatzungsbehörden.“
  16039. 1.9.1946, Nach einem Abkommen zwischen den amerikanischen und britischen Besatzungsbehörden sind sämtliche Einschränkungen des Reiseverkehrs für alle Deutschen und alle Zivilpersonen ausländischer Staatsangehörigkeit aufgehoben.
  16040. 26.11.1949, Sportfest zugunsten der deutschen Jugendverbände im Stadion, veranstaltet von den amerikanischen Besatzungsbehörden, mit einem Festzug durch die Innenstadt.
  16041. 1.7.1947, Aufnahme des Postsparkassendienstes zwischen dem amerikanischen, britischen und französischen Besatzungsgebiet, mit Ausnahme des Saargebietes.
  16042. 28.1.1948, Rundfunkansprache des Präsidenten des Wirtschaftsrates, Dr. Erich Köhler, über alle Sender des britischen und amerikanischen Besatzungsgebietes, in der er die Notwendigkeit des Nothilfegesetzes betonte, um auf gesetzlichem Wege Ordnung in die Erfassung und Verteilung der vorhandenen Lebensmittelbestände zu bringen.
  16043. 26.3.1950, Protestversammlung des Landesverbandes der Besatzungsgeschädigten, Frankfurt am Main, gegen die Aufhebung der hessischen Besatzungsleistungsverordnungen.
  16044. 19.5.1950, Protestversammlung der Interessengemeinschaft der Besatzungsgeschädigten Frankfurt e. V., Bezirksgruppe Süd, gegen die Besatzungsleistungsverordnung der hessischen Regierung verbunden mit der Forderung an die Stadt Frankfurt am Main, Besatzungsgeschädigten mit Krediten auszuhelfen.
  16045. 3.3.1951, Kundgebung der Besatzungsgeschädigten in der Paulskirche.
  16046. 29.2.1952–2.3.1952, Arbeitstagung der Spitzen der elf Landesverbände der Besatzungsgeschädigten im Bundesgebiet.
  16047. 7.6.1919, Kundgebung der in Frankfurt am Main lebenden Rheinländer, Rheinhessen und Rheinpfälzer, die sich zu einem Ausschuss zusammengeschlossen haben, auf dem Römerberg. Abgelehnt wird die Ausrufung einer „Rheinischen Republik“ durch die französische Besatzungsmacht.
  16048. 26.4.1945, Die amerikanische Besatzungsmacht errichtet ein Sperrgebiet um ihr Hauptquartier im IG-Hochhaus.
  16049. 20.3.1951, Die seit 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht beschlagnahmten Gebäude der Allianz-Versicherungsgesellschaft, der Pädagogischen Akademie und der Holzhausenschule werden freigegeben.
  16050. 4.4.1928, Die interalliierte Rheinlandkommission (die Vertretung der Besatzungsmächte nach dem Ersten Weltkrieg) erhebt Einspruch gegen das preußische Eingemeindungsgesetz – zieht ihn am 19.04. d. J. dann wieder zurück.
  16051. 30.8.1945, Die vier Besatzungsmächte übernehmen die oberste Regierungsgewalt in Deutschland und setzen einen „Alliierten Kontrollrat“ ein.
  16052. 28.5.1939, Kameradschaftstreffen der Besatzungsmitglieder des ehemaligen kleinen Kreuzers „Frankfurt“ am Skagerrak-Ufer [heute: Theodor-Stern-Kai] gegenüber dem Haus der Volksgesundheit. Feierliche Einweihung der Ehrentafel für die Gefallenen des 1915 in Dienst gestellten und nach dem Ersten Weltkrieg an Strand gesetzten kleinen Kreuzers „Frankfurt“, geschaffen vom Frankfurter Bildhauer Paul Kratz (1881-1958). Oberbürgermeister Friedrich Krebs hält die Weiheansprache, enthüllt die Gedenktafel und legt einen Kranz der Stadt Frankfurt am Main am Denkmal nieder. In den neuen Logen des Palmengartens zeigt die Stadt Frankfurt am Main aus Anlass ihrer Widersehensfeier eine Ausstellung von Erinnerungsstücken an ihr einstiges Patenschiff.
  16053. 1.11.1945, Im November Zusammenschluss von renommierten Wohltätigkeitsgesellschaften: Quäker, Mennoniten, Church of Brothers sowie der Gewerkschaften und der Heilsarmee, insgesamt 22 Verbände, in New York zu einer Arbeitsgemeinschaft, die den Menschen im zerstörten Europa helfen soll: C.A.R.E. (Cooperative for American Remittance to Europe). Für 15, später 10 Dollar erwirbt ein Spender ein Care-Paket mit Nahrungsmitteln, Kleidern oder Drogerieartikeln. Jeder Sendung liegt ein Merkzettel bei mit der Aufschrift: „Dieses Paket ist eine Gabe von einem Freund in Amerika. Es kommt zu Ihnen von CARE. Zunächst bleiben die Deutschen von den Hilfsmaßnahmen ausgeschlossen; doch im Februar 1946 genehmigt US-Präsident Harry S. Truman nach Drängen vieler deutschstämmiger Amerikaner den Transport humanitärer Hilfsgüter auch nach Deutschland. Fünf Monate später kommen die ersten Carepakete über Bremen, den Nachschubhafen der amerikanischen Besatzungsmacht, ins Land und werden in der amerikanischen und britischen Zone, später in der französischen, verteilt und gelangen auf allerlei Umwegen auch in die sowjetische Zone. Verteilung und Ausgabe der Pakete übernahmen deutsche Wohlfahrtsverbände, vor allem Caritas und Innere Mission, später auch Arbeiterwohlfahrt und das Deutsche Rote Kreuz. Von 1946 bis 1962 kommen insgesamt acht Millionen Carepakete im Wert von 360000 Millionen Mark nach Deutschland. Auch in Frankfurt am Main kommen Menschen in den Genuss von Carepaketen (Fleisch, Fett in Dosen, Bohnenkaffee, Kakao, Milchpulver, Seife), nicht selten von alten Freunden, deutschen Emigranten in den USA. Zum Gedenken an 25 Jahre Care überreicht die bundesweite Bürgerinitiative „Dank an Care“ Mitte Mai 1972 während einer feierlichen Gedenkstunde in der Paulskirche dem Care-Executive-Direktor Frank L. Goffio das Große Bundesverdienstkreuz.
  16054. 29.1.1955, Kundgebung von SPD, Gewerkschaften, Kirche und Jugendverbänden unter dem Motto „Rettet Einheit, Freiheit, Frieden gegen Kommunismus und Nationalismus“ gegen die Pariser Verträge und die deutsche Wiederbewaffnung mit etwa 1200 Teilnehmern in der Paulskirche. Sieben prominente Gegner der deutschen Wiederaufrüstung – der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer, der stellvertretende DGB-Vorsitzende Georg Reuter, der ehemalige Bundesinnenminister Gustav Heinemann, der Heidelberger Soziologie-Professor Alfred Weber, der protestantische Theologe Professor Dr. Helmut Gollwitzer, der katholische Theologe Johannes Hessen und der Jugendsprecher Pastor Ernst Lange verlangen in einem feierlichen Appell neue Verhandlungen mit der Sowjetunion vor der Ratifizierung der Pariser Verträge. Angenommen wird ein „Deutsches Manifest“, das Bundesregierung und Bundestag auffordert, „alle nur möglichen Anstrengungen zu machen, damit die vier Besatzungsmächte dem Willen unseres Volkes zur Einheit Rechnung tragen“. Die Verfasser dieses Aufrufs sind der Ansicht, dass die Aufstellung deutscher Streitkräfte in der Bundesrepublik und in der DDR die Chancen zur Wiedervereinigung für unabsehbare Zeit kompromittieren.
  16055. 7.5.1958, Das 8959 Tonnen große Motorschiff „Frankfurt“ rettet unweit des Golfs von Suez 18 Besatzungsmitglieder des gesunkenen griechischen Frachters „Nefeli“ vor dem Tode durch Ertrinken.
  16056. 21.2.1970, Nur knapp entkommen 33 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder der zweistrahligen Caravelle „Steiermark“ der österreichischen Fluggesellschaft Austria Airlines (AUA) dem Tod: Genau elf Minuten nach dem Start um 10.39 Uhr explodiert in 3000 Meter Höhe über Bad König im Odenwald im vorderen Laderaum der Maschine ein Sprengsatz. Er zerfetzt die Außenhaut des Flugzeugs und reißt ein 80x50 Zentimeter großes Loch in den Rumpf. Trotz starken Druckverlustes kann die Maschine sofort nach Frankfurt am Main zurückfliegen. Niemand wird bei dem Anschlag verletzt. Die Maschine landet um 11.06 Uhr sicher auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  16057. 23.4.1972, Bei einer Notlandung auf dem Rhein-Main-Flughafen wird eine Boeing 727 der Lufthansa erheblich beschädigt, die 85 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder können die Maschine gleichwohl unversehrt verlassen.
  16058. 29.8.1987, Weil ein Passagier sich nackt auszieht und andere Fluggäste und Besatzungsmitglieder angreift, muss eine Maschine der Chartergesellschaft Dan Air auf dem Flug von Venedig nach Manchester auf dem Rhein-Main-Flughafen notlanden. Dort wird der Rowdy von Bord gebracht und der Polizei übergeben.
  16059. 15.6.1993, Mit dem Schrecken davon kommen am Morgen 186 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder einer Boeing 767 der US-Fluggesellschaft United Airlines, die bei der Landung auf dem Rhein-Main-Flughafen von der Piste abkommt und rund 400 Meter weit über eine Rasenfläche schliddert.
  16060. 6.9.1970, Entführung der Boeing 707 der Trans World Airlines (TWA) kurz nach dem Start vom Rhein-Main-Flughafen mit 145 Fluggästen und 10 Besatzungsmitgliedern durch arabische Terroristen nach Jordanien. Insgesamt werden kurz hintereinander drei Flugzeuge nach Nahost entführt. Eine vierte Entführung scheitert.
  16061. 16.3.1981, Wegen einer anonymen Bombendrohung bricht eine Lufthansa-Maschine vom Typ DC 10 mit 210 Passagieren und 13 Besatzungsmitgliedern an Bord über dem Nordatlantik ihren Flug nach Chicago ab und landet wieder auf dem Rhein-Main-Flughafen. Sicherheitsbeamte durchsuchen das Flugzeug ohne etwas zu finden.
  16062. 29.5.1992, Nach der Bombendrohung eines Fluggastes muss eine mit 123 Passagieren und neun Besatzungsmitgliedern besetzte Boeing 757 der Gesellschaft „British Caledonian Airways“ gegen 1.30 morgens auf dem Rhein-Main-Flughafen notlanden. Nach seiner Verhaftung erklärt der 25jährige, dass dies alles „nur ein Scherz“ gewesen ist.
  16063. 19.3.1995, Wegen eines brennenden Triebwerks muss eine Boeing 747 der Singapore Airlines ihren Start vom Rhein-Main-Flughafen abbrechen. Die Maschine wird ins Terminal zurückgeschleppt. Von den 275 Passagieren und Besatzungsmitgliedern wird niemand verletzt.
  16064. 6.3.1951, Die alliierte Hochkommission verkündet die erste Revision des Besatzungsstatuts; der Bundesrepublik Deutschland werden erweiterte außen- und innenpolitische Hoheitsrechte eingeräumt.
  16065. 7.4.1940, Am 07.04.1920 wurden sechs Frankfurter an der Hauptwache von Maschinengewehrschüssen französischer Besatzungstruppen erschossen. Am 20jährigen Gedenktag lässt Oberbürgermeister Friedrich Krebs Kränze an ihren Gräbern niederlegen.
  16066. 15.3.1950, Demonstration der KPD vor dem britischen Hauptquartier, wobei anti-britische Parolen gerufen und der Abzug der Besatzungstruppen gefordert werden.
  16067. 11.5.1945, Die Frankfurter Allianz ist die erste Versicherungsgesellschaft, die in der amerikanischen Besatzungszone von der Militärregierung wieder zum Geschäftsbetrieb zugelassen wird.
  16068. 8.7.1945, Auf dem Sportplatz der Adler-Werke im Stadtteil Niederrad findet das erste Fußballspiel in der amerikanischen Besatzungszone vor 5000 Zuschauern statt. Der Fußballsportverein Frankfurt schlägt die Mannschaft der Union Niederrad (später: Sportgemeinschaft Niederrad) mit 7:1 (1:0) Toren.
  16069. 29.8.1945–31.8.1945, Dreitägige Konferenz der amerikanischen Militärregierung, bei welcher die Chefs der Militärregierung die kurz- und langfristigen Pläne der Verwaltung der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland besprechen. Generalleutnant Oliver P. Echols, zweiter Stellvertreter des Militärgouverneurs, fasst das Ergebnis der Konferenz in einer Ansprache an die Militärverwaltungsoffiziere dahingehend zusammen, dass die Militärregierung der amerikanischen Zone nun in ihre zweite Phase eingetreten sei, „in welche der Wiederaufbau der auf demokratischer Grundlage aufgebauten Selbstverwaltung fällt.“
  16070. 1.10.1945, Schuleröffnung für ungefähr 500.000 Kinder in 500 wiedereröffneten Grundschulen in der amerikanischen Besatzungszone. Den Schulen stehen 4 Millionen Schulbücher aus der Zeit vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten zur Verfügung, ebenso 70.000 erst kürzlich gedruckte neue Schulbücher.
  16071. 23.12.1945, Das Bezirksgruppennetz der CDU im Stadtkreis Frankfurt umfasst 30 Bezirksgruppen, deren Leiter in regelmäßigen Zusammenkünften über die Arbeit der CDU sowie der Fachausschüsse unterrichtet werden. Besonders von Frankfurt am Main aus leistet die CDU Pionierarbeit für die programmatische Ausrichtung der Parteigliederungen der amerikanischen und britischen Besatzungszone. Bis Jahres Ende bestehen in über 80 Prozent aller Ortschaften CDU-Gruppen.
  16072. 27.1.1946, Wahlen zu den Gemeindekörperschaften in den Kommunen unter 20.000 Einwohnern in der gesamten amerikanischen Besatzungszone.
  16073. 19.2.1946–20.2.1946, Konferenz der Wirtschafts- und Landwirtschaftssachverständigen der amerikanischen und britischen Besatzungszone.
  16074. 30.3.1946, Aufhebung der Sperrstunde in der amerikanischen Besatzungszone durch General Lucius D. Clay.
  16075. 14.4.1946, Vorbereitende Gewerkschaftskonferenz im Sitzungssaal des Frankfurter Bürgerrats. Aus den drei Ländern der amerikanischen Besatzungszone sind je 15 Gewerkschaftsvertreter eingeladen worden sowie eine Delegation aus Bremen. Sie sollen die Gewerkschaften im Landesmaßstab organisieren und außerdem einen Neunerausschuss von je drei Vertretern der drei Länder einsetzen, der die Zonenorganisation vorzubereiten hat, die sich später in den gesamtdeutschen Gewerkschaftsbund eingliedern wird.
  16076. 15.4.1946, Die bisher bestehenden Anordnungen über die Bewirtschaftung von Rauchwaren und Pelzen in der amerikanischen Besatzungszone treten gemäß einer Einigung im Länderrat außer Kraft und werden durch die Möglichkeit des allgemeiner freien Einkaufs von Rauchwaren ersetzt, mit der Maßgabe, dass Fertigware möglichst im Ursprungsland der Rohware verkauft wird.
  16077. 8.5.1946, Feier des „Victory-Day“ im gesamten Gebiet der amerikanischen Besatzungszone, des 8. Mai, als Tag der deutschen Kapitulation und des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa.
  16078. 1.6.1946, Geschenkpakete dürfen aus den Vereinigten Staaten in die amerikanische Besatzungszone Deutschlands geschickt werden.
  16079. 4.7.1946–5.7.1946, Ländertagung der Polizeidezernenten der gesamten amerikanischen Besatzungszone.
  16080. 25.9.1946–26.9.1946, Erste Sitzung des deutschen Finanzrats für die amerikanische und britische Besatzungszone.
  16081. 1.11.1946, Blitztelegramme, dringende Privattelegramme, Pressetelegramme, Telegramme des Geldverkehrs und Telegramme mit bezahlter Antwort sind in der amerikanischen Besatzungszone wieder zugelassen.
  16082. 22.5.1947, Vier öffentliche Veranstaltungen der KPD, bei denen führende Persönlichkeiten des Landes Thüringen zu allen Fragen der sowjetischen Besatzungszone Stellung nehmen. Die Veranstaltungen finden im Tusculum in Eckenheim, in der Riederwaldschule, in der Gaststätte „Mainbörnchen“ in Fechenheim und in den Europa-Lichtspielen in Niederrad statt.
  16083. 1.6.1947, Verbot der privaten Einfuhr von Zigaretten und anderen Tabakwaren in die amerikanische Besatzungszone.
  16084. 2.6.1947, General Lucius D. Clay proklamiert den „Wirtschafts- und Exekutivrat“ aus Vertretern der Länder für die amerikanische und britische Besatzungszone. 1948 schließt sich die französische Zone an (Trizone).
  16085. 23.9.1947, Der ehemalige Bürgermeister von Jena, Heinrich Mertens, ist mit seiner Familie aus der sowjetischen Besatzungszone nach Frankfurt am Main geflohen, um einer Verhaftung durch die SED zu entgehen.
  16086. 8.11.1947–10.11.1947, Erste Schuhbörse der amerikanischen Besatzungszone in der Freiherr-vom-Stein-Schule, einberufen vom Landesverband der Handelsvertreter, Untergruppe Schuhe, und von 104 Firmen beschickt.
  16087. 24.5.1948, Kundgebung der KPD auf dem Römerberg mit Otto Nuschke (CDU), Wilhelm Pieck (SED) und Hermann Kastner (LDP), allesamt Parteivorsitzende in der sowjetischen Besatzungszone, auf der die deutsche Einheit beschworen wird.
  16088. 17.6.1948, Protestversammlung der Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität gegen die unzureichende Ernährungs- und Versorgungslage. Versammlungen und Demonstrationen finden hierzu an fast allen Hochschulen der amerikanischen Besatzungszone statt.
  16089. 21.6.1948, Der Zaun um das Frankfurter IG-Viertel, bislang das größte Sperrgebiet der amerikanischen Besatzungszone, fällt. Das gesamte Gebiet ist für die deutsche Bevölkerung freigegeben. Die seinerzeit Ausquartierten können nunmehr wieder in ihre alten Wohnungen zurückkehren.
  16090. 1.8.1948, Der deutsche Wetterdienst in der amerikanischen Besatzungszone nimmt erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg für Westdeutschland eine Funksendeanlage in Frankfurt am Main in Betrieb.
  16091. 1.8.1948, Eröffnung des norwegischen Konsulats für die amerikanische Besatzungszone.
  16092. 26.10.1948, Gründung einer Vereinigung der Polizeichefs der amerikanischen Besatzungszone mit Sitz in Frankfurt am Main. Zum ersten Vorsitzenden wird der Frankfurter Polizeipräsident Willy Klapproth gewählt.
  16093. 11.1.1949, Der Präsident des internationalen Komitees des Roten Kreuzes in Genf, Botschafter a. D. Dr. Rügger, stattet dem Präsidenten des Roten Kreuzes Hessen und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft des Roten Kreuzes in der amerikanischen Besatzungszone, Dr. Kurt Blaum, in Frankfurt am Main einen Besuch ab. Es werden Fragen der Nachkriegsfürsorge, wie Flüchtlings- und Heimkehrerangelegenheiten besprochen.
  16094. 2.3.1949, Seit heute ist das Gebäude Holzhausenstraße 25 der sowjetrussischen Repatriierungskommission in Frankfurt am Main von amerikanischer Militärpolizei umstellt, nachdem die Kommission der Aufforderung des amerikanischen Militärgouverneurs, General Lucius D. Clay, bis spätestens 01.03., 24 Uhr, die amerikanische Besatzungszone zu verlassen, nicht Folge geleistet hat. Den sowjetischen Militärs – vier Offiziere und vier Soldaten – ist jede Verbindung nach außen untersagt. Ferner ist die Versorgung des Hauses mit Gas, Wasser und elektrischem Strom unterbrochen sowie die Telefonverbindung abgeschaltet. Am 04.03. d. J. verlässt die sowjetische Repatriierungskommission dann endgültig das Haus.
  16095. 24.3.1949, Tagung des „Hilfswerk Ost“, eine Vereinigung der politischen Flüchtlinge aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ), im Sitzungssaal des Sozialamtes.
  16096. 21.6.1945, Die alliierten Truppen ziehen sich in ihre jeweiligen Besatzungszonen zurück.
  16097. 19.9.1946–22.9.1946, Ethnologentagung mit Fachgelehrten aus allen vier Besatzungszonen auf Veranlassung von Professor Franz Permer (Hamburg) und in Verbindung mit dem Frobenius-Institut.
  16098. 27.11.1946–28.11.1946, Konferenz der Sportverbände aller vier Besatzungszonen.
  16099. 1.1.1947, Die Länder der amerikanischen und britischen Besatzungszonen erhalten eine übergeordnete Verwaltung „Vereinigtes Wirtschaftsgebiet“ (Bizone) mit Verwaltungssitz in Frankfurt am Main. Oberdirektor seit 02.03.1948 ist Dr. Hermann Pünder (CDU).
  16100. 25.4.1947–26.4.1947, Interzonentagung der Naturfreunde mit 150 Delegierten aus den westlichen Besatzungszonen. In mehreren Entschließungen wird die aktive Mitarbeit im Deutschen Jugendherbergsverband und den Landessportverbänden festgelegt und die Rückerstattung des 1933 beschlagnahmten Eigentums gefordert.
  16101. 7.6.1947–8.6.1947, Interzonen-Sportkonferenz im Grünen Saal der „Frankfurter Neuen Presse“. An dieser Konferenz, auf der ein vorläufiges deutsches Olympisches Komitee gebildet wird, nehmen Sportbeauftragte aus allen vier Besatzungszonen als Gäste des Landesportbundes Hessen teil.
  16102. 25.6.1947–26.6.1947, Interzonale Tagung der Schriftstellerverbände der westlichen Besatzungszonen.
  16103. 24.7.1947, Landesgewerkschaftskonferenz der Gewerkschaft für Post- und Fernmeldewesen Hessen, der Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Gewerkschaften des Postpersonals für die amerikanische und britischen Zone und der Mitglieder des Zonenausschusses der Postgewerkschaften für die vier Besatzungszonen Deutschlands.
  16104. 23.2.1948, Erste konstituierende Sitzung des Länderrates der Bizone, an der alle 16 Mitglieder dieses Gremiums teilnehmen. Acht deutsche Länder zweier Besatzungszonen sind damit in einer gemeinsamen Körperschaft vereinigt.
  16105. 20.2.1961, Vermutlich Jugendliche setzen in der Alten Nikolaikirche am Römerberg das Orgelpedal in Brand, beschädigen das Altarkruzifix und stürzen die Altarkerzen um.
  16106. 30.3.1969, Abschlusskundgebung der „Kampagne für Demokratie und Abrüstung“ (Ostermarschierer) auf dem Römerberg. Im Anschluss daran ziehen mehrere hundert Demonstranten durch das Stadtgebiet. Mit Steinwürfen zertrümmern sie zahlreiche Fensterscheiben und beschädigen Autos. Die Polizei nimmt etwa 40 Personen fest. Die Ostermarschierer distanzieren sich von den Linksradikalen. Insgesamt enden die diesjährigen Osterdemonstrationen mit einem offenen Bruch zwischen der „Kampagne für Demokratie und Abrüstung“ und der Außerparlamentarischen Opposition um den Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS).
  16107. 20.8.1985–21.8.1985, In der Nacht zum Mittwoch verwüsten unbekannte Täter zwischen 22.00 und 3.30 Uhr den Neuen Jüdischen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße und beschädigen etwa 60 Grabsteine.
  16108. 30.9.1987, Spät nachts beschädigen Unbekannte mehrere Grabsteine auf dem Südfriedhof.
  16109. 8.3.1934, Im Städel wird in den Nachmittagstunden ein Gemälde des Malers Anton Koch, das eine Gruppe griechischer Nymphen darstellt, die Hellas ins Wasser ziehen, beschädigt – ein zwölf Zentimeter langer Riss.
  16110. 12.2.1934, Bei einem Verkehrsunfall auf der oberen Eschersheimer Landstraße stoßen eine Straßenbahn der Linie 23 und ein Lkw zusammen. Menschen werden nicht verletzt. Straßenbahn und Lkw werden schwer beschädigt.
  16111. 31.5.1933, An der Ecke Sandweg und Zeil stoßen zwei Straßenbahnzüge zusammen. Ein Motorwagen wird stark beschädigt. Ernstlich verletzt wird niemand.
  16112. 9.12.1928, Bei einem abendlichen Brand in der Liegenschaft Börnestraße 67, der sich auf andere Gebäude ausweitet, werden die Dachstühle zweier Gebäude und ein Lagerstock vernichtet und – infolge der Löscharbeiten – die Vorräte einer Sprechapparatefabrik erheblich beschädigt.
  16113. 30.6.1925, Das mit insgesamt sechs Personen besetzte Flugzeug D 528, dass am Nachmittag vom Frankfurter Flughafen nach Zürich gestartet ist, muss wenige Minuten nach dem Start wegen eines Motorschadens an der Straße Hedernheim-Sossenheim notlanden. Die Insassen bleiben unverletzt. Das Flugzeug wird erheblich beschädigt.
  16114. 1.5.1912, Bei einem Großbrand in der Deutschen Nähmaschinen-Fabrik von Josef Wertheim AG im Stadtteil Bornheim werden mehrere Werkstätten und Fabrikationsräume – auch infolge der Löscharbeiten – erheblich beschädigt. Der Brandschaden beträgt ca. 350.000.- Mark.
  16115. 1.2.2000, Eine etwa acht Tonnen schwere Kastanie stürzt in der Städelstraße um. Zwei Pkw’s und ein Haus werden beschädigt. Der Schaden wird auf über 100.000.- DM geschätzt.
  16116. 16.9.1939, Bei einem schweren Verkehrsunfall am Rossmarkt stoßen ein Lkw und eine Straßenbahn der Linie 15 zusammen. Der Führerstand des Trambahnwagens wird erheblich beschädigt.
  16117. 3.6.1940–4.6.1940, Erster nächtlicher alliierter Luftangriff auf Frankfurt am Main (Sprengbomben): Im Gallusviertel, in Nied und in Griesheim werden Häuser beschädigt.
  16118. 4.10.1943, Alliierte Luftangriffe sowohl bei Tage als auch in der Nacht vom 04. auf dem 05.10. (Spreng- und Brandbomben): Schwer beschädigt werden die Heddernheimer Kupferwerke. Der Nachtangriff ist ein Großangriff auf das Stadtgebiet, insbesondere auf Nordost, Sachsenhausen und Oberrad. Betroffen ist auch Alt-Frankfurt. Während die Fassade des Römers noch unversehrt bleibt, sind im Innern Verwüstungen angerichtet worden. Auch die Rotunde neben dem Kaisersaal ist davon betroffen worden. Der Angriff ist so schwer, dass sogar der Wehrmachtsbericht vom 05.10.1943 davon Kenntnis nimmt. Gauleiter und Reichsstatthalter Jakob Sprenger fordert die Frankfurter Bevölkerung mit einem Aufruf „Wir sind härter als der Terror!“ zum Durchhalten auf.
  16119. 11.8.1948, Wiedereröffnung der Schwimmhalle im Stadtbad Mitte, die durch eine zusammengestürzte Mauer stark beschädigt worden war.
  16120. 18.1.1949, In der Nacht zum 18.01. versuchen Unbekannte, die Mauer auf dem Hof der Liebfrauenschule, an die sich das Grabdenkmal der Mutter Goethes anlehnt, umzureißen. Offenbar werden die Täter gestört, da nur ein Teil der Mauer beschädigt wird.
  16121. 4.3.1957, Am Rosenmontagabend kommt es wiederholt zu schweren Zwischenfällen zwischen über eintausend Jugendlichen und der Polizei auf der Zeil und in Bornheim. Die Auseinandersetzungen nehmen derart zu, dass gegen 23 Uhr jeglicher Verkehr auf der Zeil stillgelegt ist. Autos werden beschädigt und Fensterscheiben eingeschlagen. Ende Juni d. J. verurteilt ein Frankfurter Schöffengericht einen 27jährigen Arbeiter aus Eisenach/Thüringen, der als einziger bei diesen Krawallen festgenommen wird, zu sieben Monaten Gefängnis wegen schwerem Landesfriedensbruch, die zur Bewährung ausgesetzt wird.
  16122. 31.7.1961, Großbrand in den Werksanlagen der VDO-Tachometer in Heddernheim. Eine große Werkshalle brennt völlig aus, eine angrenzende kleinere Halle wird erheblich beschädigt. Der Sachschaden beträgt eine Millionen DM. Menschen kommen nicht zu Schaden.
  16123. 31.12.1964, Liquidation der Trümmerverwertungsgesellschaft (TVG): Von 177.574 Wohnungen waren bei Kriegsende 80.575 zerstört und 53.000 beschädigt. Heute gibt es in der Mainstadt wieder 250.000 Wohnungen.
  16124. 28.2.1969, Wiedereröffnung der Bibliothek des Amerikahauses, die in der Nacht vom 7. zum 08.01. d. J. nach einem Brandanschlag schwer beschädigt worden war.
  16125. 5.2.1973, Die Bibliothek des Amerikahauses, die durch einen Brandanschlag im Januar d. J. schwer beschädigt worden ist, wird wieder eröffnet.
  16126. 30.8.1909, Bei einem schweren Sommerunwetter stoßen im Hauptbahnhof drei leere rangierende Personenwagen mit anderen Wagen zusammen und werden teilweise erheblich beschädigt.
  16127. 11.4.1978, Durch einen Säureanschlag werden im Städel zwei Gemälde stark beschädigt. Der Täter entkommt unbekannt.
  16128. 7.8.1981, Gift- und Explosionsalarm bei der Polizei für den Stadtteil Ostend: 50 Liter Polychlorphenol sind auf dem Gelände einer Speditionsfirma ausgelaufen, weil ein Gabelstapler versehentlich das Fass mit der chemischen Flüssigkeit beschädigt hat.
  16129. 8.8.1981, Ein Unbekannter beschädigt das Mahnmal für die zerstörte Rödelheimer Synagoge am Inselgäßchen, in dem er Steinstücke abschlägt.
  16130. 14.4.1984, Das deutsch-italienische Kulturzentrum „Casa di Cultura Popolare“ in Bockenheim, das durch einen Brand im September 1983 erheblich beschädigt wurde und seitdem geschlossen ist, wird mit einem Fest neu eröffnet.
  16131. 4.5.1985–5.5.1985, In der Nacht vom Samstag zum Sonntag werden auf dem alten jüdischen Friedhof in Heddernheim 35 Grabsteine umgeworfen und einige davon beschädigt.
  16132. 12.1.1988, Spät nachts wird die Kreuzigungsgruppe an der Außenfassade des Doms mutwillig beschädigt. Bei der Gruppe handelt es sich um eine Kopie, die aus grauem Muschelkalk angefertigt ist.
  16133. 28.11.1988, Ein Unbekannter beschädigt in der alten Nicolaikirche am Römerberg die kleine Standorgel neben dem Hauptaltar.
  16134. 22.6.1989, Heftige Gewitterregen am Nachmittag führen in Frankfurt am Main vielerorts zu Überschwemmungen. Im Städelschen Kunstinstitut läuft Wasser in die Kellerräume und beschädigt wertvolle Dokumente.
  16135. 22.2.1992, Durch Brandstiftung wird am Morgen ein Pavillon auf dem Gelände der Griesheimer Eichendorffschule schwer beschädigt. Der geschätzte Schaden beträgt 100.000.- DM.
  16136. 30.7.1992, Um 1.21 Uhr explodiert auf dem Parkplatz an der Wilhelm-Epstein-Straße gegenüber dem Fernmeldeturm ein Sprengkörper und beschädigt 22 dort abgestellte Autos erheblich. Menschen werden nicht verletzt.
  16137. 11.11.1992, Eine Sturmböe, die mit fast 110 Stundenkilometern über den Westhafen fegt, knickt auf dem Gelände des Heizkraftwerks in der Gutleutstraße einen 140 Meter hohen Autokran wie einen Strohhalm um. Dabei wird die Rauchgasentschwefelungs-Anlage des Heizkraftwerks beschädigt.
  16138. 9.1.1933, 250 Demonstranten versuchen eine Veranstaltung der rechtsextremen „Jungen Nationaldemokraten“ zu verhindern. Nachdem die Eingangstüren der NPD-Fraktionsgeschäftsstelle in der Weißfrauenstraße sowie die Bundesgeschäftsstelle „Hinter der Schönen Aussicht“ beschädigt worden sind, nimmt die Polizei mehrere Protestler fest.
  16139. 7.12.1994, Bei der Explosion eines Ausflugsbootes im Westhafen gegen ein Uhr morgens sinkt das brennende Boot; weitere 20 Schiffe werden beschädigt – die Polizei geht von einem Versicherungsbetrug des Eigner des explodierten Schiffes aus.
  16140. 30.1.1995–31.1.1995, Anschlag auf das Telefonnetz der Telekom. Beschädigt werden drei Kabeltrassen in Frankfurt am Main, Kelsterbach und Zeppelinheim.
  16141. 11.4.1995, Ein Wasserrohrbruch in der Innenstadt richtet einen Millionenschaden an. Um vier Uhr morgens ist in der Großen Friedberger Straße eine Leitung gebrochen. Binnen Minuten stehen große Teile der Straße unter Wasser. Straßenbahnschienen werden verbogen, Fahrzeuge beschädigt, mehrere Straßen müssen wegen Einsturzgefahr gesperrt werden.
  16142. 28.3.1997, Ein morgendlicher Sturm reißt in der Kleyerstraße im Gallusviertel eine 20 Meter hohe und 100 Meter lange Metallkonstruktion nieder. Das Gerüst stürzt auf die Straße, reißt die Oberleitung der Straßenbahn nieder und beschädigt zwei Pkw’s. Der Schaden wird auf rund 100.000.- DM geschätzt.
  16143. 13.3.1998, Ein Unbekannter stiehlt, beschädigt und vertauscht Urnen auf dem Hauptfriedhof. Angehörige sind entsetzt, wenn sie zu den heimgesuchten Grabstätten kommen. Erst vier Monate später gelingt es der Polizei, dem 30jährigen Täter auf die Schliche zu kommen. Er hat mehr als einhundert Urnen und auch menschliche Gebeine gestohlen.
  16144. 27.10.2001, Explosion im Industriepark Höchst, bei der ein Mitarbeiter der Betreiberfirma Infraserv schwere Verletzungen erleidet. Ein mit Lösemitteln gefüllter Transportbehälter detoniert; durch die Druckwelle und herumfliegende Teile werden die Verbrennungsanlage und weitere Gebäude massiv beschädigt.
  16145. 23.5.2006, Bei einem Brand gegen 1.00 Uhr morgens wird die Turnhalle der Ludwig-Erhard-Schule in Unterliederbach beschädigt. Der Schaden wird auf 80.000.- € geschätzt.
  16146. 23.6.2007, Ein Tornado richtet im Stadtteil Oberrad Verwüstungen an: Mindestens dreißig Hausdächer werden beschädigt.
  16147. 10.7.1933, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Hanauer Landstraße, an der Ecke Ratsweg, stößt ein Lkw mit einer Straßenbahn der Linie 14 zusammen. Er fährt dabei mit dem Anhänger gegen die vordere Plattform des Motorwagens. Der Führerstand des Motorwagens wird von dem Vorderperron abgerissen. Die Scheiben zerspringen, die Rahmen und Leisten der Vorder- und Seitenfenster fliegen auseinander; durch herumfliegende Glassplitter erleidet der Führer des Straßenbahnwagens Gesichtsverletzungen. Der beschädigte Straßenbahnwagen wird nach einem Lagerplatz an den Riederhöfen abgeschleppt.
  16148. 1.5.1945, Die im Zweiten Weltkrieg nur gering beschädigte Stadion-Anlage wird von den amerikanischen Streitkräften beschlagnahmt und in „Victory Park“ umbenannt. Das Fußballstadion heißt seitdem „Victory Stadium“, das Stadionbad „Victory Pool“.
  16149. 6.5.1949, Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb veranstaltet das „Hilfswerk für schwer beschädigte blinde Studenten“ ein Konzert in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  16150. 24.9.1950, Der beschädigte alte Glockenturm des Deutschordenshauses stürzt teilweise ein.
  16151. 24.3.1952, Auf Antrag des Kulturdezernenten, Dr. Karl vom Rath, beschließt der Magistrat, das durch Bombenangriffe schwer beschädigte Goethe-Denkmal wieder instand setzen zu lassen.
  16152. 26.6.1978, Die im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte „Ariadne“ des Bildhauers Johann Heinrich Dannecker (1758-1841) wird nach der Restaurierung wieder im Liebieghaus aufgestellt.
  16153. 25.8.1946, Wiedereinweihung der Dreikönigskirche in Sachsenhausen mit einem Chorblasen des evangelischen Posaunenchors. Seit Frühjahr 1944 hat in der durch Bomben geschädigten Kirche kein Gottesdienst mehr stattfinden können. Sie ist als erste der 22 durch den Krieg beschädigten Kirchen auf dem Altfrankfurter Stadtgebiet wieder zugänglich.
  16154. 14.5.1950, Eröffnung der Kurhalle am Nizza, des 1944 durch Bomben schwer beschädigten „Grindbrunnens“.
  16155. 14.12.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Neue Polizeiverordnung, Wiederherstellung städtischen Wohnraumes sowie zerstörter und beschädigter Schulen, Einrichtung des Isolierhauses des Kinderkrankenhauses, Böttgerstraße 22.
  16156. 18.10.1931, Schwere Beschädigung des Börne-Denkmals durch unbekannt: Der Marmorbüste wird die Nase abgeschlagen.
  16157. 4.9.1899, Infolge von Störungen im städtischen Elektrizitätswerk – Beschädigung eines Isolators am Schaltbrett – erfolgt eine längere Unterbrechung in der Stromabgabe.
  16158. 15.11.1989, Mehrere Waggons eines Nahgüterzuges entgleisen vor dem Hauptgüterbahnhof im Gallusviertel und stürzen um. Verletzt wird niemand. Infolge der zusätzlichen Beschädigung der Oberleitung beträgt der Schaden schätzungsweise rund 800.000.- DM.
  16159. 1.10.1891, Die private katholische Mädchen- und Volksschule muss seine bisher im alten Bundespalais (Thurn und Taxi’schen Palais) inngehabten Räume verlassen. Ein neues Heim soll beschaffen werden.
  16160. 4.11.1986, Oberbürgermeister Wolfram Brück teilt mit, dass die Stadt Frankfurt ihre Wirtschaftsförderung neu organisieren wird. Ein selbständiges Referat soll für Firmen, die in die Mainstadt ziehen oder innerhalb der Stadt den Standort wechseln, Grundstücke beschaffen und alle bau- und planungsrechtlichen Fragen klären.
  16161. 18.1.1989, Der CDU-Stadtverordneten Michel Friedman kündigt den gerade erst geschlossenen Akquisitionsvertrag mit der städtischen Alten Oper GmbH wieder auf, nachdem die geplante wirtschaftliche Beziehung zwischen dem Abgeordneten der Mehrheitspartei im Römer und einer städtischen Gesellschaft in der Öffentlichkeit auf scharfe Kritik gestoßen ist. Friedman hatte Sponsoren für die Alte Oper beschaffen sollen und wäre dabei mit bis zu 15 Prozent Provision bezahlt worden.
  16162. 6.9.1974, Der Rettungshubschrauber „Christoph 2“ rettet einer Mutter mit einer seltenen Blutgruppe während der Entbindung im Krankenhaus Nordwest das Leben. Mit dem Rettungshubschrauber kann die entsprechende Blutkonserve von der Blutbank in der Universitätsklinik schnell genug beschafft werden.
  16163. 14.12.1960, Die für die Chirurgische Universitätsklinik beschaffte Farbfernsehanlage der Firma Philipps wird offiziell in Betrieb genommen.
  16164. 23.6.1937, (Nicht-) Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Rathaus: Umgestaltung des Schillerplatzes, Neufassung der Ortssatzung für die Verwaltung der öffentlichen milden Stiftungen, Stiftung zur Förderung des Handwerkernachwuchses, geplante Auflösung des Wöhler-Realgymnasiums, Beschaffung von Heimen für die Hitler-Jugend.
  16165. 7.7.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Letzte Sitzung vor der Sommerpause. Es herrscht Tumultstimmung im Bürgersaal. Anträge auf Anträge, Beschimpfungen, Hinauswürfe. Tagesordnung: Beschaffung von Notstandarbeiten, Schulspeisung, Wohlfahrtserwerblose und Sozialrentner.
  16166. 21.3.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Fortsetzung der dreitägigen Haushaltsdebatte. Abschluss eines Stromlieferungsvertrages mit dem Deutschen Reich (Reichswasserstraßenverwaltung), Beschaffung von zwanzig Kraftomnibussen für die städtische Straßenbahn, Gewährung einer einmaligen finanziellen Unterstützung des Frankfurter Motettenchors im Interesse der Ergänzung des Schulmusikunterrichts.
  16167. 1.2.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl eines Mitglieds für die ständigen Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung (betr. Ausschuss für die Vergebung von Arbeiten nach auswärts) und die Wahl von stellvertretenden Deputationsmitgliedern, Erteilung von Unterricht an erwerbslose Jugendliche (Einrichtung einer Werkstätte), Bewilligung von Etatmitteln für Straßenherstellungen, Beschaffung von drei Krankentransportwagen für die Zentral-Rettungswache.
  16168. 28.8.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neuwahl der Vertreter der Stadt Frankfurt am Main in den Aufsichtsräten und Aktiengesellschaften und der Gesellschaften mbH. Nach dreistündiger Debatte genehmigt die große Mehrheit das vom Magistrat aufgestellte neue Wohnungsbauprogramm (1929-1932), das für die nächsten vier Jahre die Errichtung von jeweils 4.000 Wohnungen vorsieht und mit rationellsten Bau- und Finanzierungsmethoden durchgeführt werden soll. Es handelt sich um ein Gesamtprojekt von ca. 165 Millionen Mark; finanzielle Mittel zur Beschaffung von Hausnummerschildern für die Umnummerierung der Eckhäuser und die Nummerierung der Hinterhäuser sowie für die Unterhaltungsarbeiten an den Gebäuden der „Freiherrlich Carl Rothschild’schen öffentlichen Bibliothek“.
  16169. 8.10.1918, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Tagesordnung: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte, Erhöhung der Familienunterstützungen, städtische Lebensmittelversorgung, Beschaffung von vorläufigen Ausstellungsräumen in dem neuen Anbau des Galerie-Gebäudes des Städelschen Kunstinstituts.
  16170. 21.12.1944, Allerletzte, nichtöffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Sitzungszimmer des Hauptverwaltungsamtes, Siesmayerstraße 12: Anwesend sind 15 Ratsherren. Tagesordnung: Vereinfachung der Fahrgeldordnung der Straßenbahn, Beschaffung von zwei Kraftomnibussen, Ausbau des Kraftwerks Eddersheim/Main und Bewilligung von außerplanmäßigen Ausgaben im Haushalt des städtischen Kultur- und des Fürsorgeamtes.
  16171. 20.2.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zweite Lesung des Haushaltsplanes 1969. Beschluss zur Beschaffung von Elektrostöcken als Ersatz für Gummiknüppel und zusätzlich noch 550.000 DM für die Ausrüstung der Schutzpolizei. Der Holbeinplatz in Sachsenhausen wird in Otto-Hahn-Platz umbenannt. Der Platz erhält damit den Namen des im Sommer 1968 verstorbenen Nobelpreisträgers und Ehrenbürgers der Stadt Frankfurt am Main.
  16172. 29.8.1891, Errichtung der „Ludwig Ehinger-Stiftung“, eine unselbständige Stiftung der Stadt Frankfurt am Main. Stiftungszweck: Beschaffung von Brennstoffen für arme christliche Frankfurter Einwohner (am 08. Dezember 1942 Eingliederung in die unselbständige „Allgemeine Fürsorge-Stiftung der Stadt Frankfurt am Main“).
  16173. 20.4.1988, Wegen des Verdachts der Bestechlichkeit wird der Leiter des Frankfurter Amtes für Beschaffungs- und Vergabewesen in Untersuchungshaft genommen.
  16174. 23.8.1990, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen Magistratsdirektor und vom Dienst suspendierten früheren Leiter des Beschaffungs- und Vergabeamtes wegen Bestechlichkeit zu acht Monaten Freiheitsstrafe mit Bewährung und zu einer Geldbuße von 10.000.- DM.
  16175. 1.1.1995, Das Amt für Beschaffungs- und Vergabewesen und das Referat Beteiligungen sind ab heute nach einer Verfügung von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler aufgelöst. Ihre Aufgaben gehen auf das städtische Hauptamt und die Stadtkämmerei über.
  16176. 14.10.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bewilligung einer Beschaffungsbeihilfe für das städtische Personal, Kartoffelversorgung, Errichtung einer Schulbaracke im Riederwald.
  16177. 1.9.1908, Die Dr. Bockenheimersche Klinik im Stadtteil Sachsenhausen nimmt aufgrund ihrer Schließung keine Patienten mehr auf. Die in der Klinik beschäftigen 35 Schwestern kehren in ihr Mutterhaus zurück.
  16178. 26.10.1942, Lt. einer Aufstellung der Deutschen Arbeitsfront (DAF) bestehen in Frankfurt am Main 93 Firmenlager für etwa 11.700 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Insgesamt beschäftigen seit 1942 etwa 250 Betriebe in Frankfurt am Main Ausländer.
  16179. 13.2.1954–14.2.1954, Achte Jahresdelegiertenversammlung der Sozialistischen Jugend Deutschlands mit 75 Delegierten aus 26 Ortsverbänden, Bezirk Hessen-Süd, im Saalhof. Neben der Planung und Besprechung großer Vorhaben z. B. eines Zeltlagers auf Bezirksebene, Beteiligung an der vom Verband organisierten Frankreich-Kampagne, am YUSI (= Internationale Union der Sozialistischen Jugend)-Camp bei Lüttich und an der Bundessternfahrt zum Edersee, beschäftigen sich die Arbeitsgruppen mit organisatorischen, politischen und pädagogischen Aufgaben. Bei der Wahl eines neuen Bezirksvorstandes wählen die Delegierten Rudi Arndt zum ersten Vorsitzenden.
  16180. 29.7.1969, Nach den schweren Prügelszenen von Ordnern während der NPD-Versammlung vom 25.07. kündigt die Frankfurter Saalbau GmbH fristlos sämtliche Verträge mit der NPD. Dies betrifft die vier Veranstaltungen am 09.08. im Haus Gallus, am 23.08. im Haus Dornbusch, am 04.09. im Haus Nied und am 13.09. im Volksbildungsheim. Die NPD-Vorfälle beschäftigen schließlich sogar den Hessischen Landtag.
  16181. 16.9.1976–21.9.1976, Frankfurter Buchmesse mit 3946 Verlagen aus 68 Ländern. Erstmals steht die größte Literaturmesse der Welt in diesem Jahr unter einem Schwerpunkt: Lateinamerika. Spezialveranstaltungen, besondere Repräsentationen der Verlage, Kolloquien, Kunstausstellungen und Autorentreffen beschäftigen sich mit diesem Subkontinent.
  16182. 10.12.1988, Einen Tag lang beschäftigen sich 74 stellvertretend für fünf Millionen Schleswig-Holstein-Urlauber ausgewählte „Parlamentarier“ im Hindemith-Saal der Alten Oper mit der Situation von Nord- und Ostsee.
  16183. 15.8.1990, Der Magistrat muss die im April d. J. vollzogene Umbesetzung an der Spitze des städtischen Ausbildungsamtes rückgängig machen und die bis dato amtierende Amtsleiterin weiterhin beschäftigen. Dies entscheidet das Verwaltungsgericht in Kassel in einem Eilverfahren. Das Gericht rügt „schwer wiegende Verfahrensfehler“.
  16184. 8.12.1991, Zwei rätselhafte Gewaltverbrechen beschäftigen die Kriminalpolizei. In der Bockenheimer Landstraße wird am Morgen ein 50jähriger Wohnsitzloser erschossen. Wenig später werden zwei Besucherinnen der Diskothek „Dorian Gray“ am Rhein-Main-Flughafen durch einen Schuss verletzt.
  16185. 12.5.1993, Demonstration der Industriegewerkschaft Metall mit 2.000 Beschäftigen vor dem Sitz des Arbeitgeberverbandes der hessischen Metallindustrie in Heddernheim „gegen den schändlichen Bruch der Tarifverträge“.
  16186. 18.10.1904, Frankfurter Kinderhilfstag mit einer allgemeinen Sammlung zu Gunsten der sich mit Kinderfürsorge beschäftigenden Vereine.
  16187. 21.6.1934, Erste Führerratssitzung des vereinten Frankfurter Verkehrsvereins - der Höchster Verkehrsverein ist seit kurzem im Frankfurter Verkehrsverein aufgegangen -, die sich mit Werbemaßnahmen für Höchst beschäftigt.
  16188. 5.6.1931, Das größte deutsche Industrieunternehmen, die Farbwerke in Höchst, veröffentlicht seinen Geschäftsbericht. Danach sind am 01.05.1931 79.772 Arbeiter und Angestellte beschäftigt.
  16189. 6.1.1938, Ein Kellerbrand im Haus Garküchenplatz 8 [Weckmarkt] am Dom beschäftigt die Feuerwehr aufgrund der starken Rauchentwicklung längere Zeit.
  16190. 27.9.1938, 70. Geburtstag des Bibliothekars Prof. Arthur Richel (1868-1940), seit 1901 an der Frankfurter Stadtbibliothek beschäftigt, seit 1906 erster hauptamtlicher Leiter der ortsgeschichtlichen Abteilung ebd. 1933 Pensionierung.
  16191. 5.12.1939, Erste gemeinsame Tagung der Deutschen Arbeitsfront (DAF) und des Reichsnährstandes im Saalbau, die sich mit den gegenwärtigen Fragen der Ernährung beschäftigt.
  16192. 14.4.1942, Bei einem Großfeuer im Vorort Niederursel werden zwei Scheunen mit Futtervorräten und Gerätschaften zerstört. Der Sachschaden ist erheblich. Die Feuerschutzpolizei ist viele Stunden mit Lösch- und Aufräumungsarbeiten beschäftigt.
  16193. 24.4.1942, Ein 35jähriger Frankfurter Postfacharbeiter wird vom Sondergericht Frankfurt wegen fortgesetzter Unterschlagung von Feldpostsendungen zum Tode und zu dauerndem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Es handelt sich, wie der Vertreter der Staatsanwaltschaft feststellt, um den schwersten derartigen Fall, der bisher die Frankfurter Gerichte beschäftigt hat. Nachgewiesenermaßen hat sich der Verurteilte mindestens vierhundert Zigarettenpäckchen aus Feldpostpäckchen angeeignet. Die Beute rauchte er zum Teil selbst, zum größeren Teil verkaufte er sie weiter.
  16194. 10.9.1945, Wiederaufnahme der Arbeit in den Adlerwerken mit ca. 800 Mitarbeitern. Zunächst ist die Firma mit Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten an Automobilen, Schreibmaschinen und Fahrrädern beschäftigt.
  16195. 11.6.1952, Der Deutsche Bundestag beschäftigt sich mit den Vorkommnissen anlässlich verschiedener Veranstaltungen der Deutschen Partei in Frankfurt am Main. Die fast zweistündige Aussprache konzentriert sich auf den Hauptstreitpunkt, die Entsendung von Dr. Friedrich Karl Krebs als Abgeordneten der DP in die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung. Die DP wird aufgefordert, sich von Nazi-Größen wie dem ehemaligen Frankfurter NS-Oberbürgermeister Krebs zu distanzieren.
  16196. 21.8.1956–24.8.1956, 14. Kongress der Internationalen Landarbeiter- Föderation (ILF). Teilnehmer an dem Kongress sind rund 50 Delegierte aus 14 europäischen und überseeischen Ländern, die mehr als 1,3 Millionen Arbeitnehmer der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, des Gartenbaus und der Plantagenbetriebe vertreten. Die Tagung beschäftigt sich mit der Tätigkeit der Nahrungsmittel- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, dem organisatorischen Zusammenschluss der Plantagenarbeiter, mit dem Problem der Gleichstellung der Landarbeiter sowie der sozialen Lage der Forstarbeiter. An der offiziellen Eröffnung im Römer nehmen Bundesernährungsminister Dr. Heinrich Lübke, der hessische Landwirtschaftsminister Gustav Hacker sowie Vertreter der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und des Internationalen Arbeitsamtes teil.
  16197. 3.2.1958–8.2.1958, Achte Tagung des Technischen Komitees ISO TC/22 „Automobile“, veranstaltet von der deutschen Delegation in enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Deutschen Automobilindustrie. ISO ist die Abkürzung für International Standardising Organisation, die sich mit allem auf das Kraftfahrzeug bezüglichen Normierungsfragen beschäftigt. Der Tagung voraus geht ein Empfang des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main und des Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie im Römer. Im Rahmen der Veranstaltung findet auch eine Besichtigung der Adam Opel AG in Rüsselsheim statt.
  16198. 8.4.1961, Im Bezirk des Arbeitsamtes Frankfurt sind 22.500 Ausländer beschäftigt.
  16199. 30.9.1963, In Frankfurt am Main sind 39.699 Gastarbeiter beschäftigt.
  16200. 18.9.1964, Der Jugendwohlfahrtsausschuss des Magistrats spricht sich mehrheitlich gegen eine Beschäftigung der Frankfurter Kinderpsychologin Dr. Eva Justin im Wohnwagenlager Bonames aus. Im direkten Gegensatz zu einem förmlichen Magistratsbeschluss vom 27.02. d. J., wonach Frau Justin nicht mehr in der Erziehungsarbeit für schwer erziehbare Kinder, sondern mit anderen Aufgaben in der Stadtverwaltung beschäftigt werden soll, ist die Ärztin seit mehreren Monaten im Wohnwagenlager Bonames tätig.
  16201. 27.7.1967, Der Tod eines zehn Monate alten Kindes beschäftigt die Kriminalpolizei. Es ist tot geprügelt worden. Eine junge Deutsche und deren algerischer Freund, die das Kind „in Pflege“ genommen haben, geben die Misshandlungen zu.
  16202. 31.3.1971, In Frankfurt am Main sind laut Angaben des Arbeitsamtes 101.458 ausländische Arbeitnehmer beschäftigt.
  16203. 30.6.1973, Der Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Haus Nied beschäftigt sich mit der Kommunalpolitik, geht allerdings wegen Beschlussunfähigkeit ergebnislos auseinander.
  16204. 2.1.1976, Das neue Prinzenpaar der Frankfurter Fastnacht – Cathy I. und Roland II., eröffnen in der Stadtsparkasse in der Hasengasse eine Ausstellung, die sich mit der Geschichte der Frankfurter Fastnacht beschäftigt.
  16205. 14.1.1977, 205. Jahrestag der Hinrichtung der Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt (1746-1772), die 1771 im Stall des Gasthofes „Zum Einhorn“, in dem sie als Dienstmagd beschäftigt war, ihren neugeborenen Sohn erwürgt hatte. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), der den Prozess persönlich verfolgte, wählte Brandt als Vorbild für das „Gretchen“ im „Urfaust“.
  16206. 26.1.1989, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Heftige Debatte über die städtische Wohnungspolitik. Ebenfalls beschäftigt die Stadtverordneten die Quecksilberverseuchung in Griesheim.
  16207. 4.4.2001, Die 1000. Green Card im Bezirk des Arbeitsamtes Frankfurt geht an einen Computerspezialisten aus Indien. Die offizielle „Zusicherung der Arbeitserlaubnis“ gibt der Direktor des Arbeitsamtes symbolisch der Emagine GmbH, bei dem der 30jährige Prashant Tandon ab 02.05. d. J. beschäftigt ist.
  16208. 1.10.2005, Die Gaspreise steigen – und werden zum Politikum. Die Mainova nämlich verlangt 12 Prozent mehr, die Stadtverordnetenversammlung jedoch fordert, dass höchstens 7,9 Prozent zusätzlich möglich sind. In die Kritik gerät Oberbürgermeisterin Petra Roth, die im Plenum nicht mitgeteilt hat, dass sie den Beschluss der Stadtverordneten im Aufsichtsrat der Mainova ignorieren wird. Das Verhalten Roths wird schließlich vom Plenum offiziell missbilligt. Inzwischen beschäftigt sich ein Schiedsgericht mit der Frage, ob eine Erhöhung um 12 Prozent überhaupt zulässig ist.
  16209. 5.4.2006, Das Stadtgespräch der „Frankfurter Rundschau“ im Bürgerhaus Südbahnhof beschäftigt sich unmittelbar vor der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft in Anwesenheit von Bürgermeister Joachim Vandreike, Polizeipräsident Achim Thiel und Feuerwehrchef Reinhard Ries mit dem Thema „WM – aber sicher“.
  16210. 19.7.2006, Eröffnung des neuen Hauptverwaltungsgebäudes „Aviation Center“ am Rhein-Main-Flughafen, in dem künftig 1.800 Mitarbeiter beschäftigt sein werden.
  16211. 13.12.2000, Etwa 400 Beschäftigte der Städtischen Bühnen demonstrieren vor dem Römer gegen die Umwandlung in eine Theater-GmbH.
  16212. 16.10.1970, 1000 Beschäftigte des Postamtes 4 am Hauptbahnhof legen für eine Stunde die Arbeit nieder und versammeln sich zu einer Protestkundgebung für bessere Arbeitsbedingungen im Innenhof.
  16213. 18.1.1978, 150 Beschäftigte des Wasser- und Schifffahrtsamtes Frankfurt protestieren im Schleusenbedienungsbereich Griesheim gegen die Schließung ihres Amtes.
  16214. 28.3.1979, Etwa 80 Beschäftigte des Bockenheimer Maschinenbauunternehmens „Fritz Voltz Sohn“ legen für mehrere Stunden die Arbeit nieder. Sie fordern von der Geschäftsleitung genaue Informationen über geplante Entlassungen.
  16215. 22.3.1982, 200 Beschäftigte des Internationalen Bundes für Sozialarbeit (IB) protestieren vor dem IB-Vorstandssitz in Bockenheim gegen den Abbau sozialer Leistungen.
  16216. 20.3.1984, Warnstreiks der IG Metall im Rahmen der Verhandlungen zur Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich: 200 Beschäftigte des Armaturenherstellerwerks VDO demonstrieren in Bockenheim.
  16217. 17.5.1985, 250 Beschäftigte der Frankfurter Niederlassung der Andreae-Noris-Zahn legen für kurze Zeit die Arbeit nieder und fordern Arbeitszeitverkürzungen im hessischen Großhandel.
  16218. 5.11.1985, Um den Forderungen der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) bei den Verhandlungen mit der Fluggesellschaft Lufthansa Nachdruck zu verleihen, legen 1200 am Boden Beschäftigte der Lufthansa von 11.45 bis 13.00 Uhr auf dem Rhein-Main-Flughafen ihre Arbeit nieder.
  16219. 8.10.1991, Beschäftigte der Triumph-Adler-Werke ziehen zum Römer, um während eines Gespräches zwischen Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und dem Vorstand von Triumph-Adler AG gegen die bevorstehenden Schließung des Werks zu protestieren.
  16220. 31.10.1991, Vorstand und Betriebsrat der Triumph-Adler AG beschließen, dass auch nach 1992 an einem neuen Standort in Frankfurt am Main 315 Beschäftigte weiterhin Büromaschinen herstellen.
  16221. 9.12.1991, Mehr als 1.500 Beschäftigte des AEG-Olympia-Schreibmaschinenwerks in Wilhelmshaven und aus den Niederlassungen demonstrieren vor der Konzernzentrale am Theodor-Stern-Kai gegen die geplante Schließung des Betriebes.
  16222. 17.8.1992, Eine Fehlschaltung im Umspannwerk in der Ackermannstraße führt im Gallusviertel zu einem mehrstündigen Stromausfall. Rund 18.000 Anwohner und 14.000 Beschäftigte der dort ansässigen Firmen sind von der Störung betroffen. Die Ampeln fallen aus, der Verkehr muss vorübergehend von der Polizei geregelt werden. Für 45 Minuten kann keine Straßenbahn durch die Mainzer Landstraße fahren.
  16223. 1.3.1994, 1.800 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes legen im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für zwei bis drei Stunden die Arbeit nieder.
  16224. 1.4.1994, Ab heute ziehen Beschäftigte des Bundes, des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt in das Höchster „housing area“ ein. Die ersten 64 von 2.700 Wohnungen der abziehenden US-Streitkräfte werden bezogen.
  16225. 24.2.1995, Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen streiken auch in Frankfurt am Main Beschäftigte der Metallindustrie.
  16226. 22.6.1995, Beschäftigte von Hoechst do Brasil und Merck/Brasilien besuchen die Mainstadt und stellen sich im Gewerkschaftshaus dem Erfahrungsaustausch mit Gewerkschaftsmitgliedern.
  16227. 17.1.1996, Rund 500 Beschäftigte der AEG demonstrieren auf dem Rhein-Main-Flughafen für den Erhalt des Traditionsunternehmens.
  16228. 25.1.1996, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über den Haushalt und die Finanzplanung der Stadt bis zum Jahr 2000. Die Mehrheit der Stadtverordneten aus CDU und SPD wählt Linda Reisch für weitere sechs Jahre zur städtischen Kulturdezernentin. Beschlossen wird die Umsetzung der Lokalen Agenda 21 in Frankfurt am Main. Auf dem Römer demonstrieren derweil rund 700 städtische Beschäftigte gegen die Auswirkungen der Sparpolitik.
  16229. 15.5.1996, Erste Warnstreiks im öffentlichen Dienst – in der Stadtverwaltung und auf dem Rhein-Main-Flughafen – gegen die Sparpolitik der Bundesregierung. Knapp 1.000 Beschäftigte versammeln sich zu einer Kundgebung auf der Konstablerwache.
  16230. 30.9.1996, Rund 2.000 Beschäftigte der Hoechst AG protestieren vor dem Stammwerk in Höchst gegen die angekündigte Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
  16231. 24.10.1996, Über 3.000 Beschäftigte aus 20 Frankfurter Betrieben protestieren gegen Sozialabbau.
  16232. 17.7.1996, Rund 1.000 Beschäftigte der Stadtverwaltung demonstrieren auf dem Römerberg gegen Privatisierung.
  16233. 23.9.1997, Die Triumph-Adler AG gibt ihren letzten Produktionsstandort in Frankfurt am Main auf. Das Unternehmen kündigt an, die Schreibmaschinenherstellung in Griesheim Mitte nächsten Jahres einzustellen. 90 Beschäftigte werden ihren Arbeitsplatz verlieren.
  16234. 10.6.1999, Rund 200 Beschäftigte von Kaufhof Hauptwache und Hertie Zeil streiken für 90 Minuten und fordern mehr Lohn und Gehalt.
  16235. 23.6.1999, Etwa 500 Beschäftigte der Stadtverwaltung, des Städtischen Krankenhauses Höchst und der Städtischen Bühnen folgen dem Aufruf der ÖTV zu einer Protestversammlung auf dem Römerberg. Sie protestieren gegen den geplanten Abbau von Personalratsrechten.
  16236. 5.11.1999, Rund 1.500 Beschäftigte des Nestlé-Konzerns demonstrieren vor der Konzernzentrale gegen geplante Werkschließungen und Stellenabbau.
  16237. 23.11.1999, Erneut demonstrieren Beschäftigte vor fünf Commerzbank-Filialen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze bei der angeschlagenen Philipp Holzmann AG.
  16238. 12.2.2001, Mehr als 450 Beschäftigte des Siemens Schaltanlagen-Werks Frankfurt legen für eine Stunde die Arbeit nieder, um vor den Werkstoren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu demonstrieren.
  16239. 13.2.2001, Im Zuge einer groß angelegten Durchsuchung privater Räume auf dem Messegelände, nimmt die Frankfurter Staatsanwaltschaft drei Mitarbeiter der Unternehmen fest, die unter dem Verdacht stehen, systematisch Messe-Beschäftigte bestochen zu haben, die für die Vergabe von Aufträgen zuständig waren.
  16240. 29.3.2001, Eine Sprecherin der britischen Kaufhauskette Marks & Spencer teilt mit, dass das Kaufhaus an der Zeil Ende August d. J. geschlossen werden soll. 105 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz.
  16241. 4.7.2002, 500 Beschäftigte der Frühschicht in der Neckermann-Zentrale an der Hanauer Landstraße streiken im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen und legen für einige Minuten den Verkehr auf der Hanauer Landstraße lahm. Der Streik ist der bisher größte dieses Jahres im Frankfurter Einzelhandel.
  16242. 10.12.2002, Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes zu Warnstreiks auf, um gegen die von den Arbeitgebern geplante Nullrunde zu protestieren. Beschäftigte der Müllabfuhr, der Straßenreinigung und der Müllverbrennung legen für zwei Stunden die Arbeit nieder.
  16243. 11.12.2002, Rund 400 Beschäftigte des Betriebs MVS innerhalb der T-Systems International protestieren vor dem Gebäude des Unternehmens am Ginnheimer Stadtweg gegen die geplanten Stellenkürzungen.
  16244. 10.12.2004, Die Vorstandsverwaltung der IG Metall kehrt heute von Frankfurt-Niederrad an ihren alten Standort in der Innenstadt zurück. Im „main forum“ am Mainufer nahe dem Hauptbahnhof werden 550 Beschäftigte rund 19.0000 Quadratmeter Bürofläche nutzen.
  16245. 12.5.2005, 250 Beschäftigte der Druckindustrie demonstrieren an der Hauptwache im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für ihre Forderungen.
  16246. 10.11.2005, Die Protestwelle der Telekom-Beschäftigten gegen den angekündigten Stellenabbau erreicht die Mainstadt. 250 Beschäftigte versammeln sich auf dem Danziger Platz und beteiligen sich an einer Theateraktion.
  16247. 31.7.2006, Beschäftigte der Allianz AG am Theodor-Stern-Kai demonstrieren für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
  16248. 7.11.2006, Mehrere hundert Beschäftigte des Versicherungskonzerns Allianz demonstrieren vor dem Allianzgebäude am Mainufer gegen drastischen Stellenabbau.
  16249. 18.5.2009–19.5.2009, Mehr als 15.000 Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst beteiligen sich an den bundesweiten Streiks für mehr Anerkennung und höhere Löhne. In Frankfurt am Main kommen 500 Frauen und Männer im Bürgerhaus Gallus zusammen, um sich in die Streiklisten einzutragen. Am 19.05. d. J. findet eine Demonstration von 5.000 Erziehern vom Bürgerhaus Gutleut zur Paulskirche statt.
  16250. 18.3.2014, Mehrere Tausend Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und private Busfahrer streiken in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet. Der Nahverkehr wird weitgehend zum Stillstand gebracht. Weitere Streiktage folgen.
  16251. 31.1.1931, Die Abteilung T des städtischen Hochbauamtes (Typisierung) existiert seit heute nicht mehr. Ein Teil der von ihr bisher vorgenommenen Entwurf-Arbeiten wird der Kunstgewerbeschule zugewiesen. Den bisher in der Abteilung T beschäftigten 60 Angestellten ist gekündigt worden.
  16252. 31.10.1915, Versammlung des Zentralverbandes der Handlungsgehilfen im Gutenbergsaal für die in der Lebensmittelbranche Beschäftigten.
  16253. 3.7.2000, Von den 275 Beschäftigten des Bundesrechnungshofes ziehen 145 Mitarbeiter von Frankfurt am Main nach Bonn um und nehmen dort ihre Arbeit auf.
  16254. 19.6.1951, Vollversammlung der Handwerkskammer Frankfurt am Main: Die Mainstadt weist 12.080 Handwerksbetriebe mit 48.534 Beschäftigten auf.
  16255. 1.5.1956, Die Feinseifen- und Parfümeriefabrik J. G. Mouson & Co. mit ihren 750 Beschäftigten führt zunächst für drei Monate die 45-Stunden-Woche mit Lohnausgleich ein.
  16256. 20.10.1956, Feiern anlässlich des 60jährigen Jubiläums des „Vereins aller in Schriftgießereien beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen“.
  16257. 10.1.1969, Die Mehrzahl der in der Frankfurter Universitätsklinik beschäftigten Wehrdienstverweigerer legt zwischen 12 und 13 Uhr die Arbeit nieder, um sich mit den Kieler und Tübinger Wehrdienstverweigerern im Ersatzdienst solidarisch zu erklären.
  16258. 10.1.1974, Eineinhalbstündiger Warnstreik von rund 1000 Beschäftigten der Postämter 2, 3, 4 und einer Pakethalle an der Poststraße. Damit bringen die Postbediensteten ihren Unmut über das unzureichende Lohn- und Gehaltsangebot im Öffentlichen Dienst zum Ausdruck.
  16259. 14.2.1974, Der Streik im öffentlichen Dienst ist vorbei. Busse und Straßenbahnen fahren wieder und auch die Beschäftigten aller anderen Versorgungsbetriebe nehmen ihre Arbeit auf.
  16260. 11.3.1974, Zwei Vertreter der Beschäftigten im Straßentransport und Straßenwesen der UdSSR werden von Stadtkämmerer Hermann Lingnau im Römer empfangen.
  16261. 14.7.1977, Demonstration von Beschäftigten der Universitätsklinik in der Innenstadt gegen Stellenkürzungen.
  16262. 15.9.1977, Demonstration der Beschäftigten der Universitätsklinik in der Innenstadt und Go-in in der Paulskirche für Arbeitsplatzerhaltung.
  16263. 21.6.1978, Laut vorgelegter Arbeitsstättenzählung leidet Frankfurt am Main an einem deutlichen Rückgang an Arbeitsplätzen: zwischen 1970 und 1977 ging die Zahl der Beschäftigten von 545.200 auf 505.800 zurück (7,2 Prozent).
  16264. 20.5.1981, Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im diesjährigen Tarifstreit die Beschäftigten der Deutschen Schlafwagen- und Speisewagen-Gesellschaft (DSG), eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesbahn, zu einem einstündigen Warnstreik in Frankfurt am Main auf.
  16265. 2.9.1981, Der Vorstand des traditionsreichen Werkes Triumph-Adler beschließt bis spätestens Mitte nächsten Jahres die Adlerwerke in Frankfurt am Main zu schließen. Dadurch gehen der Mainstadt 2700 Arbeitsplätze verloren. Erst vor zwei Wochen haben die Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) bestätigt, dass das Werk Heddernheim mit insgesamt 1700 Beschäftigten ebenfalls geschlossen wird.
  16266. 15.1.1982, Zum dritten Mal innerhalb der letzten Wochen muss Alexander Schubart, einer der Sprecher der Startbahngegner, seinen Schreibtisch im Römer räumen. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main leitet ein förmliches Disziplinarverfahren gegen den im Rechtsamt beschäftigten Magistratsdirektor ein, mit dem Ziel seiner Entfernung aus dem öffentlichen Dienst unter Verlust aller finanziellen Ansprüche.
  16267. 5.5.1983, Über 1500 der insgesamt rund 1700 Beschäftigten des Stadtreinigungsamtes schließen sich einem Aufruf der Gewerkschaft ÖTV an und treten – wie in anderen hessischen Städten auch – für eine volle Schicht in den Warnstreik. Gleichzeitig demonstrieren 400 in der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED) organisierte Bundesbahnbeschäftigte ebenfalls für mehr als die ihnen angebotene zweiprozentige Lohnerhöhung. Die Verzögerungen im öffentlichen Nahverkehr sind beträchtlich. Die Warnstreiks werden auch an den folgenden Tagen fortgesetzt.
  16268. 3.2.1986, Seit Anfang der Woche rufen die Postgewerkschaft und die Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) zu Warnstreiks auf, um in der gegenwärtigen Tarifrunde die Unzufriedenheit der Beschäftigten mit dem bisherigen Angebot der öffentlichen Arbeitgeber zu verdeutlichen.
  16269. 17.8.1987, Ab heute arbeiten die 2900 Beschäftigten der Lurgi-Gesellschaft im neuen Lurgihaus auf dem früheren VDM-Gelände in Heddernheim.
  16270. 3.5.1990, Warnstreik der Beschäftigten der Metallindustrie im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen.
  16271. 27.9.1991, Bei einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates des Büromaschinenherstellers Triumph-Adler im Gallusviertel erfahren Arbeitnehmervertreter, dass das Werk innerhalb von 24 Monaten geschlossen werden soll. Diese Entscheidung kommt für die 650 Beschäftigten überraschend. Es wird vermutet, dass der geplante Verkauf des Grundstückes der eigentliche Grund für die Schließung des Werkes ist.
  16272. 30.9.1991, Die Frankfurter Beschäftigten der Triumph-Adler AG werden vom Arbeitsdirektor des Unternehmens offiziell über die Schließung des TA-Werkes an der Kleyerstraße informiert.
  16273. 15.6.1993, Erste Arbeitsniederlegung in Frankfurts Einzelhandel im Rahmen der aktuellen Tarifauseinandersetzungen. Es streiken u.a. die Beschäftigten des Toom-Marktes in Griesheim.
  16274. 4.11.1994, Die Unternehmensleitung von Messer Griesheim teilt den rund 340 Beschäftigten des Werks an der Krifteler Straße im Gallusviertel mit, dass der Standort nur noch bis 1995 bestehen werde.
  16275. 5.12.1995, Aus Angst um ihren Arbeitsplatz legen die Beschäftigten der Triumph Adler AG die Arbeit nieder und demonstrieren vor dem Römer. Dort tagt unter Federführung von Oberbürgermeisterin Petra Roth der Arbeitskreis Industrie, dessen Aufgabe der Erhalt gewerblicher Arbeitplätze ist.
  16276. 29.8.1996, Die Beschäftigten von 17 Frankfurter Lebensmittelmärkten treten im Rahmen der Tarifverhandlungen im hessischen Einzelhandel für einen Tag in den Streik.
  16277. 26.1.1998, In einer Betriebsversammlung in der vollbesetzten Jahrhunderthalle Hoechst fordern die Beschäftigten Geschäftsleitung und Vorstand auf, die Sparbeschlüsse zurückzunehmen, keine weiteren Stellen in dem Pharma-Unternehmen zu streichen und die Arbeitnehmervertretung an den weitern Plänen zu beteiligen. Am Abend ziehen dann hunderte Menschen in einem Protestzug durch die Fußgängerzone im Stadtteil Höchst.
  16278. 23.3.2001, Erster Warnstreik der Lufthansa-Beschäftigten von ver.di auf dem Rhein-Main-Flughafen. Soeben erst ist die neue „Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di“ aus der Taufe gehoben worden.
  16279. 3.11.2006, Nach zehn Jahren endet das ökumenische Projekt „Kirche im Rondell“ im Mertonviertel. Die „Kirche ohne Kirchturm“ hat bei Bewohnern und Beschäftigten des jungen Stadtteils nicht genug Anklang gefunden.
  16280. 3.2.2010, Streikauftakt der Gewerkschaft Verdi mit über 2.000 Beschäftigten aus hessischen Krankenhäusern und Seniorenheimen.
  16281. 5.2.2010, Die Gewerkschaft Verdi ruft nach dem Streikauftakt am 03. Februar d. J. auch die Beschäftigten im Personennahverkehr zum Warnstreik auf.
  16282. 20.11.2013, Knapp 100 Menschen demonstrieren am Frankfurter Flughafen gegen Abschiebungen und schlechte Arbeitsbedingungen von Airport-Beschäftigten.
  16283. 1.4.1919, Die heute in Kraft tretende Verordnung über die Sonntagsruhe verbietet an Sonn- und Feiertagen die Beschäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern im Handelsgewerbe.
  16284. 31.12.1959, Das ablaufende Jahr 1959 ist für die Wirtschaft im Raum Frankfurt am Main hinsichtlich Beschäftigung, Produktion und Umsatz das beste seit der Währungsreform.
  16285. 4.1.1896, Offizielle Eröffnung der städtischen Arbeitsstelle zur Beschäftigung Arbeitsloser.
  16286. 30.11.1900, Tod des Altphilologen und Pädagogen Prof. Tycho Mommsen (1819-1900), Bruder des Historikers Theodor Mommsen (1817-1903), von 1864 bis 1886 Rektor des Frankfurter Gymnasiums (ursprünglich in der Predigergasse, seit 1876 im ehemaligen Gebäude der Polytechnischen Gesellschaft, Junghofstraße), Mitbegründer einer Vereinigung der Direktoren aller Frankfurter Schulen, Beschäftigung u.a. mit dem Werk des englischen Dramatikers William Shakespeares.
  16287. 2.2.1984, Die Arbeitslosigkeit erreicht im Januar im Frankfurter Arbeitsamtsbezirk den höchsten Stand seit 1950: 34.748 Menschen sind ohne Beschäftigung. Die Quote steigt von 6,4 auf 6,6 %.
  16288. 9.6.1997, Neuntes Forum zur Umsetzung der Lokalen Agenda 21: Arbeit und Beschäftigung. Gastgeber: Stadt Frankfurt am Main.
  16289. 31.5.1897, 60jähriges Jubiläum der Eröffnung der Frankfurter Blindenanstalt, zunächst als Unterrichtungsanstalt für blinde Kinder. Im Jahre 1844 erfolgte eine Vereinigung mit einer Beschäftigungsanstalt für erwachsene Blinde, Adlerflychtstraße.
  16290. 28.7.1994, Frauendezernentin Margarethe Nimsch stellt die Gemeinnützige Frankfurter Frauenbeschäftigungsgesellschaft mbH (GFFB) der Öffentlichkeit vor. Die GFFB ist neben der „Werkstatt Frankfurt“ die zweite sog. Beschäftigungsgesellschaft, die aus öffentlichen Mitteln finanziert wird.
  16291. 31.12.1945, Frankfurt am Main zählt 19.000 Beschäftigungslose und 11.000 offene Arbeitsstellen.
  16292. 24.2.2011, Kundgebung zu „Arbeit – sicher und fair“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf dem Römerberg – ein bundesweiter Protesttag gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und für gerechte Entlohnung.
  16293. 12.9.1986, Der Darmstädter Regierungspräsident Hartmut Wierscher macht seine Ankündigung wahr und verweigert den Frankfurter Stadtwerken die Genehmigung für die Stilllegung der Innenstadt-Straßenbahnlinien 14, 15 und 18. Gebilligt wird zwar die Einstellung der Linie 12, allerdings verlangt das Regierungspräsidium, auf einem Teil der Strecke einen Ersatzverkehr neu einzurichten. Oberbürgermeister Wolfram Brück reagiert auf die Entscheidung aus Darmstadt scharf und hält den Bescheid „sachlich und rechtlich nicht haltbar“. Er droht mit Ausstieg aus dem Frankfurter Verkehrs-Verbund (FVV).
  16294. 31.1.2005, Genau 566 Hartz IV-Betroffene in Frankfurt am Main legen zum Stichtag 31. Januar Widerspruch gegen ihre Bescheide ein. Die zuständige Job Center GmbH nennt die Quote von zwei Prozent angesichts von 35.000 Anträgen zufriedenstellend.
  16295. 23.11.2005, Der Streit um die Kehrsatzung kommt zu einem versöhnlichen Ende. Die Stadt Frankfurt verschickt Bescheide für die Straßenreinigungsgebühr, und kein Grundstückeigentümer muss mehr bezahlen als im vergangenen Jahr. Zunächst sollte sich der Gebührensatz auch an der Grundstücksfläche orientieren, doch diese neue Satzung ist im Mai d. J. wegen Fehlern und politischen Streits wieder gekippt worden. Um Klagen zu vermeiden, führt die Stadt die so genannte Meistbegünstigungsklausel ein. Danach ist der nach alter oder neuer Satzung geringste Betrag zu zahlen.
  16296. 8.6.1978, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen gegen den ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald (1919-1996) und den Vorstand der Hessischen Landesbank ein und bescheinigt den Beschuldigten, dass sie sich in der mit Millionenverlusten verbundenen Helaba-Affäre nichts haben zu Schulden kommen lassen. Ein Missbrauch sei nicht festzustellen.
  16297. 29.1.1980, Das Verwaltungsgericht Frankfurt bescheinigt Oberbürgermeister Dr. Wallmann, mit seiner Entscheidung, den für den 16. Juni 1979 von der NPD angemeldeten Aufmarsch in Sachsenhausen zu verbieten, richtig gehandelt zu haben.
  16298. 25.4.2006, Eine Studie der Universität Köln bescheinigt Frankfurt am Main ein stetiges Bevölkerungswachstum. Nach der Untersuchung wird sich die Einwohnerzahl der Mainmetropole bis 2040 um zehn Prozent auf 719.000 erhöhen. Die Stadt Frankfurt bewertet diese Prognose als „zu optimistisch“ und hofft, die Einwohnerzahl von 650.000 zu halten.
  16299. 13.11.2002, Einer Studie der Deutschen Sporthochschule Köln und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zufolge könnten die Olympische Spiele in Frankfurt am Main und Umgebung der Volkswirtschaft ein zusätzliches Bruttoinlandsprodukt von 9, 4 Milliarden € und Steuereinnahmen von 2,4 Millionen € bescheren.
  16300. 13.12.1970, Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Strafvollzugs besucht die Frau eines Bundespräsidenten in der Vorweihnachtszeit eine Frauenhaftanstalt. Hilda Heinemann, Frau von Bundespräsident Gustav Heinemann, beschert in der Frauenstrafanstalt Preungesheim sieben Kinder, deren Mütter dort Freiheitsstrafen verbüßen müssen.
  16301. 24.12.1983–26.12.1983, Die ungewöhnliche Wetterlage über die Weihnachtsfeiertage mit subtropischer Warmluft und Temperaturen von über 14 Grad beschert auch in Frankfurt am Main den ärztlichen Notdiensten „Hochkonjunktur“ im unerwünschten Sinne. Die Dienst habenden Notärzten müssen 750 Einsätze wegen Herz- und Kreislaufkollapsen fahren.
  16302. 6.5.2000, In der Flüchtlingsunterkunft für Asylbewerber auf dem Rhein-Main-Flughafen wird eine Frau erhängt in einer Dusche aufgefunden. Ihr Asylantrag ist abschlägig beschieden worden. Die Abschiebung stand unmittelbar bevor. Stadträtin Jutta Ebeling, Oberbürgermeister-Kandidatin der Grünen, fordert daraufhin eine Abschaffung des Flughafenverfahrens.
  16303. 22.4.1976, Auch dem dritten Anlauf der Frankfurter Strafjustiz, den Fall des mehrerer NS-Verbrechen beschuldigten 70jährigen Ingenieurs Walter Fasold gerichtlich aufzuklären, ist wenig Erfolg beschieden. Der Angeklagte erscheint irrtümlich nicht zur Prozesseröffnung vor der 20. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts. Die Hauptverhandlung wird schließlich wegen prozessformaler Probleme auf unbestimmte Zeit vertagt.
  16304. 11.2.1933, Nationalsozialisten beschießen ein Auto mit Funktionären der KPD, die Propagandamaterial von Hanau nach Frankfurt am Main transportieren.
  16305. 18.11.1976, Die Serie von Anschlägen auf Einrichtungen der Bundesbahn reißt nicht ab: Unbekannte beschießen einen Vorortzug auf der Strecke Frankfurt-Höchst – Bad Soden. Drei der vier Wagen werden getroffen. Menschen kommen nicht zu Schaden.
  16306. 23.6.1932, Während im Universitätsgebäude nach der Wiedereröffnung alles ruhig bleibt, kommt es im Laufe des Vormittags wiederholt zu Ansammlungen in der Nähe der Hochschule. Vor allem auf der Bockenheimer Landstraße versammeln sich Gruppen politischer Gegner, die sich gegenseitig beschimpfen. Die Polizei muss wiederholt eingreifen, um Zusammenstöße zu verhindern und die Ansammlungen zu zerstreuen. Der Aktionsausschuss der republikanischen „Eisernen Front“ spricht in einem Aufruf von bewussten Provokationen seitens der Nationalsozialisten nach der Aufhebung des Uniformverbots - der Preis an Hitler für die Tolerierung der Papen-Regierung.
  16307. 1.11.1932, Die von den Nationalsozialisten an den Litfasssäulen angeschlagenen Wahlplakate werden wegen Beschimpfungen gegen Reichskanzler Franz von Papen und Hetze gegen die Sozialdemokratie (teilweise) von der Polizei beschlagnahmt.
  16308. 30.3.2000, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zweistündige Geschäftsordnungsdebatte mit Unterbrechungen und Beschimpfungen. Diskutiert wird über die langwierigen Verhandlungen um die Besetzung der Schauspielintendanz durch Elisabeth Schweeger. Beschlossen wird eine Teilprivatisierung der Messe sowie deren Umwandlung in eine Aktiengesellschaft anzustreben.
  16309. 19.6.1931, Die Frankfurter „Arbeiter-Zeitung“, das Organ der Kommunistischen Partei, wird aufgrund der Notverordnung des Reichspräsidenten auf Veranlassung des Polizeipräsidiums beschlagnahmt. Anlass zur Beschlagnahme ist ein Artikel „Brutale Misshandlung auf dem Revier Geistpförtchen“.
  16310. 13.3.2000–13.10.2000, Ausstellung „Frei Presse mit Beschlagnahme“ im Stoltze-Museum, über Friedrich Stoltzes Auseinandersetzung mit den Pressegesetzen seiner Zeit.
  16311. 30.11.1945, Gesetz Nr. 9 des Alliierten Kontrollrats betrifft „Beschlagnahme und Kontrolle des Vermögens der I. G. Farbenindustrie“.
  16312. 18.3.1949, Mitgliederversammlung der Interessen-Vereinigung der durch Beschlagnahme betroffenen Hausbesitzer und Mieter von Höchst im evangelischen Gemeindehaus, Leunastraße 25.
  16313. 15.5.1959, Das Amtsgericht Frankfurt verfügt die Beschlagnahme der amerikanischen Schallplatte „Reden und Lieder Nazideutschlands“.
  16314. 13.3.2000–13.10.2000, Ausstellung „Freie Presse mit Beschlagnahme“ im Stoltze-Museum, über Friedrich Stoltzes Auseinandersetzung mit den Pressegesetzen seiner Zeit.
  16315. 1.7.1975, Bei einer Razzia im „Frauenzentrum“, Eckenheimer Landstraße 72, beschlagnahmen die politische Abteilung der Staatsanwaltschaft und die Mordkommission der Polizei eine Ärztekartei und statistisches Material. Laut richterlichem Durchsuchungsbefehl wird den Mitgliedern des Frauenzentrums vorgeworfen, Fahrten zu Abtreibungskliniken im Ausland zu organisieren.
  16316. 24.1.1979, Kriminalbeamte durchsuchen die Redaktionsräume der Frankfurter „Sponti“-Zeitung „Pflasterstrand“ sowie mehrere Buchläden und beschlagnahmen alle vorhandenen Exemplare einer Nummer mit einem Artikel der „Revolutionären Zellen“.
  16317. 7.4.1983, Auf dem Rhein-Main-Flughafen beschlagnahmen Zöllner aus dem Gepäck eines Inders vierzig Kilogramm Heroin im Wert von acht Millionen DM. Das ist die größte Drogenmenge, die bislang in der Bundesrepublik Deutschland aufgespürt wurde.
  16318. 18.6.1990, Die Stadt kündigt an, künftig im äußersten Notfall leere Wohnungen zu beschlagnahmen.
  16319. 26.4.1999, Der Polizei gelingt ein Schlag gegen die Kokain-Mafia. Nach monatelangen Ermittlungen können die Fahnder 180 Kilogramm Kokain aus Kolumbien beschlagnahmen und die multinationale Gang verhaften. 31 Verdächtige aus zehn Nationen wandern vorerst hinter Gittern.
  16320. 20.7.1935, Nach der Lichterlöschung (= Auflösung der Loge) der Freimaurerloge „Zur Einigkeit“ (am 13.07.1935) beschlagnahmt die Gestapo das gesamte Inventar (Bibliothek, Archiv und Ausstattung).
  16321. 10.1.1935, Infolge des Verbots von Geldspielautomaten sollen diese ab heute von der Polizei beschlagnahmt werden. Schließlich wird die Frist bis 15.01. d. J. verlängert.
  16322. 1.4.1933, Die SA besetzt auf Anordnung des Polizeipräsidenten das Gewerkschaftshaus und beschlagnahmt Akten und Bücher.
  16323. 28.2.1933, Einen Tag nach dem Reichstagsbrand wird die Verordnung zum Schutz von Volk und Staat erlassen – ein weiterer Schritt auf dem Weg in die NS-Diktatur. Hermann Göring verfügt die Einführung der Geheimen Staatspolizei, der Gestapo. Verhaftung aller kommunistischen Abgeordneten, Verbot kommunistischer Zeitungen in ganz Preußen. Die Presse der Sozialdemokratie wird für 14 Tage verboten, dem sozialdemokratischen Pressedienst die Konzession entzogen. Auch in Frankfurt am Main finden von Hermann Göring angeordnete polizeiliche Hausdurchsuchungen bei kommunistischen Funktionären statt. Durchsucht wird des Weiteren das Druckereigebäude der sozialdemokratischen „Volksstimme“ – Flugschriften, Plakate und Zeitungen werden beschlagnahmt.
  16324. 31.1.1933, Die KPD protestiert auf dem Börsenplatz gegen Adolf Hitler. 2.000 Kommunisten und Mitglieder der Eisernen Front demonstrieren durch die Kaiserstraße zum Hippodrom. Die Polizei beschlagnahmt Plakate und Transparente, die zum Massenstreik auffordern. Die Bevölkerung bleibt weitgehend passiv.
  16325. 8.4.1932, Die Polizei beschlagnahmt in einem Haus in der Schnurgasse einige hunderttausend Flugblätter der KPD. Drei große Polizeikraftwagen transportieren das Druckmaterial nach dem Polizeipräsidium.
  16326. 30.7.1931, Die Frankfurter Kriminalpolizei durchsucht am Abend das Jugendheim am alten Zollhof am Main, das neben zahlreichen anderen Jugendgruppen auch der Kommunistischen Jugend für Versammlungen zur Verfügung steht. Sie beschlagnahmt Material zur Herstellung von sog. Häuserblock- und Zellenzeitungen. Diese Zellenzeitungen sollen das Verbot der kommunistischen Arbeiterzeitung umgehen und kostenlos bei kommunistischen Veranstaltungen verteilt und auch in Briefkästen gesteckt werden.
  16327. 27.1.2000, Im Zuge ihrer Ermittlungen in der CDU-Schwarzgeld-Affäre durchsucht die Staatsanwaltschaft Wiesbaden die Frankfurter Geschäftsstelle der Partei und beschlagnahmt Akten.
  16328. 10.6.1943, Auflösung der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland mit allen Bezirksstellen. Ihr Besitz wird beschlagnahmt, die Mitarbeiter werden deportiert.
  16329. 26.10.1945, Die amerikanische Militärregierung beschlagnahmt 125 Frankfurter Wohnungen, um darin etwa 1000 Juden, die ihre Heimstätte durch die Nationalsozialisten verloren hatten, unterzubringen.
  16330. 6.11.1946, Das Frankfurter Gewerkschaftsgebäude, das für das amerikanische Hauptquartier beschlagnahmt wurde, wird dem früheren Eigentümer wieder zur Verfügung gestellt.
  16331. 13.11.1946, Das Frankfurter Gewerkschaftshaus in der Bürgerstraße, das für das amerikanische Hauptquartier beschlagnahmt worden war, wird den früheren Eigentümern zurückgegeben.
  16332. 3.5.1948, General Robert E. Duff, Kommandant des amerikanischen Hauptquartiers, gibt den Palmengarten wieder für die Frankfurter Bevölkerung frei, zunächst nur in beschränktem Umfang, von September d. J. an ohne Einschränkungen an allen Tagen. Lediglich das Gesellschaftshaus mit seinen Terrassen sowie Tennisplätze und Clubhaus bleiben weiterhin beschlagnahmt.
  16333. 7.8.1965, Am Opernplatz demonstrieren Atomwaffengegner gegen die Notstandsgesetze. Die Polizei beschlagnahmt Pappsärge an einem genehmigten Informationsstand der Kampagne für Abrüstung.
  16334. 14.2.1968, Die Polizei beschlagnahmt in einer Druckerei am Kurfürstenplatz 45.000 Exemplare des neuen KPD-Programms.
  16335. 28.11.1975, Nach der ersten Vorstellung im Lichtspieltheater „Cinema“ beschlagnahmt die Staatsanwaltschaft den erotischen französischen Spielfilm „Geschichte der O“. Das Amtsgericht Frankfurt gibt den Film mit seiner Entscheidung vom 02.12. d. J. wieder frei.
  16336. 22.10.1978, Auf dem Rhein-Main-Flughafen werden von der Zollfahndung 450 Kilogramm Haschisch beschlagnahmt – wahrscheinlich die größte jemals auf einem deutschen Flughafen entdeckte Haschischmenge.
  16337. 4.2.1980, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt durchsucht auf Grund richterlicher Anordnung überraschend das Hauptwerk der Hoechst AG in Frankfurt-Höchst sowie deren Zweigwerk Kalle. Insgesamt werden 121 Aktenordner beschlagnahmt, um Vorwürfe wegen unzulässiger Abwassereinleitung zu überprüfen.
  16338. 9.5.1987, Polizei beschlagnahmt an einem Informationsstand der Grünen an der Katharinenkirche Hunderte von Flugblättern, in denen zum Boykott der Volkszählung aufgerufen wird.
  16339. 2.10.1989, Das Drogenkommissariat der Frankfurter Kriminalpolizei zerschlägt in Bornheim einen Dealerring. Nach einem halben Jahr intensiver Vorarbeit nimmt sie 18 Personen fest und beschlagnahmt sechseinhalb Kilogramm Heroin.
  16340. 21.6.1990, Die Stadt macht ihre Ankündigung wahr und beschlagnahmt erstmals ein Haus in Bockenheim. Kurz darauf schließen Eigentümer und Magistrat einen Vertrag ab.
  16341. 19.10.1991, Bei einer Großrazzia auf dem Flohmarkt am Sachsenhäuser Mainufer beschlagnahmt die Polizei 500.000 unversteuerte Zigaretten und verhaftet fünf Personen wegen des Verstoßes gegen das Abgabegesetz.
  16342. 4.11.1996, Die Steuerfahndung sucht die Geschäftsstelle des Fußballvereins Eintracht Frankfurt auf und beschlagnahmt Akten über ein Vertragswerk mit dem früheren Eintracht-Stürmer Anthony Yeboah.
  16343. 7.2.1999, Das Bundeskriminalamt beschlagnahmt die bisher größte Menge Ecstasy, die bisher in Deutschland sichergestellt worden ist: Fahnder nehmen in einem Hotel in der Innenstadt zwei Männer fest, die 65.000 der vor allem in Diskotheken gehandelten Tabletten bei sich hatten.
  16344. 5.2.1954, Nach völliger Renovierung öffnet das bisher von den Amerikanern beschlagnahmte Theater im Weißfrauenhof (Little Theatre) unter dem alten Namen „Olympia-Lichtspiele“ wieder seine Pforten für das Frankfurter Publikum.
  16345. 24.12.1954, Die seit 1946 beschlagnahmte Kirche der Dornbusch-Gemeinde wird offiziell zurückgegeben.
  16346. 30.6.1958, Das von den Amerikanern seit 1945 als PX-Verkaufsstelle und Restaurant beschlagnahmte Schumanntheater wird freigegeben.
  16347. 9.12.1918, Die städtische Militärkommission gibt sämtliche bisher noch beschlagnahmten Schulgebäude frei, d.h. ab heute wird wieder Schulunterricht erteilt.
  16348. 19.7.1947, Feierliche Zurückholung der 1942 beschlagnahmten, ausgebauten und auf den „Glockenfriedhof“ nach Hamburg gebrachten Domglocken. Die Gloriosa oder Kaiserglocke, wie die anderen Glocken 1877 in Dresden gegossen, ist die größte Glocke, sie wiegt 12 Tonnen.
  16349. 12.8.1952, Unterzeichnung des Vertrages über die Rückgabe des bisher von den amerikanischen Dienststellen beschlagnahmten Lessing-Gymnasiums im IG-Hochhaus.
  16350. 28.5.1956, Freigabe der letzten noch von den Amerikanern beschlagnahmten Frankfurter Hotels, des „Carlton“ und des „Excelsior“.
  16351. 31.7.1947, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Abgeordneten danken Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb zur Wiederkehr des ersten Jahrestages seiner Amtsübernahme für seine aufopfernde Arbeit. Debattiert wird über die Freigabe beschlagnahmter Wohnungen.
  16352. 9.9.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Brennstoffversorgung. Die Stadtverordneten ersuchen den Magistrat, die Besoldungsreform für die städtischen Hilfsbeamten zu beschleunigen. Des Weiteren: Errichtung von Notklassen an der staatlichen Maschinenbauschule, Stellenumwandlung und Stellenschaffung für Oberlehrer an der Musterschule.
  16353. 15.6.1988, 10jähriges Jubiläum des „elektronischen Zöllner“ auf dem Rhein-Main-Flughafen, ein Datenverarbeitungssystem, das die Abfertigung ausländischen Luftfrachtgutes beschleunigt.
  16354. 20.8.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Errichtung eines Mahnmals zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, Bewilligung finanzieller Mittel für den beschleunigten Schulausbau; die Abgeordnetensitze der Deutschen Partei bleiben nach Aus- bzw. Übertritten in die FDP-Fraktion unbesetzt.
  16355. 9.2.1960, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt in einem beschleunigten Verfahren einen 27jährigen hiesigen Schreiner, der in den späten Abendstunden des 21.01. d. J. in die Salzmannschule in Niederrad eingedrungen ist und dort antisemitische Hetzparolen angeschrieben hat, zu fünf Monaten Gefängnis ohne Bewährung.
  16356. 5.7.1984, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann sprechen sich gegen die geplante Aufführung des Fassbinder-Stücks „Der Müll, die Stadt und der Tod“ während der von der Alten Oper organisierten „Frankfurter Feste“ aus. Die Stadtverordneten beschließen den beschleunigten Ausbau des Rothschild-Palais zum Jüdischen Museum.
  16357. 13.2.1975, Eröffnung des „Zentralrufs der Autoversicherer“ als kostenloser Service für Verkehrsteilnehmer und zur Beschleunigung der Schadensregulierung, Guiollettstraße 19.
  16358. 23.1.1934, Die Vertreter des 1919 gegründeten Bundes Frankfurter Gebirgs- und Wandervereine beschließen dessen Auflösung.
  16359. 5.3.1933–6.3.1933, In der Nacht vom 5. zum 6. März 1933 tagen im Gewerkschaftshaus die Führungsgremien der Eisernen Front, der Gewerkschaften und der SPD und beschließen angesichts der Wahlergebnisse, sämtliche Pläne für einen bewaffneten Widerstand aufzugeben.
  16360. 29.9.1932, Die Vorstände der 29 Frankfurter Erwerbslosenküchen beschließen einstimmig, ab dem 18.10. d. J. die Küchen wieder zu öffnen.
  16361. 5.4.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Aufgrund des tätlichen Angriffs eines kommunistischen Bürgerschaftsvertreters auf den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung in der vorigen Sitzung soll nun die Geschäftsordnung schärfer gehandhabt werden. Die Stadtverordneten beschließen die Gewährung einer Osterbeihilfe.
  16362. 6.12.1923, Im Hauptausschuss des preußischen Landtags wird über den neuen Vertrag zwischen dem Staat Preußen und der Stadt Frankfurt am Main betr. die Zukunft der Universität Frankfurt verhandelt und diesem folgende Zustimmung erteilt: „Der Ausschuss wolle beschließen, dem Landtag folgenden Antrag zu unterbreiten: der Landtag wolle beschließen, das Staatsministerium zu ersuchen, keinerlei den Bestand der preußischen öffentlichen Bildungseinrichtungen gefährdenden Maßnahmen zu treffen, ohne Anhörung des Landtags.“
  16363. 7.8.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) teilt mit, dass der Magistrat beschlossen habe, dem Geheimrat Dr. Leo Gans (1843-1935), anlässlich seines 85. Geburtstages am 04.08. d. J., als Pionier der chemischen Industrie und als eifrigem Förderer von Kultur und sozialen Einrichtung, das Ehrenbürgerrecht der Stadt Frankfurt am Main – der neunte Ehrenbürger seit 1795, jedoch der erste gebürtige Frankfurter – zu verleihen. Die Stadtverordneten stimmen diesem Antrag zu. Außerdem beschließen die Mandatsträger den Erwerb eines Grundstücks in der Schwanheimer Gemarkung („Euler’sche Grundstücke“) für Siedlungszwecke. Dort in der Gegend der Klärbecken bei Niederrad, dicht am Main, hat der Frankfurter Flieger und Flugzeugkonstrukteur August Euler (1868-1957) im Jahre 1910 eine großes Gelände erworben und darauf eine Flugzeugfabrik errichtet.
  16364. 28.9.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl zweier Mitglieder in den Großen Rats der Universität Frankfurt: u.a. der Kaufmann, Kommunalpolitiker und Mäzen Konsul Dr. jur. h.c. Karl Kotzenberg (1866-1940), 1919 Gründer der „Karl-Anna-Ludwig(-Kotzenberg)-Stiftung zur Einrichtung eines Lehrstuhls für Soziologie, von 1919 bis 1928 Stadtverordneter (DDP), 1923 Ehrenbürgerschaft der Frankfurter Universität, seit 1926 Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main-Hanau. Des Weiteren beschließen die Stadtverordneten: Erhöhung des städtischen Zuschusses an das Freie Deutsche Hochstift, Nachbewilligung von finanziellen Mitteln zum Haushaltsplan des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts für 1925, Genehmigung der Errichtung mehrerer städtischer Wohngebäude.
  16365. 28.11.1918, Generalversammlung des neu gegründeten „Demokratischen Vereins“ im Bürgersaal des Rathauses. Die ca. 2.000 Mitglieder beschließen einstimmig, dass der § 1 der Satzungen künftig lauten soll: „Die Vereinsmitglieder stehen auf dem Boden des Programms der Deutschen Demokratischen Partei.“
  16366. 18.8.2000, Die demokratischen Parteien im Magistrat beschließen eine „Frankfurter Erklärung zu Rassismus und Antisemitismus“ Zugleich komplettiert die Stadtregierung die Jury zur Verleihung des Ignatz-Bubis-Preises für Toleranz und Verständigung, der Ende 2000 zum ersten Mal vergeben werden soll.
  16367. 17.8.2000, SPD, Grüne und FDP im Römer beschließen einen gemeinsamen Antrag zur Umbenennung der Obermainbrücke in Ignatz-Bubis-Brücke.
  16368. 22.1.1901, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Beschluss eines erweiterten Gemeindewahlrechts: Mit beträchtlicher Mehrheit beschließen die Stadtverordneten den demokratischen Antrag, allen direkten Steuerzahlern das Gemeindewahlrecht zu verleihen.
  16369. 24.8.1946–25.8.1946, Die Landesgewerkschaften Hessen halten ihren ersten Gewerkschaftskongress in Frankfurt am Main ab und beschließen die Gründung des Freien Gewerkschaftsbundes Hessen, „der die bundesmäßige Zusammenfassung der nach Wirtschaftszweigen organisierten Landesgewerkschaften bildet.“ Zu Vorsitzenden des Gewerkschaftsbundes Hessen werden in geheimer Abstimmung gewählt: Willi Richter, Max Bock und Alfred Fuchs, allesamt aus Frankfurt am Main.
  16370. 23.12.1946, Die Stadtverordnetenversammlung verabschiedet einstimmig einen Haushaltsplan für das zu Ende gehende Rechnungsjahr 1946 mit einem Volumen von 124 Millionen Reichsmark und einer Deckungslücke von rund sechs Millionen. Die Stadtverordneten beschließen eine Resolution zur Lösung des Problems der deutschen Kriegsgefangenen.
  16371. 4.1.1952, Die Funktionäre der SPD aus allen Frankfurter Stadtteilen beschließen einstimmig, die für den 06.01. d. J. vorgesehene Aufführung des Veit-Harlan-Filmes „Unsterbliche Geliebte“ mit allen Mitteln zu verhindern. Der Besitzer des Lichtspieltheaters „Metro im Schwan“ sieht sich daraufhin veranlasst, den Film vom Spielplan zu streichen.
  16372. 19.6.1955, Die Vertreter der bisher in der Bundesrepublik Deutschland bestehenden örtlichen Erzgebirgsvereinen beschließen in Göttingen einstimmig den Zusammenschluss zum „Erzgebirgsverein e.V.“ mit Sitz in Frankfurt/M. (früher Schneeberg)“.
  16373. 28.7.1955, Vorstand und Elferrat der ersten Niederräder Karnval-Gesellschaft beschließen, dem Verein den Namen „Die Sterncher“ zu geben.
  16374. 25.9.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen den Bau der Schwanheimer Brücke und die Anschaffung einer Herz-Lungen-Maschine für die Chirurgische Universitätsklinik.
  16375. 27.11.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Nach heftigen Debatten beschließen die Stadtverordneten den Bau einer Theater-Doppelanlage mit einem Kostenaufwand von 20,3 Millionen DM und die Neugestaltung des Krankenhauses Höchst für rd. 27 Millionen DM.
  16376. 17.9.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss von Geländeenteignungen für die Errichtung der Nordweststadt. In einer sich anschließenden kurzen, nichtöffentlichen Sitzung beschließen die Stadtverordneten, dem jetzt aus dem Amt geschiedenen ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Professor Dr. Theodor Heuss, das Ehrenbürgerrecht der Stadt Frankfurt am Main zu verleihen. Professor Heuss ist der 15. Ehrenbürger Frankfurts seit 1795.
  16377. 18.1.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen einstimmig einen neuen Heizgastarif für die Main-Gas-Werke sowie das mit 26,6 Millionen DM veranschlagte Projekt einer Stadt- und Universitätsbibliothek auf dem Gelände an der Ecke Zeppelinallee/Bockenheimer Landstraße.
  16378. 25.10.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zweite Lesung des Haushaltsentwurfes. Des Weiteren beschließen die Stadtverordneten die Umbenennung des Gustav-Adolf-Platzes in Schweizer Platz. Der Treppenweg in Verlängerung der Luxemburgerallee, zwischen Röderbergweg und Ostparkstraße, erhält die Bezeichnung „Lili-Schönemann-Steige“. Anne Elisabeth Schönemann, genannt Lili (1758-1817), ist als „Goethes Lili“ in die Weltliteratur eingegangen.
  16379. 21.2.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen technische Einzelheiten für die zukünftige Stadtbahn.
  16380. 21.11.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen, den Niederurseler Hang als Universitätsgelände für die Naturwissenschaftliche und die Medizinische Fakultät zu nutzen.
  16381. 8.12.1965, Im Rathaus/Römer findet die abschließende Sitzung der Gesamtleitung der Bundesgartenschau statt. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) erläutert noch einmal die – letztendlich finanziellen – Gründe, die den Magistrat veranlasst haben, im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen für das Rechnungsjahr 1966 den Rücktritt vom Vertrag zur Durchführung der Bundesgartenschau 1969 zu beschließen.
  16382. 16.3.1967, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen die Neufassung der Betriebssatzung der Stadtwerke.
  16383. 6.7.1967, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen eine Verteuerung des Trinkwassers und der Straßenbahntarife. Stadtrat Walter Möller (1920-1971), Dezernent für Versorgung und Verkehr, wird für weitere 12 Jahre als hauptamtliches Magistratsmitglied wieder gewählt.
  16384. 28.1.1971, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen mit den Stimmen der SPD und FDP die Einrichtung eines „Kommunalen Kinos“.
  16385. 17.5.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen die Sperrung der Zeil für den Individualverkehr. Damit wird die größte Einkaufstraße der Bundesrepublik Deutschland zur Fußgängerzone.
  16386. 27.9.1973, 1400 Mitarbeiter des Stadtreinigungsamtes beschließen für den Rest des Tages die Arbeit einzustellen. Sie wollen damit ihrer Forderung nach einer Teuerungszulage von 300.- DM Nachdruck verleihen.
  16387. 29.1.1891, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Im Rahmen der nichtöffentlichen Sitzung beschließen die Stadtverordneten den Ankauf der Günthersburg und des angrenzenden Geländes.
  16388. 17.5.1892, Die Wahlprüfungskommission des preußischen Abgeordnetenhauses stellt betr. von Otto Wilhelm Jakob Heinrich Franz Grimms (1855-1925) Wahl mit acht zu fünf Stimmen endgültig fest: Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen: „Die Wahl des Stadtraths Grimm in Frankfurt für ungültig zu erklären“.
  16389. 29.9.1898, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saalhof: Die Stadtverordneten beschließen, dass an Stelle der bisherigen Feuerwache künftig nur ein Turmwächter auf dem Pfarrturm verbleibt; des Weiteren: Magistratsvorlagen und Ausschussberichte.
  16390. 10.12.1976, Parteitag der Frankfurter FDP. Die Freidemokraten beschließen zu den Kommunalwahlen 1977 keine Koalitionsaussagen zu treffen. Vorrangiges Ziel sei es, die absolute Mehrheit der SPD zu brechen.
  16391. 24.2.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen den Wiederaufbau der Alten Oper und die Einführung der Förderstufe in den Schulaufsichtsbezirken II (Goldstein, Schwanheim und Griesheim) und IX (Fechenheim-Süd) zum 01.08.1977.
  16392. 21.7.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung des städtischen Etats für 1977. Außerdem beschließen die Stadtverordneten eine Erhöhung ihrer Bezüge.
  16393. 13.10.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: CDU und FDP beschließen eine - gegenüber früheren Beschlüssen – ‚gemäßigte’ Erweiterung des Magistrats. Statt vier zusätzlichen hauptamtlichen Stadträten werden nur noch zwei verlangt, statt fünf zusätzlichen ehrenamtlichen Stadträten nur noch einer. Des Weiteren stimmt die CDU gegen die SPD und FDP für einen vierspurigen Ausbau der Ost-Zeil.
  16394. 23.2.1978, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen, im kommenden Schuljahr eine Förderstufe an der Friedrich-Fröbel-Schule einzurichten.
  16395. 25.1.1979, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl des neuen hauptamtlichen Stadtrats Karl-Heinrich Trageser (CDU). CDU und FDP verabschieden das Autobahnkonzept A 66 und damit den Tunnelbau Alleenring. Des Weiteren beschließen die Stadtverordneten den Bau des Gartenhallenbades Rebstock.
  16396. 31.1.1980, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Nur mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion verabschieden die Stadtverordneten den Etat der Stadt für 1980. Er hat ein Volumen von fast 3,4 Milliarden DM. Einstimmig beschließen die Parlamentarier die Annahme des Freundschaftsvertrages mit Tel Aviv.
  16397. 13.6.1985, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die CDU-Fraktion zieht überraschend ihren Antrag zurück, durch den die Rechte der Ortsbeiräte nachhaltig beschnitten werden sollen. Gegen die Stimmen der Grünen beschließen die Stadtverordneten eine Erhöhung der Diäten. Sie erhalten rückwirkend vom 01. April d. J. an 1200.- DM statt bisher 910.- DM.
  16398. 18.9.1986, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Ernst Gerhardt bringt den Haushaltsentwurf 1987 mit 4,640 Milliarden DM ein. Oberbürgermeister Wolfram Brück greift das Land Hessen wegen dessen Beschlusses scharf an, die Straßenbahn in der Frankfurter Innenstadt weiter fahren zu lassen. Die Entscheidung des FVV-Rats für eine „schienenfreie Innenstadt“ sei einstimmig erfolgt, also auch mit der Zustimmung des Landes. CDU- und SPD-Stadtverordnete beschließen gegen die Stimmen der Grünen, Frankreichs Staatspräsident François Mitterand das Ehrenbürgerrecht der Stadt zu verleihen.
  16399. 29.11.1986, Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen eine Änderung der Netzkonzeption des Frankfurt Verkehrsverbundes (FVV), bei der die Straßenbahnlinie 11 eine wichtige Rolle spielt.
  16400. 24.7.1987, Einvernehmlich beschließen Vertreter der Stadtwerke, der Denkmalschutzbehörden, der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und der Stadt Frankfurt am Main, das jüdische Ritualbad an seinem Fundort am Börneplatz zu erhalten und die freigelegten Ghettoreste in das neue Kundenzentrum der Stadtwerke als künftige Dependance des Jüdischen Museums zu integrieren. In den folgenden Wochen formiert sich erheblicher Widerstand gegen den Neubau. Einem Aktionsbündnis „Rettet den Börneplatz“ gehören u.a. Vertreter der christlichen Großkirchen, der Jüdischen Gemeinde, des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie der Fraktionen von SPD und Grünen an.
  16401. 16.11.1989, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Nach einer langen Debatte beschließen SPD, CDU und Grüne eine Resolution, in der sie „ihre Freude über die Öffnung der Grenzen“ zum Ausdruck bringen. Hans Busch, seit 1977 Stadtverordneter, wird zum neuen Stadtverordnetenvorsteher gewählt.
  16402. 22.10.1992, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Martin Grüber eröffnet eine Debatte zur Finanzlage der Kommune und verteidigt seine Haushaltspolitik. Die Schulden der Stadt Frankfurt am Main erreichen einen neuen Rekord. Mit einer vertraulichen Vorlage, die SPD und Grüne beschließen, klettert die städtische Schuldenlast einschließlich der Eigenbetriebe auf 7,35 Milliarden DM.
  16403. 22.3.1993, Die Stadt Frankfurt am Main und die Sportgemeinde Eintracht Frankfurt beschließen einen Sanierungsplan für die heruntergekommenen Funktionsräume in der Tribüne am Riederwald.
  16404. 19.5.1993, Die SPD-Stadtverordneten votieren mit deutlicher Mehrheit (31 von 33 Stimmen) für eine Abwahl des Stadtkämmerer Martin Grüber, „weil kein erforderliches Vertrauensverhältnis mehr vorhanden ist.“ Die 15 Abgeordneten der Grünen beschließen die Ablösung Grübers einstimmig.
  16405. 27.1.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: SPD und Grüne beschließen gegen die Stimmen der CDU den Haushaltsetat 1994.
  16406. 13.10.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen von SPD, Grünen und Republikanern beschließen die Stadtverordneten die Privatisierung des Abfallwirtschaftsamtes.
  16407. 20.1.1996, SPD-Unterbezirksparteitag im Haus Ronneburg. Im zweiten Anlauf beschließen die Delegierten, dass Kulturdezernentin Linda Reisch für weitere sechs Jahre Stadträtin bleiben soll.
  16408. 12.9.1996, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kämmerer Tom Koenigs bringt den Etat-Entwurf 1997 ein. SPD und CDU beschließen, ein neues Wohnviertel auf dem Riedberg zu errichten.
  16409. 26.10.1996, CDU-Kreisparteitag im Bürgerhaus Bornheim. Oberbürgermeisterin Petra Roth fordert die SPD auf, sich „ihrer Pflichten zu erinnern“ und an den „Runden Tisch“ der demokratischen Parteien im Römer zurückzukehren. Die Delegierten beschließen das CDU-Programm für die Kommunalwahl am 02.03.1997.
  16410. 12.12.1996, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: CDU, SPD und Grüne beschließen den städtischen Haushalt 1997.
  16411. 16.10.1997, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmig beschließen CDU, SPD, Grüne und FDP die Einberufung eines Akteneinsichtsausschusses, der die „Intendantenaffäre“ aufklären soll.
  16412. 13.11.1997, Aus Protest gegen miserable Studienbedingungen beschließen Studierende an der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf einer Vollversammlung den Streik auszurufen. 2.000 Studierende demonstrieren in der Innenstadt.
  16413. 13.11.1997, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Achim Vandreike (SPD) wird mit Stimmen von CDU und SPD zum neuen Frankfurter Bürgermeister gewählt. Er ist damit offizieller Stellvertreter von Oberbürgermeisterin Petra Roth. Außerdem beschließen die Stadtverordneten die Gründung einer Jugendbeschäftigungsgesellschaft.
  16414. 22.4.1998, Nach 111 Jahren kündigt das Traditionskaufhaus M. Schneider das Ende an. Weil die Stammkundschaft ausbleibt, der Umsatz eingebrochen ist und das Kapital für die nötige Sanierung fehlt, beschließen die Gesellschafter das Aus. 200 Mitarbeiter sind von dieser Entscheidung betroffen. Zum Ausverkauf am Jahresende wird bei M. Schneider noch einmal großer Umsatz gemacht.
  16415. 18.8.2000, Die demokratischen Parteien im Magistrat beschließen eine „Frankfurter Erklärung zu Rassismus und Antisemitismus“. Zugleich komplettiert die Stadtregierung die Jury zur Verleihung des Ignatz-Bubis-Preises für Toleranz und Verständigung, der Ende 2000 zum ersten Mal vergeben werden soll.
  16416. 1.2.2001, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten nehmen die Leitlinien der Frankfurter Lokalen Agenda 21 zur Kenntnis und beschließen, die darin formulierten Ziele im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu unterstützen. Des Weiteren beschlossen wird der Bau eines Bildungszentrums im Ostend. Die Musikschulen und die Volkshochschule sollen auf das ehemalige Gelände des Landwirtschaftlichen Vereins umziehen. Das Hoch’sche Konservatorium kann dann auch das Philanthropin für die Schule der Jüdischen Gemeinde Frankfurt freimachen. Wohnungsdezernent Nikolaus Burggraf verteidigt seine Entscheidung, das Studentenwohnheim der Fachhochschule im Nordwestzentrum aufzugeben, ohne dass für die 160 Zimmer Ersatzwohnraum entsteht. Aus dem Wohnheim soll ein Hotel werden.
  16417. 11.5.2001, Rund 30 Vertreter von Städten und Landkreisen im Rhein-Main-Gebiet beschließen auf der dritten Regionalkonferenz in Bad Vilbel unter Vorsitz von Oberbürgermeisterin Petra Roth einstimmig, dass sich die Region, mit der Stadt Frankfurt am Main an der Spitze, um die Ausrichtung der Olympischen Spiele für das Jahr 2012 oder später bewerben soll.
  16418. 27.3.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: CDU, SPD, Grüne und FDP beschließen den kommunalen Etat 2003 mit einem Rekord-Defizit. Mit den Stimmen der „linken Mehrheit“ (SPD, Grüne, FAG, PDS und Europaliste) sowie der Republikaner wird eine „Resolution für den Frieden“ verabschiedet. Darin wird der militärische Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein scharf verurteilt und das „sofortige Ende der Kampfhandlungen“ gefordert.
  16419. 18.9.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten beschließen eine Neuordnung des Zeil-Areals auf dem ehemaligen Telekom-Gelände, zukünftig sämtliche Cross-Boarder-Geschäfte zu unterlassen und alle Reformen der Gewerbesteuer abzulehnen, die auf deren Schwächung oder Abschaffung hinauslaufen.
  16420. 3.12.2005, Die zur Linkspartei umbenannte PDS und die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit beschließen, bei der Kommunalwahl 2006 gemeinsam als „Die Linke. WASG“ anzutreten.
  16421. 28.2.2008, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: CDU, Grüne und FDP beschließen den städtischen Etat 2008.
  16422. 10.5.2007, Studierende der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Fachhochschule Frankfurt beschließen bei Vollversammlungen die zum Wintersemester geplanten Studiengebühren zu boykottieren. Anschließend demonstrieren rund 1.000 Studierende in der Innenstadt.
  16423. 9.8.2007, Die städtische Stadion Gesellschaft stellt sich neu auf: Die Stadtverordneten beschließen für das Stadion im Stadtwald eine neue städtische Gesellschaft. Sie heißt „Sportpark Stadion GmbH“ und geht aus der Verschmelzung der „Stadion GmbH Frankfurt am Main“ mit der „Waldstadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH“ hervor.
  16424. 10.7.2014, Im Zusammenhang mit der Neuaufstellung der „Werkstatt Frankfurt“ beschließen der Vorstand und die Mitgliederversammlung die Gründung von drei gemeinnützigen Gesellschaften.
  16425. 11.6.2015, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit großer Mehrheit beschließen die Mandatsträger auf Antrag der SPD-Fraktion den früheren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847-1934) aus der Liste der Frankfurter Ehrenbürger zu streichen. Dagegen stimmen lediglich die Bürger für Frankfurt (BFF). Hindenburg war 1933 – wie auch Adolf Hitler – zum Ehrenbürger der Mainstadt ernannt worden.
  16426. 13.3.1934, Zweite Sitzung des Gemeinderates. Offiziell heißt es jetzt nicht mehr „Sitzungen der Beschließenden Ausschüsse I und II“, sondern „Sitzungen des vorläufigen Gemeinderates“. Eingangsreden von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger. Im Anschluss daran stellen Krebs und Stadtkämmerer Prof. Friedrich Lehmann den Haushaltsplanentwurf 1934 vor. Regelung der Verhältnisse der Frankfurter Theater-Pensions-Anstalt. Der Weiterbestand der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird von Oberbürgermeister Krebs zugesichert.
  16427. 15.9.1935, Der nach Nürnberg einberufenen so genannte „Parteitag der Freiheit“ der NSDAP (10.-16.09.1933) beschließt das „Reichsbürgergesetz“ und das „Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“. Sämtliche deutschen Juden und Jüdinnen sind mit diesem Tag offiziell Bürger ‚zweiter Klasse’.
  16428. 18.12.1933, Die Einzelhandels-Gemeinschaft Hessen-Nassau beschließt, den Rabatt im rhein-mainischen Wirtschaftsgebiet wieder einzuführen. Der selbständige Lebensmitteleinzelhandel entscheidet daraufhin, ebenfalls drei Prozent Rabatt in Form einer Einheitsmarke einzuführen.
  16429. 11.7.1933, Der Senat der Johann Wolfgang Goethe-Universität beschließt, sieben Studierende, die sich während ihrer Zugehörigkeit zur Universität im kommunistischen Sinne betätigt haben, vom weiteren Universitätsstudium auszuschließen. Grundlage ist der Erlass des preußischen Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung vom 29.06. d. J., wonach kommunistischen Studenten der weitere Zugang zur Universität verwehrt werden soll.
  16430. 26.6.1933, Der Verband Preußischer Polizeibeamten, Ortsgruppe Frankfurt, beschließt auf ihrer Mitgliederversammlung die organisatorische Auflösung der bisher zum alten Preußischen Polizeibeamtenverband (Schrader-Verband) gehörenden Ortsgruppe.
  16431. 10.4.1933, Der Magistrat beschließt die Auflösung des städtischen Wohnungsamtes.
  16432. 22.6.1932, Organisierter Überfall der NSDAP auf die Universität Frankfurt. SA-Mitglieder in Uniform postieren sich vormittags in geschlossenen Trupps vor dem Universitätsportal. Es kommt zu Übergriffen auf linke Studenten mit Verletzten. Rektor Prof. Erwin Madelung (1881-1972) verfügt die sofortige Schließung der Universität. Zwei SA-Männer erhalten wegen Landesfriedensbruchs neun bzw. zehn Monate Gefängnis. Der Senat beschließt, den Universitätsbetrieb am 23.06. in vollem Umfang wieder aufzunehmen. Durch strenge Kontrollen an den Eingängen wird dafür Sorge getragen, dass nur Studierende mit dem für das Sommersemester 1932 gültigen Studienausweis die Gebäude betreten dürfen.
  16433. 31.5.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) führt zwei neue Magistratsmitglieder in ihr Amt ein. An Stelle des verstorbenen Dr. Otto Linse (DVP) wird Dr. Ludwig Fertsch (DVP) in den Magistrat delegiert, an die Stelle des nationalsozialistischen Stadtrats Walter Kramer tritt Walter Heyse. Beschlossen werden die Verlängerung des Notetats und der Verkauf städtischer Häuser an die Leipziger Lebensversicherungsgesellschaft. Stadtverordnetenvorsteher Leonhard Heißwolf (SPD) beschließt die Sitzung mit ehrenden Worten für den scheidenden Bürgermeister Dr. med. h.c. Eduard Gräf (1870-1936), dem der Magistrat die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verleiht.
  16434. 15.5.1932, Der Verein Erwerbslosenküche Frankfurt ist finanziell am Ende und beschließt mit dem heutigen Tag die Schließung seiner Einrichtungen während des Sommers.
  16435. 10.5.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Eine Mehrheit von rechtsgerichteten Abgeordneten beschließt die Absetzung des skandalumwitterten Stücks „Zero“ von Fritz von Unruh im Schauspielhaus. Wahl von Dr. med. Karl Schlosser (1876-1952) zum Bürgermeister – als Nachfolger von Dr. Eduard Gräf (1870-1936), von 1920 bis 1932 Bürgermeister in Frankfurt am Main und Dezernent für Wohlfahrtspflege. Seit 1920 wirkt Schlosser als erster ärztlicher Gesundheitsdezernent in Frankfurt am Main und übernimmt zusätzlich zum Gesundheitsamt die Leitung des Fürsorgeamtes.
  16436. 7.1.1932, Der Magistrat beschließt, mit Wirkung vom 01.01.1932 ab, die Markthallen-Standgebühren um 10 Prozent zu ermäßigen.
  16437. 12.11.1931, Der Magistratswahlausschuss beschließt in seiner Sitzung mit Stimmenmehrheit, den Königsberger Stadtkämmerer Dr. Friedrich Lehmann (1888-1960) den Stadtverordneten als Kämmerer vorzuschlagen.
  16438. 22.6.1931, Der Magistrat beschließt, dem Ingenieur Oskar von Miller (1855-1934) in Anerkennung seiner Verdienste um die Internationale Elektrotechnische Ausstellung 1891 in Frankfurt am Main und in Würdigung seiner Erfolge auf dem Gebiet der Elektrotechnik und Elektrowirtschaft aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Elektrotechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main zu verliehen.
  16439. 30.5.1931, Das Kuratorium des Frankfurter Goethe-Preises beschließt in seiner Sitzung, zu Ehren der Mutter Goethes, den Goethe-Preis in Höhe von 10.000.- Reichsmark der Schriftstellerin und Vizepräsidentin der Preußischen Dichterakademie, Dr. Ricarda Huch (1864-1947), zu verleihen.
  16440. 10.4.1931, Auf einer außerordentlichen Generalversammlung beschließt die Gemeinnützige Krankenhilfe, ihre Tätigkeit vorerst einzustellen.
  16441. 5.12.1930, Die Hauptversammlung der Frankfurter Gasgesellschaft beschließt, die Frankfurter Gas AG zu liquidieren. Die Liquidation ist durch die Verschmelzung der Frankfurter Gasgesellschaft mit den städtischen Werken notwendig geworden.
  16442. 17.3.1930, Der Magistrat beschließt die völlige Beseitigung des sog. Ulrichsteins am Sachsenhäuser Mainufer sowie den Bau der Friedrich-Ebert-Siedlung an der Mainzer Landstraße.
  16443. 13.7.1929, Die 1919 nach Heidelberg verlegte „Straßburger Wissenschaftliche Gesellschaft“ beschließt in der Generalversammlung aufgrund einer Einladung der Universität Frankfurt ihre Übersiedlung von Heidelberg in die Mainstadt. Sie nennt sich „Straßburger Wissenschaftliche Gesellschaft an der Universität Frankfurt am Main“.
  16444. 22.1.1929, Die in den Räumen der Industrie- und Handelskammer tagende Versammlung von Vertretern der Großindustrie, des Handels und des Transportgewerbes beschließt die Gründung eines Reichsverbandes Deutscher Lastkraftwagenbesitzer zu dem Zweck, den Verkehr mit Nutzkraftfahrzeugen zu fördern und die gemeinsamen Interessen aller Besitzer von Lastkraftwagen, Lieferwagen, Zugmaschinen usw. wahrzunehmen.
  16445. 5.4.1928, Der Magistrat beschließt, dem vereinigten städtischen Wohlfahrts- und Jugendamt die Bezeichnung „Fürsorgeamt“ zu verleihen.
  16446. 20.1.1928, Der Vorstand der 1887 von der Freiin Hannah Louise von Rothschild (1850-1892) zum Andenken an ihren 1886 verstorbenen Vater, Freiherr Mayer Carl von Rothschild (1820-1886), geschaffenen Stiftung „Freiherrlich Carl von Rothschild’schen öffentliche Bibliothek“ beschließt aufgrund der Entwertung des Stiftungsvermögens infolge der Inflation die Auflösung dieser Stiftung. Die Rothschild’sche Bibliothek mitsamt ihrem Domizil wird im gleichen Jahr von der Stadt Frankfurt am Main übernommen und fließt schließlich in die „Stadt- und Universitätsbibliothek“ ein.
  16447. 16.2.1927, Der Hauptausschuss des Preußischen Landtags beschließt in seiner heutigen Sitzung, der bisherigen Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main den Charakter einer Kunsthochschule zuzuerkennen.
  16448. 29.8.1926, Abschiedsfeier für den nach 33jähriger Tätigkeit (1892-1926) in den Ruhestand tretenden Ersten Kapellmeister des Frankfurter Opernhauses, Dr. Ludwig Rottenberg (1864-1932). Der Aufsichtsrat der Bühnen-AG. beschließt, Rottenberg zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen zu ernennen.
  16449. 27.1.1925, Der Magistrat beschließt die Anbringung einer Steinhausen-Gedächtnistafel am Wohnhaus des im letzten Jahr verstorbenen Malers und Graphikers Prof. Wilhelm Steinhausen (1846-1924), Wolfsgangstraße 152 auf städtische Kosten.
  16450. 5.1.1925, Der Magistrat beschließt die Anbringung einer Hans Thoma-Gedächtnistafel am Haus Wolfsgangstraße 150.
  16451. 18.3.1920, Eine von der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) ins Schumanntheater einberufene Massenversammlung mit 8.000 Personen beschließt, in die Betriebe zu gehen und dort abzustimmen, ob die Arbeit am 19.03. wieder aufgenommen werden soll.
  16452. 21.2.1920, Der Verein „Städtisches Kindergärtnerinnen-Seminar“ beschließt in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Übergabe des Kindergärtnerinnenseminars und der Haushaltungs- und Gewerbeschule an die Stadt Frankfurt am Main.
  16453. 21.2.1919, Eine Versammlung von Volksschullehrern beschließt die Gründung einer Frankfurter Volksschullehrervereinigung mit dem Ziel, die schulpolitischen Forderungen des „Deutschen Lehrervereins“ umzusetzen.
  16454. 14.9.1918, Der Magistrat (Tiefbau-Amt) beschließt im Einvernehmen mit dem Polizeipräsidium, die Umbenennung der „Rosengasse“ in „Schüppengasse“.
  16455. 8.2.1917, Der Magistrat beschließt, der Handels-Realschule den Namen „Merton-Realschule (Handels-Realschule mit höherer Handelsschule)“ zu verleihen.
  16456. 15.5.1916, Eine außerordentliche Generalversammlung des Dombauvereins (gegründet am 12.09.1867, Ausbau und Ausschmückung des Doms) beschließt die Auflösung des Vereins.
  16457. 16.10.1914, In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließt der Verein „Ferienheimgesellschaft Frankfurt am Main“ seine Auflösung. Das Vereinsvermögen fließt an eine „Stiftung zur Versorgung der Hinterbliebenen im Felde gefallener Soldaten.“
  16458. 13.12.2000, Der langjährige, nun scheidende Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, Frank Niethammer, wird während eines Empfangs zum Ende seiner Amtszeit mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Zuvor beschließt die Vollversammlung der Kammer, die vom Land Hessen geplante IT-Akademie mit einer Million DM zu unterstützen. Die Stiftung, die die neue Akademie führen wird, soll den Namen Niethammers tragen.
  16459. 13.12.2000, Die Evangelische Regionalversammlung beschließt das Aus für die Diakoniestation Höchst.
  16460. 28.4.2000, Der Magistrat beschließt einstimmig die Verleihung eines „Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung“ sowie dessen Satzung. Der Preis ist mit 100.000.- DM dotiert und soll alle drei Jahre verliehen werden.
  16461. 24.3.2000, Der Magistrat beschließt einstimmig den Bau eines neuen Waldstadions.
  16462. 10.12.1938, Der Vorstand der 1901 errichteten Georg und Franziska Speyer’schen Studienstiftung beschließt deren Auflösung.
  16463. 11.8.1946, Delegiertentagung der Gewerkschaft „Handel und verwandte Gewerbe“ aus Groß-Hessen. Man beschließt eine Landesorganisation in Form der Industriegruppe zu bilden. Zum Landesvorsitzenden wird der Frankfurter Alfred Fuchs gewählt.
  16464. 14.11.1946, Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, die Bürgerstraße zwischen Wiesenhüttenstraße und Scharnhorststraße in Wilhelm-Leuschner-Straße umzubenennen. In dieser Straße liegt das Frankfurter Gewerkschaftshaus.
  16465. 28.11.1946, Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, im Schloss Wächtersbach ein Altersheim zu errichten, das zur Hälfte für Fürsorgeempfänger und Sozialrentner offen stehen soll. Wiederhergestellt werden soll die Friedrich-Ebert-Siedlung.
  16466. 6.10.1947, Der Magistrat beschließt unter dem Tagesordnungspunkt „Ehrenbürger betr.“: „Hitler und Göring waren unwürdig, Ehrenbürger der Stadt Frankfurt zu sein. Da das Ehrenbürgerrecht mit dem Tode erlischt, erübrigt sich eine förmliche Aberkennung. Die Namen der Genannten sind unter den früheren Ehrenbürgern der Stadt nicht mehr zu nennen.“
  16467. 1.2.1948, Eine Mitgliederversammlung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt beschließt ein Gemeinde-Statut. Die Amtsdauer des neunköpfigen Vorstandes beträgt ein Jahr.
  16468. 14.4.1950, Der überparteiliche Frauenverband Frankfurt beschließt, kommunistische Parteimitglieder auszuschließen.
  16469. 25.11.1950, Der Bundeshauptausschuss des Deutschen Turnerbundes beschließt in Bremen, Frankfurt am Main zu seinem Sitz zu machen und ein „Bundeshaus für Turner“ zu errichten.
  16470. 9.1.1952, Die SPD-Fraktion im Frankfurter Stadtparlament beschließt, den bisherigen Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub dem Magistrat als neuen Polizeipräsidenten vorzuschlagen.
  16471. 14.1.1952, Der Magistrat beschließt, die Stelle des Polizeipräsidenten öffentlich auszuschreiben, sofern das hessische Innenministerium dem Antrag der Stadt Frankfurt am Main auf Versetzung des suspendierten Ex-Polizeipräsidenten Willy Klapproth in den Wartestand zustimme.
  16472. 5.2.1952, Um Verwechslungen auszuschalten, beschließt der Magistrat, das Kulturamt in Amt für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung umzubenennen.
  16473. 25.2.1952, Der Magistrat beschließt, den Frankfurter Goethepreis nur noch alle drei Jahre zur Feier des Geburtstages Goethes am 28. August zu verleihen.
  16474. 8.12.1952, Der Magistrat beschließt, die Patenschaft für die sudetendeutsche Stadt Teplitz-Schönau zu übernehmen.
  16475. 13.3.1953, Entgegen den Wünschen des Bundesrates und des Verwaltungsrates der Bundesanstalt beschließt das Bundeskabinett, nicht Frankfurt am Main, sondern Köln als Sitz der Bundesanstalt für den Güterfernverkehr zu bestimmen.
  16476. 21.11.1953, Der hessische Bundesverband der Flüchtlinge aus der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands e. V. beschließt seine Auflösung und die Eingliederung seiner Mitglieder in den hessischen Landesverband der Sowjetzonenflüchtlinge.
  16477. 18.10.1954, Der Magistrat beschließt, in diesem Jahr dem Einzelhandel die Genehmigung zu erteilen, am „Kupfernen Sonntag“, dem dritten Sonntag vor Weihnachten, die Geschäfte von 14 bis 18 Uhr offen zu halten.
  16478. 25.4.1955, Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main beschließt, eine öffentliche, freiwillige Schutzimpfung gegen die Kinderlähmung durchführen zu lassen. Die Impfung betrifft alle Kinder, die zwischen dem 01.01.1937 und dem 31.12.1954 geboren sind.
  16479. 22.9.1955, Der Gemeinderat der Jüdischen Gemeinde beschließt, Gemeindesteuern zu erheben und durch das Finanzamt einziehen zu lassen. Vom Hessischen Ministerium für Erziehung und Volksbildung am 06.09.1956 gebilligt, tritt diese Regelung ab 01.10.1956 in Kraft.
  16480. 10.10.1956, Der Hessische Landtag beschließt einstimmig, das Institut für Modeschaffen in seiner Eigenschaft als Fachschule in das Schulkostengesetz aufzunehmen, wodurch dessen Fortbestand endgültig gesichert ist.
  16481. 16.4.1957, Der Gesundheitsausschuss der Stadtverordneten beschließt entsprechend einer Magistratsvorlage, die Polio-Schutzimpfung auch in der Mainstadt durchzuführen.
  16482. 10.2.1958, Der Magistrat beschließt, dem Sozial- und Religionsphilosophen Professor Martin Buber (Jerusalem) anlässlich seines 80. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main zu verleihen.
  16483. 2.6.1958, Der Magistrat beschließt, sich an den Wiederherstellungskosten für das Anne-Frank-Haus in Amsterdam, die auf rund 220.000.- DM beziffert werden, mit 20.000.- DM zu beteiligen.
  16484. 1.9.1958, Der Magistrat beschließt den Bau des Doppeltheaters nach den Plänen von Architekt Otto Apel (2,3 Millionen DM).
  16485. 28.10.1958–30.10.1958, Jahreshauptversammlung der Deutsch-Indischen Gesellschaft. Annähernd 700 Mitglieder der 1952 gegründeten Gesellschaft treffen sich zu Besprechungen über die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Indien. Der Wirtschaftsbeirat der Gesellschaft erörtert Möglichkeiten, den Import indischer Produkte in die Bundesrepublik zu erhöhen. Außerdem beschließt die Gesellschaft, das geplante „Indische Zentrum in Deutschland“ nach Frankfurt am Main zu holen. Zu diesem Zweck verlegt die Deutsch-Indische Gesellschaft ihren Hauptsitz von Stuttgart in die Mainmetropole.
  16486. 29.12.1958, Die Zweite Frankfurter Strafkammer beschließt, den seit Anfang des Jahres unter Mordverdacht an der Prostituierten Rosemarie Nitribitt festgehaltenen 36 Jahre alten Heinz P. freizulassen.
  16487. 1.7.1960, Der Arbeitskreis der Freunde Ghanas in Frankfurt am Main beschließt, sich in Deutsch-Ghanaische Gesellschaft umzubenennen.
  16488. 17.4.1961, Der Magistrat beschließt die Einstellung der Freilichtspiele der Städtischen Bühnen im Karmeliterhof mit der Maßgabe, den früheren Zustand des Klosterhofes wiederherzustellen.
  16489. 12.6.1961, Der Magistrat beschließt, die mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main verbundene Dotation in Höhe von bisher 10.000.- DM auf 50.000.- DM zu erhöhen.
  16490. 25.7.1961, Verhaftung des auch für die Frankfurter Verkehrsplanung engagierten Verkehrswissenschaftlers Professor Kurt Leibbrand auf Grund eines Haftbefehles des Amtsgerichtes Stuttgart. Bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart ist ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes während der NS-Zeit anhängig. Großes Entsetzen in allen Fraktionen und im Magistrat. Dennoch soll der Bau der Tiefbahn nicht verzögert werden. Am 14.08. d. J. beschließt der Magistrat, den Vertrag mit Leibbrand zu lösen
  16491. 27.9.1961, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion beschließt einstimmig, den durch den Tod von Stadtrat Dr. Karl Altheim (1899-1961) freigewordenen hauptamtlichen Sitz im Stadtrat ihrem Fraktionsvorsitzenden Walter Möller (1920-1971) anzuvertrauen.
  16492. 8.1.1962, In seiner ersten Sitzung im neuen Jahr beschließt der Magistrat einstimmig den Ankauf einer Bronzebüste des verstorbenen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) von der Hand des Bildhauers Otto Weber-Hartl (Bad Homburg).
  16493. 12.3.1962, Der Magistrat beschließt, von 10.000 Tauben im Stadtgebiet 2.000 mit Giftweizen zu töten. Der Tierschutzverein reagiert mit Protesten.
  16494. 30.4.1962, Der Magistrat beschließt, die geplante Gedenkstätte für den verstorbenen Schöpfer des Marshallplanes, den früheren US-Außenminister George Marshall, gegenüber dem Eingang des Opernhauses zu errichten.
  16495. 2.7.1962, Der Ältestenausschuss der Stadtverordnetenversammlung beschließt erstmals in der Kommunalgeschichte Frankfurts, drei Lesungen zum Haushaltsplan vorzunehmen.
  16496. 20.8.1962, Der Magistrat beschließt den Bau eines Fußgängertunnels am Hauptbahnhof sowie die Ausgaben von 36 Millionen DM für die Errichtung des Schulzentrums in der Nordweststadt.
  16497. 15.10.1962, Der Magistrat beschließt den Bau eines Heizkraftwerkes in Niederrad, Goldsteinstraße. Die Leistungsfähigkeit dieses neuen Werks soll einem Viertel des gesamten Frankfurter Stromverbrauchs entsprechen.
  16498. 11.2.1963, Der Magistrat beschließt, nach 1962 und 1963 auch 1964, jährlich ein Objekt in Israel mit einer Spende aus Mitteln der Stadt zu fördern. 1962 und 1963 erhält ein Schulprojekt in Israel jeweils 20.000.- DM. Im Jahre 1964 sollen die 20.000.- DM für den auf 100.000.- DM veranschlagten Bau einer Synagoge in Neve-Efraim verwendet werden.
  16499. 25.3.1963, Der Magistrat beschließt, dem Alten- und Pflegeheim Rödelheim einschließlich des neu erbauten Schwesternhauses den Namen „Karl-Flesch-Haus“ zu geben.
  16500. 8.7.1963, Der Magistrat beschließt eine Erhöhung der Eintrittspreise für den Zoologischen Garten.
  16501. 29.7.1963, Der Magistrat beschließt, aus städtischen Mitteln 10.000.- DM für die Opfer des Erdbebens in der jugoslawischen Stadt Skopje zu spenden.
  16502. 9.12.1963, Der Ältestenausschuss der Stadtverordneten beschließt, die Forsthausstraße in Kennedyallee umzubenennen. In Erinnerung an die im Juni d. J. vom US-Präsidenten John F. Kennedy gehaltenen historischen Rede soll an der Paulskirche eine Gedenktafel angebracht werden.
  16503. 10.6.1964, Die Verschuldung der Stadt Frankfurt am Main ist weiter vorangeschritten. Der Magistrat beschließt einschneidende Sparmaßnahmen.
  16504. 16.6.1964, Die sozialdemokratische Stadtverordnetenfraktion nominiert Professor Willi Brundert (1912-1970), Staatssekretär und Leiter der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden, einstimmig für das mit dem 01.07.1964 frei werdende Amt des Frankfurter Stadtoberhauptes. Ebenso einmütig beschließt die CDU-Fraktion, dem Vorschlag der SPD ihre Zustimmung zu geben. Auch Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976) ist voll des Lobes ob dieser Lösung.
  16505. 12.10.1964, Der Wahlausschuss beschließt einstimmig fünf Parteien für die Kommunalwahlen am 25.10. d. J. zuzulassen: SPD, CDU, FDP, Gesamtdeutsche Partei (GDP) und Nationaldemokratische Wählervereinigung (NDW).
  16506. 26.11.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) gibt eine Erklärung vor den Stadtverordneten ab und ruft zu sachlicher Arbeit auf. Die Versammlung beschließt wegen Einsprüchen gegen das Kommunalwahlergebnis die Bildung eines Wahlprüfungsausschusses und wählte dessen Mitglieder: fünf von der SPD, drei von der CDU und eines von der FDP.
  16507. 12.4.1965, Der Magistrat beschließt weitere Sparmaßnahmen und erhöht die Eintrittspreise für die Kunsteisbahn sowie die Parkhaustarife.
  16508. 6.9.1965, Der Magistrat beschließt die Einführung eines „Fußgängerkommissars“ für den Verkehr, der zusammen mit einem Techniker die Aufgaben der Straßenbaubehörde wahrnehmen soll.
  16509. 30.9.1965, Der Magistrat beschließt auf einer Sondersitzung gravierende Sparmaßnahmen: Erhöhung der Straßenbahntarife und der Gewerbesteuer sowie Verzicht auf die Bundesgartenschau 1969.
  16510. 15.10.1966, Eine Mitgliederversammlung des vom „Altstadtvater“ Dr. Fried Lübbecke (1883-1965) gegründeten „Bundes tätiger Altstadtfreunde e. V.“ beschließt, den Verein unter dem neuen Namen „Freunde Frankfurts. Verein zur Pflege der Frankfurter Tradition e. V.“ fortzuführen.
  16511. 24.10.1966, Der Magistrat beschließt, das Gewerbe- und Ordnungsamt zusammen mit den Verwaltungsdienststellen der Polizei in einer „Polizei- und Ordnungsbehörde“ zusammenzufassen.
  16512. 21.8.1967, Der Magistrat beschließt, Mitglied der „Deutschen Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaftsbeziehungen mit Israel e. V.“ zu werden. Des Weiteren wird eine Preiserhöhung für Hallenschwimmbäder bestimmt.
  16513. 30.10.1967, Der Magistrat beschließt die Umwandlung des Liebig-Gymnasiums zur Tagesheimschule, ferner den Um- und Erweiterungsbau der Freiherr-vom-Stein-Schule.
  16514. 6.12.1967, Über Lautsprecher fordern mehrere hundert Studenten im Treppenhaus des Hauptgebäudes der Johann Wolfgang Goethe-Universität eine „Demokratisierung der Hochschule“. Währendessen beschließt das Konzil, die Studentenschaft mit 20 % der Stimmen an der Konzilssitzung zu beteiligen. Es entspricht damit dem Wunsch des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA), der am nächsten Tag prompt 30 % Beteiligung fordert.
  16515. 8.1.1968, Der Magistrat beschließt das Wohnungsförderungsprogramm 1967.
  16516. 9.7.1968, Der Vorstand der Regionalen Planungsgemeinschaft Untermain beschließt, Frankfurt am Main, Offenbach/Main, Hanau, Friedberg, Bad Nauheim und Bad Homburg sollen „Zentrale Orte der Klasse Oberzentrum“ im Sinne des Entwurfs des Hessischen Raumordnungsprogrammes werden.
  16517. 3.2.1969, Zum ehrenden Gedenken an dem am 28.07.1968 verstorbenen Frankfurter Ehrenbürger, Professor Otto Hahn (1879-1968), beschließt der Magistrat die Verleihung eines „Otto-Hahn-Preises der Stadt Frankfurt“ und genehmigt einen entsprechenden Entwurf für eine „Otto-Hahn-Stiftung“.
  16518. 12.2.1969, Der Deutsche Bundestag beschließt, die Deutsche Bibliothek von einer Stiftung in eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts umzuwandeln.
  16519. 24.2.1969, Der Magistrat beschließt, das traditionelle Frankfurter Mainfest endgültig zum Festplatz am Ratsweg zu verlegen.
  16520. 27.2.1969, Die Mitgliederversammlung des „Vereins Landheim Schillerschule e. V.“ beschließt die Auflösung des Vereins. Das noch vorhandene Vereinsvermögen soll auf eine neu zu gründende Stiftung zur Förderung der Schülerinnen und Schüler der Schillerschule mit Sitz in Frankfurt am Main übertragen werden. Diese Stiftung wird vom hessischen Innenministerium am 02.03.1971 genehmigt.
  16521. 26.3.1969, Die Bundesregierung beschließt, das in eine Bundesoberbehörde umzuwandelnde Paul-Ehrlich-Institut in Frankfurt am Main für die Überprüfung und Zulassung von Sera und Impfstoffen in die Obhut des Bundes zu übernehmen.
  16522. 4.6.1969, Der Verband Deutscher Studentenschaften (VDS) beschließt, den Sitz seines Vorstandes von Bonn nach Frankfurt am Main zu verlegen. Die Mainmetropole ist auch Sitz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS).
  16523. 28.11.1969, Der Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Haus Nied beschließt, auch künftig die SPD-Kandidaten für den Bundestag und den Landtag von Wahlkreisdelegiertenversammlungen zu nominieren.
  16524. 29.1.1970, Der Hessische Landtag beschließt eine Neueinteilung der Landtagswahlkreise. Statt bisher 48 soll es künftig im Hessischen Landtag 55 direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete geben. Zwei der sieben zusätzlichen Direktmandate fallen an Frankfurt am Main, das in acht statt bisher sechs Wahlkreise aufgeteilt wird.
  16525. 18.3.1970, Der Magistrat beschließt in einer Sondersitzung, nun doch die Paulskirche für die vorgesehene Vietnam-Manifestation am 20.03. freizugeben. Er hebt damit seinen Beschluss vom 16.03., die Paulskirche für diese Veranstaltung nicht zur Verfügung zu stellen, wieder auf, nachdem sich der SPD-Unterbezirksvorstand mit Mehrheit dafür ausgesprochen hatte, den SPD-Magistratsmitgliedern eine Revision der ersten Entscheidung zu empfehlen.
  16526. 29.4.1970, Die Gesamtkonferenz der Lehrer an der Gesamtschule in der Nordweststadt beschließt den von einem Arbeitskreis vorgelegten Entwurf eines Organisationsmodells für eine neue Schulverfassung an der Ernst-Reuter-Schule. Dieses bisher in der Bundesrepublik Deutschland einmalige Modell sieht eine kollegiale Schulleitung von acht gewählten Pädagogen anstelle eines Schuldirektors vor.
  16527. 20.5.1970, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion beschließt mit großer Mehrheit, Stadtrat Walter Möller (1920-1971) für die Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main vorzuschlagen.
  16528. 1.7.1970, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion beschließt mit 17 gegen 16 Stimmen, den sozialdemokratischen Personaldezernenten, Stadtrat Dr. Hans Kiskalt, nicht wieder zu wählen. Kiskalt hatte erklärt, die SPD maße sich im Fall des Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Littmann (1910-1973) ein imperatives Mandat an, indem sie Druck auf Magistratsmitglieder ausübe.
  16529. 13.7.1970, Der Magistrat beschließt mehrheitlich, den Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Littmann (1910-1973) mit sofortiger Wirkung in einstweiligen Ruhestand zu versetzen.
  16530. 7.9.1970, Der Magistrat wählt Regierungsdirektor Knut Müller einstimmig zum neuen Frankfurter Polizeipräsidenten. Des Weiteren beschließt man ein „Modell“ zur qualifizierten Mitbestimmung der Arbeiter bei den kommunalen Eigengesellschaften.
  16531. 22.2.1971, Der Magistrat beschließt, dass am 01.03. d. J. bei der Stadtverwaltung die „gleitende Arbeitszeit“ eingeführt wird.
  16532. 26.4.1971, Der Magistrat beschließt, den Ausbau des Frankfurter Waldstadions für die Fußballweltmeisterschaft 1974 nur dann voranzutreiben, wenn Bund und Land zwei Drittel der auf 50 Millionen DM geschätzten Kosten übernehmen. Des Weiteren wird Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) zu Verhandlungen mit Nachbargemeinden zwecks Eingemeindungen ermächtigt.
  16533. 8.9.1971, Das Präsidium des Amtsgerichts Frankfurt beschließt, dass es auch in Zukunft in Frankfurt am Main keinen richterlichen Nachtdienst geben wird. Damit können vorläufig Festgenommene weiterhin erst am nächsten Morgen einem Richter vorgeführt werden.
  16534. 18.10.1971, Der Frankfurter Magistrat beschließt grundsätzliche Maßnahmen zur Sozialbindung von Boden- und Hausbesitz. Leerstehende Häuser sollen künftig der städtischen Wohnheim GmbH gemeldet werden. Versäumnisse der Meldepflicht werden als Ordnungswidrigkeit geahndet. Das Verfahren bei Abriss- und Neubaugenehmigungen soll stärker als bisher kontrolliert werden.
  16535. 8.11.1971, Der Magistrat beschließt mit der Gemeinde Harheim einen Grenzänderungsvertrag.
  16536. 22.11.1971, Der Magistrat beschließt, Alt-Sachsenhausen in ein Fußgängerparadies umzuwandeln. Das „Ebbelweiviertel“ soll für den Verkehr gesperrt und mit Blumen, Pflanzkübeln und Sitzgruppen umgestaltet werden.
  16537. 6.2.1972, Die „Leserinitiative Publik“, die ein Nachfolgeorgan der am 20.12.1971 eingestellten katholischen Wochenzeitung „Publik“ schaffen will, beschließt, einen eingetragenen gemeinnützigen Verein zu gründen.
  16538. 14.2.1972, Der Magistrat beschließt, dem Deutschen Bundestag für die Wahl des Bundespräsidenten im Jahre 1974 die Paulskirche anzubieten.
  16539. 21.2.1972, Der Magistrat beschließt für den Haushalt 1972 eine 25prozentige Ausgabensperre, um, wie es heißt, die Liquidität der Stadt zu sichern.
  16540. 15.5.1972, Der Frankfurter Magistrat beschließt als erste Großstadt der Bundesrepublik Deutschland Maßnahmen, mit deren Hilfe die Zweckentfremdung von Wohnraum eingeschränkt und die Verfolgung von Mietwucher erleichtert werden soll.
  16541. 6.7.1972, Der Vorstand der Huppertz-Hasenfuß-Stiftung, Frankfurt am Main, beschließt seine Auflösung. Das Stiftungsvermögen wird dem gemeinnützigen und dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband angeschlossenen Altkönig-Stift Oberhöchstadt/Taunus, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, zugewendet.
  16542. 10.7.1972, Der Magistrat beschließt ein umfassendes Sicherheitsprogramm der Polizei in Höhe von 1,4 Millionen DM. Danach soll es künftig einen nächtlichen Fußstreifendienst der Polizei in Zivil geben.
  16543. 21.8.1972, Der Magistrat beschließt die Mitbestimmung im Schauspiel der Städtischen Bühnen als erste Bühne in der Bundesrepublik Deutschland.
  16544. 18.9.1972, Der Magistrat beschließt, ab 04. Oktober im Bezirksbad Fechenheim einmal wöchentlich einen öffentlichen Nacktbadetag einzuführen.
  16545. 21.5.1973, Der Magistrat beschließt eine Verordnung, die den ‚Wildwuchs‘ von Ladentischen und Verkaufsständen auf der Zeil eindämmen soll.
  16546. 19.11.1973, Der Magistrat beschließt, ab 01. Januar 1974 den Gastarif um acht Prozent anzuheben. Auch Strom und Wasser sollen teurer werden.
  16547. 28.11.1973, Das Frankfurter Verwaltungsgericht entscheidet im Fall des Wirtschaftswissenschaftler Professor Wolfram Engels gegen die Johann Wolfgang Goethe-Universität. Der Universitätspräsident habe genügend rechtliche Mittel, um die Organe der Studentenschaft an Aufrufen zu Störaktionen zu hindern. Universitätspräsident Erhard Kantzenbach beschließt, in die Revision zu gehen.
  16548. 13.12.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen von SPD und CDU beschließt das Stadtparlament, im Zuge der zweiten Stufe des „Mittelfristigen Verkehrsprogramms“ rund 1500 Dauerparkplätze in der Innenstadt wegfallen zu lassen.
  16549. 14.3.1974, Der Frankfurter CDU-Kreisverband beschließt auf seiner Sitzung einstimmig, gegen das CDU-Mitglied Karl-Friedrich Grau ein Parteiausschlussverfahren einzuleiten. Ihm wird vorgeworfen, Kontakte mit der NPD geknüpft zu haben.
  16550. 12.8.1974, Der Ältestenausschuss der Stadtverordnetenversammlung beschließt mit den Stimmen von SPD und FDP gegen die der CDU die Gründung eines Umlandverbandes Frankfurt.
  16551. 14.8.1974, Die Vollversammlung des Frankfurter Schauspiels beschließt eine Erweiterung des Direktoriums auf acht Mitglieder anstelle des bisherigen dreiköpfigen Vorstandes.
  16552. 23.5.1975, Das Kleine Theater im Zoo steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Der Magistrat beschließt einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 300.000.- DM.
  16553. 27.9.1975, Die Frankfurter SPD beschließt auf ihren Unterbezirksparteitag im Haus Nied den Bau eines Autobahntunnels durch den Norden der Stadt und revidiert damit ihren Beschluss vom 25.04. d. J.
  16554. 24.4.1891, Der Magistrat beschließt die Errichtung eines „Wohltätigkeitsfonds der Stadt Frankfurt am Main“ – eine Zusammenfassung verschiedener Legate und Vermächtnisse, zugleich eine unselbständige Stiftung der Mainstadt. Zwecks des Fonds ist die Verwendung im Interesse der Armenpflege über das Maß der gesetzlichen öffentlichen Armenpflege hinaus (1935 Umbenennung in: „Allgemeine Fürsorge-Stiftung“).
  16555. 20.5.1894, Die Delegiertenversammlung des „Deutschen Privatbeamtenverein“ für Süddeutschland (Darmstadt, Offenbach/M., Frankfurt am Main, Freiburg i. Br., Ludwigshafen, Kassel, Karlsruhe, Stuttgart, Wiesbaden und Worms) im „Palais-Restaurant“ beschließt die Gründung eines süddeutschen Verbandes, dessen Führung dem Zweigverein Frankfurt am Main übertragen wird.
  16556. 15.8.1898, In seiner außerordentlichen Hauptversammlung beschließt der „Stolze Stenographen-Verein“ einstimmig, sich in „Stenographen-Verein Stolze-Schrey Frankfurt am Main“ umzubenennen.
  16557. 2.5.1899, Der Kaufmännische Verein beschließt im Rahmen seiner Hauptversammlung die Errichtung einer Versicherungskasse gegen Stellenlosigkeit.
  16558. 19.6.1900, Eine Versammlung von Mitgliedern der „Kohlenkasse zur Gegenseitigkeit“ beschließt im Saal der „Concordia“ die Umwandlung in einen Konsumverein als Genossenschaft m.b.H.
  16559. 1.8.1900, Der „Familienverein Bockenheim“ beschließt auf seiner Generalversammlung den Übertritt in den neuen Bockenheimer Konsumverein.
  16560. 8.12.1976, Der Sozialpsychologe Professor Alexander Mitscherlich (1908-1982) verzichtet auf die ihm angetragene Ehrenbürgerschaft der Stadt Frankfurt. Gleichwohl beschließt die SPD-Fraktion, ihm und dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer, Fritz Dietz (1909-1984), die Ehrenbürgerschaft anzutragen.
  16561. 18.5.1977, Die CDU-Fraktion im Römer beschließt einstimmig die Ausweitung des Magistrats um vier hauptamtliche und fünf ehrenamtliche Stadträte der CDU, d.h. eine Erweiterung von 21 auf 30 Mitglieder.
  16562. 13.6.1977, Der Magistrat beschließt die Schaffung einer Kommandostelle zur zentralen Steuerung aller Verkehrssignalanlagen.
  16563. 8.12.1978, Der Hauptausschuss des Deutschen Turnerbundes beschließt, dass das Turnfest 1983 in Frankfurt am Main stattfinden soll.
  16564. 19.1.1979, Der Magistrat beschließt ein Deutsches Architekturmuseum und ein Museum für zeitgenössische Kunst als weitere Glieder der Museumskette am Schaumainkai (Museumsufer).
  16565. 13.7.1979, Der Magistrat beschließt ein Besuchsprogramm für frühere jüdische Frankfurter Bürger, die infolge der nationalsozialistischen Machtübernahme in die Emigration gezwungen wurden. Die Stadt Frankfurt lädt ein, übernimmt die Reisekosten und die Kosten eines zehntägigen Hotelaufenthaltes in der Mainstadt, zahlt darüber hinaus ein Tagegeld und stellt ihnen unentgeltlich Karten für den Besuch verschiedener Einrichtungen (Theater, Goethehaus, Stadtrundfahrt usw.) zur Verfügung. Vertreter der Stadt sollen sich persönlich um die Gäste kümmern.
  16566. 8.7.1980, Die Hessische Landesregierung beschließt als Reaktion auf den Asylaufnahmestopp des Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Walter Wallmann das Landesaufnahmegesetz zur dezentralen Verteilung der Asylsuchenden.
  16567. 17.1.1981, Der Kreisparteitag der CDU beschließt im Bürgerhaus Nordweststadt eine wohnungspolitische Offensive. Bis 1992 sollen 15.000 neue Wohnungen gebaut werden.
  16568. 19.6.1981, Der Magistrat beschließt, das Museum für Kunsthandwerk am Frankfurter „Museumsufer“ zu errichten.
  16569. 24.8.1981, Der Vorstand der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) in Heddernheim beschließt die Stilllegung dieses Werkes mit 1700 Arbeitsplätzen.
  16570. 11.9.1981, Der Magistrat beschließt, das Land Hessen vor dem Verwaltungsgericht auf vollen Ersatz seiner Aufwendungen für Asylbewerber und Asylberechtigte rückwirkend ab Januar 1979 zu verklagen.
  16571. 4.3.1982, Einen Stopp für alle Erdarbeiten an der Startbahn West auf dem Rhein-Main-Flughafen beschließt der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel.
  16572. 13.8.1982, Nach heftigen Kontroversen beschließt der Magistrat, den Goethepreis 1982 an den umstrittenen Schriftsteller Ernst Jünger zu vergeben und entspricht damit der Empfehlung des Kuratoriums zur Verleihung des Goethepreises.
  16573. 3.3.1983, Der Ortsbeirat 8 beschließt, am Rande des VDM-Areals eine Gedenktafel für die Opfer des nationalsozialistischen „Arbeitserziehungslagers (AEL) Heddernheim“ (1942-1945) anbringen zu lassen.
  16574. 15.6.1983, Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung: Auf Antrag der SPD-Fraktion findet diese Sitzung zur geplanten Schließung des Kinderkurheims Bad Sodenthal statt. Die CDU-Mehrheitsfraktion beschließt die Schließung zum 01.07. d. J.
  16575. 4.8.1983, In einer von heftigen Auseinandersetzungen geprägten, mehrfach unterbrochenen Sondersitzung beschließt der Hessische Landtag seine vorzeitige Auflösung und Neuwahlen am 25.09. d. J.
  16576. 20.1.1984, Der Magistrat beschließt, Professor Dr. h.c. Marcel-Reich Ranicki die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main zu verleihen.
  16577. 2.11.1984, Der Magistrat beschließt, den alten Ratskeller des Römers als Rathauskantine herrichten zu lassen.
  16578. 13.12.1984, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann legt seinen alljährlichen kommunalpolitischen Situationsbericht vor. Nur mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion beschließt das Stadtparlament den Haushaltsentwurf für 1985. Der Verwaltungsetat umfasst 2,8 Milliarden DM.
  16579. 21.2.1986, Der Magistrat beschließt die Restaurierung der Paulskirche. Die Kosten werden auf rund elf Millionen DM beziffert.
  16580. 9.5.1986, Im Rahmen der Vorsorge nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beschließt der Magistrat, dass der Sand auf allen Spielplätzen ausgetauscht wird.
  16581. 19.6.1986, Die Main-Gaswerke AG beschließt, die Preise für Erdgas ab 01.07. d. J. aufgrund des niedrigen Ölpreises um elf bis neunzehn Prozent zu senken.
  16582. 24.6.1986, Ein Sonderparteitag der Frankfurter Sozialdemokraten im Volksbildungsheim debattiert über die Energiepolitik und beschließt einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Kernenergie.
  16583. 12.9.1986, Der Magistrat beschließt einmütig, dem französischen Staatspräsidenten François Mitterand während des deutsch-französischen Kulturgipfels Ende Oktober d. J. in Frankfurt am Main die Ehrenbürgerschaft der Stadt zu verleihen.
  16584. 24.10.1986, Der Magistrat beschließt die Sanierung des über 100 Jahre alten städtischen Kanalsystems. Das Projekt wird mit rund 155 Millionen DM veranschlagt.
  16585. 6.2.1987, Der Magistrat beschließt den Ankauf des Joseph Beuys-Werkes „Blitzschlag mit Lichtschein auf Hirsch“ für 2,5 Millionen DM. Diese Rauminstallation soll im künftigen Museum für Moderne Kunst aufgestellt werden.
  16586. 26.3.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die CDU-Mehrheitsfraktion beschließt im Rahmen der Neugestaltung des westlichen Schlachthofgeländes den Bau einer Mehrzweckhalle, ein großes Bürozentrum für städtische Ämter und eine Tiefgarage.
  16587. 3.4.1987, Der Magistrat beschließt eine Erhaltungssatzung für die Dornbusch-Siedlung.
  16588. 8.5.1987, Der Magistrat beschließt die Gründung einer Olympia-Gesellschaft, die sich unter dem Namen „Olympische Sommerspiele Frankfurt am Main GmbH“ um die Bewerbung und Vorbereitung dieser Großveranstaltung in der Mainstadt kümmern soll.
  16589. 5.6.1987, Die städtische Korruptionsaffäre weitet sich aus: Unter dem Verdacht der Bestechlichkeit werden sechs weitere Angestellte des Straßen- und Brückenbauamtes verhaftet. Der Magistrat beschließt daraufhin in seiner Sitzung, die Vergabepraxis bei öffentlichen Aufträgen zu durchleuchten.
  16590. 22.2.1988, Der Vorstand der Deutschen Bundesbahn beschließt, die bisherige Hauptverwaltung an der Friedrich-Ebert-Anlage aufzugeben und auf das Gelände des Bundesbahnausbesserungswerkes an der Idsteiner Straße umzuziehen.
  16591. 20.5.1988, Der Frankfurter Magistrat beschließt die neuen Richtlinien für die Gleichstellung von Frauen und Männern bei der Stadtverwaltung. Danach sollen Frauen bei Neueinstellungen zumindest entsprechend ihrem Anteil an den Bewerbungen in die engere Wahl gezogen werden.
  16592. 30.9.1988, Die Frankfurter FDP beschließt auf einem Parteitag im Bürgerhaus Südbahnhof ihr Wahlprogramm mit einer Koalitionsausssage zugunsten der im Römer regierenden CDU.
  16593. 6.12.1988, Der Umlandverband Frankfurt (UVF) beschließt mit der Stimmenmehrheit von CDU und FDP formell den Export von Müll in die DDR.
  16594. 21.4.1989, Der Magistrat beschließt die Erweiterung des Völkerkundemuseums für 80 Millionen DM.
  16595. 15.9.1989, Der Aufsichtsrat der Flughafen AG (FAG) beschließt, den Rhein-Main-Flughafen bis zum Jahr 2000 mit einem Investitionsvolumen von 7,4 Milliarden DM auszubauen.
  16596. 30.10.1989, Der Bundeskongress der Arbeiterwohlfahrt beschließt, die Mitgliedschaft von Erhard Polzer und Ute Hochgrebe in der Organisation bis auf weiteres ruhen zu lassen. Sie werden als Delegierte vom Kongress ausgeschlossen, weil sie das Ansehen der Arbeiterwohlfahrt geschädigt hätten.
  16597. 3.11.1989, Der Magistrat beschließt die Einführung einer FVV-Umweltschutzkarte für das Frankfurter Stadtgebiet zum 01.01.1990.
  16598. 5.7.1990, Der Vorstand der Frankfurter Börse beschließt, den Wertpapiermarkt aus der öffentlich-rechtlichen Einbindung in die Industrie- und Handelskammer (IHK) herauszulösen und in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln.
  16599. 14.12.1990, Der Magistrat beschließt zum 1200-Jahr-Jubiläum Frankfurts im Jahre 1994 die Instandsetzung des Doms.
  16600. 1.2.1991, Der Magistrat beschließt, der Stiftung Tel Aviv Foundation 2,5 Millionen DM für „medizinische Soforthilfe“ zur Verfügung zu stellen. Das Geld wird an die Partnerstadt Tel Aviv überwiesen, die wiederholt Ziel irakischer Raketenangriffe ist.
  16601. 16.12.1991, Der Aufsichtsrat der Flughafen AG (FAG) beschließt, das „Ausbauprogramm 2000“ des Rhein-Main-Flughafens von einem unabhängigen Unternehmen prüfen zu lassen.
  16602. 13.1.1992, Der Aufsichtsrat der Frankfurter Flughafen AG (FAG) beschließt einen Verzicht auf den militärischen US-Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim als mögliche Entlastung des zivilen Flugverkehrs des Rhein-Main-Flughafens.
  16603. 22.5.1992, Der Magistrat beschließt, die Stellen bei der Stadt künftig nur noch zu durchschnittlich 88 Prozent zu besetzen. Dies geschieht im Rahmen des angekündigten Abbaus von 1.000 Stellen in der kommunalen Verwaltung und bei städtischen Betrieben.
  16604. 24.9.1992, Die Kreisversammlung der Grünen beschließt ihr Kommunalwahlprogramm.
  16605. 6.11.1992, Die Kreismitgliederversammlung der Frankfurter FDP beschließt im Haus Dornbusch ihr Kommunalwahlprogramm.
  16606. 26.11.1993, Der Magistrat beschließt, vom 01. Januar 1994 an, in allen Frankfurter Museen Eintrittsgeld zu verlangen.
  16607. 18.2.1994, Der Magistrat beschließt den Neubau des Henry- und Emma-Budge-Alten- und Pflegeheims in Seckbach.
  16608. 29.4.1994, Der Magistrat beschließt den Rebstock-Vertrag. Gemeinsam mit einer privaten Gesellschaft soll hier in zehn Jahren das größte Neubauquartier der Stadt Frankfurt mit Wohnungen, Büros und Gewerbe entstehen.
  16609. 30.5.1994, Der Aufsichtsrat der kommunalen Saalbau GmbH beschließt für mehrere städtische Bürgerhäuser das Selbstverwaltungsmodell – sie können jetzt von interessierten Vereinen übernommen und verwaltet werden. Dies gilt u.a. für die Affentorhäuser in Sachsenhausen, den Bürgertreff Saalburgstraße in Bornheim und die Bürgerhäuser Eckenheim, Ginnheim und Heddernheim.
  16610. 10.6.1994, Der Magistrat beschließt nach strengen Auflagen des hessischen Innenministers Herbert Günther die städtischen Ausgaben per Haushaltssperre um zehn Prozent zu kürzen. Damit sollen rund 40 Millionen DM zusätzlich gespart werden.
  16611. 11.7.1994, Der Magistrat beschließt die Privatisierung der Stadtwerke sowie des Amtes für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung zum 01.01.1995.
  16612. 14.7.1994, Der Magistrat beschließt die Errichtung einer Vielzweckarena neben dem Waldstadion. Ein privater Investor soll das Projekt entwickeln.
  16613. 11.11.1994, Der Magistrat beschließt, zum 01.01.1995 eine kommunale Verpackungssteuer zu erheben.
  16614. 1.3.1995, Aus für „Ticketline“: Der Magistrat beschließt, dass Jan von Trotts Firma den lukrativen Kartenverkauf der Alten Oper nicht übernehmen darf.
  16615. 5.5.1995, Der Magistrat beschließt die Umwandlung der Stadtwerke und des städtischen Abfallamtes in privatrechtliche Gesellschaften.
  16616. 14.9.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über die Antrittsrede der Oberbürgermeisterin Petra Roth vom 05.07. d. J. Helmut Reischmann bleibt Stadtverordnetenvorsteher. Der Abwahlantrag der SPD scheitert. Die Grünen beteiligen sich nicht an der Abstimmung, die CDU stimmt dagegen. Die Straßenbahnlinie 12 soll über die Konstablerwache hinaus verlängert werden, beschließt die Stadtverordnetenversammlung gegen den Willen Petra Roths. Roth macht erstmals von ihrem Recht Gebrauch, sich bei einer Magistratsentscheidung öffentlich quer zu legen. Sie lehnt den Beschluss des Magistrats vom Juni d. J., die Linie 12 zu verlängern, ab.
  16617. 17.5.1996, Der Magistrat beschließt endgültig die Fusion von Jugendmusikschule und Hoch’schem Konservatorium.
  16618. 18.6.1996, Einstimmig beschließt der Magistrat, im Haushalt 1997 annähernd 68 Millionen DM zu sparen.
  16619. 20.6.1996, Die Mitgliederversammlung des Instituts für Kapitalmarktforschung (IfK) beschließt das neue „Center for Financial Studies“ (CFS).
  16620. 30.8.1996, Der Magistrat beschließt einstimmig den Haushaltsentwurf für 1997. Laufende Ausgaben in Höhe von 5,46 Milliarden DM stehen Einnahmen von 4,91 Milliarden DM gegenüber. Die Verschuldung der Stadtverwaltung ohne Eigenbetriebe wird mit 6,52 Milliarden DM angegeben.
  16621. 14.7.1997, Der Magistrat beschließt den dem Mertonviertel seit Jahren zugesagten Autobahnanschluss. Das 12 Millionen DM teure Projekt ist die erste Straßenbaumaßnahme in Frankfurt am Main, die von privaten Firmen mitfinanziert wird.
  16622. 2.12.1997, Die Studierenden der Fachhochschule und der Johann Wolfgang Goethe-Universität setzen ihren Streik fort. An der Bockenheimer Warte beschließt eine Vollversammlung eine härtere Gangart: Künftig werden auch die großen Hörsäle blockiert.
  16623. 9.12.1997, Mehrheitlich beschließt die Vollversammlung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, den Streik fortzuführen, allerdings ohne weitere Blockaden der Hörsäle.
  16624. 17.12.1997, Das Bundeskabinett in Bonn beschließt, die Anteile des Bundes an der Frankfurter Flughafen AG zu verkaufen. Hessens Wirtschaftsminister Lothar Klemm kündigt ein Veto an, Oberbürgermeisterin Petra Roth sieht „erheblichen Gesprächsbedarf“ zwischen Stadt, Land und Bund.
  16625. 23.10.1998, Der Magistrat beschließt den Bau eines neuen, WM-tauglichen Waldstadions mit 45.000 Sitzplätzen. Die Kosten werden mit 125 Millionen DM veranschlagt.
  16626. 13.11.1998, Der Magistrat beschließt, dass die Stadt Frankfurt die Müllentsorgung wieder selbst in die Hand nimmt. Seit 25 Jahren ist bisher der Umlandverband Frankfurt (UVF) für diese Aufgabe zuständig.
  16627. 11.12.1998, Der Magistrat beschließt, dass die Stadt Frankfurt die Patenschaft für einen Einsatzgruppenversorger der Bundesmarine übernimmt. Das Schiff mit dem Namen „Frankfurt“ soll 2002 in den Dienst gestellt werden.
  16628. 21.5.1999, Der Magistrat beschließt mit den Stimmen aller demokratischen Parteien, Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl die Ehrenbürgerschaft der Stadt Frankfurt am Main zu verleihen.
  16629. 25.8.1999, Der Umlandverband Frankfurt beschließt, sich „am Ausbau“ des heutigen Waldstadions mit 20 Millionen DM zu beteiligen.
  16630. 27.8.1999, Einstimmig beschließt der Magistrat den kommunalen Doppeletat 2000/20001. Gewerbe- und Grundsteuer werden gesenkt. Oberbürgermeisterin Petra Roth spricht von einer „Sternstunde des Magistrats“.
  16631. 30.8.1999, Der Planungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung beschließt ohne Gegenstimmen das Objektblatt für das „Urban Entertainment Center“.
  16632. 7.12.1999, Der Aufsichtsrat der Nassauischen Heimstätte, an der das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main beteiligt sind, beschließt den Verkauf der Anteile an der Wohnbau Rhein-Main AG.
  16633. 19.1.2001, Der Magistrat beschließt, die Gründung des „Frankfurter Innovationszentrums“ für Biotechnologie am Niederurseler Hang mit einer halben Million DM anzuschieben.
  16634. 28.6.2001, Die Anfang Juni d. J. als Reaktion auf die Neonazi-Demonstration am 01.05. d. J. gegründete Anti-Nazi-Koordination beschließt in der Katharinenkirche eine „organisatorische Plattform“.
  16635. 10.8.2001, Der Magistrat beschließt den Bau einer neuen Tiefgarage unter Rathenau- und Goetheplatz.
  16636. 10.12.2001, Der Aufsichtsrat der Frankfurter Messe beschließt den „Masterplan 2020“, demzufolge die Messe in zwei Jahrzehnten Investitionen in Höhe von einer Milliarde DM tätigen soll. Geplant sind drei neue Hallen und ein weiteres Kongresszentrum.
  16637. 16.1.2002, Der Evangelische Regionalverband beschließt den Verkauf der Matthäuskirche an der Friedrich-Ebert-Anlage.
  16638. 18.1.2002, Der Magistrat beschließt, die Bewerbung der Rhein-Main-Region als „Kulturhauptstadt Europas 2010“ zu unterstützen.
  16639. 8.2.2002, Der Magistrat beschließt mit den Stimmen aller demokratischen Fraktionen die Einrichtung der Heroin-Ambulanz in der Grüne Straße.
  16640. 15.3.2002, Der Magistrat beschließt die Errichtung eines neuen Stadions in Höhe von 150 Millionen €. Die Fußballarena mit 50.000 Plätzen und verschließbarem Dach soll 2005 fertig gestellt sein.
  16641. 19.4.2002, Der Magistrat beschließt einstimmig den Wiederaufbau der historischen Alten Stadtbibliothek am nördlichen Mainufer.
  16642. 6.6.2002, Die Stadt Frankfurt bezieht in der Frage des Flughafenausbaus Stellung: Sie will gegen eine Nordbahn klagen, so beschließt eine Mehrheit aus SPD, Grünen und Flughafen-Ausbau-Gegner (FAG) im städtischen Umweltausschuss.
  16643. 25.9.2002, Die Regionalversammlung des Evangelischen Regionalverbandes beschließt die Auflösung der fünf Frankfurter Diakoniestationen bis 2006.
  16644. 10.3.2003, Die Frankfurter Volksbank beschließt, ihren Hauptsitz an der Ecke Freßgass’ und Börsenstraße abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.
  16645. 11.7.2003, Der Magistrat beschließt einstimmig den formellen Ausstieg aus der Bewerbung um den Titel der Kulturhauptstadt Europas.
  16646. 27.1.2005, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Planungsdezernent Edwin Schwarz wird für weitere sechs Jahre in seinem Amt bestätigt. Trotz aller Einigkeits-Beteuerungen des „Römer-Bündnisses“ erhält der CDU-Politiker in geheimer Wahl nur 59 von 81 möglichen „Bündnis“-Stimmen. CDU und SPD segnen den Erbpachtvertrag für das geplante Hotel am Waldstadion ab. Mit der „linken Mehrheit“ der Stimmen von SPD, Grünen, FAG und PDS beschließt man die Umwandlung der Fechenheimer Heinrich-Kraft-Schule in eine Integrierte Gesamtschule (ISG).
  16647. 4.2.2005, Der Magistrat beschließt, dass die Stadt Frankfurt am Main die Opfer der Flutkatastrophe in Asien in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 600.000.- € unterstützen wird.
  16648. 18.2.2005, Der Magistrat beschließt mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen und FDP den neuen Gesamtverkehrsplan.
  16649. 8.7.2005, Der Magistrat beschließt mit den Stimmen des „Römer-Bündnisses“ aus CDU, SPD, FDP und Grünen den Neubau des städtischen Ordnungsamtes im Gallusviertel.
  16650. 22.7.2005, Der Magistrat beschließt, die Städtischen Kliniken Höchst in eine gemeinnützige GmbH umzuwandeln. Stichtag soll der 01.01.2006 sein.
  16651. 30.7.2005, Auf ihrem Parteitag in Frankfurt am Main beschließt die hessische PDS, sich in „Die Linkspartei, Landesverband Hessen“ umzubenennen.
  16652. 4.11.2005, Der Magistrat beschließt die Sanierung des Gesellschaftshauses Palmengarten. Das Projekt soll knapp 30 Millionen € kosten und bis Ende 2008 abgeschlossen sein.
  16653. 9.12.2005, Der Magistrat beschließt den Ankauf von 5.000 Werken der „Neuen Frankfurter Schule“ für das Historische Museum.
  16654. 25.8.2006, Die Johann Wolfgang Goethe-Universität beschließt, das international renommierte Institut für Sexualwissenschaft zum 01.10. d. J. aufzulösen.
  16655. 14.9.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Knapp fünf Monate nach der Kommunalwahl nehmen erstmals die Dezernenten der schwarz-grünen Römerkoalition auf der Magistratsbank Platz. Die schwarz-grüne Mehrheit beschließt die Senkung der Gewerbesteuer.
  16656. 3.11.2006, Der Magistrat beschließt, 50 Millionen € in die Sanierung von Turnhallen zu stecken. Das Sonderprogramm „Abriss und Neubau von Schulturnhallen“ umfasst insgesamt 27 einzelne Projekte an Grund-, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien.
  16657. 6.11.2008, Die Stadtverordnetenversammlung beschließt ein „Haus des Jugendrechts“: Der Magistrat soll mit dem Land Hessen über eine entsprechende Einrichtung verhandeln.
  16658. 27.2.2007, Der Magistrat beschließt den Abriss des Historischen Museums am Römerberg. Die Kosten des Neubaus des Historischen Museums werden mit 29 Millionen Euro beziffert.
  16659. 27.9.2007, Der hessische Landtag beschließt die Umwandlung der Johann Wolfgang-Goethe-Universität in eine Stiftungsuniversität zum 01. Januar 2008.
  16660. 4.10.2007, Die Stadtverordnetenversammlung beschließt mehrheitlich den Bau einer Moschee im Stadtteil Hausen. Die russisch-orthodoxe Kirche und die Koptische Gemeinde fordern allerdings einen anderen Standort für die Moschee in Hausen.
  16661. 19.6.2009, Der Frankfurter Magistrat beschließt, dem ehemaligen hiesigen Oberbürgermeister Walter Wallmann (CDU) die 27. Ehrenbürgerschaft der Stadt anzutragen.
  16662. 9.7.2009, Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Installierung der stadteigenen „Dom-Römer-GmbH“.
  16663. 18.12.2009, Der Magistrat beschließt die grundlegende Sanierung des Dominikanerklosters – die Kosten in Höhe von rund zehn Millionen Euro teilen sich die Stadt Frankfurt am Main (knapp sieben Millionen) und der Evangelische Regionalverband.
  16664. 28.8.2011, Die Mariengemeinde im Stadtteil Seckbach beschließt ihr Festjahr zum 300jährigen Bestehen der Kirche mit einem Mitmach-Fest.
  16665. 13.1.2012, Rückwirkend zum 01. Januar 2012 beschließt der Magistrat eine deutliche Erhöhung der Müllgebühren: in den gängigen Größenklassen der Abfalltonnen um rund 12 Prozent. Außerdem wird der Bau der 79. Frankfurter Grundschule beschlossen: den knapp 20 Millionen Euro teuren Neubau im Rebstock-Viertel.
  16666. 20.8.2012, Das Präsidium des Kreativfestivals des Art Directors Club (ADC) beschließt, das ADC-Festival nach drei Jahren nicht länger in der Mainstadt, sondern zukünftig in Hamburg auszurichten.
  16667. 12.4.2013, Der Magistrat beschließt, dass die Stadt Frankfurt künftig jährlich einen deutsch-israelischen Freundschaftstag mit einem offiziellen Empfang im Römer veranstaltet. Der erste Freundschaftstag findet in diesem Jahr anlässlich des 65. Jahrestages der Gründung Israels im Juni statt.
  16668. 4.10.2013, Der Magistrat verabschiedet die städtische Erhaltungssatzung für Alt-Bornheim – das historisch gewachsene Ortsbild soll erhalten bleiben. Außerdem beschließt die Stadtregierung nach mehr als 100 Jahren das 1912 entstandene Krematorium auf dem Hauptfriedhof aus wirtschaftlichen Erwägungen zum Jahresende zu schließen. Ab 2014 wird Frankfurt am Main keine Einäscherungen mehr anbieten.
  16669. 29.9.2014, Der Ortsbeirat 2 (Westend) beschließt mit großer Mehrheit die Umbenennung des Grüneburgplatzes in „Norbert-Wollheim-Platz“.
  16670. 6.11.2015, Einstimmig beschließt der Magistrat einen „Masterplan Industrie“ zur Stärkung des produzierenden Gewerbes in der Mainstadt.
  16671. 1.4.1903, 25jähriges Jubiläum des Stenographen-Vereins Stolze-Schrey Frankfurt am Main (früher: Stolzescher Stenographen-Verein). Am 13. April 1883 erfolgte die Vereinigung mit der Alt-Stolze’schen Stenographen Gesellschaft unter dem Namen „Stolzescher Stenographen-Verein zu Frankfurt am Main“. Dieser beschloss in seiner außerordentlichen Generalversammlung vom 15. August 1898 zukünftig unter dem Namen „Stenographen-Verein Stolze-Schrey, Frankfurt a. M.“ die „Vereinfachte deutsche Stenographie (Einigungssystem Stolze-Schrey)“ zu pflegen.
  16672. 14.12.1935, Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird die Auflösung des Rennklubs Frankfurt am Main e.V. beschlossen.
  16673. 30.3.1935, Sitzung der Gemeinderäte: Beschlossen wird der Ausbau von Karmeliterkloster und Karmeliterkirche sowie die Neufassung der Verwaltungsordnung für den Verwaltungsbezirk Höchst/Main.
  16674. 5.3.1935, Auf der gemeinsamen Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung des Holland-Instituts wird dessen Auflösung beschlossen. Da die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig ist, wird der Beschluss auf einer erneut einberufen MV am 18.03. d. J. erneuert und tritt damit in Kraft. Nach der Satzung fällt das Vermögen des Holland-Instituts der Johann Wolfgang Goethe-Universität anheim.
  16675. 24.7.1934, In der 43. ordentlichen Mitgliederversammlung wird die Auflösung des Vereins „Der Waisenfreund“, ein Wohltätigkeitsverein zum Zecke der Waisenpflege in Frankfurt am Main, beschlossen.
  16676. 12.9.1933, Tagung der letzten Frankfurter Landeskirchenversammlung in der Nikolaikirche, auf der der Zusammenschluss der drei Landeskirchen von Hessen-Darmstadt, Hessen-Nassau und Frankfurt vollzogen wird. Außerdem wird der ‚Arierparagraph’ für Kirchenbeamte beschlossen.
  16677. 22.5.1933, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird die Durchführung der Römerberg-Festspiele als Dauereinrichtung.
  16678. 17.3.1932, Auf einer Versammlung der Erwerbslosen-Kleingärtner im Volksbildungsheim wird der Zusammenschluss zu einem Kleingartenbauverein beschlossen.
  16679. 24.2.1932–25.2.1932, Verkaufs- und Lieferstreik in den Markthallen, am Vortag einstimmig beschlossen vom „Arbeitsausschuss der Notgemeinschaft der Marktstandinhaber“ aufgrund der sich verschlechternden Verhältnisse für alle Marktverkäufer. Schließlich kann eine Einigung in der Gebührenfrage erzielt werden.
  16680. 3.2.1932, Auf einer Veranstaltung der „Zentrale für private Fürsorge“ wird der Zusammenschluss aller Frankfurter Organisationen und Bestrebungen zur Arbeitsbeschaffung für jugendliche Erwerbslose mittels der Gründung einer Arbeitsgemeinschaft als Träger des Hilfswerks beschlossen.
  16681. 20.10.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird u.a.: Schaffung von Grundlagen zur Ersparung alljährlicher Personenstandsaufnahmen, Herstellung eines Regenauslasses in der Brüningstraße im Stadtteil Höchst, Änderung des Stadtwappens.
  16682. 28.8.1931, Erste Generalversammlung der Gartenbau-Gesellschaft im Palmengarten seit 1918. Einstimmig beschlossen wird die Auflösung des Vereins, der seit über 60 Jahren im Interesse der Gartenbaupflege aktiv gewesen ist. Das Vereinsvermögen fällt satzungsgemäß der Stadtgemeinde Frankfurt zu, die es dem Verein der Freunde des Palmengartens e. V. zukommen lassen soll.
  16683. 28.10.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Gegründet wird die Main-Gas AG. Beschlossen werden die Erhöhung der Biersteuer ab 01.11. d. J. sowie ein Aktionsausschuss gegen die Winternot.
  16684. 20.5.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) als Schirmherr der Messe. Beschlossen wird eine Erhöhung des Kapitals der Gartenstadtgesellschaft von ein auf drei Millionen Reichsmark. Aufgrund wiederholter Störungen wird annähernd die gesamte Fraktion der Kommunisten von der Sitzung ausgeschlossen.
  16685. 29.10.1929–30.10.1929, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Letzte Sitzung vor den bevorstehenden Kommunalwahlen. Beschlossen werden die Errichtung des Flusskraftwerks durch die Preußen-Elektra unter Beteiligung der Stadt Frankfurt am Main sowie der 35jährige Stromliefervertrag mit der Preußen-Elektra.
  16686. 18.4.1929, Auf der Hauptversammlung wird die Auflösung des Vereins Mieter-Zentrale beschlossen.
  16687. 22.1.1929, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Ohne die Stimmen der extremen Rechten und der KPD wird eine Änderung der Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.
  16688. 23.11.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Die Stadtverordnetenversammlung stimmt dem Antrag verschiedener Stadtverordneten zu, der Fraktion der NSDAP einen Sitz im „Untersuchungs-Ausschuss zur Prüfung der Verhältnisse bei der Arbeitszentrale für Erwerbsbeschränkte“ einzuräumen. Des Weiteren wird beschlossen: Erhöhung des Aktienkapitals der Frankfurter Flugplatz-Gesellschaft mbH und Wahl eines Bezirks-Vorstehers im 11. Bezirk.
  16689. 2.8.1924, Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt am Main–Bonames (Satzung, beschlossen in der Hauptversammlung, genehmigt vom Magistrat am 17.11. d. J.).
  16690. 1.3.1923, In einer Versammlung der Handelskammer Frankfurt am Main-Hanau mit führenden Firmen des Frankfurter Wirtschaftsbezirks, die am Wirtschaftsverkehr mit der Türkei interessiert sind, wird die Errichtung einer türkisch-deutschen Handelskammer in der Mainstadt beschlossen.
  16691. 21.12.1921, In der Generalversammlung der „Neuen Theater-Aktiengesellschaft“ unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt (1866-1927) wird beschlossen, den bisherigen Namen der Gesellschaft in „Städtische Bühnen Aktien-Gesellschaft“ umzuändern. Dadurch sollen die engeren Beziehungen zur Stadt Frankfurt am Main zum Ausdruck gebracht werden.
  16692. 29.3.1920, Gründung der „Neuen Freireligiösen Gemeinde“ Frankfurt am Main zum Zwecke einer „freien weltlichen Religiosität, die, im Einklang mit den fortschreitenden Ergebnissen der Wissenschaften, dem Geistesleben der Einzelpersönlichkeit eine innere Harmonie gibt und als Entwicklungsziel der Gesamtheit ein allumfassendes Reich der Humanität erstrebt.“ (Satzung, § 1, beschlossen in der Gemeindeversammlung vom 24.04.1920)
  16693. 8.6.1919–9.6.1919, Auf einer Delegiertenkonferenz der Geburts-, Arbeits- und Altersinvaliden, Erwerbsunfähigen und Erwerbsbeschränkten wird die Gründung des „Reichsbundes der Invaliden, Erwerbsbeschränkten und Erwerbsunfähigen“ mit Sitz in Frankfurt am Main beschlossen.
  16694. 6.3.1919, Öffentliche Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal. Hauptthema ist die Zukunft der Arbeiter- und Soldatenräte. Beschlossen wird, dass sich der Frankfurter Arbeiterrat, trotz der soeben stattgefundenen, demokratischen Stadtverordnetenwahlen, nicht auflöst und dass die 19köpfige Kommission der Arbeitslosen mit Sitz und Stimme in den Arbeiterrat aufgenommen wird.
  16695. 18.2.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Beschlossen wird u.a. die Überweisung der Vorlage zur Errichtung von 142 Kleinwohnungen am Riederwald an den Hochbauausschuss sowie eine bessere finanzielle Ausstattung der Polizei.
  16696. 10.1.1919, Auf der Sitzung des Demobilmachungsausschusses wird beschlossen, künftig fünf Mitglieder einer vom Arbeiterrat Frankfurt am Main gewählten Kommission unmittelbar an den Arbeiten des Ausschusses zu beteiligen und die Zahl seiner Mitglieder auch aus den Kreisen der Industrie zu ergänzen.
  16697. 9.1.1919, Auf einer Vollversammlung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses wird die Erhöhung der Arbeitslosen-Unterstützung beschlossen. Arbeitslose besetzen den Saal und die Tribüne.
  16698. 12.11.1918, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Beschlossen wird die Anerkennung des „Arbeiter- und Soldatenrats“ als oberste Vertretung der Stadt Frankfurt am Main. Die Kommunalverfassung bleibt davon unangetastet.
  16699. 15.10.1916, In der französisch-reformierten Kirche am Goetheplatz findet der erste Gottesdienst in deutscher Sprache statt, nachdem das Große Presbyterium der Gemeinde beschlossen hat, die deutsche Sprache im Konfirmandenunterricht und im Kindergottesdienst ausschließlich und im Hauptgottesdienst zunächst jeden zweiten Sonntag zu gebrauchen.
  16700. 15.11.1915, Zusammenschluss des Frankfurter Handwerks: Auf Einladung des Handwerksamtes an die 31 Frankfurter freien Handwerkervereinigungen und Genossenschaften wird die Gründung eines „Bundes der freien Handwerkervereinigungen und Genossenschaften in Frankfurt“ einstimmig beschlossen.
  16701. 31.12.1914, Die Ausgabe der Frankfurter „Volksstimme“ vom 31. Dezember 1914 erscheint in festlichem Gewand. Das Blatt besteht seit 25 Jahren. Seine Gründung wurde am 12. Dezember 1889 in einer Versammlung im Meriansaal beschlossen. Die erste Ausgabe erschien am 02. Januar 1890.
  16702. 6.6.1914–7.6.1914, Tagung des Verbandes farbentragender Turnerschaften mit einem Festkommers im Zoologischen Garten. Beschlossen wird die Gründung einer vierten Verbandskorporation in Frankfurt am Main.
  16703. 20.3.1907, Auf der Generalversammlung des Vereins „Frankfurter Damenheim“ wird aufgrund ungünstiger Finanzlage beschlossen, dass das Auguste-Viktoria-Stift in Heddernheim am 01. Juli 1908 seinen Betrieb einstellt.
  16704. 29.3.1904, In einer außerordentlichen Generalversammlung wird die Auflösung des Frankfurter Mietervereins beschlossen.
  16705. 12.2.1904, Im Restaurant „Wolf“ wird vom „Frankfurter Klub Forsthausstraße“ die Gründung eines neuen Sportplatzes an der Forsthausstraße beschlossen.
  16706. 8.2.1904, In der Generalversammlung des am 12. August 1897 gegründeten Vereins „Ausländerheime“ wird die offizielle Auflösung des Vereins beschlossen.
  16707. 28.6.1902, In der Gesellschafter-Versammlung wird die Auflösung der „Wohngesellschaft Heimgarten“ beschlossen.
  16708. 8.9.2000, Parteitag der Frankfurter CDU im Bürgerhaus Bornheim. Beschlossen wird das Programm für die Kommunalwahl 2001 und die Kandidatenliste.
  16709. 15.3.2000, Außerordentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird eine Modernisierung des Waldstadions.
  16710. 20.9.1937, Auf der diesjährigen Hauptversammlung des Vogelschutzvereins für Hessen in Bingen wird die Errichtung einer Vogelschutzwarte in Frankfurt am Main beschlossen.
  16711. 26.10.1937, Auf der Hauptversammlung des Vereins für Jugendschutz und Jugendhilfe wird die Auflösung dieser Vereinigung beschlossen.
  16712. 29.12.1938, Auf der ordentlichen Hauptversammlung der Aktionäre der 1910 gegründeten Theaterbau-Gesellschaft AG Frankfurt, die auf dem von ihr gekauften Platz das „Neue Theater“ errichtete, das 1911 an Arthur Hellmer (1880-1961) und Max Reimann (1875-1943) verpachtet wurde, wird die Auflösung dieser Gesellschaft beschlossen.
  16713. 7.10.1945, Sitzung des groß-hessischen Wiedergutmachungsausschusses auf der beschlossen wird, der neu zubildenden groß-hessischen Regierung die Bildung eines unmittelbar der Regierung unterstellten Amtes für Wiedergutmachung vorzuschlagen.
  16714. 7.1.1948, „Frankfurter Konferenz“ im Gebäude der Militärregierung im Reuterweg, eine Zusammenkunft der Militärgouverneure General Lucius D. Clay (USA) und Sir Brian Robertson (Großbritannien) mit den acht Ministerpräsidenten der Bizone, in der der Ausbau des Wirtschaftsrates und eine bizonale Notenbank beschlossen werden.
  16715. 21.1.1948, Zehnte Vollversammlung des Wirtschaftsrates, in der die Auflösung des Reichsnährstandes beschlossen wird.
  16716. 16.8.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Bunkermieten sollen ermäßigt und hilfebedürftigen Bewohnern die Miete in Gutscheinen bewilligt werden; beschlossen wird des Weiteren, mehrere Kinderspielplätze wieder herzurichten, die Körnerschule in Fechenheim für den Schulbetrieb freizumachen, in Goldstein eine Schulbaracke zu errichten und das Stadtgesundheitsamt auszubauen. Gebildet wird eine Sportdeputation aus Stadtverordneten und Bürgerschaftsvertretern.
  16717. 9.2.1949, Auf einer Versammlung sämtlicher Vertreter der späteren 69 Kirchengemeinden wird eine neue „Ordnung für den Gemeindeverband der evangelisch-lutherischen und evangelisch-unierten Kirchengemeinden in Frankfurt am Main“ beschlossen.
  16718. 15.12.1949, Letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung 1949: Beschlossen wird der Ausbau der Bezirkskrankenhäuser, eine Winterwirtschaftsbeihilfe für öffentliche Fürsorgeempfänger sowie eine großzügige Regelung der Rückerstattung an die Erben Carl von Weinbergs.
  16719. 28.4.1950, Auf der Mitgliederversammlung des „Bundes Deutscher Film-Amateure“ wird beschlossen, einen selbständigen Klub mit dem Namen „Schmalfilmclub Frankfurt im Bund Deutscher Film-Amateure“ zu gründen.
  16720. 21.9.1951–1.10.1951, Zweite Bundesfachschau für das Hotel- und Gaststättengewerbe und Kochkunst-Schau auf dem Messegelände mit 840 Ausstellern (460 Industriefirmen und 380 gastronomische Betriebe) aus dem In- und Ausland sowie 217000 Besuchern. Lebhaftes Interesse finden die Sonderschauen, wie das „Musterhotel“ und das „neuzeitliche Restaurant“. Im Verlauf der zahlreichen Tagungen, die mit der durch Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard eröffneten Bundesfachschau verbunden ist, wird der Weltverband der Köche neu gegründet (28.09.). Beschlossen wird des Weiteren, dass künftig alle drei Jahre die Bundesfachschau mit der Kochkunstausstellung im internationalen Rahmen in Frankfurt am Main stattfinden soll.
  16721. 3.4.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen werden der Bau neuer Schulen, eine Kinderklinik auf dem Gelände des Universitätskrankenhauses sowie die Wiederherstellung des Goethe-Denkmals und des Stadtbades Mitte.
  16722. 20.4.1953, Auf der Hauptversammlung der Vorsitzenden der Frankfurter Bezirksvereins wird die Bildung von Fachausschüssen beschlossen.
  16723. 28.5.1954, In der Aufsichtsratssitzung und Generalversammlung der Verkehrs AG Rhein-Main wird beschlossen, den Namen der Gesellschaft in „Flughafen Aktiengesellschaft Frankfurt“ und den Rhein-Main-Flughafen in „Flughafen Frankfurt“ umzubenennen.
  16724. 25.1.1960, Für die Verwaltung der Gemeinschaftshäuser wird vom Magistrat ein Dezernat gebildet, das in Zusammenarbeit mit der Saalhof AG geleitet werden soll. Um die Bürgerschaft über alle Unternehmungen der Stadtverwaltung zu unterrichten, wird die Gründung eines Amtes für Öffentlichkeitsarbeit beschlossen.
  16725. 29.6.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Es bleibt bei den Nachforderungen von Straßenanliegerkosten bei den Anliegern von klassifizierten Straßen. Beschlossen werden des Weiteren die Überlassung des Palmengartensaales an die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und der Verkauf des Gipfels des Frankfurter Hausberges, der Große Feldberg im Taunus, an den Hessischen Rundfunk.
  16726. 30.8.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird der Bau einer Unterführung vor dem Hauptbahnhof sowie die Verlegung von Versorgungsleitungen in der Eschersheimer Landstraße als eine notwendige Vorarbeit für den künftigen Stadtbahn-Tunnelbau.
  16727. 4.7.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten verabschieden die Vier-Jahres-Investitionsliste des Magistrats für die Jahre 1963 bis 1966 und setzen sich für eine Neugestaltung der Paulskirche im Jahre 1964 mit einem Kostenaufwand von 1,8 Millionen DM ein. Des Weiteren wird beschlossen, die Bürgerstraße in Wilhelm-Leuschner-Straße umzubenennen.
  16728. 13.12.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung des Haushaltsplanes mit den Stimmen von SPD und CDU; die zehn Stadtverordneten der FDP votieren dagegen. Außerdem beschlossen wird die Umbenennung der Forsthausstraße in Kennedyallee.
  16729. 21.5.1964–23.5.1964, 12. Landesversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft jugendeigener Zeitungen „Junge Presse Hessen“. Beschlossen wird der Austritt aus der Bundesarbeitsgemeinschaft „Junge Presse“.
  16730. 17.11.1966, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird die Bestellung von 30 Stadtbahnwagen des Typs „U 6“ für fast 14 Millionen DM.
  16731. 14.6.1967, Professor Walter Rüegg wird für eine dritte Amtsperiode zum Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität gewählt. Hierzu wird vom Konzil der Universität eine Satzungsänderung beschlossen, die eine Wiederwahl des Rektors vorsieht. Zwar genehmigt der hessische Kultusminister Ernst Schütte (1904-1972) diese Satzungsänderung, nicht jedoch die Wiederwahl von Rektor Professor Walter Rüegg, weil eine rückwirkende Genehmigung der Satzungsänderung aus rechtlichen Gründen unstatthaft sei, so dass eine neue Rektorenwahl notwendig wird.
  16732. 15.2.1968, Nach einer Sondersitzung der SPD-Stadtverordnetenfraktion, die über die absolute Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung verfügt, sind die Chancen für einen Wiederaufbau der Opernhausruine auf den Nullpunkt herabgesunken. Beschlossen wird, aufgrund der angespannten finanziellen Situation der Kommune, zur Zeit keine städtischen Mittel für den Wiederaufbau des Opernhauses zu verwenden.
  16733. 29.2.1968, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit allen Stimmen der SPD und gegen die Stimmen von CDU (mit Ausnahme des Stadtverordneten Josef Riedel) und FDP wird beschlossen, aufgrund der angespannten Haushaltslage keine städtischen Mittel für das Opernhaus zur Verfügung zu stellen.
  16734. 11.7.1968, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Gegen die Stimmen der FDP-Fraktion verabschieden die Stadtverordneten eine neue Ortssatzung über die Erhebung des Erschließungsbeitrages. Ohne Debatte wird des Weiteren die Übernahme des Gasnetzes der Stadt Offenbach/Main durch die Main-Gaswerke Frankfurt beschlossen.
  16735. 24.4.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten stellen die Weichen für die Wiederbebauung des Platzes zwischen dem Dom und dem Römer. Beschlossen wird die Erweiterung des Saalhofkomplexes für Zwecke des Historischen Museums, die Errichtung eines „Technischen Rathauses“ östlich des Steinernen Hauses und der Wiederaufbau des Leinwandhauses als Jugendgaststätte. Der Kommunalpolitiker und Rechtsanwalt Dr. Karl Rasor (1895-1978), 1955 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, wird mit der Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ ausgezeichnet.
  16736. 21.3.1970, Auf einer öffentlichen Sitzung des Bundesvorstandes des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird die Auflösung als Bundesorganisation beschlossen.
  16737. 15.10.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl des neuen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann, bislang Kultur- und Sozialdezernent in Oberhausen, als Nachfolger von Stadtrat Dr. Karl vom Rath (1915-1986). Beschlossen wird des Weiteren die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in den Aufsichtsgremien der städtischen Gesellschaften.
  16738. 12.10.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) gibt angesichts der abgelaufenen vierjährigen Legislaturperiode des Stadtparlaments einen Überblick über dessen Tätigkeit. Beschlossen wird eine Erhöhung der Theaterpreise.
  16739. 22.2.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl und Amtseinführung des neuen Verkehrsdezernenten, Magistratsdirektor Hans Joachim Krull. Gegen die Stimmen der CDU wird eine Anhebung des Strom- und Wasserpreises beschlossen.
  16740. 15.3.1973, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zweite Lesung des Haushaltsplanentwurfes für 1973. Mit den Stimmen der SPD-Stadtverordneten wird eine Erhöhung der Grundsteuer beschlossen.
  16741. 8.7.1893, Tagung von Vertretern deutscher Konserven- und Geleefabrikanten, auf der die Gründung eines „Vereins deutscher Konserven- und Geleefabrikanten“ mit Sitz in Koblenz beschlossen wird.
  16742. 2.7.1896–3.7.1896, Außerordentliche Hauptversammlung des „Rheinischen Renn-Vereins“ im „Englischen Hof“. Beschlossen wird die Überführung des Vereins in den neuen „Renn-Klub Frankfurt am Main“.
  16743. 2.7.1896–3.7.1896, Außerordentliche Hauptversammlung des „Verein für Hindernis-Rennen“ im „Englischen Hof“. Beschlossen wird die Überführung des Vereins in den neuen „Renn-Klub Frankfurt am Main“.
  16744. 29.6.1898, Im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung des „Neuen Bürgervereins“ wird die Auflösung des Vereins beschlossen. Vom 15. Juli d. J. ab wird das Vereinslokal geschlossen.
  16745. 29.5.1899, Heute vor fünfzig Jahr fand die letzte Sitzung der deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche statt, nachdem beschlossen worden war, ihren Sitz nach Stuttgart zu verlegen.
  16746. 21.1.1900, Versammlung der Zwangsinnung der Schornsteinfegermeister des Großherzogtums Hessen, auf der die Aufhebung der Zwangsinnung mehrheitlich beschlossen wird.
  16747. 20.2.1976, Frankfurts höchste Auszeichnung, die Ehrenplakette, wird sich von nun an in veränderter Form präsentieren: anstelle der Jungfrau mit der Stadtkrone auf dem Haupt trägt sie den stilisierten Frankfurter Adler (ohne Krone) nach dem Entwurf von Professor Hans Leistikow (1892-1962) auf der Stirnseite. Der überarbeitete Schriftzug auf der Rückseite stammt von Helmut Tamm. Die Ehrenplakette in neuer Form hat eine Auflage von 25 Stück. Die „Verleihungsflut“ mit 18 Überreichungen pro Jahr soll zur Aufwertung dieser Auszeichnung eingedämmt werden. Der Magistrat hat inzwischen beschlossen, jährlich nicht über fünf Verleihungen hinauszugehen.
  16748. 4.2.1977, Die Proteste an Schulen nehmen kein Ende. An der Lersner- und Günthersburgschule im Nordend wird ein einwöchiger Streik beschlossen.
  16749. 27.3.1980, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird die Errichtung einer Eissporthalle am Ratsweg.
  16750. 31.3.1982, Die Produktion im Frankfurter Stammwerk der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) wird endgültig eingestellt. Im Sommer 1981 ist die Stilllegung beschlossen worden. Betroffen von dieser Entscheidung sind mehr als 1000 Arbeitnehmer.
  16751. 23.5.1984, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird die Erweiterung des Kraftwerks Griesheim der Hoechst AG. Des Weiteren debattieren die Stadtverordneten über die Einführung der 35-Stunden-Woche im öffentlichen Dienst sowie über militärische Schauflugdemonstrationen.
  16752. 28.2.1985, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Abgeordneten debattieren über die städtische Wirtschaftspolitik. Beschlossen wird, die getrennte Abfallsammlung im gesamten Stadtgebiet bis zum Jahresende 1986 einzuführen.
  16753. 21.8.1986, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Antrittsrede des neu gewählten Oberbürgermeisters Wolfram Brück. Scharfe Kritik vor allem an der Sozialpolitik äußern Stadtverordnete der SPD und der Grünen. Mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion werden Korrekturen am ersten Entwurf zur Sperrbezirksverordnung beschlossen.
  16754. 21.1.1988, Sonderparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim. Mit großer Mehrheit werden die „Leitlinien sozialdemokratischer Kommunalpolitik für Frankfurt“ beschlossen.
  16755. 13.3.1988–29.3.1988, Gastspiel der Frankfurter Jungen Deutschen Philharmonie in Schweden. Beschlossen wird diese Tournee mit einen Konzert in der Alten Oper (am 29.03.).
  16756. 30.9.1988–1.10.1988, Auf dem SPD-Unterbezirksparteitag im Bürgerhaus Zeilsheim wird die Kandidatenliste für die Kommunalwahl im März 1989 sowie das Wahlkampfprogramm beschlossen. Volker Hauff ist Spitzenkandidat der Frankfurter SPD.
  16757. 22.2.1990, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten stimmen der vorzeitigen Versetzung des Kulturdezernenten Professor Hilmar Hoffmann in den Ruhestand zu. Beschlossen wird mit den Stimmen von SPD und Grünen, ab 07. April zwischen Eisernem Steg und Holbeinsteg wieder den Flohmarkt stattfinden zu lassen. Oberbürgermeister Volker Hauff erteilt Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmanns Vorstoß für Frankfurt am Main als Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschland eine deutliche Absage.
  16758. 4.10.1990, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird die Verlagerung des Schlachthofes nach Nieder-Eschbach. Stadtkämmerer Martin Grüber bringt den städtischen Haushalt für 1991 ein.
  16759. 11.5.1991, Auf dem Bundeskongress des radikal-ökologischen, fundamentalistischen Flügels der Grünen um Jutta Ditfurth in der Fachhochschule Frankfurt werden der Austritt aus der Partei der Grünen und die Gründung einer „Ökologischen Linken/Alternative Liste“ (ÖLAL) beschlossen.
  16760. 9.5.1992, Parteitag der Frankfurter CDU im Bürgerhaus Nied. Beschlossen wird das gesellschafts- und sozialpolitische Programm zur Kommunalwahl im März 1993.
  16761. 3.9.1992, Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim: Beschlossen wird die Kandidatenliste für die bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler wird mit großer Mehrheit als Spitzenkandidat seiner Partei für die Kommunalwahl nominiert.
  16762. 9.3.1993, Kreisparteitag der Grünen im Ökohaus: Beschlossen wird eine offensive Auseinandersetzung mit den rechtsextremen Republikanern.
  16763. 1.7.1993, Für den Rhein-Main-Flughafen hat die rot-grüne Koalition im Römer erstmals eine „Lärm-Gebühr“ beschlossen, um möglichst leise Jets einzusetzen und die für Frankfurt am Main festgelegten An- und Abflugrouten exakt einzuhalten. Sehr zum Ärger in Frankfurt am Main, weigert sich Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann diese besondere Lärmgebühr zu genehmigen.
  16764. 6.4.1995, Vor 75 Jahren wird Frankfurt am Main von französischen Truppen besetzt. Die Franzosen hatten damals den Einmarsch der Reichswehr ins Ruhrgebiet, seit Abschluss des Versailler Vertrages neutral, als Verstoß gegen das Kapitulationsabkommen betrachtet und beschlossen, die Mainstadt und den Maingau einzunehmen und bis zur Räumung des Ruhrgebiets durch die Reichswehr zu bleiben. Am 17. Mai 1920 zogen die Franzosen wieder ab.
  16765. 9.5.1996, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen von CDU und SPD wird der städtische Etat 1996 beschlossen. Die Grünen lehnen den Haushalt ab und votieren damit gegen die Etatvorlage ihres Parteimitglieds Tom Koenigs.
  16766. 30.5.1996, Der SPD-Politiker Diether Dehm, der verdächtigt wird, zwischen 1971 und 1978 für die DDR-Staatssicherheit spioniert zu haben, tritt von seinem Posten als ehrenamtlicher Stadtrat im Frankfurter Magistrat zurück. Als „Schuldeingeständnis“ will er das nicht sehen. Zuvor hat der Frankfurter SPD-Vorstand die Einleitung eines Parteiordnungsverfahrens gegen Dehm beschlossen.
  16767. 15.1.1999, Nach einem heftigen Schlagabtausch verhindert die CDU mit ihrer Sperrminorität, dass das Thema doppelte Staatsbürgerschaft auf die Tagesordnung der Magistratssitzung gelangt. Eine Resolution gegen die CDU-Unterschriftenaktion kann so von SPD, Grünen und FDP nicht beschlossen werden.
  16768. 30.9.1999, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. Die Abgeordneten streiten über die Ausgestaltung einer neuen Regionalstruktur. Beschlossen wird der Bau einer Tiefgarage am Theater.
  16769. 1.1.2001, Der Magistrat versäumt in Frankfurt am Main ein Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit zu organisieren, wie es die Stadtverordnetenversammlung im November des vergangenen Jahres beschlossen hatte.
  16770. 25.4.2002, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen des „Römer-Bündnisses“ von CDU, SPD, Grünen und FDP wird der städtische Haushalt 2002 beschlossen. Die Opposition votiert gegen das Zahlenwerk. Endgültig entschieden wird der Neubau des Stadions.
  16771. 16.12.2003, Der Förderverein Roma erinnert am Stadtgesundheitsamt an den 61. Jahrestag des Auschwitz-Erlasses. Am 16. Dezember 1942 „wurde unter Leitung von Heinrich Himmler die Deportation von Roma und Sinti in die Konzentrations- und Vernichtungslager der Nazis beschlossen“, heißt es in der Ankündigung.
  16772. 25.3.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird der Bau eines Magazingebäudes für das Institut für Stadtgeschichte an der Borsigallee. Zum ersten Mal in der fast sechshundertjährigen Geschichte des Frankfurter Archivs errichtet die Stadt dafür einen Neubau. Einstimmig sprechen sich die Stadtverordneten dafür aus, auch 2004 das Opernplatzfest stattfinden zu lassen. Kritik üben die Abgeordneten an dem vom Sozialdezernat vorgelegten neuen „Frankfurter Sozialbericht“.
  16773. 18.11.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kontrovers wird über die Kosten der Jugendhilfe sowie über einen verkaufsoffenen ersten Adventssonntag debattiert. Die Folgen des islamistischen Mordes am holländischen Regisseur Theo van Gogh sind ebenfalls Plenarthema. Beschlossen wird ein „Lokales Bündnis für Familie“, um die Familienfreundlichkeit der Stadt zu fördern.
  16774. 16.12.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit großer Mehrheit wird der Doppelhaushalt für die Jahre 2005 und 2006 beschlossen. Die Fraktionen des Viererbündnisses – CDU, SPD, Grüne und FDP – stimmen für das Zählwerk. Bei Einnahmen in Höhe von knapp 2,58 Milliarden € sieht der Doppelhaushalt für das nächste Jahr Ausgaben in Höhe von rund drei Milliarden € vor. Für die folgenden zwölf Monate stehen Einnahmen von etwa 2,54 Milliarden € und Ausgaben von fast 2,9 Milliarden € im Etat. Laut Finanzplanung wächst das Minus in der Stadtkasse bis zum Jahr 2008 auf fast 1,3 Milliarden €.
  16775. 17.3.2005, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird eine neue Straßenreinigungssatzung.
  16776. 22.9.2005, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird eine Anhebung der Gaspreise zum 01.10. d. J. um maximal 7,9 Prozent.
  16777. 16.11.2011, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Grüngürtels im Kaisersaal des Römers – im November 1991 war die Grüngürtel-Verfassung im Stadtparlament einstimmig beschlossen worden.
  16778. 24.7.2014, Auf der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wird eine Resolution gegen Antisemitismus beschlossen und des zehnjährigen Bestehens städtischer Passivhäuser gedacht.
  16779. 6.6.2015, 600jähriges Jubiläum der Grundsteinlegung des 95 Meter hohen Domturms – am 06. Juni 1415. Seine Fertigstellung dauerte einhundert Jahre. Ein Jahr zuvor, 1414, beschlossen der Rat der Stadt und das Kapitel der Stiftskirche den Bau eines neuen Turms.
  16780. 15.12.2016, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlossen wird die Sanierung des Bolongaropalast im Stadtteil Höchst bis zum Jahre 2020.
  16781. 23.9.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Gegen die vom Magistrat beschlossene Erhöhung der Bier- und Gemeindegetränkesteuer um sieben Prozent erhebt sich eine Einheitsfront. Am Ende der Sitzung wird es stürmisch, die Kommunisten fordern die Auflösung der Stadtverordnetenversammlung und Neuwahlen, dessen Dringlichkeit nur von den Nationalsozialisten unterstützt wird.
  16782. 1.10.1920, Die vom Magistrat und Stadtverordneten beschlossene zehnprozentige Erhöhung der Preissätze für elektrische Energie tritt in Kraft.
  16783. 7.12.1968, Unter dem Namen Aktion Demokratischer Fortschritt (ADF) konstituiert sich im Frankfurter Stadtteil Sindlingen das am 02.11. d. J. in Dortmund beschlossene Wahlbündnis linker Parteien und Gruppen.
  16784. 12.6.1975, 3000 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die von den Stadtverordneten beschlossene FVV-Fahrpreiserhöhung.
  16785. 21.6.1995, Die Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft bestätigt, dass sie sich vom „Gmelin-Institut“ in Frankfurt am Main trennen möchte. Eine Reduzierung des Personals von derzeit 130 auf 69 Mitarbeiter zum Jahresende sei beschlossene Sache.
  16786. 12.6.2003, Mehrere hundert Kinder demonstrieren im Stadtteil Bockenheim gegen die beschlossene Schließung der Stadtteilbücherei.
  16787. 21.4.2004, Herderschüler protestieren mit einer Demonstration und einer Straßenblockade gegen die vom Land Hessen beschlossene Auflösung der Herderschule.
  16788. 6.9.2006, Die Zukunft der Galopprennbahn Niederrad scheint gesichert. Der Bau eines 250-Zimmer-Hotels der gehobenen Kategorie auf dem Gelände der Rennbahn ist beschlossene Sache.
  16789. 30.11.1947, Freudenfeier im DP (Displaced Persons)-Lager Zeilsheim, aufgrund des tags zuvor von den Vereinten Nationen beschlossenen Teilungsplanes, wonach Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufgeteilt werden soll.
  16790. 22.5.1958–3.6.1958, Zehntägige Reise einer von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen zwölfköpfigen Frankfurter Delegation aus Wissenschaftlern, Theologen und Journalisten nach Japan, um sich über die Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Sommer 1945 zu informieren.
  16791. 19.9.1966, Der Magistrat stimmt dem Universitätsvertrag zu. Damit ist die Übernahme der Johann Wolfgang Goethe-Universität durch das Land Hessen mit Wirkung vom 01. Januar 1967 beschlossenen Sache. Stadtkämmerer Hubert Grünewald stellt fest, dass der Übernahmevertrag den ordentlichen Haushalt der Stadt für 1967 um 29,5 Millionen DM entlaste.
  16792. 23.12.1966, Der Regierungspräsident in Wiesbaden genehmigt die Aufhebung der Schleussner-Stiftung mit der Maßgabe, dass das noch vorhandene Stiftungsvermögen gemäß der vom Stiftungsvorstand beschlossenen Verwendung auf die Firma Adox Fotowerke Dr. C. Schleussner GmbH übertragen wird.
  16793. 30.5.1986, Rechtsdezernent Wolfram Brück stellt der Öffentlichkeit einen vom Magistrat beschlossenen abgeänderten Entwurf einer Sperrgebietsverordnung vor. Die Toleranzzone in Bockenheim-Süd entfällt ersatzlos. Im Gutleut- und im Gallusviertel ist die Fläche, auf der Prostitution künftig erlaubt sein soll, auf 15 Hektar beschränkt, die westliche Grenze nochmals um 200 Meter nach Westen verschoben. Erweitert wird dagegen das Toleranzgebiet Osthafen.
  16794. 27.3.2011, Volksabstimmung über Schuldenbremse aufgrund des vom Hessischen Landtag am 15. Dezember 2010 beschlossenen Gesetzes zur Änderung der Verfassung des Landes Hessen. In Frankfurt am Main stimmen 68,9 Prozent für die Schuldenbremse, 31,1 Prozent lehnen sie ab.
  16795. 5.3.1936, Gründung des „Frankfurter Rennvereins e. V.“ und Beschluss der Satzungen. Der neue Verein hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Pferderennen auf der Galopprennbahn Niederrad zu veranstalten und die Rennbahn in Niederrad dem Sport zu erhalten. Als erste Rennveranstaltung des „Frankfurter Rennvereins“ ist der 26.04. d. J. vorgesehen.
  16796. 4.7.1933, Anlässlich des 65. Geburtstages des Schriftstellers und Journalisten Dr. Rudolf Presber (1868-1935) verleiht ihm der Magistrat (mit Beschluss vom 22.05. d. J.) die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  16797. 7.6.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etatrede von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) zum Haushalt des Jahres 1932. Generaldebatte darüber am 30.06. und 01.07. d. J. mit dem Ergebnis, dass die Stadtverordneten die Genehmigung des Etats mit 35 gegen 33 Stimmen ablehnen und viele Änderungsanträge stellen. Der Magistrat nimmt die Änderungsanträge des Stadtparlaments nicht nur nicht zur Kenntnis, sondern legt auch keinen neuen Haushalt vor. Aufgrund der Sparverordnung des Reichspräsidenten v. Hindenburg betrachtet er den ursprünglichen Etatentwurf als gültigen Wirtschaftsplan – woran die Stadtverordneten auch mit ihrem Beschluss vom 08.11.1932, wonach gegen die Rechtsauffassung des Magistrats protestiert wird, nichts zu ändern vermögen. Amtseinführung des Bürgermeisters Dr. Karl Schlosser (1876-1952).
  16798. 11.6.1929, Der Magistrat stimmt in seiner Sitzung einem Beschluss des Aufsichtsrates der Messe- und Ausstellungs GmbH zu, wonach in diesem Jahr eine Herbstmesse nicht stattfinden soll.
  16799. 31.8.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von vier stimmberechtigten Mitgliedern zur Teilnahme an den Verhandlungen des Provinzial-Städtetages für Hessen-Nassau und Waldeck am 17./18.09. d. J. in Wiesbaden, Erlass eines Ortsstatuts über die Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb eines Pfandleihgewerbes, Beschluss zur Stiftung des Frankfurter Goethepreises: Die Stadtverordnetenversammlung stellt die Preissumme in Höhe von 10.000.- Reichsmark sowie die Verwaltungskosten in Höhe von 3.000.- Reichsmark zur Verfügung. Erstmals verliehen wird der Goethepreis am 28.08.1927 im Goethehaus an den Dichter Stefan George (1868-1933).
  16800. 21.11.1922, Der Magistrat erklärt sich durch besonderen Beschluss grundsätzliche einverstanden, die Vorbereitungen für die Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Eröffnung der Frankfurter Nationalversammlung (18.05.1848) in der Paulskirche im nächsten Jahr zu übernehmen. Dazu wird eine Kommission eingesetzt, die aus dem Oberbürgermeister Georg Voigt, Bürgermeister Eduard Gräf und den Stadträten Prof. Bleicher, Prof. Ziehen und Dr. Ludwig Landmann besteht – letzterer in dieser Angelegenheit federführend.
  16801. 15.1.1919, Die Angestellten der städtischen Straßenbahn treten ab mittags 12.00 Uhr in den Ausstand. Gefordert wird ein Tarifvertrag mit rückwirkender Kraft vom 1. Januar d. J. Am Nachmittag findet hierzu eine Versammlung der Angestellten im Gewerkschaftshaus statt. Die Wahl einer Lohnkommission, die den Auftrag erhält, mit dem Magistrat entsprechende Lohnverhandlungen zu führen, führt nach Zustimmung der überwältigenden Mehrheit der Straßenbahnangestellten zu dem Beschluss, am nächsten Tag morgens, den Straßenbahnbetrieb wieder aufzunehmen.
  16802. 23.7.1907, 50jähriges Jubiläum der „Frankfurter Rückversicherungs-Gesellschaft“. Am 23. Juli 1857 ist durch Beschluss des Senats der Freien Stadt Frankfurt den Statuten dieser Gesellschaft die Bestätigung erteilt worden.
  16803. 22.12.1939, Mit Beschluss des Vorstandes wird die 1918 errichtete selbständige „Dr. Arthur Pfungst-Stiftung“ in „Waldschmidt-Stiftung“ umbenannt.
  16804. 2.3.1941, Laut Generalversammlungs-Beschluss wird die seitherige Firmenbezeichnung „Gewerbe-Vereinsbank e.G.m.b.H.“ abgeändert in „Volksbank Niederrad e.G.m.b.H.“, Triftstraße.
  16805. 6.2.1947, Einstimmiger Beschluss des Stadtparlaments, die Paulskirche wiederzuerrichten.
  16806. 19.4.1947, Beschluss des Magistrats zum Wiederaufbau des Goethehauses.
  16807. 18.5.1948, Jahrhundertfeier der Nationalversammlung in der wieder aufgebauten Paulskirche. Unter Glockenläuten ziehen die Ehrengäste, angeführt von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub und Festredner Fritz von Unruh vom Römer zur Paulskirche. 35.000 Menschen verfolgen den Einzug und den über Lautsprecher übertragenen Festakt. Der nach 16jähriger Emigration erstmals wieder in Deutschland weilende Dichter Fritz von Unruh hält seine „Rede an die Deutschen“. Der Wiederaufbau der Paulskirche erfolgt mit Spenden aus ganz Deutschland. Die Jahrhundertfeier gerät zu einem Ereignis der Wiedergeburt der deutschen Demokratie. Auf Beschluss des Magistrats bleiben alle städtischen Dienststellen geschlossen. Die amerikanische Militärregierung erklärt den heutigen Nachmittag für das gesamte amerikanische und deutsche Militärregierungspersonal zum halbtägigen Feiertag.
  16808. 5.2.1949, Protestkundgebung der KPD auf dem Börsenplatz zur Aufhebung des Urteils gegen den Vorsitzenden der KPD in den Westzonen, Max Reimann. Auf einstimmigen Beschluss der Versammlungsteilnehmer wird ein Telegramm an den britischen Militärgouverneur, General Robertson, geschickt, in dem gegen die Verhaftung Reimanns protestiert und seine sofortige Freilassung gefordert wird.
  16809. 21.7.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss über die Errichtung von 700 Wohnungen für Sturmgeschädigte.
  16810. 14.12.1949, Der Magistrat bestätigt den früheren Beschluss zum Wiederaufbau des Schauspielhauses.
  16811. 6.1.1950, Versammlung der KPD für Sozialrentner, Erwerbslose und Unterstützungsempfänger im Gewerkschaftshaus zum Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, eine Winterbeihilfe auszuzahlen.
  16812. 9.3.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung der Fluchtlinienpläne für die Umgestaltung der Innenstadt, Beschluss der Überführung des Rettungswesens in städtische Regie.
  16813. 11.5.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Resolution zur Kriegsgefangenenfrage, in der die Sowjetunion aufgefordert wird, alle deutschen Kriegsgefangenen heimkehren zu lassen, Genehmigung eines Wohnungsbauprogramms für 1600 Wohnungen, Wiederaufforstung des Stadtwaldes und Maikäferbekämpfung, selbstschuldnerische Bürgschaft von einer Millionen DM für die Main-Gas-Werke und einstimmiger Beschluss, den Wäldchestag in diesem Jahr wieder im Stadtwald abzuhalten.
  16814. 1.10.1950, Auf Beschluss der städtischen und Universitätsbehörden wird die Abteilung für innere Krankheiten des Städtischen Krankenhauses Sachsenhausen in eine zweite Medizinische Universitätsklinik umgewandelt.
  16815. 12.1.1952, Der bisherige Verein Freunde des Palmengartens e. V. nimmt durch einen Beschluss einer außerordentlichen Mitgliederversammlung den Namen „Gesellschaft der Freunde des Palmengartens“ an.
  16816. 22.7.1954–24.7.1954, In einer Urabstimmung entscheiden sich 2107 Frankfurter Studenten gegen einen Beschluss des Studenten-Parlaments, der empfiehlt, den Mitgliedern der studentischen Korporationen das Farbetragen in der Öffentlichkeit zu gestatten und den Senat um eine erneute Überprüfung seines seinerzeitigen Verbots zu bitten. Für das Farbentragen stimmen 1118 Studenten.
  16817. 2.7.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss einer Erweiterung des Magistrats um jeweils zwei hauptamtliche und ehrenamtliche Stadträte wegen vermehrter Verwaltungsaufgaben. Die Vorlage wird mit den Stimmen der SPD, CDU und der FDP angenommen. Sieben Stadtverordnete des Bundes der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE) und der neu gegründeten Gruppe der Freien Volkspartei stimmen dagegen.
  16818. 10.3.1958, Einweihung des neuen Alten-, Pflege- und Kinderheimes in Sachsenhausen, das auf Beschluss des Magistrats den Namen „Bürgermeister-Gräf-Haus“ erhält. Zum ersten Mal leben hier in Frankfurt am Main unter einem Dach betagte und heranwachsende Menschen in einem Heim zusammen.
  16819. 7.12.1959, Durch Beschluss der Hauptversammlung gemäß Magistratsbeschluss Nr. 748 vom 29.06. d. J. wird die Saalbau-AG im 100. Jahr ihres Bestehens in eine GmbH umgewandelt. Alleiniger Gesellschafter ist die Stadt Frankfurt.
  16820. 17.5.1961, Konstituierende Sitzung der auf Beschluss des Magistrats gegründeten, 17köpfigen Kommission zur Erforschung der Geschichte der Frankfurter Juden. Zum Ersten Vorsitzenden wird Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) gewählt.
  16821. 22.11.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Durch mehrheitlichen Beschluss der Stadtverordneten wird aus der vieldiskutierten Gesamtverkehrsplanung der „Gesamtverkehrsplan der Stadt Frankfurt“. Mit den Stimmen von SPD und CDU verabschiedet das Stadtparlament dieses umfangreiche Planungswerk. Mit 71 von insgesamt 74 Stimmen wählt die Stadtverordnetenversammlung Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968), dessen Amtszeit als Oberbürgermeister am 03.04.1963 abgelaufen wäre, erneut zum Stadtoberhaupt. Zwei Stadtverordnete stimmen mit Nein, ein Stimmzettel ist ungültig.
  16822. 31.3.1964, Der Generalintendant der Städtischen Bühnen, Harry Buckwitz (1904-1987), erhält im Schauspielhaus anlässlich seines 60. Geburtstages das Große Verdienstkreuz zum Verdienstorden der Bundesrepublik und auf einstimmigen Beschluss des Magistrats die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  16823. 13.4.1964, In der Großmarkthalle streiken die Großhändler nach dem Beschluss der Marktverwaltung, den morgendlichen Arbeitsbeginn um 45 Minuten vorzuverlegen.
  16824. 20.1.1966, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmiger Beschluss einer Finanzhilfe zur Finanzierung des Alten- und Pflegeheimes Seckbach der Inneren Mission. Des Weiteren debattieren die Stadtverordneten über die Briefwahl.
  16825. 5.9.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über den 1962 im Römer zwischen Magistrat und hessischer Landesregierung abgeschlossenen Universitätsvertrag. Stadtkämmerer Dr. Georg Klingler stellt klar: Das Land Hessen will die damals vereinbarte fünfzigprozentige Beteiligung an den ungedeckten Betriebs- und Investitionskosten der Universitätskliniken in Sachsenhausen erst von dem Zeitpunkt an leisten, an dem ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung über die Verlegung der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Niederurseler Hang zustande gekommen ist. Bis diese Entscheidung feststeht, beteiligt sich das Land nur mit 30 Prozent. Klingler spricht die Hoffnung aus, dass es noch 1963 zu einem solchen Beschluss komme, damit man dann wenigstens ab 01.01.1964 mit einem Landeszuschuss von 50 Prozent für die Kliniken rechnen könne. Des Weiteren billigt das Plenum den Neubau eines Erweiterungsflügels am Menschenaffenhaus im Zoologischen Garten (1,6 Millionen DM).
  16826. 26.3.1968, Die hessische Landesregierung zieht den verwaltungstechnischen Schlussstrich unter die Ausbaupläne für den Frankfurter Flughafen. Das Kabinett unterschreibt den (1.) Planfeststellungsbeschluss für das 965 Millionen-Projekt, das bis 1973 verwirklicht werden soll. Er wird durch Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes wieder aufgehoben.
  16827. 12.9.1968–16.9.1968, Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz 1968 des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS). Schließlich vertagt sich die Konferenz, ohne einen einzigen wesentlichen Beschluss gefasst zu haben. Es gelingt nicht einmal, einen neuen Bundesvorstand zu wählen.
  16828. 14.2.1970, Polizeipräsident Dr. Gerhard Littmann (1910-1973) genießt nicht länger das politische Vertrauen der Frankfurter SPD. Diese Feststellung trifft der Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt mit deutlicher Zwei-Drittel-Mehrheit in geheimer Abstimmung. Zugleich fordert der Parteitag die sozialdemokratischen Magistratsmitglieder auf, die Versetzung Littmanns in den einstweiligen Ruhestand schnellstens in die Wege zu leiten. Diesen Beschluss fasst der Parteitag mit 258 von 377 abgegeben Stimmen.
  16829. 23.4.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss eines 53 Millionen-DM-Projektes eines Riesen-Verkehrsknotenpunktes am Bornheimer Hang, weiterer Universitätsbauten sowie der städtischen Förderung von Kindergartenprojekten gemeinnütziger und privater Träger.
  16830. 28.11.1970, Die Großmarkthalle bleibt heute (Samstag) lt. Beschluss der Marktbetriebsleitung zum ersten Mal in ihrer Geschichte geschlossen.
  16831. 4.3.1971, Die Ausschreitungen des Ordnungsdienstes der Nationaldemokratischen Partei (NPD) vom 25.07.1969 gegenüber Gegendemonstranten bleiben ohne gerichtliches Nachspiel. Der Dritte Strafsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt verwirft eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen einen Beschluss der 13. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt.
  16832. 23.3.1971, Das hessische Ministerium für Wirtschaft und Technik erlässt einen überarbeiteten 2. Planfeststellungsbeschluss zur Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens, der die Grundlage für den Ausbau der „Startbahn 18 West“ bildet. Der Beschluss tritt nicht in Kraft, weil er durch eine große Zahl von verwaltungsgerichtlichen Klagen angefochten wird.
  16833. 14.10.1971, Die Gemeinde Nieder-Erlenbach, die zum Kreis Friedberg gehört, will sich der Stadt Frankfurt am Main anschließen. Einstimmig fassen die Nieder-Erlenbacher Gemeindevertreter einen entsprechenden Beschluss und billigen den Entwurf eines „Grenzänderungsvertrages“.
  16834. 16.3.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Endgültiger Beschluss des Ausbaus des Waldstadions für die Fußballweltmeisterschaft 1974.
  16835. 26.9.1974, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss des Schulentwicklungsplanes SEP III und damit einer „grundsätzlichen Veränderung der Schulstruktur“ in Frankfurt am Main. Mit einem Kostenaufwand von 44 Millionen DM soll ein die Jahre 1974 bis 1978 umfassendes mittelfristiges Konzept schrittweise die integrierte Gesamtschule zur Regelschule in Frankfurt am Main machen.
  16836. 5.10.1974, Einen Schritt zum Wiederaufbau der Alten Oper ist der Beschluss der SPD-Stadtverordnetenfraktion, die im Haushaltsentwurf einem Ansatz von drei Millionen DM für den weiteren Ausbau der Oper zustimmt.
  16837. 7.4.1891, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In der nichtöffentlichen Sitzung: Beschluss zum Ankauf von Grundstücken.
  16838. 28.9.1892, Beschluss der Satzungen des 1890 gegründeten „Frankfurter Verein für Reconvalescenten-Anstalten“ . Der Verein hat lt. Satzung den Zweck, „Kranken nach überstandener Krankheit Gelegenheit zur Wiederherstellung ihrer Kräfte durch Verpflegung in hierzu geeigneten Anstalten zu bieten“ (§ 1) (Durch Vereinsbeschluss vom 17. Dezember 1942: Übertragung des Restvermögens auf die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist).
  16839. 28.9.1896, Im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung des Naturheilvereins wird mit großer Mehrheit der Beschluss gefasst, diesen Verein aufzulösen, die Vereinsaktiva dem „Verein für Gesundheitspflege und arzneilose Heilkunde“ zu überweisen und den Mitgliedern zu empfehlen, sich dem letztgenannten Verein anzuschließen.
  16840. 11.5.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Nachbewilligung auf den Etat des Katharinen- und Weißfrauenstifts für 1908, Beschluss zur Einsetzung einer gemischten Kommission zur Prüfung der Finanzlage bzw. der Einnahmen und Ausgaben des Nachtragshaushaltes für 1909.
  16841. 4.5.1977, Die CDU revidiert ihren Beschluss, auf dem Gelände des Café Laumer ein Hochhaus zu errichten und plädiert nun gemeinsam mit der SPD dafür, dass die Stadt das Gelände selbst erwirbt.
  16842. 9.5.1981–10.5.1981, Frankfurter SPD-Parteitag im Haus Nied. Mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit lehnen die Delegierten den Bau der Startbahn West ab. Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung stellt sich wenige Tage später mit einem Beschluss zugunsten des Flughafenausbaus gegen die Entscheidung des SPD-Parteitages.
  16843. 4.9.1981, Die Grünen wehren sich gegen den Ausschluss zweier Stadtverordneter aus dem Plenum und kündigen an, gegen den Beschluss vor dem Verwaltungsgericht zu klagen, falls sich das Stadtparlament nicht mehrheitlich ihrem Einspruch gegen den Saalverweis anschließt.
  16844. 2.12.1981, Der vorläufig vom Dienst suspendierte Magistratsdirektor Alexander Schubart, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft „Volksbegehren – Keine Startbahn West“, darf laut Beschluss des Verwaltungsgerichts Frankfurt wieder in das städtische Rechtsamt zurückkehren. Zwei Tage später wird er erneut suspendiert – diesmal formvollendet.
  16845. 30.8.1982, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel entscheidet, dass der Rhein-Main-Flughafen am Startbahntunnel für die Okrifteler Straße vorläufig weitergebaut werden kann. Damit wird ein Beschluss des Frankfurter Verwaltungsgerichts vom 22. Juli d. J. aufgehoben, das die schon weit fortgeschrittenen Arbeiten am Unterführungsbauwerk zum Erliegen gebracht hat.
  16846. 1.3.1984, Auf Beschluss des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung wird die Stelle des Leiters des Stadtarchivs nach der Pensionierung des bisherigen Amtsinhabers Dr. Dietrich Andernacht rückwirkend mit Professor Wolfgang Klötzer, bislang stellvertretender Leiter des Stadtarchivs, besetzt.
  16847. 5.4.1984, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschluss über die Veränderung der Organisation der Ernst-Reuter-Schule I; Abwasserüberwachung betr. Hoechst AG; Genehmigung des Bau- und des Kostenplanes für den Stadtbahnbau von der Station Zoologischer Garten bis zur oberirdischen Endhaltestelle an der Vilbeler Landstraße; erste Maßnahmen für ein zusammenhängendes Fahrradwegenetz in Frankfurt am Main.
  16848. 30.11.1988, Das Finanzamt in der Börsenstraße wird nach einem Beschluss des hessischen Landeskabinetts für 140 Millionen DM an eine Bietergemeinschaft aus zehn Frankfurter Investoren verkauft.
  16849. 21.12.1990, Das Findelkind Huong Trinh kehrt nicht zu seinen Eltern nach Italien zurück, sondern bleibt vorläufig, so die einstweilige Anordnung des Landgerichts Frankfurt, bei den Pflegeeltern in der Mainstadt. Nach dem Beschluss eines Familienrichters sollte das Mädchen zu den leiblichen Eltern gebracht werden. Das Kind ist ein Jahr zuvor in einer Tasche in der Rothschildallee gefunden worden.
  16850. 6.5.1991, Durch gefälschte Schreiben, die den offiziellen Briefkopf der Stadt und die Unterschrift von Planungsdezernent Martin Wentz tragen, werden Hunderte von Frankfurtern verunsichert. Auf den Faltblättern, die in die Briefkästen gesteckt worden sind, verspricht Wentz angeblich, angesichts der „Explosion der Mieten“, die Höchstgrenze für den Quadratmeterpreis an Wohnraum in Frankfurt am Main auf 5,50 DM festzusetzen. Dies entspräche einem Beschluss der letzten Stadtverordnetenversammlung. Wer bislang mehr zahle, solle seine Miete ab 01.07. d. J. reduzieren. Wentz stellt Strafantrag wegen Urkundenfälschung gegen Unbekannt.
  16851. 19.2.1992, Auf Beschluss des Hessischen Landtags müssen vom 01.07.1993 an Mieter von Sozialwohnungen in Hessen eine Fehlbelegungsabgabe zahlen, wenn sie mit ihrem Einkommen mehr als 40 Prozent über den im Zweiten Wohnungsbaugesetz genannten Grenzen liegen.
  16852. 17.2.1993, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler macht sich den Beschluss des Ortsbeirats 1 vom Vortag zu eigen, den Theaterplatz vom 01. Juli 1993 ab in Willy-Brandt-Platz umzubenennen.
  16853. 17.9.1997, Die evangelische Kirche in Frankfurt am Main muss sparen. 39 ihrer 437 Gebäude will sie vom nächsten Jahr an vermieten oder sogar verkaufen. Darunter mehrere der 71 Kirchen und 30 Gemeindehäuser – so der Beschluss des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt.
  16854. 8.12.1997, Dreizehntes Forum zur Umsetzung der Lokalen Agenda 21: Lokale Agenda in Betrieben – Beschluss der Leitlinienentwicklung. Gastgeber: Stadt Frankfurt.
  16855. 26.1.2001, Die Magistratsgruppen-Sprecher der demokratischen Parteien verständigen sich, dass der mit den Stimmen der rechtsextremen Republikaner gefasste Beschluss der Stadtregierung zum Kampf gegen Wohnraumzweckentfremdung vom 15.01. d. J. aufgehoben wird.
  16856. 3.3.2002, Die Gemeindeversammlung der Matthäusgemeinde neben dem Polizeipräsidium votiert einstimmig gegen Verkauf und Abriss ihrer Kirche und wendet sich damit gegen einen gegenteiligen Beschluss des Evangelischen Regionalverbandes.
  16857. 24.4.2002, In der Sitzung der Regionalversammlung, dem evangelischen Kirchenparlament, scheitern die Vertreter der Matthäusgemeinde mit dem Vorhaben, einen entsprechenden Beschluss des Vorstandes des evangelischen Regionalverbandes, das Gelände der Matthäuskirche zu verkaufen, zu revidieren. Mehrheitlich stimmen die Delegierten der Regionalversammlung einem Vorstandsbeschluss vom 10.04. d. J. zu, in dem der Matthäuskirche das Nutzungsrecht für einen Sakralraum und einen Kindergarten innerhalb des Neubaus auf dem Grundstück an der Friedrich-Ebert-Anlage zugesichert wird.
  16858. 6.12.2003, 75jähriges Jubiläum der Praunheimer Werkstätten. Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 6. Dezember 1928, nach dem Anlernwerkstätten eingerichtet werden sollen, gilt als Gründungsurkunde dieser Einrichtung.
  16859. 13.7.2005, Die Überwachungskamera an der Kreuzung zwischen Kaiser- und Moselstraße wird wieder in Betrieb genommen. Sie soll der Polizei Bilder vom Kaisersack liefern. Die Kamera war im Juni auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung abgeschaltet worden.
  16860. 5.9.2006, Die schwarz-grüne Koalitionsrunde unter Oberbürgermeisterin Petra Roth fasst einen weitreichenden Beschluss: Das Technische Rathaus wird zum Stichtag 01.04.2007 von der Stadt zurückgekauft.
  16861. 1.1.2008, Gründung des Betriebs „Städtische Kitas Frankfurt am Main“ mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 05. Juli 2007.
  16862. 1.9.2011, Die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq wird zehn Jahre alt – die Gründung der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft fand am 01. September 2001 durch städtischen Beschluss vom 30. August d. J. statt.
  16863. 29.9.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kaufmann Hugo Neubert (1885-1936) (Christlich-Sozialer Volksdienst) wird in sein Amt als Stadtverordneter eingeführt und verpflichtet. Wahl von Stadtverordneten in verschiedene ständige Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung, Verwaltungsdeputationen usw. Weitere Beschlüsse: u.a. Erweiterung der Feuermeldeanlage in der Straßenbahn-Hauptwerkstätte, Freigabe der Einliegerwohnungen in der Heimstätten-Siedlung Praunheim aus der Wohnungszwangswirtschaft und der Vermietungsverpflichtung aus dem Heimstättenvertrag, Protest gegen den durch die Preußische Notverordnung vom 12.09.1931 vorgenommenen Eingriff in die Selbstverwaltung der Gemeinden,
  16864. 17.7.1947, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigt wird ein Antrag, nachdem mit Radio Frankfurt über die Einschaltung eines halbstündigen Sitzungsberichts der Stadtverordnetenversammlungen verhandelt werden soll. Ferner sollen die wichtigsten Beschlüsse im Städtischen Mitteilungsblatt veröffentlicht werden.
  16865. 16.4.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über sozialen und privaten Wohnungsbau und Beschlüsse zum Bau von 207 Wohnungen für Obdachlose und zur Instandsetzung des Lessing-Gymnasiums.
  16866. 22.1.1968, Das Studentische Aktionskomitee an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, das sich auf Initiative des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) im Anschluss an eine Podiumsdiskussion mit dem Rektor über die Godesberger Beschlüsse der Rektorenkonferenz in der vergangenen Woche gebildet hat, stellt sich erstmals den Studenten als „Instrument für deren Forderungen nach Drittelparität“ vor.
  16867. 28.1.1974, Eine „Universitätsvollversammlung“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit 3000 Studenten über das weitere Vorgehen an der „bestreikten“ Hochschule löst sich nach einer mehrstündigen Diskussion ohne Abstimmungen und Beschlüsse auf.
  16868. 30.8.2001, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen der knappen „linken Mehrheit“ von SPD, Grünen, Flughafenausbaugegnern (FAG) und PDS fällt eine wichtige Entscheidung: Die Vertreter der Kommune in der Fraport AG sollen an Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung gebunden sein. Oberbürgermeisterin Petra Roth legt daraufhin ihr Veto ein.
  16869. 15.1.2002, Erstmals klagt die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung vor dem Verwaltungsgericht gegen Oberbürgermeisterin Petra Roth. Auslöser ist der Streit um den Flughafenausbau: Roth will, dass die Vertreter der Stadt in Konsortialausschuss und Aufsichtsrat der Fraport AG nicht an Beschlüsse des Stadtparlaments gebunden sind.
  16870. 30.11.1948, Gedenkstunde der Jüdischen Gemeinde anlässlich des Jahrestages des Beschlusses zur Teilung Palästinas unter der Teilnahme des Staatskommissars Dr. Kurt Epstein, des Vorsitzenden des jüdischen Komitees, Moses Goldberg, und des Vorstehers der jüdischen Gemeinde, Max Meyer.
  16871. 1.5.1956, Gemäß eines Beschlusses des Verbandes der Milchhändler kann in Frankfurt am Main sonntags niemand mehr bei seinem Händler Milch oder Sahne kaufen. Dies entspricht dem Wunsch des Einzelhandelspersonals nach Sonntagsruhe.
  16872. 15.6.1893, Auf Grund des Beschlusses der heutigen Gläubigerversammlung wird das „Frankfurter Journal“ zum Preis von 30.000.- Mark verkauft. Käufer ist Wilhelm Klappert, der das Blatt in derselben politischen Haltung weiterzuführen gedenkt.
  16873. 5.10.1983, Konflikte bei den Grünen: Der Kreisverband Frankfurt legt sich mit der Landtagsgruppe an, wegen dessen Beschlusses einer „kontinuierlichen Zusammenarbeit“ mit der SPD in Hessen.
  16874. 17.5.1991, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und Kulturdezernentin Linda Reisch präsentieren gemäß eines Beschlusses des Magistrats die neuen Intendanten der Oper Frankfurt: Martin Steinhoff und Sylvain Cambreling werden ab der Spielzeit 1993/94 die Oper Frankfurt als gleichberechtigte Intendanten leiten.
  16875. 1.6.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Amtseinführung des neuen Frankfurter Bürgermeisters (bis 1932), Dr. Eduard Gräf (1870-1936). Beschlussfassung der Neuordnung der Gehälter der besoldeten Magistratsmitglieder.
  16876. 27.10.1908, Beschlussfassung der Satzung des Frankfurter Vereins für Luftfahrt e.V.“.
  16877. 6.10.1908, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte, Beschlussfassung zum Bau der Herderschule im Stadtteil Ostend – 1911 als Höhere Töchterschule eröffnet.
  16878. 29.9.1947, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Auf der Tagesordnung stehen die Haushaltsrede des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb und die Beschlussfassung über den Haushaltsplan 1947.
  16879. 3.6.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlussfassung über 12 Fach- und Sonderausschüssen. Umbenennung von Straßennamen.
  16880. 4.7.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Beschlussfassung über die Magistratsvorlage M 337, wonach die Stadtbahn der Stadt Frankfurt am Main als Tiefbahn mit oberirdischem Netz auf eigenem Gleiskörper entwickelt werden soll. Mit den 66 Stimmen der SPD und der CDU gegen 11 Stimmen der FDP erhält diese Vorlage eine deutliche Mehrheit.
  16881. 24.9.2015, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit großer Mehrheit Beschlussfassung einer Resolution zu Flüchtlingen: „Frankfurt am Main heißt die in die Stadt gekommenen Flüchtlinge willkommen.“ Dagegen votiert lediglich die Fraktion „Bürger für Frankfurt“ (BFF).
  16882. 24.11.1997, Der wirtschaftspolitische Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim endet mit einem Debakel. Wegen Beschlussunfähigkeit muss er ergebnislos abgebrochen werden.
  16883. 14.6.1961, Der Magistrat spricht sich für den Bau einer Tiefbahn (U-Straßenbahn) aus und billigt eine entsprechende Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung.
  16884. 7.5.1962, Der Magistrat verabschiedet eine Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung, wonach eine „Bürostadt im Grünen“, westlich von Niederrad, angelegt werden soll.
  16885. 20.10.1980–21.10.1980, In der Nacht beschmieren Rechtsextreme erneut den Gedenkstein für die ehemalige Rödelheimer Synagoge mit Hakenkreuzen.
  16886. 1.4.1933, Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen durch SA- und SS-Posten mit umgehängten Schildern „Kauft nicht bei Juden“. Schaufenster werden mit Davidstern und Parolen beschmiert. Die Johann Wolfgang Goethe-Universität und ihre Institute werden von NS-Studenten und SA-Leuten besetzt. Jüdische und sog. „marxistische“ Professoren und Studierende müssen die Gebäude verlassen. Auch den jüdischen Angestellten am Frankfurter Funkhaus wird der Zutritt verweigert.
  16887. 4.11.1976, Die mit einem Kostenaufwand von 350.000.- DM gereinigten Außen- und Innenwände der Johann Wolfgang Goethe-Universität werden erneut von Unbekannten mit Parolen beschmiert.
  16888. 18.1.1977, Mit Hakenkreuzen und rechtsextremen Parolen wird die Fassade der Herderschule beschmiert.
  16889. 14.3.1980, Mit 14 Monaten Freiheitsentzug ohne Bewährung wird ein 25jähriger Mann von einem Frankfurter Schöffengericht bestraft, der am 20. Juni 1979 die Wände der St. Hedwig-Kirche in Oberursel mit Hakenkreuzen und SS-Runen beschmiert hat.
  16890. 21.9.1980, In der Nacht zum Jom-Kippur-Fest (Versöhnungstag), des höchsten jüdischen Festes, wird der Gedenkstein „Alte Synagoge“ in Rödelheim mit Nazi-Parolen beschmiert.
  16891. 4.8.1989, Am Abend werden im Brentanopark Parkbänke von Jugendlichen mit Hakenkreuzen und Davidsternen beschmiert.
  16892. 16.4.1981, Bei einem nächtlichen spontanen Protestzug in der Innenstadt gegen Isolationshaft und Zwangsernährung sowie als Reaktion auf den Hungerstreiktod eines Hamburger RAF-Häftlings kommt es zu Zerstörungen, beschmierten Häuser- und Kirchenwänden und fünf vorläufigen Festnahmen.
  16893. 29.4.1985, Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung reagiert auf die Absicht der CDU, die Rechte der Ortsbeiräte zu beschneiden, mit scharfen Angriffen. Sie spricht von einer Politik nach Gutsherrenmanier: autoritär, obrigkeitsstaatlich und konservativ.
  16894. 12.2.1974, 2.500 hessische Studenten demonstrieren in der Innenstadt gegen die Einführung eines Ordnungsrechtes an den Hochschulen und gegen die Beschneidung der Mitbestimmungsrechte.
  16895. 11.6.1997, Die einstige Vision vom „Wohnen im Osthafen“ wird weiter beschnitten. Die Grünen stimmen dem von Wirtschaftsdezernent Albrecht Glaser unterstützten Hafenkonzept „2000 plus“ zu, das 500 Wohnungen weniger vorsieht.
  16896. 30.5.1930, Bei einem Brand im Osthafenviertel verbrannte ein Lagerschuppen der Fa. Ferdinand Klein AG, Ölfabrik. Es gelingt der Feuerwehr, das Feuer auf seinen Ausgangsort zu beschränken, so dass lediglich Sachschaden entsteht.
  16897. 9.5.1986, Der hessische Sozialminister Armin Clauss fordert die Bevölkerung aufgrund der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl auf, in nächster Zeit auf Gefrierfleisch zurückzugreifen und bei Frischfleisch den wöchentlichen Konsum auf maximal 500 Gramm pro Person zu beschränken.
  16898. 2.8.1990, Nur wenige Stunden dauert die Besetzung einer der Hoechst AG gehörenden, leer stehenden Villa, Kennedyallee 123, an. Auseinandersetzungen bei der Räumung durch die Polizei beschränken sich auf Rempeleien.
  16899. 6.2.1929, Eine seit Ende Januar d. J. grassierende Grippe nimmt an Latenz zu. Inzwischen sind sämtliche Frankfurter Krankenhäuser überfüllt. Die Zahl der Todesfälle steigt an. Der Straßenbahnverkehr ist nur beschränkt einsatzbereit. Notlazarette werden errichtet.
  16900. 1.5.1940, Nationaler Feiertag: 1. Mai im Gau Hessen-Nassau. Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren wird auf größere Veranstaltungen verzichtet und sich vor allem auf Betriebsappelle beschränkt.
  16901. 20.4.1919–22.4.1919, Einstellung des Personenverkehrs innerhalb des Direktionsbezirks Frankfurt am Main – verursacht durch akuten Kohlenmangel. Danach wird der beschränkte Eisenbahnverkehr, so wie vor den Osterfeiertagen, wieder aufgenommen.
  16902. 6.9.1899, Erneute Störung im städtischen Elektrizitätswerk, die am Nachmittag zur Unterbrechung in der Lieferung des elektrischen Stroms führt. Der Straßenbahnbetrieb kann auf den elektrischen Strecken durch die Akkumulatoren der Umformstation in beschränktem Maße aufrechterhalten werden.
  16903. 30.1.1915, Gründung – durch Schenkungsurkunde – der „Leo Oppenheim’schen Stiftung“ zur Unterstützung von in der Erwerbsfähigkeit beschränkten kriegsbeschädigten Familienvätern (Stiftungskapital: 100.000.- Mark). Verwendung des Kapitals zum Bau eines Volksbildungsheims.
  16904. 20.8.1914, Konstituierende Generalversammlung der „Frankfurter Kredit-Genossenschaft von 1914 eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht“ (Gesamtkapital: 1 Million Mark).
  16905. 16.4.1896, Umwandlung des 1890 gegründeten „Instituts für Gemeinwohl“ in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).
  16906. 9.3.2002, Das „English Theater“, das Ende 2001 Insolvenz anmelden musste, wandelt sich um ins „English Theatre“. Künstlerisch wie ökonomisch ist ein Neuanfang geplant. Die Spielstätte soll als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt werden.
  16907. 25.2.1937, Das Stadtverwaltungsgericht Frankfurt am Main verbietet in seinem Urteil die Eröffnung eines Cafés unter Beschränkung lediglich auf jüdische Gäste im Haus Königstraße 79 [jetzt Gräf- und Emil-Sulzbach-Straße] im Stadtteil Bockenheim.
  16908. 15.5.2000, Der Konzern Veba und Viag verkünden das Zusammenlegen ihrer Sparten Chemie sowie eine konsequente Beschränkung auf Spezialerzeugnisse. Diese Fusion betrifft 10.000 Arbeitnehmer im Rhein-Main-Gebiet.
  16909. 17.12.1945, Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrats bezüglich der Beschränkung und Entmilitarisierung des Sportwesens in Deutschland.
  16910. 15.5.1950, Feierstunde im Funkamt Bonames anlässlich der Aufhebung der Beschränkung des internationalen Fernsprechfunkverkehrs zwischen Westdeutschland und dem überseeischen Ausland.
  16911. 10.6.1987, Mit scharfen Anordnungen zur Beschränkung von Kontakten zwischen Stadtbediensteten und privaten Firmen auf das dienstlich Erforderliche greift Oberbürgermeister Wolfram Brück in der Bestechungsaffäre im Straßen- und Brückenbauamt durch.
  16912. 23.8.1946, Beschränkungen des Reiseverkehrs zwischen der amerikanischen und britischen Zone Deutschlands werden aufgehoben.
  16913. 12.5.2010, Eröffnung der Vortragsreihe „Frankfurter Parkgeschichten“ des Instituts für Stadtgeschichte: „Ach Rödelheim, Du Juwel, wie soll ich Dich beschreiben!...“ – Georg Brentano und sein Park. Referentin: Irmela Löw, Landschaftsarchitektin.
  16914. 17.10.2002, Der mutmaßliche Mörder von Jakob von Metzler, Magnus G., beschreibt in einer weiteren Vernehmung den Tathergang, bestreitet aber, den Jungen absichtlich getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft nimmt als Motiv Geldgier an, ermittelt gegen G. aber auch wegen möglicher Sexualdelikte.
  16915. 13.11.1937, Oberbürgermeister Friedrich Krebs verfügt, dass die frühere Goetheplakette, nunmehr Plakette für kulturelle Zwecke, mit „Dank der Stadt Frankfurt am Main für kulturelle Verdienste“ beschriftet wird.
  16916. 24.12.1949, Das Firmenschild der Jüdischen Wiedergutmachungsbank, Zeil 86, wird gewaltsam abgerissen, auf den Bürgersteig geworfen und seine Beschriftung durch Abkratzen zum Teil unkenntlich gemacht.
  16917. 31.3.1973, Demonstration und schwere Zusammenstöße zwischen Polizei und 3000 Anhängern der Hausbesetzerszene. An der Hauptwache kommt es zu einer Straßenschlacht mit etlichen Schwer- und Leichtverletzten. Der Sachschaden in der Innenstadt ist erheblich. „Häuserrat“ und Ordnungskräfte beschuldigen sich gegenseitig der Eskalation.
  16918. 12.2.1919, Eröffnung der Schwurgerichtsverhandlung gegen einen 25 Jahre alten Schlosser, der beschuldigt wird, in der Nacht zum 09.01. d. J. einen Wachtmeister erschossen zu haben. Der Angeklagte wird schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt.
  16919. 22.10.1974, Die Polizei nimmt bei Hausdurchsuchungen in Frankfurt am Main und in Neu-Isenburg fünf Personen fest, die beschuldigt werden, direkt mit dem versuchten Bombenanschlag auf das Shell-Hochhaus vom 08.10. d. J. in Verbindung zu stehen.
  16920. 30.10.1979, Mit einer Demonstration reagieren Studenten auf die Festnahme eines Anwalts, der der Beteiligung an terroristischen Vereinigungen beschuldigt wird.
  16921. 25.7.1986, Die Farbwerke Hoechst AG verzichten auf die Weiterführung des Strafverfahrens wegen Verleumdung gegen die Grünen im Römer. Das Verfahren ist angestrengt worden, nachdem Grüne die Chemiemanager u.a. der Politikerbestechung beschuldigt haben. Angesichts eines noch monatelangen Gerichtsverfahrens sieht die Hoechst AG keinen Sinn mehr, die Anzeige weiter zu verfolgen.
  16922. 13.10.1993, Im Nordwest-Krankenhaus ist eine Patientin Anfang Mai d. J. durch Aids verseuchtes Blutplasma infiziert worden, so die Erklärung der Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch. Nimsch beschuldigt die Lieferfirma, die Klinik zu spät über das HIV-verseuchte Plasma informiert zu haben.
  16923. 9.11.1998, Gedenktag anlässlich der NS-Pogromnacht vor 60 Jahren. In der Westendsynagoge und in der Paulskirche finden dazu Veranstaltungen statt. In der Paulskirche gibt Ignatz Bubis, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, die angekündigte Antwort auf die umstrittene Friedenspreisrede des Schriftstellers Martin Walser. Bubis beschuldigt Walser der „geistigen Brandstiftung“, weil dieser einer „Kultur des Wegschauens und Wegdenkens“ das Wort rede.
  16924. 18.11.2004, Vor der 27. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts wird der Prozess gegen den früheren Frankfurter Polizeivizepräsidenten Wolfgang Daschner eröffnet. Er wird beschuldigt, den seinerzeit wegen dringenden Tatverdachts festgenommenen Studenten Gäfgen widerrechtlich zu einer Aussage genötigt zu haben. Vor dem Gerichtsgebäude demonstrieren knapp zwei Dutzend Foltergegner für eine Verurteilung Daschners.
  16925. 28.9.2005, Im Prozess vor dem Landgericht Frankfurt um den Mord am Unternehmersohn Andreas Sascha Grimm legt der Beschuldigte ein Teilgeständnis ab.
  16926. 12.1.1979, Auf dem Rhein-Main-Flughafen werden aus einer Lufthansamaschine nach dem Flug von Sofia nach Frankfurt am Main über 5 Millionen DM der bulgarischen Außenhandelsbank entwendet. Acht Wochen nach der Tat findet sich der größte Teil des Geldes unter dem Bett eines Beschuldigten. Drei Lufthansaangehörige werden in Haft genommen. Ende Juni d. J. erhalten zwei Millionenräuber jeweils dreieinhalb Jahre Haft.
  16927. 17.12.1979, Die der Millionenunterschlagung beschuldigten Bundesbankbeamten werden wegen einfachen Diebstahls zu niedrigen Haftstrafen mit Bewährung verurteilt.
  16928. 5.7.1988, Unter ungewöhnlich strengen Sicherheitsvorkehrungen wird vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gegen den wegen Mordes, Flugzeugentführung und Geiselnahme beschuldigten Mohamad Ali Hammadi eröffnet.
  16929. 11.7.1988, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft teilt mit, dass sie kein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der versuchten Strafvereitelung gegen Oberbürgermeister Wolfram Brück einleiten wird. Die Ermittlungsbehörde hatte zuvor geprüft, ob Brück selbst einen Unternehmer zur Rücknahme von Beschuldigungen gegen einen Abteilungsleiter im städtischen Gartenamt veranlasst hat.
  16930. 30.6.1942, Lt. Verfügung des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Joseph Goebbels, sind sämtliche jüdischen Schulen bis heute zu schließen. Ab 01.07. d. J. ist „jegliche Beschulung jüdischer Kinder durch besoldete und unbesoldete Lehrkräfte untersagt.“ Damit stellt das 1804 gegründete Philanthropin nach 138 Schuljahren seine Tätigkeit ein. Das Gebäude wird nach der Schließung von der Stadt Frankfurt am Main übernommen und bis Kriegsende 1945 als Reservelazarett und als Notunterkunft für ausgebombte Frankfurter Einwohner genutzt.
  16931. 13.4.2000, Der Milliardenpleitier Jürgen Schneider bleibt weiterhin auf freiem Fuß. Auf Beschwerde seiner Verteidigung hat das Frankfurter Amtsgericht den auf Steuerhinterziehung lautenden Haftbefehl aufgehoben.
  16932. 12.7.1951, Der gestern durch das Amtsgericht Frankfurt aus der Untersuchungshaft entlassene, amtsenthobene Frankfurter Polizeipräsident Willy Klapproth wird, nachdem die Erste Strafkammer der Beschwerde des Oberstaatsanwaltes stattgegeben hat, erneut in Haft genommen.
  16933. 12.10.1987, An das Anfang des Monats auf der Zeil eingerichtete „Informationsbüro“ zur Leihmutterschaft ergeht eine städtische Schließungsverfügung. Dem Einspruch des Unternehmens „United Families International“ gibt das Verwaltungsgericht statt, woraufhin die Stadt Frankfurt am Main Beschwerde bim Kasseler Verwaltungsgerichtshof einlegt.
  16934. 14.10.1988, Der Kreisverband der NPD sagt nach einer Sondersitzung des Vorstandes alle für morgen geplanten Veranstaltungen ab. Er trifft diese Entscheidung, obwohl der Verwaltungsgerichtshof in Kassel der Beschwerde der rechtsextremen Partei gegen das städtische Verbot der Kundgebungen am Merianplatz und im Stadtteil Harheim stattgegeben hat.
  16935. 21.12.1992, Das Amtsgericht Frankfurt gibt dem Antrag statt, dass das Standesamt Aufgebote für Homosexuelle erlassen müsse. Der Magistrat will Beschwerde einlegen.
  16936. 29.4.2002, Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel erlaubt eine Demonstration der rechtsextremen „Bürgerinitiative für deutsche Interessen“ in Frankfurt am Main am 1. Mai d. J. und weist damit eine Beschwerde der Stadt Frankfurt zurück, mit der die Versammlung der Neonazis verhindert werden sollte.
  16937. 21.2.2006, Das Bundesverwaltungsgericht stimmt dem Bau der Werft für das Riesenflugzeug A 380 am Rhein-Main-Flughafen in letzter Instanz zu und weist eine Beschwerde des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ab – so die Mitteilung der Flughafen-Betreiberin Fraport.
  16938. 24.10.1975, Den Beschwerden, die von vielen Anwohnern über den Flohmarkt am Sachsenhäuser Mainufer vorgebracht werden, trägt der Magistrat mit einer neuen Marktordnung Rechnung.
  16939. 27.4.1992, Eine Bombendrohung und viele Beschwerden der Verteidiger bestimmen den ersten Tag des Prozesses um die Beteiligung deutscher Firmen am irakischen Giftgasprogramm.
  16940. 3.12.1946, Gründung einer Republikanischen Beschwerdestelle auf Anregung der Deutschen Friedensgesellschaft. In den Aktionsausschuss, der die Statuten ausarbeitet, werden Stadtverordnetenvorsteher Johann Rebholz, Rechtsanwalt Ulrich Burmann und Georg Stierle gewählt.
  16941. 8.7.1968, Unter der Nummer 6 90 22 00 wird das Beschwerdetelefon „Fluglärmbelästigung“ auf dem Rhein-Main-Flughafen eingerichtet.
  16942. 13.3.1976, In der Nacht vom 13 zum 14. März setzen Polizeibeamte im Jugendclub Bockenheim e. V. am Rohmerplatz „Chemical mace“ und Schlagstöcke ein, nachdem sich Nachbarn über nächtliche Ruhestörung beschwert haben. Die Polizei nimmt drei Personen fest.
  16943. 16.3.1979, Trotz viel beschworener strenger Sicherheitsmaßnahmen am Rhein-Main-Flughafen gelingt es einer achtköpfigen Roma-Familie, die mit ungültigen deutschen Fremdenpässen einreisen will, unbemerkt aus dem Transitbereich zu entkommen.
  16944. 12.11.1938, Mit der „Verordnung zur Wiederherstellung des Straßenbildes“ werden die Inhaber der von den Nationalsozialisten zerstörten Geschäfte verpflichtet, die Zerstörungen rasch und auf eigene Kosten zu beseitigen.
  16945. 20.7.2005, Mit einer Kranzniederlegung und einer Gedenkstunde in der Paulskirche erinnert Frankfurt am Main an das Attentat und den versuchten Staatsstreich des 20. Juli 1944 mit dem Ziel, Adolf Hitler zu töten und die NS-Diktatur zu beseitigen.
  16946. 28.12.1949, Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden 4.300 einsturzgefährdete Gebäude beseitigt.
  16947. 4.11.1978, Ölalarm auf der Nidda: ein rund sieben Kilometer langer Ölfilm muss von der Feuerwehr beseitigt werden.
  16948. 1.9.1987, Wahrscheinlich ein Gewitter ist die Ursache für einen Stromausfall um 20.26 Uhr, der nach Angaben der Stadtwerke rund ein Viertel des Frankfurter Stadtgebietes betrifft. Um 20.47 Uhr ist die Störung beseitigt.
  16949. 13.8.1992, Polizei und Staatsanwaltschaft führen in Frankfurt am Main und anderen Städten die bislang größte Aktion gegen die sog. „Müll-Mafia“ durch. Durchsucht werden vor allem Firmen im Osthafen, die verdächtigt werden, Abfall umweltgefährdend beseitigt zu haben.
  16950. 5.9.1995, Am Rande der Airbase auf dem Rhein-Main-Flughafen wird eine 75 Kilogramm schwere Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und vom Kampfmittelräumdienst beseitigt.
  16951. 18.12.1996, Am späten Abend wird in der Nähe des Frankfurter Kreuzes eine 50-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst beseitigt.
  16952. 15.9.1999, Der Kampfmittelräumdienst beseitigt in einem Waldstück südlich von Goldstein zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.
  16953. 3.4.1933, Vor dem Ebertdenkmal an der Paulskirche versammeln sich Anhängern des Deutschnationalen Kampfrings und fordern vom Magistrat die Beseitigung dieses Denkmals, das in Gegenwart einer großen Zuschauermenge mit einer schwarzen Fahne umhängt und mit der alten Reichsflagge Schwarz-Weiß-Rot verkleidet wird.
  16954. 13.3.1943, (Nichtöffentliche) Sitzung der Gemeinderäte: Rede des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs zum Haushaltsplanentwurf 1943. Weitere Tagesordnungspunkte: Feuerschutz für das Stadtarchiv und Sicherung von Kunstwerken, Beseitigung von Notständen nach Fliegerangriffen.
  16955. 7.10.1943, Sitzung der Gemeinderäte: u.a. Errichtung einer Zusatzversorgungskasse, Bewilligung einer überplanmäßigen Ausgabe im Haushalt a) des Rechneiamts und b) des Personalamtes, Maßnahmen zur Beseitigung von Fliegerschäden betr. den alliierten Luftangriff vom 04./05.10. d. J.
  16956. 26.5.1946, Delegiertenkonferenz der Frankfurter Metallarbeiter. Gefordert werden die Beseitigung der Zonengrenzen, die Schaffung gesamtdeutscher Verwaltungsstellen, die Erhöhung der Lebensmittelrationen und die Herabsetzung der Rationen auf ein Existenzminimum für aktive Nationalsozialisten und Militaristen.
  16957. 19.4.1952–20.4.1952, Dritte kommunalpolitische Bundeskonferenz der SPD. Die Hauptkonferenz findet in der Paulskirche statt; die Tagungen der Arbeitsgemeinschaften im Rathaus und im Handwerkerhaus, die Abschlusskundgebung im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb legt einen Rechenschaftsbericht über die in fünfeinhalb Jahren seiner Oberbürgermeistertätigkeit errungenen Erfolge vor. Es werden verschiedene Grundsätze für die künftige Kommunalpolitik aufgestellt, u.a. die unverzügliche Beseitigung der Jugendnot, ein umfassenderes Schulprogramm und die Förderung des öffentlichen Wohnungsbaus.
  16958. 8.9.1968, Protestversammlung des „Aktionskomitees für die Beseitigung der Diktatur in Griechenland“ gegen den vom griechischen Militär ausgearbeiteten Entwurf einer neuen Verfassung im Haus Gallus.
  16959. 20.4.1969, Schweigemarsch des „Aktionskomitees für die Beseitigung der Diktatur in Griechenland“ vom Opernplatz zum Cantate-Saal anlässlich des zweiten Jahrestages der Errichtung der Diktatur in Griechenland.
  16960. 26.4.1970, Demonstration der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und Mitgliedern der griechischen Widerstandsbewegung in der Innenstadt und anschließender Kundgebung im Haus Gallus anlässlich des dritten Jahrestages der Beseitigung der Demokratie in Griechenland durch die Militärjunta.
  16961. 6.4.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bewilligung von Mitteln zur Beseitigung der Hochwasserschäden.
  16962. 20.3.1979, Zehn Millionen DM wird nach einer Schätzung des städtischen Straßen- und Brückenbauamtes die Beseitigung der Schäden an Frankfurts Straßen kosten, die der harte Winter verursacht hat.
  16963. 27.10.1983, Während der Inspizierung eines Schrottplatzes am Westbahnhof/ durch Polizei, Feuerwehr und Untere Wasserbehörde, der Händler hat zuvor einen Ölunfall gemeldet, bei dem 50 Liter ausgelaufen sind, entdeckt man Stahlbehälter, auf deren Typenschild der Name Clophen geschrieben steht. Diese hochgiftige, flüssige Chemikalie setzt das Gift Dioxin frei. Die ungesetzliche Beseitigung von 16 mit Clophen gefüllten Kondensatoren führt dazu, dass das hessische Umweltministerium die Entsorgung entweder durch den Hersteller oder durch qualifizierte Wartungsfirmen vornehmen lassen will.
  16964. 6.8.1997, Die Aktion „Frankfurter helfen Frankfurtern“ läuft an: Ein Hilfskonvoi mit 30 Fahrzeugen, 70 bis 80 Feuerwehrleuten, Technikern, Sanitätern, Ärzten und Ingenieuren startet von Frankfurt am Main via Frankfurt an der Oder, um bei der Beseitigung der Hochwasserschäden mitzuhelfen.
  16965. 9.12.1999, Die ABG Frankfurt Holding stellt in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth Fassaden im Stadtteil Bockenheim ein neues Projekt zur Beseitigung von Graffiti an Gebäuden vor. Ziel sei die Säuberung der Fassaden „in exponierter Lage“.
  16966. 11.4.2001, Ein Windböe ist der Auslöser dafür, dass ein über 50 Meter langes Gerüst am ehemaligen Parkhaus Junghofstraße zusammensackt. Die Junghofstraße muss während der Beseitigung der Trümmer mehrere Stunden lang gesperrt werden.
  16967. 23.10.1906, Konzert des Violin-Virtuosen Wassily Besekirsky im Saalbau.
  16968. 20.5.1908–21.5.1908, Besuch des Justizministers Max von Beseler in der Mainstadt. Er besichtigt städtische Justizeinrichtungen und nimmt an einer Sitzung des Jugendgerichtshofs teil.
  16969. 20.11.1987, Die Frankfurter Mainkraftwerke und der Landkreis Limburg-Weilburg unterzeichnen einen Vertrag, in dem die Nutzung der Faulgase aus dem Abfall der Kreismülldeponie bei Beselich (Kreis Limburg-Weilburg) zur Stromerzeugung von 1989 an geregelt ist.
  16970. 31.5.1990, Der Umlandverband Frankfurt darf bis zum 31.12.1991 insgesamt 150.000 Tonnen Hausmüll auf die Mülldeponie Beselich im Kreis Limburg-Weilburg bringen.
  16971. 1.10.1964, 100jähriges Jubiläum des Spezialgeschäftes für Besen, Bürsten und Pinsel, Gustav Topp, Große Bockenheimer Straße 13.
  16972. 16.3.1977, „Prominentenkehren“ an der Hauptwache im Rahmen des „Putz-Festivals“ unter dem Slogan „Schon gelesen, Prominente am Besen!“
  16973. 2.5.1933, SA und SS besetzen das Gewerkschaftshaus und weiterer Organisationen und Unternehmen der Gewerkschaften, nehmen Gewerkschafter und andere Funktionäre der politischen Linken in „Schutzhaft“ (u.a Albrecht Ege, Rudolf Eims, Jakob Kriegeis und Otto Misbach) und dringen auch in das Büro des Zentralverbandes der Angestellten (ZdA) ein. Das Vermögen von Reichsbanner, SPD und Gewerkschaften wird eingezogen. Eine staatliche Zwangsorganisation, die „Deutsche Arbeitsfront“ (DAF) ersetzt die Organisationen der Arbeiterschaft. Die Nazis geben dem Gebäude den Namen „Haus der Arbeit“.
  16974. 26.11.1914, Stadtverordnetenwahlen: Neu zu besetzen sind sechsundzwanzig Mandate; von diesen sind zwei Ersatzwahlen für vorzeitig ausgeschiedene Mitglieder. Die „geeinte Liste“ umfasst 11 Kandidaten der Fortschrittlichen Volkspartei, 11 der Sozialdemokraten, 3 der Nationalliberalen und 1 der Zentrumspartei. Auf Wahlpropaganda, so die Übereinkunft der Parteien, wird völlig verzichtet. Die Wahlzeit ist von 12.00 Uhr mittags bis 20.00 Uhr bestimmt. Die Wahlbeteiligung ist verhalten: Von den 62.853 Wahlberechtigten der siebzehn in Frage kommenden Bezirke, machen nur 13.200 Personen von ihrem Wahlrecht Gebrauch, das sind rund 21 Prozent.
  16975. 19.12.2000, Kurden besetzen die Geschäftsstelle der SPD Hessen-Süd und fordern „Freiheit für die politischen Gefangenen“ in der Türkei.
  16976. 27.5.1968, Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität proklamieren die „Gegenuniversität“, am Portal prangert ein Porträt von Karl Marx, und besetzen die Räume des Rektorats.
  16977. 30.5.1968, Zwei Polizeihundertschaften besetzen auf Anweisung des hessischen Innenministeriums die Johann Wolfgang Goethe-Universität und räumen sie von den Demonstranten. Die streikenden Studenten antworten auf diese Maßnahmen mit Verkehrsblockaden in der Innenstadt und einer Besetzung des Schauspiels der Städtischen Bühnen, wo daraufhin die vorgesehene Vorstellung – Rolf Hochhuths „Soldaten“ – abgesetzt wird. Darüber hinaus besetzt die Polizei die Bettinaschule, zwei Tage zuvor von Schülern zum Aktionszentrum für die Proteststreiks gegen die Notstandsgesetze bestimmt.
  16978. 12.11.1968, Bei einer Veranstaltung des Magistrats in der Paulskirche anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Frauenwahlrechts in Deutschland besetzen Vertreterinnen der neuen feministischen Frauenbewegung das Rednerpult und entreißen Oberbürgermeister Willi Brundert (1912-1970) das Mikrofon, um für mehr Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen zu demonstrieren.
  16979. 9.12.1968, Studenten besetzen das Institut für Sozialforschung in der Myliusstraße.
  16980. 26.6.1969, Zu neuen Auseinandersetzungen kommt es an der Johann Wolfgang Goethe-Universität als Studenten des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) das Germanistische Seminar besetzen. Die daraufhin alarmierte Polizei nimmt 48 Demonstrierende vorübergehend fest.
  16981. 27.6.1969, Studenten des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) besetzen erneut das Germanistische Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  16982. 12.11.1969, Anhänger der Außerparlamentarischen Opposition besetzen das italienische Generalkonsulat, um gegen die Inhaftierung von mehreren politischen Freunden in italienischen Gefängnissen zu protestieren, die im Zusammenhang mit zwei Bombenanschlägen im April im Mailänder Hauptbahnhof festgenommen worden sind.
  16983. 19.9.1970, Erste Hausbesetzung in Frankfurt am Main: Arbeiter, Studenten und kinderreiche Familien, Ausländer wie Deutsche, besetzen das Haus Eppsteiner Straße 47 im Westend.
  16984. 2.10.1971, Demonstration des Aktionskomitees der besetzten und bestreikten Häuser gegen „Spekulanten, Mietwucher und Ausbeutung im Wohnungssektor“ auf dem Opernplatz. Zum Abschluss besetzen junge Leute zwei leer stehende Häuser in der Bockenheimer Landstraße 111 und die Villa Ditmarstraße 24 im Westend. Die Villa wird noch am gleichen Tag wieder geräumt.
  16985. 2.12.1971, Studenten und Lehrlinge besetzen das Haus an der Bockenheimer Landstraße 93 - die zehnte Hausbesetzung in Frankfurt am Main.
  16986. 17.3.1972, Der Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Bürgerhaus Nordweststadt bleibt bei seiner Ablehnung einer Fortsetzung der Römer-Koalition, die nach 26jährigem Bestehen, dem sicheren Ende entgegensieht. In einem Antrag fordert der Parteitag die SPD-Fraktion auf, die frei werdenden Stellen im hauptamtlichen Magistrat mit zwei SPD-Kandidaten zu besetzen.
  16987. 1.9.1973, Italienische Familien besetzen zwei leer stehende Häuser in der Friesengasse (Bockenheim).
  16988. 1.2.1974, Rund 200 Schüler des Abendgymnasiums an der Goetheschule besetzen das Gebäude für mehrere Stunden aus Protest gegen Raumnot und Lehrermangel.
  16989. 5.2.1974, Streikende Schüler des Abendgymnasiums besetzen am frühen Morgen das Goethe-Realgymnasium und verhindern den regulären Unterricht.
  16990. 3.3.1974, Nach einer spontanen Demonstration am Opernplatz gegen die Hinrichtung des spanischen Anarchisten Salvador Puig Antich besetzen am Abend rund 100 in Frankfurt am Main lebende Spanier die katholische St.-Josefs-Kirche in Bornheim und verlassen sie erst am nächsten Morgen wieder.
  16991. 5.8.1974, 100 spanische Gastarbeiter protestieren vor dem spanischen Generalkonsulat in der Siesmayerstraße 62 gegen die Erschießung eines Demonstranten in Spanien und besetzen das Konsulat für mehrere Stunden.
  16992. 2.10.1975, 15 Jungsozialisten der Juso-Ortsgruppe Sachsenhausen-Ost besetzen drei Stockwerke des Hauses in der Darmstädter Landstraße 10, werden allerdings kurz Zeit später wieder von der Polizei geräumt.
  16993. 29.3.1978–2.4.1978, Tagung des Dritten Internationalen Russell-Tribunals zur Situation der Menschenrechte in der Bundesrepublik Deutschland im Bürgerhaus Harheim. Mitglieder der „Russell-Initiative zur Unterstützung der politischen Gefangenen“ besetzen die Harheimer Kirche. (29.-31.03.) Das Russell-Tribunal distanziert sich von dieser Aktion.
  16994. 23.10.1978, Die Auseinandersetzungen um das Abendgymnasium I erreichen einen neuen Höhepunkt: Etwa 50 Studierende des zweiten Bildungsweges besetzen die Elisabethenschule, in der bisher der Unterricht des AG I stattgefunden hat. Die Schulbehörden haben verfügt, den Unterricht von dieser Woche an in vier anderen Schulen abzuhalten. Gegen Abend wird die Schule ohne Zwischenfälle von der Polizei geräumt.
  16995. 14.6.1979, Mitglieder einer „antifaschistischen Widerstandsgruppe“ besetzen vorübergehend die Sachsenhäuser St. Bonifatiuskirche, um gegen das geplante Deutschlandtreffen der NPD am 17.06. d. J. zu protestieren.
  16996. 13.11.1979, Für wenige Stunden besetzen 25 wohnungslose Studenten die Häuser Bockenheimer Landstraße 140a, 140b sowie 142, um auf ihre Wohnungsnot aufmerksam zu machen. Die Aktion endet friedlich.
  16997. 12.4.1980, Mehrere Jugendliche besetzen das Haus Musikantenweg 4. Als jedoch die Polizei mit einer Hundertschaft, Gefangenentransporter und Wasserwerfer anrückt, geben die Besetzer auf.
  16998. 30.5.1980, 15 junge Leute besetzen eine leer stehende Villa in der Ditmarstraße 4. Gegen Abend räumt die Polizei das Gebäude. Danach kommt es zu Straßenschlachten in Bockenheim.
  16999. 4.6.1980, Demonstration von Atomkraftgegnern in der Innenstadt aus Protest gegen die Räumung des Anti-Atom-Dorfes in Gorleben unter dem Motto „Gorleben ist überall“. Auf dem Römerberg versammeln sich 1500 Menschen. Den Versuch einiger Protestierender, die Alte Nikolaikirche zu besetzen, verhindert die Polizei mit Wasserwerfern.
  17000. 5.6.1980, Etwa 30 Jugendliche der „Jugendinitiative Ginnheim“ besetzen ein noch erhaltenes Nebengebäude des abgerissenen Predigerseminars. Sie fordern, dort ein Jugendhaus zu errichten.
  17001. 17.9.1980, 500 Schüler der Gesamtschule Bockenheim-Süd und der Gymnasialen Oberstufenschule besetzen vorübergehend die ehemalige Liebigschule an der Sophienstraße, um auf den gravierenden Raummangel aufmerksam zu machen.
  17002. 19.10.1980, Jugendliche besetzen das leer stehende Wohnhaus Bockenheimer Landstraße 17. Nach der friedlichen Räumung kommt es in der Umgebung der Alten Oper zu Ausschreitungen, bei denen Fensterscheiben zu Bruch gehen.
  17003. 27.10.1980–28.10.1980, 4000 Startbahngegner besetzen nachts sieben Hektar Wald, der abgeholzt werden soll. Nachdem morgens der größte Teil der Protestierenden das Waldstück verlassen hat, werden die restlichen Demonstranten von der Polizei fort getragen. Anschließend verrichten die Holzfäller ihr Werk.
  17004. 8.12.1980–11.12.1980, Schüler der Ernst-Reuter-Schule I besetzen einige Schulräume, um gegen Unterrichtsausfall und Lehrermangel zu protestieren.
  17005. 21.2.1981, Die Polizei vereitelt den Plan von italienischen Lehrern aus Hessen und Rheinland-Pfalz, ihr Generalkonsulat im Westend zu besetzen, um auf die problematische Schulsituation italienischer Kinder in der Bundesrepublik Deutschland aufmerksam zu machen.
  17006. 3.3.1981, Junge Leute besetzen das Haus Mörfelder Landstraße 57.
  17007. 13.3.1981, 50 Jugendliche besetzen ein Haus des Evangelischen Regionalverbandes in der Wiesenhüttenstraße 15 und fordern ein gemeinsames Haus für Jugendliche. Nach dem Erscheinen der Polizei verlassen die jugendlichen Besetzer das Haus friedlich.
  17008. 28.3.1981, Sympathisanten der Roten Armee Fraktion (RAF) besetzen den Raum der Ausstellung „Widerstand im Faschismus 1933-1945“ und weisen auf die Situation hungerstreikender Häftlinge hin. Die Aktion verläuft weitgehend friedlich.
  17009. 4.4.1981, Der Versuch, zwei leer stehende Häuser im Westend zu besetzen, scheitert an der sofortigen Räumung durch die Polizei.
  17010. 11.4.1981, Jugendliche besetzen das Eisenbahner-Areal Nied auf dem Gelände des ehemaligen Bundesbahn-Ausbesserungswerks an der Oeserstraße.
  17011. 27.4.1981, Etwa eineinhalb Stunden lang besetzen 15 Mitglieder des „Westdeutschen Irland-Solidaritätskomitees“ die Wandelhalle der Paulskirche.
  17012. 26.10.1981, Mitarbeiter der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) besetzen in Heddernheim die Werkstore. Sie sind über den Verlauf der Sozialverhandlungen unzufrieden. Die Besetzung dauert bis zum 02.11.
  17013. 16.4.1982, Aus Protest gegen die drohende Entlassung von 110 Kollegen besetzen 50 bis 80 Mitarbeiter der Firma Rockwell Golde das Werk in Fechenheim.
  17014. 4.6.1983, 50 Jugendliche besetzen das Wohnhaus „In der Au“ 14-16 in Rödelheim.
  17015. 6.4.1984, Schüler der Ernst-Reuter-Schule I besetzen am Nachmittag nach einer Vollversammlung ihre Schule.
  17016. 23.5.1984, Rund 100 Medizinstudenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität besetzen die Landesärztekammer in Frankfurt am Main, um gegen den Gesetzesentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur Änderung der Approbations- und Bundesärzteordnung zu protestieren.
  17017. 4.2.1985, Sympathisanten der RAF besetzen zwei Tage lang die Landesgeschäftsstelle der hessischen Grünen an der Mainzer Landstraße.
  17018. 24.5.1985, 40 Startbahngegner besetzen die Carodruckerei in der Mainzer Landstraße, um die Auslieferung der süddeutschen Ausgabe der alternativen „tageszeitung“ (taz) zu verhindern.
  17019. 31.10.1985, Die Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders „Der Müll, die Stadt und der Tod“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf im Kammerspiel wird verhindert. Vertreter der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und andere Gegner der Darbietung besetzen die Bühne und verwickeln die Akteure in Diskussionen. Als gegen 23.00 Uhr die ersten Besucher das Theater verlassen, werden sie draußen von Demonstranten empfangen, die das Scheitern der Premiere als Erfolg feiern.
  17020. 2.6.1986, Etwa 40 Jugendliche besetzen einige Stunden lang das SPD-Haus in der Fischerfeldstraße, um sich mit den Protestaktionen gegen den geplanten Abriss des Bochumer Heusner-Viertel zu solidarisieren.
  17021. 5.6.1986, Mitglieder des Frankfurter El Salvador-Komitees und der Bürgerinitiative gegen die Flughafenerweiterung besetzen 45 Minuten lang das Konsulat von El Salvador in der Stresemannallee, um gegen die Verschleppung zweier Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation „Comadres“ zu protestieren.
  17022. 17.9.1986, Anhänger der kurdischen PKK besetzen das „Haus der SPD“ und fordern die Freilassung eines in Hamburg festgenommenen Mitglieds.
  17023. 1.4.1987, Arbeitslose Jugendliche besetzen einen leer stehenden Betriebshof in der Friedberger Anlage. Sie werben für ein Werkstattprojekt, dass ihrer Meinung nach 20 Jugendlichen Arbeit verschafft. Nach wenigen Tagen räumen die Jugendlichen das Gelände wieder, eine Vorbedingung der Stadt zu weiteren Verhandlungen.
  17024. 10.9.1987, Iranische Oppositionelle besetzen für knapp eine Stunde das Büro der Iran Air auf dem Rhein-Main-Flughafen und protestieren gegen das Khomeiny-Regime.
  17025. 23.10.1987, Frankfurter Jungsozialisten besetzen das Gründerzeithaus an der Eschenheimer Anlage 20a für knapp drei Stunden lang, um ihrer Forderung nach einem „Außerbetrieblichen Ausbildungszentrum“ (AAZ) im Nordend „symbolisch“ Nachdruck zu verleihen.
  17026. 23.3.1988, Kurden besetzen das Büro der „Iraqui Airways” in der Wiesenhüttenstraße und protestieren gegen irakische Giftgasangriffe auf die eigene Bevölkerung im kurdischen Nordosten Iraks. Die Polizei nimmt die Besetzer fest.
  17027. 20.9.1988, Aus Protest gegen die Menschenrechte verletzende Politik Iraks besetzen Kurden das Büro der irakischen Fluggesellschaft am Wiesenhüttenplatz. Die Polizei ist frühzeitig präsent und nimmt die Gruppe fest.
  17028. 28.11.1988, Studenten besetzen für kurze Zeit das Bockenheimer Depot während der Theateraufführung des Stückes „Cerceau“, um auf ihre unzureichenden Studienbedingungen aufmerksam zu machen.
  17029. 5.12.1988, Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität besetzen im Rahmen ihres ‚Streiks’ gegen die unzureichenden Studienbedingungen vorübergehend die Redaktionsräume der „Frankfurter Rundschau“ und schlagen auf dem Grünstreifen der Senckenberganlage, einer Hauptverkehrsstraße, nahe der Universität, ein Zeltlager auf, um auf ihre unzureichende Wohnsituation aufmerksam zu machen.
  17030. 13.12.1988, Mehr als 200 Schüler besetzen nach einem Demonstrationszug durch die Innenstadt die Gebäude des Staatlichen und des Stadtschulamtes, machen auf die mangelhafte Lehr- und Raumsituation aufmerksam und solidarisieren sich mit dem ‚Streik’ der Frankfurter Studenten.
  17031. 22.12.1988, Kurden der Arbeiterpartei PKK besetzen das SPD-Parteihaus in der Fischerfeldstraße und verlangen die Freilassung von Landsleuten, die in bundesdeutschen Strafanstalten als Untersuchungsgefangene einsitzen, einer auch in Preungesheim. Nachdem die SPD ihre Unterstützung zusagt, verlassen die Besetzer die SPD-Zentrale wieder.
  17032. 10.1.1989, Aus Protest gegen das diktatorische Khomeini-Regime im Iran besetzen Iraner das Büro der „Iran Air“ am Hauptbahnhof. Die Polizei nimmt alle Beteiligten vorläufig fest.
  17033. 26.2.1989, Sympathisanten und Angehörige inhaftierter Mitglieder der „Rote Armee Fraktion“ (RAF) besetzen die Parteizentrale der hessischen und Frankfurter Grünen in der Mainzer Landstraße 147. Sie solidarisieren sich mit einem Hungerstreik von RAF-Gefangenen mit dem Ziel, die Freilassung bzw. deren Zusammenlegung durchzusetzen. Die Grünen lehnen diese „Erpressung“ ab.
  17034. 12.4.1989, Wohnsitzlose besetzen für kurze Zeit ein leer stehendes Gebäude in der Westendstraße, um auf ihre miserable soziale Lage aufmerksam zu machen.
  17035. 27.4.1989, Nach einer Vollversammlung besetzen Studierende der Fachhochschule Frankfurt erneut das Shell-Hochhaus am Nibelungenplatz, um dagegen zu protestieren, dass der hessische Finanzminister Manfred Kanther ihrer Meinung nach den Abschluss der Mietverträge verzögert.
  17036. 18.5.1989, Aus Protest gegen Kürzungen besetzen 130 Schüler und Schülerinnen von drei Ausbildungsstätten für Kranken- und Altenpflege in einer symbolischen Aktion das Frankfurter Arbeitsamt.
  17037. 12.6.1989, 20 Jugendliche, Mitglieder der Initiative „Schneller Wohnen“, besetzen symbolisch das städtische Amt für Wohnungswesen in der Adickesallee.
  17038. 5.8.1989, Türkische Kurden und Kurdinnen besetzen ohne Zwischenfälle die Frankfurter Geschäftsstelle der „Turkish Airlines“ und fordern die Freilassung von in der Türkei inhaftierten Kurden.
  17039. 11.9.1989, Schülerinnen und Schüler der Schillerschule besetzen ihre Bildungseinrichtung und protestieren damit gegen den Lehrermangel.
  17040. 7.12.1989, Rund 60 Mitarbeiter der Frankfurter Aids-Hilfe, Aids-Kranke und ehemalige Besetzer der Gaugrafeninsel, die seit langem Wohnraum suchen, besetzen kurzzeitig die Fahrbahn vor der Hauptwache und protestieren gegen die rot-grüne städtische Minderheitenpolitik.
  17041. 9.8.1991, Etwa 30 Kurden besetzen das Büro der Türkischen Luftfahrtsgesellschaft in Frankfurt am Main für eine Stunde, um gegen türkische Militäraktionen in ihrer Heimat zu protestieren.
  17042. 7.9.1991, Jugendliche errichten im Günthersburgpark ein Zeltager, um auf ihre Wohnungsprobleme aufmerksam zu machen. Drei Tage später wird das Zeltlager der „Initiative gemeinsam leben“ geräumt. Daraufhin besetzen sie einige Tage lang das Grünlandhaus im Nordend.
  17043. 3.4.1992, Studierende der Johann Wolfgang Goethe-Universität besetzen das Büro der türkischen Fluglinie an der Südseite des Hauptbahnhofs und protestieren gegen den „Krieg gegen die kurdische Bevölkerung“ durch das türkische Militär.
  17044. 8.8.1992, Frauen besetzen im Rahmen der Kampagne „Frauen nehmen sich die Stadt“ den zweistöckigen Altbau in der Robert-Mayer-Straße 44 und räumen ihn wenig später wieder freiwillig.
  17045. 21.4.1993, Jugendliche besetzen die Jugendinitiative Haus Falkstraße 39, das noch am gleichen Tag von der Polizei wieder geräumt wird.
  17046. 28.11.1993, In einer offenbar bundesweit geplanten Aktion besetzen mehrere hundert Kurden kurdische Einrichtungen in verschiedenen deutschen Städten, darunter auch das Kurdistan-Zentrum in Frankfurt am Main im Gallusviertel. Die Häuser in der Mainstadt sowie in Hamburg, Stuttgart, Kassel und Freiburg i. Br. sind zwei Tage zuvor im Rahmen des vom Bundesinnenministerium verhängten Verbots der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) geschlossen worden.
  17047. 27.7.1996, Etwa 25 Kurden besetzen für kurze Zeit den Römer, um für bessere Haftbedingungen in türkischen Gefängnissen zu demonstrieren.
  17048. 1.12.1997, Der wochenlange Streik der Studierenden an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und an der Fachhochschule Frankfurt erreicht nun auch Frankfurts Schulen. Nach dem Abendgymnasium I treten die Oberstufenschüler der Ernst-Reuter-Schule I in den Ausstand und besetzen ihre Lehranstalt.
  17049. 8.3.1998, Aus Solidarität mit Frauen in Mexico besetzen rund 30 Frauen das mexikanische Generalkonsulat und fordern „Frauenhäuser für Chiapas“.
  17050. 21.5.1999, Rund 400 Serben besetzen die Friedensbrücke, um für den Frieden in Jugoslawien zu demonstrieren.
  17051. 7.9.2001, Mitglieder der „Initiative Gemeinsames Leben im 21. Jahrhundert“ besetzen an der Ecke Schumannstraße/Dantestraße ein Haus und räumen es nach wenigen Tagen wieder.
  17052. 8.11.2006, Aus Protest gegen die Studiengebühren besetzen Studierende das Universitäts-Präsidium. Erst am Abend ziehen die Demonstranten wieder ab.
  17053. 17.5.2009, Mehrere hundert Tamilen besetzen aus Protest gegen den Krieg in Sri-Lanka den Hauptbahnhof und legen für mehrere Stunden den gesamten Zugverkehr lahm.
  17054. 16.2.2013, Studierende protestieren im Westend gegen die gerichtliche angeordnete IvI-Räumung (siehe Urteil des Frankfurter Landgerichts 15. Februar 2013) und besetzen das ehemalige Gebäude des Sigmund-Freud-Instituts.
  17055. 22.2.2013, Rund 70 Schüler und Studierende besetzen das ehemalige Buchhändlerhaus im Großen Hirschgraben und fordern das Haus als neuen Ort für selbstbestimmtes Lernen.
  17056. 26.9.2013, Aktivisten des Netzwerkes „Wem gehört die Stadt?“ und der Occupy-Bewegung besetzen die ehemalige Oberbürgermeister-Villa im Stadtteil Sachsenhausen.
  17057. 4.4.1973, Das Haus Kettenhofweg 51 wird frühmorgens um 4.05 Uhr von der Polizei zwangsweise geräumt. Widerstandslos verlassen die zehn Besetzer das Gebäude. Am Nachmittag kommt es zu Protestdemonstrationen. Oberbürgermeister Rudi Arndt kann sich nur durch die Flucht vor tätlichen Angriffen in der Nähe des Kaufhofs schützen.
  17058. 6.8.1974, Friedlich räumen die Besetzer des Hauses Schubertstraße 27 das Feld. Die Polizei nimmt lediglich drei junge Leute vorläufig fest, die sich weigern, auszuziehen.
  17059. 28.8.1974, Das seit fast vier Jahren teilweise besetzte Haus Corneliusstraße 24 im Westend wird ohne größere Zwischenfälle von der Polizei geräumt. Die Besetzer verlassen ihre Wohnungen ohne Gegenwehr. Gegen etwa 250 Sympathisanten. die sich vor dem Haus versammeln, setzt die Polizei einen Wasserwerfer ein.
  17060. 18.10.1974, Etwa 100 jugendliche Besetzer des leer stehenden Hauses Varrentrappstraße 38 in Bockenheim fordern, in dem Gebäude das Jugendhaus Bockenheim unterzubringen. Die Polizei räumt das Haus und es kommt zur Straßenschlacht und Festnahmen einiger Besetzer.
  17061. 1.4.1979, Im Prozess gegen die dpa-Besetzer kommt es zu schweren Tumulten, als der Staatsschutzsenat in Frankfurt es ablehnt, zwei Ärzte als Zeugen zu den Verletzungen von vier angeklagten Frauen zu hören. Die Frauen haben tags zuvor angekündigt, dass sie ihren Bewachern gegenüber Widerstand leisten werden.
  17062. 15.6.1980, Das Haus Siesmayerstraße 2-4 wird besetzt. Im Keller finden die Besetzer Fässer mit hochgiftigen Chemikalien.
  17063. 4.7.1980, Ein Gruppe junger Leute besetzt das Haus Eschersheimer Landstraße 22, um auf die Wohnraumnot hinzuweisen. Die Besetzer ziehen nach wenigen Stunden wieder ab.
  17064. 11.7.1980, Die Polizei verhindert eine Hausbesetzung in der Ginnheimer Mörikestraße, da sie früher im Hause ist als die Besetzer. Die Aktion verläuft friedlich.
  17065. 24.4.1981, Mit einer Kundgebung auf dem Paulsplatz verleihen die Besetzer des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerkes in Nied ihrer Forderung Nachdruck, einen Nutzungsvertrag für die besetzten Gebäude zu erhalten.
  17066. 29.7.1981, Auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerkes in Nied geraten die Dachstühle zweier Werkshallen in Brand. Jugendliche Besetzer erschweren der Feuerwehr ihre Löscharbeiten. Die Polizei verhindert einen Autokorso in die Innenstadt.
  17067. 5.8.1981, Vertriebene Besetzer des Bundesbahnwerkes Nied demonstrieren vor dem Römer.
  17068. 2.9.1981, Nachdem tags zuvor der letzte Besetzer freiwillig ausgezogen ist, wird das Haus Mörfelder Landstraße 57 abgerissen.
  17069. 8.10.1981, Die letzten Besetzer verlassen das Startbahngelände an der Okrifteler Straße freiwillig.
  17070. 5.12.1984, Symbolische Werksbesetzung in der Lehrwerkstätte des Bundesbahnausbesserungswerkes an der Idsteiner Straße durch etwa 80 Auszubildende. Sie fordern die Übernahme aller Auszubildenden durch die Deutsche Bundesbahn. Ohne konkretes Ergebnis räumen die Besetzer am nächsten Morgen das Feld.
  17071. 19.2.1995, Die Polizei räumt eine besetzte Wohnung im Haus Schönstraße 3-5 und nimmt zehn Besetzer fest.
  17072. 18.12.1998, Das „Frankfurter Bündnis“ besetzt für zweieinhalb Stunden die Büros der IG Farben in Auflösung im Dornbusch. Nachdem sich die Besetzer weigern, die Räume in der Silberbornstraße 14 freiwillig zu verlassen, werden elf Männer und Frauen von der Polizei abgeführt.
  17073. 12.4.1919, Französisches Militär besetzt den Ort Griesheim.
  17074. 14.11.1912, Stadtverordnetenwahlen (Hauptwahlgang): Wahlbeteiligung 80% - Stichwahl am 03.12. d. J.: Endgültig besetzt sind 20 Parlamentssitze, Stichwahlen sind nötig für sieben Mandate. Gewählt sind: Acht Kandidaten der Fortschrittlichen Volkspartei, 3 der Nationalliberalen, 1 der Mittelstandsvereinigung, 1 des Zentrums und sieben der Sozialdemokraten.
  17075. 19.9.2000, Heute vor 30 Jahren wurde das erste leer stehende Haus in der Bundesrepublik, Eppsteiner Straße 47, besetzt.
  17076. 9.11.1938, Das Haus der Jüdischen Wohlfahrtspflege, Quinckestraße [heute: Königswarterstraße], wird von der SA besetzt und geschlossen, Vorstand und Geschäftsführung werden verhaftet.
  17077. 17.8.1956, Wie überall in der Bundesrepublik Deutschland besetzt und schließt nach Verkündung des Verbotsurteils des Bundesverfassungsgerichts auch die hiesige Polizei das Frankfurter KPD-Büro in der Lange Straße 20.
  17078. 15.5.1963, Die 1959 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität eingerichtete Stiftungsgastdozentur für Poetik ist nach dreisemestriger Pause wieder besetzt: Der Schriftsteller Helmut Heißenbüttel, Leiter der Abteilung Radio-Essay im Süddeutschen Rundfunk, liest über „Grundbegriffe einer Poetik im 20. Jahrhundert“.
  17079. 18.8.1968, Die Züge der Straßenbahnlinien 23 (Bonames–Hauptbahnhof), 24 (Hohemark/Oberursel–Zoologischer Garten) und 25 (Bad Homburg–Zoologischer Garten) sind innerhalb des Stadtgebietes nicht mehr mit Schaffnern besetzt. Den Verkauf von Einzelfahrscheinen übernehmen in diesen Straßenbahnzügen die Fahrer.
  17080. 18.12.1968, Ein starkes Polizeiaufgebot besetzt am frühen Morgen das Institut für Sozialforschung. Zu diesem Zeitpunkt halten sich keine Studenten mehr in den Gebäude auf.
  17081. 3.6.1969, Die Polizei nimmt 39 Studenten fest, die zwei Assistentenräume des Seminars für wirtschaftliche Staatswissenschaften besetzt halten.
  17082. 2.5.1972, In Bockenheim wird durch die Mieteraktion (BMA) und Jungsozialisten das Haus Adalbertstraße 15 besetzt.
  17083. 31.7.1972, 16 junge Leute, die sieben Stunden lang das Haus Schubertstraße 27 besetzt haben, räumen das Gebäude angesichts eines starken Polizeiaufgebotes freiwillig.
  17084. 5.6.1973, Zwangsräumung eines Hauses in der Oskar-von-Miller-Straße, das vor einigen Tagen von italienischen Arbeitern besetzt worden ist.
  17085. 23.7.1976, Das Büro der SPD in der Fischerfeldstraße wird von Demonstranten besetzt, die die Freilassung der als Molotowcocktail-Werferin verdächtigten Krankenschwesternschülerin fordern.
  17086. 8.12.1976, Aus Protest gegen die Kriminalisierung des Jugendheims Ziegelhüttenweg und zur Erreichung einer Gegendarstellung wird die Redaktion der „Abendpost/Nachtausgabe“ besetzt. Die Polizei räumt die Redaktion und nimmt 30 Personen fest.
  17087. 28.4.1977, Als „besetzt“ erklären Demonstranten und Insassen das Studentenwohnheim in der Konrad-Broßwitz-Straße in Bockenheim. Gefordert wird die Rücknahme der geplanten Aufgabe des von der „Stiftung Studentenhaus“ verwalteten Heimes.
  17088. 14.5.1977, Das ehemalige „Bischof-Dirichs-Heim“ im Zügelhüttenweg wird nach der im Oktober 1976 erfolgten Schließung für besetzt erklärt und erneut geräumt.
  17089. 15.12.1979, Das italienische Konsulat wird von 50 unzufriedenen italienischen Grund- und Hauptschullehrern „besetzt“, die die Gleichstellung mit ihren deutschen Kollegen und Arbeitsplatzsicherheit fordern.
  17090. 8.6.1980, Das Mainbogengelände in Fechenheim wird von 100 Atomkraftgegnern aus Frankfurt am Main und Offenbach/Main besetzt. Sie verlangen die Streichung des Standortsicherungsplanes, in dem Fechenheim als möglicher Kraftwerksstandort ausgewiesen ist.
  17091. 1.4.1981, Für drei Stunden ist das leer stehende städtische Haus in der Adolfstraße 40 in Niederrad besetzt. Danach wird es von der Polizei geräumt.
  17092. 1.9.1984, Bei der Werkstatt Frankfurt, eine Einrichtung des stadtnahen Vereins für soziale Heimstätten e. V., sind seit heute die ersten dreizehn Arbeitsplätze der insgesamt fünfzig geplanten Stellen besetzt. Die Werkstatt richtet sich insbesondere an Sozialhilfeempfänger, die seit längerer Zeit arbeitslos und zu gemeinnütziger Arbeit herangezogen worden sind.
  17093. 23.7.1985, Aus Protest gegen die Verhängung des Ausnahmezustandes in Südafrika wird das Büro des südafrikanischen Fremdenverkehrsverbandes „Satour“ an der Hauptwache zwei Stunden lang besetzt.
  17094. 31.7.1985, Eine Gruppe von Umweltschützern besetzt auf dem Gelände der Hoechst AG in Griesheim einen Verladekran. Der Protest richtet sich gegen die „illegale Lagerung von hochgiftigen Schlämmen“.
  17095. 14.12.1985–15.12.1985, Eine Gruppe von 50 Personen besetzt rund 15 Stunden lang das Haus Dornbusch und verhindert damit eine für Sonntagnachmittag geplante Weihnachtsfeier der NPD.
  17096. 2.9.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück lässt den Börneplatz räumen, den Mitglieder christlicher und jüdischer Gruppen zur Erhaltung des mittelalterlichen Judenghettos fast eine Woche lang besetzt gehalten haben.
  17097. 29.5.1992, Eine Gruppe von etwa 30 Leuten besetzt das städtische Haus Appelsgasse 11 in Bockenheim, um auf die städtische Wohnungsnot aufmerksam zu machen, zieht aber am Abend nach Gesprächen mit der Polizei wieder freiwillig ab.
  17098. 13.7.1993, Erneut wird von Jugendlichen der „Initiative für gemeinsames Leben“ das Haus in der Bockenheimer Falkstraße 39 besetzt. Nach dem Erscheinen eines Polizeiaufgebots wird das Gebäude wieder verlassen.
  17099. 31.1.2001, Die Notarztwagen (NAW) werden von den Notarzt-Einsatzfahrzeugen (NEF) abgelöst. Statt mit drei sind diese nur noch mit zwei Personen besetzt.
  17100. 11.6.2001, Der erste europäische Lehrstuhl für die Erforschung des Holocaust an der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird mit dem Schweizer Historiker Philippe Burrin besetzt.
  17101. 8.8.2003, Spitzenpositionen bei der Eintracht Frankfurt werden neu besetzt. Neuer Vorstandsvorsitzender wird der aus der Wirtschaft kommende Peter Schuster.
  17102. 2.8.2008, Im Rahmen einer Feier im ehemaligen, leer stehenden Jugendzentrum (Juz) an der Varrentrappstraße bleiben etwa 30 Künstler über das Wochenende hinaus im Gebäude und erklären es schließlich für besetzt. Sie gründen die Initiative „Faites votre jeu!“ und richten politische und Kunstausstellungen aus.
  17103. 20.10.2011, Am Abend besetzt eine sich „Schlaflos in Frankfurt“ nennende Gruppe – sie kämpft gegen Wohnungsnot von Studierenden – das leerstehende Haus in der Schumannstraße 60. Einen Tag später erfolgt die polizeiliche Räumung.
  17104. 24.5.2013, Für wenige Stunden wird das leerstehende Ex-Sozialrathaus an der Mainzer Landstraße im Gallus besetzt: „Hier entsteht ein selbst organisiertes Stadtteilzentrum“. Am Abend räumt die Polizei das Gebäude.
  17105. 21.4.1923, Eine Verkehrsvorschrift des französischen Generalstabes der 37. Division regelt den Verkehr zwischen Frankfurt am Main und dem besetzten Gebiet: Die Einreise ins besetzte Gebiet erfolgt über Frankfurt am Main-Niederrad, Kontrollposten in Schwanheim. Die Ausreise aus dem besetzten Gebiet erfolgt für Fußgänger und Fahrzeuge aller Art durch den Kontrollposten in Sossenheim.
  17106. 6.12.1965, Der Magistrat entscheidet, das „Goldene Buch“, das kostbare, mit Gold und Edelsteinen reich besetzte Gästebuch der Stadt Frankfurt am Main, zu erhalten und die Kontinuität dieser kostbaren Stiftung der Familie Bethmann zu bewahren.
  17107. 17.11.1970, Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) erlässt die Verfügung, die vor mehreren Wochen besetzten Häuser im Westend zwangsweise zu räumen. Die Hausbesetzungen seien als schwerwiegende Eingriffe in die bestehende Rechtsordnung anzusehen. Das zuletzt besetzte Haus in der Niederräder Güntherstraße wird als erstes geräumt.
  17108. 29.9.1971, Zu schweren Krawallen, wie sie Frankfurt am Main seit den Osterunruhen vor dreieinhalb Jahren nicht erlebt hat, kommt es zwischen der Polizei und Hausbesetzern im Stadtteil Westend als das besetzte Haus Grüneburgweg 113 geräumt wird. Erstmals in der Geschichte der Frankfurter Hausbesetzungen tritt die im vergangenen Jahr von Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) erlassene Verfügung in Kraft, Besetzungen „mit angemessenen Mitteln“ zu verhindern oder zu stoppen.
  17109. 7.3.1972, Mit Messern und Macheten dringen Rocker und Drogenabhängige in das besetzte Haus Jügelstraße 15 ein, wobei es zu Schlägereien mit den bisherigen Bewohnern, linksextremen Studenten, kommt. Die Polizei greift ein, ebenso die Feuerwehr, die einen Dachstuhlbrand auf dem Haus löscht. Die Studenten werden von den militanten Rockern auf die Straße gesetzt.
  17110. 26.9.1974, Ein Bootsunglück an der Staustufe Griesheim fordert ein Todesopfer. Eine mit zwei Männern besetzte Motorjacht rast über die Walze der Staustufe, wird 40 Meter durch die Luft geschleudert und bohrt sich dann kieloben in den leichten Grund des dort nur etwa einen Meter tiefen Mains.
  17111. 22.8.1978, Das besetzte Haus Bockenheimer Landstraße 93 im Westend wird von den Bewohnern freiwillig geräumt. Der vorgesehene Einsatz der Polizei ist nicht notwendig.
  17112. 14.3.1980, Die Polizei räumt das seit knapp drei Jahren besetzte Studentenwohnheim im ehemaligen Bockenheimer Luftschutzbunker Konrad-Broßwitz-Straße.
  17113. 7.7.1981, Mit einem großen Polizeiaufgebot wird das besetzte Haus in der Eschersheimer Landstraße 79 geräumt.
  17114. 28.7.1981, Das besetzte Ausbesserungswerk der Deutschen Bundesbahn in Nied wird geräumt. Kurz danach sind die Abbruchbagger am Werk.
  17115. 6.2.1988, Rund 180 Polizisten durchsuchen im Zusammenhang mit den Morden an zwei Polizeibeamten an der Startbahn West im Herbst letzten Jahres das seit Jahren besetzte Haus In der Au 14-16 im Stadtteil Rödelheim. Die Aktion der Bundesanwaltschaft erweist sich als Fehlschlag. Ein der Tat Verdächtiger ist nicht im Haus.
  17116. 23.4.1990, Starke Polizeikräfte räumen das wenige Stunden zuvor von jungen Leuten besetzte Haus Allerheiligenstraße 16-18.
  17117. 20.1.1999, Der mit 336 Menschen besetzte Jumbo-Jet des Typs Boeing 747 der indischen Fluggesellschaft Air India entgeht bei der Landung im Nebel auf dem Rhein-Main-Flughafen nur knapp einer Katastrophe, als der Pilot zu früh aufsetzt. Wegen Reparaturarbeiten ist die Südbahn bis mittags gesperrt.
  17118. 1.5.2003, Das von jungen Leuten besetzte frühere Mühlberg-Hotel, Offenbacher Landstraße 56, im Stadtteil Sachsenhausen, wird von der Polizei noch am gleichen Tag wieder geräumt.
  17119. 9.8.2004, Wegen des Ausfalls zweier Triebwerke landet eine mit 56 Menschen besetzte Maschine der Fluggesellschaft Swiss Air unplanmäßig auf dem Rhein-Main-Flughafen. Das Flugzeug von Typ Avro RJ 100, war auf dem Weg von Amsterdam nach Zürich. Die Passagiere reisen mit anderen Maschinen weiter.
  17120. 6.6.2006, Eine neue, ständig besetzte Feuerwache wird auf dem ehemaligen US-Army-Gelände Gateway Gardens am Rhein-Main-Flughafen eröffnet.
  17121. 2.12.2009, Mit einem Polizeieinsatz wird das seit Tagen besetzte Casino auf dem Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität geräumt.
  17122. 31.12.1933, Formelle Auflösung der Stadtverordnetenversammlung. Für die am 12.03. d. J. gewählten oder nachgerückten und mittlerweile fraktionslosen Stadtverordneten der Deutschen Staatspartei, des Zentrums, des Christlich-Sozialen Volksdienstes und der Wirtschaftspartei endet vorzeitig ihre Amtszeit. Die Arbeit des Stadtparlaments wird von Mitgliedern der Fachausschüsse I und II übernommen. Diese mit einer Ausnahme ausschließlich mit Nationalsozialisten besetzten Fachausschüsse sind am 03.10. d. J. ermächtigt worden, über Vorlagen des Magistrats ohne Einbeziehung der Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden.
  17123. 21.3.1933, Der „Tag von Potsdam“ in der Garnisonskirche, mit seiner symbolischen Vereinigung von Nationalsozialismus und Preußentum, hinterlässt auch in Frankfurt am Main seine Spuren. Die gesamte Alt- bzw. Innenstadt ist mit schwarz-rot-goldenen und Hakenkreuzfahnen übersät, Katholiken und Protestanten feiern im Dom bzw. in der Paulskirche Sondergottesdienste. Eine NSDAP-Kapelle gibt ein Platzkonzert auf dem Schillerplatz. Sämtliche Schulen veranstalten entsprechend staatlicher Verfügung Feiern, bei denen um 12.00 Uhr durch Rundfunk die Ansprachen des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers zu übertragen sind. Der neu ernannte NS-Polizeipräsident General Reinhard von Westrem (1879-1956) hält auf einer Kundgebung vor dem Schauspielhaus eine judenfeindliche Brandrede: „[...] die alte Kaiserstadt, die Stadt Goethes, ist von den Juden verseucht. [...] Das [...] Aufräumen wird vor keiner Tür halt machen.“ Danach formiert sich ein großer Fackelzug durch die von Zehntausenden dicht besetzten Straßen der Stadt.
  17124. 3.8.1930, Adolf Hitler besucht die Mainstadt und spricht in der mit 17.000 Menschen voll besetzten Festhalle anlässlich der bevorstehenden Reichtagswahlen.
  17125. 1.7.1930, Das Frankfurter Polizeipräsidium übernimmt ab heute auch den Exekutivdienst in den bis dahin besetzten Stadtteilen Höchst, Griesheim, Nied, Schwanheim usw.
  17126. 23.8.1929, Der französische Kommandant der Luftstreitkräfte im besetzten Gebiet, General Gérard, besucht die Mainstadt.
  17127. 1.5.1919, Wieder aufgenommen wird der öffentliche Wetterdienst im von den Alliierten nicht besetzten Gebiet. Die jeweiligen Wettervorhersagen werden an den Postämtern ausgehängt.
  17128. 14.12.1918, Französische Einheiten marschieren in Höchst am Main ein, das zusammen mit Sossenheim, Nied, Griesheim, Schwanheim, Sindlingen, Unterliederbach und Zeilsheim bis 1930 zum französisch besetzten Brückenkopf Mainz gehört.
  17129. 7.10.2000, Demonstration des Islamischen Zentrums in Frankfurt am Main vor dem abgeriegelten US-Generalkonsulat gegen das Vorgehen der israelischen Armee in den besetzten Palästinensergebieten.
  17130. 22.8.1970, 100 Mitglieder der tschechoslowakischen Emigrantengruppe „Cesty 70“ gedenken im Gewerkschaftshaus des zweiten Jahrestages des 21. August 1968, an dem Truppen des Warschauer Paktes die Tschechoslowakei besetzten.
  17131. 27.2.1973, Die Bewohner des besetzten Hauses Kettenhofweg 51 weigern sich auszuziehen, obwohl die freiwillige Räumung bei einem gerichtlichen Vergleich für Ende Februar d. J. zugesagt worden war.
  17132. 19.4.1973, Der Frankfurter Häuserrat und der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität legen eine 24-seitige Dokumentation über die Vorfälle im Kettenhofweg 51 vor, die polizeiliche Gewaltanwendung anlässlich der Räumung des besetzten Hauses beweisen soll.
  17133. 19.12.1973, 500 Demonstranten fordern während einer Kundgebung vor dem Amt für Wohnungswesen lautstark „Keine Räumung der besetzten Häuser“.
  17134. 23.2.1974, Bei einer der bisher schwersten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten werden 50 Personen zum Teil schwer verletzt und etwa 170 Menschen vorübergehend festgenommen. Zu den Zusammenstößen kommt es im Verlauf einer Demonstration gegen die Räumung und den Abbruch von vier besetzten Häusern im Westend.
  17135. 3.3.1974, Auf der Jahreshauptversammlung der Frankfurter Sozialdemokraten wird eine Resolution des Vorstandes mit 277 gegen 127 Stimmen verabschiedet, in der die Krawalle bei der Demonstration gegen die Räumung der vier besetzten Häuser im Westend verurteilt werden. Des Weiteren wird Volkshochschuldirektor Fred Gebhardt mit 223 zu 218 Stimmen als Nachfolger von Fred Zander zum neuen SPD-Unterbezirksvorsitzenden gewählt.
  17136. 16.5.1974, In dem seit 2. Dezember 1971 besetzten Haus Bockenheimer Landstraße 93 findet eine Polizei-Razzia statt.
  17137. 21.11.1975, Zwangsräumung des besetzten Hauses Kettenhofweg 34 durch die Polizei.
  17138. 20.2.1976, Mit der Einstellung des Verfahrens wegen Geringfügigkeit der Schuld endet ein Prozess gegen den ehemaligen Frankfurter AStA-Vorsitzenden Michael Krahwinkel, in dem es um die Beteiligung an einer gewaltsamen Demonstration am 23.02.1974 nach der Räumung des ehemals besetzten Hauses Schumannstraße – Ecke Bockenheimer Landstraße geht.
  17139. 27.2.1976, Informationsveranstaltung mit Arbeitern aus mehreren besetzten und bestreikten französischen Druckereibetrieben in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  17140. 21.6.1976, Bei der Kollision einer Straßenbahn der Linie 23 und einem mit 27 Kindern besetzten Schulbus an der Ecke Zeil/Lange Straße wird ein Kind leicht verletzt. Es entsteht ein Sachschaden von 30.000.- DM.
  17141. 2.3.1977, Räumung des besetzten Bischof-Dirichs-Heims im Ziegelhüttenweg und des Jugendwohnheims an der Zingelwiese in Griesheim durch die Polizei.
  17142. 15.11.1980, Eines der letzten besetzten Häuser Frankfurts in der Fechenheimer Straße 4 in Bornheim wird überraschend freiwillig von den Bewohnern geräumt.
  17143. 22.6.1981, Aus Protest gegen die Zwangsräumung des besetzten Hauses im Musikantenweg 4 demonstrieren 250 Jugendliche gewalttätig durch das Nordend und schlagen zahlreiche Fensterscheiben ein.
  17144. 26.7.1982, Aus Protest gegen die geplante Räumung der besetzten ehemaligen Schulungsstätte der IG Metall in Dortmund legen Unbekannte zehn Müllsäcke vor dem Eingang der Frankfurter Hauptverwaltung der IG-Metall ab.
  17145. 7.2.1998, Etwa ein Dutzend vermummter Personen greift in Niederrad einen mit 55 Personen besetzten Reisebus, der auf dem Weg zum NPD-Kongress in Passau ist, mit Steinen, Flaschen und Signalmunition an. Dabei entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  17146. 9.5.2003, Etwa 80 Personen demonstrieren gegen die Räumung des von Jugendlichen am 1. Mai d. J. besetzten Hotels Mühlberg im Stadtteil Sachsenhausen. Sie fordern, das leer stehende Gebäude in ein Sozialzentrum umzuwandeln.
  17147. 15.12.2006, Kundgebung der Roma-Union vor dem Stadtgesundheitsamt. Anlass ist der Jahrestag des Erlasses Heinrich Himmlers vom 16.12.1942, mit dem der SS-Chef die Massendeportationen von Roma und Sinti aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten ins Vernichtungslager Auschwitz anordnete.
  17148. 19.1.2009, Mehr als 300 junge Menschen demonstrieren in der Innenstadt für den Erhalt des besetzten Jugendzentrums (Juz) an der Bockenheimer Varrentrappstraße.
  17149. 17.3.2011, Bei einem schweren Verkehrsunfall am Katharinenkreisel kollidiert eine Straßenbahn mit einen voll besetzten Reisebus; dabei werden zehn Personen verletzt.
  17150. 18.2.2013, Rund 80 Studierende demonstrieren gegen die heute erfolgte Räumung des am 16. Februar d. J. besetzten Sigmund-Freund-Instituts im Westend.
  17151. 31.8.1947, Schwerer Verkehrsunfall in Griesheim mit 43 Verletzten. Ein mit 50 Wachleuten besetzter Lastwagen aus dem Gemeinschaftslager Hausen gerät wegen überhöhter Geschwindigkeit in Schleudern und kippt um.
  17152. 21.9.1994, Räumung zweier besetzter Wohnungen im Haus Hafenstraße 31 durch die Polizei. 15 Männer und Frauen, die sich dort verbarrikadiert haben, werden festgenommen.
  17153. 9.12.1996, Ein mit 39 Fluggästen besetzter Jet der „Business Air“, einem Partnerunternehmen der Lufthansa, muss kurz nach dem Start in Richtung London auf den Rhein-Main-Flughafen zurückkehren, nachdem aus einem der vier Triebwerke eine Stichflamme geschlagen ist. Verletzt wird niemand.
  17154. 16.8.1987, Ein mit 175 Passagieren besetztes Flugzeug der amerikanischen Gesellschaft American Airlines muss mit einem brennenden Triebwerk auf dem Rhein-Main-Flughafen notlanden. Bei der Evakuierung des Flugzeuges vom Typ Boeing 767 erleiden mehrere Personen leichte Verletzungen.
  17155. 30.1.1990, Die Polizei räumt ein von Studenten wenige Stunden zuvor besetztes städtisches Haus in der Frauenlobstraße.
  17156. 18.1.1923, Reichsgründungsfeier der Universität Frankfurt: Festakt in der Aula mit einer Festrede von Prof. Richard Lorenz (1863-1929), seit 1914 ordentlicher Professor für physikalische Chemie Universität Frankfurt am Main, über „Die Geschichte einer naturwissenschaftlichen Hypothese“. Eingangs wird eine Entschließung des deutschen Hochschulverbandes angenommen, der sich gegen die Besetzung des Ruhrgebietes richtet.
  17157. 14.1.1923, Protestkundgebung der Frankfurter Bürgerschaft im Schumanntheater gegen die französische Besetzung des Ruhrgebiets.
  17158. 14.1.1923, Erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung 1923 im Bürgersaal des Rathauses: Gemeinsame Protestkundgebung von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung gegen die Verletzung des Völkerrechts infolge der französischen Besetzung des Ruhrgebiets.
  17159. 8.4.1920, Infolge der Besetzung Frankfurts durch französische Truppen kommt es an der Hauptwache zu Zusammenstößen mit der Frankfurter Bevölkerung, die neun Tote und 18 Verwundete fordern.
  17160. 24.1.1920, Militärische Besetzung des Ausbesserungswerkes Nied, das am 02.02. d. J. geschlossen werden soll. Gewaltsam aufgelöst wird in diesem Zusammenhang der Rat der Frankfurter Eisenbahnarbeiter, genannt „Verkehrsausschuss“. Die Ausschussmitglieder werden einen Tag später verhaftet.
  17161. 30.8.2000, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen 35jährigen Kurden, der sich nach der Festnahme des PKK-Führers Abdullah Öcalan im Februar 1999 an Besetzung und Geiselnahme im Kenianischen Reisebüro in der Neuen Mainzer Straße beteiligt hat, zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten. Ein Mitangeklagter erhält wegen Freiheitsberaubung eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.
  17162. 19.9.1946, Im Rathaus Römer wird eine Große Koalition vereinbart. CDU und SPD erzielen endlich Einigkeit über die Besetzung der vakanten Magistratssitze: Vier Stadträte, die die CDU vorschlagen darf, sollen zusammen mit fünf Sozialdemokraten und einem Parteilosen die Stadtregierung bilden. Der elfte Sitz bleibt vorerst vakant.
  17163. 11.6.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: die SPD löst die Koalition mit der FDP im Stadtparlament auf, die bislang im Magistrat und im Stadtparlament zwischen SPD, CDU und FDP besteht. Die FDP-Fraktion hatte kürzlich den Haushaltsplan für das Jahr 1953 abgelehnt. Erregte Debatten gibt es auch hinsichtlich der Besetzung der Aufsichtsräte bei den städtischen Gesellschaften. Bewilligung von 590.500 DM für den Ausbau des Rödelheimer Pflegeheims und Genehmigung des Wiederaufbaus der Liebfrauenschule.
  17164. 4.6.1962–5.6.1962, 480 Mitarbeiter der Flugsicherung auf dem Rhein-Main-Flughafen treten in im Rahmen von Tarifauseinandersetzungen in einen 36stündigen Streik, arbeiten allerdings in allen vier Schichten in voller Besetzung.
  17165. 6.2.1969, SDS-Mitglied Hans-Jürgen Krahl, Teilnehmer an der Besetzung des Instituts für Sozialforschung am 31.01. d. J., wird aus der Untersuchungshaft entlassen.
  17166. 18.4.1969, Jazz-Konzert mit internationaler Besetzung – Mangelsdorff-Sextett, Attila Zoller, Lee Konitz – im Volksbildungsheim.
  17167. 13.5.1969, Die Proteste am Wöhler Realgymnasium halten an und führen zur teilweisen Besetzung des Schulgebäudes.
  17168. 2.6.1971, Besetzung des Hauses Jügelstraße 9 durch Angehörige von „Release“, der Vereinigung zur Unterstützung Drogenabhängiger.
  17169. 5.10.1971, Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) verfügt, dass die Besetzung leer stehender Häuser als ein Eingriff in die bestehende Rechtsordnung anzusehen ist; die Polizei erhält besondere Anweisung. Zugleich bittet er den hessischen Kultusminister, für mehr Studentenwohnraum zu sorgen.
  17170. 13.12.1971, Besetzung der Fachhochschule Frankfurt – Fachbereich Sozialarbeit durch Studenten wegen der Nichtzulassung von 35 Kommilitonen infolge des Numerus clausus.
  17171. 7.2.1972, Besetzung des seit Monaten leer stehenden Hauses Kettenhofweg 51.
  17172. 17.7.1972, Besetzung des Walter-Kolb-Studentenhauses.
  17173. 25.5.1973, Mit der Besetzung der Spielstube der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Wegscheidestraße durch den Bewohnerrat der städtischen Notunterkünfte verschärfen sich die Auseinandersetzungen zwischen der AWO und dem aktiven Teil der Bewohner dieser Wohnungen weiter.
  17174. 28.8.1973, Demonstration von über 200 Italienern und Jungsozialisten vor dem Hause Rothschildallee 18 und versuchte Besetzung, die allerdings von starken Polizeikräften vereitelt wird.
  17175. 15.9.1973, Symbolische Besetzung des leer stehenden Hauses Hostatostraße 33 in Höchst, das ehemalige Pfarrhaus der evangelischen Gemeinde, durch Höchster Jungsozialisten.
  17176. 26.9.1974, Der SPD-Ortsverein Innenstadt veranstaltet eine symbolische Besetzung der Blumenmarkthalle, um damit auf die mögliche Verwendung als „multifunktionales Freizeitzentrum“ vor allem für Kinder hinzuweisen.
  17177. 29.3.1975, 30. Jahrestag der Besetzung von Frankfurt am Main durch US-Streitkräfte.
  17178. 17.4.1977, Besetzung der Peterskirche durch linksradikale „Spontis“ aus Protest gegen angeblich inhumane Haftbedingungen in Stuttgarter und Preungesheimer Haftanstalten.
  17179. 19.8.1978, Solidaritätsveranstaltung der in Frankfurt am Main erscheinenden Zeitschrift der tschechoslowakischen sozialistischen Opposition „Listy“ im Bürgerhaus Nordweststadt mit Wolf Biermann anlässlich des 10. Jahrestages der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Truppen des Warschauer Paktes.
  17180. 19.7.1980, 1000 Afghanen demonstrieren gegen die sowjetische Besetzung ihres Landes und für die „islamische Revolution im Iran“.
  17181. 30.8.1980, Besetzung des leer stehenden Hauses Siesmayerstraße 4. Noch am gleichen Tag wird es von der Polizei geräumt.
  17182. 26.12.1980–28.12.1980, Dreitägiger Hungerstreik afghanischer Studenten gegen die sowjetische Besetzung von Afghanistan in der Siegermoschee, Klingerstraße.
  17183. 29.12.1980, Erneute Demonstration afghanischer Studenten gegen die sowjetische Besetzung Afghanistans vor einem Jahr.
  17184. 25.4.1981, Demonstration afghanischer Studenten in der Innenstadt gegen die sowjetische Besetzung Afghanistans.
  17185. 12.5.1981, Mit der Einstellung des Verfahrens vor dem Amtsgericht Frankfurt endet ein Prozess gegen einen 23jährigen Elektriker um die Besetzung und Räumung der Paulskirche am 04.06.1980 im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen um die geplante Atommüll-Deponie in Gorleben/Niedersachsen.
  17186. 3.7.1981, Die Besetzung des leer stehenden und zum Abriss vorgesehenen Hauses Höhenstraße 53 in Bornheim endet am gleichen Tag friedlich.
  17187. 22.11.1981, 700 Afghanen demonstrieren auf dem Römerberg gegen die sowjetische Besetzung ihres Landes.
  17188. 6.5.1983, Auf einer Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Gewerkschaftshaus wird der Besetzung dieses Gebäudes vor fünfzig Jahren, am 02.05.1933, gedacht. Im Anschluss an die Gedenkfeier wird eine Mahntafel für die Opfer des Nationalsozialismus enthüllt.
  17189. 29.10.1983, Demonstration des „Freundeskreises Grenada/Bundesrepublik“ in der Innenstadt gegen die Besetzung der Karibik-Insel.
  17190. 3.11.1983, Ehrenvolle Überreichung der Amtskette an den Präsidenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Hartwig Kelm. Da die alte Kette während der Apo-Zeit 1968, nach der Besetzung des Uni-Rektorats, gestohlen worden ist, hat die Firma Hessenberg getreu nach alten Vorlagen: innen Sterlingsilber, außen vergoldet, eine neue Kette auf eigene Kosten angefertigt.
  17191. 17.1.1984, Wegen nur geringer Schuld wird der Prozess um die Besetzung des Frankfurter Schauspielhauses vor dem Amtsgericht eingestellt. Zu dem Strafverfahren ist es auf Antrag der Stadt Frankfurt am Main gekommen, nachdem zahlreiche Schüler, Lehrlinge und Studenten Ende März 1981 eine Theateraufführung unterbrochen und gegen die Haftbedingungen von „politischen Gefangenen“ protestiert haben.
  17192. 26.4.1984, Eine Gruppe von 15 Personen dringt in das Büro der Fluggesellschaft „Iran Air“ am Hauptbahnhof ein, um gegen „Krieg, Massenmord und Hinrichtung“ in ihrem Heimatland zu protestieren. Mit Tränengaspatronen nebeln sie den Verkaufsraum ein, verprügeln zwei Angestellte und flüchten vor dem Eintreffen der Polizei. Die Besetzung des „Iran Air“-Büros steht im Zusammenhang mit ähnlichen Aktionen in mehreren westeuropäischen Städten.
  17193. 27.12.1985, 50 Afghaner demonstrieren in der Innenstadt gegen die sowjetische Besetzung ihres Heimat.
  17194. 1.11.1989, Nur wenige Stunden dauert die studentische Besetzung einiger leer stehender Räume oberhalb der Universitäts-Mensa, um auf die katastrophale Wohnungsnot hinzuweisen. Universitätspräsident Professor Klaus Ring lässt polizeilich räumen.
  17195. 21.9.1991, Ein Polizeibeamter setzt in Bockenheim seine Schusswaffe ein, um die Besetzung des seit mehreren Jahren leer stehenden Hauses Fröbelstraße 4 zu verhindern. Verletzt wird durch die Schüsse niemand.
  17196. 12.11.1993, Mit einer Besetzung kämpft die Initiative „Lesen im Stadtteil Schwanheim“ für den Erhalt der Stadtteilbibliothek.
  17197. 6.2.1998, Nach ihrer eintägigen Besetzung des Arbeitsamtes ziehen 50 Demonstranten von Arbeitslosen-Initiativen zum Hotel „Frankfurter Hof“, um den „Hunger auf Hummer“ zu stillen. Doch mit Hilfe der Polizei verwehrt ihnen die Hotelleitung den Einlass.
  17198. 22.10.2001, Drei Kurden werden vom Landgericht Frankfurter zu Haftstrafen von je 18 Monaten auf Bewährung wegen Teilnahme an einer Besetzung des Staatlichen Verkehrsamtes von Kenia in Frankfurt am Main im Februar 1999 verurteilt.
  17199. 9.10.2002, Festveranstaltung in der Paulskirche anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Johanniter-Unfall-Hilfe in Hessen. Streit in der evangelischen Kirche gibt es im Vorfeld um die Frage, ob das buddhistische Oberhaupt als Hauptredner eine angemessene Besetzung ist. Während seiner Festansprache wirbt der Dalai Lama für eine Kultur des selbstlosen Gebens und Helfens.
  17200. 20.1.2003, Die Zionistische Vereinigung Frankfurt demonstriert vor der Europäischen Zentralbank (ETB) gegen antisemitische Äußerungen von Gretta Duisenberg zum Israel-Palästina-Konflikt sowie „Gegen Islamismus und Antisemitismus“. Die Ehefrau des EZB-Präsidenten Wim Duisenberg hat in einem Interview die Besetzung der Palästinensergebiete mit der nationalsozialistischen Besetzung der Niederlande im Zweiten Weltkrieg verglichen.
  17201. 7.11.2013, Besetzung der Frankfurter SPD-Parteigeschäftsstelle durch 120 Aktivisten, die für eine andere Asylpolitik demonstrieren.
  17202. 24.2.1986, Mit symbolischen Besetzungen der SPD-Häuser in Frankfurt am Main, Gießen und anderen Städten protestieren Kurden gegen Folter und unmenschliche Haftbedingungen in türkischen Gefängnissen sowie Übergriffe des türkischen Militärs gegen kurdische Dörfer.
  17203. 17.2.1999, Hessens Innenminister Gerhard Bökel (SPD) verteidigt die Strategie der Polizei zur De-Eskalation bei den Kurdenprotesten am Vortag in der Mainstadt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen mehr als 100 Kurden, die an den Besetzungen beteiligt gewesen sein sollen.
  17204. 15.10.1991, Die Stadt Frankfurt am Main muss die Stelle des Stadtarchivsleiters zum vierten Mal neu ausschrieben. Das Verwaltungsgericht Frankfurt nennt das bisherige Besetzungsverfahren unfair. Kulturdezernentin Linda Reisch kann die Entscheidung nicht nachvollziehen. Seitdem Ende April 1990 Professor Wolfgang Klötzer in den Ruhestand verabschiedet worden ist, ist die Position an der Spitze des Frankfurter Stadtarchivs vakant. Zwischenzeitlich hat die Kulturdezernentin Linda Reisch die Dienstaufsicht über das Archiv ausgeübt – seit Ende August d. J. dann Dr. Dieter Rebentisch.
  17205. 12.5.1937–14.5.1937, Französische Pharmaziestudenten aus Nancy besuchen die Mainstadt, um vor allem das neue Pharmazeutische Universitätsinstitut zu besichtigen.
  17206. 11.7.1936–13.7.1936, Irische Ärzte besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und besichtigen vor allem medizinische Einrichtungen.
  17207. 15.8.1935, Spanische Medizinstudenten besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und besichtigen vor allem chemische Werke.
  17208. 24.5.1935–25.5.1935, Schwedische Gymnastiklehrer aus der südschwedischen Provinz Värmland besuchen im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland die Mainstadt und besichtigen Sporteinrichtungen.
  17209. 14.7.1931, Eintägiger Besuch des kanadischen Ministers für das Gesundheitswesen, Dr. Robb, an der Spitze einer kanadischen Studienkommission in der Mainstadt, um das Röntgen-Instituts der Universität Frankfurt zu besichtigen.
  17210. 12.10.1929, Mitglieder der Wohnbaukommission des Reichstags besuchen die Mainstadt, um die Frankfurter Siedlungsbauten, Anlagen im Stadtteil Oberrad sowie die genossenschaftlichen Gärtnersiedlungen zu besichtigen.
  17211. 10.7.1929, US-amerikanische Lehrer besuchen auf ihrer Europareise die Mainstadt, um hiesige Schuleinrichtungen zu besichtigen.
  17212. 4.7.1927, Abgeordnete des Preußischen Landtags statten Frankfurt am Main einen Besuch ab und besichtigen die Internationale Musik-Ausstellung. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) kredenzt die Stadtverwaltung den Gästen ein Essen.
  17213. 3.7.1927–5.7.1927, 160 amerikanische Ärzte besuchen die Mainstadt und besichtigen u.a. die Ausstellung „Musik im Leben der Völker“.
  17214. 14.3.1927–19.3.1927, Auf Einladung des China-Instituts an der Universität Frankfurt besuchen chinesische Studenten verschiedenster deutscher Universitäten und Hochschulen die Mainstadt und besichtigen vor allem hiesige Lehreinrichtungen.
  17215. 11.3.1927–12.3.1927, Stadtverordnete und Stadträte der Pariser Stadtverwaltung besuchen die Mainstadt, werden offiziell im Römer empfangen und besichtigen städtische Einrichtungen und Betriebe (Schlacht- und Viehhof, neue Wohnsiedlungen).
  17216. 25.5.1922, 30 Direktoren der holländischen Arbeitsnachweise besuchen die Mainstadt und besichtigen soziale Einrichtungen, besonders das Arbeitsamt und die Arbeitszentrale für Erwerbsbeschränkte.
  17217. 29.7.1913, Amerikanische Ärzte besuchen in Rahmen einer Studienreise durch Europa die Mainstadt und besichtigen u.a. das Goethehaus.
  17218. 31.1.1913, Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung besichtigen die umgebaute Weißfrauenkirche, eine der ältesten Frankfurter Kirchen aus dem 13. Jahrhundert. So ist in die Westwand ein neues Portal eingebaut worden, das nun den Haupteingang bildet.
  17219. 24.8.1907, Französische Geschäftsleute aus Lyon besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und besichtigen u.a. das Cassella-Werk.
  17220. 26.5.1907–27.5.1907, Mitglieder der Royal Commission on Canals and Waterways besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt, um Wasserstraßen und Hafenanlagen zu besichtigen.
  17221. 21.3.1906, Schwedische Eisenbahn-Oberbeamte besuchen die Mainstadt und besichtigen die Einrichtungen des Hauptbahnhofs.
  17222. 4.6.1903, Kaiser Wilhelm II und seine Frau Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg besuchen die Mainstadt und besichtigen u.a. den Bürgersaal des neuen Rathauses. Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes wird in Anerkennung der vorbildlichen Sozialpolitik Frankfurts der „Wilhelmsorden, an der Kette tragbar“ verliehen.
  17223. 25.5.1938–28.5.1938, Mitglieder einer amerikanischen Ärztevereinigung besuchen die Mainstadt und besichtigen die mainstädtischen Kliniken.
  17224. 11.9.1938, Polnische Gartenbauer der Landwirtschaftlichen Hochschule Warschau besuchen die Mainstadt und besichtigen öffentliche Anlagen, den Palmengarten, die Großmarkthalle sowie Gartenbaubetriebe.
  17225. 2.7.1939, Ab heute bis zum Spätsommer ist jeden Sonntag der Start und die Landung des Luftschiffes „Graf Zeppelin“ auf dem Flughafen Rhein-Main zu besichtigen.
  17226. 9.3.1942, Tagung des Führerkorps der NSDAP, ihrer Gliederungen und angeschlossenen Verbände im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, unter dem Vorsitz von Gauleiter Jakob Sprenger. Im Anschluss an diese Tagung besichtigen Sprenger, die Gauamtsleiter und die Kreisleiter der NSDAP des Gaues das Frankfurter Musische Gymnasium.
  17227. 9.11.1946, Stadtverordnete und Magistrat besichtigen das Frankfurter Weingut Hochheim.
  17228. 5.10.1952, Japanische Verleger besuchen die Mainmetropole und besichtigen die „Frankfurter Rundschau“.
  17229. 24.10.1957, Die Teilnehmer des Atomseminars der Internationalen Studiengesellschaft in Wiesbaden besichtigen den Forschungsreaktor in Frankfurt am Main.
  17230. 13.4.1960, Erster „Möbel-Schau-Tag“ des Frankfurter Einzelhandels. Er bietet einmal pro Monat die Gelegenheit, in führenden Möbelfachgeschäften zwanglos alle Ausstellungsräume zu besichtigen.
  17231. 18.11.1960, Das Bild Commedia dell’arte (1959), das Marc Chagall für das Frankfurter Theater gemalt hat, ist ab heute im Städelschen Kunstinstitut zu besichtigen.
  17232. 11.10.1965, Fünfzehn sowjetische Ärzte, die an einem Internationalen Tuberkulose-Kongress in München teilgenommen haben, besuchen die Mainstadt und besichtigen das Nordwestkrankenhaus.
  17233. 30.10.1970, Während der sowjetische Außenminister Andrej Gromyko, Bundespräsident Walter Scheel und Hessens Ministerpräsident Albert Osswald in Kronberg/Taunus konferieren, besichtigen Lidiya D. Gromyko, die Gattin des sowjetischen Außenministers, und Mildred Scheel das Goethehaus.
  17234. 4.9.1892, Vertreter elsass-lothringischer Kriegervereine besuchen die Mainstadt und besichtigen Kriegerdenkmäler.
  17235. 4.3.1899, Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung besichtigen das Hippodrom.
  17236. 5.6.1909, Mitglieder des Eisenbahn-Ministeriums und der hiesigen Einsenbahndirektion besichtigen die Neubauten des Ostbahnhofs.
  17237. 20.9.1909–21.9.1909, Einundzwanzig Mitglieder des Pariser „Conseil Municipal“ besuchen die Mainstadt und besichtigen städtische Einrichtungen, besonders die Kanalisation.
  17238. 26.12.1909, Mitglieder des Munizipalrates aus Lyon besuchen die Mainstadt und besichtigen die hiesigen Krankenanstalten.
  17239. 18.4.1980, Chinesische Paläontologen und Geologen der Academica Sinica aus Nanking besichtigen das Senckenbergmuseum
  17240. 27.4.1984, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Stadtrat Heinz Daum besichtigen die neue standardisierte Frankfurter Gartenlaube im Höchster Trainings- und Ausbildungszentrum des Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten.
  17241. 29.9.1985, Teilnehmer des „Marsches für Europa“, die in einem Sternmarsch aus allen Teilen der Bundesrepublik Deutschland nach Bonn ziehen wollen, treffen vor dem Römer ein und besichtigen den Kaisersaal des Römers.
  17242. 27.5.1986, Vierzig Kommunalpolitiker der „rollenden Pressekonferenz“ des Deutschen Städtetages besuchen auf ihrer dreitägigen Deutschlandreise die Mainstadt und besichtigen das Frankfurter Museumsufer und die Kunsthalle Schirn auf dem Römerberg.
  17243. 1.7.1995, „Tag der offenen Tür“ in den ehemaligen US-Housing Areas, Ricarda-Huch-Straße. Über 10.000 Menschen besichtigen 60 der 1.130 ehemaligen US-Wohnungen, die die Stadt Frankfurt am Main erwerben will.
  17244. 26.9.2001, Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg, und Oberbürgermeisterin Petra Roth besichtigen mit Fachleuten das für den Neubau der EZB vorgesehene Gelände des Großmarkts im Ostend.
  17245. 27.6.2002, Jahrelang wurde in der Stadt um einen fußgängerfreundlichen Umbau der oberirdischen Haltestellen an der Eschersheimer Landstraße gestritten. Jetzt ist das erste Ergebnis der Neugestaltung zu besichtigen. Am Dornbusch lassen sich die Züge nun auch ohne Umweg durch den Fußgängertunnel erreichen. Nach und nach werden auch die anderen Haltestellen erneuert – allerdings teurer als ursprünglich geplant.
  17246. 6.8.1936–7.8.1936, Eine Gruppe türkischer Lehrer und Schuldirektoren höherer Schulen in Konstantinopel und aus anderen Städten der Türkei besucht die Mainstadt und besichtigt das hiesige Schul- und Siedlungswesen.
  17247. 10.3.1936, Der kommandierende General des IX. Armeekorps (Kassel), Generalleutnant Friedrich Dollmann, besichtigt, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, die Truppen der Frankfurter Garnison auf dem Hof der Gutleutkaserne. Nach der Inspektion hält er eine Ansprache an die Soldaten.
  17248. 27.2.1936, Das neue Luftschiff in Friedrichshafen, LZ 129, das künftig in Frankfurt am Main stationiert sein soll, wird von zahlreichen Pressevertretern besichtigt.
  17249. 2.6.1935–3.6.1935, Eine Gruppe schwedischer Ingenieure und Studenten von der TH Stockholm besucht die Mainstadt und besichtigt vor allem technische Anlagen.
  17250. 9.5.1935, Reichsbauernführer R. Walter Darré besucht unerwartet die Mainstadt. Nach einer Besprechung mit dem Landesbauernführer Dr. Richard Wagner besichtigt er Hessen-Nassau.
  17251. 9.6.1934, Reichsführer-SS Heinrich Himmler besichtigt auf dem Ostparkgelände zum ersten Mal seit der Machtübernahme die 2. SS-Standarte der Stadt Frankfurt am Main und Umgebung.
  17252. 28.2.1934, Staatskommissar Hans Hinkel besucht die Mainstadt und besichtigt die Hauptverwaltung und das Höchster Werk der IG-Farbenindustrie.
  17253. 16.5.1930, Bischof Augustinus von Limburg besucht die Mainstadt zum ersten Mal. Er besichtigt die Jesuitenlehranstalt St. Georgen.
  17254. 17.8.1925–19.8.1925, Besuch spanischer Ärzte im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland in Frankfurt am Main. Besichtigt werden vor allem medizinische Einrichtungen der Mainstadt.
  17255. 19.5.1922, Reichspostminister Johannes Giesberts (Deutsche Zentrumspartei) besucht die Mainstadt und besichtigt die Postanlagen, besonders die Neubauten.
  17256. 11.7.1916, Kultusminister August von Trott zu Solz besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) als Vorsitzenden des Universitätskuratoriums und vom Rektor der Universität, Prof. Ludwig Pohle (1869-1926), feierlich empfangen und besichtigt die Universität.
  17257. 24.6.1916, Der Landwirtschaftsminister Clemens Freiherr v. Schorlemer-Lieser besucht die Mainstadt und besichtigt den Palmengarten.
  17258. 26.4.1915, Prinzessin Margarethe von Preußen stattet der Mainstadt einen Besuch ab und besichtigt die Nähabteilung des Nationalen Frauendienstes, Neue Mainzer Straße.
  17259. 8.11.1911–11.11.1911, Besuch des preußischen Handelsministers Reinhold von Sydow in der Mainstadt. Er besichtigt gewerbliche Betriebe, u.a. die Farbwerke Hoechst, und stattet der hiesigen Handelskammer einen Besuch ab.
  17260. 26.9.1910, Zar Nikolaus II. besucht mit seinen Töchtern die Mainstadt und besichtigt den Zoologischen Garten.
  17261. 17.4.1903–20.4.1903, Der Staatsminister und preußische Minister für öffentliche Arbeiten, zuständig für das Eisenbahnwesen, Hermann von Budde besucht die Mainstadt und besichtigt vor allem den Hauptbahnhof.
  17262. 20.5.1938, Die englische Fußball-Nationalmannschaft besucht die Mainstadt und besichtigt den Rhein-Main-Flughafen mit dem Luftschiff „Zeppelin“.
  17263. 1.6.1939, Eröffnung einer Flugzeugführerschule des NS-Fliegerkorps auf dem Flugplatz am Rebstock. Den ersten Flug unternimmt Oberbürgermeister Friedrich Krebs, nachdem er die Anlagen und Einrichtungen der Schule besichtigt hat.
  17264. 13.6.1939, Der spanische General Queipo de Llano besucht gemeinsam mit weiteren hohen Offizieren die Mainstadt und besichtigt Sozialeinrichtungen Frankfurts.
  17265. 26.6.1939, Prinzessin Mafalda von Hessen, Gemahlin des Oberpräsidenten Prinzen Philipp von Hessen, Tochter des Königs und Kaisers Viktor Emanuel III., besucht die Mainstadt und besichtigt die Casa d’Italia.
  17266. 1.2.1940, Der Präsident der mandschurischen Schwerindustrie, Yoshisuke Aikawa, besucht im Rahmen seiner Deutschlandreise die Mainstadt und besichtigt die Forschungslaboratorien der Metallgesellschaft.
  17267. 25.2.1941, Eine Kommission des Reichserziehungsministerium besichtigt unter Leitung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Einrichtungen der Städel-Schule und des Modeamtes der Stadt Frankfurt am Main.
  17268. 23.4.1941, Gauleiter Jakob Sprenger besichtigt das Landesernährungsamt in Frankfurt am Main.
  17269. 18.8.1944–20.8.1944, Der Schriftsteller Hans Carossa (1878-1956), 1938 Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, besucht die Mainstadt und besichtigt gemeinsam mit dem Direktor des Freien Deutschen Hochstift und des zerstörten Goethehauses, Prof. Ernst Beutler (1885-1960), die zerbombte Altstadt. Am 19. und 20.08. liest Carossa im Rundfunkgebäude des Reichssenders Frankfurt am Main und in der Johann Wolfgang Goethe-Universität aus seinen Werken.
  17270. 4.8.1948, Der Direktor der Militärregierung für Hessen, Dr. James Newman, besichtigt gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb das Frankfurter Messegelände und die neu errichteten Hallen.
  17271. 13.10.1949–14.10.1949, Der 28er Hauptstadt-Ausschuss des Deutschen Bundestages besichtigt Frankfurt am Main.
  17272. 19.5.1952, Der französische Minister für Wiederaufbau, Claudius Petit, besucht Frankfurt am Main und besichtigt vor allem die neuerrichteten Wohnsiedlungen und die Trümmerverwertungsgesellschaft.
  17273. 30.5.1952, Im Senckenbergmuseum werden mehrere Räume der Schausammlung, die im Zweiten Weltkrieg zerstört worden waren, der Öffentlichkeit übergeben. Die wertvolle Vogelsammlung, die in zwanzig Schränken etwa 800 Vögel aller Erdteile aufweist, kann nun wieder besichtigt werden.
  17274. 2.10.1952, Auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb besichtigt der Haushaltsausschuss des Hessischen Landtags die Anlagen der Frankfurter städtischen Häfen sowie der städtischen Hafen- und Industriebahn.
  17275. 5.10.1952, Eine Kommission französischer Parlamentarier besichtigt mit Vertretern des Wiederaufbauministeriums Häuserblocks, die im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus errichtet wurden.
  17276. 11.10.1952, Der Haushaltsausschuss des Hessischen Landtags weilt in Frankfurt am Main und besichtigt die neuen Großbauten und Wohnsiedlungen, die Häfen und das Messegelände.
  17277. 18.12.1952, Der Ausschuss für Landesplanung und Wiederaufbau des Hessischen Landtags besichtigt neu errichtete Gebäude in Frankfurt am Main.
  17278. 25.10.1956, Der österreichische Bundeskanzler Julius Raab besichtigt am letzten Tag seines Deutschlandbesuches die Farbwerke Hoechst.
  17279. 27.4.1959–28.4.1959, Zweitägiger Besuch des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann in Rotterdam, wo er auf Einladung der Stadt wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen sowie die holländischen Blumenfelder besichtigt.
  17280. 15.7.1959, Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Dag Hammarskjöld, besichtigt bei einer Zwischenlandung auf dem Flug von Genf nach Kopenhagen die Einrichtungen des Rhein-Main-Flughafens.
  17281. 1.12.1959, Bundespräsident Heinrich Lübke besichtigt im Rahmen seiner Hessenvisite die Farbwerke Hoechst.
  17282. 13.3.1961, Eine Delegation aus Mitgliedern der Stadtverwaltung und der Stadtverordnetenversammlung unter Leitung des Dezernenten der Stadtreinigung, Stadtrat Hans Eick (1906-1979), besichtigt die moderne Müllverbrennungsanlage im schweizerischen Lausanne. Frankfurt am Main plant den Bau einer solchen Anlage am Rande der Nordweststadt.
  17283. 5.2.1962, Der amerikanische Schauspieler Buster Keaton besucht Frankfurt am Main und besichtigt das Funkhaus des Hessischen Rundfunks.
  17284. 22.4.1964, Im Rahmen seines Deutschlandbesuches (21.-23.04.) besichtigt der österreichische Verkehrs- und Postminister Otto Probst in der Mainstadt das Fernmeldehochhaus und das Hauptpostamt.
  17285. 9.12.1966, Prinz Philipp, Herzog von Edinburgh und Ehemann der englischen Königin, besichtigt privat den Zoologischen Garten.
  17286. 7.6.1972, Eine Delegation aus Indonesien, die Institutionen der Erwachsenenbildung und des Kommunikationswesens besichtigt, wird auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) im Kaisersaal des Römers empfangen.
  17287. 7.8.1975, Bundesforschungsminister Hans Matthöfer besichtigt das Forschungsinstitut der AEG-Telefunken in Niederrad.
  17288. 18.4.1893, Besuch des Staatssekretärs des Reichspostamtes, Dr. Heinrich Wilhelm von Stephan, königlich preußischer Staatsminister, in der Mainstadt. Er besichtigt den Postneubau.
  17289. 1.5.1895, Kaiserin Friedrich besucht Frankfurt am Main und besichtigt u.a. die Ausstellung der Schülerarbeiten der Frankfurter Kunstgewerbeschule unter fachlicher Führung des Direktors Prof. Ferdinand Luthmer (1842-1921), seit 1879 Leiter der Kunstgewerbeschule (bis 1921) und des Kunstgewerbemuseums (bis 1912) sowie die Prestel’sche Kunsthandlung.
  17290. 1.9.1899, Fürst Ferdinand von Bulgarien besucht die Mainstadt, besichtigt die Sehenswürdigkeit Frankfurts und reist dann weiter nach Nauheim.
  17291. 14.9.1909, Der britische Handelsminister Winston Churchill besucht die Mainstadt und besichtigt unter Führung von Oberbürgermeister Dr. Franz Adckes (1846-1915) und Stadtrat Dr. Karl Flesch (1853-1915) die Einrichtungen des Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverbandes und der Städtischen Arbeitsvermittlungsstelle sowie die Allgemeine Ortskrankenkasse.
  17292. 25.2.1977, Der hessische Ministerpräsident Holger Börner besucht die Mainstadt und besichtigt das Senckenbergmuseum.
  17293. 28.8.1979, Bundespräsident Karl Carstens besucht die Mainstadt und besichtigt das Goethehaus und nimmt an der Goethepreisverleihung teil.
  17294. 19.8.1980, Die hessische CDU-Landtagsfraktion besichtigt die Alte Oper.
  17295. 1.9.1982, Bundesfamilienministerin Anke Fuchs (SPD) besucht die Mainstadt und besichtigt das Sozialzentrum im Marbachweg.
  17296. 20.1.1985, Der polnische Minister für Kirchenfragen, Adam Lopatka, besucht die Mainstadt und besichtigt die Ausstellung „Lagerpost“ mit Briefen, Dokumenten und anderen Zeugnissen aus Konzentrations- und Vernichtungslagern im Dominikanerkloster.
  17297. 1.10.1986, Der grüne hessische Umweltminister Joseph Fischer besichtigt die Lurgi GmbH.
  17298. 13.4.1987, Besuch des ehemaligen Häftlings Tomasz Kiryllow in Frankfurt am Main. Der polnische Autor besichtigt die Gedenkstätte am Arbeits- und Erziehungslager AEL Heddernheim, Zeilweg, wo er, bevor er ins KZ Buchenwald deportiert wurde, 1943 mit 18 Jahren über drei Monate Häftling war. Abends liest er im Gemeindesaal der Thomas-Gemeinde in Heddernheim aus seinem Buch „Und ihr werdet doch verlieren“.
  17299. 29.7.1987, Im Prozess um den Tod von Günter Sare (1949-1985) besichtigt die 31. Große Strafkammer des Frankfurter Landgerichts den Wasserwerfer (Wawe 9), der den Schlosser bei einer Demonstration am 28.09.1985 überrollt und getötet hat.
  17300. 30.7.1987, Der hessische Kultusminister Christean Wagner (CDU) besucht die Mainstadt und besichtigt das Goethe-Gymnasium und die Karmeliterschule.
  17301. 26.5.1995, Hessens Wissenschaftsministerin Dr. Christine Hohmann-Dennhardt besichtigt das jetzt völlig leer stehende IG-Farben-Gebäude.
  17302. 19.3.1999, Königlich Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn aus Thailand besucht die Mainstadt und besichtigt den Palmengarten.
  17303. 11.5.1999, Umweltdezernent Tom Koenigs besichtigt das frisch geputzte und von neuem Grün eingerahmte Grab des Juristen Johann Caspar Goethe (1710-1782), Vater von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), auf dem alten Petersfriedhof.
  17304. 2.7.2002, Der tibetische Exil-Premierminister Samdhong Rinpoche, besucht die Mainstadt und besichtigt das Diakonische Werk in der Rechneigrabenstraße.
  17305. 4.6.1932, Der Presse wird Frankfurts jüngste Grünanlage im neuen Stadtviertel am Bornheimer Hang zur Besichtigung freigegeben. Die Arbeiten an der „Röderberg-Anlage“ finden unter der Leitung des Städtischen Gartenbaudirektors Max Bromme (1878-1974) statt.
  17306. 23.11.1931, Der durch Notstandsarbeiten im Laufe der letzten Monate im Stadtwald neu angelegte Maunzenweiher in unmittelbarer Nachbarschaft des zur hessischen Fortverwaltung zählenden Buchrainweihers wird zur Besichtigung freigegeben.
  17307. 14.11.1914–15.11.1914, Öffentliche Besichtigung des vom Frankfurter Roten Kreuz der Heeresverwaltung zur Verfügung gestellten eigenen Lazarettzuges im Eilgüterbahnhof, nördlich vom Hautbahnhofsgebäude. Der Zug besteht aus 21 Wagen und zwar 14 Krankenwagen mit jeweils 12 Betten, ferner je ein Operations-, Heizkessel-, Küchen-, Schlaf- und Gepäckwagen.
  17308. 9.7.1938, Besuch einer italienischen Studienkommission in der Mainstadt und Besichtigung des IG-Hochhauses.
  17309. 19.12.1938, Im Rahmen seiner Besichtigung des Betriebes Voigt & Häffner eröffnet Gauleiter Jakob Sprenger eine neue Lehrlingswerkstatt und einen Sportsaal.
  17310. 28.9.1946, Der Chef des amerikanischen Generalstabes, General Dwight D. Eisenhower, trifft in Frankfurt am Main ein, um seine Jahresinspektion aller amerikanischen Streitkräfte mit der Besichtigung der in europäischen Staaten stationierten Einheiten abzuschließen.
  17311. 7.2.1949, Eintreffen einer sechsköpfigen Kommission des Parlamentarischen Rates zur Besichtigung der Stadt Frankfurt am Main als zukünftigen Sitz der Bundesregierung.
  17312. 29.5.1949, Landung des Stratosphären-Kreuzers „President“ auf dem Rhein-Main-Flughafen und Freigabe des Flughafens zur Besichtigung für die deutsche Bevölkerung.
  17313. 1.6.1949, Im Rahmen des 28. Deutschen Archivtages in Wiesbaden vom 30./31.05. d. J. findet die 74. Hauptversammlung der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine im Handwerkersaal, Braubachstraße 16, eröffnet vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, statt. Auf dem Programm stehen u. a. Vorträge von Professor Dr. Franz Schnabel, München: „Der Ursprung der vaterländischen Studien“ sowie eine Ausstellung des Stadtarchivs. Archivdirektor Dr. Hermann Meinert referiert über „Bestände und Verluste des Stadtarchivs“. Eine Besichtigung Alt-Frankfurts rundet das Programm ab.
  17314. 3.6.1951, Die Direktion des Rhein-Main-Flughafens gibt einen Skyliner DC 4 und einen Transporter vom Typ C 82 für die Bevölkerung zur Besichtigung frei.
  17315. 27.8.1952, Besichtigung des Goethe-Hauses durch den indischen Botschafter S. Dutt aus Bonn.
  17316. 19.4.1953, Besuch österreichischer sozialistischer Gemeindevertreter zur Besichtigung des Frankfurter sozialen Wohnungsbaus.
  17317. 7.5.1953, Besuch des von der Europäischen Bewegung gegründeten Europa-Kollegs aus Brügge zur Besichtigung des Wiederaufbaus Frankfurts.
  17318. 11.5.1954–13.5.1954, Kongress der Werbung unter dem Motto: „Werbung nutzt dem Verbraucher“, veranstaltet vom Zentralausschuss der Werbewirtschaft (ZAW) unter dem Protektorat des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss in der Kongreßhalle. Neben Vorträgen und Arbeitssitzungen findet die Ausstellung „Das internationale Plakat“ statt sowie eine Fahrt in den Rheingau und Besichtigung der Sektkellerei Matthäus Müller in Eltville, der Weinbrennerei Asbach & Co. in Rüdesheim und der Weinkeller Weingut Graf Matuschka-Greiffenclau, Schloss Vollrats in Winkel.
  17319. 22.8.1960, Besuch des ägyptischen Verkehrsministers, Professor Mostafa Khalil, in der Mainstadt zur Besichtigung des Fernmeldehochhauses der Bundespost und der Anlagen des Postamtes 1.
  17320. 6.4.1967, Öffentliche Besichtigung der neuen Abfüllanlage der Firma Coca Cola GmbH, Theodor-Heuss-Allee 100, für das neue Orangengetränk Cappy.
  17321. 30.10.1973, Fertigstellung und Besichtigung des neuen „Hauptvorflutkanals Nordsammler“ des Stadtentwässerungsamtes.
  17322. 1.12.1973, Die Volksbank Höchst lädt im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ zur Besichtigung der neuen Arbeitsräume im neu bezogenen Haus Hostatostraße 13. ein.
  17323. 10.9.1892, Offizielle Eröffnung und Besichtigung der neu errichteten Heilanstalt für unbemittelte Lungenkranke Frankfurts durch den Reconvalescenten-Verein.
  17324. 25.4.1893, Besichtigung der Bockenheimer Elektrizitätsanlage durch die Stadtverordneten.
  17325. 26.6.1893, Der Kommandierende General des XI. Armeekorps in Kassel, General Adolf Hans Heinrich von Wittich, trifft aus Kassel in Frankfurt am Main zur Besichtigung der Frankfurter Garnison ein.
  17326. 13.4.1909–23.4.1909, Exkursion nach Genau, Marseille, Lyon usw. zur Besichtigung von Fabriken, Hafen- und anderen Anlagen, veranstaltet von der „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“ zu Frankfurt am Main.
  17327. 21.4.1980–22.4.1980, Besuch des Verkehrs- und Postministers der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed Saeed al Mulla, und Besichtigung des Fernmeldezentrums der Deutschen Bundespost sowie weiterer Posteinrichtungen.
  17328. 23.11.1983, Der Aufbau der historischen Ostzeile auf dem Römerberg ist abgeschlossen. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wertet dies bei einer ersten Besichtigung als „einen Schritt auf dem Wege zur menschlichen Stadt“.
  17329. 20.5.1995, Für 1.300 Familien von Bundesbediensteten, die sich um 1.500 Frankfurter US-Wohnungen in Bundeshand beworben haben, organisiert das Bundesvermögensamt jetzt „Tage der offenen Tür“. Die ersten 500 Wohnungen an Platen- und Steubenstraße stehen zu Besichtigung frei.
  17330. 29.9.1933–1.10.1933, Feierlichkeiten anlässlich des Erntedankfestes in Frankfurt am Main mit einem Kinderfestzug des Kampfbundes für deutsche Kultur im Rahmen seines Erntedankfestes in Sachsenhausen und der Innenstadt, Konzerten, Besichtigungen, einen Zunftumzug, einer Parade der Bürgerwehr, Gesangsvorträgen des Sängergaues Frankfurt am Main, der Festvorstellung „Don Juan“ in der Oper, auf der der Reichsleiter des Kampfbundes für deutsche Kultur, Alfred Rosenberg, spricht, sowie der Premiere der Neuinszenierung von Friedrich Schillers „Die Räuber“ im Schauspielhaus (am 01.10.).
  17331. 22.7.1937–23.7.1937, Internationaler Kongress der Kunsthistoriker, der 1931 gegründeten Vereinigung von Gelehrten der Kunstgeschichte und Museumsdirektoren, das „Comité International d’Histoire de l’Art“, im Römer, samt Besichtigungen des alten und neuen Frankfurts.
  17332. 10.5.1952, Jahreshauptversammlung des „Verein deutscher Post-Ingenieure“ e. V. in der neuen Messegaststätte (Festhalle). Gleichzeitig finden Fachvorträge im Hörsaal des Senckenbergmuseums, Besichtigungen (Fernmeldetechnik, Maschinen- und Kraftfahrtechnik) und eine gesellschaftliche Abendveranstaltung in der neuen Messegaststätte, veranstaltet von der Bezirksgruppe Frankfurt am Main, statt.
  17333. 18.6.1952–21.6.1952, Gedenkfeier anlässlich des 100. Todestages des Pädagogen Friedrich Wilhelm August Fröbel (am 21.06.) sowie Zweite Hauptversammlung des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes e.V. in der Paulskirche. Neben der Hauptversammlung in der Paulskirche finden Arbeitsgemeinschaften zu verschiedenen Themen, ein Jugendtreffen auf der Spielwiese des Palmengartens, die Mitgliederversammlung samt Besichtigungen von Heimen der Stadt Frankfurt am Main, eine Ausstellung in der Rotunde der Paulskirche sowie ein Festakt in der Kongreßhalle auf dem Messegelände statt.
  17334. 9.5.1960–18.5.1960, Besuch einer Delegation von dreißig schwedischen Kommunalpolitikern und Kommunalbeamten, um die kommunalen Verhältnisse der Bundesrepublik Deutschland kennen zu lernen. Neben einem Empfang im Kaisersaal des Römer (11.05.) finden Vorträge über den Wiederaufbau Frankfurts und Besichtigungen von städtischen Einrichtungen statt.
  17335. 11.9.1974, Die hessische Landesregierung mit Ministerpräsident Albert Osswald (1919-1996) an der Spitze hält sich in der Mainstadt zu einem ganztägigen Besichtigungs- und Informationsbesuch auf und wird von Oberbürgermeister Rudi Arndt im Kaisersaal des Römers empfangen.
  17336. 4.5.1989–18.5.1989, 133 Frankfurter Juden, die ihre Heimatstadt während des Nationalsozialismus verlassen mussten, absolvieren auf Einladung der Stadt Frankfurt am Main ein Besichtigungs- und Veranstaltungsprogramm in ‚ihrer’ Mainstadt.
  17337. 30.10.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Im Stadtwald in der Unterschweinstiege versammeln sich die Mitglieder des Stadtparlaments und des Magistrats und unternehmen unter Führung des zuständigen Dezernenten, Stadtrat Dr. Hans Kampffmeyer, und des Dezernenten des Forstamtes, Forstdirektor Kurt Ruppert, mit Omnibussen eine ausgedehnte Besichtigungsfahrt. Einstimmig angenommen wird eine Vorlage, die den Wiederaufbau der Peterskirche vorsieht.
  17338. 17.5.1963, Die Stadtverordneten gehen auf Besichtigungsfahrt zur Vogelschutzwarte Fechenheim und in das städtische Weingut in Hochheim.
  17339. 5.8.1955, Kunsthistoriker aus zwölf europäischen Ländern und Nordamerikas besuchen die Frankfurter Städel-Galerie im Rahmen einer Besichtigungsreise zu deutschen Museen, Kirchen und Kunstdenkmälern.
  17340. 17.8.1955, 30 Mitglieder der italienischen Jugendgewerkschaft besuchen im Rahmen einer Besichtigungsreise in der Bundesrepublik Deutschland Frankfurt am Main und werden im Magistratssaal im Römer empfangen.
  17341. 22.9.1988–24.9.1988, Die Arbeitsgruppe „Biotop-Kartierung im besiedelten Gebiet“, bestehend aus Vertretern der Landesanstalten und -ämter sowie der Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie, tagt zum ersten Mal in Frankfurt am Main.
  17342. 27.10.1991, Feier der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in der Paulskirche anlässlich des 850jährigen Jubiläums der deutschen Besiedlung im heutigen Rumänien.
  17343. 8.1.1991–16.1.1991, Eine Frankfurter Delegation, zu der auch Wirtschaftsdezernent Andreas von Schoeler gehört, reist nach Granada in Nicaragua, um eine Partnerschaft zwischen der mittelamerikanischen Stadt und der Metropole am Main zu besiegeln.
  17344. 14.1.1991, Der für Städtepartnerschaften zuständige Wirtschaftsdezernent Andreas von Schoeler und der Bürgermeister von Grenada, Silvio Urbina Ruiz, besiegeln im Bürgermeisteramt von Nicaraguas drittgrößter Stadt Granada durch ihre Unterschriften die neue Städtepartnerschaft.
  17345. 16.7.2015, Frankfurt am Main und Philadelphia besiegeln ihre neue Städtepartnerschaft: Michael A. Nutter, Oberbürgermeister von Philadelphia, reist zur Unterzeichnung in die Mainstadt.
  17346. 27.6.1933, Abschluss eines Vertrages, der die weitere konzernmäßige Zusammenfassung im Frankfurter Lichtspielwesen besiegelt. Der „Daub-Konzern“ (Palast-Lichtspiele AG in Stuttgart) übernimmt am 01.07. d. J. den Gloria-Palast auf der Kaiserstraße mit ca. 600 Sitzplätzen. Im Herbst wird das Theater grundlegend renoviert und nach Einbau einer neuen Tonfilmanlage wieder eröffnet.
  17347. 9.6.1960, Zum Auftakt der Deutsch-Französischen Woche wird die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Lyon besiegelt.
  17348. 6.6.1998, Mit einem 4:2-Sieg von Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt über Fortuna Köln ist der Wiederaufstieg der mainstädtischen Profis in die erste Bundesliga endgültig besiegelt. Allerdings verläuft die neue Saison mit Trainer Horst Ehrmanntraut wenig glücklich. Niederlage reiht sich an Niederlage. Das Eintracht-Präsidium kündigt dem Trainer, doch die Mannschaft verliert weiter.
  17349. 29.8.2001, Im Römer wird die erste gleichgeschlechtliche Partnerschaft besiegelt.
  17350. 14.6.2005, Im Römer wird die 14. Städtepartnerschaft Frankfurts besiegelt: mit Dubai City.
  17351. 17.6.2005, Der Verkauf der Frankfurter Sparkasse ist besiegelt: Nach monatelangen Verhandlungen einigen sich die Käufer der traditionsreichen Sparkasse, die Landesbank Hessen-Thüringen, und die Verkäufer, die Polytechnische Gesellschaft (60 Prozent) und die Stadt Frankfurt (40 Prozent). Die heutigen Besitzer erhalten von der Landesbank Hessen-Thüringen 725 Millionen €. Bei der Stadt Frankfurt gehen davon 290 Millionen € ein. Auf die Polytechnische Gesellschaft entfallen 435 Millionen €.
  17352. 27.2.1980–6.3.1980, Gastspiel des Volkstheaters Frankfurt in Tel Aviv im Rahmen der am 03.03. d. J. besiegelten Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv.
  17353. 20.10.1970, Feierliche Besiegelung der Partnerschaft zwischen Mailand und Frankfurt am Main in Anwesenheit von Vertretern aller vier Städtepartner (Lyon und Birmingham) im Kaisersaal des Römers.
  17354. 10.4.1931, Englische Hockeyspielerinnen besiegen eine Auswahl des Frankfurter Sportklubs 1880 mit 7:1-Toren.
  17355. 3.4.1932, Der FSV Frankfurt besiegt im Mainderby die Fußballauswahl von Eintracht Frankfurt sensationell mit 2:0-Toren.
  17356. 23.3.1930, Mainmeister Eintracht Frankfurt besiegt im Rahmen der süddeutschen Fußball-Meisterschaft den Freiburger FC daheim mit 4:1-Toren.
  17357. 9.3.1930, Eintracht Frankfurt macht einen weiteren Schritt in Richtung süddeutsche Meisterschaft. Im Heimspiel besiegt sie den FC Pirmasens mit 7:2-Toren und steht unangefochten auf Platz 1 der Tabelle.
  17358. 23.2.1930, Im Auswärtsspiel um die süddeutsche Meisterschaft besiegt der Mainmeister Eintracht Frankfurt VfB Stuttgart mit 3:1-Toren.
  17359. 9.2.1930, Im Wettbewerb um die süddeutsche Fußball-Meisterschaft besiegt der Mainmeister Eintracht Frankfurt die SG Waldhof auswärts mit 3:1-Toren.
  17360. 2.2.1930, Im Kampf um die süddeutsche Fußball-Meisterschaft besiegt Eintracht Frankfurt im Stadion Wormatia Worms mit 5:3-Toren.
  17361. 12.1.1930, Im Fußballspiel in der Endrunde der Gruppenmeister besiegt Eintracht Frankfurt den deutschen Meister Spielvereinigung Fürth vor über 25.000 Zuschauern im Stadion mit 2:1-Toren, womit die mainstädtische Fußballauswahl ihr Anwartschaft auf die süddeutsche Meisterschaft unterstreicht.
  17362. 5.1.1930, Im ersten Spiel der Endrunde der Fußballmeisterschaft besiegt Eintracht Frankfurt den FC Freiburg auswärts mit 3:2-Toren.
  17363. 29.12.1929, In ihrem letzten Spiel während der Frankreichreise besiegt Eintracht Frankfurt die Auswahl von Montpellier mit 3:2-Toren. Am 31.12. d. J. kehrt die mainstädtische Fußballmannschaft über Straßburg zurück.
  17364. 26.12.1929, Während ihrer Frankreich-Tournee besiegt Eintracht Frankfurt in ihrem dritten Spiel Olympique Marseille mit 4:2-Toren.
  17365. 25.12.1929, Während ihrer Frankreich-Tournee besiegt Eintracht Frankfurt in ihrem zweiten Spiel AS Cannes mit 2:1-Toren.
  17366. 12.5.1929, Im Rahmen der Endrunde der Fußballmeisterschaft besiegt Eintracht Frankfurt Borussia Neunkirchen mit 3:0-Toren.
  17367. 5.5.1929, Im Rahmen der Fußball-Meisterschaft besiegt Eintracht Frankfurt den Karlsruher FV mit 3:2-Toren.
  17368. 28.4.1929, In der Fußball-Meisterschaft besiegt Eintracht Frankfurt den Karlsruher FV auswärts mit 3:0-Toren.
  17369. 7.6.1925, Erstes sportliches Großereignis des neu eröffneten Waldstadions: Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1925 vor 40.000 Zuschauern: Der 1. F.C. Nürnberg besiegt den FSV Frankfurt mit 1:0 und bleibt damit Deutscher Meister.
  17370. 9.10.1955, Im mainischen Oberliga-Derby besiegt FSV Frankfurt vor 25.000 Zuschauern den Lokalrivalen Eintracht Frankfurt mit 1:0.
  17371. 6.6.1962, Eintracht Frankfurt besiegt auf ihrer Weltreise in Winnipeg/Kanada eine Fußballauswahl aus Manitoba mit 6:1 Toren.
  17372. 3.2.1966, Schwergewichtsboxeuropameister Karl Mildenberger besiegt den Amerikaner Eddie Machen vor 13.000 Zuschauern in der Festhalle einstimmig nach Punkten.
  17373. 20.4.1966, Die Hockey-Nationalmannschaft von Kenia besiegt in einem Freundschaftsspiel eine hiesige Stadtauswahl auf dem Platz des Sportclubs 80 an der Adickesallee mit 5:1 Toren.
  17374. 24.12.1966, Auf ihrer Weihnachtsreise in den Fernen Osten besiegt Eintracht Frankfurt die Nationalmannschaft der britischen Kronkolonie mit 4:1 Toren.
  17375. 26.12.1966, In einem weiteren Spiel während ihrer Fern-Ost-Reise besiegt Eintracht Frankfurt eine Liga-Auswahl von Hongkong erneut mit 4:1 Toren.
  17376. 26.9.1973, Eine Auswahl Eintracht Frankfurt/Kickers Offenbach besiegt im Waldstadion vor 15.000 Zuschauern den AC Milan in einem Freundschaftsspiel mit 5:2 Toren.
  17377. 17.9.1974, In der ersten Runde des Fußballwettbewerbs um den Europapokal der Pokalsieger besiegt Eintracht Frankfurt den AS Monaco vor 20.000 Zuschauern im Waldstadion mit 3:0 Toren.
  17378. 16.3.1976, Im Heimspiel des Europapokalviertelfinales besiegt Eintracht Frankfurt im Waldstadion Sturm Graz mit 1:0 und zieht damit in das Halbfinale im Europapokal der Pokalsieger ein.
  17379. 18.12.1976, In der dritten Runde des DFB-Pokals besiegt Eintracht Frankfurt die Mannschaft aus SV Röchling Völklingen auswärts mit 3:2 Toren und trifft im Achtelfinale auf Schalke 04.
  17380. 28.11.1979, Im Hinspiel des Achtelfinales des UEFA-Pokal-Wettbewerbs besiegt Eintracht Frankfurt die Gäste von Feyenoord Rotterdam mit 4:1 Toren.
  17381. 2.8.1980, Eintracht Frankfurt besiegt im Finale des Züricher Fußball-Turniers Grasshoppers Zürich mit 2:1 Toren.
  17382. 1.10.1980, Im Rückspiel der ersten Runde im UEFA-Pokal besiegt Eintracht Frankfurt die ukrainische Mannschaft Schachtjor Donezk im Waldstadion mit 3:0 Toren und rückt damit in die zweite Runde ein.
  17383. 26.11.1980, Im UEFA-Pokal-Wettbewerb besiegt Eintracht Frankfurt im Waldstadion FC Sochaux mit 4:2 Toren.
  17384. 6.10.1988, Bei einem Tennisschaukampf in der Festhalle besiegt Steffi Graf ihre Gegnerin Gabriela Sabatini glatt mit 6:1 und 6:2.
  17385. 27.9.1998, Wahl zum 14. Deutschen Bundestag: Gerhard Schröder (SPD) besiegt Dr. Helmut Kohl (CDU). Ergebnisse in Frankfurt am Main (Wahlkreise 138, 139, 140): Von den 381.829 Wahlberechtigten geben 303.376 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen (gültige Erststimmen): auf die CDU 119.164 (39,3 %), SPD 124.095 (40,9 %), Grüne 32.704 (10,8 %), FDP 8.969 (3,0 %), PDS 5.112 (1,7 %), Republikaner 8.992 (3,0 %). Von den gültigen Zweitstimmen entfallen auf: CDU 99.634 (32,8 %), SPD 108.098 (35,5, %), Grüne 43.078 (14,2 %), FDP 26.635 (8,8 %), PDS 7.646 (2,5 %), Republikaner 7.149 (2,4 %). Die anderen Parteien liegen unter einem Prozent. Die SPD wird stärkste Partei in der Stadt und erringt zwei der drei Direktmandate.
  17386. 27.9.2001, Das Familienunternehmen Foto Besier eröffnet in der Kaiserstraße eine Frankfurter Filiale.
  17387. 1.4.1963, Jeweils von Montag bis Freitag, täglich 17.30 Uhr, finden in der St. Katharinen-Kirche Kurzandachten zur Besinnung statt.
  17388. 1.10.1935, Der Grüneburgpark geht in städtischen Besitz über.
  17389. 1.6.1934, Verlag und Redaktion der „Frankfurter Zeitung“ geben zwei Erklärungen über die Veränderung der Besitzverhältnisse. Der Verlag teilt mit, dass die Mitglieder der Gründerfamilie, Frau Therese Simon-Sonnemann, Dr. Heinrich Simon (1880-1941) und Dr. Kurt Simon (1881-1957), aus Besitz und Leitung des Unternehmens ausgeschieden sind. Das Unternehmen ist – ohne Namen zu nennen – in die Hände des langjährigen Minderheitsgesellschafters übergegangen.
  17390. 1.9.1933, Die Drexel-Lichtspiele (Große Friedberger Straße) und Elite-Lichtspiele (Kaiserstraße) gehen in den Besitz der Frankfurter Filmbühne GmbH über.
  17391. 15.7.1919, Das bisherige Vereinshaus des Kaufmännischen Vereins geht in den Besitz der Stadt Frankfurt am Main über, die es der neugegründeten „Volksbildungsheim G.m.b.H.“ mietweise überlässt.
  17392. 1.4.1918, Die Heilanstalt Hohemark wird mit heutigem Tag in den Besitz der Stadt Frankfurt am Main übergeben.
  17393. 3.8.1915, Der im Jahr 1858 errichtete Frankfurter Zoologische Garten geht von der „Neuen Zoologischen Gesellschaft“ in den Besitz der Stadt Frankfurt am Main über. Die Übernahme erfolgt auf Grund des § 304 des Handelsgesetzbuches in der einfachsten Form ohne Liquidation der Gesellschaft; die Stadt übernimmt das gesamte Vermögen der „Neuen Zoologischen Gesellschaft“ einschließlich der Schulden, in Aufrechnung gegen die der Stadt zufließenden Ansprüche. Der Vollzug der Übernahme findet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) statt.
  17394. 22.6.1945, Alle Inhaber von Einzelhandelsgeschäften in Frankfurt am Main, die noch nicht im Besitz der Eröffnungsbewilligung sind, werden von der amerikanischen Militärregierung aufgefordert, sich bis heute bei der Industrie- und Handelskammer zu melden.
  17395. 16.7.1945, Die Verordnung Nr. 1 der amerikanischen Militärregierung verbietet den ungesetzlichen Besitz von Schusswaffen, Munition, Sprengstoffen oder sonstigen Kriegsmaterialien. Alle Personen, die noch im Besitz dieser Artikel sind, müssen dieselben, um straffrei zu bleiben, bis spätestens heute an das Polizeipräsidium abliefern.
  17396. 10.6.1951, Feierlichkeiten anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Landheims der ehemaligen Klingerschule, in Endbach bei Biedenkopf, das jetzt im Besitz des Liebig-Gymnasiums ist.
  17397. 12.1.1952, Aus Anlass des 100. Todestages den englischen Malers William Turner eröffnet das Städelsche Kunstinstitut eine Ausstellung seiner Werke aus dem Besitz des British Museum, London.
  17398. 28.7.1955, Eröffnung einer Ausstellung von deutschen Romantiker-Zeichnungen aus dem Besitz des Kupferstichkabinetts im Städelschen Kunstinstitut.
  17399. 6.6.1957, Der Direktor des Goethemuseums, Professor Ernst Beutler, teilt mit, dass der gesamte Briefwechsel (1806-1831) zwischen Achim von Arnim und Bettina Brentano in den Besitz des Freien Deutschen Hochstifts übergegangen ist.
  17400. 13.1.1958, Das wieder aufgebaute Dominikanerkloster geht entsprechend einer Dotationsverpflichtung der Stadt Frankfurt in den Besitz des Evangelischen Gemeindeverbandes Frankfurt über.
  17401. 2.8.1958–14.9.1958, Ausstellung von Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen Emil Noldes aus dem Besitz der Stiftung Seebüll, der Nolde und seine Frau Ada einen Großteil seines Werkes vermacht haben, im Karmeliterkloster. Veranstalter sind das „Kuratorium Kulturelles Frankfurt“ in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein. Gleichzeitig mit dieser Ausstellung zeigt das Städelsche Kunstinstitut eine Auswahl aus dem graphischen Werk Noldes mit etwa fünfzig Radierungen, Holzschnitten und Lithographien, die als Schenkung des Sammlers Dr. Carl Hagemann, des Freundes und Mäzen von Nolde, in das Institut gelangt sind.
  17402. 1.10.1962, Die „ADOX-Fotowerke Dr. C. Schleussner GmbH“ (Frankfurt am Main) und alle anderen fotografischen Betriebe und Gesellschaften der Schleussner-Gruppe gehen in den Besitz der amerikanischen Firma du Pont de Nemours & Company, Wilmington/Delaware über.
  17403. 29.5.1971, Die Höchster Mainfähre, seit 1963 im Besitz der Stadt Frankfurt am Main, stellt seinen Betrieb (vorläufig) ein. Am 15.07. d. J. wird der Fährbetrieb wieder eröffnet.
  17404. 28.3.1972, Eröffnung der Ausstellung mit Kostbarkeiten der Sammlung „Frankfurt“ im Besitz der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  17405. 17.10.1974, Kinder nehmen ihr neues Jugendhaus in Griesheim in Besitz.
  17406. 23.4.1892, Tod der Stifterin Katharina Elisabeth Grunelius, geb. Saint-George (1810-1892). Durch sie kommt das Gut St. Georgen in den Besitz der Familie (bis 1926). Im Jahr 1878 Stiftung eines Neubaus für die von ihrer Großmutter Susanna Elisabeth Bethmann gegründete Oberräder Kleinkinderschule (im Zweiten Weltkrieg zerstört). Die Stiftung der Bethmann-Hollweg-Kleinkinderschule ging 1941 in der St. Georgen-Stiftung auf.
  17407. 18.8.1896, Die Motorboot-Gesellschaft stellt ihre Fahrten ab heute ein, da das Unternehmen stagniert. Eines der Motorboote, das in den Besitz des einen Teilhabers übergegangen ist, dient nun dazu, den Verkehr zwischen Offenbach/Main und dem Dorf Fechenheim (seit 1928 nach Frankfurt am Main eingemeindet) zu unterhalten.
  17408. 20.10.1980, Für den Bau der geplanten Startbahn 18 West des Rhein-Main-Flughafens fallen über sechs Hektar Wald, die im Besitz der FAG sind. Es ist die erste Rodung überhaupt.
  17409. 4.5.1984, Bei freiem Eintritt nehmen die Frankfurter das neue „Tropicarium“ im Palmengarten in Besitz, nachdem es von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann offizielle eröffnet worden ist.
  17410. 22.3.1988, Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Namensgebung des Graubner-Parks in Unterliederbach stellt Gründezernent Heinz Daum das Parkpflegewerk und die davon abzuleitenden Verbesserungen auf einer Pressekonferenz im Presse- und Informationsamt vor. 1888 geht der Besitz in das Eigentum des Lederfabrikanten Friedrich Wilhelm Graubner über, 1917 erwirbt die damals noch selbständige Stadt Höchst das Anwesen.
  17411. 11.3.1993, Bei Personenkontrollen an der Nordseite des Hauptbahnhofs stoßen Kriminalbeamte auf schwer bewaffnete Kroaten. Einer der Männer ist im Besitz einer scharfen Splitterhandgranate, die ihm erst nach einem Handgemenge entrissen werden kann.
  17412. 11.1.1996, Vertragsunterzeichnung zwischen der städtischen Wohnungsholding und dem Bund. 1.389 US-Wohnungen in vier Siedlungen gehen in den Besitz der Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen, der Hellerhof AG, der Mibau, der Wohnheim AG und der Frankfurter Aufbau AG über. Dafür muss die Stadt Frankfurt am Main 199 Millionen DM an die Bundeskasse überweisen.
  17413. 8.8.1996, Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Volksbildungsheim. Das 1908 errichtete Gebäude geht am 15.08. d. J. aus den Händen der Stadt Frankfurt für 13,5 Millionen DM in den Besitz der Investoren Kieft und Metz über. Sie wollen das Haus in ein großes Kino-Zentrum umbauen lassen.
  17414. 27.11.2001, Bundesfinanzminister Hans Eichel verkündet den Verkauf der 72,6-Prozent-Mehrheit des Bundes an der Frankfurter Siedlungsgesellschaft (FSG). 9.600 Wohnungen, davon 2.250 in Frankfurt am Main, sollen Anfang 2002 in den Besitz des Immobilienkonzerns Viterra AG (Essen) wechseln.
  17415. 30.9.2002, Die Stadt Frankfurt und der private Eigentümer des Existenzgründer-Zentrums Kompass, Hanauer Landstraße, unterzeichnen einen Vertrag, wonach das Gebäude für rund 1,8 Millionen € in den Besitz der Stadt Frankfurt übergeht.
  17416. 15.3.2004, Die Kreditanstalt für Wiederaufbau und das Land Hessen unterschreiben den Kaufvertrag über 12.000 Quadratmeter Universitätsgelände für 90 Millionen €. Damit geht das Universitätsgelände im Westend in den Besitz der Kreditanstalt über, die dort auch Wohnungen plant. Mit dem Geld soll der Campus Westend entwickelt werden.
  17417. 1.4.2006, Das 21.200 Quadratmeter große Grundstück des Naxos-Geländes an der Wittelsbacherallee geht aus dem Besitz des Kaufmanns Josef Buchmann in das Eigentum der Stadt Frankfurt am Main über. Geplant ist ein kulturelles Zentrum.
  17418. 15.1.2008, Offizielle städtische Schlüsselübergabe an die Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Träger des neuen Jugendclubs am Frankfurter Bogen. Drei Wochen nach der offiziellen Eröffnungsfeier können am 04. Februar d. J. die Jugendlichen den AWO-Jugendclub im Stadtteil Preungesheim in Besitz nehmen.
  17419. 1.4.2007, Die Stadt Frankfurt am Main hat das Technische Rathaus in der Braubachstraße zum 1. April aus dem Besitz der Deutschen Immobilien Leasing (DIL) zurückgekauft. Die Kommune und die DIL hatten sich nicht auf eine Verlängerung des Leasing-Vertrags verständigen können.
  17420. 15.9.2011, Die Stadtverordneten im Römer-Kulturausschuss nehmen einen glücklichen Ankauf zur Kenntnis: Für insgesamt 644.000.- € gelangt eine Tafel des Annenaltars in den Besitz des Historischen Museums – der „Meister von Frankfurt“ hatte den Annenaltar von 1503 bis 1506 für die Frankfurter Dominikanerkirche angefertigt.
  17421. 1.4.1915, Ab heute dürfen Zeitungen nur auf polizeilich festgelegten Straßen und lediglich von Personen feilgeboten werden, die eine schriftliche polizeiliche Erlaubnis besitzen.
  17422. 25.11.1973, Frankfurt am Main erlebt seinen ersten „autofreien“ Sonntag. Von rund 2000 kontrollierten Fahrern besitzen nur acht keine Ausnahmegenehmigung.
  17423. 14.11.1991, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Gebilligt wird die Verlagerung des Schlachthofes nach Nieder-Eschbach. Einstimmig verabschiedet wird mit den Stimmen von SPD, CDU und Grünen der „GrünGürtel Frankfurt“. Des Weiteren wird über die Sicherheitslage in der Stadt kontrovers debattiert. Die CDU wirft der rot-grünen Koalition im Römer vor, in der städtischen Verkehrspolitik, kein stimmiges Konzept zu besitzen.
  17424. 5.7.1932, Während einer Erwerbslosenversammlung der Kommunistischen Partei in der Burgstraße im Lokal Burgblock durchsucht die Polizei die Teilnehmenden nach Waffen und findet auf dem Fußboden des Lokals einen Armeerevolver mit scharfer Munition. Der Besitzer dieser Waffe kann nicht ermittelt werden.
  17425. 14.12.1919, Tod des Industriellen und Kommunalpolitikers, Geheimer Kommerzienrat Carl Friedrich Henrich (1839-1919), Besitzer der Brauerei J. G. Henrich, von 1879 bis 1908 nationalliberaler Stadtverordneter.
  17426. 26.5.1946, Erste Kommunalwahl in Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg. Drei Tage zuvor wendet sich Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum mit einem Aufruf an die Bevölkerung, in dem er zur „möglichst vollständigen Beteiligung an dieser Wahl“ auffordert: „Damit ist euch nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht gegeben. Zeigt der Welt..., dass ihr gewillt seid, eure neue staatsbürgerliche Freiheit zu gebrauchen und damit den ersten Schritt zu einem Wiederaufbau Deutschlands in freiheitlichem Geiste zu tun.“ Wahlberechtigt sind alle über 21 Jahre alten Personen, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und seit dem 01.10.1945 ununterbrochen in Frankfurt am Main anwesend sind. Wählen können auch diejenigen, die später aus der Evakuierung, Emigration oder aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt oder zu ihren seit mindestens dem 01.10. 1945 hier ansässigen Familien gezogen sind. Nicht wahlberechtigt sind Personen, denen aus politischen oder kriminellen Gründen das Wahlrecht entzogen worden ist. Die Parteischlagzeilen lauten: „Wahrheit und Gerechtigkeit“ (SPD), „Für ein frohes, freies Familienleben“ (CDU), „Einheit für Deutschland“ (KPD). Von den 266.968 Wahlberechtigten nehmen 189.870, das sind 74,3% an der Wahl teil. 8.722 Stimmen sind ungültig. Von den gültigen Stimmen entfallen auf die SPD 77.940 (41,0 Prozent), auf die CDU 66.576 (35,1 Prozent), auf die LDP 22.355 (11,8 Prozent) und auf die KPD 22.999 (11,6 Prozent) und KPD und LPD können allerdings nicht in das Stadtparlament einziehen, da sie nicht die 15 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, die das Gemeindewahlgesetz vom 15. Dezember 1945 vorschreibt. Obgleich alle Parteien gegen das Wahlergebnis protestieren, weil sich herausstellt, dass viele Frankfurter aufgrund ungenauer und unvollständiger Wahllisten nicht abstimmen konnten, erklärt die Stadtverordnetenversammlung in ihrer ersten Sitzung am 21.06. d. J. die Wahl einstimmig für gültig.
  17427. 7.8.2000, Der indische Programmierer Deepak Bhat kommt in Frankfurt am Main an. Der Besitzer der ersten „Green Card“ im Arbeitsamtsbezirk Frankfurt reist mit dem Flugzeug an.
  17428. 28.2.1953, Das auf der Rheinwerft in Mainz-Mombach gebaute, 500 Tonnen große Motorschiff „Stadt Frankfurt“ wird auf seiner Jungfernfahrt durch die Frankfurter Häfen seinem Besitzer, dem Reeder Büchting, übergeben.
  17429. 1.7.1957, In der Mainstadt gibt es 54.522 Personenkraftwagen. Umgelegt auf die Einwohnerzahl kommt damit auf jeden elften Frankfurter ein PKW-Besitzer.
  17430. 2.1.1973, Wegen Mietwuchers erlässt das Amt für Wohnungswesen gegen den Besitzer des Hauses Brühlstraße 2 in Heddernheim einen Bußgeldbescheid über 40.000.- DM.
  17431. 10.8.1889, Eröffnung des „Britannia-Hotel“ (Besitzer: H. W. Müller) gegenüber dem Hauptbahnhof.
  17432. 22.1.1891, Tod des Seniors der Firma Schwab und Schwarzschild, Ferdinand Schwarzschild, Besitzer des Hauses „Braunfels“.
  17433. 30.9.1893, Feier anlässlich der Herstellung des zwanzigtausendsten Adler-Fahrrads in der „Concordia“, veranstaltet vom Besitzer der hiesigen Adler-Fahrradwerke, Heinrich Kleyer.
  17434. 2.9.1898, Eröffnung des „Kaiser-Café“, Kaiserstraße 58, durch den Besitzer des „Café Imperial“, Hugo Wasserbauer.
  17435. 23.10.1900, Tod des früheren Stadtverordneten Johann Heinrich Roth (1832-1900), Besitzer einer Lohnkutscherei, von 1891 bis 1899 Vorsitzender des Vorstandes des „Frankfurter Vereins für Reconvalescenten-Anstalten“.
  17436. 4.12.1980, Wegen Volksverhetzung und Anstachelung zum Rassenhass verurteilt das Frankfurter Amtsgericht den Besitzer des rechtsextremen Buchladens in Bornheim zu einem Jahr Gefängnis.
  17437. 13.2.1985, Der Frankfurter Unternehmensberater Georg Faktor unterzeichnet in Hamburg mit der Neuen Heimat Städtebau einen Kaufvertrag, der ihm für 88 Millionen DM zum neuen Besitzer des Nordwestzentrums macht. Faktor plant, das heruntergekommene Nordwestzentrum in ein blühendes Einkaufsparadies umzuwandeln.
  17438. 26.11.1985, Nach mehreren Verhandlungsrunden einigen sich das hessische Innenministerium und die Neue Heimat Südwest auf einen Preis für die knapp 1100 Wohnungen der Heimat-Siedlung, die der gewerkschaftseigene Konzern seit Frühjahr d. J. zum Kauf angeboten hat. Die Häuser in Sachsenhausen sollen bis Jahresende für 78 Millionen DM den Besitzer wechseln.
  17439. 30.12.1985, Zur Sanierung der angeschlagenen gewerkschaftseigenen Wohnungsbaugesellschaft Neue Heimat wechseln zum Jahresende die knapp 1100 Sozialwohnungen der Dunant-Siedlung in Sossenheim den Besitzer. Hinzu kommen 280 Sozialwohnungen am Dornbusch und 430 in Eschersheim. Veräußert werden die Wohnungen im Wert von 150 Millionen DM an die ebenfalls gewerkschaftseigene BG-Immobiliengesellschaft (BGI) mit Sitz am Theaterplatz.
  17440. 28.7.1988, 75. Geburtstag von Alois Ammerschläger (1913-1995), Besitzer des gleichnamigen Kaufhauses auf der Zeil.
  17441. 25.10.1989, Bruno H. Schubert, Mäzen und Besitzer der Henninger Brauerei stiftet anlässlich seines 70. Geburtstages und des 75jährigen Jubiläums der Johann Wolfgang Goethe-Universität einen neuen Lehrstuhl für Umweltforschung.
  17442. 4.1.1999, In einer Spielhalle am Eschenheimer Tor werden zwei männliche Leichen entdeckt, die Schussverletzungen aufweisen. Bei den Toten handelt es sich um den Besitzer und um einen Stammgast des Lokals.
  17443. 29.9.1999, Die Henninger-Brauerei wechselt den Besitzer. Der neue Eigentümer, der zunächst nicht seinen Namen nennen will, hat große Pläne, um die festgefahrenen Verhandlungen über die Verlagerung der Frankfurter Traditions-Braustätte wieder voranzubringen.
  17444. 14.2.2002, Der Messeturm hat einen neuen Besitzer: Ein Europäisches Investorenkonsortium erwirbt eine Beteiligung von 85 Prozent an der Immobilie.
  17445. 5.7.2002, 76 Stück wertvolles Tafelsilber hat das Frankfurter Museum für Angewandte Kunst in seinen Beständen. Aber die Herkunft ist ein düsteres Kapitel. Das Silber, 1939 in die Sammlung des Kunsthandwerksmuseums übernommen, ist vermutlich Juden geraubt worden. Jetzt stellt die Stadt Frankfurt die wertvollen Stücke ins Internet, um ihre Herkunft zu ermitteln und das Silber an die rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben.
  17446. 22.9.2011, Eröffnung des Spezialgeschäftes „Drovers“ für Hunde und ihre Besitzer in der Innenstadt.
  17447. 9.8.1935, 70. Geburtstag des Besitzers der ältesten Frankfurter Flussbadeanstalt, die Dannhofsche Schwimmbadeanastalt, Louis Dannhof.
  17448. 17.10.1892, Tod des Besitzers des Hotels Continental, Georg Ott.
  17449. 21.12.1893, Tod des Besitzers des Hotels „Zum Schwan“, Gottfried Simson.
  17450. 10.4.1983, Café Foerst in der Schillerstraße schließt nach Hausverkauf und Eigenbedarfsmeldung des neuen Besitzers seine Pforten.
  17451. 6.3.1987, Abendliche Großrazzia der Polizei in der B-Ebene Hauptwache. Dabei werden mehrere Männer wegen des Besitzes von Pistolen festgenommen.
  17452. 29.8.2003, Die Messe Frankfurt hat eine neue Besitzgesellschaft: die Messe Frankfurt Venue. Ihr obliegt Erhalt und Ausbau des Messegeländes sowie die Vermarktung der Messehallen.
  17453. 1.5.1933, Einstellung eines neuartigen Sommerwagens der Straßenbahn auf der Strecke der Linie 10. Dieser Anhängewagen besitzt ein aufschiebbares Dach.
  17454. 1.1.1931, Frankfurt am Main besitzt eine nunmehr 25jährige Filmtradition und ist Sitz der süddeutschen Filmverleihzentrale. 1906 ist mit der nicht mehr bestehenden „Projektion AG Union“ die deutsche Filmindustrie entstanden. Die Mainstadt zählt heute 51 Lichtspieltheater mit 22.395 Sitzplätzen.
  17455. 23.5.1929, Stapellauf des Dampfers „Frankfurt“ der Frachtdampferflotte des Norddeutschen Lloyd, Bremen. Das auf dem Bremer Vulkan in Vegesack erbaute Schiff besitzt eine Länge von 17,07 Metern und misst bei einer Wasserverdrängung von 13.410 Tons rund 5.600 Brutto-Register-Tonnen. Der neue Dampfer „Frankfurt“ erreicht eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 13,5 Knoten pro Stunde.
  17456. 30.4.1929, Jeder 14. Frankfurter besitzt einen Führerschein. Gegenwärtig haben rund 40.000 Frankfurter eine Fahrerlaubnis. Auch die Zahl der Kraftfahrzeuge aller Art ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.
  17457. 2.3.1942, 70. Geburtstag des in Frankfurt am Main geborenen Theologen, Archäologen und Schriftstellers, Päpstlicher Ehren- und Kammerherr Prof. Karl Maria Kaufmann (Pseudonym: Marchese di San Callisto) (1872-1951), langjähriger Professor für christliche Altertumskunde an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Schenkte die Funde seiner Menapolis-Expedition (1905-1907 in Libyen) u.a. dem Frankfurter Liebieghaus, das auch Objekte von Kaufmanns Forschungsreisen nach Vorderasien (1911) und in den Sudan (1912) besitzt. Aus diesem Anlass wird ihm von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Plakette für kulturelle Verdienste der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  17458. 27.10.1952–1.11.1952, Ausstellung des Frankfurter Nachbarschaftheims über ihre praktische Arbeit. Das Frankfurter Heim als Mitglied im seit 1951 bestehenden „Verband Deutscher Nachbarschaftsheime“ unterhält einen Hort für 50 Kinder, Kinder-, Jugend- und Erwachsenengruppen, hält offene Abende ab, betreibt eine Schusterwerkstatt, eine Nähstube, eine Holzwerkstatt, ein Fotolaboratorium und besitzt ein großes Gelände für Spiel und Sport.
  17459. 21.5.1958, Der Palmengarten besitzt wieder ein Wasserpflanzenhaus mit exotischen Gewächsen.
  17460. 23.8.1962, Das neue Besucherrestaurant auf dem Rhein-Main-Flughafen besitzt 750 Sitzplätze.
  17461. 1.1.1896, Der „Bicycle-Club“ besitzt seit heute eigene Vereinsräume im Bierbrauer’schen Hause, Große Gallusgasse.
  17462. 26.10.1978, Auf dem Rhein-Main-Flughafen wird der Neubau der Frachtanlage in Betrieb genommen. Die Mainstadt besitzt damit das größte Frachtzentrum Europas.
  17463. 9.2.1995, Das Verwaltungsgericht Frankfurt untersagt dem Bund, das PX-Gelände an der Adickesallee an das Land Hessen zu verkaufen, bevor nicht klar sei, ob die Stadt Frankfurt am Main Anspruch auf ehemalige US-Grundstücke besitzt, die einmal ihr gehörten.
  17464. 20.7.1996, Ein Zwischenfall verzögert den Start eines Verkehrsflugzeuges der United Airlines von Frankfurt am Main nach Washington um fünf Stunden. An Bord wird ein Mann festgenommen, der kein Ticket für diesen Flug besitzt und einen gefälschten Ausweis vorweist. Der Kapitän lässt daraufhin das Flugzeug räumen und sämtliches Gepäck noch einmal überprüfen.
  17465. 31.3.2007, Frankfurt am Main zählt lt. Bürgeramt Statistik und Wahlen 662.359 Einwohner (zum 31. Dezember 2006: 662.001 Einwohner). Jeder vierte Frankfurter besitzt keinen deutschen Pass.
  17466. 1.4.1933, Der Schlosspark von Rödelheim, ein altes Besitztum der Grafen von Solms-Rödelheim, geht mit dem 1. April d. J. an die Stadt Frankfurt am Main über. Die Parkanlage soll der Allgemeinheit erschlossen werden. Im Gegenzug wird dem Grafen zu Solms-Rödelheim-Assenheim das Hofgut Dortelweil übereignet.
  17467. 22.2.1933, Innenminister Hermann Göring setzt die SA, SS und den Stahlhelm als nicht besoldete Hilfspolizisten ein und rüstet sie, mit weißen Armbinden gekennzeichnet, mit Gummiknüppeln und Pistolen aus.
  17468. 15.2.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ein demokratischer Antrag verlangt, dass bei der nächsten frei werdenden Magistratsstelle eine Frau als besoldete Stadträtin gewählt wird; weitere Themen: bevorstehende Brotpreiserhöhungen, städtischer Vertrag mit der Polytechnischen Gesellschaft betr. Übernahme des Kunstgewerbemuseums, der Schule und der Bibliothek.
  17469. 17.6.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl des Magistrats mit elf besoldeten und elf unbesoldeten Magistratsmitgliedern auf die Dauer von sechs Jahren. Es entfallen auf die SPD fünf besoldete und fünf unbesoldete, auf die CDU drei besoldete und drei unbesoldete, auf die LDP drei besoldete und zwei unbesoldete Stadträte und auf die KPD ein unbesoldeter Stadtrat. Zum Oberbürgermeister wird Dr. h.c. Walter Kolb mit 47 zu 33 Stimmen wieder gewählt.
  17470. 3.10.1933, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: In 15 Minuten werden 143 Tagesordnungspunkte abgehandelt. Stadtmedizinalrat Dr. Werner Fischer-Defoy wird zum besoldeten Stadtrat gewählt.
  17471. 19.1.1929, Tod des Stadtrats Dr. Wilhelm Lewin, genannt Willy (1860-1929), 1895 Ernennung zum besoldeten Stadtrat für das Rechneiamt, später Personaldezernent in Frankfurt am Main. 1900 bis 1904 Vorstandsmitglied der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main.
  17472. 8.5.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Amtseinführung des besoldeten Magistratsmitglieds, Stadtrat Dr. Bruno Müller (1889-1968) (Dezernent der Stadtwerke), Zustimmung zur Ortssatzung über die Organisation des Verwaltungsbezirks Höchst, Gewährung finanzieller Mittel zu Straßenherstellungen.
  17473. 24.4.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einführung und Verpflichtung der für die neu eingemeindeten Vororte (Höchst/M., Fechenheim, Griesheim, Schwanheim, Nied und Sossenheim) gewählten Stadtverordneten, Amtseinführung und Verpflichtung des besoldeten Magistratsmitglieds, Stadtrat Dr. August Lingnau (1890-1960). Zustimmung zu den Ortssatzungen zur Durchführung der Eingemeindungsverträge. Im Rahmen der nichtöffentlichen Sitzung erwählt die Stadtverordnetenversammlung einstimmig auf die gesetzliche Amtsdauer von zwölf Jahren: Bürgermeister Dr. Bruno Müller (1889-1968) zu Höchst am Main zum besoldeten Magistratsmitglied (Dezernent der Stadtwerke).
  17474. 25.10.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Amtseinführung des am 04.10. d. J. gewählten, besoldeten Magistratsmitglieds Dr. Max Michel (1888-1941), Ersatzwahl bzw. Einführung und Verpflichtung eines Stadtverordneten, Gewährung eines finanziellen Zuschusses an die Verwaltungsakademie Frankfurt am Main.
  17475. 4.4.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Zuerst findet in einer nichtöffentlichen Sitzung die Wahl eines neuen besoldeten Magistratsmitglieds an Stelle des verstorbenen Stadtrats Karl Möller (1876-1922) (SPD), Vater des späteren Frankfurter Oberbürgermeisters Walter Möller (1920-1971), statt. Gewählt wird im zweiten Wahlgang Oberregierungsrat Dr. Peter Schlotter (1879-1958). Danach im öffentlichen Teil: Generaldebatte über den städtischen Haushaltsplan.
  17476. 21.8.1919, (Nichtöffentliche) Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl eines besoldeten Stadtrates. Gewählt wird der Magistratssyndikus Dr. Heinrich Langer (1878-1949) mit 47 Stimmen auf die Dauer von 12 Jahren (bis 1931).
  17477. 6.5.1919, (Nichtöffentliche) Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von besoldeten und unbesoldeten Magistratsmitgliedern.
  17478. 26.10.1916, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In der nichtöffentlichen Sitzung finden Stadtratswahlen statt: der Stadtsyndikus Dr. Ludwig Landmann (Mannheim) (1868-1945) wird mit 40 Stimmen zum besoldeten Stadtrat gewählt, Dr. Max Quarck (1860-1930) erhält lediglich elf Stimmen. Zum unbesoldeten Stadtrat wird Prof. Julius Ziehen (1864-1925) mit 33 Stimmen bestimmt.
  17479. 5.8.1915, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen. In nichtöffentlicher Sitzung erfolgt die Wahl eines besoldeten Stadtrats.
  17480. 30.10.1906, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In nichtöffentlicher Sitzung findet die Wahl des neuen besoldeten Magistratsmitglieds, Prof. Heinrich Bleicher (1861-1928), zum Stadtkämmerer statt.
  17481. 14.11.1905, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In nichtöffentlicher Sitzung wird der Frankfurter Oberstudiendirektor Dr. Julius Ziehen (1864-1925) zum besoldeten Magistratsmitglied gewählt. Er erhält 34 von 60 abgegebenen Stimmen.
  17482. 11.2.1902, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In der nichtöffentlichen Sitzung wird der bisherige Stadtrat Dr. Rudolf Schrader mit 46 Stimmen auf weitere zwölf Jahre zum besoldeten Mitglied des Magistrats wiedergewählt.
  17483. 5.11.1901, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In der nichtöffentlichen Sitzung findet die Wahl des besoldeten Magistratsmitglieds Dr. Wilhelm Wöll (1871-1926) statt.
  17484. 12.10.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etatberatungen mit Reden des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) und des Stadtkämmerers Dr. h.c. Georg Klingler. Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt überschreitet der Etat (1962) die Milliardengrenze. In der gleichen Plenarsitzung wird der bisherige SPD-Fraktionschef Walter Möller (1920-1971) als Verkehrsdezernent und damit zum besoldeten Stadtrat in den Magistrat gewählt
  17485. 9.7.1895, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Im Rahmen einer nichtöffentlichen Sitzung findet die Wahl eines besoldeten Magistratsmitglieds statt. Anstelle des verstorbenen Stadtrats Dr. Werner Zitelmann (1847-1895) wird der bisherige Magistrats-Assessor Dr. Wilhelm, gen. „Willy“, Lewin (1860-1929) mit 27 von 41 Stimmen zum besoldeten Stadtrat, zuständig für das Rechneiamt, später das Personalamt, gewählt. Die offizielle Amtseinführung erfolgt am 30. Juli d. J.
  17486. 31.10.1899, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saalhof: Magistratsvorlangen und Ausschussberichte. Wahl eines besoldeten Magistratsmitglieds (nichtöffentliche Sitzung).
  17487. 19.9.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Nebenbeschäftigung besoldeter Magistratsmitglieder, nochmalige Anhebung der Kehrichtabfuhr-, Kanal- und Wassergebühren im zweiten Halbjahr 1922, einmaliger Zuschuss für die Privatlyzeen.
  17488. 15.8.1915, Tod des Sozialpolitikers Karl Flesch (1853-1915), von 1884 bis 1915 besoldeter Stadtrat für soziale Angelegenheiten und Leiter des Frankfurter Armen- und Waisenamtes. Zählt zum engsten Kreis der Oberbürgermeister Johannes von Miquel (1828-1901) und Franz Adickes (1846-1915). Mitglied des Kommunallandtags, Mitglied des Provinziallandtags, von 1908 bis 1915 Mitglied der Fraktion der Fortschrittlichen Volkspartei im Preußischen Landtag.
  17489. 16.5.1914, Tod des Kommunalpolitikers Dr. Alexander Matti (1839-1914), Rechtsanwalt in Frankfurt am Main, von 1869 bis 1882 Stadtverordneter, von 1882 bis 1906 besoldeter Stadtrat (Gewerbe- und Verkehrsamt), Mitbegründer des Kunstgewerbevereins.
  17490. 6.7.1913, 60. Geburtstag des Rechtsanwalts und Sozialpolitikers Karl Flesch (1853-1915), seit 1884 besoldeter Stadtrat für soziale Angelegenheiten und Leiter des Frankfurter Armen- und Waisenamtes.
  17491. 17.12.1906, Bürgermeister Dr. Adolf Varrentrapp (1844-1916), 1880 besoldeter Stadtrat, 1890 Stadtkämmerer, von 1899 bis Ende 1906 Zweiter Bürgermeister, Mitglied des Nationalliberalen Wahlvereins, tritt in den Ruhestand.
  17492. 1.6.1906, Stadtrat Dr. Alexander Matti (1839-1914) tritt in den Ruhestand. Von 1869 bis 1882 Stadtverordneter, seit Mai 1882 besoldeter Stadtrat (Gewerbe- und Verkehrsamt), seit 1904 Vorsteher der Polytechnischen Gesellschaft.
  17493. 4.6.1957, Tod des Stadtrats i. R. Dr. Peter Müller, 1948 bis 1950 als Kandidat der FDP besoldeter Stadtrat für Kultur.
  17494. 19.6.1963, Das Rödelheimer Alten- und Pflegeheim erhält den Namen „Karl-Flesch-Haus“. Der Sozialpolitiker Karl Flesch (1853-1915) war von 1884 bis 1915 besoldeter Stadtrat für soziale Angelegenheiten und Leiter des Frankfurter Armen- und Waisenamtes, eines Vorläufers des heutigen Sozialamtes.
  17495. 7.2.1893, Tod des Juristen und Politikers Dr. Johann August Speltz (1823-1893), seit 1853 Senator der Freien Stadt Frankfurt, von 1860 bis 1865 Jüngerer Bürgermeister ebd., Bismarckgegner, 1868/69 besoldeter Stadtrat.
  17496. 29.7.1913, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte, Eingaben. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wird Dr. Wilhelm Woell (1871-1926) zum besoldetes Magistratsmitglied gewählt.
  17497. 15.7.1901, Tod des Stadtrats Wilhelm Kohli, seit 1888 besoldetes Magistratsmitglied – Leiter des Hochbauamtes sowie des städtischen Feuer- und Fuhramtes.
  17498. 1.7.1950, Stadtrat Dr. Peter Müller legt sein Amt als besoldetes Magistratsmitglied für das Kulturwesen nieder.
  17499. 9.5.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Gewählt werden drei Stadtverordnete, die als Frankfurter Delegierte in der Zeit vom 26. und 27.05. d. J. am neunten preußischen Städtetag in Goslar teilnehmen. Weitere Tagesordnungspunkte: Erörterung der Vorlage zur Ergänzung der städtischen Schulverwaltung, Besoldung der Magistratsmitglieder, Lage der privaten Lyzeen, Erhöhung des Schulgeldes.
  17500. 26.1.1956, Kundgebung von 1500 Polizeibeamten aus dem Rhein-Main-Gebiet im Volksbildungsheim wegen schlechter Besoldung, ungeregelten Arbeitszeiten und mangelndem Polizei-Nachwuchs.
  17501. 31.1.1984, Über 200 Postbedienstete protestieren vor und im Gewerkschaftshaus gegen Überlegungen des Postministeriums, 270 Stellen aus der Besoldungskasse von Frankfurt am Main nach Fulda zu verlagern.
  17502. 13.3.1974, Bei der ersten genehmigten Demonstration in der Innenstadt nach den Ereignissen vom 23. Februar protestieren rund 300 in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) organisierte Lehrer gegen die geplante Besoldungsneuregelung.
  17503. 11.8.1930, Dem Chemiker, Großindustriellen und Stifter Geheimrat Dr. Arthur von Weinberg (1860-20.03.1943 Ghetto Theresienstadt) wird anlässlich des 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Außerdem stiftet die Deutsche Gesellschaft für Gewerbehygiene, deren Vorsitzender Weinberg ist, eine Arthur-von-Weinberg-Medaille für besondere Verdienste um die Gewerbehygiene, die anlässlich der jährlichen Hauptversammlung der Gesellschaft verliehen werden soll.
  17504. 1.4.1919, Das städtische Lebensmittelamt übernimmt die Kriegsküchen als besondere Abteilung, weil die Kriegsfürsorge geschlossen wird.
  17505. 1.9.1913, Seit heute besteht in Frankfurt am Main ein eigenes städtisches Handwerksamt – als besondere Abteilung der Handwerkskammer Wiesbaden.
  17506. 10.4.1938, Am „Tag des Großdeutschen Reiches“, die Volksabstimmung endet mit einer Zustimmung von 99,75 Prozent, stehen Wehrmacht und NSDAP zu Platzkonzerten auf dem Römer, alle Straßen mit Flaggen geschmückt, öffentliche Gebäude zeichnen sich durch besondere NS-Dekoration aus. Im Wahlkreis 19, Hessen-Nassau werden 1.734.463 Stimmen abgegeben, davon entfallen 1.715.129 auf Ja-Stimmen und 16.158 auf Nein-Stimmen. Ungültige Stimmen: 3.176. Das Wahlergebnis in Frankfurt am Main: Von den 406.340 Stimmberechtigten, geben 397.977 ihre Stimmen ab, Ja-Stimmen: 389.263, Nein-Stimmen: 8.180, ungültige Stimmen 534.
  17507. 20.4.1942, Gemäß der Verordnung über die Vereinfachung und Vereinheitlichung der Organisation der gewerblichen Wirtschaft (vom 20.04.) sollen die Industrie- und Handelskammern aufgelöst werden. Allerdings konkret erst dann, bis über die Zuteilung ihrer Bezirke besondere Bestimmungen getroffen sind und die Rechtsnachfolge durch das Reichswirtschaftsministerium geregelt ist. Die Industrie- und Handelskammern Bingen, Darmstadt, Friedberg, Gießen, Mainz, Offenbach/M. und Worms, die im Gau Hessen-Nassau zur Auflösung kommen, bestehen solange mit ihren sämtlichen Rechten und Pflichten fort, bis die entsprechenden Veränderungsbestimmungen vorliegen.
  17508. 31.7.1946, Bis heute muss der Anbau von Tabakpflanzen in Groß-Hessen bei dem zuständigen Zollamt angemeldet werden. Insgesamt dürfen von einem Haushalt nicht mehr als 200 Tabakpflanzen angebaut werden. Tausch und Verkauf des geernteten Tabaks bleiben verboten. Eingerichtet werden besondere Stellen für den Umtausch von Kleinpflanzertabaken gegen versteuerte Tabakerzeugnisse.
  17509. 31.12.1946, Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern jeglicher Art ist ohne besondere Genehmigung verboten und wird von der Militärregierung bestraft. Ausgenommen davon ist das große Winterfeuerwerk im Zoologischen Garten.
  17510. 24.12.1948, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb hat sich für den Weihnachtsabend eine besondere Überraschung ausgedacht: Er fährt durch die Stadt und überreicht allen in den Straßenkreuzungen stehenden Verkehrspolizisten eine kleine Weihnachtsgabe.
  17511. 10.6.1958, Die „Friedenskarawane“ englischer Frauen, die auf ihrer dreimonatigen Reise durch Europa und die Sowjetunion Frankfurt am Main besuchen, werden im Magistratssitzungssaal von Stadtrat Professor Theodor Gläß im Namen der Stadt empfangen. Ziel dieser Aktion ist es, zu demonstrieren, dass Frauen und Mütter ihre ganz besondere Ansicht über den nuklearen Krieg haben.
  17512. 9.7.1895, Grundsteinlegung des Friedrich Stoltze-Denkmals mit einem aus rotem Sandstein bestehenden Sockel auf dem Hühnermarkt – ohne besondere Feierlichkeiten. In den Grundstein wird eine Anzahl von Schriftstücken und Drucksachen, die auf den Tod des mainfränkischen Dichters, Verlegers und Demokraten Friedrich Stoltze (1816-1891) sowie auf die Errichtung des Denkmals Bezug nehmen, gelegt.
  17513. 6.2.1983, 95. Geburtstag des Arztes und Dermatologen Professor Oscar Gans (1888-1983), seit 1930 ordentlicher Professor für Dermatologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, von den Nationalsozialisten entlassen, 1949 nach Frankfurt am Main zurückgekehrt, 1959 emeritiert, besondere Verdienste um den Wiederaufbau der Frankfurter Universitätsklinik nach 1945.
  17514. 29.4.1983, Der Hamburger Erfinder und Unternehmer Dr. Kurt A. Körber erhält während einer Festveranstaltung in der Paulskirche aus den Händen von Bundespräsident Professor Karl Carstens die „Medaille für besondere Verdienste um das Stiftungswesen“.
  17515. 23.3.1984–25.3.1984, Internationaler Frauenkongress in der Nordweststadt „gegen die besondere Unterdrückung von ausländischen Mädchen und Frauen“.
  17516. 12.9.1986, Für besondere Verdienste um das Bürgerhospital und die Senckenbergische Stiftung erhält Stadtkämmerer Ernst Gerhardt die Senckenberg-Plakette.
  17517. 18.1.1991, Der Magistrat fasst eine Entschließung, in dem die besondere Verantwortung für die israelische Partnerstadt Tel Aviv betont wird, nachdem die Stadt von zwei irakischen Raketen getroffen worden ist, die mehrere Menschen verletzt. Zuvor telefoniert Oberbürgermeister Volker Hauff mit dem Oberbürgermeister von Tel Aviv, Shlomo Lahat, und übermittelt ihm die „Solidarität“ der Frankfurter Bürger und Bürgerinnen.
  17518. 13.5.1997, Dem früheren Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel wird im Kaisersaal des Römer vom FDP-Vorsitzenden und Stiftungs-Vorsitzenden Wolfgang Gerhardt der Heinz-Herbert-Karry-Preis für besondere Verdienste um den sozialen Rechtsstaat verliehen.
  17519. 28.7.2003, Im Prozess um die Entführung und Ermordung des elfjährigen Jakob von Metzler verurteilt das Landgericht Frankfurt den Angeklagten Magnus Gäfgen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Das Gericht stellt zudem die „besondere Schwere der Schuld“ fest, was eine vorzeitige Haftentlassung ausschließt.
  17520. 2.3.2011, Bei einem islamistischen Terroranschlag auf dem Rhein-Main-Flughafen greift ein 21jähriger Kosovare, wohnhaft in Frankfurt am Main-Sossenheim, einen Bus mit US-Soldaten an und erschießt zwei Männer. Vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main wird der Täter im Februar 2012 wegen zweifachen Mordes und dreifachem Mordversuchs zu lebenslanger Haft verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Dies sei der erste islamistisch motivierte Terroranschlag auf deutschem Boden gewesen, so der Vorsitzende Richter in seiner Urteilsbegründung.
  17521. 16.10.2012, Das Urteil gegen den islamistischen Terroristen Arid Uka wegen des tödlichen Anschlags auf US-Soldaten im März 2011 am Frankfurter Flughafen ist lt. Bundesgerichtshof rechtskräftig. Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilte den 22jährigen am 10. Februar d. J. wegen zweifachen Mordes und dreifachen Mordversuchs zu lebenslanger Haft und stellte die besondere Schwere der Schuld fest.
  17522. 16.6.1932, Reichskanzler Franz von Papen hebt das SA-Verbot vom 13.04.1932 wieder auf. Als Gegenleistung toleriert Hitler das Präsidialkabinett Papen. In Frankfurt am Main provozieren nach der Aufhebung des Uniformverbotes Studenten in besonderem Maße, weshalb Universitätsrektor Prof. Erwin Madelung (1881-1972) das Tragen von Uniformen auf dem Universitätsgelände verbietet.
  17523. 30.1.1946, Gesetz Nr. 11 des Alliierten Kontrollrats bezüglich der Aufhebung einzelner Bestimmungen des deutschen Strafrechts: z. B. das Gesetz über Verhängung und Vollzug der Todesstrafe vom 29.03.1933, die Verordnung über das Sonderstrafrecht im Krieg und bei besonderem Einsatz (Kriegssonderstrafrechtsverordnung) vom 17.08.1938, die Verordnung gegen sog. Volkschädlinge vom 05.09.1939, die Verordnung zur Sicherung des totalen Kriegseinsatzes vom 25.08.1944 und die Verordnung zur Sicherung des Fronteinsatzes vom 26.01.1945.
  17524. 27.10.1958, Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Frankfurter Brauhaus GmbH wird eine Stiftung errichtet, die diejenigen Bürgern aus Frankfurt am Main und der näheren Umgebung zugute kommen soll, die sich in besonderem Maße um die Menschlichkeit durch erwiesene Hilfsbereitschaft gegenüber ihren Mitmenschen oder um die Förderung des humanitären Gedankens verdient gemacht haben.
  17525. 1.4.1935, Prof. Heinrich von Mettenheim (1867-1944), 1899-1908 Kinderarzt am Dr. Christ’schen Kinderhospital, 1908 bis 1935 Direktor der Städtischen, später der Universitäts-Kinderklinik, wird in Würdigung seines Wirkens als Leiter der Städtischen und Universitäts-Kinderklinik und seiner besonderen wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Kinder- und Säuglingsheilkunde anlässlich seines Übertritts in den Ruhestand die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  17526. 1.4.1935, Prof. Otto Schnaudigel (1869-1945), 1910 Direktor der Städtischen Augenklinik, seit 1914 Ordinarius und Leiter der Universitäts-Augenklinik, wird in Würdigung seines Wirkens als Leiter der Städtischen und Universitätsaugenklinik und seiner besonderen wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Augenheilkunde anlässlich seines Übertritts in den Ruhestand die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  17527. 23.4.1933, Als „Kommissar zur besonderen Verwendung“ wird im Frankfurter Funkhaus der Geschäftsführer im Kampfbund für deutsche Kultur, Major a. D. Zimmer, eingesetzt.
  17528. 11.5.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Nachbewilligung zum Etat des Pflegeamtes des Versorgungshauses für 1925, Wahl der Mitglieder und deren Vertreter bei den Grundwertausschüssen und den Gewerbeausschüssen der Finanzämter, Neuwahl der Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder der Steuerausschüsse und der besonderen Ausschüsse bei den Finanzämtern.
  17529. 15.8.1919, 700jähriges Jubiläum der St. Leonhardskirche: Mit einer Schenkungsurkunde vom 15.08.1219 ermöglichte Kaiser Friedrich II. die Errichtung einer mit besonderen Privilegien ausgestatteten Kapelle („nahe dem Kornmarkt“) - die heutige St. Leonhardskirche.
  17530. 17.7.1944, Zur kriegsbedingten Einschränkung des Reiseverkehrs Einführung eines besonderen Reisegenehmigungsverfahren.
  17531. 10.6.1945, Treffen von Luftmarschall Tedder, Feldmarschall Montgomery, General Eisenhower, Marschall Schukow und Sonderbotschafter Wischinsky im U.S.-Hauptquartier in Frankfurt am Main. Es ist das zweite Treffen der drei Oberbefehlshaber innerhalb einer Woche. Marschall Schukow überreicht General Eisenhower und Feldmarschall Montgomery die höchste russische Kriegsauszeichnung, den „Siegesorden“. Zur besonderen Ehrung der sowjetischen Gäste fliegen 1500 britische und amerikanische Flugzeuge in geschlossener Formation über den Standort Marschall Schukows.
  17532. 1.10.1945, Zusammenkunft derjenigen Jugendlichen in der Liebigschule, die als Opfer der NS-Gesetze ihre Schulausbildung unterbrechen mussten. Bisher haben sich ungefähr 75 Jugendliche gemeldet, die in besonderen Kursen für die ihrem Alter entsprechenden Schulklassen vorbereitet werden.
  17533. 28.11.1946, Vermietern steht nach einer vom hessischen Minister für Arbeit und Wohlfahrt, Oskar Müller, herausgegebenen und vom Kabinett verabschiedeten Verordnung wieder das Recht zu, in besonderen Fällen z. B. bei deutlichen Vertragsverstößen, Kündigungen auszusprechen.
  17534. 12.7.1956, Erste Zusammenkunft zwischen amerikanischen Soldaten und Privatleuten sowie Vertretern des Frankfurter Ausschusses „Rettet das Opernhaus“ und Bildung eines besonderen amerikanischen „Opernhaus-Komitees“.
  17535. 24.10.1960, Eine schwere Explosion ereignet sich gegen 17.40 Uhr auf dem Werksgelände der Firma für Verfahrenstechnik, Hans J. Zimmer, in der Borsigallee. Dabei werden vier Mitarbeiter verletzt, zwei davon schwer. Durch die Explosion wird die in einem besonderen Turmbau am Rande des Geländes untergebrachte Anlage, in der Versuche zur Herstellung synthetischer Fasern durchgeführt werden, völlig zerstört.
  17536. 4.12.1961, Für ihre besonderen Verdienste um den hessischen Chorgesang erhalten Kulturdezernent Stadtrat Dr. Karl vom Rath (1915-1986) und Forstdirektor Kurt Ruppert (1907-1981) das Ehrenzeichen vom Hessischen Sängerbund im Oberforsthaus verliehen.
  17537. 1.12.1964, Der Wahlprüfungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung tritt unter Vorsitz des Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1903-1971) zu seiner ersten Sitzung zusammen. Es ist das erste Mal in der Nachkriegsgeschichte Frankfurts, dass das Ergebnis einer Kommunalwahl noch einmal durch einen besonderen Ausschuss überprüft werden muss.
  17538. 23.9.1967, Anlässlich des 60. Geburtstages des ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968), geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Städtetages, verleiht ihm der Magistrat die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Goetheplakette mit Urkunde wird Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) in einer besonderen Feier in Köln am 03.10. d. J. durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht.
  17539. 7.3.1969, Mit einem in Frankfurter Gerichtskreisen als sensationell empfundenen Urteil hat der 16. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt den seit zwei Jahren schwebenden Rechtsstreit zwischen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierschutz und dem Verband Deutsche Rauchwaren- und Pelzwirtschaft entschieden. Danach wird unter Abwägung des Grundrechts der freien Meinungsäußerung und des unzulässigen Eingriffs in einen Gewerbebetrieb den Tierschützern unter besonderen Umständen generell gestattet, zum Kaufboykott von Seehundfellen aufzurufen.
  17540. 5.4.1999, Tausende nehmen am Ostermontag gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin Petra Roth an einem Osterspaziergang der besonderen Art teil: Vom Hirschgraben zur Gerbermühle führt die Route, der Weg, den der junge Johann Wolfgang von Goethe so gern wandelte. Die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag des Dichters sind eröffnet.
  17541. 15.12.1933, Das preußische Gesetz über das Feuerlöschwesen bezeichnet die Feuerwehr als „Polizeiexekutive besonderer Art“: Aus der Feuerwehr wird die „Feuerlöschpolizei“, der auch die Freiwillige Feuerwehr, nun ein „Hilfsorgan der Polizei“ angehört.
  17542. 24.12.1930, In der „Frankfurter Zeitung“ ergeht der „Aufruf“ der „Frankfurter Winterhilfe“ an „alle Frankfurter Bürger: Der Winter 30/31 ist ein Winter besonderer Not. Das verarmte Deutschland ist wirtschaftlich und sozial erschüttert. [...] Auch wir in Frankfurt, der einst reichen und sorgenfreien Stadt, leiden unter der Not der Zeit. Über 50.000 Menschen sind in Frankfurt arbeitslos. Darum – wer noch einer gesicherten Position sich erfreut – wer noch einen Teil seiner Einnahmen für die Unterstützung seiner Mitmenschen erübrigen kann – wer noch wirtschaftlich leistungsfähig ist, der soll nicht fernbleiben bei diesem Hilfswerk der Frankfurter Bürgerschaft für ihre Not leidenden Mitmenschen [...]“
  17543. 13.7.1929, 80. Geburtstag des Malers Prof. Ferdinand Brütt (1849-1936), Impressionist. Sein Hauptwerk in Frankfurt am Main ist die Ausmalung des Bürgersaals im Frankfurter Rathaus mit acht Fresken, die die „Werdegeschichte des Deutschen Reichs mit besonderer Beziehung auf Frankfurt am Main. 1785-1900“ darstellen (1906-913 entstanden; im 2. Weltkrieg zerstört).
  17544. 1.4.1946–15.4.1946, Alttextilsammlung in Groß-Hessen. Als besonderer Anreiz wird die Sammlung in Frankfurt am Main mit einer Lotterie verbunden, bei der Preise wie ein Eigenheim, Fahrräder und Schreibmaschinen zur Verteilung kommen. Für jedes Kilo abgelieferte Altstoffe wird ein Los zum Preis von fünf Pfennigen ausgegeben.
  17545. 6.3.1985, Zwei Hilfspolizeibeamte starten auf dem Römerberg zu einem Einsatz besonderer Art. Es sind Frankfurts erste offizielle Fahrradstreifen. Ihr Arbeitsgebiet sind die Fahrradwege vor allem der Innenstadt.
  17546. 23.5.2000, Ein Gedenkgarten für 26 ermordete jüdische Schüler aus der NS-Zeit ist im Hof der Wöhlerschule angelegt worden. Mit diesem Projekt hat sich das Gymnasium an dem Wettbewerb „Schule und Natur“ beteiligt. Bei der Preisverleihung am 15.06. d. J. erhalten die Schüler des Wöhlergymnasiums von Stadträtin Jutta Ebeling ein besonderes Lob, allerdings keine Erstplatzierung.
  17547. 9.9.1974, Tod des städtischen Gartenbaudirektors i. R. Max Bromme (1878-1974) im Alter von 96 Jahren. Sein besonderes Engagement galt der Schaffung neuer Grünanlagen und Naherholungsgebiete.
  17548. 20.3.1909, 100. Geburtstag des Arztes, Hygienikers und Kommunalpolitikers Geheimer Sanitätsrat Dr. Johann Georg Varrentrapp (1809-1886), von 1842 bis 1872 Oberarzt am Hospital zum Heiligen Geist, Mitbegründer der Armenklinik zur ärztlichen Versorgung der Einwohner der Frankfurter Landgemeinden und des „Ärztlichen Vereins“. Von 1867 bis 1884 nationalliberaler Stadtverordneter. Besonderes Engagement für die Schul- und Stadthygiene.
  17549. 25.5.1998, Der „Bürgermeister Wilhem Fay-Preis“ wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer an drei Frankfurter Vereinigungen für besonderes soziales Engagement verliehen: die Heussenstamm-Stiftung, die Initiative Allenstein und die Bürgervereinigung Höchster Altstadt.
  17550. 21.3.1996, Die Lyrikerin Sarah Kirsch liest zur Eröffnung der Ausstellung „Besonderheiten: Aquarelle – Bücher“ in der Galerie Hans Hoeppner, Zürich-Haus am Opernplatz, aus ihren Werken.
  17551. 1.4.1936, 70. Geburtstag des Kaufmanns, Kommunalpolitikers und Mäzen Karl Kotzenberg (1866-1940), seit 1926 Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main-Hanau. Von 1919 bis 1928 Stadtverordneter, großzügiger Förderer kultureller, wissenschaftlicher und sozialer Bestrebungen in der Mainstadt – besonders im Hinblick auf die Errichtung der Frankfurter Universität.
  17552. 23.9.1933–24.9.1933, Gauparteitag des Gaues Hessen-Nassau mit einer Großkundgebung im Stadion (23.09.). Anlässlich der Weihe des Adolf-Hitler-Hauses werden langjährige Mitglieder der NSDAP, die bis 1925 Mitglied wurden, vom Gauleiter Jakob Sprenger durch Verleihung eines Ehrenzeichens und Aushändigung einer Urkunde besonders geehrt. Die Übergabe findet am 23.09. vor dem Adolf-Hitler-Haus statt.
  17553. 22.8.1933–23.8.1933, In den Abend- bzw. frühen Morgenstunden Razzien auf Kommunisten, besonders im Gallusviertel. 34 Personen werden in Haft genommen.
  17554. 30.3.1933, Der Syndikus der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main, Dr. Eugen Mayer (1882-1967), erlässt einen leidenschaftlichen Aufruf: „Nichts kann uns die tausendjährige Verbundenheit mit unserer deutschen Heimat rauben, keine Not und Gefahr kann uns dem von unseren Vätern ererbten Glauben abspenstig machen. In Besonnenheit und Würde wollen wir für unsere Sache eintreten. – Wenn keine Stimme sich für uns erhebt, so mögen die Steine dieser Stadt für uns zeugen, die ihren Aufschwung zu einem guten Teil jüdischer Leistung verdankt, in der so viele Einrichtungen vom Gemeinsinn der Juden künden, in der aber auch das Verhältnis zwischen jüdischen und nichtjüdischen Bürgern stets besonders eng gewesen ist. - Verzagt nicht! Schließt die Reihen! Kein ehrenhafter Jude darf in dieser Zeit fahnenflüchtig werden. Helft uns das Vatererbe zu bewahren!“
  17555. 22.12.1929, Tod der Sozialpolitikerin Anna Edinger, geb. Goldschmidt (1863-1929), besonders engagiert für die Kinderfürsorge und in der Tuberkulosebekämpfung. Mitbegründerin des Sachsenhäuser Licht- und Luftbades, der „Centrale für private Fürsorge“, des „Stadtvereins der Vereine für Armenpflege und Wohltätigkeit“, des Verbandes zur Förderung der Jugendpflege. Gehörte zu den ersten Frauen innerhalb des städtischen Armenamtes. 1928 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  17556. 26.4.1923, Tod des Lehrers und Historikers Prof. Dr. Isidor Kracauer (1852-1923), langjähriger Lehrer für Geschichte, Deutsch und Geographie am Philanthropin in Frankfurt am Main, Erforscher der Frankfurter Geschichte, besonders der Geschichte der Frankfurter Juden, Vorstandsmitglied des Frankfurter Vereins für Geschichte und Altertumskunde [heute: Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e. V.].
  17557. 22.4.1918, Gründung der „Wilhelm Merton-Stiftung“ (Stiftungskapital: 150.000.- Mark) zur Gewährung von Unterstützungen an Angehörige der Metallgesellschaft, besonders für den Fall, dass sie oder ihre Familien infolge des Ersten Weltkriegs verarmt sind – eine selbständige Stiftung des privaten Rechts.
  17558. 17.12.1914, Tagung des Mittelrheinischen Fabrikanten-Vereins im Hotel „Frankfurter Hof“. Tagesordnung: Aussprache über einzelne, die Industrie besonders betreffende Fragen des Kriegszustandes.
  17559. 12.12.1912, Mit seinem Testament vermacht der Frankfurter Rechtsanwalt und Kommunalpolitiker, Dr. Carl Jacob Moritz, genannt Karl, Heussenstamm (1835-1913) der Stadt Frankfurt am Main die Summe von 150.000.- Mark zur Errichtung einer „Heussenstamm’schen Stiftung“, die der Wohltätigkeit im allgemeinen, besonders auch der gewerblichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Förderung dienen soll.
  17560. 1.1.1941, Während in den vorhergehenden Jahren an Silvester und Neujahr auf die Rettungswache viel Arbeit wartete, gibt es in diesem Jahr nur wenig zu tun. Besonders fehlen die Unfälle, die durch zu viel genossenen Alkohol verursacht worden sind. Auch hat es, aufgrund des Feuerwerkverbotes, keinerlei Verbrennungen gegeben.
  17561. 7.4.1943, In einem besonders schweren Fall von „Kriegswirtschaftsverbrechen“ wird ein 75jähriger Landwirt, nachdem das Sondergericht Darmstadt mit Urteil vom 11.02.1943 die Todesstrafe gegen ihn verhängt hat, in der Strafvollzugsanstalt Frankfurt-Preungesheim hingerichtet. Das Gericht hat ihn der Schwarzschlachtung von Schweinen, Großvieh, Kälbern und Schafen in den Jahren 1940 bis 1942 sowie des Schleichhandels mit Fleisch, Eiern und Butter zu Wucherpreisen überführt.
  17562. 22.1.1957, In der Nacht entwickelt sich eine Dunstwolke aus schwelender Kohlenhalde über Frankfurt am Main. Im Osthafengebiet geraten ca. 400.000 Zentner Kohlen durch Selbstentzündung ins Schwelen; in manchen Stadtteilen, besonders im Gebiet um den Hauptbahnhof, ist der Brandgeruch so penetrant, dass die Menschen aus dem Schlaf geweckt werden.
  17563. 17.5.1963, 100. Geburtstag der Sozialpolitikerin Anna Edinger (1863-1929), eng verbunden mit der deutschen Frauenbewegung, auf allen Gebieten der Fürsorge tätig, widmete sich besonders der Kinderbetreuung, organisierte und finanzierte den Altstadt-Spielplatz und andere Luftbad-Spielplätze für Kinder in Parks und Anlagen, und engagierte sich im Kampf gegen die Tuberkulose.
  17564. 11.12.1970, Das wegen gefährlicher Körperverletzung und Verletzung der Obhutspflicht in einem besonders schweren Fall von der Dritten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt vor zwei Monaten zu Freiheitsstrafen verurteilte Ehepaar Birch hat sich, so das amerikanische Konsulat, der drohenden Haft durch Flucht entzogen.
  17565. 20.7.1971, Im Gedenken der Opfer des NS-Regimes, besonders der deutschen Widerstandskämpfer, legt die Stadt Frankfurt am Main am Mahnmal an der Paulskirche einen Kranz nieder.
  17566. 20.7.1972, Die Stadt Frankfurt am Main gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus und besonders der deutschen Widerstandskämpfer durch Kranzniederlegungen am Mahnmal bei der Paulskirche sowie an den Mahnmalen in Preungesheim (am Gefängnis), in der Taunusanlage und in Höchst.
  17567. 9.1.1975, Mit einer lebensgefährlichen Schädelverletzung wird ein elf Monate alter Säugling in die Universitätsklinik eingeliefert – ein besonders schlimmer Fall von Kindesmisshandlung. Das Mädchen erliegt schließlich seinen schweren Verletzungen (am 16.01.).
  17568. 22.3.1900, Geheimrat Prof. Paul Ehrlich (1854-1915), Direktor des hiesigen „Instituts für experimentelle Therapie“, hält auf Einladung der „Royal Society“ in London die diesjährige „Croonian Lecture“ unter dem Titel: „Über Immunität, besonders in ihren Beziehungen zum Leben der Zelle“.
  17569. 3.7.1943, 60. Geburtstag des Kunsthistorikers und „Altstadtvaters“ Dr. Fried Lübbecke (1883-1965), 1922 Gründung und Leitung des „Bundes tätiger Altstadtfreunde“. Veranlasste die Sanierung von Häusern und die Freilegung der Fachwerkbauten und engagierte sich für die in Not geratenen Altstadtbewohner. Übernahm 1938 das neu gegründete städtische Amt für Fremdenverkehr. Im Gartensaal des Goethehauses findet aus diesem Anlass eine Geburtstagsfeier des „Bundes tätiger Altstadtfreunde“ für Lübbecke statt. Der in Frankfurt am Main lebende Schriftsteller und Journalist Dr. Alfons Paquet (1881-1944) hält die Festansprache. Zugleich verkündet die Stadt Frankfurt am Main die Stiftung einer „Fried-Lübbecke-Plakette“, die an Persönlichkeiten verliehen werden soll, die sich um die Frankfurter Altstadt besonders verdient gemacht haben.
  17570. 17.3.1945, General Dwight D. Eisenhower erklärt in einem Flugblatt in deutscher, französischer, tschechischer, polnischer und italienischer Sprache Frankfurt am Main zur „Todeszone“: „Ihr wohnt in einem der wichtigsten Kriegsindustriegebiete Deutschlands. Die Kriegsindustrien Frankfurts und Mannheim-Ludwigshafens werden von jetzt ab einem erbarmungslosen Bombardement ausgesetzt. Es ist aber nicht das Ziel der Alliierten, das deutsche Volk zu vernichten. Vernichtet werden soll die deutsche Kriegsmaschine. – Stadtkern Frankfurt am Main einschließlich folgender Vororte: Heddernheim, Eschersheim, Eckenheim, Ginnheim, Preungesheim, Seckbach, Fechenheim, Bürgel, Offenbach, Oberrad, Niederursel, Griesheim, Rödelheim, Hausen, Praunheim – sind jetzt Kampfzonen. An alle Bewohner dieser namentlich aufgeführten Gebiete ergeht hiermit die Aufforderung, sich selbst und ihre Familien unverzüglich außerhalb der Kampfzone in Sicherheit zu bringen. Besonders wird darauf hingewiesen, dass in den oben genannten Gebieten von nun an weder Bunker noch Unterstände Sicherheit gewähren können. Euer Leben hängt von der sofortigen Ausführung dieser Anweisung ab. Handelt sofort! Heraus aus der Gefahrenzone! Heraus aus dem Krieg!“
  17571. 1.3.1976, Das Parken in den Parkhäusern wird teurer, die Nachtgebühr verdoppelt. Betroffen davon ist besonders das Parkhaus Hauptwache.
  17572. 22.7.1977, Am Haupteingang des Postamtes 1 auf der Zeil erleichtert eine Rampe den Zugang zu den Schalterhallen besonders für Rollstuhlfahrer und Frauen mit Kinderwagen.
  17573. 10.5.1979, Im Rahmen des „Jahres des Kindes“ stellen die Stadtwerke während einer Pressekonferenz den ersten Wagen mit der Nummer 816 in Schwanheim vor, der kinderfreundlicher ausgerüstet ist: Mit niedrigeren Knöpfen zum Öffnen der Türen an den Außenwänden der Straßenbahn soll der öffentliche Nahverkehr besonders für Kinder sicherer werden.
  17574. 28.5.1983, Tod des Dermatologen Professor Oscar Gans (1888-1983), besonders verdient um Wiederaufbau und Modernisierung der Frankfurter Universitätsklinik nach 1945.
  17575. 7.6.1995, Zum zehnten Mal wird im Kaisersaal des Römers der „Bürgermeister Wilhelm Fay-Preis“, gestiftet vom „Blitz-Tip“ Verlag, verliehen. Er geht an Bürgerinnen und Bürger der Mainstadt, die sich sozial besonders engagieren.
  17576. 22.11.1995, Mit der Oberbürgermeisterin Petra Roth an der Spitze demonstrieren 2.000 Menschen in Fechenheim gegen Arbeitsplatzabbau. Dieses Jahr hat es die Mainstadt besonders getroffen: Jade in Fechenheim soll schließen, die AEG-Zentrale am Main wird dicht gemacht. Innerhalb von drei Jahren sind in Frankfurt am Main 35.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, so die Gewerkschaft.
  17577. 29.3.2001, Fachtagung des Altenzentrums der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt zur besseren Vergütung für besonders Pflegebedürftige – vor allem traumatisierte Holocaustopfer.
  17578. 16.11.2002, Auf besonders brutale Weise wird ein 18jähriger US-Soldat im Kneipenviertel von Sachsenhausen von zwei Kameraden erschlagen.
  17579. 20.2.2004, Der Frankfurter Polizeivizepräsident Wolfgang Daschner muss sich wegen der von ihm angeordneten Folterdrohung im Mordfall Jakob von Metzler vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage gegen ihn und einen Kriminalhauptkommissar lautet auf Nötigung in einem besonders schweren Fall.
  17580. 27.7.2005, Ein Unwetter verursacht erhebliche Schäden im Stadtgebiet. Besonders die nördlichen Ortsteile Frankfurts sind von Sturm und Hagel betroffen.
  17581. 19.1.1988, Bundespräsident Richard von Weizsäcker besucht die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Eschborn, um sich für die geplante Afrikareise Informationen aus erster Hand zu besorgen.
  17582. 31.1.1934, Premiere des historischen Singspiels von Max Pflugmacher „Prinz Eugen, der edle Ritter“ im Frankfurter Opernhaus. Die Inszenierung besorgt Willy Schillings.
  17583. 12.3.1941, Premiere der Neuinszenierung von Gerhart Hauptmanns Drama „Elga“ im Schauspielhaus. Die Bühnengestaltung besorgt Robert George (1879-1959).
  17584. 7.3.1942, Erstaufführung der Komödie „Die Gattin“ von Johann von Bokay im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen. Die Bühnengestaltung besorgt Richard Salzmann, das Bühnenbild Peter Steinbach.
  17585. 7.6.1918, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Stoltzestraße, in der Nähe der Allerheiligenstraße, wird Bürgermeister Kaspar Mankel aus Wachenbuchen von einem Pritschenwagen, der mit einem Pferd bespannt ist, überfahren und dabei tödlich verletzt.
  17586. 9.11.1967, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten besprechen Schulfragen. Eine neue Einrichtung hat ihr Debüt: die Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung.
  17587. 30.6.1929, Landesausschusssitzung der hessischen Demokratischen Partei im Volksbildungsheim zur Besprechung des Wirtschaftsprogramms.
  17588. 23.2.1912–24.2.1912, Konferenz von Vertretern der preußisch-hessischen Eisenbahndirektion im Sitzungssaal des Hauptbahnhofs. Tagesordnung: Besprechung des Sommerfahrplans.
  17589. 23.4.1940, Großkundgebung der Hitlerjugend im Saalbau in Anwesenheit von Stabsführer Hartmann Lauterbacher, Bevollmächtigter des Reichsjungendführers. Vor der Veranstaltung trifft er im Adolf-Hitler-Haus mit Gauleiter Jakob Sprenger zu einer Besprechung über aktuelle Führungsfragen zusammen.
  17590. 5.12.1940, Reichsgesundheitsführer Unterstaatsekretär Leonardo Conti, zugleich Leiter der Reichsärztekammer, besucht die Mainstadt und bespricht mit Gauleiter Jakob Sprenger über die Aufgaben der NSDAP bei der ‚Volksgesundheitsführung’. Ferner hat Conti eine Besprechung mit führenden Ärzten des Gaues Hessen-Nassau der NSDAP.
  17591. 6.4.1944, Die regelmäßige Einsatzleiter-Besprechung findet in dieser Woche nicht am Karfreitag, sondern ein Tag vorher im Sitzungssaal der Börse statt.
  17592. 25.4.1946, Siebzehnte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Vortrag von Direktor Heinrich Sauer vom Frankfurter Arbeitsamt über Aufgaben und Tätigkeit des Arbeitsamtes mit anschließender Aussprache, Besprechung von Jugendpflegeangelegenheiten.
  17593. 21.10.1946, Vorbereitende Besprechung zur Gründung der „Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes“ Die Anwesenden wählen einen Ausschuss aus ihren Reihen zur Vorbereitung der Gründungsfeier.
  17594. 14.2.1948, Besprechung der Militärgouverneure General Lucius D. Clay und Sir Brian Robertson mit Mitgliedern des Wirtschaftsrates über das Demontageprogramm.
  17595. 8.7.1948, Versammlung der Frankfurter selbständigen Schuhmachermeister im Hause der Kreishandwerkerschaft zur Besprechung der infolge der Währungsreform entstandenen Probleme.
  17596. 29.5.1934, Mitglieder der Verwaltungsräte der Deutschen Reichsbahngesellschaft und der Reichsautobahnen zu Besprechungen in der Mainstadt.
  17597. 7.9.1933–8.9.1933, Der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen und damit der Reichsautobahn, Fritz Todt, und der Regierungsrat im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Leopold Gutterer, besuchen die Mainstadt zu internen Besprechungen u.a. mit dem Landespropagandaleiter Wilhelm Müller-Scheld.
  17598. 14.7.1948–15.7.1948, Der frühere britische Außenminister Anthony Eden besucht die Mainstadt zu Besprechungen mit dem Präsidenten des Wirtschaftsrates, Dr. Erich Köhler.
  17599. 25.1.1953, Zu Besprechungen über das deutsch-israelische Wiedergutmachungsabkommen mit Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer trifft der Präsident der jüdischen Konferenz für Wiedergutmachungsansprüche, Dr. Nahum Goldmann (New York), auf dem Rhein-Main-Flughafen ein.
  17600. 11.10.1949, Gründung des ersten öffentlichen kirchlichen Forums im Gebiet der Bundesrepublik in der Gartenstraße 6. Das Forum ist überkonfessionell und bespricht Fragen des religiösen Lebens.
  17601. 11.1.1979–12.1.1979, Der Mailänder Oberbürgermeister, Carlo Tognioli, besucht die Mainstadt und bespricht mit Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann die Präsentation Frankfurts während der „Frankfurter Woche“ vom 11. bis 19. Mai d. J.
  17602. 15.1.1919, Zusammenkunft der Wahlvorsteher, in welcher der Ablauf der bevorstehenden Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung besprochen wird.
  17603. 7.1.1919, Gemeinsame Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main, des Magistrats und des städtischen Arbeitsamtes. Besprochen wird die konkrete Durchführung der 36stündigen Arbeitswoche.
  17604. 18.12.1918, Demokratische Frauenversammlung im Bürgersaal des Rathauses, in der die Kandidaturen zur Nationalversammlung besprochen werden.
  17605. 28.2.1958–1.3.1958, Europäischer Kongress des Textileinzelhandels, an dem 80 Delegierte aus 14 verschiedenen Verbänden und acht europäischen Staaten und der Bundesrepublik Deutschland teilnehmen. Im Mittelpunkt der zum ersten Mal in Frankfurt am Main stattfindenden zweitägigen Veranstaltung, auf der auch Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard spricht, stehen allgemeine Fragen des Textileinzelhandels, die auf verschiedenen Arbeitstagungen besprochen werden.
  17606. 24.8.1960, Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke stattet dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels einen kurzen inoffiziellen Besuch ab. Besprochen werden Fragen des Buchhandels, des Börsenvereins und der im September stattfindenden Frankfurter Buchmesse.
  17607. 26.11.1976, Auf einer Tagung des Präsidiums des Deutschen Städtetages im Römer werden die langfristigen Entwicklungschancen des Kabelfernsehens besprochen. Gefordert wird, dass die Kabelnetze unbedingt in kommunaler Hand sein müssten.
  17608. 28.10.1978, Unbekannte besprühen Wände und Fußböden im Römer mit kommunistischen Parolen und Symbolen.
  17609. 2.6.1980, RAF-Sympathisanten dringen in das Amerikahaus ein und besprühen die Wände mit Parolen. Durch Steinwürfe gehen einige Scheiben zu Bruch.
  17610. 29.9.1975, Die Wände im Foyer des Schauspielhauses werden mit Parolen gegen die Franco-Regierung in Spanien besprüht.
  17611. 12.12.1978, Das jüdische Ehrenmal in der Friedberger Anlage wird mit gelber Farbe besprüht, die dort liegenden Kränze zerrissen.
  17612. 12.3.1993, Der Schweizer Künstler Harald Naegeli, „Sprayer von Zürich“, besucht die Mainstadt und besprüht mit „Genehmigung“ von Schirn-Chef Christoph Vitali die Schirn Kunsthalle. Die Polizei konfisziert daraufhin seine Spraydose.
  17613. 19.12.2000–7.1.2001, Gershwins Oper „Porgy and Bess“ in der Alten Oper.
  17614. 24.11.1955–26.11.1955, Aufführung von George Gershwins musikalischem Drama „Porgy und Bess“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  17615. 9.7.1994–29.7.1994, Gastspiel des New York Harlem Theatre mit Gershwin’s Oper “Porgy & Bess” in der Oper Frankfurt.
  17616. 16.12.2004–31.12.2004, Musical „Porgy and Bess“ von George und Ira Gershwin in der Alten Oper.
  17617. 3.11.1949, Nach monatelanger, streckenweise leidenschaftlich geführter Diskussion bestätigt der erste Deutsche Bundestag Bonn als „provisorische“ Bundeshauptstadt. Mit 200 gegen 176 Stimmen lehnen die Abgeordneten einen Antrag der SPD ab, den „vorläufigen Sitz der Bundesorgane“ nach Frankfurt am Main zu verlegen. Mit der Wahl Bonns glaube man, die Vorläufigkeit des Regierungssitzes besser unterstreichen zu können. Frankfurt am Main als historische Wahl- und Krönungsstadt deutscher Kaiser, als Tagungsort des Paulskirchenparlaments 1848/49 und als Sitz des Bundestages 1815 bis 1866 widerspräche dem Charakter eines Provisoriums.
  17618. 18.9.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die vom persönlichen Referenten des Bürgermeisters Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) initiierte Unterschriftenaktion in der Nordweststadt „für mindestens einen, besser zwei zusätzliche Kinderärzte“.
  17619. 25.1.1971, Sieben Landräte äußern sich ablehnend gegenüber dem „Möller-Plan“. An Stelle der großen Regionalstadt mit einem Drittel der Gesamtbevölkerung Hessens solle besser eine engere Zusammenarbeit Frankfurts mit seinen Nachbarn angestrebt werden.
  17620. 17.11.1976–24.11.1976, Ausstellung „Psychisch Kranken besser helfen“ in der Paulskirche.
  17621. 19.10.1995, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt einen Computerfachmann, der zahlreiche besser verdienende Steuerflüchtlinge in Angst und Schrecken versetzt hat, zu drei Jahren Freiheitsstrafe. Der Verurteilte wollte mit einer Kundenliste der Luxemburger Commerzbank das Geldinstitut um fünf Millionen DM erpressen. Der Coup platzte. Die Liste liegt bei den Finanzbehörden.
  17622. 18.10.1998, Massenflucht aus der Flüchtlingsunterkunft. Die drohende Abschiebung vor Augen, fliehen 14 algerische Asylbewerber aus der Flüchtlingsunterkunft auf dem Rhein-Main-Flughafen. Es ist der vierte Ausbruch seit Ende September d. J. Der Bundesgrenzschutz will die Unterkunft jetzt noch besser sichern.
  17623. 6.9.2002, Ein Jahr nach der Koalitionsbildung nennen die Beteiligten von CDU, SPD, Grünen und FDP das Viererbündnis im Römer besser, als es sein Ruf vermuten lasse.
  17624. 10.2.2000, 600 Schüler und Schülerinnen fordern auf einer Demonstration auf dem Römerberg eine bessere Ausbildung und protestieren gegen die Schwarzgeld-Affäre der CDU.
  17625. 21.9.1947–25.9.1947, Die für diesen Zeitraum geplante Frankfurter Herbstmesse, die erste Messe nach dem Zweiten Weltkrieg, muss aufgrund der großen Zahl der Anmeldungen von Ausstellern und Besuchern sowie der nicht ausreichenden Ausstellungsfläche auf das nächste Jahr verlegt werden, um bis dahin bessere räumliche Voraussetzungen zur Unterbringung von Ausstellern und Besuchern zu schaffen.
  17626. 27.2.1963, Medizinstudenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität demonstrieren auf dem Gelände der Universitäts-Kliniken für bessere Studienbedingungen.
  17627. 28.2.1967, Eintracht Frankfurt qualifiziert sich vor 34.000 Zuschauern im Nep-Stadion Budapest für das Viertelfinale im europäischen Fußball-Messepokal. Obwohl die Eintracht der ungarischen Mannschaft von Ferencvaros Budapest mit 1:2 Toren unterliegt, haben die Frankfurter das insgesamt bessere Torverhältnis, da sie das Vorspiel im Waldstadion am 21.02. d. J. mit 4:1 gewonnen haben.
  17628. 4.12.1968, Streik für bessere Ausbildungsbedingungen an der Abteilung für Erziehungswissenschaft (AfE) der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Der Streik führt zu zahlreichen Lehrveranstaltungsboykotten.
  17629. 26.6.1970, Gemeinsame Demonstration der Bürgerinitiative „Verändert die Schule jetzt – Schulanfang 1970“ und einer zweiten Elterninitiative in Bornheim unter dem Motto „Bessere Schule“ an der Hauptwache.
  17630. 8.5.1971, 500 Italiener demonstrieren vor dem italienischen Generalkonsulat für bessere Schulen.
  17631. 18.10.1971, 900 Schüler der Werner-von-Siemens-Schule demonstrieren vor dem Wiesbadener Kultusministerium für eine bessere Ausbildung.
  17632. 2.11.1972, Etwa 40 Ausländerinnen mit ihren Kindern stürmen den Römer und fordern einen multinationalen Kindergarten und bessere Wohnungen.
  17633. 19.10.1974, 100 Menschen demonstrieren in der Innenstadt für bessere Bildungschancen für Ausländerkinder.
  17634. 15.12.1976, Die Schüler der Carl-Schurz-Schule in Sachsenhausen boykottieren den Unterricht und fordern bessere Ausbildungsbedingungen.
  17635. 12.2.1977, Demonstration von mehreren Tausend Schülern in der Innenstadt für eine bessere Schulausbildung.
  17636. 8.4.1977, Mit einem Autokorso und einem Hupkonzert vor der Haftanstalt Preungesheim wird für bessere Haftbedingungen demonstriert.
  17637. 7.5.1977, 500 Frankfurter Medizinstudenten demonstrieren für eine bessere Ausbildung.
  17638. 23.6.1979, 300 Studenten demonstrieren in Sachsenhausen für eine bessere Ausbildung im Psychiatriezentrum der Universitätskliniken.
  17639. 12.12.1979, Kundgebung Frankfurter Umschüler für bessere Ausbildungsbedingungen vor dem Arbeitsamt, Fischerfeldstraße.
  17640. 19.5.1980, Jugendliche schleppen alte Möbel vor die Alte Oper und fordern im Tausch eine bessere finanzielle Unterstützung der Stadt für Kinder- und Jugendhäuser.
  17641. 11.5.1989, Rund 1500 Pflegekräfte beteiligen sich in der Mainstadt an den bundesweiten Warnstreiks für eine bessere Bezahlung.
  17642. 7.2.1990, Demonstration von etwa 2.000 Erziehern und Erzieherinnen, Kindern und Eltern auf dem Römerberg für bessere Bezahlung der Pädagogen.
  17643. 13.10.1990, 5.000 Erzieherinnen aus Hessen demonstrieren auf dem Römerberg im Rahmen der bevorstehenden Tarifverhandlungen für bessere und gerechtere Bezahlung.
  17644. 11.6.1992, Mit einem Sternmarsch zum Römer protestieren Eltern aus allen Stadtteilen für eine bessere Betreuung ihrer Kinder.
  17645. 17.5.2001, 3.000 Eltern, Kinder und Erzieherinnen demonstrieren in der Innenstadt für eine bessere städtische Kinderbetreuung.
  17646. 12.7.2003, Frankfurt am Main ist das bessere Frankfurt. Prominente vom Main, darunter Oberbürgermeisterin Petra Roth und Börsen-Experte Frank Lehmann, gewinnen den Fernseh-Städtewettkampf gegen Frankfurt/Oder. Die ARD überträgt das unterhaltende Ereignis.
  17647. 1.8.2005, Ärzte des Universitätsklinikums treten in den Streik. Sie demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen.
  17648. 14.7.2006, Mehrere hundert Ärzte kommunaler Kliniken demonstrieren auf dem Römerberg für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Sie drohen mit ihrer Auswanderung.
  17649. 16.8.2006, Rund 2.000 Ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet demonstrieren in der Innenstadt für bessere Arbeitsbedingungen an kommunalen Krankenhäusern.
  17650. 14.1.2009, Großdemonstration von mehr als 1.500 Menschen aus ganz Hessen in der Innenstadt für eine bessere Bildungspolitik und gegen Sozialabbau.
  17651. 30.1.2010, Tausende Studierende demonstrieren unter einem massiven Polizeiaufgebot in der Innenstadt für bessere Studienbedingungen: „Die Uni gehört uns allen“.
  17652. 8.5.2011, Der erste Frankfurter Tatort-Krimi „Eine bessere Welt“ mit Nina Kunzendorf und Joachim Król als Ermittlerduo wird in der ARD ausgestrahlt.
  17653. 8.5.2000, Erste Regionalkonferenz der Umlandgemeinden mit Oberbürgermeisterin Petra Roth im Rathaus zur besseren Zusammenarbeit der Gemeinden und Landkreise des Rhein-Main-Gebietes.
  17654. 15.12.1940, Die zwischen Eschersheimer Landstraße und Mainzer Landstraße über den Reuterweg/Opernplatz unmittelbar verkehrenden Sonderzüge der Linie 23 E werden zur besseren Unterscheidung und Kennzeichnung ab heute mit Linie 37 bezeichnet.
  17655. 17.10.1950, Gründung und erste Zusammenkunft einer Internationalen Diskussionsgruppe aus Deutschen, Amerikanern, Engländern und Franzosen mit dem Zweck einer besseren Verständigung zwischen den Nationen.
  17656. 1.10.1985, Rund 2000 Menschen versammeln sich auf dem Paulsplatz, um gegen den Tod des 36jährigen Maschinenschlossers Günter Sare (1949-1985) zu protestieren. Entgegen der Verbotsverfügung des Oberbürgermeisters Dr. Walter Wallmann ziehen Demonstranten im Anschluss daran durch die Innenstadt. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei werden Demonstranten verletzt. Zum ersten Mal in der Demonstrationsgeschichte der Mainmetropole setzt die Polizei Licht aus der Luft mittels Polizeihubschraubern ein, um einen besseren Überblick über das Geschehen zu gewinnen.
  17657. 30.3.2009, Bundesweite Demonstration von Erzieherinnen und Erziehern in der Innenstadt für besseren Gesundheitsschutz und höheres Gehalt.
  17658. 10.10.1926, Im Rahmen der Hörfunksendung „Die Stunde der Frankfurter Zeitung“ liest der Schriftsteller Walter Hasenclever (1890-1940 Freitod) aus dem unveröffentlichten Lustspiel „Ein besserer Herr“ (1926).
  17659. 22.4.1921, Moderner Sonaten-Abend mit Erika Besserer (Violine) und Walter Gieseking (Klavier) im Saalbau.
  17660. 23.9.1919, Violinkonzert mit Erika Besserer in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  17661. 25.9.1945–13.10.1945, Frankfurter Volkszählung zwecks besserer Organisierung der Lebensmittelzuteilung.
  17662. 18.12.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Neubaus von vier Schulen - einer Mittel- und drei Grundschulen - mit einem Kostenaufwand von 11,2 Millionen DM sowie der Maßnahmen zur Schaffung besserer Abflussmöglichkeiten der Abwässer im Gebiet Eschersheimer Landstraße/Hügelstraße.
  17663. 22.10.2002, 4.000 Pädagogen, Lehrer, Erzieher und Studenten aus ganz Hessen demonstrieren vor der Alten Oper unter dem Motto „Vorrang für Bildung“. Sie fordern besserer Arbeitsbedingungen und die Förderung der Kinder statt deren Auslese.
  17664. 23.10.2000, Zweite Innenstadt-Konferenz der Industrie- und Handelskammer. Gefordert wird, für ein besseres Stadtbild zu sorgen.
  17665. 13.7.1964, Eintägiger Mensa-Streik der Studierenden an der Johann Wolfgang Goethe-Universität; sie verlangen höhere Landeszuschüsse und besseres Essen.
  17666. 29.4.1931, Das ehemalige Café Minerva, das bis 1922 in der Neuen Mainzer Straße bestand, wird als Konditorei und Café Nizza eröffnet.
  17667. 1.7.1930, In Frankfurt am Main gibt es folgenden Bestand an Kraftfahrzeugen: 8.125 Personenkraftwagen, 2.393 Lastkraftwagen, 5.823 Krafträder, 188 Spezialfahrzeuge der Feuerwehr, der Straßenreinigung und Zugmaschinen. Zusammen also: 16.529.
  17668. 13.12.2000, Die Frankfurter Stadt- und Universitätsbibliothek ist um eine Kostbarkeit reicher: zum Bestand der Handschriftenabteilung gehört seit heute eine Faksimiledruck des Lorschers Evangeliars.
  17669. 20.10.1958, Neugründung des „Westerwald-Klubs“ in der Gaststätte Weil im Volksbildungsheim. Der 1912 in Frankfurt gegründete Klub bestand bis 1945.
  17670. 30.6.1966, Die Wohnungsstatistik verzeichnet einen Bestand von 259.064 Wohnungen. Damit sind in den letzten fünf Jahren mehr als 30.000 Wohnungen hinzugekommen.
  17671. 10.6.1967–12.6.1967, Dritte Tagung des Europäischen Parlaments der Verfolgten des Nationalsozialismus. Auf dieser Konferenz wird die Haltung der kommunistischen Verfolgtenverbände zum Israel-Konflikt scharf kritisiert. Die Delegierten appellieren an die Großmächte, auf einen Frieden im Nahen Osten zu drängen, der den Bestand Israels garantiere.
  17672. 26.1.1893–27.1.1893, In der Nacht verstirbt mit Moritz Höchster der letzte Vertreter einer Einrichtung: es handelt sich um die Institution des sogenannten „Judenbriefträger“. Dessen Aufgabe als „Schutzjude“ mit Turn- und Taxi’schen Privilegien bestand darin, Briefe in jüdische Häuser zu bringen. Im Jahre 1846 trat der letzte „Judenbriefträger“, Isaak Hayum Schuster, in den Ruhestand
  17673. 28.6.1982, Nach sechs Jahren Verhandlungsdauer platzt in Frankfurt am Main der längste NS-Prozess in der deutschen Justizgeschichte. Nachdem der Angeklagte, der inzwischen 77jährige Ingenieur Walter Fasold, einen dritten Herzinfarkt erlitten hat, brechen die Richter das Verfahren wegen akuter Lebensgefahr ab. Damit ist auch der dritte Anlauf der Justiz gescheitert, im Fall Fasold ein Urteil von Bestand zu finden.
  17674. 12.1.2000, Die Bestände des Instituts für Stadtgeschichte sind als Homepage ab heute allen online verfügbar.
  17675. 29.1.1944, Alliierter Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Schwerer Angriff auf das gesamte Stadtgebiet, vor allem auf die Innenstadt; zerstört wird u.a. das Archivgebäude des Stadtarchivs am Weckmarkt. Etwa 40 Prozent der Bestände werden vernichtet; knapp 60 Prozent sind bis zu diesem Zeitpunkt ausgelagert worden. Des Weiteren das Deutsche Forschungsinstitut für Kunststoffe und das Verwaltungsgebäude des Waisenhauses, Niddastraße.
  17676. 22.3.1949, Goethefeier des Freien Deutschen Hochstifts anlässlich des 200. Geburtstages von Johann Wolfgang v. Goethe im Gartensaal des wiederhergestellten Bibliotheksgebäudes am Großen Hirschgraben. Die Festansprache des Direktor des Freien Deutschen Hochstifts, Professor Ernst Beutler, ist umrahmt von Darbietungen des Lenzewski-Quartetts. Mit dieser Feier wird die Goetheausstellung des Hochstifts eröffnet, die zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg Bestände des Frankfurter Goethemuseums, Bilder, Büsten und Handschriften, in einer Auswahl zeigt (bis 28.08.). In der Börse findet die Erstaufführung von Goethes „Urfaust“ statt.
  17677. 4.5.1957–29.6.1957, Leo-Frobenius-Ausstellung des Museums für Völkerkunde und des Frobenius-Instituts an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Haus des deutschen Kunsthandwerks auf dem Messegelände. Gezeigt werden eine Gesamtschau der Bestände an Felsbildern der vorgeschichtlichen Welt sowie die Ergebnisse der seit Kriegsende von Frankfurt am Main aus gestarteten Forschungsreisen nach allen Kontinenten.
  17678. 19.6.1982, Ein Großfeuer vernichtet die Bestände einer Pelzfirma in der Elbestraße. Der Schaden beträgt 250.000.- DM.
  17679. 6.4.2004, Das Internet-Portal der Stadt- und Universitätsbibliothek www.compactmemory.de, über das man die wertvollen Bestände deutsch-jüdischer historischer Zeitschriften weltweit nachlesen kann, ist von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt worden.
  17680. 22.5.1951–23.5.1951, 25. Tagung der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft e. V. (DGG) in der Paulskirche und im Senckenbergmuseum. Zum ersten Mal seit ihrer Gründung 1922 finden sich die Mitglieder und Freunde der Gesellschaft zu einer Tagung in Frankfurt am Main zusammen. Neben zahlreichen Fachvorträgen bietet die Ausstellung „Sammlung alter Gläser“ aus den Beständen des Frankfurter Museums für Kunsthandwerk einen kulturhistorischen Überblick über die Glasveredelung.
  17681. 30.4.1958, Freisprechungsfeier der Industrie- und Handelskammer – als Auftakt ihres 150. Jubiläumsjahres – für die erfolgreichen Teilnehmer an ihren Facharbeiter- und Kaufmannsgehilfen-Prüfungen im Frühjahr 1958. Dabei kann die Höchstzahl von 4806 Teilnehmern verzeichnet werden, von denen rund 4350 die Prüfung bestanden haben.
  17682. 7.9.1977, Wenige Stunden, nachdem sie ihr Examen als Kinderkrankenschwester bestanden hat, wird eine 20jährige Frau im Wohnheim des Städtischen Krankenhauses Höchst ermordet. Unmittelbar nach Entdeckung der Tat verhaftet die Polizei den geständigen Mörder.
  17683. 6.4.1982–7.7.1982, Ausstellung „Goethe in Deutschland 1945-1982“. Aus Beständen der Deutschen Bibliothek, Zeppelinallee.
  17684. 14.11.1991, Durch ausgetretene Salzsäuredämpfe erleidet ein 29jähriger Mitarbeiter der Hoechst AG Verätzungen am ganzen Körper. Der Chemiekonzern erklärt, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden habe.
  17685. 2.5.1908, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der „Männerkrankenkasse zur Beständigkeit“ im Rechneisaal.
  17686. 20.2.1948, Stichtag für die Bestandserhebung auf Grund des Nothilfegesetzes zur Ermittlung, Erfassung und Verteilung von Lebensmittelbeständen vom 23.01. d. J. (Speisekammergesetz). Die Bestandserhebungen werden in Haushaltungen, in der Landwirtschaft sowie in gewerblichen Betrieben der Ernährungswirtschaft, einschließlich der Gaststätten, Kantinen und Werksküchen durchgeführt.
  17687. 12.1.1919, Öffentliche Kundgebung der evangelischen und katholischen Kirche auf dem Römerberg zur Erhaltung des Religionsunterrichts als Bestandteil des Lehrplans in allen öffentlichen Schulen.
  17688. 1.4.1942, Eröffnung des „Arbeits- und Erziehungslagers“ (AEL) im Frankfurter Stadtteil Heddernheim der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) zwischen Zeilweg und Oberschelder Weg, als Bestandteil des NS-Strafvollzuges (bis 18.03.1945).
  17689. 9.9.1984–15.9.1984, 5. Jüdische Kulturwoche, veranstaltet vom Amt für Wissenschaft und Kunst und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Nicht eingeplanter Bestandteil der Jüdischen Woche ist das Gastspiel des Sinfonischen Chores Tel Aviv am 20.09. d. J. im Palmengarten.
  17690. 11.11.1989, Das ehemalige Bürogebäude der Firma Honeywell an der Theodor-Heuss-Allee wird gesprengt. An dessen Standort soll ein neues Bürogebäude als Bestandteil der „City West“ entstehen.
  17691. 21.3.1992, Ein Fachparteitag der CDU im Bürgerhaus Nordwestzentrum verabschiedet ein Grundsatzpapier zur Stadtentwicklung, das Bestandteil des CDU-Kommunalwahlprogramms wird.
  17692. 19.2.1995, Hessische Landtagswahlen. Die Wähler bestätigen die rot-grüne Koalition. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von den 386.105 Wahlberechtigten wählen 247.368 (64,1 %), davon 242.348 gültig. Es entfallen auf die SPD 73.705 (30,4 %), CDU 95.001 (39,2 %), Grüne 41.134 (17,0 %), FDP 18.849 (7,8 %) der Stimmen. Alle anderen Parteien bleiben unter der Fünf-Prozent-Marke und schaffen den Einzug in das Landesparlament nicht.
  17693. 8.6.1933, Ministerpräsident Göring bestätigt die Ernennung des kommissarischen Oberbürgermeisters Friedrich Krebs zum Oberbürgermeister als endgültig.
  17694. 23.6.1929, Die Israelitische Religionsgesellschaft Frankfurt bestätigt ihren neuen Rabbiner Dr. Josef Jakob Horovitz (1873-1939) in einer formellen Wahl. Damit kann die Diskussion um die Neubesetzung des verwaisten Rabbinats in der Frankfurter Synagogengemeinde Israelitischer Religionsgesellschaft abgeschlossen werden.
  17695. 18.2.1920, Durch heutigen Erlass des Ministers des Innern wird der bisherige kommissarische Frankfurter Polizeipräsident, Fritz Ehrler (1871-1944), endgültig zum Polizeipräsidenten der Mainstadt ernannt und bestätigt (bis 1925).
  17696. 6.11.2000, Die Kreisversammlung der Frankfurter FDP bestätigt im Bürgerhaus Nordwestzentrum den Vorschlag des Kreisvorstandes, den Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Otto zum Frankfurter Oberbürgermeister-Kandidaten der Liberalen zu nominieren.
  17697. 17.5.2000, Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt die lebenslange Haftstrafe gegen den Mörder des Geschäftsmannes Jakub Fiszman und verwirft die Revision von Rainer Körppen gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt aus dem Jahr 1998.
  17698. 4.2.2000, Die Stadt hat zwei neue Museumsdirektorinnen: Der Magistrat bestätigt die Ernennung von Ingeborg Flagge für das Deutsche Architekturmuseum und von Anette Rein für das Museum für Völkerkunde.
  17699. 5.5.1948, Die 21 Stadtverordneten der CDU, die auf Grund der Kommunalwahl in die künftige Frankfurter Stadtverordnetenversammlung einziehen werden, konstituieren sich zur CDU-Fraktion. Als Fraktionsvorsitzender wird der bisherige Fraktionsvorsitzende, Rechtsanwalt Dr. Hans Wilhelmi, bestätigt.
  17700. 8.3.1949, Jahreshauptversammlung des Stadtkreisverbandes Frankfurt der CDU in der Börse. Der erste Vorsitzende Dr. Ludwig Florian wird im Amt bestätigt.
  17701. 20.10.1962, Der Kreiswahlausschuss in Frankfurt am Main bestätigt die Zulassung von fünf Parteien zur hessischen Landtagswahl: SPD, CDU, FDP, Gesamtdeutsche Partei/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GdP/BHE) und Deutsche Friedens-Union (DFU).
  17702. 14.11.1968, Konstituierende Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1902-1971) (SPD) wird einstimmig in diesem Amt bestätigt. Bei allen übrigen Abstimmungen und Wahlen votiert die fünfköpfige NPD-Gruppe entweder dagegen, enthält sich der Stimme oder schwankt bei dem Tempo, das Vorsteher Kraft einschlägt, zwischen „nein“, Stimmenthaltung und Nichtbeteiligung.
  17703. 30.3.1945, Der Journalist Wilhelm Hollbach (1893-1962) wird von den Amerikanern als vorläufiger Bürgermeister eingesetzt. In Frankfurt am Main wirkt er während des Nationalsozialismus als Chefredakteur der „Neuesten Zeitung“, später des „Frankfurter Illustrierten Blattes“. Hollbach ernennt einige Bürger als Vorsitzende der verschiedenen Ämter, gleichfalls nur provisorisch, bis die Militärregierung die Ernennung bestätigt. Die Hauptverwaltung der Stadt Frankfurt am Main besteht aus dem Hauptverwaltungsamt, Personalamt, Rechnungsamt, Rechnungs-Prüfungsamt und Rechtsamt. Ein zweites Department besteht aus dem Verkehrsamt und dem Wirtschaftsamt. Die Abteilung für Volkswohlfahrt schließt das Fürsorgeamt, die Darlehnsanstalt und das Stadtgesundheitsamt ein. Insgesamt hat Frankfurt am Main im April d. J. 1000 Stadtbeamte bei einer Bevölkerung von 300.000 Einwohnern. Unter der Leitung eines geschäftsführenden Polizeipräsidenten wird die städtische Polizei wieder aufgebaut. Sie besteht aus mehreren hundert Mann. Der geschäftsführende Brandmeister hat vorläufig einen Stab von 189 Feuerwehrleuten.
  17704. 19.3.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) wird für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt. Von den 78 abgegebenen Stimmen werden 67 mit „Ja“ und 11 mit „Nein“ ausgezählt. Des Weiteren setzt die SPD-Fraktion „ihr“ Projekt eines „Technischen Rathauses“ an der Braubachstraße gegen den Widerstand aller übrigen Stadtverordneten durch. Sämtliche 41 anwesenden SPD-Stadtverordneten stimmen mit „ja“, alle 34 anwesenden CDU-, FDP- und NPD-Stadtverordneten mit „nein“.
  17705. 10.12.1971, Der Unterbezirksparteitag der SPD Frankfurt bestätigt die Kandidatur Rudi Arndts zum neuen Frankfurter Oberbürgermeister mit 221 gegen 93 Stimmen.
  17706. 8.6.1974, Auf dem SPD-Unterbezirksparteitag in Nied wird Schuldezernent Professor Peter Rhein mit 283 gegen 56 Stimmen bei 31 Enthaltungen deutlich bestätigt und kann sich bei der Wahl am 20. Juni in der Stadtverordnetenversammlung mit Hilfe der absoluten Mehrheit der SPD-Fraktion gegen die Mitbewerber von CDU und FDP durchsetzen.
  17707. 23.4.1976–24.4.1976, Auf dem Bezirksparteitag der südhessischen SPD wird Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) mit großer Mehrheit in seinem Amt als Vorsitzender der südhessischen SPD bestätigt.
  17708. 25.10.1976, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel bestätigt die Entscheidung des Frankfurter Verwaltungsgerichts, dass Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) den Autor des Buches „Frankfurt, die Zerstörung einer Stadt“, Jürgen Roth, nicht als notorischen Lügner bezeichnen darf.
  17709. 1.2.1980, Die Frankfurter FDP bestätigt auf ihrer Jahreshauptversammlung im Haus Dornbusch Andreas von Schoeler in seinem Amt als Parteivorsitzender.
  17710. 9.2.1980, Auf dem Kreisparteitag der CDU im Saal der Messegaststätte weist Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann sämtliche Überlegungen einer Großen Koalition mit der SPD weit von sich. Stadtrat Wolfram Brück wird in seinem Amt als CDU-Kreisvorsitzender für die nächsten zwei Jahre bestätigt.
  17711. 10.10.1980, Der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel bestätigt, dass die neue „Startbahn 18 West“ auf dem Rhein-Main-Flughafen gebaut werden kann. Die von diesem Urteil betroffenen Anlieger des Flughafens wollen den Kampf gegen die Erweiterung mit aller Kraft fortsetzen.
  17712. 13.3.1982, CDU-Parteitag im Palmengarten. Wolfram Brück wird in seinem Amt als CDU-Vorsitzender bestätigt.
  17713. 27.1.1983, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wird für sechs weitere Jahre im Amt bestätigt. Er erhält sämtliche 53 Stimmen der CDU-Mehrheit im Römer, SPD und Grüne votieren geschlossen gegen ihn. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Heinz Daum, wird mit 53 gegen 39 Stimmen zum hauptamtlichen Mitglied des Magistrats gewählt. Er nimmt im Magistrat den Platz des Stadtrats Peter Jäckel ein, dessen Amtszeit zu Ende geht und der auf eine Wiederwahl verzichtet.
  17714. 29.3.1983, Ulrich Schwab, Generalmanager der Alten Oper, wird vom Aufsichtsrat für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.
  17715. 22.5.1986, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erstmals debattieren die Stadtverordneten über die Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl. Stadtkämmerer Ernst Gerhardt und der Dezernent für Sport und Gesundheit, Professor Peter Rhein, werden in ihren Ämtern bestätigt. Neben den Stimmen der CDU votieren auch zwei Stadtverordnete der SPD-Fraktion für Ernst Gerhardt, der aufgrund seines Alters von 65 Jahren nur noch für drei Jahre wieder gewählt werden kann. Ein weiterer Tagesordnungspunkt betrifft den geplanten Verkauf der Sossenheimer Henri-Dunant-Siedlung.
  17716. 28.7.1986, Umweltdezernent Heinz Daum sieht sich in seiner Ablehnung der Biotonne bestätigt, nachdem die hessische Landesregierung die gerade erst veröffentlichte Getrenntsammlungs-Verordnung zurückgenommen hat.
  17717. 24.11.1986, Die Staatsanwaltschaft sucht nach der Ursache eines Zwischenfalls bei der Hoechst AG, bei dem am 12. November d. J. eine geringe Menge Chlorbenzol in den Main geflossen ist. Der Verdacht, dass die Substanz absichtlich eingeleitet worden ist, bestätigt sich.
  17718. 15.1.1987, Der langjährige Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Dr. Hans Messer (1925-1997), wird für weitere vier Jahren in seinem Amt bestätigt. Messer steht seit 1980 an der Spitze der IHK.
  17719. 20.4.1990, Das Stadtreinigungsamt bestätigt, dass ein Teil des gesammelten Altpapiers in der Müllverbrennungsanlage Nordweststadt verbrannt werden muss: monatlich etwa 400 bis 800 Tonnen.
  17720. 16.6.1992, Kulturdezernentin Linda Reisch bestätigt das „Aus“ für den geplanten Umzug des Instituts für Stadtgeschichte in das Neubau-Quartier „Gallus Park II“, Kleyerstraße.
  17721. 26.2.1993, Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt den Richterspruch von 15 Jahren Freiheitsstrafe gegen den 38jährigen Andreas Eichler. Damit ist die Revision von Eichler abgelehnt. Fast fünfeinhalb Jahre nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizeibeamte während einer gewalttätigen Demonstration an der Startbahn West ist damit das Urteil rechtskräftig.
  17722. 15.3.1993, Im Römer wird bestätigt, dass die US-Armee bis spätesten 1995 einen weiteren Standort in Frankfurt am Main aufgibt: die Testanlage „Calibration Laboratory“ am Rande des Schwanheimer Waldes.
  17723. 7.5.1993–8.5.1993, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Nied: Heftiger Streit über die Koalitionsbeschlüsse, vor allem darüber, die Position des Kämmerers den Grünen zu überlassen. Schließlich stimmen die Delegierten der Koalitionsvereinbarung mit den Grünen mit großer Mehrheit zu. Der Frankfurter SPD-Unterbezirksvorsitzende Sieghard Pawlik wird in seinem Amt bestätigt.
  17724. 30.11.1993, Die Pröpstin für Frankfurt am Main, Helga Trösken, wird von der im Dominikanerkloster tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für weitere sechs Jahre in ihrem Amt bestätigt.
  17725. 24.2.1996, CDU-Kreisparteitag im Bürgerhaus Griesheim: Die CDU öffnet ihre Vorstandsreihen für EU-Bürger. Zum ersten Mal gehört mit dem 60jährigen Italiener Cosimo Viva ein Ausländer dem Vorstand der Frankfurter CDU an. Schließlich dürfen 1997 auch EU-Ausländer bei den Kommunalwahlen an die Urne. Walter Wallmann wird mit 92,6 Prozent der Stimmen als CDU-Vorsitzender bestätigt.
  17726. 8.3.1996–9.3.1996, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Volkshaus Sossenheim. Rita Streb-Hesse wird als Vorsitzende im Amt bestätigt. Der Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit steht im Mittelpunkt der Debatten.
  17727. 15.5.1997, Innenminister Gerhard Bökel stellt die disziplinarrechtlichen Vorermittlungen gegen den Polizeipräsidenten Wolfhard Hoffmann ein; die Vorwürfe, er habe privat Dienstpferde geritten und „über Gebühr“ seinen Dienstwagen für Privatfahrten genutzt, hätten sich nicht bestätigt.
  17728. 30.3.1998, Die Kreisversammlung der Frankfurter FDP bestätigt im Haus Ronneburg den Kreisvorsitzenden Franz Zimmermann im Amt.
  17729. 7.1.1999, Bestätigt wird, dass das Sheraton am Rhein-Main-Flughafen, Europas größtes First Class Hotel, für rund 310 Millionen DM an den Eigentümer der „Starwood-Hotels“ verkauft worden ist.
  17730. 28.10.1999, Im Römer wird bestätigt, dass das Frankfurter Traditionsunternehmen Henninger Bräu seine neue Brauerei im Stadtteil Nieder-Eschbach errichten will. Die Stadt Frankfurt am Main und das Unternehmen sehen das dortige Gewerbegebiet als geeigneten Standort an.
  17731. 3.12.1999, Mit 59,8 Prozent der Stimmen wird Helga Trösken auf der 9. Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in ihrem Amt als Pröpstin bestätigt.
  17732. 12.4.2001, Zwar bestätigt die Bundesanwaltschaft, dass es im Mordfall Heinz Herbert Karry eine genetische Spur gibt, die allerdings offenbar ins Leere führt. Das hessische LKA analysiert eine mikroskopisch kleine Anhaftung an der Tatwaffe, mit der am 11. Mai 1981 der hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981) ermordet wurde. Allerdings bestehe mit keiner Person, die „als Spurenleger in Betracht kommt“, eine Übereinstimmung.
  17733. 27.4.2001–28.4.2001, Der SPD-Parteitag bestätigt Franz Fey als Parteivorsitzenden und legt fest: Es darf keine Große Koalition „oder eine anders geartete Zusammenarbeit von CDU und SPD“ geben.
  17734. 24.7.2001, Die private CardioClinic im Bethanienkrankenhaus ist geschlossen. Der Insolvenzverwalter bestätigt, dass ein wirtschaftlicher Betrieb nicht länger möglich ist.
  17735. 17.7.2002, Das Oberlandesgericht Frankfurt bestätigt die Lizenz für den Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt und weist den Antrag des bisherigen Ligakonkurrenten Spielvereinigung Unterhaching auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ab. Damit wird der hessische Traditionsklub, wie von der Deutschen Fußball-Liga vorgesehen, an der kommenden Zweitliga-Saison teilnehmen. Unterhaching steigt in die Regionalliga Süd ab.
  17736. 23.9.2002, Die Frankfurter Sparkasse bestätigt den Wegfall von über 500 Stellen in den nächsten drei Jahren.
  17737. 29.10.2002, Offiziell bestätigt wird, dass Michael Hocks seinen Vertrag als Geschäftsführer der Alten Oper bis 2008 verlängert hat.
  17738. 25.11.2003, Die Adam Opel AG bestätigt Gerüchte, dass neben den Arbeitern im Stammwerk nun auch die Angestellten des Unternehmens von Kürzungen betroffen sein sollen: In Zukunft sollen sie fünf Stunden pro Woche weniger arbeiten und von Juni 2004 an auch dementsprechend weniger verdienen.
  17739. 21.10.2004, Die Fraport AG wird das 84 Hektar große Gelände der ehemaligen Caltex-Raffinerie zwischen Kelsterbach und Raunheim kaufen – wie die Flughafen-Betreibergesellschaft bestätigt.
  17740. 24.10.2004, Petra Roth bestätigt, dass sie bei der nächsten Wahl für das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters 2007 noch einmal antreten werde.
  17741. 17.11.2005, Feier des Schwanheimer Heimat- und Geschichtsvereins im Pfarrheim der St. Mauritiusgemeinde anlässlich der ersten schriftlichen Erwähnung des Stadtteils vor 1125 Jahren. Sie findet sich in einer am 17. November 880 ausgestellten Urkunde, die bis heute erhalten ist. In ihr bestätigt König Ludwig der Jüngere die Schenkung der Kirche von Schwanheim mit dem ganzen Zehnten, dem zugehörigen Land und den Leibeigenen an das Salvatorstift auf dem Frankfurter Domhügel.
  17742. 15.2.2006, Amtsinhaber Rudolf Steinberg wird als Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität bestätigt. Eröffnung des Festprogramms anlässlich des 325jährigen Jubiläums der evangelischen St- Katharinenkirche.
  17743. 12.5.2006–13.5.2006, Auf dem SPD-Jahresparteitag im Bürgerhaus Bornheim übernimmt SPD-Chef Franz Frey die Verantwortung für die Niederlage der Sozialdemokraten bei der Kommunalwahl im März d. J. Zugleich bleibt er als Oberbürgermeister-Kandidat unangefochten. Trotz heftiger Kritik bestätigt die SPD ihren Parteivorsitzenden im Amt. Die Sozialdemokraten kündigen einen harten Oppositionskurs gegen Schwarz-Grün an.
  17744. 18.5.2006, Das WM-Organisationskomitee bestätigt, dass der Ausschank von Apfelwein während der WM-Spiele in der Commerzbank-Arena nicht gestattet ist.
  17745. 27.3.2011, Kommunalwahlen für Stadtparlament und Ortsbeirat. Wahlberechtigt sind 454.000 Bürger. Die Koalition von CDU und Grünen wird bestätigt, SPD und FDP verlieren deutlich.
  17746. 16.12.2011, Der Frankfurter SPD-Parteitag bestätigt den Sozialpolitiker Peter Feldmann mit 97 Prozent klar als Oberbürgermeisterkandidaten.
  17747. 13.10.1980, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Kulturdezernent Hilmar Hoffmann bestätigten, dass die Stadt Frankfurt am Main für 5,8 Millionen DM etwa 70 Objekte von dreißig Künstlern aus der Darmstädter Privatsammlung Ströher kaufen wird.
  17748. 30.3.1989, Trotz eines gerichtlich bestätigten Verbotes findet in der Johann Wolfgang Goethe-Universität eine Solidaritätsveranstaltung der Unterstützergruppe des RAF-Hungerstreiks statt. Etwa 500 Personen verschaffen sich Zugang zum Hörsaal VI.
  17749. 16.11.1930, Öffentliche akademische Feier der Freireligiösen Gemeinde in Dr. Hoch’s Konservatorium anlässlich der erfolgten staatlichen Bestätigung der Freireligiösen Gemeinde als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Festredner ist Pfarrer Clemens Taesler (1887-1969), seit 1918 Pfarrer an der Frankfurter Unitarischen Freien Religionsgemeinde.
  17750. 17.4.1946, Bestätigung der bisherigen Lizenz der „Frankfurter Rundschau“ durch neue Beurkundung.
  17751. 15.6.1992, Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel sprechen sich weiterhin für Frankfurt am Main als Sitz der Europäischen Zentralbank aus. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler spricht von einer „erfreulichen Bestätigung“.
  17752. 24.3.1999, Die Hessische Industriemüll GmbH (HIM) in Biebesheim entsorgt Tot- und Fehlgeburten mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm auch weiterhin als Sondermüll. Eltern, Ärzte und Kirchen sprechen von einem Skandal. Das Frankfurter Gesundheitsamt will jetzt dafür sorgen, dass die Tot- und Fehlgeburten hessenweit auf Friedhöfen bestattet werden.
  17753. 19.2.1950, Auf dem ukrainischen Ehrenfeld im Jüdischen Friedhof wird das Ehrenmal für die dort bestatteten 2.500 Ukrainer enthüllt. Das schlichte Kreuz aus rotem Sandstein trägt die Inschrift „Hier ruhen Ukrainer – Opfer des Krieges 1939-1945“ [heute: Hauptfriedhof].
  17754. 6.5.1957, Die Stadtverwaltung legt anlässlich des Absturzes des Luftschiffes „Hindenburg“ vor zwanzig Jahren an den Gräbern der auf dem Hauptfriedhof bestatteten Opfer Kränze nieder.
  17755. 11.9.1901, Feierliche Bestattung des früheren Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Johannes Franz von Miquel (1828-1901), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt, von 1890 bis 1901 preußischer Finanzminister, in einem Ehrengrab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof.
  17756. 9.4.1932, Inkrafttreten einer Neufassung der Bestattungs- und Friedhofsordnung.
  17757. 1.9.1956–4.9.1956, Ausstellung „Friedhof und Denkmal“ des Garten- und Bestattungsamtes in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e. V. in der Schwanenhalle des Römers.
  17758. 1.8.2010, Inkrafttreten der neuen Friedhofsordnung und der neuen Friedhofs- und Bestattungsgebührenordnung der Stadt Frankfurt am Main.
  17759. 21.12.1950, Feier anlässlich des 15jährigen Jubiläums des Innen- und Außendienstes des Frankfurter Bestattungsvereins im Restaurant Weil am Eschenheimer Turm.
  17760. 1.7.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von Mitgliedern der „Kommission für die Arbeitszentrale für Erwerbsbeschränkte“. Änderung der Friedhofsgebühren-Ordnung. Zustimmung zu dem im Entwurf vorgelegten Ortsstatut über das Friedhofs- und Bestattungswesen in Frankfurt am Main (Friedhofs-Ordnung).
  17761. 27.7.1890, Vierte Verbandstag der Vereine für Reform des Bestattungswesens und fakultative Feuerbestattung im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  17762. 9.1.2001, In der Volkssternwarte des Physikalischen Vereins ist per Teleskop eine totale Mondfinsternis zu bestaunen.
  17763. 17.9.2000, Pferderennen auf der Galopprennbahn Niederrad als Höhepunkt des Frankfurter Rennkalenders. Der „Arthur Andersen Euro Cup“ ist mit einem Preisgeld von 100.000 € das bestdotierte Rennen seit langem in der Mainstadt. Außerdem wird zum ersten Mal das Preisgeld in Euro ausgezahlt.
  17764. 24.10.1931, Konzert mit Trägern des Coolidge-Preises für das beste moderne Kammermusikwerk im Kaisersaal des Römers unter Leitung von Hugo Kortschak (New York) in Anwesenheit der Stifterin Elizabeth Sprague Coolidge.
  17765. 1.11.1939, Akademische Feier anlässlich des 70. Geburtstages des Chemikers, Fototechnikers und Schriftstellers Dr. med. h.c. Raphael Eduard Liesegang (1869-1947) im Kaiser-Wilhelm-Institut für Biophysik, Forsthausstraße. Aus diesem Anlass wird von seinen Freunden, Mitarbeitern und Schülern eine Stiftung errichtet: der „Raphael-Eduard-Liesegang-Preis“ des Kaiser Wilhelm-[heute: Frankfurter] Instituts für Biophysik. Aus den Mitteln der Stiftung werden Preise und Stipendien zur Förderung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und der Medizin vergeben. Zum ersten Mal verteilt werden soll dieser Preis 1940-41 für die beste Arbeit über Fragen aus dem Gesamtgebiet „Silikose in ihren biologischen und mineralogischen Grundlagen“. Der Preis beträgt 2.000.- Reichsmark.
  17766. 28.1.1947–29.1.1947, Deutschlands beste Eisrevue mit Lydia Veicht, fünffache deutsche Meisterin, und Erich Zeller, deutscher Meister u.a. auf dem Weiher des Zoologischen Gartens mit 15.000 Besuchern.
  17767. 10.12.1969, Preisverleihung des Wettbewerbs „Beste Bürgeridee“ im Kaisersaal.
  17768. 8.7.1971, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erregte Debatte zur Situation der B-Ebene unter der Hauptwache. Des Weiteren sind die Stadtverordneten fast einmütig der Meinung, dass der schon für ‚tot‘ erklärte Möller-Plan zur Gebietsreform die beste Lösung ist und als Ziel angesteuert werden soll. Grundlage soll das Modell „B 2“ sein, also eine Regionalstadt mit rund 1,2 Millionen Einwohnern, die in fünf Bezirke gegliedert ist.
  17769. 19.3.1974, Im Wettbewerb der Stadt Frankfurt am Main um die beste farbige Stilfassade im Stadtbild erkennt eine 12köpfige Jury dem Haus Kettenhofweg 29, einem in sattem Rot gehaltenen Eckbau, die von Presse- und Informationsamt gestiftete Hausplakette zu.
  17770. 6.7.1899, Redaktion und Verlag der „Frankfurter Zeitung“ rufen im ersten Morgenblatt ihrer heutigen Ausgabe dazu auf, zum bevorstehenden Goethetag am 28. August 1899, „sich an die deutschen Dichter zu wenden und sie einzuladen, an einer Preisbewerbung um einen poetischen Festgruß zum 28. August 1899 teilzunehmen. [...] Als Preis für die beste Arbeit bestimmen wir den Betrag von dreihundert Mark. Die Veröffentlichung der Entscheidung wie auch der preisgekrönten Dichtung selbst erfolgt im Ersten Morgenblatt der „Frankfurter Zeitung“ vom 27. August.“
  17771. 23.4.2002, Der Vorstand der Fraport AG hält unverändert eine Landebahn bei Kelsterbach für die beste Lösung zum Ausbau des Rhein-Main-Flughafens.
  17772. 10.10.2003, Glamouröser denn je: Der hessische Filmpreis wird im Frankfurter Congress Centrum verliehen. Hannelore Elsner wird „Beste Darstellerin“, die deutsch-griechische Regisseurin Daphne Charizari erhält den Preis für den besten Spielfilm, der erstmals verliehene „Ehrenpreis des Ministerpräsidenten“ geht an die Schauspielerin Rosemarie Fendel für ihr Lebenswerk.
  17773. 13.2.2005, Der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) verleiht den Preis für das „Beste Konzertprogramm“ an die Alte Oper Frankfurt, die Frankfurter Museums-Gesellschaft und die Bochumer Symphoniker.
  17774. 5.2.1988, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt verhaftet einen Mitarbeiter des Stadtreinigungsamtes unter dem Verdacht der Bestechlichkeit auf dem Gelände der städtischen Hausmülldeponie Buchschlag (Dreieich).
  17775. 25.2.1988, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt nimmt einen weiteren Angestellten des Stadtreinigungsamtes wegen des Verdachts der Bestechlichkeit fest.
  17776. 29.9.1988, Mit einem Schuldbekenntnis des Angeklagten wird vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gegen den ehemaligen Abteilungsleiter im städtischen Garten- und Friedhofsamt eröffnet, dem Bestechlichkeit und Erpressung vorgeworfen wird.
  17777. 1.8.2001, Erneut wird ein Mitarbeiter des städtischen Hochbauamtes unter dem Vorwurf der Bestechlichkeit festgenommen.
  17778. 5.1.2004, Die Offerte der Frankfurter Staatsanwaltschaft, bei Selbstanzeige in der Korruptionsaffäre um den Fernbahnhof am Rhein-Main-Flughafen Strafmilderung zu erhalten, hat keine Resonanz erfahren. Beteiligte müssen deshalb damit rechnen, mit der ganzen Strenge des Gesetzes bestraft zu werden. Dafür allerdings seien, so die Staatsanwaltschaft, „sehr interessante Angaben von Dritten“ über Manipulation und Bestechlichkeit eingegangen. Dass sich kein Täter gemeldet habe, sei „ein Indiz dafür, dass es sich um verfestigte Strukturen handelt, die seit Jahren existieren und die Täter darauf vertrauen, dass der Schulterschluss des Schweigens auch in Zukunft vor Entdeckungen schützt.“
  17779. 4.8.2008, Eröffnung des Prozesses gegen den ehemaligen Sportchef des Hessischen Rundfunks, Jürgen Emig, vor dem Frankfurter Landgericht. Der Tatvorwurf lautet auf Bestechlichkeit, Anstiftung zur Bestechung, Betrug und Untreue.
  17780. 22.6.2009, Stadtverordneter Peter Reichwein (CDU) legt aufgrund der gegen ihn erhobener Vorwürfe sein Mandat nieder. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen angeblicher Bestechlichkeit und Verrats von Dienstgeheimnissen.
  17781. 7.2.1929, Vor dem Schöffengericht in Frankfurt am Main wird der Angeklagte Wilhelm Trapp, ehemaliger Direktor der städtischen Arbeitszentrale für Erwerbsbeschränkte, wegen passiver Bestechung in Tateinheit mit fortgesetzter Untreue und gemeinschaftlichen Betrugs zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.
  17782. 4.4.1951, Eröffnung des Frankfurter Polizeiprozesses vor der Ersten Frankfurter Strafkammer wegen Bestechung, Betrug, Unterschlagung im Amt, gewinnsüchtigen Gewahrsamsbruch und Steuerhinterziehung.
  17783. 12.6.1990, Personal- und Wirtschaftsdezernent Andreas von Schoeler zieht eine vorläufige Bilanz im Kampf gegen die Korruption. Demnach wird der Schaden für die Steuerzahler durch die Bestechungsaffäre in der Stadtverwaltung mittlerweile auf bis zu sechs Millionen DM geschätzt. Zwei Millionen DM wurden von Firmen, die städtische Mitarbeiter bestochen haben, bisher an die Kommune zurückgezahlt. Noch einmal 1,7 Millionen DM erhofft die Stadt durch Gerichtsverfahren erstreiten zu können. Trotz der Versuche, die Bestechung einzudämmen, bestehe „kein Anlass zur Entwarnung“, so von Schoeler.
  17784. 6.7.1999, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen ehemaligen Chef einer Fernmeldefirma wegen Bestechung im Zusammenhang mit dem Bau des Terminals 2 am Rhein-Main-Flughafen zu drei Jahren Haft. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der 55jährige Anfang der 90er Jahre viele Angestellte der Flughafen AG bestochen hatte, um bevorzugt Aufträge zu erhalten.
  17785. 4.7.1988, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt prüft, ob sie im Zusammenhang mit der Bestechungsaffäre im städtischen Gartenamt gegen Oberbürgermeister Wolfram Brück ein Ermittlungsverfahren einleiten soll.
  17786. 7.7.1988, Personaldezernent Udo Müller nimmt in der Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses des Stadtparlaments Stellung zur jüngsten Entwicklung in der Frankfurter Bestechungsaffäre. Er weist jeglichen Verdacht gegenüber Oberbürgermeister Wolfram Brück zurück.
  17787. 11.5.1989, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Letzte Plenarzusammenkunft mit einem von der CDU geführten Magistrat. Heftige Debatte über die Nachricht von einem neuen Fall in der städtischen Bestechungsaffäre.
  17788. 25.5.1966, Im Zusammenhang mit einem Bestechungsskandal im Bundesverteidigungsministerium wird auch in Frankfurt am Main eine Firma durchsucht.
  17789. 21.7.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Heftig debattiert wird über den Bestechungsskandal in der Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Wolfram Brück weist die Vorwürfe der Opposition zurück, er selbst sei darin verwickelt. Er müsse sich keine Versäumnisse vorhalten lassen, habe schon früh von Unregelmäßigkeiten und Schmiergeldzahlungen gewusst. Brück und die CDU sprechen von einer Verleumdungskampagne.
  17790. 1.11.1957, 100jähriges Geschäftsjubiläum der Firma Theodor Sackreuter, Silberwaren und Besteck, Steinweg 12.
  17791. 1.11.1987, 125jähriges Jubiläum der Firma Theodor Sackreuter, Spezialgeschäft für Bestecke und Silberschmiedewaren, Steinweg 12.
  17792. 19.9.1952–22.9.1952, Fachmesse „Uhren und Schmuck“ als Vierte Internationale Leistungsschau der Uhren-, Juwelen, Gold- und Silberwarenbranche mit ca. 230 Firmen auf dem Messegelände unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Sie gilt als die größte Uhrenmesse der Welt. Vertreten sind: 102 Uhrenfabrikanten, 49 Uhrengroßhandlungen, 33 Schmuck-, Gold- und Silberwaren-, Besteckfabriken, 19 Schmuck-, Gold- und Silberwarengroßhandlungen, 34 Firmen der Zulieferindustrie sowie die deutsche Fachpresse. In Verbindung mit dieser Messeveranstaltung finden der Deutsche Uhrmachertag 1952 mit seinen Fachsitzungen und Arbeitstagungen sowie die Verbandstagung des Bundesverbandes der Juweliere und Uhrmacher statt.
  17793. 13.10.1934, Mit Gastvorlesungen feiert das Forschungsinstitut für Kulturmorphologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität das 30jährigen Bestehen der von Prof. Leo Frobenius (1873-1938) gegründeten „Deutsch-Innerafrikanischen Forschungsexpedition“ (DIAFE).
  17794. 10.2.1934, Mit der Ernennung des Landesbischofs für die Evangelische Landeskirche Nassau-Hessen treten in der Landeskirche Frankfurt einschneidende Veränderungen ein. Das Frankfurter Kirchengebiet erhält den Namen „Propstei Frankfurt“. Die Stadtsynode bleibt erhalten. Der Landeskirchenrat dagegen wird nach nunmehr neunjährigem Bestehen heute aufgelöst.
  17795. 1.12.1933, 25jähriges Bestehen der Buchdruckerei J. Wolf, Bleichstraße.
  17796. 14.12.1932, Mit der Weihnachtsfeier für Altveteranen im Palmengarten feiert zugleich die Altveteranenhilfe ihr zehnjähriges Bestehen.
  17797. 5.7.1930–9.7.1930, Großes Schützenfest unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Stadtteil Höchst. Zugleich wird das 570jährige Bestehen des Schützenvereins Höchst, einer der ältesten Schützenvereine Deutschlands, gefeiert.
  17798. 5.4.1930, Gedenkfeier auf dem Sachsenhäuser Friedhof zu Ehren der verstorbenen und im Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Bezirksvereins Sachsenhausen, der in diesem Jahr sein 50jährigen Bestehen feiert.
  17799. 19.5.1922, 50jähriges Bestehen der Frankfurter Straßenbahn.
  17800. 1.1.1922, In der Silvesternacht bleibt die Polizeistunde unverändert auf 1.00 Uhr bestehen. Das neue Jahr wird reichlich angeschossen und angeknallt, allerdings friedlich, ohne Ausscheitungen und auch ohne wesentliche Unfälle.
  17801. 2.11.1921, 25jähriges Bestehen des Städtischen Schwimmbades, Allerheiligenstraße.
  17802. 31.8.1921, Auflösung des Brüder Post-Konservatoriums. Das Streichquartett der Brüder Post bleibt bestehen.
  17803. 3.2.1920, Nachdem sich die Kohlenbelieferung der Elektrizitätswerke wieder gebessert hat, werden für Industrie und Straßenbahn neue Erleichterungen gewährt. Die Zeit, in der die industriellen und gewerblichen Betriebe Kraftstrom aus dem Kabelnetz entnehmen dürfen, wird auf vier Stunden von 8.00 bis 12.00 Uhr vormittags – bisher von 9.00 bis 12.00 Uhr – verlängert. Ferner wird ab heute an allen Werktagen die Straßenbahn von 14.00 bis 16.30 Uhr in Betrieb gehalten. Früh bleibt der seitherige Straßenbahnbetrieb unverändert bestehen.
  17804. 1.1.1912, Die Rettungswache Burgstraße ist ab heute geschlossen. Die Wachen Münzgasse und Mühlgasse bleiben unter Leitung der Vereinigten Samariter- und Rettungsgesellschaft wie seither bestehen.
  17805. 25.1.1910, Die Neu-Demokratische Vereinigung hält ihre erste Generalversammlung seit ihrem Bestehen ab.
  17806. 11.5.2000, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der stellvertretende Bürgermeister von Lyon, André Maréchal, spricht anlässlich der bevorstehenden Feierlichkeiten zum vierzigjährigen Bestehen der Städtepartnerschaften. Die Städtefreundschaft mit Lyon, die älteste Frankfurts, besteht seit 1960. CDU und Grüne schieben sich in der Affäre um die angeblich verschwundenen Daten über die Folgen des Hoechst-Störfalls 1993 gegenseitig die politische Verantwortung zu. Des Weiteren kritisieren CDU und Grüne eine Anfrage der SPD-Fraktion zur bevorstehenden Islam-Konferenz am 19./20.05. d. J. im Römer.
  17807. 20.12.1937, Im „Rheingauer Hof“, dem Schauplatz erster Studentenbundveranstaltungen, findet zum ersten Mal seit dem Bestehen der studentischen NS-Kameradschaften die feierliche Aufnahme der erstsemestrigen NS-Kameradschaftsstudenten als Anwärter in den NS-Studentenbund statt.
  17808. 23.10.1938, Der Frankfurter Volkschor nimmt sein 40jähriges Bestehen zum Anlass im Saalbau Max Bruchs Oratorium „Das Lied von der Glocke“ aufzuführen.
  17809. 1.10.1946, Die Geschäfte des Postsparkassendienstes für den Bezirk Frankfurt gehen auf Forderungen des Oberpostdirektoriums München auf das Postsparkassenamt München über. Damit ist der gesamte Postsparkassendienst der amerikanischen Zone in München vereinigt. Eine Abwicklungsstelle für den Postsparkassendienst bleibt zunächst noch in Frankfurt am Main bestehen.
  17810. 15.12.1947, Akademische Feierstunde zum 50jährigen Bestehen des Goethe-Realgymnasiums im Ärztehaus.
  17811. 16.4.1948, 100jähriges Bestehen der Lokalbahnverbindung zwischen Frankfurt am Main und Offenbach/Main. Aus diesem Anlass bringt ein Jubiläumssonderzug Frankfurter Fahrgäste, darunter den Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und die Magistratsmitglieder, um 9.45 Uhr nach Offenbach/M., wo im städtischen Theater eine Gedenkfeier stattfindet.
  17812. 7.8.1948–8.8.1948, 80jähriges Bestehen des Gesangvereins „Sängerkranz“ in Niederrad.
  17813. 1.9.1948, Jubiläumsprogramm zum zweijährigen Bestehen der „Palette“.
  17814. 4.3.1949, 70jähriges Bestehen der „Neuen Börse“ an der Schillerstraße.
  17815. 19.10.1949, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb besucht die Firma Philipp Holzmann AG und gratuliert ihr im Namen des Magistrats der Stadt Frankfurt am Main zum 100jährigen Bestehen.
  17816. 22.10.1949, 90jähriges Bestehen des Arbeitsunterstützungsvereins für Gärtner, Oberrad, im Bootshaus der Rudergesellschaft (RG) Oberrad.
  17817. 1.12.1949, Rekord-Stromverbrauch in Frankfurt am Main: Die Stadtwerke geben erstmalig seit ihrem Bestehen eine Millionen Kilowattstunden Strom pro Tag ab.
  17818. 1.4.1950, 55jähriges Bestehen der Firma Jacob Dies, Spezialfabrik für Gaststätteneinrichtungen und Kühlmöbel.
  17819. 1.4.1950, 50jähriges Bestehen des Schwimmsportclubs Sparta.
  17820. 29.8.1950, 250jähriges Bestehen der Bethlehemkirche in Ginnheim.
  17821. 2.9.1950, 75jähriges Bestehen der Mineralwasser- und Kohlensäure-Großhandlung Wilhelm Jansen, Oeder Weg.
  17822. 20.11.1950, 60jähriges Bestehen der Schreinerei Jean Abt, Ehrenmeister des Frankfurter Handwerks.
  17823. 5.3.1951, 75jähriges Bestehen des Turnvereins TV Niederrad.
  17824. 30.3.1951, Einjähriges Bestehen des Premieren-Kinos „Turmpalast“.
  17825. 1.4.1951, 125jähriges Bestehen der Rosen-Apotheke.
  17826. 7.4.1951, 40jähriges Bestehen des Frankfurter Versorgungshauses und Wiesenhüttenstifts in der Richard-Wagner-Straße.
  17827. 23.4.1951, 40jähriges Bestehen des Ferdinand-Blum-Institutes.
  17828. 1.5.1951, Einhundertjähriges Bestehen des Frankfurter Standesamtes.
  17829. 1.5.1951, 80jähriges Bestehen des Fachgeschäftes für Büro-Ausstattung Carl Klippel, Friedrich-Ebert-Straße 75.
  17830. 26.5.1951, 25jähriges Bestehen der Bornheimer Volksbank.
  17831. 12.6.1951, 125jähriges Bestehen der „Wochenkasse“, eine Gründung der Frankfurter Sparkasse von 1822.
  17832. 22.6.1951–24.6.1951, Jahrestagung anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Zentralverbandes des deutschen Sattler-, Tapezierer-, Polsterer- und Dekorateur-Handwerks“ samt Fachausstellung der Leistungen und Ausbildungsergebnisse der Meisterschule für das Tapezierhandwerk Frankfurt am Main und Oldenburg in der Paulskirche. Mit der Tagung wird das 25jährige Bestehen der Meisterschule für das Tapeziererhandwerk in Frankfurt am Main verbunden.
  17833. 6.11.1951, 50jähriges Bestehen der Frankfurter Aufbau-AG.
  17834. 18.11.1951, 110jähriges Bestehen des Frankfurter Tierschutzvereins.
  17835. 2.12.1951, Akademische Feier zum 30jährigen Bestehen der großen Frankfurter Karnevalsgesellschaft „Die Kameruner“ im Saal „Zur Waldlust“, Nied.
  17836. 10.1.1952, 50jähriges Bestehen der Aktiengesellschaft Hellerhof.
  17837. 18.7.1952, 25jähriges Bestehen der „Pädagogischen Akademie Frankfurt“.
  17838. 3.10.1952, Festakt zum 75jährigen Bestehen des Verbandes der Chemischen Industrie in der Paulskirche an der neben dem Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer, Bundesinnenminister Dr. Robert Lehr, Wirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard, Staatssekretär Professor Walter Hallstein, der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, auch Vertreter des diplomatischen Korps sowie führende Chemiker und Wirtschaftswissenschaftler aus dem In- und Ausland, die Nobelpreisträger Professor Werner Heisenberg und Professor Otto Hahn, teilnehmen.
  17839. 22.11.1952, Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen des Vereins Hirnverletzten-Heim Frankfurt in Bad Homburg.
  17840. 11.3.1953, 25jähriges Bestehen der evangelischen Friedenskirche in der Frankenallee.
  17841. 27.6.1953, 25jähriges Bestehen der Siedlungsbaugesellschaft „Nassauisches Heim“.
  17842. 4.9.1954, 75jähriges Bestehen und 70jähriges Fahnenjubiläum des Gesangvereins „Humor“ Bornheim.
  17843. 11.10.1954, 50jähriges Bestehen der Deutschherren-Mittelschule.
  17844. 11.11.1955, 60jähriges Bestehen des Pianohaus Wirth, Schillerstraße 30-40.
  17845. 9.5.1956, Festkonzert zum 75jährigen Bestehen der Dreikönigskirche.
  17846. 6.10.1956, Jubiläumsball zum 75jährigen Bestehen des Winkelmannschen Männerchores im Palmengarten.
  17847. 29.4.1957, Versammlung zum 10jährigen Bestehen des Bundes der Fliegergeschädigten, Evakuierten und Währungsgeschädigten im Handwerkersaal, Braubachstraße.
  17848. 11.5.1957, Feier zum 25jährigen Bestehen des Kleingärtnervereins „Am Marbachweg“ bei der Bockenheimer Turngemeinde, Marbachweg 28.
  17849. 3.11.1957, Jubiläumskonzert zum 50jährigen Bestehen des Gesangvereins Männerchor Frohsinn Preungesheim im Homburger Hof, Eckenheim.
  17850. 29.3.1958, Die Staatliche Ingenieurschule für Bau- und Vermessungswesen in Frankfurt am Main feiert in einem Festakt im Cantate-Saal ihr 50jähriges Bestehen.
  17851. 7.5.1958, Die Bundespost gibt zum 100jährigen Bestehen des Frankfurter Zoologischen Gartens eine Sonderbriefmarke heraus. Sie zeigt einen Löwen sowie Kopf und Halspartie einer Giraffe.
  17852. 16.5.1958, Feierstunde sozialdemokratischer Frauen im Stadtverordnetensitzungssaal zum Gedenken an das 50jährige Bestehen des Reichsvereinsgesetzes von 1908, das den Frauen ungehinderte politische Betätigung und Organisierung erlaubt.
  17853. 8.10.1961, Jubiläums-Festabend zum 50jährigen Bestehen der Martinuskirche in der Turnhalle Schwanheim.
  17854. 16.10.1961, 75jähriges Bestehen von Frankfurts Westhafen, der älteste der Frankfurter Häfen.
  17855. 25.3.1976–1.4.1976, Ausstellung „Ein Stück Amerika“ im US-Handelszentrum, Bockenheimer Landstraße 2-4. Die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den USA bestehen seit 200 Jahren.
  17856. 14.5.1976–15.5.1976, Besuch des US-Vizepräsidenten Nelson Rockefeller in der Mainstadt. In der Nähe der Paulskirche wird eine Bombenattrappe gefunden. Gemeinsam mit Bundespräsident Walter Scheel, Bundestagspräsidentin Annemarie Renger und Bundeskanzler Helmut Schmidt wohnt Rockefeller am 15.05. einer Festveranstaltung in der Paulskirche zum 200jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten bei.
  17857. 23.5.1976, Gottesdienst zum 25jährigen Bestehen der Südkirche der Deutschen evangelisch-reformierten Gemeinde.
  17858. 11.6.1976, Das Künstlersyndikat Frankfurt feiert im Haus Wiesenau 2 sein einjähriges Bestehen.
  17859. 11.9.1976, Ihr 25jähriges Bestehen feiert die Gemeinnützige Gesellschaft für Wohnheime und Arbeiterwohnungen mbH im Bürgerhaus Nordweststadt.
  17860. 22.10.1976, Jubiläumsball zum 75jährigen Bestehen der Carl-Schurz-Schule im Zoo-Gesellschaftshaus.
  17861. 13.11.1976–14.11.1976, Jubiläumsausstellung zum 75jährigen Bestehen des Kanarienvogel-Zucht- und Schutzvereins „Edelroller“ in der Turnhalle Niederrad.
  17862. 11.12.1976, Jubiläumsball zum 50jährigen Bestehen der Leichtathletikabteilung des FSV Frankfurt im Rathauskasino.
  17863. 7.5.1977, Die Pfarrgemeinde St. Antonius im Westend feiert ihr 60jähriges Bestehen mit einem Hochamt und einem Fest.
  17864. 10.8.1977, In der Schwurgerichtsverhandlung gegen den 43jährigen Walter Grün erklärt der Vorsitzende, dass mit einer Verurteilung Grüns wegen Mordes an einer Prostituierten kaum noch zu rechnen sei. Die Beweise reichen nicht aus. Die Anklage wegen Sexualdelikten bleibt bestehen.
  17865. 1.9.1977–17.9.1977, Jubiläums-Festival zum 25jährigen Bestehen des Jazzkellers.
  17866. 17.9.1977, Mit einem bunten Abend feiert der Bürgerverein Heddernheim im Klubhaus Heddernheim am Wenzelweg sein 100jähriges Bestehen.
  17867. 3.10.1977, Der „Verein Hirnverletztenheim Frankfurt“ feiert in Bad Homburg sein 50jähriges Bestehen.
  17868. 13.2.1978, Anlässlich ihres 30jährigen Bestehen feiern die Frankfurter „Swingstars“ im „jazzlife“, Kleine Rittergasse.
  17869. 13.3.1978, Israel-Tag des Jugendzentrums der Jüdischen Gemeinde Frankfurt auf dem Römerberg zum 30jährigen Bestehen des Staates Israel.
  17870. 8.4.1978, Veranstaltung der „Israel-Hilfe“ im Palmengarten zum „Israel-Tag“, dem 30jährigen Bestehen des Staates Israel.
  17871. 10.6.1978–11.6.1978, Tage der offenen Tür der Main-Gaswerke AG anlässlich der Feiern zum 150jährigen Bestehen der Gasversorgung in der Mainstadt.
  17872. 4.12.1979, Abschluss der Feierlichkeit zum 75jährigen Bestehen der Städtischen Musikbibliothek im Kaisersaal des Römers mit einem Konzert des Assmann-Quartetts Frankfurt.
  17873. 8.12.1979, Jubiläumsball im Frankfurter Hof zum 25jährigen Bestehen der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft.
  17874. 21.2.1981–14.3.1981, Zum ersten Mal seit Bestehen des Freundschaftsvertrages zwischen den Städten Kairo und Frankfurt am Main stellt ein Künstler aus der ägyptischen Hauptstadt in der Paulskirche aus: Abdel Wahab Morsi.
  17875. 30.10.1981–1.11.1981, Schopenhauer-Jubiläumstagung zum 70jährigen Bestehen der Schopenhauer-Gesellschaft und zum 60. Jahrestag des Schopenhauer-Archivs mit einem städtischen Empfang in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  17876. 16.4.1983, Feier zum 80jährigen Bestehen der Guttempler Frankfurts und Hessens im Dominikanerkloster.
  17877. 14.5.1983, Feierstunde zum 10jährigen Bestehen des Zentrums der Anästhesiologie und Wiederbelebung sowie der Abteilung für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  17878. 2.6.1983–5.6.1983, Sein 125jähriges Bestehen feiert der Gesangverein Concordia Sossenheim.
  17879. 4.6.1983, Jubiläumsball der Schillerschule in der Jahrhunderthalle Hoechst zum 75jährigen Bestehen.
  17880. 25.6.1983, Feier zum 20jährigen Bestehen des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses.
  17881. 8.8.1983, 125jähriges Bestehen des Zoologischen Gartens.
  17882. 29.11.1983, Sonderkonzert zum 175jährigen Bestehen der Frankfurter Museums-Gesellschaft e. V. in der Alten Oper.
  17883. 8.5.1984–9.5.1984, Tagung der Fachgruppe Presse-, Rundfunk- und Filmarchivare im Verein Deutscher Archivare (VDA) in der Alten Oper anlässlich ihres 25jährigen Bestehen.
  17884. 1.6.1984–4.6.1984, Jubiläumsfeierlichkeiten zum 60jährigen Bestehen der Freiwillige Feuerwehr Bonames.
  17885. 7.6.1984–29.7.1984, Ausstellung zum 25jährigen Bestehen der Verbraucherzentrale Hessen e. V. in der Galerie, Terminal B, auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  17886. 5.6.1985, Zum 10jährigen Bestehen des Mutter-Kind-Heimes in der Preungesheimer Frauenhaftanstalt erinnert die ehemalige Anstaltsleiterin Dr. Helga Einsele in einer Feierstunde an das Gebot des humanen Strafvollzugs.
  17887. 20.8.1985, 125jähriges Bestehen der Turn- und Sportgemeinschaft Fechenheim 1860.
  17888. 15.1.1986–26.1.1986, Der Verein „Saz-Rock“ zur Förderung des deutsch-türkischen Kulturaustausches, feiert in den Räumen der Brotfabrik sein 5jähriges Bestehen.
  17889. 25.1.1986, Dem FDP-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag und Ehrenvorsitzende der hessischen FDP, Wolfgang Mischnick, wird die neue, von der FDP gestiftete Paulskirchen-Medaille in Silber während eines Festaktes zum vierzigjährigen Bestehen der hessischen FDP in der Paulskirche vom Landesvorsitzenden Wolfgang Gerhardt verliehen.
  17890. 5.9.1986, Oberbürgermeister Wolfram Brück informiert die Presse über sein gestriges Gespräch mit dem Darmstädter Regierungspräsidenten, die geplante Stilllegung des Straßenbahnbetriebes in der Frankfurter Innenstadt betreffend. Die unterschiedlichen Positionen bleiben bestehen. Brück geht davon aus, dass die diesbezüglichen Anträge der Stadtwerke aus „fachlichen und rechtlichen Gründen“ genehmigt werden müssen.
  17891. 10.9.1986, Gala der Wizo Deutschland, Gruppe Frankfurt, in der Alten Oper zum 20jährigen Bestehen des Theodor-Heuss-Müttergenesungsheims in Herzlia bei Tel Aviv.
  17892. 31.1.1989, Nach fast 60jährigem Bestehen schließt der „Tante-Emma-Laden“ von Manfred und Rosa Alt in Alt-Bornheim seine Pforten für immer.
  17893. 15.11.1990, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Neuorganisation der Städtischen Bühnen und über das einjährige Bestehen des Frankfurter Amtes für multikulturelle Angelegenheiten. Der ehemalige CDU-Stadtverordneten und langjährige Stadtkämmerer Ernst Gerhardt wird als „Stadtältester“ geehrt.
  17894. 3.3.1992, Seit heute sind die Ladengeschäfte der traditionsreichen Buchhandlung Helmut Kohl am Roßmarkt, am Oeder Weg und am Holzgraben geschlossen. Als Grund der Schließung wird die vor zwei Jahren eröffnete Filiale des Münchner Großbuchhändlers Hugendubel im Steinweg genannt, der 1991 zu Umsatzeinbußen von bis zu 20 Prozent geführt habe. Bestehen bleibt die Fachbuchhandlung Michael Kohl am Roßmarkt 10.
  17895. 12.8.1992, 20jähriges Bestehen des Frankfurter Flohmarktes.
  17896. 30.8.1994, Zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen führt die Junge Deutsche Philharmonie „Surrogate Cities“ von und mit Heiner Goebbels in der Alten Oper auf.
  17897. 31.12.1994, Schlusspunkt der 1200-Jahr-Feier: Auf dem Opernplatz findet eine Live-Satelliten-Fernsehsendung mit der alten japanischen Hauptstadt Kyoto statt, die in diesem Jahr ebenfalls ihr 1200jähriges Bestehen festlich gewürdigt hat.
  17898. 16.9.1995, Nach 25jährigem Bestehen am Eschenheimer Turm schließt die Boutique „Klamotte“ ihre Pforte.
  17899. 14.6.1996–15.7.1996, Höchster Schlossfest mit einem Doppeljubiläum: Das Volksfest findet unter dem Motto „Höchster feiern Feste“ zum 40. Mal statt und die Porzellanmanufaktur feiert ihr 250jährigen Bestehen.
  17900. 27.9.1997–11.10.1997, Jubiläumsverkauf anlässlich des 100jährigen Bestehen der Firma Pletzsch & Sohn KG, Uhren-Schmuck, Zeil 95.
  17901. 20.2.1998, Oberbürgermeisterin Petra Roth erinnert ihre Magistratskollegen bei der Jubiläumssitzung an das 130jährige Bestehen des Magistrats. Am 27.02.1868 trat der Frankfurter Magistrat erstmals zusammen.
  17902. 11.7.1998, Das Frankfurter Folklore-Tanzensemble „Slawia“ feiert im Bürgerhaus Sprendlingen sein 30jähriges Bestehen.
  17903. 3.9.1998, Revue „Israel feiert Jubiläum“ zum 50jährigen Bestehen des Staates Israel in der Oper Frankfurt.
  17904. 3.12.1999–5.12.1999, Mit dem 11. Forum für Kinder- und Jugendtheater in der Schützenstraße feiert das deutsche Kinder- und Jugendtheaterzentrum mit Sitz in Frankfurt am Main zugleich sein zehnjähriges Bestehen. Internationaler Schwerpunkt ist das israelische Kindertheater.
  17905. 22.3.2001–3.4.2001, Ausstellung zum 125jährigen Bestehen des Frankfurter Katasteramtes in der Paulskirche. Nach Verordnung der königlich-preußischen Regierung zu Wiesbaden für das damalige Herzogtum Nassau am 16.12.1875 betr. die Katasterverwaltung, entstand auch das hiesige Katasteramt.
  17906. 22.9.2001–23.9.2001, Frankfurter Verdi-Chortage in der Alten Oper anlässlich des 100. Todestages Giuseppe Verdis, veranstaltet vom Polizeichor Frankfurt am Main, der in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen feiert.
  17907. 23.6.2002, Die Bornheimer feiern das 125jährige Jubiläum der Eingemeindung Bornheims und das 175jährige Bestehen des „Hohen Brunnens“ – Wahrzeichen des „lustigen Dorfs“.
  17908. 11.10.2003, Mit einem Forum in der St. Paulus-Gemeinde am Römerberg zum Thema „Welche Vergangenheit braucht Russland?“ verabschiedet sich das Ost/Westeuropäische Kulturzentrum „Palais Jalta“ aus „freiem Entschluss“ nach vierzehnjährigem Bestehen.
  17909. 27.3.2004, Rechtzeitig zum 25jährigen Bestehen der Kindertagesstätte „Wartburg“ der evangelischen Gemeinde Unterliederbach werden die renovierten Räume des ehemaligen Gemeindehauses bezogen.
  17910. 15.9.2005, Die Frankfurter CDU feiert ihr sechzigjähriges Bestehen.
  17911. 29.11.2005, Offizielle Vorstellung der Festschrift „vielfältig verbunden“ zum 20jährigen Bestehen der Aids-Hilfe Frankfurt. Sie wird am Welt-Aids-Tag vor dem Festakt in der Paulskirche verteilt.
  17912. 6.5.2006, Der Vereinsring Sachsenhausen feiert das 75jährige Bestehen des Goetheturms und die 25. Auflage des Goetheturnfestes.
  17913. 7.10.2006, Mit einem Symposium feiert die Psychosomatische Klinik am Heilig Geist-Hospital ihr zehnjähriges Bestehen.
  17914. 18.1.2008, Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich des 150jährigen Bestehen des Zoologischen Gartens – mit Neujahrsführungen zum Jubiläumsauftakt.
  17915. 19.5.2009, 100jähriges Jubiläum der Eröffnung der Festhalle der Frankfurter Messe in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. Mit einem „Tag der offenen Tür“ am 28. Juni 2009 feiert die Festhalle ihr einhundertjähriges Bestehen.
  17916. 28.6.2009, Mit einem „Tag der offenen Tür“ feiert die Festhalle ihr 100jähriges Bestehen (Eröffnung am 19. Mai 1909).
  17917. 28.6.2009, Mit einem Sommerfest auf dem Friedberger Platz feiert das Frauengesundheitszentrum für Frauen und Familien sein 30jähriges Bestehen.
  17918. 29.4.2010, 25jähriges Bestehen des ersten Saturn-Hansa-Marktes in Frankfurt am Main.
  17919. 12.9.2010, Eröffnung der Ausstellung zum 110jährigen Bestehen des Bezirksvereins Niederrad im Heimatmuseum des Stadtteils Niederrad – der Verein war am 21. August 1900 gegründet worden.
  17920. 27.1.2011, Zehnjähriges Bestehen der Schülerhilfen in den Stadtteilen Niederrad und Bockenheim.
  17921. 27.1.2011, 25jähriges Bestehen der Schülerhilfe im Stadtteil Höchst.
  17922. 13.8.2011, 20jähriges Bestehen der integrativen Gesamtschule IGS Nordend.
  17923. 15.1.2012, Ihr 25jähriges Bestehen feiert die Frankfurter Malakademie mit einem Tag der offenen Tür im Ostend, Zobelstraße.
  17924. 4.5.2012, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens der Louise-von-Rothschild-Schule im Nordend – genauer: das einhundertjährige Bestehen der Weidenbornschule. Aus dieser Lerneinrichtung und der Bornheimer Realschule ging die Louise-von-Rothschild-Schule hervor.
  17925. 21.10.2012, 25jähriges Bestehen der Kleinkunstbühne „Neue Theater Höchst“ – gefeiert wird mit einer großen Geburtstagsshow.
  17926. 1.12.2012, Zum 50jährigen Bestehen des „Club Voltaire“ „Internationale Konferenz zu Fragen der Demokratie und Aufklärung“ im Haus Gallus.
  17927. 1.4.2013, 40jähriges Bestehen des Fußballklubs Fortuna Frankfurt im Stadtteil Sachsenhausen.
  17928. 28.5.2013, Festgottesdienst zum 100jährigen Bestehen des Nellinistifts als Heim für unverheiratete betagte Frauen im Nordend – heute leben hier Diakonissen.
  17929. 12.7.2013–11.8.2013, Ausstellung „Fake“ in der Galerie „Eulengasse“ im Stadtteil Bornheim, getragen vom Verein Eulengasse, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert.
  17930. 23.8.2013–24.8.2013, Vor 150 Jahren fanden erste städtische Pferderennen statt. Die Arena war damals der Roßmarkt. Zugleich wurde damals der Rheinische Rennverein gegründet, der Vorläufer des Frankfurter Renn-Klubs, der am 23. August d. J. sein 150jähriges Bestehen feiert.
  17931. 18.10.2013, Die Goethe-Universität läutet ihr Jubiläumsjahr ein: 2014 wird sie einhundert Jahre alt. Zuerst gefeiert wird das 99jährige Bestehen im Casino auf dem Campus Westend.
  17932. 9.11.2013, 25jähriges Bestehen des Jüdischen Museums Frankfurt – am 09. November 1988 vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) offiziell eröffnet.
  17933. 15.3.2014, 100jähriges Bestehen von „Wackers Kaffee“.
  17934. 8.5.2014, 30jähriges Bestehen des Frankfurter Verkehrsmuseums im Stadtteil Schwanheim.
  17935. 28.7.2015, 150jähriges Bestehen des Frankfurter Rudervereins – gegründet am 28. Juli 1865 von vierzehn Frankfurter Bürgern, überwiegend Kaufleuten.
  17936. 1.9.2015, 30jähriges Bestehen der Romanfabrik.
  17937. 24.11.2015, Zehnjähriges Bestehen der Stiftung der Polytechnischen Gesellschaft.
  17938. 6.1.2016, Einjähriges Bestehen des Kleiderladens „Kreuz & Quer“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Stadtteil Griesheim.
  17939. 19.5.2016, 25jähriges Bestehen des Ferdinand Pinto- Friseursalons im Nordend.
  17940. 13.1.1937–17.1.1937, Eine chilenische Studienkommission, bestehend aus 40 Professoren und Studierenden, besucht auf Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Werberates der Deutschen Wirtschaft während ihr Studienreise durch Deutschland die Mainstadt.
  17941. 22.1.1936, Das soeben neu gebildete „Frankfurter Streichquartett“, bestehend aus Mitgliedern des Städtischen Opernhaus- und Museumsorchesters, stellt sich im Volksbildungsheim erstmals der Öffentlichkeit vor.
  17942. 30.11.1931, Vor dem Erweiterten Schöffengericht wird eine Falschmünzerbande, bestehend aus neun Männern und zwei Frauen, aus dem Kleinen Hirschgraben 6, zu einigen Wochen Gefängnis bis zu fünf Jahren Zuchthaus sowie Ehrverlust verurteilt.
  17943. 16.7.1929, Eine bulgarische Studiengesellschaft, bestehend aus Universitätsprofessoren und Ingenieuren, besucht die Mainstadt.
  17944. 10.1.1929, Die englische Tennis-Nationalmannschaft für die Ping-Pong-Weltmeisterschaft in Budapest besucht auf dem Weg nach Ungarn die Mainstadt und tritt im Hotel „Frankfurter Hof“ im Rahmen eines internationalen Tischtennis-Turniers gegen eine süddeutsche Auswahl, bestehend aus Frankfurter, Wiesbadener und Homburger Spielern an. An dem internationalen Tischtennis-Turnier nimmt auch die Nationalmannschaft aus Wales teil. Die Länderkämpfe enden mit hohen Siegen der Gäste.
  17945. 10.2.1925, Gründung des Frankfurter Kulturkartells der modernen Arbeiterbewegung, bestehend aus: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Allgemeine Deutscher Gewerkschaftsbund (ADGB), Allgemeine Freie Angestelltenbund (AFA), Jungsozialisten usw. Vorsitz: Conrad Broßwitz (1881-11.03.1945 KZ Dachau), seit 1919 hauptamtlicher Parteisekretär des SPD-Ortsvereins in der Mainstadt, Mitglied der Deputation für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde, Leiter der Pressekommission.
  17946. 7.11.1918, Wahl von Soldatenräten, bestehend aus SPD, Fortschrittliche Volkspartei (FVP) und USPD.
  17947. 15.5.1903, Einigung zwischen dem Verband der Arbeitgeber im Schreinergewerbe und ähnlichen Betrieben und dem deutschen Holzarbeiter-Verband, Filiale Frankfurt am Main, betr. Geschäftsordnung zur Verhütung von Streitigkeiten im Schreinergewerbe: Bildung einer Schlichtungskommission, bestehend aus drei Mitgliedern des Arbeitgeber-Verbandes und drei Mitgliedern des Holzarbeiter-Verbandes sowie Stellvertretern in gleicher Zahl.
  17948. 21.9.1941, Gedenkfeier der „Deutschen Volksgesundheitsbewegung“ in Frankfurt am Main, bestehend aus dem Biochemischen Verein, dem Naturheilverein Priesnitz, dem Kneippverein und dem Verein für Homöopathie, anlässlich des 400. Todestages des Arztes, Astrologen, Alchemisten, Mystikers und Philosophen Paracelsus (Theophrast Bombast von Hohenheim) (1493-1541), einem Vorkämpfer der Naturheilkunde.
  17949. 3.7.1946, Errichtung einer Landespolizeischule für Groß-Hessen in der früheren Villa Mumm. Die Schule steht unter der Leitung eines Kuratoriums, bestehend aus den Polizeipräsidenten von Frankfurt am Main, Kassel, Hanau und Darmstadt.
  17950. 25.4.1955–8.5.1955, Frankfurter Jugendschutzwochen unter dem Motto „Habt Vertrauen, Hoffnung und Mut“, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft für die Frankfurter Jugendschutzwochen bestehend aus: Jugendamt, Fürsorgeamt, Schulamt, Stadtgesundheitsamt, Frankfurter Jugendring, Arbeitsamt, Deutschen Angestelltengewerkschaft (DAG), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), evangelische Kirche Frankfurt, katholische Pfarrgemeinden Frankfurt, hessische Landesstelle gegen die Suchtgefahren, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer (IHK), Polizeiverwaltung, Staatliches Gewerbeaufsichtsamt, Stadtelternausschuss. Eröffnet im großen Saal des Volksbildungsheimes von Stadtrat Dr. Rudolf Prestel, Dezernent des Jugendamtes, stehen zwei Wochen lang insgesamt 250 Vorträge, Diskussionen und round-table-Gespräche über die Probleme der Jugend auf dem Programm.
  17951. 11.11.1974, Tagung eines Krisenstabes in der Ziehenschule, bestehend aus Lehrern, Vertreter des Gesundheitsamtes und der Johann Wolfgang Goethe-Universität, nachdem am 07.11. bei einer Schülerin dieses Gymnasiums ein weiterer – inzwischen der 24. – Fall von Tuberkulose aufgetreten ist.
  17952. 22.3.2001, Bürgermeister Achim Vandreike schlägt eine „Römerkoalition der Vernunft“, bestehend aus CDU, SPD, Grünen und FDP, vor.
  17953. 25.4.2001, Die Grünen schlagen die Bildung einer „Allianz für Frankfurt“ vor, bestehend aus CDU, SPD und Grünen.
  17954. 20.7.1936, Die Frankfurter Gestapo bezieht eigene Diensträume im Gebäude Bürgerstraße (heute: Wilhelm-Leuschner-Straße], womit die seit 1934 bestehende verwaltungsmäßige Trennung vom Polizeipräsidium auch äußerlich vollzogen wird.
  17955. 1.1.1922, Die seit 1906 bestehende „Frankfurter Hausbesitzer-Zeitung“ stellt infolge gestiegener Herstellungskosten zum 01.01. ihr Erscheinen ein.
  17956. 1.9.1918, Das seit vier Jahren bestehende Lazarett der Loge Carl, Oberlindau, wird, da das Haus verkauft wird, geschlossen.
  17957. 1.4.1912, Ab heute ist die für den Stadtkreis Frankfurt am Main und den Kreis Höchst bestehende Kreiskasse in Frankfurt in zwei Kassen zerlegt, welche die Bezeichnung I und II führen.
  17958. 14.2.1946, Die amerikanische Präsidenten-Gattin, Frau Eleanor Roosevelt, besucht das seit 1945 bestehende DP (Displaced Persons, ehemalige Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge)-Lager in Zeilsheim und unterrichtet sich über die Lage der zwangsverschleppten Menschen.
  17959. 4.3.1950, Auf dem Rhein-Main-Flughafen trifft gegen 13.30 Uhr mit einem Zweideckerklipper der „Pan American World Airways“ die erste aus 30 Personen bestehende amerikanische Touristengruppe dieses Jahres ein. Durchweg handelt es sich um Deutschamerikaner, die ihre Verwandten besuchen.
  17960. 6.6.1950, Das letzte und größte noch in der Sowjetunion bestehende Privatunternehmen, die Leo-Werke GmbH, verlegt seinen Sitz von Dresden nach Frankfurt am Main.
  17961. 21.10.1958, Der inzwischen seit zehn Jahre bestehende Studentische Schnelldienst an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vermittelt seinen 75.000. Auftrag.
  17962. 7.7.1970, Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) empfängt eine aus 20 Personen bestehende Delegation von jungen Politikern und Journalisten aus dem Libanon im Römer. Als Gäste der hessischen Jungen Union, die erste politische Jugendorganisation der Bundesrepublik Deutschland, die offiziell Kontakt mit dem Libanon aufnimmt, weilen sie mehrere Tage in Hessen.
  17963. 5.8.1970, Im Zoologischen Garten wird die Freianlage für Menschenaffen eingeweiht. Der Wassergraben ist verschwunden. An seine Stelle rückt eine aus 24 Scheiben bestehende Umzäunung aus Zweifach-Verbund-Sicherheitsglas, 3,50 Meter hoch und 38 Millimeter dick.
  17964. 1.10.1900, Eröffnung des neuen Postamts in Sachsenhausen, Schweizer Straße, unter der Bezeichnung „Frankfurt (Main)-Sachsenhausen 2“. Das bestehende Postamt in Sachsenhausen führt vom 1. Oktober ab die amtliche Bezeichnung „Frankfurt (Main)-Sachsenhausen 1“.
  17965. 23.1.1989, Der Fischer Taschenbuchverlag und das Kulturforum der Sozialdemokratie eröffnen eine aus insgesamt acht Historik-Vorlesungen bestehende Vortragsreihe unter dem Titel „Der historische Ort des Nationalsozialismus“ im Philanthropin und im Rittersaal des Deutschordenshauses. Erster Referent ist der Freiburger Historiker Professor Heinrich-August Winkler. Am 30.01. folgt Professor Raul Hilberg, am 13.02. Professor Dan Diner, am 22.02. Professor Lutz Niethammer, am 27.02. Professor Dirk Blasius, am 06.03. Professor Wolfgang Schieder, am 13.03. Professor Saul Friedländer und am 20.03. Professor Hans Mommsen.
  17966. 20.12.1995, Die seit 1993 bestehende Alois Ammerschläger-Stiftung wird während eines Festaktes im Kaisersaal des Römers in das Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen eingetragen. Alois Ammerschläger (1913-1995) setzt unter den Augen von Oberbürgermeisterin Petra Roth seine Unterschrift.
  17967. 5.6.1998, Städtischer Empfang im Römer anlässlich des 120jährigen Jubiläums des „Vereins für Briefmarkenkunde Frankfurts“ – der älteste durchgehend Bestehende in Deutschland.
  17968. 18.2.2009, Der Flughafenbetreiber Fraport Frankfurt lässt das seit Mai 2008 bestehende Hüttendorf im Kelsterbacher Wald räumen.
  17969. 28.2.2013, Rund 300 Demonstranten ziehen am Abend vom Uhrtürmchen im Stadtteil Bornheim an das noch bestehende Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) im Westend und fordern bezahlbaren Wohnraum.
  17970. 31.12.1933, Die von der Südwestdeutschen Filmbühne GmbH, die das Schumann-Theater seit dem 16.10. d. J. betreibt, zum 31.12. ausgesprochenen Kündigungen ihres aus etwa 90 Personen bestehenden Personals können mit städtischer Hilfe zurückgenommen werden.
  17971. 10.11.1920, Offizielle Gründung des bisher nur als Provisorium bestehenden Ortsausschusses des „Deutschen Gewerkschaftsbundes“.
  17972. 15.9.1903, 25jähriges Jubiläum der „Neuen Theater-Aktien-Gesellschaft“ im heute nicht mehr bestehenden Theater auf dem Theaterplatz.
  17973. 3.9.1941, Als Geschenk des Gaues Hessen-Nassau der NSDAP zum 50. Geburtstag von Reichsminister Fritz Todt (am 04.09.), Generalinspektor für das Straßenwesen und ab 1940 Reichsminister für Bewaffnung und Munition, gründet Gauleiter Jakob Sprenger ein „Haus der Technik“ zur Koordinierung sämtlicher im Gau Hessen-Nassau bestehenden technischen Vereinigungen.
  17974. 14.11.1948, Großkundgebung des Ortsverbandes der SPD Groß-Frankfurt über die bestehenden wirtschaftlichen Probleme, im Zirkus Althoff mit 4000 Teilnehmern sowie in Anwesenheit des Direktors der Zweizonenverwaltung für Wirtschaft, Professor Ludwig Erhard, und des Wirtschaftsministers von Nordrhein-Westfalen, Professor Erik Nölting.
  17975. 30.4.1950, Die in Hessen bestehenden Gruppen der Ost- und Westpreußen treten zur Umbildung des „Verbandes der Ost- und Westpreußen in Hessen“ zusammen und bestimmen Frankfurt am Main zu ihrem vorläufigen Sitz.
  17976. 10.11.1954, Eröffnung des dritten in Frankfurt am Main bestehenden „Heimes der offenen Tür“ in Griesheim, neben den Heimen in der Rheingauallee und in Bonames.
  17977. 24.2.1966, Zu Zwischenfällen kommt es bei einer von sechs politischen Studentengruppen veranstalteten Demonstration gegen die amerikanische Vietnampolitik und gegen deren Unterstützung durch die Bundesrepublik Deutschland. Eine aus Angehörigen des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) sowie der Jungen Union bestehenden Gruppe startet auf dem Opernplatz, wo sich Angehörige der sechs Studentengruppen zu einem Demonstrationszug durch die Innenstadt zur Paulskirche versammelt, eine Gegendemonstration, die mit einem Handgemenge um Plakate endet. Ein paar hundert Demonstranten ziehen danach von der Alten Oper zum Paulsplatz.
  17978. 8.5.1970, Demonstration des Sozialdemokratischen Hochschulbundes (SHB), des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der aus Ausländern bestehenden Studentenvereinigung „Trikont“ gegen die amerikanische Südostasienpolitik durch die Innenstadt.
  17979. 9.5.1970, Demonstration des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), von Betriebsgruppen, des Schülerzentalrates und der aus Ausländern bestehenden Studentenvereinigung „Trikont“ gegen die amerikanische Südostasienpolitik durch die Innenstadt.
  17980. 11.3.1976, Ein Teil des seit 1953 bestehenden Wohnwagenlagers in Bonames wird, nach Einweisung der Bewohner in andere Unterkünfte, von der Feuerwehr niedergebrannt.
  17981. 5.2.1977, Demonstration mehrerer tausend Bürger in der Innenstadt gegen den seit fünf Jahren bestehenden „Radikalenerlass“.
  17982. 7.7.1978, Eröffnung der seit 1976 bestehenden Caritas-Zentralstation Nordend im ehemaligen Kinderkrankenhaus in der Böttgerstraße 22.
  17983. 30.9.1980, Offizielle Eröffnung der seit dem 22.09. d. J. bestehenden städtischen „Zentralstelle für die Betreuung der Asylbewerber“ durch den zuständigen Stadtrat, Sozialdezernent Karl-Heinz Trageser.
  17984. 18.5.1988, Der größte Teleskop-Kran Deutschlands hievt den aus rund 7.400 Rohrstücken bestehenden Kondensator in den Kraftwerksblock 2 des Heizkraftwerkes West, Gutleutstraße.
  17985. 16.12.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück übergibt die neue Tourist-Information am Römerberg ihrer Bestimmung. Für Frankfurt-Touristen gibt es auf dem Römerberg ab heute eine Zimmervermittlung und die Möglichkeit, Stadtrundfahrten zu buchen. Das städtische Verkehrsamt hat zusätzlich zu den bestehenden Stellen am Hauptbahnhof, an der Hauptwache und am Rhein-Main-Flughafen auch einen Stützpunkt am Römer.
  17986. 2.2.1989, Verleihung des Forschungspreises der seit 1986 bestehenden Josef-Popper-Stiftung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  17987. 28.3.1992, Der hessische Minister für Landesentwicklung, Jörg Jordan (SPD), lehnt eine zivile Nutzung des amerikanischen Militärflugplatzes Wiesbaden-Erbenheim zur Entlastung des Rhein-Main-Flughafens ab. Der Frankfurter Flughafen dürfe nur innerhalb seiner bestehenden Grenzen erweitert werden.
  17988. 13.11.1993, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der ältesten bestehenden Handelsschule, die Rackowschule, im großen Saal der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.
  17989. 30.9.1993, Die Stadt Frankfurt will den mit der Bürgerstiftung bestehenden Mietvertrag über das Holzhausenschlößchen bis ins Jahr 2009 verlängern. Damit ist der Weg frei für die 2,5 Millionen DM teure Renovierung, die über Spenden finanziert werden soll.
  17990. 28.10.1995, Offizielles Eröffnungsfest der seit April d. J. bestehenden Internationalen Kindertagesstätte im Zentrum am Bügel, Ben-Gurion-Ring.
  17991. 10.4.2010, Gründung des Frankfurter Kreisverbands der seit 2006 bestehenden Piratenpartei Deutschland im Haus Gutleut.
  17992. 13.12.2010, Bei einer Versammlung stimmt die Mehrheit der Mitglieder für die Auflösung der seit 60 Jahren bestehenden Interessengemeinschaft Handel und Handwerk in Höchst (IHH).
  17993. 23.11.2012, Letztmalige Öffnung des seit 30 Jahren bestehenden „Imbiss Pilz“ im Nordend.
  17994. 31.12.2013, Schließung des seit 1982 bestehenden Handarbeitsladens „Handarbeitsecke“ im Stadtteil Heddernheim.
  17995. 18.9.2015, Feierliche Eröffnung des neu gestalteten Sigmund-Freud-Instituts, jetzt ein Teil des aus fünf Instituten bestehenden Zentrums für Psychoanalyse.
  17996. 13.10.2015, Zum ersten Mal nehmen Kitakinder am seit 2008 bestehenden Gesangsprojekt „Primacanta – Jedem Kind eine Stimme“ der Crespo-Foundation und der Hochschule für Kunst und Darstellende Kunst Frankfurt am Main am Römer teil.
  17997. 12.11.2015, Ausbau der Kooperation der seit 25 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen der Goethe-Universität und der University of Pennsylvania („Penn“): Dazu unterzeichnet die Präsidentin der hiesigen Universität, Birgitta Wolff, in Pennsylvania einen „Letter of Intent“.
  17998. 2.12.2016, Letzter Öffnungstag des seit 1981 bestehenden Naturkostladens Grünkern im Stadtteil Sachsenhausen.
  17999. 22.10.1976, Erstmals in der Geschichte der bundesrepublikanischen Universitäten wird an der Johann Wolfgang Goethe-Universität vom Studentenparlament ein ausschließlich aus Frauen bestehender Allgemeiner Studentenausschuss gewählt.
  18000. 19.7.1950, Zusammenschluss der Organisationen der Juden in Deutschland in Frankfurt am Main zu einer Gesamtvertretung unter dem Namen „Zentralrat der Juden in Deutschland“. Der „Zentralrat“ wird durch ein aus vier Personen bestehendes Direktorium und einen aus fünfzehn Delegierten gebildeten Rat repräsentiert. Sein Sitz ist Frankfurt am Main.
  18001. 19.6.2013, Seit heute ist Frankfurt am Main, ausgezeichnet durch die Unesco, Weltkulturerbe-Stadt: Die „Goldene Bulle“, ein aus 86 Pergamentseiten bestehendes Reichsgesetz, das die Mainstadt 1356 zur Wahlstadt der Könige erhob, hat jetzt Welterbe-Status.
  18002. 21.6.1937, Der Präsident des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstages und Leiter der Wirtschaftskammer Hessen, Prof. Carl Lüer (1897-1969) lädt die Vertreter des Staates, der NSDAP, der Wirtschaft und der Wissenschaft anlässlich des vierjährigen Bestehens der Wirtschaftskammer Hessen zu einer Großkundgebung der rhein-mainischen Wirtschaft in den Römer ein. Teilnehmer sind u.a. Gauleiter Jakob Sprenger sowie der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau, Prinz Philipp von Hessen.
  18003. 19.6.1937–20.6.1937, Generalversammlung des Zentralverbandes deutscher Schuhmacher-Rohstoffgenossenschaften, verbunden mit der Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens der Ein- und Verkaufsgenossenschaft der Schuhmachermeister von Frankfurt am Main und Umgebung.
  18004. 5.6.1937, Gründungsfeier anlässlich des vierjährigen Bestehens der auf Veranlassung des Reichsministers Hermann Göring erfolgten Gründung des Reichsluftschutzbundes im Hippodrom.
  18005. 30.1.1937, Feierlichkeiten anlässlich des vierjährigen Bestehens des NS-Regimes u.a. mit einem großen Fackelzug und einer Kundgebung auf dem Opernplatz in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  18006. 27.11.1935, Großkundgebung der Frankfurter Ortsgruppen anlässlich des zweijährigen Bestehens des Feierabendwerkes „Kraft durch Freude“ im Hippodrom.
  18007. 11.5.1935, Festabend des Kreises Groß-Frankfurt der Deutschen Turnerschaft im Zoologischen Garten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Deutschen Turnerschaft und des 75jährigen Bestehens von sechs Kreisvereinen.
  18008. 5.1.1935–6.1.1935, Im Rahmen der Hauptversammlung der Geologischen Vereinigung im Hörsaal des Senckenberg-Museums findet zugleich die Feier anlässlich ihres 25jährigen Bestehens statt.
  18009. 1.12.1934, 30jähriges Bestehens der Städtischen Musikbücherei.
  18010. 24.11.1934, Konzert des Schuler’schen Männerchores im Saalbau anlässlich seines 70jährigen Bestehens.
  18011. 1.12.1933, Feier anlässlich des 60jährigen Bestehens der ältesten Frankfurter Samenhandlung J.[ohann] Knörr, Hasengasse.
  18012. 17.11.1933, Gastspiel der Sängerin der Staatsoper in Wien, Gertrude Rünger, im Jubiläumskonzert zum 125jährigen Bestehens der Frankfurter Museumsgesellschaft im Saalbau (Wiederholung am 19.11.).
  18013. 3.1.1933–29.1.1933, Jubiläums-Ausstellung der Frankfurter Künstlergesellschaft im Frankfurter Kunstverein, Junghofstraße, anlässlich ihres 75jährigen Bestehens.
  18014. 1.12.1932, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der J.[akob] Latscha AG.
  18015. 8.6.1932, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des karitativen Vereins „Gesundheitshilfe“ im Palmengarten.
  18016. 4.6.1932, Wiedersehensfeier aller ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Bethmann-Mittelschule anlässlich des 75jährigen Bestehens in der Turnschulhalle.
  18017. 1.5.1932–20.5.1932, Ausstellung „Altfrankfurt im Bild“ des Bundes tätiger Altstadtfreunde anlässlich seines 10jährigen Bestehens in den Römerhallen.
  18018. 25.4.1932, Jubiläumskonzert anlässlich des 25jährigen Bestehens des Dessoffschen Frauenchors, gegründet von Margarethe Dessoff (1874-1944), Tochter des Komponisten und Dirigenten Prof. Felix Otto Dessoff (1835-1892), in der Loge zur Einigkeit, Kaiserstraße.
  18019. 17.4.1932, Jubiläumskonzert anlässlich des 25jährigen Bestehens des Männerquartetts Westend im Saalbau.
  18020. 15.11.1931, Saison-Eröffnung der Heddemer Käwwern im 50. Jahr ihres Bestehens in der Turnhalle der Heddernheimer Turnerschaft.
  18021. 1.11.1931, Jubiläumskonzert anlässlich des 50jährigen Bestehens der Gesangsabteilung der Turnerschaft Heddernheim in der Turnhalle Heddernheim.
  18022. 3.9.1931, Sonderkonzert anlässlich des einjährigen Bestehens des Café Wien an der Hauptwache.
  18023. 25.4.1931–26.4.1931, Jubiläumsausstellung des deutschen Kartells der Hundefreunde (Hannover) in der Festhalle anlässlich seines 25jährigen Bestehens.
  18024. 22.1.1931, Feier des einjährigen Bestehens des Ausländerklubs im Hotel Bristol für die an der Universität Frankfurt studierenden Ausländer.
  18025. 31.8.1930, Jubiläums-Sängertag anlässlich des 40jährigen Bestehens des Gesangvereins „Concordia“ Frankfurt-Niederrad.
  18026. 13.7.1930, Bezirkstagung des Deutschen Postverbandes, Bezirksverein Frankfurt am Main, und Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens, in den Gesellschaftsräumen des Palmengartens.
  18027. 2.6.1930–3.6.1930, Tagung des Tiefbohrtechnischen Vereins anlässlich seines 25jährigen Bestehens in Frankfurt am Main im Hotel „Frankfurter Hof“.
  18028. 23.3.1929, Jubiläumsball anlässlich des 30jährigen Bestehens des Frankfurter Automobil-Klubs im Hotel „Frankfurter Hof“.
  18029. 27.1.1929, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens der Deutsch-Evangelischen Volksvereinigung im Saalbau.
  18030. 22.1.1929, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der „Fachphotgraphen-Vereinigung zu Frankfurt am Main e. V.“ im großen Saal des Handwerkerhauses.
  18031. 17.10.1928, Aus Anlass des 15jährigen Bestehens der Geschäftsstelle Frankfurt am Main der Handwerkskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden findet zum ersten Mal die 38. Vollversammlung der Handwerkskammer im Stadtverordneten-Sitzungssaal des Rathauses statt. Der Vollversammlung geht am 16.10. d. J. eine Vorstandssitzung der Handwerkskammer im Handwerkerhaus voraus.
  18032. 22.6.1928–24.6.1928, Internationale Jubiläums Regatta auf dem Main – Gerbermühle - Obermainbrücke – anlässlich des 40jährigen Bestehens des Frankfurter Regatta-Vereins.
  18033. 18.4.1928, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens der Musterschule und der von ihr im Jahre 1876 abgezweigten Elisabethenschule. Die Musterschule wurde 1803 als „Neue Bürgerschule“ gegründet und erhielt 1804 den Titel „Musterschule“ – die erste neusprachliche Schule in Frankfurt am Main.
  18034. 21.6.1924–22.6.1924, Vierundzwanzig Stunden-Fahrt des Frankfurter Automobilklubs - eine 135 Kilometer lange Rundstrecke im Taunus - anlässlich seines 25jährigen Bestehens.
  18035. 6.5.1922, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Kaiser-Wilhelm-Universität Straßburg (1872) in der Aula der Universität Frankfurt am Main, veranstaltet vom Wissenschaftlichen Institut der Elsaß-Lothringer im Reich. Am Abend halten die früheren Straßburger Korporationen der Universität Frankfurt und die früheren Angehörigen der Universität Straßburg eine akademische Erinnerungsfeier in der studentischen Form eines Kommerses im Palmengarten ab. Die Festrede hält Prof. Max Ernst Mayer (1875-1923), Strafrechtler und Rechtsphilosoph an der Universität Frankfurt.
  18036. 1.10.1921, Anlässlich ihres 50jährigen Bestehens erscheint die katholische „Frankfurter Volkszeitung“ mit einer Jubiläumsausgabe. Die erste Nummer erschien am 01. Oktober 1871 als „Frankfurter Volksblatt“.
  18037. 25.6.1921, Hauptversammlung des Verbandes mitteldeutscher Industrieller im Hotel „Frankfurter Hof“. Reichstagsabgeordneter Gustav Stresemann hält aus Anlass des zehnjährigen Bestehens dieses Verbandes, zu dessen Mitbegründern er gehört, eine Ansprache.
  18038. 5.6.1921, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des vom Verein Kinderschutz gegründeten Frankfurter Bewahrungsheim „Heimstatt“.
  18039. 21.5.1921, Gedächtnisfeier anlässlich des 100jährigen Bestehens des Städelschen Kunstinstituts und zugleich Eröffnung und Einweihung des Neubaus der Galerie des Städels.
  18040. 19.4.1921, Jubiläumsfest anlässlich des 50jährigen Bestehens der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger im Albert Schumann-Theater.
  18041. 24.3.1921, Jubiläumskonzert anlässlich des 25jährigen Bestehens des „Gesangvereins Nordend 1896“ im Volksbildungsheim.
  18042. 14.11.1920, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Frauenbundes der Freireligiösen Gemeinde, Großer Kornmarkt [heute: Kornmarkt].
  18043. 23.10.1920–24.10.1920, Jubiläumsspiele des Sportklubs Frankfurt 1880 an der Festhalle anlässlich seines 40jährigen Bestehens.
  18044. 31.1.1920–1.2.1920, Anlässlich seines 25jährigen Bestehens veranstaltet der „Kaninchen- und Geflügelzüchter-Verein Frankfurt am Main“ (Alter Verein) eine „Große Allgemeine Kaninchen- und Produkten-Ausstellung“ in der Turnhalle der Turngemeinde Bornheim.
  18045. 15.6.1917, Feier anlässlich des zweijährigen Bestehens des Soldatenheims im Saal des Evangelischen Vereinshauses, Neue Mainzer Straße.
  18046. 23.5.1914–24.5.1914, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens des „Kaufmännischen Vereins Frankfurt am Main“. Sämtliche Veranstaltungen – Delegiertentagung (23.05.), Jubiläumskommers und Ehrung der Jubilare des Vereins (23.05.), Akademische Feier und Festakt (24.05.) – finden im Vereinshaus, Eschenheimer Anlage, statt.
  18047. 2.5.1914, Jubelfeier anlässlich des 25jährigen Bestehens des „Sauer’schen Quartetts Frankfurt am Main“ im großen Saal des Zoologischen Gartens.
  18048. 4.4.1914, Jubiläums-Sängerabend anlässlich des 50jährigen Bestehens des „Schuler’schen Männerchores e. V. Frankfurt am Main“ in der Festhalle.
  18049. 31.1.1914, Eröffnung der Jubiläumsfestlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens des „Frankfurter Turn- und Fecht-Clubs“ (Deutsche Turnerschaft) mit einem Abendball im großen Saal des Saalbaus.
  18050. 9.11.1912, Jubiläumskonzert anlässlich des 75jährigen Bestehens des „Bockenheimer Liederkranzes“ im Festsaal des Palmengartens.
  18051. 17.12.1911, Festakt anlässlich des 75jährigen Bestehens des Vereins für Geographie und Statistik e. V. im Großen Saal des Kaufmännischen Vereins – in Anwesenheit u.a. des Oberbürgermeisters Dr. Franz Adickes (1846-1915).
  18052. 7.1.1911, Der „Frankfurter Männergesangverein e. V.“ hält im fünfundzwanzigsten Jahr seines Bestehens (gegründet 1886) im Saalbau sein fünfundzwanzigstes öffentliches Konzert ab.
  18053. 7.10.1910–16.10.1910, Landes-Obst- und Gartenbau-Ausstellung in der Festhalle, veranstaltet vom Nassauischen Landes-Obst- und Gartenbau-Verein aus Anlass seines 25jährigen Bestehens.
  18054. 11.10.1908, Jubiläumskonzert anlässlich des zehnjährigen Bestehens des „Frankfurter Volkschor“ im Saalbau.
  18055. 10.11.1906, Jubiläumskonzert des Gesangvereins Konkordia im Saalbau anlässlich seines 60jährigen Bestehens.
  18056. 1.10.1904, Jubiläumskonzert im Hippodrom anlässlich des 20jährigen Bestehens der „Frankfurter Sängervereinigung“.
  18057. 1.10.1904, Sämtliche preußischen Oberlandesgerichte blicken auf ihr 25jähriges Bestehens zurück. Am 01. Oktober 1879 wurde das Oberlandesgericht Frankfurt im Haus Fahrgasse 94 eröffnet.
  18058. 20.6.1903–22.6.1903, Akademische Feier (am 20.06.) im Saal des Dr. Hoch‘s Konservatoriums anlässlich des 25jährigen Bestehens von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  18059. 29.11.2000, Jubiläumskonzert anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des „Ensemble Modern“ in der Alten Oper.
  18060. 9.9.2000–10.9.2000, Jubiläumsprogramm anlässlich des 50jährigen Bestehens der Kleinkunstbühne „Schmiere“.
  18061. 2.6.2000, Feier mit Oberbürgermeisterin Petra Roth im Bürgertreff Depot anlässlich des 575jährgien Bestehens von Oberrad, davon 100 Jahre als eingemeindeter Stadtteil Frankfurts.
  18062. 27.5.2000, „Fest-Tafel“ in der Schwanenhalle des Römer anlässlich des fünfjährigen Bestehens der „Frankfurter Tafel“.
  18063. 13.7.1901, Sommerfest des Ersten Frankfurter Schwimmklubs im Forell’schen Garten anlässlich seines zehnjährigen Bestehens.
  18064. 7.8.1937, Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens der Opelwerke in Rüsselsheim.
  18065. 4.9.1937, Jubiläumsmitgliederversammlung anlässlich des 50jährigen Bestehens der Ortsgruppe Frankfurt der Deutschen Stenografenschaft im Zoologischen Garten.
  18066. 30.10.1937–31.10.1937, Feierlichkeiten anlässlich des 15jährigen Bestehens der Kameradschaft ehemaliger 253er im Kreissporthaus, Wingertstraße. Das Regiment ist 1914 aus den Regimentern 80, 81, 87 und 88 hervorgegangen und hat in Russland, Rumänien und Frankreich Kampfeinsätze getätigt.
  18067. 10.2.1939, Aus Anlass ihres einjährigen Bestehens veranstaltet die Zweigstelle Frankfurt der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft in der Staatlichen Hochschule für Musik einen Klavierabend mit dem bulgarischen Pianisten Sava Savoff.
  18068. 14.9.1941, Blitzturnier des Schachvereins Bornheim anlässlich seines 15jährigen Bestehens, zusammen mit der NS-Schachgemeinschaft.
  18069. 1.4.1942, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Fernsprechamtes Frankfurt am Main im Hansasaal des Hauptpostgebäudes an der Zeil. Anwesend sind u.a. Gauleiter Jakob Sprenger und Oberbürgermeister Friedrich Krebs
  18070. 19.1.1947, Mitglieder-Hauptversammlung und Feier des einjährigen Bestehens des Frauen-Verbandes Frankfurt am Main im Festsaal des Ärztehauses.
  18071. 15.4.1947, Feier des einjährigen Bestehens der „Frankfurter Neuen Presse“ im Grünen Saal des Redaktionshauses in der Rahmhofstraße.
  18072. 26.9.1947, Feierstunde anlässlich des 30jährigen Bestehens des Orient-Instituts im Hörsaal des Senckenbergmuseums in Anwesenheit des Dekans der philosophischen Fakultät Professor Richard Kirn und des Stadtrats Dr. Hellmut Reinert.
  18073. 7.8.1948–8.8.1948, Sommernachtsfest mit Riesenfeuerwerk anlässlich des 90jährigen Bestehens des Zoologischen Gartens.
  18074. 8.8.1948–15.8.1948, Jubiläumsfestwoche anlässlich des 90jährigen Bestehens des Zoologischen Gartens.
  18075. 12.9.1948–15.9.1948, Ausstellung aller, die vom GYA (German Youth Activity)-Programm erfasst sind, im einstigen IG-Kasino in Griesheim, aus Anlass des zweijährigen Bestehens des Jugendprogramms der GYA in Griesheim, Schwanheim und Goldstein.
  18076. 2.10.1948–3.10.1948, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Radfahrvereins „Germania“ in Sindlingen.
  18077. 30.1.1949, Anlässlich des 40jährigen Bestehens des evangelischen Jungmännerwerkes Frankfurt am Main-Höchst findet eine Tagung der Kreisverbände Frankfurt am Main, Gießen, Höchst, Wiesbaden und Rheinland in Höchst statt.
  18078. 23.9.1949–26.9.1949, Drogistentag 1949: Zweite Delegiertentagung des Verbandes Deutscher Drogisten (Sitz Bremen), der mit der Feier des 50jährigen Bestehens der Frankfurter Drogisten-Vereinigung verbunden ist. Neben der Sitzung des Zentralausschusses, einer Delegiertenversammlung, einer Drogisten-Fachausstellung auf dem Messegelände findet in der Paulskirche ein öffentlicher Festakt statt.
  18079. 24.9.1949, Festveranstaltung anlässlich des 75jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Höchst in der „Deutschen Eiche“.
  18080. 1.10.1949–2.10.1949, Jubiläumsfest anlässlich des 80jähriges Bestehens des Alpenvereins Frankfurt am Main e. V. im Kurhaus Bad Vilbel und Akademische Feier in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18081. 2.10.1949, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Enkheimer Obst- und Gartenbauvereins im Enkheimer Volkshaus.
  18082. 23.10.1949, Festakt anlässlich des 125jährigen Bestehens des Physikalischen Vereins in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18083. 30.10.1949, Jubiläumsschau anlässlich des 50jährigen Bestehens des Bockenheimer Kleintierzuchtvereins 1899 in der Turnhalle des Liebig-Realgymnasiums.
  18084. 17.11.1949, Diskussionsabend über aktuelle Fragen im Palmengarten anlässlich des einjährigen Bestehens des im Herbst 1948 gegründeten „Öffentlichen Forums“.
  18085. 19.11.1949, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Kleingartenvereins „Nord-Ost“ e. V. im „Frankfurter Hof“.
  18086. 3.12.1949, Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 70jährigen Bestehens des Höchster Männerchores 1879 im Saal des evangelischen Gemeindehauses.
  18087. 5.1.1950, Akademische Feier anläßlich des 60jährigen Bestehens der Stiftung Carolinum.
  18088. 14.1.1950, Große Jubiläumssitzung anlässlich des 40jährigen Bestehens der großen Bockenheimer Karnevalsgesellschaft „Stutzer“ im Volkshaus Enkheim.
  18089. 15.1.1950, Delegiertenversammlung der Gondlachschen Vereine anlässlich des 115jährigen Bestehens des Gesangsvereins „Frohsinn“ 1835, Oberrad, im Gasthaus „Zum Treppchen“, Offenbacher Landstraße 314.
  18090. 16.1.1950, Feierstunde anlässlich des 60jähriges Bestehens der Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18091. 18.1.1950, Feier anlässlich des 90jährigen Bestehens des Frankfurter Landwirtschaftlichen Vereins im Klubhaus der Fidelen Nassauer in Heddernheim.
  18092. 4.3.1950, Feier anlässlich des 50jähriges Bestehens des Kegelklubs „Wanderlust“ in der Weinstube Leo Müßig, Brönnerstraße 12.
  18093. 22.4.1950, Festabend anlässlich des 40jährigen Bestehens des „Gebirgstrachten Erhaltungsvereins Edelweiß Nied“ im Saalbau „Zur Waldlust“.
  18094. 13.5.1950, Erste Veranstaltung des Gesangsvereins Eintracht 1880 Zeilsheim in der Reihe der Jubiläumstage aus Anlass des 70jährigen Bestehens im Saalbau „Mainzer Hof“, Sindlingen.
  18095. 18.5.1950, Die amerikanische Luftfahrtgesellschaft „American Overseas“ feiert den 4. Jahrestag ihres Bestehens in Frankfurt am Main.
  18096. 12.6.1950, Anlässlich des 25jährigen Bestehens der Kölner Fordwerke in Deutschland veranstaltet das Unternehmen eine Ausstellung der neuesten Ford-Modelle auf dem Opernplatz.
  18097. 22.6.1950, Anlässlich des einjährigen Bestehens der Zimmergalerie Franck, Böhmerstraße 7, Eröffnung einer Ausstellung neuer Aquarelle und Holzschnitte von Georg Heck.
  18098. 24.6.1950, Offizielle Jubiläumsfeier anlässlich des 75jährigen Bestehens des TSV 1875 Bonames.
  18099. 22.7.1950–30.7.1950, Jubiläums- und Festwoche anlässlich des 90jährigen Bestehens der Turnerschaft Heddernheim.
  18100. 27.8.1950, Jubiläumssingen anlässlich des 70jährigen Bestehens des Zeilsheimer Männergesangsverein „Eintracht“ im „Mainzer Hof“, Sindlingen.
  18101. 2.9.1950, Jubiläumsfeier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Geflügelzuchtvereins Preungesheim im großen Saal des „Homburger Hofes“, Eckenheim.
  18102. 5.9.1950–8.9.1950, Anlässlich des 75jährigen Bestehens seines Frankfurter Bezirksvereins 80. Hauptversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Die Fachsitzungen finden in der Johann Wolfgang Goethe-Universität statt, Mitgliederversammlung und Festakt im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  18103. 30.9.1950, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Konsumgenossenschaft Frankfurt.
  18104. 7.10.1950, Feier anlässlich des zweijährigen Bestehens des „Clubs der Filmfreunde“ im Restaurant Weil am Eschenheimer Turm.
  18105. 29.10.1950, Jubiläumskonzert anlässlich des 70jährigen Bestehens des Gesangsvereins Eintracht 1880, Nied, im Saal des Mainzer Hof, Sindlingen.
  18106. 4.11.1950, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Saalbaus „Kaiser Friedrich“ in Fechenheim.
  18107. 5.11.1950, Jubiläumskonzert anlässlich des 110jährigen Bestehens des Gesangsvereins „Frohsinn“ e. V., Heddernheim.
  18108. 5.11.1950, Der Frankfurter Ruderverein von 1865, der älteste Ruderverein Süd- und Westdeutschlands, weiht sein neues Bootshaus auf der traditionellen Maininsel ein. Mit der Bootsweihe verbindet der Verein gleichzeitig die Feier seines 85jährigen Bestehens.
  18109. 11.11.1950, Festabend anlässlich des einjährigen Bestehens der Pommerschen Landsmannschaft im „Dachsbau“, Grüneburgpark.
  18110. 19.11.1950, 75jähriges Bestehens des Frankfurter Verbandes der Deutschen Industrie (VDI).
  18111. 27.11.1950, Festakt anlässlich des 50jährigen Bestehens der Konditoren-Innung von Frankfurt am Main und Umgebung im Palmengarten.
  18112. 2.12.1950, Jubiläumskonzert anlässlich des 70jährigen Bestehens des Gesangsvereins „Liederkranz Heddernheim“ in der Turnhalle Heddernheim.“
  18113. 7.1.1951, Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens des Odenwaldklubs (Wanderklub) im Gasthaus zur Krone.
  18114. 20.1.1951, Jubiläums-Maskenball anlässlich des 60jährigen Bestehens des Ersten Frankfurter Schwimm-Clubs 1891 e. V. im Ratskeller und den Römerhallen.
  18115. 29.3.1951, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der „Südwestdeutschen Gemeinnützigen Wohnungsbau-Aktiengesellschaft“ (Süwag) im Philanthropin.
  18116. 1.4.1951–7.4.1951, Aus Anlass des 25jährigen Bestehens der Frankfurter Stadtbildstelle findet eine Ausstellung „Film, Bild und Ton in Schule, Volksbildung und Jugendpflege“ in der Comenius-Schule statt.
  18117. 8.4.1951, Große Jubiläums-Sonderschau anlässlich des 40jährigen Bestehens des „Vereins für deutsche Schäferhunde“, Ortsgruppe Frankfurt am Main, auf dem Sportplatz Philipp-Reis-Straße.
  18118. 22.4.1951, Kirchenmusikalische Feierstunde in der Mauritiuskirche in Schwanheim anlässlich des 50jährigen Bestehens des katholischen Kirchenchors.
  18119. 6.5.1951, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens der Akademie der Arbeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18120. 21.5.1951, Offizielle Jubiläumsfeier zum 80jährigen Bestehens des Palmengartens.
  18121. 2.6.1951–4.6.1951, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens des Carl-Schurz-Realgymnasiums.
  18122. 16.6.1951, Preistanzabend anlässlich des einjährigen Bestehens der Höchster Kerweborsche im Saalbau „Zur Eiche“.
  18123. 7.7.1951, Feier anlässlich des 60jährigen Bestehens des Ersten Frankfurter Schwimm-Clubs von 1891 e. V. im Ratskeller.
  18124. 14.7.1951, Akademische Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Eschersheim in der Aula der Ziehen-Oberschule.
  18125. 29.7.1951, Handballtag anlässlich des 25jährigen Bestehens der Handballabteilung des FSV Frankfurt am Bornheimer Hang.
  18126. 12.8.1951, Die Konzertgemeinschaft des Eisenbahn-Sozialwerkes Frankfurt veranstaltet aus Anlass des 30jährigen Bestehens der Eisenbahn-Sängerchöre „Flügelrad“ Frankfurt am Main und Offenbach/M. einen Festakt zur Feier des Doppeljubiläums in der Eltviller Stadthalle.
  18127. 8.9.1951, Stiftungsfest des Volksquartetts Lyra 1921 anlässlich des 30jährigen Bestehens im Karlshaus, Seilerstraße 20.
  18128. 9.9.1951, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der katholischen St.-Mauritius-Gemeinde in Schwanheim.
  18129. 13.10.1951, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Gesangsquartetts „Teutonia“, Frankfurt am Main-Schwanheim, in der Turnhalle Schwanheim.
  18130. 13.10.1951, Sondervorstellung anlässlich des einjährigen Bestehens des Filmtheaters „Tivoli“ in Rödelheim für Rentner und Sozialhilfeempfänger.
  18131. 14.10.1951, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens der katholischen Pfarrkirche in Sindlingen.
  18132. 14.10.1951, Feier des 50jährigen Bestehens des evangelischen Arbeitervereins Zeilsheim.
  18133. 10.11.1951, Festkonzert anlässlich des 70jährigen Bestehens des Winkelmann’schen Männerchores e. V. 1881 in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18134. 17.11.1951–18.11.1951, Feier anlässlich des 60jährigen Bestehens der evangelischen Frauenhilfe der Nazareth-Gemeinde in Frankfurt am Main-Eckenheim.
  18135. 2.12.1951, Jubiläumskonzert anlässlich des 70jährigen Bestehens des Musikvereins „Frohsinn“ von 1881, Eschersheim-Heddernheim, im Klubhaus der Fidelen Nassauer, Wenzelweg.
  18136. 7.6.1952–8.6.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Bestehens der Sängervereinigung von 1877, Griesheim, in der Neuen Turnhalle.
  18137. 7.6.1952–9.6.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 40jährigen Bestehens der Deutschen Diakonenschaft in Hessen und Nassau.
  18138. 14.6.1952–15.6.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Bestehens des Gesangsvereins Frohsinn 1877, Frankfurt-West, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18139. 5.7.1952, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Sängerchores des Turnvereins 1860 Fechenheim im Saalbau „Kaiser Friedrich“.
  18140. 5.7.1952–6.7.1952, Jubelfeier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Stemm- und Ringclubs Alemannia Rödelheim, einer der ältesten Ringervereine Frankfurts.
  18141. 18.7.1952–21.7.1952, Ausstellung des Bundesinnungsverbandes des Elektrohandwerks in Verbindung mit der Jubiläumstagung anlässlich seines 50jährigen Bestehens.
  18142. 9.8.1952–11.8.1952, Sportwerbewoche anlässlich des 75jährigen Bestehens der Sportgemeinschaft SG Nied.
  18143. 30.8.1952–1.9.1952, Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Goldstein-Siedlung findet auf dem Sportplatzgelände des Sportclubs „Goldstein“ ein großes Sommernachtsfest mit Tanz und Tombola statt.
  18144. 1.9.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Bestehens und Wiedereröffnung der Näh- und Zuschneideschule Maria Voigt, Schillerstraße 14.
  18145. 7.9.1952, Jubiläums-Liedertag anlässlich des 75jährigen Bestehens der Sängervereinigung von 1877 Griesheim in der Turnhalle Eichenstraße.
  18146. 26.9.1952, Kammerkonzert anlässlich des vierjährigen Bestehens der „Frankfurter Kunstgemeinde e. V.“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18147. 26.9.1952, Zusammenkunft anlässlich des einjährigen Bestehens der Nachbarschaft Scheffeleck im Café Scheffeleck.
  18148. 28.9.1952, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Matthäus-Gemeinde in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18149. 28.9.1952, Feierstunde anlässlich des 75jährigen Bestehens des Evangelischen Johanniskirchenchores Bornheim, im Gemeindehaus.
  18150. 10.10.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 40jährigen Bestehens des Touristenvereins „Die Naturfreunde“ in der Ortskrankenkasse.
  18151. 18.10.1952, Akademische Feier anlässlich des 95jährigen Bestehens des Frankfurter Sängerchors 1857 im Karlshaus, Seilerstraße 20.
  18152. 26.10.1952, Gedenkgottesdienst anlässlich des 40jährigen Bestehens der Markuskirche in Bockenheim.
  18153. 9.11.1952, Jubiläumsfeier anlässlich des 65jährigen Bestehens der Stenographen-Gesellschaft 1887 im Klubhaus Heddernheim.
  18154. 6.12.1952–7.12.1952, Ausstellung des Vereins für Briefmarkenkunde Frankfurt am Main-Rödelheim anlässlich seines 50jährigen Bestehens in der Gastwirtschaft „Zur Stadt Rödelheim“.
  18155. 31.1.1953, Feier anlässlich des 80jährigen Bestehens der Deutschen Gold- und Silber-Scheideanstalt, vormals Roessler (Degussa)
  18156. 10.5.1953, Jubiläumsliedertag anlässlich des 40jährigen Bestehens des Doppel-Quartett-Sängerkreises 1913 Frankfurt im Karlshaus, Seilerstraße.
  18157. 30.5.1953, Jubiläums-Werbeversammlung anlässlich des 60jährigen Bestehens des Kleintierzuchtvereins für Geflügel und Kaninchen, Griesheim, im Nassauer Hof, Alt Griesheim 10.
  18158. 7.6.1953, Liedertag anlässlich des 40jährigen Bestehens des Herchenröder-Quartetts 1913 in der Turnhalle Griesheim.
  18159. 25.6.1953–26.6.1953, Genossenschaftstag Deutscher Konsumgenossenschaften e. V. mit mehr als 1000 Delegierten und Vertretern von Konsumgenossenschaften aus 12 europäischen Ländern. Neben einer Reihe interner Arbeitssitzungen findet eine große Festveranstaltung anlässlich des 50jährigen Bestehens des Zentralverbandes deutscher Konsumgenossenschaften (25.06.) und eine öffentliche Tagung in der Kongreßhalle statt, an der als Vertreter der Bundesregierung Bundesminister Jakob Kaiser, für die hessische Landesregierung Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb sowie zahlreiche Ehrengäste aus dem In- und Ausland teilnehmen. (26.06.) Zentrales Thema der Tagung ist die Frage der Wettbewerbsfreiheit für die Konsumgenossenschaften.
  18160. 26.6.1953–27.6.1953, Anlässlich seines 65jährigen Bestehens führt das Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in der Aula der Schule das Stück „Der Raub der Sabinerinnen“ auf.
  18161. 27.6.1953, Akademische Feier anlässlich des 80jährigen Bestehens des Männergesangvereins Sängerlust 1873 Eckenheim im Homburger Hof in Eckenheim.
  18162. 4.7.1953–5.7.1953, Jubiläumstag der Frankfurter Stadtgruppe anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.
  18163. 25.7.1953–26.7.1953, Jubiläums-Jungtierschau anlässlich des 60jährigen Bestehens des Kleintierzuchtvereins Griesheim im Gartenlokal Nassauer Hof, Griesheim.
  18164. 1.8.1953–2.8.1953, Feierlichkeiten anlässlich des 60jährigen Bestehens des Arbeiter-Turn- und Sportbundes im Frankfurter Stadion.
  18165. 9.9.1953, Feierstunde anlässlich des 60jährigen Bestehens des Deutschen Handlungsgehilfen-Verbandes (DHV) im Steinernen Haus.
  18166. 22.9.1953, Eröffnung des Jubiläumsgastspiels des Zirkus Krone auf dem Platz vor der Großmarkthalle anlässlich seines 50jährigen Bestehens.
  18167. 25.9.1953, Festkonzert der Frankfurter Kunstgemeinde in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität anlässlich ihres 5jährigen Bestehens.
  18168. 3.10.1953, Jubiläumsfeier anlässlich des 110jährigen Bestehens des Gesangsvereins „Germania“, Bornheim, im Volkshaus Enkheim.
  18169. 3.10.1953, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Briefmarkensammler-Vereinigung „Merkur“ im Vereinslokal, Gaststätte Ackermann, Klingerstraße 29.
  18170. 31.10.1953, Feier anlässlich des 5jährigen Bestehens des Bundes vertriebener Deutscher (BvD) im Saal Colloseus.
  18171. 7.11.1953, Akademische Feierstunde anlässlich des 40jährigen Bestehens der Ziehen-Schule.
  18172. 6.12.1953, Feierstunde des Fachverbandes der Bienenzüchter in Hessen-Nassau im Gotischen Haus bei Bad Homburg aus Anlass des 25jährigen Bestehens des Instituts für Bienenkunde an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Oberursel.
  18173. 31.12.1953–1.1.1954, Jubiläums-Rassegeflügelschau anlässlich des 50jährigen Bestehens des Kleintierzüchtervereins 1903, Eschersheim, in der Turnhalle der Ziehen-Oberrealschule.
  18174. 28.3.1954, Festgottesdienst anlässlich des 400jährigen Bestehens der französisch-reformierten Hugenottengemeinde, Eschersheimer Landstraße 393.
  18175. 3.4.1954, Jubiläumsfeier anlässlich des 40jährigen Bestehens des Angelsportvereins Sachsenhausen e. V. im Gesellschaftshaus der Turngemeinde Sachsenhausen.
  18176. 8.5.1954, Jubiläumskommers anlässlich des 40jährigen Bestehens des Wandervereins „Rhönclub Frankfurt“.
  18177. 8.5.1954, Eröffnung der Jubiläumsausstellung „Frankfurter Maler und Bildhauer der Gegenwart“ anlässlich des 125jährigen Bestehens des Frankfurter Kunstvereins.
  18178. 1.7.1954, Anlässlich des 5jährigen Bestehens der Zimmergalerie Franck Eröffnung einer Ausstellung mit neuen Arbeiten des Malers Otto Greis.
  18179. 3.10.1954, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Heilig-Kreuz-Gemeinde in Bornheim.
  18180. 3.10.1954, Morgenfeier anlässlich des 50jährigen Bestehens der „Esperanto-Societo“ im Haus der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands, Friedrich-Ebert-Straße.
  18181. 6.11.1954, Festlicher Abend anlässlich des 5jährigen Bestehens der Pommerschen Landsmannschaft, Kreisgruppe Frankfurt, im Saalbau „Kaiser Friedrich“, Fechenheim.
  18182. 11.12.1954, Jubiläums-Rassegeflügelschau anlässlich des 60jährigen Bestehens des Geflügelzüchtervereins 1894 Niederrad in der Turnhalle Niederrad.
  18183. 2.1.1955, Feier anlässlich des 60jährigen Bestehens der Frankfurter Karneval-Vereinigung Westend 1895 im Karlshaus, Seilerstraße.
  18184. 12.1.1955, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Saatbaubetriebe des Saatbauvereins für Hessen-Nassau und der Land- und Forstwirtschaftskammer Hessen-Nassau im Palmengarten.
  18185. 15.1.1955, Jubiläums-Festabend anlässlich des 25jährigen Bestehens der „Fechemer Dutte“ im Saalbau Kaiser-Friedrich, Fechenheim.
  18186. 4.2.1955, Feier anlässlich des 5jährigen Bestehens des British-Center „Die Brücke“, Friedrich-Ebert-Straße 48.
  18187. 25.2.1955, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Gemeinnützigen Wohnungsunternehmens der Farbwerke Höchst, vormals „Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft für Werksangehörige der I.G. Farbenindustrie“.
  18188. 27.3.1955, Jubiläumssonderschau anlässlich des 25jährigen Bestehens des Vereins für deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Praunheim, auf den Hausener Wiesen.
  18189. 10.4.1955, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens des Sport-Clubs SC 1880 Frankfurt in den Römerhallen und Jubiläumsball im Palmengarten (11.04.).
  18190. 10.6.1955, Zur Feier des 50jährigen Bestehens des Deutschen Städtetages legen der Präsident des Deutschen Städtetages, Dr. Ernst Schwering, und der Hauptgeschäftführer des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister a. D. Dr. Otto Ziebill, an der Gedenktafel für den Freiherr vom Stein an der Paulskirche einen Kranz nieder.
  18191. 18.6.1955–19.6.1955, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens der Bettinaschule (früher: Victoria-Schule).
  18192. 18.6.1955–19.6.1955, Jugend- und Schülerturnier auf dem Sportplatz am Waldeck anlässlich des 30jährigen Bestehens der Handball-Abteilung bei der Turngemeinde Sachsenhausen.
  18193. 20.6.1955–25.6.1955, Festwoche anlässlich des einjährigen Bestehens des Jugendheims Bonames.
  18194. 13.8.1955, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens des Turnverein TV 1880 Preungesheim.
  18195. 13.8.1955–14.8.1955, Feierlichkeiten anlässlich des 80jährigen Bestehens des Turnverein TV 1875 Seckbach in der Turnhalle Seckbach.
  18196. 4.9.1955, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens des Veldkamp’schen Männerquartetts in der Turnhalle der Bockenheimer Turngemeinde.
  18197. 15.9.1955–17.9.1955, Jubiläums-Tagung anlässlich des 50jährigen Bestehens der Niederländischen Handelskammer mit einem Gala-Konzert des Concertgebouw-Orchesters Amsterdam im großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
  18198. 18.9.1955, Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens des Katholischen Kirchenchors Griesheim.
  18199. 8.10.1955, Jubiläumsball anlässlich des 90jährigen Bestehens des Frankfurter Rudervereins 1865 im Festsaal der Börse.
  18200. 10.11.1955, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Praunheimer Schule und Umbenennung in Ebelfeldschule.
  18201. 26.11.1955, Feierstunde des DGB-Kreisausschusses Frankfurt aus Anlass seines 10jährigen Bestehens in der Paulskirche.
  18202. 9.12.1955, Schülerball anlässlich des 60jährigen Bestehens der Kaufmännischen Privatschule Dr. W. Steinhöfel im Palmengarten.
  18203. 7.1.1956, Doppelfeier der privaten Handelsschule Dr. W. Steinhöfel anlässlich des 60jährigen Bestehens der Schule sowie der Einweihung des neuen Schulhauses, Weserstraße 7.
  18204. 8.1.1956, Prunk-Jubiläumssitzung der „Fidelen Nassauer“ anlässlich des 25. Bestehens.
  18205. 14.1.1956–15.1.1956, Nationales Schwimmfest anlässlich des 25jährigen Bestehens des Damen-Schwimmvereins Frankfurt im Stadtbad Mitte.
  18206. 4.2.1956, Jubiläums-Masken-Redoute „Eine Nacht in Palermo“ im Palmengarten anlässlich des 75jährigen Bestehens des Winkelmannschen Männerchores e. V.
  18207. 28.4.1956, Handharmonika-Festkonzert anlässlich des 20jährigen Bestehens des Handharmonika-Clubs „Frohsinn“ 1936 im Gewerkschaftshaus.
  18208. 29.4.1956, VI. Ordentlicher Bundestag im 10. Jahr des Bestehens des Landessportbundes Hessen in der Kongreßhalle.
  18209. 30.4.1956, Jubiläumsball anlässlich des 50jährigen Bestehens der Hockey-Abteilung der SG Eintracht Frankfurt im Gesellschaftshaus des Palmengartens.
  18210. 6.9.1956, Jubiläumssitzung der Stadtverordneten anlässlich des 10jährigen Bestehens der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats nach dem Zweiten Weltkrieg. Es sprechen Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Stadtverordnetenvorsteher Edwin Höcher und Hessens Innenminister Heinrich Schneider. Zum ersten Male in der Geschichte von Frankfurt am Main werden im Rahmen der Ehrung verdienter Mitbürger die Titel „Stadtältester“ und „Stadtälteste“ an den Stadtrat Aloys Brisbois und die Stadtverordnete Marie Bittorf verliehen.
  18211. 26.9.1956, Aus Anlass seines 10jährigen Bestehens hält der Wirtschaftsverband der Filmtheater, Landesgruppe Hessen, im Gesellschaftshaus des Palmengarten eine ausserordentliche Mitgliederversammlung ab.
  18212. 29.9.1956, Feier anlässlich des 60jährigen Bestehens des Turnvereins TV Eschersheim und Einweihung der neuen Turnhalle in der Maybachstraße.
  18213. 13.12.1956, Feierstunde anlässlich des 10jährigen Bestehens des Landesverbandes Hessen des „Verbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands“ (VdK) im Festsaal der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.
  18214. 17.2.1957, Jubiläumssitzung anlässlich des 75jährigen Bestehens der Heddernheimer Käwwerngesellschaft.
  18215. 13.3.1957, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens des Frauenverbandes Frankfurt im Palmengarten.
  18216. 14.4.1957, Feierstunde anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Krankenhauses Riederwald in der Aula der Pestalozzischule.
  18217. 12.5.1957, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens des Frankfurter Kunstkabinetts.
  18218. 18.5.1957, Frühlingsfest anlässlich des 10jährigen Bestehens der Sachsenhäuser Karnevals-Gesellschaft im Südbahnhof.
  18219. 18.5.1957, Akademische Feier und Freundschaftssingen anlässlich des 100jährigen Bestehens des Frankfurter Sängerchors 1857 im Volksbildungsheim.
  18220. 6.7.1957, Kundgebung anlässlich des 10jährigen Bestehens des Bundes der Fliegergeschädigten, Landesverband Hessen, Mertonstraße 17.
  18221. 24.9.1957, Feier der 154 Bewohner anlässlich des einjährigen Bestehens des August-Stunz-Altersheimes.
  18222. 6.10.1957, Jubiläumsfeier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Vogelsberger Höhenclubs, Zweigverein Frankfurt am Main, in den Räumen der Germania Rudergesellschaft.
  18223. 19.10.1957, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens der VdK-Ortsgruppe Schwanheim im Gasthaus Colloseus, Martinskirchstraße.
  18224. 26.10.1957, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Schwanheimer Turnhalle.
  18225. 26.10.1957–24.11.1957, Feierstunde im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung und Gedächtnisausstellung anlässlich des 100jährigen Bestehens der Frankfurter Künstlergesellschaft im Städelschen Kunstinstitut.
  18226. 4.6.1958–19.6.1958, Jubiläums-Verkauf anlässlich des 25jährigen Bestehens des Schuhhauses Burkert & Co., Kaiserstraße 12.
  18227. 6.6.1958, Jubiläumsfeier anlässlich des 80jährigen Bestehens des Vereins für Briefmarkenkunde 1878 im Rathaus-Kasino. Der Verein für Briefmarkenkunde Frankfurt im Bunde Deutscher Philatelisten ist der älteste in der Bundesrepublik Deutschland.
  18228. 1.7.1958–4.7.1958, Oskar Maria Grafs Besuch in Frankfurt am Main ist zugleich seine erste Visite in Deutschland seit 25 Jahren. Der in New York lebende Schriftsteller folgt einer Einladung der Stadt München zum Fest ihres 800jährigen Bestehens.
  18229. 24.11.1958, Jubiläumskonzert anlässlich des 60jährigen Bestehens des Höhlschen Musikinstituts.
  18230. 14.6.1959, Feier des 60jährigen Bestehens des Kleingärtner-Vereins Cronberger e. V. im Volkshaus Enkheim.
  18231. 4.9.1959–6.9.1959, Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 50jährigen Bestehens der Internationalen Luftschifffahrt-Ausstellung (ILA) 1909 in Frankfurt am Main. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Eröffnung der längsten Startbahn Europas auf dem Rhein-Main-Flughafen. Zehntausende Menschen wohnen dem historischen Ereignis bei, als ein vierstrahliges Düsenflugzeug vom Typ Boeing 707 von der auf 3600 Meter verlängerten Startbahn zum Flug nach New York abhebt.
  18232. 24.10.1959–25.10.1959, Tagung des Bundesfachverbandes der Werksküchen, Kasinos (Kantinen) und sonstige sozialen Verpflegungsbetriebe aus Anlass seines 10jährigen Bestehens.
  18233. 2.1.1960, Große Klubsitzung der „Fidelen Nassauer“ anlässlich des 10jährigen Bestehens des Klubhauses in Heddernheim, Wenzelweg 21.
  18234. 15.5.1960, Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 100jährigen Bestehens der Bockenheimer Turngemeinde auf dem Kurfürstenplatz.
  18235. 4.11.1961, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Bezirksvereins Praunheim in der Gaststätte Traut, Alt-Praunheim.
  18236. 21.11.1961, Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Filmstudios an der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird im großen Klubraum des Studentenhauses die Ausstellung „Entwicklung der Filmtechnik“ eröffnet.
  18237. 12.5.1962, Festkonzert anlässlich des 125jährigen Bestehens des Bockenheimer Liederkranzes in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18238. 3.12.1962–14.12.1962, „Fulbright-Tage“ veranstaltet das Amerika-Haus in Zusammenarbeit mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Fulbright-Austauschprogrammes in Deutschland.
  18239. 8.6.1963–9.6.1963, Jubiläums-Regatta anlässlich des 75jährigen Bestehens des Frankfurter-Offenbacher Regattavereins von 1888 (am 09.11. d. J.).
  18240. 15.6.1963, Festakt anlässlich des 75jährigen Bestehens des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums im Zoo-Gesellschaftshaus.
  18241. 21.9.1963, Jubiläumsschießen anlässlich des 60jährigen Bestehens des Schützenvereins Eschersheim.
  18242. 29.5.1965, Feierliche Einweihung des wieder aufgebauten Deutschordenshauses am Sachsenhäuser Mainufer anlässlich seines 775jährigen Bestehens.
  18243. 28.11.1965, Jubiläumskonzert zum Abschluss der Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 125jährigen Bestehens des Gesangvereins „Frohsinn 1840 e. V.“ in der Heddernheimer Turnhalle.
  18244. 26.3.1966, Jubiläums-Konzert anlässlich des 90jährigen Bestehens des Gesangvereins „Männerchor Eintracht“ im Haus Ronneburg.
  18245. 11.3.1967, Festveranstaltung anlässlich des 20jährigen Bestehens des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer, Landesverband Hessen, im Hotel Savigny.
  18246. 8.4.1967, Jubiläumsball anlässlich des 60jährigen Bestehens des Vereins Oberhessen im Rathauskasino.
  18247. 17.1.1970, Geburtstagssitzung anlässlich des 60jährigen Bestehens der Großen Bornheimer Karnevalgesellschaft „Stutzer“ 1910 e. V. im Pfarrsaal der Heilig-Kreuz-Kirche, Kettelerallee.
  18248. 1.10.1971–3.10.1971, Landestagung des Bundes hirnverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer im Haus Nied anlässlich des 50jährigen Bestehens des Bundes am 02.10.
  18249. 24.10.1972, Auftakt der Jubiläumswoche anlässlich des 50jährigen Bestehens der Heinrich-von-Stephan-Schule in Sachsenhausen.
  18250. 24.3.1973, Jubiläumsfestball anlässlich des 25jährigen Bestehens des Staates Israel im Zoo-Gesellschaftshaus.
  18251. 13.10.1974, Jubiläumsball anlässlich des 75jährigen Bestehens des Fußballsportvereins FSV Frankfurt im Volksbildungsheim.
  18252. 1.2.1975, Geistliche Chor- und Orgelmusik anlässlich des 100jährigen Bestehens des Chores der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, Am Tiergarten 50.
  18253. 2.2.1889, Jubiläums-Abendunterhaltung (Vorfeier) anlässlich des 25jährigen Bestehens des Frankfurter Turn- und Fechtklubs im Saalbau.
  18254. 20.2.1889–21.2.1889, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Bestehens des „Schuler’schen Männer-Chores“.
  18255. 5.11.1891, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des in Frankfurt am Main in Garnison liegenden „Ersten hessischen Infanterie-Regiments Nr. 81“ in der Infanteriekaserne an der Gutleutstraße.
  18256. 10.12.1893, Jahresfeier des 50jährigen Bestehens des Hauptvereins der „Gustav-Adolf-Stiftung“ in der Katharinenkirche.
  18257. 6.8.1898–7.8.1898, Jubiläums-Fechtturnier des „Fechtklubs Hermannia“ anlässlich seines 25jährigen Bestehens (Akademische Feier und Kommers am 06.08. d. J.).
  18258. 18.5.1899, Festbankett zur Feier des 25jährigen Bestehens des Neuen Zoologischen Gartens im großen Saal des Gesellschaftshauses.
  18259. 12.6.1899, Feldbergfest zum Gedächtnis des fünfzigjährigen Bestehens dieser Turnfeier.
  18260. 15.10.1900, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Kapelle des Zoologischen Gartens im kleinen Saal des Gesellschaftshauses.
  18261. 15.8.1909, Feierliches Pontifikalamt anlässlich des 600jährigen Bestehens der Deutschordenskirche in Anwesenheit des Bischofs von Limburg, Dominikus Willi.
  18262. 20.2.1976, Feierstunde im Gewerkschaftshaus anlässlich des 23. Jahrestages des Bestehens des chilenischen Gewerkschaftsverbandes CUT.
  18263. 18.9.1976, Polizeigesang- und –musikfest im Zoo-Gesellschaftshaus aus Anlass des 45jährigen Bestehens des Chors der Frankfurter Polizei.
  18264. 21.11.1976, Akademische Feier der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in der Paulskirche anlässlich des 50jährigen Bestehens.
  18265. 2.4.1977–3.4.1977, Jubiläumsveranstaltung der Bezirksgruppe Frankfurt der Gewerkschaft der Polizei anlässlich ihres 25jährigen Bestehens.
  18266. 12.4.1977–13.4.1977, Kolloquium der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts anlässlich ihres 75jährigen Bestehens.
  18267. 3.9.1977, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens der „Kinderschule“ in der Sachsenhäuser Vogelweidstraße.
  18268. 11.9.1977, Rassehunde-Schau der Landesgruppe Hessen des Zuchtvereins der Hovawart-Hunde auf dem Römerberg anlässlich ihres 50jährigen Bestehens.
  18269. 3.12.1977, Anlässlich ihres einjährigen Bestehens zeigt die Galerie „Laterna Magica“ eine Ausstellung dekorativer Graphik des 19. Jahrhunderts.
  18270. 18.4.1978, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens der Olga-von-Lersner-Schule, Schule für Krankenpflege und Krankenpflegehilfe.
  18271. 27.4.1978, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Firma Prinz, Autolacke, Schleifmaschinen, Spritzpistolen, Werkzeuge, Sonnemannstraße 73-75.
  18272. 23.6.1978–25.6.1978, „Historischer Jahrmarkt“ auf dem Römerberg anlässlich des 100jährigen Bestehens des Historischen Museums.
  18273. 1.7.1978–2.7.1978, Feierlichkeiten anlässlich des 20jährigen Bestehens des Jazzhauses in der Kleinen Bockenheimer Straße.
  18274. 8.7.1978–9.7.1978, Feierlichkeiten anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Abenteuerspielplatzes im Riederwald.
  18275. 21.10.1978–22.10.1978, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Gemeindehauses der evangelischen Segensgemeinde in Griesheim und des 90jährigen Bestehens des Gemeindechors.
  18276. 3.11.1978–4.11.1978, Tagung der Lehranstalt für Krankengymnastik und Massage der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim im Zoo-Gesellschaftshaus, anlässlich ihres 50jährigen Bestehens.
  18277. 7.11.1978–19.11.1978, Jubiläumsausstellung anlässlich des 50jährigen Bestehens der Siedlungsbaugesellschaft „Nassauisches Heim“ im Karmeliterkloster.
  18278. 10.12.1978, Feier anlässlich des zweijährigen Bestehens des Vereins Bürger- und Kulturzentrum Bockenheimer Depot.
  18279. 12.1.1979, Festakt anlässlich des 30jährigen Bestehens des Jugendsozialwerks mit dem Vorsitzenden des Internationalen Bundes für Sozialarbeit, Professor Carlo Schmid (1896-1979).
  18280. 19.2.1979–20.2.1979, Tage der offenen Tür anlässlich des 30jährigen Bestehens der Staatlichen Landesbildstelle Hessen.
  18281. 23.6.1979–30.6.1979, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Bestehens der Pfingstkirchengemeinde in Griesheim.
  18282. 6.7.1979–7.7.1979, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens der Zentgrafenschule in Seckbach.
  18283. 22.9.1979, Feier anlässlich des 15jährigen Bestehens des Hufeland-Hauses des evangelischen Vereins für Innere Mission in Seckbach.
  18284. 10.11.1979, Jubiläumskonzert im Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst anlässlich des 20jährigen Bestehens der Jugendmusikschule Frankfurt.
  18285. 18.11.1979, Jubiläumskonzert anlässlich des 25jährigen Bestehens des Akkordeon-Orchesters Heddernheim im Bürgerhaus Nordweststadt.
  18286. 31.3.1970, Zur Feier des dreijährigen Bestehens des Kinos „Harmonie“ in Sachsenhausen wird unmittelbar daneben in der Dreieichstraße das literarische Café „Golowin“ eröffnet.
  18287. 7.9.1980, Festgottesdienst anlässlich des 25jährigen Bestehens der Heilandsgemeinde in Bornheim.
  18288. 16.9.1980, Jubiläumsprogramm anlässlich des 30jährigen Bestehens von Frankfurts satirischem Theater “Die Schmiere”.
  18289. 18.9.1980–1.10.1980, Jubiläumsüberraschungen anlässlich des 100jährigen Bestehens von „Kaiser’s Kaffeegschäft“.
  18290. 1.11.1980, Jubiläumsball im Palmengarten anlässlich des 20jährigen Bestehens der „Palette“, die bundesweit größte Vereinigung der Freizeitmaler.
  18291. 7.12.1980, Jubiläumskonzert anlässlich des 100jährigen Bestehens des katholischen Kirchenchores 1880 Griesheim in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“.
  18292. 8.5.1982, Ganztägiges Schulfest der Wöhlerschule anlässlich ihres 25jährigen Bestehens.
  18293. 26.5.1983, Generalversammlung anlässlich des 100jährigen Bestehens der Vereinigung der Haus-, Grund- und Wohnungseigentümer im Palmengarten.
  18294. 5.10.1983, Festveranstaltung anlässlich des 80jährigen Bestehens des Katholischen Deutschen Frauenbundes in der Paulskirche.
  18295. 28.10.1983, Symposium des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeographie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität anlässlich ihres 20jährigen Bestehens.
  18296. 14.12.1983, Der Diner Club Deutschland veranstaltet anlässlich seines 25jährigen Bestehens ein Konzert im Dom.
  18297. 14.4.1984–29.4.1984, Jubiläums-Ausstellung des Deutschen Werkbundes anlässlich seines 75jährigen Bestehens in der Wandelhalle der Paulskirche.
  18298. 3.5.1984–7.6.1984, Ibero-Amerikanische Tage anlässlich des 30jährigen Bestehens der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft.
  18299. 10.5.1984, Eröffnung der Jubiläumssaison „Jazz im Palmengarten“ anlässlich des 25jährigen Bestehens.
  18300. 7.7.1984, Schulfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Schule für Hörbehinderte im Sommerhoffpark.
  18301. 15.9.1984, Kinderfest des Kinderhauses Griesheim anlässlich seines 10jährigen Bestehens.
  18302. 22.10.1984, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Projektes des Seminars für Politik, mit dem weibliche Strafgefangene des Preungesheimer Frauengefängnisses resozialisiert werden sollen.
  18303. 24.10.1984–2.11.1984, Angesichts seines dreijährigen Bestehens stellt sich der Verein „Förderung der Bewährungshilfe in Hessen“ mit Veranstaltungen im Volksbildungsheim der Öffentlichkeit vor.
  18304. 3.11.1984, Jubiläumskonzert im Saal der Musikhochschule anlässlich des 150jährigen Bestehens des Philharmonischen Vereins Frankfurt.
  18305. 2.12.1984, Feier anlässlich des einjährigen Bestehens des Stadtteilbüros Gutleut, Karlsruher Straße 5.
  18306. 2.3.1985–3.3.1985, Hauptbahnhofsfest anlässlich des 150jährigen Bestehens der Deutschen Eisenbahn.
  18307. 15.3.1985, Feierstunde in der Alten Oper anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Umlandverbandes Frankfurt (UVF).
  18308. 20.4.1985, Jubiläumsball anlässlich des 125jährigen Bestehens des Frankfurter Turnvereins 1860 im Zoo-Gesellschaftshaus.
  18309. 8.5.1985–22.6.1985, Ausstellung anlässlich des 50jährigen Bestehens der deutschsprachigen jüdischen Emigrantenzeitschrift „Aufbau“ in der Deutschen Bibliothek.
  18310. 10.6.1985–23.6.1985, Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 125jährigen Bestehens der Turnerschaft Heddernheim.
  18311. 13.6.1985–19.6.1985, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Klappmaul-Theaters im Leinwandhaus am Weckmarkt.
  18312. 15.6.1985, Fest anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Bornheimer Wochenmarktes.
  18313. 22.6.1985–14.7.1985, Jubiläumsausstellung anlässlich des 25jährigen Bestehens der „Palette“ – Internationaler Ring der Kunstfreunde in Halle 1 auf dem Messegelände.
  18314. 29.6.1985, Zur Eucharistiefeier anlässlich des 750jährigen Bestehens des Limburger Doms pilgern die Frankfurter Katholiken zur Mutterkirche des Bistums.
  18315. 25.8.1985, Feier anlässlich des 140jährigen Bestehens der freireligiösen und unitarischen Gemeinden in Hessen.
  18316. 19.10.1985, Feier anlässlich des dreijährigen Bestehens der Frankfurter Gruppe des Senioren-Schutz-Bundes „Graue Panther“ im Nachbarschaftsheim Bockenheim.
  18317. 2.3.1986, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens der vom Jugendamt und dem Türkischen Volkshaus getragenen Freizeiteinrichtung für türkische Kinder und Eltern an der Hamburger Allee.
  18318. 10.8.1986, Eröffnung des Jubiläumsprogramms anlässlich des 125jährigen Bestehens des Frankfurter Sportclubs Sachsenhausen-Forsthausstraße mit einem Eisschießturnier in der Eissporthalle am Ratsweg.
  18319. 6.9.1986, Jubiläumsball im Hotel Frankfurter Hof anlässlich des 125jährigen Bestehens des Sportclubs Sachsenhausen Forsthausstraße.
  18320. 15.9.1986–20.9.1986, Festwoche anlässlich des 75jährigen Bestehens der Herderschule, Wittelsbacherallee 6-12.
  18321. 5.4.1987, Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens feiert der Frankfurter Pudelclub im Bürgerhaus Nied eine internationale Europa-Sieger-Schau.
  18322. 27.4.1987, Das Deutsch-Pakistanische Forum veranstaltet einen Festabend im Festsaal des Senckenbergmuseums anlässlich des 40jährigen Bestehens der Islamischen Republik Pakistan.
  18323. 18.10.1987, Jubiläumskonzert anlässlich des 150jährigen Bestehens des Bockenheimer Männerchores 1837 im Volksbildungsheim.
  18324. 31.10.1987, Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens der „Naturfreunde“, Ortsgruppe Frankfurt, im Bürgerhaus Südbahnhof.
  18325. 13.12.1987, Jubiläumskonzert anlässlich des 20jährigen Bestehens des Frankfurter Kammerorchesters „Collegium Musicum“ in der Alten Oper.
  18326. 28.5.1988, Jubiläumsball im Bürgerhaus Südbahnhof anlässlich des 60jährigen Bestehens der Sportgemeinschaft 1928 (SG 28).
  18327. 1.7.1988–4.7.1988, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Bestehens des Musikvereins Harheim.
  18328. 30.10.1988–4.11.1988, Festwoche der Kirche „Am Bügel“ und der Ladenkirche, Ben-Gurion-Ring, anlässlich des zehnjährigen Bestehens.
  18329. 4.11.1988–6.11.1988, Bürgerfest im Nordwest-Zentrum anlässlich des 25jährigen Bestehens der Nordweststadt.
  18330. 4.12.1988, Jubiläumskonzert anlässlich des 110jährigen Bestehens des Praunheimer Männergesangsvereins Liederkranz von 1878 in der Alten Oper.
  18331. 22.4.1989, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens der Frankfurter Folk-Musik-Gruppe „Schlendrian“ im Neuen Theater Höchst.
  18332. 8.7.1989–9.7.1989, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens der evangelischen Kinderheimat Reinhardshof in Nieder-Erlenbach.
  18333. 9.9.1989, Spielfest anlässlich des 25jährigen Bestehens des Bezirksbad Sachsenhausen.
  18334. 22.9.1989, Empfang für die ehrenamtlichen Mitarbeiter im Kaisersaal des Römer anlässlich des 10jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft Frankfurt der Deutschen Rheuma-Liga.
  18335. 5.11.1989, Gründung der Buber-Rosenzweig-Stiftung anlässlich des 40jährigen Bestehens des Deutschen Koordinierungsrats Frankfurt am Main der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
  18336. 14.11.1989, Anlässlich des 40jährigen Bestehens der österreichischen Handelsdelegation in Frankfurt am Main besucht eine Abordnung aus Österreich die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer empfangen.
  18337. 25.11.1989–1.12.1989, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Bestehens der Ernst-Reuter-Schule in der Nordweststadt.
  18338. 3.12.1989, Jubiläumsgottesdienst anlässlich des 25jährigen Bestehens der evangelischen Kirchengemeinde Nordweststadt-Mitte.
  18339. 5.3.1990, Auftakt des Jubiläumsjahres anlässlich des 100jährigen Bestehens der Frankfurter Volkshochschule (VHS) im Volksbildungsheim.
  18340. 20.3.1990, Feier des 10jährigen Bestehens der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Hessen im Arabella Grand Hotel.
  18341. 21.4.1990, Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens des Lions-Club Frankfurt-Mainmetropole im Saal des Henninger-Turms.
  18342. 5.5.1990–6.5.1990, Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 500jährigen Bestehens der Post im ehemaligen Thurn- und Taxischen Palais in der Großen Eschenheimer Straße mit Bundespostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling sowie mit Musik und Show auf der Zeil.
  18343. 25.8.1990–26.8.1990, Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung des neuen Bürgertreffs in der Siedlung Westhausen und des 60jährigen Bestehens der Westhausener May-Siedlung.
  18344. 29.8.1990, Anlässlich des fünfjährigen Bestehens lädt die Integrative Schule Frankfurt, Praunheimer Weg 44, zu einem Tag der offenen Tür ein.
  18345. 29.9.1990, Straßenfest anlässlich des 10jährigen Bestehens des Kinderhauses des Vereins „Kita im Exil“ in der Vogtstraße 41.
  18346. 29.9.1990, Feier anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Künstlerhauses „Romanfabrik“ im Ostend.
  18347. 5.5.1991, Jubiläumsparty des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Römerberg anlässlich des 125jährigen Bestehens des Bezirksverbandes Frankfurt.
  18348. 21.3.1992, Der „Offizier-Verein Frankfurt am Main von 1867 e. V.“ (OVF) feiert anlässlich seines 125jährigen Bestehens mit einem Platzkonzert vor dem Römer. Danach folgt ein Empfang bei Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer mit dem Ex-Generalinspekteur Admiral Wellershof. Daran schließt sich ein abendlicher „Großer Festball“ im „Terrace-Club“ des IG Farben-Hochhauses an.
  18349. 31.5.1992, Mit einem großen Festzug durch Sindlingen gehen die Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens der Sindlinger Freiwilligen Feuerwehr zu Ende.
  18350. 29.8.1992, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens der Spiel- und Lernstube im Übergangswohnheim für Aussiedler in der Dillenburger Straße in Heddernheim.
  18351. 1.12.1992, „Geburtstagsempfang“ des Magistrats im Kaisersaal des Römers anlässlich des einjährigen Bestehens der Kommunalen Ausländervertretung (KAV).
  18352. 5.12.1992, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Frankfurter Frauenschule, Hohenstaufenstraße.
  18353. 3.5.1993–29.5.1993, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Bestehens des Nordwestzentrums.
  18354. 5.11.1993, Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Buchmann-Fonds an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zeichnet Universitätspräsident Professor Klaus Ring in einer akademischen Feier im Hotel „Gravenbruch“ den Stifter Josef Buchmann mit der von der Frankfurter Universität neu gestifteten „Jügel-Medaille“ aus.
  18355. 17.4.1994, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens der Schwesternstation und der diakonischen Arbeit in der evangelischen Kreuzgemeinde Preungesheim im Gemeindehaus.
  18356. 16.5.1994, Im 75. Jahr des Bestehens der Vereinigung der Frankfurter Apfelweinwirte wird Anja I. im Volksbildungsheim für die nächsten zwei Jahre zur Apfelweinkönigin gekrönt.
  18357. 9.7.1994–10.7.1994, Großes Jubiläums- und Stadtteilfest des Vereinsrings Bornheim e. V. auf dem Ratsweg im Ostpark anlässlich des 800jährigen Bestehens von Bornheim, seit 1877 eingemeindeter Stadtteil von Frankfurt am Main.
  18358. 2.11.1994, Feier anlässlich des 5jährigen Bestehens des Arabella Grand Hotels an der Konrad-Adenauer-Straße.
  18359. 10.5.1995–23.5.1995, Anlässlich des 20jährigen Bestehens des „klappmaul“-Theaters läuft im Theaterhaus, Schützenstraße 12, eine Werkschau.
  18360. 26.8.1995, Akademische Feier und Jubiläumsball anlässlich des 75jährigen Bestehens des Kleingartenvereins (KGV) Schwanheim im Clubhaus am Schwanheimer Ufer.
  18361. 1.3.1996, Feier anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Theaterhauses.
  18362. 7.9.1996, Erstes Jubiläumskonzert anlässlich des 50jährigen Bestehens der Bigband des Hessischen Rundfunks im Palmengarten.
  18363. 7.9.1996, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Arbeiterwohlfahrt, Ortsgruppe Eckenheim, in der Halle der „Turnerschaft Jahnvolk Eckenheim“.
  18364. 27.3.1998–28.3.1998, Jubiläumskonzerte anlässlich des 25jährigen Bestehens des „Kronos Quartet“ in der Alten Oper.
  18365. 28.4.1998–3.5.1998, Der Kammerchor des Sing- und Spielkreises und das Bläserensemble der Jugendmusikschule vertreten die Stadt Frankfurt am Main bei den Feiern zum 50jährigen Bestehens des Staates Israel in der Partnerstadt Tel Aviv.
  18366. 27.6.1998, Umzug durch den Stadtteil Fechenheim anlässlich des 150jährigen Bestehens des Altbaus der städtischen Kindertagesstätte (KT) 27 in der Straße Alt-Fechenheim.
  18367. 30.10.1998, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Modehauses Ammerschläger.
  18368. 7.11.1998, Fest anlässlich des 575jährigen Bestehens der Schwanen-Apotheke im Sandweg.
  18369. 14.3.1999, Jubiläumskonzert anlässlich des 50jährigen Bestehens des Frankfurter Akkordeon-Orchesters „Akkordeana“ in der Musikhochschule.
  18370. 29.9.1999, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Evangelischen Regionalverbandes (ERV), die Dachorganisation der protestantischen Kirchengemeinden von Frankfurt am Main in der Heiliggeistkirche des Dominikanerklosters. Dabei werden die ersten Träger der Philipp-Jakob-Spener-Medaille, vom Evangelischen Regionalverband aus Anlass seines 100jährigen Bestehens neu gestiftet, an Gerda Langer und Hans-Jürgen Moog für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten überreicht.
  18371. 24.6.2001, Sommerfest und Feier des 75jährigen Bestehens der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen.
  18372. 1.9.2001, Jubiläums-Sommerfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Integrierten Gesamtschule (ISG) Nordend.
  18373. 6.3.2002–9.3.2002, Kongress an der Musikhochschule anlässlich des 50jährigen Bestehens des Internationalen Quellenlexikons der Musik.
  18374. 18.8.2002, Jubiläums-Straßenfest anlässlich des 40jährigen Bestehens des Club Voltaire.
  18375. 28.9.2002, Feier des Vereinsrings Bornheim im Bürgerhaus Bornheim anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Eingemeindung des Stadtteils Bornheim und des 175jährigen Bestehens des Hohen Brunnens, die erste kommunale Wasserleitung.
  18376. 19.3.2003, Festakt im Karmeliterkloster anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Büro Aktiv, die Freiwilligenagentur im Institut für Sozialarbeit.
  18377. 28.5.2003, Jubiläumsfest anlässlich des 100jährigen Bestehens der Ludwig-Erhard-Schule (früher: „Paul-Ehrlich-Schule“) in Unterliederbach, eine kaufmännische Fortbildungsanstalt.
  18378. 14.2.2004, Jubiläumskostümsitzung anlässlich des 25jährigen Bestehens des Nieder-Erlenbacher Tanzsport- und Karnevalvereins „Die Bodentrampler“ im Bürgerhaus Nieder-Erlenbach.
  18379. 24.4.2004, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens der Turngemeinde Sachsenhausen 1904 im Bürgerhaus Südbahnhof.
  18380. 3.7.2004, Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens der Caritas-Suchtberatung auf dem Leonhardskirchplatz.
  18381. 19.2.2005, Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens des Kleingärtnervereins Buchhang im Bürgerhaus Bornheim.
  18382. 6.3.2005, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Centro do Livro e do Disco de Lingua Portuguesa im Cinestar Metropolis.
  18383. 20.3.2005, Die Ausflugsgesellschaft Primus-Line feiert anlässlich ihres 125jährigen Bestehens mit einem ganzjährigen Jubiläumsprogramm.
  18384. 16.4.2005, Jubiläumskonzert anlässlich des 50jährigen Bestehens des Vereinsrings Nied im Bürgerhaus Nied.
  18385. 30.4.2005, Jubiläumskonzert anlässlich des 10jährigen Bestehens von Frankfurts erstem gemischtem Frauenchor „Choralle“ im Gallustheater.
  18386. 11.6.2005, Festtag der Michael-Ende-Schule im Stadtteil Rödelheim anlässlich ihres 10jährigen Bestehens.
  18387. 10.9.2005, „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 125jährigen Bestehens der Werkfeuerwehr des Industrieparks Höchst.
  18388. 28.9.2005, Anlässlich ihres 60jährigen Bestehens präsentiert die Frankfurter CDU das Buch „Aus Liebe zu Frankfurt“.
  18389. 2.5.2006–8.5.2006, Festwoche anlässlich des 125jährigen Bestehens der Dreikönigskirche im Stadtteil Sachsenhausen.
  18390. 9.6.2006, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Comeniusschule und des 15jährigen Bestehens der IGS Nordend in der Integrierten Gesamtschule Nordend.
  18391. 19.9.2006, Festakt anlässlich des 10jährigen Bestehens des kommunalen Präventionsrates im Römer.
  18392. 21.9.2006, Feier anlässlich des 120jährigen Bestehens der Firma Voigt & Haeffner im Stadtteil Fechenheim. Die Firma produziert europaweit Anlagen zur störungsfreien Stromversorgung von Telefonnetzen.
  18393. 14.10.2006, Jubiläumskonzert anlässlich des 25jährigen Bestehens der Abteilung für Neue Musik in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  18394. 14.11.2006, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der „KunstGesellschaft“ im Club Voltaire.
  18395. 17.11.2006–19.11.2006, Jubiläumswochenende anlässlich des 125jährigen Bestehens der „Heddemer Käwwern“.
  18396. 10.4.2008, Festakt der Jugend-Aliyah anlässlich des 75jährigen Bestehens des Kinderhilfswerks im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum im Westend.
  18397. 8.8.2008, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des AWO-Heims für junge Flüchtlinge im Unterliederbacher Valentin-Senger-Haus.
  18398. 9.8.2008, Feier anlässlich des 15jährigen Bestehens des vom Frauengesundheitszentrum gegründeten Frankfurter Geburtshauses.
  18399. 4.10.2008, Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens des Nordwestzentrums.
  18400. 2.11.2008, Jubiläumskonzert anlässlich des 135jährigen Bestehens des Chores der Germania Preungesheim in der Festeburgkirche.
  18401. 26.11.2008, Festakt im Rathaus anlässlich des 20jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Guangzhou/China.
  18402. 17.3.2007, Akademische Feier anlässlich des 150jährigen Bestehens des TSV Sachsenhausen 1857 in der Vereinshalle.
  18403. 28.4.2007, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Abenteuerspielplatzes Colorado Park im Stadtteil Ginnheim (Offizielle Eröffnung am 01. März 1997).
  18404. 25.5.2007, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens der Textorschule im Stadtteil Sachsenhausen – seit 1997 hessische Europaschule.
  18405. 15.6.2007–17.6.2007, Feierlichkeiten (u. a. ein Jugendturnier) anlässlich des 100jährigen Bestehens des FFC Olympia 07.
  18406. 23.6.2007, Sommerfest anlässlich des 50jährigen Bestehens des Pflegeheims Praunheim.
  18407. 30.6.2007, Fest anlässlich des 20jährigen Bestehens des Fechenheimer Kinder- und Schülerladens „Vorstadtkrokodile“ auf der Mühlheimer Straße.
  18408. 11.8.2007, Sommerfest des TC Harheim anlässlich seines 25jährigen Bestehens (gegründet am 10. Februar 1982).
  18409. 2.9.2007–7.9.2007, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Bethlehem-Bücherei der evangelischen Gemeinde, Fuchshohl 1.
  18410. 25.11.2007, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens des Kirchenchors St. Cäcilia in der Josefskirche.
  18411. 16.12.2007, Jubiläumskonzert anlässlich des 20jährigen Bestehens (gegründet am 08. Dezember 1987) des katholischen Kirchenchors St. Mauritius – St. Johannes in der Schwanheimer Mauritiuskirche.
  18412. 9.5.2009, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Betriebshofes Rebstock der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF).
  18413. 20.6.2009, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des „Gemischten Chores“ des TSV 1878 Frankfurt-Ginnheim.
  18414. 24.6.2009–27.6.2009, Festwoche der Ernst-Reuter-Schulen I und II in Niederursel anlässlich ihres 40jährigen Bestehens.
  18415. 25.6.2009, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Vereins Frauenbetriebe, Hamburger Allee.
  18416. 4.7.2009, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Singkreises Frohsinn im Saal der Erlösergemeinde im Stadtteil Oberrad.
  18417. 28.8.2009, Festakt anlässlich des 150jährigen Bestehens des 1859 gegründeten Freien Deutschen Hochstiftes in der Paulskirche.
  18418. 3.10.2009, Schulfest anlässlich des 100jährigen Bestehens der Freiherr-vom-Stein-Schule im Stadtteil Sachsenhausen.
  18419. 16.10.2009, Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens des Schuhsalons „Linda“ in der Innenstadt.
  18420. 31.10.2009, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Frankfurter Kreisverbandes der Grünen in der alten Vartafabrik am Westbahnhof.
  18421. 4.11.2009, Aus Anlass des 20jährigen Bestehens der Landesmedienanstalt Hessen findet unter dem Titel „Die Netz-Gesellschaft – wie die jungen Mediennutzer die (Medien-)Welt verändern“ im Westhafenpier eine Diskussionsrunde statt.
  18422. 8.11.2009, Jubiläumskonzert des Frankfurter Seniorenorchesters im Haus Gallus – anlässlich des 30jährigen Bestehens.
  18423. 20.3.2010, Jahreshauptversammlung der Turngemeinde Bornheim in ihrer Turnhalle – im 150. Jahr ihres Bestehens.
  18424. 21.4.2010, Feier anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens des Ikonenmuseums im Museum.
  18425. 29.5.2010–30.5.2010, Feierlichkeiten anlässlich des 200jährigen Bestehens der Wallanlagen – der erste Frankfurter Grüngürtel – im „Nebbienschen Gartenhaus“.
  18426. 12.6.2010, Jubiläumskonzert anlässlich des 25jährigen Bestehens der Unterabteilung „Die Preußen“ des Polizeichores Frankfurt am Main im Saal der Deutschen Genossenschaftsversicherung.
  18427. 19.6.2010, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Kinderhauses Goldstein.
  18428. 3.7.2010, Feier anlässlich des 90jährigen Bestehens des „Julie-Roger-Haus“ im Stadtteil Eckenheim.
  18429. 4.7.2010, Feier des einjährigen Bestehens des deutsch-russischen Kindergartens „Nezabudka“ im Stadtteil Bockenheim.
  18430. 7.8.2010, Feier anlässlich des einjährigen Bestehens des „Paulinum“ an der Friedberger Warte – „Zentrum für ein aktives Miteinander“.
  18431. 14.8.2010, Feier anlässlich des 111jährigen Bestehens des Kleingärtnervereins (KGV) Cronberger im Stadtteil Preungesheim.
  18432. 15.8.2010, Eröffnung der Jubiläumsausstellung von Gründungsdokumenten anlässlich des 80jährigen Bestehens der Kirche der evangelischen Paul Gerhardt-Gemeinde im Stadtteil Niederrad.
  18433. 9.9.2010–12.9.2010, Jubiläumsshow anlässlich des 60jährigen Bestehens der „Schmiere“, das „schlechteste Theater der Welt“.
  18434. 9.9.2010–28.9.2010, Zehn Veranstaltungen anlässlich des 25jährigen Bestehens des Hessischen Literaturforums im Mousonturm.
  18435. 11.9.2010, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Hessenkollegs.
  18436. 18.9.2010, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Kinderhauses der evangelischen St. Petersgemeinde in der Eschenheimer Anlage.
  18437. 24.9.2010, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Integrativen Schule Frankfurt.
  18438. 15.10.2010, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Indischen Kulturinstituts in Frankfurt am Main im Zentrum am Bügel.
  18439. 25.10.2010–30.10.2010, Feierlichkeiten (Kindertag am 30. Oktober d. J.) anlässlich des 20jährigen Bestehens des Buchkaufhauses Hugendubel zwischen Steinweg und Biebergasse.
  18440. 29.10.2010, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Nachbarschaftszentrums Ostend.
  18441. 29.10.2010–30.10.2010, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens der Heinrich-Seliger-Schule am Dornbusch – Schulfest am 30. Oktober d. J.
  18442. 19.11.2010, Feier anlässlich des 120jährigen Bestehens der Frankfurter Volkshochschule.
  18443. 2.12.2010, Feier anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Dialogmuseums in der Hanauer Landstraße.
  18444. 5.1.2011, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens der Frankfurter Ortsgruppe des Wandervereins „Odenwaldklub“.
  18445. 9.1.2011, „Traditionswanderung“ anlässlich des 100jährigen Bestehens des Taunusklubs Nied.
  18446. 5.2.2011, Feier anlässlich des einjährigen Bestehens des Projekts Familiennetzwerk im Familientreff Sonnentau.
  18447. 19.3.2011, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens der Frankfurter Ortsgruppe des Odenwaldklubs im Preungesheimer Saalbau, Haus Ronneburg.
  18448. 5.4.2011–29.4.2012, Jubiläumsprogramm des Instituts für Stadtgeschichte anlässlich seines 575jährigen Bestehens.
  18449. 15.5.2011, Anlässlich des 20jährigen Bestehens von Frankfurts Grüngürtel – nahezu 80 Kilometer Landschaftsschutzgebiet – findet ein Aktionstag „Fahr Rad!“ für Freizeitradler statt.
  18450. 17.5.2011–25.6.2011, Ausstellung anlässlich des 200jährigen Bestehens der Wallanlage, Frankfurts erstem Grüngürtel, in der Zentralbibliothek, Hasengasse.
  18451. 28.5.2011, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens der Merianschule im Nordend.
  18452. 29.5.2011, Jubiläumskonzert anlässlich des 100jährigen Bestehens des Posaunenchors im Stadtteil Oberrad in der Kirche der Erlösergemeinde Oberrad – gegründet am 29. Mai 1911.
  18453. 2.6.2011–9.6.2011, Städtewette für die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“ – europaweite Städtewette zugunsten der Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm anlässlich des 30jährigen Bestehens der Organisation. Motto: „Frankfurt ist dabei – Wetten, dass wir helfen“.
  18454. 11.6.2011–14.6.2011, Wäldchestag, Kinderkulturfest mit den „Spinnern“ der SG Riederwald, dem Abenteuerspielplatz Riederwald und den „Falken“ auf der Bezirkssportanlage anlässlich des 100jährigen Bestehens der Arbeitersiedlung Riederwald.
  18455. 19.6.2011, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Friseursalons „La Linea“ im Nordend.
  18456. 6.8.2011, Open-Air im Licht- und Luftbad Riederwald anlässlich des 100jährigen Bestehens der Arbeitersiedlung Riederwald.
  18457. 6.8.2011–7.8.2011, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens der Eschersheimer Feuerwehr (Fahrzeugschau, Spanferkel, Oldieschau).
  18458. 6.8.2011–21.8.2011, Theater-, Film- und Musikvorführungen des „Sommerwerft Theaterfestival am Fluss“ anlässlich seines zehnjährigen Bestehens.
  18459. 13.8.2011, Feier anlässlich des 150jährigen Bestehens des Sportclubs Sachsenhausen Forsthausstraße (SAFO) auf der Klubanlage.
  18460. 20.8.2011, Straßenfest „Die Schäfflestraße ruff un runner“ anlässlich des 100jährigen Bestehens der Arbeitersiedlung Riederwald. Zu sehen ist auch die Ausstellung „100 Jahre Riederwald“ (am 20./21. August d. J.) in der Walter-Richter-Sporthalle. Erstmals präsentiert wird der Entwurf eines eigenen Stadtteilwappens.
  18461. 21.8.2011, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens des Ostparkes – errichtet nach den Plänen von Gartendirektor Karl Christian Hans Heicke (1862-1938), Schöpfer des Huthparkes (1912).
  18462. 28.8.2011, Feier anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Bikeparkes im Stadtteil Ginnheim.
  18463. 19.9.2011, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Pflegeheims Bockenheim, Friesengasse.
  18464. 3.10.2011, Jubiläumskonzert anlässlich des 80jährigen Bestehens des „Polizeichor Frankfurt“.
  18465. 6.10.2011, Festkonzert Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft von Krakau und Frankfurt am Main in der Alten Oper – Höhepunkt der Feierlichkeiten.
  18466. 19.10.2011, Feier des Modekonzerns C & A anlässlich des 100jährigen Bestehens auf einem Schiff am Mainufer.
  18467. 5.11.2011–12.11.2011, „Japanweek 2011“ anlässlich des 150jährigen Bestehens der deutsch-japanischen Beziehungen.
  18468. 26.11.2011, „Rückblick auf 100 Jahre“ mit Festredner Winfried Nass anlässlich des 100jährigen Bestehens der Arbeitersiedlung Riederwald in der Aula der Pestalozzischule – zugleich die Jubiläumsabschlussfeier.
  18469. 26.1.2012, Feier anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Bildungszentrums Haus am Dom.
  18470. 12.5.2012, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des PEIG [Private Elterninitiative Ginnheim]-Kinder- und Schülerladens im Stadtteil Ginnheim.
  18471. 9.6.2012–7.7.2012, Ausstellung anlässlich des 50jährigen Bestehens der Wartburgkirche.
  18472. 22.6.2012, Festakt im Archäologischen Museum anlässlich seines 75jährigen Bestehens – am 22. Juni 1937 fand die Gründung des Vorläufers des heutigen Archäologischen Museums in Frankfurt am Main statt.
  18473. 26.6.2012, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Abenteuerspielplatzes Günthersburg im Nordend.
  18474. 11.8.2012, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Niederrad am Feuerwehrhaus.
  18475. 17.8.2012, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Frankfurter Arbeitslosenzentrums (FALZ) im Bürgerhaus Gutleut.
  18476. 18.8.2012–19.8.2012, Im Rahmen des Osthafenfestes Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens des wohl ältesten noch betriebenen Wasserhäuschens Frankfurts: am Franziusplatz.
  18477. 31.8.2012, Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens des Instituts für Bienenkunde, getragen von der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt.
  18478. 1.9.2012, Feier anlässlich des 90jährigen Bestehens des Vereins für Polizei- und Schutzhunde (VPS) Schwanheim.
  18479. 1.9.2012, Feier anlässlich des 75jährigen Bestehens der Staatlichen Vogelschutzwarte im Stadtteil Fechenheim.
  18480. 8.9.2012, Gala anlässlich des 100jährigen Bestehens der Taxivereinigung Frankfurt – 1912 als Verein Frankfurter Kraftdroschkenbesitzer gegründet – in der Jahrhunderthalle in Höchst.
  18481. 23.9.2012, Feier anlässlich des 120jährigen Bestehens des Männergesangverein „Sängerlust“ 1892 mit einem Chorkonzert in der katholischen Gemeinde St. Stephanus.
  18482. 27.9.2012, Festakt im Kaisersaal des Römers anlässlich des 175jährigen Bestehens der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte (SBS).
  18483. 1.10.2012, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens der Buchhandlung Meichsner & Dennerlein am Lokalbahnhof im Stadtteil Sachsenhausen.
  18484. 27.10.2012, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens des Kleintierzuchtvereins Seckbach samt Kreisschau der Kleintierzüchter Frankfurt in der Turnhalle Seckbach (03./04.11. d. J.).
  18485. 31.10.2012, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens des Maingau-Krankenhauses der Schwesternschaft vom Roten Kreuz im Nordend im Festzelt der Klinik.
  18486. 8.11.2012, Feier anlässlich des 120jährigen Bestehens der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) in der Katholischen Hochschulgemeinde.
  18487. 9.11.2012–11.11.2012, Ausstellung in der Paulskirche anlässlich des 20jährigen Bestehens der Bildhauerwerkstatt Gallus.
  18488. 17.11.2012, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Rebstockbades.
  18489. 24.11.2012–25.11.2012, Jubiläumsausstellung der Vogelfreunde Goldstein im Bürgerhaus Goldstein anlässlich des 50jährigen Bestehens.
  18490. 8.12.2012–9.12.2012, Feierlichkeiten anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Hessischen Theaterakademie im Frankfurt Lab, das Musik-, Theater- und Tanzlabor der Moderne für Frankfurt Rhein-Main, Schmidtstraße.
  18491. 5.1.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der ehemaligen Studentenorganisation „Conföderation Iranischer Studenten/National-Union“ (CISNU) im „Haus der Jugend“.
  18492. 8.3.2013, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Frauenchors „Amanda Taktlos“ im Gallus-Theater.
  18493. 1.4.2013, 125jähriges Bestehens des TSG 1888 Nieder-Erlenbach e. V. – gegründet am 01. April 1888.
  18494. 6.4.2013, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Cafés Wunderbar im Stadtteil Höchst.
  18495. 18.4.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Nordwestkrankenhauses im Plenarsaal der Paulskirche.
  18496. 20.4.2013, Bundestagspräsident Norbert Lammert hält in der Paulskirche die Festansprache anlässlich des 125jährigen Bestehens des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums und des 165jährigen Gedenkens der Nationalversammlung.
  18497. 27.4.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Anonymen Alkoholiker in Frankfurt am Main im Saalbau Gutleut.
  18498. 1.5.2013, Tag der offenen Tür anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Gartenbades im Stadtteil Fechenheim.
  18499. 2.5.2013–8.5.2013, Festwoche anlässlich des 100jährigen Bestehens der Ziehenschule im Stadtteil Eschersheim. Gefeiert wird mit einer Festwoche: einem Galaabend im Bürgerhaus Bornheim (am 04. Mai) und einem Schulfest auf dem Schulgelände (am 08. Mai).
  18500. 8.5.2013–12.5.2013, Feierlichkeiten mit Festmeile am Mainufer anlässlich des 125jährigen Bestehens des Frankfurter Regatta-Vereins – Dachverband der mainstädtischen Rudervereine.
  18501. 25.5.2013, Fest auf dem Friedberger Platz anlässlich des 150jährigen Bestehens der SPD-Ortsvereine im Nordend.
  18502. 5.6.2013–8.6.2013, Erstes Koreanisches Kulturfestival am Roßmarkt – anlässlich des 130jährigen Bestehens der diplomatischen Freundschaft zwischen Deutschland und Korea.
  18503. 28.6.2013–30.6.2013, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Zeislheim.
  18504. 29.6.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Ernst-Reuter-Schule in der Nordweststadt.
  18505. 29.6.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Johann-Hinrich-Wichern-Schule im Stadtteil Eschersheim.
  18506. 4.7.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Engelbert-Humperdinck-(Grund-)Schule im Westend.
  18507. 20.7.2013, Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens des Fußballklubs Fortuna Frankfurt – gegründet am 01. April 1973 – auf dem Sportplatz an der Gerbermühle.
  18508. 24.7.2013–27.7.2013, Jubiläumsturnier anlässlich des 125jährigen Bestehens des TSG 1888 Nieder-Erlenbach e.V. – gegründet am 01. April 1888 – auf dem Sportplatz am Riedstieg.
  18509. 3.8.2013, Feier anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Initiative „Faites votre jeu!“ im sog. „Klapperfeld“, dem ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeldstraße.
  18510. 16.8.2013–18.8.2013, Festwochenende anlässlich des 125jährigen Bestehens des Hauptbahnhofs unter dem Motto: „Frankfurt Mein Hauptbahnhof“.
  18511. 18.8.2013, Feier anlässlich des 250jährigen Bestehens des Botanischen Gartens auf dem Campus Westend.
  18512. 18.8.2013, Feier anlässlich des 250jährigen Bestehens der „Dr. Senckenbergischen Stiftung“ auf dem Universitätscampus Westend – gegründet 1763 vom damaligen Frankfurter Stadtarzt Johann Senckenberg.
  18513. 18.8.2013, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Hundefreunde Oberrad auf dem Vereinsgelände.
  18514. 24.8.2013, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Frankfurter Kinderbüros „SPATZ“ auf dem Spielplatz Wallanlage.
  18515. 25.8.2013, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Fördervereins „Bücherwurm“ der Stadtteilbibliothek Sossenheim.
  18516. 25.8.2013, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des gemeinnützigen Vereins „Schule fürs Leben“ im Instituto Cervantes.
  18517. 7.9.2013, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens der Metzgerei Haase im Stadtteil Bonames.
  18518. 13.9.2013, Fachtagung zur politischen Erwachsenenbildung anlässlich des 40jährigen Bestehens des Bildungswerks des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Hessen im Frankfurter Gewerkschaftshaus.
  18519. 13.9.2013–14.9.2013, Auftaktveranstaltungen anlässlich des 25jährigen Bestehens des Künstlerhauses Mousonturm. Unter dem Motto 25YMT kommen in der Jubiläumsspielzeit 25 Künstler in den Mousonturm.
  18520. 14.9.2013, Jubiläumsgala anlässlich des 50jährigen Bestehens der „Fidele Eckenheimer“ im Saalbau Ronneburg.
  18521. 20.9.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Kinder- und Jugendhauses im Riederwald.
  18522. 21.9.2013, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens von „Bikepark Frankfurt“ am Dornbusch.
  18523. 5.10.2013, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Kulturgruppe des Turnverein Seckbach in der Turnhalle des Stadtteils.
  18524. 8.10.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Malteser Rettungsdienstes im Stadtteil Oberrad.
  18525. 2.11.2013, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Krankenhauses Nordwest im Stadtteil Praunheim.
  18526. 9.11.2013, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Vereins „Ferien vom Krieg“ im Haus der Jugend.
  18527. 24.11.2013, Tag der offenen Tür anlässlich des 125jährigen Bestehens des Familienunternehmens Marmor Rupp im Stadtteil Bornheim.
  18528. 18.1.2014, Feier anlässlich des 175jährigen Bestehens der Heddernheimer Straßenfastnacht „Klaa Paris“ im Rahmen einer Gemeinschaftssitzung der Heddernheimer Vereine im Clubhaus der „Fidelen Nassauer“.
  18529. 18.2.2014, Konzert des Symphonieorchesters der „Buchmann-Mehta School of Music“ der Universität Tel Aviv anlässlich des 100jährigen Bestehens der Universität Frankfurt in der Alten Oper.
  18530. 20.2.2014, Festakt anlässlich des 20jährigen Bestehens der Bildungsstätte Anne Frank am Dornbusch.
  18531. 9.4.2014, Fest und städtischer Empfang im Römer anlässlich des 40jährigen Bestehens des Vereins Abenteuerspielplatz Riederwald – 1973 eröffnete der Abenteuerspielplatz Riederwald.
  18532. 14.5.2014, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Heroin-Ambulanz im Bürgerhospital.
  18533. 24.5.2014, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens des Reinhardshofes in Nieder-Erlenbach.
  18534. 14.6.2014–15.6.2014, Feierlichkeiten anlässlich des 125jährigen Bestehens der methodistischen Gemeinde in der Christuskirche im Nordend.
  18535. 21.6.2014, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des „Ring Christlich-Demokratischer Studenten“ Hessen in der Freimaurerloge Zur Einigkeit.
  18536. 19.7.2014, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Frauenbetriebe design in der Bockenheimer Ladengalerie.
  18537. 31.7.2014, Feier anlässlich des einjährigen Bestehens des „Welcomecenter“ in den Räumen der Agentur für Arbeit.
  18538. 17.8.2014, Tag der offenen Tür anlässlich des 50jährigen Bestehens des Frankfurter Katzenschutzvereins im Stadtteil Oberrad.
  18539. 7.9.2014, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Frankfurter Verkehrsmuseums im Stadtteil Schwanheim.
  18540. 9.9.2014, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Senioren-Initiative Höchst im Garten der Gebeschusstraße 44.
  18541. 13.9.2014, Sommerfest anlässlich des 20jährigen Bestehens der Bildungsstätte Anne Frank am Dornbusch.
  18542. 14.9.2014, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Gnadenhofs des Frankfurter Tierschutzvereins in Nieder-Mockstadt/Florstadt im Wetteraukreis.
  18543. 20.9.2014, Feier anlässlich des 120jährigen Bestehens der „Alten Apotheke“ im Stadtteil Griesheim.
  18544. 28.9.2014, Große Flugschau anlässlich des 50jährigen Bestehens des Aero-Clubs Nieder-Eschbach.
  18545. 10.10.2014, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Chinesischen Gartens im Bethmannpark.
  18546. 18.10.2014, Jubiläumskonzert in der Erlöserkirche anlässlich des 30jährigen Bestehens des Singkreises Frohsinn 1984 im Stadtteil Oberrad.
  18547. 22.11.2014, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Confiserie Graff im Stadtteil Rödelheim.
  18548. 22.3.2015, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Nachbarschaftszentrums im Ostend.
  18549. 16.4.2015, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens von „TUS Makkabi Frankfurt“.
  18550. 18.4.2015, Akademische Feier anlässlich des 60jährigen Bestehens des Vereinsrings Nied im Bürgerhaus Nied.
  18551. 28.4.2015, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des Friseursalon Wagnitz im Stadtteil Höchst.
  18552. 30.4.2015, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Frankfurter Künstlerkollektivs „Fritz deutschlanD“ im Kesselhaus der ehemaligen Schuhmaschinenfabrik im Stadtteil Rödelheim.
  18553. 7.5.2015, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Oxfam Shop am Merianplatz.
  18554. 8.5.2015, Feier anlässlich des 90jährigen Bestehens des Vereins ehemaliger Helmholtzschüler in der gleichnamigen Schule.
  18555. 10.5.2015, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Kultcafés „Kante“ im Nordend.
  18556. 17.5.2015, Feier anlässlich des 150jährigen Bestehens des Frankfurter Rudersports -auf den Main werden historische Boote gesetzt.
  18557. 19.5.2015, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens der katholischen Jugendkirche „Jona“ im Stadtteil Sachsenhausen.
  18558. 6.6.2015–7.6.2015, Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens der Tierschutzanlage Nied.
  18559. 9.6.2015, Anlässlich des 35jährigen Bestehens der Stadtpartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv Eröffnung einer Ausstellung des seit 1975 in Frankfurt am Main lebenden israelischen Fotografen Rafael Herlich in der Partnerstadt.
  18560. 20.6.2015–21.6.2015, Feierlichkeiten – u.a. Festakt in der Deutschordenskirche – anlässlich des 25jährigen Bestehens des Ikonen-Museum Frankfurt – offizielle Eröffnung am 28. März 1990.
  18561. 26.6.2015, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der privaten Kantschule im Nordend.
  18562. 27.6.2015, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens der Gruneliusschule im Stadtteil Oberrad.
  18563. 28.6.2015, Jubiläumsfest anlässlich des 200jährigen Bestehens des Apfelweinlokals Friedberger Warte.
  18564. 4.7.2015, Feier anlässlich des 150jährigen Bestehens der Kirchnerschule [damals: Bornheimer Schule] im Stadtteil Bornheim.
  18565. 4.7.2015–5.7.2015, Feierlichkeiten (Gartenfest am 04. Juli und offizielle Feier am 05. Juli) anlässlich des 100jährigen Bestehens des Kleingartenvereins St. Gallus – gegründet am 15. Mai 1915.
  18566. 1.8.2015, Großes Hoffest anlässlich des 145jährigen Bestehens der Binding-Brauerei im Stadtteil Sachsenhausen.
  18567. 1.8.2015–2.8.2015, Anlässlich des 70jährigen Bestehens der „Frankfurter Rundschau“ erscheint eine 32-seitige Sonderbeilage dieser Tageszeitung.
  18568. 2.8.2015, Großes Leserfest anlässlich des 70jährigen Bestehens der „Frankfurter Rundschau“, Mainzer Landstraße 199.
  18569. 23.8.2015, Feier anlässlich des 60jährigen Bestehens des Frankfurter Künstlerclubs (FKC) im Nebbienschen Gartenhaus.
  18570. 29.8.2015, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens des größten indischen Vereins in Deutschland, „Bharat“, im Saalbau des Nordwestzentrums.
  18571. 12.9.2015, Tag der offenen Tür anlässlich des zehnjährigen Bestehens des TG-Sportcenter Bornheim.
  18572. 15.9.2015, Eröffnung der Festwoche anlässlich des 125jährigen Bestehens der Frankfurter Volkshochschule.
  18573. 19.9.2015, Tag der offenen Tür anlässlich des 25jährigen Bestehens des städtischen Amtes für multikulturelle Angelegenheiten.
  18574. 19.9.2015, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens der Romanfabrik - gegründet am 01. September 1985.
  18575. 19.9.2015, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Hospiz Sankt Katharina – die älteste Hospizeinrichtung in Frankfurt am Main.
  18576. 9.10.2015, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens des Bürgervereins Bornheim und Förderkreis historisches Bornheim im Gemeindehaus der Johanniskirche.
  18577. 17.10.2015, Festkonzert anlässlich des 125jährigen Bestehens des katholischen Kirchenchors Harheim.
  18578. 17.10.2015–18.10.2015, Feierlichkeiten anlässlich des 70jährigen Bestehens des SG Bornheim Grün-Weiß.
  18579. 18.10.2015, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Panoramabades im Stadtteil Bornheim.
  18580. 24.10.2015, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Antagon-Theaters in der Antagon-Halle im Stadtteil Fechenheim.
  18581. 24.10.2015, Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens des Traditionslokals „Mainlust“ im Stadtteil Schwanheim.
  18582. 17.11.2015, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens der Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus.
  18583. 17.11.2015, Festakt im Kaisersaal des Römers anlässlich des 50jährigen Bestehens des Türkischen Volkshauses im Stadtteil Bockenheim.
  18584. 24.11.2015, Offizielle Feier anlässlich des 120jährigen Bestehens des „English Speaking Club“ im Weinkeller „Cave de Neufville“ im Stadtteil Oberrad.
  18585. 28.11.2015, Festkonzert anlässlich des 30jährigen Bestehens des Posaunenchors der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Niederursel.
  18586. 1.12.2015, Feier anlässlich des 30jährigen Bestehens des Vereins „Our Generation“ – 1985 als „Schwule Jugendclique Frankfurt“ gegründet.
  18587. 6.2.2016, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Bildungs- und Jugendtreffs Zenit im Stadtteil Höchst.
  18588. 1.3.2016, Feier anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Museums Experimenta für Naturwissenschaften und Technik im Stadtteil Bockenheim.
  18589. 3.3.2016, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Theaterhauses Schützenstraße.
  18590. 1.4.2016–3.4.2016, Dreitägige Feier unter dem Titel „Wandlungsgeschichten“ anlässlich des 25jährigen Bestehens der schwul-katholischen Projektgruppe.
  18591. 2.4.2016, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Projektes „schwul und katholisch“ (PSK) im Haus am Dom – gegründet im April 1991.
  18592. 22.4.2016, Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens der Otto-Hahn-Schule in Nieder-Eschbach – zugleich entstand vor nunmehr 20 Jahren die gymnasiale Oberstufe.
  18593. 23.4.2016, Feier anlässlich des 40jährigen Bestehens des Posaunenchors der Dankeskirchengemeinde in Goldstein in der Dankeskirche.
  18594. 23.4.2016, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Metzgerei Kaiser in Kalbach.
  18595. 24.4.2016, Feier anlässlich des 150jährigen Bestehens des Martha-Hauses im Stadtteil Sachsenhausen.
  18596. 8.5.2016–27.11.2016, Feier und Ausstellung anlässlich des 25jährigen Bestehens des Vereins Bonsai-Freunde in der Stadthalle Zeilsheim.
  18597. 11.5.2016, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Vereins Literaturbetrieb im Kulturwerk „Die Fabrik“ im Stadtteil Sachsenhausen.
  18598. 4.6.2016, Festakt der IG-Metall in der Paulskirche anlässlich des 125jährigen Bestehens dieser Einzelgewerkschaft. Der Gründungskongress des Deutschen Metallarbeiter-Verbands (DMV) fand vom 01. bis 06. Juni 1891 in Frankfurt am Main statt.
  18599. 13.6.2016, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) im Kaisersaal des Römers.
  18600. 26.6.2016, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Frankfurter Grüngürtels auf dem Alten Flugplatz Kalbach/Bonames.
  18601. 26.6.2016, Feier anlässlich des 100jährigen Bestehens des Kobelt-Zoos im Stadtteil Schwanheim.
  18602. 20.8.2016, Feier anlässlich des 60jährigen Bestehens der Albert-Schweitzer-Siedlung am Dornbusch.
  18603. 20.8.2016, Feier anlässlich des 50jährigen Bestehens der Hammer-Ranch im Stadtteil Seckbach.
  18604. 3.9.2016, Akademische Feier anlässlich des 125jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Griesheim im Gerätehaus.
  18605. 3.9.2016, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes (AKHD) in der Orangerie im Günthersburgpark.
  18606. 3.9.2016–4.9.2016, Nachbarschaftsfest anlässlich des 60jährigen Bestehens der Albert-Schweitzer-Siedlung im Dornbusch.
  18607. 13.9.2016, Feier anlässlich des 150jährigen Bestehens des Deutschen Roten Kreuzes Frankfurt auf dem Römerberg – 1866 als „Hülfsverein für kranke und verwundete Krieger“ gegründet.
  18608. 25.9.2016, Feier anlässlich des 25jährigen Bestehens des Theaters auf Naxos in der alten Naxoshalle.
  18609. 12.10.2016, Tag der offenen Tür anlässlich des 50jährigen Bestehens der Katholischen Familienbildung in der Familienbildungsstätte in der Nordweststadt.
  18610. 15.10.2016–17.10.2016, Feierlichkeiten anlässlich des 90jährigen Bestehens der Katholischen Hochschule St. Georgen.
  18611. 20.10.2016, Feier anlässlich des 130jährigen Bestehens des Frankfurter Friedensvereins in der Evangelisch-Reformierten Gemeinde Frankfurt im Westend.
  18612. 3.11.2016, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des 1996 gegründeten Präventionsrates.
  18613. 5.11.2016, Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens des „Ersten Allgemeinen Popchor Frankfurt“ im Saalbau Bornheim.
  18614. 11.11.2016, Feierliche Eröffnung des Jubiläumswegs anlässlich des 25jährigen Bestehens des Frankfurter Grüngürtels – der Weg führt am Königsbrunnen vorbei und verbindet drei Straßenbahnhaltestellen miteinander: Louisa, Oberschweinstiege und Neu-Isenburg.
  18615. 29.11.2016, Feier anlässlich des 20jährigen Bestehens des Mädchenbüros im „Social Impact Lab“ im Stadtteil Bockenheim.
  18616. 23.4.2008, Feierstunde anlässlich der Übergabe des Archivs der Frankfurter Museums-Gesellschaft aus Anlass ihres 200jährigen Bestehens im Kaisersaal des Römers.
  18617. 5.4.2011–29.4.2012, Jubiläumsprogramm des Instituts für Stadtgeschichte anlässlich seines 575jährigen Bestehens. [auf April umstellen, von Mai!]
  18618. 12.9.2011, Festakt im Kaisersaal des Römers anlässlich des 575jährigen Bestehens des Instituts für Stadtgeschichte.
  18619. 18.4.1932, Tagung des Bezirks Frankfurt des Edeka-Verbandes. Der Edeka-Verband besteht aus 425 Genossenschaften mit 30.000 organisierten Kolonialwarenhändlern.
  18620. 1.8.1930, Ab heute besteht die evangelische Personalkirchengemeinde Nord-Ost offiziell als Teil der Frankfurter Landeskirche.
  18621. 16.4.1930, Der neue Straßenbahntarif tritt in Kraft. Es besteht ein Einheitstarif von 25 Pfg. auf allen Strecken.
  18622. 19.3.1930, Neuregelung der Verwaltung der Städtischen Darlehensanstalt, sprich: Pfandhaus, durch Ortsstatut vom 19. März d. J. Träger der Verwaltung ist eine Deputation, die aus drei Magistratsmitgliedern sowie sieben von der Stadtverordnetenversammlung zu bestellenden Mitgliedern besteht, von denen vier Stadtverordnete sein müssen.
  18623. 20.5.1928, Reichstagswahlen und gleichzeitig Kommunalwahlen: Gewinner sind die Sozialdemokraten, die von den 85 Stadtverordnetenmandaten 29 für sich gewinnen; die Deutsche Demokratische Partei (DDP) erhält sieben und das Zentrum neun Sitze. Bei den Stadtverordnetenwahlen entfallen auf Groß-Frankfurt folgende Ergebnisse (in der Reihenfolge der Wahlliste): Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 93.999 Stimmen (29 Sitze), Deutschnationale Volkspartei (DNVP) 23.288 (7 Sitze), Zentrumspartei 31.045 (9 Sitze), Deutsche Volkspartei (DVP) 29.974 (9 Sitze), Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) 36.823 (11 Sitze), Deutsche Demokratische Partei (DDP) 23.850 (7 Sitze), Links-Kommunisten 1.218, Wirtschaftspartei 16.092 (4 Sitze) , NSDAP 12.932 (4 Sitze), Volksrechtspartei 3.658 (1 Sitz), Evangelische Volksgemeinschaft 4.063 (1 Sitz), Unabhängige Sozialisten 928 (-), Arbeitnehmergruppe 10.479 (3 Sitze), Liste Karl Wassmann (1885-1941) 1.333 (kein Sitz) und Kommunale Bürgerpartei 536 Stimmen (kein Sitz). Die Stadtverordnetenversammlung besteht aus 85 Sitzen, davon entfallen vier auf den Stadtteil Höchst, 81 auf das übrige Frankfurt. Die Vermehrung gegenüber der bisherigen Zahl der Stadtverordneten beträgt 14 Mandate.
  18624. 14.1.1920, Seit heute besteht akute Hochwassergefahr. In den folgenden Tagen dringt der Main in die Altstadt ein.
  18625. 1.7.1919, Seit heute besteht in Frankfurt am Main eine Zweigstelle des Reichswanderungsamtes, Kaiserstraße.
  18626. 7.4.1913, Im Rahmen einer Festsitzung der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft wird der alle vier Jahr vergebene „Samuel-Thomas-von-Soemmerring-Preis“ an den Botaniker und Pflanzengenetiker Prof. Carl Correns (Münster i. W.) für seine Arbeiten über die Vererbungslehre verliehen. Der Preis, zu Ehren von Samuel Thomas von Soemmerring 1828 gestiftet und 1837 zum ersten Mal vergeben, besteht aus einer Denkmünze sowie einem Preisgeld in Höhe von 300 Gulden.
  18627. 16.6.1904, Ab heute besteht an der Einmündung der Viktoria-Allee in die Bockenheimer Landstraße eine Haltestelle der städtischen Straßenbahn.
  18628. 1.5.1904, Seit heute besteht im Feldbergturm eine ständige Postfiliale.
  18629. 7.1.1945–28.1.1945, Reichsweite „Sammlung für Wehrmacht und Volkssturm“, auch im Gau Hessen-Nassau. Eingesammelt werden Kleidungsstücke, Spinnstoffe, Wäsche, Uniformen und Uniformteile. Aus Anlass des „Volksopfers“ wird ein „Ehrenbuch der Deutschen“ geschrieben. Es besteht aus Spenderlisten, die bei allen Ortsgruppen der NSDAP über die eingegangenen Spenden geführt werden.
  18630. 1.2.1949, Ab heute besteht eine vom hessischen Ministerpräsidenten Christian Stock unterzeichnete Verordnung für die amerikanische Zone, nach der die Registrier- und Kennkartenpflicht auf Jugendliche vom vollendeten 14. Lebensjahr ab (bisher ab vollendetem 18. Lebensjahr) ausgedehnt wird.
  18631. 23.10.1950, Ab heute besteht eine direkte Fluglinie zwischen Frankfurt am Main und Teheran.
  18632. 1.8.1951, Auf Anordnung des hessischen Innenministers werden die Räume des von der Bundesregierung verbotenen Rates der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) in Frankfurt am Main von der Kriminalpolizei geschlossen. Das örtliche VVN-Büro am Wiesenhüttenplatz besteht jedoch noch weiter.
  18633. 20.1.1961, Seit heute besteht der Evakuiertenausschuss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung nicht mehr. Er ist aufgelöst worden, weil er seine Aufgabe als ‚Anwalt‘ der Evakuierten erfüllt hat. Die weitere Arbeit übernimmt der Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung, dem rund 1,6 Millionen DM als ‚Erbschaft‘ vom Evakuierungsausschuss zur Verfügung stehen.
  18634. 1.12.1961, Seit heute besteht ein „Eildienst für Bürohilfen“ des Arbeitsamtes Frankfurt am Main.
  18635. 21.8.1962, Einweihung des neuen Schullandheimes der Karmeliterschule in Lützel. Dieses Heim – das einzige einer Frankfurter Grundschule – besteht seit 1926. Durch einen Erweiterungsbau mit modernen hygienischen und sanitären Anlagen ist es nun möglich, 32 Schüler aufzunehmen.
  18636. 14.8.1972, Das neue Direktorium des Schauspiels der Städtischen Bühnen nimmt seine Arbeit auf. Das dreiköpfige Kollegium besteht aus Peter Palitzsch, Klaus Gelhaar und Peter Danzeisen.
  18637. 18.2.1973, Linksruck bei den Vorstandsneuwahlen während des SPD-Unterbezirksparteitages im Volksbildungsheim: Die Führung der Frankfurter SPD ist jetzt „konsequent links“ ausgerichtet. Nur noch ein Drittel des Vorstandes besteht aus der gemäßigten Gruppe um den Parlamentarischen Staatssekretär Fred Zander.
  18638. 31.3.1909, Nach Angaben des städtischen Tiefbauamtes besteht die öffentliche Straßenbeleuchtung aus 8.813 Gaslaternen und 288 Bogenlampen.
  18639. 29.4.1977, Der Seniorentreffpunkt „Römer“ besteht seit einem Jahr.
  18640. 21.6.1980, Das „Anti-Atom-Dorf“ in Fechenheim feiert Richtfest: es besteht aus einem Rundhaus, einer Versorgungshütte und etlichen Zelten.
  18641. 6.10.1982, Ahnungslos fährt ein LKW-Fahrer mit einer brisanten Fracht durch Frankfurt am Main. Ein Teil der Ladung besteht aus einer 75-kilogramm schweren Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Eisenmantel mit dem explosiven Gemisch wird zusammen mit Abraum auf die städtische Mülldeponie in Buchschlag gekippt. Dort stößt eine Planierraupe auf die Bombe. Nach umfangreichen Absperrmaßnahmen kann sie am frühen Abend entschärft werden.
  18642. 4.4.1984, Schüler und Schülerinnen aus Lyon besuchen die Mainstadt und werden im Römer empfangen. Seit 25 Jahren besteht nunmehr ein regelmäßiger Schüleraustausch zwischen Gymnasien in Frankfurt am Main und der französischen Partnerstadt Lyon.
  18643. 1.6.1987, Auf dem Messegelände wird ein neues Gerät für die Rettung aus Hochhäusern vorgestellt. Der „Spring-Tunnel“ besteht aus Kunststoffnetzen, in denen Gleitschienen den Fall abbremsen.
  18644. 6.9.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff besteht nach einer SPD-Krisensitzung auf der Verlagerung des Schlachthofes nach Nieder-Eschbach.
  18645. 7.9.1991–8.9.1991, In der Kunsthalle Schirn besteht die außergewöhnliche Möglichkeit, 24 Stunden lang Kunstwerke zu betrachten.
  18646. 7.7.1992, Polizeirazzia bei der Firma Degussa AG in Frankfurt am Main und ihrer Tochterfirma Leybold in Hanau. Es besteht der Verdacht illegaler Irak-Geschäfte.
  18647. 7.3.1993, Kommunalwahl: Von 398.162 Wahlberechtigten gaben 272.105 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen: auf die SPD 87.021 (32,0 %), CDU 90.936 (33,4 %), Grüne 38.060 (14,0 %), FDP 12.062 (4,4 %), Republikaner 25.368 (9,3 %), NPD 2.507 (0,9 %), DVU 7.357 (2,7 %), ÖkoLinX 3.249 (1,2 %), Demokratische Mitte Frankfurt 1.921 (0,7 %). Die CDU erreichte 35 und die SPD 33 Mandate, die Grünen 15 Sitze und die Republikaner 10 Mandate. Die Sozialdemokraten verlieren 8,1 Prozent und schneiden so schlecht ab wie noch nie in der Nachkriegszeit. Die Wähler machen die CDU wieder zur stärksten Fraktion im Römer. Allerdings besteht die rot-grüne Mehrheit auch weiterhin. Auf rechtsextreme Parteien entfallen mehr als 13 Prozent der Stimmen.
  18648. 16.11.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Kooperation von CDU und SPD besteht mit Mühe die erste Hürde. Nur eine knappe Mehrheit der Stadtverordneten wählt die drei CDU-Stadträte Albrecht Glaser (Wirtschaft und Gesundheit), Udo Corts (Bau und Verkehr) und Horst Hemzal (Personal und Organisation).
  18649. 22.7.2005, Ein Richter am Landgericht Frankfurt hebt den Haftbefehl gegen den ehemaligen HR-Sportchef Jürgen Emig auf, weil keine Verdunkelungsgefahr mehr besteht. Doch nur nach einem Wochenende in Freiheit wird Emig wieder in U-Haft genommen.
  18650. 7.12.2006, Das Landesdenkmalamt ändert seine Haltung zum Denkmalschutz für die Frankfurter Großmarkthalle und besteht gegenüber der Stadt Frankfurt auf einem offiziellen Verfahren.
  18651. 11.3.2007, Die Gaststätte „Zum lahmen Esel“ in Niederursel besteht seit 200 Jahren. Aus diesem feierlichen Anlass stellt sich der Wirt Thomas Metzmacher noch einmal selber an den Herd. Aufgeführt wird der Schwank „Tante Annas letzter Wille“, ein Drama in fünf Akten, gegeben vom Frankfurter Ensemble.
  18652. 10.3.2009, Jubiläumsfeier im Kaisersaal: Seit 50 Jahren besteht die Internationale Fachmesse für Sanitär, Heizung und Klima.
  18653. 1.4.2009, Gründung des neuen Rates der Religionen, der aus 23 Mitgliedern verschiedener Religionsgemeinschaften besteht.
  18654. 25.3.2010, Der CDU-Stadtverordnete Patrick Schenk erklärt im Römer, unzufrieden mit Schwarz-Grün, seinen Austritt aus Partei und Fraktion. Damit ist Oberbürgermeisterin Petra Roth ohne Mehrheit im Frankfurter Römer – es besteht ein Patt.
  18655. 1.11.1985, Von heute an können sich FVV-Kunden an den Endhaltestellen der städtischen U- und Straßenbahnen sowie der Omnibusse von den Fahrerinnen und Fahrern über Funk ein Taxi bestellen lassen. Diese Regelung gilt für Schwerbehinderte ganztägig, ansonsten nur zwischen 20.00 Uhr und Betriebsschluss.
  18656. 1.4.1950, Von der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wird für den Bezirk Frankfurt am Main Pfarrer Karl Goebels, seit 1936 Gemeindepfarrer in Seckbach, als Propst bestellt.
  18657. 13.10.1997, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des städtischen Denkmalschutzes. Am 15.08.1972 ist Stadtkonservator Heinz Schomann zum amtlichen städtischen Denkmalpfleger bestellt worden.
  18658. 30.6.1999, Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) bestellt den Geschäftsführer der Messe, Michael von Zitzewitz nach Wiesbaden ein, weil ihm dessen kritischen Äußerungen zu den Plänen der Landesregierung, die Messe zu privatisieren, missfallen haben.
  18659. 23.2.2001, Der Magistrat stimmt der Bestellung von Udo Kittelmann als neuem Direktor des Museums für Moderne Kunst zu. Der Vorsteher des Kölnischen Kunstvereins wird das Haus vom 01.01.2002 an als Nachfolger von Jean-Christophe Ammann leiten.
  18660. 4.11.1968, Die Frankfurter Stadtreinigung bietet zwei Neuerungen an: Plastiksäcke für zusätzlichen Müll, der nicht mehr in die Mülltonne passt, und ein automatisches Telefon, das Bestellungen für das Abholen von altem Hausrat zu jeder Tages- und Nachtzeit entgegennimmt.
  18661. 7.6.1934, Ernst Winter, Sieger im Reckturnen bei den Turner-Weltmeisterschaften in Budapest, kehrt von seiner erfolgreichen Reise nach Frankfurt am Main zurück. Die Frankfurter Turnergemeinde Eintracht richtet gemeinsam mit dem Turnkreis Frankfurt für den besten Reckturner der Welt eine öffentliche Ehrungsfeier im Palmengarten aus.
  18662. 20.5.1932, Ausscheidungskämpfe der Olympia-Amateurboxer im Zoologischen Garten. Der Technische Ausschuss des Deutschen Reichsverbandes ermittelt die besten deutschen Boxer für den Länderkampf Amerika – Deutschland in Chicago und anschließend für die Olympischen Spiele.
  18663. 29.1.1929–30.1.1929, Wettkampf kochender Frauen um den Titel der besten Köchin von Frankfurt am Main im Palmengarten.
  18664. 8.6.1918, Frankfurter Verkaufstag „zum Besten der Ludendorff-Spende für Kriegsbeschädigte“. Zum Verkauf gelangen Ludendorff-Plaketten und Denkmünzen, Bilder, Postkarten, Kornblumen, Schmucksachen, Zigaretten usw.
  18665. 14.4.1917, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Dr. Rudolf Presber (1868-1935) auf Einladung des Deutschen Wehrvereins „zum Besten der U-Boot-Spende“.
  18666. 23.8.1916, Fest-Aufführung im Palmengarten, veranstaltet von den hiesigen Ortsverbänden der „Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger“ und der Kriegsfürsorge „zum Besten kriegsbeschädigter Bühnenkünstler“: „Die versunkene Glocke“ von Gerhart Hauptmann.
  18667. 1.7.1916, Konzert des Sängerchors des Lehrervereins Frankfurt am Main im Palmengarten „zum Besten der durch den Krieg in Not geratenen Gewerbetreibenden Frankfurts.“
  18668. 19.5.1916, Konzert „zum Besten der im Felde stehenden Mitglieder des Opernhaus- und des Homburger Orchesters und deren Angehörigen“ im Saalbau, veranstaltet vom „Caecilien-Verein“ und der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  18669. 18.6.1915, Konzert des Dessoff’schen Frauenchors unter der Leitung von Grete Dessoff in der Paulskirche – zum „Besten der ‚National-Stiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen‘.“
  18670. 30.9.1914, Große ‚vaterländische‘ Feier im Zoologischen Garten „zum Besten des Roten Kreuzes“ mit zahlreichen Frankfurter Künstlern und Künstlerinnen.
  18671. 4.8.1914, Sommerfest des Bockenheimer Sommer-Theaters in den Räumen des Rheingauer Hofes zum Besten der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger mit namhaften Frankfurter Künstlern und Künstlerinnen.
  18672. 29.11.1913–30.11.1913, Römerfest zum Besten des Vereins Jugendwohl Frankfurt am Main.
  18673. 3.5.1913, Kinder-Maifest im Oberforsthaus, veranstaltet von der Vereinigung zur Herstellung und Verbreitung einer Kindergedenkmünze zum Besten der gesamten Säuglingsfürsorge in Frankfurt am Main.
  18674. 26.3.1904, Herren-Festabend im Saalbau zum Besten der „Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger“, veranstaltet vom gesamten Herrenpersonal der Oper und des Schauspiels.
  18675. 9.2.1904, Konzert des „Schiller-Verbandes deutscher Frauen“ im Saal der Frankfurt-Loge zum Besten der Schillerstiftung.
  18676. 28.2.1903, Festabend des Deutschen Schriftstellerverbandes, Ortsgruppe Frankfurt am Main, zum Besten der Friedrich Schiller-Stiftung und des Frau Rath-Denkmals im Saal der Loge Carl.
  18677. 3.2.1903, Lesung eigener Dichtungen des Intendanten der Frankfurter Bühnen, Emil Claar (1842-1930), im Saalbau zum Besten des Bockenheimer Tierasyls.
  18678. 17.10.1938–21.10.1938, Lehrgang der besten Nachwuchs-Fußballspieler des Gaues Südwest im Frankfurter Sportfeld unter der Leitung des Reichstrainers Sepp Herberger.
  18679. 11.2.1940–29.2.1940, Erste Farbphotographie-Ausstellung der Welt in Frankfurt am Main. Auf Einladung der Stadt Frankfurt zeigt der aus einer alten Frankfurter Photographenfamilie stammende Hermann Harz (1906-1988), im Modeamt der Stadt Frankfurt, Neue Mainzer Straße, eine Auswahl von über 100 seiner besten Farbaufnahmen. Seit 1936 arbeitet Harz mit Duxochrom, einem Verfahren für farbige Papierbilder nach Farbauszügen oder Dias auf modernen Farbfilmen. Publikation: „Petsamo – Lagoda. Volk und Landschaft zwischen Finnland und Russland“ (Farbbildband, 1940).
  18680. 2.9.1944–1.10.1944, Die Gauausstellung für bildende Künste des Gaues Hessen-Nassau findet im fünften Kriegsjahr im Hessischen Landesmuseum zu Darmstadt statt. Der Gauleiter von Hessen-Nassau, Jakob Sprenger, forderte alle bildenden Künstler des Gaues Hessen-Nassau auf, sich mit ihren besten Werken an dieser Ausstellung zu beteiligen.
  18681. 9.7.1949, Wettstreit der besten Ansager und Humoristen im Zoologischen Garten mit Peter Frankenfeld, Heinz Gudelius und Fritz Lafontaine.
  18682. 1.10.1951, Amateurtanzturnier der 16 besten deutschen Amateurtanzpaare auf dem Parkett des Gesellschaftshauses im Palmengarten.
  18683. 9.9.1953, Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Werner Finck und seinem Programm „Am Besten nichts Neues“.
  18684. 30.4.1955, Eröffnung einer Ausstellung der besten Lichtbilder des Jahres in der Paulskirche. Die Schau mit dem Titel „GDL-Meisterfotos 1953“ wird von der Gesellschaft Deutscher Lichtbildner (GDL) gezeigt und steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  18685. 28.9.1962–30.9.1962, Gastspiel „Am besten nichts Neues“ mit Werner Finck im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  18686. 21.10.1971–24.10.1971, Gastspiel mit Heinz Erhardt in der Komödie „Mit besten Empfehlungen“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  18687. 1.7.1891, Konzert mit Professor Julius Stockhausen im Saal der „Loge Karl“ am Mozartplatz – zum Besten der aus Russland Vertriebenen.
  18688. 27.2.1893, Konzert des Frankfurter Liederkranzes im Saalbau, zum Besten der Mozart-Stiftung.
  18689. 20.2.1895, Großes Konzert im Zoologischen Garen mit dem Neeb’schen Männerchor – zum Besten der Hinterbliebenen der bei dem Untergang der „Elbe“ Verunglückten.
  18690. 18.3.1895, Konzert zum Besten des Frankfurter Hauspflege-Vereins mit der Sängerin Elisabeth Wiegandt-Nachtigall im Saal des Königl. Kaiser Friedrich-Gymnasiums.
  18691. 3.4.1895, Konzert mit der Sängerin Elisabeth Wiegandt-Nachtigall im Saal des Königl. Kaiser Friedrich-Gymnasiums zum Besten des Frankfurter Hauspflege-Vereins.
  18692. 16.3.1899–19.3.1899, Erstes großes Frankfurter Reiterfest in der Mehrzweckhalle des 1898 eröffneten Hippodroms in Sachsenhausen, eine multifunktionale Reithalle, unter dem Protektorat Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Hessen und bei Rhein, „zum Besten des Vereins ‚Kriegerheim‘“.
  18693. 9.12.1900, Matinée im Schauspielhaus zum Besten des Frau Rat Goethes-Denkmal: gegeben wird der „Urfaust“ Johann Wolfgang von Goethes.
  18694. 31.3.1989–2.4.1989, Festival der besten Marktschreier der Republik auf der Konstablerwache.
  18695. 4.10.2004, Die Stadt Frankfurt will ihren ‚Gastarbeitern’ ein Denkmal setzen. Seit Anfang des Jahres sind Vorschläge zur Gestaltung eingereicht worden. Eine Jury wählt nun unter 24 Favoriten den besten Vorschlag aus.
  18696. 10.8.2000–29.9.2000, Wanderausstellung „50 Jahre Grundgesetz – In bester Verfassung?!“ auf den Fluren des Landgerichts Frankfurt.
  18697. 23.3.1998, Unterzeichnung des Vertrages zwischen Bund und Land Hessen, mit dem sich die Stadt- und Universitätsbibliothek (StUB) an der Bockenheimer Warte, seit vielen Jahren in akuter Raumnot, in die geräumten Gebäude der Deutschen Bibliothek ausdehnen kann. 24 Millionen DM kostet das Land Hessen das 5.000-Quadratmeter-Areal in bester Westend-Lage.
  18698. 16.9.1948–17.9.1948, Gastspiel Kurt Hohenbergers, Deutschlands bestes Solisten- und Tanzorchester, in der Künstler-Klause.
  18699. 28.12.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bewilligung von 14,5 Millionen Mark für Arbeiten am Stadion. Genehmigt wird ferner die von Magistrat vorgeschlagene Besteuerung der Kraftdroschken mit zehn Prozent ihres Umsatzes, die Festsetzung der Pferdesteuer auf 50.000.- Mark und die Erhöhnung der Hundesteuer auf 5.000.- Mark. Dem Magistratsantrag, das Schulgeld ab 01.01.1923 in den Mittelschulen und Fachschulen zu erhöhen, wird entsprochen.
  18700. 23.4.1999, Zwischen 11.00 und 12.00 Uhr führen die Frankfurter Taxifahrer einen Warnstreik durch und protestieren gegen die Besteuerung von 630-Mark-Jobs.
  18701. 1.5.1889, 50jähriges Geschäftsjubiläum des Teppichgeschäftes von J. C. Besthorn, Kaiserstraße.
  18702. 21.4.1968, Ein Ehemann erwürgt im Stadtteil Bornheim während eines Ehestreites seine Frau und zerstückelt sie auf bestialische Weise.
  18703. 27.3.1975, Ein siebzehnjähriger Arbeiter gesteht auf dem 14. Polizeirevier im Nordwestzentrum die bestialische Ermordung eines 39jährigen auf der Treppe zur Tiefgarage des Nordwestzentrums.
  18704. 30.8.1967, Vor dem Schwurgericht Frankfurt wird ein weiterer Auschwitz-Prozess eröffnet: zwei ehemaligen Funktionshäftlingen des Lagers wird eine Serie bestialischer Morde in insgesamt 189 Fällen vorgeworfen.
  18705. 30.12.1915, Landtagsersatzwahl im großen Saal des Zoologischen Gartens. Die Wahlmänner bestimmen einen Abgeordneten. Einstimmig mit 818 Stimmen wird der Rechtsanwalt Dr. Ludwig Heilbrunn (1870-1951) zum Landtagsabgeordneten für Frankfurt am Main gewählt.
  18706. 17.8.1948, Die Ministerpräsidenten der Länder bestimmen Bonn als jenen Ort, an dem der „Parlamentarische Rat“ eine Verfassung des zu schaffenden Staates erarbeiten soll.
  18707. 1.5.1985, Friedens- und Arbeitspolitik bestimmen die Themen der gewerkschaftlichen Kundgebung zum 1. Mai auf dem Römerberg.
  18708. 12.12.1985, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Aktuelle bundes- und landespolitische Gegensätze bestimmen die über fünfstündige Plenardebatte. Mit der Mehrheit der CDU-Stadtverordneten wird der städtische Vier-Milliarden-Haushalt 1986 verabschiedet.
  18709. 1.12.1994, Seit 25 Jahren bestimmen Laien in katholischen Pfarreien der Diözese Limburg mit.
  18710. 2.2.1934, Im Rahmen der Neugestaltung des Frankfurter Verkehrsvereins wird Oberbürgermeister Friedrich Krebs zum Vorsitzenden des Vereins bestimmt. Krebs stellt in seinen programmatischen Ausführungen den zukünftigen Neuaufbau und die Ziele dieser Vereinigung vor.
  18711. 13.2.1933, Der kommissarische preußische Innenminister Hermann Göring verfügt die Amtsenthebung des Frankfurter Polizeipräsidenten Ludwig Steinberg (1884-1939) und bestimmt als Nachfolger General a. D. Reinhard von Westrem zu Gutacker (1879-1956), seit 1931 Mitglied der NSDAP.
  18712. 27.8.1932, Zum ersten Mal erstrahlt auf dem Aussichtsturm des Großen Feldbergs das große Leuchtfeuer, das für die Orientierung der Nachtfluglinie Frankfurt am Main – Köln bestimmt ist, nachdem bisher die Wegweisung durch ein kleineres Blinkfeuer auf dem Kleinen Feldberg erfolgt ist.
  18713. 18.8.1907, Zum letzten Mal findet im Dom der katholische Garnisongottesdienst statt. Zum neuen Ort dafür ist die Antoniuskirche bestimmt worden.
  18714. 27.12.1947, Orgelkonzert des Schuler-Kernschen und des Neebschen Männerchors unter der Leitung von Dr. Rudolf Werner in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, dessen Reinerlös für den Wiederaufbau des Goethehauses bestimmt ist.
  18715. 23.7.1953, Die Wiederaufbaugemeinschaft „Merian“ GmbH feiert in der Elkenbachstraße 40 das Richtfest eines sechsgeschossigen Eckhauses mit sechs Einzimmer-, fünf Zweizimmer und sechs Dreizimmerwohnungen sowie einem Laden im Erdgeschoss, die alle für Frankfurter Fliegergeschädigte bestimmt sind.
  18716. 24.7.1957, Die erste Sendung von Atombrennstoff für die Bundesrepublik Deutschland, 1800 Gramm Uranyl-Sulfat, trifft mit einem planmäßigen Flugzeug aus New York in der Mainstadt ein. Die Sendung ist für den hiesigen Forschungsreaktor auf dem Rebstock bestimmt.
  18717. 3.7.1959, Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen im Plenarsaal der Stadtverordneten. Der Erste Landesdirektor, Hermann Schaub, wird auf zwölf Jahre wieder gewählt. Zum neuen Zweiten Landesdirektor wird Dr. Karl Korinsky bestimmt.
  18718. 28.5.1968, Von etwa 1000 demonstrierenden Schülern wird die Bettinaschule zum Aktionszentrum für die Proteststreiks gegen die Notstandsgesetze bestimmt.
  18719. 13.12.1889, Hauptmann a. D. Richard Schapler aus Mainz wird vom Magistrat zum städtischen Branddirektor bestimmt.
  18720. 25.6.1895, Mit Verfügung des Kgl. Polizeipräsidiums wird bestimmt, die von der Bockenheimer Landstraße ab bis an die Miquelstraße gelegene Ginnheimer Straße, da sie eine direkte Fortsetzung der Miquelstraße bildet, in Miquelstraße umzubenennen (siehe Protokoll des Magistrats vom 02. Juli 1895).
  18721. 3.2.1900, Gabelsberger-Feier sämtlicher Frankfurter Gabelsberger’schen Stenographenvererine im Saalbau. Der Reinertrag ist für das in Frankfurt am Main zu errichtende Franz Xaver Gabelsberger-Denkmal bestimmt.
  18722. 23.9.1909, Die Postverwaltung stellt zwei Adler-Automobile in den Dienst, die für die Eilpaketbestellung bestimmt sind.
  18723. 4.6.1986, Die CDU-Fraktion im Römer bestimmt den bisherigen Rechtsdezernenten Wolfram Brück zum Nachfolger des scheidenden Oberbürgermeisters Dr. Walter Wallmann. Brück erhält 42 von 46 möglichen Stimmen. Bis zur Wahl am 14. August d. J. nimmt Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog die Amtsgeschäfte des Stadtoberhauptes wahr.
  18724. 5.8.1987, Der letzte Verkehrspolizist der Republik nimmt Abschied von der Kreuzung Rennbahn-/Deutschordenstraße an der Niederräder Rennbahn. An sofort bestimmt auch hier die Ampeltechnik den Ablauf am verkehrsreichsten Knoten Niederrads.
  18725. 21.8.1995, Der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann kehrt in die aktive Politik zurück: Der CDU-Kreisvorstand nominiert ihn einstimmig, die CDU in der Mainmetropole zu führen. Auf dem CDU-Parteitag am 09.09. d. J. soll er zum Nachfolger von Petra Roth bestimmt werden.
  18726. 28.1.1999, Verabschiedung des Generaldirektors der Deutschen Bibliothek (DB), Professor Klaus-Dieter Lehmann. Der DB-Verwaltungsrat bestimmt Dr. Elisabeth Niggemann zu Lehmanns Nachfolgerin.
  18727. 11.2.2006, Umfragen zur Kommunalwahl sehen die CDU weiterhin als stärkste Kraft im Römer; nur eine Minderheit wünscht sich die Fortsetzung des Viererbündnisses aus CDU, SPD, Grünen und FDP, das seit 2001 die Frankfurter Kommunalpolitik bestimmt.
  18728. 24.5.2000, Der für die Resozialisierung von Straftätern bestimmte Preis der Stiftung von Gertrud und Ewald Herzog in Höhe von 10.000.- DM wird erstmals an drei Haftentlassene im Büro der Stiftung in Sachsenhausen verliehen.
  18729. 26.1.1893–29.1.1893, Ausstellung der für die Chicagoer Weltausstellung bestimmte schmiedeeiserne Einfriedung des Haupteingangs der deutschen Abteilung in der Landwirtschaftlichen Halle.
  18730. 3.5.1908, Feierliche Grundsteinlegung der für die St. Nikolai-Gemeinde bestimmten neuen Kirche an der Ecke Rhön- und Waldschmidtstraße.
  18731. 1.11.1942, Ab heute haben die neuen Ausweiskarten für bevorzugte Abfertigung in Einzelhandelsgeschäften ihre Gültigkeit. Die NS-Volkswohlfahrt (NSV) hat für die bevorzugte Abfertigung von bestimmten Personenkreisen in Einzelhandelsgeschäften Ausweiskarten herausgegeben, bislang ohne einheitliches Aussehen, nunmehr in blauer Farbe. Die Einzelhandelsgeschäfte sind angewiesen, nach dem 01.11. d. J. eine bevorzugte Abfertigung nur noch bei solchen Personen vorzunehmen, die sich durch die neue blaue Karte ausweisen können.
  18732. 15.2.1960, Der Einsturz eines zum Abriss bestimmten zweistöckigen Werksgebäudes auf dem Gelände der Farbwerke Hoechst fordert zwei Todesopfer.
  18733. 9.3.1973, Gemäß der neuen Dirnen-Sperrgebiets-Verordnung dürfen Prostituierte ihrer Tätigkeit nur in bestimmten Gewerbegebieten nachgehen.
  18734. 12.8.1974, Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Bornheimer Hang zieht einen Schlussstrich unter die „Affäre Habermann“. Akzeptiert wird Habermanns Rücktritt vom Amt des Pressesprechers. Damit gilt Bundesforschungsminister Hans Matthöfer als rehabilitiert. Das Wort von der „faschistoiden Grundhaltung der Bevölkerung in der Bundesrepublik“ sei in einem bestimmten Zusammenhang, gestützt auf das Ergebnis einer sozialwissenschaftlichen Studie, gefallen.
  18735. 27.11.1985, Der Magistrat stellt der Presse einen Maßnahmekatalog für den Fall eines Smog-Alarms vor. Von einer bestimmten Schadstoffbelastung an (Alarmstufe 1) wird fast das gesamte Stadtgebiet östlich der Autobahn Darmstadt – Kassel mit Ausnahme einiger nördlicher Stadtteile für den Autoverkehr gesperrt. Von diesem Zeitpunkt an dürfen keine Fahrzeuge die gesperrte Zone verlassen oder hinein fahren. Die Hauptlast des Verkehrs trägt dann der Frankfurter Verkehrsverbund (FVV).
  18736. 22.12.1936, Zum Gedächtnis für den künstlerischen Schöpfer des 1871 eröffneten Palmengartens, Heinrich Siesmayer (1817-1900), und den langjährigen ersten Gartendirektor August Siebert (1854-1923) hat die Stadt Frankfurt am Main im Palmenhaus einen Zierbrunnen errichtet, der von der Bildhauerin Gretl Kratz-Hanow geschaffen worden ist und feierlich seiner Bestimmung übergeben wird.
  18737. 23.9.1930, Ein weiterer Schulneubau, die Freiflächenschule am Bornheimer Hang, wird ihrer Bestimmung übergeben.
  18738. 21.9.1930, Mit einer Weihestunde wird die erneuerte und umgebaute Trauerhalle auf dem Südfriedhof ihrer Bestimmung übergeben.
  18739. 4.7.1914, Das am Kinderspielplatz in der Anlage am Peterstor liegende frühere Maleratelier von Prof. Robert Forell (1858-1927) ist zum Kaffee- und Milchausschank umgebaut worden und wird heute seiner neuen Bestimmung übergeben.
  18740. 16.10.1913, Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) übergibt den Neubau der Liebig-Oberrealschule offiziell seiner Bestimmung.
  18741. 25.8.1912, Mit einer Eröffnungsfeier wird das unter der Leitung von Sanitätsrat Dr. Eduard Lampé (1857-1924) stehende, 1895 gegründete Sanatorium für Stoffwechselkrankheiten in der Schifferstraße im Stadtteil Sachsenhausen („Klinik für Zuckerkranke und diätische Kuren“, später: „Carl-von-Noorden-Klinik“) – die erste Diabetesklinik in Europa – seiner Bestimmung übergeben.
  18742. 7.4.1911, Offizielle Eröffnung des am 01.04. d. J. seiner Bestimmung übergebenen Neubaus des Frankfurter Versorgungshauses und Wiesenhüttenstifts, Richard-Wagner-Straße.
  18743. 30.6.1938, Die erste Kreisschule der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Kreis Groß-Frankfurt, wird seiner Bestimmung übergeben.
  18744. 1.8.1938, Das neue Heim der Kreishandwerkerschaft Frankfurt in der Bockenheimer Anlage 51 wird feierlich seiner Bestimmung übergeben.
  18745. 22.1.1940, Offizielle Übergabe der neuen Diensträume der Ortsgruppe Universität der NSDAP im Haus Königstraße 39. NSDAP-Kreisleiter Otto Schwebel (1903-1976), seit 1939 Mitglied des Reichstages (bis 1945), übergibt sie ihrer Bestimmung.
  18746. 20.4.1940, Im Rahmen der Geburtstagfeiern des Führerkorps des Gaues Hessen-Nassau für Adolf Hitler im Adolf-Hitler-Haus übergibt Gauleiter Jakob Sprenger das Dienstgebäude der Gauleitung, das neue Adolf-Hitler-Haus am Horst-Wessel-Platz [heute: Rathenauplatz], offiziell seiner Bestimmung.
  18747. 15.1.1946, Zehnte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Antrag auf Schaffung einer Verordnung zur Bestimmung der aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen Verfolgten und Geschädigten und Richtlinien für die „Wiedergutmachung“, Fortsetzung der Aussprache über die auf der 9. Sitzung vorgesehenen Steuer- bzw. Preiserhöhungen.
  18748. 21.4.1951, Das erste Arbeiterwohnheim, das in enger Zusammenarbeit von dem Hessischen Verein für Arbeiterwohnheime und der Fa. Voigt & Haeffner AG erbaut wurde, wird auf dem Gelände der Firma, Hanauer Landstraße 172, seiner Bestimmung übergeben.
  18749. 23.8.1952, Die wieder aufgebaute Universitäts-Frauenklinik wird ihrer Bestimmung übergeben.
  18750. 17.9.1955, Aus Anlass des 225. Geburtstages von Friedrich Wilhelm von Steuben wird in einer Feierstunde an der Raimundstraße kurz vor der Ecke Hügelstraße eine neue amerikanische Siedlung mit 286 Wohnungen ihrer Bestimmung übergeben, die zu Ehren des Staatsbürgers zweier Nationen den Namen Friedrich Wilhelm von Steuben erhält.
  18751. 7.11.1962, Frankfurts höchstes Wohngebäude, das 15geschossige Wohnhochhaus der Gemeinnützigen Gesellschaft für Wohnheime und Arbeiterwohnungen in Schwanheim, wird seiner Bestimmung übergeben.
  18752. 12.12.1962, Als erste ihrer Art in Hessen wird die Albert-Griesinger-Schule, Burgstraße, ihrer Bestimmung übergeben. Es ist eine Lerneinrichtung für die Frankfurter Kinder, die auch in den Sonderschulen für Lernbehinderte nicht mehr aufgenommen werden können. Es handelt sich um solche Mädchen und Jungen, die nahezu ausschließlich vom Praktischen, vom Manuellen her bildungsfähig sind.
  18753. 4.5.1963, Die Arbeitsgemeinschaft für Jugendprogramme „Juton“ übergibt ihr eigenes Tonstudio im Haus der Offenen Tür in der Ortenberger Straße seiner Bestimmung.
  18754. 20.5.1963, Der Erweiterungsbau der Deutschen Bibliothek an der Zeppelinallee wird seiner Bestimmung übergeben.
  18755. 18.6.1965, Die wieder aufgebaute Dahlmannschule, Grundschule für Jungen und Mädchen, Rhönstraße 88, wird ihrer Bestimmung übergeben.
  18756. 1.11.1965, Das Bürgergemeinschaftshaus Gallus, in dem viele Monate lang der Auschwitz-Prozess stattgefunden hat, wird feierlich seiner eigentlichen Bestimmung übergeben.
  18757. 18.5.1966, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) übergibt den Neubau des Liebig-Gymnasiums seiner Bestimmung. Die mit 13,7 Millionen DM errichtete Schule umfasst 27 Klassen- und zusätzliche Fachräume.
  18758. 18.10.1966, Staatsminister Dr. Lauritz Lauritzen übergibt in Höchst die neuen Jugendstrafanstalt in der Hospitalstraße ihrer Bestimmung.
  18759. 2.11.1966, Ein neu errichtetes Laborgebäude der Staatlichen Ingenieurschule für Bau- und Vermessungswesen am Nibelungenplatz wird seiner Bestimmung übergeben.
  18760. 2.10.1968, Das neue 19geschossige Verwaltungsgebäude der Philipp Holzmann AG in der Taunusstraße wird seiner Bestimmung übergeben.
  18761. 17.9.1970, Auf dem Gelände der Drake-Edwards-Kaserne in der Homburger Landstraße (3. US-Panzerdivision) wird eine neue Kläranlage ihrer Bestimmung übergeben.
  18762. 25.5.1971, Mit einer Feierstunde wird das Pathologisches Institut am St.-Markus-Krankenhaus in Ginnheim seiner Bestimmung übergeben.
  18763. 21.4.1972, Das „Helmut-Hartenfels-Haus“ des Guttempler-Sozialwerks wird als Modell einer Übergangsheilstätte für alkoholkranke Männer in der Nordweststadt seiner Bestimmung übergeben.
  18764. 17.6.1972, Oberbürgermeister Rudi Arndt übergibt das neue, zweigeschossige Haus am Hang im Kinderdorf Stiftung Wegscheide seiner Bestimmung. Es wird in Erinnerung an Frankfurts 1968 tödlich verunglückten Schuldezernenten Willy Cordt (1921-1968) genannt.
  18765. 9.12.1972, Der Um- und Erweiterungsbau der Ziehenschule in Eschersheim wird seiner Bestimmung übergeben.
  18766. 1.1.1975, Inkrafttreten des Erlasses des hessischen Innenministers Hanns-Heinz Bielefeld, wonach die Mainstadt in amtlichen Papieren nicht länger „Frankfurt am Main“, sondern „Frankfurt (Main)“ geschrieben wird. Unter dem Eindruck vieler Proteste seitens der Bevölkerung gegen die Namensänderung Frankfurt (Main) empfiehlt das hessische Kabinett unter Ministerpräsident Albert Osswald (1919-1996) in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr, dem Landtag eine Zurücknahme der „Klammer-Bestimmung“ zu empfehlen, so dass die größte Stadt Hessens sich weiterhin „Frankfurt am Main“ nennen darf.
  18767. 30.5.1891, Das frühere „Hotel du Nord“ wird seiner neuen Bestimmung übergeben: Die renommierte Möbelfabrik F. Lauenstein hat ihre Ausstellungs- und Fabrikationsmöglichkeiten dahin verlagert.
  18768. 20.5.1893, Der in der Israelitischen Religionsgesellschaft in der Schützenstraße errichtete Hörsaal für bis zu 500 Personen wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18769. 1.6.1893, Der große Spielplatz im Günthersburgpark wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18770. 14.9.1893, Das an der Ecke des Marktplatzes und der Elisabethenstraße in Bockenheim neu errichtete Gebäude der Volksbank wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18771. 9.6.1900, Das an der Ecke der Bockenheimer Anlage und der Bockenheimer Landstraße neu erbaute Hotel Fürstenhof wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18772. 7.1.1976, Der hessische Innenminister Hanns-Heinz Bielefeld übergibt das neue Polizeidienstgebäude in der Rossittener Straße seiner Bestimmung. Die Einsatzbereitschaft und die Verkehrsüberwachung der Frankfurter Polizei arbeiten jetzt dort.
  18773. 13.4.1978, Frankfurts erster Geldcomputer wird an der Hauptwache seiner Bestimmung übergeben. Dort können Kunden der Frankfurter Sparkasse von 1822 mit einer Spezialkarte rund um die Uhr Geld abheben.
  18774. 7.3.1979, In Seckbach wird die erste hessische Ortsvermittlungsstelle, die nach dem „Elektronischen Wählsystem für Ortstechnik“ (EWSO) arbeitet, ihrer Bestimmung übergeben.
  18775. 18.7.1979, Der erste von zwei neuen Bussen für Touristikfahrten durch die Mainstadt, die vom Frankfurter Verkehrsverein durchgeführt werden, wird seiner Bestimmung übergeben.
  18776. 1.8.1979, Im Nidda-Zoo wird ein 8200 qm großes Wisentgehege mit dem Namen „Dr.-Kurt-Priemel-Anlage“ seiner Bestimmung übergeben.
  18777. 16.10.1979, Der Erweiterungsbau der Eberhard-Borst-Lehrbaustelle wird in Niederrad seiner Bestimmung übergeben.
  18778. 22.9.1982, Der Erweiterungsbau der Elly-Heuss-Knapp-Schule wird in einer Feierstunde seiner Bestimmung übergeben.
  18779. 3.5.1983, Kulturdezernent Hilmar Hoffmann übergibt die Stadtteilbücherei Oberrad ihrer Bestimmung.
  18780. 14.6.1983, Der Erweiterungsbau des Friedrich-Dessauer-Heims wird feierlich seiner Bestimmung übergeben.
  18781. 18.11.1983, Das August-Stunz-Pflegeheim im Röderbergweg wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18782. 3.10.1984, Der modernisierte Kinderspielplatz auf dem Glauburgplatz wird mit einem Kinderfest offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18783. 25.10.1984, In einer Feierstunde wird der Neubau für das Institut für physikalische und theoretische Chemie der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf dem Niederurseler Hang seiner Bestimmung übergeben.
  18784. 23.11.1984, Die Altentagesstätte und die Altenwohnanlage in der Aßlarer Straße in Heddernheim werden ihrer Bestimmung übergeben.
  18785. 16.12.1984, Die neue Orgel zu St. Antonius in Rödelheim wird ihrer Bestimmung übergeben.
  18786. 17.5.1986, Der neuen Park-and-Ride-Platz in Preungesheim unter der Autobahnbrücke Homburger Landstraße wird seiner Bestimmung übergeben.
  18787. 4.11.1987, Das neue Tor Süd der Hoechst AG wird seiner Bestimmung übergeben. Damit erfahren die Stadtteile Sindlingen und Zeilsheim endlich die ersehnte Entlastung von Lärm und Abgasen.
  18788. 19.4.1988, Das Jugendhaus Am Bügel in Nieder-Eschbach wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18789. 11.1.1991, Das neue Frankfurter Kriminalgericht an der Hammelsgasse wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18790. 25.6.1991, Im Nordwest-Krankenhaus wird ein neuer Operationstrakt mit drei Sälen und Nebenräumen seiner Bestimmung übergeben.
  18791. 22.1.1997, Die grundlegend erneuerte Radiologische Abteilung des St. Marien-Krankenhauses wird offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
  18792. 21.2.2006, Oberbürgermeisterin Petra Roth übergibt mit Dirk Stöver, Geschäftsführer der Frankfurter Entsorgungs- und Service-Gesellschaft, das neue Toilettenhäuschen am Bornheimer Uhrtürmchen seiner Bestimmung.
  18793. 20.3.2008, Der neu geschaffene Raum der Stille im christlich-jüdischen Altersheim der Henry und Emma Budge-Stiftung wird offiziell seiner Bestimmung übergeben.
  18794. 22.4.1933, Reichweit wird das nach jüdischen religionsgesetzlichen Bestimmungen durchgeführten Schlachten von Tieren, das so genannte Schächten, verboten.
  18795. 23.8.1926, Der Magistrat verfügt, dass laut Gesetz vom 19.07. d. J. (RGBl. vom 23.07.1926, Nr. 49, S. 413) die Verordnung über Preisprüfungsstellen vom 13.07.1923 mit dem Tag nach der Verkündung des Gesetzes außer Kraft tritt. Demzufolge wird auch die 1915 gegründete, örtliche, dem Statistischen Amt angegliederte Preisprüfungsstelle Frankfurt am Main aufgelöst. Bestimmungen, welche auf Grund der Preisprüfungsstellen-Verordnung erlassen worden sind, treten mit sofortiger Wirkung außer Kraft.
  18796. 7.3.1920, Eine von der KPD im Varieté-Theater „Kristallpalast“ (Große Gallusgasse (-straße) 12 abgehaltene Versammlung wird aufgrund der Bestimmungen des Ausnahmezustandes polizeilich aufgelöst. In Haft genommen wird u.a. der Schriftsteller Leonhard Frank (bis zum 11.03. d. J.).
  18797. 28.8.1940, Der Dichterin Agnes Miegel (1879-1964) wird der Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Die feierliche Überreichung der Auszeichnung erfolgt nach den Bestimmungen der Satzung am 28.08., dem Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes, in den Räumen des Goethehauses am Großen Hirschgraben. Zum zweiten Mal wird einer Frau der Goethepreis verliehen – nach der Schriftstellerin, Historikerin und Philosophin Dr. Ricarda Huch (1864-1947) im Jahre 1931.
  18798. 1.7.1942, Verpachtung der öffentlichen Fuhrwerkswaage in Frankfurt am Main-Griesheim an die Fa. Friedrich Röstel & Co. Die Firma hat alle Verwiegungen nach den für die städtischen Waagstellen gültigen Tarife und Bestimmungen vorzunehmen.
  18799. 26.10.1984, Die Stadt Frankfurt am Main wird entgegen früherer Erklärungen nun doch die Bestimmungen des neuen Hessischen Personalvertretungsgesetzes anwenden, allerdings nur bis zur Feststellung seiner Verfassungswidrigkeit. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann nimmt damit eine Erklärung des Rechtsdezernenten Wolfram Brück zurück.
  18800. 2.11.1989, Richtfest der Umschlag- und Lagerhalle der „Rhein-Main Safety-First“, eine Tochtergesellschaft der Spedition Haniel, im Osthafen. Sie ist die erste im Rhein-Main-Gebiet, die den Bestimmungen der Gefahrgut-Gesetzgebung entspricht.
  18801. 15.8.1992, Die vom Regierungspräsidenten in Darmstadt erlassenen Bestimmungen für den Wassernotstand treten in Kraft. Während die hessische CDU fordert, die Verordnung bis auf weiteres auszusetzen, verteidigen SPD und Grüne im hessischen Landtag diese Regelung.
  18802. 22.7.1993, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Andreas von Schoeler nutzt die Verabschiedung des Nachtragshaushaltes 1993 und des finanziellen Konsolidierungsprogramms 1993 bis 1998 zu einer Zwischenbilanz rot-grüner Sparpolitik. Mit den Stimmen von SPD – mit Ausnahme des Stadtverordneten Erich Arnold – und Grünen wird der bisherige Stadtkämmerer Martin Grüber zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen abgewählt. Nach den Bestimmungen der Hessischen Gemeindeordnung ist er damit aus dem Amt ausgeschieden. Zu Grübers Nachfolger ernennt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler am nächsten Tag den bisherigen Umweltdezernenten Tom Koenigs.
  18803. 2.1.1969, Etwa 50 Demonstranten der Außerparlamentarischen Opposition versuchen vergeblich drei Züge am Hauptbahnhof zu blockieren, die ca. 2.000 Wehrpflichtige am Tage der Einberufung zu ihren Bestimmungsorten bringen sollen.
  18804. 6.4.1930, Offizielle Bestimmungsübergabe der ersten Notkirche Frankfurts für die Dreifaltigkeitsgemeinde am Kuhwald.
  18805. 11.6.1908, Einweihung des fertiggestellten Rohbaues der Festhalle, zugleich Eröffnung des XI. deutschen Turnfestes (offizielle Bestimmungsübergabe am 20.05.1909).
  18806. 30.5.1968, Feier anlässlich der offiziellen Bestimmungsübergabe der Heinrich-Steul- und Hermann-Herzog-Schule für körperbehinderte Kinder.
  18807. 28.10.1970, Die Stadt Frankfurt am Main legt einen Gesundheitsplan vor mit dem Ziel, in absehbarer Zeit jedem Patienten ohne Rücksicht auf die Pflegeklasse die bestmögliche ärztliche und pflegerische Versorgung zu garantieren.
  18808. 21.6.2005, Neue Verdächtige in der Frankfurter Immobilien-Affäre: Zwei Firmeninhaber, die bestochen haben sollen, werden auf Betreiben der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen.
  18809. 12.9.1945, Die „Frankfurter Rundschau“ wird bestohlen. Es handelt sich um einen fünf Tonnen-Lastwagenanhänger vor dem Haus Schillerstraße 17.
  18810. 2.3.1932, 14 Kommunisten und sieben Nationalsozialisten werden dabei erwischt, als sie Plakate des politischen Gegners herunterreißen. Wegen Verstoßes gegen die Notverordnung und Sachbeschädigung werden sie mit Gefängnishaft bestraft.
  18811. 12.2.1920, Laut eines in der heutigen Ausgabe der „Frankfurter Zeitung“ (Abendblatt) abgedruckten Polizeiberichtes ist „im Hinblick auf den Ernst der Zeit... aus ordnungspolizeilichen Gründen jegliches Fastnachtstreiben auf den Straßen verboten... Umzüge, Kappenfahrten und dergleichen sind ebenfalls nicht erlaubt. Zuwiderhandelnde werden streng bestraft.“
  18812. 24.2.1978, Mit drei Jahren Freiheitsentzug wird die Geschäftsführerin der in Konkurs gegangenen Frankfurter Diamantenbörse wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 1,5 Millionen DM bestraft.
  18813. 1.2.1979, Vor der Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts werden zwei tschechoslowakische Luftpiraten für die Entführung einer Passagiermaschine am 10. Mai 1978 mit jeweils drei Jahren Freiheitsentzug bestraft.
  18814. 20.12.1945, Gesetz Nr. 10 des Alliierten Kontrollrats bezüglich der Bestrafung von Personen, die sich Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht haben.
  18815. 27.4.1989, Das Frankfurter Oberlandesgericht verhängt über zwei ursprünglich im „Startbahn-Prozess“ angeklagte Personen wegen des Umsägens von Strommasten Bewährungsstrafen wegen „Störung öffentlicher Betriebe“. Bei einer dritten Angeklagten, die sich bei einem Strommast-Anschlag lebensgefährlich verletzt hat, sieht der 5. Strafsenat von einer Bestrafung ab.
  18816. 20.10.1940, Tod des Kaufmanns, Kommunalpolitikers und Mäzens, Kgl. Norwegischer Konsul Dr. jur. h.c. Karl Kotzenberg (1866-1940), seit 1893 Teilhaber der Seidenhandlung Gebr. Passavant am Roßmarkt. Seit 1925 Inhaber der Fa. M. Andreae & Co., Import und Export (1928 liquidiert). Mitglied (seit 1920), dann Vizepräsident (seit 1926) der Industrie- und Handelskammer Frankfurt-Hanau. Von 1919 bis 1928 Stadtverordneter. Förderer kultureller, wissenschaftlicher und sozialer Bestrebungen in der Mainstadt (z. B. der Universität Frankfurt). Als überzeugter Demokrat missfiel er den NS-Machthabern.
  18817. 22.3.1957, Gründung des „Kuratorium Kulturelles Frankfurt“, ein Verein zur Förderung kultureller Bestrebungen, im Karmeliterkloster.
  18818. 11.6.1899, Verbandstag der Ausschüsse und Vereine für Volksvorlesungen und verwandte Bestrebungen im Rhein-Main-Gebiet im Senckenbergischen Hörsaal.
  18819. 29.4.1909, Tod des Kaufmanns und Mäzen Karl M. Bolongaro (1826-1909), Inhaber der Tabakfirma Franz Bolongaro, die er bis zu seinem Tode geleitet hat. Förderer sozialer Bestrebungen, vor allem der Waisenfürsorge, Vorstandsmitglied der Jügel-Stiftung, der Guaita-Stiftung und des Frankfurter Armenvereins, Senior des städtischen Waisenhauses.
  18820. 10.5.1977, Frankfurts Taxifahrer bestreiken fünf Frankfurter Hotels, weil diese sich mit einem Buslinienverkehr an den Rhein-Main-Flughafen anbinden wollen.
  18821. 2.2.1972, An der Johann Wolfgang Goethe-Universität werden die Klausurarbeiten im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften zum ersten Mal bestreikt.
  18822. 19.11.1980–25.11.1980, Das Postamt 4 am Hauptbahnhof, größtes Paketumschlagamt der Bundesrepublik Deutschland, wird bestreikt. Am 20.11. schließt sich auch Postamt 3, das zentrale Briefverteilerpostamt, an. Die Deutsche Postgewerkschaft kann durch diesen Ausstand eine verbesserte Freizeitregelung für Schichtdienstleistende durchsetzen.
  18823. 9.6.1994, Hessenweite Warnstreiks der Deutschen Postgewerkschaft im Rahmen der gescheiterten Tarifverhandlungen. Bestreikt wird der Postabgang auch in Frankfurt am Main, etwa eine Million Briefe bleiben hier liegen. Auch in den folgenden Tagen legen Frankfurter Postler ihre Arbeit nieder, so dass sich mehrere Millionen Briefe stapeln.
  18824. 24.5.2004–25.5.2004, Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen der Postangestellten findet im Frankfurter Briefzentrum ein Poststreik statt. Bestreikt werden die so genannten Briefeingänge. 1,8 Millionen Sendungen bleiben liegen.
  18825. 13.4.1957, Boxkampfabend mit fast achttausend Besuchern in der Festhalle mit Ovationen für Ringrichter Max Schmeling. Den Hauptkampf bestreiten Peter Müller und der Franzose Mickey Laurent.
  18826. 22.2.1992, Eröffnung des Sport- und Freizeitzentrums Kalbach. Aus diesem Anlass bestreiten Junioren aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) einen Hallenländerkampf gegen eine deutsche Mannschaft junger Leichtathleten.
  18827. 14.5.1935, Im Frankfurter Hallenbad, Am Schwimmbad 5, bestreitet die französische Wasserballnationalmannschaft einen Wettkampf gegen die Mannschaft des Bezirks Frankfurt.
  18828. 1.7.1974, Bundesminister Hans Matthöfer bestreitet, während einer Veranstaltung der SPD-Ortsvereine Alt-Bornheim und Bornheimer Hang sich dahingehend geäußert zu haben, dass die internen Auseinandersetzungen seiner Partei bei der „faschistoiden Grundhaltung eines überwiegenden Teils der Bevölkerung der Bundesrepublik“ den Ruf nach dem „starken Mann“ verstärken würden.
  18829. 19.12.1984–27.1.1985, Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins mit Arbeiten von Meret Oppenheim im Steinernen Haus. Am 20.12. bestreitet die Künstlerin im Haus des Kunstvereins ein Werkstattgespräch.
  18830. 16.11.1995–24.11.1995, Anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten Paul Hindemith findet das Festival „Frankfurt feiert Hindemith“ statt – eine Gemeinschaftsveranstaltung des Hessischen Rundfunks, der Frankfurter Museumsgesellschaft, der Kunstgemeinde, der Stadt Frankfurt am Main und der Alten Oper. Den Eröffnungsabend in der Alten Oper bestreitet in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth das Ensemble Modern unter der Leitung von Markus Stenz.
  18831. 25.4.1996, Der ehrenamtliche Stadtrat Diether Dehm gerät ins Kreuzfeuer. Er soll als „IM Willy“ in den siebziger Jahren für die Stasi Künstler wie Wolf Biermann und Frankfurter Sozialdemokraten ausgeforscht haben. Dehm bestreitet die Vorwürfe, räumt aber angesichts der Stasi-Akten ein: „Ich war wohl ziemlich naiv und hätte mein Maul öfter halten sollen.“
  18832. 25.5.1998–27.5.1998, Prof. Michael Walzer (Princeton) bestreitet im Rahmen der Max-Horkheimer Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität drei sozialphilosophische Vorträge.
  18833. 8.10.1955–13.10.1955, Siebte Frankfurter Buchmesse, bestritten von 1150 Verlagen aus 27 Ländern mit insgesamt 48.500 Buchtiteln, darunter 12.000 Neuerscheinungen, und 39.000 Besuchern. Die Eröffnungsansprache über „Autor und Leser“ hält der Essayist Hans Egon Holthusen in der Hauptgaststätte des Messegeländes. Höhepunkt der Buchmesse ist die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Hermann Hesse in der Paulskirche (09.10.). Ninon Hesse, die Frau des 78jährigen Dichters, der selbst an der Feier nicht teilnehmen kann, liest nach der Überreichung des Friedenspreises eine Dankadresse. Der Schluss der Adresse ist an die Stadt Frankfurt am Main gerichtet, die Hermann Hesse 1946 den Goethepreis verliehen hat.
  18834. 25.6.1977, Erstmals wird ein Rennen um den Frankfurt Intercontinental-Pokal des Hotels Frankfurt Intercontinental auf der Galopprennbahn Niederrad bestritten.
  18835. 11.4.1996, Der Bestseller-Autor Heinz G. Konsalik signiert bei C & A auf der Zeil seine neues Buch „Im Auftrag des Tigers“.
  18836. 21.2.2012–13.5.2012, Ausstellung „Charlie, the Bestseller. Chaplins Tramp – Ikone zwischen Kino, Kunst und Kommerz“ im Deutschen Filmmuseum.
  18837. 24.6.1985, „Bestürzt“ zeigt sich der Präsident des Frankfurter Arbeitsgerichts, Manfred Wick, über die Reaktionen verschiedener CDU-Politiker auf den Freispruch von sechs Demonstranten im Blockade-Prozess durch einen Frankfurter Amtsrichter am 19.06. Die Kritiker hätten sich zu Wort gemeldet, ohne den Urteilstext zu kennen, so Wick.
  18838. 16.10.1947, Die Demontage von Betrieben ruft Bestürzung hervor. Auf der Demontage-Liste (Teilmontage) für die Bizone stehen: VDM A.G., Frankfurt-Heddernheim; IG. Farben, Frankfurt-Höchst; IG. Farben-Sauerstoffwerk, Frankfurt-Griesheim und Adlerwerke, vorm. Heinrich Kleyer A.G., Frankfurt.
  18839. 22.11.1963, Die Nachricht in den späten Abendstunden von der Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy löst tiefe Bestürzung unter der Bevölkerung aus.
  18840. 11.5.1981, In den Morgenstunden wird der hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981) in seinem Haus im Stadtteil Seckbach erschossen. Mit Bestürzung und Trauer reagieren Vertreter von Parteien, Verbänden und gesellschaftlichen Organisationen auf die Ermordung. Die Motive für das Attentat bleiben unklar, die Täter werden nicht gefasst. Karry ist der erste Politiker der Bundesrepublik Deutschland, der einem Mordanschlag zum Opfer fällt.
  18841. 20.6.1937–22.6.1937, Besuch von 300 Eisenbahnern aus Ungarn im Rahmen ihrer Deutschlandfahrt (20.-26.06.) in der Mainstadt samt Empfang durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Kaisersaal des Römers (21.06.).
  18842. 7.6.1937, Der Staatssekretär im Reichsjustizministerium Dr. Franz Schlegelberger trifft zu einem mehrtägigen Besuch des Oberlandesgerichtsbezirks Frankfurt am Main ein.
  18843. 5.5.1937, Österreichischer Heimatabend im Saalbau mit mehreren hundert Österreichern aus dem Innviertel, den Städten Braunau, Ried und Schärding, die im Rahmen ihrer Deutschlandreise der Mainstadt einen Besuch abstatten.
  18844. 6.4.1937–8.4.1937, Besuch einer englischen Jugendgruppe als Gäste der Hitlerjugend in Frankfurt am Main. Betreut werden die Gäste von der Standortführung.
  18845. 5.12.1936, Premiere des Ufa-Kulturfilms „Besuch in Frankfurt am Main“ im Ufa-Palast Groß-Frankfurt.
  18846. 26.6.1936–30.6.1936, Besuch einer Abordnung englischer Frontkämpfer der British Legion in Frankfurt am Main und Limburg/Lahn.
  18847. 15.6.1936–30.9.1936, Zum dritten Mal wird die „Frankfurter Urlaubskarte auf Anregung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs ausgegeben, um Frankfurtern und auswärtigen Touristen während der Urlaubszeit den Besuch der wichtigsten Frankfurter Sehenswürdigkeiten zum halben Eintrittspreis zu ermöglichen. Gegenüber dem Vorjahr tritt insofern eine Änderung ein, als die Vergünstigung der Straßenbahn, die sich auf die Ausgabe von verbilligten Rückfahrscheinen zu 20 Rpf. Bezieht, wegfällt. Auch in den folgenden Jahren wird diese „Frankfurter Urlaubskarte“ vom 15.06. an (bis zum 30.09.) ausgegeben.
  18848. 9.4.1936, 50. Todestag des Dichters Victor Scheffel (1826-1886), 1846 erster Besuch in Frankfurt am Main, weitere folgten.
  18849. 8.6.1935–30.9.1935, Zum zweiten Mal wird die „Frankfurter Urlaubskarte auf Anregung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs ausgegeben, um Frankfurtern und auswärtigen Touristen während der Urlaubszeit den Besuch der wichtigsten Frankfurter Sehenswürdigkeiten zum halben Eintrittspreis zu ermöglichen.
  18850. 27.11.1934, Anlässlich des Jahrestages der 1933 gegründeten NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ stattet Gauleiter Jakob Sprenger dem „Haus der Arbeit“ einen Besuch ab.
  18851. 21.9.1934, Neuntägiger Besuch amerikanischer Erzieherinnen, Lehrerinnen und Studentinnen der Columbia University, in Frankfurt am Main im Rahmen ihrer Deutschlandvisite, um das deutsche Schulwesen kennenzulernen.
  18852. 18.11.1933, Erste Werbeversammlung des Gaues Hessen-Nassau des Reichsverbandes Deutscher Schriftsteller (RDS) in der Geschlechterstube des Römers. Aus diesem Anlass legt der stellvertretende Reichsführer des RDS, Hans Richter, am Goethe- und am Schiller-Denkmal der Stadt Frankfurt am Main Lorbeerkränze nieder. Dieser Ehrung schließt sich ein Besuch von Goethes Geburtshaus an.
  18853. 17.8.1931–18.8.1931, Besuch französischer Lehrerinnen und Lehrer in der Mainstadt im Rahmen ihrer Deutschland-Studienreise.
  18854. 28.10.1930–30.10.1930, Besuch des chinesischen Gesandten Exz. Tsiang in Frankfurt am Main.
  18855. 10.10.1930–16.10.1930, Festwoche anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Opernhauses (am 10.10.), eröffnet von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945). Die Werbung für den Besuch der Oper erfolgt unter dem Motto: „50 Jahre Frankfurter Oper“. Im Rahmen der Festwoche findet am 12.10. im Opernhaus eine Gedenkfeier für den langjährigen ersten Intendanten des Opernhauses, Prof. Emil Claar (1842-1930), der am 25.07. d. J. verstorben ist, statt. Die Gedenkrede hält Stadtrat Dr. Max Michel (1888-1941). Am 10.10. findet das 1. Opernhaus-Konzert im Rahmen dieser Festwoche mit dem Dirigenten Hans-Wilhelm Steinberg (1899-1978), 1929 bis 1933 Generalmusikdirektor der Frankfurter Oper, und dem Städtischen Orchester unter der Mitwirkung u.a. von Else Gentner-Fischer (1883-1943) und Jean Stern (1889-1974) statt.
  18856. 19.4.1930, 40 englische Flieger und Fliegerinnen treffen zu einem Besuch in Frankfurt am Main ein. Am 20.04. geht es weiter mit dem Ziel London.
  18857. 6.10.1925, Der interfraktionelle Messeausschuss des Preußischen Landtags stattet der Internationalen Frankfurter Messe einen offiziellen Besuch ab.
  18858. 4.8.1923, Die amerikanischen Turner aus den deutschen Turnvereinen Chicagos statten Frankfurt am Main auf ihrer Rückreise von München einen Besuch ab. Aus diesem Anlass veranstaltet die Turnerschaft Frankfurts in der Halle des Frankfurter Turnvereins einen Kommers.
  18859. 7.4.1922, Anlässlich der Frankfurter Frühjahrsmesse (02.-08.04. d. J.) reist Bundeskanzler Dr. Joseph Wirth (Deutsche Zentrumspartei) zu einem Besuch in die Mainstadt.
  18860. 18.2.1921, Alle Parteien halten im Rahmen der bevorstehenden Landtags- und Kommunalwahlen große Versammlungen ab. Stürmisch verläuft die Wahlkundgebung der Deutschnationalen im Zoologischen Garten, die ‚Besuch’ von 200 bis 300 Kommunisten erhalten.
  18861. 19.12.1920, Die Erneuerungs- und Umräumungsarbeiten im städtischen Historischen Museum sind so weit gediehen, dass ein Teil der Sammlungsräume dem öffentlichen Besuch wieder zugänglich gemacht werden kann: im Erdgeschoss des Archivgebäudes mit der Sammlung römischer Altertümer aus Nida-Heddernheim, ferner der Krönungssaal.
  18862. 1.10.1919–15.10.1919, Erste Internationale Frankfurter Messe: Internationale Einfuhrmesse in der Festhalle. Eröffnet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) mit einem Festvortrag des Soziologen und Nationalökonomen Prof. Franz Oppenheimer (1864-1943), Universität Frankfurt. Am 03.10. stattet Reichspräsident Friedrich Ebert der Messe einen offiziellen Besuch ab. Es ist – nach umfangreichen Reparaturarbeiten – die erste Frankfurter Großmesse nach dem Ersten Weltkrieg.
  18863. 17.5.1916–19.5.1916, Besuch von Mitgliedern der Sobranje, das bulgarische Parlament, mit einem offiziellen Empfang der Stadt im Römer.
  18864. 9.10.1912–10.10.1912, Besuch französischer Landwirte, Mitglieder der „Union des Syndicats Agricoles de Seine-et-Oise et de la Seine“.
  18865. 18.8.1911–19.8.1911, Besuch der „Fröbel-Pilgrimage aus Amerika“ in Frankfurt am Main, mit einem feierlichen Empfang des „Deutschen Fröbelverbandes“ im Zoologischen Garten (am 18.08.), Stadtbesichtigung sowie einem offiziellen städtischem Empfang (am 19.08.).
  18866. 5.10.1907, Besuch des Leipziger Lehrergesangvereins in der Mainstadt.
  18867. 22.5.1907, Der königlich Großbritannische Generalkonsul zu Frankfurt am Main lädt Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915) feierlich zum Lunch im Palmengarten zu Ehren des „British Committee for the Study of Foreign Municipal Institutions“, das sich zu einem Besuch in der Mainstadt aufhält, ein.
  18868. 9.8.1902, Kardinal Herbert Vaughan, Erzbischof von Westminster in London, trifft zu einem Besuch der Mainstadt ein.
  18869. 30.10.2000, Eine Frankfurter Delegation mit Wirtschaftsdezernent Edwin Schwarz bricht zu einem zehntägigen Besuch nach Japan, China und Südkorea auf.
  18870. 27.4.2000, Ein Besuch von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Zoologischen Garten endet im Heilig-Geist-Krankenhaus. Nach der feierlichen Eröffnung des neuen Geheges für die Zwergseelöwen, wird Roth während der Fütterung in den linken Zeigefinger gebissen.
  18871. 2.2.2000, Besuch der Gouverneurin von New Jersey, Christine Todd Whitman, in der Mainstadt und Empfang durch Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer.
  18872. 10.7.1938–11.7.1938, Besuch einer Delegation brasilianischer Architekten in der Mainstadt.
  18873. 8.6.1939–9.6.1939, Besuch einer Studienreisegruppe der Elektrotechnischen Sektion der Technischen Hochschule Stockholm im Rahmen ihrer Deutschlandreise in der Mainstadt.
  18874. 30.6.1939–30.7.1939, NSDAP-Ausstellung „Entartete Kunst und Musik“, Bockenheimer Landstraße 8, die 1937 zusammen mit dem Haus der Deutschen Kunst (München) durch Hitler eröffnet worden ist. Am 22.07. d. J. stattet Gauleiter Jakob Sprenger der Ausstellung einen Besuch ab.
  18875. 17.9.1940–18.9.1940, Besuch des Orchesters des italienischen Rundfunks, „Orchestra Littoria“, unter Leitung von Giuseppe Savagnone aus Rom in der Mainstadt und Konzert im Saalbau für Verwundete und Soldaten des Standortes Frankfurt am Main. Am 18.09. wird das Rundfunkorchester offiziell im Kurfürstenzimmer des Römers empfangen.
  18876. 31.7.1941, Besuch der deutsch-italienischen landwirtschaftlichen Regierungskommission in der Mainstadt.
  18877. 22.3.1942, Besuch des rumänischen Staatsjugendführers und Vizeministers für die Jugenderziehung, General Iliescu, in der Mainstadt im Rahmen seiner Deutschlandreise.
  18878. 4.2.1947, Besuch des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Herbert Hoover in Frankfurt am Main, um im Auftrag der amerikanischen Regierung die Versorgungslage Europas zu studieren.
  18879. 20.3.1947, Besuch des neuen Leiters der Informationskontrolle bei der Militärregierung Hessen, Oberst McMahon, bei der „Frankfurter Rundschau“.
  18880. 4.7.1947, Besuch der amerikanischen Film-Diva Rita Hayworth anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstages bei den US-Truppen.
  18881. 15.12.1947, Besuch des neuen Bischofs von Limburg, Dr. Ferdinand Dirichs, bei Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb in der Stadtkanzlei.
  18882. 10.8.1948–15.8.1948, 25 ehemalige deutsche Kriegsgefangene, Insassen des Wüstenlagers zwischen Ismailia und dem Suezkanal, zu Besuch in Frankfurt am Main, betreut von der Young Men’s Christian Association (YMCA), von der Kriegsgefangenenfürsorge sowie der Sozialabteilung des Städtischen Fürsorge- und Jugendamtes.
  18883. 14.12.1948, Besuch des amerikanischen Heeresministers Kenneth Royall in Frankfurt am Main zu Gesprächen mit dem amerikanischen Militärgouverneur General Lucius D. Clay und dem Botschafter Murphy.
  18884. 3.3.1949, Anlässlich des 80. Geburtstages von Professor Friedrich Bothe statten Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Kulturdezernent Stadtrat Dr. Peter Müller dem Jubilar einen Besuch ab.
  18885. 9.3.1949, Eröffnung des neu gegründeten „Frankfurter Lustspielhauses“ mit Kollos „Besuch am Abend“ in der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule.
  18886. 12.5.1949, Aus London trifft der außenpolitische Ressortleiter der „Times“-Redaktion, Ralph Deakin, zu einem mehrwöchigen Besuch der US-Zone in Frankfurt am Main ein.
  18887. 24.7.1949, Der amerikanische Militärgouverneur John McCloy trifft mit seiner Familie zu einem Besuch in Frankfurt am Main ein.
  18888. 21.9.1949, Besuch der amerikanischen Filmschauspielerin Lilian Harvey bei der „Frankfurter Rundschau“.
  18889. 16.11.1949, Frankfurt-Besuch des englischen Dichters Thomas Stearns Eliot während seiner Vortragreise durch Deutschland. In der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität spricht er über „Die Ziele des poetischen Dramas“.
  18890. 29.11.1949, Frau Christine Landmann, die Witwe des bis 1933 in Frankfurt am Main amtierenden Oberbürgermeisters Dr. Ludwig Landmann, trifft zu einem Besuch in der Mainstadt ein.
  18891. 27.2.1950–1.3.1950, Besuch des englischen Publizisten und Verlegers Victor Gollancz in Frankfurt am Main: u.a. Teilnahme an den Friedrich-Ebert-Feierlichkeiten (28.02.).
  18892. 18.6.1950, Besuch holländischer Junggewerkschafter in Frankfurt am Main im Rahmen eines Jugendaustausches zwischen der Industriegewerkschaft Chemie, Papier, Keramik, Bezirksleitung Hessen, und dem Jugendsekretariat der holländischen Gewerkschaften.
  18893. 14.12.1950, Ankunft der Gattin des früheren Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Ludwig Landmann, Christine Landmann, zu einem vierwöchigen Besuch in Frankfurt am Main.
  18894. 6.12.1951, Besuch des türkischen Wirtschafts- und Handelsministers Professor Muhlis Ete in Frankfurt am Main.
  18895. 31.7.1952, Der Rektor der Yale-University in New Haven/Connecticut, der Pädagoge Dr. A. Whitney Griswold, stattet der Johann Wolfgang Goethe-Universität einen Besuch ab.
  18896. 13.1.1953, Besuch des Filmschauspielers Dieter Borsche in Frankfurt am Main und Teilnahme an der Aufführung des Films „Die große Versuchung“ im Europa-Palast.
  18897. 31.7.1953–1.8.1953, Besuch des japanischen Kronprinzen Akihito im Rahmen einer sechstägigen Deutschlandvisite.
  18898. 21.9.1953, Die Botschafterin der Vereinigten Staaten in Italien, Frau Clare Boothe-Luce, stattet dem Hauptquartier der amerikanischen Streitkräfte in Frankfurt am Main einen Besuch ab.
  18899. 20.10.1953, Besuch des ehemaligen amerikanischen Hochkommissars John McCloy bei Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  18900. 29.10.1953, Besuch des amerikanischen Film- und Bühnenstars Olivia de Havilland in Frankfurt am Main.
  18901. 21.4.1954–23.4.1954, Offizieller Besuch des britischen Hochkommissars Sir Frederick Hoyer-Millar.
  18902. 1.12.1954–7.12.1954, Besuch amerikanischer Kommunalpolitiker in Frankfurt am Main im Rahmen des Amerikaaustauschprogramms der Bundesregierung.
  18903. 8.2.1955, Offizieller Besuch des mexikanischen Botschafters, Alfonso Guerra, in Frankfurt am Main.
  18904. 23.2.1955, Auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland stattet eine Delegation von Schweizer Verkehrs- und Kurdirektoren der Mainmetropole einen Besuch ab.
  18905. 1.4.1955, Frankfurt-Besuch der „Nederlandse Vereinigung von Bibliothecarissen“ anlässlich einer Studienfahrt durch die Bundesrepublik Deutschland.
  18906. 11.5.1955, Eintägiger Besuch des stellvertretenden amerikanischen Innenministers George Lewis.
  18907. 11.7.1955, Besuch des Maharadschas von Patiala in Frankfurt am Main.
  18908. 15.7.1955, Frankfurt-Besuch des Verkehrs- und Luftfahrtministers von Nigeria, K. O. Mbadiwe, im Rahmen seiner Europareise.
  18909. 16.7.1955, Besuch einer indischen Regierungsdelegation mit Unterrichtsminister Maulana Asad in der Mainmetropole.
  18910. 2.8.1955, Besuch des türkischen Staatsministers Osman Kapani bei Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb im Römer.
  18911. 13.9.1955–15.9.1955, Besuch amerikanischer Gewerkschafter in der Mainmetropole.
  18912. 4.10.1955, Besuch französischer Kommunalpolitiker in Frankfurt am Main im Rahmen einer Deutschlandreise.
  18913. 2.11.1955, Im Rahmen einer Deutschlandreise Besuch des Polizeipräsidenten der isländischen Hauptstadt Reykjavik, Sigurjòn Sigurdsson, bei Frankfurts Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Littmann.
  18914. 12.12.1955, Besuch von sechs Abgeordneten des englischen Unterhauses in Frankfurt am Main, um sich über den Wiederaufbau zu informieren.
  18915. 12.1.1956, Besuch des höchsten katholischen Geistlichen der US-Armee, Kardinal Francis Spellman, im Rahmen einer Weltreise in Frankfurt am Main.
  18916. 17.3.1956, Viertägiger Besuch des Halbbruders des Schahs von Persien, Prinz Gholam-Reza Pahlevi.
  18917. 26.4.1956, Ankunft des Oberbürgermeisters von Madrid, Graf von Mayalde, zu einem Besuch in der Mainstadt.
  18918. 25.5.1956–28.5.1956, Besuch des Oberbürgermeisters von London, Mr. Alderman Cuthbert Lowell Ackroyd, in der Mainstadt.
  18919. 12.7.1956–15.7.1956, Vierter Europäischer Exlibris-Kongress, veranstaltet von der Deutschen Exlibris-Gesellschaft in Frankfurt am Main-Höchst. Die Tagung dient der Vertiefung der persönlichen Beziehungen zwischen Künstler und Sammler. Auf dem Veranstaltungsprogramm stehen eine Exlibris-Ausstellung im Bolongaropalast, Vorträge von deutschen, holländischen, italienischen, französischen und Schweizer Fachleuten, Tauschabende und der Besuch mehrerer Museen.
  18920. 13.1.1957–15.1.1957, Besuch britischer Abgeordneter in der Mainstadt.
  18921. 7.3.1957–8.3.1957, Besuch amerikanischer Kommunalpolitiker im Rahmen ihrer Deutschlandreise.
  18922. 29.3.1957, Besuch des Tierschriftstellers Paul Eipper bei einer Vorstandssitzung des Deutschen Tierschutzbundes.
  18923. 5.6.1957, 700 Franzosen, die an dem Kongress der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft in Straßburg teilgenommen haben, treffen zu einem Besuch in der Mainstadt ein, um Methoden und Probleme des Wiederaufbaus kennen zu lernen.
  18924. 1.7.1957, Besuch des Oberbürgermeisters von Rangun, U Hla Maung, um das wieder aufgebaute Frankfurt kennenzulernen.
  18925. 7.11.1957, Besuch von 15 prominenten Politikern und Wirtschaftsspezialisten Persiens.
  18926. 25.4.1958, Erster offizieller Besuch eines sowjetischen Regierungsvertreters in der Bundesrepublik Deutschland. Der Erste Stellvertretende Ministerpräsident der Sowjetunion, Anastas Iwanowitsch Mikojan, landet zu einer viertägigen Visite, in dessen Verlauf vier deutsch-sowjetische Abkommen unterzeichnet werden, mit einer sowjetischen Düsenmaschine vom Typ Tu 104 auf dem Rhein-Main-Flughafen. Auf dem Rollfeld wird der Staatsgast von hochkarätiger Polit-Prominenz aus Bonn empfangen: neben Außenminister Heinrich von Brentano, Bundespressechef Felix von Eckhardt und dem sowjetischen Botschafter in Bonn, Nikolaj Ivanovich Smirnow, von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann sowie Angehörigen der sowjetischen Militärmission in Frankfurt am Main.
  18927. 13.9.1958, Gedenkstunde zum 150. Todestag der Frau Rat Goethe mit einer Kranzniederlegung am Grab der Frau Aja, Frau Katharina Elisabeth Goethe, einer Feierstunde in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität und einem kostenlosen Besuch des Goethehauses.
  18928. 10.11.1958, Der Lord-Major von Birmingham, Alderman D. Johnstone, trifft zu einem einwöchigen Besuch in Frankfurt am Main ein.
  18929. 14.4.1959, Besuch des Verkehrsministers von Ghana, Krobo Edusai, in der Mainstadt.
  18930. 9.7.1959–11.7.1959, Besuch dänischer Kommunalpolitiker in der Mainstadt.
  18931. 11.8.1959, Besuch von 50 Professoren aus Kairo im Rahmen einer Deutschlandreise.
  18932. 1.9.1959, Bürgermeister Dr. Walter Leiske trifft zu einem 14tägigen Besuch in New York ein. Die Reise ist ihm anlässlich seines 70. Geburtstages von der Stadt Frankfurt am Main und der Industrie- und Handelskammer Frankfurt geschenkt worden.
  18933. 21.9.1960, Erster offizieller Besuch des Bundespräsidenten Dr. Heinrich Lübke in der Mainstadt.
  18934. 15.2.1961, Besuch des indischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, P. A. Menon, bei Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Römer.
  18935. 3.6.1961–6.6.1961, Viertägiger Besuch des Vizebürgermeisters von Tel Aviv, Schechter. Schechter erwidert einen Besuch des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann in Israel.
  18936. 25.9.1961, Die ersten Anregungen für die Bundesgartenschau 1969 in Frankfurt am Main holt sich eine Delegation von vierzig hiesigen Stadträten, Stadtverordneten und Vertretern der Tief-, Hoch- und Gartenbauverwaltung bei einem Besuch der Bundesgartenschau in Stuttgart.
  18937. 22.11.1961–25.11.1961, Dritter Deutscher Volkshochschultag im Volksbildungsheim unter dem Generalthema „Forderungen an die Erwachsenenbildung“. Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke stattet ihm am 23.11. einen Besuch ab.
  18938. 27.2.1962–28.2.1962, Besuch des Lord Mayor der Millionenstadt Birmingham, E. E. Mole, in der Mainmetropole.
  18939. 7.4.1962, Der italienische Filmregisseur Roberto Rossellini trifft zu einem mehrtägigen Besuch in der Mainstadt ein, um die deutsche Erstaufführung der Oper „Ein Blick von der Brücke“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen zu inszenieren. Zu diesem Bühnenstück von Arthur Miller hat der jüngere Bruder Robertos, Renzo Rossellini, die Musik geschrieben.
  18940. 6.5.1962, Premiere von Friedrich Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  18941. 19.6.1962, Besuch des Staatspräsidenten der Elfenbeinküste, Felix Houphouet-Boigny, in Frankfurt am Main und Empfang im Kaisersaal des Römers.
  18942. 25.6.1962, Der Dichter Fritz von Unruh (1885-1970) stattet Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Römer einen Besuch ab.
  18943. 15.7.1962–17.7.1962, Dreitägiger Besuch des New Yorker Oberbürgermeister Robert F. Wagner.
  18944. 29.8.1962–4.9.1962, Besuch der Vizepräsidentin des gewerkschaftlichen Bildungszentrums in Kenia, Frau Hilda Otieno, in der Mainstadt und Empfang durch Stadträtin Elli Horeni (1907-1991) im Kaisersaal des Römers (31.08.).
  18945. 18.9.1962–20.9.1962, Besuch des Ministers für Tourismus aus Kenia, Arvind Jamidar, in der Mainstadt und Empfang von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Rathaus (19.09.).
  18946. 28.9.1962–1.10.1962, Besuch des Ministers für Landwirtschaft und Forsten in Dar-es-Salaam, Tanganyika, Alhaji Tewa Saidi Tewa, in Frankfurt am Main und Empfang bei Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Rathaus (28.09.).
  18947. 17.10.1962–19.10.1962, Besuch einer Delegation französischer Sozialfachleute aus dem Departement Vogesen in Frankfurt am Main und Empfang bei Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Kaisersaal des Rathauses (17.10.).
  18948. 29.3.1963–30.3.1963, Zweitägiger Besuch des Oberbürgermeisters der englischen Partnerstadt Birmingham, Ernest W. Horton.
  18949. 1.4.1963–2.4.1963, Besuch des Bundespräsidenten Heinrich Lübke in Frankfurt am Main und Teilnahme an der diesjährigen Generalversammlung des Gesamtverbandes des deutschen Groß- und Außenhandels in der Paulskirche (02.04.).
  18950. 25.11.1963, Einem Fackelzug zum Römerberg zum Gedenken an den ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy schließen sich Tausende von Menschen an. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) hält eine Ansprache und erinnert dabei an den Besuch des Präsidenten im Juni dieses Jahres in der Mainstadt.
  18951. 15.4.1964, Besuch junger Schulleiter und -inspektoren aus neun afrikanischen und mehreren asiatischen Staaten in der Mainstadt.
  18952. 16.4.1964–18.4.1964, Besuch sowjetischer Journalisten in der Mainstadt.
  18953. 26.5.1964, Besuch des jüngsten Bruders des ermordeten US-Präsidenten, Edward Kennedy, Senator von Massachusetts, in der Mainmetropole.
  18954. 5.6.1964–6.6.1964, Besuch von 17 holländischen Widerstandskämpfern in der Mainmetropole. Sie legen auf dem Oberräder Waldfriedhof am Ehrenfeld für holländische Opfer des NS-Regimes einen Kranz nieder.
  18955. 15.9.1964–16.9.1964, Besuch des Oberbürgermeisters von Guatemala-Stadt, der Hauptstadt Guatemalas, Francisco Montenegro, in der Mainstadt.
  18956. 17.12.1964, 30 Studenten demonstrieren an der Hauptwache gegen den privaten Besuch des kongolesischen Ministerpräsidenten Moise Tschombé.
  18957. 12.1.1965–13.1.1965, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) stattet der Partnerstadt Lyon seinen ersten offiziellen Besuch ab.
  18958. 3.4.1965–5.4.1965, Besuch einer vierköpfigen sowjetischen Frauendelegation.
  18959. 27.4.1965, Besuch der Ausstellung eines kanadischen Pelzhändlers durch Prinzessin Soraya und Fürstin Esfandiari.
  18960. 25.5.1965, Besuch des Oberbürgermeisters von Kobe/Japan, Dr. Chujiro Haraguchi, in der Mainstadt.
  18961. 30.5.1965–1.6.1965, Besuch jugoslawischer Kommunalpolitiker in der Mainstadt.
  18962. 16.7.1965, Besuch des Oberbürgermeisters von Melbourne/Australien, Sir Leo Curtis, bei Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer.
  18963. 29.7.1965, Besuch des höchsten kirchlichen Würdenträgers nach dem Papst, Kardinaldekan Eugène Tisserant, Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab, in der Mainstadt.
  18964. 3.8.1965–8.8.1965, Besuch des Midland Jugend-Symphonie-Orchesters aus Birmingham als Gast des Frankfurter Jugend-Symphonie-Orchesters.
  18965. 1.9.1965–2.9.1965, Besuch des südafrikanischen Finanzministers Dr. T. Eben Dönges in der Mainstadt.
  18966. 2.11.1965, Offizieller Besuch des irischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Eamonn L. Kennedy, in der Mainstadt.
  18967. 2.5.1966, Zu seinem ersten Besuch in Israel fliegt Altbundeskanzler Dr. Konrad Adenauer vom Rhein-Main-Flughafen ab.
  18968. 25.6.1966, Drei Jahre nach dem Besuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy enthüllt Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) an der Paulskirche eine vom Frankfurter Bildhauer Georg Krämer (1906-1969) geschaffene Gedenktafel für J. F. Kennedy.
  18969. 4.7.1966–5.7.1966, Besuch des Jugendorchesters „Riverview High School“ aus Florida und Konzert auf den Zoo-Terrassen (05.07.).
  18970. 18.11.1966, Besuch einer Delegation des rumänischen Staatskomitees für Kunst und Kultur auf Informationsreise durch die Bundesrepublik Deutschland in der Mainstadt.
  18971. 26.1.1967, Besuch des britischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Sir Frank Roberts, bei Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  18972. 5.3.1967, Besuch einer Delegation der Russisch-Orthodoxen Kirche unter Leitung des Präsidenten des Kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Metropolit Nikodin von Leningrad und Ladoga, in der Mainstadt im Rahmen des vom 03. bis 08. März stattfindenden dritten Theologengespräches zwischen der Evangelischen Kirche und dem Moskauer Patriarchat in Höchst im Odenwald.
  18973. 12.5.1967, Besuch des spanischen Industrieministers Gregoria Lopéz Bravo in der Mainstadt.
  18974. 20.5.1967–21.5.1967, Besuch des rumänischen Außenministers Corneliu Manescu in der Mainstadt.
  18975. 2.6.1967, Etwa 400 Studenten demonstrieren in der Innenstadt gegen das Schah-Regime und den Besuch des persischen Herrscherpaares in der Bundesrepublik Deutschland.
  18976. 5.7.1967–7.7.1967, Besuch von 15 sowjetischen Wissenschaftlern in der Mainstadt während ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland.
  18977. 28.8.1967, Leitende Kommunalpolitiker aus Brasilien statten der Mainstadt einen Besuch ab und werden von Stadtkämmerer Hubert Grünewald im Auftrag des Magistrats im Kaisersaal empfangen.
  18978. 26.11.1967–3.12.1967, Besuch einer Delegation israelischer Lehrer in der Mainstadt.
  18979. 13.2.1968, Besuch des amerikanischen Filmschauspielers Robert Taylor in Frankfurt am Main.
  18980. 11.4.1968, „Stop-over“-Programm für Transit-Passagiere vom Rhein-Main-Flughafen zum Besuch Frankfurts.
  18981. 20.8.1968, Der Oberbürgermeister von Yokohama, Iobio Asukata, stattet Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) einen Besuch ab.
  18982. 6.11.1968, Besuch einer israelischen Delegation von Hoteliers aus der Region Galiläa und städtischer Empfang im Kaisersaal des Römers.
  18983. 4.2.1969, Der Leiter der finnischen Handelsdelegation in Bonn, Generalkonsul Martti Salomies, stattet Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) einen Besuch ab.
  18984. 21.2.1969, Privater Besuch des Bundespräsidenten Heinrich Lübke in der Mainstadt.
  18985. 25.2.1969, Besuch einer achtzehnköpfigen Delegation von Verkehrsexperten aus Holland in der Mainstadt.
  18986. 17.4.1969, Besuch des Königspaares von Malaysia in Frankfurt am Main.
  18987. 11.7.1969–13.7.1969, Im Rahmen einer Informationsreise durch die Bundesrepublik Deutschland Besuch einer Gruppe von 16 namhaften Kommunalpolitikern aus Israel in der Mainstadt.
  18988. 5.10.1969–6.10.1969, Der Oberbürgermeister von Birmingham. Nerville Bosworth, stattet der Mainmetropole einen Besuch ab.
  18989. 18.2.1970, Besuch einer 18köpfigen Gruppe französischer Kommunalbeamter und städtischer Empfang im Römer.
  18990. 13.3.1970, Besuch des Bundeswissenschaftsministers Professor Hans Leussink an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  18991. 22.5.1970–23.5.1970, Besuch von Chefredakteur Georg Pschenizin, Leiter der einzigen deutschsprachigen Zeitung der UdSSR, in Frankfurt am Main.
  18992. 4.9.1970, Zwei Protestdemonstrationen gegen den Besuch des indonesischen Staatspräsidenten General Suharto in der Bundesrepublik Deutschland.
  18993. 24.9.1970, Eine Delegation der israelischen Druckergewerkschaft besucht die „Frankfurter Rundschau“. Die Delegation erwidert damit einen Besuch, den der Hauptvorstand der IG Druck und Papier den israelischen Kollegen vor zwei Jahren abgestattet hat.
  18994. 19.11.1970, Besuch des israelischen Botschafters, Eliashiv Ben-Horin, in Frankfurt am Main.
  18995. 15.3.1971–16.3.1971, Besuch einer Gruppe von Wirtschafts- und Finanzexperten sowie hohen Staatsbeamten aus Lateinamerika in der Mainstadt während ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland.
  18996. 24.3.1971–26.3.1971, Besuch einer Delegation des Zentralrats der Gewerkschaften der Sowjetunion und Empfang durch Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) im Römer.
  18997. 5.5.1971, Besuch des griechischen Komponisten und prominenten Gegners der Militärjunta, Mikis Theodorakis, in der Mainstadt und Empfang bei Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) im Römer.
  18998. 16.9.1971, Besuch des französischen Chansonnier Charles Aznavour.
  18999. 24.9.1971, Besuch des mexikanischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Antonio Ruiz Galindo, bei Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971).
  19000. 1.11.1971–3.11.1971, Besuch einer Delegation finnischer Politiker in der Mainstadt.
  19001. 20.3.1972, Besuch des britischen Arbeitsministers Robert Carr in Frankfurt am Main.
  19002. 23.3.1972, Besuch einer Delegation südafrikanischer Wirtschaftsexperten in der Mainstadt.
  19003. 24.7.1972–26.7.1972, Besuch des Ministers für das Post-, Fernmelde- und Verkehrswesen von Ruanda, Augustin Kamoso, in der Mainstadt.
  19004. 15.8.1972, Bundeskanzler Willy Brandt stattet dem Bundesrechnungshof einen offiziellen Besuch ab.
  19005. 6.11.1972–9.11.1972, Besuch von Warschauer Kommunalpolitikern in der Mainstadt.
  19006. 21.3.1973, Die Hessische Landesregierung stattet Frankfurt am Main einen ganztägigen Besuch ab. Vorgesehen ist u.a. eine Kabinettssitzung.
  19007. 26.5.1973, Die Delegation aus der Sowjetunion, die anlässlich der sowjetischen Kulturtage in Dortmund weilt, stattet vor ihrem Rückflug der Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion in Frankfurt am Main einen Besuch ab.
  19008. 26.8.1973–29.8.1973, Internationale Frankfurter Messe. Bundeskanzler Willy Brandt stattet ihr am 27.08. einen Besuch ab.
  19009. 1.9.1973–4.9.1973, Besuch einer jugoslawischen Schriftstellerdelegation auf Einladung des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS) in der Mainstadt.
  19010. 4.3.1974, Die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Annemarie Renger, stattet dem Bundesrechnungshof einen Besuch ab.
  19011. 27.11.1974, Der gestürzte Präsident von Zypern, Erzbischof Makarios, trifft zu einem zweitägigen Besuch in Frankfurt am Main ein.
  19012. 6.2.1975, Dr. Michael Kohl, Leiter der Ständigen Vertretung der Deutschen Demokratischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, stattet Frankfurt am Main einen offiziellen Besuch ab. Er wird im Römer von Bürgermeister Rudi Sölch empfangen.
  19013. 6.7.1975, Bundespräsident Walter Scheel stattet dem Bundesrechnungshof und der Kreditanstalt für Wiederaufbau einen Besuch ab.
  19014. 8.7.1975, Der israelische Ministerpräsident Itzak Rabin trifft auf dem Rhein-Main-Flughafen zu einem offiziellen Besuch in der Bundesrepublik Deutschland ein.
  19015. 18.3.1890, Entfernung der letzten Erinnerung an den ersten Besuch des Kaisers Wilhelm II. in Frankfurt am Main im Römer: der Brunnen im neuen Römerhof.
  19016. 20.8.1891, Der Österreichische Ingenieur- und Architekten-Verein trifft zu einem mehrtägigen Besuch in der Mainstadt ein.
  19017. 29.10.1893, Die Kaiserin Friedrich (seit 1888), Prinzessin Victoria Adelaide Mary Louisa von Großbritannien und Irland (1840-1901), stattet dem Augusta-Victoria-Stift in Heddernheim einen Besuch ab.
  19018. 10.10.1895, Besuch der russischen Großfürsten Sergius Alexandrowitsch und Paul Alexandrowitsch in der Mainstadt.
  19019. 5.3.1976, 30 Demonstranten protestieren am Kaiserbrunnen gegen den Besuch des spanischen Innenministers Manuel Fraga Iribane, der nach dreitägigen offiziellen Gespräche in Bonn nach Frankfurt am Main reist.
  19020. 11.3.1976–12.3.1976, Besuch einer Delegation von Politikern aus der Partnerstadt Mailand und städtischer Empfang durch Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss und Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) im Kaisersaal.
  19021. 22.5.1976, US-Feuerwehrmänner des Kalifornischen Feuerwehrverbandes treffen auf dem Rhein-Main-Flughafen zu einem dreiwöchigen Besuch in der Mainstadt ein.
  19022. 20.6.1976–28.6.1976, Mitglieder des israelischen Gewerkschaftsbundes Histadrut halten sich als Gäste des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu einem einwöchigen Besuch in der Bundesrepublik auf und führen Gespräche u.a in Frankfurt am Main und Darmstadt.
  19023. 24.6.1976, Der Allgemeine Studentenausschuss (AstA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität demonstriert in der Innenstadt gegen den Besuch des südafrikanischen Ministerpräsidenten Johannes Vorster in der Bundesrepublik Deutschland.
  19024. 3.8.1976, Eine Delegation der slowakisch-evangelischen Kirche in der Tschechoslowakei wird auf ihrem mehrtägigen Besuch im Römer empfangen.
  19025. 7.8.1976–13.8.1976, Besuch einer Gruppe von iranischen Bürgermeistern in der Mainstadt.
  19026. 21.8.1976–22.8.1976, Gastspiel Elisabeth Flickenschildts in Friedrich Dürrenmatts „Besuch einer alten Dame“ im Schauspielhaus.
  19027. 6.9.1976, Besuch des sowjetischen Ministers für Tourismus, Sergej S. Nikitin, in der Fasanerie im Stadtwald.
  19028. 10.2.1977, Gastspiel mit Elisabeth Flickenschildt in Friedrich Dürrenmatts Komödie „Der Besuch der alten Dame“ im Schauspiel.
  19029. 1.3.1977, Bundespräsident Walter Scheel stattet dem Stadtteil Fechenheim aus Anlass der 1000-Jahr-Feier einen Besuch ab.
  19030. 28.4.1977, Besuch einer Delegation kanadischer Kommunalpolitiker in der Mainstadt und Empfang im Kaisersaal des Römers.
  19031. 27.1.1978–30.1.1978, Besuch des Lyoner Kardinals Alexandre Charles Renard in der Mainstadt.
  19032. 13.5.1978–16.5.1978, Wäldchestag. Die „kalte Sophie“ vermasselt das Fest, der Pfingstausflug fällt ins Wasser. Im Zoologischen Garten wird an diesem Wochenende der schlechteste Besuch seit über 20 Jahren verzeichnet.
  19033. 30.5.1978, Besuch des stellvertretenden sowjetischen Kultusministers Popov in der Mainstadt.
  19034. 14.8.1978, Besuch des Oberhauptes der islamischen Ahmadiyya-Bewegung, Kalif Hazrat Hafiz Mirza Nasir Ahmad, in der Mainstadt und Empfang im Römer.
  19035. 17.3.1979, Besuch des iranischen Regisseurs Sohrab Shidid Saless im Kommunalen Kino.
  19036. 28.3.1979, Besuch des UN-Generalsekretärs Dr. Kurt Waldheim in der Mainstadt und Empfang durch Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer. Waldheim trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19037. 26.5.1979, 16 Engländerinnen der Townswomen Guild aus der Frankfurter Partnerstadt Birmingham treffen zu einem einwöchigen Besuch in der Mainstadt ein und werden am 28.05. im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19038. 5.9.1979, Prinz Takahito Mikasa, Bruder des japanischen Kaisers Hirohito, nutzt mit seiner Familie eine Zwischenlandung auf dem Rhein-Main-Flughafen zu einem privaten Besuch des Goethehauses. Dort empfängt Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann die Gäste.
  19039. 23.7.1980–30.7.1980, Besuch des Hochschulorchesters der „North-Carolina-School of the Arts“ in Frankfurt am Main.
  19040. 13.9.1981–14.9.1981, Bei einer nächtlichen Demonstration gegen den Besuch des US-Außenministers Alexander Haig in der Bundesrepublik Deutschland gehen in Bockenheim zahlreiche Scheiben zu Bruch. Der Schaden beträgt über 100.000.- DM.
  19041. 24.3.1982–25.3.1982, Besuch des ehemaligen Präsidenten der Republik Senegal, Leopold Senghor, in der Mainstadt und Empfang durch Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer.
  19042. 9.4.1982, 18 junge Frauen des Sing- und Spielkreises Frankfurt fliegen zu einem 10tägigen Besuch nach Japan. Die Konzertgruppe soll die 2. Deutsche Musikinstrumentenherstellermesse in Tokio mit Chor- und Instrumentalvorträgen umrahmen.
  19043. 12.5.1983, Junge Unternehmer aus Birmingham und Lyon treffen zu einem mehrtägigen Besuch in der Mainstadt ein.
  19044. 9.5.1985–10.5.1985, Zum sechsten Mal treffen über 100 ehemalige jüdische Frankfurter zu einem vierzehntägigen Besuch in ihrer Heimatstadt ein.
  19045. 19.6.1985–21.6.1985, Anlässlich der Konferenz der deutschen Landesparlamente in Wiesbaden kommen die Teilnehmer am 21.06. zu einem Besuch in die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19046. 8.11.1985, Besuch des Nostalgie-Sonderzuges „Orient-Express“ im Hauptbahnhof.
  19047. 20.10.1986–26.10.1986, Besuch einer Gruppe französischer Austauschschüler aus Lyon in Frankfurt am Main. Am 21.10. gibt die Stadt einen offiziellen Empfang im Kaisersaal des Römers.
  19048. 27.10.1986–28.10.1986, Zweitägiger deutsch-französischer „Kulturgipfel“ in Frankfurt am Main im Römer und im Hotel „Frankfurter Hof“ mit dem französischen Staatspräsidenten François Mitterand und Premierminister Jacques Chirac, Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und mehreren Bundesministern. Zum Abschluss findet eine Pressekonferenz der Regierungschefs im Plenarsaal des Römer statt. Es ist der größte Polizeieinsatz seit dem Besuch des US-Präsidenten John F. Kennedy im Jahre 1963. Oberbürgermeister Wolfram Brücks Bilanz am Abend: Der Gipfel hat dem Ansehen der Stadt Frankfurt am Main genutzt.
  19049. 29.10.1986, Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main verleiht dem hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner bei einem Besuch des neuen Gemeindezentrums das Ehrensiegel in Silber. Das hessische Kabinett hat am Tag zuvor einstimmig den Entwurf eines Staatsvertrages zwischen dem Land Hessen und dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden gebilligt.
  19050. 24.2.1987, Auszubildende aus Danzig und Vertreter der dortigen Handelskammer treffen zu einem mehrtägigen Besuch in der Mainstadt ein und werden zum Auftakt ihrer Visite offiziell im Römer empfangen.
  19051. 21.5.1987, Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann stattet Frankfurt am Main seinen ersten offiziellen Besuch in seinem neuen politischen Amt ab und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  19052. 2.7.1987, Besuch einer Delegation aus der chinesischen Stadt Daqing unter Leitung des Vize-Bürgermeisters Zhang Lizhong in der Mainstadt und offizieller Empfang im Kaisersaal des Römers.
  19053. 31.7.1987, Schüler aus Tel Aviv besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen. Erwidert wird der Besuch von Frankfurter Jugendlichen in Israel von Ostern d. J.
  19054. 27.4.1988–28.4.1988, Besuch einer Wirtschaftsdelegation aus dem US-Bundesstatt Massachusetts unter Leitung des dortigen Wirtschaftsministers, Joseph D. Alviani, in der Mainstadt und städtischer Empfang im Kaisersaal des Römers.
  19055. 2.5.1988–8.5.1988, Besuch einer Delegation des Rats der Stadt Tel Aviv in Frankfurt am Main zur Erörterung kommunalpolitischer Fragen.
  19056. 3.6.1988, Besuch einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation aus Indien bei der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main.
  19057. 13.6.1988, Besuch einer Delegation der Royal British Legion aus Birmingham in der Mainstadt anlässlich des 40jährigen Jubiläums des VdK Eschersheim und städtischer Empfang im Römer.
  19058. 10.10.1988, Zum ersten Mal seit Kriegsende stattet mit Bischof Franz Kamphaus ein katholischer Ortsbischof der Frankfurter Jüdischen Gemeinde im Jüdischen Gemeindezentrum offiziell einen Besuch ab.
  19059. 12.9.1989, Der indische Generalkonsul, Sudhir Tukaram Deware, stattet Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer einen Besuch ab.
  19060. 10.5.1990–12.5.1990, Besuch des Prager Oberbürgermeisters Dr. Jaroslav Koran in der Mainmetropole. Dabei wird der Partnerschaftsvertrag zwischen der tschechoslowakischen Hauptstadt und Frankfurt am Main während eines Festaktes im Römer unterzeichnet. (am 11.05.)
  19061. 13.9.1991, Besuch des marokkanischen Ministers Rafik Haddaoui, zuständig für die im Ausland lebenden Marokkaner, in der Mainstadt und Empfang im Kaisersaal des Römers durch Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog.
  19062. 30.3.1992, Besuch des stellvertretenden Gouverneurs des US-Bundesstaates Wisconsin, James Klauser, mit einer Delegation amerikanischer Bildungsexperten in Frankfurt am Main.
  19063. 13.4.1993, Ein 18jähriger Gelegenheitsarbeiter aus dem Gallusviertel sticht nach einem Besuch auf der Dippemess einen 16jährigen Schüler nieder; schwer verletzt stirbt der Jugendliche auf dem Festgelände.
  19064. 1.10.1993–4.10.1993, Besuch des Dresdner Polizeichors in Frankfurt am Main samt eines Empfangs im Kaisersaal des Römers am 02.10.
  19065. 11.3.1994, Der Botschafter der USA, Richard C. Holbrooke, stattet Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer einen Besuch ab.
  19066. 3.10.1994, Besuch des japanischen Kaiserpaares, Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko, in der Mainstadt. Empfang im Römer und Eintragung in das Goldene Buch der Stadt.
  19067. 24.5.1995, Die US-Armee räumt das IG-Farben-Haus endgültig. Das Gebäude wechselt in die Hände der Bundesvermögensverwaltung. Bundesfinanzminister Theo Waigel rät bei einem Oberbürgermeister-Wahlkampf-Besuch in Frankfurt am Main der hessischen Landesregierung, die „Jahrhundert-Chance“ zum Kauf des Komplexes rasch wahrzunehmen.
  19068. 9.6.1995, Der amtierende Oberbürgermeister Tom Koenigs empfängt im Philanthropin 144 Frankfurter Juden, die während des Nationalsozialismus ihre Heimat verlassen mussten und nun zu einem Besuch auf Einladung der Stadt angereist sind.
  19069. 13.6.1996–27.6.1996, Jüdische ehemalige Frankfurter Bürger, die infolge des NS-Regimes flüchten bzw. emigrieren mussten, besuchen ihre Heimatstadt. Das Programm für die 114 Besucher aus Israel, Südafrika, Südamerika, Australien, den USA und dem europäischen Ausland sieht neben einem Empfang durch Oberbürgermeisterin Petra Roth u.a. einen Besuch des Jüdischen Museums und des Alten Jüdischen Friedhofs vor.
  19070. 21.6.1996–23.6.1996, Oberbürgermeisterin Petra Roth reist zu einem dreitägigen Besuch in die Partnerstadt Guangzhou/China. Roth folgt damit einer Einladung zur 2.210-Jahr-Feier der südchinesischen Metropole.
  19071. 11.9.1996, Offizieller Empfang für eine Gruppe von ehemaligen KZ-Häftlingen aus Warschau im Kaisersaal des Römers, die zu einem Besuch in der Mainstadt weilen.
  19072. 29.9.1997, Symposium anlässlich des 400. Todestages des katholischen Kirchengelehrten und Humanisten Petrus Canisius in der Paulskirche in Anwesenheit von Bundespräsident Roman Herzog, der zuvor Sankt Georgen in Oberrad einen Besuch abstattet.
  19073. 10.1.1998, Besuch des Regisseurs Volker Schlöndorff im Deutschen Filmmuseum.
  19074. 5.7.1999–30.7.1999, Im Rahmen der Agenda 21 und nachhaltiger Stadtentwicklung Besuch aus der Partnerstadt Guangzhou.
  19075. 29.1.2001, Der mexikanische Präsident Vincente Fox besucht die Mainstadt, die einzige Station seiner Deutschlandvisite. Nach Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern stattet er Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer einen Besuch ab und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19076. 16.2.2001–25.2.2001, Jugendliche aus Manchester besuchen auf Einladung des evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit die Mainstadt. Ihr Besuch bildet den ersten Teil eines englisch-deutschen Jugendaustausches, den der evangelische Verein gemeinsam mit dem British Council vereinbart hat. Der Gegenbesuch in Manchester ist in den Sommerferien 2001 vorgesehen.
  19077. 28.6.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth nimmt an der Sitzung des Zentralausschusses von „Eurocities“ in Helsinki teil. Danach fliegt sie zu einem Besuch in Frankfurts Partnerstadt Budapest.
  19078. 10.10.2001, Historischer Besuch bei der griechisch-orthodoxen Kirche Heiliger Georgios im Grüneburpark: Der Metropolit von Europa und Exarch von Zentraleuropa, Angoustinos, und der griechische Staatspräsident Constantinos Stephanopoulos besuchen die Gemeinde.
  19079. 28.9.2003, Oberbürgermeisterin Petra Roth lädt auf ihrem diesjährigen eintägigen New-York-Besuch ins Museum of Modern Art im Stadtteil Queens.
  19080. 4.11.2003, Öffentliche Vorstellung des neuen „Naturpasses“, eine gemeinsame Jahreskarte zum Besuch des Zoologischen Gartens, des Senckenbergmuseums und des Palmengartens.
  19081. 22.2.2005, Etwa 400 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen den morgigen Besuch des US-Präsidenten George W. Bush in Mainz.
  19082. 14.4.2005, Besuch des Präsidenten der Republik Korea, Roo Moo Hyun, in der Mainstadt. Im Römer trägt er sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19083. 13.6.2006, Besuch der südkoreanischen Regierungschefin Han Myung Sook bei Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer. Im Rahmen ihrer zweitägigen Deutschlandreise gehört die Mainstadt zu ihrer ersten Station.
  19084. 28.7.2009–2.8.2009, Besuch des Dalai Lama in Frankfurt am Main.
  19085. 14.9.2009–28.9.2009, Besuch ehemaliger KZ-Häftlinge aus Polen.
  19086. 26.4.2012, Erster Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck in Frankfurt am Main.
  19087. 4.4.2013, Besuch des niederländischen Königspaares Willem-Alexander und Maxima – Arbeitskurzbesuch bei Flugzeugbauunternehmen im Stadtteil Heddernheim.
  19088. 7.10.2015–24.1.2016, Ausstellung „Dialog der Meistwerke. Hoher Besuch zum Jubiläum“ anlässlich des 200. Geburtstages des Städels – zentrale Werke der eigenen Sammlung plus Meistwerken aus den renommiertesten Museen der Welt.
  19089. 22.1.2004, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Goldenen Buches der Stadt Frankfurt am Main im Kaisersaal des Römers mit Oberbürgermeisterin Petra Roth und drei Generationen der Bethmann-Familie. Anlässlich des Jubiläums trägt sich Johann Philipp von Bethmann darin ein. Helene von Bethmann gab Anfang 1904 auf Initiative ihres Mannes Ludwig Simon Moritz von Bethmann den Auftrag zur Gestaltung des Buchumschlags an den italienischen Künstler Augusto Varnesi. Viele wichtige Persönlichkeiten haben sich seit dem in dem Buch verewigt. Den Anfang machte Kaiser Wilhelm II., obwohl bei dessen Besuch in Frankfurt am Main 1903 das Goldene Buch noch nicht fertig war. Er unterschrieb daher auf einem einzelnen Blatt, das später in das Buch eingeheftet wurde.
  19090. 25.4.1937, Italienische Pressevertreter besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Römer empfangen.
  19091. 21.2.1937, Siebenbürger Jungen und Mädchen besuchen auf Einladung der HJ, Gau Hessen-Nassau, die Mainstadt und treten im Volksbildungsheim auf.
  19092. 21.7.1936–23.7.1936, Französische Studierende der Universität Lyon besuchen im Rahmen ihrer über dreiwöchigen Reise durch Deutschland die Mainstadt.
  19093. 13.1.1936–14.1.1936, Eine Reisegruppe der „Institucion Cultural Argentino-Germana“ (Buenos Aires), argentinische Akademiker, besuchen im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland die Mainstadt.
  19094. 2.5.1935, Mitglieder des Verbandes dänischer Eisenwarenhändler besuchen im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland die Mainstadt.
  19095. 2.2.1935–3.2.1935, Mediziner der argentinischen Akademikergruppe besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt.
  19096. 1.2.1935–4.2.1935, Argentinische Architekturstudenten besuchen die Mainstadt.
  19097. 1.1.1935–3.1.1935, Studierende der Technischen Hochschule in Warschau besuchen als Gäste des Frankfurter Verkehrsvereins die Mainstadt.
  19098. 24.8.1934–25.8.1934, Englische Studierende besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt.
  19099. 1.8.1934–2.8.1934, Amerikanische Kommunalpolitiker, darunter der Präsident des amerikanischen Städteverbandes, Harold D. Smith, besuchen die Mainstadt. Oberbürgermeister Friedrich Krebs empfängt die Gäste im Römer.
  19100. 29.7.1934, Breslauer Studierende besuchen im Rahmen einer Schulungsfahrt ins rhein-mainische Wirtschaftsgebiet die Mainstadt.
  19101. 13.7.1934–16.7.1934, Mitglieder der „American Youth Hostel Association“ besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise als Gäste von Schülern der Hufnagel-Mittelschule auch die Mainstadt.
  19102. 21.6.1934, Fußballspieler der italienischen Mannschaft AS Roma besuchen die Mainstadt und treten am Abend am Bornheimer Hang gegen eine Auswahl von Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt an.
  19103. 12.9.1933, Der ‚Führer’ der Deutschen Arbeitsfront, Robert Ley, und der italienische Kooperationsminister und Mitglied des Großen faschistischen Rates, Giuseppe Bottai, besuchen die Mainstadt zu einer Großkundgebung der Frankfurter Verbände der Deutschen Arbeitsfront auf dem Opernplatz u.a. mit Gauleiter Jakob Sprenger.
  19104. 19.6.1933–20.6.1933, Schweizer Sänger besuchen auf ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt und werden auf dem Hauptbahnhof vom Schweizer Konsul empfangen.
  19105. 11.7.1932, Die Königin Wilhelmine der Niederlande, Prinzgemahl Heinrich und die Prinzessin Juliana besuchen die Mainstadt und nehmen im Hotel „Frankfurter Hof“ Wohnung. Am nächsten Tag reisen sie in die Schweiz weiter.
  19106. 26.3.1932–27.3.1932, Englische Rugbygäste der Oxford Greyhounds besuchen als Gäste des Sportclubs SC 1880 Frankfurt die Mainstadt.
  19107. 6.11.1931, Englische Jiu-Jitsukämpfer besuchen die Mainstadt zu sportlichen Wettkämpfen mit dem deutschen Jiu-Jitsu-Klub Frankfurt am Main im Keglersporthaus, Wingertstraße.
  19108. 21.7.1931, Schüler einer englischen technischen Schule besuchen die Mainstadt.
  19109. 14.7.1931, 35 Bewohner von Südseeinseln besuchen die Mainstadt, wo sie von 15.07 bis 17.08. ihre „Südsee-Völkerschau“ vorführen.
  19110. 29.5.1931–31.5.1931, 300 Mitglieder der Deutschen Goethe-Gesellschaft besuchen während ihrer Jahresversammlung in Weimar die Mainstadt. Aus diesem Anlass hält Prof. Friedrich Gundolf am 30.05. im Kaisersaal des Römers den Festvortrag über das Thema „Goethes Kindheit“.
  19111. 24.4.1931–25.4.1931, Auf Anregung des städtischen Wirtschaftsamtes besuchen englische Reisebürobeamte die Mainstadt, um sich mit den Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen der Stadt Frankfurt am Main vertraut zu machen.
  19112. 11.9.1930–12.9.1930, Italienische Ärzte besuchen auf ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden vom Magistrat im Römer offiziell empfangen.
  19113. 3.6.1930, Unter der Führung des Polizeipräsidenten von Rotterdam besuchen mehrere höhere holländische Polizeibeamte die Mainstadt und werden im Polizeipräsidium empfangen.
  19114. 9.3.1930–10.3.1930, Persönlichkeiten des rumänischen Wirtschaftslebens, die deutscher Abstammung sind, besuchen die Mainstadt.
  19115. 30.8.1929–1.9.1929, Die Erzherzöge Anton und Franz Joseph Habsburg-Bourbon landen im Rahmen ihres Europaflug auf dem Flugplatz Rebstock und besuchen die Mainstadt.
  19116. 10.7.1929, Zum ersten Mal seit dem Krieg kommen die Vertreter des größten deutsch-amerikanischen Zeitungs-Syndikates, der „National Weeklies“, offiziell nach Deutschland und besuchen auch die Mainstadt. Am 11.07. d. J. führt die Reise weiter nach Heidelberg.
  19117. 13.8.1927–18.8.1927, Vertreter führender englischer Zeitungen besuchen die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Römer offiziell empfangen.
  19118. 4.6.1927–7.6.1927, Britische Industrielle unter Leitung des früheren britischen Finanzministers Sir Robert Horne besuchen als Gäste des Industriellen und Stifters Arthur von Weinberg (1860-1943 Ghetto Theresienstadt) die Mainstadt.
  19119. 20.7.1917–21.7.1917, Türkische Journalisten besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt. Im Römer werden zu von Vertretern der Stadt offiziell willkommen geheißen.
  19120. 20.6.1914–23.6.1914, 80 Deck- und Unteroffiziere des ersten Geschwaders besuchen die Mainstadt.
  19121. 21.5.1913, Die vereinigten Sänger von Milwaukee besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und geben am Abend ein Konzert im Palmengarten.
  19122. 28.5.1912–31.5.1912, Mitglieder der englischen Adult Schools besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt. Die Organisation hat der „Ausschuss für Volksvorlesungen“ übernommen.
  19123. 2.6.1911–7.6.1911, Mitglieder des englischen Sängervereins „Manchester Orpheus Glee Society“ besuchen die Mainstadt.
  19124. 3.8.1910–5.8.1910, Einhundert Mitglieder des „National council of adult schools union“ besuchen die Mainstadt.
  19125. 4.6.1907–5.6.1907, Englische Journalisten besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise (25.05.-06.06.) die Mainstadt.
  19126. 26.9.1906–28.9.1906, Dreihundert englische Sänger, die „Yorkshire Singers“, Mitglieder zweier großer Gesangvereine in Leeds und Sheffield, besuchen im Rahmen ihres Deutschlandreise die Mainstadt. Am 27. September d. J. geben sie ein großes Konzert im Saalbau.
  19127. 12.8.1906–13.8.1906, Französische Ärzte besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt, eingeladen vom Frankfurter Ärztlichen Verein.
  19128. 14.7.1906, Lehrer und Schüler der höheren Handelsschule in Nancy besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt.
  19129. 27.8.1905, Im Rahmen ihrer Deutschlandreise besuchen französische Lehrer und Lehrerinnen die Mainstadt.
  19130. 29.3.2000–30.3.2000, Schüler und Schülerinnen aus der französischen Partnerstadt Lyon und der Partnerschule der Integrierten Gesamtschule Nordend besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  19131. 8.4.1901–10.4.1901, Studenten und Dozenten der französischen landwirtschaftlichen Hochschule in Grignon (Seine et Oise) besuchen die Mainstadt.
  19132. 22.7.1937–23.7.1937, 450 Angehörige der italienischen faschistischen Jugendorganisation, genannt „Avantguardisten“, besuchen als Gäste der Hitlerjugend die Mainstadt.
  19133. 9.8.1937–14.8.1937, Polnische Pfadfinder besuchen im Rahmen des „ersten deutsch-polnischen Staatsjugendaustausches“ auf ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden am 10.08. offiziell im Kurfürstenzimmer des Römers empfangen.
  19134. 13.9.1937, Estnische Schriftleiter besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell willkommen geheißen.
  19135. 24.9.1937–25.9.1937, Etwa einhundert französische Frontkämpfer aus Le Havre besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt.
  19136. 13.2.1938–14.2.1938, Kronprinz Paul von Griechenland und seine Gattin besuchen – inoffiziell und privat – die Mainstadt.
  19137. 31.3.1938, 100 Österreicher, ehemalige Funktionäre der österreichischen Gewerkschaften, und 700 italienische Landarbeiter, die z. Zt. im Gau Hessen-Nassau zur Arbeit eingesetzt sind, besuchen die Mainstadt.
  19138. 8.7.1938–9.7.1938, Brasilianische Ärzte besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandsvisite auf Einladung der „Deutsch-ibero-amerikanischen Ärzteakademie“ die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  19139. 17.7.1938–18.7.1938, Südosteuropäische Wissenschaftler besuchen auf ihrer Deutschlandvisite, eingeladen vom mitteleuropäischen Wirtschaftstag, die Mainstadt und werden im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell empfangen.
  19140. 22.8.1938, Französische Reserveoffiziere besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandsreise die Mainstadt.
  19141. 23.8.1938, Mitglieder der Österreichischen Gartenbaugesellschaft besuchen die Mainstadt.
  19142. 24.11.1938, 800 Sudentendeutsche, Teilnehmer der ersten sudetendeutschen „Kraft durch Freude“ (KdF)-Fahrt in den Gau Hessen-Nassau, besuchen die Mainstadt.
  19143. 25.11.1938, Jüdische Kinder dürfen keine öffentlichen Schulen mehr besuchen.
  19144. 2.6.1939, 80 spanische Offiziere besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt.
  19145. 5.6.1939–17.7.1939, Finnische Schüler und Schülerinnen besuchen die Mainstadt zu einem sechswöchigen Ferienaufenthalt.
  19146. 19.7.1939, Auf Einladung der Vereinigung Deutscher Frontkämpferverbände besuchen Mitglieder des „Vereins Deutscher Kriegsveteranen“ aus Chicago anlässlich der 25. Wiederkehr der Schlacht bei Tannenberg (im August 1914) auf einer Deutschlandreise die Mainstadt.
  19147. 12.8.1939, Französische Lehrer und Lehrerinnen aus verschiedenen Departements besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise als Gäste der Deutschen Arbeitsfront (DAF) die Mainstadt.
  19148. 31.10.1940, Vertreter des spanischen Handwerks unter Leitung des Handwerkspräsidenten Enrique Caruncho besuchen die Mainstadt und werden offiziell sowohl von Gauleiter Jakob Sprenger im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, als auch im Kurfürstenzimmer des Römers von Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976) empfangen.
  19149. 26.8.1941, Kroatische Künstler und Künstlerinnen besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden von Gauleiter Jakob Sprenger willkommen geheißen.
  19150. 6.10.1941–8.10.1941, Ausländische Dichter besuchen im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und das Rhein-Main-Gebiet.
  19151. 12.8.1946, Um sich einen Überblick über die Schulkinderspeisung zu verschaffen, besuchen der hessische Arbeitsminister Oskar Müller sowie je ein Vertreter der amerikanischen Militärregierung und der GRALOG, der Vereinigung der amerikanischen Wohlfahrtseinrichtungen, einige Grundschulen.
  19152. 22.8.1949, Auf Einladung der sozialistischen Jugendbewegung „Die Falken“ besuchen 20 französische Studenten Frankfurt am Main.
  19153. 30.3.1950–31.3.1950, Anlässlich der Frankfurter Erstaufführung des Rolf-Hansen-Filmes „Vagabunden der Liebe“ besuchen Attila Hörbiger und Paula Wessely Frankfurt am Main.
  19154. 2.9.1951–6.9.1951, Internationale Frankfurter Herbstmesse. Sie ist die einzige in der Bundesrepublik Deutschland im Herbst durchgeführte Allgemeine Mustermesse mit rund 3500 Ausstellern, davon 1160 ausländische Firmen. 182.000 Einkäufer, darunter 17.127 ausländische Interessenten aus 54 Ländern besuchen das Ausstellungsgelände rund um die Festhalle.
  19155. 18.4.1952, Anlässlich der Vorstellung des Films „Wenn die Abendglocken läuten“ im Turmpalast besuchen Willy Birgel und Maria Holst die Mainmetropole.
  19156. 29.3.1953, Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und der Dezernent für Flüchtlingsbetreuung, Stadtrat Dr. Rudolf Prestel, besuchen die Sowjetzonenflüchtlinge im Lager Griesheim.
  19157. 6.10.1954–8.10.1954, In Erwiderung eines Besuchs des Geographischen Instituts der Johann Wolfgang Goethe-Universität besuchen 36 junge Wissenschaftler der Universität Zagreb Frankfurt am Main.
  19158. 5.7.1955, 27 Studenten der Handelshochschule von Toulouse besuchen die Mainmetropole, um einen Einblick in die Stadtplanung zu gewinnen.
  19159. 12.7.1955, Eröffnung der Reiseausstellung „Mostra Messina Turistica“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität, die unter dem Motto „Besuchen Sie Sizilien“ für die landschaftlichen Schönheiten der Insel wirbt.
  19160. 2.8.1957–11.8.1957, Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phonoausstellung auf dem Messegelände. An dieser Leistungsschau der westdeutschen Rundfunk- und Zubehörindustrie beteiligen sich 200 Firmen. Nahezu 500.000 Menschen besuchen diese zehntägige Ausstellung und informieren sich über den technischen Leistungsstand der deutschen elektrotechnischen Industrie. Einen großen Anziehungspunkt für das Publikum und die Fachwelt des In- und Auslandes bildet die Sonderschau der Deutschen Bundespost. Die Anlagen des Richtfunknetzes der Bundespost, des Rundfunkübertragungsdienstes und die hoch entwickelten Geräte des Funkstörungsmessdienstes veranschaulichen den Leistungsstand der deutschen Industrie. Auch die Sonderschau „Aus der Welt der Elektronik“ zählt zu den Attraktionen der Ausstellung. Insgesamt übertrifft die vierte große Nachkriegsausstellung der deutschen elektrotechnischen Industrie alle vorausgegangenen Veranstaltungen.
  19161. 19.3.1958, Ein Streik der Kommunalarbeiter legt den städtischen Verkehr lahm. Trotz der Arbeitsniederlegung besuchen am Nachmittag Tausende von Menschen das Länderspiel Deutschland - Spanien (2:0) im Waldstadion.
  19162. 18.4.1961–25.4.1961, Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Lehrer- und Schüleraustausches Frankfurt am Main – Lowestoft/England besuchen 30 Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrern als Gäste des Stadtschulamtes die Mainstadt. Die Stadt Frankfurt am Main gibt den Gästen am 19.04. einen Empfang im Kaisersaal des Römers.
  19163. 6.10.1962–7.10.1962, Mitglieder des Rotary-Clubs Straßburg-Süd besuchen in der Mainstadt den Frankfurter Rotary-Club Friedensbrücke und werden von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Römer empfangen.
  19164. 29.4.1963, Einweihung der „Fahrenden Postschule“ der Oberpostdirektion Frankfurt in einem Omnibus, der die Schulen in Hessen besuchen soll, um den Schülern einen Einblick in die Aufgabengebiete des Post- und Fernmeldewesens zu geben.
  19165. 4.8.1963–5.8.1963, Auf ihrer Rundreise durch die Bundesrepublik Deutschland besuchen 26 Israelinnen die Mainstadt und werden vom Magistrat im Römer empfangen.
  19166. 23.10.1963–8.11.1963, Frankfurter Schüler besuchen Israel.
  19167. 6.1.1964, Oberbürgermeister Kaoro Chuma und Stadtverordnetenvorsteher Goro Inoue aus Osaka/Japan besuchen die Mainstadt und werden von Bürgermeister Rudolf Menzer im Römer empfangen.
  19168. 12.3.1964, Der schwedische Ministerpräsident Tage Erlander und sein Außenminister Torsten Nilsson besuchen Frankfurt am Main und werden von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Römer empfangen.
  19169. 2.5.1964, Sieben Mitglieder des französischen Senats besuchen die Mainstadt, um die hiesige Verkehrsplanung kennen zu lernen.
  19170. 19.10.1964, 41 französische Bürgermeister aus dem Gebiet von Metz, 11 Junglehrmeister aus Lyon und 15 japanische Kommunalpolitiker besuchen die Mainstadt.
  19171. 17.12.1964, Französische Senatoren und Kommunalpolitiker besuchen die Mainstadt.
  19172. 16.2.1965, Der Oberbürgermeister aus Lissabon, General Franca Borges, und weitere Mitglieder der Stadtverwaltung besuchen die Mainstadt.
  19173. 11.11.1965–12.11.1965, Prinz Masahito Yoshi Hitachi, Sohn des japanischen Kaisers, und seine Frau, Prinzessin Hanako, besuchen im Rahmen einer privaten Deutschlandfahrt die Mainstadt und werden vom Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer empfangen (12.11.).
  19174. 25.9.1966–27.9.1966, Jugendliche aus verschiedenen Städten Israels besuchen die Mainstadt.
  19175. 16.5.1967, 100.000 Menschen besuchen den Frankfurter Wäldchestag.
  19176. 15.11.1967, Zehntausende hessischer Metallarbeiter folgen im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen dem Aufruf der IG Metall und besuchen während der Arbeitszeit Protestkundgebungen. Allein in Frankfurt am Main folgen am Vormittag der Urabstimmung über mögliche Kampfmaßnahmen rund 8000 Metallarbeiter dem Ruf der Gewerkschaft auf den Römerberg. Am 23.11. d. J. einigen sich die Tarifpartner in der Metallindustrie.
  19177. 29.5.1970, Auf Einladung des Deutschen Städtetages besuchen jugoslawische Bürgermeister die Bundesrepublik Deutschland und werden von Stadtrat Walter Möller (1920-1971) in der Wandelhalle des Römers empfangen.
  19178. 18.2.1971, Internationale Gäste aus europäischen Ländern besuchen die Frankfurter Schutzpolizei. 20 Kollegen informieren sich über die Verkehrsverhältnisse in Frankfurt am Main.
  19179. 14.6.1971, 22 Studenten der Technischen Hochschule aus der Partnerstadt Lyon besuchen zehn Tage lang die Mainstadt.
  19180. 21.5.1973, 110 Teilnehmer eines Seminars der Europäischen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen besuchen Frankfurt am Main.
  19181. 3.9.1973–29.9.1973, 13 italienische Schalterbeamte besuchen ihre deutschen Kollegen in der Mainstadt.
  19182. 24.10.1973–2.11.1973, Auf Einladung des französischen Außenministeriums besuchen Oberbürgermeister Rudi Arndt und Bürgermeister Rudolf Sölch Frankreich.
  19183. 16.11.1973, Städteplaner aus Mailand besuchen die Mainstadt und werden von Oberbürgermeister Rudi Arndt im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19184. 24.12.1973, Ein zweijähriges Mädchen fällt aus dem Fenster eines Mansardenzimmers in der Eckenheimer Landstraße und stirbt wenig später in einem Krankenhaus. Die Mutter hatte die Wohnung für kurze Zeit verlassen, um Verwandte zu besuchen.
  19185. 9.10.1975–10.10.1975, Bürgermeister aus der Sowjetunion besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  19186. 12.12.1896, Annahme der Satzungen des „Vereins für Einrichtungen der vereinigten Flickschulen in Frankfurt am Main“ im Rahmen einer Hauptversammlung. Der Verein „bezweckt die Errichtung und Leitung von Schulen, in welchen Mädchen, die noch die Volksschule besuchen, unentgeltliche Anleitung zum praktischen Ausbessern von Wäsche und Kleidern erhalten“ (§ 1 der Satzung).
  19187. 23.8.1899–24.8.1899, Die Kronprinzessin Stephanie von Österreich und ihre Tochter, Erzherzogin Elisabeth, besuchen die Mainstadt und logieren im „Frankfurter Hof“.
  19188. 29.9.1899, Heidelberger Kongressgäste der „Association littéraire et artistique internationale“ besuchen die Mainstadt.
  19189. 27.2.1900, Frankfurt am Main feiert Karneval: Tausende von Schaulustigen besuchen den Faschingszug auf den Hauptstraßen der Stadtteile Bornheim und Sachsenhausen.
  19190. 15.8.1900–16.8.1900, 250 Wiener Professoren, Lehrer und Lehrerinnen besuchen die Mainstadt. Der Frankfurter Lehrerverein übernimmt die Betreuung der auswärtigen Gäste.
  19191. 7.4.1909, Mitglieder der „Societé Nationale d’Horticulture de France“ besuchen im Rahmen einer Studienreise durch Deutschland auch die Mainstadt und werden im Palmengarten offiziell empfangen.
  19192. 2.6.1909–4.6.1909, Prinz und Prinzessin Nashimoto von Japan besuchen die Mainstadt und sind hier Privatgäste des Diplomaten Alfons Philipp Freiherr Mumm von Schwarzenstein (1859-1924).
  19193. 2.6.1909–4.6.1909, Mitglieder der englischen Johann von Goethegesellschaft besuchen die Mainstadt.
  19194. 2.2.1976, „Echt“ britische Atmosphäre herrscht vor dem Römer: Taxifahrer aus der englischen Partnerstadt Birmingham besuchen die Mainstadt, werben für das Ausstellungs-Center von Birmingham und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19195. 23.7.1976, Japanische Musiker besuchen die Mainstadt, musizieren auf dem Römerberg und werden im Römer empfangen.
  19196. 14.5.1977–16.5.1977, Lyoner Feuerwehrleute besuchen die Mainstadt.
  19197. 25.9.1978, Führende Wissenschaftler der Kupferindustrie der afrikanischen Republik Zaire besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19198. 5.6.1979–15.6.1979, Schüler des Lycée du Parc aus Lyon besuchen auf Einladung des Lessing-Gymnasiums die Mainstadt und werden am 07.06. vom Magistrat im Römer empfangen. Anlass ist das 20jährige Jubiläum des deutsch-französischen Schüleraustausches zwischen Lyon und Frankfurt am Main.
  19199. 17.7.1979, 170 Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Schulen der drei Frankfurter Partnerstädte Birmingham, Lyon und Mailand besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19200. 7.8.1979, Die Teilnehmer eines internationalen Zeltlagers der Deutschen Katholischen Jugend aus Malta, Irland, England, Luxemburg und Deutschland besuchen die Mainstadt.
  19201. 6.2.1980, Mitarbeiter der Postverwaltung in Peking besuchen die Mainstadt und informieren sich über Technik und Mechanisierungsmöglichkeiten bei der Verteilung von Briefen und Paketen.
  19202. 13.2.1980, Ägyptische Gewerkschaftsführer besuchen die Mainstadt und werden im Römer empfangen.
  19203. 5.3.1980, Schüler der französischen Schule „Les Garettes“ aus Villaines bei Le Mans besuchen im Rahmen des Schüleraustausches mit der Friedrich-Ebert-Schule für zwei Wochen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19204. 17.5.1980, Versehrtensportgemeinschaften aus den Partnerstädten Lyon und Birmingham besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19205. 18.5.1980–1.6.1980, Erstmals seit Kriegsende besuchen mehr als einhundert ehemalige jüdische Frankfurter Bürger, die vor den Nationalsozialisten emigrieren mussten, auf Einladung des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung vierzehn Tage lang ihre Heimatstadt. Am 21.05.1980 empfängt Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann die 106 ehemaligen jüdischen Bürger Frankfurts im Kaisersaal des Römers.
  19206. 27.5.1980, Bundesfinanzminister Hans Matthöfer und Hessens Sozialminister Armin Clauss besuchen in Frankfurt am Main verschiedene Rehabilitationseinrichtungen für ehemals Drogenabhängige.
  19207. 27.5.1980, Englische Jugendfußballer besuchen im Rahmen eines internationalen Jugend-Fußballturniers der Sportgemeinschaft Hoechst e. V. die Mainstadt und werden von Sportdezernent Professor Peter Rhein im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19208. 8.8.1980, Japanische Sportler besuchen während ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden vom Magistrat im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19209. 18.9.1980, Französische Parlamentarier aus dem Dèpartement Maine-et-Loire besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19210. 29.10.1980–5.11.1980, 53 Frankfurter besuchen die Partnerstadt Tel Aviv und treffen auf einstige Frankfurter Juden.
  19211. 10.7.1981, 20 spanische Bürgermeister besuchen während einer Studienreise das Grab des ermordeten hessischen Wirtschaftsministers Heinz Herbert Karry (1920-1981) auf dem Hauptfriedhof und legen einen Kranz nieder.
  19212. 10.7.1981, Junge Israelis, Teilnehmer des dreiwöchigen deutsch-israelischen Art-Camps des hessischen Jugendherbergswerkes, besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19213. 24.7.1981, Forststudenten und Wissenschaftler der US-Universität von Wisconsin besuchen auf ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19214. 10.8.1981, Schüler einer Unterrichtsanstalt in Monticello (USA), die mit der Musterschule Austauschbeziehungen unterhält, besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19215. 20.4.1982, Im Rahmen des Schüleraustausches mit der Robert-Koch-Schule besuchen französische Schüler aus Château-Chinon die Mainmetropole und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19216. 3.6.1982, Lehrer der Joseph Rowntree School in York/England, die Partnerschule der Ernst-Reuter-Schule II, besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19217. 4.8.1982, Schüler und Schülerinnen aus dem amerikanischen Bundesstatt New Jersey besuchen im Rahmen eines Austauschprogramms mit der Freiherr-vom-Stein-Schule die Mainstadt und werden im Römer empfangen.
  19218. 13.8.1982, Schülerinnen und Schüler der Ferndale High School aus dem US-Bundesstaat Michigan sowie aus Yokneam in Israel besuchen als Gäste der Schillerschule die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19219. 2.10.1982–9.10.1982, Postangestellte aus der englischen Partnerstadt Birmingham besuchen die Mainstadt.
  19220. 5.10.1982, Amerikanische Jugendrichter, Jugendanwälte, Jugendleiter und Pädagogen besuchen während ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt.
  19221. 27.10.1982–6.11.1982, Schüler der Mascalls School aus Kent/England besuchen als Gäste der Helmholtzschule die Mainstadt und werden am 03.11. im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19222. 30.3.1983, Schüler der Joseph-Rowntree-School in York/Großbritannien besuchen als Gäste der Ernst-Reuter-Schule II die Mainstadt und werden vom Magistrat im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19223. 6.6.1983, Polnische Forstfachleute besuchen während ihres Besuches in Hessen auch die Mainstadt und den Stadtwald.
  19224. 15.7.1983, Japanische Kommunalpolitiker aus fünf Stadtverwaltungen des Bezirks Toyama besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19225. 22.7.1983, Schüler und Schülerinnen aus Israel besuchen auf Einladung des Fördervereins für Familienschüleraustausch zwischen Tel Aviv und Frankfurt am Main die Mainstadt und werden zusammen mit ihren Frankfurter Austauschpartnern im Kaisersaal des Römers vom Magistrat empfangen.
  19226. 1.3.1984, Schülerinnen und Schüler aus Rillieux-la-Pape, nahe Frankfurts französischer Partnerstadt Lyon, besuchen als Gäste der „Schule am Ried“ die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19227. 9.4.1984, Fußballspieler aus dem arabischen Scheichtum Kuwait besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19228. 13.5.1984–27.5.1984, Zum fünften Mal besuchen auf Einladung der Stadt Frankfurt am Main ehemalige Frankfurter Juden, die vom NS-Regime vertrieben wurden, zwei Wochen lang ihre Heimatstadt.
  19229. 8.8.1984–12.8.1984, Pfadfinder der italienischen Organisation Corpo Nazionale Giovanni Esploratori ed Esploratrici Italiani in Mailand besuchen die Mainstadt und werden am 09.08. offiziell im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19230. 27.8.1984–28.8.1984, Im Rahmen ihrer Studienreise durch Deutschland besuchen Mitarbeiter der thailändischen Rauschgiftkontrolle die Mainstadt.
  19231. 23.10.1984, Theaterfachleute aus Kairo besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  19232. 26.11.1984, Im Rahmen des Schüleraustauschprogramms zwischen Schülern des Collége Cévenol in Le Chambon-Sur-Lignon und der Anna-Schmidt-Schule besuchen französische Jugendliche die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19233. 29.4.1985, Chinesische Feuerwehrspezialisten besuchen während ihrer Europareise (22.04.-09.05.) auch die Mainstadt und informieren sich über den hiesigen Brandschutz.
  19234. 30.5.1985, Sänger des Moseley Choir aus der Partnerstadt Birmingham besuchen die Mainstadt und werden vom Magistrat im Römer empfangen.
  19235. 19.6.1985, Im Rahmen des Schüleraustausches mit der Helmholtzschule, dem Lessing-Gymnasium und dem Heinrich-von-Gagern-Gymnasium besuchen französische Schüler des Lyceé du Parc und des Collége Saint Exupéry in Lyon die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19236. 18.7.1985, Experten der Industrie- und Handelskammer Mailand besuchen die Mainstadt und werden vom Magistrat im Kaisersaal des Römer empfangen. Die Kammer für Handel, Industrie, Handwerk und Landwirtschaft von Mailand und die Frankfurter Industrie- und Handelskammer vereinbaren eine „enge und ständige Zusammenarbeit“.
  19237. 16.8.1985–17.8.1985, Im Rahmen eines Jugendaustauschprogramms besuchen japanische Jugendliche die Mainstadt.
  19238. 4.5.1986–18.5.1986, Erneut besuchen etwa 125 ehemalige Frankfurter jüdische Bürger, die während des NS-Regimes Deutschland verlassen mussten, ihre Heimatstadt und werden von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen.
  19239. 22.5.1986, Flugleiter aus Tiflis in Georgien besuchen auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19240. 26.5.1986, Repräsentanten von 35 Unternehmen der Volksrepublik China, die in der Bundesrepublik Deutschland Niederlassungen unterhalten, besuchen auf Einladung von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19241. 5.6.1986, Ehemalige französische Zwangsarbeiter besuchen zum ersten Mal seit 1945 die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19242. 9.6.1986, Israelische Pädagogen besuchen während ihrer zweiwöchigen Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19243. 9.6.1986, Die Mitglieder der „Royal British Legion“ aus Birmingham besuchen Frankfurt am Main und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19244. 18.9.1986, Leitende Kommunalbeamte aus Brasilien besuchen während ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und werden von Stadtrat Heinz Daum im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19245. 1.11.1986–2.11.1986, Irokesen vom Stamm der Mohawks besuchen auf ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und übernachten im Haus der Jugend.
  19246. 6.11.1987, Die Geschäftsführer der Städtetage der Bundesländer besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19247. 10.6.1987, Schüler aus Paris besuchen das Goethe-Gymnasium und werden vom Magistrat im Römer empfangen.
  19248. 16.8.1987–26.8.1987, Schüler vom Liceum Ogolnokstalcace in Krakau besuchen als Gäste der Carl-Schurz-Schule die Mainstadt und werden am 19.08. offiziell im Römer empfangen.
  19249. 18.2.1988, Schüler der Frankfurter Partnerstädte Lyon und Birmingham besuchen die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19250. 7.6.1988, Schüler der Sheldon School aus Chippenham (Großbritannien) besuchen im Rahmen des Austauschprogramms mit dem Frankfurter Goethe-Gymnasium die Mainstadt und werden offiziell im Römer empfangen.
  19251. 7.7.1988, Dreißig leitende Kommunalbeamte der Volksrepublik China besuchen auf ihrer Deutschlandreise Frankfurt am Main und werden im Kaisersaal des Römer empfangen.
  19252. 30.8.1988–4.9.1988, Tanzsportler der „Keep Fit Association“ aus Birmingham besuchen als Gäste des Turn- und Sportvereins Sachsenhausen 1857 e. V. die Mainstadt.
  19253. 2.9.1988–16.9.1988, Ungarische Jugendliche (Donauschwaben) besuchen auf Einladung des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums die Mainstadt. Die Stadt gibt am 05.09. im Kaisersaal des Römer einen offiziellen Empfang.
  19254. 20.9.1988, Schüler der Wilson-Stewart-School aus Birmingham besuchen als Gäste der Heinrich-Steul-Schule die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  19255. 1.1.1989–6.1.1989, Führende Vertreter der Chemieindustrie aus Frankfurts Partnerstadt Guangzhou besuchen die Mainstadt zu intensiven Wirtschaftsgesprächen.
  19256. 13.2.1989, Schüler der Londoner Kidbrooke School besuchen als Gäste des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  19257. 2.5.1989–16.5.1989, Schüler des Collège „Les Martinets“ in Rueil Malmaison in Frankreich besuchen als Gäste der Freiherr-vom-Stein-Schule die Mainstadt und werden am 09.05. im Kaisersaal des Römer offiziell empfangen.
  19258. 5.5.1989, Lyoner Schüler besuchen die Partnerstadt Frankfurt am Main und werden offiziell im Römer empfangen.
  19259. 12.6.1989–3.7.1989, 30 Jugendliche aus Frankfurts Partnerstadt Mailand besuchen die Mainstadt und nehmen am Unterricht deutschsprachiger Gymnasien teil.
  19260. 13.7.1989–3.8.1989, Israelische Schüler und Schülerinnen besuchen die Mainstadt. Ermöglicht wird dies durch den „Förderkreis für Familienschüleraustausch zwischen Tel Aviv und Frankfurt“.
  19261. 11.8.1989, Japanische Jugendliche besuchen während ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19262. 29.8.1989, Mitglieder von Birmingham Mind, einem freien Trägerverein für psychisch Kranke, besuchen die Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  19263. 25.1.1990–6.2.1990, Zwei offizielle Vertreter Granadas besuchen Frankfurt am Main und führen Gespräche mit städtischen Vertretern über die Rahmenbedingungen der künftigen Städtepartnerschaft zwischen der Mainstadt und der nicaraguanischen Stadt Granada.
  19264. 3.3.1990–5.3.1990, 160 Studierende aus allen EG-Staaten am Europa-College in Brügge besuchen die Mainstadt.
  19265. 18.8.1990–1.9.1990, Deutschlehrer aus Frankreich besuchen die Mainstadt und absolvieren ein Fortbildungsseminar des Goethe-Instituts.
  19266. 13.9.1990, 500 Jugendliche aus Portugal besuchen im Rahmen ihres „Europazuges“ für einen Tag auch die Mainstadt.
  19267. 24.4.1991, Schülerinnen und Schüler des Lycée de Parc in Lyon besuchen als Gäste des Lessing-Gymnasiums die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römer empfangen.
  19268. 23.7.1991, US-Manager aus Chicago besuchen auf ihrer Europareise die Mainstadt und werden im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19269. 21.8.1991–28.8.1991, Schüler und Schülerinnen der Paramus High School aus New Jersey (USA) besuchen als Gäste der Freiherr-vom-Stein-Schule die Mainstadt.
  19270. 3.9.1991, Am Ende ihrer Friedensmission treffen über 1.000 Mütter aus Kroatien nach den Stationen Brüssel und Bonn mit 21 Bussen in Frankfurt am Main ein, um für ihre Forderung zu werben, der Krieg in Kroatien müsse endlich zu Ende gehen. Nach einem Empfang bei Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer besuchen die Frauen einen Gottesdienst im Dom, bei dem der Limburger Bischof Franz Kamphaus predigt.
  19271. 1.10.1991–4.10.1991, Aus Anlass des ersten Jahrestages der Wiederherstellung der deutschen Einheit besuchen Sportler aus den Partnerstädten Prag, Budapest und Leipzig die Mainstadt und messen sich am 03.10. in der Turnhalle an der Wächtersbacher Straße 80 sportlich.
  19272. 1.12.1991–7.12.1991, Schüler des Prager Gymnasiums „Na Vitezne Plani“ besuchen als Gäste der Wöhlerschule die Mainstadt. Es ist das erste Austauschprogramm der Frankfurter Schule mit tschechischen Jugendlichen.
  19273. 23.1.1992, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel und die Mitglieder der hessischen Landesregierung besuchen auf Einladung des Vorstandes der Hoechst AG das Stammwerk des Unternehmens.
  19274. 16.4.1992, Auf ihrer Studienreise durch die Bundesrepublik Deutschland (22.04.-02.05.) besuchen Studenten der Universität Krakau die Mainstadt und werden vom Magistrat im Kaisersaal des Römer empfangen.
  19275. 29.4.1992–1.5.1992, Schülerinnen und Schüler der Musikschule Mölndal/Göteborg besuchen als Gäste der Helmholtz- und der Herderschule die Mainstadt und werden am 30.04. offiziell im Römer empfangen.
  19276. 7.8.1992–20.8.1992, Jugendliche aus Frankfurts Partnerstadt Kairo besuchen die Mainstadt und werden am 17.08. im Römer empfangen.
  19277. 1.6.1993–10.6.1993, Schüler aus dem Krakauer 14. Lyceum besuchen als Gäste der Elisabethenschule die Mainstadt und werden am 02.06. im Kaisersaal des Römer offiziell empfangen.
  19278. 19.6.1994, 25.000 Menschen besuchen das Familienfest im Waldstadion mit David Hasselhoff und den Rodgau Monotones.
  19279. 12.12.1993–19.12.1993, Elf ehemalige Zwangsarbeiter des KZ-Außenlagers „Katzbach“ bei den Adlerwerken besuchen auf Einladung von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler erstmals wieder die Mainstadt. Die ehemaligen Häftlinge haben 1944/45 zwangsweise in Frankfurt am Main in der Rüstungsproduktion arbeiten müssen. Anlässlich ihres Aufenthaltes wird auf dem ehemaligen Fabrikgelände an der Weilburger Straße von Stadträtin Linda Reisch eine Gedenktafel enthüllt.
  19280. 13.3.1994–16.3.1994, Jungmanager aus New York, Absolventen der Columbia Business School, besuchen die Mainstadt.
  19281. 23.6.1994, Erneut besuchen 127 ehemalige Frankfurter Juden, die von den Nationalsozialisten zur Emigration gezwungen wurden, für drei Wochen ihre Heimatstadt.
  19282. 17.1.1995, Im Philanthropin treffen ehemalige, von den Nationalsozialisten aus ihrer Heimatstadt vertriebene Frankfurter Juden aus Israel und England, die alle mit Hilfe der Rothschild-Familie 1939/40 aus Deutschland hatten entkommen können und die seit gestern Frankfurt am Main besuchen, zusammen. Hierzu ist dort eine vom Jüdischen Museum und dem Institut für Stadtgeschichte recherchierte Ausstellung über ihre Kindheit in Frankfurter Kinderheimen zusammengestellt worden.
  19283. 10.5.1995–12.5.1995, Dreißig amerikanische Kriegsveteranen, die im Sommer 1945 im IG-Farbenhaus stationiert waren, besuchen die Mainstadt, gedenken gemeinsam mit deutschen Kriegsveteranen des Kriegsendes und besuchen ihr ehemaliges Quartier im IG-Farben-Gebäude.
  19284. 5.10.1995–6.10.1995, Gäste aus der chinesischen Partnerstadt Guangzhou besuchen die Mainstadt und werden von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19285. 14.4.1997–3.5.1997, Studenten des Sommerset College of Arts and Technology in Taunton (England) besuchen die Mainstadt und werden am Tag ihrer Ankunft im Römer offiziell empfangen.
  19286. 27.5.1999–10.6.1999, 129 von den Nationalsozialisten vertriebene Frankfurter Juden besuchen ihre Heimatstadt. Am 28.05. werden sie von Oberbürgermeisterin Petra Roth offiziell im Bürgerhaus Philanthropin empfangen.
  19287. 5.10.1999, Siegfried und Roy aus Las Vegas besuchen die Mainstadt, um den Film „Siegfried und Roy – Meister der Illusion“ im Imax-Kino auf dem Dach der Zeilgalerie zu promoten.
  19288. 23.10.1999, 30 Stipendiaten der Stiftung „Journalistes en Europe“ (Paris) aus 28 Ländern besuchen auf Einladung des städtischen Presseamtes eine Woche lang die Mainstadt.
  19289. 13.11.1999–27.11.1999, Der Verein „Städtefreundschaft Frankfurt – Granada“ reist erstmals nach Nicaragua, um dort u.a. die Frankfurter Partnerstadt Granada zu besuchen.
  19290. 29.11.1999, Schüler aus der französischen Partnerstadt Lyon besuchen als Austauschgäste der Elisabethenschule die Mainstadt und werden offiziell im Römer empfangen.
  19291. 17.3.2001, Austauschschüler eines Moskauer Gymnasiums besuchen bis Ende März als Gäste des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums die Mainstadt.
  19292. 8.11.2003, 8.000 Menschen besuchen am Tag der Wiedereröffnung – nach achtmonatiger Renovierung – das Senckenbergmuseum. Während Hessens Ministerpräsident Roland Koch und Oberbürgermeisterin Petra Roth drinnen Ansprachen halten, wird es draußen hektisch. Studierende, die die Wiedereröffnung nutzen, um gegen die Einführung von Studiengebühren zu protestieren, wollen Koch an der Heimfahrt hindern; es kommt zu einem Gerangel zwischen Polizisten und Demonstranten.
  19293. 24.11.2003–27.11.2003, Ehemalige polnische NS-Zwangsarbeiter besuchen die Mainstadt und erinnern an die Ausbeutung von Zwangsarbeitern in der Rüstungsindustrie der Frankfurter Adlerwerke.
  19294. 27.4.2005, Die Museumsdirektoren vom Mainufer machen gegen den Flohmarkt mobil. Sie lehnen das samstägliche Treiben am Sachsenhäuser Ufer ab, weil es angeblich Besucher davon abhält, Ausstellungen zu besuchen. Allerdings verhindert die linke Mehrheit im Römer erst einmal einen Umzug des Flohmarktes.
  19295. 7.7.2005–21.7.2005, 64 ehemalige Frankfurter Juden und Jüdinnen, die von den Nationalsozialisten aus ihrer Heimat vertrieben wurden, besuchen die Mainstadt. Die Besucher kommen aus Israel, den USA, Kanada, Südamerika, Australien und Großbritannien. Am 08.07. empfängt Oberbürgermeisterin Petra Roth die Gäste.
  19296. 20.4.2006–23.4.2006, Auf Einladung des Hessischen Betriebssportverbandes besuchen Betriebssportler aus Paris die Mainstadt. Am Tag ihrer Ankunft werden sie im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19297. 13.12.2006–20.12.2006, Schülerinnen und Schüler aus Marseille besuchen auf Einladung der Heinrich-Kleyer-Schule die Mainstadt.
  19298. 5.5.1934–13.5.1934, „Rhein-Mainische Braune Messe“ des Instituts für Deutsche Wirtschaftspropaganda e. V., Landesbezirk II, in der Festhalle und im „Haus der Moden“. Gezählt werden 70.000 Besucher.
  19299. 26.8.2000, Drei Besucher des Museumsuferfestes werden durch Schüsse verletzt als ein Mann im Garten des Völkerkundemuseums eine Schusswaffe zieht und mehrmals auf seine frühere Freundin zielt.
  19300. 15.6.1939–30.9.1939, Zum fünften Mal wird auf Anregung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Frankfurter Urlaubskarte ausgegeben. Jeder Einheimische oder auswärtige Besucher, der eine Urlaubskarte löst, zahlt für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowohl für sich als auch für seine Familienangehörigen nur das halbe Eintrittsgeld.
  19301. 30.6.1942, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der städtischen Orgelfeierstunden, veranstaltet von dem Organisten der St. Nikolaikirche, Wilhelm Heinrich Simmermacher (1883-1956). In 757 Veranstaltungen sind 1.040 Werke von 216 Komponisten gespielt worden. 22.000 Besucher der Orgelfeierstunden aus ganz Europa sind gezählt worden.
  19302. 21.7.1944, Tod von Karl Repp, der jahrzehntelang (bis 1934) viele Besucher durch das Goethehaus führte.
  19303. 30.9.1945, Der Zoologische Garten zählt im September 121.297 Besucher.
  19304. 27.5.1948, Das Luxor-Film-Theater am Hauptbahnhof empfängt in der Abendvorstellung seinen einhunderttausendsten Besucher seit seiner Eröffnung.
  19305. 12.9.1948, Nach dreijähriger Sperre des Rhein-Main-Flughafens für Besucher sind die Tore des Weltflughafens wieder für die Frankfurter und für auswärtige Gäste geöffnet.
  19306. 14.7.1953, Das Vier-Mast-Zelt des in Frankfurt am Main gastierenden Zirkus Busch stürzt infolge einer Sturmboe während der Abendvorstellung ein. 38 Besucher werden verletzt.
  19307. 6.3.1955–10.3.1955, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse. Von den insgesamt 3456 Ausstellern (zum Vergleich Frühjahrsmesse 1954: 3204 Aussteller), hat die Beteiligung des Auslandes mit 1263 Firmen aus 29 Ländern gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel zugenommen. Gezählt werden 308.000 Besucher. Damit ist der Frankfurter Messeort derjenige mit der größten ausländischen Beteiligung aller deutschen Messen.
  19308. 23.3.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die gereizte Atmosphäre führt zu Tätlichkeiten. Stadtverordneter Karl Lang (KPD) wird, ebenso wie Peter Fischer (KPD), nach einigen vergeblichen Verwarnungen aus dem Saal gewiesen. Schließlich wirft der kommunistische Stadtverordnete Heinrich Aschenbrenner dem Vorsitzenden Dr. Julius Schnorr ein gefülltes Tintenfass, einen Briefbeschwerer und einen Tintenlöscher ins Gesicht. Stadtverordnete gehen dazwischen, es kommt zu einer Rauferei. Schnorr wird blutend aus dem Sitzungssaal geführt. Der lärmende Teil der Besucher muss die Galerie räumen. Aschenbrenner erhält mit einer Dreiviertelmehrheit die höchstzulässige Ordnungsstrafe: Ausschluss von zehn Sitzungen bei gleichzeitigem Entzug der Diäten für diese Zeit. Ein weiterer kommunistischer Abgeordneten wird für drei Sitzungen ausgeschlossen. Schließlich wird Aschenbrenner von einem Gericht zu 200.- Reichsmark Geldstrafe verurteilt.
  19309. 5.1.1957–4.2.1957, Ausstellung „Unbegrenzter Raum“ auf dem Messegelände, zusammengestellt vom amerikanischen Informationsamt. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung, den Stand und die Erfolge der Raketenforschung mit dem Ziel der Weltraumfahrt. Ausgestellt ist auch das Modell eines künstlichen Erdsatelliten, der im Internationalen Geophysikalischen Jahr 1957/58 abgeschossen wird und die Erde umkreisen soll. Die Schau ist der Auftakt für das Internationale Geophysikalische Jahr. Annähernd 170.000 Besucher beweisen ihr Interesse an den Problemen der Weltraumforschung und des Flugwesens.
  19310. 28.6.1959–5.7.1959, Fleischer-Fachausstellung auf dem Messegelände, veranstaltet vom Deutschen Fleischer-Verband Frankfurt am Main und unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Dr. h.c. Heinrich Lübke. 339 Ausstellerfirmen aus dem In- und Ausland (Dänemark, Frankreich, Niederlande, Österreich und Schweiz) nehmen teil. Allein über 200 Firmen entfallen auf die „Gruppe Fleischverarbeitung“. Eine in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fleischerverband und der Zentral-Genossenschaft des Fleischergewerbes GmbH entwickelte Sonderschau in der Festhalle trägt die Bezeichnung „Die neue Fleischergasse“. Mehr als 40.000 Besucher werden gezählt. Die erste Veranstaltung dieser Art – damals für die amerikanische Zone in kleinerem Rahmen – fand nach dem Zweiten Weltkrieg vom 26.06.-03.07.1949 in Frankfurt am Main statt.
  19311. 2.10.1960–9.10.1960, Zehnte Internationale Kochkunstausstellung mit rund 400 Ausstellerfirmen auf dem Messegelände, veranstaltet vom Verband der Köche Deutschlands e. V. Parallel hierzu findet die Elfte Deutsche Bundesfachschau für das Hotel- und Gaststättengewerbe, veranstaltet vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband, Bad Godesberg, statt. Insgesamt nehmen 255.000 Besucher teil. In einer Feierstunde in der Kongreßhalle eröffnet Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann diese Doppelveranstaltung und gibt seiner Freude darüber Ausdruck, dass die 1901 zum ersten Male in Frankfurt am Main durchgeführte Internationale Kochkunstausstellung ein Jubiläum feiern kann.
  19312. 15.4.1964, Als erste Volkshochschule in der Bundesrepublik Deutschland verfügt jetzt die VHS Frankfurt über einen eigenen Experimentierraum für die Besucher der Chemiekurse.
  19313. 16.9.1968, Als letztes Mittel bei einer Störung der Frankfurter Buchmesse kündigt der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Friedrich Georgi (1917-1998), den Ausschluss aller Besucher an. Die Buchmesse soll dann nur noch für Geschäftsleute geöffnet sein.
  19314. 16.4.1970, Eröffnung des „Sportkabinetts“ im Stadtbad Mitte, in dem sich alle Besucher vor und nach dem Bad einem „Fitnesstest“ unterziehen können.
  19315. 3.12.1973, Die „Aktionsgemeinschaft Opernhaus“ eröffnet im Portal der Oper einen Informationsstand, in welchem sich Besucher über den Stand der Wiederaufbauarbeiten unterrichten können.
  19316. 9.6.1974, Mehrere tausend Besucher einer als „Great-Rock-Express“ angekündigten Veranstaltung verwüsten die Messehalle und richten einen Sachschaden von 70.000.- DM an, weil die vom Veranstalter engagierten Rockgruppen nicht auftreten.
  19317. 23.3.1975, Premiere von Richard Wagners „Götterdämmerung“ in der Regie von Peter Mussbach im Opernhaus. Nach der Premiere gleicht das Haus einem Hexenkessel. Der Zorn des Premierenpublikums gilt vor allem dem jungen Münchner Regisseur. Auch den Dirigenten Christoph von Dohnanyi trifft die Wut der Besucher.
  19318. 3.7.1898, Unglück in der Rosen-Ausstellung: Die zur Plattform der Wasserbahn führenden Treppe stürzt in Folge zu großen Andrangs des Publikums ein. Einige Besucher werden dabei verletzt.
  19319. 10.7.1909–10.10.1909, Internationale Luftschifffahrtausstellung (ILA) – samt „Fliegerwoche“ (03.-10.10. d. J.) – zwischen Festhalle und Rebstock, eröffnet durch Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915), Anziehungspunkt für mehr als 1,5 Millionen Besucher. Eine Hauptattraktion ist die erstmalige Landung eines Zeppelins in der Mainstadt (31.07.).
  19320. 10.6.1976, Im Zoologischen Garten wird der ein millionste Besucher gezählt.
  19321. 1.5.1983, Die Alte Oper bietet seit heute Besucher-Führungen an.
  19322. 16.9.1983, Nach reichlichem Alkoholgenuss streckt ein 22jähriger einen ein Jahr älteren IAA-Besucher vor der Sachsenhäuser Filiale einer Imbissbude in der Kleinen Rittergasse nieder. Der Norddeutsche erleidet so schwere Verletzungen, dass ihm die Milz entfernt werden muss. Gegen den Täter wird Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags erlassen.
  19323. 15.8.1986, Der erste offizielle Besucher im Dienstzimmer des neuen Oberbürgermeisters Wolfram Brück ist der Lord Mayor der Partnerstadt Birmingham, Denis Martineau.
  19324. 21.9.1986, Die Fahrt mit der Achterbahn auf der Dippemess endet für eine junge Frau tödlich. Sie stürzt aus einem Wagen sieben bis acht Meter in die Tiefe. Das Unglück geschieht nachmittags vor den Augen entsetzter Besucher. Die kurzfristige Sperrung der Achterbahn wird wieder aufgehoben, nachdem von der Frankfurter Ordnungsbehörde keine Mängel an der technischen Ausrüstung festgestellt werden können.
  19325. 9.11.1987, Gedenkstunde in der Westend-Synagoge zur Erinnerung an die Pogromnacht vom 9./10.11.1938 mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Ignatz Bubis, und Frankfurters Oberbürgermeister Wolfram Brück. Demonstrativ verlassen rund 100 Besucher während einer Gedenkrede von Wolfram Brück den Saal.
  19326. 15.10.1989, Nach 171 Tagen erweist sich die Bundesgartenschau als Reinfall. Zwar haben mehr als vier Millionen Besucher den Weg auf das Gelände gefunden, doch bleibt man damit weit unter den Erwartungen. Statt der erwarteten 27 Millionen DM nimmt die Buga GmbH nur 20 Millionen DM ein.
  19327. 15.10.1989, 2.000 Besucher feiern mit der Bürgerinitiative SOS-Rassismus im Bürgerhaus Bornheim unter dem Motto „Solidarisch leben“.
  19328. 18.11.1989, Etwa 40.000 Besucher aus der DDR verbringen das Wochenende in Frankfurt am Main und Umgebung. Sie werden mit offenen Armen empfangen.
  19329. 27.8.1993–29.8.1993, Frankfurter Museumsuferfest. Mehr als ein halbe Million Besucher kommen zu dem mehrtätigen Spektakel, für das Organisator Harry Owens 800 Künstler und Künstlerinnen engagiert hat.
  19330. 20.1.1995, Rund 250 Jugendliche versuchen eine CDU-Wahlkampfveranstaltung mit Bundesinnenminister Manfred Kanther im Bürgerhaus Bornheim zu verhindern. Während der Blockade des Zugangs zum Bürgerhaus werden ein Polizeibeamter und Besucher verletzt. Die Polizei drängt die Demonstranten unter Einsatz von Schlagstöcken und einem Wasserwerfer ab.
  19331. 17.6.1995–2.7.1995, „Europafest“ auf dem Festplatz am Ratsweg, ein neues Volksfest, das 1,5 Millionen Besucher anlockt.
  19332. 19.10.1996–20.10.1996, „Wolkenkratzer-Festival“. 13 Hochhaus-Betreiber öffnen für Besucher ihre Türme auf Initiative von „Radio FFH“, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und der „Sparkassen-Finanzgruppe“.
  19333. 12.6.1997, Nach dreijähriger Renovierung wird das Höchster Renaissanceschloss wieder für Besucher geöffnet.
  19334. 14.9.1999–26.9.1999, Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), eröffnet von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller. Etwa 900.000 Besucher kommen an den 14 Tagen in die Mainstadt.
  19335. 26.9.1999, Bundesweit öffnet die chemische Industrie ihre Fabriktore. Im Rhein-Main-Gebiet gewähren über 40 Firmen einen Blick hinter die Kulissen. Allein in den Industriepark Hoechst mit 22 Unternehmen kommen rund 30.000 Besucher.
  19336. 10.8.2001, Der Rhein-Main-Flughafen eröffnet ein neues Informationszentrum für Besucher und Passagiere. Im so genannten „Airport Zentrum“ am Übergang vom Fernbahnhof zum Terminal 1 können sich Fluggäste über alles rund um den Flughafen informieren.
  19337. 9.4.2002, Offizielle Eröffnung der knallig roten Info-Box am Westhafen. Besucher sollen sich in der dreistöckigen Stahlkonstruktion in der Nähe der Friedensbrücke ein Bild vom neuen Westhafen machen.
  19338. 8.10.2003–13.10.2003, 55. Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Gastland Russland. Am Vorabend offizielle Eröffnung mit der Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Christiane Weiss. Diese Buchmesse übertrifft sämtliche Erwartungen: Mehr Aussteller, mehr Besucher und mehr Schriftsteller. Das Gastland Russland ist in der ganzen Stadt präsent – etwa mit Ausstellungen in der Schirn, im Fotografie Forum international und im Leinwandhaus.
  19339. 20.3.2005, Der Frankfurter Einzelhandel feiert eine Premiere: Erster verkaufsoffener Sonntag seit 1957 in der Innenstadt und auf Sachsenhausens Einkaufsmeile, die Schweizer Straße. Zehntausende Besucher stürmen in die City.
  19340. 14.5.2005, Großes Stadtgeläut mit Schillers „Glocke“. In der Alten Nikolaikirche lassen sich die Besucher zum Schillerjahr vom „Lied von der Glocke“ auf das Große Stadtgeläut einstimmen.
  19341. 22.7.2005–24.7.2005, „Christopher Street Day“ mit einer Innenstadt-Parade am 23.07. Der Fall des Frankfurter Homosexuellen Andre Aragoli prägt das Ereignis. Die 30.000 Besucher fordern die Freilassung des Mannes, der in den diktatorischen Iran abgeschoben werden soll, wo er wegen seiner sexuellen Präferenz um sein Leben fürchten muss. Einige Tage später wird Aragoli aus der Haft entlassen, darf seinen Lebenspartner heiraten und in Deutschland bleiben.
  19342. 10.8.2005, Der Limburger Bischof Franz Kamphaus eröffnet am Rhein-Main-Flughafen den „Pilger-Point“, eine Anlaufstelle für Besucher des Weltjugendtages in Köln.
  19343. 19.10.2005, Das Bundesumweltministerium ordnet eine Stallpflicht für Geflügel an – weil in Russland die Vogelgrippe grassiert. Sie gilt für 18 der 114 Vogelarten im Zoologischen Garten. Rund 100 Gänse, Hühner und Enten sind davon betroffen. Sie dürfen nicht ins Freie und müssen in Gewächshäusern und engmaschigen Volieren bleiben. Die meisten Arten können sich die Besucher aber wie gewohnt ansehen.
  19344. 25.11.1989, Am dritten Wochenende nach dem Fall der innerdeutschen Mauer lässt der Besucherandrang in Frankfurt am Main etwas nach.
  19345. 10.5.2000, Wiedereröffnung des Museums für Angewandte Kunst nach einer gründlichen Sanierung und mit einem neuen Konzept, das vor allem auf Besucherfreundlichkeit abhebt.
  19346. 30.4.1955, Eröffnung der neuen, im Kaffeegarten des Flughafens entstandenen Besuchergaststätte.
  19347. 8.1.1997–11.1.1997, Internationale Fachmesse „Heimtextil“ auf dem Messegelände. Prominente Besucherin ist Prinzessin Anne aus England.
  19348. 21.8.1910, Großes Gewerkschaftsfest in der Festhalle und auf dem Festhallengelände mit 60.000 Besuchern.
  19349. 23.2.2000, Auf einer Versammlung der CDU Frankfurt im mit 600 Besuchern überfüllten Saal des Bürgerhauses Südbahnhof spricht Hessens Ministerpräsident Roland Koch über die CDU-Schwarzgeldaffäre und bittet um Vertrauen.
  19350. 13.7.1946, „Tag der Eintracht“: Großkampfsporttag im Frankfurter Stadion mit 45.000 Besuchern, veranstaltet von der Sportgemeinde Eintracht Frankfurt. Auf dem Programm stehen Leichtathletik, Fußball (Süddeutscher Fußballmeister 1946 VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt 1:0), Radrennen, Handball, Hockey, Ringen, Rugby u. Faustball.
  19351. 18.8.1946, Erstes Pferderennen auf der Niederräder Galopprennbahn seit dem Zweiten Weltkrieg mit 25.000 Besuchern. Zwölf weitere Renntage im Jahre 1946 folgen.
  19352. 24.8.1946–25.8.1946, Sommernachtsfest im Zoologischen Garten mit 65.000 Besuchern unter Mitwirkung vieler Mitglieder der Städtischen Bühnen. Zum ersten Mal in seiner fast 90jährigen Geschichte wird der Zoologische Garten wegen Überfüllung geschlossen (am 24.08.)
  19353. 6.4.1948, Abschluss der zweiten Schuhbörse mit 160 Schuhfirmen und insgesamt 4000 Besuchern.
  19354. 25.6.1949–26.6.1949, 72. Frankfurter Ruderregatta auf der Gerbermühlstrecke mit dem Ziel Obermainbrücke mit 25.000 Besuchern.
  19355. 11.6.1950–18.6.1950, 40. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) auf dem Messegelände, eröffnet vom Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss. Mit 480.000 Besuchern gilt sie als die größte und schönste landwirtschaftliche Schau in Europa.
  19356. 19.8.1950, Sommernachtsfest der SPD im Palmengarten mit 15.000 Besuchern.
  19357. 19.8.1951, Erster Rhein-Main-Segelflugtag nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Flughafen Frankfurt mit 12.000 Besuchern.
  19358. 20.4.1952–23.4.1952, Vierte Frankfurter Rauchwarenmesse auf dem Festhallengelände mit mehr als 200 Ausstellern und 8000 Besuchern. Sie vereinigt die namhaftesten Firmen des Importhandels, der Veredelungsindustrie, der Pelzkonfektion und der Zubringerindustrie des Bundesgebietes und von Westberlin. An sämtlichen Messetagen finden Mode- und Kollektionsschauen des Fachverbandes Pelzkonfektion und des auch in Frankfurt am Main ansässigen Zentralverbandes des Kürschnerhandwerks statt. Protektor der Oster-Pelzmesse, die vom Verband der deutschen Rauchwaren- und Pelzwirtschaft ausgerichtet wird, ist Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Große Teile der vor dem Zweiten Weltkrieg vornehmlich in Leipzig ansässigen deutschen Rauchwarenwirtschaft sind in den Jahren nach 1945 in die Westzonen abgewandert und haben sich bevorzugt im Frankfurter Raum niedergelassen. Von den heute ca. 350 Firmen der westdeutschen Pelzindustrie hat über die Hälfte ihren Sitz in der Mainmetropole.
  19359. 22.2.1953–26.2.1953, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse mit 3416 Ausstellern aus 38 europäischen und überseeischen Ländern – im Vergleich zur vorjährigen Frühjahrsmesse eine Verringerung der Ausstellerzahl um rund 300 Firmen – und fast 200.000 Besuchern.
  19360. 19.3.1953–29.3.1953, 36. Internationale Automobil-Ausstellung mit mehr als 600 Ausstellern aus dem In- und Ausland und über 650.000 Besuchern.
  19361. 18.10.1953–25.10.1953, Zweite Internationale Fahrrad- und Motorrad-Ausstellung (IFMA) mit 426 Ausstellern aus neun europäischen Ländern auf dem Messegelände und 355.000 Besuchern. Als neues motorisiertes Zweirad-Fahrzeug stellt die deutsche Fahrrad-Industrie das „Moped“ vor. Mehr als 30 verschiedene Modelle dieses neuen Kleinstfahrzeuges, das führerschein-, steuer- und zulassungsfrei ist, bieten einen Überblick über die deutsche Moped-Produktion, die Anfang d. J. aufgenommen worden ist.
  19362. 7.3.1954–11.3.1954, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse mit über 290.000 Besuchern.
  19363. 17.12.1954–19.12.1954, „Bundestag der Sänger“, Dritte Bundesgeneralversammlung des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes (DAS), im Bühnensaal der Kongreßhalle, in Anwesenheit von Delegierten aus 13 Landesgruppen mit mehr als 50.000 Besuchern.
  19364. 4.9.1955–8.9.1955, Internationale Frankfurter Herbstmesse mit mehr als 3000 Ausstellern, darunter fast 900 ausländische, aus 18 Konsumgüterbranchen mit insgesamt 235.000 Besuchern. Gleichzeitig werden Sonderschauen zu verkaufsfördernden Verpackungsmitteln und -methoden unter dem Motto „Die Ware, wie sie kommt und geht“ von den in der „Arbeitsgemeinschaft der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie“ zusammengefassten Verbänden der Hersteller von Packungen aus Papier und Pappe gezeigt.
  19365. 22.9.1955–2.10.1955, 37. Internationale Automobil-Ausstellung mit 642 Ausstellern und 750.000 Besuchern.
  19366. 4.3.1956–8.3.1956, Internationale Frühjahrsmesse mit ca. 3500 Ausstellern aus dem In- und Ausland und 272.000 Besuchern.
  19367. 19.8.1956–22.8.1956, Siebte Internationale Fachmesse für Uhren und Schmuck mit 244 Ausstellern der Uhren-, Juwelen-, Gold- und Silberwarenbranche und der Zulieferindustrien sowie 15000 Besuchern.
  19368. 2.9.1956–6.9.1956, Internationale Frankfurter Herbstmesse mit 3200 in- und ausländischen Ausstellern und 47000 Besuchern.
  19369. 21.10.1956–28.10.1956, Dritte Internationale Fahrrad- und Motorradausstellung (IMFA) unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss mit 454 Ausstellern aus 10 Nationen und 308.000 Besuchern. Die Eröffnung findet in der Kongreßhalle durch den Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm statt, der die Notwendigkeit betont, die Motorisierung der Bundesrepublik Deutschland nicht zuletzt aus sozialen Gründen voranzutreiben.
  19370. 19.9.1957–29.9.1957, 38. Internationale Automobil-Ausstellung mit 800.000 Besuchern. An der feierlichen Eröffnung nehmen der Bundespräsident Professor Theodor Heuss, Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard und der VDA-Präsident Max Thoenissen teil.
  19371. 28.8.1958, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände mit 20.000 Besuchern.
  19372. 7.9.1958–11.9.1958, Internationale Herbstmesse mit annähernd 3000 Ausstellern aus über 30 Ländern und 196.000 Besuchern.
  19373. 1.8.1959–3.8.1959, Zehntes Mainfest nach dem Zweiten Weltkrieg rund um den Römer mit 450.000 Besuchern.
  19374. 17.9.1959–27.9.1959, 39. Internationale Automobil-Ausstellung auf dem Messegelände mit 900.000 Besuchern.
  19375. 3.3.1960, Das Europacup-Viertelfinalspiel im Waldstadion zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Wien endet vor 50.000 Besuchern mit 2:1 Toren.
  19376. 7.9.1960–11.9.1960, Internationale Fahrrad- und Motorradausstellung (IFMA) auf dem Messegelände mit 300 Ausstellern aus elf Ländern und 134.000 Besuchern.
  19377. 9.6.1961–17.6.1961, ACHEMA 1961, die 13. Ausstellungstagung für chemisches Apparatewesen mit 1400 Firmen und über 100.000 Besuchern.
  19378. 21.9.1961–1.10.1961, 40. Internationale Automobilausstellung mit annähernd einer Million Besuchern.
  19379. 14.10.1961–22.10.1961, 13. Internationale Frankfurter Buchmesse mit 1843 Buchhändlern aus 32 Nationen und 60.000 Besuchern.
  19380. 18.2.1962–22.2.1962, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse mit 2925 Firmen aus 31 Ländern und 242.000 Besuchern.
  19381. 19.9.1962–25.9.1962, 14. Internationale Frankfurter Buchmesse mit rund 20.000 Titeln von Verlagen aller fünf Kontinente und 90.000 Besuchern.
  19382. 24.4.1963–28.4.1963, 15. Frankfurter Rauchwaren-Messe, die erstmals den Namen „Internationale Pelz-Messe“ trägt, mit 250 in- und ausländischen Firmen und 18.000 Besuchern.
  19383. 25.8.1963–29.8.1963, Internationale Frankfurter Herbstmesse mit 2566 Ausstellern aus 28 Ländern und 185.000 Besuchern.
  19384. 14.9.1967–24.9.1967, Internationale Automobilausstellung (IAA) mit 750.000 Besuchern.
  19385. 30.8.1968, Bei der Premiere des amerikanischen Films „Die grünen Teufel“ kommt es im Turm-Palast zu handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen studentischen Gegner des Films und anderen Besuchern. Die Jugendlichen leisten bei der Räumung keinen Widerstand.
  19386. 11.9.1969–21.9.1969, 44. Internationale Automobil-Ausstellung mit 900.000 Besuchern.
  19387. 19.1.1974, Polizeisportfest mit 9000 Besuchern in der Festhalle.
  19388. 27.3.1976, Saisonauftakt auf der Niederräder Galopprennbahn mit 6000 Besuchern.
  19389. 28.8.1976, Sommernachtsfest im Palmengarten mit 20.000 Besuchern.
  19390. 28.8.1982, Palmengarten-Sommerfest mit über 18.000 Besuchern.
  19391. 22.11.1995, Von den 100 Besuchern des ökumenischen Gottesdienstes von katholischer Domgemeinde und evangelischer Paulsgemeinde in der Alten Nikolaikirche brechen 40 Menschen zu einem „Bußgang“ auf, eine alte, vor einigen Jahren ‚eingeschlafene’ Nachkriegstradition.
  19392. 11.7.1998, „Selbsthilfemarkt“ im Bürgerhaus Bornheim. Insgesamt 45 Frankfurter Selbsthilfegruppen stellen sich den Besuchern vor.
  19393. 10.11.1998, Im Atricom in der Bürostadt Niederrad, Lyoner Straße 15, reißt in mehr als 50 Metern Höhe die Pendelstange. Am Ende der Stange pendelte nun unkontrolliert eine Weltkugel mit einem Durchmesser von 1,2 Metern über den Köpfen von 400 Restaurant-Besuchern. Verletzt wird niemand.
  19394. 25.2.2001, Frankfurter Fastnachtumzug in der Innenstadt, wieder mit mehreren hunderttausend Besuchern.
  19395. 16.4.2001, Osterspaziergang mit ca. 80.000 Besuchern zwischen Goethehaus und Gerbermühle auf den Spuren Johann Wolfgang von Goethes – wie im Goethe-Gedenkjahr 1999 aus Anlass des 250. Geburtstags des Frankfurter Dichterfürsten.
  19396. 28.6.2003, Erste „Parade der Kulturen“ in der Innenstadt mit 30.000 Besuchern.
  19397. 11.3.1977, Die Besucherorganisation „Volksbühne“ veranstaltet als Aktion zur Mitgliederwerbung im Volksbildungsheim ein Fest, die „Frankfurter Theaterpalette“, bei dem alle Frankfurter Theater mit Darbietungen vertreten sind. Auch der Schauspieler Curd Jürgens nimmt daran teil.
  19398. 11.9.2003–21.9.2003, 60. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) unter dem Motto „Faszination Auto“ auf dem Messegelände, eröffnet von Bundeskanzler Gerhard Schröder, mit dem ersten Mobilitätskongress zum Thema Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Die IAA endet mit einem Besucherrekord: Knapp eine Million Menschen sind in die Messehallen geströmt.
  19399. 4.10.1970, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Rhein-Mainischen Besucherrings im Besucherring Dr. Otto Kasten im Schauspielhaus.
  19400. 6.8.1976, Auf der Besucherterrasse des Rhein-Main-Flughafens wird eine He (Heinkel) 111 – Kriegsflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg – ausgestellt.
  19401. 25.9.1992–27.9.1992, Veranstaltungen anlässlich der 40jährigen Präsenz des Bundesgrenzschutzes auf dem Rhein-Main-Flughafen im Terminal Mitte auf der Empore und auf der Besucherterrasse.
  19402. 24.11.2001, Restaurant und Besucherterrasse des Main-Tower, die nach dem 11. September geschlossen worden waren, sind wieder zugänglich.
  19403. 25.8.2002, Feier auf der Besucherterrasse des Terminals 1 anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bundesgrenzschutzes auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  19404. 15.3.2007, Das größte Passagierflugzeug der Welt kommt für elf Tage nach Frankfurt am Main: der Airbus A 380. Für dieses Spektakel wird die seit Jahren geschlossene Besucherterrasse am Terminal 2 des Frankfurter Flughafens geöffnet.
  19405. 3.8.2007, Nach fünfjähriger Pause ist die Besucherterrasse am Terminal 2 auf dem Flughafen Rhein-Main wieder offen.
  19406. 9.9.1993–19.9.1993, IAA - Internationale Automobil-Ausstellung. Die Besucherzahlen gehen um 25 Prozent zurück.
  19407. 6.10.1934, Saarkundgebung auf dem Römerberg anlässlich des Besuches des Saarsängerbundes Saarlouis.
  19408. 9.3.1920–10.3.1920, Generalmajor Paul Emil von Lettow-Vorbeck, 1904 beteiligt an der brutalen Niederschlagung des Aufstandes der Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika (heute: Namibia), besucht die Mainstadt; er hält auf Einladung des Allgemeinen Studentenausschusses an der Universität einen Vortrag über die afrikanischen Ereignisse (09.03.) sowie einen Vortrag im Verein für Geographie und Statistik im Volksbildungsheim über das Thema „Ostafrika im Weltkrieg“. Im Rahmen seines Besuches der Stadt Frankfurt am Main trägt er sich im Römer in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19409. 11.7.1911, Aus Anlass des Besuches amerikanischer Kaufleute und Industrieller (11./12.07.) veranstaltet die Handelskammer Frankfurt einen Empfang im Kaisersaal des Römers.
  19410. 4.8.1950, Gemeindefeier für alle Heimatvertriebenen in der alten Nikolaikirche aus Anlass des Besuches des schlesischen evangelischen Bischofs Hornig aus Görlitz.
  19411. 28.10.1954, Im Rahmen eines Besuches des Landes Hessen, kommt der Präsident des Rates der Französischen Republik, Gaston Monnerville, auch nach Frankfurt am Main.
  19412. 9.3.1961, Anlässlich seines Frankfurt-Besuches legt der italienische Finanzminister Giuseppe Trabuccini am Grabe des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  19413. 2.8.1968, Internationale Museumsfachleute finden Frankfurt am Main eines Besuches wert. Einhellig ist ihr Lob über die hier ansässigen Institute.
  19414. 28.9.1973, Australische Gewerkschafter und Politiker werden während ihres Frankfurt-Besuches von Stadtrat Professor Peter Rhein im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19415. 3.12.1889–1.1.1890, Frankfurter Weihnachtsmarkt – allerdings aufgrund des Besuches von Kaiser Wilhelm II. erst am 10. Dezember d. J. eröffnet.
  19416. 1.12.1976, Während seines Besuches in der Mainstadt besucht Bundespräsident Walter Scheel die Ausstellung „Russische Malerei 1890-1917“ im Städelschen Kunstinstitut. Außerdem wohnt er der Ausstellungseröffnung „Schopenhauer ist dabei“ des Schopenhauer-Archivs in der Stadt- und Universitätsbibliothek bei.
  19417. 13.7.1978, Anlässlich des bevorstehenden Besuches des US-amerikanischen Präsidenten Jimmy Carter in der Mainstadt erlässt das städtische Ordnungsamt ein generelles Demonstrationsverbot.
  19418. 13.9.1979, Anlässlich des Besuches des chilenischen Außenministers Cubillos findet eine Demonstration „Freiheit für Chile“ vor dem chilenischen Generalkonsulat in Sachsenhausen statt.
  19419. 25.4.1983, Während eines Besuches italienischer Wirtschafter aus der Region Lombardei gibt der Magistrat im Kaisersaal des Römers einen offiziellen Empfang.
  19420. 10.5.1983, Anlässlich eines Besuches von Mitgliedern der Marine-Feuerwehr aus Marseille in der Mainstadt gibt der Magistrat im Kaisersaal des Römers einen Empfang.
  19421. 11.8.1983, Anlässlich des Besuches einer Gruppe japanischer Grundschullehrer aus Tokio gibt der Magistrat einen Empfang im Kaisersaal des Römers.
  19422. 28.5.1985, Städtischer Empfang im Kaisersaal des Römers anlässlich des Besuches von Schülern in Sutton-Coldfield, einem Vorort von Birmingham, bei der Wöhlerschule.
  19423. 24.4.2002, Offizieller städtischer Empfang im Römer für den ehemaligen Zwangsarbeiter bei den Adlerwerken, Alexander Iwanko aus der Ukraine, während seines Besuches (22.-29.04.) in der Mainstadt.
  19424. 15.7.1934–15.9.1934, Angeregt von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, Einführung der „Frankfurter Urlaubskarte“ zur Steigerung des Besuchs der Frankfurter Sehenswürdigkeiten und zur Hebung des Tourismus. Die Urlaubskarte ist ein Heftchen; zu bezahlen sind nur die Gutscheinblätter, und zwar müssen für mindestens eine Reichsmark davon erworben werden.
  19425. 21.1.1934, Missionsfeier der Katholiken Groß-Frankfurts im Volksbildungsheim anlässlich des Besuchs des japanischen Missionsbischofs Johannes Roß, SJ, Apostolischer Vikar von Hiroshima.
  19426. 25.7.1912, Öffentliche Versammlung in der Aula der Elisabethenschule zu Ehren des Besuchs deutsch-amerikanischer Lehrer in der Mainstadt.
  19427. 7.7.1958, Akademischer Festakt in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität anlässlich des Besuchs einer Delegation von Professoren der Universität Lyon.
  19428. 11.4.1983, Anlässlich des Besuchs von rund einhundert Schülern und Schülerinnen aus Frankfurts Partnerstadt Birmingham und der irischen Hauptstadt Dublin im Rahmen eines Familien-Ferien-Schüleraustausches gibt der Magistrat in den Römerhallen einen städtischen Empfang.
  19429. 21.5.1993, Städtischer Empfang im Kaisersaal des Römers anlässlich des Besuchs der katholischen Gemeinde St. Blandine aus Lyon in Frankfurt am Main als Gast der katholischen Gemeinde St. Antonius.
  19430. 16.10.2002, Eine Kommission des Nationalen Olympischen Komitees besucht Frankfurt am Main und prüft, ob sich die Stadt als Gastgeberin für die Olympischen Sommerspiele 2012 eignet. Am Ende des Besuchs lobt die Evaluierungskommission das Frankfurter Olympia-Konzept.
  19431. 17.8.1999, Zwei Besuchsgruppen aus Tel Aviv werden im Römer offiziell empfangen: Junge Leute, die an einem Austausch mit der Musterschule teilnehmen und eine Tanzgruppe, die auf Einladung des Sing- und Spielkreises Frankfurt die Mainstadt besucht.
  19432. 15.4.1937, Eine Abordnung der Vereinigung französischer Fotohändler besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell empfangen.
  19433. 14.4.1937–15.4.1937, Eine Gruppe flämischer Pharmaziestudenten der Universität Löwen besucht im Rahmen ihrer Deutschlandvisite auf Einladung der Frankfurter Studentenschaft und der Akademischen Auslandsstelle der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Mainstadt.
  19434. 16.3.1937–18.3.1937, Eine Rugby-Mannschaft südafrikanischer Studenten besucht die Mainstadt und tritt am 17.03. auf dem Platz des SC Frankfurt 1880, Adickesallee, gegen die Mannschaft des Gaues Südwest an. Die Gäste gewinnen mit 8:0-Toren.
  19435. 10.3.1937, Eine Gruppe englischer Chirurgen besucht die Mainstadt und wird im Kurfürstensaal des Römers offiziell empfangen.
  19436. 7.1.1937–8.1.1937, Eine Gruppe dänischer Studierender besucht auf ihrer vom Reichskontor der Nordischen Gesellschaft veranstalteten Deutschlandreise auch die Mainstadt.
  19437. 10.10.1936, Das alte Führerkorps der NSDAP, an der Spitze Reichsorganisationsleiter Robert Ley, besucht auf seiner Fahrt durch den Gau Hessen-Nassau die Mainstadt und wird auf dem Römerberg von Gauleiter Jakob Sprenger und Oberbürgermeister Friedrich Krebs empfangen.
  19438. 8.10.1936–10.10.1936, Der Primas von Polen, Kardinal Hlond, Erzbischof von Posen und Gnesen, besucht die Mainstadt und zelebriert am 10.10. das Pontifikalamt im Dom. Der Posener Domchor singt polnische Kompositionen.
  19439. 19.9.1936–20.9.1936, Eine Gruppe bulgarischer Handwerker besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt.
  19440. 26.8.1936, Eine Gruppe bulgarischer Akademiker besucht Frankfurt am Main.
  19441. 20.8.1936, Die japanische Olympia-Kernmannschaft besucht die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell willkommen geheißen.
  19442. 16.3.1936, Adolf Hitler besucht im Rahmen der bevorstehenden Reichstagswahlen die Mainstadt und spricht auf einer Großkundgebung der NSDAP in der Festhalle. Auf dem Opernplatz findet im Anschluss daran in Anwesenheit von Hitler und Himmler ein Zapfenstreich statt.
  19443. 4.2.1936, Reichskulturwalter Hans Hinkel besucht die Mainstadt und hält im Saalbau einen Vortrag über „Drei Jahre nationalsozialistische Kulturpolitik“.
  19444. 1.9.1935–2.9.1935, Eine Gruppe portugiesischer Schüler der Anstalt Collegio Infante de Sagres besucht die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell empfangen.
  19445. 28.8.1935, Eine vielköpfige englische Reisegesellschaft besucht die Mainstadt.
  19446. 23.7.1935, Ein polnische Jugendgruppe besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise für mehrere Tage die Mainstadt.
  19447. 12.7.1935, Eine Gruppe südamerikanischer Journalisten besucht im Rahmen ihres Deutschlandreise die Mainstadt.
  19448. 25.4.1935, Der Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Friedrich Krebs offiziell im Römer empfangen.
  19449. 17.4.1935, Ministerpräsident Hermann Göring besucht mit seiner Gattin Emmi Sonnemann die Mainstadt und fährt über die Kaiserstraße zum Hotel „Frankfurter Hof“. Der Aufenthalt ist rein privat und dauert nur bis nach dem Mittagessen.
  19450. 24.1.1935, Die Schauspielerin Brigitte Horney besucht die Mainstadt.
  19451. 22.12.1934, Eine Gruppe englischer Studierender besucht die Mainstadt.
  19452. 27.8.1934–28.8.1934, Eine britische Stadtbaukommission und Leitung von John E. Highton, Direktor des Königlich Schottischen Gesundheitsamtes, besucht die Mainstadt.
  19453. 9.8.1934–10.8.1934, Eine Gruppe albanischer Studierender besucht die Mainstadt.
  19454. 22.6.1934, Der Wiener Gauleiter der NSDAP, Alfred Eduard Frauenfeld, besucht die Mainstadt und spricht in einer Kundgebung des Kampfrings der Österreicher im Hippodrom.
  19455. 29.5.1934, Reichswirtschaftsminister Kurt Schmitt besucht rhein-mainische Industriewerke u.a. die Adler-Werke und die Opel-Werke in Rüsselsheim.
  19456. 4.11.1933, Der preußische Ministerpräsident Hermann Göring besucht die Mainstadt, landet mit einer von ihm gesteuerten „Roten Immelmann“ am Rebstock, lässt sich im Kurfürstenzimmer des Römers zum Ehrenbürger Frankfurts ernennen und ein Ehrenschwert überreichen und spricht am Abend anlässlich der bevorstehenden Reichstagswahl (12.11. d. J.) in der Festhalle.
  19457. 9.10.1933, Vizekanzler Franz von Papen besucht die Mainstadt und spricht im Verband Mitteldeutscher Industrieller.
  19458. 21.8.1933–22.8.1933, Eine große italienische Reisegesellschaft besucht die Mainstadt.
  19459. 19.7.1933–20.7.1933, Eine Reisegruppe englischer Lehrer und Lehrerinnen besucht auf ihrer Rundreise durch Deutschland auch die Mainstadt.
  19460. 11.3.1933, Der Bischof von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich (1873-1947), besucht die Mainstadt, um im Dom und in anderen Pfarrkirchen an den nächsten Tagen das Sakrament der Firmung zu spenden.
  19461. 20.11.1931–21.11.1931, Die Chefkommandantin der Heilsarmee der Vereinigten Staaten von Amerika, Evangeline Booth, besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und hält am 20.11. d. J. im Saalbau einen Vortrag über das Wesen der Heilsarmee.
  19462. 23.3.1931, Der Schriftsteller Heinrich Mann, Präsident der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie, besucht die Mainstadt und hält vor der Frankfurter Literarischen Gesellschaft im Saalbau einen Vortrag über „Stendhal und die Anfänge der Bürgerzeit“.
  19463. 30.8.1930–31.8.1930, Die Filmschauspielerin Maria Paudler besucht die Mainstadt und tritt im „Gloriapalast“ auf der Kaiserstraße in allen Vorstellungen des Films „Der Korvetten-Kapitän“ persönlich auf.
  19464. 24.7.1930, Der Schriftsteller Rabindranath Tagore besucht die Mainstadt, steigt im Hotel „Frankfurter Hof“ ab und hält einen Vortrag an der Universität Frankfurt.
  19465. 11.7.1930, Der Schwäbische Sängerbund New York besucht die Mainstadt.
  19466. 30.5.1930, Hermann Göring besucht die Mainstadt spricht im Rahmen des Reichstagswahlkampfes 1930 im Zoologischen Garten.
  19467. 24.5.1930, Der Bischof von Fulda, Dr. Josef Damian Schmitt, besucht die Mainstadt. Es handelt sich um einen Abschiedsbesuch des Kirchenfunktionärs, da er dem Bischof von Limburg zugeteilt worden ist. Empfang und Feierlichkeiten finden in der Frauenfriedenskirche, Zeppelinallee, statt.
  19468. 7.5.1930, Frankfurts Polizeipräsident Ludwig Steinberg (1884-1939) besucht die Opelwerke in Rüsselsheim, um Einblick in die modernen Arbeitsverhältnisse zu gewinnen.
  19469. 30.4.1930, Der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Dr. Adolf Grimme, besucht die Mainstadt.
  19470. 19.12.1929, Der südslawische Ministerpräsident und Innenminister, General Peter Schiwcowitch, besucht die Mainstadt.
  19471. 28.9.1929–29.9.1929, Der Hamburger Lehrergesangverein mit 200 Mitgliedern besucht auf der Durchreise in die Schweiz als Gast des Sängerchores des Lehrervereins Frankfurt am Main die Mainstadt.
  19472. 10.12.1928, Der italienische Säbel- und Florettfechter Nedo Nadi, mehrfacher Olympiasieger, aus Livorno, besucht die Mainstadt und trägt im Rahmen einer Akademie gegen den mehrfachen deutschen Meisterfechter Erwin Casmir (1895-1982) vom Frankfurter „Fecht-Club Hermannia“ Kämpfe im Säbel- und Florettfechten aus.
  19473. 27.10.1925, Der preußische Minister des Innern, Carl Wilhelm Severing (SPD), besucht die Internationale Kochkunst-Ausstellung.
  19474. 16.10.1925, Der italienische Dichter und Dramatiker Luigi Pirandello (1934 Nobelpreis für Literatur) besucht die Mainstadt. Im Carlton Hotel findet im Anschluss an die Aufführung des Schauspiels „Sechs Personen suchen einen Autor“ auf Einladung der Städtischen Bühnen ein offizieller Empfang statt.
  19475. 5.6.1925, Der „Düsseldorfer Lehrergesangverein“ besucht im Rahmen einer Konzertreise die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19476. 26.2.1919–4.3.1919, Eine amerikanische Delegation der interalliierten Pariser Friedenskonferenz besucht Frankfurt am Main, um sich über die ökonomische und politische Situation zu unterrichten.
  19477. 1.5.1915–3.5.1915, Der Bischof von Fulda, Dr. Joseph Damian Schmitt, besucht zur Firmung (02.05.) den Stadtteil Bockenheim.
  19478. 7.11.1914, Die deutsche Kaiserin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg trifft aus Elsaß-Lothringen in der Mainstadt ein und besucht einen verwundeten Verwandten in der Langeschen Klinik.
  19479. 10.6.1913, Eine Gesellschaft amerikanischer Landwirte besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19480. 4.7.1912–7.7.1912, Eine Studienkommission der Kopenhagener Stadtverwaltung besucht die Mainstadt und wird im Römer feierlich von der Stadt empfangen.
  19481. 30.10.1911, Der kubanische Schachmeister José Rául Capablanca besucht zum zweiten Mal die Mainstadt auf Einladung des Schachklubs Anderssen und spielt simultan gegen 23 Spieler; er verliert lediglich ein einziges Spiel.
  19482. 28.6.1911, Der Expräsident von Mexico, Porfirio Diaz, besucht die Mainstadt.
  19483. 7.3.1911, Das hessische Großherzogspaar, Ernst Ludwig und Eleonore zu Solms-Hohensolms-Lich, besucht die Vorstellung des „Rosenkavaliers“ im Opernhaus.
  19484. 8.8.1905, Im Rahmen einer Deutschlandreise besucht eine Kommission des Gemeinderats von Birmingham die Mainstadt.
  19485. 31.8.1902, Der König von Italien, Vittorio Emanuele III., besucht die Mainstadt.
  19486. 1.11.2000–2.11.2000, Oberbürgermeisterin Petra Roth besucht Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv. Dort legt sie einen Kranz am Ehrenmal des ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Jitzhak Rabin nieder und besucht die Grabstätte von Ignatz Bubis. Vereinbart wird eine engere Zusammenarbeit zwischen den Universitäten von Tel Aviv und Frankfurt am Main.
  19487. 25.10.2000, Die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth empfangen.
  19488. 14.10.2000–20.10.2000, Eine Schülergruppe aus Birmingham besucht im Rahmen des Austausches mit der Friedrich-Ebert-Schule die Mainstadt und wird am 16.10. vom Magistrat offiziell im Römer empfangen.
  19489. 16.8.2000, Der Präsident der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau, Peter Steinacker, besucht das Evangelische Hospital für palliative Medizin, Rechneigrabenstraße.
  19490. 1.8.2000, Hessens Ministerpräsident Roland Koch besucht das Venture Lab für Internet-Start-Up-Firmen in der Hanauer Landstraße./ Mit dem „Regus Business Center“ richtet sich das erste Unternehmen in der „Welle“ hinter der Alten Oper ein.
  19491. 1.8.2000, Die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, Nafis Sadik, besucht auf ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt und ist Gast bei Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  19492. 14.7.2000, Die CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel besucht die Frankfurter Firma MainGen Biotechnologie GmbH in Fechenheim.
  19493. 26.6.2000, Der Oberbürgermeister der südkoreanischen Metropole Kwangju, Jae-Yoo Ko, besucht auf seiner Deutschlandvisite zu Wirtschaftsgesprächen die Mainstadt.
  19494. 21.6.2000, Der mexikanische Wirtschaftsminister Hermino Blanco besucht die Mainstadt und hält im Plenarsaal der Industrie- und Handelskammer einen Vortrag über das Freihandelsabkommen zwischen Mexiko und der Europäischen Union.
  19495. 17.4.2000, Eine Delegation von Wirtschaftsvertretern und Parlamentsabgeordneten aus dem US-Bundesstaat North Carolina unter Leitung des Gouverneurs James B. Hunt besucht die Mainmetropole, um hier ein Europa-Büro einzurichten und das 1. Europäische Lernzentrum der Duke-Fuqua School of Business in Frankfurt am Main zu eröffnen.
  19496. 12.4.2000, Auf seiner Deutschlandreise besucht der indische Finanzminister Yashwant Sinha die Mainstadt. Am Abend findet ein offizieller städtischer Empfang für ihn und seine Wirtschaftsdelegation im Kaisersaal des Römer statt.
  19497. 19.3.2000–5.4.2000, Ausstellung im Gagern-Gymnasium über die jüdischen Schüler und Schülerinnen, die von 1888 bis 1933 das damals genannte Kaiser-Friedrichs-Gymnasium besucht haben.
  19498. 8.3.2000, Südkoreas Staatspräsident, Kim Dae Jung, besucht die Mainstadt und spricht in der Industrie- und Handelskammer über die „Koreanisch-Deutsche Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert“. Im Anschluss daran offizieller Empfang bei Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römer und Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt.
  19499. 3.9.1901–4.9.1901, Die Königin von Rumänien besucht die Mainstadt und steigt im „Englischen Hof“ ab.
  19500. 27.5.1901–29.5.1901, Eine Gesellschaft englischer Schieferhändler besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt.
  19501. 10.4.1901–11.4.1901, Der frühere Reichskanzler Chlodwig Fürst zu Hohenlohe-Schillingsfürst besucht die Mainstadt und steigt im Palasthotel „Fürstenhof“ ab.
  19502. 3.7.1937, Der ehemalige argentinische Innenminister Senator Sorondo besucht im Rahmen seiner Deutschlandreise die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Römer empfangen.
  19503. 8.7.1937, Der Präsident der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“ (Mormonenkirche), Heber J. Grant (Salt Lake City), besucht die Mainstadt zu einem Sondergottesdienst im Volksbildungsheim.
  19504. 19.9.1937, Eine Gruppe amerikanischer Friseure, Inhaber und Inhaberinnen großer Salons, besucht für mehrer Tage die Mainstadt und wird am 21.09. im Römer von der Stadtverwaltung und den Vertretern des Handwerks willkommen geheißen.
  19505. 20.9.1937, Eine Gruppe von annähernd 700 Angehörigen der „Oberösterreichischen Kaufmannschaft“ besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19506. 4.11.1937, Der italienische Generalkonsul Marchese Ferrante di Ruffano besucht die Mainstadt und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  19507. 15.11.1937, Reichspostminister Dr. ing. Wilhelm Ohnesorge besucht die Mainstadt.
  19508. 14.1.1938, Eine Gruppe italienischer Arbeiter’führer’ besucht als Gäste der Deutschen Arbeitsfront die Mainstadt.
  19509. 7.8.1938, Miss Lind of Hagedy, Vorsitzende des englischen Tierschutzes, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, Reichsführer des deutschen Tierschutzes, offiziell empfangen.
  19510. 21.9.1938–22.9.1938, Zum ersten Mal hält sich eine italienische Außenhandels-Studien-Kommission auf Einladung der Fachabteilung „Deutscher Handel“ in der Deutschen Arbeitsfront zu einer Studienreise in Deutschland auf und besucht die Mainstadt.
  19511. 6.11.1938–8.11.1938, Die australische Fliegerin Nancy Bird, die für Neu-Südwales einen fliegenden Ärzte- und Krankendienst organisiert, besucht als Gast von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Mainstadt
  19512. 15.11.1938, Der Gauleiter des Gaues Wien, Odilo Globotschnig, besucht die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger empfangen.
  19513. 21.11.1938, Der italienische Kooperationsminister Ferruccio Lantini besucht gemeinsam mit Reichsorganisationsleiter Robert Ley die Mainstadt und wird durch Gauleiter Jakob Sprenger empfangen.
  19514. 22.11.1938–23.11.1938, Eine Gruppe italienischer Schriftleiter besucht die Mainstadt.
  19515. 8.2.1939, Gauleiter Jakob Sprenger besucht die Adlerwerke und spricht auf einer Betriebsversammlung zu den Werksangehörigen.
  19516. 9.2.1939, Gauleiter Jakob Sprenger besucht das IG Farben-Werk Griesheim und spricht auf einer Betriebsversammlung zu den Werksangehörigen.
  19517. 10.6.1939, Der chinesische Botschafter Exz. Chen Chieh besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Kurfürstenzimmer des Römers empfangen und trägt sich u.a. in das Gästebuch des China-Instituts ein.
  19518. 5.7.1939, Eine finnische Fahrtengruppe besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wohnt den Römerbergfestspielen bei.
  19519. 6.7.1939, Der mandschurische Gesandte Exzellenz Lü J-Wen besucht die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers von Oberbürgermeister Friedrich Krebs offiziell empfangen.
  19520. 14.8.1939, Eine Gruppe litauischer Schriftleiter besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise als Gäste der Reichsregierung die Mainstadt und wird im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell empfangen.
  19521. 25.10.1939, Der Präsident des Reichsluftschutzbundes, General der Flakartillerie Ludwig von Schröder, besucht die Mainstadt und überprüft die Luftschutz- und Verdunkelungsmaßnahmen in Frankfurt am Main.
  19522. 16.1.1940, Der bulgarische Volkschor „Gusla“ aus Sofia besucht im Rahmen seiner Deutschlandreise die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen. Am Vorabend seines Auftretens in Frankfurt am Main singt der Chor vor Werksangehörigen der IG-Farbenindustrie im großen Saal des Höchster Volksbildungsheims.
  19523. 6.7.1940, Oberbürgermeister Friedrich Krebs verleiht den Frankfurter Musikpreis 1939 der Staatlichen Hochschule für Musik an Ludwig Druschel, ehemaliger Studierender an der hiesigen Hochschule. Druschel hat vom 01.09.1937 bis zum Ablauf des Sommersemesters 1940 die Meisterklasse für Gesang besucht und ist seit 01.04.1940 am Stadttheater in Nordhausen engagiert.
  19524. 2.11.1940, Eine Handelsdelegation aus dem Iran besucht die Mainstadt und wird offiziell im Römer empfangen.
  19525. 11.6.1941, Lesung des österreichischen Romanautors, Dramatikers und Lyrikers Erwin Guido Kolbenheyer (1878-1962) im Salbau, eingeladen von der Volksbildungsstätte Groß-Frankfurt in der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“. Am 12.06. besucht er das Musische Gymnasium.
  19526. 23.10.1941, Eine Abordnung flämischer Sozialwissenschaftler besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, offiziell empfangen.
  19527. 15.11.1941, Gauleiter Jakob Sprenger besucht das Frankfurter Hirnverletztenlazarett in der Dorotheenschule.
  19528. 1.5.1942, Eine Abordnung der slowakisch-faschistischen Hlinka-Jugend, die nach Abschluss eines Lehrganges auf der Reichsführerschule der Hitlerjugend (HJ) eine Studienfahrt durch Deutschland unternimmt, besucht die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger im Adolf-Hitler-Haus, dem Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße, empfangen.
  19529. 18.5.1942, Der Direktor des Ungarischen Nationaltheaters Budapest, Dr. Antal Nemeth, besucht im Rahmen des deutsch-ungarischen Kulturaustausches die Mainstadt und wird von Gauleiter Jakob Sprenger empfangen.
  19530. 25.1.1943, Gauleiter Jakob Sprenger besucht die Heeresmusikschule Frankfurt und spricht vor Heeresmusikschülern.
  19531. 19.6.1943, Ein Infanterie-Stoßtrupp der Wehrmacht von der ‚Ostfront’ besucht auf Einladung des Gauleiters Jakob Sprenger die Mainstadt, um sich hier einige Tage zu erholen.
  19532. 8.12.1943, Oberbürgermeister Friedrich Krebs besucht in den Frankfurter Krankenanstalten die Verletzten des Bombenangriffs vom 25./26.11 d. J.
  19533. 14.10.1946, Der Generalstabschef der amerikanischen Armee, General Dwight D. Eisenhower, besucht Frankfurt am Main.
  19534. 15.1.1948–16.1.1948, Der ehemalige deutsche Boxweltmeister Max Schmeling besucht Frankfurt am Main.
  19535. 7.6.1949, Fritz Kortner besucht die Mainstadt anlässlich der deutschen Premiere des Films „Der Ruf“ im „Luxor“.
  19536. 20.6.1949, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb besucht im Anschluss an die Schweizer Konferenz französischer und deutscher Stadtpräsidenten den Schriftsteller Thomas Mann auf dem Bürgenstock bei Luzern.
  19537. 26.4.1951, Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer besucht die Internationale Automobilausstellung (IAA).
  19538. 27.7.1951, Der italienische Schriftsteller und Regisseur Curzio Malaparte besucht Frankfurt am Main.
  19539. 13.1.1952, Hans Albers besucht Frankfurt am Main, um an der Uraufführung des Films „Nachts auf den Straßen“ im Turmpalast am 15.01. d. J. teilzunehmen.
  19540. 23.7.1952–26.7.1952, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb besucht als Mitglied des Präsidiums des Olympischen Komitees und Präsident des Deutschen Turnerbundes die Olympischen Spiele in Helsinki.
  19541. 27.8.1952, Der Gouverneur und Bürgermeister von Istanbul, Professor Fahreddin Kerim Gökay, besucht Frankfurt am Main, um den Wiederaufbau und die Wirtschaftsförderungsmaßnahmen der Stadt kennen zu lernen.
  19542. 7.9.1952–14.9.1952, Jahresweltkongress der Juniorenkammern in Melbourne/Australien. Zur Vorbereitung besucht der Generalsekretär der internationalen Juniorenkammern, Ivan Sparks, Anfang Juni d. J. die deutsche Organisation der Juniorenkammern mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, um sich über die Tätigkeit der elf Juniorenkammern der Bundesrepublik Deutschland zu unterrichten. Er lädt den Präsidenten der westdeutschen Kammern, Gernoth von Rauchhaupt, und Vizepräsidenten Wolfgang Schröder ein, an diesem Kongress als Delegierte teilzunehmen.
  19543. 7.2.1953, Die 1000. Schulklasse besucht das wieder aufgebaute Goethehaus.
  19544. 27.5.1953, Der amerikanische Filmschauspieler Bing Crosby besucht Frankfurt am Main.
  19545. 1.6.1953, Italiens Meisterregisseur Vittorio de Sica, einer der Väter des neorealistischen Films, besucht Frankfurt am Main.
  19546. 11.1.1954–13.1.1954, Der Oberbürgermeister von Johannesburg, C. J. H. Patmore, besucht die Stadt Frankfurt am Main.
  19547. 15.1.1954, Anlässlich der Aufführung des Films „Gefährlicher Urlaub“ im Europa-Palast besucht Hildegard Knef Frankfurt am Main.
  19548. 4.1.1955–31.1.1955, Die vom amerikanischen Informationsamt veranstaltete Ausstellung „Atome für den Frieden“ auf dem Messegelände im Haus des deutschen Kunsthandwerks wird von rund 190.000 Menschen besucht.
  19549. 4.3.1955, Der Schriftsteller Carl Zuckmayer besucht die Mainmetropole, um den von Helmut Käutner gedrehten Film „Des Teufels General“ anzusehen.
  19550. 22.6.1955–23.6.1955, Das Vorstandsmitglied des Japanischen Turnerverbandes, Rundfunksprecher in Tokio, Universitätsturnlehrer und Schulinspektor der Stadt Tokio, Takeo Kurebayashi, besucht die Mainmetropole.
  19551. 12.7.1955, Der Stummfilmstar Mary Pickford besucht die Mainmetropole.
  19552. 7.10.1955, Im Rahmen der Eröffnungswoche des Bundes für Volksbildung besucht der Schriftsteller Max Brod (Tel Aviv) Frankfurt am Main. Neben seinem Vortrag über die Arbeit an seinen historischen Romanen findet ein Empfang für ihn im Magistratssitzungssaal des Römers statt.
  19553. 18.5.1956, Hildegard Knef besucht die Mainstadt und steigt im „Frankfurter Hof“ ab.
  19554. 23.6.1956–24.6.1956, Im Rahmen einer achttägigen Deutschlandreise besucht der indonesische Staatspräsident Dr. Ahmad Sukarno auch die Mainstadt.
  19555. 25.6.1956, Der Schriftsteller Fritz von Unruh besucht die Mainstadt.
  19556. 21.7.1957–22.7.1957, Im Rahmen einer Deutschlandreise besucht eine Gruppe amerikanischer Kommunalpolitiker Frankfurt am Main.
  19557. 17.11.1957, Zum ersten Mal besucht eine Sowjet-Fußball-Auswahl auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland auch Frankfurt am Main. Hierzu findet im Stadion ein Freundschaftsspiel zwischen einer FSV Frankfurt/Kickers Offenbach-Auswahl und Zenit Leningrad statt, das die Gastgeber 3:1 gewinnen.
  19558. 16.3.1958, Der Dramatiker Eugéne Ionesco besucht im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen die Vorstellung „Die Stühle“.
  19559. 12.6.1958, Eine Delegation von 15 französischen Bürgermeistern und Parlamentariern besucht auf einer Informationsreise durch westdeutsche Städte Frankfurt am Main.
  19560. 6.7.1958, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann, Präsident des Deutschen Turnerbundes, besucht im Rahmen seiner Teilnahme an dem Kongress des Weltturnerbundes in Moskau zum erstenmal seit Jahrzehnten sein Geburtshaus in der sowjetischen Hauptstadt.
  19561. 7.7.1958, König Mahendra von Nepal besucht die Mainstadt.
  19562. 9.8.1958–11.8.1958, Der US-amerikanische Komiker und Schauspieler Groucho Marx („Marx-Brothers“) besucht im Rahmen einer Ferienreise durch Europa auch die Mainstadt.
  19563. 25.12.1958, Kardinal Francis Spellman aus New York besucht amerikanische Militäreinheiten in Frankfurt am Main.
  19564. 13.2.1959, Hugh Gaitskell, Vorsitzender der britischen Opposition, besucht die Mainstadt und hält vor der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft einen Vortrag über die Rolle der Opposition in der Demokratie.
  19565. 20.2.1959, Eine Gruppe englischer Parlamentarier besucht im Rahmen ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland auch die Mainstadt.
  19566. 18.6.1959, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann besucht zusammen mit dem Schuldezernenten, Stadtrat Dr. Theodor Gläß, das Schullandheim Wegscheide.
  19567. 21.8.1959, Bundesinnenminister Dr. Gerhard Stücklen besucht das Institut für angewandte Geodäsie.
  19568. 18.11.1959–19.11.1959, Der Präsident von Guinea, Sekou Touré, besucht im Rahmen seiner Deutschlandvisite Frankfurt am Main.
  19569. 24.6.1960–25.6.1960, Tagung mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die in den vergangenen Jahren innerhalb des amerikanischen Austauschprogrammes die USA besucht haben, unter dem Thema „Politik und Gesellschaft in Deutschland und Amerika“ im Haus der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.
  19570. 11.9.1960–13.9.1960, Eine Delegation junger Israelis, Studenten, Lehrer und Verwaltungsbeamte, besucht während einer Deutschlandreise die Mainstadt.
  19571. 5.3.1961, Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke eröffnet die „Woche der Brüderlichkeit“ in der Paulskirche und besucht am gleichen Tag den Präsidenten des Bundesrechnungshofes in Frankfurt am Main, Dr. Guido Hertel sowie Professor Friedrich Dessauer.
  19572. 23.6.1961, Der Präsident des japanischen Abgeordnetenhauses, Dr. Ichiro Kiyose, besucht mit fünf Abgeordneten im Rahmen einer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und wird von Stadtrat Dr. Karl vom Rath im Römer empfangen.
  19573. 11.11.1961, Der senegalesische Staatspräsident Dr. Leopold Senghor besucht zum Abschluss seines Staatsbesuches in der Bundesrepublik Deutschland Frankfurt am Main, trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein und empfängt die „Leo-Frobenius-Medaille“.
  19574. 26.3.1962–27.3.1962, Eine 23köpfige Delegation der Vereinigung für Völkerverständigung aus Boston/Massachusetts besucht auf ihrer Europareise die Mainstadt und wird von Bürgermeister Rudolf Menzer empfangen.
  19575. 27.5.1962, Der Leiter des Päpstlichen Sekretariats für die Einheit der Christen, Kurienkardinal Augustin Bea, besucht die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen in Oberrad.
  19576. 5.6.1962–8.6.1962, Im Rahmen ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland besucht eine thailändische Delegation unter den Prinzen Pridi Debyabongs Devakula und Subhadradis Diskul die Mainstadt. Die Gäste werden am 06.06. vom Magistrat im Kaisersaal empfangen.
  19577. 14.5.1960–22.5.1960, Dritte Internationale Fachausstellung Sanitär- und Heizungstechnik auf dem Messe- und Ausstellungsgelände, veranstaltet vom Zentralverband des Installateur-, Klempner-, Kupferschmiede- und Zentralheizungsbauer-Handwerks (Bonn) unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministers Professor Ludwig Erhard. Die im dreijährigen Turnus stattfindende Ausstellung mit 520 Firmen des In- und Auslandes verfolgt das Ziel, der Fachwelt einen umfassenden Überblick über das zur Verfügung stehende Angebot an Produktionsmitteln, Geräten, Materialien und Werkzeugen zu vermitteln sowie die Öffentlichkeit mit dem technischen Fortschritt auf diesem Sachgebiet vertraut zu machen. Verbunden ist mit der Ausstellung, die von 191.000 Interessenten besucht wird, auch ein internationaler Kongress für Sanitär- und Heizungstechnik.
  19578. 27.6.1962, Der Präsident des Sportbundes Togo, Direktor Ekué, besucht auf Einladung des Deutschen Sportbundes Frankfurt am Main und wird von Stadtrat Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) im Römer empfangen.
  19579. 20.8.1962–25.8.1962, Das „Midland Jugend-Symphonie-Orchester“ aus der Partnerstadt Birmingham besucht als Gast des Frankfurter Jugend-Symphonieorchesters und des Jugendamtes der Stadt Frankfurt am Main die Mainstadt.
  19580. 13.9.1962, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) besucht Rotterdam.
  19581. 25.6.1963, Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht im Rahmen seiner viertägigen Deutschlandvisite auch die Mainstadt. Von mehr als 350.000 Menschen wird er gefeiert. Seine historische Rede in der Paulskirche vor 250 Bundestagsabgeordneten und Ehrengästen und seine Ansprache auf dem Römerberg bleiben geschichtliche Ereignisse weit über Frankfurt am Main hinaus.
  19582. 26.8.1963–27.8.1963, Der Bürgermeister von Georgetown (USA), C. A. Merrimen, besucht die Mainstadt.
  19583. 8.11.1963, Der britische Botschafter in Bonn, Sir Frank Roberts, besucht Frankfurt am Main und wird von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) in seinem Amtszimmer empfangen.
  19584. 10.1.1964, Der kongolesische Ministerpräsident Cyrille Adula besucht im Rahmen seiner Deutschlandreise auch die Mainstadt und wird von Bürgermeister Rudolf Menzer empfangen.
  19585. 24.2.1964, Der amerikanische Dramatiker Arthur Miller besucht den Auschwitz-Prozess.
  19586. 2.6.1964, Filmregisseur Alfred Hitchcock besucht Frankfurt am Main.
  19587. 22.6.1965, Der kanadische Indianerhäuptling Khoti-La-Cha besucht im Dienste des Fremdenverkehrs die Mainstadt und zeichnet Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer mit der Häuptlingswürde aus.
  19588. 7.7.1965, Der technische Direktor des amerikanischen Raumfahrtzentrums Kap Kennedy, Dr. Kurt Debus, besucht seine Geburtsstadt und hält im Amerika-Haus einen Vortrag.
  19589. 27.7.1965, Der Arbeits- und Verkehrsminister des Königreichs Laos, Sananikone, besucht Frankfurt am Main und wird von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer empfangen.
  19590. 29.7.1965, Bei seiner alljährlichen Autobahn- und Bundesstraßenbesichtigung besucht der Verkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm auch die Mainstadt und trifft sich zu einer Unterredung mit Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  19591. 3.9.1965, Der Finanzminister von Nigeria, Chief Festus Okotie-Eboh, besucht die Mainstadt.
  19592. 15.9.1965, Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke besucht die Hauptverwaltung der Degussa, Weißfrauenstraße.
  19593. 29.9.1965, Der erste amerikanische Astronaut im Weltraum, Oberst John H. Glenn, besucht im Rahmen seiner Deutschlandreise die Mainstadt und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19594. 13.12.1965, Eine sowjetische Schriftstellerdelegation besucht während ihres zweiwöchigen Deutschlandaufenthaltes auch die Mainstadt.
  19595. 17.12.1965, Der niederländische Postminister Posthumus besucht die Mainstadt und wird vom Magistrat im Römer empfangen.
  19596. 17.1.1966, Der CSU-Vorsitzende Franz-Josef Strauß besucht den Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
  19597. 24.2.1966, Botschaftsrat Matwejew von der Sowjetischen Botschaft in Bonn besucht Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer.
  19598. 9.5.1966, Senator Edward Kennedy, jüngster Bruder des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, besucht die Mainstadt.
  19599. 6.7.1966, Der Wirtschaftsminister von Tansania, Paul Bomani, besucht die Mainstadt und ist Gast der Deutschen Bundesbank.
  19600. 12.8.1966, Der frühere britische Außenminister, Sir Patrick Gordon Walker, besucht die Mainstadt und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19601. 1.9.1966, Fußballnationalspieler Fritz Walter besucht die Mainstadt.
  19602. 28.9.1966, Der britische Regisseur Alfred Hitchcock besucht im Rahmen seiner Werbetournee mit seinem 50. Film „Der zerrissene Vorhang“ auch die Mainstadt.
  19603. 11.4.1967, Bundesverkehrsminister Georg Leber besucht die Mainstadt und nimmt u.a. an einer Sitzung des Hauptvorstandes der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands teil.
  19604. 30.8.1967, Der amerikanische Filmschauspieler Kirk Douglas besucht die Mainstadt und wirbt für seinen neuen, soeben angelaufenen Film „Die Gewaltigen“.
  19605. 8.9.1967, Der dreifache Olympia-Sieger von Helsinki, Emil Zatopek, besucht die Mainstadt.
  19606. 28.4.1968–5.5.1968, Eine Delegation des Deutschen Städtetages mit dem Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) an der Spitze besucht Israel.
  19607. 31.7.1968, Eine Jugendgruppe aus Israel besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal empfangen.
  19608. 1.8.1968, Der amerikanische Filmschauspieler James Stewart reist zu einem Privatbesuch nach Frankfurt am Main und besucht den Zoologischen Garten.
  19609. 28.8.1968, Mehr als 2,5 Millionen Gäste haben das Goethehaus seit dem Wiederaufbau 1951 besucht.
  19610. 20.9.1968, Der Minister für Tourismus und Wildpflege des Staates Tansania, Hasnu Makame, besucht im Rahmen seiner Informationsreise durch Europa auch die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19611. 25.10.1968, Hessens Minister für Arbeit, Volkswohlfahrt und Gesundheitswesen, Heinrich Hemsath (1902-1978), besucht das St.-Markus-Krankenhaus und die Krankenpflegeschule.
  19612. 13.11.1968, Die „Rollende Pressekonferenz“ mit vom Deutschen Städtetag eingeladenen rund 35 Journalisten der größten westdeutschen und Westberliner Zeitungen und einiger Rundfunkanstalten, die seit 11.11. sieben bundesdeutsche Städte besucht haben, endet mit der achten Station in der Mainstadt.
  19613. 26.3.1969, Professor Ernst Simon (Jerusalem) (1899-1988), Pädagoge und Schüler Martin Bubers (1878-1965), Träger der Buber-Rosenzweig-Medaille, besucht im Rahmen seiner Vortragsreise durch die Bundesrepublik Deutschland auch die Mainstadt.
  19614. 4.5.1969, Eine Delegation brasilianischer Universitätsrektoren besucht die Mainstadt.
  19615. 8.5.1969, General Lucius D. Clay, der „Vater der Luftbrücke“, besucht die Mainstadt.
  19616. 27.6.1969, „Mamie“ Geneva Doud Eisenhower, die Witwe des früheren amerikanischen Präsidenten General Dwight D. Eisenhower, besucht im Rahmen ihrer Europareise das Hauptquartier des V. Korps der US-Armee, das ehemalige Hauptquartier ihres Mannes.
  19617. 11.8.1969, Bundesgesundheitsministerin Käte Strobel besucht die Mainstadt und spricht auf einer Veranstaltung im Bürgerhaus Nordweststadt.
  19618. 12.10.1969, Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann besucht Frankfurt am Main und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19619. 2.2.1970, Zarah Leander besucht Frankfurt am Main während ihrer Deutschlandtournee.
  19620. 19.2.1970, Hessens Ministerpräsident Albert Osswald (1919-1996) besucht die technischen Betriebe des Druck- und Verlagshauses Frankfurt am Main GmbH in Frankfurt am Main und in Neu-Isenburg.
  19621. 1.6.1970, Auf Einladung der Europa-Union besucht eine Gruppe von 16 Jungarbeitern der Elektrobranche aus der Partnerstadt Lyon Frankfurt am Main. Die französischen Gäste werden von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) in der Wandelhalle des Römers empfangen.
  19622. 6.6.1970–7.6.1970, Metropolit Philaret, Primas der russischen Orthodoxen Kirche im Exil, besucht auf der Rückreise von seiner Wallfahrt ins Heilige Land die Mainstadt und zelebriert Gottesdienste der orthodoxen Kirche des heiligen Nikolaus in Hausen.
  19623. 15.10.1970, Hessens Ministerpräsident Albert Osswald (1919-1996) besucht die Mainstadt.
  19624. 27.1.1971, Eine 12köpfige Delegation des polnischen Sejm besucht auf ihrer achttägigen Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) im Kaisersaal empfangen.
  19625. 4.3.1971–12.3.1971, Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) besucht Israel.
  19626. 12.7.1971, Eine Frauendelegation des israelischen Gewerkschaftsbundes Histradut besucht in Frankfurt am Main den Vorstand der IG Metall.
  19627. 3.8.1971, Bundespräsident Gustav Heinemann kommt mit dem „Donau-Kurier“ nach Frankfurt am Main und besucht den Bundesrechnungshof und die Deutsche Bundesbank.
  19628. 13.11.1971, Boris Bugajew, der sowjetische Minister für Luftfahrt, besucht den Rhein-Main-Flughafen. Einen Tag zuvor hat er in Bonn das Luftverkehrsabkommen zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet.
  19629. 28.4.1972, Eine norwegische Schriftstellerdelegation besucht die Mainstadt und wird vom Magistrat in der Wandelhalle des Römers empfangen.
  19630. 26.5.1972–27.5.1972, Der DDR-Schriftsteller Hermann Kant besucht als letzte Station seiner Werbereise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt. Er hält eine Lesung in der Frankfurter Buchhändlerschule und gibt eine Signierstunde in der Buchhandlung Montanus.
  19631. 27.6.1972, Der erste libanesische Botschafter nach der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Libanon, Kesrouan Labaki, besucht die Mainstadt.
  19632. 13.9.1972, Auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland besucht eine Delegation der Nationalversammlung der Republik Zaire auch die Mainstadt.
  19633. 14.11.1972, Der Bundesminister der Verteidigung und Bundestagskandidat des Wahlkreises 140, Georg Leber, besucht die SPD-Betriebsgruppe Polizei und Feuerwehr im Polizeipräsidium.
  19634. 7.2.1973–8.2.1973, Der Wiener Poet und Sänger André Heller besucht die Mainstadt.
  19635. 2.4.1973, Valentin M. Falin, Botschafter der Sowjetunion in der Bundesrepublik Deutschland, besucht den Vorstand der IG Metall in Frankfurt am Main.
  19636. 17.4.1973, Während einer mehrtägigen Informationsreise durch Hessen besucht der polnische Minister für Chemische Industrie, Jerzy Olszewski, die Firma Degussa in Frankfurt am Main.
  19637. 21.5.1973, Eine Gruppe der „Birmingham School of Music“ besucht anlässlich eines Austauschkonzertes die Mainstadt und wird vom Magistrat in der Wandelhalle des Römers empfangen.
  19638. 26.6.1973, Bundeskanzler Willy Brandt besucht die Bundesbahn-Hauptverwaltung und die Opel-Werke in Rüsselsheim.
  19639. 6.11.1973, Die hesssiche Landesregierung unter Ministerpräsident Albert Osswald (1919-1996) besucht die Farbwerke Hoechst.
  19640. 25.1.1974, Der hessische CDU-Spitzenpolitiker und Bundestagsabgeordnete Alfred Dregger (1920-2002) besucht die Johann Wolfgang Goethe-Universität und informiert sich über den gegenwärtigen Konflikt an dieser Hochschule.
  19641. 17.4.1974–19.4.1974, Eine sowjetische Delegation des Ministeriums für elektrotechnische Industrie in der UdSSR besucht die Mainstadt.
  19642. 28.2.1975, Mailands Oberbürgermeister Aldo Aniasi besucht die Mainstadt, um die in der letzten Zeit etwas gelockerte Verbindung zwischen den Partnerstädten Frankfurt am Main und Mailand aufzufrischen.
  19643. 14.5.1975, Der schwedische Justizminister Lennart Geijer besucht am zweiten Tag seines dreitägigen Aufenthaltes in der Bundesrepublik Deutschland die Frauenhaftanstalt Preungesheim, um sich über den Modellversuch, Kleinkinder bei ihren inhaftierten Müttern aufwachsen zu lassen, zu informieren.
  19644. 16.6.1975, Bundesernährungsminister Josef Ertl besucht das Bundesamt für Ernährung und Forstwirtschaft.
  19645. 3.10.1975, Der Bundesminister für Forschung und Technologie, Hans Matthöfer, besucht das Frankfurter VDO-Luftfahrtgerätewerk.
  19646. 15.5.1891, Staatsminister Johannes v. Miquel (1828-1901), in den 1880er Jahren Frankfurter Oberbürgermeister, besucht anlässlich der Eröffnung der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung die Mainstadt und steigt im „Frankfurter Hof“ ab.
  19647. 28.7.1892, Der Erzbischof von Gnesen-Posen, Dr. v. Stablewsky, besucht die Mainstadt und steigt im Stadtpfarrhaus ab.
  19648. 22.1.1893–23.1.1893, Der König von Rumänien, Karl I., besucht die Mainstadt und steigt im „Englischen Hof“ ab.
  19649. 16.5.1895, Der König von Dänemark besucht die Mainstadt und steigt im Hotel „Frankfurter Hof“ ab.
  19650. 23.8.1897, Im Rahmen seiner Deutschlandvisite besucht der König von Siam, Chulalongkorn (König Rama V.), auch die Mainstadt.
  19651. 25.9.1899, Die Kronprinzessin-Witwe Stephanie von Österreich besucht die Mainstadt und nimmt am Gottesdienst in der Leonhardskirche teil. Danach fährt sie weiter nach Schloss Wolfsgarten.
  19652. 5.2.1900, Der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868-1937) besucht die Mainstadt.
  19653. 18.10.1900, Der soeben zurückgetretene Reichskanzler Chlodwig Fürst zu Hohenlohe-Schillingsfürst besucht die Mainstadt und steigt im „Englischen Hof“ ab.
  19654. 23.4.1909, Der Kronprinz Danilo von Montenegro besucht die Mainstadt.
  19655. 31.3.1976, Im Rahmen seiner Deutschlandvisite besucht der ägyptische Staatspräsident Anwar el-Sadat auch die Frankfurt am Main.
  19656. 3.6.1976, Hannelore „Loki“ Schmidt besucht die Mainstadt und signiert bei „Main-Radio“, Kaiserstraße, eine Langspielplatte des Deutschen Naturschutzringes.
  19657. 6.6.1976, Der SPD-Parteivorsitzende Willy Brandt besucht den „Wäldchestag“ im Rahmen eines „Familientreffens“ des SPD-Bezirks Hessen-Süd.
  19658. 17.6.1976–20.6.1976, Der Polizeichor Frankfurt besucht die Partnerstadt Birmingham sowie London.
  19659. 22.7.1976, Eine Gruppe von CDU-Landtagsabgeordneten, geleitet vom Landtagspräsidenten Dr. Hans Wagner, besucht die Mainstadt zwecks Meinungsaustausch.
  19660. 10.9.1976, Hannelore Schmidt besucht das Wiesenhüttenstift, Träger des ältesten Alten- und Pflegeheim in Frankfurt.
  19661. 12.10.1976, Die große Künstlerin des Silhouettenfilms, Lotte Reiniger, besucht Frankfurt am Main und nimmt anlässlich einer Retrospektive ihrer Filme an einer Vorstellung im Kommunalen Kino teil.
  19662. 5.11.1976, Der Künstler Joseph Beuys besucht anlässlich einer Eröffnung seiner Werke im Frankfurter Kunstverein die Mainstadt.
  19663. 12.11.1976, Valentin M. Falin, Botschafter der UdSSR in der Bundesrepublik Deutschland, besucht die Mainstadt und wird von Stadtrat Hilmar Hoffmann im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19664. 10.1.1977, Eine Gruppe von 120 Japanern aus der Präfekturverwaltung Akita besucht während ihrer Studienreise nach Paris die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19665. 10.3.1977, Zu einem Privatbesuch reist Bundeskanzler Helmut Schmidt in die Mainstadt und besucht das Städelsche Kunstinstitut.
  19666. 25.3.1977, Während seiner Europa-Reise besucht der neuseeländische Ministerpräsident und Finanzminister Robert Muldoon die Mainstadt und führt Gespräche im Haus der Commerzbank.
  19667. 29.3.1977, Der hessische Ministerpräsident Holger Börner besucht mit weiteren Kabinettskollegen die Farbwerke Hoechst.
  19668. 31.3.1977, Der neu gewählte Bürgermeister von Paris und frühere Ministerpräsident, Jacques Chirac, besucht die Mainstadt und hält auf Einladung des Landesverbandes Hessen des Wirtschaftsrates der CDU in der Industrie- und Handelskammer einen Vortrag zum Thema „Politik und Wirtschaft im Vereinten Europa“.
  19669. 29.5.1977, Der Patriarch der syrisch-orthodoxen Kirche, Ignatius Jakob III. aus Damaskus, besucht die Mainstadt und zelebriert eine Messe in der Katharinenkirche.
  19670. 11.8.1977–14.8.1977, Die Oberbürgermeisterin aus Birmingham, der englischen Partnerstadt Frankfurts, Mrs. Freda Cocks, besucht die Mainstadt und wird im Römer von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen.
  19671. 3.9.1977, Eine Delegation japanischer Kommunalpolitiker besucht die Mainstadt und wird im Limpurgsaal des Römers empfangen.
  19672. 15.10.1977, Der brasilianische Fußballstar Pele besucht die Mainstadt und stellt im Kaufhaus Hertie seines neues Buch „Pele – Mein Leben und das schönste Spiel“ vor.
  19673. 21.11.1977, Der Zweite Bürgermeister der Partnerstadt Lyon, Senator Pierre Vallon, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19674. 8.12.1977, Der hessische Ministerpräsident Holger Börner besucht das neue Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde, Bornheimer Landwehr.
  19675. 21.12.1977, Unter Polizeischutz besucht Hessens Kultusminister Hans Krollmann zum zweiten Mal die Johann Wolfgang Goethe-Universität und nimmt an einer Sondersitzung des Konvents zum Thema „hessische Hochschulgesetze“ statt. Auch diesmal fliegen Eier und Tomaten.
  19676. 21.12.1977, Der chinesische Botschafter Chang Tung besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19677. 5.1.1978, Hessens Ministerpräsident Holger Börner besucht die größte hessische Einsatzstelle für Zivildienstleistende im Sozialzentrum Marbachweg.
  19678. 8.4.1978, Im Rahmen seiner Deutschlandvisite besucht der chinesische Außenhandelsminister Li Chiang auch die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen.
  19679. 12.4.1978, Der hessische Ministerpräsident Holger Börner besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen.
  19680. 2.5.1978, Bundestagspräsident Karl Carstens besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19681. 11.5.1978, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann besucht das italienische Generalkonsulat und gibt der Erschütterung und der Anteilnahme des Magistrats und der Bevölkerung Frankfurts am Tode des ermordeten Präsidenten der christdemokratischen Partei Italiens, Aldo Moro, Ausdruck und trägt sich in das Kondolenzbuch ein.
  19682. 23.5.1978–9.7.1978, Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins mit Werken des DDR-Malers Willi Sitte. Sitte selbst besucht die Mainstadt vom 20.-25.05. und nimmt an der Eröffnung im Steinernen Haus persönlich teil.
  19683. 2.6.1978, Eine über vierzig Mitglieder zählende Delegation hoher Politiker und Staatsbeamter aus der Volksrepublik China, angeführt vom Vizepremier Ku Mu, besucht die Hoechst AG und wird vom stellvertretenden hessischen Ministerpräsidenten Heinz Herbert Karry (1920-1981) im Hotel „Frankfurter Hof“ empfangen.
  19684. 3.6.1978, Professor Julius Hackethal besucht die Mainstadt und signiert in der Montanus-Buchhandlung im Hauptbahnhof sein neues Buch „Nachoperation“.
  19685. 30.6.1978, Dr. Lukas Vischer, Direktor der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf, besucht die Mainstadt und hält im Evangelischen Missionszentrum in der Saalgasse einen Vortrag über das Thema: „Rechenschaft über die Hoffnung“.
  19686. 19.7.1978, Die hessische CDU-Landtagsfraktion besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen, der mehr Zuschüsse vom Land fordert.
  19687. 20.7.1978, Eine Delegation der japanischen Sportjugend besucht die Mainstadt und wird von Stadtrat Professor Peter Rhein im Kaisersaal empfangen.
  19688. 7.8.1978, Eine Delegation des französischen Kriegsteilnehmer- und Kriegsbeschädigtenverbandes UMAC aus Frankfurts Partnerstadt Lyon besucht die Mainstadt und wird von Stadtrat Willi Reiss im Römer empfangen.
  19689. 13.9.1978, Der Außenminister von Mauritius, Sir Harold Walter, besucht die Mainstadt und wird von Stadtrat Willi Reiss im Römer empfangen.
  19690. 21.9.1978, Auf ihrer Deutschlandreise besucht eine Delegation der israelischen Gewerkschaft Histadrut auch Frankfurt am Main.
  19691. 4.10.1978, Eine Delegation der sowjetischen Eisenbahnergewerkschaft besucht auf ihrer Deutschlandvisite auch die Mainstadt und wird von Stadtrat Willi Reiss im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19692. 8.11.1978, Eine Delegation leitender Mitarbeiter des Israelischen Jugendherbergsverbandes besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19693. 11.12.1978, Bundesbauminister Dr. Dieter Haack besucht die Mainstadt und spricht mit Redakteuren der „Frankfurter Rundschau“ über städtebauliche Probleme.
  19694. 22.12.1978, Eine Delegation chinesischer Verkehrsexperten besucht im Rahmen ihrer Deutschlandreise die Mainstadt, um sich über die hiesigen Verkehrsverhältnisse zu informieren.
  19695. 14.3.1979, Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19696. 25.5.1979, Im Rahmen ihrer Deutschlandreise besucht eine Delegation israelischer Kommunalpolitiker die Mainstadt und wird vom Stadtrat Wolfram Brück im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19697. 22.6.1979, Eine Studiengruppe japanischer Umwelt-Fachleute aus Stadtverwaltungen und privaten Verbänden besucht die Mainstadt, um sich über Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere der Wasser- und Abwasserbehandlung, zu informieren.
  19698. 17.7.1979, Eine ägyptische Jugendgruppe aus Kairo besucht auf ihrer Deutschlandreise die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19699. 22.8.1979–31.8.1979, Der Budapester Lutherania-Chor besucht die Mainstadt, gibt Konzerte in Frankfurt am Main und Umgebung und wird am 23.08. im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19700. 7.9.1979, Der Gouverneur von Nebraska, Charles Thone, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19701. 10.9.1979, Rahel Dajan, die Frau des israelischen Außenministers Moshe Dajan, besucht die Höchster Porzellanmanufaktur.
  19702. 10.9.1979, Eine Delegation der „Irish Peace People-Bewegung“ besucht auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen die Mainstadt zu Informationsgesprächen.
  19703. 18.10.1979, Eine Wirtschaftsdelegation aus Panama besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19704. 10.11.1979–11.11.1979, Alt-Bischof D. Kurt Scharf, der frühere Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, besucht die Mainstadt, hält einen Vortrag und eine Predigt in der Dreifaltigkeitskirche.
  19705. 6.12.1979, Eine Delegation chinesischer Statistiker besucht Frankfurt am Main, um sich über die Arbeit eines kommunalen Statistikamtes zu informieren.
  19706. 12.1.1980, Der Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundesfinanzminister Hans Matthöfer besucht den Stadtteil Oberrad.
  19707. 28.1.1980, Der Justizminister der kanadischen Provinz Ontario, Gord Walker, besucht in Preungesheim das Gustav-Radbruch-Haus und die dortige Untersuchungshaftanstalt.
  19708. 13.2.1980, Hessens Ministerpräsident Holger Börner besucht das Sigmund-Freud-Institut im Westend.
  19709. 22.2.1980, Der Bürgermeister von Buenos Aires, Osvaldo A. Cacciatore, besucht im Rahmen seiner Informationsreise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und wird vom Magistrat im Römer empfangen.
  19710. 26.2.1980, Bundespräsident Karl Carstens besucht auf seiner zweitägigen Reise durch Hessen die Farbwerke Hoechst.
  19711. 10.3.1980–12.3.1980, Der österreichische Bildungsminister Fred Sinowatz besucht die Mainstadt.
  19712. 18.6.1980, Eine Delegation des kalifornischen Feuerwehrverbandes besucht als Gast des Kreisfeuerwehr-Verbandes Frankfurt die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19713. 24.6.1980, Der fünffache Tour-de-France-Sieger Eddie Merckx besucht die Mainstadt und gibt in der Ladengalerie am Theater eine Autogrammstunde.
  19714. 7.7.1980–19.7.1980, Eine israelische Jugend-Handballmannschaft aus Kiriat Motzkin besucht die Mainstadt und wird am 09.07. im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19715. 20.7.1980, Veranstaltung des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung in der Paulskirche zum Gedenken an den 20. Juli 1944. Die Gedenkfeier ist schlecht besucht.
  19716. 27.8.1980, Der Bürgermeister von Tel Aviv, Yigal Griffel, besucht die Mainstadt, um für den Tourismus in seiner Stadt zu werben.
  19717. 27.8.1980, Der Patriarch der griechisch-katholischen Kirche im arabischen Raum, Maximos V., besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19718. 25.9.1980, Der Gouverneur von Alabama, Fob James, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19719. 28.11.1980, Die norwegische Schauspielerin Liv Ullmann besucht im Auftrag der UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19720. 8.1.1981, Hessens Justizminister Herbert Günther besucht Frankfurter Haftanstalten.
  19721. 7.2.1981–8.2.1981, Der schwedische Erzbischof Olof Sundby besucht die Mainstadt und leitet einen Gottesdienst in der Dornbusch-Kirche.
  19722. 18.2.1981, Der Minister für das Post- und Fernmeldewesen der Tschechoslowakei, Vlamistil Chalupa, besucht das Fernmeldehochhaus.
  19723. 19.4.1981, Eine japanische Delegation der Stadt Hiroshima besucht die Mainstadt und wird von Stadtrat Hans Küppers im Vereinshaus des Kleingärtnervereins Niederrad von 1893 empfangen.
  19724. 15.6.1981, Eine Gruppe koreanischer Touristikfachleute und Folkloretänzerinnen besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19725. 27.7.1981, Eine Jugendgruppe aus Kairo, die als Gast des Deutschen Jugendherbergswerkes die Mainstadt besucht, wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19726. 1.9.1981, Eine französische Schulklasse aus Sevres bei Paris besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19727. 8.9.1981, Eine polnische Gemeindegruppe aus Ustron im Teschener Schlesien besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19728. 17.9.1981, Bundespräsident Karl Carstens besucht die Ausstellung „Zeitgenössisches deutsches und niederländisches Kunsthandwerk“ im Museum für Kunsthandwerk, über die er die Schirmherrschaft übernommen hat.
  19729. 8.12.1981, Eine Indianer-Delegation aus Arizona besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann empfangen.
  19730. 28.1.1982, Eine sowjetische Jugendgruppe besucht im Rahmen eines internationalen Jugendaustausches die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19731. 2.2.1982, Der ‚Verpackungskünstler’ Christo besucht anlässlich seiner Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut die Mainstadt.
  19732. 19.4.1982, Eine Delegation südafrikanischer Bürgermeister besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19733. 12.5.1982, Der stellvertretende Außenminister der Vereinigten Staaten, Walter Stoessel, besucht Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  19734. 26.5.1982, Hessen Innenminister Ekkehard Gries besucht die Mainstadt und verschafft sich einen persönlichen Eindruck vom Stand der Sanierungsmaßnahmen in Bockenheim.
  19735. 28.5.1982, Eine Delegation amerikanischer Bürgermeister besucht auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19736. 1.6.1982, Hessens Sozialminister Armin Clauss besucht die Frankfurter Universitätskliniken.
  19737. 6.6.1982, Eine Delegation des Israelischen Stadtverbandes, der zahlreiche Bürgermeister angehören, besucht auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und wird im Hotel Frankfurt Intercontinental empfangen.
  19738. 28.6.1982, Eine Delegation kalifornischer Republikaner besucht während ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19739. 27.7.1982, Hessens Sozialminister Armin Clauss besucht die „Verbraucherzentrale Hessen“ in Frankfurt am Main.
  19740. 11.8.1982, Die Handballmannschaft aus Kiryat Motzkin/Israel besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19741. 18.8.1982, Kalif Hazrat Mirza Tahir Ahmad, das Oberhaupt der Ahmadiyya-Muslim-Bewegung, besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19742. 2.9.1982, Der ehemalige Harvard-Professor und Drogen-Apostel Timothy Leary besucht die Mainstadt.
  19743. 6.9.1982, Erich von Däniken besucht die Mainstadt und stellt sein neues Buch „Strategie der Götter“ vor.
  19744. 30.9.1982, Ein Gruppe leitender Kommunalbeamter und Stadtplaner aus der Volksrepublik China besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19745. 25.11.1982, Bundespräsident Karl Carstens besucht die Mainstadt und informiert sich über die Polizeiarbeit.
  19746. 3.2.1983, Bundesminister Heiner Geißler (CDU) besucht den Rot-Kreuz-Bezirksverband Frankfurt im Westend und diskutiert dort erstmals mit Zivildienstleistenden.
  19747. 4.2.1983, Der schweizerische Botschafter, Charles Müller, besucht Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer.
  19748. 25.4.1983–26.4.1983, Eine Delegation der Metallindustrie und -wirtschaft der Volksrepublik China unter der Leitung des Metallurgieministers, Ly Dongye, besucht auf ihrer Deutschlandreise auch die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19749. 2.5.1983, John Kornblum, Direktor des Zentraleuropabüros des US-Außenministeriums in Washington, besucht während seines Deutschlandaufenthaltes Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer.
  19750. 11.5.1983, Eine Gruppe von Frauen der Staatsbürgerlichen und Sozialen Frauenvereinigung (Union Feminie Civique et Sociale) aus der Partnerstadt Lyon besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19751. 24.5.1983, Der Erzbischof von Palermo, Sr. E. Kardinal Salvatore Pappalardo, besucht auf seiner Deutschlandreise die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers feierlich empfangen.
  19752. 26.8.1983, Eine israelische Gewerkschaftsdelegation besucht auf ihrer Hessenreise die Mainstadt und wird vom Magistrat im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19753. 13.10.1983, Eine Delegation von Touristikfachleuten aus China besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19754. 15.11.1983, Eine Gruppe von Vorstandsmitgliedern des israelischen Gewerkschaftsbundes Histadrut in Tel Aviv besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19755. 6.2.1984, Der Königlich-Niederländische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Seine Exzellenz Dr. Kasper Willem Reinink, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19756. 7.3.1984, Das Stadtoberhaupt von Frankfurts britischer Partnerstadt Birmingham, Bill Sowton, besucht die Mainstadt und wird gemeinsam mit seiner Frau von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19757. 19.4.1984–21.4.1984, Der Handsworther Jugendchor der Siebenten-Tags-Adventisten aus der Partnerstadt Birmingham besucht die Mainstadt und gibt Konzerte in der Drake-Edwards-Kaserne, in der Emmauskirche in Alt-Eschersheim und im Gemeindehaus der Adventgemeinde.
  19758. 21.5.1984, Der Botschafter Australiens in der Bundesrepublik Deutschland, Charles Robin Ashwin, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19759. 20.6.1984–1.7.1984, Die Mailänder Woche wird vom Mailänder Oberbürgermeisters Carlo Tognoli besucht. Mailand, die Partnerstadt Frankfurts stellt sich mit einer breiten Palette aus Kunst, Theater, Mode, Sport und Gastronomie vor.
  19760. 5.9.1984, Der Direktor des Handelsministeriums der Volksrepublik China, Li Shulong, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19761. 28.9.1984, Während ihrer Deutschlandreise besucht eine Delegation der chinesischen Stadt Shenyang mit Bürgermeister Li Chang Chun an der Spitze die Mainmetropole und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19762. 13.11.1984, Eine Delegation von Bürgermeistern der Volksrepublik China besucht auf ihrer Deutschlandvisite die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19763. 20.12.1984, Eine chinesische Wirtschaftsdelegation aus der Provinz Hubei besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19764. 4.6.1985, Der Präsident der Kansai-Gruppe für japanische Metallindustrie, Hosai Hyu Ga, besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19765. 25.6.1985, Im Rahmen eines Schüleraustausches der Freiherr-vom-Stein-Schule mit der Paramus High School in New Jersey (USA) besucht eine Gruppe amerikanischer Austauschschüler die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19766. 7.7.1985–11.7.1985, Eine Delegation des National Sporting Clubs Kairo besucht als Gast des FSV 1899 e. V. die Mainstadt und wird am 09.07. vom Magistrat im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19767. 25.7.1985, Der Justizminister der Republik Korea, Kim Suk Hwi, besucht während seiner Deutschlandreise auch die Mainstadt und wird vom Magistrat im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19768. 11.8.1985–12.8.1985, Der Kinderchor des Japanischen Rundfunks besucht die Mainstadt und gibt im Palmengarten und im Kaisersaal des Römers Kostproben seines Könnens.
  19769. 25.9.1985, Eine Delegation der Armee der Volksrepublik China – vier Generäle und ein Stabsoffizier – besucht auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland auch die Mainstadt.
  19770. 19.11.1985, Eine chinesische Delegation unter Leitung des Vizepräsidenten des „China Council for the Promotion of International Trade“, Liu Schao Schan, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  19771. 19.3.1986, Der schwedische König Carl XVI. Gustaf besucht auf seiner Deutschlandreise auch den Stadtteil Höchst und die Hoechst AG.
  19772. 25.3.1986, Eine Kommission des „Wirtschafts- und Sozialausschusses“ der Europäischen Gemeinschaft besucht das Frankfurter Tumorzentrum sowie die Kinder-Krebsstation der Universitätsklinik.
  19773. 16.5.1986, Die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Vera Rüdiger, besucht das Frankfurter Museumsufer.
  19774. 24.5.1986–26.5.1986, Zum 20jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main, Birmingham und Lyon besucht der Lord Mayor von Birmingham mit einer Delegation und dem „Canoldir Male Voice Choir“ die Mainstadt.
  19775. 11.6.1986–13.6.1986, Eine Delegation italienischer „Cavalieri del Lavoro“ (Ritter der Arbeit) besucht die Mainstadt zu einem wirtschaftlichen Informationsaustausch.
  19776. 16.7.1986, Eine Delegation Stadtverordneter aus Japan besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19777. 2.9.1986, Der Oberbürgermeister der Partnerstadt Mailand, Syndaco Carlo Tognoli, besucht aus Anlass der Tagung der Sozialistischen Fraktion des Europaparlaments die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Römer empfangen.
  19778. 22.9.1986, Eine hochrangige indische Wirtschaftsdelegation ist Gast in der Mainstadt und besucht die Industrie- und Handelskammer.
  19779. 24.9.1986, Im Rahmen der „Ostasien-Woche“ besucht die Bürgermeisterin von Hanoi, Frau Cuong Chau, die Mainstadt.
  19780. 12.11.1986, Der Botschafter des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland, Sir Julian L. Bullard, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Römer empfangen.
  19781. 13.11.1986–17.11.1986, Der weltberühmte Pianist Vladimir Horowitz besucht gemeinsam mit seiner Frau Wanda die Mainstadt und gibt am 16.11. ein Konzert in der Alten Oper. Aus der Suite im Hotel „Frankfurter Hof“ wird Wanda Horovitz Schmuck im Wert von 120.000.- DM gestohlen, der unauffindbar bleibt.
  19782. 23.1.1987, Der Kultusminister der Volksrepublik Bulgarien, Wladimir Romensky, besucht die Mainstadt und wird von Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann über die hiesige Museenlandschaft informiert.
  19783. 6.3.1987, Eine Delegation der Stadt Ulm unter Leitung des Oberbürgermeisters Ludwig besucht die Mainstadt.
  19784. 11.3.1987, Der Oberbürgermeister der Frankfurter Partnerstadt Birmingham, Lord Mayor Denis Martineau, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19785. 14.8.1987, Der Bürgermeister von Shinjuku-City, einem der 23 Stadtbezirke der japanischen Hauptstadt Tokios, Katsutada Yamamoto, besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog empfangen.
  19786. 31.8.1987, Eine Delegation chinesischer Sprachwissenschaftler besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19787. 1.9.1987, Bundesministerin Rita Süssmuth besucht das Paul-Ehrlich-Institut und informiert sich über die Aids-Forschung.
  19788. 12.10.1987, Eine Delegation von Bürgermeistern und Stadtplanern aus Ägypten besucht auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik auch die Mainstadt.
  19789. 12.10.1987–15.10.1987, Der israelische Chor „Beth Frankfurt-Chor“ besucht die Mainstadt und tritt u.a. in der evangelischen Kirche in Nieder-Eschbach auf.
  19790. 14.10.1987, Der französische Regisseur Louis Malle besucht die Mainstadt und stellt im Kommunalen Kino im Deutschen Filmmuseum seinen Dokumentarfilm „The Pursuit of Happiness“ vor.
  19791. 7.11.1987, Sir Edmund Hillary, der Erstbesteiger des Mount Everest, besucht die Mainstadt und stellt in der Buchhandlung Carolus seines neues Buch vor: „Mit Edmund Hillary durch den Himalaya“.
  19792. 4.1.1988, Im Rahmen einer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland (04.-09.01.) besucht eine Delegation des Staatskomitees für Körperkultur und Sport der UdSSR auch die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Römer empfangen.
  19793. 12.4.1988–14.4.1988, Der ehemalige britische Premierminister Lord Callaghan besucht die Mainstadt und wird am 13.04. offiziell im Römer empfangen.
  19794. 22.4.1988, Der Bürgermeister von Yokohama, Kiochiro Miyahara, besucht die Mainstadt und wird von seinem Amtskollegen, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog, im Römer empfangen.
  19795. 7.5.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück reist mit einer Delegation nach Kanton und besucht den neuen Städtepartner Guangzhou in China.
  19796. 2.7.1988–11.7.1988, Auf ihrer Deutschlandreise besucht eine polnische Schülergruppe des 14. Lyzeums in Breslau auf Einladung des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums auch die Mainstadt und wird am 04.07. vom Magistrat im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19797. 7.7.1988, Auf ihrem Staatsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland besucht die Präsidentin Islands, Vigdis Finnbogadottir, auch die Mainstadt und wird vom Magistrat im Kaisersaal des Römer offiziell empfangen.
  19798. 28.8.1988, Der indische Kurienkardinal Duraisamy Simon Lourdusamy besucht auf Einladung der „Indienhilfe“ des Hospitalordens die Mainstadt und zelebriert in der Kapelle des Brüderkrankenhauses im Ostend ein Pontifikalamt.
  19799. 1.9.1988, Der Vizegouverneur von Kairo, General Ahmed Hassan, der anlässlich der Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt an den Regisseur Peter Stein am 28.08. die Mainstadt besucht, wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück offiziell empfangen.
  19800. 8.9.1988, Teddy Kollek, legendärer Bürgermeister von Jerusalem, besucht die Mainstadt und trifft Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann und seine Frau Margarethe ganz privat in deren Haus auf dem Frankfurter Lerchesberg.
  19801. 12.9.1988, Ein Gruppe junger ägyptischer Erwachsener aus Kairo besucht die Mainstadt und wird im Römer empfangen.
  19802. 5.10.1988, Der stellvertretende Ministerpräsident der Volksrepublik China, Yao Yilin, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Kaisersaal des Römer empfangen.
  19803. 5.10.1988–9.10.1988, Das Jugendorchester Tel Aviv besucht die Mainstadt und wird am 06.10. offiziell im Römer empfangen.
  19804. 6.2.1989, Der Umweltminister von New South Wales (Australien), Tim Moore, besucht die Mainstadt.
  19805. 10.2.1989, Der Kurator der Dongkuk-Universität in Seoul, Hwang Jin Kyung, besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer empfangen.
  19806. 10.2.1989, Bundestagspräsidenten Rita Süssmuth besucht die Mainstadt und informiert sich über Methoden der Drogenarbeit.
  19807. 5.4.1989, Eine Wirtschaftsdelegation der chinesischen Provinz Sichuan besucht die Mainstadt und führt Gespräche mit der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.
  19808. 31.5.1989, Eine Frauendelegation der israelischen Gewerkschaften besucht auf Einladung der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt am Main die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19809. 31.5.1989, Der Erste Vizepremierminister der Gabunischen Republik, Georges Rawiri, besucht auf seiner Reise durch die Bundesrepublik die Mainstadt.
  19810. 10.6.1989, Eine Kundgebung der NPD auf dem Römerberg wird kaum besucht.
  19811. 29.6.1989, Markus Wasmeier, Weltmeister im Riesenslalom, besucht die Mainstadt und gibt im Kaufhof-Sportpalast an der Hauptwache Autogramme.
  19812. 5.7.1989, DDR-Umweltminister Hans Reichelt besucht im Rahmen seines dreitägigen Deutschlandbesuches den Frankfurter Anlagebauer Lurgi.
  19813. 12.7.1989–13.7.1989, Eine Delegation japanischer Stadtverordneter aus Takamatsu besucht die Mainstadt.
  19814. 4.8.1989, Der deutsche Astronaut Professor Reinhard Furrer besucht die Bundesgartenschau.
  19815. 1.12.1989, Der Lord Mayor von Birmingham, Frederick Chapman, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Volker Hauff im Römer empfangen.
  19816. 8.12.1989, Das Exekutivkomitee des Konsularischen Korps besucht erstmals die Jüdische Gemeinde Frankfurt.
  19817. 4.1.1990, Eine Gruppe sowjetischer Deutschlehrer aus Leningrad besucht die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19818. 7.1.1990–10.1.1990, Eine Schülergruppe des Colegio Aleman Temuco aus Chile besucht die Mainstadt und wird am 09.01. im Römer empfangen.
  19819. 1.2.1990, Der Oberkommandierende General der US-Streitkräfte in Europa, General Crosbie E. Saint, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Volker Hauff im Römer empfangen.
  19820. 6.2.1990, Der Botschafter der Republik Ecuador, Miquel Espinosa Páez, besucht die Mainstadt zu einem Antrittsbesuch im Römer und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog empfangen.
  19821. 29.3.1990–30.3.1990, Tel Avivs Oberbürgermeister Shlomo Lahat besucht die Mainstadt, trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein und nimmt an der Eröffnung der Ausstellung „Das Ghetto in Lodz 1940-1944“ im Jüdischen Museum teil.
  19822. 19.6.1990–21.6.1990, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog besucht in Vertretung von Oberbürgermeister Volker Hauff mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik die kanadische Metropole Toronto.
  19823. 1.10.1990, Der stellvertretende Bürgermeister von Moskau, Konstantin Buralev, besucht während seiner Deutschlandvisite auch die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Volker Hauff im Kaisersaal des Römer empfangen.
  19824. 2.10.1990, Der stellvertretende Außenminister Japans, Izhiji Ishii, besucht anlässlich der Internationalen Buchmesse die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Volker Hauff im Römer empfangen.
  19825. 28.11.1990, Der Oberbürgermeister von Dresden, Herbert Wagner, besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19826. 8.12.1990, Der Filmschauspieler Hardy Krüger besucht die Mainstadt und signiert bei Hertie/Zeil seinen neuen Roman „Frühstück mit Theodore“.
  19827. 2.5.1991–4.5.1991, Der Oberbürgermeister von Nagoya/Japan, Takeyoshi Nishio, besucht die Mainstadt und wird am 03.05. von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer offiziell empfangen.
  19828. 28.6.1991–30.6.1991, Die Vertretung des staatlichen Kulturministeriums des französischen Departements Rhône-Alpes besucht die Mainstadt und wird am 29.06. im Römer offiziell empfangen.
  19829. 21.7.1991, Anlässlich des 18. Sportjugend-Simultanaustausches zwischen der Deutschen Sportjugend und ihrer japanischen Partnerorganisation Junior Sports Club Associations besucht eine Delegation japanischer Sportlerinnen und Sportler die Bundesrepublik (20.07.-12.08.) und nimmt Station in Frankfurt am Main, wo sie im Kaisersaal des Römer offiziell empfangen wird.
  19830. 23.8.1991, Das Musikkorps der Königlich-Norwegischen Garde besucht auf seiner Deutschlandreise (19.-26.08.) die Mainstadt und tritt auf dem Römerberg auf.
  19831. 21.9.1991–28.9.1991, Der Talliner Frauenchor besucht die Mainstadt.
  19832. 11.10.1991, Der Oberbürgermeister von St. Petersburg, Anatolij Sobtschak, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer empfangen.
  19833. 14.10.1991, Bundesfamilienministerin Hannelore Rönsch besucht das Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
  19834. 28.10.1991, Eine Delegation von Bürgermeistern und Kulturdezernenten aus 20 französischen Städten besucht die Mainstadt und wird vom Magistrat im Römer empfangen.
  19835. 6.12.1991, Die hessische Justizministerin Dr. Christine Hohmann-Dennhardt besucht das Oberlandesgericht Frankfurt und kündigt für 1992 die Einrichtung eines Betriebskindergartens für Justizangestellte an.
  19836. 23.1.1992, Der Oberbürgermeister aus Frankfurt an der Oder, Wolfgang Denda, besucht mit einer städtischen Delegation auf Einladung der Deutschen Zentrale für Touristik die Mainstadt und wird im Römer von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog empfangen.
  19837. 30.6.1992, Eine Delegation schwedischer Reichstagsabgeordneter besucht die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19838. 3.7.1992, Ex-Fußballnationalspieler Uwe Seeler besucht die Mainstadt als Gast im Sportpalast des Kaufhofs an der Hauptwache.
  19839. 16.9.1992, Der neue Botschafter des Königreichs Nepal in Bonn, Gopa Prasad Sharma, besucht die Mainstadt und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer empfangen.
  19840. 8.11.1992, Eine Delegation pakistanischer Abgeordneter mit Minister Peter John Sahotra an der Spitze besucht die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19841. 20.1.1993, Bundesaußenminister Klaus Kinkel besucht die Mainstadt und ist Gast im Frankfurter Presse-Club.
  19842. 18.4.1993, Bischof David Douglas aus London besucht die Mainstadt und predigt in der evangelischen Immanuelskirche, Nibelungenallee.
  19843. 19.4.1993, Prinz Philip, Herzog von Edinburgh und Ehemann von Queen Elisabeth, besucht die Mainstadt und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.
  19844. 30.4.1993–2.5.1993, Die Robert-Schumann Gesellschaft in Zwickau besucht auf Einladung der Robert-Schumann-Gesellschaft in Frankfurt am Main die Mainstadt und wird am 01.05. von Kulturdezernentin Linda Reisch im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19845. 23.9.1993, Bundespräsident Richard von Weizsäcker besucht die Mainstadt anlässlich des Betriebsausflugs des Bundespräsidialamtes.
  19846. 7.11.1993–9.11.1993, Eine Delegation von Wirtschaftsexperten aus der chinesischen Partnerstadt Guangzhou besucht die Mainstadt und wird am 08.11. von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer empfangen.
  19847. 28.11.1993–1.12.1993, Eine Delegation der „Israel Association of Community Centres“ besucht als Gast des Internationalen Bundes für Sozialarbeit die Mainstadt und wird am 30.11. offiziell im Römer empfangen.
  19848. 1.2.1994, Eine Delegation der polnischen Justiz besucht auf ihrer Hessenreise die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19849. 21.2.1994–24.2.1994, Li Ziliu, Verwaltungschef der südchinesischen Metropole Guangzhou, besucht mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation die Partnerstadt Frankfurt am Main.
  19850. 8.3.1994–15.3.1994, Eine Wirtschaftdelegation mit Oberbürgermeister Andreas von Schoeler an der Spitze besucht die chinesische Partnerstadt Guangzhou.
  19851. 6.5.1994, „Wienerwald“-Chef Friedrich Jahn besucht die Mainstadt und besucht die Gaststätte „Wienerwald“ im Holzgraben.
  19852. 4.10.1994, Der Filmschauspieler Anthony Quinn besucht die Mainstadt anlässlich der Buchmesse und der „Anthony Quinn-Retrospektive“ im Kommunalen Kino.
  19853. 2.12.1994–3.12.1994, Sarah Ferguson, „Fergie“, die Herzogin von York, besucht die Mainstadt, trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein und eröffnet das Reitturnier in der Festhalle.
  19854. 10.1.1995, Der stellvertretende Präsident der Republik Südafrika, Thabo Mvuyelwa Mbeki, besucht auf seiner Reise durch die Bundesrepublik die Mainstadt und wird von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Kaisersaal des Römers empfangen.
  19855. 3.5.1995, Die Frau des Bundespräsidenten, Christiane Herzog, besucht das Zentrum für Kinderheilkunde im Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  19856. 1.6.1995, Im Rahmen des Oberbürgermeister-Wahlkampfes besucht Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl die Mainstadt und unterstützt die CDU-Kandidatin Petra Roth.
  19857. 30.8.1995, Der Oberbürgermeister von Tel Aviv, Roni Milo, besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römer festlich empfangen. Milo trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19858. 7.12.1995, Erstmals seit seinem Amtsantritt 1991 besucht Hessens Ministerpräsident Hans Eichel die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau im Dominikanerkloster.
  19859. 8.1.1996, Ein guter Freund der Mainstadt ist gestorben: Oberbürgermeisterin Roth würdigt den verstorbenen früheren französischen Staatspräsidenten François Mitterand, 1986 zum Frankfurter Ehrenbürger ernannt, als „Aristokrat des Denkens“. Zuletzt hat Mitterand die Stadt Frankfurt am Main anlässlich der 1200-Jahr-Feierlichkeiten 1994 besucht.
  19860. 18.3.1996, Lea Rabin, die Witwe des ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin besucht die Mainstadt anlässlich einer Wohltätigkeitsveranstaltung der Organisation „Keren Hayessod – Vereinigte Israel Aktion“, die seit 75 Jahren in aller Welt für die Einwanderung von Juden nach Israel wirbt. Sie wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth offiziell im Römer empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  19861. 1.6.1996–3.6.1996, Der Erzbischof von Sarajevo, Kardinal Vinko Puljic, besucht die kroatischen Gemeinden in Frankfurt am Main und Wiesbaden. Im Frankfurter Dom und in der Kirche St. Gallus spendet Puljic kroatischen Jugendlichen das Sakrament der Firmung.
  19862. 13.6.1996, Auf Einladung von Oberbürgermeisterin Petra Roth besucht der Dalai Lama auf seiner Deutschlandvisite die Mainstadt und trägt sich während eines Magistratsempfangs im Kaisersaal des Römers in das Goldene Buch der Stadt ein. Roth wirft Peking „blutige Gewalt“ gegenüber Tibet vor.
  19863. 11.7.1996, Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth erstmalig offiziell empfangen, trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein und spricht mit den Vorsitzenden der Stadtverordnetenfraktionen über die finanziellen Schwierigkeiten Frankfurts.
  19864. 12.8.1996, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel besucht in der Mainstadt die Telekom, Radio FFH und das Interet-Café „CybeRyder“ in der Töngesgasse.
  19865. 28.8.1996, Kalif Hazrat Mirza Tahir Ahmad, geistliches Oberhaupt der „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ besucht die islamische Glaubensgemeinschaft in Nieder-Eschbach.
  19866. 25.10.1996, Der Bischof der Diözese Limburg, Franz Kamphaus, besucht im Rahmen seiner Visitation des Bezirks Frankfurt, auch die Drogenambulanz in der Schielestraße.
  19867. 30.10.1996, Yuval Rabin, der Sohn des ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin, besucht die Mainstadt und spricht vor den „Freunden der Universität Tel Aviv“.
  19868. 14.5.1997, Der amtierende bulgarische Ministerpräsident Stefan Sofijanski besucht die Mainstadt und wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer empfangen.
  19869. 14.5.1997, Der US-amerikanische Schauspieler Sylvester Stallone besucht die Mainstadt.
  19870. 20.2.1998, Bundespräsident Roman Herzog besucht mit seiner Frau Christiane die Deutsche Bibliothek.
  19871. 15.3.1998, Der amtierende Bürgermeister von Jerusalem, Ehud Olmert, besucht die Mainstadt und ist in Anwesenheit von Ignatz Bubis, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Festredner des traditionellen Gala-Abends der Keren Hayessod-Vereinigte Israel Aktion im Hotel Intercontinental.
  19872. 27.5.1998, Eine Delegation der Presbyterian Church of Ghana besucht die Mainstadt und wird im Kaisersaal des Römers offiziell empfangen.
  19873. 11.12.1998, Bundesinnenminister Otto Schily besucht die Unterkünfte für Asylsuchende am Rhein-Main-Flughafen und hält die Unterbringung von Flüchtlingen im Transitgebäude C 182 „für nicht ideal“. Nichtsdestotrotz geht für den Sozialdemokraten das umstritten Flughafenverfahren, das Asylsuchende am Flughafen durchlaufen müssen, verfassungsrechtlich in Ordnung.
  19874. 3.2.1999, Der langjährige israelische Außenminister und Regierungschef Shimon Peres besucht die Mainstadt und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Auf Einladung des Vereins „Freunde der Universität Tel Aviv“ hält er im Kaisersaal des Römer einen Vortrag über den Friedensprozess im Nahen Osten.
  19875. 16.3.1999, Zur Eröffnung der Retrospektive über die Schauspielerin Romy Schneider (bis 27.06.) besucht ihr früherer Partner Horst Buchholz das Deutsche Filmmuseum.
  19876. 24.3.1999, Der ehemalige italienische Ministerpräsident Romano Prodi besucht die Mainstadt, um am finanzpolitischen Kongress der Investmentbank Goldman Sachs teilzunehmen. Zuvor wird er von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römer empfangen, wo er sich in das Goldene Buch der Stadt einträgt.
  19877. 13.4.1999, Der Oberbürgermeister von Oslo, Fritz Huitfeldt, besucht die Mainstadt, wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer empfangen und informiert sich über die Frankfurter Drogen- und Sicherheitspolitik.
  19878. 20.7.1999, Eugene Cernan, der bisher letzte Mensch, der den Mond betreten hat, besucht die Mainstadt.
  19879. 1.8.1999–10.8.1999, Eine Jugendgruppe aus Frankfurts Partnerstadt Tel Aviv besucht die Mainstadt und wird am 02.08. offiziell im Kaisersaal des Römer empfangen.
  19880. 1.11.1999–2.11.1999, Der Schauspieler Götz George besucht anlässlich einer Ausstellung über sein Leben und Werk im Deutschen Filmmuseum die Mainstadt.
  19881. 7.3.2001, Bundesinnenminister Otto Schily besucht die Mainstadt, um seinen Parteikollegen Achim Vandreike bei der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl zu unterstützen.
  19882. 4.7.2001, Im Rahmen ihrer „Sauberkeits-Offensive“ besucht Oberbürgermeisterin Petra Roth die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES).
  19883. 13.9.2001–23.9.2001, Die Internationale Automobilausstellung (IAA) auf dem Messegelände wird aufgrund der antisemitischen Terroranschläge in den USA zwei Tage später als geplant eröffnet. Es ist zugleich der 50. Geburtstag der Automesse in Frankfurt am Main. Am 18.09. besucht Bundeskanzler Gerhard Schröder die IAA.
  19884. 22.4.2002, Der Nobelpreisträger für Medizin des Jahres 1999, Professor Günter Blobel, besucht die Mainstadt zu Vorlesungen und um die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu erhalten. Außerdem wird der Wissenschaftler zum diesjährigen Rolf-Sammet-Stiftungsgastprofessor der Aventis Foundation ernannt.
  19885. 3.4.2003, Bundespräsident Johannes Rau besucht die Deutsche Buchhändlerschule.
  19886. 25.4.2003, „Winnetou“-Darsteller Pierre Brice besucht die Mainstadt und ist Gast im Deutschen Filmmuseum.
  19887. 31.5.2003, Vor 250 Jahren besucht der französische Philosoph Voltaire die Mainstadt (vom 31.05. bis zum 07.07.1753).
  19888. 1.7.2003, Anlässlich des „Moskauer Wirtschaftstages“ in der Mainstadt besucht der Moskauer Oberbürgermeister, Juri Luschkow, Frankfurt am Main und wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth offiziell empfangen.
  19889. 25.8.2003, Hessens Justizminister Christean Wagner besucht das Landgericht Frankfurt, das zurzeit modernisiert wird.
  19890. 15.9.2003, Regisseur Christoph Schlingensief besucht die Mainstadt und bringt Pfähle mit. Die stehen von nun an eine Woche lang an der Hauptwache, und darauf sitzen Menschen, die den internationalen Wettbewerb im Pfahlsitzen gewinnen wollen, zu dem Schlingensief und seine „Church of Fear“ aufgerufen haben.
  19891. 26.9.2003, Der russische Kulturminister Michail E. Schwydkoj besucht in der Mainstadt die Schirn Kunsthalle und das Dommuseum.
  19892. 26.9.2003, Der Oberbürgermeister der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, Myung-Bak Lee, besucht auf seiner zweitägigen Deutschlandreise die Mainstadt und trifft mit Vertretern der hessischen Wirtschaft und Oberbürgermeisterin Petra Roth zusammen.
  19893. 7.10.2003, Die russische Vizepremierministerin Galina Korelova besucht im Rahmen des diesjährigen Buchmesse-Schwerpunktes die Mainstadt und wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römer offiziell empfangen. Höhepunkt der Feierstunde ist der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt.
  19894. 5.10.2004, Anlässlich der Internationalen Frankfurter Buchmesse besucht die Gattin des ägyptischen Staatspräsidenten, Suzanne Mubarak, die Mainmetropole und trägt sich im Kaisersaal des Römer in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.
  19895. 20.10.2004, New Yorks früherer Bürgermeister Rudolph Giuliani besucht als Gast des „World Business Forum“ die Mainstadt, wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer empfangen und trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.
  19896. 26.4.2005–29.4.2005, Oberbürgermeisterin Petra Roth besucht die Republik Korea. Sie eröffnet u.a. in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul eine von der Frankfurter Messegesellschaft organisierte Messe.
  19897. 8.12.2005, Erstmals verleiht die Firma Treibs ihren so genannten Kinderpreis in Höhe von 3.333.- €. Preisträger 2005 ist der Verein Die Clown-Doktoren, der Kinder in Kliniken besucht und aufmuntert.
  19898. 26.5.2006–7.6.2006, Eine Gruppe israelischer Jugendlicher besucht im Rahmen des Deutsch-Israelischen Jugendaustausches die Mainstadt. Die Jugendlichen kommen aus verschiedenen Kibbutzim und Moshavim und sind bei Gastfamilien der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main untergebracht. Ein Gegenbesuch Frankfurter Jugendlicher in Israel findet vom 18. bis 29.10. d. J. statt.
  19899. 26.10.2006, Der spanische Tenor José Carreras besucht gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin leukämiekranke Kinder in der Universitätsklinik.
  19900. 22.2.2008, Eine Delegation der Japan Municipal Bond Association besucht die Mainstadt und wird im Römer offiziell empfangen.
  19901. 22.1.2007, Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Mainstadt – zugleich ein CDU-Wahlkampftermin anlässlich der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl.
  19902. 16.5.2007–11.11.2007, Ausstellung „Ignatz Bubis – Ein jüdisches Leben in Deutschland“ im Jüdischen Museum. Am 17. Mai d. J. besucht der Schriftsteller Martin Walser die Ausstellung.
  19903. 15.1.2009, Der SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering besucht das SPD-Haus in der Fischerfeldstraße und nimmt am öffentlichen Empfang für die „neuen Inländer“ teil.
  19904. 18.3.2009, Der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány besucht die Mainstadt.
  19905. 3.10.2010, Zum „Tag der deutschen Einheit“ besucht Michail Sergejewitsch Gorbatschow die Mainstadt und wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth durch die Rotunde der Paulskirche geführt.
  19906. 24.2.2012, Der ungarische Premierminister Viktor Orban besucht auf Einladung der Frankfurter Industrie- und Handelskammer die Mainstadt und hält einen Vortrag über die deutsch-ungarischen Handelsbeziehungen.
  19907. 13.5.2014–16.5.2014, Das geistliche Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, besucht die Mainstadt.
  19908. 10.7.1932, Zum Auftakt des Reichstagswahlkampfes veranstaltet die „Eiserne Front“ aus Protest gegen die Politik des Reichskanzler Franz von Papen eine von 14.000 Menschen besuchte Kundgebung auf dem Opernplatz.
  19909. 9.12.1914, Heute vor 25 Jahren besuchte Wilhelm II. als Kaiser zum ersten Mal die Mainstadt.
  19910. 21.3.1938, 175. Geburtstag des Schriftstellers Jean Paul (1763-1825), besuchte Frankfurt am Main von Ende Mai bis Mitte Juni 1818, wohnte damals im Haus des Verlegers und Buchhändlers Johann Friedrich Wenner (1772-1835).
  19911. 2.12.1951, Die neofaschistische Sozialistische Reichspartei hält in Frankfurt am Main zwei wenig besuchte Versammlungen in Höchst und im Ostend ab.
  19912. 12.3.1974, „Tribunal“ des „Häuserrats“ im Volksbildungsheim zur Aufklärung der nach den Westend-Demonstrationen im Zusammenhang mit der Zwangsräumung der vier Häuser Bockenheimer Landstraße/Schumannstraße stattgefundenen Polizeiübergriffe. Das von 1000 Personen besuchte Tribunal wird von den Schriftstellern Gerhard Zwerenz und Jürgen Roth geleitet.
  19913. 4.6.1992–5.6.1992, Der Oberbürgermeister von New York, David N. Dinkins, besuchte während seiner Europareise auch die Mainstadt und wird am 05.06. im Kaisersaal des Römer von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler offiziell empfangen.
  19914. 18.2.1996, 450. Todestag des Reformators Martin Luthers (1483-1546). Luther besuchte Frankfurt am Main im Jahre 1521 auf seiner Reise zum Reichstag nach Worms und während seiner Rückreise. Am Vorabend seines 450. Geburtstages findet in der Katharinenkirche eine Veranstaltung des evangelischen Stadtkirchenpfarramtes über des Reformators Einstellung zu fremden Kulturen und anderen Religionen statt.
  19915. 25.6.2013, Vor 50 Jahren besuchte der damalige US-Präsident John F. Kennedy die Mainstadt.
  19916. 16.6.1932, Eröffnung des Reichstagswahlkampfes der SPD mit einer stark besuchten Kundgebung im Hippodrom.
  19917. 30.1.1914, In einer stark besuchten Versammlung des „Fortschrittlichen Volksvereins“ im großen Saal des Zoologischen Gartens spricht Landtagsabgeordneter Prof. Ludwig Quidde (München) über „Militärgewalt und Verfassungsrecht“.
  19918. 14.11.1988, In einer gut besuchten und lebhaft verlaufenden Jahreshauptversammlung von Eintracht Frankfurt im Palmengarten wird der bisherige Vereinspräsident Klaus Gramlich von Dr. Joseph Wolf abgelöst.
  19919. 10.10.1983, Der Hausmeister des sechsgeschossigen Hauses Kölner Straße 86-88 im Gallusviertel entdeckt in einer Wohnung, alarmiert durch penetranten Gestank, die Leichen von zwei stark verwesten, Blut besudelten Männern.
  19920. 6.12.1987, Verleihung des Frankfurter Filmpreises an die vier Lichtspieltheater „Olympia“, „Alpha“, „Beta“ und „Gamma“ der Ufa-Theater AG.
  19921. 20.7.1981, Obwohl schon im Dezember letzten Jahres entdeckt, sorgt ein Loch von etwa zwei Millimeter Durchmesser für Aufregung. Es ist im unterirdischen Druckröhrensystem zur Betankung von Flugzeugen gefunden worden. Nach Schätzungen sind seither bis zu drei Millionen Liter Kerosin ins Erdreich östlich des Rhein-Main-Flughafens gesickert.
  19922. 10.1.1942, Im Fechenheimer Wald wird der polnische Staatsbürger und Zwangsarbeiter Josef Ochmanek gehängt - hier betätigt sich die Frankfurter Gestapo selbst als Henker mittels des 1941 gebauten und im Keller des Gestapogebäudes, Lindenstraße, aufbewahrten, transportablen Holzgalgens.
  19923. 20.2.1983, Professor Ralf Dahrendorf betätigt sich im Haus Dornbusch als Wahlhelfer der FDP im Bundeswahlkampf.
  19924. 23.7.1935, Ein Erlass Himmlers verbietet den konfessionellen Vereinen jede Betätigung nicht rein kirchlich-religiöser Art.
  19925. 23.6.1933, Lt. Erlass des Innenministeriums ist die „Sozialdemokratische Partei Deutschlands namentlich nach ihrer Betätigung in den letzten Tagen und Wochen als staats- und volksfeindliche Organisation anzusehen“. Ihre Mitglieder, die noch Gemeindevertretungen angehören, werden von der weiteren Ausübung ihrer Mandate ausgeschlossen.
  19926. 21.1.1946, Durch eine Lizenz der amerikanischen Militärregierung (Permission to operate) erlangt der „Frankfurter Verein für Geschichte und Landeskunde e. V.“ die Rechtsgrundlage für neue Betätigung. Der Vorsitzende, Justizrat Dr. Friedrich Albert Schmidt-Knatz (1873-1950), sammelt 150 verbliebene Mitglieder, die sich zunächst nur im Stadtgebiet bewegen dürfen.
  19927. 28.4.1947, Eröffnung eines Jugendklubhauses in Eckenheim. Durch Theateraufführungen, Kinovorstellungen, künstlerische und wissenschaftliche Vorträge sowie sportliche Betätigung sollen Jugendlichen in diesem ersten, von der German Youth Activity (GYA) in Frankfurt am Main geschaffenen Jugendklub Freizeit- und Bildungsangebote eröffnet werden.
  19928. 5.1.1972, Dem Leiter des „Comitato Tricolore Italiano“ in Frankfurt wird im Polizeipräsidium die Verfügung über das Verbot jeglicher politischen Betätigung überreicht. Damit sollen die Aktivitäten rechtsextremer italienischer Gruppierungen in der Mainstadt unterbunden werden.
  19929. 5.2.1988, Durch ein Loch im Zaun ihres Freigeheges im Zoologischen Garten brechen vier Löwinnen aus und versetzen Zoodirektor Dr. Richard Faust (1927-2000) und seine Mitarbeiter in Schrecken. Nach kurzer Jagd können die Raubkatzen schließlich betäubt und in ihr Gehege zurückgebracht werden.
  19930. 10.9.1935–16.9.1935, Am Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg beteiligen sich auch die Frankfurter Parteigliederungen.
  19931. 6.9.1935, Im Rahmen einer Großaktion der NSDAP gegen ‚Staatsfeinde’ spricht Gauleiter Jakob Sprenger auf dem Opernplatz. Die NSDAP marschiert mit allen Gliederungen auf. Die Vereine und Verbände der Stadt Frankfurt am Main beteiligen sich ebenfalls.
  19932. 1.5.1930, Die KPD hält ihre Erste-Mai-Feier auf dem Opernplatz ab. Sie demonstriert durch die Altstadt nach Sachsenhausen und zurück zum Römerberg. An einem abendlichen Fackelzug beteiligen sich 1.500 Personen.
  19933. 17.3.1926, Einzeichnungen zum Volksbegehren über die Fürstenabfindung („Fürstenenteignung“). Bei den 47 Eintragungsstellen des Frankfurter Stadtbezirks ergeben sich für das Volksbegehren insgesamt 141.428 gültige Einzeichnungen. Das sind von den 346.000 Wahlberechtigten in der Mainstadt über 40 Prozent. Während das Volksbegehren erfolgreich verläuft, scheitert der sich daran anschließende Volksentscheid am 20.06.1926 zur entschädigungslosen Enteignung der deutschen Fürstenhäuser, die aufgrund der deutschen Revolution 1918/19 politisch entmachtet worden sind, weil sich weniger als die erforderlichen fünfzig Prozent der Stimmberechtigten an diesem Verfahren beteiligen.
  19934. 7.3.1924–8.3.1924, 38. Deutscher Fürsorgetag, veranstaltet vom „Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge“ im Bürgersaal des Rathauses. Thema: „Die Neuregelung der öffentlichen Fürsorge unter dem Druck der Finanznot“. Parallel dazu wird im Römer eine Fürsorge-Ausstellung mit Erzeugnissen der Selbsthilfeorganisationen geboten (Eröffnung am 06.03. d. J.). Der ursprünglich in Aussicht genommene Termin am 29.02. und 01.03. d. J. muss auf Wunsch des Reichsarbeitsministeriums verschoben werden, weil für den 05./06.03. d. J. eine Konferenz der Wohlfahrtsdezernenten der Landesregierungen in Würzburg abgehalten wird, deren Teilnehmern die Möglichkeit geboten werden soll, sich ohne Zeitverlust an der Frankfurter Tagung zu beteiligen.
  19935. 23.6.1941, Die italienischen Ruderer, die sich am Großwettkampf auf der Gerbermühl-Strecke anlässlich der 50. Frankfurter Jubiläumsregatta am 29.06. d. J. beteiligen, treffen am Abend im Hauptbahnhof ein und werden dort offiziell empfangen. Die italienische, kroatische und schweizerische Rudermannschaften werden am 28.06. d. J. von der Stadt Frankfurt im Kurfürstenzimmer des Römers offiziell willkommen geheißen.
  19936. 14.7.1946, Im Einvernehmen mit der Verwaltung Nassauisches Heim führen die Parteileitungen der SPD, KPD und CDU in der Siedlung Westhausen eine freiwillige Schutträumungsaktion durch, an der sich über 300 Helfer beteiligen.
  19937. 30.7.1949–31.7.1949, Soziale Tagung der Katholischen Jugend Hessens. Höhepunkt ist eine Kundgebung auf dem Römerberg mit 8.000 Menschen. Hauptredner ist Dr. Eugen Kogon, der für einen sozialen Reformgeist jenseits von Kapitalismus und Kommunismus plädiert. Mit scharfen Worten distanziert sich Kogon vom Nationalismus und ruft die katholische Jugend auf, sich nachdrücklich am europäischen Einigungswerk zu beteiligen.
  19938. 28.8.1949, Der Männerchor Eckenheim veranstaltet anlässlich seines 65jährigen Jubiläums im Saale zum Homburger Hof einen Sängertag, an welchem sich 600 Sänger beteiligen.
  19939. 17.5.1952, Anlässlich des „Tages der US-Streitkräfte“ findet in Frankfurt am Main die bisher größte amerikanische Parade statt, an der sich etwa 10.000 Soldaten und Hunderte von Panzern, schweren Geschützen und Fahrzeugen beteiligen.
  19940. 2.2.1955, Innerhalb der Aktion „Rettet Einheit, Frieden und Freiheit gegen Kommunismus und Nationalismus“ startet der Unterbezirk Frankfurt der SPD im Stadtgebiet eine große Flugblattaktion, an der sich führende Mitglieder der SPD, Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadtverordnete und Magistratsmitglieder beteiligen.
  19941. 17.6.1962, Gedenkstunde zum 17. Juni in der Paulskirche. 600 Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität beteiligen sich an einem Schweigemarsch zur Paulskirche.
  19942. 9.2.1966, Im Zuge der Tarifverhandlungen kommt es auch in Frankfurt am Main zu Warnstreiks in 21 Betrieben, an denen sich über 15.000 Arbeiter beteiligen. In den folgenden Tagen werden die Warnstreiks fortgesetzt.
  19943. 22.5.1968, Etwa 600 Frankfurter Schüler verschiedener Organisationen beteiligen sich an dem „Marsch auf Wiesbaden“, um ihren Forderungen nach einer „Demokratisierung des Schulwesens“ gegenüber dem hessischen Kultusministerium Nachdruck zu verleihen.
  19944. 1.10.1970, An einer Demonstration durch die Innenstadt gegen die Schulmisere mit anschließender Protestveranstaltung im Gewerkschaftshaus beteiligen sich mehrere tausend Eltern, Schüler und Lehrer.
  19945. 15.1.1975, Ende der Anmeldefrist für den diesjährigen zehnten Jubiläumswettbewerb „Jugend forscht“ in den naturwissenschaftlichen Disziplinen, an dem sich junge Forscher bis zum Alter von 21 Jahren beteiligen können.
  19946. 9.5.1895, Stadtverordnetenwahlen im eingemeindeten Bockenheim. Von den 1264 eingetragenen Wählern beteiligen sich 817, d.h. 64,5 Prozent an der Abstimmung. Die Stichwahlen finden am 15. Mai d. J. statt.
  19947. 8.3.1983, Zehntausend Metaller beteiligen sich an einem Warnstreik in und um Frankfurt am Main und bringen ihre Unzufriedenheit mit den diesjährigen Tarifverhandlungen zum Ausdruck.
  19948. 5.10.1983, 40.000 Menschen beteiligen sich in Frankfurt am Main an der bundesweiten Aktion „Fünf Minuten für den Frieden“. Zum Zeichen des Protestes gegen die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen soll fünf Minuten lang in den Betrieben und im öffentlichen Leben die Arbeit ruhen.
  19949. 23.2.1987, Um der Forderung der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) nach sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Milchindustrie nördlich des Mains Ausdruck zu verleihen, wird zum ersten Mal in dieser Tarifrunde die Arbeit nieder gelegt; etwa 60 Angestellte der „Kraft“-Zentralverwaltung in Eschborn beteiligen sich von 5.30 bis 8.30 Uhr an diesem Ausstand.
  19950. 8.4.1987, 1200 Arbeitnehmer beteiligen sich nach Angaben der Industriegewerkschaft Metall im Frankfurter Osten an einem Warnstreik, um für die 35-Stunden-Woche zu demonstrieren.
  19951. 22.2.1988, Über 2000 Arbeiter und Angestellte beteiligen sich an Warnstreiks für eine Arbeitszeitverkürzung im öffentlichen Dienst.
  19952. 1.12.1988, Annähernd 10.000 Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität demonstrieren in der Innenstadt gegen die miserablen Studienbedingungen. Seit über einer Woche wird dort ‚gestreikt’. Inzwischen beteiligen sich alle 21 Fachbereiche daran. Auch an mehreren Frankfurter Schulen solidarisieren sich Schüler mit den Studenten durch Unterrichtsboykott. Am Abend versuchen über einhundert protestierende Studenten während einer live aus der Alten Oper übertragenen ZDF-Fernseh-Talkshow eine Erklärung gegen die unzureichenden Studienbedingungen zu verlesen. Weil ihnen dies verweigert wird, reagieren die Studenten vor der Alten Oper mit einem gellenden Pfeifkonzert, das auch in der Fernsehübertragung zu hören ist.
  19953. 21.12.1988, Eine Woche nach dem Ende des dreiwöchigen Streiks an der Johann Wolfgang Goethe-Universität beteiligen sich 500 Studenten am ersten „Aktionstag“, um ihre „Forderungen für eine neue Universität“ deutlich zu machen. Gegründet wird ein studentisches Institut für „kritische Interdisziplinarität“.
  19954. 14.3.1989, In seiner ersten Pressekonferenz nach der Kommunalwahl sichert der designierte Oberbürgermeister Volker Hauff zu, nicht nur Grüne, sondern auch die CDU am neuen Magistrat zu beteiligen. Oberbürgermeister Wolfram Brück schlägt eine Große Koalition zwischen CDU und SPD vor.
  19955. 1.7.1989, Etwa 250 Homosexuelle, Prostituierte und Junkies beteiligen sich in der Innenstadt an der „Demonstration der Uneinsichtigen“ und fordern mehr Verständnis für ihre Probleme.
  19956. 6.12.1992, Am Abend folgen etwa 500 Menschen einem Aufruf der Jüdischen Initiative und beteiligen sich an einer Lichterkette gegen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus.
  19957. 9.3.1995, Viele Lehrer beteiligen sich an einem zweistündigen Warnstreik, um gegen die geplante Mehrarbeit zu protestieren. Zur zentralen Kundgebung auf dem Opernplatz kommen 4.000 Menschen.
  19958. 6.2.1997, Die „Frankfurter Rundschau“ startet ihr bundesweites Projekt „Zeitung in der Schule“. Rund 1.600 Schülerinnen und Schüler in 65 Schulen beteiligen sich an diesem derzeit größten Schulprojekt einer deutschen Tageszeitung.
  19959. 15.3.2001, Offizieller Start des Moses-Projektes, ein Hilfsangebot für schwangere Frauen in Notsituationen. An dem Vorhaben beteiligen sich die Stadt Frankfurt, das Land Hessen und das katholische Bistum Limburg. Träger ist der Sozialdienst Katholischer Frauen im Gallusviertel.
  19960. 24.10.2001, Vier Tage nach der Ermordung ihres Kollegen Vehbi Ersöz beteiligen sich rund 500 Taxifahrer an einem Trauerkorso vom Rebstockgelände in die Innenstadt und legen an der Hauptwache einen Kranz nieder.
  19961. 3.5.2004, Das Land Hessen startet ein Modellprojekt gegen Gewalt an den Schulen. In einer ersten Phase beteiligen sich 16 Schulen aus Frankfurt am Main, Offenbach/Main und dem Kreis Offenbach.
  19962. 18.11.2005, Die katholische und die evangelische Kirche werden sich nicht am Großen Stadtgeläut am Samstag vor dem ersten Advent beteiligen. Sie protestieren damit gegen den verkaufsoffenen Adventssonntag.
  19963. 10.3.2006, Rund 350 Angestellte und Arbeiter des Öffentlichen Dienstes beteiligen sich an einem Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat. Mit einer Demonstration und Kundgebungen machen sie deutlich, dass sie eine Verlängerung der Arbeitszeit ablehnen.
  19964. 3.1.2009, Etwa 1.500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt mit z. T. obszönen Genozid-Anschuldigungen gegen das Selbstverteidigungsrecht Israels. Annähernd 7.000 Personen beteiligen sich an der anschließenden Abschlusskundgebung auf dem Römerberg.
  19965. 2.12.1928, Protestkundgebungen gegen die Weiterführung der erfolgreichen Komödie „Ehen werden im Himmel geschlossen“ (1928) des Dramatikers Walter Hasenclever in der Paulskirche und auf dem Paulsplatz, an denen 5.000 Personen beteiligt sind. Dem Autor wird Gotteslästerung vorgeworfen.
  19966. 3.7.1926–5.7.1926, Erstes Sängerbundfest in der Festhalle, veranstaltet vom im letzten Jahr gegründeten „Großbund der Frankfurter Sängervereinigung“. Beteiligt sind rund 120 Gesangvereine und mehr als 4.000 Sänger und Sängerinnen.
  19967. 19.5.1920–15.6.1920, Gedächtnisausstellung für den expressionistischen Maler August Macke (1887-1914), beteiligt an den Münchner Ausstellungen des „Blauen Reiters“, im Frankfurter Kunstverein.
  19968. 1.4.1919, Öffentliche Versammlung der KPD im Kaufmännischen Verein mit einer Sondergenehmigung des Polizeipräsidiums aufgrund der Sperrstunde. Rednerin ist die Kommunistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Kritisiert wird, dass die Partei den Aufruf vom 01.04. zur Bewahrung der Ruhe und Ordnung mit unterzeichnet habe. Es stellt sich heraus, dass nicht die Parteileitung an der Unterzeichnung beteiligt gewesen ist, sondern lediglich ein Mitglied den Aufruf unterschrieben habe (Ludwig Wittmann), was die Parteileitung missbillige.
  19969. 29.12.1912, Tod des Kaufmanns und Industriellen Kommerzienrat Wunibald Braun (1839-1912), seit 1878 in Frankfurt am Main, maßgeblich am Aufbau der Firma Hartmann und Braun zu einem der führenden elektrotechnischen Unternehmen beteiligt – 1901 im Zuge der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft Vorsitzender des Aufsichtsrats.
  19970. 11.3.1901, 70. Geburtstag des Malers Prof. Leopold Bode (1831-1906), Städelschüler (1851-1857), Lehrer am Städelschen Kunstinstitut, Vertreter der Romantik, Historienmaler (religiöse Themen und Porträts). An der Ausmalung der Frankfurter Oper (1880) und an der Friedhofskapelle des Südfriedhofs im Stadtteil Sachsenhausen (1896) beteiligt.
  19971. 6.11.1949, Der Hessische Kriegs- und Zivilbeschädigtenverband veranstaltet eine große Friedenskundgebung im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten, an der sämtliche Parteien, Frauenorganisationen und Jugendverbände beteiligt sind.
  19972. 25.4.1950, Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Verkehrs-Aktiengesellschaft Rhein-Main, an der die Stadt Frankfurt am Main, der Kommunalverband Wiesbaden und das Land Hessen beteiligt sind, und dem Office of the High Commissioner of the United States for Germany, der den in der Verkehrs-Aktiengesellschaft Rhein-Main zusammengeschlossenen Verbänden das Recht der Mitverwaltung des Flughafens Rhein-Main zubilligt.
  19973. 27.5.1952, Gründung des „Instituts für Fremdenverkehrswissenschaft“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, eine Stiftung, an der neben dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt die „Deutsche Zentrale für Fremdenverkehr“ (ZFV) und der „Bund Deutscher Verkehrsverbände“ (BDV) beteiligt sind. Präsident des Vorstandes der Stiftung ist Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  19974. 11.4.1957–12.4.1957, Streik der rund 700 Studenten der Staatsbauschule und der Staatlichen Ingenieurschule, um an der allgemeinen Studienförderung beteiligt zu werden.
  19975. 26.6.1962, Trauerfeier in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität für den am 20.06. d. J. verstorbenen Verwaltungsratsvorsitzenden des Hessischen Rundfunkrates, Dr. Kurt Magnus (1887-1962), wesentlich beteiligt am Aufbau der westdeutschen Rundfunkanstalten.
  19976. 23.10.1962, An der bisher größten Verkehrszählung in Frankfurt am Main sind über 2000 Helfer beteiligt. Dank einem Großaufgebot von Polizei, die sogar einen Hubschrauber einsetzt, kann der Verkehrsfluss in der Innenstadt aufrechterhalten werden.
  19977. 23.2.1968, Mit dem Hessischen Rundfunk beteiligt sich zum ersten Male eine bundesdeutsche Rundfunkanstalt an der internationalen Schlagerauswahlsendung „European Top Ten“.
  19978. 21.2.1972, Zu schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und Studenten kommt es in der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Universitätspräsident Erhard Kantzenbach hatte Polizeischutz angefordert, um die Durchführung von Ersatzklausuren im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften sicherzustellen. In dem seit Mitte Januar d. J. andauernden Klausurenstreik, an dem sich die Mehrheit der betroffenen Studenten beteiligt, wird gegen das derzeit geltende Prüfungsordnungsverfahren protestiert.
  19979. 25.2.1974, Der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität und andere studentische Organisationen werden aufgrund der blutigen Straßenschlacht vom 23.02. vorerst keine Genehmigungen für Demonstrationen erhalten. Dies teilt Hessens Ministerpräsident Albert Osswald (1919-1996) nach einer Kabinettssitzung mit. Gleichzeitig untersagt der Präsident der Frankfurter Universität, Professor Erhard Kantzenbach, dem AStA vorläufig, über die finanziellen Mittel der Studentenschaft zu verfügen, bis geklärt worden ist, ob der AStA an der Vorbereitung der gewaltsamen Auseinandersetzung maßgeblich beteiligt gewesen sei. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen gegen den AStA-Vorsitzenden Michael Krawinkel, dem „schwerer Landesfriedensbruch“ vorgeworfen wird.
  19980. 22.12.1978, Die Vierte Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt erklärt die von Oberbürgermeister Dr. Wallmann verfügte sofortige Vollziehung der Ausweisung eines iranischen Studenten mit Einschränkungen für rechtmäßig. Dem Studenten wird vorgeworfen, sich an den Krawallen bei der Anti-Schah-Demonstration am 25.11. d. J. aktiv beteiligt zu haben.
  19981. 30.10.1979, Tod des Architekten Walter Schlempp (1905-1979), seit 1948 in Frankfurt am Main, beteiligt am Wiederaufbau der Paulskirche sowie Spezialist für den modernen Krankenhausbau.
  19982. 20.1.1982, 200. Geburtstag des Erzherzog Johann von Österreich (1782-1859), Vorkämpfer der deutschen Einheit, zieht am 12.07.1848 unter dem Jubel der Bevölkerung in Frankfurt am Main ein und wird in der Paulskirche feierlich in das Amt des Reichsverwesers eingeführt. Maßgeblich beteiligt an der Ausarbeitung der Paulskirchen-Verfassung.
  19983. 25.5.1982, Ein Frankfurter Schöffengericht spricht einen 38jährigen Startbahngegner vom Vorwurf der Nötigung frei. Der Angeklagte hat sich nach Ansicht der Staatsanwaltschaft am 15.11.1981 an einer rechtswidrigen Blockade des Rhein-Main-Flughafens beteiligt.
  19984. 17.2.1986–21.2.1986, An der „envitec ’86“, der 5. Internationalen Messe für Technik und Umweltschutz in Düsseldorf, beteiligt sich auch die Stadt Frankfurt am Main.
  19985. 27.12.1986, 75. Geburtstag des Musik- und Theaterwissenschaftlers und Historikers, Professor Albert Richard Mohr (1911-1992), nach dem Zweiten Weltkrieg führend am Wiederaufbau des Frankfurter Musiklebens beteiligt.
  19986. 13.8.1988–14.8.1988, Auf dem Pershing-Depot der US-Armee in Hausen treffen zehn sowjetische Inspektoren, die an der Umsetzung des Vertrages über den Abbau atomarer Mittelstreckenraketen beteiligt sind, ein, um diese Reparaturbasis zu kontrollieren. Zweimal inspizieren die Sowjets das Militärdepot in Hausen.
  19987. 15.9.1988–2.10.1988, Die Stadt Frankfurt am Main beteiligt sich mit einer offiziellen Präsentation am „Deutschen Haus“, das in Zusammenarbeit des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK) mit der Hamburger Messe eingerichtet worden ist, während der XXIV. Olympischen Spiele in der koreanischen Hauptstadt Seoul.
  19988. 1.12.1989, Am Welt-Aids-Tag der Weltgesundheitsorganisation beteiligt sich das städtische Gesundheitsamt mit Informationsständen in der Innenstadt und vor der Mensa der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  19989. 15.12.1993, Sportdezernentin Sylvia Schenk kündigt an, dass die Sportvereine 1994/95 an der Pflege von 37 Anlagen beteiligt werden sollen.
  19990. 2.9.1994, Am Rückgang des Trinkwasserverbrauchs sind die Farbwerke Hoechst AG mit beteiligt. In den letzten vier Jahren wurde der Wasserbezug von den Stadtwerken auf 1,4 Millionen Kubikmeter halbiert. Am Gesamtverbrauch der Farbwerke von etwa 200 Millionen Kubikmetern hat geklärtes Mainwasser einen Anteil von ca. 96 Prozent.
  19991. 25.11.1994, Im Römer unterzeichnen der Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Namen des Magistrats sowie die sieben Konsortialpartner den Vertrag, mit dem das städtische Westhafen-Grundstück zwischen Friedensbrücke, Main-Neckar-Eisenbahnbrücke und Gutleutviertel für 45 Millionen DM an die private Westhafen GmbH übertragen wird. Gleichzeitig wird ein Kontrakt zur Gründung der Westhafen-Projektentwicklungs-GmbH unterzeichnet, an der die Stadt Frankfurt am Main und das Konsortium je zur Hälfte beteiligt sind. Sie hat die Aufgabe, das 168.000 Quadratmeter große Gesamtgelände städtebaulich zu entwickeln.
  19992. 5.10.1998, Frankfurt am Main beteiligt sich an einem Lernbauernhof in Ober-Eschbach.
  19993. 19.2.2001, 100. Geburtstag des Kaufmanns und Geschäftsführers der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Adolf Max Olkowicz (1901-1968), maßgeblich beteiligt am Wiederaufbau der hiesigen Jüdischen Gemeinde.
  19994. 14.4.2001, Zum ersten Mal in diesem Jahrtausend erklingt heute um 16.30 Uhr das Große Stadtgeläut. Beteiligt sind 50 Glocken der zehn Innenstadtkirchen.
  19995. 11.7.2002–12.7.2002, Der Streik der Busfahrer, den die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ausgerufen hat, bringt den öffentlichen Nahverkehr teilweise zum Erliegen. Hunderte von Fahrten müssen storniert werden – mehrere tausend Fahrgäste lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Zum Ausstand sind die Fahrer der In-der-City-Bus GmbH aufgerufen, an der die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mehrheitlich beteiligt ist, deren Personal aber schlechter als die VGF-Kollegen entlohnt wird.
  19996. 13.6.2004, Die Stadt Frankfurt am Main und die „Jugendbegegnungsstätte Anne Frank“ richten anlässlich des 75. Geburtstages der von den Nationalsozialisten ermordeten Frankfurterin Anne Frank (1929-1945) in der Paulskirche eine Matinée aus. Beteiligt sind Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Schule.
  19997. 13.10.2005, Demonstration des Gesamtelternbeirats der städtischen Kindertagesstätten gegen die schlechte Betreuungsqualität. Beteiligt sind 2.000 Eltern, Kinder und Erzieher.
  19998. 28.9.1883, An der Enthüllungsfeier des Nationaldenkmals auf dem Niederwald beteiligte sich der Gau Frankfurt am Main unter Führung des I. Gauvertreters Julius Gießen durch je eine Fahnenabordnung von drei Mann der Gauvereine.
  19999. 11.12.1982, Vor, während und nach dem Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf im Waldstadion randalieren Fußballfans. Die Polizei nimmt mehrere Beteiligte fest.
  20000. 8.1.1933, Auf Antrag der Landwirtschaftskammer in Wiesbaden leitet der Regierungspräsident in Wiesbaden im Einvernehmen mit der Regierung des Freistaates Hessen und dem preußischen Minister für Landwirtschaft das Verfahren auf Bildung des Zwangszusammenschlusses der an der Milchversorgung der Städte Frankfurt am Main und Offenbach/M. beteiligten landwirtschaftlichen Betriebe und Molkereien zum Zwecke der Regelung des Absatzes von Trinkmilch ein.
  20001. 27.9.1938, Treuekundgebung der NSDAP im Gau Hessen-Nassau gegen den Versailler Friedensvertrag und für die expansionistischen Pläne Hitlers in der Tschechoslowakei mit Tausenden Beteiligten auf dem Römerberg und einer Ansprache von Gauleiter Jakob Sprenger.
  20002. 5.8.1940, Erste Sitzung des Gauvollkornbrotausschusses im Haus der NS-Frauenschaft, Hermann-Göring-Ufer [heute: Untermainkai 25], unter dem Vorsitz des Gaubeauftragten Prof. Wilhelm Heupke. Dem Ausschuss gehören Vertreter der NSDAP und des Staates sowie aller an der Herstellung und Verteilung des Vollkornbrotes Beteiligten an. Die Vollkornbrotaktion ist 1939 ins Leben gerufen worden.
  20003. 29.4.1946, Die an der ersten Nachkriegswahl zur Stadtverordnetenversammlung beteiligten Parteien werden zur „Einreichung von Wahlvorschlägen“ aufgerufen. Die SPD präsentiert eine Liste mit 59 Kandidaten, die KPD 49, die CDU 36 und die LPD, die Vorläuferin der FDP, 21 Bewerber.
  20004. 31.10.1961, Die Frankfurter Main-Gas-Werke AG, die Stadtwerke Wiesbaden AG, die Stadt Offenbach und die Städtischen Werke AG in Kassel gründen in Anwesenheit der vier Oberbürgermeister der beteiligten Städte die „Gas-Union GmbH“ mit Sitz in Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat.
  20005. 7.8.1970, Der Zweite Strafsenat des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe hebt den Freispruch der drei am NS-Euthanasieprogramm beteiligten Assistenzärzte vor dem Schwurgericht Frankfurt aus dem Jahre 1967 auf und verweist die Sache zur Neuverhandlung an das Schwurgericht Frankfurt zurück.
  20006. 28.6.1992, Infolge einer Schlägerei dreier Männer in der Innenstadt stirbt einer der Beteiligten zwei Tage später.
  20007. 7.5.1995, Bei einer Messerstecherei zwischen zwei Männern aus Pakistan wird im Hochhaus Mailänder Straße 10-12 in Sachsenhausen einer der Beteiligten getötet.
  20008. 22.3.1996, Im Bürgerhaus Goldstein feiern alle Beteiligten die Einstufung des kulturhistorisch wertvollen Goldsteinparks als „denkmalgeschützt“.
  20009. 17.1.2003, Oberbürgermeisterin Petra Roth ergreift die Initiative für die Buchmesse: Alle Beteiligten sollen ihrem Wunsch nach über Möglichkeiten sprechen, die Messe in der Stadt zu halten.
  20010. 4.1.1981, Bei einem Serienunfall, in den 26 Pkws am Opelkreisel verwickelt sind, kommt es zu einem Großeinsatz der Polizei. Ein Beteiligter wird schwer verletzt, sechs weitere Personen erleiden leichte Verletzungen.
  20011. 11.8.2004, Im Strafprozess um den Überfall auf einen Geldtransporter, bei dem die Täter die höchste Beute eines Verbrechens dieser Art machten, wird ein Beteiligter vom Landgericht Frankfurt zu knapp acht Jahren Haft verurteilt. Von dem im Januar 2002 im Stadtteil Nied erbeuteten acht Millionen € sind fünf Millionen unauffindbar geblieben.
  20012. 11.4.1937, Großes Hallenschwimmfest des 1. Frankfurter Schwimmklubs im Stadtbad Mitte unter Beteiligung des Meisterklubs „Hellas“ Magdeburg.
  20013. 25.6.1934, Sitzung der Gemeinderäte: Städtische Beteiligung an der Kur-AG Bad Homburg und Errichtung einer SA-Sportschule.
  20014. 16.2.1934, Hermann-Stehr-Feier des „Kampfbundes für deutsche Kultur“ unter Beteiligung der „Arbeitsgemeinschaft für deutsch Sprache, Kunst und Schrifttum“ und des „Reichsverbandes deutscher Schriftsteller“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  20015. 9.2.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Beteiligung der Stadtgemeinde Frankfurt am Main an der Nassauischen Siedlungsgesellschaft mbH durch Erhöhung der Stammeinlage, Jahresbilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft für das Geschäftsjahr 1924, Ablehnung der Übernahme der Städtischen Bühnen in städtische Regie, gleichzeitig wird der im städtischen Etat vorgesehene Zuschuss für das Theater deutlich erhöht.
  20016. 23.6.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Kreditfreigabe für Erneuerung, Instandsetzung elektrischer und maschineller Anlagen, Freigabe von Haushaltsmitteln zur Legung der Wasserleitungen in verschiedenen Straßen, Beteiligung der Stadtgemeinde Frankfurt am Main an der Wohnungsfürsorge-Gesellschaft „Nassauische Heimstätte“ GmbH.
  20017. 5.6.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses. Tagesordnung: Vereidigung neugewählter Magistratsmitglieder. Für die Beteiligung der Stadt Frankfurt an der neu zu gründenden Frankfurter Luftverkehrs-Gesellschaft bewilligen die Stadtverordneten 50.000.- Goldmark.
  20018. 7.12.1923, Gründung der „Südwestdeutschen Rundfunkdienst AG“ (SÜWRAG) in Frankfurt am Main unter führender Beteiligung des Chemikers und Fabrikanten Dr. Carl Adolf Schleussner (1895-1959). Aufsichtsratsvorsitzender der SÜWRAG bis 1932 ist der Fabrikant, Chemiker und Kommunalpolitiker Dr. Carl Moritz Schleussner (1868-1943), Vater von Carl Adolf Schleussner, der von 1924 bis 1932 als Delegierter des Aufsichtsrat im Vorstand der SÜWRAG amtiert.
  20019. 6.1.1919, Versammlung der Frankfurter Marineabteilung unter Beteiligung des Polizeipräsidenten Dr. Hugo Sinzheimer (1875-1945).
  20020. 26.7.1906, Tod des Malers Prof. Leopold Bode (1831-1906), Ausbildung am Städelschen Kunstinstitut, danach Lehrer ebenda, enge Kontakte zur Kronberger Malerkolonie, Vertreter der Romantik, Historienmaler, auch Darstellung religiöser Themen und Porträts, 1880 Beteiligung an der Ausmalung des Frankfurter Opernhauses.
  20021. 11.6.1939, SA-Standort-Sporttag auf dem Sportplatz Roseggerstraße unter Beteiligung der SA-Standarten 63, 81, 99 und der Reiterstandarte 49.
  20022. 24.5.1941, Einweihung der Räume des hiesigen Königlich-Bulgarischen Generalkonsulats auf Einladung des Generalkonsuls Dr. Alfred Teves (1868-1953) unter Beteiligung der bulgarischen Kolonie in der Mainstadt. Anwesend sind auch Oberbürgermeister Friedrich Krebs, Vorsitzender der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft, Zweigstelle Frankfurt am Main, und der Historiker Prof. Walter Platzhoff (1881-1969), Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität (1934-1944) und stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft, Zweigstelle Frankfurt am Main.
  20023. 12.4.1947, Offizielle Wiedereröffnung der Akademie der Arbeit in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität unter Beteiligung der amerikanischen Militärregierung, des hessischen Kabinetts, der Stadtverwaltung und zahlreicher Gewerkschaftler, Betriebsräte und Vertreter der Industrie- und Handelskammer sowie aller politischen Parteien. Die Leitung der Akademie übernimmt Franz Joseph Furtwängler.
  20024. 13.11.1948, Turnausschusssitzung unter Beteiligung der Fachwarte des Deutschen Arbeitsausschusses Turnen (DAT) und der Oberturnwarte der Länder.
  20025. 3.3.1962, Die „Erstürmung“ des Rathauses durch die närrischen Garden fällt in diesem Jahr aus. In Anbetracht der großen Menschenverluste, die die Flutkatastrophe an der Nordsee verursacht hat, sieht der Magistrat von einer offiziellen Beteiligung an karnevalistischen Veranstaltungen ab. Auch der Große Rat der Frankfurter Karnevalsvereins hat den Fastnachtzug 1962 abgesagt.
  20026. 1.5.1965, Mai-Kundgebung des DGB auf dem Römerberg unter starker Beteiligung spanischer Gastarbeiter. Die SPD feiert mit Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) in der Festhalle.
  20027. 22.12.1975, Unterzeichnung des „Galerienvertrages“ zwischen der Administration des Städelschen Kunstinstituts und der Stadt Frankfurt am Main. Der Vertrag regelt für die durch das Städel geleistete Betreuung der Städtischen Galerie eine stärkere finanzielle Beteiligung der Stadt, diese erhält allerdings auch mehr verbrieften Einfluss im Haus am Schaumainkai.
  20028. 15.10.1988, Rund 2.500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Beteiligung der rechtsextremen NPD am hessischen Kommunalwahlkampf.
  20029. 27.1.1993–30.1.1993, „Heimtextil Asia“ in Tokio mit Beteiligung der Messe Frankfurt.
  20030. 10.6.1993–12.6.1993, Internationale Frankfurter Messe Asia in Tokio mit Beteiligung der Messe Frankfurt.
  20031. 4.11.1993–6.11.1993, Interstoff Asia in Hongkong mit Beteiligung der Messe Frankfurt.
  20032. 24.11.1993, Das Oberlandesgericht Frankfurt verurteilt den RAF-Terroristen Rolf Clemens Wagner wegen seiner Beteiligung an dem Sprengstoffattentat im Juni 1979 gegen den damaligen Nato-Oberbefehlshaber für Europa, den amerikanischen General Alexander Haig, zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.
  20033. 5.11.1996, Das Frankfurter Oberlandesgericht verurteilt die 40jährige RAF-Terroristin Birgit Hogefeld wegen Beteiligung an drei Mordanschlägen und weiteren Straftaten der RAF zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.
  20034. 1.7.2005, Das Amtsgericht Frankfurt verurteilt einen Internet-Aktivisten wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Nötigung zu 90 Tagessätzen à 10 €. Der Mann hat 2001 dazu aufgerufen, die Webseite der Lufthansa AG lahm zu legen, um gegen die Beteiligung der Fluggesellschaft an Abschiebungen zu protestieren.
  20035. 11.1.2011, Offizielle Einweihung des interkulturellen Gesundheitstreffs im Nachbarschaftsbüro Nordweststadt. Träger sind die Servicestelle Bürger-Beteiligung und das städtische Amt für Gesundheit.
  20036. 16.10.1980, Als „erstem Deutschen und erstem Europäer“, der sich um Israel verdient gemacht habe, wird Dr. h. c. Walter Hesselbach (1915-1993), Vorstandsvorsitzender der Beteiligungsgesellschaft für Gemeinwirtschaft AG, im Hotel Intercontinental mit dem „Golda Meir-Preis“ ausgezeichnet.
  20037. 21.9.1977, Während ein 64jähriger Kaufmann zur Feier des Versöhnungstages Jom Kippur in der Westendsynogoge betet, erbeuten Einbrecher aus seiner Wohnung im Westend Beute in Millionenhöhe.
  20038. 7.2.2000, Oberbürgermeisterin Petra Roth beteuert öffentlich, sie habe vom früheren CDU-Landes- und Stadt-Schatzmeister Casimir Prinz Wittgenstein „zu keiner Zeit Zahlungen erhalten“.
  20039. 15.12.1932, Vor 25 Jahren ist das neu erbaute Krankenhaus des Bethanien-Vereins am Prüfling eröffnet worden.
  20040. 8.2.1928, Tod des Chirurgen Geheimer Sanitätsrat Dr. med. Oscar (auch: Oskar) Pinner (1856-1928), seit 1883 in Frankfurt am Main, Chirurg am „Rothschild’schen Hospital“ (Hospital der Georgine Sara von Rothschild’schen Stiftung, Röderbergweg) und am Bethanien-Krankenhaus, Vater der Malerin und Buchillustratorin Erna Pinner (1893-1987).
  20041. 29.8.1948, Grundsteinlegung zu einer Notkirche mit 500 Sitzplätzen in der Bethanien-Gemeinde, Bonames.
  20042. 1.8.1950, Eröffnung des neuen Krankenhauses Mühlberg der Diakonissen-Anstalt Bethanien in Sachsenhausen.
  20043. 26.4.1954, Einweihung des sechsgeschossigen Krankenhaus-Erweiterungsbaus der Diakonissenanstalt Bethanien.
  20044. 7.7.1974, Festgottesdienst anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Diakonissenanstalt Bethanien in der evangelisch-methodistischen Zionskirche am Merianplatz sowie festlicher Empfang im Zoo-Gesellschaftshaus.
  20045. 10.9.1988, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bethanien-Krankenhauses in Sachsenhausen.
  20046. 23.8.1989, Grundsteinlegung für die Erweiterung des Krankenhauses Bethanien im Stadtteil Bornheim.
  20047. 8.7.1999, Festgottesdienst und Festakt im Schwesternwohnheim Dielmannstraße 26 anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Frankfurter Diakoniewerks Bethanien.
  20048. 26.11.2003, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Cardioangiologischen Centrums Bethanien im Bethanienkrankenhaus.
  20049. 13.9.2006, Eröffnung des Herzzentrums im Bethanien-Kankenhaus.
  20050. 18.10.2008, Tag der offenen Tür anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Bethanien-Krankenhauses im Stadtteil Bornheim.
  20051. 5.10.1907, Grundsteinlegung zu den Neubauten des Kranken- und Diakonissenhauses des Bethanienheims im Prüfling.
  20052. 16.1.2003, Eröffnung eines „Kardiologischen Kompetenzzentrums“ des Cardiologischen Centrums am Bethanienkrankenhaus.
  20053. 22.6.1924–23.6.1924, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bethanienvereins, Frankfurt am Main, und seiner Diakonissen- und Krankenheilanstalt: Festgottesdienst im Volksbildungsheim (22.06.)sowie Festversammlungen am 22. und 23.06. d. J. ebenfalls im Volksbildungsheim.
  20054. 5.11.1908, Eröffnungsfeier der neu erbauten Diakonissen- und Krankenheilanstalt des Bethanienvereins im Stadtteil Bornheim.
  20055. 1.5.1937, Der Schriftsteller Friedrich Bethge (1891-1963), von 1933 bis 1945 stellvertretender Generalintendant und Chefdramaturg der Frankfurter Städtischen Bühnen, wird für sein Drama „Hungermarsch der Veteranen“ mit dem „Nationalen Buchpreis 1937“ ausgezeichnet.
  20056. 20.2.1937, Premiere des Schauspiels „Die Blutprobe“ von Friedrich Bethge im Schauspielhaus.
  20057. 3.12.1935, Lesung des Schriftstellers Friedrich Bethge (1891-1963) aus seinen eigenen Werken im Freien Deutschen Hochstift.
  20058. 25.2.1934, Premiere des Dramas „Reims“ von Friedrich Bethge (1891-1963), von 1933 bis 1945 stellvertretender Generalintendant und Chefdramaturg der Frankfurter Städtischen Bühnen, im Schauspielhaus.
  20059. 13.3.1939, Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Bürgersaal des Rathauses: Haushaltsreden von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, Stadtkämmerer Dr. Friedrich Lehmann und Ratsherr Friedrich Bethge.
  20060. 19.3.1939, Uraufführung der Tragödie „Rebellion um Preußen“ des Frankfurter NS-Dichters Friedrich Bethge (1891-1963), von 1933 bis 1945 stellvertretender Generalintendant und Chefdramaturg der Frankfurter Städtischen Bühnen, Mitglied der SS, im Schauspielhaus.
  20061. 24.5.1941, 50. Geburtstag des Theaterleiters und Schriftstellers Friedrich Bethge (1891-1963), von 1933 bis 1945 stellvertretender Generalintendant und Chefdramaturg der Frankfurter Städtischen Bühnen. Führender Dramatiker des NS-Regimes. Aus diesem Anlass wird im ihm im Kurfürstenzimmer des Römers von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht. Des Weiteren wird im Schauspielhaus sein Stück, die Tragödie „Pfarr Peder“ (1924) zum ersten Mal aufgeführt.
  20062. 27.9.1940, Uraufführung von Friedrich Bethges Tragödie „Anke von Skoepen“ im Schauspielhaus. Spielleitung: Generalintendant (1933-1944) Hans Meissner (1896-1958).
  20063. 23.5.1943, Premiere der Uraufführung von Friedrich Bethges Mysterium „Kopernikus“ im Schauspielhaus in Anwesenheit des Schriftstellers. Bühnengestaltung: Hans Meissner (1896-1958), seit 1933 Generalintendant der Städtischen Bühnen (bis zur Schließung aller deutschen Theater Anfang September 1944).
  20064. 1.12.1929, Die evangelisch-unierte Gemeinde zu Ginnheim heißt ab heute Bethlehem-Gemeinde.
  20065. 27.11.1955, Einweihung des neuen Jugendheims der evangelischen Bethlehem-Gemeinde in Ginnheim.
  20066. 14.11.1954, Grundsteinlegung für ein Gemeindehaus und Jugendheim der Bethlehemgemeinde in Ginnheim.
  20067. 17.1.1959, Weihe der Orgel im Gemeindehaus der Bethlehemgemeinde.
  20068. 28.11.1965, Gottesdienst zur Einleitung einer Festwoche anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Gemeindehauses der Bethlehemgemeinde in Ginnheim.
  20069. 6.1.1974, Eröffnung des Kindergartens der Bethlehemgemeinde in Ginnheim.
  20070. 31.3.1996, Der frühere Intendant des Hessischen Rundfunks und studierte Theologe, Werner Hess (1914-2003), leitet den Gottesdienst zur Feier der goldenen Konfirmation in der Bethlehemgemeinde. Vor 50 Jahren hat er als junger Vikar 22 Frauen und Männer in der Ginnheimer Gemeinde konfirmiert.
  20071. 24.4.2005, Festgottesdienst anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Ginnheimer Kirchenchors der evangelischen Bethlehemgemeinde.
  20072. 28.2.1971, Einweihung der neuen Bethlehemkirche in Ginnheim mit anschließenden Festwochen.
  20073. 21.11.1971, Konzert des von russischen Emigranten in Frankreich gegründeten Tschaikowski-Chors in der Ginnheimer Bethlehemkirche.
  20074. 17.6.2009, Feierliche Enthüllung der Bodenplatte, die von Ginnheims Geschichte erzählt, auf dem Ginnheimer Kirchplatz, an der Alten Bethlehemkirche – gestaltet von der Künstlerin Annette Dietrich, auf zwei mal zwei Metern aus Bronze und Sandstein.
  20075. 15.3.1933, Vortrag von Graf Stephan Bethlen, ungarischer Ministerpräsident a. D., in der Johann Wolfgang Goethe-Universität über „Ungarn im neuen Europa“. Veranstalter ist die Frankfurter Ortsgruppe des Deutschen Kulturbundes.
  20076. 28.8.1932, Zum Abschluss der Frankfurter Goethe-Gedächtniswoche: Gründung der „Gesellschaft Alt-Frankfurter in der Welt“ im Römer. Zum Vorstand gehören u.a. Moritz Freiherr von Bethmann und Geheimrat Dr. Arthur von Weinberg (1860–1943 Ghetto Theresienstadt).
  20077. 11.5.1932, 75jähriges Jubiläum der „Höheren Bürgerschule“, Seilerstraße. 1875 erfolgte die Abwanderung von 500 Schülern in die neu gegründete Klingerschule. Die im alten Gebäude verbliebenen Klassen erhielten den Namen „Bethmann-Mittelschule“.
  20078. 16.3.1921, Tod der Mäzenin Freifrau Helene von Bethmann, geborene Freiin von Wendland (1856-1921) („Freiherr Albrecht von Bethmann-Gedächtnis-Stiftung für gemeinnützige Zwecke“).
  20079. 22.12.1919, Gründung der „Freiherr Albrecht von Bethmann Gedächtnis-Stiftung“ von Freiherr Moritz von Bethmann zusammen mit seiner Mutter, Freifrau Helen von Bethmann, geb. Freiin von Wendland, und im Namen seiner Frau Maximiliane, geb. Gräfin Schimmelpenninck, zur Erinnerung an seinen am 22. Oktober 1918 gefallenen Bruder Freiherr Albrecht von Bethmann, durch Überweisung eines Betrages von 250.000.- Reichsmark an die Universität Frankfurt. Zweck der Zuwendung ist die Förderung der Lehr- und Forschungsarbeiten der Universität Frankfurt und der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.
  20080. 18.10.2000, / Bettina von Bethmann, Vorsitzende im Verein Lazarus Wohnsitzlosenhilfe, wird für ihr soziales Engagement im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Lesung mit Sir Peter Ustinov, Mario Adorf und Günter Lamprecht in der Alten Oper.
  20081. 19.8.1963, Die restlichen Ruinen der ehemaligen Villa „Ariadne“ und der kleinen Säulenpavillons im Bethmann-Park, wo bis zur Zerstörung 1944 die Museumsschätze, u.a. die „Ariadne“-Plastik des Bildhauers Johann Heinrich von Dannecker (1758-1841), untergebracht waren, werden niedergelegt.
  20082. 17.12.1969, Erstmals wird der Moritz-von-Bethmann-Preis für überragende Arbeiten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in einer feierlichen Fakultätssitzung vergeben.
  20083. 8.6.1982, Wiedereröffnung des renovierten Café Odeon am Bethmann’schen Weiher.
  20084. 21.11.1991, 175. Geburtstag des mainfränkischen Dichters, Schriftstellers und Verlegers Friedrich Stoltze (1816-1991). Aus diesem Anlass wird im Kaisersaal des Römer der diesjährige Stoltze-Preis an den ersten Vorsitzenden der „Freunde Frankfurts“, Johann Philipp Freiherr von Bethmann, verliehen.
  20085. 13.12.1993, Der Historikerin Andrea Fischer wird im Römer der Bethmann-Studienpreis überreicht.
  20086. 12.12.1994, Der Kunsthistorikerin Claudia C. Müller wird für ihre Studien über den Frankfurter Maler Jakob Nussbaum der Bethmann-Studienpreis 1994 verliehen.
  20087. 4.12.1998, Der Historikerin Bettina Tüffers wird für ihre Arbeit über den Frankfurter Magistrat während der NS-Zeit im Haus der Freunde Frankfurts der von der Frankfurter Historischen Kommission verliehene Philipp-von-Bethmann-Studienpreis überreicht.
  20088. 11.5.1999, Der mit 10.000.- DM dotierte Heinz Herbert-Karry-Preis wird im Kaisersaal des Römer an Johann Philipp Freiherr von Bethmann verliehen.
  20089. 11.12.2001, Birgit Wörner wird für ihre Dissertation über das Frankfurter Großbürgertum mit dem von Johann Philipp von Bethmann gestifteten Förderpreis für junge Historiker ausgezeichnet.
  20090. 6.1.2004, Dem Musikhistoriker Hansjakob Ziemer wird der Bethmann-Studienpreis 2003 verliehen.
  20091. 29.9.2016, Verleihung der Goetheplakette im Kaisersaal des Römers an die Dolmetscherin Bettina Freifrau von Bethmann für ihr langjähriges soziales Engagement (u.a. Leiterin der Lazarus-Wohnsitzlosenhilfe).
  20092. 26.6.1996, Feier anlässlich des 120jährigen Jubiläums des Hotels „Frankfurter Hof“. Dabei wird auch der neu renovierte Bethmannflügel vorgestellt.
  20093. 16.11.1987, Die Stadt Frankfurt am Main und die Botschaft der Volksrepublik China unterzeichnen einen Planungsvertrag über den Bau eines chinesischen Gartens im Bethmannpark.
  20094. 7.10.1989, Eröffnung des „Garten des Himmlischen Friedens“ im Bethmannpark.
  20095. 19.7.1932, 100. Geburtstag des Zeichners, Lehrers und Schriftstellers Friedrich Hoff (1832-1913), langjähriger Zeichenlehrer an der Musterschule (1856-1861) und der Höheren Bürgerschule, der späteren Bethmannschule (1857-1900).
  20096. 19.7.1912, 80. Geburtstag des Zeichners, Lehrers und Schriftstellers Friedrich Hoff (1832-1913), Lehrer an der Musterschule und der Höheren Bürgerschule (Bethmannschule), enge Kontakte zur „Kronberger Malerkolonie“.
  20097. 23.3.1907, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Bethmannschule.
  20098. 31.12.1934, In der Nacht zum 31.12. werden bei einem Einbruch in ein Antiquitätengeschäft in der Bethmannstraße zahlreiche wertvolle Gegenstände gestohlen.
  20099. 3.10.1933, Die Devisenbewirtschaftungsstelle zieht von der Stiftstraße nach der Bethmannstraße (alte Ortskrankenkasse) um.
  20100. 17.10.1932, 30jähriges Jubiläum des Richtfestes des neuen Rathauses an der Bethmannstraße.
  20101. 26.9.1920, Das Postamt 2, Bethmannstraße 19, wird mit Ablauf des heutigen Tages aufgehoben.
  20102. 7.6.1901, Eröffnung einer Telegraphenbetriebsstelle im Postamt 2, Bethmannstraße.
  20103. 22.4.1901, Festkommers des „Verbandes deutscher Handlungsgehülfen“ zur Eröffnung des neuen Vereinslokals, Bethmannstraße.
  20104. 5.12.1937, Die am 24.10.1857 gegründete „Frankfurter Künstlergesellschaft“ eröffnet vor 80 Jahren ihr Lokal „Stadt Lyon“, Paulsgasse 1 [jetzt: Bethmannstraße].
  20105. 7.10.1938, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Firma Gebrüder Frankenbach, Maß-Schneiderei, Bethmannstraße.
  20106. 1.2.1952, Die Büroräume der Stadtverordnetenversammlung werden von der Lindenstraße 27 nach dem Rathaus-Südbau, Bethmannstraße 3 verlegt.
  20107. 14.4.1953, Richtfest für den auf historischem Altstadtboden entstehenden Neubau des Bundesrechnungshofes am Kornmarkt/Ecke Bethmannstraße.
  20108. 5.3.1955, Eröffnung des Erweiterungsbaus des Hotels „Frankfurter Hof“, Bethmannstraße.
  20109. 1.4.1964, 50jähriges Jubiläum der Firma Carl August Grosse Nachfolger, Martin Schepp, Spezialgeschäft für Bürobedarf, Bethmannstraße.
  20110. 26.8.1974, Gegen 1.30 Uhr explodiert eine Bombe im „Staatlichen Israelischen Verkehrsbüro“ in der Bethmannstraße. Als Motiv für den Anschlag, bei dem niemand verletzt wird, nimmt die Polizei die Mobilmachung der israelischen Streitkräfte an. Potentielle Israel-Urlauber sollen abgeschreckt werden, wird vermutet. Der Sachschaden beträgt etwa 100.000.- DM.
  20111. 10.4.1890, Eröffnung der Freifräulein Louise von Rothschild’schen Sammlung chinesischer und japanischer Porzellane im Haus Bethmannstraße 1.
  20112. 1.7.1993, Ein Unbekannter versucht den Römer in Brand zu stecken. Er zündelt im Keller des Hauses Bethmannstraße 3. Schnelles Löschen verhindert einen größeren Schaden.
  20113. 24.9.1997, Der Eintracht-Shop in der Bethmannstraße präsentiert sein Angebot jetzt auch im Internet.
  20114. 6.12.2010, Offizielle Inbetriebnahme der Stromtankstelle an der Bethmannstraße durch Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  20115. 1.2.1947, Gastspiel des Frankfurter Komponisten Eberhard Bethsold in der „Palette“.
  20116. 4.8.1945, Konzert Eberhard Bethsolds mit seinen Solisten in Isenburg im Restaurant Waldfrieden. (am 05.08. d. J. am gleichen Ort)
  20117. 8.3.1931, Premiere der ersten jiddischen Oper im Volksbildungsheim. Sie ist betitelt „Sulamith“, der Komponist ist Leo Rosenblüth, Regie führt H. Frommer. Die Aufführung geschieht durch den Jüdischen Männergesangverein „Hasomir“.
  20118. 15.4.1975, Auf dem Rhein-Main-Flughafen wird die Start- und Landebahn Nord mit Beton-Schleifgeräten geglättet.
  20119. 6.3.1975, Die „Vereinigung Cockpit“ nennt die nördliche Start- und Landebahn des Rhein-Main-Flughafens „einen Kartoffelacker in Betonbauweise“; die Flugsicherheit sei in Frage gestellt.
  20120. 23.11.1949, Bei einem schweren Einsturzunglück auf dem Grundstück Corneliusstraße 9 im Frankfurter Westend wird ein Arbeiter während des Ausbaus des Erdgeschosses von der einstürzenden Betondecke getötet.
  20121. 16.5.1960, Im Zusammenhang mit der Pariser Gipfelkonferenz von USA, England, Frankreich und der UdSSR betonen die ca. 10.000 Teilnehmern einer Kundgebung auf dem Römerberg zusammen mit dem Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Ernst Lemmer, und Landtagspräsident Heinrich Zinnkann das Recht auf nationale Selbstbestimmung der Deutschen.
  20122. 27.1.1979, Das Betonfundament des Ladekrans „Theodor“ unweit der Griesheimer Mainstaustufe „Zunder“ wird durch das Technische Hilfswerk gesprengt.
  20123. 2.1.2011, Ab heute ist im Historischen Museum, unmittelbar vor seinem Abbruch und Neubau, nur noch die Ausstellung der Bildreportagen von Abisag Tüllmann zugänglich. Das Betongebäude wird derweil für den geplanten Abbruch geräumt.
  20124. 4.2.1982, Tod des Bildhauers und Objektkünstlers Hermann Goepfert (1926-1982), schuf u.a. die Betonglaswand in der Andreaskirche in Eschersheim (1958), den Brunnen am Nidaforum im Nordwestzentrum (1968), die Wasserspiele am Eschenheimer Turm (1969) und das Optophonium im Foyer der Alten Oper (1981).
  20125. 28.5.1973, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Innenstadt werden acht Personen verletzt. Ein Straßenbahnzug der Linie 16 fährt einem bei Rot die Kreuzung überquerenden Betonmischer in voller Fahrt in die Flanke, wobei der LKW umstürzt und die Straßenbahn aus den Schienen springt.
  20126. 9.3.1992, Bei einem Verkehrsunfall auf der Frankfurter Seite der Alten Brücke kommt ein 32jähriger Mann ums Leben. Er gerät mit seinem Pkw ins Schleudern und prallt gegen einen Betonpfosten am Haus Brückenhofstraße.
  20127. 17.3.1981, Gegenüber dem Rathaus wird das Oberteil einer früher größer geplanten Walter-Kolb-Plastik des aus Ungarn stammenden Künstlers Nandor Toth aufgestellt. Die mit Bronzefarbe angestrichene Betonplastik weist mit ausgestrecktem Arm und Zeigefinger demonstrativ auf die Rathausfront.
  20128. 12.6.1998–14.6.1998, Vollsperrung am Frankfurter Kreuz: Abbruch der alten A 3-Brücke über die A 5 in 34,5 Stunden. Dabei fallen 2.000 Kubikmeter Betonschrott an.
  20129. 21.9.1948–23.9.1948, Deutscher Kongress für freies Christentum. In der Abschlussversammlung spricht Pfarrer Erich Meyer, Frankfurt am Main, über „Die Verantwortung des freien Christentums für Kirche und Volk“ und betont den Reformcharakter des freien Christentums gegenüber den christlichen Großkirchen.
  20130. 1.3.2006, Drei Tage vor dem nächsten Bundesliga-Heimspiel von Eintracht Frankfurt und 100 Tage vor dem ersten WM-Match in Frankfurt am Main herrscht große Aufregung in der neuen Commerzbank-Arena: Am Rande der Haupttribüne löst sich ein Betonteil.
  20131. 18.11.1998, Ein Feuer in der Nähe des Flughafenterminals 1 am Rhein-Main-Flughafen zerstört 600 Quadratmeter Betonverschalung.
  20132. 27.1.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Ablehnung eines Antrages betr. Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) und Stadtrat Bruno Asch (1890-1940).
  20133. 30.6.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Kreditfreigabe für den Ausbau des Feuertelegraphennetzes, Freigabe von Mitteln für die allgemeinen Verwaltungsausgaben betr. die Niddaregulierung, Straßenherstellungen in der Gemarkung Praunheim.
  20134. 21.4.1927, Konferenz der Verkehrspolizeibeamten im Polizeipräsidium betr. der Einführung der neuen Straßenverkehrsordnung in Frankfurt am Main.
  20135. 29.5.1925, Gründung – durch testamentarische Verfügung – der „Julius Heymann-Stiftung“, eine unselbständige Stiftung der Stadt Frankfurt am Main (Vermächtnis an das Historische Museum) betr. Ausstellung der vermachten Sammlung von Kunst-, kunstgewerblichen und kulturhistorischen Gegenständen in dem der Stadt Frankfurt am Main zugewendeten Hausgrundstück Palmstraße 16.
  20136. 4.11.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erweiterung des Wohnungsbauprogramm für 1924, Feststellung des Haushaltsplanes 1924 betr. Taubstummen-Erziehungsanstalt.
  20137. 21.10.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Festsetzung der Bezüge des neu gewählten Oberbürgermeisters Dr. Ludwig Landmann (1868-1945), Einsetzung eines Untersuchungs-Ausschusses betr. Anschuldigungen gegen die Anhänger der Kandidatur von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann seitens eines Stadtverordneten. An- und Verkauf von Grundstücken.
  20138. 29.4.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Verwendung der ehemaligen Dominikanerkirche zur Aufnahme der städtischen Sammlung von Nachbildungen mittelalterlicher und neuerer Plastik. Die Haushaltspläne für das Rechnungsjahr 1924 betr. das Versorgungshaus, Waisenhaus, Hospital zum heiligen Geist, St. Katharinen- und Weißfrauen-Stift und Allgemeiner Almosenkasten werden in der vorliegenden Fassung festgestellt.
  20139. 26.2.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bewilligung zusätzlicher Haushaltsmittel für die Herstellung von zwei Treppenanlagen als Zugänge vom Hochufer nach dem Frankfurter Tiefkai bzw. von Sachsenhausen nach der Maininsel, Änderung der Pfandhaus-Ordnung, Zustimmung betr. des Abschlusses eines Stromlieferungsvertrages mit der „Preußischen Kraftwerke Oberweser AG“ (Kassel).
  20140. 16.5.1925, Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Stadt Frankfurt am Main und Geheimrat Leo Frobenius (1873-1938) sowie dem Forschungsinstitut für Kulturmorphologie e. V. betr. Afrika-Archiv, das Leo Frobenius im Rahmen von sieben Forschungsreisen und dreißigjähriger wissenschaftlicher Arbeit aufgebaut hat. Das Archiv, angegliedert als selbständige Einheit an das städtische Völkermuseum, wird als städtische öffentliche wissenschaftliche Anstalt im Sinne des Gründers auf der bisherigen Höhe weitergeführt. Die ausschließliche Leitung und Verwaltung des Archivs unter der ständigen Deputation für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung wird dem Afrikaforscher, Schriftsteller und Kulturphilosophen Leo Frobenius auf die Dauer seiner Tätigkeit am Archiv und am Institut übertragen.
  20141. 22.1.1924, Staatsvertrag zwischen dem Land Hessen und der Universität Frankfurt am Main betr. Finanzierung der Universität durch das Land Hessen. Im März d. J. wird diese Regelung vom Großen Rat und Kuratorium der Universität Frankfurt angenommen.
  20142. 12.11.1923–27.11.1923, Prozess vor dem Schwurgericht Frankfurt betr. Totschlag eines Staatsanwaltschaftsrats (10 Verhandlungstage): Von den 21 angeklagten Personen werden sechs freigesprochen, fünfzehn verurteilt, davon vierzehn wegen schweren und einer wegen einfachen Landesfriedensbruchs, eine Anzahl wegen Totschlags. Der Mehrzahl werden mildernde Umstände zugebilligt. Zwölf Angeklagte erhalten Gefängnisstrafen von zwei bis sechs Jahren, zwei werden zu je vier Jahren Zuchthaus verurteilt, einer zu acht Jahren Zuchthaus.
  20143. 1.4.1923, Vertrag zwischen der Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung und dem Kuratorium der Universität Frankfurt betr. Übernahme der Betriebs- und Personalführung der Institute für Anatomie und Biologie durch die hiesige Universität.
  20144. 20.2.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Annahme eines Antrags auf Einführung erhöhter Straßenbahnfahrpreise für Ausländer sowie der Anträge des Schulausschusses betr. Sparmaßnahmen im Schulwesen.
  20145. 7.6.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl der Mitglieder des Kommunallandtages für den Regierungsbezirk Wiesbaden. Angenommen wird ein Antrag der Linksliberalen, betr. der verbesserten Unterbringung von Touristen in der Mainstadt. Des Weiteren: Errichtung von Spielplätzen auf dem Fluggelände am Rebstock und in Goldstein sowie die Erweiterung der Gräberfelder auf dem Hauptfriedhof.
  20146. 9.5.1920–16.5.1920, Auslegung der Wählerlisten für den Stadtkreis Frankfurt am Main im alten Börsensaal betr. die Reichstagswahlen 1920.
  20147. 4.1.1919, Der Magistrat zweifelt auf seiner Sitzung die Zuständigkeit des Arbeiterrates Frankfurt am Main betr. Verkürzung der täglichen Arbeitszeit auf sechs Stunden an (siehe Eintrag vom 03.01. d. J.): nicht dieser, sondern der Demobilmachungsausschuss sei hierfür zuständig!
  20148. 16.7.1917–17.7.1917, Konferenz betr. kriegswirtschaftliche Maßnahmen im Frankfurter Polizeipräsidium. Daran nehmen mehr als einhundert Bürgermeister, Polizeibeamte und Gendarmen aus der Provinz Hessen-Nassau und dem Großherzogtum Hessen teil.
  20149. 3.10.1912, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Die Stadtverordnetenstimmen dem Antrag des Magistrats vom 06.09. d. J. betr. den Anschluss des neuen Ostbahnhofes an das städtische Straßenbahnnetz und Verschiebung der Straßenbahngleise in der Hanauer Landstraße zu.
  20150. 30.7.1940, „Grundsätzliche Ausführungen zum Generalbebauungsplan der Stadt des deutschen Handwerks Frankfurt am Main“ durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs (betr. u.a. die Umgestaltung des Mainufers).
  20151. 27.3.1893, Erste Verhandlungsrunde der Magistratskommissionen von Frankfurt am Main und der Stadt Bockenheim betr. Eingemeindung Bockenheims. Anwesend ist u.a. Oberbürgermeister Franz Adickes (1846-1915).
  20152. 18.1.1895, Inkrafttreten des Ortsstatuts betr. die Errichtung einer städtischen Arbeitsvermittlungsstelle in Frankfurt am Main.
  20153. 31.3.1895, Gesetz betr. die Eingemeindung der Stadt Bockenheim in den Bezirk der Stadt Frankfurt am Main. Das Gesetz tritt am 01. April d. J. in Kraft.
  20154. 19.7.1896, Konferenz von Handwerkervertretern aus Süd- und Mitteldeutschland im Kursaal „Milani“ über den Gesetzesentwurf betr. die Zwangsorganisation des Handwerks.
  20155. 23.3.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Zustimmung zu den Verträgen mit den Gemeinden des Landkreises Frankfurt betr. die Eingemeindungen.
  20156. 18.5.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Wahl der Mitglieder der gemischten Kommission zur Prüfung der Finanzlage betr. Einnahmen und Ausgaben des Nachtragshaushaltes für 1909.
  20157. 23.1.1999, Mit einem „Frankfurter Aufruf“ wendet sich die die Tageszeitung „Frankfurter Rundschau“ gegen die Unterschriftenaktion der CDU betr. der doppelten Staatsbürgerschaft.
  20158. 1.8.1906, Inkrafttreten der Fahrkartensteuer, von der auch die Trambahnabonnenten betroffen sind. Die Steuer wird zusammen mit dem Fahrgeld erhoben. Für Frankfurt am Main kommen als steuerpflichtig die Strecken- und Netzabonnementskarten in Betracht.
  20159. 10.10.1960, Der Wahlausschuss der Stadt Frankfurt am Main spricht sich mit fünf gegen zwei Stimmen gegen die Zulassung der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG), die als Tarnorganisation der ehemaligen KPD betrachtet wird, zur bevorstehenden Kommunalwahl aus. Dagegen wird die Zulassung der übrigen sechs Parteien – SPD, CDU, FDP, BHE, DRP und Bund der Deutschen (BdD) – einstimmig genehmigt.
  20160. 3.1.1937, Bei einem nächtlichen Großfeuer in der Innenstadt, Rechneistraße 9, brennt ein Dachstuhl aus. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20161. 4.9.1936, Gegen 1.00 Uhr morgens kommt es im Werk der Griesheimer IG Farben zu einer schweren Kesselexplosion. Ein Arbeiter wird tödlich verletzt. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20162. 10.2.1936, Bei einem gefährlichen Brand in der Altstadt bei dem im 16. Jahrhundert erbauten Haus Schnurgasse 67 müssen die Hausbewohner das Gebäude wegen drohender Einsturzgefahr räumen. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20163. 6.11.1934, Bei einem Großfeuer in den Frankfurter Mühlenwerken Gebrüder Wolff im Osthafen brennt die Putzerei des Mühlenwerkes völlig aus. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20164. 18.7.1933, Bei einem Großfeuer im Osthafengebiet brennen mehrere Lagerschuppen ab. Vernichtet wird das Papierlager der Frankfurter Societäts-Druckerei, des Verlags der Frankfurter Zeitung. Der Sachschaden ist beträchtlich. Der Weiterdruck der Verlagserzeugnisse ist nicht gefährdet, da der Verlag über genügend Lagervorräte verfügt. Der Täter wird im September d. J. zu drei Jahren Zuchthaus wegen vorsätzlicher Brandstiftung verurteilt.
  20165. 20.6.1932, Bei einem Großfeuer im Taunus brennt die alte Oberurseler Mühle am Urselbach nieder. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20166. 21.9.1930, Großfeuer im Osthafen: Dabei brennt die Lagerhalle des Schrittwerkes der Firma Adler jr. nieder. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20167. 31.1.1930, Bei einem Kellerbrand im Haus Kirchnerstraße 12 geraten während der Löscharbeiten mehrere Feuerwehrleute in Lebensgefahr. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20168. 14.10.1929, Bei einem Großbrand im Osthafen werden die Lagerhallen der Pomosin-Werke und ein anliegender Mehllagerschuppen der Firma A. Rosenthal jr. vernichtet. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20169. 29.5.1927, Bei einem Großfeuer kurz nach Mitternacht in einem Lager der IG-Farbenindustrie im Stadtteil Fechenheim verbrennen mehrere tausend Kilo Farbstoffe, die in Fässern aufbewahrt werden. Personen werden nicht verletzt, der Sachschaden ist beträchtlich.
  20170. 10.11.1905, Bei einer Explosion in einem Zufuhrkanal der Klärdeckenanlage in Niederrad gerät das Maschinenhaus in Brand. Ein Arbeiter wird verletzt, der Sachschaden ist beträchtlich.
  20171. 23.7.1905, Großbrand in der Wachstumsfabrik und Weberei GmbH in Griesheim. Die Weberei brennt bis auf die Grundmauern nieder. Der Sachschaden ist beträchtlich.
  20172. 22.4.1977, Der Automobil Club von Deutschland (AvD) erweitert seinen Verkehrs-Hilfsdienst beträchtlich. Mit der Übergabe von 20 fabrikneuen Opel Kadett-Caravan durch das Autohaus Nordweststadt verfügt der Club jetzt über rund 115 Pannenfahrzeuge.
  20173. 24.7.1931, Bei einem Scheunenbrand in Bornheim, Löbersgasse [heute: Alt-Bornheim], wird der Dachstuhl ein Opfer der Flammen. Der beträchtliche Sachschaden wird auf 10.000 bis 12.000.- Reichsmark geschätzt.
  20174. 1.6.1961–2.6.1961, Sintflutartige Regenfälle und schwere Unwetter, von denen weite Teile Deutschlands betroffen sind, richten auch in der Mainstadt beträchtliche Schäden an. An einem einzigen Tag fällt mehr als eine Monats-Regenmenge.
  20175. 19.10.1984–20.10.1984, In der Nacht vom Freitag auf Samstag richten orkanartige Sturmböen auch in Frankfurt am Main beträchtliche Schäden an. Menschen kommen in der Sturmnacht nicht zu Schaden.
  20176. 23.3.1962, Zehn Verletzte und beträchtlichen Sachschaden gibt es bei einer Magnesiumstaub-Explosion, die sich in einer Werkshalle der Adler-Werke in der Kleyerstraße ereignet.
  20177. 28.9.1970, Einen Schwerverletzten, zwei Leichtverletzte und beträchtlichen Sachschaden fordert eine Gasexplosion im Stadtteil Höchst, Kurmainzer Straße 7.
  20178. 8.7.1976, Nach wochenlanger Trockenheit bricht gegen 16.06 Uhr über Teile des Rhein-Main-Gebietes, vor allem in Frankfurt am Main, ein 20 Minuten dauernder Hagelschauer aus. 5,2 Liter Wasser pro Quadratmeter werden gemessen. Die Böen, bis zu 60 Stundenkilometer schnell, richten beträchtlichen Schaden an. Es gibt einen Temperatursturz binnen einer halben Stunde von 31 auf 18 Grad.
  20179. 17.6.1936, Bei einem Feuer in der Altstadt, Eckhaus Rotkreuzgasse/Rotkreuzplatz entsteht beträchtlicher Sachschaden.
  20180. 27.1.1933, Bei einem Brand in einem Nachtlokal, Zeil 58, entsteht beträchtlicher Sachschaden.
  20181. 9.12.1932, Bei einem Brand in einer Städtischen Aufenthaltshalle auf dem Siedlungsgelände „Am Neufeld“ hinter dem Griesheimer Wald entsteht beträchtlicher Schaden.
  20182. 8.10.1932, Bei einer Gasexplosion in einer Wohnung in der Johannesallee entsteht beträchtlicher Sachschaden.
  20183. 24.12.1929, Bei einer schweren Gasexplosion in der Nacht zum ersten Weihnachtstag im Haus Cromestraße 18 [heute: Trümpertstraße] werden vier Personen verletzt. Es entsteht beträchtlicher Sachschaden.
  20184. 27.11.1929, Bei einem Großfeuer in Bonames, Homburger Landstraße 642, das Scheunen und Gebäude eines Gast- und Landwirtes vernichtet, entsteht beträchtlicher Sachschaden.
  20185. 18.10.1937, Bei einem Mansardenbrand des Hauses Im Sachsenlager 18 entsteht beträchtlicher Sachschaden.
  20186. 10.10.1900, Bei einem Großbrand samt Explosion bei den Adlerfahrradwerken vorm. Heinrich Kleyer hinter der Höchster Warte entsteht in dem großen Montage- und Lagergebäude der Firma beträchtlicher Sachschaden.
  20187. 21.4.1986, In der Nacht verüben unbekannte Täter einen Molotowanschlag auf das Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Niederrad. Dabei entsteht beträchtlicher Schaden.
  20188. 26.11.1986, Der geplante Rückkauf von 264 Sozialwohnungen der Dornbusch-Siedlung durch die Neue Heimat Südwest scheitert, weil der Eigentümer, die private Dornbusch-Immobiliengesellschaft (DIG), den angebotenen Kaufpreis nicht akzeptiert und Stadtkämmerer Ernst Gerhardt eine „Zuzahlung in beträchtlicher Höhe“ ablehnt.
  20189. 8.2.1920, Eröffnung einer vom „Bund der Freunde des humanistischen Gymnasiums“ in Frankfurt am Main und Nachbarstädten veranstalteten Vortragsreihe im Volksbildungsheim. Erster Referent ist der Kunsthistoriker Dr. Fried Lübbecke (1883-1965) mit einer Betrachtung über das Wesen der griechischen Kunst.
  20190. 6.3.1998–8.3.1998, Kolloquium „Der Heilige Abt im Liebieghaus – Eine spätgotische Holzskulptur im Mittelpunkt kunst- und kulturhistorischer Betrachtung“ im Liebieghaus.
  20191. 14.3.1962, Vortrag des österreichischen Außenministers Dr. Bruno Kreisky vor der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft über das Thema „Einige Betrachtungen über Neutralität“.
  20192. 3.12.1963, Vortrag des österreichischen Außenministers Bruno Kreisky in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität über „Einige Betrachtungen über die außenpolitische Situation in Mitteleuropa“.
  20193. 23.4.1923, Der Reichsminister des Innern teilt durch Erlass dem Magistrat mit, dass die Reichshauptkasse angewiesen sei, für die Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Frankfurter Nationalversammlung den Betrag von fünf Millionen Mark auf das Konto „Nationalversammlung der Stadthauptkasse Frankfurt am Main“ zu überweisen.
  20194. 25.10.1950, Zur Finanzierung eines Studentenhauses wird der von US-Hochkommissar John McCloy gestiftete Betrag in Höhe von 550.000 DM an den Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Boris Rajewsky, überreicht.
  20195. 12.6.1958, Gedenkfeier anlässlich des 29. Geburtstages von Anne Frank in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, veranstaltet vom Verband für Freiheit und Menschenwürde im Einvernehmen mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, dem Hessischen und dem Frankfurter Jugendring, dem Seminar für Politik, der Europa-Union und dem Zentralverband demokratischer Widerstandskämpfer- und Verfolgtenorganisationen. Stadtrat Dr. Karl vom Rath überreicht Frau Wiysmiller, der Schriftführerin der Anne-Frank-Stiftung in Amsterdam, im Auftrag des Oberbürgermeisters einen von der Stadt Frankfurt am Main zur Wiederherstellung des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam gestifteten Betrag.
  20196. 5.11.1960, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann überreicht dem Sekretär des in Israel geplanten Archäologischen Museums für Kultur des Mittelmeerraumes, Eleazar Unger, einen Scheck über 251.650.- DM. Der Betrag ist eine Spende von Frankfurter Bürgern.
  20197. 7.6.1962, Henri Matisses Gemälde „Stilleben“, das vor 25 Jahren von den Nationalsozialisten aus dem Städel entfernt worden ist, kehrt in die Galerie zurück. Den Rückkauf ermöglichen die Stadt Frankfurt am Main mit einem Betrag in Höhe von 250.000.- DM und einer Spende in gleicher Höhe von der Sparkasse 1822 (Polytechnische Gesellschaft).
  20198. 22.1.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit den Stimmen aller SPD-. CDU- und FDP-Stadtverordneten wird Frankfurts Milliarden-Etat für 1970 verabschiedet. Lediglich die fünf NPD-Mitglieder stimmen mit „Nein“. Erstmals überschreitet der ordentliche Teil eines Frankfurter Haushaltes den Betrag von einer Milliarde DM.
  20199. 10.7.1978, Die „Bürgervereinigung Höchster Altstadt“ stiftet für die Sanierung der Altstadt von Höchst einen Betrag von 10.000.- DM.
  20200. 5.2.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Dem Antrag des Ältestenausschusses, wonach die Aufwandsentschädigung der Stadtverordneten und unbesoldeten Magistratsmitglieder künftig 450 Goldmark jährlich betragen soll, stimmen die Stadtverordneten zu. Ebenso der Einrichtung einer Fünfzimmerwohnung im I. Stock des Querbaues des Karmeliterklosters sowie der Erhebung eines Zuschlags zur Grunderwerbssteuer.
  20201. 7.2.2001, Die Vorstände des Versorgungsunternehmens Mainova und von Fraport unterzeichnen einen 15-Jahres-Vertrag zur Energieversorgung des Rhein-Main-Flughafens. Eine Anlage soll künftig den Flughafen mit Kälte versorgen. 24 Grad Celsius – mehr sollte die Temperatur in den Flughafengebäuden auch im Hochsommer nicht betragen.
  20202. 14.6.2002, Der private Nachlass des Nobelpreisträgers Professor Otto Hahn (1879-1968) bleibt in Frankfurt am Main. Der Enkel Dietrich Hahn und Günter Paul, Vorsitzender der Grunelius-Stiftung, unterzeichnen den Kaufvertrag. Der Preis soll 1,02 Million € betragen.
  20203. 21.7.2006, Die Fußball-Weltmeisterschaft hat Spuren hinterlassen. Der Rasen am Mainufer, wo die Tribünen des Fan-Parks standen, muss komplett neu eingesät werden. Die Kosten betragen eine halbe Million €.
  20204. 11.12.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung des geplanten Omnibusbahnhofes, Ecke Gutleut- und Blücherstraße, Erweiterung des Pflegeheims Rödelheim, Bewilligung eines zusätzlichen Betrages in Höhe von 500.000.- DM zur Bezahlung fälliger Rechnungen für den Bau des Schauspielhauses und der Mittel zur Fertigstellung des Studentenheimes der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Anlässlich eines Dringlichkeitsantrages der SPD, der zusätzliche Mittel für soziale Aufgaben fordert, kommt es zu einer scharfen Kontroverse, in deren Verlauf die Fraktionen der CDU, der FDP und der DP den Sitzungssaal verlassen.
  20205. 1.10.1931, Der Autoverkehr sinkt in Frankfurt am Main: Die Zahl der Personenkraftwagen beträgt nur noch 7.862 (am 1. Juli d. J.: 8.115), die der Lkws 2.209 (am 1. Juli d. J.: 2.300) und die der Krafträder 6.027 (am 1. Juli d. J.: 6.184).
  20206. 30.4.1929, Die Zahl der vom Fürsorgeamt unterstützten Personen in Frankfurt am Main beträgt 40.271, insgesamt acht Prozent der Bevölkerung.
  20207. 1.4.1928, Inkrafttreten des Gesetzes über die Erweiterung des Stadtkreises: Eingemeindung der Stadt Höchst am Main mit ihren Vororten (Sindlingen, Zeilsheim und Unterliederbach) und Orten aus dem Landkreis von Höchst: Griesheim, Sossenheim, Schwanheim und Nied sowie aus dem Landkreis Hanau: Fechenheim. Die Einwohnerzahl von Frankfurt am Main beträgt nunmehr 548.000 Personen.
  20208. 7.12.1924, Reichstagswahlen: Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen beträgt 242.446. Die meisten Stimmen entfallen auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) (88.004), es folgen: die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) (33.842 Stimmen), Deutsche Demokratische Partei (DDP) (30.788), Zentrumspartei (30.445), Deutsche Volkspartei (DVP) (27.274), Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) (16.219), Wirtschaftspartei (9.709), Nationalsozialistische Freiheitspartei (4.688) und Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) (1.172).
  20209. 20.2.1921, Landtags- und Kommunal-Landtagswahlen. Die Wählerlisten werden vom 23.01. bis 02.02. d. J. öffentlich ausgelegt. Groß-Frankfurt ist in 264 Bezirke eingeteilt. Die Zahl der Wahlberechtigten beträgt 308.449. Abgegeben werden 203.752 gültige Stimmen. Davon entfallen auf die SPD 74.770, Deutsche Volkspartei (DVP) 29.728, Deutschnationale Volkspartei (DNVP) 25.628, Zentrum 23.472, Demokratische Partei 23.133, Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) 11.478, KPD 1.412 und auf die Wirtschaftliche Vereinigung 5.131 Stimmen.
  20210. 11.11.1920, Wahlen zur Studentenschaft an der Universität Frankfurt: Gruppe vaterländisch christlicher Studenten 26 Sitze, Arbeitsgemeinschaft freier Studenten 9 Sitze, Arbeitsgemeinschaft jüdischer Studierender 5 Sitze. Die Wahlbeteiligung beträgt 50 Prozent.
  20211. 12.3.1933, Frankfurter Stadtverordnetenwahl: Die Wahlbeteiligung beträgt 78,1 %. Davon entfallen auf: NSDAP 158.759 Stimmen (47,9 %), Sozialdemokraten 63.179 Stimmen (19,0 %, minus 8,5 %), Deutsche Zentrumspartei 37.964 Stimmen (11,4 %), Kommunistische Partei Deutschlands 32.244 (9,7 %), Kampffront Schwarz-Weiß-Rot (vormals Deutschnationale Volkspartei) 13.083 Stimmen (3,9 %), Deutsche Volkspartei 8.384 Stimmen (2,5 %), Deutsche Staatspartei (vormals Demokratische Partei) 7.792 Stimmen (2,3 %), Haus- und Grundbesitz Groß-Frankfurt 5.471 Stimmen (1,6 %), Christlich-sozialer Volksdienst (Evangelische Bewegung) 4.473 Stimmen (1,3%), Gerechtigkeitsbewegung Karl Wassmann (Wassmann-Bund) 161 Stimmen (0,0 %), Sozialistische Kampfgemeinschaft 62 Stimmen (0,0 %) und die Großdeutsche Mittelstandspartei für Mittelstands-Diktatur 41 Stimmen (0,0 %). Die Sitzverteilung im Stadtparlament: NSDAP 42 Sitze, SPD 16, Zentrum 10, KPD 8, Kampffront Schwarz-Weiß-Rot 3, Deutsche Staatspartei 2, Deutsche Volkspartei 2, Christlich-sozialer Volksdienst 1, Vereinigung des Haus- und Grundbesitzes Groß-Frankfurt 1.
  20212. 3.1.1919, Öffentliche Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal: Tagesordnung: Arbeitsvermittlung zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen-Nassau sowie die Forderungen der Arbeitslosen (z. Zt. 10.206 Personen). Erlassen wird die Verordnung, dass, um weitere Entlassungen von Arbeitern und Angestellten vorzubeugen, des Weiteren um die Brennstoffe zu strecken, die tägliche Arbeitszeit ab 06.01. d. J. täglich höchstens sechs Stunden beträgt.
  20213. 1.7.1914, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 449.700 Personen. Am 01. Juli 1913 sind 440.100 Einwohner gezählt worden.
  20214. 12.5.1914, Gegen 23.30 Uhr bricht im Furageraum der Frankfurter Bürgerbrauerei AG, Darmstädter Landstraße, ein Großfeuer aus. Die Lösch- und Aufräumarbeiten nehmen mehrere Stunden in Anspruch. Der Sachschaden beträgt ca. 10.000 Mark.
  20215. 1.1.1914, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Bevölkerungszahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main rund 445.000 Menschen. Am 01.01.1913 waren es 435.600 Einwohner.
  20216. 1.10.1913, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl im Stadtkreis Frankfurt am Main 441.600 Personen (01.10.1912: 431.600).
  20217. 23.5.1913, Stichwahlen für die Wahlmännerwahlen im Rahmen der Preußischen Landtagswahl. Das amtliche Ergebnis in Frankfurt am Main lautet: Die absolute Mehrheit beträgt 772 Wahlmänner. Gewählt werden: 850 Wahlmänner der Fortschrittlichen Volkspartei, 431 Sozialdemokraten, 261 Nationalliberale.
  20218. 1.1.1912, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 423.600 Personen.
  20219. 24.8.1911, Bei einem Brand auf dem Hainer Weg brennen ein Treibhaus und ein Gerätegebäude nieder. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Mark.
  20220. 1.7.1911, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 417.300 Personen.
  20221. 1.10.1908, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 359.000 Personen.
  20222. 1.7.1908, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 354.000 Personen.
  20223. 1.1.1908, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl im Stadtkreis Frankfurt am Main 348.000 Personen.
  20224. 1.10.1907, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 343.000 Personen.
  20225. 1.7.1907, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt rund 350.000 Personen. Damit hat die Bevölkerungszahl der Mainstadt in dreizehn Jahren um 150.000 Personen zugenommen, also um 75 Prozent.
  20226. 1.1.1907, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 334.978 Personen.
  20227. 1.10.1906, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl des Stadtkreises Frankfurt am Main rund 343.000 Personen.
  20228. 1.7.1906, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main rund 340.000 Personen.
  20229. 1.10.1905, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 334.000 Personen.
  20230. 1.7.1905, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main rund 330.000 Personen.
  20231. 1.4.1905, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl des Stadtkreises Frankfurt am Main rund 324.500 Personen.
  20232. 1.1.1905, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl des Stadtkreises Frankfurt am Main 320.000 Personen.
  20233. 1.7.1904, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main rund 316.000 Personen.
  20234. 1.1.1904, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main rund 312.000 Personen.
  20235. 1.10.1903, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 309.500 Personen.
  20236. 1.7.1903, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Bevölkerungszahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 308.000 Personen.
  20237. 1.4.1903, Nach Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 306.000 Personen.
  20238. 1.10.1902, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl im Stadtkreis Frankfurt am Main 301.500 Personen.
  20239. 1.7.1902, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main rund 300.000 Personen.
  20240. 2.6.1902, Bei einem Großbrand der Firma Markus & Cie., Fabrik chemisch-technischer Präparate, wird das in Fachwerk erbaute Fabrik- und Lagergebäude, eine etwa 25 Meter lange, zweigeschossige Halle, Opfer der Flammen. Personen kommen nicht zu Schaden. Der Sachschaden beträgt ca. 100.000.- Mark.
  20241. 1.4.1902, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main rund 297.800 Personen.
  20242. 1.1.1902, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerschaft im Stadtkreis Frankfurt am Main 296.900 Personen.
  20243. 9.11.1901, Auf der Leux’schen Werft im Stadtteil Niederrad erfolgt der Stapellauf des größten, bisher in Frankfurt am Main erbauten eisernen Schleppschiffes. Der Kahn ist 76,80 Meter lang und 9,50 Meter breit. Die Tragfähigkeit beträgt 22.000 Zentner.
  20244. 1.10.1901, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main rund 295.000 Personen.
  20245. 1.7.1901, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 294.000 Personen.
  20246. 1.4.1901, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 291.500 Personen.
  20247. 15.7.1945, Die wöchentliche Lebensmittelration beträgt: 1500 g Brot, 175 g Fleisch, 75 g Butter, 2500 g Kartoffeln, 1/8 l Magermilch, 62,5 g Zucker, 62,5 g Nährmittel, 51 g Käse, 51 g Quark und ein halbes Ei.
  20248. 6.8.1945, Gemäß einer Mitteilung des Landesernährungsamtes Frankfurt erhalten Schwer- und Schwerstarbeiter ab heute wöchentlich eine Zulage an Fleisch und Fett. Diese beträgt in Fleisch bei Schwerarbeitern 100 Gramm und bei Schwerstarbeitern 150 Gramm. Bei Fett für Schwerarbeiter 62,5 Gramm, für Schwerstarbeiter 125 Gramm je Woche. Die Ausgabe dieser Lebensmittelrationen erfolgt auf Sonderabschnitte der Zusatzkarten für Schwer- und Schwerstarbeiter.
  20249. 17.10.1945, Die Zahl der Rundfunkteilnehmer beträgt in Frankfurt am Main 55.573.
  20250. 1.10.1946, Die Einwohnerschaft Frankfurts beträgt 424.000 Personen.
  20251. 30.9.1948, Die Einwohnerzahl Frankfurts beträgt 475.000.
  20252. 31.8.1954, Nach den neusten Erhebungen des Statistischen Amtes beträgt der Wohnungsbestand in Frankfurt am Main 164.510 Wohnungen gegen 176.253 am 01.10.1939.
  20253. 7.7.1957, Die vom „Zentralamt Deutscher Wetterdienst“ Frankfurt gemessene Höchsttemperatur beträgt 37 Grad. Die Hitze, unter der ganz Mitteleuropa seit langem leidet, gehört zu den größten in den vergangenen 200 Jahren.
  20254. 27.2.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes und der Haushaltssatzung für das neue Rechnungsjahr vor. Der ordentliche Haushalt schließt in Einnahmen und Ausgaben mit rund 404 Millionen DM ab und überschreitet zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Vierhundert-Millionen-Grenze. Die Summe des außerordentlichen Etats beträgt 156,6 Millionen DM.
  20255. 23.3.1958, Schwere Explosion in einem Labor des Nahrungsforschungsinstituts der Universitätskliniken. Der Schaden beträgt 100.000 DM. Personen werden nicht verletzt.
  20256. 1.1.1962, In Frankfurt am Main sind 110.351 Personenwagen zugelassen. Damit sind die Frankfurter nach wie vor die autofreudigsten Großstädter der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesamtzahl aller in der Mainstadt zugelassenen Kraftfahrzeuge beträgt 140.763.
  20257. 28.1.1962, Großfeuer in der Fabrikationshalle einer Strumpffabrik im Ostend. Der Sachschaden beträgt über eine Millionen DM.
  20258. 1.2.1962, Die Verlustrechnung der Straßenbahn für das Jahr 1961 beträgt lt. Mitteilung des Magistrats, 6,8 Millionen DM. Das um zwei Millionen DM höhere Minus als im vergangenen Jahr ergibt sich vor allem aufgrund gestiegener Personalkosten.
  20259. 24.8.1962, In den Vormittagsstunden zerreißt ein Sturm (Windstärke 7) das Zelt des auf dem Messeparkplatz gastierenden Zirkus Hagenbeck. Personen werden nicht verletzt, der Sachschaden beträgt über 50.000.- DM.
  20260. 8.9.1963, Einem Großbrand fällt der Sendesaal der Deutschen Nachrichten-Aktiengesellschaft (DENA) am Heiligenstock zum Opfer. Der Sachschaden beträgt über zwei Millionen DM.
  20261. 9.9.1963, Großbrand im städtischen Hofgut Goldstein. Der Viehbestand kann gerettet werden. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend DM.
  20262. 20.3.1964, Bei einem Zusammenstoß zweier Straßenbahnen der Linie 11 und 16 vor der Festhalle werden acht Personen leicht verletzt, der Sachschaden beträgt 25.000.- DM.
  20263. 25.8.1964, Vier Chemiearbeiter werden infolge einer Explosion in der Cassella Farbwerke Mainkur AG in Fechenheim schwer verletzt. Der Sachschaden beträgt bis zu 450.000.- DM.
  20264. 10.6.1965, In den Cassella-Farbwerken in der Hanauer Landstraße in Fechenheim kommt es gegen 18.40 Uhr zu einer heftigen Explosion. Ein Stahlbehälter fliegt in die Luft und verletzt einen Arbeiter. Der Sachschaden beträgt ca. 100.000.- DM.
  20265. 18.5.1967, Einsturz des Daches der katholischen St. Michaels-Kirche in Sossenheim. Personen kommen nicht zu Schaden, der Sachschaden beträgt ca. 500.000.- DM.
  20266. 31.10.1969, Das Kellerlokal „Meckie Messer“, Sandweg 9, brennt völlig aus. Der Schaden beträgt 50.000.- DM.
  20267. 3.8.1970, Einbrecher erbeuten aus dem Juweliergeschäft Weissberg am Rathenauplatz 2 Schmuck und Brillanten im Wert von rund 300.000.- DM. 48 Stunden später kommt es dort zu einem zweiten Einbruch. Diesmal beträgt der Wert der Beute 10.000.- DM.
  20268. 15.8.1970, Erneuter Juwelendiebstahl, diesmal im Schmuckgeschäft Wiegand am Roßmarkt 12. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend DM.
  20269. 15.6.1971, Bei einem Explosionsunglück bei Messer Griesheim – ein Lastzug fliegt aufgrund einer defekten Kreiselpumpe in die Luft – werden vier Personen verletzt. Der Sachschaden beträgt 200.000.- DM.
  20270. 3.8.1972, Ein Großbrand vernichtet die Gaststätte und das Vereinsheim des Tennisclubs TC Eschersheim an der Friedlebenstraße. Der Schaden beträgt 500.000.- DM.
  20271. 29.8.1972, Bei einer schweren Explosion infolge einer Verpuffung in einem Farbenfabrikationsbetrieb in den Farbwerken Hoechst werden drei Arbeiter schwer und fünfzehn weitere leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt etwa eine Million DM.
  20272. 3.10.1972, Unbekannte legen in der Kirche der Nazarener, Hügelstraße 143, Feuer. Der Schaden am Gemeindezentrum der Evangelischen Freikirche beträgt 250.000.- DM.
  20273. 23.12.1972, Unbekannte Täter verüben einen Brandanschlag auf das Hauptquartier des 5. US-Corps in der Hansaallee. Der Sachschaden beträgt 200.000.- DM.
  20274. 7.4.1973–8.4.1973, Unbekannte dringen in die Räume des Versorgungsamtes ein und demolieren die Einrichtung. Der Sachschaden beträgt 25.000.- DM.
  20275. 22.8.1973–23.8.1973, Großbrand im 41geschossigen Selmi-Hochhaus am Platz der Republik. Die Feuerwehr muss Pumpen und Schläuche 100 Meter hoch schleppen, weil die Steigleitungen nicht funktionieren. Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen DM.
  20276. 4.5.1975, Bei einem Großbrand in einer Lagerhalle in Griesheim wird ein dreißigjähriger Feuerwehrmann von einer Wand erschlagen. Der Sachschaden beträgt mehrere Millionen DM.
  20277. 1.7.1894, Lt. Angaben des Statistischen Amtes zählt Frankfurt am Main erstmals über 200.000 Einwohner. Die Einwohnerzahl hiesiger Stadt beträgt demnach 201.000 Personen.
  20278. 1.1.1895, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl der Stadt Frankfurt am Main rd. 205.000 Personen.
  20279. 1.4.1896, Laut Angaben des Städtischen Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl von Frankfurt am und Bockenheim rund 231.000 Personen.
  20280. 8.4.1896, Bei einem Großbrand wird die Kunstdüngerfabrik von Dietsch, Kellner u. Co. in Griesheim ein Opfer der Flammen. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Mark.
  20281. 1.10.1896, Laut Angaben des städtischen Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl von Frankfurt am Main (mit Bockenheim) rund 234.900 Personen.
  20282. 1.1.1897, Nach Mitteilung des städtischen Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl von Frankfurt am Main-Bockenheim rund 236.800 Personen.
  20283. 1.4.1897, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl der Stadt Frankfurt am Main rund 238.500 Personen.
  20284. 1.10.1897, Laut Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl von Frankfurt am Main–Bockenheim rund 242.000 Personen.
  20285. 1.1.1898, Laut Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerschaft von Frankfurt am Main rund 244.000 Personen.
  20286. 1.7.1898, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl von Frankfurt am Main rd. 247.400 Personen.
  20287. 1.4.1900, Die amtliche Einwohnerzahl des Stadtkreises Frankfurt am Main beträgt 258.800 Personen.
  20288. 1.7.1900, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl des nunmehr erweiterten Stadtkreises Frankfurt am Main 278.500 Personen.
  20289. 1.1.1909, Nach Angaben des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 362.600 Personen. Am 01. Januar 1908 waren es 354.000, am 01. Januar 1907 346.00 Einwohner.
  20290. 1.7.1909, Nach Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl der Mainstadt 366.200 Personen.
  20291. 1.10.1909, Lt. Mitteilung des Statistischen Amtes beträgt die Einwohnerzahl für den Stadtkreis Frankfurt am Main 368.800 Personen. Die Zunahme seit einem Jahr beträgt 9.000 Personen.
  20292. 26.8.1977, Bei einem Brand in Bornheim, Saalburgallee 20, werden sieben Personen verletzt. Der Sachschaden beträgt eine Millionen DM.
  20293. 17.1.1980, Fünf Mitarbeiter der VDO-Tachometer-Werke in Bockenheim werden bei der Explosion eines Ofens in der Einbrennlackiererei verletzt. Der Schaden beträgt 150.000.- DM.
  20294. 19.4.1980, Durch ein Leck in einem Schmelzofen der Tettauer Glashütte in der Silostraße Höchst ergießen sich 50 Tonnen flüssiges ca. 1.450 Grad Celsius heißes Glas in die Produktionshalle. Der Schaden beträgt drei Millionen DM.
  20295. 17.6.1980, Etwa 500 Menschen, die die SPD-Zentrale in der Fischerfeldstraße stürmen wollen, liefern sich in der Innenstadt eine Straßenschlacht mit der Polizei. Schaufenster gehen zu Bruch. Der Sachschaden beträgt rund 100.000.- DM.
  20296. 11.9.1980, Bei einem Großbrand im Industriehof in Hausen wird das Papierlager der in Konkurs gegangenen Druckerei Lohse vernichtet. Der Schaden beträgt 2,5 Millionen DM.
  20297. 30.11.1980, Nach einer schweren Explosion in der Dachgeschosswohnung im Bornheimer Wohnhaus Mainkurstraße 48 muss das gesamte Gebäude geräumt werden. Die Bewohner bleiben unverletzt. Der Schaden beträgt 200.000.- DM.
  20298. 12.12.1980, Durch Brandstiftung entsteht ein Großfeuer im Verpackungslager der Vereinigten Milchwerke Moha und Zentra an der Kurmainzer Straße in Sossenheim. Der Schaden beträgt drei Millionen DM.
  20299. 20.12.1980, In einem zweigeschossigen Anbau des Liebniz-Gymnasiums in Höchst bricht ein Großbrand aus. Der Schaden beträgt 500.000.- DM.
  20300. 13.4.1981, In einer Toilette des Kaufhofes explodiert eine Bombe. Menschen werden nicht verletzt. Der Schaden beträgt 30.000.- DM. In weiteren Kaufhäusern gehen Rauchbomben und Brandsätze hoch.
  20301. 25.4.1981, Bei einem Brand in der Tiefebene des Hauptbahnhofes erleidet ein Mann Brandverletzungen im Gesicht und an den Händen. Der Sachschaden beträgt 250.000.- DM.
  20302. 18.5.1981, In der Nacht zünden Brandstifter einen 1,5 Tonnen schweren Lkw einer Frankfurter Dachdeckerfirma in Fechenheim an und verursachen dadurch die Explosion mehrerer Propangasflaschen, die auf der Ladefläche liegen. Der Schaden beträgt 150.000.- DM.
  20303. 25.5.1981, In den Morgenstunden findet ein Brandanschlag auf die Kantine der US-Streitkräfte am Alleenring statt. Der Schaden beträgt 50.000.- DM.
  20304. 13.12.1981, Bei einem Brand in einer Kellerwohnung in der Friedlebenstrasse 36 werden eine Bewohnerin und zwei Feuerwehrleute verletzt. Der Sachschaden beträgt 100.000.- DM.
  20305. 28.2.1982, Auf dem großen Messeparkplatz am Rande des Rebstocks brennt ein Luxus-Wohnmobil völlig aus. Der Schaden beträgt 180.000.- DM.
  20306. 22.4.1982, In den frühen Morgenstunden wird auf das Haus des Liegenschafts-Amtsleiters der Stadt Frankfurt am Main ein Brandanschlag verübt. Der Schaden beträgt 30.000.- DM.
  20307. 22.7.1982, Mit Übungsmunition sprengen Täter eine Telefonzelle im Nordend, Kleiststraße 1, in die Luft. Der Schaden beträgt 15.000.- DM.
  20308. 17.10.1982, Zum zweiten Mal innerhalb von etwas über einer Woche explodiert in einer amerikanischen Wohnsiedlung in Frankfurt am Main eine Bombe mit hoher Sprengkraft. Am Tatort, im Wohnbereich neben der Preungesheimer Gibbs-Kaserne, werden vier Autos völlig zerstört. Der Schaden beträgt rund 150.000.- DM.
  20309. 21.10.1982, Wieder Brandanschlag in Frankfurt am Main: Dieses Mal werden auf dem Betriebsgelände der Firma MAN in Bockenheim frühmorgens vier LKW’s angezündet. Der Schaden beträgt über 100.000.- DM.
  20310. 22.10.1982, Die Serie von Brandanschlägen auf Personenwagen und LKW’s reißt nicht ab: diesmal werden vier Dienstfahrzeuge der Deutschen Bundespost in Sachsenhausen in Brand gesteckt. Der Schaden beträgt rund 30.000.- DM.
  20311. 13.11.1982, Durch eine Explosion wird die Lackiererei der Sargfabrik Jung im Gewerbegebiet Riederwald zerstört. Der Schaden beträgt 250.000.- DM.
  20312. 6.2.1983, Früh morgens wird auf ein Planungsbüro im Westend ein Brandanschlag verübt. Der Schaden beträgt 80.000.- DM. Aus Parolen an den Wänden geht hervor, dass die Täter zum Widerstand gegen die Startbahn West am Rhein-Main-Flughafen gehören.
  20313. 24.2.1983, Bei der Explosion in einem Labor des Degussa-Werkes in der Gutleutstraße wird ein 50jähriger Betriebselektriker getötet. Eine 40jährige Spülfrau wird schwer verletzt. Der Schaden beträgt rund eine Million DM.
  20314. 6.4.1983, Bei einem Brand im Wohnhaus Mulanskystraße 11 in Bockenheim rettet die Feuerwehr fünf Menschen das Leben. Der Sachschaden beträgt rund 100.000.- DM.
  20315. 17.4.1983, Einen Schwerverletzten fordert ein Feuer im Jugendhaus an der Julius-Brecht-Straße. Der Schaden beträgt 100.000.- DM.
  20316. 16.7.1983–17.7.1983, In der Nacht werden in der Tiefgarage des „Canadian Pacific“-Hotels am Messegelände drei Brandanschläge verübt. Der Schaden beträgt 100.000.- DM.
  20317. 24.8.1983, Brandanschlag auf ein türkisches Lebensmittelgeschäft in der Burgstraße. Dem Inhaber sind vorher Drohungen zugegangen. Der Schaden beträgt 750.000.- DM.
  20318. 11.1.1984, Brand in einer Asylunterkunft in Bockenheim. Verletzt wird niemand. Der Schaden beträgt 20.000.- DM. Die Feuerwehr vermutet Brandstiftung.
  20319. 5.2.1984, Zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres verüben Rechtsextremisten in Bornheim einen Brandanschlag auf ein türkisches Geschäft. Der Schaden beträgt 150.000.- DM. Am 24.08.1983 wurde der Lebensmittelladen in der Burgstraße 120 erstmals angezündet. Täter konnten bislang nicht ermittelt werden.
  20320. 4.3.1984, Abendlicher Großbrand in der Hanauer Landstraße: Nach einer Verpuffung im Zweigwerk der Firma „Messer Griesheim“ brennt eine 600 Quadratmeter große Lagerhalle. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend DM.
  20321. 1.8.1984, In der Nacht legen Unbekannte in den Redaktionsräumen des linken Metropolemagazins „Pflasterstrand“ und der „tageszeitung“ in der Hamburger Allee Feuer. Der Sachschaden beträgt 100.000.- DM.
  20322. 4.3.1985, Bei einem Brand im Kellergang der Häuser Gerhart-Hauptmann-Ring 292-294 müssen Bewohner über Rettungsleitern in Sicherheit gebracht werden. Der Schaden beträgt 200.000.- DM.
  20323. 13.3.1985, Bei einem Großbrand am späten Abend in einem zehnstöckigen Wohnhaus auf dem Gelände der Universitätsklinik in Niederrad muss die Feuerwehr das Gebäude, in dem 120 Menschen wohnen, evakuieren. Verletzt wird niemand, der Schaden beträgt rund 200.000.- DM.
  20324. 2.4.1985–3.4.1985, Bei einem mitternächtlichen Brand eines Wohnhauses in der Egenolffstraße 8 im Nordend müssen mehrere Bewohner mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden beträgt 250.000.- DM.
  20325. 10.1.1986, Bei einem schweren Wohnungsbrand im Hochhaus Ben-Gurion-Ring 112 müssen mehrere Bewohner von der Feuerwehr über Leitern in Sicherheit gebracht werden. Der Schaden beträgt 400.000.- DM.
  20326. 9.4.1986, Bei einem Brand werden ca. 10.000 qm Stadtwald im Revier Schwanheim vernichtet. Eine sechsjährige Kiefernkultur brennt total nieder. Der Schaden beträgt ca. 20.000.- DM.
  20327. 29.9.1986, Kurz vor Öffnung der Stadt- und Universitätsbibliothek stürzt ein Gerüst an der Rückfront des zweigeschossigen Gebäudes um und durchschlägt die zweifache Verglasung über der Eingangshalle. Verletzte wird niemand. Der Schaden beträgt rund 50.000.- DM.
  20328. 1.10.1986, Bei einem Wohnhausbrand in der Moselstraße rettet die Feuerwehr zehn Menschen mit Leitern vor den Flammen. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend DM.
  20329. 3.10.1986, Explosion einer Paketbombe, die an die Zentrale des Kaufhauskonzerns Hertie in Niederrad adressiert ist, im Zustellamt Gießener Straße 20. Verletzt wird niemand. Der Schaden beträgt rund 200.000.- DM.
  20330. 17.11.1986, In der Nacht vom 17. auf den 18.11. wird in das Klubheim des Sportvereins 1907 Heddernheim eingebrochen und die Inneneinrichtung verwüstet. Der Schaden beträgt 20.000.- DM.
  20331. 24.11.1986, Bei der Fahrt durch den Hafentunnel bleibt ein Lastzug am Morgen an der Tunneldecke hängen. Der Schaden beträgt allein am Fahrzeug 20.000.- DM.
  20332. 15.2.1987, Bei einem Einbruch in das Büro eines Steuerberaters in der Friedberger Anlage 9 legen die Täter Feuer, nachdem sie das Mobiliar zerstört haben. Allein der Brandschaden beträgt 15.000.- DM.
  20333. 24.10.1987, Am morgen brennt das „Astor“-Kino im Alemannia-Haus an der Hauptwache völlig aus. Der Schaden beträgt rund 1,5 Millionen DM.
  20334. 5.7.1988, Ein fahrbarer 60 Tonnen schwerer Autokran gerat zwischen Mönchhof-Dreieck und der Anschlussstelle Frankfurt-Flughafen in Brand und brennt völlig aus. Der geschätzte Schaden beträgt 500.000.- DM.
  20335. 23.8.1988, Ein bislang einmaliger Vorfall: Gegen 3.50 Uhr morgens leert ein unbekannter, bei Rot ertappter Autofahrer eine Plastikflasche über dem Gehäuse mit der Rotlichtkamera am Eschenheimer Turm und zündet die Flüssigkeit an, um den Film zu vernichten, was ihm offensichtlich misslingt. Der Schaden beträgt ca. 4.000.- DM.
  20336. 1.8.1989, Bei einem Dachstuhlbrand am Lerchesbergring in Sachsenhausen wird ein Feuerwehrmann verletzt. Der geschätzte Schaden beträgt 200.000.- DM.
  20337. 1.1.1990, Am Morgen werden bei einem Wohnungsbrand an der Kriegkstraße im Gallusviertel zwei Menschen leicht verletzt. Der Schaden beträgt schätzungsweise 200.000.- DM.
  20338. 1.1.1991, Der Anteil nicht-deutscher Bürgerinnen und Bürger beträgt 23,7 Prozent. Das sind rund 150.300 ausländische Frauen, Kinder und Männer.
  20339. 11.3.1992, Aus Protest gegen die Kurdenpolitik der Türkei bewerfen rund 30 Personen das türkische Generalkonsulat mit Steinen. Die Polizei nimmt kurz danach 20 Menschen fest. Der Schaden beträgt schätzungsweise 20.000.- DM.
  20340. 5.1.1993, Bei einem nächtlichen Wohnungsbrand im 14stöckigen Hochhauses Senefelderweg 1 in Eckenheim sterben zwei Menschen. Über einhundert Menschen müssen das von 84 Mietparteien bewohnte Gebäude fluchtartig verlassen, um Feuer und Rauch zu entgehen. Als Ursache des Feuers wird eine Zigarettenkippe vermutet. Der geschätzte Schaden beträgt eine Million DM.
  20341. 15.9.1997, Am späten Abend werden bei einem Dachstuhlbrand in der Heiligkreuzgasse 13 drei Bewohner zum Teil schwer verletzt. Der geschätzte Sachschaden beträgt 150.000.- DM.
  20342. 28.8.2002, Ohne große Auseinandersetzungen enden die Kundgebungen auf dem Römerberg. Dort versammeln sich Gegendemonstranten, um die angekündigte NPD-Wahlveranstaltung zu verhindern. Zur NPD-Kundgebung erscheinen 11 Personen, die Zahl der Gegendemonstranten beträgt mehrere Hundert. Die Polizei nimmt drei Personen in Gewahrsam.
  20343. 10.8.2012, Die Einwohnerzahl von Frankfurt am Main beträgt nach offiziellen städtischen Angaben über 700.000 Menschen.
  20344. 7.8.1970, Neil A. Armstrong, der als erster Mensch die Mondoberfläche betrat, landet auf dem Rhein-Main-Flughafen. Der Astronaut kommt auf Einladung der Vereinigten Flugtechnischen Werke, Bremen (VFW-Fokker) und der Pilotenvereinigung Wasserkuppe e. V. zum Doppeljubiläum 50 Jahre Wasserkuppe und 20 Jahre Deutscher Aero-Club nach Deutschland.
  20345. 12.9.1931, Die Preußische Notverordnung betraut die Verwaltungsorgane mit der Durchführung der zum Ausgleich des Haushalts erforderlichen Maßnahmen.
  20346. 1.5.1928–5.5.1928, Die Frankfurter Straßenbahner treten in den Ausstand: Eine Hauptforderung betrifft deren Anliegen, als städtische Angestellte anerkannt zu werden. Am 04.05. d. J. kommt es bei den Schlichtungsverhandlungen zu einer Einigung, die vor allem Lohnerhöhungen betreffen. Am Abend des 05.05. d. J. erfolgt die Wiederaufnahme des Straßenbahnbetriebes.
  20347. 1.10.1920, Auflösung der Dienststellen des 18. Armeekorps. Ihre Tätigkeitsbereiche, soweit sie Versorgungsangelegenheiten betreffen, gehen an das Versorgungsamt Hanau über, die Kasserverwaltungs- und Rechnungsangelegenheiten an die Korpsbezirksregierung in Frankfurt am Main.
  20348. 7.4.1989, Als ein Bündnis der „demokratischen, ökologischen und sozialen Erneuerung“ bezeichnen SPD und Grüne ihre Koalition. Wesentliche Neuerungen, die im Koalitionspapier festgehalten sind, betreffen vor allem die Wohnungs-, Planungs-, Verkehrs-, Umwelt- und Ausländerpolitik.
  20349. 23.3.1927–24.3.1927, Unterzeichnung des Vertrags zwischen der Stadt Offenbach/Main und der Frankfurter Gasgesellschaft betreffend Übernahme der Gas- und Elektrizitätserzeugungsanlagen der Stadt Offenbach/Main durch die Frankfurter Gasgesellschaft.
  20350. 11.10.1917, Nachtragsvertrag zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Frankfurter Gasgesellschaft betreffend die Abänderung des Vertrages vom 17. Juli 1909 (Ausdehnung auf die Stadtteile Rödelheim und Hausen).
  20351. 7.7.1905, Vertrag zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Dr. Senckenbergischen Stiftung betreffend die Einrichtung eines Neubaus für ihr pathologisch-anatomisches Institut.
  20352. 22.5.1904–27.5.1904, Vertrag zwischen der Kaiserlichen Oberpostdirektion zu Frankfurt und der Stadt Frankfurt am Main betreffend die Herstellung einer Rohrpostanlage zwischen dem Hauptpostgebäude an der Zeil und dem Postamt 9 in der Poststraße.
  20353. 18.10.1945, Fünfte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Verpflichtung der Mitglieder des Bürgerrats durch Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum, Flüchtlingsfürsorge, Aussprache über die Kurzberichte betreffend das Winterprogramm der Stadtverwaltung, Organisation der Trümmerbeseitigung, Wahl eines Vorsitzenden des Bürgerrats und Festlegung der Geschäftsordnung.
  20354. 17.12.1945, Außerordentliche Sitzung des „Bürgerrats“ zur Debatte über den Vertrag zwischen der Stadt Frankfurt am Main und einigen Großfirmen betreffend die Trümmerbeseitigung und -verwertung.
  20355. 14.3.1946, Vierzehnte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Erhöhung der Hundesteuer, Abänderung von Vorschriften der Vergnügungssteuerverordnung, Aussprache über den 3. und 4. Wiederaufbauvortrag am 02. und 09.03.1946 betreffend Bau- und Bodenrecht.
  20356. 9.5.1946, Achtzehnte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Anträge betreffend Brennstoffbeschaffung für den kommenden Winter, Vortrag von Stadtrat Professor Wilhelm Polligkeit über die Lage der Jugend und die Aufgaben des Jugendamtes mit anschließender Aussprache.
  20357. 17.7.1947, Pressekonferenz des amerikanischen Militärgouverneurs für Deutschland, General Lucius D. Clay, im IG-Hochhaus über neue Richtlinien aus Washington, den Wiederaufbau Deutschlands und dessen Eingliederung in die europäische Wirtschaft betreffend.
  20358. 5.7.1950, Öffentliche Versammlung des Stadtkreisverbandes der CDU zur Volksabstimmung betreffend die hessische Verfassungsänderung am 09.07. d. J. im Stadtverordnetensitzungssaal des Handwerkerhauses, Braubachstraße 18-22.
  20359. 18.4.1969, Vertragsabschluss zwischen der Deutschen Bundesbahn und der Flughafen AG betreffend den Bau der Flughafenbahn.
  20360. 22.3.1974, Das Bundesverwaltungsgericht hebt die Urteile des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes von 1973 betreffend den Neubau einer Startbahn 18 West auf und verweist die Angelegenheit an den Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel zurück.
  20361. 3.8.1889–15.8.1889, Vertrag zwischen der Stadt Bockenheim und der Frankfurter Trambahngesellschaft – de dato Bockenheim (03.08. d. J.) und Frankfurt am Main (15.08. d. J.) – die Bockenheimer Linie bis Rödelheim betreffend.
  20362. 21.1.1909, Vertrag der Stadt Frankfurt am Main mit der Gemeinde Eschersheim betreffend die Eingemeindung mit Frankfurt am Main.
  20363. 29.1.1909, Vertrag der Stadt Frankfurt am Main mit den Gemeinden Hausen und Praunheim betreffend die Eingemeindung mit Frankfurt am Main.
  20364. 2.3.1909, Vertrag der Stadt Frankfurt am Main mit der Gemeinde Rödelheim betreffend die Eingemeindung mit Frankfurt am Main.
  20365. 6.3.1909, Vertrag der Stadt Frankfurt am Main mit der Gemeinde Heddernheim betreffend die Eingemeindung mit Frankfurt am Main.
  20366. 8.3.1909, Vertrag der Stadt Frankfurt am Main mit der Gemeinde Ginnheim betreffend die Eingemeindung mit Frankfurt am Main.
  20367. 27.9.1977, Stadtrat Peter Jäkel legt bei Oberbürgermeister Dr. Wallmann schriftlich Widerspruch ein, die Übertragung des Straßenverkehrsamtes und der Hilfspolizei betreffend.
  20368. 1.11.1940, 100 Jahre planmäßiger Verkehrsbetrieb in Frankfurt am Main. Frankfurter Lohnkutschern wurde damals die Konzession erteilt, einen planmäßigen Omnibusverkehr vom Taunusbahnhof zu den einzelnen Hotels und umgekehrt zu betreiben.
  20369. 19.5.1958, Auf dem Rhein-Main-Flughafen startet die erste Maschine in einem Luftfrachtdienst zwischen der Bundesrepublik Deutschland und London, den die Deutsche Lufthansa und die British European Airways (BEA) von nun an gemeinsam betreiben.
  20370. 17.11.1995, Feier anlässlich des 150jährigen Jubiläums des Clementine-Kinderhospitals/ Dr. Christ’sche Stiftung mit Professor Alfred Grosser, dessen Vater Paul Grosser die Leitung des Krankenhauses 1933 auf Betreiben der Nationalsozialisten aufgeben musste und mit seiner Familie nach Paris emigrierte.
  20371. 4.7.1894, Konstituierung der „Ersten Frankfurter Eiskonsumenten-Gesellschaft“ im „Palais-Restaurant“ – im Rahmen einer Anteilzeichner-Versammlung. Die im Stadtteil Bockenheim zu betreibende Anlage soll bis zu 500 Zentner Eis täglich liefern.
  20372. 7.12.1929, Eröffnung einer neuen Sportschule in Frankfurt am Main, Haus Roßmarkt 11. Betreiber ist der Sportlehrer Alfred Rhode (1896-1978), ehemaliger Deutscher Polizei-Jiu-Jitsu-Meister.
  20373. 6.12.2000, Die Umrisse des neuen Waldstadions werden langsam deutlich. Nach einer Ausschreibung bleiben zwei Entwürfe im Rennen. Fast 250 Millionen DM soll das neue Stadion kosten und rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fertig gestellt sein und auf jeden Fall ein Dach haben. Der Betreiber ist der Eintracht-Großaktionär Octagon.
  20374. 26.11.1942, 60. Geburtstag des Druckereibesitzers Georg Stritt (1882-1949), Betreiber der Firma „Georg Stritt & Co“, Druckerei und graphische Kunstanstalt.
  20375. 22.12.1995, Die Betreiber des Christophorus-Hauses melden Konkurs an.
  20376. 21.2.1997, Der Magistrat kippt die Pläne für ein Großkino auf dem Osthafen-Gelände, die Planungsdezernent Martin Wentz favorisiert hat. Den Vorzug erhält ein Möbel-Design-Center, dessen Investoren für das Grundstück 1,3 Millionen DM mehr bieten als die Kino-Betreiber.
  20377. 21.11.2001, Sportdezernent Joachim Vandreike setzt nach dem Rückzug des Sportvermarkters Octagon auf einen neuen Betreiber und will den 250 Millionen DM teuren Umbau des Waldstadions für die Fußball-WM 2006 notfalls auch ohne privaten Partner stemmen.
  20378. 21.1.2002, Die zerstrittenen Betreiber des Metropolis-Filmpalastes einigen sich vor dem Oberlandesgericht auf einen Vergleich. Harald Metz stimmt seiner Abberufung als Geschäftsführer zu und tritt seine Gesellschafteranteile an der Firma Kieft & Metz seinem Kontrahenten Heiner Kieft ab. Für seinen Rückzug erhält Metz eine Abfindung.
  20379. 9.7.2003, Industriepark-Betreiber Infraserv Höchst nimmt offiziell ein neues Kanal-Sicherungssystem in Betrieb. Das 15 Millionen € teure Projekt katapultiert die Wasserreinhaltung des Industrieparks am Main auf dem höchsten Stand der Technik. Am Nordufer sind zudem neue Schutzvorrichtungen gegen Hochwasser errichtet worden.
  20380. 14.7.2004, Eröffnung der Dauerausstellung „Zeitstreifen“ im Industriepark Höchst, in der die Betreiber des Industriepark Höchst, Infraserv, 140 Jahre Medikamentenproduktion zeigen.
  20381. 1.9.2004, Der Sindlinger Schwimmverein ist neuer Betreiber des Höchster Hallenbades.
  20382. 29.12.2005, Das Cinema-Kino am Roßmarkt öffnet wieder. Die fast einjährige Pause ist vorbei. Der Betreiber des Harmonie-Kinos in Sachsenhausen, Harald Vogel, ist der neue Leiter. Neustart mit Woody Allens „Match Point“.
  20383. 12.5.2006, Die Frankfurter Buchmesse teilt mit, dass sie die für London im Jahr 2007 geplante „Book Fair Earl’s Court London“ nicht organisieren wird, da der Betreiber der zu mietenden Hallen den mündlichen Vertrag gebrochen habe.
  20384. 22.2.2007, Offizielle Eröffnung der Sammlung des bisherigen Struwwelpeter-Museums in der Kunsthalle Schirn im Heinrich-Hoffmann-Haus im Westend. Betreiber des Museums ist die Frankfurter Werkgemeinschaft (fwg).
  20385. 22.11.2007, Der Chemie-Konzern Clariant kündet an, seinen Standort Griesheim aufgeben zu wollen. Nicht nur die Produktion soll dort komplett eingestellt werden, auch als Betreiber wird sich die Firma zurückziehen – die Fertigung in China ist kostengünstiger.
  20386. 28.11.2010, Luigi Cirillo und Leo Scalici, Betreiber des soeben eröffneten Café Latte Macchiato in der Römerstadt, gelingt ein Deutschlandrekord: Mit einer 42 Meter langen Nachspeise haben sie das längste Tiramisù gezaubert.
  20387. 15.8.1994, In der Bordell-Villa Kettenhofweg 124a werden die Leichen des tags zuvor ermordeten Betreiberehepaares und von vier Prostituierten aufgefunden. Drei Tage später können mehrere Personen unter dem dringenden Tatverdacht festgenommen werden.
  20388. 19.5.2004, Die Betreiberfirma Frankfurt Intermodal Terminal GmbH und Infraserv Höchst nehmen das neue logistische Zentrum „Trimodalport“ im Industriepark Höchst in Betrieb.
  20389. 25.9.2002, Wirtschaftsdezernent Nikolaus Burggraf äußert während der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt den Vorschlag, die Fußgängerzone wie ein Einkaufszentrum an eine Betreibergesellschaft zu verpachten und mit privatem Geld zu sanieren. Daraufhin äußern Einzelhändler den Wunsch, die Stadt Frankfurt möge ihnen dann doch auch auf der Einkaufsmeile das Hausrecht übertragen.
  20390. 18.7.2001, Die Frankfurter Firma Feierabend.com, Betreiberin des größten deutschen Internet-Portals für Senioren, startet heute in der Mainstadt seine ersten Regionalseiten.
  20391. 8.3.2002, Offizielle Schlüsselübergabe an den neuen Eigentümer des Höchster Schlosses, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Bonn). Bisherige Eigentümerin des Schlosses war die Infraserv GmbH, Betreiberin des Industrieparks in Höchst.
  20392. 5.1.2004, Das Frauen-Café „Lisbeth-Oase“ am Merianplatz bietet sich seit heute als Treffpunkt für sozial schwachen Frauen an. Die Betreiberinnen dieser Einrichtung folgen den Grundsätzen der heiligen Elisabeth von Thüringen, der Namensgeberin ihres Frauen-Cafés.
  20393. 5.10.1994, Wiedereröffnung des Cafés Cult in der Schillerpassage mit neuen Betreibern und kulturell verschlankt.
  20394. 10.1.1930, 75. Geburtstag des Betreibers eines Trabergestüts in Maria Hall bei Sprendlingen, Wilhelm Mössinger, markante Persönlichkeit des Frankfurter Rennsports.
  20395. 4.9.2003, Im Großraum Frankfurt legt eine der größten Pannen der deutschen Mobilfunkgeschichte das Netz des Betreibers T-Mobile lahm. Mehrere hunderttausend D 1-Anschlüsse bleiben still, weil ein Vermittlungsrechner ausgefallen ist.
  20396. 22.4.2004, Während der Neubau des Waldstadions immer mehr Geld verschlingt – die Gesamtinvestitionen sind auf 194 Millionen € gestiegen –, ist ein Betreibervertrag zwischen der Stadt Frankfurt und den Firmen HSG und Sportfive immer noch nicht in Sicht. Auch sind sich Fußball-Erstligist Eintracht Frankfurt und Sportfive nicht über einen Kontrakt zu Vermarktung einig.
  20397. 16.10.1933, Die Südwestdeutsche Filmbühne GmbH betreibt ab heute das Schumann-Theater.
  20398. 13.11.1925, Tod des Chemikers, Mitbegründers und Ehrenbürgers der Universität Frankfurt Dr. Fritz Hallgarten (1865-1925), von 1908 bis 1924 Vorsitzender des „Frankfurter Vereins für Reconvalescenten-Anstalten“, der die Lungenheilstätte Ruppertshain im Taunus betreibt.
  20399. 1.4.1964, Die Frankfurter Taxi-Vereinigung e. V. hat sich ihres einzigen Konkurrenten, der Mietwagen- und Taxifunk-GmbH, entledigt, in dem sie dieses Unternehmen aufgekauft hat und ab heute selbst betreibt.
  20400. 22.8.1987–26.8.1987, Internationale Frankfurter Messe – Internationale Fachmesse für Konsumgüter. Taxifahrer boykottieren während dieser Messe das Hotel „Intercontinental“ in der Wilhelm-Leuschner-Straße, weil es einen privaten Pendelverkehr zum Rhein-Main-Flughafen für „Lay-over-Gäste“ betreibt. Der Busdienst wird wenig später wieder eingestellt.
  20401. 27.4.2005, Das hessische Sozialministerium schließt ein Schülerwohnheim, das der Verband Islamischer Kulturzentren illegal im Gallusviertel, Kriegkstraße, betreibt.
  20402. 3.12.1933, Kältewelle: Frankfurt misst 11 Grad unter Null. Wenige Tage später ist der Main zugefroren und wird offiziell zum Betreten freigegeben.
  20403. 2.2.1923, Um die öffentliche Ruhe nach den Ereignissen vom Vortag zu garantieren, warnt der Frankfurter Polizeipräsident Fritz Ehrler (1871-1944) in einem Aufruf (vom 02.02. d. J.) vor unbesonnenen Handlungen. Auch heute demonstrieren wieder etwa eintausend Menschen vor dem Carlton-Hotel gegen die dort einquartierte französische Ententekommission. Polizisten verhindern den Versuch, gewaltsam in das Hotel einzudringen. Danach zieht die Menge vor das Hotel „Frankfurter Hof“ und versucht auch hier in das Gebäude zu betreten. Wiederum kann die Polizei dies verhindern und zerstreut die Menge. Um 1.30 Uhr nachts ist die Ruhe wieder hergestellt. Zwei Personen werden verhaftet. Tags darauf werden jegliche Versammlungen unter freiem Himmel bis auf weiteres untersagt.
  20404. 5.9.1939, Mit einem inneruniversitären Schreiben verfügt Universitätsrektor Prof. Walter Platzhoff (1881-1969), dass „die [Johann Wolfgang Goethe-]Universität mit sofortiger Wirkung geschlossen und der Lehr- und Forschungsbetrieb eingestellt“ werden müsse. Studierende dürfen weder Institute noch Seminare betreten.
  20405. 16.8.1943, Oberbürgermeister Friedrich Krebs verfügt, dass bei Fliegeralarm die städtischen Park- und Grünanlagen geöffnet werden, auch diejenigen, die während der Nachtzeit abgeschlossen sind (z.B. der Palmengarten und der Günthersburgpark), so dass sie im Falle der Gefahr von jedermann aufgesucht werden können. Im Übrigen bleibt das Betreten dieser Grünanlagen während der Nachtzeit verboten.
  20406. 30.1.1947, Freigabe der bisher innerhalb des Sperrgebietes gelegenen Häuser der Bockenheimer Landstraße, Siesmayerstraße und Palmengartenstraße. Die Bewohner der Siesmayerstraße können am 30.01., die der Bockenheimer Landstraße und Palmengartenstraße am 31.01. d. J. ihre früheren Wohnungen betreten.
  20407. 30.4.1952, Eine Versammlung der Deutschen Partei im Franz-Althoff-Bau muss nach 40 Minuten ununterbrochener Tumulte von der Versammlungsleitung für geschlossen erklärt werden, ohne dass es Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm gelingt, das Rednerpult zu betreten.
  20408. 3.7.1988, In einem Hochhaus in der Bornheimer Dortelweiler Straße spielt sich ein Familiendrama ab: Mit drei Schüssen streckt eine 32jährige Frau ihren 29jährigen Ehemann in der Wohnung der Eltern nieder. Die Eheleute leben getrennt. Nach ehe die Polizei die Wohnung betreten kann, entleibt sich die Frau selber.
  20409. 3.7.1975, Eine symbolische vorübergehende Straßensperrung im Rahmen der dreiwöchigen Kinderspielplatzaktion auf der Marburger Straße in Bockenheim, um auf die dortige Verkehrsgefährdung aufmerksam zu machen, endet mit einem Polizeieinsatz: Unter den etwa 80 Kindern und 20 Erwachsenen werden mehrere Kinder und erwachsene Betreuer von „Chemical Mace“, einem Sprühwaffen-Reizstoff, getroffen und verletzt.
  20410. 1.7.1976, Empfang der Frankfurter Sportler im Römer, die an den Olympischen Spielen 1976 in Montreal teilnehmen: zwei als Teilnehmer, sechs als Betreuer.
  20411. 12.10.1989, 150 Schüler und Eltern der Heinrich-Steul-Schule demonstrieren in der Innenstadt gegen fehlende Betreuer und die „katastrophale Situation“ an der Sonderschule für Körperbehinderte in der Fritz-Tarnow-Straße.
  20412. 1.7.2004, Rund 200 Kinder, Schüler, Eltern, Erzieher, Betreuer und Stadtteilpolitiker demonstrieren für den Erhalt der Erziehungsberatungsstelle Rödelheim.
  20413. 9.10.2006, Dem Seelsorger Don Giovanni de Florian, langjähriger Betreuer der italienischen Katholischen Gemeinde der Stadt, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  20414. 14.9.2013, Gedenkfeier für das jüdische Kinderhaus im Stadtteil Sachsenhausen, Hans-Thoma-Straße, auf dem kleinen Platz, zwischen Gartenstraße und Hans-Thoma-Straße, anlässlich des 70. Jahrestages der Deportation. Am 15. September 1942 fand die Deportation der Betreuer, Kinder und Jugendlichen – 54 Bewohner und Betreuer – in das Ghetto Theresienstadt statt. Nur drei Personen überlebten.
  20415. 2.4.1974, Ein Streichholzspiel wird zum Verhängnis. Im Gymnastikraum in der Kindertagesstätte 128 im Gallusviertel, Schwalbacher Straße, bricht Feuer aus. Kinder und Betreuerinnen werden nicht verletzt. Der Sachschaden beziffert sich auf ca. 75.000.- DM.
  20416. 25.1.1990, Etwa 200 Betreuerinnen aus Kindergärten, Krippen und Horten demonstrieren vor dem Römer gegen die schlechten Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen.
  20417. 29.6.1933, Abschiedsfeier des Vorstandes und der Mitglieder des Gewerkschaftsbundes der Angestellten (GdA) in der Loge Sokrates. Ab 01.07. d. J. werden die Mitglieder der GdA von den neuen nationalsozialistischen Angestelltenverbänden betreut.
  20418. 16.5.1933, Einweihung des neuen Heims der Hitlerjugend. 3.500 Frankfurter HJ-Buben finden sich auf dem Börsenplatz ein und marschieren samt Spielmannszug und Kapelle über die Hauptwache, Zeil, Große Friedberger Straße zur Peters-Mittelschule in der Seilerstraße, dem neuen von Oberbürgermeister Friedrich Krebs der HJ zur Verfügung gestellten Heim. Von hier aus werden 25.000 Hitlerjungen in ganz Hessen betreut.
  20419. 1.10.1940, Die NSDAP-Ortsgruppe Eschersheim erhält eine selbständige Zweigstelle des Volksbildungswerkes in der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, die von dem Propagandaamt der Ortsgruppe betreut wird. Der offizielle Eröffnungsabend findet am 15.10. d. J. in der Ziehenschule statt.
  20420. 22.10.1946, Radio Frankfurt eröffnet seine Schulfunksendungen mit dem Thema „Louis Pasteur“, betreut vom Leiter der Abteilung Wort, Erich Lissner.
  20421. 10.3.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl des bisherigen Personaldezernenten, Stadtrat Rudolf Menzer, zum neuen Bürgermeister. Menzer ist gebürtiger Frankfurter und betreut das Dezernat der Personalverwaltung seit 14 Jahren. Dr. Walter Leiske scheidet am 30.06. d. J. aus Altersgründen aus seinem Amt als Bürgermeister aus. Ebenfalls zu neuen Stadträten werden Karl Blum und Ernst Gerhardt gewählt. Wieder gewählt werden Dr. Karl Altheim und Professor Theodor Gläß. Debattiert wird über die Zukunft des Römerbergs. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann sagt hierfür einen Architektenwettbewerb zu.
  20422. 1.3.1968, 50jähriges Jubiläum des Frankfurter Altenheims in Niederseelbach, das vom Frankfurter Verband für Altersfürsorge betreut wird.
  20423. 6.10.1976, Seit nunmehr dreißig Jahren betreut Helmut Walcha (1907-1991) die Organistenstelle der Dreikönigskirche. Anlässlich dieses Jubiläums spielt er am 09.10. d. J. dort bei einer Vesper.
  20424. 25.10.2005, Eröffnung der Kindertagesstätte „Le Jardin“. Die Kinderkrippe gehört zu den wenigen Einrichtungen in Frankfurt am Main, in denen Jungen und Mädchen ab sechs Monaten mehrsprachig (englisch und französisch) betreut werden.
  20425. 16.1.2001, Eröffnung des neuen Hauses für betreute Wohngemeinschaften der Jugend- und Drogenberatung Höchst des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe (VAE) in der Königsteiner Straße 40.
  20426. 7.9.2009, Eröffnung eines betreuten Spielplatzes am Johanna-Spyri-Weg auf dem Riedberg durch das Frankfurter Kinderbüro.
  20427. 3.11.2005, Feier im Dominikanerkloster anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Projektes „Betreutes Wohnen“ des Evangelischen Regionalverbandes.
  20428. 31.3.1937, Auflösung der Kreisstelle 10, Hinter den Ulmen, Fürsorgestelle für die nördlichen Vororte. Für die Betreuung der Hilfsbedürftigen aus den nördlichen Vororten sind zukünftig die Kreisstellen 3, 4 und 9 zuständig.
  20429. 1.2.1926, 50jähriges Jubiläum des Bockenheimer Diakonissenvereins – zur Betreuung von Kranken, Siechen und Armen. Daraus ist das Bockenheimer Diakonissenheim Falkstraße hervorgegangen.
  20430. 25.8.2000, Mit einem „Tag der offenen Tür“ stellt die Aids-Hilfe Frankfurt ihr neues „Zentrum für Pflege und Betreuung zuhause“ in der Friedberger Anlage vor.
  20431. 1.12.1945, Zur Betreuung sämtlicher Frankfurter Jugendorganisationen hat die amerikanische Militärregierung einen zwölfköpfigen Jugendausschuss eingesetzt. Als Jugendorganisationen gelten diejenigen Vereinigungen, deren Mitglieder 10 bis 18 Jahre alt sind.
  20432. 19.5.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Billigung des Grundsatzprogramms für einen kommunalen Altenplan, durch den die Wohnungsvorsorge sowie die soziale und kulturelle Betreuung alter Menschen für die kommenden 10 Jahre sichergestellt werden sollen. Dieses Grundsatzprogramm umfasst u.a. den Bau von Altenwohnungen, Alten- und Pflegeheimen sowie von Gemeinschaftseinrichtungen.
  20433. 1.11.1969–2.11.1969, Erstes Treffen spastisch gelähmter Jugendlicher in Frankfurt am Main, veranstaltet vom Verein zur Förderung und Betreuung spastisch gelähmter Kinder e. V. Frankfurt am Main, im Haus der Jugend.
  20434. 31.10.1986–1.11.1986, 7. Fortbildungskongress der Deutschen Akademie für medizinische Fortbildung über die Betreuung Sterbender.
  20435. 31.8.1989, Die Gesellschaft für gemeinnützigen Wohnungsbau Hoechst mbH erhält für die Betreuung der Siedlung „Colonie Zeilsheim“ den Hessischen Denkmalschutzpreis 1989.
  20436. 4.12.1989, Demonstration von Erzieherinnen aus evangelischen Kindergärten und Eltern in der Innenstadt gegen die unzureichende Betreuung in vielen Einrichtungen.
  20437. 28.2.2002, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: 300 neue Krippenplätze bis Ende 2003 und Ausstattung der Schulen mit Computern. Trotz prekärer Finanzlage der Stadt will das Römer-Bündnis von CDU, SPD, FDP und Grünen positive Zeichen setzen. Viele Projekte werden allerdings verschoben: Von der kostspieligen Kita-Betreuung bis hin zum neuen Domizil für das Stadtgesundheitsamt.
  20438. 25.9.2006, Das Bürgerhospital, das St. Marienkrankenhaus und das Clementine-Kinderhospital unterzeichnen einen Vertrag, mit dem bei der Pränataldiagnostik, der Geburtshilfe und der Betreuung kranker Kinder enger zusammengearbeitet werden soll.
  20439. 11.4.2008, Eröffnung einer „Animal Lounge“ zur Betreuung von tierischen Fluggästen durch die Lufthansa Cargo.
  20440. 27.6.2014, Offizielle Eröffnung der erweiterten schulischen Betreuung an der Konrad-Haenisch-Schule im Stadtteil Fechenheim.
  20441. 20.6.1991, Vertragsunterzeichnung zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Frankfurter Niederlassung der Allianz-Versicherung: Erstmals wird zwischen der Kommune und einem großen Unternehmen eine gemeinsame Betreuungseinrichtung für Kinder gegründet.
  20442. 9.3.2010, Offizielle Eröffnung der neuen Betreuungseinrichtung für Jugendliche am Atzelberg im Stadtteil Seckbach: Klub „U44“.
  20443. 1.3.1990, Die Carlo-Mierendorff-Schule in Preungesheim ist ab heute eine „Betreuungsschule“.
  20444. 24.11.1945, Versammlung der Betreuungsstelle für ehemalige politische Gefangene im Handwerkersaal, Braubachstraße.
  20445. 11.5.1946, Arbeitstagung der Betreuungsstellen für die Opfer des Faschismus in Groß-Hessen im Handwerkerhaus, veranstaltet von der Frankfurter Betreuungsstelle. Gefordert werden die Loslösung der Betreuungsstellen vom Fürsorgewesen und die Selbständigkeit ihrer Dienststellen unter einer Zentrale bei der hessischen Landesregierung.
  20446. 10.6.1946, Rabbiner Dr. Leopold Neuhaus verabschiedet sich vor der Jüdischen Gemeinde und wandert zusammen mit seiner Frau in die USA aus. Sein Nachfolger als Leiter der „Jüdischen Betreuungsstelle der Stadt Frankfurt am Main“ wird Wilhelm Stern.
  20447. 17.9.1947, Einweihung einer Betreuungsstelle für durchreisende Mütter mit Kindern im Nordausgang des Hauptbahnhofes in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  20448. 18.12.1947, Der Leiter der jüdischen Betreuungsstelle in Frankfurt am Main, Wilhelm Stern, ist mit seiner Frau nach Australien übergesiedelt. Die Nationalsozialisten verschleppten den gebürtigen Frankfurter Stern für mehrere Jahre nach Theresienstadt.
  20449. 25.6.1964, Eröffnung einer Betreuungsstelle für türkische Gastarbeiter in der Rothschildallee.
  20450. 26.10.1945, Erscheinen des Mitteilungsblattes der Jüdischen Gemeinden und Betreuungsstellen (bis 30.08.1946) unter der Schriftleitung von Rabbiner Dr. Leopold Neuhaus.
  20451. 1.5.1935, Die Deutsche Lufthansa nimmt die Flugstrecke Amsterdam – Frankfurt am Main – Mailand in Betrieb.
  20452. 1.10.1931, Die Linie 14 in Fechenheim wird ab heute bis zur Plessengasse weitergeführt. Der Betrieb der Omnibuslinie wird vom gleichen Tag an eingestellt.
  20453. 1.10.1931, Der Betrieb der Linien der Kraftverkehrsgesellschaft „Hessen“ geht auf die Reichspost über. Die Kraftomnibuslinien liegen in den Wirtschaftsbezirken von Frankfurt am Main, Kassel, Gießen und Dillenburg.
  20454. 28.9.1931, Das Postamt 4 nimmt seinen Betrieb in den neuen Räumen Bockenheimer Landstraße 31 wieder auf.
  20455. 7.4.1930, Nach einer kurzen, zweitägigen Generalprobe wird die Verkehrsampel an der Kreuzung Kaiser- und Neue Mainzer Straße endgültig in Betrieb genommen. Damit ist in der Mainstadt der lang angekündigte erste Versuch einer automatischen Verkehrsregelung gemacht.
  20456. 1.2.1930, Um einen Teil der Obst- und Gemüsehändler auf dem Römerberg und dem Friedberger Platz und solchen Bewerbern, die wegen Platzmangels in der Kleinmarkthalle, Hasengasse, nicht unterkommen können, von Witterungseinflüssen unabhängige Verkaufsgelegenheiten geben zu können, wird die frühere Markthalle IV am Börneplatz als zweite Kleinmarkthalle in Betrieb genommen. Verkaufszeit, wie in der Kleinmarkthalle Hasengasse, ist von 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr.
  20457. 16.11.1929, Infolge eines Spannungsüberschlags an den Sammelschienen des Umspannwerks Schillerplatz sind die Innenstadt, die nahe liegenden Vororte und die Straßenbahn stromlos. Durch Umschalten auf das Reservesammelschienensystem kann der Betrieb nach wenigen Minuten wieder in vollem Umfang aufgenommen werden.
  20458. 5.10.1929–6.10.1929, In der Nacht zum 6. Oktober stellt die Waldbahn nach Neu-Isenburg ihren Betrieb ein. Damit verschwindet die letzte Dampflokomotive aus dem Straßen- und Verkehrsbild der Stadt Frankfurt am Main. Am 6. Oktober übernimmt die Linie 7 der elektrischen Straßenbahn den Verkehr und ist damit von Eckenheim kommend, die längste Strecke aller Frankfurter Straßenbahnlinien.
  20459. 14.7.1929, Die Waldbahnstrecke Oberforsthaus – Schwanheim wird in elektrischen Betrieb genommen. Für diesen Betrieb wird eine neue Linie mit der Nummer 21 eingerichtet.
  20460. 15.5.1929, Offizielle Eröffnung der umgebauten, tags zuvor in Betrieb genommenen Martkhalle „Hasengasse“ als Bezirksmarkthalle I.
  20461. 1.7.1921, Das amtliche Reisebüro der Eisenbahndirektion im Hauptbahnhof geht in den Betrieb des Mitteleuropäischen Reisebüros GmbH über.
  20462. 15.3.1920, Das Hotel Union am Steinweg schließt endgültig seinen Betrieb. Es wird in ein Geschäftshaus umgewandelt.
  20463. 13.2.1920, Nach längerer Ruhepause nimmt die Straßenbahn zum ersten Mal auch am Sonntag wieder ihren Betrieb auf. Die Züge verkehren wie werktags von morgens früh bis 21.00 abends.
  20464. 7.2.1920, Der Straßenbahnbetrieb wird im Frühbetrieb bis 8.30 Uhr, im Nachmittagsbetrieb von 12.00 bis 18.30 Uhr verlängert. Sonntags ruht der Betrieb.
  20465. 20.1.1920, Aufgrund verbesserter Kohlenlieferungen für die Elektrizitätswerke wird der Straßenbahnbetrieb in den Frühstunden - nach nahezu 14 Tagen trambahnloser Zeit - wieder aufgenommen. Sie verkehren nur vormittags. In der übrigen Zeit - auch an Sonntagen - ruht der Betrieb.
  20466. 1.10.1919, Das Hospital zum Heiligen Geist nimmt eine eigene Apotheke in Betrieb.
  20467. 6.7.1918, Gründung (durch Erbvertrag) der „Heinrich und Henriette Mannberger-Stiftung“ zur Förderung von Forschungen auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere für den Betrieb des Instituts für Wirtschaftswissenschaft – eine unselbständige Stiftung der Universität Frankfurt.
  20468. 4.8.1915, Die Volksbäder in der Eschersheimer Landstraße und in der Ackermannschule werden ihrem Betrieb übergeben.
  20469. 17.10.1914, Die Klinik „Friedrichsheim“ nimmt in der (heutigen) Marienburgstraße mit 80-100 Betten ihren Betrieb auf, zunächst als Reservelazarett. Die Universität Frankfurt verleiht dem „Friedrichsheim“ schließlich den Titel als „Orthopädische Universitätsklinik“.
  20470. 15.10.1914, Der zu Kriegsbeginn zum Teil eingestellte Betrieb des Unterrichts an den städtischen Fortbildungs- und Fachschulen – obligatorische Fortbildungsschulen, Gewerbeschule, Handelslehranstalt – wird wieder aufgenommen.
  20471. 22.7.1914, Infolge einer im Elektrizitätswerk I eingetretenen Störung steht in der Zeit von 8.40 bis 8.50 Uhr der gesamte Betrieb der Straßenbahnen still. Die Störung hält noch längere Zeit im Netzgebiet Rödelheim an.
  20472. 13.7.1914, Die neue städtische Telefonzentrale im Rathaus wird dem Betrieb übergeben.
  20473. 12.5.1911, Bei einem Brand in einem Rückgebäude des Hauses Alte Gasse 71, entsteht in einem technischen Betrieb der Wäscherei und Färberei Josef Fischer hoher Sachschaden.
  20474. 19.4.1910, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Vortrag des Magistrats, Erlass eines Ortsstatuts über die Regelung der Erlaubnis zum Betrieb von Gast- und Schankwirtschaften für den Bezirk des bisherigen Landkreises Frankfurt am Main.
  20475. 7.11.1906, Bei einer schweren abendlichen Störung im städtischen elektrischen Betrieb infolge eines Kurzschlusses im Schacht vor dem Haus Kaiserstraße 61, bei der ein Arbeiter schwere Brandverletzungen erleidet, fällt der Strom für annähernd drei Stunden aus. Auch das Rathaus ist davon betroffen.
  20476. 1.1.1904, Das neue Arbeiterheim an der Galluswarte wird offiziell seinem Betrieb übergeben.
  20477. 24.11.2000, Der Magistrat gründet die städtische Bühnen-GmbH und vergibt Betrieb und Vermarktung des künftigen Waldstadions an die Firma Octagon.
  20478. 23.8.2000, Stadträtin Jutta Ebeling nimmt in der Friedrich-Ebert-Schule ein Blockheizkraftwerk in Betrieb.
  20479. 29.3.2000, Die Flughafen AG und die Lufthansa nehmen den neuen Gebäudekomplex am verlängerten A-Finger im Terminal 1 auf dem Rhein-Main-Flughafen in Betrieb.
  20480. 3.2.2000, Die Flugsicherung des Rhein-Main-Flughafens nimmt in Langen ihre neue Radarzentrale offiziell in Betrieb.
  20481. 1.8.1937, Vor 50 Jahren wurde die Frankfurter Kläranlage in Betrieb genommen – ein Gelände am Untermain damals weit außerhalb Frankfurts, das zur Gemarkung Schwanheim gehörte (Kreis Höchst).
  20482. 17.1.1938, Durch Defekt in einem Umstellwerk des Kraftwerkes tritt um 7.40 Uhr morgens für die östlichen und nördlichen Stadtteile eine dreiminütige Störung der Stromversorgung ein, von der auch der Betrieb der Straßenbahnen betroffen ist.
  20483. 10.4.1939, Am 10.04.1899, vor 40 Jahren, wurde der Betrieb der ersten elektrischen Straßenbahn (vom Palmengarten zum Sandweg) in Frankfurt am Main eröffnet.
  20484. 5.4.1941–17.4.1941, „Fachbuchwerbung 1941“: Die diesjährige Fachbuchwerbung, veranstaltet vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, steht unter dem Motto „Das Fachbuch - ein Weg zu Leistung und Erfolg“. In Frankfurt am Main zeigt die Reichspostdirektion als erster öffentlicher Betrieb eine Sonderausstellung über „Das Fachbuch der Deutschen Reichspost“, Schillerstraße 2, Ecke Schillerplatz.
  20485. 4.1.1942, Bei einem Arbeitsunfall in einem Betrieb im Stadtteil Niederrad wird ein Arbeiter von einer herabfallenden Maschine tödlich verletzt.
  20486. 1.4.1943, Der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird deutschlandweit das erste „Institut für Soziographie“ angeschlossen. Es betrieb Raumforschung im Sinne der nationalsozialistischen Siedlungs- und Aggressionspolitik.
  20487. 6.1.1944, Der erste Frankfurter Obus, ein elektrisch betriebener Omnibus, wird auf der Strecke zwischen den Stadtteilen Heddernheim und Praunheim in Betrieb genommen.
  20488. 24.5.1945, Die ersten Straßenbahnen – Linie 10 und 12 – nehmen, wenn auch mit eingeschränktem Schienennetz, wieder ihren Betrieb auf. Linie 10 fährt vom Betriebshof Bornheim bis zur Mönchhofstraße, Linie 12 vom Prüfling nach Nied. Wenig später folgen auch die Linien 4 (Bockenheimer Warte – Ginnheim), 7 (Nibelungen Allee – Preungesheim) und 23 (Dornbusch – Heddernheim) der städtischen Straßenbahn.
  20489. 16.12.1949, Auf dem Zeil-Palast wird die erste Lichtfunkanlage Deutschlands in Betrieb genommen.
  20490. 21.1.1950, Das neue Wahlamt 9 (Hansa) wird ab 13.30 Uhr in Betrieb genommen.
  20491. 1.4.1950, Der neu-alte Mittelflügel des Hotels „Frankfurter Hof“ wird in Betrieb genommen.
  20492. 5.5.1950, In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Bürgermeister Dr. Walter Leiske und Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub werden eine Reihe neu erbauter Lade- und Förderanlagen sowie Gebäude in den Frankfurter Häfen in Betrieb genommen.
  20493. 7.10.1950, 25jähriges Jubiläum des städtischen Omnibusverkehrs. Heute hat die Straßenbahndirektion Frankfurt 16 Omnibuslinien in Betrieb.
  20494. 15.8.1951, Nach Vollendung des Umbaues des Straßenkomplexes um den Frankfurter Hauptbahnhof wird der erste Abschnitt der vollautomatischen Verkehrsanlage von der Taunusanlage bis zur Forsthausstraße in Betrieb genommen.
  20495. 12.7.1952, Die Frankfurter Niederlassung der Coca-Cola GmbH in Deutschland eröffnet ihren Betrieb in der Rheingauallee.
  20496. 5.10.1953, Das erste westdeutsche Luftpostamt nimmt den Betrieb auf dem Rhein-Main-Flughafen auf.
  20497. 13.6.1956, Die Frankfurter Personenschifffahrtsgesellschaft Flettner & Nauheimer GmbH nimmt in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste ein neues Fahrgastschiff in Betrieb. Bürgermeister Dr. Walter Leiske tauft es auf den Namen „Frankfurt“.
  20498. 30.10.1956, Das Schauspielerensemble der Städtischen Bühnen tritt zum ersten Male in einem Betrieb auf: Vor Arbeitern und Angestellten im Kasinosaal der Farbwerke Hoechst erlebt das Schauspiel des amerikanischen Dramatikers Robert Penn Warren „Blut auf dem Mond“ seine deutsche Erstaufführung.
  20499. 4.12.1957, In einer Feierstunde nimmt der Deutsche Gemeinschafts-Diakonienverband, Marburg a. d. Lahn, den Erweiterungsbau des Privatkrankenhauses Sachsenhausen in Betrieb.
  20500. 2.6.1958, Rings um den Justitiabrunnen auf dem Römerberg demonstrieren über 30.000 Frankfurter auf einer vom Ausschuss „Kampf dem Atomtod“ einberufenen Großkundgebung und fordern, dass ihre Meinung, die Bundeswehr dürfe nicht in die atomare Aufrüstung einbezogen werden, in Bonn gewürdigt werde. Redner sind der Kirchenpräsident von Hessen und Nassau, Dr. Martin Niemöller, der erste Vorsitzende der IG Bau, Steine, Erden, Georg Leber, die Schauspielerin Ursula Herking, Professor Eugen Kogon, der Schriftsteller Stefan Andres und Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann. Die städtischen Straßenbahnen und Omnibuslinien stellen eine Stunde lang ihren Betrieb ein. In Höchst demonstrieren 12.000 Menschen für das gleiche Ziel.
  20501. 4.3.1959, In der Guiollettstraße wird gegen 9.15 Uhr ein 43jähriger Kaufmann und Waffenhändler bei der Explosion eines Sprengmittels unter seinem Auto tödlich verletzt. Im Umkreis von 70 Metern zerbersten Fensterscheiben. Dieser Mord steht nach polizeilichen Ermittlungen in engem Zusammenhang mit dem Kampf der algerischen Aufstandsbewegung gegen die Kolonialmacht Frankreich. Der Ermordete betrieb Waffenhandel nach Nordafrika und die französische Terroristenorganisation „Rote Hand“, eine Organisation der militärischen Abwehr, forderte ihn auf, den Waffenhandel aufzugeben.
  20502. 27.9.1960, Der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn übergibt die werkseigene Brücke der Farbwerke Hoechst über den Main dem Verkehr. Gleichzeitig wird das erste Laboratorium des künftigen Forschungszentrums auf dem Gelände südlich des Mains in Betrieb genommen.
  20503. 1.2.1961, Auf dem Rhein-Main-Flughafen wird eine neue Radaranlage vom Typ „Decca 41 a“ vom deutschen Wetterdienst für die Flugwetterbeobachtung in Betrieb genommen.
  20504. 29.12.1961, An der Kreuzung Eschersheimer Landstraße/Wolfsgangstraße wird die erste akustische Signalanlage für blinde Mitbürger in Betrieb genommen.
  20505. 25.9.1963, Der Hessische Rundfunk nimmt den neuen Fernsehsender Grävenwiesbach (Kreis Usingen) in Betrieb.
  20506. 20.12.1963, Die Gas-Union GmbH, Frankfurt am Main, nimmt ihre Ferngasleitung von Worms bis in die Mainstadt in Betrieb.
  20507. 21.12.1963, Der Hessische Rundfunk nimmt einen neuen Fernsehsender in Wilsenroth, Kreis Limburg, in Betrieb.
  20508. 14.3.1964, Schließung des Postamtes 5 in der Günthersburgallee. Das Postamt wird verlegt in den Neubau „Eiserne Hand 8-10“ und nimmt dort am 16.03. d. J. seinen Betrieb auf.
  20509. 3.4.1964, Das Frankfurter Auschwitz-Schwurgericht tagt zum ersten Mal nicht im Stadtverordnetensitzungssaal, sondern im neu erbauten Bürgerhaus Gallus der Saalbau GmbH an der Frankenallee. 3,5 Millionen DM hat das Bürgerhaus gekostet, das mit der 32. Auschwitz-Verhandlung in Betrieb genommen wird.
  20510. 28.9.1964, Die Bundesbahn stellt die Riedbahnstrecke auf elektrischen Betrieb um.
  20511. 14.4.1966, Die Automation zieht in immer größerem Maße in den Kundendienst der Deutschen Bundesbahn ein. Nach automatischer Zugauskunft und Zuschlagsautomaten nimmt die Bundesbahn im Hauptbahnhof erstmals einen neuartigen Fahrkarten-Mehrleistungsautomaten in Betrieb.
  20512. 6.4.1967, Die zweitgrößte Umschlagsstelle des Feldpost- und Kurierdienstes der US-Luftstreitkräfte wird auf dem Rhein-Main-Flughafen in Betrieb genommen.
  20513. 16.10.1967, Der Mittelwellensender des Hessischen Rundfunks in Weiskirchen wird in Betrieb genommen.
  20514. 9.3.1969, Auch die Straßenbahnlinie 7 wird im Ein-Mann-Betrieb gefahren. Sie ist neben den Linien 23, 24 und 25 die vierte Straßenbahnlinie, auf deren Zügen keine Schaffner mehr verkehren.
  20515. 1.10.1969, 40jähriges Jubiläum der Firma Toni Ganss, Reprographischer Betrieb, Weißfrauenstraße 14.
  20516. 28.1.1971, In Gegenwart des türkischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Gokmen Obuz, wird im Stadtteil Heddernheim eine Rotationsmaschine für die erste türkische (Tages-)Zeitung auf deutschem Boden, die Istanbuler „Tercüman“, in Betrieb genommen.
  20517. 18.1.1972–19.1.1972, Zwei Stromausfälle, von dem 30.000 Menschen betroffen sind, verwandelt den Stadtteil Sachsenhausen in eine Geisterstadt. In vielen Büros kann nicht gearbeitet werden, zahlreiche Geschäfte schließen, andere halten den Betrieb mühsam mit Kerzenbeleuchtung aufrecht. In den Wohnungen herrscht häufig eisige Kälte.
  20518. 3.3.1972, In der Ortsvermittlungsstelle im Postamt Höchst wird der erste Münzfernsprecher für Auslandsgespräche in Betrieb genommen. Geplant sind weitere Anlagen zunächst am Rhein-Main-Flughafen, am Hauptbahnhof und in der Tiefebene der Hauptwache.
  20519. 23.3.1972, Das Stadtreinigungsamt nimmt einen „Müllverdichter“ in Betrieb.
  20520. 13.10.1972, Auf dem Rhein-Main-Flughafen-Tiefbahnhof werden für Rolltreppen geeignete Kofferkulis in Betrieb genommen.
  20521. 19.10.1972, Die Chartergesellschaft „Atlantis“ stellt ihren Betrieb wegen finanzieller Schwierigkeiten ein. 670 Menschen werden arbeitslos.
  20522. 11.11.1972, Am Nordabhang des Großen Feldbergs wird eine Kunststoffpiste in Betrieb genommen, die tausend Meter lang ist und den Skifahrern das ganze Jahr hindurch die Möglichkeit zum Wedeln bieten soll.
  20523. 21.11.1972, In der Stadtbücherei der Stadt Frankfurt am Main wird eine elektronische Datenverarbeitungsanlage zur Buchung und Registrierung für ca. 60.000 Objekte (Bücher, Zeitschriften, audiovisuelle Veröffentlichungen usw.) in Betrieb genommen.
  20524. 20.11.1973, Das modernste Kühlhaus der Bundesrepublik Deutschland wird in Preungesheim, August-Schanz-Straße, in Betrieb genommen.
  20525. 15.11.1974, Die Caravelle-Hotelgesellschaft teilt ihren rund 100 Mitarbeitern mit, aufgrund wirtschaftlicher Zwänge ihren Betrieb einstellen zu müssen. Künftig wird „Ramada“, eine amerikanische Hotelkette, das Management übernehmen.
  20526. 28.10.1894, Die Suppenanstalt für israelitische Arme nimmt in ihrem, vom Frankfurter Architekten Franz v. Hoven (1842-1924) geschaffenen Neubau Theobaldstraße 1/5 den Betrieb ohne Eröffnungsfeierlichkeiten auf.
  20527. 6.5.1900, Die Straßenbahnlinien Ostbahnhof – Hauptbahnhof – Wilhelmsbrücke – Sandhofstraße und Bockenheimer Warte – Feuerbachstraße – Hauptbahnhof – Sandhofstraße werden dem elektrischen Betrieb übergeben.
  20528. 23.12.1900, Das von der Stadt Frankfurt am Main eröffnete neue Restaurationsgebäude im Biegwald wird dem öffentlichen Betrieb übergeben.
  20529. 30.4.1976, Das Ausflugschiff „Wikinger II“ wird am Eisernen Steg in Betrieb genommen.
  20530. 1.5.1976, Die Sportgemeinschaft Nied nimmt die neue Sporthalle – Niddahalle – in Betrieb.
  20531. 18.5.1976, Die Firma Cassella nimmt den Neubau für die Herstellung von Farbpigmenten und Zwischenprodukten für Spezialfarben in der Hanauer Landstraße in Betrieb.
  20532. 17.5.1977, Auf dem Rhein-Main-Flughafen wird die „3-Bar-Vasis“-Gleitwinkelanlage in Betrieb genommen.
  20533. 6.12.1977, Auf dem Gelände des ehemaligen Eilgüterbahnhofs wird der neue Postbahnhof in Betrieb genommen.
  20534. 24.2.1978, Die Stadtwerke stellen den fahrplanmäßigen Betrieb mit zweiachsigen Straßenbahnen ein.
  20535. 17.4.1978, Die Hoechst AG nimmt die biotechnische Anlage in Betrieb.
  20536. 23.5.1978, Mehr als 30 Liter Regen fallen pro Quadratmeter auf die Mainstadt. Straßenbahnen fahren mit Bugwellen, die Fähren müssen ihren Betrieb einstellen, selbst die Maininsel an der Alten Brücke ist überflutet. Schon jetzt ist dieser Monat der regenreichste des Jahrhunderts.
  20537. 26.6.1978, Die Hessische Justizverwaltung nimmt die erste elektronische Datenverarbeitungsanlage – genannt „Mumps“ – bei der Staats- und Amtsanwaltschaft in Frankfurt am Main offiziell in Betrieb.
  20538. 10.7.1978, Die Stadtsparkasse nimmt ihr technisches Zentrum in der Töngesgasse in Betrieb.
  20539. 22.12.1978, In der Müllverbrennungsanlage in der Nordweststadt wird die neue Pyrolyse-Anlage in Betrieb genommen.
  20540. 12.6.1979, Silber-Anoden-Platten im Wert von 900.000.- DM sind seit 1975, vor allem aber im 2. Halbjahr 1978 aus dem Siemens-Galvanik-Betrieb an der Hanauer Landstraße gestohlen worden. Monatelange betriebsinterne Recherchen der Polizei bleiben ohne Ergebnis, jetzt wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit.
  20541. 24.10.1979, Der Luxusdieseltriebzug VT 601 der Deutschen Bundesbahn, der in den sechziger Jahren im TEE-Betrieb fuhr, wird als Urlauberzug für die großen Reiseveranstalter wieder in Dienst gestellt.
  20542. 22.11.1979, Eine neue Radaranlage mit 40 Meter hohem Antennenturm wird an der Okrifteler Straße zwischen Kelsterbach und Walldorf am Südrand des Rhein-Main-Flughafens offiziell in Betrieb genommen.
  20543. 24.9.1980, Der hessische Justizminister Herbert Günther nimmt im Frankfurter Landgericht das erste Computerprogramm der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung einer Gerichtsgeschäftsstelle in Betrieb.
  20544. 25.9.1980, Bundespostminister Kurt Gscheidle nimmt offiziell den technischen Teil des Fernmeldeturmes in Betrieb. Auf neun Plattformen sind Richtfunkantennen aufgestellt, von denen jede Tausende von Telefongesprächen oder ein Fernsehprogramm weiterleiten kann.
  20545. 30.11.1980, Der 1957 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität errichtete Forschungsreaktor, der 1968 wegen Unregelmäßigkeiten seinen Betrieb einstellen musste, wird jetzt endgültig stillgelegt. Nachdem der Reaktor mit 10 Millionen DM nahezu fertig renoviert worden ist, teilte das Bundesministerium für Forschung und Technologie mit, dass wegen zu geringem Neutronenfluss des Reaktors weitere Forschungen nicht mehr gefördert würden.
  20546. 4.7.1981, Nach einem Betriebsunfall in einem Chlor verarbeitenden Betrieb der Hoechst AG entweichen giftige Chlordämpfe, die durch den Westwind abgetrieben werden.
  20547. 10.3.1982, Die Deutsche Lufthansa nimmt ihre neue Wartungshalle VI auf dem Rhein-Main-Flughafen in Betrieb.
  20548. 11.10.1982, Die Commerzbank nimmt ihren ersten ec-Geldautomaten in Frankfurt, Zweigstelle Eschenheimer Tor, in Betrieb.
  20549. 12.4.1984, Die Startbahn 18 West auf dem Rhein-Main-Flughafen wird unter starkem Polizeischutz in Betrieb genommen. Auf ein feierliches Zeremoniell wird verzichtet. Ein Airbus der Deutschen Lufthansa ist das erste Flugzeug, das auf der Piste abhebt. In der Frankfurter Innenstadt demonstrieren 4000 Menschen gegen die neue Startbahn.
  20550. 1.5.1984, Die Müllverbrennungsanlage in der Nordweststadt stellt ihren Betrieb für mehrere Monate zwecks Sanierung ein.
  20551. 1.8.1985, Die neu errichtete Gesamtschule Gallus nimmt ihren Betrieb auf.
  20552. 24.10.1986, Der hessische DGB nimmt seine erste Technologieberatungsstelle in Betrieb.
  20553. 11.3.1988, Die Geschäftsführung des Hanauer Nuklearbetriebes Nukem verzichtet darauf, den auf Anordnung des Bundesumweltministeriums stillgelegten Betrieb wieder aufzunehmen.
  20554. 17.10.1988, Die Bundespost nimmt in ihrem Postamt auf der Zeil die ersten fünf elektronischen Schalterterminals in Betrieb.
  20555. 14.8.1989, Die Frankfurter Fughafen AG (FAG) und der Elektronikkonzern AEG unterzeichnen einen Vertrag, wonach bis Ende 1994 auf dem Rhein-Main-Flughafen die erste Magnet-Schwebebahn für Flugpassagiere ihren Betrieb aufnehmen soll.
  20556. 22.9.1989, Nach einem Schaden an der Oberleitung im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofes bricht am Morgen der gesamte Zugverkehr im Großraum Frankfurt zusammen. Zehntausende Menschen kommen verspätet zur Arbeit. Erst gegen 16.00 Uhr spricht die Deutsche Bundesbahn von einem „wieder einigermaßen normalen Betrieb“.
  20557. 8.11.1989, Die 6,4 Millionen DM teure Kalbacher Ortsumgehungsstraße wird in Betrieb genommen.
  20558. 6.9.1990, Die drei „Excelsior“-Kinos in der Kaiserstraße nehmen ihren vollen Betrieb auf.
  20559. 13.12.1990, In Rödelheim, Lorscher Straße, wird die erste Geschwindigkeits-Warnanlage für Frankfurt am Main in Betrieb gesetzt.
  20560. 21.9.1991, Bei einem Unfall entweicht Salzsäurenebel aus dem Betrieb B 790 der Hoechst AG und führt in Sindlingen und Hattersheim bei Einwohnern zu Husten, Brechreiz, heftigen Kopfschmerzen und Atemnot.
  20561. 3.4.1992, Der in seinem Betrieb eingestellte Langwellensender der Deutschen Nachrichtenwelle GmbH (DENA) nahe der Friedberger Landstrasse nördlich von Seckbach soll in Kürze, so die DENA, demontiert werden. An seine Stelle tritt die Übertragung per Fernmelde-Satellit.
  20562. 24.9.1992, Feierliche Eröffnung des Cafés im Literaturhaus, das am 28.09. d. J. seinen Betrieb aufnimmt.
  20563. 24.11.1992, Das neue Parkleitsystem geht in Betrieb. Es arbeitet anfänglich nicht störungsfrei.
  20564. 2.1.1993, 150jähriges Jubiläum der Frankfurter Edelmetallscheide. Am 2. Januar 1843 nimmt die Frankfurter Edelmetallscheideanstalt in den Räumen der Städtischen Münze ihren Betrieb auf.
  20565. 15.6.1994, Nach 21 Jahren Trockenzeit wird der für 1,3 Millionen DM wieder aufgebaute „Märchenbrunnen“ am Opernhaus in Betrieb genommen.
  20566. 8.6.1995, Die Stadtwerke stellen die Fahrzeuggeneration für das nächste Jahrtausend vor. Zwischen Heddernheim und Gonzenheim fährt der neue U3-2000 Probe, ein Stadtbahnwagen, der in Form und Farbe der Niederflurtram ähnelt. Am 12.06. d. J. nehmen die ersten vier Wagen den Betrieb vom Südbahnhof bis nach Heddernheim auf.
  20567. 8.2.1996, Der Schlachthof, der bis 1994 in Betrieb war, wird abgerissen. Auf dem Gelände soll das neue Wohn- und Gewerbegebiet Deutschherrnviertel entstehen.
  20568. 6.3.1996, Oberbürgermeisterin Petra Roth setzt mit dem „ersten Knopfdruck“ in der Zentrale der Firma Colt-Telecom, Eschersheimer Landstraße 10, das 24 Kilometer lange Breitband-Glasfaserkabel für Frankfurt am Main in Betrieb.
  20569. 16.4.1996, Der Internationale Bund für Sozialarbeit und das städtische Sozialamt gehen neue Wege, um Sozialhilfeempfängern zu einem Arbeitsplatz zu verhelfen: Der Internationale Bund stellt sie ein und leiht sie dann an Unternehmen aus – in der Hoffnung mancher könne auf Dauer in dem neuen Betrieb bleiben.
  20570. 15.4.1997, Der Hessische Rundfunk nimmt das erste voll digitalisierte Hörfunkstudio in Betrieb.
  20571. 16.4.1997, Premiere auf dem Rhein-Main-Flughafen: Als erste Fluggesellschaft der Welt nimmt die Lufthansa eine elektronisch gesteuerte Waschanlage für Flugzeuge in Betrieb.
  20572. 10.3.1998, Das Frankfurter Universitätsklinikum nimmt ein neues Herzkathederlabor in Betrieb.
  20573. 10.9.1999, Hessens Verkehrsminister Dieter Posch nimmt ein neues Wegweiser-System mit einer leuchtenden Fahrbahnführung gegen morgendliche Staus vor dem Nordwestkreuz in Betrieb.
  20574. 11.9.1999, Nach zehn Jahren Trockenlegung wird der sanierte Messeweiher mit sprudelnder Fontäne zwischen Bockenheimer Warte und Hauptbahnhof wieder in Betrieb genommen.
  20575. 15.9.1999, Die Frankfurter Kompostanlage in Fechenheim wird probeweise in Betrieb genommen. Ende des Jahres soll sie sämtlichen in Frankfurt am Main anfallenden Bioabfall verarbeiten.
  20576. 12.4.2001, Nachdem mehrere Eröffnungstermine gestrichen worden sind, werden zwei der zwölf Säle des ersten Frankfurter Multiplexkinos „Metropolis“ in Betrieb genommen.
  20577. 30.10.2002, Sozialdezernent Franz Frey vollzieht den ersten Stapellauf eines Schiffes in Frankfurt am Main. Die „Li-Lu“, ein zum Kiosk ausgebauter Ponton, soll im Mai 2003 seinen Betrieb im Licht- und Luftbad Niederrad aufnehmen.
  20578. 1.11.2002, Das kabellose Funknetz (W-Lan) nimmt in der Innenstadt seinen Betrieb auf. Die Funktechnik macht Internet-Surfen im öffentlichen Raum möglich.
  20579. 24.3.2003, Das Traditionsunternehmen Brönners Druckerei Breidenstein GmbH ist zahlungsunfähig. Der Betrieb wird aber fortgesetzt.
  20580. 30.1.2004, Der Bau der geplanten Landebahn Nordwest ist mit dem Betrieb des Chemiewerks Ticona nicht vereinbar. Das Risiko eines Flugzeugabsturzes wäre zu hoch. Dieses Votum trifft der Arbeitskreis Ticona der Störfallkommission des Bundes.
  20581. 17.6.2005, Hessens Innenminister Volker Bouffier lässt klarstellen, dass die Überwachungskamera am Hauptbahnhof bis auf weiteres in Betrieb bleibt.
  20582. 17.10.2005, Auf dem Dach der Städelschule geht eine Photovoltaik-Anlage offiziell in Betrieb.
  20583. 25.11.2006, Das Jugend- und Sozialamt nimmt sein neues Gebäude an der Eschersheimer Landstraße offiziell in Betrieb.
  20584. 25.8.2008, Offizielle Wiederinbetriebnahme des sanierten Frankfurter Theatertunnels – am 25. April 1974 war der Tunnel als erster Straßentunnel Frankfurts in Betrieb gegangen.
  20585. 15.1.2007, Vor 25 Jahren hat der hessische Staatsgerichtshof den Antrag auf ein Volksbegehren gegen den Bau der Startbahn-West am Frankfurter Flughafen mit über 220.000 Unterstützungs-Unterschriften abgelehnt. Gut zwei Jahre später war die neue Piste dann in Betrieb genommen worden.
  20586. 27.3.2007, Eröffnung der Fließwasser-Saison am Merianplatz: Als erster (von 135 Brunnen, davon 60 in Betrieb) – nach sieben Jahren ohne Wasser – darf der Merian-Brunnen im Nordend wieder ,plätschern‘.
  20587. 1.3.2009, Mit einem Festgottesdienst wird die renovierte Christuskirche im Stadtteil Nied wieder in Betrieb genommen.
  20588. 18.3.2011, Frankfurt am Main nimmt die erste öffentliche Luftpumpen-Station an der Hauptwache in Betrieb.
  20589. 1.12.2011, Nach knapp zwei Jahren wird der Betrieb des Cafés Sahnesteif im Nordend eingestellt.
  20590. 5.2.2013, Das Frankfurter Verwaltungsgericht genehmigt den Betrieb des Braunkohlekraftwerks der Magdeburger Firma Getec auf dem Gelände der „Allessa Chemie“ im Fechenheimer Industriepark. Gegen die Genehmigung haben die Stadt Frankfurt, eine Anwohnerin und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) geklagt.
  20591. 19.10.2016, Der Glauburg-Kiosk im Nordend übernimmt ab heute den Betrieb der bisherigen Post-Filiale an der Fürstenbergerstraße, die Ende Oktober d. J. schließt.
  20592. 25.2.1936, Fastnachts-Dienstag: Viele Betriebe schließen um 13.00 Uhr, um Fastnacht zu feiern.
  20593. 21.1.1935, Erster Reichsbetriebsappell in Frankfurt am Main. Während die Reichsbetriebsgemeinschaft 17 (Handel) in der Deutschen Arbeitsfront ihre Veranstaltung abhält, sind sämtliche Handel treibenden Betriebe geschlossen.
  20594. 31.5.1931, Stadtrat Dr. Alfred Schmude (1882-1950), seit 1915 Dezernent der städtischen Betriebe, scheidet aus der städtischen Verwaltung aus und geht als Direktor der Straßenbahnen und Überlandzentrale AG nach Hannover.
  20595. 24.10.1925–4.11.1925, Internationale Ausstellung für Kochkunst, Hotel- und Gastwirtsgewerbe in der Festhalle und den anliegenden Messehäusern. Veranstalter sind der Internationale Verband der Köche (Frankfurt am Main), der Gastwirteverein Frankfurt am Main und Umgebung und der Verein Frankfurter Hotels und verw. Betriebe e. V. Es ist die erste Ausstellung dieser Art in der Mainstadt seit dem Ersten Weltkrieg. Die letzte Präsentation des Kochkunstgewerbes in Frankfurt am Main fand 1911 statt.
  20596. 21.7.1923, An Frankfurts Litfasssäulen ist ein Aufruf zu lesen, mit dem die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), das Gewerkschaftskartell Frankfurt und der Allgemeine freie Angestelltenbund (AfA-Bund) ihre Mitglieder für Montag, den 23.07. d. J. um 16.00 Uhr, zum Verlassen der Betriebe und zur Teilnahme an einer Großkundgebung auf dem Römerberg gegen „Kapitalismus, Wucher und Faschismus“ aufrufen.
  20597. 12.4.2000, Laut Mitteilung des hessischen Amts für Regionalentwicklung Landschaftspflege und Landwirtschaft in Usingen ist die Zahl landwirtschaftlicher Betriebe in Frankfurt am Main innerhalb von fünf Jahren um mehr als ein Fünftel zurückgegangen. Gab es 1994 noch 250 Landwirte in Frankfurt am Main, so sind es bei der im Mai 1999 vorgenommenen Zählung nur noch 194 Betriebe.
  20598. 17.9.1938–18.9.1938, Sportfest der Betriebsgemeinschaft städtischer Betriebe auf dem Sportfeld Frankfurt.
  20599. 18.5.1942, Sondertagung der Betriebsführer und Betriebsobmänner kriegswichtiger Betriebe des Gaues Hessen-Nassau im Schumann-Theater, veranstaltet von der Deutschen Arbeitsfront (DAF). Es sprechen Reichsorganisationsleiter Robert Ley und Gauleiter Jakob Sprenger.
  20600. 6.4.1944, Arbeitstagung der Orts- und Betriebsobmänner im Sitzungssaal der Gauverwaltung der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Bürgerstraße, an der sämtliche Ortsobmänner und Betriebobmänner der Betriebe des Kreises Groß-Frankfurt mit über 200 Mitarbeitern teilnehmen. Zugleich findet die offizielle Amtseinführung des neuen Kreisobmannes der Deutschen Arbeitsfront, Karl Dilling, statt.
  20601. 29.8.1948–5.9.1948, Erste Landwirtschaftliche Ausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt am Main, veranstaltet von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft und der Messe- und Ausstellungs-G.m.b.H auf dem Festhallen-Gelände. Konzipiert nicht als Leistungsschau der Landwirtschaft, sondern als reine Lehrschau über den Zustand landwirtschaftlicher Betriebe heute.
  20602. 17.1.1948, Kundgebung der Gewerkschaft Öffentliche Verwaltungen und Betriebe, Fachgruppe Polizei, im Palmengarten, auf der vermehrte Rechtssicherheit und Gefahrenzulage gefordert wird.
  20603. 25.6.1949, Jahrestagung des „Vereins der Graphischen Betriebe in Hessen e. V.“
  20604. 10.6.1950, Fünfte Jahrestagung des „Vereins der Graphischen Betriebe in Hessen e. V.“ im Klubhaus der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania“.
  20605. 7.4.1956–8.4.1956, Eintreffen der ersten italienischen Gastarbeiter für landwirtschaftliche Betriebe – insgesamt 1200 Personen für Hessen.
  20606. 4.2.1957, Gründung einer christlichen Betriebsgemeinschaft für die Verwaltungen und Betriebe der Stadt Frankfurt am Main.
  20607. 3.6.1971, Schließung der Gutleutschänke (Jöst-Betriebe). Die Versteigerung des Inventars erfolgt am 07.06. Der Gutleuthof wird abgerissen.
  20608. 15.1.1972, Ein Schaden von über 2,5 Millionen DM entsteht bei einem Großbrand im Industriegebiet zwischen den Stadtteilen Riederwald und Fechenheim-Nord. Dort brennt eine Lagerhalle der Düsseldorfer Speditionsfirma „Union-Transport-Betriebe“ völlig aus.
  20609. 13.3.1981–21.3.1981, Messe alternativer Betriebe und Gruppen des Dachverbandes „POVO – politisch-offensive Vertriebsorganisationen“ bei der Arbeiterselbsthilfe ASH in Niederursel.
  20610. 24.8.1984–2.9.1984, Vierte Projektmesse des Vereins selbst verwalteter Betriebe Rhein/Main auf dem Gelände der ASH-Krebsmühle.
  20611. 18.1.1988, Weil eine Rohrleitung zum Tank eines Tankwagens nicht sachgemäß angeschlossen worden ist, laufen rund 6.000 Liter Aceton auf einem Firmengelände im Frankfurter Osthafengebiet aus und versickern teilweise im Schotter eines Gleisanschlusses. Wegen entstehender Giftdämpfe und wegen der Explosionsgefahr der Betriebe dicht am Firmengelände muss die vorbeiführende Gleisstrecke der Hafenbahn vorübergehend eingestellt werden.
  20612. 13.6.1992, Festliche Eröffnung des Ökozentrums, ein Gewerbehof selbst verwalteter Betriebe, Schäfergasse 46.
  20613. 16.9.1994, Mit der Aufstellung von fünf gelben Tonnen in der Erzbergerstraße im Stadtteil Griesheim durch Umweltdezernent Tom Koenigs sind alle Frankfurter Haushalte und Betriebe ans Sammel- und Recyclingnetz der „Dualen Systeme Deutschland“ (DSD) für den mit grünem Punkt etikettierten Verpackungsmüll angeschlossen.
  20614. 8.11.1999, Gründung der FMH Facility Management Hessisches Handwerk AG. 75 Betriebe zeichnen Aktienkapital von mehr als einer Million DM.
  20615. 2.7.1936, Zwangsversteigerung des Schumann-Theaters, die von der Stadt Frankfurt am Main wegen rückständiger Steuerforderungen betrieben wird. Die Verkündung des Zuschlags findet am 09.07. d. J. statt.
  20616. 25.8.1931, Eröffnung der Erwerbslosenküche in Sachsenhausen Ost im Frankensteiner Hof, betrieben von dem neuen „Verein Erwerbslosenküche Sachsenhausen“.
  20617. 5.3.1931, In den Geschäftsräumen der Höchster Vereinsbank erschießt sich der Filialleiter der Höchster Vereinsbank in Nied. Er soll riskante Spekulationen betrieben haben.
  20618. 17.4.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Schulsparmaßnahmen und Entlassung der Junglehrer, Notstandsmaßnahmen und Erwerbslosenfürsorge, Wohnungsbauabgabe. Ein sozialdemokratischer Antrag, am ersten Mai in allen städtischen Betrieben, Büros und Schulen die vollständige Arbeitsruhe durchzuführen, wird mit 41 gegen 37 Stimmen abgelehnt.
  20619. 27.3.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: 48-Stunden-Wochenarbeitszeit in den städtischen Betrieben ab 01.04. d. J.
  20620. 16.9.1921, Zum ersten Mal steht in Frankfurt am Main ein großer Streik der Angestellten bevor. Darüber abgestimmt wird in den Betrieben mit dem Ergebnis, dass 96 Prozent für den Streik votieren. Die drei Spitzenorganisationen der Angestellten: „Allgemeiner freier Angestellten Bund“, „Gewerkschaftsbund der Angestellten“ und der „Gesamtverband deutscher Angestelltengewerkschaften“ bilden eine gemeinsame Streikleitung. Streikgebiet ist ausschließlich das Stadtgebiet Frankfurt am Main. Schließlich kann der Streik abgewendet werden, nachdem der Schiedsspruch des Schlichtungsausschusses in der Sache der kaufmännischen und technischen Angestellten vom Demobilisierungskommissar für verbindlich erklärt worden ist (am 17.09.). Am 19.09. stimmen die Vertrauensleute der drei Angestelltenverbände diesem Ergebnis zu. Verhandlungen über die Gruppen- und Branchentarife folgen.
  20621. 31.1.1920, Versuchsweise wird der Straßenbahnbetrieb erweitert: an den Werktagen nachmittags von 16.00 bis 18.30 Uhr und an Samstagen von 14.00 bis 18.30 Uhr. In industriellen und gewerblichen Betrieben kann wieder Kraftstrom aus dem Kabelnetz entnommen werden, verlängert jetzt von 9.00 (bisher 10.00) bis 12.00 Uhr vormittags.
  20622. 22.11.1910, Das große Stellwerk „Hellerhof“ wird von heute ab elektrisch betrieben. Seither sind die Weichen- und Signalhebel mechanisch bewegt worden.
  20623. 30.3.1902, Die Straßenbahnlinie Bockenheimer Warte – Adalbertstraße – Schloßstrasse wird ab heute elektrisch betrieben.
  20624. 1.5.1939, Unter den zum 1. Mai zu Musterbetrieben erklärten deutschen Betrieben ist auch ein Frankfurter Unternehmen: die Chemisch-Pharmazeutische AG Bad Homburg.
  20625. 2.4.1946, Delegiertenkonferenz der Arbeitnehmer des Frankfurter Metallgewerbes, an dem mehr als 300 Vertreter aus den Betrieben teilnehmen. Einig sind sich die Anwesenden über die Notwendigkeit einer Einheitsgewerkschaft und die Verbesserung der Mitbestimmungsrechte.
  20626. 2.6.1946, Die Frankfurter Gewerkschaftsjugend lädt Jungen und Mädchen aus den Betrieben ein, sich den Dokumentarfilm „Divide et impera“ über den verbrecherischen Nationalsozialismus anzusehen.
  20627. 29.11.1949–1.12.1949, AEG-Sonderschau „Mess- und Fernmeldetechnik“ in den City-Gaststätten-Betrieben, Hauptbahnhof.
  20628. 18.6.1957, Aufgrund der hohen Sommertemperaturen Rekordwasserverbrauch für Frankfurt am Main: 205.000 Kubikmeter Wasser fließen an diesem Tag aus dem Leitungsnetz. Die bisherige Spitze des Verbrauchs liegt bei höchstens 200.000 Kubikmeter. Die Folge davon ist, dass in den oberen Etagen von Wohnungen und Betrieben das Wasser nur tröpfelt, zeitweise sogar völlig versagt.
  20629. 1.3.1970, Die seither im Städtischen Krankenhaus Höchst organisatorisch mit der Chirurgischen Klinik verbundene Kinderchirurgische Abteilung wird mit Wirkung vom 01.03. als selbständige Kinderchirurgische Klinik betrieben.
  20630. 1.1.1891, Bei einem schweren Brand kurz nach Mitternacht in dem in der Töngesgasse zwischen dem Hause des Metzgers Reitz und dem „Café Reichskanzler“ gelegenen Haus, in welchem eine Konditorei betrieben wird, wird das Innere des Gebäudes fast vollständig zerstört.
  20631. 5.1.1984, Die Deutsche Bundespost zeigt sich zufrieden mit den ersten 27 Telefonapparaten in der Innenstadt und auf dem Messegelände, die mit Karten betrieben werden.
  20632. 26.3.1984, Mehr als 500 Arbeitsnehmer aus sechs Betrieben demonstrieren während der aktuellen Tarifauseinandersetzungen mit einem Warnstreik für die Einführung der 35-Stunden-Woche.
  20633. 22.3.1991, Ab heute stehen den Reisenden der Deutschen Bundesbahn neue, überwachte Toiletten unter dem Querbahnsteig des Hauptbahnhofes zur Verfügung, die von einer privaten Firma betrieben werden.
  20634. 12.6.2006, Der Frankfurter Opel-Händler Georg von Opel meldet Insolvenz an. Die Handelsgruppe mit 24 Betrieben im Rhein-Main-Gebiet steckt nach eigenen Angaben in einem „finanziellen Engpass“.
  20635. 18.12.2006, Die schwarz-grüne Koalition einigt sich mit den Zeil-Anliegern auf ein Gastronomiekonzept mit vier Pavillons, die von den Anliegern selber betrieben werden sollen.
  20636. 9.10.1976, Einweihung der Doppeltennishalle im Waldstadion als erste kommunal betriebene Tennishalle.
  20637. 4.7.2016, Das von der Bürgerberatung und dem Werkstattladen des Frankfurter „Vereins für Soziale Heimstätten“ betriebene Frankfurt Forum bezieht Quartier im Zentralen Bürgeramt auf der Zeil. Der Mietvertrag im Erdgeschoss des Hauses Römerberg 32 ist zum 30. Juni d. J. ausgelaufen.
  20638. 29.8.1935, Auf dem Flughafen Rebstock gelingt um 18.10 Uhr der erste Flug durch Menschenkraft. In einem mit Propeller betriebenen Muskelflugzeug können 195 Meter in einer Flughöhe von einem Meter zurückgelegt werden. Bei einem weiteren Flug am nächsten Tag um 7.45 Uhr morgens wird eine Streckenlänge von 235 Metern wiederum in einer Flughöhe von einem Meter erreicht.
  20639. 25.10.1979, An einer Gasvergiftung sterben zwei Menschen in einer Mansardenwohnung in der Fichardstraße. Die Polizei führt das Unglück auf einen nicht ordnungsgemäß gewarteten, mit Gas betriebenen Durchlauferhitzer zurück.
  20640. 18.6.1986, Erster Spatenstich für den Neubau des öffentlich betriebenen Schlachthofes auf dem alten Schlachthofgelände durch Stadtrat Heinz Daum.
  20641. 5.5.1989, Kurz nach zwei Uhr morgens bricht ein Brand in dem privat betriebenen Flohmarkt in der Ahornstraße 128 im Stadtteil Griesheim aus und verwüstet ihn vollständig. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus.
  20642. 5.1.1934, Bei einem Großfeuer in der Nähe des Osthafens, bei dem Öle und Teer des chemischen Betriebes Widenmayer in Brand geraten, entsteht hoher Sachschaden.
  20643. 1.10.1955, Einstellung des Betriebes der Lokalbahn „Ebbelwoi-Express“ vom Sachsenhäuser Lokalbahnhof nach Offenbach/Main.
  20644. 19.8.1986, 160 Arbeitnehmer des Frankfurter Werks der Gelenkwellenbau GmbH in der Vilbeler Landstraße 7 in Fechenheim legen für eine Stunde die Arbeit nieder, um gegen die geplante Stilllegung des Betriebes zu demonstrieren.
  20645. 18.9.2002, 1. Frankfurter Diskurs der IG Metall im Karmeliterkloster mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Lernen ohne Ende? Betriebliche Weiterbildung zwischen Anspruch und Widerstreit“.
  20646. 16.5.1974, Doppeljubiläum der Farbwerke Hoechst in der Jahrhunderthalle Hoechst: 100jähriges Jubiläum des betrieblichen Wohnungsbaus und 75jähriges Jubiläum der Gesellschaft für gemeinnützigen Wohnungsbau Hoechst mbH.
  20647. 30.9.1987, Gründung einer städtischen „Olympischen Sommerspiele Frankfurt GmbH“ zur Vorbereitung, Bewerbung, Errichtung von Anlagen und betrieblichen Durchführung der Olympischen Sommerspiele 2004.
  20648. 5.7.1994, Mehr als 2.000 Mitarbeiter der Hoechst AG protestieren während der Mittagspause vor dem Tor Ost des Werks Höchst gegen die Kündigung des betrieblichen Zulagensystems.
  20649. 17.3.2010, Offizielle Eröffnung der ersten betrieblichen Kindertagesstätte der Mainova AG, Solmsstraße.
  20650. 6.10.1965–8.10.1965, Kongress anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Vereinigung Betrieblicher Marktforscher (VBM) im Hotel Intercontinental.
  20651. 29.10.1979, Festveranstaltung im Festsaal der Industrie- und Handelskammer anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Arbeitsgemeinschaft Betriebliches Vorschlagswesen im Deutschen Bund für Betriebswirtschaft.
  20652. 29.8.1937, Tag der Betriebs-Wettkämpfe des Sportamtes Groß-Frankfurt der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“.
  20653. 9.9.1937, Gründung einer Betriebs-Schachabteilung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
  20654. 12.1.1938, Infolge der Explosion eines Destillationsapparates in einem Werk der chemischen Industrie in der Gutleutstraße entsteht ein Brand, der von der Betriebs- und der städtischen Feuerwehr ohne größeren Schaden gelöscht werden kann.
  20655. 5.5.1943, Eröffnung der neuen Betriebs-Kindertagesstätte der Firma Voigt & Haeffner (Elektrotechnik und Anlagebau).
  20656. 29.1.1964, 70jähriges Jubiläum des reprografischen Betriebs Albert Meder, Niedenau 53.
  20657. 15.6.1966, Die Betriebs- und Personalräte der Frankfurter Geld- und Kreditinstitute gründen eine Arbeitsgemeinschaft.
  20658. 20.5.1968, Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität gründen eine Betriebs-Agitiationsgruppe.
  20659. 18.4.1889, Eröffnung eines regelmäßigen Betriebs der Frankfurter Waldbahn auf der Strecke Sachsenhausen – Schwanheim.
  20660. 8.6.1894, Tod des Frankfurter Seifen- und Lichterfabrikanten Johann Georg Mouson (1812-1894), 1840 Übernahme des väterlichen Betriebs, den er in J. G. Mouson & Cie. umbenannte und zu einem weltbekannten Kosmetikunternehmen ausbaute. Als Demokrat Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung sowie der Ständigen Bürgerrepräsentation (1865/66).
  20661. 25.7.1899, Offizielle Inbetriebnahme – Eröffnung des öffentlichen Betriebs – der elektrische Straßenbahnlinie Sachsenhausen – Glauburgstraße.
  20662. 1.12.1900, Eröffnung des elektrischen Betriebs der städtischen Straßenbahn auf der Strecke Hauptbahnhof – Paulsplatz; der Pferdebetrieb auf den innerstädtischen Linien wird zugleich eingestellt. In der Außenstadt ist es nur noch die kurze Ergänzungslinie Glauburgstraße – Hauptfriedhof, auf der Pferde eingesetzt werden.
  20663. 8.11.1978, Die Firma Messer-Griesheim stellt das neue Betriebs-Bildungszentrum im Hauptwerk in der Hanauer Landstraße vor.
  20664. 12.7.1995, Acht polnischen Rentnern sowie je einem französischen, deutschen und amerikanischen Rentner überweisen ehemalige „Adler“-Betriebsräte jeweils 5.500.- DM. In der Nachkriegsgeschichte ist dies wohl eine einmalige, von den Arbeitern eines ehemaligen nationalsozialistischen KZ-Betriebs organisierte Geste.
  20665. 27.6.2006, Chemieunfall im Industriepark Höchst. Bei Reinigungsarbeiten der Firma Sandoz Industrial Products GmbH tritt in einem stillgelegten Teil des Betriebs für die Herstellung von Antibiotika-Zwischenproduktion Kalk aus. Betroffen von dem austretenden Kalk sind die Gebiete östlich des Industrieparks in Höchst.
  20666. 13.10.1919, Großdemonstration der Eisenbahnarbeiter aller Werkstätten und Betriebsämter Groß-Frankfurts vom Direktionsgebäude durch die Innenstadt. Protestiert wird gegen den Ausschluss des Verkehrsausschusses von den Präsidialsitzungen.
  20667. 31.5.1950, Einweihungsfeier der ersten 176 fertig gestellten Wohnungen im Wohnungsbauprogramm des Personalamtes der Stadt Frankfurt am Main für städtische Verwaltungs- und Betriebsangehörige in der Goldsteinsiedlung.
  20668. 24.6.1982, AEG-Betriebsangehörige demonstrieren in der Innenstadt für die Offenlegung von Sanierungskonzepten.
  20669. 9.9.1983, Betriebsangehörige des städtischen Klärwerkes in Niederrad entdecken die Leiche eines 14jährigen Schülers aus Offenbach/Main. Der marokkanische Junge ist am 01.09. d. J. von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden. Anhaltspunkte für ein Verbrechen liegen nicht vor.
  20670. 14.3.1957, Die Farbwerke Hoechst setzen zum ersten Mal Industrie-Lotsen zur Sicherheit der Betriebsangehörigen vor den Werkstoren ein. Zunächst setzen die Farbwerke ihre Lotsen vor der Chemischen-Fabrik-Griesheim ein.
  20671. 16.1.1939, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums als Betriebsangehöriger seines Werkes, Dr. jur. Waldemar Braun (1877-1954), Betriebsleiter der Hartmann & Braun AG.
  20672. 20.1.1940, Jubiläums-Betriebsappell der Nassauischen Landesbank/Nassauischen Sparkasse anlässlich des 100. Geschäftsjahres 1939.
  20673. 17.7.1940, Gauleiter Jakob Sprenger spricht auf einem Betriebsappell in Frankfurt am Main-Höchst zu mehreren tausend Arbeitern.
  20674. 25.8.1940, Gauleiter Jakob Sprenger spricht im Rahmen eines Betriebsappells vor tausenden Frankfurter Rüstungsarbeitern.
  20675. 31.12.1940, Der Generalintendant der Städtischen Bühnen (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), überreicht im Rahmen des Betriebsappells dem Heldentenor Albert Seibert (1891-1978) den „Ehrenring der Stadt Frankfurt am Main“ für sein hervorragendes künstlerisches Wirken bei den Auslandsgastspielen der Frankfurter Oper - zum ersten Mal einem Mitglied des Opernhauses.
  20676. 26.9.1964, Arbeiternehmerkonferenz des Bezirksausschusses für Betriebsarbeit der SPD Hessen-Süd unter dem Motto „Die großen Gemeinschaftsaufgaben“.
  20677. 6.7.1949, Mehr als 400 Ärzte aus Frankfurt am Main und den Kreisen Gelnhausen, Hanau, Maintaunus, Obertaunus, Offenbach/M. und Schlüchtern gründen in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität die „Betriebsärztekammer e. V. Frankfurt a. M.“.
  20678. 10.10.1938, Allgemeine Personenstands- und Betriebsaufnahme, angeordnet durch den Reichsminister der Finanzen.
  20679. 10.11.1976, Betriebsaufnahme der Gasversorgung in den Stadtteilen Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach.
  20680. 21.8.1995, Betriebsaufnahme der neuen Grund-, Haupt- und Realschule in Rödelheim.
  20681. 20.1.2007, Offizielle Betriebsaufnahme des Elterncafé Monikaffee im Monikahaus – ein neuer Treffpunkt für Eltern im Gallusviertel.
  20682. 1.10.2014, Betriebsaufnahme der neuen Krabbelstube „Griesheimer Ahörnchen“ im Stadtteil Griesheim.
  20683. 9.7.2016, Offizielle Betriebsaufnahme des „Centre for Dialogue at Campus Riedberg“ in Zusamnmenarbeit mit der katholischen Kirche St. Edith Stein am Riedberg.
  20684. 4.6.1926, Im Betriebsbahnhof Eckenheim der Städtischen Straßenbahn wird ein Schlosser von einem in die Halle einfahrenden Wagenzug erfasst und dabei tödlich verletzt.
  20685. 24.11.1976, Einen Toren, einen Schwerverletzten und Sachschaden von über zwei Millionen DM fordert ein Zugunglück auf der Strecke Frankfurt am Main – Kassel. Zwischen dem Haltepunkt Eschersheim und dem Betriebsbahnhof Ginnheim fährt ein Güterzug auf einen vor einem Signal haltenden zweiten Güterzug auf.
  20686. 11.10.1961, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Straßenbahn-Betriebsbahnhofes Eckenheim im Gemeinschaftssaal des Straßenbahndepots Eckenheim.
  20687. 2.12.1997, Rund 500 kirchliche Mitarbeiter demonstrieren in der Innenstadt gegen ihren Arbeitgeber – die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) – und gegen angekündigte „betriebsbedingte Entlassungen“.
  20688. 23.12.1999, 100 Mitarbeiter der Universitätsklinik demonstrieren vor dem Haupteingang des Klinikums gegen die geplante, „betriebsbedingte“ Kündigung von 80 Mitarbeitern.
  20689. 12.11.2003, Stadtkämmerer Horst Hemzal bricht ein Tabu. Er stellt angesichts der kommunalen Finanznot die Vereinbarung in Frage, nach der betriebsbedingte Kündigungen bei der Stadt bis 2005 ausgeschlossen sind. Der Gesamtpersonalrat protestiert heftig./ Grundsteinlegung für das Café Siesmayer, die neue Garten-Gastronomie für Palmengarten und Westend.
  20690. 15.2.1943, Nachdem die Hafen-, Hafenbahn- und Lagerhausbetriebe seit 21.11.1938 als Eigenbetrieb unter dem Namen „Hafenbetriebe der Stadt des deutschen Handwerks Frankfurt am Main“ geführt werden, regelt nun eine Anordnung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs vom 15.02.1943 die Betriebsbedingungen für die Hafenbetriebe mit allen Anlagen einschließlich der Hafenbecken Ost- und Westhafen sowie das Ladeufergelände im Stadtteil Höchst/M („Städtisches Anzeigeblatt“, Nr. 11, 19.03.1943).
  20691. 1.3.1953, Der seit 1948 amtierende Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung und Betriebsdirektor der Straßenbahn, Paul Kirchhof, verunglückt bei einem Unfall auf der Autobahn Mannheim – Frankfurt am Main tödlich.
  20692. 20.2.1920, Ab heute fahren die Straßenbahnen bis gegen 23.00 nachts. Die letzten Züge verkehren etwa zu den gleichen Zeiten wie im Dezember 1919 vor der großen Betriebseinschränkung.
  20693. 13.4.1939, 200jähriges Jubiläum der Eröffnung des städtischen Pfandhauses, der Städtischen Darlehnsanstalt, in Frankfurt am Main. Eine Betriebsfeier in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs findet vor den üblichen Geschäftsstunden am 10.06. d. J. statt.
  20694. 28.8.1970, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Betriebsfeuerwehr der Hoechst AG.
  20695. 1.2.1991, An der Spitze der Betriebsfeuerwehr des Rhein-Main-Flughafens steht mit der 33jährigen Karin Ohmann erstmals eine Frau.
  20696. 23.9.1950–24.9.1950, Erste Betriebsfrauenkonferenz der Arbeiterwohlfahrt Hessen im Johanna-Kirchner-Heim.
  20697. 7.10.1937, Großkundgebung der Vertrauensmitglieder, Betriebsführer und Betriebsobmänner im Rahmen der Vertrauensratschulung im Hippodrom.
  20698. 7.4.1941, Arbeitstagung der Deutschen Arbeitsfront (DAF) für die Betriebsführer, Betriebsobmänner, DAF-Walter und Vertrauensmänner im Adolf-Hitler-Haus, Sitz der Gauleitung der NSDAP Hessen-Nassau, Gutleutstraße.
  20699. 6.4.1994, Etwa zehn Liter der ätzende Chemikalie Titantetrachlorid treten bei Abbrucharbeiten an einem alten Betriebsgebäude der Hoechst AG aus. Verletzt wird niemand.
  20700. 18.6.1956, Richtfest des neuen fünfgeschossigen Verwaltungs- und Betriebsgebäudes der „Concert Hall GmbH“, Deutschlands ältestem Schallplattenversandhaus, Grüneburgweg 4.
  20701. 3.3.1971, Ein Brand auf dem Betriebsgelände der Farbwerke Hoechst fordert einen Sachschaden in Höhe von 500.000.- DM.
  20702. 24.7.1949–27.7.1949, Ausstellung von Betriebseinrichtungen der chemischen Industrie und Informationstagung der Deutschen Gesellschaft für chemisches Apparatewesen (Dechema), auf dem Messegelände. Teil nehmen 200 Lieferbetriebe chemischer Betriebsmittel sowie 2000 Menschen an der Tagung. Eröffnet wird die Ausstellung durch Ansprachen von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, des hessischen Wirtschaftsministers Dr. Harald Koch und verschiedenen Vertretern der chemischen Wissenschaft. Die wissenschaftlichen Vorträge stehen unter dem Gesichtspunkt „Leistungs- und Entwicklungsmöglichkeiten“. In 35 Übersichts- und Einzelreferaten zu Themen der Labortechnik, des Apparatebaues, der Werkstoffe und neuer Verfahren haben die Teilnehmer Gelegenheit, sich über den gegenwärtigen Stand des Fachwissens zu unterrichten.
  20703. 16.2.1976, Großbrand in der Hanauer Landstraße: Ein stillgelegtes Betriebsgelände steht in Flammen. Feuerwehr und Kriminalpolizei gehen von Brandstiftung aus.
  20704. 29.11.1982, Bei einem Großbrand auf dem Betriebsgelände der Henninger-Bräu in Sachsenhausen entsteht ein Schaden von 150.000.- DM.
  20705. 7.11.1984, An Vorabend der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst in Stuttgart blockieren Postbedienstete in der Niddastraße und der Mainzer Landstraße den Verkehr mit abgestellten Autos. Arbeiter und Angestellte verschiedener Postämter treten auf dem Betriebsgelände-West am Hauptbahnhof in einen Warnstreik und blockieren die Zugänge zum Gebäude. Der DGB-Hessen veranstaltet zur gleichen Zeit eine Kundgebung zur Kürzung der Wochenarbeitszeit im Gewerkschaftshaus.
  20706. 25.1.1986, Eine ernste Bombendrohung auf dem Rhein-Main-Flughafen führt zu intensiven Kontrollen sämtlicher Personen und Fahrzeuge, die das Betriebsgelände der Flughafen AG passieren. Zu Wochenbeginn, am 27.01., führen diese Kontrollen zu kilometerlangen Staus. Viele Fluggäste verpassen ihren Flug.
  20707. 4.7.1988, Bei Untersuchungen auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma „Ellwenn & Frankenbach“ in Griesheim werden starke Quecksilberkonzentrationen in drei bis zwölf Meter Tiefe festgestellt.
  20708. 29.11.1936, Kameradschaftsabend der Betriebsgemeinschaft des Werkes Griesheim im Saal der neuen Turnhalle in Griesheim.
  20709. 30.10.1928, 60. Geburtstag des Chemikers Prof. Dr. Paul Duden (1868-1954), 1905 Leiter des Forschungslabors der Farbwerke Hoechst, seit 1914 Vorstandsmitglied der Hoechst AG, seit 1925 Vorsitzender des Direktoriums der Farbwerke Hoechst, IG-Vorstandsmitglied und Leiter der Betriebsgemeinschaft Mittelrhein der IG-Farbenindustrie, mitverantwortlich für die Eingliederung der Farbwerke Hoechst in die IG-Farbenindustrie AG.
  20710. 21.12.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Betriebsgemeinschaft zwischen den städtischen Elektrizitäts- und Wasserwerken und der Frankfurter Gasgesellschaft, Straßenbahntarife.
  20711. 30.10.1943, 75. Geburtstag des Chemikers Prof. Paul Duden (1868-1954), seit 1914 Vorstandsmitglied der Hoechst AG, seit 1925 Vorsitzender des Direktoriums der Farbwerke Hoechst, IG-Vorstandsmitglied, Leiter der Betriebsgemeinschaft Mittelrhein der IG-Farbenindustrie, 1932 Ruhestand. 1930 Ehrendoktor der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Langjähriger Vorsitzender (dann Ehrenmitglied) des Vereins Deutscher Chemiker und von 1933 bis 1944 Vizepräsident der Deutschen Chemischen Gesellschaft, von 1934 bis 1940 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für chemisches Apparatewesen (Dechema). Aus diesem Anlass verleiht ihm Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Goethe-Medaille der Stadt Frankfurt am Main
  20712. 1.5.1936, Nationalfeiertag: Tanz unter dem Maibaum auf dem Horst-Wessel-Platz [heute: Rathenauplatz], Goetheplatz und Roßmarkt. Am Abend finden in allen Gaststätten Frankfurts Kameradschaftsabende der Betriebsgemeinschaften mit Programmen der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ statt.
  20713. 17.1.1997, Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags der Frankfurter Flughafen AG und des Flughafens Saarbrücken, der der FAG einen Anteil von 51 Prozent an der künftigen Betriebsgesellschaft des Flughafens Saarbrücken sichert.
  20714. 29.8.1969, Bundesverkehrsminister Georg Leber spricht im Polizeipräsidium auf Einladung sozialdemokratischer Betriebsgruppen der Polizei und der Feuerwehr über „Sozialdemokratische Ziele in der nächsten Legislaturperiode“.
  20715. 13.9.1982, Auf dem Betriebshof einer Altpapierfirma finden Arbeiter die Leiche eines 21jährigen Mannes. Er hat die Nacht zuvor in einem Papiercontainer verbracht und ist dann in der Hydraulikpresse eines Sammelfahrzeuges zu Tode gequetscht worden.
  20716. 19.7.1988, Richtfest für den neuen Betriebshof des städtischen Straßenbauamtes am Oberschelder Weg.
  20717. 5.5.2002, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Ebbelwei-Express“ im Betriebshof Bornheim.
  20718. 12.7.2003, Offizielle Eröffnung des Betriebshofes Ost am Seckbacher Hang. Damit verfügt die Verkehrsgesellschaft Frankfurt über eine der größten und modernsten Abstell- und Wartungsanlagen Europas.
  20719. 29.10.1922–12.11.1922, Betriebstechnische Ausstellung im Haus „Werkbund“, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Betriebsingenieure und vom Verwaltungsausschuss der technischen Verbände in Frankfurt am Main. Den Kern der Ausstellung bildet die Wanderausstellung des Vereins deutscher Ingenieure.
  20720. 18.3.1966–19.3.1966, Tagung des Arbeitskreises der Betriebsingenieure im Kleinen Hörsaal des Physikalischen Vereins.
  20721. 15.12.1950, 25jähriges Betriebsjubiläum von Kellers Gebäck- und Nährmittelfabrik, Josef Merl, Hanauer Landstraße 439.
  20722. 26.6.1997, Festakt anlässlich des 20jährigen Betriebsjubiläums der BMW-Niederlassung Frankfurt.
  20723. 29.9.1970, Die seit einer Woche streikenden Kindergärtnerinnen des Betriebskindergartens des Städtischen Krankenhauses in Höchst werden fristlos entlassen. Wegen Personalmangels muss eine Station dieses Krankenhauses geschlossen werden.
  20724. 7.12.1972, Einweihung der Betriebskindertagesstätte im Nordwest-Krankenhaus.
  20725. 17.6.1930–18.6.1930, 17. Hauptversammlung des Verbandes zur Wahrung der Interessen der deutschen Betriebskrankenkassen (Sitz Essen) im „Haus der Moden“ auf dem Festhallengelände.
  20726. 12.4.1910, Tod des Chemikers Ludwig (auch: Louis) Opificius (1849-1910), Betriebsleiter der Edelmetallabteilung der Roesslerschen Gold- und Silberscheideanstalt (später: Degussa), Sozialdemokrat, Förderer der Arbeiterkulturbewegung, Mitbegründer des „Ausschusses für Volksvorlesungen“.
  20727. 15.1.1969, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion nominiert den derzeitigen kaufmännischen Betriebsleiter der Stadtwerke Frankfurts, Rudolf Sölch, mit großer Mehrheit als Kandidaten für die verwaiste Position des Frankfurter Stadtkämmerers.
  20728. 26.10.1979, Bundestagung der Betriebsleiter von Krankenhauswäschereien im Palmengarten.
  20729. 15.12.1997, Ein Amokläufer sticht im Verwaltungsgebäude des Umlandverbandes (UVF) am Hauptbahnhof auf zwei seiner Vorgesetzten ein und stürzt danach aus dem Fenster seines Büros im zweiten Stockwerk in den Tod. Der Betriebsleiter des UVF wird schwer, der Abteilungsleiter Abfallwirtschaft leicht verletzt.
  20730. 14.9.1984, Tod des Ersten Betriebsleiters der Stadtwerke Willi Ganss (1924-1984), von 1956 bis 1981 Stadtverordneter.
  20731. 12.11.1937–13.11.1937, 35. Fachwissenschaftliche Tagung der „Betriebsleitervereinigung Deutscher Privateisenbahnen und Kleinbahnen“.
  20732. 29.11.1937–30.11.1937, 35. Fachwissenschaftliche Tagung der Betriebsleitervereinigung Deutscher Privateisenbahnen und Kleinbahnen im Hotel „Frankfurter Hof“.
  20733. 7.2.1983, Die Stadtwerke präsentieren ihre neue Betriebsleitstelle in der Vilbeler Straße 4. Die Zentrale dirigiert und kontrolliert den Frankfurter Nahverkehr per Computer.
  20734. 7.1.1938, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Farbwerke Hoechst. In der Stickstoffhalle des Werkes der IG-Farbenindustrie nehmen mehr als 8.000 Menschen, darunter Gauleiter Jakob Sprenger und Oberbürgermeister Friedrich Krebs, an dem Festakt teil. Dr. Gustav von Brüning, ein Enkel des Gründer Adolf von Brüning, referiert über die Geschichte des Werkes. Krebs überreicht der Betriebsleitung eine Ehrenurkunde, in der die enge Verbindung Frankfurt am Main, der Stadt der Chemie, mit der chemischen Industrie hervorgehoben wird. Grüße und Wünsche der Zentralverwaltung der IG-Farbenindustrie überbringt Dr. Walter vom Rath, erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der IG Farben. Umrahmt wird die Feier durch Darbietungen des Werkschores und der Werkskapelle.
  20735. 2.9.1920, In einer Konferenz (mehrheits-)sozialdemokratischer Vertrauens- und Betriebsobleute werden Forderungen kommunistischer und linksradikaler Kreise nach einem Generalstreik als Reaktion auf die Ereignisse vom Vortag einstimmig abgelehnt.
  20736. 10.7.1941, Arbeitstagung der Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Kreis Groß-Frankfurt, mit einer Ansprache Gauleiters Jakob Sprenger an die Ortsobmänner und Betriebsobmänner.
  20737. 2.3.1939, Sitzung der Gemeinderäte: Änderung der Vergnügungssteuer-Ordnung und der Betriebsordnung für den städtischen Viehhof; Unterbringung Jugendlicher zwecks Erziehung und Erwerbsbefähigung.
  20738. 28.12.1990, Infolge einer Betriebspanne auf dem Gelände der Farbenfabrik Schmidt in der Rödelheimer Gaugrafenstraße treten 500 Liter leicht brennbare Tiefdruckfarbe aus und laufen in einen Regenwasserkanal. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr kann eine Explosion verhindert werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Umweltgefährdung.
  20739. 15.8.1985, Das Holiday Inn in der Mailänder Straße öffnet nach fast einjähriger Betriebspause mit einer neuen Eingangshalle.
  20740. 12.3.1973, Gründung eines Ausschusses für die Stärkung der Rechte junger Arbeitnehmer, zu dem sich haupt- und ehrenamtliche Gewerkschaftsfunktionäre, Jugendvertretung und Betriebsrat der Flughafen AG sowie Vertreter der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) Hessen im Gewerkschaftshaus zusammenfinden.
  20741. 8.12.1999, Die Mitarbeiter des Zeil-Kaufhauses Ammerschläger wählen erstmals einen Betriebsrat. Darüber ist Unternehmens-Chefin Carola Ammerschläger nicht glücklich, verspricht aber Zusammenarbeit.
  20742. 13.12.1999, Das Management von Ammerschläger macht vor dem Arbeitsgericht Frankfurt seine Ankündigung wahr, mit dem neuen Betriebsrat zusammen zu arbeiten. So soll dem fristlos gekündigten und suspendierten Betriebsratsvorsitzenden vorerst das Ausüben seiner Funktionen ermöglicht werden.
  20743. 20.4.1933, Abteilungen der Nationalsozialistischen Betriebszellen-Organisation (NSBO) lösen in den einzelnen Zweigen der städtischen Verwaltung linksgerichtete Betriebsräte durch Vertreter der NSBO ab.
  20744. 26.7.1931, Reichstagung der IG-Angestellten-Betriebsräte der IG Farbenindustrie AG.
  20745. 14.7.1929, Reichskonferenz der zum Gesamtverband deutscher Angestelltengewerkschaften gehörenden Angestellten und Betriebsräte der IG Farbenindustrie im Haus der Kaufmannsgehilfen.
  20746. 12.1.1929–13.1.1929, Betriebsräte-Wochenendtagung der Ortsgruppe Frankfurt des Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes im Haus der Kaufmannsgehilfen.
  20747. 6.8.1919, Sitzung des Arbeiterrates: Thema: Gesetzentwurf über die Betriebsräte.
  20748. 23.7.1919, Öffentliche Sitzung des Arbeiterrates. Tagesordnung: Abhilfe der Kartoffelnot, Betriebsräte, antisemitische Hetzereien des völkischen Reichshammerbundes.
  20749. 12.6.1919, Vollversammlung der Delegierten und Organisationsvertreter der Angestelltenräte im Römerhof zur Frage der Betriebsräte.
  20750. 4.6.1919, Öffentliche Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Betriebsräte.
  20751. 20.11.1945, Erste Versammlung der gewählten Betriebsräte in Frankfurt am Main im Börsensaal.
  20752. 12.8.1948, Massenkundgebung des Freien Gewerkschaftsbundes Hessen gegen Preiswucher und Lohndruck sowie für Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte mit über 20.000 Teilnehmern auf dem Römerberg.
  20753. 5.10.1989, Der erste „lange Donnerstag“ wird für den Einzelhandel zum großen Erfolg, obwohl die großen Kaufhäuser noch nicht mitziehen, da die Betriebsräte der veränderten Arbeitszeit ihre Zustimmung verweigern.
  20754. 22.1.2004, 1.000 Betriebsräte und Vertrauensleute des Maler- und Lackiererhandwerks aus ganz Deutschland demonstrieren im Rahmen laufender Tarifverhandlungen vor dem Arabella Sheraton-Hotel in der Lyoner Straße gegen Tarifabbau.
  20755. 12.4.1950, Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Landesbezirk Hessen, zum „Hessischen Betriebsrätegesetz“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem hessischen Ministerpräsidenten Christian Stock und dem Landesbezirksvorsitzenden Willi Richter.
  20756. 13.4.1962, Tagung von Betriebsräten und Vertrauensleuten im Gewerkschaftshaus, veranstaltet vom DGB-Landesbezirksvorstand Hessen in Zusammenarbeit mit dem DGB-Kreisausschuss Frankfurt am Main.
  20757. 24.3.1982, Arbeitstagung des Deutschen Gewerkschaftsbundes mit hessischen Betriebsräten, Vertrauensleuten und Gewerkschaftssekretären über Möglichkeiten weiterer Arbeitskampfmaßnahmen.
  20758. 25.5.1984, Der Bremsenhersteller Teves in Rödelheim muss laut Arbeitsgericht die Produktion von Bremskraftverstärkern wieder aufnehmen, weil er die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates verletzt habe. Das Unternehmen hatte darauf reagiert, dass Mercedes und Porsche wegen des Streiks weitere Abnahmen verweigerten.
  20759. 3.8.1946, Betriebsrätezusammenkunft im Handwerkerhaus, Braubachstraße. Willi Richter vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) spricht über die bevorstehenden Betriebsrätewahlen.
  20760. 12.8.1946–17.8.1946, Betriebsrätewahlen in Groß-Hessen.
  20761. 1.9.1950, Tagung von 600 Betriebsratsvorsitzenden und Funktionären aller Gewerkschaften des Stadtgebietes Frankfurt am Main zum Gesetzentwurf über die Selbstverwaltung in der Sozialversicherung.
  20762. 20.6.1979, Tod des ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden der „Frankfurter Rundschau“, Karl Retzlaw (1896-1979), Mitglied des Kuratoriums der Karl-Gerold-Stiftung.
  20763. 10.12.1986, Dem langjährigen Betriebsratsvorsitzenden der VDO, Georg Schreiber, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  20764. 9.9.1987, Dem langjährigen Vorsitzenden des Betriebsratsvorsitzenden, Gesamtbetriebsratsvorsitzenden und Konzernbetriebsratsvorsitzenden der Metallgesellschaft AG, Rudolf Joppen (1922-2005) wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  20765. 1.4.1981, Von 12.00 bis 12.15 Uhr ist in Frankfurt am Main kein Taxi aufzutreiben. Mit dieser Betriebsruhe protestieren die Taxiunternehmen gegen die Preis- und Steuerpolitik der Bundesregierung.
  20766. 10.5.1963, In einer Destillationsanlage der Farbwerke Hoechst AG ereignet sich eine schwere Explosion, durch die ein 51jähriger Betriebsschlosser getötet und 17 Menschen verletzt werden.
  20767. 28.8.1938, „Tag der Betriebssportgemeinschaften“, veranstaltet vom Sportamt der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Gau Hessen-Nassau, im Sportfeld.
  20768. 11.4.1981, Erstes Hallenhandballturnier der Damen im Frankfurter Betriebssportverband in der Sporthalle der Otto-Hahn-Schule, Nieder-Eschbach.
  20769. 1.6.1955, Im Esso-Großtanklager im Osthafen wird der dreihundertmillionste Liter Betriebsstoff durch Miss Frankfurt persönlich verzapft.
  20770. 5.4.1981, Aufgrund einer Betriebsstörung in einer Kesselanlage des Griesheimer Werks der Hoechst AG wird Ruß aus einem Schornstein geschleudert, der auf den Stadtteil Goldstein niedergeht.
  20771. 5.6.1995, Etwa 100 Kilogramm Kunststoffpulver legen sich am Morgen nach einer Betriebsstörung in der Hoechst AG als feiner Staub über das Hoechster Stammwerk und, nahe dem Tor Ost, auch über die unmittelbar angrenzenden Straßen.
  20772. 28.5.2003, Die Stadt Frankfurt und Microsoft-Deutschland unterschreiben im Römer einen Vertrag, wonach die Verwaltung weiterhin mit dem Betriebssystem Windows und Anwenderprogrammen des Softwareriesen arbeitet. Der Vertrag läuft drei Jahre.
  20773. 7.4.2006, Der Darmstädter Regierungspräsident Gerold Dieke macht es dem Chemiewerk Ticona zur Auflage, zu überprüfen, ob es Betriebsteile verlagern oder weniger gefährliche Stoffe lagern kann, damit ein eventueller Flugzeugabsturz auf das Werk weniger Schaden anrichtet.
  20774. 22.4.1907, Betriebsübergabe des Neubaus des Hotels Union, Ecke Steinweg und Töpfengasse.
  20775. 15.8.1906, Offizielle Betriebsübergabe der neuen Straßenbahnlinie Ostbahnhof – Hauptbahnhof über Paulsplatz – Braubachstraße – Hanauer Landstraße.
  20776. 15.10.1904, Offizielle Betriebsübergabe der elektrischen Straßenbahnstrecke Ziegelhüttenplatz – Schweizer Straße.
  20777. 15.11.1898, Feierliche Betriebsübergabe der Reitbahnen und Stallungen des Hippodroms – Frankfurts größte öffentliche Reitbahn – an der Forsthausstraße.
  20778. 20.7.1935, Bei einem Betriebsunfall im Höchster Gaswerk wird ein Weißbindergehilfe nach einem Sturz vom Gerüst tödlich verletzt.
  20779. 16.8.1930, Bei einem Betriebsunfall in den Farbwerken Hoechst wird ein 64jähriger Vorarbeiter tödlich verletzt.
  20780. 9.1.1980, Bei einem Betriebsunfall in einer Pharmaabteilung der Farbwerke Hoechst werden durch das Austreten kleinerer Mengen der hochgiftigen Chlor-Kohlendioxydverbindung Phosgen elf Arbeiter verletzt.
  20781. 16.10.1989, Zwei Männer kommen bei einem Betriebsunfall auf dem Gelände des Heizkraftwerks Süd in der Gutleutstraße 261 ums Leben, als sie im Schornsteinschacht abstürzen.
  20782. 26.9.1991, Ein 19jähriger Auszubildender kommt bei einem Betriebsunfall im Ausbildungszentrum der Deutschen Bundesbahn in der Kleyerstraße im Gallusviertel ums Leben.
  20783. 15.10.1991, Bei einem Betriebsunfall in der Firma VDO im Stadtteil Bockenheim werden elf Arbeiter durch hochgiftige Phenol-Dämpfe verletzt.
  20784. 8.2.1943, Tod der Stifterin Marie Pfungst (1862-1943 Ghetto Theresienstadt), seit 1912 zusammen mit ihrer Mutter Rosette Pfungst Leiterin der „Naxos-Union Schleifmittel- und Schleifmaschinenfabrik“. 1918 Umwandlung des Betriebsvermögens in „Arthur Pfungst-Stiftung“. 1935 von den Nationalsozialisten zur Niederlegung des Vorsitzes des Unternehmens und der Stiftung gezwungen. 1936 Eröffnung eines Marie-Pfungst-Heimes für Verfolgte und Notleidende im eigenen Haus. 1939 Umbenennung der Stiftung in „Waldschmidt-Stiftung“. Am 15.09.1942 Deportation ins Ghetto Theresienstadt.
  20785. 1.9.1944, Schließung sämtlicher Theater gemäß einer Anordnung von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels: Abschiedsrede des Generalintendanten (1933-1944) Hans Meissner (1896-1958) vor der Betriebsversammlung der Städtischen Bühnen.
  20786. 20.8.1945, Erste Betriebsversammlung der Firma Teves. Hauptinhalte sind Organisation und Aufbau der neuen Gewerkschaften.
  20787. 26.9.2002, 1.500 Angestellte der Frankfurter Sparkasse treffen sich zu einer Betriebsversammlung und einige demonstrieren danach auf dem Opernplatz für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
  20788. 12.10.1957–16.10.1957, Büro-Fachausstellung „Rhein-Main“, veranstaltet vom Landesverband Hessen des Gesamtverbandes Büromaschinen, Büromöbel und Organisationsmittel. Eröffnet von Bürgermeister Dr. Walter Leiske, der den Schirmherren dieser Veranstaltung, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann vertritt, zeigen ca. 60 Firmen alles, was zur Ausstattung eines modernen Büros und zu rationeller Betriebsverwaltung gehört.
  20789. 10.8.1909, Bei einem schweren Arbeitsunfall in der Betriebswerkstätte I, Idsteiner Straße, wird ein 35jähriger Arbeiter tödlich verletzt.
  20790. 4.5.1984, Eine 25jährige Betriebswirtin und ein 28jähriger Werbetechniker werden in einer Dachwohnung des Hauses Kantstraße 5 von der Polizei tot aufgefunden. Die Polizei vermutet hinter der Bluttat Eifersucht.
  20791. 16.1.1939, Deutscher Betriebswirtschafter-Tag der deutschen Gesellschaft für Betriebswirtschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  20792. 29.3.1943, Gründung des „Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft e. V.“ (DIB). Unmittelbarer Anlass ist der 60. Geburtstag des Betriebswirtschaftlers Prof. Wilhelm Kalveram (1882-1951), seit 1923 außerordentlicher Professor der Betriebswirtschaft an der Universität Frankfurt. Die Initiative zur Gründung des „Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft e. V.“ geht von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main und der Johann Wolfgang Goethe-Universität aus.
  20793. 23.11.1962–24.11.1962, Achter Sekretärinnen-Tag des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft im Festsaal der Börse.
  20794. 29.3.1968, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft.
  20795. 11.10.1938–13.10.1938, „Deutscher Betriebswirtschafter-Tag“ im Volksbildungsheim über die Neuordnung des Rechnungswesens.
  20796. 1.6.1936, 65. Geburtstag des Betriebswirtschafters an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Prof. Josef Hellauer (1871-1956).
  20797. 18.1.1933, Reichsgründungsfeier an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Festrede hält der Betriebswirtschaftler Professor Josef Hellauer (1871-1956).
  20798. 1.6.1931, 60. Geburtstag des Betriebswirtschaftlers Prof. Josef Hellauer (1871-1956), seit 1921 an der Universität Frankfurt.
  20799. 26.3.1942, 60. Geburtstag des Betriebswirtschaftlers, Prof. Wilhelm Kalveram (1882-1951), langjähriger Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  20800. 25.11.1921–26.11.1921, Betriebswirtschaftliche Tagung der „Gesellschaft für wirtschaftliche Ausbildung“ samt Mitgliederversammlung im Volksbildungsheim und im Kasino des Bürgervereins, Stiftstraße.
  20801. 13.3.1942, 60. Geburtstag des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Fritz Schmidt (1882-1950), seit 1914 langjähriger Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Mitbegründer der „Frankfurter Schule“ der Betriebswirtschaftslehre.
  20802. 15.10.1960, Amtsübernahme des neu gewählten Rektors der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Karl Hax, Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre.
  20803. 17.2.1934–18.2.1934, Große Tagung der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, an der sämtliche Kreis-Betriebszellenleiter und Kreiswarte des Gaugebietes teilnehmen.
  20804. 11.6.1934, Großkundgebung der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO) und der Deutschen Arbeitsfront (DAF) im Hippodrom.
  20805. 16.3.1934, Die Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation (NSBO) und die Deutsche Angestelltenschaft veranstalten eine Großkundgebung in der Festhalle, auf der Staatsrat Gauleiter (Gau Danzig) Albert Forster spricht.
  20806. 15.1.1941, Zehnjähriges Jubiläum der Reichsbetriebszellenabteilung – der späteren Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO). Die erste Zelle in Frankfurt am Main entstand bei der städtischen Straßenbahn.
  20807. 24.11.1933, Das Gesetz „gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher“ betrifft neben Bettlern und Wohnsitzlosen auch viele Roma und Sinti und sieht deren Deportation in Konzentrationslager vor.
  20808. 20.10.1945, Proklamation Nr. 3 des Alliierten Kontrollrats an das Deutsche Volk betrifft die Umgestaltung des deutschen Gerichtswesens auf der Grundlage des demokratischen Prinzips, der Gesetzmäßigkeit und der Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz „ohne Unterschied von Rasse, Staatsangehörigkeit oder Religion“.
  20809. 30.11.1945, Gesetz Nr. 8 des Alliierten Kontrollrats betrifft „Ausschaltung und Verbot der militärischen Ausbildung“.
  20810. 20.6.1968, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit großer Mehrheit billigen die Stadtverordneten den Schulentwicklungsplan II, der das Realschulwesen und die Gymnasien betrifft.
  20811. 25.9.1986, Ein Kurzschluss in einem Schaltposten des Hauptbahnhofes legt am Nachmittag den gesamten Zugbetrieb der Deutschen Bundesbahn im Rhein-Main-Gebiet für eine knappe Stunde lahm. Der Ausfall betrifft etwa 100.000 Fahrgäste.
  20812. 29.5.2001, Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann stellt den von sofort an zugänglichen Internetauftritt der Stadtverordnetenversammlung, zumindest was die Drucksachen betrifft, der Öffentlichkeit vor. Mit dem „Parlamentsinformationssystem“, kurz „Parlis“ genannt, soll die Informationsflut kanalisiert werden.
  20813. 31.1.2005–3.2.2005, Oberbürgermeisterin Petra Roth reist an der Spitze von Wirtschaftsvertretern ins Emirat Dubai. Zum ersten Mal betritt ein Frankfurter Stadtoberhaupt in offizieller Mission die arabische Halbinsel. Geplant ist auch eine Städtepartnerschaft mit Dubai-City.
  20814. 24.8.1942–25.8.1942, Nächtlicher alliierter Luftangriff auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): Betroffen sind vor allem die nördlichen Stadtgebiete sowie das Festhallengelände.
  20815. 20.12.1943, Nächtlicher alliierter Luftangriff auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): Im Altstadtgebiet entstehen erneut schwere Schäden, außerdem sind das Osthafengebiet und der Stadtteil Sachsenhausen betroffen.
  20816. 4.2.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): betroffen sind vor allem die nördlichen Stadtteile.
  20817. 11.2.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Betroffen sind der Norden und Osten Frankfurts.
  20818. 18.3.1944–20.3.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tages- und Nachtangriffe mit Spreng- und Brandbomben): betroffen ist das gesamte Stadtgebiet. In der Nacht auf dem 19.03. d. J. brennen Teile des Goethehauses und die oberen Stockwerke des Museumsgebäudes nieder.
  20819. 22.3.1960, Eröffnung der ersten Klasse einer „Sonderschule für das spastisch gelähmte Kind“ durch Stadtrat Professor Theodor Gläß in einem Klassenraum der Wallschule, Diesterwegstraße. Sechs von insgesamt 50 in Frankfurt am Main gemeldeten Kindern, die von dieser Krankheit betroffen sind, sind für diesen schulpädagogischen Versuch ausgewählt worden.
  20820. 29.1.1971, Das Bodenpersonal der Lufthansa auf dem Rhein-Main-Flughafen streikt. Betroffen ist vor allem der innerdeutsche Luftverkehr, ebenso ein Teil der Fernflüge. Der Streik endet nach zehn Tagen mit verbesserten Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen.
  20821. 6.11.1971, 500 Menschen demonstrieren vom Opernplatz zur Hauptwache gegen die in Ankara von Militärgerichten verhängten Todesurteile – betroffen sind 18 türkische Oppositionelle.
  20822. 18.3.1982, Infolge eines Kurzschlusses im Umspannwerk Kruppstraße sind die Bewohner der nördlichen und östlichen Stadtteile zwischen acht und neun Uhr morgens von einem Stromausfall betroffen. Straßenbahnlinien müssen durch Busse ersetzt werden.
  20823. 12.12.1988, Das Boulevardblatt “Abendpost/Nachtausgabe“ stellt im 23. Jahr aus wirtschaftlichen Gründen sein Erscheinen ein. Etwa 150 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen.
  20824. 16.6.1989, Erneute Streikaktivitäten im Einzelhandel: Betroffen davon sind das Kaufhaus M. Schneider und die Verkaufsstellen von Quelle und Neckermann auf der Zeil.
  20825. 11.7.2001, Der Korruptionsskandal in der Frankfurter Stadtverwaltung weitet sich aus. Nach Hochbauamt und Frankfurter Aufbau AG (FAAG) sind jetzt auch die Verwaltung der städtischen Wohnungs-Holding und weitere Ämter betroffen.
  20826. 31.8.2002, Die AOK Hessen schließt zwei Geschäftsstellen in Frankfurt am Main. Betroffen sind die Filialen in Bornheim und im Gallusviertel. Die Schließungen sind Teil eines neuen Service-Konzeptes, nach dem bis zum Jahresende 52 von 117 Geschäftsstellen aufgegeben und drei Call-Center aufgebaut werden sollen.
  20827. 10.8.2009, Schweres Unwetter in Frankfurt am Main: Betroffen sind vor allem die Stadtteile Sachsenhausen und Oberrad südlich des Mains.
  20828. 16.8.2009, Zweites schweres Unwetter in Frankfurt am Main innerhalb von einer Woche: Betroffen sind vor allem der Westen und Norden der Stadt. Eine Gewitterböe zerstört den Dachstuhl der Seniorenwohnanlage des St. Katharinen- und Weißfrauenstiftes in Niederursel.
  20829. 8.4.2015, Lohn-Warnstreiks in kommunalen Kindergärten und Kitas: Betroffen sind in der Mainstadt rund 57 Einrichtungen – es streiken mehrere hundert Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
  20830. 18.3.1937, Erste Sitzung im Frankfurter Polizeipräsidium, auf der „elf Arbeitshausanträge des Fürsorgeamtes Frankfurt a. M. im Schnellverfahren“ verhandelt werden. In neun Fällen wird dem Antrag des Fürsorgeamtes stattgegeben und die Betroffenen – sog. Bettler bzw. Arbeitsscheue – werden unverzüglich in das Arbeitshaus Breitenau bei Kassel gebracht.
  20831. 11.4.1948, Gründungsversammlung der „Gemeinschaft der von den Nürnberger Gesetzen Betroffenen“ im Philanthropin. Erster Vorsitzender ist der Schriftsteller August Adelsberger. Zweck dieser Vereinigung ehemals ‚rassisch‘ verfolgter deutscher Staatsbürger ist die Durchsetzung von Entschädigungsforderungen.
  20832. 31.3.1976, Die Zweigstelle Bockenheim der Commerzbank kündigt mit heutigem Datum vier linken Buchvertreibern die Konten. Die Betroffenen sind: Karl-Marx-Buchhandlung, Verlag Roter Stern, Sozialistische Verlagsauslieferung und Agit-Buchvertrieb.
  20833. 3.4.1978, Die Umwandlung der zwanzig Frankfurter Kitas im Vorschul-Modellversuch „Kita 3000“ in traditionelle Kindergärten stößt nahezu überall auf den Protest der betroffenen Eltern. Endgültig geschlossen werden fünf Kitas.
  20834. 23.11.1983, Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hebt das Urteil gegen den suspendierten Frankfurter Magistratsdirektor Alexander Schubart teilweise auf. Danach wird sich Schubart nicht mehr wegen Nötigung der hessischen Landesregierung im Zusammenhang mit dem Bau der Startbahn 18 West auf dem Rhein-Main-Flughafen zu verantworten haben, wohl aber wegen Landesfriedensbruch und Nötigung der von der Blockade betroffenen Personen.
  20835. 19.1.1988, Stadtrat Professor Peter Rhein teilt dem Gesundheitsausschuss mit, dass die geplante „Absonderung“ von Drogen abhängigen Prostituierten, die mit dem Aids-Virus HIV infiziert sind, auf große Widerstände seitens des betroffenen Personals in der Psychiatrie des städtischen Krankenhauses in Höchst gestoßen ist, wo ursprünglich eine entsprechende Abteilung geschaffen werden sollte. Derzeit sei die Stadt nicht in der Lage, ihrem aus dem Bundesseuchengesetz hergeleiteten Auftrag nachzukommen.
  20836. 1.9.1989, Gedenkveranstaltung des Römerbergbündnisses auf dem Römerberg zur Erinnerung an den Kriegsbeginn vor 50 Jahren. Vor nur rund 500 Teilnehmern erinnert der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis (1927-1999), an die Leiden der vom Krieg betroffenen Menschen.
  20837. 4.2.1994, Der von Radio Bremen in der ARD ausgestrahlte Film „Frankfurt – Bronx“ über die Bewohner der Ahornstraße, ein sozialer Brennpunkt in der Mainstadt, löst bei den Betroffenen Empörung aus.
  20838. 26.4.1990, Nach dem Anschlag auf den SPD-Kanzlerkandidaten Oskar Lafontaine am Abend zuvor findet eine Kundgebung an der Paulskirche statt, auf der Oberbürgermeister Volker Hauff vor 250 Menschen seine Betroffenheit darüber zum Ausdruck bringt.
  20839. 23.11.1992, Aus Betroffenheit und Empörung über die Brandanschläge Rechtsextremer in Mölln, die drei türkischen Frauen das Leben kostet, halten auch in Frankfurt am Main Trauernde an der Bockenheimer Warte eine Mahnwache ab. Etwa 1.000 Schüler und Schülerinnen demonstrieren spontan in der Innenstadt.
  20840. 9.6.1987, Einen tödlichen Verlauf nimmt ein Streit unter Obsthändlern auf dem Großmarktgelände. Um sich an einem Kaufmann zu rächen, von dem sie sich betrogen fühlen, schlagen zwei Brüder mit einem Holzstock und einer Eisenstange zu. Ohne das Bewusstsein wieder zu erlangen, erliegt das 31jährige Opfer zwei Tage später in der Universitätsklinik seinen Verletzungen.
  20841. 15.7.1932, Im Rahmen der Neuordnung der Milchversorgung durch die Anfang Mai d. J. gegründete Milchversorgungs GmbH Frankfurt wird ab heute die gesamte Milchzufuhr in Frankfurt am Main, ehe sie an die Milchhändler gelangt, pasteurisiert. Bisher betrug die Quote lediglich 75 Prozent.
  20842. 22.2.2000, Nach jahrelangen Ermittlungen wegen Untreue und Betrug gegen den ehemaligen Leiter der Volkshochschule (VHS) Frankfurt, Alfred Pfeil, wird dieser vom Landgericht Frankfurt rehabilitiert.
  20843. 3.12.1973, Die Stadtwerke registrieren um 8.50 Uhr die bisher höchste Tagesbelastung bei der elektrischen Stromabnahme mit 452 Megawatt. Nach Angaben des Dezernenten der Frankfurter Stadtwerke, Bürgermeister Rudolf Sölch, betrug die Höchstbelastungsspitze im vergangenen Jahr während eines strengen Wintertages 404 Megawatt. Der normale Stromverbrauch liegt in den Wintermonaten zwischen 350 und 380 Megawatt.
  20844. 21.7.2006, Die Staatsanwaltschaft klagt den Anthropologen Reiner Protsch von Zieten, ehemals Institutsdirektor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, als Urkundenfälscher und Betrüger an.
  20845. 7.5.1932, Der seit Anfang März d. J. vor der Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts laufende Betrugsprozess gegen einen 47jährigen Lebensmittelhändler endet mit dessen Verurteilung wegen fortgesetzten Betrugs und Betrugsversuchs im Rückfall und Untreue zu einer Zuchthausstrafe von fünf Jahren und sieben Jahren Ehrverlust.
  20846. 25.2.1932, Urteilsverkündung des Frankfurter Landgerichts zum Favag-Prozess, über den seit dem 15.10.1931 verhandelt wird. Die Angeklagten werden wegen handelsrechtlicher Untreue und Betrugs bzw. wegen Untreue zu Haftstrafen und hohen Geldstrafen verurteilt.
  20847. 16.12.1929, Aufgrund der Unterschlagungen bei der Städtischen Sparkasse verurteilt das Landgericht Frankfurt einen Stadtamtmann wegen Betrugs und fortgesetzter Untreue zu einem Jahr und sechs Monaten Gefängnis sowie zu einer Geldstrafe von 100.- Reichsmark.
  20848. 10.8.1990, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen einen 50jährigen, ehemaligen Leiter des Frankfurter Staatsbauamtes wegen Untreue, Betrugs und „Geschehenlassen von Straftaten von Untergebenen“.
  20849. 26.9.1991, Wegen jahrelangen Betrugs bei der Abrechnung von Überstunden in einer Gesamthöhe von mehr als 500.000.- DM wird ein Kontorist der Stadtverwaltung vom Landgericht Frankfurt zu zwei Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
  20850. 22.2.2000, Nach jahrelangen Ermittlungen wegen Untreue und Betrugs gegen den ehemaligen Leiter der Volkshochschule (VHS) Frankfurt, Alfred Pfeil, wird dieser vom Landgericht Frankfurt rehabilitiert.
  20851. 16.6.2009, Mehrere Hundert Iraner aus dem Rhein-Main-Gebiet demonstrieren auf dem Römerberg wegen angeblichen Betrugs bei der Präsidentenwahl.
  20852. 5.12.2006, Das Hauptzollamt deckt am Rhein-Main-Flughafen einen schweren Betrugsfall auf. Die Polizei stellt 10.000 gefälschte Pässe und Urkunden sicher.
  20853. 24.11.1978, Dem Lauenburger Medizinkritiker Professor Julius Hackethal wird von Frankfurter Landgericht untersagt, Vorsorgeuntersuchungen der Urologen als „diagnostische Betrugsmanöver“ zu bezeichnen.
  20854. 11.3.1987, Unmittelbar nach einer Razzia der Staatsanwaltschaft in den Geschäftsräumen des Bezirksverbandes des Frankfurter Roten Kreuzes in der Mendelssohnstraße tritt der Frankfurter Vorsitzende Helmut Kinkel, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdacht anhängig ist, zurück. Zum Nachfolger wird Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog gewählt.
  20855. 1.1.2013, Trotz Angriffen von betrunkenen Randalierern gegen Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr spricht der Pressesprecher der Frankfurter Feuerwehr von einer „eher durchschnittlichen Silvesternacht“.
  20856. 30.8.1929, Schwarzer Freitag: Zahlreiche blutige Messerstechereien Betrunkener am Roßmarkt, in der Leerbachstraße, in der Sackgasse (heute: Schrimpegasse), am Main und am Eschenheimer Tor.
  20857. 19.3.1989, Gegen 2.30 Uhr morgens schießt ein Betrunkener vor der Bockenheimer Discothek „Music Hall“ einen 21jährigen Mann nieder und verletzt ihn schwer. Der Täter ist zuvor vom Personal wegen Trunkenheit des Lokals verwiesen worden.
  20858. 7.10.1949, Die Fensterscheiben im Betsaal der ehemaligen jüdischen Volksschule im Röderbergweg 29 werden eingeschlagen.
  20859. 9.9.1930, Premiere des Lustspiels „Salvermosers seltsame Seelenwanderung“ von Roland Betsch im Schauspielhaus.
  20860. 11.9.1963, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) hält die Eröffnungsansprache des neuen Archäologischen Museums im israelischen Nationalpark „Betschan“ an den Hängen des Jordantals, das die Mainstadt mit einem Zuschuss von 250.000.- DM gefördert hat.
  20861. 1.7.1920, Musikalische Andacht in der Weißfrauenkirche anlässlich des 300jährigen Jubiläums der Einführung von Betstunden in Frankfurt am Main am 02.07.1620.
  20862. 20.3.1942, Die Mainufer in Frankfurt am Main sind seit heute überschwemmt. Das Fahrtor steht unter Wasser. Erst in der letzten Märzwoche kehrt der Main, zwischen der Alten Brücke und dem Nizza, wieder in sein altes Bett zurück. Das Hochwasser richtet nirgends größere Schäden an, die Anwohner des Mainufers sind rechtzeitig gewarnt worden.
  20863. 30.3.1968, Einem schweren Fall von Kindesmisshandlung kommt die Polizei auf die Spur: Ein Hausverwalter hört in einer Wohnung in der Gartenstraße 103 ein Kind stundenlang wimmern. Die Mutter, eine Alkoholikerin, hat ihr vierjähriges, uneheliches Kind nach Schlägen ans Bett gefesselt und danach das Haus verlassen.
  20864. 10.4.1986, Eine 46jährige Frau verbrennt in ihrem Apartement im Ostend. Das Feuer entsteht durch Rauchen im Bett.
  20865. 17.11.1948, Buß- und Bettag-Rennen auf der Pferderennbahn Frankfurt am Main-Niederrad.
  20866. 9.12.1977, Eröffnung eines Prozesses vor dem Schwurgericht gegen zehn Mönche der Hare-Krishna-Sekte, die den spektakulärsten Bettelbetrug in der Nachkriegsgeschichte der deutschen Justiz zum Gegenstand hat.
  20867. 28.4.1978, Der Hare-Krishna-Prozess vor dem Frankfurter Landgericht geht nach 35 Verhandlungstagen mit einem Freispruch vom Vorwurf des Bettelbetruges zu Ende. Gegen die Sektenmitglieder werden wegen unerlaubten Sammelns Bußgelder zwischen 1000.- und 5000.- DM verhängt. Die vom Gericht eingezogenen Sammelgelder von 760.000.- DM werden laut Gerichtsbeschluss der Deutschen Welthungerhilfe in Bonn überwiesen.
  20868. 18.9.1933, Großrazzia der Frankfurter Kriminalpolizei gegen Wohnsitzlose. 220 Personen werden verhaftet und am nächsten Tag wegen Bettelei zu Haftstrafen verurteilt. Ihre Unterbringung erfolgt im Polizei- bzw. Gerichtsgefängnis.
  20869. 25.11.1998, Nach monatelangen Querelen einigen sich CDU und SPD auf eine Verschärfung der Polizeiverordnung. Das Trinken von Alkohol auf Spielplätzen und Schulhöfen soll ebenso verboten werden wie die organisierte Bettelei von Kindern.
  20870. 1.11.2000, 100jähriges Jubiläum von Betten-Zellekens.
  20871. 17.1.2000, Die Krankenhauslandschaft verändert sich: Krankenkassen und Hofacker-Verband stellen die Strukturveränderungen im Einzelnen vor. Insgesamt sollen 655 Betten abgebaut werden. Patientinnen des St. Katharinen-Krankenhauses demonstrieren gegen die geplante Stilllegung der Frauenklinik.
  20872. 1.11.1945, Eröffnung des Heimes des Jugenddienstes am Ostbahnhof mit 100 Betten für Frauen und Kinder.
  20873. 25.4.1950, 50jähriges Jubiläum der Firma Betten-Zellekens.
  20874. 19.1.1952, 25jähriges Jubiläum der Firma Betten-Diegelmann, Lorscher Straße 13.
  20875. 7.6.1952, Eröffnung des „Haus der Jugend“ mit fünf Versammlungsräumen für die Frankfurter Jugendorganisationen, 350 Betten sowie Tagungsräumen, Lesezimmern und Speisesälen für 180 Personen.
  20876. 16.3.1954, 100jähriges Jubiläum der Firma „Betten-Amendt“, Holzgraben 27-29.
  20877. 16.5.1956, Einweihung der amerikanischen Fluggastzentrale am Rhein-Main-Flughafen, das zur Zeit größte Hotel Europas mit 872 Betten und 326 Zimmern.
  20878. 22.4.1960, Grundsteinlegung für das 600 Betten umfassende Krankenhaus Nordwest in Praunheim.
  20879. 9.12.1960, 60jähriges Jubiläum der Firma „Betten-Zellekens“. Am gleichen Tag jährt sich zum zehnten Mal die Vollendung des von ihr aufgebauten Liebfrauenhofes, Sitz des Unternehmens.
  20880. 18.10.1963, Feierliche Übergabe des Krankenhauses Nordwest mit 615 Betten.
  20881. 19.7.1973, Grundsteinlegung für das Sheraton-Hotel mit 1000 Betten am Rhein-Main-Flughafen Terminal-Mitte.
  20882. 1.11.1900, Unter dem Namen „Betten Zellekens“ firmiert das 1854 gegründete Fachgeschäft für Betten seit heute in Frankfurt am Main.
  20883. 4.3.1986, Infolge der seit Februar d. J. grassierenden Grippewelle sind die Frankfurter Krankenhäuser überfüllt. Die Feuerwehrleitstelle, von der die Kranken- und Notarztwagen zu den verschiedenen Kliniken dirigiert werden, hat heute nur 44 freie Betten auf der Liste. Gebraucht werden aber durchschnittlich 200 pro Nacht.
  20884. 3.11.1988, Eröffnung einer neuen Unterkunft für Flüchtlinge mit 92 Betten auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  20885. 6.12.1988, Richtfest für das 470-Betten-Hotel Novotel in der Voltastraße.
  20886. 12.10.1995, Die US-Armee eröffnet an der Gießener Straße 52 ein Notfallkrankenhaus mit 650 Betten.
  20887. 27.2.2002, Das neue Bettenhaus der Orthopädischen Universitätsklinik mit 130 Patienten-Betten wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
  20888. 17.4.2010, Neueröffnung des Betten Zellekens Cityhauses, Sandgasse.
  20889. 24.11.2016, Feierliche Grundsteinlegung für den Neubau des Klinikums Frankfurt-Höchst mit 666 Betten und 40 tagesklinischen Plätzen. Hiermit entsteht Europas erste Passivhausklinik.
  20890. 5.9.1989, Bei einem Brand im Bettenabstellraum des Hospitals zum Heiligen Geist, Lange Straße, entsteht ein Schaden von schätzungsweise 50.000.- DM. Patienten sind nicht gefährdet.
  20891. 6.12.1999, Der Insolvenzverwalter des privaten Herzzentrums an der Breiten Gasse, Dirk Pfeil, kündigt an, dass er die Klinik selbst weiter führen will, zugleich aber auch mit dem Land Hessen über den Bettenbedarfsplan verhandeln wird.
  20892. 29.8.2002–30.8.2002, Erstes Europäisches Bettenforum „Bed & More“ im Congress Center auf dem Messegelände.
  20893. 17.2.1998, Das neue Bettenhaus der Orthopädischen Uniklinik Friedrichsheim wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
  20894. 26.9.1960, Einweihung des neu errichteten sechsgeschossigen Bettenhauses mit 150 Krankenbetten des Rot-Kreuz-Krankenhauses in der Königswarterstraße.
  20895. 5.5.2006, Richtfest des neuen Bettenhauses des Krankenhauses Nordwest.
  20896. 1.7.2011, Richtfest anlässlich der Erneuerung des 100 Jahre alten Dachstuhls und des Anbaus des Bettenhauses des Bürgerhospitals.
  20897. 15.9.1976, Eröffnung der Bettenstation für Zahn-, Mund- und Kiefernheilkunde der Universitätsklinken.
  20898. 13.2.1987, Einweihung der ersten und einzigen psychosomatischen Bettenstation im Frankfurter Raum an der Universitätsklinik.
  20899. 22.5.1985, Festempfang in der Alten Oper anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Frankfurter Bettfedernfabrik Fritz Volker GmbH.
  20900. 4.4.1935, 150. Geburtstag von Bettine (Bettina) Brentano (1785-1859).
  20901. 16.8.1903, Eröffnung der Bettina-Kleinkinderschule im Haus Gutzkowstraße 67 im Stadtteil Sachsenhausen.
  20902. 20.1.1959, 100. Todestag der Schriftstellerin Bettina von Arnim, geborene Brentano (1785-1859).
  20903. 28.6.1999, Doppelpremiere in der Oper Frankfurt: Mozarts „Der Schauspieldirektor“ und Salieris „Prima la musica“ in der Regie von Katrin Hilbel und Bettina Giese.
  20904. 13.4.2001, Premiere der Oper „Nabucco“ in der Inszenierung von Bettina Giese in der Oper Frankfurt.
  20905. 25.7.2005, 100. Geburtstag des Schriftstellers und Literaturpreisträgers Elias Canetti (1905-1994), der von 1921 bis 1924 im Haus Bockenheimer Landstraße 89-91 („Pension Bettina“) lebte und im April 1924 am Wöhlergymnasium die Reifeprüfung ablegte. Eine Tafel am ehemaligen Wohnhaus erinnert an den Autor.
  20906. 20.1.2009, 150. Todestag der Frankfurter Schriftstellerin Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena, genannt Bettine (Bettina), von Arnim (1785-1859), geb. Brentano.
  20907. 20.1.2009–5.4.2009, Gedenkausstellung anlässlich des 150. Todestages der Schriftstellerin Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena, genannt Bettine (Bettina), von Arnim, geb. Brentano (1785-1859) im Goethe-Museum.
  20908. 17.1.2013, Präsentation des neuen Kinderbuches „Das mittelalterliche Frankfurt“ (B 3 Verlag) im Kinder-Museum, verfasst von der Historikerin Bettina Tenge-Lyazami und illustriert von Leonore Poth.
  20909. 27.2.2013, Richtfest für den Bettinahof – das erste Altenpflegeheim des Stadtteils Riedberg.
  20910. 13.2.1978, Eröffnung der philippinischen Handelsmission und eines Fremdenverkehrsbüros im Haus Bettinaplatz 5.
  20911. 28.2.1944, Eröffnung der neuen Bezirksstelle 4 (West) des Kriegsschädenamtes in der Viktoriaschule [Bettinaschule]. Die Stelle ist zuständig für Fliegerschäden in den westlichen Stadtteilen Frankfurts.
  20912. 29.5.2001, Schülerinnen und Schüler der Bettinaschule erhalten in der Paulskirche von Schuldezernentin Jutta Ebeling den Friedenspreis der Frankfurter Schulen. Sie haben eine Gedenkstätte für die ehemaligen jüdischen Schülerinnen der Viktoriaschule entworfen.
  20913. 1.7.2002, Einweihung einer Gedenkstätte in der Bettinaschule, die an 183 jüdische Schülerinnen erinnert, die zwischen 1933 und 1937 von den Nationalsozialisten gezwungen wurden, die damalige Viktoriaschule zu verlassen.
  20914. 18.6.2005, Feier anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Bettinaschule im Westend.
  20915. 27.2.2009, Feierliche Eröffnung des neuen Anbaus der Bettinaschule im Westend – mit einer neuen Cafeteria.
  20916. 14.9.1929, Verlegung des 14. Polizeireviers von der Bettinastraße 23 nach Zimmerweg 14.
  20917. 1.4.1905, Die Diensträume des vierzehnten Polizeireviers werden nach dem Haus Bettinastraße 23 verlegt.
  20918. 26.5.1973, Eröffnung des ersten Kinder-Bolzplatzes „Kibolz 1“ im Westend, Ecke Bettinastraße/Rheinstraße.
  20919. 13.4.1995–22.6.1995, Ausstellung mit Werken von Roy Lichtenstein in der Galerie Wild, Bettinastraße.
  20920. 3.10.1904, Tod des Frankfurter Bildhauers Heinrich Petry (1832-1904), 1866/67 Lehrer an der Bildhauerklasse des Städelschen Kunstinstituts. Werke: Denkmäler (u.a. für Anton Kirchner,, Bettine Brentano und Sebastian Rinz), Porträtbüsten (Edward von Steinle u.a.), Figurengruppen für die Neue Börse (1878), das Opernhaus (1880) und den Osthof der Rathauserweiterung.
  20921. 10.6.1902, 70. Geburtstag des Frankfurter Bildhauers Heinrich Petry (1832-1904), Lehrer an der Bildhauerklasse des Städelschen Kunstinstituts, zahlreiche Denkmäler u.a. für Anton Kirchner, Bettine Brentano und Sebastian Rinz sowie Porträtbüsten, Figurengruppen für die Neue Börse, das Opernhaus und den Osthof im Rahmen der Rathauserweiterung.
  20922. 20.1.1939, 80. Todestag der der in Frankfurt am Main geborenen Schriftstellerin Bettine von Arnim, geb. Brentano (1785-1859).
  20923. 4.4.1985, 200. Geburtstag der Schriftstellerin Bettine von Arnim, geborene Brentano (1785-1859).
  20924. 4.4.1985–30.6.1985, Gedenkausstellung „Herzhaft in die Dornen der Zeit greifen“ im Goethehaus anlässlich des 200. Geburtstages der Schriftstellerin Bettine von Arnim, geborene Brentano (1785-1859).
  20925. 30.3.1971, Johann Albrecht, der zwei Morde und zwei Mordversuche an Frauen gestanden hat, erhängt sich im Untersuchungsgefängnis mit einem Bettlaken.
  20926. 6.10.1891, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Exportfirma „Bettmann u. Kupfer“.
  20927. 29.6.1954, Konzert des amerikanischen Tenors Roland Hayes im Betts Theater an der Friedberger Warte.
  20928. 1.10.1979, Antrittsbesuch des neuen US-Generalkonsuls in Frankfurt am Main, David A. Betts, bei Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer.
  20929. 1.4.2006, Das Neubaugebiet New Betts, bislang im Stadtteil Bornheim, gehört ab heute zum Stadtteil Preungesheim.
  20930. 1.6.1971, 100jähriges Jubiläum der Firma Eisenbach, Wäsche und Bettwaren, Töngesgasse 44.
  20931. 30.11.1944, Die Gemeinnützige Nähwerkstätte zur Herstellung von Bettwäsche für die städtischen Krankenhäuser wird in das Städtische Krankenhaus eingegliedert.
  20932. 1.11.1967, 100jähriges Jubiläum des Fachgeschäftes für Bettwäsche, Herren- und Damenwäsche Friedrich Bischoff, Hasengasse 15.
  20933. 5.4.1929–7.4.1929, Anlässlich der Frankfurt-Premiere des Films „Asphalt“ weilen die Hauptdarsteller Gustav Fröhlich und Betty Amann in der Mainstadt, nehmen an jeder Vorstellung persönlich teil und geben am 06.04. im Ufa-Theater „Im Schwan“ Autogramme.
  20934. 24.10.1906, Konzert mit Betty Hirsch (Konzert-Sängerin) im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  20935. 13.2.1963, 70. Geburtstag des Schreinerinnungs-Obermeisters Jean Stunz (1893-1978), Bruder von Johanna Kirchner (1889-1944) und Betty Arndt (1899-1984), Onkel des Frankfurter Oberbürgermeisters (1972-1977) Rudi Arndt, langjähriges Mitglied der SPD, Mitbegründer der sozialistischen Arbeiterjugend in Frankfurt am Main.
  20936. 18.6.1964, Der Magistrat verleiht der Stadtverordneten Betty Arndt (1899-1984), Mutter des Frankfurter Oberbürgermeisters (1972-1977) Rudi Arndt, anlässlich ihres 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  20937. 5.6.1979, Anlässlich des 80. Geburtstages der Stadtältesten Betty Arndt (1899-1984), 1952 bis 1964 SPD-Stadtverordnete, danach ehrenamtliche Stadträtin, gibt der Magistrat einen Empfang im Kaisersaal des Römers.
  20938. 5.6.1984, Im Limpurgsaal des Römers feiert die Kommunalpolitikerin Betty Arndt (1899-1984) ihren 85. Geburtstag.
  20939. 23.7.1984, Tod der Stadtältesten und Stadträtin a. D. Betty Arndt (1899-1984), von 1952 bis 1964 SPD-Stadtverordneten, von 1964 bis 1972 ehrenamtliches Magistratsmitglied, Mutter des Frankfurter Oberbürgermeisters Rudi Arndt (1927-2004).
  20940. 23.7.1985, Anlässlich des ersten Todestages der Kommunalpolitikerin Betty Arndt (1899-1984), von 1952 bis 1964 Stadtverordneter, legt die Stadt auf der Grabstätte der Familie Arndt auf dem Hauptfriedhof einen Kranz mit Blumen in den Stadtfarben nieder.
  20941. 5.6.1989, Anlässlich des 90. Geburtstages der 1984 verstorbenen Kommunalpolitikerin Betty Arndt (1899-1984) – Mutter des früheren Frankfurter Oberbürgermeisters Rudi Arndt (1927-2004) – legt die Stadt ein Blumenbukett auf ihrer Grabstätte auf dem Hauptfriedhof nieder.
  20942. 23.7.1989, Anlässlich des 5. Todestages der Kommunalpolitikerin Betty Arndt (1899-1984), Mutter des früheren Frankfurter Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004), legt die Stadt an ihrer Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  20943. 5.6.1999, 100. Geburtstag der Stadträtin und Stadtältesten Betty Arndt (1899-1984).
  20944. 23.7.2009, 25. Todestag der sozialdemokratischen Stadtverordneten, Stadträtin und Stadtältesten Betty Arndt (1899-1984), Mutter des Frankfurter Oberbürgermeisters (1972-1977) Rudi Arndt (1927-2004).
  20945. 1.1.1943, Verkauf der öffentlichen Fuhrwerkswaage in Frankfurt am Main-Preungesheim an Georg Betz.
  20946. 21.3.1922, Klavier- und Violin-Sonatenabend mit Annie Betzak und Prof. Leonid Kreutzer im Saalbau.
  20947. 10.12.1921, Violinabend mit Annie Betzak im Saalbau.
  20948. 4.12.1919, Konzert der Violinistin Annie Betzak im Saalbau.
  20949. 15.10.1917, Konzert mit Annie Betzak (Violine) im Saalbau.
  20950. 14.12.1912, Violinabend mit Annie Betzak im Saal der Frankfurt-Loge.
  20951. 15.7.1973, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Firma Blumen-Beuchert vorm. Lina Schott am Rathenauplatz.
  20952. 9.2.2007, Tod der Floristin und Fachautorin Marianne Beuchert (1924-2007), Inhaberin der Firma Blumen-Beuchert.
  20953. 17.9.1964, Stadtrat Dr. Karl vom Rath (1915-1986) beugt sich der öffentlichen Meinung und gibt Dr. Ewald Rathkes Anfechtung der Kündigung statt. Rathke bleibt weiterhin Direktor des Kunstvereins.
  20954. 4.12.1974, Kultusminister Ludwig von Friedeburg (SPD) beugt sich dem politischen Druck und dem Unwillen über seine unpopuläre Kulturpolitik und verzichtet auf sein Amt in der neuen hessischen Landesregierung.
  20955. 3.4.1956, Der Magistrat verleiht dem Gewerkschafter Karl Beul anlässlich seines 75. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  20956. 14.10.1933–18.10.1933, Erste Funkausstellung des Südwestfunks auf dem Festhallengelände („Westhalle C“), eröffnet vom Intendanten Walther Beumelburg (1894-1944). Gezeigt wird u.a der Volksempfänger für 75.- Reichsmark.
  20957. 4.5.2004, Am Abend beunruhigt ein Erdbeben der Stärke 2,8 auf der nach oben offenen Richter-Skala die Menschen in Frankfurt am Main und der Region. Sachschäden oder Verletzte gibt es nicht.
  20958. 26.8.2004, Die Messe-Gesellschaft teilt mit, dass die Messe Frankfurt und die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG den notariell beurkundeten Kaufvertrag für ein Grundstück von knapp 100.000 Quadratmetern im künftigen Europa-Viertel unterzeichnet haben. Damit werde der Weg frei für die Modernisierung des Messe-Standortes Frankfurt.
  20959. 7.4.1933, Die noch am 31.03. d. J. in der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in Abwesenheit zu ehrenamtlichen Stadträten wieder gewählten Sozialdemokraten Jakob Kriegeis (1885-1968) und Wilhelm Weidner (1871-[Sterbedatum unbekannt]),nachdem sie am 13.03. d. J. suspendiert worden sind, werden erneut beurlaubt.
  20960. 8.12.1998, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt beurlaubt mit sofortiger Wirkung seinen Trainer Horst Ehrmanntraut.
  20961. 22.5.1933, Der im März d. J. wegen seiner jüdischen Abstammung beurlaubte Intendant der Frankfurter Oper (1929-1933), Prof. Josef Turnau (1888-1954), wird entlassen. Er emigriert über Prag in die USA.
  20962. 10.9.1992, In seinem dritten Prozess über eine Blockade des Rhein-Main-Flughafens vor fast elf Jahren wird der beurlaubte Magistratsdirektor Alexander Schubart zu 10 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Das Oberlandesgericht Frankfurt hält den 61jährigen des Landesfriedensbruchs und der Nötigung für schuldig.
  20963. 26.6.1997, Der beurlaubte Präsident des Oberlandesgerichts, Horst Henrichs, wird vom Richterdienstgericht vorläufig seines Amtes enthoben. Er hat sich eine Nebentätigkeit mit über einer Million DM bezahlen lassen.
  20964. 6.9.1999, Der beurlaubte Umweltdezernent Thomas Koenigs (Die Grünen) tritt sein neues Amt als Verwaltungschef der Vereinten Nationen im Kosovo an.
  20965. 24.6.1988, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel erklärt die Verordnung des Kultusministers Christean Wagner zur Beurteilung der Schüler am Ende der Grundschulzeit (Übergangsverordnung) in wesentlichen Teilen für nichtig.
  20966. 4.7.1969, Der Königlich Niederländische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. J. G. des Beus, legt an der Stätte der Niederländischen Ehrengräber auf dem Waldfriedhof in Oberrad einen Kranz nieder.
  20967. 23.12.1935, Bei einem schweren Raubüberfall um drei Uhr morgens auf einen Kellner in einer Toreinfahrt der Taunusstraße 42 wird das Opfer schwer verletzt, der Täter flüchtet mit geringer Beute.
  20968. 11.2.1935, Abendlicher Raubüberfall auf eine Amtswalterin im Durchgang des Hauses Adalbertstraße 19. Der Täter entkommt ohne Beute.
  20969. 2.10.1967, Der Prozess gegen die drei „Millionendiebe“, die am 13.09.1966 auf dem Rhein-Main-Flughafen einen Geldsack mit einer Millionen DM raubten, endet mit Gefängnisstrafen. Ihre Beute hatten sie im Stadtwald vergraben.
  20970. 11.12.1967, Etwa 300.000.- DM erbeuten bewaffnete Gangster gegen 11.30 Uhr bei einem Raubüberfall auf drei Kassenboten in einem Parkhaus in der Innenstadt. Es ist der Raubüberfall, bei dem die bisher größte Beute in der Mainstadt erzielt wurde.
  20971. 21.10.1976, Bei einem Überfall auf das Hauptpostamt, Zeil, wird ein 48jähriger Schalterbeamter angeschossen. Der Täter ergreift ohne Beute die Flucht.
  20972. 1.12.1988, Bei einem Raubüberfall auf den Fahrer eines Lkw’s der Deutschen Bundespost nahe dem Rhein-Main-Flughafen fliehen die Täter mit wertloser Beute.
  20973. 20.9.1991, Nach einem Überfall auf die Volksbank in Rödelheim läuft der Täter einer Polizeistreife in die Arme und kann mit der Beute in Höhe von 20.000.- DM festgenommen werden.
  20974. 19.12.1997, Bei drei bewaffneten Raubüberfällen innerhalb einer Stunde auf Lebensmittelmärkte im Nordend, in Zeilsheim und in der Siedlung Am Bügel entkommen die Täter mit einer Beute von mindestens 20.000.- DM sowie Telefonkarten für ca. 10.000.- DM.
  20975. 6.12.2002, Der mutmaßliche Haupttäter des Frankfurter Millionenraubs vom Februar 2002 wird in Casablanca festgenommen. Da er als Marokkaner nicht an Deutschland ausgeliefert werden kann, wird ihm in seinem Heimatland wegen schweren Raubes der Prozess gemacht. Von der Beute fehlt immer noch der größte Teil.
  20976. 9.1.2002, Der Sparprediger entpuppt sich als Raffzahn. Der bisherige Kämmerer Albrecht Glaser (CDU) hatte stets auf die Finanznot der Stadt hingewiesen, jetzt langt er selbst ordentlich zu. Als Geschäftsführer der Frankfurt Holding kassiert der bei Anderen so Sparsame nun ein Jahresgehalt von über 160.000.- € und später noch eine großzügige Pension. Die Zusage über mehr als 1400.- € Zusatzpension zu den 5775.- € Kämmererpension hat sich Glaser in den Vertrag schreiben lassen. Und die politische Konkurrenz in Gestalt der SPD hat diesem Beutezug auf Kosten des Steuerzahlers auch noch zugestimmt.
  20977. 11.11.1934, Festakt anlässlich des 175. Geburtstages des Dichters Friedrich Schiller im Opernhaus. Die Festansprache hält der Direktor des Freien Deutschen Hochstifts, Prof. Ernst Beutler (1885-1960).
  20978. 1.10.1925, Amtsantritt des neuen Direktors des Frankfurter Goethemuseums. Der Literaturhistoriker Prof. Otto Heuer (1854-1931), von 1897 bis 1925 Leiter des Museums gibt den Direktionsstab an den Literaturwissenschaftler und Schriftsteller, Prof. Ernst Beutler (1885-1960), ab, der dem Freien Deutschen Hochstift bis zu seinem Tod vorsteht.
  20979. 8.3.1944, Der Direktor des Freien Deutschen Hochstifts und des Goethehauses (seit 1925), Prof. Ernst Beutler (1885-1960), teilt mit, dass außer dem Raum südlich des Dichterzimmers sämtliche Räume des Goethehauses wieder trocken sind.
  20980. 26.4.1944, Um das Goethehaus rasch und originalgetreu wieder aufzubauen, verfasst der Direktor des Freien Deutschen Hochstifts und des Goethehauses, Prof. Ernst Beutler (1885-1960), unterstützt vom Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses des Freien Deutschen Hochstifts (seit 1944), dem Industriellen und Mäzen Georg Hartmann (1870-1954), einen entsprechenden „Aufruf an unsere Mitglieder“, der am 01.05. d. J. in Druck geht, ab Ende Mai d. J. versandt wird und in zahlreichen Zeitungen abgedruckt wird.
  20981. 1.4.1945, Der Direktor des Freien Deutschen Hochstifts und des Goethehauses, Prof. Ernst Beutler (1885-1960), wird von dem am 31.03. d. J. eingesetzten, ersten Amtierenden Bürgermeister Frankfurts nach dem Zweiten Weltkrieg, Wilhelm Hollbach (1893-1962), zum Kulturreferenten ernannt.
  20982. 12.4.1945, 60. Geburtstag des langjährigen Direktors des Freien Deutschen Hochstifts (seit 1925), Prof. Ernst Beutler (1885-1960).
  20983. 26.8.1945, Feier von Goethes Geburtstag, veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift im Sendesaal von Radio Frankfurt mit einer Ansprache von Professor Ernst Beutler und musikalischer Umrahmung.
  20984. 14.10.1945, Wiedereröffnung des Frankfurter Bundes für Volksbildung. Über „Deutschland und die Deutschen 1945“ sprechen Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum, der Vorsitzende der Goethe-Gesellschaft Professor Ernst Beutler, der Präsident des Landesarbeitsamtes Gottlob Binder und Oberschulrat Schwarzhaupt.
  20985. 13.11.1949, Feier zum 90jährigen Jubiläum des Freien Deutschen Hochstifts: Vortrag von Professor Ernst Beutler „Aus der Geschichte des Hochstifts“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  20986. 28.8.1950, Feier von Goethes Geburtstag mit einem Festvortrag von Professor Ernst Beutler über „Goethes west-östlichen Divan“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  20987. 12.4.1960, Anlässlich seines 75. Geburtstages verleiht der Magistrat dem Literaturwissenschaftler und Schriftsteller, Professor Ernst Rudolf Beutler, Direktor des Freien Deutschen Hochstifts und des Goethemuseums, den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main.
  20988. 8.11.1960, Tod des Literaturwissenschaftlers und Schriftstellers Professor Ernst Rudolf Beutler, Direktors des Freien Deutschen Hochstifts und des Frankfurter Goethemuseums.
  20989. 12.4.1962, Enthüllung der Gedenktafel für den im November 1960 verstorbenen Leiter des Goethe-Museums und des Freien Deutschen Hochstifts, Professor Ernst Beutler (1885-1960), anlässlich seines 77. Geburtstages, im Garten des Hochstifts.
  20990. 5.3.1963, Zum neuen Direktor des Freien Deutschen Hochstifts wird Dr. Detlev Lüders gewählt. Er ist Nachfolger des vor zweieinhalb Jahren gestorbenen Professor Ernst Beutler (1885-1960).
  20991. 8.11.1985, 25. Todestag des Direktors des Freien Deutschen Hochstifts und des Goethehauses, Professor Ernst Rudolf Beutler (1885-1960).
  20992. 6.12.1985–31.1.1986, Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstages des Literaturwissenschaftlers, Schriftstellers und langjährigen Direktors des Freien Deutschen Hochstifts und des Goethehauses, Professor Ernst Beutler (1885-1960), im Goethemuseum.
  20993. 18.3.1979, Auf einer Konferenz mehrerer Grüner Listen im Bürgerhaus Sindlingen wird in Anwesenheit des Künstlers Josef Beuys eine politische Vereinigung „Die Grünen“ gegründet, mit der man an den ersten Direktwahlen zum Europaparlament am 10.06. d. J. teilnehmen will.
  20994. 28.10.1980–11.11.1980, Ausstellung mit Plakaten von Picasso bis Beuys in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  20995. 23.11.1988–23.2.1989, Ausstellung unbekannter Arbeiten von Joseph Beuys im Städel.
  20996. 17.10.1993–28.11.1993, Ausstellung „Joseph Beuys, Eine innere Mongolei. Bleistiftzeichnungen, Aquarelle und Ölfarben“ in der Galerie der Jahrhunderthalle Hoechst.
  20997. 8.9.2005–27.11.2005, Ausstellung „Rodin Beuys“ mit Werken von Auguste Rodin und Joseph Beuys in der Schirn Kunsthalle.
  20998. 2.3.1934, Konzert des amerikanischen Pianisten Beveridge Webster im Saalbau, im Rahmen der Veranstaltungen der Frankfurter Museumsgesellschaft (Wiederholung am 04.03.).
  20999. 18.6.1937, Das Luftschiff „Graf Zeppelin“ kommt nach seiner letzten Südamerikafahrt wieder in Frankfurt am Main an. Es landet unter starker Teilnahme der Bevölkerung auf dem Luftschiffhafen Rhein-Main.
  21000. 1.1.1934, In seiner Neujahrsbotschaft spricht Oberbürgermeister Friedrich Krebs der Frankfurter Bevölkerung seinen Glückwunsch und Dank aus.
  21001. 23.2.1933, Wahlkampfkundgebung der NSDAP in der Festhalle mit Reichskanzler Adolf Hitler, der sich im Römer in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt einträgt. Aufgrund des großen Interesses in der Bevölkerung wird diese Veranstaltung ins Hippodrom, auf den Börsen- und Opernplatz übertragen und, von Joseph Goebbels moderiert, vom Südwestdeutschen Rundfunk ausgestrahlt. Die Kundgebung klingt mit einem riesigen Fackelzug aus.
  21002. 1.10.1932, Der Evangelische Verein für Innere Mission eröffnet im Rheinischen Hof, Buchgasse, ein neues Altersheim. Es soll vor allem alten Männern der evangelischen Bevölkerung Frankfurts zur Verfügung stehen.
  21003. 11.8.1932, Die von den Reichs-, Staats- und Kommunalbehörden veranstaltete Verfassungsfeier findet in der Paulskirche statt. Die republikanische Bevölkerung Frankfurts veranstaltet auf dem großen Sportplatz am Tornowgelände eine Kundgebung, an welcher Formationen des Reichsbanners und der „Eisernen Front“, insgesamt mehr als 10.000 Menschen teilnehmen.
  21004. 4.8.1930, „Graf Zeppelin“ über dem Rhein-Main-Gebiet: Um 15.00 Uhr kreist das Luftschiff ca. eine Viertelstunde über Frankfurt am Main. Die Bevölkerung grüßt den Flieger mit lebhafter Freude.
  21005. 10.10.1927, Saarkundgebung im Volksbildungsheim. In einer Entschließung wird die Lösung der Saarfrage im Sinne des Willens der Bevölkerung gefordert.
  21006. 1.6.1922, Gründung der „Gesundheitshilfe“ für die nicht versicherten Kreise der Bevölkerung in der Geschlechterstube des Römers.
  21007. 12.10.1921, Großkundgebung des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und der Frankfurter Bevölkerung für Oberschlesien auf dem Römerberg.
  21008. 20.9.1917, Vortrag des Reichsbankpräsidenten Dr. Rudolf Havenstein in der Versammlung der Handelskammer über die Kriegswirtschaft und die Versorgung der Bevölkerung.
  21009. 24.5.1917, Probealarm: Wie in anderen Städten wird auch in Frankfurt am Main die Bevölkerung durch ein akustisches Signal vor Fliegerangriffen gewarnt. Die Stadtverwaltung hat eine Anzahl Alarmsirenen in Verbindung mit den Feuerwachen aufstellen lassen, die bei einem bevorstehenden Fliegerangriff dreimal hintereinander je drei kurze Töne abgeben sollen.
  21010. 7.2.1915, Der Leichnam des langjährigen Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Franz Adickes (1846-1915) wird feierlich und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf den Hauptfriedhof überführt.
  21011. 15.11.1914, Gedächtnisfeier für den gefallenen Frankfurter Pfarrer Otto Zurhellen (1877-1914) in der Peterskirche – unter großer Anteilnahme der Frankfurter Bevölkerung.
  21012. 17.4.1904, Gründung (lt. Satzung) der „Hausrat-Sammelstelle e.V.“. Zweck des Vereins ist die Zurverfügungstellung von Hausrat jeder Art für die ärmere Bevölkerung.
  21013. 1.2.2000, Einen Tag nachdem die Mediatoren ihren Abschlussbericht zum Ausbau des Rhein-Main-Flughafens vorgelegt haben, entbrennt in der Region der Streit um das darin geforderte Nachtflugverbot. Während Bürgerinitiativen und Umweltverbände von einem „Trick zur Täuschung der Bevölkerung“ sprechen, bleibt die Deutsche Lufthansa bei ihrem kategorischen Nein zu einem Nachtflugverbot zwischen 23.00 und 5.00 Uhr.
  21014. 24.3.1938, Für die evangelische Bevölkerung Frankfurts wird anlässlich der Eingliederung Österreich ins Deutsche Reich und des Anschlusses der evangelischen Kirche Österreichs an die Deutsch-Evangelische Kirche in der Paulskirche ein Dankgottesdienst abgehalten.
  21015. 14.7.1942, Zum ersten Mal singt und musiziert die deutsche Wehrmacht auf dem Römerberg inmitten der Frankfurter Bevölkerung, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, dem Singleiter-Lehrgang des stellvertretenden Generalkommandos der Staatlichen Hochschule für Musik, dem Musikkorps der Frankfurter Heeresmusikschule und einem Musikkorps der Wehrmacht.
  21016. 14.11.1943, Massenversammlung der NSDAP mit ihren Gliederungen auf dem Horst-Wessel-Platz [heute: Rathenauplatz]. Gauleiter Jakob Sprenger spricht zur Frankfurter Bevölkerung und fordert zum Durchhalten auf.
  21017. 3.2.1944, Auf dem Ehrenfeld des Waldfriedhofes in Oberrad nimmt die Bevölkerung Frankfurts in einer Trauerfeier Abschied von ihren Toten, die bei alliierten Fliegerangriffen ums Leben gekommen sind.
  21018. 2.4.1944, Großeinsatz der NSDAP, Kreis Groß-Frankfurt, für die bombengeschädigte Frankfurter Bevölkerung, samt Aufräumungsarbeiten.
  21019. 21.4.1945, Erstausgabe der „Frankfurter Presse“, Alliiertes Nachrichtenblatt der amerikanischen 12. Heeresgruppe für die Zivilbevölkerung, die mit insgesamt 15 Ausgaben bis zum 26. Juli d. J. wöchentlich erscheint und bis dato das einzige Presseerzeugnis für die Frankfurter Bevölkerung ist. Der Leitartikel der ersten Nummer ist dem Tod des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Franklin D. Roosevelt, gewidmet.
  21020. 21.12.1946, Die Jugendverbände veranstalten im Großen Saal des Palmengartens eine Weihnachtsfeier für deutsche Kinder, in Anwesenheit des amerikanischen Generals C. E. Ryan und des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb. Zum ersten Mal findet mit Zustimmung der Militärregierung eine deutsche Veranstaltung innerhalb des amerikanischen Sperrgebietes statt, zu der die gesamte Bevölkerung eingeladen ist. Der Erlös der Feierstunde dient dem Aufbau eines Jugendheimes.
  21021. 31.12.1946, Neujahrsbotschaft General Joseph T. McNarneys über den amerikanischen Rundfunk an alle amerikanischen Streitkräfte in Europa und an die deutsche Bevölkerung.
  21022. 6.4.1947, Osteransprache von Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb an die Frankfurter Bevölkerung über Radio Frankfurt.
  21023. 24.5.1947, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb hält im Rahmen der „Hessen-Rundschau“ von Radio Frankfurt eine Pfingstansprache an die Frankfurter Bevölkerung.
  21024. 27.9.1947, Feierliche Eröffnung der Scala-Lichtspiele, Schäfergasse, in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb. Es ist das erste Kino in der Innenstadt, das der deutschen Bevölkerung zur Verfügung steht. Es ist als Uraufführungskino gedacht und umfasst 500 Plätze. Als erster Film wird „Im Ketten um Kap Horn“ gezeigt.
  21025. 20.1.1948, Sitzung des Gewerkschaftsrates, auf der eine verbesserte Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln gefordert wird.
  21026. 24.11.1948, Tierschutztag mit Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb als Präsident des Deutschen Tierschutz-Bundes. Der Frankfurter Tierschutzverein ruft die Frankfurter Bevölkerung zur Mitarbeit durch Vereinsbeitritt auf.
  21027. 7.7.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erklärung von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb vor den Stadtverordneten, wonach die Mehrheit der deutschen Bevölkerung kein Verständnis dafür habe, dass bei der Wahl der Bundeshauptstadt das in Frankfurt am Main angelegte Kapital unberücksichtigt geblieben sei. Im Anschluss daran gibt Stadtkämmerer Georg Klingler einen Überblick über die unsichere Finanzlage der Stadt.
  21028. 25.7.1949, Nach Erteilung der Generallizenz in Hessen erscheint als erste neue Tageszeitung die „Sozialistische Volkszeitung (SVZ). Eine deutsche Zeitung für die hessische Bevölkerung“, das Organ der KPD - ab 01.08. d. J. regelmäßig.
  21029. 1.12.1949, Verfassungsfeier in der Paulskirche anlässlich der Wiederkehr des Tages, an dem sich die hessische Bevölkerung ihre Verfassung gegeben hat. Den Festvortrag hält Professor Richard Kirn.
  21030. 27.5.1950, Der Nordteil des Rhein-Main-Flughafens, der das so genannte „Terminal“-Empfangsgebäude mit Restaurant und Restaurationsgarten umfasst, wird für die deutsche Bevölkerung freigegeben.
  21031. 1.12.1951–2.12.1951, Die Vierte amerikanische Infanteriedivision lädt die Frankfurter Bevölkerung zur ihrer Parade, einer Varietéveranstaltung und einem Gottesdienst in Bonames ein.
  21032. 19.8.1958, Das seltene Naturschauspiel einer taghellen Gewitternacht weckt die Frankfurter Bevölkerung um vier Uhr morgens aus dem Schlaf.
  21033. 30.5.1959–2.6.1959, Suchdienst-Ausstellung des Roten Kreuzes, veranstaltet vom Landesverband Hessen des Deutschen Roten Kreuzes in der Paulskirche. Anlass ist der hundertjährige Gedenktag an die Schlacht von Solferino, der Geburtsstunde der Idee des Roten Kreuzes. Stadtrat Dr. Erich Zeitz eröffnet im Namen des Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann diese Ausstellung. Noch immer fehlt von 11.000 Frankfurtern jede Spur. Zum ersten Mal werden der Bevölkerung in Hessen mit dieser Ausstellung Vermisstenbände samt Bildlisten vorgelegt.
  21034. 24.12.1962, Als Zeichen der Zusammengehörigkeit mit den Deutschen in der DDR bittet Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) die Frankfurter Bevölkerung, am Heiligen Abend um 19 Uhr Kerzen in die Fenster zu stellen.
  21035. 12.12.1963, Die Nachricht vom Tode des Altbundespräsidenten Professor Theodor Heuss bewegt die Bevölkerung zutiefst. Heuss ist 1959 zum Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main ernannt worden. Die Rheingauallee wird in Theodor-Heuss-Allee umbenannt.
  21036. 30.10.1964, Der Magistrat verleiht der Dozentin Dr. Charlotte Mahler (1894-1973), Chefärztin der Chirurgischen Klinik und Ärztliche Direktorin des Bürgerhospitals, in Anerkennung der Verdienste, die sie sich um die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung der Frankfurter Bevölkerung erworben hat, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  21037. 1.10.1965, Die Bevölkerung nimmt großen Anteil an der Trauerfeier für die am 27.09. d. J. getöteten Feuerwehrleute und den Lehrling Jürgen Krohn.
  21038. 22.7.1967, Auf einer Tagung der Deutschen Kriminologischen Gesellschaft kommen mehrere Referenten zu dem Schluss, dass die Sicherheit der Bevölkerung ständig abnehme, obwohl die Zahl der Staatsanwälte und Polizisten zunehme.
  21039. 29.1.1969, Mit einem „Frankfurter Flugzeug“ werden die aufgrund eines Aufrufes von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und der von der „action medico“ bei der Frankfurter Bevölkerung gesammelten Spenden für Biafra in das Biafra-Camp geschickt.
  21040. 6.1.1973, Die Frankfurter Bevölkerung wird von der SPD aufgefordert, mit ihrer Unterschrift unter eine Resolution des SPD-Unterbezirks den amerikanischen Krieg in Vietnam zu verurteilen.
  21041. 30.1.1973, Gründung der „Heimaey-Island-Nothilfe“, um die notleidende Bevölkerung dieses Gebietes zu unterstützen.
  21042. 24.7.1974, Dem Sprecher des SPD-Ortsvereins Bornheimer Hang, Joachim Habermann, droht der Parteiausschluss, weil er der Presse die angebliche Äußerung von Bundesminister Hans Matthöfer übermittelte, der überwiegende Teil der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland habe eine „faschistoide Grundhaltung“.
  21043. 19.12.1975, In ihrer Weihnachts- und Neujahrsbotschaft geben sich Oberbürgermeister Rudi Arndt und Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss optimistisch. Während andere Städte zunehmend in Schwierigkeiten geraten, ernten die politisch Verantwortlichen der Mainstadt die ersten Früchte harter kommunalpolitischer Arbeit. Dem Jahr 1976, so versichern Arndt und Reiss in ihrer Botschaft an die Bürger, könne die Bevölkerung mit „größerem Vertrauen“ entgegensehen.
  21044. 5.11.1976, Gefälschte Flugblätter zum Thema „Kernkraftwerksbau“ in der Bundesrepublik Deutschland sollen in der Bevölkerung Unruhe hervorrufen.
  21045. 14.2.1980, Unter großer Anteilnahme von Vertretern des öffentlichen Lebens und der Bevölkerung nimmt Frankfurt am Main Abschied vom früheren Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980), der am 7. Februar verstorben ist.
  21046. 9.8.1980, Ein vier Monate alter Säugling wird im Kaufhaus Karstadt auf der Zeil entführt. Auf Grund von Hinweisen aus der Bevölkerung wird der Junge am 26.08. d. J. in der Wohnung einer Italienerin in der Ludwigstraße gefunden. Sie hat den Säugling entführt, um einen drohenden Bruch in der Partnerbeziehung zu verhindern.
  21047. 17.5.1986–19.5.1986, Die Öffnung aller städtischen Museen an Feiertagen, die von Kulturdezernenten Professor Hilmar Hoffmann über Pfingsten als erster „Probelauf“ angeordnet worden ist, ergibt „kein gesteigertes Interesse der Bevölkerung“.
  21048. 17.3.1987, Ein Säurenebel sorgt für Aufregung in den westlichen Stadtteilen. Infolge eines Leitungsrisses in einem Produktionsbetrieb für Kältemittel der Hoechst AG tritt in den frühen Morgenstunden ein Flüssigkeitsgemisch aus. Das Unternehmen und das hessische Umweltministerium schließen akute Gefahren für die Bevölkerung aus.
  21049. 10.4.1988, Das Fischsterben im Holzhausenweiher ist u.a. auf die Fütterung von Wasservögeln und Tauben durch die Bevölkerung zurückzuführen.
  21050. 2.5.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück ruft die Bevölkerung zur Teilnahme am Ideenwettbewerb für „Olympia am Main 2004“ auf.
  21051. 3.12.1988, Studenten der Johann Wolfgang Goethe-Universität demonstrieren im Rahmen ihres „Streiks“ gegen die unzureichenden Studienbedingungen in der B-Ebene der Hauptwache und versuchen, die Bevölkerung auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.
  21052. 20.8.1992, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über die Nachtragssatzung zum Haushalt 1992. Mit ihrer Forderung, auf Sammellager für Asylbewerber in Frankfurt am Main zu verzichten, scheitert die CDU. SPD und Grüne lehnen den Antrag ab. Während die CDU argumentiert, die Integrationsfähigkeit eines Gemeinwesens sei „irgendwann erschöpft“, werfen ihr Vertreter der rot-grünen Koalition vor, sie schüre Ängste in der Bevölkerung.
  21053. 3.7.1993, 7.000 Kurden demonstrieren in der Innenstadt gegen die „Massaker der türkischen Regierung“ an der kurdischen Bevölkerung.
  21054. 15.2.1995, Die kleine und die große Trauerhalle des Hauptfriedhofes sind nach zweijähriger Sanierung wieder für die Bevölkerung geöffnet.
  21055. 9.10.1997, Nach einem Brand in einer Produktionsanlage für Farbstoffe zieht eine schwarze Rauchwolke von dem Firmengelände im Höchster Industriepark, dem früheren Areal der Hoechst AG, über die westlichen Stadtteile Frankfurts. Die Bevölkerung in den dortigen Stadtteilen wird vor dem Verzehr von Obst und Gemüse aus Kleingärten gewarnt.
  21056. 8.6.1999, Die Zustimmung für einen Ausbau des Rhein-Main-Flughafens in der Bevölkerung liegt nach der jüngsten Umfrage der Flughafen AG in der Rhein-Main-Region bei 61 Prozent.
  21057. 5.1.2003, Ein Zwischenfall mit einem entführten Kleinflugzeug hält stundenlang Polizei und Bevölkerung in Atem. Der geistig verwirrte Täter, der droht, sich mit dem Motorsegler in ein Hochhaus zu stürzen, landet schließlich am späten Nachmittag auf dem Rhein-Main-Flughafen und lässt sich festnehmen. Die Sperrung der Innenstadt und die Evakuierung mehrerer Hochhäuser wird danach aufgehoben, der öffentliche Nahverkehr wieder aufgenommen.
  21058. 9.1.2006, Das Frankfurter Gesundheitsamt teilt mit, dass die Vogelgrippe keine Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung in Hessen habe. Am Rhein-Main-Flughafen finden zugleich schärfere Kontrollen der ankommenden Fluggäste statt. Die Polizei schaut auch bei Reisebussen genauer hin und stellt hunderte Kilogramm illegal eingeführter Lebensmittel sicher.
  21059. 14.5.2012–29.6.2012, Ausstellung „Im Totaleinsatz. Zwangsarbeit der tschechischen Bevölkerung für das Dritte Reich“ im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  21060. 9.5.1978, Aus einer vom „Amt für kommunale Gesamtentwicklung“ vorgelegten Studie über die „Bevölkerungs- und Wohnungsstruktur“ geht hervor, dass immer mehr Frankfurter ins Umland ausweichen. Von 1961 bis 1976 hat die Mainstadt etwa 55.000 Einwohner (8 %) verloren.
  21061. 17.6.1933, Volkszählung zur Bevölkerungsaufnahme.
  21062. 13.6.1995, Verleihung des Preises für Umwelt- und Naturschutz der Frankfurter Bruno-H.-Schubert-Stiftung in der Paulskirche an die Leitende Direktorin des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), Nafis Sadik.
  21063. 22.12.1981, Der Bevölkerungsrückgang in Frankfurt am Main hat sich auch 1981 fortgesetzt: In der Stadt leben 627.500 Menschen oder 0,6 Prozent weniger als 1980. Die Zahl der Ausländer klettert auf 138.000 Personen.
  21064. 19.10.1954, Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft e. V. hält Stadtbaurat a. D. Dr. Ernst May im Hörsaal F der Johann Wolfgang Goethe-Universität einen öffentlichen Lichtbildervortrag über das Thema: „Die städtebauliche Nachbarschaft, eine Grundlage sozialer Gemeinschaftsordnung“.
  21065. 23.2.1977–25.2.1977, Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft.
  21066. 1.4.1929, Ein Jahr Groß-Frankfurt: Am 01.04.1928 erhielt Frankfurt am Main durch Eingemeindungen von Fechenheim, Griesheim, Höchst, Nied, Schwanheim, Sossenheim einen weiteren Bevölkerungszuwachs von 75.000 Menschen und von rund 6.000 Hektarn Gemeindegebiet.
  21067. 17.7.1905, Wahl Robert Dißmanns (1878-1926) zum 1. Bevollmächtigten des Frankfurter „Deutschen Metallarbeiterverbandes“ (DMV).
  21068. 6.4.1942, Ernennung des Gauleiters Jakob Sprenger in seiner Eigenschaft als „Reichsverteidigungskommissar“ zum „Bevollmächtigten für den Arbeitseinsatz“ in seinem Zuständigkeitsgebiet.
  21069. 10.10.1973, Der frühere Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) legt sein Mandat als Bevollmächtigter der Altmatt-Anstalt, Vaduz, nieder, die die Grundstücke am Kaiserlei-Kreisel von Generalkonsul Bruno H. Schubert erworben hat. Als Grund führt Fay die Weigerung des Oberbürgermeisters Rudi Arndt an, mit ihm zu verhandeln, da er ehrenamtlicher Stadtrat und somit Mitglied des Magistrats sei.
  21070. 29.1.1970, Auf einem außerordentlichen Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Bürgerhaus Nordweststadt gerät Polizeipräsident Dr. Gerhard Littmann (1910-1973) ins Kreuzfeuer der Kritik, weil er bei Demonstrationen Übergriffe der Polizei zugelassen habe. Seine Abwahl steht bevor.
  21071. 4.11.1972, Etwa 1000 Personen demonstrieren auf dem Opernplatz für multinationale Kindergärten und gegen Ausländerdiskriminierung. Nach bevor sich die Menge zum Marsch durch die Innenstadt formieren kann, erklärt Polizeipräsident Knut Müller die Demonstration wegen nicht sachgemäßer Anmeldung für aufgelöst.
  21072. 23.3.1973, Im Mordfall der 28jährigen Engländerin Geraldine Sheehan steht die Aufklärung bevor: Der Zimmernachbar der Ermordeten wird festgenommen.
  21073. 21.4.1974, Ihren Aufstieg probt die Seilschaft an der Steilwand der Jumbohalle auf dem Gelände des Rhein-Main-Flughafens, bevor sie zur Erstbesteigung der 550 Meter hohen, senkrechten Corcovado-Westwand in Rio de Janeiro abfliegt.
  21074. 11.11.1976, Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) wird von einem Lehrling des Stadtsteueramtes erpresst. Der Täter kann gefasst werden, bevor es zur Tatausführung kommt.
  21075. 19.2.1989, Drei Passagiere springen nach einem 7.000-Kilometer-Flug von Colombo (Sri Lanka) nach Frankfurt am Main aus einem Flugzeug, bevor die Gangway herangefahren ist. Dabei kommt einer der drei Personen ums Leben.
  21076. 5.7.2005, Vor 50 Jahren erreichen drei Mitglieder der „Frankfurter Himalaya-Expedition“ den 7.132 Meter hohen Gipfel des Pyramid Peak in Pakistan. Nur zwei Minuten halten es Reiner Diepen, Eduard Reinhardt und Joachim Tietze auf dem Gipfel aus, bevor der Sturm sie wieder vertreibt. Für das Hissen der mitgebrachten Fahnen – darunter auch eine Frankfurter aus der Hand von Oberbürgermeister Dr. jur. h.c. Walter Kolb (1902-1956) – bleibt keine Zeit.
  21077. 25.5.1920, Auf einer Wahlveranstaltung der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) im Schumanntheater spricht Staatsminister a. D. Karl Theodor Helfferich über die bevorstehende Reichstagswahl im Juni d. J.
  21078. 15.1.1985, Der FDP-Kreisverband verabschiedet im „Rittersaal“ des Deutschordenshauses das Programm für die bevorstehende Kommunalwahl.
  21079. 16.9.1988, Auf einem Treffen des FDP-Kreisverbandes im Kolpinghaus werden die Kandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl am 12.03.1989 nominiert.
  21080. 5.2.1993, Der Gemeindewahlausschuss lässt alle eingegangenen Bewerberlisten für die bevorstehende Kommunalwahl im März d. J. zu. Auf dem Frankfurter Wahlzettel stehen 15 Parteien und Gruppen.
  21081. 26.11.2005, Der Parteitag der Frankfurter CDU im Bürgerhaus Griesheim erlebt eine ungewohnt lebendige Debatte um die vorderen Listenplätze für die bevorstehende Kommunalwahl 2006.
  21082. 19.7.2012, Kundgebung äthiopischer Christen an der Hauptwache gegen die bevorstehende Zerstörung einer Klosteranlage, der Einsiedelei Waldeba in Äthiopien.
  21083. 26.3.1936, Propagandamarsch der Hitlerjugend durch die Innenstadt angesichts der bevorstehenden Reichstagswahlen.
  21084. 8.3.1936, Großkundgebung der Deutschen Arbeitsfront im Hippodrom zu den bevorstehenden Vertrauensratswahlen am 04.04. d. J.
  21085. 30.4.1933, Frankfurt am Main für den bevorstehenden 1. Mai in Flaggengala.
  21086. 29.3.1933, Die Gauleitung der NSDAP gibt schriftliche Anweisungen zum bevorstehenden Boykott gegen die Juden.
  21087. 9.3.1933, Kundgebung der Deutschen Staatspartei, Ortsgruppe Frankfurt, in Dr. Hochs Konservatorium zu den bevorstehenden Kommunalwahlen. Reichstagsabgeordneter Theodor Heuss (1884-1963) (Deutsche Staatspartei) referiert über die Ergebnisse der Reichstagswahlen.
  21088. 21.2.1933, Erwerbslosenkundgebung der KPD-Frankfurt zur bevorstehenden Reichstagswahl am 05. März mit deren Sekretär, Albert Kuntz (1896-23.01.1945 KZ Dora bei Nordhausen). Kuntz wird am 12.03.1933 verhaftet und bleibt bis zu seiner Ermordung Konzentrationslagerhäftling.
  21089. 31.10.1932, Massenkundgebung der republikanischen Eisernen Front anlässlich der bevorstehenden Reichstagswahlen in der Festhalle. Es spricht Innenminister Carl Severing.
  21090. 28.10.1932, In einer Wahlkampfkundgebung der Zentrumspartei zur bevorstehenden Reichstagswahl im Zoologischen Garten spricht der frühere Reichsarbeitsminister Dr. Adam Stegerwald.
  21091. 11.3.1932, Der Frankfurter überparteiliche Hindenburg-Ausschuss veröffentlicht im Stadt-Blatt der „Frankfurter Zeitung“ einen Aufruf an die Mitbürger und Mitbürgerinnen, bei der bevorstehenden Reichspräsidentenwahl Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg wieder zu wählen.
  21092. 6.3.1932, Auf der letzten der insgesamt sechs Massenversammlungen der NSDAP zu den bevorstehenden Reichspräsidentenwahlen spricht Adolf Hitler vor rund 35.000 Anhängern in der Festhalle.
  21093. 21.2.1932, Kundgebung der Eisernen Front in der Festhalle zu den bevorstehenden Reichspräsidentenwahlen mit Reichskanzler Philipp Scheidemann vor 15.000 Anhängern.
  21094. 12.9.1930, Abschluss-Wahlkampfkundgebung der Deutschen Volkspartei (DVP) zur bevorstehenden Reichstagswahl im Volksbildungsheim.
  21095. 11.9.1930, Wahlversammlung der Konservativen Volkspartei zu den bevorstehenden Reichstagswahlen im Zoologischen Garten.
  21096. 31.8.1930, Große Kundgebung der Konservativen Volkspartei im Schumanntheater zur bevorstehenden Reichstagswahl, mit Reichsminister Gottfried Reinhold Treviranus.
  21097. 29.8.1930, Große Mittelstands-Kundgebung der Reichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei), Ortsgruppe Frankfurt am Main, im Volksbildungsheim, anlässlich der bevorstehenden Reichstagswahl.
  21098. 15.11.1929, Wahlkundgebung der Deutschen Volkspartei (DVP) zur bevorstehenden Stadtverordnetenwahl. Unter dem Thema „Gegen das System Landmann“ sprechen der Industrielle Dr. Richard Merton (1881-1960), von 1928 bis 1933 Stadtverordneter und vom November 1932 bis März 1933 Reichstagsabgeordneter, und Frau Henriette Pleimes-Culemeyer (1876-1946), von 1928 bis 1933 Stadtverordnete.
  21099. 22.3.1925, Massenkundgebung der im Rechtsblock (Wirtschaftspartei, Deutsche Volkspartei, Deutschnationale Volkspartei) vereinigten Parteien im Schumanntheater zu den bevorstehenden Reichspräsidentenwahlen am 29.03. d. J.
  21100. 6.12.1924, Großkundgebung des Reichsbanners Schwarzrotgold auf dem Opernplatz „Für Frieden – Freiheit – Vaterland!“ im Rahmen des Wahlkampfes zu den bevorstehenden Reichstagswahlen.
  21101. 17.11.1924, Wählerversammlung des Demokratischen Vereins zur bevorstehenden Reichstagswahl mit Reichsminister a. D. Erich Koch-Weser, Vorsitzender der Deutschen Demokratischen Partei (DDP), im Zoologischen Garten.
  21102. 27.4.1924, In einer öffentlichen Wahlversammlung der „Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Groß-Frankfurts“ zur bevorstehenden Reichstagswahl (04.05. d. J.) spricht der Spitzenkandidat für Hessen-Nassau, der Oberbürgermeister von Kassel, Philipp Scheidemann.
  21103. 27.4.1924, Große nationale Kundgebung der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) zur bevorstehenden Reichstagswahl (04.05. d. J.) im „Hippodrom“: Es sprechen Karl Veidt (1879-1946), evangelischer Pfarrer der Paulskirchengemeinde, und Staatsminister a.D. Dr. Oskar Hergt (1869-1967), Parteivorsitzender der Deutschnationalen Volkspartei.
  21104. 3.4.1924, Der Demokratische Verein veranstaltet im großen Saal des Zoologischen Gartens seine erste Wahlversammlung zu den bevorstehenden Reichstags- und Kommunalwahlen. Es spricht u.a. der Hanauer Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum (1884-1970), demokratischer Spitzenkandidat für den Wahlkreis Hessen-Nassau.
  21105. 22.7.1921, Versammlung der Vereinigten Verbände heimattreuer Oberschlesier im Volksbildungsheim aus Anlass der bevorstehenden Entscheidung über die weitere Zukunft Oberschlesien.
  21106. 31.10.1920, Aus Anlass der bevorstehenden Abstimmung in Oberschlesien findet im Schauspielhaus eine Kundgebung der Frankfurter Bürgerschaft für Oberschlesien statt.
  21107. 30.5.1920, Große Wählerversammlung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) Groß-Frankfurt zu den bevorstehenden Reichstagswahlen im Juni d. J. im Vergnügungspalast „Groß-Frankfurt“. Es spricht u.a. der Abgeordnete der Nationalversammlung in Weimar, Dr. Max Quarck (1860-1930).
  21108. 18.2.1919–23.2.1919, Öffentliche Wählerversammlungen der SPD Groß-Frankfurt in allen Stadtteilen zu den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen.
  21109. 24.1.1919, Großveranstaltung der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ (USPD) zu den bevorstehenden Wahlen zur Preußischen Landesversammlung in der Festhalle mit 2.000 Teilnehmern.
  21110. 23.1.1919, Öffentliche Versammlung der „Deutschen Demokratischen Partei“ im Saalbau zur bevorstehenden Wahl der preußischen Landesversammlung. Prof. Martin Rade (Marburg) spricht über „Kultur und Freiheit im neuen Preußen“ und Prof. Hans Trumpler (1875-1955), Syndikus der Frankfurter Handelskammer, über „Die Wirtschaft im neuen Preußen“.
  21111. 18.1.1919, Versammlung der „Deutschen Demokratischen Partei“ zu den bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung im Schumanntheater. Redner ist u.a. der Marburger Völkerrechtslehrer Prof. Walther Schücking.
  21112. 18.1.1919, SPD-Großversammlung in der Festhalle zur bevorstehenden Wahl der Deutschen Nationalversammlung. Redner sind Philipp Scheidemann, Dr. Max Quarck und Dr. Hugo Sinzheimer, Kandidaten der Weimarer Nationalversammlung.
  21113. 17.1.1919, Wahlversammlung der Deutschen Demokratischen Partei im Schumanntheater zu den bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung.
  21114. 16.1.1919, Mehrere Versammlungen der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands“ (USPD) anlässlich der bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung (u.a. in der Karmeliterschule).
  21115. 16.1.1919, Versammlung der „Deutschen Volkspartei“ (DVP) im Schumanntheater zur bevorstehenden Wahl der Deutschen Nationalversammlung.
  21116. 14.1.1919, Große Frauenversammlung der Frauengruppe der „Deutsch-Nationalen Volkspartei“ in der Aula der Musterschule zu den bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung.
  21117. 14.1.1919, Öffentliche Versammlung des Demokratischen Vereins im großen Saal des Saalbaus zu den bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung.
  21118. 12.1.1919, Acht demokratische Massenversammlungen anlässlich der bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung im Schumanntheater (Hauptredner: Kassels Oberbürgermeister Dr. Erich Koch-Weser über „Die deutsche Demokratie“), Schützenhof Bornheim, Wöhlergymnasium, in der Humboldtschule, Fürstenbergerschule, Turnhalle Niederrad, im Restaurant Scholz (Gutleutstraße 135) und im Gasthaus Krone im Stadtteil Eckenheim.
  21119. 5.1.1919, Großkundgebung der Demokratischen Partei anlässlich der bevorstehenden Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung im Schumanntheater.
  21120. 3.1.1919, Mehrere Versammlungen der Deutschen Volkspartei (DVP) zur bevorstehenden Wahl der Deutschen Nationalversammlung im „Lindenfels“ im Stadtteil Bockenheim und im „Deutschen Hof“ im Stadtteil Rödelheim.
  21121. 3.1.1919, Versammlung der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) im Bürgersaal zur bevorstehenden Wahl der Deutschen Nationalversammlung mit einer Ansprache von Prof. Friedrich Wilhelm Foerster, Kritiker der deutschen Kriegspolitik während des Ersten Weltkriegs.
  21122. 1.1.1919, Große Versammlungen der Sozialdemokratischen Partei im Vergnügungspalast „Groß-Frankfurt“ im Rahmen der bevorstehenden Wahlen zur Weimarer Nationalversammlung (19.01.). Als Redner treten u.a. auf: der Jurist, Stadtverordnete und Frankfurter Polizeipräsident Dr. Hugo Sinzheimer (1875-1945), der Lehrer und Journalist Oscar Quint (1874-1942), der Journalist und Gewerkschafter Karl Kirchner (1883-1945). Deutlich abgegrenzt wird sich von den Kommunisten des „Spartakus“.
  21123. 30.12.1918–6.1.1919, Auslegung der Wählerlisten für den Stadtkreis Frankfurt am Main zu den bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung in der Römerhalle, Eingang Römerberg sowie in den Stadtteilen Sachsenhausen und Bockenheim.
  21124. 27.12.1918, Auf einer geschlossenen Mitgliederversammlung der deutschen (liberalen) Volkspartei im Börsensaal werden die Kandidaten für die bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung gekürt.
  21125. 23.12.1918, Außerordentliche Generalversammlung des Sozialdemokratischen Vereins im Bürgersaal des Rathauses zur Kandidatenkür für die bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung: Dr. Max Quarck, Dr. Hugo Sinzheimer, Meta Quarck-Hammerschlag.
  21126. 19.12.1918, Geschlossene Mitgliederversammlung des „Demokratischen Vereins“ im Bürgersaal des Rathauses zur Kandidatenkür für die bevorstehenden Wahlen zur Nationalversammlung im 19. Wahlkreis, zu dem Frankfurt am Main gehört (u.a. Bürgermeister Dr. Hermann Luppe, Frankfurt am Main).
  21127. 24.12.1917, Gegen 13.30 Uhr werden die Einwohner Frankfurts durch Signalraketen vor einem bevorstehenden Luftangriff gewarnt. Die Flugzeuge, die gemeldet werden, kommen jedoch nicht nach Frankfurt am Main. Über der Stadt kreist die deutsche Abwehr.
  21128. 6.12.1917, Industriellen-Versammlung des Handelskammerbezirks Frankfurt am Main im Hotel „Frankfurter Hof“ zu den bevorstehenden Handelskammerwahlen am 07.12. d. J.
  21129. 21.5.1912, Die „Frankfurter Zeitung“ erscheint anlässlich der bevorstehenden offiziellen Einweihung des Osthafens mit einer Sonderausgabe (Ausgabe Nr. 140, Viertes Morgenblatt).
  21130. 19.11.1911, Großkundgebung der Fortschrittlichen Volkspartei Groß-Frankfurt zur bevorstehenden Reichstagswahl 1912 im Hippodrom u.a. mit den Sozialpolitiker und Reichstagsabgeordneten Friedrich Naumann (1860-1919) und dem Journalisten („Frankfurter Zeitung) und Politiker (seit 1907 Reichstagsmitglied) Rudolf Oeser (1858-1926).
  21131. 9.11.1910, Öffentliche Wählerversammlungen der „Fortschrittlichen Volkspartei“ und der „Nationalliberalen Partei“ zu den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen im großen Börsensaal.
  21132. 3.11.1910, In der geschlossenen Mitgliederversammlung des „Fortschrittlichen Volksvereins“ im Saalbau werden die Kandidaten zur bevorstehenden Stadtverordnetenwahl nominiert.
  21133. 1.11.1910, Sechs sozialdemokratische Wahlversammlungen zu den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen u.a im Gewerkschaftshaus und im Bürgersaal Bornheim.
  21134. 9.11.1908, Große öffentliche Versammlung im großen Saal der Börse zur bevorstehenden Stadtverordnetenwahl, veranstaltet vom „Demokratischen Verein“, dem „Verein der Fortschrittspartei“ und der „Nationalliberalen Partei“. Es spricht u.a. der preußische Landtagsabgeordnete Carl Funck.
  21135. 29.5.1908, Große öffentliche Wähler-Versammlung der bürgerlichen Linken im Saal des „Schützenhof“ zur bevorstehenden Landtagswahl. Referenten sind der preußische Landtagsabgeordnete Carl Funck und der Frankfurter Stadtrat Dr. Carl Flesch.
  21136. 15.11.1906, Große öffentliche Wählerversammlung der vereinigten liberalen Parteien im Börsensaal anlässlich der bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen unter der Leitung des Landtagsabgeordneten Rudolf Oeser.
  21137. 12.11.1906, Im Rahmen des Wahlkampfes zu den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen hält das sozialdemokratische Wahlkomitee zehn Wählerversammlungen ab, in denen die sozialdemokratischen Kandidaten sprechen.
  21138. 10.11.2000–11.11.2000, Parteitag des SPD-Unterbezirks im Stadtwerke-Gebäude zur bevorstehenden Kommunalwahl. Unterbezirkschef Franz Frey wird zum SPD-Spitzenkandidat gekürt.
  21139. 16.10.2000, Lesung anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstages der Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz (am 31.01.2001) im Karmeliterkloster.
  21140. 22.9.2000, Ein SPD-Sonderparteitag im Bürgerhaus Bornheim nominiert Bürgermeister Achim Vandreike zum Oberbürgermeisterkandidaten bei der bevorstehenden Kommunalwahl.
  21141. 2.9.2000, Listenparteitag der Frankfurter FDP zur bevorstehenden Kommunalwahl im Haus Ronneburg. Der Stadtverordnete Nikolaus Athanassiadis unterliegt in einer Kampfabstimmung dem FDP-Fraktionschef im Umlandverband, Volker Stein. Damit tritt die Frankfurter FDP ohne einen aussichtsreichen Römer-Kandidaten nichtdeutscher Herkunft an.
  21142. 6.2.1938, Zum Auftakt des bevorstehenden Reichsberufswettkampfes in Hessen-Nassau versammeln sich in der Getreidebörse die Wettkampfleiter aus sämtlichen Kreisen und Orten des Gaues Hessen-Nassau zu einer Feierstunde mit anschließender Arbeitstagung.
  21143. 21.4.1938, Aufstellung der Kulissen für die bevorstehenden Proben und Aufführungen zu den Römerbergspielen vor dem Römer.
  21144. 10.11.1946, Dr. Konrad Adenauer, Vorsitzender der CDU der britischen Zone, spricht im Wahlkampf zur bevorstehenden Landtagswahl, im Zirkus Hoppe im Frankfurter Zoo – Ort der großen Wahlveranstaltungen – über die wirtschaftliche und politische Einheit Deutschlands.
  21145. 5.4.1948, Diskussionsveranstaltung des Frauenverbandes Frankfurt am Main über die Wahlbeteiligung von Frauen bei den bevorstehenden Kommunalwahlen im Plenarsaal der Börse (Wiederholung am 08., 12., 15. u.19.04.)
  21146. 13.4.1948, Öffentliche Diskussionsveranstaltung von Radio Frankfurt zur bevorstehenden Kommunalwahl mit Vertretern der zur Wahl stehenden Parteien: Stadtrat Georg Treser (SPD), Dr. Hans Wilhelmi (CDU), August Euler (LPD) und Emil Carlebach (KPD).
  21147. 28.8.1948, Premiere des „Clavigo“ von Johann Wolfgang v. Goethe durch die der Städtischen Bühnen zur Einleitung des bevorstehenden Goethe-Jahres.
  21148. 31.7.1949, In einer Kundgebung der SPD zur bevorstehenden Bundestagswahl spricht der hessische Ministerpräsident Christian Stock auf dem Sportplatz in Sindlingen.
  21149. 12.8.1949, Öffentliche Wahlkundgebung der KPD zur bevorstehenden Bundestagswahl mit dem Vorsitzenden der westdeutschen KPD, Max Reimann, auf dem Römerberg.
  21150. 29.10.1950, Großveranstaltung der SPD mit Gastredner Dr. Kurt Schumacher zu den bevorstehenden Wahlen zum Hessischen Landtag.
  21151. 17.11.1950, Wahlkundgebung des Höchster Bundes für Volksbildung im Restaurant „Zur Eiche“ anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl mit Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und dem Bundestagsabgeordneten Professor Hermann Brill.
  21152. 31.3.1952, In einer Versammlung der FDP im großen Saal der Börse spricht Vizekanzler Dr. Franz Blücher anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen.
  21153. 6.4.1952, Wahlkundgebung des Bundes der vertriebenen Deutschen anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen im Handwerkersaal, Braubachstraße 18-22.
  21154. 13.9.1957, Wahlkundgebung der CDU zu den bevorstehenden Bundestagswahlen mit Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer auf dem Messegelände.
  21155. 20.10.1958, Eine „Politische Geburtstagsfeier“ für Erstwähler anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen veranstaltet der Magistrat im Palmengarten.
  21156. 13.10.1960, „Politische Geburtstagsfeier“ für die 21-jährigen Frankfurter Erstwähler in der Kongreßhalle, eingeladen vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann, dem Frankfurter Magistrat und dem Seminar für Politik. Anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen stellen sich die Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung Heinrich Kraft (SPD), Dr. Wilhelm Fay (CDU) und Wolfgang Mischnick (FDP) vor.
  21157. 2.7.1961, Großkundgebung der Jungen Union anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahlen mit Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer und Vizekanzler Professor Ludwig Erhard in der Festhalle auf dem Messegelände.
  21158. 24.10.1962, Diskussionsabend der SPD anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen im Haus Dornbusch, auf der alle Parteien eingeladen sind.
  21159. 19.3.1963, Ein 54jähriger Verwaltungsjurist erschießt, vermutlich in einer Kurzschlussreaktion wegen der bevorstehenden Zwangsräumung, in seiner Wohnung seine 52jährige Frau und seinen 19jährigen Sohn. Zwei Tage später kann der Täter in Göttingen festgenommen werden.
  21160. 9.10.1964, Im Rahmen der bevorstehenden Kommunalwahlen sprechen Bundeskanzler Professor Ludwig Erhard (CDU) im Zoo-Gesellschaftshaus und Vizekanzler Dr. Erich Mende (FDP) im Volksbildungsheim.
  21161. 14.10.1966, Wahlkampfauftakt des SPD-Unterbezirks Frankfurt zu den bevorstehenden Landtagswahlen unter dem Motto „Hessen – Modell sozialdemokratischer Politik“ im Volksbildungsheim mit Staatsminister Rudi Arndt, Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel und Oberbürgermeister Professor Willi Brundert.
  21162. 21.9.1968, Der SPD-Vorsitzende und Bundesaußenminister Willy Brandt spricht auf einer zentralen Mitgliederversammlung der SPD auf dem Messegelände anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen.
  21163. 7.10.1968, Kundgebung der CDU im Palmengarten anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen mit dem Landesvorsitzenden Dr. Alfred Dregger und Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger.
  21164. 9.10.1968, Forumsdiskussion der FDP anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen mit dem Bundesvorsitzenden Walter Scheel im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21165. 15.10.1970, Ministerpräsident Dr. Helmut Kohl spricht anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21166. 10.2.1890, Wählerversammlung des Frankfurter Demokratischen Vereins im Saale des „Goldenen Engel“ zur bevorstehenden Reichstagswahl. Referent ist der Stadtverordnete und Schriftsteller Jean Drill (1836-1908).
  21167. 13.6.1893, Zur bevorstehenden Reichstagswahl veröffentlicht die „Frankfurter Zeitung“ im Zweiten Morgenblatt (Nr. 162, S. 3) einen entsprechenden Aufruf „An die Wähler des Wahlkreises Frankfurt a. M.“ vom Juni d. J., dem Vertreter „der freiheitlichen Sache“, Herrn Leopold Sonnemann, die Stimme zu geben.
  21168. 28.10.1893, Große Wahlversammlung der vereinigten Demokratischen und Deutschfreisinnigen Parteien zur bevorstehenden preußischen Landtagswahl im Saal „Zum Taunus“.
  21169. 6.6.1898, Wählerversammlung zu den bevorstehenden Reichstagswahlen im Bornheimer „Schützenhof“ mit dem Kandidaten der Fortschrittspartei, Stadtrat Heinrich Flinsch (1839-1921).
  21170. 7.6.1898, Sozialdemokratische Wählerversammlung zu den bevorstehenden Reichstagswahlen in der Bornheimer „Lilie“ mit dem sozialdemokratischen Frankfurter Kandidaten Wilhelm Schmidt (1851-1907), seit 1890 Mitglied des Reichstags (bis 1907).
  21171. 11.6.1898, Antisemitische Wählerversammlung der „Deutschsozialen Reformpartei“ zur bevorstehenden Reichstagswahl in Bornheim (“Lilie“) mit dem Reichstagskandidaten und judeophoben Publizisten Max Liebermann von Sonnenberg.
  21172. 13.6.1898, Sozialdemokratische Wählerversammlung zur bevorstehenden Reichstagswahl mit einem der ,Gründerväter‘ der Sozialdemokratie, Wilhelm Liebknecht, in der Bornheimer „Lilie“.
  21173. 10.10.1898, Große Wahlkampfveranstaltung zur bevorstehenden preußischen Landtagswahl in der „Alemannia“ mit den demokratischen Landtagskandidaten, dem Pfarrer Karl Sänger (Demokratische Partei) und dem Reichstagsabgeordneter Reinhard Schmidt (Fortschrittspartei).
  21174. 17.3.1977, Abschlusskundgebung der CDU zur bevorstehenden Kommunalwahl mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Dr. Helmut Kohl im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21175. 29.12.1977, Das Frankfurter Prinzenpaar Birgit I. und Prinz Gerhard I. wird anlässlich der bevorstehenden Faschingskampagne der Öffentlichkeit vorgestellt.
  21176. 8.8.1978, Der Generalsekretär der CSU, Gerold Tandler, spricht im Palmengarten anlässlich der bevorstehenden hessischen Landtagswahl auf einer Veranstaltung der Frankfurter CDU.
  21177. 15.9.1978, Zentrale Wahlkampfkundgebung der hessischen CDU auf dem Römerberg. Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen sprechen der CDU-Bundesvorsitzenden Dr. Helmut Kohl, Bundestagspräsident Karl Carstens, der hessische CDU-Spitzenkandidat Dr. Alfred Dregger und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  21178. 30.9.1978, Wahlkampfkundgebung der FDP im Ostpark anlässlich der bevorstehenden hessischen Landtagswahlen, mit Bundesaußenminister Hans Dietrich Genscher und Hessens Wirtschaftsminister, Heinz-Herbert Karry (1920-1981).
  21179. 6.10.1978, Zentrale Abschlusskundgebung der SPD anlässlich der bevorstehenden hessischen Landtagswahlen auf dem Römerberg mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, dem SPD-Chef Willy Brandt, Hessens Ministerpräsident Holger Börner und dem südhessischen SPD-Vorsitzenden Rudi Arndt.
  21180. 22.3.1979, Protestversammlung der ÖTV, der Deutschen Postgewerkschaft und der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands im Volksbildungsheim anlässlich der bevorstehenden Tarifverhandlungen.
  21181. 5.5.1979–6.5.1979, Europa-Veranstaltungen des überparteilichen Kreiskomitees Frankfurt – Europawahl anlässlich der bevorstehenden Europawahl am 10. Juni d. J. mit einem Europa-Markt auf dem Paulsplatz sowie einem Liederabend im Ratskeller.
  21182. 22.8.1980, Großkundgebung der hessischen CDU mit dem Kanzlerkandidaten Franz Josef Strauß, Helmut Kohl und Alfred Dregger sowie 25.000 Teilnehmern auf dem Römerberg anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahlen. Die Veranstaltung, die von starken Polizeikräften abgesichert ist, verläuft ohne Zwischenfälle.
  21183. 16.3.1981, Wahlkampfveranstaltung der CDU zur bevorstehenden Kommunalwahl mit dem hessischen Landesvorsitzenden Alfred Dregger (1920-2002) im Palmengarten.
  21184. 20.3.1981, CDU-Wahlkampfveranstaltung zu den bevorstehenden Kommunalwahlen im Zoo-Gesellschaftshaus mit dem CDU-Bundesvorsitzenden Dr. Helmut Kohl.
  21185. 23.9.1983, CDU-Volksfest auf dem Paulsplatz zur bevorstehenden hessischen Landtagswahl.
  21186. 28.5.1984, Am Eisernen Steg macht das „Europa-Schiff“ der CDU fest und wirbt für die bevorstehenden Europawahlen am 17. Juni.
  21187. 16.11.1984–17.11.1984, Auf dem Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Bornheim wird die Kandidatenliste für die Kommunalwahl verabschiedet. Die Wirtschaftsförderung soll in den Mittelpunkt des bevorstehenden Wahlkampfes gestellt werden.
  21188. 1.12.1984, Mit Verspätung stellt der Große Rat der Karnevalsvereine Frankfurt das Prinzenpaar der bevorstehenden Fastnachtskampagne vor: Dagmar I. und Achim I.
  21189. 16.12.1984, Im dritten Versuch gelingt es den Frankfurter Grünen auf einer Mitgliederversammlung ihres Kreisverbandes in der Fachhochschule eine Kandidatenliste für die bevorstehenden Kommunalwahlen aufzustellen.
  21190. 17.3.1987, Kundgebung der SPD auf dem Römerberg anlässlich der bevorstehenden hessischen Landtagswahlen mit dem Bundesvorsitzenden Willy Brandt und dem hessischen SPD-Spitzenkandidaten Hans Krollmann.
  21191. 4.6.1988–5.6.1988, „Nominierungsparteitag“ der Frankfurter Grünen im Bürgerhaus Bornheim zu den bevorstehenden Kommunalwahlen. Zum ersten Mal seit 1981 werden Mitglieder der radikalökologischen Strömung innerhalb der Grünen nicht mehr im Stadtparlament vertreten sein, da sich kein einziger ihrer Kandidaten gegen die realpolitische Mehrheit durchsetzen kann.
  21192. 9.9.1988, Auf dem Frankfurter SPD-Parteitag im Volksbildungsheim wird der Bundestagsabgeordnete Volker Hauff zum zweiten Mal nach 1985 zum Oberbürgermeisterkandidaten für die bevorstehenden Kommunalwahlen am 12.03.1989 nominiert. „Überraschungsgast“ ist der SPD-Ehrenvorsitzende Willy Brandt.
  21193. 10.9.1988, Die Frankfurter CDU eröffnet ihren Wahlkampf zu den bevorstehenden Kommunalwahlen am 12.03.1989. Die Delegierten des Kreisverbandes verabschieden im Bürgerhaus Nordweststadt das Wahlprogramm unter dem Motto „Unser Frankfurt – eine Stadt fürs Leben“.
  21194. 5.11.1988, Auf ihrem Landesparteitag in der Kongreßhalle verabschiedet die CDU in Anwesenheit von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann ihr Programm für den bevorstehenden Kommunalwahlkampf.
  21195. 28.2.1989, Wahlkampfveranstaltung der CDU zur bevorstehenden Kommunalwahl mit dem CDU-Generalsekretär Dr. Heiner Geißler im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst (Bikuz).
  21196. 3.3.1989, SPD-Unterbezirksparteitag im Bürgerhaus Griesheim zur bevorstehenden Kommunalwahl mit dem SPD-Vorsitzenden Hans-Jochen Vogel.
  21197. 10.3.1989, CDU-Wahlkampf-Abschluss zu den bevorstehenden Kommunalwahlen auf dem Römerberg mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann und Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  21198. 8.5.1990, Kreisparteitag der Frankfurter Grünen: Wahl der Kandidaten für die bevorstehenden hessischen Landtagswahlen.
  21199. 10.10.1990, SPD-Wahlkampfauftakt zu den bevorstehenden hessischen Landtagswahlen im Zoo-Gesellschaftshaus mit dem hessischen Spitzenkandidaten Hans Eichel.
  21200. 14.1.1991, CDU-Wahlkampfveranstaltung anlässlich der bevorstehenden hessischen Landtagswahlen im Bürgerhaus Griesheim mit dem Spitzenkandidaten, Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann.
  21201. 28.1.1993, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der heftige Schlagabtausch zwischen dem rot-grünen Magistrat und der CDU-Opposition steht ganz im Zeichen der bevorstehenden Kommunalwahl. Oberbürgermeister Andreas von Schoelers „kommunalpolitischer Situationsbericht“ wird von der CDU heftig kritisiert.
  21202. 30.1.1993, Landesparteitag der CDU im Bürgerhaus Nordweststadt zur bevorstehenden Kommunalwahl in Anwesenheit von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  21203. 15.2.1995, Rund 20.000 Gewerkschafter der Industriegewerkschaft Metall demonstrieren auf dem Römerberg ihren Willen zum Arbeitskampf in den bevorstehenden Tarifauseinandersetzungen.
  21204. 5.9.1995, Über 1.000 Schüler demonstrieren in der Innenstadt gegen die unmittelbar bevorstehenden französischen Atomtests auf dem Pazifik-Atoll Mururoa.
  21205. 18.11.1996, FDP-Kreisparteitag zur bevorstehenden Kommunalwahl im Haus Ronneburg.
  21206. 23.11.1996, Kreisversammlung der Grünen im Bürgertreff Gutleut zur bevorstehenden Kommunalwahl: Schuldezernentin Jutta Ebeling wird mit großer Mehrheit zur Spitzenkandidatin gewählt.
  21207. 30.11.1996, Die Frankfurter Sozialdemokraten wählen auf ihrem Parteitag im Bürgerhaus Bornheim die Vorsitzende Rita Streb-Hesse zur Spitzenkandidatin im bevorstehenden Kommunalwahlkampf.
  21208. 10.1.1997, Oberbürgermeisterin Petra Roth präsentiert die CDU-Wahlkampagne zur bevorstehenden Kommunalwahl. Auch nach der Kommunalwahl vom 02. März will sie einen „All-Parteien-Magistrat“ von CDU, SPD und Grünen führen.
  21209. 3.7.1998, Bundesaußenminister Klaus Kinkel kommt anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl nach Frankfurt am Main zu einer Veranstaltung der FDP in der „Villa Bonn“, Siesmayerstraße.
  21210. 19.1.2001, Wahlkampfauftakt der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Südbahnhof zur bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl Achim Vandreikes mit Bundesfinanzminister Hans Eichel.
  21211. 6.2.2001, Öffentliche Podiumsdiskussion im Bürgerhaus Südbahnhof anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen mit Oberbürgermeisterin Petra Roth sowie den OB-Kandidaten Achim Vandreike (SPD), Jutta Ebeling (Grüne) und Hans-Joachim Otto (FDP).
  21212. 7.2.2001, Auf der Wahlkampfveranstaltung der Grünen zu den bevorstehenden Oberbürgermeisterwahlen im Bürgerhaus Südbahnhof spricht Außenminister Joseph Fischer. Im Anschluss an seinen Wahlkampfauftritt trifft der Grünen-Politiker in einem italienischen Restaurant in Frankfurt am Main den ehemaligen Frankfurter Polizeibeamten Rainer Marx, den Fischer nach eigenem Eingeständnis 1973 bei einer Demonstration im Nordend niedergeschlagen und getreten hat, und entschuldigt sich bei ihm für sein damaliges Verhalten.
  21213. 14.2.2001, CDU-Wahlkampfveranstaltung zu den bevorstehenden Kommunalwahlen im Bürgerhaus Nordweststadt mit Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf und Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  21214. 20.2.2001, Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller spricht auf der CDU-Wahlkampfveranstaltung zur bevorstehenden Kommunalwahl im Auditorium der Commerzbank.
  21215. 12.3.2001, Bundeskanzler Gerhard Schröder spricht bei einer Kundgebung der SPD Frankfurt anlässlich der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahlen auf dem Römerberg.
  21216. 28.3.2001, Streitgespräch der „Frankfurter Rundschau“ zwischen der Oberbürgermeisterin Petra Roth und ihrem Herausforderer in der bevorstehenden Oberbürgermeisterstichwahl, Achim Vandreike (SPD).
  21217. 30.1.2003, Abschlusskundgebung der CDU zur bevorstehenden hessischen Landtagswahl auf dem Opernplatz mit der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel, dem CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber und Hessens Ministerpräsident Roland Koch.
  21218. 30.1.2003, Abschlussveranstaltung der Grünen zur bevorstehenden Landtagswahl im Bürgerhaus Bornheim mit Bundesaußenminister Joseph Fischer.
  21219. 1.5.2004, Die Erste Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) auf dem Römerberg steht ganz unter dem Zeichen der bevorstehenden Übernahme von Aventis durch den französischen Konzern Sanofi-Synthélabo.
  21220. 3.6.2004, Wahlkampfveranstaltung der Grünen zu den bevorstehenden Europawahlen mit Bundesaußenminister Joseph Fischer auf dem Römerberg.
  21221. 19.11.2011, Die Frankfurter Ortsgruppe von Greenpeace demonstriert in der Innenstadt gegen den bevorstehenden Castortransport am kommenden Wochenende.
  21222. 18.2.1940, Feierliche Erstausgabe der Ehrenbücher der kinderreichen Familien im Gau Hessen-Nassau durch Gauleiter Jakob Sprenger in Frankfurt am Main. Bei allen Förderungsmaßnahmen des Staates sollen die mit dem Ehrenbuch ausgezeichneten kinderreichen Familien bevorzugt werden.
  21223. 13.1.1989, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt erhebt Anklage gegen sieben städtische Mitarbeiter, die auf verantwortungsvollen Posten Schmiergelder in Gesamthöhe von 2,3 Millionen DM von Unternehmen angenommen hatten, die dafür bei der Vergabe kommunaler Aufträge bevorzugt worden waren oder andere Vorteile hatten.
  21224. 18.12.1934, Tod des Malers Max Schüler (1849-1934), bevorzugte die Porträtmalerei (mehr als 1000 Porträts).
  21225. 15.12.1983, Bei einem Brand in Sachsenhausen kommt ein 44jähriger Mann, der den Auftrag hat, einen Wohnwagenplatz zu bewachen, in seinem Wohnwagen ums Leben.
  21226. 1.10.1948, Auf Anregung des hessischen Arbeitsministeriums bewacht die Verkehrswacht „Groß-Frankfurt“ den Autoparkplatz Roßmarkt auch nachts.
  21227. 3.7.1976, Sämtliche Gebäude und Einrichtungen der Jüdischen Gemeinde im Stadtgebiet werden von der Polizei nach der Geiselbefreiung in Entebbe/Uganda schärfer bewacht.
  21228. 24.10.1968, Die Affäre um das Frankfurter Bewachungsinstitut Werner Schmidt wächst sich zu einem handfesten Skandal aus. Nachdem die Kriminalpolizei nacheinander acht Wachmänner des Instituts als Diebe entlarvt und festgenommen hat, ‚wandert‘ jetzt der Firmenchef selbst in Untersuchungshaft.
  21229. 10.7.1979, Ein arbeitsloser Ingenieur verbarrikadiert sich, um die drohende Zwangsräumung zu verhindern, acht Stunden lang bewaffnet in seiner Wohnung in Eckenheim vor einem starken Polizeiaufgebot. Schließlich gibt der 51jährige auf.
  21230. 20.2.1970, Drei maskierte und mit Maschinenpistolen bewaffnete Männer überfallen vor dem Eingang des Metro-Großmarktes in der Riederspießstraße nahe der Kaiserleibrücke einen Geldtransport, verletzen den Fahrer des Fahrzeuges durch Schüsse aus einer Maschinenpistole und erbeuten über 360.000.- DM.
  21231. 10.9.1971, Zwei bewaffnete Männer überfallen die Griesheimer Volksbank von 1871 und erbeuten 62.500.- DM.
  21232. 8.12.1971, Vier schwer bewaffnete Jugendliche überfallen ein Haus in der Jügelstraße, das zum Verwaltungsbereich der Johann Wolfgang Goethe-Universität gehört. Die Täter wollen Drogen erbeuten und verletzen einen Bewohner durch Schüsse schwer.
  21233. 26.9.1987, Zwei bewaffnete Männer überfallen die Geldboten eines HL-Supermarktes im Ostend und erbeuten 15.000.- DM.
  21234. 12.11.1945, Direktive Nr. 18 des Alliierten Kontrollrats bezüglich der Entlassung und Auflösung der deutschen bewaffneten Kräfte.
  21235. 5.10.1972, Schmuck im Wert von mehr als einer Millionen DM erbeuten drei Täter bei einem bewaffneten Überfall auf das Juweliergeschäft Friedrich in der Kaiserstraße.
  21236. 19.6.1977, Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf die Kasse des Kommunalen Kinos im Historischen Museum erbeuten zwei Täter 2700.- DM.
  21237. 7.10.1978, Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Schillerstraße erbeuten die Täter Schmuck im Wert von über 150.000.- DM.
  21238. 27.12.1978, Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Briefmarkengroßhandlung in der Innenstadt erbeutet ein maskierter Mann Briefmarken im Werte von über 200.000.- DM.
  21239. 7.8.1982, Bei einem bewaffneten Überfall in der Tiefgarage des Rhein-Main-Flughafens wird einem Edelsteinhändler eine Schmuckschatulle mit Steinen im Wert von 800.000.- DM geraubt.
  21240. 7.3.1986, Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf das Juweliergeschäft von Cartier in der Goethestraße erbeuten drei Täter Schmuck, Juwelen, Geld und Uhren im Wert von rund 400.000.- DM.
  21241. 1.4.1987, Am Abend überfällt ein bewaffneter Mann in der Tiefgarage unterhalb der Wilhelm-Leuschner-Straße eine 44jährige Frau, entführt sie in ein Waldstück bei Mörfelden, raubt sie aus, fesselt sie und lässt sie allein zurück.
  21242. 8.4.1987, Bei einem Raubüberfall in der Offenbacher Landstraße in Oberrad erbeutet ein bewaffneter Täter Schmuck im Wert von ca. 150.000.- DM.
  21243. 1.4.1930, In der Bewaffnung der Schutzpolizei tritt ab heute eine Änderung ein: An Stelle der bisherigen Infanterie-Seitengewehre tragen preußische Polizeibeamte jetzt als Seitenwaffe den sog. „Hirschfänger“, eine 40 bis 70 cm lange Stoßwaffe. Auch sämtliche Polizeioffiziere tragen statt des Degens den „Hirschfänger“.
  21244. 6.11.1945, Der Länderrat der amerikanischen Zone nimmt seine Tätigkeit auf. Direktive Nr. 16 des Alliierten Kontrollrats bezüglich der Bewaffnung der deutschen Polizei.
  21245. 20.5.1958, Schweigemarsch von rund 400 Studenten zum Römerberg aus Protest gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr.
  21246. 6.6.2001, Im Hauptbahnhof wird das „Buddy-Projekt“, das Kinder und Jugendliche vor einem Leben auf der Straße bewahren soll, offiziell vorgestellt. Träger sind der Verein „Off-Road-Kids“ und der Mobilfunkanbieter D 2 Vodafone.
  21247. 29.8.2003, Eintracht Frankfurt verpflichtet den Ex-Nationalspieler Andreas „Andy“ Möller. Er soll den Bundesligisten vor dem Abstieg bewahren.
  21248. 18.5.1948, Verleihung der Ehrendoktorwürde an Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität durch den Rektor der Hochschule, Walter Hallstein. In seiner Laudatio schildert Hallstein den zum Ehrendoktor der Juristischen Fakultät ernannten Kolb als Bewahrer der demokratischen Traditionen von 1848 und Förderer der Wissenschaft. Kolb ist Vorsitzender des Kuratoriums der Frankfurter Universität.
  21249. 19.5.1932, Bei einem Großfeuer am Frankfurter Westhafen, in der Nähe der Wilhelmsbrücke [heute: Friedensbrücke], wird ein Lager der Rhenus Transportgesellschaft zerstört. Die Einrichtung von Motorpumpen bei der Feuerwehr bewährt sich bei dem Brand dank der Nähe des Mains.
  21250. 12.3.1977, Der 80 Meter lange Frachter „Karlheinz“ läuft am Eisernen Steg auf Grund und droht zu sinken. Die Feuerwehr bewahrt mit 13 Pumpen den Frachter vor dem Sinken.
  21251. 18.3.1981, Die Firma „Uhren-Christ“ muss wegen Liquiditätsschwierigkeiten ihre 60 Fachgeschäfte im Bundesgebiet vorläufig schließen. Die Zusammenarbeit mit dem US-Konzert Zale bewahrt Uhren-Christ vor dem Konkurs.
  21252. 15.2.2001, Das Frankfurter Landgericht verurteilt den ehemaligen Terroristen Hans-Joachim Klein im so genannten Opec-Prozess nach 25 Verhandlungstagen zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren. Klein hatte 1975 zusammen mit Gesinnungsgenossen die Konferenz der Erdölminister der Opec in Wien überfallen, bei dem drei Menschen ermordet worden waren. Zugunsten Kleins wirkt sich die so genannte Kronzeugenregelung aus, was ihn vor einer lebenslänglichen Strafe bewahrt.
  21253. 9.1.2013, Neueröffnung des Rödelheimer Büchergartens – durch die Genossenschaftsgründung wird das Geschäft vor der Insolvenz bewahrt.
  21254. 16.1.1979, Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Akademie der Arbeit, um, die „schon seit langem bewährte Praxis der Zusammenarbeit rechtsverbindlich“ abzusichern.
  21255. 4.1.1929, Ehrung bewährter Pflegemütter des Städtischen Fürsorgeamtes, Abteilung Jugendamt, durch Bürgermeister (1920-1932) Eduard Gräf (1870-1936) im alten Stadtverordnetensitzungssaal.
  21256. 22.4.1970, Gastspiel des Film- und Fernsehschauspielers O. W. Fischer in dem Schauspiel von A. J. Cronin „Stunde der Bewährung“, Bürgerhaus Nordweststadt.
  21257. 21.1.1972, Zu elf Monaten Freiheitsstrafe mit Bewährung verurteilt die Erste Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt einen Vierzigjährigen politisch rechts stehenden Angeklagten wegen eines Brandanschlages auf die linke Buchhandlung „Libresso“ am Opernplatz am 21.09.1970.
  21258. 6.3.1974, Von einem Schöffengericht in Frankfurt wird der 29jährige Jurist Gerhard Knöss wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz zu zehn Monaten Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt.
  21259. 3.2.1975, Vor dem Staatsschutzsenat wird der Spionagefall des 52jährigen Rudolf Gerlach verhandelt. Als Doppelagent arbeitete er zwischen 1966 und 1973 sowohl für den sowjetischen bzw. DDR-Nachrichtendienst wie auch für den CIA. Dafür wird er zu acht Monaten Freiheitsstrafe mit Bewährung verurteilt.
  21260. 8.6.1977, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt vier Frankfurter Polizeibeamte, die ohne erkennbaren Grund zwei Demonstranten niedergeknüppelt und erheblich verletzt hatten, zu jeweils neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung.
  21261. 22.3.1979, Entgegen dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die wegen Volksverhetzung zehn Monate Freiheitsstrafe ohne Bewährung verlangt hat, wird der Vorsitzende des „Kampfbundes Deutscher Soldaten“, Erwin Schönborn, von einem Frankfurter Schöffengericht überraschend freigesprochen.
  21262. 22.5.1980, Das Frankfurter Oberlandesgericht verurteilt eine 26jährige Studentin zu zwei Jahren Haft mit Bewährung, weil sie aus „missverstandener Hilfsbereitschaft“ für eine „Revolutionäre Zelle“ Waffen transportiert hat.
  21263. 16.7.1980, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt einen 41jährigen wegen Volksverhetzung und Aufstachelung zum Rassenhass zu einem Jahr Freiheitsstrafe ohne Bewährung.
  21264. 27.3.1981, Zu Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren mit Bewährung verurteilt ein Jugendschöffengericht sechs junge Neonazis. Sie sind am 12.01.1980 vor der Katharinenkirche gegen Passanten mit Schlagstöcken vorgegangen.
  21265. 19.1.1983, Der Staatsschutzsenat des Frankfurter Oberlandesgericht verurteilt den ehemaligen Sprecher der „Arbeitsgemeinschaft Volksbegehren – keine Startbahn West“, Alexander Schubart, wegen versuchter Nötigung der hessischen Landesregierung zu zwei Jahren Freiheitsstrafe mit Bewährung. Gegen das Schubart-Urteil demonstrieren am Abend mehrere hundert Frankfurter.
  21266. 9.5.1983, Der Fünfte Strafsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt verurteilt den Frankfurter Rechtsanwalt Heinz Funke wegen Unterstützung der terroristischen Roten Armee Fraktion (RAF) zu einem Jahr und zwei Monaten Freiheitsstrafe zur Bewährung.
  21267. 27.10.1983, Die Jugendstrafkammer verurteilt einen 19jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung mit tödlichem Ausgang in Sachsenhausen am 29.09.1982 zu zwei Jahren Jugendstrafe zunächst ohne Bewährung.
  21268. 19.12.1983, Thomas Brehl, einer der führenden Mitglieder der vor kurzem verbotenen Neonazi-Organisation „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/ Nationaler Aktivisten (ASN/NA) wird von einer Frankfurter Großen Strafkammer zu acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie 2000.- DM Geldbuße wegen Verwendung nationalsozialistischer Symbole, Volksverhetzung und anderer Delikte verurteilt.
  21269. 10.4.1984, Die „Initiative gegen Ausländerfeindlichkeit“ verleiht einer früheren Sachbearbeiterin des Sozialamtes ihren „Frankfurter Preis. Solidarität mit Asylanten“. Sie ist zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden, weil sie Asylbewerbern zu unberechtigter Sozialhilfe verholfen hat.
  21270. 24.4.1986, Wegen Unterstützung der „Rote Armee Fraktion“ (RAF) verurteilt die Staatsschutzkammer des Frankfurter Oberlandesgericht eine 25jährige Erzieherin zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr mit Bewährung und einer Geldbuße von 2000.- DM.
  21271. 15.5.1987, Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht wird ein 33jähriger Arbeiter aus Hanau wegen Werbens für die terroristische Vereinigung „Rote Armee Fraktion“ (RAF) zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten mit Bewährung verurteilt.
  21272. 29.8.1989, Zu einer Jugendstrafe von je zwei Jahren mit Bewährung verurteilt das Frankfurter Amtsgericht zwei 16jährige Lehrlinge aus der Tschechoslowakei, die für ihre Flucht in den Westen am 29.03. d. J. ein Flugzeug entführt haben.
  21273. 15.3.1991, Im Frankfurter Startbahnprozess um die tödlichen Schüsse auf zwei Polizeibeamte am 02.11.1987 wird der 36jährige Andreas Eichler zu 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Sein Mitangeklagter Frank Hoffmann wird vom Vorwurf eines Tötungsdelikts freigesprochen und erhält wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung viereinhalb Jahre Freiheitsentzug, deren Rest nach drei Jahren Auslieferungs- und Untersuchungshaft zur Bewährung ausgesetzt wird.
  21274. 6.5.1991, Der suspendierte Magistratsdirektor Alexander Schubart wird wegen Landesfriedensbruch und Nötigung vom 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt zu anderthalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wird.
  21275. 25.11.1991, Ein Frankfurter Schöffengericht verurteilt drei Bundesbahnbeamte wegen schweren Diebstahls und Untreue zu sechs, neun und zwölf Monaten auf Bewährung. Sie haben knapp 200.000.- DM in Münzen aus Fahrkartenautomaten der Frankfurter Verkehrsbetriebe geplündert.
  21276. 8.4.1992, Der ehemalige Stellvertreter des verstorbenen Neonazis Michael Kühnen, Thomas B., wird von der 23. Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt wegen Verbreitung rechtsextremer, verfassungswidriger Inhalte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr mit Bewährung verurteilt.
  21277. 30.11.1994, Das Landgericht Frankfurt verurteilt den mehrfach vorbestraften Neonazi Christian Worch zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung. Der aus Hamburg stammende Notargehilfe hat die von Michael Kühnen gegründete „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“ (ANS/NA) trotz Verbots ab 1986 unter einem anderen Namen weitergeführt.
  21278. 4.4.1997, Vier Jahre nach der Giftwolke über Schwanheim schließt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der Hoechst AG ab, ein Techniker wird zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt.
  21279. 15.5.1997, Das Amtsgericht Frankfurt verurteilt eine 28jährigen Mann, der am 07.11.1996 in der Paulskirche eine ausgestellte Hundertwasser-Uhr gestohlen hat, zu neun Monaten Freiheitsstrafe mit Bewährung.
  21280. 29.4.1998, Der ehemalige Radprofi Dietrich Thurau wird vom Frankfurter Amtsgericht wegen Urkundenfälschung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und 20.000.- DM Geldbuße verurteilt.
  21281. 27.3.1954, Erste Arbeitstagung des Arbeitskreises zur Förderung der Bewährungshilfe in Hessen im Haus der Jugend.
  21282. 16.4.1991, Dem suspendierten Magistratsdirektor Alexander Schubart, ehemaliger Sprecher der „Aktionsgemeinschaft Keine Startbahn West“, wird vor dem 5. Senat des Oberlandesgerichts in Frankfurt am Main ein neuer Prozess gemacht. Er ist von einem anderen Senat dieses Gerichts 1983 zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Sein Aufruf, den Rhein-Main-Flughafen zu „inspizieren“, um zu sehen, ob er wirklich so klein sei, ist von den Richtern als Nötigung der hessischen Landesregierung bewertet worden.
  21283. 13.6.2002, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen 56jährigen, frühpensionierten, früher linken Lehrer wegen Verharmlosung des Holocaust zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten.
  21284. 20.9.1984, Bewährungsstrafen bis zu acht Monaten sowie Verwarnungen mit Geld- und Arbeitsauflagen spricht das Frankfurter Landgericht gegen vier Anhänger der verbotenen „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“ (ANS/NA) aus, die im Frühjahr 1983 rund um die Hauptwache Flugblätter verteilt haben, in denen vor allem gegen das Verbot der NSDAP polemisiert worden ist.
  21285. 25.7.1969, Wegen Hausfriedensbruchs an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in zwei Fällen verurteilt ein Frankfurter Schöffengericht den Doktoranden der Philosophie, Hans-Jürgen Krahl, zu drei Monaten Gefängnis mit zweijähriger Bewährungszeit.
  21286. 16.12.1976, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Abgeordneten müssen über nicht weniger als 169 verschiedene Tagesordnungspunkte entscheiden. Das ist die umfassendste Tagesordnung, die das Parlament seit 1946 zu bewältigen hat.
  21287. 17.11.1997, Lufthansa-Chef Jürgen Weber fordert in einem Interview mit dem Magazin „Spiegel“ eine weitere Start- und Landebahn für den Rhein-Main-Flughafen. Die Kapazitäten des Flughafens seien ausgeschöpft. Frankfurt am Main drohe „der Ausstieg aus dem Konzert der internationalen Großflughäfen“. Dagegen sprechen sich die Grünen im hessischen Landtag und in Frankfurt am Main kategorisch aus. Auch Hessens Wirtschaftsministers Lothar Klemm (SPD) hält sie nicht für erforderlich, die Kapazität reiche aus, die Zunahme der Flugbewegungen bis ins Jahr 2000 zu bewältigen. SPD und Grüne setzen auf die Entlastung des Rhein-Main-Flughafens durch die ICE-Anbindung.
  21288. 1.6.2006, Chase Corporate Challenge, weltweit der größte Firmenlauf. Weit über 60.000 Teilnehmer bewältigen die 5,6 Kilometer lange Strecke.
  21289. 6.10.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der hessische Finanzminister Dr. Wilhelm Conrad hält eine Rede über finanzpolitische Fragen, in der er ausführt, dass höhere Landeshilfen für Frankfurt am Main vorerst nicht zu erwarten seien. Bei der Bewältigung überregionaler Aufgaben Frankfurts verspricht der Minister finanzielle Unterstützung durch die Landesregierung.
  21290. 20.7.1961, Zum Gedenken des 20. Juli 1944 und des 17. Juni 1953 findet in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität eine Feier statt. Es spricht der Ehrenbürger der Universität, Oberpräsident a. D. Theodor Steltzer, zum Thema „Der 20. Juli und die Bewältigung der Zukunft“.
  21291. 10.12.2004, Zur Bewältigung der Krise bei der Frankfurter Sparkasse macht die Polytechnische Gesellschaft – sie hält 60 Prozent der Anteile an dem Institut – den Weg für Verhandlungen mit der Landesbank Hessen-Thüringen frei.
  21292. 19.11.1965, Mit einer Vortragstagung tritt die in diesem Jahr gegründete Deutsche Gesellschaft für Bewässerungswirtschaft im Stanley-Saal des Zoo-Gesellschaftshauses erstmals an die Öffentlichkeit.
  21293. 1.1.1929, Die Börse hat das alte Jahr mit stillem Geschäft abgeschlossen und eröffnet in fester Haltung. Die Umsätze bewegen sich in engsten Grenzen. Lediglich die Interventionen der Großbanken bieten überhaupt den eigentlichen Anlass zu einigen Geschäften. Auch die Spekulation übt Zurückhaltung.
  21294. 9.7.1919, Letzte Verhandlung vor dem Frankfurter Schwurgericht gegen zwei Personen wegen der Plünderungen am 31.03. d. J. Verurteilt werden sie zu einer Gefängnisstrafe in Höhe acht und zehn Monaten. Insgesamt 45 Personen sind wegen Teilnahme an den Plünderungen angeklagt worden. Zwei Angeklagte werden freigesprochen, dreißig wegen Plünderns, Landesfriedensbruchs bzw. Hausfriedensbruchs und dreizehn wegen Eigentumsdelikten verurteilt. Die Strafen bewegen sich zwischen sechs Wochen Gefängnis und zweieinhalb Jahren Zuchthaus.
  21295. 24.5.1968, Der Senat der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Rektor Professor Walter Rüegg geben dem Druck nach und schließen die Universität bis zum 01.06. d. J. Studenten und Schüler versuchen die Arbeiterschaft mit massiver Agitation zum Generalstreik zu bewegen.
  21296. 29.1.1974, In der Volkshochschule im Volksbildungsheim startet ein in der Bundesrepublik Deutschland bislang einmaliges Experiment: ein Kursus, in dem Körperbehinderte dazu aufgefordert werden, „Erfahrungen“ zu sammeln, die für Nichtbehinderte alltäglich und selbstverständlich sind. An insgesamt 14 Abenden wollen Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte gemeinsam „trainieren“, sich „unbefangen in der Umwelt zu bewegen“.
  21297. 21.8.1984, Ein Häftling aus der Justizvollzugsanstalt Gustav-Radbruch-Haus demonstriert gegen das „ungerechte Urteil“ und die Wiederaufnahme seines Verfahrens, in dem er auf einen 100 Meter hohen Schornstein auf dem Gelände der Main-Gaswerke am Osthafen steigt. Erst nach mehreren Stunden gelingt es der Polizei, den Mann zum freiwilligen Abstieg zu bewegen.
  21298. 9.10.1984, Die Veranstalter sagen das ursprünglich ab 25.10. d. J. geplante 37. Frankfurter Sechs-Tage-Rennen 1984 ab. Radstars sind nicht zur Teilnahme zu bewegen, Sponsoren steigen aus und in der Vorplanung ergibt sich eine Deckungslücke von 150.000.- DM.
  21299. 6.3.1986, Zentraler Protesttag der Gewerkschaften gegen die Änderung des Paragrafen 116 im Arbeitsförderungsgesetz: Fünf Demonstrationszüge bewegen sich sternförmig auf den Römerberg zu. Dort findet eine Großkundgebung mit einigen tausend Menschen statt.
  21300. 12.9.2001, Mehr als 8.000 Menschen bewegen sich auf einem Schweigemarsch durch die Innenstadt, um der Opfer der antisemitischen Terroranschläge in den USA zu gedenken.
  21301. 11.12.2002, In einem bewegenden Trauergottesdienst nehmen Hunderte von Menschen in der Katharinenkirche und auf dem Platz an der Hauptwache Abschied vom entführten und ermordeten Schüler Jakob von Metzler.
  21302. 3.10.1928, Der Liquidator der 1887 von der Freiin Hannah Louise von Rothschild (1850-1892) zum Andenken an ihren 1886 verstorbenen Vater, Freiherr Mayer Carl von Rothschild (1820-1886), geschaffenen Stiftung „Freiherrlich Carl von Rothschild’schen öffentlichen Bibliothek“ aufgelösten Stiftung, Staatsrat Dr. Hermann Rumpf (1875-1942), übergibt – nach dem Auflösungsbeschluss des Stiftungsvorstandes vom Januar d. J. – das bewegliche Stiftungseigentum der Stadt Frankfurt am Main.
  21303. 9.11.1919, Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands-Groß-Frankfurt veranstaltet anlässlich des ersten Jahrestages der Novemberrevolution 1918 eine Feier in der Festhalle. Vom Goetheplatz aus bewegt sich ein Zug nach dem Festhallengelände.
  21304. 30.4.1958, Ein Fackelzug von 2000 Jugendlichen bewegt sich durch Bornheim. Zu dieser Demonstration gegen die Atombewaffnung haben die Gewerkschaftsjugend, die Sozialistische Jugend „Die Falken“, die Naturfreundejugend, die Jungsozialisten und der Sozialistische Deutsche Studentenbund aufgerufen.
  21305. 5.6.1958, Tausende Menschen säumen die geschmückten Straßen am Mainufer, über die sich die Prozession des Domdekanats an diesem Fronleichnamstag bewegt.
  21306. 25.10.1999, Verkehrschaos in Sachsenhausen. Die Stadt sperrt die Mörfelder Landstraße zwecks Sanierung. Daraufhin bewegt sich stundenlang nichts mehr in dem Stadtteil, weil die Autofahrer lieber ihren eingefahrenen Routen vertrauen als den ausgeschilderten Umleitungen.
  21307. 21.9.2010, 150. Todestag des Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860). Dazu finden vom 22. September 2010 bis 30. Januar 2011 zahlreiche Veranstaltungen statt – darunter eine Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte: „Was die Welt bewegt – Arthur Schopenhauer in Frankfurt“ (schließlich verlängert bis Ende Februar 2011).
  21308. 18.7.1952–20.7.1952, Erstes Bundesjugendtreffen der Gewerkschaftsjugend mit rund 30.000 Teilnehmern unter dem Motto: „Wir tragen die Zukunft“. Den Höhepunkt bildet die Internationale Großkundgebung in der Festhalle. Die Kundgebung, an der etwa 700 ausländische jugendliche Gewerkschaftler und der nahezu vollständige Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) teilnehmen, steht unter dem Motto „Lasst endlich Europa werden“. Als Hauptredner des Abends spricht der Friedensnobelpreisträger von 1951, Leon Jouhaux. Ein kilometerlanger Fackelzug der 30.000 mit mehr als tausend Fahnen und Wimpeln und 120 Transparente mit den Losungen und Forderungen der deutschen Gewerkschaftsjugend bewegt sich anschließend durch die Fackel erleuchtete Stadt. Sportwettkämpfe und Laienspiel füllen die Zeit bis zur großen Abschlusskundgebung in der Radrennbahn im Waldstadion.
  21309. 22.9.2010–24.9.2010, Internationaler Kongress „Schopenhauer – Was die Welt bewegt“ anlässlich des 150. Todestages des Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860), veranstaltet von der Schopenhauer-Gesellschaft, der Schopenhauer-Forschungsstelle Mainz und der Frankfurter Universitätsbibliothek.
  21310. 19.2.1939, Faschingstreiben im Stadtteil Heddernheim der „Heddemer Käwwern“. Vor genau 100 Jahren bewegte sich der erste Karnevalzug durch Heddernheims Straßen.
  21311. 18.3.1959–15.4.1959, Foto-Ausstellung „Film - Das bewegte Bild unserer Zeit“ im Karmeliterkloster, veranstaltet von der Staatlichen Landesbildstelle Hessen und der Stadt Frankfurt am Main. In zwölf großen Abteilungen werden die Elemente der Filmkunst, Quellen des Stoffes, literarische und organisatorische Arbeit, Dekoration, Licht, Kostüm, Maske, Regie, Kamera in ihren Ursprüngen und Zusammenhängen verdeutlicht. Eröffnet vom Kulturdezernent, Stadtrat Karl vom Rath, hält Professor Dolf Sternberger die Eröffnungsansprache zur Geschichte des Films.
  21312. 30.10.2013–3.11.2013, Erste B3 Biennale des bewegten Bildes im Frankfurter Kunstverein. Thema ist das „neue Erzählen“.
  21313. 10.9.2005, Prominenter Gast im „Erzählcafé“ des Instituts für Stadtgeschichte: Im Karmeliterkloster spricht der frühere Kulturdezernent Prof. Hilmar Hoffmann über sein bewegtes Leben.
  21314. 18.9.1936, Öffentliche Versammlung der russischen nationalen und sozialen Bewegung im Volksbildungsheim.
  21315. 28.10.1934, Öffentliche Gedächtnis-Weihestunde der Freireligiösen Gemeinde anlässlich des 90jährigen Jubiläums der deutschen freireligiösen Bewegung durch Johannes Ronge (1813-1887), der seit 1861 in Frankfurt am Main lebte.
  21316. 19.11.1916, Anlässlich des 100. Geburtstages des mainfränkischen Dichters und Verlegers Friedrich Stoltze (1816-1891) feiert die Frankfurter Bürgerschaft und es findet vor dem Römer ein Aufmarsch der Vereine statt. Die Ansprache hält Stadtrat Fritz Rupp (1856-1926). Danach setzt sich ein Festzug nach dem Hühnermarkt zur Niederlegung von Kränzen am Stoltze-Denkmal in Bewegung.
  21317. 16.2.1913, Akademische Feier im Saal der Loge zur Einigkeit anlässlich des 100. Geburtstages des Frankfurter Kaufmanns, Pfarrers, Theologen und Schriftstellers Heribert Rau (1813-1876), engagiert in der freireligiösen (deutsch-katholischen) Bewegung, 1845 Mitbegründer der Frankfurter Freien Gemeinde (seit 1948 Unitarische Freie Religionsgemeinde).
  21318. 11.2.1913, 100. Geburtstag des Frankfurter Kaufmanns, Pfarrers, Theologen und Schriftstellers Heribert Rau (1813-1876), engagiert in der freireligiösen (deutsch-katholischen) Bewegung, 1845 Mitbegründer der Frankfurter Freien Gemeinde (seit 1948 Unitarische Freie Religionsgemeinde). Aus diesem Anlass findet am geschmückten Grab auf dem Hauptfriedhof eine Feier mit Kranzniederlegungen statt.
  21319. 4.4.1903, Vortrag von Rabbiner Dr. Caesar Seligmann in der Frankfurt-Loge zum Thema: „Die religiöse Bewegung innerhalb des Judentums im 19. Jahrhundert“.
  21320. 9.11.1941, Die „Gauhauptstadt“ Frankfurt am Main gedenkt mit Ehrenwachen und zahlreichen Feiern im Kreis „Groß-Frankfurt“ an die ‚Helden’ der NS-Bewegung.
  21321. 15.3.1942, Militärische Gedenkfeier im Schauspielhaus für die im Rahmen der NS-Bewegung gestorbenen NSDAP-Mitglieder.
  21322. 8.11.1942, Gedenkfeiern zur Erinnerung an den 9. November 1923 an den ‚Weihestätten’ der Opfer der NS-Bewegung mit Ehrenwachen und Kranzniederlegungen sowie Feiern in den einzelnen Ortsgruppen.
  21323. 30.1.1943, Erste Ehrung der Gefallenen der Opfer der alliierten Flugangriffe und der Opfer der NS-Bewegung und der Wehrmacht.
  21324. 10.7.1951, Anlässlich des 100. Todestages des Erfinders der Fotografie, Louis Jacques Mandé Daguerre, legen die „Europa-Union“ und der „Bund Europäischer Jugend“ an der Daguerre-Büste vor dem Verwaltungsgebäude des Frankfurter Unternehmers Dr. C. Schleussner Photowerke einen Kranz mit den Farben der Europa-Bewegung nieder.
  21325. 16.2.1952, Kundgebung des antikommunistischen französischen Gewerkschaftsbundes „Force Ouvrière“, des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Organisation der Sozialistischen Bewegung für die Vereinigten Staaten von Europa in der Paulskirche.
  21326. 7.11.1958–7.12.1958, Ausstellung „Dada. Dokumente einer Bewegung“ im Karmeliterkloster, veranstaltet von der Stadt Frankfurt am Main in Verbindung mit der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege.
  21327. 31.1.1969, Zur Vorbereitung der Osterdemonstrationen 1969 veranstaltet der Regionalausschuss Hessen/Rheinland der Kampagne für Demokratie und Abrüstung (Ostermarsch-Bewegung) im Volksbildungsheim eine „Kundgebung gegen Neonazismus und Vorbeugehaft“ u.a. mit Professor Wolfgang Abendroth (1906-1985).
  21328. 20.2.1974, 150 deutsche und griechische Mitglieder der „Vereinigung gewerkschaftlicher antidiktatorischer Bewegung“ demonstrieren gegen die Verhaftung zahlreicher Antifaschisten tags zuvor in Athen.
  21329. 7.10.1974, 350 Mitglieder linker Organisationen sowie des Frankfurter Chile-Komitees demonstrieren in der Innenstadt gegen die Erschießung von Miguel Enriquez, Kopf der Revolutionären Marxistischen Bewegung (MIR), und gegen die chilenische Militärjunta.
  21330. 26.3.1898, Fest-Commers anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Bewegung des Jahres 1848 im Zoologischen Garten, veranstaltet von der Frankfurter Demokratischen Partei.
  21331. 27.3.1898, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der freiheitlichen Bewegung des Jahres 1848 im Zoologischen Garten, veranstaltet von der Frankfurter Demokratischen Partei.
  21332. 14.1.1980, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann verbietet eine angekündigte Demonstration der „Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands“ sowie den Aufbau weiterer Informationsstände.
  21333. 9.2.1980, In Bonames verhindern Bürger die Gründungsversammlung einer Bundespartei der rechtsextremen „Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands“.
  21334. 23.4.1980, Mitglieder der rechtsextremen „Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands“ greifen eine Versammlung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) im Jugendklub Bornheim an und verletzen vier Personen z. T. erheblich. Die Polizei kann drei Schläger festnehmen.
  21335. 23.2.1981, Prozessbeginn vor dem Frankfurter Jugendschöffengericht gegen Angehörige der rechtsextremistischen Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands. Die sechs Angeklagten sollen am 12.01.1980 vor der Katharinenkirche dabei gewesen sein, als sich ein 20köpfiges Rollkommando auf Passanten stürzte, die ihren Unmut über einen rechtsextremen Informationsstand äußerten.
  21336. 4.7.1981, Demonstration der deutsch-albanischen Gesellschaft für die „Unterstützung der Kosovo-Bewegung“ vom Hauptbahnhof ins Ostend.
  21337. 31.8.1983, Die Show-Zwillinge Alice und Ellen Kessler signieren in der Buchabteilung von Hertie Zeil ihr neues Buch „Bewegung ist unser Leben“.
  21338. 22.3.1987, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der am 23.03.1977 gegründeten Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Sankt Gallus im Pfarrsaal der Gallusgemeinde.
  21339. 4.3.1995, Zentrale Kundgebung der Industriegewerkschaft Chemie samt Kundgebung auf dem Römerberg, um die festgefahrenen Tarifverhandlungen in Bewegung zu bringen.
  21340. 13.4.1998, Abschlusskundgebung der Ostermarsch-Bewegung auf dem Römerberg mit 400 Teilnehmern.
  21341. 21.11.2001, Die acht deutschen Anhänger der in China verbotenen Falun-Gong-Bewegung, die am Vortag nach einer Demonstration auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking festgenommen worden sind, kehren nach Frankfurt am Main zurück. Am Rhein-Main-Flughafen schildern sie ihre Erlebnisse.
  21342. 14.11.2008, Eröffnung der ersten Arbeitnehmerkirche im Stadtteil Griesheim unter der Leitung des Pfarrers im Ruhestand und Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung, Albert Seelbach.
  21343. 9.3.2015, Im Anschluss an die wöchentliche Kundgebung der islamkritischen Pegida-Bewegung kommt es am Willy-Brandt-Platz zu schweren Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und linken Gegendemonstranten.
  21344. 1.8.1981, Nach einer zunächst friedlich verlaufenden, vom Allgemeinen Studentenausschuss der Johann Wolfgang Goethe-Universität angemeldeten Demonstration gegen die „Kriminalisierung sozialer Bewegungen“ wird das Westend danach Schauplatz heftiger Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizisten mit mehreren Verletzten und Festnahmen.
  21345. 14.9.1929, Aufführung der Neuinszenierung der Oper „Orpheus und Eurydike“ von Christoph Willibald von Gluck im Opernhaus. Daran nimmt erstmals der neue Bewegungschor der Frankfurter Oper mit 140 Mitgliedern teil.
  21346. 17.10.2015, Eröffnungsfeier der neuen Kita Kids Bockenheim – die erste „Bewegungskita“ Frankfurts mit regelmäßigem professionellen Bewegungstraining.
  21347. 8.6.1996–9.6.1996, Sport- und Bewegungswochenende für Mädchen und Frauen unter dem Motto „Gemeinsam, genussvoll, gewaltig“, veranstaltet vom Landessportbund Hessen, Landesausschuss – Frauen im Sport.
  21348. 14.10.1936, Der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau, Philipp Prinz von Hessen, genehmigt per Verleihungsurkunde der Stadt Frankfurt am Main den neuen Frankfurter Stadtadler. Der neue Stadtadler übernimmt die Form des Reichsadlers, unterscheidet sich aber grundsätzlich von diesem in zwei Punkten: Er trägt die Krone zum Zeichen, dass die Stadt unter dem König steht, und im Gegensatz zu den kaiserlichen Farben schwarz und gold die alten Reichsfarben weiß und rot. Es ist ein weißer (silberner), gold gekrönter und gold bewehrter Adler in rotem Felde. Die Bewehrung, Schnabel und Fänge des Frankfurter Adlers sind golden, aber die Zunge und Krallen sind blau.
  21349. 24.10.1996, Vorläufiger Höhepunkt im Frankfurter Bühnen-Streit: Oberbürgermeisterin Petra Roth entzieht Kulturdezernentin Linda Reisch die Zuständigkeit für die Städtischen Bühnen. Sie ziehe damit die Konsequenzen aus dem „sichtbaren und beweisbaren Missmanagement“ der Dezernentin, so Roth. Die SPD-Vorsitzende Rita Streb-Hesse spricht dagegen von einem „öffentliche Skandal“. Die SPD kündigt daraufhin die Zusammenarbeit mit der CDU am „Runden Tisch“ auf.
  21350. 15.9.1982, Der 35jährige Joachim Fiebelkorn, nach dem die italienische Justiz wegen des Verdachts der Mittäterschaft bei dem Bombenanschlag auf den Hauptbahnhof Bologna am 2. August 1980 fahndet, wird von einem Frankfurter Haftrichter wegen unzureichender Beweise auf freien Fuß gesetzt. Wie sich herausstellt, ist Fiebelkorn als V-Mann des Bundeskriminalamtes in Sachen Rauschgift in Südamerika tätig gewesen.
  21351. 1.6.2005, Staatsanwaltschaft und Polizei durchsuchen die Geschäftsräume der Frankfurter Sparkasse an der Neuen Mainzer Straße, um neue Beweise in einem Verfahren gegen vier ehemalige Vorstandsvorsitzende zu erlangen.
  21352. 24.1.1933, Die Große Strafkammer des Frankfurter Landgerichts spricht den Angeklagten, dem vorgeworfen wird, am 27.05.1932 einen Raubüberfall auf einen Geldbriefträger im Sandweg verübt zu haben, mangels Beweisen frei.
  21353. 12.3.1931, Eröffnung eines neuen Prozesses vor dem Frankfurter Schwurgericht gegen Seipel und Co. Wegen der Totschlagaffäre aus der Niddastraße. Am 01.04. d. J. wird das Urteil im Seipel-Prozess verkündet. Wegen Schlägerei und Waffenbesitzes erhält Seipel 14 Monate Gefängnis, zwei weitere Angeklagte wegen Schlägerei je sechs Monate Gefängnis und ein Angeklagter wird wegen mangels an Beweisen freigesprochen.
  21354. 23.2.1968, „Mangels Beweisen“ werden angebliche ‚Aufrührer‘ der Vietnam-Demonstration vom 05.02. d. J. freigesprochen.
  21355. 19.1.2004, Trotz eines Gesprächs mit der Staatsanwaltschaft erhärtet sich aus Sicht der Stadt der Korruptionsverdacht gegen Mitarbeiter der Ausländerbehörde nicht. Man sieht deshalb auch keine ausreichende Beweislage für die Suspendierung von Mitarbeitern.
  21356. 13.5.1982, Der erste Prozess gegen einen Startbahngegner vor dem Frankfurter Schöffengericht platzt am ersten Verhandlungstag, weil die Staatsanwaltschaft Beweismaterial zu spät vorgelegt hat.
  21357. 21.4.1995, Die Polizei darf keine Brechmittel mehr einsetzen, um Beweismaterial gegen mutmaßliche Dealer sicherzustellen. Das verfügt der hessische Generalstaatsanwalt.
  21358. 29.4.1986, Während einer Pressekonferenz im Anschluss an eine gemeinsame Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion, des Landesvorstandes und der Kreisvorsitzenden, im nordhessischen Kirchheim, teilt Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann erstmals „amtlich“ mit, dass er sich Anfang nächsten Jahres um ein Bundestagsmandat bewerben und danach sein Amt als Frankfurter Stadtoberhaupt niederlegen werde. Als Nachfolger wird Stadtrat Wolfram Brück gehandelt.
  21359. 7.11.1986, Oberbürgermeister Wolfram Brück teilt mit, dass die Stadt Frankfurt sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2004 bewerben wird.
  21360. 29.9.1999, Die CDU-Stadtverordnetenfraktion fordert mit den Stimmen von 31 der anwesenden 33 Mitglieder Nikolaus Burggraf auf, sich um den Posten des Umweltdezernenten im Frankfurter Magistrat zu bewerben.
  21361. 15.11.2002, Das „Römer-Bündnis“ aus CDU, SPD, Grünen und FDP stimmt im Magistrat dafür, sich als „nationaler Kandidat“ für die Olympischen Spiele 2012 zu bewerben.
  21362. 27.1.2008, Hessische Landtagswahl: Frankfurt am Main ist in sechs Wahlkreise aufgeteilt, in denen sich insgesamt 58 Kandidaten auf ein Direktmandat für den hessischen Landtag bewerben. Die SPD wird in der Mainstadt stärkste politische Kraft. CDU und Grüne müssen z. T. erhebliche Verluste verzeichnen.
  21363. 5.5.1995–6.5.1995, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Nordweststadt. Oberbürgermeisterkandidat Andras von Schoeler wird mit großer Mehrheit zum Bewerber für die Wahl am 25. Juni d. J. nominiert. Verschoben wird die Aussprache über den Zustand der Partei auf einen Termin nach der Wahl.
  21364. 12.4.2003, Das Nationale Olympische Komitee wählt die deutsche Bewerberstadt für Olympia 2012. Frankfurt am Main scheidet im zweiten Wahlgang aus, es gibt lange Gesichter bei der großen Party auf dem Römerberg. Am Ende gewinnt Leipzig.
  21365. 2.7.1971, Das Organisationskomitee für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 nimmt Frankfurt am Main in die Reihe der Bewerberstädte auf.
  21366. 28.11.1956, Der Oberbürgermeister von Ludwigshafen, Dr. h.c. Werner Bockelmann, kündigt – von der SPD aufgefordert – offiziell seine Bewerbung um die Nachfolger des verstorbenen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb an.
  21367. 20.3.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück überbringt NOK-Präsident Willi Daume Frankfurts offizielle Olympia-Bewerbung.
  21368. 23.1.1991, Die 1987 gegründete und mit 6,7 Millionen DM ausgestattete städtische Gesellschaft „Olympische Sommerspiel Frankfurt am Main GmbH“ gibt ihr ursprüngliches Ziel auf, die Stadt Frankfurt am Main bei der Vorbereitung zur Olympia-Bewerbung für das Jahr 2004 zu unterstützen. Sie soll sich künftig um für Frankfurt am Main wichtige Großveranstaltungen kümmern, vor allem um die Vorbereitungen der 1200-Jahr-Feier der Stadt 1994.
  21369. 9.3.1991, Die Frankfurter SPD-Vorsitzende Anita Breithaupt kündigt ihre Bewerbung um das Frankfurter Sozialdezernat an. Die bisherige Sozialdezernentin Christine Hohmann-Dennhardt, ebenfalls SPD, soll Justizministerin im Kabinett des designierten hessischen Ministerpräsidenten Hans Eichel werden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Römer, Günter Dürr, hat sich für eine Bewerbung Frau Breithaupts stark gemacht.
  21370. 7.1.1999, Die Stadt Frankfurt gibt ihre Bewerbung als Austragungsort für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ab.
  21371. 18.5.2001, Nach dem Votum der Regionalkonferenz zugunsten einer Bewerbung Frankfurts und der Rhein-Main-Region für die Olympischen Sommerspiele 2012 folgt der Magistrat diesem Vorschlag einstimmig.
  21372. 6.9.2001, Gründung eines Quintetts im Kaisersaal des Römers, die als Werbeträger für eine mögliche Olympia-Bewerbung zur Verfügung stehen: Neben Oberbürgermeisterin Petra Roth sind es die Sportler Cornelia Hanisch, Steffi Jones, Angelika Trabert, Harald Schmid und Lothar Leder.
  21373. 15.5.2002, Stadtoberhäupter aus dem Rhein-Main-Gebiet, darunter Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, übergeben dem Präsidenten des Nationalen Olympischen Komitees (NOK), Walther Tröger, die Bewerbung der Region für die Olympischen Spiele 2012.
  21374. 12.9.2002, Die Forderung der SPD, wegen der Finanzkrise der Stadt solle das Land Hessen die Kosten für die Olympia-Kandidatur Frankfurts übernehmen, wird bei der CDU im Römer und bei der Landesregierung in Wiesbaden als abermaliger Versuch gewertet, die gemeinsame Linie zu verlassen. Die CDU/FDP-Landesregierung lehnt das Ansinnen der Sozialdemokraten ab, die Stadt von allen Olympia-Kosten zu entlasten. CDU und FDP wollen versuchen, die Bewerbung zu retten.
  21375. 23.3.2003, In einer Endspurt-Initiative engagieren sich führende Vertreter aus Wirtschaft und Kultur, um die Frankfurter Chancen bei der Olympia-Bewerbung im Jahre 2012 zu stärken.
  21376. 22.3.2006, Die gescheiterte Bewerbung Frankfurts für Olympia 2012 hat laut Angaben der Kämmerei fast sechs Millionen € gekostet – 300.000 € mehr als ursprünglich geplant.
  21377. 22.5.1995, Die Bewerbungsfrist für das Amt des Frankfurter Stadtoberhaupts ist abgelaufen. Zwei Frauen und neun Männer wollen bei der Direktwahl am 25.06. d. J. Oberbürgermeister werden. Dazu gehört auch der Bundesvorsitzende der NPD, Günter Deckert.
  21378. 14.7.1989, Ihren Ärger über die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Offenbacher Kickers nicht mehr in der Bundesliga spielen zu lassen, machen Fans randalierend Luft und bewerfen das DFB-Haus mit Steinen, Holzlatten und Bierflaschen. Die Polizei nimmt 37 Fans vorübergehend fest.
  21379. 17.8.1989, 20 bis 25 Personen bewerfen aus Protest gegen die türkische Regierung das türkische Generalkonsulat in Bockenheim mit Steinen und Farbbeuteln.
  21380. 24.9.1991, Kurz vor Mitternacht bewerfen vermummte junge Leute das 13. Polizeirevier in der Bockenheimer Schloßstraße mit Steinen und Leuchtmunition. Scheiben von drei Polizeiwagen gehen zu Bruch. Gewertet wird der Vorfall als Reaktion auf die Schüsse eines Polizisten am 21.09. vor dem leer stehenden Haus Fröbelstraße 4.
  21381. 22.11.2014, Nach einer Demonstration des kapitalismuskritischen Blockupy-Bündnisses in der Innenstadt stürmen rund 100 Menschen auf das EZB-Gelände und bewerfen das gläserne Hauptportal des Neubaus mit Farbeiern.
  21382. 4.3.2003, Eine Evaluierungskommission des Nationalen Olympischen Komitees sieht Frankfurt am Main in einer vorläufigen Bewertung als Olympiagastgeber 2012 auf Platz drei, hinter Hamburg und Leipzig.
  21383. 27.1.1975, Rainer Werner Fassbinder, Mitdirektor im Theater am Turm (TAT), droht mit seiner Kündigung für den Fall, dass die Stadt nicht mehr Geld bewillige.
  21384. 17.12.1929, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Mandatsträger bewilligen 900.000.- Reichsmark Weihnachtbeilhilfe für Erwerbslose. Ein Misstrauensvotum gegen Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) wird mit 40 gegen 33 Stimmen abgelehnt.
  21385. 10.12.1929, Konstituierende Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung: Verpflichtung der 19 neu gewählten Mandatsträger sowie Wahlen zum Stadtverordnetenvorstand und zum 13köpfigen, ehrenamtlichen Magistrat. Bewilligt wird eine Winterbeihilfe für Arbeitslose.
  21386. 11.7.1929–12.7.1929, Zweitägige Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über Fehler des Revisionsberichts zur Bilanz der „Frankfurter Gasgesellschaft“ für 1927. Bewilligt werden 100.000.- Reichsmark für die Erweiterung des Goethemuseums.
  21387. 17.3.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neue Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung; bewilligt werden neue Zulagen für die städtischen Arbeiter, Übernahme der Patenschaft für die oberschlesische Gemeinde Zaborze und Bewilligung eines Patengeschenks.
  21388. 28.1.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Tagesordnung: Neuordnung der Gemeindeverfassung. Ein Antrag des Rechtsanwalts Dr. Moritz Philipp Hertz (1871-1940) (Deutsche Demokratische Partei), namens seiner Fraktion, eine Neuordnung der Gemeindeverfassung nicht vor der Einberufung der preußischen Landesversammlung vorzunehmen, wird gegen die Stimmen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) angenommen. Für die Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung am 02.03. d. J. werden 700.000.- Mark bewilligt.
  21389. 24.2.1903, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Die Stadtverordnetenversammlung bewilligt den Magistrats-Antrag Nr. 7663 zur Errichtung des Frankfurter Bürgerhospitals.
  21390. 8.3.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Annahme des vom Magistrat vorgelegten Plans zum Wiederaufbau der Innenstadt, Bewilligung der Mehrkosten für das Schauspielhaus; zusätzlich wird noch eine Millionen DM für die Errichtung von Werkstätten und Räumen zur Lagerung von Möbeln, Requisiten usw. bewilligt.
  21391. 13.12.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahlen für sechzehn Ausschüsse und siebzehn Deputationen. Genehmigung von weiteren zwei Millionen DM für Abwasserbeseitigung. Außerdem werden die Mehrkosten in Höhe von 1,3 Millionen DM für die Erweiterung des Kraftwerks West bewilligt.
  21392. 28.2.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung der Erhöhung der Eintrittspreise bei den Städtischen Bühnen um etwa 20 Prozent, die durch Mehrausgaben erforderlich geworden sind. Für den Wiederaufbau und den Ausbau der Goetheschule werden 3,3 Millionen DM und für die Erweiterung des Ölhafens 1,43 Millionen DM bewilligt.
  21393. 14.5.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Für die städtische Verschönerung des Stadtbildes durch jährlich 12-15 Hektar neuen Grünflächen werden ca. 1,9 Millionen DM bewilligt.
  21394. 16.5.1966, Der Magistrat bewilligt Fritz Rémonds Kleinem Theater am Zoo für die vorjährige Spielzeit einen nachträglichen Zuschuss von rund 55.000.- DM und für das laufende Jahr 1966 eine Summe in Höhe von knapp 27.000.- DM.
  21395. 4.7.1975, Der Magistrat bewilligt 165.000.- DM für eine Verglasung des Kreuzganges im Karmeliterkloster zur Rettung der wertvollen Ratgeb-Wandmalereien, womit ein Schlussstrich unter die jahrelangen diesbezüglichen Diskussionen gesetzt ist.
  21396. 10.1.1899, Im Kohlengeschäft von Anton Fulda legen zehn Arbeiter die Arbeit nieder. Das Arbeitersekretariat übernimmt die Vermittlung. Die Firma bewilligt einen Tageslohn von 4-5.- Mark. Bisher hat die Firma nur 4.- Mark gezahlt.
  21397. 5.8.1983, Der Magistrat bewilligt die Errichtung eines Büro- und Service-Centers auf dem Messegelände. Das Hochhaus soll 81 Millionen DM kosten.
  21398. 17.3.1995, Der Magistrat bewilligt 8,7 Millionen DM für den Bau einer Gedenkstätte am Neuen Börneplatz für die von den Nationalsozialisten vernichtete dritte Jüdische Gemeinde. Hauptbestandteil der Gedenkstätte werden die Namensreihen der deportierten und ermordeten Frankfurter Juden und Jüdinnen auf der alten Friedhofsmauer sein: 11.300 eingelassene kleine Metallblöcke, die all diejenigen nennen, denen „die Nationalsozialisten selbst das Grab verweigerten“, so Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  21399. 1.4.1930–3.4.1930, Dreitägige Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des städtischen Etats für 1930/31. Gedeckt wird der Fehlbetrag 1929. Ausgeglichen ist der Haushaltsplan 1930. Die Gewerbesteuer wird um 50 Prozent auf 450 Prozent erhöht, die Grundvermögenssteuer um 25 Prozent auf 225 Prozent. Gegen den Etat stimmen die Nationalsozialisten und Kommunisten.
  21400. 25.10.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bewilligung von Mitteln zum Anbau von Lädchen an der Katharinenkirche, Freigabe von Mitteln für die Anlage der Dauerkleingärten auf dem Riederbruchgelände, Neuanlage bzw. Wiederbelegung des Eschersheimer Friedhofes, Vertrag zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Gasgesellschaft.
  21401. 20.9.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bewilligung von Mitteln für die Erneuerung von Maschinenteilen im Elektrizitätswerk I, Erhöhung der städtischen Arbeiterlöhne, Tariferhöhung der Straßenbahn, Neubesetzung des Fachschulamtes.
  21402. 2.9.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Bewilligung finanzieller Mittel für die heimkehrenden Kriegsgefangenen, Kommunalisierung gemeinnütziger Vereine, Grundstücksverkäufe in verschiedenen Gemarkungen.
  21403. 8.4.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: städtische Lebensmittelversorgung (u.a. Milch), Wahl von Mitgliedern der städtischen Gesundheits-Kommission und des Lebensmittelamtes, Herrichtung von Arbeiterwohnungen, Bewilligung und Freigabe von Mitteln für die künstliche Grundwassererzeugung.
  21404. 6.2.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Tagesordnung: Bewilligung eines finanziellen Zuschusses für die Gemeinde Griesheim für das Rechnungsjahr 1918; ebenso für den Verein „Frankfurter Mutterschutz“. Die Stadtverordneten geben ihre Zustimmung zu einem Statut, dass die Erhöhung der Mitgliederzahl für die Stadtverordnetenversammlung von 71 auf 96 vorsieht.
  21405. 25.3.1942, (Nichtöffentliche) Sitzung der Gemeinderäte: Bewilligung einer außerplanmäßigen Ausgabe im Haushalt der Städtischen Bühnen.
  21406. 12.10.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung der Mittel für den Aufbau des Frankfurter Schauspielhauses und den Ausbau des Rathauses.
  21407. 18.1.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung finanzieller Mittel in Höhe von 4,7 Millionen DM für den Wiederaufbau des Römers und des Rathauses; Verlängerung der Straßenbahn von Nied nach Höchst.
  21408. 15.2.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bau von 508 Wohnungen für Obdachlose, Wiederaufbau des Forsthauses Unterwald und des Städel-Atelierhauses, Bau eines Hallenschwimmbades im Stadtteil Höchst, Bewilligung von 400.000 DM für Straßenunterhaltung und Anlegen von Parkplätzen sowie die Einrichtung der Zweigstelle Sachsenhausen der Volksbücherei.
  21409. 17.5.1951, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von 5 Millionen DM für die Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  21410. 16.10.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung von Winterbeihilfen, Annahme eines Wohnbau-Notstandsprogramms und Bewilligung der Errichtung des Bezirksfriedhofs Nord auf der Vilbeler Höhe.
  21411. 12.2.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von acht Millionen DM für den Wiederaufbau der Johann Wolfgang Goethe-Universität, der Messe, der Schulen und Wohnungen.
  21412. 5.11.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Ankaufs von zehn zweiachsigen Straßenbahn-Triebwagen für eine Millionen DM als Ersatz für veraltete Fahrzeuge, der Darlehensaufnahme von 2,5 Millionen DM für den Wiederaufbau und die Instandsetzung städtischer Wohngebäude und des Ankaufs der Kratzschen Sammlung Frankfurter Fayencen in Höhe von 100.000 DM.
  21413. 17.12.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Mit 40 gegen 34 Stimmen wird der FDP-Antrag, die Friedrich-Ebert-Straße wieder in Kaiserstraße umzubenennen, abgelehnt; Bewilligung von 15 Millionen DM für die Verkehrsumgestaltung an der Hauptwache, am Roßmarkt und am Opernplatz, von 2,5 Millionen DM für weitere Trümmerbeseitigung sowie von 315.000.- DM zur finanziellen Unterstützung des Ausbaus der Frankfurter Universitätskliniken.
  21414. 4.2.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etatreden des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb und des Kämmerers Dr. Georg Klingler. Bewilligung von etwa einer Millionen DM für den Wiederaufbau der Liebfrauenkirche.
  21415. 18.2.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl der Vertreter der Stadt für den Großen Rat und das Kuratorium der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Bewilligung eines neuen Umspannwerkes in Sachsenhausen, des Wiederaufbaus der Klingerschule, der Instandsetzungsarbeiten an der Schwarzburgschule und einer Kapitalerhöhung bei der Verkehrs-AG Rhein-Main zum Ausbau des Rhein-Main-Flughafens.
  21416. 2.9.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Wiederaufbaus der Kuhwald- und Philipp-Reis-Schule, der Volksschule in Bonames, der Pavillonschule in der Goldsteinssiedlung und der Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule, Zustimmung zum Bau der Straßenkanäle und der Kläranlage zur Erschließung des Siedlungsgebietes am Westrand von Schwanheim, Ausbau des Kaisersaales im Römer sowie Sicherung der Opernhausruine.
  21417. 16.12.1954, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die 160 Punkte umfassende Tagesordnung ist die bislang umfangreichste im Nachkriegsfrankfurt. Bewilligung der Übernahme der Frankfurter Lokalbahn und des Omnibusbetriebes Bad Homburg – Frankfurt am Main der Lokalbahn AG durch die Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main mit einem Kostenaufwand von 4,8 Millionen DM. Ebenso einstimmige Annahme des Vertrages zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Deutschen Bundesbahn über die Elektrifizierung der Strecke Mannheim-Heidelberg-Frankfurt am Main und vor allem der Anlagen des Frankfurter Hauptbahnhofes. Die Stadt gewährt der Deutschen Bundesbahn ein langfristiges Darlehen von 20 Millionen DM.
  21418. 14.7.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von 610.000.- DM zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Stadtteil Heddernheim, der Zahlung einer Teuerungszulage an die Rentenempfänger der Zusatzversorgungskasse, einer Nachtragshaushaltssatzung zum außerordentlichen Haushaltsplan in Höhe von knapp 1,8 Millionen DM. Insgesamt stimmen die Stadtverordneten ohne Diskussion Ausgaben von rund 20 Millionen DM zu.
  21419. 29.9.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Kaufs der Villa Manskopf für 245.000.- DM, eines Kinderhortes in Alt-Griesheim, des Neubaus eines Kindergartens in der Wildermuth-Siedlung und der Übernahme eines Darlehens in Höhe von einer Million DM zur Erneuerung und Erweiterung des Kinderdorfes Wegscheide.
  21420. 1.12.1955, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von 40 Lehrkräften für die Volksschulen und von weiteren zehn Lehrern für die Mittelschulen sowie Annahme einer neuen Satzung der Stadtsparkasse.
  21421. 19.1.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Anbaus eines Fußgängersteges an der Autobahnbrücke über den Main bei Griesheim, des Ausbaus des Volkshauses in Sossenheim und der Errichtung eines Alten- und Pflegeheimes und eines Kinderheimes am Wendelsweg.
  21422. 22.3.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung des Wiederaufbaus des Licht- und Luftbades Eschersheim und der städtischen Werfthalle I im Osthafen, Annahme eines Sofortprogramms für die Universitätskliniken sowie des Vorschlags des Hochbauausschusses, die Ostfassade des Allerheiligentors wegen der Erweiterung des Kolpinghauses abzubrechen.
  21423. 23.5.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von 9,8 Millionen DM für den Bau einer Mainwasser-Aufbereitungsanlage.
  21424. 19.12.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung der Errichtung einer Küche und einer Brauseanlage im Kinderdorf Wegscheide sowie des Neubaus einer zentralen Feuerwache auf dem Platz des Ostbahnhofs.
  21425. 16.1.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung zweier Schwimmbäder in Schwanheim und Heddernheim sowie finanzielle Mittel in Höhe von 2,1 Millionen DM für den Wohnungsbau.
  21426. 8.10.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Diskussion um die Sicherheit auf Frankfurts Straßen, Bewilligung einer Flutlichtanlage für die Hauptkampfbahn im Stadion.
  21427. 8.12.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl von 12 ehrenamtlichen Stadträten (7 der SPD, 4 der CDU, einer der FDP), Änderung der Hauptsatzung, um Ausschüsse zu bilden und die Ausschussmitglieder zu wählen, Genehmigung eines Neubaus für die Darlehnsanstalt und Bewilligung eines Zwei-Millionen-Zuschusses zur Fortführung des Wiederaufbaus und des Ausbaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  21428. 18.6.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung von drei Millionen DM für Instandsetzungsarbeiten in Schulen.
  21429. 6.7.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bewilligung eines 500.000.- DM-Darlehens für den Bundesligaverein Eintracht Frankfurt.
  21430. 19.1.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Nachbewilligung von zusätzlich entstandenen Kosten des städtischen Friedhofsamtes, Bewilligung von Etatmitteln zur Errichtung eines Werkstättengebäudes auf dem Luisenhof in Bornheim, Ausschussberichte.
  21431. 26.1.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bewilligung von Finanzmitteln für die Volksschule der Gemeinde Preungesheim, Armenpflege und polizeiliche Zwecke.
  21432. 9.3.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Zustimmung zum Etat des städtischen Versorgungshauses für 1909, Bewilligung des Ankaufs eines Grundstücks in Eschersheim.
  21433. 18.3.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bewilligung von 20.000.- Mark als Preis der Stadt Frankfurt am Main für die diesjährige Internationale Luftschifffahrt-Ausstellung (ILA), städtische Etatmittel für die Gemeinde Sossenheim für die Rechnungsjahre 1907 und 1908.
  21434. 30.3.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bewilligung des städtischen Etat für 1909.
  21435. 3.8.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Mittelbewilligung zur Mobiliarbeschaffung für das städtische Waisen- und Armenamt, Bewilligung von Grundstückserwerbungen.
  21436. 11.12.2000, Bei der Branddirektion werden die Weichen für die Zukunft gleich doppelt gestellt. Zunächst präsentiert Feuerwehrchef Reinhard Ries neue Fahrzeugtypen für den Löschzug und dann überreicht Hessens Innenminister Volker Bouffier im Römer den Bewilligungsbescheid für das künftige Feuerwehrzentrum am Marbachweg über 8,8 Millionen DM
  21437. 2.12.1977, Die Stadt Frankfurt am Main bewirbt sich offiziell um die Ausgestaltung der Bundesgartenschau 1987.
  21438. 26.2.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: CDU und SPD unterstützen eine Vorlage des Magistrats, wonach sich Frankfurt am Main um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2004 bewirbt. Die Grünen lehnen sie ab.
  21439. 14.7.1997, Mit einer Stimme Mehrheit wird Stadtrat Udo Corts zum Vorsitzenden der Frankfurter CDU gewählt. Um das Amt bewirbt sich auch die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach.
  21440. 25.8.1918, Gegen Mitternacht wird die Stadt Frankfurt am Main erneut von feindlichen Fliegern angegriffen. Die abgeworfenen Brandbomben bewirken lediglich Sachschäden.
  21441. 29.7.1999, Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999) erregt mit einem Interview im „Stern“ großes Aufsehen: Er habe zu wenig bewirkt, jüdische und nichtjüdische Deutsche seien sich fremd geblieben.
  21442. 16.5.1975, Oberbürgermeister Rudi Arndt „bewirtet“ an der Rathaustreppe das Nilpferd „Yuba“ vom Zirkus Busch-Roland.
  21443. 1.10.1958, 25jähriges Geschäftsjubiläum der Gastronomin Anny Weil, die, gemeinsam mit ihrem Mann Karl Weil, das Volksbildungsheim bewirtschaftet.
  21444. 10.3.1994, Nach 191 Jahren gibt die Stadt Frankfurt am Main die Bewirtschaftung ihres Weingutes Hochheim auf und verpachtet es vom 01.04.1994 bis zum 31.12.2023 an einen rheinhessischen Winzer.
  21445. 18.10.1973–19.10.1973, Erste „Römerberg Gespräche“ im Schauspielhaus unter dem Thema „Kann die Stadt im Kapitalismus noch bewohnbar gemacht werden?“
  21446. 29.5.1928, Bei einem Großfeuer in der Altstadt, Kannengießergasse 12, entsteht hoher Sachschaden. Einige Bewohner ziehen sich Brandverletzungen zu.
  21447. 20.5.1910, Bei einem abendlichen Brand im vierten Stockwerk des Hauses Taunusstraße 46 werden elf Bewohner von der Feuerwehr gerettet. Es entsteht hoher Sachschaden.
  21448. 16.11.1948, Schließung des DP (Displaced Persons)-Lagers Zeilsheim. Die letzten 300-400 Bewohner verlassen Zeilsheim.
  21449. 17.4.1958, Im Gasexplosionsprozess (am 07.11.1955 werden 27 Bewohner des Hauses Kölner Straße 14 getötet) werden die drei Angeklagten – Angehörige der Main-Gas-Werke – von der Anklage der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung auf Kosten der Staatskasse freigesprochen.
  21450. 15.2.1961, Großfeuer in einem Haus der Falkstraße/Bockenheim. Mit Hilfe von Leitern können die gefährdeten Bewohner aus ihren von Flammen eingeschlossenen Wohnungen gerettet werden.
  21451. 4.6.1964, Im Bürgerhaus Dornbusch protestieren 400 Bewohner des Holzhausenviertels gegen die Hochhauspläne der Stadt; sie sehen ihr stilles Wohnviertel in Gefahr.
  21452. 18.11.1966, Erste Bürgerversammlung für die Bewohner der Nordweststadt in der Niederurseler Turnhalle.
  21453. 1.9.1969, Insgesamt 150 Bewohner des Häuserblocks an der Ecke Keplerstraße/Eckenheimer Landstraße im Nordend entgehen bei einem Großbrand knapp einer Katastrophe. Nahe dem Brandherd lagern mindestens 30 Butangasflaschen, die jeden Moment zu explodieren drohen.
  21454. 25.9.1970, Die Bewohner des Hauses Eppsteiner Straße 24 im Stadtteil Westend demonstrieren gegen ihre Mieterkündigung.
  21455. 28.5.1971, Möglichst viele Abbruchhäuser sollen gemäß einer Absprache zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Haus- und Grundbesitzerverein „sozialen Wohnzwecken“ zugeführt werden. Das erste dieser Abbruchhäuser, Niedenau 59, wird von der Gemeinnützigen Gesellschaft für Wohnheime und Arbeiterwohnungen an seine derzeitigen Bewohner übergeben.
  21456. 28.12.1973, Um Haaresbreite entrinnen die Bewohner des Hauses Seehofstraße 4 in Sachsenhausen bei einer Gasexplosion in der Nacht einer ähnlichen Katastrophe, wie sie sich am 7. Dezember 1955 in der Kölner Straße mit 27 Toten und sieben Verletzten ereignet hatte. Aus einer undichten Gasleitung dringt Gas in die Kellerräume des Hauses und entzündet sich gegen 2.20 Uhr. Die folgende Explosion schlägt ein Loch in die Kellerdecke, reißt den Treppenabgang weg, bringt Zwischenwände im Haus zum Einsturz und verwüstet eine Erdgeschosswohnung sowie die Drogerie E. Röhner. Verletzt wird niemand.
  21457. 24.10.1977, Ein Lastkraftwagen verfehlt in der Vilbeler Straße eine Rechtskurve, durchbricht eine Mauer und rast in eine Wohnung. Wie durch ein Wunder kommen die Bewohner mit den Schrecken davon.
  21458. 19.6.1980, Die Polizei räumt überraschend das denkmalgeschützte Haus in der Siesmayerstraße 2-4. Ohne Gegenwehr lassen sich die Bewohner abführen.
  21459. 26.4.1982, Das Haus Niedenau 51 wird von rund 30 Bewohnern endgültig verlassen. Die Bewohner nehmen städtische Ersatzwohnungen an.
  21460. 23.8.1983, Einen Schaden von rund 400.000.- DM richtet ein Großbrand im Haus Wittelsbacherallee 76 im Ostend an. Die 20 Bewohner können aus dem brennenden Gebäude gerettet werden./ Bei einem Wohnungsbrand in der Rümelinstraße 41 entsteht ein Schaden von rund 200.000.- DM.
  21461. 26.11.1983, Bei einem Brand in einer überbelegten Asylunterkunft in Oberrad wird ein Bewohner getötet; sechs Personen erleiden schwere Verletzungen
  21462. 14.7.1985, Bei einem nächtlichen Wohnungsbrand in einem Hochhaus in Oberrad, Wiener Straße 77, muss die Feuerwehr die Bewohner der höheren Stockwerke aufgrund starker Rauchentwicklung in Sicherheit bringen.
  21463. 18.4.1986, Bei einem Brand im Altersheim am Röderbergweg entsteht ein Schaden von 200.000.- DM. Während der Löscharbeiten müssen Bewohner evakuiert werden.
  21464. 5.1.1987, Bei einem Kellerbrand in der Schönstraße 5 rettet die Feuerwehr sieben Bewohner des Hauses, als starker Qualm ihnen die Flucht durchs Treppenhaus erschwert. Der Schaden wird auf rund 50.000.- DM geschätzt.
  21465. 23.1.1987, Kurz nach 23.00 Uhr bricht im Dachgeschoss der Obdachlosenunterkunft in der Ottostraße 13 im Gallusviertel ein Brand aus. Dabei werden drei Bewohner zum Teil schwer verletzt. Auch ein Polizeibeamter erleidet eine Rauchvergiftung. Der Schaden wird von der Polizei mit 450.000.- DM beziffert.
  21466. 26.3.1987, Bei einem Brand in einem viergeschossigen Wohnhaus in Goldstein, Bickenbacher Weg, entsteht ein Schaden von 200.000.- DM. Sechs Bewohner des Hauses können sich rechtzeitig vor den Flammen retten.
  21467. 28.11.1987, Bei zwei Wohnungsbränden im Nordend (Musikantenweg 67) und in Sachsenhausen (Kaulbachstraße 30) rettet die Feuerwehr gefährdete Bewohner.
  21468. 3.6.1989, Bei einem morgendlichen Etagenbrand in einem Hochhaus in der Nordweststadt, Heilmannstraße 52, wird infolge einer Explosion ein Bewohner schwer verletzt. Er erliegt zwei Tage später in einer Kölner Spezialklinik seinen Brandwunden. Der Schaden wird auf über 500.000.- DM geschätzt.
  21469. 26.6.1989, Der Leiter der Sozialstation in Eschersheim wird von einem Bewohner des Wohnwagenlagers in Bonames zusammengeschlagen, weil er sich geweigert hat, dem Mann die Sozialhilfe zu geben, auf die nur dessen Sohn einen Anspruch hat. Der Täter kann festgenommen werden als er gerade in die Sozialstation stürmen will.
  21470. 29.6.1989, Bei einem abendlichen Wohnungsbrand in der Darmstädter Landstraße 94 werden zwei Bewohner verletzt. Der Schaden wird auf 30.000.- DM geschätzt.
  21471. 19.12.1989, Nur günstige Windverhältnisse verhindern, dass eine Giftgaswolke, verursacht von der Firma „Naxos-Union“, die Bewohner Bornheims und des Nordends gefährdet.
  21472. 10.9.1990, Bei einem Wohnungsbrand im Haus Schwanthalerstraß 52 in Sachsenhausen werden vier Bewohner verletzt. Der Schaden wird auf rund 200.000.- DM geschätzt.
  21473. 28.1.1991, Am späten Abend zündet ein 33jähriger Mann in suizidaler Absicht seine Wohnung in der Stalburgstraße 3 im Nordend an. Die Feuerwehr muss acht Bewohner über das brennende Treppenhaus retten. Sieben von ihnen werden wegen des Verdachts der Rauchvergiftung in Krankenhäuser gebracht.
  21474. 21.2.1992, Durch Brandstiftung im fünfgeschossigen Wohnhaus Dreieichstraße 41 in Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von über 80.000.- DM. Die Feuerwehr muss sieben Bewohner aus dem Altbau vor den Flammen retten.
  21475. 6.3.1993, Bei einem Wohnungsbrand im Bürgertreff Gutleut kurz nach Mitternacht erleidet ein Bewohner Rauchvergiftungen. Der Schaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  21476. 7.6.1993, Die Frankfurter Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch veröffentlicht Ergebnisse von Urinproben, die zwei Tage nach dem Störfall der Hoechst AG von Bewohner der anliegenden Stadtteile, auf die große Mengen des Giftstoffes o-Nitroasinol niedergingen, abgegeben worden sind. Bei Kindern werden deutlich erhöhte Mengen des als krebserregend geltenden Abbauprodukts Nitrophenol festgestellt.
  21477. 8.6.1993, Im Gallusviertel wird kurz nach Mitternacht im Treppenhaus des hauptsächlich von türkischen Familien bewohnten Hauses Frankenallee 122 vorsätzlich Feuer gelegt. Die Bewohner können den Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Es ist, so Oberbürgermeister Andreas von Schoeler, das erste Attentat dieser Art auf ein Wohnhaus in Frankfurt am Main. Am Mittag demonstrieren 500 Frankfurter Gymnasiasten spontan gegen den nächtlichen Brandanschlag.
  21478. 16.4.1997, Bei einem Wohnungsbrand im sechsgeschossigen Haus Jungstraße 24 in Bockenheim kurz vor Mitternacht erleiden zwei Männer schwere Verletzungen und neun weitere Bewohner Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 200.000.- DM geschätzt.
  21479. 30.3.1998, Rund zweieinhalb Stunden müssen die Bewohner des Stadtteils Sindlingen ohne Stromversorgung auskommen. Aufgrund einer Störung in vier 10.0000-Volt-Kabeln geht zwischen 12.45 und 15.15 Uhr so gut wie nichts mehr.
  21480. 31.10.1998, Am frühen Morgen werden bei einem Wohnungsbrand in der Nordweststadt, Gerhart-Hauptmann-Ring 96, zwei Bewohner durch Rauch vergiftet. Der Sachschaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  21481. 16.1.1999, Bei einem Wohnungsbrand in Fechenheim, Wächtersbacher Straße 8, kann die Feuerwehr 15 Bewohner vor dem Feuer retten.
  21482. 12.2.1999, Im Eilverfahren erlaubt das Verwaltungsgericht Frankfurt, dass Frankfurts Jecken lärmen dürfen, wie sie wollen, und die Bewohner der Innenstadt den Fastnachtsumzug auch akustisch nehmen müssen, wie er schon immer war: laut und schrill.
  21483. 14.1.2001, Eine Gasexplosion gegen zwei Uhr morgens erschüttert die Arnoldshainer Straße im Stadtteil Rödelheim. Das Dach und das Obergeschoss eines Wohnhauses werden weggerissen. Ein Bewohner erleidet schwere Brandverletzungen. Sieben weitere Mieter kommen mit leichten Verletzungen davon. Das Haus muss nach Einschätzung der Feuerwehr abgerissen werden. Der Sachschaden wird auf zwei Millionen DM geschätzt.
  21484. 22.12.2002, Durch ein Feuer im Gallusviertel werden gegen 2.00 Uhr morgens zehn Bewohner eines Hauses in der Anspacher Straße durch Rauchgase verletzt. Der Sachschaden wird auf 150.000.- € geschätzt.
  21485. 1.9.2004, Die neue Abdrehhöhe von 3.000 Metern soll den Fluglärm für die Bewohner in den Anrainerkommunen des Rhein-Main-Flughafens mindern. Die Neuregelung gilt allerdings nur nachts.
  21486. 27.1.2005, Bei einem Brand in einem Wohnhaus an der Gießener Straße im Stadtteil Eckenheim werden vier Bewohner verletzt. Der Sachschaden wird auf 100.000.- € geschätzt.
  21487. 17.10.2005, Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Griesheim, Denisweg, gegen 3.00 Uhr morgens, brennt das Dach völlig ab. Sieben Bewohner werden verletzt. Der Sachschaden wird auf 250.000.- € geschätzt.
  21488. 30.11.2005, Bei einem Wohnungsbrand im Stadtteil Höchst, Hochmuhl, erleiden drei Bewohner Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 70.000.- € geschätzt.
  21489. 14.1.2006, Bei einem Wohnungsbrand am Bingelsweg im Stadtteil Griesheim erleidet ein 28jähriger Bewohner Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 25.000.- € geschätzt.
  21490. 8.4.2006, Die Bewohner des Stadtteils Harheim sind 24 Stunden lang ohne Wasser. Nach einem Wasserrohrbruch muss die Mainova die dortigen Bewohner mit Tankwagen voller Wasser versorgen.
  21491. 2.5.2006, In den Gebieten mit Parkprivilegien für Bewohner wird schärfer kontrolliert. 20 Mitarbeiter einer Privatfirma sorgen im Auftrag des Ordnungsamtes dafür, dass Verstöße konsequenter geahndet werden.
  21492. 19.3.2007, Um 2.20 Uhr tritt aus der Kühlanlage eines Unternehmens im Industriepark Höchst hochgiftige Flusssäure aus. Die Bewohner der Stadtteile Höchst und Unterliederbach werden aufgefordert, nicht ins Freie zu gehen. Nach anderthalb Stunden kann die Feuerwehr Entwarnung geben.
  21493. 25.12.2007, Bei einem schweren abendlichen Wohnungsbrand im Haus De-Neufville-Straße 25 im Stadtteil Oberrad werden zwei Bewohner tödlich verletzt.
  21494. 3.1.2011, Bei einem abendlichen Großbrand in einem Wohnhaus im Stadtteil Bornheim (Vereinsstraße) werden drei Bewohner schwer verletzt.
  21495. 30.8.2012, Themenabend des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster, anlässlich des 70. Jahrestages der Deportation der Familie Meier und Elise Grünbaum am 18. August 1942 vom Westend in das Ghetto Theresienstadt. Inge Geiler, eine spätere Bewohnerin des Hauses Liebigstraße und Verfasserin einer umfassenden Biographie der Familie Grünbaum, liest aus ihrem Buch: „Wie ein Schatten sind unsere Tage“. Die Geschichte der Familie Grünbaum.
  21496. 1.5.1930, Offizielle Einweihung des Henry- und Emma-Budge-Heims mit 100 Bewohnern auf der Hundswiese, Eschersheimer Landstraße/Adickesallee.
  21497. 30.10.1976, Demonstration und Kundgebung von Bewohnern des Jugendheims Ziegelhüttenweg auf dem Römerberg gegen die Schließung des Hauses.
  21498. 12.2.1979, Deutsche Bundespost, Hessischer Rundfunk, Stadt Frankfurt am Main und eine Arbeitsgemeinschaft aus Hochhausbauherren unterzeichnen eine Verwaltungsvereinbarung, um 33.000 Bewohnern im Schatten von Hochhäusern des Innenstadtgebietes und Sachenhausens einen ungestörten Rundfunk- und Fernsehempfang über Kabel zu bieten.
  21499. 1.8.2002, Das Bewohnerparken in Frankfurt am Main gilt jetzt auch in den Stadtteilen Nordend und Westend.
  21500. 1.6.2002, Einführung des neuen Bewohnerparkens.
  21501. 27.1.1949, Die amerikanische Militärregierung gibt 210 Häuser in Zeilsheim frei, die bislang von Displaced Persons bewohnt waren.
  21502. 30.8.1972, Einweihung eines dreizehngeschossigen Altenwohnheimes in Oberrad. Neben einer Altentagesstätte, die nicht nur Heimbewohnern zur Verfügung steht, sind darin 73 Wohneinheiten untergebracht, die auch von jungen Familien bewohnt werden können.
  21503. 11.9.1892, Feierliche Enthüllung der vom Ostendverein gestifteten Marmor-Gedenktafel an dem Haus auf dem Röderberg Nr. 176, das der mainfränkische Dichter und Journalist Friedrich Philipp Stoltze (1816-1891) jahrelang bewohnt hat und wo ein Teil seiner schönsten Dichtungen entstanden ist.
  21504. 29.10.1973, Das Freie Deutsche Hochstift eröffnet in der Via del Corso in Rom ein Goethemuseum in dem Haus, das Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) während seines dortigen Aufenthaltes (1786-1788) bewohnte.
  21505. 14.11.1982, Der Wachsamkeit zweier junger Amerikaner ist es zu verdanken, dass eine Bombe im Parkhaus des 25stöckigen, von Amerikaner bewohnten Hochhauses in der Bremer Straße in Eschborn nicht explodiert und entschärft werden kann.
  21506. 11.1.1963, 100jähriges Jubiläum der Farbwerke Hoechst. Nahezu 4000 Geburtstagsgäste bewundern die neue, auch allen Bürgern zur Verfügung stehende Festhalle des Unternehmens. Das Werk dankt Frankfurt am Main mit einer Millionenspende für die Johann Wolfgang Goethe-Universität und das Städelsche Kunstinstitut. Als Gratulationsgeschenk der Stadt Frankfurt am Main lässt der Magistrat vor der Jahrhunderthalle Hoechst eine Plastik des Bildhauers Gerhard Marcks, „Frühling“ genannt, aufstellen.
  21507. 30.12.1999, Um 16.15 Uhr wird die mehr als 40 Meter hohe Zahl 2000 am Untermainkai von Hessens Ministerpräsident Roland Koch entflammt. Die aus drei Riesenrädern und einer eigens angefertigten Riesenziffer gebildete Illumination zum Jahrtausendwechsel ist bis zum 9. Januar 2000 zu bewundern.
  21508. 17.8.1946, In einem Vortrag vor ungefähr eintausend Funktionären der SPD erläutert Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb sein kommunalpolitisches Programm. Darin appelliert er an das demokratische Bewusstsein der Bürgerschaft und verspricht den Aufbau eines neuen demokratischen Frankfurt.
  21509. 28.5.1998, Ein am 15.05. d. J. im Rahmen einer Drogenrazzia festgenommener Nigerianer, der während der Polizeiaktion das Bewusstsein verliert, stirbt im Heilig-Geist-Hospitel.
  21510. 8.9.1950–10.9.1950, Erste Deutsche Bürgerrechtstagung unter dem Motto „Weckung des Bewusstseins für bürgerliche Rechte und Freiheiten“ im Philanthropin und mit einer öffentlichen Kundgebung in der Paulskirche (08.09.).
  21511. 9.1.2005, In einem Festgottesdienst wird die Weißfrauenkirche, die bisher zur evangelischen Hoffnungsgemeinde gehört hat, an den Regionalverband des Diakonischen Werks in Frankfurt am Main übergeben. Die Kirche soll künftig ein „Ort der soziale Bewusstseinsbildung“ sein.
  21512. 7.6.1895, Bei einem Brand in der „Beyer’schen Metallwarenfabrik“, Sandweg 60, entsteht hoher Sachschaden.
  21513. 21.6.1976, 30. Jahrestag der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nach dem Zweiten Weltkrieg. Aus diesem Anlass lädt das Präsidium des Stadtparlaments alle noch erreichbaren Teilnehmer dieser ersten Stadtverordnetensitzung in den „Dippegucker“ ein. Es erscheinen: Anna Beyer, Fritz Caspary, Anni Geiler, Richard Horr, Karl Oettinger und Elisabeth Wetzel von der damaligen SPD-Fraktion, Hans Albrecht, Dr. Hans Breitbach und Professor Max Flesch-Thebesius von der CDU-Fraktion.
  21514. 2.2.1989, 80. Geburtstag der Sozialdemokratin Anna Beyer (1909-1991), nach dem Zweiten Weltkrieg Gründungsmitglied der Frankfurter SPD, Stadtverordnete, frauenpolitisch engagiert u.a. als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Frauenverbände.
  21515. 15.5.1991, Tod der Sozialistin, Stadtverordneten (1946-1948) und Regierungsrätin in Wiesbaden Anna Beyer (1909-1991), nach dem Zweiten Weltkrieg Gründungsmitglied der Frankfurter SPD.
  21516. 1.2.2001, Lesung des Schriftstellers Marcel Beyer im Hessischen Literaturbüro.
  21517. 28.5.2002, Lesung des Schriftstellers Marcel Beyer in der Romanfabrik.
  21518. 3.5.2006, Lesung des Schriftstellers Marcel Beyer in der Romanfabrik.
  21519. 4.11.2013–8.11.2013, Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche in 17 Städten protestieren auch in Frankfurt am Main Studierende gegen die steigende Wohnungsnot. Am 08. November d. J. demonstriert das Bündnis „Studis gegen Wohnungsnot“ auf dem Römerberg für bezahlbaren Wohnraum.
  21520. 11.6.2016, „Tanzdemo“ in der Innenstadt: Etwa 200 junge Menschen demonstrieren für bezahlbaren Raum für Musik.
  21521. 10.3.1975, Der Deutschen Buchhändlerschule in Seckbach droht die Schließung, weil der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ihren Unterhalt nicht weiter bezahlen kann.
  21522. 21.1.1988, Der hessische Sozialminister Karl Heinz Trageser legt neue Richtlinien für die Förderung von Frauenhäusern vor. Danach wird das Land Hessen in der Regel nur noch zwei, in Ausnahmefällen auch drei Stellen pro Haus bezahlen. Der Verein „Frauen helfen Frauen“ kündigt Proteste an.
  21523. 4.12.2002, Die Alte Stadtbibliothek an der Schönen Aussicht soll in ihrer ursprünglichen Gestalt bis zum Jahr 2005 wieder erstehen. Den Entwurf dafür hat jetzt der Architekt Christoph Mäckler geliefert, Sponsoren wollen den Wiederaufbau bezahlen.
  21524. 10.1.2003, Das städtische Finanzdezernat reagiert auf die Einigung im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes in der Nacht zuvor nicht erfreut. Um die Erhöhung der Löhne und Gehälter rückwirkend ab 1. Januar überhaupt bezahlen zu können, muss die Stadt „weitere kurzfristige Kassenkredite aufnehmen“, so Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  21525. 7.1.1995, Premiere von Dario Fo’s „Bezahlt wird nicht“ in der Inszenierung von Hans Falár im Kammerspiel.
  21526. 1.10.1996, Der Frankfurter Immobilienkaufmann und Unternehmer Jakub Fiszman wird vor seinem Büro im Stadtteil Rödelheim entführt. Die Polizei findet Spuren eines heftigen Kampfes. Obwohl die Familie das geforderte Lösegeld von vier Millionen DM bezahlt, wird Fiszman nicht freigelassen. Zu spät kommt die Polizei den Tatverdächtigen auf die Spur. Als drei Wochen später Hundertschaften der Polizei Waldstücke im Taunus absuchen und selbst Bundeswehr-„Tornados“ mit Spezialkameras eingesetzt werden, finden sie nur noch den verscharrten Leichnam des Entführten.
  21527. 27.9.1999, Rolf Heller bleibt für weitere drei Jahre Präsident des Fußball-Bundesligavereins Eintracht Frankfurt. Allerdings wird der 56jährige Versicherungsdirektor der AOK Thüringen künftig für seine Arbeit am Riederwald bezahlt.
  21528. 1.1.1902, Vor 30 Jahren wurden Postkarten mit bezahlter Antwort eingeführt.
  21529. 29.11.2000, Weil die Busfahrer streiken, müssen tausende Bürger an den Haltestellen warten. Grund ist die ungleiche Bezahlung der Fahrer der Verkehrsgesellschaft Frankfurt und von Privatunternehmen.
  21530. 18.3.1999, Streikbeginn bei der Firma Messer Cutting & Welding in Griesheim. Hintergrund ist die Bezahlung der Arbeitnehmer nach Metalltarif. Am 27.03. d. J. einigt man sich in einem Schlichtungsverfahren auf eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 3,2 Prozent vom 01.04. d. J. an.
  21531. 4.4.2002, „Gleich Bezahlung für gleiche Arbeit“ fordern 200 Fluggastkontrolleure bei einem Warnstreik am Rhein-Main-Flughafen.
  21532. 13.12.2005, 150 Mediziner der Städtischen Kliniken Höchst demonstrieren gegen schlechte Arbeitsbedingungen und zu niedrige Bezahlung. Mit ihrem Protest wenden sie sich auch gegen die Direktion der Kliniken. Die hat in einem internen Rundschreiben Warnstreiks als „rechtswidrig“ bezeichnet und den Mitarbeitern mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen gedroht. Allerdings streiken die Ärzte nicht, denn die Ärztegewerkschaft Marburger Bund sagt den geplanten bundesweiten Ausstand kurzfristig ab.
  21533. 27.6.2002–25.8.2002, Ausstellung mit Judaica-Design und Kunsthandwerk der Bezalel Akademie Jerusalem im Jüdischen Museum.
  21534. 12.11.2002, Das Museum für Angewandte Kunst darf sich künftig nicht mehr als „MAK“ bezeichnen. Das „MAK“ in Wien, dessen voller Name „Österreichisches Museum für Angewandte Kunst“ lautet, gewinnt im Markenstreit.
  21535. 12.1.1932, Erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im neuen Jahr: Wiederwahl des Präsidiums gegen die Stimmen von NSDAP und KPD. Eine längere und hitzige Debatte entsteht ob der Frage der Gewährung einer großzügigeren Winterbeihilfe, in der die Maßnahmen des Magistrats als ungenügend bezeichnet werden. Erörtert werden die Ausschussberichte über den Umbau des Palmengartens und die Errichtung der Großmarkthalle.
  21536. 23.11.1965, Die hessische Landesregierung und der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main veröffentlichen eine gemeinsame Erklärung, in der „der Übergang der Universität in die Unterhaltspflicht durch das Land Hessen“ als „wünschenswert und unvermeidlich“ bezeichnet wird.
  21537. 22.4.1966, Das „Untermainparlament“, offiziell als Verbandsversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Untermain bezeichnet, tritt im Römer zur ersten Sitzung zusammen. Die vorausgegangenen Termine waren der Konstituierung und der Erledigung von Formalitäten gewidmet.
  21538. 1.9.1966, Die Johann Wolfgang Goethe-Universität wehrt sich entschieden gegen die vom Magistrat und der hessischen Landesregierung vereinbarten Rebstock-Lösung. Der Rektor der Universität, Professor Walter Rüegg, bezeichnet auf einer Pressekonferenz den Plan, vom Rebstockgelände eine Teilfläche von 30 Hektar der Universität für ihre Erweiterungsbauten zur Verfügung zu stellen, als „kurzsichtig“.
  21539. 11.9.1978, Als erstes Gericht in Hessen bezeichnet die Neunte Kammer des Arbeitsgerichts Frankfurt die während der Tarifauseinandersetzungen um die Einführung neuer Techniken in der Druck- und Verlagsindustrie im März dieses Jahres durchgeführten Aussperrungen als rechtswidrig.
  21540. 17.10.1978, Laut einem Eilbeschluss der II. Kammer des Verwaltungsgerichts muss der Unterricht am Abendgymnasium „unverzüglich“ wieder aufgenommen werden. Die vom Regierungspräsidenten verfügte Einstellung zum 02.10. bezeichnet das Gericht als rechtswidrig.
  21541. 4.4.1983, Ostermarsch in Frankfurt am Main mit einem Sternmarsch und einer Kundgebung auf dem Paulsplatz. Der Theologe Helmut Gollwitzer, einer der Abschlussredner, bezeichnet die Raketennachrüstung als „Landesverrat“.
  21542. 16.9.1986, Der hessische Verkehrsminister Ulrich Steger bezeichnet die Entscheidung des Darmstädter Regierungspräsidiums, die Straßenbahn auf den Altstadtstrecken noch nicht stilllegen zu lassen, als „ausgewogen“.
  21543. 7.4.1989, Als katastrophal für die Stadt Frankfurt am Main bezeichnet der CDU-Kreisvorsitzende Heinz Daum das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen. Die CDU nehme jedoch ihre Oppositionsaufgabe „ohne Wehklagen“ an.
  21544. 20.10.1989, In einem wiederholten Verfahren spricht das Frankfurter Landgericht ein Arzt frei, der alle Soldaten als „potenzielle Mörder“ bezeichnet hat. Die Bundeswehr unter Verteidigungsminister Dr. Gerhard Stoltenberg legt gegen das Urteil Revision ein.
  21545. 17.9.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff distanziert sich von seinem Referenten Jan van Trott, der das Verhalten von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Zusammenhang mit dem Geburtstagsempfang von Hauff als „schäbig“ bezeichnet hat. Dieser habe sich vor allem in der Wortwahl vergriffen. Die CDU fordert ein Disziplinarverfahren.
  21546. 13.6.1991, Als „ganz normalen Vorgang“ bezeichnet Peter Herrnberger, der persönliche Referent von Stadtkämmerer Martin Grüber, ein Grundstücksgeschäft zwischen dem Immobilienkaufmann Josef Buchmann und der Stadt im Jahre 1987. In einer Boulevardzeitung ist der Tausch eines städtischen Geländes am Lerchesberg gegen ein Waldareal an der Kelsterbacher Spange als ein Bonus dargestellt worden, den der Magistrat unter Führung von Wolfram Brück (CDU) Buchmann gewährt habe.
  21547. 23.3.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die CDU greift Gesundheitsdezernentin Margarethe Nimsch scharf an und bezeichnet sie als „gescheiterte“ Politikerin, die das Recht breche und Menschen in die Drogenkarriere treibe, nachdem Nimsch eine positive Zwischenbilanz des bundesweit einzigen Modellversuchs der „Gesundheitsräume“ gezogen hat. Die SPD stellt sich demonstrativ vor die Stadträtin.
  21548. 6.11.2003, Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann sagt, auch Juden könnten als „Tätervolk“ bezeichnet werden, und der Frankfurter Stadtverordneten Patrick Schenk äußert öffentlich sein Verständnis für diese Äußerung. Hohmann wird aus der CDU-Fraktion ausgeschlossen, Schenk nicht. Zwei Wochen später entschuldigt sich der Stadtverordneten für sein Auftreten.
  21549. 11.1.2004, Pröpstin Helga Trösken bezeichnet die Ausstellung „Körperwelten“ des Plastinators Gunther von Hagens als unmoralisch. Die Schau, die am 16. Januar in Fechenheim eröffnet wird, täusche vor, der Tod sei „nichts Dramatisches“.
  21550. 3.7.2006, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee unterstützt den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens und bezeichnet ihn als „Projekt für Deutschland“.
  21551. 30.3.1941, Tod des Publizisten Karl Wassmann (1885-1941), ein Frankfurter Original, seit 1909 in Frankfurt am Main, bezeichnete sich selbst als deutschen Rasputin.
  21552. 30.11.1987, Der Wettbewerb um das als „Biozentrum“ bezeichnete interdisziplinäre Forschungszentrum der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Niederurseler Hang ist entschieden: Der Wiener Architekt Wilhelm Holzbauer gewinnt die Ausschreibung.
  21553. 12.3.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Vorlage des Haushaltsplanes für 1925, Überweisung an den Haupt-Ausschuss und die bezeichneten Fach-Ausschüsse, Geländeerwerb in Seckbach, Ankauf von Liegenschaften an der Gutleutstraße.
  21554. 14.6.1938, Im Rahmen der „Arbeitsscheu Reich“-Aktion bezeichneten Verhaftungs- und Deportationswelle im Juni 1938 inhaftiert die Kriminalpolizei in Frankfurt am Main eine unbekannte Anzahl männlicher Sinti und Roma und deportiert sie in Konzentrationslager.
  21555. 7.3.1937, Die SA-Standarte R 63 wird in eine aktive Standarte umgewandelt und führt nun die Bezeichnung Standarte 99. Sie erhält in feierlicher Kundgebung auf dem Platz der SA ihre neuen Fahnen.
  21556. 5.6.1934, Oberbürgermeister Friedrich Krebs verfügt, dass das Historische Museum von nun ab die Bezeichnung „Stadtgeschichtliches Museum“ trägt.
  21557. 1.7.1930, Eröffnung des neuen Postamtes Frankfurt am Main-Praunheim, In der Römerstadt 250, unter der Bezeichnung „Frankfurt (Main) 21“.
  21558. 15.10.1919, Eröffnung einer Postagentur unter der Bezeichnung „Frankfurt (Main) 15“ in der Riederwaldkolonie.
  21559. 1.8.1919, Infolge der Auflösung des Städtischen Gewerbeamtes werden die Geschäfte der Feldpolizei ab heute der Stadtkämmerei übertragen, die sie unter der Bezeichnung „Magistrat-Feldpolizei“ führt.
  21560. 8.1.1919, Eröffnung der ersten Kreisstelle des städtischen Wohlfahrtsamtes unter der Bezeichnung „Wohlfahrtsamt, Kreisstelle Bornheim“ (Eichwaldstraße 2).
  21561. 1.4.1914, Ab heute trägt das Telephonamt I die Bezeichnung „Amt Hansa“ und das Amt II die Bezeichnung „Amt Taunus“.
  21562. 20.11.1913, Ab heute tragen die Postämter in Frankfurt/M.-Bockenheim und Frankfurt/M-Bornheim die Bezeichnung „Frankfurt (Main) West 13“ und „Frankfurt (Main) Nordost 14“.
  21563. 1.4.1911, Errichtung eines neuen Eisenbahn-Werkstättenamtes unter der Bezeichnung „Werkstättenamt 2b“. In Frankfurt am Main existieren damit insgesamt drei Eisenbahn-Werkstättenämter.
  21564. 2.4.1907, Eröffnung einer Postanstalt im neuen Oberpostdirektionsgebäude am Hohenzollernplatz unter der Bezeichnung „Frankfurt (Main) 7“.
  21565. 1.4.1903, Errichtung eines Postamtes III in Eschersheim, das die postamtliche Bezeichnung „Eschersheim (Kreis Frankfurt, Main)“ erhält.
  21566. 1.4.1902, Errichtung einer neuen Gewerbeinspektion für den Regierungsbezirk Wiesbaden mit dem Amtssitz in Frankfurt am Main unter der Bezeichnung „Gewerbeinspektion Frankfurt am Main II“. Die bisherige Inspektion führt künftig die Bezeichnung „Gewerbeinspektion Frankfurt am Main I“.
  21567. 10.10.1938, Enthüllung einer Gedenktafel am Eingang der Kaserne der II. Abteilung des Artillerie-Regiments 15 in Bonames, die künftig die amtliche Bezeichnung „63er-Kaserne“, zur Erinnerung an Frankfurts altes Artillerieregiment, führt.
  21568. 1.2.1939, Eröffnung einer Poststelle im Stadtteil Schwanheim, Schwanheimer Straße 26. Die Poststelle ist dem Geschäftsbereich des Postamtes Frankfurt am Main-Schwanheim zugeteilt und führt die Bezeichnung „Frankfurt/Main-Schwanheim A“.
  21569. 1.4.1946, Die organisatorische Verbindung zwischen der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer wird gemäß einer Anordnung des hessischen Ministeriums für Wirtschaft und Verkehr aufgehoben. Demnach wird die bisherige Bezeichnung Industrie-, Handels- und Handwerkskammer Frankfurt ersetzt durch die Bezeichnung „Industrie- und Handelskammer Frankfurt“ bzw. „Handwerkskammer Frankfurt“.
  21570. 1.8.1952, Eröffnung der Poststelle in der Siedlung am Hainer Weg, die die postamtliche Bezeichnung „Frankfurt (Main) Süd 10 B“ trägt.
  21571. 18.9.1952, Die hessische Polizei hebt in Frankfurt am Main eine Geheimorganisation des Bundes Deutscher Jugend unter der Bezeichnung „Technischer Dienst des BDJ“ aus, die die Aufgabe hat, eine Partisanenorganisation zu schaffen und im Kriegsfall zahlreiche auch nichtkommunistische deutsche Politiker zu ermorden.
  21572. 15.12.1960, Eröffnung einer Tagesstätte für alte Menschen unter der Bezeichnung „Altenclub“ im Karmeliterkloster.
  21573. 24.9.1961–1.10.1961, Große Leistungsschau des Frankfurter Handwerks in der Wandelhalle der Paulskirche und in der Schwanenhalle des Römers unter der Bezeichnung „Frankfurter Handwerk heute“.
  21574. 6.6.1968, In einer Pressekonferenz wird das Wahlbündnis unter der Bezeichnung „Sozialistische Demokratische Opposition“ (SDO) aus Deutscher Friedens-Union (DFU), Sozialistischer Opposition (SO) und dem Arbeitnehmerausschuss für die Kommunalwahl 1968 (AK) der Öffentlichkeit vorgestellt.
  21575. 1.11.1972, Das Paul-Ehrlich-Institut wird laut Gesetz als Bundesbehörde unter der Bezeichnung „Bundesamt für Sera und Impfstoffe Paul-Ehrlich-Institut“ in die Zuständigkeit der Bundesregierung überführt.
  21576. 15.8.1909, Die Sachsenhäuser Postämter erhalten ab heute die Bezeichnung „Frankfurt-Süd 10“ und „Frankfurt-Süd 11“.
  21577. 1.5.2012, Der Klassiker „Rund um den Henninger Turm“ geht unter der neuen Bezeichnung „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ ins 51. Jahr.
  21578. 28.6.1979, Ein Brandsatz vor dem sowjetischen Reisebüro „Intourist“ wird rechtzeitig vor der Zündung entdeckt. Eine „Territoriale Widerstandsarmee“ bezichtigt sich der Tat.
  21579. 20.11.1999, Kurz vor Mitternacht stirbt ein 36jähriger Mann auf einer Fußgängerbrücke zwischen Eckenheim und Eschersheim nach einer Schießerei. Am 22.11. bezichtigt sich ein 37jähriger Mann auf dem 12. Revier dieser Tat.
  21580. 24.3.1933, Auf Anordnung des Polizeipräsidenten General von Westrem wird zum ersten Mal im Frankfurter Schlachthof das Schächtverbot durchführt. Die Schächtgeräte werden konfisziert. Rituell lebende Juden müssen geschächtetes Fleisch von nun an aus solchen Ländern beziehen, die noch kein Schächtverbot kennen.
  21581. 1.4.1980, Ein Internist, ein Gynäkologe, ein Anästhesist und ein Urologe beziehen das neue Ärztehaus Gallus, Mainzer Landstraße.
  21582. 2.12.2002, Die Redaktionen der Handelsblatt Gruppe beziehen ihren Neubau an der Eschersheimer Landstraße 50-54.
  21583. 6.10.2007, Gläubige des liberalen Egalitären Minjan beziehen zwei eigene Räume in der Westend-Synagoge.
  21584. 1.4.2009, Kinder beziehen die neue Kindertagesstätte, die private, bilinguale Kita „Little Giants“ im Eurohaus in Niederrad.
  21585. 1.6.1934, Der Frankfurter Verkehrsverein bezieht sein neues Heim im früheren „Englischen Hof“ am Hauptbahnhof.
  21586. 26.4.1930, Die Firma Max Braunthal bezieht im Haus Zeil 112/114 ihre neuen Geschäftsräume.
  21587. 28.2.1929, Das Seidenhaus Eduard Schott bezieht seine neuen Geschäftsräume in der Kaiserstraße 9.
  21588. 16.8.1905, Die Firma Schwarzschild-Ochs bezieht ihren Neubau Roßmarkt 13/Kleiner Hirschgraben 10.
  21589. 18.10.1901, Die Klingerschule bezieht ihr neues Heim im Gebäude der früheren Musterschule am Hermesweg.
  21590. 1.12.1937, Die Reichsarchiv-Abteilung Frankfurt am Main bezieht ihre neuen Dienstgebäude im Wasserschloss des Holzhausenparks. Leiter der Abteilung ist Archivrat Prof. Dr. Karl Demeter (1889-1976).
  21591. 14.5.1939, Der Nachrichtensturm der SA-Standarte 81 bezieht feierlich sein neues Heim in der Kurfürstenstraße 60.
  21592. 8.8.1946, Bürgermeister Dr. Karl Altheim wird gegen Stellung einer Kaution aus der von der amerikanischen Militärregierung angeordneten vorläufigen Haft entlassen. Die schwebende Untersuchung gegen Altheim bezieht sich auf die Nachprüfung seines Fragebogens zur Entnazifizierung.
  21593. 4.6.1952, Die South African Airways (SAA) bezieht auf ihrer Fluglinie „Johannisburg-Nairobi-Rom-London“ Frankfurt am Main in ihr Liniennetz ein.
  21594. 10.7.1954, Der Automobilclub von Deutschland (AvD) bezieht sein neues Klubhaus, Wiesenhüttenstraße 2.
  21595. 18.10.1954, Der Hauptvorstand der Deutschen Postgewerkschaft bezieht sein neues Verwaltungsgebäude in der Savignystraße.
  21596. 5.10.1956, Das Unternehmen „Concert Hall GmbH“, ein Versandhaus für Schallplatten, bezieht seinen Neubau im Westend.
  21597. 30.9.1967, Das Hessenkolleg, bisher in der Anne-Frank-Schule untergebracht, bezieht den Neubau am Biegweg.
  21598. 1.7.1968, Die Chevron Erdöl Deutschland GmbH, die deutsche Zentrale der internationalen Chevron-Gruppe, verlegt ihren Sitz von Hannover nach Frankfurt am Main und bezieht an der Ecke Erlen-/Savignystraße ein neues Verwaltungsgebäude.
  21599. 27.9.1968, Das Historische Museum bezieht neue Räume im ehemaligen Rothschildpalais, Untermainkai 14/15.
  21600. 9.10.1972, Die Reiterstaffel Nord der Frankfurter Schutzpolizei bezieht im Hofgut Nieder-Eschbach neue Unterkunftsräume.
  21601. 8.2.1973, Das Direktorium der Deutschen Bundesbank bezieht den Neubau auf der Ginnheimer Höhe.
  21602. 3.5.1974, Das Landesarbeitsamt Hessen bezieht in der Bürostadt Niederrad, Saonestraße 2-4, seinen Neubau.
  21603. 20.9.1892, Heute verlässt der Stadtausschuss sein bisheriges Heim im Salzhaus – dort zieht jetzt die Friedhofs-Kommission ein – und bezieht seine neuen Amtsräume im Clesernen Hof (Clesernhof).
  21604. 1.10.1896, Der Schachverein „Anderssen“ bezieht seine neuen Vereinsräume im „Café Imperial“, Kaiserstraße 13.
  21605. 9.4.1976, Der Johanniter-Hilfsdienst bezieht seine neue Einsatz-Zentrale in der Eschersheimer Landstraße 185.
  21606. 29.10.1976, Das Kindertheater der „Katakombe“ bezieht eigene Räume im ehemaligen Kino „Atelier im Zoo“ und eröffnet die neue Spielzeit mit einem dreitägigen Kinderfest.
  21607. 15.3.1977, Die Firma Hameico-Frankfurt bezieht ihr neues modernes Frachtumschlagszentrum auf dem Gelände des Großmarktes.
  21608. 14.5.1977, Der Kreisverband der Johanniter-Unfallhilfe bezieht neue Räume in der Eckenheimer Landstrasse 185.
  21609. 29.9.1979, Die Finnische Gemeinde bezieht neue Räume in der Alten Gasse.
  21610. 7.1.1985, Die Frankfurter Frauenschule, bislang im Bürgertreff Westend, bezieht in der Hamburger Allee 45 neue Räume.
  21611. 1.2.1985, Dr. Günther Rühle bezieht als Intendant von Schauspiel Frankfurt sein Büro in der Theaterdoppelanlage. Er löst Adolf Dresen ab.
  21612. 7.4.1987, Die von der Handwerkskammer Rhein-Main getragenen „Akademie des Handwerks“ bezieht neue Räume im „Haus des Handwerks“, Kettenhofweg 14-16.
  21613. 17.12.1988, Die Freiwillige Feuerwehr in Kalbach bezieht ihr neues Domizil hinter dem ehemaligen Rathaus.
  21614. 10.9.2001, Die „Werkstatt Frankfurt“ bezieht ihre neue Zentrale in den umgebauten Räumen in der Idsteiner Straße 91 im Gallusviertel.
  21615. 7.10.2003, Die Hertie-Stiftung bezieht auf dem Grundstück Grüneburgweg 105 ein eigenes Haus.
  21616. 10.9.2010, Die Krabbelstube Grethenzwerge der Gesellschaft für Jugendarbeit und Bildungsplanung bezieht ihre neuen Räume in der Brückensteraße im Stadtteil Sachsenhausen.
  21617. 15.8.2011, Die Stadtpolizei bezieht ihre neue Einsatzzentrale im Stadtteil Höchst.
  21618. 22.10.2014, Der katholische Kindergarten St. Albert im Dornbusch bezieht heute seinen Neubau am Marbachweg.
  21619. 7.7.1995, Die Georg- und Franziska-Speyer’sche Hochschulstiftung stiftet dem Jüdischen Museum in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth ein mit Symbolen deutsch-jüdischer Assimilation geschmücktes Thora-Schild, das wahrscheinlich aus der Hauptsynagoge an der Börnestraße stammt. Der aus Palmen und Eichen gewundene Strahlenkranz sei, so Roth, ein „Zeichen der engen Beziehung zwischen Stadt und Jüdischer Gemeinde.“
  21620. 2.5.1926, Eröffnung der Ausstellung „Frankfurt-Amerika“ im Haus Löwenstein (Rathaus) – Dokumente und Erinnerungsstücke zeigen die Beziehungen der Mainstadt zu Amerika.
  21621. 29.6.2000–1.7.2000, Internationale Konferenz „Frauenbewegungen und Internationale Beziehungen“ des Zentrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  21622. 18.11.1941, Erlass der Gestapo Frankfurt am Main, demzufolge alle ‚Arier’, die Beziehungen irgendwelcher Art zu Juden unterhalten, in Schutzhaft zu nehmen oder in ein Konzentrationslager einzuweisen sind.
  21623. 31.1.1952, Die Stadt Frankfurt am Main gibt für die hier ansässigen Vertreter des Konsularischen Korps im Gästehaus der Stadt in Schönberg einen Empfang, wobei Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb die herzlichen Beziehungen der Stadt zu sämtlichen hier domizilierenden Konsuln hervorhebt.
  21624. 22.2.1954, Vortrag über die Ost-West-Beziehungen von Raymond Aron, politischer Redakteur der Tageszeitung „Figaro“, eine Veranstaltung des S. Fischer Verlags, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  21625. 13.3.1955, Tagung von Kassenärzten, Privatärzten und Zahnärzten aus allen Teilen der Bundesrepublik Deutschland über die Beziehungen zu den Krankenkassen.
  21626. 10.12.1959, Einweihung des Frankfurter Regionalbüros des British Council zur Förderung engerer Beziehungen zwischen Deutschen und Engländern, Cronstettenstraße 64.
  21627. 16.5.1962–22.5.1962, Französisch-Deutsche Freundschaftswoche in Lyon und St. Etienne. Eingeladen sind Frankfurter Stadträte und Stadtverordneten, die Vertreter von Handel, Handwerk, Wissenschaft und Künsten. Die Partnerstädte Frankfurt am Main und Lyon vertiefen ihre gegenseitigen Beziehungen.
  21628. 13.11.1962, Als erstes Schaufenster der amerikanischen Industrie auf dem europäischen Kontinent eröffnet das US-Handelsministerium im Zürichhaus ein Handelszentrum, das die wirtschaftlichen Beziehungen Amerikas mit den Ländern des gemeinsamen europäischen Marktes vertiefen soll.
  21629. 10.11.1969–17.11.1969, Deutsch-Sowjetische Tage der Gesellschaft zur Förderung der Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion.
  21630. 28.7.1895, Eröffnung der Ausstellung über Johann Wolfgang von Goethes Beziehungen zu Frankfurt am Main in Bildern, Handschriften, Druckwerken usw. im Goethehaus, veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift (bis Ende Oktober d. J.).
  21631. 28.5.1995, Die Freunde der Hebräischen Universität in Jerusalem gedenken im Jüdischen Gemeindezentrum des 30. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland.
  21632. 14.12.1995–11.2.1996, Ausstellung „30 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland“ im Historischen Museum.
  21633. 20.4.1999, 21. Forum der Lokalen Agenda 21: Nord-Süd-Beziehungen. Gastgeber ist die Christus-Immanuel-Gemeinde.
  21634. 9.7.2011, Die Japanische Internationale Schule (JIS) feiert 150 Jahre japanisch-deutsche Beziehungen – in Frankfurt am Main leben ca. 3.000 Japaner.
  21635. 25.5.2012–31.5.2012, Chinesisches Kulturfestival: „China am Main“, anlässlich des chinesischen Kulturjahres in Deutschland (Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen China und Deutschland vor 40 Jahren). Veranstaltungsort: Mainufer, zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke.
  21636. 20.2.1926, Infolge einer Beziehungstat erschießt ein 48jähriger Mann in seiner Wohnung Heiligkreuzgasse erst seine jüngere Partnerin und entleibt sich danach durch Erhängen.
  21637. 22.7.1915, Bluttat im Stadtteil Niederrad: Ein 35jähriger Gärtner ersticht eine 33jährige Frau in ihrer Wohnung, Hahnstraße – offensichtliche eine Beziehungstat. Der Täter wird kurze Zeit später festgenommen.
  21638. 9.8.1976, Großbrand bei der Firma L. Hofmann „Umzüge – Transporte – Lagerhaus“ in Eschersheim. Der Schaden wird auf 500.000.- DM beziffert.
  21639. 5.11.1993, Ein vom städtischen Hochbauamt erstelltes Gutachten beziffert die Kosten für eine Minimalsanierung des Stadtbads Mitte auf 11,8 Millionen DM. Der Magistrat sieht keine Möglichkeit, diese Summe hierfür aufzubringen.
  21640. 1.10.1935, Die Vereinigung der Reichspostdirektion Darmstadt mit der in Frankfurt am Main ist mit heutigem Datum vollzogen. Durch diese Maßnahme verdoppelt sich der Bezirk der Reichspostdirektion Frankfurt.
  21641. 20.6.1935–30.8.1935, Im Rahmen einer neuen Zelleneinteilung der Ortsgruppe Dornbusch der NSDAP wird die Zelle 27 aufgelöst und ihr Bezirk im neuen Zwölfzellensystem größtenteils von der Zelle 08 übernommen.
  21642. 17.4.1934, Gründung des „Kulturbundes Deutscher Juden, Bezirk Rhein-Main, Frankfurt am Main“ im Sitzungssaal der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main. Zum Vorsitzenden wird Sanitätsrat Dr. med. Albert Ettlinger (1862-1942 Vernichtungslager Auschwitz) gewählt. Das erste öffentliche Konzert des „Kulturbundes“ erfolgt im Mai d. J. in der Frankfurt-Loge.
  21643. 18.3.1934, Gründung des „Kulturbundes Deutscher Juden für Frankfurt am Main und den Rhein-Main-Bezirk, Sitz Frankfurt am Main“.
  21644. 16.8.1933, In der überfüllten Turnhalle der Bockenheimer Turngemeinde ehrt der Bezirk Frankfurt seine Sieger vom 15. Deutschen Turnfest.
  21645. 8.2.1933, Das kurze, aber sehr starke tektonische Erdbeben, das am Morgen in Nordbaden aufgetreten ist, wird auch in Frankfurt am Main deutlich gespürt. Es ist das stärkste Erdbeben seit vielen Jahren im Frankfurter Bezirk.
  21646. 22.1.1932, Ernennung des Stadtrats a. D. Dr. Heinrich Langer (1878-1949) zum Preiskommissar für den rhein-mainischen Bezirk.
  21647. 1.10.1931, Im Bezirk des Arbeitsamtes Frankfurt sind 72.947 Arbeitssuchende gemeldet. Auf Groß-Frankfurt entfallen davon 58.389 Personen.
  21648. 3.11.1929, Grundsteinlegung zur Reichsbundkriegersiedlung des Reichsbundes der Kriegsgeschädigten, Kriegsteilnehmer und Kriegshinterbliebenen, Bezirk Groß-Frankfurt am Main, im Stadtteil Heddernheim, Heddernheimer Landstraße/Ecke Hessestraße.
  21649. 11.7.1927, Tagung des Deutschen Werkmeister-Verbandes (Bezirk 3) im Hippodrom.
  21650. 6.6.1926, Radrennen „Rund um Frankfurt“, veranstaltet vom Bund Deutscher Radfahrer, Bezirk Frankfurt am Main, mit Start am Hippodrom.
  21651. 28.4.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ersatzwahl bzw. Einführung und Verpflichtung eines Stadtverordneten: des Nationalsozialisten Jakob Sprenger (1884-1945 Selbsttod), Ortsgruppenleiter der NSDAP von Frankfurt am Main und Bezirksleiter von Hessen-Nassau-Süd. Des Weiteren: Freigabe von Mitteln zur Legung von städtischen Wasserleitungen, Errichtung von Wohngebäuden, Wahl eines Bezirksvorstehers im 35. Bezirk.
  21652. 8.4.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von Schiedsmännern und Stellvertretern in verschiedenen Bezirken, Wahl von Bezirksvorstehern im 27. und 37. Bezirk, Einheitspreise der Straßenbauarbeiten für die Zeit ab 01.04.1925.
  21653. 31.12.1923, Die Polizeistunde der diesjährigen Silvesternacht im Bezirk Frankfurt am Main ist für sämtliche Gast- und Schankwirtschaften auf zwei Uhr morgens festgesetzt.
  21654. 26.10.1919, Gründung des Bundes Deutscher Architekten für den Bezirk Hessen-Nassau, Freistaat Hessen und Waldeck.
  21655. 27.7.1919, Liedertag der Gesangvereine des Deutschen Arbeiter-Sängerbundes für den ersten Bezirk Rhein- und Maingau im Theatersaal Groß-Frankfurt.
  21656. 28.2.1918, Ersatzwahlen zur Stadtverordnetenversammlung im ersten Bezirk (Altstadt) und im elften Bezirk (Ost-Sachsenhausen).
  21657. 10.6.1917, Im Rahmen einer Konferenz der Leiter der Massenspeisungseinrichtungen Gründung einer Organisation der Massenspeisungseinrichtungen für den Bezirk des 18. Armeekorps.
  21658. 17.9.1916, Versammlung des jüngst in Hildesheim gegründeten „Verbandes zur Förderung deutscher Theaterkultur“ im Stadtverordnetensitzungssaal für Mitglieder und Freunde der deutschen Theaterkulturbewegung aus dem mitteldeutschen Bezirk. Gegründet wird eine Ortsgruppe des Verbandes zu Frankfurt am Main.
  21659. 19.8.1939–20.8.1939, Jahrestagung des „Reichsbundes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde e. V.“, Bezirk Mittelmain, in Gräfs Garten.
  21660. 1.10.1940, Nach einer Anordnung des Reichsstatthalters für den Bezirk des Landes Hessen und des Regierungspräsidenten für den Regierungsbezirk Wiesbaden wird der Ladenschluss der Einzelhandelsgeschäfte einschließlich der Lebensmittelabteilungen der Warenhäuser in der Zeit vom 1. Oktober bis zum März auf 18.00 Uhr festgesetzt. Bei den Lebensmittelgeschäften bleibt der Ladenschluss wie bisher um 19.00 Uhr.
  21661. 1.4.1944, 70jähriges Jubiläum der Reichsbahndirektion Frankfurt. Bis heute umfasst der Bezirk der Reichsbahndirektion über 2.000 Kilometer Streckenlänge.
  21662. 4.3.1945, Im ganzen Bezirk des Landesernährungsamtes Rhein-Main, in den Gaststätten aller Ortschafen mit mehr als 3.000 Einwohnern und in den Werkstätten und Kantinen werden Kartoffelgerichte nur noch gegen Kartoffelmarken ausgegeben. Es handelt sich um eine vorsorgliche Maßnahme, die den Zweck hat, angesichts der knappen Vorräte an Kartoffeln möglichst reibungslos den Anschluss an die nächste Frühkartoffelernte zu erreichen.
  21663. 13.3.1946, In einem Offenen Brief der Gewerkschaften im Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB), Bezirk Frankfurt am Main, an Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum, wird gefordert, ehemalige NSDAP-Mitglieder stärker als bisher zur Trümmerbeseitigung heranzuziehen.
  21664. 25.7.1946, Zulassung neuer Sparer zum Postsparkassendienst im Bezirk der Postdirektion Frankfurt. Die Antragsteller müssen ihren ständigen Wohnsitz in der amerikanischen Zone haben.
  21665. 13.4.1951–14.4.1951, Bezirksjugendkonferenz der Deutschen Postgewerkschaft, Bezirk Hessen.
  21666. 26.4.1952, Erste Arbeitstagung der Vereinspressewarte für den Bezirk Frankfurt in der Gaststätte Weil am Eschenheimer Turm.
  21667. 18.6.1955–19.6.1955, Leichtathletik-Meisterschaften (Bezirk Frankfurt) auf der Sportplatzanlage des SC 1880 Frankfurt.
  21668. 5.6.1959–7.6.1959, 12. ordentliche Bezirkskonferenz der Deutschen Postgewerkschaft, Bezirk Hessen, im Palmengarten-Gesellschaftshaus.
  21669. 10.9.1960, Der Bezirk Frankfurt der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) weiht anlässlich seines 40jährigen Jubiläums die neu gebaute Rettungsstation am Nizza ein.
  21670. 13.10.1962, Arbeitnehmerkundgebung der SPD, Bezirk Hessen-Süd, im Gewerkschaftshaus, bei der der hessische Arbeitsminister Heinrich Hemsath, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag, Rudi Arndt, und der Landesbezirksvorsitzende des DGB, Ernst Leuninger, sprechen.
  21671. 10.6.1965–12.6.1965, 15. Ordentlicher Bezirkstag der Deutschen Postgewerkschaft, Bezirk Hessen, im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21672. 1.11.1966, 10. Evangelischer Lehrertag, Bezirk Frankfurt, im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21673. 16.10.1970, Frauentag der Deutschen Postgewerkschaft (DPG), Bezirk Hessen, im Gewerkschaftshaus.
  21674. 3.1.1971, Tod des Pädagogen, Sprach- und Literaturwissenschaftlers Dr. Max Preitz (1885-1971), 1912 Mitbegründer des „Deutschen Germanistenverbands“, 1922 Erster Vorsitzender des „Deutschen Sprachvereins“, Bezirk Frankfurt am Main, 1958 Goetheplakette des Landes Hessen.
  21675. 26.8.1973–3.9.1973, Deutsch-sowjetisches Seminar in Frankfurt am Main und Fulda mit jungen Gewerkschaftsfunktionären aus dem Bezirk Rostow am Don.
  21676. 27.4.1974, Bezirkskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger (AGS) im SPD-Bezirk Hessen-Süd.
  21677. 8.3.1975–9.3.1975, Der Parteitag der Frankfurter Sozialdemokraten im Volksbildungsheim nominiert in geheimer Abstimmung Oberbürgermeister Rudi Arndt mit 380 von 397 abgegebenen Stimmen zum Kandidaten für den Vorsitz im SPD-Bezirk Hessen-Süd. Bei der Wahl zum Vorsitzenden der Frankfurter SPD erhält der einzige Kandidat, Fred Gebhardt, Leiter der Volkshochschule, 245 Stimmen, 139 Delegierte lehnen ihn ab, 47 enthalten sich der Stimme.
  21678. 23.8.1975, 150 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Militärdiktatur in Chile. Aufgerufen hat der Bezirk Frankfurt am Main von „amnesty international“.
  21679. 14.2.1889, Stadtverordneten-Ersatzwahl im fünften Bezirk. Als Wahllokal dient das „Hotel zum Schwan“. Abgegeben werden 1.099 Stimmen. Davon erhält Dr. Heinrich Rößler (1845-1924) 565, Architekt Johann Christoph Welb (1847-1922) 534 Stimmen, 1 Stimme ist ungültig. Somit ist der gemeinsame Kandidat der Demokraten und Freisinnigen, Dr. Heinrich Rößler, gewählt.
  21680. 23.11.1892, Ergänzungswahlen zur Stadtverordnetenversammlung in den sieben Bezirks-Wahllokalen. Stichwahlen im 1., 3. und 7. Bezirk finden sieben Tage später, am 30. November d. J., statt.
  21681. 17.7.1909, Vertrag zwischen der Stadtgemeinde Frankfurt am Main, der Imperial Continental Gas Association und der Frankfurter Gasgesellschaft über die Gaslieferung und Gasversorgung im Bezirk der Stadtgemeinde Frankfurt am Main.
  21682. 7.10.1976, Tagung der „Führungskräfte der Druckindustrie e. V.“, Bezirk Frankfurt, im Dominikanerkloster.
  21683. 16.4.1978, Zum neuen Vorsitzenden der Jungsozialisten im Bezirk Hessen-Süd wird auf einer Bezirkskonferenz in Niedererlenbach Martin Wentz aus Frankfurt am Main gewählt.
  21684. 3.3.1990, Die IG-Metall – Bezirk Frankfurt startet mit einer Musikgroßveranstaltung in der Festhalle in die Tarifrunde ’90.
  21685. 1.1.1993, Der Bezirk der Oberpostdirektion Frankfurt teilt sich entsprechend der neuen Organisationsgliederung der Deutschen Bundespost in eine selbständige „Direktion Telekom“ und eine Postdienst-Direktion auf.
  21686. 27.11.1995, 50jähriges Jubiläum der Gründung der „Gewerkschaft Chemie, Kautschuk, Asbest, Glas und Keramik im Freien Gewerkschaftsbund Bezirk Frankfurt“ im Werk II der Degussa im Gutleutviertel.
  21687. 9.3.2012, 50jähriges Jubiläum der Althandballer-Gemeinschaft Bezirk Frankfurt.
  21688. 19.8.2012, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Althandballer-Gemeinschaft Bezirk Frankfurt – gegründet am 09. März 1962.
  21689. 21.1.1934, Großes Kunstturnertreffen der Bezirke Groß-Frankfurt, Rheinhessen und Rhein-Main im Hippodrom um die Mannschaftsmeisterschaft des alten Mittelrheinkreises.
  21690. 8.4.1932, An einer Großkundgebung der Eisernen Front“ auf dem Börsenplatz im Rahmen des Reichspräsidentenwahlkampfes nehmen Tausende Frankfurter Bürger teil. Im Anschluss daran marschiert ein großer Demonstrationszug über den Schillerplatz. Die einzelnen Abteilungen gehen schließlich geschlossen in ihre Bezirke zurück.
  21691. 1.4.1939, Oberbürgermeister Friedrich Krebs richtet mit dem heutigen Tag eine eigene, dreißigköpfige, städtische Vollzugspolizei ein. Das Stadtgebiet ist dazu in fünf Bezirke Mitte, West, Nordwest, Süd und Höchst eingeteilt worden. Diese „Polizeistellen“ sind nicht mit den Polizeirevieren der staatlichen Polizei zu verwechseln.
  21692. 1.6.1964, Eröffnung der ersten Großmeldestelle in der Friedberger Anlage. Sie umfasst die Bezirke der Polizeireviere Innenstadt, Nordend und Teile des Westends.
  21693. 21.7.1965, Neugründung einer Landesarbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD durch Delegierte der Bezirke Hessen-Süd und Hessen-Nord.
  21694. 1.5.1970, Eröffnung einer Großmeldestelle in Frankfurt am Main-Höchst, Kasinostraße 6. Sie umfasst die Bezirke der Polizeireviere 17 (Höchst) und 18 (Sindlingen-Zeilsheim), einschließlich der Revierstelle Griesheim (15. Revier), der Revierstelle Schwanheim (10. Revier) und der Revierzweigstellen Unterliederbach und Sossenheim.
  21695. 24.6.1945, Tagung der Frankfurter Ärztekammer. Alle Mitglieder im Gebiet von Frankfurt am Main, Stadt- und Landkreis Offenbach/Main, Stadt- und Landkreis Hanau, Stadt- und Landkreis Friedberg und in den Bezirken Main-Taunus und Obertaunus sind zur Teilnahme eingeladen.
  21696. 16.1.1955, Erster Gottesdienst der Gemeindemitglieder der „Deutschen evangelisch-reformierten Kirche“ in den westlichen Bezirken Frankfurts in der neuen Kirche an der Ecke Freiherr-vom-Stein-Straße/Staufenstraße.
  21697. 12.11.1896, Stadtverordnetenergänzungswahlen in insgesamt acht Frankfurter Bezirken:
  21698. 10.10.1919–12.10.1919, Kongress des Westdeutschen Bezirkes der „Deutschen Liga für Völkerbund“ im Hotel „Frankfurter Hof“ und im Schumanntheater.
  21699. 21.6.1959, Tagung des SPD-Bezirkes Hessen-Süd in der Kongreßhalle.
  21700. 3.5.1936, Reichsoffenes Frauen-Schwimmfest des Bezirks Süd-Hessen im Schwimmgau Südwest im Stadtbad Mitte.
  21701. 1.9.1935, Tagung der Fachgruppe „Rohproduktengewerbe des Bezirks Hessen-Rheinpfalz“ in der Festhalle.
  21702. 29.7.1930, Am Abend wird ein Bezirksvorsteher in seiner Wohnung in der Hafenstraße überfallen und durch einen Schuss in die Herzgegend lebensgefährlich verletzt. Er hat zuvor eine große Summe Wohlfahrtsgelder abgeholt, die er am nächsten Tag an die Armenpfleger seines Bezirks auszahlen soll. Es handelt sich um eine Summe von 8-10.000.- Reichsmark. Dieses Geld wird geraubt. Vom Täter fehlt jede Spur.
  21703. 14.6.1930–15.6.1930, Blumentage des Ausschusses für Altveteranenhilfe des Kreis-Kriegerverbandes Frankfurt am Main auf den Plätzen und in den Lokalen des Bezirks „Groß-Frankfurt am Main“.
  21704. 12.4.1929, Während einer Städtetagung des rhein-mainischen Bezirks unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945), bei der auf Einladung der Stadt Frankfurt die Oberbürgermeister, Bürgermeister und technischen Sachbearbeiter dieser Städte zusammentreffen, wird ein rhein-mainischer Regionalplanungsverband gegründet. Diesem gehören an: Frankfurt am Main, Darmstadt, Friedberg, Hanau, Homburg, Mainz, Nauheim, Offenbach/M. und Wiesbaden.
  21705. 18.11.1918, Versammlung der Arbeiter- und Soldatenräte im Bezirks des 18. Armeekorps im Bürgersaal des Rathauses.
  21706. 8.10.1917, Konferenz sozialdemokratischer Gemeindevertreter des hiesigen Bezirks zum Thema: Zusammenschluss zu Zweckverbänden.
  21707. 6.11.1916, Eröffnung der neuen Küche des. 7. Bezirks der Kriegsfürsorge in der Günthersburgschule.
  21708. 24.2.1904, Sitzung des Bezirks-Eisenbahnrats für die Eisenbahndirektionsbezirke Frankfurt am Main, Kassel und Mainz im Konferenzsaal des Hauptbahnhofs.
  21709. 30.9.1939, Zusammenlegung der bisherigen 132 Außenstellen des Ernährungsamtes zu 31 Bezirksstellen und 5 Bezirks-Zweigstellen.
  21710. 20.1.1957, Tagung des Kommunalpolitischen Ausschusses des Bezirks Hessen-Süd der Jungsozialisten im Römer.
  21711. 6.8.1960–7.8.1960, Erstes Treffen der Heimatgemeinde des Bezirks Brüx in der Mainstadt mit einem Festabend im Festsaal der Zoogaststätten.
  21712. 6.6.1963–8.6.1963, Bezirkstag des Bezirks Hessen der Deutschen Postgewerkschaft im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21713. 15.6.1963–16.6.1963, Feierlichkeiten des SPD-Bezirks Hessen-Süd zusammen mit der Frankfurter SPD anlässlich des 100jährigen Jubiläums der SPD Deutschlands im Großen Haus der Städtischen Bühnen bzw. einer Großkundgebung auf dem Römerberg.
  21714. 18.7.1965, Bezirkskonferenz der Arbeitsgemeinschaft „Selbständige in der SPD“ des Bezirks Hessen-Süd im Haus der SPD, Fischerfeldstraße 7-11.
  21715. 21.3.1969–2.4.1969, Ausstellung von Wahlplakaten des SPD-Bezirks Hessen-Süd im Bürgerhaus Nordweststadt.
  21716. 11.2.1892, 25. Außerordentliche Sitzung des Bezirks-Eisenbahnrates im Sitzungssaal des Hauptbahnhofs.
  21717. 5.3.1893, Gründung eines „Mittelrheinischen Bezirks-Verein des deutschen Techniker-Verbandes“ (mit Sitz in Frankfurt am Main) im „Württemberger Hof“.
  21718. 1.10.1899–22.10.1899, Typographische Fachausstellung des Frankfurter Bezirks des Verbandes der deutschen Buchdrucker in den Räumen des Kunstgewerbemuseums.
  21719. 16.6.1900, Tod des Leiters des Oberpostdirektions-Bezirks Frankfurt (Main), Oberpostdirektor Heinrich Tomforde (1845-1900).
  21720. 13.9.1980–14.9.1980, Bezirks-Posaunentag im Dominikanerkloster und auf dem Römerberg.
  21721. 18.5.1992, Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der hessischen Metallindustrie kommen überein, den Tarifkompromiss des Bezirks Nordwürttemberg/Nordbaden „ohne Abweichungen“ zu übernehmen. Der Abschluss sieht eine lineare Lohnerhöhung von 5,4 Prozent für die ersten 12 Monate und drei Prozent für die folgenden neun Monate vor.
  21722. 9.6.2001, Gründungsversammlung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di des Bezirks Frankfurt und Region im DGB-Haus mit anschließendem Fest.
  21723. 12.1.2003, 90. Geburtstag des SPD-Bundestagsabgeordneten (1949-1964), Vorsitzenden des SPD-Bezirks Hessen-Süd (1954-1963), von 1964 bis 1969 Leiter der hessischen Staatskanzlei und von 1971 bis 1975 Hessens erster Datenschutzbeauftragter, Willi Birkelbach.
  21724. 27.8.2012, Tod des Gewerkschafters Hans Pleitgen (1925-2012), von 1968 bis 1989 Bezirksleiter des Bezirks Frankfurt der IG Metall.
  21725. 12.6.1981–13.6.1981, 13. Ordentliche Bezirksangestelltenkonferenz der IG Metall.
  21726. 22.10.1950, Bezirksarbeitstagung der Frankfurter Esperanto-Vereinigung im großen Versammlungsraum, Myliusstraße 52.
  21727. 21.10.1969, Richtfest für das Bezirksbad Bornheim.
  21728. 25.12.1995, Nach einem technischen Defekt wird das Bezirksbad Höchst ein Raub der Flammen. Mehr als drei Stunden lang löschen Feuerwehrmänner. Der Sachschaden wird auf 20 Millionen DM geschätzt.
  21729. 4.9.1964, Eröffnung des neuen Bezirksbades Süd in Sachsenhausen.
  21730. 11.1.1941, Arbeitstagung aller Gauredner der NSDAP unter Leitung der Gaupropagandaleitung, gemeinsam mit den Kreis- und Bezirksbauernführern der Landesbauernschaft Hessen-Nassau, im Sitzungssaal des Adolf-Hitler-Hauses, Gutleutstraße. Im Mittelpunkt der Tagung steht die nationalsozialistische Agrarpolitik.
  21731. 4.11.1941, Tagung des Landesernährungsamtes mit den Leitern der Ernährungsämter und den Bezirksbauernführern des Gaues Hessen-Nassau. Gauleiter Jakob Sprenger hält einen Vortrag über die Lebensmittelversorgung.
  21732. 10.9.1973, Tod des Leiters der Buchhandlung des DGB-eigenen Bund-Verlages (1952-1967) im Frankfurter Gewerkschaftshaus, Joseph Lang (1902-1973), genannt „Jola“, seit 1957 Mitglied im Unterbezirksvorstand und Bezirksbeirat der SPD Frankfurt am Main, stellvertretender Vorsitzender der SPD Frankfurt am Main und Vorsitzender des Ortsvereins Sachsenhausen der SPD.
  21733. 17.11.1929, Stadtverordnetenwahlen, die mit der Neuwahl des Kommunallandtags verbunden sind. Zugleich findet auch die Bezirksratswahl für Höchst, Nied und Sossenheim sowie die Bezirksbeiratswahl für Schwanheim, Griesheim und Fechenheim statt. In den 323 städtischen Stimmbezirken geben 274.840 (66,1 %) der 515.529 Wahlberechtigten ihr Votum ab. Davon entfallen auf die Sozialdemokraten 75414 Stimmen (27,6 %, 25 Mandate) (1928: 29), Kommunisten 35.464 Stimmen (13,0 %, 11 Mandate) (1928: 11), Deutsche Volkspartei 35.250 Stimmen (12,9 %, 11 Mandate) (1928: 9), Deutsche Zentrumspartei 33.229 Stimmen (12,2 %, 11 Mandate) (1928: 9), NSDAP 27.182 Stimmen (10,0 %, 9 Mandate) (1928: 4), Reichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei) 18.468 Stimmen (6,8 %, 6 Mandate) (1928: 5), Deutsche Demokratische Partei 14.954 Stimmen (5,5 %, 4 Mandate) (1928: 7), Deutschnationale Volkspartei 12.773 Stimmen (4,7 %, 4 Mandate) (1928:7), Arbeitnehmer-Gruppe 8.885 (3,3%, 2 Mandate) (1928: 3), Evangelische Volksgemeinschaft (Christlicher Volksdienst) 7.568 Stimmen (2,8 %, 2 Mandate) (1928: 1), Volksrechtspartei (Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung) 1.803 Stimmen (0,7 %, kein Mandat), Wassmann-Bund 1.281 Stimmen (0,5 %, kein Mandat), Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands 647 Stimmen (0,2 %, kein Mandat). Gewinner dieser Wahlen mit einem Zuwachs von 5,5 Prozentpunkten sind die Nationalsozialisten, Wahlverlierer sind die Sozialdemokraten (minus 4,9 %) und die Deutsche Demokratische Partei (minus 3,4 %).
  21734. 6.6.1928, Tagung der Bezirksberufskonferenz der Musiklehrergruppe des Deutschen Musikerverbandes.
  21735. 1.10.1984, 10jähriges Jubiläum der städtischen Bezirksbücherei am Lokalbahnhof in Sachsenhausen.
  21736. 14.7.1946, Bezirksdelegiertenkonferenz der Eisenbahner-Gewerkschaft.
  21737. 9.10.1980, Bezirksdelegiertentag der Vereinigung Deutscher Fernmeldetechniker im Haus Ronneburg.
  21738. 15.3.1917, Tagung des Bezirkseisenbahnamtes im Dienstgebäude am Hohenzollernplatz.
  21739. 26.9.1917, Tagung des Bezirkseisenbahnrates im großen Sitzungssaal des Eisenbahndirektionsgebäudes.
  21740. 26.11.1890, 21. Sitzung des Bezirkseisenbahnrates Frankfurt im Konferenzsaal des Hauptbahnhofs.
  21741. 10.9.1913, Sitzung des Bezirkseisenbahnrats im großen Konferenzsaal des Hauptbahnhofs.
  21742. 21.5.1908, Sitzung des Bezirkseisenbahnrats im Konferenzsaal des Hauptbahnhofs.
  21743. 24.5.1905, Sitzung des Bezirkseisenbahnrats im Konferenzsaal des Hauptbahnhofes.
  21744. 23.11.1904, Tagung des Bezirkseisenbahnrats im Konferenzsaal des Hauptbahnhofs.
  21745. 22.5.1902, Sitzung des Bezirkseisenbahnrats im Konferenzsaal des Hauptbahnhofs.
  21746. 27.11.1901, 50. Sitzung des Bezirkseisenbahnrats Frankfurt im Sitzungssaal des Hauptbahnhofes.
  21747. 28.11.1900, 47. ordentliche Sitzung des Bezirkseisenbahnrats Frankfurt am Main im Sitzungssaal des Hauptbahnhofs.
  21748. 21.4.1968, Bezirksfeier anlässlich des 15jährigen Jubiläums des Glogauer Heimatbundes e. V. im Steinernen Haus.
  21749. 10.11.1979, 12. Bezirksfrauenkonferenz der IG Chemie, Papier, Keramik im Gewerkschaftshaus.
  21750. 3.11.1987, 15. Ordentliche Bezirksfrauenkonferenz im Bürgerhaus Bornheim.
  21751. 4.9.1989, Der Bundesvorstand der Arbeiterwohlfahrt (AW) in Bonn distanziert sich vom AW-Bezirksverband Hessen-Süd, rügt den Bezirksgeschäftsführer Erhard Polzer und wirft ihm vor, mit seinen Immobiliengeschäften dem Ansehen der Organisation schwer geschadet zu haben.
  21752. 29.1.1983, 10jähriges Jubiläum der Bezirksgeschäftsstelle der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK), Bleichstraße.
  21753. 23.6.1934, Große Luftschutzübung der Bezirksgruppe Frankfurt am Main des Reichsluftschutzbundes auf verschiedenen Plätzen der Stadt.
  21754. 18.9.1927–19.9.1927, Tagung des Reichsverbandes Deutscher Herren-Ausstattungs-Geschäfte e. V. im Hotel „Monopol-Metropol“ am Hauptbahnhof, anlässlich der Frankfurter Herbstmesse 1927, veranstaltet von der Bezirksgruppe Frankfurt am Main.
  21755. 8.5.1919, Gründung einer Bezirksgruppe der Vereinigung von Angestellten in Handel und Industrie im „Frankfurter Hof“.
  21756. 2.4.1916, Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe Hessen des Reichsverbandes deutscher Häute- und Fellhändler im Hotel Bristol.
  21757. 11.5.1904, Gründung einer Bezirksgruppe Ostend des Zentrumswahlvereins im Hotel Diehl.
  21758. 28.3.2000, Die Bezirksgruppe Frankfurt des Arbeitgeberverbandes Hessen Metall fusioniert mit der Bezirksgruppe Wiesbaden zur Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus.
  21759. 29.1.1944–6.2.1944, Ausstellung der Bezirksgruppe Frankfurt am Main des Reichsluftschutzbundes auf dem Schillerplatz über die Abwurfmittel der Alliierten.
  21760. 9.9.1946, Der bisherige Geschäftsführer der Stadtleitung der CDU und zweite Vorsitzende einer Bezirksgruppe im Stadtkreis Frankfurt, Max Dubiel, ist aus der CDU ausgeschieden und in die SPD eingetreten.
  21761. 25.1.1950, Gründung der Bezirksgruppe Frankfurt der Nahverkehrsunternehmer.
  21762. 29.11.1952, Akademische Feier des 50jährigen Verbandsjubiläums der Bezirksgruppe Frankfurt des Landesverbandes der Handelsvertreter und Handelsmakler e. V. im Getreidebörsensaal der Industrie- und Handelskammer.
  21763. 22.8.1957, Wahlkundgebung der CDU-Bezirksgruppe Bornheim in der Turnhalle mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Eugen Gerstenmaier.
  21764. 14.10.1967, Festveranstaltung anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Deutschen Industrie-Meister-Vereinigung, Bezirksgruppe Frankfurt am Main, im Rathaus-Kasino.
  21765. 3.12.1970, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bezirksgruppe Frankfurt-Darmstadt des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Dechema-Saal.
  21766. 8.3.1971, Der Streit innerhalb der Frankfurter CDU geht weiter: Nach der Bezirksgruppe Sachsenhausen droht sich auch diejenige in Bockenheim zu spalten. Im Westend dagegen gelingt den Kontrahenten eine Einigung.
  21767. 10.11.1972, Gründungsversammlung der Bezirksgruppe Frankfurt des „Bundes Deutscher Techniker“ (BDT) in der Heinrich-Kleyer-Schule.
  21768. 16.10.1982, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Deutschen Industriemeistervereinigung, Bezirksgruppe Frankfurt, in der Stadthalle Eschborn.
  21769. 23.11.1913, Bezirkstag des Bundes deutscher Oberpostschaffner aus allen Teilen des Oberpostdirektionsbezirks Frankfurt und der Bezirksgruppen Mainz, Worms, Offenbach/M., Darmstadt und Gießen.
  21770. 24.11.1975, Richtfest für den Neubau des Bezirkshallenbades in Höchst.
  21771. 21.9.1955, Bezirkshandballtag 1955 im Großen Saal des Restaurants Heymann-Erl, am Lokalbahnhof.
  21772. 1.10.1913, Errichtung eines zweiten Bezirkskommandos mit Rücksicht auf die große Zahl der Kontrollmannschaften in Frankfurt am Main. Das Bezirkskommando I (Gutleutstraße-Infanteriekaserne) kontrolliert zukünftig die Garden aller Waffen, die Provinzial-Infanterie, die Jäger, die Maschinengewehrtruppen und die Feldartillerie, während dem neu geschaffenen Bezirkskommando II (Ziegelgasse, altes Hotel Landsberg) alle übrigen Waffen unterstellt sind.
  21773. 5.3.1955–6.3.1955, Bezirkskonferenz der Jungsozialisten Hessen-Süd im Gewerkschaftshaus.
  21774. 2.7.1960, Bezirkskonferenz der „Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Lehrer (ASL) Hessen-Süd“ im Volksbildungsheim.
  21775. 8.10.1966–9.10.1966, Bezirkskonferenz der Christlichen Gasthausmission.
  21776. 20.10.1968, Bezirkskonferenz der Christlichen Gasthausmission e. V. für Hessen und Rheinland-Pfalz im „Kronenhof“, Wilhelm-Leuschner-Straße 12.
  21777. 27.4.1974, Bezirkskonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der südhessischen SPD im Bürgerhaus Nordweststadt.
  21778. 11.12.1977, Außerordentliche Bezirkskonferenz der südhessischen Jungsozialisten in Sossenheim.
  21779. 20.10.1984, Erste Bezirkskonferenz der Industriegewerkschaft Metall für ausländische Arbeitnehmer im Gewerkschaftshaus.
  21780. 11.6.1986–12.6.1986, 36. Ordentliche Bezirkskonferenz der Industriegewerkschaft Metall im Bürgerhaus Nordweststadt, auf der die Neuorganisation vor 40 Jahren gefeiert wird.
  21781. 18.7.1974–21.7.1974, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände.
  21782. 30.7.1981–2.8.1981, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände.
  21783. 22.7.1982–25.7.1982, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände.
  21784. 19.7.1984–22.7.1984, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände.
  21785. 26.7.1984–29.7.1984, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände.
  21786. 25.6.1985–28.6.1985, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände.
  21787. 24.7.1986–27.7.1986, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände.
  21788. 31.7.1986–3.8.1986, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas auf dem Messegelände.
  21789. 24.7.1992–26.7.1992, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas in der Festhalle.
  21790. 31.7.1992–2.8.1992, Bezirkskongress der Zeugen Jehovas in der Festhalle.
  21791. 24.4.1958, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: SPD und CDU stimmen der Haushaltssatzung und dem Haushaltsplan 1958/59 in Höhe von 415 Millionen DM zu. Ferner einstimmige Billigung einer Vorlage des Magistrats, die im Zeitraum von sieben Jahren eine Neugestaltung der Universitätskliniken in Sachsenhausen mit einem Aufwand von 78 Millionen DM vorsieht. Auch der Errichtung eines Bezirkskrankenhauses in Praunheim stimmt die Versammlung zu.
  21792. 30.8.1931, Tagung der Bezirkslehrerkammer Wiesbaden, eine Vertretung sämtlicher Lehrerorganisationen des Regierungsbezirks.
  21793. 24.5.1921, Wahlen für den Frankfurter Oberlehrerrat und die Bezirkslehrerkammer. Auf den Frankfurter Lehrerverein entfallen die meisten gültigen Stimmen.
  21794. 12.10.1935–13.10.1935, Bezirksleitertagung des Heilpraktiker-Bundes Deutschland im „Kölner Hof“ mit einem städtischen Empfang durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Römer.
  21795. 23.4.1934, Tod der Verkäuferin und Politikerin Franziska Kessel (1906-1934), seit 1928 Mitglied der KPD, Leiterin der Frauenabteilung bei der KPD-Bezirksleitung Hessen-Frankfurt am Main (1931-1933) und Redakteurin der „Arbeiter-Zeitung“. 1932/33 Reichstagsabgeordnete für den Wahlkreis Hessen-Nassau. Im April 1933 verhaftet, gefoltert, wird sie am 23.04.1934 angeblich erhängt in ihrer Zelle im Zuchthaus Mainz aufgefunden.
  21796. 3.5.1968–4.5.1968, Bezirkstag der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands, Bezirksleitung Frankfurt, im Haus Gallus.
  21797. 24.6.1951, Bezirksoffenes Jugendsportfest auf der Sportplatzanlage des SC 1880 Frankfurt, Adickesallee.
  21798. 28.2.1948, Bezirksparteitag der SPD Hessen-Süd.
  21799. 27.4.1968, Der Bezirksparteitag der IG Druck und Papier fordert die Enteignung Springers und ein Verbot der NPD. Zu diesem Zweck wird eine Kommission aus Ordinarien und Nichtordinarien gebildet.
  21800. 23.3.1969, Bezirksparteitag der südhessischen SPD im Bürgerhaus Nordweststadt.
  21801. 5.11.1970, Spatenstich für die neue Bezirksportanlage Zeilsheim.
  21802. 3.4.1933, Erste Sitzung des neu gewählten Bezirksrates im Höchster Rathaus. Von den 26 Sitzen entfallen 14 auf die Nationalsozialisten.
  21803. 11.2.1977, Im Rahmen der Schüleraktionen gegen die Ausbildungsmisere kommt es in der Ziehenschule erstmals zum Einsatz der Polizei. Die Stadtschülersprecherin und der Bezirksschulsprecher werden vorübergehend festgenommen.
  21804. 5.6.1964, Einweihung der Bezirkssportanlage Seckbach.
  21805. 28.8.1966, Einweihung der Bezirkssportanlage „Pfortenstraße“ in Fechenheim.
  21806. 3.6.1967, Übergabe der Bezirkssportanlage Niederrad, Hahnstraße.
  21807. 13.9.1971, Eröffnung der neuen Bezirkssportanlage an der Ginnheimer Landstraße.
  21808. 27.9.1971, Eröffnung der neuen Bezirkssportanlage Zeilsheim.
  21809. 27.5.1973, Eröffnung der Bezirkssportanlage Nieder-Eschbach.
  21810. 24.1.1976, Auf der Bezirkssportanlage an der Ginnheimer Landstraße wird die Kunststoffloipe für Skilanglauf eingeweiht.
  21811. 23.10.1976, Einweihung der Bezirkssportanlage Zeilsheim durch Stadtrat Professor Peter Rhein.
  21812. 24.9.1977, Sport- und Musikschau der Eckenheimer „Krätscher“ auf der Bezirkssportanlage Hügelstraße.
  21813. 10.6.1978, Eröffnung der Bezirkssportanlage Goldstein-Süd.
  21814. 29.6.1985, Großes Stadtteilfest auf dem Gelände der Bezirkssportanlage Pfortenstraße anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Fechenheim.
  21815. 20.11.1992, Offizielle Eröffnung des neuen Abenteuerspielplatzes Ginnheim, neben der Bezirkssportanlage an der Ginnheimer Landstraße.
  21816. 23.7.2004–25.7.2004, Festwochenende anlässlich des 25jährigen Jubiläums des 1. FC Rot-Weiß Sindlingen 1979 auf der Bezirkssportanlage am Sindlinger Kreisel.
  21817. 11.8.2012, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Tennis-Club Harheim (TCH) auf den Plätzen der Bezirkssportanlage des Stadtteils Harheim.
  21818. 24.8.1962–26.8.1962, Arbeitstagung der Bezirkssprecher, Arbeiterpfarrer und Sozialsekretäre des Evangelischen Arbeiterwerks von Hessen-Nassau im Dominikanerkloster.
  21819. 4.10.1983, Die Tel Aviver Bezirksstaatsanwaltschaft teilt mit, dass eine 34jährige Frankfurterin wegen Spionage für die palästinensische PLO zu fünf Jahren Haft verurteilt worden ist. Die Frau, die mit einem Palästinenser verheiratet ist, soll in der Bundesrepublik Deutschland und in Israel Informationen über israelische Geschäftsleute – darunter über zwei israelische Restaurants in Frankfurt am Main – gesammelt haben.
  21820. 22.11.1915, Die Bezirksstelle 10 der Kriegsfürsorge, Gutleutstraße, eröffnet für Frauen von Kriegsteilnehmern in der Elbestraße eine Kriegsküche, in der Mahlzeiten zu 20 Pfg. verabreicht werden.
  21821. 31.7.1941, Verlegung der Bezirksstelle 28 (Griesheim) von der Linkstraße (Mozartschule, Griesheim) nach Alt-Griesheim 72.
  21822. 15.8.1941, Verlegung der Bezirksstelle 22 (Fechenheim) von der Freiligrathschule nach der Willmannschule.
  21823. 4.10.1941, Verlegung der Bezirksstelle 30a des Wirtschaftsamtes (Sossenheim) von Alt-Sossenheim 9 nach der Schwesternstraße 2.
  21824. 15.12.1941, Auflösung der Bezirksstelle 22 des städtischen Ernährungsamtes und Vereinigung mit der Bezirksstelle 17, Hanauer Landstraße (Uhland-Schule).
  21825. 26.1.1942, Verlegung der Bezirksstelle 9 des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes, bisher Lessing-Gymnasium, Hansa-Allee, nach der Holzhausenschule, Bremer Straße.
  21826. 1.1.1943, Die Zweigstelle Frankfurt am Main der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, die Bezirksstelle Hessen und die Bezirksstelle Hessen-Nassau der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland sowie die Jüdische Gemeinde e. V. Frankfurt, die am 06.11.1942 in die Bezirksstelle Hessen-Nassau eingegliedert worden ist, werden zur Bezirksstelle Hessen/Hessen-Nassau der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland mit Sitz im Hermesweg zusammengefasst.
  21827. 11.6.1943, Das Haus im Hermesweg mit dem Sitz der am Vortag aufgelösten Bezirksstelle Hessen/Hessen-Nassau der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland wird Sitz der sog. „Restvereinigung der jüdischen Mischehepartner Bezirksstelle Frankfurt am Main“.
  21828. 11.8.1943, Verlegung der Bezirksstelle 29 (Schwanheim) des städtischen Wirtschaftsamtes nach Alt-Schwanheim 12.
  21829. 28.11.1943, Oberbürgermeister Friedrich Krebs verfügt die Auflösung der Bezirksstelle 16 des städtischen Ernährungsamtes (früher Dahlmannschule, Rhönstr.) Die Versorgungsberechtigten der Bezirksstelle 16 werden den Bezirksstellen 14/15 und 17 zugewiesen. Die Auflösung der Bezirksstelle 16 findet am 30.11. d. J. (Umzugstag) statt.
  21830. 19.12.1944, Verlegung der Bezirksstelle 19 des städtischen Wirtschaftsamtes von der Holbein-Mittelschule nach der Souchay-Schule.
  21831. 19.11.1991, Dr. Fritz Braumann, Vorsitzender der Bezirksstelle Frankfurt der Kassenärztlichen Vereinigung, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  21832. 9.1.1922, Außerordentliche Tagung der Bezirkssynode des Konsistorialbezirks Frankfurt zum Thema Kirchengesetz.
  21833. 9.12.1907, Tod des Frankfurter Mediziners und Fachschriftstellers, Wirklicher Geheimer Rat Prof. Moritz Schmidt-Metzler (eigentlich: Schmidt) (1838-1907), 1861 Niederlassung als praktischer Arzt in der Mainstadt, 1862 Assistenzarzt am Bürgerhospital, Spezialist für Kehlkopferkrankungen, 1902 Operation am Stimmband bei Kaiser Wilhelm II., Vorsitzender des Ärztlichen Vereins und der Dr. Senckenbergischen Stiftung, Ehrenmitglied des Instituts für experimentelle Therapie, Erster Vorsitzender der Stadt- und Bezirkssynode im Konsistorialbezirk Frankfurt am Main.
  21834. 6.2.1905, Eröffnung der zweiten ordentlichen Evangelischen Bezirkssynode des Konsistorialbezirks Frankfurt am Main.
  21835. 2.7.1932–3.7.1932, Bezirkstag des Bezirksvereins Frankfurt am Main des Reichsverbandes Deutscher Post- und Telegrafenbeamten in Limburg an der Lahn. Anlässlich seines 25jährigen Jubiläums findet am dortigen Gründungsort eine akademische Feier statt (am 03.07.).
  21836. 11.9.1920–12.9.1920, Bezirkstag des Allgemeinen Eisenbahnerverbandes für den Direktionsbezirk Frankfurt in der Gewerbeschule.
  21837. 4.6.1916, Bezirkstag für Hessen-Nassau und die süddeutschen Staaten des „Reichsvereins der liberalen Arbeiter und Angestellten“.
  21838. 21.9.1913, Bezirkstag des „Vereins der Deutschen Kaufleute“, Ortsverein Frankfurt, im Restaurant Löwenhof.
  21839. 31.7.1910, Bezirkstag für Heimatkunde des „Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung“ in der Turnhalle zu Schwanheim.
  21840. 3.5.1903, 15. Bezirkstag der „Mittelrheinischen Bezirksverwaltung“ des Deutschen Technikerverbandes in der „Alemannia“.
  21841. 21.4.1901, 13. Mittelrheinischer Bezirkstag des „Deutschen Technikerverbandes“ im „Hotel du Nord“.
  21842. 23.10.1965, Bezirkstag der Jungen Union im Plenarsaal des Römers.
  21843. 7.4.1967, Bezirkstag der Deutschen Postgilde im Klubhaus des Sportvereins „Blau-Gelb Frankfurt“.
  21844. 6.6.1968–8.6.1968, 16. Ordentliche Bezirkstag der Deutschen Postgewerkschaft, Bezirksverwaltung Hessen, im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21845. 31.5.1969, Bezirkstag Hessen der Deutschen Postgilde.
  21846. 13.11.1970, Erster Bezirkstag des „Vereins der Postbediensteten zur Förderung des Blutspendens“.
  21847. 17.4.1971, Der Bezirkstag der IG Druck und Papier setzt sich für die Aufnahme von Kontakten zu den Gewerkschaften Osteuropas und der DDR auf allen Organisationsebenen ein.
  21848. 3.6.1971–5.6.1971, Bezirkstag der Deutschen Postgewerkschaft Hessen im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21849. 16.3.1974, Bezirkstag der Industriegewerkschaft Druck und Papier im Gewerkschaftshaus.
  21850. 3.6.1977–5.6.1977, Bezirkstag der Deutschen Postgewerkschaft im Bürgerhaus Nied.
  21851. 26.3.1983, Bezirkstag der Industriegewerkschaft Druck und Papier.
  21852. 12.4.1986, Bezirkstag der Frankfurter IG Druck und Papier.
  21853. 24.6.1988, Der Bezirkstag der SPD Hessen-Süd in Langen wählt zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Frau, Heidemarie Wieczorek-Zeul, zur Vorsitzenden.
  21854. 23.4.1921–25.4.1921, Erste Bezirkstagung des Südwestdeutschen Verwaltungsbezirks des Allgemeinen Verbandes der Versicherungsangestellten in der Loge Sokrates.
  21855. 1.7.1947, Bezirkstagung des CDU-Bezirksverbandes Frankfurt am Main in Königstein/Taunus, zu der 130 Vertreter aus den Kreisen Frankfurt am Main, Offenbach/M., Hanau, Obertaunus und Gelnhausen erscheinen.
  21856. 9.6.1956, Bezirkstagung der Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd im Rathauskasino.
  21857. 17.12.1961, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Karnevalsgesellschaft „Wespen“ in der Bezirksturnhalle Oberrad.
  21858. 31.3.1941, (Öffentliche) Sitzung der Gemeinderäte im Ratsherren-Sitzungssaal: Bezirksumlage 1940, Ablösung von Leistungen für kirchliche Zwecke, Übernahme der Grabpflege durch die Stadt.
  21859. 21.5.1937, Der Bezirksverband Frankfurt des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland verlegt seine Geschäftsräume in das Haus Weserstraße 51-54. Oberbürgermeister Friedrich Krebs hat am 01.05. d. J. die ehrenamtliche Leitung des Bezirksverbandes Frankfurt übernommen. Geschäftsführender Bezirksverbandsleiter bleibt der Pfarrer der deutsch evangelisch-reformierten Gemeinde, Erich Meyer (1884-1955).
  21860. 22.4.1947, Aus Anlass der Roten-Kreuz-Woche veranstaltet der Bezirksverband Frankfurt am Main des Roten Kreuzes einen bunten Abend im Lichtspielhaus Bonames.
  21861. 23.10.1961, Eröffnung der „Pädagogischen Woche“ 1961, veranstaltet von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bezirksverband Frankfurt.
  21862. 4.11.1963–8.11.1963, Achte Pädagogische Woche der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bezirksverband Frankfurt, im Rathauskasino.
  21863. 8.11.1965–12.11.1965, Zehnte Pädagogische Woche der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bezirksverband Frankfurt am Main.
  21864. 17.10.1966–22.10.1966, Pädagogische Woche der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bezirksverband Frankfurt, im Dominikanerkloster.
  21865. 23.10.1967–28.10.1967, Pädagogische Woche der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Bezirksverband Frankfurt, unter dem Thema „Schule und Gesellschaft“.
  21866. 4.11.1968–11.11.1968, Pädagogische Woche der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Bezirksverband Frankfurt, im Dominikanerkloster.
  21867. 4.11.1969–5.11.1969, Zusammenkunft der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Bezirksverband Frankfurt, im Bürgerhaus Nordweststadt, zum Thema „Demokratisierung in der Schule durch Mitbestimmung“.
  21868. 2.3.1929–3.3.1929, Tagung des Bezirksverbandes Hessen-Nassau des Bundes Deutscher Reichszollbeamten.
  21869. 13.5.2000, „Bürgerfest“ des Frankfurter Bezirksverbandes des Deutschen Roten Kreuzes anlässlich des Geburtstages von Rot-Kreuz-Gründer Henri Dunant (am 8. Mai) im Günthersburgpark.
  21870. 1.10.1966, Arbeitstagung des Bezirksverbandes Hessen-Süd der Arbeiterwohlfahrt im Zoo-Gesellschaftshaus.
  21871. 13.5.1967, Türkischer Folkloreabend des Bezirksverbandes Hessen-Süd der Arbeiterwohlfahrt im Volksbildungsheim anlässlich des türkischen Nationalfeiertags.
  21872. 23.5.1970, Mitglieder des Bezirksverbandes Rhein-Main der Jungen Union gründen die erste hochschulpolitische Gruppe der CDU unter dem Namen „Kritische Union“.
  21873. 20.6.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück wird die goldene Verdienstauszeichnung des Frankfurter Roten Kreuzes von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des DRK-Bezirksverbandes Frankfurt überreicht.
  21874. 28.10.1989, Gründung des Bezirksverbandes der IG Medien im Gewerkschaftshaus.
  21875. 27.4.1991, Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 125jährigen Jubiläums des DRK-Bezirksverbandes Frankfurt mit einem städtischen Empfang im Kaisersaal des Römer.
  21876. 28.6.1991, 125jähriges Jubiläum des „Hülfsvereins für kranke und verwundete Krieger“, des heutigen Bezirksverbandes Frankfurt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).
  21877. 22.10.1992, Die 39jährige Kriminalbeamtin Sibylle Perrot wird im Bürgerhaus Bornheim auf dem Delegiertentag der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zur Vorsitzenden des GdP-Bezirksverbandes Frankfurt gewählt. Zum ersten Mal wird eine Polizistin an die Spitze eines GdP-Verbandes gewählt.
  21878. 11.5.2006–13.5.2006, Feierlichkeiten anlässlich des 140jährigen Jubiläums des Bezirksverbandes Frankfurt des Deutschen Roten Kreuzes auf der Zeil.
  21879. 27.10.1930–28.10.1930, Jahresversammlung der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehörigen, Bezirksverbands-Ausschuss Hessen-Nassau, in der Geschlechterstube des Rathauses.
  21880. 24.2.1921, Akademische Feier anlässlich des 80. Geburtstages des Frankfurter Chemikers, Geheimer Regierungsrat Prof. Carl Graebe (1841-1927), seit 1907 Präsident der Deutschen Chemischen Gesellschaft, im Hörsaal der Chemischen Gesellschaft, veranstaltet vom Bezirksverein Deutscher Chemiker und Chemischer Gesellschaft.
  21881. 15.5.1920, Zum Gedächtnis des am 13.03. d. J. verstorbenen Chemikers Prof. Martin Freund (1863-1920) veranstalten der Physikalischer Verein, die Chemische Gesellschaft und der Bezirksverein des Vereins deutscher Chemiker eine Feier im chemischen Hörsaal der Universität Frankfurt.
  21882. 27.8.1916, Vorführung von Polizei- und Kriegshunden auf der Rennbahn Niederrad, veranstaltet vom Bezirksverein Sachenhausen.
  21883. 9.3.1912, Akademische Feier zu Ehren des 50jährigen Doktorjubiläums des Frankfurter Chemikers Geheimer Regierungsrat Prof. Carl Graebe (1841-1927), veranstaltet vom Physikalischen Verein, der Chemischen Gesellschaft und dem Bezirksverein deutscher Chemiker, im großen Hörsaal des Physikalischen Vereins.
  21884. 25.4.1891, Gedächtnisfeier für den am 28. März d. J. verstorbenen mainfränkischen Dichter und Journalisten Friedrich Stoltze (1816-1891) im großen Saal zum „Storch“, veranstaltet vom „Bezirksverein Alt- Frankfurt“.
  21885. 24.5.1891, Hauptversammlung des Deutschen Schriftstellerverbandes (Bezirksverein V Frankfurt am Main) im Palmengarten.
  21886. 12.12.1894, Der „Verein für Handlungskommis von 1858“ in Hamburg gründet auch in Frankfurt am Main einen kaufmännischen Bezirksverein mit über vierhundert Mitgliedern.
  21887. 2.10.1898, Feierliche Enthüllung der Gutzkow-Gedenktafel am früheren Wohnhaus des Schriftstellers Dr. Karl Ferdinand Gutzkow (1811-1878), Oppenheimer Straße 50, veranstaltet vom Bezirksverein Sachsenhausen.
  21888. 19.11.1900, 25jähriges Jubiläum der Gründung des Frankfurter Bezirksvereins Deutscher Ingenieure – als XVIII. Bezirksverein.
  21889. 1.12.1900, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Bezirksverein Bornheim in der „Weißen Lilie“.
  21890. 14.4.1962, Tod des langjährigen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Bezirksvereine und Vizepräsident des Verbandes Deutscher Bürgervereine, Dr. Wilhelm Schwarzhaupt (1896-1962).
  21891. 13.11.1982–14.11.1982, Tagung der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Bürger- und Bezirksvereine im Plenarsaal des Römers.
  21892. 6.2.1934, Letzte Generalversammlung und Selbstauflösung des Bezirksvereins Sachsenhausen. Die Tätigkeit des Vereins wird von der zuständigen Ortsgruppe der NASDAP übernommen.
  21893. 30.8.1933, Adolf Stoltze-Gedenkfeier des Bezirksvereins „Alt-Frankfurt“ im Hof des Karmeliterklosters.
  21894. 25.8.1933, Adolf Stoltze-Gedenkfeier des Bezirksvereins „Alt-Frankfurt“ im Hof des Karmeliterklosters.
  21895. 2.7.1933, Einweihung des neuen Ehrenmals für die im Weltkrieg gefallenen Niederräder. Wenige Tage zuvor, am 29.06., wird in Gegenwart der Vertreter des Bezirksvereins Niederrad, des Kriegervereins „Germania“ und der Mitglieder des Denkmal-Ausschusses eine Pergamentrolle mit den Namen der Gefallenen in den Sockel des Denkmals eingemauert.
  21896. 6.2.1933, Gründung eines Bezirksvereins im Stadtteil Griesheim.
  21897. 16.10.1932, Enthüllung des Ehrenmals für den verdienten Arzt Dr. Jacob Bockenheimer (1837-1908), geschaffen vom Bildhauer August Bischoff (1876-1965). Dieser Dr. Bockenheimer-Brunnen in Sachsenhausen, auf Initiative des Bezirksvereins Sachsenhausen mit Unterstützung des Ärztlichen Vereins errichtet, steht an der Nordseite des Oppenheimer Platzes.
  21898. 3.9.1932, Altfrankfurter Familienfeier im Kreuzgang des Karmeliterklosters anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bezirksvereins „Alt-Frankfurt“ und der 10jährigen Wiederkehr des Aufstiegs des Karmeliterklosters aus Kriegstrümmern.
  21899. 6.4.1930, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bezirksvereins Sachsenhausen in der Turnhalle des Turnvereins Sachsenhausen.
  21900. 20.11.1915, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bezirksvereins Bornheim im Saalbau.
  21901. 11.7.1914–12.7.1914, Feierlichkeiten anlässlich des 15jährigen Jubiläums des hiesigen Bezirksvereins des „Vereins preußisch-hessischer Eisenbahn-Wagenaufseher und Anwärter“ im Hotel du Nord (Festkommers) und in der großen Bierhalle auf dem Festhallengelände.
  21902. 11.11.1911, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Werkmeister-Bezirksvereins im Zoologischen Garten.
  21903. 7.11.1908, Tod des Schriftstellers, Kommunalpolitikers und langjährigen Frankfurter Stadtverordneten Jean Drill (1836-1908), Mitglied der städtischen Schulbehörden sowie des Provinzial- und Kommunallandtags, Mitglied des „Demokratischen Vereins“, Vorsitzender des Bezirksvereins Alt-Frankfurt.
  21904. 11.10.1907, 25jähriges Jubiläum des Bezirksvereins „Alt-Frankfurt“ – gegründet am 11. Oktober 1882 im Saal der „Concordia“.
  21905. 25.10.1949–26.10.1949, Feinmesstagung des Frankfurter Bezirksvereins des Vereins Deutscher Ingenieure samt einer Ausstellung neuzeitlicher Feinmessgeräte im Senckenbergmuseum.
  21906. 18.4.1952, Gründung des Bezirksvereins Sachsenhausen.
  21907. 23.6.1952, Gründungsversammlung des Bezirksvereins Fechenheim.
  21908. 24.9.1952, Neugründung des Bezirksvereins Bockenheim.
  21909. 21.2.1956, Feierstunde anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Bezirksvereins des Verbandes Deutscher Elektrotechniker e. V. (VDE) in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  21910. 28.11.1960, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums des Bezirksvereins Sachsenhausen in der Aula der Carl-Schurz-Schule.
  21911. 13.11.1965, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Bezirksvereins Bornheim im Gemeindesaal der evangelischen Johannisgemeinde.
  21912. 6.6.1889, Konstituierung des Bezirksvereins für den nordwestlichen Stadtteil.
  21913. 28.10.1889, Erste Mitgliederversammlung des neu gegründeten Bezirksvereins „Nordend“ im Saal zum „Nordkap“.
  21914. 30.4.1893, Hauptversammlung des fünften Bezirksvereins des „Deutschen Schriftsteller-Verbandes“ im Palmengarten.
  21915. 26.12.1896, Fünftes Stiftungsfest des Bockenheimer Bürger- und Bezirksvereins im „Pfälzer Hof“.
  21916. 21.8.1900, Gründung des Bezirksvereins Niederrad.
  21917. 17.11.1900, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Bezirksvereins Deutscher Ingenieure im Hotel „Frankfurter Hof“. Die Gründung fand am 19. November 1875 im „Brüsseler Hof“ statt.
  21918. 22.5.1981, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des VDE-Bezirksvereins Frankfurt am Main im Verband Deutscher Elektrotechniker in der Paulskirche.
  21919. 17.11.1990, 100jähriges Jubiläum des „Bezirksvereins Bornheim“.
  21920. 19.5.1995, Städtischer Empfang im Römer anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Bezirksvereins Frankfurt-Darmstadt des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie Festball im Palmengarten.
  21921. 7.11.2003, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Bezirksvereins der Kehlkopflosen im Cosmopolitan, Hauptbahnhof
  21922. 1.11.1944, Weitere Einschränkung des Zugverkehrs: Kriegsbedingt fallen Fernreisezüge, d.h. solche D- und Eilzüge, die bisher schon an Sonntagen nicht mehr verkehrten, nun auch jeweils am Mittwoch aus. Auch der Personennah- und Bezirksverkehr ist ab Oktober 1944 an Sonntagen eingeschränkt.
  21923. 12.8.1949, Bezirksversammlung des Haus- und Grundbesitzer-Vereins Frankfurt am Main e. V. in der Gaststätte Hans Lampert, Sachsenhausen.
  21924. 16.1.1910, Eine geplante Wahlrechtsversammlung der Sozialdemokratie im Tivoligarten im Stadtteil Sachsenhausen wird polizeilich verboten. Aus diesem Grund werden Bezirksversammlungen u.a. im Gewerkschaftshaus abgehalten.
  21925. 27.9.1989, Nach einer Krisensitzung des Bezirksvorstandes der Arbeiterwohlfahrt (AW) Hessen Süd tritt die Frankfurter Stadtverordnetenvorsteherin Ute Hochgrebe (SPD) von ihrem Amt als Bezirksvorsitzende der AW zurück. Anlass ist der Streit um Häuser in der Schäfergasse.
  21926. 16.10.1992, Abendlicher Fackelzug vom Opernplatz zum Paulsplatz zum Abschied von Willy Brandt. Die südhessische Bezirksvorsitzende Heidemarie Wieczorek-Zeul hält die Gedenkrede.
  21927. 26.8.1917, Außerordentliche Konferenz der unabhängigen Sozialisten im „Schlesinger Eck“, Große Gallustraße, veranstaltet vom Bezirksvorstand der unabhängigen Sozialisten für den Agitationsbezirk Frankfurt am Main. Thema: Anschluss an die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands.
  21928. 21.3.1970, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtrat Walter Möller (1920-1971) erleiden bei den Wahlen für den Bezirksvorstand der südhessischen SPD Niederlagen.
  21929. 23.12.1957, Der Magistrat verleiht dem Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordneten (1949-1961) Georg Stierle, von 1947 bis 1957 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Frankfurt am Main, Mitglied des Bezirksvorstandes Hessen-Süd und des SPD-Landesausschusses, anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  21930. 15.8.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl neuer Bezirksvorsteher und stellvertretender Bezirksvorsteher, Erhöhung des Gebührentarifs des städtischen Schlacht- und Viehhofes und der Tierkörper-Verwertungsanlage mit Wirkung vom 15.08. d. J., Verpachtung des Sandlagerplatzes am Ziegelhüttenweg zwecks Errichtung einer Kleintierfarm.
  21931. 7.4.1917, Mit der Gründung der „Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei“ (USPD) ist der frühere Partei- und Bezirksvorsteher Robert Dißmann (1878-1926) nicht länger SPD-Stadtverordneter bzw. Mitglied der Sozialdemokratischen Partei.
  21932. 31.7.1947, Vereidigung von je 60 Männern und Frauen als Bezirksvorsteher im Handwerkersaal durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  21933. 14.2.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Wahl der Revisoren der Jahresrechnung des Städelschen Kunstinstituts von 1910, Wahl von Bezirksvorstehern.
  21934. 20.8.1945, Amteinführung und Vereidigung von 41 neuen Bezirksvorstehern durch Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum in einer schlichten Feier in Anwesenheit von Oberstleutnant Sheehan von der amerikanischen Militärregierung im Sitzungssaal des Hauptverwaltungsamtes.
  21935. 20.7.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Wahlen von Bezirksvorstehern, Schiedsmännern sowie von Kommissionsmitgliedern.
  21936. 13.6.1911, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saale des Hauses Limpurg: Schiedsmannwahlen, Wahl eines Bezirksvorstehers, Jahresrechnung der unter städtischer Verwaltung stehenden Stiftungen für 1909.
  21937. 7.12.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Bezirksvorsteherwahl sowie Kommissionenwahlen.
  21938. 2.1.1950, 40. Jahrestag, an welchem die zahnärztliche Klinik Carolinum ihr neues Gebäude im Rahmen der städtischen Krankenanstalten Sachsenhausen bezog.
  21939. 25.10.1988, Vor 125 Jahren bezog der Frankfurter Uhrmacher Wilhelm Alexander Christ (1836-1926) in der Weißadlergasse 26 das Unternehmenshaus „Uhren-Christ“.
  21940. 12.8.1935, Mit der Abnahme der Gerüste sind die Arbeiten zum Neubau am Hühnermarkt abgeschlossen worden. Die Räume werden am 01.09. d. J. bezogen.
  21941. 21.9.1930, 200jähriges Jubiläum der Hauptwache, die am 21.09.1730 zum ersten Mal bezogen worden ist.
  21942. 1.1.1904, 100jähriges Jubiläum des Philanthropins. Am 01. Januar 1804 gründen vier Kaufleuten – Siegmund Geisenheimer, Isaak Michael Reis, Isaak Hirsch Stiebel und Daniel Hirsch Kulp – in der Judengasse eine Schul- und Erziehungsanstalt für arme jüdische Kinder. Während anfangs der Schulunterricht in der Wohnung der Lehrer stattfindet, kann Mitte Februar d. J. das erste gemietete Schullokal des Philanthropins, Wollgraben 14, bezogen werden.
  21943. 1.10.1902, Die vom „Volksbau- und Sparverein“, Rohrbachstraße, errichteten sechs Wohngebäude mit jeweils acht Wohnungen werden bezogen.
  21944. 1.8.1945, Das erste Rundschreiben der provisorischen Landesparteileitung der SPD für Hessen kursiert in Frankfurt am Main. In der Gutleutstraße 75 wird ein Büro bezogen.
  21945. 1.4.1950, Das „DLG-Haus“, Niedenau 48, wird von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft bezogen.
  21946. 13.5.1958, Die Auditoriologe, das Haus der Hörsäle neben dem Hauptgebäude der Johann Wolfgang Goethe-Universität, wird bezogen.
  21947. 1.10.1962, In der Nordweststadt werden die ersten Wohnungen bezogen.
  21948. 30.10.1972, Das Technische Rathaus wird vom Liegenschaftsamt als erstem Amt der Stadtverwaltung bezogen.
  21949. 20.5.1895, 50jähriges Jubiläum der Anerkennung der „Frankfurter Versorgungsanstalt für Israeliten“ durch Senatsbeschluss als juristische Person. Am 10 Juni 1845 konnte die Anstalt in einem vom Israelitischen Krankenhaus gemieteten Haus mit einem Pfründner eröffnet werden (heute: 28 Pfründner). Am 01. Dezember 1852 wurde ein eigenes Haus (Wollgraben 8) erworben und bezogen, seit 1890 in einem den hygienischen Anforderungen der Neuzeit entsprechenden Neubau. /Tod des Fortwirtes Prof. Friedrich Schott von Schottenstein (1812-1895), seit März 1840 Forstmeister in Frankfurt am Main (1887 Ruhestand), zahlreiche Fachveröffentlichungen.
  21950. 10.1.2005, Das neue Gebäude des Dr. Hoch’schen Konservatoriums in der Sonnemannstraße im Ostend wird bezogen.
  21951. 3.11.2014, Seit heute wird die neue Europäische Zentralbank (EZB) auf dem früheren Großmarktgelände bezogen.
  21952. 1.7.1976, Für die Tarifkunden wird die von den Stadtwerken Frankfurt bezogene Fernwärme um 14,2 Prozent teurer.
  21953. 18.3.1963–19.3.1963, Feierlicher Einzug der Stiftung Dr. Hoch‘s Konservatorium in den am 25.01. d. J. bezogenen Neubau, Eschersheimer Landstraße 4.
  21954. 19.4.1925–22.4.1925, 12. Internationale Frankfurter Messe: Frühjahrsmesse. Erstmals vertreten ist das Schweizerische Nachweisbüro für Bezug und Absatz von Waren. Im Anbau des Hauses der Technik findet eine Ausstellung „Die Elektrizität“ – Verwendung im Haushalt, in Handwerk und Gewerbe und in der Industrie – statt, veranstaltet von den Städtischen Elektrizitätswerken.
  21955. 6.10.1967, Bezug des Neubaus der Johann-Hinrich-Wichern-Schule, Nußzeil 55a.
  21956. 1.12.1975, Bezug der neuen Altenwohnanlage des Volks-Bau- und Sparvereins, Guaitastraße.
  21957. 20.9.1894, Tod des Frankfurter Arztes und Schriftstellers Geheimer Sanitätsrat Dr. Heinrich Hoffmann (1809-1894), 1845 Mitbegründer, Schriftführer und Vorsitzender (1855) des „Ärztlichen Vereins“, seit 1851 Arzt an der „Anstalt für Irre und Epileptische“, 1864 Bezug des Neubaus der Frankfurter „Irrenanstalt“ – nach der Gründung der Universität Frankfurt in „Städtische und Universitätsklinik für Gemüts- und Nervenkranke“ umbenannt – und deren Leiter bis 1888, 1844 Autor des weltberühmten, vielfach aufgelegten und in zahlreiche Sprachen übersetzen Kinderbuches „Struwwelpeter“.
  21958. 4.10.1896, Bezug der neuen Pestalozzi-Schule.
  21959. 29.11.1992, Erstmalige Vergabe des Tony-Sender-Preises für frauenpolitisches Engagement oder Arbeiten der Frauenforschung mit lokalem Bezug. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler überreicht die Auszeichnung an Dr. Helga Einsele (1910-2005), die frühere Leiterin der Justizvollzugsanstalt Frankfurt-Preungesheim.
  21960. 27.4.1931, Demonstration von 200 Arbeitslosen vom Paulsplatz zum Rathaus. Eine Kommission der Arbeitslosen wird von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) zum Gespräch empfangen. Die Protestierenden verlangen eine Erhöhung ihrer Bezüge.
  21961. 13.2.1990, Personaldezernent Andreas von Schoeler teilt mit, dass Frankfurts Erzieherinnen ab 01.04. d. J. höhere Bezüge erhalten.
  21962. 15.7.1993, Streik der Zivildienstleistenden wegen der Kürzung ihrer Bezüge.
  21963. 11.12.2006, Die Bundesbank muss die Bezüge ihres früheren Präsidenten auf fast 13.000.- € im Monat erhöhen. Das Frankfurter Verwaltungsgericht gibt damit einer Klage Klaus Weltekes, der seine bisherige Pension von 8.400.- € fast verdoppelt sehen wollte, teilweise statt.
  21964. 22.9.1945, Direktive Nr. 10 des Alliierten Kontrollrats bezüglich der gesetzgeberischen Tätigkeit des Kontrollrats.
  21965. 12.11.1945, Direktive Nr. 19 des Alliierten Kontrollrats bezüglich der Grundsätze für die Verwaltung der deutschen Gefängnisse.
  21966. 3.5.2002, Mit einem großen Teil ihrer Auflagen bezüglich der Zeit, der Route und dem Auftreten der Neonazis bei der für morgen grundsätzlich genehmigten Demonstration scheitert die Stadt Frankfurt vor dem Frankfurter Verwaltungsgericht und dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel. Die Rechtextremisten dürfen zwischen 12.00 und 20.00 Uhr auf einer Strecke zwischen Danziger Platz und Zoologischem Garten aufmarschieren. Der DGB, die Kommunale Ausländervertretung (KAV) und Römer-Fraktionen rufen zu einer Gegendemonstration auf.
  21967. 23.10.1939, An Stelle von 13 Bezugsscheinstellen für Spinnstoffwaren und Schuhe gibt es seit heute 36 Stellen.
  21968. 29.9.1899, Gründung einer Wohnungsgesellschaft mit einem Stammkapital von 30.000.- Mark. Sie bezweckt, den Hausbesitzern den Eingang der Mieter zu garantieren und selbst die Vermietungen zu übernehmen.
  21969. 2.12.1909, Gründung der „Robert Koch’schen medizinischen Stiftung zu Frankfurt/M.“. Die Stiftung bezweckt die Förderung medizinisch-wissenschaftlicher Studien in Frankfurt am Main, namentlich auf dem Gebiet der Biologie und der Physiologie (Stiftungskapital: 100.000.-Mark).
  21970. 21.5.1980, Eintracht Frankfurt gewinnt im Waldstadion den UEFA-Pokal 1980. In einem spannenden Spiel bezwingen die Gastgeber Borussia Mönchengladbach mit 1:0.
  21971. 18.12.1948, Box-Veranstaltung in der Festhalle, Halle VI: Der Schwergewichtskampf zwischen Riedel Vogt und Wilson Kohlbrecher, dem Schmeling-Bezwinger, endet unentschieden.
  21972. 6.4.1930, Der vorzeitige neue süddeutsche Meister Eintracht Frankfurt bezwingt auswärts auch Wormatia Worms mit 2:1-Toren.
  21973. 30.11.1962, Der Box-Profi Karl Mildenberger bezwingt vor 5000 Zuschauern in der Festhalle Joe Bygraves (Jamaika) nach Punkten.
  21974. 29.11.1963, Schwergewichtsprofi Karl Mildenberger bezwingt den amerikanischen Weltranglistenboxer Billy Daniels in der mit 10.000 Zuschauern gefüllten Festhalle in der dritten Runde durch k. o.
  21975. 22.1.1965, Schwergewichtseuropameister Karl Mildenberger bezwingt in der Festhalle vor 12.000 Zuschauern den Texaner Jefferson Davis nach Punkten.
  21976. 2.12.1892, Gedenkfeier (Festakt mit Gedächtnisrede) anlässlich der militärischen Bezwingung der Franzosen durch hessisches Militär und deren Vertreibung aus Frankfurt am Main, veranstaltet vom hiesigen Kurhessen-Verein am Denkmal vor dem Friedberger Tor. Das Denkmal ist vom König Wilhelm I. von Preußen gestiftet worden.
  21977. 4.12.1892, Festzug zum Gedenken der militärischen Bezwingung der Franzosen durch hessisches Militär und deren Vertreibung aus Frankfurt am Main, veranstaltet vom hiesigen Kurhessen-Verein, vom Mainkai zum Hessendenkmal durch die Hauptstraßen der Mainstadt. Das Denkmal ist vom König Wilhelm I. von Preußen gestiftet worden. Am Abend finden eine Theatervorstellung und ein Festball im Saalbau statt.
  21978. 24.5.2002, Die BGAG-Stiftung Walter Hesselbach erhält im Römer in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth einen Eintrag ins Goldene Buch der Stiftungen.
  21979. 25.1.1970, Feier des 25jährigen Jubiläums der Unabhängigkeit Indiens durch den Bharat-Verein im Haus Dornbusch.
  21980. 12.8.1970–15.8.1970, Drei Tage Indien im Kino des „Indischen Vereins, Bharat-Verein, Frankfurt zur Förderung der deutsch-indischen Freundschaft und Zusammenarbeit“ in „Die Kurbel“, Hebelstraße 19, sowie Ausstellungen im Studentenwerk der Johan Wolfgang Goethe-Universität.
  21981. 10.11.1977, Klassische indische Tänze des Bharat Vereins im Volksbildungsheim.
  21982. 4.9.1967, Gegen die Rebellen der abtrünnigen Provinz Biafra demonstrieren am Opernplatz etwa 30 Mitglieder der „Nigerian Students Union“, die der Zentralregierung ihres Landes in Lagos nahe steht.
  21983. 1.6.1968, Feier anlässlich des ersten Jahrestages der Gründung der Republik Biafra im Haus Dornbusch, veranstaltet von der Biafra Union Deutschland.
  21984. 5.7.1968, „Teach-in“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Demonstration zum britischen Generalkonsulat aus Protest gegen den Völkermord in Biafra.
  21985. 15.7.1968–16.7.1968, Die Aktion „Hilfe für Biafra“ sammelt Geld zur humanitären Hilfe in diesem Land. Studenten fordern die Einstellung der Waffenlieferungen Englands und der Sowjetunion an Nigeria.
  21986. 3.8.1968, Jazzkonzert zugunsten der Aktion „Hilfe für Biafra“, veranstaltet von der „Gesellschaft für Deutsch-Biafranische Freundschaft“ im Cantatesaal, Großer Hirschgraben.
  21987. 5.8.1968, Demonstration der Aktion „Hilfe für Biafra“ mit 250 Demonstranten vom Opernplatz zum britischen Generalkonsulat.
  21988. 13.8.1968, Zum ersten Male demonstrieren Angehörige der Aktion „Hilfe für Biafra“ mit 50 Teilnehmern vor der sowjetischen Militärmission.
  21989. 18.8.1968, 100 Frankfurter Biafra-Demonstranten starten vom Platz vor der Paulskirche zu einem Schweigemarsch nach Bonn.
  21990. 13.2.1969, Anlässlich des Staatsbesuches des englischen Premierministers Harold Wilson in der Bundesrepublik Deutschland führen „Helft Biafra“-Organisationen in verschiedenen Städten, so auch in Frankfurt am Main, Demonstrationen durch. Allerdings wird der in der Mainstadt geplante Protestzug vom Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Littmann (1910-1973) verboten; erlaubt wird lediglich eine Kundgebung vor dem britischen Generalkonsulats.
  21991. 7.3.1969–8.3.1969, Straßensammlung der „action medico“ unter dem Motto: Luftbrücke für Biafra.
  21992. 31.1.1970, Demonstration der Aktion „Hilfe für Biafra“ an der Hauptwache.
  21993. 26.7.1937, Vortrag des Präsidenten des nationalen Instituts des antiken Dramas in Rom, Prof. Biagio Pace, im Hörsaal der Städelschule über „Die klassischen Freilichtspiele in Italien“.
  21994. 18.7.1956, Feierstunde der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und der Zionistischen Vereinigung Frankfurt zum Gedenken an Theodor Herzl und Chaim N. Bialik in der Aula des Philanthropins.
  21995. 22.7.1957, Theodor Herzl/Chaim N. Bialik-Gedenkfeier der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in der Westend-Synagoge.
  21996. 7.10.1956, Erster Frankfurter Großflugtag auf dem Rebstock, veranstaltet vom Frankfurter Verkehrsverein und vom Frankfurter Verein für Luftfahrt. 30.000 Zuschauern sehen u.a. den Weltmeister im Motorkunstflug, Léon Biancotto.
  21997. 17.4.1935–16.6.1935, Ausstellung „Biblische Themen in graphischen Einzeldarstellungen“ im Städelschen Kunstinstitut und Ausstellung „Zum Gedächtnis der Luther-Bibel 1534-1934“ im Kunstgewerbemuseum.
  21998. 18.11.1945, Eröffnung des „Thomas-Instituts“ der Katholischen Volksarbeit. Das Programm für das Winterhalbjahr 1945/46 sieht Kurse über Psalmen, ausgewählte Texte aus der Bibel sowie über Hölderlin und Dante vor. Zentrum des Instituts ist das „Thomas-Seminar“.
  21999. 23.5.1958–15.6.1958, Ausstellung „Die Bibel“ mit 105 Radierungen von Marc Chagall im Frankfurter Kunstverein.
  22000. 29.8.1937–5.9.1937, Mit der Generalversammlung des Evangelischen Bundes in Frankfurt am Main (03.-06.09. d. J.) ist eine Luther-Ausstellung des Evangelischen Bundes und eine Bibelausstellung im Gemeindehaus der Deutsch-reformierten Gemeinde verbunden.
  22001. 27.5.1937, Das Sondergericht Frankfurt verurteilt drei Frankfurter Mitglieder der im Sommer 1933 verbotenen „Zeugen Jehovas“ (Internationale Bibelforscher) wegen verbotener Zusammenkünfte und des Verteilens ihrer Zeitschrift „Wachtturm“ zu Gefängnisstrafen.
  22002. 14.4.1937, Das Sondergericht Frankfurt verurteilt im Prozess gegen 36 „Bibelforscher“ (Zeugen Jehovas) 24 Personen wegen Vergehens gegen die §§ 1 und 4 der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat in Verbindung mit der Anordnung des Preußischen Ministers des Innern über das Verbot der Bibelforscher zu Gefängnisstrafen von zwei Monaten bis eineinhalb Jahren. In der Urteilsbegründung heißt es u.a., dass alle Angeklagten das Verbot gekannt, und dass sie zum Teil an illegalen Zusammenkünften teilgenommen und illegale Druckschriften verteilt haben.
  22003. 3.5.1937–5.5.1937, Auch der dritte große „Bibelforscherprozess“ vor dem Sondergericht Frankfurt am Main gegen 10 Zeugen Jehovas wegen Fortsetzung der „Bibelforschertätigkeit“ endet mit der Verurteilung zu Gefängnisstrafen.
  22004. 4.1.1916, Einhundertjähriges Jubiläum der Frankfurter Bibelgesellschaft – die erste und älteste kirchliche Vereinigung der evangelischen Kirche Frankfurts.
  22005. 24.1.1991–3.3.1991, Ausstellung „’...Gottes Wort reichlich unter uns’. 175 Jahre Frankfurter Bibelgesellschaft 1816-1991“ im Historischen Museum.
  22006. 19.1.2003, Eröffnung des „Erlebnismuseums Bibelhaus“ am Museumsufer.
  22007. 16.9.2015–31.12.2015, Ausstellung „Luthers Meisterwerke“ im Bibelhaus – eröffnet vom Bundespräsidenten Joachim Gauck.
  22008. 3.7.2013, Festakt anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Bibelhauses in Anwesenheit des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider.
  22009. 28.3.1900, Tod des Pädagogen, Dichters, Bibelkommentators und Direktors (seit 1877, seit 1855 als Lehrer) der (1853 gegründeten) israelitischen Realschule, der Schule der israelitischen Religionsgesellschaft, Dr. Mendel Hirsch (1833-1900).
  22010. 29.8.2007, Die jüdische Theologin und Bibelwissenschaftlerin Ruth Lapide wird zur Ehrenprofessorin des Landes Hessen ernannt.
  22011. 12.2.1889, Tod des Lehrers an der israelitischen Religionsschule, Dr. Heinrich Biberfeld.
  22012. 4.5.1892, Eröffnung des neuen „Café Brandl“ in den renovierten Räumen des früheren „Löwenbräu“, Bibergasse.
  22013. 2.11.1893, Eröffnung des „Café Neuf“, Bibergasse 8.
  22014. 30.10.1897, Offizielle Eröffnung der Wirtschaft „Zur elsässischen Taverne“, Bibergasse.
  22015. 20.11.1937, Die Vorstellung „Der Biberpelz“ im Schauspielhaus im Rahmen des Gastspiels von Ida Wüst findet als Festvorstellung zum 75. Geburtstag von Gerhart Hauptmann in Anwesenheit des Dichters statt, dem eine Glückwunschurkunde der Stadt Frankfurt am Main ausgehändigt wird.
  22016. 6.3.1985, Premiere von Gerhart Hauptmanns „Der Biberpelz“ im Volkstheater Frankfurt.
  22017. 2.11.1989, Premiere von Gerhart Hauptmanns „Der Biberpelz“ in der Inszenierung von Astrid Windorf im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  22018. 31.12.1940, Traditionelles Silvester-Konzert mit dem Meister-Sextett unter der Leitung von Robert Biberti im Saalbau.
  22019. 10.9.1959, Veranstaltung der „Frankfurter Rundschau“ mit dem deutschen Spitzen-Tanzorchester Erwin Lehn vom Süddeutschen Rundfunk Stuttgart, Horst Fischer, Horst Jankowski, Bibi Johns und Bill Ramsey in der Kongreßhalle.
  22020. 20.1.1991, Hessische Landtagswahlen: SPD und Grüne können in Hessen nach vier Jahren Opposition wieder die Regierung bilden. Die seit 1987 regierende CDU/FDP-Koalition unter Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann ist abgewählt. Die Wahlergebnisse in Frankfurt am Main: Von den 410.584 Wahlberechtigten geben 272.036 ihre Stimme ab. Davon entfallen: auf die CDU 114.557 Stimmen (42,7 %), SPD 90.313 (33,7 %), Grüne 36.105 (13,5 %), FDP 17.975 (6,7 %), Republikaner 5.506 (2,1 %), Die Grauen 2.641 (1,0 %), ÖDP 728 (0,3 %), Partei Bibeltreuer Christen (PBC) 459 (0,2 %). Die CDU gewinnt in der Mainstadt alle sechs Wahlkreise und wird stärkste Partei. Bei den gleichzeitig mit den Landtagswahlen vorgenommenen Volksabstimmungen spricht sich die Mehrheit der Stimmberechtigten für die Einführung der Direktwahlen von Landräten, Bürgermeistern und Oberbürgermeistern aus sowie für die Aufnahme des Staatszieles Umweltschutz in die hessische Verfassung.
  22021. 2.2.1976, Bundesinnenminister Professor Werner Maihofer eröffnet die „Biblio-Data“ in der Deutschen Bibliothek, das erste computergesteuerte Dialogsystem.
  22022. 2.4.2014, Tod der Germanistin, Gründerin und langjährigen Leiterin des „Archiv Bibliographia Judaica e. V.“ Dr. Renate Heuer (1928-2014), Herausgeberin des „Lexikon deutsch-jüdischer Autoren“.
  22023. 11.10.1959, Während der Feier anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Bundespräsident a. D. Professor Theodor Heuss überreicht ihm Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann zugleich die Ehrenbürgerurkunde der Stadt Frankfurt am Main. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat aus diesem Anlass eine kleine Heuss-Bibliographie zusammengestellt, die 18 Buchtitel nennt, die nach 1945 von Heuss erschienen sind. 24 Buchtitel sind unter „Reden“ aufgeführt, bei 11 Titeln tritt Heuss als Herausgeber oder Verfasser des Vorworts in Erscheinung, und schließlich nennt die Bibliographie noch 7 Bücher über Heuss.
  22024. 10.1.1925–8.2.1925, „Hans Thoma-Gedächtnisausstellung“, eröffnet mit einer akademischen Feier im Kaisersaal des Römers. Die Gemälde werden in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins gezeigt, die Aquarelle und Zeichnungen im Städelschen Kunstinstitut und der von der Frankfurter Stadtbibliothek arrangierte bibliographische Teil im Römer, Wannebachhöfchen.
  22025. 19.3.1933, Eröffnung der Ausstellung „Zehn Jahre deutsche Buchkunst, 1922-1932“ im Kunstgewerbemuseum, veranstaltet von der Frankfurter Bibliophilen-Gesellschaft, verbunden mit einer Gedächtnisausstellung für den Buchkünstler Max Slevogt (1868-1932).
  22026. 10.9.1932–12.9.1932, Tagung der Weimarer Gesellschaft der Bibliophilen, Dachverband der deutschen Bibliophilen-Vereinigungen, mit einem städtischen Empfang im Römer.
  22027. 23.2.1930, Eröffnung der Jahresausstellung der Frankfurter Bibliophilen-Gesellschaft, die dem deutschen illustrierten Buch des 18. Jahrhunderts gewidmet ist, in der Linel-Sammlung des Kunstgewerbemuseums.
  22028. 20.1.1929, Ausstellung „Lessing in der Literatur, auf dem Theater, in der Buchkunst“ der Frankfurter Bibliophilen-Gesellschaft im Thurn- und Taxi’schen Palais anlässlich des 200. Geburtstages (22.01.) Gotthold Ephraim Lessings.
  22029. 20.2.1927, Jahresversammlung der Frankfurter Bibliophilen-Gesellschaft mit der Ausstellungseröffnung „Der schöne Buchtitel im Laufe der Jahrhunderte“ im Kunstgewerbe-Museum (bis 27.03. d. J.).
  22030. 25.2.1922, Gründung der Frankfurter Bibliophilen-Gesellschaft unter dem Dach der Gesellschaft der Bibliophilen zu Weimar.
  22031. 3.10.1920–9.10.1920, Dritte Internationale Frankfurter Messe: Herbstmesse. In diesem Rahmen findet eine Sonderausstellung „Das deutsche Buch“ (03.-23.10.) im Viktoria-Messhaus statt, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Auslandsbuchhandel, der Gesellschaft der Bibliophilen und dem Verein Deutscher Bibliothekare (VDB).
  22032. 2.12.1906, Generalversammlung der Gesellschaft der Bibliophilen im Hotel „Frankfurter Hof“.
  22033. 26.2.1928, Hauptversammlung der Frankfurter Bibliophilengesellschaft.
  22034. 6.6.1985, Zur Einweihung der „Biblioteca Catalana“ des Instituts für Romanische Sprachen und Kulturen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, der größten katalanischen Buchsammlung außerhalb des katalanischen Sprachraums und Spaniens, wird eine Esskastanie aus Katalonien gepflanzt.
  22035. 13.10.1935–3.11.1935, Ausstellung der „Hauptwerke der deutschen Kunstwissenschaft“ aus fünf Jahrhunderten im Kunstgewerbemuseum, veranstaltet von der Bibliothek für Kunst und Technik im Rahmen der „Woche des deutschen Buches“.
  22036. 13.3.1933, Eine Abteilung der Kriminalpolizei dringt in das „Institut für Sozialforschung“ ein und versiegelt im Anschluss an die Durchsuchung die Räume an der Viktoriaallee 17 [heute: Senckenberganlage]. Im Mai d. J. wird das Gebäude enteignet, es geht in das Eigentum des preußischen Staates über; die Bibliothek wird auf Institute der Johann Wolfgang Goethe-Universität aufgeteilt. Ebenfalls geschlossen wird die „Akademie der Arbeit“.
  22037. 28.4.1929, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Kunstgewerbe-Bibliothek mit dem Kulturstadtrat Max Michel (1888-1941).
  22038. 30.6.1928, Auflösung der 1887 von der Freiin Hannah Louise von Rothschild (1850-1892) zum Andenken an ihren 1886 verstorbenen Vater, Freiherr Mayer Carl von Rothschild (1820-1886), geschaffenen Stiftung „Freiherrlich Carl von Rothschild’schen öffentlichen Bibliothek“ durch staatliche Genehmigung. Die Stadtgemeinde Frankfurt am Main übernimmt die Verwaltung der Bibliothek, die nunmehr der Leitung der Städtischen und Universitätsbibliotheken unterstellt wird.
  22039. 31.10.1921, Virchow-Gedenkfeier der Anthropologischen Gesellschaft und des Ärztlichen Vereins in der Senckenberg-Bibliothek. Anlass ist der 100. Geburtstag des Pathologen Rudolf Virchow (1821-1902).
  22040. 29.10.1920, Jahresversammlung des Reichsverbandes der privaten gemeinnützigen Kranken- und Pflegeanstalten Deutschlands in der Senckenbergischen Bibliothek.
  22041. 9.3.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einführung von Wassermessgeräten, Schulspeisung, Einsetzung einer Verwaltungs-Kommission bei der Bibliothek der Stadtverordnetenversammlung..
  22042. 4.8.1928, 85. Geburtstag des Chemiker, Großindustriellen und Stifters Geheimer Kommerzienrat Prof. Dr. Leo Gans (1843-1935), Wegbereiter der Farbenchemie, 1925 Aufsichtsrat der IG Farbenindustrie AG, Förderer von Wissenschaft und Kunst, Erster Vorsitzender des Physikalischen Vereins, Vorsitzender des Frankfurter Vereins für Luftfahrt, Initiator und Präsident der Internationalen Luftfahrt-Ausstellung (ILA) (1909), Förderer der Universität Frankfurt, Mitglied des Kuratoriums und des Großen Rats der Universität Frankfurt, Ehrensenator und Ehrendoktor der Medizin und der Naturwissenschaft ebd., Vorsitzender und Ehrenmitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG), Vorstandsmitglied der 1887 gegründeten „Freiherrlich Carl von Rothschild’schen öffentlichen Bibliothek“. Die Stadt Frankfurt am Main ernennt Prof. Leo Gans aus Anlass seines 85. Geburtstages zum neunten Ehrenbürger der Mainstadt.
  22043. 7.6.1916, 100. Geburtstag des Frankfurter Arztes, Schriftstellers und Bibliothekars Dr. Wilhelm Stricker (1816-1891), seit 1844 Arzt in Frankfurt am Main, 1845 Mitbegründer der Augenheilanstalt, Armenarzt der Armenklinik, des Heiliggeisthospitals, der Taubstummenanstalt und des Almosenkastens, 1875 Vorsitzender des Ärztlichen Vereins, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Senckenbergischen Bibliothek: 1854 Zweiter Bibliothekar, 1863 Erster Bibliothekar.
  22044. 9.2.1916, Offizielle Eröffnung des kunsthistorischen Instituts der Universität Frankfurt im Städelschen Kunstinstitut. Damit stehen den Studierenden der Kunstgeschichte die Bibliothek des Instituts mit 15.000 Büchern und eine stattliche Fotografensammlung zur Verfügung.
  22045. 9.11.1913, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Freiherrlich Carl von Rothschildschen öffentlichen Bibliothek (gestiftet am 03.01.1888) in den Räumen der Bibliothek, Untermainkai. Der 9. November ist im Andenken an den Geburtstag der Stifterin Freiin Hannah Louise von Rothschild (1850-1892) gewählt worden.
  22046. 3.1.1913, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Freiherrlich Carl v. Rothschildschen Bibliothek.
  22047. 6.6.1908–14.6.1908, Ausstellung anlässlich des ersten Internationalen Kongresses für Rettungswesen im „Adlervelodrom“, Gutleutstraße, und in den Räumen der Senckenbergischen Bibliothek.
  22048. 12.8.1907, Wiedereröffnung der Senckenbergischen Bibliothek im Neubau, Ecke Viktoriaallee/Jordanstraße.
  22049. 30.6.1907, Festakt anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Frankfurter Samaritervereins im Hörsaal der neuen Senckenbergischen Bibliothek.
  22050. 26.4.1907, Jahresversammlung des Deutschen Vereins für Psychiatrie im Saal der Senckenbergischen Bibliothek.
  22051. 24.9.1905, Erstmalige Öffnung der „Jüdischen Bibliothek und Lesehalle“ des neu gegründeten Vereins „Jüdische Bibliothek und Lesehalle“, Bleichstraße.
  22052. 28.11.1904, Eröffnung einer Musikalien-Frei-Bibliothek im Anschluss an die Freibibliothek und Lesehallen, Stoltzestraße.
  22053. 13.11.1901, Tod des Pfarrers und Kommunalpolitikers Carl Saenger (1860-1901), seit 1884 Prediger der deutsch-katholischen (freireligiösen) Gemeinde in Frankfurt am Main, 1894 Mitbegründer der „Freien Bibliothek und Lesehalle“, Stoltzestraße, seit 1900 Stadtverordneter der Fortschrittspartei, Mitarbeiter der „Frankfurter Zeitung“.
  22054. 1.4.1938–31.5.1938, Ausstellung „Ein Querschnitt durch zehnjährige Sammlertätigkeit“ im Manskopfschen Museum für Musik- und Theatergeschichte anlässlich der zehnjährigen Zugehörigkeit der „Bibliothek für neuere Sprachen und Musik“ zur Gesamtverwaltung der Städtischen und Universitätsbibliotheken in Frankfurt am Main.
  22055. 14.3.1940, Tod des Geheimen Regierungsrat Prof. Georg Wolfram (1858-1940), 1909 bis 1918 Direktor der Universitäts- und Landesbibliothek Straßburg, seit 1921 Generalsekretär und Leiter der Bibliothek des „Wissenschaftlichen Instituts der Elsass-Lothringer im Reich“ in Frankfurt am Main.
  22056. 12.7.1940, 60. Geburtstag des Publizisten und langjährigen Direktors der Senckenbergischen Bibliothek der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Dr. Walter Rauschenberger (1880-1952).
  22057. 4.3.1941, 50. Todestag des Arztes, Schriftstellers und Bibliothekars Dr. Wilhelm Stricker (1816-1891), ab 1844 Mediziner in Frankfurt am Main, 1845 Mitbegründer der Augenheilanstalt, 1863 Erster Bibliothekar der Senckenbergischen Bibliothek, 1875 Vorsitzender des Ärztlichen Vereins.
  22058. 28.9.1941, Gedächtnisfeier anlässlich des 50. Todestages des Frankfurter Arztes, Schriftstellers und Bibliothekars Dr. Wilhelm Stricker (1816-1891), langjähriger Zweiter bzw. Erster Bibliothekar der Senckenbergischen Bibliothek, Mitbegründer der Augenheilanstalt und Vorsitzender des Ärztlichen Vereins, veranstaltet vom Volksbund für das Deutschtum im Ausland im Saalbau. Die Festansprache hält Stadtrat Dr. Bruno Müller (1889-1968).
  22059. 22.5.1946, Eröffnung der „Amerikanischen Bücherei“ durch Initiative der amerikanischen Militärregierung in der Taunusanlage 11, Ecke Mainzer Landstraße, in Anwesenheit von General Robert A. McClure sowie anderer hoher amerikanischer Militärs und des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Blaum. Sie ist eine Bibliothek für die Deutschen und enthält nahezu alle wesentlichen Werke und Autoren der neuen Weltliteratur, der Wissenschaft und der Technik in englischer Sprache.
  22060. 13.12.1946, Gründung der Deutschen Bibliothek durch die Stadt Frankfurt am Main, den hessischen Staat und die britische und amerikanische Militärregierung. Als Gegenstück zur Deutschen Bücherei in Leipzig ist sie eine Sammelstelle für alle deutschsprachigen Veröffentlichungen seit 1945.
  22061. 8.3.1948, Ausstellungseröffnung „Der Farmer und sein Land“ im neuen Gebäude der amerikanischen Bibliothek, Taunusanlage 12
  22062. 29.4.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Frankfurt am Main kauft 250 schwedische Holzhäuser mit je vier Wohnungen zur Linderung der Wohnungsnot für 8 Millionen Mark. Genehmigung des Vertrages der Stadt Frankfurt am Main mit der Buchhändlervereinigung GmbH über die Gründung der „Deutschen Bibliothek“.
  22063. 17.10.1950, Der Direktor der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main, Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer, erhält zu seinem 60. Geburtstag eine Ehrenplakette des Börsenvereins der deutschen Verleger und Buchhändlerverbände.
  22064. 31.7.1952, Unterzeichnung der Stiftungsurkunde der „Deutschen Bibliothek“ in Frankfurt am Main als Stiftung des öffentlichen Rechts von den Trägern und Förderern der Stiftung: Bundesregierung, Hessische Landesregierung, Stadt Frankfurt am Main (u.a. Stadtrat Karl vom Rath) und Börsenverein deutscher Verleger und Buchhändlerverbände.
  22065. 29.3.1957, Das Frankfurter British Center „Die Brücke“ stellt offiziell seine Tätigkeit ein und schließt seine Räume in der Kaiserstraße. Die Stadt Frankfurt am Main übernimmt die wertvolle Bibliothek in neuen Räumen in der Schumannstraße 63.
  22066. 28.3.1958, Richtfest für den Neubau der Deutschen Bibliothek in der Zeppelinallee.
  22067. 26.4.1959, Außerordentliche Hauptversammlung des Börsenvereins Deutscher Buchhändler anlässlich der Einweihung des Neubaus der Deutschen Bibliothek.
  22068. 4.5.1959, Amtseinführung des neuen Direktors der Deutschen Bibliothek, Professor Kurt Köster.
  22069. 17.10.1960, Anlässlich des 70. Geburtstages des Bibliothekars und Schriftstellers Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer, bis 1958 Direktor der Frankfurter Stadt- und Universitätsbibliothek und bis 1959 Direktor der Deutschen Bibliothek, gibt Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann einen Empfang im Römer.
  22070. 25.7.1962, 120. Geburtstag des Architekten Franz von Hoven (1842-1924), Erbauer des Rathaus-Neubaus, der Senckenbergischen Bibliothek und des Senckenbergmuseums, des Neubaus des Bürgerhospitals, des Neubaus der Alten Brücke sowie des Erweiterungsbaus des Städels.
  22071. 28.5.1965, Eröffnung der Ausstellung „Exil-Literatur 1933 bis 1945“ in der Deutschen Bibliothek.
  22072. 16.10.1965, Unterzeichnung eines Vertrages zur Gründung einer „Stiftung Buchkunst“ in der Deutschen Bibliothek.
  22073. 17.10.1965, 75. Geburtstag des Bibliothekars und Schriftstellers Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer (1890-1972), 1947 bis 1959 Direktor der Deutschen Bibliothek.
  22074. 16.8.1971, Ein Brand im 18. Stockwerk der Deutschen Bibliothek an der Zeppelinallee richtet einen Schaden in Höhe von 200.000.- DM an.
  22075. 24.8.1972, Tod von Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer (1890-1972), 1947 bis 1959 Initiator und Direktor der Deutschen Bibliothek, außerdem seit 1946 Honorarprofessor für vergleichende Literaturwissenschaft und für Bibliothekswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, 1963 bis 1966 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 1955 Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main, 1958 Goetheplakette des Landes Hessen.
  22076. 9.1.1973, Ein Brandanschlag auf das Amerikahaus in der Nacht zum 10.01. verursacht in den Räumen der Bibliothek erheblichen Sachschaden.
  22077. 12.10.1973–9.11.1973, Ausstellung „50 Jahre sowjetisches Kinderbuch“ in der Stadt- und Universitäts-Bibliothek.
  22078. 18.6.1974, Übergabe der Bibliothek des British Council, Cronstettenstraße, an die Stadtbücherei als Dauer-Leihgabe.
  22079. 23.3.1892, Tod der Stifterin Freifrau Hannah Louise von Rothschild (1850-1892), Gründerin der Heilanstalt „Carolinum“ und der Carl von Rothschild’schen Bibliothek.
  22080. 23.9.1894, Als zweite öffentliche Bibliothek nach der 1845 errichteten Volksbibliothek wird die „Freie Bibliothek und Lesehalle e.V.“ errichtet und am 08.10. d. J. offiziell eröffnet – vier Jahre später in „Freibibliothek und Lesehalle“ umbenannt.
  22081. 8.10.1894, Offizielle Eröffnung der zweiten öffentlichen Bibliothek nach der 1845 errichteten Volksbibliothek: die „Freie Bibliothek und Lesehalle e.V.“, Sandgasse 7.
  22082. 25.10.1895, Feierliche Eröffnung der neuen Räume der Rothschild-Bibliothek, Untermainkai 15.
  22083. 21.11.1896, Feierliche Eröffnung der neu eingerichteten Lesehalle des Vereins „Freie Bibliothek und Lesehalle“ im Stadtteil Bockenheim, Ecke Schloßstraße/Mühlgasse – in der ehemaligen Mädchenschule.
  22084. 6.9.1897, Feierliche Eröffnung der neuen Räume des Vereins Freie Bibliothek und Lesehalle im Haus Brönnerstraße 8/10.
  22085. 30.1.1898, Feierliche Eröffnung des zweiten Lese- und Unterhaltungssaales der „Vereinigung zum Wohl der schulentlassenen Jugend“ in den Räumen der Freien Bibliothek- und Lesehalle, Brönnerstraße.
  22086. 7.6.1899, Fünfte ordentliche Hauptversammlung des Vereins „Freie Bibliothek und Lesehalle“.
  22087. 2.2.1976, Der neue Generaldirektor der Deutschen Bibliothek, Professor Günther Pflug, tritt sein Amt an.
  22088. 23.2.1976, Die Bibliothek der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen mit 300.000 Büchern ist jetzt der Öffentlichkeit zugänglich.
  22089. 16.2.1978–8.4.1978, Ausstellung „Alfred Kubin. Entwürfe und Illustrationen“ in der Deutschen Bibliothek.
  22090. 29.3.1979–31.5.1979, Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers Joseph Roth in der Deutschen Bibliothek.
  22091. 2.10.1979–7.11.1979, Ausstellung über Leben und Werk Albert Einsteins in der Deutschen Bibliothek.
  22092. 1.12.1979, 75jähriges Jubiläum der Städtischen Musikbibliothek Frankfurt, ursprünglich unter dem Namen „Freie Musikalien-Bibliothek“.
  22093. 23.3.1981–30.4.1981, Ausstellung „Widerstand 1933-1945“ in der Deutschen Bibliothek.
  22094. 18.10.1982, Grundsteinlegung der neuen Bibliothek der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen.
  22095. 6.9.1983–18.10.1983, Ausstellung „In den Katakomben. Jüdische Verlage in Deutschland 1933 bis 1938“ in der Deutschen Bibliothek.
  22096. 26.10.1984, Eröffnung der neu errichteten Bibliothek der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen.
  22097. 13.11.1984–28.12.1984, Ausstellung „500 Jahre Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main“ im Vortragssaal der Bibliothek, Bockenheimer Landstraße.
  22098. 6.11.1985–31.3.1986, Ausstellung „Die jüdische Auswanderung aus Deutschland 1933-1941. Die Geschichte einer Austreibung“ in der Deutschen Bibliothek.
  22099. 7.5.1986–28.11.1986, Ausstellung über den Maler, Schriftsteller, Emigranten und Pazifisten Fritz von Unruh (1885-1970) in der Deutschen Bibliothek.
  22100. 11.6.1986–13.6.1986, 46. Jahreshauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission in der Deutschen Bibliothek.
  22101. 23.9.1986, Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann erläutert die elektronische Ausstattung, die jetzt auch in den Räumen der Zentralen Stadtbücherei Einzug gehalten hat. In der Bibliothek auf der Zeil und in zehn Stadtteilbüchereien stehen 570.000 Titel per Knopfdruck parat.
  22102. 11.9.1987, Professor Hans Mayer wird in der Deutschen Bibliothek die Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft für Exilforschung verliehen.
  22103. 3.1.1988, Das 100jährige Jubiläum der Eröffnung der Rothschildschen Bibliothek feiert der Magistrat mit einem Festakt im Kaisersaal des Römers.
  22104. 5.7.1988–31.8.1988, Ausstellung über den expressionistischen Lyriker Georg Heym in der Deutschen Bibliothek.
  22105. 1.12.1988, Die Redaktion der „Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums“ wird im Lesesaal der Deutschen Bibliothek mit der „Walter-Meckauer-Plakette“ ausgezeichnet.
  22106. 21.1.1989, Wiener Kabarett mit Cissy Kraner, Fritz Muliar und Hugo Wiener in der Alten Oper. Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten der Frankfurt-Bibliothek an der Universität Tel Aviv unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  22107. 16.3.1989–28.4.1989, Ausstellung über Leben und Werk des Frankfurter Publizisten Siegfried Kracauer (1889-1966) in der Deutschen Bibliothek.
  22108. 17.10.1990, 100. Geburtstag des Bibliothekars und Schriftstellers Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer (1890-1972), von 1946 bis 1958 Direktor der Stadt- und Universitätsbibliothek sowie von 1947 bis 1959 Initiator und Direktor der Deutschen Bibliothek, seit 1946 Honorarprofessor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22109. 4.3.1991, 100. Todestag des Arztes, Schriftstellers und Bibliothekars Dr. Wilhelm Stricker (1816-1891), Erster Bibliothekar der Senckenbergischen Bibliothek und Vorsitzender des Ärztlichen Vereins.
  22110. 13.9.1994, Richtfest des Neubaus der Deutschen Bibliothek an der Ecke Adickesallee/Eckenheimer Landstraße mit Bundesbauministerin Irmgard Schwaetzer.
  22111. 20.1.1995–4.3.1995, Ausstellung über Jüdische und Jiddische Buchkunst in der Deutschen Bibliothek.
  22112. 6.7.1995–9.9.1995, Ausstellung über die Schriftstellerin Annette Kolb unter dem Titel „Ich habe etwas zu sagen“ in der Deutschen Bibliothek.
  22113. 14.5.1997, Feierliche Eröffnung der Deutschen Bibliothek, Adickesallee, in Anwesenheit von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Die Eröffnungsausstellung zeigt „Typen und Macher – 300 schöne Bücher“ der „Stiftung Buchkunst“ (bis zum 20.09.).
  22114. 30.9.1997, Der Verlag Stroemfeld/Roter Stern stellt in der Deutschen Bibliothek Franz Kafkas „Prozess“-Handschrift als Faksimile vor.
  22115. 16.1.1998–14.3.1998, Gedenkausstellung des Fotografen Eric Schaal in der Deutschen Bibliothek, der vor den Nationalsozialisten in den 30er Jahren emigrieren musste.
  22116. 21.4.1998, Im Rahmen der Feiern anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Gründung des Staates Israel laden die Deutsche Bibliothek, die Bundeszentrale für politische Bildung und die Redaktion der Zeitschrift TRIBÜNE zur Präsentation des Buches „50 Jahre Israel: Vision und Wirklichkeit“ ein.
  22117. 8.12.1999, Planungsdezernent Martin Wentz will die Alte Bibliothek wieder auf dem Areal hinter dem Portikus errichten.
  22118. 1.3.2001–3.3.2001, Veranstaltung „Wissenschaftsstadt Frankfurt“ in der Deutschen Bibliothek.
  22119. 26.8.2001–28.10.2001, Ausstellung zur Bibliothek des Juristen Johann Caspar Goethes (1710-1782), Vater Johann Wolfgang von Goethes (1749-1832), im Goethemuseum.
  22120. 3.9.2001, Eröffnung der neuen Bibliothek der Leibnizschule im Stadtteil Höchst.
  22121. 11.9.2002–31.10.2002, Ausstellung über Leben und Werk der Schriftstellerin und Journalistin Margret Boveri (1900-1975) in der Deutschen Bibliothek.
  22122. 17.12.2002, Dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki wird in der Deutschen Bibliothek aus den Händen der hessischen Wissenschaftsministerin Ruth Wagner das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  22123. 28.11.2003, Aus Anlass der Eröffnung der neuen Bibliothek der Helmholtzschule liest die Schriftstellerin Stefanie Zweig aus ihrem Buch „Irgendwo in Deutschland“.
  22124. 23.3.2004, Lesung der Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski in der Deutschen Bibliothek.
  22125. 12.5.2004, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Verbandes Hessischer Zeitungsverleger in der Deutschen Bibliothek in Anwesenheit von Hessens Ministerpräsident Roland Koch.
  22126. 16.5.2004, Lesung des Schriftstellers Vargas Llosa in der Deutschen Bibliothek.
  22127. 26.11.2004–19.3.2004, Ausstellung in der Deutschen Bibliothek über die Frankfurter Künstlerin Erna Pinner (1893-1987), Mitarbeiterin der „Frankfurter Zeitung“, die von den Nationalsozialisten in die Emigration nach England gezwungen wurde.
  22128. 14.12.2004, Lesung von Ulrike Edschmidt in der Deutschen Bibliothek.
  22129. 19.1.2005, Lesung der Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski in der Bibliothek der Anna-Schmidt-Schule.
  22130. 15.3.2005, Lesung des Schriftstellers Christoph Hein in der Deutschen Bibliothek.
  22131. 23.3.2005, Erster Gesprächskreis zum Projekt „Bibliothek der Alten“ im Historischen Museum.
  22132. 21.9.2005, Offizielle Eröffnung der neuen Bibliothek der Käthe-Kollwitz-Schule in Zeilsheim.
  22133. 20.10.2005, Lesung des Schriftstellers António Lobo Antunes in der Deutschen Bibliothek.
  22134. 12.5.2006, Hommage-Abend in der Deutschen Bibliothek anlässlich des 100. Geburtstages des ersten Präsidenten Senegals (1960-1980), Léopold Sédar Senghor, einer der Väter der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels (1968).
  22135. 2.7.2006, Die Deutsche Bibliothek in der Adickesallee heißt ab sofort Deutsche Nationalbibliothek. Sie sammelt künftig auch Internetveröffentlichungen – so Generaldirektorin Elisabeth Niggemann in einer Pressemitteilung.
  22136. 17.8.2008, Konzert zum 100. Geburtstag des Komponisten Prof. Kurt Hessenberg (1908-1994) in Dr. Hoch’s Konservatorium. Des Weiteren würdigt eine Ausstellung (bis zum 19. September d. J.) in der Frankfurter Universitäts-Bibliothek Leben und Werk des Frankfurter Komponisten.
  22137. 14.2.2007, Richtfest für den Neubau in der Münzenbergerschule im Stadtteil Eckenheim: mit Cafeteria, Bibliothek, Computerzimmer und zwei Allzweckräumen.
  22138. 24.4.2007, Erste Zusammenkunft des neu gegründeten Interkulturellen Treffs für Frauen aus verschiedenen Nationen und Altersgruppen des Vereins „Brücke 71“ in der Nordweststadt in der Bibliothek der evangelischen Bonhoeffer-Gemeinde.
  22139. 14.12.2007, Eröffnung des neuen Mensagebäudes und der Bibliothek der Münzenbergerschule.
  22140. 23.2.2010, Offizielle Eröffnung der umgebauten und erweiterten Bibliothek der Fachhochschule Frankfurt am Nibelungenplatz.
  22141. 25.8.2011, Eröffnung der neuen Bibliothek an der Helene-Lange-Schule im Stadtteil Höchst.
  22142. 26.5.2013, Lesung des Schriftstellers Andreas Maier in der Bibliothek der Goethe-Universität.
  22143. 12.2.1932, Tod des Bibliothekars und Historikers Dr. Paul Hohenemser (1869-1932), von 1895 bis 1932 Bibliothekar an der Frankfurter Stadtbibliothek.
  22144. 27.10.1931, Tod des Bibliothekars und Fachschriftstellers Prof. Dr. Hermann Traut (1866-1931), langjähriger Bibliothekar bei der Frankfurter Stadtbibliothek, von 1924 bis 1927 stellvertretender Direktor. Mitglied im Frankfurter Verein für Geschichte und Altertumskunde.
  22145. 5.8.1931, 60. Geburtstag des Bibliothekars und Hebraist Prof. Aron Freimann (1871-1948), seit 1904 Bibliothekar, seit 1924 zeitweise geschäftsführender Direktor der Stadtbibliothek (bis 1933).
  22146. 5.5.1919, 50. Geburtstag des Bibliothekars und Historikers Dr. Paul Hohenemser (1869-1932), von 1895 bis 1931 Bibliothekar an der Frankfurter Stadtbibliothek.
  22147. 22.10.1938, 75. Todestag des Historikers, Stadtarchivars und Stadtbibliothekars Dr. Johann Friedrich Böhmer (1795-1863), 1830-1863 erster Bibliothekar der Stadtbibliothek am Obermaintor, zusätzlich seit 1825 Verwalter des Frankfurter Stadtarchivs.
  22148. 8.10.1920–9.10.1920, Tagung für Bibliothekswesen, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Auslandsbuchhandel, vom Verein der deutschen Antiquariats- und Exportbuchhändler und dem Verein Deutscher Bibliothekare (VDB).
  22149. 8.11.1967, Erster Buchbesprechungsabend der Bibliothekare der städtischen Volksbüchereien zu literarischen Neuerscheinungen in den Räumen der Städtischen Volksbücherei.
  22150. 23.5.1979–27.5.1979, Jahrestagung des „Vereins der Bibliothekare an Öffentlichen Bibliotheken“.
  22151. 28.7.1935, Tod des Bibliothekars Geheimer Konsistorialrat Prof. Dr. Friedrich Clemens Ebrard (1850-1935), von 1884 bis 1924 Direktor der Frankfurter Stadtbibliothek, Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (1924), Ehrendoktorwürde der Johann Wolfgang Goethe-Universität (1934).
  22152. 26.6.1930, 80. Geburtstag des Bibliothekars Geheimer Konsistorialrat Prof. Friedrich Clemens Ebrard (1850-1935), von 1884 bis 1924 Direktor der Frankfurter Stadtbibliothek. Aus diesem Anlass verleiht ihm die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Frankfurt die Ehrendoktorwürde.
  22153. 8.5.1926, Tod des Bibliothekars des Elsaß-Lothringen-Instituts an der Universität Frankfurt, Prof. Ernst Marckwald (1859-1926), früher Oberbibliothekar an der Universitäts- und Landesbibliothek zu Straßburg.
  22154. 20.6.1940, Tod des Bibliothekars Prof. Friedrich Arthur Richel (1868-1940), 1906 bis 1933 erster hauptamtlicher Leiter der ortsgeschichtlichen Abteilung an der Frankfurter Stadtbibliothek. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Frankfurter Orts- und Familiengeschichte.
  22155. 18.8.1968–24.8.1968, 34. Weltkonferenz des Internationalen Verbandes der Bibliothekars-Vereine in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  22156. 2.6.1998–6.6.1998, 88. Bibliothekarstag in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22157. 7.10.1929, Durch Erlass des preußischen Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung wird Dr. Richard Oehler (1878-1948), Generaldirektor der Frankfurter Bibliotheken, zum Honorarprofessor in der Philosophischen Fakultät der Universität Frankfurt ernannt.
  22158. 21.3.1927, In seiner heutigen Sitzung wählt der Magistrat den Direktor der Breslauer Staats- und Universitätsbibliothek Dr. Richard Oehler (1878-1948) zum Generaldirektor der Frankfurter städtischen Bibliotheken.
  22159. 26.10.1941–2.11.1941, „Kriegsbuchwoche 1941“ unter dem Motto: Buch und Schwert. Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda führt diese diesjährigen Herbstveranstaltungen für das „Deutsche Schrifttum“ als „Kriegsbuchwoche 1941“ durch. In den wissenschaftlichen Bibliotheken finden zeitgleich Buchausstellungen statt.
  22160. 1.1.1946, Ernennung des Direktors der Hessischen Landesbibliothek in Darmstadt, Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer, zum Direktor der Städtischen und Universitäts-Bibliotheken.
  22161. 1.4.1954–15.4.1954, Buchausstellung „Im Brennpunkt Zeitgeschichte“ im Rathaus/Römer, veranstaltet vom Verband Deutscher Bibliotheken e. V. in Verbindung mit dem Amt für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung und den Städtischen Volksbüchereien der Stadt Frankfurt.
  22162. 19.10.1995, Landesweiter Start des elektronischen Bibliothekssystems „Hebis“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Statt im Karteikasten mit abgegriffenen Titelkärtchen können Studierende und Wissenschaftler auch an der Frankfurter Universität nun „online“ auf Literaturrecherche gehen und am Bildschirm 1,5 Millionen Titel in 28 hessischen Bibliotheken sichten.
  22163. 4.8.1899–5.8.1899, 38. Jahresversammlung des „Centralvereins deutscher Zahnärzte“ im großen Hörsaal des Senckenbergischen Bibliothekgebäudes.
  22164. 2.3.2001, In Anwesenheit von Hessens Wissenschaftsministerin Ruth Wagner wird in der Stadt- und Universitätsbibliothek das neue Projekt „Hessisches Bibliotheks-Informationssystem“ (HeBis) der Öffentlichkeit vorgestellt.
  22165. 21.1.1966, Bibliotheksdirektor a. D. Professor Walter Gottschalk wird in einer Feierstunde in der Aula zum Ehrenbürger der Johann Wolfgang Goethe-Universität ernannt.
  22166. 25.9.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Bombenteppiche auf das Stadtgebiet und den Osthafen. Gestürzt wird das bis dahin verschont gebliebene, von Ludwig Schwanthaler geschaffene Goethe-Denkmal; Luftminen treffen auch das Bibliotheksgebäude des Goethehauses im Großen Hirschgraben.
  22167. 13.6.1909, Akademische Feier des Ärztlichen Vereins anlässlich des 100. Geburtstages des Arztes, Psychiaters und Schriftstellers Geheimer Sanitätsrat Dr. Heinrich Hoffmann (1809-1894) im Bibliotheksgebäude der Senckenbergischen Stiftung.
  22168. 1.11.1906, Das Wappen aus der Front des alten Senckenbergischen Bibliotheksgebäudes wird herausgebrochen und nach dem Neubau in der Viktoriaallee gebracht.
  22169. 11.8.1905, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Doktor-Jubiläums des Geh. Sanitätsrats Dr. Heinrich Rehn (1831-1918), Kinderarzt und Gründer der „Rehn’schen Poliklinik für Kinderkrankheiten“, im großen Hörsaal des Senckenbergischen Bibliotheksgebäudes.
  22170. 18.12.1904, Erinnerungsfeier zu Ehren des im April 1903 verstorbenen langjährigen ersten Direktors der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Lehrers, Naturforschers und Botanikers Isaak Blum (1833-1903) im großen Hörsaal des Bibliotheksgebäudes der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.
  22171. 25.8.1899, Wissenschaftliche Festsitzung der „Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft“ anlässlich des 150. Geburtstages des Dichters Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) im großen Hörsaal des Senckenbergischen Bibliotheksgebäudes. Prof. Reichenbach hält den Festvortrag zum Thema: „Goethe und die Biologie“.
  22172. 12.9.1900–14.9.1900, Allgemeine Versammlung der Deutschen Geologischen Gesellschaft im großen Hörsaal des Senckenbergischen Bibliotheksgebäudes.
  22173. 27.7.1970, Durch einen Brandanschlag auf das Amerikahaus entsteht in den Bibliotheksräumen ein Schaden von rund 10.000.- DM.
  22174. 22.3.2009–21.6.2009, Anlässlich des 525jährigen Jubiläums der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg zeigt das Museum Giersch jahrhundertealte botanische Drucke aus der Bibliothekssammlung.
  22175. 5.5.2008, 17. Hessische Bibliothekstag in der Frankfurter Zentralbibliothek.
  22176. 21.4.1985–27.4.1985, Hessische Bibliothekswoche des Landesverbandes Hessen im Deutschen Bibliotheksverband. Eröffnet wird in der Paulskirche mit der Ausstellung „Buchkunst im Wandel“.
  22177. 24.10.1977–26.10.1977, Jahrestagung des Deutschen Bibliotheksverbandes e. V.
  22178. 8.2.1950–9.2.1950, Tagung der Deutschen Gesellschaft für Dokumentation e. V. im großen Saal des Senckenbergmuseums unter der Schirmherrschaft von Professor Boris Rajewsky, Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Neben Fachvorträgen u.a. von Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer, Direktor der Stadt- und Universitätsbibliothek der Stadt Frankfurt am Main, Professor Willy Hartner, Institut für Geschichte der Naturwissenschaft und Professor Walter Artelt, Universität Frankfurt/M., über Dokumentation und Wissenschaft, findet am zweiten Tag die Mitgliederversammlung und die Gründung des Fachnormenausschusses für Buch- und Bibliothekswesen statt.
  22179. 17.10.1955, Der Magistrat verleiht Professor Hanns Wilhelm Eppelsheimer, Leiter des Bibliothekswesens in Frankfurt am Main, anlässlich seines 65. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main..
  22180. 21.4.1988–27.4.1988, 2. Hessische Bibliothekswoche.
  22181. 10.5.2005, Eröffnung des Bibliothekszentrum-Ost in Enkheim.
  22182. 25.10.2006, Lesung des Schriftstellers Peter Kurzeck im Enkheimer Bibliothekszentrum.
  22183. 14.1.2009, Offizielle Eröffnung der Stadtteilbibliothek Sachsenhausen im umgebauten, früheren Straßenbahndepot: das Bibliothekszentrum Süd an der Hedderichstraße.
  22184. 4.7.1957, Vortrag des Sozial- und Religionsphilosophen Professor Martin Buber (Jerusalem) in der Philosophischen Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität: „Züge des biblischen Gottesbildes“.
  22185. 20.1.2000, Lesung des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel im Hessischen Literaturbüro.
  22186. 5.4.1982, Lesung des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel im Club Voltaire.
  22187. 20.11.1991, Lesung des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel im Leinwandhaus.
  22188. 18.9.1995, Lesung des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel in der Huss’schen Buchhandlung in Bockenheim.
  22189. 17.5.2001, Bundeskanzler Gerhard Schröder kommt zu einem privaten Essen mit Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld nach Frankfurt am Main. An der Zusammenkunft zu Ehren des Suhrkamp-Autors Mario Vargas Llosa nehmen auch die Schriftsteller Peter Bichsel und Jorge Semprun teil.
  22190. 22.6.2002, Lesung des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel im Holzhausenschlösschen.
  22191. 3.2.2004, Lesung des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel in der Romanfabrik.
  22192. 2.12.2004, Lesung des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel im Holzhausenschlößchen.
  22193. 23.4.2015, Lesung des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel in der Romanfabrik.
  22194. 20.3.1957, Das Düsseldorfer Stahlwerk Schmolz & Bickenbach eröffnet in der Hanauer Landstraße 505 eine Niederlassung.
  22195. 15.8.1943, Tod des Juristen und (ehrenamtlichen) Stadtrats (1933-1943) Heinz Bickendorf (1907-1943) (NSDAP), zuletzt Leutnant und Kompanieführer einer Panzerjäger-Abteilung an der russischen Kriegsfront.
  22196. 20.6.1985, Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main im Römer an den Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, Heinz Bickerle.
  22197. 9.7.1988, 70. Geburtstag des Vorsitzenden des Einzelhandelsverbandes Frankfurt/Main-Hochtaunus-Maintaunus und Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt sowie des Landesverbandes des Hessischen Einzelhandels, Heinz Bickerle.
  22198. 13.1.2007, Tod des langjährigen Präsidenten des Einzelhandelsverbandes Frankfurt/Hochtaununs/Main-Taunus Heinz Bickerle (1918-2007) im Alter von 88 Jahren, Inhaber der Firma Schwinn & Starck, 1957 zum Vorsitzenden des Einzelhandelsverbandes Frankfurt gewählt, 1990 Übernahme des Amtes des Präsidenten des Landesverbandes des Hessischen Einzelhandels.
  22199. 5.3.1921, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Frankfurter Bicycle-Clubs von 1881 im Gesellschaftshaus des Palmengartens.
  22200. 26.5.1906, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Frankfurter Bicycle-Club“ in Buerose’s Festsälen, Goethestraße.
  22201. 29.7.1951, Radrennen: „Heinrich-Kleyer-Gedächtnisrennen“ über 215 km, veranstaltet vom Frankfurter Bicycle-Club von 1861.
  22202. 13.5.1973, Erstes Volksradfahren des Frankfurter Bicycle-Clubs 1881 um den Goetheturm.
  22203. 4.5.1889, Feierliche Einweihung der neuen Klub-Standarte des „Frankfurter Bicycle-Club“ im Hotel Jacobi.
  22204. 31.7.1889, Feierlicher Empfang und Kommers zu Ehren des jungen Meisterfahrers (und späteren mehrfachen Weltmeisters) August Lehr (1871-1921) vom „Frankfurter Bicycle-Club von 1881“ (FBC) im Zoologischen Garten, der die Meisterschaft von England gewinnen kann.
  22205. 27.8.1892–28.8.1892, Große internationale Herbst-Wettfahrten des „Frankfurter Bicycle-Clubs“ im Palmengarten.
  22206. 11.9.1893, Tod des Gründers und Ehrenmitglieds des Frankfurter Bicycle-Klubs Rudolf Schubert, Ehrenpräsident des 9. Gauverbandes des „Deutschen Radfahrerbundes“.
  22207. 8.5.1977, 5. Frankfurter Stadtwaldrundfahrt des Frankfurter Bicycle-Clubs.
  22208. 4.12.1937, Tod des langjährigen Studiendirektors des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums (1909-1937), Dr. Ernst Bieber.
  22209. 2.4.1932, Premiere des neuen Greta Garbo-Films „Romanze“ im „Bieberbau“. Im Vorprogramm: Das neue deutschsprachige Dick & Doof-Tonlustspiel „Spuk um Mitternacht“.
  22210. 13.1.1930–14.1.1930, Henny Porten ist zur Erstaufführung ihres neuen Großfilms „Die Herrin und ihr Knecht“ nach dem Roman von Georg Engel persönlich in den Lichtspieltheatern „Bieberbau“ und „Camera“ anwesend.
  22211. 19.12.1947, Eröffnung des Uraufführungstheaters „Bieberbau“ mit 660 Plätzen. Mit „Und über uns der Himmel“ – in der Hauptrolle Hans Albers – gibt das neue Haus den ersten im Westen gezeigten deutschen Nachkriegsfilm.
  22212. 18.5.1948, Frankfurter Uraufführung des amerikanischen Films „Das verlorene Wochenende“ mit Jane Wyman und Ray Milland im Bieberbau.
  22213. 7.7.1948–8.7.1948, Hans Albers ist bei der Wiederaufführung des Films „Wasser für Canitoga“, der am 06.07. d. J. im Frankfurter Bieberbau Premiere hat, persönlich anwesend.
  22214. 26.10.1948, Filmpremiere von „Kinder des Olymp“, Bieberbau Lichtspiele.
  22215. 10.6.1949, Unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb läuft im „Bieberbau“ der Film „Liebe 47“ an.
  22216. 27.7.1949, Die englische Filmschauspielerin Jean Simmons als Gast der „Bieberbau-Lichtspiele“ bei der einmaligen Sondervorführung ihres neuesten Films „Adam und Evelyn“.
  22217. 21.8.1949, Sondervorstellung des Auschwitz-Filmes „Die letzte Etappe“ im „Bieberbau“.
  22218. 2.10.1949, Anlässlich des Welt-Tierschutztages veranstaltet der Frankfurter Tierschutzverein zum Gedenken der Tiere eine Morgenfeier in den Bieberbau-Lichtspielen.
  22219. 30.7.1954, Der französische Regisseur René Clément nimmt an der Frankfurter Premiere seines Films „Liebling der Frauen“ im Bieberbau Teil.
  22220. 17.8.1916, Die „Gesellschaft für Wohlfahrtseinrichtungen GmbH“ eröffnet in der ehemaligen Elsässer Taverne, Biebergasse 10, eine neue Speisehalle.
  22221. 16.5.1914–17.5.1914, I. Akademische Fechtmeisterschaften von Deutschland, veranstaltet vom Fechtklub „Hermannia e. V.“, Frankfurt am Main. Die Wettkämpfe finden im Fechtsaal des Fechtklubs „Hermannia“, Biebergasse, statt.
  22222. 25.2.1941, Bei einem versuchten Überfall in der Ankaufsstelle für Edelmetalle und Juwelen der Firma Dietrich & Pfaff, Biebergasse 3, verletzt der Täter den Juwelier durch Schüsse und flüchtet.
  22223. 1.4.1952, 80jähriges Jubiläum des Pelzhauses Cubaeus-Nitsche Nchf., Biebergasse 7.
  22224. 16.1.1954, Eröffnung der neuen Kranzler-Bar in der Biebergasse.
  22225. 3.9.1954, Das über 125 Jahre alte Café Kranzler eröffnet in der Biebergasse/Ecke Hauptwache mit dem „Kranzler-Eck“ ein Verkaufsgeschäft für Pralinen und Schokolade.
  22226. 31.10.1968, Eröffnung des „City-Center“ in der Biebergasse.
  22227. 22.5.1970, Das Einrichtungshaus Möbel-Franz errichtet sein zehntes Geschäft an der Hauptwache/Biebergasse.
  22228. 7.9.1973, Einstellung des Straßenbahnverkehrs in der Biebergasse und Inbetriebnahme der neuen Haltestelle am Roßmarkt. Die Straßenbahnlinien werden umgeleitet.
  22229. 17.9.1975, Eröffnung des ersten Burda-Nähstudios in Frankfurt am Main, Biebergasse.
  22230. 27.3.1976, Das Kaufhaus „Bieberhaus“ meldet Konkurs an.
  22231. 29.8.1977, Offizielle Übergabe der Zentralbibliothek im ehemaligen Bieberhaus auf der Zeil.
  22232. 9.5.1969, Eröffnung des vergrößerten Bieberhauses, ein technisches Kaufhaus, auf der Zeil.
  22233. 13.7.1902, Posaunenfest der Posaunenchöre von Worms, Wiesbaden, Biebrich, Hanau und Frankfurt am Main im christlichen Volksgarten, Röderbergweg.
  22234. 30.11.1997, Die jüdischen Widerstandskämpfer Karl Brozik (1926-2004), Leiter des Frankfurter Büros der Jewish Claims Conference, und Alfred Marchand (1907-1999), Gewerkschafter, werden im Schloss Biebrich von Hessen Ministerpräsidenten Hans Eichel mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille gewürdigt.
  22235. 1.12.2015, Der früheren Frankfurter Bürgermeisterin Jutta Ebeling wird im Wiesbadener Schloss Biebrich die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen verliehen.
  22236. 29.11.1985, Der hessische Ministerpräsident Holger Börner verleiht Professor Jürgen Habermas, Richard Hackenberg, Inge Sollwedel, Adolf Schmidt und Professor Ingeborg Weber-Kellermann im Biebricher Schloss die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen.
  22237. 1.12.1986, Der Frankfurter Stadtkämmerer Ernst Gerhardt wird im Biebricher Schloss von Hessens Ministerpräsident Holger Börner mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen ausgezeichnet.
  22238. 1.12.1992, Dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki wird im Biebricher Schloss zu Wiesbaden von Hessens Ministerpräsident Hans Eichel die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen verliehen.
  22239. 1.12.2001, Der Frankfurter Jazz-Musiker Emil Mangelsdorff wird im Biebricher Schloss von Hessens Ministerpräsident Roland Koch mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille ausgezeichnet.
  22240. 1.4.1953, Inbetriebnahme des ersten Senders Biedenkopf des Hessischen Rundfunks.
  22241. 10.11.1999, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Rhein-Main-Sektion der Deutsch-Englischen Gesellschaft im Kaisersaal des Römer mit Gastredner Professor Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident von Sachsen.
  22242. 25.11.1969, Eröffnung der neuen Grundschule für Rödelheim, Biedenkopfer Weg 33.
  22243. 12.8.1972, Einweihung der Kindertagesstätte in Rödelheim, Biedenkopfer Weg 31.
  22244. 11.5.1995, Die Grundschule Rödelheim, Biedenkopfer Weg, trägt seit heute den Namen Brentanoschule.
  22245. 19.2.1994, Premiere des Stücks „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch im Frankfurter Volkstheater.
  22246. 1.11.1918, Eröffnung der „Biedermeier Klause“, Großer Kornmarkt.
  22247. 9.8.1903, Eröffnung einer Kunstausstellung zur Erinnerung an den hundertjährigen Geburtstag des Dresdner Malers der Romantik und des Biedermeiers, Ludwig Richter (1803-1884), im Städelschen Kunstinstitut.
  22248. 19.9.1972–10.11.1972, Ausstellung „Frankfurt in der Biedermeierzeit“ in der Frankfurter Sparkasse von 1822, Neue Mainzer Straße 49-51.
  22249. 2.7.1980, Der Frankfurter Unternehmer Otto Bieger (1909-1992) erhält die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  22250. 1.6.1929, In der Siedlung am Biegwald, Friedrich-Naumann-Straße, wird eine Poststelle eröffnet.
  22251. 9.8.1919–11.8.1919, 5. Verbandsausstellung des Eisenbahn-Kleintierzüchter-Vereins im Direktionsbezirk Frankfurt am Main (Sitz Frankfurt am Main-Rödelheim) im Biegwald.
  22252. 19.6.1949, Tagung der Leistungs-Geflügelzüchter auf dem am gleichen Tag neu eröffneten Gelände des Leistungshofes am Biegwald.
  22253. 19.8.1965, Richtfest zum Neubau des Hessenkollegs im Biegwald.
  22254. 27.6.1971, Hundezuchtschau anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Ersten Frankfurter Jagdclubs“ auf dem Hundedressurplatz nahe dem Haus Biegwald in Rödelheim.
  22255. 15.3.1968, Einweihung des neuen Gebäudes des Hessenkollegs im Biegweg 41.
  22256. 30.6.1990, Sommerfest anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Hessenkollegs Frankfurt im Biegweg 41 in Rödelheim.
  22257. 21.6.2003, Premiere der Oper „Manon“ von Jules Massenet in der Inszenierung von Calixto Bieito in der Oper Frankfurt.
  22258. 15.1.1974, Hessens Innenminister Hanns-Heinz Bielefeld will in Zukunft angekündigte Demonstrationen auf ihren friedlichen Verlauf überprüfen und kündigt zugleich ein härteres Durchgreifen der Polizeikräfte an.
  22259. 17.9.1895, Feier des Frankfurter Diakonissen-Vereins anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Diakonissenhauses mit einer Festpredigt in der Katharinenkirche von Pastor Friedrich v. Bodelschwingh (Bielefeld).
  22260. 14.9.1990–15.9.1990, „Netzwerk Gesunde Städte“ im Haus der Jugend, veranstaltet vom städtischen Gesundheitsdezernat und der Gesundheitsakademie in Bielefeld.
  22261. 19.1.1962, Eröffnung einer Kindertagesstätte in Zeilsheim im neuen Siedlungsgebiet am Katzenstirn an der Bielefelder Straße.
  22262. 29.10.1965–30.10.1965, Konzerte des Bielefelder Kinderchores anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Heddernheimer Gesangvereins „Frohsinn“ im Klubhaus Heddernheim.
  22263. 7.4.1966, Ein Großbrand in Zeilsheim, Bielefelder Straße 31-35, richtet in einer Reihensiedlung großen Schaden an. Zwei Dachstühle brennen völlig aus.
  22264. 24.3.1990, Frankfurt am Main hat eine neue Partnerstadt – die ungarische Metropole Budapest. Oberbürgermeister Volker Hauff und der Präsident des Rates der Stadt Budapest, Joseph Bielek, unterzeichnen in Ungarn den Partnerschaftsvertrag.
  22265. 5.9.1959, Das „Theater am Roßmarkt“ leitet mit der Aufführung des Lustspiels „Ich bin kein Casanova“ von Otto Bielen seine zehnte Spielzeit ein.
  22266. 30.8.1989, Kulturnacht in der Eissporthalle aus Anlass des Überfalls der Deutschen auf Polen mit Willy Brandt, Eva Demski, Karl Krolow, Horst Bienek, Jürgen Fuchs, Günter Grass, Albert Mangelsdorff, Andrzej Szcypiorski und Andrzej Wajda.
  22267. 19.9.2015, 1. Frankfurter Bienenfestival im Botanischen Garten.
  22268. 18.9.1987, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des von der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt gegründeten Instituts für Bienenforschung in Oberursel.
  22269. 13.1.1994, Unbekannte zerstören das Bienenhaus zur geplanten Ansiedlung von Hummel- und Hornissenvölkern auf dem Buga-Gelände samt dem Infozentrum des „World Wide Fund for Nature“ (WWF).
  22270. 19.3.1981, Bei einem der schwersten Brände Frankfurts in den letzten Jahren im Haus „Bienenkorb“ an der Konstablerwache entsteht ein Schaden in Höhe von vierzig Millionen DM.
  22271. 3.12.1941, Reichsweite Viehzählung: Pferde, Rindvieh, Schafe, Schweine, Ziegen, Federvieh und Bienenstöcke. In Frankfurt am Main wird die Zählung vom Statistischen Amt durchgeführt.
  22272. 3.12.1943, Reichsweite Viehzählung: Pferde, Maultiere, Maulesel und Esel, Rindvieh, Schafe, Ziegen, Schweine, Federvieh, Bienenstöcke und Kaninchen.
  22273. 3.12.1940, Reichsweite, allgemeine Viehzählung. Sie erstreckt sich auf Pferde, Maultiere, Maulesel und Esel, Schafe, Schweine, Ziegen, Kaninchen, Federvieh und Bienenvölker.
  22274. 2.8.1907–10.8.1907, Bienenwirtschaftliche Ausstellung in den Räumen des Senckenbergischen naturhistorischen Museums, veranstaltet vom deutschen bienenwirtschaftlichen Zentralverein und den deutschen, österreichischen und ungarischen Bienenwirten.
  22275. 1.7.1893–3.7.1893, Internationale Ausstellung des „Deutschen Bienenzucht-Klub“ im Scheffelgarten.
  22276. 2.6.1890, Dem Verein der Bienenzüchter von Frankfurt am Main und Umgebung werden durch königliche Kabinettsordre die Rechte einer juristischen Person verliehen.
  22277. 17.10.1897, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Bienenzuchtvereins in der „Goldenen Luft“.
  22278. 28.3.1958–11.5.1958, Ausstellung „Biennale 57 – Junge Malerei – Junge Bildhauerei“ im Karmeliterkloster. Sie umfasst mehr als 150 Gemälde und Plastiken deutscher und französischer Künstler, die in verschiedenen französischen Städte ausgestellt wurden und die nach dem Ende der Frankfurter Ausstellung in Kanada gezeigt werden sollen.
  22279. 3.10.1968–6.10.1968, Das Theater am Turm (TAT) ist als einziges deutschsprachiges Ensemble zur Biennale in Venedig eingeladen worden. Es gastiert mit Peter Handkes Schauspiel „Kaspar“.
  22280. 23.2.1981–3.3.1981, Teilnahme des Theaters am Turm an der Biennale in Venedig.
  22281. 15.11.1930–17.11.1930, Haupttagung des Deutschen Motorradfahrer-Verbandes in den Klubräumen des Frankfurter Motorrad-Clubs (Groß-Frankfurt) und im Saal des Varieté Bier-Palais.
  22282. 1.11.1952, 50jähriges Jubiläum der Firma Franz Rach, Bier- und Mineralwasser-Großhandlung, Spohrstraße 5.
  22283. 15.5.1953, 50jähriges Jubiläum der Firma Jakob und Hermann Schäfer, Wein-, Spirituosen-, Bier- und Mineralwassergroßhandlung, Petterweilstraße 36.
  22284. 1.9.1958, 50jähriges Jubiläum der Firma Mütsch, Bier- und Mineralwasserfabrikation, Flörsheimer Straße 9.
  22285. 28.3.1962, Die „Venus-Bier-Bar“ an der Eschersheimer Landstraße brennt ab.
  22286. 5.12.1988, Der Genuss von Bier und anderen alkoholischen Getränken am Arbeitsplatz während der Dienstzeit wird den etwa 20.000 Mitarbeitern der Stadtverwaltung untersagt.
  22287. 12.6.2002, Auf dem Henninger-Areal in Sachsenhausen wird das letzte Fass Bier abgefüllt. Damit findet eine lange Brauereitradition am Hainer Weg ihr Ende.
  22288. 13.8.2011, Hoffest anlässlich des 25. Geburtstages der Brauerei-Gaststätte „Bier-Hannes“ im Stadtteil Fechenheim.
  22289. 19.9.1927, Tagung der Vereinigung für Staatswissenschaftliche Fortbildung mit einem Bierabend in den Römerhallen.
  22290. 24.8.1927, Tagung des Deutschen Forstvereins im großen Saal des Palmengartens mit einem Bierabend in der Sporthalle des Stadions Frankfurt am Main.
  22291. 1.4.1955, 60jähriges Jubiläum der Spezialfabrik für Kühlmöbel, Bierausschankanlagen und Gaststätteneinrichtungen Jacob Dies oHG, Lange Straße 35.
  22292. 31.8.1935, Wiedereröffnung der gründlich erneuerten Restaurationsräume des Schumann-Theaters – Bierkeller, Mampe-Stube und Bierbar.
  22293. 12.5.2000–14.5.2000, Erste Frankfurter Bierbörse auf dem Platz unter dem Messeturm.
  22294. 14.6.2007–16.6.2007, Frankfurter Bierbörse auf der Zeil.
  22295. 22.6.2007, Feier des einjährigen Jubiläums der Bierboutique Ölwechsel im Autowerk Frankfurt.
  22296. 23.2.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Zustimmung zum Kaufvertrag zwischen der Frankfurter Bierbrauerei Gesellschaft, vormals Henninger & Söhne AG, und der Stadtkämmerei, Genehmigung der Errichtung eines Wohngebäudes auf dem Grundstück Gutleutstraße 121.
  22297. 8.6.1924, „Die Stunde der Frankfurter Zeitung“ des Südwestdeutschen Rundfunkdienstes: Der aus einer Frankfurter Bierbrauerfamilie stammende Dichter Rudolf Georg Binding (1867-1938) liest aus eigenen Werken. (weitere Sendungen am 12., 15. und 19.06. d. J.).
  22298. 17.12.1933, Tod des Bierbrauers, Industriellen, Stadtrats und Stifters Conrad Binding (1846-1933), 1870 Gründer der Binding-Brauerei, seit 1895 Vorsitzender des Aufsichtsrats, von 1909 bis 1917 ehrenamtlicher Stadtrat.
  22299. 17.12.1983, 50. Todestag des Bierbrauers, Industriellen, Stadtrats und Stifters Conrad Binding (1846-1933).
  22300. 16.2.1951, 50jähriges Geschäftsjubiläum der Firma Carl Zeuß, Institut für Reinigen von Bierdruckanlagen, Grethenweg.
  22301. 19.6.2000, Im Nizza, unterhalb des früheren China-Restaurants, eröffnet ein Biergarten mit 400 Plätzen.
  22302. 13.6.1997, Eröffnung eines Biergartens im „Nizza“ am Mainufer.
  22303. 26.7.1997, Eröffnung eines neuen Biergartens im Brentanobad in Rödelheim.
  22304. 22.8.1997, Offizielle Eröffnung des Biergartens „Strandperle“ am Eisernen Steg.
  22305. 1.5.2009, Eröffnung des „Biergartens Niddastrand“ im Stadtteil Nied.
  22306. 26.6.1919, Versammlung der Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) in der Bierhalle auf dem Festhallengelände. Thema: Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages.
  22307. 26.9.1914–29.9.1914, Frankfurter Allgemeine Kaninchen- und Produktenschau in der großen Bierhalle und auf dem Festplatz, veranstaltet vom Allgemeinen Kaninchen-Zucht-Verein, Frankfurt, und dem Kaninchen-Zucht-Verein Oberrad.
  22308. 24.1.1956, 100jähriges Jubiläum der Bierhandelsfirma Stoll KG, Mayfarthstraße 27.
  22309. 20.6.1936–22.6.1936, Rosenschau im Bierkeller des Palmengartens.
  22310. 17.12.1935, Vollversammlung der Presseschriftleiter von Frankfurt am Main und Offenbach/Main im Bierkeller des Palmengartens.
  22311. 24.9.1906, Erste große öffentliche Versammlung des Frankfurter Gesamtverbandes gegen den Alkoholismus im Saal der Loge Karl zum Thema: „Der Frankfurter Bierkrieg!“.
  22312. 4.8.1894, Kommers der Frankfurter Turngemeinde in ihrer Turnhalle zu Ehren ihrer Mitglieder, die Preise auf dem Breslauer Turnfest errungen haben. Jedem der sechs Sieger wird als Anerkennung ein prachtvoller Humpen (Bierkrug) vom Verein gestiftet.
  22313. 24.8.1889, Eröffnung eines neuen Bierlokals in der Altstadt: der „Württemberger Hof“, Fahrgasse.
  22314. 1.3.1934–12.3.1934, Gastspiel Heinrich Georges an den Städtischen Bühnen. George spielt den Napoleon in „Hundert Tage“ von Mussolini, den Franz Moor und den Hans Biermann in „Mensch aus Erde gemacht“ von Friedrich Griese.
  22315. 20.1.2000, Konzert mit Wolf Biermann in der Alten Oper.
  22316. 12.12.1976, Solidaritätsveranstaltung im Theater am Turm für den aus der DDR ausgebürgerten Liedermacher Wolf Biermann.
  22317. 24.7.1977, Im Rahmen des Summertime-Programms „Lieder im Park“ spielt der aus der DDR ausgebürgerte Liedermacher Wolf Biermann vor 8000 Menschen.
  22318. 7.12.1979–8.12.1979, Konzerte des Liedermachers Wolf Biermann im Schauspielhaus der Städtischen Bühnen.
  22319. 14.8.1982, Wolf Biermann singt im Grüneburgpark vor 6000 Zuhörern zum Abschluss der „Lieder im Park“-Saison.
  22320. 25.11.1982, Konzert mit Wolf Biermann im Volksbildungsheim.
  22321. 28.7.1984, Im Rahmen der „Lieder im Park“ konzertiert Wolf Biermann im Grüneburgpark.
  22322. 19.11.1985, Konzert mit Wolf Biermann im Volksbildungsheim.
  22323. 7.12.1986, Konzert mit Wolf Biermann im Bürgerhaus Bornheim.
  22324. 11.1.1987, Matinée zum 50. Geburtstag des Liedermachers und Dichters Wolf Biermann im Theater am Turm.
  22325. 8.11.1988, Konzert mit Wolf Biermann im Volksbildungsheim.
  22326. 23.9.1989, Konzert des Liedermachers Wolf Biermann in der Alten Oper.
  22327. 31.1.1990, Konzert mit Wolf Biermann im Jüdischen Gemeindezentrum.
  22328. 24.5.1990, Konzert mit Wolf Biermann im Mozartsaal der Alten Oper.
  22329. 14.11.1990, Wolf Biermann singt in der Paulskirche im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an das nationalsozialistische Pogrom vom November 1938 „Lieder des Widerstandes“.
  22330. 21.10.1991–22.10.1991, Gastspiel mit Wolf Biermann im Hindemith-Saal der Alten Oper.
  22331. 5.3.1994, Konzert mit Eva-Maria Hagen und Wolf Biermann in der Alten Oper.
  22332. 16.5.1995, Konzert mit Wolf Biermann, Der große Gesang des Jizchak Katzenelson vom ausgerotteten jüdischen Volk, im Mozart-Saal der Alten Oper.
  22333. 17.10.1996–26.10.1996, Jüdische Kulturwoche ’96 u.a. mit einem Konzert des Klarinettisten Giora Feidman und einer Lesung mit Wolf Biermann in der Alten Oper.
  22334. 23.11.1996, Konzert mit Wolf Biermann in der Alten Oper.
  22335. 15.3.1999, Konzert mit Wolf Biermann in der Alten Oper.
  22336. 5.5.2002, Konzert mit Wolf Biermann in der Alten Oper. Ein Liederabend 25 Jahre nach seiner DDR-Ausbürgerung.
  22337. 10.6.2002, Tod des FDP-Stadtverordneten Joachim Biermann (1942-2002), sozial-, sport- und umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Römer.
  22338. 11.10.2004, Zur Erinnerung und gegen das Vergessen: die Alte Oper und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst laden im Rahmen der Veranstaltungen zum 60. Jahrestag des 20. Juli 1944 sowie des Widerstandes gegen das NS-Regime zu einem Abend mit Zeitzeugen, Historikern und Künstlers ein. Darunter: Wolf Biermann, Arno Lustiger, und Esther Ofarim.
  22339. 7.12.1984, Premiere von Wolf Biermanns „Der Dra-Dra“ im Kammerspiel.
  22340. 25.4.1991–27.4.1991, Konzert der Biermösl Blosn im Neuen Theater Höchst.
  22341. 25.1.1998, „20 Jahre Mood Records“ in der Alten Oper mit Albert Mangelsdorff, den Biermösl Blosn, Charlie Mariano, Wolfgang Dauner und Ack van Rooyen.
  22342. 15.8.1929, „Groß-Frankfurt“, das neue Frankfurter Varieté im ehemaligen Bierpalais spielt ab heute sein erstes Programm.
  22343. 15.3.1930, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Frankfurter Gesellschaft der Freunde im Bierpalast von „Groß-Frankfurt“.
  22344. 5.1.1916, Die mit einem öffentlichen Aufruf angekündigte Bierpreiserhöhung tritt heute in Kraft: Die Gastwirte erhöhen ihre Ausschankpreise für die große Flasche um 4 Pfennig auf 28 Pfennig, für die kleine Flasche um 2 Pfennig auf 15 Pfennig.
  22345. 8.9.1984, „Bierseidel-Börse“ bei Hertie Zeil.
  22346. 1.12.1932, Das Vergnügungsunternehmen „Corso“ eröffnet auf der Kaiserstraße einen Automatenbetrieb mit Original Hamburger Büffet, ein Caféhaus und die gute Bierstube.
  22347. 7.3.1930, Tod des Pädagogen und Literaturhistorikers Geheimrat Prof. Dr. Alfred Biese (1856-1930), von 1913 bis 1921 Direktor des Kaiser-Friedrich-Gymnasium in Frankfurt am Main, 1926/27 Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Freien Deutschen Hochstifts.
  22348. 18.12.1996–8.1.1997, Gastspiel des Musicals „Die Schöne und das Biest“ in der Alten Oper.
  22349. 21.12.1998–10.1.1999, Musical „Die Schöne und das Biest“ in der Alten Oper.
  22350. 2.7.1984, Die städtischen Küchenbetriebe bieten erstmals Diabetiker-Diätkost für jedermann an.
  22351. 5.7.1988, Grundsteinlegung für den Bau des „Westend-Carrees“, der 35.000 Quadratmeter Büroraum bieten soll, auf dem ehemaligen „Lurgi“-Gelände.
  22352. 1.3.1990, Ab heute bieten wichtige Ämter der Stadtverwaltung eine Spätsprechstunde bis 18.00 Uhr an.
  22353. 3.10.2005, Am Vormittag bieten Mond und Sonne ein Schattenspiel über dem Rhein-Main-Gebiet. Für annähernd 20 Minuten ist die Sonne zur Hälfte hinter dem Erdtrabanten verschwunden.
  22354. 11.9.2009, Der Zoologische Garten Frankfurt am Main und der Kronberger Opel-Zoo bieten ab heute eine gemeinsame Jahreseintrittskarte an.
  22355. 1.8.2000, Die Arbeitsstelle Kirchentag bietet in der Rechneigrabenstraße zur Vorbereitung des evangelischen Kirchentages im Juni 2001 umfangreiches Arbeitsmaterial mit dem Titel „Aktions-Raum“ an.
  22356. 8.5.1952–10.5.1952, Tagung der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e. V.“ (ADV) in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die ADV eröffnet ihre Tagung mit der Dritten Ordentlichen Mitgliederversammlung in den Räumen der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania“ e. V., Schaumainkai 65. Die Veranstaltung am 09.05., eröffnet durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrates der ADV, Oberbürgermeister Dr. Arnulf Klett, Stuttgart, bietet Vorträge u.a. von Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm („Deutschland und der Luftverkehr“).
  22357. 8.10.1962, Ihren Unwillen über die kürzlich erlassenen Park- und Halteverbote in der Goethestraße geben die Anlieger dieser Straße Ausdruck. Gelegenheit dazu bietet eine um acht Uhr stattfindende Ortsbesichtigung, zu der die Industrie- und Handelskammer zusammen mit dem Einzelhandelsverband Vertreter der Straßenverkehrsbehörde eingeladen hat.
  22358. 30.9.1966, Der Rhein-Main-Flughafen eröffnet am Hauptbahnhof ein Air-Center, das den Fluggästen regelmäßige Busverbindungen zwischen Stadt und Empfangsgebäude bietet.
  22359. 17.9.1971, Das Gesundheitsamt bietet den Frankfurtern mit dem „Gesundheitsdienst per Telefon“ eine neue Dienstleistung an.
  22360. 20.3.1909, Die Frankfurter Ortsgruppe des Deutschen Schriftstellerverbandes bietet im Rahmen einer Feier erste Anregungen zum Gedächtnis des 150. Geburtstages von Friedrich Schiller im November d. J.
  22361. 6.6.1979, Eröffnung einer neuen Kindertagesstätte in der Hanauer Landstraße 17. Sie bietet Platz für 80 Kinder und ist Ersatz für die ehemalige Kita 119.
  22362. 24.10.1985–26.1.1986, Die Ausstellung „Die Kunst des Lesens“ im Museum für Kunsthandwerk bietet zum ersten Mal eine Kulturgeschichte des Lesens.
  22363. 29.11.1987, Das „Neue Theater“ Höchst knüpft an die langjährige Frankfurter Varieté-Tradition an und bietet jetzt ein regelmäßiges Varietéprogramm an.
  22364. 17.5.1988, Taufe der zur weißen Flotte gehörenden „Wikinger II“ am Eisernen Steg. Das Fahrgastschiff bietet Platz für 250 Passagiere.
  22365. 23.7.1990, Eröffnung eines „Schreib-Büros“ in der Elbestraße 41. Es bietet Hilfestellung bei der Erledigung des allgemeinen Schriftverkehrs.
  22366. 3.9.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler eröffnet in der Paulskirche die Ausstellung „Gutes Stiften – Gutes Schaffen“, die einen Teil der über 250 in Frankfurt am Main aktiven Stiftungen präsentiert und einen Einblick in die Tradition der jüdischen Stiftungen bietet.
  22367. 7.12.1994, Der Bund bietet mehr als 1.350 Wohneinheiten der amerikanischen Housing-Areas zum Verkauf an.
  22368. 19.8.1997, Die Firma Nestlé bietet ein Million DM für Hinweise, die zur Ergreifung des Erpressers führen, der droht, Produkte des Lebensmittelkonzerns zu vergiften. Nach langem Zögern entscheiden sich Polizei und Staatsanwaltschaft zudem, die Stimme des Mannes am Telefon zu veröffentlichen. Es treffen daraufhin viele Hinweise ein, aber die heiße Spur ist nicht dabei.
  22369. 1.7.1999, Das Energieversorgungsunternehmen Mainova bietet nicht nur Gas, Wasser oder Strom an, sondern wagt den Schritt in die Telekommunikation und empfiehlt sich jetzt auch als Konkurrenz für die Telekom.
  22370. 31.12.1999, Das Deutsche Filmmuseum bietet auf einer 27 Quadratmeter großen Leinwand an der Außenfassade Kurzfilme unter dem Thema „Hundert Jahre Frankfurt im Film“.
  22371. 1.5.2004, Das Radsport-Spektakel „Rund um den Henninger Turm“ bietet ein erweitertes Rahmenprogramm. An insgesamt acht Punkten der Strecke - zwei davon in Frankfurt am Main – werden Videoleinwände aufgebaut.
  22372. 4.5.2004, Die Johann Wolfgang Goethe-Universität eröffnet das europäische Pilotprojekt „Mobile University“ Zusammen mit ihren Partnern T-Mobile, Cisco, IBM und Intel bietet die Hochschule jetzt auch Nichtstudierenden kabellosen Zugang zum Internet.
  22373. 3.6.2005, Offizielle Eröffnung des „Kurt Thomas-Hauses der Chöre e.V.“ Das Frankfurter „Haus der Chöre“ am Dornbusch bietet mehreren hundert Sängern und Sängerinnen der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre ein Domizil für ihre wöchentlichen Chorproben.
  22374. 3.5.2016, Offizielle Eröffnung des neuen Parkhauses am Hauptbahnhof – es bietet Platz für 350 Fahrzeuge.
  22375. 6.12.2000–10.12.2000, Hessisches Jazzpodium 2000 der Jazzinitiative Frankfurt mit dem Heinz Sauer Trio, Bob Degen, Charlie Mariona, Albert und Emil Mangelsdorff und der Frankfurt Jazz Bigband.
  22376. 18.10.1996, Zum 50jährigen Jubiläum der HR-Bigband findet im Südbahnhof ein gemeinsames Konzert mit dem Jean Thielemanns-Quartett statt.
  22377. 2.2.1997, „Werkstattkonzerte ’97“ der Frankfurt Jazz Bigband mit einem „Woody Herman-Special“ im Titania.
  22378. 6.12.2000–10.12.2000, Hessisches Jazzpodium 2000 der Jazzinitiative Frankfurt mit dem Heinz Sauer Trio, Bob Degen, Charlie Mariano, Albert und Emil Mangelsdorff und der Frankfurt Jazz Bigband.
  22379. 20.3.2002, „Jazz meets Klezmer“ mit der HR-Bigband & Kol Simcha im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
  22380. 21.12.2010, Tod des Mitbegründers der Mainhattan Bigband und langjähriger Aktiver der Philharmonie Fechenheim, Walter Schmidt, im Alter von 88 Jahren.
  22381. 23.4.2003, Bikemax eröffnet an der Hanauer Landstraße einen großen Fahrradladen.
  22382. 24.3.2009, An der Hauptwache steht die erste städtische Solartankstelle für Elektro-Bikes und -Autos mit einer Leistung von 3.500 Kilowatt im Jahr.
  22383. 25.2.2000, Regionalbegegnungskonzert im Höchster Bildungs- und Kulturzentrum (Bikuz) mit 600 Schülern.
  22384. 5.2.2000, „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bildungs- und Kulturzentrums (BIKUZ) in Höchst.
  22385. 10.6.1975, Offizielle Eröffnung des Bildungs- und Kulturzentrums BIKUZ in Höchst durch Oberbürgermeister Rudi Arndt.
  22386. 15.9.1976, Konzert des Kabarettisten Dietrich Kittner im Bikuz Höchst.
  22387. 29.6.1977, Im Bildungs- und Kulturzentrum (BIKUZ) Höchst wird das Fehlen von technischen und Sportgeräten im Wert von 280.000.- DM festgestellt.
  22388. 31.10.1981, CDU-Kreisparteitag im Bikuz Höchst.
  22389. 13.2.1999, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Höchster Garde 74 im Bikuz Höchst.
  22390. 4.11.2003, Sally Perel liest im Bildungs- und Kulturzentrum (Bikuz) Höchst aus seinem autobiographischen Buch „Ich war Hitlerjunge Salomon“ und kritisiert den „wieder hoffähigen Antisemitismus“ in Deutschland.
  22391. 15.1.2011, Kreisparteitag der CDU im Bikuz Höchst: Zentrales Thema ist das Kommunalwahlprogramm.
  22392. 30.11.1999, Konzert der „Queen of Romany“ Vera Bila & Kale in der Alten Oper.
  22393. 15.5.1975, Neun Leicht- und Schwerverletzte, ein flüchtiger Lkw-Fahrer und zwei Stunden Verkehrsumleitung sind die Bilanz eines Zusammenstoßes zwischen einem städtischen Omnibus der Linie 57 und einem schotterbeladenen Lkw in Höchst.
  22394. 9.11.1984–11.11.1984, Drei getötete Fußgänger sowie drei bei Verfolgungsfahrten der Polizei verletzte Motorradfahrer sind die erschreckende Bilanz des Verkehrsgeschehens am Wochenende auf den Straßen im Raum Frankfurt.
  22395. 2.7.1985, Ein Toter und ein Schwerverletzter ist die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls am Börneplatz als ein ins Schleudern geratener Pkw zwei Fußgänger erfasst und zwanzig Meter weit mit schleift.
  22396. 17.7.1985, Stadtrat Karl-Heinz Trageser, zuständig für Soziales und Wohnungsbau, legt erstmals einen „Wohnungsbericht“ vor, der auch Bilanz für die Jahre 1977 bis 1983 zieht.
  22397. 29.1.1989, Zwei Schwerverletzte, ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von 65.000.- DM ist die Bilanz einer Massenkarambolage gegen 1.45 Uhr auf der A 66 zwischen Ludwig-Landmann-Straße und dem Nordwestkreuz.
  22398. 27.3.1990, Vortrag des Kulturdezernenten Professor Hilmar Hoffmann: „Zwanzig Jahre Kulturdezernent in Frankfurt – eine Bilanz von 1970-1990“ im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzer Straße 49-53.
  22399. 7.6.1990, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Volker Hauff zieht eine Bilanz des ersten Jahres der rot-grünen Koalition. Während Hauff von einem gelungenen politischen „Kurswechsel“ spricht, sieht die CDU-Opposition als Bilanz nur „Flucht aus der Gegenwart“.
  22400. 21.3.1991, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erste Sitzung nach dem Rücktritt von Oberbürgermeister Volker Hauff. Stadtkämmerer Martin Grüber zieht nach zwei Jahren rot-grüner Regierung im Römer die Halbzeit-Bilanz.
  22401. 26.1.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Andreas von Schoeler gibt einen „Kommunalpolitischen Situationsbericht“, eine Bilanz der Arbeit des Magistrats. Seine Herausforderin, die CDU-Kreisvorsitzende und Oberbürgermeister-Kandidatin, Petra Roth, sieht Schoeler „mit dem Rücken zur Wand“ stehen. Ihr Fazit nach dem Rededuell: „Noch nie in der Geschichte dieser Stadt war Wechsel so dringend wie heute.“
  22402. 29.5.1996, Ein Jahr nach Gründung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes zieht Geschäftsführer Volker Sparmann eine positive Bilanz. Vor allem auf den Schienenstrecken von und nach Frankfurt am Main sei die Zahl der Fahrgäste deutlich gestiegen.
  22403. 12.3.1998, Etwa 200 Mitarbeiter von Hoechst Marion Roussel (HMR) demonstrieren anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz der Hoechst AG gegen den Hoechst-Vorstand und die HMR-Geschäftsleitung.
  22404. 22.10.1998, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über die politische Halbzeit-Bilanz von Oberbürgermeisterin Petra Roth. Auf ihren Kommunalpolitischen Situationsbericht reagieren SPD und Grüne mit scharfer Kritik.
  22405. 29.5.2002, Hessen Justizminister Christean Wagner zieht in Frankfurt am Main nach zwei Jahren Modellversuch „Elektronische Fußfessel“ eine positive Bilanz. Lediglich 10 Prozent der Probanden haben die Erwartungen nicht erfüllt – ein Erfolg der, so Wagner, zum Ausbau des Projekts in ganz Hessen führen soll.
  22406. 26.1.2005, Ein Jahr lang ist Frankfurt am Main die Partnerstadt von Unicef gewesen. Oberbürgermeisterin Petra Roth verkündet in der Alten Oper die stolze Bilanz der Hilfsbereitschaft. Mehr als eine Million € haben Bürger und Unternehmen der Stadt und des Umlandes für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen gesammelt.
  22407. 1.7.2006, Im Fußball-WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Brasilien in der Commerzbank-Arena zieht das französische Team durch einen 1:0-Sieg ins Halbfinale ein. Mit diesem Spiel endet das WM-Turnier in Frankfurt am Main. Vertreter von Stadt, Polizei und Verkehrsbetrieben ziehen nach insgesamt fünf Spielen auf dem Rasen des Frankfurter Stadions eine positive Bilanz.
  22408. 14.7.1939, Öffentliche Sitzung der Gemeinderäte im Ratsherren-Sitzungssaal: Bilanzen der Hafenverwaltung, Einrichtung eines Musischen Gymnasiums.
  22409. 9.5.1937–20.6.1937, Ausstellung „Deutsche Arbeit im Bild“ in der Kunsthalle Haus Lichtenstein, Römerberg.
  22410. 6.11.1935–24.11.1935, Ausstellung „Die Römerbergfestspiele im Bild“ im Frankfurter Kunstverein.
  22411. 6.5.1931, Vortrag des Afrikaforscher, Schriftstellers und Kulturphilosophen Prof. Leo Frobenius (1873-1938) im Volksbildungsheim über „Afrika im Bild“ – zugleich eine Einführung in die Afrikaausstellung im „Haus der Moden“.
  22412. 2.7.1928–5.8.1928, Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins: „Frankfurt im Bild“.
  22413. 3.8.1915, Eröffnung der Ausstellung „Der Taununs im Bild“ im Frankfurter Kunstverein.
  22414. 5.10.1901, Im Kunstverlag von L.[udwig] Klement erscheint ab heute regelmäßig wöchentlich am Samstag die „Aktuelle Postkarte“ mit den wichtigsten Ereignissen aus aller Welt im Bild, und zwar nach den Illustrationen der Frankfurter „Kleinen Presse“.
  22415. 14.10.1939–15.10.1939, Die erste Reichsstraßensammlung der Deutschen Arbeitsfront (DAF) im Rahmen des Kriegswinterhilfswerks 1939/40 steht im Zeichen kleiner Bücher, die unter dem Motto „Sechs Jahre, in denen der Führer Geschichte machte“ Bild- und Wortdokumente für jedes einzelne der Jahre 1933 bis 1938 enthalten.
  22416. 21.8.1949–28.8.1949, Kulturelle Ausstellungen: Frankfurter Goethe-Ausstellung. Bilder, Handschriften und Goethe-Handzeichnungen aus dem Archiv des Freien Deutschen Hochstifts, Großer Hirschgraben 23 (ab 23.03.); Werke alter und neuer Meister. Aquarelle und Zeichnungen aus der Zeit Goethes im Städelschen Kunstinstitut, Dürerstraße 2; Frankfurt am Main zur Zeit Goethes 1750-1830 vom Historischen Museum im Haus Kronberger Straße 43 (10.08-11.09.); Ausstellung Gerhard Marcks, Plastiken im Frankfurter Kunstverein, Eschenheimer Anlage 35 (21.08.-25.09.); Gesamtschau der aus Anlass des 200jährigen Geburtstages Goethes erscheinenden Literatur, in den Räumen Bild und Buch GmbH, Friedrich-Ebert-Straße 65.
  22417. 25.1.1952–11.2.1952, Ausstellung „Französisches Theater im Bild vom Klassizismus bis zur Gegenwart“ im Foyer des Großen Hauses der Städtischen Bühnen.
  22418. 10.6.1955–11.6.1955, 50jähriges Jubiläum des deutschen Städtetages 1955 mit mehr als 1500 Gemeindeleitern aus dem In- und Ausland in der Festhalle auf dem Messegelände (11.06.); zugleich Achte Ordentliche Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in der Kongreßhalle in Gegenwart von Bundespräsident Theodor Heuss, verbunden mit einer von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb eröffneten Kunstausstellung „Die deutsche Stadt im Bild“ im Haus des Kunsthandwerks auf dem Messegelände. Am 10.06. kommen verschiedene Arbeitskreise und die Hauptversammlung zu einer Fachsitzung zusammen. Auf dem Programm stehen aktuelle Probleme der städtischen Kommunalpolitik in Deutschland.
  22419. 21.3.1959–3.5.1959, Ausstellung „Das Bild der Stadt im 18. und 19. Jahrhundert“ im Historischen Museum.
  22420. 21.9.1963–3.10.1963, Bild-Dokumentarschau über die politische Verfolgung in der DDR in der Wandelhalle der Paulskirche.
  22421. 12.4.1968, Anti-Springer-Demonstrationen, ausgelöst durch das Attentat vom 11.04. Der Zorn richtet sich gegen die Bild-Zeitung, in der die Demonstranten den eigentlichen Urheber für den Fanatismus des Attentäters vermuten. Vor der Societätsdruckerei, in der Springers Boulevardblatt gedruckt wird, liefern sich über 2000 Demonstranten, die deren Auslieferung verhindern wollen, Straßenschlachten mit der Polizei.
  22422. 9.6.1969, In der Wandelhalle des Magistratssitzungssaales wird ein Porträt des ehemaligen Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) aufgehängt. Das Bild ist ein Werk der Darmstädter Malerin Ricarda Jacobi.
  22423. 21.12.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Hermann Lingnau entwirft in seiner Haushaltsrede anlässlich der Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplanes für das Jahr 1973 ein düsteres Bild vom Zustand der städtischen Finanzen. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg legt ein Frankfurter Stadtkämmerer einen defizitären Haushaltsplanentwurf vor. Sämtliche Vorgänger Lingnaus haben (bei manchmal auch nicht günstigerer Lage) stets einen Trick gefunden, um wenigstens auf dem Papier den Ausgleich herzustellen.
  22424. 25.6.1976, Im Städel versuchen Diebe das Albrecht Dürerbild „Katharina Fürlergerin“ zu stehlen, werden durch den ausgelösten Alarm daran gehindert und verstecken das aus dem Rahmen geschnittenen Gemälde hinter einem anderen Bild, wo es gefunden wird.
  22425. 9.5.1980, Nachts brechen Unbekannte in die Frankfurter Gegen-„Bild“-Stelle ein und entwenden Dokumentationsmaterial über dieses Boulevardblatt.
  22426. 22.9.1980, Prozessbeginn vor dem Landgericht Frankfurt gegen sechs Mitarbeiter der „Bild“-Zeitung. Ihnen wird vorgeworfen, im Januar 1979 zweimal gewaltsam in eine Wohnung eingedrungen zu sein, um sich Bildmaterial für die erfundene Sensationsgeschichte „Vampir von Sachsenhausen“ zu verschaffen.
  22427. 8.1.1981, Das Landgericht Frankfurt verhängt im Prozess gegen sechs Journalisten der „Bild“-Zeitung wegen schwerem Diebstahl und Hehlerei Freiheitsstrafen bis zu acht Monaten.
  22428. 19.2.1988, Spät nachts werden aus der katholischen Dom-Gemeinde drei Skulpturen (Petrus, Heilige Elisabeth und Paulus) sowie ein Bild des Limburger Doms aus dem vorigen Jahrhundert gestohlen. Die Figuren werden auf dem Flohmarkt verkauft und schließlich der Pfarrei von den Käufern zurückgegeben.
  22429. 3.3.1990–15.5.1990, Ausstellung „Das Wort-Bild in Dada und Surrealismus“ in der Schirn Kunsthalle.
  22430. 1.4.1991, Der Künstler Stan Zak-Kaminski schenkt der evangelischen Ostergemeinde in Sachsenhausen sein Bild „Die Auferstehung“.
  22431. 15.11.1993, Eröffnung der Ausstellung „Stoltzes Frankfurt-Bild“ von Hans-Otto Schembs im Stoltze-Museum, Töngesgasse. (bis 31.10.1994)
  22432. 5.5.2001, „Concerti Piccoli für Bild, Wort und Musik“ anlässlich des 100. Geburtstages der Frankfurter Schriftstellerin Marie-Luise Kaschnitz (1901-1974) im Saalbau Gutleut.
  22433. 26.5.2001, „Concerti Piccoli für Bild, Wort und Musik“ anlässlich des 100. Geburtstages der Frankfurter Schriftstellerin Marie Luise Kaschnitz (1901-1974) im Saalbau Bornheim.
  22434. 26.8.2003, Das am 28. Juli 1994 aus der Schirn Kunsthalle geraubte Gemälde „Nebelschwaden“ von Caspar David Friedrich wird am Tatort zurückgegeben, fünf Jahre nachdem die Kunsträuber verurteilt worden sind. Der Verbleib des Werks hatte im Prozess nicht geklärt werden können. Ein Mitarbeiter der Schirn nimmt das Bild in Empfang. Der Rahmen fehlt, das kleinformatige Bild selbst ist jedoch in einem einwandfreien Zustand.
  22435. 11.5.2004, Im Kaisersaal des Römer wird in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth und des Politologen Professor Kurt Sontheimer der Wächterpreis der Tagespresse an vier Journalisten verliehen – u.a. an Horst Cronauer, Redaktionsleiter Frankfurt der „Bild“-Zeitung.
  22436. 15.3.2012–29.7.2012, Ausstellung „BILD dir dein Volk! – Axel Springer und die Juden“ im Jüdischen Museum.
  22437. 7.3.1996, Der frühere Palmengartenchef Dr. Gustav Schoser stellt seinen zusammen mit den „Freunden des Palmengartens“ herausgegebenen Bildband „Eine Welt der Pflanzen – Palmengarten Frankfurt“ vor.
  22438. 26.10.2004, Der neue Frankfurt Bildband: „Frankfurt am Main – gestern und heute“ von Helmut Nordmeyer und Jan Roewer wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
  22439. 19.9.2008, Der Magistrat stimmt in seiner Sitzung dem Neubau der zweiten Schule für „Praktisch Bildbare“ im Stadtteil Nied zu.
  22440. 10.11.2011, Offizielle Eröffnung der Schule für Praktisch Bildbare im Stadtteil Nied.
  22441. 15.3.1920, Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) und KPD bilden einen gemeinsamen Aktionsausschuss. Die Einigungsformel lautet: „Kampf gegen die Reaktion und Verwirklichung des Sozialismus“
  22442. 17.3.1951–18.3.1951, Auf dem „Deutschen Kongress für aktive Neutralität“ bilden Vertreter der deutschen Friedensbewegung einen 34köpfigen Koordinationsrat, der die Aufgabe hat, die Arbeit der vertretenen Gruppen zu koordinieren.
  22443. 8.1.1952, Im Anschluss an eine genehmigte kommunistische Kundgebung im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten versucht eine Gruppe von Demonstranten am Schützenbrunnen einen Fackelzug zu bilden, der von der Polizei verhindert wird.
  22444. 22.6.1952, Internationaler Großflugtag auf dem Rhein-Main-Flughafen. Veranstalter dieses unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Aero-Clubs, Wolf Hirth, und von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb stehenden Tages, ist der „Frankfurter Verein für Luftfahrt e. V.“ unter Mitwirkung der Verkehrs-AG, Rhein-Main, der amerikanischen Luftwaffe, der Pan American World Airways und der Trans World Airlines. Annähernd 100.000 Zuschauer nehmen an diesem Ereignis teil. Das Programm umfasst Kunstflüge von Motor- und Segelflugzeugen, Fallschirmabsprünge und -abwürfe, Modellflugvorführungen und Modellflugzeugrennen. Ein Glanzstück der Vorführungen bilden die Kunstflüge des vorjährigen Schweizer Kunstflugmeisters Albert Ruesch mit seinem kleinen roten Doppeldecker.
  22445. 16.2.1958, Fastnachtsumzug von der Festhalle bis zur Hauptwache unter dem Motto: „Groß un klaa lacht am Maa“ mit 28 Wagen und 162 närrischen Nummern. Vor allem die Kommunalpolitik ist Thema: Müll, Apfelweinpreise, Kriminalität. Die vielen Musik- und Spielmannszüge bilden in bunten, eleganten Uniformen den Hauptanteil des Umzuges. Der Zug kostet eine Viertel Millionen DM. Davon müssen die Vereine aus eigenen Kräften für Kostüme 180.000.- DM aufbringen. Mit 30.000.- DM wird der Kostümfonds des Großen Rates veranschlagt, weitere 30.000.- DM kosten die Wagen. Die Stadt Frankfurt am Main nimmt während der Fastnachtszeit etwa 150.000.- bis 180.000.- DM an Vergnügungssteuern ein.
  22446. 10.12.1970, Die Tunnelröhre der Flughafenbahn, die einen Teil der Strecke vom Hauptbahnhof über den Rhein-Main-Flughafen bis Kelsterbach bilden soll, ist fertig gestellt.
  22447. 27.3.1973, Arbeiter der Elektrogerätefabrik VDO zerschlagen ein „Denkmal“, das Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) 50 Meter von den VDO-Werken aufstellen wollen. Das „Denkmal“, eine Pferdeattrappe mit Reiterin, soll die steuerflüchtige Dressurreiterin Liselott Linsenhoff karikieren und den Auftakt für ein Tribunal der DKP gegen die Eheleute Linsenhoff bilden.
  22448. 7.1.1981, Im Umlandverband bilden CDU und FDP offiziell eine Koalition und legen für die Kommunalwahl in Hessen am 22.03. d. J. ein gemeinsames Programm vor.
  22449. 16.6.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etat-Debatte um den Nachtragshaushalt im Römer. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler verteidigt die angekündigte Strukturreform der Stadtwerke und kündigt an, dass sich die Stadt aus der Förderung einzelner Institutionen „ganz zurückziehen“ werde, um finanzielle Schwerpunkte bei anderen Einrichtungen zu bilden.
  22450. 5.8.2004, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof zeigt der hessischen Landesregierung Wege auf, wie sie den Regionsplan Südhessen 2000 neu zu fassen habe, damit er eine rechtmäßige Grundlage für die anstehenden Projekte der Infrastruktur bilden könne.
  22451. 29.6.2007, Mehrere Tausend Menschen bilden zwischen Katharinenkirche und Kaiserstraße die größte Aidsschleife der Welt.
  22452. 1.1.2012, Die katholischen Pfarreien der Stadtteile Bockenheim, Hausen, Praunheim und Rödelheim bilden seit heute den „Pastoralen Raum Frankfurt West“.
  22453. 24.6.2012, Mehrere tausend Menschen bilden von der Friedens- bis zur Flößerbrücke eine vier Kilometer lange Menschenkette gegen Fluglärm.
  22454. 12.8.1934, Der Frankfurter Kunstverein eröffnet in seinem neu eingerichteten „Frankfurter Künstlerzimmer“ die Dauerausstellung der Frankfurter, von der Reichskammer für bildende Künstler anerkannten Kunstschaffenden. Im Laufe der Zeit wird jeder in der Mainstadt lebenden Künstler die Gelegenheit haben, sein Schaffen in diesem Ausstellungsraum vor die Öffentlichkeit zu bringen.
  22455. 4.7.1905, Tod des Stifters Ludwig Joseph Pfungst (1842-1905), sein testamentarischer Nachlass verfügt, den größten Teil seines Vermögens (1,36 Millionen Mark) der Stadt Frankfurt am Main zur Errichtung einer Stiftung zur Verfügung zu stellen, mit der zeitgenössische bildende Künstler gefördert werden sollen (seit 1922: „Ludwig Pfungst-Museum-Stiftung“).
  22456. 26.11.1938–18.12.1938, (Wander-)Ausstellung des Hilfswerks für deutsche Bildende Kunst in der NS-Volkswohlfahrt (NSV) im Städelschen Kunstinstitut.
  22457. 7.5.1939, Im Rahmen der Gaukulturwoche des Gaues Hessen-Nassau wird das neue Ausstellungshaus der Stadt Frankfurt am Main, Bockenheimer Landstraße, anlässlich der Eröffnung der „Gauausstellung für bildende Künste 1939“, die Gauleiter Jakob Sprenger vornimmt, der Öffentlichkeit übergeben.
  22458. 28.9.1940–27.10.1940, „Gauausstellung für bildende Künste“ 1940 im Städelschen Kunstinstitut, eröffnet von Gauleiter Jakob Sprenger.
  22459. 6.9.1941–5.10.1941, „Gauausstellung“ der Reichskammer für bildende Künste 1941 im Städelschen Kunstinstitut unter der Schirmherrschaft von Gauleiter Jakob Sprenger.
  22460. 5.9.1942–4.10.1942, Dritte Gauausstellung für bildende Künste während des Zweiten Weltkriegs, eröffnet durch Gauleiter Jakob Sprenger, im Städelschen Kunstinstitut. Die Ausstellung umfasst Plastik, Malerei und Graphik.
  22461. 20.9.1958–12.10.1958, Ausstellung der Staatlichen Hochschule für bildende Künste, Dürerstraße 10, über italienische Architektur.
  22462. 6.5.1939–14.5.1939, Gaukulturwoche des Gaus Hessen-Nassau mit einer Gauausstellung für bildende Künste unter dem Leitwort „Rasse und Kultur“ (07.-21.05.) und einer kulturpolitischen Kundgebung der NSDAP auf dem Hindenburgplatz [heute: Am Hauptbahnhof] (14.05.). Während der Gaukulturwoche wird die aus Muschelkalk hergestellte, naturalistische Plastik aus Muschelkalkstein, die „Liegende“ (1937), des Frankfurter Bildhauers, Tuschemalers und Schriftstellers Rudolf Kipp (1900-1979), in der Taunusanlage aufgestellt. Feierlich eröffnet wird die 2. Gaukulturwoche Hessen-Nassau im Saalbau durch Gauleiter Jakob Sprenger. Er verleiht den Gaukulturpreis an den Kriegsdichter Thor Goote (eigentlich Werner von Langsdorff) (1899-1940), Reichsredner für die NSDAP und Funktionär im Nationalsozialistischen Fliegerkorps (NSFK), seit 1936 außerplanmäßiger Professor für Flugtechnik und Luftfahrtwesen an der TH Karlsruhe.
  22463. 26.11.1965–28.11.1965, Tagung der Staatlichen Landesbildstelle Hessen in Zusammenarbeit mit dem Landesfilmkuratorium für Schule, Jugendhilfe und Erwachsenenbildung und der Galerie „d“ zum Thema „Bildende Kunst in Film und Fernsehen – Deutsche Filme über die Kunst des 20. Jahrhunderts“ im Hause der Staatlichen Landesbildstelle Hessen, Gutleutstraße.
  22464. 2.8.1967, Tod des Professors der Staatlichen Hochschule für bildende Künste, Städelschule, Franz Karl Delavilla (1884-1967).
  22465. 15.12.1894, Erste Jahresversammlung des Frankfurter Ortsverbandes der Renten- und Pensions-anstalt für deutsche bildende Künstler im Lokal der Frankfurter Künstlergesellschaft.
  22466. 24.11.1982–26.11.1982, Symposion des Liebieghauses über bildende Kunst anlässlich des 150. Todesjahres von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832).
  22467. 23.3.1985–17.4.1985, Retrospektive des Lebenswerkes des Frankfurter Malers Walter Hergenhahn (1904-1980), 1956 bis 1971 Leiter der Abendschule der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste (Städelschule), im Refektorium des Karmeliterklosters.
  22468. 28.7.1994–29.7.1994, Raub von drei Gemälden aus dem Ausstellungsbereich der Schirn Kunsthalle. Es sind Leihgaben für die Ausstellung „Goethe und die bildende Kunst“, Bilder von C. D. Friedrich und William Turner.
  22469. 11.4.1999, Die in Darmstadt lebende Künstlerin Annegret Soltau und die Frankfurter Fotografin Inge Rambow erhalten den diesjährigen Maria Sybilla Merian-Preis für bildende Künstlerinnen in Hessen.
  22470. 21.9.2002, Tod des Bildhauers Professor Michael Croissant (1928-2002), von 1966 bis 1990 Leiter der Klasse Bildhauerei an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste - Städelschule.
  22471. 5.2.2009–3.5.2009, Ausstellung über die Auswirkungen des Darwinismus auf die bildende Kunst in der Kunsthalle Schirn – anlässlich des 200. Geburtstages des Naturforschers Charles Darwin.
  22472. 14.3.1937–11.4.1937, Ausstellung „Frankfurter Monumentalmalerei der Gegenwart“, veranstaltet vom Frankfurter Kunstverein in Gemeinschaft mit der Landesleitung Hessen-Nassau der Reichskammer der bildenden Künste.
  22473. 31.10.1936, Eröffnung der ersten Ausstellung der Reichskammer der bildenden Künste, Landesleitung Hessen-Nassau „Bilder und Plastiken“ in der Römerhalle.
  22474. 10.12.1933–22.12.1933, Weihnachtsausstellung der Bildenden Künste und des Kunstgewerbes in den Römerhallen. In der Geschlechterstube wird eine Sammlung von Musikinstrumenten, Noten und anderem Material präsentiert.
  22475. 14.12.1931–15.1.1932, Gedächtnisausstellung für den am 12.09. d. J. verstorbenen Frankfurter Kunsthistoriker, Maler und Zeichner Prof. Julius Hülsen (1873-1931), veranstaltet vom „Verein von Freunden der bildenden Kunst“, Junghofstraße.
  22476. 6.10.1931, Gedächtnisfeier der „Vereinigung von Freunden der bildenden Kunst“ für den am 12.09. d. J. verstorbenen Kunsthistoriker Prof. Julius Hülsen (1873-1931) im Volksbildungsheim.
  22477. 3.6.1922–2.7.1922, Ausstellung „Das Tier in der bildenden Kunst“ im Zoologischen Garten.
  22478. 24.10.1907, 50jähriges Jubiläum der „Frankfurter Künstlergesellschaft“ zur Förderung der bildenden Künste.
  22479. 15.11.1937, Landestagung der Reichskammer der bildenden Künste im Saal der Kassenärztlichen Vereinigung.
  22480. 17.9.1938–3.10.1938, Werbeschau des Deutschen Möbels, veranstaltet von der Reichskammer der bildenden Künste im Auftrag des Reichspropagandaministeriums.
  22481. 10.4.1970–12.4.1970, Jahrestagung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft (Bochum) mit Ausstellungen in der Stadt- und Universitätsbibliothek („Shakespeare in Deutschland“) und im Städelschen Kunstinstitut („Shakespeare in der Bildenden Kunst“).
  22482. 14.8.1982–12.9.1982, Jahresausstellung der Frankfurter bildenden Künstler im Steinernen Haus.
  22483. 3.8.2011, 80. Geburtstag des Schriftstellers und bildenden Künstlers Kurt Sigel.
  22484. 1.4.1931, Die Arbeitsgemeinschaft bildender Künstlerinnen der „Gedok“ legt ab heute in der Kunsthandlung Schumann am Goetheplatz eine „Gedokmappe“ auf, die Aquarelle, Handzeichnungen und Druckgraphik der Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft enthält.
  22485. 3.12.1930–24.12.1930, Weihnachtsmarkt Frankfurter Künstler, veranstaltet vom Reichsverband bildender Künstler, Gau Westdeutschland, im Frankfurter Kunstverein.
  22486. 29.3.1930–13.4.1930, Verkaufsausstellung der Frankfurter Verbände bildender Künstler und des Bundes für Volksbildung.
  22487. 26.11.1921–27.11.1921, Hauptversammlung des Reichswirtschaftsverbandes bildender Künstler Deutschlands in den Räumen der Frankfurter Künstlergesellschaft im Steinernen Haus.
  22488. 4.6.1971–6.6.1971, Erster Bundeskongress Bildender Künstler in der Paulskirche.
  22489. 6.11.1936, Tod des Malers Prof. Ferdinand Brütt (1849-1936), Impressionist, Mitglied der Kronberger Malerkolonie, malte Historien- und religiöse Bilder sowie Porträts (u.a. die von Oberbürgermeister Mumm von Schwarzenstein und Georg Voigt). Hauptwerk in Frankfurt am Main: Ausmalung des Bürgersaals im Frankfurter Rathaus mit acht Fresken.
  22490. 8.7.1934, Eröffnung der Ausstellung „So schauten sie den ersten Mai“ – Bilder Hessen-Nassauischer Künstler im Städelschen Kunstinstitut in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger.
  22491. 4.3.1951–18.3.1951, Ausstellung des Kriegsgefangenen-Archivs und -Museums in der Wandelhalle der Paulskirche: „Kriegsgefangene reden“. Zeugnis und Bilder zweier Weltkriege unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  22492. 30.8.1957–8.9.1957, Dritte Internationale Ausstellung fotografischer Kunst in der Paulskirche. Veranstaltet von der Foto-Gilde Frankfurt ist es eine Ausstellung der Amateurfotografen. Gezeigt werden 250 Bilder aus 22 Ländern (Asien, Afrika, Amerika und Europa).
  22493. 22.4.1967–23.4.1967, Die Fotofreunde Fechenheim zeigen anlässlich ihres 10jährigen Jubiläums im Melanchthonhaus eine Ausstellung großformatiger Bilder.
  22494. 25.6.1971, Professor Ernst Holzinger (1901-1972), Direktor des Städelschen Kunstinstituts, erwirbt im Auktionshaus Christi (London) für das Städel zwei Bilder des Frankfurter Renaissance-Meisters Adam Elsheimer (1578-1610).
  22495. 20.11.1889, Vortrag des österreichischen Schriftstellers Leopold Ritter von Sacher-Masoch im Saal des Kaufmännischen Vereins, veranstaltet vom Mendelssohn-Verein. Thema: „Bilder aus dem jüdischen Leben“.
  22496. 30.9.1976–9.1.1977, Erste Ausstellung russischer Malerei aus der Zeit von 1890 bis 1917, Bilder aus Museen der UdSSR, in Westeuropa, im Städel.
  22497. 8.9.1978–29.9.1978, Ausstellung „50 Jahre Foto-Gilde – Bilder gestern und heute“ in der Stadtsparkasse Frankfurt, Hasengasse 4.
  22498. 1.2.1979, In der „Kellergalerie“ der Volkshochschule wird die erste Ausstellung eröffnet: Teilnehmerinnen eines Aquarellkurses zeigen ihre Arbeiten unter dem Thema „Skizzen, Gedanken, Bilder“.
  22499. 1.10.1979–9.11.1979, Ausstellung der „Bilder aus dem Volksleben“ des Frankfurter Malers Wilhelm Altheim (1871-1914) im Kundenzentrum der Frankfurter Sparkasse von 1822, Neue Mainzer Straße 49-51.
  22500. 27.11.1980, Der Frankfurter Maler und Grafiker Erich Husemann stellt die von ihm geschaffene Keramikwand mit dem Thema „Bilder aus Frankfurts Geschichte“ vor. Die über 300 einzelnen, handgemalten teilweise plastisch geformten Keramikplatten gestalten die Wand an der Nordseite der B-Ebene des Hauptbahnhofes.
  22501. 27.10.1981, Aus der Kunstgalerie Karl Vonderbank werden Bilder des spanischen Surrealisten Salvatore Dali entwendet.
  22502. 2.11.1984, Der Frankfurter Künstler Ferry Ahrlé übergibt im Römer an Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann eine Mappe mit drei Original-Lithographien. Die Bilder zeigen die Paulskirche, den Samstagsberg und die Skyline von Frankfurt am Main.
  22503. 8.2.1985–14.4.1985, Ausstellung „Bilder für Frankfurt“ im Deutschen Architekturmuseum. Geboten wird ein Überblick über die gesamte Sammlung des Museums für Moderne Kunst.
  22504. 19.7.1988–30.12.1988, Ausstellung „Die Mythen sehen – Bilder und Zeichnungen vom Amazonas“ im Museum für Völkerkunde.
  22505. 31.5.1989–15.7.1989, Ausstellung „Frankfurt zum Aufbauen, Bilder der zerstörten Stadt nach 1944“ des Frankfurter Malers Wilhelm Raab (1907-1989) im Historischen Museum.
  22506. 31.10.1989–9.11.1989, Ausstellung „Bilder aus der Jiddischen Welt“ von Stephan Shayevitz im Jüdischen Gemeindezentrum.
  22507. 7.6.1991–21.7.1991, Ausstellung „Mozartissimo“- Bilder von Ferry Ahrlé in der Airport-Gallery auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  22508. 2.3.1995, Eröffnung der Ausstellung „Lebende Bilder einer Stadt. Geschichte des Kinos in Frankfurt am Main“ im Deutschen Filmmuseum.
  22509. 2.2.1997–28.2.1997, Fotoausstellung „Bilder im Kopf“ über Auschwitz in der Paulskirche.
  22510. 11.3.1997–22.8.1997, Ausstellung „Die Zeil – Bilder einer Straße. Teil I: Vom 17. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert“ im Institut für Stadtgeschichte.
  22511. 9.9.1997–30.4.1998, Ausstellung „Die Zeil – Bilder einer Straße. Teil II: Von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart“ des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster.
  22512. 26.5.1998–9.10.1998, Ausstellung „Sachsenhausen – Ansichten. Bilder aus Alt-Sachsenhausen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster.
  22513. 15.10.1998–15.11.1998, Ausstellung „Sachsenhausen – Ansichten. Bilder aus Alt-Sachsenhausen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ im Palais Jalta.
  22514. 5.2.1999, Mehr als vier Jahre nach dem spektakulären Raub dreier Bilder aus der Kunsthalle Schirn verhängt das Landgericht Frankfurt unerwartet hohe Strafen von acht und elf Jahren Zuchthaus für die Kunsträuber. Von den Gemälden William Turners und Caspar David Friedrichs mit einem Versicherungswert von 70 Millionen DM fehlt allerdings weiterhin jede Spur.
  22515. 10.1.2005, Im unermüdlichen Einsatz für ein sauberes Frankfurt vergreift sich Peter Postleb, der Sauberkeitsbeauftragte von Oberbürgermeisterin Petra Roth, an der Kunst. Er lässt kurzerhand eine Rauminstallation eines Absolventen der Städelschule abräumen und entsorgen. Mit diesem Schlag gegen die Kunst schafft es Postleb zum Jahresende sogar ins Fernsehen: in Günter Jauchs Jahreschronik „2005! Menschen, Bilder, Emotionen.“.
  22516. 8.11.2008, 36. Römerberggespräche: „Zurück zur Gewalt. Im Dschungel der Bilder“ im Schauspiel Frankfurt.
  22517. 13.12.2007–2.3.2008, Ausstellung „Robert Gernhardt – Die letzten Bilder“ in der „Caricatura“ im Historischen Museum.
  22518. 10.3.1997–1.8.1997, Ausstellung: „Die Zeil – Bilder einer Straße“. Teil I: Vom 17. Bis zum 19. Jahrhundert, veranstaltet vom Institut für Stadtgeschichte.
  22519. 8.9.1997–30.1.1998, Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte: „Die Zeil – Bilder einer Straße“. Teil II: Von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart.
  22520. 24.8.2009–28.2.2010, Ausstellung „Rolf Kissel. Von der Ästhetik des Raumes - Vom Klang der Bilder“ im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  22521. 16.12.1961–14.1.1962, Ausstellung „Bilderbogen und Puppenstuben“ im Historischen Museum.
  22522. 29.1.1994, Feierliche Wiedereröffnung des Frankfurter Doms nach dreijährigen umfassenden Rekonstruktions- und Renovierungsarbeiten. Die Wände sind zinnoberrot und weiß verputzt. Die spätgotischen Schnitzaltäre, der Maria-Schlaf-Altar, die Kreuzigungsgruppe und die Wahlkapelle sind restauriert, ein neuer Altar eingebaut und Reste des Bilderfrieses von Eduard von Steinle (1810-1886) erhalten worden.
  22523. 20.5.1950, Eröffnung einer Ausstellung mit Zeichnungen und Bildergeschichten in Originalen von Wilhelm Busch im Städelschen Kunstinstut.
  22524. 2.11.1979–12.11.1979, Erste Literarische Herbstakademie der Galerie „Das Bilderhaus“.
  22525. 11.3.2011–23.4.2011, Ausstellung „Frankfurter Architekten“ in der Galerie „Das Bilderhaus“.
  22526. 1.1.1929, Aufführung von „Trilltrall und seine Brüder.“ Ein Märchen nach Clemens Brentano in acht Bildern von Erich Ponto (1884-1957) unter der Spielleitung von Josef Gareis (1876-1959) im Opernhaus.
  22527. 1.9.1919, Anlässlich des 100. Geburtstages der Pianistin und Musikpädagogin Clara Schumann (1819-1896) eröffnet das Friedrich Nicolas Manskopfsche musikhistorische Museum eine Ausstellung von Briefen und Bildern der Künstlerin.
  22528. 2.1.1916, Eröffnung der Ausstellung im Frankfurter Kunstverein mit Bildern vom westlichen Kriegsschauplatz von Josef Correggio.
  22529. 9.10.1938–16.10.1938, Erster Internationaler Kongress für Singen und Sprechen in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität unter der Schirmherrschaft von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels. Durch Vermittlung des China-Instituts und der Stadtverwaltung findet am 13.10. die Aufführung einer klassischen chinesischen Oper aus dem 17. Jahrhundert, „Der Schmetterlingstraum“ in 7 Bildern, in den Städtischen Bühnen statt.
  22530. 22.7.1951, Ausstellungseröffnung im Städelschen Kunstinstituts mit Bildern und Aquarellen der Frankfurter Maler Anton Burger und Philipp Rumpf.
  22531. 9.1.1960, Eröffnung der Ausstellung mit Bildern und Mosaiken der Frankfurter Künstlerin Lina von Schauroth zum 85. Geburtstag im Haus Limpurg.
  22532. 12.5.1965–2.6.1965, Ausstellung von Bildern des Malers und Grafikers Ferry Ahrlè in der Galerie Makowsky.
  22533. 11.6.1965–26.6.1965, Ausstellung mit Bildern des Frankfurter Malers Wilhelm Runze (1887-1972) in den Räumen der Heussenstamm-Stiftung, Domstraße 9.
  22534. 4.4.1967–28.4.1967, „Ibero-Amerikanische Tage“ im Ibero-Amerika-Haus u.a. mit einer Ausstellung zu Bildern von Salvadore Dali.
  22535. 8.11.1971, Der Verkauf von Drahtschmuck, Schals, Bildern, Lederwaren und Gerätschaft aus Asien im Steinweg ist ab heute offiziell untersagt.
  22536. 24.8.1984–14.9.1984, Ausstellung mit Bildern von Stan Zak-Kaminski unter dem Thema „Integrationismus“ in der neuen Etagengalerie der Evangelischen Erwachsenenbildung im Haus am Weißen Stein, Eschersheimer Landstraße.
  22537. 1.10.1984–19.10.1984, Ausstellung mit Bildern der israelischen Künstlerin Daphna Margolin in der Galerie der Frankfurter Sparkasse von 1822, Neue Mainzer Straße 49-53.
  22538. 27.1.1987–20.2.1987, Ausstellung mit Zeichnungen und Bildern Gerhard Richters in der Heusenstamm-Stiftung.
  22539. 30.4.1995–26.5.1995, Gemeinsame Ausstellung „Erinnern für die Zukunft“ mit Bildern von Alfred Hrdlicka sowie „Vier Frankfurter Künstler im Widerstand“ – Arthur Fauser, Leo Maillet, Friedrich Wilhelm Meyer und Samson Schames im Foyer bzw. im Tiefgeschoss der Paulskirche.
  22540. 6.10.1998–3.1.1999, Ausstellung mit Skulpturen und Bildern des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti in der Schirn Kunsthalle.
  22541. 8.11.1999–9.1.2000, Ausstellung mit Bildern und Erinnerungsstücken von Teofila und Marcel Reich-Ranicki aus dem Warschauer Ghetto im Museum Judengasse.
  22542. 16.1.2006–13.2.2006, Ausstellung „Die Reichskanzler der Weimarer Republik – Zwölf Lebensläufe in Bildern“ in der Paulskirche.
  22543. 13.11.2008–16.1.2009, Ausstellung „Es ist nicht so, dass ich hassen will“ im Haus am Dom – mit Bildern junger Straftäter.
  22544. 14.4.2010–29.8.2010, Ausstellung mit Bildern aus den Fotoalben des Zweiten Weltkrieges im Historischen Museum: „Fremde im Visier – Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“.
  22545. 18.10.2013–20.1.2013, Erste Werkschau in Deutschland mit Bildern des französischen Impressionisten, Kunstsammlers und Mäzens Gustave Caillebotte in der Frankfurter Schirn.
  22546. 2.2.2016–28.2.2016, Ausstellung mit Bildern von und mit unbegleiteten geflüchteten Jugendlichen im Gallustheater.
  22547. 29.5.2006–30.7.2006, Ausstellung „Schlappekicker und Fußballgötter. Frankfurter Fußballgeschichte in Bildern“ im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  22548. 24.4.2012–15.7.2012, Ausstellung „Hänsel und Gretel im Bilderwald“ – Illustration romantischer Märchen im Goethe-Haus.
  22549. 22.5.1979, Einweihung der St. Nikolaus-Kirche der russisch-orthodoxen Gemeinde im Stadtteil Hausen sowie Weihe der Ikonostase (Bilderwand) in Anwesenheit hoher Würdenträger verschiedener Konfessionen.
  22550. 16.10.2005–5.1.2006, Ausstellung des Bilderzyklus „The Hannah Arendt Project“ von Shy Abady im Jüdischen Museum.
  22551. 29.2.1936, Den ‚Kehraus’ des diesjährigen Frankfurter Karnevals bildet das große „Bordfest auf der Monte Olivia“ im Palmengarten, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“.
  22552. 21.8.1932–28.8.1932, Goethe-Gedächtniswoche der Stadt Frankfurt und des Freien Deutschen Hochstifts: Aufführungen in der Oper, im Schauspielhaus sowie Freilichtspiele, Festkonzerte, ein Volksfest samt Feuerwerk. Den Auftakt der Frankfurter Goethefeier bildet die offizielle Gründung der Wilhelm-Meister-Schule in der sog. de Neufville’schen Villa in Hausen, eine Privatschule öffentlichen Charakters.
  22553. 19.2.1931, Eröffnung des Festprogramms anlässlich des 200. Geburtstages von Frau Rat Goethe (1731-1808), das von der Stadtverwaltung, dem Freien Deutschen Hochstift, dem Frankfurter Rundfunk, den Frankfurter Frauenvereinen und den Volksbildungsanstalten vorbereitet worden ist. Den Auftakt der Veranstaltung bildet eine Festaufführung von Goethes „Clavigo“ im Schauspielhaus am Vorabend des Geburtstages. Es folgt am 19.02. eine Kranzniederlegung am Grab der Frau Rat auf dem alten Peterskirchhof mit anschließender Feier in der Liebfrauenschule. Am Abend des gleichen Tages folgt eine Festveranstaltung des Freien Deutschen Hochstifts. Am 22.02. findet eine Morgenfeier der Frankfurter Frauenvereine im Schauspielhaus statt.
  22554. 1.8.1929, Im Anschluss an die von Kommunisten am Abend auf dem Römerberg veranstaltete Antikriegs-Kundgebung kommt es zu schweren Tumulten. Als sich ein Demonstrationszug mit Fackeln und einer Schalmeienkapelle bildet, schreitet die Polizei ein und löst die Versammlung auf. Bei den anschließenden Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei werden 22 Personen festgenommen.
  22555. 21.7.1929–27.7.1929, Zweiter anti-imperialistischer Weltkongress der „Liga gegen Imperialismus und koloniale Unterdrückung“ im Zoologischen Garten. Auftakt bildet eine große öffentliche Kundgebung im Hippodrom (am 21.07.). Dem Kongress voraus geht ein anti-imperialistischer Jugendkongress im Volksbildungsheim (20./21.07.).
  22556. 19.2.1927–19.3.1927, Ausstellung „Der Mensch in gesunden und kranken Tagen“ des Deutschen Hygienemuseums im Haus Werkbund auf dem Messegelände, veranlasst vom Stadtgesundheitsamt. Diese Ausstellung, deren Grundstock die volkshygienische Abteilung der Düsseldorfer GeSoLei – die große Ausstellung Düsseldorf 1926 für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen (GeSoLei) vom 08.05. bis 15.10.1926 – bildet, gruppiert sich um die Sonderschau „Der durchsichtige Mensch“.
  22557. 2.6.1923–5.6.1923, Viertägiges Frankfurter Reit- und Springturnier im Hippodrom, veranstaltet vom Sportkartell Frankfurt a. M. und vom Frankfurter Reit- und Fahrklub. Eine Neuerung bildet der so genannte „Siegerpreis“, der am letzten Tag alle Sieger aus den Material- und Eignungsprüfungen noch einmal in einer Konkurrenz gegeneinander in Wettbewerb treten lässt.
  22558. 14.5.1919, Versammlung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands /USPD) im Schumanntheater. Thema: Der Versailler Friedensvertrag. Danach bildet sich ein Demonstrationszug, der durch die Innenstadt führt und sich an der Konstablerwache auflöst.
  22559. 2.3.1919, Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung: Zum ersten Mal wird in Frankfurt am Main ein Stadtparlament nach dem allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrecht (Verhältniswahlrecht) gewählt. Gewählt werden 96 Mandatsträger. Das gesamte Stadtgebiet bildet einen Wahlbezirk, der in Stimmbezirke eingeteilt ist. Die Stimmbezirke und Wahllokale sind die gleichen wie bei der Wahl zur preußischen Landesversammlung am 26.01. d. J. Auch gelten die gleichen Wählerlisten. Ingesamt werden acht Listen aufgestellt, mit insgesamt 449 Kandidaten. Das amtliche Wahlergebnis lautet: Abgegeben werden 177.679 Zettel, davon sind 177.402 gültig. Auf die einzelnen Listen entfallen: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 64.265 Stimmen (36 Sitze), Demokraten 41.242 (23 Sitze), Zentrum 23.640 (13 Sitze), Nationalliberale 16.920 (9 Sitze), Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) 15.017 (8 Sitze), Deutschnationale Volkspartei 10.533 (5 Sitze), Mittelständler 5.228 (2 Sitze), Bund der Invaliden 575 Stimmen (kein Sitz). Als stärkste Fraktion stellt die SPD den ersten Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, die Demokraten den zweiten Vorsitzenden.
  22560. 27.10.1940–3.11.1940, „Woche des Deutschen Buches“ samt der Buchausstellung „Jugend und Buch“ (ab 28.10.) im Volksbildungsheim. Den Höhepunkt der Veranstaltungen bildet die auf die Reichssender übertragene Abendfeier im Bürgersaal des Rathauses am 29.10, auf der der NS-Kulturpolitiker und Chef des Kulturamtes der Reichsjugendführung, Rainer Schlösser (1899-1945), die Festansprache hält und der Dichter Bruno Brehm aus eigenen Werken liest.
  22561. 26.9.1945, Inkrafttreten von Gesetz Nr. 8 der amerikanischen Militärregierung: General Dwight D. Eisenhower überträgt die Verantwortung zur Säuberung des Handels und der Industrie von den letzten Resten des Nationalsozialismus auf die deutsche Wirtschaft selbst. Danach sind alle Unternehmer verpflichtet, von sich aus dafür zu sorgen, dass kein ehemaliger Nationalsozialist eine leitende und Aufsicht führende Stellung in irgendeinem Geschäftsunternehmen innehat. In Frankfurt am Main bildet sich hierzu ein Ausschuss (Bockenheimer Landstraße 25), der sich aus je einem Vertreter der vier Parteien (CDU, SPD; KPD, LDP) zusammensetzt und dem Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum untersteht.
  22562. 1.11.1949, Regelmäßiges Erscheinen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Herausgegeben wird sie von ehemaligen Mitarbeitern der von den Nationalsozialisten 1943 verbotenen „Frankfurter Zeitung“. Eine bruchlose Fortsetzung der Tradition des renommierten Blattes bildet sie jedoch nicht. Für eine Wiederaufnahme der „Frankfurter Zeitung“ erhalten die Herausgeber keine Lizenz.
  22563. 26.8.1950–31.8.1950, Oberverwaltungsdirektor Willi Emrich, stellvertretender Leiter des Deutschen Tierschutzbundes, nimmt in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Leiter des Deutschen Tierschutzbundes, an der Internationalen Tierschutzkonferenz in Den Haag teil. Ein Höhepunkt des Kongresses bildet die Gründung eines Weltbundes für Tierschutz, in dessen Vorstand Dr. Kolb gewählt wird.
  22564. 24.4.1974–26.4.1974, Internationale Chile-Konferenz in der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit sechzig Chile-Komitee-Delegierten aus elf Ländern. Den Abschluss der Veranstaltungen bildet eine Demonstration mit Kundgebung auf dem Römerberg.
  22565. 15.9.1984, Eine Kundgebung vor der Rhein-Main-Airbase bildet den Auftakt für die Demonstrationen gegen die diesjährigen NATO-Herbstmanöver.
  22566. 22.5.1989, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Wolfram Brück und sieben hauptamtliche Stadträte, darunter der sozialdemokratische Dezernent Hans-Erhard Haverkampf, werden mit den Stimmen von SPD, Grünen und teilweise auch der NPD endgültig abgewählt. Damit geht die 12jährige Ära der CDU-Stadtpolitik endgültig zu Ende. Das Triumvirat aus Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog (CDU), Stadtkämmerer Ernst Gerhardt (CDU) und Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann (SPD) bildet eine „Übergangsregierung“. Der künftige Oberbürgermeister Volker Hauff (SPD) und die neuen hauptamtlichen Stadträte sollen am 15.06. d. J. gewählt werden.
  22567. 1.1.1993, Die Frankfurter Polizei nimmt seit heute keine leichten Unfälle mehr auf. Die Grundlage dafür bildet ein Erlass des Innenministeriums, der die jeweiligen Dienststellen von einer solchen Verpflichtung entbindet. Die Kriterien sind weniger als 4.000.- DM Sachschaden und geringfügige Ordnungswidrigkeit.
  22568. 6.1.1934–4.2.1934, Erste Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins im neuen Jahr: „Das deutsche Lichtbild, eine Bildform der Gegenwart“.
  22569. 8.10.2011, Symposion zum 575. Jubiläum des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster: „BildGedächtnis und StadtIdentität“.
  22570. 28.8.1936, Dem Bildhauer, Zeichner und Grafiker Prof. Georg Kolbe (1877-1947) wird der Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Im Städelschen Kunstinstitut wird eine Werkschau des Künstlers gezeigt (bis 02.11. d. J.).
  22571. 24.3.1934, Anlässlich des 75. Geburtstages des ehemaligen Direktors des Frankfurter Stadtarchivs, Prof. Rudolf Jung (1859-1922), wird in der Stadtbibliothek, der Ehrenhalle der Frankfurter Wissenschaft, eine vom Bildhauer Prof. Paul Kratz (1881-1958) geschaffene Bronzebüste enthüllt.
  22572. 10.3.1932–30.3.1932, Ausstellung von Werken der Frankfurter Bildhauer Fritz Best, Richard Biringer, Alexander Kraumann, Wilhelm Ohly, Richard Petraschke und Harold Winter im Frankfurter Kunstverein. Die Eröffnungsansprache hält Stadtrat Dr. Max Michel (1888-1941).
  22573. 19.2.1932, Enthüllung einer Frau Rat-Gedenktafel am Haus Große Friedberger Straße 22, der Stätte, an welcher früher das Haus des Stadtschultheißen Johann Wolfgang Textor (1693-1771) stand, in dem Goethes Mutter Katharina Elisabeth (1731-1808) geboren wurde, geschaffen vom Frankfurter Bildhauer Alexander Kraumann (1870-1956).
  22574. 23.8.1930, Enthüllung der Schneewittchen-Gruppe, erschaffen vom Frankfurter Bildhauer August Haag (1885-1933), am Schweizerhäuschen im ehemals Dufayschen Garten in Anwesenheit von Bürgermeister Dr. med. h.c. Eduard Gräf (1870-1936).
  22575. 1.4.1929, Weihe des vom Bildhauer Georg „Schorsch“ Mahr (1889-1967) entworfenen Ehrenmals für die im Weltkrieg gefallenen Bornheimer an der Johanniskirche.
  22576. 25.11.1928, Feierliche Einweihung des Frankfurter Gefallenen-Ehrenmals auf dem Hauptfriedhof in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945), der die Weiherede hält. Das Ehrenmal ist von Bildhauer Paul Seiler (1873-1934) und Architekt Hermann Senf (1878-1979) geschaffen worden.
  22577. 10.6.1928, Feierliche Enthüllung einer mit Unterstützung Frankfurter Bürger geschaffenen Gedenktafel am Geburtshaus (Kleine Sandgasse 2 [heute: Sandgasse]) des Frankfurter Malers und Kunsthistorikers Otto Cornill (1824-1907), Schöpfer und erster Direktor des Historischen Museums. Die Festansprache hält Stadtrat Dr. Max Michel (1888-1941). Die Tafel ist entworfen vom Bildhauer Josef Hartwig (1880-1955).
  22578. 22.10.1919, 75jähriges Jubiläum der feierlichen Enthüllung des Goethedenkmals am Goetheplatz – geschaffen vom Bildhauer und Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1844) Ludwig von Schwanthaler (1802-1848).
  22579. 13.12.1913, Feierliche Enthüllung des Heinrich-Heine-Denkmals in der Friedberger Anlage (heute: Taunusanlage) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927). Schöpfer des Denkmals ist der Bildhauer und Grafiker Georg Kolbe (1877-1947).
  22580. 6.5.1911, Tod des Bildhauers Karl Rumpf (1838-1911), seit 1870 als Bildhauer in Frankfurt am Main tätig, Vorsitzender der Frankfurter Künstlergesellschaft. Werke in Frankfurt am Main: u.a. das nördliche Giebelfeld am neuen Opernhaus, die Figuren „Handel“ und „Industrie“ am neuen Börsengebäude, Sandsteinfiguren „Francofurtia“ und „Karl der Große“ am Rathausneubau, Grabdenkmäler, Marmorbüsten und Porträtmedaillons.
  22581. 24.3.1908, 70. Geburtstag des Frankfurter Bildhauers Karl Rumpf (1838-1911), Ausbildung u.a. am Städelschen Kunstinstitut, seit 1870 Bildhauer in seiner Geburtsstadt, Frankfurter Arbeiten: das nördliche Giebelfeld am neuen Frankfurter Opernhaus, die Figuren „Handel“ und „Industrie“ am neuen Börsengebäude, Restaurierung der Kreuzigungsgruppen auf dem Domfriedhof und Peterskirchhof, Sandsteinfiguren „Francofurtia“ und „Karl der Große“ am Rathausneubau, Grabdenkmäler, Marmorbüsten und Porträtmedaillons, Vorsitzender der Frankfurter Künstlergesellschaft.
  22582. 6.6.1902, 25jähriges Jubiläum der feierlichen Enthüllung des Ludwig Börne-Denkmals, 1877 in der Bockenheimer Anlage/Ecke Fellnerstraße errichtet – vom Kasseler Bildhauer Prof. Gustav Kaupert (1819-1897).
  22583. 9.1.1938, Eröffnung der Ausstellung „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“ im Frankfurter Kunstverein.
  22584. 23.2.1938–23.3.1938, Ausstellung „Gegenwartskunst Frankfurter Bildhauer, Graphik und Kunsthandwerk“ im „Haus Lichtenstein“ am Römerberg, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“.
  22585. 14.2.1940–3.3.1940, Ausstellung „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“ im Frankfurter Kunstverein.
  22586. 10.6.1942, Enthüllung der Gedenktafel, geschaffen vom Bildhauer August Bischoff (1876-1965), für den Frankfurter Schriftsteller Adolf Stoltze (1842-1933) am Haus Bockenheimer Landstraße 92, in dem Stoltze lange Jahre lebte und 1933 verstarb, anlässlich seines 100. Geburtstages.
  22587. 8.6.1952–6.7.1952, Ausstellung von Skulpturen namhafter deutscher Bildhauer im Frankfurter Kunstverein, Eschenheimer Anlage 35.
  22588. 19.4.1954, Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main an den Bildhauer Professor Richard Scheibe aus Anlass seines 75. Geburtstages.
  22589. 2.11.1956, Enthüllung des Denkmals in der Heinrich-von-Stephan-Siedlung, Hügelstraße, die den Namen des ersten Generalpostmeisters und Mitbegründers des Weltpostvereins trägt. Es ist von dem Frankfurter Bildhauer Karl Trumpfheller geschaffen worden und stellt in stilisierter Form ein sitzendes Mädchen dar, das eine Traube hält.
  22590. 24.11.1957, Auf dem Hauptfriedhof ist die von Bildhauer Georg Krämer gestaltete Grabstätte für den verstorbenen Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb zum Totensonntag fertig gestellt geworden. Kolbs Frau Aenne, sein Sohn Walter, Amtsnachfolger Dr. h.c. Werner Bockelmann, Bürgermeister Dr. Walter Leiske und Stadtverordnetenvorsteher Edwin Höcher gedenken am Grab des verstorbenen Oberbürgermeisters.
  22591. 21.9.1960, Zum 100. Todestag Arthur Schopenhauers hat die Stadt Frankfurt am Main durch Bildhauer Adolf Jäger eine Plakette schaffen lassen, die auf der einen Seite den Kopf des Philosophen, auf der Rückseite das Wappen seiner Geburtsstadt Danzig und das Frankfurter Wappen zeigt.
  22592. 11.5.1963, Feierliche Enthüllung des Mozart-Denkmals von Bildhauer Professor Gerhard Marcks vor dem Verwaltungsgebäude der Deutschen Revisions- und Treuhand-Aktiengesellschaft, Bockenheimer Anlage 15.
  22593. 2.9.1963, In Erinnerung an Dr. h.c. Gustav Lederer (1892-1962), seit 1913 Leiter des Aquariums und Insektenhauses im Zoologischen Garten, verdient um den Wiederaufbau des Frankfurter Zoos nach dem Zweiten Weltkrieg und bis 1958 Kurator des international angesehenen „Exotariums“, wird im Exotarium eine Bronzetafel, geschaffen vom Frankfurter Bildhauer Carl Wagner (1886-1966), enthüllt.
  22594. 29.4.1965, Eröffnung des von Ferdinand Kramer (1898-1985) entworfenen Neubaus der Stadt- und Universitätsbibliothek an der Bockenheimer Landstraße. Unter den Gästen ist der russisch-französische Bildhauer Ossip Zadkine, dessen „Prometheus“-Statue die Eingangshalle schmückt.
  22595. 30.9.1972–5.11.1972, Gedächtnisausstellung für den Bildhauer Professor Hans Mettel (1903-1966), der seit 1947 als Lehrer an der Städelschule wirkte, im Städelschen Kunstinstitut.
  22596. 21.6.1975, 25 Maler und Bildhauer gründen das „Künstlersyndikat Frankfurt“.
  22597. 2.10.1890, XIV. Stiftungsfest des Bildhauer-Vereins in Frankfurt am Main.
  22598. 23.10.1892, Feierliche Enthüllung des Rinz-Denkmals – zur Erinnerung an den früheren Frankfurter Stadtgärtner Sebastian Rinz (1782-1861) – in der Gallusanlage, veranstaltet von der Frankfurter Gartenbaugesellschaft und dem hiesigen Verschönerungs-Vereins. Das Denkmal ist vom Frankfurter Bildhauer Heinrich Petry (1832-1904) geschaffen worden.
  22599. 23.10.1893, Feierliche Eröffnung des Rinz-Denkmals in der Anlage zwischen dem Gallustor und der Kaiserstraße, geschaffen vom Frankfurter Bildhauer Heinrich Petry (1832-1904) zur Erinnerung an den Stadtgärtner Sebastian Rinz (1782-1861), dem die Umwandlung der Frankfurter Stadtbefestigung in einen Alleenring zu verdanken ist.
  22600. 10.11.1895, Feierliche Übergabe der Büste – geschaffen vom Frankfurter Bildhauer Karl Rumpf (1838-1911) – des ehemaligen Kanzleirates Dr. Adolf Müller (1809-1880) im Lesezimmer des Freien Deutschen Hochstifts.
  22601. 8.11.1976–25.11.1976, Eröffnung der Ausstellung „Frankfurter Kreis – Maler und Bildhauer“ in der ehemaligen Galerie Huber.
  22602. 23.8.1978, Der Frankfurter Bildhauer und Graphiker Peter Knapp (1939-1978) stirbt im Alter von 39 Jahren.
  22603. 11.7.1979, Erstmalige Verleihung des von der Frankfurter Volksbühne im Frühjahr d. J. gestifteten, vom Erbacher Bildhauer Jan Holschuh geschaffenen Preises „Frankfurter Harlekin“ an die US-amerikanische Sopranistin June Card.
  22604. 20.9.1979, Offizielle Einweihung des vom Bildhauer Peter E. Moosmann geschaffenen Brunnens am Rhein-Main-Flughafen.
  22605. 14.9.1988, Stadtrat Professor Hilmar Hoffmann und der Bildhauer Willi Schmidt stellen in der Grünanlage hinter der Zeilsheimer Stadthalle eine Gedenktafel für das ehemalige NS-Zwangsarbeiterlager Zeilsheim vor.
  22606. 3.11.1988–4.11.1988, Das Preisgericht entscheidet über die Vorschläge der Architekten und Bildhauer, die im Rahmen des städtischen Wettbewerbs für ein Mahnmal Börneplatz Vorschläge erarbeitet haben.
  22607. 5.12.1988, Preisverleihung durch Planungsdezernent Hans Küppers in der Schützenstraße 12 für die Teilnehmer am Wettbewerb für das Mahnmal am Börneplatz. Überwiegend junge Künstler, Bildhauer und Architekten haben den Versuch gemacht, für das Gedenken am Börneplatz eine angemessene Form zu finden.
  22608. 17.10.1990–20.1.1991, Ausstellung „Polyklet – Der Bildhauer der griechischen Klassik“ im Liebieghaus/Museum alter Plastik.
  22609. 8.7.1992, Der Maler und Bildhauer Otmar Alt, der 1991 eine Kulturstiftung gegründet hat, trägt sich im Römer in das Goldene Buch der Stiftungen Frankfurts ein.
  22610. 11.11.2003, Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig verlegt die ersten elf von insgesamt 15 „Stolpersteinen“ im Nordend. Die zehn Zentimeter großen Pflastersteine, die er ins Trottoir einlässt, tragen auf der Oberseite eine Metallplakette mit den Namen jüdischer Bürger und Bürgerinnen, die von den Nationalsozialisten deportiert und ermordet worden sind. Die Steine werden vor den früheren Wohnhäusern der NS-Opfer verlegt./ 1. Europatag Frankfurt am Main im Großen Saal der Industrie- und Handelskammer, initiiert vom Arbeitsamt Frankfurt gemeinsam mit EURES (European Employment Service), dem Europabüro der Stadt Frankfurt am Main, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Rhein-Main.
  22611. 24.11.2006, Odette Pierron übergibt dem Albert-Schweitzer-Zentrum in Frankfurt eine Bronzebüste des Ehrenbürgers Albert Schweitzer. Geschaffen hat sie ihr 1993 verstorbener Lebensgefährte, der lothringische Bildhauer Daniel Meyer. Die Büste wird im Museum des Albert-Schweitzer-Zentrums in der Neuen Schlesingergasse aufgestellt.
  22612. 6.4.2013–28.4.2013, Ausstellung „Leben – Tod – Auferstehung im Werk Joachim Picks“ in der Kirche St. Markus in Nied. Der letztjährig verstorbene Glasmaler und Bildhauer Pick, seit 1957 freischaffender Künstler in Frankfurt am Main, wirkte auch als Leiter des Dommuseums Frankfurt und Limburg.
  22613. 6.12.2016, Verleihung der Goethe-Plakette im Kaisersaal des Römers an den Frankfurter Maler und Bildhauer Tobias Rehberger.
  22614. 16.10.1903, 25jähriges Jubiläum der Firma S. Holländer, kunstgewerbliches Atelier für Steinmetz-, Marmor- und Bildhauerarbeiten.
  22615. 8.5.1962, Eröffnung der Ausstellung „Skulptur und Plastik“ der jungen Bildhauergeneration im Haus Limpurg.
  22616. 6.3.1980, Eröffnung einer Ausstellung mit Werken des Expressionisten Ludwig Meidner und der Malerin und Bildhauerin Lilo Gwosdz in der Galerie Heuser-Langner, Oeder Weg 122.
  22617. 23.8.1985–13.9.1985, Ausstellung mit Skulpturen der Frankfurter Bildhauerin Franziska Lenz-Gerharz in der Katharinenkirche.
  22618. 31.1.1986–16.3.1986, Ausstellung mit Skulpturen und Plastiken der Bildhauerin Ingrid Hartlieb im Leinwandhaus am Dom.
  22619. 20.3.1991, Palmengartendirektor Gustav Schoser stellt die neuen Bronzeplastik der Frankfurter Bildhauerin Franziska Lenz-Gerharz, an der Südwand des Nordfoyers der Blütengalerie am Palmenhaus vor.
  22620. 12.7.2002, 80. Geburtstag der Frankfurter Bildhauerin und Malerin Christa von Schnitzler (1922-2003).
  22621. 28.6.2003, Tod der Malerin und Bildhauerin Christa von Schnitzler (1922-2003).
  22622. 15.7.2003, Im Rahmen der Trauerfeier für die Ende letzten Monats verstorbene Malerin und Bildhauerin Christa von Schnitzler (1922-2003) wird ihr in den Ausstellungs- und Atelierräumen, Textorstraße 93, postum die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  22623. 11.4.2008, Offizielle Einweihung der Skulptur die „Windsbraut“ der Bildhauerin Eva Renée Nele im Stadtteil Höchst, auf dem neu gestalteten Dalbergplatz.
  22624. 7.7.2010, Tod der Bildhauerin Franziska Lenz-Gerharz (1922-2010), Trägerin des Stoltze-Preises.
  22625. 6.3.2012–20.5.2012, Werkschau der Frankfurter Bildhauerin Eva Renée Nele – anlässlich ihres 80. Geburtstages – im Institut für Stadtgeschichte.
  22626. 23.6.1930, 70. Geburtstag des Bildhauers Prof. Friedrich Hausmann (1860-1936), ab 1891 Leiter der Modellierklasse der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main und Leiter der Bildhauerklasse am Städelschen Kinstinstitut (bis 1905).
  22627. 4.4.1919, 100. Geburtstag des Bildhauers Prof. Gustav Kaupert (1819-1897), von 1867 bis 1892 Leiter der Bildhauerklasse am Städelschen Kunstinstitut.
  22628. 5.12.1897, Tod des Bildhauers Prof. Jacob Heinrich Christoph, gen. Gustav, Kaupert (1819-1897), von 1867 bis 1892 Leiter der Bildhauerklasse am Städelschen Kunstinstitut. Werke: am Opernhaus das südliche Giebelfeld mit der Darstellung der drei Grazien, der Tragödie und der Komödie, weitere Plastiken an der Börse, am Hauptbahnhof und im Palmengarten. Denkmäler für Ludwig Börne (1877, Bockenheimer Anlage) und Gotthold Ephraim Lessing (1882, vor der Stadtbibliothek, seit 1961 nördlich des Rechneigrabenweihers in der Obermainanlage).
  22629. 16.3.1948, Erstes öffentliches und gemeinsam von Frankfurter Malern, Bildhauern, Graphikern und Schriftstellern organisiertes Künstlerfest „Labyrinth“ in den Räumen der Gaststätte Weil am Eschenheimer Turm.
  22630. 10.1.1937–10.2.1937, Fritz-Boehle-Gedächtnisausstellung im Städelschen Kunstinstitut anlässlich des 20. Todestages des Frankfurter Malers, Radierers und Bildhauers.
  22631. 25.4.1936, 60. Geburtstag des Bildhauers August Bischoff (1876-1965), Schöpfer des Dr.-Bockenheimer-Brunnens am Oppenheimer Platz, des Kriegerdenkmals in der Dreikönigskirche und des Marmordenkmals der Familie Gottschalk in der Gruftenhalle auf dem Hauptfriedhof.
  22632. 2.2.1936, 60. Geburtstag des Bildhauers Emil Hub (1876-1954), Lehrer für Anatomie und Aktzeichnen an der Frankfurter Kunstgewerbeschule, schuf Porträtbüsten, Statuen und Denkmäler.
  22633. 23.6.1935, 75. Geburtstag des Bildhauers Prof. Friedrich Hausmann (1860-1936), Schöpfer des Märchenbrunnens am Schauspielhaus (1910).
  22634. 9.6.1934, Tod des Bildhauers Paul Seiler (1873-1934), schuf Denkmäler, Plastiken, Bronzemedaillen und Plaketten mit Porträts u.a. von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Stoltze und Arthur Schopenhauer sowie die Amtskette des Frankfurter Oberbürgermeisters (1903).
  22635. 31.3.1934, 100. Todestag des Bildhauers Landolin Ohmacht (1760-1834), ab 1790 mehrere Jahre in Frankfurt am Main. Schuf Porträtbüsten und Porträtreliefs im Empire-Stil u.a. von Susette Gontard, Jeanette und Johann Jakob Willemer, Thomas Samuel Soemmerring und Johann Peter Melchior.
  22636. 17.2.1933, Tod des Bildhauers August Haag (1885-1933), Schöpfer des Schneewittchen-Denkmals auf dem Kinderspielplatz an der Taunusanlage und des Grabdenkmals des Malers Wilhelm Steinhausen (1846-1924).
  22637. 18.4.1928, 70. Geburtstag des Frankfurter Malers und Bildhauers Johann Heinrich Limpert (1858-1938), Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft.
  22638. 12.6.1921, Gedächtnisfeier im städtischen Krankenhaus Sandhof für den verstorbenen Direktor der Anstalt, Prof. August Knoblauch (1863-1919), Neurologe, 1914 bis 1919 o. Prof. für Klinische Neurologie an der Frankfurter Universität. Zugleich feierliche Einweihung der von Schülern und Freunden Knoblauchs gestifteten Erinnerungstafel, eine Arbeit des Frankfurter Bildhauers Georg Mahr (1889-1967).
  22639. 11.7.1920–25.7.1920, Gedenkausstellung anlässlich des Todes des Leipziger Bildhauers und Malers Max Klinger (am 04.07. d. J.) im Frankfurter Kunstverein.
  22640. 26.10.1919, 100. Geburtstag des Frankfurter Bildhauers Johannes Dielmann (1819-1886), Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Mitteldeutschen Kunstgewerbevereins, Mitglied der Loge zur Einigkeit. 1859 Gewinner des Ersten Preises für den Entwurf eines Schiller-Denkmals, das 1864 in der Mainstadt eingeweiht wurde.
  22641. 19.11.1916–17.1.1917, Fritz Boehle-Gedächtnisausstellung im Frankfurter Kunstverein – die bislang umfassendste Kunstschau der Werke des Malers, Radierers und Bildhauers.
  22642. 20.10.1916, Tod des Malers, Radierers und Bildhauers Fritz Boehle (1873-1916), Porträtmaler (Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes, 1907), Galvanoplastik „Schreitender Stier“ (heute im Güntersburgpark). Zu seinem Gedächtnis wird im Städelschen Kunstinstitut eine Boehle-Ausstellung mit seinen Radierungen und Lithographien eröffnet.
  22643. 23.9.1915, Feierliche Einweihung des Theodor Körner-Denkmals – ein Werk des Bildhauers Karl Stock (1876-1945) – auf der Körnerwiese zum Gedenken an den Dichter und Freiheitskämpfer der napoleonischen Kriege Theodor Körner (1791-1813).
  22644. 26.7.1915, Tod des langjährigen früheren Stadtverordneten (Hochbauausschuss) und Bildhauers Emanuel Hartherz (1842-1915), Mitglied des Kommunallandtags und des Pflegeamtes des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts.
  22645. 17.7.1912, Tod des Bildhauers Franz Krüger (1849-1912), seit 1879 in Frankfurt am Main: Architektur-, Denkmal- und Porträtplastiker, u.a. Porträtreliefs von Johann Wolfgang v. Goethe und Johann Amos Comenius im Goethgymnasium (1896), Figurengruppen am Opernhaus (1881/82 u. 1902/03) und Figur der „Francofurtia“ am Römer (1897/98).
  22646. 6.10.1907–20.10.1907, Ausstellung von Bronzeguss-Medaillen des in Paris lebenden englischen Bildhauers Theodore Spicer-Simson im Kunstgewerbemuseum.
  22647. 19.11.1937, Tod des Bildhauers, Malers und Restaurators Richard Petraschke (1885-1937), seit 1905 in Frankfurt am Main, spezialisiert auf Porträtbüsten und Aquarelle, schuf 1930 eine Gipsbüste des Philosophen Arthur Schopenhauer, die in der Eingangshalle des Schopenhauerhauses (Schöne Aussicht 16) aufgestellt und 1938 von Nationalsozialisten zerstört wurde.
  22648. 6.3.1938–27.3.1938, Kollektivausstellung u.a. mit Werken des Frankfurter Malers und Bildhauers Johann Heinrich Limpert (1858-1938) im Frankfurter Kunstverein.
  22649. 15.6.1938, Tod des Malers, Graphikers und Bildhauers Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), 1916 erste Ausstellung in Frankfurt am Main, malte zahlreiche Stadtansichten (u.a. „Westhafen in Frankfurt am Main“, 1916).
  22650. 2.9.1938, Tod des Malers und Bildhauers Johann Heinrich Limpert (1858-1938), malte zahlreiche Ansichten Frankfurts sowie der näheren Umgebung (u.a. „Gerbermühle“, „Das Schloss zu Offenbach“). Sein Werk umfasst 1.200 Gemälde.
  22651. 10.6.1939, Anlässlich des 97. Geburtstages des Schriftstellers Adolf Stoltze (1842-1933) wird auf seinem Grab auf dem Hauptfriedhof ein Grabmal errichtet, das durch ein Porträtmedaillon des Frankfurter Bildhauers August Bischoff (1876-1965) geschmückt wird.
  22652. 27.4.1940, 100. Geburtstag des Bildhauers Friedrich, gen. Fritz Schierholz (1840-1894), Vorstandsmitglied des Frankfurter Kunstvereins, Mitglied des Cäcilien-Vereins, schuf u.a. das Schopenhauer-Denkmal im Anlagenring (1895 enthüllt) sowie die Statuen Gideon, Deborah, David und Melchisedek (auch: Melchisedech) am nach dem Brand (1867) wiederhergestellten Dom und die Figurengruppe „Reise“ in der Querhalle des Hauptbahnhofes.
  22653. 26.5.1940, 70. Geburtstag des Frankfurter Bildhauers Alexander Kraumann (1870-1956).
  22654. 1.8.1940, Tod des Bildhauers Prof. Hugo Lederer (1871-1940), Schöpfer des Merkurbrunnens, 1916 auf dem Theaterplatz aufgestellt, heute in der Friedrich-Ebert-Anlage nahe der Messe.
  22655. 10.3.1941, 65. Geburtstag des Bildhauers und Medailleurs Carl Stock (1876-1945), seit 1908 freier Künstler in Frankfurt am Main, schuf 1915 das Denkmal für den Dichter und Dramatiker Theodor Körner (1791-1813), der als Mitglied im Lützowschen Freikorps der preußischen Armee bei Kämpfen gegen Napoleon starb, auf der Körnerwiese im Stadtteil Westend. Entwarf auch Garten- und Friedhofsplastiken sowie Zierbrunnen.
  22656. 25.4.1941, 65. Geburtstag des Frankfurter Bildhauers August Bischoff (1876-1965). Werke: Großplastiken und Bronzestatuen, Silberarbeiten im Auftrage der Stadt Frankfurt am Main, Porträtreliefs und Porträtbüsten, zahlreiche Grabmale (u.a. Familie Gottschalk). Schöpfer des Dr. Bockenheimer-Brunnens (Bronzeplastik) im Stadtteil Sachsenhausen - 1932 zum Gedenken an den Frankfurter Arzt Dr. Jakob Hermann Bockenheimer (1837-1908) errichtet, im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen und 1949 mit einem Neuguss in Kupfer wieder errichtet.
  22657. 14.11.1948, Anlässlich des 100. Todestages Kranzniederlegung an der Grabstätte des Bildhauers und Schöpfers des Goethe-Denkmals, Professor Ludwig (von) Schwanthaler, auf dem Hauptfriedhof.
  22658. 7.2.1954, Feierstunde im Hörsaal der alten Universitäts-Kinderklinik zum Gedenken des Arztes und Gelehrten auf dem Gebiet der Kinderheilkunde, Professor Heinrich v. Mettenheim, der vor zehn Jahren – am 29.01.1944 – den Bomben zum Opfer fiel. An der Stätte seines Wirkens wird ein Bronzerelief Mettenheims, ein Werk des Bildhauers Knud Knudsen enthüllt.
  22659. 25.4.1956, 80. Geburtstag des Bildhauers August Bischoff.
  22660. 18.4.1958, 100. Geburtstag des Frankfurter Malers und Bildhauers Johann Heinrich Limpert.
  22661. 15.10.1958, 200. Geburtstag des Bildhauers Johann Heinrich von Dannecker (1758-1841), Schöpfer der „Ariadne auf dem Panther“ am Hessendenkmal.
  22662. 13.8.1959, 75. Todestag des Bildhauers Friedrich August von Nordheim, Mitbegründer und Vorsitzender der Frankfurter Künstlergesellschaft. Schuf u.a. die Medaille zur Frankfurter Schillerfeier (1859), die Frankfurter Dombaumedaille und das Siegel des Frankfurter Kunstvereins.
  22663. 12.12.1959, 90. Todestag des Bildhauers Nikolaus Carl Eduard Schmidt von der Launitz (1797-1869).
  22664. 30.3.1960, Tod des Bildhauers Professor Fritz Klimsch (1870-1960).
  22665. 16.12.1960, Das Amt für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung lässt in Sachsenhausen, an dem Eckhaus Stegstraße/Oppenheimer Straße, eine Gedenktafel des Bildhauers Georg Krämer für den Schriftsteller und politischen Journalisten Dr. Karl Ferdinand Gutzkow (1811-1878) anbringen. Die in Bronze gegossene Platte zeigt die Inschrift: „Hier wohnte C. F. Gutzkow von 1876 bis zu seinem Tode am 16.12.1878.
  22666. 6.5.1961, 50. Todestag des Bildhauers Anton Karl Rumpf (1838-1911).
  22667. 7.2.1963, 90. Geburtstag des Frankfurter Malers, Radierers und Bildhauers Fritz Boehle (1873-1916).
  22668. 27.7.1965–10.8.1965, Ausstellung mit Werken des Frankfurter Malers und Bildhauers Karl Trumpfheller (1907-1967) im Nebbienschen Gartenhaus.
  22669. 23.1.1966, Tod des Bildhauers Professor Hans Mettel (1903-1966), Schöpfer der bronzenen Reliefkomposition am Nord- und Südportal des Doms.
  22670. 20.10.1966, Anlässlich des 50. Todestages des Malers und Bildhauers Fritz Boehle (1873-1916) legt die Stadtverwaltung am seinem Grab auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  22671. 26.10.1969, 150. Geburtstag des Bildhauers Johannes Dielmann (1819-1886).
  22672. 9.1.1973, Eröffnung einer Ausstellung mit Werken des österreichischen Grafikers und Bildhauers Alfred Hrdlicka im Steinernen Haus.
  22673. 28.7.1973–30.9.1973, Eröffnung der ersten Kunstausstellung auf dem Rhein-Main-Flughafen mit Werken des ungarischen Bildhauers Laszlo Szabo.
  22674. 30.9.1894, Feierliche Grundsteinlegung für Turm und Orgelhaus der evangelischen Kirche in Rödelheim. Der Entwurf stammt vom Frankfurter Hofbaumeister Richard Dielmann, Sohn des Frankfurter Bildhauers Johann Dielmann.
  22675. 6.6.1895, Feierliche Enthüllung des Schopenhauer-Denkmals am Rechneigraben – Bronzebüste auf Steinsockel nach dem Modell des Frankfurter Bildhauers Friedrich, genannt Fritz, Schierholz (1840-1894); ursprünglicher Metallsockel im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen, 1952 Wiederenthüllung.
  22676. 23.11.1897, 100. Geburtstag des Bildhauers Eduard von der Launitz (1897-1869). Aus diesem Anlass schmückt die Frankfurter Künstlergesellschaft das Gutenberg-Denkmal auf dem Roßmarkt, eines der Launitz’schen Hauptwerke, mit einer lorbeerumrahmten Gedenktafel und einem Lorbeerkranz, dessen blau-weiße Schleife den Namen des Vereins und das Künstlerwappen trägt.
  22677. 9.12.1897, Tod des Frankfurter Bildhauers Rudolf Eckhardt (1842-1897), Schöpfer zahlreicher Grabdenkmäler auf dem Hauptfriedhof sowie von Figuren für das Opernhaus und die Neue Börse.
  22678. 16.9.1977, In der Freßgass werden die „Streichelplastiken“ des Frankfurter Bildhauers Peter Knapp aufgestellt.
  22679. 19.3.1978–14.4.1978, Ausstellung mit Werken des Schweizer Architekten, Malers und Bildhauers Le Corbusier in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  22680. 19.5.1978–9.7.1978, Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins mit Werken des Malers, Grafikers und Bildhauers Ernst Ludwig Kirchners (1880-1938) im Steinernen Haus.
  22681. 17.11.1980, Anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Schwanheims im Jahre 880 wird im Hof des Kobelt-Hauses eine Gedenktafel des Schwanheimer Bildhauers Edwin Müller enthüllt.
  22682. 19.11.1982, Die 300 kg schwere Bronzeskulptur „Schwarzer Violinschlüssel“ des Frankfurter Bildhauers Taro Hans Peter Miyabe, eine „Hommage“ an die Frankfurter Jazz-Szene, wird auf dem freien Platz, wo Goethestraße und Kleine Bockenheimer Straße aufeinander treffen, aufgestellt.
  22683. 17.6.1983–14.8.1983, Große Retrospektive mit 90 Skulpturen, 150 Zeichnungen und Gemälden des spanischen Bildhauers Julio Gonzáles (1876-1942) im Städelschen Kunstinstitut.
  22684. 21.11.1983–23.12.1983, Ausstellung mit Werken des Frankfurter Malers, Radierers und Bildhauers Fritz Boehle (1873-1916) in der 1822-Galerie, Neue Mainzer Straße 49-53.
  22685. 16.4.1984, Tod des Malers, Architekten und Bildhauers Gustav Scheinpflug (1894-1984), Professor an der Offenbacher Werkkunstschule.
  22686. 13.11.1985–18.12.1985, Ausstellung mit Werken des Malers und Bildhauers Johann Heinrich Limpert (1858-1938) im Historischen Museum.
  22687. 16.4.1988–8.5.1988, Ausstellung mit Werken des Frankfurter Malers, Grafikers und Bildhauers Carlo Ruppert im Karmeliterkloster.
  22688. 2.9.1989–15.9.1989, Ausstellung mit Radierungen des österreichischen Bildhauers, Zeichners und Radierers Alfred Hrdlicka in der Alten Oper.
  22689. 19.9.1993, 75. Geburtstag des Frankfurter Bildhauers und Steinmetz Hugo Uhl (1918-1999).
  22690. 25.3.2003, 75. Geburtstag des Frankfurter Bildhauers und Malers Hans Steinbrenner.
  22691. 21.6.2008, Tod des Frankfurter Bildhauers Hans Steinbrenner (1928-2008) – schuf u. a. den Brunnen auf dem Merianplatz im Nordend (1981).
  22692. 6.1.2009, Tod des Bildhauers Edwin Hüller (1919-2009), seit 1946 in Frankfurt am Main, 1983-1998 Vorsitzender der Frankfurter Künstlergesellschaft e. V., ,Schöpfer‘ u. a. der 1988 enthüllten Gedenktafel „Synagoge Heddernheim“, der 1989 enthüllten Heinrich von Gagern-Gedenktafel an der Paulskirche und des 2001 enthüllten Wilhelm-Merton-Denkmals im Mertonviertel.
  22693. 25.6.2012, Tod des Glasmalers und Bildhauers Joachim Pick, seit 1957 freischaffender Künstler in Frankfurt am Main und Leiter des Dommuseums Frankfurt und Limburg.
  22694. 20.7.2012, 50jähriges Jubiläum der Enthüllung des Mahnmals zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer und Opfer des Nationalsozialismus vor der Justizvollzugsanstalt Preungesheim. Auf der Plastik des Bildhauers Karl Hartung ist ein Gedicht der Schriftstellerin Ricarda Huch eingelassen, das den Märtyrern des nationalsozialistischen Regimes gewidmet ist.
  22695. 7.8.1921–4.10.1921, Ausstellung „Mittelalterliche Bildwerke aus Frankfurter Privatbesitz“ im Frankfurter Kunstverein. Sie umfasst 124 Bildhauerwerke aus der Zeit der späten Romantik bis zu den letzten Ausklängen der gothischen Frühzeit des 16. Jahrhunderts.
  22696. 8.9.1948, Eröffnung der Kunstausstellung „Die Frau als Bildnerin“ im Little Theater, Weißfrauenstraße.
  22697. 3.10.1925, Tod des Malers Gustav Schraegle (1867-1925), seit 1895 in Frankfurt am Main, Impressionist, Figuren-, Bildnis- und Landschaftsmaler, Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft.
  22698. 22.6.1977, Weil er vor Jahresfrist Albrecht Dürers „Bildnis der Katharina Fürlegerin“ im Städel aus dem Rahmen geschnitten hat, um es zu stehlen, wird ein 28jähriger Mann zu zwei Jahren Haft verurteilt.
  22699. 7.5.1985, Enthüllung einer Gedenktafel mit dem Bildnis des deutsch-amerikanischen Politikers Carl Schurz (1829-1906) an der Paulskirche.
  22700. 16.7.1892, Eröffnung einer „Werther-Ausstellung“ (Autographen, Bildnisse, Silhouetten, Druckwerke und Illustrationen zu Johann Wolfgang von Goethes „Leiden des jungen Werther“) des Freien Deutschen Hochstifts im Goethehaus (bis Oktober d. J.).
  22701. 12.7.2004–22.8.2004, Ausstellung: „Susanne Ritter, Bildnisse“ im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  22702. 4.3.1965–31.3.1965, Ausstellung von Bildniszeichnungen des Frankfurter Malers und Grafikers Hans Scheil in der Galerie am Dom.
  22703. 18.9.1938, 100. Geburtstag des Frankfurter Malers Hermann Junker (1838-1899), Illustrator der „Kleinen Presse“, Bildreporter, malte Aquarelle, in Öl und Tuschzeichnungen mit historischen Szenen, z.B. „Aus Goethes Leben“.
  22704. 10.2.1899, Tod des Frankfurter Malers Hermann Junker (1838-1899), Ausbildung am Städel und in Paris (u.a. bei Gustave Courbet), von 1873 bis 1876 Zeichenlehrer an der Musterschule, Illustrator der „Kleinen Presse“, Bildreporter im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Genrebilder in Öl, Aquarelle und Tuschzeichnungen, Zeichnungen aus „Goethes Leben“.
  22705. 2.1.1921, Eröffnung der Gedächtnisausstellung des Frankfurter Kunstvereins anlässlich des 100. Geburtstages des Frankfurter Kupferstechers, Malers und Bildrestaurators Angilbert Göbel (1821-1882), Verwaltungsratsmitglied des Frankfurter Kunstvereins. Werke: Porträts, Genrebilder, Landschaften.
  22706. 25.10.1928–20.11.1928, Ausstellung „Das bildschaffende Kind“, veranstaltet vom Archiv für Kunsterziehung an höheren Schulen (Zeichenlehrer und -lehrerinnen in Frankfurt am Main), in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins.
  22707. 9.3.1971, Den „Boxkampf des Jahrhunderts“ zwischen Joe Frazier und Cassius Clay im New Yorker Madison Square Garden erlebt jeder vierte Frankfurter vor dem Bildschirm. Rund 60.000 Fernsehgeräte sind eingeschaltet, um die Niederlage Clays nach Punkten mitzuerleben.
  22708. 17.7.1976, Im „Bockenheimer Schlösschen“, Schloßstrasse 24, erleben einige Dutzend Zuschauer die Frankfurter Premiere des Farbfernsehens auf einem Groß-Bildschirm.
  22709. 23.8.1979, Die Deutsche Bundesbahn startet im Zusammenhang mit der Deutschen Bundespost einen mehrjährigen Feldversuch, bei dem innerhalb des Ortsnetzes Frankfurt mit dem Sprech-Computer „Karlchen“ vollautomatische Fahrplanauskünfte erteilt werden. Geplant ist auch die Auskunft über Bildschirm.
  22710. 15.12.1981, In der Stadtbücherei auf der Zeil wird ein neues Bildschirm-Lesegerät für Sehbehinderte vorgestellt.
  22711. 11.9.2001, Mit blankem Entsetzen reagiert Frankfurt am Main auf die antisemitischen Terroranschläge in den USA. In Büros und auf dem Hauptbahnhof verfolgen die Menschen live am Bildschirm, wie die Türme des World Trade Centers zusammenbrechen. Tausende von Frankfurtern sind in tiefer Sorge um Angehörige und Freunde in New York. Die Polizei verschärft sofort die Sicherheitsvorkehrungen vor US-Einrichtungen. Auf dem Rhein-Main-Flughafen kommt es zu chaotischen Zuständen, die Automesse IAA sagt ihre Eröffnungsfeier ab, an der Börse brechen die Kurse ein, und Ministerpräsident Roland Koch empfiehlt, Hochhäuser zu schließen, um Nachahmungstäter nicht zu ermuntern. Vor dem amerikanischen Generalkonsulat werden die ersten Blumen niedergelegt.
  22712. 29.5.1953, Zum ersten Mal in der Geschichte des Fernsehens haben deutsche Fernsehteilnehmer die Gelegenheit, Ausschnitte aus dem Fernsehprogramm der BBC London auf ihren Bildschirmen zu sehen (bis 04.06. d. J.).
  22713. 19.4.1988, Stadtkämmerer Ernst Gerhardt stellt die neue Meldestelle in Eschersheim vor. Ausgerüstet mit zehn Bildschirmterminals ist dies die erste Meldestelle, die über eine Datenleitung direkt mit der Einwohnerdatenbank im Kommunalen Gebietsrechenzentrum verbunden ist.
  22714. 20.10.1929, Zulassung des unmittelbaren telegrafischen Bildverkehrs zwischen den Bildstellen Frankfurt am Main und Stockholm.
  22715. 14.2.1974, Feierstunde anlässlich des 50jährigen Jubiläums der hessischen Bildstellenarbeit und des 25jährigen Jubiläums der Staatlichen Landesbildstelle in Frankfurt am Main im Haus der Landesbildstelle, Gutleutstraße 8-12..
  22716. 23.3.2007, Der „Eckenheimer Bildstock“, ein christlicher Andachtsort im Freien, einstmals auf freier Flur, steht nach seiner Restaurierung durch den Eckenheimer Heimatverein seit heute im Vorgarten des Wohnhauses an der Homburger Landstraße 87.
  22717. 1.4.1930, Aufnahme des öffentlichen Bildtelegrafenverkehrs zwischen Frankfurt am Main und München.
  22718. 18.1.1930, Eröffnung der Bildtelegrafie Frankfurt am Main – London.
  22719. 15.1.1930, Eröffnung der Bildtelegrafie Frankfurt am Main – Wien.
  22720. 11.9.1932, 75. Geburtstag des Juristen, Industriellen und Stifters Dr.-Ing. e.h. Walter vom Rath (1857-1940), 1902-1925 Aufsichtsratsvorsitzender der Farbwerke Hoechst, nach der Bildung der IG-Farben 1925 erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 1940), Mitbegründer der Johann Wolfgang Goethe-Universität, dort Mitglied im Großen Rat und im Kuratorium sowie Ehrenbürger ebd.
  22721. 11.9.1927, 70. Geburtstag des Juristen, Industriellen und Stifters Walter vom Rath (1857-1940), seit 1890 Aufsichtsratsmitglied der Farbwerke Hoechst, von 1902 bis 1925 Aufsichtsratsvorsitzender ebd., 1925 bis 1940, nach der Bildung der IG Farben, erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrat. 1914 Mitbegründer der Universität Frankfurt, Mitglied im Großen Rat und im Kuratorium sowie Ehrenbürger der Universität.
  22722. 16.11.1923, Niederländische Solidarität: Bildung eines Komitees zur Linderung der Not in Frankfurt am Main im Büro der Niederländischen Handelskammer, Haus Offenbach, Platz der Republik. Hierzu erlässt die Niederländische Handelskammer im Einverständnis mit dem Holland-Institut und dem Niederländischen Verein einen Aufruf an die in der Mainstadt ansässigen Niederländer zur Bildung eines entsprechenden Komitees.
  22723. 11.10.1919, Vortrag der Sozialpolitikerin und Schriftstellerin Henriette Fürth (1861-1938) im Rathaus über „Die Stellung von Mutter und Kind nach der neuen Reichsverfassung“, veranstaltet vom Ausschuss für politische Bildung.
  22724. 5.11.1918, Bildung eines Wohlfahrtsausschusses (fünf Freisinnige, vier Sozialdemokraten, ein USPD-Mitglied) zur Abhaltung der Matrosenrevolte unter dem Vorsitz von Bürgermeister Hermann Luppe (1874-1945) (Fortschrittliche Volkspartei, FVP).
  22725. 30.6.1917, Bildung des „Freien Bürgerausschusses“ aus Anlass der Heinrich Heine-Versammlung.
  22726. 11.9.1937, 80. Geburtstag des Industriellen und Stifters Dr.-Ing. E. h. Walter vom Rath (1857-1940), nach der Bildung der IG Farben 1925 erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (bis 1940), 1914 Mitbegründer der Universität Frankfurt, Mitglied im Großen Rat und im Kuratorium sowie Ehrenbürger der Universität.
  22727. 2.2.1940, Tod des Juristen, Industriellen, Politikers und Stifters Dr.-Ing. E.h. Walter vom Rath (1857-1940), 1902 bis 1925 Aufsichtsratsvorsitzender der Farbwerke Hoechst, nach der Bildung der IG Farben 1925 erster stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates. Mitbegründer der Universität Frankfurt, dort Mitglied im Großen Rat und im Kuratorium sowie Ehrenbürger der Universität.
  22728. 17.6.1942, 70. Geburtstag des Oberstudiendirektors Dr. Klaudius Bojunga (1867-1949), von 1908 bis 1932 und Leiter der Schillerschule, der Städtischen Höheren Mädchenschule, ab 1940 Lehrer an der Adolf-Hitler-Schule im Nordend, vormals die vereinigte Klinger- und Adlerflychtschule in der ehemaligen Adlerflychtschule. Mitbegründer des Vereins für deutsche Bildung, Mitarbeiter des Freien Deutschen Hochstifts und des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins.
  22729. 22.11.1945, Die amerikanische Militärregierung genehmigt die Bildung von 14 Gewerkschaften in der Mainmetropole.
  22730. 15.7.1948, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bildung einer siebenköpfigen Kommission aus Stadträten und Stadtverordneten zur Linderung sozialer Notlagen und zur Verbesserung des Arbeitsmarktes.
  22731. 13.1.1949, Erste Sitzung der Stadtverordneten nach den Weihnachtsferien: Erhöhung der Pflegesätze in den Krankenanstalten um 15%, Bildung einer Grundstückdeputation und Wiederwahl des Präsidiums.
  22732. 2.5.1951, Konstituierung des Ausschusses zur Bildung eines „Deutschen Saarbundes“.
  22733. 25.2.1956, Bildung einer Landesstelle des „Bundessozialwerkes für Deutsche Artisten e. V.“
  22734. 1.3.1959–5.3.1959, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse. Die Eröffnungsfeier findet statt im Großen Haus der Städtischen Bühnen. In Anwesenheit des Bundeswirtschaftsministers Professor Ludwig Erhard eröffnet Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann, in Vertretung des verhinderten Hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn, diese erste große internationale Messe im Bundesgebiet nach dem Inkrafttreten der Verträge über die Bildung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.
  22735. 18.1.1960, Bildung eines Ausschusses gegen antidemokratische Umtriebe, dem Repräsentanten politischer Parteien, der Gewerkschaften, Kirchen, Chefredakteure und Zeitungsherausgeber sowie weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angehören.
  22736. 15.5.1964, Bildung der Gethsemane-Gemeinde aus den Seelsorgebezirken Nord und Mitte-Ost der St. Petersgemeinde.
  22737. 15.11.1966, Bildung einer städtischen Polizei- und Ordnungsbehörde bei gleichzeitiger Auflösung des alten Gewerbe- und Ordnungsamtes.
  22738. 6.10.1968, Bildung eines „Frankfurter Ausschusses für die Neukonstituierung einer Kommunistischen Partei (DKP)“ im Haus Gallus.
  22739. 25.3.1969, Bildung einer Verbundkommission zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Bundesbahndirektion zur Ordnung des öffentlichen Nahverkehrs im Frankfurter Raum.
  22740. 1.6.1974, Bildung eines Direktoriums der Volkshochschule aus Fred Gebhardt (Vorsitzender), Roland Petri, Direktor des Bundes für Volksbildung, und Karsten Voigt (Stellvertretender Vorsitzender).
  22741. 17.1.1975, Jahrestagung des Verbandes „Bildung und Erziehung“ im Haus der Volksarbeit.
  22742. 27.9.1896, Tagung des vorbereitenden Ausschusses zur Bildung eines „Verbandes für die Interessen des Detailreisens“.
  22743. 24.2.1977–25.2.1977, Kolloquium des Deutschen Künstlerbundes zur aktuellen Problematik von Kunst und Bildung.
  22744. 14.4.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: erste Zusammenkunft nach der Kommunalwahl vom 20.03. d. J. Wahl des neuen Stadtverordnetenvorstehers Hans-Ulrich Korenke (CDU) und des achtköpfigen Präsidiums des Stadtparlaments sowie Bildung eines Ausschusses zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters.
  22745. 16.5.1980, Der Elternbund Hessen eröffnet eine hessenweite Aktion „Bildung für alle“ auf dem Liebfrauenberg.
  22746. 20.4.1985, „Jugendkongress für Arbeit, Bildung und Frieden“ der Landesschülervertretung in der Frankfurter Fachhochschule.
  22747. 23.10.1992–25.10.1992, Tagung „Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit – Zum Unbehagen in der Kultur“ des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten und der Landeszentrale für politische Bildung im Plenarsaal des Römer.
  22748. 4.7.1994, Bildung eines Konsortiums, das zusammen mit der Stadt Frankfurt am Main am Westhafen 1.200 Wohnungen sowie 120.000 Quadratmeter Gewerbefläche errichten will.
  22749. 6.2.1995–7.2.1995, Seminar „Frankfurt am Main. Geschichte und Profil einer Stadt“ der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.
  22750. 21.9.1995, Im Jüdischen Museum wird in Anwesenheit des israelischen Botschafters in Bonn, Avi Primor, Oberbürgermeisterin Petra Roth und Michel Friedman als Vertreter des Zentralrats der Juden in Deutschland die Neuerscheinung „Täter – Opfer – Folgen. Der Holocaust in Geschichte und Gegenwart“, ein gemeinsames Projekt der Bundesanstalt für politische Bildung und der in Frankfurt am Main erscheinenden „Tribüne - Zeitschrift zum Verständnis des Judentums“ vorgestellt.
  22751. 18.3.1996, Tod des langjährigen Leiters der Hörfunk-Abteilung Bildung und Erziehung des Hessischen Rundfunks, Prof. Hans-Gerd Schulze-Kadelbach (1919-1996).
  22752. 23.3.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth lehnt die Bildung eines Viererbündnisses als „politischen Stillstand“ ab. CDU-Chef Udo Corts spricht von einem „taktischen Notvorschlag“ der SPD.
  22753. 8.6.2001, Die CDU kündigt ein Vierer-Gespräch an, bei dem SPD und FDP in die Verhandlungen zur Bildung einer Stadtregierung mit einbezogen werden sollen.
  22754. 28.4.2006, Der Kindertagesstätte „Schaworalle – Hallo Kinder“ des Fördervereins Roma e. V. wird in der Stuttgarter Reithalle die Theodor-Heuss-Medaille der Theodor-Heuss-Stiftung zur Förderung der politischen Bildung und Kultur in Deutschland und Europa e. V. verliehen.
  22755. 25.7.2006, 60. Geburtstag des dienstältesten Mitglieds der hauptamtlichen Stadtregierung, Bürgermeisterin Jutta Ebeling. Seit 1989 gehört sie dem Magistrat als Dezernentin für Schule und Bildung an.
  22756. 4.10.2006, Kämmerer Horst Hemzal legt den Haushaltsplan 2007 vor, der zusätzliche Ausgaben in Bildung und Stadtplanung vorsieht. Der Plan enthält ein Defizit von 45 Millionen €.
  22757. 20.11.2006, Offizielle Eröffnung der neuen Kindertagesstätte des Vereins „Kinder-Bildung-Zukunft“ im Nordend.
  22758. 20.11.2006, Verleihung des Integrationspreises 2006 im Kaisersaal des Römers an die AG Runder Tisch Fechenheim, den Verein Kultur und Bildung und die Kids-WM.
  22759. 23.6.2007, Gründung der Deutsch-Marokkanischen Gesellschaft für Bildung und Kultur im Stadtteil Niederrad.
  22760. 17.4.2010, Römerberggespräche zum Thema Hochschulen im Chagall-Saal des Schauspiel Frankfurt: „Bildung Bolognese“.
  22761. 16.9.2011, Anlässlich des 90. Geburtstages des Verlagslektors, Philologen, Übersetzers und Literaturkritikers Walter Boehlich (1921-2006) Erinnerungsveranstaltung im Literaturhaus Frankfurt: „Lektor einer Nation der Bildung“.
  22762. 19.11.2015, Rund 300 Schüler und Schülerinnen demonstrieren in der Innenstadt für das Grundrecht minderjähriger Flüchtlinge auf Bildung.
  22763. 13.9.2006–14.9.2006, Symposium des Instituts für Stadtgeschichte und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung: „Die Goldene Bulle“ im Dominikaner- und Karmeliterkloster.
  22764. 25.6.2010–26.6.2010, Weiterbildungsmesse „Bildunghoch2“ im Römer.
  22765. 21.9.1930–28.9.1930, Ausstellung „Norm und Form“ des Bildungs-Verbandes der Deutschen Buchdrucker im Kunstgewerbemuseum.
  22766. 15.3.1971, Der Magistrat verabschiedet ein Raumprogramm für das „Bildungs- und Kulturzentrum Höchst“.
  22767. 11.12.1971, Eröffnung des ersten Kultur-, Bildungs- und Unterhaltungszentrums für jugoslawische Arbeiternehmer in der Bundesrepublik Deutschland im Volksbildungsheim.
  22768. 14.10.1972, Spatenstich für das neue Bildungs- und Kulturzentrum in Höchst.
  22769. 15.10.1973, Richtfest für das Bildungs- und Kulturzentrum Höchst.
  22770. 15.10.1976, Lesung des Schriftstellers Max von der Grün in der Stadtbücherei im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst.
  22771. 1.12.1976, Lesung des Schriftstellers Günter Grass in der Stadtbücherei des Höchster Bildungs- und Kulturzentrums.
  22772. 22.3.1977, Gastspiel des Pantomimenensembles „Theater am Geländer Prag“ im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst.
  22773. 22.4.1977, Josef Meinrad spielt die Hauptfigur in Nestroys Posse „Der Färber und sein Zwillingsbruder“ im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst.
  22774. 26.10.1977, Jazzkonzert mit Volker Kriegel /1943-2003) im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst.
  22775. 26.11.1977–27.11.1977, Aufführung „Das Tagebuch der Anne Frank“ im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst und im Bürgerhaus Nordweststadt.
  22776. 18.11.1978, „Kitatag“ mit einer Demonstration in der Innenstadt gegen die Bildungs- und Kulturpolitik der CDU.
  22777. 17.6.1983–19.6.1983, Kroatisches Jugendtreffen im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst, in der Stadthalle Zeilsheim und im Bürgerhaus Nied.
  22778. 19.9.1983, CDU-Wahlkampfveranstaltung zur hessischen Landtagswahl im Bildungs- und Kulturzentrum Höchst mit Bundesforschungsminister Dr. Heinz Riesenhuber.
  22779. 15.3.2008, Eröffnung des „Kaminstübchens“ im Goethe-Haus – ein neuer Raum für Bildungs- und Vermittlungsarbeit.
  22780. 23.3.2007, Eröffnung einer neuen Zweigstelle des Dommuseums im katholischen Bildungs- und Kulturzentrum am Domplatz. Die erste Ausstellung im Tiefgeschoss des Neubaus trägt den Titel „Der heilige Leib und der Leib der Heiligen“.
  22781. 28.8.2009, Feierliche Eröffnung des neuen Bildungs- und Kulturzentrums Höchst in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  22782. 29.4.2012, Deutsch-Türkische Kulturolympiade in der Festhalle – Deutschland-Finale in der Mainstadt. Kulturelle Darbietungen in den Kategorien Volkstanz, Lied und Theater, veranstaltet vom Bildungs- und Nachhilfeverein „Academy“.
  22783. 19.7.1953, Eröffnung des neuen Heimes der Frankfurter DGB-Jugend auf dem Gelände des Gewerkschaftshauses in der Wilhelm-Leuschner-Straße/Untermainkai. In Erinnerung an den Vorkämpfer der deutschen und internationalen Gewerkschaftsbewegung und den ehemaligen Generalsekretär des Internationalen Gewerkschaftsbundes, trägt das Haus künftiger gewerkschaftlicher Jugend- und Bildungsarbeit den Namen „Johann-Sassenbach-Heim“.
  22784. 20.5.1960, Erstes öffentliches Forum der Frankfurter Bildungsarbeit im großen Saal der Katholischen Volksarbeit.
  22785. 2.5.1996, Zum 50jährigen Jubiläum der Leitlinien zur kirchlichen, geschlechtsspezifischen Bildungsarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) findet im Dominikanerkloster der erste bundesweite EKD-Männerkongress statt.
  22786. 9.1.1954, Eröffnungsfeier der ÖTV-Schule im großen Saal des Gewerkschaftshauses mit einem Referat von Professor Max Horkheimer über das Thema „Die Bildungsaufgaben der Gegenwart“.
  22787. 8.10.1909, 15jähriges Jubiläum der Freibibliothek, Stoltzestraße – eine der meistgenutzten öffentlichen Bildungsbibliotheken Deutschlands.
  22788. 5.3.1982–7.3.1982, Fachkongress „Bildungschancen für Ausländerkinder“ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
  22789. 5.7.2006, Bildungsdezernentin Jutta Ebeling eröffnet den erweiterten Spielplatz in der Obermainanlage.
  22790. 15.3.2012, Amtsantritt der neuen Bildungsdezernentin Sarah Sorge /Grüne).
  22791. 16.7.2015, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten stimmen dem von der Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Grüne) vorgelegten Schulentwicklungsplan zu: Damit ist der Weg frei für die Gründung von zehn neuen Schulen in Frankfurt am Main.
  22792. 28.9.1957, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Klinger-Oberrealschule in der Aula dieser Bildungseinrichtung.
  22793. 10.6.2008, Mehrere hundert Studierende der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Fachhochschule Frankfurt demonstrieren in der Innenstadt für die Abschaffung der Studiengebühren und sonstiger Bildungsgebühren.
  22794. 8.10.1977–10.10.1977, Jahrestagung der Frankfurter Bildungsgemeinschaft für Orthopädie-Schuhtechnik im Haus Dornbusch.
  22795. 29.4.2015, Tod des Soziologen und Wissenschafts- und Bildungshistorikers Walter Rüegg (1918-2015), von 1965 bis 1970 Rektor der Goethe-Universität.
  22796. 24.1.2004, Im Rahmen der vom Wirtschaftsclub Rhein-Main und der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ vergebenen „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“ findet in der Alten Oper eine Gala für den „1. Innovations-Modedesigner-Cup“ in der Kategorie Abendroben statt. Vor der Alten Oper protestieren 300 Gewerkschafter, Friedensaktivisten und Studierende gegen „Sozialabbau und Bildungsklau“.
  22797. 18.1.2003, Bildungskongress der Grünen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22798. 20.1.1971, Gründung des „Instituts für Bildungsmedien e. V.“ mit Sitz in Frankfurt am Main.
  22799. 27.3.1980, Der Wiener Pädagogik-Professor Walter Heginger erhält als erster den mit 10.000.- DM dotierten Comenius-Preis des Frankfurter Instituts für Bildungsmedien. Im Gedenken an den Theologen, Pädagogen und Verfasser des ersten mehrsprachigen Schulbuches, Johann Amos Comenius (1592-1670), sollen mit dem Preis Persönlichkeiten geehrt werden, die auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forschung bzw. Publizistik den Einsatz moderner Bildungsmedien im Unterricht gefördert haben.
  22800. 2.2.2004–8.2.2004, Bildungsmesse der Volkshochschule (VHS) im Gallusviertel unter dem Motto „Lernviertel Gallus“.
  22801. 5.2.1977, 3000 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Bildungsmisere an Schule und Universität.
  22802. 8.3.1977, „Aktionstag“ der Frankfurter Schüler gegen die Bildungsmisere mit einem Sternmarsch auf den Römerberg.
  22803. 29.1.1999, Mehrere hundert Sachsenhäuser Gymnasiasten demonstrieren in Sachsenhausen gegen die „Bildungsmisere“.
  22804. 6.5.2010, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Bildungsnetzwerkes im Palmengarten.
  22805. 1.7.1965, Bundesweite Studentendemonstrationen gegen den Bildungsnotstand. 3000 Studenten demonstrieren durch die Innenstadt und halten eine Kundgebung auf dem Römerberg.
  22806. 16.5.1972, Frankfurter Lehrer legen ihre Arbeit nieder. 5000 Schüler, Lehrer und Eltern demonstrieren in der Innenstadt gegen den Bildungsnotstand.
  22807. 29.1.1973, 15.000 Lehrlinge, Schüler und Schülerinnen demonstrieren gegen den „Bildungsnotstand“ in der Bundesrepublik Deutschland. Es ist zugleich der Abschluss und Höhepunkt einer mehrtägigen Streikaktion in Frankfurter Gymnasien.
  22808. 24.6.1999, Etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler demonstrieren mit einem Sternmarsch zur Konstablerwache in der Innenstadt gegen den „Bildungsnotstand“ in Hessen.
  22809. 25.9.1977, Enthüllung eines Gedenkstein für den 1974 verstorbenen Professor Heinz-Joachim Heydorn (1916-1974), Ordinarius für Pädagogik und Bildungsphilosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22810. 26.12.1969, Gründung der Gesellschaft für Jugendarbeit und Bildungsplanung e. V.
  22811. 13.2.1969, Etwa 500 Frankfurter Grund- und Realschullehrer demonstrieren auf dem Hof der Liebfrauenschule gegen die hessische Bildungspolitik und die geplanten Sperrvorschriften für die Lehrerbesoldung durch den Deutschen Bundestag.
  22812. 1.2.2003, 400 Schüler, Eltern und Studenten aus Frankfurt am Main und Hessen protestieren in der Innenstadt gegen die Bildungspolitik der hessischen Kultusministerin Karin Wolff.
  22813. 30.11.2006, Rund 1000 Schüler und Studierende demonstrieren in der Innenstadt gegen die hessische Bildungspolitik.
  22814. 3.2.2007, Mehrere hundert Schüler, Eltern, Lehrer und Studenten demonstrieren in der Innenstadt gegen die hessische Bildungspolitik.
  22815. 16.11.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zum ersten Mal liefert Oberbürgermeisterin Petra Roth einen „bildungspolitischen Situationsbericht“ ab. Konkrete Ziele: mehr Ganztagsschulen, frühkindliche Förderung, weniger Hauptschüler ohne Abschluss.
  22816. 2.12.1980, Bildungspolitischer Aktionstag des Elternbundes Hessen.
  22817. 23.9.1995, Bildungspolitischer Kongress des Frankfurter Aufrufs im Marriott Hotel Frankfurt.
  22818. 22.12.2012, Tod des ehemaligen Kurators der Weißfrauen Diakoniekirche Gerald Hintze (1949-2012), Leiter des Bildungsprogramme der Evangelischen Stadtakademie.
  22819. 16.3.2010, Gründung des Integrations- und Bildungsprojektes „InteGREATer e. V.“.
  22820. 5.7.2007, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Höchster Bildungsschuppens.
  22821. 5.3.1994, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der anthroposophischen Bildungsstätte „der hof“ in Niederursel.
  22822. 11.2.2015–15.5.2015, Ausstellung „100 Jahre Leugnung – Der Völkermord an den Armeniern und Erinnerungen in der deutschen Migrationsgesellschaft“ in der Bildungsstätte Anne Frank.
  22823. 21.5.2016, Verleihung des Walter Dirks-Preises 2016 an die Bildungsstätte Anne Frank im Anschluss an einen Gedenkgottesdienst zum 25. Todestag des Journalisten Walter Dirks (1901-1991) im Dom.
  22824. 3.11.1967, Tagung des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten im Haus Dornbusch.
  22825. 15.6.2009–19.6.2009, Bundesweiter Bildungsstreik an Hochschulen und Fachhochschulen.
  22826. 3.10.1912, Tod des Fabrikbesitzers, Schriftstellers und Stifters Dr. Arthur Pfungst (1864-1912), unterstützte Wohltätigkeits- und Bildungsunternehmen, 1900 Gründer des „Neuen Frankfurter Verlags“ und Herausgeber der Zeitschrift „Das freie Wort“.
  22827. 3.11.1928–4.11.1928, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Bildungsverbandes der Deutschen Buchdrucker“, Ortsgruppe Frankfurt am Main (Typographische Gesellschaft), im Festsaal des Handwerkerhauses. Verbunden damit ist die Eröffnung der Jubiläums-Ausstellung „Die werbende Drucksache im Wandel der Zeiten“ im Linelsaal des Kunstgewerbemuseums (am 04.11.).
  22828. 7.9.1926, Tod der Frankfurter Schriftstellerin Sophie Luise, gen. Sofia, Schulz-Euler (1847-1926), Tochter des Geheimen Justizrates Dr. Ludwig Heinrich Euler (1813-1885), Mitbegründerin des Frankfurter Frauen-Bildungsvereins, des Frankfurter Frauenclubs und des Vereins für Volkskindergärten.
  22829. 7.3.1992, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Slowenischen Kultur- und Bildungsvereins Sava im Bürgerhaus Griesheim.
  22830. 2.10.1978, Die Auseinandersetzungen um den zweiten Bildungsweg in Frankfurt am Main erreichen einen vorläufigen Höhepunkt: Auf Anordnung des Regierungspräsidenten wird in Abstimmung mit dem Kultusminister der Unterricht am Abendgymnasium I in der Elisabethenschule vorläufig eingestellt.
  22831. 29.1.1959, Gründung des Vereins „Walter-Kolb-Stiftung“ zur Förderung von Studierenden des „Zweiten Bildungsweges“ unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann.
  22832. 14.3.1959, Tagung der Sozialistischen Hochschulgemeinschaft der Bundesrepublik, auf der ein verstärkter Ausbau des zweiten Bildungsweges gefordert wird.
  22833. 19.10.1969, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der städtischen Walter-Kolb-Stiftung e. V. zur Förderung des Zweiten Bildungsweges im Theater am Turm (TAT).
  22834. 11.6.1971–14.6.1971, Tagung des Bundesrings der Studierenden des Zweiten Bildungsweges in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22835. 8.9.2000, Offizielle Eröffnung des Existenzgründerzentrums Kompass in der Hanauer Landstraße, ein Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft, des Vereins Frauenbetriebe und der Wirtschaftsförderung Frankfurt.
  22836. 25.9.1985, Das neu gegründete Alt-Katholische Bildungswerk startet sein Programm mit Kursen und Gesprächgruppen. Als mobile Akademie will man in den Bürgerhäusern tagen.
  22837. 5.2.1986, Das Katholische Bildungswerk in Frankfurt am Main teilt die Gründung eines Maximilian-Kolbe-Kreises Rhein-Main mit.
  22838. 1.7.1975, Gründung des „Katholischen Bildungswerkes Frankfurt“, durch Zusammenschluss der katholischen Verbände, Gruppen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung.
  22839. 4.3.1976–6.3.1976, Fachtagung „Musikalische Früherziehung“ des Paritätischen Bildungswerkes im Wilhelm-Polligkeit-Institut.
  22840. 25.10.1979–27.10.1979, Bundestagung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und des Paritätischen Bildungswerkes in der Paulskirche.
  22841. 9.9.1999, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bildungswerkes der Deutschen Angestellten Gewerkschaft (DAG) in Hessen im Titusforum der Nordweststadt.
  22842. 6.12.1975–7.12.1975, Arbeitstagung über Jugendalkoholismus des Guttempler-Bildungswerks Hessen im Krankenhaus Nordwest.
  22843. 6.11.1976–14.11.1976, „Polnische Tage“ der Evangelischen Erwachsenenbildung und des Katholischen Bildungswerks.
  22844. 3.5.1995, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Katholischen Bildungswerks Frankfurt.
  22845. 24.5.2002–26.5.2002, Tagung des Bundesverbandes des Paritätischen Bildungswerks und des Vereins „Aktion Gemeinsinn“ unter dem Thema „Chancen und Ziele einer geregelten Zuwanderung“ im Haus der Parität, Heinrich-Hoffmann-Straße.
  22846. 5.1.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Mit einer Mehrheit von 35 Stimmen der Deutschen Demokratischen Partei, Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und des Zentrums gegen 26 Stimmen der Deutschen Volkspartei, Wirtschaftspartei, Kommunistischen Partei Deutschlands, Deutschnationalen Volkspartei und der NSDAP wird der Eingemeindungsvertrag der Stadt Frankfurt am Main mit Höchst am Main angenommen; ebenso, diesmal mit einer um die Kommunisten erweiterten Mehrheit, der Eingemeindungsvertrag der Stadt Frankfurt am Main mit der Arbeitergemeinde Nied. Des Weiteren tritt Stadtrat Willy Meckbach (1869-1943) (Schul- und Bildungswesen) nach einer Amtstätigkeit von zwanzig Jahren in den Ruhestand und wird von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) verabschiedet.
  22847. 15.12.1974, Tod von Professor Heinz-Joachim Heydorn (1916-1974), Ordinarius für Erziehungs- und Bildungswesen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, 1961 Gründungspräsident der Hochschule für Erziehung an der Frankfurter Universität, Engagement in der christlich-jüdischen Zusammenarbeit.
  22848. 5.12.1997, 5.000 Schüler und Schülerinnen demonstrieren in der Innenstadt und protestieren gegen die Misere im Bildungswesen.
  22849. 27.4.2006, Etwa 9.000 Schüler, Eltern, Lehrer und Studenten demonstrieren in der Innenstadt gegen die Sparpolitik im Bildungswesen der hessischen Landesregierung.
  22850. 9.4.1976, Die Hoechst AG weiht in Oberliederbach ein neues Bildungszentrum mit 80 Plätzen ein.
  22851. 18.8.1976, Das Jugendsozialwerk übergibt das neue Schulungs- und Bildungszentrum in der Krifteler Straße.
  22852. 26.10.1977, Gründung des Vereins „Frankfurter Fabrik – Kultur-, Sozial- und Bildungszentrum e. V.“ in der „Alten Post“ in Bornheim zum Aufbau eines Kultur- und Bürgerzentrums in der ehemaligen Mouson-Fabrik.
  22853. 17.2.1984, Richtfest für das BfG-Bildungszentrum in Oberursel.
  22854. 3.3.2004, Grundsteinlegung für das neue Bildungszentrum Ostend.
  22855. 19.1.2005–30.1.2005, Ausstellung „Mit den Augen des Anderen“ der Arbeitsgemeinschaft Frankfurt der Deutsch-Israelischen Gesellschaft unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in der Paulskirche. Vorgestellt werden die Friedensprojekte von Givat Haviva, einem jüdisch-arabischen Bildungszentrum.
  22856. 11.10.2004, Richtfest für zwei Gebäude des Bildungszentrums Ostend.
  22857. 17.1.1952, Städtischer Empfang für den Asienforscher Professor Wilhelm Filchner. Bürgermeister Dr. Walter Leiske überreicht dem Gelehrten als Erinnerungsgabe ein Bildwerk über Frankfurt am Main.
  22858. 6.5.1927–8.5.1927, Jahrestagung des Wissenschaftlichen Instituts der Elsaß-Lothringer an der Universität Frankfurt. Neben einer öffentlichen Sitzung in der Aula der Universität findet in der Ehrenhalle der Universität die Feier der Einweihung der Ehrentafeln für die gefallenen Dozenten und Studenten der Universität Straßburg statt. Mit der Tagung ist eine einwöchige Ausstellung von Bildwerken früher elsaß-lothringischer Künstler in den Räumen des Instituts, Bockenheimer Landstraße, verbunden.
  22859. 21.7.1940, Anlässlich des 70. Geburtstag des Frankfurter Malers Joseph Correggio (1870-1962), Pferde-, Porträt- und Historienmaler, wird im Frankfurter Kunstverein eine Schau seiner Werke eröffnet – gemeinsam mit Bildwerken Alexander Kraumanns (1870-1956), anlässlich von dessen 70. Geburtstag.
  22860. 16.7.1929, Gegen zwei Uhr morgens bricht in dem Geviert, das von den Gleisen des Hauptbahnhofes, der Hafenstraße und der verlängerten Niddastraße gebildet wird, ein Großfeuer aus, dem u.a. neben den Gebäuden wertvoller Lagervorräte der Firmen Altschüler & Co., Spedition, Burmeister-Weiß-Bilfinger (Kühlapparate), Müller & Sinnig (Kohlen-Großhandlung) und Hartmann & Schultz (Tafelglas) zum Opfer fallen. Der Sachschaden wird auf ca. 200.000.- Reichsmark geschätzt.
  22861. 23.11.1940, Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Hans Peters, Wilhelm Knapp und Grete Bilgner im Frankfurter Kunstverein.
  22862. 3.9.2006, Eröffnung des ersten deutsch-russischen Kindergartens in Frankfurt am Main. „Nezabudka“ heißt die bilinguale Kindertageseinrichtung im Stadtteil Bockenheim, Solmsstraße.
  22863. 8.8.2011, Eröffnung der ersten bilingualen Grundschule in Frankfurt am Main: die russisch-deutsche Katharina-die-Große-Schule im Stadtteil Eckenheim.
  22864. 2.3.2013, Eröffnung einer bilingualen deutsch-russischen Kindertagesstätte im Nordend.
  22865. 18.9.1968, Eröffnung des Kaufhauses „Bilka“ in Bockenheim.
  22866. 23.6.1977–7.7.1977, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Bilka-Kaufhäuser.
  22867. 18.11.2000, „Jazznights“ in der Alten Oper mit dem Bill Frisell Trio.
  22868. 9.12.1954, Jazzkonzert mit dem Trompeter Bill Coleman im Lichtspieltheater „Filmpalast“.
  22869. 23.10.1958, Konzert des Rock’n Roll-Musikers Bill Haley im Filmpalast.
  22870. 29.9.1972, Konzert des Altmeisters des Rock’n Roll, Bill Haley, in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  22871. 30.9.1890–13.10.1890, Zweiwöchiges Gastspiel von „Buffalo Bill’s Wild West“ unter Leitung des Obersten William Frederick Cody, genannt „Buffalo Bill“ (1846-1917), früher Scout für die „Union“ (Nordstaaten) und Bisonjäger, im Neugarten des Palmengartens.
  22872. 6.8.1980, Jazzkonzert mit Bill Ramsey im Ratskeller.
  22873. 6.5.1999, Der US-amerikanische Präsident Bill Clinton bringt den Verkehr zum Erliegen. Er streift Frankfurt am Main, und alle Räder stehen still. Weil der Präsident und sein Tross sicher zum Rhein-Main-Flughafen kommen sollen, sperrt die Polizei Bundesstraßen und Autobahnen vollkommen ab. Tausende von Pkw-Fahrern stehen stundenlang im Stau.
  22874. 25.1.2002, „Hot Jazz Meeting 2002“ u.a. mit Bill Ramsey in der Alten Oper.
  22875. 19.4.2004, Enthüllung einer Gedenktafel am Wohnhaus des erfolgreichen Schlagerkomponisten und -produzenten Heinz Gietz (1924-1989) im Stadtteil Sindling, Neulandstraße 34, in Anwesenheit seines langjährigen Weggefährten Bill Ramsey.
  22876. 1.10.2007, Konzert des Emil-Mangelsdorff-Quartett mit dem Musiker Bill Ramsey im Holzhausenschlösschen.
  22877. 27.8.2012, Wiedereröffnung des Höchster Programmkinos Valentin nach achtmonatiger Schließung in den Räumen des Höchster Bolongaropalastes. Stargast ist der Jazzsänger Bill Ramsey.
  22878. 3.10.2014, Konzert des deutsch-US-amerikanischen Musikers, Journalisten, Hörfunkmoderators und Schauspielers Bill Ramsey auf dem Römerberg.
  22879. 15.5.1937, 25jähriges Jubiläum der Frankfurter Billard-Akademie.
  22880. 9.2.1933–11.2.1933, Nach zehn Jahren findet in Frankfurt am Main wieder die Amateur-Billard-Meisterschaft im Billardpalast Dornhauser statt.
  22881. 7.4.1906, Eröffnung der „Billard-Akademie“ im Neubau, Ecke Große Friedberger Straße und Vilbeler Straße.
  22882. 11.4.1999, Bei einem früh morgendlichen Brandanschlag auf ein Billardcafé in Nied entsteht ein geschätzter Schaden von 400.000.- DM.
  22883. 11.4.2000, Lesung des Schriftstellers Maxim Biller in der Romanfabrik.
  22884. 1.12.2004, Lesung des Schriftstellers Maxim Biller im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  22885. 1.5.1894, Vereinigung des städtischen „Bureau für die Eisenbahn- und Rundreise-Billette“ mit dem „Bureau der Schlafwagen-Gesellschaft“, Kaiserstraße 3.
  22886. 18.1.1967, Gastspiel der „Billie & de Pierce and their Preservation Hall Jazzband“ mit George Lewis und Louis Nelson im Volksbildungsheim.
  22887. 3.11.1945–4.11.1945, Erste Konferenz der KPD mit 166 Delegierten aus 35 Kreisen zur Aussprache über eine gemeinsame Politik der bisher in den Kreisen zugelassenen Parteigruppierungen. Die Delegierten billigen die Teilnahme der Kommunisten an der Regierung Groß-Hessens und versprechen deren Arbeit zu unterstützen. Die Regierung wird ferner ersucht, alle Schritte bei der Militärregierung zu unternehmen, damit man sich so schnell wie möglich im Rahmen des Landes Groß-Hessen organisieren kann.
  22888. 2.11.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister und Präsident des Hessischen Städteverbandes, Dr. h.c. Walter Kolb, wendet sich in einer Rede in scharfer Form gegen den von der Bundesregierung verabschiedeten Entwurf des Lastenausgleichsgesetzes. Die Stadtverordneten billigen die Erklärung Kolbs. Des Weiteren genehmigen sie die Erhöhung des Stammkapitals der Messe- und Ausstellungsgesellschaft.
  22889. 19.11.1998, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten billigen ein Paket von Anträgen – Braubachstraße, Eschenheimer Tor, Goetheplatz, Hasengasse – und bringen damit das Programm „Schöneres Frankfurt“ auf den Weg.
  22890. 25.1.2002, Außerordentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Abgeordneten von SPD, CDU und FDP billigen die Stellungnahme zur Raumordnung ohne Änderungen: In ihr heißt es, eine Südbahn habe Priorität vor allen anderen Erweiterungsmöglichkeiten des Rhein-Main-Flughafens.
  22891. 15.6.1896, Bei einem Großbrand im vierten Obergeschoss des Süßer’schen Hauses, Kaiserstraße 41, im großen Lagerraum der Möbelausstattungsfabrik der Gebrüder Billigheimer, entsteht hoher Sachschaden.
  22892. 30.6.1929, Inkrafttreten des neuen Straßenbahntarifs: 20 Pfennig kostet ab heute die billigste Strecke.
  22893. 4.4.1949, Protestversammlung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und des Kreisvorstandes der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) im Philanthropin zum Degesch-Urteil (s. 26.02. d. J.). Es sprechen u. a. Regierungsdirektor Dr. Kurt Epstein, Rechtsanwalt und Notar Joseph Klibansky, Landesrabbiner Dr. Wilhelm Weinberg, der Redakteur Rudolf Eims, der Landesvorsitzende der VVN Hessen, Professor Hans Mayer und eine Vertreterin der Regierung Israels. Die Versammlung billigt mit überwiegender Mehrheit die vom hessischen Landesverband der jüdischen Gemeinden abgegebene Protesterklärung.
  22894. 18.9.1964, Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer billigt den Plan ihres Präsidenten Fritz Dietz (1909-1984), zu einer groß angelegten Spendenaktion für den Wiederaufbau des Opernhauses aufzurufen.
  22895. 11.1.1971, Der Magistrat stimmt dem Vorhaben einer Fusion von Hessischem Städtetag und dem Städtebund des Landes Hessen zu und billigt den Entwurf einer Satzung.
  22896. 23.11.1987, Städtische Pläne, auf der Grundlage des Bundesseuchengesetzes mit dem Aids-Virus infizierte, Drogen abhängige Prostituierte in Heimen abzusondern, führten zu Auseinandersetzungen über die Rechtmäßigkeit. Das hessische Sozialministerium billigt eine Woche später die Zwangstherapie.
  22897. 20.6.1988, Das hessische Kabinett billigt einstimmig den Gesetzesentwurf für eine Fusion der Stadtsparkasse Frankfurt mit der Frankfurter Sparkasse von 1822.
  22898. 14.12.1989, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Martin Grüber bringt den städtischen Haushalt 1990 ein: über vierstündige Etatdebatte. Die CDU-Opposition wirft dem Magistrat „Stillstand“ und „Chaos in der Verwaltung“ vor. Die Stadtverordnetenversammlung billigt das Rückbaukonzept des Magistrats für das Bundesgartenschaugelände: Der parkartige Charakter und das Wegenetz des Geländes sollen grundsätzlich erhalten bleiben.
  22899. 19.6.1998, Der Magistrat billigt den Abriss des Zürich-Hochhauses an der Alten Oper und den Plan eines 90-Meter-Neubaus. Des Weiteren entscheidet man die Errichtung eines neuen Brand- und Katastrophenschutz-Zentrums auf dem Gelände der ehemaligen Gibbs-Kaserne am Marbachweg.
  22900. 6.7.1999, Frankfurts Polizeipräsident Wolfhard Hoffmann muss gehen: Das Wiesbadener Kabinett billigt die Personalentscheidungen von Innenminister Volker Bouffier. Nachfolger von Hoffmann wird der 58jährige Jurist Harald Weiss-Bollandt.
  22901. 10.9.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Billigung des zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt abgeschlossenen Universitätsvertrages.
  22902. 22.10.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Billigung des Rückkaufsrechtes für enteignete Grundstückbesitzer und finanzieller Hilfe für kleine Sportvereine.
  22903. 4.9.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Billigung der vom Magistrat vorgelegten abschließenden Regelung der Rückerstattungsfälle mit der „Jewish Restitution Successor Organization“ (JRSO), die 500.000 DM erforderlich macht, sowie der Durchführung des zentralen Wohnungsnotstandsprogramms 1957, das den Bau von 500 Wohnungen vorsieht. Der Verkehrsumgestaltung Hauptwache – Opernplatz mit einem Kostenaufwand von 6,75 Millionen DM stimmen die Abgeordneten mit Ausnahme derjenigen der FDP-Fraktion zu; der Neubau Stadtbad Mitte an der Hochstraße findet einstimmige Billigung.
  22904. 25.6.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Billigung des Vorschlags des Magistrats, die traditionsreichste Brücke Frankfurts, die Alte Brücke, endlich wieder aufzubauen und zu verbreitern. Dem Ausbau des Gutleuthöfer Feldes bis zur Niederräder Eisenbahnbrücke als Stromhafen wird nach längerer Diskussion über die Verkehrsführung der Hafenbahn gegen die Stimmen der FDP zugestimmt.
  22905. 26.11.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Billigung des Zuschusses für die Jugendmusikschule, Debatte um die Zukunft der Taubstummenanstalt.
  22906. 17.12.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Billigung der Kunsteisbahn im Stadion sowie des Neubaus der Stadt- und Universitätsbibliothek an der Ecke Bockenheimer Landstraße/Zeppelinallee, mit einem Kostenaufwand von rund 15 Millionen DM.
  22907. 23.6.1960, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Billigung des Plans eines 20 Hektar umfassenden Erholungsgebietes um die Kiesgruben bei Dörnigheim und Bischofsheim sowie der Planungskosten für den Bau einer Müllverbrennungsanlage mit Heizkraftwerk für die Fernheizung der zukünftigen Nordweststadt.
  22908. 14.9.1972, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Billigung eines Zwölf-Jahres-Planes zur Entwicklung des städtischen Büchereiwesens.
  22909. 29.6.1990, Der südafrikanische Generalkonsul David Jacobs wird mit ausdrücklicher Billigung von Oberbürgermeister Volker Hauff nicht zum Sommerfest für das Konsularische Korps und die Leiter staatlicher Handelsvertretungen eingeladen. Der für die ausländischen Vertretungen der Stadt Frankfurt zuständige Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog (CDU) sowie die Frankfurter CDU reagieren empört.
  22910. 21.6.1955, Der Evangelist aus Minneapolis, Dr. Billy Graham, spricht vor 40.000 Menschen im Frankfurter Stadion.
  22911. 11.10.1973, Der „Pardon“-Verlag lässt den Schauspieler Billy Frick (USA) in der Maske Hitlers auf der Frankfurter Buchmesse auftreten, um damit die infolge zahlreicher Publikationen grassierende „Hitler-Nostalgie“ zu parodieren.
  22912. 29.11.2003, Konzert der Reihe „Musik der Welt“: Volksmusik aus dem Iran mit „Sima Bina und Ensemble“ im hr-Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
  22913. 10.5.1949, Der amerikanische Militärgouverneur für Deutschland und Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte in Europa, General Lucius D. Clay, verabschiedet sich vor seiner Rückkehr in die USA im Gästehaus der Stadt Frankfurt am Main von den Spitzen der binationalen Verwaltungen und den Vertretern des Länderrates.
  22914. 5.5.1997, Die Bundesgeschäftsstelle, die Landesgeschäftsstelle und die Initiativgruppe Frankfurt der „iaf“, die „Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen“, die sich Mitte April d. J. auf ihrer Bundesdelegiertenversammlung in Frankfurt am Main in „iaf – Verband binationaler Familien und Partnerschaften“ umbenannt hat, hat eine neue Adresse: Ludolfusstraße 2-4.
  22915. 29.7.1977, Eine über 1,5 Kilometer lange Öllache überzieht den Main zwischen der Flößerbrücke und der Friedensbrücke. Die Feuerwehr kann den Ölfilm durch Bindemittel neutralisieren.
  22916. 30.10.1978, Bei einem Ölunfall im Oberhafen laufen etwa 1100 Liter Öl aus. Der Feuerwehr gelingt es, das Öl mit Bindemitteln zu neutralisieren.
  22917. 18.12.1989, Planungsdezernent Martin Wentz präsentiert die städtische Erhaltungssatzung für den Stadtteil Westend. Sie soll Immobilienspekulanten die Hände binden.
  22918. 1.10.1929, Amtsantritt des neuen Oberstaatsanwalts Dr. Friedrich Binder als Nachfolger des verstorbenen Oberstaatsanwalts Dr. Gustav Stadtlaender.
  22919. 20.2.1915, Großer Lichtbilder-Kriegsvortrag: „Mit dem Hauptquartier nach Westen“ von Heinrich Binder im Saalbau.
  22920. 13.5.1946–14.5.1946, Tagung zur Wiederbelebung des „Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge“ mit Sitz in Frankfurt am Main, im Saal des Handwerkerhauses. Wahl eines Hauptausschusses mit zwölf Vertretern und daraus eines Vorstandes mit Professor Wilhelm Polligkeit, Minister Gottlob Binder und Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum.
  22921. 14.8.1960, 75. Geburtstag des hessischen Ministers a. D. Gottlob Binder.
  22922. 17.8.1961, Tod des hessischen Staatsministers a. D. Gottlob Binder (1885-1961).
  22923. 20.9.1982, Walter Binder, früheres Vorstandsmitglied der Frankfurter Aufbau AG, wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  22924. 9.12.1999, Knapp drei Wochen nach der Rettung der Philipp Holzmann AG übernimmt der Vorstandsvorsitzende Heinrich Binder die Verantwortung und tritt zurück.
  22925. 23.11.1971, Der Nieder-Erlenbacher Bürgermeister Hans-Erich Rach, Frankfurts Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay und Stadtkämmerer Rudolf Sölch unterzeichnen im Römer einen Grenzänderungsvertrag, der die Gemeinde im Norden künftig als Vorort an Frankfurt am Main bindet.
  22926. 18.7.1935, Lesung des Dichters Rudolf Binding im kleinen Saal des Frankfurter Rudervereins „Germania“, veranstaltet im Rahmen des Auslandsferienkursus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22927. 27.8.1933, Goethe-Geburtstagsfeier des Freien Deutschen Hochstifts in Dr. Hoch’s Konservatorium. Die Festrede hält der Dichter Dr. h.c. Rudolf G. Binding (1867-1938).
  22928. 16.11.1931, Gedenkabend der Literarischen Gesellschaft Frankfurt für Hugo von Hofmannsthal in Dr. Hochs Konservatorium. Es spricht der Dichter Rudolf Binding (1867-1938).
  22929. 24.3.1914, Lesung des aus Frankfurt am Main stammenden Schriftstellers Rudolf Georg Binding (1867-1938) im Kaufmännischen Verein, veranstaltet von der „Gesellschaft für ästhetische Kultur“.
  22930. 27.5.2000, Der Binding Kulturpreis 2000 wird im Kaisersaal des Römer an die drei großen Frankfurter Chöre, Cäcilien-Chor, Frankfurter Singakademie und Frankfurter Kantorei verliehen.
  22931. 4.8.1938, Tod des Dichter Dr. h.c. Rudolf Binding (1867-1938), setzte sich 1933 für die Erhaltung des von Georg Kolbe (1877-1947) geschaffenen Heine-Denkmals (1913) ein. Autobiographie: „Erlebtes Leben“ (1928).
  22932. 1.3.1940, Tod des 46 Jahre alten Flusspferdes „Lieschen Binding“ im Zoologischen Garten.
  22933. 24.1.1957, Einweihung des Sudhauses der Binding-Brauerei.
  22934. 26.3.1968, Einweihung des neuen Sudhauses der Binding-Brauerei AG – das größte Europas.
  22935. 17.10.1970–18.10.1970, 15. Deutsche Skatmeisterschaften im Einzelkampf der Männer und Frauen im Carolussaal der Binding-Brauerei.
  22936. 20.7.1971, Die Binding-Brauerei eröffnet eine „Lehrgaststätte“.
  22937. 28.1.1972, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Sachsenhäuser Karneval-Gesellschaft 1947 im Carolussaal der Binding-Brauerei.
  22938. 11.2.1972, In der Binding-Brauerei wird die größte Flaschenabfüllanlage der Welt aufgestellt.
  22939. 18.12.1975, Während des Abbruchs eines dreigeschossigen Gebäudes auf dem Gelände der Binding-Brauerei, Darmstädter Landstraße, entsteht durch Funkenflug ein Feuer, das von der Feuerwehr rasch gelöscht werden kann.
  22940. 15.5.1976, Inbetriebnahme einer Springbrunnenanlage der Binding-Brauerei an der Darmstädter Landstraße.
  22941. 2.6.1977, Die Aktionsgemeinschaft Opernhaus erhält von der Binding-Brauerei einen Scheck in Höhe von 250.000.- DM für den Wiederaufbau der Alten Oper.
  22942. 29.3.1993, Eröffnung der Feierlichkeiten anlässlich des 800jährigen Jubiläums des Stadtteils Sachsenhausen im Carolussaal der Binding-Brauerei: Exakt an jenem Märztag vor 800 Jahren wird Sachsenhausen zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
  22943. 28.5.1994–15.10.1994, In der Zeit der Frankfurter Stadtteilfeste verkauft die Binding-Brauerei anlässlich der 1200-Jahr-Feier zwölfmal zwölfhundert Jubiläumskrüge mit historischen Frankfurter Motiven. Der Verkauf der Krüge startet anlässlich der Stadtteilfeste in Sindlingen, Oberrad und Nieder-Erlenbach.
  22944. 20.5.1995, „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Binding-Brauerei auf dem Brauereigelände.
  22945. 12.12.1995, Dem Vorsitzenden des Städelschen Museumsvereins, Alfred Mauritz, bis 1994 Finanzvorstand der Binding-Brauerei, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  22946. 26.6.1999, Dem Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm wird im Kaisersaal des Römer der diesjährige Binding-Kulturpreis verliehen.
  22947. 19.5.2001, Dem Frankfurter Stroemfeld-Verlag wird im Kaisersaal des Römer der mit 10.000.- DM dotierte Binding-Kulturpreis verliehen.
  22948. 7.6.2008, Dem Frankfurter Komponisten Heiner Goebbels wird im Kaisersaal des Römers der Binding-Preis der Binding-Kulturstiftung überreicht.
  22949. 16.6.2007, Der Kabarettist, Schauspieler und Musiker Michael Quast erhält im Frankfurter Römer den mit 50.000.- € dotierten Kulturpreis 2007 der Binding-Brauerei.
  22950. 6.6.2009, Dem Freien Deutschen Hochstift wird im Kaisersaal des Römers der mit 50.000,- € dotierte Binding-Kulturpreis verliehen.
  22951. 18.6.2011, Dem Theatermacher Willy Praml wird im Kaisersaal des Römers der „Binding-Kulturpreis 2011“ verliehen.
  22952. 21.5.1937, Bei einem Großbrand im Haus Bindingstraße 6 brennt der Dachstock einer Kistenfabrik völlig aus.
  22953. 1.8.1920, 50jähriges Jubiläum der Brauerei Bindung AG.
  22954. 28.9.1986, Konstituierung der von der hessischen Landesregierung eingerichteten „Stiftung Nachbarschaftliche Träger“, die auf dem freien Markt Altbaubestände aufkaufen und in „die soziale Bindung überführen“ soll.
  22955. 11.7.2015, Dem Museumsdirektor Max Hollein wird im Kaisersaal des Römers der Bindung-Kulturpreis verliehen – für seine Verdienste als Triple-Direktor von Städel, Schirn und Liebieghaus.
  22956. 2.10.1916, Tod des Frankfurter Schriftstellers Anton Bing (1841-1916), seit 1880 Herausgeber der Theaterzeitschrift „Wochen-Rundschau für dramatische Kunst, Literatur und Musik“.
  22957. 11.2.1911, 70. Geburtstag des Frankfurter Schriftstellers Anton Bing (1841-1916), von 1880 bis 1906 Herausgeber der Theaterzeitschrift „Wochen-Rundschau für dramatische Kunst, Literatur und Musik“, Veröffentlichungen zur Frankfurter Theatergeschichte.
  22958. 16.6.1987–19.7.1987, Ausstellung Ilse Bing „Italienische Zeichnungen 1945-1987“, Fotografien, des Frankfurter Kunstvereins im Steinernen Haus am Römerberg.
  22959. 8.5.2000, Lesung des in Frankfurt am Main lebenden Schriftstellers Horst Bingel im Karmeliterkloster.
  22960. 30.4.1968, Der Schriftsteller Horst Bingel trägt Literatur auf die Straße. Als „fahrender Dichter“ pendelt er viele Stunden lang mit der Straßenbahn durch die Stadt und liest den Fahrgästen aus seinen Werken vor.
  22961. 21.4.1971, Der Verband Deutscher Schriftsteller (VS) Hessen wählt auf seiner Jahreshauptversammlung den Autor Horst Bingel aus Frankfurt am Main zum Ersten Vorsitzenden.
  22962. 13.5.1975, Der Schriftsteller Horst Bingel erhält im Namen des hessischen Ministerpräsidenten von Kulturdezernent Hilmar Hoffmann die Ehrennadel des Landes Hessen samt Ehrenbrief überreicht.
  22963. 14.4.2008, Tod des seit 1954 in Frankfurt am Main lebenden Schriftstellers Horst Bingel (1933-2008).
  22964. 23.10.1957, Einweihung des Kindergartens am Bingelsweg in Griesheim.
  22965. 30.11.1953, Der Direktor des Historischen Museums, Dr. Heinrich Bingemer, scheidet pensionsbedingt aus seinem Amt aus.
  22966. 6.1.1955, Tod Dr. Heinrich Bingemers, früherer Direktor des Historischen Museums.
  22967. 26.2.1943, Gauleiter Jakob Sprenger empfängt im Palmengarten schwer kriegsversehrte Studenten der Hoch- und Fachschulen Frankfurt am Main, Bingen, Idstein und Mainz. An dem Empfang nehmen auch Vertreter der NSDAP, der Wehrmacht und des Staates teil.
  22968. 3.9.1974, Bundesverkehrsminister Kurt Gscheidle und Hessens Wirtschaftsminister Herbert Karry äußern anlässlich der Freigabe des Autobahn-Teilstücks A 91 zwischen Offenbach/Main und Sprendlingen übereinstimmend die Meinung, dass die geplante Autobahn Bingen – Hanau durch einen Tunnel unter dem Alleenring vom Miquelknoten bis zur Friedberger Landstraße geführt werde.
  22969. 14.6.1966, Frankfurt am Main wird um die Mittagsstunde von einem schweren Unwetter überrascht. Während eines heftigen Gewitters kommt es zu wolkenbruchartigen Regenfällen, bei denen binnen einer Stunde mehr als 30 Liter Wasser pro Quadratmeter gemessen werden. Die Feuerwehr hat Großalarm.
  22970. 1.1.1997, Turbulente Silvesternacht: Die Feuerwehr fährt 40 Einsätze binnen drei Stunden. Am frühen Morgen wird eine 48jährige Frau aus dem ehemaligen Jugoslawien erstochen in ihrer Wohnung August-Schanz-Straße 76 in Preungesheim aufgefunden. Der Täter steckt die Wohnung an, um die Spuren zu verwischen.
  22971. 6.9.1934–16.9.1934, Hafenbautechnische Schau für See- und Binnenhäfen auf dem Festhallengelände.
  22972. 25.9.1986, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog stellt das neue Binnenhafen-Container-Terminal am Osthafen vor.
  22973. 12.4.1953, Das erste im Binnenland gebaute Hochseeschiff, das Seetankschiff „Palma“, passiert auf der Überführungsfahrt Frankfurt am Main.
  22974. 14.3.1950–16.3.1950, Tagung der Binnenschiffer- und Straßenverkehrs-Genossenschaften in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22975. 5.10.1961–6.10.1961, Deutscher Binnenschifffahrtstag 1961.
  22976. 14.10.1957–15.10.1957, Europäische Binnenverkehrs-Konferenz der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF).
  22977. 10.12.1986, Dem Frankfurter Physiker Gerd Binnig wird in Stockholm der Physik-Nobelpreis „für die Konstruktion des Rastertunnelmikroskops“ überreicht.
  22978. 1.12.1995–3.12.1995, Internationales Festhallen Reitturnier „Frankfurt Equestrian International CSI“ in der Festhalle. Prominenteste Teilnehmerin ist Prinzessin Haya Bint Al-Hussein, Tochter des jordanischen Monarchen. Sie wird am Tag vor der Eröffnung dieses Sportereignisses von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer empfangen und trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.
  22979. 3.1.1910, Sonatenabend mit Mina Rode (Violine) und Erika von Binzer (Klavier) im Saalbau.
  22980. 2.1.1910, Sonatenabend mit Mina Rode (Violine) und Erika von Binzer (Klavier) im Saalbau.
  22981. 10.11.1908, Sonatenabend mit Mina Rode (Violine) und Erika von Binzer (Klavier) im Saalbau.
  22982. 23.11.1909, Sonatenabend mit Mina Rode (Violine) und Erika von Binzer (Klavier) im Saalbau.
  22983. 15.9.2009, Zehnjähriges Jubiläum der Bioabfallbehandlungsanlage (Kompostwerk) im Osthafen.
  22984. 27.8.2001, Hessens Wissenschaftsministerin Ruth Wagner gibt den Startschuss für den Bau des „Biocenter“ von Aventis Pharma im Industriepark Höchst.
  22985. 19.7.1963, Eröffnung des Neubaus des Instituts für therapeutische Biochemie zur Erforschung neuer Heilmethoden in Sachsenhausen und Übernahme in die Obhut der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22986. 25.9.2011–28.9.2011, Internationale Tagung „Molecular Life Sciences“ der Deutschen Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) am Institut für Biochemie der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22987. 26.6.2012, Festakt anlässlich der erstmaligen Verleihung des mit 5.000.- Euro dotierten Dissertationspreises für eine herausragende Arbeit aus dem Fachbereich der Chemie, Biochemie oder Pharmazie der Goethe-Universität, gestiftet von der „Frankfurt Biotech Alliance“ in Kooperation mit der Goethe-Universität im Lichthof der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.
  22988. 29.6.1988, Der Konvent der Johann Wolfgang Goethe-Universität wählt nach wiederholtem Anlauf zwei neue Vizepräsidenten: den Biochemiker Prof. Hugo Fasold und den Germanist Prof. Horst Dieter Schlosser.
  22989. 25.7.1933, Tod des Physiologen und Biochemikers Prof. Dr. Gustav Embden (1874-1933), seit 1914 Ordinarius für Physiologie und Direktor des neu gegründeten Instituts für vegetative Physiologie an der Frankfurter Universität.
  22990. 29.10.2008, Wahl des Biochemikers Prof. Werner Müller-Esterl zum Nachfolger des amtierenden Universitätspräsidenten Prof. Rudolf Steinberg.
  22991. 14.3.1962, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises an den in der biochemischen und medizinischen Forschung weltweit renommierten Wissenschaftler und Nobelpreisträger von 1931, Professor Otto Heinrich Warburg, in der Paulskirche.
  22992. 4.10.1964, Verbandstag des Landesverbandes Süden im „Biochemischen Bund Deutschlands e. V.“ im Gewerkschaftshaus.
  22993. 29.10.1998, Mit einer für Hessen einmaligen Kooperation wollen die Johann Wolfgang Goethe-Universität und die Hoechst AG bei der biochemischen Forschung kooperieren. Mit elf Millionen DM unterstützt die Hoechst-Tochter Aventis in den kommenden vier Jahren die Grundlagenforschung im Biozentrum der Frankfurter Universität.
  22994. 29.9.1994, Die ersten Frankfurter Taxis fahren Biodiesel.
  22995. 17.11.2006, Eröffnung der ersten Wasserstofftankstelle Hessens: Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel eröffnet vor den Toren des Höchster Industrieparks eine Multi-Energie-Station mit Biodiesel und Erdgas.
  22996. 1.12.2010–3.12.2010, Internationale Konferenz zum Thema: „Biodiversity and the UN Millenium Development Goals” im Senckenberg Naturmuseum.
  22997. 21.2.2011–24.2.2011, Jahreskonferenz der Gesellschaft für Tropenökologie: „Status and Future of Tropical Biodiversity“, an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  22998. 8.6.2001, „Tag der Bioethik“ im Biozentrum Niederursel.
  22999. 10.4.2000–11.4.2000, Investorenkonferenz „BioExchange 2000“ der Hessischen Technologie-Stiftung für Biotechnologie in der Alten Oper.
  23000. 2.7.2007, Offizielle Inbetriebnahme einer neuen Anlage im Industriepark Höchst: eine sog. Co-Fermentationsanlage zur Produktion von Biogas.
  23001. 3.2.1968, Premiere von Max Frischs „Biografie“ im Schauspiel.
  23002. 17.3.1994, Premiere des Theaterstücks „Biografie: Ein Spiel“ von Max Frisch im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  23003. 22.6.2005, Vorstellung der Biografie über Oberbürgermeisterin Petra Roth von Peter Fischer im Plenarsaal der Industrie- und Handelskammer Frankfurt: „Frankfurts First Lady. Die Petra Roth-Geschichte“.
  23004. 15.10.1996, Hans-Dietrich Genscher hält im Jüdischen Gemeindezentrum eine Laudatio anlässlich des Erscheinens von Ignatz Bubis Biographie.
  23005. 17.4.2013, Vorstellung der Online-Datenbank „Frankfurter Biographie“ im Institut für Stadtgeschichte.
  23006. 28.8.1975, Das Kulturdezernat veranstaltet zum 226. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe ein Preisausschreiben unter dem Motto „Goethe-Biographien-Wettbewerb“.
  23007. 12.11.1975, Verleihung des Senckenbergpreises 1975 an Dr. rer. nat. habil. Hartmut Heyne, Zentrum der Morphologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Den Senckenberg-Förderpreis erhält Dr. Helmut Oelschläger, Diplom-Biologe am Senckenbergmuseum.
  23008. 14.2.2007, Der 28jähriger Biologe Michael Schindler erhält in der Paulskirche den renommierten „Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Nachwuchspreis“.
  23009. 9.5.1944, 75. Geburtstag des Biologen, Geheimer Regierungsrat Prof. Otto zur Strassen (1869-1961), von 1909 bis 1934 Direktor des Senckenbergmuseums in Frankfurt am Main. Von 1914 bis 1937 (Emeritierung) ordentlicher Prof. für Zoologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, 1922/23 Rektor ebd.
  23010. 24.6.1961, Tagung des Verbandes Deutscher Biologen, Landesverband Hessen, im Zoologischen Garten.
  23011. 15.6.1990, Dem sowjetischen Biologen und Umweltminister Nikolay Woronzow wird in der Paulskirche der erste Preis der Bruno-H.-Schubert-Stiftung überreicht.
  23012. 5.6.2009, Richtfest für das Biologicum der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf dem Campus Riedberg.
  23013. 9.8.1926, 80. Geburtstag des Chemikers, Industriellen und Stifters Prof. Ludwig Darmstaedter (1846-1927), Freund und Förderer Prof. Paul Ehrlichs (1854-1915), Förderer und Ehrenbürger der Universität Frankfurt, Ehrenmitglied des Instituts für Experimentelle Therapie und des „Georg Speyer-Hauses“. Anlässlich des 80. Geburtstages stiftet der Vorstand des „Georg Speyer-Hauses“ in Anerkennung seiner großen Verdienste um die Forschungsarbeit Paul Ehrlichs den „Ludwig-Darmstaedter-Preis“, der alle drei Jahre für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Chemotherapie und Biologie verliehen werden soll (1952 mit dem „Paul-Ehrlich-Preis“ vereinigt). Außerdem Festschrift des „Georg Speyer-Hauses“ zu Ludwig Darmstaedters 80. Geburtstag.
  23014. 9.5.1940–10.5.1940, 4. Frankfurter Konferenz für medizinisch-naturwissenschaftliche Zusammenarbeit mit Vorträgen zur Frage der „Biologie der Großstadt“ samt städtischem Empfang im Bürgersaal des Rathauses (09.05.).
  23015. 3.12.1996, Die Direktorin des Palmengartens, Isolde Hagemann, kündigt zum Jahresende, weil sie als Biologie-Studentin an der Universität Halle-Wittenberg von 1968 bis 1971 für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR gearbeitet hat.
  23016. 4.9.1986, Inbetriebnahme des zweistufigen vollbiologischen Klärwerks mit Nitrifikationsstufe in Niederrad. Täglich werden dort 320.000 Kubikmeter Wasser biologisch geklärt.
  23017. 12.11.1988–13.11.1988, Herbsttagung der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise im Rudolf-Steiner-Haus, Hügelstraße.
  23018. 20.8.1915, Tod des Mediziners Prof. Paul Ehrlich (1854-1915), 1899 Direktor des „Königlichen Institut für experimentelle Therapie“ im Stadtteil Sachsenhausen, seit 1914 ordentlicher Professorder Medizin an der Universität Frankfurt, Medizinnobelpreisträger (1908) für seine „Verdienste um die medizinische und biologische Forschung, namentlich um die Wertbestimmung der Serumpräparate“.
  23019. 20.2.1940, 100. Geburtstag des Naturwissenschaftlers, Heimatforschers und Kommunalpolitikers Prof. Wilhelm Kobelt (1840-1916), außerordentliches Ehrenmitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Gründer des „Biologischen Vereins“ [heute: „Biologische Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt“] (1909), einer Ortsgruppe des „Ausschusses für Volksvorlesungen“ im Stadtteil Schwanheim und Mitbegründer des „Rhein-Mainischen Verbandes für Volksvorlesungen“.
  23020. 31.10.1981–1.11.1981, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Vereins „Biologische Gesellschaft der Vereinigten Aquarien- und Terrarienfreunde 1906“ im Haus Ronneburg.
  23021. 5.2.1985, Inbetriebnahme zweier neuer Bio-Hochreaktoren und eines Vorklärbeckens der Hoechst AG, die von nun an ihre Abwässer aus dem Offenbacher Werk bei ihrer Fechenheimer Tochter Cassella in die biologische Umweltschutzanlage führt.
  23022. 23.4.1911, Akademische Feier anlässlich der Eröffnung des Biologischen Instituts des Biologischen Vereins Frankfurt am Main im Institutsgebäude Paul Ehrlich-Straße 42a.
  23023. 20.2.1910, 70. Geburtstag des Arztes, Naturwissenschaftlers und Kommunalpolitikers Pof. Wilhelm Kobelt (1840-1916), korrespondierendes, später außerordentliches (Ehren-)Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG), Forschungsreisender, 1909 Mitbegründer des „Biologischen Vereins“ in Schwanheim, Engagement im Genossenschaftswesen und in der Volksbildung, Mitbegründer des „Rhein-Mainischen Verbandes für Volksvorlesungen“, zahlreiche naturwissenschaftliche Fachveröffentlichungen.
  23024. 5.9.1908–13.9.1908, Ausstellung von Aquarien und Terrarien im alten Senckenbergischen Museum, veranstaltet von der „Biologischen Gesellschaft“.
  23025. 13.1.1906, Gründung der Biologischen Gesellschaft der vereinigten Aquarien- und Terrarienfreunde, Frankfurt am Main.
  23026. 16.11.1954, Richtfest des „Biologischen Camps“ aller biologischen Institute der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Botanischen Garten.
  23027. 25.6.1956, Einweihung der neuen biologischen Institute der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Nähe des Palmengartens.
  23028. 16.9.1956, Akademischer Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Biologischen Gesellschaft der Vereinigten Aquarien- und Terrarienfreunde e. V. im Steinernen Haus.
  23029. 30.11.1967, Inbetriebnahme einer biologischen Klärwasseranlage der Farbwerke Hoechst.
  23030. 7.1.1974, Die Vorlesung des Wirtschaftswissenschaftlers Professor Wolfram Engels wird unter Polizeischutz im Biologischen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität abgehalten.
  23031. 14.1.1974, Trotz Polizeischutz kann der Wirtschaftswissenschaftler Professor Wolfram Engels erneut seine Vorlesung im Biologischen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität wegen massiver Störungen nicht halten.
  23032. 24.1.1984, Inbetriebnahme der voll biologischen Abwasserreinigung in Niederrad, Hessens größtes und modernstes Klärwerk.
  23033. 26.3.2016, Gedenkveranstaltung an der Kobelt-Ruhe anlässlich des 100. Todestages des Naturwissenschaftlers, Stadtteilforschers und Kommunalpolitikers Prof. Wilhelm Kobelt (1840-1916), korrespondierendes Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG), Gründer des Biologischen Vereins in Schwanheim (1909), aktiv im Genossenschaftswesen, seit 1904 im Schwanheimer Gemeinrat, engagiert in der Volksbildung, Ehrenbürger von Schwanheim.
  23034. 30.1.2004, Grundsteinlegung für ein Biomasse-Kraftwerk auf dem Gelände des Chemieunternehmens Allessa, vormals Cassella, im Stadtteil Fechenheim.
  23035. 20.1.1997, Umweltdezernent Tom Koenigs unterschreibt den Vertrag zum Bau einer Frankfurter Biomüll-Kompostierungsanlage im Osthafen.
  23036. 2.11.1999, Offizielle Inbetriebnahme der neuen Biomüll-Fabrik der Rhein-Main-Bio-Kompostanlage GmbH, eine Tochter der Frankfurter Entsorgungs- und Service-GmbH (FES), im Osthafen.
  23037. 28.2.1996, Lesung der Autoren Franco Biondi und Wilhelm Genazino in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei auf der Zeil.
  23038. 28.9.2000, Grundsteinlegung für ein neues Gebäude des Max-Planck-Instituts für Biophysik am Niederurseler Hang.
  23039. 1.12.1937, Gründung des „Max-Planck-Institut für Biophysik“ durch einen Vertrag zwischen der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, der Johann Wolfgang Goethe-Universität, der Henry Oswalt-Stiftung und der Stadt Frankfurt am Main. Als Direktor amtiert der Biophysiker und Radiologe Prof. Boris Rajewsky (1893-1974).
  23040. 6.6.1956–8.6.1956, Strahlenschutztagung des Max-Planck-Instituts für Biophysik im Senckenbergmuseum.
  23041. 8.6.1961, Gründung einer Deutschen Gesellschaft für Biophysik des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Biophysik.
  23042. 1.12.1962, 25jähriges Jubiläum des Max-Planck-Instituts für Biophysik, Forsthausstraße 70, und Feierstunde in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  23043. 7.12.1962–8.12.1962, Vierte Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Biophysik im Max-Planck-Institut.
  23044. 30.10.2003, Offizielle Eröffnung des Max-Planck-Instituts für Biophysik am Campus Riedberg.
  23045. 2.6.1920, Öffentliche Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Friedrich Dessauer (1881-1963), Biophysiker und Philosoph, im großen Hörsaal des Physikalischen Instituts der Universität Frankfurt. Das Vortragsthema lautet: „Die physikalischen Grundlagen der Medizin“.
  23046. 19.7.1956, Der Magistrat verleiht dem Biophysiker und Philosoph Professor Friedrich Dessauer anlässlich seines 75. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  23047. 19.7.1958, Der Biophysiker und Radiologe Professor Boris Rajewsky wird anlässlich seines 65. Geburtstages mit der Goetheplakette des Landes Hessen ausgezeichnet.
  23048. 19.7.1981, 100. Geburtstag des Biophysikers und Philosophen Professor Friedrich Dessauer (1881-1963), seit 1920 ordentlicher Professor an der Frankfurter Universität, von 1919 bis 1924 Stadtverordneter (Zentrumspartei) und von 1924 bis 1933 Reichstagsabgeordneter, emigrierte während des Nationalsozialismus, kehrte nach dem Zweiten Weltkrieg nach Frankfurt am Main zurück und wohnte, 1946 wieder in seine Rechte als Professor der Johann Wolfgang Goethe-Universität eingesetzt, seit 1953 ständig in der Mainstadt. 1956 emeritiert.
  23049. 14.11.1981, Mit der Übergabe von über 220.000 Unterschriften an den hessischen Landeswahlleiter wird das Volksbegehren gegen den Bau der Startbahn 18 West des Rhein-Main-Flughafens offiziell eingeleitet. Im Rahmen einer friedlich verlaufenden Demonstration mit mehr als 100.000 Teilnehmern in Wiesbaden, überbringen Vertrauensleute der Bürgerinitiativen dem Landeswahlleiter im hessischen Innenministerium den von ihnen verfassten Gesetzesentwurf zur Verhinderung des Startbahnbaus./ Festakt in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum 100. Geburtstag des Biophysikers und Philosophen Professor Friedrich Dessauer (1881-1963).
  23050. 9.6.1985–15.6.1985, Achema ’85 – Internationales Ausstellungstagung für Chemische Technik und Biotechnologie auf dem Messegelände.
  23051. 6.6.1988–11.6.1988, ACHEMA – Chemische Technik und Biotechnologie.
  23052. 9.6.1991–15.6.1991, Achema ’91 - Internationales Treffen für Chemische Technik und Biotechnologie samt Ausstellungstagung.
  23053. 13.1.1997, Die Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen, chemische Technik und Biotechnologie e. V. (Dechema) stellt anlässlich ihres Neujahrsempfangs den Erweiterungsbau ihres Verwaltungs- und Forschungszentrums an der Theodor-Heuss-Allee vor.
  23054. 28.11.2002, Erster Spatenstich am Niederurseler Hang für das Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FIZ).
  23055. 19.5.2003, Grundsteinlegung für das Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie am Niederurseler Hang.
  23056. 1.4.2006, Das Frankfurter Pharmaunternehmen Merz zieht mit einem Teil seiner Forschungsabteilung ins Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie (FIZ) am Niederurseler Hang.
  23057. 30.4.2008, Richtfest anlässlich des Ausbaus des Frankfurter Innovationszentrums Biotechnologie (FIZ) auf dem Gelände des Forschungszentrums auf dem Riedberg in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth und Hessens Ministerpräsident Roland Koch.
  23058. 15.11.2013, Offizielle Eröffnung der neuen Krabbelstube des Innovationszentrums für Biotechnologie am Riedberg.
  23059. 21.7.1986, Umweltdezernent Heinz Daum weigert sich, in Frankfurt am Main Biotonnen aufzustellen, die die hessische Landesregierung einführen möchte.
  23060. 22.5.2016, Feierliche Eröffnung des neuen Biotopgartens der Goethe-Universität im Wissenschaftsgarten auf dem Campus Riedberg.
  23061. 18.9.1987, Der hessische Wissenschaftsminister Wolfgang Gerhardt eröffnet die Ausstellung des Wettbewerbs für das „Biozentrum“ am Niederurseler Hang.
  23062. 2.11.1988, Der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Klaus Ring, erteilt allen Überlegungen für eine Erweiterung der Naturwissenschaften auf dem VDO-Areal in Bockenheim statt in Niederursel eine Absage. Ring und der hessische Wissenschaftsminister Wolfgang Gerhardt sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung dafür aus, den Ausbau für das Biozentrum am Niederurseler Hang „ohne Zeitverzögerung“ voranzutreiben.
  23063. 5.6.1991, Richtfest für das neuen Biozentrum der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Niederurseler Hang.
  23064. 31.3.1995, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Instituts für Lebensmittelchemie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Biozentrum am Niederurseler Hang.
  23065. 28.9.2005, Sanofi-Aventis eröffnet in Anwesenheit von Hessens Ministerpräsident Roland Koch sein neues Biozentrum im Industriepark Höchst.
  23066. 14.1.1994, Eröffnung des Biozentrums der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Niederurseler Hang durch Hessens Ministerpräsident Hans Eichel. Studierende protestieren lautstark gegen die geplante Studienreform.
  23067. 22.1.1970, Der erst vor zwei Tagen am 20.01. eröffnete Prozess gegen das amerikanische Ehepaar Birsen und Raymond Birch vor der Dritten Großen Strafkammer wegen fortgesetzter schwerer Misshandlung des ehemaligen Kindermädchens Naide wird ausgesetzt, da die Hauptzeugin Naide Karapinar nicht vor Gericht erscheint.
  23068. 21.10.1970, Zweiter „Folterprozess“ nach der Verurteilung des amerikanischen Ehepaares Raymond und Birsen Birch: Vor der 6. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt muss sich die 43jährige ehemalige Strumpfgroßhändlerin Maria Laskawy wegen schweren Misshandlungen ihrer damaligen „Haustochter“ Adele Jäger in den Jahren 1962 bis 1967 verantworten.
  23069. 10.12.2013, Konzert mit Daniel Kahn & The Painted Bird in der Brotfabrik.
  23070. 24.7.1976, Eröffnung der Gaststätte „Birdland“ in der Darmstädter Landstraße.
  23071. 6.10.1976, Konzert mit dem Emil Mangelsdorff-Quartett in Birdland Jazzkeller.
  23072. 5.11.2002, Konzert des Dave Brubeck Quartetts und des Bireli Lagrene Gipsy Projekts in der Alten Oper.
  23073. 2.12.1949–30.12.1949, Gastspiels von Willy Birgel im Kleinen Theater im Zoo. In der Inszenierung von Fritz Rémond wird das Schauspiel „Das letzte Abenteuer“ von Alexander Marai mit Willy Birgel als Professor Dr. Alexander Peterson aufgeführt.
  23074. 21.3.1970, Gastspiel Willy Birgels in Richard Dehmels „Die Menschenfreunde“ in der Oper.
  23075. 22.1.1967, Konzert der Sopranistin Birgit Nilsson in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  23076. 16.8.1980, Die mehrfache Leichtathletikmeisterin der Frankfurter Eintracht, Birgit Friedmann, wird in Sittard/Niederlanden Weltmeisterin über 3000 Meter in der Rekordzeit von 8:48,1 Minuten.
  23077. 11.11.1980, Inthronisation der Narrenregenten Birgit II. und Axel I.
  23078. 2.4.1987, Amtseinführung der neuen Leiterin des Frauengefängnisses in Preungesheim, Hadmut-Birgit Jung-Silberreis.
  23079. 22.11.1994, Im Prozess gegen die mutmaßliche RAF-Terroristin Birgit Hogefeld wird die Anklageschrift verlesen. Ihr werden vierfacher Mord und zehnfacher Mordversuch vorgeworfen.
  23080. 28.9.1999, Lesung mit der Schriftstellerin Birgit Vanderbeke in der Carolus-Buchhandlung.
  23081. 3.5.2001, Lesung der Schriftstellerin Birgit Vanderbeke in der Carolus-Buchhandlung.
  23082. 19.10.2001–21.10.2001, Symposion anlässlich des 10. Todestages des Frankfurter Germanisten Norbert Altenhofer an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Vorträgen u.a. von Prof. Winfried Frey, Dr. Birgit Seemann und Dr. Siegbert Wolf.
  23083. 25.7.2003, Lesung der Schriftstellerin Birgit Vanderbeke im Saalbau Bockenheim.
  23084. 30.10.2003, Lesung der Schriftstellerin Birgit Vanderbeke im Verlagshaus S. Fischer, Hedderichstraße.
  23085. 14.11.2005, Lesung der Schriftstellerin Birgit Vanderbeke im Literaturhaus Frankfurt.
  23086. 20.4.2012, Die Ex-Fußballerin Birgit Prinz tauft das sechste Schiff der Primus-Linie auf den Namen der Frankfurter Malerin, Kupferstecherin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian (1647-1717).
  23087. 23.11.2014, Gedenkveranstaltung „Jüdische Soldaten im 1. Weltkrieg“ im Plenarsaal des Römer, mit Vorträgen u.a. von Majer Szanckower, Ralph Hofmann und der Kulturwissenschaftlerin Dr. Birgit Seemann (Frankfurt University of Applied Sciences).
  23088. 22.2.2013, Uraufführung „Schuberts Winterreise. Ein Stalking“ mit der Mezzosopranistin Monica Ries und der Regisseurin Birgitta Linde im Stalburg Theater.
  23089. 13.12.2014, Feierliche Amtsübergabe auf dem Campus Westend: Universitätspräsident Wolfgang Müller-Esterl (seit 2009) übergibt sein Amt an seine Nachfolgerin Birgitta Wolff – damit steht erstmals eine Frau an der Spitze der Goethe-Universität.
  23090. 31.7.1991, Die Wasserschutzpolizei birgt in Höhe von Schwanheim die Leiche eines älteren Mannes aus dem Main.
  23091. 15.7.2003, Der Super-Sommer birgt Gefahren für Tiere: Im Ostparkweiher verenden Schwäne und Enten an Botulismus. Die Krankheit bricht aus, weil wegen der Hitze der Sauerstoffgehalt im Wasser zu gering ist.
  23092. 11.4.1950, Öffentliche Jugenddiskussion der SPD Frankfurt im Falken-Heim, Bunker Heerstraße, mit dem Bundestagsabgeordneten Willi Birkelbach zum Thema: Die junge Generation und das politische Geschehen.
  23093. 15.3.1952, Öffentliche Bürgerversammlung der SPD, Groß Frankfurt-Heddernheim, in der Turnhalle Heddernheim mit dem Bundestagsabgeordneten Willi Birkelbach und dem Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub.
  23094. 17.9.1961, Bundestagswahlen. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von 504.895 Wahlberechtigten geben 411.358 ihre gültige Stimme ab: auf die SPD entfallen 180.947 (44,0 %), CDU 140.275 (34,1 %), FDP 67.360 (16,4 %), Deutsche Friedens-Union (DFU) 12.081 (2,9 %) und Deutsche Reichs-Partei (DRP) 3.573 (0,9 %) Stimmen. In den Bundestag gewählt werden in den drei Frankfurter Wahlkreisen: Willi Birkelbach (SPD), Georg Leber (SPD) und Hans Matthöfer (SPD).
  23095. 17.7.2008, Tod des Frankfurter SPD-Politikers Willi Birkelbach (1913-2008), Bundestagsabgeordneter (1949-1964), Leiter der Hessischen Staatskanzlei (1964-1969) und Hessischer Datenschutzbeauftragter (1971-1975).
  23096. 25.4.2007, 80. Geburtstag der Schauspielerin und Wahlfrankfurterin Rosemarie Fendel. Aus diesem Anlass stiftet sie der Stadt Frankfurt am Main einen Sitzplatz am Main – eine Sitzbank und drei Birken auf der Wörthspitze zwischen den Stadtteilen Höchst und Nied.
  23097. 9.3.1943, Deportation von ca. 100 Frankfurter Sinti und Roma ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Einen Tag zuvor umstellen Polizisten das Lager Kruppstraße (seit 1942) und hindern die Internierten am Verlassen des Geländes.
  23098. 5.6.2007, Die Stadtverordnetenversammlung wählt Daniela Birkenfeld (CDU) (hauptamtliche Dezernentin für Soziales und Sport) und Volker Stein (FDP) (Sicherheitsdezernent; Amtsantritt am 01. November 2007) zu Stadträten.
  23099. 13.12.2012, Die Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld wird in der Stadtverordnetenversammlung für eine zweite Amtszeit gewählt.
  23100. 9.10.2015, Einrichtung einer Stabsstelle für Flüchtlinge unter Leitung der Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld mit 25 Mitarbeitern – lt. einer entsprechenden Verfügung des Oberbürgermeisters Peter Feldmann.
  23101. 18.6.1955, Einweihung des Unterkunfthauses für Frauen und Mädchen im Birkenweg in Rödelheim.
  23102. 21.3.1976, Verleihung des „Otto-Hahn-Preises der Stadt Frankfurt am Main“ an Professor Adolf Birkhofer, Lehrstuhlinhaber für Reaktordynamik und Reaktorsicherheit an der TH München und Leiter des Laboratoriums für Reaktorregelung und Anlagensicherung in Garching bei München, im Kaisersaal des Römers.
  23103. 28.2.1918, Konzert des „Mannheimer Trios“ –Willi Rehberg, Hugo Birkigt und Carl Müller – im Saalbau.
  23104. 22.3.2000, Konzert der „City of Birmingham Symphony Orchestra“ in der Alten Oper.
  23105. 8.4.1953, Konzert des Motettenchores der Universität von Birmingham im British Information Center „Die Brücke“, Friedrich-Ebert-Straße 48.
  23106. 22.4.1961–30.4.1961, Reise des Frankfurter Jugend-Symphonie-Orchesters nach England mit Konzerten u. a. in Tottenham, London und Birmingham.
  23107. 21.8.1962, Konzert des „Midland-Jugend-Symphonie-Orchesters“ aus der Partnerstadt Birmingham in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  23108. 29.8.1966–6.9.1966, Erste „Jugendwoche der internationalen Städtepartnerschaft Frankfurt 1966“, eröffnet mit einem Empfang des Magistrats im Kaisersaal des Römers für Jugendliche aus Birmingham und aus Lyon.
  23109. 3.4.1967–6.4.1967, Freundschaftstreffen der Partnerstädte Frankfurt am Main, Lyon und Birmingham in Birmingham.
  23110. 12.8.1967, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) empfängt im Kaisersaal eine Jugendgruppe aus der englischen Partnerstadt Birmingham. Nach zweiwöchigem Aufenthalt im Ferienheim des Jugendamtes „Haus Sonnenblick“ im Walsertal fahren die 20 Jugendlichen – Schüler, Angestellte, Arbeiter und Studenten – wieder heim.
  23111. 5.9.1967, Ankunft von zehn jungen Facharbeitern aus Birmingham, die ihren Arbeitsplatz für ein halbes Jahr mit einem gleichwertigen in der Partnerstadt Frankfurt am Main getauscht haben.
  23112. 15.3.1968, Eröffnung der „Britischen Woche“ in Frankfurt am Main durch Lord Mayor von Birmingham, Bürgermeister James Meadows.
  23113. 30.5.1968, Konzert der Birmingham School of Music im Saal der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
  23114. 1.7.1968, Im Rahmen des Jugendaustausches zwischen den Partnerstädten Birmingham und Frankfurt am Main können Frankfurter im Alter von 21 bis 25 Jahren sechs Monate lang in Firmen von Birmingham arbeiten.
  23115. 12.6.1969, Bei seinem Aufenthalt in Frankfurts Partnerstadt Lyon im Rahmen des Partnerschaftstreffens der Städte Birmingham, Frankfurt am Main, Lyon und Mailand wird Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) die vom Europa-Rat verliehene Europafahne für die Mainmetropole überreicht.
  23116. 18.9.1971–25.9.1971, Jugendleitertreffen der Partnerstädte Birmingham, Lyon, Mailand und Frankfurt am Main, veranstaltet vom Frankfurter Jugendring.
  23117. 1.3.1973, Die erste Gruppe englischer Arbeiter aus London, Manchester und Birmingham trifft in Frankfurt am Main ein. Sie arbeiten bei der Firma Braun AG vorwiegend in der Elektronikabteilung.
  23118. 19.4.1973, Abschiedsbesuch des Lord Mayor von Birmingham, Frederik T. Hall, bei Oberbürgermeister Rudi Arndt.
  23119. 25.8.1973–2.9.1973, Gastspiel des „Male Voice Choir“ aus Frankfurts Partnerstadt Birmingham.
  23120. 30.10.1973, Die Oberbürgermeisterin der Partnerstadt Birmingham, Frau Marjorie A. Brown, die zu einer ökumenischen Tagung in Frankfurt am Main weilt, wird von Bürgermeister Rudi Sölch im Kaisersaal des Römers empfangen.
  23121. 2.10.1974, „Pub Abend“ im Frankfurter Hof mit Vertretern des öffentlichen Lebens von Frankfurt am Main und der Partnerstadt Birmingham.
  23122. 1.11.1974–3.11.1974, Treffen der Juniorenkreise Birmingham, Lyon und Frankfurt am Main im Plenarsaal der Industrie- und Handelskammer (IHK).
  23123. 9.4.1975–11.4.1975, Gastspiel des „Birmingham Rep“, das Birmingham Repertory Theatre, im Schauspiel.
  23124. 2.2.1976, Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) nimmt in Birmingham in Anwesenheit von Königin Elizabeth an der Eröffnung des „National Exhibition Centre“, des größten Ausstellungsgeländes Englands, teil.
  23125. 28.9.1976, Wirtschaftsdezernent Willi Reiss empfängt eine Polizeidelegation aus Birmingham im Römer, die sich auf Einladung der Frankfurter Sektion der Internationalen Polizei-Assoziation noch bis zum 01. Oktober d. J. in der Mainstadt aufhält.
  23126. 29.4.1977–1.5.1977, Wirtschafts-Junioren aus Birmingham und Lyon zu Gast in Frankfurt am Main.
  23127. 28.7.1979, 600 junge Menschen des Internationalen Pfadfinderzeltlagers der Frankfurter Partnerstädte Birmingham, Lyon, Mailand in Rosbach werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  23128. 2.6.1980, Der Frankfurter Polizeichor reist für sieben Tage zu Konzerten in die Partnerstadt Birmingham.
  23129. 26.7.1980–28.7.1980, Konzerte des Kammerorchesters „Academy of St. Philip’s“ aus Birmingham im Palmengarten, in der katholischen Pfarrkirche in Niederrad und in der St. Leonhardskirche.
  23130. 14.4.1981, Zwei Schülergruppen aus Frankfurts englischer Partnerstadt Birmingham und aus Dublin, die sich im Rahmen des Familien-Ferien-Schüleraustausches für drei Wochen in der Mainstadt aufhalten, werden im Kaisersaal des Römers empfangen.
  23131. 15.10.1982, Konzert des Birmingham Orchestra im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
  23132. 29.3.1983, Der Magistrat gibt den Schülern aus Sutton Coldfield bei Birmingham und ihren deutschen Gastgebern der Wöhlerschule einen Empfang im Kaisersaal des Römers.
  23133. 26.10.1985–2.11.1985, „Internationale Jugendkulturwoche“ im Internationalen Jugendzentrum und im Jugendhaus Bornheim. Mehrere Musik- und Theatergruppen aus den Partnerstädten Lyon und Birmingham gastieren in der Mainstadt. Zentrale Informationsveranstaltungen sind der „Internationale Tag“ am 30.10. im Haus Gallus und das Abschlussfest.
  23134. 1.5.1986–4.5.1986, Partnerschaftstreffen der „Wirtschaftsjunioren“ der Industrie- und Handelskammer mit den Junioren der Partnerstädte Birmingham und Lyon.
  23135. 22.2.1987, „Jugendkonzert Birmingham – Frankfurt“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  23136. 12.3.1987–28.3.1987, Unter dem Motto „Europa zeigt Leistung“ präsentiert das Warenhaus Hertie Zeil Frankfurts Partnerstadt Birmingham.
  23137. 16.9.1987–17.9.1987, Gastspiel des Birmingham Symphony Orchestra unter Leitung von Simon Rattle in der Alten Oper.
  23138. 25.10.1987, Gastspiel der Theatre Company Birmingham mit William Shakespeares „The Tempest“ (Der Sturm) im Kammerspiel.
  23139. 11.4.1988, Unterzeichnung einer Partnerschaftsurkunde zwischen Frankfurt am Main und der südchinesischen Provinzhauptstadt Kanton (Guangzhou) im Kaisersaal des Römer. Guangzhou ist die fünfte Kommune, nach Lyon, Birmingham, Mailand und Tel Aviv, mit der die Mainstadt eine Städtepartnerschaft eingeht.
  23140. 23.6.1990–24.6.1990, Städtepartnerschaftsfest auf dem Römerberg und dem Paulsplatz anlässlich des 20jährigen Jubiläums des „Viererbundes“ mit Lyon, Mailand und Birmingham sowie der 30jährigen Partnerschaft mit Lyon.
  23141. 29.7.1990–10.8.1990, Internationale Jugendkonferenz unter dem Motto „Europa, Haus ohne Grenzen“ mit Jugendlichen aus Birmingham, Lyon und der Mainstadt.
  23142. 27.7.1992, 180 Schülerinnen und Schüler aus Frankfurts Partnerstädten Birmingham, Lyon, Mailand sowie aus den USA und Irland sind zu Gast in der Mainstadt und werden im Römer offiziell empfangen.
  23143. 10.5.1994, Konzert des City of Birmingham Symphony Orchestra in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  23144. 15.11.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler sowie die Kammerpräsidenten der Industrie- und Handelskammern der Städte Amsterdam, Birmingham, Frankfurt am Main, Lyon, Madrid, Mailand und Paris unterzeichnen eine Resolution zur Rolle der wirtschaftlich führenden Regionen in Europa.
  23145. 14.12.1994–15.12.1994, Gastspiel des „Birmingham Conservatory Chamber Choir and Orchestra“ im Dom mit Georg Friedrich Händels „Der Messias“ – zugleich offizieller Abschluss der Feierlichkeiten anlässlich des 1200jährigen Jubiläums der Stadt Frankfurt am Main.
  23146. 18.4.1996, Zur Feier des 30jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Birmingham am 19.04. reist Oberbürgermeisterin Petra Roth an der Spitze einer Delegation in die britische Kommune zu Lord Mayor David Roy.
  23147. 26.1.2002, Der Erzbischof Vincent Nichols aus Birmingham zelebriert das diesjährige Karlsamt im Dom.
  23148. 20.5.2006, Festkonzert anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Birmingham.
  23149. 20.5.2006, Konzert des „City of Birmingham Symphony Orchestra“ in der Alten Oper.
  23150. 19.4.2016, 50jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft Frankfurt am Main und Birmingham.
  23151. 18.12.1980, Einweihung der neuen Gemeinschaftsräume an der Seniorenwohnanlage Birminghamstraße in Nied.
  23152. 9.12.1988, Eine 30jährige, vermutlich aus Ghana stammende Prostituierte, wird in ihrem Appartement in der Birminghamstraße 91 im Stadtteil Nied erwürgt aufgefunden.
  23153. 14.11.1997, Richtfest im Jugendhaus an der Ecke Mainzer Landstraße/Birminghamstraße.
  23154. 10.7.1998, Feier anlässlich der Teileröffnung des Jugendhauses Nied in der Birminghamstraße 119.
  23155. 17.7.2003, Eröffnung des zwölf Meter hohen Kletterturms im Jugendhaus an der Birminghamstraße.
  23156. 23.12.1992, Gründezernent Tom Koenigs und viele Kinder einer Kindertagesstätte greifen zur Schaufel, um die ersten Apfel- und Birnbäume auf der Erweiterungsfläche im Günthersburgpark unweit der Weidenbornstraße zu pflanzen.
  23157. 6.11.1933, 50jähriges Jubiläum der Buch- und Steindruckerei „Kern & Birner“.
  23158. 3.11.1958, 75jähriges Jubiläum des Druckerei- und Verlagsunternehmens Kern & Birner, Werrastraße 4.
  23159. 22.3.1936, Eröffnung zweier neuer Ausstellungsräume des Frankfurter Kunstvereins im Zusammenhang mit einer Sonderschau des Dresdner Malers Richard Birnstengel.
  23160. 11.10.1998, Bei einem Wohnungsbrand im Haus Birsteiner Straße 17 im Stadtteil Fechenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  23161. 12.7.2003–13.7.2003, Bundesweites Fußballturnier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des SV Fechenheim 03 auf dem Sportplatz an der Birsteiner Straße im Stadtteil Fechenheim.
  23162. 13.9.1998, „Happy Birthday, Albert“ – Albert Mangelsdorff zum 70. Geburtstag im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks im Rahmen des 29. Deutschen Jazz Festivals Frankfurt u.a. mit Wolfgang Dauner und Eberhard Weber. Bei der großen Gala in der Alten Oper vergeigt Oberbürgermeisterin Petra Roth den Geburtstagsgruß. Gleich zweimal rühmt sie den Musiker wegen seines ausgezeichneten „Saxophon“spiels.
  23163. 22.11.1959, Tod des früheren SPD-Stadtverordneten Fritz Winterling-Emden, Mitglied der Bürgerschaftsvertretung von 1946 bis1948.
  23164. 3.10.1936–7.10.1936, Vorwoche als musikalischer Auftakt zur Vierten Internationalen Arbeits- und Festwoche für neue geistliche Musik (07.-13.10.1936). Höhepunkt dieser Darbietungen ist das vom Bischof von Limburg, Antonius Hilfrich (1873-1947), gefeierte Pontifikalamt im Kaiserdom am 04.10. d. J.
  23165. 22.9.1935, Feierliche Einweihung der neuen katholischen Kirche im Stadtteil Ginnheim durch den Bischof von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich.
  23166. 7.3.1934, Der Bischof von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich, nimmt an der Thomasfeier in der Philosophisch-theologischen Lehranstalt „St. Georgen“ teil.
  23167. 17.12.1933, Feierliche Einweihung der neuen katholischen Kirche in Niederrad (Grundsteinlegung am 14.08.1932) durch den Bischof von Limburg (1930-1947), Dr. Antonius Hilfrich (1873-1947).
  23168. 28.8.1932, Feierliche Einweihung der neuen katholischen Kirche St. Joseph im Stadtteil Bornheim. Die Konsekration wird durch den Bischof von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich, vorgenommen.
  23169. 25.8.1929, Feierliche Einweihung der katholischen „Heilig-Kreuz-Kirche“ im Stadtteil Bornheim am Bornheimer Hang durch den Mainzer Bischof Ludwig Maria Hugo.
  23170. 6.8.1927–7.8.1927, Konsekration der katholischen „St. Bonifatius-Jubiläums- und Gedächtniskirche“ im Stadtteil Sachsenhausen (Grundsteinlegung am 27.06.1926) durch den Limburger Bischof Augustinus Kilian.
  23171. 30.10.1919, Durch ministeriellen Erlass erhält der römisch-katholische Bischof von Limburg, Augustinus Kilian, die Genehmigung zur „Errichtung einer neuen Niederlassung der deutschen Ordensprovinz der Gesellschaft Jesu in der Stadt Frankfurt am Main zum Zwecke der Aushilfe in der Seelsorge“.
  23172. 9.5.1914, Einweihung der St. Josephskirche in Eschersheim. Feierlichen Einzug hält der Bischof von Fulda, Joseph Damian Schmitt.
  23173. 16.10.1910, Konsekration der katholischen St. Gallus-Kirche durch den Bischof Dr. Dominikus Willi von Limburg.
  23174. 7.6.1907, Feierliche Einweihung der englischen Kirche an der Staufenstraße durch den englischen Bischof für Nord- und Zentraleuropa, George Howard Wilkinson.
  23175. 16.10.2000, Festakt im Palmengarten anlässlich des 80. Geburtstages (am 07.10.) des Sozialdemokraten, Gewerkschafters, langjähriger Bundestagsabgeordneter (Wahlkreis Frankfurt/Main-Taunus) und Bundesverteidigungsministers Georg Leber mit Altbundeskanzler Helmut Schmidt, Bischof Karl Lehmann, Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundespräsident Johannes Rau.
  23176. 27.8.2000, Bischof Professor Karl Lehmann weiht das neue Gemeindezentrum der Gemeinde Christus in Nieder-Erlenbach ein.
  23177. 7.3.1949, Papstfeier im Palmengarten anlässlich des zehnten Jahrestages des Pontifikats von Papst Pius XII, bei der der Stellvertreter des Papstes in Deutschland, der apostolische Visitator Bischof Dr. Alois Münch und die Mitglieder der Vatikanischen Kommission anwesend sind.
  23178. 1.5.1949, Dr. Wilhelm Kempf, Pfarrer der Heiliggeistgemeinde, wird zum Bischof von Limburg gewählt.
  23179. 16.10.1949, Altarweihe der neu erbauten St. Antoniuskirche in der Savignystraße durch den Bischof von Limburg, Dr. Wilhelm Kempf.
  23180. 26.5.1950, Pontifikalrequiem in der St. Leonhardskirche im Gedenken an den verstorbenen Erzbischof John Trendthy McNicholas O. P. von Cincinnati/Ohio, das Bischof Dr. Alois Münch zelebriert.
  23181. 3.9.1950, Der Bischof von Limburg, Dr. Wilhelm Kempf, weiht in der Sindlinger Pfarrkirche den neuen Hochaltar mit einem festlichen Hochamt.
  23182. 11.1.1953, Einweihung des neuen Frankfurter Kolpinghauses am Allerheiligentor durch Bischof Dr. Wilhelm Kempf.
  23183. 28.3.1953, Nächtlicher Schweigemarsch von 7000 katholischen Männern mit einer Kundgebung mit Bischof Dr. Wilhelm Kempf vor dem Dom zum Thema „Kirche des Schweigens – Kirche des Leidens“ für die unterdrückte Kirche in Osteuropa.
  23184. 28.11.1953–30.11.1953, Frankfurter Domfest anlässlich seiner Wiederherstellung mit einer Weihe des Hauptaltars, einem feierlichen Pontifikalamt mit Bischof Wilhelm Kempf und einer Festveranstaltung des Dombauvereins.
  23185. 10.8.1956, 50. Geburtstag des Bischofs von Limburg, Dr. Wilhelm Kempf, seit 1949 Bischof der Diözese Limburg.
  23186. 13.7.1957–14.7.1957, Siebter Hessischer Kolpingtag mit einer Pontifikalmesse im Dom durch den Limburger Bischof Dr. Wilhelm Kempf.
  23187. 10.11.1957, Einweihung der neuen Pfarrkirche in Sachsenhausen durch den Limburger Bischof Dr. Wilhelm Kempf.
  23188. 7.12.1957–8.12.1957, Erster Deutscher Tierschutzkongress in der Paulskirche und im Römer unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss, veranstaltet vom Deutschen Tierschutzbund. Eröffnet mit einem feierlichen Empfang der Mitglieder des Gesamtvorstandes und der Vertreter der eingeladenen Verbände durch Bürgermeister Dr. Walter Leiske, im historischen Kaisersaal des Römer. Neben mehreren Arbeitsgruppen sprechen u.a. der Bischof von Limburg, Dr. Wilhelm Kempf, der Schriftsteller und Tierforscher Paul Eipper, und der hessische Staatsminister für Erziehung und Volksbildung Dr. h.c. Arno Hennig („Der junge Mensch und der Tierschutz“).
  23189. 3.10.1959, Einweihung des katholischen Jugendwohnheims „Bischof Dirichs“, Ziegelhüttenweg.
  23190. 23.1.1963, Einweihung des neuen Klubheimes der katholischen Studentengemeinde an der Hochschule für Erziehung, Savignystraße 61, durch Bischof Dr. Wilhelm Kempf (1906-1982).
  23191. 29.8.1964, Weihe der katholischen Pfarrkirche Sancta Familia in Ginnheim durch Bischof Dr. Wilhelm Kempf.
  23192. 10.8.1966, 60. Geburtstag des Oberhirten der Diözese Limburg, Bischof Dr. Wilhelm Kempf (1906-1982).
  23193. 12.2.1967, Gedenkfeier für den verstorbenen Bischof Otto Dibelius des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten (VDST) im Haus des VDST, Große Seestraße 26.
  23194. 5.12.1971, Der peruanische Bischof Luciano M. Metzinger hält zum Auftakt der Adveniats-Aktion zugunsten der lateinamerikanischen Kirche im Dom drei Gottesdienste.
  23195. 20.9.1894, Feierliche Einweihung der neuen katholischen Kirche in Rödelheim durch den Bischof von Limburg.
  23196. 26.5.1900, Feierliche Einweihung der neu erbauten katholischen St. Antoniuskirche, Savignystraße. Der Bischof Willi von Limburg nimmt die Firmung vor.
  23197. 15.10.1909–17.10.1909, Dreitägige Franziskus-Festfeier anlässlich des 700jährigen Jubiläums des Ordens des hl. Franziskus in der Antoniuskirche. Am 17.10. d. J. hält der Bischof von Limburg Dominikus Willi ein Pontifikalamt.
  23198. 10.4.1976, Der Bischof von Limburg, Dr. Wilhelm Kempf (1906-1982), weiht in der Nieder Eisenbahnersiedlung das neue Gemeindezentrum und die neue Kirche der katholischen Dreifaltigkeitspfarrei ein.
  23199. 2.11.1976, Schließung des Jugendwohnheims „Bischof-Dirichs-Haus“ im Ziegelhüttenweg.
  23200. 20.7.1977, Der geflüchtete afrikanische Bischof aus Uganda, Festo Kivengere, spricht in der Katharinenkirche zum Thema: „Porträt einer afrikanischen Märtyrer-Kirche“.
  23201. 24.9.1977, Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes im Kaiserdom weiht der Bischof von Kopenhagen, Hans L. Martengen S. J., fünf Jesuiten zu Priestern.
  23202. 23.10.1977, Aufgrund der anhaltenden Restaurierungarbeiten im Limburger Dom wird Gerhard Pieschl, neu ernannter zweiter Weihbischof des Bistums Limburg, im Kaiserdom zum Bischof geweiht.
  23203. 20.10.1981, Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main an Alt-Bischof Dr. Wilhelm Kempf (1906-1982) im Römer.
  23204. 4.5.1982, Professor Franz Kamphaus aus Münster wird Nachfolger von Wilhelm Kempf (1906-1982) als Bischof von Limburg.
  23205. 9.10.1982, Tod des Altbischofs Dr. Wilhelm Kempf (1906-1982), 1949 bis 1981 Bischof von Limburg.
  23206. 31.12.1983, Der Limburger Bischof Dr. Franz Kamphaus feiert den Jahresabschlussgottesdienst im Frankfurter Dom.
  23207. 5.11.1987, Stadtkämmerer Ernst Gerhardt wird im Dompfarrsaal der vom Papst verliehene Komtur des Gregoriusordens mit Stern von Bischof Dr. Franz Kamphaus überreicht.
  23208. 28.1.1989, Traditionelles Karlsamt im Dom und Eröffnung der Feierlichkeiten anlässlich des 750jährigen Jubiläums des Frankfurter Doms. Die Messe wird vom Vorsitzenden der katholischen deutschen Bischofskonferenz, Bischof Karl Lehmann, zelebriert.
  23209. 26.1.1991, Karlsamt im Dom. Der Limburger Bischof Franz Kamphaus verurteilt in seiner Predigt den Krieg am Golf und die Aufrüstung Iraks.
  23210. 6.12.1992, Der brasilianische Bischof Erwin Kräutler hält in der Leonhardskirche einen Gottesdienst ab und trifft danach im Saal der Dompfarrei den Limburger Bischof Franz Kamphaus.
  23211. 28.1.1995, Karlsamt zum Gedenken an Karl den Großen, Schutzpatron des Kaiserdoms, zelebriert vom Limburger Bischof Franz Kamphaus.
  23212. 9.11.1995, Gedenkstunde in der Westendsynagoge mit Oberbürgermeisterin Petra Roth zur Erinnerung an die Pogromnacht vom 09. November 1938. Ebenso findet in der Paulskirche eine Gedenkveranstaltung aus diesem Anlass statt, auf der der Mainzer Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Professor Karl Lehmann, spricht. 80 Schüler demonstrieren in der Innenstadt gegen Fremdenhass und für eine „intensivere Aufarbeitung der Nazi-Zeit“.
  23213. 25.1.1997, Karlsamt zu Ehren des Schutzpatrons im Dom mit dem polnischen Bischof Alfons Nossol aus Oppeln.
  23214. 31.1.1998, Zum diesjährigen Karlsamt im Dom hält Bischof Josef Koukl aus Leitmeritz in Tschechien, die Predigt.
  23215. 12.2.2001, Schlüsselübergabe zum Alten Zollamt an der Braubachstraße durch den Limburger Bischof Franz Kamphaus. Damit übernimmt die Diözese Limburg das Gebäude, das zum „Haus am Dom“ ungebaut werden soll. Untermieter ist das Museum für Moderne Kunst.
  23216. 18.9.2002, Ein offener Brief, in dem der katholische Stadtdekan Raban Tilmann die von Bischof Franz Kamphaus geplanten Strukturreformen kritisiert, sorgt für Aufsehen.
  23217. 12.1.2004, Der Bischof von Limburg, Franz Kamphaus, erhält in der Paulskirche von Oberbürgermeisterin Petra Roth den Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung.
  23218. 21.5.2005, Bischof Franz Kamphaus eröffnet im Stadtteil Sachsenhausen die erste katholische Jugendkirche der Stadt. Gefeiert wird vor der katholischen St. Bonifatiuskirche, Holbeinstraße.
  23219. 23.8.2012, Öffentliche Vorstellung und Einweihung des neuen Caritas-Zentrums in der Innenstadt, zwischen Buchgasse, Alter Mainzer Gasse und Karmelitergasse, durch den Limburger Bischof Tebartz-van-Elst und Oberbürgermeister Peter Feldmann.
  23220. 3.1.1937, In allen Frankfurter katholischen Kirchen wird ein „Hirtenwort der deutschen Bischöfe“ über die Abwehr des Bolschewismus verlesen.
  23221. 26.6.1971–28.6.1971, Erste Konferenz der russischen Bischöfe in Westeuropa nach 1945 in der St. Nikolaus-Kirche in Hausen.
  23222. 14.12.1921, Violinabend mit Elisabeth Bischoff in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  23223. 31.5.2013, Letzter Öffnungstag eines Traditionsbetriebs im Stadtteil Eschersheim: das Elektrofachgeschäft Bischoff & Linke am Lindenbaum.
  23224. 19.1.1893, Feier des goldenen Bischofjubiläums des Papstes Leo XIII. der Frankfurter Katholiken im Saalbau.
  23225. 1.4.1931, Die bisherige Pfarrvikarie in der Deutschordenskirche im Stadtteil Sachsenhausen, die durch die Erbauung der Bonifatiuskirche und die Verlegung der Pfarrei an die neue Kirche ihren pfarrlichen Charakter verloren hat, ist ab heute durch Errichtungsurkunde des bischöflichen Stuhls in Limburg wieder zu einer kanonischen Pfarrei erhoben worden.
  23226. 30.8.1922–3.9.1922, Europäische Zentralkonferenz der Bischöflichen Methodistenkirche mit zahlreichen Delegierten aus Europa und Nordamerika. Zugleich offizielle Eröffnung des neuen Seminar-Schuljahres (03.09.) in der Zionskirche.
  23227. 25.5.1938, In einem Schreiben des Bischöflichen Ordinariats Limburg an die katholischen Pfarrämter in Frankfurt am Main wird Einspruch gegen die Einführung der Gemeinschaftsschule erhoben.
  23228. 22.6.1938–26.6.1938, Konferenz der Prediger der südwestdeutschen Gaue in der Methodistengemeinde, Merianplatz, anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Bischöflichen Methodistenkirche (Evangelische Freikirche).
  23229. 16.2.1960, 70. Geburtstag des katholischen Stadtpfarrers und Bischöflichen Kommissars von Frankfurt am Main, Apostolischer Protonotar Prälat Alois Eckert.
  23230. 19.1.1893, Tod des Geistlichen Rates Franz Josef Schlenger (1808-1893), seit 1832 Direktor der St. Leonhardskirche, ab 1869 Administrator der Stadtpfarrei Frankfurt und Verwalter des bischöflichen Kommissariats, 1886 Ruhestand.
  23231. 3.3.1909, Tod des katholischen Stadtpfarrers am Dom und Bischöflicher Kommissarius, Geistlicher Rat Dr. Joseph Hilfrich (1866-1909).
  23232. 20.2.1937, Feierlicher Empfang des Bischofs von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich, im Dom durch den Kirchenvorstand, die katholischen Vereine und der Gemeindevertretung.
  23233. 27.1.1935–24.2.1935, Ausstellung „Heilige Kunst“ im Kunstgewerbemuseum. Die Eröffnung der Ausstellung findet in Anwesenheit des Bischofs von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich, statt.
  23234. 30.10.1933, Vortrag des Bischofs von Ermland, Dr. Maximilian Kaller, im Frankfurter Dom über „Die gegenwärtigen Gefahren für Familie und Volksgesundheit“.
  23235. 24.1.1932, Feier des Frankfurter Katholiken-Komitees anlässlich des 10jährigen Pontifikats Papst Pius XI. im Saalbau in Anwesenheit des Bischofs von Limburg, Dr. Antonius Hilfrich (1873-1947).
  23236. 25.10.1926, Feierliche Einweihung der „Philosophisch-Theologischen Lehranstalt [heute: Hochschule] St. Georgen“, auf Initiative des römisch-katholischen Bischofs von Limburg, Augustinus Kilian (1856-1930). Gründungsrektor: P. Ludwig Kösters SJ (1872-1939). Im März 1944 wird St. Georgen völlig zerstört.
  23237. 4.3.1949, Empfang führender Persönlichkeiten der evangelischen Kirche Frankfurt durch den englischen Bischofs Neil von der Episcopal Church im britischen YMCA (Young Men’s Christian Association)-Haus.
  23238. 6.8.1950, Großkundgebung der Heimatvertriebenen auf dem Römerberg mit einem Gottesdienst des schlesischen evangelischen Bischofs Hornig aus Görlitz in der Paulskirche.
  23239. 4.9.1950, Missionsfeierstunde des afrikanischen Bischofs Dr. jur. cand. Josef Kiwanuka aus der Missionsgesellschaft der Weißen Väter, Apostolischer Vikar in Uganda, in der St. Bonifatius-Kirche in Sachsenhausen.
  23240. 15.5.1954, Lichterstafette aus Lourdes in Frankfurt am Main mit einer Marienfeier des Limburger Bischofs Dr. Wilhelm Kempf.
  23241. 11.2.1974, Der brasilianische Erzbischof Dom Helder Camara nimmt Spendengelder in Höhe von 320.000 DM, auf Anregung der „Leserinitiative Publik“ gesammelt, entgegen. Das Geld soll die soziale Arbeit des Bischofs unterstützen.
  23242. 26.8.1894, Feierliche Einweihung der neuen katholischen Kirche in Rödelheim in Anwesenheit des Bischofs von Limburg.
  23243. 29.5.1988, Bei einem Festgottesdienst in der Katharinenkirche wird die Pfarrerin Helga Trösken in ihr neues Amt als Pröpstin von Frankfurt eingeführt. Damit steht zum ersten Mal in der deutschen Kirchengeschichte eine Frau im Rang eines Bischofs.
  23244. 27.8.1991, Requiem des Limburger Bischofs Franz Kamphaus im Dom für den verstorbenen Jesuitenpater, Professor Oswald von Nell-Breuning SJ (1890-1991).
  23245. 15.3.1999, Lesung des evangelischen Bischofs Wolfgang Huber aus seinem Buch „Kirche in der Zeitenwende“ in der Theologischen Zentralbibliothek.
  23246. 31.12.2006, Letzter öffentlicher Auftritt des scheidenden Bischofs von Limburg, Franz Kamphaus: Jahresabschlussgottesdienst und Pontifikalamt im Dom.
  23247. 20.1.2008, Feierliche Amtseinführung des neuen Bischofs der Diözese Limburg, Franz-Peter Tebartz van Elst, im Limburger Dom.
  23248. 21.5.2008, Frankfurter Antrittsbesuch des neuen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst bei Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  23249. 26.3.2014, Papst Franziskus nimmt das Rücktrittsgesuch des in einen Finanzskandal verwickelten Bischofs der Diözese Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, an.
  23250. 25.2.1946, Ukrainischer Bischofschor mit dem Dirigenten Peter Kondratenko im Börsensaal.
  23251. 23.6.1946, Konzert des Ukrainischen Bischofschors in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  23252. 28.5.1949, Der Rauchklub Sumatra hält im Vereinslokal Lorz am Ostbahnhof gegen den Rauchklub Bischofsheim sein erstes Preisrauchen nach dem Zweiten Weltkrieg ab.
  23253. 17.9.1979, Planungsdezernent Dr. Hans Küppers leitet mit einem Spatenstich die Arbeiten zu einem „Kleingartenpark Dörnigheim“ zwischen Maintal-Bischofsheim und der B 8 ein.
  23254. 11.7.1970, Einweihung des Gänseweihers im Bischofsheimer Wald.
  23255. 17.2.1893, Katholisches Hochamt anlässlich des goldenen Bischofsjubiläums von Papst Leo XIII. im Dom.
  23256. 10.6.1991–16.6.1991, „Woche für das Leben“, veranstaltet von der deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee deutscher Katholiken.
  23257. 1.4.2006, Pröpstin Helga Trösken wird mit einem Festgottesdienst in der Heiliggeist-Kirche im Dominikanerkloster offiziell verabschiedet. Nach 18 Dienstjahren tritt die erste Frau, die in ein Amt mit Bischofsrang gewählt worden ist, in den Ruhestand.
  23258. 13.11.1971, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Sachsenhäuser Karneval-Gesellschaft 1947 e. V., Lerchesberg, Bischofsweg.
  23259. 1.5.1935, Das Gerichtsgefängnis in Frankfurt am Main-Höchst, das bisher dem Amtsgericht angegliedert war, ist mit Wirkung vom 01.05. d. J. zur selbständigen Anstalt erhoben worden.
  23260. 3.6.1934, Kirchenrat Alfred Trommershausen (1880-1942), bisher Pfarrer an der Lutherkirche, wird in der Katharinenkirche durch den Landesbischof Dr. Dietrich feierlich als Propst der Propstei Frankfurt am Main eingeführt.
  23261. 14.6.1932, Mit einer Notverordnung wird die Arbeitslosenfürsorge um 23 Prozent gekürzt und die Hilfsbedürftigkeitsprüfung nach sechs statt bisher 20 Wochen durchgeführt; Senkung der Krisenunterstützung um 10 Prozent und Senkung der Wohlfahrtserwerbslosenunterstützung um 15 Prozent.
  23262. 29.11.1931, Pfarrvikar Georg Wilhelm Rudolphi, bisher Kaplan an der Dompfarrei, wird die neue katholische Pfarrei im Nordwesten Frankfurts übertragen.
  23263. 1.3.1931, Das Stadt-Blatt der „Frankfurter Zeitung“ erscheint ab heute mit einer neuen, übersichtlicheren Gestaltung, mehr noch als bisher angereichert mit Fotos und Zeichnungen.
  23264. 10.12.1929, Auf der außerordentlichen Generalversammlung der Frankfurter Gasgesellschaft tritt Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945), bisher Aufsichtsratsvorsitzender, aus dem Aufsichtsrat zurück. An seine Stelle rückt der städtische Dezernent für das Wasser-, Elektrizitäts und Gasamt, Dr. Alfred Paul Schmude (1882-1950).
  23265. 13.1.1929, Die neue Rundfunk-Wellenverteilung tritt in Kraft. Für Frankfurt am Main ergibt sich für die Einzelwellen im Hauptrundfunkverband folgende Verteilung: 421,3 (bisher: 428,6) kHz.
  23266. 7.12.1928, Neueröffnung des Restaurants „Goldenes Roß“ (bisher Heidelberg) im Großen Hirschgraben 12.
  23267. 30.6.1926, Auflösung der bisher in Frankfurt am Main, Niddastraße, tätigen „Deutschen Passstelle für Ausländer“. Ihre Geschäfte werden in Zukunft von der „Deutschen Passstelle für Ausländer“ in Wiesbaden erledigt.
  23268. 15.6.1922, Die diesjährige Fronleichnamsprozession der katholischen Bürgerschaft vollzieht sich weit über den Rahmen des bisher Gewohnten hinaus. Während sich früher das Ganze im Umkreis des Doms abgespielt hat, verläuft der Umzug diesmal vom Domplatz über den Alten Markt zum Römerberg, von da zur Leonhardskirche, den Main entlang und zum Dom zurück. Viele tausende Menschen nehmen an diesem Umzug teil.
  23269. 1.11.1921, Der englische Generalkonsul übernimmt die Ausstellung von englischen Passvisa in Frankfurt am Main, die bisher vom englischen Passkontrolloffizier erteilt worden sind.
  23270. 1.6.1919, Infolge der Verbesserung des Eisenbahnverkehrs fahren im Hauptbahnhof statt der bisher 140 Züge täglich nun nahezu 300 Züge ein und aus.
  23271. 1.4.1917, Dr. med. Erich Feiler (1882-1951), bisher Privatdozent an der Universität Breslau, ist seit heute Leiter der Abteilung für konservierende Zahnheilkunde am Zahnärztlichen Institut (Carolinum) der Universität Frankfurt.
  23272. 3.12.1912, Stadtverordnetenwahlen (Stichwahl): Wahlbeteiligung 79%. Das Endergebnis lautet: Fortschrittliche Volkspartei 32 Sitze (bisher 34), Nationalliberale Partei 12 Sitze (unverändert), Mittelstandspartei 3 Sitze (unverändert), Zentrum keinen Sitz (bisher 1), Sozialdemokraten 22 Sitze (bisher 23).
  23273. 11.6.1910, Öffentliche Antrittsvorlesung des Chemikers Prof. Richard Lorenz (1863-1929), bisher ordentlicher Professor am Polytechnikum in Zürich, im Hörsaal F der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften. Lorenz lehrt in Frankfurt am Main physikalische Chemie und Metallurgie.
  23274. 1.1.1905, Die bisher zu dem Geschäftsbezirk der Abteilung II des Stempel- und Erbschaftssteueramtes in Kassel gehörenden Kreise Höchst am Main und Usingen des Regierungsbezirks Wiesbaden sind ab heute dem Geschäftsbezirk des Stempel- und Geschäftssteueramtes zu Frankfurt am Main zugewiesen.
  23275. 1.1.1904, Der Krippenverein übernimmt offiziell die Krippe Eichwaldstraße, die bisher vom Evangelischen Diakonieverein verwaltet worden ist.
  23276. 2.2.2000, Das Herz des deutschen Internets wird transplantiert. Der Datenknoten DE-CIX, bisher in der Mainzer Landstraße untergebracht, wird in der Hanauer Landstraße neu geknüpft. Über diesen Knoten laufen 85 Prozent aller innerdeutschen Online-Verbindungen. Damit wird die „Hanauer“ zu einem Zentrum des Internets.
  23277. 11.10.1937, Kanoniere und Offiziere der 2. Abteilung des Artillerie-Regiments 15, das bisher in Würzburg gestanden hat, ziehen in ihren neuen Standort in Frankfurt am Main ein. Am Eschenheimer Tor nehmen der Divisionskommandeur Generalleutnant Emil Leeb und Oberbürgermeister Friedrich Krebs den Vorbeimarsch der Soldaten ab.
  23278. 17.1.1938, Das städtische Fürsorgeamt, Abteilung Wohnungsfürsorge, teilt Oberbürgermeister Friedrich Krebs in einem Schreiben mit, dass sämtliche in Frankfurt am Main lebenden Sinti und Roma, die bisher an der Krupp- und Solmsstraße lebten, in das im Sommer 1937 errichtete Lager an der Dieselstraße in der Nähe des Osthafens überführt worden sind. Es handelt sich zu diesem Zeitpunkt um 122 Menschen.
  23279. 13.4.1946, Amtsantritt des neuen Rektors der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Walter Hallstein, bisher Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.
  23280. 23.6.1946, Gründung eines Schachverbandes Groß-Hessen durch Delegierte der bisher zugelassenen Schachvereine aus Kassel, Wiesbaden, Vilbel, Offenbach/M., Neu-Isenburg, Wetzlar, Hochheim, Steinheim und Frankfurt am Main.
  23281. 15.3.1947, Der Oberkommandierende der amerikanischen Streitkräfte in Europa und Militärgouverneur der amerikanischen Zone, General Joseph T. McNarney, übergibt in Frankfurt am Main seine Ämter an General Lucius D. Clay, bisher stellvertretender Militärgouverneur.
  23282. 1.3.1948, Umstellung der Lebensmittelkarten von der bisher üblichen Vierwochenperiode auf den Zeitraum eines vollen Monats.
  23283. 30.4.1948, Eröffnung des bisher größten GYA (German Youth Activity)-Heimes für die deutsche Jugend an der Rheingauallee unmittelbar hinter der Festhalle.
  23284. 30.10.1949, Eine Flüchtlingsfrau in Frankfurt am Main-Höchst gewinnt im Hessen-Toto mit 20.126 DM die bisher höchste Quote.
  23285. 21.5.1951, Der UKW-Sender Feldberg des zweiten Programms des Hessischen Rundfunks strahlt auf der neuen Frequenz von 89,3 MHz (bisher 92,9 MHz) aus.
  23286. 16.8.1954, Aufnahme des Dienstbetriebes der Staatlichen Landesbildstelle und Stadtbildstelle Frankfurt, die bisher provisorisch in der Comeniusschule am Güntersburgpark untergebracht sind, in neuen Räumen in der Gutleutstraße 8-12.
  23287. 1.10.1955, Der Stadtverordneten Dr. jur. Friedrich Otto Boltze, bisher Referent für Wirtschaftsförderung bei der Stadtverwaltung Frankfurt am Main, tritt sein Amt als Hauptgeschäftsführer der am 14.06. d. J. gegründeten Deutsch-Französischen Handelskammer in Paris an.
  23288. 5.7.1956, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zur Erweiterung des Magistrats von elf auf dreizehn Mitglieder Wahl zweier neuer hauptamtlicher Mitglieder: des bisherigen ehrenamtlichen Stadtrats Dr. Hans Kampffmeyer (SPD) überträgt man für sechs Jahre das Hochbaudezernat und dem bisher ebenfalls unbesoldeten Stadtrat Dr. Wilhelm Fay (CDU) für die gleiche Zeit das Tiefbaudezernat. Wiedergewählt wird Kulturdezernent Dr. Karl vom Rath (FDP) für weitere 12 Jahre, Die Wahl eines dreizehnten hauptamtlichen Stadtrats wird auf einen späteren Termin verschoben.
  23289. 1.1.1957, Das Saargebiet ist nach Inkrafttreten des deutsch-französischen Saarvertrages in den Zuständigkeitsbereich des amerikanischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main einbezogen worden. Bisher war das US-Konsulat in Straßburg für das Saarland zuständig.
  23290. 1.3.1958, Die Frankfurter Polizei arbeitet nach einer neuen Revieraufteilung mit einem neuen System: Von den 25 Polizeirevieren bleiben nur noch 17 übrig, die acht Revierzweigstellen werden abgeschafft und durch neun Revieraußenstellen ersetzt. Die Zahl der Polizeiposten erhöht sich und statt wie bisher 30 Funkstreifenwagen sind nun 36 unterwegs.
  23291. 10.5.1958, Der Frankfurter Flughafen Rhein-Main erreicht mit 102.066 Kilogramm Luftfracht seinen bisher höchsten Tagesumschlag im Luftfrachtverkehr von und nach der Mainstadt.
  23292. 16.3.1960, Das Rückspiel im Europapokal zwischen Eintracht Frankfurt und dem Wiener SC endet im Wiener Prater-Stadion vor 50.000 Zuschauern 1:1 unentschieden. Damit erreicht der deutsche Fußballmeister das Halbfinale des Europapokals. So weit ist bisher noch kein deutscher Fußball-Champion gekommen.
  23293. 2.11.1960, Als erste Maschine setzt auf der nunmehr auf 3000 Meter verlängerten Start- und Landebahn Süd des Rhein-Main-Flughafens eine „Boeing 707“ der TWA, aus New York kommend, auf. Bisher ist der gesamte Flugverkehr auf Rhein-Main über die Startbahn Nord abgewickelt worden.
  23294. 22.11.1960, Den mit 85 Tonnen bisher größten Transformator stellen die Stadtwerke im Umspannwerk in der Kruppstraße auf.
  23295. 6.9.1962, Das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main unterzeichnen im Römer einen Zusatzvertrag zu dem Universitätsvertrag aus dem Jahre 1953. Darin wird vereinbart, dass die Städtischen Universitätskliniken und die angeschlossenen Institute am 01.01.1963 in die Verwaltung der Johann Wolfgang Goethe-Universität übergehen. Statt wie bisher 10% wird das Land Hessen nun 50% der Kosten des Universitätsklinikums übernehmen.
  23296. 25.10.1964, Kommunalwahlen: von 495.812 Wahlberechtigten geben 328.010 Bürger gültige Stimmen ab. Davon erhalten: SPD 175.456 Stimmen (53,5%), CDU 102.004 (31,1%), FDP 38.132 (11,6%), GDP/BHE 7.724 (2,4%) und die Nationaldemokratische Wählervereinigung (NDW) 4.694 (1,4%). Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung zählt 81 statt bisher 80 Sitze, die sich wie folgt verteilen: SPD = 46, CDU = 26, FDP = 9.
  23297. 21.3.1966, Der Magistrat entscheidet, die Grabstätten der Ehrenbürger und derjenigen Persönlichkeiten, die ein Ehrenbegräbnis der Stadt erhielten, künftig nur noch einmal im Jahr, und zwar am Todestag mit Gedenkkränzen zu schmücken. Bisher lässt die Stadt am Todestag und nochmals am Volkstrauertag oder am Totensonntag Kränze niederlegen.
  23298. 5.5.1966, Richtfest für das bisher größte Bürgerhaus in Hessen, das Gemeinschaftshaus Nied.
  23299. 2.12.1966, Niemals zuvor in der Schulgeschichte hat es das gegeben und niemals wird es das wieder geben: den in die Adventszeit fallenden Schulbeginn! Durch die Einführung des Kurzschuljahres gibt es den bisher gewohnten Schulanfang zu Ostern nicht mehr. Künftig wird er im September sein. Als „St.-Nicolaus-Kinder“ werden die mehr als 6200 Frankfurter Mädchen und Jungen in die Schulchroniken eingehen.
  23300. 3.5.1967, Sensationelle Geburt von Gorilla-Zwillingen im Zoologischen Garten – bisher einmalig in der Welt.
  23301. 15.9.1968, Schwarzfahren in Frankfurts Straßenbahnen und Bussen wird mit 20 DM doppelt so teuer als bisher.
  23302. 8.3.1970, Die Volksabstimmung in Hessen über die Herabsetzung des aktiven Wahlalters von bisher 21 auf 18 Jahre und des passiven Wahlalters von bisher 25 auf 21 Jahre ergibt 62 Prozent „Ja“- und 38 Prozent „Nein“-Stimmen. Die Wahlbeteiligung liegt bei nur 40,3 Prozent. Das Gesamtergebnis für Frankfurt am Main: Von 457.350 Stimmberechtigten, geben 158.258 (34,6 %) ihre Stimme ab, davon sind 157.282 gültig. Mit „Ja“ stimmen 99.419 (63,2%), mit „Nein“ 57.863 (36,8%). Danach können bei den Landtagswahlen im Herbst d. J. 28.500 Jugendliche mehr an die Wahlurnen gehen.
  23303. 4.2.1971, Die Mehrheit von 360 Kriminalbeamten im Polizeipräsidium stimmt gegen ihren Chef, Direktor Albert Kalk – eine in der deutschen Polizeigeschichte bisher einmalige Aktion. Der Fall soll auf Anweisung des Oberbürgermeisters Walter Möller (1920-1971) durch einen Amtsjuristen geprüft werden.
  23304. 9.7.1971, Unterzeichnung des Vertrages zwischen der Stadt Frankfurt am Main und dem Frankfurter Kunstverein. Die Stadt garantiert finanzielle Unterstützung und die unentgeltliche Nutzung der Liegenschaft „Steinernes Haus“. Die Stadt ihrerseits ist im Vorstand des Kunstvereins stärker als bisher vertreten.
  23305. 20.1.1973, Die Zweite Kirche Christi, Wissenschafter, eröffnet in der Eschersheimer Landstraße 220 ihre neuen Leseräume (bisher im Marbachweg).
  23306. 23.3.1973, Der Rettungshubschrauber „Christoph 2“ erhält auf dem Gelände des Unfallkrankenhauses einen eigenen Hangar, nachdem er bisher in der Jumbo-Halle auf dem Rhein-Main-Flughafen stationiert war.
  23307. 1.9.1973, Die Elisabethenschule, bisher nur Gymnasium für Mädchen, wird mit dem neuen Schuljahr Koedukationslehranstalt.
  23308. 8.11.1974, Der Magistrat tagt statt wie bisher montags, nun immer freitags.
  23309. 18.2.1975, Einweihung des Neubaus einer Kindertagesstätte im Nordend, Lenaustraße. Das Projekt Kita Lenaustraße ist bisher einmalig in der Bundesrepublik Deutschland. Hier ist ein Stück der Lenaustraße zwischen Glauburg- und Schwarzburgstraße dem Verkehr entzogen worden, damit auf dem so gewonnenen Platz eine Kindertagesstätte errichtet werden kann.
  23310. 5.6.1975, Die bisher höchste Strafe in einem Frankfurter Drogenkriminalitätsprozess verhängt die Erste Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt gegen einen 35jährigen Geschäftsführer aus dem Ölscheichtum Oman am Persischen Golf. Wegen Drogenhandels und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung verurteilt die Kammer den Angeklagten zu 15 Jahren Freiheitsstrafe.
  23311. 8.8.1975, Einweihung des Neubaus des „Bundesamtes für gewerbliche Wirtschaft“ (heute: Bundesamt für Wirtschaft) in Eschborn (bisher: Bockenheimer Landstraße). Das Bundesamt wurde 1954 als selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministers für Wirtschaft mit Sitz in Frankfurt am Main geschaffen.
  23312. 8.12.1975, Oberbürgermeister Rudi Arndt überrascht den seit Monaten tätigen Untersuchungsausschuss des Hessischen Landtags mit der Aussage, er selbst habe 1972 eine Parteispende der SPD in Höhe von 200.000.- DM vom libanesischen Pächter der Frankfurter Flughafen AG, Albert Abela, in Empfang genommen. Bisher hatte sich der frühere Schatzmeister der Frankfurter Sozialdemokraten, Hans Wöll, als Empfänger des Geldes ausgegeben.
  23313. 23.2.1976, Eine 69jährige Frankfurterin ist das – bisher – dritte Todesopfer im Bundesgebiet der Salmonellose, die an Bord eines spanischen Charterflugzeuges durch verdorbene Lebensmittel hervorgerufen worden ist.
  23314. 16.3.1978, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten wählen Ernst Gerhardt (CDU) zum neuen Stadtkämmerer. Ohne Debatte passiert das Plenum Änderungen der Geschäftsordnung. Künftig dürfen die Stadtverordneten statt wie bisher zwanzig nur noch fünfzehn Minuten sprechen.
  23315. 1.4.1979, Das bisher von Josef Neckermann (1912-1992) geleitete dänische Wahlkonsulat wird in ein hauptamtliches Generalkonsulat umgewandelt. Neckermann wird am 23.04. d. J. verabschiedet und sein Nachfolger, der dänische Diplomat Kaj Weber, in das Amt eingeführt.
  23316. 19.4.1979, Die Bundesanstalt für Flugsicherung führt im Nahverkehrsbereich des Rhein-Main-Flughafens den kontrollierten Sichtflugverkehr ein, um Sport- und Geschäftsfliegern die Möglichkeit zur Durchquerung dieses bisher verbotenen Luftraumes zu ermöglichen.
  23317. 25.2.1980, Die Jüdische Gemeinde Frankfurt stellt das Modell ihres neuen Gemeindezentrums im Westend vor. Die bisher über die Stadt verstreuten Gemeindeeinrichtungen sollen hier zusammengefasst werden.
  23318. 26.8.1980, Ein 3,2 Tonnen schweres Modell einer Dampflokomotive im Maßstab 1:4, das bisher im Wiesbadener Hauptbahnhof stand, wird nach Frankfurt am Main gebracht und in der nördlichen B-Ebene des Hauptbahnhofes aufgestellt.
  23319. 11.10.1981, Im Anschluss an eine Kundgebung in Mörfelden-Walldorf ereignen sich die bisher schwersten Auseinandersetzungen am Rhein-Main-Flughafen. Der harte Polizeieinsatz gegen Startbahngegner führt zu zahlreichen Verletzten unter den Demonstranten.
  23320. 1.1.1983, Seit heute ist eine neue Wahlkreiseinteilung für Hessen in Kraft. Danach können die Frankfurter in den nächsten Landtag lediglich sechs direkt gewählte Abgeordnete entsenden – gegenüber bisher stets acht.
  23321. 29.8.1984, Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung nominiert den 61jährigen Paul Labonté (CDU), bisher stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher, als Nachfolger für den im Juli d. J. zurückgetretenen Stadtverordnetenvorsteher Dr. Hans-Jürgen Hellwig.
  23322. 3.12.1984, Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wählt im Dominikanerkloster Helmut Spengler, bisher Stellvertreter des Kirchenpräsidenten Helmut Hild, zu dessen Nachfolger.
  23323. 7.1.1985, Die anhaltende Kälteperiode im neuen Jahr treibt den Energiebedarf in Frankfurt am Main auf eine bisher noch nicht erreichte Höhe. So nimmt der Stromverbrauch nach Mitteilung der Stadtwerke um 11.00 Uhr mit rund 598 Megawatt eine „absolute Kältespitze“ – rund 10 Megawatt oder 1,8 Prozent mehr als am bisherigen Rekordtag, dem 14. Dezember 1983.
  23324. 18.10.1985, Ein Schöffengericht verurteilt drei Mitarbeiter der Hoechst AG wegen vorsätzlicher Gewässerverschmutzung zu hohen Geldstrafen. Dieser mehr als sechs Monate andauernde Prozess war das bisher längste Verfahren in Umweltdelikten.
  23325. 17.11.1986, Die Frankfurter Kneipen sind eine Stunde länger geöffnet. Statt bisher um ein Uhr, wird erst um zwei Uhr in der Nacht zum Samstag geschlossen. Der Magistrat folgt damit einem Wunsch der Gastronomie.
  23326. 2.2.1987, Mit einem „Netzwerk“ sollen in Frankfurt am Main Aids-Risikogruppen vor „Zwangsmaßnahmen“ der Stadt geschützt werden. Hierzu wird eine Arbeitsgemeinschaft als Antwort auf Pläne städtischer Gremien gebildet, das Bundesseuchengesetz künftig gegen Aids-Risikogruppen strenger anzuwenden als bisher. Zugleich kündigt der Verein Aids-Hilfe seine Zusammenarbeit mit der Stadt auf.
  23327. 9.3.1987, “Schneller ohne Formulare” heißt das Motto in der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle am Römerhof. Mit Hilfe des landesweit einheitlichen EDV-Verfahrens „Kfz-Zulassungswesen“ können Ab-, An- und Ummeldungen wesentlicher schneller abgewickelt werden als bisher.
  23328. 20.5.1987, Für die Ende des Monates in den Ruhestand tretende langjährige Leiterin des Museums für Kunsthandwerk, Dr. Annaliese Ohm (1920-2003), findet im Museum für Kunsthandwerk eine Abschiedsfeier statt. Ihr Nachfolger ist Dr. Arnulf Herbst, bisher Leiter des Landesmuseums Wiesbaden.
  23329. 15.9.1989, Unmittelbar vor der geplanten Neuverhandlung wird der bisher größte Frankfurter Umweltstrafprozess überraschend eingestellt. Nach Ansicht des Frankfurter Landgerichts ist die Schuld der drei Angeklagten, ein Regierungsoberrat und zwei führende Mitarbeiter der Hoechst AG, nur als gering anzusehen. In dem Verfahren ging es um den Vorwurf einer jahrelangen Verschmutzung des Mains über das erlaubte Maß hinaus. Die Hoechst-Mitarbeiter zahlen 35.000.- DM an die Umweltstiftung WWF.
  23330. 19.5.1990–4.6.1990, „Experimenta 6“: Heiner Müller. Das dramatische Werk“ – die bisher größte Gastspielpräsentation von Bühnen der DDR in der Bundesrepublik Deutschland in der Kunsthalle Schirn, im Schauspielhaus, im Künstlerhaus Mousonturm und im Funkhaus am Dornbusch.
  23331. 18.10.1990, Heinz Dürr, bisher Vorstandsvorsitzender der AEG, wird vom Verwaltungsrat der Deutschen Bundesbahn zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Dürr wird Nachfolger von Reiner Gohlke und nimmt sein Amt am 01.01.1991 auf.
  23332. 23.10.1991–26.10.1991, „Marketing & Management Services“ – Internationaler Markt für Marketing und Kommunikation. Sie steht als erste und bisher einzige Messe unter der Schirmherrschaft der EU-Kommission, Brüssel.
  23333. 4.1.1993, Die Fechenheimer sind die ersten: In ihrem Stadtteil werden längliche Altglas-Container aufgestellt, in denen Flaschen und Gläser getrennt nach den Farben Weiß, Braun und Grün eingeworfen werden sollen. Das Stadtreinigungsamt sammelt die alten blauen Tonnen ein, in denen die Fechenheimer bisher ihre Glasabfälle direkt vor der Haustür losgeworden sind.
  23334. 7.4.1994, Richtfest für den Neubau der Johann Wolfgang Goethe-Universität an der Senckenberganlage. Das sechsgeschossige Gebäude dient der Verwaltung sowie kleineren Hochschuleinrichtungen, die bisher im Westend verstreut gewesen sind: z.B. das Institut für die Geschichte der Naturwissenschaften und das Zentrum für Nordamerikaforschung.
  23335. 25.1.1997–26.1.1997, In der Nacht vom Samstag auf Sonntag werden in bisher nicht gekannter Zerstörungswut unbekannter Täter über 100 Grabstätten auf dem alten Teil des Hauptfriedhofs verwüstet. Die Täter stürzen in den Gewannen II und III Grabsteine, Portale und mannshohe Engelsfiguren um oder zerschlagen sie. Der materielle Schaden geht in die zehntausende DM.
  23336. 10.4.1997–13.4.1997, Erstmals findet in Frankfurt am Main – bisher in Essen – die Internationale Franchise-Messe statt.
  23337. 30.6.1997, Übergabe der Präsidentschaft des Europäischen Währungsinstituts an Wim Duisenberg, bisher Chef der niederländischen Notenbank.
  23338. 2.3.2001, Im Zoologischen Garten kommt ein Spitzmaul-Nashorn zur Welt. Die bisher längste Schwangerschaft im Zoologischen Garten hat 16 Monate gedauert.
  23339. 24.3.2001, Air New Zealand startet zum letzten Mal einen Jumbo vom Rhein-Main-Flughafen. Die Fluggesellschaft, mit der Passagiere bisher zwei Mal pro Woche über Los Angeles nach Auckland fliegen konnten, zieht sich vom Frankfurter Airport zurück.
  23340. 2.4.2001, Eröffnung des Tagestreffs „17 Ost“ der evangelischen Kirche für obdachlose Frauen, die bisher einzige Einrichtung dieser Art in der Mainstadt.
  23341. 9.4.2001, Im Polizeipräsidium werden die Polizisten des zweiten Ausbildungskontingents der Wachpolizei in den Dienst eingeführt. Dem Polizeipräsidium in Frankfurter am Main unterstehen jetzt insgesamt 54 der bisher 102 hessischen Wachpolizisten.
  23342. 6.6.2001, Das IG-Farben-Gelände der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist nun für Fußgänger auch von Osten, also von der Bremer Straße her, zugänglich. Bisher stand nur das Tor an der Fürstenbergerstraße offen.
  23343. 8.10.2001, Die Zürich-Versicherung will auf ihrem Grundstück am Opernplatz einen 160 Meter hohen Neubau errichten. Bisher ist nur ein 90 Meter hohes Gebäude von der Stadt Frankfurt genehmigt.
  23344. 29.4.2002, Das umgebaute Bürgeramt Bockenheim in der Leipziger Straße, bisher Meldestelle Bockenheim, wird wieder eröffnet.
  23345. 1.1.2003, Seit heute wird, so eine neue Verordnung der EU, auf dem Rhein-Main-Flughafen das Gepäck an- und abfliegender Gäste komplett kontrolliert. Wurde bisher nur Handgepäck durchleuchtet, laufen nun alle Koffer durch Röntgengeräte.
  23346. 21.2.2003, Der Verein für soziale Heimstätten will sein Frauenhaus in Rödelheim schließen. Damit fallen 26 Plätze weg, bei denen Frauen bisher in akuten Notsituationen schnelle Hilfe und Unterkunft gefunden haben.
  23347. 25.2.2003, Der CDU-Kreisvorsitzende Udo Corts schafft den Aufstieg in die Landespolitik. Der Frankfurter CDU-Parteichef, bisher Staatsekretär im Innenministerium, wird nach dem christdemokratischen Landtagswahlsieg hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst.
  23348. 7.5.2009, Im Rahmen der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wird der 40jährige Markus Frank, bisher Fraktionschef der CDU, zum neuen Dezernent für Wirtschaft, Personal und Sport gewählt.
  23349. 10.6.1934, Anlässlich von Friedrich Stoltzes Geburtstag am 10.06. d. J. verfügt Oberbürgermeister Friedrich Krebs, dass die bisherige Annaschule, Rechneigrabenstraße, von nun an den Namen „Friedrich-Stoltze-Schule“ führen wird.
  23350. 5.5.1934, Auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung des Verbandes Mitteldeutscher Industrieller mit Sitz in Frankfurt am Main legt der bisherige langjährige Vorsitzende Dr. Waldemar Braun (1877-1954) sein Amt nieder. Sein Nachfolger wird der Präsident der Industrie- und Handelskammer für das Rhein-Mainische Wirtschaftsgebiet, Dr. Carl Lüer (1897-1969).
  23351. 1.4.1934, Der bisherige Leiter des Nürnberger Flughafens, Ritter von Lechner, wird neuer Flugleiter der Lufthansa auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  23352. 5.11.1927, Im Rahmen eines akademischen Festaktes in der Aula der Universität Frankfurt findet der alljährliche Rektoratswechsel statt. Der bisherige Rektor Prof. Wilhelm Gerloff (1880-1954), Ordinarius für Volkswirtschaftslehre, wird von Prof. Friedrich Ernst, gen. Fritz, Drevermann (1875-1932), Ordinarius für Paläontologie, abgelöst.
  23353. 7.4.1922, Der bisherige Schachweltmeister Emanuel Lasker gibt im Schachverein Anderssen e. V. eine Simultanvorstellung zu zwanzig Partien, von denen er fünfzehn gewinnt, zwei Partien remis spielt und drei Partien verliert.
  23354. 18.10.1920, Rektoratswechsel in der Aula der Universität Frankfurt: Der bisherige Rektor Prof. Heinrich Titze (1872-1945) übergibt die Rektorwürde seinem Nachfolger Geheimrat Prof. Arthur Moritz Schoenflies (1853-1928).
  23355. 2.1.1917, Verlegung des Postamt Frankfurt-Süd 10 am Affentorplatz ins neue Postgebäude am Diesterwegplatz. Die bisherige Postzweigstelle Süd 11, Ecke Schweizer-/Gartenstraße, wird aufgehoben und ist seit 01. Januar 1917 geschlossen.
  23356. 19.7.1908, Offizielle Eröffnung der neuen Sachsenhäuser Straßenbahnlinie durch die Gartenstraße. Die bisherige Linie 9 verläuft vom Lokalbahnhof bis zum Hauptbahnhof.
  23357. 21.9.2000, Das Parlament der Industrie- und Handelskammer Frankfurt wählt einen neuen Präsidenten: der 59jährige Manager Wolf Klinz rückt zum Jahreswechsel an die Spitze der größten hessischen Kammer. Der bisherige Präsident Frank Niethammer hatte sein Amt seit 1991 inne.
  23358. 1.8.1937, Der Standortälteste der Wehrmacht in Frankfurt am Main, der bisherige Generalmajor Emil Leeb (1881-1969), Kommandeur der 15. Division, wird von Hitler zum Generalleutnant ernannt.
  23359. 1.10.1938, Prof. Heinrich Guthmann (1893-1968), der bisherige Oberarzt der Frankfurter Frauenklinik, ist neuer Leiter dieser Klinik.
  23360. 17.1.1947, Der bisherige Frankfurter Stadtverordnetenvorsteher Johannes Rebholz wird von der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung zum Oberbürgermeister von Offenbach/Main gewählt.
  23361. 29.2.1948, Vorstandswahlen in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt: Der bisherige Vorsitzende Max Meyer wird in Gemeinschaft mit dem Rechtsanwalt Max L. Cahn und Dr. Ewald Aschoff als geschäftsführender Vorstand wieder gewählt.
  23362. 18.8.1948, Vor Vertretern der Industrie- und Handelskammer der Bizone hält der Direktor der bizonalen Verwaltung für Wirtschaft, Professor Ludwig Erhard, eine Ansprache, in der er seine bisherige Wirtschaftspolitik verteidigt.
  23363. 15.6.1953, Der bisherige Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, General Matthew B. Ridgway, nimmt im Frankfurter Stadion eine Abschiedsparade von 3000 Mann aller fünf in Deutschland stationierten amerikanischen Divisionen ab. Der Parade wohnen auch der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn und Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb bei.
  23364. 6.9.1953, Bundestagswahlen: Von den 452.404 wahlberechtigten Frankfurtern geben 349.869 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 125.598 (35,3 %), CDU 134.361 (38,4 %), FDP 51.250 (14,6 %), KPD 9.154 (2,6 %), DP 14.517 (4,2 %) und BHE 10.188 Stimmen (2,9 %). Die CDU gewinnt alle drei Frankfurter Wahlkreise: Gewählt werden der bisherige Bundestagsabgeordneten Peter Horn, Bürgermeister Dr. Walter Leiske und Professor Franz Böhm.
  23365. 27.10.1957, Zweiter Kongress der Deutschen Zentrale für Volksgesundheitspflege. Der Präsident dieser Organisation, Professor Franz Klose, eröffnet auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann den Kongress im Festsaal der Börse mit Vorwürfen gegen die bisherige Gesundheitspolitik und -gesetzgebung der Bundesregierung und kritisiert das Fehlen eines Bundesgesundheitsministeriums. In Verbindung mit diesem Kongress veranstaltet die „Vereinigung Deutscher Gewässerschutz“ (VDG) eine Tagung zu dem Thema „Gewässerschutz als volksgesundheitliches Problem“.
  23366. 16.2.1959, Die bisherige Zweigstelle Eckenheim der Städtischen Volksbüchereien, Kurzröderstraße 10-12, in das „Haus Dornbusch“ verlegt, wird neu eröffnet.
  23367. 17.12.1959, Der bisherige SPD-Stadtverordnete, Oberregierungsrat a. D. Hugo Dornheim, erhält die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  23368. 1.7.1963, In Frankfurt am Main gibt es nun 18 Polizeireviere: Die bisherige Revieraußenstelle Sindlingen/Zeilsheim des 17. Reviers wird in ein selbständiges Polizeirevier umgewandelt.
  23369. 8.1.1967, Der bisherige Pfarrer der Nordweststadtgemeinde II, Wilhelm Reinmuth, nimmt mit einem Gottesdienst Abschied von seiner Gemeinde. Die Kirchenleitung hat ihn 1966 wegen eines ungewöhnlich dekorierten Erntedankaltars sowie wegen „seines Ausbrechens aus der Teamarbeit“ der drei Nordweststadtgemeinden von der Verwaltung der Pfarrei Nordweststadt II entbunden.
  23370. 10.7.1968, Der bisherige Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Walter Rüegg, wird vom Konzil der Universität wieder gewählt.
  23371. 18.3.1971, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: ausgiebige Debatte über die Kulturpolitik und die bisherige Tätigkeit des neuen Kulturdezernenten Stadtrat Hilmar Hoffmann. Der Darmstädter Richter Peter Jäkel wird mit 51 zu 17 Stimmen zum Nachfolger des ausgeschiedenen Personaldezernenten Dr. Hans Kiskalt gewählt.
  23372. 1.1.1893, Seit heute wird auf den Stationen des Amtsbezirks der Frankfurter Eisenbahndirektion das bisherige Signal zum Einsteigen, zwei markierte Schläge mit der Stationsglocke, nicht mehr gegeben. Die Aufforderung zum Einsteigen in den Wagen erfolgt lediglich durch Abrufen in den Warteräumen.
  23373. 7.4.1976, Inkrafttreten eines neuen Taxitarifs. Die bisherige Grundgebühr von zwei wird auf drei DM erhöht.
  23374. 21.2.1979, Der bisherige Stadtrat Hans Joachim Krull, zuletzt zuständiger Dezernent für Stadtwerke und Stadtbahnbau, wird in einer Feierstunde des Magistrats von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann verabschiedet.
  23375. 29.4.1983, Stadtrat Peter Jäkel (SPD), zuletzt Dezernent für öffentliche Einrichtungen, scheidet nach 12jähriger Amtszeit aus. Sein Nachfolger ist der bisherige Geschäftsführer und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Heinz Daum.
  23376. 1.11.1984, Die skandinavische Luftfahrtsgesellschaft SAS Cargo verlegt den Schwerpunkt ihres Frachtverkehrs mit der Bundesrepublik Deutschland vom Rhein-Main-Flughafen nach Stuttgart. Der bisherige Anflugplatz Frankfurt wird aufgegeben.
  23377. 1.2.1985, Der bisherige Hauptredaktionsleiter Theater und Musik des Zweiten Deutschen Fernsehens, Rudolf Sailer, tritt sein Amt als Direktor der Alten Oper an.
  23378. 7.3.1985, Der Hausfrauen-Verband Frankfurt spaltet sich: 12 bisherige Mitglieder des Verbandes rufen den neuen „Deutschen Hausfrauen-Bund Großraum Frankfurt e. V.“ ins Leben.
  23379. 10.5.1985, Auf dem Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Bornheim wird der bisherige Unterbezirksvorsitzende und Stadtverordnete Dr. Martin Wentz als Vorsitzender wieder gewählt. Andreas von Schoeler, Staatssekretär im Wiesbadener Innenministerium, wird erstmals in den Frankfurter SPD-Vorstand gewählt. Zentrales Thema ist die Forderung nach einem Kommunalwahlrecht für Ausländer.
  23380. 14.3.1986, Der bisherige Vorsitzende der Frankfurter SPD-Stadtverordnetenfraktion, Hans Michel, wird zum neuen Arbeitsdirektor der Frankfurter Flughafen AG (FAG) gewählt.
  23381. 20.6.1986, Mit einem Empfang im Kaisersaal des Römers wird der bisherige Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann offiziell verabschiedet.
  23382. 13.11.1986, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Grundsatzdebatte im Römer zur Stadtentwicklung. Zum neuen Personaldezernenten wird der bisherige Bürgermeister von Bruchköbel, Udo Müller, gewählt. Verabschiedet wird eine Vorlage des Magistrats zur Gründung der geplanten städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
  23383. 1.2.1987, Mit heutiger Wirkung hat Oberbürgermeister Wolfram Brück einige städtische Dezernate neu- bzw. umgebildet. Das bisherige Dezernat für Personal und Recht trägt zukünftig den Namen Dezernat für Personal, Recht und Wirtschaft. Die Branddirektion gehört nun zum Dezernat Umweltschutz, Brandschutz und Stadtgrün. Zum Dezernat von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog zählen künftig neben den Stadtwerken, den Hafenbetrieben und den Marktbetrieben, auch das Standesamt, das Versicherungsamt, der Schlacht- und Viehhof, die Städtischen Küchenbetriebe und das Städtische Weingut.
  23384. 30.8.1990, Frankfurts älteste alternative Stadtzeitung „Pflasterstrand“ gibt wegen der hohen Kosten auf. Im Oktober d. J. erscheint die letzte Ausgabe. Ab November d. J. schließen sich der „Pflasterstrand“ und das bisherige Konkurrenzblatt „Auftritt“ zu einer neuen Stadt-Illustrierten zusammen.
  23385. 2.4.1992, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler unterzeichnet eine von Kulturdezernentin Linda Reisch und Joachim Vandreike, Chef der städtischen Organisation, erarbeitete Verfügung, wonach die Stadt Frankfurt ein „Institut für Stadtgeschichte“ gegründet habe. Das bisherige Stadtarchiv werde „aufgelöst und in das neue Institut integriert“.
  23386. 29.4.1993, Der bisherige Umweltdezernent Tom Koenigs soll neuer Stadtkämmerer, Amtsinhaber Martin Grüber hauptamtlicher Geschäftsführer der Wohnungsbauholding werden. Koenigs’ Nachfolger als Umweltdezernent soll der Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Lutz Sikorski, werden. Diese Personalabsprachen enthält die Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Grünen, ebenso wie eine Gewerbesteuererhöhung, Ausgabenkürzungen und Personalabbau.
  23387. 1.1.1996, Das bisherige „Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung“ heißt seit Jahresanfang „Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH“.
  23388. 11.11.1996, Rolf Heller, der bisherige Vizepräsident von Eintracht Frankfurt, wird vom Verwaltungsrat und dem Wahlausschuss einstimmig zum neuen Präsidenten des Zweiligisten gewählt.
  23389. 20.3.1997, Die SPD-Fraktion im Römer wählt Franz Frey zu ihrem neuen Vorsitzenden. Der bisherige Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch (SPD) wird für die neue Legislaturperiode von der SPD im Römer nicht mehr für das Amt des Parlamentsvizes nominiert. Busch unterliegt in einer Kampfabstimmung knapp seiner Kontrahentin Ute Hochgrebe. Sie erhält sechzehn Stimmen, Busch zwölf.
  23390. 24.6.1999, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der bisherige Fraktionschef der CDU im Römer, Edwin Schwarz, wird mit den Stimmen von CDU und SPD zum neuen Wirtschafts- und Sicherheitsdezernenten gewählt. Er folgt Udo Corts nach, der als Staatssekretär ins hessische Innenministerium wechselt.
  23391. 30.8.1999, Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer wird im Palmengarten offiziell verabschiedet. Der bisherige Präsident der Landeszentralbank Hessen, Ernst Welteke, übernimmt das Amt an der Spitze der Deutschen Bundesbank. Am Festakt nimmt Bundeskanzler Gerhard Schröder teil.
  23392. 24.11.2004, Der Hessische Rundfunk steht vor schmerzlichen finanziellen Einschnitten. Intendant Helmut Reitze teilt mit, dass der bisherige Sparplan mit einem Volumen von 100 Millionen € um weitere 30 Millionen € ergänzt werden müsse.
  23393. 17.7.2006, Brigitte Tilmann, die bisherige Präsidentin des Oberlandesgerichts Frankfurt, übergibt ihr Amt an den neuen OLG-Präsidenten Thomas Aumüller.
  23394. 1.2.2014, Eröffnung der neuen Postfiliale auf der Eschersheimer Landstraße 302 am Dornbusch – als Ersatz für die bisherige Filiale in der Eschersheimer Landstraße 275.
  23395. 13.1.2015, Der Uni-Campus Bockenheim ist an das Fernwärmenetz angeschlossen – eine Fernwärmeleitung löst das bisherige Heizkraftwerk ab.
  23396. 10.1.1933, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die erste Plenarsitzung im neuen Jahr steht völlig im Zeichen der schwierigen Finanzlage der Stadt. Neuwahl des Büros durch Zettelwahl mit dem Ergebnis der Wiederbetrauung des bisherigen Vorstandes unter dem Vorsteher Leonhard Heißwolf (1880-1957), von 1913 bis 1933 SPD-Stadtverordneter, seit 1924 Stadtverordnetenvorsteher. Zwar verlangen die Stadtverordneten eine weitere Senkung des Milchpreises. Dies wird jedoch vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg abgelehnt.
  23397. 1.4.1932, Nachdem durch den Konkurs des Verlages Englert & Schlosser das regelmäßige Erscheinen der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“ für eine gewisse Zeit unterbrochen werden musste, wird nun durch die bisherigen Herausgeber des „Neuen Frankfurt“, Dr. Joseph Gantner und Direktor Ulrich Burmann im Verlag von Philipp L. Fink die Zeitschrift „Die Neue Stadt“ herausgegeben. Sie dient als offizielles Organ des Bundes „Das neue Frankfurt“.
  23398. 1.1.1930, Zukünftig gibt es in Frankfurt am Main zwei Amtsgerichte: das alte Amtsgericht, das den ehemaligen Stadtkreis Frankfurt umfasst, und das Amtsgericht Frankfurt-Höchst, zu dem außer den eingemeindeten Orten Höchst nebst den in diese Stadt eingemeindeten Orten Unterliederbach, Sindlingen und Zeilsheim, sowie Griesheim, Nied, Schwanheim und Sossenheim, noch folgende, nicht eingemeindeten Orte gehören: Die Stadt Hofheim sowie die Landgemeinden Eschborn, Hattersheim, Kriftel, Langenhain, Lorsbach, Marxheim, Münster, Niederhofheim, Oberliederbach, Okriftel, Soden und Sulzbach. Diese Orte bleiben sämtlich bei ihrem bisherigen Amtsgericht, werden aber dem Landgerichtsbezirk Frankfurt zugelegt.
  23399. 25.9.1919, Die Rektoratsgeschäfte an der Universität Frankfurt gehen vom bisherigen Rektor Prof. Heinrich Titze (1872-1945) auf den neuen Rektor Geh. Regierungsrat Prof. Rudolf Kautzsch (1868-1945) über.
  23400. 21.3.1915, Eröffnung des neuen Fernsprechvermittlungsamtes Römer, das sämtliche Anschlüsse des bisherigen Amtes 1 übernimmt.
  23401. 28.7.1914, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Die Stadtverordnetenversammlung wählt die bisherigen Mitglieder des Großen Rats der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften, Dr. Ernst Auerbach, Dr. Fritz Friedleben, Dr. Ludwig Heilbrunn und Dr. Henry Oswalt in den Großen Rat der Universität Frankfurt. Vertreter des Magistrats sind u.a. Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927) und Stadtrat Prof. Julius Ziehen (1864-1925).
  23402. 17.5.1914, Offizielle Einweihung des israelitischen Gemeindekrankenhauses an der Gagernstraße, das an Stelle des bisherigen Krankenhauses an der Königswarterstraße tritt. Die Weiherede hält Rabbiner Dr. Nehemia Anton Nobel (1871-1922).
  23403. 18.4.1910, Offizielle Gründung des neuen, der Fortschrittlichen Volkspartei anzugliedernden liberalen Vereins im großen Saal des Kaufmännischen Vereins. Sein Name lautet: „Fortschrittlicher Volksverein“ und vereinigt die bisherigen Mitglieder des „Demokratischen Vereins“, des „Vereins der Fortschrittspartei“ und des „Nationalsozialen Wahlvereins“.
  23404. 2.8.1903, Die bisherigen Fernsprech-Vermittlungsämter I und Ia werden zu einem Amt vereinigt.
  23405. 26.1.1940, Die durch die lange Kälteperiode drohende Kohlenverknappung zwingt auch den Einzelhandel zu vorbeugenden Maßnahmen. Ab heute sind die Lebensmittelgeschäfte, Einzellebensmittelhandelsgeschäfte, von spätestens 8.00 bis 13.00 und 15.00 bis 19.00 Uhr (an Samstagen fällt die Mittagspause weg) geöffnet zu halten. Für alle sonstigen Ladengeschäfte, einschließlich der Warenhäuser, gelten folgende Öffnungszeiten: von spätestens 9.00 bis 18.00 Uhr durchgehend (an Samstagen bis 19.00 durchgehend). Für Apotheken bleibt es bei der bisherigen Regelung.
  23406. 1.5.1940, Aus Gründen der Papierersparnis und schnelleren Fahrgastabfertigung wird ab heute anstelle des bisherigen 2-Teilstrecken-Fahrscheinheftes zum Preis von 50 Rpf. mit fünf Einzelfahrscheinen eine Fahrkarte für 2-Teil-Strecken-Fahrten zum Preis von 50 Rpf. ausgegeben.
  23407. 23.5.1940, Die bisherigen Räume der Gauleitung Hessen-Nassau der NSDAP, Gutleutstraße 8-14, werden von der Kreisleitung der NSDAP Groß-Frankfurt übernommen.
  23408. 10.8.1943, Letzter Amtstag des bisherigen Leiters der Gestapo Frankfurt am Main (seit 1941), SS-Obersturmbannführer Oswald Poche (1908-1962). Sein Nachfolger (ab Mitte September d. J. bis Kriegsende) ist der Regierungsrat und SS-Obersturmbannführer Reinhard Breder (1911-2002).
  23409. 13.4.1946, Aufhebung der bisherigen Regelung, nach der Fisch auf Fleischmarken abgegeben wird. Fische werden künftig wieder ohne Markenabgabe verkauft.
  23410. 20.8.1947, Dem bisherigen Lizenzträger der „Frankfurter Rundschau“, Emil Carlebach, wird durch ein Schreiben der amerikanischen Militärregierung Hessen ohne Angabe von Gründen die Lizenz entzogen.
  23411. 1.4.1949, Durch Erlass des hessischen Kultusministeriums Umwandlung der bisherigen Wirtschaftsschule in eine „Fachschule für Wirtschaft und Verwaltung“.
  23412. 5.3.1955, Zusammenschluss des bisherigen Sachsen-Vereins und des ehemaligen Thüringer-Clubs im „Steinernen Haus“ zu einer mitteldeutschen Landsmannschaft unter dem Namen „Sächsisch-thüringischer Heimatbund“.
  23413. 2.1.1957, In Abänderung des bisherigen gesetzlichen Ladenschlusses um 19 Uhr dürfen auf Grund des Gesetzes über den Ladenschluss alle Verkaufsstellen von Montag bis Freitag nur noch bis 18.30 Uhr und samstags bis 16.00 Uhr geöffnet bleiben.
  23414. 10.1.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten folgen dem Vorschlag des Magistratswahlausschusses und wählen einstimmig den bisherigen Ludwigshafener Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann zum Nachfolger des am 20.09.1956 verstorbenen Dr. h.c. Walter Kolb.
  23415. 23.9.1960, Der Magistrat verleiht dem bisherigen Kreisausschussvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Frankfurt am Main, Karl Pieper, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  23416. 31.3.1965, Der Magistrat verleiht dem am 01.04. d. J. in den Ruhestand getretenen bisherigen Direktor des Städtischen Museums für Völkerkunde, Professor Adolf E. Jensen (1899-1965), die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht ihm die Auszeichnung am 13.04.
  23417. 20.6.1967, Mit der Landung der bisherigen größten westlichen Passagiermaschine auf dem Rhein-Main-Flughafen, der Douglas-Jet DC-8/61 mit 252 Passagieren, bricht das Zeitalter der Riesenflugzeuge an.
  23418. 1.7.1969, Der Magistrat verleiht dem bisherigen technischen Direktor der „Neuen Heimat Südwest“, Peter Emmel (1907-1996), aus Anlass seines Ausscheidens aus dem Unternehmen die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  23419. 9.11.1969–14.11.1969, Vierte Tagung der vierten Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau im Dominikanerkloster. Stadtjugendpfarrer Dieter Trautwein wird zum neuen Probst gewählt (12.11.) und löst den bisherigen Amtsinhaber Karl Goebels (1901-1991) im Amt ab.
  23420. 4.3.1970, Der Stadtsynodalrat der Frankfurter Katholiken wählt in einer nichtöffentlichen Sitzung im Haus der Katholischen Volksarbeit in geheimer Abstimmung den bisherigen Stadtpfarrer Monsignore Walter Adlhoch (1913-1985) mit 13:9 Stimmen bei einer Enthaltung zum Stadtdekan (bis 1982).
  23421. 1.1.1979, Neue Kirchengemeinde im Stadtteil Kalbach: Die dort wohnenden bisherigen Mitglieder der evangelischen Gemeinde Bonames werden in einer eigenen neuen evangelischen Kirchengemeinde zusammengefasst.
  23422. 30.6.1979, 1500 Menschen verabschieden sich auf einer „Leichenfeier“ im Volksbildungsheim vom Theater am Turm in seiner bisherigen Form. Es soll in eine Spielstätte für freie Theatergruppen, Auftragsproduktionen und Gastspiele umgewandelt werden.
  23423. 22.3.1981, Bei den hessischen Kommunalwahlen sorgen die Grünen für eine Überraschung: Sie ziehen ins Frankfurter Stadtparlament ein. Die CDU kann ihre bisherigen Erfolge noch ausbauen, Wahlverlierer sind die SPD und die FDP. Die Liberalen fallen unter die Fünf-Prozent-Hürde und sind in der Stadtverordnetenversammlung nicht länger vertreten. Von den 420.731 wahlberechtigten Frankfurtern geben 294.446 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen: auf die CDU 159.533 (54,2 %), SPD 100.093 (34,0 %), FDP 12.522 (4,2 %), Grüne 18.709 (6,4 %), DKP 1809 (0,6 %), NPD 1350 (0,5 %), Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW) 308 (0,1 %) und Europäische Arbeiterpartei (EAP) 122 Stimmen (0,0 %).
  23424. 1.5.1981, Eröffnung des Sportboothafens Mainkur-GmbH an der stillgelegten Schleusenkammer der bisherigen Staustufe Mainkur.
  23425. 25.8.1981, Der Leiter der Frankfurter Oper, Michael Gielen, verlängert seinen bisherigen Vertrag für weitere fünf Jahre.
  23426. 30.7.1983–3.9.1983, Unter dem Titel „Szenarium ’83 – Frankfurter Künstler im Steinernen Haus“ zeigt das Amt für Wissenschaft und Kunst im Steinernen Haus eine Ausstellung, die als neues Modell an die Stelle der bisherigen „Jahresausstellungen“ Frankfurter Künstler tritt.
  23427. 1.1.1984, Das Frankfurter Amt für Fremdenverkehr, Kongresswesen und Städtepartnerschaften übernimmt die bisherigen Aufgaben des Frankfurter Verkehrsvereins und erhält einen neuen Namen:„Verkehrsamt“.
  23428. 11.11.1985, Der Intendant des Schauspielhauses Günther Rühle verzichtet vorerst auf die Aufführung des umstrittenen Fassbinder-Stückes „Der Müll, die Stadt und der Tod“ an den Frankfurter Kammerspielen, weil eine „erkennende Wahrnehmung“ des Werkes nach den bisherigen Auseinandersetzungen nicht mehr gewährleistet sei.
  23429. 23.4.1987, In seiner konstituierenden Sitzung wählt der zwölfte Hessische Landtag in Wiesbaden den bisherigen Bundesumweltminister Dr. Walter Wallmann zum ersten christdemokratischen Ministerpräsidenten des Bundeslandes Hessen.
  23430. 10.8.1987, Offizieller Abschied des bisherigen Sozialdezernenten Karl Heinz Trageser, der als Sozialminister in das hessische Kabinett unter Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann gewechselt ist.
  23431. 21.3.1988, Erster Spatenstich für das Neubau-Sonderprogramm am Grethenweg 105 im Stadtteil Sachsenhausen. In Angriff genommen wird der Bau einer Wohnanlage mit 55 Einheiten auf dem bisherigen Trade-Center-Gelände.
  23432. 18.12.1991, Die Frankfurter Societäts-Druckerei GmbH trennt sich vom Chefredakteur der in ihrem Haus erscheinenden „Frankfurter Neue Presse“, Paul Pucher sowie zwei stellvertretenden Chefredakteuren. Mit sofortiger Wirkung wird Peter Fischer, einer der drei bisherigen stellvertretenden Chefredakteure, zum neuen, alleinigen Leiter der Redaktion ernannt.
  23433. 16.10.1992, 20. Vergabe des Umweltschutzpreises der Firma „Procter & Gamble“ im Kaisersaal des Römer. Gefeiert wird das Jubiläum des alljährlich von den Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe-Universität verliehenen Preises mit den bisherigen Preisträgern und Prominenten, unter ihnen Bundesforschungsminister Dr. Heinz Riesenhuber und Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog.
  23434. 1.1.1998, Die Stadtteile Preungesheim und Eckenheim erhalten einen direkten Schienenanschluss an den Hauptbahnhof. Die U 5 wird von der bisherigen Endstation an der Konstablerwache bis zum Hauptbahnhof verlängert.
  23435. 18.3.2004, Die Kreismitgliederversammlung der Frankfurter FDP wählt im Haus Ronneburg den bisherigen Stellvertreter Dirk Pfeil zum neuen Vorsitzenden Er übernimmt das Amt von Franz A. Zimmermann.
  23436. 5.10.2005, Das Literaturhaus zieht aus seinem bisherigen Domizil in der Bockenheimer Landstraße in die rekonstruierte Alte Stadtbibliothek um.
  23437. 13.3.1996, Der SPD-Stadtverordneten Michael Paris erleidet bei den Wahlen zum Vorstand des „Stadtverbandes Frankfurter Vereine“ eine herbe Niederlage. Als bisheriger Vorsitzender des Stadtverbandes der Vereinsringe wird er nicht wieder gewählt. Stattdessen vereinigt der Fechenheimer Thomas Sittler die Mehrheit der Stimmen auf sich und löst Paris ab.
  23438. 22.7.1932, Bislang größte kommunistische Massenveranstaltung in der Mainstadt mit Ernst Thälmann und ca. 60.000 Menschen. Die Ansprachen werden mit Lautsprechern aus der Festhalle ins Hippodrom, Schumanntheater und Volksbildungsheim übertragen.
  23439. 30.11.1928–6.12.1928, Nach langjähriger Pause – das bislang erste und aufgrund finanziellen Desasters einzige Sechstagerennen fand im Dezember 1911 statt – veranstaltet die Stadt Frankfurt zum zweiten Mal ein Sechstage-Radrennen. Bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten findet das Radsportspektakel von 1928 bis 1933 alljährlich statt. Erst wieder im Oktober 1951 erfolgt ein (das insgesamt achte) Sechstagerennen.
  23440. 12.4.1920, Der öffentliche Verkehr, der bislang von 21.00 Uhr bis 5.00 morgens untersagt ist, wird ab heute nur noch von 22.00 bis 5.00 morgens verboten.
  23441. 13.3.1919, Zweite Vollversammlung der evangelisch-lutherischen Stadtsynode. Die alte Nikolaikirche auf dem Römerberg, bislang von den Altkatholiken genutzt, soll in Zukunft wieder ihrem gottesdienstlichen Gebrauch zugeführt werden.
  23442. 30.1.1941, Im Mittelpunkt einer Gedenkstunde der Studierenden der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Jahrestag der ‚Nationalen Erhebung’ steht ein Vortrag des Historikers und Rektors der Universität (1934-1944), Prof. Walter Platzhoff (1881-1969). Er verkündet, dass bislang acht Studenten der Frankfurter Universität gefallen sind.
  23443. 12.10.1946, Bislang schwerste Bluttat der Frankfurter Kriminalgeschichte: Ein Amok laufender, vielfacher Mörder erschießt auf der Flucht vier unschuldige Menschen, ehe er sich selbst durch einen Kopfschuss richtet.
  23444. 1.4.1951–4.4.1951, Dritte Frankfurter Rauchwarenmesse. Die Ostermesse der Rauchwarenwirtschaft und Leistungsschau des Kürschnerhandwerks mit 190 Ausstellern der Pelzkonfektion aus dem In- und Ausland auf 4000 qm Ausstellungsfläche gilt als die bislang größte Rauchwarenmesse der Nachkriegszeit.
  23445. 17.3.1953, Amtseinführung des neuen Polizeivizepräsidenten Dr. Ludwig Florian (CDU), bislang ehrenamtlicher Stadtrat.
  23446. 6.5.1956, Tagung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ), dem sich der bislang selbständige „Dolmetscher-, Übersetzer- und Sprachlehrerverband Frankfurt“ angeschlossen hat.
  23447. 20.12.1962, Deutsche Premiere des bislang teuersten Kinofilms „Meuterei auf der Bounty“ mit Marlon Brando, Trevor Howard und Richard Harris im MGM-Theater, Zeil/Schäfergasse.
  23448. 10.9.1963, Einweihung des Julie-Roger-Heimes in Eckenheim, die bislang modernste Alten- und Pflegestätte in Frankfurt am Main.
  23449. 28.10.1966, Einweihung von Frankfurts bislang größtem Studentenwohnheim für 430 Studenten am Brentanoband in Hausen.
  23450. 6.3.1970, Der Vereinsring Sachsenhausen, bislang eine Arbeitsgemeinschaft, erfüllt die gesetzlichen Forderungen, um als eingetragener Verein (e. V.) ins Vereinsregister eingetragen werden zu können.
  23451. 11.6.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtrat Walter Möller (1920-1971), Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Frankfurt und bislang Dezernent „Versorgung und Verkehr“ im Frankfurter Magistrat, wird in geheimer Wahl mit 64 gegen 13 Stimmen als Nachfolger des verstorbenen Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970) auf sechs Jahre zum Frankfurter Stadtoberhaupt gewählt.
  23452. 9.7.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Amtseinführung des neuen Frankfurter Oberbürgermeisters Walter Möller (1920-1971). Die Stadtverordneten wählen aus ihrer Mitte den FDP-Politiker, Regierungsdirektor Dr. Bodo Helmholz (1913-1991) für sechs Jahre zum hauptamtlichen Stadtrat. Er übernimmt das Verkehrsdezernent, das bislang Walter Möller innehatte.
  23453. 17.10.1981, Bei der bislang größten Demonstration von Startbahngegnern in der Mainstadt ziehen 4000 Menschen vom Dornbusch zur Buchmesse.
  23454. 3.7.1983, Das „Handelsblatt“, bislang in Düsseldorf gedruckt, wird seit heute im Werk Neu-Isenburg der „Frankfurter Rundschau“ produziert.
  23455. 14.2.1984, In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann wird das bislang teuerste Bürgerhaus Bornheim rund einen Monat vor der offiziellen Eröffnung der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt.
  23456. 10.7.1985, Generalbundesanwalt Kurt Rebmann teilt in Karlsruhe mit, dass das von der Bundesanwaltschaft im Zusammenhang mit der Ermordung des hessischen Wirtschaftsministers Heinz Herbert Karry (1920-1981) geführte Ermittlungsverfahren vor dem Abschluss steht. Bislang hat sich „keine heiße Spur“ bei der Fahndung nach den Mördern des FDP-Politikers ergeben. Die Sonderkommission „AG Karry“ des Hessischen Landeskriminalamtes ermittelt unterdessen weiter.
  23457. 30.1.1988, Demonstration der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) in der Innenstadt gegen die Firma Degussa, die bislang keine ‚Wiedergutmachung’ an die Hinterbliebenen der von den Nationalsozialisten ermordeten Menschen gezahlt hat.
  23458. 1.9.1988, Horstmar Stauber, bislang Direktor der Frankfurter Messe, dirigiert ab heute den Rhein-Main-Flughafen als Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Flughafen AG.
  23459. 19.10.1988, Dieter Eckstein, bislang Fußball-Nationalspieler in Diensten vom 1. FC Nürnberg, wechselt mit einem Dreijahresvertrag zu Eintracht Frankfurt.
  23460. 9.5.1990, Mehrere hundert Wohnsitzlose demonstrieren in der Innenstadt im Gedenken an die in diesem Jahr bislang vier ermordeten Frankfurter Obdachlosen.
  23461. 7.5.1991, Anlässlich des zehnten Jahrestages der Ermordung des hessischen Wirtschaftsministers Heinz Herbert Karry (1920-1981) am 11.05.1981 legen der Landesvorstand und die Landtagsfraktion der FDP auf dem Hauptfriedhof an seinem Grab einen Kranz nieder. Das Verbrechen konnte bislang nicht aufgeklärt werden. Das Landeskriminalamt geht weiterhin von einer Täterschaft aus den Reihen der linksradikalen „Revolutionären Zellen“ aus.
  23462. 30.9.1992, Mit einem sensationellen 9:0-Sieg gegen den polnischen Vertreter Widzew Lodz zieht Eintracht Frankfurt im Waldstadion in die zweite Runde des UEFA-Cup-Wettbewerbs ein. Es ist der bislang höchste Eintracht-Sieg auf internationalem Parkett.
  23463. 8.9.1997, Eröffnung des bislang größten Frankfurter Druckraumes in der Niddastraße umweit des Hauptbahnhofs.
  23464. 20.8.1999, Die Modefirma Marc O’Polo eröffnet im Steinweg ihre bislang größte Filiale.
  23465. 9.2.2001, Der Magistrat kippt die bislang strengeren Richtlinien gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum. Die städtische Dienstanweisung zum Kampf gegen Wohnraumzweckentfremdung, die SPD und Grüne 1991 in Kraft gesetzt haben, wird aufgehoben. CDU und FDP nutzen im Magistrat eine zufällige Mehrheit, die durch die Krankheit zweier ehrenamtlicher Stadträte der Grünen entstanden ist.
  23466. 20.6.2002, Die Polizei stellt mit 1,2 Tonnen den bislang größten Haschisch-Fund im Frankfurter Raum sicher.
  23467. 1.10.2003, Hans-Peter Reichmann, bislang Kustos und stellvertretender Direktor des Deutschen Filmmuseums, wird dessen kommissarischer Leiter. Gründungsdirektor Walter Schobert geht Ende September d. J. in den Ruhestand.
  23468. 5.3.2004, Der Magistrat stimmt einer Bau- und Finanzierungsvorlage für die neue Unterkunft des bislang im Ostturm der Großmarkthalle untergebrachten Stadtarchiv-Magazins zu. So soll für das Institut für Stadtgeschichte ein Anbau an das Magazingebäude in der Borsigallee errichtet werden.
  23469. 21.12.2005, Die Staatsanwaltschaft fordert 14 Jahre Haft im Prozess um den Tod von Andreas Sascha Grimm. Der Unternehmersohn ist im Herbst 2003 erschossen worden. Die Hintergründe der Tat sind bislang weitgehend im Dunkeln geblieben. Und von Grimms Leiche fehlt weiterhin jede Spur.
  23470. 23.1.2010, Eröffnung des Apple-Stores in der Freßgass‘ – mit rund 750 Quadratmetern der bislang größte in Deutschland.
  23471. 1.4.1919, Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) veranstaltet am Geburtstag von Reichskanzler a. D. Fürst Otto von Bismarck im Zoologischen Garten eine Bismarckfeier.
  23472. 3.6.1916, Die Vereine der Nationalen Arbeitsgemeinschaft in Verbindung mit der Frankfurter Sängervereinigung veranstalten am Otto von Bismarck-Denkmal aus Anlass des Sieges der deutschen Flotte gegen England eine Feier.
  23473. 19.4.1915, Vortrag von Prof. Richard Schwemer (1857-1928), Deutsch- und Geschichtslehrer am Goethe-Gymnasium, im Völkermuseum über „Bismarck und Frankfurt“, veranstaltet vom Frankfurter Frauenklub.
  23474. 31.3.1915–1.4.1915, Häuserbeflaggung anlässlich des 100. Geburtstages des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarck.
  23475. 31.3.1915, Zur Feier des hundertsten Geburtstags des früheren Reichskanzlers Otto von Bismarck findet eine Kranzniederlegung am Bismarckdenkmal statt.
  23476. 27.3.1915, Der Nationalliberale Verein Frankfurt-Stadt veranstaltet im Zoologischen Garten eine Vorfeier des 100jährigen Geburtstages des früheren Reichskanzlers Otto von Bismarck.
  23477. 21.3.1915, Festkonzert des Philharmonischen Vereins im Saalbau zur Vorfeier des hundertsten Geburtstages des früheren Reichskanzlers Otto von Bismarck. Mitwirkender ist der Schuler‘sche Männerchor.
  23478. 1.4.1914, Otto von Bismarck-Feier der „Konservativen Vereinigung“, Lange Straße 26.
  23479. 29.3.1913, Zum zehnten Mal feiert der Frankfurter Jungliberale Verein im großen Saal des Zoologischen Gartens den Geburtstag des ersten Reichskanzler des Deutschen Kaiserreiches von 1871, Fürst Otto von Bismarck.
  23480. 30.3.1912, Otto von Bismarckfeier des „Bismarck-Bundes“ in der Börse.
  23481. 6.5.1911–8.5.1911, Tagung des Deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes, Gau Hessen und Hessen-Nassau, mit einer Kundgebung am „Bismarck-Denkmal“ in der Gallusanlage.
  23482. 2.4.1910, Jungliberaler Otto von Bismarck-Kommers im Kaufmännischen Verein.
  23483. 10.5.1908, Feierliche Enthüllung des Otto von Bismarck-Denkmals in der Gallusanlage. Eine Bismarckfeier findet im Haus des Kaufmännischen Vereins am Eschenheimer Tor statt. Die Festrede hält der Historiker Prof. Georg Küntzel (1870-1945) von der hiesigen „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“.
  23484. 3.4.1942, 80. Geburtstag des langjährigen Rektors der Bismarck-Mittelschule (seit 1907) [seit 1972 „Werner-von-Siemens-Schule II zusammen mit der Gutenbergschule, Theodor-Heuss-Allee], Gustav Walther.
  23485. 1.4.1897, „Otto von Bismarck-Kommers“ im Zoologischen Garten unter Mitwirkung des „Frankfurter Männergesangvereins“.
  23486. 8.8.1898, Anlässlich des Todes des Fürsten Reichskanzler a. D. Otto von Bismarck (am 30. Juli 1898) veranstaltet der Nationalliberale Verein im Saal des Zoologischen Gartens eine Trauerfeier.
  23487. 1.4.1899, Otto von Bismarck-Feier im Saal des Zoologischen Gartens, veranstaltet von der nationalliberalen Vereinigung „Nordwest“.
  23488. 30.5.1899, Feierliche Enthüllung des Otto von Bismarck-Denkmals in Höchst am Main.
  23489. 3.4.1909, Otto von Bismarck-Kommers der Jungliberalen im großen Börsensaal.
  23490. 10.5.1996, 100jähriges Jubiläum des Historischen Mahls zum „Frankfurter Frieden“ im Hotel „Schwan“ am Steinweg. Gefeiert wurde damals der Friedensvertrag vom 10.05.1871 zwischen Reichskanzler Otto von Bismarck und dem französischen Außenminister Jules Favre.
  23491. 8.5.1937–9.5.1937, Reichstreffen der ehemaligen Angehörigen der Flakwaffe und des Reichsluftschutzbundes in der Festhalle. Öffentliche Großveranstaltung auf dem Flugplatz Rebstock (09.05.) in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger und dem Schirmherren der Tagung, Hermann Göring, samt Luftexerzieren einer Jagsdstaffel. Als Ort der öffentlichen Massenkundgebungen steht das Freigelände der Messe- und Ausstellungsgesellschaft, Bismarckallee [heute: Theodor-Heuss-Allee], zur Verfügung.
  23492. 22.6.1935, „Tag des Deutschen Liedes“: Der Frankfurter Sängerkreis veranstaltet in Frankfurt am Main drei große Kundgebungen am Bismarckdenkmal, auf dem Goetheplatz und am Opernplatz.
  23493. 25.8.1934, Die Saar-Treuestaffel kommt auf ihrem Weg zur morgigen Großkundgebung auf dem Ehrenbreitstein durch Frankfurt am Main. Am Bismarckdenkmal findet eine kurze Feier statt.
  23494. 20.7.1934, Öffentliches Singen der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ vor dem Bismarckdenkmal.
  23495. 26.6.1931, Protestkundgebung der „Frankfurter Studentenschaft“ am Bismarckdenkmal gegen den Versailler Friedensvertrag.
  23496. 29.6.1930, Deutscher Liedertag des Deutschen Sängerbundes und der Sängerschaft Frankfurts auf dem Römerberg, Goetheplatz, Opernplatz, Rohmerplatz, Kurfürstenplatz, Affentorplatz, Holbeinplatz, am Bismarckdenkmal, im Palmengarten, im Günthersburgpark, im Posthof der Hauptpost sowie in weiteren Frankfurter Stadtteilen.
  23497. 28.6.1929, Studentische Kundgebung gegen den Versailler Vertrag vor dem Bismarckdenkmal.
  23498. 28.8.1921, Eine Protestkundgebung der SPD, Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) und Vereinigten Kommunistischen Partei am Bismarckdenkmal richtet sich gegen die Teilnahme von drei in der ungarischen ‚Konterrevolution’ hervorgetretenen Aktivisten am Katholikentag. Zum Schluss formieren sich die Versammlungsteilnehmer zu einer Demonstration in der Innenstadt.
  23499. 31.3.1917, Öffentliche Bismarckfeier des Nationalliberalen Vereins im Börsensaal.
  23500. 1.4.1915, Gottesdienstliche Bismarckfeier des Frankfurter Zweigvereins des „Evangelischen Bundes“ in der deutsch-reformierten Kirche.
  23501. 31.3.1915, Offizielle Bismarckfeier in der Paulskirche mit einer Festrede des Historikers Prof. Georg Küntzel (1870-1945), Ordinarius an der Universität Frankfurt.
  23502. 2.4.1910, Otto von Bismarckfeier im Börsensaal. /Vortrag des Malers und Graphikers Prof. Emil Orlik: „Von japanischer Kultur“ im Saalbau.
  23503. 2.4.1928, Allgemeine, überparteiliche Bismarckgeburtstagsfeier der Frankfurter Bismarckgemeinde im Palmengarten mit dem Festredner Prof. Walter Platzhoff (1881-1969), seit 1923 Historiker an der Universität Frankfurt.
  23504. 18.1.1925, Reichsgründungsfeier an der Universität Frankfurt mit einem Vortrag des Historikers Prof. Walter Platzhoff (1881-1969), seit 1923 Ordinarius an der Universität Frankfurt (Forschungsschwerpunkt u.a.: die Bismarckzeit), über „Bismarcks Reichsgründung und die europäischen Mächte“.
  23505. 1.4.1915, Pflanzung einer Eiche zum Gedächtnis des ehemaligen Reichskanzlers Otto von Bismarcks durch die Frankfurter Jugendvereine im Nizza.
  23506. 26.5.1906, Öffentliche Antrittsvorlesung des Historikers Prof. Georg Küntzel (1870-1945) an der „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“: „Bismarcks Persönlichkeit im Rahmen der Zeitströmungen.“.
  23507. 27.12.1955, Der Magistrat verleiht dem Thermodynamiker, Professor Anton Gramberg, anlässlich seines 80. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Überreichung erfolgt am 09.01.1956 im Bismarcksaal der Farbwerke Hoechst.
  23508. 29.4.1932, Anlässlich der Premiere des Films „Ein bisschen Liebe für Dich“ im Ufa-Theater „Im Schwan“ ist die Hauptdarstellerin Lee Parry, eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen des Stummfilms, im Rahmen ihres Tonfilm-Debüts persönlich anwesend.
  23509. 11.1.1918, Tod von August Friedrich Freiherr von Bissing (1843-1918), Generalmajor, Förderer des Frankfurter Pferdesport, Vorsitzender des Frankfurter Vereins für Hindernisrennen, Mitbegründer des Rennklubs Frankfurt am Main und des Hippodroms (1899).
  23510. 24.10.1940, Klavierabend mit Willy Bissing in der Staatlichen Hochschule für Musik.
  23511. 1.7.1991, Das in der Schwanenhalle im Römer von Chefredakteur Manfred Bissinger und Oberbürgermeister Andreas von Schoeler vorgestellte „Merian“-Heft über Frankfurt am Main lobt die Mainstadt in höchsten Tönen.
  23512. 10.5.2002, 1.200 Menschen demonstrieren auf dem Paulsplatz unter dem Motto „Israel – du bist nicht allein“ für das Selbstverteidigungsrecht Israels gegen jede Art von Terror. 31 Organisationen aus Frankfurt am Main und dem Rhein-Main-Gebiet unterzeichnen bei der Veranstaltung eine „Frankfurter Erklärung“, die dem israelischen Botschafter Mordechai Lewy übergeben wird.
  23513. 6.5.1992, Im Bistro „Latin“ an der Obermainanlage werden am Nachmittag zwei Männer erschossen. Die Polizei geht von Auseinandersetzungen im Milieu des Drogenhandels im Ostend aus.
  23514. 13.1.1993, Eröffnung des Café-Bistro „Le Bleu“ in der Vilbeler Straße 27.
  23515. 13.6.1993, Eröffnung des „ET-Bistro-Café“ und „Tag der offenen Tür“ im Eschenheimer Turm.
  23516. 16.1.2001, Nur ein Vierteljahr nach Eröffnung des umgebauten Kaufhofs an der Hauptwache zur Galeria Kaufhof ändert sich in der Gourmetabteilung die Gastronomie: Das Lokal für italienische Spezialitäten wird geschlossen. Eröffnet werden soll das Bistro Tapajoli.
  23517. 20.1.2003, Infolge einer Schießerei in einem Bistro in der Radilostraße im Stadtteil Rödelheim wird ein 31jähriger Mann tödlich verletzt.
  23518. 25.11.2006, Schließung des Bistro Zander in der Schillerstraße.
  23519. 14.4.2007, Eröffnung des Bistro-Cafés „Celtic Garden“ in Alt-Fechenheim.
  23520. 8.9.2009, Eröffnung des „senckenberg bistro“, Senckenberganlage.
  23521. 22.1.2009, Eröffnung des renovierten Bistros im Jugendzentrum Höchst.
  23522. 2.10.1966, In Gegenwart des Prälaten und der Dekane des Bistums Limburg, von Vertretern der Hochschule für Musik und der Hochschule der Erziehung sowie des Domkapellmeisters von Limburg segnet Weihbischof Dr. Wilhelm Kempf (1906-1982) das „Amt für Kirchenmusik“ im Bistum Limburg in der Unterkirche der Heiliggeistkirche im Stadtteil Riederwald ein.
  23523. 2.9.1978–14.9.1978, Ausstellung „Kirche in Frankfurt und 150 Jahre Bistum Limburg“ in der Wandelhalle der Paulskirche.
  23524. 15.4.1993, Tod des Juristen und Theologen Professor Emil Broszka, seit 1948 Flüchtlingsseelsorger im Bistum Limburg und von 1950 an Hochschullehrer am Staatlichen Pädagogischen Institut Frankfurt.
  23525. 21.10.1945, Ausstellungseröffnung „Schaffende katholische Jugend“ des Bistums Limburg im einzigen unzerstörten größeren Raum des Heimes für Kaufleute und Studenten (Hochstraße 28).
  23526. 9.10.1950–15.10.1950, Schlesische Festwoche. Anlass dazu ist die Gedächtnisfeier der vor 950 Jahren erfolgten Gründung des Bistums Breslau.
  23527. 28.6.1952–30.6.1952, Dritter Diözesantag des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend des Bistums Limburg unter dem Thema „Heimat, Volk und Staat“.
  23528. 9.11.1972–11.11.1972, Bistumssynode des Katholischen Bistums der Altkatholiken in Deutschland im Dominikanerkloster.
  23529. 6.5.1973, Festgottesdienst im Dom anlässlich des 1000jährigen Jubiläums der Gründung des Bistums Prag.
  23530. 24.5.1985, Durch einen Brand in der St. Dionysius-Kirche in Sindlingen entsteht ein Millionenschaden. Bei der Kirche handelt es sich um den einzigen klassizistischen Hallenbau des Bistums Limburg.
  23531. 2.9.2001, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Arbeitskreises Kirchenmusik und Jugendseelsorge des Bistums Limburg im Kolpinghaus.
  23532. 23.11.2002, Festakt anlässlich des 175jährigen Jubiläums des Bistums Limburg in der Paulskirche mit einer Festrede des ehemaligen Bundesverfassungsrichters Paul Kirchhof.
  23533. 13.3.1933, Ludwig Landmanns Stellvertreter im Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters, der Bürgermeister und Sozialdemokrat Dr. Karl Schlosser (1876-1952), verliest in der Sitzung des Magistrats, Landmanns Rücktrittserklärung bzw. seine Bitte um vorzeitige Versetzung in den Ruhestand, die der Magistrat zustimmend zur Kenntnis nimmt.
  23534. 30.8.1929, Premiere der neuen Wiener Ausstattungs-Revue „Bitte recht freundlich“ im Schumann-Theater.
  23535. 10.5.1978, Zum dritten Mal innerhalb von nur sieben Monaten wird ein tschechoslowakisches Verkehrsflugzeug nach Frankfurt am Main entführt. Die Kaperung endet ebenso undramatisch wie die Vorangegangenen. Der Luftpirat bitte für sich und seine Familie um politisches Asyl.
  23536. 10.7.1987, Im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre im Straßenbauamt wird der Leiter des Straßenbauamtes, Klaus Gierse, nach seiner Bitte, vorläufig seiner Funktion entbunden. Mitte August d. J. kehrt er an seinen Schreibtisch zurück.
  23537. 16.1.1998–22.2.1998, Ausstellung „Bitte, bitte kleb’ mich. Werbemarken als Spiegel der Stadt- und Regionalgeschichte“ des Instituts für Stadtgeschichte im Dormitorium des Karmeliterklosters.
  23538. 25.8.1998–27.9.1998, Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte „Bitte, bitte, kleb mich. Werbemarken als Spiegel der Stadt- und Regionalgeschichte“ im Karmeliterkloster.
  23539. 20.3.1938, Dankgottesdienste der Evangelischen Landeskirche Nassau-Hessen in allen Gemeinden, in denen, so die Anordnung der Evangelischen Landeskirche, in „Lied, Predigt und Gebet die Freude über die Wiedervereinigung der alten Ostmark mit dem Reich zum Ausdruck kommt, aber auch der tiefe Dank gegen Gott, den Herrn der Geschichte, der über Bitten und Verstehen das Werk des Führers bis zur Stunde gesegnet hat und damit unser ganzes deutsches Volk.“
  23540. 3.4.1977, Premiere von Rainer Werner Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  23541. 15.12.1983, Premiere von Rainer Werner Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ in der Inszenierung von Volker Spengler im Theater am Turm.
  23542. 27.7.1993, Auf seiner ersten Pressekonferenz als Stadtkämmerer legt Tom Koenigs (Grüne) einen neun Punkte umfassenden Katalog unter dem Titel „Die mageren Jahre für die Modernisierung nutzen“ vor. Er kündigt „harte und harsche“ Sparbeschlüsse an und bittet mit Blick auf die CDU um eine „Koalition der Vernunft“.
  23543. 20.9.1996, PLO-Chef Jassir Arafat wird von Hessens Ministerpräsident Hans Eichel und Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer empfangen und trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Vor 250 Vertretern der Wirtschaft bittet Arafat bei der Industrie- und Handelskammer Frankfurt um Hilfe für einen unabhängigen Palästinenserstaat.
  23544. 31.10.1956, Dank- und Bittgang von sechzig ungarischen Emigranten anlässlich des Aufstandes in Ungarn zu den Konsulaten der westlichen Nationen.
  23545. 23.6.1985, Gedenk- und Bittgottesdienst in der Kapelle des Rhein-Main-Flughafens für die Opfer des Terroranschlags vom 19.06.
  23546. 4.5.1985–10.5.1985, Die 7. Südafrika-Boykottwoche der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland wird in Frankfurt am Main mit Straßenaktionen, Informationsveranstaltungen, Mahnwachen und Bittgottesdiensten eröffnet.
  23547. 18.1.1947–19.1.1947, Tagung und Gründung eines Landesverbandes der Frauenverbände Hessens, dem die in Hessen existierenden Frauenausschüsse Frankfurt am Main, Wiesbaden, Kassel, Darmstadt, Offenbach/M., Marburg, Wetzlar, Bad-Nauheim und Untertaunus angehören. Zur Ehrenvorsitzenden des neuen „Frauenverbandes für das Land Hessen“ wird einstimmig die 83jährige Meta Quarck-Hammerschlag, die erste Frankfurter Stadträtin, gewählt. Dem Vorstand gehören als Vertreterinnen der politischen Parteien u.a. die Frauen Anne Bringezu, Marie Bittorf sowie Fini Pfannes als Vertreterin der parteipolitisch nicht organisierten Frauen. Seine wesentlichste Aufgabe sieht der Frauenverband Hessen in der allgemeinen Förderung von Frauen.
  23548. 8.7.1956, 70. Geburtstag der sozialdemokratischen Stadtverordneten (1919-1933, 1946-1954) und Frauenrechtlerin Marie Bittorf. Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt.
  23549. 8.7.1961, 75. Geburtstag der Frankfurter „Stadtältesten“ Marie Bittorf (1886-1974).
  23550. 8.7.1966, 80. Geburtstag der Kommunalpolitikerin und Frauenrechtlerin Marie Bittorf (1886-1974), von 1919 bis 1933 und von 1946 bis 1954 SPD-Stadtverordnete, 1956 als erste Frau Stadtälteste.
  23551. 5.9.1974, Tod der ersten Stadtältesten (1956), langjährigen SPD-Stadtverordneten (1946-1954) und Frauenrechtlerin Marie Bittorf (1886-1974).
  23552. 23.11.1912, Liederabend mit Elsa Bittrich-Delmar im Saal der Frankfurt-Loge.
  23553. 28.10.1936, Premiere der Neuinszenierung von „Carmen“ von Georges Bizet im Opernhaus. Spielleitung: Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  23554. 7.7.1929, Aufführung der Neuinszenierung der Oper „Carmen“ von Georges Bizet in der Spielleitung von Richard Scheinpflug im Opernhaus.
  23555. 15.5.1929, Aufführung der Neuinszenierung der Oper „Carmen“ von Georges Bizet in der Spielleitung von Richard Scheinpflug im Opernhaus.
  23556. 4.11.1937, Eröffnung des Gastspiel mit Franz Völker im Opernhaus: „Carmen“ von Georges Bizet.
  23557. 26.4.1943, Tod der Opernsängerin Else Gentner-Fischer (1883-1943), von 1906 bis 1935 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. 1931 25jähriges Bühnenjubiläum als Carmen in der gleichnamigen Oper des französischen Komponisten Georges Bizet. 1935 Abschiedvorstellung.
  23558. 6.7.1943, Der rumänische Generalmusikdirektor aus Bukarest, Jonel Perlea dirigiert auf Einladung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), im Opernhaus die Oper „Carmen“ von Georges Bizet.
  23559. 7.3.1992, Premiere der Oper „Carmen“ von Georges Bizet in der Inszenierung von Georges Delnon im Opernhaus.
  23560. 26.6.1931, Anlässlich der 25jährigen Zugehörigkeit von Else Gentner-Fischer (1883-1943) zum Opernhaus (1906-1935) wird Georges Bizets „Carmen“ gegeben. Else Gentner-Fischer singt die Titelpartie.
  23561. 7.1.1929, Premiere der Neuinszenierung von Georges Bizets Oper „Carmen“ im Opernhaus unter der Regie von Otto Krauß (1890-1966). Musikalische Leitung: Wolfgang Martin.
  23562. 28.2.1916, Einmaliges Gastspiel des Königl. Preuss. Kammersängers Hermann Jadlowker in Georges Bizets Oper „Carmen“ im Opernhaus.
  23563. 14.7.1956, Premiere der Neuinszenierung von Georges Bizets Oper „Carmen“ unter der Leitung von Georg Solti in den Städtischen Bühnen.
  23564. 15.1.1964, Premiere der Georges Bizets Oper „Carmen“ unter der Regie von Bohumil Herlischka im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  23565. 14.4.1965, Colin Davis von der Sadler’s Wells Opera (London) dirigiert Georges Bizets Oper „Carmen“.
  23566. 27.6.1973, Premiere von Georges Bizets Oper „Carmen“.
  23567. 22.7.1947–23.7.1947, Plenarsitzungen des Bizonalen Wirtschaftsrates in der Börse.
  23568. 9.8.1947, Sitzung des Bizonalen Wirtschaftsrates im großen Saal der Börse.
  23569. 4.9.1947–5.9.1947, Vierte Vollversammlung des Bizonalen Wirtschaftsrates im großen Saal der Börse.
  23570. 29.10.1947, Öffentliche Sondersitzung des Bizonalen Wirtschaftsrates im großen Sitzungssaal der Börse. Einziger Tagesordnungspunkt: die Demontageliste.
  23571. 18.12.1947, Öffentliche Versammlung des Bizonalen Wirtschaftsrates.
  23572. 22.4.1948, Vierzehnte Vollversammlung des Bizonalen Wirtschaftsrates.
  23573. 14.6.1948, Nichtöffentliche Sitzung des Bizonalen Wirtschaftsrates in der Börse.
  23574. 8.12.1948, Öffentliche Diskussion über die Wirtschaftspolitik im Radio Frankfurt zwischen Professor Ludwig Erhard, Direktor der Verwaltung für Wirtschaft, und Fritz Tarnow, Sekretär des bizonalen Gewerkschaftsrates.
  23575. 13.1.1949, Die Frankfurter Aufbau-AG übergibt in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb die ersten Häuser der neuen bizonalen Siedlung mit insgesamt 624 Wohnungen an der Mainzer Landstraße.
  23576. 16.6.1947, Die Militärregierung ordnet an, dass der Wirtschafts- und Exekutivrat für die Bizone seinen Sitz in Frankfurt am Main hat, womit die Mainstadt zur heimlichen Hauptstadt der Bizone avanciert.
  23577. 10.4.1948, Die Post wird jetzt in den Großstädten der Bizone zweimal täglich ausgetragen.
  23578. 24.4.1949–27.4.1949, Erste Frankfurter Rauchwarenmesse auf dem Messegelände in den Hallen I-III, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft der Rauchwarenverbände der Bizone, vom Zentralinnungsverband des Kürschner-, Hut- und Mützenmacher-Handwerks und der Handschuhmacher in der Trizone. Ca. 110 Firmen der Rauchwarenwirtschaft und der Zubringer-Industrie sind auf der Messe vertreten. Mit dieser reinen Verkaufsmesse soll die Tradition der Leipziger Rauchwaren-Ostermesse und Neuheiten-Ausstellung übernommen werden.
  23579. 25.6.1997, 50jährigen Jubiläum der Konstituierung des Bizonen-Parlaments in Frankfurt am Main im großen Börsensaal.
  23580. 25.6.1997–24.7.1997, Ausstellung „Weichenstellung“ anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bizonen-Parlaments im Foyer der Börse.
  23581. 18.9.2001, Konzert mit der Sängerin Björk in der Alten Oper.
  23582. 30.11.1979–2.12.1979, „Frankfurt-Cup 1979“ in der Festhalle. Gewinner ist der Schwede Björn Borg.
  23583. 1.11.1986, Autogrammstunde mit dem schwedischen Tennisstar Björn Borg bei Sport-Fink, Roßmarkt.
  23584. 8.2.1989, Aschermittwoch-Veranstaltungen von SPD und CDU läuten den „heißen“ Kommunalwahlkampf ein. Im Bürgerhaus Bornheim tritt der SPD-Spitzenkandidat Volker Hauff gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Björn Engholm, auf. Im Bürgerhaus von Harheim werben Oberbürgermeister Wolfram Brück und Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann für die CDU.
  23585. 8.3.1989, SPD-Kommunalwahlkampfveranstaltung im Bürgerhaus Bornheim mit dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Björn Engholm.
  23586. 25.1.1993, Bundesvorstandssitzung der SPD mit dem Vorsitzenden Björn Engholm und Hessens Ministerpräsidenten Hans Eichel mit anschließender Kommunalwahlkampfveranstaltung in der Zeilgalerie in Anwesenheit von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  23587. 5.3.1993, Kommunalwahlkampfabschlusskundgebung der SPD in der Festhalle mit dem Bundesvorsitzenden Björn Engholm, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel und Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  23588. 1.4.1976, Gastspiel Inge Meysels im Schauspiel von Björnstjerne Björnson „Wenn der junge Wein blüht“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  23589. 3.2.1977, Premiere von Björnsterne Björnsons „Wenn der junge Wein blüht“ im Fritz-Rémond-Theater im Zoo mit Inge Meysel.
  23590. 23.3.1911, Lesung des norwegischen Schriftstellers Bjørnstjerne Bjørnson im Kaufmännischen Verein, veranstaltet von der „Gesellschaft für ästhetische Kultur“.
  23591. 18.4.1970–19.4.1970, Tagung aller europäischen Unterstützergruppen für die Black-Panther-Partei im Festsaal des Studentenhauses der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  23592. 24.11.1970, Die Bundesregierung verweigert Kathleen Cleaver, der Frau des Black-Panther-Führers Eldrigde Cleaver, die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland. Auf dem Rhein-Main-Flughafen, von wo sie nach Paris zurückgeschickt wird, kommt es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten.
  23593. 28.11.1970, Demonstration des Black-Panther-Solidaritätskomitees mit 3000 Menschen durch die Innenstadt. Gefordert wird „Freiheit für Bobby Seale“.
  23594. 11.2.1971, Demonstration des Zentralrats der Jungarbeiter und Lehrlingsorganisation „Rote Panther“ und des Frankfurter Black-Panther-Solidaritätskomitees gegen die amerikanische Intervention in Laos.
  23595. 7.7.1971, Kathleen Cleaver, führendes Mitglied der „Black Panther“, spricht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität über die Probleme der Afroamerikaner in den USA.
  23596. 14.2.1972, Gastspiel des afrikanischen Nationalensembles „Black Africa“ in der Oper.
  23597. 18.11.1973, Bei der ersten „Black-Box“-Veranstaltung im Schauspielhaus kommt es zum Eklat, als den Zuschauern der Zauberer Marvelli geboten wird.
  23598. 19.2.1987–20.2.1987, Konzert mit Black Music-Star Luther Vandross in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  23599. 14.4.2007, Eröffnung eines Geschäfts für Gothic- und Mittelalter-Kleidung: „Black Pearl“ im Stadtteil Bornheim.
  23600. 2.2.2013, Eröffnung des ersten Black History Month in der Mainstadt mit einer Party im „Circus Frankfurt“, Bleichstraße, veranstaltet von der Regionalgruppe der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen - Schwerpunktthema: Polizeikontrollen.
  23601. 13.4.1895–15.4.1895, Sportmeeting des Frankfurter Fußballklubs mit dem Londoner Blackheath-Football-Club und dem Cannstatter Fußballklub im Palmengarten.
  23602. 27.5.1986, Konzert des Salsa-Stars Rubén Blades aus Panama in der Alten Oper.
  23603. 14.5.1975–27.7.1975, Ausstellung von Aquarellen und Zeichnungen des englischen Malers und Dichters William Blake (1757-1827) im Städelschen Kunstinstitut.
  23604. 11.12.1958, Erstes Gastspiel der „Art Blakey Jazz Messengers“ aus New York.
  23605. 11.12.1960, Zwei Gastspiele mit Art Blakey und seinen Jazz Messengers im Volksbildungsheim.
  23606. 8.2.1962, Konzert von Art Blakey und seinen Jazz Messengers im großen Saal des Gesellschaftshauses im Zoologischen Garten.
  23607. 8.11.1971, „Giants of Jazz“ in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Dizzie Gillespie, Art Blakey und Thelonius Monk.
  23608. 20.11.1977, Konzert des Jazzschlagzeugers Art Blakey im Sinkkasten.
  23609. 14.6.1976, Jazzkonzert mit Art Blakeys Jazz Messengers im Sinkkasten.
  23610. 2.2.1993, Mit einem Etat von 14 Millionen DM ist für Dieter Rexroth, den Organisator der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main, das untere Limit erreicht. Wenn man noch weiter zusammenstreiche, blamiere sich die Stadt.
  23611. 3.10.1985, 200jähriges Jubiläum des Heißluftballonaufstiegs von François Blanchard (1753-1809) von der Bornheimer Heide. Blanchard landete nach 39 Minuten in Weilburg. Damit glückte ihm die erste Luftfahrt auf deutschem Boden.
  23612. 8.12.1896, Klavierkonzert mit Max und Blanche Schwarz in der „Loge Karl“.
  23613. 17.1.1900, Klavierabend mit Max und Blanche Schwarz in der Loge „Carl“ am Mozartplatz.
  23614. 21.2.1900, Konzert mit Blanche Pewal (Paris) in der Loge „Carl“ am Mozartplatz.
  23615. 21.6.1975, 600 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen Franco und einen in Spanien eröffneten Militärgerichtsprozess gegen die mutmaßlichen Attentäter des im vergangenen Jahr ermordeten spanischen Ministerpräsidenten Admiral Carrero Blanco.
  23616. 28.6.1936, Tod des Chemikers, Kommunalpolitikers und Stifters Dr. Albert Blank (1863-1936), von 1906 bis 1915 Stadtverordneter in Höchst, Mäzen zahlreicher öffentlicher Einrichtungen ebd. (z.B. Gründer einer Stiftung für das Höchster Krankenhaus), 1916 Ehrenbürger der Stadt Höchst.
  23617. 29.3.1973, Der 1957 von der Stadtverordnetenversammlung und dem Magistrat gestiftete „Walter-Kolb-Gedächtnispreis“ wird für das Jahr 1972 an Dr. jur. Thomas Blanke in Frankfurt am Main verliehen.
  23618. 6.11.1958, Die auch in Frankfurt am Main kursierende „Bläschenkrankheit“ zwingt das Schulamt zur Schließung von 580 Schulklassen.
  23619. 12.9.2002, Heute vor zehn Jahre wurde der rundum sanierte Eschenheimer Turm eingeweiht. Insgesamt 5,9 Millionen DM waren gegen brüchiges Mauerwerk und Blasen schlagenden Putz verbaut worden.
  23620. 11.11.1954, Das Bläser-Quintett des Frankfurter Opernhaus- und Museums-Orchesters gastiert zwei Wochen in Spanien.
  23621. 11.5.1956–13.5.1956, Fünftes Bundesfest des Evangelischen Sängerbundes e. V. Im Anschluss an einen morgendlichen Festgottesdienst in der Festhalle (13.05.) und einer Kundgebung mit Chorliedern auf dem Römerberg füllen zur Hauptveranstaltung fast 12.000 Menschen, davon 4000 Sänger und 200 Bläser, die Festhalle.
  23622. 3.6.1945, Aus Anlass des Fronleichnamfestes kommt die neu einstudierte Cäcilien-Messe des im letzten Jahr verstorbenen Wiener Meisters Joseph Wöß für vierstimmigen gemischten Chor mit Bläserbegleitung in St. Antonius zur Aufführung.
  23623. 24.12.1949, Erstmals seit 1939 erklingen in der Nikolaikirche in der Zeit von 16 bis 17 Uhr traditionelle Advents- und Weihnachtschoräle eines Posaunen- und Bläserchores.
  23624. 9.12.1985, Anlässlich des 70. Geburtstages der Opernsängerin Elisabeth Schwarzkopf gratuliert das Bläserensemble der Jungen Deutschen Philharmonie in der Alten Oper.
  23625. 26.1.2014, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Praunheimer Posaunenchors „Bläserey“ in der evangelischen Auferstehungskirche.
  23626. 29.4.1977–2.5.1977, Die Bläsergruppe des von deutschen Auswanderern gegründeten „Wartburg-College“ in Wawerly/Iowa ist zu Gast bei der Evangelischen Martinusgemeinde in Schwanheim.
  23627. 30.3.1922, Einmaliges Gastspiel des Bläserquartetts des Nationaltheaters München im Saalbau.
  23628. 10.1.1956, Volkskunstabend mit dem Züricher Bläserquintett im Volksbildungsheim.
  23629. 8.12.1934, Im Rahmen der Neueinrichtung des Frankfurter Konzertlebens findet im Kaisersaal des Römers das zweite Kammerkonzert statt: die Bläservereinigung der Städtischen Bühnen gibt ein Konzert für Flöte, Klarinette, Oboe, Horn, Fagott und Klavier.
  23630. 19.11.1925–20.11.1925, Gastspiel des Rosé-Quartetts und der Bläservereinigung der Wiener Philharmoniker, veranstaltet von der Frankfurter Museumsgesellschaft im Saalbau.
  23631. 25.11.1896, Erster Kammermusik-Abend im Zoologischen Garten mit dem Reicha-Quintett für Blasinstrumente.
  23632. 18.11.1978, Premiere von Igor Strawinskys „Symphonie für Blasinstrumente“ im Opernhaus.
  23633. 30.10.1932, Erste öffentliche Aufführung der preisgekrönten Frankfurter Hymne auf dem Römerberg. Das im Preisausschreiben des „Stadt-Blattes der Frankfurter Zeitung“ gekrönte Frankfurter Lied „Hoch Frankfurt!“, komponiert von Otmar Gerster (1897-1969), Text von Moritz Goldschmidt, wird von einem gemischten Chor (Motettenchor) mit Blasorchester aufgeführt. Rektor August Jaspert (1871-1941), Gründer des „Kinderdorfs Wegscheide“ (1920) und Anreger des Gedankens der Schaffung der Frankfurter Hymne, hält die Festansprache.
  23634. 2.9.1984, Ovationskonzert des Landes-Jugend-Blasorchester zu Ehren der Delegation mit Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann für die Steuben-Parade in New York 1984 auf dem Paulsplatz.
  23635. 5.3.2004, Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) präsentiert die neue Dienstkleidung für ihre Mitarbeiter. Für 100.000.- € werden diese mit neuen Textilien in blassgrüner Unternehmensfarbe eingekleidet.
  23636. 14.7.1949, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb bläst den großen Scharfbrandofen der Höchster Porzellan-Manufaktur GmbH, die jetzt nach langer Zeit vorbereitender Arbeiten die Produktion in vollem Umfang aufnimmt, an.
  23637. 28.2.1977, Mit einer stadtweiten Kampagne unter dem Motto „Frankfurt putzt sich frühlingsfein“ des Presse- und Informationsamtes bläst die Mainstadt als erste Kommune in der Bundesrepublik zum allgemeinen Großreinemachen. Ziel dieser bis April dauernden Kehr-Wochen ist es, das Umweltbewusstsein zu wecken.
  23638. 12.4.1932, Im Stadt-Blatt der „Frankfurter Zeitung“ wird vermeldet, dass im Hauptbahnhof an die Stelle des großen Stadtplans eine Neuerung angebracht worden ist, die zur schnellen Orientierung auswärtiger Gäste nützlich erscheint. Ein doppelseitiges, innen von 40 elektrischen Lampen erleuchtetes Transparent zeigt, auf zellophanartigem Goldfilm gedruckt, das Stadtbild Frankfurts und eine Karte der Vororte. Auf der Seite, die den Stadtplan trägt, sind außerdem zahlreiche Hinweise für Touristen enthalten. Das Ganze ist ringsum von Diapositivansichten des schönen alten und neuen Frankfurts eingerahmt.
  23639. 3.3.1932, Im Stadt-Blatt der „Frankfurter Zeitung“ erscheint ein öffentlicher Aufruf aus Kreisen von Hindenburgwählern vom Jahr 1925, der in Frankfurt am Main ein Kuratorium für die Hindenburgwahl am 13.03. d. J. gebildet hat und zur Wiederwahl des Reichspräsidenten, Generalfeldmarschall von Hindenburg, auffordert.
  23640. 4.8.1939, Das „Stadt-Blatt“ der „Frankfurter Zeitung“ vermeldet, dass die Straßenbahnverwaltung dazu übergegangen ist, Frauen als Straßenbahnschaffnerinnen einzustellen. Durch das Städtische Modeamt ist, gemeinsam mit der Straßenbahnverwaltung, eine „geschmackvolle Dienstkleidung“ für die Schaffnerinnen entworfen worden.
  23641. 20.10.1939, Im „Stadt-Blatt“ der „Frankfurter Zeitung“ erscheint ein Aufruf von Oberbürgermeister Friedrich Krebs mit der Aufforderung: „Mitbürger, haltet die Straßen rein!“
  23642. 5.12.1985, Für die SPD ist der „Fall Wenderoth“ erledigt, nachdem der CDU-Fraktionsvorsitzende Gerhardt Wenderoth erklärt hat, er stehe nicht „Wort für Wort“ hinter einem umstrittenen Artikel im CDU-Blatt „Gallus-Echo“. Dort hat es nach dem Tod von Günther Sare (1949-1985) geheißen, die Polizei könne die Geschwindigkeit ihrer Einsatzfahrzeuge nicht auf den Rhythmus von Bürgerkriegsspielern einstellen.
  23643. 19.7.1932, Vortrag des Theologen und Philosophen Prof. Paul Tillich (1886-1965), seit 1928 Ordinarius für Philosophie und Soziologie einschließlich Sozialpädagogik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität sowie Mitherausgeber der „Neuen Blätter für den Sozialismus“, in der Aula der hiesigen Universität zum Thema „Der deutsche Idealismus und das proletarische Schicksal“.
  23644. 23.8.1931, Tod des Schriftstellers Dr. Arthur Sakheim (1884-1931), seit 1926 Dramaturg und Regisseur am Frankfurter Schauspielhaus, Herausgeber der „Blätter der Städtischen Bühnen“. Profunder Kenner der jüdischen Kulturgeschichte sowie der hebräischen und jiddischen Sprache.
  23645. 1.10.1918, Erstmaliges Erscheinen der „Neuen Blätter für Kunst und Literatur“, ein Nachrichtenblatt für die Frankfurter Mitglieder der „Neuen Gesellschaft für Kunst und Literatur“, des Vereins für Theater- und Musikkultur und des Vereins Frankfurter Kammerspiele. Startauflage: 5.000 Exemplare. Die Zeitung erscheint im Verlag von Englert und Schlosser und zwar in zwangloser Folge.
  23646. 11.8.1918, Tod des Kaufmanns, Genealogen und Heraldikers Karl Kiefer (1867-1918), Mitglied der Frankfurter Genealogischen Gesellschaft, Gründer und Herausgeber der „Frankfurter Blätter für Familiengeschichte“ (1908-1914).
  23647. 7.4.1967–9.4.1967, Wissenschaftliche Tagung von 300 Marxisten aus West- und Osteuropa, veranstaltet von der Redaktion der in Frankfurt am Main erscheinenden Zweimonatsschrift „Marxistische Blätter“ im Haus Gallus.
  23648. 1.7.1899, Unter dem Titel „Gemeinnützige Blätter für Groß-Frankfurt“ erscheint, herausgegeben von Dr. Wilhelm Kobelt (Schwanheim), die erste Ausgabe eines „Organs für soziale Heimathkunde“.
  23649. 13.8.1991, Hannelore „Loki“ Schmidt, Ehefrau des früheren Bundeskanzlers und Mitglied des Stiftungsrates der Umweltstiftung WWF-Deutschland, enthüllt in der Frankfurter Zentrale des WWF (World Wide Fund für Nature) in der Hedderichstraße einen „Lebensbaum“ aus Bronze. Auf dessen Blättern werden Namen von Naturfreunden eingraviert, die der Organisation Erbschaften hinterlassen haben.
  23650. 19.11.1932, 2. „Fest der Sportpresse“ in der Festhalle. Emmerich Albert Weill von der Frankfurter Oper singt die „Frankfurter Hymne“, die aus dem Wettbewerb des „Stadt-Blattes der Frankfurter Zeitung“ hervorgegangen ist. Ehrengast ist Boxprofi Max Schmeling.
  23651. 24.10.1923–26.10.1923, Verbot der sozialdemokratischen „Volksstimme“ (Frankfurt am Main) durch das Wehrkreiskommando V in Stuttgart „wegen eines aufreizenden Artikels“ in Nr. 246 des Blattes.
  23652. 31.5.1970, Dem Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Jürgen Tern (1909-1975), wird gekündigt. Die Gründe für die Aufhebung des Vertragsverhältnisses liegen in schwerwiegenden internen Differenzen über das Prinzip und die Praxis der dem Herausgebergremium anvertrauten kollegialen Leitung des Blattes.
  23653. 7.5.1986, Das Staatliche Veterinäramt in Frankfurt am Main spricht aufgrund der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl ein Verkaufsverbot für Blattgemüse aus, das im Freien gezogen wird und empfiehlt, die Ernte unterzupflügen.
  23654. 15.10.1941, Tod des Stadtbaumeister Stefan Blattner (1851-1941), Oberleitung des Rathausneubaues 1902-1907 und der Erweiterung des Hauptfriedhofs 1908-1912.
  23655. 3.11.2001, Premiere des Dramas „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal in der Regie von Simone Blattner im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  23656. 3.4.1930, Auf einer Veranstaltung der Frankfurter Mitglieder des Councils der Jewish Agency in der Loge Frankfurt sprechen der 1. Vorsitzende der Frankfurter Jüdischen Gemeinde, Justizrat Dr. Julius Blau (1861-1939), die Rabbiner Dr. Jakob Hoffmann (1881-1956) und Dr. Georg Salzberger (1882-1975) sowie der Religions- und Kulturphilosoph Prof. Martin Buber (1878-1965).
  23657. 1.6.1926, Gründung des Post-Sportvereins Blau-Gelb Frankfurt (PSV) – damals lautete der offizielle Name des Vereins „Post-Sportverein Frankfurt am Main“.
  23658. 16.2.1939, Tod des Rechtsanwalts und Notars Dr. Julius Blau (1861-1939), seit 1890 Rechtsanwalt am Landgericht Frankfurt am Main, Mitglied des Schulrats des Philanthropin, seit 1897 in der Verwaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main tätig, langjähriger Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde ebd. 1933 aus der Anwaltsliste gelöscht.
  23659. 25.12.1948, Premiere der Operetten-Revue „Maske in Blau“ im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  23660. 7.7.1956–8.7.1956, Nationales Sportfest des SV Blau-Gelb Frankfurt am Main.
  23661. 13.5.1976, Die zwischen Frankfurt am Main und Offenbach verkehrende Straßenbahn der Linie 24 steht erstmals als „Ganzheitswerbung“ zur Verfügung. Als blau-weiße Milchbahn macht sie für „Moha“ Reklame. Das Ganze sei, so ein Sprecher der Stadtwerke, „ein Experiment“.
  23662. 5.9.1978, Der Karneval-Klub „Blau-Rot“ Niederrad weiht sein neues Klubheim ein.
  23663. 14.4.2005, Eröffnung des neuen Umkleidegebäudes von „Blau-Weiß“ auf der Sportanlage Sandhöfer Wiesen.
  23664. 22.4.2005, Hessens Innenminister Volker Bouffier stellt die ersten Einsatzfahrzeuge mit Blau-Silber-Lackierung am Polizeipräsidium der Öffentlichkeit vor. Auf dem Weg zur europäischen Farb-Einheit soll das Grün bis 2008 auch als Uniformfarbe verschwinden. Dann tragen alle hessischen Polizisten blaues Tuch.
  23665. 23.9.2007, Gründung des Tennisclubs TC Niddapark durch ehemalige Mitglieder der Tennisabteilung des PSV-Blau-Gelb Frankfurt Main.
  23666. 1.11.1951, Uraufführung des Films „Blaubart“ im „Turmpalast“ in Anwesenheit des Hauptdarstellers Hans Albers.
  23667. 4.6.1965, Premiere der Oper „Ritter Blaubart“ von Joseph Offenbach in der Oper.
  23668. 22.2.2004, 75. Geburtstag der Sopranistin Anny Schlemm, Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Von 1963 an gibt die Künstlerin mehr als zwei Jahrzehnte lang in 275 Aufführungen die „Boulotte“ in Jacques Offenbachs „Blaubart“ – in Moskau, Stockholm, Budapest und anderen Städten.
  23669. 19.2.1922, Erstaufführung der Operette „Die blaue Mazur“ von Franz Lehár im Opernhaus.
  23670. 29.7.1960, Deutschlands größtes Möbel- und Einrichtungshaus Hess eröffnet an der Konstablerwache ein achtstöckiges Ausstellungs- und Verkaufshaus, das „Blaue Haus“.
  23671. 15.1.1966, 75. Sendung der „Blaue Bock“ (seit 1957).
  23672. 19.4.1969, Der „Blaue Bock“ feiert im Hessischen Rundfunk sein 100. Jubiläum.
  23673. 26.6.1973, „Blaue Engel“ als Touristen-Lotsen auf Motorrollern werden der Presse vorgestellt.
  23674. 12.9.2007, Die Polizeibeamten des 1. Reviers auf der Zeil erhalten als erste Polizisten in Hessen neue blaue Uniformen. Bis Ende des Jahres sollen alle hessischen Polizisten, die im Dienst Uniform tragen, neu eingekleidet werden.
  23675. 16.8.2012, In der Nacht zum Donnerstag wird das sanierungsbedürftige Euro-Wahrzeichen – eine 15 Meter große, gelb-blaue Plastik – am Frankfurter Flughafen abgebaut.
  23676. 21.9.2014, Erster Frankfurter Wandelstag rund um das Blaue Haus am Niederräder Ufer 2.
  23677. 22.7.1934, Für die Frankfurter Straßenbahner gibt es am Sonntag neue Kopfbedeckungen. Anstelle des alten ‚Käppi’ werden jetzt Schirmmützen getragen. Die neuen Mützen sind dunkelgrau mit breitem blauem Streifen. Inmitten einer in den Frankfurter Farben gehaltenen silbernen Konkarde ist das Hakenkreuz angebracht.
  23678. 7.9.1940, Premiere des Stücks von Richard Nicolas „Segel unter blauem Himmel“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen. Die Spielleitung hat Richard Salzmann.
  23679. 12.11.1936–14.11.1936, 17. Konferenz des Ausschusses des Internationalen Eisenbahn-Güterwagen-Verbandes im Blauen Saal des Hauptbahnhofes.
  23680. 11.9.2000, Die Umweltschutzorganisation Greenpeace protestiert vor dem japanischen Generalkonsulat mit einem 20 Meter langen Pottwal aus blauen Holzplatten gegen die Jagd auf Wale.
  23681. 20.8.1895, Seit heute verkehren die Straßenbahnwagen der „blauen Linie“ vom Stadtteil Bornheim – Sandweg – Opernplatz bis zur Bockenheimer Warte.
  23682. 15.11.1994, Tod der Sängerin, Schauspielerin, Regisseurin, Produzentin und Wirtin zum Blauen Bock, Lia Wöhr (1911-1994).
  23683. 11.12.1994, 70. Geburtstag des Schauspielers und Wirtes vom „Blauen Bock“, Heinz Schenk.
  23684. 10.12.1997, An der Haltestelle Niddastraße wird der letzte von einstmals 650 blauen FVV-Automaten ausgemustert und ins Schwanheimer Straßenbahnmuseum gebracht. Die Nachfolger sind türkisfarben.
  23685. 27.9.2001, Tod von Regnauld „Reno“ Nonsens (1919-2001), Ensemblemitglied der Frankfurter „Schmiere“, Komiker und miesepetriger Kellner im „Blauen Bock“.
  23686. 16.4.2002, Zweite Mahnung aus Wiesbaden: Nach seinem ‚blauen’ Brief vom Februar d. J., in dem er mit der Ablehnung des hoch defizitären Etatentwurfs 2002 drohte und Sparvorgaben machte, reagiert Hessens Innenminister Volker Bouffier mit einem zweiten Schreiben auf die dramatische Finanzlage Frankfurts.
  23687. 27.2.2004, Unter dem Motto „Europa – eine gute Wahl“ schicken Parlament und Kommission der Europäischen Union und die Bundesregierung einen blauen Doppeldeckerbus durch 35 deutsche Städte. Erste Station ist Frankfurt am Main.
  23688. 5.3.1949, Ordentlicher Kreistag der Frankfurter Schwerathleten in der Gaststätte „Blauer Engel“, Dreikönigsstrasse.
  23689. 22.6.1990, Erneut bricht der öffentliche Nahverkehr in Frankfurt am Main zusammen, nachdem vor der Einfahrt Südbahnhof in Sachsenhausen ein Stück der Oberleitung auf den Intercity IC 12 „Blauer Enzian“ gestürzt ist.
  23690. 11.12.1999, 75. Geburtstag des Schauspielers, Entertainers, Moderators, Talkmasters und „Blauer Bock“-Wirtes, Heinz Schenk.
  23691. 26.7.2011, 100. Geburtstag der Frankfurter Schauspielerin, Regisseurin und Fernsehproduzentin Elisabeth Anna, genannt Lia Wöhr (1911-1994) – „Frau Wirtin“ in der Unterhaltungssendung „Blauer Bock“ (1966-1987).
  23692. 15.5.1943, Premiere der ungarischen Komödie „Der Blaufuchs“ von Franz Herczeg im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  23693. 21.7.1999, Zur Erinnerung an die Drogentoten und Drogenabhängigen der Stadt Frankfurt am Main pflanzen Mitglieder des Vereins „Junkies, Ex-Junkies und Substituierte“ (JES) am Holbeinsteg einen Blauglockenbaum.
  23694. 12.9.1970, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Eisenbahner-Sportvereins ESV Blaugold im Großen Sitzungssaal der Bundesbahn-Hauptverwaltung, Friedrich-Ebert-Anlage 43-45.
  23695. 19.12.1991, Die hessische Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, Iris Blaul, übergibt 10 Fahrräder an die Mitarbeiter des in der Leibnizstraße ansässigen „Heimvermeidungs-Pflegedienstes“, der „Freien Alten- und Krankenpflege Kontakt“.
  23696. 21.9.1995, Kreisparteitag der Grünen: Die Kandidatur von Margarethe Nimsch als Nachfolgerin der zurückgetretenen Umwelt- und Sozialministerin Iris Blaul wird mit großer Mehrheit angenommen.
  23697. 3.3.2016, Richtfest der neuen Kita an der Blauländchenstraße im Stadtteil Zeilsheim.
  23698. 11.3.1970, Inbetriebnahme des bundesweit ersten eigenen, mit Blaulicht, Funk- und Martinshorn ausgestatteten Notarztwagens der Kassenärztlichen Vereinigung Frankfurt.
  23699. 30.6.1980, Eine Tote und eine lebensgefährlich verletzte Frau, fünf Leichtverletzte und Sachschaden in Höhe von über 20.000.- DM fordert ein schwerer Verkehrsunfall in der Königsteiner Straße in Höchst. Ein Krankenwagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) mit Blaulicht und Martinshorn stößt mit einem Pkw zusammen.
  23700. 27.10.1984, „Blaulichtball“ des Frankfurter Polizeichores im Zoo-Gesellschaftshaus.
  23701. 11.6.1945, Dr. Kurt Blaum (1884-1970), von 1921 bis 1933 Oberbürgermeister (OB) der Stadt Hanau und seit Kriegsende wieder kommissarischer Hanauer OB, wird Zweiter Bürgermeister von Frankfurt am Main.
  23702. 4.7.1945, Ernennung des Verwaltungsfachmannes und Oberbürgermeisters von Hanau Dr. Kurt Blaum (CDU) (1885-1970) zum Oberbürgermeister Frankfurts und Ablösung von Bürgermeister Wilhelm Hollbach nachdem die Amerikaner erfahren haben, dass er bis zuletzt die Redaktion der nationalsozialistischen „Frankfurter Illustrierten“ geleitet hat. Die Vereidigung Blaums findet in Anwesenheit der Leiter der Verwaltungsabteilungen der amerikanischen Kommandantur im Haus der Metallgesellschaft, dem Sitz der Militärregierung, und zwar im Amtszimmer des Chefs der Frankfurter Militärregierung, Oberst Robert K. Phelbs, statt. Der Oberbürgermeister wird auf das Sternenbanner vereidigt. Vordringlich kümmert sich Blaum um Probleme des Wiederaufbaus der Stadt, vor allem um die Wiederherstellung größerer mehrstöckiger Mietgebäude.
  23703. 30.7.1945, Eröffnung der Frankfurter Getreidebörse durch den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer, Dr. Alfred Petersen, in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Blaum sowie eines Vertreters der Militärregierung. Bis zur Wiederherstellung des Börsengebäudes wird die Getreidebörse in den Räumen des Landesernährungsamtes abgehalten.
  23704. 20.8.1945, Erster politischer Lagebericht des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Blaum. Diese Stimmungsberichte werden wöchentlich bis zum 24.06.1946 an die Frankfurter amerikanische Militärregierung geschickt.
  23705. 27.8.1945, Amtseinführung des neuen Polizeipräsidenten Dr. Rudolf Siegert in Anwesenheit des Kommandanten der amerikanischen Militärregierung Oberstleutnant Robert K. Phelbs. Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum stellt den neuen Amtsträger vor.
  23706. 28.8.1945, Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt am Main an den Experten für theoretische Physik, Geheimrat Professor Max Planck, für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Thermodynamik, die zur Entdeckung der quantenhaften Struktur der Energie führen. Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum gibt in seiner Ansprache einen Abriss des Lebensbildes des in Göttingen lebenden Gelehrten, der aus Gesundheitsgründen an dieser Feier nicht teilnehmen kann.
  23707. 1.2.1946, Feierliche Wiedereröffnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Gegenwart des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Blaum, des Hessischen Ministerpräsidenten Professor Karl Geiler und von Vertretern der amerikanischen Militärregierung.
  23708. 2.2.1946, Gedenkfeier zum 100jährigen Geburtstag des Frankfurter Malers Wilhelm Steinhausen im Saal des Hauses Siesmayerstraße 12, veranstaltet vom Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum. Dr. Fried Lübbecke hält die Gedenkrede.
  23709. 20.3.1946, Feier am Börneplatz anlässlich der Enthüllung der Gedenktafeln an den Plätzen, an denen einst Synagogen standen. Der Feier wohnen Vertreter der amerikanischen Militärregierung, der Stadt Frankfurt am Main, der jüdischen Gemeinde und der Bürgerschaft bei. Es sprechen der Stadtkommandant Oberst Robert K. Phelbs, der Chef der amerikanischen Militärregierung für Groß-Hessen, Oberst James R. Newman, Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum und Rabbiner Dr. Leopold Neuhaus.
  23710. 17.4.1946, Vortrag von Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum in einer Veranstaltung des Bundes für Volksbildung in Höchst zum Thema „Stadtteil-Organisation und Großstadtverfassung“ über die Verwirklichung eines demokratischen Eigenlebens innerhalb der Stadtgemeinden.
  23711. 5.5.1946, Neugründung des Frankfurter Taunusbundes und Wahl des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Blaum zum Vorsitzenden.
  23712. 15.6.1946, Eröffnung des „Kleinen Komödienhauses“ in einer Sachsenhäuser Turnhalle, Veitstraße 11, mit 400 geladenen Gästen, darunter Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum. Zur Premiere wird die Komödie „Krampus und Angelika“ von Paul Hellwig in der Inszenierung von Toni Impekoven mit Hannelore Hinkel, Cläre Kaiser, Martin Held und Peter Otten gegeben.
  23713. 12.7.1946, In einer von Oberbürgermeister Dr. Kurt Blaum einberufenen Konferenz gibt dieser einen Überblick über den Stand der Heizmaterialbeschaffung für den kommenden Winter. Es wird ein Ausschuss gebildet, der die Heizmaterialbelieferung vorbereiten soll.
  23714. 2.4.1949–3.4.1949, Trizonales Jugendtreffen des Roten Kreuzes unter dem Vorsitz des Präsidenten des hessischen Roten Kreuzes, Dr. Kurt Blaum.
  23715. 3.9.1952, Der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister und frühere Präsident des Hessischen Roten Kreuzes, Dr. Kurt Blaum, erhält das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  23716. 10.4.1954, Aus Anlass seines 70. Geburtstages verleiht der Magistrat Oberbürgermeister a. D. Dr. Kurt Blaum die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  23717. 10.4.1964, 80. Geburtstag von Oberbürgermeister i. R. Dr. Kurt Blaum (1884-1970).
  23718. 26.11.1970, Tod des Oberbürgermeisters a. D. der Städte Hanau und Frankfurt am Main, Dr. Kurt Blaum (1884-1970).
  23719. 29.11.1995, In Nied, Kurt-Blaum-Straße 2, wird am Morgen die Leiche eines 48jährigen, ermordeten Mannes gefunden.
  23720. 19.7.1960, Eröffnung einer Studenten-Tankstelle mit blauweißen Zapfsäulen in der Friedberger Landstraße.
  23721. 16.10.1994, In der Festhalle wird von Kirchenpräsident Peter Steinacker und Propst Dieter Trautwein das neue evangelische Gesangbuch vorgestellt. Anwesend sind 8.000 Sänger und 1.000 Blechbläser.
  23722. 27.7.1889, Generalversammlung des „Verband westdeutscher Blechfabrikanten“ im „Frankfurter Hof“.
  23723. 15.1.1932, Bei einer schweren Explosion in der Fabrik für Eisen- und Blechkonstruktion von Jakob Dies, Heddernheimer Landstraße, werden zwei Personen schwer- und zwei weitere leicht verletzt.
  23724. 22.10.1998, Am Morgen kollidieren auf dem Gleisfeld des Hauptbahnhofs zwei Personenzüge. Ein Fahrgast erleidet Prellungen am Kopf. Der Blechschaden wird auf 100.000.- geschätzt.
  23725. 3.5.1938, 25jähriges Jubiläum der Firma August Lenz, Blechtreiberei und Spenglerei für den Karosserie- und Automobilbau, Hellerhofstraße.
  23726. 20.4.1957, Ein Großfeuer in der ehemals Frankfurter Blechwarenfabrik Friedrich Wilhelm Herrmann in Groß-Karben/Kreis Friedberg verursacht Millionenschaden.
  23727. 5.6.1897, Tod des langjährigen demokratischen Stadtverordneten Konrad Blecker, Lehrer an der Wöhlerschule.
  23728. 30.1.1986, Das Frankfurter Landgericht verurteilt die britische Rocksängerin Geraldine Blecker zu fünf Jahren Freiheitsstrafe wegen Kokainhandels und Urkundenfälschung. Der erste Prozess gegen die 39jährige ist 1984 nach 20 Monaten geplatzt.
  23729. 14.5.1947, Großkundgebung der Liberal-Demokratischen Partei im Handwerkersaal, bei der der Landtagsabgeordnete und Oberbürgermeister von Marburg, Karl Theodor Bleek, über den hessischen Landtag spricht.
  23730. 15.4.1948, Vortrag des Fraktionsvorsitzenden der Liberal-Demokratischen Partei im Hessischen Landtag, Oberbürgermeister Karl Theodor Bleek (Marburg), über „Gemeindepolitik – ein Schritt auf dem Weg zur Freiheit.“ im Ärztehaus.
  23731. 25.10.1950, Veranstaltung der FDP in der Aula des Senckenbergmuseums mit einem Vortrag des Fraktionsvorsitzenden der FDP im Hessischen Landtag, Theodor Bleek, über „Vier Jahre sozialistisches Hessen“.
  23732. 13.1.1971, Laut Mitteilung des Instituts für Geophysik und Meteorologie liegt die Luftverschmutzung der Mainstadt durch Blei mit 39 Mikrogramm so hoch wie nie zuvor.
  23733. 11.6.1978, Auf einer Festveranstaltung in der Paulskirche anlässlich des 100. Geburtstages der Sozialistengesetze, erklärt der SPD-Vorsitzende Willy Brandt, das Godesberger Programm bleibe die Grundlage sozialdemokratischer Politik.
  23734. 1.3.1999, Nach der Hälfte der Wahlperiode zeigen sich CDU und SPD zufrieden mit ihrer Zusammenarbeit im Römer. Jedoch sei die „kommunalpolitische Plattform“ keine Liebesheirat und bleibe auch künftig ein Zweckbündnis, sind sich die Fraktionsvorsitzenden Edwin Schwarz (CDU) und Franz Fey (SPD) einig.
  23735. 14.3.1920, Infolge der blutigen Ereignisse vom Vortag liegt die Straßenbahn still, Theater und Vergnügungsstätten bleiben geschlossen (auch noch am nächsten Tag).
  23736. 1.1.1920, Die Neujahrsnacht verläuft verhältnismäßig ruhig. Ernste Unfälle bleiben aus.
  23737. 1.4.1919, Die Verordnung des Frankfurter Arbeiterrates vom Januar d. J. über den Sechsstundentag wird mit heutiger Wirkung aufgehoben – tarifliche Abmachungen über die Arbeitszeit bleiben davon unberührt.
  23738. 31.12.1915, Der Verkauf und das Abbrennen jeglicher Art von Feuerwerkskörpern bleiben untersagt.
  23739. 17.2.1910, Bei abendlichen Demonstrationen für das allgemeine, gleiche und freie Wahlrecht kommt es in der Innenstadt zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Protestierenden. Schwerverletzte und mehrere Verhaftungen sind die Folge. Öffentliche Wahlrechtsdemonstrationen bleiben auch in Folge polizeilich verboten.
  23740. 4.8.1906, Allgemeiner elektrischer Stillstand infolge eines Kurzschlusses im Kabelnetz des städtischen Elektrizitätswerks. Die Straßenbahnen bleiben in regellosen Reihen in den Straßen stehen. In den Privatbetrieben streiken die Maschinen. Der Kraftbetrieb bleibt über eine Stunde lahmgelegt.
  23741. 2.2.1944, Offizielle Gedenkfeier für die Opfer des alliierten Bombenangriffs am 29.01. d. J. auf dem Horst-Wessel-Platz [heute: Rathenauplatz]. Gauleiter Jakob Sprenger hält die Gedenkrede. Im Hinblick auf die Trauerfeier bleiben die Geschäfte der Innenstadt bis 15.00 Uhr geschlossen.
  23742. 24.12.1944, Im Einvernehmen mit dem Reichsministerium für Propaganda und Volksaufklärung ordnet der Präsident der Reichskulturkammer Joseph Goebbels an, dass ebenso wie in allen Vorjahren, sämtliche Filmtheater am heutigen Tag geschlossen bleiben.
  23743. 5.6.1952, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Abgeordneten der Deutschen Partei bleiben der Sitzung aus Solidarität mit dem in der letzten Sitzung ausgeschlossenen Dr. Walther Ried fern. Es erfolgt die Wahl der elf unbesoldeten Magistratsmitglieder. Es wird ein Ausschuss gewählt, der die Vorkommnisse im Anschluss an die letzte Stadtverordnetenversammlung untersuchen soll. Darüber hinaus werden insgesamt 15 Arbeitsausschüsse gewählt. Die Vorwürfe des Ministers Dr. Hans-Christoph Seebohm, die Stadtverordneten der Deutschen Partei seien parlamentarisch entrechtet worden, werden scharf zurückgewiesen.
  23744. 26.3.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Magistrat legt den Entwurf für den Haushaltsplan 1953 vor. Die Hebesätze für die Gemeindesteuern sollen unverändert bleiben.
  23745. 29.11.1955, Mit Musik und Fackeln ziehen Studierende der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Haus ihres Dozenten, Professor Dr. med. Karl Wezler, der einen Ruf an die Universität Freiburg i. Br. als Ordinarius für Physiologie abgelehnt hat und in Frankfurt am Main bleiben will. Ein Sprecher dankt Professor Wezler im Namen der Kommilitonen für seine Entscheidung.
  23746. 11.1.1958, Die Geschäfte schließen am heutigen Samstag zum ersten Male um 14 Uhr. Ein neues Ladenschlussgesetz verlegt ab 01.01. d. J. die Ladenschlusszeit an Samstagnachmittagen von 16 Uhr auf 14 Uhr vor. Am ersten Samstag im Monat bleiben die Geschäfte bis 18 Uhr geöffnet.
  23747. 16.1.1958, Ein dreistündiger Lohnstreik von 11.000 Mitarbeitern der Stadtverwaltung führt zum Ausfall der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Schulen bleiben an diesem Tag geschlossen. Eine Protestversammlung in der Kongreßhalle mit 6000 Teilnehmern verläuft ohne Zwischenfälle.
  23748. 16.2.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einstimmige Verabschiedung des Haushaltsplans für 1961 (Ordentlicher Haushalt: 515 Millionen DM; Extraordinarium: 280 Millionen DM). Des Weiteren senkt man rückwirkend ab 01.01.1961 den Hebesatz der Getränkesteuer von 15 auf 10 Prozent, während die übrigen Hebesätze der Gemeindesteuern unverändert bleiben.
  23749. 9.3.1962–11.3.1962, Achtes Frankfurter Reitturnier in der Festhalle u.a. mit der Springprüfung „Großer Preis der Stadt Frankfurt“. In den Dressurprüfungen bleiben die goldenen Schleifen in Frankfurt am Main, Liselott Linsenhoff und Josef Neckermann siegen in der S-Kür bzw. M-Prüfung.
  23750. 30.1.1966, Flugzeugunglück auf dem Rhein-Main-Flughafen: Eine Boeing 707 der US-Fluggesellschaft TWA rast bei einem Fehlstart 250 Meter über die Startbahn hinaus auf eine Wiese. Die 23 Insassen bleiben unverletzt, eine Stewardess trägt leichte Prellungen davon.
  23751. 1.7.1974, Der Spielplatz „Alter Friedhof“ in Sachsenhausen ist einer der „Miniplaneten“ für Kinder, die in den Sommerferien in Frankfurt am Main bleiben müssen.
  23752. 2.2.1976, In weiten Teilen Bornheims und des Nordends gehen morgens die Lichter aus: Das Umspannwerk an der Ecke Heide-/Schleiermacherstraße muss wegen Wasserrohrbruchs abgeschaltet werden. Ampeln fallen aus, Heizungen versagen, Fahrstühle bleiben stecken.
  23753. 29.10.1980–30.10.1980, Im Rahmen eines bundesweiten Poststreiks nehmen auch die Frankfurter Postbediensteten einen zweitägigen Warnstreik auf, um Verbesserungen im Schichtdienst zu erreichen. In dieser Zeit bleiben etwa eine Million Briefe liegen.
  23754. 10.9.1981, Der Büromaschinenhersteller Triumph-Adler wird nun sein Frankfurter Werk doch nicht komplett schließen, allerdings bis Ende 1982 1600 Stellen streichen. 1000 Arbeitsplätze, so der Vorstandsbeschluss, bleiben der Mainstadt erhalten.
  23755. 28.8.1982, An Goethes Geburtstag erhält der umstrittenen Schriftsteller Ernst Jünger in der Paulskirche den Goethepreis. Sozialdemokraten und Grüne bleiben von wenigen Ausnahmen abgesehen dem Festakt fern. Auch Bundes- und Landesprominenz fehlt.
  23756. 5.6.1984, 50.000 Zuschauer feiern im Waldstadion den Klassenerhalt von Eintracht Frankfurt. Nach einem 5:0-Sieg gegen MSV Duisburg reichte der Eintracht im zweiten Relegationsspiel ein 1:1 unentschieden, um der Bundesliga erhalten zu bleiben.
  23757. 18.11.1984, Auch im zweiten Anlauf gelingt es dem Grünen nicht, auf einer Mitgliederversammlung des Kreisverbandes eine komplette Kandidatenliste für die kommende Kommunalwahl zu verabschieden, da sich Fundamentalisten und Vertreter des sog. realpolitischen Flügels uneinig bleiben.
  23758. 17.10.1985, Auch nach einer Sondersitzung des Innenausschusses des Hessischen Landtags bleiben Einzelheiten des Todes von Günter Sare (1949-1985) unklar.
  23759. 21.2.1987, Die alte Flößerbrücke hat ausgedient und wird in ihre Einzelteile zerlegt. Von der Stahlgitterfachwerk-Brücke bleiben nur die Pfeiler und der nördliche Teil stehen.
  23760. 29.3.1988, Eine erneute Hochwasserwelle erreicht zur Osterzeit die Region. In Frankfurt am Main sind die Mainuferstraßen gesperrt, die Schiffe müssen am Ufer bleiben.
  23761. 6.4.1989, Drei Wochen nach der Kommunalwahl einigen sich Sozialdemokraten und Grüne im Römer nach zähen Verhandlungen auf ein kommunalpolitisches Koalitionsprogramm für die nächste Legislaturperiode unter dem SPD-Oberbürgermeister Volker Hauff. Nachdem am Vortag ein Sachprogramm vereinbart werden konnte, können nun auch die Personalverhandlungen abgeschlossen werden. Im Magistrat sind die Grünen mit drei, die SPD mit neun Dezernenten vertreten. Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog (CDU) soll im Amt bleiben.
  23762. 24.5.1989, 120 Gäste aus der UdSSR kommen in Frankfurt am Main an, um an der ersten bundesweiten „Deutsch-Sowjetischen Friedenswoche“ teilzunehmen. Zwei Teilnehmer aus Moskaus, der Schriftsteller Arkadi Arkanow und der Journalist Andrej Demschenko, bleiben in der Mainstadt und nehmen an dem vom Frankfurter Friedenstreff organisierten Programm teil.
  23763. 24.2.1992, Mehr als 800 Mitarbeiter der Commerzbank in Frankfurt am Main legen am Morgen für einen Tag die Arbeit nieder, um in der laufenden Tarifrunde Druck für mehr Lohn und Gehalt zu erzeugen. Allerdings bleiben alle Filialen für die Kunden geöffnet.
  23764. 13.5.1992, 1.300 Menschen warten vor der Ausländerbehörde in der Mainzer Landstraße. Es sind Kriegsflüchtlinge, zum größten Teil aus Bosnien-Herzegowina, die ihren Aufenthalt in Frankfurt am Main mit einer amtlichen Duldung legalisieren lassen wollen. Nach einer Entscheidung des Hessischen Innenministeriums dürfen sie vorerst bleiben. Auch an den folgenden Tagen hält der Ansturm bosnischer Kriegsflüchtlinge an.
  23765. 19.2.1993, Eine Kindesentführung, in dessen Verlauf ein 46jähriger Mann in Sachsenhausen ein elfjähriges Mädchen entführt, nimmt ein glückliches Ende. Wenige Stunden später kann der Täter in einem Hotel bei Oberreifenberg festgenommen werden. Das Mädchen ist unverletzt. Die Hintergründe bleiben zunächst ungeklärt.
  23766. 14.5.1993, Schwere Krise in Frankfurts rot-grüner Koalition: Nachdem Stadtkämmerer Martin Grüber (SPD) der eigenen Partei und den Grünen eine Verleumdungskampagne gegen ihn vorgeworfen hat, ist die rot-grüne Koalition zur Abwahl des 56jährigen entschlossen. Grüber dagegen erklärt im Hessischen Rundfunk, er könne sich gut vorstellen, bis zum Ende seiner Amtszeit 1995 Kämmerer zu bleiben.
  23767. 30.11.1993, Petra Roth kündigt ihren Rücktritt als Stadtverordnetenvorsteherin zum 01. Februar 1994 an. Sie will Frankfurter CDU-Vorsitzende bleiben.
  23768. 12.6.1994, Wahl zum Europäischen Parlament. Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von den 394.915 Wahlberechtigten gehen 219.352 (55,5 % Wahlbeteiligung) wählen, 216.364 geben ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 60.188 (27,8 %), CDU 78.357 (36,2 %), Grüne 38.644 (17,9 %), Die Republikaner 11.856 (5,5 %), FDP 9.878 (4,6 %), Die Grauen 2.298 (1,1 %), Bund freier Bürger 3.698 (1,7 %) und PDS 3.901 (1,8 %) der Stimmen. Alle anderen Parteien bleiben unter 1 %.
  23769. 12.9.1994, Die Metallgesellschaft verkauft den Sitz ihrer Zentrale am Reuterweg, wird aber für eine geraume Zeit Mieter in diesem Gebäude bleiben.
  23770. 16.10.1994, Wahl zum 13. Deutschen Bundestag. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von den 390.584 Wahlberechtigten geben 308.524 eine gültige Erststimme ab. Davon entfallen auf die CDU 123.037 (39,9 %), SPD 92.733 (30,1 %), FDP 27.222 (8,8 %), Grüne 44.844 (14,5 %), Die Republikaner 8.790 (2,8 %) und PDS 6.542 Stimmen (2,1 %). Alle anderen Parteien bleiben unter 1 Prozent der abgegebenen Stimmen. In den drei Wahlkreisen 138, 139 und 140 werden Dr. Heinz Riesenhuber (CDU), Joachim Gres (CDU) und Erika Steinbach (CDU) direkt in den Bundestag gewählt.
  23771. 10.1.1995, Der Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Jupp Heynckes, ändert seine Meinung im Fall Okocha: Der Nigerianer soll trotz Querelen bei der Eintracht bleiben dürfen.
  23772. 18.12.1998, Aus Protest gegen die geplanten Sparmaßnahmen bleiben etwa 1.000 Frankfurter Arztpraxen geschlossen. Knapp 3.000 Mediziner und Arzthelfer versammeln sich in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  23773. 7.2.1999, Hessische Landtagswahlen: CDU und FDP können gemeinsam das rot-grüne Bündnis in Wiesbaden ablösen. Deutlicher Sieger ist die CDU mit Spitzenkandidat Roland Koch. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Wahlberechtigte 378.628, davon Wähler: 241.654. Von den gültigen Landesstimmen entfallen: auf die CDU 99.311 (41,7 %), SPD 79.531 (33,4 %), Grüne 33.827 (14,2 %), FDP 14.271 (6,0 %), Republikaner 5.396 (2,3 %). Alle anderen Parteien bleiben unter einem Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen.
  23774. 13.6.1999, Wahl zum Europäischen Parlament. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Wahlberechtigte: 381.552, Wähler: 159.783. Davon entfallen auf: die CDU 69.755 (44,1 %), SPD 45.212 (28,6 %), Grüne 22.895 (14,5 %), FDP 7.276 (4,6 %), PDS 5.321 (3,4 %), Republikaner 3.310 (2,1 %). Alle anderen Parteien bleiben unter einem Prozent.
  23775. 9.12.1999, Nach Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl gerät auch die Frankfurter CDU unter Druck: Geschäftsführer Heinz Daum teilt mit, seine Partei habe 1991 über 3,4 und 1996 noch einmal mehr als 3,1 Millionen DM erhalten. Dabei handele es sich nicht um Spenden, sondern um zwei Vermächtnisse, die als solche ausdrücklich in den Rechenschaftsberichten gekennzeichnet worden seien. Der damalige Schatzmeister Casimir Prinz Wittgenstein vermutet die Erblasser in Kreisen deutschstämmiger jüdischer Emigranten, die anonym bleiben wollen.
  23776. 10.2.2003, Seit zehn Jahren lebt die Familie Thaqi in Bornheim. Die Kinder gehen mit gutem Erfolg zur Schule, der Vater zahlt Steuern und Sozialabgaben. Jetzt müssen die Thaqis, die vor zehn Jahren aus dem Kosovo nach Frankfurt am Main geflohen sind, zurück in ihre wenig heimatliche Heimat. Weil sie zwölf Tage zu spät nach Deutschland gekommen sind, um Anspruch auf ein Bleiberecht zu haben. Gegen die Ausreise protestiert der halbe Stadtteil, Schüler, Kirchengemeinden, Nachbarn. Die Demonstrationen (so am 20.02. auf dem Römerberg) und Eingaben zeigen Erfolg. Die Thaqis dürfen endgültig bleiben, müssen zuvor aber noch einmal in den Kosovo ausreisen.
  23777. 20.11.2003, Zentrale Forderungen von Ordnungsdezernent Edwin Schwarz werden in der neuen Polizeiverordnung nicht durchgesetzt: Es wird auch in Zukunft kein Verbot gegen Lagern und „dauerhaftes Verweilen“ in den Fußgängerzonen geben. Punks und Obdachlose können bleiben.
  23778. 16.2.2004, Bei einem Aktionstag protestieren mehrere hundert hessische Postbeschäftigte gegen die Streichungen ihres Urlaubsgeldes und anderer Kürzungen. Vielerorts bleiben die Briefkästen leer und Filialen geschlossen.
  23779. 15.6.2005–29.6.2005, Fußball-Confederation Cup. Die Geschäfte dürfen an den Werktagen rund um die Uhr geöffnet bleiben. Das sorgt für Streit. Während Gewerkschaftsvertreter von einer Überrumpelung der Arbeitnehmer sprechen, lobt die Initiative Cityforum die „Chance für den Einzelhandel“.
  23780. 12.2.2006, Der verkaufsoffene Sonntag 2006 lockt nur wenige Käufer und Käuferinnen in die City. Abseits der Zeil bleiben die meisten Geschäfte geschlossen.
  23781. 22.6.2006, Der Allianz-Konzern kündigt Stellenstreichungen auch in der Frankfurter Niederlassung an. Von den heute 2.100 Arbeitsplätzen des Versicherungsunternehmens in der Mainstadt sollen nur noch 765 übrig bleiben.
  23782. 1.12.2006, Schluss mit dem Ladenschluss. In ganz Hessen dürfen Geschäfte rund um die Uhr öffnen. Zumindest montags bis samstags. An Sonn- und Feiertagen bleiben die Läden weiterhin zu. Gewerkschaften und Kirchen protestieren, doch die Geschäftsleute sind ohnehin eher zurückhaltend. Nächtliches Einkaufen bleibt die Ausnahme. In der Adventszeit öffnen viele größere Geschäfte bis 22.00 Uhr.
  23783. 20.4.2011, Der fundamentalistische Islamprediger Pierre Vogel veranstaltet vor 2.000 Menschen auf dem Roßmarkt ein „Religions-Happening“ – Männer und Frauen bleiben getrennt.
  23784. 23.6.2014, Feierliche Enthüllung eines Denkmals für während des Nationalsozialismus verfolgte Fans: Die Skulptur „Im Gedächtnis bleiben“ auf dem Stadiongelände ist allen Frankfurter Fußballfans gewidmet, die in der NS-Zeit verfolgt oder ermordet wurden.
  23785. 25.9.1910, Tod des Zoologen und Paläontologen Prof. Oskar Boettger (1844-1910), Forscher auf dem Gebiet der Reptilienkunde, von 1897 bis 1909 Oberlehrer an der Wöhlerschule, bleibende Verdienste um den Ausbau des Zoologischen Gartens.
  23786. 19.1.1942, Giuseppe Verdi-Abend der Deutsch-Italienischen Gesellschaft e. V., Zweigstelle Hessen-Nassau, im Grünen Saal des Reichssenders Frankfurt. Der Musikschriftsteller Dr. Karl Holl (1892-1975), seit 1918 Musikreferent der „Frankfurter Zeitung“, spricht über „Verdi und seine bleibende Spur“. Der Vortrag wird umrahmt von musikalischen Darbietungen unter Mitwirkung von Etta Charlotte Vogt (Sopran) vom Stadttheater Mainz und dem Lenzewski-Quartett.
  23787. 14.7.2005, Mehrere hundert Jugendliche demonstrieren auf dem Römerberg für ein Bleiberecht ihrer Mitschüler, die seit Jahren in der Mainstadt leben.
  23788. 13.7.2006, Kundgebung auf dem Römerberg zum Bleiberecht geduldeter Familien in Frankfurt am Main, veranstaltet u.a. vom Stadtschülerrat.
  23789. 13.8.2016, Etwa 500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt für ein Bleiberecht für Flüchtlinge.
  23790. 22.7.1935–5.8.1935, Das größte Film-Erstaufführungs-Theater Frankfurts, der Ufa-Palast „Groß-Frankfurt“, bleibt infolge einer Grundrenovierung für zwei Wochen geschlossen.
  23791. 15.4.1935–23.4.1935, Aufgrund von Umbauarbeiten bleibt das Stadtarchiv für den Publikumsverkehr geschlossen.
  23792. 2.3.1933, Bei einem Großbrand in der Friesstraße wird die Metallschmelze von Dr. L. Gutloh & Co vollständig zerstört. Allein der Schmelzofen bleibt intakt.
  23793. 2.6.1931, Nachdem die Generalversammlung der Vereinsbank Höchst vom 17.05. d. J. ergebnislos auseinander gegangen ist und die Frage offen bleibt, ob die Vereinsbank weitergeführt wird oder sogar in Konkurs geht, wird auf der heutigen Generalversammlung der Konkurs vermieden, die Erhöhung der Geschäftsanteile genehmigt und damit die Vereinsbank Höchst nunmehr saniert.
  23794. 6.10.1930–12.10.1930, Das Stadtarchiv Frankfurt am Main bleibt wegen Reinigungsarbeiten geschlossen.
  23795. 1.6.1930, Bei der offiziellen Einweihung des „Hauses der Jugend“, Mittel- und Süddeutschlands modernste Jugendherberge, Hansaallee 150, kommt es zu Prügelszenen zwischen sozialistisch-kommunistischen Gruppen und der Hitler-Jugend. Die Polizei geht mit Gummiknüppeln dazwischen. Die gesamte bürgerliche Jugend - Bündische Jugend, katholische Jugend und die Pfadfinder -marschiert daraufhin ab. Der Festleitung bleibt nichts anderes übrig, als die Veranstaltung abzubrechen.
  23796. 1.7.1929, Zwecks Renovierung bleibt das Schumann-Theater bis auf weiteres geschlossen.
  23797. 23.2.1929, Nächtlicher Brand bei der Firma Gebrüder Armbrüster, Gutleutstraße. Der größte Teil der Werkstatträume bleibt erhalten.
  23798. 14.7.1921, Bei einem Brand in der städtischen Schweinemästerei, Gutleutstraße, wird der größte Teil der Stallungen vernichtet. Der Schweinebestand bleibt unversehrt.
  23799. 16.7.1920–21.7.1920, Streik der Gasarbeiter – Frankfurt am Main bleibt abends dunkel. Am 22.07. früh wird die Arbeit wieder aufgenommen. Lohnkürzungen werden nicht vorgenommen, weiteres regeln die Verhandlungen.
  23800. 2.6.1914, Offizielle Freigabe der Notbrücke für den Fußgängerverkehr, ab 03.06. d. J. auch für den Fahrverkehr. Die alte Mainbrücke bleibt ab 03.06. d. J. gesperrt.
  23801. 1.1.1907, Ruhige Silvesternacht. Selbst auf der Zeil und in der Kaiserstraße bleibt es weitgehend ruhig.
  23802. 16.12.2000, Auf einer Pressekonferenz zum Ideenwettbewerb Zeil wird deutlich, dass das Platanendach bleibt, aber die Pavillons abgebaut werden sollen. Vor allem an der Hauptwache soll das gähnende Loch des Aufgangs aus der B-Ebene verschwinden und endlich ein weitläufiger Platz entstehen.
  23803. 3.2.2000, Ein Kran bleibt an der Fahrleitung der Straßenbahn am Buchrainplatz in Oberrad hängen und reißt den Draht auf einer Länge von 300 Metern aus der Verankerung. Dabei wird eine Frau vom Drahtseil getroffen und erheblich verletzt.
  23804. 20.11.1939, Seit heute ist aufgrund Personalmangels das Haupttor zum Grüneburgpark an der August-Siebert-Straße (Grüneburgweg) ständig geschlossen. Der Grüneburgpark bleibt vom Palmengarten her weiter erreichbar.
  23805. 14.8.1942–15.8.1942, Vor 75 Jahren, in der Nacht vom 14. zum 15. August 1867, brannte das Wahrzeichen der alten Kaiserstadt, der Dom, aus- übrig bleibt eine Ruine.
  23806. 17.1.1944–26.1.1944, Das Opernhaus der Städtischen Bühnen bleibt wegen kriegsbedingter Umbauarbeiten geschlossen. Wiedereröffnung am 27.01. d. J.
  23807. 15.4.1962, Trotz eines Heimsieges über den 1. FC Nürnberg in der Süddeutschen Fußball-Oberliga bleibt Eintracht Frankfurt nur die Vizemeisterschaft hinter den Nürnbergern. Der FSV Frankfurt, seit 1945 Mitglied der Oberliga, muss erstmals den Weg in die Zweite Liga antreten.
  23808. 30.9.1964, Ölalarm im Osthafengebiet: 23.000 Liter Dieselöl laufen aus einem unterirdischen Öltank aus und versickern im Erdreich. Die Trinkwasserversorgung bleibt davon unbetroffen.
  23809. 27.1.1966, Ein neuer Fall Nitribitt? In der Gutleutstraße wird eine 33jährige Prostituierte ermordet aufgefunden. Die Polizei spricht von einer „Luxusdirne“. Der Täter bleibt unerkannt.
  23810. 1.1.1967, Frankfurt am Main bleibt auch im neuen Jahr kunstfreundlich: so wird Bundesverkehrsminister Georg Leber Ehrenmitglied der Künstlermalergruppe „Palette“.
  23811. 16.4.1967, Im Schwanheimer Wald wird nachts ein Liebespaar im Auto erschossen, der Täter bleibt unbekannt.
  23812. 26.10.1973–31.10.1973, 28. Frankfurter Sechstage-Rennen in der Festhalle: Der Name bleibt – doch die Rennen sind um ein Tag gekürzt.
  23813. 1.12.1889, Am frühen Morgen wird die verlängerte Kaiserstraße der Stadt übergeben. Die Straße bleibt bis zum 09. Dezember d. J. geschlossen. Kaiser Wilhelm II. ist der erste, der durch diese Straße fährt. Von da an fährt die Straßenbahn auf ihrem Weg zum Hauptbahnhof nur noch durch die Kaiserstraße.
  23814. 8.12.1892, Aufgrund eines Brandes in der evangelisch-lutherischen Dreikönigskirche bleibt der Gottesdienst aufgrund der Brandbeschädigungen bis zum 18. Dezember d. J. geschlossen.
  23815. 29.4.1899, In der „Flora“ an der Rotlintstraße spricht der antisemitische Reichstagsabgeordnete Oswald Zimmermann über „Die jüdische Fremdherrschaft“ – ein Spektakel bleibt aus.
  23816. 8.3.1976, Trotz eines Rückganges der registrierten Straftaten bleibt Frankfurt am Main die Hochburg der Kriminalität, so der Polizeipräsident Knut Müller auf einer Pressekonferenz gegenüber Journalisten.
  23817. 26.1.1979, Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Andreas von Schoeler, bleibt Frankfurter FDP-Vorsitzender. Er wird im Haus Dornbusch mit 139 von 238 Stimmen wieder gewählt.
  23818. 29.8.1979, Ein „Galaxy“-Großflugzeug der US-Luftwaffe muss wegen klemmender Bugräder auf dem Rhein-Main-Flughafen notlanden. Es bleibt unbeschädigt.
  23819. 29.8.1979, Eine von der Air Force gecharterte DC 8 der „Capitol Airways“ muss ebenfalls notlanden, bleibt ebenfalls schadenfrei, flankiert von der in höchste Alarmbereitschaft versetzten Flughafen-Feuerwehr.
  23820. 9.12.1980, Aus Protest gegen geplante Kürzungen für wissenschaftliche Hilfskräfte der Johann Wolfgang Goethe-Universität im hessischen Landesetat bleibt die Hochschule am Tag vor der dritten Etatlesung im Hessischen Landtag geschlossen.
  23821. 1.12.1982, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann bleibt Frankfurts Stadtoberhaupt. Während der konstituierenden Sitzung des Hessischen Landtags in Wiesbaden erhält der von der CDU nominierte Kandidat nicht die erforderliche Mehrheit von 56 Stimmen. Er kann lediglich 53 Stimmen auf sich vereinen. Das Land Hessen wird von einem geschäftsführenden Kabinett um Ministerpräsident Holger Börner regiert.
  23822. 22.8.1984, Bei einem spektakulären Unfall in der Eschenheimer Anlage, bei dem der 20jährige Fahrer eines Ford-Taunus aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkommt und umkippt, bleibt der Fahrer unverletzt.
  23823. 28.6.1985, Der Magistrat entscheidet, dass auf dem Niederurseler Hang ein „Landschaftszoo“ mit Tierherden und -rudeln entstehen soll. Der Zoologische Garten in der Innenstadt bleibt erhalten.
  23824. 28.8.1986, Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung: Trotz der Ankündigung des Regierungspräsidiums in Darmstadt, das Konzept der schienenfreien Innenstadt nur dann zu genehmigen, wenn zumindest die Altstadtstrecke mit den Linien 14, 15 und 18 erhalten bleibt, will der Magistrat vom 27.09. d. J. an in der City keine Straßenbahn mehr verkehren lassen. Dies machen Oberbürgermeister Wolfram Brück, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog sowie andere Christdemokraten während der Sitzung zum Bürgerbegehren der Aktion „Rettet die Straßenbahn“ deutlich.
  23825. 26.4.1989, Für annähernd zwei Stunden ist der Autoverkehr in der Umgebung des Hafentunnels im Gutleutviertel unterbrochen, nachdem ein Schaufelbagger mit seinem Greifer am Deckenträger in der Tunneldecke hängen bleibt.
  23826. 8.6.1989, Ein zwanzig Tonnen schwerer Radlader der Firma Sehring stürzt im Westhafen in das Hafenbecken. Der Fahrer bleibt unverletzt.
  23827. 16.9.1990, Der Konflikt um die Kosten des Geburtstagsempfangs für Oberbürgermeister Volker Hauff weitet sich aus: Während die Magistratsgruppe der SPD die „Oppositionsarbeit“ der Fraktion im Römer rügt, bleibt Referent Jan van Trott in der Sache bei seiner Aussage, das Verhalten von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog in der Angelegenheit sei „schäbig“ gewesen. Moog hat einer Zeitungsmeldung zufolge geäußert, er habe die Einladung zu dem Empfang „formal unterschrieben – mehr auch nicht“.
  23828. 27.9.1991, Nach langem Ringen finden die demokratischen Parteien im Römer eine Kompromissformel für den öffentlichen Protest gegen Ausländerfeindlichkeit am 02.10. Die Versammlung wird unter freiem Himmel vor der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung stattfinden. Allerdings bleibt die CDU-Opposition im Römer der geplanten Kundgebung auf dem Römerberg fern.
  23829. 13.6.1992, Premiere von Federico Garcia Lorcas „Doña Rosita bleibt ledig“ in der Inszenierung von Wolfgang Engel im Schauspielhaus.
  23830. 29.9.1994, Der Aufsichtsrat der Alten Oper stimmt dem Vorschlag des Magistrats zu: Rudolf Sailer bleibt weitere zwei Jahre Direktor des Hauses.
  23831. 30.9.1994, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog scheidet aus dem Amt. Nach mehr als 30 Jahren in der Kommunalpolitik verabschiedet er sich in den Ruhestand. Sein Stuhl bleibt frei, weil SPD und Grüne nicht die Mehrheit für die Wahl eines Nachfolgers organisieren können.
  23832. 2.1.1995, Der Trainer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Jupp Heynckes, bleibt bei seiner harten Linie: Anthony Yeboah, Augustine Okocha und Maurizio Gaudino sollen sich einen neuen Verein suchen.
  23833. 3.7.1996, Tausende von Pendlern verpassen ihren Arbeitsbeginn. Auslöser ist ein Vollzug der S 1, der am frühen Morgen in der Station Ostendstraße mit einem Bremsenschaden liegen bleibt.
  23834. 18.12.1996, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etat und Zukunft der Städtischen Bühnen. Die Mehrheit der Stadtverordneten (43 zu 34 Stimmen) fordert den stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch (SPD), der mit den Republikanern gekungelt haben soll, zum Rücktritt auf. Doch Busch bleibt im Amt.
  23835. 1.1.1998, Seit heute gibt die städtische Saalbau GmbH fünf Bürgerhäuser auf, ein großer Teil der Clubräume bleibt geschlossen: Bockenheimer Titania, Käthe-Kollwitz-Haus, Philanthropin, Haus Sindlingen und Haus Riederwald.
  23836. 22.1.1998, Das Oberlandesgericht (OLG) weist die Klage der Investoren des seit zehn Jahren geplanten Campanile-Hochhauses am Hauptbahnhof auf Schadensersatz durch die Stadt Frankfurt am Main zurück. Der Streitwert des Verfahrens ist auf 90 Millionen DM festgesetzt. Den Klägern bleibt jetzt noch der Gang zum Bundesgerichtshof.
  23837. 20.3.1998–21.3.1998, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim. Rita Streb-Hesse bleibt Vorsitzende der Frankfurt SPD – allerdings nur mit einem schwachen Ergebnis von weniger als siebzig Prozent der gültigen Stimmen. Die Landtagsabgeordnete erklärt ihren Rücktritt als Frankfurter Stadtverordnete.
  23838. 13.4.1998, Eine 44jährige Frau aus Niederrad bricht zu einem kleinen Spaziergang auf und verschwindet spurlos. Tagelang durchkämmen Polizisten den Stadtwald. Drei Wochen später finden Spaziergänger im Taunus die Leiche der ermordeten Frau, die einem Sexualverbrechen zum Opfer gefallen ist. Die Suche nach dem Täter bleibt ohne Erfolg.
  23839. 22.9.1999–2.1.2000, Ausstellung des Historischen Museums „Franckfurt bleibt das Nest – Johann Wolfgang Goethe und seine Vaterstadt“, eröffnet von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römer.
  23840. 2.12.1999, Jürgen Schneider bleibt vorerst im Gefängnis und wird nach Darmstadt verlegt. Außerdem muss er damit rechnen, auch seine Reststrafe wegen Kreditbetrugs absitzen zu müssen. Des Weiteren entdeckt die Staatsanwaltschaft ein Millionen-Guthaben auf den Inseln Jersey und Guernsey, das der Pleitier dort versteckt haben soll.
  23841. 2.1.2001, Wegen einer mehrere Monate andauernden aufwändigen Renovierung des Innenraums bleibt die St. Katharinenkirche an der Hauptwache vorerst geschlossen.
  23842. 28.5.2001, Grundsteinlegung für das neue Hochhaus der IG-Metall am Main in der Nähe der Friedensbrücke. Die IG-Metall-Hauptverwaltung bleibt in der Bürostadt Niederrad.
  23843. 14.10.2002, Der Verdächtige im Mordfall Jakob von Metzler, Magnus G., legt nach fast sechsstündiger Vernehmung ein Geständnis ab. Das Motiv bleibt weiterhin unklar.
  23844. 2.1.2003, Das erwartete Chaos bleibt am ersten Verkaufstag mit Dosenpfand aus. Ohne Pfandmarken, Bons oder Quittungen gibt es kein Pfand mehr zurück.
  23845. 2.2.2003, Hessische Landtagswahl: Für das Stadtgebiet Frankfurt am Main ergibt die Aufrechnung aller Landesstimmen der insgesamt 526 Wahlbezirke in den Wahlkreisen 34 bis 39 folgendes Gesamtergebnis: Von 381.027 Wahlberechtigten geben 228.596 gültige Landesstimmen ab. Davon entfallen: Auf die CDU 96.924 (42,4 %), SPD 60.481 (26,5 %), Grüne 39.410 (17,2 %), FDP 20.347 (8,9 %) FAG Hessen 3.434 (1,5 %), Republikaner 2,563 (1,1 %). Alle anderen Parteien erreichen weniger als ein Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Mainstadt wählt konservativ. Die Kandidaten der CDU gewinnen alle sechs Wahlkreise. Die SPD stürzt mit ihrem Wahlergebnis ab. Roland Koch bleibt Hessens Ministerpräsident und hat nun sogar eine absolute Mehrheit im Wiesbadener Landtag.
  23846. 16.3.2003, Ein 32jähriger Arzt aus Singapur wird in die Isolierstation des Universitätsklinikums gebracht. Die Diagnose lautet: Verdacht auf die Lungenkrankheit Sars. Wegen der extremen Ansteckungsgefahr müssen auch die 235 anderen Passagiere erst einmal in häusliche Quarantäne. Erst nach zehn Tagen kann die Klinik Entwarnung geben. Der Arzt hat sich zwar mit dem Virus infiziert, übersteht die Krankheit aber und steckt niemand an. Die Mainstadt bleibt von Sars verschont.
  23847. 7.8.2003, Der „Jahrhundert-Sommer“ hat Frankfurt am Main fest im Griff. Die Temperaturen nähern sich 40 Grad, die Menschen stöhnen, und manche Frankfurter flüchten in der eigenen Stadt in ein Hotel, weil dort die Zimmer klimatisiert sind. An der Isenburger Schneise brennt ein Stück Nadelwald. Dies bleibt der einzige Waldbrand in der Mainstadt.
  23848. 3.12.2003, Rettung für ein Wahrzeichen der Stadt. Der Henninger Turm bleibt erhalten. Noch im Frühjahr hat der Abriss des 1960 erbauten Gebäudes gedroht, der seit 2002 geschlossen ist. Jetzt legt der Milliardär Dietmar Hopp, Eigentümer des früheren Henninger-Bräu-Geländes, ein Konzept für das Areal rund um den Turm vor. Im Zentrum steht der sanierte Henninger Turm.
  23849. 26.1.2004, Aventis lehnt das Übernahmeangebot ab: Der deutsche Chemiekonzern weist das feindliche Übernahmeangebot des französischen Konkurrenten Sanofi-Synthélabo zurück; bei Sanofi bleibt man optimistisch.
  23850. 8.5.2006, Das Land Hessen hat große Pläne mit dem Justizviertel. Alle Gerichte sollen umziehen. Aus dem Innenstadt-Quartier soll ein Wohn- und Geschäftsareal werden. Allerdings spielt die Stadt nicht mit und legt die hochfliegenden Pläne wieder auf Eis. Was bleibt, ist der immense Sanierungsbedarf der alten Gerichtsgebäude.
  23851. 20.7.2006, Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt ihre Unterstützung für den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens zu und möchte, „dass Frankfurt eines der wichtigsten Drehkreuze in Europa bleibt“.
  23852. 13.12.2006, Trotz eines 2:2 unentschieden bei Fenerbahce Istanbul bleibt Eintracht Frankfurt im Uefa-Cup Tabellenletzter in der Gruppe H und scheidet damit aus diesem internationalen Fußballwettbewerb aus.
  23853. 25.1.1934, Arien- und Liederabend mit Ria Ginster (Sopran) und Sigmund Bleicher (Violine) im Saalbau.
  23854. 31.3.1925, Der Magistrat ehrt und verabschiedet den langjährigen Stadtkämmerer (1906-1925) der Stadt Frankfurt am Main, Prof. Heinrich Bleicher (1861-1928), in den Ruhestand. Ausgezeichnet wird er mit der Silbernen Plakette der Stadt Frankfurt am Main.
  23855. 11.6.1922, Tanzabend mit der Schauspielerin Niddy (eigentl. Luise) Impekoven im Schauspielhaus. Stadtrat Professor Heinrich Bleicher (1861-1928) spricht namens der Stadt.
  23856. 10.1.1910, Klavierkonzert mit Elisabeth Bleicher im Saalbau.
  23857. 16.11.1903, Konzert mit Elisabeth Bleicher in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  23858. 19.10.1901, Dem Statistiker und Kommunalpolitiker Prof. Heinrich Bleicher (1861-1928), seit 1890 Leiter des Statistischen Amtes Frankfurt am Main, seit 1901 Dozent für Statistik und Finanzwissenschaften an der „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“, wird der Titel „Professor“ verliehen.
  23859. 11.5.1953, Aus Anlass des 25. Todestages von Stadtrat Professor Heinrich Bleicher legt die Stadtverwaltung an seiner Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz mit Schleife nieder.
  23860. 22.5.1937–24.5.1937, Evangelisch-Sozialer Kongress im Gemeindehaus der reformierten Gemeinde, Bleichstraße.
  23861. 31.12.1931, 25jähriges Jubiläum des Cafés Leo Rothschild, Bleichstraße.
  23862. 21.9.1930, Akademische Feier anlässlich des 375jährigen Jubiläums der Deutschreformierten Gemeinde in Frankfurt am Main im Gemeindehaus Bleichstraße.
  23863. 7.10.1929, 35jähriges Jubiläum des Photographie-Ateliers Carl Weiß, Bleichstraße.
  23864. 10.1.1929, Lesung des Schriftstellers und Publizisten Hans Grimm im Gemeindehaus Bleichstraße. Veranstalter ist der „Verein für das Deutschtum im Ausland“.
  23865. 22.1.1922, XV. Verbandstag des Revisionsverbandes hessisch-nassauischer gewerblicher Genossenschaften, veranstaltet vom „Verband hessen-nassauischer gewerblicher Genossenschaften Frankfurt am Main“ im Saal des Schneiderinnungshauses, Bleichstraße.
  23866. 15.12.1921, Außerordentliche Tagung der Vereinigten Stadtsynoden, Bleichstraße.
  23867. 8.10.1913–28.10.1913, Photographische Ausstellung im alten Senckenbergischen Gebäude, Bleichstraße, veranstaltet vom Verein für Photographie.
  23868. 13.3.1905, Eröffnung der Stadtsynode der evangelisch-reformierten Gemeinde im Gemeindehaus, Bleichstraße.
  23869. 28.6.2000, Richtfest für das „Skylight“ an der Bleichstraße.
  23870. 11.1.1946, Erste Delegiertenversammlung der Frankfurter Metallindustrie im Kreishandwerkerhaus, Bleichstraße 38.
  23871. 19.5.1946, Versammlung des „Frankfurter Frauen-Ausschusses“ zum Muttertag im Schneiderinnungsheim, Bleichstraße.
  23872. 18.1.1948, Gründungsversammlung des Frankfurter Teckelklubs in der Gaststätte des Schneider-Innungsheimes, Bleichstraße.
  23873. 4.11.1948, Versammlung des Deutschen Rentnerbundes in der Bleichstraße 38a zum Thema: Währungsgeschädigte und Kleinrentner im Lastenausgleich.
  23874. 6.11.1949, 52. Insekten-Tauschbörse im Saal des Schneiderinnungsheimes, Bleichstraße 38a, veranstaltet vom Entomologischen Verein „Apollo“ unter Mitwirkung des Internationalen Entomologischen Vereins.
  23875. 2.3.1952, Öffentliche Versammlung der Weltbürger in Deutschland im Schneiderinnungsheim, Bleichstraße 38.
  23876. 18.6.1952, Offizielle Konstituierung und erste Hauptversammlung des Junghandwerkerbundes Frankfurt im Saal der Gaststätte Moog, Bleichstraße 38a.
  23877. 11.7.1952, Eine Versammlung des kommunistischen Demokratischen Kulturbundes Deutschland in einem Lokal in der Bleichstraße mit Professor Hans Mayer als Referent wird polizeilich aufgelöst.
  23878. 10.5.1953, Gründungsproklamation der Gesamtdeutschen Volkspartei, Landesverband Hessen, im Schneiderinnungsheim, Bleichstraße 38.
  23879. 3.1.1963, Offizielle Eröffnung der Kindertagesstätte, Bleichstraße.
  23880. 5.1.1972, Bei einem Brand im ersten Stock des „Hochhauses am Turm“ der amerikanischen Werbeagentur Young & Rubicam in der Bleichstraße entsteht ein Sachschaden von einer Millionen DM; verletzt wird niemand.
  23881. 17.10.1972, Gründung einer „Aktionsgemeinschaft Innenstadt“ im Gemeindesaal der Peterskirche, Bleichstraße.
  23882. 24.5.1973, Demonstration der Anwohner der Bleichstraße gegen die Sperrung der Zeil.
  23883. 18.9.1973, Demonstration und Straßenfest der Anwohner der Bleichstraße wegen der Zunahme des Verkehrs durch die Sperrung der Zeil.
  23884. 25.11.1975, 50jähriges Jubiläum der Firma „Noten-Fuchs“, Bleichstraße 70.
  23885. 7.11.1897, Feierliche Einweihung des Gemeindehauses der Deutschen evangelisch-reformierten Gemeinde, Bleichstraße.
  23886. 12.3.1900, Eröffnung der reformierten Stadtsynode im deutschreformierten Gemeindehaus, Bleichstraße.
  23887. 29.3.1900, Eröffnung der lutherischen Kreissynode für die Landgemeinden im Saal des deutsch-reformierten Gemeindehauses, Bleichstraße.
  23888. 9.1.1909–11.1.1909, Ausstellung von Vögeln, Aquarien und Terrarien des Frankfurter Vogelzuchtvereins Kanaria im alten Senckenbergischen Museum, Bleichstraße.
  23889. 14.9.1976, Eröffnung des Jugendcafés des Internationalen Jugendzentrums in der Bleichstraße.
  23890. 14.1.1977, Chilenischer Abend im Internationalen Jugendzentrum, Bleichstraße.
  23891. 12.2.1977, Einweihung des Jugendcafés im Internationalen Jugendzentrum, Bleichstraße.
  23892. 3.6.1977, Chilenischer Abend im Internationalen Jugendzentrum, Bleichstraße.
  23893. 9.7.1977, Jugendfest im Internationalen Jugendzentrum, Bleichstraße.
  23894. 30.9.1977, Jugoslawischer Abend im Internationalen Jugendzentrum, Bleichstraße.
  23895. 15.10.1977, Spanischer Abend im Internationalen Jugendzentrum, Bleichstraße.
  23896. 2.12.1977, Türkischer Abend im Internationalen Jugendzentrum, Bleichstraße.
  23897. 12.3.1980, Gründung eines Frankfurter Arbeitskreises „Journalisten helfen Journalisten“ in den Gildestuben, Bleichstraße.
  23898. 24.3.1981, Eröffnung des Nichtraucher-Cafés „Perpetuum mobile“ in der Bleichstraße.
  23899. 12.3.1982, Erste öffentliche Veranstaltung der neu gegründeten „Arbeitsloseninitiative Frankfurt“ im GEW-Büro, Bleichstraße.
  23900. 7.6.1987–8.6.1987, Feierlichkeiten anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Internationalen Jugendzentrums, Bleichstraße.
  23901. 28.3.1987–29.3.1987, Feierlichkeiten anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der finnischen Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland in der evangelisch-reformierten Gemeinde, Bleichstraße 40.
  23902. 19.7.1988, Gründung eines Vereins zur Erhaltung und Förderung der Gas-Straßenbeleuchtung in den Gildestuben, Bleichstraße.
  23903. 4.11.1988–6.11.1988, „Griechische Kulturtage“ im Internationalen Jugendzentrum, Bleichstraße.
  23904. 25.11.1988–26.11.1988, Türkische Kulturtage des Internationalen Jugendzentrums in der Bleichstraße.
  23905. 29.4.1990, Festliche Einweihung des neuen Kinderhorts und des neu gestalteten Außengeländes des Kindergartens der evangelischen Petersgemeinde, Bleichstraße.
  23906. 13.10.1992, Bei einem abendlichen Verkehrsunfall in der Bleichstraße kommt eine Frau ums Lebens. Die Polizei geht von Freitod aus.
  23907. 26.10.2001, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Internationalen Jugendzentrums, Bleichstraße 8-10.
  23908. 2.1.2002, Die evangelisch-reformierte Gemeinde in der Bleichstraße eröffnet ihr neues „Lehrhaus“.
  23909. 26.8.2011, Offizielle Einweihung des Neubaues der Stiftung Waisenhaus, Bleichstraße.
  23910. 26.3.1936, 140jähriges Jubiläum des Juweliers J. C. Schlund, Bleidenstraße 28.
  23911. 15.3.1914, Eröffnung des Kaffee- und Feinkostgeschäfts „Wackers Kaffee“ im Eckhaus Kornmarkt/Bleidenstraße.
  23912. 7.7.1890, Feier anlässlich des 25jähriges Jubiläums der Firma Meder, Bleidenstraße.
  23913. 2.10.1989, Bei einem Überfall auf zwei Angestellte eines Buchclubs in der Bleidenstraße erbeuten die Täter eine Geldbombe mit 13.000.- DM.
  23914. 11.2.1933, Violin-Abend mit Sigmund Bleier im Saalbau.
  23915. 29.9.1946, Meisterkonzert des Geigers Sigmund Bleier im Festsaal des Ärztehauses.
  23916. 10.6.1931, SA-Männer schleudern aus Protest gegen den im Roxy-Palast gezeigten Film „Im Westen nichts Neues“ nach dem Roman von Erich Maria Remarque mit Sprengstoff gefüllte Bleirohre in die Toilettenräume des Kinos. Niemand wird verletzt.
  23917. 13.4.1957–14.4.1957, Filmtagung der Evangelischen Akademie in Hessen und Nassau unter dem Thema „Die offene Blende“ im Haus der Jugend.
  23918. 17.4.1934, Im Rahmen eines Aufmarsches sämtlicher Parteiorganisationen der NSDAP wird am Schwesternhaus im Stadtteil Höchst eine Josef-Bleser-Gedenktafel enthüllt.
  23919. 28.2.1934, Feierliche Enthüllung eines Ehrenmales für Josef Bleser, ein verstorbenes SS-Mitglied, auf dem Friedhof in Höchst.
  23920. 7.1.1958, Vizekanzler Professor Ludwig Erhard führt in Frankfurt am Main Karl Blessing in das Amt des Präsidenten der Deutschen Bundesbank ein.
  23921. 5.2.1965, 65. Geburtstag des Bundesbankpräsidenten Karl Blessing (1900-1971) .
  23922. 16.12.1969, Der Magistrat verleiht dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Dr. h.c. Karl Blessing (1900-1971), anlässlich seines Ausscheidens aus dem Amt am Ende des Jahres die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  23923. 29.11.1986, Mit dem Schrecken und leichten Blessuren kommen ein Vater und sein Sohn davon, die auf eisglatter Straße ins Schleudern geraten und von der Alten Brücke auf die Müllerinsel stürzen.
  23924. 6.1.1999, Eine Niederflurstraßenbahn wird im Stadtteil Sachsenhausen von einem Getränke-Lkw gerammt. Die 37jährige Fahrerin des Drei-Wagen-Zuges erleidet leichte Blessuren. Der Sachschaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  23925. 21.3.1934, „Tag von Potsdam“: Premiere des Schauspiels „Die Gibichunge- Ein deutsches Schicksal“ von Wulf Bley in der Inszenierung von Jakob Geis im Schauspielhaus. Der Aufführung wohnt der Präsident der Reichstheaterkammer, Otto Laubinger, bei. Der Aufführung geht eine NS-Feierstunde voraus, in der das NSBO-Landesorchester die Jubelouvertüre von Carl Maria von Weber spielt.
  23926. 17.10.1966, „Free Jazz Ost-West“ im Volksbildungsheim mit dem Carla Bley-Quintett (New York).
  23927. 19.3.1996, Konzert der Jazzpianistin Carla Bley im Mousonturm.
  23928. 5.2.1937, Ufa-Festtag im Ufa-Palast Groß-Frankfurt mit der Eröffnung der großen Ufa-Schau „Blick hinter die Kulissen von Neubabelsberg“. Festaufführung des Films „Und Du, mein Schatz, fährst mit“ in Anwesenheit der Hauptdarstellerin Marika Rökk.
  23929. 5.1.1933, Vortrag des Afrikaforscher und Kulturphilosophen Prof. Leo Frobenius (1873-1938) im Volksbildungsheim über „Blick in eine verlorene Welt“. Er spricht zum ersten Mal über die Ergebnisse seiner letzten Expedition in die italienische Kolonie Tripolitanien.
  23930. 19.7.1919, Vortrag des Schriftstellers Otto Flake zum Thema „Blick auf Deutschland“ in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  23931. 27.9.1962, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Vorlage des Entwurfs des Haushaltsplanes 1963 in Höhe von 1,3 Milliarden DM. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) und Stadtkämmerer Dr. h.c. Georg Klingler (1897-1985) mahnen im Blick auf Gegenwart und Zukunft zur äußersten Sparsamkeit.
  23932. 10.12.1967, Filmball der Deutschen Filmwochenschau „Blick in die Welt“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  23933. 15.5.1993, Symposium „Im Blick des Anderen“ Einwanderung/Integration Frankreich/Deutschland im Plenarsaal des Römers und gleichnamige Ausstellungseröffnung in der Paulskirche.
  23934. 30.4.1995, Kolloquium des Sigmund-Freud-Instituts zum Thema „Wahrnehmung, Blick, Perspektive“.
  23935. 20.9.1999, Am Weltkindertag veranstaltet das Frankfurter Kinderbüro im Bürgerhaus Bornheim ein Fest unter dem Motto: „Ein-Blick in Kinderwelten“.
  23936. 24.3.2004, Eröffnung der Ausstellung „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“ im Hochbunker an der Friedberger Anlage.
  23937. 9.10.1985, Das Volkstheater Frankfurt kann auf eine 10jährige Spielzeit im Cantatesaal im Großen Hirschgraben zurück blicken.
  23938. 28.5.1993, Der rot-grüne Magistrat streicht die traditionsreichen „Tage der offenen Tür“ 1993. Zum ersten Mal seit 1961 entfällt damit die zweitägige Veranstaltung, auf der sich die Stadtverwaltung von den Bürgern hinter die Kulissen blicken lässt.
  23939. 7.11.1962, Premiere des „Blicks von der Brücke“, eine von Renzo Rossellini nach dem gleichnamigen Schauspiel Arthur Millers komponierte Oper im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  23940. 8.4.1938, Seit heute steht das Goethedenkmal wieder hoch über dem Goetheplatz. Goethe ist um zwanzig Meter nach Norden gerückt und hat gleichzeitig eine vollständige Kehrtwendung gemacht; der Dichter blickt nicht mehr in der Richtung des Goethehauses, sondern wendet sein Gesicht dem Schillerdenkmal auf dem Horst-Wessel-Platz [Rathenauplatz] zu.
  23941. 19.3.1987, Auf 375 Jahre Kürschnerhandwerk und 125 Jahre als erfolgreiches Handelsunternehmen blickt das Pelzhaus Thorer & Hollender, Mainzer Landstraße, zurück.
  23942. 23.8.2007–25.11.2007, Ausstellung „Blickwechsel – Frankfurter Frauenzimmer um 1800“ im Historischen Museum.
  23943. 5.12.1942, 150. Geburtstag des Theaterdirektors und Dialektschriftstellers Carl Malss (1792-1848), 1921 Zweiter Direktor der Frankfurter Theater AG, dessen technischer und zeitweise auch geschäftlicher Leiter er bis zu seinem Lebensende blieb. 1821 Uraufführung seines Erfolgsstücks „Der alter Bürger-Capitain“ im Komödienhaus am Theaterplatz [heute: Rathenauplatz].
  23944. 3.12.1943, Tod des Chemikers, Fabrikanten und Kommunalpolitikers Carl Schleussner (1868-1943), seit 1892 technischer Leiter der von seinem Vater Carl Schleussner (1830-1899) gegründeten Firma „Dr. Carl Schleussner Trockenplattenfabrik“, die 1897 in eine AG umgewandelt wurde. 1926 Übergabe der Leitung des Unternehmens an seinen Sohn Carl Schleussner (1895-1959), blieb aber Aufsichtsratsvorsitzender. Von 1919 bis 1924 Stadtverordneter (Deutsche Volkspartei).
  23945. 2.11.1944, 20. Todestag des Malers Hans Thoma (1839-1924), Landschafts- und Porträtkünstler. 1873/74 erster, 1874/75 zweiter Aufenthalt in Frankfurt am Main. Ab Herbst 1876 gemeinsames Atelier mit dem Maler und Graphiker Wilhelm Steinhausen (1846-1924) in Frankfurt am Main. Thoma blieb insgesamt 23 Jahre in der Mainstadt. 1898 Präsident, später Ehrenmitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft. Seit 1905 Galeriedirektor und Kunstprofessor in Karlsruhe.
  23946. 21.7.2005, Offizielle Umbenennung der Musikgruppe der Stiftung Blindenanstalt in „Blind Foundation“.
  23947. 5.9.1931–6.9.1931, Blumentage für Blinde und Hirnverletzte, veranstaltet von der Blindenanstalt, der Blindenvereinigung und dem Bund der Hirnverletzten.
  23948. 9.10.1948, Eröffnung des wieder aufgebauten Hinterhauses auf dem Gelände der Blindenanstalt in der Adlerflychtstraße als Werk- und Ausbildungsstätte für Blinde, die bei ihren Angehörigen in Frankfurt am Main wohnen.
  23949. 14.2.1970–15.2.1970, Israel-Seminar des Vereins „Hilfe für Blinde in Israel“ und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften im Wilhelm-Polligkeit-Institut.
  23950. 16.2.1981, Blinde Menschen in Frankfurt am Main können jetzt täglich am Telefon viereinhalb Minuten aktuelle Lokalnachrichten hören. Damit ist die Mainstadt nach Fulda, Gießen und Wiesbaden die vierte Stadt in Hessen, in der Blinde Ereignisse aus dem Lokalbereich am Telefon erfahren können.
  23951. 15.6.1995, Erster Spatenstich für das Walter-Hesselbach-Haus, ein Pflegezentrum für sehbehinderte und blinde Frankfurter ab 60 Jahren, in der Gutleutstraße.
  23952. 19.12.1995, Richtfest für das Walter-Hesselbach-Haus, eine Anlage mit 44 Wohnungen für blinde oder sehbehinderte Senioren, an der Gutleutstraße.
  23953. 30.11.1996, Einweihung des Walter-Hesselbach-Hauses, eine Wohnanlage für Blinde, in der Gutleutstraße.
  23954. 2.12.2005, Offizielle Eröffnung des Dialogmuseum für Blinde und Sehende in der Hanauer Landstraße.
  23955. 20.7.2013, Erster Aktionstag des Dialog-Museums und Eröffnung der Ausstellung „Blinde Passagiere“ (bis 01. September d. J.).
  23956. 25.5.1937, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Blindenfürsorge in Frankfurt am Main als Tochterinstitut der Frankfurter Polytechnischen Gesellschaft, verbunden mit einer Ausstellungseröffnung von Arbeiten der Blinden.
  23957. 30.8.1930–31.8.1930, Blumentag der Blinden- und Hirnverletztenfürsorge zugunsten der Blindenvereinigung Frankfurt am Main und der hirnverletzten Kriegsgeschädigten.
  23958. 5.10.1929–6.10.1929, Blindentag der Blinden-Vereinigung Frankfurt am Main.
  23959. 17.5.1912–18.5.1912, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Frankfurter Blindenanstalt.
  23960. 17.5.1912, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Frankfurter Blindenanstalt im Heim in der Adlerflychtstraße.
  23961. 15.10.1939, Verabschiedung der Satzung der Stiftung „Blindenanstalt Frankfurt am Main“, hervorgegangen aus der Blindenanstalt Frankfurt am Main – amtlich genehmigt am 15.06.1940.
  23962. 2.7.1949, Unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb veranstaltet der Gesangsverein „Liederkrone“ im Bornheimer Ratskeller ein Wohltätigkeitsfest zugunsten der Frankfurter Blindenanstalt.
  23963. 28.6.1951, Neueröffnung der wieder aufgebauten Blindenanstalt Frankfurt in der Adlerflychtstraße.
  23964. 25.5.1957, 120jähriges Jubiläum der von der Polytechnischen Gesellschaft gegründeten Blindenanstalt Frankfurt.
  23965. 18.5.1962, 125jähriges Jubiläum der Blindenanstalt Frankfurt, das älteste Blindenbildungsinstitut in Hessen.
  23966. 18.5.1987, 150jähriges Jubiläum der Frankfurter Blindenanstalt.
  23967. 15.3.1998, 70. Geburtstag des langjährigen Vorsitzenden der Stiftung Blindenanstalt Frankfurt, Arnulf Borsche.
  23968. 4.4.2001, Eröffnung des Musischen Zentrums der Stiftung Blindenanstalt im Nordend.
  23969. 19.10.1989, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Evangelischen Blindenarbeit, eine Einrichtung des Evangelischen Regionalverbandes.
  23970. 15.10.2000, Das Goldene Buch der Stiftungen der Stadt Frankfurt am Main verzeichnet den ersten Eintrag in Blindenschrift. Die „Blindenbund in Hessen e. V.-Stiftung“ wird im Kaisersaal des Römers feierlich in dieses Buch aufgenommen.
  23971. 19.11.1981, Der Frankfurter Blindenbund gründet eine „Gruppe Mobilität“.
  23972. 9.11.1957, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Blindenbundes in Hessen e. V. im Turmpalast.
  23973. 17.4.1981, Konzert des afrikanischen Blindenchors aus Kenia im Volksbildungsheim.
  23974. 25.4.1978, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Christlichen Blindendienstes e. V. im Kolpinghaus.
  23975. 17.6.1921–18.6.1921, Ausstellung Blindenkunde in der Universität Frankfurt, die den aktuellen Stand der Blindenfürsorge veranschaulichen soll.
  23976. 13.6.1995, Erster Spatenstich für das Blindenheim der Arbeiterwohlfahrt in der Gutleutstraße.
  23977. 1.4.1983, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Christoffel-Blindenmission im Volksbildungsheim.
  23978. 14.5.1988, Internationale „Missions-Gala“ anlässlich des 80jährigen Jubiläums der Christoffel-Blindenmission im Bürgerhaus Griesheim.
  23979. 11.12.1921–18.12.1921, Frankfurter Werbe-Ausstellung für das Blindenwesen, veranstaltet vom „Reichsdeutschen Blindenverband“ auf dem Messegelände.
  23980. 12.9.1952, Eröffnung des Frankfurter Blindenwohn- und -gesellschaftshauses, Eschersheimer Landstraße/Wolfsgangstraße.
  23981. 24.7.1940, Konzert der Konzertgemeinschaft blinder Künstler „Südwestdeutschland“ im Volksbildungsheim.
  23982. 8.1.1986, Auf dem Rollfeld des Rhein-Main-Flughafens wird die Leiche eines 34jährigen Amerikaners gefunden. Der Mann ist vermutlich als blinder Passagier im Fahrwerkschacht einer Lufthansa-Maschine von Miami mit geflogen und dabei erfroren.
  23983. 30.10.2003, Eine Bombendrohung sorgt für Chaos am Hauptbahnhof. Zwei Stunden lang fährt kein Zug, die Polizei räumt das Gebäude. Mehr als 200 Züge haben Verspätung oder fallen aus. Zum Schluss heißt es: blinder Alarm.
  23984. 31.7.2001, Am Abend wird auf dem Rebstockgelände ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  23985. 25.11.1998, Bei der Suche nach Blindgängern wird im Stadtwald eine amerikanische 75-Kilogramm-Sprengbombe entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  23986. 30.6.1919, Offizielle Auflösung der Wirtschaftsstelle, früher Kriegsamtsstelle Frankfurt am Main, Blittersdorffplatz [heute: François-Mitterand-Platz].
  23987. 31.7.1932, Infolge eines Unwetters schlägt ein Blitz in die mehrere hundert Jahre alte „Tilly-Linde“ in Höchst ein und zerstört dieses alte Wahrzeichen und Naturdenkmal vollständig.
  23988. 17.8.1919, Bei einem schweren Abendgewitter schlägt der Blitz ein und äschert im Stadtteil Preungesheim eine Liegenschaft in der Homburger Landstraße ein. Gewaltige Regenmassen führen zu Überflutungen.
  23989. 22.2.1919, Bei föhnartiger Witterung geht am Nachmittag über der Mainstadt ein kurzes, aber heftiges Gewitter mit Blitzen und schwerem Donnerschlägen sowie Hagelschauer. Dabei wird eine Frau in der Sonnemannstraße bei Feldarbeiten von einem Blitz erschlagen.
  23990. 13.7.1914, Auf dem Mühlberg im Stadtteil Sachsenhausen werden zwei Kinder vom Blitz getroffen und tödlich verletzt.
  23991. 6.7.1907, Bei einem schweren Gewittersturm mit Hagel und wolkenbruchartigem Regen entsteht im Hauptbahnhof Wasserschaden. Der Blitz schlägt in die elektrische Lichtanlage ein, die daraufhin für kurze Zeit gestört ist.
  23992. 5.6.2000, Bei einem schweren Gewitter in den frühen Morgenstunden schlägt ein Blitz in drei Stellwerke der Verkehrsgesellschaft Frankfurt ein und legt den Nahverkehr bis zu vier Stunden lahm.
  23993. 28.7.1937, Ein heftiges, zweistündiges Gewitter vom Westen und vom Nordosten kommend über Frankfurt am Main, den Maingau und den Taunus führt zu wolkenbruchartigen Regenfällen mit Straßenüberschwemmungen. Im Stadtteil Höchst schlägt ein Blitz in das Amtsgerichtsgebäude, zerstört die Lichtleitung und setzt die Telefonanlage zeitweise außer Kraft.
  23994. 13.3.1961, Eröffnung der „Blitz-Schuh-Bar“ Josef Horvaths in der Eschersheimer Landstraße 13/Ecke Fellnerstraße.
  23995. 16.8.1985, Ein 62jähriger Mann wird in der Zeppelinallee von einem Blitz erschlagen.
  23996. 21.1.1986, Erstmalige Verleihung des „Bürgermeister-Wilhelm-Fay-Preises“ des Verlages „Blitz-Tip“ an den Notmütterdienst e. V.
  23997. 1.6.1996, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Anzeigenblattes „Blitz-Tip“ in der Schillerstraße und auf dem Börsenplatz.
  23998. 7.5.2002, Eines der aufwendigsten Details des Domturms, die oberste Kreuzblume, ein Steinmetz-Kunstwerk aus dem 19. Jahrhundert, die die Spitze in rund 95 Metern Höhe ziert, ist wieder komplett. Ersetzt wird jener Teil der 400 Kilogramm schweren Blume, der 1997 von einem Blitz herausgeschlagen worden ist.
  23999. 15.1.1919, Schließung der städtischen Metallannahmestellen für Dachkupfer und Blitzableiter, Franziusstraße, sowie für Einrichtungsgegenstände, Liebfrauenberg.
  24000. 5.6.1921, Ein heftiges Sommergewitter samt Regen richtet größere Schäden an. In der Großen Spillingsgasse im Stadtteil Bornheim stürzt ein Schornstein ein und durchschlägt das Dach eines Nachbarhauses. Blitze fahren mehrfach in Wagen der Straßenbahn.
  24001. 28.5.1901, Frankfurter „Wäldchestag“ im Stadtwald. Während eines Gewitters werden mehrere Personen durch Blitzeinschläge verletzt.
  24002. 26.5.1935, Ein Blitzschlag während eines heftigen Gewitters am Morgen trifft die Dreikönigskirche im Stadtteil Sachsenhausen und zerstört einen Teil der Orgel und die gesamte Lichtleitung.
  24003. 13.7.1934, Bei einem Großbrand im Umspannwerk des Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerkes bei Kelsterbach infolge eines Blitzschlages hilft die Frankfurter Feuerwehr bei der Feuerbekämpfung.
  24004. 18.5.1930, Bei einem Straßenbahnzusammenstoß auf der Strecke Saalburg - Homburg infolge eines Blitzschlags wird eine Person getötet. Mehrere Menschen werden verletzt.
  24005. 23.7.1929, Bei einem heftigen Gewitter wird am Abend auf der Hundswiese ein zwanzigjähriger Mann von einem Blitzstrahl getroffen und tödlich verletzt.
  24006. 31.5.1999, Oberbürgermeisterin Petra Roth überreicht im Kaisersaal des Römer den von der Zeitung „Blitztip“ gestifteten Bürgermeister-Wilhelm-Fay-Gedächtnispreis an drei Frankfurter für ihr soziales Engagement.
  24007. 13.3.2001, Blitzvisite des neuen israelischen Botschafters in Deutschland, Schimon Stein, bei Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer.
  24008. 15.12.1933, Großfeuer in Niederrad: Bei einem Brand auf dem Gelände der Vereinigten Hutstoffwerke Bloch und Hirsch C. F. Donner GmbH, Goldsteinstraße, brennt der Wasserturm, aus dem die ausgedehnten Fabrikanlagen gespeist werden, aus.
  24009. 10.12.1902, 25jähriges Geschäftsjubiläum der Firma „Jules Bloch u. Cie“.
  24010. 9.3.1960, Der Leipziger Philosoph Professor Ernst Bloch liest im Rahmen der Suhrkamp-Verlagsabende im Cantate-Saal aus seinen Werken.
  24011. 27.6.1967, Kundgebung für Israel der Gesellschaft der Freunde der Hebräischen Universität Jerusalem, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit Professor Ernst Bloch, Professor Iring Fetscher u.a..
  24012. 15.10.1967, Der Philosoph Professor Ernst Bloch (1885-1977) erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche verliehen.
  24013. 20.3.1970, Vietnam-Manifestation der Initiative Internationale Vietnam-Solidarität (Frankfurter Vietnam-Komitee) in der Paulskirche mit Professor Wolfgang Abendroth, Professor Ernst Bloch, Franz-Josef Degenhardt, Professor Heinz-Joachim Heydorn, Rolf Hochhuth, Dr. Robert Jungk, Dr. Oskar Negt, Pastor D. Martin Niemöller, Martin Walser u.a.
  24014. 11.3.1982, Lesung mit Karola Bloch in der Autorenbuchhandlung.
  24015. 1.5.1991, Amtsantritt des neuen „städtischen Fahrradbeauftragten“ Peter Blöcher.
  24016. 5.12.1991, Die Frankfurter Parkhäuser öffnen sich für Fahrräder. Der Fahrradbeauftragte des Magistrats, Peter Blöcher, schließt sein Fahrrad in der Garage Walter-Kolb-Straße – das erste mit dem neuen Angebot – an. Der Service wird zum Nulltarif angeboten.
  24017. 6.4.1979, Gastspiel von Pedro Blochs „Eurydikes Hände“ im Kammerspiel (Wiederholung am 09.04.)
  24018. 5.4.1932, Kurz vor Mitternacht wird in der Siedlung Altenhainer Block, Mainzer Landstraße, ein kommunistischer Alarm geschlagen. Die Alarmsignale heulen durch die gesamte Siedlung, worauf aus allen Straßen Kommunisten herbeieilen, die sich an einer Straßenkreuzung sammeln. Ein Überfallkommando greift ein und verhaftet mehrere Menschen.
  24019. 15.12.1974, Währungstreffen der Finanzminister und Notenbankpräsidenten der im Block floatender europäischer Staaten im Haus der Deutschen Bundesbank.
  24020. 13.3.1970, Der Bundesverband des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) ist laut 2. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt nicht mehr prozessfähig, weil er keinen satzungsgemäßen Vorstand hat. Er kann daher auch zur Zeit nicht wegen der Schäden zur Verantwortung gezogen werden, die Ostern 1968 durch die Blockade in der Societätsdruckerei entstanden sind.
  24021. 10.5.1985, Im Prozess um die Blockade des US-Depots im Stadtteil Hausen sagt der Friedensforscher Professor Carl-Friedrich von Weizsäcker als Sachverständiger aus.
  24022. 8.12.1997, Verkehrschaos in der Innenstadt: Mit einer Blockade großer Kreuzungen in der Innenstadt wählen Studierende der Fachhochschule Frankfurt eine folgenreiche Aktionsform. Anlass ist die letzte Lesung des Hochschulrahmengesetzes im Deutschen Bundestag.
  24023. 5.6.2010, Ca. 2.000 Menschen demonstrieren auf dem Römerberg gegen Israel, gegen die israelische Palästina-Politik und das israelische Vorgehen gegen antizionistisch-antisemitische Blockadebrecher vor Gaza.
  24024. 15.11.1981, Einen Tag nach der friedlichen Großdemonstration in Wiesbaden gegen den Flughafenausbau kommt es rings um den Rhein-Main-Flughafen zu schweren Zusammenstößen zwischen mehreren tausend Demonstranten und einem Großaufgebot der Polizei. Blockaden mehrerer Autobahnteilstrecken führen zum Verkehrschaos.
  24025. 9.12.1983–12.12.1983, Eine geplante viertägige Widerstandsaktion der Friedensbewegung gegen das amerikanische Militärdepot in Hausen wird vom Ordnungsamt verboten. Trotzdem gelingt es, die Depotzufahrt für mehrer Stunden zu blockieren. Schließlich räumt die Polizei mit Wasserwerfern das Gelände. Auch an den drei folgenden Tagen kommt es zu Blockaden und Festnahmen.
  24026. 24.5.1995, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der „Hinkelstein“-Anlage im Stadtwald zur städtischen Wasserversorgung sowie des 100jährigen Jubiläums von Frankfurts erstem Elektrizitätswerk, da wo heute die roten Blöcke des Heizkraftwerks West an der Gutleutstraße stehen.
  24027. 2.2.1959, Richtfest für den Nachbau des Geburtshauses des vor 150 Jahren geborenen ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln. Das Blockhaus steht neben dem Amerikahaus.
  24028. 28.8.1975, Das Städtische Forstamt richtet im Stadtwald, im Gebiet der ehemaligen Fasanerie, einen „Informationspunkt“ ein, ein Blockhaus, angefüllt mit präparierten Tieren und Pflanzen.
  24029. 28.2.2009, Eröffnung der neuen Blockhaus-Sauna im Fechenheimer Gartenbad. Das vereinseigene Gartenbad Fechenheim hat die Turngemeinde Bornheim im Jahr 2003 übernommen.
  24030. 16.8.2011, Eröffnung eines neuen Blockhauses für Kinder im Naturerlebnisgarten am Lohrberg im Stadtteil Seckbach durch den Verein Main-Äppel-Haus.
  24031. 15.4.1997, Die Stadt Frankfurt am Main übernimmt offiziell das neue Blockheizkraftwerk im Palmengarten.
  24032. 25.3.2000, 500 Menschen blockieren den Börsenplatz, um eine Kundgebung des vom linksextremen zum rechtsextremen gewandelten Holocaust-Leugners Horst Mahler und seiner so genannten „nationalen Sammlungsbewegung“ zu verhindern.
  24033. 24.11.1967, Zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten kommt es vor und während einer Veranstaltung der Nationaldemokratischen Partei (NPD) im Zoo-Gesellschaftshaus. Einige Hundert Jugendliche versuchen den Eingang zum Zoologischen Garten zu blockieren oder sich selbst gewaltsam zu der NPD-Großkundgebung Zutritt zu verschaffen.
  24034. 18.1.1977, Mehrere hundert Abendgymnasiasten demonstrieren gegen die Streichung von Lehrerstellen in der Fürstenberger Schule und blockieren kurzzeitig die vierspurige Eschersheimer Landstraße.
  24035. 3.11.1977, 30 Jugendliche protestieren auf der Zeil gegen die Neutronenbombe und blockieren auf der Straße liegend für fünf Minuten den Straßenverkehr.
  24036. 14.9.1979, Atomkraftgegner blockieren für einige Stunden die Eingänge des Verwaltungsgebäudes der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke, Stresemannallee 23.
  24037. 12.10.1980, Mehrere Hundert Gegner der geplanten Startbahn 18 West blockieren die Straßen vor dem Terminal Mitte am Rhein-Main-Flughafen.
  24038. 2.11.1981, Überraschend räumt die Polizei das Hüttendorf auf der Trasse der geplanten Startbahn 18 West. Dabei kommt es zu schweren Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Zahlreiche Personen werden verletzt. Am Ende einer Demonstration von 4000 Teilnehmern durch die Frankfurter Innenstadt blockieren Startbahngegner am Abend mehrere Gleise im Hauptbahnhof. Nach über einer Stunde werden sie von der Polizei aus dem Gebäude vertrieben. Der Zugverkehr ist während dieser Zeit unterbrochen. Zwei Wochen lang hat die Mainstadt ihren täglichen Protestzug mit mehreren tausend Teilnehmern.
  24039. 26.9.1984, 150 Schüler der Hedwig-Heyl-Schule für Hauswirtschaft und Sozialpädagogik blockieren aus Protest gegen die Atomrüstung während des halbjährlich angesetzten Probesirenenalarms kurzzeitig den Verkehr auf dem Oeder Weg im Nordend.
  24040. 18.2.1992, 600 Mitarbeiter aus norddeutschen AEG-Werken und Angehörige der IG Metall blockieren aus Protest gegen die drohende Schließung des zum Unternehmen gehörenden „Olympia“-Büromaschinenwerks in Wilhelmshaven, die Friedensbrücke in Rufweite des AEG-Stammhauses, wo der AEG-Aufsichtsrat tagt. Am Hauptbahnhof, an der Messe und Kennedyallee bricht der Verkehr zusammen.
  24041. 7.3.1992, Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Frankfurter Verkehrsinitiativen protestieren gegen zugeparkte Radwege, in dem sie eine dreiviertel Stunde lang die Rothschildallee mit Fahrrädern blockieren.
  24042. 15.9.1994, Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace blockieren den Haupteingang des Griesheimer Werks der Hoechst AG und spannen ein Transparent mit der Aufschrift: „Pestizide von Hoechst und Schering vergiften unser Grundwasser“ auf.
  24043. 9.5.2006, Etwa 1.000 Studierende der Fachhochschule Frankfurt protestieren in der Innenstadt gegen Studiengebühren und blockieren kurzzeitig Kreuzungen auf der Friedberger Landstraße.
  24044. 17.5.2006, Etwa 4.000 Studierende der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Fachhochschule Frankfurt protestieren gegen Studiengebühren in der Universität, in der Stadt und auf der Autobahn 66, die sie in Richtung Wiesbaden für eine Stunde blockieren.
  24045. 23.5.2006, Mehrere hundert Studierende demonstrieren gegen die Studiengebühren und blockieren für etwa zwei Stunden den Messekreisel.
  24046. 25.5.2006, Der Widerstand gegen die Einführung von Studiengebühren nimmt zu. In fast allen hessischen Hochschulstädten gehen tausende Studierende auf die Straße. In Frankfurt am Main blockieren die Demonstranten erneut eine Autobahn, was zu Auseinandersetzungen mit der Polizei führt.
  24047. 30.5.2006, Mehr als 1.000 Studierende protestieren gegen Studiengebühren und blockieren die Hanauer Landstraße, die Auffahrt zur Autobahn Richtung Wiesbaden und den „Science Day“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität so massiv, dass die Veranstaltung abgebrochen werden muss.
  24048. 20.6.2007, Hunderte Studierende blockieren die Friedensbrücke um gegen die Studiengebühren zu protestieren.
  24049. 30.11.2000, In weiten Teilen der Innenstadt bricht der Verkehr zusammen. Ursache für die kilometerlangen Staus – vom Miquelknoten bis zur City – ist ein Wasserrohrbruch, der ab 9.00 Uhr die Taubenstraße blockiert.
  24050. 1.11.1960, Verkehrschaos in Frankfurt am Main: Die Innenstadt ist fast völlig blockiert, es kommt zu insgesamt 71 Verkehrsunfällen.
  24051. 23.8.1963, Ein riesiges Verkehrschaos blockiert in den Nachmittagsstunden die Straßen der Innenstadt. Ausgelöst wird es nicht zuletzt durch den anhaltenden Platzregen. Die Wassermassen überschwemmen Unterführungen, überfluten Straßen und dringen in Keller ein. Über 160 Hilferufe erreicht die Feuerwehr.
  24052. 30.8.1968, Ein Wolkenbruch löst den Ausnahmezustand aus. Der Verkehr ist stellenweise blockiert. Durch Wassereinbrüche in Kabelschächte fällt im südlichen Sachsenhausen der Strom zeitweise aus.
  24053. 18.2.1970, Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel gibt den Klagen gegen die Erweiterung der Start- und Landebahnen des Rhein-Main-Flughafens statt. Damit wird der Flughafenausbau blockiert.
  24054. 29.4.1981, Ein umgestürzter Fleischtransporter blockiert zwei Stunden lang den Straßenverkehr an der Kreuzung Eschenheimer Anlage/Scheffelstraße.
  24055. 1.11.1994, Der Chef der hessischen Kriminalpolizei, Klaus Krumb, übernimmt die kommissarische Leitung des Frankfurter Polizeipräsidiums. Die Nachfolge Karlheinz Gemmers ist durch die Verwaltungsgerichtsklage des Polizeivizepräsidenten Peter Frerichs blockiert.
  24056. 12.10.1945, Eine teilweise verbrannte Liste, die 38.000 Namen der NS-Parteimitglieder von Frankfurt am Main enthält, ist der Abteilung für öffentliche Sicherheit bei der amerikanischen Militärregierung ausgehändigt worden. Die Liste enthält genaue Angaben über jedes einzelne Parteimitglied, deren Namen alphabetisch aufgeführt und nach Stadtbezirken angelegt sind. Nach Angaben dieser und anderer Listen gab es in der Mainmetropole 5000 Parteifunktionäre, davon 47 Ortsgruppenleiter, 670 Zellenleiter, 3620 Blockleiter und annähernd 700 andere Parteifunktionäre. Bei einer Gesamtbevölkerung von 555.300 ergibt dies 8 Prozent Parteimitglieder; mit ihren Familien sind dies 180.600 Personen oder 33 Prozent.
  24057. 9.3.1909, Neun öffentliche Versammlungen des Sozialdemokratischen Vereins zum Thema: „Junkerfrechheit, Steuerschacher und Blockpolitik“.
  24058. 6.8.1950, Gründung des Landesverbandes Hessen des „Blocks der Heimatvertriebenen und Entrechteten“ (BHE).
  24059. 1.2.1953, Dritter Landesparteitag des Gesamtdeutschen Blocks (BHE).
  24060. 31.5.1953, Zentrale Arbeitstagung der hessischen Kreisverbände des Gesamtdeutschen Blocks (BHE).
  24061. 28.7.1981, Bei einer von der Bundesanwaltschaft veranlassten Durchsuchung mehrerer Wohnungen in Frankfurt am Main, kommt es zu Festnahmen. Bei den Festgenommenen handelt es sich um mutmaßliche Mitglieder des „Schwarzen Blocks“.
  24062. 30.5.2013–1.6.2013, Aktionstage Blockupy Frankfurt.
  24063. 8.6.2013, Mehrere tausend Menschen demonstrieren ihre Solidarität mit Blockupy und gegen die türkische Regierung.
  24064. 23.6.2014, Das Frankfurter Verwaltungsgericht erklärt den Polizeikessel anlässlich der Blockupy-Demonstration am 01. Juni 2013 für rechtens. Damals sind etwa 1.000 Demonstranten fast zehn Stunden in einem Polizeikessel festgehalten worden.
  24065. 3.7.2015, Demonstration von Blockupy Frankfurt in der Innenstadt: 250 Menschen solidarisieren sich mit dem krisengeschüttelten Griechenland.
  24066. 8.5.1995, Der Immobilienkaufmann Ignaz Blodinger stellt Pläne für den Bau von 688 Wohnungen an der Idsteiner Straße im Gallusviertel vor.
  24067. 26.12.2007, Tod des Investors und Shoah-Überlebenden Ignaz Blodinger (1941-2007), „König der Hoteliers“, seit 1960 in Frankfurt am Main, Erbauer zahlreicher Hotels unter dem Namen „Fleming’s“.
  24068. 16.3.1936, Tag der Wehrmacht: Paradeaufstellung der Truppen des Garnisonsstandortes Frankfurt am Main vor dem Reichskriegsminister und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Generaloberst von Blomberg, auf dem Ostpark-Gelände. Anschließend Vorbeimarsch in der Ostparkstraße und Marsch durch die Stadt.
  24069. 11.1.1950, Prozess vor der 6. Zivilkammer aufgrund einer Klage, die die amerikanische Filmschauspielerin Lilian Harvey gegen den Inhaber eines Frankfurter Friseursalons und gegen dessen Gehilfen anstrengt. Im Streit um ihre blonden Locken, die sie nicht sachgemäß frisiert sieht, fordert die Diva Schadensersatz und Schmerzensgeld.
  24070. 6.6.1951, Die von der Filmschauspielerin Lilian Harvey im Januar 1950 bei der Sechsten Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts angestrengte Klage wegen des Verlustes ihrer blonden Locken durch die angebliche Fahrlässigkeit eines Frankfurter Friseurs wird kostenpflichtig abgewiesen.
  24071. 22.11.1967, Die Stadt Frankfurt am Main kündigt dem Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen Theodore Bloomfield fristlos, da die Spannungen zwischen Dirigent und Orchester unüberbrückbar geworden sind und das künstlerische Personal sich weigert, weiterhin mit ihm zusammenzuarbeiten.
  24072. 1.4.1998, Tod des früheren Frankfurter Generalmusikdirektors, Theodore Bloomfield (1923-1998).
  24073. 16.6.2004, “100 Jahre Bloomsday” – Lesung mit Patrick Roth, Dirk Vanderbeke, Hans Wollschläger, danach Vorabpremiere des Dokumentarfilms „Ulysses in Dublin“ im Literaturhaus.
  24074. 18.7.1949, Wahlkundgebung der FDP Frankfurt im großen Saal des Ärztehauses mit dem Finanzminister a. D. Franz Blücher, stellvertretender Vorsitzender der FDP Westdeutschlands und Mitglied des Wirtschaftsrates.
  24075. 17.9.1952, Carl-Schurz-Feier in der Paulskirche anlässlich des 100jährigen Jubiläums seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ansprachen halten in Anwesenheit des hessischen Ministerpräsidenten, von Vertretern der Bundesregierung, des Diplomatischen Korps sowie der amerikanischen Streitkräfte, der Präsident der Steuben-Schurz-Gesellschaft, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, der amerikanische Hochkommissar Walter J. Donnelly und der Vizekanzler Dr. Franz Blücher. Die Steuben-Schurz-Gesellschaft (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) plant ein Memorial für den Deutschamerikaner Carl Schurz (1829-1906).
  24076. 28.5.1956, Auf der Jahresmitgliederversammlung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt in der Paulskirche spricht der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Vizekanzler Dr. Franz Blücher.
  24077. 4.3.1926, Eröffnung der Übernachtungsstätte „Jugendbleibe“ für obdachlose jugendliche Wanderer, Blücherstraße 39 [heute: Stuttgarter Straße] (ab April 1927 Gutleutstraße 127).
  24078. 24.3.1995, Am frühen Morgen brennt die Diskothek „Blue Angel“ in der Innenstadt vollständig aus. Der Schaden wird auf 750.000.- DM geschätzt.
  24079. 27.4.2004, Grundsteinlegung für das Hotel „Blue Heaven“ am Opel-Rondell.
  24080. 3.11.2005, Öffentliches Symposion „Into The Deep Blue“ über den aktuellen Stand der Meeresforschung im Senckenbergmuseum.
  24081. 6.12.2000–8.12.2000, Musik-Festival im Sinkkasten, Blues & Beyond und im Elfer-Club.
  24082. 20.8.2000, Blues-Konzert mit Taj Mahal im Mousonturm.
  24083. 6.10.1962, „Folk-Blues-Festival“ der Deutschen Jazz-Föderation in der Kongreßhalle.
  24084. 16.10.1964, American Folk Blues Festival in der Kongreßhalle.
  24085. 28.10.1965, „American Folk Blues Festival 65“ in der Kongreßhalle.
  24086. 13.10.1966, „American Folk Blues Festival 66“ in der Kongreßhalle mit Little Brother Montgomery, Otis Rush, Junior Wells u.a.
  24087. 7.10.1967, „American Folk Blues Festival 67“ in der Kongreßhalle.
  24088. 7.10.1968, „American Folk Blues Festival ‘68“ in der Kongreßhalle u.a. mit John Lee Hooker.
  24089. 14.10.1969, „American Folk Blues Festival 69“ in der Kongreßhalle.
  24090. 16.11.1970, „American Blues- und Gospel-Festival ‘70“ in der Jahrhunderthalle Hoechst u.a. mit Champion Jack Dupree und dem Duo Sonny Terry und Brownie McGhee.
  24091. 8.3.1972, American Folk Blues Festival in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Memphis Slim und T-Bone Walker.
  24092. 2.5.1972, Konzert des Blues-Musikers John Mayall in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24093. 14.10.1972, „American Folk Blues Festival“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24094. 25.9.1973, Die Soulsängerin Diana Ross gibt im Hotel „Frankfurter Hof“ eine Show-Audienz anlässlich der internen Vorstellung ihres Filmes „Lady sings the Blues“ und zweier Konzerte in der Jahrhunderthalle Hoechst am 26.09.
  24095. 7.11.1974, Konzert des amerikanischen Blues- und Rockmusikers Johnny Winter in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24096. 21.5.1975, Konzert der American Blues Legends im Volksbildungsheim.
  24097. 1.10.1976, Folk-Blues-Konzert mit Sonny Terry & Brownie McGhee im Sinkkasten.
  24098. 20.10.1978, Konzert des Blues-Gitarristen B. B. King im Volksbildungsheim.
  24099. 6.10.1979–7.10.1979, 2. Frankfurter Hot Jazz- und Blues-Weekend im Volksbildungsheim und im Schlachthof.
  24100. 23.10.1979, American Blues Legend 1979 im Amerika-Haus.
  24101. 15.4.1980, American Folk Blues Festival ’80 in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24102. 11.3.1981, American Folk Blues Festival ’81 im Palmengarten.
  24103. 20.10.1983, Konzert Soul meets Blues mit Jr. Walker und Johnny Winter in der Alten Oper.
  24104. 12.11.1984–29.11.1984, „Afrika-Tage“ mit Blues- und Folk-Musik.
  24105. 22.10.1985, American Folk Blues Festival ’85 im Volksbildungsheim.
  24106. 14.11.1992, „Blues Night Frankfurt“ in der Alten Oper.
  24107. 24.4.1995, Konzert mit dem englischen Blues- und Rockgitarristen Erich Clapton in der Festhalle.
  24108. 30.1.1999, Frankfurter Blues Night ’99 in der Alten Oper.
  24109. 20.11.1991, Konzert der Rock- und Bluesband „Canned Heat“ im Sinkkasten.
  24110. 4.6.1994–4.9.1994, Die geplante hr3-Musikarena im Waldstadion, ein Open-Air-Festival mit Nina Corti & Ensemble (17.06.), John Mayall & The Bluesbrakers (25.06.), John Scofield & Pat Metheney (26.06.), Stanley Clarke, Al di Meola und Jean Luc Ponty (01.07.), Al Jarreau (09.07.), Jackson Singers (17.07.) und Haindling (04.09.), muss nach Unstimmigkeiten, so steigt Hessische Rundfunk mit Wirkung vom 03.06. aus der Medienpartnerschaft aus, komplett abgesagt werden.
  24111. 24.4.1989, Konzert der John Mayall’s Bluesbreakers in der Frankfurt Music Hall.
  24112. 29.9.1990, Konzert mit John Mayall & The Bluesbreakers im Sinkkasten.
  24113. 29.11.1971, Konzert des Bluesgitarristen und –sängers B. B. King in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24114. 19.4.1989, Blueskonzert mit B. B. King in der Jahrhunderthalle Hoechst
  24115. 4.11.1993, Blueskonzert mit B. B. King in der Alten Oper.
  24116. 10.3.1988, Konzert der Blueslegende B. B. King in der Alten Oper.
  24117. 18.3.1972, Konzert mit dem Bluesmusiker Champion Jack Dupree im „Sinkkasten“.
  24118. 2.10.1993, Konzert mit dem Bluesmusiker Taj Mahal im Mousonturm.
  24119. 31.7.2002, Der Bluesmusiker Taj Mahal eröffnet die Weltmusik-Konzerte im Palmengarten.
  24120. 26.1.1968, Konzert des Bluesmusikers B. B. King in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24121. 4.5.1969, Konzert des Bluesmusikers B. B. King in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24122. 15.9.1971, Konzert der britischen Bluesmusikers John Mayall in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24123. 17.5.1973, Konzert des englischen Bluesmusikers John Mayall in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24124. 19.4.1987, Konzert des britischen Bluesmusikers John Mayall im Volksbildungsheim.
  24125. 7.9.1986, Konzert des Bluespianisten Champion Jack Dupree im Sinkkasten.
  24126. 20.9.1987, Konzert mit dem Bluespianisten Champion Jack Dupree im Sinkkasten.
  24127. 11.11.1978, Bluesrock-Konzert mit Erich Clapton und Muddy Waters in der Festhalle.
  24128. 3.2.1970, Konzert der Bluesrockband „Canned Heat“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24129. 24.1.1973, Zwei Konzerte des Soul- und Bluessängers Isaac Hayes in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24130. 14.10.1975, Konzert des britischen Bluessängers und Gitarristen John Mayall in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24131. 20.2.2009, Eröffnung eines Quartiersbüros in der Bolongarostraße im Stadtteil Höchst als erste Maßnahme des dreijährigen EU-Forschungsprojekts „Mandie“ (Managing District Centres in North West Europe) gegen drohende „Erosion“ einstmals blühender Städte.
  24132. 25.4.1933, 100. Geburtstag des Lehrers, Botanikers und Naturforschers Isaak Blum (1833-1903), 1856 bis 1892 Lehrer am Philanthropin, Direktor der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft und von 1889 bis 1903 Vorsteher der botanischen Sektion.
  24133. 6.1.1930, Vorstandswahlen der Maklerkammer. An Stelle des nach 34jähriger Tätigkeit aus Altersgründen aus dem Amt geschiedenen Salomon Epstein wird Adolf Blum zum 1. Vorsitzenden gewählt.
  24134. 10.11.1928, Gedächtnisfeier des Deutschen Republikanischen Reichsbundes im Volksbildungsheim, anlässlich des 80. Todestages (am 09.11.1848 Wien, standrechtlich erschossen) des Politikers und Publizisten Robert Blum (1807-1848), Mitglied und Vizepräsident des Frankfurter Vorparlaments, Abgeordneter des Paulskirchenparlaments (u.a. Mitglied des Verfassungsausschusses).
  24135. 12.2.1921, 50jähriges Jubiläum der Fa. Blum & Jekel, Tuch-Großhandlung.
  24136. 11.11.1907, Gedenkfeier anlässlich des 100. Geburtstages von Robert Blum, veranstaltet vom Demokratischen Verein im Börsen-Restaurant.
  24137. 25.4.1903, Tod des Lehrers, Naturforschers und Botanikers Isaak Blum (1833-1903), seit 1856 Lehrer am Philanthropin, Mitglied, Sekretär und Direktor der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG), von 1889 bis zum Tode Vorsteher der botanischen Sektion.
  24138. 3.10.1955, Der Magistrat verleiht dem Arzt und Forscher Professor Ferdinand Blum anlässlich seines 90. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  24139. 16.11.1961, Premiere der „Affäre Blum“ von Erich Engel und R. A. Stemmle in der Inszenierung von Fritz Rémond (1902-1976) im Kleinen Theater im Zoo.
  24140. 9.3.1964–23.3.1964, Zweite Studienfahrt des Frankfurter Bundes für Volksbildung nach Israel. Teilnehmer sind (Kommunal-)Politiker und Gewerkschafter, darunter die Stadträte Professor Theodor Gläß (1896-1982) und Karl Blum (1899-1983).
  24141. 20.12.1964, Der Magistrat verleiht Stadtrat Karl Blum (1899-1983) anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  24142. 14.9.1965, Gedächtnisvorlesung zum 50. Todestag des Nobelpreisträger Geheimrat Professor Paul Ehrlich (1854-1915) im Rahmen der wissenschaftlichen Kolloquien des Paul-Ehrlich-Instituts, des Georg-Speyer-Hauses und des Ferdinand-Blum-Institutes im Hörsaal des Instituts.
  24143. 1.10.1965, Feierstunde anlässlich des 100. Geburtstages des Arztes und Forschers von Weltrang, Professor Ferdinand Blum (1865-1959), im Hörsaal des Georg-Speyer-Hauses.
  24144. 5.10.1965, Einweihung des Erweiterungsbaues im Altersheim Hohenwald/Taunus. Gesundheitsdezernent Stadtrat Karl Blum (1899-1983), Senior des Pflegeamtes dieser zum „Hospital zum Heiligen Geist“ gehörenden Stiftung, spricht zu den dort lebenden alten Menschen, die nahezu ausschließlich aus der Mainstadt kommen.
  24145. 4.7.1966, In einer festlichen Sitzung des Magistrats werden die vier ausscheidenden Magistratsmitglieder – Bürgermeister Rudolf Menzer (1904-1991), Stadtkämmerer Dr. h.c. Georg Klingler (1897-1985), Stadtrat Dr. Rudolf Prestel (1898-1979) und Stadtrat Karl Blum (1899-1983) – verabschiedet.
  24146. 20.12.1969, 70. Geburtstag von Stadtrat a. d. Karl Blum (1899-1983) (SPD).
  24147. 9.11.1898, Gedächtnisfeier des Frankfurter Demokratischen Vereins in der „Alemannia“ für den am 09. November 1848 standrechtlich erschossenen Abgeordneten Robert Blum.
  24148. 20.12.1979, 80. Geburtstag des Stadtrats a. D. Karl Blum (1899-1983).
  24149. 8.1.1987, Auf einer Bundestagswahlveranstaltung der CDU im Volksbildungsheim spricht Bundesarbeitsminister Dr. Norbert Blüm.
  24150. 27.3.1988, 2500 Apotheker aus dem gesamten Bundesgebiet demonstrieren in der Innenstadt gegen die Sparpläne von Bundesminister Dr. Norbert Blüm.
  24151. 9.2.1992, Tod der Schriftstellerin und Mäzenin Gertrud Roesler-Ehrhardt (1896-1992), Tochter des Frankfurter Mediziners und Naturforschers Professor Ferdinand Blum (1865-1959), schrieb Kinderbücher, Reiseführer, Gedichte und Romane, nach dem Zweiten Weltkrieg Mitbegründerin der Frankfurter CDU.
  24152. 8.12.1997, Oberbürgermeisterin Petra Roth wird die erste Prägung der Serie von Sammlermünzen in Gold und Silber anlässlich der Feierlichkeiten zum Paulskirchenjubiläum 1998 überreicht. Germania, Erzherzog Johann, Robert Blum und Heinrich von Gagern sind auf den Münzen verewigt.
  24153. 3.3.2008, Vorstellung der ersten Stele für das Norbert-Wollheim-Memorial im IG-Farben-Haus durch Professor Heiner Blum von der Offenbacher Hochschule für Gestaltung.
  24154. 7.6.2008–8.6.2008, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Robert-Blum-Schule im Stadtteil Höchst.
  24155. 9.1.1937, Palmengartenfest „Frohsinn unter Blumen“.
  24156. 8.12.1934, Palmengartenfest unter dem Motto „Frohsinn unter Blumen“.
  24157. 29.6.1932–11.7.1932, Sonderschau im Palmengarten: „Keramik, Kristall und Porzellan mit Blumen der Jahreszeit“.
  24158. 26.9.1930–29.9.1930, Herbst-Blumen- und Pflanzenschau im Palmengarten.
  24159. 14.11.1929, Blumen- und Lebensmittelschau in der Markthalle an der Hasengasse. Hierzu schließt der Markt um 11.00 Uhr. Von 15.00 bis 19.00 Uhr ist die Halle für die Ausstellung geöffnet.
  24160. 14.4.1912, Große Blumen- und Pflanzenausstellung im Palmengarten.
  24161. 5.8.1911, 25jähriges Jubiläum der Firma H. Schaps, Kaiserstraße 48, Hüte, Blumen, Federn und Modelle.
  24162. 3.10.1903–6.10.1903, Gemüse-, Obst-, Blumen- und Pflanzenausstellung in den Räumen der „Stadt Offenbach“ im Stadtteil Oberrad, veranstaltet von der Gärtner-Vereinigung Frankfurt am Main-Oberrad.
  24163. 29.6.1949, Sommerball „Frauen - Blumen - Mode“ im Palmengarten unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  24164. 29.9.1949, Eröffnung der Blumen-Lichtspiele in Bornheim.
  24165. 12.7.1952, Einweihung des „Hauses des Hessischen Gartenbaus“ im Palmengarten. Anschließend eröffnet Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb dort die Ausstellung „Blumen und Früchte“.
  24166. 13.1.1960, Zu einer Feierstunde, mit der gegen die jüngsten antisemitischen Schmierereien protestiert wird, treffen sich Abordnungen der Frankfurter Jugend am Gedenkstein der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in der Friedberger Anlage, wo einst die Synagoge stand, und legen Blumen nieder.
  24167. 12.12.1961, 125jähriges Jubiläum der Firma Blumen-Hanisch im Hauptbahnhof.
  24168. 17.3.1964, Arbeitskonferenz der Arbeitsgemeinschaft „Frankfurt in Blumen“ im neu gestalteten Hochzeitssaal des Palmengartens.
  24169. 8.11.1964, Abschlussfeier des Wettbewerbs „Frankfurt in Blumen 1964“ im Palmengarten.
  24170. 22.1.1967, Anlässlich des 65. Geburtstages des 1956 verstorbenen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) legen Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1903-1971) Blumen an seiner Grabstätte auf dem Hauptfriedhof nieder.
  24171. 23.5.1970–24.5.1970, Dritter Blumenmarkt „Frankfurt in Blumen“ auf dem Römerberg.
  24172. 11.10.1970, Preisverleihung im Römer für die Sieger der Aktion „Frankfurt in Blumen 1970“.
  24173. 8.10.1972, Auszeichnung der Gewinner des Wettbewerbs „Frankfurt in Blumen“ im Palmengarten.
  24174. 15.4.1893–16.4.1893, Frühjahrs-Blumen- und Pflanzenbörse in der Stadthalle.
  24175. 5.6.1897, Offizielle Eröffnung der mehrwöchigen „Allgemeinen Rosen-, Blumen- & Pflanzenausstellung 1897“ im Stadtteil Sachsenhausen – Areal zwischen Forsthausstraße und Eisenbahndamm –, veranstaltet vom Frankfurter Rosisten-Verein.
  24176. 31.10.1899, Eröffnung der vorläufigen Fisch- und Blumen-Markthalle an der Börnestraße.
  24177. 12.8.1980, Anlässlich des 25. Todestages des Goethepreisträgers Thomas Mann (1875-1955) legen Stadtverordnetenversammlung und Magistrat am Grabe des Schriftstellers auf dem Friedhof Kilchberg bei Zürich einen Kranz mit Blumen in den Frankfurter Stadtfarben nieder.
  24178. 4.3.1983, Premiere von Fernando Arrabals „...und sie legten den Blumen Handschellen an“ im Kellertheater Junge Bühne Frankfurt.
  24179. 28.7.1983, Anlässlich des 15. Todestages des Frankfurter Ehrenbürgers, Atomwissenschaftlers und Nobelpreisträger, Professor Otto Hahn (1879-1968), legt die Stadt Frankfurt am Main an der Gedenkstätte in der Ziegelgasse, Westseite der Kleinmarkthalle, ein Bukett mit Blumen nieder.
  24180. 4.12.1984, Anlässlich des fünften Todestages des ehemaligen Stadtrats Hans Albrecht (1893-1979) legen Stadtverordnetenversammlung und Magistrat am Grabe auf dem Südfriedhof einen Kranz mit Blumen in den Stadtfarben nieder.
  24181. 7.2.1985, Anlässlich des 5. Todestages des langjährigen Frankfurter Bürgermeisters und Stadtrats Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) legen Stadtverordnetenversammlung und Magistrat am Grabe des Verstorbenen auf dem Hauptfriedhof einen Kranz mit Blumen in den Frankfurter Stadtfarben nieder.
  24182. 16.5.1985–19.5.1985, Blumen- und Maifest auf dem Liebfrauenberg.
  24183. 11.5.1986, Zum 5. Todestag des 1981 ermordeten hessischen Wirtschaftsministers Heinz Herbert Karry (1920-1981) legen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung einen Kranz mit Blumen in den Stadtfarben weiß und rot an dem Grab auf dem Hauptfriedhof nieder.
  24184. 12.12.1986, „Blumen-Hanisch“ feiert das 150jähriges Jubiläum.
  24185. 17.5.1995–27.5.1995, Blumen- und Maifest auf dem Liebfrauenberg.
  24186. 30.9.2003, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Floristikgeschäftes „Blumen Kamann“ im Stadtteil Eschersheim.
  24187. 8.5.2005, Zum 60. Jahrestag des Kriegsendes in Europa findet in der Paulskirche ein Gedenkgottesdienst statt. Zahlreiche Frankfurter gedenken des Kriegsendes. In der Alten Nikolaikirche erinnern sich Zeitzeugen an den 8. Mai 1945. Auf dem Hauptfriedhof werden Blumen niedergelegt.
  24188. 5.10.1951–7.10.1951, Herbstausstellung des Gartenbaus und der Blumenbinder.
  24189. 16.9.1899–17.9.1899, Herbstpflanzen- und Blumenbörse der Handelsgärtnerverbindung im „Scheffelgarten“.
  24190. 27.5.1981, Mit einem Blumenbukett an der Gedenktafel an der Paulskirche gedenkt die Stadt Frankfurt am Main ihres 1976 verstorbenen Ehrenbürgers, des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Dr. Georg August Zinn (1901-1976).
  24191. 8.3.1983, Zum Gedenken an den in Frankfurt am Main geborenen Nobelpreisträger, Professor Otto Hahn (1879-1968), legt die Stadt an der Gedenkstätte Otto-Hahn-Büste, seinem 1944 zerstörten Geburtshaus in der Ziegelgasse vor der Kleinmarkthalle, ein Blumenbukett nieder.
  24192. 8.3.1984, Zum Gedenken an den in Frankfurt am Main geborenen Nobelpreisträger Professor Otto Hahn (1879-1968) legt die Stadt an der Gedenkstätte Otto-Hahn-Büste in der Ziegelgasse, vor der Kleinmarkthalle, ein Blumenbukett in den Stadtfarben Weiß und Rot nieder.
  24193. 13.4.1985, Anlässlich des 100. Geburtstages des Goethepreisträgers Professor George Lukács lässt die Stadt Frankfurt am Main auf dem Grab im Munkasmozgalmi Panteon in Budapest/Ungarn ein Blumenbukett in den Stadtfarben niederlegen. Lukács hat 1970 den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main erhalten.
  24194. 11.12.1986, Mit der Niederlegung eines Blumenbuketts am Grab auf dem Hauptfriedhof gedenken Magistrat und Stadtverordnetenversammlung des früheren, vor einem Jahr verstorbenen Stadtverordnetenvorstehers Willi Reiss (1928-1985).
  24195. 11.9.1932–12.9.1932, Deutscher Delegiertentag der Zionistischen Organisation für Deutschland im Volksbildungsheim in Anwesenheit von Dr. Nahum Goldmann, Kurt Blumenfeld und Dr. Arthur Ruppin.
  24196. 16.5.1910, Verbandstag der Zionistischen Vereinigungen in Hessen und Hessen-Nassau im Börsenrestaurant. Teilnehmer ist u.a. Kurt Blumenfeld, Sekretär der Zionistischen Vereinigung für Deutschland.
  24197. 3.7.1937–11.7.1937, Werbewoche des Palmengartens und des Zoologischen Gartens. Eröffnet wird sie mit einem „Großen Blumenfest“ im Palmengarten.
  24198. 11.3.1929, Gründung der „Gesellschaft der Rosen- und Blumenfreunde“ im Hotel „Prinz Heinrich“.
  24199. 14.6.1966, Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1903-1971) legt anlässlich des fünften Todestages des langjährigen Stadtverordnetenvorstehers Hermann Schaub (1900-1961) an dessen Grab auf dem Hauptfriedhof ein Blumengebinde nieder.
  24200. 19.11.1989, Wenige NPD-Mitglieder finden sich vor dem 1938 errichteten Kriegerdenkmal in der Taunusanlage ein, um einen Kranz niederzulegen. Gegendemonstranten versuchen diese Aktion zu verhindern und zertrampeln das NPD-Blumengebinde.
  24201. 27.3.1996, Anlässlich des 20. Todestages des ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten und Frankfurter Ehrenbürgers, Dr. Georg August Zinn (1901-1976), legt die Stadt Frankfurt an der Ehrentafel an der Paulskirche ein Blumengebinde nieder.
  24202. 16.3.1942, Von heute an sind alle Ladengeschäfte, mit Ausnahme der Lebensmittel- und Blumengeschäfte, Apotheken, Drogerien und Friseure, nur noch an Montagen geschlossen zu halten und an den übrigen Werktagen erst um 10 Uhr zu öffnen.
  24203. 30.6.1970, Geschäftsaufgabe zweier traditionsreicher Frankfurter Blumengeschäfte: Max Korselt, Börsenstraße 1, und A. Müller Sohn, Inh. Ferdinand Müller, Kaiserstraße 25.
  24204. 15.10.1956, 50jähriges Jubiläum des Blumengeschäftes Hofmann, Darmstädter Landstraße 10.
  24205. 12.3.1967, Frankfurter Gartenbaumesse auf dem Blumengroßmarkt an der Festeburg.
  24206. 10.9.1967, Frankfurter Gartenbaumesse auf dem Blumengroßmarkt.
  24207. 18.3.1972–19.3.1972, Frankfurter Gartenbaumesse auf dem Frankfurter Blumengroßmarkt.
  24208. 7.4.1973–8.4.1973, Frankfurter Gartenbaumesse auf dem Blumengroßmarkt.
  24209. 16.10.1964, Grundsteinlegung für eine zweite Blumengroßmarkthalle in der Nähe der Festeburg und des Unfallkrankenhauses.
  24210. 25.11.1965, Eröffnung der neuen Blumengroßmarkthalle an der Festeburg.
  24211. 13.3.1966, Frankfurter Gartenbaumesse in der neuen Blumengroßmarkthalle an der Festeburg in der Nähe des Huthparks.
  24212. 23.3.1969, Frankfurter Gartenbaumesse auf dem Gelände des Blumengroßmarkts an der Festeburg.
  24213. 1.10.1939, 50jähriges Jubiläum der Blumenhandlung Liehr-Klein am Opernplatz.
  24214. 27.11.1988, Bei einem abendlichen Brand in der Lagerhalle einer Blumenhandlung in der Innenstadt, Elefantengasse 13, entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  24215. 15.8.1954, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Blumenhauses Korselt, Börsenstraße 1.
  24216. 1.4.1964, 125jähriges Jubiläum des Blumenhauses A. Müller Sohn, Kaiserstraße 25.
  24217. 4.6.2016, Das Leibniz-Gymnasium im Stadtteil Höchst gedenkt seines Namensgebers mit einer Blumeninstallation auf dem Schulhofgelände.
  24218. 8.7.1933–11.7.1933, „Frankfurter Rosentage“ im Palmengarten mit einem „Deutschen Rosenfest“ (am 08.07.), der 50. Jubiläumstagung des Vereins Deutscher Rosenfreunde“ (am 09.07.), dem „Automobil-Blumenkorso“ durch die Straßen der Stadt (09.07.) und einem „Kinder-Rosenfest“ (am 10.07.).
  24219. 28.7.1973, Anlässlich des 70. Geburtstages des vor zweieinhalb Jahren verstorbenen, früheren langjährigen Stadtverordnetenvorstehers Heinrich Kraft (1903-1971) legt die Stadtverordnetenversammlung auf dem Fechenheimer Friedhof einen Blumenkranz nieder.
  24220. 30.7.1933, 80. Geburtstag der Seniorin der Frankfurter Blumenkunst, Luise Müller (1853-1938), Seniorchefin der Firma A. Müller Sohn, Goetheplatz.
  24221. 15.4.1932–18.4.1932, Blumenkunst-Ausstellung im Palmengarten.
  24222. 20.3.1971–21.3.1971, Erste Gartenmesse, eine Ausstellung- und Verkaufsmesse für Pflanzen- und Blumenliebhaber, im Palmengarten.
  24223. 12.5.1917, 100. Geburtstag der Frankfurter Blumenmalerin Elisabeth Schultz (eigentl.: Schulz) (1817-1898), Mal- und Zeichenlehrerin, vermachte ihre Sammlung von Pflanzenbildern der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG), 1897 außerordentliches Ehrenmitglied der SNG.
  24224. 12.5.1942, 125. Geburtstag der Blumenmalerin Elisabeth Schultz (1817-1898), Mal- und Zeichenlehrerin. Vermachte die Sammlung ihrer Pflanzenbilder der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG) mit der Auflage gelegentlicher öffentlicher Ausstellungen. 1897 außerordentliches Ehrenmitglied der SNG.
  24225. 18.5.1968–19.5.1968, Als Auftakt zum Blumenschmuck-Wettbewerb 1968 in der Mainstadt findet zum ersten Male ein Blumenmarkt auf dem Römerberg statt.
  24226. 17.5.1969–18.5.1969, 2. Frankfurter Blumenmarkt auf dem Römerberg.
  24227. 15.5.1971–16.5.1971, Frankfurter Blumenmarkt vor der Opernhausruine und zugleich 17. Blumenschmuck-Wettbewerb.
  24228. 29.3.1954, Einweihung der Kleinmarkthalle, Hasengasse 7, und der Blumenmarkthalle am Börneplatz.
  24229. 8.4.1979, Dackel-Sonderschau der Landesgruppe Hessen des Internationalen Dackel-Clubs Gergweis e. V. in der ehemaligen Blumenmarkthalle am Dominikanerplatz.
  24230. 7.12.1934, Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Kirchnerschule in den „Blumensälen“. Zugleich findet eine Gedenkstunde zum 100. Todestag (am 31.12. d. J.) des Pfarrers, Pädagogen, Politikers und Historikers, Konsistorialrat Dr. Anton Kirchner (1779-1834), statt.
  24231. 20.8.1927–21.8.1927, „Brunnenfest“ (verbunden mit einem historischen Festzug am 21.08.) am sog, „Hohen Brunnen“ und akademische Feier in den „Blumensälen“ zur Erinnerung an die Herstellung der ersten Wasserleitung in Bornheim vor 100 Jahren und der Eingemeindung Bornheims in die Stadt Frankfurt am Main vor 50 Jahren.
  24232. 24.7.1985, Anlässlich des 90. Geburtstages des ehemaligen Stadtrats Dr. Karl Rasor (1895-1978) legt die Stadt Frankfurt am Main an seinem Grab auf dem Hauptfriedhof eine Blumenschale mit den Stadtfarben nieder.
  24233. 12.6.1987, Anlässlich des 75. Geburtstages des ehemaligen Oberbürgermeisters Professor Willy Brundert (1912-1970) legen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung an seinem Grab auf dem Hauptfriedhof eine Blumenschale nieder.
  24234. 28.7.1988, Anlässlich des 85. Geburtstages des früheren Stadtverordnetenvorstehers Heinrich Kraft (1903-1971) legen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung auf seinem Grab auf dem Fechenheimer Friedhof eine Blumenschale nieder.
  24235. 7.5.1932–22.5.1932, Frühlings-Blumenschau im Palmengarten.
  24236. 10.8.1956–11.9.1956, „Holländisch-deutsche Kulturwochen“ unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Ministerium für Unterricht, Künste und Wissenschaften und dem Rijksmuseum zu Amsterdam entstanden. Das Programm umfasst eine Gemäldeausstellung, eine Blumenschau, die Ausstellung „Holland – Land und Leute“, eine Bücherschau, Vorträge, Filme sowie Musikkonzerte.
  24237. 20.9.1968–24.9.1968, Deutsch-niederländische Blumenschau im Palmengarten.
  24238. 6.3.1981–15.3.1981, Vorfrühlings-Blumenschau und „Du und Dein Garten“ im Palmengarten.
  24239. 30.3.1994–10.4.1994, Große Blumenschau im Palmengarten.
  24240. 27.8.1939, Tagung der Dentisten der Landesdienststelle Hessen-Nassau/Hessen in Anwesenheit des neu ernannten Reichsdentistenführers, SA-Oberführer Fritz Blumenstein.
  24241. 15.9.1945, Bei der amerikanischen Militärregierung geht ein Antrag auf Gründung der Christlich-Demokratischen Partei (CDP) ein. Wenige Tage später erfolgt dann die Gründung der CDP für den Stadtkreis Frankfurt und die Einrichtung eines Sekretariats in der Blumenstraße 3.
  24242. 25.11.1945, Umbenennung der „Christlich-Demokratischen Partei“ (CDP) in „Christlich-Demokratische Union“ (CDU). Hierzu treffen sich in der Geschäftsstelle der CDU in Frankfurt am Main, Blumenstraße 3, Vertreter aller Organisationen von Groß-Hessen, die als „Christlich-Demokratische Partei“ oder als „Christlich-Demokratische Union“ gegründet worden sind, um sich zu einer Landespartei zusammenzuschließen. Einstimmig verständigen sich die Teilnehmer auf den Namen „Christlich-Demokratische Union“.
  24243. 12.6.1970, Anlässlich des 58. Geburtstages des verstorbenen Frankfurter Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970) legen Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1903-1971) und Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) auf dem Hauptfriedhof einen Blumenstrauß nieder.
  24244. 27.3.1986, Anlässlich des 10. Todestages des früheren hessischen Ministerpräsidenten und Ehrenbürgers der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Georg August Zinn (1901-1976), legen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung an der Erinnerungstafel an der Paulskirche einen Blumenstrauß nieder.
  24245. 8.3.1988, Zum Gedenken an den Frankfurter Ehrenbürger, Professor Otto Hahn (1879-1968), legt die Stadt an der Gedenkstätte vor der Kleinmarkthalle einen Blumenstrauß nieder.
  24246. 24.5.1933–25.5.1933, Frankfurter Blumentag. Der Ertrag kommt der SA, SS, Hitlerjugend und dem Bund deutscher Mädel (BDM) zugute.
  24247. 13.9.2001–16.9.2001, Ein großer Euro-Blumenteppich vor der Alten Oper wirbt für die neue Währung.
  24248. 16.12.1932, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Firma Julius Blumenthal & Co, Moltkeallee [heute: Hamburger Allee].
  24249. 9.12.1911, Tod des Arztes Sanitätsrat Dr. Ernst Blumenthal (1846-1911), praktischer Arzt in Frankfurt am Main, Tätigkeit in der Frankfurter Armenklinik, zuletzt als deren Senior. Mitglied der Direktion der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.
  24250. 25.6.1966, Liederabend mit dem Oberkantor Salo Blumenthal, gebürtiger Frankfurter, im Cantate-Saal, Großer Hirschgraben 17-19.
  24251. 25.10.1999, Vortrag des Wirtschaftswissenschaftlers aus Princeton, Professor Michael Blumenthal, im Jüdischen Museum über sein neues Buch „Die unsichtbare Mauer. Die dreihundertjährige Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie“.
  24252. 1.12.1889, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Firma Gerhard Blümlein u. Co. (Lithographische Anstalt).
  24253. 10.4.1932–18.4.1932, Madagaskar-Ausstellung im Anatomischen Institut der Universität Frankfurt. Sie umfasst die im Jahre 1931 von Prof. Hans Bluntschli (1877-1962), seit 1919 Prof. für Anatomie und Direktor der Dr. Senckenbergischen Anatomie der Universität Frankfurt, in Madagaskar angelegten naturwissenschaftlichen und ethnographischen Sammlungen.
  24254. 27.7.1930, Tod des Architekten Prof. Dr. Friedrich Bluntschli (1842-1930), seit 1870 in Frankfurt am Main, Zusammenarbeit mit dem Architekten Carl Jonas Mylius (1839-1883). Erbaute u.a. das Hotel „Frankfurter Hof“ (1875/76), das Diakonissenhaus (1871) und das Clementinen-Mädchenspital (1875).
  24255. 17.1.1919, Versammlung der „Deutschen Demokratischen Partei“ für Studentinnen und Studenten in der Aula des Wöhler-Realgymnasiums. Prof. Hans Bluntschli (1877-1962) spricht über „Der Student und die Wahl“.
  24256. 11.1.1919, Offizielle Feierlichkeiten für die heimgekehrten Soldaten, eingeleitet durch Glockenläuten. Als Festvorstellung gelangen zur Aufführung: die Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber im Opernhaus, Friedrich Schillers Drama „Wilhelm Tell“ im Schauspielhaus und im Neuen Theater Georg Kaisers Schauspiel „Gas“. Der Arbeitergesangverein „Sängerkreis“ Frankfurt am Main übernimmt den gesanglichen Teil im Vergnügungspalast „Groß-Frankfurt“, im Palmengarten die Frankfurter Sängervereinigung, in der Paulskirche der Dessoff’sche Frauenchor, im Saalbau ein Chor von 1.000 Schülern und Schülerinnen, des Weiteren der Cäcilienverein und Rühlsche Verein, im Schumanntheater der Frankfurter Sängerbund, in der Stadthalle der Frankfurter Volkschor, im Zoologischen Garten der Volkschor Union. Ansprachen halten u.a.: Prof. Hans Bluntschli, Robert Dissmann, Dr. Norbert Einstein, Bürgermeister Dr. Hermann Luppe, Dr. Max Quarck, Toni Sender, Dr. Hugo Sinzheimer und Hermann Wendel.
  24257. 11.12.1903, Tod des Glasmalers Albert Lüthi (1858-1903), seit 1880 in Frankfurt am Main, Tätigkeit im Architektenbüro Mylius & Bluntschli, seit 1883 selbständiger Architekt, von 1884 bis 1895 Lehrer an der Kunstgewerbeschule u.a. für Glasmalerei, Aquarellzeichnen und dekorative Kunst, seit 1902 Direktor der Kunstgewerbeschule in Zürich.
  24258. 4.3.1932, Premiere der Johann Strauß-Operette „Wiener Blut“ im Schumanntheater.
  24259. 16.9.1951, Erstmalige Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche. Im Namen des Börsenvereins der deutschen Verleger und Buchhändler überreicht Bundespräsident Professor Theodor Heuss die Auszeichnung an Professor Albert Schweitzer. Der Vorsitzende des Börsenvereins, Dr. Josef Knecht, erläutert in der Paulskirche den Sinn des Preises: „Wir wollen uns klar und deutlich abwenden von dem Geist der Vergangenheit, dem Geist der Gewalt, des Krieges und der Zwietracht, der unserem Volke, der Europa und der ganzen Welt Unheil, Unordnung, Tränen und Blut genug gebracht hat. Gewalt ist kein geeignetes Mittel, um geistige Auseinandersetzungen zu führen, und an Stelle des Geistes der Gewalt wollen wir uns dem Geist der Versöhnung, der Verständigung, des Friedens verpflichten, der dem Recht zum Siege verhilft.“
  24260. 30.12.1978, Haftbefehl gegen einen Abiturienten wegen des Verdachts des Drogenmissbrauchs: Als „Vampir von Sachsenhausen“ geistert der junge Mann durch die Boulevard-Presse, weil er angeblich Mädchen Blut abgezapft und getrunken haben soll. Mitte Januar 1979 wird er wieder auf freien Fuß gesetzt und Ende 1979 zu einer Geldstrafe verurteilt. Weitere Kreise zieht der Versuch von Boulevard-Journalisten, mit einem Wohnungseinbruch zu einer sensationellen Story zu kommen.
  24261. 24.5.2001, Premiere der Johann Strauß-Operette „Wiener Blut“ in der Neuinszenierung von Daniel Georg Rötting in der Alten Oper.
  24262. 7.11.1983, Am Frankfurter Universitätsklinikum wird ein Großcomputer zur Verbesserung von Blutanalysen im Zentrum der Inneren Medizin vorgestellt.
  24263. 21.3.1931–23.3.1931, Frühlings-Blüten- und Pflanzenschau im Palmengarten.
  24264. 28.7.1951–29.7.1951, Erste Schnittrosenschau nach dem Zweiten Weltkrieg in der Blütengalerie des Palmengartens.
  24265. 18.6.1983–19.6.1983, „Rosen- und Lichterfest“ im Palmengarten mit einer großen Rosenschau in der Blütengalerie.
  24266. 19.9.1986, In der Blütengalerie des Palmengartens wird eine rote Dahlie auf den Namen „Palmengarten Frankfurt“ getauft.
  24267. 20.2.1986, Der Palmengarten eröffnet sein 200 Quadratmeter großes Blütenhaus.
  24268. 28.5.1930–1.6.1930, Blütenschau im Palmengarten.
  24269. 9.2.1988, Der Frankfurter Universitätsklinik gelingt die erste Lebertransplantation bei einem 46jährigen, schwerkranken Bluter in Europa.
  24270. 29.5.1936, Die II. Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt verurteilt einen Angeklagten „wegen Rassenschande gemäß §§ 2 und 5 Abs. II des Gesetzes zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre vom 15. September 1935“ zu zwei Jahren Zuchthaus.
  24271. 12.2.1936, Die II. Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt wendet erstmals – lange vor dem richtungsweisenden Reichsgerichtsurteil vom 09.12.1936 – das „Blutschutzgesetz“ an und verurteilt einen Angeklagten „wegen fortgesetzten Verbrechens der Rassenschande“ (Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre vom 15.09.1935) zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr.
  24272. 16.9.1978, Demonstration persischer Studenten in der Innenstadt gegen das Schah-Regime. Die Veranstaltung endet blutig, als die Polizei das Verbrennen einer Schah-Puppe verhindern will.
  24273. 19.1.1896, Gedenkfeier des 1. Hessischen Infanterie-Regiments No. 81 („Einundachtziger“) zur Erinnerung an den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 und speziell an die blutige Schlacht von St. Quentin am 19. Januar 1871 an und in der Gutleutkaserne.
  24274. 28.5.1980, In der Alten Nikolaikirche treten 30 koreanische Männer und Frauen für drei Tage in den Hungerstreik, um auf die blutige Niederschlagung des Aufstandes in Kwangju durch die südkoreanische Armee aufmerksam zu machen.
  24275. 20.12.1989, Mehrere hundert Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die blutige Niederschlagung der Proteste in Nordrumänien.
  24276. 13.2.1983, Frostwetter kann Hunderttausende nicht davon abhalten, den Fastnachtszug in der Innenstadt zu verfolgen. Junge Leute schmuggeln eine riesige Nachbildung des Hessenlöwen mit blutigem Polizeiknüppel in den Karnevalszug. Die Polizei nimmt einige Verantwortliche fest und erstattet Anzeige.
  24277. 3.8.1928, Auf dem Arbeitsamt in der Großen Friedberger Straße kommt es zu einem blutigen Attentat: Ein zwanzigjähriger Arbeitsloser schießt auf einen Arbeitsvermittlungsbeamten und trifft diesen in die Wange. Der Täter kann flüchten.
  24278. 12.1.1974, Zu blutigen Krawallen zwischen mehreren hundert Demonstranten und der Polizei kommt es bei der Demonstration gegen den Schah von Persien, zu der iranische Studenten trotz Polizeiverbots aufgerufen haben.
  24279. 1.7.1989–9.7.1989, Die geplante „Erste Europäische China-Woche“, eine Weiterentwicklung der „China-Tage“, wird aufgrund der blutigen Ereignisse in China Anfang Juni d. J. durch einstimmigen Magistratsbeschluss vom 09. Juni auf unbestimmte Zeit verschoben.
  24280. 31.5.1995, 150 Menschen erinnern mit einer Demonstration durch die Innenstadt an den blutigen Aufstand auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking.
  24281. 14.7.2001, Über 150 Exil-Iraner demonstrieren vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran gegen die blutigen Studentenaufstände vor drei Jahren in ihrem Heimatland und fordern ein Ende der Mullah-Diktatur.
  24282. 27.5.1953, Ein Spezialkühlwagen zum Transport von Blutkonserven übergibt der hessischen Innenminister Heinrich Zinnkann der Stadt Frankfurt am Main als Dauerleihgabe des Landes Hessen.
  24283. 18.5.1940, Tod des Direktors der Medizinischen Klinik des Hospitals zum Heiligen Geist, Prof. Richard Seyderhelm (1888-1940). Forscher auf dem Gebiet der Blutkrankheiten.
  24284. 24.4.1968, Richtfest für das neue Blutspende-Institut des Deutschen Roten Kreuzes hinter den Universitätskliniken am Sandhof.
  24285. 18.6.1974, Ein Feuer in der Blutspende-Zentralbank des Hessischen Roten Kreuzes in der Sandhofstraße in Niederrad verursacht einen Schaden von mehr als einer Millionen DM.
  24286. 27.7.1967, Spatenstich für das Gebäude der Blutspendezentrale des Deutschen Roten Kreuzes DRK Hessen, Sandhofweg 1.
  24287. 12.10.1970, Übergabe der neuen Blutspendezentrale des Deutschen Roten Kreuzes DRK Hessen, Sandhofweg 1.
  24288. 4.2.1933, Schwere Bluttat in Praunheim: Hausbewohner der Hindenburgstraße 104 [heute: Ludwig-Landmann-Straße] finden eine dreiköpfige Familie tot in ihrer Wohnung auf. Die Ehefrau und der Sohn sind durch Schüsse des Ehemannes getötet worden, der sich danach durch Erhängen und Vergiftung mit Leuchtgas ums Leben bringt.
  24289. 22.5.1931, In den Nachtstunden ereignet sich im Haus Ecke Lahnstraße/Kriegkstraße im Gallusviertel eine schwere Bluttat. Bei einem Streit um eine Lichtrechnung tötet ein Untermieder seinen Vermieter.
  24290. 24.4.1925, Bei einer entsetzlichen Bluttat wird der Nervenarzt Dr. med. Max Sichel im Haus Bockenheimer Landstraße 55 von einem offenbar Geisteskranken erschossen; der Täter richtet sich durch einen Schuss in den Kopf selber.
  24291. 24.2.1954, Schwere Bluttat im Riederwald: Mutter und Sohn werden lebensgefährlich verletzt, der Täter richtet sich selbst.
  24292. 29.4.2002, Drei Tage nach der Bluttat im Erfurter Gutenberg-Gymnasium legen fast alle Schülerinnen und Schüler der rund 2.000 hessischen Schulen eine Schweigeminute für die Opfer ein.
  24293. 9.9.2006, Bluttat vor dem Cooky’s. Der 38jährige Türsteher wird vor der Innenstadt-Diskothek von einem Gast niedergestochen. Vier Tage später erliegt er seinen schweren Verletzungen. Der Täter kann entkommen.
  24294. 9.11.1944, Zum Gedenken an die „ersten Blutzeugen“ des Nationalsozialismus finden Kranzniederlegungen der NSDAP, Kreis Groß-Frankfurt, statt: am Ehrenmal des Hauptfriedhofes, am Ehrenmal des Waldfriedhofes in Oberrad und an den Grabstätten prominenter Frankfurter NSDAP-Mitglieder.
  24295. 18.7.1957, Die British Overseas Airways Corporation (BOAC) eröffnet ihren planmäßigen Flugdienst London - Frankfurt am Main - Tokio, mit der „Britannia“, dem ersten großen Langstreckenflugzeug mit Turbo-Propellern, zugleich das größte lizenzierte Passagierflugzeug der Welt.
  24296. 26.6.1997, Richtfest des „Boardinghouse“ in der Innenstadt, Taubenstraße 7.
  24297. 13.7.1935–14.7.1935, 44. Internationale Frankfurter Regatta auf der Strecke von der Eisenbahnbrücke Niederrad bis zur Staustufe Griesheim mit einem Groß-Feuerwerk auf der Alten Brücke. Teil nimmt auch die Mannschaft des Cambridge, University Boat Clubs, die in diesem Jahr als Sieger im Oxford-Cambridge-Achter hervorgegangen ist.
  24298. 4.6.2004–6.6.2004, Erstes „Frankfurter Internationales Dragon Boat Festival“ auf dem Main.
  24299. 15.5.2009–17.5.2009, Fünftes Dragon Boat Festival auf dem Main.
  24300. 9.7.1939, Internationale Frauenregatta. Start: Molenkopf des Osthafens. Ziel: Obermainbrücke. Teilnehmerinnen sind auch die Ruderinnen des Boatclubs der Reading-Universität, London.
  24301. 26.10.2003, „Eurocity Marathon Messe Frankfurt“. Erstmals endet der Lauf nicht vor, sondern in der Festhalle. Dort kommt nach 2:09:28 Stunden der Kenianer Boaz Kimaiyo als Erster an und stellt damit einen neuen Streckenrekord auf. Mehr als 13.000 Läufer und Skater nahmen an diesem Sportevent teil.
  24302. 16.4.1956, Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ernennt den Opernsänger im Ruhestand Robert von Scheidt, gen. Bobby, anlässlich seines 75. Geburtstages zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen.
  24303. 18.7.2006, „Jazznights“ mit Bobby McFerrin und Chick Corea in der Alten Oper.
  24304. 23.11.1977–4.12.1977, „Jüdische Folklore“ mit dem Sänger Dany Bober im Kellertheater „Die Katakombe“.
  24305. 29.11.1988, Sir Georg Solti, früherer Chef der Frankfurter Oper, dirigiert in der Alten Oper Verdis „Simone Boccanegra“. Anlass ist eine Wohltätigkeitsgala von WIZO Frankfurt zugunsten des Theodor-Heuss-Müttergenesungsheims in Herzlia/Israel.
  24306. 3.7.1955, Palmengarten-Matinée anlässlich des 150. Todestages des Kapellmeisters und Violoncellisten Luigi Boccerini am 28.05.1805.
  24307. 15.1.1976, 50jähriges Jubiläum des Friseursalon Boch in Heddernheim.
  24308. 22.1.2005, Bei einer „Gala-Night“ des Wirtschaftsclubs Rhein-Main in der Alten Oper überreicht Ex-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl den 25. Innovationspreis der deutschen Wirtschaft an Siemens, Villeroy & Boch sowie an das Frankfurter Unternehmen Pemeas GmbH aus dem Höchster Industriepark.
  24309. 5.1.1950, Vortrag des Frankfurter Oberrabbiners Dr. Wilhelm Weinberg in einer Veranstaltung des Frankfurter Frauenverbandes über das Thema „Der immerwährende Versuch einer Versöhnung zwischen Christen und Juden“, Bochenheimer Anlage 45.
  24310. 26.11.1932, Bei einem Schwergewichts-Boxkampf in der Festhalle siegt der Walter Neusel (Bochum) gegen den Engländer Gipsy Daniels nach Punkten.
  24311. 10.2.1930, Tanz-Abend mit Lore Jentsch, Erste Solo-Tänzerin der Vereinigten Bühnen, Duisburg-Bochum.
  24312. 12.3.1970, Festakt im Zoo-Gesellschaftshaus anlässlich der Eröffnung des 150. Lehrgangs des Schiedsmann-Seminars, veranstaltet vom Bund Deutscher Schiedsmänner (Bochum).
  24313. 29.6.2003, Das Zentrum gegen Vertreibungen, eine Stiftung der deutschen Heimatvertriebenen, verleiht in der Paulskirche erstmals einen Menschenrechtspreis, den mit 10.000.- € dotierten „Franz-Werfel-Preis“, an die tschechische Initiative für das Versöhnungskreuz von Teplice und an den Leiter des Instituts für Genozid-Forschung an der Ruhr-Universität in Bochum, Mihran Dabag.
  24314. 19.5.1980, Gastspiel des Bochumer Schauspielhauses mit Goethes „Torquato Tasso“ in der Inszenierung von Claus Peymann in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  24315. 23.9.1984, Aufführung des Oratorium „Christus“ von Franz Liszt mit der Frankfurter Singakademie und den Bochumer Symphonikern in der Alten Oper.
  24316. 13.11.1947, 125jähriges Jubiläum der Bock-Apotheke, Leipziger Straße.
  24317. 13.11.1952, 130jähriges Jubiläum der Bock-Apotheke in Bockenheim.
  24318. 14.10.1958, Der Magistrat verleiht Professor Werner Bock anlässlich seines 65. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  24319. 13.11.1972, 150jähriges Jubiläum der Bock-Apotheke in Bockenheim.
  24320. 20.1.1887, Tod des Turnerziehers Johann Christian Gottlob Danneberg (1839-1887), seit 1871 Turnlehrer am Frankfurter Gymnasium und Inspektor des städtischen Turnwesens. 1880 Erster Festturnwart des 5. Allgemeinen Deutschen Turnfestes. Seit 1884 Einführung von Kursen auch für Turnlehrerinnen. Mitbegründer und Vorsitzender des Turngaues Frankfurt am Main. Verfasser von Schriften über das Turnwesen. Krankheitsbedingt hat er sein Amt als I. Gauvertreter im November 1886 niedergelegt. Als sein Nachfolger wird Heinrich Bock vom Frankfurter Turnverein gewählt.
  24321. 22.11.1992, 170jähriges Jubiläum der Bock-Apothek in Bockenheim.
  24322. 11.9.2002, Tod des Architekten und langjährigen Leiters der Architekturklasse der Städelschule, Professor Günter Bock (1918-2002).
  24323. 13.1.2006, Bei einem morgendlichen Brand in einem Wohnhaus an der Max-Bock-Straße im Dornbusch erleidet eine Mieterin Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 50.000.- € geschätzt.
  24324. 1.3.2007, 100jähriges Jubiläum der Sachsenhäuser Gaststätte „Zum Grauen Bock“.
  24325. 16.12.1892, Ein antisemitisches Flugblatt Otto Böckel’scher Machart, mit der Aufforderung, die Weihnachtseinkäufe nicht bei Juden zu tätigen, wird massenhaft in der Stadt verbreitet.
  24326. 19.12.1956, Offizielle Vorstellung des Oberbürgermeister-Kandidaten Dr. h.c. Werner Bockelmann bei den SPD-, CDU- und FDP-Fraktionen im Stadtverordnetensitzungssaal.
  24327. 8.2.1957, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann wird in Frankfurt am Main in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Bundes Deutscher Verkehrsverbände (BDV) einstimmig zum Präsidenten gewählt.
  24328. 4.4.1957, Amtseinführung des neuen Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann im Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung. Die Verpflichtung an die Stadt nimmt Stadtverordnetenvorsteher Edwin Höcher vor, der dem neuen Stadtoberhaupt auch feierlich die Amtskette umhängt. Innenminister Heinrich Schneider vereidigt den neuen Oberbürgermeister auf die Verfassung des Landes Hessen.
  24329. 16.4.1957, Zum ersten Mal nach seiner Amtseinführung spricht Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann im Rahmen einer öffentlichen Versammlung der SPD im Palmengarten zur Frankfurter Bürgerschaft über seine künftige Arbeit.
  24330. 27.4.1957–30.4.1957, Neunte Frankfurter Rauchwarenmesse und Pelz-Neuheiten-Ausstellung unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann auf dem Messegelände mit 170 Ausstellern.
  24331. 8.6.1957, Der Hessische Städteverband wählt Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann einstimmig zum Vorsitzenden und damit zum Präsidenten des Hessischen Städtetages.
  24332. 27.6.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann, SPD-Fraktionschef Heinrich Kraft, den Stadtverordneten Heinrich Lünendonk (CDU), Walter Möller (SPD) und Lisy Alfhart (SPD) zu Mitgliedern der zweiten Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes.
  24333. 13.7.1957, Festakt samt Ausstellung anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Historischen Museums im Rathaus-Kasinosaal in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann und des hessischen Kultusministers Arno Hennig. Zugleich Eröffnung der Ausstellung zum 100jährigen Jubiläum der Städtischen Gemälde-Sammlung im Historischen Museum.
  24334. 31.8.1957, Empfang zum 50jährigen Jubiläum der Messe- und Ausstellungsgesellschaft im Kaisersaal des Römers unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn und von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann.
  24335. 23.9.1957, Magistrats-Sondersitzung anlässlich des 50. Geburtstages des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann.
  24336. 17.11.1957, Das Gräberfeld für die zivilen und militärischen Opfer des Krieges wird am Volkstrauertag feierlich der Obhut der Hinterbliebenen und der Bürger Frankfurts übergeben. Bei der Weihe sprechen Hessens Kultusminister Arno Hennig, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann und Probst Karl Goebels.
  24337. 11.12.1957, Erste Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der hessischen kommunalen Spitzenverbände nach über vier Jahren Pause im Römer unter Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann.
  24338. 21.6.1958, Feierstunde anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Frankfurter Industrie- und Handelskammer im Börsensaal der IHK. Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard, der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn und Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann sprechen der Industrie- und Handelskammer Glückwünsche und Anerkennungen aus.
  24339. 13.9.1958–14.9.1958, Sieger-Hauptzuchtschau des Vereins für deutsche Schäferhunde auf der Rennbahn in Niederrad, unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann.
  24340. 7.10.1958, Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrages zwischen Frankfurt am Main und Neu-Isenburg. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann weist Eingemeindungsabsichten der Mainstadt zurück.
  24341. 18.10.1958, Nationales Amateurtanzturnier um den großen Preis der Stadt Frankfurt am Main, einem von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann gestifteten Wanderpreis, in den Festräumen des Zoo-Gesellschaftshauses.
  24342. 25.10.1958–6.11.1958, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann reist auf Einladung nach Israel.
  24343. 15.11.1958–23.11.1958, Ausstellung „Atom – Fluch oder Segen“, veranstaltet von der „Volksbewegung Kampf gegen den Atomtod“, in den Römerhallen. Eröffnet vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann, werden auf 24 Schautafeln die Gefahren, aber auch die Hoffnung auf eine friedliche Nutzung der Atomenergie gezeigt.
  24344. 16.11.1958, Einweihung des Kriegsgräberfeldes auf dem Waldfriedhof Oberrad in Anwesenheit des hessischen Kultusministers Dr. Arno Hennig und Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann.
  24345. 27.11.1958–24.12.1958, Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg. Eröffnet wird das alljährliche Spektakel mit einem Turmblasen von der Nikolaikirche und einer Ansprache von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann.
  24346. 9.12.1958, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann spricht im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität über seine Israelreise: „Israel und seine arabischen Nachbarn“.
  24347. 18.1.1959, Kongress für Atomabrüstung, veranstaltet von der „Volksbewegung Kampf dem Atomtod“ in der Paulskirche, als Abschluss des in London tagenden Europäischen Kongresses gegen Atomrüstung. Etwa 70 Teilnehmer des Kongresses reisen hierzu aus London nach Frankfurt am Main und werden nach ihrer Ankunft offiziell im Römer empfangen. Auf der Kundgebung sprechen neben Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann Persönlichkeiten aus England, Schweden, Norwegen, Frankreich und Deutschland.
  24348. 21.6.1959, Internationaler Sozialistischer Frauentag 1959 unter dem Motto „Für eine glückliche Welt“ in der Kongreßhalle auf dem Messegelände, mit einem Willkommensgruß des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann. Aus Anlass des Frauentages gibt der Magistrat am 20.06. einen Empfang im Kaisersaal des Römers mit anschließendem Essen.
  24349. 17.10.1959, „Fest der Leipziger“, eine Wohltätigkeitsveranstaltung unter dem Protektorat des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann im Palmengarten.
  24350. 15.10.1960–16.10.1960, Internationale Rassehunde-Ausstellung mit 2200 Hunden aller Rassen und Gattungen auf dem Messegelände, veranstaltet vom Verband für das deutsche Hundewesen mit Sitz in Dortmund. Sie steht unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann, der die Schau eröffnet. Der Verein der Pekinesenfreunde feiert die Ankunft der ersten Hunde aus dem kaiserlichen Palast in Deutschland vor nunmehr einhundert Jahren. Vorsichtshalber hat sich der Verein der Hundefreunde als Veranstalter der Ausstellung bei Lloyds in London versichert, falls wegen einer Ausbreitung der Tollwut und daraus resultierender veterinärpolizeilicher Maßnahmen die Schau nicht in dem geplanten Rahmen durchgeführt werden kann.
  24351. 3.4.1961–9.4.1961, Elfte Internationale Tagung des psychiatrisch-neurologischen Pflegepersonals (Frankfurter Fortbildungstage) im Cantate-Saal am Großen Hirschgraben. Nach der musikalischen Einleitung durch das Aßmann-Quartett und der Eröffnungsansprache des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) stehen Vorträge von etwa 30 Referenten auf dem Programm.
  24352. 22.12.1961, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) gratuliert dem Schriftsteller Carl Zuckmayer zum 65. Geburtstag.
  24353. 3.2.1962, Zum ersten Male verleiht Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) im Rathauskasino 234 verdienten Bürgern, die zehn Jahre und länger ehrenamtlich für die Stadt wirkten, die Römerplakette.
  24354. 13.3.1962, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) und seine Frau Rita fliegen auf Einladung der indischen Regierung zu einem zweieinhalbwöchigen Urlaubsaufenthalt nach Indien.
  24355. 13.5.1962, Der Magistrat verleiht dem Journalisten Rudolf Eims (1897-1975), Gerichtsredakteur der „Frankfurter Rundschau“, anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. In einer Feierstunde am 14.05. im Magistratssitzungssaal im Römer überreicht Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) die Auszeichnung.
  24356. 4.9.1962, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) nimmt am Staatsempfang zu Ehren des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Schloss Augustusburg in Brühl teil.
  24357. 10.9.1962, Erste Gesellschafterversammlung der „Gesellschaft für Regionale Raumordnung im engeren Untermaingebiet“ unter Vorsitz des Vorsitzenden und Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968).
  24358. 16.9.1962, Zusammenkunft der Freunde und Gönner der Kinder- und Jugend-Alijah im Hotel Excelsior in Anwesenheit der Schirmherrin, Frau Rita Bockelmann.
  24359. 20.11.1962, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) empfängt in seiner Eigenschaft als Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Freunde des Israel-Aufbaus“ Walter S. Perry, den Direktor der Israel Entwicklungs-Staatsanleihe in der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main, im Rathaus.
  24360. 15.7.1963–21.7.1963, Teilnahme des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968), Bundesvorsitzender des Deutschen Turnerbundes, am Deutschen Turnfest in Essen.
  24361. 21.9.1963, Offizielle Eröffnung der neuen Schwanheimer Mainbrücke in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968).
  24362. 21.9.1963, Der Magistrat verleiht dem Vorstandsvorsitzenden der Farbwerke Hoechst, Professor Karl Winnacker (1903-1989), anlässlich seines 60. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Auszeichnung wird in einer Feier am 30.09. durch Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) überreicht.
  24363. 3.10.1963, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Magistrat legt den Stadtverordneten seinen Entwurf des Haushaltsplanes der Stadt für 1964 (1,4 Milliarden DM) vor. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) und Stadtkämmerer Dr. Georg Klingler (1897-1985) erläutern den Entwurf.
  24364. 9.11.1963, Zum 25. Jahrestag der Synagogenzerstörung hält die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Landesverband in der Westend-Synagoge eine Gedenkstunde ab. An der Gedenktafel für die zerstörte Synagoge in der Friedberger Anlage sowie in der Westendsynagoge finden in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) weitere Feierlichkeiten statt.
  24365. 12.11.1963, Vortrag des Schriftstellers Fritz von Unruh (1885-1970) im Haus Dornbusch in Anwesenheit des Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968).
  24366. 16.11.1963, Feier anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Senckenberg-Stiftung in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) und Chefärztin Dr. Charlotte Mahler (1894-1973) erhalten die Senckenberg-Plakette. Am Nachmittag gibt der Magistrat einen Empfang für die Senckenberg-Stiftung im Römer, an dem auch mehrere Nachkommen des Arztes und Stifters Dr. Johann Christian Senckenberg (1707-1772) teilnehmen.
  24367. 17.11.1963, Enthüllung eines Ehrenmals für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft auf dem Hauptfriedhof in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968).
  24368. 17.12.1963, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) legt anlässlich des Staatsbegräbnisses für Altbundespräsident Professor Theodor Heuss auf dem Stuttgarter Waldfriedhof einen Kranz am Sarge des Verstorbenen nieder.
  24369. 18.3.1964–20.3.1964, Dreitägiger Freundschaftsbesuch einer rund 30köpfigen Delegation mit Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) an der Spitze in Rotterdam.
  24370. 14.4.1964, Der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages in Lübeck wählt Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) einstimmig zum neuen Hauptgeschäftsführer dieser Spitzenorganisation der deutschen Städte.
  24371. 5.6.1964, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) teilt mit, dass er nicht um Entlassung aus dem Dienst der Stadt Frankfurt am Main nachsuchen wird, sondern um seine Pensionierung.
  24372. 10.6.1964, Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität verleiht Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) die Würde eines Ehrendoktors.
  24373. 26.6.1964, Der Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Alfred Rammelmeyer (1909-1995), und der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Professor Walter Rüegg, überreichen dem scheidenden Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) das Diplom zu der ihm verliehenen Ehrendoktorwürde.
  24374. 29.6.1964, Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) verabschiedet sich im Römer vom Magistrat, an dessen Spitze er sieben Jahre lang gestanden hat.
  24375. 2.7.1964, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl des Nachfolgers von Oberbürgermeister Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968), Professor Willi Brundert (1912-1970). Auf ihn entfallen in geheimer und schriftlicher Wahl 63 von 75 Stimmen.
  24376. 7.4.1968, Auf tragische Weise kommt der frühere Oberbürgermeister (1957-1964) Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968) bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Stuttgart ums Leben.
  24377. 7.4.1978, Zum 10. Todestag des früheren Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Werner Bockelmann (1907-1968) lassen die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat auf dem Friedhof Lüneburg zum Gedenken einen Kranz niederlegen.
  24378. 7.4.1982, Die Stadt Frankfurt am Main gedenkt zweier ehemaliger Oberbürgermeister: Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968), am 07.04.1968 durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen, und Walter Möller (1920-1971), der am 07.04.1920 geboren wurde.
  24379. 23.9.1982, Anlässlich des 75. Geburtstages des früheren Oberbürgermeisters Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1967) legt die Stadt Frankfurt am Main auf seinem Grab auf dem Friedhof in Lüneburg einen Kranz in den Stadtfarben nieder.
  24380. 7.2.1984, Tod von Rita Bockelmann (1904-1984), Gattin des ehemaligen Oberbürgermeisters (1957-1964) Dr. h.c. Werner Bockelmann (1907-1968).
  24381. 10.5.1986, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wird auf dem Deutschen Turntag in Bremen zum neuen Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes (DTB) gewählt. Wallmann ist nach Walter Kolb (1902-1956) und Werner Bockelmann (1907-1968) das dritte Frankfurter Stadtoberhaupt an der Spitze des DTB.
  24382. 15.7.1992, Professor Werner Böckenförde, Honorarprofessor für katholisches Kirchenrecht im Fachbereich Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität, hält nach 20jähriger Lehrtätigkeit seine Abschiedsvorlesung.
  24383. 26.6.1937, Bei einem Brand gegen 3.00 Uhr morgens in einer Autoreparaturwerkstätte in der Landgrafenstraße im Stadtteil Bockenheim entsteht hoher Sachschaden.
  24384. 10.3.1937, 25jähriges Jubiläum der Einweihung der evangelischen Markuskirche im Stadtteil Bockenheim.
  24385. 9.3.1936, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Rohmerstraße im Stadtteil Bockenheim wird eine 70jährige Frau von einem Pkw angefahren und dabei tödlich verletzt.
  24386. 11.1.1935, 75jähriges Jubiläum der „Stadtsparkasse Frankfurt am Main“, anfänglich unter dem Namen „Sparkasse der Stadt Bockenheim“.
  24387. 11.10.1934, Bei einem früh morgendlichen Kinobrand im Erdgeschoss des Hauses Leipziger Straße 29 im Stadtteil Bockenheim entsteht hoher Sachschaden.
  24388. 21.2.1934, Gegen 9.30 Uhr wird die Leiche einer von einem Einbrecher in der Nacht zuvor ermordeten 74jährigen Frau in ihrer Wohnung im ersten Stock des Hauses Ginnheimer Straße 18a im Stadtteil Bockenheim gefunden.
  24389. 30.4.1933, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums des „Evangelischen Arbeitervereins Bockenheim“ im Saal der Bockenheimer Turngemeinde.
  24390. 1.2.1933, Die Nationalsozialisten Frankfurts veranstalten eine Kundgebung auf dem Börsenplatz bei der Gauleiter Jakob Sprenger spricht. Danach demonstriert man nach Bockenheim und löst sich in der Moltkeallee [heute: Hamburger Allee] auf.
  24391. 11.8.1932, Trotz des Demonstrationsverbotes marschieren etwa 150 Kommunisten durch den Stadtteil Bockenheim und ziehen mit „Rotfront“-Rufen die Leipziger Straße, bis sie von der Polizei zerstreut werden.
  24392. 12.11.1931, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Schloßstraße im Stadtteil Bockenheim wird ein 13jähriger Junge tödlich verletzt.
  24393. 12.9.1931, Werbeabend zugunsten des Vereins für Erwerbslosenküche Bockenheim in der Kuhwaldschänke.
  24394. 24.4.1931, Erinnerungsfeier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Falk-Mittelschule in Bockenheim in der Turnhalle der Schule.
  24395. 12.2.1931, Erste Zusammenkunft der vom Frankfurter Bund für Volksbildung organisierten Heimnachmittage für jugendliche Erwerbslose im Volkshaus Bockenheim.
  24396. 5.2.1930, Bei einem schweren Explosionsunglück in den Geschäftsräumen der Firma Franke u. Co., Schloßstraße, im Stadtteil Bockenheim, werden fünf Mitarbeiter erheblich verletzt. Der Sachschaden wird auf 10.000.- Reichsmark geschätzt.
  24397. 4.5.1929, Eröffnung des „Titaniapalastes“ im Stadtteil Bockenheim.
  24398. 1.4.1929, Eingemeindungsfeier des Kirchenkreises Bockenheim zur Frankfurter Landeskirche in der St. Markuskirche.
  24399. 11.3.1929, Zusammentritt der Evangelisch-Lutherischen Stadtsynode in den Räumen der Matthäus-Gemeinde. Sie führt nach den Eingemeindungen der Gemeinde Fechenheim und des Kirchenkreises Bockenheim den Namen „Stadtsynode der evangelisch-lutherischen und evangelisch-unierten Kichengemeinden“.
  24400. 18.3.1928, Feierliche Einweihung des „St. Markus-Krankenhauses“ des Bockenheimer Diakonissenvereins – hervorgegangen aus dem Bockenheimer Diakonissenheim Falkstraße. Der Name stammt von der Evangelischen Markusgemeinde in Bockenheim.
  24401. 21.2.1928, Fastnacht-Dienstag: Große karnevalistische Sitzung des Turnvereins Vorwärts 1882 Bockenheim.
  24402. 26.1.1927, Tod des Sanitätsrats Dr. Ludwig Hanau, Arzt des Diakonissenheims im Stadtteil Bockenheim, langjähriges führendes Mitglied des Ärztlichen Vereins.
  24403. 19.6.1926, Gausportfest der Frankfurter Turnerschaft, veranstaltet vom Turnverein Vorwärts Bockenheim 1882.
  24404. 19.8.1922, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums des „Turnverein Vorwärts 1882 Bockenheim“ in der Turnhalle des Vereinshauses.
  24405. 18.12.1921, Feierliche Enthüllung einer Ehrengedenktafel für die im Weltkrieg gefallenen Mitglieder des Turnvereins „Vorwärts“ im Stadtteil Bockenheim in der Turnhalle des Vereins.
  24406. 19.4.1920, Aus einer Fabrik in der Kurfürstenstraße im Stadtteil Bockenheim wird am Morgen Platin-Draht im Wert von zwei Millionen Mark entwendet.
  24407. 25.7.1919, Zwei antisemitische Veranstaltungen des „Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes“ „Im Storch“ und im „Pfälzer Hof“ zu Bockenheim werden von sozialdemokratischen Frankfurtern majorisiert und gestört.
  24408. 25.10.1917–27.10.1917, Verlegung der Amtsgerichtsabteilung Bockenheim in die Innenstadt. Die Prozessabteilung wird im Gerichtsneubau, Seilerstraße, untergebracht, die Vormundschaftsabteilung Zeil 42, die Grundbuchabteilung Heiligkreuzgasse 34.
  24409. 18.9.1917, 60. Geburtstag des Pädagogen Geheimrat Dr. h.c. Max Walter (1857-1935), 1890 Direktor der Realschule in Bockenheim, von 1894 bis 1922 Studiendirektor an der Musterschule, Schulreformer.
  24410. 19.1.1915, Bei einem nächtlichen Großfeuer gegen zwei Uhr morgens im Stadtteil Bockenheim entsteht in der Buchdruckerei Wilhelm Hemp, Leipziger Straße, hoher Sachschaden.
  24411. 17.10.1914, ‚Vaterländische‘ Gedenkfeier der Turnerschaft Frankfurt in der Halle des Turnvereins Vorwärts-Bockenheim. Die Festrede hält Prof. Theobald Ziegler (1846-1918).
  24412. 15.3.1914, 75. Feldbergfest-Turntag in der Halle des Turnvereins Vorwärts-Bockenheim.
  24413. 26.9.1913, Die Sozialistin Rosa Luxemburg spricht auf einer sozialdemokratischen Versammlung im überfüllten Saal der Liederhalle in Bockenheim über die politische Situation und die Aufgaben der Arbeiterschaft und propagiert erneut den Massenstreik.
  24414. 16.6.1913, Großes militärisches Wecken in Frankfurt am Main und Bockenheim durch die Musikkapellen der 81er und 63er anlässlich des 25jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Wilhelms II. In den Schulen werden am Vormittag Festakte abgehalten. Die städtischen Büros sind geschlossen. Sämtliche staatliche und städtische Gebäude sind flaggengeschmückt. Abends finden in den Theatern Festvorstellungen statt.
  24415. 1.6.1913–5.6.1913, 50jähriges Jubiläumsschießen des „Schützen-Verein Bockenheim e.V.“ auf den „Bürgerlichen Schießständen“ zu Frankfurt am Main.
  24416. 1.6.1913, Fest-Kommers im Hotel Schwan anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Schützenvereins Bockenheim.
  24417. 31.8.1912, 50jähriges Jubiläum des „Schützenverein Bockenheim 1862“.
  24418. 27.8.1912, Tod des Pfarrers Jakob Strobel (1832-1912), Stadtmissionar in Frankfurt am Main, seit 1865 Missionsprediger für Frankfurt am Main, Hessen und Nassau, von 1875 bis 1906 Erster Pfarrer und Metropolitan der St. Jakobsgemeinde im Stadtteil Bockenheim.
  24419. 18.8.1912, 50jähriges Jubiläum des „Schützenverein Bockenheim Frankfurt am Main“: Am 18.08.1862 gründeten Frankfurter Bürger im Rühl’schen Saal (heute: Frankfurter Hof) diesen Verein als Reaktion auf das „Erste Deutsche Bundesschießen zu Frankfurt am Main“ im gleichen Jahr. Am 31.08. d. J. werden die vorläufigen Statuten des neugegründeten Vereins eingereicht.
  24420. 11.8.1912, Zum ersten Mal finden die Frankfurter Kirchweihen gleichzeitig in den Stadtteilen Bockenheim, Bornheim, Seckbach, Oberrad und Niederrad statt.
  24421. 8.7.1912–12.7.1912, Verbandstag der freien Gast- und Schankwirte im „Schwan“ in Bockenheim.
  24422. 8.3.1912, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Falkstraße im Stadtteil Bockenheim wird ein fünfjähriger Junge von einem Pkw erfasst und dabei tödlich verletzt.
  24423. 8.5.1910, Offizielle Eröffnung des neuen Fernsprechamtes, an das die Teilnehmer in den Stadtteilen Westend und Bockenheim angeschlossen sind.
  24424. 17.4.1910, Grundsteinlegung der neuen Markuskirche im Stadtteil Bockenheim.
  24425. 30.3.1910, Umtaufe der „Frankfurter Straße“ im Stadtteil Bockenheim. Die neuen Straßenschilder tragen die Aufschrift: „Leipziger Straße, früher Frankfurter Straße“.
  24426. 28.9.1908, Gründung des „Kleingartenvereins Bockenheim“.
  24427. 27.6.1908–29.6.1908, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Colophonium“ Bockenheim: Akademische Feier im großen Saal des „Rheingauer Hofes“ und Festzug durch Bockenheim.
  24428. 29.6.1907–1.7.1907, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Turnvereins Vorwärts Bockenheim.
  24429. 7.10.1906, Offizielle Eröffnung des in der ehemaligen katholischen Bonifaziusschule entstandenen Volkshauses im Stadtteil Bockenheim.
  24430. 10.8.1906, Bei einem schweren Arbeitsunfall im Rangierbahnhof des Hauptpersonenbahnhofes in der Nähe der Kommandobrücke der Strecke Frankfurt am Main – Bockenheim kommt ein 32jähriger Rangierer, während des Rangierens von einem Zug erfasst, ums Leben.
  24431. 8.7.1906, Feierliche Enthüllung des Grabmals für den im Vorjahr verstorbenen Pfarrer der evangelischen Gemeinde Bockenheim, Ludwig Weidemann (1841-1905), auf dem Bockenheimer Friedhof.
  24432. 19.11.1905, Trauerfeiern zum Andenken an die in Folge von Pogromen ermordeten russischen Juden in den hiesigen Gemeindesynagogen (Hauptsynagoge, Neue Synagoge am Börneplatz und im Stadtteil Bockenheim).
  24433. 15.6.1905, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Viktoriaschule im Stadtteil Bockenheim.
  24434. 5.11.1904–6.11.1904, Feierlichkeiten (Akademische Feier, Kommers) anlässlich der offiziellen Einweihung der neu erbauten Turnhalle mit Vereinshaus des „Turnvereins Vorwärts 1882 Bockenheim“.
  24435. 21.10.1904, Gründung der Adalbert-Drogerie im Stadtteil Bockenheim.
  24436. 10.9.1904–11.9.1904, Fünfte Bundesfest des „Main-Lahntal-Zitherbundes“ im Rheingauer Hof im Stadtteil Bockenheim.
  24437. 30.5.1904, Bei einem Großbrand in einer Strohhutfabrik an der Jordanstraße im Stadtteil Bockenheim wird der Dachstuhl des Gebäudes völlig zerstört.
  24438. 27.12.1903, Grundsteinlegung des „Turnvereins Vorwärts Bockenheim“ zu einer Turnhalle und zum Vereinshaus, Schloßstraße.
  24439. 28.6.1903–29.6.1903, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Gesangverein Eintracht-Bockenheim“ auf dem Festplatz an der Hausener Landstraße.
  24440. 14.6.1903, Kaninchenausstellung des Kaninchenzuchtvereins Frankfurt-Bockenheim im „Frankfurter Hof“.
  24441. 3.5.1903–10.5.1903, Preisschießen des „Schützenverein Bockenheim“ aus Anlass seines 40jährigen Jubiläums mit vielen auswärtigen Schützen.
  24442. 1.2.1903, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Vereins der Post- und Telegraphen-Unterbeamten“ in Bockenheim im „Pfälzer Hof“.
  24443. 26.11.1902, Bei einem schweren Verkehrsunfall am Hauptbahnhof wird eine Frau aus Bockenheim von einer Straßenbahn überfahren und dabei tödlich verletzt.
  24444. 1.5.1902, Fünf öffentliche sozialdemokratische Volksversammlungen zum Ersten Mai: u.a. im Gewerkschaftshaus, in der Concordia, im „Felsenkeller“ in Sachsenhausen, im „Adler“ zu Bockenheim und im „Taunus“ zu Oberrad.
  24445. 21.3.1902, Festakt anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Victoriaschule in Bockenheim in der Turnhalle der Lehranstalt.
  24446. 3.11.2000–14.12.2000, Ausstellung der Stadt- und Universitätsbibliothek anlässlich des 100. Geburtstages des in Frankfurt am Main-Bockenheim geborenen Literatursoziologen und Philosophen Professor Leo Löwenthal (1900-1993).
  24447. 22.9.2000, Offizielle Eröffnung der neuen Geriatrischen Klinik am St. Elisabethen-Krankenhaus in Bockenheim.
  24448. 12.8.2000, Polnischer Kulturtag des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten im Bürgertreff Bockenheim.
  24449. 13.6.2000, Gegen ein Uhr morgens brennt die Gaststätte eines Kleingartenvereins in Bockenheim, Frauenlobstraße, aus. Dabei entsteht ein geschätzter Schaden von 400.000.- DM.
  24450. 11.3.2000, Demonstration von 300 Psychotherapeuten für höhere Honorare vor dem Gebäude der Kassenärztlichen Vereinigung, Georg-Voigt-Straße in Bockenheim.
  24451. 11.3.2000, Frankfurter Auftakt zum Weltmarsch der Frauen, der Gewalt gegen Frauen und Armut anprangert, mit einer Demonstration im Stadtteil Bockenheim.
  24452. 1.2.2000, Eröffnung der Schülerhilfe in Bockenheim, Leipziger Straße 47.
  24453. 27.7.1901, Tod des Vorstandsmitglieds des Frankfurter Demokratischen Vereins, Gottfried Ott, aus Bockenheim.
  24454. 13.10.1937, Tod des Pfarrers, Kirchenrat Heinrich Kahl (1863-1937), von 1906 bis 1934 Erster Pfarrer der Evangelisch-unierten Gemeinde in Bockenheim. Förderte die Eingemeindung des unierten Kirchenkreises Bockenheim in die Frankfurter Landeskirche (1929). 1929 als Frankfurter Kirchenrat Mitarbeit in der Synode, der Landeskirchenversammlung und dem Landeskirchenrat.
  24455. 17.11.1938, 75jähriges Jubiläum der Bockenheimer Volksbank. Am 17.11.1863 erfolgte die Gründung des diesbezüglichen Vorschussvereins Bockenheim.
  24456. 1.2.1940, Offizielle Eröffnung zweier neuer Kindergärten der NS-Volkswohlfahrt in den Stadtteilen Bornheim (Spillingsgasse) und Bockenheim (Kurfürstenstraße).
  24457. 15.5.1940, Tagung der Amtsvorsteher aus dem Reichspostdirektionsbezirk Frankfurt im Hotel „Rheingauer Hof“ im Stadtteil Bockenheim in Anwesenheit von Bürgermeister (1937-1945) Joseph Kremmer (1886-1976).
  24458. 29.8.1941–30.8.1941, Nächtliche alliierte Luftangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben), u.a. auf die Stadtteile Bockenheim, Praunheim und Ostend.
  24459. 2.9.1941–4.9.1941, Nächtliche alliierte Luftangriffe auf die Mainstadt (Sprengbomben), u.a. auf die Stadtteile Bockenheim, Ostend, Höchst, Zeilsheim, Sachsenhausen und auf das Osthafengebiet.
  24460. 3.10.1941, Arbeitstagung aller in der Jugenderziehung Tätigen innerhalb der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Kreisverwaltung Groß-Frankfurt, im Gemeinschaftsraum der Firma Hartmann & Braun im Stadtteil Bockenheim.
  24461. 11.11.1941, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Leipziger Straße im Stadtteil Bockenheim wird ein Mann von einer Straßenbahn überfahren und dabei tödlich verletzt.
  24462. 23.12.1941, Durch die Allgemeine Verfügung des Reichsministeriums der Justiz werden das Feldgeschworenen-Kollegium für Alt-Frankfurt und Sachsenhausen sowie die Einrichtung der Ortschätzer in den Stadtteilen Bockenheim, Seckbach und Fechenheim aufgehoben.
  24463. 8.2.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Schwerer Angriff auf das Stadtgebiet, insbesondere auf den Stadtteil Bockenheim.
  24464. 10.9.1944, Alliierter Tieffliegerangriff auf die Mainstadt: Bordwaffenbeschuss in den Stadtteilen Bockenheim und Rödelheim.
  24465. 7.2.1945, Auf dem Grundstück Schloßstrasse 48 im Stadtteil Bockenheim wird eine nur wenige Monate alte Kinderleiche aufgefunden.
  24466. 18.8.1945, Kirchenmusikalische Veranstaltung in der St. Josephskirche zu Bornheim: Josef Haydns Standardwerk „Die Schöpfung“. Wiederholungen dieses Konzertes finden in der Markuskirche zu Bockenheim und im Börsensaal statt.
  24467. 24.10.1945, Funktionärs-Versammlung der Sozialdemokratischen Partei Groß-Frankfurt in der Fabrikkantine VDO Tachometer GmbH, Bockenheim.
  24468. 15.8.1946, Wiedereröffnung der Zweigstelle der Städtischen Volksbüchereien in Bockenheim.
  24469. 18.6.1947, Eröffnung des ersten Nachbarschaftsheimes durch Vermittlung der Quäker aus Schweden, am Rohmerplatz im Stadtteil Bockenheim, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  24470. 9.4.1950, Erster Gottesdienst in der neu erbauten Elisabethenkirche in Bockenheim.
  24471. 3.9.1950, Einweihung des neuen Gemeindehauses der St. Jakobsgemeinde in Bockenheim.
  24472. 22.12.1950, Gedenkfeier anlässlich des 50. Todestages des Gartenbaudirektors Heinrich Siesmayer an seinem Grab auf dem Friedhof Bockenheim.
  24473. 8.8.1951, Die Städtischen Volksbüchereien eröffnen im Hof der Kaufungerschule in Bockenheim einen neuen Bücherpavillon.
  24474. 2.9.1951, Glockenweihe in der evangelischen St.-Jakobs-Gemeinde in Bockenheim.
  24475. 8.3.1952, Eine in Bockenheim einberufene Veranstaltung des kommunistischen „Vorbereitenden Ausschusses zum Internationalen Frauentag“ wird verboten, eine Ersatzveranstaltung in der Innenstadt von der Polizei aufgelöst.
  24476. 8.11.1953, Festgottesdienst anlässlich des 75jährigen Jubiläums des katholischen Kirchenchors 1878 „St. Elisabeth“, Bockenheim, in der Pfarrkirche St. Elisabeth.
  24477. 1.3.1954, 75jähriges Jubiläum des elektrotechnischen Unternehmens Hartmann & Braun in Bockenheim.
  24478. 5.9.1954, Feierliche Grundsteinlegung zum Wiederaufbau der 600 Jahre alten St. Jakobskirche in Bockenheim.
  24479. 21.10.1954, 50jähriges Jubiläum der Adalbert-Drogerie in Bockenheim.
  24480. 6.11.1954–7.11.1954, Vortragsveranstaltung des Landesfilmkuratoriums für Schule, Jugendhilfe und Erwachsenenbildung in der Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung in Bockenheim.
  24481. 13.12.1954, Feierlicher Empfang der neuen Kirchenglocke der Jakobsgemeinde in Bockenheim.
  24482. 28.2.1955, Gedenkfeier der SPD, Distrikt Bockenheim, anlässlich des 30. Todestages des ersten Reichspräsidenten, Friedrich Ebert, in der Frankeschule.
  24483. 12.5.1955, Richtfest des Neubaus des Männerwohnheims des Evangelischen Hilfswerks in Bockenheim.
  24484. 28.9.1955, Einweihung des Männerwohnheims des Hilfswerks der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Bockenheim.
  24485. 24.4.1956, 50jähriges Jubiläum der Falkschule in Bockenheim.
  24486. 29.6.1957, Sommerfest anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Nachbarschaftsheims Bockenheim am Rohmerplatz.
  24487. 30.8.1958, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Kleingärtnervereins Bockenheim e. V. im Saal der Bockenheimer Turngemeinde.
  24488. 11.6.1960, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten, Ortsgruppe Bockenheim, in der Turnhalle der Bockenheimer Turngemeinde, Marburger Straße 28.
  24489. 25.9.1960, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Turngemeinde Bockenheim im Festsaal der Turnhalle, Marburger Straße.
  24490. 29.3.1961, Zu einer Familientragödie kommt es im Haus Landgrafenstraße 45 in Bockenheim. Ein Elternpaar und seine zwei Kinder werden mit Leuchtgas vergiftet tot in ihrer Wohnung geborgen.
  24491. 29.4.1962, Zum ersten Mal wird in der evangelischen Markusgemeinde in Bockenheim anlässlich des 50jährigen Jubiläums Goldene Konfirmation mit über 60 Konfirmanden des Jahrgangs 1912 gefeiert.
  24492. 20.5.1962, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der evangelischen Markuskirche in Bockenheim.
  24493. 30.6.1962, Eröffnung des Rebstockparks als Erholungszentrum für die westlichen Industriegebiete Bockenheim, Kuhwald und Gallusviertel.
  24494. 5.9.1962, Der stark frequentierte Westbahnhof in Bockenheim erhält sein neues Empfangsgebäude.
  24495. 3.11.1962, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Schützenvereins SVB Bockenheim im „Schönhof“.
  24496. 22.8.1963, Tod des Industriellen Senator h.c. Adolf Schindling (1887-1963), Ehrenplakettenträger der Stadt Frankfurt am Main, von den VDO-Tachometer Werken „Adolf Schindling GmbH“ in Bockenheim.
  24497. 29.9.1963, Anlässlich des 150jährigen Jubiläums der ehemaligen 13. Husaren, die vor dem Ersten Weltkrieg viele Jahre auch in Bockenheim stationiert waren, wird am Ehrenmal in der Taunusanlage ein Kranz zum Gedenken an die Gefallenen und Gestorbenen niedergelegt.
  24498. 31.3.1964, Einweihung des neuen Kindergartens der evangelischen St. Jakobsgemeinde in Bockenheim.
  24499. 28.8.1964, Auf den Bundesbahngleisen zwischen Bockenheim und Hausen, unterhalb der Breitenbachbrücke, in unmittelbarer Nähe des Schönhofs, stoßen drei Güterwagen bei einem Rangiermanöver zusammen, fahren übereinander und schieben sich dann steil in die Höhe.
  24500. 15.7.1965, Abriss des Vereinsheimes der Sportgemeinschaft Bockenheim an der Philipp-Reis-Straße.
  24501. 23.10.1965–31.10.1965, Feierlichkeiten anlässlich des 600jährigen Jubiläums der evangelischen St.-Jakobs-Kirche in Bockenheim.
  24502. 1.2.1966, Feier anlässlich des 90jährigen Jubiläums des Bockenheimer Diakonissenvereins in der St. Jakobskirche in Bockenheim.
  24503. 18.7.1968, Richtfest für den „Riesen von Bockenheim“, den 120 Meter hohe Kamin des zentralen Fernheizwerkes der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Gräfstraße.
  24504. 14.12.1970, Die städtischen Küchenbetriebe eröffnen in Bockenheim eine Essensausgabestelle im Nachbarschaftsheim am Rohmerplatz.
  24505. 9.6.1971, Einweihung des achtgeschossigen Schulungs- und Rechenzentrum der „Univac“ in Bockenheim.
  24506. 18.11.1971, Demonstration von 350 Studenten der Sozialpädagogik an der Fachhochschule durch die Innenstadt nach Bockenheim für verbesserte Studienbedingungen.
  24507. 16.3.1972, Eröffnung des neuen Kaufhofs in Bockenheim, Leipziger Straße.
  24508. 18.10.1972, Einweihung der Sozialstation Bockenheim, Rohmerplatz 15.
  24509. 25.12.1972, Bei einem Wohnungsbrand in der Nauheimer Straße in Bockenheim kommt in den frühen Morgenstunden eine Familie mit zwei kleinen Kindern ums Leben.
  24510. 2.2.1973, Einweihung der neuen Kindertagesstätte 120 in Bockenheim, Marburger Straße 34.
  24511. 17.9.1973, Eröffnung einer Kindertagesstätte für Schwerbehinderte im Pavillon des Deutschen Roten Kreuzes, Kaufunger Straße 11, in Bockenheim.
  24512. 15.11.1973, 100jähriges Jubiläum der Firma [Jakob] Schudt, Fuhrunternehmen, in Bockenheim.
  24513. 10.3.1889, Erstes Stiftungsfest des Gärtnervereins „Flora“, Bockenheim, im Restaurant „Arnold“.
  24514. 29.4.1890, Bei einem Brand in der Frankfurter Straße zu Bockenheim brennt in der ehemaligen Philippi’schen Klavierfabrik ein Seitenbau mit Maschinenhaus ab.
  24515. 10.2.1892, Tod des Juristen und Richter Dr. Eduard Schwarzenberg (1827-1892), seit 1871 Amtsgerichtsrat in Bockenheim.
  24516. 15.2.1892, Konferenz der Bürgermeister der Städte Frankfurt am Main, Bockenheim, Höchst, Hanau, Offenbach usw.im Römersaal.
  24517. 12.6.1892, Tod des Direktors Friedrich Miller (1832-1892), Eisengießerei und Maschinenfabrik für Schuh- und Lederindustrie vorm. Miller und Andreae zu Bockenheim.
  24518. 1.4.1893, Das Nachtwachtwesen in der Stadt Bockenheim wird ab heute vom Frankfurter Polizeipräsidium übernommen.
  24519. 8.7.1893–10.7.1893, 12. Verbandsfeuerwehrtag in Bockenheim (Generalversammlung am 09. Juli).
  24520. 11.8.1893–14.8.1893, Vierte Studenten-Konferenz in Bockenheim „zur Vertiefung und zur Anregung christlichen Werkes unter der studierenden Jugend“.
  24521. 3.4.1894, Feierliche Amtseinführung des neuen Direktors des Realgymnasiums Musterschule, Geheimrat Dr. phil. h.c. Max Walter (1857-1935), von 1890 bis 1894 Direktor der Realschule Liebigschule im Stadtteil Bockenheim, seit 1894 Studiendirektor an der Musterschule (bis 1922), seit 1892 ein Reformrealgymnasium.
  24522. 9.8.1894–13.8.1894, Fünfte christliche Studentenkonferenz im „Falkenhof“, im Stadtteil Bockenheim.
  24523. 12.2.1895, Unterzeichnung des Eingemeindungsvertrag zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Stadt Bockenheim.
  24524. 1.4.1895, Laut Angaben des Statistischen Amtes umfasst die Einwohnerzahl Frankfurts – einschließlich des mit etwa 20.000 Menschen eingemeindeten Stadtteiles Bockenheim – ca. 226.500 Einwohner.
  24525. 20.6.1896–21.6.1896, 35. Verbandstag der „Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften am Mittelrhein“ im „Deutschen Hof“ (Forell’s Garten) im Stadtteil Bockenheim.
  24526. 15.8.1896–17.8.1896, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums der „Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt am Main, Stadtbezirk Bockenheim“: Commers im „Rheingauer Hof“ (15.08.), Festzug durch den Stadtteil Bockenheim (16.08.) und Volksfest (17.08.).
  24527. 1.4.1898, Inkrafttreten der neuen Einteilung der Stadt Frankfurt am Main, ausschließlich des Stadtteils Bockenheim, in acht Steuerklassen-Zahlstellen.
  24528. 1.8.1898, Gründung der Metzgerei Adam Lutz im Stadtteil Bockenheim.
  24529. 12.9.1898, Gründung der „Freien Turnerschaft Bockenheim“ – heute: „Sportgemeinschaft West 1898“.
  24530. 20.11.1898, Hauptversammlung des Verbandes deutscher Post- und Telegraphen-Assistenten aus Süd- und Westdeutschland im „Pfälzer Hof“, Bockenheim.
  24531. 8.5.1899–13.5.1899, Dritter Kongress der Gewerkschaften Deutschlands im „Pfälzer Hof“, Stadtteil Bockenheim.
  24532. 8.6.1899, Infolge eines schweren Arbeitsunfalls bei Ausgrabungen eines Kanalschachtes im Stadtteil Bockenheim, Kleine Seestraße 16, werden mehrere Arbeiter tödlich verletzt.
  24533. 8.7.1899, Sommerfest in Forells Garten in Bockenheim unter Mitwirkung der Kapelle des Großherzoglich Hessischen Garde-Dragoner-Regiments.
  24534. 3.1.1900–5.1.1900, Vorträge von Pfarrer Friedrich Naumann (1860-1919), veranstaltet von der Inneren Mission, in Bockenheim und in der „Konkordia“ u.a. über die „wirtschaftliche Notwendigkeit der Flotte“.
  24535. 20.5.1900, Eröffnung der Sanitätswache II, Mühlgasse im Stadtteil Bockenheim, durch den Samariterverein.
  24536. 29.6.1900, Gutenbergfeier des „Ausschusses für Volksvorlesungen“ in der Stadthalle, in der Liebigschule (Bockenheim) und im Schützenhof (Bornheim), anlässlich des 500. Geburtstages des Erfinders des modernen Buchdrucks, Johannes Gutenberg (1400-1468).
  24537. 30.6.1900–1.7.1900, Festkommers und Fahnenweihe anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Kriegsvereins Bockenheim“ im Hotel „Schwan“.
  24538. 13.8.1900, Gedächtnisfeier für dem am 7. August d. J. verstorbenen Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei, Wilhelm Liebknecht, veranstaltet vom Sozialdemokratischen Verein Bockenheim, im „Adler“.
  24539. 1.5.1909, Vom heute an werden die Güterkassen im Hauptgüterbahnhof, Ostbahnhof, in Sachsenhausen und Bockenheim sowie die Eilgüterabfertigung Frankfurt-Hauptpersonenbahnhof an den Reichsbankgiroverkehr angeschlossen.
  24540. 1.7.1909, Joseph Haydn-Feier der Liebig-Realschule im Saal des Turnvereins Vorwärts-Bockenheim.
  24541. 18.8.1976, Eröffnung des Internationalen Familienzentrums (früher International Elternschule) in der Falkstraße in Bockenheim.
  24542. 10.11.1976, Der Stadtteilentwicklungsplan für Bockenheim wird vom Dezernat Planung der Öffentlichkeit vorgestellt.
  24543. 8.4.1977, Wenige Stunden nach der Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback führt die Polizei Razzien im Stadtgebiet durch. Im Jugendzentrum Bockenheim kommt es dabei zu Auseinandersetzungen, worauf vier Jugendliche vorübergehend festgenommen werden.
  24544. 8.7.1977–11.7.1977, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Franckeschule in Bockenheim.
  24545. 3.5.1978, Bei einem Überfall auf ein Juwelier- und Uhrengeschäft in der Leipziger Straße in Bockenheim erbeuten die Täter Waren im Wert von mehreren zehntausend DM.
  24546. 13.1.1979, Demonstration von 150 Mitgliedern der türkischen „Föderation der Volksunionen“ in Bockenheim gegen das Massaker in der Stadt Kahramanmaras.
  24547. 20.1.1979, Friedlich verlaufen zwei Demonstrationen: der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in Bockenheim und der Föderation der Arbeiter und Studenten aus der Türkei in der Innenstadt.
  24548. 30.11.1979, Eröffnung der Geburtstagsfeierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der evangelischen Markusgemeinde, Bockenheim.
  24549. 1.12.1979, Aus Protest gegen die studentische Wohnungsnot demonstrieren 400 Menschen in Bockenheim.
  24550. 8.12.1979, Erster Spatenstich für den Bau der Altenwohnanlage auf dem Schanzenbachgelände in Bockenheim durch Stadtrat Dr. Hans Küppers.
  24551. 29.4.1980, Etwa 800 Menschen demonstrieren in Bockenheim und im Westend gegen die Iran-Politik der USA.
  24552. 5.5.1980, Jubiläumswallfahrt katholischer Frauen in die Frauenfriedenskirche in Bockenheim. Auf den Tag genau, wenn auch wegen Renovierungsarbeiten mit einjähriger Verspätung, feiert die Gemeinde die 50. Wiederkehr der Einweihung ihrer Kirche am 05.05.1929.
  24553. 12.9.1980, Der Magistrat segnet den Verkauf des sog. „Schörghuber-Geländes“ in Bockenheim zum Preis von mehr als zehn Millionen DM an die Neue Heimat ab.
  24554. 16.9.1980, Schüler der gymnasialen Oberstufenschule Bockenheim-Süd demonstrieren vor der ehemaligen Liebigschule an der Sophienstraße gegen die Raumnot an ihrer Anstalt.
  24555. 1.3.1981, Ein Brandanschlag auf die Landesärztekammer in Bockenheim scheitert, weil der Molotowcocktail nicht explodiert.
  24556. 18.5.1981, Konstituierende Sitzung aller Bürgerinitiativen gegen die Startbahn West aus Bockenheim, Westend, Ginnheim und Rödelheim im Bürgertreff Westend.
  24557. 8.5.1982, Bei einem Wohnungsbrand in Bockenheim, Appelsgasse 4, entsteht ein Schaden von über 200.000.- DM.
  24558. 7.10.1982, Im zweiten Anlauf gründet sich im Nachbarschaftsheim Bockenheim eine Frankfurter Gruppe des Seniorenschutzbundes „Graue Panther“.
  24559. 16.5.1983, Ecke Adalbertstraße in Bockenheim.
  24560. 25.8.1983, Eröffnung der Huss’schen Buchhandlung in Bockenheim.
  24561. 17.9.1983, Bei einem Brand in der „Casa di Cultura Popolare e. V.“ in Bockenheim entsteht ein Schaden von 150.000.- DM.
  24562. 1.3.1984, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung des städtischen Etats für das Haushaltsjahr 1984 durch die CDU-Mehrheitsfraktion gegen die Stimmen von SPD und Grünen. Während die Stadtverordneten über die neue Sperrgebietsverordnung debattieren, protestieren auf dem Römerberg Bürger aus dem Gutleut- und dem Gallusviertel, aus Bockenheim und dem Ostend gegen die Ausweisung neuer Toleranzzonen.
  24563. 4.6.1984, Rund 350 der 1650 ausgesperrten VDO-Mitarbeiter in Bockenheim demonstrieren gegen Aussperrung und für die 35-Stunden-Woche.
  24564. 13.11.1984, Ein 44jähriger Geophysiker wird in seiner Wohnung in der Kurfürstenstraße 2 in Bockenheim erdrosselt aufgefunden.
  24565. 11.1.1985, 125jähriges Jubiläum der Stadtsparkasse Frankfurt. Am 11.01.1860 nimmt die „Sparkasse der Stadt Bockenheim“ als Vorgängerin der Stadtsparkasse Frankfurt ihre Geschäftstätigkeit im alten Bockenheimer Rathaus am Kirchplatz auf.
  24566. 21.3.1985, Geschäftsleute der Leipziger Straße in Bockenheim gründen den Verein „Wir – die Leipziger“.
  24567. 11.6.1985, Die Frankfurter Feuerwehr entdeckt Quecksilber und weitere hochgiftige Stoffe auf dem Gelände der ehemaligen Firma Günther & Co. in Bockenheim.
  24568. 22.6.1985, Bei einem früh morgendlichen Wohnungsbrand in Bockenheim, Falkstraße 30, entsteht ein Schaden von 40.000.- DM.
  24569. 5.9.1985, Bei Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Werksgelände des Werkzeugherstellers Günther & Co. in Bockenheim wird ein 13jähriger Schüler auf dem Nachhauseweg durch ein herabfallendes Mauerstück am Kopf getroffen und schwer verletzt.
  24570. 4.10.1985, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog und Planungsdezernent Hans Küppers stellen das städtebauliche Gutachten „City-West“ des Architekturprofessors Oswald Mathias Ungers vor, nach dem zwischen den sanierten Wohngebieten Bockenheim und der Messe eine „Stadt in der Stadt mit eigener Identität“ entstehen soll.
  24571. 8.2.1986, Bei einem Überfall auf einen Spielsalon in der Ginnheimer Landstraße in Bockenheim erbeuten die Täter rund 6000.- DM.
  24572. 26.3.1986, Der Präsident der Industrie- und Handelskammer, Dr. Hans Messer, eröffnet im Haus des Internationalen Bundes für Sozialarbeit (IB) in Bockenheim eine Jugendwerkstatt.
  24573. 24.5.1986, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Frauenbuchladens in Bockenheim.
  24574. 10.7.1986, Richtfest für ein neues Schulungszentrum der Siemens AG in Bockenheim.
  24575. 27.8.1986, Kurz vor fünf Uhr morgens wird ein Hotel in der Sophienstraße in Bockenheim überfallen, der Nachtportier überwältigt und gefesselt und Geld sowie Schmuck gestohlen.
  24576. 20.9.1986–28.9.1986, „Ostasien-Woche“ im Dritte-Welt-Haus in Bockenheim.
  24577. 13.12.1986, Eröffnung des Bürgerhauses am Kurfürstenplatz in Bockenheim durch Oberbürgermeister Wolfram Brück. Mit dem Neubau erhält auch die Feuerwache 4 neue Räumlichkeiten.
  24578. 13.1.1987, Richtfest der ersten Phase einer umfassenden Renovierung der Alten Liebigschule in Bockenheim.
  24579. 4.5.1987, Eröffnung des neuen Schulungszentrums für Kommunikations- und Datentechnik der Siemens AG in der Voltastraße in Bockenheim.
  24580. 6.11.1987, Bei Überfällen auf zwei Filialen der Frankfurter Volksbank in Schwanheim und in Bockenheim werden 73.000.- bzw. 7.000. DM erbeutet.
  24581. 13.11.1987, Feuerwehrleute finden am Abend die Leiche einer 75jährigen Frau in ihrer Wohnung in Bockenheim. Stunden später nimmt die Polizei einen 32jährigen Mann fest, gegen den Haftbefehl erlassen wird.
  24582. 3.2.1988, Etwa 50 maskierte Demonstranten verwüsten im Universitätsviertel im Stadtteil Bockenheim das französische Kulturinstitut Institut Français. Sie geben sich als Sympathisanten der französischen Terrorgruppe „action directe“ zu erkennen, deren Zusammenlegung in den Gefängnissen sie fordern.
  24583. 5.7.1988, Spatenstich zum Bau des Altenpflegeheims in Bockenheim, Ecke Friesengasse/Kleine Seestraße.
  24584. 9.11.1988, Anlässlich des 50. Jahrestages der Pogromnacht 1938 werden drei Gedenktafeln für die ehemaligen Synagogen Bockenheim (Schloßstrasse 51), Heddernheim (Alt-Heddernheim 33) und Westend (Unterlindau 21) enthüllt.
  24585. 8.12.1988, Iraner demonstrieren in Bockenheim gegen eine Welle von Hinrichtungen in ihrem Heimatland.
  24586. 14.1.1989–15.1.1989, „Revolutionsnacht“ der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in Erinnerung an die Ermordung Rosa Luxemburg vor 70 Jahre in der Sozialstation Bockenheim.
  24587. 11.2.1989, Ein Brand im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Fritzlarer Straße im Stadtteil Bockenheim, der nach Mitternacht ausbricht, kostet einem 12jährigen Jungen das Leben. Seine Mutter und sein älterer Bruder erleiden lebensgefährliche Rauchvergiftungen, sterben dann aber wenige Tage später ebenfalls.
  24588. 25.2.1989, Gegen den Aufruf des iranischen Revolutionsführers Khomeiny zum Mord an dem indisch-britischen Schriftsteller Salman Rushdie und die jüngste Verhaftungs- und Hinrichtungswelle in ihrer Heimat demonstrieren 50 in Frankfurt am Main lebende Iraner im Stadtteil Bockenheim.
  24589. 18.3.1989, Bei einem morgendlichen Brandanschlag auf die Karl-Marx-Buchhandlung in Bockenheim entsteht ein geschätzter Schaden von über 100.000.- DM.
  24590. 18.3.1989, Mit einer Demonstration durch den Stadtteil Bockenheim unterstützten mehrere hundert Menschen den seit Monatsbeginn andauernden Hungerstreik zweier Vertrauensleute der IG-Metall, die von der Firma VDO gekündigt worden sind.
  24591. 18.5.1989, Bei einem Brand in der Kindertagesstätte in der Magdeburger Straße im Stadtteil Bockenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  24592. 24.6.1989, Offizielle Eröffnung des Bürgertreffws Titania in Bockenheim.
  24593. 6.9.1989, Eine Gasexplosion verwüstet das oberste Stockwerk eines viergeschossigen Wohnhauses an der Großen Seestraße in Bockenheim.
  24594. 22.9.1989, Auf der Leipziger Straße in Bockenheim gehen 200 Kindern und Eltern gegen die ‚Autoflut’ auf die Straße.
  24595. 5.12.1989, Gegen 23.00 Uhr verüben Unbekannte einen Brandanschlag auf die Niederlassung des Lastwagenherstellers MAN in Bockenheim, Voltastraße, und richten einen geschätzten Schaden von 300.000.- DM an.
  24596. 20.3.1990, Am Abend gelingt es den Drogenfahndern in Bockenheim einen Ring von Kokainhändlern zu sprengen und dabei sechs Personen festzunehmen. Die sichergestellten acht Kilogramm Kokain haben auf dem illegalen Markt einen Wert von rund einer Million DM.
  24597. 1.5.1990, 1. Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit 6.000 Teilnehmern auf dem Römerberg. Im Anschluss an die Maikundgebung demonstrieren 900 Türken vor dem türkischen Generalkonsulat in Bockenheim gegen die türkische Regierung.
  24598. 31.10.1990, Eröffnung der neuen Räume der Stadtteilbücherei Bockenheim in einem Hinterhof in der Leipziger Straße.
  24599. 1.12.1990, Eröffnung des Frauenzentrums in Bockenheim.
  24600. 10.12.1990, Die Frankfurter SPD eröffnet im Bürgerhaus Bockenheim die ,heiße‘ Phase des Landtagswahlkampfes mit Oberbürgermeister Volker Hauff und SPD-Spitzenkandidat Hans Eichel.
  24601. 15.1.1991, Eröffnung eines städtischen „Kinderbüros“ in der Leipziger Straße 67 in Bockenheim.
  24602. 24.7.1991, Nach Bornheim wird in Teilen des Stadtteils Bockenheim Tempo 30 eingeführt.
  24603. 28.9.1991, Rund 250 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Polizeischüsse in Bockenheim, gegen die Wohnungspolitik des Magistrats sowie die Gewaltakte gegen Flüchtlingsheime.
  24604. 30.4.1992, 150 Frauen feiern die traditionelle Walpurgisnacht in den Straßen der Innenstadt in Richtung Bockenheim.
  24605. 1.5.1992, Konzertanter Auftakt des Festprogramms zum Jubiläum „100 Jahre evangelischer Kirchenchor“ der Markusgemeinde in Bockenheim im Bockenheimer Alten- und Pflegeheim.
  24606. 26.9.1992–27.9.1992, „Oppositionskongress“ der ökologischen Linken und der PDS im Haus Schwälmer Straße 28 in Bockenheim.
  24607. 25.11.1992, Der Verein für Wohnsitzlose und Arme „Lobby“ eröffnet am Schönhof in Bockenheim ein Restaurant für Arme.
  24608. 10.12.1992, Spät abends wird ein 33jähriger Mann in der Adalbertstraße in Bockenheim von einem Unbekannten erschossen. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit Drogengeschäften.
  24609. 28.12.1992, Bei einem Verkehrsunfall in der Adalbertstraße im Stadtteil Bockenheim wird ein 42jähriger Fußgänger, nachdem er das Rot-Signal missachtet hat, von einem Zug der Straßenbahnlinie 16 erfasst und tödlich verletzt.
  24610. 7.1.1993, Ein 28jähriger Asylbewerber aus Jugoslawien wird im Stadtteil Bockenheim auf offener Straße erschossen.
  24611. 23.3.1993, Bei einem Verkehrsunfall in Bockenheim auf der Gräfstraße/Ecke Falkstraße wird eine 57jährige Radfahrerin tödlich verletzt.
  24612. 9.4.1993, 5.000 kroatische Gläubige ziehen in der ersten Karfreitagsprozession der Katholischen Kroatischen Gemeinde vom Römerberg aus zur Frauenfriedenskirche in Bockenheim.
  24613. 17.10.1993, Ein 24jähriger Mann aus dem früheren Jugoslawien wird in einem Lokal in Bockenheim erstochen. Es handelt sich um einen der Hauptverdächtigen im „Hütchenspieler-Prozess“.
  24614. 23.10.1993, Bei einem Brand in einem Zahnarztlabor in der Schloßstraße im Stadtteil Bockenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 180.000.- DM.
  24615. 28.11.1993, Gau-Herbsttagung der Trachtenvereine im Bürgertreff Bockenheim.
  24616. 10.3.1994, Richtfest der Kindertagesstätte 133 in der Falkstraße im Stadtteil Bockenheim.
  24617. 31.3.1994, Eine 83jährige Autofahrerin kommt bei einem Verkehrsunfall in Bockenheim auf der Frauenlobstraße ums Leben.
  24618. 29.6.1994, Auf dem Abbruchgelände Voltastraße 74 in Bockenheim wird eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und problemlos entschärft.
  24619. 14.1.1995, Das Autohaus Opel eröffnet in der Moselstraße im Stadtteil Bockenheim ein neues Servicecenter.
  24620. 29.3.1995, Grundsteinlegung für den Bau des Sportzentrums Ginnheimer Straße im Stadtteil Bockenheim.
  24621. 29.3.1995, Ein 83jähriger Rentner zieht sich bei einem Zusammenprall mit einer Straßenbahn in Bockenheim so schwere Verletzungen zu, dass er einen Tag später verstirbt.
  24622. 14.5.1995, Die Stadtteilgruppe Bockenheim stellt auf dem kleinen Platz neben dem Altenwohnheim in der Friesengasse eine Nachbildung des „Hammering Man“ auf, mit dem Unterschied, dass der Hammer auf ein Hakenkreuz niedergeht.
  24623. 5.7.1995, Der ehemalige „Königsplatz“ in Bockenheim, heute Kreuzung Gräfstraße/Robert-Mayer-Straße, wird zum „Theodor W. Adorno-Platz“.
  24624. 22.2.1996, Richtfest des Büro- und Wohnkomplexes im südlichen Bockenheim, Ecke Solmsstraße/An der Dammheide, der von der DG-Anlage GmbH in der „City West“ errichtet worden ist.
  24625. 7.3.1996, Grundsteinlegung für das neue Gebäude der Chemetall GmbH, einer Tochtergesellschaft der Dynamit Nobel AG im Konzern der Metallgesellschaft, im Industriehof Hausen/Bockenheim.
  24626. 26.3.1996, Etwa 100 Mitarbeiter des Praunheimer Werks Hartmann & Braun demonstrieren vor dem Firmensitz in Bockenheim für den Erhalt des Standortes Frankfurt und gegen den geplanten Stellenabbau.
  24627. 17.4.1996, Eröffnung der ersten hessenweiten Erdgas-Schnelltankstelle auf dem Gelände der Maingas AG an der Solmsstraße im Stadtteil Bockenheim.
  24628. 21.11.1996, Bei einem Wohnungsbrand in der Kiesstraße 21 in Bockenheim stirbt am Abend eine 52jährige Frau.
  24629. 6.12.1996, Eröffnung eines Einzelhandelsgeschäftes mit Öko-Kollektionen in der Grempstraße 11 im Stadtteil Bockenheim.
  24630. 30.4.1998, Schließung des 1976 gegründeten Frauenbuchladens in der Kiesstraße in Bockenheim.
  24631. 19.6.1998, Kurz vor ein Uhr nachts wird ein 36jähriger indischer Asylbewerber in Bockenheim durch einen Messerstich ins Herz getötet.
  24632. 8.1.1999, Das vormalige Kino Orfeo in Bockenheim öffnet unter neuem Namen wieder seine Pforten: „Orfeos Erben“.
  24633. 29.5.1999, Einweihung des Hülya-Platzes in Bockenheim. Mit der Namensgebung soll an die Opfer des Brandanschlages von Solingen erinnert werden.
  24634. 26.6.1999, Hoffest anlässlich der offiziellen Eröffnung des Dritte Welt Hauses Frankfurt in die Falkstraße 74 im Stadtteil Bockenheim.
  24635. 10.8.1999, Hessens Sozialministerin Marlies Mosiek-Urbahn überreicht dem Elisabethen-Krankenhaus in Bockenheim einen Fördermittelbescheid über 3,25 Millionen DM, der für den Aufbau einer Akut-Geriatrie genutzt wird.
  24636. 12.10.1999–18.10.1999, Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Schwerpunktthema Ungarn, eröffnet von Kulturstaatsminister Michael Naumann und Ungarns Staatspräsident Arpád Göncz. Mit Ungarn präsentiert sich erstmals nach dem Fall des ‚Eisernen Vorhangs’ ein früherer Ostblock-Staat als Gastland. Zehn Jahre nach dem Mordaufruf gegen den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie darf Iran erstmals wieder an der Buchmesse teilnehmen. Im linksradikalen Zentrum „Exzess“ in Bockenheim findet gleichzeitig die Veranstaltungsreihe „Gegenbuchmasse“ statt.
  24637. 5.12.1999, Am Morgen stürzt ein 90jähriger Mann in Bockenheim, Am Weingarten, aus einem Fenster seiner Wohnung und verletzt sich dabei tödlich.
  24638. 1.3.2001, Siemens plant rund um seinen Standort in Bockenheim ein eigenes Stadtviertel. Für über eine Milliarde DM soll hier innerhalb von sieben Jahren ein neues Quartier mit Wohnungen, Büros, Läden und Freizeiteinrichtungen entstehen.
  24639. 22.5.2001, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Heftige Debatte über die Neonazi-Kundgebung am 1. Mai, die von Gewerkschaften und dem so genannten Römerbergbündnis initiierte Gegendemonstration, die Ausschreitungen und den Einsatz der Polizei. Gestritten wird auch über den Umzug der Johann Wolfgang Goethe-Universität aus Bockenheim ins IG Farben-Haus im Westend und über die Zukunft des Stadtteils Bockenheim.
  24640. 27.8.2001, Erster „Wirtschaftstag“ im Stadtteil Bockenheim.
  24641. 13.3.2002, Grundsteinlegung der neuen „Kindertagesstätte Bockenheim“, City-West.
  24642. 16.4.2002, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Verwaltungsgerichts Frankfurt in den eigenen Räumen in der Adalbertstraße im Stadtteil Bockenheim.
  24643. 29.6.2002, Eröffnung des Afrika-Ladens „Serre Kunda“ in Bockenheim, Leipziger Straße.
  24644. 10.9.2002, Akademische Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bonifatiusschule in Bockenheim.
  24645. 7.11.2002, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der „Grauen Panther“ im Bürgertreff Bockenheim.
  24646. 27.3.2003, Eröffnung der Alnatura Supermarkt-Filiale im Stadtteil Bockenheim.
  24647. 18.5.2003, Offizielle Eröffnung des neuen Juz Bockenheim, Schloßstrasse 37.
  24648. 2.7.2003, Auf der Kreisversammlung der Frankfurter Grünen im Ökohaus im Stadtteil Bockenheim spricht der Bundesvorsitzende der Grünen, Reinhard Bütikofer.
  24649. 8.7.2003, Lesung des Schriftstellers Peter Kurzeck in der Stadtteilbibliothek Bockenheim.
  24650. 11.7.2003, Festakt im Festsaal der Johann Wolfgang Goethe-Universität anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim.
  24651. 20.2.2004, Symbolischer erster Spatenstich für den Neubau des Alten- und Pflegeheims „St. Josefshaus“ auf dem Gelände des Elisabethen-Krankenhauses im Stadtteil Bockenheim.
  24652. 26.3.2004, Der Kinderbuchladen „Eselsohr“ im Stadtteil Bockenheim wird in Leipzig mit dem erstmals vergebenen Kinderbuchhandlungspreis der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen ausgezeichnet.
  24653. 2.5.2004–9.5.2004, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums der katholischen Frauenfriedenskirche im Stadtteil Bockenheim. Höhepunkt ist ein Festgottesdienst am 09.05. in Anwesenheit von Kardinal Lehmann.
  24654. 17.6.2004, Offizielle Eröffnung der neuen Kindertagesstätte „Le Jardin“ in Bockenheim.
  24655. 13.7.2004, Nach fast 23 Jahren als Kanzler der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird Dr. Wolfgang Busch mit einem Festakt in der Aula auf dem Campus Bockenheim in den Ruhestand verabschiedet.
  24656. 24.9.2004, Richtfest für das neue Alten- und Pflegeheims St.-Josephs-Haus auf dem Gelände des Elisabethen-Krankenhauses in Bockenheim.
  24657. 30.1.2005, Der Jugendverein Saz-Rock feiert seine Rückkehr vom Ausweichquartier in Bockenheim nach Hausen.
  24658. 18.2.2005, Städtischer Empfang in den Römerhallen anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Vereins für soziale Arbeit im Stadtteil – Kinderwerkstatt Bockenheim“.
  24659. 25.2.2005, Die PDS eröffnet im Stadtteil Bockenheim ihr Europa-Büro.
  24660. 13.5.2005, Schließung des Bürgeramtes Bockenheim. Die Mitarbeiter ziehen in die Zentrale auf der Zeil um.
  24661. 7.9.2005, Neuer Wochenmarkt am Athlon-Platz im Neubauviertel der City-West im Stadtteil Bockenheim.
  24662. 18.9.2005, Enthüllung einer Gedenktafel für die Mitbegründerin der KPD, Rosa Luxemburg, an der Titania im Stadtteil Bockenheim. Erinnert wird an ihre Wahlrede vom 26. September 1913 in der Titania (damals Bockenheimer Liederhalle).
  24663. 29.9.2005, Feierliche Eröffnung des Neubaus des Alten- und Pflegeheims St. Josefshaus im Stadtteil Bockenheim in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  24664. 30.9.2005, Endgültige Schließung des Karl-Marx-Antiquariats im Stadtteil Bockenheim.
  24665. 6.10.2005, Offizielle Einweihung der umgebauten evangelischen Markuskirche im Stadtteil Bockenheim.
  24666. 22.1.2006, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Griechischen Vereins, Adalbertstraße, in Bockenheim.
  24667. 1.2.2006, Bei einem Brand kurz vor Mitternacht auf dem Campus Bockenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- €.
  24668. 10.3.2006, Richtfest für den Sophienhof im Stadtteil Bockenheim.
  24669. 21.3.2006, Die Wohnungsbaugesellschaft ABG-Holding und die OFB Projektentwicklung, eine Tochter der Landesbank Hessen-Thüringen, wollen das Universitätsgelände im Stadtteil Bockenheim erwerben, um dort Platz für Wohnungen, Büros und Gastronomie zu schaffen.
  24670. 6.11.2006, Der Frankfurter Architekt Christoph Mäckler stellt im Ortsbeirat 2 (Bockenheim, Kuhwald, Westend) seinen Entwurf für den 169 Meter hohen Wolkenkratzer, das Opernplatz-Hochhaus, vor.
  24671. 23.12.2006, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des „Café Exzess“ im Stadtteil Bockenheim.
  24672. 1.3.2008, Eröffnung des Vespa-Ladens „Vespenstich“ im Stadtteil Bockenheim.
  24673. 14.12.2008, Zum Fahrplanwechsel der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) fährt die U 4 (Bornheim – Bockenheim) nun vier Stationen weiter in Richtung Osten durch den Riederwald: Neue Endhaltestelle ist das Volkshaus in Enkheim.
  24674. 19.1.2007–21.1.2007, Linkspolitischer Hochschulkongress „Get up, stand up“ im Hörsaalgebäude am Campus Bockenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  24675. 31.1.2007, Offizielle Eröffnung der Cafeteria in der Georg-Büchner-Schule im Stadtteil Bockenheim.
  24676. 1.2.2007, „Alnatura“ eröffnet im Stadtteil Bornheim seinen zweiten Bio-Supermarkt (erste Filiale seit 2003 im Stadtteil Bockenheim) in Frankfurt am Main.
  24677. 3.3.2007, Eröffnung eines neuen „Sprachcenter“ der Frankfurter Sprachschule Kern im Stadtteil Bockenheim.
  24678. 17.3.2007, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der 1982 im Frankfurter Ärztehaus gegründeten Vereinigung „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW) im Bürgerhaus Bockenheim.
  24679. 13.1.2009–10.2.2009, Frankfurter Poetikvorlesungen des Schriftstellers und Regisseurs Werner Fritsch im Hörsaal VI auf dem Campus Bockenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  24680. 5.5.2009, 80jähriges Jubiläum der am 05. Mai 1929 als Pfarrkirche und Mahnmal geweihten Frauenfriedenskirche im Stadtteil Bockenheim. Hierzu findet vom 12.-16. Mai d. J. eine Festwoche statt.
  24681. 1.9.2009, Das „Institut Francais d’Histoire“ zieht von Bockenheim ins Westend und wird der Johann Wolfgang Goethe-Universität angegliedert.
  24682. 30.10.2009, Eröffnung der ersten Krabbelstube für die unter Dreijährigen von Studierenden auf dem Campus Bockenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität: „UNIversum“.
  24683. 2.2.2010, Der US-Bürgerrechtler Jesse Jackson spricht im Union International Club im Stadtteil Bockenheim.
  24684. 5.6.2010, Letzter Geschäftstag des Antiquariats Uwe Georg und Gabi Doehn im Stadtteil Bockenheim.
  24685. 3.9.2010, Offizielle Eröffnung des neugestalteten „Hessen-Shop“ in der Leipziger Straße im Stadtteil Bockenheim.
  24686. 21.2.2011, Erste Bürgerversammlung zum Kulturcampus Bockenheim im Senckenbergmuseum mit Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  24687. 2.3.2011, Eröffnung der Mitmach-Ausstellung im neuen Science Center Bockenheim.
  24688. 11.4.2011, Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert sich der Verein „Forum Kulturcampus Bockenheim“, ein Zusammenschluss von Frankfurter Kulturinstitutionen zur Gestaltung des alten Geländes der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Bockenheim.
  24689. 1.10.2011, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Senckenberg-Schule – eine Privatschule der Frankfurter Senckenberg Gesellschaft – in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, im Jügelhaus auf dem Campus Bockenheim.
  24690. 25.11.2011, Die Stadt Frankfurt am Main eröffnet die erste Planungswerkstatt zur Neugestaltung in Bockenheim im Casino des alten Stadtwerke-Gebäudes.
  24691. 19.1.2012, Konzert der russischen Pianistin Alyona Korotkova in der Kirche der Evangelischen Studierendengemeinde am Campus in Bockenheim.
  24692. 5.2.2012, Bei einem morgendlichen Wohnungsbrand in der Nauheimer Straße im Stadtteil Bockenheim werden vier Personen verletzt. Es entsteht ein Sachschaden von ca. 40.000.- Euro.
  24693. 1.3.2012, Erster Geburtstag des Mitmach-Museums „Experiminta“ im Stadtteil Bockenheim.
  24694. 30.6.2012–12.7.2012, Ausstellung „Wir lieben Wasserhäuschen“ im Gemeindezentrum St. Elisabeth im Stadtteil Bockenheim.
  24695. 15.2.2013, Das Frankfurter Landgericht verurteilt eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) namens „Institut für vergleichende Irrelevanz“ das denkmalgeschützte Haus am Kettenhofweg im Westend zu verlassen und es an die Eigentümerin, die Immobilienfirma Franconofurt, herauszugeben. Am Abend demonstrieren rund 400 Menschen vom Campus Bockenheim Richtung IvI gegen die Zwangsräumung.
  24696. 19.5.2013, Erneut muss der Kampfmittelräumdienst in diesem Monat eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Stadtteil Bockenheim entsorgen.
  24697. 29.5.2013, Hunderte Menschen gedenken im „Exzess“ im Stadtteil Bockenheim an den 20. Jahrestag des rassistischen Anschlag in Solingen: am 29. Mai 1993 stecken Rechtsextreme dort ein Haus in Brand und töten dabei fünf Menschen.
  24698. 7.11.2013, Wiedereröffnung der Asienbibliothek der Goethe-Universität am neuen Standort. Die Fachbibliothek ist vom Juridicum in das Zentralgebäude der Universitätsbibliothek auf dem Campus Bockenheim gezogen.
  24699. 2.2.2014, Publikumswirksame Sprengung des 1972 errichteten, 116 Meter hohen AfE-Turms der Goethe-Universität im Stadtteil Bockenheim.
  24700. 20.2.2014, Etwa 150 Menschen demonstrieren für sozialen Wohnungsbau und fordern Freiräume auf dem geplanten Kulturcampus Bockenheim.
  24701. 21.2.2014, Eröffnung der Tagesklinik für ambulante Operationen im St. Markus Krankenhaus im Stadtteil Bockenheim.
  24702. 2.6.2014, Gründung einer Initiative im Saal der katholischen Gemeinde Frauenfrieden im Stadtteil Bockenheim gegen den Mangel an Hortplätzen.
  24703. 9.7.2014, Eröffnung des ersten Adoptionsbüros von „botanoadopt“ im Stadtteil Bockenheim.
  24704. 31.1.2016, Doppelkonzert anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Jazz-Initiative Frankfurt im Titania im Stadtteil Bockenheim.
  24705. 1.2.2016, Bei einem Wohnungsbrand im Stadtteil Bockenheim kommt eine Person ums Leben.
  24706. 1.2.2016, Vor 25 Jahren erstes Konzert der neu gegründeten Jazz-Initiative Frankfurt im Titania im Stadtteil Bockenheim.
  24707. 4.3.2016–6.3.2016, Konferenz für gleiche Rechte im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim, veranstaltet vom linken Gruppen und Flüchtlingsinitiativen.
  24708. 18.3.2016, Richtfest für das umgebaute Philosophicum-Gebäude im Stadtteil Bockenheim.
  24709. 18.11.2016–20.11.2016, Gründungskongress der Hochschulgewerkschaft „unter_bau“ im Studierendenhaus der Goethe-Universität auf dem Campus Bockenheim.
  24710. 30.12.2016, Letzter Öffnungstag des Restaurants Pielok im Stadtteil Bockenheim – vor 86 Jahren (1930) als Café eröffnet.
  24711. 19.5.1937, 65jähriges Jubiläum der Frankfurter Straßenbahn. Am 19. Mai 1872 rollen die ersten Wagen über die Zeil zur Bockenheimer Warte.
  24712. 1.10.1936, Die Stadt hat das Haus Stiftstraße 30, das ehemalige Senckenbergische Bürgerhospital, für das Kulturmorphologische Institut und das Afrika-Archiv von Geheimrat Prof. Leo Frobenius (1873-938) zur Verfügung gestellt. Die „Centrale für private Fürsorge“, der Verein Kinderschutz und Jugendhilfe sowie die Wegscheide GmbH ziehen heute in das neue Heim in dem dafür ermieteten Haus Bockenheimer Landstraße 33/Ecke Niedenau.
  24713. 6.10.1935, Kunstturn-Dreistädtekampf Köln – Herford – Frankfurt am Main, veranstaltet von der Bockenheimer Turngemeinde, im Saalbau.
  24714. 5.10.1935, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Bockenheimer Turngemeinde im großen Saal ihres eigenen Heims, Marburger Straße.
  24715. 21.7.1935, Bockenheimer Kerb auf dem Festplatz an der Hanauer Landstraße.
  24716. 13.3.1935, Neueröffnung des Konditorei-Cafés „Schrohmeier“, Große Bockenheimer Straße.
  24717. 28.1.1935, Bei einem Feuer im Büro eines Ingenieurs am Goetheplatz zwischen Große Bockenheimer Straße und Goethestraße entsteht hoher Sachschaden.
  24718. 1.12.1934, Großes Treffen der Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener, Gau Südwestdeutschland, im Saal der Bockenheimer Turngemeinde.
  24719. 25.6.1933, Im Gefolge des endgültigen Verbots der Sozialdemokratischen Partei werden in den Morgenstunden von Schutzpolizei und SA-Hilfspolizei mehrere Funktionäre der SPD – Redakteure, Parteisekretäre, Stadtverordnete, Gewerkschafter – in „Schutzhaft“ genommen: u.a. Conrad Broßwitz, Karl Kirchner, Stephan Heise und Johannes Rebholz. Die seit Februar 1933 von der SA willkürlich Verhafteten kommen in „wilde“ Konzentrationslager an der Mörfelder Landstraße, ins „Westendheim“ an der Ginnheimer Landstraße, in die SS-Kaserne Klingerschule, die Freimaurerloge am Mozartplatz, die Taubstummenanstalt an der Gabelsbergerstraße und in das alte Bockenheimer Krankenhaus.
  24720. 10.6.1933–12.6.1933, 50-Jahr-Feier des Gesangvereins „Colophonium“, Mitglied des Deutschen Sängerbundes, Gau Frankfurt, im Saal der Bockenheimer Turngemeinde.
  24721. 18.2.1933, Politischer Mord: In der späten Nacht wird während einer Straßenschlacht zwischen SA und Kommunisten in der Bockenheimer Schloßstraße der Expedient der kommunistischen „Arbeiter-Zeitung“, Johannes Kestler, erschossen.
  24722. 7.2.1933, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Frankfurter Frauenklubs“ in den Klubräumen, Bockenheimer Landstraße.
  24723. 24.7.1932–25.7.1932, Bockenheimer Kerb auf den Hausener Wiesen, unmittelbar hinter dem Schönhof.
  24724. 5.3.1932, Die Bockenheimer Turngemeinde veranstaltet in ihrer Turnhalle, Marburger Straße, nach einer Pause von zehn Jahren wieder ihren ersten Varieté-Abend unter der künstlerischen Leitung von Fritz Wüst.
  24725. 3.12.1931, Die Frankfurter Pädagogin und Publizistin Dr. Dora Edinger (1890-1977) hält in der „Gemeinschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen und Kunstfreunde“ (Gedok), Bockenheimer Landstraße, einen Vortrag über „Altes und neues Spielzeug“.
  24726. 13.9.1931, Großes Mandolinenkonzert des Ersten Bockenheimer Mandolinen Klubs 1905 im Palmengarten.
  24727. 7.7.1931, Demonstration der vereinigten sozialistischen Studentengruppen der Universität Frankfurt gegen den „faschistischen Terror an den Universitäten und die Kulturreaktion“ von der Universität Frankfurt in Richtung Bockenheimer Landstraße und zurück.
  24728. 18.4.1931–19.4.1931, Jahrestagung der Provinzialverbände der Mittelschullehrer und der Elternbeiräte in Hessen-Nassau in der Bockenheimer Turngemeinde.
  24729. 8.10.1930, Eröffnung des Opern-Restaurants, Große Bockenheimer Straße 50.
  24730. 4.10.1930–5.10.1930, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des 1. Bockenheimer Mandolinen-Klubs 1905 im Festsaal des „Rheingauer Hofs“.
  24731. 15.5.1930, Eröffnung einer Feinkost-Filiale der Rhein-Main GmbH, Große Bockenheimer Straße.
  24732. 30.11.1929, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Polizeisportvereins Frankfurt in der Turnhalle der Bockenheimer Turngemeinde.
  24733. 15.8.1928, 100jähriges Jubiläum der Firma August Marx, Große Bockenheimer Straße – 100 Jahre Frankfurter Metzger-Handwerk.
  24734. 14.8.1925–15.8.1925, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Vereins für Rasensport 1901“ in der Turnhalle der Bockenheimer Turngemeinde.
  24735. 20.4.1924, Feierliche Enthüllung der Gedenktafel der „Bockenheimer Turngemeinde e. V.“ für deren im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder.
  24736. 19.8.1922, Akademische Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Fußball-Abteilung „Helvetia“ der Bockenheimer Turngemeinde 1860 e. V. im großen Saal der Turnhalle Marburger Straße.
  24737. 25.9.1920–26.9.1920, Feierlichkeiten anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Bockenheimer Turngemeinde e. V.
  24738. 12.7.1920, Bei einem morgendlichen Großbrand in der Strohhutfabrik May u. Co., Bockenheimer Landstraße, entsteht hoher Sachschaden.
  24739. 2.7.1919, Einweihung des neuen Sportplatzes der Bockenheimer „Germania“, östlich der Festhalle.
  24740. 15.9.1917–14.10.1917, Ausstellung „Das Kleinkind“ des „Deutschen Ausschusses für Kleinkinderfürsorge“ in der ehemaligen Oppenheimerschen Villa, Bockenheimer Landstraße 8.
  24741. 8.8.1915, Außerordentlicher „Fünfzigpfennigtag“ anlässlich des Stiftungsfestes des am 08. August 1858 auf dem Gelände an der Bockenheimer Landstraße eröffneten Zoologischen Gartens – die erste Veranstaltung des Instituts nach seiner Übernahme durch die Stadt Frankfurt am Main.
  24742. 16.11.1913, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der „Bockenheimer Volksbank E.G. m.b.H.“ in der Turnhalle der Bockenheimer Turngemeinde.
  24743. 15.11.1913, Feier im Palmengarten anlässlich des 50jährigen Fahnenjubiläums des Bockenheimer Liederkranzes.
  24744. 24.8.1913, Theodor Körner-Feier im Saal der Bockenheimer Turngemeinde, veranstaltet vom Gau Turnerschaft Frankfurt.
  24745. 14.6.1913, Eröffnung des Universitäts-Cafés in Verbindung mit eigener Konditorei von Ernst Dunkel an der Bockenheimer Warte.
  24746. 2.11.1912–3.11.1912, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums des „Bockenheimer Liederkranzes“ - die Vereinsstatuten datieren vom 20.10.1837. Die akademische Feier findet am 02.11. im Saal der Bockenheimer Turngemeinde statt.
  24747. 11.8.1912, Feierliche Einweihung der neuen Turnhalle der „Bockenheimer Turngemeinde“, Marburger Straße.
  24748. 23.7.1911, Grundsteinlegung für die neue Turnhalle der Bockenheimer Turngemeinde, Marburger Straße.
  24749. 22.9.1910, Tod des Architekten und Kommunalpolitikers Franz Schädel (1824-1910), Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung; erbaute in Frankfurt am Main u.a. die Villa May, Bockenheimer Landstraße (1871), und den Mummschen Weinkeller, Schäfergasse (ca. 1870).
  24750. 3.9.1910–5.9.1910, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Bockenheimer Turngemeinde 1860.
  24751. 20.7.1910, Infolge eines Defekts im Städtischen Elektrizitätswerk I kommt es zu einem kompletten Stillstand im Straßenbahnbetrieb, der von 10.30 bis 11.15 Uhr andauert. In der ganzen Stadt versagt die Elektrische den Dienst, lediglich die über den Hohenzollernring geführten Linien, die vom Bockenheimer Kraftwerk gespeist werden, werden ohne Unterbrechung mit Strom versorgt.
  24752. 15.10.1908, Tod des Arztes, Chirurgen und Geburtshelfer Geheimer Sanitätsrat Dr. med. Jacob Bockenheimer (1837-1908), seit 1863 praktischer Arzt und Chirurg in Frankfurt am Main, Armenarzt der katholischen Gemeinde, 1866 Eröffnung einer Privatklinik im Stadtteil Sachsenhausen („Dr. Bockenheimersche Privatklinik“), die kurz vor seinem Tode Anfang Oktober 1908 geschlossen wird. Mitglied des Ärztlichen Vereins und der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG).
  24753. 8.8.1908, 50jähriges Jubiläum des Zoologischen Gartens – eröffnet am 8. August 1858 auf der Bockenheimer Landstraße. Aus diesem Anlass feiert der Zoologische Garten ein „Großes Sommer-Gartenfest“ (am 12. August d. J.).
  24754. 25.12.1907, 70. Geburtstag des Praktischen Arztes, Chirurgen und Geburtshelfer, Geheimer Sanitätsrat Dr. Jacob Hermann Bockenheimer (1837-1908), seit 1863 praktischer Arzt in Frankfurt am Main, 1866 Eröffnung einer Privatklinik in Sachsenhausen, die „Dr. Bockenheimersche Privatklinik“ (bis 1908), Mitglied des Ärztlichen Vereins, arbeitendes Mitglied der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.
  24755. 30.1.1904, Konzert des „Bockenheimer Liederkranzes“ im Palmengarten.
  24756. 1.7.1902, Offizielle Eröffnung des elektrischen Straßenbahnbetriebs auf der Strecke von der Bockenheimer Warte über die Frankfurter Straße bis zum Schönhof.
  24757. 9.12.2000, Auf dem Parteitag des Kreisverbandes der Grünen im Bockenheimer Musikübungszentrum Schönhof wird das Kommunalwahlprogramm für die Wahl am 18. März 2001 verabschiedet.
  24758. 27.10.2000, „Euro Charity Run“ an der Bockenheimer Warte.
  24759. 31.7.2000, Definitive Schließung des Bockenheimer Kaufhofs an der Leipziger Straße.
  24760. 28.6.2000, Wiedereröffnung der 4.000 Quadratmeter großen Wasserfläche des Bockenheimer Weihers durch Umweltdezernent Joachim Vandreike.
  24761. 1.4.2000, Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) schließt ihre Kartenverkaufsstelle in der B-Ebene der Station Bockenheimer Warte.
  24762. 2.3.2000, Eröffnung der Wohnboutique des Schweizer Unternehmens Interio in der Großen Bockenheimer Straße.
  24763. 21.1.2000–6.2.2000, Gastspiel von Zirkus Sarrasani an der Bockenheimer Warte.
  24764. 20.10.1937, 100jähriges Jubiläum des Gesangvereins „Bockenheimer Liederkranz“.
  24765. 30.10.1937–31.10.1937, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Bockenheimer Liederkranzes 1837. Oberbürgermeister Friedrich Krebs verleiht dem Verein aus diesem Anlass die silberne Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  24766. 25.12.1937, 100. Geburtstag des Arztes, Chirurgen und Geburtshelfers, Geheimer Sanitätsrat Dr. Jacob Bockenheimer (1837-1908), seit 1863 praktischer Arzt und Chirurg in Frankfurt am Main. Eröffnete 1866 die „Dr. Bockenheimersche Privatklinik in Sachsenhausen (Schließung 1908).
  24767. 21.2.1938, Bei einem schweren Verkehrsunfall wird ein 89jähriger Mann auf der Bockenheimer Landstraße/Ecke Schwindstraße von einer Straßenbahn überfahren und tödlich verletzt.
  24768. 28.9.1938, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung der Bockenheimer Landstraße/Zeppelinallee, stoßen ein Lkw und ein Straßenbahnzug der Linie 3 heftig zusammen. Der Motorwagen und der Anhänger der Straßenbahn werden aus den Schienen gehoben und gegen den Bürgersteig geschoben. Der hintere Teil des Lkw gräbt sich in das Steinpflaster ein. Personen werden ernstlich nicht verletzt.
  24769. 27.10.1938, Eröffnung einer Ausstellung von „Wiener Kunsthandwerk“, vorbereitet vom Museum für Kunsthandwerk, im früheren Haus Passavant-Gontard, Bockenheimer Landstraße 42.
  24770. 19.11.1938, Musikabend des Frankfurter Komponisten und Chordirigenten Hans Kracke im Gedock-Haus, Bockenheimer Landstraße.
  24771. 1.4.1939, Eröffnung eines Verwaltungshauses der „Gesellschaft Reichsarboretum“, Bockenheimer Landstraße.
  24772. 27.5.1939, Eröffnung der Wanderausstellung „Die Schöne Stadt - ihre Entschandelung und Gestaltung“ im Ausstellungshaus der Stadt Frankfurt, Bockenheimer Landstraße, in Anwesenheit von Bürgermeister Johann Adolph Joseph Kremmer (1886-1976).
  24773. 15.8.1939–5.9.1939, Ausstellung antiker Kleinfunde im städtischen Kunstausstellungsgebäude, Bockenheimer Landstrasse.
  24774. 2.9.1939, Eröffnung des Deutschen Apothekermuseums, dessen Sitz von München in die Mainstadt, Bockenheimer Anlage, verlegt worden ist.
  24775. 7.9.1939, Verlegung der Abteilung für Kraftstoffe des städtischen Wirtschaftsamtes von der Hochstraße 44 nach der Bockenheimer Landstraße 8.
  24776. 5.12.1941, Mozart-Feier der Frankfurter Mozart-Stiftung anlässlich des 150. Todestages von Wolfgang Amadeus Mozart. Aus diesem Anlass wird das Denkmal auf dem Mozart-Platz an den Bockenheimer Anlagen mit einem Kranz geschmückt. Die Festansprache auf der offiziellen Feier hält der Musikpädagoge Dr. Julius Maurer.
  24777. 19.5.1942, 70jähriges Jubiläum der Frankfurter Straßenbahn: Am 19. Mai 1872 wurde die erste Strecke der „amerikanischen Pferde-Eisenbahn“ vom Opernplatz nach der Bockenheimer Warte eröffnet.
  24778. 21.6.1942, Die Reichsfachgruppe Chemie im NS-Bund Deutscher Technik (NSBDT) in Frankfurt am Main, Bockenheimer Landstraße 10, erhält ihre Rechtsform.
  24779. 10.11.1942, Zwischen der Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch den Oberbürgermeister Friedrich Krebs, und der Johann Wolfgang Goethe-Universität, vertreten durch ihr Kuratorium, wird ein Überlassungsvertrag abgeschlossen, dem zu Folge die Stadt Frankfurt der Johann Wolfgang Goethe-Universität „für die Zwecke des ‚Instituts für Verkehrswesen’“ Räumlichkeiten im stadteigenen Haus Bockenheimer Landstraße 121 überlässt.
  24780. 28.6.1943, Bei einem Verkehrsunfall an der Straßenbahn-Haltestelle Bockenheimer Landstraße/Feuerbachstraße stürzt ein älterer Mann aus einem Straßenbahnzug und verletzt sich dabei tödlich.
  24781. 1.1.1948, Aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der städtischen Straßenbahn verkehrt auf der historischen Strecke Bockenheimer Warte – Hauptwache in der Zeit zwischen 12 und 16 Uhr ein Pferdewagen.
  24782. 24.3.1949, Hausfrauennachmittag für alle Mitglieder der Jüdischen Frauen-Vereinigung im Cafe Tabaris, Große Bockenheimer Straße 6-8.
  24783. 1.6.1949, Wiedereröffnung des Cafés Dörr in der Großen Bockenheimer Straße.
  24784. 18.10.1949, Tagung des Erziehungsausschusses der Frankfurter Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit im Institut zur Förderung öffentlicher Angelegenheiten, Bockenheimer Anlage 45.
  24785. 22.7.1950, Eröffnung der Bockenheimer Kerb.
  24786. 30.9.1951, Einweihung der neu erbauten Kirche der Dreifaltigkeitsgemeinde auf dem alten Bockenheimer Friedhof in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  24787. 14.10.1951, Festgottesdienst in der Markuskirche anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Bockenheimer Diakonissenvereins und gleichzeitig des 60jährigen Jubiläums des St. Markus-Krankenhauses.
  24788. 10.6.1952, Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes der Lebensversicherungsgesellschaft AG „Alte Leipziger“, Bockenheimer Landstraße.
  24789. 20.2.1953, Eröffnung des Hotels Schwille in der Großen Bockenheimer Straße.
  24790. 20.3.1953, Einweihung des Bürohauses der National-Versicherung an der Bockenheimer Landstraße, Ecke Feuerbachstraße.
  24791. 14.4.1954, Einweihung des Andreaeschen Gartenhäuschen in der Bockenheimer Anlage.
  24792. 26.7.1954, Richtfest des neuen Verwaltungsgebäudes der Allgemeinen Versicherungs-AG Raiffeisendienst in der Bockenheimer Landstraße.
  24793. 5.3.1955, Eröffnung des über 560 Plätze verfügenden Gaststätten-Neubaus „Schultheiss im Westend“ an der Ecke Bockenheimer Landstraße/Wiesenau.
  24794. 3.9.1955, Feierliche Einweihung des „Walter-Welker-Heims“ der Bockenheimer „Falken“ in der Rödelheimer Straße 14.
  24795. 2.12.1955, Richtfest des Studentenwohnheims an der Bockenheimer Warte, des Pharmazeutisch-Chemischen Instituts und des Instituts für Lebensmittelchemie in der Georg-Voigt-Straße.
  24796. 7.7.1956, Einweihung des Studentenwohnheimes der Johann Wolfgang Goethe-Universität für 127 Studierende an der Bockenheimer Warte.
  24797. 27.7.1956, Richtfest des neuen „Hauses der Angestellten“ der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) in der Bockenheimer Landstraße.
  24798. 6.10.1956, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläum der Bockenheimer Kickers 06.
  24799. 6.4.1957–7.4.1957, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Männerquartetts „Westend 1907“ im Saal der Bockenheimer Turngemeinde.
  24800. 17.5.1957, Einweihungsfeier des DAG-Hauses der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft in der Bockenheimer Landstraße.
  24801. 18.7.1957, Richtfest des fertig gestellten Rohbaus der „Nordstern-Lebensversicherungs AG“ in der Bockenheimer Landstraße.
  24802. 31.8.1957, Einweihung der Hölderlin-Gedenkstätte im Park des Verwaltungsgebäudes der Alten Leipziger Lebensversicherungsgesellschaft, Bockenheimer Landstraße 42.
  24803. 6.10.1957, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums des Bockenheimer Gesangvereins „Frohsinn 1877“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  24804. 20.10.1957, Festkonzert anlässlich des 120jährigen Jubiläums des „Bockenheimer Liederkranzes 1837“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  24805. 18.7.1958, Richtfest des Neubaus der „Agrippina-Versicherungsgruppe“ an der Ecke Bockenheimer Landstraße/Myliusstraße.
  24806. 1.10.1958, 80jähriges Jubiläum der Firma Julius Steinmetz, Spezialgeschäft für Kaffee, Tee, Spirituosen, Pralinen und Teegebäck, Große Bockenheimer Straße 6.
  24807. 15.10.1958, Anlässlich des 50. Todestages des Frankfurter Arztes Dr. Jacob Hermann Bockenheimer (1837-1908) legt der Magistrat an der Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  24808. 12.12.1958–14.12.1958, Kreisversammlung der Zeugen Jehovas in der Turnhalle der Bockenheimer Turngemeinde.
  24809. 19.12.1958, Einweihungsfeier des neuen Agrippina-Hauses in der Bockenheimer Landstraße.
  24810. 15.3.1959, 50jähriges Jubiläum der „Zeppelinwurst“: anlässlich des Erstflugs des Luftschiffes des Grafen Zeppelin über der Mainstadt am 15.03.1909, stellte der aus Schwaben stammende Metzgermeister Hans Weiss, Große Bockenheimer Straße, zum erstenmal diese Spezialleberwurst her.
  24811. 31.12.1959, Erneutes Sprengstoffattentat, bei dem gegen 10.30 Uhr im Hotel „Palmenhof“ in der Bockenheimer Landstraße ein 36jähriger Algerier schwer verletzt wird. Unterrichtete Kreise gehen davon aus, dass für dieses Attentat wiederum die französische Terrororganisation „Rote Hand“ verantwortlich ist.
  24812. 9.4.1960, Auftakt der Feierlichkeiten zum 100jährigen Jubiläum der Bockenheimer Turngemeinde 1860 im großen Festsaal, Marburger Straße 28.
  24813. 17.10.1961, Richtfest des Neubaus der Universitäts-Mensa an der Bockenheimer Landstraße.
  24814. 5.11.1961, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des „Bockenheimer Zitherkranzes 1886“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  24815. 19.5.1962, 90jähriges Jubiläum der Frankfurter Pferde-Eisenbahn auf der Strecke Schönhof, Schloßstrasse, Kurfürstenstraße, Leipziger Straße, Bockenheimer Warte, Bockenheimer Landstraße, Bockenheimer Tor (heute: Opernplatz) und Hauptwache.
  24816. 31.8.1962, 100jähriges Jubiläum des Bockenheimer Schützenvereins SVB.
  24817. 6.10.1962, Konzert anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Sängerchores der Bockenheimer Turngemeinde im Großen Saal, Marburger Straße 28.
  24818. 21.1.1963, In der neuen Mensa der Johann Wolfgang Goethe-Universität an der Bockenheimer Landstraße werden seit heute täglich bis zu 3.200 Essen ausgegeben.
  24819. 18.2.1963, Offizielle Eröffnung der neuen Mensa der Johann Wolfgang Goethe-Universität an der Bockenheimer Landstraße.
  24820. 18.4.1963, Eröffnungsfeier der „Fachschule für Werbung und Verkaufsförderung“ (fwv) im Haus der Angestellten, Bockenheimer Landstraße 72-74.
  24821. 16.7.1963, Dem Schriftsteller Ludwig Börne (1786-1837) ist eine Gedenktafel in der Bockenheimer Anlage, nahe des Nebbienschen Gartenhauses, gewidmet.
  24822. 17.11.1963, 100jähriges Jubiläum der Bockenheimer Volksbank.
  24823. 21.1.1964, Eröffnung der neuen Räume der Musikbücherei, Große Bockenheimer Straße 47.
  24824. 11.5.1964, Eine Versammlung des National-Demokratischen Bürgervereins Frankfurts in der Bockenheimer Turnhalle mit dem Herausgeber der „Deutschen National-Zeitung und Soldaten-Zeitung“, Gerhard Frey, findet aufgrund von Protesten junger Gewerkschafter sowie Mitgliedern des Ringes politischer Jugend und des Stadtjugendringes ein vorzeitiges Ende.
  24825. 4.8.1964, Die Stadt Frankfurt am Main lässt vier Platanen, die am Eschenheimer Turm dem Verkehr im Wege stehen, auf Tiefladern zur Bockenheimer Warte bringen, wo sie vor der Stadt- und Universitätsbibliothek einen neuen Platz finden.
  24826. 3.10.1965, Achter Liedertag der hessischen Turnersänger im großen Saal der Bockenheimer Turngemeinde, Marburger Straße 28.
  24827. 2.6.1966, 19. Konferenz für Ausländerfragen der Evangelischen Kirche Deutschlands, Bockenheimer Landstraße 109.
  24828. 11.6.1966, Einweihung des neuen Domizils der Katholischen Italienischen Mission, Bockenheimer Anlage 3.
  24829. 9.3.1967, 20. Konferenz für Ausländerfragen der Evangelischen Kirche in Deutschland im Kirchlichen Außenamt, Bockenheimer Landstraße 109.
  24830. 13.9.1967, Anlässlich seines 10jährigen Jubiläums veranstaltet der Künstlerklub „Gebende Hände“ ein Konzert im Nebbienschen Gartenhaus, Bockenheimer Anlage.
  24831. 6.10.1967, Richtfest für das neue Verwaltungsgebäude der Hochtief AG, Bockenheimer Landstraße.
  24832. 26.11.1967, Feier anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Italienischen Kulturzentrums in der Bockenheimer Anlage 3.
  24833. 29.3.1968, Stadtrat Walter Möller (1920-1971) und Straßenbahndirektor Helmut Oesterling (1920-2001) stellen in der Werkstatt an der Bockenheimer Warte die ersten für Tunnelbetrieb vorbereiteten Großraumzüge der Straßenbahn vor. Sie werden von der kommenden Woche an eingesetzt.
  24834. 18.4.1968, Einweihung der „Olga-von-Lersner-Schule“ des Bockenheimer Diakonissenvereins, eine Ausbildungsstätte für Krankenpflegerinnen und –pfleger, am St. Markus-Krankenhaus.
  24835. 3.10.1970, Demonstration der Aktionsgemeinschaft Westend gegen die geplante Wohnraumzerstörung im Westend, Mietwucher und Bodenspekulation, mit anschließender Kundgebung an der Bockenheimer Warte.
  24836. 22.10.1970, Eröffnung von Deutschlands erstem „Antiquitäten-Restaurant“, das „Bockenheimer Schlösschen“ in der Schloßstraße 24.
  24837. 12.4.1971, Ostern feiern evangelische und katholische Christen gemeinsam in der Bockenheimer Markuskirche. Der ökumenische Gottesdienst hat das Motto: „Christus ist nicht teilbar“.
  24838. 3.7.1971, Nach fast 66 Jahren verschwindet die Straßenbahnlinie „2“ aus dem Straßenbild. Sie wird ab 04.07. von der Linie 19 abgelöst. Die Linie 2 verband Seckbach und Bornheim mit dem Westbahnhof – über Zeil, Hauptwache, Opernplatz und Bockenheimer Landstraße.
  24839. 11.10.1971–15.10.1971, Ausstellung „Industriemontage“ im US-Handelszentrum, Bockenheimer Landstraße 2-4.
  24840. 19.12.1971, Nach einem Streit in der Gaststätte „Rote Katze“, Kleine Bockenheimer Straße 8, wird ein 23jähriger Mann auf dem Rathenauplatz erschossen, ein Siebzehnjähriger schwer verletzt. Der Schütze kann entkommen.
  24841. 20.3.1972, Einweihung der Ost-West-Handelsbank in der Bockenheimer Landstraße.
  24842. 1.5.1975, Auf dem Grundstück Bockenheimer Landstraße 111/113 kommt es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten.
  24843. 23.6.1975, Übergabe des Hauses Varrentrappstraße 28 als „Jugendzentrum“ für die Bockenheimer Jugend.
  24844. 6.12.1975–7.12.1975, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Italienischen Katholischen Mission in Frankfurt am Main, Bockenheimer Anlage 3.
  24845. 29.9.1892, Der Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke eröffnet seine (sechste) Volksspeisehalle an der Bockenheimer Warte.
  24846. 22.12.1892, Offizielle Eröffnung der Straßenbahnlinie Hauptbahnhof – Feuerbachstraße – Bockenheimer Warte.
  24847. 1.3.1893, Verlegung der Stadtpostagentur 5auf der Großen Bockenheimer Straße aus dem Haus Nr. 32 nach Nr. 30.
  24848. 1.6.1893, Das Postamt 4 öffnet nach seinem Umzug aus der Taunusstraße in die Bockenheimer Landstraße 31 seine Pforten.
  24849. 30.1.1897, Erste Damensitzung der „Bockenheimer Turngemeinde 1860“.
  24850. 13.2.1897, Zweite Damensitzung der „Bockenheimer Turngemeinde 1860“.
  24851. 19.8.1897, Der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Wilhelm Liebknecht spricht auf einer SPD-Versammlung in der Bockenheimer „Germania“ über die allgemeine politische Lage.
  24852. 23.10.1898, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Bockenheimer Katholischen Gesellenvereins im „Pfälzer Hof“.
  24853. 30.7.1899, Ab heute wird die Straßenbahnlinie über die Feuerbachstraße zum Hauptbahnhof bis zur Bockenheimer Warte durchgeführt.
  24854. 22.7.1900, Bockenheimer Kirchweihfest.
  24855. 2.2.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Wahl der Revisoren für die Jahresrechnung des Städelschen Kunstinstituts für 1908, Erwerb von Grundstücken in der Bockenheimer Gemarkung.
  24856. 6.7.1909, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Etatbewilligung zur Einrichtung eines Brausebades in der Glauburgschule und zur gärtnerischen Anlage auf dem Bockenheimer Friedhof.
  24857. 1.2.1976, Festgottesdienst zum 100jährigen Jubiläum des Bockenheimer Diakonissenvereins in der St. Jakobs-Kirche.
  24858. 16.8.1976, Unter rätselhaften Umständen wird eine sechsundsechzigjährige Rentnerin in ihrer Wohnung in der Bockenheimer Fritzlarer Straße ermordet aufgefunden.
  24859. 14.9.1976, Im Bockenheimer „Verlag 2000“, Jügelstraße, sucht die Kriminalpolizei nach einem Plakat mit einem Gesicht, das Polizeipräsident Knut Müller ähnlich sieht. Oben drüber steht: „Gewalt hat einen Namen“.
  24860. 17.3.1977–16.4.1977, Vier Künstler aus Safed/Israel stellen ihre Werke in der Galerie Gisela Piro, Bockenheimer Anlage, aus.
  24861. 21.3.1977–26.3.1977, Ausstellung mit 50 österreichischen Verlagen in der Österreichischen Handelsdelegation, Bockenheimer Landstrasse 2.
  24862. 10.6.1977, Eröffnung des Speiserestaurants „Lindenbergs“ im Westend, Bockenheimer Landstraße 19.
  24863. 25.8.1977, Bei einem Brand auf dem Werksgelände der Bockenheimer VDO entsteht ein Sachschaden von 50.000.- DM.
  24864. 15.10.1977–16.10.1977, Straßenbahndepot-Fest an der Bockenheimer Warte.
  24865. 29.11.1977, Lesung des Schriftstellers Heiner Kipphardt in der Bockenheimer Bücherwarte.
  24866. 2.2.1978, 100jähriges Jubiläum der Metzgerei Rullmann, Große Bockenheimer Straße.
  24867. 6.6.1978, Lesung des österreichischen Schriftstellers H. C. Artmann in der Bockenheimer Bücherwarte, Bockenheimer Landstraße 142a.
  24868. 7.11.1978, Lesung des diesjährigen Büchnerpreisträgers, Hermann Lenz, in der Bockenheimer Bücherwarte.
  24869. 28.4.1979, Die „Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten deutschen Frauen e. V.“ eröffnet am Bockenheimer Kirchplatz einen Info-Laden.
  24870. 4.11.1979, Bei einem Brand in einer Mansardenwohnung in der Bockenheimer Metzstraße entsteht ein Sachschaden von 80.000.- DM.
  24871. 22.11.1979, Wiedereröffnung des renovierten Café Laumer in der Bockenheimer Landstraße.
  24872. 29.7.1980, Zur Eröffnung eines Touristik-Informationsbüros der Seychellen in der Kleinen Bockenheimer Straße 18a kommt der Touristikminister der Inselgruppe, Matthew Servira, nach Frankfurt am Main. Er bringt als Geschenk zwei Nüsse der Coco-de-Mer-Palme für den Palmengarten mit.
  24873. 25.11.1980, Eröffnung des Weihnachtsmarkts des Frankfurter Künstlerklubs im Nebbienschen Gartenhaus, Bockenheimer Anlage.
  24874. 2.4.1981, Bei einem Dachstuhlbrand in der Bockenheimer Landstraße 79 entsteht ein Schaden von 45.000.- DM.
  24875. 22.10.1981, Anlässlich des 10. Todestages von Bürgermeister Dr. Walter Leiske (1889-1971) legen Stadtverordnetenversammlung und Magistrat einen Kranz auf dem Bockenheimer Friedhof nieder.
  24876. 3.5.1982, Lesung des Schriftstellers Urs Widmer in der Bockenheimer Bücherwarte.
  24877. 18.4.1983, Zum 50. Todestag des Frankfurter Mundartdichters und Bühnenautors Adolf Stoltze (1842-1933), am 19. April, wird an seinem Wohn- und Sterbehaus, Ecke Bockenheimer Landstraße/Siesmayerstraße die Bronzetafel enthüllt, die zum 100. Geburtstag 1942 dort angebracht worden ist. Initiator ist der Verein der Freunde und Förderer des Stoltze-Museums.
  24878. 23.8.1983, Gründung der Initiative „Freunde der Straße“ in der Gaststätte „Bockenheimer Kiesgrube“.
  24879. 4.10.1984, Mit einem dreitägigen Festprogramm wird die Ladengalerie an der Bockenheimer Warte von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann neu eröffnet.
  24880. 5.10.1984, Bei einem Brand im Keller eines Nebengebäudes des Bockenheimer VDO-Geländes wird technisches Gerät im Wert von einer Million DM vernichtet.
  24881. 28.11.1984, Einweihung des neuen Gebäudes der Allgemeinen Hypothekenbank in der Bockenheimer Landstraße 25.
  24882. 15.6.1985, Feierliche Eröffnung des „Dritte-Welt-Hauses“ in der Bockenheimer Friesengasse.
  24883. 18.10.1985, Grundsteinlegung für drei neue Bockenheimer Apartmenthäuser mit dem Namen „Residenz an der Messe“ in der Pfingstbrunnenstraße.
  24884. 18.12.1985, Mit einem 70-Tonnen-Kran wird der nostalgische Trambahnwaggon an der Bockenheimer Warte auf den Abgang vor der Mensa der Johann Wolfgang Goethe-Universität gestülpt.
  24885. 9.2.1986, 150. Todestag des Verlegers Markus Johannes Nebbien (1755-1836). Das Nebbiensche Gartenhaus in der Bockenheimer Anlage dient heute wechselnden Ausstellung des Frankfurter Künstlerklubs.
  24886. 30.5.1986, Lesung der Schriftstellerin Ingeborg Drewitz in der Buchhandlung „Bücherkorb Peter Pelz“ in der Ladengalerie an der Bockenheimer Warte.
  24887. 2.7.1986, Bei einen Großbrand im zweiten Tiefgeschoss des Neubaus der Kreditanstalt für Wiederaufbau an der Bockenheimer Landstraße/Zeppelinallee entsteht ein Schaden von mehreren hunderttausend DM.
  24888. 11.7.1986, Planungsdezernent Hans Küppers stellt die Pläne zur Neuanlage der Straßen rund um die Bockenheimer Warte vor.
  24889. 22.8.1986, Richtfest für das „Triton-Haus“ in der Bockenheimer Landstraße 42.
  24890. 18.9.1986–23.11.1986, Gastspiel mit Zirkus Roncalli an der Bockenheimer Warte.
  24891. 24.9.1986, Enthüllung von Waldemar Ottos Skulptur „Drehtür“ an der Bockenheimer Warte.
  24892. 25.9.1986, Bei einem nachmittäglichen Großbrand im Neubau der Kreditanstalt für Wiederaufbau an der Bockenheimer Landstraße entsteht ein Schaden von mehreren hunderttausend DM.
  24893. 26.11.1986, Eröffnung der westeuropäischen Repräsentanz des staatlichen Unternehmensverbundes SINOPEC (China Petrol-Chemical Corporation) in der Bockenheimer Landstraße 51-53 in Anwesenheit des Botschafters der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, Guo Fengmin.
  24894. 4.3.1987, Feierliche Eröffnung des europäischen Büros der chinesischen internationalen Investmentgesellschaft CITIC (China International Trust and Investment Corporation), Bockenheimer Landstraße.
  24895. 8.7.1987–29.7.1987, Gastspiel des Zirkus Sarrasani auf dem Depotgelände an der Bockenheimer Warte.
  24896. 3.10.1987, Offizielle Einweihung der Holzplastik des „Niggelees“ (alias Nikolaus Hergert (1885-1957), Bockenheimer Original) in der Bockenheimer Ladengalerie.
  24897. 6.12.1987, Gründung eines Kreisverbandes der Frauenpartei im Bockenheimer Bürgertreff.
  24898. 26.5.1988, Eröffnung des siebten Frankfurter Marktes, der Bockenheimer Wochenmarkt an der Bockenheimer Warte.
  24899. 1.7.1988, Richtfest für die Spielstätte des Theaters im ehemaligen Straßenbahndepot an der Bockenheimer Warte.
  24900. 1.10.1988, Das Schauspiel zieht in seine neue Spielstätte, ins Bockenheimer Depot.
  24901. 19.11.1988, Premiere von Viktor Slawkins „Cerceau“ in der Inszenierung von Michael Gruner im Bockenheimer Depot.
  24902. 8.1.1989, Premiere des Stücks von Carl Merz und Helmut Qualtinger „Der Herr Karl“ in der Inszenierung von Axel Stöcker im Bockenheimer Depot Zwo.
  24903. 15.1.1989, Mit einer gemeinsamen Matinee erinnern das Schauspiel Frankfurt und der Frankfurter DGB im Bockenheimer Depot an den 70. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg.
  24904. 25.2.1989, Premiere mit Sophokles’ „Oidipus“ des Schauspiels Frankfurt in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf im Bockenheimer Depot.
  24905. 19.5.1989, Premiere von Heinrich von Kleists „Der zerbrochene Krug“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf im Bockenheimer Depot.
  24906. 10.6.1989, Premiere von Rainald Goetz’ „Krieg“ in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg im Bockenheimer Depot.
  24907. 6.8.1989–13.8.1989, Gastspiel des Chinesischen Nationalzirkus in einem Zelt am Bockenheimer Depot.
  24908. 13.7.1989, Feier der Fertigstellung des Rohbaus der zukünftigen Altenwohnanlage in der Bockenheimer Friesengasse/Ecke Kleine Seestraße.
  24909. 22.9.1989–1.10.1989, Messe „Solar + Mobil“ und zehntägige Ausstellung an der Bockenheimer Warte. Hierzu findet am 23./24.09. eine Solarmobil-Rallye durch Südhessen mit Start und Ziel an der Alten Oper statt.
  24910. 23.9.1989, Premiere von Georg Kaisers „Von morgens bis Mitternacht“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf im Bockenheimer Depot.
  24911. 9.10.1989–15.10.1989, 1. Bockenheimer Kabarett- und Kleinkunstwoche im Bürgertreff Titania.
  24912. 22.10.1989, Dem österreichischen Lyriker Ernst Jandl wird im Bockenheimer Depot der Frankfurter Hörspielpreis 1989 überreicht.
  24913. 13.12.1989–6.1.1990, Gastspiel des Moskauer Staatszirkus im Bockenheimer Depot.
  24914. 14.1.1990, Premiere von Lion Feuchtwangers „1918“ in der Inszenierung von Einar Schleef im Bockenheimer Depot.
  24915. 1.3.1990, Der Campus-Verlag verlässt aufgrund gestiegener Mieten sein Domizil in der Bockenheimer Landstraße 100 und zieht in die Heerstraße um.
  24916. 21.3.1990, Premiere von Frank Wedekinds „Der Marquis von Keith“ in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg im Bockenheimer Depot.
  24917. 27.3.1990, Einweihung der Kindertagesstätte 99 in der Bockenheimer Werrastraße.
  24918. 27.4.1990, Der Magistrat entscheidet sich dafür, die Villa „Hoffmann“ an der Bockenheimer Landstraße als künftiges Domizil des Literaturhauses einzurichten.
  24919. 26.5.1990, Premiere von William Shakespeares „König Lear“ in der Inszenierung von Robert Wilson im Bockenheimer Depot.
  24920. 23.6.1990, Kinderfest anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Kindergartens der italienischen katholischen Gemeinde in der Bockenheimer Anlage.
  24921. 30.6.1990, Premiere von Johann Wolfgang Goethes „Urfaust“ in der Inszenierung von Einar Schleef im Bockenheimer Depot.
  24922. 21.9.1990, Premiere des Schauspiels „Marat“ von Peter Weiss in der Inszenierung von Frank Hoffmann im Bockenheimer Depot.
  24923. 20.10.1990, Premiere von Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ in der Inszenierung von Hans Gratzer im Bockenheimer Depot.
  24924. 21.11.1990, Premiere von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Inszenierung von Guido Huonder im Bockenheimer Depot.
  24925. 17.12.1990, An der Bockenheimer Warte kollidieren zwei Straßenbahnzüge der Linie 16. Verletzt wird niemand.
  24926. 1.2.1991, „Jazz Night Frankfurt“ der „Jazzinitiative Frankfurt e.V.“ im Bockenheimer Bürgerhaus Titania.
  24927. 23.2.1991, Premiere von Friedrich Schillers „Maria Stuart“ in der Inszenierung von Manfred Karge im Bockenheimer Depot.
  24928. 15.5.1991, Premiere von Anton Tschechows „Der Kirschgarten“ in der Inszenierung von Wolfgang Kolneder im Bockenheimer Depot.
  24929. 21.6.1991–23.6.1991, Gedenkfeier in der Paulskirche (21.06.) anlässlich des 50. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion sowie Symposium im Bockenheimer Bürgertreff „Titania“ (22./23.06.).
  24930. 10.7.1991–30.7.1991, Gastspiel von Zirkus Sarrasani an der Bockenheimer Warte.
  24931. 20.9.1991, Premiere von Johann Wolfgang Goethes „Iphigenie auf Tauris“ in der Inszenierung von Herbert Kreppel im Bockenheimer Depot.
  24932. 18.10.1991, Premiere von Volker Ludwigs und Detlef Michels „Ab heute heißt Du Sara“ in der Inszenierung von Uwe Jens Jensen im Bockenheimer Depot.
  24933. 4.1.1992, Premiere von Martin Mosebachs „Rotkäppchen“ in der Inszenierung von Hans Hollmann im Bockenheimer Depot.
  24934. 26.3.1992–10.5.1992, Gastspiel des Chinesischen Nationalzirkus, präsentiert von André Heller, an der Bockenheimer Warte.
  24935. 6.5.1992, Die für heute vorgesehene Premiere von Peter Handkes „Das Spiel vom Fragen“ in der Inszenierung von Michael Pehlke im Bockenheimer Depot muss wegen des Streiks im öffentlichen Dienst auf den 25. Mai verschoben werden.
  24936. 17.5.1992, „Chorfest“ rund um die Bockenheimer Markuskirche anlässlich des 100jährigen Jubiläums des evangelischen Kirchenchors der Markusgemeinde.
  24937. 17.6.1992, Brand im Büro-Komplex der Zürich-Versicherung an der Bockenheimer Landstraße. Infolge herabfallender, brennender Teile, muss die Bockenheimer Landstraße zeitweise gesperrt werden.
  24938. 29.7.1992, Premiere des schweizerischen Zirkus „Fliegenpilz“ am Bockenheimer Depot.
  24939. 17.9.1992–1.11.1992, Gastspiel von Zirkus Roncalli an der Bockenheimer Warte.
  24940. 16.10.1992, Bei einem spätabendlichen Gebäudebrand in der Bockenheimer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 20.000.- DM.
  24941. 30.10.1992–1.11.1992, Deutsche Jazz-Festival im Bockenheimer Depot.
  24942. 5.11.1992–30.12.1992, Ausstellung „Gustav Landauer - Leben und Werk“ von Dr. Siegbert Wolf, Uwe Rausch und Dr. Thomas Regehly in der Stadt- und Universitätsbibliothek, Bockenheimer Landstraße 134-138.
  24943. 9.12.1992–20.12.1992, Gastspiel des Moskauer Staatszirkus mit dem weltberühmten Clown Oleg Popov auf dem Platz an der Bockenheimer Warte.
  24944. 20.12.1992, Premiere des Stücks „Festung“ von Rainald Goetz in der Inszenierung von Hans Hollmann im Bockenheimer Depot.
  24945. 21.12.1992, Premiere des Stücks „Katarakt“ von Rainald Goetz in der Inszenierung von Hans Hollmann im Bockenheimer Depot.
  24946. 1.2.1993, Eröffnung des „Büro Aktiv“ des Frankfurter Instituts für Sozialarbeit, Bockenheimer Anlage.
  24947. 9.5.1993, Premiere von Eugène Ionescos „Die Nashörner“ in der Inszenierung von Anselm Weber im Bockenheimer Depot.
  24948. 8.12.1993, Nach wochenlangen Auseinandersetzungen einigen sich die Fraktionen der rot-grünen Koalition im Römer darauf, das Bockenheimer Depot dauerhaft von Schauspiel und Theater am Turm (TAT) nutzen zu lassen.
  24949. 15.5.1994–29.5.1994, Ausstellung „Die Pfeffersäcke. Chronik einer Altfrankfurter Kaufmannsfamilie“ im Nebbienschen Gartenhaus, Bockenheimer Anlage.
  24950. 18.5.1994–25.9.1994, Ausstellung „FFM 1200 – Traditionen und Perspektiven einer Stadt“. Eine Ausstellung des Amtes für Wissenschaft und Kunst sowie der Frankfurter Projekte GmbH unter der konzeptionellen Verantwortung des Historikers Professor Lothar Gall im Bockenheimer Depot.
  24951. 22.6.1994, Der Direktor des Frankfurter Instituts für Stadtgeschichte, Professor Dieter Rebentisch, übergibt das Frankfurter Original der 1356 angefertigten „Goldenen Bulle“, das die Stadt Frankfurt am Main als Ort der Königswahl festlegt, in die Obhut der 1200-Jahr-Ausstellung im Bockenheimer Depot. Zehn Tage lang liegt in der Historischen Ausstellung die „Goldene Bulle“ aus, „das kostbarste Stück Frankfurter historischer Überlieferung“.
  24952. 26.2.1995, Das Theater am Turm (TAT) gibt seine letzte Vorstellung im Volksbildungsheim. Da das Gebäude verkauft werden soll, zieht das Ensemble ins Bockenheimer Depot.
  24953. 9.6.1995–10.6.1995, Performance mit Laurie Anderson im Bockenheimer Depot.
  24954. 17.1.1996, Gedächtnisveranstaltung des TAT für den verstorbenen Dramatiker Heiner Müller im Bockenheimer Depot.
  24955. 1.3.1996, Ein 40jähriger Asylbewerber aus Indien wird in der Bockenheimer Anlage ermordet.
  24956. 22.3.1996–21.4.1996, Gastspiel von Zirkus Sarasani an der Bockenheimer Warte.
  24957. 21.11.1996, Eröffnung der Wiener Schuhmanufaktur Ludwig Reiter in der Großen Bockenheimer Straße.
  24958. 16.12.1996, Richtfest zweier neuer Bürohäuser auf der Bockenheimer Landstraße 98-100.
  24959. 21.2.1997, CDU-Kommunalwahlkampfveranstaltung im Depot an der Bockenheimer Warte mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  24960. 17.3.1997, Richtfest des Bürohauses „Castanea“ an der Bockenheimer Landstraße.
  24961. 13.6.1997, Nach 91 Jahren verlässt die Metallgesellschaft ihren Stammsitz am Reuterweg 14 und zieht in die Bockenheimer Landstraße 73-77 um.
  24962. 27.6.1997–29.6.1997, Messe „Umwelt Hessen ’97“ im Bockenheimer Depot.
  24963. 1.10.1997–28.11.1997, Ausstellung „Gustav Landauer – Utopie – Lebensformen – Aktualität“ von Dr. Siegbert Wolf, Uwe Rausch und Dr. Thomas Regehly in der Stadt- und Universitätsbibliothek, Bockenheimer Landstraße 134-138.
  24964. 7.1.1998–14.1.1998, Gastspiel Johann Heesters im Bockenheimer Depot mit der Komödie „Ein gesegnetes Alter“.
  24965. 23.2.1998, Bei einem früh morgendlichen Überfall auf McDonald’s an der Bockenheimer Warte erbeuten die Täter 25.000.- DM.
  24966. 7.11.1998, Premiere von Tankred Dorsts Theaterstück „Merlin“ in der Inszenierung von Alexander Brill im Bockenheimer Depot.
  24967. 5.3.1999, Premiere der Oper „Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm im Bockenheimer Depot.
  24968. 27.8.1999, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Internationalen Bundes (IB) für Sozialarbeit rund ums TAT an der Bockenheimer Warte.
  24969. 24.2.2001–25.2.2001, Tagung „Das Gedächtnis der Kunst – Geschichte und Erinnerung in der Kunst, Musik, Literatur und dem Theater der Gegenwart“ im Bockenheimer Depot.
  24970. 2.5.2001, Eröffnung der „Experimenta 7“ im Bockenheimer Depot.
  24971. 19.6.2001, Grundsteinlegung für die Zentrale der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an der Bockenheimer Landstraße.
  24972. 19.11.2001, Das Unternehmen Hochtief stellt den Entwurf für einen Neubau – einen gläsernen Doppelturm – an der Bockenheimer Landstraße vor.
  24973. 12.2.2002, Lesung des französischen Schriftstellers Michel Houellebecq im TAT Bockenheimer Depot.
  24974. 20.3.2002, Grundsteinlegung für die unter dem Namen „Emporium“ vermarkteten Neubauten des Unternehmens Fay an der Mendelssohnstraße/Bockenheimer Landstraße.
  24975. 23.3.2002, Die Westend-Welle in der Bockenheimer Anlage wird mit einem Wäldchen u.a. aus Zwergkiefern garniert.
  24976. 5.5.2003, Eine 75jährige Frau stürzt aus dem vierten Stock einer Wohnung in der Bockenheimer Sophienstraße in den Tod.
  24977. 14.6.2003, Premiere der Oper „L’Isola Disabitata“ von Joseph Haydn im Bockenheimer Depot.
  24978. 9.10.2003, Lesung der Schriftstellerin Christa Wolf im Bockenheimer Depot.
  24979. 29.10.2003, Mehrere tausend Studierende demonstrieren auf dem Bockenheimer Campus gegen die Pläne der hessischen Landesregierung, Studiengebühren einzuführen.
  24980. 13.11.2003, Eröffnung des neu gebauten Sitzes der Anwaltssozietät White & Case an der Bockenheimer Landstraße.
  24981. 26.11.2003, Rund 1.000 Studierende der Johann Wolfgang Goethe-Universität votieren in der Vollversammlung auf dem Bockenheimer Campus mit klarer Mehrheit für die Fortsetzung der Streikaktivitäten gegen die geplanten Studiengebühren.
  24982. 30.5.2004, TAT-Finale: 1995 ist das Theater am Turm (TAT) ins Bockenheimer Depot gezogen, nun schließt sich der Vorhang für immer und dient künftig als Schauplatz für „Events“.
  24983. 15.12.2004, Das britische Generalkonsulat in Frankfurt am Main soll geschlossen werden. Die Vertretung an der Bockenheimer Landstraße soll spätestens bis Ende 2006 seine Tätigkeit einstellen.
  24984. 6.9.2005, Enthüllung einer Gedenktafel für Albert und Margarete Sondheimer am Literaturhaus in der Bockenheimer Landstraße. Die Tafel erinnert daran, dass dort seit 1918 der Industrielle und Literaturfreund Albert Sondheimer mit seiner Familie lebte, die 1939 in die USA emigrieren musste. An der Feier nimmt Eva Sondheimer-Stroh, eine Tochter der Sondheimers und Stifterin der Tafel, teil.
  24985. 15.2.2006, Richtfest für das Doppel-Hochhaus „Westend-Duo“ am alten Hochtief-Sitz an der Bockenheimer Landstraße.
  24986. 9.8.2006, Wegen der Entschärfung einer 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg müssen 900 Anwohner des ehemaligen MAN-Geländes an der Bockenheimer Voltastraße ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Die Bombe wird vom Kampfmittelräumdienst problemlos entschärft.
  24987. 25.8.2006, Eröffnung des Archivzentrums der Universitätsbibliothek an der Bockenheimer Warte.
  24988. 1.9.2006, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Gaststätte „Bockenheimer Weinkontor“.
  24989. 31.12.2006, Schließung von Bücherkorb Pelz in der Ladengalerie Bockenheimer Warte.
  24990. 5.4.2008, Erstmals wird in Frankfurt am Main in der Bockenheimer Jakobskirche eine (alt-)katholische Priesterin geweiht: Anja Goller.
  24991. 26.4.2008, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bockenheimer Markus-Krankenhauses.
  24992. 3.6.2008, Richtfest des Rohbaus der Westarkade der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Ecke Zeppelinallee und Bockenheimer Landstraße.
  24993. 15.10.2008, 100. Todestag des Arztes, Chirurgen und Geburtshelfers, Geheimen Sanitätsrates Dr. Jacob Hermann Bockenheimer (1837-1908), seit 1863 Niederlassung als praktischer Arzt und Chirurg in der Mainstadt, 1866 Eröffnung einer Privatklinik im Stadtteil Sachsenhausen: „Dr. Bockenheimersche Privatklinik“, Mitglied des Ärztlichen Vereins und der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG). Aus diesem Anlass wird am „Dr. Bockenheimer-Brunnen“ auf dem Oppenheimer Platz im Stadtteil Sachsenhausen ein Kranz niedergelegt.
  24994. 22.10.2008, Konzert des „Roma und Sinti Streichorchesters“ im Bockenheimer Depot.
  24995. 3.1.2007–7.1.2007, Jugend-Antifa-Kongress „Antifa – Make it real“ im Café Koz auf dem Bockenheimer Uni-Campus – samt Demonstration am 06. Januar ab der Bockenheimer Warte.
  24996. 8.6.2007, Neueröffnung der Bockenheimer Filiale von „Alnatura Super Natur Markt“ in der Leipziger Straße (720 Quadratmeter Verkaufsfläche).
  24997. 7.5.2009–30.7.2009, Ausstellung „Struwwelpetriaden“ im Ausstellungsraum der Universitätsbibliothek, B-Ebene, Bockenheimer Warte – anlässlich des 200. Geburtstages des Frankfurter Arztes, Psychiaters, Zeichners und Dichters Heinrich Hoffmann (1809-1894) am 13. Juni.
  24998. 11.7.2010–1.8.2010, Ausstellung des 1955 gegründeten Frankfurter Künstlerklubs im Nebbienschen Gartenhaus, Bockenheimer Anlage.
  24999. 21.4.2011, Konzert der Roma und Sinti Kammerphilharmoniker im Bockenheimer Depot.
  25000. 20.8.2011, Der Bockenheimer Ausrüster „Supertramp“ schließt seine Türen.
  25001. 12.2.2012, Mit einem letzten Chor- und Orgelkonzert – sowie dem 175. Orgelpunkt am 15. Februar d. J. – verabschiedet sich der Kantor und Organist Gerhard Löffler in der Bockenheimer St. Jakobskirche.
  25002. 19.2.2012–11.3.2012, Ausstellung von Ernst-Dietrich Haberland, Vorsitzender des Frankfurter Künstlerclubs, im Nebbienschen Gartenhaus in der Bockenheimer Anlage.
  25003. 7.3.2013, Wiedereröffnung der Bühnenspielstätte Bockenheimer Depot mit der Frankfurt-Premiere des Stücks „Sider“ der Forsythe Company.
  25004. 13.6.1919, 100jähriges Jubiläum der Stadterhebung Bockenheims.
  25005. 23.5.1914, Einweihung eines Monumentalbrunnens auf dem Kurfürstenplatz im Stadtteil Bockenheims im Rahmen eines Volksfestes.
  25006. 10.1.1893, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In der nichtöffentlichen Sitzung informierte Oberbürgermeister Franz Adickes über den Stand der Eingemeindung Bockenheims.
  25007. 29.1.1895, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Hause Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte, Eingemeindung Bockenheims.
  25008. 23.2.2002–9.6.2002, Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte über die Geschichte Bockenheims vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart im Dormitorium des Karmeliterklosters.
  25009. 19.3.1914, 25jähriges Jubiläum des „Sauer’schen Quartetts“, gegründet am 19.03.1889 im Gasthaus von Frau Sorg, Bockgasse, nahe dem Liebfrauenberg.
  25010. 31.8.1892, Drei sozialdemokratische Feiern anlässlich des Todestages von Ferdinand Lassalle im Allendörfer’schen Saal in der Bockgasse, in der „Germania“ und in der „Weißen Lilie“ in Bornheim.
  25011. 15.5.1971, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Kleingärtnervereins Unterliederbach in der Sport- und Kulturhalle, Hans-Böckler-Staße.
  25012. 6.9.2002–8.9.2002, Fachtagung der Fachhochschule Frankfurt und der Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes über den Zusammenhang von „Qualität der Arbeit & Lebensqualität.“
  25013. 5.6.1964–26.7.1964, Ausstellung „Arnold Böcklin“ des Frankfurter Kunstvereins im Steinernen Haus.
  25014. 2.9.1942, 60. Geburtstag des Chemikers und Fabrikdirektors Dr. Max Bockmühl (1882-1949), Forschungsleiter der pharmazeutisch-wissenschaftlichen Laboratorien der Farbwerke Höchst.
  25015. 27.6.1919, Erste Frankfurter Automobil-Versteigerung auf dem Hof des Auktionshauses Philipp Bode Nachf., Taunusstraße.
  25016. 7.2.1917, Tod des Geh. Studienrats Dr. Paul Bode (1854-1917), langjähriger Leiter der Adlerflychtschule und ab 1901 der Klinger-Oberrealschule.
  25017. 8.5.1929, Eröffnung der neuen Weingaststätte auf historischem Boden im früheren Gasthaus „Zum Rebstock“, dem Geburtshaus des mainfränkischen Dichters Friedrich Stoltze (1816-1891).
  25018. 8.1.1938, Ein Radfahrer, der in den Dominikanerplatz [Börneplatz] einbiegen will, wird von einem Fernlastzug erfasst, zu Boden geschleudert und dabei schwer verletzt.
  25019. 7.7.1946, Vortrag des Oberregierungsrat Dr. Philipp Auerbach (Düsseldorf), Präsident des „Zonenrates der jüdischen Gemeinden der englischen Zone“, über „Die Lage der Juden in Deutschland und die Wiedergutmachung“. Der Referent fordert die restlose Rückgabe allen jüdischen Eigentums an Grund und Boden und sonstigen Vermögenswerten.
  25020. 26.1.1948, Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Trygve Lie, wird auf seiner Europareise durch schlechtes Wetter zu einer Zwischenlandung auf deutschen Boden veranlasst und übernachtet in Frankfurt am Main.
  25021. 1.7.1958, Der Magistrat überreicht anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft (AEG) dem Vorstandsvorsitzenden der AEG, Dr. Hans C. Boden, und dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, Dr.-Ing. Heinz Thörner, in Würdigung ihrer Verdienste um den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  25022. 25.6.1960, Das Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft zwischen 1. FC Köln und Hamburger SV wird im ausverkauften Waldstadion ausgetragen. Damit findet zum ersten Mal seit 1949, als der VfR Mannheim gegen Borussia Dortmund in Stuttgart spielte und 3:2 nach Verlängerung gewann, wieder ein Endspiel auf süddeutschen Boden statt. Mit 3: 2 Toren gewinnt der Hamburger SV.
  25023. 31.10.1966, Der „lesende Computer IBM 1287“, das neustes Wunderwerk der Technik nach dem schreibenden und sprechenden, wird zum ersten Mal auf europäischem Boden in Frankfurt am Main vorgestellt.
  25024. 19.10.1971, Die geplante Sozialbindung von Boden- und Hausbesitz des Magistrats, die wesentlich von Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) initiiert wurde, stößt auf die strikte Ablehnung des Haus- und Grundbesitzer-Vereins. Die Stadt will notfalls bis zur höchsten Instanz, dem Bundesverfassungsgericht, prozessieren.
  25025. 6.5.1973, Hektischer Sonderparteitag des sozialdemokratischen Unterbezirks Frankfurt im Bürgerhaus Nordweststadt. Zur Debatte stehen die Krawalle Ende März/Anfang April und die vom Vorstand erarbeiteten Richtlinien zur Boden- und Wohnungspolitik. Es kommt zu tumultartigen Auseinandersetzungen zwischen den Vertretern der „linken Mitte“ und der Mehrheit der Parteilinke.
  25026. 4.4.1982, Sammlerbörse „Photographika“ im Volksbildungsheim, die erste auf Frankfurter Boden.
  25027. 18.3.1984, Zum 40. Jahrestag der verheerenden Bombenangriffe auf Frankfurt am Main, die die Altstadt fast völlig zerstörten, wird in der St. Katharinenkirche ein ökumenischer Gebetsgottesdienst zelebriert. An der zur Erinnerung an die Opfer der Altstadtzerstörung und des Bombenkrieges vor dem Technischen Rathaus zwischen Römer und Dom in den Boden eingelassenen Gedenkplatte legen Stadtverordnetenversammlung und Magistrat Kränze nieder.
  25028. 13.7.1988, Grundsteinlegung des von Helmut Jahn (Chicago) entworfenen und von der Citibank (Frankfurt/New York) zu finanzierenden „Messeturms“ (254 Meter) auf dem in Erbpacht vergebenen Grund und Boden der Frankfurter Messe.
  25029. 25.10.1990, Die Metallgesellschaft Vermögensverwaltungs AG und das Land Hessen schließen einen Vertrag, in dem sich die Metallgesellschaft zur vollständigen Sanierung ihres eine Million Quadratmeter großen Geländes im Stadtteil Heddernheim verpflichtet. Der Boden ist mit Dioxinen, Schwermetallen und Mineralölen verseucht.
  25030. 13.1.1993, Ex-DDR-Diktator Erich Honecker setzt um 22.00 Uhr seine letzten Schritte in Deutschland auf den Boden des Rhein-Main-Flughafens. Er fliegt zu seiner Familie nach Chile.
  25031. 6.11.2002, Insolvenzantrag des renommierten Medien-Konzern „Das Werk“. Viele Unternehmen des „Neuen Marktes“ landen in diesem Jahr auf dem harten Boden der Tatsachen. Firmenpleiten erreichen ein Rekordniveau.
  25032. 23.2.2006, Zum Gedenken an sieben Opfer des Nationalsozialismus im Stadtteil Rödelheim verankert der Künstler Gunter Demnig, organisiert von der „Initiative Stolperstein Rödelheim“, vor deren früheren Wohnhäusern „Stolpersteine“ mit ihren Namen im Boden.
  25033. 20.7.1953, 30jähriges Jubiläum der Deutschen Bau- und Bodenbank AG.
  25034. 15.3.1955, Eine Büste des ersten Wohnungsbauministers der Bundesrepublik Deutschland, Eberhard Wildermuth, wird in der Deutschen Bau- und Bodenbank enthüllt.
  25035. 12.1.1972–16.1.1972, Internationale Fachmesse für Heimtextilien, Bodenbelag und Haustextilien auf dem Messegelände.
  25036. 10.1.1973–16.1.1973, Internationale Fachmesse für Heimtextilien, Bodenbelag und Haustextilien auf dem Messegelände.
  25037. 9.1.1974–13.1.1974, Vierte Internationale Messe für Heimtextilien, Bodenbelag und Haustextilien.
  25038. 8.1.1975–12.1.1975, Fachmesse für Heimtextilien, Bodenbelag und Haustextilien auf dem Messegelände.
  25039. 13.1.1971–17.1.1971, Internationale Fachmesse für Heimtextilien, Bodenbeläge und Haustextilien.
  25040. 6.5.1986–10.5.1986, Internationale Fachmesse für Bodenbeläge auf dem Messegelände.
  25041. 13.2.1901, Erste Zusammenkunft der zu einer Ortsgruppe zusammengeschlossenen Mitglieder und Freunde des „Bundes für Bodenbesitzreform“ im „Kaiserhof“.
  25042. 6.5.1987–10.5.1987, „Format 87“ – Internationale Fachmesse für Bodendesign.
  25043. 26.4.1989–29.4.1989, „format“ – Internationale Fachmesse für Bodendesign.
  25044. 26.9.1977–29.9.1977, Fachausstellung „Inter Airport 77“, erste internationale Ausstellung für Flughafenbau, Terminalausstattung und Bodengeräte auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  25045. 30.9.1980–3.10.1980, Dritte Inter-Airport, Internationale Fachmesse für Flughafenbau, Terminalausstattung, Bodengeräte und Luftfrachtausrüstung.
  25046. 26.9.1983–29.9.1983, „inter-airport“- Internationale Fachmesse für Flughafenbau, Terminalausstattung, Bodengeräte und Luftfrachtausrüstung auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  25047. 24.9.1985–27.9.1985, 5. „Inter Airport/Air Cargo“ – Internationale Fachmesse für Flughafenbau, Bodengeräte, Elektronik- und Kommunikationssysteme, Flughafen-Catering und Luftfracht.
  25048. 11.5.1981, Tod des Friedhofsverwalters und Sammlers von Judaica, Sally Bodenheimer (1907-1981).
  25049. 24.1.1939, Inbetriebnahme der neuen Signalanlagen an der Adolf-Hitler-Brücke [Untermainbrücke]. Das dreiteilige Lampensystem wirkt jeweils nach zwei Seiten. Die Bodenkontaktschwelle ist auf der rechten Fahrbahn, etwa dreißig Meter von der Kreuzung entfernt, eingelassen.
  25050. 8.12.1962, 100jähriges Jubiläum der Frankfurter Hypothekenbank AG, das älteste Bodenkreditinstitut in Deutschland.
  25051. 25.10.1988, Der Kinderspielplatz am Fasanenweg in Kalbach wird überraschend geschlossen. Bodenproben des städtischen Gartenamtes enthalten zu viel Arsen. Da sich die Sanierung nicht mehr lohnt, werden alle Spielgeräte abgebaut.
  25052. 16.3.1993, 35 Greenpeace-Aktivisten versuchen am Abend vergeblich in das Gelände der Hoechst AG einzudringen, um in der Nähe der am Vortag explodierten Anlage zur Mowiol-Herstellung Bodenproben zu entnehmen. Ein Großteil wird nach einem Handgemenge von Werkschutzleuten und Polizeibeamten vom Gelände geschoben. Bei mehreren Personen werden die Personalien festgestellt.
  25053. 23.1.1899, Vortrag des Bodenreformers Adolf Damaschke in der volkswirtschaftlichen Abteilung des Freien Deutschen Hochstifts: „Henry George, sein Leben und seine Werke“.
  25054. 26.10.1907–27.10.1907, 28. Generalversammlung des internationalen Vereins zur Reinhaltung der Flüsse, des Bodens und der Luft im Hotel National.
  25055. 19.4.2002, Die Journalistin Jutta W. Thomasius nimmt im Hotel Intercontinental vor 650 Gästen Abschied von Frankfurt am Main und zieht an den Bodensee.
  25056. 26.6.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten debattieren das im Bundestag gescheiterte Städtebauförderungsgesetz. Der Magistrat verweigert die Offenlegung von Sanierungsplänen, um die Bodenspekulation nicht noch weiter anzuheizen und findet dabei die Zustimmung von SPD und CDU.
  25057. 1.12.1970, Demonstration gegen Mietwucher und Bodenspekulation in Sachsenhausen.
  25058. 28.6.1971, Demonstration gegen Bodenspekulation im Nordend.
  25059. 16.1.1998, Ca. 1.000 Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste demonstrieren auf dem Vorfeld des Rhein-Main-Flughafens gegen die Entscheidung der Europäischen Union, bei der Flugzeugabfertigung in Zukunft neben der FAG bis zu drei weitere Anbieter zuzulassen.
  25060. 29.10.1949–19.11.1949, Ausstellung mit Gemälden und Graphiken Adolf Bodes, Ferdinand Lammeyers, Marianne Rouselles im Frankfurter Kunstverein, Eschenheimer Anlage 35.
  25061. 24.11.1898, Lesung des Schriftstellers Emanuel von Bodman im Saalbau.
  25062. 19.1.1929, Arien- und Liederabend mit der Sopranistin Helen Bodmer im Saalbau.
  25063. 19.10.1938, 50. Geburtstag des Frankfurter Komponisten Bodo Wolf (1888-1965).
  25064. 14.5.1963, Der Magistrat verleiht dem ehrenamtlichen Stadtrat Dr. Bodo Helmholz (1913-1991) anlässlich seines 50. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  25065. 17.9.1970, Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) übergibt im Römer alle Zuständigkeiten in Verkehrsfragen an den am 09. Juli d. J. neu gewählten hauptamtlichen Stadtrat Dr. Bodo Helmholz (1913-1991).
  25066. 21.9.1972, Stadtrat Dr. Bodo Helmholz, einziger Vertreter der FDP im hauptamtlichen Magistrat, soll neuer Präsident des Landesrechnungshofes in Darmstadt werden.
  25067. 7.10.1990, Lesung des Schriftstellers Bodo Kirchhoff im Theater am Turm.
  25068. 24.12.1991, Tod des früheren Präsidenten des Landesgerichtshofs, Frankfurter Stadtverordneten und Stadtrats Dr. Bodo Helmholz (1913-1991), von 1970 bis 1972 Verkehrsdezernent.
  25069. 1.12.1997, Lesung des Schriftstellers Bodo Kirchhoff im Nachtcafé von Schauspiel Frankfurt.
  25070. 23.12.1998, Lesung des Schriftstellers Bodo Kirchhoff in der Stadtbücherei auf der Zeil.
  25071. 25.10.1999, Lesung des in Frankfurt am Main lebenden Schriftstellers Bodo Kirchhoff im Karmeliterkloster.
  25072. 4.11.2001, Dem in Frankfurt am Main lebenden Schriftsteller Bodo Kirchhoff wird der Rheingau Literaturpreis im Rahmen des Rheingau Literatur Festivals verliehen.
  25073. 16.9.2004, Lesung des Schriftstellers Bodo Kirchhoff im Literaturhaus.
  25074. 7.12.2004, Lesung des Schriftstellers Bodo Kirchhoff im Schauspiel Frankfurt.
  25075. 16.12.2004, Lesung des Schriftstellers Bodo Kirchhoff im Schauspiel Frankfurt.
  25076. 16.5.2006, Lesung des Schriftstellers Bodo Morshäuser in der Romanfabrik.
  25077. 29.9.2006, Lesung des Schriftstellers Bodo Kirchhoff im Literaturhaus Frankfurt.
  25078. 9.3.2009, Lesung des in Frankfurt am Main lebenden Schriftstellers Bodo Kirchhoff im Schauspiel Frankfurt.
  25079. 8.6.1988–16.7.1988, Gastspiel von André Hellers „Body and Soul“ in der Alten Oper.
  25080. 16.12.2010, Feierliche Einweihung des Kunstwerkes „Body of Knowledge“ auf dem Zentralplatz des Campus Westend.
  25081. 19.7.1914–30.9.1914, Arnold Boecklin – Franz von Lenbach-Ausstellung im Frankfurter Kunstverein.
  25082. 6.5.1932, Eröffnung der Ausstellung „Der unbekannte Boehle“ im Ateliergebäude, Darmstädter Landstraße.
  25083. 29.12.1916–18.1.1917, Die Fritz Boehle-Gedächtnisausstellung im Frankfurter Kunstverein wird in geänderter Form und ergänzt durch graphische Werke wieder eröffnet.
  25084. 25.11.1916, Im Rahmen der Fritz Boehle-Gedenkfeier der „Kriegsfürsorge Frankfurt am Main“, im Bürgersaal des Rathauses, spricht der Frankfurter Kunsthistoriker und Maler Prof. Julius Hülsen (1873-1931) über „Friedrich Boehle ein Frankfurter Maler“ (mit Lichtbildern).
  25085. 5.11.1916, Gedächtnisfeier des Ausschusses für Volksvorlesungen für den am 20. Oktober d. J. verstorbenen Maler Fritz Boehle (1873-1916).
  25086. 16.1.1943, Verlegung der Familien-Unterhaltungsstelle Griesheim und der Kreisstelle Griesheim des Städtischen Fürsorgeamtes von der Boehleschule in die Lärchenstraße.
  25087. 4.11.1971, Demonstration und Warnstreik von Eltern und Schülern der Boehleschule gegen Lehrermangel und Unterrichtsausfall.
  25088. 5.6.2004, Schulfest anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Boehleschule im Stadtteil Griesheim.
  25089. 16.9.1991, 70. Geburtstag des Frankfurter Publizisten Walter Boehlich (1921-2006).
  25090. 11.9.1996, Der Publizist, Literaturkritiker und Übersetzer Walter Boehlich (1921-2006) wird in der Paulskirche mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt ausgezeichnet.
  25091. 21.9.1996, 75. Geburtstag des Publizisten, Literaturkritikers und Übersetzers Walter Boehlich (1921-2006).
  25092. 8.12.1996, Verleihung des Hessischen Kulturpreises im Chagall-Saal der Oper an das „Klappmaul-Theater“, den Frankfurter Philologen, Professor Klaus Reichert, und den Essayisten und Übersetzer Walter Boehlich.
  25093. 6.4.2006, Tod des Schriftstellers und Literaturkritikers Dr. Walter Boehlich (1921-2006).
  25094. 30.8.2000, Eine Boeing 767-300 muss auf dem Flug von Amsterdam nach Mailand aufgrund eines Druckabfalls außerplanmäßig auf dem Rhein-Main-Flughafen zwischenlanden. Verletzt wird niemand.
  25095. 30.5.1959, Landung des ersten interkontinentalen Düsenverkehrsflugzeug, eine „Boeing 707/320 Intercontinental“, auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  25096. 10.10.1959, Die Fluggesellschaft Pan American World Airways eröffnet ihren Düsen-Flugdienst rund um die Welt mit Maschinen vom Typ Boeing 707 Intercontinental.
  25097. 25.5.1962, Die Deutsche Lufthansa fliegt zweimal wöchentlich mit der Boeing 707 von Frankfurt am Main über London und Montreal nach San Francisco.
  25098. 11.6.1962, Die „El Al Israel Airlines“ fliegt als 40. Fluggesellschaft fahrplanmäßig den Rhein-Main-Flughafen an. Zweimal wöchentlich, jeweils montags und donnerstags, verkehren die Boeing-Düsenverkehrsmaschinen zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv.
  25099. 9.9.1967, Auf der Startbahn des Rhein-Main-Flughafens fängt ein Triebwerk einer Boeing 707 Feuer. Die Flughafenfeuerwehr kann eine Katastrophe verhindern. Alle Passagiere verlassen rechtzeitig die Maschine über Notrutschen; vierzehn Personen werden verletzt.
  25100. 10.2.1968, Am Morgen startet vom Rhein-Main-Flughafen die erste Boeing 737 der Lufthansa nach München und eröffnet damit im innerdeutschen Flugverkehr das Jet-Zeitalter.
  25101. 12.1.1970, Die für 20.00 Uhr geplante Landung des größten Passagierflugzeugs der Welt, des „Jumbo“-Jets vom Typ Boeing 747, auf dem Rhein-Main-Flughafen, fällt wegen Nebels aus. Die Premiere gelingt erst Anfang Februar.
  25102. 4.2.1970–5.2.1970, Offizielle Deutschlandpremiere des Jumbo-Jets vom Typ Boeing 747 auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  25103. 19.6.1970, Taufe des „Jumbo-Jet Hessen“ der Boeing 747 durch die Frau des hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald, Margarete Osswald, auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  25104. 20.11.1974, Eine Maschine der Deutschen Lufthansa vom Typ „Jumbo“ Boeing 747 stürzt auf ihrem Flug vom Rhein-Main-Flughafen nach Johannisburg/Südafrika über Nairobi ab. Von den 157 Insassen überleben 98 das Unglück.
  25105. 1.11.1976, Auf dem Rhein-Main-Flughafen landet erstmals eine „Boeing“ der chinesischen Fluggesellschaft „General Administration of Civil Aviation“ (GACA).
  25106. 22.9.1977, Die Deutsche Lufthansa tauft ihre zweite Boeing 747 SL auf den Namen „Rheinland-Pfalz“.
  25107. 21.2.1979, Eine Boeing 707/321 B der Lineas Aereas Paraguayas fliegt erstmals aus Asuncion nach Frankfurt am Main.
  25108. 16.4.1979, Der Bruchstart einer Boeing 747 der amerikanischen Fluggesellschaft Northwest Orient Cargo mit rund 60 Tonnen Fracht an Bord auf der Startbahn Süd des Rhein-Main-Flughafens sorgt für Startverzögerungen.
  25109. 19.10.1980, Eine Boeing 727 der portugiesischen Fluggesellschaft TAP mit 51 Passagieren an Bord muss fünf Minuten nach dem Start auf dem Rhein-Main-Flughafen wieder landen, weil eine Explosion in einem Triebwerk stattgefunden hat.
  25110. 11.10.1983, Ein Fracht-Jumbo der Gesellschaft „Flying Tiger“ kommt während des Startvorgangs auf dem Rhein-Main-Flughafen von der Nordbahn ab und auf einer Grasfläche zum Stehen. Der Unfall, bei dem niemand verletzt wird, ereignet sich, weil die Ladung der Boeing 747 verrutscht.
  25111. 10.12.1985, Ein Großraumflugzeug vom Typ Boeing 747 der Lufthansa erhält den Namen „Frankfurt“.
  25112. 7.9.1986, 209 Passagiere der auf dem Flughafen im pakistanischen Karatschi von vermutlich arabischen Terroristen entführten Boeing 747 treffen auf dem Rhein-Main-Flughafen ein.
  25113. 7.1.1990, Kurz nach zwei Uhr morgens muss eine Boeing 747 der Pakistan International Airlines mit 399 Fluggästen an Bord auf dem Rhein-Main-Flughafen infolge eines Reifenschadens kurz nach dem Start notlanden. Die Maschine landet auf einem Schaumteppich, ohne dass Menschen verletzt werden.
  25114. 11.3.1994, Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Pilotenvereinigung „Cockpit“ (VC) spendiert sie in einer Boeing 737 für 93 Jugendliche einen Rundflug über die Alpen. Außerdem lädt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler zu einem Empfang im Kaisersaal des Römers ein, an dem auch Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann teilnimmt.
  25115. 12.2.1998, Nach einer zunächst routinemäßig verlaufenden Landung eines Jumbos der namibischen Fluggesellschaft Air-Namibia gerät eines der vier Triebwerke der Boeing 747 in Brand. Die Flughafenfeuerwehr rückt mit einem Großaufgebot, darunter allein sechs Großtanklöschfahrzeuge, aus und hat keine Mühe, die Flammen zu ersticken. Die über 100 Passagiere können die Maschine anschließend über normale Fluggasttreppen verlassen.
  25116. 2.1.2005, Wegen technischer Probleme muss eine Boeing des Ferienfliegers Condor mit 269 Passagieren an Bord einen unplanmäßigen Stopp auf dem Rhein-Main-Flughafen einlegen. Die Maschine war auf dem Weg von München in die Dominikanische Republik. Die Passagiere werden mit Ersatzflugzeugen weitergeflogen.
  25117. 6.12.1918, Tod des Chemikers und Mineralogen Prof. Hendrik Enno Boeke (1881-1918), seit 1914 ordentlicher Professor an der Universität Frankfurt.
  25118. 4.7.1938, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Mainzer Landstraße/Ecke Boelckestraße [heute: Schmittstraße] wird ein Motorradfahrer infolge eines Zusammenstoßes mit einem Pkw tödlich verletzt.
  25119. 28.2.1922, Im Rahmen der Goethewoche veranstaltet die Studentenschaft der Universität Frankfurt in der Aula eine akademische Goethefeier, an der der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Dr. Otto Boelitz (Deutsche Volkspartei, DVP), teilnimmt. Den Festvortrag hält Thomas Mann. /Violinkonzert mit der Musikpädagogin Frieda Schilke im Saalbau.
  25120. 7.1.1958, Wintergewitter und Böen mit Windstärke 11 über Frankfurt am Main.
  25121. 8.7.1929, 25jähriges Jubiläum des Thalysia-Reformhaus Boermel-Ernst, Schillerstraße.
  25122. 5.1.1998, Das 1904 gegründete Reformhaus Boermel-Ernst, das erste Reformhaus in der Mainstadt, zieht nach einem 30jährigen Intermezzo in der Stiftstraße wieder in die Schillerstraße. Das Geschäft ist noch immer in Familienbesitz.
  25123. 12.7.1903, Konzert des Königlichen Musikdirektors Adolf Boettge im Zoologischen Garten.
  25124. 20.6.1903–21.6.1903, Gastspiel des Karlsruher Musikdirektors Adolf Boettge im Hippodrom.
  25125. 28.4.1956, Anlässlich des 150. Geburtstages des Physikers und Chemikers Professor Rudolf Christian (seit 1852: von) Boettger legt die Stadtverwaltung auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  25126. 13.1.1916, Konzert der Kammersängerin Hermine Bofetti mit dem Violin-Virtuosen Josef Szigeti im Saalbau.
  25127. 13.2.1967–18.2.1967, „Humphrey-Bogart-Retrospektive“ des Filmstudios an der Johann Wolfgang Goethe-Universität anlässlich des 10. Todestages des amerikanischen Filmschauspielers.
  25128. 9.3.1909, Liederabend mit Bogea Oumiroff im Saalbau.
  25129. 13.9.1947, Die „Alte Brücke“ wird wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem die mittleren der Sandstein verkleideten Bögen durch eine Stahlträgerkonstruktion ersetzt worden sind.
  25130. 20.9.2005, Richtfest der „Preungesheimer Ameisen“, ein Gemeinschaftsprojekt gegen Einsamkeit, im Frankfurter Bogen im Stadtteil Preungesheim.
  25131. 21.6.2006, Grundsteinlegung der zweiten Kindertagesstätte für den Frankfurter Bogen im Stadtteil Preungesheim.
  25132. 26.6.2006, Grundsteinlegung für den Gebäudekomplex aus Grundschule, Kita und Jungendclub am Frankfurter Bogen im Stadtteil Preungesheim.
  25133. 6.11.2009, Offizielle ,Taufe‘ der Preungesheimer Grundschule am Frankfurter Bogen: „Liesel-Oestreicher-Schule“.
  25134. 27.2.1922–5.3.1922, „Frankfurter Goethewoche“, veranstaltet von der Gesellschaft der Freunde des Frankfurter Goethemuseums, mit Festveranstaltungen in den städtischen Theatern und Ansprachen von Gerhart Hauptmann, Thomas Mann und Fritz v. Unruh. Das Städelsche Kunstinstitut zeigt eine Sonderausstellung „Frankfurter Kunst im Zeitalter Goethes“, das Historische Museum eine Ausstellung „Das Frankfurter Stadtbild zur Zeit des jungen Goethe“, das Manskopf’sche Musikhistorische Museum eine Sonderausstellung von Komponisten-Porträts aus der Goethezeit sowie von Kompositionen Goethescher Lieder und das Völkerkundemuseum eine Sonderausstellung von Goethe-Handzeichnungen und Autographen, eröffnet vom preußischen Kultusminister Dr. Otto Boelitz (Deutsche Volkspartei, DVP). Die finanziellen Einnahmen dienen dem Zweck der Erhaltung des sanierungsbedürftigen Goethehauses.
  25135. 3.2.2012, Eröffnung des neuen Stadtteilzentrums samt Marktplatz im Frankfurter Bogen, Gravensteiner Platz.
  25136. 17.2.2012, Richtfest der Kita „Goldpepping“ als insgesamt fünfte Kindertagesstätte im Preungesheimer Neubaugebiet Frankfurter Bogen.
  25137. 23.5.2012, Eröffnung des neuen Stadtteilcafés im Jugendzentrum Frankfurter Bogen.
  25138. 10.2.1993, Richtfest für den bogenförmigen Büroneubau von IBM in der Frankenallee 2-4.
  25139. 20.12.2006, Der Frankfurter Architekt Ferdinand Heide ist der Gewinner des Wettbewerbs „Honsellrampe/Mainbrücke Ost“ und stellt die 170 Meter lange Bogenkonstruktion seiner Mainbrücke für das Ostend vor.
  25140. 7.8.1960, Einweihung der neuen Wettkampfbahn für die Frankfurter Bogenschützen im Waldstadion.
  25141. 3.8.2008, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bogensport-Clubs Frankfurt auf der Bogensportanlage, Oeserstraße.
  25142. 10.4.2001, Das Oberlandesgericht Frankfurt weist einen Antrag zurück, das Vergabeverfahren zum Bau eines neuen Stadions teilweise noch einmal aufzurollen. Damit kann der Magistrat dem Konsortium Max Bögl wie vorgesehen den Zuschlag erteilen.
  25143. 3.11.1937, Konzert mit Otto Bogner (Cello) und Georg Kuhlmann (Klavier) im Saalbau.
  25144. 22.4.1941, Cello-Abend mit dem Konzertmeister Otto Bogner (1900-1971) im Saalbau.
  25145. 30.3.1942, Cello-Abend mit dem Konzertmeister Otto Bogner (1900-1971) im Saalbau.
  25146. 19.8.1948–23.8.1948, Erster Deutsche Turntag veranstaltet vom Deutschen Arbeitsausschuss Turnen (DAT). Ausgetragen werden erstmals Deutsche Turnvereins-Meisterschaften. Eröffnet wird das Frankfurter Turnfest mit einer Ansprache des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb in der Paulskirche. Die Veranstalter zählen 4000 Aktive und 18.000 Zuschauer. Mit Eichenlaubkränzen ehrt der Frankfurter Oberbürgermeister die Nürnbergerin Irma Bogner (Siegerin im Neunkampf) und Theo Wied aus Stuttgart (Gewinner des Olympischen Zwölfkampfes).
  25147. 28.9.1983, Eröffnung des Modegeschäfts Bogner (München) in Frankfurt am Main, Goethestraße 21.
  25148. 25.5.1937, Gastspiel des Operndirektors des Münchener Nationaltheaters, Clemens Kraus, im Opernhaus. Er dirigiert Puccinis „La Boheme“.
  25149. 21.11.1935, Premiere der Neuinszenierung der Puccini-Oper „La Bohème“ im Opernhaus.
  25150. 27.6.1943, Im Rahmen des deutsch-bulgarischen Kulturaustausches leitet der ungarische Dirigent Viktor Vaszi auf Einladung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), im Opernhaus die Oper „La Bohème“ von Giuseppe Verdi.
  25151. 11.1.1948, Aufführung der Puccini-Oper „La Bohème“ der Städtischen Bühnen in der Börse.
  25152. 16.6.1984, Premiere von Giacomo Puccinis „La Bohème“ in der Inszenierung von Volker Schlöndorff im Opernhaus.
  25153. 9.7.1985, Der Erlös der von der Oper Frankfurt aufgeführten Oper „La Bohème“ von Giacomo Puccini kommt der von Karlheinz Böhm gegründeten Stiftung „Menschen für Menschen – Hungerhilfe Afrika“ zugute.
  25154. 17.1.1998, Premiere von Puccinis „La Bohème“, inszeniert von Alfred Kirchner in der Oper Frankfurt.
  25155. 30.7.1941, Gründung des „Hot Club Frankfurt“ - eine Vereinigung junger, jazzbegeisterter Musiker u.a. mit Carlo Bohländer und Emil Mangelsdorff. Das Domizil ist die „Rokokodiele“ im „Hotel Kyffhäuser“, Kaiserstraße. Aufnahmen finden im Tonstudio der Fa. Gies & Messerklinger, Steinweg, statt (letzte Aufnahmen am 08.07.1944).
  25156. 25.9.1999, 80.Geburtstag des Jazz-Posaunisten, Clubgründers („Jazzkeller“) und Autoren Carlo Bohländer (1919-2004).
  25157. 27.9.2003, Dem Musiker und Pionier des Jazz in Frankfurt am Main, Carlo Bohländer (1919-2004) wird in der Alten Oper die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt verliehen.
  25158. 2.6.2004, Tod des Frankfurter Jazzmusikers und Gründers des Frankfurter Jazzkellers Carlo Bohländer (1919-2004).
  25159. 9.3.1935, Klavierabend mit Walter Böhle im Saalbau.
  25160. 30.1.1933, Klavier-Abend mit Walter Bohle im Saalbau.
  25161. 26.3.1938, Klavierabend mit Walter Bohle in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  25162. 16.2.1944, Dem Goethehaus wird nach dem Ausbrennen des Daches infolge des alliierten Luftangriffs auf die Mainstadt am 26.11.1943 ein Notdach mit Bohlenbrettern aufgesetzt.
  25163. 10.3.1999, Eröffnung des ersten Bohlenweg Frankfurts im Naturschutzgebiet Schwanheimer Düne im städtischen Grüngürtel durch Umweltdezernent Tom Koenigs.
  25164. 12.1.1930, Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau mit dem Opernhaus- und Museums-Orchester unter Leitung des Generalmusikdirektors Dr. Karl Böhm.
  25165. 10.1.1930, Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau mit dem Opernhaus- und Museums-Orchester unter Leitung des Generalmusikdirektors Dr. Karl Böhm.
  25166. 25.6.1948, Satzungsgemäß vorgeschriebene Neuwahl des Rektors der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Gewählt für das Rektoratsjahr 1948/49 wird der Professor des bürgerlichen Rechts und des Wirtschaftsrechtes, Professor Franz Böhm. Prorektor wird der derzeitige Rektor Professor Dr. Hallstein.
  25167. 24.9.1948, Feierliche Rektoratsübergabe an der Johann Wolfgang Goethe-Universität von Professor Walter Hallstein an den Professor des Bürger- und Wirtschaftsrechtes, Franz Böhm.
  25168. 27.10.1948, Empfang der „Sieben aus Chicago“, Dozenten der Universität Chicago, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität durch den Rektor Professor Franz Böhm. Sie halten während des Wintersemesters 1948/49 in Frankfurt am Main Vorlesungen.
  25169. 15.7.1949–18.7.1949, Erstes großes Universitätsfest des Allgemeinen Studenten-Ausschusses (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Protektorat von Professor Franz Böhm.
  25170. 25.5.1950, Das Öffentliche Forum der Stadt Frankfurt am Main veranstaltet gemeinsam mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit eine Aussprache über das Thema „Antisemitismus“. Es referieren Professor Franz Böhm, Prorektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Dr. Eugen Kogon, Herausgeber der „Frankfurter Hefte“ und Dr. Ewald Allschoff, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.
  25171. 12.3.1952, Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit vom 09. bis 16.03. Sonderveranstaltung in Verbindung mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in der Paulskirche. Referenten sind: Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, der Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Max Horkheimer und Professor Franz Böhm.
  25172. 12.11.1952, Vortrag des Leiters der deutschen Delegation bei den Wiedergutmachungsverhandlungen mit Israel, Professor Franz Böhm, auf Einladung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, über „Die Luxemburger Wiedergutmachungsverträge“.
  25173. 16.2.1955, 60. Geburtstag von Franz Böhm, ordentlicher Professor für Bürgerliches, Handels- und Wirtschaftsrecht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und von 1953 bis 1965 CDU-Abgeordneter des Deutschen Bundestages.
  25174. 10.7.1956, Öffentliche CDU-Versammlung zum Wehrpflichtgesetz mit dem Bundestagsabgeordneten Professor Franz Böhm.
  25175. 16.2.1960, Akademische Feier zur Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main an Professor Franz Böhm anlässlich seines 65. Geburtstages.
  25176. 16.2.1965, 70. Geburtstag des Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordneten Professor Franz Böhm (1895-1977).
  25177. 15.2.1967, Konzert der Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  25178. 16.11.1967, In einer Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit wird das verstorbene langjährige Vorstandsmitglied Max L. Cahn (1889-1967) in den Räumen der Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft, Siesmayerstraße 12, von Professor Franz Böhm (1895-1977) gewürdigt.
  25179. 16.2.1970, 75. Geburtstag des emeritierten Professors für Bürgerliches, Handels- und Wirtschaftsrecht der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Franz Böhm (1895-1977), 1960 Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  25180. 15.12.1974, Rainer Maria Rilke-Lesung mit Karlheinz Böhm im Theater am Turm (TAT).
  25181. 28.2.1975, Der Schauspieler Karlheinz Böhm liest im Männergefängnis Gustav-Radbruch-Haus aus dem Werk Rainer Maria Rilkes.
  25182. 2.3.1975, Der Schauspieler Karlheinz Böhm liest in der Frauenhaftanstalt Preungesheim aus dem Werk Rainer-Maria Rilkes.
  25183. 6.1.1909, Kammermusikabend der Trio Vereinigung Mayerhofer-Böhm-Peters in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  25184. 14.10.1981, Die Frankfurter Mozart-Medaille, die anlässlich der Eröffnung der Alten Oper von Professor Richard Albert Mohr (1911-1992) gestiftet worden ist, wird im Mozart-Saal der Alten Oper posthum an den verstorbenen Dirigenten Professor Karl Böhm verliehen. Der Sohn des Dirigenten, der Schauspieler Karl-Heinz Böhm, nimmt die Auszeichnung entgegen.
  25185. 11.9.1984–23.9.1984, Zehntes internationales Kinderfilmfestival im Kommunalen Kino in Anwesenheit des Hamburger Regisseurs Hark Bohm.
  25186. 13.5.1988, Der Regisseur Hark Bohm nimmt an den Vorführungen seines Films „Yasemin“ im Kino „Eden“ an der Hauptwache und in der „Harmonie“ in Sachsenhausen teil.
  25187. 27.10.1996, Traditioneller Frankfurter Stadt-Marathon. Ehrengast Karlheinz Böhm gibt am Messeturm den Startschuss.
  25188. 7.7.2005, Eröffnung des sog. „grünen Klassenzimmers“ im Hof der Franz-Böhm-Schule am Dornbusch in Anwesenheit von Stadträtin Jutta Ebeling.
  25189. 20.11.1934, Lesung des Lyrikers und Dramatikers Herbert Böhme in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  25190. 3.12.1914, Tod des Rabbiners Dr. Rudolf Plaut (1843-1914), Rabbiner in Schwersenz (östlich von Posen) und Karlsbad (Böhmen), seit 1883 in Frankfurt am Main, viele Jahre liberaler Rabbiner an der Hauptsynagoge, Allerheiligenstraße.
  25191. 15.3.1939, Großkundgebung des Gaues Hessen-Nassau der NSDAP auf dem Römerberg zum Einmarsch der Wehrmacht in Böhmen und Mähren. Der stellvertretende Gauleiter von Hessen-Nassau, Reichstagsabgeordneter Karl Linder (1900-1979), Träger der Ehrenplakette der „Stadt des deutschen Handwerks“ Frankfurt am Main (1937), hält die Ansprache.
  25192. 11.7.1939, 150 Angehörige der Frankfurter Schutzpolizei, die seit Mitte März d. J. im Protektorat Böhmen und Mähren Dienst getan haben, treffen wieder in der Mainstadt ein und werden bei ihrer Ankunft im Hauptbahnhof von Kameraden und der Kapelle der Schutzpolizei empfangen.
  25193. 22.10.1963, Anlässlich des 100. Todestages des Historikers und Verfassers des Urkundenbuches der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Johann Friedrich Böhmer (1795-1863), legt die Stadt auf dem Grabe des Gelehrten einen Kranz mit Schleife nieder.
  25194. 22.4.1970, 175. Geburtstag des Historikers, Stadtarchivars und Stadtbibliothekars Dr. Johann Friedrich Böhmer (1795-1863), Gründer der Regestenforschung.
  25195. 30.6.1998, Lesung mit Paulus Böhmer und Klaus Reichert in der Romanfabrik.
  25196. 29.6.1999, Lesung des Schriftstellers Paulus Böhmer im Literaturhaus.
  25197. 24.9.2002, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Paulus Böhmer aus seinem neuen Gedichtband „Kaddish I-X“ im Mousonturm.
  25198. 25.2.2003, Lesung mit Paulus Böhmer in der Romanfabrik.
  25199. 10.11.2004, Lesung mit dem Schriftsteller Paulus Böhmer im Literaturhaus.
  25200. 8.1.2005, Lesung mit Paulus Böhmer im Hessischen Literaturforum im Mousonturm.
  25201. 6.9.2005, Lesung zum 70. Geburtstag der Schriftstellerin Helga Novak im Hessischen Literaturforum im Mousonturm mit Michael Lentz, Klaus Hensel, Paulus Böhmer und Silke Scheuermann.
  25202. 20.9.2006, 70. Geburtstag des Frankfurter Lyrikers und Mitbegründers des Hessischen Literaturbüros, Paulus Böhmer.
  25203. 13.11.1997, Premiere von Paulus Böhmers Gedicht „Kaddish“ im Mousonturm.
  25204. 13.10.1949, Eröffnung der Ausstellung mit Werken des Malers und Graphikers Otto Greis in der Zimmergalerie Franck, Böhmerstraße 7.
  25205. 16.3.1950, Ausstellungseröffnung mit Holzschnitten und Lithographien H. A. P. Grieshabers in der Zimmergalerie Franck, Böhmerstraße 7.
  25206. 5.6.1952, Der Dichter Paul Celan liest eigene Gedichte in der Zimmergalerie Franck, Böhmerstraße 7.
  25207. 3.3.1926–4.3.1926, Gastspiel des „Böhmischen Streich-Quartetts“ im Saalbau im Rahmen der von der Frankfurter Museumsgesellschaft veranstalteten Kammermusik-Abende.
  25208. 24.1.1913, Kammermusikabend mit dem „Böhmischen Streichquartett“ im Saalbau.
  25209. 23.2.1912, Kammermusikabend mit dem „Böhmischen Streichquartett“ im Saalbau.
  25210. 25.3.1904, Kammermusik-Abend des „Böhmischen Streichquartetts“ im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  25211. 22.11.1901, Kammermusikabend der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit dem Böhmischen Streichquartett im Saalbau.
  25212. 15.3.1901, Kammermusikabend der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit dem „Böhmischen Streichquartett“ im Saalbau.
  25213. 15.1.1909, Kammermusikabend der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau mit dem „Böhmischen Streichquartett“.
  25214. 12.11.1966, Auf dem Rhein-Main-Flughafen trifft der von Argentinien ausgelieferte NS-Jurist Gerhard Bohne ein. Ihm werden Verbrechen im Zusammenhang mit der NS-Euthanasie vorgeworfen. Er soll mitschuldig am Tod von 15.000 Menschen sein.
  25215. 12.9.1941, 70. Geburtstag des Gründers und Mitinhabers der Firma C. & W. Bohnert AG, Lichttechnik, Carl Bohnert.
  25216. 6.6.1978, Bei einem Brand in einer Spezialfabrik für Bohrer in der Ohmstraße entsteht ein Schaden von 300.000.- DM.
  25217. 5.9.1900–8.9.1900, 14. Internationale Wanderversammlung der Bohringenieure und Bohrtechniker im Saalbau.
  25218. 15.2.1992, Durch ausströmendes Gas aus dem Boiler kommt ein 62jähriger Mann in seiner Wohnung in Alt-Rödelheim ums Leben.
  25219. 17.3.1960, Die Deutsche Lufthansa eröffnet den Düsenluftverkehr nach New York. Zum ersten Mal startet eine Düsenmaschine der Lufthansa vom Typ Boing 707/430 Intercontinental vom Hamburger Flughafen-Fuhlsbüttel zu einem Einführungsflug über Frankfurt am Main nach New York. Die Strecke Frankfurt am Main – New York wird in achteinhalb Stunden zurückgelegt.
  25220. 16.5.2004, Premiere von Arrigo Boitos Oper „Mefistofele“ in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf in der Oper Frankfurt.
  25221. 17.6.1937, 70. Geburtstag des Oberstudiendirektors und Leiters der Schillerschule (1908-1932), Dr. Klaudius Hermann Bojunga (1867-1949).
  25222. 1.4.1932, Der Magistrat verleiht Oberstudiendirektor Dr. Klaudius Bojunga (1867-1949), von 1908 bis 1932 Leiter der Schillerschule, anlässlich seines Übertritts in den Ruhestand in Anerkennung seiner Verdienste als langjähriger Schulleiter die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  25223. 25.8.1994, Hessens Innenminister Gerhard Bökel nominiert den Wiesbadener Polizeichef Wolfhard Hoffmann für das Amt des Frankfurter Polizeipräsidenten.
  25224. 9.3.1995, Der neue Frankfurter Polizeipräsident Wolfhard Hoffmann wird in Anwesenheit von Hessens Innenminister Gerhard Bökel und Oberbürgermeister Andreas von Schoeler in sein Amt eingeführt.
  25225. 5.12.1995, Hessens Innenminister Gerhard Bökel verbietet das Kurdistan-Informationszentrum und den Kultur- und Unterstützungsverein des Kurdischen Volkes in Frankfurt am Main.
  25226. 17.7.1998, Die Reha-Werkstatt Niederrad eröffnet in Anwesenheit von Hessens Landwirtschaftsminister Gerhard Bökel einen Hofladen.
  25227. 16.1.1999, Akademische Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Turngesellschaft „Vorwärts“ 1874 Frankfurt in Anwesenheit von Hessens Innenminister Gerhard Bökel in der Rödelheimer Turnhalle, Alexanderstraße.
  25228. 24.1.2003, Landtagswahlkampfveranstaltung der SPD im Casino der Stadtwerke mit Spitzenkandidat Gerhard Bökel und dem SPD-Fraktionschef im Deutschen Bundestag, Franz Müntefering.
  25229. 9.4.1918, Konzert mit Elisabeth Bokmayer (Cello) im Saalbau.
  25230. 22.10.1964, Die deutsche Dressurreitermannschaft mit Harry Boldt (Iserlohn), Dr. Rainer Klimke (Münster) und Josef Neckermann (Frankfurt am Main) erringt bei den XVIII. Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille.
  25231. 5.7.1949, Anlässlich des Nationalfeiertages Venezuelas Einweihung der „Simon-Bolivar-Anlage“.
  25232. 10.7.1990, Frankfurt am Main hat ein Denkmal mehr: Mitten im Westend mahnt nun der lateinamerikanische Freiheitskämpfer Simon Bolivar die Solidarität der reichen Ländern mit den Staaten der Dritten Welt an. In einer Feierstunde enthüllen der Außenminister Venezuelas, Reinaldo Figueredo Planchart, Generalkonsulin Araceli Gil und Oberbürgermeister Volker Hauff die Bronzebüste an der Ecke Grüneburgweg/Feldbergstraße.
  25233. 16.1.1964, Eröffnung einer Gedächtnisausstellung mit Werken des bolivianischen Künstlers Cecilio Guzman de Rojas in der Paulskirche.
  25234. 4.9.1980, Solidaritätsdemonstration in der Innenstadt und Kundgebung auf dem Liebfrauenberg der Vereinigung „Junges Chile“ für Chile und Bolivien.
  25235. 17.6.1994, Mehrere hundert Menschen verfolgen an der Konstablerwache auf einer 30 Quadratmeter großen TV-Leinwand das Fußballweltmeisterschafts-Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Bolivien (1:0) in Chicago.
  25236. 12.3.2003, Der Elisabeth-Norgall-Preis des International Women’s Club wird im Hotel „Frankfurter Hof“ an Brigitte Pleyer für ihre Solidaritätsarbeit in Bolivien, eine soziale Einrichtung für die Straßenkinder von Sucre, verliehen.
  25237. 5.12.1929, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des städtischen Völkermuseums im Museum (Bundespalais). Eröffnet werden zugleich zwei Ausstellungen: „Die Insulinde-Expedition des Völkermuseums 1928-29“ unter Leitung von Prof. Ernst Vatter (1888-1948) (Frankfurter Völkermuseum) vom August 1928 bis zum August 1929 im Malaiischen Archipel; und die Ausstellung südamerikanischer Eingeborenen-Kulturen, die die Sammlungen Prof. Richard Wegners (1884-1962) umfassen, die während seiner vom Frühjahr 1927 bis zum Frühling 1929 währenden Expedition unter Indianerstämmen Boliviens zusammengeführt werden konnten.
  25238. 14.3.1972, Premiere des Schauspiels „Aussatz“ von Heinrich Böll im Kleinen Theater im Zoo.
  25239. 27.1.1989–28.1.1989, Kongress der Heinrich-Böll-Stiftung in der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Thema Technik und Zukunft.
  25240. 1.4.1941, Offizielle Einweihung des neuen Dienstgebäudes der Gestapo Frankfurt am Main, Lindenstraße 27, im Stadtteil Westend. Die Festansprache hält der Leiter der Geheimen Staatspolizeistelle, SS-Sturmbannführer Regierungsrat Anton Weiß-Bollandt.
  25241. 28.6.1999, Harald Weiss-Bollandt, Leitender Oberstaatsanwalt in Fulda, soll Wolfhard Hoffmann als Frankfurter Polizeipräsident ablösen.
  25242. 29.7.1999, Amtseinführung des neuen Frankfurter Polizeipräsidenten Harald Weiss-Bollandt. Sein in den einstweiligen Ruhestand versetzter Vorgänger Wolfhard Hoffmann erhält die Entlassungsurkunde.
  25243. 6.3.2001, Polizeipräsident Harald Weiss-Bollandt kann einen Erfolg vermelden: Die Zahl der Straftaten in Frankfurt am Main ist im vergangenen Jahr zum achten Mal in Folge zurückgegangen und hat den niedrigsten Stand seit 20 Jahren erreicht.
  25244. 31.8.2005, Polizeipräsident Harald Weiss-Bollandt geht in den Ruhestand.
  25245. 11.10.2010, Tod des ehemaligen Frankfurter Polizeipräsidenten (1999-2005) Harald Weiss-Bollandt (1940-2010).
  25246. 11.12.1897, Gründung der Firma von Jakob Bolliger, Pressvergoldeanstalt und Buchbinderei, Kleine Friedberger Straße.
  25247. 13.5.1964, Erste Vorlesung Heinrich Bölls über das Thema „Zur Ästhetik des Humanen in der Literatur“ im Rahmen der Gastdozentur für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  25248. 25.10.1958, Weltmeisterin im Rollschuh-Kunstlauf wird in Bologna die erst fünfzehn Jahre alte Frankfurterin Marika Kilius.
  25249. 21.5.1976, Eröffnung einer Ausstellung „Zwei Stadtviertel: Westend Frankfurt und Centro Storico Bologna“ im Haus Niedenau 58.
  25250. 19.10.1976–31.10.1976, Italienische Kinder- und Jugendbuchausstellung der Messegesellschaft Bologna im Ratskeller des Römerbergs.
  25251. 2.8.1980, Das „Teatro Siciliano“ startet seine Tournee durch 14 italienische Städte von Bologna bis Messina.
  25252. 22.9.1988–6.11.1988, Ausstellung „Alma Mater Librorum“ – Die Universität und das Buch“. Sie findet anlässlich des 900. Geburtstages der Universität Bologna während der Internationalen Frankfurter Buchmesse in der Schirn Kunsthalle statt.
  25253. 21.3.1958–30.3.1958, „Bologneser Woche“ im „Frankfurter Hof“.
  25254. 22.11.1941–26.11.1941, Lesungen des Lyrikers und Erzählerss Hermann Claudius im Volksbildungsheim Frankfurt, im Bolongaro-Palast/Höchst, in den Stadtteilen Bornheim und Niederrad.
  25255. 18.8.1949, Opernkonzert mit dem Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchester im Bolongaro-Garten Höchst, veranstaltet von den Städtischen Bühnen Frankfurt in Verbindung mit den Farbwerken Hoechst und dem Bund für Volksbildung.
  25256. 24.3.1946, Matinee zur Erinnerung der 200-Jahrfeier der Porzellanmanufaktur Höchst im Neuen Theater Höchst sowie eine Ausstellung Höchster Porzellan im Bolongaropalast.
  25257. 28.2.1962, Der Magistrat verleiht dem Magistratsoberschulrat Leo Klöckner anlässlich seines 65. Geburtstages und seiner Pensionierung mit Ablauf des Monats März die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Urkunde wird ihm in einer Feier im Bolongaropalast in Frankfurt-Höchst am 03.04. durch den Schuldezernenten Professor Theodor Gläß (1896-1982) überreicht.
  25258. 22.9.1994, Enthüllung der Gedenktafel am Bolongaropalast zur Erinnerung an den früheren Bürgermeister von Höchst und späteren Stadtkämmerer von Frankfurt am Main, Bruno Asch (1890-1940), durch Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  25259. 14.2.1995, Sieben Ampelkreuzungen in Höchst werden ab heute von einem zentralen Rechner im Bolongaropalast gesteuert. Bis Ende des Jahres sollen insgesamt 34 Lichtzeichenanlagen im Frankfurter Westen von dem Computer koordiniert werden.
  25260. 9.7.1996, Oberbürgermeisterin Petra Roth eröffnet im Höchster Bolongaropalast das erste Frankfurter Bürgerbüro.
  25261. 21.1.2012, Abtransport der Requisiten des Filmtheater Valentin im Stadtteil Höchst – im Rahmen des Umzug von der Windhorststraße (Schließung Ende 2011) in den Bolongaropalast.
  25262. 28.4.1978, Im Ostflügel des Bolongaropalastes in Höchst bricht in den Kellerräumen ein Brand aus. Der Schaden geht in die Hunderttausende.
  25263. 26.3.1993, Akademische Feierstunde im Kapellensaal des Bolongaropalastes anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Höchster Schwimmvereins 1893.
  25264. 3.11.2012, Konzert des Quartett Cellharmonics im Kapellensaal des Bolongaropalastes.
  25265. 5.8.2013, Feier anlässlich des 150. Geburtstages des Industrie-Standortes Höchst im Garten des Bolongaropalastes.
  25266. 2.4.2009, Industriekletterer der Firma Pigo-Extremtechnik installieren die rekonstruierte Firstfigur der Bolongaros wieder auf deren Palast: ein 25 Kilo schwerer Pelikan aus Kupfer und eine große Kugel aus dem gleichen Material.
  25267. 12.4.1932, Bei einem Brand eines Hutmachers in der Bolongarostraße/Höchst entsteht erheblicher Sachschaden.
  25268. 16.10.1939, Im Rahmen der Umorganisation der Polizeiabschnitte und Polizeireviere der staatlichen Polizeiverwaltung Frankfurt am Main Verlegung des 18. Polizeireviers von der Bolongarostraße 109 nach dem Haus Sossenheimer Weg 42.
  25269. 22.10.1949, Feier des 65jährigen Jubiläums der Schulkameradschaft 1884 Höchst im Gasthaus zur Krone, Bolongarostraße.
  25270. 1.3.1963, Eröffnung einer Außenstelle der Städtischen Darlehnsanstalt Frankfurt am Main im Rathaus Höchst, Bolongarostraße 111.
  25271. 19.6.1970, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Höchster „Vereins für Geschichte und Altertumskunde“ in den Räumen des ehemaligen Antoniterklosters, Bolongarostraße.
  25272. 21.12.1985, Bei einem Hochhausbrand im Haus Bolongarostraße 68 kommt ein 51jähriger Mann ums Leben.
  25273. 22.2.1986, Bei einem morgendlichen Wohnungsbrand in der Bolongarostraße im Stadtteil Höchst wird eine fünfköpfige Familie verletzt.
  25274. 25.5.1987, Freigabe einer neuen Fußgängerzone im Stadtteil Höchst, im südlichen Teil der Königsteiner Straße zwischen Hostato- und Bolongarostraße.
  25275. 27.8.1987, Das Landratsamt des Main-Taunus-Kreises verlässt endgültig sein Domizil in der Bolongarostraße in Höchst und zieht nach Hofheim um.
  25276. 21.1.2006, Bei einem Wohnungsbrand im Stadtteil Nied, Bolongarostraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- €.
  25277. 1.2.2006, Eröffnung des „GründerZentrums“ für Kleinunternehmer in Höchst, Bolongarostraße.
  25278. 14.11.1936–19.11.1936, Ausstellung „Weltfeind Nr. 1- Der Bolschewismus“ auf dem Roßmarkt.
  25279. 10.11.1936, Ankunft des Antikomintern-Zuges in Frankfurt am Main. Auf dem Roßmarkt wird die Ausstellung „Weltfeind Nr. 1 – Der Bolschewismus“ (14.-19.11.) aufgebaut.
  25280. 12.1.1919, Erster Vortrag im Rahmen der Volksvorlesungen Neue Kräme im Jahr 1919. Es spricht der in Frankfurt am Main lebende Schriftsteller Dr. Alfons Paquet (1881-1944) über „Russland und die Bolschewisten“.
  25281. 14.3.1969, Konzert des Violinenensembles des Bolschoi-Theaters Moskau in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  25282. 13.12.1983, Gastspiel der Bolschoi Don Kosaken in der Alten Oper.
  25283. 23.12.1983, Gastspiel der Bolschoi Don-Kosaken in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  25284. 11.12.1984, Konzert der Bolschoi Don Kosaken in der Alten Oper.
  25285. 20.12.1985, Gastspiel der Bolschoi Don Kosaken in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  25286. 19.12.1986, Konzert der Bolschoi-Don-Kosaken in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  25287. 21.11.1987, Konzert der Bolschoi-Don-Kosaken in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  25288. 23.1.1989–24.1.1989, „Bolschoi on Ice“ mit Eislaufstars der UdSSR in der Eissporthalle am Ratsweg.
  25289. 10.12.1989, Konzert der Bolschoi Don Kosaken in der Alten Oper.
  25290. 21.11.1990, Gastspiel der Bolschoi Don Kosaken in der Alten Oper.
  25291. 1.12.1991, Konzert der Bolschoi Don Kosaken in der Alten Oper.
  25292. 5.12.1992, Konzert der Bolschoi Don Kosaken in der Alten Oper.
  25293. 24.1.1995, Konzert der Bolschoi Don Kosaken in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  25294. 28.1.1997, Konzert der Bolschoi Don Kosaken in der Alten Oper.
  25295. 20.1.1998, Konzert der Bolschoi Don Kosaken in der Alten Oper.
  25296. 31.1.1994, Konzert mit Margot Werner und dem Bolshoi Symphony Orchestra in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  25297. 4.8.1933, 70. Geburtstag des Altphilologen, Lehrers und Fachschriftstellers Prof. Felix Bölte (1863-1943), 1914 bis 1920 Leiter des Goethegymnasiums, seit 1921 Honorarprofessor für Klassische Philologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  25298. 4.8.1943, 80. Geburtstag des Altphilologen, Lehrers und Fachschriftstellers Prof. Felix Bölte (1863-1943), Pädagoge am Städtischen Gymnasium, später am Goethegymnasium, von 1914 bis 1920 dessen Leiter. Seit 1921 Honorarprofessor für Klassische Philologie an der Frankfurter Universität, 1924 Ausscheiden aus dem Schuldienst. Aus diesem Anlass verleiht ihm Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Plakette der Stadt Frankfurt am Main für kulturelle Verdienste.
  25299. 11.11.1943, Tod des Altphilologen, Lehrers und Fachschriftstellers Prof. Felix Bölte (1863-1943), seit 1887 Lehrer in Frankfurt am Main, von 1914 bis 1920 Leiter des Goethegymnasiums, seit 1921 Honorarprofessor für Klassische Philologie an der Universität Frankfurt. 1924 Ausscheiden aus dem Schuldienst und freier Autor.
  25300. 23.10.1913, Literarischer Abend mit Edgar Bolz im Saalbau.
  25301. 15.8.2008, Erster Bolzplatz-Cup im Stadtteil Rödelheim, Zentmarkweg, für Kinder und Jugendliche im Alter von sieben und neunzehn Jahren.
  25302. 30.9.2013, Offizielle Eröffnung des frisch sanierten Bolzplatzes für die Jugend in der Hermann-Brill-Straße im Stadtteil Sindlingen.
  25303. 7.10.1919, Konzert mit der Sopranistin Anni König-Bomatsch in der Frankfurt-Loge.
  25304. 30.11.2014, Der Chef von HR3, Jörg Bombach, feiert nach 39 Jahren (davon 22 als Chef) Abschied und wechselt zum Hessen-Fernsehen („Hessenquiz“).
  25305. 22.3.1944–24.3.1944, Frankfurt am Main erlebt nach den Luftangriffen vom 18.03. d. J. die schwersten alliierten Bombardements seit 1940 (Tages- und Nachtangriffe mit Spreng- und Brandbomben): Es sind Großangriffe auf das gesamte Stadtgebiet, die schwere Schäden und Personenverluste verursachen. 90.000 Wohnungen werden zerstört, 1.870 Menschen sterben, 180.000 Menschen werden obdachlos, der spätmittelalterliche Frankfurter Altstadtkern mit seinen 1.200 Fachwerkhäusern versinkt in Schutt und Asche. Zerstört werden große Teile des Karmeliterklosterkomplexes sowie das gesamte Goethehaus.
  25306. 15.4.1986, Rund 1500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Bombardierung libyscher Städte durch US-Streitkräfte.
  25307. 16.4.1986, 200 Menschen demonstrieren vor dem US-Generalkonsulat gegen die Bombardierung libyscher Städte durch US-Streitkräfte.
  25308. 17.4.1986, 1500 Menschen protestieren auf einer Kundgebung auf dem Paulsplatz gegen die Bombardierung libyscher Städte durch US-Streikräfte.
  25309. 16.4.1999, Mehrere hundert Serben demonstrieren gegen die Nato-Bombardierungen in Jugoslawien.
  25310. 9.10.1931, Ramibai M. Kamdar, Präsidentin des Provinzialkongresses von Bombay und enge Mitarbeiterin Mahatma Gandhis, spricht in der von der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit veranstalteten Kundgebung über „Gewaltlosigkeit“ im Studentenheim, Hochstraße.
  25311. 10.7.1961, Konzert des Paranjoti-Chors aus Bombay im Dominikanerkloster.
  25312. 13.10.1977, Konzert des Paranjoti-Chors aus Bombay in der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg.
  25313. 10.7.1989, Eine telefonische Bombendrohung veranlasst einen Jumbo-Jet der Luftverkehrsgesellschaft British Airways auf dem Weg von Bombay nach London zur Zwischenlandung auf dem Rhein-Main-Flughafen. Es wird kein Sprengsatz gefunden.
  25314. 11.8.1917, Französischer Fliegerangriff auf Frankfurt am Main – abgeworfen wird eine Bombe.
  25315. 16.9.1955, Auf dem Gelände des Güterbahnhofs wird eine Zehn-Zentner-Bombe gefunden.
  25316. 22.7.1968, Eine 10-Zentner-Bombe wird in der Bürostadt Niederrad gefunden und entschärft.
  25317. 20.3.1978, Ein Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg richtet in Praunheim schweren Schaden an. Die Bombe reißt in einem Gartengelände einen Krater von 15 Meter Tiefe.
  25318. 27.8.1979, Eine Bombe verwüstet vor Tagesanbruch das Hauptbüro der „Turkish Airlines“ am Hauptbahnhof.
  25319. 13.3.1981, Am Morgen wird eine Fünf-Kilo-Bombe im Amerika-Haus von einem Wachmann entdeckt und von Sprengstoffexperten sichergestellt.
  25320. 9.4.1981, Bei Ausschachtarbeiten für einen Neubau auf dem Messegelände wird eine Zehn-Zentner-Bombe entdeckt und entschärft.
  25321. 23.7.1981, Bei Aushubarbeiten für die Fundamente eines Toom-Einkaufsmarktes an der Friedberger Landstraße entdecken Arbeiter eine 10-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die ohne Zwischenfälle entschärft werden kann.
  25322. 7.10.1981, Am Morgen kann eine Fünf-Kilo-Bombe vor dem jugoslawischen Fremdenverkehrsbüro am Goetheplatz entschärft werden.
  25323. 14.12.1982, Erneut werden auf Zivilautos von US-Soldaten Anschläge verübt. Während im Frankfurter Stadtteil Fechenheim der Sprengsatz noch rechtzeitig entschärft werden kann, wird ein Armeeangehöriger in Butzbach durch die Detonation der unter dem Fahrzeug angebrachten Bombe schwer verletzt.
  25324. 28.6.1985, Der Fund einer zehn Zentner schweren amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Opelkreisel veranlasst die Polizei, zahlreiche Bürohäuser und Wohnungen in der näheren Umgebung zu evakuieren und den Autoverkehr weiträumig umzuleiten. Die Entschärfung der Bombe verläuft ohne Schwierigkeiten.
  25325. 18.9.1985, Eine Bombe explodiert in der Hanauer Landstraße auf dem Gelände der Kosmetikfabrik Jade und verletzt einen Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes. Der Sprengsatz wird von einem Gärtner in einem Gebüsch entdeckt.
  25326. 28.8.1989, Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes des Regierungspräsidiums in Darmstadt entschärfen auf dem Rhein-Main-Flughafen eine amerikanische 75-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
  25327. 16.4.1991, Am Abend wird bei Arbeiten am neuen Terminal Ost des Rhein-Main-Flughafens eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und problemlos entschärft.
  25328. 22.10.1992, Die Entschärfung einer fünf Zentner schweren britischen Fliegerbombe im Stadtwald legt zeitweise den Flugverkehr auf dem Rhein-Main-Flughafen lahm. Zwischen 12.30 Uhr und 15.00 Uhr kann keine Maschine über dem Stadtwald zur Landung ansetzen, da die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Einflugschneise des Flughafens liegt.
  25329. 12.11.1992, In der Voltastraße wird eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.
  25330. 5.4.1993, Auf der Großbaustelle eines Autohändlers in der Hanauer Landstraße wird eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und problemlos entschärft.
  25331. 18.5.1995, Auf dem Rhein-Main-Flughafen wird eine 50 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und entschärft.
  25332. 12.9.1995, Feuerwerker des Kampfmittelräumdienstes entschärfen im Gewerbegebiet an der August-Schanz-Straße in Preungesheim eine fünf Zentner schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
  25333. 5.10.1995, In der Nähe der Start- und Landebahn Süd des Rhein-Main-Flughafens wird eine 70 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  25334. 27.3.1996, Mehrere hundert Anwohner der Galopprennbahn Niederrad müssen am Abend ihre Wohnungen räumen und in Turnhallen und Klassenzimmern übernachten, weil auf dem Rennbahngelände eine 500-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden muss. Erst nach zwölf Stunden geben die Sprengmeister Entwarnung.
  25335. 26.8.1996, Der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt entschärft auf dem Rhein-Main-Flughafen eine 75-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
  25336. 19.11.1997, Unter starken Sicherheitsvorkehrungen wird eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Westend entschärft.
  25337. 10.7.2001, Auf dem Rebstockgelände wird eine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  25338. 18.10.2001, Die Polizei nimmt einen Mann fest, der drei Tage nach den antisemitischen Anschlägen vom 11.09. in den USA telefonisch mitgeteilt haben soll, am Rhein-Main-Flughafen eine Bombe in einer Maschine deponiert zu haben. Der Start des Flugzeugs wird unterbrochen, das gesamte Gepäck durchsucht.
  25339. 17.3.2005, Auf dem Gelände der Günderrodeschule im Gallusviertel wird eine 75-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und vom Kampfmittelräumdienst entschärft.
  25340. 29.10.1918–30.10.1918, In der Nacht überfliegen feindliche Flieger den hiesigen Korpsbezirk und werfen Bomben auf Aschaffenburg ab.
  25341. 21.8.1918, Am Abend gegen 24.00 Uhr findet ein Fliegerangriff auf Frankfurt am Main und seine weitere Umgebung statt. Es werden mehrere Brandbomben abgeworfen, die jedoch keinen Personen-, sondern lediglich Sachschaden anrichten. Die Bomben fallen zumeist in freies Gelände.
  25342. 21.12.1977, Der Hessische Staatsschutzsenat in Frankfurt verurteilt einen 40jährigen Kunsthandwerker zu vier Jahren und acht Monaten Freiheitsentzug, weil er in den Jahren 1971/72 Waffen und Bomben für die Rote Arme Fraktion (RAF) hergestellt hat.
  25343. 28.9.1944, Alliierte Tieffliegerangriffe auf die Mainstadt mit Bombenabwurf und Bordwaffenbeschuss des Rhein-Main-Flughafens und des Flugplatzes Rebstock.
  25344. 2.2.1945–3.2.1945, Nächtlicher alliierter Fliegerangriff auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): Störangriff mit Bombenabwurf.
  25345. 14.2.1945–15.2.1945, Nächtlicher alliierter Fliegerangriff auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): Störangriff mit Bombenabwurf.
  25346. 21.2.1945, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt: Bombenabwurf u.a. auf das Gallusviertel, Rebstöcker Straße.
  25347. 10.3.1945, Alliierter Tieffliegerangriff mit Bordwaffenbeschuss und Bombenabwurf auf die Bonameser Siedlung (2 Tote).
  25348. 22.3.1945, Alliierter Tieffliegerangriff mit Bordwaffenbeschuss und Bombenabwurf auf die Großtanklager in der Dieselstraße (Osthafen) sowie im Stadtgebiet Höchst (26 Tote, 8 Wohnhäuser zerstört).
  25349. 23.3.1945–24.3.1945, Alliierte Tieffliegerangriffe mit Bombenabwurf und Bordwaffenbeschuss auf Verkehrsziele auf der Autoumgehungsstraße.
  25350. 20.3.1945, Alliierte Fliegerangriffe: Bombenabwürfe im Stadtwald und in Oberursel.
  25351. 24.10.2004, Festgottesdienst anlässlich des 50. Jahrestages der wieder eröffneten Katharinenkirche, die bei einem Bombenangriff am 22. März 1944 vollständig ausbrannte.
  25352. 10.10.1943, Trauerfeier auf dem Opernplatz zum Gedenken der Opfer alliierter Bombenangriffe auf Frankfurt am Main. Die Festansprache hält Gauleiter Jakob Sprenger.
  25353. 13.2.1945, Der „Frankfurter Anzeiger“ veröffentlicht in seiner heutigen Ausgabe (Nr. 37) die Name der im Dezember 1944 und Januar 1945 durch alliierte Bombenangriffe ums Leben gekommenen Frankfurter Bürger und Bürgerinnen.
  25354. 18.3.1969, Zum Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe auf Frankfurt am Main vor 25 Jahren legt Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) am Ehrenmal des Hauptfriedhofs einen Kranz der Stadt Frankfurt am Main nieder. Die Stadt hat für die Zeit vom 18. bis 22.03., den Tagen der schwersten alliierten Angriffe, Trauerbeflaggung angeordnet.
  25355. 18.3.1994, Eröffnungen von zwei Fotoausstellungen des Instituts für Stadtgeschichte über die Bombenangriffe auf Frankfurt am Main 1944 im Römer und im Foyer des Instituts für Stadtgeschichte, Karmelitergasse 5. (bis 15.04.)
  25356. 23.3.1994, Eröffnung einer Ausstellung über die Zerstörung der Altstadtkirchen infolge der Bombenangriffe auf Frankfurt am Main vor 50 Jahren in der Alten Nikolaikirche am Römerberg.
  25357. 24.3.1994–19.4.1994, Ausstellung über die Bombenangriffe auf Frankfurt am Main vor 50 Jahren im Haus der „Freunde Frankfurts“, Schellgasse.
  25358. 22.3.2014, Die Stadt Frankfurt gedenkt in einem Friedensgottesdienst in der Katharinenkirche der Opfer der Bombenangriffe auf die Mainstadt vor 70 Jahren, am 22. März 1944.
  25359. 20.3.1952, Zum Gedenken an die zahlreichen Frankfurter Bürger, die bei den Bombenangriffen auf die Mainmetropole am 18., 22. und 24. März 1944 ums Leben kamen, legt die Stadtverwaltung auf den Ehrengräbern des Hauptfriedhofes und des Oberräder Waldfriedhofes Kränze mit einer Schleife nieder, die die Widmung tragen: „Dem Gedenken der im Krieg gefallenen Frankfurter Bürger. Die Stadtverwaltung.“
  25360. 18.3.1994, Vor 50 Jahren geht die Frankfurter Altstadt in den englischen und amerikanischen Bombenangriffen vom 18. bis 24.03.1944 unter. Zum Gedenken an die Altstadtzerstörung findet in der Paulskirche ein ökumenischer Gottesdienst statt.
  25361. 3.8.1940, 70. Geburtstag des Frankfurter Malers Joseph Correggio (1870-1962), Pferde-, Porträt- und Historienmaler. Werke: Hochaltar der Dreikönigskirche, Szenen für die Römerbergfestspiele und über 1.000 Porträts. Infolge eines Bombenangriffs 1944 wird sein Haus im Stadtteil Westend zerstört und damit ein Großteil seines Werkes vernichtet.
  25362. 22.3.2004, Friedensgebet zum Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs vom 22. März 1944 auf die Frankfurter Altstadt in der Alten Nikolaikirche am Römerberg.
  25363. 8.4.1972, Acht Verletzte fordert ein Bombenanschlag auf ein jugoslawisches Restaurant in der Mainzer Landstraße 269. Der Anschlag hat mit hoher Wahrscheinlichkeit politische Motive, die auf Spannungen zwischen Serben und Kroaten zurückgehen.
  25364. 11.5.1972, Auf das Hauptquartier der US-Armee im IG-Hochhaus wird ein Bombenanschlag verübt, bei dem es einen Toten und acht Verletzte gibt. Außerdem entsteht erheblicher Sachschaden am Eingang des Hauptgebäudes und im Kasino.
  25365. 6.4.1978, Bombenanschlag auf das Ordnungsamt in der Mainzer Landstraße. Der Schaden wird auf 50.000.- DM geschätzt. Personen kommen nicht zu Schaden.
  25366. 2.7.1982, Erneut verüben „Revolutionäre Zellen“ einen Bombenanschlag auf dem Gelände des Hauptquartiers des V. US-Korps. Personen werden nicht verletzt.
  25367. 12.8.1982, Unbekannte verüben einen Bombenanschlag in der US-Wohnsiedlung „Atterberry-Housing-Area“ im Norden Frankfurts. Menschen werden nicht verletzt. Der Sachschaden ist gering.
  25368. 31.7.1985, Die Flughafen-Gesellschaft (FAG) und der hessische Finanzminister zahlen jeweils 200.000.- DM in einem Fonds ein, um überlebenden Opfern des Bombenanschlages auf dem Rhein-Main-Flughafen zu helfen.
  25369. 5.6.1976, Trotz des Bombenanschlags vom 01.06. d. J. auf das Hauptquartier des V. US-Korps im IG-Farben-Haus wird das Freiluftfestival zum 200. Geburtstag der Vereinigten Staaten auf dem IG-Farben-Gelände eröffnet.
  25370. 13.10.1980, Wohltätigkeitskonzert des Panflöten-Virtuosen Gheorghe Zamfir in der Dreikönigskirche für die Opfer und Hinterbliebenen des Münchner Bombenattentats.
  25371. 18.10.2000, Bei der israelischen Fluggesellschaft El Al in der Eschersheimer Landstraße geht eine Bombendrohung ein. Ein Sprengkörper wird nicht gefunden.
  25372. 12.12.1972, Wegen einer Bombendrohung kann das Kaufhaus Neckermann auf der Zeil erst mit halbstündiger Verspätung um 9.25 Uhr geöffnet werden. Die Polizei sucht 90 Minuten vergeblich nach Sprengstoff. Eine weitere Bombendrohung tags darauf erweist sich ebenfalls als Fehlalarm.
  25373. 19.4.1989, Wegen einer Bombendrohung muss das Hauptpostamt auf der Zeil vorübergehend geräumt werden. Sprengsätze werden nicht gefunden.
  25374. 26.4.2001, Die Frankfurter Börse wird nach einer Bombendrohung geräumt. Mehr als 1.000 Mitarbeiter müssen die Zentrale der Deutschen Börse AG im Stadtteil Hausen sowie das Gebäude für den Parketthandel in der Innenstadt für knapp zwei Stunden verlassen.
  25375. 19.6.2013, Nach einer Bombendrohung gegen die Goethe-Universität werden Teile des Campus Westend für einige Stunden geräumt – Fehlalarm, gefunden wird nichts.
  25376. 29.1.1975, Bei einer Bombenexplosion in der Bornheimer Heidestraße 33 wird ein Jugoslawe verletzt. Er soll einer Exilvereinigung angehören, der Gewalttaten in der Bundesrepublik Deutschland und im Ausland angelastet werden.
  25377. 3.7.1976–5.7.1976, Nach der Bombenexplosion im IG-Farben-Hochhaus Anfang Juni d. J. wird im Interesse der Sicherheit des Personals und der Maschinen auf dem Militärflughafen der amerikanischen Luftwaffe der ursprünglich vorgesehene „Tag der offenen Tür“ abgesagt.
  25378. 2.3.2004, Im Institut für Stadtgeschichte wird das neue Buch „Frankfurt am Main im Bombenkrieg – März 1944“ von Evelyn Hils-Brockhoff und Tobias Picard zum Gedenken an die Bombennächte während des Zweiten Weltkriegs vorgestellt.
  25379. 23.3.2004–2.5.2004, Ausstellung „März 1944 - Frankfurt im Bombenkrieg“ des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster. Offizielle Eröffnung mit einem Empfang von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römers.
  25380. 21.11.1958, Die Entscheidung des Preisgerichts über den Wettbewerb für die Umgestaltung des Portikus der zerstörten Stadtbibliothek in ein Mahnmal für die Opfer des Bombenkrieges fällt zugunsten des Frankfurter Dipl.-Ing. H. O. Stange. Der erste Preisträger hat in seinem Entwurf die sechs Säulen erhalten, dafür aber Giebel und Gebälk wegfallen lassen.
  25381. 26.3.2009, In einer gemeinsamen Resolution der Stadtverordnetenversammlung verurteilen die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linken, FAG (Wählergemeinschaft Flughafenausbaugegner Frankfurt) und das Bürgerbündnis für Frankfurt (BFF) „Gewalt in der politischen Auseinandersetzung“. Hintergrund sind Angriffe auf Stadtverordnete der als rechtspopulistisch geltenden BFF nach dem Gedenken an die Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges am 22. März d. J.
  25382. 3.4.1979, Ein an eine Familie in Tel Aviv gerichtetes Bombenpaket explodiert auf dem Rhein-Main-Flughafen und verletzt zehn Lufthansa-Angestellte zum Teil lebensgefährlich.
  25383. 5.1.1945, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Bombenteppiche auf den Osthafen, den Riederwald und die Hanauer Landstraße.
  25384. 8.1.1945, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Bombenteppiche auf Verkehrs- und Industrieanlagen, Streuwurf über das Stadtgebiet.
  25385. 11.12.1905, Bei einem Großfeuer in der Eschenheimer Gasse im Laden des Möbelgeschäftes von Bommersheim u. Herrmann entsteht ein Sachschaden in Höhe von 200.000.- Mark.
  25386. 19.3.1933, Einweihung der neuen Bonifatiuskirche im Frankfurter Vorort Bonames.
  25387. 1.1.1933, Auf Verfügung des Regierungspräsidenten erfolgt mit Wirkung vom heutigen Tag eine Neuordnung der Standesamtsbezirke der ehemaligen Vororte. Die Standesamtsbezirke Bonames, Eckenheim, Eschersheim, Ginnheim, Hausen, Heddernheim, Niederrad, Niederursel, Oberrad, Praunheim, Preungesheim, Rödelheim und Seckbach werden zu einem neuen Standesamtsbezirk Frankfurt am Main VI vereinigt, dessen Amtssitz räumlich mit dem der Standesämter I-V zusammengelegt ist.
  25388. 9.2.1930, Feierliche Einweihung der neu hergerichteten alten evangelischen Kirche zu Bonames.
  25389. 13.5.1925, Gründung des „Maien-Quartetts“ – ein Männergesangsverein – in Bonames.
  25390. 23.7.1937, Richtfest für die Kasernenbauten in Bonames, Homburger Landstraße.
  25391. 2.2.1940, Offizielle Eröffnung des neuen Kindergartens des NS-Volkswohlfahrt im Stadtteil Bonames, in der neuen Siedlung im Haus der Städtischen Sparkasse.
  25392. 23.3.1941, Zum „Tag der Wehrmacht“ lädt die hier stationierte Artillerie nach Frankfurt-Bonames zu einem „Tag der offenen Tür“ in den Kasernen ein.
  25393. 18.4.1949, Feierliche Einweihung der Notkirche in Bonames.
  25394. 29.7.1950–30.7.1950, Kreisturnfest anlässlich des 75jährigen Jubiläums des TSV 1875 Bonames.
  25395. 26.3.1954, Übergabe des neu errichteten Jugendheims in Bonames an die Stadt Frankfurt.
  25396. 13.6.1954, Die Gläubigen der Gemeinden Kalbach und Bonames wallfahren in feierlicher Prozession zum alten historischen Bonifatiusbrunnen.
  25397. 19.6.1954–20.6.1954, Feierlichkeiten anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Liederkranz“ Bonames.
  25398. 26.10.1955, Festliche Einweihung und erster Schultag der neu errichteten Grundschule in Bonames.
  25399. 30.6.1956–2.7.1956, Kunst- und Gruppenfahren anlässlich des 50jährigen Jubiläums des RV Wanderlust Frankfurt am Main-Bonames auf dem Festplatz und im Gasthaus „Goldene Gerste“.
  25400. 14.2.1958, Eröffnung des zweiten Frankfurter Gemeinschaftshauses im Stadtteil Bonames.
  25401. 14.5.1959, Sammelrichtfest der „Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsbaugesellschaft m.b.H.“ (Gewobag) und ihrer Tochtergesellschaft, die „Neue Heimat“ Hessen, für 1150 Wohnungen in Eschersheim, Bonames, am Marbachweg und im Gallusviertel, auf der fahnengeschmückten Anne-Frank-Straße in Eschersheim.
  25402. 6.6.1959–7.6.1959, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Liederkranz“ 1884, Bonames, mit Akademischer Feier und Festball im Saal der „Goldenen Gerste“.
  25403. 1.9.1960, Die Saalbau-GmbH übernimmt die Verwaltung des ersten Bürgergemeinschaftshauses, das am 13.02.1959 eröffnete Haus Dornbusch sowie die Gemeinschaftshäuser in Bonames und Fechenheim.
  25404. 5.11.1962, Richtfest anlässlich des Durchstichs der Nidda in ihr neues Flussbett zwischen Harheim und Bonames.
  25405. 22.2.1963, Eröffnung des neuen Bürgergemeinschaftshauses in Bonames unter dem Namen „Haus Nidda“.
  25406. 3.5.1963, Eröffnung des neu errichteten Stadtbades Bonames, Harheimer Weg.
  25407. 23.5.1963, Eröffnung eines neuen Jugendfreizeitheimes des Vereins „Haus der offenen Tür“ in Bonames im Bürgergemeinschaftshaus „Nidda“ (Harheimer Weg).
  25408. 1.7.1963, Mit Wirkung vom 01.07. werden sechs katholische Pfarrvikarien zu Pfarreien erhoben. Es handelt sich um die Pfarrvikarien in der Goldsteinsiedlung, in Bonames, St. Hedwig in Griesheim, St. Aposteln am Ziegelhüttenweg/Sachsenhausen, St. Pius in der Kuhwaldsiedlung und St. Albert im Dornbusch.
  25409. 5.4.1964, Gastspiel des „Budapester Zigeuner-Orchesters“ im Haus Nidda, Bonames.
  25410. 4.7.1964, Grundsteinlegung für eine neue Kirche der katholischen Gemeinde von Bonames auf dem Gelände Bonameser Hainstraße/Oberer Kalbacher Weg.
  25411. 2.10.1965, Feier anlässlich des 90jährigen Jubiläums des Turn- und Sportvereins 1875 Bonames im Haus Nidda, Harheimer Weg 18.
  25412. 4.6.1966, Weihe der katholischen Kirche St. Bonifatius in Bonames.
  25413. 1.2.1967, Ein neuer Fall von Sadismus: das Opfer ist wiederum eine Hausgehilfin, eine 17jährige Türkin. Sie kommt mit gebrochenem Nasenbein, Hämatomen und offenen Wunden ins Krankenhaus. Das amerikanische Ehepaar aus Bonames, bei dem das Mädchen arbeitete, wird verhaftet.
  25414. 16.12.1971, Durch die Explosion einer Butangasflasche wird ein Fachwerkhaus in Bonames, Burggraben 23, zerstört. Vier Menschen erleiden Verletzungen.
  25415. 31.5.1975, Akademische Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Turn- und Sportvereins 1875 Bonames im Haus Nidda.
  25416. 15.7.1895, Tod des emeritierten Pfarrers Dr. Caspar Conrad Glöckler (1805-1895), Lehrer an der Weißfrauenschule (bis 1843), seit 1843 Pfarrer in Bonames.
  25417. 4.1.1976, Konzert des weltbekannten Kinderchores, die „Holländischen Nachtigallen“, in der katholischen St. Bonifatius-Pfarrei Bonames.
  25418. 28.6.1976, Grundsteinlegung im Neubaugebiet Bonames/Nieder-Eschbach für das „Integra“-Projekt mit 48 Musterwohnungen und Gewerberäumen.
  25419. 22.11.1976, Im Raum Bonames findet eine Katastrophen-Einsatzübung mit 800 freiwilligen Helfern statt.
  25420. 15.2.1977, Erster Spatenstich für den Erweiterungsbau der August-Jaspert-Schule in Bonames und für den Neubau der Kindertagesstätte in Nieder-Eschbach.
  25421. 25.4.1977–13.5.1977, NATO-Militärübung, in deren Verlauf vor allem für das Gebiet um den Flughafen Bonames eine erhöhte Zahl von Hubschrauberstarts und -landungen zu verzeichnen ist.
  25422. 14.6.1977, Richtfest für den Erweiterungsbau der August-Jaspert-Schule in Bonames.
  25423. 29.11.1977–30.12.1977, Ausstellung mit Werken des Frankfurter Malers Friedrich Fauldrath (1886-1965) in der Geschäftsstelle der Frankfurter Sparkasse von 1822 in Bonames, Homburger Landstraße.
  25424. 8.12.1977, In einem Hinterhof in der Homburger Landstraße in Bonames wird ein 21jähriger Mann erschlagen. Der mutmaßliche Täter stellt sich einen Tag später der Polizei.
  25425. 30.3.1979, Eröffnung einer Zentralstation für ambulante Krankenpflege in Bonames unter der Trägerschaft des evangelischen Regionalverbandes.
  25426. 20.5.1979, Einweihung eines Mahnmals für die Opfer der Weltkriege auf dem Friedhof in Bonames.
  25427. 2.8.1980, Sauerstoffmangel in der Nidda zwischen Harheim und Bonames führt infolge außergewöhnlich hoher Temperaturen und starkem Algenbewuchs zu einem großen Fischsterben.
  25428. 26.9.1980, Planungsdezernent Hans Küppers unternimmt den ersten Spatenstich für den „Nordpark Bonames“ zwischen Nidda und Nidda-Altarm östlich der Homburger Landstraße.
  25429. 18.1.1982, Gründung der Bürgerinitiative „Stopp dem Hubschrauberlärm“ auf dem Hubschrauberflugplatz in Bonames.
  25430. 4.5.1983, Konstituierung eines Geschichtsvereins Bonames im Gemeindesaal der evangelischen Gemeinde.
  25431. 13.1.1984, Eine „Re-Organisation“ der vom Bundesinnenministerium Anfang Dezember vergangenen Jahres verbotenen neonazistischen Organisation „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“ (ANS/NA) wird durch einen überraschenden Polizeieinsatz verhindert. Uniformierte und Zivilbeamte „sprengen“ nach der Eröffnung einer illegalen Sitzung im Hinterzimmer der Sportgaststätte des SV Bonames „Zur Talhütte“ in Kalbach die Versammlung aus 65 Neonazis.
  25432. 10.11.1986, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des „Sozialzentrums am Burghof“ im Stadtteil Bonames.
  25433. 9.2.1987, Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Bonames erbeuten die Täter Wertgegenstände in Höhe von etwa 140.000.- DM.
  25434. 16.2.1987, Die achtjährige Kerstin Jahn aus Bonames kehrt von einem Einkauf nicht mehr nach Hause zurück. Nach einer Woche wird ein 36jähriger verhaftet, der geständig ist, das Kind erwürgt und in die Nidda geworfen zu haben. Die Leiche des Mädchens wird erst 52 Tage nach dem Verbrechen gefunden.
  25435. 24.2.1987, Im Ermittlungsverfahren um die vermisste Kerstin Jahn aus Bonames erlässt der Richter im Polizeipräsidium am späten Abend einen Haftbefehl. Richter und Staatsanwaltschaft einigen sich darauf, zunächst keine Angaben über die Identität des tags zuvor gefassten Mannes zu machen. Schließlich gesteht der 35jährige Glaser den Sexualmord an dem achtjährigen Mädchen. Spaziergänger entdecken die Leiche am 08.04. d. J. am Niddaufer bei Rödelheim.
  25436. 8.5.1987, Im Streit tötet ein 48jähriger Mann seine 47jährige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung im Ben-Gurion-Ring in Bonames mit mehreren Pistolenschüssen.
  25437. 16.6.1987, Im Übergangswohnheim in Bonames, Am Burghof 43-45, wird ein 60jähriger Mann erschlagen. Einen Tag später nimmt die Polizei einen 43jährigen unter dringendem Tatverdacht fest.
  25438. 7.4.1988, Der Gesangsverein „Liederkranz“ Bonames startet zu einer 14tägigen Konzertreise nach Israel.
  25439. 20.4.1989, Bei einem Brand um drei Uhr morgens in einem Frauenhaus im Stadtteil Bonames kommt ein fünfjähriger Junge ums Leben. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus.
  25440. 1.5.1989, Ein 34jähriger Mann erwürgt in seiner Wohnung in Bonames nach einem Streit eine 15jährige Schülerin.
  25441. 27.7.1989, Wiedereröffnung des Frauenhauses in Bonames, das am 20. April d. J. durch einen Brand teilweise zerstört worden ist.
  25442. 24.10.1989, 300 Menschen demonstrieren in Bonames gegen Lärmbelästigung durch Pkws und amerikanische Armeehubschrauber.
  25443. 9.6.1990, Eröffnung des neuen Vereinshauses an der Sportanlage Harheimer Weg im Stadtteil Bonames.
  25444. 3.5.1991, Bürger aus Nieder-Eschbach und Bonames demonstrieren gegen die Pläne des Magistrats, den Schlachthof nach Nieder-Eschbach zu verlegen.
  25445. 15.10.1991, Heute verlassen erste US-Einheiten der Drake-Kaserne in Bonames und der Michael-Kaserne in Höchst für immer Frankfurt am Main.
  25446. 17.10.1991, Die neu gegründete Freie Wählergemeinschaft (FWG) stellt sich in Bonames erstmals öffentlich vor.
  25447. 6.12.1991, Ein 65jähriger Radfahrer wird bei einem Verkehrsunfall in Bonames tödlich verletzt.
  25448. 6.8.1992, Bei einem Überfall auf die Filiale der Volksbank im Oberen Kalbacher Weg in Bonames erbeutet der Täter rund 32.000.- DM.
  25449. 1.10.1992, Die US-Armee schließt ihren Hubschrauberplatz Maurice Rose Airfield in Bonames. Die Transportmaschinen werden auf den US-Stützpunkt Wiesbaden-Erbenheim verlegt.
  25450. 15.1.1993, Feierliche Eröffnung des umgebauten Bürgerhauses Nidda in Bonames mit Oberbürgermeister Andreas von Schoeler. Aus der Mehrzeckhalle ist ein kultureller Treffpunkt für den Frankfurter Norden geworden.
  25451. 20.5.1993, Heftige Regenfälle führen am Abend im Frankfurter Norden – vor allem in den Stadtteilen Nieder-Eschbach und Bonames – zu einem Großeinsatz der Feuerwehr.
  25452. 3.9.1993, Richtfest für die Sozialstation „Zentrum am Bügel“ am Ben-Gurion-Ring in Bonames.
  25453. 2.3.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler übergibt offiziell das Gelände des ehemaligen amerikanischen Hubschrauber-Landeplatzes in Bonames an die Werkstatt Frankfurt für ein neues Freizeitzentrum am Niddaufer.
  25454. 18.6.1994–19.6.1994, Richtfest der Vereinshalle des Feuerwehr-Museumsvereins Rhein-Main auf dem ehemaligen „Maurice Rose Airfield“-Gelände in Bonames.
  25455. 13.5.1995, Eröffnung des „Tower Café“ auf dem ehemaligen Hubschrauber-Landeplatz „Maurice Rose“ in Bonames.
  25456. 5.5.1996, Offizielle Eröffnung des Naturspielparks im Nordpark von Bonames.
  25457. 10.5.1996, Eröffnung der Kindertagesstätte „Brandhöfchen“ im Stadtteil Bonames.
  25458. 15.5.1999, Im Stadtteil Bonames stirbt ein 14jähriger bei einem Verkehrsunfall mit einem Motorroller.
  25459. 20.8.1999–22.8.1999, „Africa Summer Festival“ auf dem ehemaligen US-Hubschrauberlandeplatz in Bonames.
  25460. 2.7.2001, Großbrand des ehemaligen Lagerhauses der Firma Landwaren Großhandel Hessen-Nassau in der Homburger Landstraße im Stadtteil Bonames.
  25461. 24.8.2001, Eröffnung des Feuerwehr-Museums des Feuerwehr-Museumsverein Rhein/Main auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz in Bonames.
  25462. 20.2.2003, Die „P.S. Kurzzeiteinrichtung“ des Vereins Arbeits- und Erziehungshilfe (vae), früher Rödelheim, jetzt Bonames, feiert in der Alten Schule in Bonames ihr zehnjähriges Jubiläum und die offizielle Eröffnung am neuen Standort.
  25463. 20.4.2004, Eine 22jährige Frankfurterin wird erwürgt in ihrer Wohnung in Bonames, Margeritenweg, aufgefunden.
  25464. 15.9.2004, Erster Spatenstich für den Bau einer Brücke über die Nidda, die künftig den Grüngürtel-Radrundweg mit dem Gelände des alten Hubschrauberlandeplatzes in Bonames verbindet.
  25465. 9.3.2005, Ein achtjähriger Junge bricht in einen Weiher am Ben-Gurion-Ring im Stadtteil Bonames ein und stirbt einen Tag später.
  25466. 20.7.2005, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Kinderzentrums Kidz in Bonames.
  25467. 18.10.2005, Offizielle Freigabe der neuen Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Nidda zwischen Kalbach und Bonames.
  25468. 15.7.2008, Erster Vogeltag für Kindertagesstätten auf dem Alten Flugplatz in Bonames-Kalbach.
  25469. 4.9.2009, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der „Werkstatt Frankfurt“ auf dem Alten Flugplatz in Kalbach/Bonames.
  25470. 3.10.2009, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Bonames im Hof, Brandhöfchen.
  25471. 4.8.2011, Offizielle Übergabe eines Bücherschranks im Stadtteil Bonames an die Bürger.
  25472. 16.10.2011, Erstes Girls Soccer Turnier auf dem Alten Flugplatz im Stadtteil Bonames.
  25473. 28.1.2012, Tod des Mitbegründers, langjährigen Mitglieds und Vorstandes des Heimat- und Geschichtsvereins Bonames, Helmut Herzberg, im Alter von 86 Jahren.
  25474. 4.6.2016, 50jähriges Jubiläum der feierlichen Einweihung der Pfarrkirche Sankt Bonifatius im Stadtteil Bonames.
  25475. 16.6.1971, Gegen die unhaltbaren Verkehrsverhältnisse und die Luftverschmutzung demonstrieren einige hundert Bonameser Bürger mit einem Sitzstreik auf der alten Niddabrücke.
  25476. 31.7.1975, Freigabe des Streckenabschnitts der A 661 (früher A 91) zwischen den Anschlussstellen Bonameser Straße und Homburger Landstraße.
  25477. 12.6.1977, Bei einem Brand in der Kindersozialstation auf dem Gelände des Wohnwagenlagers im Bonameser Weg entsteht ein Sachschaden von 75.000.- DM.
  25478. 27.5.1981, Einweihung der neuen Kindertagesstätte am Bonameser „Bügel“.
  25479. 14.6.1987, Ein 30jähriger Türke erschießt seinen 38jährigen Bruder nach einem Streit in der Wohnung der Familie in der Bonameser Julius-Brecht-Straße.
  25480. 27.3.1992, Bei einem Brand in einem Friseurgeschäft in der Bonameser Hainstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- DM.
  25481. 12.9.1992, Militärzeremoniell zum Abschied der Amerikaner vom Bonameser Hubschrauberlandeplatz „Maurice Rose Army Air Field“ in Anwesenheit von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  25482. 15.2.1993, Bei einem Einbruch in das Bonameser Postamt erbeuten die Täter rund 270.000.- DM in bar sowie Briefmarken für rund 200.000.- DM.
  25483. 20.4.2008, Festgottesdienst anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Kantorei St. Bonifatius in der Bonameser Pfarrkirche St. Bonifatius am Kalbacher Weg.
  25484. 30.6.2013, Festgottesdienst anlässlich des 80jährigen Jubiläums des St. Bonifatius-Chor der Bonameser St. Bonifatius-Gemeinde.
  25485. 24.2.2016, Offizielle Eröffnung des neuen Aluminiumstegs über den Bonameser Nidda-Altarm.
  25486. 31.1.1957, Konzert des amerikanischen Pianisten Anthony di Bonaventura im Volksbildungsheim.
  25487. 10.1.2003, „Wiener Bonbons“, Konzert des Jugend-Sinfonie-Orchester des Landes Hessen in der Alten Oper.
  25488. 28.2.1975, Premiere von Edward Bonds „Die Hochzeit des Papstes“ in der Regie von Luc Bondy im Schauspiel.
  25489. 23.5.1975, Premiere von Edward Bonds „Gerettet“ in der Regie von Gottfried John im Theater am Turm (TAT).
  25490. 5.10.1983, Premiere von Edward Bonds „Sommer“ im Kammerspiel.
  25491. 11.3.1989, Premiere von Edward Bonds „Gerettet“ in der Inszenierung von Alexander Brill im Kammerspiel.
  25492. 17.1.1995, Premiere von Edward Bonds Stück „Männergesellschaft“ im Schauspiel Frankfurt.
  25493. 13.4.1978, Gastspiel des Deutschen Schauspielhauses Hamburg in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Henrik Ibsens „Gespenster“ in der Inszenierung von Luc Bondy.
  25494. 10.2.1944, Konzert der italienischen Koloratursängerin Egidia Bonessi im Rahmen einer Veranstaltung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft im grünen Sendesaal des Reichssenders Frankfurt.
  25495. 14.8.1991, Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls von Korea, Bong-Koo Rhee, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  25496. 1.1.1933, Tod des der Zentrumspartei angehörenden Stadtverordneten Max Bongard, langjähriger Vorsitzender des Katholischen kaufmännischen Vereins in Frankfurt am Main und Mitbegründer des Kaufmannsheimes in der Hochstraße.
  25497. 22.2.1964, Einweihung des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses der evangelischen Studentengemeinde, Lessingstraße/Ecke Guiollettstraße.
  25498. 15.6.1969, Einweihung der neuen Kirche der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in der Nordweststadt.
  25499. 10.2.1976, Informationsabend zur aktuellen Lage in Südkorea im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.
  25500. 21.5.1977, Solidaritätsveranstaltung für die politische Verfolgten in Kamerun im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.
  25501. 20.7.1977, Gründung eines Komitees „Rechtshilfe für Ausländer e. V.“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.
  25502. 11.5.1981, Lesung des Lyrikers Erich Fried im Dietrich-Bonhoeffer-Haus.
  25503. 24.4.1982–25.4.1982, Arbeitstagung der Russell-Friedensinitiative im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), Lessingstraße.
  25504. 14.3.1992, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises in der Paulskirche an den Göttinger Wissenschaftler Professor Manfred Eigen vom Karl-Friedrich-Bonhoeffer-Institut in Göttingen.
  25505. 9.4.1995, Gedenkgottesdienst in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Thomas-Mann-Straße, anlässlich des 50. Todestages des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer, der am 09.04.1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde.
  25506. 8.5.1999, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Kindertagesstätte der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in der Nordweststadt.
  25507. 12.6.1999, Festgottesdienst in der Stadtkirche und Empfang im Dietrich-Bonhoeffer-Haus anlässlich des Zusammenschlusses von Evangelischer Gemeinde Alt-Höchst mit der Christopherus-Gemeinde zur Evangelischen Kirchengemeinde Höchst am Main
  25508. 4.2.2006–5.2.2006, Ihrem Namensgeber widmet die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in der Nordweststadt anlässlich von dessen 100. Geburtstag ein Veranstaltungswochenende. Der Theologe Bonhoeffer wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg von den Nationalsozialisten hingerichtet.
  25509. 2.6.2007, Feier anlässlich des einjährigen Jubiläums des Wochenmarktes am Kleinen Einkaufszentrum in der Nordweststadt, gegründet vom Verein „Brücke 71“, der evangelischen Dietrich Bonhoeffer-Gemeinde und dem Nachbarschaftsbüro Nordweststadt, auf dem Kirchplatz der Gemeinde.
  25510. 11.11.2013, Grundsteinlegung für eine gemeinsames Gemeindehaus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und der Evangelischen Kirchengemeinde Niederursel an der Thomas-Mann-Straße.
  25511. 31.1.2014, Richtfest für die gemeinsame Kindertagesstätte der Evangelischen Kirchengemeinden Dietrich-Bonhoeffer und Niederursel im Stadtteil Heddernheim.
  25512. 14.7.1970, Im Kaisersaal des Römers nimmt Frau Irmgard Brundert, Witwe des verstorbenen Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970), am französischen Nationalfeiertag das Ehrenzeichen des Kommandeurs des Französischen Ordens „Palmes Académiques“ in Empfang, mit dem die französische Regierung den verstorbenen Oberbürgermeister geehrt hat. Der französische Generalkonsul Guy Bonhore überreicht Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) das Offizierskreuz desselben Ordens.
  25513. 28.3.1940, Tod des Pfarrers Dr. Peter Joseph Karst (1872-1940), Seelsorger an der Deutschordenskirche in Sachsenhausen, danach in der 1927 neu errichteten Pfarrei St. Bonifatius, 1930 Ernennung zum Geistlichen Rat.
  25514. 27.12.1952, Weihnachtsoratorium des Kirchenchores St. Bonifatius, Frankfurt-Süd, anlässlich seines 25jährigen Jubiläums.
  25515. 9.2.1958, Orgelweihe in der Pfarrei St. Bonifatius.
  25516. 14.8.1964, Standesamtliche Trauung von Marika Kilius und Werner Zahn. Die kirchliche Eheschließung findet einen Tag später in der St.-Bonifatius-Kirche statt.
  25517. 25.11.1998, Offizielle Gründung der „Bürgerinitiative Sachsenhausen gegen die Landebahn Nord“ im Gemeindesaal der St. Bonifatius-Kirche.
  25518. 7.12.2003, Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Kirchenchors der katholischen Gemeinde St. Bonifatius in Kalbach.
  25519. 3.6.2007, Pfarrfest anlässlich des 80jährigen Jubiläums der St. Bonifatius-Kirche im Stadtteil Sachsenhausen.
  25520. 29.6.2009, Tod des Pfarrers der katholischen Gemeinde St. Bonifatius im Stadtteil Sachsenhausen Norbert Leber (1947-2009) im Alter von 62 Jahren.
  25521. 19.6.2004, Eröffnung des Spielplatzes Bonifatiusbrunnen der Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft Hessen auf dem Riedberg.
  25522. 23.6.2012, Eröffnung des neuen Kinderwanderweges am Bonifatiusbrunnen am Riedberg.
  25523. 1.12.1970, Die evangelische Lukasgemeinde und die katholische St. Bonifatiusgemeinde in Sachsenhausen geben gemeinsam die Kirchenzeitung „Die offene Gemeinde“ heraus.
  25524. 18.5.1935, Totenmesse für den verstorbenen Marschall Pilsudski von Polen in der St. Bonifatiuskirche, Holbeinstraße.
  25525. 15.4.1931, Dekan Clemens Wolf, seit 1923 an der Josefspfarrei in Höchst und seit 1925 Dekanatsgeschäftsführer des Landkapitels Höchst, ist ab heute Stadtpfarrer an der Bonifatiuskirche in Wiesbaden.
  25526. 12.11.1950, Anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Cäcilienvereins Sachsenhausen (Kirchenchor der Deutschordenskirche) Aufführung des Oratoriums „Das Lebensbuch Gottes“ von Professor Joseph Haas in der Bonifatiuskirche.
  25527. 21.4.1973–22.4.1973, Brunnenweihe und Brunnenfest auf dem Kirchplatz vor der Bonifatiuskirche in Sachsenhausen.
  25528. 5.9.1979, Das Historische Museum Frankfurt übergibt das Bonifatiuskreuz offiziell an die Stadt Eschborn, in deren Rathausfoyer das Kreuz ausgestellt wird.
  25529. 23.6.1985–15.7.1985, Höchster Schlossfest unter dem Motto „Bonjour Straßburg“.
  25530. 13.11.1985, Caterina Valente signiert in der Buchabteilung von Hertie Zeil ihr neues Buch „Bonjour, Katrin“.
  25531. 20.6.1936, Hochschul-Achterrennen Bonn – Heidelberg – Frankfurt am Main auf der Regattastrecke Eiserner Steg – Eisenbahnbrücke.
  25532. 18.7.1925–20.7.1925, Offizielle Feierlichkeiten anlässlich der 500jährigen Jubiläums des Stadtteils Oberrad mit einer akademischen Feier in der Villa Bonn, dem historischen Festspiel „Die Einlösung Oberrads 1425“, der Ehrung der Gefallenen auf dem Waldfriedhof und dem Festzug.
  25533. 17.4.1914–20.4.1914, Jahreshauptversammlung des „Keplerbundes zur Förderung der Naturerkenntnis“ (Godesberg bei Bonn), 1907 in Frankfurt am Main vom evangelischen Naturforscher Eberhard Dennert (1861-1942) gegründet, in der Loge „Einigkeit“.
  25534. 1.4.1908, Der Keplerbund verlegt seine Geschäftsstelle von Frankfurt am Main nach Godesberg bei Bonn.
  25535. 27.5.1943, 75. Geburtstag des Frankfurter Malers Robert Hieronymi (1868-1950), Ausbildung am Städelschen Kunstinstitut, außer in Frankfurt am Main Wohnorte in Rom und Bonn; wiederholt Aufenthalt in der Mainstadt.
  25536. 27.11.1948, Vortragsveranstaltung des Freien Deutschen Hochstifts, Frankfurter Goethemuseum, mit Professor Walter Schirmer (Bonn): „Das Ende des Mittelalters in England“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  25537. 6.3.1949, Öffentliche Versammlung der Deutschen Wählergesellschaft in der Paulskirche zum Thema „Wird in Bonn die Demokratie errichtet?“ unter der Leitung von Professor Karl Geiler. Es sprechen: Dr. Gerhard Kroll, Mitglied des Parlamentarischen Rats, Dr. Hans Luther, ehemaliger Reichskanzler der Deutschen Republik, Erhard Heldmann, Senator der Hansestadt Bremen und Dolf Sternberger, Erster Vorsitzender der Deutschen Wählergesellschaft.
  25538. 23.5.1949, In Bonn wird in der letzten Sitzung des „Parlamentarischen Rates“ das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet.
  25539. 9.1.1950, Umzug der Leiter der fünf Hauptabteilungen des Bundeswirtschaftsministeriums nach Bonn.
  25540. 28.1.1951, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb überreicht in Bonn dem Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss die Urkunde als Ehrenmitglied des Deutschen Turnerbundes.
  25541. 29.2.1952, Das Kanadische Konsulat verlegt seinen Sitz von Frankfurt am Main nach Bonn.
  25542. 4.7.1953–6.7.1953, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Gesangvereins Liederkranz Praunheim, auf dem Festplatz „Villa Bonn“ in Oberrad.
  25543. 20.9.1956, Tod des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb (geb. am 22.01.1902 Bonn-Poppelsdorf). Die rot-weiße Stadtfahne weht auf halbmast.
  25544. 5.10.1957, Die finnische Luftverkehrsgesellschaft Aero O/Y Finnair eröffnet ihren direkten Flugdienst Helsinki, Kopenhagen, Köln/Bonn, Frankfurt am Main.
  25545. 29.9.1958, Der italienische Botschafter in Bonn zeichnet die Frankfurter Professoren Rudolf Geißendörfer und Helmut Coing mit hohen italienischen Orden aus.
  25546. 24.4.1959–15.5.1959, Ausstellungen „Das internationale Holländische Buch“ und „Niederländische Graphik der Gegenwart“ im Karmeliterkloster, veranstaltet von der Stadt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Kgl. Niederländischen Botschaft in Bonn.
  25547. 2.7.1960–4.7.1960, Feierlichkeiten anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Gesangvereins Frohsinn 1835 e. V. Oberrad in der Villa Bonn.
  25548. 22.1.1962–27.1.1962, Der französische Botschafter in Bonn, François Seydoux, eröffnet die „Französische Woche“ der Farbwerke Hoechst.
  25549. 28.6.1963, 90. Geburtstag des gebürtigen Frankfurters und Volkswirtschaftlers Professor Moritz Julius Bonn (1873-1965).
  25550. 16.11.1963, Bundesdelegiertenkonferenz des „Bundesverbandes der Deutsch-Israelischen Studiengruppen“ (Bonn) im Haus der Jugend.
  25551. 23.4.1964, Unterzeichnung eines Kreditvertrages für ein industrielles Projekt, das im Rahmen der Kapitalhilfe der Bundesrepublik Deutschland in Korea verwirklicht werden soll, durch den Botschafter der Republik Südkorea in Bonn, Choi Duk Shin, im Hause der Kreditanstalt für Wiederaufbau, Lindenstraße 27.
  25552. 27.9.1965, Der französische Botschafter in Bonn, François Seydoux de Clausonne, wird offiziell von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.
  25553. 26.11.1966, Studenten demonstrieren auf der Hauptwache gegen die geplante Große Koalition in Bonn.
  25554. 29.11.1966, 200 Mitglieder der Jungsozialisten, der Gewerkschaftsjugend, der Humanistischen Union und des Sozialdemokratischen Hochschulbundes (SHB) demonstrieren vor dem Volksbildungsheim, in dem zur gleichen Zeit eine Delegiertensitzung des SPD-Unterbezirkes Frankfurt am Main stattfindet, gegen eine Große Koalition in Bonn.
  25555. 15.2.1967, Erster Städtebesuch des in Bonn akkreditierten Diplomatischen Korps mit 60 Botschaftern und Gesandten aus vier Erdteilen mit einem Empfang im Römer.
  25556. 7.12.1967, Zum ersten Jahrestag der Großen Koalition in Bonn demonstrieren junge Gewerkschaftler und Studenten auf einer vom DGB-Jugendkreis Frankfurt und dem Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Johann Wolfgang Goethe-Universität erstmals gemeinsam veranstalteten Kundgebung gegen die Politik der Großen Koalition.
  25557. 31.3.1968, Rund 120 linksgerichtete Studenten, unter ihnen Delegierte des Bundeskongresses des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), dringen in den Palmengarten ein, in dessen Festsaal der Griechische Botschafter in Bonn, Alexis Kyrou, vor der Griechischen Gemeinde anlässlich des Nationalfeiertags Griechenlands spricht. Die Botschafter muss seine Rede abbrechen und wird unter Polizeischutz gestellt.
  25558. 11.5.1968, Am „Sternmarsch auf Bonn“ gegen die geplanten Notstandsgesetze nehmen viele Frankfurter Schüler und Schülerinnen, trotz des Verbotes des hessischen Kultusministeriums, auch einige Lehrer teil.
  25559. 4.7.1968, Knapp drei Stunden wird Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger als Zeuge des Frankfurter Schwurgerichts im Judenmordprozess in Bonn vernommen. Keine Klarheit wird darüber erbracht, wann der Kanzler als stellvertretender Abteilungsleiter im Auswärtigen Amt während des Zweiten Weltkriegs von der Judenvernichtung erfuhr.
  25560. 12.9.1969, Akademische Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Oberrad im Festzelt hinter der „Villa Bonn“ am Hansenweg.
  25561. 25.4.1970, In Anwesenheit des tunesischen Botschafters in Bonn, Abdesselam Ben Ayed, wird im Keller des Hauses am Affentorplatz 14 in Sachsenhausen ein Klubraum für tunesische Gastarbeiter eingeweiht.
  25562. 5.6.1975, Der indische Botschafter in Bonn, Mohammed Ataur Rahman, eröffnet in der Diamantenbörse die erste Diamantenmesse „Indiajuwel 75“ seines Landes in Europa. Einen Tag zuvor werden aus einem Büro der Diamantenbörse Diamanten im Wert von 91.000.- DM gestohlen.
  25563. 31.3.1893, Tod der langjährigen Frankfurter Lehrerin am Philanthropin, Henriette Bonn, geborene Dreher (1798-1893).
  25564. 4.9.1909–5.9.1909, Zusammenkunft der „wissenschaftlichen Korporationen an Universitäten Süddeutschlands“ – vertreten sind die Hochschulen Bonn, Gießen, Heidelberg und Marburg.
  25565. 28.1.1977, Antrittsbesuch des Botschafters der Vereinigten Staaten, Walter J. Stoessel, seit Herbst 1976 in Bonn akkreditiert, bei Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004).
  25566. 2.10.1979, „Frankfurter Tag“ bei der Bundesgartenschau in Bonn.
  25567. 22.3.1982, Inoffizieller Start eines Lufthansa-Airport-Express am Rhein-Main-Flughafen zwischen Düsseldorf, Köln und Bonn nach Frankfurt am Main und zurück, viermal am Tag vom 27.03. d. J. an.
  25568. 30.9.1982, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann lehnt ein Angebot Helmut Kohls ab, als Minister nach Bonn zu wechseln.
  25569. 8.11.1984, Erstmalige Verleihung des Preises der Stiftung Buchkunst – Frankfurt am Main während der Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Buchkunst im Wandel“ in Bonn.
  25570. 9.10.1985, Der neue amerikanische Botschafter in Bonn, Richard Burt, stattet Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann einen Antrittsbesuch ab.
  25571. 24.1.1986–22.2.1986, Kulturdezernent Hilmar Hoffmann eröffnet in der Bonner Galerie „Raum 41“ eine Kunstausstellung „Frankfurt in Bonn“ mit Werken Frankfurter Künstler.
  25572. 12.11.1986, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der „Tribüne – Zeitschrift zum Verständnis des Judentums“ mit dem israelischen Botschafter in Bonn, Jitzhak Ben-Ari, in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  25573. 23.10.1987–1.11.1987, 61. Weltmusiktage der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (GNM) in Köln, Bonn und Frankfurt am Main.
  25574. 11.11.1987, Professor Lothar Gall, Ordinarius für Mittlere und Neuere Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, wird in Bonn mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  25575. 16.1.1989–31.3.1989, Ausstellung „Vor 40 Jahren: Bonn oder Frankfurt?“ im Stadtarchiv Frankfurt, Karmelitergasse 5.
  25576. 17.1.1989, Neben vier weiteren Städten erhält Frankfurt am Main von den deutschen Landesbausparkassen für ihre Leistungen um die Stadterneuerung den Preis für Stadterneuerung. Planungsdezernent Hans Küppers nimmt die Auszeichnung im Rittersaal der Godesburg in Bonn-Bad Godesberg aus den Händen von Bundesbauminister Oscar Schneider entgegen.
  25577. 1.4.1992, Der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Volker Hauff arbeitet als Repräsentant des Axel Springer Verlags in Bonn und Brüssel.
  25578. 28.5.1992, Der Bundesrechnungshof soll von Frankfurt am Main nach Bonn verlegt werden. Das ist einer der wichtigsten Punkte, auf die sich die Föderalismuskommission von Bundestag und Bundesrat geeinigt hat. Außerdem sollen von Frankfurt am Main nach Bonn umziehen: Das Bundesamt für Ernährung und Forstwirtschaft, die Bundesanstalt für landwirtschaftliche Marktordnung, die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung sowie die Zentralstelle der Post.
  25579. 22.9.1993, Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsverbände und Magistrat sagen der Bundesregierung auf dem Römerberg den Kampf an. Bonn habe den sozialen Frieden in Frage gestellt, so Oberbürgermeister Andreas von Schoeler auf einer Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
  25580. 24.11.1993, Konzert der Klassischen Philharmonie Telekom Bonn in der Alten Oper.
  25581. 25.1.1994, Antrittsbesuch des neuen israelischen Botschafters in Bonn, Avi Primor, bei Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer.
  25582. 26.3.1996–30.3.1996, Puschkin-Theaterfestival und -Workshop, veranstaltet vom Staatlichen Puschkin-Theaterzentrum St. Petersburg, der Deutschen Puschkin-Gesellschaft Bonn, dem International Theatre Frankfurt und dem Palais Jalta.
  25583. 7.5.1996, Bundesbauminister Klaus Töpfer zeichnet das Frankfurter Grüngürtel-Projekt als „innovatives Freiraumprojekt“ aus. Umweltdezernent Tom Koenigs nimmt in Bonn die Auszeichnung entgegen. Damit gehört der geschützte Grünzug rund um die Stadt zu den bundesdeutschen Vorzeigeprojekten für umweltverträglichen Städtebau, die auf der UNO-Konferenz „Habitat II“ vom 03. bis 14. Juni d. J. in Istanbul vorgestellt werden sollen.
  25584. 3.12.1996, Geburtstagskolloquium für den Frankfurter Historiker Professor Lothar Gall zum 60. Geburtstag in der Villa Bonn.
  25585. 3.2.1999, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Frankfurter Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in der Villa Bonn.
  25586. 1.1.2001, Das Schweizerische Generalkonsulat nimmt in Frankfurt am Main seine Tätigkeit wieder auf. Zum 31.03. d. J. schließt das zentrale Dienstleistungszentrum der Schweiz in Bonn.
  25587. 1.12.2002, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Rotary-Clubs Frankfurt in der Villa Bonn im Westend, dort, wo der zweitälteste Rotary-Club Deutschlands gegründet worden ist.
  25588. 3.5.1985–14.7.1985, Ausstellung des Malers Pierre Bonnard im Städelschen Kunstinstitut.
  25589. 20.5.1949, Übertragung der Landtagsdebatte über das Bonner Grundgesetz mit einer Rede des hessischen Ministerpräsidenten Christian Stock in Radio Frankfurt.
  25590. 12.11.1949, Zweite öffentliche Protestkundgebung auf dem Römerberg gegen die Bonner Entscheidung in der Frage der Bundeshauptstadt.
  25591. 19.8.1964, Der Bonner Botschafter von Südvietnam, Nguym Qui Anh, unterzeichnet in der Kreditanstalt für den Wiederaufbau ein Warenkreditabkommen von über 15 Millionen DM.
  25592. 22.7.1974, Das Frankfurter Schwurgericht kehrt erfolglos von seiner Israelreise zurück. Der wichtigste Zeuge im Frankfurter Auschwitz-Prozess ist vor seiner Vernehmung Ende Mai 1974 verstorben. Hätte das hessische Justizministerium nicht auf Intervention des Bonner Außenministeriums den Abflug nach Israel Ende März d. J. gestoppt, wäre eine Zeugenvernehmung noch möglich gewesen.
  25593. 22.3.1975, Stadtrat Hans Joachim Krull (1931-1980) tauft einen Zug der Bonner Stadtbahn auf den Namen „Frankfurt am Main“.
  25594. 8.3.1984, Den Internationalen Frauentag nutzen mehrere hundert Frauen, um in der Innenstadt gegen die Bonner Pläne zur Einschränkung der Reform des Paragraphen 218 zu protestieren.
  25595. 20.4.1985, Der Spitzenkandidat der SDP bei den diesjährigen Kommunalwahlen, Volker Hauff, will auch künftig in Frankfurt am Main seine politische Arbeit fortsetzen. Dies erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Bonner Bundestagsfraktion seiner Partei vor SPD-Mitgliedern in Esslingen. „Ich habe mir in Frankfurt eine Aufgabe gestellt, die ich noch nicht zu Ende geführt habe“, so der Politiker.
  25596. 19.10.1985, Über 20.000 Menschen demonstrieren auf dem Römerberg im Rahmen einer Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gegen die Bonner Sparpolitik.
  25597. 30.8.1989, Im Römer fällt die endgültige Entscheidung: Linda Reisch, Geschäftsführerin des Bonner Kulturforums der Sozialdemokraten und Organisatorin der Frankfurter SPD-Veranstaltungen zum 50. Jahrestag des Kriegsbeginns, wird, nach dem Verzicht von Klaus Sturmfels, im nächsten Jahr die Nachfolgerin von Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann.
  25598. 25.4.1990, Die Stadt Frankfurt am Main einigt sich mit Peter Eschberg. Der Bonner Schauspieldirektor wird ab 1992 Intendant des Schauspiels.
  25599. 18.7.1998–9.8.1998, Wanderausstellung „Mit der D-Mark nach Europa“ des Bonner Bundesministerium der Finanzen anlässlich des 50jährigen Geburtstages der D-Mark. Eröffnet wird die Präsentation in der Paulskirche von Oberbürgermeisterin Petra Roth und dem Oberfinanzpräsidenten Hans Peter Engelhardt.
  25600. 22.2.1914, Zweites Orgelkonzert mit Joseph Bonnet in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  25601. 15.2.1914, Orgelkonzert mit Joseph Bonnet in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  25602. 10.12.1912, Orgelkonzert mit Joseph Bonnet (Paris) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  25603. 30.10.1912, Orgelkonzert mit Joseph Bonnet (Paris) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  25604. 7.11.1922, Gründung der Frankfurter SA (Sturmabteilung) – paramilitärische Kampforganisation der NSDAP: Der Nationalsozialist Hermann Esser, einer der frühesten Gefolgsleute Hitlers, spricht erstmals in einer öffentlichen Versammlung in Frankfurt am Main im Kompostellhof in der Altstadt. Den Saalschutz übernehmen Mitglieder von rechtsextremen Wehrverbänden (Bund Oberland, Marine-Brigade Ehrhardt usw.). Die erste ‚Sturmfahne’ der Frankfurter SA wird Ende Dezember 1922 im Lokal „Bonnie“ an der Eschersheimer Landstraße geweiht.
  25605. 12.5.1949, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb gibt eine öffentliche Erklärung der Stadt Frankfurt am Main zur Wahl Bonns als Bundeshauptstadt ab.
  25606. 29.6.1929–30.6.1929, Feierlichkeiten anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt am Main-Oberrad im sog. Bonnschen Garten.
  25607. 28.11.2006, Grundsteinlegung für die neue Menschenaffenanlage Bonoboland im Zoologischen Garten.
  25608. 6.9.2007, Richtfest des neuen Menschenaffengeheges im Zoologischen Garten – von „Bonoboland“ in „Borgoriwald“ umbenannt.
  25609. 14.9.1935–30.9.1935, Gastspiel der weltberühmten englischen Clowns, die 3 Bonos, im Schumann-Theater.
  25610. 18.11.1931, 60. Geburtstag von Otto Bonwit, Mitglied des israelitischen Gemeindevorstands und des Schulrats des Philanthropins sowie Inhaber der Firma „Porzellanbär“.
  25611. 16.10.1974, Oberbürgermeister Rudi Arndt empfängt zwölf Fachleute des International-Book-Comittee der UNESCO im Kaisersaal des Römers.
  25612. 4.5.1991, Eröffnung des deutsch-amerikanischen Kinderbuchladens „Little Professor’s Bookshop“ in der Diesterwegstraße im Stadtteil Sachsenhausen.
  25613. 1.6.1917–7.6.1917, Öffentliche Sammlung für die „U-Boot-Spende des deutschen Volkes“.
  25614. 14.9.1958, Ein neues Boot, Vierer ohne Steuermann, wird während der internen Großregatta der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania 1869“ vor dem Bootshaus am Schaumainkai auf den Namen des verstorbenen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb getauft.
  25615. 6.10.1928–7.10.1928, Feierliche Einweihung des neuen Boots- und Gesellschaftshauses der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania e. V. 1869“, Schaumainkai, Ecke Holbeinstraße (06.10.) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) sowie Taufe neuer Boote und deren Auffahrt (07.10.).
  25616. 23.5.1938, Bei einem Brand in den Bootshallen des Rudersportsvereins „Teutonia“ von 1888 an der Uferstraße zwischen Sachsenhausen und Oberrad werden die Hallen sowie siebzig Boote zerstört.
  25617. 20.9.1987, Die Frankfurter Ruder-Gesellschaft Oberrad (FRGO) lässt in einem Festakt vier neue Boote taufen.
  25618. 30.7.1930, Deutsche Hochschul-Regatta mit 13 Vereinen, 23 Booten und 122 Ruderern.
  25619. 29.6.1929–30.6.1929, 42. Frankfurter Regatta mit 32 Vereinen, 134 Booten und 676 Ruderern. Zum ersten Mal findet hier ein Wettkampf im Frauenrudern statt.
  25620. 19.6.1921–20.6.1921, Frankfurter Regatta auf dem Main mit 60 Vereine, 328 Booten und knapp 1.700 Ruderern.
  25621. 25.8.1918, Die Frankfurter Rudergesellschaft „Germania“ nimmt die Taufe von fünf Booten vor, einem Achter, zwei Vierern, einem Ausleger-Sechser und einem Zweier.
  25622. 13.3.1976–14.3.1976, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Haus Nied. Der neue Vorstand ist stärker auf Rudi Arndt (1927-2004) ausgerichtet. Karsten Voigt, der neuen stellvertretende Unterbezirksvorsitzende, bootet Landtagskollegin Dorothee Vorbeck aus.
  25623. 25.9.1927, Feierliche Grundsteinlegung für das neue Boots- und Gesellschaftshaus der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania e. V. 1869“, Schaumainkai.
  25624. 29.6.1905, An der Griesheimer Schleuse, unmittelbar vor Nied, ertrinken zwei Menschen während einer Bootsfahrt.
  25625. 7.6.1931, Bootstaufe des neuen Rennvierers „Deutschland“ der Frankfurter Rudergesellschaft „Oberrad“ im Bootshaus.
  25626. 17.4.1921, Zum Andenken an seine im Krieg gefallenen Mitglieder enthüllt der „Frankfurter Ruderklub von 1884“ in seinem Bootshaus am Mainwasen eine Ehrentafel.
  25627. 28.9.1913, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Rudersportvereins Teutonia im Bootshaus an der Honsellbrücke am Osthafen.
  25628. 29.9.1957, Morgenfeier anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Ruderclubs RC Fechenheim 87 in seinem Bootshaus.
  25629. 19.4.1959, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Kanuabteilung des SV Grünweiß im Bootshaus des Vereins am Niederräder Mainufer.
  25630. 14.10.1967, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Zweigvereins Frankfurt des „Vogelsberger Höhenclubs“ im Bootshaus der Rudergesellschaft Germania.
  25631. 5.11.1977, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Frauen-Rudervereins „Frei weg“ im Bootshaus in Niederrad.
  25632. 14.11.1977, Ein Brand zerstört das Bootshaus Maul am Mainufer neben dem Niederräder Campingplatz.
  25633. 12.10.2001, Eröffnung eines Anbaus an das Bootshaus der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869 am Schaumainkai.
  25634. 18.1.2004, Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Frankfurter Ruder-Gesellschaft Oberrad (FRGO) 1879 mit einem Neujahrsempfang im Bootshaus.
  25635. 15.7.2006, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Ruderclubs Nassovia Höchst 1881 in seinem Bootshaus an der Mainzer Landstraße.
  25636. 22.7.2006–23.7.2006, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Griesheimer Ruder-Clubs am Bootshaus, Griesheimer Stadtweg.
  25637. 4.10.2009, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Frankfurter Ruder-Club 1884 (FRC) im Bootshaus des FRC.
  25638. 21.1.2012, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Frankfurter Ruder-Club Fechenheim 1887 (FRCF) im Bootshaus am Leinpfad.
  25639. 2.4.1939, „Tag des deutschen Rudersports“. Im Frankfurter Ruderdorf werden von dessen Bootshäusern die Flaggen gehisst.
  25640. 8.12.1929, Am Abend wird ein 58jähriger, seit 06.12. d. J. vermisster Mann oberhalb des Bootshauses Friedensbrücke tot aus dem Main geborgen.
  25641. 6.5.1906, Offizielle Einweihung des neuen Bootshauses des „Griesheimer Ruderklub“.
  25642. 31.7.1904, Einweihung des neuen Bootshauses des Rudersportvereins „Amicitia“ auf den Mainwiesen am Schlachthaus.
  25643. 10.11.1901, Einweihung des neuen Bootshauses der Frankfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen am Deutschherrnkai.
  25644. 15.4.1967, Einweihung des neuen Bootshauses des Ruderclubs RC Nassovia Höchst auf der Wörthspitze.
  25645. 3.4.1977, Einweihung des neuen Bootshauses der Sindlinger Kanuten im „Kanuklub Kapitän Romer“.
  25646. 12.9.1920, Vereinsregatta des Frankfurter Rudervereins auf der Strecke Wilhelmsbrücke/Bootsplatz – Eiserner Steg.
  25647. 30.8.1896, Ruderfest samt „Einser-Rennen“ der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania“ auf ihrem Bootsplatz am Schaumainkai.
  25648. 12.6.1916, Bei einem Bootsunfall am Nizza ertrinkt ein 17jähriger Jugendlicher.
  25649. 26.6.1932, Bei einem schweren Bootsunglück auf dem Main in der Gemarkung Fechenheim stirbt ein 24jähriger Mann.
  25650. 1.4.1929, Bei einem Bootsunglück auf dem Main in der Nähe der Alten Brücke ertrinken zwei Zwanzigjährige.
  25651. 27.6.1912, Bei einem Bootsunglück auf dem Main, in der Nähe der Gerbermühle, ertrinkt ein junger Mann.
  25652. 11.3.1939, Bei einem Bootsunglück an der Griesheimer Schleuse kommt eine Person ums Leben.
  25653. 21.6.1929, Infolge eines Bootsunglücks in der Nähe des Städtischen Krankenhauses ertrinken zwei junge Menschen im Main.
  25654. 10.8.1999, Feier des Evangelischen Frauenbegegnungszentrums anlässlich des 500. Geburtstages für Luthers Frau, Katharina von Bora, auf dem Römerberg samt Ausstellung in der Alten Nikolaikirche.
  25655. 10.10.1931, Jubiläumsfeier des China-Instituts anlässlich des 20. Jahrestages der chinesischen Republik im Carlton-Hotel. Die Festrede hält der frühere deutsche Gesandte in Peking, Dr. Herbert v. Borch.
  25656. 24.10.1996, Lesung der Frankfurter Schriftstellerin und Lektorin Elisabeth Borchers im Mousonturm.
  25657. 27.2.2001, 75. Geburtstag der Lyrikerin Elisabeth Borchers, seit 1971 Lektorin im Suhrkamp Verlag.
  25658. 1.3.2001, Lesung der Lyrikerin Elisabeth Borchers im Literaturhaus.
  25659. 31.5.2001, „Ein Abend für Anna Maria Jokl“ im Hessischen Literaturbüro mit Elisabeth Borchers, Katharina Hacker und Thomas Sparr.
  25660. 19.5.2003, Lesung der Schriftstellerin Elisabeth Borchers im Literaturhaus Frankfurt.
  25661. 27.2.2006, 80. Geburtstag der Schriftstellerin Elisabeth Borchers, langjährige Lektorin im Suhrkamp Verlag.
  25662. 1.3.2006, Veranstaltung „Elisabeth Borchers zum 80. Geburtstag“ mit Paul Nizon, Klaus Reichert und Jochen Winter im Literaturforum im Mousonturm.
  25663. 8.3.1948, Franz Liszt-Klavierabend mit Else Dick-Borchert im Ärztehaus.
  25664. 20.11.1957, Zum 10. Todestag des Schriftstellers Wolfgang Borchert lesen Schauspieler der Landesbühne Rhein-Main im Rahmen einer Matinée der Volksbühne im Volksbildungsheim Szenen aus „Draußen vor der Tür“.
  25665. 16.10.1963–17.10.1963, Wolfgang Borchert-Abend in der „Katakombe“.
  25666. 28.1.1979, Eine neue Reihe „Vor 30 Jahren“ eröffnet das Kellertheater „Die Katakombe“ mit einer Szenenfolge von Wolfgang Borchert „Und keiner weiß wohin!“
  25667. 23.10.2003, Premiere des Dramas „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert in der Inszenierung von Michael Wedekind im Fritz Rémond Theater im Zoo.
  25668. 15.10.1948, Der Jugendfunk von Radio Frankfurt veranstaltet in Verbindung mit den Städtischen Bühnen im Komödienhaus in Sachsenhausen eine öffentliche Aussprache über Wolfgang Borcherts Zeitstück „Draußen vor der Tür“.
  25669. 18.11.1961, Westdeutsche Erstaufführung von Wolfgang Borcherts „Und keiner weiß wohin“ im Kellertheater „Die Katakombe“.
  25670. 10.6.1912, Start des ersten amtlichen Poststreckenflugs in Deutschland: Auf dem Flugplatz der "Euler-Flugzeugwerke" startet zum ersten Mal der „Gelbe Hund“, der vom Ingenieur August Heinrich Euler (1868-1957) konstruierte und gebaute Zweidecker, nach Darmstadt mit Flugpost der Kaiserlichen Reichspost an Bord.
  25671. 2.4.1966, Mit 30 Touristen des Neckermann-Reisedienstes an Bord trifft zum ersten Male eine Düsenmaschine der sowjetischen Luftverkehrsgesellschaft „Aeroflot“ auf dem Rhein-Main-Flughafen ein.
  25672. 22.3.1972, Die Stadtbücherei erhält einen neuen Bücherbus. Das 12 Meter lange Spezialfahrzeug hat 4500 Bücher an Bord.
  25673. 14.10.1978, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums von Frankfurts ältester Jazzband, den Swingstars, an Bord des Maindampfers „Primus“.
  25674. 20.8.1980, Ein 58 Meter langer Zeppelin, der 140 Kilo Messgeräte an Bord hat, misst im Auftrag des Hessischen Rundfunks die Energieverteilung und Abstrahlung der Fernsehsendeantenne auf dem Großen Feldberg.
  25675. 13.1.1959, Richtfest für das neue Borddienstgebäude auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  25676. 18.9.1935, Eröffnung des Gastspiels der englischen Laienspieltruppe „English Public Schools“ mit dem Drama „Richard von Bordeaux“ von Gordon Daviot im Neuen Theater.
  25677. 28.8.1940–22.9.1940, Gastspiel der Frankfurter Oper in mehreren französischen Städten: u.a. in Paris, Bordeaux und Metz. In den ersten Tagen reist Oberbürgermeister Friedrich Krebs mit.
  25678. 15.1.1980–15.2.1980, Die Ausstellung „Druckgraphik aus Frankfurt“ wird im Goethe-Institut in Marseille gezeigt. Im März und April geht sie dann weiter in die Partnerstadt Lyon und von dort nach Montpellier und Bordeaux.
  25679. 27.3.1991, Rechtsdezernent Andreas von Schoeler kündigt an, das Bordell in der Breite Gasse 1 zu schließen.
  25680. 31.12.2013, Nach 42 Jahren endgültige Schließung des „Sudfass“, Frankfurt ältestes Bordell im Ostend – Abriss zugunsten von Eigentumswohnungen.
  25681. 19.12.1988, Eine Putzfrau entdeckt die Leiche einer 44jährigen Prostituierten aus Thailand in einem Zimmer des Bordells „King George“ in der Taunusstraße 48. Dies ist der zweite Mord an einer Prostituierten innerhalb weniger Tage in der Mainstadt.
  25682. 5.2.2011, Eröffnung der Wanderausstellung „Residenzpflicht – Invisible borders“, veranstaltet von der Kulturinitiative „Faites vortre jeu!“ im ehemaligen Polizeigewahrsam Klapperfeld nahe der Konstablerwache.
  25683. 5.1.1985–6.1.1985, Großes Bordfest 1985 im Bürgerhaus Nordweststadt.
  25684. 11.12.1981, Die Große Strafkammer des Frankfurter Landgerichts spricht den angeklagten Bordingenieur des am 20.11.1974 in Nairobi abgestürzten Lufthansa-Jumbos frei. Eine Fahrlässigkeit im Cockpit kann ihm nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden.
  25685. 1.12.1997, Auf dem Rhein-Main-Flughafen wird eine 27köpfige Diebesbande ausgehoben, die Luftfrachtgüter und Artikel für den Bordverkauf im Wert von über einer Million DM gestohlen haben soll.
  25686. 7.3.1945, Tieffliegerangriff auf die Mainstadt mit Bordwaffenbeschuss auf die Kasernenanlagen in der Homburger Landstraße.
  25687. 18.4.1978, Elisabeth Mann-Borgese, Tochter von Thomas Mann, stellt auf Einladung des S. Fischer Verlags im Frankfurter Hof ihr neues Buch „Das Drama der Meere“ vor.
  25688. 26.5.1950–27.5.1950, Borgward-Sonderschau am Opernplatz.
  25689. 14.11.1931, Neuaufnahme der Oper von Modest P. Mussorgsky „Boris Godunow“ in der Inszenierung von Dr. Herbert Graf im Opernhaus.
  25690. 25.9.1921, Erstaufführung der Oper „Boris Godunow“ von Modest Petrowitsch Mussorgski im Opernhaus.
  25691. 2.3.1908, Klavierabend mit Boris Kamtschatoff im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  25692. 24.11.1940, Konzert des Schwarzmeer-Kosakenchors unter der Leitung von Boris Ledkovsky im Saalbau.
  25693. 16.2.1941, Konzert des Schwarzmeer-Kosakenchors unter der Leitung von Boris Ledkovsky im Saalbau, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“.
  25694. 4.6.1947, Violinabend mit Boris Jankoff, früher erster Konzertmeister der königlichen Oper Sofia, im Ärztehaus.
  25695. 4.7.1950, Wiederwahl des Rektors der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Boris Rajewsky.
  25696. 20.11.1951, Amtsantritt von Professor Max Horkheimer als neuer Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Bürgermeister Dr. Walter Leiske überreicht dem scheidenden Rektor, Professor Boris Rajewsky, die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  25697. 25.1.1974, Verleihung des Boris-Rajewsky-Preises an Professor Hermann Muth aus Bad Vilbel und Professor Hermann Schwan aus Aachen.
  25698. 12.4.1985, Boris-Vian-Abend im Kammerspiel.
  25699. 29.6.1985, Boris-Vian-Abend im Kammerspiel.
  25700. 2.11.1988, Premiere von Boris Vians „Die Reichsgründer“ in der Inszenierung von Ellen Hammer im Kammerspiel.
  25701. 18.9.2006, Die Stadt Frankfurt unterzeichnet einen Vertrag mit dem Land Hessen, nach dem von 2007 an auch in der Mainstadt freiwillige Polizeihelfer eingesetzt werden sollen. Zum 01.01.2007 will Ordnungsdezernent Boris Rhein 90 Ehrenamtliche auf die Straße schicken – ausgerüstet mit Handy und Pfefferspray. Der Personalrat der Polizei und die SPD im Römer kritisieren die Pläne.
  25702. 9.11.2006, Sicherheitsdezernent Boris Rhein lässt private Wettbüros polizeilich durchsuchen und schließt fünf Filialen einer Firma.
  25703. 25.3.2012, Bei der Oberbürgermeister-Stichwahl siegt Peter Feldmann (SPD) mit 57,4 % vor Boris Rhein (CDU) mit 42,6 % der abgegebenen Stimmen.
  25704. 5.12.2015, Dem Frankfurter Jazzmusiker Emil Mangelsdorff wird vom hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, im Konzertsaal der Landesmusikakademie Hessen (Schlitz) der Titel „Ehrenprofessor“ verliehen.
  25705. 16.11.1935, Konzert mit Hertha Jay (Violine) und Hans Bork (Klavier) im Haus Savignystraße 3.
  25706. 15.1.1935, Klavier-Abend mit Hans Bork im Haus Savignystraße 3.
  25707. 21.11.1950–24.11.1950, Gastspiel des Burgtheaters Wien mit Henrik Ibsens Schauspiel „John Gabriel Borkman“ im Börsensaal.
  25708. 26.6.1993–28.6.1993, Aufführung von Henrik Ibsens Drama „John Gabriel Borkman“ im Schauspiel mit einer Starbesetzung: der französische Schauspieler Michel Piccoli brilliert in der Rolle des Borkman.
  25709. 9.4.1987, Premiere von Henrik Ibsens „Gabriel Borkmann“ in der Inszenierung von Hans Korte im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  25710. 29.8.1967, Auf Borkum strandet ein fünfeinhalb Meter langer Schwertwal. Wissenschaftler der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft präparieren den Fund.
  25711. 28.6.1933, Vortrag von Senator Borletti (Mailand) im Saal der Getreidebörse.
  25712. 30.9.1946–1.10.1946, Urteilsverkündung des Internationalen Militärgerichtshofs im Nürnberger Prozess gegen die nationalsozialistischen Hauptkriegsverbrecher. Zwölf Angeklagte werden zum Tode verurteilt: Göring, von Ribbentrop, Keitel, Kaltenbrunner, Rosenberg, Frank, Frick, Streicher, Sauckel, Jodl, Seyß-Inquart, in Abwesenheit Bormann. Drei Angeklagte, Heß, Funk und Raeder, werden zu lebenslänglicher Gefängnisstrafe verurteilt und vier zu Gefängnisstrafen von zehn bis zwanzig Jahren: Dönitz, von Schirach, Speer, von Neurath. Drei Angeklagte, Hjalmar Schacht, Franz von Papen und Hans Fritzsche werden freigesprochen. Die Verurteilungen erfolgen wegen Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
  25713. 21.6.1998, Der gleichnamige Sohn Martin Bormanns stellt in der evangelisch-reformierten Gemeinde im Stadtteil Sachsenhausen seine Autobiographie „Leben gegen Schatten“ vor.
  25714. 29.1.1920, Dritter Vortrag von Prof. Max Born (1882-1970), Physiker, von 1919 bis 1921 o. Prof. Universität Frankfurt, über Albert Einsteins Relativitätstheorie, im Hörsaal des Physikalischen Vereins.
  25715. 22.1.1920, Zweiter Vortrag von Prof. Max Born (1882-1970), Physiker, von 1919 bis 1921 o. Prof. Universität Frankfurt, über Albert Einsteins Relativitätstheorie, im Hörsaal des Physikalischen Vereins.
  25716. 15.1.1920, Erster Vortrag von Prof. Max Born (1882-1970), Physiker, von 1919 bis 1921 o. Prof. Universität Frankfurt, über Albert Einsteins Relativitätstheorie, im Hörsaal des Physikalischen Vereins.
  25717. 1.2.1919, Öffentliche Antrittsvorlesung von Prof. Axel Born (1887-1935) (Geologie und Paläontologie) im Psychologischen Hörsaal des Kollegiengebäudes. Thema seines Vortrages: „Geologische Probleme im Taunus“.
  25718. 11.12.2000, Der Frankfurter Schriftsteller Adam Seide (1929-2004) ist der erste Preisträger des Nicolas-Born-Preises. Überreicht wird ihm die Auszeichnung in der Musikhochschule Hannover.
  25719. 21.3.1983–30.4.1983, Ausstellung „Max Born – James Franck“ – Physiker in ihrer Zeit, in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  25720. 2.5.2000, Dem Initiator und Vorstandsvorsitzenden der Ludwig-Börne-Stiftung, Dr. Michael A. Gotthelf, wird im Römer von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  25721. 6.5.1961, 175. Geburtstag des Frankfurter Polizeiaktuars und Schriftstellers Ludwig Börne (1786-1837).
  25722. 12.2.1962, Anlässlich des 125. Todestages Ludwig Börnes (1786-1837) bringt das Amt für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung einen Nachdruck der 1816 von Börne verfassten Schrift „Darstellung des Bürgerrechts der Israeliten zu Frankfurt am Main“ in 1000 Exemplaren heraus.
  25723. 6.5.1962, Anlässlich des 125. Todestages des Schriftstellers Ludwig Börne (1786-1837) errichtet die Stadt Frankfurt am Main eine Gedenkplatte hinter dem Stadtbad Mitte.
  25724. 31.7.1890, Letzter Tag eines der ältesten Caféhäuser Frankfurts, das ehemalige „Café Hecht“, zuletzt „Café Börne“ in der Börnestraße. Im Parterre werden Kaufläden errichtet.
  25725. 5.5.1986, Professor Alfred Grosser wird anlässlich der Eröffnung der Ausstellung zum 200. Geburtstag des Publizisten Ludwig Börne (1786-1837) im Karmeliterkloster die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  25726. 5.5.1986–15.6.1986, „Ludwig Börne“-Ausstellung der Stadt- und Universitätsbibliothek anlässlich seines 200. Geburtstages.
  25727. 11.5.1986, Gedenkfeier für Ludwig Börne im Club Voltaire u.a. mit Petra Kunik und Valentin Senger.
  25728. 25.2.1988, Literarischer Abend zu Ludwig Börne (1786-1837) in der Stadtteilbücherei Oberrad.
  25729. 31.10.1993, Joachim Kaiser von der „Süddeutschen Zeitung“ wird in der Paulskirche der Frankfurter Ludwig-Börne-Preis verliehen.
  25730. 6.11.1994, Der Journalistin und Publizistin Marie-Luise Scherer wird im Kaisersaal des Römers der diesjährige Ludwig-Börne-Preis verliehen.
  25731. 5.11.1995, Dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki wird in der Paulskirche der „Ludwig-Börne-Preis“ verliehen.
  25732. 10.11.1996, Der Journalist und Schriftsteller Joachim Fest, früherer Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, wird in der Paulskirche mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet.
  25733. 1.11.1998, Dem Publizisten Josef Joffe von der „Süddeutschen Zeitung“ wird in der Paulskirche der diesjährige Ludwig-Börne-Preis der gleichnamigen Stiftung überreicht.
  25734. 2.1.1999, Eröffnung des Börne-Antiquariats.
  25735. 31.10.1999, Dem Schriftsteller Georges-Arthur Goldschmidt wird in der Paulskirche der Ludwig-Börne-Preis der gleichnamigen Stiftung verliehen.
  25736. 13.5.2001, Die Ludwig-Börne-Stiftung, die dem Herausgeber des „Spiegel“, Rudolf Augstein, vergangenes Jahr den Ludwig-Börne-Preis zugesprochen hatte, setzt in der Paulskirche wegen einer Erkrankung Augsteins zum zweiten Mal zur Verleihung der Auszeichnung an.
  25737. 28.2.2002, Schließung des Anfang 1999 eröffneten Börne-Antiquariats.
  25738. 2.6.2002, Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger wird in der Paulskirche mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet.
  25739. 25.5.2003, Dem amerikanischen Literaturwissenschaftler und Essayist George Steiner wird in der Paulskirche der Ludwig-Börne-Preis der gleichnamigen Stiftung verliehen.
  25740. 6.6.2004, Die Publizistin Daniela Dahn erhält in der Paulskirche den mit 20.000.- € dotierten Ludwig-Börne-Preis.
  25741. 25.6.2006, Dem Journalisten Wolfgang Büscher wird in der Paulskirche von Bundespräsident Horst Köhler der Ludwig-Börne-Preis überreicht.
  25742. 4.5.2008, Die Journalistin und Feministin Alice Schwarzer wird in der Paulskirche mit dem angesehenen Ludwig-Börne-Preis geehrt (Laudator: Harald Schmidt).
  25743. 24.6.2007, Dem Schriftsteller Henryk M. Broder wird in der Paulskirche der Ludwig-Börne-Preis verliehen (Laudator: Helmut Markwort)
  25744. 6.6.2010, Erstmalige Verleihung der „Ludwig-Börne-Medaille“ der gleichnamigen Stiftung in der Paulskirche an Prof. Dr. h.c. Marcel Reich-Ranicki (1920-2013).
  25745. 4.11.2011, Feierliche Wiedereröffnung der umgewandelten und erweiterten Haupt- und Realschule „Ludwig-Börne-Schule“ in der Innenstadt.
  25746. 3.6.2012, Dem Historiker Götz Aly wird in der Paulskirche der mit 20.000.- € dotierte Ludwig-Börne-Preis verliehen.
  25747. 16.6.2013, Verleihung des Ludwig Börne-Preises in der Paulskirche an den Philosophen Peter Sloterdijk.
  25748. 28.5.1997–14.9.1997, Ausstellung über „Else Lasker-Schülers Jerusalem“ in der Börnegalerie des Frankfurter Museums Judengasse.
  25749. 2.3.1933, 75. Geburtstag des Pfarrers Prof. Wilhelm Bornemann (1858-1946), von 1901 bis 1931 Pfarrer der Nikolaikirche, seit 1906 Senior und Präsident der Evangelischen Landeskirchenversammlung, von 1917 bis 1927 Herausgeber des „Frankfurter Kirchenkalenders“.
  25750. 6.11.1929, Zusammentritt der fünften ordentlichen Evangelischen Landeskirchenversammlung im Gemeindehaus der Reformierten Gemeinde unter der Leitung von Senior Prof. Wilhelm Bornemann (1858-1946), von 1902 bis 1931 Pfarrer der Nikolaikirche in Frankfurt am Main, seit 1906 Präsident der Evangelischen Landeskirchenversammlung.
  25751. 2.3.1928, 70. Geburtstag des Pfarrers Prof. Wilhelm Bornemann (1858-1946), von 1902 bis 1931 Pfarrer der Nikolaikirche, seit 1906 Senior und Präsident der Evangelischen Landeskirchenversammlung.
  25752. 22.10.1917, Dritter Reformationsvortrag der modernen Theologen in der Katharinenkirche. Es spricht Senior Prof. Wilhelm Bornemann über „Die Majestät des Gewissens“.
  25753. 29.10.1916, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Evangelischen Arbeitervereins“, zu deren Gründern der Sozialpolitiker Friedrich Naumann (1860-1919) gehört: Gottesdienst in der Paulskirche, mit einer Festpredigt des Seniors und Präsidenten der Evangelischen Landeskirchenversammlung, Pfarrer Wilhelm Bornemann (1858-1946). Am Abend spricht Prof. Martin Rade im Rechneisaal des Rathauses über das Thema „Der Einzelne und die Gemeinschaft“. Am 04.11. d. J. findet zusätzlich ein Familienabend für die Mitglieder und Freunde der evangelischen Arbeitersache im Rechneisaal statt.
  25754. 24.1.1915, Jahresfeier der „Allgemeinen evangelisch-protestantischen Missionsvereine“ in der Katharinenkirche mit Pfarrer Wilhelm Bornemann (1858-1946), seit 1906 Senior und Präsident der Evangelischen Landeskirchenversammlung.
  25755. 12.10.1902, Feierliche Amtseinführung des neuen Predigers an der Nikolaigemeinde (bis 1931), Pfarrer Dr. Wilhelm Bornemann (1858-1946).
  25756. 2.3.1938, 80. Geburtstag des Pfarrers Prof. Wilhelm Bornemann (1858-1946), von 1902 bis 1931 Pfarrer der Nikolaikirche, seit 1906 Senior und Präsident der Evangelischen Landeskirchenversammlung und von 1917 bis 1927 Herausgeber des „Frankfurter Kirchenkalenders“.
  25757. 3.5.1960, Verleihung der Goetheplakette des Landes Hessen an den aus dem Schuldienst ausgeschiedenen Oberstudienrat Professor Eduard Bornemann.
  25758. 16.10.1965, 100jähriges Jubiläum der Schreinerei Erich Bornemann, Im Heidenfeld 93.
  25759. 9.9.1889, Gründung der Firma Georg Bornemann & Söhne, Spenglerei und Elektroinstallation.
  25760. 19.9.1896, Tod des Stadtschulrates August Wilhelm Bornemann (1847-1896), seit 1890 städtischer Schulinspektor und zugleich Mitglied der städtischen Schuldeputation.
  25761. 19.9.1897, Feierliche Enthüllung des Bornemann-Denkmals auf dem Hauptfriedhof – zu Ehren des 1896 verstorbenen Stadtschulrates Wilhelm Bornemann (1847-1896).
  25762. 28.1.1933, Feier der Börneplatz-Synagogengemeinde im Volksbildungsheim als Nachfeier zum 50jährigen Jubiläum der Synagoge am Börneplatz. Die Festrede hält Gemeinderabbiner Dr. Jakob Hoffmann (1881-1956).
  25763. 10.1.1933, Jugendkundgebung der KPD auf dem Römerberg mit anschließender Demonstration bis zum Börneplatz.
  25764. 13.7.1932, Erwerbslosenkundgebung der KPD auf dem Börsenplatz. Danach marschieren etwa 2.000 Menschen nach dem Hauptbahnhof und von dort zum Börneplatz.
  25765. 19.6.1932, Zum Andenken an den im letzten Jahr verstorbenen Kunsthistoriker, Archäologen und Maler Prof. Julius Hülsen (1873-1931) finden heute, am 26.06 und am 03.07. drei Führungen durch den altjüdischen Friedhof am Börneplatz statt, veranstaltet vom Bund tätiger Altstadtfreunde zugunsten der Erholungsfürsorge armer Kinder.
  25766. 17.1.1931, Vortrag der Schriftstellerin und Philosophin Margarete Susman (1872-1966) über „Messias und Friede“ im Rahmen der vom Freien Jüdischen Lehrhaus veranstalteten Gedächtnisfeier für Nehemias Anton Nobel (1871-1922), Rabbiner der Synagoge am Börneplatz, im Volksbildungsheim.
  25767. 24.1.1922, Tod des Rabbiners Nehemia Anton Nobel (1871-1922), seit 1910 Rabbiner der Börneplatz-Synagoge, Dozent für jüdische Religionswissenschaft und Ethik Universität Frankfurt.
  25768. 21.6.1920, Infolge der hohen Preise für Frühobst kommt es auf dem Markt am Börneplatz zu Ausschreitungen. Die Obstkörbe werden umgestülpt und Kirschen, Erdbeeren und Heidelbeeren zertreten. Die sofort gerufene Polizei vermag nicht mehr viel Schaden zu verhindern.
  25769. 12.1.1919, Trauerfeier für die jüdischen Kriegsteilnehmer in der Synagoge am Börneplatz.
  25770. 23.12.1918, Kundgebung von Arbeitslosen auf dem Börneplatz und anschließende Teilnahme an der Vollversammlung des Arbeiterrates.
  25771. 30.11.1916, Trauergottesdienst für den verstorbenen Kaiser Franz Joseph I. in der Großen Synagoge Börneplatz.
  25772. 22.10.1915, Festgottesdienst aus Anlass des Hohenzollernjubiläums in der Synagoge am Börneplatz.
  25773. 18.9.1914, Anlässlich des 300. Gedenktages der Vertreibung der Frankfurter Juden durch Vincenz Fettmilch aus der Mainstadt findet ein Fasttag statt. In der Synagoge am Börneplatz wird ein erweiterter Gottesdienst abgehalten.
  25774. 16.10.1911, Ab heute wird der Kartoffelmarkt nicht mehr am Fahrtor, sondern auf dem Börneplatz an jedem Wochentag von 8.00 bis 12.00 Uhr abgehalten.
  25775. 12.3.1911, Gedenkfeier für den vor einem Jahr verstorbenen Historiker und Gemeinderabbiner Dr. Markus Horovitz (1844-1910) in der Synagoge am Börneplatz. Die Gedächtnisrede hält Rabbiner Dr. Nehemia Anton Nobel (1871-1922), seit 1910 orthodoxer Gemeinderabbiner in Frankfurt am Main.
  25776. 30.9.1910, Antrittspredigt des Nachfolgers des Ende März d. J. verstorbenen Rabbiners Dr. Markus Markus Horovitz (1844-1910): Dr. Nehemia Anton Nobel (1871-1922), in der Synagoge am Börneplatz (bis 1922).
  25777. 22.2.1906, Die Sitzungen des Ausschusses der Israelitischen Gemeinde sind jetzt öffentlich und finden im Hörsaal der Synagoge am Börneplatz statt.
  25778. 6.9.2000, Eröffnung der neuen Abteilung der Dauerausstellung im Museum Judengasse über die Ergebnisse der Grabungen, die auf dem Börneplatz in den Jahren 1987 und 1988 stattgefunden haben.
  25779. 7.9.1901, Wiedereröffnung (samt Festgottesdienst) der umgebauten Gemeindesynagoge am Börneplatz.
  25780. 23.4.1901, Schließung der Neuen Gemeindesynagoge am Börneplatz zwecks Umbaus. Der Gottesdienst erfolgt bis auf weiteres in der Theobald Straße 5 [heute: Theobald-Christ-Straße] im Ostend.
  25781. 31.8.1938–20.9.1938, Herbst- und Budenmesse auf dem Dominikanerplatz [Börneplatz], die in diesem Jahr nach einer Anordnung von Oberbürgermeister Friedrich Krebs „Michaelismarkt“ genannt wird, während die seitherige Ostermesse „Ostermarkt“ heißt.
  25782. 5.12.1942–24.12.1942, Frankfurter Weihnachtsmarkt auf dem Dominikanerplatz [Börneplatz].
  25783. 7.1.1943, Sitzung der Gemeinderäte: Oberbürgermeister Friedrich Krebs richtet Dankesworte an die Ratsherren. Weitere Tagesordnungspunkte: Erwerb der Liegenschaft Zeil 29 (früher: Rothschildsches Altersheim) von der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, Abräumen des Jüdischen Friedhofs, Dominikanerplatz [heute: Börneplatz] zwecks Nutzung als Schuttabladeplatz bei Gebäudeschäden infolge von Fliegerangriffen.
  25784. 5.6.1952, Der Frankfurter Polizeipräsident Dr. Gerhard Littmann verbietet die geplante Kundgebung des kommunistischen „Kongresses für deutsche Verständigung und für einen gerechten Friedensvertrag“ auf dem Börneplatz.
  25785. 28.3.1953, Eröffnung des aus der alten Frankfurter „Dippemess“ hervorgegangenen Vergnügungsparks am Dominikanerplatz (heute: Börneplatz).
  25786. 21.4.1966–25.4.1966, „Frankfurter Max Reger-Tage“ anlässlich des 50. Todestages (11.05.) des Komponisten in der Heiliggeistkirche am Dominikanerplatz (heute: Börneplatz).
  25787. 18.8.1987, Die CDU-Mehrheitsfraktion entscheidet sich für den Weiterbau des neuen Kundenzentrums der Stadtwerke am Börneplatz.
  25788. 4.9.1987, Der gebürtige Frankfurter, Professor Alfred Grosser, Friedensträger des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Inhaber der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main, spricht auf Einladung des Bündnisses „Rettet den Börneplatz“ im Dominikanerkloster über „Geschichtsbewusstsein und politische Moral“.
  25789. 29.10.1987, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Anlässlich des ersten Stadtparlaments vor 120 Jahren gibt Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté einen historischen Rückblick auf die Geschichte der Bürgervertretung. Heftige Kritik der Oppositionsparteien an den Reden von Oberbürgermeister Wolfram Brück zum Thema Börneplatz. Die CDU-Mehrheit stimmt dem Konzept des Frankfurter Verkehrsverbundes zu, der höhere Fahrpreise und einen Kurzstreckentarif vorsieht.
  25790. 15.12.1987, Das städtische Presseamt teilt mit, dass am Börneplatz unter dem Westteil der Fundamente des „Steinernen Hauses“ Reste einer zweiten „Mikwe“ gefunden worden sind.
  25791. 6.3.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff kündigt auf einem Symposium über die Gestaltung des Börneplatz-Mahnmals im Römer an, am Börneplatz die Fundamente der 1938 zerstörten Synagoge auszugraben und als Mahnmal zur Erinnerung an die Judenverfolgungen der Nationalsozialisten zugänglich zu machen.
  25792. 15.3.1990, Im Zusammenhang mit Kabelarbeiten für das neuen Stadtwerke-Kundenzentrum werden am Börneplatz Steine des 1831 dort errichteten Israelitischen Krankenhauses entdeckt.
  25793. 4.3.1994, Nach Zustimmung der Stadtwerke kann das im Sommer 1993 entfernte Plakat mit den Namen der 1.300 während der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten jüdischen Frankfurter Kinder der „Arbeitsgemeinschaft gegen den Antisemitismus“ neben dem Eingang zum Neubau am Börneplatz wieder angebracht werden. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999), hält eine Ansprache.
  25794. 11.5.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Einigkeit herrscht über das Mahnmal am Börneplatz, wo Reste des Ghettos den Stadtwerken weichen mussten.
  25795. 23.6.1995, Der Magistrat gibt endgültig grünes Licht für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 12 vom derzeitigen Ende in der Großen Friedberger Straße bis zur Altstadtstrecke am Börneplatz.
  25796. 16.6.1996, Eröffnung der Gedenkstätte Börneplatz mit einer Totenklage. An der 300 Meter langen Mauer am „Neuen Börneplatz“ verewigen Edelstahltafeln die Namen von 11.135 jüdischen Opfern des Nationalsozialismus.
  25797. 10.11.1998, Einige hundert Frankfurter treffen sich zum Gedenken an über 11.000 ermordete und rund 20.000 vertriebene Frankfurter Juden und Jüdinnen in der Katharinenkirche und ziehen von dort zur Gedenkstätte Börneplatz.
  25798. 9.11.1999–10.11.1999, Zahlreiche Veranstaltungen zur Erinnerung an die Reichspogromnacht vom 09. auf den 10.11.1938: eine Lernnacht des Jüdischen Museums sowie eine Lesung aus Zeitzeugenberichten in der Katharinenkirche. Gedenkveranstaltungen finden in der Westendsynagoge, der Paulskirche, in Höchst und an dem Platz, wo bis zur Pogromnacht 1938 das größte jüdische Gotteshaus der Stadt Frankfurt stand, auf dem Börneplatz, statt. Der neue Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Dr. Salomon Korn, setzt sich in seiner Rede in der Westendsynagoge für die NS-Zwangsarbeiter ein.
  25799. 14.9.2001–11.11.2001, Ausstellung „Die Juden von Griechenland: 2.300 Jahre Geschichte und Tradition“ im Museum Judengasse am Börneplatz.
  25800. 10.12.2001, Vor vierzig Jahren wurde die Heilig-Geist-Kirche am Börneplatz feierlich eingeweiht.
  25801. 7.11.2003, Das Jüdische Museum stellt das neue Oskar und Emilie-Schindler-Zentrum in seiner Dependance am Börneplatz der Öffentlichkeit vor.
  25802. 15.4.2005–16.4.2005, Jahresparteitag der Frankfurter SPD mit Bundesparteichef Franz Münterfering im Kasino der Stadtwerke am Börneplatz.
  25803. 23.2.2008–24.2.2008, 25. Ostermarkt im Dominikanerkloster am Börneplatz.
  25804. 14.5.2013–15.9.2013, Ausstellung „Treten Sie ein! Treten Sie aus!“ („Warum Menschen die Religion wechseln“) im Museum Judengasse am Börneplatz.
  25805. 22.8.1999, Zum Gedenken an den verstorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999), findet am Synagogen-Gedenkstein des Börneplatzes eine Trauerfeier statt.
  25806. 7.5.1988, Mit einer spektakulären Aktion versuchen Mitglieder der Börneplatzinitiative vor und im Kaufhaus Neckermann auf der Zeil, Passanten und Kunden in Erinnerung zu rufen, dass vor 50 Jahren auch in Frankfurt am Main jüdische Geschäftsleute zwangsenteignet und ihre Unternehmen „arisiert“ worden sind.
  25807. 8.10.1988, Die Börneplatzinitiative demonstriert gegen die Reaktivierung des Luftschutzbunkers in der Friedberger Anlage. Auf dem Gelände stand bis 1938 eine Synagoge.
  25808. 1.4.2000, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Holz verarbeitenden Firma Börner.
  25809. 6.5.1971, Der 24jährige Gerhard Börner gesteht, vier Frauen aus krankhaftem Hass ermordet zu haben.
  25810. 12.10.1976, Der Hessische Landtag wählt auf einer Sondersitzung den seitherigen SPD-Bundesgeschäftsführer Holger Börner zum neuen Ministerpräsidenten des Landes Hessen.
  25811. 13.1.1977, Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt am Main im Kaisersaal des Römers in Anwesenheit des hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner.
  25812. 27.4.1977, Eröffnung der Sonderausstellung im Senckenbergmuseum „Urpferdchen und Krokodile – Messel vor 50 Millionen Jahren“ in Anwesenheit des hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner.
  25813. 27.1.1978, Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer mit Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Hessens Ministerpräsident Holger Börner.
  25814. 8.10.1978, Hessische Landtagswahlen: Das Bundesland Hessen wird auch in den nächsten vier Jahren von einer sozial-liberalen Koalition unter Ministerpräsident Holger Börner regiert. In Frankfurt am Main kann die SPD zwei Sitze zurückerobern, so dass fünf Wahlkreise von der CDU und drei von der SPD gestellt werden. Von den 430.971 Wahlberechtigten geben 355.905 Wähler ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die CDU 158.483 (44,5 %), SPD 151.143 (42,5 %), FDP 29.236 (8,2 %), DKP 2093 (0,6 %), NPD 2071 (0,6 %), Grüne Liste Hessen – Wählergemeinschaft für Umweltschutz und Demokratie (GHL) 7910 (2,2 %), Grüne Aktion Zukunft (GAZ) 4126 (1,2 %), Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW) 557 (0,2 %) und die Europäische Arbeiterpartei (EAP) 139 Stimmen (0,0 %).
  25815. 9.11.1978, Gedenkveranstaltung des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in der Westendsynagoge zur Erinnerung an die Synagogenzerstörungen im November 1938 mit Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und dem hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner.
  25816. 14.2.1979, „World Business Conference“ unter dem Motto „Finanzen und Handel in den achtziger Jahren“ im Hotel Frankfurter Hof mit Bundeskanzler Helmut Schmidt, Bundesbankpräsident Dr. Otmar Emminger und dem hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner.
  25817. 10.8.1979, Der hessische Ministerpräsident Holger Börner verleiht dem Leiter des Suhrkamp-Verlages, Dr. Siegfried Unseld (1924-2002), das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  25818. 4.2.1981, Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer im Börsensaal mit dem neuen IHK-Präsidenten Hans Messer und Hessens Ministerpräsident Holger Börner.
  25819. 26.2.1981, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Eine heftige Kontroverse löst die Weigerung der SPD aus, der Dringlichkeit eines CDU-Antrages zuzustimmen, die Entscheidung des hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner zum Ausbau des Rhein-Main-Flughafens per Stadtverordnetenbeschluss zu unterstützen.
  25820. 23.5.1981, Bei einer Feierstunde im Dominikanerkloster überreicht der hessische Ministerpräsident Holger Börner dem Präsidenten der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau, Helmut Hild, anlässlich seines 60. Geburtstages das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.
  25821. 11.5.1982, Zum Gedenken an den vor einem Jahr ermordeten hessischen Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981) legen Hessens Ministerpräsident Holger Börner und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann an dessen Grab auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  25822. 25.9.1983, Hessische Landtagswahlen: Die SPD wird wieder stärkste Partei. Die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten, Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, muss schwere Verluste hinnehmen. Sie erreicht ihr Wahlziel, zusammen mit der FDP den hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner abzulösen, nicht. Die Wahlergebnisse in Frankfurt am Main: Von 417.149 Wahlberechtigten geben 324.799 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 138.204 (42,6%), CDU 129.654 (39,9%), Grüne 30.259 (9,3%), FDP 22.727 (7,0%), Liberale Demokraten 1589 (0,5%), Deutsche Kommunistische Partei (DKP) 1306 (0,4%), Demokratische Sozialisten 495 (0,2%), Aktion Ausländerrückführung (AAR) 316 (0,1%), Europäische Arbeiterpartei (EAP) 214 (0,1%) und der Bund Sozialistischer Arbeiter (BSA) 35 Stimmen (0,0%).
  25823. 11.4.1984, Hessens Ministerpräsident Holger Börner kündigt an, er werde der Forderung der Grünen nach einem generellen Nachtflugverbot nicht nachkommen.
  25824. 5.12.1984, Der Bürgermeister von Jerusalem, Teddy Kollek, trifft sich in der Mainstadt zu einem Informations- und Meinungsaustausch mit dem hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner und dem sozialdemokratischen Oberbürgermeisterkandidaten Volker Hauff.
  25825. 2.5.1985, Der Frankfurter SPD-Vorsitzende Martin Wentz geht als Referatsleiter in die Staatskanzlei des hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner.
  25826. 25.6.1985, Die SPD-Landtagsfraktion im Hessischen Landtag kündigt an, sie wolle darauf hinwirken, dass der mit etwa 600 Millionen DM veranschlagte Alleentunnel nicht gebaut werde. Diesem Votum schließt sich das Kabinett des hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner an.
  25827. 16.10.1986, Der hessische Ministerpräsident Holger Börner verleiht dem in Frankfurt am Main stationierten Musikkorps der 3. US-Panzerdivision ein Fahnenband, mit dem seit 1977 außerdienstliches Engagement von Einheiten der NATO gewürdigt wird.
  25828. 10.4.1987, Der scheidende hessische Ministerpräsident Holger Börner (SPD) führt mit dem israelischen Staatspräsidenten Chaim Herzog, dessen Staatsbesuch damit endet, auf dem Rhein-Main-Flughafen unmittelbar vor dem Rückflug ein halbstündiges Gespräch.
  25829. 2.8.2006, Tod des früheren hessischen Ministerpräsidenten Holger Börner (1931-2006). Börner hat die erste rot-grüne Koalition zustande gebracht, mit Joseph Fischer als Umweltminister.
  25830. 16.12.1933, Bei einem Dachstuhlbrand in der Börnestraße 32, Hinterhaus, entsteht nur geringer Sachschaden.
  25831. 1.2.1933, 50jähriges Jubiläum der jüdischen Buchhandlung A. J. Hofmann, Börnestraße.
  25832. 13.6.1932, Tod des Rabbiners Dr. Arnold Lazarus (1877-1932), seit 1905 liberaler Rabbiner an der Hauptsynagoge Börnestraße und der Westendsynagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße.
  25833. 16.4.1931, Bei einem Ladenbrand im Haus Börnestraße 47 entsteht nur geringer Sachschaden.
  25834. 21.5.1928, Bei einem früh morgendlichen Großfeuer im Haus Börnestraße 35 entsteht hoher Sachschaden. Ein Kind erleidet leichte Brandverletzungen.
  25835. 17.10.1913–19.10.1913, Jahrhundertfeierlichkeiten anlässlich des Gedenkens an die Schlacht bei Leipzig 1813: Festgottesdienst in der Paulskirche (17.10.), Choralblasen von der Katharinenkirche, Gottesdienste im Dom, in der alten Nikolaikirche, auf dem Römerberg und in der Hauptsynagoge Börnestraße, abendliche Freudenfeuer auf den Höhen rings um Frankfurt am Main, Lampionumzug nach dem Hippodrom (18.10.), historische Konzerte in der Festhalle (19.10.).
  25836. 24.5.1910, 100. Geburtstag des Frankfurter Theologen, Rabbiners und Hebraisten Dr. Abraham Geiger (1810-1874), von 1863 bis 1869 Rabbiner der liberalen Hauptsynagoge, Börnestraße [früher: Judengasse]. Aus diesem Anlass veranstaltet der „Freisinnige Verein für jüdisches Gemeindeleben“ eine akademische Feier in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  25837. 16.8.1949–1.9.1949, Während der Goethewochen zeigt das Frankfurter Kunstkabinett im Hause Börnestraße 2 Werke der Künstler seines Hauses und einiger Gäste.
  25838. 27.3.1971, Eröffnung des „Ikebana-Centers“ in der Börnestraße.
  25839. 15.3.1900, Eröffnung eines neuen Warenhauses der hier vor sechzehn Jahren gegründeten Schuhwarenfirma Louis Spier, Ecke Fahrgasse/Börnestraße.
  25840. 17.9.1900–18.9.1900, Herbstblumen- und Pflanzen-Börse in der neuen Markthalle, Börnestraße.
  25841. 10.11.1912, Schiller-Feier des Freien Deutschen Hochstifts in Dr. Hoch’s Konservatorium mit einem Festvortrag von Dr. Karl Bornhausen (Marburg) über „Schillers religiöse Persönlichkeit“.
  25842. 1.1.1937, Vor 60 Jahren, am 01.01.1877, ist Bornheim eingemeindet worden.
  25843. 23.2.1936, Fastnachts-Sonntag: Großer Fastnachtszug mit seiner Tollität Prinz Emil I. von Bornheim zur Hauptwache.
  25844. 3.2.1936, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Throner Straße im Stadtteil Bornheim wird ein vierjähriger Junge von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt.
  25845. 29.6.1935, Jubelfeier und Ehrenabend anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Turngemeinde Bornheim e. V. im Saalbau „Schützenhof“.
  25846. 4.6.1935, 75jähriges Jubiläum der Turngemeinde Bornheim e. V.
  25847. 28.6.1934, Öffentliche Kundgebung der NSDAP-Ortsgruppenleitung Bornheim an der Großmarkthalle gegen „Miesmacher und Nörgler“. Die Parole lautet: „Nicht kritisiert, sondern mitmarschiert!“
  25848. 24.1.1934, Die maßgebenden Stenografen-Vereine Frankfurts, die Stenografen-Gesellschaft „Gabelsberger“ e. V., die Frankfurter Vereinigung für kurzschriftliche Praxis e. V., der Bund für Einheitskurzschrift e. V. und der Stenografenverein Stolze-Schrey, Frankfurt am Main-Bornheim, vereinigen sich im „Steinernen Haus“ unter dem Namen: „Deutsche Stenographenschaft, Ortsgruppe Frankfurt am Main von 1887“.
  25849. 3.9.1933, Großgottesdienst der Johannis-Gemeinde (Bornheim) im Stadion.
  25850. 30.1.1933, Am Eschenheimer Turm kommt es zu Schlägereien zwischen der SA und Anhängern der Eisernen Front, bei der alten Markthalle (Reineckestraße) zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten. Die „Eiserne Front“ postiert Wachen vor dem Gewerkschaftshaus und dem Gebäude der sozialdemokratischen „Volksstimme“. Kommunisten veranstalten Umzüge und rufen vergeblich zum Generalstreik auf. Am Abend demonstrieren 2.000 SA-Männer von der Innenstadt nach Bornheim. SA und SS agieren in den nächsten Tagen und Wochen mit offenem Terror. Zugleich werden Demonstrationen der KPD und linkssozialistischer Organisation wiederholt polizeilich aufgelöst.
  25851. 15.10.1931, Eröffnung der ersten Erwerbslosenküche in Bornheim, Heidestraße.
  25852. 9.8.1931, Grundsteinlegung der seit Ende Mai d. J. umgebauten katholischen St. Josefskirche, Eichwaldstraße, in Bornheim.
  25853. 11.7.1931, Bei einem Lagerbrand in Bornheim, Löwengasse, entsteht ein geschätzter Sachschaden von 2.000.- Reichsmark.
  25854. 11.10.1930, Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Turngemeinde Bornheim.
  25855. 2.8.1930–3.8.1930, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährgien Jubiläums des Gesangsvereins „Kaisers Quartett“ (Bornheim) in den Festsälen des Schützenhofes.
  25856. 31.5.1930–1.6.1930, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Gesangsabteilung der Turngesellschaft Bornheim. Mit einer Akademischen Feier (31.05.) und einem Wertungssingen (01.06.) in der Turnhalle.
  25857. 12.10.1929, 150jähriges Kirchen-Jubiläum der Johannis-Gemeinde in Bornheim. Die Jubiläumsfeier findet am 14.10. d. J. in den Festsälen des Schützenhofes statt.
  25858. 1.6.1929–15.6.1929, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Turngesellschaft Bornheim. Akademische Feier am 01.06., Festzug und großes Schauturnen am 02.06., Sport- und Spielwoche vom 03. bis 07.06, Jubiläumsball am 08.06. und Schlussfeier am 15.06.
  25859. 14.9.1928, Richtfest der katholischen „Heilig-Kreuz-Kirche“ im Stadtteil Bornheim am Bornheimer Hang.
  25860. 18.3.1928, Grundsteinlegung der katholischen „Heilig-Kreuz-Kirche“ im Stadtteil Bornheim am Bornheimer Hang.
  25861. 1.1.1927, 50jähriges Jubiläum der Vereinigung der vormaligen Gemeinde Bornheim mit der Stadt Frankfurt am Main.
  25862. 19.10.1926, Gründung des Mandolinenclubs „Elvira“ im Stadtteil Bornheim zur Pflege und Förderung der Volksmusik.
  25863. 28.7.1926, Bei einem Dachstuhl-Großbrand in der neu erbauten Wohnhausgruppe der Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen in der Eberhardstraße im Stadtteil Bornheim entsteht hoher Sachschaden.
  25864. 1.6.1926, Bei einem Straßenbahnzusammenstoß in Bornheim – Ecke Vilbeler Straße/Große Friedberger Straße – werden zwei Personen schwer, eine leicht verletzt.
  25865. 15.3.1926, Eröffnung der Burg-Drogerie, Burgstraße, im Stadtteil Bornheim.
  25866. 2.2.1926, Gründung des „Schachverein Bornheim“.
  25867. 11.10.1925, Zwei Frauen und drei Kinder werden infolge einer Gasvergiftung tot in ihrer Wohnung, Spillingsgasse 14 im Stadtteil Bornheim aufgefunden.
  25868. 17.3.1923–20.3.1923, Kongress der Kommunistischen Internationale (KI) im Bürgersaal des Stadtteils Bornheim in Anwesenheit u.a. der Reichstagsabgeordneten Klara Zetkin, samt öffentlicher Versammlung im Hippodrom (am 18.03.). Thema: Faschismus und Antifaschismus.
  25869. 11.10.1919, Festball anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Männergesangvereins Bornheim“ im Saalbau Schützenhof.
  25870. 4.10.1919, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Männergesangvereins Bornheim“ im Zoologischen Garten.
  25871. 1.4.1919, Gründung der Buchdruckerei Jestädt in Bornheim. Gründer: Josef Jestädt.
  25872. 26.1.1919, Gründung der Sterbekasse des Gesang-Vereins „Koch’scher Männerchor Frankfurt am Main-Bornheim“.
  25873. 25.6.1910–27.6.1910, Feierlichkeiten (samt Festzug am 26.06.) anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Turngemeinde Bornheim auf dem Spielplatz am Prüfling.
  25874. 4.4.1910, Feierliche Eröffnung der Linnéschule – gemeinsam mit der Wittelsbacherschule als „Doppelschule“ im Stadtteil Bornheim.
  25875. 23.2.1910, Die von der Sozialdemokratischen Partei organisierten Protestversammlungen (u.a im Bürgersaal in Bornheim) zur Wahlrechtsbewegung verlaufen friedlich.
  25876. 14.2.1907, Tod des Pädagogen Wilhelm Liermann (1837-1907), seit 1855 Lehrer in Bornheim, seit 1862 ordentlicher Lehrer an der Dreikönigsschule im Stadtteil Sachsenhausen, seit 1876 Direktor der Wallschule, seit 1884 der Gellertschule, seit 1897 Stadtschulinspektor, Mitbegründer des Vereins für Ferienkolonien und des Versuchsgartenvereins, Initiator zur Errichtung von Schulgärten für den botanischen Unterricht.
  25877. 6.1.1907, Gründung des „Fußballclubs Olympia“ im Stadtteil Bornheim.
  25878. 24.4.1906, Errichtung der Comenius- und Günthersburgschule im Stadtteil Bornheim.
  25879. 15.10.1905, Offizielle Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnlinie Bornheim – Seckbach.
  25880. 6.9.1905, Tod des katholischen Pfarrers von Bornheim, Kilian Koenigstein (1849-1905), seit 1884 in St. Josef.
  25881. 29.7.1905–31.7.1905, II. Bundesausstellung der vereinigten Kaninchenzüchter des Großherzogtums Hessen und der Provinz Hessen-Nassau in den Räumen der Restauration „Zum schwarzen Hirsch“ im Stadtteil Bornheim, veranstaltet vom Kaninchen- und Geflügelzüchterverein, Frankfurt am Main.
  25882. 16.2.1904, Faschingsumzüge in den Stadtteilen Bornheim und Heddernheim.
  25883. 6.9.1903, Feierliche Eröffnung des St. Josephsheims in der St. Josephs-Pfarrei im Stadtteil Bornheim.
  25884. 12.4.1903, Erstes „Gesellschaftsspiel“ der im Vorjahr gegründeten „Fußball-Gesellschaft Seckbach 02 e. V.“ (damals noch unter dem ursprünglichen Namen: „Fußballclub Kornblume“) gegen den Frankfurter Fußballclub „Alemannia“ aus Bornheim auf deren Spielplatz neben dem Prüfling.
  25885. 24.2.1903, Karnevalistische Umzüge in den Stadtteilen Bornheim und Sachsenhausen.
  25886. 20.2.1903, Bei einem Großbrand eines Fabrikgebäudes der „Deutsch-Amerikanischen Schuhwerkzeugfabrik“ im Stadtteil Bornheim entsteht hoher Sachschaden.
  25887. 12.7.1902–14.7.1902, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Erato“ im Stadtteil Bornheim.
  25888. 6.7.1902, Offizielle Einweihung der katholischen Kinderbewahrschule im Stadtteil Bornheim.
  25889. 28.9.2000, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Schulsozialarbeit an der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Bornheim.
  25890. 4.7.2000–24.9.2000, Ausstellung „Bornheim – Ansichten eines Stadtteils“ des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster.
  25891. 4.6.2000, Schallplatten- und CD-Börse im Bürgerhaus Bornheim.
  25892. 1.4.2000–2.4.2000, Esoterik-Tage im Bürgerhaus Bornheim.
  25893. 6.7.1901–7.7.1901, Feierlichkeiten (Akademische Feier am 06.07.) anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Gesangverein Hermann (Bornheim) in der „Weißen Lilie“ im Stadtteil Bornheim.
  25894. 24.1.1938, Im Rahmen der vom Ernährungshilfswerk (EHW) in Frankfurt am Main vorbereiteten ersten Schweinemästerei werden die Abfall-Sammeleimer ausgegeben; zunächst noch nicht überall, sondern nur in Bornheim, Nordost, im Ostend und Riederwald. Zwei Tage später, am 26.01., ist die erste Sammlung. Ende des Monats ist die erste Schweinemastanlage im Stadtteil Fechenheim fertig gestellt. Am 01.02. d. J wird der erste Schub von 250 Jungschweinen ‚eingestellt’; zwei weitere Schübe von gleicher Stärke folgen am 10. und 25.02., so dass Ende des kommenden Monats 750 EHW-Schweine in Frankfurt am Main sind, die vom Abfall eines Teils der Frankfurter Haushalte gemästet werden.
  25895. 3.11.1939, 75jähriges Jubiläum der Kirchnerschule im Stadtteil Bornheim.
  25896. 17.3.1942, Der Sicherheits- und Hilfsdienst - später in Luftschutzpolizei umbenannt - richtet auf der Weidenbornschule im Stadtteil Bornheim als Luftschutzmaßnahme die Turmwache Weidenborn ein.
  25897. 11.12.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Alt-Bornheim wird zerstört.
  25898. 16.9.1945, Erste öffentliche Kundgebung der Kommunistischen Partei Frankfurts im Saal des Lichtspielhauses Schauburg in Bornheim unter dem Motto „Friede, Aufbau, Demokratie“. Das Parteibüro wird in der Gutleutstraße 8/12 eröffnet.
  25899. 11.11.1945, Erste öffentliche Veranstaltung der „Christlich-Demokratischen Partei“ in der „Schauburg“ in Bornheim. Hauptredner vor 800 Personen ist Dr. Eugen Kogon, ehemaliger Häftling im KZ Buchenwald, der über die politische Neugestaltung der deutschen Zukunft spricht.
  25900. 23.5.1948, Einweihungsfeier der wieder hergestellten Johanniskirche der evangelischen Gemeinde in Bornheim in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und Oberkirchenrat Otto Fricke.
  25901. 10.4.1949, 50jähriges Jubiläum der elektrischen Straßenbahn in Frankfurt am Main. Die erste Linie führte vom Palmengarten über Sachsenhausen nach Bornheim.
  25902. 7.5.1949, Goldenes Vereinsjubiläum des Gesangsvereins „Maiengruß“ 1898, Bornheim im Karlshaus, Seilerstraße 20.
  25903. 8.5.1949, Konzert anlässlich des 65jährigen Jubiläums der Chorgemeinschaft Gesangsverein „Männerchor“, Eckenheim, gemeinsam mit dem Männergesangsverein „Germania“, Bornheim, im Homburger Hof, Eckenheim.
  25904. 5.8.1949, Eröffnung der „Schützenhof-Lichtspiele“ in Bornheim.
  25905. 6.8.1949–13.8.1949, Feierlichkeiten anlässlich des 50jähriges Jubiläum des Fußballsportvereins FSV Frankfurt in Bornheim.
  25906. 20.8.1949, 50jähriges Jubiläum des Fußballsportvereins FSV Frankfurt in Bornheim.
  25907. 22.10.1949, Zusammenkunft anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Turngesellschaft Bornheim e. V. 1879 in der Gaststätte Schneider, Linnéstraße 7.
  25908. 30.10.1949, Orgelweihe in der wieder aufgebauten Johanniskirche in Bornheim.
  25909. 13.11.1949, Stiftungsfest anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Turngesellschaft Bornheim im Karlshaus, Seilerstraße 20.
  25910. 18.1.1950, Zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg traditioneller Kreppelkaffee-Nachmittag des „Ersten Frankfurter Carneval-Clubs 1888“ in „Zur Eulenburg“, Bornheim.
  25911. 26.2.1950, Feierstunde des Distrikts Bornheim der SPD in der Turnhalle der Comeniusschule anlässlich des 25. Todestages des ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert.
  25912. 12.11.1950, 25jähriges Jubiläumsfest des Wander- und Mandolinenvereins Bornheim 1925 im Volkshaus Enkheim.
  25913. 29.6.1951–1.7.1951, Gastspiel der internationalen Hochseilartisten der Traber-Truppe in der Kettelerallee in Bornheim.
  25914. 1.1.1952, 75jähriges Eingemeindungsjubiläum des Stadtteils Bornheim.
  25915. 6.1.1952, 45jähriges Jubiläum des FC Olympia 07 in Bornheim/Ostend.
  25916. 27.1.1952, Eine Tagung des kommunistischen Arbeitsausschusses des westdeutschen Flüchtlingskongresses in Bornheim wird polizeilich aufgelöst.
  25917. 5.4.1952, 50jähriges Jubiläum des Straßenbahnbetriebsbahnhofes Bornheim.
  25918. 28.4.1952, Eine Versammlung der Deutschen Partei in einem Gasthaus in Bornheim wird wegen Gewalttätigkeiten unter den Anwesenden von der Polizei aufgelöst.
  25919. 7.6.1952–9.6.1952, Brunnen- und Eingemeindungsfest in Bornheim. Zur Erinnerung an die Eingemeindung vor 75 Jahren ist ganz Bornheim an diesen Tagen Festplatz mit drei großen Vergnügungszelten, mit Fackelzug, Feuerwerk und Festzug.
  25920. 7.8.1952, Konzert des amerikanisch-lutherischen Wagner-College-Chores in der Johanniskirche Bornheim.
  25921. 24.10.1952, Eröffnung des „Astoria Filmtheaters“ in Bornheim.
  25922. 18.4.1953, Eröffnung der „Apollo-Lichtspiele“ in Bornheim.
  25923. 18.6.1953, Eröffnung des neuen Mutterschutz- und Säuglingsheims in Bornheim.
  25924. 24.10.1953, Bunter Abend mit Tanz anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Gesangvereins Koch’scher Männerchor, Bornheim, im „Homburger Hof“, Eckenheim.
  25925. 4.4.1954, Wertungs- und Freundschaftssingen anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Sängerchors der Turngemeinde TG Bornheim im Volkshaus Enkheim.
  25926. 13.6.1954, Grundsteinlegung der Heilandskirche der Johannisgemeinde in Bornheim.
  25927. 3.7.1954–4.7.1954, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums des TSG Bornheim und des TSV Ginnheim.
  25928. 8.9.1954, Einweihung des wieder aufgebauten Marienheims der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph in Bornheim.
  25929. 10.10.1954, Liedertag anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Gesangsabteilung der Turngesellschaft Bornheim 1879 e. V. in der Turnhalle der TSV Sachsenhausen, Veitstraße 7.
  25930. 6.11.1954, 75. Stiftungsfest der Turngesellschaft Bornheim 1879 e. V. in der Turnhalle des Frankfurter Turnvereins 1860, Sandweg 4.
  25931. 4.9.1955, Einweihung des neuen Gemeindezentrums der Evangelisch-Lutherischen Heilandsgemeinde in Bornheim.
  25932. 30.4.1956, Demonstration der Frankfurter Aktionsgemeinschaft - Jungsozialisten, Internationale der Kriegsdienstgegner, Gewerkschaftsjugend, „Falken“, Sozialistischer Deutscher Studentenbund, Gruppe der Wehrdienstverweigerer und Naturfreunde-Jugend - mit einem Fackelzug gegen Remilitarisierung und Wehrpflicht durch Bornheim.
  25933. 6.5.1956, Einweihung der neuen Orgel der evangelisch-lutherischen Heilandskirche in Bornheim.
  25934. 10.2.1957, Einweihung der neuen Turnhalle der TG Bornheim.
  25935. 24.2.1957, Einweihung des neuen Pfarrsaals der St.-Josephs-Gemeinde in Bornheim.
  25936. 27.9.1958, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Ortsgruppe Bornheim des Verbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands, die größte VdK-Gruppe in Frankfurt am Main, im Saal des Josephsheims.
  25937. 11.10.1959, Grundsteinlegung des neuen Gemeindezentrums der evangelischen Johannesgemeinde in Bornheim.
  25938. 17.10.1959, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Kleingartenbauvereins „Nord-Ost“ in der Turnhalle der Turngemeinde Bornheim.
  25939. 6.1.1960, Gründung des Arbeiter-Samariter-Bundes Bornheim.
  25940. 30.4.1960, Liedertag als Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Turngemeinde Bornheim in der Turnhalle Falltorstraße 15.
  25941. 1.3.1961, Richtfest der evangelisch-lutherischen Wartburgkirche in Bornheim.
  25942. 30.4.1961, Jugend-Demonstration am Vorabend des 1. Mai in Bornheim.
  25943. 27.8.1961, Einweihung des neuen Gemeindehauses der evangelisch-lutherischen Johannisgemeinde in Bornheim.
  25944. 2.9.1961, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Gesangvereins Liederkrone Bornheim in der Turnhalle an der Falltorstraße.
  25945. 30.4.1962, 600 Jugendliche protestieren während eines Fackelzuges durch die Innenstadt Richtung Kirchnerschule in Bornheim gegen Atomwaffen.
  25946. 1.7.1962, 90jähriges Jubiläum des Malergeschäftes Spahn in Bornheim.
  25947. 13.10.1962, 250jähriges Jubiläum des „Nassauer Hofes“ in Bornheim.
  25948. 30.10.1962, Der hessische Ausschuss des „Ostermarsches der Atomwaffengegner“ demonstriert angesichts der Kuba-Krise mit einem Fackelzug von Bornheim zum Dominikanerplatz für den Frieden.
  25949. 18.11.1962, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums des katholischen Kirchenchors „St. Cäcilia“ an St. Joseph in Bornheim.
  25950. 14.12.1962, Richtfest des neuen Altersheims und des zweiten Pfarrhauses der evangelisch-lutherischen Heilandsgemeinde Bornheim.
  25951. 16.3.1963–17.3.1963, Feierlichkeiten anlässlich des 120jährigen Jubiläums des Gesangvereins Germania Bornheim in der Turnhalle der Turngemeinde Bornheim.
  25952. 23.12.1963, Umzug der Heilsarmee aus dem Schifferbunker in Sachsenhausen nach dem Bunker Rendeler Straße in Bornheim.
  25953. 21.8.1964, Eröffnung zweier neuer Reinigungsbäder mit Wannen- und Brausekabinen in der neu errichteten Sozialstation Bornheim, Eulengasse 64, und im Haus Gallus, Frankenallee 111.
  25954. 25.9.1964, Offizielle Einweihung der neuen Sozialstation Bornheim, Eulengasse 64.
  25955. 24.10.1964–25.10.1964, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Fechtabteilung der Turngemeinde Bornheim 1860 in der Turnhalle, Falltorstraße.
  25956. 26.11.1964, Einweihung der 17. Turnhalle in Serienbauweise in der Kirchnerschule in Bornheim.
  25957. 5.9.1965–12.9.1965, Festliche Woche anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Kirchenweihe der evangelischen Heilandsgemeinde Bornheim.
  25958. 10.10.1965, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Schwerathletikabteilung der SG Bornheim im Haus der Offenen Tür, Ortenberger Straße.
  25959. 3.11.1965, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Kirchnerschule in Bornheim in der Turnhalle.
  25960. 25.11.1965, Bei Ausschachtungsarbeiten an dem neuen Entwässerungskanal, der sich von Bornheim in die Innenstadt zieht, wird ein 44jähriger italienischer Arbeiter an der Ecke Heiligkreuzgasse/Klapperfeldstraße verschüttet und getötet.
  25961. 18.2.1966, Taufe des 205 Meter langen Frachtmotorschiffs „Bornheim“ (38.800 BRT) der Unterweser-Reederei GmbH Bremen, eine Tochter der Frankfurter Metallgesellschaft. Als Schwesternschiff der im vergangenen Jahr in Dienst gestellten „Eschersheim“ transportiert es Rohstoffe an den Golf von Mexico, an die Küsten Nordafrikas und in den Kongo.
  25962. 1.10.1966, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Spvgg. Kickers Nordend in der Turnhalle der TG Bornheim.
  25963. 8.4.1967, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des FFC Olympia 07 in der Turnhalle der TG Bornheim, Falltorstraße.
  25964. 20.4.1968, Akademische Feierstunde anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Germania 1843“ im Gemeindesaal der evangelischen Johannisgemeinde Bornheim.
  25965. 23.9.1968, 75jähriges Jubiläum der „Südwestdeutschen Versicherungsanstalt für selbständige Handwerker und Gewerbetreibende auf Gegenseitigkeit“ (Südversa), ursprünglich unter dem Namen „Kranken-Kasse für selbständige Gewerbetreibende in Frankfurt am Main – Bornheim und Sachsenhausen“.
  25966. 28.2.1969, Demonstration der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) mit 200 Teilnehmern vom Opernplatz bis zum Brunnenplatz in Bornheim gegen die Vorbeugehaft und gegen die Verjährung von NS-Verbrechen.
  25967. 8.5.1969, Unter Polizeischutz muss eine Versammlung der NPD in Bornheim fortgesetzt werden, nachdem es zu schweren Schlägereien zwischen Ordnern und Gegnern der NPD gekommen ist. Der Saal wird total verwüstet. Es gibt mehrere Verletzte.
  25968. 19.8.1970, Demonstration von 200 Anhängern der Kommunistischen Partei Deutschland/Marxisten-Leninisten (KPD/ML) vom Merianplatz in Bornheim zur Steinweg-Passage gegen die Abschiebung des österreichischen Werkzeugschlosser Alois Tratter.
  25969. 20.9.1970, Eröffnung des neuen Hallenschwimmbades in Bornheim.
  25970. 30.1.1971, Demonstration der „Aktion 30. Januar“ in Bornheim zur Erinnerung an die nationalsozialistische Machtübernahme 1933 und gegen den Rechtsextremismus mit einer anschließenden Kundgebung im Gewerkschaftshaus.
  25971. 24.4.1971–25.4.1971, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Dernbacher Ordensschwestern in Bornheim.
  25972. 6.7.1971, Übergabe der neuen Kinderkrippe in Bornheim, Karl-Flesch-Straße 12.
  25973. 26.11.1971, Die in den Stadtteilen Rödelheim und Bornheim vorgesehenen Versammlungen der neofaschistischen Partei Italiens „Movimento Sociale Italiano“ (MSI) werden durch eine Verfügung der Polizei- und Ordnungsbehörde verboten. Dennoch kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei, deutschen und italienischen Demonstranten in Rödelheim, als der Chef der MSI, Georgio Almirante, dort ein Büro der Vereinigung „Comitato Tricolore Italiano“ eröffnet.
  25974. 1.4.1972, Ostermarschdemonstration und -kundgebung u.a. mit Martin Niemöller (1892-1984) am Brunnenplatz in Bornheim für die Ratifizierung der Ostverträge, den Abzug der US-Armee aus Indochina und für mehr soziale Sicherheit.
  25975. 1.7.1972, Zwei Demonstrationen: Der Vietnamausschuss protestiert in Bornheim gegen den Vietnam-Krieg; und rund 5000 Türken machen in der Innenstadt auf ihre ungeklärte rechtliche Situation aufmerksam.
  25976. 21.10.1972, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der VdK-Ortsgruppe Bornheim im Haus Sindlingen.
  25977. 15.2.1973, Einweihung der neuen Kindertagesstätte in Bornheim, Bornheimer Landwehr 20.
  25978. 26.1.1974, Demonstration der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in Bornheim für eine „Verstaatlichung der Ölkonzerne“.
  25979. 9.3.1974, 65. Geburtstag des Verlegers und Schriftstellers Dr. Waldemar Kramer (1909-1988), 1939 Gründer des Verlags Waldemar Kramer in Frankfurt am Main-Bornheim, 1969 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  25980. 2.11.1974, Statt der erwarteten 2.000 Teilnehmer demonstrieren nur 150 Mitglieder der KPD/ML und der „Roten Hilfe“ in Bornheim und der Innenstadt gegen die Haftbedingungen der politischen Gefangenen in der Bundesrepublik Deutschland.
  25981. 7.12.1974, Parteitag der Frankfurter SPD in der Turnhalle Bornheim.
  25982. 8.6.1975, Einweihung der Altenwohnanlage der evangelischen Luthergemeinde in Bornheim, Seumestraße 2.
  25983. 1.8.1975, Auflösung der Wittelsbacherschule in Bornheim und Integrierung in die Lersnerschule.
  25984. 12.11.1881, Aufnahme der neu gegründeten Turngesellschaft Bornheim in den Gauverband Frankfurt am Main.
  25985. 31.8.1890, Festakt anlässlich des zwanzigjährigen Gedenkens der Schlacht von Sedan (am 02.09.1870), veranstaltet vom Kriegerverein Bornheim und dem Krieger- und Militärverein Frankfurt am Main, an den Kriegerdenkmälern auf dem Peterskirchhof und auf dem Germaniaplatz zu Bornheim.
  25986. 17.11.1890, Gründung des Bürgervereins Bornheim im „Langen Hof“.
  25987. 8.7.1893–10.7.1893, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Germania“ im Stadtteil Bornheim.
  25988. 21.10.1894–27.10.1894, Sozialdemokratischer Parteitag in der „Weißen Lilie“ im Stadtteil Bornheim.
  25989. 13.9.1896, Feierliche Wiedereröffnung der evangelischen Johanniskirche im Stadtteil Bornheim, nachdem sie in den letzten Monaten einer Neuherrichtung im Innern unterzogen worden ist.
  25990. 28.10.1898, Gründung des „Neuen Frankfurter Dilettantenclub“ [seit 1928: „Erster Frankfurter Theater- und Karneval-Club 1898 e.V.“] im Stadtteil Bornheim.
  25991. 1.4.1899, Das Postamt II. Klasse im Stadtteil Bornheim ist ab heute ein Postamt I. Klasse.
  25992. 25.3.1900, Grundsteinlegung des Schwesternheims der Johannisgemeinde Bornheim.
  25993. 22.7.1900–23.7.1900, Feierlichkeiten anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Turngemeinde Bornheim auf dem Festplatz an der Turnhalle.
  25994. 12.3.1976, Einweihung des Bürgertreffs im umgebauten Postamt in Bornheim, Saalburgstraße, durch Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004).
  25995. 15.9.1976, Trauerfeier der KPD im Bürgerhaus Bornheim für den verstorbenen Mao Tse-tung.
  25996. 2.5.1977–3.5.1977, Sachschaden in Höhe von 165.000.- DM entsteht bei drei Wohnungsbränden in Goldstein, Griesheim und Bornheim.
  25997. 28.5.1977–13.8.1977, Festwochen „Hundert Jahre Eingemeindung Bornheim – Hundertfünfzig Jahre Hoher Brunnen“.
  25998. 21.8.1977, In Bornheim werden acht des Terrorismus verdächtige Personen festgenommen.
  25999. 8.9.1977, Aufstellung der Josefsstatue an der Josefskirche in Bornheim.
  26000. 1.10.1977, Eröffnung des „Schreiberladens“ in der Galerie der Gruppe „omnibus“ in Bornheim, Höhenstraße 43.
  26001. 4.3.1978, Eröffnung des Deutsch-Amerikanischen Kontaktzentrums in Alt-Bornheim.
  26002. 26.5.1978, Ausströmendes Chlorgas im Hallenbad Bornheim verletzt vier Erwachsene und zwölf Kinder und Jugendliche leicht.
  26003. 24.7.1978, Ein ehemaliges Mitglied des Frankfurter Gefangenenrates, gegen den derzeit vor einer Strafkammer des Frankfurter Landgerichts im ersten Gefangenenratsprozess verhandelt wird, flieht bei einer nächtlichen Fahrzeugkontrolle und verletzt in Alt-Bornheim einen Polizisten schwer. Nach einer heftigen Schießerei kann der Täter noch am Tatort verhaftet werden.
  26004. 12.11.1978, Das Hessische Fernsehen zeigt im dritten Programm den Film „Damit mer’s net vergesse – Das fröhliche Dorf“ über den Stadtteil Bornheim.
  26005. 2.3.1979, Eröffnung der Zentrale für ambulante Krankenpflege Bornheim.
  26006. 21.4.1979, Eröffnung der „Bücherstubb Bornheim und Galerie Endstation“, Im Prüfling 40.
  26007. 10.11.1979, Einweihung der neuen Orgel der Adventgemeinde in Bornheim.
  26008. 23.1.1980, Über 300 Menschen demonstrieren in der Innenstadt und in Bornheim für die sofortige Schließung des rechtsextremen Buchladens „Volk und Kosmos“ in der Hartmann-Ibach-Straße.
  26009. 12.2.1980, Erneut kommt es in Bornheim zu Schlägereien zwischen Rechtsextremen und antifaschistischen Gegendemonstranten, bei denen zwei Personen leicht verletzt werden, als sich Anhänger der NPD im Bürgertreff Saalburgstraße versammeln.
  26010. 1.4.1980, 25jähriges Jubiläum der evangelischen Wartburggemeinde in Bornheim.
  26011. 4.5.1980, Europa-Wandertag des Vereinsring Bornheim.
  26012. 13.5.1980, Gegen eine NPD-Versammlung im „Bürgertreff“ Bornheim protestieren 150 Menschen.
  26013. 22.6.1980, Einweihung des neuen Gemeindehauses der Luthergemeinde in Bornheim.
  26014. 19.7.1980, Hessens Innenminister Ekkehard Gries informiert sich vor Ort im 6. Polizeirevier in Alt-Bornheim über die Nöte der Polizisten.
  26015. 22.8.1980, Nach seiner Renovierung wird der Sportplatz Seckbacher Landstraße offiziell wiedereröffnet, das neue Vereinshaus an die SG Bornheim übergeben und die Umkleideräume der Sportanlage eingeweiht.
  26016. 1.9.1980, In der Rendeler Straße in Bornheim eröffnet der „Friedens- und Kulturbunker“ mit Malerateliers, einer Filmwerkstatt, einem Fotolabor und Übungsräumen für Musikgruppen.
  26017. 24.9.1980, 75jähriges Jubiläum der Commerzbank in Bornheim.
  26018. 4.10.1980, Demonstration des Aktionsbündnisses „Rock gegen rechts“ in Bornheim und der Innenstadt.
  26019. 1.1.1981, Frankfurts Polizeibeamte verbringen eine unruhige Silvesternacht: Eingeschlagene Fensterscheiben in der Innenstadt, ein ausgebrannter FVV-Automat in Bornheim, weit über 100 Krankentransporte und 65 Feuerwehreinsätze zwischen 20.00 und 6.00 Uhr.
  26020. 21.3.1981, Demonstration der „Antifaschistischen Bürgerinitiative gegen den Nazi-Buchladen“ im Nordend in der Innenstadt und in Bornheim.
  26021. 18.11.1981, Lesung mit den Schriftstellerinnen Anna Rheinsberg und Ursula Krechel im Haus der Evangelisch-reformierten Gemeinde in Bornheim.
  26022. 24.12.1981, 500.000.- DM Schaden verursacht ein Feuer, das in Bornheim eine Lagerhalle vernichtet.
  26023. 27.1.1982, Bei einer Gasexplosion in einem Altbau im Stadtteil Bornheim, Comeniusstraße 14, wird ein 23jähriger Mann getötet.
  26024. 15.3.1982, Bei einer morgendlichen Explosion auf dem Gelände einer Dachdeckerfirma in Bornheim explodiert eine Propangasflasche und richtet einen Schaden von 160.000.- DM an.
  26025. 11.5.1982, 200 Demonstranten protestieren gegen eine Veranstaltung der NPD im Bürgertreff Bornheim.
  26026. 23.5.1982, Volkswandertag rund um Bornheim
  26027. 19.10.1982, In Ginnheim, Bornheim und im Westend werden drei Brandanschläge auf Pkw’s mit amerikanischen Kennzeichen verübt.
  26028. 4.11.1982, Richtfest für das neue Bürgerhaus in Bornheim.
  26029. 12.12.1982, Dem katholischen Pfarrer von St. Josef in Bornheim, Alois Normann (1908-2003), wird anlässlich seines 50jährigen Priesterjubiläums die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  26030. 19.12.1982, Bei einem weiteren Überfall auf einen Taxifahrer in Bornheim wird diesem von einem Fahrgast in den Hals gestochen und er muss mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 15jährige Täter kann zwei Tagen später gefasst werden.
  26031. 7.5.1983, Übergabe der hessischen „Apfelweinstraße“ von Steinheim (Hanau) bis zum Frankfurter Stadtteil Bornheim mit Festwagen und vielen Teilnehmern sowie einer Feier auf dem Römerberg.
  26032. 14.6.1983, Gründung der „KunstGesellschaft“ von Mitgliedern der (informellen Bürgerinitiative) „Galerie am Bunker“, die seit Herbst 1981 Ausstellungen im ehemaligen Bunker Rendelerstraße in Bornheim veranstaltet.
  26033. 24.9.1983, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Lersner-Schule in Bornheim.
  26034. 9.2.1984, Mehrere hundert Menschen protestieren in Bornheim gegen zunehmende Ausländerfeindlichkeit. Anlass ist der Brandanschlag auf ein türkisches Geschäft am 05.02. d. J.
  26035. 21.2.1984, Eröffnung der Kinderbibliothek im Bürgerhaus Bornheim.
  26036. 10.3.1984, Offizielle Einweihung des Bürgerhauses Bornheim.
  26037. 11.3.1984, Zum offiziellen Start im Bürgerhaus Bornheim lädt ein „Tag der offenen Tür“ der Bornheimer Vereine ein.
  26038. 5.5.1984–6.5.1984, Antik-Markt im Bürgerhaus Bornheim.
  26039. 10.5.1984, Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann stellt die neue Stadtteilbibliothek im Bürgerhaus Bornheim der Presse vor.
  26040. 15.5.1984, Lesung des Schriftstellers Peter Härtling in der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek im Bürgerhaus Bornheim.
  26041. 28.5.1984, Portugiesischer Folklore-Abend im Bürgerhaus Bornheim.
  26042. 1.9.1984–24.9.1984, Internationales Puppentheaterfestival im Jugendhaus Bornheim.
  26043. 3.9.1984–24.9.1984, Wanderausstellung „Deutsche Puppentheater heute“ in der Zentralen Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt Frankfurt am Main im Bürgerhaus Bornheim.
  26044. 21.9.1984, Auf einem Sonderparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Bornheim wird der frühere Verkehrsminister Volker Hauff zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl am 10. März 1985 nominiert.
  26045. 21.12.1984, Bei einem früh morgendlichen Brandanschlag auf zwei Militärlastwagen nahe der amerikanischen Atterbery-Wohnsiedlung in der Dortelweiler Straße in Bornheim entsteht ein Sachschaden von 150.000.- DM.
  26046. 19.1.1985–20.1.1985, Internationale Katzenausstellung des Vereins der Katzen-Freunde-Germania e. V. im Bürgerhaus Bornheim.
  26047. 18.5.1985–19.5.1985, Welttanzturnier „Hessen tanzt“ der Amateure in der Eissporthalle und im Bürgerhaus Bornheim.
  26048. 30.5.1985, Festakt anlässlich des 25jährigen Jubiläums des St. Katharinen-Krankenhauses in Bornheim.
  26049. 2.6.1985, Akademische Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Turngemeinde Bornheim 1860.
  26050. 10.9.1985–24.9.1985, Internationale Puppentheaterfestival des städtischen Jugendamtes im Bürgerhaus Bornheim.
  26051. 13.10.1985, Amateur-Tanzturnier im Bürgerhaus Bornheim.
  26052. 24.10.1985, 1. Ausländerforum für Bornheim und Ostend.
  26053. 19.11.1985, Bei einem brutalen Raubüberfall erbeuten zwei Täter eine Geldbombe mit 11.000.- DM, nachdem sie zuvor den Mitarbeiter eines Lebensmittelmarktes in der Höhenstraße in Bornheim mit Tritten in den Magen verletzen.
  26054. 7.1.1986, Die 7. Kammer des Frankfurter Verwaltungsgerichts untersagt der NPD die Nutzung eines Raumes im Bürgertreff „Alte Post“ in Bornheim.
  26055. 22.2.1986, Kreisparteitag der CDU im Bürgerhaus Bornheim. Wolfram Brück wird als Kreisvorsitzender wieder gewählt.
  26056. 8.3.1986–9.3.1986, Jahresausstellung des Plastik-Modellbau-Vereins im Bürgerhaus Bornheim.
  26057. 10.3.1986–15.3.1986, Nationalitätenwoche zum Thema „Türkei“, veranstaltet vom Jugendamt der Stadt Frankfurt am Main in Verbindung mit dem Jugendhaus Bornheim.
  26058. 15.3.1986–16.3.1986, 12. Hessische Amateurfilm-Festival im Bürgerhaus Bornheim.
  26059. 8.4.1986, Am Abend kommt es in Bornheim zu Auseinandersetzungen zwischen NPD-Anhängern und Gegendemonstranten. Die Polizei greift daraufhin ein. Die „Grünen“ kritisieren den Polizeieinsatz als „Schlagstocküberfall“.
  26060. 4.6.1986, Lesung des Publizisten und Journalisten Henryk M. Broder aus seinem Buch „Der ewige Antisemit“ in der Buchhandlung Schutt in Bornheim.
  26061. 1.9.1986–5.9.1986, Tagung der sozialistischen Fraktion des EG-Parlaments im Bürgerhaus Bornheim.
  26062. 6.10.1986–18.10.1986, 3. Internationales Puppentheaterfestival im Jugendhaus Bornheim.
  26063. 14.10.1986, Bei einem Verkehrsunfall in Bornheim, Sandweg, kommt eine 85jährige Frau ums Leben.
  26064. 19.11.1986, Bei einem früh morgendlichen Brand in einem Reihenhaus in der Dortelweiler Straße 12 in Bornheim entsteht ein Schaden von 400.000.- DM.
  26065. 18.12.1986, Bei einem Überfall auf einen Marktleiter in Bornheim erbeutet der Täter eine Geldbombe mit 20.000.- DM.
  26066. 9.1.1987, Bundesumweltminister Dr. Walter Wallmann spricht auf einer CDU-Bundestagswahlveranstaltung im Bürgerhaus Bornheim.
  26067. 23.3.1987, Erste Frankfurter Smog-Konferenz der „Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind“, der „Elterninitiative gegen Umweltbelastung“ und der „Asthmatiker- und Allergiker-Selbsthilfe“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26068. 9.4.1987, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Peter Kurzeck in der Stadtteilbücherei Bornheim.
  26069. 29.4.1987, Ein fünfjähriger Junge wird auf einem Zebrastreifen in der Arnsburger Straße in Bornheim von einem Pkw erfasst und tödlich verletzt.
  26070. 8.5.1987–9.5.1987, Feierlichkeiten anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Jugendhauses Bornheim.
  26071. 9.5.1987, 4. „Hessische Kitatag“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26072. 16.5.1987, Jahrestagung des Landesverbandes Hessen der Kleingärtner im Bürgerhaus Bornheim.
  26073. 17.5.1987, Europa-Volkswandertag „Rund um Bornheim“.
  26074. 23.5.1987–24.5.1987, „Hessen tanzt“. Tanz-Großveranstaltung aller Klassen in der Eissporthalle und im Bürgerhaus Bornheim.
  26075. 24.6.1987, Bei einem Überfall auf die Filiale der Stadtsparkasse in der Wittelsbacherallee 183 in Bornheim erbeutet der Täter rund 15.000.- DM.
  26076. 10.9.1987, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Weidenbornschule in Bornheim.
  26077. 20.9.1987, „Tag der Heimat“ des „Bundes der Vertriebenen“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26078. 24.9.1987, Am Abend stürzt sich eine 27jährige Frau aus einem Hochhaus in Bornheim in den Tod.
  26079. 17.10.1987, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Studienkreises zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des deutschen Widerstandes 1933-1945 des Bundes der Antifaschisten in Frankfurt am Main im Bürgerhaus Bornheim.
  26080. 5.11.1987, Das „TIB“, das neu gegründete „Theater in Bornheim“, eröffnet mit Rainer Werner Fassbinders Stück „Bremer Freiheit“ im Gemeindesaal von St. Josef in Bornheim seine erste Spielzeit.
  26081. 23.4.1988, Festakt anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums im Bürgerhaus Bornheim.
  26082. 14.5.1988–15.5.1988, Tanzsport-Turnier „Hessen tanzt“ im Bürgerhaus Bornheim und in der Eissporthalle.
  26083. 22.5.1988, Frankfurter Schallplatten- und Musikbörse im Bürgerhaus Bornheim.
  26084. 16.6.1988, Tod des Verlegers und Schriftstellers Dr. Waldemar Kramer (1909-1988), 1939 Gründer des Waldemar-Kramer-Verlages in Bornheim.
  26085. 25.6.1988, Bei einem Wohnungsbrand in den frühen Morgenstunden in der Leibnizstraße in Bornheim sterben zwei Menschen.
  26086. 30.6.1988, Eine 17jährige Mutter wird am Abend auf offener Straße in der Scheidswaldstraße in Bornheim vor dem städtischen Mütter- und Kinderheim vom Vater ihres Kindes erstochen. Auch ein 33jähriger Mann, der der jungen Frau zu Hilfe eilen will, wird vom Täter niedergestochen und schwer verletzt. Der Täter wird kurz danach festgenommen. Die Polizei gibt als Motiv ein Eifersuchtsdrama an.
  26087. 1.9.1988–4.9.1988, Gastspiel des „Circus Americano“ auf dem Festplatz Weiße Erde in Bornheim.
  26088. 10.9.1988, Eröffnung des einwöchigen Jugendkultur-Festivals in Bornheim.
  26089. 4.10.1988–7.10.1988, Die Anhörung im Bürgerhaus Bornheim über die geplante Müllverbrennungsanlage des Umlandverbandes am Osthafen führt zu einem erbitterten Verfahrensstreit. Gerügt werden schwerwiegende Verfahrensmängel.
  26090. 27.10.1988–29.10.1988, Wissenschaftliche Jahrestagung der „Bundeskonferenz für Erziehungsberatung“ über die Folgen und das Verleugnen der NS-Geschichte, im Bürgerhaus Bornheim.
  26091. 11.12.1988, Festgottesdienst anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Alten- und Pflegeheimes der Heilandsgemeinde in Bornheim, Saalburgallee.
  26092. 19.1.1989, Forum „Kinder in Frankfurt“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26093. 19.1.1989, Die in Frankfurt lebende Schriftstellerin Anja Lundholm liest in der Stadtbücherei Bornheim aus ihrem Buch „Das Höllentor“.
  26094. 23.6.1989–25.6.1989, „Esoterik ’89“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26095. 19.7.1989, Bei einem Brand im Fachwerkhaus Arnsburger Straße 65 in Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von rund 100.000.- DM.
  26096. 11.9.1989–16.9.1989, „1. Visionale Frankfurt“, Filmfestival für Kinder und Jugendliche, veranstaltet von der Spielstube Bornheim und dem Stadtjugendamt.
  26097. 28.10.1989–29.10.1989, Internationale Katzenausstellung im Bürgerhaus Bornheim.
  26098. 5.11.1989, In Frankfurt am Main gibt es erstmals einen gewählten Ausländerbeirat. Der Ortsbezirk 4 für Bornheim und das Ostend hat nun ein politisches Gremium für Frankfurter ohne deutschen Pass.
  26099. 25.1.1990, Lesung des Frankfurter Autors Kurt Sigel in der Stadtteilbücherei Bornheim.
  26100. 19.2.1990, Ein jung verheiratetes türkisches Ehepaar stirbt im Haus Leibnizstraße 13 in Bornheim an Gasvergiftung.
  26101. 8.5.1990, Bei einem früh morgendlichen Brand einer Dachgeschosswohnung in Bornheim, Florstädter Straße 21, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  26102. 12.5.1990, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Vereinsring Bornheim im Bürgerhaus Bornheim.
  26103. 9.9.1990, Antiquariatstag im Bürgerhaus Bornheim.
  26104. 21.9.1990–23.9.1990, Esoterik-Messe im Bürgerhaus Bornheim.
  26105. 21.2.1991, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten debattieren über den öffentlichen Nahverkehr sowie über die Anbindung des Panoramabades in Bornheim mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  26106. 3.5.1991–5.5.1991, Kongress „Esoterik – Gesundheit – Natur“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26107. 12.6.1991, Professor Hans See (FH Frankfurt) und Dieter Schenk (ehemaliger Kriminaldirektor im Bundeskriminalamt) stellen die von ihnen gegründete „Business Crime Control“ (BBC), um Wirtschaftskriminalität durchschaubarer zu machen, im Bürgerhaus Bornheim der Öffentlichkeit vor.
  26108. 3.7.1991, Ein achtjähriger Junge kommt bei einem Verkehrsunfall auf dem Gelände der Atterberry-Housing Area in Bornheim ums Leben.
  26109. 16.11.1991, Verkehrspolitischer Parteitag der CDU und Verabschiedung des Grundsatzprogramms für die Kommunalwahl 1993 im Bürgerhaus Bornheim.
  26110. 17.5.1992, Eine 62jährige Frau wird nach einem Streit in ihrer Wohnung in Bornheim von ihrem Schwiegersohn erstochen.
  26111. 22.5.1992–24.5.1992, Kinder- und Jugendfestival „Buntes Bornheim ’92“.
  26112. 26.9.1992–27.9.1992, Esoterik-Messe im Bürgerhaus Bornheim.
  26113. 2.11.1992, Feier im Bürgerhaus Bornheim anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Ortsbeiräte in Frankfurt am Main.
  26114. 3.12.1992, Richtfest für die Kindertagesstätte in Bornheim, Rendeler Straße 9-11.
  26115. 1.1.1993, Morgens gegen 8.00 Uhr wird ein 51jähriger obdachloser Frankfurter erfroren auf einer Parkbank im Stadtteil Bornheim entdeckt.
  26116. 1.1.1993, Neujahrskonzert mit dem Johann-Strauß-Orchester Frankfurt im Bürgerhaus Bornheim.
  26117. 3.1.1993, Bei einem Wohnungsbrand am Pestalozziplatz 4 in Bornheim stirbt eine 75jährige Frau.
  26118. 16.1.1993, Der SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Klose spricht im Rahmen des Kommunalwahlkampfes im Bürgerhaus Bornheim.
  26119. 24.2.1993, SPD-Kommunalwahlkampfveranstaltung im Bürgerhaus Bornheim mit Brandenburgs Sozialministerin Regine Hildebrandt.
  26120. 10.5.1993–15.5.1993, Frankfurter Mädchenkulturtage unter dem Motto „Mädchen treffen Mädchen“. Sie enden mit einem Fest im Kinder- und Jugendhaus Bornheim.
  26121. 15.5.1993, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Deutschen Handels- und Industrieangestellten-Verbandes (DHV) im Christlichen Gewerkschaftsbund Deutschlands im Bürgerhaus Bornheim.
  26122. 12.6.1993, Feier anlässlich des 90jährigen Jubiläums des Vereins für Aquarien- und Terrarienkunde „Iris“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26123. 12.6.1993, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Folklore-Tanzensembles „Slawia“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26124. 25.10.1993–29.10.1993, Jugendaktionswoche im Haus der Adventgemeinde Bornheim.
  26125. 19.11.1993, Opfer einer ungewöhnlich brutalen Gewalttat werden ein Ehepaar aus Bornheim, die durch Tritte und Schläge schwere Verletzungen davontragen. Der Tat verdächtig sind mehrere Männer. Am 23.11. d. J. kann die Polizei neun junge Leute festnehmen, die gestehen, im alkoholisierten Zustand zugeschlagen oder zugesehen zu haben. Zwei Personen kommen wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft.
  26126. 29.1.1994, Bei einem Wohnungsbrand in Bornheim kommt im Haus „An den Röthen“ 7 eine 59jährige Frau ums Leben.
  26127. 13.5.1994, Aus Eifersucht tötet am Abend ein 53jähriger Mann den 39jährigen Ex-Freund seiner Frau im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Mainkurstraße in Bornheim.
  26128. 28.5.1994, „Frankfurt Fest für Europa“ der SPD im Bürgerhaus Bornheim.
  26129. 28.5.1994, Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums des „Bundes aktiver Demokraten, Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26130. 18.6.1994, Feier anlässlich des 90jährigen Jubiläums der „Falken – Sozialistische Jugend Deutschlands“ im Jugendhaus Bornheim.
  26131. 26.6.1994, Frankfurter Schallplatten- und CD-Börse im Bürgerhaus Bornheim.
  26132. 21.9.1994, Im Theater in Bornheim (TIB) eröffnet das „Russkij Teatr“ – das erste seiner Art in Deutschland.
  26133. 3.10.1994, Schallplatten- und CD-Börse im Bürgerhaus Bornheim.
  26134. 15.10.1994, Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 75. Geburtstages des Kleingartenbauvereins Nord-Ost im Bürgerhaus Bornheim.
  26135. 20.3.1995, Ein seit langem schwelender Eifersuchtskonflikt endet in Bornheim auf offener Straße tödlich. Ein Metzgermeister tötet seinen Rivalen mit einem Fleischermesser.
  26136. 28.3.1995–29.3.1995, Gastspiel mit jiddischen Liedern, gesungen von Michaela Rychla, im Theater in Bornheim, Bornheimer Landwehr 35.
  26137. 29.4.1995, „Tag der offenen Tür“ im Bürgertreff Bornheim anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vereinsring Bornheim.
  26138. 5.5.1995–7.5.1995, „Esoterik Tage ’95“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26139. 17.5.1995, Professor Raul Hilberg stellt in der Buchhandlung Heinz Schutt in Bornheim seine Autobiographie „Unerbetene Erinnerungen“ vor.
  26140. 11.6.1995, Erstes Preisträgerkonzert zum 1822-Chor-Preis im Bürgerhaus Bornheim.
  26141. 9.9.1995, Unter dem Motto „Germany: 1 Point“ große Gala des Deutschen Grand-Prix-Fanclubs im Bürgerhaus Bornheim anlässlich des 40jährigen Jubiläums des internationalen Sänger-Wettstreits „Grand Prix Eurovision de la Chanson“.
  26142. 10.9.1995, Schallplatten- und CD-Börse im Bürgerhaus Bornheim.
  26143. 28.10.1995, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der SG Bornheim im Bürgerhaus Bornheim.
  26144. 11.11.1995–12.11.1995, Esoterikmesse im Bürgerhaus Bornheim.
  26145. 15.3.1996, Mit der Uraufführung „Zu spät“ von Gigio Brunello im Titania wird eine weitere Sparte des Internationalen Theaters in der Mainstadt eröffnet. Die Theatergruppe „I Macap“ eröffnet die italienische Bühne im TiB – Theater in Bornheim.
  26146. 23.3.1996–24.3.1996, Tauschbörse der Plastikmodellbauer im Bürgerhaus Bornheim.
  26147. 30.3.1996, Kurdisches Neujahrsfest Newroz im Bürgerhaus Bornheim mit 2000 Gästen.
  26148. 31.3.1996, Schallplatten- und CD-Börse im Bürgerhaus Bornheim.
  26149. 12.4.1996–14.4.1996, Esoterik-Tage im Bürgerhaus Bornheim.
  26150. 13.9.1996, Eröffnung neuer Räume des Kinderbüros am Heideplatz in Bornheim.
  26151. 25.10.1996, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des SLE-Arbeitskreises der Deutschen Rheuma-Liga im Bürgerhaus Bornheim.
  26152. 1.11.1996–2.11.1996, „Esoterik-Tage“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26153. 6.11.1996, Ein 52jähriger Mann stirbt nach einem früh morgendlichen Wohnungsbrand in der Roßdorfer Straße in Bornheim an den Folgen einer Rauchvergiftung.
  26154. 9.3.1997, Schallplatten- und CD-Börse im Bürgerhaus Bornheim.
  26155. 11.4.1997–13.4.1997, „Esoterik-Tage“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26156. 28.9.1997, Gründung eines Landesverbandes Hessen der feministischen Partei „Die Frauen“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26157. 6.10.1997–19.10.1997, Ausstellung „Vergessene Opfer“ über die Verfolgung der Zeugen Jehovas in der NS-Zeit im Bürgerhaus Bornheim.
  26158. 18.10.1997, Bei einem schweren Brand kurz vor Mitternacht in dem leer stehenden Wohnhaus Dortelweiler Straße 10 im Stadtteil Bornheim erleidet der 62jährige Hausbesitzer lebensgefährliche Brandverletzungen. Der Sachschaden wird auf 300.000.- DM geschätzt.
  26159. 19.10.1997, Frankfurter Antiquariatstag im Bürgerhaus Bornheim.
  26160. 22.10.1997, Konzert mit dem Dichter Ernst Jandl im Bürgerhaus Bornheim.
  26161. 25.10.1997, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Sozialverbandes VdK, Stadtkreisverband Frankfurt, im Bürgerhaus Bornheim.
  26162. 26.11.1997, Eine 31jährige Altenpflegerin wird in ihrer Wohnung im Stadtteil Bornheim, Wiesenstraße, ermordet. Ein Hausbewohner gesteht die Tat.
  26163. 7.3.1998, Frankfurter Antiquariatstag im Bürgerhaus Bornheim.
  26164. 14.3.1998–15.3.1998, Esoterik-Tage ’98 im Bürgerhaus Bornheim.
  26165. 4.9.1998, Anlässlich des Bundestagswahlkampfes sprechen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl für die CDU auf dem Römerberg und Joseph Fischer von den Grünen im Bürgerhaus Bornheim.
  26166. 26.9.1998–27.9.1998, Deutschlands erste Messe rund um den Karneval, die „Carneval 98“, im Bürgerhaus Bornheim.
  26167. 12.1.1999, Anlässlich des hessischen Landtagswahlkampfes spricht Bundesaußenminister Joseph Fischer auf einer Veranstaltung der Grünen im Bürgerhaus Bornheim.
  26168. 26.3.1999–28.3.1999, Esoterik-Tage im Bürgerhaus Bornheim.
  26169. 16.4.1999, Mit einem Kreisparteitag im Bürgerhaus Bornheim eröffnet die CDU den Frankfurter Europawahlkampf.
  26170. 28.4.1999, Eröffnung des neuen Cafés Wacker am Uhrtürmchen im Stadtteil Bornheim.
  26171. 16.6.1999, Eine 62jährige Radfahrerin verfolgt im Stadtteil Bornheim zwei Hosen-Diebe und ermöglicht deren Festnahme.
  26172. 4.9.1999, Mit einem „Tag der offenen Tür“ in der Stadtbahnzentralwerkstatt an der Heerstraße feiert die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) das 100jährige Jubiläum der ersten elektrische Straßenbahn in der Mainstadt. Am 10.04.1899 nimmt die elektrische Straßenbahn auf der Strecke Palmengarten – Bornheim ihren Fahrplanbetrieb auf.
  26173. 4.9.1999–5.9.1999, Feierlichkeiten anlässlich des 15jährigen Jubiläums des Bürgerhauses Bornheim.
  26174. 11.9.1999, Eröffnung des Wirtshausgartens „Schöneberger“ in Bornheim.
  26175. 21.10.1999, Bei der Explosion eines Gaskochers in einer Wohnung im Hochhaus Ringelstraße 50 im Stadtteil Bornheim entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  26176. 22.1.2001, Die Frankfurter CDU eröffnet im Bürgerhaus Bornheim ihren Kommunalwahlkampf 2001 mit CDU-Parteichef Udo Corts, CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer und Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  26177. 8.3.2001, Podiumsdiskussion der „Frankfurter Rundschau“ im Bürgerhaus Bornheim mit den vier Oberbürgermeisterkandidaten Achim Vandreike (SPD), Jutta Ebeling (Grüne), Hans-Joachim Otto (FDP) sowie dem amtierenden Stadtoberhaupt Petra Roth (CDU).
  26178. 15.3.2001, Kommunalwahl-Abschlusskundgebung der Frankfurter Grünen im Bürgerhaus Bornheim mit Bundesaußenminister Joseph Fischer.
  26179. 26.9.2001, Eröffnung einer Filiale der Lebensmittelkette Tegut in Bornheim.
  26180. 3.10.2001, Frankfurter CD- und Schallplattenbörse im Saalbau Bornheim.
  26181. 11.11.2001, Eröffnung der Frankfurter Fassnacht-Saison mit dem Prinzenpaar Michaele I. und Karl-Heinz I. im Bürgerhaus Bornheim.
  26182. 7.1.2002, Der FDP-Kreisverband eröffnet seine neue Geschäftstelle in der Arnsburger Straße im Stadtteil Bornheim.
  26183. 2.3.2002, Parteitag des CDU-Kreisverbandes Frankfurt im Bürgerhaus Bornheim. Mit 93 Prozent der Stimmen wird Udo Corts erneut zum Vorsitzenden gewählt.
  26184. 8.3.2002–9.3.2002, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Bornheim. SPD-Unterbezirkschef Franz Frey wird als Vorsitzender wieder gewählt. Schatzmeister Hans Busch wird für 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt.
  26185. 25.6.2003, 50jähriges Jubiläum des ehemals städtischen Mutter-Kind-Hauses der Stiftung Waisenhaus an der Scheidswaldstraße im Stadtteil Bornheim.
  26186. 30.6.2003, Endgültige Schließung des 1888 gegründeten Geschäfts „Eisen Werner“, Wiesenstraße 10, im Stadtteil Bornheim.
  26187. 2.10.2003, Bei einem Wohnungsbrand in der Ringelstrasse im Stadtteil Bornheim wird eine 90jährige Frau tödlich verletzt.
  26188. 6.12.2003, „Jazz im Saalbau“ mit Charlie Mariano im Saalbau Bornheim.
  26189. 16.9.2004, Feierlichkeiten im Bürgerhaus Bornheim anlässlich des 325jährigen Jubiläums der Waisenhausstiftung.
  26190. 8.11.2004, Gegen die drohende Schließung ihres Schulstandortes in Bornheim demonstrieren Schüler und Lehrer der Elly-Heuss-Knapp-Schule vor dem Römer.
  26191. 1.1.2005, Neujahrskonzert mit dem Johann-Strauß-Orchesters Wien im Bürgerhaus Bornheim.
  26192. 1.2.2005, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums von Optik Friedauer im Stadtteil Bornheim.
  26193. 19.2.2005, Richtfest für den Hallenkomplex des Sportcenters der TG Bornheim 1860 neben dem Panoramabad.
  26194. 20.5.2005, Eröffnung der umgezogenen Krabbelstube Farbkleckse des Sozialpädagogischen Vereins zur Familien ergänzenden Erziehung an der Güntersburgallee im Stadtteil Bornheim.
  26195. 20.6.2005, Zum letzten Mal läuten die vier Glocken der Heilandskirche im Stadtteil Bornheim. Sie werden abmontiert, da das Gebäude abgerissen wird.
  26196. 22.6.2005, Der Naturkostladen Rote Rebe im Stadtteil Bornheim, Wiesenstraße, schließt endgültig. Nach 15 Jahren kapituliert man vor der Konkurrenz der Bio-Supermärkte.
  26197. 16.7.2005, Mit einem Sommerfest eröffnet der Kleingärtnerverein Buchhang in Bornheim den hessenweit ersten Gemeinschaftsgarten für Senioren.
  26198. 18.9.2005, Die evangelische Kirchengemeinde Bornheim, 2003 aus der Fusion der Gemeinden Johannis und Heiland hervorgegangen, feiert den letzten Gottesdienst in der Heilandskirche vor ihrem Abriss.
  26199. 18.9.2005, Eröffnung des neuen Sportcenters Bornheim der Turngemeinde Bornheim neben dem Panoramabad.
  26200. 28.10.2005, Richtfest des neuen Gemeindehauses der Evangelischen Kirchengemeinde Bornheim. In der neu gegründeten Gemeinde, die 2003 aus der Fusion von Johannis und Heiland hervorgegangen ist, sehen viele das Gemeindehaus als Symbol für den Neuanfang.
  26201. 11.11.2005, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Hallgartenschule in Bornheim.
  26202. 5.3.2006, Erstes „Schulranzen-Fest“ im Bürgerhaus Bornheim.
  26203. 14.3.2006, Kommunalwahlkundgebung der SPD mit dem Bundesvorsitzenden Matthias Platzeck im Bürgerhaus Bornheim.
  26204. 1.5.2006, Schachpartien in der Orangerie anlässlich des 85jährigen Jubiläums der Schachfreunde Frankfurt und des 80jährigen Jubiläums des Schachclubs Patzer Bornheim.
  26205. 18.5.2006–20.8.2006, Ausstellung „Albert Schweitzer – Tatsachen“ des Deutschen Albert-Schweitzer Zentrums Frankfurt am Main im Saalbau Bornheim.
  26206. 1.6.2006, Lesung der Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski in der Stadtteilbibliothek Bornheim.
  26207. 3.6.2006, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Musikvereins auf dem Fünffingerplätzchen in Bornheim.
  26208. 5.6.2006, Bei einem Brand im Panoramabad im Stadtteil Bornheim werden Teile des Saunabereichs zerstört. Es entsteht ein geschätzter Schaden von 750.000.- €.
  26209. 8.6.2006, Grundsteinlegung für das neue Altenpflegezentrum an der Saalburgallee im Stadtteil Bornheim.
  26210. 10.6.2006–11.6.2006, Esoterik-Tage im Saalbau Bornheim.
  26211. 26.8.2006, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Gaststätte „Zur Sonnenuhr“ im Stadtteil Bornheim.
  26212. 9.9.2006, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Freien Turnerschaft Nord 1906 im Bürgerhaus Bornheim.
  26213. 10.9.2006, Offizielle Einweihung des neuen Gemeindehauses der Evangelischen Kirchengemeinde Bornheim.
  26214. 13.11.2006, Eine 25jährige Frau wird von ihrem 31jährigen Lebensgefährten in ihrer Wohnung im Stadtteil Bornheim, Kettelerallee, erdrosselt. Der Ehemann gesteht die Tat.
  26215. 13.11.2006, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Kinder- und Jugendhauses Bornheim.
  26216. 23.11.2006, Lesung der Schriftstellerin Stefanie Zweig in der Stadtteilbibliothek Bornheim.
  26217. 16.4.2008, Offizielle Wiedereröffnung des sanierten und modernisierten Sozialrathauses Bornheim.
  26218. 14.6.2008, Abschiedsparty der erst im September 2007 eröffneten „Calypso-Bar“ im Stadtteil Bornheim.
  26219. 16.6.2008, Richtfest des Einkaufszentrums und Ärztehauses in New Atterberry – das Areal der ehemaligen US-Siedlung New Atterberry – im Stadtteil Bornheim.
  26220. 8.8.2008, Treffen des Abschlussjahrganges 1958 der Weidenbornschule im Stadtteil Bornheim am Eisernen Steg – zu einer Schiffsfahrt.
  26221. 5.10.2008, Feier anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Kunstausstellungsraumes Eulengasse 65 im Stadtteil Bornheim.
  26222. 3.3.2007, Erster „Frankfurter Kultur-Salon“ der Interkulturellen Bühne e. V. in Alt-Bornheim.
  26223. 22.4.2007, Festkonzert anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Akkordeonorchesters der TG Bornheim in der Halle der Turngemeinde.
  26224. 23.6.2007, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Posaunenchores der evangelischen Johannisgemeinde im Stadtteil Bornheim.
  26225. 27.9.2007, Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für den jüdischen Industriellen, Mäzen, Stadtverordneten und Mitbegründer der „Aktienbaugesellschaft für kleine Wohnungen“ Joseph Wertheim (1804-1899) im Stadtteil Bornheim mit der Aufschrift: „Jos. Wertheimsches Vereinshaus“, Burgstraße 81.
  26226. 13.10.2007, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen im Saalbau Bornheim.
  26227. 27.10.2007, 25. Lerchenherbst der Turngemeinde Bornheim.
  26228. 5.11.2007–6.11.2007, Der Künstler Gunter Demnig verlegt weitere 52 Stolperstein in Frankfurt am Main in den Stadtteilen Höchst, Ostend, Westend, Nordend, Bornheim und in der Innenstadt.
  26229. 13.6.2009, Jubiläumskonzert zum 60. Geburtstag der Frankfurter Singgemeinschaft 1949 e.V. im Saalbau Bornheim.
  26230. 5.9.2009–6.9.2009, Feier des 20jährigen Jubiläums des Kinder- und Familienzentrums Bornheim und der Eröffnung im neuen Domizil an der Rendeler Straße am ehemaligen Straßenbahndepot Heidestraße.
  26231. 23.1.2010, Neujahrsempfang und Auftakt der Feierlichkeiten anlässlich des 150jährigen Jubiläums der TG Bornheim im Sportcenter Bornheim.
  26232. 27.2.2010, Das Buddhistische Zentrum Frankfurt stellt seine neuen Räume in der Saalburgstraße im Stadtteil Bornheim vor.
  26233. 5.6.2010, Akademische Feier anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Turngemeinde (TG) Bornheim im Kaisersaal des Römers in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth – gegründet am 04. Juni 1860.
  26234. 13.11.2010, Eröffnung des Plattengeschäfts „analogtonträger“ im Stadtteil Bornheim.
  26235. 22.11.2010, Offizielle Eröffnung des Mädchenkulturzentrums der Katholischen Studierenden Jugend nach ihrem Umzug vom Friedberger Platz in die Eichwaldstraße im Stadtteil Bornheim.
  26236. 17.12.2010, Tod des Radrennfahrers und Fahrradhändlers Arthur Böttgen (1929-2010), langjähriges Mitglied und Ehrenrat (seit 1990) der Turngemeinschaft (TG) Bornheim.
  26237. 5.3.2011, Die Mosaikkünstlerin Kerstin Nützmann eröffnet im Stadtteil Bornheim ihr eigenes Atelier.
  26238. 28.5.2011–29.5.2011, Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung eine neuen Cafés für Eltern und Kinder im Stadtteil Bornheim: das „Café Savannah“.
  26239. 7.9.2011, Offizielle Eröffnung der Valentin-Senger-(Grund-)Schule im Stadtteil Bornheim – im Neubauviertel New Atterberry.
  26240. 10.9.2011, Eröffnung des erweiterten Sportcenters der Turngemeinde Bornheim – Hessens größter Sportverein.
  26241. 1.10.2011, Offizielle Einweihung des neuen „Sportcenter 2“ der Turngemeinde (TG) Bornheim, Inheidener Straße.
  26242. 19.11.2011, Eröffnung der Jubiläumswoche der Vereinigung Frankfurter Briefmarkensammler „Moenus 2011“ mit einer Ausstellung im Bürgerhaus Bornheim.
  26243. 2.6.2012, Abschiedsfeier anlässlich des Ebbelwei-Stammlokals „Eulenburg“ im Stadtteil Bornheim – bis zum 31. Mai d. J. noch offiziell geöffnet.
  26244. 8.6.2013, Eröffnung der neuen Ostparkarena des FFC Olympia 07 im Stadtteil Bornheim.
  26245. 7.9.2013, Sommerfest anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Kinder- und Familienzentrums Mukiva (Mutter, Kind, Vater) im Stadtteil Bornheim.
  26246. 2.11.2013, Feier anlässlich der Ankunft chinesischer Bücher in der Kinder- und Jugendbibliothek im Bürgerhaus Bornheim.
  26247. 8.11.2013, 500 Menschen demonstrieren im Stadtteil Bornheim und in der Innenstadt gegen Rassismus und Polizeigewalt.
  26248. 13.2.2014, Eröffnung der neuen Tiefgarage des St. Markus-Krankenhauses im Stadtteil Bornheim.
  26249. 18.3.2014, Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) stellt neben dem Uhrtürmchen in Bornheim Mitte ihren neuen, 160.000.- € teuren, türkisen Infobus offiziell vor.
  26250. 4.4.2014, Eröffnung eines neuen Platzes des Vereins Bornheim Boules nördlich des Günthersburgparks.
  26251. 1.7.2016, Anlässlich des 500. Jubiläums des Reformationstages 2017 feierliche Enthüllung des ersten Wegweisers für den neuen „Lutherweg 1521“ am Johanniskirchplatz im Stadtteil Bornheim.
  26252. 4.7.2016, Offizielle Enthüllung des ersten Wegweisers für den neuen „Lutherweg 1521“ am Johanniskirchplatz im Stadtteil Bornheim – anlässlich des 500. Jubiläums des Reformationstages 2017.
  26253. 21.8.1936, Internationales Leichtathletik-Abendsportfest am Bornheimer Hang im Rahmen der Internationalen Sportveranstaltungen (12.-25.08. d. J.).
  26254. 17.8.1936, Hockeyspiel einer Auswahl der Stadt Frankfurt gegen die indische Olympia-Mannschaft auf dem Bornheimer Hang im Rahmen der Internationalen Sportveranstaltungen (12.-25.08. d. J.).
  26255. 14.4.1935, Fußballstädtekampf Frankfurt am Main gegen Köln auf dem Sportplatz am Bornheimer Hang.
  26256. 12.8.1933–16.8.1933, Bornheimer Kirchweih-Fest. Das „Kerwehaus“ ist die „Weiße Lilie“.
  26257. 27.2.1932, Bei einer Gasexplosion in der Küche eines Hauses in der Bornheimer Landstraße wird eine 22jährige Frau verletzt. Es entsteht Sachschaden.
  26258. 22.11.1931, Feierliche Konsekration des neuen Altars der Heiligkreuzkirche am Bornheimer Hang, geweiht der hl. Elisabeth.
  26259. 21.6.1931, Grundsteinlegung zum Bau der Tribüne des Fußballsportvereins auf dem neuen Sportplatz am Bornheimer Hang.
  26260. 28.2.1931, Eröffnung der Weiterführung der Straßenbahnlinie 15 von der Bornheimer Landwehr bis zur Inheidener Straße über die Wittelsbacher Allee bis zum freien Platz vor der Heiligkreuzkirche. Hier liegt die Umkehrschleife, die zur neuen Endstation der Straßenbahn geworden ist.
  26261. 15.9.1930, Eröffnung der Friedrich-Ebert-Schule am Bornheimer Hang.
  26262. 9.8.1930–13.8.1930, Bornheimer Kerb auf dem Festplatz in der Buchwaldstraße.
  26263. 9.8.1930, 25. Bornheimer Jubiläums-Bürgerball am Bornheimer Kirchweih-Samstag in den Räumen der Schützenhof-Festsäle.
  26264. 25.7.1930–29.7.1930, Vor 50 Jahren fand in Frankfurt am Main das 5. Deutsche Turnfest auf der Bornheimer Heide statt.
  26265. 30.1.1930, Protestversammlung Bornheimer Gewerbetreibender im Lokal „Zum Schützenhof“ gegen die hohen elektrischen Lichtpreise. In einer Entschließung wird der Magistrat ersucht, einen Einheitstarif, der dem Sondertarifpreis der Großabnehmer gleich ist, festzusetzen.
  26266. 11.11.1929, Pünktlich am 11. des elften Monats, um 11 Uhr 11 Minuten, wird der Frankfurter Karneval eröffnet. In einer geschlossenen Generalversammlung tagt die Bornheimer Karnevalgesellschaft von 1901 im Schützenhof.
  26267. 27.1.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Vergrößerung der Trauerhalle auf dem Bornheimer Friedhof, Grundstückankäufe in den Gemarkungen Frankfurt am Main, Hausen und Eschersheim, Errichtung von Wohngebäuden seitens der Gemeinnützigen Wohnungsbau AG.
  26268. 5.12.1920, Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Bornheimer Turngemeinde in der Turnhalle.
  26269. 19.4.1920, Die neugegründete Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands (KAPD) hält im Bornheimer Bürgersaal eine Versammlung über den von der Reichswehr niedergeschlagenen revolutionären Aufstand linksradikaler Arbeiter im Ruhrgebiet („Märzaufstand“, auch „Ruhrkampf“) ab.
  26270. 10.5.1914, Weihe des neuen Hauses des „Vereins für jüdische Krankenpflegerinnen“ in der Bornheimer Landwehr.
  26271. 12.7.1910, Gründung der Großen Bornheimer Karnevalsgesellschaft „Stutzer“ - zunächst unter dem Namen „Stammtisch Pflug“, ab 1919 unter dem jetzigen Namen.
  26272. 12.4.1904, Feierliche Eröffnung der Bornheimer Realschule.
  26273. 10.1.2000, Familie, Freunde und Weggefährten nehmen auf dem Bornheimer Friedhof Abschied von dem Frankfurter Mundartdichter Erich Fries (1924-2000)
  26274. 25.1.1901, Offizielle Gründung der „Neuen Bornheimer Carnevalgesellschaft 1901“.
  26275. 27.2.1938, Große Damen- und Fremdensitzung der „Alten Bornheimer Karneval-Gesellschaft“ im Zoologischen Garten.
  26276. 26.5.1938, Das Fußballspiel am Bornheimer Hang zwischen FSV Frankfurt und Austria Wien endet mit 8:3-Toren für die gastgebende Mannschaft.
  26277. 3.7.1938, Der Fußballsportverein FSV Frankfurt richtet ein nationales Leichtathletik-Sportfest auf dem Bornheimer Hang aus.
  26278. 2.4.1939, Das Fußballfreundschaftsspiel zwischen Vienna Wien und dem Fußballsportverein FSV Frankfurt auf dem Bornheimer Hang verlieren die Gastgeber vor 8.000 Zuschauern mit 2:7-Toren.
  26279. 27.4.1942, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Bornheimer Landwehr wird eine junge Frau von der Straßenbahn erfasst und dabei tödlich verletzt.
  26280. 14.10.1942, Sportfest der Flakeinheiten des Standortes Frankfurt auf dem Sportplatz des Fußballsportvereins Frankfurt (FSV) am Bornheimer Hang.
  26281. 1.1.1945, 100jähriges Jubiläum des Dr. Christ’schen Kinderhospitals. Anfang Oktober 1943 wurde das Haus an der Bornheimer Landwehr/Ecke Wittelsbacherallee durch alliierte Kriegsbomben zerstört und die Krankenversorgung ausgelagert.
  26282. 14.4.1946, Das Lokalderby der Süddeutschen Fußballmeisterschaft zwischen Fußballsportverein Frankfurt (FSV) und Eintracht Frankfurt endet vor 15.000 Zuschauern auf dem Bornheimer Hang mit 0:2 Toren.
  26283. 7.9.1947, Start der Oberliga-Spielsaison 1947/48 auf dem Sportplatz Bornheimer Hang: FSV Frankfurt gewinnt gegen Rotweiß Frankfurt mit 1:0.
  26284. 7.12.1947, Das Oberligaspiel zwischen FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt auf dem Sportplatz Bornheimer Hang endet 1:1 unentschieden.
  26285. 17.10.1948, Erster ‚echter’ Marathon nach dem 2. Weltkrieg mit 16 Läufern, veranstaltet vom FSV Frankfurt, am Bornheimer Hang.
  26286. 1.8.1949, Im Bornheimer „Schmärrche“ gründen 21 Vereine die Dachorganisation „Großer Rat“ der Frankfurter Karnevalsvereine.
  26287. 6.11.1949, Das Süddeutsche Fußball-Oberligaspiel zwischen FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt am Bornheimer Hang endet 2:2 unentschieden.
  26288. 12.11.1949, Übergabe des Sportgeländes am Bornheimer Graben unweit des Fußballgeländes des FSV Frankfurt durch die Stadtverwaltung an die Sportgemeinde Frankfurt.
  26289. 19.11.1949, Akademische Feier und Eröffnungssitzung anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Bornheimer Karnevalsgesellschaft „Stutzer“ in der Gaststätte „Trattoria“ im Grüneburgpark.
  26290. 8.1.1950, Das Freundschaftsspiel zwischen Austria Wien, Herbstmeister von Österreich 1949, und Eintracht Frankfurt am Bornheimer Hang endet 0:1.
  26291. 23.1.1950, Erste Abendmusik der „Freunde der Kirchenmusik“ in der Bornheimer Johanniskirche.
  26292. 13.8.1950, Eröffnung der Bornheimer Kerb.
  26293. 2.10.1950, Einjähriges Jubiläum der instand gesetzten Orgel in der Bornheimer Johanniskirche und ein Jahr Abendmusik.
  26294. 1.8.1951, Offizielle Eröffnung des „Ratskeller“, Kettelerallee am Bornheimer Hang.
  26295. 4.8.1951–5.8.1951, Sportfest anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Leichtathletik-Abteilung des FSV Frankfurt am Bornheimer Hang.
  26296. 26.8.1951, Das Fußballderby der Ersten Liga Süd zwischen Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt am Bornheimer Hang endet mit 3:1 Toren.
  26297. 1.4.1952, 40-Jahrfeier der ehemaligen Lersnerschülerinnen, Klasse Eichholz, im Bornheimer Ratskeller.
  26298. 26.7.1952–27.7.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Frankfurter Liedertafel von 1827 e. V. im Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee.
  26299. 28.9.1952, Das 100. Frankfurter Fußballderby zwischen FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt in der Ersten Liga Süd endet vor 25.000 Zuschauern am Bornheimer Hang mit 1:3 Toren.
  26300. 12.7.1953, Die Landesdelegiertenkonferenz des kommunistischen „Demokratischen Frauenbundes Deutschland“ wird in einem Bornheimer Lokal von der Polizei aufgelöst.
  26301. 30.5.1954, Stiftungsfest und feierliche Fahnenweihe anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Gebirgstrachtenvereins „Enzian“ im Bornheimer Ratskeller.
  26302. 30.5.1954, Ein Freundschaftsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt am Bornheimer Hang endet mit 3:0 Toren.
  26303. 3.7.1954, 50jähriges Jubiläum der Bornheimer Mittelschule.
  26304. 5.2.1955, Erstmalige Verleihung des Stoltze-Ordens in der Kongreßhalle im Rahmen einer großen „Friedrich- und Adolf-Stoltze-Sitzung“ der Bornheimer Karnevalsgesellschaft 1901. Der erste Empfänger und Träger dieses neuen Ordens ist Friedrich Stoltze, der Sohn Adolf Stoltzes.
  26305. 20.6.1955, 100. Abendmusik der „Freunde der Kirchenmusik“ in der Bornheimer Johanniskirche (seit 1950).
  26306. 3.6.1956, Stiftungsfest anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Gebirgstrachtenvereins „Almrausch“ im Bornheimer Ratskeller.
  26307. 1.7.1956–8.7.1956, Zweite Weltmeisterschaften im Frauen-Handball: Die Halbfinalspiele und das Finale finden am 08.07. auf dem Sportplatz Bornheimer Hang statt.
  26308. 13.11.1956, Eröffnung des neu errichten Bornheimer Jugendheimes – ein Haus der offenen Tür – in der Ortenberger Straße 40.
  26309. 27.11.1956, 350jähriges Jubiläum der ersten Bornheimer Volksschule.
  26310. 30.4.1957, Demonstration und Kundgebung der „Aktionsgemeinschaft gegen Remilitarisierung“ auf dem Bornheimer Brunnenplatz.
  26311. 21.5.1957, Das Freundschaftsspiel zwischen dem englischen Cup-Sieger Aston Villa und dem FSV Frankfurt am Bornheimer Hang endet mit 3:1 Toren.
  26312. 27.5.1957, Die 1952 ins Leben gerufenen „Interessengemeinschaft der Bornheimer Vereine und Korporationen“ löst sich auf.
  26313. 15.9.1957, Das Lokalderby zwischen FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt am Bornheimer Hang endet mit 0:1 Toren.
  26314. 22.2.1959, Das Lokalderby der süddeutschen Oberliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem FSV Frankfurt am Bornheimer Hang endet vor 18.000 Zuschauern mit 2:1 Toren.
  26315. 27.2.1959, Konzert des Schwarzmeer-Kosakenchors in der Bornheimer Heilandskirche.
  26316. 30.4.1959, Demonstration der „Arbeitsgemeinschaft der Frankfurter Arbeiterjugendverbände“ gegen Wiederaufrüstung und Atomwaffen mit einer Kundgebung vor über 1000 Zuhörern auf dem Bornheimer Brunnenplatz.
  26317. 16.7.1959, Internationaler Leichtathletikwettkampf am Bornheimer Hang mit über 10.000 Zuschauern.
  26318. 27.9.1959, Das Frankfurter Oberligaderby zwischen Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt am Bornheimer Hang endet mit 4:2 Toren.
  26319. 24.1.1960, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der „Bornheimer Stutzer“ im Festsaal der Staatlichen Landesbildstelle.
  26320. 8.5.1960, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bornheimer Turngemeinde 1860 in der Turnhalle Falltorstraße 15.
  26321. 18.9.1960, Das Derby in der Ersten Liga Süd zwischen Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt am Bornheimer Hang endet 1:1 unentschieden.
  26322. 5.3.1961, Im Fußballderby der Oberliga Süd zwischen FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt am Bornheimer Hang siegt die Eintracht vor 28.000 Zuschauern mit 4:2 Toren.
  26323. 13.5.1961–14.5.1961, Nationales Leichtathletik-Sportfest am Bornheimer Hang.
  26324. 22.7.1961–30.7.1961, Bornheimer Kerb.
  26325. 1.9.1961, Etwa 700 Demonstranten ziehen mit Fackeln und Spruchbändern vom Platz vor dem Postscheckamt zum Bornheimer Brunnenplatz, wo der Frankfurter Ausschuss „Ostermarsch der Atomwaffengegner“ eine Antikriegskundgebung veranstaltet.
  26326. 10.9.1961, Das Fußball-Lokalderby in der süddeutschen Oberliga zwischen FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt auf dem Bornheimer Hang endet mit 0:5 Toren.
  26327. 30.9.1961, Einweihung der neuen Turnhalle für die Bornheimer Mittelschule, Martin-Luther-Straße.
  26328. 17.11.1961–18.11.1961, Jahreshauptversammlung der „Gemeinnützigen Gesellschaft Tagesheimschule e. V.“ in der Tagesheimschule am Bornheimer Hang.
  26329. 16.12.1962, In der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals siegt Eintracht Frankfurt gegen FSV Frankfurt am Bornheimer Hang mit 2:1 Toren.
  26330. 20.7.1963, Das 125. Lokalderby zwischen dem FSV Frankfurt und Eintracht Frankfurt am Bornheimer Hang endet 1:1 unentschieden.
  26331. 10.8.1963–14.8.1963, 335. Bornheimer Kerb auf dem Festplatz „Weiße Erde“.
  26332. 4.6.1965–6.6.1965, Tagung der Zeugen Jehovas in der Bornheimer Turnhalle, Falltorstraße.
  26333. 21.8.1965, Konzert der Chapman College Madrigal Singers aus Kalifornien in der Bornheimer Heilandskirche.
  26334. 28.8.1966, Einweihung der neuen Orgel der Bornheimer St. Josephskirche.
  26335. 18.4.1968, Premiere von Zirkus Hagenbeck am Bornheimer Hang.
  26336. 8.8.1970–12.8.1970, 362. Bornheimer Kerb am Ratsweg.
  26337. 29.3.1971, Bei einem Überfall auf die Bornheimer Volksbank, Am Rötheneck, erbeutet der Täter 35.700.- DM.
  26338. 11.8.1973–15.8.1973, 365. Bornheimer Kerb auf dem Festplatz am Ratsweg.
  26339. 24.8.1974–25.8.1974, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Fußballsportvereins FSV Frankfurt am Bornheimer Hang.
  26340. 11.5.1975, Der FSV Frankfurt gewinnt vor 17.000 Zuschauern am Bornheimer Hang mit einem 2:2 unentschieden gegen VfR Bürstadt die Hessenmeisterschaft im Fußball und steigt damit in die 2. Liga Süd auf.
  26341. 14.5.1975, Gründung des „Hundeverein e. V.“ der Frankfurter Hundehalter im Bornheimer Ratskeller.
  26342. 10.9.1885, Aufnahme der Bornheimer Turngemeinde in den Gauverband, damit gibt es bis dato sieben Gauvereine.
  26343. 29.4.1889, Die Bornheimer Volksschule trägt ab heute den Namen: Brentanoschule – eine selbständige katholische Schule. Sie ist unter die Verwaltung eines selbständigen Rektors gestellt.
  26344. 22.1.1893, Tod des Direktors der Bornheimer Kirchnerschule, Rektor J. Heinrich Ankel (1827-1893).
  26345. 30.6.1894–2.7.1894, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bornheimer Männergesangvereins (u.a. Akademische Feier in der „Weißen Lilie“).
  26346. 6.6.1896–7.6.1896, Feierliche Einweihung der neuen Turnhalle der „Bornheimer Turngemeinde“ (Kommers, akademische Feier, Schauturnen und Familienfest).
  26347. 1.10.1896, Eröffnung von „Postamt Frankfurt (Main) 5“ im Haus Bornheimer Landstraße 48 – mit vollen Annahmebefugnissen und mit Telegraphenbetrieb. Zugleich wird die Stadtpostagentur 5 am Merianplatz aufgehoben.
  26348. 29.11.1896, Tod des Privatiers und langjährigen Bornheimer Stadtverordneten Jakob Steyert, früher Fabrikant lithographischer Maschinen und Utensilien. /Tod des Frankfurter Pianisten und Komponisten Musikdirektor Martin Wallenstein (1843-1896).
  26349. 4.7.1897, 25jähriges Stiftungsfest des „Bornheimer Kriegerverein“ mit einem Abgeordnetentag in der „Lilie“: Festessen, Festzug und Volksfest.
  26350. 18.9.1898, Gauturnfest des Frankfurter Turngaues in der Halle der Bornheimer Turngesellschaft.
  26351. 15.11.1899, Feierliche Eröffnung des Neubaus des Clementine-Mädchen-Hospitals am Bornheimer Landwehrweg.
  26352. 7.7.1900–9.7.1900, Feierlichkeiten anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Bornheimer Musikvereins – Akademische Feier samt Festkommers auf dem Festplatz, Gedächtnisfeier auf dem Bornheimer Friedhof zu Ehren der verstorbenen Vereinsmitglieder, Festzug durch die Straßen des Stadtteils Bornheims, Frühschoppen auf dem Festplatz, großes Volksfest mit Konzert und Tanz.
  26353. 12.8.1900, Bornheimer Kirchweihfest.
  26354. 1.5.1909, Eröffnung der neuen Trambahnlinie Bornheimer Schule über Sandweg – Rathaus nach dem Hauptbahnhof.
  26355. 9.6.1976, Vorstellung des Organisationsmodells für die zum 1. August d. J. als Gesamtschule I neu errichtete Friedrich-Ebert-Schule am Bornheimer Hang durch den Schuldezernenten Professor Peter Rhein.
  26356. 7.8.1976–11.8.1976, 369. Bornheimer Kerb.
  26357. 1.10.1977, Die Bornheimer Künstlergruppe „omnibus“ veranstaltet ein „Oktoberfest in der Fabrik“. Es ist die erste Großveranstaltung im leer stehenden Mouson-Gebäude.
  26358. 1.2.1978, Die Bornheimer Abendrealschule, seit Ende 1976 eine Schule ohne Status, ist wieder städtisch.
  26359. 14.3.1978, Einweihung der Synagoge im Altenzentrum der Jüdischen Gemeinde, Bornheimer Landwehr.
  26360. 9.3.1979, Bei einem Raubüberfall auf die Filiale der Stadtsparkasse in der Bornheimer Herderstraße erbeutet der Täter 4860.- DM.
  26361. 31.3.1979, Eröffnung einer neuen Galerie „Ateliergemeinschaft“, Bornheimer Landstraße.
  26362. 13.10.1979–14.10.1979, Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete und Bundesfinanzminister Hans Matthöfer spricht in der Oberräder Gaststätte „Zum Depot“ und im Bornheimer Ratskeller, Kettelerallee 72.
  26363. 9.11.1979, Demonstration der Bornheimer „Initiative gegen Reaktion und Faschismus“ für die Schließung des rechtsextremen Buchladens „Volk und Kosmos“ in der Hartmann-Ibach-Straße.
  26364. 7.6.1980–13.6.1980, Erste Bornheimer Kulturwoche der Künstlergruppe Omnibus.
  26365. 20.12.1981, Bei einem Querfeldein-Rennen am Bornheimer Hang siegt der Radprofi Klaus-Peter Thaler.
  26366. 24.8.1982, Bei einem Überfall auf die Bornheimer Filiale der Stadtsparkasse erbeutet der Täter 47.320.- DM.
  26367. 24.10.1982, Vierländer-Handball-Turnier in der Eissporthalle am Bornheimer Hang.
  26368. 11.6.1983–14.6.1983, Bornheimer Kerb.
  26369. 1.12.1983, Enthüllung der neuen Brunnenplastik am Bornheimer Uhrtürmchen.
  26370. 14.7.1984, Rock-Festival „Pampa Power“ im Stadion am Bornheimer Hang.
  26371. 14.7.1985, Bei einem Brand im Bornheimer Hallenbad entsteht ein Schaden von 40.000.- DM.
  26372. 28.7.1985, Bundesqualifikation zur Europameisterschaft der Weltunion der Vereine für Deutsche Schäferhunde auf dem FSV-Sportplatz am Bornheimer Hang.
  26373. 2.9.1985, Eröffnung der „Dokumentations- und Werkstätte Auschwitz“ der Lagergemeinschaft „Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer“ im Bornheimer „Friedensbunker“, Rendeler Straße.
  26374. 12.1.1987, Bei einem Überfall auf zwei Geldboten eines Bornheimer Supermarktes erbeutet der Täter rund 7.500.- DM.
  26375. 8.8.1987–12.8.1987, Bornheimer Kerb mit Festzug und Feuerwerk.
  26376. 23.12.1987, Ein 77jähriger Mann wird in der Bornheimer Spessartstraße 11 durch Messerstiche getötet. Ein dringend Tatverdächtiger kann kurz danach festgenommen werden.
  26377. 16.7.1988, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Hallgartenschule am Bornheimer Hang.
  26378. 14.2.1989, Die Rodungsarbeiten am Bornheimer Hang für den Bau der Frankfurter Ostumgehung können nur unter massivem Schutz der Polizei fortgesetzt werden. Am frühen Morgen gelingt es dem „Aktionsbündnis gegen die unmenschliche Autobahn“, die Fällarbeiten auf der künftigen Trasse durch Menschenketten zu verhindern. Auch an den folgenden Tagen setzen die Autobahngegner ihre Protestaktionen fort.
  26379. 16.6.1990, 300 Gegner der Ostumgehung A 66/A 661 demonstrieren am Bornheimer Hang mit einer Multi-Media-Schau gegen den Autobahnbau.
  26380. 19.8.1990, Straßenfest anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Bornheimer Marktes am Uhrtürmchen.
  26381. 6.10.1990, Eröffnung des neuen Panoramabades am Bornheimer Hang.
  26382. 23.1.1991, Bei einer Gasexplosion in den frühen Morgenstunden in einem Bornheimer Mietshaus, Ilbenstädter Straße 15, kommt ein 24jähriger Mann ums Leben, drei Menschen werden verletzt.
  26383. 10.8.1991–14.8.1991, Bornheimer Kerb.
  26384. 24.11.1991, Am Abend ereignet sich in einer Bornheimer Altenwohnanlage ein Familiendrama: Ein 32jähriger Mann erschießt erst seine von ihm getrennt lebende 25jährige Ehefrau und tötet sich danach selbst.
  26385. 8.8.1992–11.8.1992, Bornheimer Kerb.
  26386. 10.7.1993, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums der Hallgartenschule am Bornheimer Hang.
  26387. 28.11.1993, 80. Geburtstag des Gastwirts der Bornheimer „Eulenburg“, Otto Rumeleit (1913-1999), Vorsitzender der Frankfurter Hotel- und Gaststättenvereinigung.
  26388. 12.12.1993, Frankfurter Rad-Cross am Bornheimer Hang mit dem prominenten Starter Jan Ulrich.
  26389. 14.4.1994, 70. Geburtstag des Bornheimer Dichters Erich Fries.
  26390. 25.10.1996, Konzert der Frankfurter Unicef-Gruppe anlässlich des 50jährigen Jubiläums des UN-Kinderhilfswerkes in der Bornheimer Wartburgkirche.
  26391. 24.12.1996, Premiere des „1. Bornheimer Familien-Weihnachts-Circus“ auf dem Festplatz „Weiße Erde“ am Panoramabad.
  26392. 30.6.1999, Tod des langjährigen Vorsitzenden der Hotel- und Gaststättenvereinigung Frankfurt und Chef der Bornheimer „Eulenburg“, Otto Rumeleit (1913-1999).
  26393. 29.10.1999, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Mobilen Kinderkrankenpflege in der Bornheimer Johanniskirche und am Sitz der Einrichtung in der Kohlbrandstraße.
  26394. 11.2.2003, Richtfest für zwei Wohn- und Geschäftshäuser am Bornheimer Uhrtürmchen in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  26395. 9.8.2003–13.8.2003, Bornheimer Kerb.
  26396. 4.9.2005, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bornheimer Marktes rund um das Uhrtürmchen.
  26397. 12.11.2005, 50jähriges Jubiläum des Jäger-Vereins Frankfurt Nord-Ost – Nachfolge-Organisation der 1901 gegründeten „Bornheimer Jagdgesellschaft“.
  26398. 20.3.2006, Mit einer Feier in ihrem neuen Domizil schließt die Frankfurter Werkgemeinschaft den Umzug ihres Psychosozialen Zentrums aus der Lenaustraße im Nordend in die Bornheimer Löwengasse ab.
  26399. 2.11.2006, Richtfest für das umgebaute und erweiterte Bornheimer Sozialrathaus.
  26400. 15.12.2007, Erstmals findet in Frankfurt am Main ein „Crosslauf“ am Bornheimer Hang statt, veranstaltet vom Laufverein Skills 04.
  26401. 1.11.2009, Feierliche Einweihung des umgebauten Zentrums für Trauerseelsorge im ehemaligen Gemeindehaus der Bornheimer Kirche St. Michael.
  26402. 20.8.2010, Tod der Bornheimer Autorin und Mundartdichterin Anneliese Brustmann (1930-2010).
  26403. 30.11.2010, Eröffnung des orthopädischen Geschäfts „mainschuh“ am Campus Bornheimer Depot.
  26404. 9.7.2012, Tod des Bornheimer Karnevalisten Helmut Koch im Alter von 81 Jahren, langjähriger Vorsitzender der „Frankforter Schlippcher“.
  26405. 21.6.2013, Festakt anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Bornheimer Charles-Hallgarten-Schule in der Aula der Lernanstalt.
  26406. 23.1.2014, Das alte Kreuz von der Turmspitze der Bornheimer Heilandsgemeinde wird auf dem Gelände der Evangelischen Gemeinde am Riedberg einbetoniert.
  26407. 30.7.2015, Eröffnung eines Anlaufpunktes des Fanprojektes des Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt außerhalb des Stadions am Bornheimer Hang: das Fanhaus am Ostpark.
  26408. 4.12.2015, Der Bornheimer Vereinsring feiert seinen 25. Nikolausmarkt rund um das Uhrtürmchen.
  26409. 20.8.2016, Aktion „Plastikfrei“ auf dem Bornheimer Wochenmarkt.
  26410. 1.1.1902, 25jähriges Jubiläum der Eingemeindung Bornheims in Frankfurt am Main.
  26411. 11.3.1981, Infolge eines Kurzschlusses in einem 10.000-Volt-Kabel des Umspannwerkes am Heideplatz sind weite Teile Bornheims zwischen 8.55 und 9.20 Uhr ohne Stromzufuhr.
  26412. 1.6.1940, 100jähriges Jubiläum der Firma J. P. Borniger, gen. „Papier-Borniger“.
  26413. 13.3.1909, Lieder- und Duettenabend mit Fannie Borntraeger (Sopran) und Frieda Mareck (Alt) im Saalbau
  26414. 14.8.1954–15.8.1954, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Schützenvereins Diana Enkheim im Schützenhaus, Bornweidstraße.
  26415. 1.8.1953, 40jähriges Jubiläum der Gaststätte Krenz im Bornwiesenweg.
  26416. 15.3.1971, Gastspiel des Moskauer Borodin-Quartetts in der Oper.
  26417. 5.4.1991, 21 Meter hoch neben dem Messe-Turm erhebt sich der „Hammering Man“ des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky.
  26418. 11.1.1942, Violinabend mit Siegfried Borries (Nationalpreisträger für Violine 1939) im Saalbau.
  26419. 28.5.1942, Violinabend mit Siegfried Borries (Nationaler Musikpreis 1939) im Saalbau.
  26420. 17.4.1958–6.5.1958, Ausstellung der „frankfurter gruppe (neu)“ mit Arbeiten von Hermann Goepfert, Borris Goetz, Heinz Kreutz und Christian Kruck in der Zimmergalerie Franck.
  26421. 13.6.1910, Gemeinsame Kundgebung der Protestanten Frankfurts im großen Saal des Kaufmännischen Vereins gegen antireformatorische „Borromäus-Enzyklika“ (Editae saepe) von Papst Pius X, datiert vom 26.05.1910.
  26422. 27.4.1937, Tagung der Arbeitskammer Hessen im Plenarsitzungssaal der Industrie- und Handelskammer in der Börse.
  26423. 1.3.1934, Eröffnung der Ausstellung „Aus Alt wird Neu“ – über das Wirken des Winterhilfswerkes in der Alten Börse am Paulsplatz.
  26424. 8.12.1931, Schließung der Börse.
  26425. 8.10.1928–9.10.1928, Erste Frankfurter Internationale Getreidehandelstag der Frankfurter Börse, eröffnet in den Räumen des Hotels „Frankfurter Hof“, in der Festhalle.
  26426. 5.11.1927, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Frankfurter Geflügelzüchter-Vereins von 1867 e. V., Frankfurt am Main, verbunden mit dem „Züchter-Abend“ der dritten Frankfurter Jungegeflügelschau zu Frankfurt am Main, im Saal der Börse.
  26427. 2.12.1925, Ordentliche Jahres-Generalversammlung der Niederländischen Handelskammer im kleinen Sitzungssaal der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main-Hanau, Neue Börse.
  26428. 29.12.1919, Außerordentliche Generalversammlung des „Demokratischen Vereins“ in der Börse. Tagesordnung: Statutenänderungen.
  26429. 21.2.1919, Auf einer Versammlung von Elsaß-Lothringern in der Börse wird eine Ortsgruppe des „Hilfsbundes für Elsaß-Lothringer“ gegründet.
  26430. 15.1.1919, Zusammenkunft sog. parteiloser Bürgerlicher im Hörsaal des Ausschusses für Volksvorlesungen in der alten Börse, Neue Kräme, und Aussprache über die Frage: „Wie soll ich für die Nationalversammlung wählen?“.
  26431. 2.2.1916–9.2.1916, Erste Frankfurter Modewoche des 1915 gegründeten „Modebundes“ mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Eröffnung erfolgt in der Loge Sokrates, die Ausstellung findet in der Neuen Börse statt, die Modeschau im Neuen Theater und die Festvorstellung in der Oper.
  26432. 4.10.1915, Öffentlicher Vortrag von Bürgermeister Dr. Hermann Luppe (1874-1945) über die Kriegsbeschädigten-Fürsorge im Saal der „Börse“, veranstaltet vom Fortschrittlichen Volksverein Frankfurt am Main.
  26433. 6.10.1913, Eröffnung der Kunstausstellung „Deutsch-Afrika“ in der Neuen Börse.
  26434. 11.2.1908, Öffentliche Kundgebung der drei linksliberalen Parteien – Demokratischer Verein, Verein der Fortschrittspartei und Nationalsozialer Wahlverein – im großen Saal der Neuen Börse zu Gunsten des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrechts.
  26435. 29.6.1907–30.6.1907, Feierlichkeiten anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Spechtschen Männerchors in der Börse.
  26436. 15.10.1906, Große öffentliche Versammlung des „Frankfurter Demokratischen Vereins“, des „Vereins der Fortschrittspartei“, des „Nationalsozialen Wahlvereins“ und der Frankfurter Ortsgruppe des „Handelsvertragsvereins“ im großen Restaurationssaal der Neuen Börse zum Thema: „Die Fleischnot“.
  26437. 31.3.1906, 15. Stiftungsfest des Frankfurter Radfahrervereins „Germania“, Mitglied des Deutschen Radfahrer-Bundes, verbunden mit großem Gala-Sportfest, im Saal der neuen Börse.
  26438. 4.3.1904, 25jähriges Jubiläum der Eröffnung der neuen Börse, erbaut nach den Plänen der Architekten Heinrich Burnitz (1827-1880) und Prof. Oskar Sommer (1840-1894).
  26439. 26.9.1903, Festball anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Katholischen Kaufmännischen Vereins im Saal der „Neuen Börse“.
  26440. 12.9.2000, Wieder platzt eine Fusion. Die Londoner Börse zieht ihr Angebot für die Deutsche Börse in Frankfurt am Main zurück.
  26441. 23.5.2000, Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse AG entscheidet sich in Frankfurt am Main ohne Gegenstimmen für den Zusammenschluss mit der London Stock Exchange.
  26442. 17.4.2000, Start der T-Online-Aktie an der Börse.
  26443. 12.8.1945, Erstes Konzert im Börsensaal der Frankfurter Börse. Der Wiener Tenor Louis Klos bringt Lieder und Arien von Schubert, Schumann, Brahms, Mendelssohn, Rubinstein und Verdi zu Vortrag.
  26444. 7.9.1945, Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main gibt wieder ein Mitteilungsblatt für ihre Mitglieder heraus. Die erste Ausgabe kann von Mitgliedsfirmen in der Börse zum Preis von 20 Pfennig abgeholt werden.
  26445. 21.11.1947, Öffentliche Sitzung des Wirtschaftsrates im großen Saal der Börse.
  26446. 3.2.1948, Ausstellungseröffnung „Polnische Graphik“ im Lichthof der Börse, zusammengestellt von der Polnischen Militärmission.
  26447. 8.2.1948, Kundgebung der Heimatvertriebenen über das Flüchtlingsproblem im Saal der Börse mit Stadtrat Dr. Rudolf Prestel und Dr. jur. Fritz Czermak.
  26448. 17.2.1948, Gandhi-Gedenkfeier der Deutschen Friedensgesellschaft (Bund der Kriegsgegner) im Plenarsaal der Börse.
  26449. 8.5.1948–23.5.1948, Der Hessische Buchhändlerverband veranstaltet im Lichthof der Frankfurter Börse eine Ausstellung unter dem Titel „Bücherplatz Frankfurt“.
  26450. 7.12.1948, Erste Schwerdtner Briefmarken-Auktion der Firma Paul R. Schwerdtner im Sitzungssaal der Industrie- und Handelskammer (Börse).
  26451. 7.2.1949–19.2.1949, Ausstellung „Schweizerische Architektur der Gegenwart“, veranstaltet vom Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumplanung und dem Deutschen Werkbund Hessen, Frankfurt am Main, im Lichthof der Börse.
  26452. 8.2.1949, Eröffnung des „Café Börse“ im Börsengebäude.
  26453. 26.2.1949, Premiere von Goethes „Iphigenie“ in der Börse.
  26454. 4.4.1949, Vortrag von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb im großen Sitzungssaal der Börse über „Frankfurts Zukunft, Hoffnung und Ausblick“, veranstaltet vom Frankfurter Bund für Volksbildung.
  26455. 4.7.1949, Eröffnung einer Import-Export-Börse der Industrie- und Handelskammer im Börsensaal.
  26456. 12.9.1949, Goethe-Gedenkstunde der Handwerkskammer Frankfurt im Plenarsaal der Börse.
  26457. 7.3.1950, Eröffnung des „Intimen Theaters“ von Fritz Rémond mit Friedrich Schillers „Kabbale und Liebe“ in der Börse.
  26458. 24.6.1950, Anlässlich des Deutschen Bühnentages veranstalten die Städtischen Bühnen zwei Festvorstellungen: in der Börse die Aufführung „Aida“ und im Kleinen Komödienhaus Arthur Millers Stück „Der Tod eines Handlungsreisenden“.
  26459. 7.11.1950–8.11.1950, Briefmarkenauktion des Südwestdeutschen Briefmarken- und Auktionshauses Frey in der Börse.
  26460. 10.11.1950, Rudolf Gonszar singt in der Börse seinen 100. Rigoletto.
  26461. 6.3.1951, Erste öffentliche Versammlung der neu gegründeten Sektion Frankfurt des Deutschen Kanal- und Schifffahrtsvereins Rhein-Main-Donau e. V. bei der Industrie- und Handelskammer in der Börse, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  26462. 9.8.1951, Vortrag des Theaterkritikers Julius Bab, New York, über „Theater und Volk in Deutschland und Amerika“ im Plenarsaal der Börse.
  26463. 11.1.1952, Eröffnung des „Kleinen Hauses“ in der Börse.
  26464. 8.3.1952, Erster Landesparteitag der Deutschen Partei in Hessen in der Börse.
  26465. 29.7.1952, Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der FDP in der Börse mit Stadtrat Walter Wieser.
  26466. 30.10.1952, Anlässlich der „Woche des Buches“ veranstaltet der Frankfurter Buchhandel im Festsaal der Börse einen literarischen Abend mit Fritz Rémond, Hannelore Hinkel und Käte Jaenicke.
  26467. 8.4.1954, Frankfurter Verlegerabend des Hessischen Verleger- und Buchhändler-Verbandes e. V. gemeinsam mit dem Societäts-Verlag GmbH im Festsaal der Börse.
  26468. 21.8.1954, Gründungsversammlung eines Ortsverbandes Frankfurt des „Luftwaffenring e. V.“ in der Börse.
  26469. 23.9.1954–25.9.1954, Internationale Briefmarkenhändler-Börse im Volksbildungsheim.
  26470. 28.10.1954, Gründung eines Ausschusses „Radwegebau“ der Landesverkehrswacht Hessen in der Börse.
  26471. 15.1.1955–16.1.1955, Tagung des Verbandes Deutscher Rundfunk- und Fernsehgeräte-Großhändler in der Börse.
  26472. 8.2.1955, Neueröffnung der Bücher-Börse-Union, Münchener Straße.
  26473. 26.2.1956–29.2.1956, Verbandstag der Hauptvereinigung des ambulanten Gewerbes und der Schausteller in Deutschland e. V. (HAGD) im Festsaal der Industrie- und Handelskammer in der Börse und im Steinernen Haus, Braubachstraße 35.
  26474. 26.1.1957, Jubiläums-Festversammlung anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Evangelischen Männerwerks in Hessen und Nassau in der Börse.
  26475. 4.4.1957–6.4.1957, Tagung der Südwestdeutschen Volksbanken in der Börse.
  26476. 18.4.1958, Gründung eines hessischen Landeskuratoriums der Deutsch-Indischen Gesellschaft im Festsaal der Industrie- und Handelskammer in der Börse.
  26477. 25.10.1960, Dichterlesung von Walter Mehring in der Bücher-Börse-Union, Zeil 127.
  26478. 19.5.1966–23.5.1966, Feierlichkeiten anlässlich des 85jährigen Jubiläums der Straßburger Turnerschaft Alsatia mit einem Festkommers in der Börse.
  26479. 1.8.1969, Eröffnung des „Parkhauses Börse“.
  26480. 2.8.1970, Internationale Münzen-Börse des deutsch-amerikanischen Münzensammler-Klubs in der amerikanischen Grundschule, Platenstraße.
  26481. 19.10.1970, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Akademie für Welthandel in der Börse.
  26482. 7.11.1970–8.11.1970, „Tag der offenen Tür“ bei der Frankfurter Börse.
  26483. 6.11.1971–7.11.1971, „Tag der offenen Tür“ der Frankfurter Börse.
  26484. 21.4.1972, Eröffnung der Buchhandlung Kohl in den neu gestalteten Räumen der früheren „Bücher-Börse“ an der Katharinenkirche.
  26485. 23.9.1974, Eröffnung der Ersten Deutschen Diamant-Börse Frankfurt mit einem Festakt im Schauspielhaus und einem Festball im Hotel Intercontinental.
  26486. 1.7.1889, Vor genau 100 Jahren ist die Börse im Braunfels eröffnet worden; die spätere Börse an der Paulskirche wurde 1840 erbaut und die neue an der Goethestraße am 04. März 1879 eröffnet.
  26487. 8.12.1889, Eröffnung des Restaurant zur „Neuen Börse“ unter der Leitung von Franz Rauch.
  26488. 1.2.1890, Eröffnung des „Spezialitätentheater“ im Restaurant „Neue Börse“.
  26489. 18.4.1891–3.5.1891, Gastspiel der Kammervirtuosin Fürstin Dolgorouky mit ihrem russischen Damen-Orchester in der „Neuen Börse“.
  26490. 3.12.1891–1.1.1892, Großes Extra-Konzert der Karl Meyder-Kapelle im „Concerthaus“ (Neue Börse) zum Gedächtnis des 100. Todestages des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (gestorben am 05.12.1791).
  26491. 19.12.1891, Große Weber-Feier der Karl Meyder-Kapelle im „Concerthaus“, Neue Börse.
  26492. 5.10.1892, Konzert der Karl Meyder-Kapelle unter Leitung des Kapellmeisters Iwan Schulz im Konzerthaus Karl Meyder, Neue Börse.
  26493. 6.10.1892, Konzert der Karl Meyder-Kapelle unter Leitung des Kapellmeisters Iwan Schulz im Konzerthaus Karl Meyder, Neue Börse.
  26494. 4.8.1893–5.8.1893, 10. Kongress des Verbandes der Handelsgärtner Deutschlands in der Börse.
  26495. 2.9.1893–3.9.1893, Delegiertentag des deutschen Athletenverbandes samt Kommers im „Palais-Restaurant“ und ein Athleten-Wettstreit verbunden mit dem 10. Stiftungsfest des Stemm- und Fechtklubs Germania in der „Neuen Börse“.
  26496. 3.9.1893, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Stemm- und Fechtklubs Germania in der „Neuen Börse“.
  26497. 16.9.1893–17.9.1893, Erste große Pflanzen-Börse der Verbandsgruppe „Großherzogtum Hessen und Hessen-Nassau“ des Verbandes der Handelsgärtner Deutschlands in der Landwirtschaftlichen Halle.
  26498. 15.10.1893, Konstituierende Versammlung des „Vereins deutscher Immobilien-Makler“ im Sitzungssaal der Handelskammer in der Neuen Börse.
  26499. 6.2.1894, Maskenball der Neuen Karnevalsgesellschaft in der Neuen Börse.
  26500. 20.2.1894, Achte Delegierten-Versammlung des Allgemein Deutschen Chorsänger-Verbandes mit Sitz in Frankfurt am Main im Saal der Neuen Börse.
  26501. 15.10.1894, „Johann-Strauß-Abend“ der Frankfurter Concert-Kapelle in der „Neuen Börse“, zum 50jährigen Tonkünstler-Jubiläum des Walzerkönigs.
  26502. 8.9.1895, Gaufest der Frankfurter Turnerschaft: Wettturnen, Wettfechten und Wettringen in der Turnvereinshalle am Sandweg. Die Preisverteilung und ein Kommers erfolgen am 14. September d. J. in der Neuen Börse.
  26503. 20.9.1895, Eröffnung des vom „Kellnerbund“ errichtete Kellnerheims in der Alten Börse.
  26504. 3.11.1895, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Ärztlichen Vereins“ im Saal des Dr. Hoch’schen Konservatoriums samt Kommers in der Neuen Börse.
  26505. 21.12.1895, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Lithographischen Kunstanstalt und Verlagsbuchhandlung von E. G. May Söhne, Eschersheimer Landstraße, im Konzertsaal der Neuen Börse.
  26506. 7.2.1896, Gedenkfeier zur Erinnerung an die Tätigkeit der Feldpost und Feldtelegraphie während des deutsch-französischen Krieges 1870/71 in der Neuen Börse.
  26507. 10.6.1896–15.6.1896, Große Konditorei-Ausstellung in den Räumen der Neuen Börse, veranstaltet von Mitgliedern der Frankfurter Konditorei-Innung.
  26508. 17.4.1898, Großkundgebung gegen die Einführung von Schifffahrtsabgaben auf dem Main im Saal der Effekten-Societät (Neue Börse).
  26509. 4.1.1909, Nationalliberale Versammlung in der Börse mit einem Vortrag des Staatsrechtlers Prof. Georg Jellinek (Heidelberg) über die „Reichsverfassung und Kanzlerverantwortlichkeit“.
  26510. 5.1.1909, Vortrag von Prof. Friedrich Jodl (Universität Wien) über „Religion und Wissenschaft“ im großen Saal der Börse, auf Einladung der Frankfurter Freidenker-Vereinigung und der Deutschen Gesellschaft für Ethische Kultur.
  26511. 5.12.1909, Gründung einer „Oberpost- und Telegraphen-Assistenten-Vereinigung“ in der Börse.
  26512. 18.2.1977, 150. Geburtstag des Architekten und Kommunalpolitikers Heinrich Burnitz (1827-1880), 1867/68 Stadtverordneter, von 1868 bis 1871 Stadtrat. Gemeinsam mit Professor Oskar Sommer (1840-1894) erbaute er in den 1870er Jahren die neue Frankfurter Börse.
  26513. 13.11.1980, 100. Todestag des Architekten und Kommunalpolitikers Heinrich Burnitz (1827-1880), der in den 1870er Jahren die Neue Börse erbaute.
  26514. 27.3.1983, 3. Schallplatten-Börse des Vereins der Rock-Oldies Freunde im Haus der Jugend.
  26515. 3.2.1985, Internationale Puppen- und Spielzeug-Börse in der Alten Oper.
  26516. 13.8.1985, Zum 400jährigen Jubiläum der Frankfurter Börse gibt die Bundespost eine Sonderbriefmarke heraus.
  26517. 17.8.1985, Eine 21jährige Frau wird im Parkhaus Börse Opfer einer Vergewaltigung.
  26518. 28.9.1985–29.9.1985, Sammlertreffen der „Freunde historischer Wertpapiere“ im großen Saal der Frankfurter Börse.
  26519. 20.10.1985, Internationale Puppen- und Spielzeug-Börse in der Alten Oper.
  26520. 15.3.1986, 2. Filmsammler-Börse im Deutschen Filmmuseum.
  26521. 22.3.1986, Internationale Puppen- und Spielzeug-Börse in der Alten Oper.
  26522. 27.9.1986–28.9.1986, Kinderkino-Börse im Deutschen Filmmuseum.
  26523. 24.1.1988, Internationale Puppen-/Steiftier-Börse im Hotel Intercontinental.
  26524. 12.4.1989, Mit schätzungsweise dreißig Molotowcocktails setzt eine Gruppe Maskierter am Morgen die Frankfurter Börse in Brand. Die Brände können rasch gelöscht werden. Die Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest. Der Sachschaden wird auf 300.000.- DM geschätzt. Die Aktion steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Hungerstreik von RAF-Häftlingen. Der Überfall verzögert die Geldgeschäfte in der Börse nur um wenige Minuten.
  26525. 16.2.1990, Prozessbeginn um den Brandanschlag auf die Frankfurter Börse am 12.04.1989 vor dem Frankfurter Oberlandesgericht. 150 Demonstranten erscheinen vor der Verhandlung zu einer Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude.
  26526. 26.4.1990, Die fünfjährigen Umbauarbeiten der Börse und der Industrie- und Handelskammer werden abgeschlossen. Mit einem Festakt im Kammergebäude feiern Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel und Oberbürgermeister Volker Hauff mit 500 geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft dieses Ereignis.
  26527. 1.4.1991, Frankfurter Schallplatten- und CD-Börse in der Messe Frankfurt.
  26528. 24.5.1991–26.5.1991, „ESB ’91“ – 1. Europäische Sammler-Börse in der Festhalle.
  26529. 8.9.1991, 20. Frankfurter Schallplatten- und CD-Börse im Kolpinghotel.
  26530. 8.12.1991, Frankfurter Schallplatten- und CD-Börse im Kolpinghaus.
  26531. 26.12.1991, Erste Frankfurter Comic-Börse auf dem Messegelände.
  26532. 18.5.1992, Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe verwirft die Revision der vier Angeklagten, die am 12.04.1989 einen Brandanschlag auf die Frankfurter Börse verübt haben. Damit sind die Urteile, jeweils sieben Jahre Freiheitsstrafe, rechtskräftig.
  26533. 24.5.1992, Schallplatten- und CD-Börse im Kolpinghotel.
  26534. 13.8.1992, Eröffnung des „Café Cult“ im „Haus an der Börse“, Ecke Schillerstraße/Rahmhofstraße.
  26535. 16.10.1992, 150jähriges Jubiläum des Juweliergeschäfts Schlesicky an der Börse.
  26536. 1.11.1992, Schallplatten- und CD-Börse im Kasino der Jahrhunderthalle Hoechst.
  26537. 1.1.1993, Offizielle Gründung der Deutsche Börse AG.
  26538. 25.4.1995, Mehrere hundert Junggewerkschafter demonstrieren vor der Börse gegen den Abbau von Ausbildungsplätzen.
  26539. 6.12.1995, Rund 500 Schüler und Auszubildende demonstrieren vor der Frankfurter Börse für eine gesetzliche Ausbildungsabgabe.
  26540. 11.12.1995, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der ersten Gründungsversammlung der Metallgewerkschaft. Die IG Metall ist am 11.12.1945 im Saal der Frankfurter Börse gegründet worden.
  26541. 23.5.1997, Dem früheren Privatbankier Michael Hauck wird anlässlich einer Feier in der Villa Leonardi, die die Frankfurter Börse für ihren früheren Präsidenten gibt, aus den Händen von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  26542. 7.7.1998, Etwa 30 Arbeitslose versuchen die Börse zu stürmen, werden aber von der Polizei sofort wieder aus dem Gebäude gebracht.
  26543. 11.11.1998, Grundsteinlegung der Deutschen Börse AG für die „Neue Börse“ auf dem ehemaligen US-Areal im Stadtteil Hausen.
  26544. 1.7.1999, 25jähriges Jubiläum der Gründung der Recycling-Börse der Industrie- und Handelskammern der Stadt Frankfurt am Main, des Main-Taunus-Kreises und des Hochtaunus-Kreises.
  26545. 27.8.1999, Richtfest des 300 Millionen DM teuren Neubaus der Deutschen Börse AG am Industriehof.
  26546. 11.6.2001, Als erster deutscher Flughafenbetreiber geht die Fraport AG an die Börse.
  26547. 3.10.2001, Aus Protest gegen die Öffnung der Frankfurter Börse am Tag der Deutschen Einheit veranstalten Gewerkschafter ein „Denk-Mahl“ auf dem Börsenplatz.
  26548. 7.3.2003–11.3.2003, Internationale Tourismus-Börse auf dem Messegelände.
  26549. 24.6.2003, Planungsdezernent Edwin Schwarz und Vertreter des Siemens-Konzerns unterzeichnen den städtebaulichen Vertrag, wonach Büros, Gewerbe, Wohnungen und Grünflächen auf rund 110.000 Quadratmeter Fläche, getauft auf den Namen „3/4/3 West“ bis zum Jahr 2010 zwischen Neue Börse und City West entstehen sollen.
  26550. 27.1.2005, Oberbürgermeisterin Petra Roth reagiert grundsätzlich positiv auf das Übernahmekonzept der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main für die Londoner Börse.
  26551. 10.5.2005, „Jazznights“ mit dem Herbie Hancock-Quartett in der Deutschen Börse.
  26552. 31.5.2006, Im Rahmen der „Deutsche Börse Jazznights“ Klaus Doldingers Jubilee Tour in der Alten Oper.
  26553. 2.6.2006, Erneut scheitert die Deutsche Börse AG mit ihren Fusionsplänen: Die „New York Stock Exchange“ übernimmt die Fünfländerbörse Euronext.
  26554. 8.6.2006, Sechs Skulpturen der bis 1952 abgebrochenen klassizistischen Alten Börse am Paulsplatz sind ab heute wieder in der Arkade des heutigen Börsengebäudes am Börsenplatz öffentlich zu sehen. Die 163 Jahre alten Standbilder namens Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien symbolisieren Frankfurts traditionell gut entwickelten Unternehmensgeist.
  26555. 19.7.2006, Eröffnung der Strandlounge Citybeach auf dem Dach des Parkhauses Börse.
  26556. 26.2.2007, Wiederbezug des neu gestalteten Handelssaals der Deutschen Börse im Stadtteil Hausen nach Verlegung eines neuen Parkettbodens.
  26557. 23.5.2011, Heute endet der Parketthandel an der deutschen Börse: der Computer übernimmt das Zepter im Frankfurter Wertpapierhandel.
  26558. 9.11.2013–10.11.2013, Erste Automobilia-Börse im Stadtteil Fechenheim.
  26559. 3.5.2000, Die Börsen von Frankfurt am Main und London schließen sich zum größten Finanzmarkt Europas zusammen.
  26560. 8.9.1889, Gastspiel der serbischen Tamburiza-Kapelle im „Börsen-Restaurant“.
  26561. 30.1.1895, Tod des Journalisten August Hartmann (1839-1895), seit den 1870er Jahren in Frankfurt am Main, Redakteur des „Frankfurter Journals“, der „Frankfurter Börsen- und Handelszeitung“ und der „Frankfurter Nachrichten“.
  26562. 12.5.2001, Offizielle Eröffnung des neuen Gebäudes der Brönner-Umschau-Gruppe (Brönner-Umschau, Brönner-Druckerei, „Börsen-Zeitung“) am Rande des Industrieparks Höchst in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  26563. 20.5.2000, Den diesjährigen Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik des „Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel“ erhält in Leipzig der Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Lothar Müller.
  26564. 24.4.1946, Einzug der Geschäftsstellen des Börsenblattes, des Großhessischen Buchhändlerverbandes und der Frankfurter Buchhändlervereinigung im Haus Schaumainkai 101.
  26565. 1.10.1946, Die Redaktion des „Börsenblattes für den deutschen Buchhandel“ wird von Wiesbaden nach Frankfurt am Main verlegt.
  26566. 3.1.1959, 125jähriges Jubiläum des Erscheinens der ersten Nummer des „Börsenblattes für den deutschen Buchhandel und für die mit ihm verwandten Geschäftszweige.“
  26567. 29.12.2006, Letzter Arbeitstag des ARD-Börsenexperten und Wirtschaftsjournalist Frank Lehmann vom Hessischen Fernsehen.
  26568. 23.11.1936, Die Bücherei der Industrie- und Handelskammer, die Ende Oktober d. J. wegen Umzugs geschlossen werden musste, wird im Untergeschoss des Börsengebäudes wieder eröffnet.
  26569. 7.6.1934, Feierliche Eröffnung für die vom Reichsbund Deutscher Makler (RDM) neu geschaffene Immobilienbörse in einem Saal des Börsengebäudes.
  26570. 3.6.1950–30.6.1950, Ausstellung „Das Export-Lexikon“ im Lichthof des Börsengebäudes, veranstaltet vom Frankfurter Exportföderungswerk.
  26571. 20.5.1949, Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der FDP Frankfurt im Börsenkeller.
  26572. 20.1.1950, Generalmitgliederversammlung und Vorstandsneuwahlen des Frauenverbandes Frankfurt im Börsenkeller.
  26573. 4.4.1950, Lichtbildervortrag des Stadtarchivdirektors Professor Hermann Meinert über „Das Frankfurter Stadtarchiv und seine Schätze“ im Börsenkeller, veranstaltet von der Vereinigung von Freunden der Natur- und Heimatkunde.
  26574. 16.4.1950, Eröffnung der Frühjahrs-Schuhbörse im Börsenkeller. 210 Schuhfabriken des Bundesgebietes werden von 75 Ausstellern vertreten.
  26575. 20.5.1950–21.5.1950, Hauptversammlung der Deutschen Orchideengesellschaft im Börsenkeller.
  26576. 22.9.1951, Gründungsversammlung des Sachsenvereins Frankfurt im Börsenkeller.
  26577. 27.10.1951, 25jähriges Stiftungsfest des Westfalenbundes im Börsenkeller.
  26578. 24.5.1952–26.5.1952, Bundesdelegiertentagung 1952 des Deutschen Konditoren-Gehilfen-Bundes e. V. im Börsenkeller.
  26579. 21.9.1952, Kreisverbandstag der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK) im Börsenkeller.
  26580. 5.3.1977, Jahreshauptversammlung des Bundes Internationaler Detektive im Börsenkeller.
  26581. 24.3.1979, Bundestreffen der „Freunde Historischer Wertpapiere“ im Börsenkeller.
  26582. 28.3.1981, Jahreshauptversammlung des Bundes Internationaler Detektive im Börsenkeller, Schillerstraße.
  26583. 19.3.1983–20.3.1983, 12. Internationale Sammlertreffen der „Freunde Historischer Wertpapiere“ im „Börsenkeller“.
  26584. 15.10.2001–16.10.2001, Börsenkongress und Venture Capital Kongress im Congress Center der Messe Frankfurt.
  26585. 29.10.1929, Großer Börsenkrach in der New Yorker Wall Street: Gewaltige Kurstürze sind der Anfang der damaligen Weltwirtschaftskrise.
  26586. 24.10.2004, Vor 75 Jahren stürzen in New York die Börsenkurse ein: Es ist der „schwarze Donnerstag“ Er läutet die Weltwirtschaftskrise ein.
  26587. 29.11.1936, Zahlreiche Wandergruppen der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ treffen sich in Frankfurt am Main zu einem Festzug vom Huthpark zum Börsenplatz.
  26588. 30.4.1936, Eröffnung des Vergnügungsparkes auf dem Horst-Wessel-Platz [heute: Rathenauplatz], Goethe- und Börsenplatz.
  26589. 6.1.1935, Große Saarkundgebung auf dem Börsenplatz.
  26590. 17.3.1934, Auf dem Börsenplatz finden sich über 2.000 Jungvolkpimpfe der Frankfurter Jungbanne 81 und 186 ein, um die 700 evangelischen Jungscharler (Grünhemden) in ihre Reihe einzugliedern.
  26591. 17.9.1933, Einweihung der instand gesetzten Elisabethenschule am Börsenplatz als SA-Unterkunft der Standarte 81.
  26592. 9.1.1933, Kundgebung der „Eisernen Front“ auf dem Börsenplatz. Stadtverordneter (1924-1933) Johannes Rebholz (1885-1960), Vorsitzender der Frankfurter SPD (1926/27 und 1930-1933) hält die Ansprache. Im Anschluss an die Kundgebung marschiert ein großer Demonstrationszug durch die Schiller- und Kaiserstraße zum Hauptbahnhof.
  26593. 5.1.1933, Kundgebung der Kommunistischen Partei auf dem Börsenplatz mit anschließendem Demonstrationszug von 4.000 Menschen in der Innenstadt.
  26594. 9.12.1930, Nach einer abendlichen Erwerbslosenkundgebung der Kommunisten auf dem Börsenplatz und einem anschließenden Demonstrationszug in der Innenstadt verhindert die Polizei die Erstürmung des Rathauses.
  26595. 11.8.1930, Verfassungsfeier des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Kreis Frankfurt, auf dem Börsenplatz.
  26596. 16.6.1930, Demonstration der Nationalsozialisten auf dem Börsenplatz gegen das Uniformverbot.
  26597. 31.1.1930–2.2.1930, Internationales Tisch-Tennis-Turnier um die süddeutsche Meisterschaft in der Aula der Städtischen Handelslehranstalt I am Börsenplatz.
  26598. 22.11.1929, Vom Börsenplatz ziehen am Abend Nationalsozialisten in einzelnen Gruppen zu einer Versammlung nach dem Florasaal in der Rotlintstraße. Am Friedberger Platz kommt es nach Schmährufen zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei. In dem überfüllten Saal sprechen die NS-Stadtverordneten Hermann Neff und Peter Gemeinder.
  26599. 29.6.1929, Am Abend findet als Auftakt zu dem Reichsarbeitersporttag eine von den republikanischen Verbänden durchgeführte Kundgebung für Einigkeit und Recht und Freiheit auf dem Börsenplatz statt.
  26600. 18.4.1924–21.4.1924, Briefmarken-Ausstellung der Briefmarken Tauschvereinigung „Globus“ auf dem Gelände der ehemals dort ansässigen Elisabethenschule am Börsenplatz.
  26601. 15.10.1921, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Firma Siegmund Strauß jr. in ihrem Geschäftshaus am Börsenplatz.
  26602. 5.9.1920, Kundgebung des Reichsbundes der Kriegsgeschädigten auf dem Börsenplatz gegen das soeben verabschiedete Versorgungsgesetz und dessen Ausführungsbestimmungen.
  26603. 19.6.1919, Eine Bürgerversammlung auf dem Börsenplatz erklärt sich im Rahmen einer Abstimmung für die Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages.
  26604. 21.10.1917, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der „Gesellschaft der Vogelfreunde e. V.“ (gegründet 1867 zur Förderung der deutschen Geflügelzucht und des Vogelschutzes) im Saal der „Alemannia“, Börsenplatz.
  26605. 27.8.1917, Öffentliche Versammlung des „Fortschrittlichen Volksverein, Frankfurt am Main“ im großen Saal des Börsenrestaurants am Börsenplatz. Tagesordnung: Die städtische Lebensmittel- und Heizmaterialien-Versorgung. Es spricht der Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Dr. Ludwig Heilbrunn (1870-1951).
  26606. 6.9.1913–10.9.1913, Tagung des 1906 gegründeten „Verbandes der Konfitüren- und Schokoladen-Spezialgeschäfte Deutschlands“ in der „Alemannia“, Börsenplatz.
  26607. 22.3.1913–24.3.1913, Zweite Arbeiter-Esperantisten-Kongress des Deutschen Arbeiter-Esperantisten-Bundes bei Wenderoth, Börsenplatz.
  26608. 26.4.1905, 33. Hessische Konferenz des Deutschen evangelischen Schulvereins im Evangelischen Kasino, Börsenplatz.
  26609. 28.2.1948, Öffentliche Kundgebung der KPD für die Einheit Deutschlands auf dem Börsenplatz. Redner sind der Landtagspräsident von Brandenburg, Fritz Ebert, der Vorsitzende der britischen Zone und Abgeordneter des Wirtschaftsrates, Max Reimann sowie der Landesvorsitzende der KPD Hessen, Walter Fisch.
  26610. 24.6.1948, Kundgebung der KPD auf dem Börsenplatz zur Währungsreform mit dem ersten Vorsitzenden der KPD der Westzonen Max Reimann und dem Landesvorsitzenden der KPD-Hessen, Oskar Müller.
  26611. 22.5.1949, Großkundgebung der SPD für die Heimatvertriebenen auf dem Börsenplatz.
  26612. 26.3.1950, Erste Morgenveranstaltung im Intimen Theater am Börsenplatz. Die Matinée ist dem Dichter Gerhart Hauptmann gewidmet.
  26613. 16.4.1950–19.4.1950, Zweite Frankfurter Rauchwarenmesse und Neuheitenausstellung mit Leistungsschau des Kürschnerhandwerks unter dem Ehrenprotektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb auf dem Messegelände. Auf dem Programm stehen die Gründungsversammlung des „Verbandes der deutschen Rauchwaren- und Pelzwirtschaft“ im Kuppelsaal der Festhalle (16.04), die Tagung der Landesinnungsmeister, Obermeister und Lehrlingswarte des Zentralverbandes des Kürschnerhandwerks im Hause der „Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft“, Siesmayerstraße 12 (16.04.), eine Pelzmodenschau im Gesellschafts-Haus des Palmengartens (17.04.), eine Theater-Vorstellung im „Intimen-Theater“, Börsenplatz sowie eine gemeinsame Tagung der Vorstände des Verbandes der deutschen Rauchwaren- und Pelzwirtschaft und des Zentralverbandes des Kürschnerhandwerks im kleinen Kuppelsaal der Festhalle (19.04.).
  26614. 21.4.1950–22.4.1950, Erste Auktion von Graphiken alter Meister, europäischer Kunst der Neuzeit und Werken der Kunstliteratur des „Frankfurter Kunsthauses Buchheim und Dr. Haase“ am Börsenplatz.
  26615. 10.6.1950–11.6.1950, Gastspiel Werner Fincks im Intimen Theater am Börsenplatz.
  26616. 31.10.1950, Eröffnung der Galerie Buchheim-Militon, Börsenplatz 13-15.
  26617. 1.5.1951, Maifeier des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Kreisausschuss Frankfurt. auf dem Börsenplatz.
  26618. 24.11.1951, Kompositionsabend mit eigenen Werken des Komponisten Ernst Krĕnek im Kunstkabinett, Börsenplatz 13-15.
  26619. 1.12.1951, Vortrag des Dichters Léopold Sédar Senghor im Kunstkabinett am Börsenplatz
  26620. 21.3.1952, Premiere von Jean Cocteaus „Orphée“ im Intimen Theater am Börsenplatz.
  26621. 25.12.1952, Premiere der Komödie „Bunbery“ von Oskar Wilde im Intimen Theater am Börsenplatz.
  26622. 20.6.1953, Großkundgebung der Vereinigung Demokratischer Jugend Deutschlands auf dem Börsenplatz zum aktuellen Aufstand in der DDR.
  26623. 31.3.1956, Premiere der Komödie „Die Kassette“ von Carl Sternheim im Intimen Theater am Börsenplatz.
  26624. 7.9.1956–30.9.1956, Ausstellung „Künstler aus dem Kreise des Frankfurter Kunstkabinetts“ im Frankfurter Kunstkabinett, Börsenplatz 13-15.
  26625. 31.10.1972, 100jähriges Jubiläum der Firma R. Lang, Herren- und Damenausstatter, Börsenplatz 1.
  26626. 25.5.1973, Italien-Sprechtag der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Börsenplatz 6.
  26627. 31.3.1976, Tod des Theaterleiters, Regisseurs und Schauspielers Fritz Rémond (1902-1976), Gründer des „Kleinen Theaters am Zoo“ (seit 1975 offiziell „Fritz-Rémond-Theater im Zoo“) und des „Intimen Theaters“ am Börsenplatz.
  26628. 26.5.1977–16.7.1977, Ausstellung mit Werken des in der Shoa ermordeten Malers Rudolf Levy des Frankfurter Kunstkabinetts, Börsenplatz.
  26629. 10.8.1981, Trotz strömenden Regens versammeln sich 120 Demonstranten zu einer Kundgebung auf dem Börsenplatz gegen den Bau der Neutronenwaffe.
  26630. 12.1.1995, Der Förderverein „Schöneres Frankfurt“ stellt in der Freßgass‘ und auf dem Börsenplatz zwei Designer-Chronometer auf. Der Förderverein will mit den Modellen die Tradition der Uhrtürmchen im Design-Zeitalter fortsetzen.
  26631. 4.6.1998–6.6.1998, 1. Freundschaftsfest Frankfurt – Weimar – Thüringen in der Schillerstraße und auf dem Börsenplatz.
  26632. 27.5.1999–29.5.1999, Freundschaftsfest Frankfurt – Weimar – Thüringen der Aktionsgemeinschaft Die Schillerstraße und der Eschenheimer Turm e.V. in der Schillerstraße und auf dem Börsenplatz.
  26633. 26.11.2001, Die Stadt Frankfurt, das Land Hessen und die Wirtschaftsinitiative Rhein-Main gründen in der Industrie- und Handelskammer am Börsenplatz eine Olympia GmbH.
  26634. 7.3.2002–9.3.2002, Internationale Konferenz „Enterprising Women II – Existenzgründung in einer globalisierten Ökonomie“ in der Industrie- und Handelskammer am Börsenplatz.
  26635. 2.5.2003, Feier anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Musterschule (am 18.04.1803) im Großen Saal der Industrie- und Handelskammer (IHK) am Börsenplatz.
  26636. 23.4.2006–29.4.2006, Licht-Spektakel „Luminale“, eröffnet auf dem Börsenplatz, mit annähernd 200 Veranstaltungen in der Stadt.
  26637. 19.6.2006, Offizielle Einweihung der neuen Hauptfiliale der Frankfurter Volksbank am Börsenplatz.
  26638. 23.5.2008, Feier anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main auf dem Börsenplatz – gegründet am 12. Mai 1808 im Palais Thurn- und Taxis als fünftälteste Kammer in Deutschland (nach Mainz, Köln, Aachen und Krefeld).
  26639. 8.2.2007, „1. Roundtable Mercosur“ der Industrie- und Handelskammer in der IHK, Börsenplatz. Im Mittelpunkt steht das Wirtschaftsland Brasilien.
  26640. 15.2.2007, „Aufschwung-Messe“ in der Industrie- und Handelskammer, Börsenplatz.
  26641. 18.2.2011, Protest von Milchbauern auf dem Börsenplatz, veranstaltet vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), gegen schlechte Marktbedingungen: Protest gegen Molkereien, gegen Niedrig-Erzeugermilchpreise, Forderung nach mehr Teilhabe am Milchmarkt.
  26642. 12.9.1990, Während des Plädoyers der Bundesanwaltschaft im Frankfurter Börsenprozess kommt es zu Tumulten. Nachdem sich einer der Zwischenrufer weigert, die Verhandlung zu verlassen, wird der gesamte Zuhörersaal von der Polizei unter Schlagstockeinsatz geräumt.
  26643. 28.11.1907, Erste ordentliche Generalversammlung des vor kurzem in Hamburg gegründeten „Verband Deutscher Plattengeschäfte e. V.“ – Sitz in Hagen/Westfalen – im Börsenrestaurant.
  26644. 20.11.1905, Versammlung der deutschen Obstweinproduzenten im Börsenrestaurant.
  26645. 23.1.1889–27.1.1889, Gastspiel der 1. Wiener Damen-Kapelle im „Börsenrestaurant“.
  26646. 15.5.1908, Schachweltmeister Dr. Emanuel Lasker gibt im Schachverein Anderssen, im oberen Saal des Börsenrestaurants, eine Kostprobe seines Könnens: In einer Simultanvorstellung gegen insgesamt 26 Gegner, gewinnt er 21 Partien, drei enden remis und zwei Partien verliert er.
  26647. 22.4.1909–24.4.1909, Tagung des Deutschen Akademischen Freibundes im Steinernen Haus; die öffentliche Versammlung (23.04.) findet im großen Saal des Börsenrestaurants statt.
  26648. 29.2.1932, Internationale Abrüstungskundgebung im Börsensaal, veranstaltet vom Internationalen Versöhnungsbund, vom Weltbund für internationale Freundschaftsarbeit der Kirchen, vom Jüdischen Friedensbund und vom Friedensbund Deutscher Katholiken.
  26649. 12.10.1931, Kundgebung anlässlich der Tagung der Internationalen Frauenliga mit einem Vortrag der Schriftstellerin Marcelle Capy über „Weltabrüstung oder Weltenbrand!“ im kleinen Börsensaal.
  26650. 16.3.1929, Öffentliche Kundgebung des „Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ im großen Börsensaal.
  26651. 3.2.1929, Öffentliche Protestkundgebung des Kartells des selbständigen Mittelstandes gegen Steuerbedrückung und kommunale Regiewirtschaft im Börsensaal.
  26652. 30.10.1925, Eine von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) im großen Börsensaal einberufene Versammlung mit dem NS-Propagandisten Gregor Strasser als Redner endet vorzeitig. Als sich die Anhänger Adolf Hitlers an der Hauptwache zu einer rechtsextremen Demonstration formieren wollen, kommt es zu Tumulten mit der Polizei, die den Auflauf schließlich auseinandertreibt.
  26653. 20.3.1925, Kundgebung des Gewerkschaftsbundes der Angestellten im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen im großen Börsensaal (Thomasbräu).
  26654. 28.1.1923–29.1.1923, Zweiter Bundestag deutscher Gebrauchsgraphiker im kleinen Börsensaal.
  26655. 27.11.1921, Erste öffentliche Versammlung des Frankfurter Heimstättenausschusses im Börsensaal.
  26656. 10.12.1920, Erste Mitgliederversammlung des Ortsverbandes des Gewerkschaftsrings der Angestellten, Arbeiter und Arbeiterverbände im Börsensaal.
  26657. 30.10.1920–31.10.1920, Hauptversammlung der „Vereinigung zur Förderung deutscher Wirtschaftsinteressen im Ausland“ im großen Börsensaal.
  26658. 27.2.1920, Der scheidende Bürgermeister Dr. Hermann Luppe (1874-1945) hält auf Einladung des „Demokratischen Vereins“ im Börsensaal seinen Abschiedsvortrag über „Neuzeitliche Gemeindepolitik“.
  26659. 14.2.1920, Vortrag von Klara Mende, Mitglied der Nationalversammlung, im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Deutschen Volkspartei (DVP) im Börsensaal über „Die politischen Aufgaben der Frau“.
  26660. 13.4.1919, Gautag des Reichsbundes für Kriegsbeschädigte im kleinen Börsensaal.
  26661. 1.11.1918, Vortrag von Prof. Ludwig Quidde über „Friede und Völkerbund“ im Börsensaal.
  26662. 17.9.1918, Vortrag des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Dr. Max Quarck (1860-1930) im Börsensaal über „Die kommenden Reichsgesetze zur Volksvermehrung“.
  26663. 7.5.1918, Öffentliche Versammlung des Sozialdemokratischen Vereins im Börsensaal zu den Wahlrechtsbeschlüssen des preußischen Abgeordnetenhauses.
  26664. 22.4.1918, Öffentliche Versammlung des „Deutschen Vereins für Wohnungsreform“ und der Frankfurter Miederschutzvereine im Börsensaal zum Thema „Wohnungsnot und Wohnungsteuerung“. Es spricht Stadtrat Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) über „Notstandsmaßnahmen im Wohnungswesen“.
  26665. 14.6.1917, Auf Einladung des Bürgerausschusses für vaterländische Veranstaltungen spricht im Börsensaal Reichstagsabgeordneter Dr. Gustav Stresemann über das Thema „Deutscher Sieg und deutsche Zukunft“.
  26666. 25.7.1916, Vortrag („Reichstag und Krieg“) des Reichstagsabgeordneten Philipp Scheidemann in einer nichtöffentlichen Mitgliederversammlung des Sozialdemokratischen Vereins Frankfurt am Main im Börsensaal.
  26667. 9.12.1915, Öffentliche Versammlung des „Fortschrittlichen Volksvereins“ im Börsensaal: Landtagskandidat Dr. Ludwig Heilbrunn (1870-1951) stellt sein Programm Parteifreunden und Wählern vor.
  26668. 25.8.1915, Vortrag des türkischen Schriftstellers Ali Almàs im Börsensaal über das deutsch-türkische Bündnis, veranstaltet vom „Verein für das Deutschtum im Ausland“.
  26669. 4.5.1915, Vortrag des Reichstagsabgeordneten Dr. Gustav Stresemann im Börsensaal über „Krieg und deutsches Wirtschaftsleben“, veranstaltet vom Nationalliberalen Vereins Frankfurt.
  26670. 6.3.1914, Vortrag des Reformpädagogen Dr. Gustav Wyneken (München) über die freideutsche Jugendbewegung, veranstaltet vom „Kartell freigeistiger Vereine“ im Börsensaal.
  26671. 14.12.1913, Verbandstag des „Verbandes ländlicher Genossenschaften Raiffeisenscher Organisation in Nassau“ im Börsensaal.
  26672. 29.9.1912, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Schweizer Unterstützungsvereins Helvetia“ im kleinen Börsensaal.
  26673. 11.6.1911, Konstituierende Versammlung des „Verbandes für internationale Verständigung“ im Börsensaal.
  26674. 3.12.1910, Erstes Stiftungsfest des „Freireligiösen Jugendvereins“ im großen Börsensaal.
  26675. 11.11.1907, Konstituierung einer Frauengruppe Frankfurt am Main des „Deutschen Vereins gegen den Missbrauch geistiger Getränke“ im oberen Börsensaal.
  26676. 10.10.1907, Konstituierende Versammlung des „Frankfurter Mutterschutzes“ im oberen Börsensaal.
  26677. 30.9.1907, Öffentliche Versammlung gegen das preußische Dreiklassenwahlrecht im großen Börsensaal, veranstaltet von den linksliberalen Parteien.
  26678. 27.9.1907–29.9.1907, 12. Internationaler Kongress für Sonntagsfeier, veranstaltet von der „Internationalen Vereinigung für Sonntagsfeier“ im großen Börsensaal und im Vereinshaus Westend.
  26679. 16.7.1905–17.7.1905, 8. Verbandstag des Handwerkerverbandes für den Regierungsbezirk Wiesbaden im Börsensaal (Hauptversammlung) und „Im Storch“ (Delegiertenversammlung).
  26680. 8.10.1904, Akademische Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Frankfurter Rudergesellschaft Sachsenhausen im Börsensaal.
  26681. 19.8.1945, Großes Opernkonzert im Börsensaal unter Mitwirkung des gesamten Ensembles der Frankfurter Oper.
  26682. 20.8.1945, Liederabend mit der Sopranistin Coba Wackers im Börsensaal. Am Flügel: Dr. Ljubomir Romansky, mit Liedern von Schubert, Brahms, Liszt, Wolf u. Dvorak.
  26683. 23.8.1945, Liederabend mit Henny Wolff im Börsensaal.
  26684. 1.9.1945, Liederabend mit Henny Wolff im Börsensaal.
  26685. 7.9.1945–9.9.1945, „Wundervolle Zauberei Lamari“ im Großen Börsensaal.
  26686. 16.10.1945, Sondervorstellung der Städtischen Bühnen für KZ-Insassen. Aufgeführt wird „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár im Börsensaal.
  26687. 22.10.1945, Erstes Konzert des Cäcilienvereins e.V. nach dem Zweiten Weltkrieg im Börsensaal.
  26688. 22.10.1945–24.10.1945, Requiem von Verdi, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Börsensaal unter der Leitung des Dirigenten Dr. Ljubomir Romansky.
  26689. 28.10.1945, Kammer-Musik der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Börsensaal mit Musik von Brahms und Schubert.
  26690. 21.11.1945–25.11.1945, Anlässlich des 50. Geburtstages von Professor Paul Hindemith veranstaltet die Stadt Frankfurt am Main in Verbindung mit der Museums-Gesellschaft Paul Hindemith-Tage mit zwei Kammermusikabenden (21. u. 23.11.) im Saale des Senckenbergmuseums, ein Sinfonie-Konzert (25.11.) im Börsensaal sowie eine Gedenkstunde des „Bundes für Volksbildung“ im Evangelischen Vereinshaus.
  26691. 31.12.1945, Der Frankfurter Kabarettist Michael Arco ruft an Sylvester zu „Zwei Stunden Frohsinn“ im Börsensaal auf.
  26692. 30.1.1946, Gedenkfeier der Kommission für politisch, rassisch und religiös Verfolgte für die Opfer des Nationalsozialismus im Börsensaal. Redner sind der Finanzminister und stellvertretende Ministerpräsident von Groß-Hessen Werner Hilpert, Innenminister Hans Venedey, Arbeitsminister Oskar Müller und Rabbiner Dr. Leopold Neuhaus.
  26693. 1.2.1946, Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus im Börsensaal.
  26694. 2.6.1946, Premiere des Schauspiels „Eurydike“ von Jean Anouilh der Städtischen Bühnen im Börsensaal in der Inszenierung von Robert Michal.
  26695. 5.1.1947–6.1.1947, 6. Museums-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Börsensaal.
  26696. 25.1.1947, Neuwahl des Vorstandes der CDU, Stadtkreis Frankfurt, im Börsensaal für das Jahr 1947. Neuer (und alter) Vorsitzender ist der Landtagsabgeordnete Jakob Husch. Dem Vorstand gehört u. a. auch der Frankfurter Stadtverordnetenvorsteher Dr. Hans Wilhelmi an.
  26697. 26.1.1948–27.1.1948, 7. Museums-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Börsensaal.
  26698. 12.4.1947, Premiere von Eugene O’Neills Trilogie „Trauer muss Elektra tragen“ unter der Regie von Karlheinz Stroux im Börsensaal.
  26699. 25.11.1947, Erstaufführung in der amerikanischen Zone von Carl Zuckmayers Kriegsdrama „Des Teufels General“ im Börsensaal unter der Inszenierung des Chefintendanten Heinz Hilpert.
  26700. 21.3.1948, Zehnte Kammermusik-Veranstaltung der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Börsensaal.
  26701. 11.4.1948, 10. Museumskonzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Börsensaal.
  26702. 16.5.1948, Eröffnung der Festwoche zur Jahrhundertfeier der Nationalversammlung mit einer „Gedächtnisausstellung 1848“ in den Räumen des Kunstvereins, Eschenheimer Anlage 35. Am Abend findet im Börsensaal unter der Leitung von Generalmusikdirektor Bruno Vondenhoff eine Festvorstellung von Mozarts „Zauberflöte“ statt.
  26703. 20.5.1948–21.5.1948, Arbeitstagung der hessischen Lehrerschaft im Börsensaal und Kundgebung (21.05.) in der Paulskirche, auf der der hessische Kultusminister Dr. Erwin Stein einen Vortrag über die demokratische Schule im Wandel des Erziehungsideals und Menschenbildes innerhalb der letzten 150 Jahre hält.
  26704. 1.8.1948, Premiere des Gastspiels von Camilla Horn und ihrem Ensemble: „Der Doppeladler“ von Jean Cocteau im Börsensaal.
  26705. 2.11.1948, Rezitationskünstlerin Asta Südhaus spricht Johann Wolfgang v. Goethe im Börsensaal.
  26706. 13.11.1948, Uhrhan-Quartett mit Streichquartetten von Schubert, Schumann u.a. im Börsensaal.
  26707. 12.2.1949, Sinfoniekonzert der Städtischen Bühnen in Verbindung mit der amerikanischen Militärregierung im Börsensaal in Anwesenheit von Paul Hindemith, der sein neues Werk, die „Sinfonia serena“ in einem Sonderkonzert mit dem Frankfurter Opernhaus- und Museums-Orchester dirigiert.
  26708. 12.3.1949, Meta Maria Kopp (Sopran), Städtische Bühnen Frankfurt am Main, singt im Börsensaal Lieder von Franz Schubert.
  26709. 2.6.1949, Öffentliche Versammlung der SPD Groß-Frankfurt im Börsensaal zum Thema „Die Stellung der Frau und der Familie nach dem Grundgesetz“.
  26710. 27.6.1949, Einmaliges Gastspiel des Gate Theatre London im Börsensaal mit „Hamlet“ von William Shakespeare in englischer Sprache.
  26711. 21.8.1949–28.8.1949, 22.08.: Festaufführung „Iphigenie“ von Johann Wolfgang von Goethe, Städtische Bühnen, Börsensaal; Lieder-Abend der Frankfurter Museumsgesellschaft mit Getrude Pitzinger im Evangelischen Vereinshaus, Schlesingergasse 26; Volkstümliches Opern-Konzert der Städtischen Bühnen, Freilichtspiele Karmeliterkloster.
  26712. 21.8.1949–28.8.1949, 23.08.: Festaufführung „Urfaust“ von Johann Wolfgang von Goethe, Städtische Bühnen, Börsensaal.
  26713. 21.8.1949–28.8.1949, 24.08.: Internationaler Gelehrtenkongress in der Johann Wolfgang Goethe-Universität (bis 26.08.); Festaufführung „Clavigo“ von Johann Wolfgang von Goethe, Städtische Bühnen, Börsensaal; Rezitationen: „Hermann und Dorothea“, Städtische Bühnen, Kleines Komödienhaus, Süd, Veitstraße 7; Freilicht-Festaufführung „Was kam denn da ins Haus“, Städtische Bühnen, Freilichtspiele, Karmeliterkloster.
  26714. 21.8.1949–28.8.1949, 26.08.: Festaufführung „Die Mitschuldigen“ und Goethe-Rezitationen, Städtische Bühnen, Börsensaal; Rezitation: „Hermann und Dorothea“, Städtische Bühnen, Kleines Komödienhaus; Freilicht-Aufführung „Der Widerspenstigen Zähmung“, Städtische Bühnen, Freilichtspiele, Karmeliterkloster.
  26715. 21.8.1949–28.8.1949, 27.08.: Akademischer Festakt in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Festansprache hält Rudolf Alexander Schröder über das Thema: „Goethe und unsere Zeit“; Festaufführung der Oper „Orpheus“ von Christian Willibald Gluck, Städtische Bühnen, Börsensaal; Freilicht-Aufführung „Urfaust“ von Johann Wolfgang von Goethe, Städtische Bühnen, Freilichtspiele, Karmeliterkloster; Festaufführung: „Ur-Iphigenie“, von der Studio-Bühne der Johann Wolfgang Goethe-Universität, in der Universitäts-Aula, Mertonstraße 17-25. Der Bund tätiger Altstadtfreunde veranstaltet im Gartensaal von Goethes Geburtshaus eine Feierstunde, auf der der französische Übersetzer der Werke Goethes, Pierre du Colombier, einen Vortrag in deutscher Sprache hält.
  26716. 21.8.1949–28.8.1949, 28.08.: 200. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe. Läuten aller Glocken in Frankfurt am Main, Stadtbereich. Nach dem Glockenschlag 12 von der Domuhr: Festakt am 200. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe in der Paulskirche und Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt am Main für das Jahr 1949 an Thomas Mann; Festaufführung und Premiere des Schauspiels: „Urgötz“ von Johann Wolfgang von Goethe, Städtische Bühnen, Börsensaal; Konzert der Städtischen Bühnen, Freilichtspiele, Karmeliterkloster.
  26717. 2.10.1949, Einmaliges Gastspiel von Mathilde Einzig als Frau Funk in Stoltzes „Alt-Frankfurt“ im Börsensaal.
  26718. 3.10.1949, Anlässlich seines 30jährigen Bühnenjubiläums spielt Karl Luley die Hauptrolle in der Erstaufführung des neuinszenierten Volksstücks „Die Landpartie nach Königstein“ von Arthur Simon im Börsensaal.
  26719. 22.10.1949, Einmaliges Gastspiel des französischen Theaters de la Renaissance Paris in der Pariser Originalbesetzung von „Un Caprice“, Komödie in einem Akt und „Le Caprice de Marianne“, Komödie in drei Akten von de Musset, im Börsensaal.
  26720. 31.10.1949, Die Städtischen Bühnen veranstalten in Verbindung mit dem Chopin-Komitee in Frankfurt am Main unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb einen Chopin-Abend im Börsensaal.
  26721. 6.11.1949, Gastspiel von Paula Wessely, Attila Hörbiger und dem Ensemble des Josefstädter Theaters aus Wien mit dem Ibsen-Stück „Frau vom Meere“ im Börsensaal.
  26722. 2.3.1950, Einmaliges Gastspiel der Neuen Bühne Zürich mit Fritz Kortner in August Strindbergs „Der Vater“ im Börsensaal.
  26723. 25.5.1950, Professor Ludwig Erhard spricht im großen Börsensaal der Industrie- und Handelskammer über das Thema „Aktuelle Fragen der deutschen Wirtschaftspolitik“.
  26724. 26.9.1952–5.10.1952, Funkausstellung des Frankfurter Funkberater-Ringes im großen Börsensaal.
  26725. 24.10.1962, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Getreide- und Produktenbörse im Börsensaal.
  26726. 7.1.1909, Öffentliche Versammlung der „Neu-Demokratischen Vereinigung“ im kleinen Börsensaal, in der Rechtsanwalt Siegfried Budge über „Moderne Wirtschaftsentwicklung und Mittelstand“ spricht.
  26727. 17.3.1909, Vortrag des liberalen Politikers und Publizisten Hellmut v. Gerlach im Börsensaal über „Parlamentarische Misswirtschaft“, veranstaltet von der Neu-Demokratischen Vereinigung.
  26728. 23.9.1909, Vortrag der Frauenrechtlerin Dr. Anita Augspurg im Verein Frauenstimmrecht im Börsensaal über „Reaktion und Teuerung im Reiche“.
  26729. 15.12.1909, Versammlung des Frankfurter Vereins für Frauenstimmrecht im Börsensaal mit einem Vortrag der englischen Feministin Isabel Seymour über den Kampf der Londoner Suffragetten.
  26730. 27.1.1983, Mehrere hundert Kriegsdienstverweigerer protestieren auch in Frankfurt am Main gegen die Verlängerung des Zivildienstes auf 20 Monate und die Verschärfung der Gewissenprüfung. /Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer im Börsensaal der IHK.
  26731. 3.4.1951, Einweihung des neu erbauten Börsensaales der Frankfurter Wertpapierbörse.
  26732. 9.2.1957, Feierliche Wiedereröffnungsfeier des neuen Großen Börsensaals der Frankfurter Wertpapierbörse.
  26733. 20.11.2000, Zum Börsenstart der Deutschen Post feiern die Mitarbeiter auch in der Frankfurter Niederlassung.
  26734. 20.5.1920, Eröffnung des neuen Hauptzollamtes Niedenau, das vom Hauptzollamt Börsenstraße abgezweigt ist.
  26735. 27.1.2000, Erscheinen der Erstausgabe des Anleger-Magazins „Telebörse“ (Börsenstraße) aus der Verlagsgruppe Handelsblatt.
  26736. 4.7.1949, Konzert des Aßmann-Quartetts im Kunstkabinett, Börsenstraße 2, veranstaltet von der Frankfurter Kunstgemeinde e. V.
  26737. 11.11.1949, Eröffnung der ersten ständigen Automobilausstellung der Firma F. K. Mettenheimer & Co., eine Ford-Vertretung, in der Börsenstraße 2-4.
  26738. 14.11.1949, Dichterlesung mit Marie Luise Kaschnitz im Frankfurter Kunstkabinett, Börsenstraße 2, veranstaltet von der Frankfurter Kunstgemeinde e. V.
  26739. 2.8.1952, Die Volksbank Frankfurt am Main e.G.m.b.H. zieht in das „Haus der Volksbank“, so der Name des neuen Gebäudes, Börsenstraße 1/Ecke Kalbächer Gasse, ein.
  26740. 15.7.1955, Einweihung des neuen Domizils der Zentralstelle Südwestdeutscher Volksbanken AG in der Börsenstraße.
  26741. 19.1.1971, Zwei unbekannte Männer erbeuten bei einem Raubüberfall auf das Juweliergeschäft Fuchs, Börsenstraße 13, Schmuck im Wert von 300.000.- DM.
  26742. 2.4.1990, Bei einem Überfall auf eine Geschäftsführerin eines Reisebüros in der Börsenstraße erbeuten die Täter rund 50.000.- DM.
  26743. 5.7.1993, Die amerikanische Großbank Morgan Guaranty Trust Company hat sich langfristig für den Standort Frankfurt entschieden. Das Unternehmen mietet im denkmalgeschützten Gebäude Börsenstraße 2-4 Räumlichkeiten für die Dauer von zwanzig Jahren.
  26744. 15.1.2010, Offizielle Eröffnung des Neubau-Komplexes der Frankfurter Volksbank, Ecke Börsenstraße/Freßgass‘.
  26745. 31.10.1948, Die im Vorjahr zur „Arbeitsgemeinschaft der westdeutschen Buchhändlerverbände (umbenannt in „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände“) zusammengeschlossenen Landesverbände ändern ihren Namen in „Börsenverein Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände“. Damit wird die Tradition des alten Leipziger Börsenvereins für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland wieder aufgenommen. Sitz des Vereins ist Frankfurt am Main.
  26746. 5.10.1957–10.10.1957, Neunte Internationale Buchmesse mit fast 1300 Verlagen aus dem In- und Ausland mit insgesamt 60.000 Buchtiteln, davon 17.000 Neuerscheinungen. Auf der Pressekonferenz, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels der Buchmesse voranschickt, versichert der Vorsteher des Börsenvereins, Reinhard Jaspert, man habe neonazistische Verlage und kommunistische Tendenzliteratur von der Messe ausgeschlossen.
  26747. 23.9.1965, Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verleiht den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche an den Theologen und Philosophen Professor Paul Tillich (1886-1965).
  26748. 13.10.1963, Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verleiht in der Paulskirche den Friedenspreis an den Physiker und Philosophen Professor Carl Friedrich von Weizsäcker.
  26749. 31.10.1973, 25jähriges Jubiläum des „Börsenvereins Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände“ (seit 1955 „Börsenverein des deutschen Buchhandels“).
  26750. 28.5.1975, Gründung einer „Arbeitsgemeinschaft Zeitschriftenverlag“ im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
  26751. 24.6.2003, Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels will in die Gebäude des Stadtgesundheitsamtes an der Braubachstraße umziehen, weil der Platz im Gebäude am Großen Hirschgraben nicht mehr ausreiche.
  26752. 21.7.2003, Der Verbleib der Buchmesse in Frankfurt am Main bis mindestens 2010 wird vertraglich zwischen dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Stadt Frankfurt am Main und dem Land Hessen als Gesellschafter der Messe GmbH festgelegt.
  26753. 19.10.2008, Der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird vom Börsenverein in der Paulskirche an den Künstler Anselm Kiefer verliehen.
  26754. 18.10.2009, Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird vom Börsenverein in der Paulskirche an den italienischen Schriftsteller Claudio Magris verliehen.
  26755. 15.6.1911, Jahresversammlung des internationalen Möbeltransportverbandes im großen Saal des Börsenvereins.
  26756. 30.4.2000, 175jährigens Jubiläum des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
  26757. 25.9.1949, Der Magistrat verleiht dem Vorsitzenden des „Börsenvereins deutscher Verleger und Buchhändlerverbände“, Dr. Karl Hanser, die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  26758. 26.9.1952, Im Rahmen der Internationalen Buchmesse Richtfest des „Hauses des Deutschen Buchhandels“, Großer Hirschgraben 17-19, Sitz des Börsenvereins Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände e. V. und der Buchhändler-Vereinigung GmbH.
  26759. 3.5.1953, Einweihung des „Haus des Buchhandels“ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels am Großen Hirschgraben.
  26760. 22.10.1956, Der Magistrat verleiht dem Vorsteher des „Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“, Dr. Arthur Georgi, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  26761. 15.10.1960–30.10.1960, Buchausstellung „Das deutsche Afrikabuch“ der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft im großen Sitzungssaal des Börsenvereins.
  26762. 16.10.1965, Lesung aus dem Werk der diesjährigen Friedenspreisträgerin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Nelly Sachs (1891-1970), im Kammerspiel der Städtischen Bühnen.
  26763. 29.6.1966, Verleihung des Deutschen Jugendbuchpreises 1966 im Haus des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels an zwei deutsche und einen Schweizer Autoren.
  26764. 19.2.1968–16.3.1968, Erstes Buchhändlerseminar des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels an der Deutschen Buchhändlerschule.
  26765. 29.12.1971, 70. Geburtstag des Ehrenbürgers der Johann Wolfgang Goethe-Universität und Verlegers Dr. h.c. mult. Vittorio Klostermann (1901-1977), Gründer (1930) und Geschäftsführer des wissenschaftlichen Fachverlags Vittorio Klostermann KG in Frankfurt am Main, Mitbegründer des Börsenvereins des deutschen Buchhandels, dem er bis 1949 vorsteht, 1961 Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  26766. 8.9.1974, Der Magistrat verleiht dem Direktor der Ausstellungs- und Messe-GmbH des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e. V., Dr. Sigfred Taubert, anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Rudi Arndt überreicht am 09.09. die Auszeichnung in seinem Amtszimmer.
  26767. 30.4.1975, Festakt anlässlich des 150jährigen Jubiläums des „Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“ in der Paulskirche. Den Festvortrag hält der Historiker Professor Golo Mann.
  26768. 6.5.1976, Dreiländertreffen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
  26769. 14.9.1976–16.10.1976, Ausstellung „Buchforschung in Frankfurt, 100 Jahre historische Kommission des Börsenvereins“ im Haus des Deutschen Buchhandels.
  26770. 22.10.1978, Verleihung des diesjährigen Friedenspreises des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche an die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren.
  26771. 30.1.1996, Dem Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Gerhard Kurzte, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  26772. 23.4.2002, „Lese-Rap“ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des städtischen Schuldezernats zum „Welttag des Buches“ in den Römerhallen.
  26773. 14.9.2004, Der Aufsichtsrat des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels entscheidet, den Vertrag mit dem Geschäftsführer der Buchmesse, Volker Neumann, nicht zu verlängern.
  26774. 5.10.2005, Der Verlag Vittorio Klostermann, Mitbegründer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Internationalen Frankfurter Buchmesse, feiert sein 75jähriges Jubiläum.
  26775. 7.6.2010, Erster Spatenstich für das neue Domizil des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in der Altstadt.
  26776. 23.10.2016, Der Publizistin Carolin Emcke wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels feierlich überreicht.
  26777. 23.12.1929, Bei den Wahlen zum Börsenvorstand, Abt. Wertpapierbörse, wird Oskar Franklin Oppenheimer einstimmig zum Vorsitzenden und damit auch zum Vorsitzenden des Gesamtbörsenvorstandes sowie Otto Hauck zum stellvertretenden Vorsitzenden des Börsenvorstandes, Abt. Wertpapierbörse, wieder gewählt.
  26778. 2.1.1929, Wahlen des Börsenvorstandes, Abteilung Wertpapierbörse: Oscar Franklin Oppenheimer wird zum Vorsitzenden und damit gleichzeitig zum Vorsitzenden des Gesamtbörsenvorstandes gewählt und Otto Hauck zum stellvertretenden Vorsitzenden.
  26779. 7.8.1932–21.8.1932, Mit der Einweihung der neuen großen Halle des Aquarien- und Terrarienvereins in der Freianlage, Borsigallee, wird eine entsprechende Ausstellung gezeigt.
  26780. 28.10.1921, Bei einem Raubüberfall in der Borsigallee wird ein städtischer Fuhrmann ermordet.
  26781. 4.6.2000, Eine 20jährige Passantin wird auf der Borsigallee von einem Zug der Linie U 7 erfasst und tödlich verletzt.
  26782. 20.5.1944, Lehrgang für Vogelkunde der Vogelschutzwarte Frankfurt am Main. Treffpunkt: Borsigallee, Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 18.
  26783. 12.7.1963, 100jähriges Jubiläum der Firma Speyer & Grund GmbH, Borsigallee 14.
  26784. 28.1.1979, Ein Großfeuer in einer Lagerhalle in der Borsigallee verursacht einen Schaden von 2,5 Millionen DM.
  26785. 6.10.1979, Eröffnung des Jugendzentrums Fechenheim-Nord in der Borsigallee.
  26786. 2.5.1980, Ein Großfeuer in einem Möbellager der Firma Union-Möbel an der Borsigallee verursacht einen Schaden von etwa 8 Millionen DM.
  26787. 29.9.1980, Bei einem Verkehrsunfall in der Borsigallee, in dessen Verlauf ein Lkw gegen eine Straßenbahn der Linie 18 stößt, werden drei Personen verletzt. Es entsteht ein Sachschaden von 50.000.- DM.
  26788. 2.9.1996, Öffnung des neuen Park-and-Ride-Hauses an der Borsigallee mit 919 Stellplätzen.
  26789. 22.4.1999, Dem Parkhaus Borsigallee wird als erste Großgarage in der Mainstadt das Gütesiegel „Dieses Parkhaus wird vom ADAC empfohlen“ verliehen.
  26790. 4.10.2001, Eröffnung des ersten Geschäfts der „Homeboxx“ des niederländischen Investors Stone Hedge gegenüber dem Hessen-Center an der Borsigallee.
  26791. 11.4.2003, Der Hersteller von Seil- und Hebezeugen, die Fa. Carl Stahl, eröffnet eine neue Niederlassung mit Fabrikations- und Schulungsgebäude an der Borsigallee.
  26792. 25.5.2005, Richtfest für das neue Depotgebäude und ein neues Werkstattgebäude des Instituts für Stadtgeschichte an der Borsigallee.
  26793. 19.6.2006, Offizielle Übergabe des neuen Magazingebäudes des Instituts für Stadtgeschichte an der Borsigallee. Es ist das erste eigens für das Stadtarchiv konzipierte Haus in 600 Jahren seiner Existenz.
  26794. 25.10.1972, Übergabe des Internatsgebäudes der Eberhard-Borst-Lehrbaustelle in Niederrad.
  26795. 14.3.1984, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises in der Paulskirche an Professor Piet Borst (Amsterdam) und Professor George A. M. Cross (New York).
  26796. 14.4.1929, Bei der Fußball-Meisterschaftsrunde gewinnt Eintracht Frankfurt bei Borussia-Neunkirchen knapp mit 1:0.
  26797. 1.10.1956, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Rudergesellschaft RG Borussia 96.
  26798. 1.10.1896, Gründung der Frankfurter Rudergesellschaft „Borussia“ 1896.
  26799. 7.5.1980, Trotz einer 2:3-Niederlage im ersten Spiel des UEFA-Pokal-Finales bei Borussia Mönchengladbach verschafft sich Eintracht Frankfurt eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 21.05. im Waldstadion.
  26800. 30.3.1996, Nach der 0:2-Heimniederlage von Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach im Waldstadion wird Cheftrainer Karl-Heinz Körbel entlassen und durch Dragoslav Stepanovic ersetzt, der die Mannschaft ab 01.04. d. J. aus der Abstiegszone führen soll.
  26801. 20.3.2004, Der Cheftrainer von Eintracht Frankfurt, Willi Reimann, wird nach einem Platzverweis bei der 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund im Waldstadion gegen den vierten Schiedsrichter tätlich und danach auf die Tribüne verbannt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilt ihn dafür zu einem Innenraum-Verbot für fünf Meisterschaftsspiele und einer Geldstrafe von 25.000.- €.
  26802. 18.1.1924, Der neu ernannte britische Generalkonsul Vivian Henry Courthope Bosanquet trifft in Frankfurt am Main ein und übernimmt offiziell sein neues Amt (bis 1932). Sein Vorgänger war C. W. Gosling.
  26803. 14.9.1990, 85.500.- DM hat nach Auskunft des städtischen Hauptamtes der Empfang zum 50. Geburtstag von Oberbürgermeister Volker Hauff gekostet. Die Kosten sind entstanden, weil so viele Gäste der Einladung gefolgt sind. Hauffs Referent Jan van Trott spricht von einer „kleinlichen und bösartigen Diskussion“, weil die CDU die Kosten kritisiert. Für die Kinderhilfestiftung sind bei dem Empfang 36.000.- DM gespendet worden.
  26804. 8.4.1921, Konzert mit Catharina Bosch-Möckel (Violine) und Paul Otto Möckel (Klavier) in der Frankfurt-Loge.
  26805. 28.8.1939, Dem Chemiker und Techniker, Geheimrat Prof. Carl Bosch (1874-1940), wird im Goethehaus der Goethepreis 1939 der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  26806. 10.7.1957, Einweihung des „Carl-Bosch-Hauses“ in der Varrentrappstraße, künftige Zentrale der chemischen Literatur in Deutschland.
  26807. 14.11.1931, Auf der Gleistrecke Griesheim - Niederrad unweit der Überführung an der verlängerten Gutleutstraße ereignet sich ein Eisenbahnunglück als vier Wagen eines Arbeitszuges entgleisen und die etwa fünf Meter hohe Böschung hinabstürzen. Verletzt wird niemand.
  26808. 21.8.1976–22.8.1976, Erneuter Anschlag auf die Flughafenbahn durch falsches Aufstellen eines Richtungsschildes an der B 43. Wären Autos den Richtungsanzeigern gefolgt, hätte es Tote geben können: Der falsche Kurs endet nämlich an der Böschung der Flughafenbahn.
  26809. 30.4.1932, Geburt des Schauspielers Joachim Böse (1932-1971), ab 1963 Mitglied des Ensembles des Frankfurter Schauspielhauses.
  26810. 6.2.1907, Klavierabend mit Fritz von Bose im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  26811. 23.4.1971, Der Frankfurter Schauspieler Joachim Böse (38), seit 1963 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen, erliegt in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg seinen schweren Verletzungen, die er sich tags zuvor bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn Weinheim – Darmstadt zugezogen hat.
  26812. 15.3.1916, Konzert mit Hermine Bosetti und Josef Szigeti in der Frankfurt-Loge.
  26813. 18.2.1932, Vortrag des Schriftstellers und Journalisten Dr. Hermann Wendel (1884-1936) im Orient-Institut der Universität Frankfurt über „Die Moslems in Bosnien und Herzegowina“.
  26814. 13.6.1992, 1.500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen den Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina.
  26815. 27.3.1993, 1.300 Bosnier und Kroaten demonstrieren in der Innenstadt gegen den „Völkermord in Bosnien-Herzegowina“.
  26816. 14.2.1994–16.2.1994, Tagung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu den politischen und sozialen Hintergründen des Krieges in Bosnien.
  26817. 19.2.1994, 2.000 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen den Krieg in Bosnien.
  26818. 3.12.1994, 1.000 Bosnier demonstrieren in der Innenstadt zur Rettung von Bosnien-Herzegowina.
  26819. 6.6.1992, 2.000 Bosnier demonstrieren in der Innenstadt mit einem Trauermarsch gegen die serbische Aggression.
  26820. 3.6.1995, Rund 600 Bosnier verlangen während einer Demonstration in der Innenstadt die Aufhebung des Waffenembargos gegen ihr Land.
  26821. 29.11.1970, Der Magistrat verleiht der früheren Stadtverordneten (1952-1956) und ehrenamtlichen Stadträtin (1956-1968), Oberstudienrätin Dr. Waltraut Boss (1920-1985), anlässlich ihres 50. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) überreicht die Urkunde am 30.11. im Römer.
  26822. 16.9.1985, Tod der Studienrätin und Stadträtin a. D. Dr. Waltraut Boss (1920-1985).
  26823. 29.10.1966, Konzert Folklore e Bossa Nova do Brasil in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  26824. 16.1.1999, Premiere von Marguerite Duras’ „Die Krankheit Tod“ in der Inszenierung von Jan Bosse am Schauspiel Frankfurt.
  26825. 11.9.2005, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der „Ginnemer Bossemacher“ im großen Saal des TSV Ginnheim.
  26826. 23.1.1967, Der Magistrat verleiht dem Geschäftsführer der Mavest-Wohnungsbaugesellschaft mbH, Diplomingenieur Friedrich Wilhelm Bossert, anlässlich seines 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  26827. 24.2.2006, Hommage zum 20. Todestag des deutsch-rumänischen Schriftstellers Rolf Bossert im Literaturforum im Mousonturm.
  26828. 15.3.1949, Premiere von Lion Feuchtwangers „Der Teufel von Boston“ im Kleinen Theater im Zoo.
  26829. 20.10.1964, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht dem amerikanischen Generalkonsul Henry H. Ford eine Spende von 43.480.- DM für die John-F.-Kennedy-Gedächtnisbibliothek in Boston/USA. Die Sammlung Frankfurter Bürger dient dem Gedächtnis des ermordeten US-Präsidenten.
  26830. 20.9.1966, Konzert des „New Boston Percussion Ensembles“ im Amerika-Haus.
  26831. 4.8.1970, Konzert des Harmonie Orchesters Boston im Palmengarten.
  26832. 15.4.1971, Konzert des Boston-Symphonieorchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  26833. 29.5.1973, Konzert der „Boston Musica Viva“ im Amerika-Haus.
  26834. 6.6.1977, Konzert des Simmons-College-Chor aus Boston in der Gethsemanekirche, Eckenheimer Landstraße/Ecke Neuhofstraße.
  26835. 9.5.1984, Konzert der Boston Symphony Chamber Players in der Alten Oper.
  26836. 4.9.1991, Konzert des Boston Symphony Orchestra in der Alten Oper.
  26837. 3.5.1999, Professor Michael Zank (Boston) eröffnet seine Martin-Buber-Gastprofessur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Sommersemester 1999.
  26838. 13.5.1952–14.5.1952, Konzerte des Bostoner-Symphonie-Orchesters im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  26839. 7.12.1934, 75. Geburtstag des Botanikers Prof. Martin Möbius (1859-1946), von 1914 bis zu seiner Emeritierung 1928 Ordinarius für Botanik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  26840. 7.12.1929, 70. Geburtstag des Botanikers Prof. Martin Möbius (1859-1946), von 1914 bis 1928 Ordinarius für Botanik an der Universität Frankfurt und Direktor des Botanischen Instituts.
  26841. 6.8.1929, Tod des Ordinarius für Botanik und Pharmakognosie an der Universität Frankfurt, Prof. Wilhelm Brandt (1879-1929).
  26842. 25.9.1916–28.9.1916, Jahresversammlung der „Vereinigung für angewandte Botanik“ im Senckenbergischen Hörsaal.
  26843. 7.12.1939, 80. Geburtstag des Botanikers Prof. Martin Möbius (1859-1946), 1914 bis 1928 Ordinarius für Botanik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  26844. 7.12.1944, 85. Geburtstag des Botanikers Prof. Martin Möbius (1859-1946), von 1893 bis 1914 Dozent für Botanik und Direktor des botanischen Gartens der Senckenbergischen Stiftung. Von 1914 bis 1928 (Emeritierung) Ordinarius für Botanik an der Universität Frankfurt.
  26845. 22.3.1889, Tod des Botanikers Hermann Theodor Geyler (1835-1889), Professor für Botanik am Senckenbergischen medizinischen Institut, ehrenamtlicher Kurator der botanischen und paläobotanischen Sammlung der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG). In den 1870er Jahren stellvertretender Direktor der Senckenberg-Gesellschaft.
  26846. 13.2.1889, Tod des Frankfurter Pädagogen und Philologen Professor Georg August Steitz (1827-1889), von 1866 bis 1879 ordentlicher Lehrer am Frankfurter Gymnasium, 1879 zum Oberlehrer und Professor ernannt, Hesiod-Forscher und Hobby-Botaniker.
  26847. 5.9.1966–10.9.1966, Deutscher Botanikertag anlässlich des 200jährigen Jubiläums des Botanischen Gartens mit 500 Wissenschaftlern.
  26848. 31.7.1987–23.8.1987, Ausstellung „Botanische Gärten in aller Welt“ im Palmengarten.
  26849. 9.11.1932, Tod des Direktors des Botanischen Instituts und des Botanischen Gartens der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Prof. Peter Stark (1888-1932).
  26850. 7.9.1966, Festakt anlässlich des 200jährigen Jubiläums des Botanischen Gartens im Botanischen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  26851. 14.3.1969, Verleihung des Anschlusspreises des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis an drei junge Forscher aus England, Frankreich und Japan im Botanischen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  26852. 11.3.1998, Loki Schmidt präsentiert im Palmengarten ihr Buch „Die Botanischen Gärten in Deutschland“.
  26853. 1.3.2014, Erster Frühlingsball im Palmengarten-Gesellschaftshaus zugunsten der Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten.
  26854. 29.3.1967, In einer Feierstunde in Bad Godesberg wird die Frankfurter Schülerzeitung „Der kleine Jaspert-Bote“, der Jaspert-Schule, mit dem „Prix Fraternité Mondiale 1966“ ausgezeichnet.
  26855. 12.5.1993, Im Stadtteil Höchst nimmt die Polizei zwei Marokkaner und einen Türken fest, die fast ein Kilo Kokain und Heroin bei sich haben. Als Boten haben die Dealer einen neunjährigen Jungen eingesetzt.
  26856. 12.3.1987–17.5.1987, Ausstellung der Werke Fernando Boteros in der Schirn Kunsthalle.
  26857. 9.3.1990, Premiere von Botha Strauß’ „Die Zeit und das Zimmer“ in der Inszenierung von Peer Martiny im Theater am Turm (TAT).
  26858. 3.3.1934, 65. Geburtstag des Lehrers und Historikers Prof. Friedrich Bothe (1869-1952), von 1900 bis 1932 Lehrer (zuletzt Oberstudienrat) an der Liebig-Oberrealschule. Große Verdienste um die Erforschung der Geschichte der Stadt Frankfurt am Main.
  26859. 31.3.1932, Oberstudienrat Prof. Friedrich Bothe (1869-1952), von 1900 bis 1932 Lehrer für Geschichte, Deutsch, Turnen, Fechten und Schwimmen an der Liebig-Oberrealschule, seit 1922 als Oberstudienrat, Verfasser einer „Geschichte der Stadt Frankfurt“ (1913) und seit 1929 Träger der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, wird aus Anlass seines Übertritts in den Ruhestand in Anerkennung seiner langjährigen Dienste im Frankfurter Schulwesen die Silberne Ehrenschatulle verliehen.
  26860. 3.3.1929, 60. Geburtstag des Frankfurter Historikers Prof. Friedrich Bothe (1869-1952). Er veröffentlichte 1913 das Standardwerk „Geschichte der Stadt Frankfurt am Main“. Der Magistrat verleiht ihm in Anerkennung seiner Verdienste um die Darstellung der Frankfurter Geschichte die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  26861. 3.3.1919, 50. Geburtstag des Lehrers und Historikers Prof. Friedrich Bothe (1869-1952), langjähriger Lehrer (seit 1922 als Oberstudienrat) an der Liebig-Oberrealschule, große Verdienste um die Erforschung der Geschichte der Stadt Frankfurt am Main. Hauptwerke: „Geschichte der Stadt Frankfurt am Main“ (1913) – kurz „der Bothe“ genannt.
  26862. 3.3.1939, 70. Geburtstag des Historikers Prof. Friedrich Bothe (1869-1952), von 1900 bis 1932 Lehrer an der Liebig-Oberrealschule. 1913 veröffentlichte er das Standradwerk „Geschichte der Stadt Frankfurt am Main“, kurz „der Bothe“ genannt. Zu diesem Jubiläum wird er mit der Ehrenmitgliedschaft des „Frankfurter Vereins für Geschichte und Landeskunde e.V.“ ausgezeichnet.
  26863. 8.3.1949, Feier anlässlich des 80. Geburtstages von Professor Friedrich Bothe im Liebig-Realgymnasium.
  26864. 13.9.1962, Zehnter Todestag des Frankfurter Historikers und Chronisten Professor Friedrich Bothe (1869-1952), Verfasser des Standardwerkes „Geschichte der Stadt Frankfurt am Main“ (1913).
  26865. 3.3.1969, Anlässlich des 100. Geburtstages des Stadthistorikers, Professor Friedrich Bothe (1869-1952), legt die Stadt Frankfurt am Main an seiner Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  26866. 18.2.1983, Premiere mit Botho Strauß’ „Kalldewey, Farce“ im Kammerspiel.
  26867. 16.2.1985, Premiere von Botho Strauß’ „Der Park“ im Schauspielhaus.
  26868. 4.10.1986, Premiere von Botho Strauß’ „Die Fremdenführerin“ im Kammerspiel.
  26869. 17.12.1988, Premiere von Botho Strauß’ „Sieben Türen“ in der Inszenierung von Elke Lang und Ulrich Waller im Theater am Turm (TAT).
  26870. 7.4.1995, Premiere von Botho Strauß’ „Das Gleichgewicht“ in der Inszenierung von Jens Schmidl im Schauspielhaus.
  26871. 30.11.1996, Premiere von Botho Strauß’ „Die Fremdenführerin“ im Freien Schauspiel im Philanthropin.
  26872. 15.11.1931, Gedenkfeier des Deutschen Gewerkschaftsbundes in der Paulskirche anlässlich der 50. Wiederkehr des Tages der Sozialen Botschaft Kaiser Wilhelms I. am 17.11.1881.
  26873. 11.1.1968–10.2.1968, Ausstellung der Kulturabteilung der Französischen Botschaft und des Magistrats über „Romain Rolland (1866-1944), Weltbürger zwischen Frankreich und Deutschland“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  26874. 2.11.1981, Der Psychoanalytikerin Anna Freud wird die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Psychologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in London überreicht.
  26875. 16.6.1985, Vortrag des Schriftstellers Schalom Ben-Chorin über „Die Botschaft Martin Bubers für unsere Zeit“ im Kolpinghaus.
  26876. 5.12.1998, 3.500 Türken fordern auf einer Demonstration zur italienischen Botschaft die Auslieferung des Chefs der Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, von Rom nach Ankara.
  26877. 7.6.2006, Eröffnung der Touristen während der Fußball-Weltmeisterschaft Auskünfte erteilenden Einrichtungen der Frankfurter Fan-Botschaften am Paulsplatz und am Friedrich-Stoltze-Platz.
  26878. 16.1.1937, Erinnerungsfeier an die Saarabstimmung im Volksbildungsheim mit Botschafter Franz von Papen.
  26879. 19.1.1969–25.1.1969, Sonderwoche „Israel heute“ des Hessischen Rundfunks. Der israelische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Asher Ben-Nathan, spricht zu Eröffnung im Rundfunk.
  26880. 3.12.1969, Perus Botschafter, Dr. Alberto Wagner de Reyna, wird von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) im Römer empfangen.
  26881. 18.12.1970, Indiens Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Kewal Singh, wird von Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) im Römer empfangen.
  26882. 20.11.1973, Der indonesische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Achmad Tirtosudiro, wird von Bürgermeister Rudi Sölch im Römer empfangen.
  26883. 21.1.1977, Der Botschafter von Saudi-Arabien, Mohammed Nuri Ibraim, stattet Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) seinen Antrittbesuch ab.
  26884. 14.7.1977, Der Doyen des Konsularischen Korps, der französische Generalkonsul Léon M. Bouvier, nimmt nach fünf Jahren in Frankfurt am Main Abschied. Er wird Botschafter in Paraguay.
  26885. 14.1.1988, Der Botschafter der Republik Ecuador in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Julio Moreno Espinosas, stattet Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer einen Höflichkeitsbesuch ab.
  26886. 26.10.1988, Der Botschafter der Volksrepublik China, Mei Zhaorong, stattet Oberbürgermeister Wolfram Brück einen Höflichkeitsbesuch ab.
  26887. 5.3.1992–12.3.1992, „Woche der Brüderlichkeit“ der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ mit der ehemaligen Bundestagspräsidentin Annemarie Renger als Hauptrednerin am 10.03 und dem früheren Botschafter Yissakhar Ben-Yaacov am 12.03. im Römer-Plenarsaal.
  26888. 10.6.1992, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog übergibt dem Botschafter Lesothos, Reginald M. Tekateka, bei der Branddirektion Feuerwache 1 ein ausgemustertes Tanklöschfahrzeug.
  26889. 28.10.1992, Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger hält im Rahmen der „Arthur Burns Memorial Lectures“ in der Paulskirche einen Erinnerungsvortrag für den ehemaligen US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Arthur Burns.
  26890. 4.8.2006, Die neu gegründete Stiftung Polytechnische Gesellschaft will die „Entwicklung der Stadtgesellschaft“ voranbringen und gibt 3,7 Millionen € für gemeinnützige Projekte aus. U. a. werden Stadtteil-Botschafter und Elternseminare unterstützt. Das Vermögen der Gesellschaft - rund 400 Millionen € - stammt aus dem Verkauf der Frankfurter Sparkasse.
  26891. 3.12.2003, Mit einem ehrgeizigen Ziel startet Frankfurt am Main in eine einjährige Partnerschaft mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef): 650.000.- € sollen bis Ende 2004 für Hilfsprojekte in drei Ländern gesammelt werden. Hierzu kommt Unicef-Botschafterin Sabine Christiansen höchstselbst in den Römer.
  26892. 15.11.2007, Oberbürgermeisterin Petra Roth empfängt im Limpurgsaal des Römers erstmals 20 junge Menschen im Alter zwischen 17 und 27 Jahren, die von der „Stiftung Polytechnische Gesellschaft“ der Stadt Frankfurt in diesem Jahr zu Botschaftern ihres Stadtteils ernannt worden sind.
  26893. 13.6.1936, Offizielle Eröffnung des neuen Hauses und der Schausammlung des China-Instituts der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Anwesenheit des chinesischen Botschafters Cheng Tien-Fong. Damit öffnet das erste China-Museum Deutschland seine Pforten.
  26894. 4.6.1929, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Frankfurter amerikanischen Generalkonsulats in Anwesenheit des amerikanischen Botschafters in Deutschland (1925-1929), Prof. Jacob Gould Schurman. Enthüllt wird eine Gedenktafel am Hause „Schöne Aussicht“ 17 durch Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945). Die Feier vor dem Haus soll an den ersten amerikanischen Konsul, Ernest Schwendler (1774-1853), erinnern, der während seiner Amtszeit hier wohnte.
  26895. 1.3.1962, In Anwesenheit des Botschafters der Republik Korea, General Hung-Kyun Shin, wird im Städel die für Deutschland erstmalige Ausstellung „Meisterwerke Koreanischer Kunst“ eröffnet (bis 15.04.).
  26896. 27.4.1966, Offizieller Antrittsbesuch des thailändischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Professor Konthi Suphamongkhon, bei Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  26897. 20.2.1967, Vortrag des amerikanischen Botschafters George McGhee in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  26898. 9.6.1969–12.6.1969, Diskussionswoche unter dem Motto „Frieden im Nahost“, veranstaltet vom „Bundesverband Jüdischer Studenten in Deutschland“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Der Auftritt des israelischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Asher Ben-Nathan, am 09.06. wird durch arabische Studenten und Mitglieder des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) massiv gestört und muss schließlich abgebrochen werden.
  26899. 5.2.1970, Antrittsvisite und städtischer Empfang des neuen Botschafters der Republik Chile, Enrique Zorilla, bei Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  26900. 18.9.1970, Antrittsbesuch des neuen israelischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Eliashiv Ben-Horin, bei Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971).
  26901. 17.5.1978, Vortrag des französischen Botschafters in der Bundesrepublik Deutschland, Jean-Pierre Brunet, über „Das moderne Frankreich“, im Frankfurter Hof.
  26902. 23.10.1978, Vortrag über „Großbritannien und Europa“ des britischen Botschafters in der Bundesrepublik, Sir Oliver Wright, im Hotel „Frankfurter Hof“.
  26903. 29.5.1979, Vortrag des Botschafters bei der UN in New York, Rüdiger Freiherr von Wechmar, vor der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.
  26904. 11.5.1992, Vortrag des ehemaligen israelischen Botschafters, Asher ben Nathan, über Israel und Frieden im Nahen Osten, im Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
  26905. 27.2.1994, Vortrag des Botschafters Israels in der Bundesrepublik Deutschland, Avi Primor, im Plenarsaal des Römers über die „Aktuelle Lage in Israel und im Nahen Osten“.
  26906. 17.5.1995, Vortrag des Botschafters der Republik Honduras, Ricardo Lagos, im Bürgertreff Westend über „Liberalismus und Menschenrechte in Mittelamerika“.
  26907. 15.10.1999, Grundsteinlegung für das französische Gymnasium in Westhausen in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth und des französischen Botschafters Claude Martin.
  26908. 20.5.2010, Vortrag des israelischen Botschafters in Deutschland a. D. Avi Primor bei der „Frankfurter Rundschau“ im Stadtteil Sachsenhausen zum Thema: „Israel und die russisch-jüdische Einwanderung nach Deutschland“.
  26909. 24.5.2000, Tod der Kommunalpolitikerin und treibenden Kraft der AG Westend, Odina Bott (1923-2000).
  26910. 4.4.1956, Stadtrat Dr. Karl vom Rath überreicht Dr. Gerhard Bott die Ernennungsurkunde zum Direktor des Historischen Museums.
  26911. 25.8.2001, Feierliche Einweihung des „Odina-Bott-Platzes“ im Westend durch die Aktionsgemeinschaft Westend und den SPD-Ortsverein.
  26912. 8.7.1914, Bei einem Großbrand am Hemmerichsweg im Stadtteil Sachsenhausen wird ein mit Stroh und Packmaterial gefüllter Schuppen der Firma Kurt u. Böttcher zerstört. Der Sachschaden ist nicht unerheblich.
  26913. 6.1.1953, 25jähriges Jubiläum der Firma Felix Böttcher, Druckwalzen.
  26914. 22.12.1999, Die Krankenschwester Monika Böttcher, geschiedene Weimar, wird von der Frankfurter Schwurgerichtskammer abermals zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und ins Frauengefängnis nach Preungesheim abgeführt.
  26915. 25.4.2001, Tod des Frankfurter Zeichners Rolf Böttcher (1929-2001).
  26916. 2.6.2003, Tod des Gründers der Roma-Union Frankfurt, Hans-Georg Böttcher (1935-2003), Mitbegründer der Bürgerinitiative SOS-Rassismus.
  26917. 1.7.2013–27.10.2013, Ausstellung „Rolf Böttcher. Im Spiegel der Phantasie. Arbeiten auf Papier“ im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  26918. 28.8.2000, Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe verwirft die Revision gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt als unbegründet. Die Verurteilung Monika Böttchers zu lebenslanger Haft im Mordfall Weimar ist rechtskräftig.
  26919. 20.3.1921, Konzert mit Hans Bottermund (Cello) im Saalbau.
  26920. 3.2.1919, Konzert des Cellisten Hans Bottermund im Saalbau.
  26921. 7.2.1934, Tod des Kinderarztes Sanitätsrat Prof. Dr. Paul Grosser (1880-1934), 1920 bis 1929 Leiter des Städtischen Kinderheimes, Böttgerstraße, 1930 bis 1933 Leitender Arzt des Clementine-Kinderkrankenhauses, 29.04.1933 Lehrverbot durch die Medizinische Fakultät der Universität Frankfurt und im Sommer 1933 Entlassung als Klinikdirektor. Emigration nach Frankreich. Vater des Politologen Alfred Grosser.
  26922. 16.11.1950, In der Grundschule an der Böttgerstraße stürzt gegen 13 Uhr in einem Klassenzimmer im oberen Stockwerk des Schulgebäudes während des Unterrichts die Decke ein. Zwei Kinder werden leicht verletzt.
  26923. 29.6.1951, Einweihung des neu erbauten Isolierhauses des Kinderheims und Krankenhauses, Böttgerstraße.
  26924. 31.5.1976, Schließung des Kinderkrankenhauses in der Böttgerstraße.
  26925. 1.10.1977, Das „Gesundheitszentrum Frankfurt am Main Böttgerstraße“ nimmt seine Arbeit auf.
  26926. 22.6.1985, „Internationales Hoffest“ auf dem Gelände des Gesundheitszentrums, Böttgerstraße 20.
  26927. 23.10.1987, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Gesundheitszentrums in der Böttgerstraße.
  26928. 19.5.1990, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Kinderkellers, Böttgerstraße 20.
  26929. 6.5.1998, Nach dem Umzug des Frankfurter Geburtshauses von Ginnheim, Böttgerstraße, ins Nordend erblickt dort das erste Kind das Licht der Welt.
  26930. 12.9.2001, In seiner Wohnung in der Böttgerstraße im Nordend wird ein 57jähriger Mann ermordet. Der ein Tag später festgenommen Tatverdächtige gesteht das Verbrechen.
  26931. 16.10.2011, Dem algerischen Schriftsteller Boualem Sansal wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  26932. 9.1.1930, Violin-Abend mit Josephine Bouberg-Wilson im Saalbau.
  26933. 7.5.1986, Premiere des Schauspiels „Teures Glück“ von Jean Bouchaud mit Inge Meysel im Fritz-Rémond-Theater im Zoo.
  26934. 2.5.2001, Während linke Gegendemonstranten die „unverhältnismäßige“ Gewaltanwendung der Polizei am 01. Mai kritisieren und die Grünen künftig neutrale „Demonstrationsbeobachter“ fordern, lobt Hessen Innenminister Volker Bouffier die Einsatzstrategie der Polizei, die eine Eskalation der Gewalt verhindert habe.
  26935. 20.2.2002, Hessens Innenminister Volker Bouffier will den städtischen Etat 2002 nur genehmigen, wenn Einsparungen in Höhe von mindestens 50 Millionen € im Jahr nachgewiesen sind. Kämmerer Horst Hemzal kündigt als erste Maßnahme eine Haushaltssperre an, die 25 Millionen € einsparen soll.
  26936. 26.4.2002, Hessens Innenminister Volker Bouffier übergibt im 4. Polizeirevier am Wiesenhüttenplatz die ersten Personalcomputer für ein neues EDV-System der Polizei. Mit dem neuen Polizeiauskunftssystem (POLAS) werden in den nächsten Wochen alle Frankfurter Dienststellen ausgestattet.
  26937. 17.6.2002, Mit einem symbolischen Knopfdruck geben Oberbürgermeisterin Petra Roth und Hessens Innenminister Volker Bouffier unter dem Heulen einer Sirene das Startsignal für den Abriss des Waldstadions. Zugleich erster Spatenstich für den Neubau eines überdachten Stadions.
  26938. 22.6.2004, Das Frankfurter Landgericht lässt die Anklage gegen den ehemaligen Vizepräsidenten der Frankfurter Polizei, Wolfgang Daschner, und gegen einen Hauptkommissar zu. Der Vorwurf lautet auf schwere Nötigung des Mörders von Jakob von Metzler. Hessens Innenminister Volker Bouffier sieht keinen Grund für eine Suspendierung Daschners.
  26939. 10.9.2004, Trotz des hohen Haushaltsdefizits genehmigt der hessische Innenminister Volker Bouffier den Frankfurter Etat 2004 und verschärft die Sparauflagen.
  26940. 12.1.2005, Hessens Innenminister Volker Bouffier übergibt offiziell den Schlüssel für das neue 1. Polizeirevier an der Zeil 33.
  26941. 23.8.2005, Oberstaatsanwalt Achim Thiel wird ab September d. J. neuer Polizeipräsident in Frankfurt am Main. Der hessische Innenminister Volker Bouffier stellt den 53jährigen der Öffentlichkeit vor.
  26942. 14.10.2005, Erstmals wird das polizeiliche Gütesiegel „ausgezeichnete Wohnsicherheit“ in Hessen vergeben: Der Wohnanlage Dornbuschhöfe der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Hessen wird diese Auszeichnung von Hessens Innenminister Volker Bouffier überreicht.
  26943. 29.10.2008, Feierliche Grundsteinlegung für den Neubau des Deutschen Turner-Bundes in der Otto-Fleck-Schneise in Anwesenheit der Oberbürgermeisterin Petra Roth und des Hessischen Innen- und Sportministers Volker Bouffier.
  26944. 7.7.1979, Dem Vorstandsmitglied der Hoechst AG, Erhard Bouillon, wird aufgrund seiner Verdienste um den Stadtteil Höchst die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  26945. 15.10.1964, Konzert des bulgarischen, in Paris lebenden Pianisten Yuri Boukoff im Volksbildungsheim.
  26946. 3.11.1939, Konzert des rumänischen Meistergeigers Georges Boulanger im Saalbau.
  26947. 25.4.1940, Konzert mit dem weltberühmten rumänischen Meistergeiger Georges Boulanger im Saalbau.
  26948. 14.3.1971, Verleihung der Silbermedaille des Paul-Ehrlich und Ludwig-Darmstaedter-Preises an Dr. Albert Clude (Brüssel), Dr. Keith R. Porter (Boulder/USA) und Dr. Fritiof S. Sjostrand (Los Angeles) in der Paulskirche.
  26949. 15.12.2012, Neueröffnung der „Boulderwelt Frankfurt“ in alter Fabrikhalle im Stadtteil Preungesheim.
  26950. 25.8.1985, Erste hessische Boule-Meisterschaft auf dem Kiesplatz unter den Platanen in der Franz-Rückert-Allee.
  26951. 1.10.1948, Erscheinen der ersten Ausgabe der Boulevard-Zeitung „Abendpost“.
  26952. 8.6.2001–2.9.2001, Ausstellung „Van Gogh und die Maler des Petit Boulevard“ im Städel.
  26953. 12.7.2006, Offizielle Eröffnung der provisorischen Verbindungsstraße im künftigen Europaviertel zwischen dem Europa-Boulevard und dem Rebstockgelände in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  26954. 24.6.1991, Dem französischen Komponisten und Dirigenten Pierre Boulez wird in einer akademischen Feier die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Klassische Philologien und Kunstwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität verliehen.
  26955. 19.9.1992, Dem französischen Komponisten, Dirigenten und Musiktheoretiker Pierre Boulez wird in der Paulskirche der Theodor-W.-Adorno-Preis 1992 verliehen.
  26956. 22.1.1996, Konzert des European Community Chamber Orchestra in der Alten Oper unter der Leitung von Pierre Boulez.
  26957. 19.10.1998–24.10.1998, „Hommage à Pierre Boulez“ in der Alten Oper mit den Wiener Philharmonikern, dem Arditti Quartett und dem Ensemble Intercontemporain. Am 19.10. dirigiert Boulez persönlich die Wiener Philharmoniker.
  26958. 29.10.2001, Konzert des Ensemble Modern Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez in der Alten Oper.
  26959. 29.4.1896, 80. Geburtstag des Sprachlehrers Dr. August Boullenot, langjähriger Pädagoge am Philanthropin.
  26960. 14.9.2013, Ein Jahr Bouquinistenmarkt im Haus des Buches in der Innenstadt.
  26961. 14.10.1890, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Im Rahmen einer nichtöffentlichen Sitzung Wahl von Dr. jur. Franz Bourchard Ernst Adickes (1846-1915), von 1883 bis 1891 Oberbürgermeister von Altona, als Nachfolger von Johannes Franz Miquel (1828-1901) zum Frankfurter Oberbürgermeister – seine Amtseinführung erfolgt am 11. Januar 1891 (bis 1912).
  26962. 6.2.1984, Der französische Sozialwissenschaftler Professor Pierre Bourdieu (Paris) liest im Rahmen der Suhrkamp-Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität über das Thema „Social classes and social space“.
  26963. 1.11.1996, Konzert des „Bournemouth Symphony Orchestra“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  26964. 29.7.1960, Am Goetheplatz 9 wird der erste Schallplatten-Selbstbedienungsladen der Bundesrepublik Deutschland, Marions Schallplatten-Boutique, eröffnet.
  26965. 9.7.1978, Bei einem Einbruch in die Boutique „Casa-Moda“ in Niederrad entwenden die Täter Waren im Wert von 120.000.- DM.
  26966. 17.2.1995, Bei einem morgendlichen Einbruch in eine Boutique im Grüneburgweg 78 erbeuten die Täter Waren im Wert von rund 270.000.- DM.
  26967. 20.8.1996, Bei einem Überfall auf den Geschäftsführer und dessen Angestellte einer Boutique in der Klingerstraße in der Innenstadt erbeutet der Täter rund 10.000.- DM.
  26968. 12.1.1997, Eröffnung der „Escada Sport Boutique“ in der Ladengalerie im Terminal 1 des Rhein-Main-Flughafens.
  26969. 3.8.1998, Die „Toni Schiesser GmbH & Co KG“ mit Modell-Salon und Boutique in der Friedensstraße meldet Konkurs an.
  26970. 29.4.1999, Schließung von „Marion’s Schallplatten Boutique“ am Goetheplatz.
  26971. 2.10.2013, Der schwungvolle Pavillon der früheren Viktoria-Apotheke an der Freßgass – heute eine Boutique – erhält den Hessischen Denkmalschutzpreis 2013 samt Plakette.
  26972. 24.2.1983, Ab heute, vorläufig einmal wöchentlich, findet in der Alten Oper eine Modenschau der Frankfurter Boutiquen statt.
  26973. 21.1.1919, Versammlung der Deutschen Demokratischen Partei im Bürgersaal für Handwerker und Gewerbetreibende, auf der der Handwerksamtvorsteher Ernst Bouveret (1886-1968), später Syndikus und Geschäftsführer der Frankfurter Handelskammer, über „Handwerk und Gewerbe im neuen Preußen“ spricht.
  26974. 3.2.1961, 75. Geburtstag des Kommunalpolitikers und langjährigen früheren Syndikus und Hauptgeschäftsführers der Handwerkskammer Frankfurt am Main, Ernst Bouveret (1886-1968).
  26975. 5.9.1977, Der französische Generalkonsul und Doyen des Konsularischen Korps, Léon M. Bouvier, verabschiedet sich endgültig bei Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer.
  26976. 24.2.2001–25.2.2001, „Lesen und Musik“. Literarisches Wochenende des Literaturhauses im Deutschen Architekturmuseum mit Lesungen von Eva Demski, Katja Müller-Lange, Marlene Streeruwitz und Silvia Bovenschen.
  26977. 16.3.1971, Gründung eines „Instituts für Klimatologie“ durch das Mannheimer Unternehmen Brown Boveri York für Kälte- und Klimatechnik und einer mit ihm verbundenen Produktions- und Exportgesellschaft.
  26978. 14.5.1978, Konzert mit David Bowie in der Festhalle.
  26979. 29.6.1988, Jazzkonzert mit Lester Bowie’s Brass Fantasy (USA) im Hof des Historischen Museums.
  26980. 31.1.1996, Konzert mit dem Rocksänger David Bowie in der Festhalle.
  26981. 22.10.1999–24.10.1999, 30. Deutsches Jazz Festival Frankfurt im Sendesaal des Hessischen Rundfunk u.a. mit dem Trompeter Lester Bowie.
  26982. 18.10.2003, Konzert mit dem Rockmusiker David Bowie in der Festhalle.
  26983. 17.6.1995, Das Frankfurter Football-Team „Galaxy“ gewinnt die „World Bowl“ durch einen Sieg über die „Amsterdam Admirals“ (26:22). Einen Tag später zeigen sich die Galaxyspieler den 6.000 anwesenden Fans auf dem Rathausbalkon am Römer.
  26984. 15.6.2003, Die Football-Mannschaft von Frankfurt Galaxy gewinnt den World Bowl.
  26985. 30.4.2014, Nach 50 Jahren schließt die traditionsreiche Bowlinganlage am Henninger Turm.
  26986. 5.9.1975, Eröffnung des neuen Brunswick-Bowlingcenters in Eschersheim.
  26987. 29.8.1973, Eröffnung des Kegel- und Bowlingzentrums Rebstock am Römerhof.
  26988. 9.12.1950, Zweiter Groß-Boxabend in der Messehalle.
  26989. 13.10.1951, 30jähriges Stiftungsfest der Boxabteilung der SG Eintracht im Volksbildungsheim.
  26990. 27.9.1961, In Frankfurts neuer Boxarena, der Stadionrennbahn, siegt Gustav „Bubi“ Scholz gegen den französischen Halbschwergewichtschampion Paul Roux vor 9.000 Zuschauern nach Punkten.
  26991. 1.1.1984, Der Versuch, aus einer Lagerhalle am Westhafen Plattenspieler, Boxen und Tonbandgeräte zu stehlen, endet in der Neujahrsnacht für den 30jährigen Einbrecher tödlich. Als er durch ein Dachfenster einsteigt, verliert er den Halt und stürzt kopfüber acht Meter in die Tiefe.
  26992. 13.6.1953, Ehrenabend anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Boxer-Klub e.V., Gruppe Frankfurt, in den Klubräumen der Frankfurter Rudergesellschaft „Germania“ am Sachsenhäuser Mainufer.
  26993. 17.4.1980, Der Boxer Bubi Scholz signiert im Kaufhaus Hertie sein Buch „Der Weg aus dem Nichts“.
  26994. 30.6.1987, Der 29jährige Jugoslawe Goran Vukovic, der im November 1986 seinen zehn Jahre älteren Landsmann, den Boxer Ljubomir Magas, vor dem Frankfurter Gerichtsgebäude erschossen hat, wird von der 21. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts zu sieben Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Die Polizei schätzt die mörderische Auseinandersetzung als einen Höhepunkt im Kampf rivalisierender Gangstergruppen ein.
  26995. 7.9.2013, Der Salafist und Ex-Boxer Pierre Vogel spricht auf dem Roßmarkt vor etwa 700 islamistischen Anhängern.
  26996. 29.4.1932, Ausscheidungskämpfe von Deutschlands Olympia-Boxern in den schweren Gewichtsklassen (vom Mittelgewicht aufwärts), veranstaltet vom Deutschen Reichsverband für Amateurboxen.
  26997. 11.11.1935, Boxgroßveranstaltung der holländischen Nationalstaffel gegen eine Auswahl des Gaues Südwest im Zoologischen Garten.
  26998. 15.11.1936, Groß-Boxkampf in der Festhalle.
  26999. 6.5.1967, Den Boxkampf zwischen Europameister Karl Mildenberger und dem Amerikaner Amos B. Lincoln in der Festhalle gewinnt Mildenberger durch k. o. in der 6. Runde.
  27000. 5.4.1968, Den Boxkampf im Schwergewicht zwischen Karl Mildenberger und dem Amerikaner Leotis Martin in der Festhalle verliert der Deutsche vor 6000 Zuschauern durch k. o. in der 7. Runde.
  27001. 28.1.1923, Zweiter Boxkampfabend des Frankfurter Sportkartells im Hippodrom.
  27002. 15.1.1923, Erste internationale Boxvorkämpfe im Hippodrom, veranstaltet vom Frankfurter Sportkartell und unter der Aufsicht des deutschen Boxverbandes. (nächster Boxkampfabend am 28.01. d. J.).
  27003. 3.2.1937, Internationaler Groß-Boxkampftag in der Festhalle.
  27004. 9.4.1930, Zur Boxkampfveranstaltung am 11.04. in der Festhalle reist Max Schmeling an.
  27005. 4.4.1938–10.4.1938, Deutsche Amateur-Boxmeisterschaften im Hippodrom.
  27006. 28.9.1947, Exweltmeister Max Schmeling kehrt nach achtjähriger Pause in den Ring zurück und boxt gegen den Magdeburger Vollmer im Freiluftring im Frankfurter Waldstadion. Nach sieben überlegenen Runden gewinnt Schmeling durch knock-out.
  27007. 2.10.1954, Auf dem Frankfurter Sportpressefest in der Festhalle boxt „Bubi“ Scholz über vier Runden gegen den deutschen Mittelgewichtsmeister Hans Stretz mit Max Schmeling als Ringrichter.
  27008. 10.6.1939, Erster (ursprünglich am 11.06. vorgesehener) Freiluft-Boxtag in der Sportfeld-Radrennbahn mit dem Schwergewichtshauptkampf: Ex-Europameister Heinz Lazek aus Wien gegen den italienischen Schwergewichtsmeister Santa de Leo. Es siegt Lazek nach Punkten über Santa de Leo.
  27009. 21.2.1935, Amateur-Boxveranstaltung zwischen Auswahlmannschaften aus der Saar und Main-Hessen im großen Saal des Zoologischen Gartens.
  27010. 11.11.1950, Große Boxveranstaltung im Haus der Technik auf dem Messegelände: u.a. der Mittelgewichtskampf zwischen dem französischen Meister Gilbert Stock und dem deutschen Meister Peter Müller (Köln). Ringrichter ist der Ex-Weltmeister im Schwergewicht Max Schmeling.
  27011. 25.12.1950, Boxweltmeister Ray „Sugar“ Robinson schließt seine Europareise in der Frankfurter Messehalle mit einem K.-o.-Sieg über den Erlanger Hans Stretz in der fünften Runde ab.
  27012. 9.8.1976, Gastspiel des Knabenchors der Columbus Boychoir School in Princeton, New Jersey, im Amerikahaus.
  27013. 17.4.1937, Konzert der französischen Sängerin Lucienne Boyer im Ufa-Palast „Groß-Frankfurt“.
  27014. 11.3.1938, Einmaliges Gastspiel der Pariser Diseuse Lucienne Boyer im Saalbau.
  27015. 16.4.1950–23.4.1950, Gastspiel der französischen Diseuse Lucienne Boyer in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  27016. 31.3.1933, Eröffnung des von den Nationalsozialisten installierten Sondergerichtes in Frankfurt am Main. Geschaffen wird es zur Verfolgung des neuen, am 21.03. d. J. verkündeten Straftatbestandes: „Verordnung zur Abwehr heimtückischer Angriffe gegen die Regierung der nationalen Erhebung“. Die ‚Festrede’ hält Ministerialdirektor Roland Freisler (1893-1945), Kasseler Anwalt und Sonderbeauftragter des Justizministeriums in Frankfurt am Main, im Hof des Gerichtsgebäudes vor Richtern, Anwälten und Justizbeamten. Er fordert u.a. den Boykott aller jüdischen Richter.
  27017. 30.11.1965, Das Studentenparlament protestiert gegen die Erhöhung der Straßenbahntarife und droht mit Boykott.
  27018. 17.6.1990, „Tag der deutschen Vielfalt“ des Amtes für Multikulturelle Angelegenheiten. Die CDU ruft zum Boykott auf, weil dieses Fest zum „Tag der deutschen Einheit“ nicht angemessen sei.
  27019. 19.3.1992, Mehrere Tierschutz-Organisationen demonstrieren unter dem Motto „Lieber nackt als Pelze tragen“ auf dem Römerberg gegen die Pelz- und Ledermesse „Fur & Fashion“ und rufen zum Boykott der Veranstaltung auf.
  27020. 17.4.1993–20.4.1993, „Fur & Fashion Frankfurt“ – Internationale Modemesse für Pelz, Leder usw. auf dem Messegelände. Tierschutzverbände und Umweltorganisation rufen zum Boykott auf und demonstrieren am 17.04. vor dem Messeturm gegen die „Qualen von vielen Millionen Tieren durch die Pelzgewinnung“.
  27021. 16.5.1989, Vor dem Amtsgericht Frankfurt finden die ersten Prozesse gegen mutmaßliche Boykotteure der Volkszählung von 1987 statt.
  27022. 11.11.1975, An der Ernst-Reuter-Schule wird der Unterricht boykottiert. Die Schüler fordern die Wiedereinstellung von zwei DKP-Lehrerinnen.
  27023. 31.3.1933, Überfall durch die SS und Verhaftungen jüdischer Kaufleute im Rahmen der Verkündung des Boykotts jüdischer Geschäfte, Ärzte und Rechtsanwälte.
  27024. 30.3.1933, Zur Vorbereitung des Boykotts gegen die Frankfurter Juden findet eine Kundgebung der NSDAP auf dem Römerberg statt. Hauptredner sind Gauleiter Jakob Sprenger und Roland Freisler.
  27025. 19.11.1973, Die Bundesregierung ordnet als Folge des Boykotts Erdöl exportierender Länder ein Sonntagsfahrverbot sowie Geschwindigkeitsbeschränkungen für den 25.11., 02.12., 09.12. und 16.12. an.
  27026. 24.5.2005, Lesung des Schriftstellers T. C. Boyle im Schauspiel Frankfurt.
  27027. 24.1.2012, Konzert mit Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys in der Alten Oper.
  27028. 3.5.1969–4.5.1969, Der Stadtkreisverband des „Verbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V.“ (VdK) schließt in Trient und in Bozen mit dem italienischen Kriegsopferverband Partnerschaften ab.
  27029. 5.10.1984, Konzert der italienischen Sängerin Milva mit dem Bozener Symphonieorchester „Haydn“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  27030. 3.3.1998, 100. Geburtstag der Frankfurter Schriftstellerin Mile Braach (1898-1998).
  27031. 26.5.1998, Der Schriftstellerin Mile Braach (1898-1998) wird im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  27032. 23.8.1998, Tod der Frankfurter Schriftstellerin Emilie (Mile) Braach geb. Hirschfeld (1898-1998).
  27033. 9.12.1997, Lesung mit Mile Braach: Ferne Nähe. Briefe und Erinnerungen 1939-1945 im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  27034. 1.9.2000, Erster Spatenstich für den Neubau der IG Metall auf deren brach liegenden Grundstück an der Wilhelm-Leuschner-Straße.
  27035. 8.4.2000, Naturfreunde und die Naturfreundejugend forsten im Stadtwald mit rund 1.000 Buchen und 500 Eichen eine brach liegende Fläche auf.
  27036. 3.7.2006, Fünf Jahre nach dem Abriss des alten Zürich-Hochhauses am Opernplatz verkündet Planungsdezernent Edwin Schwarz: Auf der Brache wird ein 170 Meter hohes Bürogebäude gebaut.
  27037. 3.10.1978, Zu vier Jahren Freiheitsstrafe wegen Eingriffs in den Luftverkehr sowie Freiheitsberaubung in einem minder schweren Fall verurteilt die Dritte Große Strafkammer des Landgerichts Frankfurt einen 25jährigen Tschechoslowaken, der am 06.02. d. J. eine Maschine der tschechischen Luftverkehrsgesellschaft CSA in seine Gewalt brachte und den Piloten zwang, nach Frankfurt am Main zu fliegen.
  27038. 28.9.1998, Der Frankfurter Journalistin und langjährigen Leiterin des Frauenfunks im „Hessischen Rundfunk 2“, Gisela Brackert, wird in Wiesbaden von Hessens Ministerpräsidenten Hans Eichel das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  27039. 21.6.1933, Brahms-Gedächtnisfeier in der Frankfurter Musikschule.
  27040. 7.5.1933, Gedenkkonzert anlässlich des 100. Geburtstages von Johannes Brahms im Palmengarten mit dem Frankfurter Tonkünstler-Orchester unter Leitung von Richard Limpert.
  27041. 5.4.1933, Anlässlich der 100. Wiederkehr des Geburtstages von Johannes Brahms veranstaltet der Dessoffsche Frauenchor in Dr. Hochs Konservatorium ein Konzert.
  27042. 8.3.1933, Brahms-Gedenkstunde des Cäcilien- und Rühlschen Gesangvereins in der Katharinenkirche.
  27043. 7.2.1933, Brahms-Kammermusikabend mit Elly Ney im Saalbau.
  27044. 2.2.1933, Brahms-Kammermusikfest im Saalbau mit Elly Ney, dem Elly Ney-Trio und dem Wendling-Quartett.
  27045. 31.10.1930, Schumann-Brahms-Konzert im Rahmen der Kammermusik-Abende der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit dem Vokal-Quartett im Saalbau.
  27046. 30.11.1929, Aufführung von Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“, veranstaltet vom Caecilien-Verein, vereinigt mit dem Rühl’schen Gesangvereins, im Saalbau.
  27047. 1.6.1922–2.6.1922, Johannes Brahms Kammer-Musikfest mit dem Rosé-Quartett im Saalbau.
  27048. 28.5.1922–29.5.1922, Johannes Brahms Kammer-Musikfest mit dem Rosé-Quartett im Saalbau.
  27049. 2.4.1922–8.6.1922, Brahms-Gedächtnisausstellung anlässlich des 25. Todestages des Komponisten Johannes Brahms im Mankopf’schen Musikhistorischen Museum.
  27050. 12.11.1921, Vierter Brahms-Klavierabend mit Walter Rehberg im Saalbau.
  27051. 5.11.1921, Dritter Brahms-Klavierabend mit Walter Rehberg im Saalbau.
  27052. 29.10.1921, Zweiter Brahms-Klavierabend mit Walter Rehberg im Saalbau.
  27053. 21.10.1921, Erster Brahms-Klavierabend mit Walter Rehberg im Saalbau.
  27054. 16.9.1921, „Quartett-(Brahms-)Abend“ mit der Kammersängerin Anna Kaempfert (Sopran), der Sängerin und Gesangspädagogin Rosy Hahn und dem Konzertsänger Carl Rehfuß im Saalbau.
  27055. 7.5.1920, Johannes Brahms/Johann Strauß-Abend im Saalbau mit Anna Maria Lenzberg (Sopran) und Lotte Hegyesi (Cello).
  27056. 22.9.1919, Johannes Brahms–Hermann Zilcher-Abend im Saalbau.
  27057. 1.4.1919, Johannes Brahms-Abend mit Lula Mysz-Gmeiner im Saalbau.
  27058. 14.1.1919, Liederabend (Franz Schubert, Gustav Mahler, Johannes Brahms) mit Elisabeth Wachsmuth-Harlan im kleinen Saal des Saalbaues.
  27059. 16.10.1918, Robert Schumann–Johannes Brahms-Abend mit Meta Distel und M. Helene Lang in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  27060. 14.5.1918, Robert Schumann–Johannes Brahms-Abend mit Lula Mysz-Gmeiner im Saalbau.
  27061. 23.2.1918, Johannes Brahms-Abend mit Johanna Hillitzer im Saalbau.
  27062. 2.2.1918, Johannes Brahms-Abend mit Walter Hansmann (Violine) und Eduard Jung (Klavier) im Saalbau.
  27063. 24.1.1918, Johannes Brahms-Abend mit dem „Brüder Post-Quartett“ im Saal des Brüder Post-Konservatoriums.
  27064. 12.12.1916, Schumann-Brahms-Abend mit Paul Goldschmidt im Saalbau.
  27065. 21.10.1916, Johannes Brahms-Abend mit Willi Kewitsch (Sopran) im Saalbau.
  27066. 10.10.1916, Johannes Brahms-Abend mit Elli Ney im Saalbau.
  27067. 14.3.1916, Johannes Brahms-Abend des Stuttgarter Oratorien-Quartetts im Saalbau.
  27068. 16.11.1915, Johannes Brahms-Abend mit der Kammersängerin Lula Myss-Gmeiner und der Pianistin Luise Gmeiner im Saalbau.
  27069. 15.4.1915, Johannes Brahms-Abend mit Alfred Hoehn und Adolf Rebner im Saalbau.
  27070. 21.6.1914, Johannes Brahms-Zyklus des Brüder Post-Quartett im Brüder Post-Konservatorium.
  27071. 18.6.1914, Johannes Brahms-Zyklus des Brüder Post-Quartett im Brüder Post-Konservatorium.
  27072. 14.6.1914, Johannes Brahms-Zyklus des Brüder Post-Quartett im Brüder Post-Konservatorium.
  27073. 11.6.1914, Johannes Brahms-Zyklus des Brüder Post-Quartett im Brüder Post-Konservatorium.
  27074. 20.2.1914, Johannes Brahms-Sonaten-Abend mit Rudolf Ganz und Walther Davisson im Saalbau.
  27075. 13.12.1913, Johannes Brahms-Abend mit Severin Eisenberger im Saalbau.
  27076. 2.1.1913, Konzert mit Ludwig Wüllner im Saalbau: Wundersame Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter aus der Provence. Erzählung des Märchens von Ludwig Tieck. Die Romanzen komponiert von Johannes Brahms. Am Klavier: Hermann Zilcher (München).
  27077. 3.12.1912, Johannes Brahms-Liederabend der „Gesellschaft für ästhetische Kultur“ mit der Kammersängerin Lula Myß-Gmeiner im Saalbau.
  27078. 17.10.1911, Johannes Brahms-Sonaten-Abend mit Toni Oberdorfer (Klavier) und Walther Davisson (Violine) im Saalbau.
  27079. 16.10.1911, Kammermusikabend (Johannes Brahms-Abend) des „Rebner-Quartetts“ im Saalbau.
  27080. 9.2.1911, „Johannes Brahms-Abend“ der Neuen Frankfurter Trio-Vereinigung im Saalbau.
  27081. 15.2.1910, Johannes Brahms-Robert Schumann-Abend mit Télémaque Lambrino im Saalbau.
  27082. 18.1.1910, Robert Schumann-Johannes Brahms-Abend mit Marguerita Melville im Saalbau.
  27083. 16.1.1908, Johannes Brahms-Sonaten-Abend mit Willy Rehberg und Henri Marteau in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  27084. 21.10.1907, Klavierabend (Brahms-Sonaten-Abend) mit Max Pauer im Saalbau.
  27085. 10.2.1905, „Johannes Brahms-Abend“ der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau.
  27086. 25.2.1901, „Johannes Brahms-Abend“ mit Jenny Hahn im Saalbau.
  27087. 14.10.1940, Sämtliche Klavierwerke von Johannes Brahms gespielt von Richard Laugs an 4 Abenden im Saalbau (I).
  27088. 28.10.1940, Sämtliche Klavierwerke von Johannes Brahms gespielt von Richard Laugs an 4 Abenden im Saalbau (II).
  27089. 13.11.1940, Sämtliche Klavierwerke von Johannes Brahms gespielt von Richard Laugs an vier Abenden im Saalbau (III).
  27090. 28.11.1940, Sämtliche Klavierwerke von Johannes Brahms gespielt von Richard Laugs an 4 Abenden im Saalbau (IV).
  27091. 19.10.1941, Schumann-Brahms-Liederabend mit der Konzertsängerin Luise Richartz im Saalbau. Am Flügel: Hermann Reutter.
  27092. 3.4.1947, Johannes Brahms-Konzert anlässlich der Wiederkehr des 50. Todestages des Komponisten in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  27093. 5.4.1948, Marta Kado (Alt) singt Lieder von Franz Schubert, Johannes Brahms und Richard Strauss im Ärztehaus.
  27094. 18.5.1948, Schumann-Mozart-Brahms-Klavierabend mit Erich Andreas im Ärztehaus.
  27095. 21.6.1948, Symphoniekonzert des Städtischen Opernhaus- und Museumsorchesters unter der Leitung von Bruno Vondenhoff mit Eevi Liivak, die das Violinkonzert von Brahms im Palmengarten spielt.
  27096. 11.11.1948, Liederabend mit dem Tenor Edi Laider, Mitglied der Königlichen Oper Kopenhagens, mit Werke von Schubert, Brahms, Grieg und dänischen Volksliedern, im Evangelischen Vereinshaus, Neue Schlesingergasse.
  27097. 17.11.1948, Vortrag von Dr. Georg Kuhlmann über Brahms und Reger in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, veranstaltet vom Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Frankfurt in Verbindung mit der Frankfurter Kunstgemeinde.
  27098. 24.10.1950, Aufführung von Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ in der St. Antoniuskirche, veranstaltet vom Cäcilienverein.
  27099. 7.11.1954, Brahms-Abend des Hessischen Philharmonischen Orchesters im großen Sendesaal des alten Funkhauses, Eschersheimer Landstraße 33.
  27100. 24.11.1957, Liederabend zum Gedenken des Komponisten Johannes Brahms im Volksbildungsheim.
  27101. 12.2.1958, Die Staatliche Hochschule für Musik veranstaltet im Saal der Hochschule einen Brahms-Abend.
  27102. 15.11.1970, Aufführung des Deutschen Requiems von Johannes Brahms in der Dreikönigskirche durch die Staatsphilharmonie Ostrava aus der Tschechoslowakei.
  27103. 2.4.1973, Grace Bumbry, die weltberühmte Sopranistin, singt in der Oper Lieder von Johannes Brahms.
  27104. 12.6.1975, Im Rahmen des Kirchentages wird in der Katharinenkirche das Deutsche Requiem von Johannes Brahms vorgetragen.
  27105. 16.11.1975, „Gala-Konzert“ des Cäcilienvereins mit Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ in der Dreikönigskirche in Sachsenhausen.
  27106. 17.1.1892, Lieder-Matinée von Anton Sistermann im Saalbau (Lieder von Franz Schubert und Johannes Brahms).
  27107. 15.2.1895, Kammermusikabend der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Saalbau unter Mitwirkung von Dr. Johannes Brahms.
  27108. 26.4.1897, Johannes Brahms-Gedächtnisfeier im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft und dem Rühl’schen Gesangverein.
  27109. 3.4.1898, Gedächtnisfeier für den vor einem Jahr verstorbenen Komponisten Johannes Brahms im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium, veranstaltet von Prof. J. Stockhausen’s Gesangschule.
  27110. 22.3.1909, „Johannes Brahms-Abend“ im Saalbau.
  27111. 11.1.1976, Konzert des Cenariu-Trios mit Werken von Brahms und Tschaikowski in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  27112. 24.1.1992, Der Regisseurin Helma Sander-Brahms wird im Deutschen Filmmuseum der Jahrespreis 1991 der Frankfurter Autorenstiftung verliehen.
  27113. 17.1.1995, Am Abend wird im Intercity-Express (ICE) „Johannes Brahms“ von Hamburg nach Frankfurt am Main ein 26jähriger Mann mit einer Krawatte erdrosselt. Die Leiche wird im Hauptbahnhof entdeckt. Zwei Tage später gesteht ein 21jähriger Wohnsitzloser die Tat.
  27114. 23.3.2006, Konzert des Wiener Brahms Trio in der Alten Oper.
  27115. 20.1.2012, Konzert des Pianisten Hardy Rittner – Werke von Brahms und Schönberg – in der Alten Oper.
  27116. 12.1.2010, Tod des Gesellschaftswissenschaftlers an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Oberstudienrat i. H. Dr. Heinrich „Heinz“ Brakemeier (1925-2010).
  27117. 12.6.1955–15.6.1955, Schau der Frankfurter Damenoberbekleidungsfabrikanten (DOB) und der Frankfurter Handelsvertreter dieser Branche.
  27118. 19.2.1897, Liederabend mit dem Hofopernsänger Léon Branché in der „Loge Karl“ am Mozartplatz.
  27119. 9.5.1991–12.5.1991, 16. Deutscher Skål Tag der Touristik und Reisebüro-Branche und städtischer Empfang im Kaisersaal des Römer (am 10.05.).
  27120. 2.2.1909, Gründung einer „Vereinigung der Fabrikanten und Grossisten“ der Textilbranche und verwandter Branchen.
  27121. 14.2.1977, Eröffnung des Fachinformationszentrums Chemie, die erste von insgesamt 16 Branchen-Zentralen.
  27122. 7.5.1992, Mit Sternmärschen aus mehreren Stadtteilen und einer Kundgebung auf dem Römerberg unterstützt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Streikenden im öffentlichen Dienst und die Warnstreiks in anderen Branchen.
  27123. 19.8.1936, Bei einem Brand in den Adler-Werken erleiden drei Feuerwehrleute Vergiftungen durch Nitrolackdämpfe.
  27124. 18.7.1936, Bei einem Brand in den Morgenstunden auf dem Sportplatz der Turn- und Sportgemeinde „Eintracht“ am Riederwald brennt die große Tribüne vollständig nieder.
  27125. 20.2.1936, Bei einem Brand im Höchster Stadtkrankenhaus kommt es zu erheblichem Gebäude- und Sachschaden.
  27126. 7.2.1936, Bei einem Brand in den Heddernheimer Kupferwerken wird in der Versandabteilung des Werks das Dachgeschoss völlig zerstört. Personen kommen nicht zu Schaden.
  27127. 16.1.1936, Bei einem Brand in der Altstadt, im Haus Weißadlergasse 22, entsteht erheblicher Gebäude- und Einrichtungsschaden.
  27128. 2.8.1935, Brand in einem Laboratorium des Städtischen Krankenhauses; Personen werden nicht verletzt.
  27129. 10.10.1934, Bei einem Brand im Haus Töngesgasse 43 entsteht hoher Sachschaden.
  27130. 18.4.1934, Bei einem Brand eines Lagerschuppens für Futtermittel im Westhafengebiet entsteht Sachschaden.
  27131. 28.12.1933, Bei einem Brand gegen 3.00 Uhr morgens in den Räumen des Pelzgeschäftes Nickel, Reineckstraße, entsteht hoher Sachschaden.
  27132. 11.3.1933, Bei einem Brand in den Schreinerei-Werkstätten Braun in der Mörfelder Landstraße wird ein Mitarbeiter verletzt.
  27133. 15.12.1932, Die Feuerwehr muss einen gefährlichen Brand in der Großräucherei des Konsumvereins am Rebstock löschen. Infolge einer herabfallenden Speckseite gerät das gesamte Specklager in Brand. Es verbrennen rund 300 Zentner Speck.
  27134. 5.10.1932, Bei einem Brand auf dem Platz der alten Lederhalle an der Trierischen Gasse brennen drei Verkaufsstände ab.
  27135. 30.9.1932, Bei einem Brand in der Spritzlackiererei der Adlerwerke brennt das Dachgeschoss des Hauses völlig aus. Ein Arbeiter verletzt sich leicht.
  27136. 27.6.1932, Bei einer Explosion und nachfolgendem Brand in einem Laboratorium der IG Farben Hoechst wird ein 25jähriger Laborant tödlich verletzt.
  27137. 25.9.1931, Ein Brand im Gaswerk West, Solmsstraße, kann von der Feuerwehr erst nach mehrstündigen Löscharbeiten erstickt werden. Personen werden nicht verletzt.
  27138. 12.1.1931, Bei einem Brand im Neubau des Sachsenhäuser Privatkrankenhauses entsteht nur geringer Sachschaden.
  27139. 24.8.1930, Morgendlicher Brand in einem Kohlenlager der Fa. Wunderlich im Osthafengebiet, Eyssenstraße. Die Feuerwehr hat mit der Ablöschung des Lagers, das etwa 3.-4.000 Zentner Briketts umfasst, mehrere Stunden zu tun.
  27140. 1.7.1930, Bei einem Brand kurz nach ein Uhr im Haus Graubengasse 13 in der Altstadt kommen zwei Menschen in den Flammen ums Leben.
  27141. 28.6.1930, Ein Brand in einer Schreinerei, Kleine Obermainstraße [heute: Obermainstraße] 14, richtet erheblichen Sachschaden an.
  27142. 11.1.1930, Ein abendlicher Brand eines Lagerschuppens der Sackfirma Ditzel im alten Eilgüterbahnhof Sachsenhausens richtet hohen Sachschaden an.
  27143. 5.11.1929, Premiere der Oper „Maschinist Hopkins“ von Max Brand in der Inszenierung von Dr. Herbert Graf (1903-1973), 1929-1933 Regisseur an der Frankfurter Oper, im Opernhaus.
  27144. 21.4.1929, Bei einem schweren Brand im Stadtwald zwischen der Försterei Hinkelstein und dem Pumpwerk Hinkelstein brennt eine Kiefernkultur von etwa 25.-30.000 Quadratmetern ab. Der Schaden wird auf 10.000.- RM geschätzt.
  27145. 23.3.1929, Brand einer Schulbaracke der Frankensteiner Schule, Willemerstraße. Es entsteht ein geschätzter Sachschaden von 40.000.- RM.
  27146. 30.1.1929, Bei einem Brand in der „Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt vorm. Roessler“ (Degussa) entsteht nur geringer Sachschaden.
  27147. 11.12.1928, Bei einem abendlichen Brand des im Hinterhaus des der Metallbank gehörigen Gebäudekomplexes „Gervinushaus“, Gervinusstraße, entsteht im Dachstuhl hoher Sachschaden.
  27148. 2.2.1928, Bei einem morgendlichen Brand in dem Destillationsgebäude der Deutschen Gasolinwerke, Daimlerstraße, entsteht durch brennende Ölbehälter hoher Sachschaden. Personen werden nicht verletzt.
  27149. 9.6.1924, Bei einem Brand auf dem Vergnügungspark am Mainkai im Rahmen der Mainmesse brennen zwei Festzelte völlig aus; infolge des Gedränges werden einige Personen leicht verletzt.
  27150. 7.10.1920, Brand der Schulbaracke der Westend-Mittelschule.
  27151. 10.1.1919, Bei einem abendlichen Brand im Dachstuhl des Hauses Ecke Kaiserstraße 68/Ecke Moselstraße entsteht hoher Sachschaden.
  27152. 6.11.1914, Bei einem abendlichen Brand im photographischen Atelier Roßmarkt 5 entsteht Sachschaden in Höhe von einigen tausend Mark.
  27153. 10.2.1912, Bei einem Brand in einem Konfektionslagerraum im Haus Roßmarkt 17 entsteht hoher Sachschaden.
  27154. 11.9.1911, Bei einem Brand in der Schreinerei von Jean Dübel im Stadtteil Heddernheim erleidet ein Arbeiter den Erstickungstod.
  27155. 19.2.1908, Bei einem verheerenden Brand wird der Schuppen des Trambahndepots in der Gneisenaustraße völlig zerstört.
  27156. 12.2.1907, Bei einem abendlichen Brand auf dem Terrain des Güterschuppens am Ostbahnhof entsteht hoher Sachschaden.
  27157. 1.2.1903, Bei einem abendlichen Großfeuer im Haus Schäfergasse 48 gerät die Zwischenwand der Häuser 48 und 50 in ihrer ganzen Länge und teilweise auch der Dachstuhl in Brand.
  27158. 8.12.1902, Der Brand im Hinterhaus Kronprinzenstraße 24, in einer Lackiererei, ist einer der größten, die sich in der letzten Zeit in der Mainstadt ereignet haben. Ein Lackierer wird erheblich verletzt. Der Sachschaden wird auf über 100.000.- Mark geschätzt.
  27159. 16.10.1902, Bei einem Brand in der Chemischen Fabrik Griesheim wird ein Arbeiter erheblich verletzt.
  27160. 30.4.2000, Bei einem Brand in einem Gebäude mit Möbeln und Antiquitäten an der Wittelbacherallee gegen ein Uhr in der Nacht entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  27161. 27.4.2000, Brand im Überwinterungshaus des Palmengartens. Das Feuer ist in der Kunststoffverkleidung des Daches ausgebrochen. Viele Pflanzen sind zerstört, der Sachschaden wird auf 200.000.- DM geschätzt.
  27162. 4.10.1937, Bei einem Brand in einem Haus in der Schöffenstraße im Stadtteil Griesheim, brennt ein Keller vollständig aus.
  27163. 6.10.1937, Bei einem Brand in den Kellerräumen des Hauses Niedenau 15 gerät ein größeres Öllager in Brand. Der entstandene Schaden wird auf 20.000.- Reichsmark geschätzt.
  27164. 17.6.1938, Bei einem Brand in der Kleinen Rittergasse 26 im Stadtteil Sachsenhausen wird infolge einer Explosion in einer Schusterwerkstatt ein Schuhmachermeister schwer verletzt.
  27165. 13.3.1942, Bei einem Brand in der Liebfrauenschule wird die Turnhalle zerstört.
  27166. 27.4.1942, Bei einem Brand im Schwanheimer Wald in der Nähe der Unterschweinstiege werden etwa zehn Hektar Fichten- und Kiefernwald zerstört.
  27167. 5.5.1948, Ein Brand in den Farbwerken Hoechst zerstört eine Lagerhalle.
  27168. 22.9.1956, Brand bei den Farbwerken Hoechst in der Freianlage der Westfabrik.
  27169. 8.8.1960, Brand in der Straßenbahnlinie 2 an der Kreuzung Große Friedberger Straße/Schäfergasse. Personen kommen nicht zu Schaden, der Personalwagen brennt völlig aus. Als Brandursache wird eine Überlastung des Motors oder ein Fehler im Leitungssystem angenommen.
  27170. 19.5.1961, Brand im Hauptbahnhof mit nur geringem Sachschaden. Über den Gleisen 14 und 15 gerät das Dach der Kuppelhalle in Brand. Ein übergekochter Teerkessel einer Arbeiterkolonne ist die Ursache.
  27171. 27.7.1964, Ein ausgedehnter Flächenbrand wütet auf dem Gelände der Galopprennbahn Niederrad. Etwa 100.000 Quadratmeter Rasen geraten in Brand. Hecken und Hindernisse stehen in Flammen und hüllen das weite Rund in dichten Qualm.
  27172. 14.5.1969, Ein Brand im Laboratoriumsforschungszentrum der Farbwerke Hoechst verursacht einen Sachschaden von einer Million DM.
  27173. 24.6.1972–2.7.1972, „Interschutz – Der Rote Hahn“, Internationale Ausstellung für Brand- und Katastrophenschutz auf dem Messegelände.
  27174. 18.3.1973, Bei einem Brand im SEL-Hochhaus an der Friedberger Landstraße/Ecke Hungener Straße entsteht ein Sachschaden von 150.000.- DM.
  27175. 11.8.1973, Ein Großbrand in der Goethestraße 31-33 verursacht Millionenschaden. Die Sprinkleranlage, mit der der Brand innerhalb von 10 Minuten hätte gelöscht werden können, ist nicht eingeschaltet. Wenige Stunden später werden bei einem Wohnungsbrand in der Seilerstraße sechs Menschen – drei davon erheblich – verletzt.
  27176. 26.11.1973, Ein Brand in der „Tabu-Bar“, Kaiserstraße 52, fordert einen Sachschaden von 250.000.- DM.
  27177. 27.12.1973, Bei einem Brand in einer Pelznäherei und Kürschnerei in der Scheidswaldstraße 41 entsteht ein Schaden von 120.000.- DM.
  27178. 26.2.1974, Bei einem Brand in einem Bürohochhaus in der Hanauer Landstraße 126 entsteht ein Sachschaden in Höhe von 100.000.- DM.
  27179. 24.3.1974, Brand der Sakristei der Osterkirche in Sachsenhausen. Es entsteht ein Sachschaden in Höhe von 60.000.- DM.
  27180. 23.9.1974, Bei einem Brand in der Kita 31 in Sindlingen, Pfingstbornstraße, entsteht ein Sachschaden von 100.000.- DM.
  27181. 28.4.1975, Bei einem Brand in der Bundesbahndirektion, Hohenstaufenstraße, entsteht ein Sachschaden von rund 100.000.- DM.
  27182. 22.12.1890, Tod des Priesters und Kunstsammlers (mittelalterliche Kunst) Ernst Franz August Münzenberger (1833-1890), seit 1870 in Frankfurt am Main: Verwaltung der Dompfarrei, seit 1871 Stadtpfarrer, Engagement bei der Restaurierung des 1867 durch Brand zerstörten Doms. 1871 Mitbegründer des „Frankfurter Volksblatt“ und Mitarbeiter an der „Zeitschrift für christliche Kunst“.
  27183. 1.10.1894–2.10.1894, Bei einem nächtlichen Brand in der Dampf-Schreinerei von W. Hancke werden die Werkstätte, der Maschinenpark sowie eine Menge wertvoller Hölzer vernichtet. Der Sachschaden wird auf 70.000.- bis 80.000.- Mark geschätzt.
  27184. 24.4.1897, Bei einem morgendlichen Brand in der Victoria-Drogerie, Reuterweg, entsteht hoher Sachschaden.
  27185. 17.12.1898, Bei einem morgendlichen Brand im Dachstuhl des Hauses Fahrgasse 16 brennt der Dachstock völlig aus.
  27186. 20.3.1899, Bei einem morgendlichen Brand eines Dachstuhles in der Neugasse 15 entsteht hoher Sachschaden.
  27187. 25.7.1900, Am Abend gerät an der Hauptwache die elektrische Zugführungsleitung in Brand, was den Trambahnverkehr für etwa fünfzehn Minuten stört.
  27188. 8.11.1900, Bei einem Brand des J. Riese’schen Holz- und Spielwarengeschäftes, Fahrtor 1, entsteht infolge der Zerstörung eines großen Warenlagers hoher Sachschaden.
  27189. 1.10.1909, Bei einem Brand mit Explosion in der Pulverkammer der Marineschauspiele auf dem Gelände der Internationalen Luftschifffahrtausstellung (ILA) wird ein Monteur tödlich verletzt.
  27190. 6.1.1976, 200 Tonnen brennender Metallspäne auf einem Schrottlagerplatz an der südlichen Zufahrt des Ostgüterbahnhofes führen zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Bei Schweißarbeiten sind Abfallprodukte aus Stahl und Titan in Brand geraten.
  27191. 31.10.1976, Bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Großen Eschenheimer Straße 13a springen drei Menschen in Panik in die Tiefe. Dabei erleidet eine Frau schwere Verletzungen.
  27192. 14.12.1976, Bei einem Brand im Städtischen Waldschulheim an der Oberschweinstiege entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27193. 23.12.1976, Brand im Kabelkeller des Hauptpostamtes auf der Zeil.
  27194. 28.12.1976, Erneuter Brand im Kabelkeller der Hauptpost auf der Zeil. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
  27195. 6.1.1977, Bei einem Brand in der Großschreinerei „Dörrhofer und Schmidt“ in Höchst entsteht ein Sachschaden von 120.000.- DM.
  27196. 7.1.1977, Bei einem Brand im Werk Griesheim der Hoechst AG entsteht ein Sachschaden von mindestens 100.000.- DM.
  27197. 19.4.1977, Bei einem Brand wird das Sportlerheim der Spielvereinigung Oberrad zerstört. Es entsteht ein Sachschaden von mehr als 100.000.- DM.
  27198. 5.10.1977, Bei einem Brand im Dachgeschoss eines zweistöckigen Hauses in Nieder-Erlenbach, Obere Burggasse 12, entsteht ein Sachschaden von fast 300.000.- DM.
  27199. 10.10.1977, Bei einem von spielenden Kindern gelegten Brand im Zeilsheimer Scheunenkomplex entsteht ein Sachschaden von 800.000.- DM.
  27200. 22.10.1977, Bei einem Brand in der Kleinmarkthalle entsteht ein Schaden von 120.000.- DM.
  27201. 25.10.1977, Bei einem Brand in der Peter-Petersen-Schule in Eschersheim wird ein Pavillon mit zwei Klassenräumen zerstört.
  27202. 9.11.1977, Bei einem Brand in einer Lagerhalle am Röderbergweg entsteht ein Schaden von über einer Millionen DM.
  27203. 28.11.1977, Bei einem Brand im Treppenhaus eines Altbaues in der Alte Gasse entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27204. 4.5.1978–5.5.1978, Ein Brand in der Ernst-Reuter-Schule verursacht einen Schaden von ca. 300.000.- DM.
  27205. 6.6.1978, Ein weiterer Brand auf einem Firmengelände in der Franziusstraße verursacht höchste Explosionsgefahr, die von der Feuerwehr gebannt werden kann.
  27206. 3.10.1978, Bei einem Brand im Haus Gustavsallee 20 in Sindlingen entsteht ein Sachschaden von 80.000.- DM.
  27207. 27.10.1978, Bei einem Brand im Pfarrhaus der katholischen Pfarrei St. Kilian in Sindlingen entsteht ein Schaden von 10.000.- DM.
  27208. 16.2.1979, Bei einem Brand im fünfstöckigen Wohnhaus Grüneburgweg 81 entsteht ein Sachschaden von 50.000.- DM.
  27209. 27.2.1979, Bei einem Brand in einem Pavillon der Zentgrafenschule in Seckbach entsteht ein Schaden von 500.000.- DM.
  27210. 2.3.1979, Bei einem Brand in einem Wohnhaus in der Stroofstraße in Griesheim entsteht ein Schaden von 150.000.- DM.
  27211. 27.6.1979, Bei einem Brand der Lagerhalle und der Werkstatt einer Messebaufirma in Griesheim entsteht Millionenschaden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
  27212. 2.7.1979, Einen Schaden von rund 200.000.- DM verursacht ein Brand in einer elektrotechnischen Firma in der Homburger Landstraße. Dabei werden giftige Dämpfe freigesetzt.
  27213. 11.10.1979, Bei einem Brand im Neubau des ehemaligen Carlton-Hotels, Karlstraße, entsteht ein Schaden von 50.000.- DM.
  27214. 22.10.1979, Bei einem Brand in einer Kfz-Werkstatt in Niederursel entsteht ein Schaden von 120.000.- DM.
  27215. 18.11.1979, Bei einem Brand im Schwesternwohnheim des Städtischen Krankenhauses Höchst entsteht ein Sachschaden von 300.000.- DM.
  27216. 5.12.1979, Bei einem Brand eines Lagers auf dem Gelände Am Tiergarten entsteht ein Sachschaden von 250.000.- DM.
  27217. 18.12.1979, Bei einem Brand im Keller der Hauptstelle der Stadtsparkasse in der Hasengasse entsteht ein Sachschaden von 150.000.- DM.
  27218. 15.1.1980, Ein Brand im dritten Stock des Stadtbades Mitte vernichtet die erst vor einer Woche fertig gestellte Damen-Sauna. Bei den Löscharbeiten erleiden drei Feuerwehrleute durch eine Verpuffung Brandverletzungen. Der Schaden wird auf bis zu 200.000.- DM geschätzt.
  27219. 9.2.1980, Bei einem Brand in einem Optikergeschäft in der Stiftstraße entsteht ein Schaden von mindestens 100.000.- DM.
  27220. 13.4.1980, Bei einem Brand in der Kindertagesstätte im Praunheimer Hohl entsteht ein Sachschaden von 100.000.- DM.
  27221. 14.4.1980, Bei einem Brand im Enkheimer Ried wird ein Viertel der Gesamtfläche des Naturschutzgebietes zerstört.
  27222. 15.4.1980, Ein Großfeuer auf dem Werksgelände der Hoechst AG hält Feuerwehr und Polizei in Atem. Der Brand bricht infolge einer Verpuffung in einem mehrgeschossigen Produktionsgebäude des Chemiewerks aus.
  27223. 29.4.1980, Bei einem Brand in den Verkaufsräumen einer Autohandlung in der Mainzer Landstraße entsteht ein Sachschaden von 80.000.- DM.
  27224. 11.5.1980, Bei einem Brand in der Ernst-Reuter-Schule I in der Nordweststadt entsteht hoher Sachschaden. Die Täter sind drei Jungen im Alter von zwölf, dreizehn und vierzehn Jahren.
  27225. 22.8.1980, Ein Brand in einem Heizungsraum eines Wohnhauses in Alt-Fechenheim verursacht einen Schaden von 100.000.- DM.
  27226. 1.11.1980, Bei einem Brand in einer Autowerkstatt im Ostend entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27227. 25.11.1980, Bei einem Brand in einer Wohnung in Zeilsheim, Rabenkopfweg 18, entsteht ein Sachschaden von 100.000.- DM.
  27228. 16.12.1980, Bei einem Brand im Airport-Hotel entsteht ein Sachschaden in Höhe von 100.000.- DM.
  27229. 20.12.1980, Bei einem Brand in einer Fechenheimer Metallbaufirma entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27230. 27.1.1981, Bei einem Brand in einer Wohnung in Alt-Schwanheim 7-9 entsteht ein Schaden von 50.000.- DM.
  27231. 30.1.1981, Mehr als eine Million DM Schaden verursacht ein Brand in einem Lager der Hoechst AG.
  27232. 19.2.1981–20.2.1981, In der Nacht verursacht ein Brand im „Penny-Markt“ in der Leipziger Straße einen Schaden von 100.000.- DM.
  27233. 5.3.1981, Bei einem Brand in einer Lackiererei in der Eckenheimer Landstraße entsteht ein Sachschaden von 150.000.- DM.
  27234. 19.4.1981, Ein Brand im Keller eine Buchhandlung in der Goethestraße verursacht einen Schaden von 250.000.- DM.
  27235. 21.4.1981, Bei einem Brand in der Firma Collodin, Vilbeler Landstraße, entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27236. 8.6.1981, Bei einem Brand in einem Büro- und Geschäftshaus in der Goethestraße 31-33 entsteht ein Schaden von 500.000.- DM.
  27237. 4.7.1981, Früh morgens legen Unbekannte in einem zahntechnischen Labor „Am Tiergarten“ einen Brand. Dabei entsteht ein Schaden von 150.000.- DM.
  27238. 8.7.1981, Bei einem morgendlichen Brand eines Holzlagers in Unterliederbach entsteht ein Schaden von 600.000.- DM.
  27239. 1.10.1981, Bei einem Brand im Wirtschaftstrakt der Universitätsklinik entsteht ein Sachschaden von 30.000.- DM.
  27240. 16.11.1981, Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Eckenheim, Sigmund-Freund-Straße, entsteht ein Schaden von 200.000.- DM.
  27241. 28.12.1981, Bei einem Brand in der Großbäckerei der US-Streitkräfte im Ostend entsteht ein Schaden von rund zwei Millionen DM.
  27242. 2.1.1982, Bei einem Brand im Dachstuhl des Hauses Sieringstraße 26 in Unterliederbach entsteht ein Schaden von 200.000.- DM.
  27243. 9.1.1982, Bei einem Brand in der Peter-Petersen-Schule in Eschersheim entsteht ein Schaden von 30.000.- DM.
  27244. 19.1.1982, Bei einem Brand in einer Schwanheimer Firma, die Styropor weiter verarbeitet, entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27245. 16.2.1982, Durch einen Brand im Zusammenhang mit Schweißarbeiten in der Friedrichstraße 16 entsteht ein Schaden von 120.000.- DM.
  27246. 16.6.1982, Bei einem nächtlichen Brand im Dachstock eines Wohnhauses in der Mainzer Landstraße in Nied entsteht ein Schaden von 200.000.- DM.
  27247. 2.7.1982, Vor gefährlichen Rauschschwaden müssen am Abend drei Patienten der Wachstation der Anästhesie im Zentralbau 23 der Universitätskliniken in Sicherheit gebracht werden. Ein Brand in einem Wäschesammelraum verursacht einen Schaden von rund 100.000.- DM.
  27248. 19.9.1982, Bei einem Brand in einem Fachwerkhaus Hilligengasse 6 in Höchst entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27249. 2.10.1982, Ein früh morgendlicher Brand eines Labors des Instituts für Rechtsmedizin an der Kennedyallee richtet einen Schaden von rund 400.000.- DM an.
  27250. 27.10.1982, Am späten Abend richtet ein Brand in einem Hotelzimmer des Canadian-Pacific-Hotels einen Schaden von rund 300.000.- DM an.
  27251. 1.11.1982, Konzert mit dem südafrikanischen Jazzpianisten Dollar Brand in der Alten Oper.
  27252. 24.2.1983, Jazzkonzert mit dem südafrikanischen Jazzpianisten Abdullah Ibrahim (Dollar Brand) im Sinkkasten.
  27253. 13.3.1983, Bei einem Brand in einem Supermarkt an der Wittelsbacherallee verbrennen Lebensmittel im Wert von 150.000.- DM.
  27254. 13.3.1983, Konzert mit dem Jazzpianisten Abdullah Ibrahim /Dollar Brand im Volksbildungsheim.
  27255. 19.3.1983, Bei einem Brand in einem Wohnhaus im Hermesweg im Nordend entsteht ein Schaden von 120.000.- DM.
  27256. 7.7.1983, Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, zugleich Mitglied des Aufsichtsrates der Hoechst AG, Rolf Brand, wird mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  27257. 25.7.1983, Bei einem Brand in einer Speditionshalle der Firma Liepert im Osthafen gegen 3.15 Uhr morgens entsteht ein Schaden von einer Million DM. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus.
  27258. 10.8.1983, Vermutlich durch Funkenflug eines Zuges der Flughafenbahn S 13 wird ein 6500 Quadratmeter großes Gelände des Stadtwaldes in Brand gesetzt.
  27259. 21.10.1983, Bei einem Brand im Mannschaftsklub der Drake-Kaserne an der Homburger Landstraße entsteht ein Schaden von 700.000.- DM. Der Dachstuhl des Casinos brennt aus.
  27260. 30.1.1984–31.1.1984, Bei zwei Störfällen im Höchster Stammwerk und im Werk Griesheim der Hoechst AG entsteht ein Schaden von mehreren zehntausend DM: Ein Kurzschluss im Stromversorgungsnetz führt zu Emissionen und ein Brand treibt schwarze Rauchschwaden über den Stadtteil Griesheim. Personen kommen nicht zu Schaden.
  27261. 8.2.1984, Bei einem Brand auf dem Gelände der Reinigungsfirma Röver in der Goldsteinstraße 153 entsteht ein Schaden von 500.000.- DM.
  27262. 14.2.1984, Bei einem Brand im Jugendheim in der Niederräder Landstraße entsteht ein Schaden von 200.000.- DM.
  27263. 30.3.1984, Bei einem Brand im Aktenkeller des Reisebüros „American Express“, Steinweg 5, entsteht ein Schaden von 350.000.- DM.
  27264. 14.4.1984, Bei einem Brand in einem Möbellager in der Friedberger Landstraße entsteht ein Schaden von 800.000.- DM.
  27265. 18.9.1984, Bei einem Brand in einem fünfgeschossigen Haus Am Tiergarten 54 entsteht ein Schaden von 200.000.- DM.
  27266. 1.10.1984, Eröffnung der nach einem Brand im Februar d. J. neu eingerichteten Carolus-Buchhandlung, das älteste katholische Buchgeschäft Frankfurts, in der Liebfrauenstraße. Die Carolus-Buchhandlung gehört seit Sommer 1983 dem Herder-Verlag.
  27267. 27.10.1984, Bei einem Brand in einer Lagerhalle der Adler-Werke in der Kleyerstraße im Gallusviertel entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27268. 30.10.1984, Bei einem Brand in der Paradiesgasse 38 in Sachsenhausen stirbt ein 28jähriger Inder an Rauchvergiftung.
  27269. 4.11.1984, Bei einem früh morgendlichen Brand in einem Wohnhaus am Seckbacher Lohrberg entsteht ein Schaden von mehreren hunderttausend DM.
  27270. 5.2.1985, Bei einem Brand in einer Mälzerei auf dem Gelände der Henninger Brauerei im Hainer Weg in Sachsenhausen entsteht ein Schaden von rund 100.000.- DM.
  27271. 9.2.1985, Bei einem morgendlichen Brand der Lagerhalle eines Supermarktes in der Königsteiner Straße entsteht ein Schaden von über 100.000.- DM.
  27272. 24.2.1985, Bei dem sechsten Brand innerhalb von zwei Wochen in einem 14stöckigen Hochhaus der Neuen Heimat in der Nordweststadt entsteht ein Schaden von über 100.000.- DM. Die Feuerwehr geht von einer Serie von Brandstiftungen aus.
  27273. 15.4.1985, Bei einem Brand in einem Hotel in Sachsenhausen entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27274. 21.4.1985, Ein Brand in einem Pavillon der privaten Anna-Schmidt-Schule in Nieder-Erlenbach richtet einen Schaden von rund 200.000.- DM an.
  27275. 27.6.1985, Bei einem Brand in einer Autowerkstatt in der Westerbachstraße in Rödelheim entsteht ein Schaden von 75.000.- DM.
  27276. 2.7.1985, Bei einem Brand im Selmi-Hochhaus, dem heutigen City-Haus, entsteht ein Schaden von 150.000.- DM.
  27277. 20.8.1985, Bei einem mitternächtlichen Brand einer Scheune in Nieder-Erlenbach entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27278. 15.10.1985, Bei einem Brand im Müllraum des Hauses Wallstraße 6 in Sachsenhausen entsteht ein Schaden von 50.000.- DM.
  27279. 23.10.1985, Bei einem Brand in einer Autowerkstatt unterhalb des fünfstöckigen Wohnhauses Allerheiligenstraße 2-5 entsteht ein Schaden von 20.000.- DM.
  27280. 2.11.1985, Bei einem Brand in einem Umspannwerk in der Gutleutstraße entsteht ein Schaden von 250.000.- DM.
  27281. 9.11.1985, Bei einem früh morgendlichen Brand eines Spezialofens der Firma Telefonbau und Normalzeit in der Kleyerstraße entsteht ein Schaden von 50.000.- DM.
  27282. 4.12.1985, Rund eine Million DM Sachschaden entsteht bei einem Brand im städtischen Hallenbad Höchst.
  27283. 14.12.1985, Bei einem Brand in einer Reinigung in der Eckenheimer Landstraße entsteht ein Schaden von 200.000.- DM.
  27284. 12.5.1986, Bei einem früh morgendlichen Brand in der Klappergasse 5-7 in Sachsenhausen entsteht ein Schaden von 80.000.- DM.
  27285. 13.7.1986, Bei einem Brand in einem Eisenwarenhandel im Nordend entsteht ein Schaden von rund 100.000.- DM.
  27286. 19.7.1986, Bei einem Brand in einem Postzimmer in der Limpurger Gasse entsteht ein Schaden von rund 100.000.- DM.
  27287. 23.7.1986, Bei einem Brand im ehemaligen Stellwerk an der Camberger Brücke entsteht ein Schaden von 20.000.- DM.
  27288. 15.8.1986, Bei einem Brand im Neubau für Fernmeldetechnik der Oberpostdirektion Frankfurt, Oeserstraße 111 in Nied, entsteht ein Schaden von 150.000.- DM.
  27289. 17.8.1986, Bei einem Brand im zweiten Tiefgeschoss eines Hochhauses am Senefelderweg in Eckenheim entsteht ein Schaden von rund 50.000.- DM.
  27290. 12.10.1986, Bei einem abendlichen Brand im Kaufhaus Ammerschläger auf der Zeil entsteht ein Millionenschaden.
  27291. 13.10.1986, Be einem früh morgendlichen Brand auf einem ehemaligen Tankstellengelände in der Niederräder Melibocusstraße entsteht ein Schaden von 100.000.- DM.
  27292. 25.12.1986, Bei einem Brand in der Altenwohnanlage an der Otto-Brenner-Straße in Sossenheim entsteht ein Schaden von 250.000.- DM.
  27293. 18.1.1987, Bei einem abendlichen Brand in den Kellerräumen der Filiale des Lebensmittelmarktes Schade und Füllgrabe in Rödelheim entsteht ein geschätzter Schaden von rund 250.000.- DM.
  27294. 6.2.1987, Innerhalb von 24 Stunden wird im Crest-Hotel an der Isenburger Schneise zum zweiten Mal in einem der Hotelzimmer ein Brand gelegt. Der Schaden wird diesmal auf rund 15.000.- DM geschätzt.
  27295. 16.2.1987, Bei einem abendlichen Brand in einer Papierlagerhalle im Ostend werden 517 Tonnen Altpapier vernichtet. Ein Arbeiter wird verletzt.
  27296. 2.3.1987, Bei einem morgendlichen Brand in einer großen Lagerhalle auf dem Westhafen entsteht ein geschätzter Schaden von 75.000.- DM.
  27297. 20.3.1987, Ein Brand in der Heinrich-Kromer-Schule in Niederursel verursacht einen Schaden von rund 200.000.- DM.
  27298. 19.4.1987, Am Abend richtet ein Brand in einem Leergutlager eines Supermarktes in der Karl-von-Drais-Straße in Eckenheim einen geschätzten Schaden von 200.000.- DM an.
  27299. 30.4.1987, Am frühen Morgen wird das „Sozialistische Jugendheim Gallus e. V.“ von einem Brand teilweise zerstört.
  27300. 17.6.1987, Be einem Brand im siebzehngeschossigen Hochhaus Sigmund-Freund-Straße in Eckenheim erstickt ein junger Amerikaner im Fahrstuhl. Seine Freundin wird mit lebensgefährlichen Verletzungen der Atemwege ins Krankenhaus eingeliefert.
  27301. 19.6.1987, Bei einem Brand im Sozialzentrum „Am Burghof“ entsteht ein Schaden von rund 70.000.- DM.
  27302. 3.7.1987, Bei einem Brand in seiner Erdgeschosswohnung im Hainer Weg 7 kommt ein 54jähriger Mann infolge von Rauchvergiftung ums Leben.
  27303. 4.7.1987, Bei einem Brand im Altpapierlager der Hertie-Filiale im Einkaufszentrum der Nordweststadt entsteht ein geschätzter Schaden von 130.000.- DM.
  27304. 11.7.1987, Bei einem früh morgendlichen Brand in der Eschersheimer Gaststätte „Filou“ entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27305. 13.10.1987, Ein Brand in einem Gebäude der Zentrale des Neckermann-Versandhauses in der Hanauer Landstraße verursacht einen geschätzten Schaden von rund 50.000.- DM.
  27306. 8.11.1987, Bei einem Brand im Studentenwohnheim an der Ginnheimer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus.
  27307. 15.12.1987, Bei einem mitternächtlichen Brand in einer Wohnung in der Hadrianstraße im Stadtteil Heddernheim stirbt eine 82jährige Frau.
  27308. 30.12.1987, Spät nachts bricht im Hotel „Vera“ am Güterplatz ein Brand aus. Die Feuerwehr, die von Brandstiftung ausgeht, rettet zwei Menschen, verletzt wird niemand.
  27309. 7.2.1988, Bei einem Brand in der Lagerhalle einer Spedition in der Eichenstraße in Griesheim kurz nach Mitternacht entsteht ein Schaden von 150.000.- DM.
  27310. 19.2.1988, Ein Brand im Stadtteil Fechenheim, Burglehen 8, fordert ein Menschenleben. Ein zweieinhalbjähriges Kind stirbt in der Universitätsklinik an den Folgen einer Rauchvergiftung.
  27311. 25.4.1988, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht im „Haus der modernen Küche“ in Nieder-Eschbach, Genfer Straße 19, werden zwei Stockwerke des dreigeschossigen Hauses durch Brandstiftung zerstört. Der Schaden wird auf annähernd eine Million DM geschätzt.
  27312. 6.6.1988, Bei einem Brand in einem amerikanischen Wohnhaus in der Hügelstraße 277 im Stadtteil Ginnheim entsteht ein geschätzter Schaden von rund 250.000.- DM.
  27313. 18.8.1988, Zu einem Brand und einer Verpuffung kommt es in der Firma VEDAG in Riederwald, Flinschstraße. Es entsteht ein geschätzter Sachschaden von über 100.000.- DM. Menschen werden dabei nicht verletzt.
  27314. 10.10.1988, Ein morgendlicher Brand im Olympia-Kino in der Weißfrauenstraße richtet einen geschätzten Schaden von 200.000.- DM an.
  27315. 19.10.1988, Knapp ein Jahr nach dem verheerenden Brand in der Oper bricht im Haus der Städtischen Bühnen wieder ein Feuer aus. Bei Schweißarbeiten entzünden Funken das Isoliermaterial unter einer abgehängten Decke. Der Schaden wird auf 25.000.- DM geschätzt.
  27316. 10.11.1988, Bei einem abendlichen Brand in der Zoo-Passage an der Friedberger Anlage entsteht ein geschätzter Schaden von über 250.000.- DM.
  27317. 27.11.1988, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht im Lokal „Kleyer-Stuben“ im Gallusviertel muss die 38jährige Wirtin mit einer Rauchvergiftung unter dramatischen Umständen aus ihrer brennenden Kneipe gerettet werden.
  27318. 1.2.1989, Eine sechsköpfige Familie erleidet schwere Rauchvergiftungen als in ihrer Wohnung im Kirschbaumweg in Rödelheim ein Brand ausbricht. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt. Tage später stirbt ein 42jähriger Familienvater an seinen Brandverletzungen.
  27319. 27.4.1989, Bei einem morgendlichen Brand des Geschäftshauses in der Hamburger Allee 49-53, die Feuerwehr stößt auf Spuren, die eindeutig auf Brandstiftung schließen lassen, entsteht ein geschätzter Schaden von 1 Million DM.
  27320. 27.4.1989, Bei einem abendlichen Brand im sechsstöckigen Lufthansa-Gebäude Am Hauptbahnhof 2 entsteht ein geschätzter Schaden von 750.000.- DM.
  27321. 5.6.1989, Bei einem morgendlichen Brand in der Industrie- und Handelskammer müssen die Mitarbeiter den Gebäudekomplex verlassen. Drei Männer erleiden Rauchvergiftungen. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  27322. 19.6.1989, Bei einem Brand in einer Gerüstbaufirma in Hausen entsteht ein geschätzter Schaden von über 100.000.- DM.
  27323. 28.6.1989, Bei einem Brand in einer Lagerhalle an der Hanauer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  27324. 8.7.1989, Bei einem Brand im „Café Exzess“ entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  27325. 21.7.1989, Die Kette der Brandstiftungen im neungeschossigen Haus Ben-Gurion-Ring 80 in Nieder-Eschbach reißt nicht ab. Unbekannte setzen Fußmatten in Brand. Es entsteht nur geringer Sachschaden.
  27326. 24.8.1989, Bei einem morgendlichen Brand in der Kinderkrippe Krifteler Straße 82 im Gallusviertel entsteht ein geschätzter Schaden von rund 200.000.- DM.
  27327. 8.9.1989, Nur geringer Sachschaden entsteht durch einen Brand auf dem Dach des Kaufhauses Schneider auf der Zeil.
  27328. 12.9.1989, Bei einem Brand in der Rödelheimer Firma „Öl-Sauer“ entsteht ein geschätzter Schaden in Höhe von 200.000.- DM.
  27329. 4.10.1989, Bei einem Brand im Wohnhaus Schönstraße 24 im Gutleutviertel muss die Feuerwehr eine Aussiedlerfamilie vor den Flammen retten. Der Schaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  27330. 1.11.1989, Bei einem morgendlichen Brand im Hauptbetrieb des Autohauses Georg von Opel, Mainzer Landstraße 330-360, entsteht ein geschätzter Millionenschaden.
  27331. 19.12.1989, In der Nacht entsteht durch einen Brand in einem Bürohaus in der Neuen Mainzer Straße 57 ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  27332. 26.1.1990, Bei einem Brand in einer Lagerhalle an der Mörfelder Landstraße entsteht ein geschätzter Sachschaden von 200.000.- DM.
  27333. 22.4.1990, Bei einem morgendlichen Brand in einem Sachsenhäuser Fotogeschäft entsteht ein geschätzter Sachschaden von 30.000.- DM.
  27334. 16.5.1990, Bei einem Brand kurz vor Mitternacht im Müllbunker der Müllverbrennungsanlage Nordweststadt gehen rund 25.000 Kubikmeter Hausmüll in Flammen auf.
  27335. 19.7.1990, Bei einem Brand kurz vor Mitternacht in einer Papierverwertungsfirma im Osthafen entsteht durch Brandstiftung ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27336. 29.8.1990, Bei einem Brand gegen 1.50 Uhr morgens wird „Dr. Müllers Sex-Shop“ in der Kaiserstraße 66 verwüstet. Der Schaden wird auf 500.000.- DM geschätzt.
  27337. 9.9.1990, Bei einem Brand am frühen Morgen im Parkhaus „Stadtbad Mitte“ entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27338. 19.11.1990, Bei einem Brand im Wohnhaus Allerheiligenstraße 5 in der Innenstadt kurz nach zwei Uhr morgens werden drei Personen verletzt. Der Schaden wird auf 30.000.- DM geschätzt.
  27339. 11.2.1991, Bei einem früh morgendlichen Brand auf dem Schrottplatz in der Ahornstraße 75 im Stadtteil Griesheim entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  27340. 16.6.1991, Ein 43 Jahre alter Griesheimer kommt bei einem Brand in seiner Gartenhütte auf dem Kleingartengelände in der Oeserstraße im Gallusviertel ums Leben.
  27341. 8.11.1991, Bei einem Brand gegen 3.00 Uhr morgens im historischen „Steinernen Haus“ am Römerberg entsteht ein geschätzter Schaden von mehreren Millionen DM.
  27342. 16.12.1991, Bei einem früh morgendlichen Brand auf dem Campingplatz Maul in Niederrad wird ein Mann lebensgefährlich verletzt. Der Schaden wird auf 30.000.- DM geschätzt.
  27343. 7.4.1992, Gegen 1.30 Uhr morgens führt ein Brand in einer Großbäckerei im Gallusviertel zu einem geschätzten Schaden von 100.000.- DM.
  27344. 20.5.1992, Bei einem Brand um 1.00 Uhr morgens kommt ein 39jähriger Brandstifter ums Leben, der zuvor in der Kalbacher Pizzeria „Swinky“ Feuer gelegt hat. Der Schaden wird auf 1,5 Million DM geschätzt.
  27345. 27.6.1992, Bei einem morgendlichen Brand stirbt ein 47jähriger Mann in seinem Wohnraum an der Franziustraße im Ostend. Er ist mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen.
  27346. 9.7.1992, Bei Schweißarbeiten entzündet sich in der Schönwetterstraße im Dornbusch ein Brand, der einen geschätzten Schaden von 150.000.- DM verursacht.
  27347. 16.7.1992, Bei einem Brand am frühen Morgen, bei dem eine Holzbaracke in der Voltastraße zerstört wird, entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  27348. 5.8.1992, Ein spät abendlicher Brand in den Städtischen Bühnen verursacht einen geschätzten Schaden von 100.000.- DM.
  27349. 25.9.1992, Bei einem spät abendlichen Brand in einem Steakhouse in der Freßgass‘ entsteht ein geschätzter Schaden von 30.000.- DM.
  27350. 19.12.1992, Bei einem Brand eines ausrangierten Hafenkrans an der Weseler Werft im Osthafen kurz vor Mitternacht wird ein Obdachloser getötet.
  27351. 26.1.1993, Bei einem Brand in einem thailändischen Lokal in der Großen Friedberger Straße entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- DM.
  27352. 13.2.1993, Ein Brand im Keller des Bürgerhauses am Affentorplatz verursacht einen geschätzten Schaden von 30.000.- DM.
  27353. 5.5.1993, Bei einem abendlichen Brand in einem Fechenheimer Bürohaus entsteht infolge eines Kurzschlusses im Computernetz ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  27354. 11.7.1993, Bei einem abendlichen Brand in einer Lagerhalle in der Vilbeler Straße im Stadtteil Fechenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  27355. 18.7.1993, Bei einem nächtlichen Brand im Wohnheim des Bürgerhospitals, Richard-Wagner-Straße 32, im Nordend entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27356. 27.7.1993, Bei einem Brand am Abend in einer Mansardenwohnung in der Kölner Straße 90 im Gallusviertel entsteht in geschätzter Sachschaden von mindestens 500.000.- DM.
  27357. 1.9.1993, Bei einem Brand im 7. Stockwerk der Altenwohnanlage in Nieder-Eschbach, Ben-Gurion-Ring 20, kurz vor Mitternacht, werden fünf Menschen verletzt, einige schwer. Der Sachschaden wird auf 300.000.- DM geschätzt. Sieben Tage später stirbt ein 49jähriger Mann im Nordwestkrankenhaus an den Folgen der Rauchvergiftung.
  27358. 2.11.1993, Bei einem abendlichen Brand in einer Halle einer Messebaufirma auf dem Hauptgüterbahnhof entsteht ein geschätzter Schaden von 750.000.- DM.
  27359. 19.12.1993, Bei einem Brand kurz vor ein Uhr morgens in einem Hochhaus in der Enkheimer Straße Leuchte 51 entsteht ein geschätzter Schaden von 50.000.- DM.
  27360. 10.4.1994, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht im Victor-Gollancz-Altenheim in Höchst wird eine 85jährige Heimbewohnerin getötet.
  27361. 26.4.1994, Bei einem abendlichen Brand im fünfgeschossigen Büro- und Geschäftshaus Eschersheimer Landstraße 68 entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  27362. 6.10.1994, Bei einem Brand in einem Industriebetrieb in der Eschborner Landstraße im Stadtteil Rödelheim kurz nach Mitternacht entsteht ein geschätzter Schaden von drei Millionen DM.
  27363. 6.12.1994, Bei einem abendlichen Brand im Keller des Geschenkartikel-Geschäftes „Cri Cri“ im Haus Kleiner Hirschgraben 10 in der Innenstadt entsteht ein geschätzter Schaden von 1,5 Millionen DM.
  27364. 14.12.1994, Bei einem Brand gegen zwei Uhr morgens in der Ernst-Reuter-Schule 2 im Praunheimer Weg entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- DM.
  27365. 20.12.1994, Einen Schaden von geschätzten 500.000.- DM richtet ein Brand im Bürohaus „Im Trutz Frankfurt 55“ in der Innenstadt an.
  27366. 27.12.1994, Bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Goldsteinstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  27367. 8.1.1995, Bei einem Brand im Stadtteil Heddernheim wird eine abrissreife VDM-Lagerhalle mit Verpackungsmaterial zerstört.
  27368. 26.3.1995, Die Feuerwehr rettet am Morgen mehrere Frauen und ihre Kinder aus einem Frauenhaus in Sachsenhausen, nachdem dort ein Brand ausgebrochen ist.
  27369. 3.6.1995, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht wird ein Teil des Schulungspavillons des städtischen Schulamtes in Rödelheim zerstört. Der Schaden wird auf 150.000.- DM geschätzt.
  27370. 25.9.1995, Am Morgen entsteht bei einem Brand am Weckmarkt 8 in der Innenstadt ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  27371. 20.12.1995, Ein Brand in der 16. Etage des Euro-Towers, dem ehemaligen BfG-Hochhaus in der Kaiserstraße, richtet einen geschätzten Schaden von 50.000.- DM an.
  27372. 20.1.1996, Nach dem Brand in einem Asylbewerberheim in Lübeck mit zehn Toten demonstrieren 150 Menschen in der Innenstadt.
  27373. 28.1.1996, Bei einem Brand auf dem Tanzschiff „Capt’n Cook“ an der Friedensbrücke entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM. Vom Schiff verbleibt nur noch die stählerne Wanne.
  27374. 5.2.1996, Ein Brand im Bürohaus Ludwig-Landmann-Straße 349 richtet einen geschätzten Schaden von 100.000.- DM an.
  27375. 5.3.1996, Ein Brand im Vereinsheim der Kleingartenanlage Ochsengraben in der Ludwig-Landmann-Straße 29 im Stadtteil Rödelheim führt zu einem geschätzten Schaden von 100.000.- DM.
  27376. 17.5.1996, Bei einem Brand am frühen Morgen auf dem ausrangierten Minensuchboot „WBR 7“, das vor der AEG-Zentrale am Theodor-Stern-Kai auf dem Main vor Anker liegt, entsteht ein Schaden in Millionenhöhe.
  27377. 17.6.1996, Ein Brand auf dem Flachdach der Landesanstalt für Landwirtschaft in der Adickesallee 40 richtet eine geschätzten Schaden von 250.000.- DM an.
  27378. 9.7.1996, Das im Dezember 1995 durch einen Brand zerstörte Höchster Hallenbad soll bis Ende 1998 am alten Standort, in der Höchster Altstadt, wieder aufgebaut werden.
  27379. 14.9.1996, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht in den Städtischen Kliniken in Höchst entsteht ein geschätzter Schaden von 200.000.- DM.
  27380. 11.1.1997, Der im Dezember 1994 durch Brand zerstörte Kindergarten der evangelischen Philippusgemeinde im Riederwald feiert Wiedereröffnung.
  27381. 11.7.1998, Bei einem Brand im Mehrfamilienhaus in Unterliederbach gegen zwei Uhr morgens entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- DM.
  27382. 19.7.1998, Am späten Abend wird das Café Exzess durch einen Brand verwüstet. Der Schaden wird auf 30.000.- DM geschätzt.
  27383. 21.11.1998, Bei einem Brand nach 1.00 Uhr nachts im Restaurant Thai-Oriental auf der Freßgass’ entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27384. 27.1.1999, Bei einem Brand einer Spedition im Gewerbegebiet Riederwald rettet die Feuerwehr 16 Menschen. Der Sachschaden wird auf über eine Million DM geschätzt.
  27385. 25.1.2001, Brand im Heizkraftwerk in der Gutleutstraße.
  27386. 8.2.2001, Bei einem Brand in der Chirurgie der Universitätsklinik in Niederrad entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  27387. 6.4.2001, Heute vor zehn Jahren wird die Oper Frankfurt nach dem verheerenden Brand vom 12.11.1987 mit einer Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ wiedereröffnet.
  27388. 19.7.2001, Bei einem Brand auf dem Flachdach eines 70 Meter Hochhauses in der Taunusstraße 2-4 – ein leer stehendes Gebäude der Philipp Holzmann AG – entsteht ein geschätzter Schaden von 250.000.- DM.
  27389. 3.11.2001, Bei einem Brand im siebten Stock des neuen Main Plaza in Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 60.000.- DM.
  27390. 2.2.2002, Bei einem Brand im Wohnhaus Lange Straße in der Innenstadt entsteht ein geschätzter Schaden von 300.000.- €.
  27391. 5.3.2002, Bei einem Brand gegen 23.00 Uhr im Cinestar-Kinocenter Metropolis am Eschenheimer Tor entsteht ein geschätzter Schaden, vornehmlich durch die Löscharbeiten, von 100.000.- €.
  27392. 27.7.2002, Ein ausgedehnter Brand in einer Tiefgarage im Stadtteil Rödelheim, Rödelheimer Landstraße, verursacht einen geschätzten Schaden von 600.000.- €.
  27393. 15.8.2002, Bei einem Brand bei Karstadt auf der Zeil kurz nach ein Uhr entsteht ein geschätzter Schaden von 30.000.- €.
  27394. 11.12.2002, Bei einem Brand in der Universitäts-Hautklinik entsteht ein geschätzter Schaden von einer Million €.
  27395. 19.2.2003, Bei einem Brand gegen 3.00 morgens an der Königsteiner Straße im Stadtteil Höchst erleidet ein 47jähriger Mann Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 100.000.- € geschätzt.
  27396. 9.5.2003, Bei einem Brand eines Vereinsheimes in der Straße Hausener Obergasse gegen 3.00 Uhr morgens entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  27397. 27.5.2003, Bei einem spät abendlichen Brand auf der Niederräder Golfanlage entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- €.
  27398. 4.7.2003, Bei einem Brand auf dem Messegelände kommt ein 45jähriger Arbeiter während Dachreparaturarbeiten ums Leben.
  27399. 8.8.2003, Bei einem Brand auf dem Frankfurter Großmarkt in einer überdachten Marktgasse vor dem denkmalgeschützten Gebäude der Großmarkthalle entsteht ein geschätzter Schaden von mehreren hunderttausend €.
  27400. 11.8.2003, Herber Rückschlag für die Planungen zur Fastnachts-Kampagne 2004: Bei einem Brand in einem Lagerhaus an der Schielestraße werden vier Motivwagen der Karnevalsvereinigung Großer Rat zerstört. Der Sachschaden wird auf 100.000.- € geschätzt.
  27401. 26.8.2003, Ein Brand im Wohnhaus Hölderlinstraße 18 im Ostend verursacht einen geschätzten Schaden von 200.000.- €.
  27402. 10.4.2004, Bei einem Brand in einem Wohn- und Bürohaus im Westend, Schumannstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von einer halbe Million €.
  27403. 16.6.2004, Bei einem Brand kurz nach Mitternacht in den Stallungen des Georgshof im Stadtteil Nied entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- €. Zehn Pferde werden von herabfallenden, brennenden Holzteilen verletzt, vier von ihnen so schwer, dass sie in eine Spezialklinik eingeliefert werden müssen.
  27404. 20.1.2005, Bei einem spät abendlichen Brand eines Dachstuhls im Stadtteil Sossenheim, Dufourstraße, wird ein Feuerwehrmann verletzt. Der Sachschaden wird auf 120.000.- € geschätzt.
  27405. 1.2.2005, Bei einem Brand gegen 3 Uhr morgens in einem Sonnenstudio im Kettenhofweg, Westend, entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- €.
  27406. 1.2.2005, Infolge einer Verpuffung mit anschließendem Brand in einer Kaffeerösterei an der Salzschlirfer Straße im Stadtteil Fechenheim entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- €.
  27407. 16.3.2005, Bei einem Brand in der Messehalle 6 entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- €.
  27408. 11.5.2005, Bei einem Brand in der Starkstrom-Umspannstation im Stadtteil Rödelheim, Guerickestraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 75.000.- €.
  27409. 22.10.2005, Bei einem durch ausgelaufenes Öl verursachten Brand im Heizkraftwerk in der Raimundstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 30.000.- €.
  27410. 13.3.2006, Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gegen 3.00 Uhr morgens in der Mörfelder Landstraße im Stadtteil Sachsenhausen stirbt ein 45jähriger Mann an Rauchvergiftung.
  27411. 31.3.2006, Bei einem Brand in einer Seniorenwohnanlage in Rödelheim, Burgfriedenstraße, erleiden sechs Senioren Rauchvergiftungen. Der Sachschaden wird auf 100.000.- € geschätzt.
  27412. 23.5.2006, Nach einem abendlichen Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Niederräder Melibocusstraße 20 entsteht ein geschätzter Sachschaden von 65.000.- €.
  27413. 5.1.2008, Am Abend steht der Weihnachtsbaum auf dem Frankfurter Römer aufgrund eines Kurzschlusses in einem Stromverteiler in hellen Flammen. Die Feuerwehr kann den Brand innerhalb kurzer Zeit löschen.
  27414. 20.10.2009, Bei einem Brand in der Schredderanlage des Müllheizkraftwerkes im Stadtteil Heddernheim entsteht ein Sachschaden von 350.000.- €.
  27415. 29.11.2009, Feierliche Wiedereröffnung der nach einem Brand sanierten St. Ignatius-Kirche im Westend.
  27416. 31.12.2009, Die Silvesterparty auf der Alten Brücke führt, nachdem ein geparkter Pkw in Brand geraten war, zu einem Polizeieinsatz und zur Festnahme von Randalierern.
  27417. 2.12.2010, Bei einem schweren Brand im Haus in der Ahornstraße 106 müssen Mieter von der Feuerwehr über Leitern oder durch das verqualmte Treppenhaus gerettet werden und werden z. T. in Hotels untergebracht.
  27418. 10.1.2000, Bei einem Brandanschlag auf das „Haus der Heimat“ im Stadtteil Eckenheim kurz nach Mitternacht entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27419. 7.1.1969, In der Nacht zum 08.01. wird auf das Amerika-Haus im Reuterweg ein Brandanschlag verübt.
  27420. 9.9.1969, Unbekannte Täter verüben einen Brandanschlag auf das Ägyptische Fremdenverkehrsbüro in der Weißfrauenstraße 14-16. Die Flammen können rasch gelöscht werden.
  27421. 7.6.1970, Bei einem Brandanschlag unbekannter Täter auf das Amerikahaus entsteht ein Sachschaden von 15.000.- DM.
  27422. 18.8.1970, Ein Brandanschlag auf die linke Buchhandlung „Libresso“ am Opernplatz verursacht einen Schaden von 3000.- DM.
  27423. 21.9.1970, Brandanschlag eines Rechtsextremisten auf die linke Buchhandlung „Libresso“ am Opernplatz.
  27424. 24.10.1970, Ein Brandanschlag auf das Amerikahaus zerstört den Filmvorführraum und richtet einen Schaden von 50.000.- DM an.
  27425. 24.11.1970, Ein Brandanschlag auf das Amerikahaus in der Nacht zum 25.11. führt zu einem Schaden von 15.000.- DM.
  27426. 5.12.1971, Brandanschlag auf das spanische Generalkonsulat im Grüneburgweg.
  27427. 16.2.1972, Bei einem Brandanschlag auf das Verteidigungskreiskommando in der Friedrichstraße 36 entsteht ein Sachschaden von rund 50.000.- DM.
  27428. 23.4.1973, Brandanschlag auf das amerikanische Generalkonsulat, Siesmayerstraße.
  27429. 17.5.1976, Brandanschlag auf das türkische Konsulat in der Zeppelinallee.
  27430. 8.12.1976, Ein Brandanschlag auf das Verwaltungsgebäude des FFV-Gesellschafters „Stadtwerke Frankfurt“ am Rathenauplatz verursacht einen Schaden von 20.000.- DM.
  27431. 10.2.1979, Bei einem Brandanschlag auf ein Bürogebäude der Firma Siemens, Gutleutstraße 32, entsteht ein Sachschaden von 5.000.- DM.
  27432. 9.7.1979, Auf das Büro der NPD in Frankfurt am Main, Hinter der Schönen Aussicht, wird ein Brandanschlag verübt. Es entsteht nur geringer Sachschaden.
  27433. 10.2.1980, Ein nächtlicher Brandanschlag auf die rechtsextreme Buchhandlung „Volk und Kosmos“ in der Hartmann-Ibach-Straße verursacht keinen großen Schaden, da das Feuer von einer Funkstreifenbesatzung sofort gelöscht werden kann.
  27434. 17.6.1980, In der Nacht zum 17. Juni verüben Unbekannte einen Brandanschlag auf den SPD-Laden in der Windeckstraße. Es entsteht kaum Sachschaden.
  27435. 4.10.1980, Durch einen früh morgendlichen Brandanschlag auf das SPD-Büro in Höchst entsteht ein Schaden in Höhe von 20.000.- DM.
  27436. 30.3.1981, In den frühen Morgenstunden verüben Sympathisanten der Roten Armee Fraktion (RAF) einen Brandanschlag auf das Arbeitsamt der US-Armee in der Hansaallee. Es entsteht ein Schaden von 30.000.- DM.
  27437. 1.9.1981, Bei einem nächtlichen Brandanschlag auf das Parteihaus der südhessischen SPD in der Fischerfeldstraße entsteht ein Schaden von 500.000.- DM.
  27438. 9.5.1982, Bei einem Brandanschlag wird eine Funkfeuer-Anlage des Rhein-Main-Flughafens völlig zerstört.
  27439. 28.7.1982, 50.000.- DM Schaden entsteht bei einem Brandanschlag auf Postwagen nahe dem Rohmerplatz. Zwei VW-Busse brennen dabei völlig aus.
  27440. 30.11.1982, Bei einem Brandanschlag in der Tiefgarage des amerikanischen Wohnviertels in der Bremer Straße in Eschborn entsteht ein Schaden von 10.000.- DM.
  27441. 21.4.1983, Bei einem Brandanschlag auf die katholische Herz-Jesu-Kirche in Fechenheim entsteht ein Schaden von mehreren hundertausend DM. Noch am gleichen Tag kann die Polizei einen Verdächtigen festnahmen, der ein Geständnis ablegt.
  27442. 5.6.1984, Bei einem Brandanschlag auf das Büro der Fluggesellschaft Iran Air am Hauptbahnhof wird das Büro vollkommen zerstört; auch in Nebenräumen entsteht Sachschaden.
  27443. 19.10.1984, Unbekannte Täter versuchen einen Brandanschlag auf das Amerikahaus. Am Morgen entdeckt der Hausmeister auf dem Parkplatz an der Westseite des Hauses den nicht gezündeten Brandsatz.
  27444. 30.4.1985, Bei einem Brandanschlag auf die Opel-Niederlassung in der Mainzer Landstraße entsteht ein Schaden von mehreren hunderttausend DM.
  27445. 19.7.1985, Knapp fünf Jahre nach dem verheerenden Brandanschlag auf das Straßenbahndepot in Heddernheim (Schadenshöhe 12 Millionen DM) gelingt es der Polizei einen 23jährigen Mann aus Frankfurt am Main festzunehmen.
  27446. 1.1.1989, Ein missglückter Brandanschlag auf das 9. Polizeirevier in Sachsenhausen und zwei gefährliche Brände in Niederursel und im Nordend, bei denen eine junge Frau ums Leben kommt und viele Menschen evakuiert werden müssen, sorgen bei Feuerwehr und Polizei für eine unruhige Silvesternacht. Des Weiteren ertrinken bei einem Unfall auf der Alten Brücke, in dessen Verlauf ein Pkw nach einer Kollision mit einem entgegenkommen Auto das Brückengeländer durchbricht und in den Main stürzt, zwei junge Männer.
  27447. 20.12.1989, Bei einem morgendlichen Brandanschlag auf das Rumänische Fremdenverkehrszentrum in der Neuen Mainzer Straße 1 entsteht ein geschätzter Sachschaden von fünf Millionen DM.
  27448. 16.7.1996, Am frühen Morgen wird ein Brandanschlag auf das türkische Kulturzentrum in der Griesheimer Lärchenstraße verübt. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  27449. 3.5.2001, Etwa gegen drei Uhr morgens entsteht bei einem Brandanschlag auf eine im Depot abgestellte Straßenbahn Millionenschaden. Der knapp 30 Jahre alte Straßenbahnzug der Linie 12 muss verschrottet werden. Die Täter sprühen mit schwarzer Farbe die Worte „Rache 1. Mai, Nazi Transport“. Die Polizei vermutet, die Täter hätten ihre Wut darüber zum Ausdruck bringen wollen, dass die Stadtwerke am 1. Mai die Teilnehmer der Neonazi-Kundgebung in Frankfurt am Main transportiert hätten.
  27450. 10.3.2009–11.3.2009, In der Nacht Brandanschlag auf das Auto des Fraport-Chefplaners in Roßdorf bei Darmstadt.
  27451. 19.8.1987, Innerhalb von 24 Stunden verüben Unbekannte zum zweiten Mal Brandanschläge auf geparkte Autos in der Günderrodestraße im Gallusviertel.
  27452. 20.2.1991, Auf die Kaufhäuser Peek & Cloppenburg, Hertie und Kaufhof werden am Abend Brandanschläge verübt.
  27453. 24.11.1992, 2.500 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen die rechtsextremen Brandanschläge von Mölln. An der Katharinenkirche findet eine Mahnwache statt.
  27454. 25.11.1992, Erneut demonstrieren über 4.000 Menschen in der Innenstadt gegen die tödlichen Brandanschläge von Mölln. Bei der Kundgebung von SPD, Grünen und DGB an der Konstablerwache verlangen die Redner scharfe Verfolgung der rechtsextremen Täter.
  27455. 28.2.1995, Gegen 23.00 bzw. 23.30 Uhr werden auf zwei türkische Reisebüros in Sachsenhausen und im Nordend Brandanschläge verübt. Am Morgen des nächsten Tages wird auch ein Reisebüro im Stadtteil Höchst mit einem Molotowcocktail angegriffen.
  27456. 10.6.1990, Bei Brandanschlägen im Hauptbahnhof kurz nach Mitternacht werden zwei abgestellte Personenzugwaggons völlig verwüstet. Der Schaden wird auf über 500.000.- DM geschätzt.
  27457. 28.6.1986, In der Nacht zum Samstag ist der Frankfurter Dom Ziel eines Brandanschlages, der jedoch keine größeren Schäden anrichtet.
  27458. 29.5.1993, Mit einer Mahnwache vor dem Römer gedenken 200 Frankfurter der Opfer des Solinger Brandanschlags. Dabei kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Linksradikalen; 65 Menschen werden vorübergehend festgenommen.
  27459. 23.11.1977, Abendgottesdienst des brasilianischen Erzbischofs Avela Kardinal Brandao Vilela im Dom.
  27460. 21.1.1992, Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer liest Arthur Schnitzler, Peter Altenberg und Friedrich Torberg sowie aus eigenen Werken in der Alten Oper.
  27461. 13.5.2006, Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer liest Mozart in der Alten Oper.
  27462. 14.7.1986, Auf einer Tiefbaustelle des Messegeländes wird eine mit Phosphor gefüllte Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und entschärft.
  27463. 15.6.1940, Nächtlicher alliierter Luftangriff (Spreng- und Brandbomben) mit Schäden im Stadtteil Höchst.
  27464. 21.6.1940, Nächtlicher alliierter Luftangriff (Spreng- und Brandbomben) vor allem auf den Stadtteil Heddernheim.
  27465. 30.6.1940, Nächtlicher alliierter Luftangriff (Spreng- und Brandbomben) vor allem auf den Stadtteil Höchst.
  27466. 22.7.1941–23.7.1941, Nächtliche alliierte Luftangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben), vor allem auf die Stadtteile Griesheim und Sachsenhausen.
  27467. 3.8.1941–4.8.1941, Nächtliche alliierte Luftangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben), u.a. auf die Stadtteile Höchst und Rödelheim sowie auf den Osthafen.
  27468. 6.8.1941, Nächtliche alliierte Luftangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben), u.a. auf die Stadtteile Sachsenhausen, Hausen und Fechenheim.
  27469. 7.8.1941, Nächtliche alliierte Luftangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben), u.a auf den Stadtteil Hausen (Flakkaserne).
  27470. 12.9.1941–13.9.1941, Nächtliche alliierte Luftangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): größerer Angriff auf das Stadtgebiet.
  27471. 24.10.1941, Nächtlicher alliierter Luftangriff (Spreng- und Brandbomben).Schäden entstehen vor allem im Stadtwald.
  27472. 8.9.1942–9.9.1942, Nächtlicher alliierter Luftangriff auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): u.a. auf die Stadtteile Höchst und Eschersheim.
  27473. 12.9.1942, Nächtlicher alliierter Luftangriff auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben) vor allem auf den Stadtteil Sachsenhausen.
  27474. 22.10.1943, Nächtlicher alliierter Luftangriff auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): vor allem auf die Siedlung Riederwald.
  27475. 26.11.1943, Nächtlicher alliierter Luftangriff auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): Hohe Schäden entstehen vor allem in der Altstadt. Der Dachstuhl des Goethehauses brennt aus.
  27476. 2.3.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): vor allem auf den Stadtteil Fechenheim.
  27477. 13.3.1944, Nächtliche alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): vor allem auf den Stadtteil Heddernheim.
  27478. 28.5.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): Brandbombenabwürfe auf Güterzüge im Güterbahnhof Ost.
  27479. 27.9.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): vor allem auf den Stadtteil Niederrad.
  27480. 5.10.1944, Nächtliche alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Spreng- und Brandbomben): u.a. auf die Siedlung Riederwald und den Enkheimer Wald.
  27481. 29.12.1944, Alliierte Fliegerangriffe auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): vor allem auf den Hauptgüterbahnhof.
  27482. 18.2.1945, Amerikanische Verbände greifen Frankfurt am Main mit Spreng- und Brandbomben an. In den Wohnvierteln entstehen erneut Zerstörungen.
  27483. 8.3.1945, Alliierter Fliegerangriff auf die Mainstadt (Tagesangriff mit Spreng- und Brandbomben): vor allem auf die Innenstadt und Streuwurf auf das übrige Stadtgebiet.
  27484. 28.3.1963, Arbeitstagung der Feuerwehren auf der Feuerwache I der Branddirektion, Hanauer Landstraße 77.
  27485. 7.6.1966, Indienststellung des ersten Notarztwagens der Branddirektion Frankfurt am Main.
  27486. 7.7.1967, Indienststellung des zweiten Notarztwagens der Branddirektion Frankfurt für die Universitätskliniken.
  27487. 26.8.1970, Erste Probefahrt des hochmodernen Feuerlöschbootes der Branddirektion Frankfurt auf dem Rhein von Mainz-Mombach in Richtung Rüdesheim.
  27488. 1.1.2012, Seit Jahresbeginn ist die Branddirektion wieder für Krankentransport zuständig – nicht länger die „Privaten“, wie das „Rote Kreuz“ oder die „Johanniter Unfallhilfe“.
  27489. 23.8.1933, 75. Geburtstag des Branddirektors Friedrich Kahl aus Rödelheim, langjähriger Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Rödelheim, Leiter des Nassauischen Feuerwehrverbandes des Regierungsbezirks Wiesbaden.
  27490. 1.3.1890, Dienstantritt des neuen Frankfurter Branddirektors Richard Schapler.
  27491. 24.9.1930, Das Frankfurter Brandkommando, das auf Ersuchen der Nassauischen Brandversicherungsanstalt zu Wiesbaden die Sommermonate über zur Aufklärung zahlreicher Brände im Westerwald zugebracht hat, wird aufgelöst und kehrt nach Frankfurt am Main zurück.
  27492. 16.7.1923, Bei einem früh morgendlichen, verheerenden Großbrand wird ein Teil der Fabrikanlagen der „Liga-Gummiwerke AG“ in Hausen vernichtet – eine der größten Brände, die Frankfurt am Main in den letzten Jahren erlebt hat. Ein Großaufgebot der Feuerwehr verhindert ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude.
  27493. 1.1.1976, Die Silvesternacht geht als „ruhige Jahreswende“ in die Statistik ein. Und dies, obwohl zehn Menschen durch explodierende Feuerwerkskörper verletzt werden und die Feuerwehr als Folge der ‚Knallerei’ 18 Brände löschen muss.
  27494. 8.4.1980, Mehrere hunderttausend DM Schaden verursachen insgesamt vier Brände, die die Feuerwehr löschen muss. In mindestens zwei Fällen wird vorsätzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen. Allein das Feuer in einer Möbelfirma in der Bruchfeldstraße verursacht einen Schaden von über 200.000.- DM.
  27495. 11.3.1985, Die Serie von Brandstiftungen im Hochhaus Hammarskjöldring 69-71 ist aufgeklärt: Ein 12jähriger Junge gesteht der Polizei, die Brände gelegt zu haben.
  27496. 25.7.1987, Zwei Brände in Sachsenhausen und Niederrad verursachen Schäden von rund 250.000.- DM. Eine Mieterin in der Hedderichstraße 2 erleidet dabei Rauchvergiftungen. Bei einem Feuer im Keller des Forschungskomplexes von IBM in der Bürostadt Niederrad verletzt sich ein Elektriker am Arm.
  27497. 1.1.1993, Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen sind in der Silvesternacht pausenlos im Einsatz. Mehr als 150 Menschen verletzen sich, insgesamt 66 Brände müssen gelöscht werden. Den Schaden, den Feuerwerkskörper verursachen, schätzt die Polizei auf 2,3 Millionen DM.
  27498. 1.1.2012, Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst gestaltet sich die Silvesternacht als turbulent: Bis drei Uhr morgens fallen 113 Rettungs- und 77 Brandeinsätze an. Infolge eines Kellerbrandes im Stadtteil Griesheim müssen 14 Personen mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
  27499. 1.1.1979, Das Silvesterfeuerwerk führt zu zahlreichen Bränden und fordert zwei Schwerverletzte. Bei einem Wohnungsbrand in einer Mansardenwohnung in der Darmstädter Landstraße entsteht ein Schaden von 50.000.- DM. Die Feuerwehr fährt über 114 Einsätze.
  27500. 3.6.1980, An der Fassade des Canadian Pacific Hotels in der Hamburger Allee führt die Frankfurter Feuerwehr ein neu entwickeltes Rettungsgerät vor. Mit einer Gondel können Menschen bei Bränden in Hochhäusern bis zu 200 Metern geborgen werden.
  27501. 7.12.1981–8.12.1981, Bei zwei Bränden in der Weberstraße 32 und auf dem Campingplatz An der Sandelmühle entsteht ein Schaden von 120.000.- DM.
  27502. 1.1.1983, In der Silvesternacht knallt es wie eh und je. Bei drei Bränden entstehen Schäden von 60.000.- DM.
  27503. 26.5.1985, Bei zwei Bränden in einem Haus in der Eschersheimer Landstraße und in einem Kiosk in der Gutleutstraße entsteht ein Schaden von rund 150.000.- DM.
  27504. 19.12.1987, Bei zwei Bränden in Sachsenhausen, in einem Bürohaus im Strahlenberger Weg 19 und in einem Haus am Mittleren Schafhofweg, entsteht ein geschätzter Schaden von 370.000.- DM. Menschen werden nicht verletzt.
  27505. 24.12.1989–25.12.1989, Bei drei Bränden während der Weihnachtstage entsteht ein geschätzter Sachschaden von 350.000.- DM. In zwei Fällen – in Sachsenhausen und in Griesheim – fangen ausgetrocknete Adventskränze Feuer. Am Heiligabend muss die Feuerwehr in die Psychiatrie der Frankfurter Universitätsklinik ausrücken, nachdem ein suizidgefährdeter Patient seine Matratze angezündet hat und lebensgefährliche Verbrennung erleidet.
  27506. 27.12.2003, Bei drei Bränden im Gallus (Steuernagelstraße), an der Wittelsbacher Allee und in einer Gartenhütte am Sausee im Stadtteil Seckbach entsteht ein geschätzter Sachschaden von über 100.000.- €.
  27507. 10.10.2005, Bei zwei Bränden kurz nach Mitternacht und gegen 5.00 Uhr morgens in einer Tiefgarage im Dornbusch, Raimundstraße, entsteht ein geschätzter Sachschaden von 100.000.- €.
  27508. 1.1.2011, Ein „überwiegend friedlicher“ Jahreswechsel, so die Polizei – trotz alljährlicher Randale, Unfällen und Bränden.
  27509. 11.4.1931, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Gebrüder Reichstein Brennabor-Werke (Brandenburg), Kinderwagen-, Fahrrad- und Automobilfabrikation, die auch in Frankfurt am Main vertreten sind.
  27510. 7.6.1924–9.6.1924, 60jährige Gründungsfeier des ehemaligen Fußartillerie-Regiments Generalfeldzeugmeister (Brandenburg) Nr. 3 auf dem Festhallen-Gelände.
  27511. 11.5.2001, Mit einer Kranzniederlegung auf dem Hauptfriedhof, der Verleihung des Heinz Herbert Karry-Preises der gleichnamigen hessischen Stiftung an den ostdeutschen Theologen und SPD-Politiker Richard Schröder, Professor für Theologie und Philosophie in Brandenburg, und einer Gedenkveranstaltung der hessischen Landesregierung wird – 20 Jahre nach seiner Ermordung – an den früheren hessischen Minister für Wirtschaft und Verkehr, Heinz Herbert Karry (1920-1981), erinnert.
  27512. 11.1.2000, Am Abend stirbt ein 64jähriger Mann infolge eines Brandes in seiner Wohnung im Marbachweg 226 in Eckenheim.
  27513. 20.1.1938, Bei einem erneuten Feuer einer Kohlefirma im Osthafenbezirk, Franziusstraße, gelingt es der Feuerwehr eine Ausbreitung des Brandes des Führerstandes eines Kohlenkranes, auf das Kohlenlager zu verhindern.
  27514. 11.8.1938, Ein Großfeuer unmittelbar an der Liebfrauenkirche, im Schirm- und Stockgeschäft A. Rothert, verursacht hohen Sachschaden. Der Feuerwehr gelingt es, ein Übergreifen des Brandes auf die Kirche zu verhüten.
  27515. 18.2.1970, Mit einer Trauerfeier in der Westend-Synagoge gedenkt die Jüdische Gemeinde Frankfurt der Opfer des Brandes im jüdischen Altersheim München am 13.02. d. J.
  27516. 27.3.1899, Infolge eines Brandes im Städelschen Kunstinstitut fallen u.a. drei Gemälde des Frankfurter Malers und Zeichners Prof. Heinrich Hasselhorst (1825-1904) den Flammen zum Opfer.
  27517. 7.9.1984, Auch aus Frankfurt am Main werden Krankenwagen angefordert, um 500 Patienten wegen eines Brandes aus dem Offenbacher Stadtkrankenhaus zu evakuieren.
  27518. 9.1.1987, Bei einem Werkstattbrand in der Darmstädter Landstraße, entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM. Der Feuerwehr gelingt es ein Übergreifen des Brandes auf die zugehörige Tankstelle zu verhindern.
  27519. 4.1.1990, Infolge eines Brandes wird die Rechenzentrale von „Eurocard“ in der Theodor-Heuss-Allee 80 völlig verwüstet. Der Schaden wird auf 10 Millionen DM geschätzt.
  27520. 26.1.1938, Tod des langjährigen Brandinspektors Friedrich Kahl aus Rödelheim, letzter, langjähriger Vorsitzender des Nassauischen Feuerwehrverbandes, der sich 1934 mit dem Hessischen Feuerwehrverband fusionierte. Langjähriger Kreisverbandsführer der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Groß-Frankfurt.
  27521. 10.4.1894, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. Ein weiteres Thema ist die schwere Brandkatastrophe am 04. April d. J.
  27522. 7.3.1990, Bei einer Brandkatastrophe im chinesischen Speiserestaurant „Koryo“ in der Hasengasse werden elf Menschen getötet. Die Ursache ist ein Schwelbrand.
  27523. 9.7.1996, Der Rhein-Main-Flughafen muss für viele Millionen DM den Brandschutz aufbessern. Das haben intensive Sicherheitskontrollen nach der Brandkatastrophe auf dem Flughafen von Düsseldorf ergeben.
  27524. 18.6.2006, 150. Todestag des zündelnden Mädchens aus Heinrich Hoffmanns „Struwwelpeter“, Pauline Schmidt (1840-1856), die nicht infolge einer selbst ausgelösten Brandkatastrophe starb, sondern an Lungenschwindsucht.
  27525. 23.6.1931, Bei einem Großbrand in der Scheidswaldstraße 99 erleiden zwei Feuerwehrmänner leichte Rauchvergiftungen. Zur gleichen Zeit läuft eine zweite Brandmeldung vom Röderbergweg ein. Es entsteht nur geringer Sachschaden.
  27526. 9.3.1981, Stadtrat Peter Rhein überreicht der Freiwilligen Feuerwehr und den Rettungsorganisationen im Hof der Feuerwache 1 einen brandneuen Fahrzeugpark.
  27527. 24.3.1894, Tod des Schauspielers Gustav Adolf Ernst Brando, langjähriges Mitglied des Ensembles des Frankfurter Stadttheaters.
  27528. 19.3.1981, Frühmorgens richtet ein explodierender Brandsatz im Frankfurter Verlagsbüro des „Spiegels“ einen Schaden von 10.000.- DM an.
  27529. 30.6.1986, In der Nacht zum Montag wird auf dem Gelände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an der Otto-Fleck-Schneise am Waldstadion ein Brandsatz gezündet. Es entsteht nur geringer Sachschaden.
  27530. 18.10.1998, Unter ungeklärten Umständen wird im Stadtteil Fechenheim ein Brandsatz in ein Haus geworfen, in dem eine Roma-Familie wohnt. Verletzt wird niemand.
  27531. 19.9.1975, Unter dem Eindruck der Todesurteile gegen fünf spanische Widerstandskämpfer in Madrid werfen 150 Demonstranten Brandsätze und Steine gegen das spanische Generalkonsulat.
  27532. 11.8.1985–12.8.1985, In der Nacht vom Sonntag auf Montag brechen unbekannte Täter auf dem Ostbahnhof in einen Personenzugwagen der amerikanischen Streitkräfte ein und versuchen ihn mit Brandsätzen zu zerstören, was jedoch scheitert, weil der Zündmechanismus nicht funktioniert.
  27533. 29.12.1987, Bei zwei, auf Brandstiftung zurückzuführende Feuer entsteht hoher Sachschaden: zunächst brennt ein Lagerraum der SKG-Sportanlage an der Niederräder Hahnstraße. Brandschaden: 100.000.- DM. Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Eschersheimer Landstraße entsteht ein Schaden von 80.000.- DM.
  27534. 24.9.1999, Mit dem ersten Gütesiegel der Aktion „Brandschutz 1999“ zeichnet der Frankfurter Feuerwehrchef Reinhard Ries die 220 Mitarbeiter des Holiday Inn Crown Plaza in Sachsenhausen aus.
  27535. 1.11.2007, Amtsantritt des neuen FDP-Stadtrats für Sicherheit, Ordnung und Brandschutz Volker Stein, zuletzt Vorsitzender der FDP-Fraktion im Römer.
  27536. 13.10.1992, Umwelt- und Brandschutzdezernent Tom Koenigs übergibt auf dem Gelände der Feuerwache 1 an der Hanauer Landstraße fünf für Großschadensfälle ausgerüstete Kleinlaster an die Frankfurter Sanitätsorganisation.
  27537. 11.3.2006, Brandschutzdezernent Niklaus Burggraf übergibt drei neue Mannschaftstransportfahrzeuge für die Freiwilligen Feuerwehren Zeilsheim, Fechenheim und Nieder-Erlenbach.
  27538. 19.6.1974, Fachtagung der „Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V.“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  27539. 12.6.1995–14.6.1995, Jahresfachtagung der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes in der Paulskirche.
  27540. 13.10.2000, Der Präsident der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Rudolf Steinberg, schließt den Uniturm aufgrund erheblicher Brandschutzmängel.
  27541. 10.9.1963, Dritter Großbrand in weniger als 30 Stunden: Brandstifter legt Feuer im Oberforsthaus, in Panik fliehende Reitpferde kommen bei Verkehrsunfällen ums Leben.
  27542. 12.1.1977, Unbekannte Brandstifter legen im Stadionhotel, Mörfelder Landstraße, Feuer und verursachen einen Schaden von 60.000.- DM.
  27543. 17.3.1989, Die 4. Große Strafkammer am Frankfurter Landgericht verurteilt den 27jährigen Brandstifter der Frankfurter Oper vom 12.11.1987 zu sieben Jahren Freiheitsstrafe. In seinem Schlusswort entschuldigt sich der Brandstifter „bei allen Frankfurtern und allen Kulturmenschen dieser Stadt“ für seine „große Dummheit“.
  27544. 19.7.1989, Erneut brennt es im Haus Ben-Gurion-Ring 80. Brandstifter stecken alte Möbelstücke an. Der Schaden wird auf 10.000.- DM geschätzt.
  27545. 27.8.1990, Aus enttäuschter Liebe versucht ein 23jähriger Mann das Elternhaus seiner Ex-Freundin in Eckenheim in Schutt und Asche zu legen. Der Schaden wird auf 400.000.- DM geschätzt. Der Brandstifter wird noch in der Nähe des Tatortes von der Polizei festgenommen.
  27546. 19.5.1999, Im Stadtteil Sindlingen geht die Angst um. Fast täglich sind Brandstifter am Werk. Mal brennt ein Papierkorb, mal ist ein Container, zuletzt sind es sieben ausgebrannte Pkws. Der Schaden an den geparkten Autos wird auf 170.000.- DM geschätzt. Die Polizei spricht von einer „neuen Qualität“.
  27547. 30.7.1999, Gegen drei Uhr morgens suchen Brandstifter das südliche Eckenheim heim. Innerhalb weniger Minuten stecken sie sieben Müllcontainer und sechs Mülltonnen sowie ein Taxi in Flammen. Im Julie-Roger-Heim des Frankfurter Verbandes für Altenhilfe werden vorsorglich mehrere Zimmer geräumt. Der Sachschaden wird auf 180.000.- DM geschätzt.
  27548. 19.4.1990, Eine Brandstifterin richtet im Kaufhof auf der Zeil einen geschätzten Schaden von 100.000.- DM an.
  27549. 5.7.1983, Bei einem von Brandstiftern früh morgens in einer Lagerhalle in Oberrad gelegten Feuer entsteht ein Schaden von 500.000.- DM. Große Mengen Düngemittel verbrennen und führen dazu, dass eine Giftwolke über dem Stadtteil liegt.
  27550. 11.10.1921, Vor dem Schwurgericht müssen sich sechs Angeklagte wegen versuchter Brandstiftung am Kulissenhaus der Oper Frankfurt in der Nacht vom 28. März d. J. verantworten. Wegen versuchter vorsätzlicher Brandstiftung werden die Angeklagten zu Gefängnisstrafen von acht Monaten und 1½ Jahren verurteilt.
  27551. 8.9.1921, Infolge von Brandstiftung im Stadtwald in der Abteilung Steingrund, hinter den ehemaligen Militärschießständen, werden 1,5 Hektar Waldfläche vernichtet.
  27552. 29.10.1974, Der Klubraum des Jugendhauses Nordweststadt brennt völlig aus. Es entsteht ein Sachschaden von rund 100.000.- DM. Experten der Kriminalpolizei gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus.
  27553. 29.4.1978, Bei einem Großfeuer im Haus Hochstraße 50 werden fünf Menschen, darunter eine Mutter mit ihrem neunjährigen Kind, tot geborgen. Ein Feuerwehrmann erliegt einige Tage später seinen Verletzungen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
  27554. 24.9.1978–25.9.1978, Vorsätzliche Brandstiftung ist die Ursache eines Großfeuers auf dem Gelände der Vereinigten Papierwerke in Griesheim, bei dem ein Sachschaden in Höhe von 4,5 Millionen DM entsteht.
  27555. 2.10.1980, Durch Brandstiftung auf dem Gelände des Schlachthofes entsteht ein Schaden von 800.000.- DM.
  27556. 19.7.1981, Nach einem friedlichen Verlauf mit Musikprogramm und Budenzauber markieren eine Brandstiftung und Sachbeschädigungen das Ende des Waldfestes im Startbahn-Dorf auf dem Gelände der geplanten Startbahn West im Flörsheimer Wald. Die Polizei geht zeitweilig gegen eine Gruppe von 150 Personen mit Wasserwerfern und Tränengas vor.
  27557. 2.1.1987, Polizeibeamte nehmen um drei Uhr morgens einen 24jährigen Frankfurter unter dem dringenden Tatverdacht der Brandstiftung fest. Er soll kurz zuvor durch die Innenstadt gezogen sein und an drei Stellen Feuer gelegt haben. Ein Pkw und ein Kleinlastwagen brennen völlig aus.
  27558. 19.1.1987, Durch eine Brandstiftung gegen drei Uhr früh in der „Römer-Klause“ in der Innenstadt entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27559. 25.1.1987, Infolge von Brandstiftung in der Kindertagesstätte in der Thüringer Straße 29 im Ostend brennt der Umkleideraum völlig aus. Der Schaden wird auf rund 100.000.- DM geschätzt.
  27560. 1.7.1987, Ein großer Teil der Buchhandlung Haase in der Goethestraße 27 brennt durch Brandstiftung aus. Dabei entsteht ein geschätzter Schaden von 500.000.- DM.
  27561. 27.9.1987, Gegen 23.15 Uhr brennt es im Hotel „Höchster Hof“. Die Hotelgäste kommen mit dem Schrecken davon. Für die Brandstiftung ist ein 36jähriger Hotelportier verantwortlich.
  27562. 22.4.1988, Bei einer abendlichen Brandstiftung im Schwanheimer Wald wird eine 4.000 Quadratmeter große Roteichenschonung vernichtet.
  27563. 12.5.1988, Die Texaco-Tankstelle im Hessen-Center brennt völlig nieder. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.
  27564. 16.9.1988, Die 26. Strafkammer des Frankfurter Landgerichts verurteilt den Nachtportier im Hotel „Höchster Hof“, der am 27.09.1987 aus Ärger über seinen Chef im Hotel Feuer gelegt hat, wegen schwerer Brandstiftung zu zweieinhalb Jahren Haft.
  27565. 30.12.1988, Bei einem Feuer gegen 1.10 Uhr im Dachgeschoss des Hauses Ahornstraße 107 in Griesheim entsteht infolge von Brandstiftung ein geschätzter Schaden von rund 100.000.- DM.
  27566. 14.8.1989, Auf der Fahrt in die Innenstadt bricht am Abend in einem Zug der S 3 von Bad Soden zur Konstablerwache ein Feuer aus. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung aus und schätzt den Schaden auf 200.000.- DM.
  27567. 22.6.1990, Infolge einer Brandstiftung in der Lagerhalle eines Möbelgeschäftes in der Hanauer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27568. 31.3.1991, Eine Brandstiftung im Keller des Hauses Gießener Straße 86 in Eckenheim verursacht einen geschätzten Schaden von rund 50.000.- DM.
  27569. 24.1.1992, Am frühen Morgen wird das traditionsreiche Lokal „Zur schönen Müllerin“ im Nordend ein Opfer der Flammen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der Schaden wird auf bis zu 600.000.- DM geschätzt.
  27570. 9.5.1992, Ein durch Brandstiftung gelegtes Feuer in der Staufenstraße 31 im Westend verursacht einen geschätzten Schaden von 100.000.- DM.
  27571. 20.6.1992, Gegen 1.00 Uhr morgens brennen ein Holzlager und ein Geräteschuppen einer Schreinerei in der Fechenheimer Fachfeldstraße. Der durch Brandstiftung angerichtete Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt. Die Feuerwehr spricht inzwischen von einer Serie von mittlerweile einem halben Dutzend Brandstiftungen im Stadtteil Fechenheim seit Ende April d. J.
  27572. 5.2.1993, Gegen 1.40 morgens bricht im Eroscenter „Leierkasten“, Elbestraße 49-51, infolge von Brandstiftung ein Feuer aus. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  27573. 14.6.1993, Erneut brennt es im Haus Frankenallee 122 im Gallusviertel. Zwar wird drei Tage später ein Haftbefehl gegen eine Hausbewohnerin verfügt, der auch die Brandstiftung vom 08.06. d. J. zur Last gelegt wird, doch gelangt sie nach Hinterlegung einer Kaution wieder auf freien Fuß.
  27574. 31.7.1993, Durch Brandstiftung im Parkhaus Moselstraße werden fünf Pkw’s mit einem Gesamtwert von über 250.000.- DM zerstört.
  27575. 20.9.1993, Infolge einer Brandstiftung in der Wolfgangsstraße 141 im Westend müssen sieben Menschen von der Feuerwehr gerettet werden. Der Schaden wird auf eine halbe Million DM geschätzt.
  27576. 2.8.1994, Infolge von Brandstiftung im gemeinsamen Domizil der Sportvereine SV Sachsenhausen und CSC Frankfurt in der Gerbermühlstraße am frühen Morgen entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27577. 16.4.1996, Bei einer Brandstiftung in einem Mietwagen-Parkhaus am Terminal 1 des Rhein-Main-Flughafens gehen mehrere Pkw’s in Flammen auf. Menschen werden nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 190.000.- DM geschätzt.
  27578. 15.8.1996, Bei einem durch Brandstiftung ausgelösten Feuer in der Spielwarenabteilung des Kaufhauses Hertie an der Zeil entsteht ein Millionenschaden.
  27579. 27.9.1996, Nach einem durch Brandstiftung verursachten Feuer in der evangelischen Stadtkirche von Höchst entsteht ein Millionenschaden. Als Tatverdächtiger wird ein Obdachloser festgenommen, der den Einbruch zugibt, allerdings leugnet, das Feuer gelegt zu haben.
  27580. 5.9.1997, Durch Brandstiftung auf dem ehemaligen PX-Gelände an der Eschersheimer Landstraße entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  27581. 7.9.1997, Festliche Wiedereinweihung der Stadtkirche Alt-Höchst nach der Brandstiftung vom 26.09.1996.
  27582. 13.10.1997, Drei Funktionäre der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) werden vom Frankfurter Oberlandesgericht wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, schwerer Brandstiftung und Sachbeschädigung zu Haftstrafen bis zu elf Jahren verurteilt.
  27583. 25.9.2004, Eine Brandstiftung im Fahrstuhl eines Wohnhauses in Sachsenhausen, Mailänder Straße, richtet einen geschätzten Schaden von 350.000.- € an.
  27584. 8.2.1987, Nach zwei weiteren Brandstiftungen im Crest-Hotel an der Isenburger Schneise am Vortag nimmt die Kriminalpolizei ein 18jähriges Zimmermädchen unter dringendem Tatverdacht fest. Nachdem die junge Frau die Taten gestanden hat, wird sie in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
  27585. 20.7.1991, Die Polizei nimmt einen Mann fest, der für die Serie von fünf Brandstiftungen in dem Hochhaus Ben-Gurion-Ring 88 in Nieder-Eschbach, bei dem ein Schaden von 150.000.- DM entstanden ist, verantwortlich sein soll.
  27586. 4.4.1993, Mit einem Feuer im Abstellraum der Herz-Jesu-Gemeinde setzt sich die seit April 1992 anhaltende Serie der Brandstiftungen in Fechenheim fort. Mit 33 einschlägigen Straftaten liegt der Schaden mittlerweile bei geschätzten 1,7 Millionen DM.
  27587. 23.3.1958, Gedenkfeier des Landesverbandes Hessen des Heimkehrerverbandes im Dominikanerkloster für Elsa Brandström, der schwedischen Krankenschwester, die von deutschen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs „Engel von Sibirien“ genannt wurde.
  27588. 2.4.1984, Mehrere hundert Schüler, Eltern und Lehrer der Karmeliter-, August-Henze- und Elsa-Brandström-Schule demonstrieren gegen städtische Planungen, Teile der Karmeliterschule an der Moselstraße in die Elsa-Brandström-Schule im Westend auszulagern und die August-Henze-Schule für Sprachbehinderte in die frei gewordenen Karmeliter-Schulräume einzuquartieren.
  27589. 15.4.1985, Eröffnung der Japanischen Internationalen Schule Frankfurt am Main in der Liebfrauenschule und in der Elsa-Brandström-Schule.
  27590. 17.9.1965, Willy Brandt wird auf dem Römerberg als zukünftiger Bundeskanzler gefeiert.
  27591. 8.11.1967, 60. Geburtstag des Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Metall, Otto Brenner (1907-1972), seit 1961 Präsident des Internationalen Metallgewerkschaftsbundes. Der SPD-Vorsitzende und Bundesaußenminister Willy Brandt gratuliert dem Geburtstagskind persönlich.
  27592. 10.7.1969, Vortrag des Bundesaußenministers Willy Brandt über die „Deutsche Politik in einer sich wandelnden Welt“ im Palmengarten.
  27593. 13.9.1969, Feierstunde anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Frankfurter SPD im Schauspiel der Städtischen Bühnen mit dem Parteivorsitzenden, Bundesaußenminister Willy Brandt als Festredner.
  27594. 3.10.1970, Bundeskanzler Willy Brandt spricht im hessischen Landtagswahlkampf auf einer Kundgebung der SPD an der Hauptwache. Demonstranten der Aktionsgemeinschaft Westend machen mit Plakaten und Spruchbändern auf sich aufmerksam. Danach nimmt er an den Feierlichkeiten anlässlich des zweijährigen Jubiläums des Nordwestzentrums teil.
  27595. 14.1.1972, Vor 200 Jahren wurde die Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt (1746-1772), Vorbild für Goethes „Gretchen“ im „Urfaust“, auf dem Platz an der Hauptwache, am Rohrbrunnen vor der Katharinenkirche, hingerichtet.
  27596. 12.11.1972, Bundeskanzler Willy Brandt kommt im Rahmen des Bundestagswahlkampfes nach Frankfurt am Main und hält in der Festhalle vor 15.000 Menschen eine Wahlkundgebung.
  27597. 30.8.1973, Während einer Trauerfeier in der Paulskirche geben Bundestagspräsidentin Annemarie Renger, Bundeskanzler Willy Brandt, Walter Scheel, Helmut Kohl, Albert Osswald dem am 25.08. verstorbenen Generalsekretär der FDP, Karl-Hermann Flach, die letzte Ehre.
  27598. 10.10.1973, Eröffnung der 25. Frankfurter Buchmesse (bis 16.10.) in Anwesenheit von Bundeskanzler Willy Brandt und Hessens Ministerpräsident Albert Osswald in der Kongreßhalle.
  27599. 7.5.1974, 3.000 Frankfurter Bürger folgen auf dem Römerberg einem Aufruf der Frankfurter SPD zu einer Solidaritätskundgebung für den zurückgetretenen Bundeskanzler Willy Brandt.
  27600. 23.10.1974, Großwahlveranstaltung der SPD in der Halle 5 auf dem Messegelände mit dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt und Bundeskanzler Helmut Schmidt.
  27601. 11.9.1975, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des SPD-Ortsvereins Fechenheim in Anwesenheit von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Heinz Kühn und dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt.
  27602. 10.9.1976, Großkundgebung der SPD auf dem Römerberg mit Parteichef Willy Brandt, Kanzler Helmut Schmidt und Bundesverteidigungsminister Georg Leber.
  27603. 29.4.1977, Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt spricht auf einer Solidaritätsveranstaltung der südhessischen SPD zum Auftakt des Wahlkampfes der Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens für die Wahlen auf der Iberischen Halbinsel. Redner ist auch der Generalsekretär der Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens (PSOE), Felipe Gonzales.
  27604. 11.9.1978, Tagung des SPD-Bundesvorstandes unter Leitung des Vorsitzenden Willy Brandt im Römer. Anwesend ist auch Bundeskanzler Helmut Schmidt.
  27605. 1.6.1979, „Europa-Festival“ der Frankfurter SPD auf dem Römerberg mit dem SPD-Bundesvorsitzenden Willy Brandt.
  27606. 11.3.1980, Zum Gedenken an den 60. Jahrestag des „gewerkschaftlichen Abwehrkampfes“ gegen den rechtsextremen Kapp-Putsch spricht der SPD-Vorsitzende Willy Brandt in der Paulskirche.
  27607. 17.9.1983, Kundgebung der SPD zur hessischen Landtagswahl mit dem Parteivorsitzenden Willy Brandt an der Hauptwache.
  27608. 9.5.1984, Akademische Feierstunde anlässlich der Eröffnung des 50. Lehrgangs der Akademie der Arbeit in Anwesenheit des SPD-Vorsitzenden Willy Brandt.
  27609. 12.12.1984, Der Publizist und Gewerkschaftsjournalist Heinz Brandt (1909-1986) wird an der Universität Osnabrück im Fachbereich Sprache, Literatur und Medien mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.
  27610. 15.9.1975, Große Kundgebung der SPD im Haus Nied. Der Vorsitzende der portugiesischen Sozialisten, Mario Soares, und der SPD-Vorsitzende Willy Brandt demonstrieren innige Verbundenheit. 400 Anti-Soares-Demonstranten finden sich zu einer Kundgebung zusammen. In der SPD führt die Veranstaltung mit Soares zu innerparteilichen Auseinandersetzungen. Mehr als 100 Frankfurter Sozialdemokraten kritisieren Soares, weil er „das Schreckgespenst einer kommunistischen Machtübernahme an die Wand“ gemalt habe. Nach ihrer Ansicht ist es eine Illusion anzunehmen, ein „Reformkapitalismus“ nach dem Modell Schwedens oder der Bundesrepublik Deutschland könne zur Entmachtung der herrschenden Eliten führen. In der SPD wird überlegt, was man gegen die „Linksabweichler“ unternehmen soll.
  27611. 2.3.1985, Bundesdelegiertenversammlung der „Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik“ in der Kongresshalle mit dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt.
  27612. 8.3.1985, CDU und SPD schließen den Kommunalwahlkampf ab: Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann mit einem CDU-Fest auf dem Römerberg, sein Herausforderer, der SPD-Spitzenkandidat Volker Hauff, gemeinsam mit dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt an der Hauptwache.
  27613. 8.10.1986, Gespräch mit Willy Brandt und Professor Horst Eberhard Richter im TAT Café über Politik und Moral.
  27614. 23.1.1987, Bundestagsabschlusswahlkundgebung der SPD in der Festhalle mit Kanzlerkandidat Johannes Rau, Parteichef Willy Brandt und dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Hans-Jochen Vogel.
  27615. 25.11.1987, Tod von Professor Gerhard Brandt (1929-1987), langjähriger geschäftsführender Direktor des Instituts für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  27616. 12.1.1988, Trauerfeier für die Gewerkschafterin und Sozialdemokratin Rosi Frölich (1888-1987) im Gewerkschaftshaus mit dem SPD-Vorsitzenden Willy Brandt.
  27617. 20.10.1990, Erste Veranstaltung des „Frankfurter Erzählcafés“ des Frankfurter „Instituts für Sozialarbeit“ unter der Leitung von Dr. Michael Fleiter im Treffpunkt Rothschildpark, Oberlindau 20, mit dem Thema „Jazz 1945 in Frankfurt am Main – Musizieren gegen Verpflegung“ mit dem Amateurjazzer Harald-Gerd Brandt.
  27618. 25.6.1991, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Wiedergründung der Sozialistischen Internationale (SI) im Hotel „Frankfurter Hof“ mit dem Präsidenten der SI, Willy Brandt.
  27619. 10.10.1992, Anlässlich des Todes des langjährigen SPD-Vorsitzenden Willy Brandt (1913-1992) am 08.10. legt die Frankfurter SPD in ihrer Parteizentrale in der Fischerfeldstraße eine Woche lang ein Kondolenzbuch aus. Einer der ersten, der sich dort einträgt, ist der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  27620. 1.7.1993, Offizielle Umbenennung des Theaterplatzes in „Willy-Brandt-Platz“. Als Oberbürgermeister Andreas von Schoeler das neue Straßenschild enthüllt, wird eine Panne offenbar: „Willi“ statt „Willy“ steht da. Und das auch auf der kleineren Tafel, die die Lebensdaten des 1992 verstorbenen Alt-Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers enthält. Das neue Straßenschild muss wieder entfernt werden.
  27621. 5.4.1994, Der Präsident des Europäischen Währungsinstituts, Alexandre Lamfalussy, unterschreibt den Mietvertrag für zehn Etagen im ehemaligen BfG-Hochhaus am Willy-Brandt-Platz. Der Turm wird in „Eurotower“ umbenannt.
  27622. 8.6.1994, Eröffnung des Cafés Buckwitz am Willy-Brandt-Platz.
  27623. 19.8.1994–21.8.1994, „Theatertunnel-Rave“ unter dem Willy-Brandt-Platz.
  27624. 21.7.1995, Auf der Flucht vor der Polizei springt ein 29jähriger Wohnsitzloser in der Höhe des Willy-Brandt-Platzes in den Main und ertrinkt.
  27625. 1.11.1996, Eröffnung des Multi-Restaurants Euro-Net am Willy-Brandt-Platz.
  27626. 11.10.1998, Bei einem morgendlichen Zusammenstoß einer Straßenbahn der Linie 11 mit einem Pkw nahe dem Willy-Brandt-Platz wird der Fahrer des Wagens schwer verletzt.
  27627. 25.2.1999, Zentrale Kundgebung der ÖTV und DAG auf dem Willy-Brandt-Platz. Gefordert werden 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in den laufenden Tarifverhandlungen.
  27628. 1.1.2001, Ein technischer Defekt löst die Sprinkleranlage im Schauspiel am Willy-Brandt-Platz aus. Bühnen und Zuschauerraum werden unter Wasser gesetzt – die Proben abgebrochen. Die Feuerwehr schätzt den Schaden in Millionenhöhe.
  27629. 4.12.2001, Die Degussa AG plant, ihren Standort an der Weißfrauenstraße aufzugeben und das Areal zwischen Willy-Brandt-Platz und Main neu zu entwickeln.
  27630. 30.8.2003, Eröffnung der Tiefgarage „Am Theater“, Willy-Brandt-Platz.
  27631. 6.4.2016, 25jähriges Jubiläum der nach einem verheerenden Großbrand am 12. November 1987 zerstörten, schließlich am 6. April 1991 feierlich wiedereröffneten Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz [früher: Theaterplatz].
  27632. 17.10.1985, Der Schriftsteller Martin Walser liest im Festsaal des Senckenbergmuseums aus seinem neuen Roman „Brandung“.
  27633. 20.3.1928, Bei einem schweren Brandunglück auf dem Kohlenschiff Gelderland II im Osthafen wird ein 41jähriger Matrose tödlich verletzt.
  27634. 27.9.1965, Schwerstes Brandunglück nach dem Zweiten Weltkrieg: Bei einer schweren Explosion in einem Lagerhaus der Firma Frank Kroll in der Mainzer Landstraße, der sich durch ausströmende Nitrogase infolge feuergefährlichen Filmmaterials während den Löscharbeiten ereignet, kommen drei Feuerwehrleute und ein Lehrling ums Leben, weitere Feuerwehrangehörige und Journalisten werden schwer verletzt. Der Magistrat ordnet tags darauf ein Ehrenbegräbnis für die Opfer der Explosionskatastrophe an.
  27635. 25.1.1992, Bei einem Wohnungsbrand in der Ahornstraße 107 im Stadtteil Griesheim ersticken drei Menschen. Eine glimmende Zigarettenkippe ist die Brandursache. Der Sachschaden wird auf 60.000.- DM geschätzt.
  27636. 5.7.1932, Bei einer Explosion im Gaswerk der IG Farbenindustrie Mainkur erleiden zwei Arbeiter schwere Brandverletzungen. Der Dachstuhl des Gaswerkes wird durch die Wucht der Explosion durchschlagen.
  27637. 1.5.1988, Bei einer Gasexplosion gegen 8.30 Uhr morgens erleidet eine 28jährige Frau so schwere Brandverletzungen, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in eine Ludwigshafener Spezialklinik geflogen werden muss. Das Anwesen – ein massives Wochenendhaus – am Lohrberg im Stadtteil Seckbach wird durch die Wucht der Detonation völlig zerstört und brennt aus.
  27638. 1.2.1907, 100jähriges Jubiläum der Nassauischen Brandversicherungsanstalt, deren Tätigkeit sich auf den gesamten Regierungsbezirk Wiesbaden erstreckt.
  27639. 6.2.1911, Bei einem Großbrand im Hotel Großmann am Ostbahnhof werden Wirtschaftsräume zerstört. Mehrere Feuerwehrleute erleiden Brandwunden, ebenso ein Hausbursche.
  27640. 19.3.1896, Bei einem Großbrand in der Färberei von Fuchs, Löhergasse, erleidet ein Feuerwehrmann erhebliche Brandwunden im Gesicht und an den Händen.
  27641. 23.6.1900, Bei einer Gasexplosion im ersten Stock des Hauses Musikantenweg, 34, Ecke Hegelstraße, werden mehrere Personen verletzt, eine Frau erleidet schwere Brandwunden.
  27642. 28.4.1991, Jazzkonzert mit Branford Marsalis in der Alten Oper.
  27643. 29.6.1995, Konzert des Jazzmusikers Branford Marsalis in der Alten Oper.
  27644. 30.10.1999, „Jazznights“ in der Alten Oper mit dem „Branford Marsalis Quartet“.
  27645. 17.11.2004, Jazznights mit dem Branford Marsalis Quartett in der Alten Oper.
  27646. 7.4.1942, Klavierabend mit Branka Musulin im Saalbau.
  27647. 4.1.1943, Klavierkonzert im Saalbau mit der kroatischen Pianistin Branka Musulin (1920-1975), nach dem Zweiten Weltkrieg Dozentin (ab 1958) bzw. Professorin (ab 1963) an der Frankfurter Musikhochschule, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, Kreis Groß-Frankfurt.
  27648. 31.3.1931, In der elften Zivilkammer führt Frau Landgerichtsrätin Dr. Hedwig Brann-Frank den Vorsitz. Es ist das erste Mal, dass am Landgericht Frankfurt eine Frau das Präsidium führt.
  27649. 30.10.1970, Als erster Fluggast der neu eröffneten Fluglinie von Kassel-Calden nach Frankfurt am Main wird auf dem Rhein-Main-Flughafen der Kasseler Oberbürgermeister Karl Branner vom Frankfurter Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) empfangen.
  27650. 15.8.1897, Vor dreißig Jahren brannte der Frankfurter Dom samt Pfarrturm.
  27651. 30.10.1899, Tagung des „Verbandes südwestdeutscher Branntwein-Interessenten“ im „Taunus“.
  27652. 19.9.1928, Uraufführung von Leo N. Tolstois Komödie „Der erste Branntweinbrenner“ im Schauspielhaus.
  27653. 15.11.1984–31.12.1984, Ausstellung „Originale und Grafik der klassischen Moderne. Braque, Chagall, Dali, Miro, Picasso“ in der Galerie Hans Hoeppner, Zürichhaus am Opernplatz.
  27654. 20.3.1992, Aus der Kunsthandlung Vonderbank in der Goethestraße wird eine signierte Lithographie von Georges Braque mit dem Titel „Metamorphose“ gestohlen.
  27655. 1.7.1993–28.8.1993, Ausstellung mit Werken von Georges Braque aus den Jahren 1932-1963 in der Kunsthandlung Karl Vonderbank.
  27656. 20.4.1977, Lesung mit dem Schriftsteller und Regisseur Thomas Brasch im Rahmen des Zyklus des „Literarische Mittwoch“ im Ratskeller.
  27657. 30.11.1980, Dem 1976 aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland übergesiedelte Schriftsteller Thomas Brasch wird der erstmals verliehene Literaturpreis der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ während einer Matinée im Schauspielhaus überreicht.
  27658. 17.3.1984, Premiere von Thomas Brasch’ „Mercedes“ im Kammerspiel.
  27659. 1.1.1985–4.1.1985, Premiere von Thomas Brasch’ „Mercedes“ im Goethe Theater Frankfurt.
  27660. 11.5.1986, Premiere von Thomas Brasch’ „Rotter“ im Schauspielhaus.
  27661. 5.11.2002, Die Regisseurin und Schauspielerin Katharina Thalbach liest Lyrik ihres 2001 verstorbenen, früheren Lebensgefährten Thomas Brasch im Literaturhaus.
  27662. 1.2.1974–2.2.1974, Gastspiel der südamerikanischen „Brasil Tropical-Show“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  27663. 5.2.1987, „Festival do Brasil“ im Volksbildungsheim.
  27664. 29.9.1969, Unbekannte zerschlagen sämtliche Fensterscheiben der brasilianischen Vertretung in der Finkenhofstraße. Am Tatort hinterlassen sie ein Flugblatt, das angeblich von der „Organisation 8. Oktober“ verfasst worden sein soll. Es handelt sich dabei um eine brasilianische Widerstandsgruppe, die nach dem Tode des Untergrundführers Ernesto Che Guevara gegründet wurde.
  27665. 1.2.1987, Das brasilianische Generalkonsulat hat eine neue Adresse: Stephanstraße 3.
  27666. 11.4.1954, Das Gastspiel des brasilianischen CR Flamengo Rio de Janeiro gegen Eintracht Frankfurt auf dem Sportplatz am Riederwald endet mit 1:1 Toren.
  27667. 14.6.1960, Das Freundschaftsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem brasilianischen Starklub FC Santos mit dessen Star Pelé im Waldstadion endet vor 45.000 Zuschauern mit 2:4 Toren.
  27668. 5.6.1963, Das Flutlichtspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem brasilianischen Weltpokalsieger FC Santos im Waldstadion endet mit 2:5 Toren.
  27669. 7.6.1980, Sportfest im Waldstadion mit einem Freundschaftsspiel zwischen UEFA-Cup-Sieger Eintracht Frankfurt und dem brasilianischen Meister Flamengo Rio de Janeiro, das die Gäste mit 3:1 Toren gewinnen.
  27670. 7.9.1982, Aus der Hand von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wird Finn B. Larsen, Direktor für Mitteleuropa und Skandinavien der brasilianischen Fluggesellschaft Varig, im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  27671. 17.5.1991, Konzert mit dem englischen Musiker Sting in der Festhalle. Aufgrund seines Engagements für den brasilianischen Regenwald wird er zuvor von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Kaisersaal des Römer empfangen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.
  27672. 6.10.2002, Der „Club of Budapest“ verleiht in der Paulskirche den „Planetary Consciousness Award 2002“ an den brasilianischen Schriftsteller Paulo Coelho und den Schauspieler Peter Ustinov.
  27673. 20.5.1992, Brasilianischer Gitarrenabend in der Alten Oper.
  27674. 7.4.1913, Tod des Kaufmanns Heinrich Mappes (1845-1913), kgl. sächsischer Generalkonsul und Konsul von Brasilien, Mitbegründer der Frankfurter Rettungsgesellschaft.
  27675. 14.3.1970, Internationales Tanz-Turnier um den Brasilien-Pokal in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  27676. 17.10.1970, Mehr als 100 Jugendliche demonstrieren an der Hauptwache gegen die Verhaftung zahlreicher leitender Mitglieder der Jungen Christlichen Arbeitnehmer-Organisation (CAJ) in Brasilien und gegen das dort herrschenden Willkürsystem.
  27677. 13.6.1974–7.7.1974, X. Fußballweltmeisterschaft in neun Städten der Bundesrepublik Deutschland. Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet das Turnier im neu ausgebauten Waldstadion. Das Eröffnungsspiel zwischen dem Weltmeister Brasilien und Jugoslawien endet vor 62.000 Zuschauern 0:0 unentschieden.
  27678. 25.6.1976, 85. Geburtstag des Rechtsanwalts Max Hermann Maier (1891-1976), 1938 vor den Nationalsozialisten geflüchtet, lebt als Kaffeepflanzer in Brasilien.
  27679. 10.8.1980–10.10.1980, Gastspielreise des Puppenzentrums Frankfurt in Brasilien, Mexico und Venezuela.
  27680. 12.3.1986, Das Fußballländerspiel zwischen Deutschland und Brasilien im Waldstadion endet mit 2:0 Toren für den Gastgeber.
  27681. 11.10.1986, Internationales Tanzturnier um den Brasilien-Pokal in den lateinamerikanischen Tänzen in der Alten Oper.
  27682. 5.12.1987, Internationales Tanzsportturnier um den Brasilien-Pokal in den lateinamerikanischen Tänzen in der Alten Oper.
  27683. 30.6.2002, Mehrere tausend Fußballfans versammeln sich auf dem Römerberg, um das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Deutschland und Brasilien (0:2) zu verfolgen.
  27684. 29.6.2005, Im Endspiel um den Confederation Cup zwischen Brasilien und Argentinien gibt das Stadiondach der Commerzbank-Arena über der Eckfahne nach. Die bei starkem Regen angestauten Wassermassen ergießen sich auf das Spielfeld.
  27685. 22.4.2009, Fußball-Länderspiel der Frauen in der Frankfurter Arena: (Weltmeister) Deutschland – (Vizeweltmeister) Brasilien: es endet 1:1-unentschieden.
  27686. 8.10.2013–12.10.2013, Frankfurter Buchmesse – Ehrengast: Brasilien. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird am 12. Oktober d. J. in der Paulskirche an die 1948 geborene weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch verliehen.
  27687. 4.10.1994–10.10.1994, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunkt ist die Literatur Brasiliens.
  27688. 19.7.2000, Auf lange Fahrt in die rumänische Stadt Kronstadt (Brasov) gehen zehn ausrangierte Straßenbahntriebwagen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF).
  27689. 22.11.2000, Jazzkonzert der Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass im Bürgerhaus Südbahnhof anlässlich des 30jährigen Jubiläums.
  27690. 5.10.1966, Konzert der Herb Alperts Tijuana Brass in der Kongreßhalle.
  27691. 24.1.1997, Konzert der Canadian Brass in der Alten Oper.
  27692. 4.3.2002, „Fanfare Ciocarlia“ – Gypsy-Brass aus Rumänien in der Alten Oper.
  27693. 16.11.2002, Konzert der „Canadian Brass“ in der Alten Oper.
  27694. 14.12.2003, Festliches Weihnachtskonzert in der Alten Oper mit dem Figuralchor Frankfurt, Frankfurt Chamber Brass und dem Organisten Martin Lücker.
  27695. 29.11.1963, 75jähriges Jubiläum der Firma Jean Bratengeier.
  27696. 15.1.1965, Mehrtägiges Gastspiel des Nationaltheaters Bratislava aus der Tschechoslowakei im Haus Sindlingen.
  27697. 15.11.1977, Gastspiel des Staatlichen Puppen- und Pantomimentheaters Bratislava im Volksbildungsheim.
  27698. 11.11.1994–12.11.1994, Gastspiel des Chors und Orchesters des Nationaltheaters Bratislava in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  27699. 11.1.1931–12.1.1931, Konzerte des Frankfurter Orchestervereins e. V. unter dem Dirigenten Hans Rosbaud (1895-1962), Erster Kapellmeister am Frankfurter Rundfunk, und den Solisten Paul Hindemith (Bratsche) und Maurits Frank (Cello) im Saalbau.
  27700. 13.12.1940, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Städtischen Opernhaus- und Museums-Orchester unter der Leitung des Dirigenten Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main sowie Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis 1944), und den Solisten Eduard Erdmann (Klavier) und Fritz Lang (Bratsche) im Saalbau.
  27701. 30.5.1930, Im Rahmen des 5. Opernhauskonzertes gibt Prof. Paul Hindemith (1895-1963) im Opernhaus ein Bratschenkonzert.
  27702. 14.4.2002, Mit dem Konzert der Jungen Deutschen Philharmonie in der Alten Oper wird im Namen des israelischen Dirigenten David Shallon ein soeben gegründeter Stipendienfonds zur Förderung von Dirigier-Studenten eröffnet, bei dem Shallons Witwe, die Bratscherin Tabea Zimmermann, Solistin ist.
  27703. 11.12.2000, Konzert der Bratschistin Tabea Zimmermann in der Alten Oper.
  27704. 7.3.1995, Verleihung des Frankfurter Musikpreises an die Bratschistin Professor Tabea Zimmermann von der Frankfurter Musikhochschule.
  27705. 20.12.2002, Premiere von Abi Morgans „Tiny Dynamite“ in der Inszenierung von Guntram Brattia im Kleinen Haus des Schauspiels.
  27706. 5.10.1935, Festabend anlässlich des 15jährigen Jubiläums der Philosophischen Vereinigung (Studien-Gesellschaft für Philosophie und Psychologie e. V.) im großen Saal des Restaurants „Pschorr-Bräu“ (Malepartus).
  27707. 8.12.1934, Wiedereröffnung des umgebauten Familienrestaurant „Henrich-Bräu“, Große Eschenheimer Straße.
  27708. 13.10.1918, Gründung einer Frankfurter Ortsgruppe der „Gesellschaft für Soziale Reform“ (1901) – Plattform für die sozialpolitischen Interessenverbände – im „Thomas-Bräu“.
  27709. 9.7.1949, Treffen des Bundes der Danziger, Ortsgruppe Frankfurt, im Henninger Bräu am Opernplatz.
  27710. 2.9.1949, Wiederbegründung des Frankfurter Konditoren-Gehilfen-Vereins von 1875 im Lokal Henninger Bräu am Opernplatz.
  27711. 24.10.1969, 100jähriges Jubiläum der Henninger-Bräu AG.
  27712. 25.10.1969, Der Magistrat verleiht dem Geschäftsinhaber und persönlich haftenden Gesellschafter der Henninger Bräu KG und Generalkonsul von Chile, Bruno H. Schubert, anlässlich seines 50. Geburtstages sowie des 100jährigen Jubiläums der Brauerei die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  27713. 13.10.1999, Nach Informationen des „Handelsblatts“ ist der Gründer des Softwarehauses SAP, Dietmar Hopp, neuer Großaktionär der Frankfurter Henninger Bräu.
  27714. 28.6.1934, Gründung einer Frankfurter Ortsgruppe der „Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene“ im großen Saal des Handwerkerhauses, Braubachstraße.
  27715. 19.1.1933, Das städtische Wirtschaftsamt zieht aus der Braubachstraße 14 nach Rathenauplatz 3 um.
  27716. 4.10.1930, Bei Schlägereien zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten in der Altstadt, Braubachstraße, muss die Polizei eingreifen.
  27717. 5.5.1929, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung Domstraße/Braubachstraße kommen drei Menschen ums Leben.
  27718. 13.2.1927, Feierliche Einweihung des Frankfurter Handwerkerhauses, Braubachstraße, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945).
  27719. 1.11.1925, Feierliche Grundsteinlegung des Neubaus des Frankfurter Handwerkerhaus, Braubachstraße.
  27720. 14.11.1908, Eröffnung des Domrestaurant in der Braubachstraße.
  27721. 15.2.1940, Eröffnung einer Tauschstelle für Kinderschuhe, errichtet vom Wirtschaftsamt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der NS-Frauenschaft – Deutsches Frauenwerk (Kreis Groß-Frankfurt), im Haus Braubachstraße 7 (Ladengeschäft).
  27722. 28.10.1941, Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung Dom-/Braubachstraße wird ein Straßenreiniger von einem Fahrzeug erfasst und dabei tödlich verletzt.
  27723. 12.11.1941, Verlegung der Dienststellen der Wohnungsfürsorge und des Wohnungsnachweises des Fürsorgeamtes sowie der Obdachlosenpolizei von der Braubachstraße 32/34 nach Zeil 92.
  27724. 18.11.1945, Im Rahmen der ersten Kulturveranstaltung der KPD liest Wolfgang Langhoff, Mitglied des Schauspielhauses Zürich, im Handwerkerhaus, Braubachstraße, unter dem Motto „Die Stimme, die nie verstummt“ Prosa und Lyrik von Heine, Herwegh, Brecht, Else Lasker-Schüler, Max Hermann Neiße u. a. sowie Abschnitte aus seinem Buch „Die Moorsoldaten“.
  27725. 10.2.1946, Eröffnung der Theaterbühne im Handwerkersaal, Braubachstraße.
  27726. 31.3.1946, Erste ordentliche Landeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt in Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg im Kleinen Saal des Handwerkerhauses, Braubachstraße.
  27727. 1.6.1946, Erste Zusammenkunft ehemaliger Kriegsgefangener aus amerikanischen Lagern in Groß-Hessen im Handwerkersaal, Braubachstraße, mit 500 Teilnehmern. Es handelt sich um „selected citizens“, Kriegsgefangene, die in gesonderten Lagern Wesen und Sinn der Demokratie studiert haben. Referenten sind Professor Walter Hallstein, Innenminister Hans Venedey, Colonel Wassels, Dr. Walsh. Grüße der Stadt Frankfurt am Main überbringt Stadtrat Dr. Hellmut Reinert.
  27728. 7.9.1946, Vortragsabend der Deutschen Friedensgesellschaft – Bund der Kriegsgegner im Handwerkersaal, Braubachstraße, in dem der Frankfurter Schriftsteller August Adelsberger über „Preußischen Militarismus im neuen Deutschland“ spricht.
  27729. 6.10.1946, Morgenfeier des Esperantovereins im Handwerkersaal, Braubachstraße. Kultusminister a. D. Professor Strecker spricht über „Esperanto – Die Brücke zur Völkerverständigung.“
  27730. 20.10.1946, Feier anlässlich des sechzigjährigen Jubiläums des Frankfurter Friedensvereins von 1886 im Handwerkerhaus, Braubachstraße, in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb. Die Festansprache hält der Vereinsvorsitzende Rektor Walter Hüsken.
  27731. 19.5.1948–21.5.1948, Deutsche Schriftstellertagung im Handwerkersaal, Braubachstraße 18-22. Gastgeber ist Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb. Diese Tagung findet im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten anlässlich der Jahrhundertfeier der Nationalversammlung in der Paulskirche statt.
  27732. 28.11.1948, „Wilhelm Busch-Abend“ des Jugendausschusses der Stadt Frankfurt am Main im Handwerkersaal, Braubachstraße 18. Peter Otten spricht aus den Werken von Wilhelm Busch „Kritik des Herzens“ und „Zu guter Letzt“.
  27733. 25.2.1949, Zusammenkunft von Angestellten und Arbeitern ehemaliger aufgelöster Reichsdienststellen wegen alter Lohn- und Gehaltsforderungen im Lokal Tischer, Braubachstraße 39.
  27734. 22.9.1949, Der Schriftsteller Theodor Plievier spricht im Handwerkersaal, Braubachstraße, und liest aus seinen Werken.
  27735. 18.11.1949, Protestversammlung der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN), Kreis Frankfurt, im Handwerkersaal, Braubachstraße, zur Durchführung der ersten Zahlungen im Rahmen des Wiedergutmachungsgesetzes.
  27736. 20.5.1950, Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Frankfurt der Sudetendeutschen Landsmannschaft mit einer sudetendeutschen Großkundgebung im Handwerkersaal, Braubachstraße.
  27737. 18.3.1952–19.3.1952, Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Kosmobiologie im Handwerkersaal, Braubachstraße.
  27738. 12.12.1952, Kundgebung der CDU im Handwerkersaal, Braubachstraße, über den Lastenausgleich.
  27739. 11.3.1953, Die Bundestagabgeordnete Helene Wessel spricht auf einer Veranstaltung der Gesamtdeutschen Volkspartei im Handwerkersaal, Braubachstraße 18-22, über das Thema „Der dritte Weltkrieg findet nicht statt, wenn wir nicht wollen“.
  27740. 1.9.1956, 75jähriges Jubiläum der Brot- und Feinbäckerei Karl Möller, vormals Josef Scholz, Braubachstraße 26.
  27741. 26.1.1957, 50jähriges Jubiläum der Firma H. Schlegel, Spezialgeschäft für Korb- und Kinderwagen, Korb-, Kinder- und Gartenmöbel, Braubachstraße.
  27742. 7.3.1959, Delegierten-Tagung des Unitas-Verbandes im Steinernen Haus, Braubachstraße.
  27743. 1.8.1960, Eröffnung des Hauptzollamtes Frankfurt-Süd, Braubachstraße.
  27744. 28.9.1963, 150jähriges Jubiläum der Firma J. G. B. Trost oHG., Öfen, Herde, Eisenwaren, Braubachstraße 14-16.
  27745. 4.5.1970, Die restlichen Mieter der zum Abbruch vorgesehenen fünf Häuser in der Braubachstraße verbringen die letzte Nacht in ihren Wohnungen. Sie müssen dem Technischen Rathaus weichen.
  27746. 17.7.1979, Ein Kellerbrand in der Braubachstraße erfordert die Umleitung von fünf Straßenbahnlinien und verursacht Störungen im Verkehrsablauf.
  27747. 26.8.1985–30.9.1985, Ausstellung „Grafik der POP ART“ in der Galerie Lüpke, Braubachstraße.
  27748. 21.3.1987, 100. Kunstauktion des Kunst- und Auktionshauses Wilhelm M. Döbritz in der Braubachstraße.
  27749. 7.6.1992, Weltmeisterschaft 1992 der Duathlon-Sportler (Laufen, Fahrradfahren, Laufen) mit Start an der Braubachstraße.
  27750. 20.9.2001, Eröffnung eines Internetcafés des Frankfurter Energieversorgers Mainova Telekommunikation im Frankfurter Römertreff, Braubachstraße.
  27751. 30.6.2003, Letzter Öffnungstag des Traditionsgeschäftes Briefmarken-Pieroth an der Braubachstraße.
  27752. 2.8.2004, Gedenkveranstaltung des Förderverein Roma vor dem Stadtgesundheitsamt, Braubachstraße: An diesem Tag jährt sich die Auflösung des von den Nationalsozialisten so genannten Zigeunerlagers in Auschwitz zum 60. Mal. Dabei sind nach Angaben des Fördervereins 2.800 Roma und Sinti ermordet worden.
  27753. 22.3.2005, Eröffnung des neuen Domizils der Heussenstamm-Stiftung in der Braubachstraße.
  27754. 5.12.2007–11.1.2008, Ausstellung „150 Jahre Frankfurter Künstlergesellschaft“ in der Galerie der Heussenstamm-Stiftung, Braubachstraße. Die 1857 gegründete „Frankfurter Künstlergesellschaft“ zählt zu den ältesten Künstlergesellschaften in Deutschland.
  27755. 1.3.2012, Eröffnung des Lokals „Margarete“, Braubachstraße.
  27756. 9.4.2012, Eröffnung des Restaurants „Margarete“ in der Braubachstraße.
  27757. 2.11.2012–2.1.2013, Ausstellung „Spuk! Wahnsinn! Teufelswerk!“ anlässlich des 75. Geburtstages des Schriftstellers und Zeichners Friedrich Karl Waechter (1937-2005) im „Fenster zur Stadt“, Braubachstraße.
  27758. 17.4.2014, Ausstellung der Goethe-Universität über die Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski zum 70. Geburtstag, im Fenster zur Stadt, Braubachstraße.
  27759. 25.8.1990, Anlässlich des 750jährigen Jubiläums der Frankfurter Messe findet ein historischer Kaufmannszug vom Römer zum Messegelände statt. Dort steigt ein Volksfest. Der „Seligenstädter Löffeltrunk“ ist der feuchte Höhepunkt dieser Feier: Oberbürgermeister Volker Hauff und Messedirektor Eike Markau müssen nach altem Brauch jeweils einen Dreiviertelliter Wein in einem Zug hinunterspülen.
  27760. 7.7.1993, 33, schließlich 45 Asylsuchende aus Asien und Afrika treten auf dem Rhein-Main-Flughafen im Gebäude C-183 in den Hungerstreik. Sie fürchten, bei Zurückweisung in ihre Heimatländer dort umgebracht zu werden: „Wir brauchen Asyl, bis dort Frieden eingekehrt ist“, heißt es in ihrem Appell an die Bundesregierung. Zwei Tage später werden drei Asylbewerber abgeschoben. Nach vier Tagen brechen sämtliche Flüchtlinge ihren Hungerstreik ab.
  27761. 20.12.1994, Briefträger, die aus Gewissensgründen die Zustellung rechtsextremistischer Flugblätter verweigern, brauchen nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Frankfurt keine Abmahnung zu fürchten. Das LAG entscheidet, dass die Post die Abmahnungen von neun Frankfurter Postzustellern aus deren Personalakten entfernen muss. Die Zusteller hatten sich vor der hessischen Kommunalwahl 1993 geweigert, Post der rechtsextremen Deutschen Volksunion (DVU) auszutragen.
  27762. 29.8.1967, Nach 165 Jahren wird zum ersten Mal wieder im Kaisersaal das Zeremoniell des Pfeifergerichts während der hiesigen Herbstmesse abgehalten. Danach war es Sitte, dass die Abgesandten anderer Handelsstädte dem höchsten Würdenträger der Stadt symbolische Gaben, mit denen sie alljährlich ihr Vorrecht der zollfreien Einfuhr ihrer Waren zur Herbstmesse erneuerten, überbrachten. Die Anregung zum Wiederaufleben dieses Brauches geht von amerikanischen Geschäftsleuten aus.
  27763. 14.11.1985, Nach einer Entscheidung der 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt braucht die städtische Saalbau GmbH der NPD zukünftig keine Versammlungsräume in Bürgerhäusern mehr zur Verfügung zu stellen.
  27764. 5.7.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Amtseinführung der neuen Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Sie ist das fünfzehnte gewählte Frankfurter Stadtoberhaupt seit 1868. „Um unserer Stadt willen braucht es jetzt das Miteinander und nicht die Konfrontation“. So lautet der Kernsatz aus der Antrittsrede des neuen Stadtoberhauptes. Die 51jährige Christdemokratin muss mindestens bis zur Kommunalwahl im Frühjahr 1997 mit einer rot-grünen Mehrheit im Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zurechtkommen. Der Amtseinführung im Römer schließt sich ein Empfang im Rathaus mit annähern 1.500 Gästen an.
  27765. 27.9.1977–6.10.1977, Ausstellung „Jüdische Brauchtums- und Kultgeräte“ des Museums für Kunsthandwerk aus Anlass ihres 100jährigen Jubiläums.
  27766. 26.1.1995, Am Nachmittag überschwemmen die brauen Fluten des Mains die Mainuferstraße unterhalb des Römerbergs bis zu 50 Zentimeter.
  27767. 2.8.1894, Mitgliederversammlung des „Central-Verband deutscher Brauer“ im „Grünen Wald“.
  27768. 13.8.1902, Bei einem schweren Arbeitsunfall in der Brauerei von Johann Gerhard Henrich, Darmstädter Landstraße, wird ein 30jähriger Brauereiarbeiter tödlich verletzt.
  27769. 8.9.2000, Eröffnung der „Union Halle“ auf dem ehemaligen Brauerei-Gelände in der Hanauer Landstraße 186-198, eine Veranstaltungshalle für Konzerte und Präsentationen.
  27770. 20.6.2000, Mit einem Porträt über den ehemaligen Chef der Henninger Brauerei und Stifter des höchstdotierten deutschen Umweltpreises, Bruno H. Schubert, eröffnet das Hessen Fernsehen die neue Reihe „Millionär und Mäzen“.
  27771. 6.8.1959, Ein Großfeuer in der Henninger-Brauerei, Hainer Weg, verursacht einen Schaden von über 200.000.- DM. Das Dachgeschoss des Sudhauses brennt völlig aus.
  27772. 14.10.1960, Richtfest des Henninger-Turms, des Siloturms der Henninger-Brauerei.
  27773. 25.4.1894, Infolge einer schweren Dampfkesselexplosion in der Henninger-Brauerei im Stadtteil Sachsenhausen sterben zwei Werksmitarbeiter, weitere erleiden durch Verbrühungen schwerste Verletzungen.
  27774. 30.6.1899, Bei einer schweren Explosion in der Brauerei Henrich im Stadtteil Sachsenhausen kurz nach zwei Uhr entsteht hoher Sachschaden.
  27775. 3.10.1980, Morgendlicher Warnstreik von 250 Arbeitern der Henninger-Brauerei im Zusammenhang mit der laufenden Tarifrunde.
  27776. 4.9.1981, Eröffnung des „Frankfurter Brauerei-Museums“ und des neu gestalteten Dreh-Restaurants auf dem Henninger-Turm.
  27777. 11.3.1985–14.3.1985, 72. Internationale Frühjahrstagung der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei samt städtischer Empfang am 12.03. im Kaisersaal des Römers.
  27778. 16.2.1987, Ein 49jähriger Arbeiter wird während der Reinigung eines feststehenden Tanks auf dem Gelände der Henninger-Brauerei in Sachsenhausen tödlich verletzt.
  27779. 2.7.1994–3.7.1994, Feierlichkeiten anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Henninger-Brauerei in Sachsenhausen.
  27780. 30.8.1996, Der ehemalige Frankfurter Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann und der Honorargeneralkonsul und frühere Inhaber der Henninger Brauerei, Bruno H. Schubert, werden im Goethehaus mit dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet.
  27781. 15.10.1999, Die Brauerei-Gruppe Henninger plant, ihre Produktion im Stadtteil Sachsenhausen aufzugeben und an anderer Stelle in der Mainstadt eine Braustätte mit geringerer Kapazität zu eröffnen.
  27782. 27.6.2002, Dem Mäzen Bruno H. Schubert, langjähriger Inhaber und persönlich haftender Gesellschafter der Henninger-Brauerei und Stifter des höchstdotierten deutschen Umweltpreises, wird in der Paulskirche die Ehrenbürgerschaft der Stadt Frankfurt verliehen.
  27783. 7.2.1909, Protestversammlung im Albert Schumann-Theater gegen die Brausteuer, veranstaltet vom Verband der Brauereien von Frankfurt und Umgebung, von der Frankfurter Gastwirte-Innung, vom Gastwirteverein Frankfurt, Offenbach und Hanau, vom Verein der Flaschenbierhändler Frankfurt, dem Verein der Ein- und Verkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler, dem Gewerkschaftskartell Frankfurt und vom Zentralverband deutscher Brauereiarbeiter Frankfurts.
  27784. 25.10.1999, 80. Geburtstag des früheren Brauereibesitzers, Mäzen und Generalkonsul Bruno H. Schubert.
  27785. 12.11.1999, Offizieller Empfang anlässlich des 80. Geburtstages des früheren Brauereibesitzers und Mäzens, Generalkonsul Bruno H. Schubert, im Kaisersaal des Römer.
  27786. 28.6.1904–2.7.1904, X. Deutscher Brauertag mit einem Festkommers (02.07.) im Festsaal zur Loge der Einigkeit.
  27787. 14.7.1909, Feierliche Eröffnung des „Frankfurter Brauhaus“ im neuen Osthafengebiet, Hanauer Landstraße.
  27788. 14.5.1982–15.5.1982, Braumeistertag des Deutschen Braumeister- und Malzmeisterbundes.
  27789. 26.7.1935, 60. Geburtstag des langjährigen Direktors des Chemischen Universitätsinstituts und Ordinarius der Chemie, Prof. Julius von Braun (1875-1939).
  27790. 18.4.1932, Großkundgebung der SPD und der Eisernen Front in der Festhalle mit dem preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun und 20.000 Anwesenden aus ganz Hessen.
  27791. 20.6.1930, Jahreshauptversammlung des Verbandes Mitteldeutscher Industrieller, eröffnet vom Vorsitzendes des Verbandes, Landrichter a. D. Dr. Waldemar Braun, Vorstandsmitglied der Hartmann & Braun AG.
  27792. 1.3.1929, 50jähriges Jubiläum der elektrotechnischen Fabrik Hartmann & Braun AG.
  27793. 3.5.1918, Anlässlich des 100. Geburtstages von Karl Marx veranstaltet der Frankfurter Sozialdemokratische Verein eine Feier in der Stadthalle. Die Gedächtnisrede hält Dr. Adolf Braun (Nürnberg).
  27794. 1.10.1916, Öffentliche Friedensversammlung der Sozialdemokratischen Partei im Ostpark. Redner sind u.a. Dr. Max Quarck, Otto Braun, Eduard Gräf und Dr. Hugo Sinzheimer.
  27795. 3.2.1916, Öffentlicher Vortrag der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Lily Braun im Saalbau über „Die Frau von übermorgen“.
  27796. 20.11.1915, Gedenkfeier für den verstorbenen Elektrotechniker Prof. Eugen Hartmann (1853-1915), seit 1884 mit seiner Firma „Hartmann & Braun, Fabrik electrotechnischer Apparate, optische Anstalt, physikalisch-astronomische Werkstätte“ in Frankfurt am Main, Vorsitzender des Physikalischen Vereins, Förderer der Universität Frankfurt, Initiator zur Errichtung der Sternwarte auf dem Physikalischen Institut, im großen Hörsaal des Physikalischen Vereins.
  27797. 18.10.1915, Tod des Elektrotechnikers Prof. Eugen Hartmann (1853-1915), seit 1884 mit seiner Firma „Hartmann & Braun, Fabrik electrotechnischer Apparate, optische Anstalt, physikalisch-astronomische Werkstätte“ in Frankfurt am Main, Vorsitzender des Physikalischen Vereins, Förderer der Universität Frankfurt, Initiator zur Errichtung der Sternwarte am Physikalischen Institut.
  27798. 11.1.1915–12.1.1915, Die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Lily Braun spricht in der Frankfurt-Loge über „Der Krieg als Erzieher“ und „Krieg und Kultur“.
  27799. 14.12.1906, Vortrag der Schriftstellerin Lily Braun im Saal der Frankfurt-Loge: „Das Problem der Ehe“.
  27800. 10.11.1937, 60. Geburtstag des Vorstandsvorsitzender der Hartmann & Braun AG, Dr. Waldemar Braun (1877-1954), seit 1934 Leiter der Wirtschaftsgruppe „Elektroindustrie“.
  27801. 29.3.1943, Schumann-Schubert-Klavierabend mit Emmy Braun im Saalbau.
  27802. 10.6.1944, Erstaufführung des Schauspiels „Mit meinen Augen“ von Curt Johannes Braun in der Bühnengestaltung von Direktor Richard Salzmann im Kammerspielhaus im Reichssender Frankfurt am Main.
  27803. 20.10.1946, Lily-Braun-Feierstunde der SPD Groß-Frankfurt im Gloria-Palast. Staatssekretär Dr. Hermann Brill hält die Gedenkrede.
  27804. 18.8.1953, Verleihung der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt an den Vorstandsvorsitzenden der Hartmann & Braun AG, Dr. Waldemar Braun.
  27805. 11.6.1954, Tod des Seniorchefs der Firma Hartmann & Braun, Dr. Waldemar Braun.
  27806. 6.9.1959, Festansprache von Professor Werner von Braun anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Internationalen Luftfahrtausstellung in der Paulskirche.
  27807. 16.12.1964, Ein Großbrand in einer Galvanisierungsanlage der Firma Braun-AG im Gallusviertel richtet einen Schaden von über 300.000.- DM an.
  27808. 3.7.1967, Der Magistrat verleiht dem Vorsitzenden des Vorstandes der Firma Hartmann & Braun und Vizepräsidenten der Industrie- und Handelskammer, Konsul Wilfried Braun (1917-1999), anlässlich seines 50. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  27809. 9.11.1967, Die Firma Hartmann & Braun AG eröffnet ein Ausbildungszentrum für zwei Millionen DM.
  27810. 3.7.1969, Bei einem Explosionsunglück in einem Labor der Firma Hartmann & Braun AG im Stadtteil Praunheim kommt ein 62jähriger Chefchemiker ums Leben. Der Sachschaden wird auf 750.000.- DM geschätzt.
  27811. 25.1.1972, Lichtbildervortrag über die Zukunftsprojekte der amerikanischen Weltraumfahrt von Professor Werner von Braun, Planungschef der NASA, in der Kongreßhalle.
  27812. 27.3.1972, Ein neuer Entwurf für die Alte Oper wird vorgelegt. Der große Saal in dem wieder aufgebauten Haus soll 2700 Personen fassen. Der Entwurf stammt von der Planungsgemeinschaft Braun & Schlockermann/Professor H. Keilholz, Hannover/Salzburg.
  27813. 26.7.1979, Die Staatsanwaltschaft Frankfurt stellt das Ermittlungsverfahren gegen die Direktoriumsmitglieder des Schauspiels, Peter Palitzsch, Peter Danzeisen und Karl-Heinz Braun, wegen Verdachts der Verherrlichung von Terror und Gewalt in einer Programmschrift zur Aufführung der „Antigone“ nach Sophokles und Hölderlin ein.
  27814. 25.10.1979–30.10.1979, Frankfurter Sechs-Tage-Rennen in der Festhalle mit dem Frankfurter Radprofi Dietrich Thurau, der mit seinem Partner Patrick Sercu überraschend nur Zweiter wird vor den Siegern Gregor Braun und Ren Pijnen.
  27815. 3.8.1980, Teils mit Ekel, teils mit Verwunderung registrieren Frankfurter Bürger in den südlichen Stadtteilen den Regen, der als braun gefärbte Brühe herabkommt.
  27816. 22.10.1981–27.10.1981, 35. Frankfurter Sechs-Tage-Rennen in der Festhalle. Es siegen Dietrich Thurau und Gregor Braun.
  27817. 29.6.2005, Das Frankfurter Architektenbüro Braun & Schlockermann setzt sich mit seinem Entwurf für das geplante Luxushotel der Mandarin Oriental-Gruppe an der Alten Oper durch.
  27818. 21.11.2005, Eine Jury entscheidet gemäß dem Entwurf des Frankfurter Architektenbüros Braun und Schlockermann, dass das Historische Museum grundlegend umgebaut werden soll.
  27819. 22.6.2007, Der Literatur- und Theaterverleger Karlheinz Braun (Verlag der Autoren) wird im Römer mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  27820. 14.10.1933–22.10.1933, Gleichzeitig mit der Hauswirtschaftlichen Ausstellung „Die Hausfrau in Stadt und Land“ veranstaltet die Messe- und Ausstellungsgesellschaft im Einvernehmen mit dem Kampfbund des gewerblichen Mittelstandes, Kreiskampfbundführung Frankfurt am Main und dem Landesbeauftragten der Reichsleitung des Kampfbundes des gewerblichen Mittelstandes, Referat Messen und Ausstellungen, eine „Braune Messe“ im Festsaal und der Westhalle B auf dem Festhallengelände.
  27821. 30.10.1989–24.11.1989, Ausstellung „Die braune Machtergreifung – Universität Frankfurt 1930 bis 1945“ in der Kapelle des Frankfurter Studentenhauses, Jügelstraße 1.
  27822. 3.12.2004, Im Senckenbergmuseum ist von einem Skelett des vor 10.000 Jahren ausgestorbenen Säbelzahntigers ein Schneidezahn entfernt worden. Der Wert wird auf 5.000.- € taxiert. Wenige Tage später wird der gestohlene Zahn in einem braunen Umschlag hinter das Absperrgitter am Museumseingang geworfen.
  27823. 18.5.1990–26.8.1990, Ausstellung „CCC-Film Artur Brauner“ im Deutschen Filmmuseum.
  27824. 28.6.1990–9.9.1990, Ausstellung über den großen deutschen Filmproduzenten Artur „Atze“ Brauner im Deutschen Filmmuseum.
  27825. 22.8.1998, Diskussions- und Filmabend im Deutschen Filmmuseum anlässlich des 80. Geburtstages des Filmproduzenten Artur „Atze“ Brauner.
  27826. 25.6.1932, Eröffnung des „Braunfels-Weinkeller“ in den alten Kellergewölben des „Hauses zum Braunfels“, Liebfrauenberg.
  27827. 13.5.1910, Gründung der „Otto und Ida Braunfels-Stiftung“ zum Zwecke der Förderung der Wissenschaft und des höheren wissenschaftlichen Unterrichts (Stiftungskapital: 25.000.- Mark).
  27828. 22.4.1960, 150. Geburtstag des Juristen, Dichters und Übersetzers Dr. jur. et phil. Ludwig Braunfels (1810-1885), Mitbegründer der Deutschen Schillerstiftung (gegr. 1859) und Mitglied des Verwaltungsrates dieser Stiftung.
  27829. 24.5.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Herrichtung der städtischen Liegenschaften Palmengartenstraße 10/12 zur Unterbringung des Archäologischen Reichsinstitut (Römisch-Germanische Kommission), Freigabe von Etatmitteln für die Legung von Wasserleitungen sowie die Aufstellung von Feuerlöschern und Gießhydranten, Wahl von Stadtverordneten zu Aufsichtsratsmitgliedern der „Hefrag“ – das 1927 von der Stadt Frankfurt am Main zusammen mit der Preußischen Elektrizitäts AG (PREAG) gegründete Unternehmen „Braunkohlen-Schwel-Kraftwerk Hessen-Frankfurt AG“ mit dem Ziel des Umbaus des Kraftwerks zu einem Schwelkraftwerk.
  27830. 17.12.1992, Premiere von Volker Brauns „Iphigenie in Freiheit“ in der Inszenierung von Michael Pehlke im Kammerspiel.
  27831. 20.11.1928, 60. Geburtstag des Flugzeugtechnikers Dr. Ing. e.h. August Heinrich Euler (1868-1957), 1908 erster Lizenznachbau eines Drachenflugzeugs, 1910 Mitbegründer der Militärfliegerei, 1912 Eröffnung der „Euler-Werke“ in Niederrad auf Schwanheimer Gemarkung (1918 Stilllegung aufgrund des Versailler Vertrags), Unterstaatssekretär, Leiter des Reichsamts für das Luft- und Kraftfahrzeugwesen, Mitverfasser der ersten deutschen Luftverkehrsverordnung, 1919 Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die TH Braunschweig.
  27832. 28.10.1911, Lieder zur Harfe gesungen von Johanna Braunschweig-Schneider im Saal der Frankfurt-Loge.
  27833. 20.11.1910, Einweihung der neuen Logenräume der Frankfurter Odd-Fellow-Logen, Goethe-Loge Nr. 1 und Hohenstaufen-Loge Nr. 1, im Frankfurter Bürgerverein/ Konzert mit Kinderliedern für Jung und Alt mit Johanna Braunschweig-Schneider im Saal der Frankfurt-Loge.
  27834. 17.11.1957, Anlässlich des 10. Todestages der Dichterin und Goethepreisträgerin Ricarda Huch legen die Städte Braunschweig, ihre Geburtsstadt, und Frankfurt am Main an ihrem Grab auf dem Hauptfriedhof Kränze nieder.
  27835. 22.6.1984–30.6.1984, Sommeroperette ’84: „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán, ein Gastspiel des Staatstheaters Braunschweig.
  27836. 10.4.2002, Das Institut für Stadtgeschichte und der Braunschweiger Archiv-Verlag stellen die neue „Frankfurt am Main Faksimile Edition“ zur Stadtgeschichte vor.
  27837. 2.7.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ersatzwahl bzw. Einführung und Verpflichtung eines Stadtverordneten, Wahlen zum Aufsichtsrat der Osthafen-Molkerei GmbH., Instandsetzung und Umbau des Brausebades am Merianplatz.
  27838. 16.6.2001–9.7.2001, Höchster Schlossfest unter dem Motto „Brausend ins dritte Jahrtausend“.
  27839. 1.8.1953, 60jähriges Jubiläum des Cafés Bräutigam, Liebfrauenberg.
  27840. 5.1.1932, Premiere des Films „Der brave Sünder“ mit Max Pellenberg, Heinz Rühmann, Dolly Haas, Josefine Dora und Fritz Grünbaum unter der Regie von Fritz Kortner im „Gloria-Palast“.
  27841. 4.9.1957, Premiere der „Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ von Jaroslav Hasek im Kleinen Theater im Zoo.
  27842. 22.11.1969–23.11.1969, Der tschechische Schauspieler Valter Taub liest im Kammerspiel der Städtischen Bühnen aus Jaroslav Haseks „Geschichte vom braven Soldaten Schwejk“.
  27843. 28.11.1991, Premiere von „Die Geschichte vom braven Soldaten Schweijk“ von Jaroslav Hasek und Robert Gillner in der Inszenierung von Horst Niendorf in der Komödie.
  27844. 14.4.1996–15.4.1996, Gastspiel der Grupo Corpo - Brazilian Dance Theater in der Jahrhundert Hoechst.
  27845. 11.5.1999–12.5.1999, Gastspiel der „Grupo Corpo-Brazilian Dance Theatre“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  27846. 14.9.2012, Unfall mit zwei Verletzten auf der Dippemess am Ratsweg: eine Gondel des Karussells „Break Dancer“ löst sich und fliegt in die Menschenmenge.
  27847. 10.11.2005, Richtfest für das Niederräder Bed and Breakfast-Hotel, Colmarer Straße.
  27848. 26.4.1933, Jugendliche stürzen bei Einbruch der Dunkelheit mit Brecheisen das Heine-Denkmal in der Friedberger Anlage vom Sockel. Es wird in das Völkermuseum gebracht.
  27849. 20.11.1931, Gegen zwei Uhr morgens brechen Männer in das Goldwarengeschäfte des Juweliers Huldmann auf der Zeil ein und entwenden Uhren und Schmuck im Gesamtwert von rund 8.000.- Reichsmark.
  27850. 20.6.1973, Um gegen Störungen geschützt zu sein, tagt der Haushaltsausschuss der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Technischen Rathaus. Derweil brechen etwa 80 Studenten den Senatssitzungssaal im 10. Stock des Juridicums in der Senckenberganlage auf, um gegen die nichtöffentliche Sitzung im Römer zu protestieren.
  27851. 25.11.1979, Die Auseinandersetzungen zwischen türkischen Rechtsextremen und türkischen Sozialdemokraten erreichen einen Höhepunkt: Vor dem Kino Turmpalast brechen zwei Mitglieder der Republikanischen Volkspartei mit Stichwunden zusammen.
  27852. 31.5.1980, In der Nacht zum 01. Juni brechen drei junge Leute im Kaufhaus Hertie auf der Zeil ein und räumen die Schmuckabteilung aus. Dabei erbeuten sie Gepränge im Wert von über 500.000.- DM.
  27853. 1.4.1986, In der Nacht zum Dienstag brechen vier Männer in das Rebstockbad ein und entwenden einen mit 40.000.- DM gefüllten Tresor.
  27854. 16.12.1986, Spät nachts brechen Unbekannte erneut in den Komplex der Sportorganisationen an der Otto-Fleck-Schneise hinter dem Waldstadion ein und richten einen Schaden von 30.000.- DM an.
  27855. 3.2.1987, Am Morgen brechen unbekannte Täter in die Parterre-Wohnung eines Hauses in der Kurhessenstraße in Eschersheim ein und stehlen Schmuck und Geld im Wert von 35.000.- DM.
  27856. 17.8.1995, Der Generalstaatsanwalt Hans Christoph Schaefer gibt eine Rundverfügung an die Strafverfolgungsbehörden heraus, der zu Folge Polizeiärzte mutmaßlichen Drogenhändlern sog. Brechmittel verabreichen dürfen. Am 21.04. d. J. hat der Generalstaatsanwalt angeordnet, vorläufig auf Brechmittel zu verzichten, um mögliche gesundheitliche Gefahren abzuklären.
  27857. 4.5.1995, Ein Frankfurter Amtsrichter lässt den Einsatz von Brechmitteln bei mutmaßlichen Dealern doch zu, obwohl der hessische Justizminister Rupert von Plottnitz (Grüne) und der hessische Generalstaatsanwalt dagegen sind.
  27858. 29.11.1974, Ein Chlorgaswolke über Frankfurt am Main, verursacht von der Hoechst AG in Griesheim, führt bei vielen Menschen zu Übelkeit und Brechreiz.
  27859. 19.10.1930, Nationalsozialisten versuchen in Gegenwart des japanischen Prinzenpaares Takamatsu die Vorstellung der Oper von Brecht/Weill „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony“ an den Städtischen Bühnen im Zusammenhang mit der Erinnerung an „130 Jahre Oper“ zu sprengen. Den 100 bis 150 Nationalsozialisten gelingt es nicht, in das Foyer der Oper einzudringen. Auf dem Opernplatz vertreibt die Polizei die lautstarken Ruhestörer.
  27860. 3.2.1968, Aus Anlass der Frankfurter Brecht-Tage Eröffnung einer Fotoausstellung „Brecht auf deutschen Bühnen“ im Foyer des Schauspiels.
  27861. 28.9.1978–30.9.1978, Internationales Kolloquium „Brecht mit 80 Jahren“ des Amtes für Wissenschaft und Kultur.
  27862. 22.2.1988, Konzert mit Gisela May mit Brecht-Liedern im Philanthropin.
  27863. 7.5.2001, Brecht-Gastspiel mit der Schauspielerin Hanna Schygulla in der Alten Oper.
  27864. 22.9.1962, Uraufführung der Brechtbearbeitung von William Shakespeares „Coriolan“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  27865. 4.11.1919, Lieder- und Duetten-Abend mit Lisa Brechter und Anna Erler-Schnaudt im Saalbau.
  27866. 6.5.2002, Enthüllung einer Gedenktafel des Deutschen Turnerbundes an der Paulskirche in Anwesenheit von Bürgermeister Achim Vandreike und dem Präsidenten des Deutschen Turner-Bundes, Rainer Brechtkern. Sie erinnert an den Staffellauf der Turn- und Sportvereine zur Wiedereröffnung der Kirche im Jahr 1948.
  27867. 16.4.1987, Amtseinführung der neuen Direktorin des chemotherapeutischen Forschungsinstituts Georg-Speyer-Haus, Professor Helga Rübsamen-Waigmann. Sie löst Professor Hans Dieter Brede ab, der das Institut seit 1974 geleitet hat.
  27868. 26.3.1945, Der letzte Chef der Gestapo in Frankfurt am Main (ab Mitte September d. J. bis Kriegsende), Regierungsrat und SS-Obersturmbannführer Reinhard Breder (1911-2002), zugleich neu ernannter Kommandeur der Sicherheitspolizei in Hessen, trifft ein letztes Mal mit den Mitarbeitern seiner Dienststelle zusammen. Auf dem Programm stehen Spurenbeseitigung und der Erwerb einer neuen Identität.
  27869. 10.3.1959, 50jähriges Jubiläum der Häfnerei Brehm, Gärtnerweg 31.
  27870. 1.1.1977, Das Luisenheim, ein Mädchenwohnheim am Alfred-Brehm-Platz, hat den Evangelischen Regionalverband als neuen Träger.
  27871. 11.10.1986, Auf dem Alfred-Brehm-Platz vor dem Zoologischen Garten sprudelt erstmals seit über 40 Jahren wieder ein Brunnen – ein Springbrunnen, der noch keinen Namen hat.
  27872. 21.10.1986, Eine 72jährige Frau gerät an der Haltestelle Alfred-Brehm-Platz neben dem Zoologischen Garten unter eine Straßenbahn und erleidet leichte Kopfverletzungen.
  27873. 20.2.1992, Auf dem Alfred-Brehm-Platz werden vier neuen Tempo-30-Zonen eröffnet. Ab sofort gilt Tempo 30 flächendeckend zwischen dem Sandweg, Friedberger Anlage, Hanauer Landstraße, Ostbahnhof, Henschelstraße und Habsburgerallee.
  27874. 16.8.2002, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Frauenberatungsstelle des Diakonischen Werks am Alfred-Brehm-Platz.
  27875. 16.3.1933, Orgelkonzert mit Karl Breidenstein in der Katharinenkirche.
  27876. 11.8.1932, 70. Geburtstag des Seniorchefs der Firma H. L. Brönners Druckerei, Friedrich Wilhelm Breidenstein (1862-1953), seit 1892 Alleininhaber dieses Unternehmens in der Stuttgarter Straße (Brönner-Umschau-Haus).
  27877. 12.10.1914, Konzert des Frankfurter Tonkünstlervereins mit dem Organisten Karl Breidenstein in der Matthäuskirche zu Gunsten der Kriegsfürsorge.
  27878. 18.10.1941, 70. Geburtstag des Frankfurter Organisten und Komponisten Prof. Karl Breidenstein (1871-1966), seit 1894 Lehrer an Dr. Hoch’s Konservatorium, von 1897 bis zur Zerstörung der Kirche 1944 Organist an St. Katharinen.
  27879. 18.10.1956, 85. Geburtstag von Professor Karl Breidenstein, Komponist und langjähriger Organist an St. Katharinen.
  27880. 23.5.1968, Der Magistrat verleiht dem Seniorchef der „Brönners Druckerei“ und des „Umschau-Verlags“, Wilhelm Breidenstein (1893-1981), anlässlich seines 75. Geburtstag die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht die Auszeichnung am 17.07. d. J. während einer Feierstunde.
  27881. 19.12.1909, Historisches Orgelkonzert in der Katharinenkirche mit dem Frankfurter Organisten und Komponisten Karl Breidenstein (1871-1966), seit 1894 Lehrer an Dr. Hoch’s Konservatorium und seit 1897 Organist an St. Katharinen.
  27882. 8.10.1977, Das älteste Frankfurter Druckunternehmen – Brönners Druckerei Breidenstein KG – feiert sein 250jähriges Jubiläum.
  27883. 19.3.1981, Tod des Druckers und Verlegers Wilhelm Breidenstein (1893-1981), Senior-Chef der Unternehmensgruppe Brönners-Umschau.
  27884. 6.4.1982, 75. Geburtstag des Setzers, Druckers und Verlegers Karl Breidenstein (1907-1982), Geschäftsführender Gesellschafter und Seniorchef der Unternehmensgruppe Brönner-Umschau.
  27885. 19.5.1982, Tod des Setzers, Druckers und Verlegers Karl Breidenstein (1907-1982).
  27886. 6.7.1988, 60. Geburtstag des Verlegers und Druckers Klaus Breidenstein, seit 1963 Gesellschafter der Brönner-Umschau-Unternehmensgruppe.
  27887. 1.9.2003, Die Messe Frankfurt übernimmt das Kataloggeschäft des insolventen Brönner Verlag Breidenstein.
  27888. 16.6.1919, „Deutsche Volkslieder zur Laute“ mit Hansel und Liesel Breiholz in der Frankfurt-Loge.
  27889. 12.6.1948, Vortragsveranstaltung des Freien Deutschen Hochstifts, Frankfurter Goethemuseum, mit Professor Hugo Friedrich (Freiburg i. Breisgau) über „Montaigne und der Tod“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  27890. 2.10.1970, Einweihung des weltgrößten Flugwartungs-Hangars auf dem Rhein-Main-Flughafen (Halle V – 270 m breit, 34 m hoch, 100 m tief, 28.000 Quadratmeter Fläche).
  27891. 22.9.1997, Das Bürgerkomitee Paulskirche präsentiert sein Modell eines bronzenen Denkmals für Heinrich von Gagern, das 3,60 Meter hoch und 3,60 Meter breit, zum Paulskirchenjubiläum 1998 auf der Westseite der Paulskirche platziert werden soll. Der Magistrat lehnt den Entwurf am 07.11. d. J. ab.
  27892. 10.3.1977, Premiere von Joseph Breitbachs „Die Jubilarin“ im Frankfurter Volkstheater.
  27893. 19.2.1930, Bei einem Autodiebstahl Ecke Zeil und Breite Gasse erbeuten die Täter Gold und Silberwaren im Wert von 20.000.- Reichsmark.
  27894. 23.8.1957, Bei einem Feuer an der Großmarkthalle im Ostend brennt eine 68 Meter lange und 10 Meter breite Holzhalle im Vorgelände samt den Ständen völlig nieder.
  27895. 18.10.1891, Eröffnung des neuen Restaurants „Zum großen Ritter“ in der Breite Gasse/Ecke Neue Zeil.
  27896. 18.8.1900, Stapellauf des ersten, auf der Schiffswerft von Carl F. A. Leux in Niederrad erbauten eisernen Schiffs – ein Gütertransportboot von 51,60 Meter Länge und 7,30 Meter Breite.
  27897. 11.9.1977, Bei einer Messerstecherei zwischen mehreren Jugoslawen in der Breite Gasse wird ein 29jähriger tödlich verletzt.
  27898. 13.8.1990, Oberbürgermeister Volker Hauff wendet sich gegen die Sperrgebietsverordnung, die die Breite Gasse als Toleranzzone ausweist.
  27899. 11.12.1991, Das ursprünglich als Großbordell geplante Haus in der Breite Gasse wird von einer kardiologischen Gemeinschaftspraxis aus Sachsenhausen gekauft, die hier eine Herzklinik errichten möchte.
  27900. 28.10.1993, Richtfest des Klinikgebäudes des neuen „Herzzentrums Frankfurt AG“ an der Ecke Zeil/Breite Gasse.
  27901. 4.7.1994, Eröffnung des Herzzentrums an der Breite Gasse.
  27902. 7.7.1999, Deutschlands größte private Krankenhaus-Gesellschaft, die „Sana Kliniken Gesellschaft mbH“ aus München erklärt, im Herzzentrum an der Breite Gasse das Management übernehmen zu wollen.
  27903. 20.5.2005, Eine 16 Meter hohe und 250 Meter breite gläserne Eingangshalle wird die Passagiere empfangen, die künftig auf dem Terminal 3 des Rhein-Main-Flughafens ankommen. Der Frankfurter Architekt Christoph Mäckel setzt sich mit seinem Entwurf für das 900 Millionen € teure Terminal durch.
  27904. 27.4.2009, Offizielle Eröffnung des neuen Amtssitzes des städtischen Gesundheitsamtes in der Breite Gasse in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  27905. 26.6.1931, Erste Flugzeuglandung auf dem Feldberg. In einem Leichtflugzeug, das in der Flugzeugwerft Gerner gebaut worden ist, der „Frankfurt“, fliegt ein Pilot vom Frankfurter Flughafen zum Feldberg hinauf und landet dort auf seinem breiten Rücken.
  27906. 8.8.1956–12.8.1956, Siebter Deutscher Evangelischer Kirchentag auf dem Gelände zwischen Dom, Altem Markt, Saalgasse und Römer unter dem Motto: „Lasset euch versöhnen mit Gott!“. Tagungsstätten: Messegelände, Römerberg, Grüneburgpark, Waldstadion und Rebstockgelände. Am Eröffnungsgottesdienst auf dem Römerberg nehmen an der Predigt des Kirchenpräsidenten Dr. Martin Niemöller rund 100.000 Menschen teil, als Ehrengäste Bundespräsident Professor Theodor Heuss, Bundestagspräsident Dr. Eugen Gerstenmaier und der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn, an der Schlusskundgebung auf dem Gelände am Rebstock sogar mehr als 300.000 Personen. 70.000 Dauerteilnehmer diskutieren auf den zahlreichen Arbeitsgruppen über theologische Fragen, umrahmt von einem breiten Kulturprogramm.
  27907. 27.4.1971, Der hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (1920-1981) gibt mit dem in Wiesbaden veröffentlichten Planfeststellungsbeschluss grünes Licht für den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens, vor allem für den Bau der 4000 Meter langen und 45 Meter breiten Startbahn 18 West.
  27908. 29.7.1992, Bei einem Feuer in der Lagerhalle der Firma Neckermann, Hugo-Junkers-Straße, wird etwa ein Drittel des 100 Meter langen und 20 Meter breiten Gebäudes, in dem Gartenmöbel gelagert sind, zerstört. Der Schaden wird auf eine Million DM geschätzt.
  27909. 8.9.1997, Inbetriebnahme der ersten Stufe des neuen Verkehrssystems durch Hessens Verkehrsminister Lothar Klemm mit dem zum ersten Mal an einer bundesdeutschen Fernautobahn (A 5) drei ergänzende Vorwegweiser installiert werden: vor dem Bad Homburger Kreuz, vor dem Nordwestkreuz sowie – in Gegenrichtung – vor der Anschlussstelle Zeppelinheim. Auf den 13 Meter breiten und 3,5 Meter hohen Tafeln werden die Autofahrer frühzeitig auf Staus samt Umleitungsempfehlung hingewiesen.
  27910. 8.11.2002, Die Herzklinik an der Breiten Gasse ist pleite. Zugleich verliert der vermeintliche Investor das Interesse an der Immobilie. Was mit dem Gebäude geschieht, ist ungewiss. Viele Patienten müssen vorübergehend länger auf Herzoperationen warten.
  27911. 19.6.1966, Die neue Breitenbachbrücke wird für den Verkehr freigegeben.
  27912. 28.7.1967, Bei einem Straßenbahnunglück auf der Breitenbachstraße, als der Anhänger der Linie 2 entgleist und gegen die Linie 21 prallt, werden 21 Menschen verletzt.
  27913. 30.5.1981, Auftakt der sieben Stadtteil-Trimmfeste in Goldstein. Unter dem Motto „Frankfurts Olympia-Jahr für jedermann“ startet die Stadt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Sportkreis eine neue breitensportliche Initiative unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  27914. 25.10.1928, Offizielle Einweihung der neuen Großmarkthalle, Sonnemannstraße, als Ersatz für die Kleinmarkthalle – ein 250 Meter langer und 50 Meter breiter Stahlbeton-Schalenbau mit je einem quer liegenden siebenstöckigen Kopfbau an den Stirnseiten der eigentlichen Halle. Als Architekt zeichnet der künstlerische Direktor des städtischen Hochbauamtes, Martin Elsässer (1884-1957), verantwortlich.
  27915. 25.8.1938, Konstituierung der Gesellschaft „Reichsarboretum“ mit Sitz in Frankfurt am Main. Geplant ist, dass sich das Reichsarboretum über die Ginnheimer Höhe hinweg erstrecken soll und als breiter Grünzug die Niddaniederung mit dem Grüneburgpark und Palmengarten verbindet – der Zweite Weltkrieg verhindert das Vorhaben.
  27916. 19.11.1964, Der Magistrat verleiht Martha Breiter (1900-1976) (SPD) und Martha Laarmann (1904-1985) (CDU) anlässlich ihres Ausscheidens aus der Stadtverordnetenversammlung die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  27917. 10.7.1997, Ein rund 10 Meter langes und drei Meter breites Stück der Deckenkonstruktion löst sich im Holzfoyer der Oper Frankfurt aus der Verankerung und stürzt in die Tiefe. Menschen kommen dabei nicht zu Schaden.
  27918. 6.7.1933, Auf einer großen Pressekonferenz im Foyer des Opernhauses breitet der neue Generalintendant der Städtischen Bühnen, Hans Meissner (1896-1958), vor Vertretern der Frankfurter und der auswärtigen Presse sein Arbeitsprogramm der nächsten Jahre aus. Für die kommende Spielzeit sind 20 Neueinstudierungen in Aussicht genommen.
  27919. 21.11.1980, Auf dem Werksgelände der Hoechst AG strömt aus einem Leck in einem Kessel Chlorgas aus und breitet sich über den Höchster Stadtteil aus. Die Polizei fordert die Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
  27920. 21.12.1972, Vor der Dritten Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt kommt es im Streit zwischen dem stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Christian Raabe und der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Anita Breithaupt, zu einem Vergleich. Damit haben erstmals in der Geschichte der Frankfurter SPD zwei Sozialdemokraten ihre innerparteilichen Streitigkeiten vor Gericht ausgetragen.
  27921. 31.7.1990, Die Frankfurter SPD-Vorsitzende Anita Breithaupt kritisiert die Jungsozialisten des SPD-Unterbezirks dafür, dass sie den Vorsitzenden der SED-Nachfolgeorganisation PDS, Gregor Gysi, in die Johann Wolfgang Goethe-Universität eingeladen haben.
  27922. 6.4.2016, Tod der früheren SPD-Unterbezirksvorsitzenden, Frankfurter Stadtverordneten und langjährigen hessischen Landtagsabgeordneten Anita Breithaupt (1936-2016).
  27923. 20.6.1978, Bei „Sotheby-London“ wird das Gemälde „Mann mit breitkrempigem Hut“ von Wolf Huber für 420.000.- DM für das Städel ersteigert.
  27924. 21.11.2016, Vor 200 Jahren wurde der Frankfurter Mundartdichter, Journalist, Satiriker und Demokrat Friedrich Stoltze (1816-1891) geboren – aus diesem Anlass findet im Kaisersaal des Römer ein Festakt statt. Der Stoltze-Preis des Vereins der Freunde Frankfurts wird – zum letzten Mal – verliehen: an die langjährige Nachlassverwalterin Petra Breitkreuz.
  27925. 27.2.1929, Am Nachmittag wird in der Breitlacherstraße im Stadtteil Rödelheim ein Wohnsitzloser erfroren aufgefunden.
  27926. 16.8.1953, Auftritt der bretonischen Tanzgruppe „Breiz Yaouank“ im Studentenheim der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  27927. 19.10.1988, Konzert zur „Erinnerung an Jacques Brel“ u.a. mit Lydie Auvray und Eva-Maria Hagen in der Alten Oper.
  27928. 6.10.2007, Konzert des Schauspielers und Sängers Dominique Horwitz mit Chansons von Jacques Brel in der Alten Oper.
  27929. 2.7.1931, Auf dem Frankfurter Flugplatz landet ein von Focke-Wulf gebautes Entenflugzeug für vier Passagiere. Dieses Flugzeug erreicht hohe Geschwindigkeiten. So legt das jetzt in Frankfurt gelandete, von Bremen kommend, die Strecke Bremen – Frankfurt am Main in nur drei Stunden zurück.
  27930. 15.9.1948, Tagung sämtlicher Polizeipräsidenten der britisch-amerikanischen Zone auf Einladung des Frankfurter Polizeipräsidenten Willy Klapproth im Polizeipräsidium, an der auch die Chefs der Polizei in Hamburg und Bremen, einige Landespolizeichefs der französischen Zone sowie die Innenminister bzw. deren Vertreter von Nordrhein-Westfalen und Hessen teilnehmen.
  27931. 5.3.1955, Stapellauf des Handelsschiffes „Esso Frankfurt“ bei der AG Weser in Bremen in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  27932. 11.6.1960–12.6.1960, Treffen von Sprechern der FDP-Fraktionen der Stadtparlamente von Bremen, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg, Stuttgart und Frankfurt am Main im Zoo-Gesellschaftshaus zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Gebildet wird ein großstädtischer Arbeitskreis der FDP-Kommunalpolitiker.
  27933. 23.6.1967, Auf der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Bremen wird Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) zum neuen Präsidenten gewählt. Zum ersten Mal hat ein Frankfurter Stadtoberhaupt dieses wichtige Amt inne.
  27934. 31.3.1987–1.4.1987, Der Seenotkreuzer „Theodor Heuss“ macht auf seiner letzten Fahrt von Bremen nach München in der Mainstadt am Theodor-Stern-Kai fest.
  27935. 1.8.1989, Die amerikanische Hotelkette Marriott Corporation übernimmt das Hotel Frankfurt Plaza und das Hotel Bremen Plaza von der Canadian Pacific Hotels Corporation.
  27936. 9.5.1991, Im DFB-Pokal-Halbfinalspiel im Weserstadion zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt verpasst die Gastmannschaft durch eine 6:3-Niederlage den Einzug ins Finale.
  27937. 29.9.1996, Fünf Jahre nach der Jungfernfahrt des ersten ICE ist das komfortablere Nachfolgemodell fahrplanmäßig zwischen Frankfurt am Main und Bremen unterwegs. Die ersten sechs neuen ICE-2 sind bei nur einem Halt in Hannover zehn Minuten schneller als ihre Vorgänger.
  27938. 3.11.1996, Konzertante Singspielaufführung von Mozarts „Zaide“ mir der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  27939. 24.11.1997, Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  27940. 28.1.1999, Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in der Alten Oper.
  27941. 1.7.1931, Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnstrecke über die Bremer Straße durch Weiterführung der Linie 17.
  27942. 26.10.1930, Verkehrseröffnung der Bremer Straße, die die Verbindung der Eschersheimer Landstraße mit dem Reuterweg auf kürzester Strecke herstellt.
  27943. 15.5.1963, Einweihung der neuen Engelbert-Humperdinck-Schule, Bremer Straße/Wolfsgangstraße.
  27944. 20.2.1976, Premiere von Rainer Werner Fassbinders Stück „Bremer Freiheit“ bei der Jungen Bühne Frankfurt im Bürgerhaus Nordweststadt.
  27945. 26.11.1976, Das „Bremer Tabak-Kollegium“ tagt in der Höchster Jahrhunderthalle unter dem Motto „Leistungsdruck – Leistungsglück“.
  27946. 13.8.1977, Montage der Fußgängerbrücke über die Eschersheimer Landstraße im Einmündungsbereich Bremer Straße.
  27947. 23.10.1978–24.10.1978, Gastspiel des „New York Street Theatre Caravan“ im Theater am Turm mit “Sacco und Vanzetti” und „Die Bremer Stadtmusikanten“.
  27948. 1.12.1991, Am Abend verunglückt eine 23jährige Motorradfahrrein im Kreuzungsbereich Bremer Straße/Fürstenbergerstraße nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw tödlich.
  27949. 22.8.1948, Fünf amerikanische Transportmaschinen bringen die 20 Särge mit den Opfern, die im November vorigen Jahres auf dem Flug von Rom nach Frankfurt am Main in den italienischen Alpen verunglückten, zu einer Feierstunden und einem Trauergottesdienst zum Rhein-Main-Flughafen. Nach dem Gottesdienst werden die Särge per Zug vom Hauptbahnhof nach Bremerhaven transportiert, von wo sie mit dem Schiff in die USA gebracht werden.
  27950. 5.8.1945, Schwerer Verkehrsunfall an der Ecke Marbachweg – Eckenheimer Landstraße: der Straßenbahn Linie 7, die mit drei Wagen von Preungesheim herunterkommt, versagen die Bremsen, und der Zug fährt mit hoher Geschwindigkeit, nachdem er aus den Gleisen gesprungen ist, bis auf den Bürgersteig. Zwei Anhängerwagen stürzen um. Drei Personen, darunter ein Mann, der auf dem Bürgersteig steht, sterben noch an der Unglücksstelle; hinzu kommen weitere Schwerverletzte.
  27951. 1.2.1951, 25jähriges Geschäftsjubiläum der Bremsen-Spezialwerkstatt Carl Weiland, Hanauer Landstraße.
  27952. 10.6.2006, Großbrand im Stadtteil Fechenheim. Funkenflug, ausgelöst von den Bremsen einer Eisenbahn setzt eine Lagerhalle an der Cassellastraße in Flammen. Die Rauchwolke ist noch im Taunus zu sehen. 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Verletzt wird niemand, doch der Sachschaden geht in die Millionen €.
  27953. 11.7.2008, Bei einem Großbrand auf dem früheren Teves-Gelände an der Rebstöcker Straße wird eine leer stehende Fabrikhalle Opfer der Flammen – es entsteht hoher Sachschaden. Die ehemalige Teves-Bremsenfabrik muss nach dem Großbrand zumindest in Teilen abgerissen werden.
  27954. 11.11.2000, Feier des Auftakts der närrischen Saison im Hotel Interconti mit dem neuen Prinzenpaar Prinz Alfred II. und Prinzessin Brenda I.
  27955. 9.2.2001, Inthronisation des Fastnachts-Prinzenpaares Brenda I. und Alfred I. im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
  27956. 23.11.1907, Antrittsvorlesung von Prof. Martin Brendel (Mathematik und Astronomie) an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften zum Thema: „Die modernen Aufgaben der Mathematik“.
  27957. 15.2.2000, Klavierkonzert mit Alfred Brendel in der Alten Oper.
  27958. 12.8.1937, 75. Geburtstag des emeritierten Professors der Astronomie und Versicherungsmathematik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Martin Brendel (1862-1939).
  27959. 6.9.1939, Tod des Astronomen und Mathematikers Prof. Martin Brendel (1862-1939), seit 1907 Dozent für Mathematik und Versicherungsmathematik an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt am Main. Mitarbeiter an der Sternwarte des Physikalischen Vereins. 1913 Gründer eines eigenen Planeteninstituts in der Mainstadt. 1914 bis 1927 Ordinarius der Universität Frankfurt und Direktor der Universitätssternwarte.
  27960. 5.6.1950, Eröffnung des Autohauses Brendel auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Vereins, unweit der Großmarkthalle.
  27961. 12.5.1979, Klavierabend mit dem Pianisten Alfred Brendel in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  27962. 20.11.1979, 100jähriges Jubiläum der Schlosserei Clemens Brendel im Nordend.
  27963. 8.1.1982, 50jähriges Geschäftsjubiläum der Firma Auto-Brendel KG.
  27964. 3.2.1984, Der Frankfurter Musikpreis wird im Kaisersaal des Römers an den Pianisten Alfred Brendel verliehen.
  27965. 17.3.1987, Konzert des Pianisten Alfred Brendel mit Werken von Franz Schubert in der Alten Oper.
  27966. 24.3.1987, Konzert des Pianisten Alfred Brendel mit Werken von Franz Schubert in der Alten Oper.
  27967. 31.3.1987, Konzert des Pianisten Alfred Brendel mit Werken von Franz Schubert in der Alten Oper.
  27968. 7.4.1987, Konzert des Pianisten Alfred Brendel mit Werken von Franz Schubert in der Alten Oper.
  27969. 6.10.1991, Klavierkonzert mit Alfred Brendel in der Alten Oper.
  27970. 16.5.1992, Klavierabend mit Alfred Brendel in der Alten Oper.
  27971. 27.9.1992, Klavierkonzert mit Alfred Brendel im Großen Saal der Alten Oper.
  27972. 27.3.1994, Konzert des Pianisten Alfred Brendel in der Alten Oper.
  27973. 25.9.1997, Klavierkonzert mit Alfred Brendel in der Alten Oper.
  27974. 25.9.1998, Konzert des Pianisten Alfred Brendel in der Alten Oper.
  27975. 24.9.2001, Im Rahmen des 20jährigen Jubiläums der Wiedereröffnung der Alten Oper spielen Alfred Brendel (Klavier) und das Chamber Orchestra of Europe in der Alten Oper.
  27976. 6.10.2005, Konzert des Pianisten Alfred Brendel in der Alten Oper.
  27977. 21.11.2006, Klavierkonzert mit Alfred Brendel in der Alten Oper.
  27978. 5.10.1987, Bei einem Großbrand im Griesheimer Gewerbegebiet an der Eichenstraße brennt eine Lagerhalle mit leicht brennbaren Speditionsgütern nieder. Drei Menschen erleiden leichte Verletzungen. Der Schaden wird auf mehrere Millionen DM geschätzt.
  27979. 28.6.2001, Vor dem 1. Polizeirevier in der Innenstadt übergießt sich in den späten Abendstunden ein 48jähriger Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündet sich an. Schwer verletzt wird er in eine Spezialklinik gebracht, kann aber nicht gerettet werden.
  27980. 15.1.1988, Auf Anweisung des Bundesumweltministeriums wird die Hanauer Brennelemente-Firma Nukem vorübergehend stillgelegt.
  27981. 2.10.1936, Bei einem Großbrand kurz nach ein Uhr nachts im Dachstock des Hauses Große Eschenheimer Straße 72 entsteht hoher Sachschaden. Das Dachgeschoss und das oberste Stockwerk brennen völlig aus. 23 Personen werden obdachlos.
  27982. 2.2.1935, Nächtlicher Großbrand auf der Zeil, Haus Nr. 41, im Wollstofflager von Veit Wohlfahrt. Dachstuhl und vierter Stock brennen völlig aus.
  27983. 30.9.1933, Von 22.51 Uhr bis 23.00 Uhr versagt in Frankfurt am Main der Licht- und Kraftstrom. Das elektrische Licht in den Häusern und Straßen erlischt, nur die Gaslaternen brennen. Die Straßenbahnen stehen licht- und stromlos. Die Ursache liegt in einer Störung der Fernstromleitungen, die die Mainstadt versorgen.
  27984. 3.7.1933, Bei einem früh morgendlichen Großfeuer im Zentral-Typlager des Werkes Höchst der IG Farben entsteht hoher Sachschaden. Die Feuerwehr kämpft fünf Stunden lang, bis das Flammenmeer eingedämmt ist. Zwei Stockwerke des Lagergebäudes brennen völlig aus. Vier Feuerwehrleute erleiden schwere Rauchvergiftungen.
  27985. 1.3.1932, In Frankfurt am Main brennen 4.200 elektrische und 10.700 Gaslaternen. Die Gaslaternen werden vom Gaswerk-Ost entzündet, die elektrischen Laternen vom Elektrizitätswerk Nr. 1, Gutleutstraße.
  27986. 27.11.1930, Bei einem Großbrand im Hofgut „Grünhof“, nördlich der Hundswiese, kurz nach Mitternacht, brennen Riesenvorräte an Heu und Stroh nieder.
  27987. 20.3.1911, Bei einem abendlichen Großfeuer in Eschersheim brennen mehrere Scheunen nieder.
  27988. 19.4.1939, Die in den letzten Wochen im westlichen Teil der Kaiserstraße zusätzlich aufgestellten sechzig Straßenleuchten brennen heute erstmals.
  27989. 29.6.1966, Vier der insgesamt sechs ehemaligen Kandelaber am Opernplatz brennen wieder.
  27990. 28.2.1979, Zwei D-Zug-Wagen der Deutschen Bundesbahn brennen auf einem Abstellplatz auf dem Gelände des Ostbahnhofes völlig aus.
  27991. 30.11.1988–19.2.1989, Ausstellung „Die Synagogen brennen...! Die Zerstörung Frankfurts als jüdische Lebenswelt im Nationalsozialismus“ im Historischen Museum.
  27992. 4.8.1994, Am Morgen brennen in Eschersheim im Haus Hinter den Ulmen 5 zwei Dachgeschosswohnungen aus. Der Schaden wird auf 300.000.- DM geschätzt.
  27993. 21.4.1926, Uraufführung von Klabunds Revolutionsdrama „Brennende Erde“ im Schauspielhaus, unter der Spielleitung Richard Weicherts (1880-1961), 1920-1929 Intendant am Frankfurter Schauspiel.
  27994. 12.7.1976, Großbrand in der Niedwiesenstraße in Eschersheim. Eine brennende Scheune verursacht einen Schaden von 150.000.- DM.
  27995. 28.12.1980, Ein Zimmerbrand durch eine brennende Kerze verursacht in einem Haus im Großen Hasenpfad in Sachsenhausen einen Schaden von 100.000.- DM.
  27996. 28.3.1921, In der Nacht zum Ostermontag - zwischen 24.00 Uhr und 2.00 Uhr - wird auf das Kulissenhaus der Frankfurter Oper mit einer brennenden Zündschnur ein Anschlag verübt, der nur geringen Schaden anrichtet. Im Laufe der Ermittlungen werden sieben Personen verhaftet, die teilweise geständig sind.
  27997. 16.2.1986, In einer brennenden Mansardenwohnung in Niederrad finden Feuerwehrleute die Leichen eines 42jährigen Zivilamerikaners und seiner 30jährigen Partnerin. Dem US-Bürger steckt ein Messer im Hals.
  27998. 18.10.1954, 60jähriges Jubiläum der Firma „Frankfurter Fischhallen“, Fisch-Brenner.
  27999. 1.5.1968, Zentrale Mai-Kundgebung des DGB gegen die Notstandsgesetzgebung auf dem Römerberg mit dem Vorsitzenden der Industriegewerkschaft IG Metall, Otto Brenner (1907-1972).
  28000. 18.10.1969, 75jähriges Jubiläum der Firma Frankfurter Fischhallen (Fisch-Brenner), Schäfergasse 6.
  28001. 15.4.1972, Frankfurt am Main trauert um Otto Brenner (1907-1972), den Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Metall.
  28002. 20.4.1972, In der Paulskirche findet die Trauerfeier für den verstorbenen IG-Metall-Vorsitzenden Otto Brenner (1907-1972) statt.
  28003. 18.10.1894, Gründung der Firma Ludwig Brenner, Fischgeschäft, Schäfergasse.
  28004. 15.4.1982, Anlässlich des 10. Todestages des langjährigen Vorsitzenden der größten deutschen Gewerkschaft, der IG Metall, Otto Brenner (1907-1972), legen frühere Mitarbeiter und Freunde einen Kranz an dessen Grab auf dem Hauptfriedhof nieder.
  28005. 6.10.1984, Straßenfest anlässlich des 90jährigen Jubiläums der Firma Fisch-Brenner KG in der Schäfergasse.
  28006. 11.2.1987, 80. Geburtstag von Ludwig Brenner (1907-1987), Seniorchef der Firma Fisch-Brenner.
  28007. 13.10.1987, Tod von Ludwig Brenner, Seniorchef der Firma Fisch-Brenner, Spohrstraße 17a.
  28008. 18.10.1994, 100jähriges Jubiläum von Fisch-Brenner, Schäfergasse.
  28009. 30.8.2003, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums von „Brenner-Brillen“ in der Goethestraße.
  28010. 10.1.1969, Richtfest für den Neubau der Firma C & A Brenninkmeyer, Zeil 48.
  28011. 30.6.1988, Richtfest des neuen Gebäudes von C & A Brenninkmeyer an der Konstablerwache.
  28012. 22.9.1988, Eröffnung des am alten Ort neu erbauten Hauses von C & A Brenninkmeyer an der Konstablerwache.
  28013. 29.6.1989, Sozialpolitisches Forum der Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen in der evangelischen Studentengemeinde, Lessingstraße 2.
  28014. 8.6.1993, Das Stammwerk von Messer Griesheim in der Hanauer Landstraße soll bis Ende 1994 geschlossen werden, das 70.000 Quadratmeter große Gelände verkauft werden, so die Mitteilung des Geschäftsführungsbüros. Damit gibt die Firma fast 1.000 Arbeitsplätze in Frankfurt am Main auf. Die Produktion von Brennschneidemaschinen soll ins Umland verlagert werden.
  28015. 1.10.1963, 25jähriges Jubiläum der Firma Kjellberg-Eberle GmbH, Spezialfabrik für Brennschneidmaschinen.
  28016. 28.8.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Nachbewilligung auf den Etat des städtischen Versorgungshauses für 1922, Lebensmittel-, Brennstoff- und Brotversorgung.
  28017. 11.4.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Fortsetzung der Generaldebatte zum Haushaltsplan, Erhöhung des Wassergeldes, Wohnungsbautätigkeit 1922, Versorgung mit Brennstoffen, Antrag zur Durchführung der Arbeitsruhe am 1. Mai.
  28018. 31.8.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von Mitgliedern in verschiedene Ausschüsse, finanzielle Unterstützung des freiwilligen Ordnungsdienstes, Verstadtlichung der Kunstgewerbeschule, Versorgung mit Brennstoffen und Nahrungsmitteln (Kartoffeln).
  28019. 12.8.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Finanzverwaltungsbericht zum Haushaltsplan 1919, Brennstoffversorgung und Wohnungsnot.
  28020. 4.10.1945, Vierte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Kurzberichte über das Winterprogramm der Stadtverwaltung (Brennstoffversorgung, Krankenhäuser, Versorgung mit Wohnungen, Kleidung und Hausrat, Flüchtlingsfürsorge, Volksschulen, Instandsetzung der Brücken usw.).
  28021. 2.9.2002, Eröffnung einer Pilotanlage für Membran-Elektroden für Brennstoffzellen des Chemieunternehmens Celanese im Industriepark Höchst.
  28022. 12.2.1937, Großbrand auf dem Gelände der Firma Voigt & Haeffner an der Hanauer Landstraße. Dabei brennt der Dachstuhl des westlichen Verwaltungsgebäudes aus.
  28023. 2.7.1936, Bei einem Feuer auf dem Industriegelände der Franziusstraße im Osthafengebiet brennt ein großes Brikettlager nieder.
  28024. 21.9.1935–23.9.1935, Frankfurter Volksfest am Main mit einem Großfeuerwerk unter dem Motto „Der Maa brennt“ (22.09.).
  28025. 8.2.1933, Bei einem Feuer im Haus „Zum Sandhof“, Kleine Sandgasse [heute: Sandgasse], brennt der Dachstuhl völlig aus.
  28026. 19.8.1932, Bei einem Großfeuer auf dem Gärtnereigelände der Fa. Hißnauer in der Römerstadt brennt ein Gebäude komplett nieder.
  28027. 9.7.1932, Bei einem Großbrand in der Oppenheimer Landstraße im Stadtteil Sachsenhausen brennt ein 200 Quadratmeter großer Schuppen eines Weißbindergeschäftes völlig nieder.
  28028. 17.5.1932, Bei einem Küchenbrand in einer Wohnung in der Praunheimer Siedlung, Hindenburgstraße 88 [heute: Ludwig-Landmann-Straße], entsteht Sachschaden – die Küche brennt teilweise aus.
  28029. 10.7.1924, Bei einem Großbrand im Westhafen brennt ein mit Altpapier dicht gefüllter großer Fachwerkbau nieder.
  28030. 16.8.1923, Morgendlicher Großbrand im Westhafen: Dabei brennt die westlich der Getreidesilos gelegene, der Stadt gehörige Werfthalle 13 samt darin gelagerten Speditionsgütern nieder.
  28031. 5.10.1908, Bei einem verheerenden Feuer im Gebäude der Stadtkämmerei am Roten Hamm brennt der Bau bis auf die Umfassungsmauern nieder.
  28032. 10.5.1902, Bei einem Großbrand im Haus Fahrgasse 115 mit dem Verkaufslokal der Firma J. J. Haas für Material- und Farbwaren, Drogen und Chemikalien, wird das Ladenlokal völlig zerstört. Auch ein Teil des darüber untergebrachten Möbellagers der Firma G. Marx brennt nieder. Menschen kommen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird auf 80.000.- Mark geschätzt.
  28033. 17.2.2000, Am frühen Morgen brennt das Lokal „Zum Postillon“ an der Mainzer Landstraße/Ecke Sondershausenstraße ab. Der Schaden wird auf 250.000.- DM geschätzt.
  28034. 20.1.1938, Bei einem Großbrand im Osthafenbezirk infolge einer Explosion im Frankfurter Werk eines chemisch-pharmazeutischen Unternehmens aus Bad Homburg, Daimlerstraße/Weismüllerstraße, brennt ein Laboratorium völlig aus.
  28035. 16.1.1959, Großbrand in der Cubana-Bar im Hochpaterre des Wohnhauses Westendstraße 9. 21 Menschen werden über Feuerwehrleitern geborgen. Die Bar brennt völlig aus.
  28036. 4.7.1961, Bei einem Großfeuer in den Heddernheimer Kupferwerken (VDM) in Heddernheim brennt eine etwa 70 Meter lange Werkshalle aus.
  28037. 24.3.1968, Die Jugendbleibe an der Wolfsweide bei Preungesheim, „Auffangstelle“ des Jugendamtes für unterzubringende Jugendliche, brennt ab.
  28038. 15.10.1971, Die Bar „Las Vegas“, Taunusstraße 27, brennt aus.
  28039. 24.4.1973, Die Gaststätte „Litte Ex“ in der Kirchnerstraße brennt völlig aus.
  28040. 31.3.1894, In Griesheim brennt die Salpeteranlage der Chemischen Fabrik Griesheim für Düngemittel nieder.
  28041. 22.8.1896, Bei einem nächtlichen Großbrand in der Gutleutstraße 7 (Gebr. Maaß), im Hinterhaus im zweiten Obergeschoss, brennt ein großes Lager für Seiden- und Wollwaren völlig nieder.
  28042. 20.2.1976, Bei der Explosion von selbst gebastelten Sprengkörpern wird ein 40jähriger Mann in einer Kellerwohnung im Stadtteil Sachsenhausen lebensgefährlich verletzt. Die Wohnung brennt fast vollständig aus.
  28043. 1.12.1976, Bei einem Großbrand auf dem amerikanischen Militärflughafen brennt das Offizierskasino bis auf die Grundmauern nieder. Acht Menschen werden verletzt. Der Sachschaden geht in die Millionenhöhe.
  28044. 21.4.1977, Die Harheimer Gaststätte „Zum Weingarten“ brennt völlig aus. Es entsteht ein Sachschaden in Höhe von 100.000.- DM.
  28045. 12.7.1977–13.7.1977, In der Nacht brennt es dreimal im AfE-Turm der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Es entsteht nur geringer Sachschaden.
  28046. 14.2.1981, Zu Konfrontationen zwischen Demonstranten und der Polizei kommt es, als diese sich gewalttätig gegen die Haftbedingungen in der Vollzugsanstalt Preungesheim wenden. Es kommt zu Festnahmen und Verletzten. Wenige Stunden später brennt der Informationsladen der SPD im Ostend.
  28047. 16.8.1983, Eine Scheune im Niederurseler Feld brennt völlig aus. Der Schaden geht in die Hunderttausende.
  28048. 18.7.1984, Weil im Frankfurter Oberlandesgericht Isoliermaterial unter starker Rauchentwicklung brennt, müssen rund 80 Personen das neunstöckige Hochhaus verlassen. Verletzt wird niemand.
  28049. 15.1.1987, Bei einem Feuer im Haus Kaiserstraße 42 brennt eine Wohnung völlig aus.
  28050. 1.9.1987, Früh morgens brennt das Vereinsheim des Heddernheimer Radsportvereins „Wanderlust Nassovia“ völlig aus.
  28051. 11.9.1988, Kurz nach Mitternacht gegen 0.30 Uhr brennt das Hinterhaus Allerheiligenstraße 20. Der Großeinsatz der Feuerwehr verhindert Schlimmeres. Zwei Menschen erleiden schwere Verletzungen.
  28052. 13.10.1988, Bei einem nächtlichen Großbrand kurz nach Mitternacht in einem Fachwerkhaus am Höchster Schloßplatz müssen etwa 100 Menschen evakuiert werden. Vier Altstadthäuser werden in Mitleidenschaft gezogen, bei einem brennt der Dachstuhl auf einer Länge von 17 Metern ab. Ein Mann wird leicht verletzt. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf mindestens 800.000.- DM.
  28053. 23.7.1989, Nach Mitternacht brennt es in Hochhäusern im Stadtteil Hausen (Obergasse 15 und Praunheimer Landstraße 2-4) gleich zweimal. Der Schaden wird auf 60.000.- DM geschätzt.
  28054. 28.9.1989, Kurz nach Mitternacht brennt die Niederräder Filiale der Videothekenkette „Tomin“, Gerauer Straße, fast vollständig aus. Der Schaden wird auf 500.000.- DM geschätzt.
  28055. 3.5.1990, Am Abend brennt das Textilgeschäft Mannsfeld & Stroh in der Goethestraße 2 aus. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend DM geschätzt.
  28056. 16.6.1992, Bei Dacharbeiten im Haus Schweinfurter Weg 50 brennt es. Der Schaden wird auf 70.000.- DM geschätzt.
  28057. 27.3.1993, Gegen drei Uhr morgens brennt das Vereinshaus der Kleingartenanlage „Mainperle“ in Fechenheim vollständig aus. Der Schaden wird auf 100.000.- DM geschätzt.
  28058. 22.6.1998, Mit hoher Geschwindigkeit rast ein Pkw auf der Flucht vor der Polizei in das Sommerfest auf dem Opernplatz und verletzt sich selber und eine Frau vom Festpersonal leicht, einen Passanten allerdings schwer. Der Wagen brennt aus.
  28059. 14.2.2003, Am Morgen brennt im Sossenheimer Unterfeld das Vereinsheim des Vereins für Schutz- und Gebrauchshunde nieder. Dabei entsteht ein geschätzter Schaden von 80.000.- €.
  28060. 9.5.2006, Im Mertonviertel brennt ein Linienbus aus. Der Fahrer und die Passagiere können sich in Sicherheit bringen. Ursache ist ein Motorschaden. Der Sachschaden wird auf 100.000.- € geschätzt.
  28061. 16.6.1995, Der Streit um die Öl-Plattform „Brent Spar“ wird auch in Frankfurt am Main ausgetragen. Aktivisten von Greenpeace verteilen an der Shell-Tankstelle in der Friedberger Landstraße Flugblätter und Protest-Postkarten.
  28062. 9.9.1928, 150. Geburtstag des Dichters Clemens Brentano (1778-1842), aufgewachsen in Frankfurt am Main, wiederholte Aufenthalte in der Mainstadt.
  28063. 28.7.1942, 100. Todestag des Dichters Clemens Brentano (1778-1842), von 1831 bis 1833 Aufenthalt in Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Friedrich Krebs ruft aus diesem Anlass zur Sammlung von Erinnerungsstücken an Clemens Brentano auf. Geplant ist die Wiederherstellung des Elternhauses des Dichters, des Hauses zum Goldenen Kopf in der Großen Sandgasse und sein Ausbau zum „Haus der deutschen Romantik“.
  28064. 3.11.1947, Öffentliche Versammlung der CDU im Handwerkersaal, bei der der Präsident des Wirtschaftsrates, Dr. Erich Köhler, der Vorsitzende der CDU-Fraktion im hessischen Landtag, Dr. Heinrich von Brentano und der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung, Dr. Hans Wilhelmi, sprechen.
  28065. 8.5.1950, Mitgliederversammlung der CDU, Stadtkreisverband Frankfurt, im Karlshaus, Seilerstraße 20, mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Heinrich von Brentano und Frau Annemarie Heiler unter dem Motto „Die Wähler fragen – die Bundestagsabgeordneten antworten“.
  28066. 24.1.1961, Einzug der Brentanoschule in ihr neues Heim an der Brentano- und Feuerbachstraße. Es ist ein Stelzenbau mit 24 Klassen- und zahlreichen Spezialräumen.
  28067. 22.6.1970–15.10.1970, Ausstellung des Freien Deutschen Hochstifts über „Clemens Brentano“ im Goethemuseum.
  28068. 20.4.1895, Tod des Handelsmannes und langjährigen Präsidenten der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung und Mäzens, Anton Theodor Brentano (1809-1895).
  28069. 5.9.1978, Eröffnung der Ausstellung anlässlich des 200. Geburtstages des Dichters Clemens Brentano (1778-1842) im Freien Deutschen Hochstift.
  28070. 6.9.1978–8.9.1978, Wissenschaftliches Kolloquium anlässlich des 200. Geburtstages des Dichters Clemens Brentano (1778-1842) im Freien Deutschen Hochstift.
  28071. 10.4.1990, Einweihung des Brentano-Raums im Goethehaus im Großen Hirschgraben.
  28072. 28.7.1992, 150. Todestag des Dichters und Mystikers Clemens von Brentano (1778-1842).
  28073. 27.4.1999, Erster Spatenstich durch Oberbürgermeisterin Petra Roth am Rödelheimer Petrihäuschen, das Gartenhaus der Familie Brentano.
  28074. 1.6.1930, Einweihung des neuen Sportplatzes der Arbeitsgemeinschaft der Rödelheimer Arbeitervereine am Brentanobad.
  28075. 23.5.1948, Das Oberligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Rotweiß Frankfurt am Brentanobad endet 1:0.
  28076. 12.6.1952, Das DFB-Pokal-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem FSV Frankfurt auf dem Sportplatz am Brentanobad endet mit 2:1 Toren.
  28077. 18.4.1986, Feierstunde anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Versehrten-Sport-Gemeinschaft Frankfurt im vereinseigenen Sport- und Kommunikationszentrum im Brentanobad.
  28078. 6.6.2006, Nach monatelanger Sanierung wird das Brentanobad, mit seinen 10.000 Quadratmetern Wasserfläche das größte Freiluftbecken Europas, offiziell wieder eröffnet.
  28079. 16.5.2013, Eröffnung des Neubaus am Brentanobad im Stadtteil Rödelheim.
  28080. 15.10.2014, Offizielle Eröffnung der neuen Flutlichtanlage im Stadion am Brentanobad.
  28081. 4.7.1987, Ein elfjähriger Junge ertrinkt aufgrund Kreislaufversagens im Nichtschwimmerbecken des Brentanobades.
  28082. 28.6.1936, Die Rollschuhbahn im Brentanoband wird der Öffentlichkeit übergeben.
  28083. 28.11.1937, Grundsteinlegung des „Vereins zur Errichtung eines Gefallenen-Ehrenmals“ im Brentanopark, Stadtteil Rödelheim.
  28084. 21.8.1938, Feierliche Enthüllung des Ehrenmales für die Rödelheimer Kriegsgefallenen im Brentanopark in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  28085. 6.11.2015, Feierliche Einweihung der Gedenkstätte im Brentanopark, die an die ehemalige Rödelheimer Synagoge erinnern soll.
  28086. 11.7.1993, Frankfurter Familien-Triathlon mit Start und Ziel am Brentanoparkbad.
  28087. 1.3.1984–12.5.1984, Ausstellung „Brentanos ‚Märchen vom Rhein’“ im Goethemuseum.
  28088. 1.2.1999–4.2.1999, Tagung zum Thema „Geist und Macht: die Brentanos“ im Frankfurter Literaturhaus.
  28089. 31.8.1935, Gegen 0.30 Uhr werden in der Brentanostraße zwei Frauen überfallen. Der Täter erbeutet eine Handtasche und kann entkommen.
  28090. 6.10.1953, Eröffnung der Mütterschule Frankfurt in der Brentanostraße.
  28091. 1.11.1955, 100jähriges Jubiläum der Westend-Apotheke, Brentanostraße 29.
  28092. 8.9.1974, Grundsteinlegung für die Altenwohnanlage des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt im Westend, Brentanostraße 19-25.
  28093. 14.11.1975, Richtfest für das Senioren-Wohnheim Westend, Brentanostraße.
  28094. 5.12.1976, Eröffnung des Seniorenwohnheims in der Brentanostraße 21-25.
  28095. 1.5.1932, Erste-Mai-Feier der KPD auf dem Römerberg mit dem Reichstagsabgeordneten Otto Brenzel (1898-1945).
  28096. 10.12.1940, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Breronel-Quartett im Saalbau.
  28097. 6.9.1979, Der russische Schachvizeweltmeister Viktor Kortschnoi, seit 1976 im Westen, fordert auf einer Pressekonferenz der „Gesellschaft für Menschenrechte“, Parteichef Leonid Breschnew in einem offenen Brief auf, seiner noch in Leningrad lebenden Frau und seinem Sohn die Ausreise aus der Sowjetunion zu ermöglichen.
  28098. 30.6.1930, Der Frankfurter Turner Ernst Winter, der während der 3. Deutschen Kampfspiele in Breslau den Meistertitel im Zwölfkampf errungen hat, wird bei seiner abendlichen Rückkehr am Hauptbahnhof triumphal empfangen.
  28099. 29.6.1930, Bei den 3. Deutschen Kampfspielen in Breslau erringt der Frankfurter Turner Ernst Winter von der Turngemeinde „Eintracht“ den ersten Platz im Zwölfkampf.
  28100. 20.7.1929–21.7.1929, Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften der Frauen im Frankfurter Stadion. Die Titelkämpfe der Männer finden zeitgleich in Breslau statt.
  28101. 19.12.1915, Tod des Gehirnpathologen Prof. Alois Alzheimer (1864-1915), seit 1888 Assistent bzw. Oberarzt an der Frankfurter Städtischen Irrenanstalt, seit 1912 Professor in Breslau.
  28102. 28.7.1937–1.8.1937, Am 12. Deutschen Sängerbundfest in Breslau nimmt der „Sängerkreis Frankfurt“ mit 2.000 hiesigen Teilnehmern teil.
  28103. 26.2.1939, Uraufführung des Films vom Deutschen Turn- und Sportfest Breslau 1938 im Schumanntheater.
  28104. 14.10.1952–19.10.1952, 250-Jahrfeier der Universität Breslau im Hörsaal H der Johann Wolfgang Goethe-Universität unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss.
  28105. 29.4.1967, Feier anlässlich des 700jährigen Jubiläums des Gymnasiums St. Maria Magdalena zu Breslau in der Aula des Goethe-Realgymnasiums.
  28106. 1.5.1891, Ab heute ist das alte Hotel „Römischer Kaiser“ an Gustav Quietz aus Breslau, Inhaber von „Galisch’s Hotel“ (Breslau) verpachtet. Es verliert damit zugleich seinen Charakter als israelitischer Gasthof.
  28107. 7.3.1899, Vortrag von Prof. Werner Sombart (Breslau) über „Gewerbepolitik“ in Dr. Hoch’s Konservatorium, veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift.
  28108. 25.7.1986, Der Erzbischof der Diözese Breslau, Kardinal Henryk Gulbinowicz, feiert in der St. Antonius-Kirche im Westend einen Festgottesdienst mit in Frankfurt am Main lebenden polnischen Katholiken.
  28109. 17.10.1999, Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird in der Paulskirche an den deutsch-amerikanischen Historiker Professor Fritz Stern, der 1938 wegen des Nationalsozialismus gemeinsam mit seinen Eltern aus Breslau in die USA emigrieren musste, verliehen.
  28110. 1.7.1949, Treffen ehemaliger Breslauer in Frankfurt am Main im „Frankfurter Hof“, Eckenheim.
  28111. 20.5.1980, Breslauer Abiturienten, die dort vor 50 Jahren im Gymnasium St. Maria Magdalena ihre Reifeprüfung abgelegt haben, treffen sich zu einer Wiedersehens Feier in der Mainstadt.
  28112. 23.8.1955, Lied, Musik und Tanz aus der Bretagne in der Aula der Musterschule. Eine Studentengruppe, die im Rahmen des internationalen Jugendaustausches einige Tage in Frankfurt am Main weilt, gibt einen Einblick in die bretonische Volkskunst.
  28113. 12.10.1911, Liederabend mit Léonie Ullrich-Breth (Sopran) im Saalbau.
  28114. 31.8.1952, Konzert einer bretonischen Volkstanzgruppe in der Aula der Fürstenberger Schule.
  28115. 1.4.1955, Der Magistrat verleiht dem Geschäftsführenden Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für chemisches Apparatewesen e. V., Dr. Herbert Bretschneider, anlässlich seines 30jährigen Dienstjubiläums die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28116. 4.2.1932, Gedenkfeier der Rabbiner-Hirsch-Gesellschaft in der Frankfurt-Loge für den am 09.01. d. J. verstorbenen Aschaffenburger Rabbiner Dr. Raphael Breuer (1881-1932).
  28117. 5.1.1932, Gedenkfeier für den orthodoxen Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888), 1851 Rabbiner der Israelitischen Religionsgesellschaft Frankfurt am Main, im Volksbildungsheim. Distriktrabbiner Dr. Raphael Breuer (Aschaffenburg) (1881-1932) spricht über „Rabbiner Hirsch und seine Schule“.
  28118. 5.1.1929, Im Anschluss an den frühmorgendlichen Gottesdienst in der Klaus-Synagoge, Ostendstraße, hält Rabbiner Dr. Josef Breuer (1882-1980), Enkel von Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) einen judaistischen Vortrag.
  28119. 17.7.1926, Tod des Rabbiners Dr. Salomon Breuer (1850-1926), Schwiegersohn des Rabbiners Samson Raphael Hirsch (1808-1888), Gründer und langjähriger Leiter einer Jeschiwa (Thora-Lehranstalt) in Frankfurt am Main, Mitbegründer des Verbandes der Orthodoxen Rabbiner Deutschlands.
  28120. 6.6.1906–7.6.1906, Tagung der Rabbinerkommission „Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums“ im Hörsaal der Israelitischen Religionsgesellschaft unter dem Vorsitz von Rabbiner Dr. Salomon Breuer (1850-1926).
  28121. 11.5.1889, Feierliche Einweihung der Breuer’schen Restauration gegenüber dem neuen Justizgebäude.
  28122. 29.12.1889, Zum Rabbiner der Israelitischen Religionsgesellschaft wird als Nachfolger von Rabbiner Samson Raphael Hirsch (1808-1888) in außerordentlicher Generalversammlung Dr. Salomon Breuer (1850-1926) gewählt.
  28123. 2.4.1890, Antrittspredigt des neuen Rabbiners der israelitischen Religionsgesellschaft, Dr. Salomon Breuer (1850-1926).
  28124. 17.9.1892, Eröffnung und Einweihung des neuen Sektionslokals des „Verbandes reisender Kaufleute Deutschlands“ in der „Restauration Breuer“, Schäfergasse.
  28125. 18.1.1896, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Reichsgründung 1871: Festkommers des „Verein der Fortschrittspartei“ in der „Alemannia“; Kommers des Turnvereins Frankfurt in der Turnhalle, Sandweg; Festgottesdienst in der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft, Schützenstraße, mit einer Predigt des Rabbiners Dr. Salomon Breuer (1850-1926).
  28126. 24.7.1988, Jazzkonzert des Willem Breuker Kollektief (NL) im Hof des Historischen Museums.
  28127. 5.7.1992, Jazzkonzert mit dem Willem Breuker Kollektief im Historischen Museum.
  28128. 6.6.1997–8.6.1997, Deutsches Jazz-Festival im Sendesaal des Hessischen Rundfunks u.a mit dem Willem Breuker Kollektief.
  28129. 7.1.1890, Eröffnung des neuen Cafés „Grand Café Metropole“ an der Ecke Zeil und Liebfrauenstraße (Breul’sches Haus).
  28130. 1.9.1948, Öffentliche Kundgebung der Evangelischen Akademie und der Katholischen Volksarbeit in der Paulskirche unter dem Motto „Wort der Christen zum Lastenausgleich“ u.a. mit Professor Oswald Nell-Breuning (Frankfurt am Main).
  28131. 15.12.1970, Wahl des „Apfelwein-Mädchens“, Hiltrud Breuning aus Sachsenhausen, durch den Bundesausschuss für Obst und Gemüse und den Verband der deutschen Fruchtwein- und Fruchtsekt-Industrie.
  28132. 16.12.1977, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann verleiht dem Nestor der katholischen Soziallehre, Professor Oswald von Nell-Breuning S. J. (1890-1991), seit 1928 Professor an der Katholischen Hochschule St. Georgen, die Goetheplakette der Stadt Frankfurt.
  28133. 8.3.1980, 90. Geburtstag des Jesuitenpaters Professor Oswald von Nell-Breuning (1890-1991).
  28134. 6.10.1983, Der Nestor der katholischen Soziallehre, Jesuitenpater Professor Oswald von Nell-Breuning (1890-1991), erhält in der Kaiserpfalz in Goslar die Cornelius-Gurlitt-Denkmünze der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung.
  28135. 10.10.1983, Der Nestor der katholischen Soziallehre, Jesuitenpater Professor Oswald von Nell-Breuning (1890-1991), nimmt im Römer die Ehrenbürgerschaft der Stadt Frankfurt am Main entgegen.
  28136. 8.3.1985, 95. Geburtstag des Nestors der katholischen Soziallehre, Professor Oswald von Nell-Breuning (1890-1991), seit 1983 Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main.
  28137. 8.3.1990, Anlässlich des 100. Geburtstages des Jesuitenpaters und Frankfurter Ehrenbürgers Professor Oswald Nell-Breuning (1890-1991), „Nestor der katholischen Soziallehre“, findet in der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen eine Feier statt.
  28138. 21.8.1991, Tod des Nestors der katholischen Soziallehre, Pater Professor Oswald von Nell-Breuning SJ (1890-1991), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main.
  28139. 21.8.1992, Zum ersten Todestag des Jesuitenpaters, Professor Oswald von Nell-Breuning (1890-1991), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main, legen Stadtverordnetenversammlung und Magistrat auf der Grabstätte im Südfriedhof einen Kranz zum Gedenken an den Nestor der katholischen Soziallehre nieder.
  28140. 23.5.1980, Auf dem Römerberg feiern 18.000 Anhänger von Eintracht Frankfurt den UEFA-Pokal-Gewinner. Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann spendiert 5.000 Liter Apfelwein und 10.000 Brezeln.
  28141. 29.5.1947, Die Militärbefehlshaber Lucius D. Clay (USA) und Sir Brian Robertson (Großbritannien) einigen sich über die Errichtung eines Zweizonen-Wirtschaftsrates „zu dem alleinigen Zwecke, eine vollständige Wirtschaftseinheit durchzuführen.“
  28142. 26.9.1933, Geheimrat Prof. Leo Frobenius (1873-1938) bricht von Frankfurt am Main zu einer Forschungsreise nach den Oasen von Kufra in Nordafrika auf. Die Expedition dauert bis November d. J.
  28143. 5.12.1930, Tragischer Nikolaus-Scherz: Ein als Nikolaus verkleideter Mann verfolgt im Stadtteil Sachsenhausen ein vierzehnjähriges Mädchen bis zur Haustür, Löhergasse. Dort bricht das Kind aus Erschöpfung tot zusammen.
  28144. 17.11.1914, Der vom Frankfurter Roten Kreuz der Heeresverwaltung zur Verfügung gestellte eigene Lazarettzug bricht zu seinem ersten Einsatzort auf.
  28145. 7.7.2000, Der Tiefseeforscher Michael Türkay vom Frankfurter Forschungsinstitut Senckenberg bricht mit einem Team zu einer fünfwöchigen Expedition in die südafrikanische Walvisbay vor Namibia auf.
  28146. 13.12.1961, „Schwarzer Mittwoch“ im Innenstadtverkehr. Der Verkehr bricht am Abend restlos zusammen.
  28147. 28.8.1965, Bei einem Gastspiel im Kleinen Theater im Zoo bricht der Schauspieler Gustav Fröhlich mit Herzproblemen zusammen. Fritz Rémond (1902-1976) muss seine Theaterbühne bis Anfang Oktober schließen.
  28148. 12.7.1973, Im Hotel „Frankfurter Hof“ bricht ein Feuer aus, mehrere Hotelgäste werden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.
  28149. 4.4.1894, Bei einem morgendlichen Großbrand im früheren Hotel „Britannia“ (bis 1891, danach ein Wohnhaus), Gutleutstraße, werden insgesamt acht Personen getötet und das Gebäude völlig zerstört. Es entsteht hoher Sachschaden. In den folgenden Tagen bricht immer wieder erneut Feuer in dem Unglückgsgebäude aus.
  28150. 2.7.1976, Die Hitzeperiode bricht alle Wetteramtsrekorde: In der Innenstadt sind es 35 Grad.
  28151. 30.3.1977, Der Frankfurter Sing- und Spielkreis bricht vom Rhein-Main-Flughafen zu einer neuntägigen Japan-Tournee auf.
  28152. 11.8.1978, Heute vor 100 Jahren bricht in den frühen Morgenstunden im Palmengarten ein verheerender Großbrand aus. Diesem Feuer fällt das Restaurationsgebäude mit Konzertsaal, Büros und Personalwohnungen zum Opfer. Außerdem wird ein Teil des wertvollen Pflanzenbestandes im Palmenhaus schwer in Mitleidenschaft gezogen. Feierlich eröffnet worden ist das Palmengarten-Gesellschaftshaus am 29. November 1879.
  28153. 21.9.1978, Vor 150 Jahren bricht in der Mainstadt das Gaszeitalter an.
  28154. 14.12.1978, Nach Tagen relativer Ruhe bricht der Konflikt am Frankfurter Abendgymnasium erneut offen aus. Die Polizei nimmt im Hof der Elisabethenschule 73 Schüler vorübergehend fest.
  28155. 16.12.1980, Im Hüttendorf der Bürgerinitiative gegen die Startbahn West südlich der Okrifteler Straße bei Mörfelden-Walldorf bricht ein Feuer aus. Ein Schlaf- und das Sanitätshaus werden zerstört.
  28156. 27.12.1982, Der Verkehrscomputer, der die Ampeln auf dem Alleenring steuert, hat abends einen Defekt. Der Straßenverkehr bricht für eineinhalb Stunden zusammen.
  28157. 14.5.1988, Am Niederräder Luft- und Lichtbad, wo das Schwimmen im Main verboten ist, ereignet sich ein schwerer Unfall. Dort bricht sich ein 34jähriger Mann bei einem Kopfsprung den Schädel und erleidet eine Querschnittslähmung.
  28158. 22.11.1988, Im dichten Schneetreiben bricht der Feierabendverkehr im gesamten Rhein-Main-Gebiet zusammen.
  28159. 31.1.2002, Am frühen Abend bricht ein 180 Tonnen schwerer Brückenkran im Osthafenareal bei Demontagearbeiten zusammen. Personen werden dabei nicht verletzt.
  28160. 14.1.2003, Ein 31jähriger Frankfurter, der gegen 4.00 Uhr morgens über den zugefrorenen Rebstockweiher läuft, bricht ein und ertrinkt.
  28161. 9.9.1994, Die Alte Brücke hat ihren Brickegickel wieder. Mit drei Salutschüssen und einer Feier des Vereins der Freunde Frankfurts ist der neue Brückengickel wieder an seinem Platz.
  28162. 7.12.1967, Wiederaufstellung des neuen „Brickegickels“ an der Alten Brücke.
  28163. 21.12.1949, Wiederbegründung des Frankfurter Bridge-Klubs im Café Alemannia, An der Hauptwache, als Frankfurter Ortsgruppe des Westdeutschen Bridge-Verbandes e. V.
  28164. 24.5.1952–25.5.1952, Zweites Internationales Freundschafts-Bridgeturnier und Hessische Paar-Meisterschaft, veranstaltet von der Frankfurter Gruppe des Deutschen Bridge-Verbandes e. V. und unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb.
  28165. 26.11.1955–27.11.1955, Erste deutsche Individualmeisterschaften der Bridgespieler mit 120 Teilnehmern aus 50 bundesdeutschen Ortsgruppen.
  28166. 18.5.1951–19.5.1951, Internationales Bridgeturnier im Hotel Monopol unter dem Protektorat des Oberbürgermeisters Dr. h. c. Walter Kolb.
  28167. 22.4.2002, „Jazznights“ mit Dee Dee Bridgewater in der Alten Oper.
  28168. 26.4.2010, Jazzkonzert mit Lady Dee Dee Bridgewater in der Alten Oper.
  28169. 6.7.2001, Eine 38jährige Frau wird erheblich verletzt, als im Drogenhilfezentrum La Strada eine Briefbombe explodiert.
  28170. 5.7.1945, Die Post stellt wieder Briefe zu.
  28171. 16.7.1990–24.8.1990, Ausstellung „Wir, Friedrich Stoltze, lassen uns das nicht gefallen!“ Neue Briefe des Frankfurter Schriftstellers aus den Jahren 1843 bis 1890. In Zusammenarbeit mit dem Stoltze-Museum im Forum der Frankfurter Stadtsparkasse, Töngesgasse 40.
  28172. 28.10.1999, Die Stadt Frankfurt am Main frankiert ihre Post seit heute in Euro. Briefe, die 1,10 DM Porto kosten, erhalten den Stempel „0,56 Euro“. Frankfurt am Main ist die erste deutsche Großstadt, die in Euro frankiert.
  28173. 26.7.2015–23.12.2015, Ausstellung der Ernst-May-Gesellschaft mit nie verwirklichten Entwürfen (Skizzen, Schautafeln, Briefe) des „Neuen Frankfurt“ im Ernst-May-Haus.
  28174. 4.10.1931–10.11.1931, Ausstellung der Hans Thoma-Gesellschaft mit Gemälden, Zeichnungen, Entwürfen, Briefen usw. von Hans Thoma (1839-1924) im Kunstgewerbemuseum. Gleichzeitig findet dort am 04.10. eine Gedenkfeier für Thoma statt.
  28175. 4.12.1924, Im Rahmen der Hörfunkreihe „Die Stunde der Frankfurter Zeitung“ spricht der Musikschriftsteller und Musikreferent der „Frankfurter Zeitung“ Dr. Karl Holl (1892-1975) über „Gustav Mahler in seinen Briefen“.
  28176. 1.8.1963, Die Post stellt einen leuchtend gelb gestrichenen Kombiwagen von montags bis freitags täglich an der Hauptwache, Einmündung Steinweg, auf. Dieser erste „Fahrbare Briefkasten“ in Frankfurt am Main hat an den Seitenwänden Einwurfschlitze und fasst fünf- bis sechsmal soviel wie ein normaler Briefkasten.
  28177. 21.1.1891–22.1.1891, In zahlreichen Briefkästen Frankfurts findet sich das antisemitische Stöckerblättchen „Das Volk“.
  28178. 19.6.1978, Ein antisemitisches Flugblatt landet in den Briefkästen mehrer Wohnhäuser in der Innenstadt. Die Hetzschrift ist in ein Informationsblatt der Katholischen Studentengemeinde zur Antikriegsausstellung im Historischen Museum eingefaltet.
  28179. 2.7.1984, Die Frankfurter Tageszeitungen stecken wieder in den Briefkästen, die hessischen Metallarbeiter stimmen morgen und übermorgen über das Ende ihres Streiks ab, die Aussperrung in der hessischen Metallindustrie ist aufgehoben.
  28180. 9.10.1980, Um 17 Uhr wird die Briefkastenleerung im gesamten Stadtbereich vorübergehend eingestellt. Frankfurt am Main ist ein Schwerpunkt der Warnstreiks der Postgewerkschafter.
  28181. 9.1.1937–10.1.1937, Lehr- und Werbeausstellung zum „Tag der Briefmarke“ im Steinernen Haus.
  28182. 8.1.1938–9.1.1938, Anlässlich des Tages der Briefmarke richtet die Deutsche Reichspost auch in Frankfurt am Main Sonderpostämter ein.
  28183. 29.10.1949–30.10.1949, Zum 100jährigen Jubiläum der ersten deutschen Briefmarke veranstaltet die „Arbeitsgemeinschaft Frankfurter-Briefmarkensammler-Vereine“ eine Briefmarken-Ausstellung in den Römerhallen.
  28184. 28.10.1950, Der Poststempel zum „Tag der Briefmarke“ zeigt die Frankfurter Hauptwache.
  28185. 23.10.1955, Jugendwerbeausstellung zum „Tag der Briefmarke“ der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Briefmarkensammler-Vereine in der Schalterhalle des Postscheckamtes.
  28186. 24.11.1986, Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling stellt in Frankfurt am Main die neue, Frauen gewidmete Briefmarkenserie der Deutschen Bundespost der Öffentlichkeit vor: „Frauen in der deutschen Geschichte“ – darunter die Clara Schumann gewidmete 80-Pfenning-Briefmarke. Die Pianistin und Musikpädagogin Clara Schumann (1819-1896) gehörte viele Jahre zu den wichtigsten Lehrkräften des Hochschen Konservatoriums.
  28187. 27.12.2002, Die Alte Oper Frankfurt prangt auf der 55-Cent-Briefmarke und wird damit bundesweit zum „Standard“. Die Marke gibt das Bundesfinanzministerium in seiner Serie „Sehenswürdigkeiten“ heraus.
  28188. 2.10.1928, Gründung der Briefmarken-Sammler-Vereinigung MERKUR.
  28189. 15.1.2000, „Internationale Sammlermarkt für Briefmarken, Münzen, alte Post- und Telefonkarten“ in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  28190. 5.4.1960–6.4.1960, Internationale Briefmarken-Händlertage in der Kongreßhalle.
  28191. 8.12.1962, Briefmarken-Werbeausstellung anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Vereins für Briefmarkenkunde Rödelheim in der Gastwirtschaft „Zur Stadt Rödelheim“.
  28192. 25.6.1965–9.7.1965, Ausstellung mit 200 Kennedy-Gedenk-Briefmarken im Amerika-Haus.
  28193. 10.2.1966–12.2.1966, Internationale Briefmarken-Großauktion des Briefmarken- und Auktionshauses H. C. Schwenn.
  28194. 20.11.1983, Moenus-Briefmarken- und Münz-Großtausch im Volksbildungsheim.
  28195. 20.1.1985, Briefmarken-Großtauschtag im Volksbildungsheim.
  28196. 5.9.1992, Internationaler Sammlermarkt für Briefmarken, Münzen und alte Postkarten in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28197. 28.8.1993, Internationaler Sammlermarkt für Briefmarken, Münzen, Postkarten und Telefonkarten in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28198. 15.1.1994, Internationaler Sammlermarkt für Briefmarken, Münzen, alte Postkarten und Telefonkarten in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28199. 11.11.1995, Internationale Sammlermarkt für Briefmarken, Münzen, alte Postkarten und Telefonkarten in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28200. 9.11.1996, Internationaler Sammlermarkt für Briefmarken, Münzen, alte Postkarten und Telefonkarten in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28201. 22.8.1998, Internationaler Sammlermarkt für Briefmarken, Münzen, alte Postkarten und Telefonkarten in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28202. 4.5.2002, Sammlermarkt für Briefmarken, Münzen, Telefonkarten, alte Postkarten und Gedrucktes aller Zeiten in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  28203. 26.2.2005–27.2.2005, Internationaler Sammlermarkt Historischer Ansichtskarten, Briefmarken und alter Münzen in der Jahrhunderthalle.
  28204. 20.6.2006, Bei einem Postraub in der Filiale im Stadtteil Sossenheim erbeuten die Täter mehrere zehntausend € und Briefmarken.
  28205. 15.10.1938–16.10.1938, Briefmarkenausstellung der „Vereins für Briefmarkenkunde Frankfurt am Main e. V.“ anlässlich des 60jährigen Jubiläum im Volksbildungsheim.
  28206. 28.10.1950–30.10.1950, Hessische Briefmarkenausstellung 1950 des Landesverbandes Hessen des Bundes Deutscher Philatelisten unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb in den Römerhallen.
  28207. 28.7.1953–4.8.1953, Tagung des Bundes deutscher Philatelisten, verbunden mit einer Internationalen Briefmarkenausstellung in der Kongreßhalle.
  28208. 29.7.1953–3.8.1953, Internationale Frankfurter Briefmarkenausstellung (IFRABA) in der Kongreßhalle.
  28209. 26.2.1966–17.3.1966, Briefmarkenausstellung der Schweizerischen Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) im Bundespostmuseum.
  28210. 27.9.1968–29.9.1968, „FRABA 68“ – Frankfurter Briefmarkenausstellung.
  28211. 20.5.1978–25.5.1978, Nationale Briefmarkenausstellung „NAPOSTA 78“ auf dem Messegelände.
  28212. 25.10.1980–26.10.1980, Briefmarkenausstellung des Vereins für Briefmarkenkunde 1878 e.V. Frankfurt am Main im Volksbildungsheim.
  28213. 8.11.1948, Eröffnung des Markenhauses Morgenbesser auf der Zeil, das modernste und größte Briefmarkengeschäft der Welt.
  28214. 8.12.1902, Gründung des Vereins für Briefmarkenkunde Frankfurt am Main-Rödelheim.
  28215. 6.6.1953, 75jähriges Jubiläum des „Vereins für Briefmarkenkunde e. V. Frankfurt am Main“, der älteste seiner Art in der Bundesrepublik Deutschland.
  28216. 6.6.1978, 100jähriges Jubiläum des „Vereins für Briefmarkenkunde Frankfurt am Main“.
  28217. 27.9.1994, Eröffnung des „Kleinen Hauses der Philatelie“ des Frankfurter Vereins für Briefmarkenkunde in Rödelheim.
  28218. 3.6.2003, Städtischer Empfang im Kaisersaal des Römer anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Frankfurter Vereins für Briefmarkenkunde.
  28219. 3.4.1936, Gründungsversammlung der „Vereinigung Frankfurter Briefmarkensammler“ mit dem Untertitel „Moenus 1911“ im Schneiderinnungsheim. Damit haben sich die Frankfurter Briefmarkensammler organisatorisch zusammengefunden.
  28220. 14.10.2000, Internationales Treffen der Briefmarkensammler in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  28221. 6.9.1942–27.9.1942, Lehr- und Werbeschau für Briefmarkensammler im Haus Lichtenstein am Römerberg, veranstaltet von der Gemeinschaft Deutscher Sammler in der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“.
  28222. 9.4.1967, 15. Großtausch der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Briefmarkensammler-Vereine im großen Saal des Gewerkschaftshauses.
  28223. 25.4.1981–26.4.1981, Feierlichkeiten und Ausstellung im Haus Dornbusch anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Briefmarkensammler-Vereins Frankfurt-Nord.
  28224. 20.9.1986, Internationaler Briefmarkensammler-Großtauschtag „Forum Philatelie 2000“ im Dominikanerkloster.
  28225. 11.3.1993, 1. Hessisches Briefmarkensammler-Festival im Bürgerhaus Nordweststadt.
  28226. 1.4.2006–2.4.2006, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Briefmarkensammler-Vereins Nordost im Haus Ronneburg.
  28227. 22.9.1984, Forum „Philatelie 2000“ der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Briefmarkensammlervereine im Dominikanerkloster.
  28228. 25.5.1981, Seit heute wird die Briefpost nicht mehr vom Postamt an der Zeil, sondern vom Postzentrum am Hauptbahnhof zugestellt.
  28229. 1.4.1946, Die US-amerikanische Zone Deutschlands eröffnet den Briefpostverkehr mit dem Ausland.
  28230. 2.12.2004, Vier maskierte Männer rauben einen Werttransporter auf dem Gelände des Frankfurter Briefpostzentrums im Gutleutviertel aus und verletzen dabei einen Wachmann.
  28231. 28.11.2008, Inbetriebnahme der bundesweit ersten automatischen Briefstationen der Deutschen Post.
  28232. 2.2.1918–3.2.1918, Ausstellung von Militärbrieftauben im Saal „Zur Harmonie“ in Sachsenhausen, veranstaltet von der „Reise-Vereinigung der Brieftauben-Liebhaber-Vereine von Frankfurt am Main“.
  28233. 1.11.1904, Offizielle Registrierung des „Brieftauben-Club Griesheim 04“ im Verband der Deutschen Brieftaubenliebhaber.
  28234. 29.11.1938, Juden ist es verboten, Brieftauben zu halten.
  28235. 16.12.1899–18.12.1899, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Frankfurter Brieftauben-Klub“ samt einer Militärbrieftauben-Ausstellung im „Hotel du Nord“.
  28236. 3.1.1925–4.1.1925, Brieftaubenausstellung der Brieftaubenzüchter-Vereinigung Frankfurt am Main in den Sälen des Steinernen Hauses.
  28237. 24.3.1922–27.3.1922, 38. Wanderversammlung des Verbandes deutscher Brieftaubenzüchter.
  28238. 6.1.2007, Regionaltag der Brieftaubenzüchter Nieder-Erlenbach im dortigen Bürgerhaus.
  28239. 3.12.1984, Der wegen Mitgliedschaft in der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) am 13.09. d. J. vom Dienst suspendierte Frankfurter Briefträger Wolfgang Repp darf ab heute wieder arbeiten. Das Bundesdisziplinargericht in Frankfurt am Main sieht die Dienstenthebung als unwirksam an.
  28240. 27.3.1902, Verlegung der Diensträume der Briefträgerabfertigung und der Zeitungsstelle des Postamtes im Bundespalais auf der Zeil in den Neubau im verlängerten Westflügel des Posthauses Zeil 48/52.
  28241. 20.2.1993, Die umstrittene Wahlkampfbroschüre der rechtsextremen „Deutschen Volksunion“ (DVU), die am 7. März d. J. bei der Kommunalwahl auch in Frankfurt am Main antritt, wird weitgehend von den Briefträgern an die Frankfurter Haushalte ausgetragen. Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat die Generaldirektion der Bundespost dazu verpflichtet.
  28242. 1.1.1943, Vor 75 Jahren, am 1. Januar 1868, trat das Gesetz über das Posttaxenwesen im Gebiet des Norddeutschen Bundes vom 04.11.1867 in Kraft. Am 01.01.1868 wurde als äußeres Zeichen der neuen Posteinheit ein Einheitstarif für Postwertzeichen und Briefumschläge mit eingedruckter Marke eingeführt.
  28243. 16.10.1966, Ein Volksbegehren, mit dem die CDU in Hessen die Briefwahl durchsetzen will, scheitert. In Frankfurt am Main haben 28.591 Bürger ihre Unterschrift geleistet; fast die vierfache Zahl wäre notwendig gewesen.
  28244. 27.11.1996, Offizielle Inbetriebnahme des neuen Briefzentrums der Deutschen Post AG in der Gutleutstraße.
  28245. 9.5.1964, Treffen aller Landsleute aus dem Stadt- und Landkreis Brieg in der Gaststätte des Eintracht-Stadions am Riederwald.
  28246. 8.10.1938–10.10.1938, Wiedersehensfeier der Kameraden der ehemaligen 21. Feldart.-Brigade, der Feldart.-Regimenter 27 und 63 und ihrer sämtlichen Feldformationen im Zoologischen Garten.
  28247. 3.7.1939, 75. Geburtstag des Frankfurter Forscher und Erfinders, Prof. Albrecht Schmidt (1864-1945), langjähriger Direktor der Farbwerke Höchst, 1926 Vorstandsmitglied der IG Farben, SS-Brigadeführer. Aus Anlass seines 75. Geburtstages wird ihm die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
  28248. 7.1.1943, Amtseinführung des neuen Polizeipräsidenten, SA-Brigadeführer Fritz Stollberg (1888-1948). Gauleiter Jakob Sprenger spricht in einer kurzen Feierstunde über das Aufgabengebiet der Polizei.
  28249. 30.4.1949, Brigadegeneral Philip E. Gallagher übernimmt als Nachfolger von Brigadegeneral Robert E. Duff den Posten des Kommandierenden Generals des Frankfurter US-Militärbezirks.
  28250. 20.2.1985, Antrittsbesuch des neuen Kommandeurs der US-Standortverwaltung Frankfurt, Brigadegeneral R. W. Crossley, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  28251. 18.11.1985, Brigadegeneral Fred Marty tritt die Nachfolge von Brigadegeneral Ross Crossley als Standortkommandant der amerikanischen Streitkräfte im Raum Frankfurt an.
  28252. 21.9.1986, Der Bund der Antifaschisten und die Gemeinschaft der ehemaligen republikanischen Spanienkämpfer erinnern mit einem großen Fest im Bürgerhaus Nordweststadt an die Gründung der Internationalen Brigaden vor 50 Jahren.
  28253. 18.4.2002, Schauspielerin Corinna Kirchhoff liest in der Alten Oper Adalbert Stifters Text „Brigitta“.
  28254. 12.10.2000, Konzert mit Brigitte Fassbaender und dem Nash Ensemble of London in der Alten Oper.
  28255. 19.9.1965, Bundestagswahlen: Von den 495.041 Frankfurter Wahlberechtigten geben 397.782 Personen ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 184.058 Stimmen (46,3 %), CDU 141.992 (35,7 %), FDP 48.346 (12.2 %), Deutsche Friedens-Union (DFU) 11.946 (3,0 %), NPD 10.879 (2,7 %) und die Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD) 561 Stimmen (0,1 %). Alle drei Wahlkreise fallen wiederum an die SPD-Kandidaten (Brigitte Freyh, Georg Leber und Hans Matthöfer).
  28256. 11.12.1973, Liederabend mit Brigitte Faßbaender in der Oper.
  28257. 3.10.1980, Konzert der Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender in der Oper.
  28258. 1.2.1985, Der Kammersängerin Brigitte Fassbaender wird der Frankfurter Musikpreis 1985 überreicht.
  28259. 1.5.1985, Liederabend in der Alten Oper mit der Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender.
  28260. 25.5.1987, Die Frankfurter Aids-Forscherin, Professor Eilke Brigitte Helm, erhält das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  28261. 26.4.1989, Liederabend mit Brigitte Fassbaender in der Alten Oper.
  28262. 8.12.1994, Lesung der Schriftstellerin Brigitte Kronauer im Literaturhaus.
  28263. 28.1.1997, Die Infektologin auf dem Gebiet der Aids-Diagnose und -Therapie, Professorin Eilke Brigitte Helm, erhält im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt.
  28264. 27.2.1997, Lesung der Schriftstellerin Brigitte Kronauer im Literaturbüro im Mousonturm.
  28265. 17.7.1998, Mit Brigitte Tilmann übernimmt erstmals eine Frau das Präsidentenamt des Frankfurter Oberlandesgerichts (OLG).
  28266. 23.10.2002, Professorin Eilke Brigitte Helm, Aids-Forscherin der ersten Stunde, erhält während einer Feierstunde im Universitätsklinikum das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
  28267. 6.3.2003, Konzert mit Brigitte Mira in der Alten Oper.
  28268. 2.12.2004, Lesung der Schriftstellerin Brigitte Kronauer im Literaturhaus.
  28269. 15.10.2008, Eröffnung der Lehrbuchhandlung der Buchhändlerschule im Stadtteil Seckbach in Anwesenheit der Justizministerin Brigitte Zypries.
  28270. 29.9.1959, Bei einem Großfeuer in einer Lagerhalle im Osthafen verbrennen 2.000 Tonnen Briketts.
  28271. 1.6.1966, 75jähriges Jubiläum der Firma Müller & Sinning, Briketts, Kohlen und Heizöl, Eyssenstraße 4-5.
  28272. 26.9.1948, Friedenskundgebung der Deutschen Friedensgesellschaft (Bund der Kriegsgegner) und des Ortsvereins Frankfurt der SPD unter dem Motto „Sag Nein zum Krieg“ in der Paulskirche, bei der Staatsrat Dr. Hermann Brill spricht.
  28273. 21.9.1949, In einer Versammlung der SPD im Saalbau „Zur Guten Quelle“ in Unterliederbach spricht der Bundestagsabgeordnete Professor Hermann Brill über die Bundestagsarbeit.
  28274. 5.2.1891, Tod des Rabbiners Dr. Nehemias (Nachum) Brüll (Brill) (1843-1891), judaistischer Gelehrter von Weltruf, seit 1870 Rabbiner der Frankfurter Israelitischen Gemeinde und Vertreter der Reformbewegung, Gegner des Rabbiners Samson Raphael Hirsch (1808-1888). Gründer und Herausgeber des „Jahrbuches für jüdische Geschichte und Literatur“ (1874-1890).
  28275. 26.2.1993, Premiere von Tankred Dorsts „Karlos“ in der Inszenierung von Alexander Brill im Kammerspiel.
  28276. 22.8.1892, Doppelkonzert im Palmengarten unter Mitwirkung der Kapelle des 1. Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 81. Am Abend findet ein „Großes Brillant-Feuerwerk“, ausgeführt von dem Kunstfeuerwerker Georg Waßem, statt.
  28277. 6.10.1972, 75jähriges Jubiläum der Firma Pletzsch, Spezialhaus für Uhren, Goldschmuck, Brillanten, Edelstein, Zuchtperlen und Trauringe, Zeil 81.
  28278. 24.7.1981, Ungefasste Brillanten im Wert von einer Million DM erbeutet ein Täter bei einem Raubüberfall auf den Gast eines Hotels am Messegelände.
  28279. 31.5.1929, Der erste Tonfilm in Frankfurt am Main: Die „Olympia“-Lichtspiele, Weißfrauenstraße, bringen die Erstaufführung von vier Tonfilmen.
  28280. 14.1.1926, Die „Frankfurter Zeitung“ teilt in ihrem ersten Morgenblatt (Nr. 34) mit, dass die französische Militärkommission, die etwaige Verstöße militärischer Art gegen den Versailler Vertrag überwachen und zur Anzeige bringen sollte, nach mehr als siebenjähriger Anwesenheit, ihr Frankfurter Büro im „Europäischen Hof“, Gutleutstraße, aufgegeben und die Mainstadt verlassen hat.
  28281. 11.1.1959, Durch den starken Schneefall kommt es im Frankfurter Stadtwald zwischen Frankfurt am Main und Neu-Isenburg zu einer Vogeltragödie. Wegen des hohen Schnees können die Tiere die überall im Stadtwald eingerichteten Futterstellen nicht mehr finden und picken deshalb die auf der Isenburger Schneise liegenden Bucheckern auf. Hunderte von Vögeln können sich vor den herannahenden PKW’s nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und werden überfahren.
  28282. 2.11.1964, Wie überall in der Bundesrepublik Deutschland treffen auch in der Mainstadt Sonderzüge ein, die Rentner aus der DDR zu ihren westdeutschen Verwandten bringen.
  28283. 11.10.1966, Die Leitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau entbindet den jungen Pfarrer Wilhelm Reinmuth von seinem Amt. Um seiner Großstadtgemeinde in der Nordweststadt den Sinn des Erntedankfestes auf fortschrittliche Weise näher zu bringen, hat Reinmuth u.a. auch Empfängnisverhütungsmittel auf den Altartisch gelegt.
  28284. 10.4.1974, Auch die Frankfurter Jungsozialisten treten gegen den Verkehrsverbund an. Sie lehnen die angekündigten Tariferhöhungen ab und wollen den Verbund noch vor Inkrafttreten zu Fall bringen.
  28285. 10.1.1975, Dem städtischen Haushalt drohen erhebliche Mindereinnahmen. Das Steueraufkommen wird in den kommenden zwölf Monaten geringer als geschätzt sein. Trotzdem zeigt sich Oberbürgermeister Rudi Arndt im Anschluss an die Magistratssitzung zumindest gedämpft zuversichtlich, dass es gelingen werde, den erwarteten Einnahmeausfall von weiteren über 50 Millionen DM durch entsprechende Einsparungen wieder auszugleichen und das Jahr 1975 ohne Defizit und ohne eine Anhebung der Gemeindesteuersätze hinter sich zu bringen.
  28286. 18.10.1909, Dr. Felix von Kraus (Gesang) und Felix Mottl (Klavier) bringen im Saalbau Franz Schuberts Zyklus „Die Winterreise“ zum Vortrag.
  28287. 1.1.1977, Unbekannte Täter bringen an der Spitze des eingerüsteten Doms vier Fahnen mit Hakenkreuzsymbolen an.
  28288. 25.6.1984, Mit Hilfe der Elektronik kann erneut eine Notausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ produziert werden. Es gelingt jedoch nur einen Teil der Ausgabe an den Streikposten vorbei, heraus zu bringen. Es kommt zu tätlichen Angriffen auf Zeitungsfahrer.
  28289. 23.12.1991, Die Sturmböen, die mit Stärke 8 durch die Innenstadt toben, bringen die 20 Meter hohe Fichte auf dem Kaiserplatz zum Umsturz. Der Weihnachtsbaum fällt in die Einmündung Kirchnerstraße. Zwei Passanten werden von den Ästen leicht verletzt.
  28290. 10.1.2003, Viele kleine Sprengungen innerhalb einer Sekunde bringen Teile des Dachs des Waldstadions zum Einsturz. Ende Februar d. J. wird der Rest gesprengt.
  28291. 9.4.2003–11.4.2003, Neuinszenierung der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller in der Alten Oper. Die Geschwister Cornelia und Verena von Kerssenbrock bringen sie auf die Bühne.
  28292. 16.11.2011, Offizielle Vorstellung des von der Heinz-Jürgen Lorenz-Stiftung dem Hauptfriedhof spendierte Friedhofs-Taxi „Lo-Mobil“. Es soll alte, gehbehinderte Menschen zu den Grabstellen ihrer Angehörigen bringen.
  28293. 26.1.1968, Städtischer Empfang im Limpurgsaal des Römers anlässlich des 70. Geburtstages der Stadtverordneten Anne Bringezu (1898-1974), 1947 Mitbegründerin der Frankfurter Liberaldemokratischen Partei, der späteren FDP, 1964 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28294. 26.1.1973, 75. Geburtstag der FDP-Stadtverordneten und Stadtältesten Anne Bringezu (1898-1974), 1947 Mitbegründerin der Frankfurter Liberaldemokratischen Partei, der späteren FDP, 1964 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28295. 1.1.1974, Tod der langjährigen FDP-Stadtverordneten (1948-1968) und Stadtältesten (1968) Anne Bringezu (1898-1974), 1964 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28296. 21.6.1930, Zwischen dem Darmstädter Landestheater und dem Frankfurter Opernhaus finden zwei Austauschgastspiele (am 21. und 24.06. d. J.) statt und zwar wird das Ensemble der Darmstädter Oper am 21. und 24.06. d. J. Paul Hindemiths Oper „Neues vom Tage“ in der Premierenbesetzung aufführen. Das Werk erlebt damit seine Frankfurter Erstaufführung. Die Frankfurter Oper bringt in Darmstadt am 21.06. Christoph Willibald von Glucks Oper „Orpheus und Eurydike“ und am 24. Juni Franz Léhars Operette „Das Land des Lächelns“.
  28297. 20.4.1929, Während eines Einbruchs in eine Mansarde in der Straße Eiserne Hand Nr. 5 rückt nach der Alarmierung durch Hausbewohner das Überfallkommando an und liefert sich mit dem Einbrecher eine Schießerei, in dessen Verlauf dieser sich durch einen Schuss in den Kopf selber zu töten versucht. Die Rettungswache bringt den Langfinger in das Heilig-Geist-Hospital.
  28298. 4.8.1927, Im Rahmen der Hörfunksendung „Die Stunde der Frankfurter Zeitung“ bringt die Sopranistin (Mezzosopranistin) Irma (Petrowna) Jaunsem (Moskau) russische Volkslieder und Gesänge des Komponisten Modest Petrowitsch Mussorgski zum Vortrag.
  28299. 8.1.2000, Rund 350 Türken versuchen in der Münchner Straße eine Straßenbahn der Linie 11 zu stürmen, nachdem die Tram einen Landsmann nahe der Haltestelle Elbestraße angefahren und schwer verletzt hat. Die Polizei sperrt die Unfallstelle ab und bringt den Fahrer in Sicherheit.
  28300. 19.5.1946, Orchesterkonzert der Freien Deutschen Kulturgesellschaft in Verbindung mit der Stadtverwaltung und der Frankfurter Museumsgesellschaft in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Das Konzert unter der Leitung von Bruno Vondenhoff und unter Mitwirkung von Emma Lübbecke-Job bringt Werke von Roussel, Janacek, Strawinsky und Sutermeister zu Gehör.
  28301. 6.4.1947–7.4.1947, Das literarische Zeittheater „Die Zensoren“ bringt im Festsaal des Ärztehauses Horst Heinz Hennings Stück „Also sprach Katharina“ zur Aufführung.
  28302. 9.2.1948, Ein über der Stadt tobender Sturm bringt wiederum zahlreiche Hausruinen zum Einsturz. An der Günderrodestraße 18 erschlägt eine einstürzende Mauer einen Mann.
  28303. 2.9.1961, Fritz Rémonds „Kleines Theater am Zoo“ bringt zur Eröffnung der Spielzeit Carl Rößlers „Die fünf Frankfurter“.
  28304. 27.9.1965–28.10.1965, Großer Jugend-Wettbewerb zur Unterstützung des Wiederaufbaus des Frankfurter Opernhauses. Der Sammelwettbewerb von knapp 2000 Schülern und Schülerinnen bringt insgesamt 120.000.- DM zusammen.
  28305. 3.6.1967, Eine Maschine der Fluggesellschaft El-Al bringt 20.000 deutsche Gasmasken nach Tel Aviv.
  28306. 11.6.1971, In der Innenstadt wachsen die „Müllberge“. Der Streik der Müllmänner bringt Frankfurt am Main den Ruf ein, das derzeit schmutzigste Pflaster in der Bundesrepublik Deutschland zu sein. Den Streikenden droht Lohnentzug.
  28307. 11.6.1972, In der Universitäts-Frauenklinik bringt eine 30jährige Frankfurterin zum ersten Mal in der medizinischen Geschichte der Mainstadt und der Bundesrepublik Deutschland Fünflinge – vier Mädchen und ein Junge – zur Welt.
  28308. 10.1.1975, Premiere des Frankfurt-Films von Alexander Kluge „In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod“ im Lichtspieltheater „Olympia“.
  28309. 24.6.1984, Die Deutschlandsausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wird für Montag, den 25.06., als vierseitige und die „Zeitung für Frankfurt“ als zweiseitige Notausgabe ohne Anzeigen hergestellt. Dann folgt, was bundesweit für Aufsehen sorgt: Ein Hubschrauber senkt sich in den Hof der Druckerei. Unbeeindruckt von Attacken der Streikenden bringt der Pilot die Zeitung in mehreren Flügen hinaus. In der Nacht kommt es vor dem Verlagshaus zu heftigen Szenen.
  28310. 13.9.1984, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Wahl des Stadtverordnetenvorstehers Paul Labonté und Wiederwahl des hauptamtlichen Stadtrats Karl-Heinrich Trageser. Stadtkämmerer Ernst Gerhardt bringt den städtischen Haushalt für das Haushaltsjahr 1985 mit einem Volumen von 3,85 Milliarden DM ein. Daran schließt sich die erste Lesung an.
  28311. 16.1.1985, In Hessen wird zum ersten Mal Smogalarm ausgelöst. Das hessische Umweltministerium ordnet mittags die Smog-Alarmstufe 1 für die Stadt Kassel an. Die über weite Teile von Süd- und Mitteldeutschland herrschende Inversionswetterlage bringt auch Frankfurt am Main an den Rand eines Smog-Alarms, ohne dass dieser in der Mainstadt ausgelöst werden muss.
  28312. 1.4.1985, Das Land Hessen bringt in der Sachsenhäuser Seehofstraße die Wiesbadener Fachhochschule für Verwaltung und Polizei unter.
  28313. 12.9.1985, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Frankfurter Haushalt, den Stadtkämmerer Ernst Gerhardt im Stadtparlament einbringt, übersteigt erstmals die Vier-Milliarden-Grenze. Die Stadtverordneten debattieren heftig das pro und contra einer Aufführung des umstrittenen Fassbinder-Stücks „Der Müll, die Stadt und der Tod“ wegen antisemitischer Tendenzen. Die CDU-Fraktion bringt einen Antrag ein, in dem an den Direktor der Städtischen Bühnen appelliert wird, in Wahrnehmung seiner Verantwortung auf die Inszenierung zu verzichten.
  28314. 14.1.1991, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog bringt an der Kreuzung Hasen-/Töngesgasse das erste von 350 Metallschildern mit der Aufschrift „Nur bei Grün – den Kindern ein Vorbild“ an.
  28315. 9.11.1992, Gedenkfeiern zum 9. November 1938 finden in der Westendsynagoge und in der Paulskirche statt. In der Paulskirche kommt es zu einem Eklat, als der von der Stadt Frankfurt eingeladene Tübinger Philosophieprofessor Manfred Frank die Pläne der Bundesregierung zur Änderung des Asylrechts mit der Politik der Nationalsozialisten in Verbindung bringt. Mehrere CDU-Politiker verlassen empört die Veranstaltung. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen kritisieren diese Redepassagen Franks einmütig.
  28316. 15.9.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Tom Koenigs bringt den Etatentwurf 1995 ein.
  28317. 30.11.1994, 12,6 Millionen DM kostete das Parkleitsystem. Aber es bringt nur wenig, stellt eine Studie fest.
  28318. 6.8.1995, Die Stafette der Naturfreunde von der Ostsee zu den Alpen anlässlich des 100jährigen Jubiläums trifft in Frankfurt am Main ein. Radfahrer aus Schwalbach versammeln sich auf dem Paulsplatz. Dort übernimmt die Frankfurter Radwandergruppe die Urkundenrolle und bringt sie nach Langenselbold.
  28319. 13.11.1995, Umweltdezernent Tom Koenigs pflanzt eine Esche und bringt damit den Stadtpark Nieder-Eschbach auf den Weg.
  28320. 22.8.1996, Der private Paketdienst UPS kauft der Stadt Frankfurt ein 95.000-Quadratmeter-Areal ab. Die Rhein-Main-Zentrale des Unternehmens soll nach Fechenheim. Das bringt 57 Millionen DM in die Stadtkasse und das Versprechen, 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen.
  28321. 29.1.1998, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kämmerer Albrecht Glaser bringt den Doppelhaushalt 1998/99 ein. Während sich die Kommunalpolitische Plattform von CDU und SPD geschlossen zeigt, äußern sich Grüne und FDP über das Zahlenwerk enttäuscht.
  28322. 25.6.1999, Rechtzeitig vor der Sommerpause bringt der Magistrat große städtebauliche Projekte, um die seit langem gerungen wird, auf den Weg: Das städtische Parkhaus Theater kann abgerissen werden und es gibt grünes Licht für neue Büro- und Wohnviertel am Rebstock und am Theodor-Stern-Kai.
  28323. 18.3.2001, Kommunalwahlen. Das neue Wahlsystem ermöglicht den Bürgern und Bürgerinnen ihre Stimme zu panaschieren und zu kumulieren. Ergebnisse in Frankfurt am Main (419.897 Wahlberechtigte). Die Wahlbeteiligung liegt bei nur 46 Prozent, so wenig wie noch nie. Von den gültigen Stimmen entfallen auf: CDU 38,5 %, SPD 30,5 %, Grüne 14,1 %, FDP 4,6 % und Republikaner 2,7 %. Die zeitgleich stattfindende Oberbürgermeister-Direktwahl bringt im ersten Wahlgang keinem der insgesamt elf Kandidaten die erforderliche Hälfte der gültigen Stimmen: Petra Roth, 48,6 %, Achim Vandreike 34,6 %, Jutta Ebeling 10,3 % und Hans-Joachim Otto 1,8 %. Damit kommt es am 01.04. d. J. zu einer Stichwahl zwischen Petra Roth und Achim Vandreike, die Roth mit 53,0 % gegen Vandreike mit 47,0 % für sich entscheiden kann. Damit ist Petra Roth für eine zweite Amtszeit als Frankfurter Oberbürgermeisterin wieder gewählt. Unübersichtlicher werden die Verhältnisse in der Stadtverordnetenversammlung. Nachdem es keine Fünf-Prozent-Hürde mehr gibt, ziehen zehn Parteien in den Römer ein. Die CDU ist die Siegerin, aber nicht die unangefochtene Gewinnerin. Die neue Sitzverteilung: CDU 36 Mandate, SPD 28 und Die Grünen 13 (minus 4). Die Flughafen-Ausbau-Gegner mit 3,8 Prozent stellen vier Stadtverordnete. Weitere Gruppen im Römer: „Republikaner“ (3 Sitze), PDS (2), BFF (1), Europaliste (1) und „Ökolinx“ (1).
  28324. 13.12.2001, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der scheidende Kämmerer Albrecht Glaser legt die prekäre Finanzlage der Stadt dar und bringt den kommunalen Etatentwurf 2001 ein. Außerdem stimmen die Stadtverordneten der Olympiabewerbung der Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main zu.
  28325. 16.10.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtkämmerer Horst Hemzal bringt den städtischen Etat 2004 ein und hat schlechte Nachrichten für die Abgeordneten – die Finanzlage werde im nächsten Jahr zu weiteren Einbußen bei der Lebensqualität der Frankfurter Bürger und Bürgerinnen führen.
  28326. 1.1.2005, Das neue Jahr bringt höhere Müllentsorgungskosten: Die neue Abfallsatzung der Stadt sieht vor, dass außer den Gebühren für die Leerung jeder einzelnen Tonne auch eine Grundgebühr für jeden Haushalt gezahlt werden muss.
  28327. 12.10.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Kämmerer Horst Hemzal bringt den Etatentwurf 2007 ein. Scharfe Kritik an Schwarz-Grün kommt von der Opposition.
  28328. 15.11.2006, Der Oberbürgermeister-Kandidat der SPD, Franz Frey, präsentiert im Bürgerhaus Südbahnhof sein Programm. Dabei bringt er eine City-Maut ins Gespräch.
  28329. 18.1.2007, Orkan „Kyrill“ fegt über die Stadt und bringt das öffentliche Leben in Frankfurt am Main weitgehend zum Erliegen. Die Feuerwehr ruft den Notstand aus.
  28330. 29.4.1982, Der von der Stadt Frankfurt am Main gestiftete Walter-Kolb-Gedächtnispreis wird dem Juristen Dr. jur. Thomas Brinkmann im Römer verliehen.
  28331. 1.6.2001, Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter der Fa. Brinks im Stadtteil Sachsenhausen erbeuten die Täter über eine Million DM.
  28332. 23.4.2009, Konzert des „Trio Con Brio Copenhagen“ in der Alten Oper.
  28333. 1.6.1998, Auf dem Sportgelände des SC Goldstein wird eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Kampfmittelräumdienst räumt die brisante Ladung problemlos ab.
  28334. 15.6.1979, Ein versuchter Sprengstoffanschlag auf die Mercedes-Niederlassung in der Emser Straße kann in letzter Minute vereitelt werden. Spezialisten des Landeskriminalamtes können den brisantesten Sprengsatz, der in der Nachkriegsgeschichte von Kriminellen in Frankfurt am Main verwendet werden sollte, entschärfen.
  28335. 30.11.1955, In Würdigung seiner Verdienste um das Allgemeinwohl Frankfurts wird Stadtrat Alois Brisbois anlässlich seines 70. Geburtstages im Stadtverordneten-Sitzungssaal des Rathauses Höchst die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  28336. 24.12.1969, Tod des Kommunalpolitikers, ehrenamtlichen Stadtrats, Stadtältesten und Inhabers der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (1955), Alois Brisbois (1885-1969).
  28337. 24.5.1929, Offizielle Eröffnung des neuen Luftreisebüros des Frankfurter Flughafens im „Hotel Bristol“ am Hauptbahnhof.
  28338. 28.1.1910, Gründung des „Vereins der Kaffeehausbesitzer von Frankfurt am Main“ im Hotel Bristol.
  28339. 11.4.1943, Tanz-Matinée im Ufa-Palast „Groß-Frankfurt“ mit der Tänzerin Brita Stegman (1909-1986).
  28340. 9.6.1968, Gastspiel der „London Group des National Youth Theatre of Great Britain“ im Kammerspiel.
  28341. 2.7.1970–24.7.1970, Ausstellung „Britain today“ in der Jahrhunderthalle Hoechst anlässlich des Höchster Schlossfestes.
  28342. 17.1.1973, „The Sound of Britain“ in der Jahrhunderthalle Hoechst u.a. mit Alexis Korner.
  28343. 29.5.1919, Eröffnung eines neuen Sportplatzes des Frankfurter Fußballklubs „Britania 04“ e.V. an der Zeppelinhalle.
  28344. 27.4.2011, Tod des 31jährigen Briten, der am Ostermontag von Türstehern der Disko U60311 am Roßmarkt zusammengeschlagen wurde.
  28345. 6.5.1935, Anlässlich des 25jährigen Krönungsjubiläums des Königs Georg von England veranstaltet der britische Generalkonsul in Frankfurt am Main einen Empfang im Generalkonsulat, Guiollettstraße.
  28346. 11.9.1939, Britische Flugzeuge werfen Flugblätter über der Mainstadt ab.
  28347. 21.6.1952, Der britische Generalkonsul in Frankfurt am Main, Eric C. Crowe, stirbt in einer Frankfurter Klinik an den Folgen einer Gehirnblutung.
  28348. 14.8.1980, Bei Aushubarbeiten in der Fahrrinne des Mains fördert ein Flussbagger in der Nähe der Friedensbrücke eine 15 Kilogramm schwere britische Phosphorbombe aus dem Zweiten Weltkrieg aus dem Flussbett.
  28349. 14.9.1980, Die Totenmaske Leo Trotzkis stellt die britische Schauspielerin Vanessa Redgrave, Mitglied der trotzkistischen „Workers Revolutionary Party“, auf dem Rhein-Main-Flughafen der Öffentlichkeit vor.
  28350. 20.2.1989–21.2.1989, Zu den 19. deutsch-britischen Konsultationen reist auch die britische Premierministerin Margaret Thatcher in die Mainstadt. Mehr als 2.000 Polizeibeamte sollen für ihre Sicherheit garantieren. Im Römer tragen sich Frau Thatcher und Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl in Anwesenheit von Oberbürgermeister Wolfram Brück in das Goldene Buch der Stadt ein. Am Abend demonstrieren etwa 150 Personen gegen die „gewerkschafts- und sozialfeindliche“ Politik der britischen Premierministerin Thatcher und von Bundeskanzler Helmut Kohl.
  28351. 9.5.1989, Festakt der Hessischen Landesregierung in der Paulskirche anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Gründung der Bundesrepublik Deutschland mit Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann und dem früheren Bundespräsidenten Walter Scheel. Den Festvortrag hält der ehemalige britische Premierminister Edward Heath.
  28352. 13.10.2002, Verleihung des Musikpreises Echo Klassik in der Alten Oper. Der britische Violinist Nigel Kennedy erhält die Auszeichnung „Ambassador of Music“ der Deutschen Phono-Akademie.
  28353. 26.11.2003, 200 Menschen demonstrieren an der Alten Oper sowie mit einem Schweigemarsch zur Hauptwache gegen die jüngsten Terroranschläge auf britische und jüdische Einrichtungen in Istanbul mit 50 Opfern.
  28354. 28.3.2006, Der britische Musiker Peter Gabriel wird am Vorabend der Frankfurter Musikmesse im Forum auf dem Messegelände mit dem Frankfurter Musikpreis geehrt.
  28355. 13.2.1937, Lesung des britischen Schriftstellers Peter Fleming im Hörsaal F der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  28356. 22.5.1931, Der Chef der britischen Zivil-Flugfahrt, Siry Shelmerdine, trifft von London kommend, im Frankfurter Flughafen ein und fliegt über Wien zur südslawischen Luftfahrtausstellung in Agram.
  28357. 4.12.1905, Klavierabend des russisch-britischen Pianisen Mark Hambourg in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  28358. 10.4.2000, Konzert mit dem britischen Rockmusiker Sting in der Festhalle.
  28359. 19.3.2000, Konzert mit dem britischen Musiker Simply Red in der Festhalle.
  28360. 8.5.1945, Winston Churchill verkündet im britischen Parlament das Kriegsende.
  28361. 3.8.1946, Pressekonferenz des Generaldirektors der UNRRA (United Nations Relief and Rehabilitation Administration = Hilfsaktions- und Wiederaufbau-Ausschuß der Vereinten Nationen), Fiorello H. La Guardia, über einen von den amerikanischen und britischen Militärbehörden unterstützten Plan, nach welchem verschleppten Personen bei ihrer Rückkehr in ihre Länder 90 Tagesrationen als Reise-Proviant verabfolgt werden sollen.
  28362. 5.9.1946, Wirtschaftliche Vereinigung der amerikanischen und britischen Zone für fünf Verwaltungszweige: Ernährung und Landwirtschaft, Finanzen, Nachrichten- und Transportwesen, Handel und Industrie.
  28363. 24.4.1947, Anlässlich der Ereignisse in Palästina demonstrieren über 1200 Juden vor dem britischen Konsulat.
  28364. 30.1.1948, Rundfunkgespräch über die Ernährungslage in Radio Frankfurt zwischen dem britischen Vorsitzenden des Zweimächtekontrollamtes, Sir Gordon M. McReady, und dem amerikanischen Vorsitzenden Clarence L. Adcock.
  28365. 9.2.1948, Proklamation Nr. 7 der Militärgouverneure und Oberbefehlshaber der amerikanischen und britischen Zonen zwecks Verbesserung der Verwaltung.
  28366. 20.8.1948, Aufhebung des Passzwanges für den Verkehr zwischen der französischen und der amerikanischen sowie zwischen der französischen und der britischen Zone.
  28367. 2.6.1953, Im britischen Generalkonsulat, Zeppelinallee 47, findet ein Empfang zu Ehren der Krönung von Königin Elizabeth II. statt.
  28368. 1.9.1953–30.9.1953, Mänover der vereinigten amerikanischen, britischen, holländischen und französischen Streitkräfte im Stadtkreis Frankfurt am Main.
  28369. 9.4.1954, Eröffnung der ersten britischen Reisezentrale für Deutschland, Neue Mainzer Straße 22.
  28370. 25.12.1955, Der neue britischen Generalkonsuls, Frank Chatterton Butler, trifft in Frankfurt am Main ein. Er ist Nachfolger des nach Japan versetzten Generalkonsuls Dudley.
  28371. 2.11.1956, Die Polizei verhindert eine Studentendemonstration des Afro-Asiatischen Studentenbundes, der als Protest gegen den Einmarsch britischer und französischer Truppen in das Suezgebiet einen Schweigemarsch zum ägyptischen, britischen und französischen Konsulat plant. Die Polizei riegelt den Universitätskomplex ab und verhindert eine Demonstration von 800 bis 900 Studenten.
  28372. 11.5.1959, Vortrag des britischen Historikers Professor Arnold Joseph Toynbee in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Thema „Der Historiker, seine Vorstellungen und Probleme“.
  28373. 24.1.1961–26.1.1961, Elfte Tagung des Deutsch-Britischen Wirtschaftsausschusses im Römer. Der Ausschuss erörtert die Wirtschaftsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und in Großbritannien.
  28374. 23.5.1962, Eintracht Frankfurt siegt auf ihrer Weltreise gegen eine Auswahl der britischen Kronkolonie in Hongkong mit 5:1 Toren.
  28375. 4.11.1965–9.1.1966, Ausstellung englischer Möbel des 18. Jahrhunderts aus dem britischen Königshaus im Museum für Kunsthandwerk.
  28376. 28.2.1966, Stippvisite von Prinzessin Margaret und Lord Snowdon auf dem Frankfurter Flughafen auf dem Flug zur Britischen Woche in Hongkong.
  28377. 21.2.1970, Konzert der britischen Rockband „Jethro Tull“ in der Jahrhunderthalle Höchst.
  28378. 15.11.1970, Konzert der britischen Rockgruppen „Free“ und „Colosseum“ in der Kongreßhalle.
  28379. 27.11.1970–4.12.1970, Britischen Pressewoche 1970.
  28380. 23.1.1971, Konzert der britischen Rockband „Jethro Tull“ in der Kongreßhalle.
  28381. 16.2.1972, 150 Menschen demonstrieren zur Unterstützung der nordirischen IRA durch das Westend zum britischen Generalkonsulat.
  28382. 3.4.1975, Konzert der britischen Rockband „Genesis“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28383. 11.2.1909, Die „Gesellschaft für ethische Kultur“, die „Freireligiöse Gemeinde“ und die „Freidenker-Vereinigung“ veranstalten im Kaufmännischen Verein eine Feier anlässlich des 100. Geburtstages des britischen Naturforschers und Evolutionstheoretikers Charles Darwin.
  28384. 13.2.1909, Akademische Feier der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft im Festsaal ihres Museums anlässlich des 100. Geburtstages des britischen Naturforschers und Evolutionstheoretikers Charles Darwin. Die Festrede hält Geheimer Hofrat Prof. Richard Hertwig (München).
  28385. 22.6.1909–24.6.1909, An der in Cambridge stattfindenden Gedenkfeier für den britischen Naturforscher und Evolutionstheoretikers Charles Darwin nimmt u.a. der erste Direktor der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Sanitätsrat Dr. Ernst Roediger (1857-1926), Leiter der chirurgischen Abteilung am Frankfurter Diakonissenhaus, teil.
  28386. 2.2.1979, Konzert der britischen Rockband „Queen“ in der Festhalle.
  28387. 28.4.1982, Konzert der britischen Rockband „Queen“ in der Festhalle.
  28388. 10.11.1983, Antrittsbesuch des Königlich Britischen Generalkonsuls in Frankfurt am Main, Michael Edward Howell, bei Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer.
  28389. 24.4.1986, Lesung der britischen Kriminalschriftstellerin Phyllis Dorothy James in der Zentralbibliothek, Zeil.
  28390. 14.5.1988–15.5.1988, Konzerte mit dem britischen Rockmusiker Sting in der Festhalle.
  28391. 3.10.1989, Konzert mit der britischen Rockband Jethro Tull in der Festhalle.
  28392. 5.3.1990, Konzert mit dem britischen Rockgitarristen Eric Clapton in der Festhalle.
  28393. 10.5.1990–11.5.1990, Zwei Konzerte mit dem britischen Rockmusiker Phil Collins in der Festhalle.
  28394. 23.10.1990, Antrittsbesuch des britischen Generalkonsuls, Colin Munro, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  28395. 2.4.1993, Konzert mit dem britischen Musiker Mike Oldfield in der Festhalle.
  28396. 6.4.1993, Konzert mit dem britischen Musiker Sting in der Festhalle.
  28397. 21.4.1993, Konzert mit dem britischen Musiker Peter Gabriel in der Festhalle.
  28398. 21.5.1993, Konzert mit dem britischen Musiker Elton John in der Festhalle.
  28399. 26.9.1994–28.9.1994, Drei Konzert mit dem britischen Musiker Phil Collins in der Festhalle.
  28400. 8.3.1995, Konzert mit dem britischen Musiker Joe Jackson in der Alten Oper.
  28401. 13.12.1995, Konzert mit dem britischen Musiker Simply Red in der Festhalle.
  28402. 2.6.1996, Konzert mit dem britischen Musiker Simply Red in der Alten Oper.
  28403. 1.2.1997, Konzert des britischen Rockmusikers Sting in der Festhalle.
  28404. 2.9.1997, Oberbürgermeisterin Petra Roth und Hessens Ministerpräsident Hans Eichel tragen sich anlässlich des Todes von Prinzessin Diana in das im Britischen Generalkonsulat ausgelegte Kondolenzbuch ein.
  28405. 10.3.1998, Konzert der britischen Rockgruppe „Yes“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28406. 2.4.1998, Konzert mit dem britischen Musiker Joe Jackson im Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
  28407. 6.11.1999, Konzert der britischen Rockband Jethro Tull in der Alten Oper.
  28408. 22.11.1999, Konzert mit dem britischen Rocksänger Joe Cocker in der Festhalle.
  28409. 10.1.2001, Konzert des britischen Musikers Joe Jackson in der Alten Oper.
  28410. 17.4.2002, Eröffnung der Reihe „Große Architekten“ des Deutschen Architekturmuseum im Casino der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem international renommierten britischen Architekten David Chipperfield.
  28411. 8.5.2002, Konzert der britischen Rockband Simple Minds in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  28412. 10.6.2002, Konzert mit dem britischen Musiker Elton John in der Festhalle.
  28413. 27.4.2004, Konzert mit der britischen Rockband Pink Floyd in der Alten Oper.
  28414. 4.12.2004, Konzert der britischen Rockband Jethro Tull mit der Neuen Philharmonie Frankfurt in der Alten Oper.
  28415. 14.3.2005, Dem britischen Klonforscher Ian Wilmut, Schöpfer des Klonschafes Dolly, wird in der Paulskirche der Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis verliehen.
  28416. 21.4.2005, Konzert mit dem britischen Rocksänger Joe Cocker in der Festhalle.
  28417. 29.4.2014, Konzert mit dem britischen Rockmusiker Peter Gabriel (Früher: „Genesis“) in der Festhalle Frankfurt.
  28418. 25.6.2015, Vierstündiger Kurzbesuch der britischen Königin Elizabeth II. und des Prinzen Philipp im Rahmen des Staatsbesuches der Monarchin in Deutschland (u.a. Paulskirche, Römer und Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main).
  28419. 22.2.2016, Konzert des britischen Geigenvirtuosen Nigel Kennedy in der Alten Oper.
  28420. 4.2.1950, Eröffnung des British Information Center, Friedrich-Ebert-Straße 48.
  28421. 10.6.1952, Neuer täglicher Flugdienst der British European Airways zwischen Frankfurt am Main und München.
  28422. 30.10.1961, Im dichten Nebel kommt bei der Landung auf dem Rhein-Main-Flughafen eine Maschine der British United Airways von der Rollbahn ab. Eine Stewardess und ein Frankfurter Passagier erleiden durch den harten Aufprall Verletzungen.
  28423. 2.11.1966, Die Deutsche Lufthansa und die Luftfahrtsgesellschaft British European Airways eröffnen einen neuen gemeinschaftlichen Frachterdienst zwischen Frankfurt am Main, Düsseldorf und Manchester.
  28424. 3.2.1973–18.3.1973, Ausstellung „British Potters-Keramik“ im Museum für Kunsthandwerk, Karmeliterkloster.
  28425. 10.5.1984, Die Fluggesellschaft Air Jamaica stellt ihren Liniendienst von und nach Europa „aus wirtschaftlichen Gründen“ ein. Heute startet zum letzten Mal vom Rhein-Main-Flughafen eine Maschine zum Flug über London auf die Karibikinseln. Stattdessen übernimmt die British Airways die Strecke zwischen London und Montego Bay.
  28426. 25.7.1984, Gastspiel der „British Events Theater Company“ auf dem Liebfrauenberg.
  28427. 2.5.1990–17.5.1990, Frankfurter Literatur-Festival „British Writing Today“, veranstaltet vom British Council.
  28428. 16.5.1997–18.5.1997, „British Days“ auf dem Opernplatz.
  28429. 2.11.2000, Konzert mit Popsängerin Britney Spears in der Festhalle.
  28430. 18.10.1972, Mit einer Ausstellung von Werken des englischen Künstlers David Leverett stellt sich die neue Galerie Britta Heberle vor.
  28431. 14.11.1939, Lesung des Schriftstellers Georg Britting im Saalbau, veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift.
  28432. 7.5.1985–10.5.1985, Messe Broadcast ’85.
  28433. 7.5.1986–10.5.1986, Broadcast ’86 – Internationale Fachmesse für Film, Funk, Fernsehen.
  28434. 24.6.1986–28.6.1986, „Broadcast ’86“ – Internationale Fachmesse für Film, Funk, Fernsehen.
  28435. 13.10.1987, Der Hessische Rundfunk und die Messe Frankfurt legen ihren Streit um ein privates Messeradio bei. Von der „Broadcast“, eine Spezialmesse für den professionellen Film-, Hörfunk-, Fernseh- und Videobedarf, darf gut zwei Stunden gesendet werden.
  28436. 14.10.1987–17.10.1987, „Broadcast“, Spezialmesse für den professionellen Film-, Hörfunk-, Fernseh- und Videobedarf auf dem Messegelände.
  28437. 25.10.1989–28.10.1989, Sieben Fachmessen unter einem Dach: Broadcast Medien, Pro Sales, Marketing Services, Management + Travel, Export Services, Deko und Art Mate.
  28438. 22.4.1949–23.4.1949, Erste Jazz-Revue der „Broadway Revue 49“ in Frankfurt am Main im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  28439. 21.12.1984–31.12.1984, „Hallelujah Broadway“ – Die Show mit den schönsten Musical-Melodien der Welt, dargeboten vom Israeli National Musical Ensemble in der Alten Oper.
  28440. 2.7.1985–9.7.1985, Gastspiel des Israeli National Musical Ensemble mit der musikalischen Revue „Hallelujah Broadway“ in der Alten Oper.
  28441. 9.12.1987, Gastspiel der Broadway Musical Company (New York) mit der „West Side Story” in der Festhalle.
  28442. 18.12.1987, Gastspiel der Broadway Musical Company New York mit dem Musical „Hair“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28443. 12.12.1988, Gastspiel der Broadway Musical Company New York mit dem Musical „West Side Story” in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28444. 28.5.1989–30.5.1989, Broadway-Revue „Tango Argentino“ in der Alten Oper.
  28445. 2.6.1990–8.7.1990, „Broadway Summer“ in der Alten Oper mit „Sarafina“, „Harlem Swing“ und „A Chorus Line“.
  28446. 3.7.1990–8.7.1990, Gastspiel „Broadway Summer 1990“ mit „A Chorus Line“ in der Alten Oper.
  28447. 9.6.1992–5.7.1992, Broadway-Musical „42nd street“ in der Alten Oper.
  28448. 2.1.1993–10.1.1993, Gastspiel des Off-Broadway-Musicals „Mama I want to sing“ in der Alten Oper.
  28449. 19.1.1993–20.1.1993, American Musical Gala „Best of Broadway” in der Alten Oper.
  28450. 12.8.1993–26.8.1993, Broadway-Musical „Bubbling Brown Sugar“ in der Alten Oper.
  28451. 27.8.1996–15.9.1996, Gastspiel des Broadway-Musicals „A Chorus Line“ in der Alten Oper.
  28452. 25.6.2004–4.7.2004, Original Broadway-Klassiker „West Side Story“ in der Alten Oper.
  28453. 17.11.1989, Premiere von Hermann Brochs „Die Magd Zerline“ in der Inszenierung von Winnie Victor im Kammerspiel.
  28454. 11.12.1989, Nach mehr als 56 Jahren wird an der Johann Wolfgang Goethe-Universität das wohl längste Promotionsverfahren dieser Hochschule abgeschlossen. Der Dekan des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften, Professor Lothar Brock, überreicht der 81jährigen Nina Rubinstein nach einer Feierstunde in der Universitätsaula die Promotionsurkunde. Die Soziologin konnte vor 1933 das Promotionsverfahren bei Professor Karl Mannheim nicht abschließen, weil sie vor den Nationalsozialisten fliehen musste und in die USA emigrierte.
  28455. 9.12.1996, Im Jüdischen Museum wird das Buch von Prof. Michael Brocke, „Der alte jüdische Friedhof zu Frankfurt am Main“, vorgestellt.
  28456. 1.1.1994, Die Commerzbank schließt ihre Filiale im nördlichen Eck der Fachwerk-Ostzeile offiziell aus „geschäftspolitischen Gründen“, inoffiziell wird allerdings vermutet, dass dies mit der Sanierungsbedürftigkeit der bröckelnden Fachwerk-Häuserzeile auf dem Römerberg in Zusammenhang steht.
  28457. 2.12.1998, Von der Fassade der katholischen Hauptkirche, dem Dom, löst sich ein handballgroßer Brocken und krachte auf die Galerie. Der Turm wird daraufhin geschlossen, der Weg um den Dom mit einem zwei Meer hohen Metall-Sperrzaun verbarrikadiert.
  28458. 6.9.1997, Tausende von Passanten verfolgen in der Innenstadt auf zwei Großbildschirmen am Brockhaus-Brunnen auf der Zeil und im Hauptbahnhof die Trauerfeierlichkeiten für die Prinzessin von Wales, Diana.
  28459. 29.3.2000, Eröffnung der Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte unter Federführung von Dr. Evelyn Brockhoff und Sabine Gewinner-Tomson zum 125. Geburtstag des Arztes, Theologen, Kulturphilosophen und Frankfurter Ehrenbürgers, Professor Albert Schweitzer (1875-1965), in der Paulskirche (bis Dezember d. J.).
  28460. 5.5.1998, Eröffnung der neuen Dauerausstellung in der Rotunde der Paulskirche über die Geschichte der Paulskirche und das Geschehen um die erste Nationalversammlung 1848 durch Oberbürgermeisterin Petra Roth und Dr. Evelyn Brockhoff, stellvertretende Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte.
  28461. 7.7.1999, Eröffnung der Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte und der 1822-Stiftung der Frankfurter Sparkasse in der Paulskirche unter dem Titel „Die Paulskirche. Ort der Goethepreisverleihung seit 1948.“ Für die Ausstellungskonzeption zeichnet die stellvertretende Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte, Dr. Evelyn Hils-Brockhoff, verantwortlich.
  28462. 1.11.2013, Buchvorstellung im Institut für Stadtgeschichte: „Das Institut für Stadtgeschichte. Seit 1436 das Gedächtnis Frankfurts“. Frankfurt am Main 2013, herausgegeben von Dr. Evelyn Brockhoff.
  28463. 8.12.2014, Dem Institut für Stadtgeschichte mit der Leitenden Direktorin Dr. Evelyn Brockhoff wird in einem Festakt im Karmeliterkloster die Ernennungsurkunde zur Aufnahme der Goldenen Bulle in das UNESCO-Weltdokumentenerbe überreicht.
  28464. 19.12.2014, Die Kunsthistorikerin und langjährige Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte, Dr. Evelyn Brockhoff, wird in Wiesbaden mit dem hessischen Verdienstorden ausgezeichnet.
  28465. 5.11.2015, Offizielle Vorstellung der neuen QR-Code-Route entlang der Gedenkorte Frankfurt 1933-1945 durch Kulturdezernent Felix Semmelroth und Evelyn Brockhoff, Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte.
  28466. 5.10.1999–27.10.1999, Ausstellung der Städtischen Galerie im Karmeliterkloster: „Kunstgang Ungarn“. Zeitgenössische Kunst in Ungarn aus Anlass der 51. Frankfurter Buchmesse, eröffnet von Dr. Evelyn Brockhoff, Institut für Stadtgeschichte.
  28467. 19.11.2007, Festakt im Kaisersaal anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Frankfurter Künstlergesellschaft. Die Festrede hält die Leitende Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte, Dr. Evelyn Brockhoff.
  28468. 19.2.1987, Lesung des Journalisten und Publizisten Henryk M. Broder im Jüdischen Gemeindezentrum, Savignystraße 66.
  28469. 12.9.1993, Lesung mit dem Autor Henryk M. Broder aus seinem neuen Buch „Erbarmen mit den Deutschen“ in einer Matinee der „Frankfurter Rundschau“ und der Zeilgalerie „les facettes“.
  28470. 30.9.1996, Lesung des Publizisten und Journalisten Henry M. Broder im Frankfurter Presse-Club aus seinem neuesten Buch „Volk und Wahn“.
  28471. 18.3.1997, Lesung des Publizisten Henryk M. Broder in der Romanfabrik.
  28472. 10.5.2007, Lesung des Journalisten und Essayisten Henryk M. Broder im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  28473. 21.12.1906, Konzert des Streichquartetts Brodsky aus Manchester im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  28474. 3.10.1996, Konzert des „Brodsky Quartet“ in der Alten Oper.
  28475. 4.12.2002, Für den Aufbau der Isolierstation an der Universitätsklinik erhält Professor Hans-Reinhard Brodt den Theodor-Stern-Stiftungspreis.
  28476. 24.8.1943, Premiere der Komödie „Florentiner Brokat“ von Giovacchino Forzano im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen. Regie: Richard Salzmann (1887-1961), Bühnenbild: Peter Steinbach (1908-1945). In einer Hauptrolle: Toni Impekoven (1881-1947), seit 1914 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  28477. 28.2.1981, Mit einem Fackelzug durch das Nordend unterstützen 300 Atomkraftgegner die Großdemonstration gegen den Bau des Kernkraftwerks Brokdorf.
  28478. 5.6.1966, Der Magistrat verleiht dem Präsidenten der Hessischen Landeszentralbank (1958-1974), Leopold W. Bröker (1906-1975), anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28479. 27.2.1974, Dr. Alfred Härtl wird als neuer Präsident der Hessischen Landeszentralbank und als Nachfolger von Leopold W. Bröker (1906-1975) von Ministerpräsident Albert Osswald (1919-1996) in sein Amt eingeführt.
  28480. 13.3.1919, Konzert mit Robert Bröll (Tenor) und Martin Schwarz (Violine) im Saalbau.
  28481. 22.10.1997, Bei Reinigungsarbeiten in einem Rohstofflager der Hoechst AG verletzen freigesetzte Bromdämpfe fünf Feuerwehrleute, die im Gebäude im Einsatz sind.
  28482. 30.8.1985–15.9.1985, Bromelien-Tagung im Palmengarten.
  28483. 5.6.1970–21.6.1970, Während der Bromelienschau im Palmengarten wird zum ersten Mal die vom Palmengartendirektor Dr. Gustav Schoser neu geschaffene „Palmengarten-Preismünze“ in Gold, Silber und Bronze verliehen.
  28484. 23.10.1935, 25jähriges Jubiläum der Tanzschule J. Bromm u. Tochter, Kaiserstraße.
  28485. 1.10.1937, 25jähriges Jubiläum der Dienstzeit des Städtischen Gartenbaudirektors Max Bromme (1878-1974), von 1912 bis 1945 Gartenbaudirektor der Stadt Frankfurt am Main.
  28486. 5.8.1953, 75. Geburtstag des Städtischen Gartenbaudirektors i. R. Max Bromme.
  28487. 5.8.1958, 80. Geburtstag des Städtischen Gartenbaudirektors i. R. Max Bromme.
  28488. 5.8.1968, 90. Geburtstag des Gartenbaudirektors der Stadt Frankfurt am Main (1912-1945), Max Bromme (1878-1974).
  28489. 19.9.1990, Eintracht Frankfurt scheitert kläglich am Einstieg in das internationale Fußballgeschäft: In der ersten Runde des UEFA-Pokals verliert der hessische Klub in Kopenhagen gegen den dänischen Tabellenführer Bröndby IF mit 0:5-Toren.
  28490. 3.10.1990, Im Rückspiel der ersten Runde des UEFA-Pokals gewinnt Eintracht Frankfurt ihr Heimspiel im Waldstadion gegen das dänische Team Bröndby mit 4:1-Toren, scheidet allerdings nach einer 0:5-Niederlage im Hinspiel aus diesem internationalen Fußballwettbewerb aus.
  28491. 14.9.2006, Nach 11 Jahren kehrt Eintracht Frankfurt wieder auf die internationale Fußballbühne zurück: Im Uefa-Pokalspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Bröndy Kopenhagen in der Commerzbank-Arena startet der Gastgeber mit einem 4:0-Sieg.
  28492. 28.9.2006, Eintracht Frankfurt ist im Uefa-Cup eine Runde weiter: Nach dem 4:0-Hinspielsieg vor zwei Wochen reicht dem Fußball-Bundesligisten bei Bröndy Kopenhagen ein 2:2-Unentschieden zum Weiterkommen.
  28493. 3.3.1932, Violin-Abend mit dem Geiger Bronislaw Hubermann im Saalbau.
  28494. 5.3.1914, Sonatenabend mit Carl Friedberg und Bronislaw Huberman im Saalbau.
  28495. 4.6.1938, 200. Geburtstag des Buchdruckers, Verlegers und Mäzens, Senator Johann Carl Brönner (1738-1812), Inhaber der väterlichen Brönnerschen Buchdruckerei, 1792 Wahl in den 51-er-Ausschuss, 1793 Mitglied der Zweiten Ratsbank.
  28496. 29.9.2000, Grundsteinlegung für das neue Gebäude der Brönners Druckerei im Industriepark Höchst.
  28497. 18.10.1952, 225jähriges Jubiläum der Brönners Druckerei.
  28498. 24.10.2002, Feier anlässlich des 275jährigen Jubiläums der Brönners Druckerei.
  28499. 18.2.1952, Eröffnung des neuen Schreibmaschinensaals des Frankfurter Bundes für Volksbildung, Brönnerstraße 24.
  28500. 16.12.1963, 100jähriges Jubiläum der Firma Frankenbach, Werkstatt für feine Maßschuhe, Brönnerstraße.
  28501. 2.6.1979–3.6.1979, Große Abschiedsfete in den alten Räumen des Arts-Club Sinkkasten in der Mainstraße 2. Umgezogen wird in die Brönnerstraße, in die Räume des ehemaligen „Zoom“.
  28502. 24.8.1979, Wiedereröffnung des „Sinkkasten-Arts-Club e. V.“ im neuen Domizil Brönnerstraße.
  28503. 18.4.1987, Schmuck im Wert von 2,5 Millionen DM rauben drei Männer am frühen Morgen bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Brönnerstraße.
  28504. 22.9.1993, Die Republik Kroatien eröffnet in der Brönnerstraße 17 ihr Generalkonsulat für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
  28505. 31.12.2011, Der Traditionsclub „Sinkkasten“ in der Brönnerstraße schließt nach 40 Jahren seine Pforten – 1971 in einem alten Weinkeller eröffnet, 1979 Umzug in die Brönnerstraße.
  28506. 28.2.2012, Nachdem nach 40 Jahren der Sinkkasten Ende 2011 geschlossen hat, eröffnet der Club wieder unter dem Namen „Zoom“ in der Brönnerstraße.
  28507. 14.3.1978, Verleihung des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preises in der Paulskirche an Professor Ludwik Gross (Bronx/USA) und Professor Werner Schäfer (Tübingen).
  28508. 19.4.2000, Ein Kran hievt den Adler, eine Bronze-Skulptur, das Wahrzeichen der ehemaligen Hauptpost auf der Zeil, in die Luft, denn er zieht um ins Museum für Kommunikation.
  28509. 19.8.1938, Dem Leiter der Auslandsstelle der Bühnenvermittlung in der Reichstheaterkammer, Ernst Kühnly, wird in Würdigung seiner Verdienste um die Gastspiele der Frankfurter Städtischen Bühnen in Südosteuropa im Kurfürstenzimmer des Römers von Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main in Bronze verliehen. Ebenfalls Ehrenplaketten der Stadt Frankfurt am Main erhalten Reichskulturwalter Franz Moraller und Prof. Carl Niessen (Köln).
  28510. 21.5.1939, Am Muttertag erstmalige Verleihung des „Ehrenkreuzes der Deutschen Mutter“. Es trägt die Inschrift „Das Kind adelt die Mutter“ und den Namenszug Hitlers. Es wird Müttern mit 4 und 5 Kindern in Bronze, den Müttern mit 6 und 7 Kindern in Silber und den Müttern mit 8 und mehr Kindern in Gold verliehen.
  28511. 30.6.1961, Einweihung des Neubaus der Carl-von-Weinberg-Schule, Mittelschule, in Goldstein. Das Porträtrelief Dr. h.c. Carl von Weinbergs (1861-1943) in Bronze ziert die Eingangshalle.
  28512. 22.5.1970, Ehrung der erfolgreichen Frankfurter Sportler 1969 im Kaisersaal des Römers durch Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) und Sportdezernent Stadtrat Professor Peter Rhein. Zum ersten Mal werden 85 Spitzensportler mit der neu geschaffenen Sportplakette der Stadt Frankfurt am Main in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet: z. B. die Europameisterin im Dressurreiten (Einzel und Mannschaft), Liselott Linsenhoff, und der Europameister im Dressurreiten (Mannschaft), Dr. Josef Neckermann.
  28513. 11.5.1992, Feierliche Enthüllung der Athena-Statue in Bronze im Foyer der Alten Oper.
  28514. 11.9.2002, Enthüllung einer Bronze-Plakette am Amerikahaus zum Gedenken der Opfer der Terroranschläge in den USA vor einem Jahr.
  28515. 11.11.2013, Enthüllung zweier Bronze-Tafeln auf dem Karl-Perott-Platz im Stadtteil Heddernheim. Auf einer ist ein tanzender Fastnachter zu sehen, der die „Gemaa-Bump“ umarmt. Auf der zweiten Tafel prangt das offizielle Stadtteilwappen Heddernheims.
  28516. 14.3.1977–15.3.1977, Aus dem Palmenhaus im Palmengarten wird die Bronzebüste des Königlich Preußischen Gartenbaudirektors Heinrich Siesmayers (1817-1900) gestohlen.
  28517. 5.5.1981, Auf dem Hof der Anne-Frank-Schule im Dornbusch-Viertel wird die von Knud Knudsen (1916-1998) geschaffene Bronzebüste Anne Franks (1929-1945) übergeben.
  28518. 8.2.1958, Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Willi Richter, weiht in der Akademie der Arbeit die Bronzebüsten von Hugo Sinzheimer und Theodor Thomas ein.
  28519. 13.6.1999, Offizielle Weihe der neuen Bronzeglocke „Antonius“ im Turm der Pfarrkirche an der Savignystraße durch Weihbischof Gerhard Pieschl.
  28520. 20.10.1965, Die evangelische Kirche in Hausen erhält neue Bronzeglocken.
  28521. 24.10.2001, Enthüllung des Bronzekopfes des Frankfurter Unternehmers und Mäzens Wilhelm Merton (1848-1916), Gründer der Metallgesellschaft und Förderer der Universität Frankfurt, im Mertonviertel.
  28522. 22.7.1952, Der Frankfurter Leichtathlet Heinz Ulzheimer gewinnt bei den Olympischen Spielen in Helsinki im 800-Meter-Finale die Bronzemedaille.
  28523. 9.9.1972, Josef Neckermann gewinnt während der Olympiade in München im Einzelwettbewerb der Dressurreiter die Bronzemedaille. Im Mannschaftswettbewerb erzielt die deutsche Equipe die Silbermedaille.
  28524. 18.12.2016, Tod des Leichtathleten Heinz Ulzheimer (1925-2016), seit 1946 Mitglied und Ehrenmitglied (seit 1989) der Leichtathletik-Abteilung der Frankfurter Eintracht, mehrmals deutscher Meister, bei den Olympischen Spielen 1952 Bronzemedaillengewinner über 800 Meter und in der 4 x 400-Meter-Staffel.
  28525. 1.6.1967–31.7.1967, Ausstellung mit Graphiken und Bronzen von Käthe Kollwitz anlässlich von deren 100. Geburtstag im Graphischen Kabinett Karl Vonderbank, Goethestraße 11.
  28526. 3.5.1985, Mit der Ausstellung von Bronzen des Künstlers Waldemar Otto eröffnet Timm Gierig seine neue Galerie im Leinwandhaus, das nun endgültig zu einem „Galerie-Haus“ wird.
  28527. 26.11.1986–15.2.1987, Ausstellung der Bronzen der Fürstlichen Sammlung Liechtenstein in der Kunsthalle Schirn.
  28528. 5.9.1964, Enthüllung einer bronzenen Käthe-Kollwitz-Büste im Atrium des Bürgergemeinschaftshauses Hausen.
  28529. 10.5.1987, 100jähriges Jubiläum der Enthüllung der bronzenen Justitia auf dem Sockel des Gerechtigkeitsbrunnens auf dem Römerberg.
  28530. 28.11.1988, Enthüllung einer bronzenen Gedenktafel am Haus des ehemaligen und einmaligen Kochkunstmuseums in der Windmühlstraße 1. Sie erinnert u.a. an die 80. Wiederkehr der Eröffnung des Kochkunstmuseums in diesem Gebäude.
  28531. 29.3.1966, Feierliche Enthüllung einer Bronzeplastik des Frankfurter Ehrenbürgers Professor Max Horkheimer (1895-1973) in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  28532. 8.3.1963, Im Rahmen der Feierlichkeiten, die der Frankfurter Bund für Volksbildung zur Eröffnung seines Erweiterungsbaus veranstaltet, wird ein Bronzerelief des Ehepaares Else (1881-1948) und Wilhelm Epstein (1860-1941) zur Erinnerung an die Vorkämpfer der Frankfurter Volksbildung in der neuen Eingangshalle des Volksbildungsheimes enthüllt.
  28533. 16.9.1965, Enthüllung eines Bronzereliefs für Professor Wilhelm Polligkeit (1876-1960) in der Eingangshalle des gleichnamigen Instituts, Heinrich-Hoffmann-Straße 3.
  28534. 13.8.2007, Die restaurierte, viereinhalb Meter große Bronzestatue Johann Wolfgang von Goethes steht seit heute wieder auf dem Goetheplatz – nach 57 Jahren Zwangsversetzung und einer achtmonatigen Restaurierung in Schleswig-Holstein.
  28535. 21.2.1929, Anlässlich des 150. Geburtstages des Juristen Prof. Dr. Friedrich Karl von Savigny (1779-1861), 1842 bis 1848 preußischer Justizminister, lässt die Stadt Frankfurt am Geburtshaus Savignys an der Stelle des Hauses Allerheiligenstraße 52/Ecke Klingerstraße, aus Mitteln der Künstlerhilfe am Hauseingang eine Bronzetafel mit entsprechender Inschrift anbringen. Der in Frankfurt am Main geborene Savigny lebte hier bis 1792. Ansprachen halten Stadtrat Dr. Max Michel (1888-1941) und der Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Frankfurt, Prof. Friedrich Klausing (1887-1944). Am Abend veranstalten die Rechtswissenschaftliche Fakultät und die Juristische Gesellschaft in der Aula der Universität eine Savigny-Gedächtnisfeier. Den Festvortrag hält der Jurist, Prof. Hans Lewald (1883-1963).
  28536. 27.6.1954, Feierliche Enthüllung der Bronzetafel zum Gedächtnis des großen Förderers des Pferdrennsports Arthur v. Weinberg auf der Niederräder Rennbahn.
  28537. 8.11.2005, Eine Bronzetafel an der Fassade der Städtischen Bühnen erinnert an die ehemaligen Mitarbeiter, die dem nationalsozialistischen Terrorregime zum Opfer gefallen sind.
  28538. 7.12.1970, Dem Direktor des Frankfurter Goethehauses, Dr. Detlev Lüders, wird die Shakespeare-Medaille anlässlich des 400. Geburtstages von William Shakespeare und des 200jährigen Jubiläums des Shakespeare-Festivals von Lord Brooke, Erbgraf von Warwick (GB), überreicht.
  28539. 11.1.1956, Der Magistrat verleiht den in Brookline/Massachusetts wohnenden früheren Direktor der Frankfurter Museen, Professor Georg Swarzenski, anlässlich seines 80. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28540. 19.7.1972, Der Leiter des Presse- und Informationsamtes der Stadt Frankfurt am Main, Joachim Peter, legt auf einer Pressekonferenz eine Broschüre zum Gedenken an den Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) vor.
  28541. 14.7.1994, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etatdebatte mit Reden von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und Kämmerer Tom Koenigs. Eine Broschüre des Gesundheitsdezernats über „Partydrogen“ stößt bei der CDU-Opposition und der Polizei auf heftige Kritik. Ihre Verteilung wird vorläufig gestoppt.
  28542. 28.3.2014, Der Verein „Initiative Pro Höchst“ stellt ihre neue Broschüre „Höchst sehenswert“ der Öffentlichkeit vor.
  28543. 23.5.1954–5.6.1954, Verkehrssicherheitswochen. Durch Aufklärungsaktionen in Schulen und Firmen, auf Elternabenden und vor verkehrsinteressierten Organisationen sowie bei Freilicht-Filmvorführungen kann die Polizei rund 14.000 Menschen direkt ansprechen. Hinzu kommen 8000 Plakate und 22000 Broschüren.
  28544. 12.3.1989–16.4.1989, Ausstellung des Lebenswerkes des Frankfurter Malers Fred Brosius (1917-2004) im Karmeliterkloster.
  28545. 11.3.1945, Tod des Politikers Conrad Broßwitz (1881-1945 KZ Dachau), Tapezierer und Dekorateur, seit 1919 hauptamtlicher Parteisekretär des SPD-Ortsvereins in Frankfurt am Main, von 1928 bis 1930 Reichstagsabgeordneter, 1933 Frankfurter Stadtverordneter, danach von den neuen Machthabern verfolgt und schikaniert, 1944 in „Schutzhaft“ genommen und am 14.09.1944 Deportation in das KZ Dachau.
  28546. 30.1.1959, Eröffnung des neuen Studentenwohnheims in der Konrad-Broßwitz-Straße.
  28547. 19.7.1991, Die ersten sechs der insgesamt 13 Bunker, die die Stadt erwerben will, werden vom Bundesvermögensamt öffentlich ausgeschrieben (Germaniastraße, Leunastraße, Heddernheimer Kirchstraße, Schmidtstraße, Schmickstraße und Konrad-Broßwitz-Straße).
  28548. 3.12.1959, Kundgebung der von der Evangelischen Kirche in Deutschland und den Evangelischen Freikirchen ins Leben gerufenen Aktion „Brot für die Welt“ in der Paulskirche.
  28549. 8.12.1962, Im Rahmen der Aktion „Brot für die Welt“ wird auf dem Roßmarkt eine „Hungeruhr“ aufgestellt. Sie soll die Zahl der Menschen anzeigen, die seit ihrer Ingangsetzung verhungert sind.
  28550. 1.9.1931, 50jähriges Jubiläum der Firma Karl Möller, Verkauf von Brötchen und Rauchwaren an der Alten Schirne.
  28551. 6.3.1982, Eröffnung des Markt- und Kulturzentrums in der ehemaligen Hausener Brotfabrik.
  28552. 11.1.1984, Mit einem Jazzkonzert verabschiedet sich das Kulturzentrum e.V. der Brotfabrik. Das hoch verschuldete Kulturzentrum muss seine Koffer packen und die obere Etage in der alten Brotfabrik anderen Kulturträgern überlassen.
  28553. 16.11.1985, Das „Freie Schauspiel Ensemble Frankfurt“ stellt sich mit seiner ersten Premiere, Herbert Achternbuschs Stück „Mein Herbert“, in der Hausener Brotfabrik vor.
  28554. 9.9.1986–12.9.1986, Jazz-Festival in der Brotfabrik.
  28555. 24.10.1986, Eröffnung des Jugendcafés in der Brotfabrik.
  28556. 8.11.1991–16.11.1991, Feierlichkeiten anlässlich des 10jährigen Jubiläums des deutsch-türkischen Jugendclubs „Saz-Rock“ in der Hausener Brotfabrik.
  28557. 29.5.1998, Eröffnung des neu gestalteten Saals des Hausener Kulturzentrums „Brotfabrik“.
  28558. 13.1.2001, Eröffnung der Kleinkunst- und Travestie-Bühne in der Brotfabrik, die „P.U.T.-Event-Bühne“.
  28559. 10.3.2001, Lesung des Schriftstellers Feridun Zaimoglu in der Brotfabrik.
  28560. 30.9.2006, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Fördervereins Pro Asyl in der Brotfabrik Frankfurt.
  28561. 23.1.2010, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des deutschen Ablegers von Attac in der Brotfabrik.
  28562. 1.3.2015, Der Schriftsteller rund Drehbuchautor Peter Zingler stellt in der „Brotfabrik“ seine Autobiografie „Im Tunnel“ vor.
  28563. 14.4.2016, Konzert mit Jochen Distelmeyer in der Frankfurter Brotfabrik.
  28564. 4.7.1995, Konzert der Rockband Neville Brothers in der Alten Oper.
  28565. 14.7.1950, Die Frankfurter Brotindustrie erhöht auf Grund der Mehlpreiserhöhung um 7,50 DM je hundert Kilo Weizen und 5,30 DM je hundert Kilo Roggen die Preise für Mischbrot von 49 auf 55 Pfennig je Kilogramm und für Weißbrot von 60 auf 65 Pfennig je Kilogramm.
  28566. 15.10.1923, Abschaffung der 1915, während des Ersten Weltkriegs, in Frankfurt am Main eingeführten Brotkarte.
  28567. 17.6.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Scharfe Kritik der Vertreter der Deutschen Volkspartei (DVP) am städtischen Wohnungsbau. Debattiert werden die Ereignisse im Zusammenhang mit der Einweihung des „Hauses der Jugend“ sowie die steigenden Brotpreise.
  28568. 21.1.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main: Der Erhöhung des Brotpreises von 76 auf 82 Pfennige für den Dreipfundlaib wird zugestimmt.
  28569. 3.3.1929, Im Spiel um die süddeutsche Meisterschaft erreicht Eintracht Frankfurt bei Germania Brötzingen ein 2:2-unentschieden.
  28570. 6.1.1929, Endspiel um die süddeutsche Meisterschaft zwischen Eintracht Frankfurt und Germania Brötzingen. Der Mainmeister schlägt die Gäste, den ungeschlagenen württembergischen Meister, mit 4:0-Toren. 18.000 Zuschauer erleben eine Sensation.
  28571. 2.4.1969, „Free Jazz“-Konzert im Cantate-Saal mit Peter Brötzmann, Manfred Schoof und Alexander von Schlippenbach.
  28572. 16.9.1967, Konzert des Soul-Musikers James Brown in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28573. 13.3.1971, Konzert des Soulsängers James Brown in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28574. 12.2.1987, „The James Brown Show ’87“ in der Festhalle.
  28575. 12.12.1992, Konzert des Soulmusikers James Brown in der Festhalle.
  28576. 25.9.1998, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Marktforschungsunternehmens „Millward Brown“, Kleyerstraße 90.
  28577. 21.6.2001, Verleihung des Preises für Natur und Umwelt der Bruno H. Schubert-Stiftung im Kaisersaal des Römer an den Gründer und Präsidenten des Worldwatch Institute, Lester R. Brown.
  28578. 25.3.1977–3.4.1977, Eine Ausstellung jugoslawischer Bücher veranstaltet das jugoslawische Generalkonsulat zu Ehren von Präsident Josip Broz Tito im Jugoslawischen Zentrum des Volksbildungsheims.
  28579. 27.2.2002, Dr. Karl Brozik (1926-2004), Repräsentant der in Frankfurt am Main ansässigen Entschädigungsorganisation Jewish Claims Conference, wird im Limpurgsaal des Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt verliehen.
  28580. 18.8.2004, Tod des Repräsentanten der Jewish Claims Conference Deutschland, Karl Brozik (1926-2004). Als Nachfolger übernimmt die Leitung der in Frankfurt am Main ansässigen jüdischen Hilfsorganisation Moshe Jahoda.
  28581. 25.3.1999, Die Polizei findet fast genau ein Jahr nach dem Verschwinden im Wald von Niedernhausen den Rucksack, den der ermordete Schüler Tristan Brübach bei sich hatte.
  28582. 5.12.2000, Konzert des „Dave Brubeck Quartet“ im King Kamehameha Club.
  28583. 7.11.1967, Jazzkonzert mit dem Dave-Brubeck-Quartett in der Kongreßhalle.
  28584. 9.11.1970, Jazz-Konzert des Dave-Brubeck-Trios mit dem Saxophonisten Gerry Mulligan in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28585. 5.3.1974, Jazzkonzert mit Dave Brubeck in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28586. 9.3.1988, Jazzkonzert des Dave Brubeck Quartetts in der Alten Oper.
  28587. 10.5.1995, Jazzkonzert mit Dave Brubeck und Gerry Mulligan in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28588. 5.5.1996, Jazzkonzert des Dave Brubeck Quartetts in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28589. 13.1.1972, Konzert des Rockbassisten Jack Bruce in der Kongreßhalle.
  28590. 15.6.1985, Open-Air-Konzert mit Bruce Springsteen im Waldstadion.
  28591. 12.7.1988, Konzert mit dem Rockmusiker Bruce Springsteen im Waldstadion.
  28592. 25.6.1992–26.6.1992, Konzert mit dem Rockmusiker Bruce Springsteen in der Festhalle.
  28593. 12.2.1996, Konzert des amerikanischen Rockmusikers Bruce Springsteen in der Alten Oper.
  28594. 15.6.2005, Rockkonzert mit Bruce Springsteen in der Festhalle.
  28595. 3.7.2009, Konzert des US-Rockmusikers Bruce Springsteen in der Commerzbank-Arena [früher: Waldstadion].
  28596. 25.5.2012, Konzert des US-amerikanischen Rockstars Bruce Springsteen in der Commerzbank-Arena.
  28597. 9.2.1922, Klavierkonzert mit Hans Bruch im Saalbau.
  28598. 9.4.1921, Lieder- und Klavierabend mit Martha Bruch, Lene Weiller-Bruch und Hans Bruch im Saalbau.
  28599. 28.10.1919, Klavierabend mit Hans Bruch in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  28600. 2.4.1919, Klavierabend mit Hans Bruch (Mannheim) in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  28601. 5.10.1918, Konzert mit Lene Hesse (Violine) und Lene Weiller-Bruch (Klavier) im Saalbau.
  28602. 11.11.1982, Mit deutlicher Mehrheit spricht sich die Liberale Vereinigung Frankfurt im Liberalen Zentrum in Sachsenhausen für einen Bruch mit der FDP und für die Gründung einer neuen liberalen Partei aus.
  28603. 17.4.1993, Gegen 22.00 Uhr explodiert am sog. „Rapunzelturm“ im Grüneburgpark eine selbst gebastelte Rohrbombe. Drei Fenster des ehemaligen Wasserturms gehen zu Bruch.
  28604. 28.7.1995, Nach der gewaltsamen Räumung des kurdischen Zeltdorfes in der Innenstadt löst die Polizei eine Versammlung auf, zu der sich 70 Kurden vor einem Seiteneingang der Katharinenkirche an der Zeil niedergelassen haben. Erneut ist die Verkehrsachse Kaiserplatz – Roßmarkt – Eschenheimer Turm für mehrere Stunden gesperrt. In der Nacht zuvor gehen auf der Zeil Schaufensterscheiben zu Bruch und Telefonzellen werden demoliert.
  28605. 11.2.1998, Am Konflikt um die Erweiterung des Main-Taunus-Zentrums (MTZ) zerbricht die Große Koalition aus CDU und SPD im Umlandverband Frankfurt (UVF). Die Sozialdemokraten fühlen sich vom Votum der CDU für neue Verkaufsflächen am MTZ verprellt, sie fürchten einen dramatischen Verdrängungswettbewerb für den Einzelhandel in der gesamten Region. Nach dem Bruch der Koalition stellt Frankfurts Planungsdezernent Martin Wentz den gesamten Umlandverband Frankfurt (UVF) in Frage.
  28606. 3.7.2002, Noch vor seiner dritten Buchmesse als Geschäftsführer muss Lorenzo Rudolf den Hut nehmen. Der Zwist um den Kongress „Futura Mundi“ führte zum Bruch. Nachfolger Rudolfs wird Volker Neumann.
  28607. 13.1.1920, Liederabend mit Lucie Brücher im Saalbau.
  28608. 11.2.1973, Die „Aktionsgemeinschaft Westend e. V.“ erhält in München aus den Händen der Ersten Vorsitzenden der Stiftung, Hildegard Hamm-Brücher, die Theodor-Heuss-Medaille überreicht.
  28609. 1.9.1955, Eröffnung des „Hotel Niederrad“, Bruchfeldplatz.
  28610. 9.11.1996, Frankfurts erste Friedenslinde wird von der Bürgerinitiative Niederrad auf dem Niederräder Bruchfeldplatz gepflanzt.
  28611. 27.11.1932, Einweihung des Gefallenen-Ehrenmals in Niederrad, Bruchfeldstraße/Ecke Rennbahnstraße, durch den Kriegerverein Germania.
  28612. 3.9.1969, Eröffnung des Altenklubs in Niederrad, Bruchfeldstraße 70.
  28613. 8.1.1993, Bei einem Überfall im Supermarkt in der Niederräder Bruchfeldstraße erbeutet der Täter 11.000.- DM.
  28614. 1.12.2003, Der neue Vorstandschef von Eintracht Frankfurt, Heribert Bruchhagen, tritt sein Amt an.
  28615. 20.1.1981, Nach der Bruchlandung eines zweistrahligen Jets der US-Luftwaffe auf dem Rhein-Main-Flughafen muss eine Start- und Landesbahn für einige Stunden gesperrt werden.
  28616. 4.12.1954, Konzert der französischen Pianistin Monique de la Bruchollerie im Volksbildungsheim.
  28617. 11.5.1989, Ein Autofahrer durchbricht mit seinem Pkw den Zaun und die Bruchsteinmauer des historischen Reitstalls am Oberforsthaus und verletzt sich dabei schwer.
  28618. 13.9.1932, Die Pfeiler der Niederräder Schleuse aus massivem Bruchsteinmauerwerk werden durch eine elektrische Sprengung in Trümmer zerrissen. Drei gewaltige Detonationen durch Fernzündung ausgelöst, lassen drei mächtige Fontänen aus Wasser und Steintrümmern in die Höhe steigen. Die Abräumungsarbeiten aus der Flusssohle finden durch einen Taucher statt.
  28619. 9.9.1978, Eröffnung des Café-Theaters in der Bruchstraße in Sachsenhausen.
  28620. 25.4.1939, Sonatenabend im Saal der Staatlichen Hochschule für Musik mit Elfie Bruck (Violine) und Karl Freitag (Klavier).
  28621. 27.4.1941, Violionabend mit Elsie Bruck im Saalbau.
  28622. 8.4.1943, Violin-Abend mit Elsie Bruck im Saalbau.
  28623. 25.2.1978, Auf dem Kreisparteitag der Frankfurter CDU wird Wolfram Brück zum neuen Vorsitzenden gewählt.
  28624. 7.8.1981, Personaldezernent Wolfram Brück unterrichtet den Magistrat offiziell darüber, dass er gegen den städtischen Amtsjuristen Alexander Schubart Vorermittlungen für ein Disziplinarverfahren eingeleitet hat. Schubert ist einer der entschiedensten Gegner des Flughafenbausbaus und einer der Sprecher der Bürgerinitiativen.
  28625. 13.6.1986, Wolfram Brück legt nach seiner Nominierung als Nachfolger im Amt des Oberbürgermeisters Dr. Walter Wallmann die Funktion des CDU-Kreisvorsitzenden nieder.
  28626. 3.7.1986, Die SPD wird keinen eigenen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahlen am 14.08. d. J. aufstellen. Auch der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Volker Hauff erklärt, nicht gegen den Christdemokraten Wolfram Brück anzutreten.
  28627. 12.9.1986, Die Frankfurter CDU wählt Stadtrat Heinz Daum als Nachfolger von Wolfram Brück zum neuen Kreisvorsitzenden.
  28628. 20.9.1986, Anlässlich des 30. Todestages des ehemaligen Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb (1902-1956) legen Oberbürgermeister Wolfram Brück und Stadtverordnetenvorsteher Paul Labonté an seinem Grab auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  28629. 23.9.1986, Mit einem Kompromissvorschlag, der eine Verbesserung des Straßenbahnbetriebes im Frankfurter Osten vorsieht, versucht die Stadt Frankfurt am Main, den Streit mit dem Darmstädter Regierungspräsidenten um die „schienenfreie Innenstadt“ noch rechtzeitig vor dem Fahrplanwechsel am kommenden Wochenende zu entschärfen. Der FVV-Rat nimmt den Antrag von Oberbürgermeister Wolfram Brück zustimmend zur Kenntnis.
  28630. 25.9.1986, Antrittsbesuch des neuen US-Generalkonsuls, Alexander Rattray, bei Oberbürgermeister Wolfram Brück im Römer.
  28631. 21.11.1986, Die CDU-Stadtverordnetenfraktion zeigt sich über die ersten einhundert Tage ihres neuen Oberbürgermeisters Wolfram Brück rundum zufrieden.
  28632. 9.12.1986, Helmut Oesterling (1920-2001), technischer Direktor der Stadtwerke Frankfurt am Main, wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Römer offiziell in den Ruhestand verabschiedet.
  28633. 19.1.1987, Städtischer Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters Wolfram Brück im Kaisersaal des Römers.
  28634. 22.1.1987, Feierliche Eröffnung des neuen Sozial- und Rehabilitionszentrums West in der Rödelheimer Alexanderstraße durch Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  28635. 30.1.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück entzieht nach monatelangen Auseinandersetzungen über die kommunale Wirtschaftspolitik Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog die Zuständigkeit im Wirtschaftsdezernat. Der Bürgermeister zeichnet im Magistrat nun für „Stadtwerke, Eigenbetriebe und öffentliche Einrichtungen“ verantwortlich. Stadtrat Udo Müller führt künftig das Dezernat „Personal, Recht und Wirtschaft“.
  28636. 31.1.1987, Die 130köpfige Ehrengarde der Stadt Köln marschiert mit klingendem Spiel durch die Freßgass’ und über die Hauptwache zum Römer und wird von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Kaisersaal des Römers empfangen.
  28637. 20.2.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück wird mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  28638. 22.4.1987, Oberbürgermeister Wolfram Brück verabschiedet den scheidenden Frankfurter Sozialdezernenten und neuen hessischen Sozialminister Karl Heinz Trageser offiziell und würdigt seine Leistungen für die Mainstadt.
  28639. 24.4.1987, Der Walter-Kolb-Gedächtnispreis des Jahres 1986 wird im Römer von Oberbürgermeister Wolfram Brück an den Frankfurter Juristen Dr. Felix Herzog verliehen.
  28640. 15.6.1987, Der Generalkonsul der Arabischen Republik Ägypten, Mohamed Said Abou Gendia, stattet Oberbürgermeister Wolfram Brück seinen Antrittsbesuch ab.
  28641. 21.10.1987–23.10.1987, Eine städtische Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Wolfram Brück reist nach Israel, um am 22.10. den „Frankfurt-Park“ in Tel Aviv offiziell zu eröffnen.
  28642. 4.11.1987, Der Kirchenmusiker Professor Helmut Walcha (1907-1991) erhält anlässlich seines 80. Geburtstages am 27.10. von Oberbürgermeister Wolfram Brück das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen eines Konzertes in der Hochschule für Musik.
  28643. 9.1.1988, Oppositionelle Gewerkschafter laden im Haus Gallus erstmals zu einem eigenem Neujahrsempfang ein. Gleichzeitig findet im Gewerkschaftshaus der traditionelle Neujahrsempfang des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit Oberbürgermeister Wolfram Brück statt.
  28644. 19.1.1988, Städtischer Neujahrsempfang durch Oberbürgermeister Wolfram Brück im Kaisersaal des Römers.
  28645. 31.1.1988, Galakonzert in der Alten Oper zugunsten des Wiederaufbaus der Oper Frankfurt unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  28646. 4.2.1988, Verleihung des „Bürgermeister-Wilhelm-Fay-Preises“ durch Oberbürgermeister Wolfram Brück an die „Drogenhilfe ’80“ und den „Förderkreis 100 Jahre Wehrhof Kindergarten“ sowie an zwei Frauen, die sich für Pflegekinder engagieren.
  28647. 5.2.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück und seine chinesischen Partner unterzeichnen im Römer einen Vertrag, wonach die Volksrepublik China zusammen mit einem Frankfurter Co-Investor an der Darmstädter Landstraße ein 150-Millionen-Projekt realisieren wird. Das neue „China-Center“ samt Hotel, Bürotrakt, Einkaufszentrum, Restaurants und Arztpraxen ist weltweit das erste Modell dieser Art.
  28648. 22.2.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück wirbt im kanadischen Calgary für Frankfurt am Main als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2004.
  28649. 8.3.1988, Der Oboist, Komponist und Musikpädagoge Professor Heinz Holliger ist der erste Träger des Frankfurter Musikpreises, der ihm von Oberbürgermeister Wolfram Brück im Kaisersaal des Römers überreicht wird.
  28650. 6.4.1988, Der neue Präsident des Regierungsbezirks Darmstadt, Walter Link, stattet Oberbürgermeister Wolfram Brück im Römer seinen Antrittsbesuch ab.
  28651. 25.5.1988, Antrittsbesuch des neuen Leiters der Frankfurt Military Community und Kommandeur der 3. US-Panzerdivision, Major General George A. Joulwan, bei Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  28652. 25.5.1988, Pfarrer Dr. Dieter Trautwein, bis 1988 evangelischer Propst, wird im Limpurgsaal des Römers aus der Hand des Oberbürgermeisters Wolfram Brück die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  28653. 2.6.1988, Eröffnung der viertägigen Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vereinsrings Sossenheim im Festzelt mit Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann und Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  28654. 14.6.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück kündigt an, dass die Stadt Frankfurt am Main die Buchmesse künftig subventionieren wird, um sie in der Stadt zu halten.
  28655. 19.6.1988, Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Neugründung der Deutschen Gildenschaft gibt Oberbürgermeister Wolfram Brück im Kaisersaal des Römers einen städtischen Empfang.
  28656. 21.6.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück und die Metallgesellschaft AG als Grundstücksbesitzerin unterzeichnen im Römer einen Erschließungsvertrag für das 980.000 Quadratmeter große ehemalige Fabrikgelände der Vereinigten Deutschen Metallwerke (VDM) in Heddernheim, auf dem ein neuer Stadtteil entstehen soll.
  28657. 8.7.1988, Oberbürgermeister Wolfram Brück wird im Limpurgsaal des Römers durch den hessischen Ministerpräsidenten Dr. Walter Wallmann mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  28658. 2.8.1988, Die „Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliche Mitarbeit“ wird in diesem Jahr, so die Entscheidung der Jury unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Wolfram Brück, an den Verein „Deutsche Jugendkraft Schwarz/Weiß Griesheim“ und den „Freundeskreis Liebenswertes Frankfurt“ verliehen.
  28659. 25.8.1988–3.9.1988, Rheingauer Weinmarkt in der Freßgass’, zum ersten Mal von Oberbürgermeister Wolfram Brück eröffnet.
  28660. 11.9.1988, Festumzug anlässlich des 1200jährigen Jubiläums Rödelheims. In einem „Offenen Brief“ u.a. an den hessischen Ministerpräsidenten Dr. Walter Wallmann, an den Frankfurter Oberbürgermeister Wolfram Brück, an den Magistrat und die Stadtverordneten der Stadt Frankfurt am Main erklärt die „Initiative 9. November“ ihre Absicht, „in Frankfurt eine Gedenkstätte für die Opfer der Shoah zu schaffen.“ Gefordert wird, das Bunkergebäude an der Friedberger Anlage, wo bis 1938 eine Synagoge stand, für eine Gedenkstätte freizugeben.
  28661. 27.9.1988, Festakt anlässlich der Wiedereröffnung der für 23 Millionen DM renovierten Paulskirche mit Bundestagspräsident Philipp Jenninger, Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann, Oberbürgermeister Wolfram Brück und Bundesminister Oscar Schneider. Den Festvortrag hält der Frankfurter Historiker Professor Lothar Gall.
  28662. 11.10.1988, Stadtplaner Albert Speer überreicht Oberbürgermeister Wolfram Brück den Rahmenplan für Olympia in Frankfurt am Main. Die Großsporthalle ist jetzt in Nähe des Kaiserleikreisels anstatt an der Honsellbrücke im Osthafen geplant.
  28663. 18.10.1988, Keyvan Dahesch, Pressesprecher des Landesversorgungsamtes und Journalist, wird im Römer von Oberbürgermeister Wolfram Brück die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  28664. 29.10.1988, Erster Spatenstich für das Freizeitzentrum Kalbach in Anwesenheit von Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  28665. 29.10.1988, Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Zonta-Clubs Frankfurt gibt Oberbürgermeister Wolfram Brück einen Empfang im Kaisersaal des Römer.
  28666. 3.11.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Heftige Debatte über die städtische Korruptionsaffäre. Oberbürgermeister Wolfram Brück erklärt, dass kein Mitglied des Magistrats in diese Affäre verstrickt ist. Ein Misstrauensantrag gegen Oberbürgermeister Wolfram Brück wird zurückgewiesen. Die CDU-Mehrheitsfraktion im Römer lehnt ebenfalls den Rücktritt von Sportdezernent Professor Peter Rhein ab.
  28667. 17.11.1988, Verleihung der „Walter-Möller-Plakette für bürgerliche Mitarbeit“ im Römer durch Oberbürgermeister Wolfram Brück an den Sportverein „Deutsche Jugendkraft Schwarz-Weiss Griesheim“ und an den „Freundeskreis Liebenswertes Frankfurt“.
  28668. 30.11.1988, Dem Großunternehmer und Dressurreiter Dr. h.c. Josef Neckermann (1912-1992), Gründer und langjähriger Vorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe, wird im Limpurgsaal des Römers von Oberbürgermeister Wolfram Brück die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  28669. 13.12.1988, „Erster Rammschlag“ für den neuen Holbeinsteg zwischen Friedens- und Untermainbrücke in Anwesenheit von Oberbürgermeister Wolfram Brück.
  28670. 15.12.1988, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verabschiedung des städtischen Haushalts 1989 mit einem Rekord-Etat von knapp fünf Milliarden DM. Oberbürgermeister Wolfram Brück lobt die wirtschaftliche Dynamik der Stadt, die Opposition tadelt die Arroganz der Macht.
  28671. 19.12.1988, Antrittsbesuch der neuen Generalkonsulin der Republik Kolumbien in Frankfurt am Main, Martha Ninó de Stand, bei Oberbürgermeister Wolfram Brück im Römer.
  28672. 16.3.1989, Aus den Reihen der CDU wird Kritik am Koalitionsangebot von Oberbürgermeister Wolfram Brück an den Kommunalwahlsieger SPD laut.
  28673. 16.4.1989, Anlässlich des 70. Geburtstages der Schauspielerin und Leiterin des Frankfurter Volkstheaters Liesel Christ (1919-1996) verleiht ihr Oberbürgermeister Wolfram Brück im Kaisersaal des Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28674. 28.4.1989, Offizielle Eröffnung der Bundesgartenschau 1989 durch den noch amtierenden Oberbürgermeister Wolfram Brück und durch Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl in der Alten Oper.
  28675. 22.5.1989, Dem Politologen und Schriftsteller Professor Dolf Sternberger (1907-1989) wird im Bürgerhospital die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Für Wolfram Brück ist dies zugleich seine letzte Amtshandlung als Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main.
  28676. 2.7.1992, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog und der Geschäftsführer der privaten Wiederverwertungs-Gesellschaft „Duales System Deutschland“ (DSD), Wolfram Brück, unterzeichnen im Römer einen Vertrag zur Reform der städtischen Müllabfuhr.
  28677. 20.3.1995, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zum zweiten Mal in der Nachkriegsgeschichte stellt sich mit Andreas von Schoeler ein Frankfurter Oberbürgermeister seiner eigenen Abwahl. Das frühere Stadtoberhaupt Wolfram Brück (CDU) wurde 1989 nach dem rot-grünen Kommunalwahlsieg abgewählt. Alle Stadtverordneten von SPD, CDU und Grünen stimmen dafür, die rechtsextremen Republikaner votieren dagegen. Die Abstimmung muss am 19.04. d. J. wiederholt werden, um von Schoeler endgültig abzulösen.
  28678. 27.2.2007, Städtischer Empfang im Kaisersaal des Römers anlässlich des 70. Geburtstages des ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeisters (1986-1989) Wolfram Brück (1937-2016).
  28679. 15.6.2016, Tod des ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeisters Wolfram Brück (CDU) (1937-2016), 1977 bis 1986 Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main, 1978 bis 1986 Kreisvorsitzender der CDU Frankfurt am Main, 1986 bis 1989 hiesiges Stadtoberhaupt.
  28680. 23.5.1937, 25jähriges Jubiläum der Grundsteinlegung zur neuen „Alten Brücke“.
  28681. 2.8.1935, Bei einer schweren Straßenschlägerei zwischen einigen Passanten auf der Alten Brücke in der Nacht wird ein Mann durch Messerstiche tödlich verletzt.
  28682. 20.3.1935, Nach sechswöchigen Arbeiten werden die umfangreichen Umbauten der Schwanheimer Mainbrücke vollendet. Die neuartige Konstruktion soll der Brücke stärkeren Halt geben.
  28683. 15.1.1935, „Frankfurt feiert den Sieg an der Saar“ aus Anlass der Saarabstimmung mit Aufmärschen, einer Kundgebung auf dem Römerberg, auf der Gauleiter Jakob Sprenger spricht sowie dem Antreten der gesamten Frankfurter SS im Dienstanzug ohne Mantel und ohne Gepäck auf dem Schaumainkai in Sachsenhausen zwischen der Adolf-Hitler-Brücke [heute: Untermainbrücke] und der Wilhelmsbrücke [heute: Friedensbrücke].
  28684. 22.9.1934–24.9.1934, Wasservolksfest unter dem Motto „1000 Jahre Mainschifffahrt“. Höhepunkt ist das große Feuerwerk an der Alten Brücke.
  28685. 12.9.1930, Ein achtjähriges Mädchen ertrinkt nach einem Sturz in den Main an der Alten Brücke.
  28686. 23.1.1930, Innerhalb von wenigen Stunden wird am späten Abend die Eisenbahnbrücke über die Nidda im Stadtteil Nied vollständig umgestaltet. Die eine Hälfte der alten Brücke wird komplett entfernt, die andere Hälfte an deren Stelle gerückt und an der letzten Stelle eine völlig neue Brückenbahn eingefügt.
  28687. 17.2.1929, Ein 13jähriger Junge fällt an der Alten Brücke mit seinem Schlitten in den Main und ertrinkt.
  28688. 15.8.1926, Offizielle Einweihung der „Neuen Alten Brücke“ in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) – samt dreitägigem Volksfest (14.-16.08.). Das Stadtblatt der „Frankfurter Zeitung“ erscheint mit einer Tiefdruckbeilage „Die alte Brücke“.
  28689. 14.8.1926–16.8.1926, Dreitägiges Volksfest anlässlich der Einweihung der „Neuen Alten Brücke“ (am 15.08.).
  28690. 8.4.1924, Gründung eines Brückenbauvereins zur Errichtung der neuen Alten Brücke.
  28691. 9.1.1924, Wegen Hochwassers wird die 1914 als Notersatz – für die geschlossene „Alte Brücke“ – eröffnete hölzerne Notbrücke gesperrt. Sie stürzt infolge Eisgangs am 22.01. ein und wird abgebrochen. Ein Nachen-Fährbetrieb wird eingerichtet.
  28692. 18.5.1913, Bei Spielen an der Alten Brücke stürzt ein fünfjähriger Junge in den Main und ertrinkt.
  28693. 23.5.1912, Grundsteinlegung der neuen Alten Brücke.
  28694. 9.1.1911, Konferenz von Vertretern des Arbeits- und Finanzministeriums sowie Mitgliedern der Frankfurter Stadtverwaltung (u.a. Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes) wegen Übernahme der alten Brücke in das Eigentum der Stadt Frankfurt am Main.
  28695. 4.8.2000–8.8.2000, Mainfest auf dem Römerberg und auf dem Mainkai zwischen Alter Brücke und Untermainbrücke.
  28696. 23.1.1939, Aufhebung der Straßenbahnhaltestelle Neue Mainzer Straße/Adolf-Hitler-Brücke [Untermainbrücke].
  28697. 29.4.1939, Grundsteinlegung für das Brückenhaus auf der Maininsel unterhalb der Alten Brücke.
  28698. 30.4.1941–1.5.1941, Gastspiel der Camilla-Mayer-Hochseiltruppe am Mainufer, zwischen Eisernen Steg und Alter Brücke.
  28699. 27.8.1941–16.9.1941, Frankfurter Michaelismarkt am Mainufer zwischen dem Eisernen Steg und der Alten Brücke. Aus Luftschutzgründen darf der Platz der Landwirtschaftlichen Halle in der Ostendstraße nicht genutzt werden.
  28700. 2.11.1946, Der Eiserne Steg wird als erste feste Brücke über den Main wieder dem Verkehr übergeben. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb hält am nördlichen Treppenaufgang des Eisernen Steges eine Ansprache.
  28701. 14.9.1947, Auf der Radrennbahn im Frankfurter Waldstadion findet das Jahresereignis im Stehersport statt: Gefahren wird um das Goldenes Rad von Frankfurt am Main und um den Preis der Alten Brücke.
  28702. 4.7.1949, An ihrem Nationalfeiertag veranstalten die Amerikaner auf der Alten Brücke ein Großfeuerwerk.
  28703. 20.10.1949, Die reparierte Niddabrücke der Umgehungsstraße nach Wiesbaden wird für den allgemeinen Verkehr freigegeben. Bei der Konstruktion handelt es sich um eine vollständig geschweißte Träger-Rost-Brücke in Verbundbauweise, der ersten dieser Art in Frankfurt am Main.
  28704. 1.3.1951, Einweihung und Verkehrsübergabe der Friedensbrücke an der Stelle der alten Wilhelmsbrücke. Oberbürgermeister Dr. Walter Kolb sagt: Diese Brücke „möge ein Zeichen sein unserer Selbstbehauptung und unseres Willens zum Frieden im Lande und zum Frieden mit allen Ländern.“
  28705. 22.5.1953, Feierliche Einweihung der Carl-Ulrich-Brücke, die Offenbach/Main und Frankfurt am Main-Fechenheim miteinander verbindet.
  28706. 21.11.1957–26.11.1957, Ausstellung „Esperanto – Brücke zu allen Völkern“ der Esperanto-Gesellschaft Frankfurt am Main über die internationale Sprache Esperanto im Haus der Jugend.
  28707. 26.2.1958, An der Frankfurter Maininsel strandet das 667-Tonnen-Motorschiff „Paula“ aus Essen. Das Schiff ist mit einer Ladung Kohle aus dem Ruhrgebiet nach dem Frankfurter Osthafen unterwegs. Bei der Durchfahrt unter der Alten Brücke stellt es sich quer. Sein Heck treibt auf die Maininsel zu und setzt sich fest, während der Bug gegen den Brückenpfeiler auf der anderen Seite der Durchfahrt gedrückt wird.
  28708. 6.3.1958, Der amerikanische Filmschauspieler William Holden stellt sich dem Publikum anlässlich der Aufführung von „Die Brücke am Kwai“ im „Turmpalast“.
  28709. 8.7.1961–30.7.1961, Ausstellung von Graphiken und Zeichnungen der Künstlergemeinschaft „Brücke“ im Haus Limpurg-Römer.
  28710. 23.5.1962, 50jähriges Jubiläum der Grundsteinlegung zur neuen „Alten Brücke“.
  28711. 1.6.1965, Totalsperrung der Alten Brücke.
  28712. 19.8.1965, Richtfest für die neue „Alte Brücke“.
  28713. 16.9.1965, Verkehrsübergabe der neuen „Alten Brücke“.
  28714. 27.9.1966, Ein Personenwagen mit vier Insassen durchbricht das Brückengeländer der Alten Brücke und stürzt in einem Nebenarm des Mains, den so genannten Müllermain auf der Sachsenhäuser Seite. Während drei der Insassen überleben, kommt für den Fahrer des Unglückswagens jede Hilfe zu spät. Er kann nach einer dramatischen Rettungsaktion nur noch tot geborgen werden.
  28715. 1.11.1966, Inbetriebnahme einer schwenkbaren Fluggastbrücke auf dem Rhein-Main-Flughafen. Die Brücke verbindet mit einer Länge von 60 Metern die Inland-Passagierhalle des Flughafengebäudes direkt mit der Maschine.
  28716. 28.6.1967, Die neue Abfahrt von der Alten Brücke zur Elisabethenstraße in Sachsenhausen wird dem Verkehr übergeben.
  28717. 24.8.1967, Hessens Verkehrsminister Rudi Arndt und Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) übergeben die 176 Meter lange Brücke über den Opelkreisel zwischen Rheingauallee und Wiesbadener Straße dem Verkehr.
  28718. 13.6.1968, In diesem Jahr gibt es in Frankfurt am Main keine traditionelle Fronleichnams-Stadtprozession um das Mainviereck zwischen der Alten Brücke und dem Eisernen Steg. Stattdessen findet eine gemeinsame Fronleichnamsfeier in Form einer „Eucharistiefeier in Concelebration“ auf dem Römerberg statt.
  28719. 4.9.1968, Festsitzung der Guttemplerorden „Freistatt“, „Vortrupp“ und „Die Brücke“ anlässlich „100 Jahre Guttemplerarbeit in Europa“ im Dominikanerkloster.
  28720. 8.11.1973, Die „Omega-Brücke“ in Griesheim wird für den Verkehr freigegeben.
  28721. 7.11.1974, Ein Verkehrsunfall auf der Alten Brücke fordert ein Todesopfer. Auf der vereisten Fahrbahn gerät ein Pkw ins Schleudern, durchschlägt das Brückengeländer und stürzt in den Main.
  28722. 18.10.1975, Dreißig Frankfurter Kommunalpolitiker säubern in einem freiwilligen Einsatz die Maininsel unterhalb der Alten Brücke von Unrat und Gestrüpp und demonstrieren damit Umweltbewusstsein.
  28723. 6.1.1894, Niedrigster Wasserstand des Mains in diesem Jahrhundert und überhaupt der niedrigste, mit 0,42 Meter unter dem Nullpunkt des städtischen Pegels an der Alten Brücke.
  28724. 13.6.1976, An der Griesheimer Brücke wird ein neuer Trinkwasserdüker verlegt.
  28725. 26.2.1978–27.2.1978, Sprengung der Brücke über die Isenburger Schneise.
  28726. 12.12.1978, Der Präsident des amerikanischen Zentralbankrates, G. William Miller, spricht im großen Saal der Industrie- und Handelskammer auf Einladung des Vereins „Atlantik-Brücke“ über Währungs- und Finanzpolitik.
  28727. 15.8.1984, Richtfest des neuen, 115 Meter hohen, 30geschossigen Messehochhauses am Gleisdreieck an der Emser Brücke.
  28728. 13.6.1988, Ein alkoholisierter irischer Fußballfan stürzt nach einer Kneipentour durch Frankfurt am Main von der Alten Brücke in den Main und ertrinkt.
  28729. 3.11.1988, Erster Rammschlag zur Errichtung der Leuna-Brücke nahe der Main-Kraft-Werke.
  28730. 22.11.1988, Erster Rammschlag für die künftige Messe-Brücke (Omega-Brücke) über die Theodor-Heuss-Allee.
  28731. 5.5.1989, Die Nidda zwischen dem Eschersheimer Schwimmbad und der Praunheimer Brücke ist durch abgelassenes Öl auf der ganzen Strecke verschmutzt.
  28732. 24.11.1989, Lebensgefährlich verletzt wird ein in Frankfurt am Main stationierter 19jähriger US-Soldat, als ein Unbekannter auf der Alten Brücke auf ihn einsticht.
  28733. 18.8.1990, Inselfest des Frankfurter Ruder-Vereins von 1865 auf der Maininsel an der Alten Brücke anlässlich des 125jährigen Jubiläums.
  28734. 30.6.1991, Erstmals wird der Straßenabschnitt zwischen der Untermainbrücke und der Alten Brücke sonntags für den Verkehr gesperrt.
  28735. 29.1.1992, Am frühen Morgen stürzt ein 25jähriger Frankfurter mit seinem Pkw von der Alten Brücke in den Main und ertrinkt.
  28736. 14.11.1992, Eröffnung des letzten Stücks der Höchster Südumgehung durch Oberbürgermeister Andreas von Schoeler. Der 850 Meter lange, vierspurige Abschnitt verbindet die Schwanheimer Brücke mit der Mainzer Landstraße.
  28737. 17.2.1993, Am Abend wird eine 17jährige Frau bei einem Verkehrsunfall in Griesheim getötet. Vier Menschen werden zum Teil schwer verletzt, als zwei Pkw’s hinter der Schwanheimer Brücke aufeinanderprallen.
  28738. 22.1.1995–26.2.1995, Ausstellung mit Werken der „Künstler der Brücke“ in der Galerie der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28739. 9.2.1997, Kurz nach Mitternacht kommt bei einem Frontalzusammenstoß auf der Schwanheimer Brücke ein Autofahrer ums Leben.
  28740. 10.11.1998, Der Mainpegel erreicht mit 4,60 Metern in Frankfurt am Main einen Höchststand und damit ist das nördliche Ufer – zwischen Untermainbrücke und Alte Brücke – für den Verkehr nicht mehr passierbar.
  28741. 14.3.2001, Erster Spatenstich zum Bau des Mainufer-Radweges zwischen dem Anleger der Höchster Fähre in Schwanheim und der Schwanheimer Brücke.
  28742. 23.3.2002, Die Außenwette von „Wetten, dass...“ mit Entertainer Thomas Gottschalk findet diesmal in Höchst statt. Feuerwehrleute aus Höchst wollen mit 136 Wasserkästen an der Wörthspitze eine Brücke über die Nidda schlagen – was auch gelingt.
  28743. 18.2.2004, Vor 120 Jahren fuhr die erste elektrische Straßenbahn von der Frankfurter Alten Brücke zum Offenbacher Buchrainplatz und zurück, im Volksmund „Knochemiehl“ genannt – für die Pferdebahnen gewohnten Frankfurter eine Sensation.
  28744. 23.3.2005, Erster Spatenstich für den neuen Portikus unter der Alten Brücke.
  28745. 20.4.2005, Offizielle Freigabe der neuen Brücke über die Mörfelder Landstraße durch Hessens Verkehrsminister Alois Rhiel und Bürgermeister Achim Vandreike.
  28746. 19.10.2006, Zwischen Main-Neckar-Brücke und Niederräder Brücke landet ein Flugzeug, Dornier Do 24, auf dem Main. Zahlreiche Schaulustige kommen um die alte Do 24 zu sehen.
  28747. 10.4.2009, 125jähriges Jubiläum der Zusammenarbeit der städtischen Verkehrsbetriebe in Frankfurt am Main und Offenbach am Main: Am 10. April 1884 fuhr die erste Straßenbahn mit elektrischer Oberleitung von der Alten Brücke im Stadtteil Sachsenhausen zum Mathildenplatz in Offenbach am Main.
  28748. 5.4.2013, Eröffnung des Club D3 als Nachfolger des Yachtklubs an der Alten Brücke.
  28749. 28.4.2014, Die neue Carl-Ulrich-Brücke zwischen dem Stadtteil Fechenheim und Offenbach/M. schwimmt in Position – direkt neben der alten Brücke – noch in diesem Jahr wird sie für den Verkehr freigegeben werden.
  28750. 1.4.2016, Wiedereröffnung des 2012 geschlossenen Yachtklubs von Hans Romanov unter der Alten Brücke am Sachsenhäuser Ufer.
  28751. 1.10.2016, Feierliche Wiederaufstellung einer Kopie der überlebensgroßen Statue Karls des Großen auf der Alten Brücke.
  28752. 22.3.2010–20.6.2010, Ausstellung „‘Es führt über den Main...‘ Frankfurts Alte Brücke. Gestern. Heute. Morgen“ im Karmeliterkloster, Institut für Stadtgeschichte.
  28753. 30.5.1945, Freigabe des Fahrradverkehrs im Stadtbezirk Frankfurt. Radfahrer und Fußgänger können die Brücken ohne Ausweis überschreiten.
  28754. 18.8.1892, Eröffnung der Grüneburg-Apotheke (ursprünglich Brücken Apotheke, eröffnet: 1796).
  28755. 26.8.1983–10.9.1983, Ausstellung „Faszinierendes Israel – Quellen, Neuland, Brücken“ der „Deutsch-Israelischen Gesellschaft“ in der Airport Gallery auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  28756. 12.10.1985, Der russische Schriftsteller Lew Kopelew liest in der Alten Oper aus seinem neuesten Buch „Worte werden Brücken“.
  28757. 22.12.1992, 100.000 Menschen demonstrieren in einer Lichterkette im Ring der Grünanlagen um die Innenstadt unter dem Motto „Brücken zueinander - Gegen Ausländerfeindlichkeit“ gegen die fremdenfeindlichen Anschläge in den vergangenen Monaten.
  28758. 12.5.1997–13.5.1997, Erster bundesweiter Kongress „Transatlantische Brücken der Zukunft“, eine Tagung über deutsch-amerikanische Städtepartnerschaften im Kaisersaal des Römer, eröffnet vom Stuttgarter Oberbürgermeister a. D. Erwin Rommel.
  28759. 24.11.2012, Mit der Aktion „Brücken schmücken“ demonstrieren ca. 80 Bürgerinitiativen im Rhein-Main-Gebiet gegen den Fluglärm.
  28760. 4.6.1999–6.6.1999, Wegen eines Brückenabrisses wird die Autobahn 5 am Frankfurter Kreuz gesperrt.
  28761. 16.10.1989, Die Untermainbrücke wird voraussichtlich für ein Jahr gesperrt. Es stellt sich heraus, dass der gesamte Brückenaufbau abgerissen und saniert werden muss.
  28762. 14.10.1936, II. Internationale Brückenbau-Tagung.
  28763. 7.6.1982, Bei einem Frontalzusammenstoß eines Pkw’s mit einem Lkw im Schwanheimer Wald sterben zwei Mitarbeiter des Straßen- und Brückenbauamtes in ihren Dienstwagen.
  28764. 21.1.2007, Ex-Oberbürgermeister Walter Wallmann erhält in der Paulskirche für seine Arbeit als ,Brückenbauer‘ zwischen Juden und Nichtjuden den „Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung“ – eine Auszeichnung der Stadt Frankfurt am Main.
  28765. 5.7.2009, Brückenfest anlässlich der lang ersehnten Niddabrücke – die alte Holzbrücke musste abgebaut werden.
  28766. 31.7.1889, Das Brückengeld auf der Wilhelmsbrücke wird heute zum letzten Mal erhoben. Ab dem 01. August d. J. wird die städtische Hebestelle eingezogen.
  28767. 10.4.1951, Demonstration der KPD und des „Ausschusses für Volksbefragung gegen Remilitarisierung“ an der Obermainbrücke gegen den Einbau von Sprengkammern in die Brückenpfeiler.
  28768. 15.7.1973, Auf der Autobahn A 80 Frankfurt am Main – Wiesbaden unmittelbar nach der Ausfahrt Rödelheim gerät ein PKW ins Schleudern und prallt an einen Brückenpfeiler. Der schwere Verkehrsunfall fordert insgesamt fünf Tote und zwei Schwerverletzte.
  28769. 16.2.1920, Im Stadtwald, in der Brückenschneise, wird die Leiche einer ausgeraubten und ermordeten Frau aufgefunden.
  28770. 21.12.1932, Bei einer schweren Gasexplosion im Haus Brückenstraße 77 wird eine Wohnung völlig zertrümmert. Personen werden nicht verletzt.
  28771. 24.9.1932, Anlässlich des kommunistischen „Roten Sporttages“, der von der Polizei für ganz Preußen verboten worden ist, kommt es am Abend im Stadtteil Sachsenhausen zu einem folgenschweren Überfall. In der Brückenstraße geraten Nationalsozialisten mit Antifaschisten in eine Schlägerei. Dabei werden zwei Nationalsozialisten verletzt. Die Täter können entkommen.
  28772. 17.4.1932, 100jähriges Jubiläum der Carolus-Apotheke, Brückenstraße.
  28773. 7.2.1930, 25jähriges Geschäftsjubiläum des Schuhmachermeisters Karl Schäfer, Brückenstraße.
  28774. 20.4.1925, Gründung der Firma „Geschwister Diehl“, Woll- und Strickwaren, Brückenstraße.
  28775. 23.11.1908, Offizielle Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnstrecke Lokalbahnhof über Textorstraße – Brückenstraße – Diesterwegstraße – Schweizer Platz.
  28776. 3.4.1960, 25jähriges Jubiläum der Firma Hubert Neles, Spezialhaus für Tapeten, Linoleum und Gardinen, Brückenstraße 9.
  28777. 30.7.1892–1.8.1892, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Hermanns-Verein-Frankfurt-Sachsenhausen“ mit einer Gedächtnisfeier am Grabe des ersten Dirigenten und Mitbegründers des Vereins, Johann Ludwig Jost (alter Friedhof, Brückenstraße) sowie einem Festspiel, Festakt, Kommers und Festzug durch die Hauptstraßen des Stadtteils Sachsenhausen.
  28778. 1.2.1909, Bei einem schweren Mansardenbrand im Stadtteil Sachsenhausen (Brückenstraße 55) werden drei Menschen tödlich verletzt.
  28779. 21.10.1988, Bei einem Überfall auf einen Sachsenhäuser Juwelier in der Brückenstraße erbeutet der Täter Schmuck im Wert von 7.000.- DM.
  28780. 10.8.1991, Eröffnung des neuen Spielhauses der Elterninitiative Sachsenhausen auf der Brückenstraße.
  28781. 2.10.1994, Feier anlässlich der Eröffnung des „Palais Jalta“ in den neuen Räumen Brückenstraße 33 im Stadtteil Sachsenhausen.
  28782. 28.10.1952, Stadtrat a. D. Peter Brückmer erhält an seinem 70. Geburtstag die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28783. 27.1.1936, Bruckner-Konzert des Cäcilien-Vereins, vereinigt mit dem Rühlschen Gesangverein e. V., im Saalbau.
  28784. 28.3.1931, Premiere des Schauspiels „Elisabeth von England“ von Ferdinand Bruckner im Schauspielhaus.
  28785. 13.10.1921, Anton Bruckner-Feier des Gustav Mahlerbundes in Dr. Hoch’s Konservatorium anlässlich des 25. Todestages von Anton Bruckner. Der Dichter Ernst Lissauer rezitiert aus seiner Bruckner-Dichtung „Gloria“.
  28786. 11.10.1946–18.10.1946, Anton Bruckner-Gedenktage zum 50. Todestag am 11.10., veranstaltet von der Frankfurter Museumsgesellschaft e. V. und dem Cäcilienverein.
  28787. 31.5.1949, Der Bruckner-Dirigent Eugen Jochum dirigiert ein Sonderkonzert des Symphonieorchesters von Radio Frankfurt.
  28788. 23.10.1949, Anlässlich des 125. Geburtstages von Anton Bruckner veranstaltet das Katholische Pfarramt St. Ignatius ein Konzert in der Ignatius-Kirche.
  28789. 13.12.1972, Vor rund 1500 Studenten fordert der des Amtes enthobene Hochschullehrer aus Hannover, Professor Peter Brückner, im Hörsaal VI der Johann Wolfgang Goethe-Universität, ein Bündnis aller linken Gruppierungen in der Bundesrepublik Deutschland.
  28790. 12.3.1973, Konzert des Bruckner-Orchesters Linz im Palmengarten.
  28791. 6.11.1895, Erster Kammermusik-Abend des „Frankfurter Trio“ (James Kwast, Alfred Heß und Oskar Brückner) im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  28792. 10.4.1896, Kammermusik-Abend des „Frankfurter Trio“ (James Kwast, Alfred Hess und Oskar Brückner) im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  28793. 9.1.1979, Der wegen der Weigerung, sich von der Mitherausgabe des umstrittenen „Buback-Nachrufes“ öffentlich zu distanzieren, vom Dienst suspendierte Psychologieprofessor Peter Brückner (Hannover) hält auf Einladung des Allgemeinen Studentenausschusses der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Hörsaal VI die erste von insgesamt fünf Ringvorlesungen.
  28794. 21.2.1985, Die Schriftstellerin Christine Brückner signiert in der Buchhandlung Carolus ihre Werke.
  28795. 28.4.1985, Im Rahmen des „Literarischen Cafés“ in der Alten Oper liest die Schriftstellerin Christine Brückner aus eigenen Werken.
  28796. 17.10.1993, Das Symphonieorchester des Norddeutschen Rundfunks Hamburg spielt in der Alten Oper Werke von Bruckner.
  28797. 10.1.1996, Konzert des Bruckner-Orchesters Linz in der Alten Oper.
  28798. 11.10.1996, Anlässlich des 100. Todestag des Komponisten Anton Bruckner findet im Dom ein Gedenkkonzert mit den St. Florianer Sängerknaben, dem Collegium musicum St. Florian, statt.
  28799. 6.7.2012, Mit einem Symposium zur „Frauen- und Geschlechterforschung in der Sozialen Arbeit“ wird die seit 1972 an der Fachhochschule Frankfurt tätige Professorin Margrit Brückner (Soziologie, Frauen- und Geschlechterforschung und Supervision) in den Ruhestand verabschiedet.
  28800. 29.11.2013, Der zehnte Tony-Sender-Preis wird im Römer an die Feministin und langjährige Fachhochschulprofessorin Margrit Brückner, Trägerin des Elisabeth-Selbert-Preises (1984), verliehen.
  28801. 1.10.1988, Premiere von Ferdinand Bruckners „Krankheit der Jugend“ und Albert Camus’ „Die Gerechten“ in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg im Kammerspiel.
  28802. 9.9.1934, Strauß-Abend mit ausgewählten Kompositionen der drei Brüder Johann, Josef und Eduard Strauß im Palmengarten mit dem Palmengarten-Orchester und dem Winkelmannschen Männerchor.
  28803. 8.6.1929, Der weltbeste Tennisspieler, Karel Kozeluh, und sein Bruder Josef Kozeluh veranstalten im Stadion einen Schaukampf.
  28804. 20.1.1922, Klavierabend mit dem Komponisten, Musikpädagogen und Pianisten Eduard Zuckmayer, Bruder des Schriftstellers Carl Zuckmayer, im Saalbau.
  28805. 25.1.1921, Klavierabend mit Paul Wittgenstein, Bruder des Philosophen Ludwig Wittgenstein, in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  28806. 29.2.1920, Das „Brüder Post-Quartett“ gibt im eigenen Saal, Gärtnerweg, sein einhundertstes Volkskonzert.
  28807. 29.12.1918, Konzert des „Brüder Post-Quartetts“ im Brüder Post-Konservatorium mit der Sängerin Maria Glück.
  28808. 27.10.1918, Konzert des „Brüder Post-Quartetts“ im Brüder-Post-Konservatorium.
  28809. 19.3.1918, „Türkischer Kunstabend“ im „Brüder Post-Konservatorium“. Auf dem Programm stehen moderne türkische Lyrik, Lieder und Musikstücke.
  28810. 3.10.1916, Max Reger-Gedächtnisfeier im Brüder Post Konservatorium.
  28811. 17.9.1916, Konzert des Brüder Post-Quartetts, Gärtnerweg.
  28812. 25.12.1915, Volkskonzert des Brüder Post-Quartetts im Saalbau.
  28813. 5.12.1915, Erstes Volkskonzert des Brüder Post-Konservatoriums, Gärtnerweg, u.a. mit dem Brüder Post-Quartett.
  28814. 1.6.1915, Sonatenabend im Brüder Post-Konservatorium, Gärtnerweg.
  28815. 30.11.1913, Klavierabend mit Mena Töpfer-Nechansky (Wien) im Brüder-Post-Konservatorium, Gärtnerweg.
  28816. 16.1.1912, Kammermusik-Konzert des „Brüder Post-Quartett“ im Saalbau.
  28817. 26.1.1911, Kammermusik-Konzert des „Brüder Post-Quartetts“ im Saalbau.
  28818. 15.11.1910, Konzert des Brüder Post-Quartetts im Saalbau.
  28819. 18.10.1910, 1. Kammermusik-Konzert des „Brüder Post-Quartett“ im Saalbau.
  28820. 10.4.1908, Gründung des Humoristischen Musikvereins „Lustige Brüder“ Frankfurt am Main-Nied.
  28821. 29.5.2000, Durch einen Wohnungsbrand im Haus Brüder-Grimm-Straße 28 im Ostend entsteht ein geschätzter Schaden von 400.000.- DM.
  28822. 14.9.1939, 80. Todestag des Frankfurter Malers Ferdinand Fellner (1799-1859), Bruder des letzten Älteren Bürgermeisters der Freien Stadt Frankfurt am Main, Carl Constanz Fellner (1807-24.07.1866 Freitod).
  28823. 1.12.1939, 80. Todestag des Malers Alfred Rethel (1816-1859), 1836-1844 Schüler der Städelschule, danach noch drei Jahre als Maler in Frankfurt am Main. Im Auftrag des Frankfurter Senats malte Rethel die historische Darstellung „Kaiser Otto I. verzeiht seinem Bruder Heinrich“ (1840) sowie vier Kaiserporträts für den Kaisersaal: Philipp von Schwaben, Maximilian I., Maximilian II. und Karl V.; des Weiteren Porträts Frankfurter Maler, darunter Johann David Passavant (1839) und Philipp Veit (1844).
  28824. 6.5.1941, Tod des Journalisten und Verlegers Dr. Heinrich Simon (1880-1941), Enkel des Verlegers, Politikers und Stifters Leopold Sonnemanns (1831-1909), 1906 Eintritt in den Verlag Societäts-Druckerei in Frankfurt am Main und Mitarbeiter im Feuilleton der „Frankfurter Zeitung“. 1910 gemeinsam mit seinem Bruder Kurt Simon (1881-1957) als Prokurist Mitglied der Geschäftsleitung des Verlags. Ab 1914 Vorsitzender der Redaktionskonferenz der „Frankfurter Zeitung“, seit 1916 Mitverleger und Geschäftsführer des Buchverlags der Societäts-Druckerei, 1934 zwangsweise Ausscheiden aus der Redaktionskonferenz der „Frankfurter Zeitung“. Ende 1934 Emigration aus NS-Deutschland. Ging über Paris, Tel Aviv und London 1939 nach Washington.
  28825. 23.2.1950, Vortragsabend des „Frankfurter Vereins für Geschichte und Landeskunde“ im Vortragsaal der Weißfrauenschule. Professor Paul Wentzke spricht über „Deutsches Einheitsstreben im Leben der Brüder Gagern“.
  28826. 24.2.1956, Der Magistrat verleiht dem Künstler Hermann Treuner, der zusammen mit seinem Bruder Robert ein maßstabgerechtes Modell der Frankfurter Altstadt entworfen hat, an seinem 80. Geburtstag die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28827. 4.12.1963, Premiere des Märchens der Brüder Grimm „Schneeweißchen und Rosenrot“ der Landesbühne Rhein-Main im Theater am Turm (TAT).
  28828. 12.12.1963, Feierliche Einweihung des „Centro Espanol“, ein Heim für spanische Gastarbeiter, Brüder-Grimm-Straße 20.
  28829. 23.5.1969, 150. Geburtstag des Altphilologen und Direktors des alten Frankfurter Gymnasiums Dr. Tycho Mommsen (1819-1902), Bruder des Historikers Professor Theodor Mommsen.
  28830. 13.3.1971–14.3.1971, Feierlichkeiten anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Loge des Ordens B’nai-B’rith (= Brüder des Bundes) mit einem Festgottesdienst in der Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße, und einem Festbankett im „Frankfurter Hof“.
  28831. 6.5.1898, Tod des Stadtgärtners Nicolaus (Nikolaus) Siesmayer (1815-1898), seit 1842 Mitinhaber der Kunstgärtnerei von Gebr. Siesmayer, Bruder des Gartenbaudirektors und Gartenarchitekten Frank Heinrich Siesmayer (1817-1900).
  28832. 12.8.1899, Tod des Sanitätsrats Dr. Salomon Herxheimer (1841-1899), älterer Bruder des Geheimen Medizinalrats und Dermatologen Prof. Karl Herxheimer (1861-1942 Ghetto Theresienstadt). 1876 Gründer einer Klinik für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Frankfurt am Main.
  28833. 5.12.1978, Ölalarm in der Kindertagesstätte Brüder-Grimm-Straße 20 im Ostend. Dort laufen aus einem lecken Tank über 8000 Liter Heizöl aus. Die Feuerwehr kann durch rechtzeitiges Abpumpen größere Schäden verhindern.
  28834. 29.4.1983, Premiere von Heiner Kipphardts „Bruder Eichmann“ im Schauspielhaus.
  28835. 1.6.1985, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Brüder-Grimm-Schule.
  28836. 10.1.1987–15.2.1987, Ausstellung des Fotografie-Forums im Leinwandhaus am Weckmarkt mit Aufnahmen der Brüder Jacob und Theodor Hilsdorf aus der Zeit zwischen 1900 und 1920.
  28837. 17.10.1989, Am Abend tötet ein 57jähriger Mann im Ben-Gurion-Ring 64 in Nieder-Eschbach seinen 52jährigen Bruder mit einem Fleischermesser.
  28838. 8.5.1995, „Alle Menschen werden Brüder“ ist das Motto eines Chor- und Orchesterkonzerts in der Alten Oper mit dem Ra’anana Symphony Orchestra (Israel), dem Schola Cantorem aus Gdansk und dem Monteverdi-Chor aus Budapest.
  28839. 26.4.1998, Die Brüder Ernst und Herbert Leuninger werden in der St. Galluskirche mit dem diesjährigen Walter-Dirks-Preis ausgezeichnet.
  28840. 1.11.2004, Dem Leiter des Franziskanertreffs der Liebfrauenkirche, Bruder Wendelin Gerigk, wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt verliehen.
  28841. 15.3.2013, Eröffnung des neuen Leseclubs in der Brüder-Grimm-Realschule im Ostend.
  28842. 31.3.2000, Das Brüderkrankenhaus am Zoologischen Garten schließt. Die Arbeit in den dort untergebrachten Arztpraxen geht weiter.
  28843. 19.6.1977, Weihe der Kapelle des Brüderkrankenhauses durch Weihbischof Dr. Wilhelm Kempf (1906-1982).
  28844. 9.3.1952–16.3.1952, „Woche der Brüderlichkeit“.
  28845. 2.3.1953, Im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“ sprechen auf Einladung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in der Paulskirche Vertreter der evangelischen, jüdischen und katholischen Konfessionen.
  28846. 5.3.1953, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Gedenken an den verstorbenen Vorsitzenden der SPD-Fraktion, Paul Kirchhof, Errichtung einer Volksschule auf dem Gelände der ehemaligen Wöhlerschule und eines „Hauses der Mode-Industrie“ an der Rheingauallee, Gewährung von 2,5 Millionen DM für den Wiederaufbau des Volksbildungsheimes. Ein Dringlichkeitsantrag der Fraktionen der SPD, CDU und der BHE-Gruppe, wonach die am 06.03. d. J., während der „Woche der Brüderlichkeit“, geplante Aufführung des Veit Harlan-Filmes „Unsterbliche Geliebte“ in fünf Frankfurter Filmtheatern als Provokation empfunden wird, findet bei Stimmenthaltung der FDP und DP Annahme.
  28847. 14.3.1954, Im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit“ der Frankfurter Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit spricht auf einer Feier in der Paulskirche der ehemalige Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Dr. Georg Salzberger.
  28848. 6.3.1955, Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ mit einer Rede des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Prof. Carlo Schmid, in der Paulskirche.
  28849. 4.3.1956–11.3.1956, „Woche der Brüderlichkeit“.
  28850. 11.4.1956, Verleihung des Schleussner-Schüller-Preises des Hessischen Rundfunks an den Schriftsteller und Rundfunkautor Walter Jens für sein zur „Woche der Brüderlichkeit“ gesendetes Hörspiel „Ahasver“.
  28851. 17.3.1957–24.3.1957, „Woche der Brüderlichkeit“ mit einer Feier in der Paulskirche (17.03.) und einem Festkonzert des Chors „Oratorio de Paris“ mit jüdischem Gesang in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  28852. 9.3.1958, Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ in der Paulskirche.
  28853. 13.3.1960, Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ mit einem Festakt in der Paulskirche.
  28854. 11.3.1962–18.3.1962, „Woche der Brüderlichkeit“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
  28855. 8.3.1964–15.3.1964, „Woche der Brüderlichkeit“.
  28856. 7.3.1965, Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ in der Paulskirche.
  28857. 5.3.1967–12.3.1967, „Woche der Brüderlichkeit“ des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
  28858. 9.3.1969–16.3.1969, „Woche der Brüderlichkeit“ der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“.
  28859. 20.3.1971, Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“.
  28860. 16.3.1972–18.3.1972, „Kinder-Internationale“ im Jugendhaus Gallus anlässlich der Woche der Brüderlichkeit.
  28861. 6.3.1977, Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an den Schweizer Schriftsteller und Dramatiker Friedrich Dürrenmatt in der Paulskirche.
  28862. 5.3.1979, Podiumsdiskussion über die Verjährung von NS-Verbrechen im großen Palmengartensaal anlässlich der „Woche der Brüderlichkeit“ u.a. mit Ignatz Bubis und Andreas von Schoeler.
  28863. 9.3.1980, Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
  28864. 7.3.1982–14.3.1982, „Woche der Brüderlichkeit“.
  28865. 9.3.1982, Dr. Shalom Ben-Chorin, diesjähriger Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille, ist Gast in Frankfurt am Main anlässlich der „Woche der Brüderlichkeit“.
  28866. 8.3.1987–15.3.1987, „Woche der Brüderlichkeit“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille.
  28867. 7.3.1989, Feierstunde anlässlich der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Philanthropin.
  28868. 6.3.1990–13.3.1990, „Woche der Brüderlichkeit“ der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“.
  28869. 3.3.1991–13.3.1991, 40 Jahre „Woche der Brüderlichkeit“ der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ unter dem Motto „Über Grenzen hinweg zu neuer Gemeinschaft“.
  28870. 8.3.1994–12.3.1994, „Woche der Brüderlichkeit“ der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“.
  28871. 9.3.1995, Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit der Frankfurter Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit spricht im Plenarsaal des Römers Landesrabbiner Professor Nathan Levinson über „Sind uns die Utopien abhanden gekommen?“
  28872. 11.3.2012, Die in Frankfurt am Main aufgewachsene, seit 1979 in Jerusalem lebende Autorin und Lehrerin Lea Fleischmann (geb. 1947 in Ulm in einem DP-Lager) liest im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum aus ihrem Buch „Meine Sprache wohnt woanders“.
  28873. 25.4.1940, Mozart-Schubert-Klavierabend mit Wolfgang Brugger im Saalbau.
  28874. 16.3.1941, Klavierkonzert mit Wolfgang Brugger im Saalbau.
  28875. 7.5.1942, Klavierabend mit Wolfgang Brugger im Saalbau.
  28876. 3.3.1943, Klavierabend mit Wolfgang Brugger im Saalbau.
  28877. 29.11.1980, In der Ladengalerie des BfG-Hauses veranstaltet die UNICEF einen Galaabend. Unter den 1300 Gästen sind die Künstler Liv Ullmann, Peter Ustinov, Nana Mouskouri und Heidi Brühl.
  28878. 10.11.1954, Der Brühlbunker in Heddernheim wird vom Dezernenten der Sozialverwaltung, Stadtrat Dr. Rudolf Prestel, symbolisch verschlossen.
  28879. 12.8.1936, Tod des Pädagogen und Altphilologen Geheimrat Prof. Ewald Bruhn (1862-1936), seit 1901 Lehrer am Frankfurter Goethegymnasium. Von 1904 bis 1912 und von 1921 bis 1928 Leiter dieser Lehranstalt. Honorarprofessor an der Frankfurter Universität.
  28880. 6.11.1932, 70. Geburtstag des Pädagogen und Altphilologen Geheimrat Prof. Ewald Bruhn (1862-1936), langjähriger Rektor des Goethegymnasiums und Honorarprofessor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  28881. 19.3.1931, Im Reichsbankgebäude findet eine Abschiedsfeier für den am 1. April d. J. in den Ruhestand tretenden Reichsbankdirektor Franz Brüll statt.
  28882. 15.9.1908, Tod des Pädagogen Dr. Adolf Brüll (1846-1908), von 1871 bis 1903 Lehrer am Philanthropin, 1879 Mitbegründer des Mendelssohn-Vereins, zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Judaistik.
  28883. 11.10.1896, 25jähriges Lehrerjubiläum von Dr. Adolf Brüll (1846-1908), seit 1871 Lehrer am Philanthropin (bis 1903), Gründer des Mendelssohn-Vereins, zahlreiche Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Judaistik.
  28884. 15.10.1940, Tod des letzten Bürgermeisters von Sossenheim (1903-1927), Nikolaus Brum. Sossenheim ist seit 1928 ein Stadtteil von Frankfurt am Main.
  28885. 21.9.1986, An den Gemeinderatswahlen der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main nimmt erstmals auch eine „Neue Jüdische Liste“ um Professor Micha Brumlik und Professor Dan Diner teil, die u.a. eine „eigenständige Diasporakultur“ fordert.
  28886. 5.11.1987, Zur Erinnerung an die NS-Pogromnacht am 9./10.11.1938 veranstalten der Stadtschülerrat und die Schülermitverwaltung der Holbeinschule in Sachsenhausen einen Veranstaltung „Gegen Gleichgültigkeit und Vergessen“ mit Probst Dieter Trautwein, dem Schriftsteller Valentin Senger und dem Hochschullehrer Micha Brumlik.
  28887. 28.1.1991, Der Stadtverordnete der Grünen, Professor Micha Brumlik, verlässt die Partei aus Protest gegen die Auseinandersetzungen innerhalb der Grünen um die deutsche Hilfe an Israel. Die Landesversammlung der Grünen hat zwei Tage zuvor zunächst erklärt, jede militärische Unterstützung zur Abwehr irakischer Angriffe abzulehnen, diese Erklärung dann aber modifiziert.
  28888. 21.1.1956, 30jähriges Jubiläum der Firma Rudolf Brummer, Elektro-Installationen, in Niederrad.
  28889. 7.2.1992, Premiere von Peter Turrinis „Josef und Maria“ in der Inszenierung von Stefan Brün als Aufführung des Schauspiels im Kaufhaus Hertie an der Zeil.
  28890. 25.9.1993, Premiere des Theaterstücks „Der Eismann kommt“ von Eugene O’Neill in der Regie von Stefan Brün im Schauspielhaus.
  28891. 7.5.2000, 30. Todestag des früheren Frankfurter Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970), von 1964 bis 1970 Stadtoberhaupt. Oberbürgermeisterin Petra Roth legt auf seinem Ehrengrab auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  28892. 20.7.1964, Gedenkfeier anlässlich des 20. Jahrestages des 20. Juli 1944 in der Paulskirche. Die Festansprache hält der neu gewählte Oberbürgermeister, Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28893. 15.9.1964, Die SPD eröffnet den Kommunalwahlkampf mit einer Kundgebung im Palmengarten-Gesellschaftshaus, auf der sich der neue Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) vorstellt.
  28894. 22.10.1964, Große Kommunalwahlkampfkundgebung der SPD im Zoo-Gesellschaftshaus mit Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976), Münchens Oberbürgermeister Dr. Hans Jochen Vogel und Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28895. 14.1.1965, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) übermittelt im Namen der Stadt Frankfurt dem Ehrenbürger der Mainstadt, Professor Albert Schweitzer (1875-1965), anlässlich seines 90. Geburtstages die Glückwünsche.
  28896. 28.1.1965, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Etatreden des Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970) und des Stadtkämmerers Dr. h.c. Georg Klingler (1897-1985). Zweiter Akt der städtischen Sparwelle: Der Wasserpreis wird von 42 auf 70 Pfennig je Kubikmeter erhöht.
  28897. 16.2.1965, Der Bürgermeister von Lyon, Felix Rollet, stattet Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) einen Gegenbesuch ab.
  28898. 18.2.1965, Der Magistrat verleiht der Leiterin des Seminars für Politik, Ulla Illing (1915-1975), anlässlich ihres 50. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht die Auszeichnung am 09.03. in seinem Amtszimmer.
  28899. 27.2.1965, Gedenkfeier anlässlich des 40. Todestages des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert (1871-1925) vor dem Friedrich-Ebert-Denkmal an der Paulskirche mit Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1903-1971).
  28900. 30.3.1965, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) verabschiedet den Schuldezernenten Professor Theodor Gläß (1896-1982), der wegen seiner angegriffenen Gesundheit aus dem Magistrat ausscheidet.
  28901. 14.6.1965, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) wird mit der „Ehrenurkunde des Widerstandes“ der „Internationalen Union der Verfolgten und Widerstandskämpfer“ (U.I.R.D.) ausgezeichnet.
  28902. 19.8.1965, Konstituierende Sitzung der Verbandsversammlung der „Regionalen Planungsgemeinschaft Untermain“ im Römer. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) wird zum Vorsitzenden des Verbandsvorstandes gewählt.
  28903. 25.8.1965, Seit heute gelten Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und seine Familie offiziell als Frankfurter Bürger. Sie wohnen auf dem Sachsenhäuser Lerchesberg.
  28904. 15.9.1965, Der neue amerikanische Generalkonsul in Frankfurt am Main, James R. Johnstone, stattet Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer seinen Antrittsbesuch ab.
  28905. 15.10.1965, Auch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) ist als Autor auf der Frankfurter Buchmesse vertreten: Er legt sein Buch „Von Weimar bis heute – Im Spiegel eigenen Erlebens“ der Öffentlichkeit vor.
  28906. 21.10.1965, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtkämmerer Dr. h.c. Georg Klingler (1897-1985) legen den Entwurf des städtischen Haushaltsplanes für 1966 vor. Der ordentliche Haushalt ist auf 868,8 Millionen DM angewachsen, der außerordentliche auf 928,2 Millionen DM.
  28907. 14.11.1965, Enthüllung des Ehrenmals für die Opfer des Krieges und des Nationalsozialismus auf dem Friedhof in Höchst durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28908. 11.1.1966, Antrittsbesuch des künftigen Direktors des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros, Mordechai M. Tenne, bei Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28909. 4.3.1966, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht dem Vizepräsidenten der Deutschen Bundesbank und Staatsminister a. D., Dr. Heinrich Troeger (1901-1975), anlässlich seines 65. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  28910. 15.4.1966, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) erhält vom Verein für Polizei- und Schutzhunde e. V. 1911 im Römer die Johann-Meiners-Plakette. Außerdem wird Brundert Ehrenmitglied des Vereins und mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.
  28911. 19.4.1966, Der Magistrat verleiht dem langjährigen Direktor der I. Medizinischen Universitätsklinik in Frankfurt am Main, Professor Ferdinand Hoff (1896-1988), anlässlich seines 70. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (Überreichung durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) am 25.04. im Hotel Frankfurter Hof).
  28912. 18.7.1966, Empfang einer sowjetischen Delegation von Wissenschaftlern, Politikern und Künstlern durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Kaisersaal.
  28913. 24.7.1966, Anlässlich des 100. Todestages des letzten Älteren Bürgermeisters der Freien Stadt Frankfurt am Main, Carl Constanz Victor Fellner (1807-1866), legt Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) an dessen Grab auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  28914. 15.10.1966–16.10.1966, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des VdK-Stadtkreisverbandes Frankfurt im Theater am Turm unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28915. 27.10.1966, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Erste Lesung des Haushaltsplanes für 1967. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtkämmerer Hubert Grünewald halten ihre Etateden.
  28916. 7.4.1967, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) empfängt im Kaisersaal des Römers sowjetische Verwaltungsexperten auf ihrer Studienreise durch die Bundesrepublik Deutschland.
  28917. 11.4.1967–13.4.1967, Frühjahrstagung der Fachgruppe der Presse-, Rundfunk- und Filmarchive im Verein Deutscher Archivare im Sitzungssaal der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft. Am 12.04 findet ein Empfang bei Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Kaisersaal des Römers statt.
  28918. 11.5.1967, Auf einer Magistrats-Sondersitzung wird Oberbürgermeister Professor Willi Brundert ermächtigt, mit Professor Ulrich Erfurth, z. Zt. Vizedirektor des Burgtheaters Wien, wegen der Nachfolge des Generalintendantenpostens bei den Städtischen Bühnen zu verhandeln.
  28919. 15.6.1967, Zwischen Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Professor Ulrich Erfurth (1910-1986) wird im Römer der Vertrag unterzeichnet, wonach Erfurth am 01. September 1968 die Nachfolge von Harry Buckwitz (1904-1987) als Generalintendant der Städtischen Bühnen antreten soll.
  28920. 20.6.1967, Das Land Hessen übernimmt die Johann Wolfgang Goethe-Universität. Finanzminister Albert Osswald (1919-1996), Kultusminister Ernst Schütte (1904-1972), Oberbürgermeister Willi Brundert (1912-1970) und Stadtkämmerer Hubert Grünewald unterschreiben in Wiesbaden den endgültigen Vertrag.
  28921. 30.8.1967, Eröffnung des Lesesaales und der Freihandbibliothek des Stadtarchivs im Karmeliterkloster mit einer Pressekonferenz in Anwesenheit von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28922. 12.9.1967, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) empfängt im Kaisersaal des Rathauses eine Delegation des israelischen Städteverbandes mit Präsident Pinchas Eylon an der Spitze.
  28923. 16.10.1967, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) empfängt den Bürgermeister von Tel Aviv, Mordechei Namir, anlässlich eines Aufenthaltes in der Mainstadt im Kaisersaal.
  28924. 19.10.1967, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Vorlage des Etatentwurfes für 1968 und Etatreden von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtkämmerer Hubert Grünewald.
  28925. 14.11.1967, Feier anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Frankfurter „US Trade Center“ mit Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28926. 23.1.1968, Zu Ehren des 1943 in Preungesheim durch Fallbeil hingerichteten Frankfurter Kommunalpolitikers und Gewerkschafters Albrecht Ege (1878-1943), der am 31.01.1968 90 Jahre alt geworden wäre, findet auf dem Friedhof Westhausen eine Gedenkstunde statt, an dem neben Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970), der Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1903-1971) und Stadtrat Walter Möller (1920-1871) teilnehmen.
  28927. 10.4.1968, Grundsteinlegung zum (Wieder-)Aufbau der historischen Hauptwache durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert.
  28928. 16.4.1968, Vor über 1000 Studenten verlangt das SDS-Bundesvorstandsmitglied Hans-Jürgen Krahl auf einem „Teach-in“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität, dass sich Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970), der hessische Innenminister Heinrich Schneider und sein Stellvertreter bei einem weiteren „Teach-in“ am folgenden Tag vor den Frankfurter Studenten wegen der harten Polizeieinsätze verantworten sollen.
  28929. 17.4.1968, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) steht über 2000 Studenten, Arbeitern und Schülern auf dem Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Rede und Antwort zu den Polizeiaktionen im Zusammenhang mit den Demonstrationen nach dem Attentat auf Rudi Dutschke.
  28930. 6.5.1968, Übergabe der restaurierten Saalhof-Kapelle in der Saalgasse durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28931. 20.7.1968, Zum Gedenken an die Opfer des 20. Juli 1944 legen Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) am Mahnmal an der Paulskirche Kränze nieder.
  28932. 12.9.1968–16.9.1968, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Arbeiter-Turn- und Sportbundes mit einem Empfang durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Kaisersaal des Römers (14.09.).
  28933. 19.9.1968, Grundsteinlegung für die „Parkstadt Frankfurt-Nied“ durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28934. 21.9.1968, Der Magistrat verleiht dem Vorstandsvorsitzenden der Hoechst AG, Professor Karl Winnacker (1903-1989), anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht dem Jubilar die Auszeichnung am 26.09. im Limpurgsaal des Römers.
  28935. 5.10.1968, Der Wahlausschuss unter Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) lässt alle sieben Wahlvorschläge für die Kommunalwahlen am 20.10. d. J. zu: SPD, CDU, FDP, NPD, Gesamtdeutsche Partei GDP/BHE, Parteilose für sparsame Verwaltung (PSV) und die Sozialistische Demokratische Opposition (SDO).
  28936. 14.10.1968, Einen kostbaren silbernen Leuchter für den Silberschatz der Stadt Frankfurt am Main überreicht Heinz H. Roos, Geschäftsführer der Juweliersfirma Hessenberg & Co. GmbH, an Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) in dessen Amtszimmer. Anlass dazu ist das 200jährige Jubiläum jenes Tages, an dem der Silberarbeitermeister Carl Hessenberg am 15.10.1768 in der Fahrgasse einen Handwerkbetrieb eröffnet.
  28937. 14.11.1968, Empfang der Frankfurter Olympia-Teilnehmer bei Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Kaisersaal des Römers.
  28938. 12.12.1968, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr 1969 vor. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtkämmerer Hubert Grünewald halten ihre Etatreden.
  28939. 8.3.1969, Anlässlich des 90. Geburtstages des im letzten Jahr verstorbenen Nobelpreisträgers und Ehrenbürgers der Stadt Frankfurt am Main, Professor Otto Hahn (1879-1968), Gründung der „Otto-Hahn-Stiftung“ (mit Satzung vom 03.03.) und des „Otto-Hahn-Preises der Stadt Frankfurt am Main“ im Kaisersaal. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) nimmt die Umbenennung des Holbeinplatzes in Sachsenhausen in „Otto-Hahn-Platz“ vor. Zugleich wird eine Otto-Hahn-Gedächtnisausstellung im Gebäude der Stadt- und Universitätsbibliothek eröffnet (bis 31.03.).
  28940. 8.6.1969, Anlässlich des ersten Todestages des tödlich verunglückten Schuldezernenten Stadtrat Willy Cordt (1921-1968) legt Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) an dessen Grab auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  28941. 16.6.1969, Am Vorabend des 17. Juni spricht Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Palmengarten über die Ereignisse vom Juni 1953 in der DDR.
  28942. 6.7.1969, Eine Gruppe jugoslawischer Kommunalpolitikern aus Zagreb wird von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer empfangen.
  28943. 21.7.1969, Viele Frankfurter verbringen die halbe Nacht vor dem Fernsehapparat, um die erste Mond-Landung der Menschheitsgeschichte mitzuerleben. Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) sendet dem amerikanischen Generalkonsul in Frankfurt am Main, James R. Johnstone, Glückwünsche.
  28944. 25.8.1969, Eine israelische Jugendgruppe wird zum Abschluss ihres Aufenthaltes in der Bundesrepublik Deutschland von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) im Römer empfangen.
  28945. 26.8.1969, Inbetriebnahme des Römertelefons durch Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28946. 13.10.1969, Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) überreicht dem Ehrenvorsitzenden der Degussa, Hermann Schlosser (1889-1979), anlässlich seines 80. Geburtstages eine silberne Schale mit eingravierter Widmung.
  28947. 23.10.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Vorlage des Entwurfes des Haushaltsplanes für 1970 mit Haushaltsreden von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) und Stadtkämmerer Rudolf Sölch. Darüber hinaus stimmen die Stadtverordneten für den Ausbau des Waldstadions.
  28948. 4.2.1970, Hessens Ministerpräsident Albert Osswald (1919-1996) und Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) unterzeichnen einen Vertrag zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt am Main über die Erweiterung der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Niederurseler Hang.
  28949. 21.2.1970, Der 15köpfige Unterbezirksvorstand der Frankfurter SPD spricht sich mehrheitlich für eine Wiederwahl von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) aus.
  28950. 27.2.1970, Mit einer deutlichen Zweidrittelmehrheit spricht sich der Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Bürgerhaus Nordweststadt für eine Wiederwahl von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) aus.
  28951. 7.5.1970, Tod des Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970), seit 1964 Stadtoberhaupt. Ihm wird ein Ehrenbegräbnis am Neuen Portal auf dem Hauptfriedhof zuteil. Nach ihm erhält die Willi-Brundert-Siedlung im Stadtteil Hausen ihren Namen.
  28952. 14.5.1970, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Magistrat und Stadtverordneten gedenken des verstorbenen Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970). Einstimmig wird der vom Magistrat vorgelegte „Kindergartenentwicklungsplan“ verabschiedet.
  28953. 21.5.1970, Der Vorstand des CDU-Stadtkreisverbandes Frankfurt spricht sich einstimmig bei einer Enthaltung für die Wahl des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Stadtrat Walter Möller (1920-1971) zum Nachfolger des verstorbenen Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970) aus.
  28954. 7.5.1971, Anlässlich des ersten Todestages von Oberbürgermeister Professor Willi Brundert (1912-1970) versammeln sich Stadtverordnete und Magistratsmitglieder zu einer Gedenkfeier an seinem Grab auf dem Hauptfriedhof.
  28955. 10.5.1971, In der Wandelhalle des Römers wird ein im Auftrag der Stadt angefertigtes Gemälde des vor einem Jahr verstorbenen Oberbürgermeisters Professor Willi Brundert (1912-1970) aufgehängt. Gemalt hat es die Darmstädter Künstlerin Ricarda Jacobi.
  28956. 14.10.1972, Die Siedlung Hausen wird von Oberbürgermeister Rudi Arndt zum Gedenken an den 1970 verstorbenen Oberbürgermeister in „Willi-Brundert-Siedlung“ umbenannt.
  28957. 7.5.1980, Anlässlich des 10. Todestages des früheren Oberbürgermeisters (1964-1970) Professor Willi Brundert (1912-1970) legt Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann auf seinem Grab am Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  28958. 30.6.1988, Tod von Irmgard Brundert, geb. Schrader (1916-1988), Gattin des Frankfurter Oberbürgermeisters (1964-1970) Professor Willi Brundert (1912-1970).
  28959. 12.6.2012, 100. Geburtstag des ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeisters (1964-1970) Willi Brundert (1912-1970).
  28960. 14.6.2001, Premiere der Neu-Inszenierung der Kinderoper „Brundibar“, die während des Nationalsozialismus im Ghetto Theresienstadt aufgeführt wurde, im Gemeindehaus der Cyriakusgemeinde im Stadtteil Rödelheim.
  28961. 6.12.1931, Einweihung der Brunhildis-Eisbahn auf dem Feldberg.
  28962. 21.4.1934, 50. Todestag des Chemikers, Industriellen und Politikers Dr. Adolf Brüning (1837-1884), seit 1864 Mitarbeiter der im Jahr zuvor eröffneten Firma „Meister, Lucius & Co.“, seit 1867 offiziell „Meister, Lucius & Brüning“, aus der die Farbwerke Hoechst hervorgingen.
  28963. 17.7.1932, In einer großen Wahlkundgebung der Frankfurter Zentrumspartei spricht Reichskanzler a. D. Heinrich Brüning im Hippodrom und im Saalbau.
  28964. 30.8.1930, Reichskanzler Dr. Heinrich Brüning spricht auf einer Wahlkampfkundgebung der Frankfurter Zentrumspartei im Saalbau.
  28965. 8.2.1913, Tod des Chemikers und Generaldirektors der Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning in Höchst am Main, Geheimer Regierungsrat Dr. Gustav von Brüning (1864-1913).
  28966. 15.5.1903, Tod des Chemikers, Fabrikanten und Mäzen Dr. Eugen Lucius (1834-1903), 1863 Mitbegründer der Höchster Firma „Meister, Lucius & Co.“, seit 1880 Aktiengesellschaft „Farbwerke Höchst, vormals Meister, Lucius & Brüning“ und von 1884 bis 1902 dort Vorsitzender des Aufsichtsrats, Engagement für die Errichtung von Arbeiterwohnungen, von 1876 bis 1901 Frankfurter Stadtverordneter, 1878/79 Frankfurter Abgeordneter im Preußischen Landtag.
  28967. 17.2.1941, Tod des Diplomaten Adolf von Brüning (1866-1941), Sohn des gleichnamigen Mitbegründers der Farbwerke Höchst, Mitglied im Aufsichtsrat ebd.
  28968. 4.1.1953, 90jähriges Jubiläum der Farbwerke Hoechst AG. Am 04.01.1863 wird die Stammfirma der Farbwerke Hoechst vormals Meister, Lucius & Brüning unter dem Namen Meister, Lucius & Co. in das Handelsregister der Stadt Höchst am Main eingetragen und geht 1925 mit anderen Werken Süd- und Westdeutschlands in der I. G. Farbenindustrie AG auf. Bei der Aufteilung der I. G. Farbenindustrie nach 1945 gemäß den alliierten Dekartellierungsbestimmungen werden Ende 1951 unter dem Firmennamen Farbwerke Hoechst AG vormals Meister, Lucius & Brüning das Werk Höchst, die chemische Fabrik Griesheim, die Naphtol-Chemie Offenbach/Main und die Lech-Chemie Gersthofen zusammengefasst.
  28969. 21.4.1959, Anlässlich des 75. Todestages des Mitbegründers der Höchster Farbwerke, Dr. Adolf von Brüning (1837-1884), legt die Stadtverwaltung an der Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz mit Schleife nieder.
  28970. 17.1.1967, Für ihre Mitarbeiter und deren Angehörige eröffnen die Farbwerke Hoechst einen Textil-Pavillon in der Brüningstraße.
  28971. 19.1.1979, Gastspiel des Opernhauses Brünn in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28972. 5.3.1980, Eintracht Frankfurt gewinnt im Fußball-UEFA-Pokal das Hinspiel des Viertelfinales gegen Zbrojvka Brünn im Waldstadion mit 4:1 Toren.
  28973. 19.3.1980, Trotz einer 3:2-Niederlage bei Zbrojvka Brünn erreicht Eintracht Frankfurt das Halbfinale des UEFA-Fußballpokals.
  28974. 13.3.1982, Konzert der Staatlichen Philharmonie Brünn in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28975. 18.3.1985, Konzert der Staatlichen Philharmonie Brünn in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  28976. 8.12.1993, Konzert der Tschechischen Staatsphilharmonie Brünn in der Alten Oper.
  28977. 11.5.1937, Vor 50 Jahren wurde der Justitia-Brunnen auf dem Römerberg neu eingeweiht.
  28978. 13.6.1929, 120. Geburtstag des Arztes, Psychiaters und Schriftstellers Geheimer Sanitätsrat Dr. Heinrich Hoffmann (1809-1894), Gründer und Leiter der neuen „Anstalt für Irre und Epileptische“ auf dem Affensteiner Feld (heute: IG-Hochhaus), nach der Gründung der Universität Frankfurt in „Städtische und Universitätsklinik für Gemüts- und Nervenkranke“ umbenannt. Aus diesem Anlass wird in den Stadionanlagen der Struwwelpeter-Brunnen aufgestellt.
  28979. 12.9.1953–14.9.1953, Erstmals nach 236 Jahren findet in Sachsenhausen wieder die „Aeppelwoikerb“ verbunden mit dem historischen Brunnen-Fest statt.
  28980. 25.10.1971, Der Magistrat verabschiedet eine Ortssatzung, in der 450 Gebäude, Denkmäler, Brunnen und andere Objekte als „schutzwürdig“ im Sinne der Denkmalspflege ausgewiesen werden.
  28981. 17.5.1976, In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wird das Modell der künftigen Fußgängerzone „Freßgass“ samt Brunnen vorgestellt.
  28982. 21.8.1976–24.8.1976, Brunnenfest in Sachsenhausen im Zeichen Karl des Großen. Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) weiht den neuen Carolusbrunnnen („Karl-der-Große“-Brunnen) am Wendelsplatz ein (21.08.).
  28983. 14.6.1983, Offizielle Einweihung des Lucae-Brunnens am Opernplatz. Bis zum 19.06. dauert der Rummel unter dem Motto „Am Brunnen vor der Alten Oper“.
  28984. 17.6.1983, „Brunnen-Rallye“ quer durch die Innenstadt.
  28985. 26.3.1989, Ein 79jähriger Frankfurter stürzt sich in seinem acht Meter tiefen Brunnen in Ginnheim zu Tode. Die Leiche des Mannes wird erst einen Tag später entdeckt.
  28986. 28.8.1999, Unter dem Titel „Weltbürger Goethe – Weltoffenes Frankfurt“ feiert die Mainstadt den 250. Geburtstag seines größten Sohnes mit einem „Tag der offenen Tür“ im Goethehaus und im Goethe-Museum. „Mittags mit dem Glockenschlag zwölf“ hatte Johann Wolfgang von Goethe anno 1749 erstmals Frankfurter Luft geschnuppert. Der Höhepunkt des Goethejahres fällt zusammen mit der Verleihung des Goethepreises an den Schriftsteller Siegfried Lenz in der Paulskirche. Laudator ist der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Die eigentlich alle drei Jahre fällige Auszeichnung der Stadt Frankfurt am Main wird anlässlich des 250. Geburtstages Goethes um ein Jahr vorgezogen. An den 18 Spielstätten in der Innenstadt zwischen Lucae-Brunnen, Taunusanlage, Römerberg und Hauptwache sowie vor und in der Alten Oper finden sich über 100.000 Menschen ein. Die meisten der großen Geschäfte rund um Hauptwache und Zeil haben „Goethe zu Ehren“ bis 20.00 Uhr geöffnet. Der Schauspieler Will Quadflieg liest im Fritz-Rémond-Theater im Zoo „Lyrik von Goethe“.
  28987. 13.3.2002, Sybille Schnehage, Gründerin des Vereins „Katachel“, der in acht Jahren 250 Brunnen in Afghanistan gebaut hat, wird im Hotel Frankfurter Hof mit dem diesjährigen Elisabeth-Norgall-Preis des International Women’s Club (IWC) of Frankfurt ausgezeichnet.
  28988. 15.8.2003–18.8.2003, Sachsenhäuser Brunnenfest. Zugleich Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Sachsenhäuser Brunnen- und Kerbegesellschaft.
  28989. 28.5.2005, „Ebbelweifest“ der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Apfelweinstraße und der Vereinigung „Zeil aktiv“ am Brunnen auf der Zeil.
  28990. 28.10.2007, Tod von Hans Weiß im Alter von 88 Jahren, erster Präsident (1953-1958) der Sachsenhäuser Brunnen- und Kerbegesellschaft (BKG), langjähriger Brunnenschultheiß im Stadtteil Sachsenhausen.
  28991. 22.1.2012, Tod des langjährigen Mitglieds und Ehrenmitglieds der Brunnen- und Kerbegesellschaft Sachsenhausen, Volker Holle, im Alter von 75 Jahren.
  28992. 3.1.1929, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Firma Jakob Rapps GmbH, Brunnenbau- und Tiefbohrungsunternehmen, Niederrad, Goldsteinstraße.
  28993. 9.10.1997, Eröffnung der neuen Rollschuhbahn in dem alten Brunnenbecken in der Grünanlage der Zeppelinallee.
  28994. 14.8.2015–17.8.2015, Feierlichkeiten anlässlich des 525. Brunnenfestes im Stadtteil Sachsenhausen (u.a. historische Brunnenbegehung, Gickelschmiss, Fanfarenzug).
  28995. 24.8.1958, 468. Sachsenhäuser Brunnenfest und Einweihung des wieder aufgebauten Affentorbrunnens.
  28996. 26.8.1961–30.8.1961, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  28997. 24.8.1963–27.8.1963, 473. Brunnenfest in Sachsenhausen und Enthüllung des Paradiesbrunnen.
  28998. 21.8.1965–24.8.1965, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  28999. 20.8.1966–23.8.1966, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29000. 26.8.1967–29.8.1967, 477. Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29001. 24.8.1968–27.8.1968, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29002. 23.8.1969–26.8.1969, 479. Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29003. 22.8.1970–25.8.1970, Brunnenfest Sachsenhausen.
  29004. 21.8.1971, Taufe des „Zunftbrunnens“ und 481. Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29005. 25.8.1973–28.8.1973, 483. Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29006. 24.8.1974–27.8.1974, Sachsenhäuser Brunnenfest am Mainufer.
  29007. 27.8.1977–30.8.1977, Brunnenfest in Sachsenhausen.
  29008. 26.8.1978–29.8.1978, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29009. 25.8.1979–28.8.1979, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29010. 23.8.1980–26.8.1980, 490. Sachsenhäuser Brunnenfest, Frankfurts ältestes Stadtteilfest.
  29011. 22.8.1981–24.8.1981, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29012. 21.8.1982–24.8.1982, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29013. 20.8.1983–23.8.1983, Sachsenhäuser Kerb und Brunnenfest.
  29014. 18.8.1984–21.8.1984, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29015. 17.8.1985–20.8.1985, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29016. 23.8.1986–26.8.1986, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29017. 22.8.1987–25.8.1987, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29018. 20.8.1988–23.8.1988, Sachsenhäuser Kerb und Brunnenfest.
  29019. 4.5.1989, Erstes Harheimer Brunnenfest am neuen Jakobsbrunnen.
  29020. 19.8.1989–22.8.1989, Sachsenhäuser Brunnenfest mit Kirchweih.
  29021. 18.8.1990–26.8.1990, 500. Brunnenfest in Sachsenhausen mit Brunnenkönigin Waltraud II.
  29022. 17.8.1991–20.8.1991, Brunnenfest in Sachsenhausen.
  29023. 15.8.1992–18.8.1992, Brunnenfest und Kirchweih in Sachsenhausen.
  29024. 20.8.1993–24.8.1993, Das Sachsenhäuser Brunnenfest mit historischem Umzug steht in diesem Jahr ganz unter dem Zeichen der 800-Jahr-Feier des Stadtteils Sachsenhausen.
  29025. 27.8.1994–30.8.1994, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29026. 19.8.1995–22.8.1995, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29027. 22.8.1998–25.8.1998, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29028. 16.8.2002–20.8.2002, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29029. 20.8.2004–24.8.2004, Sachsenhäuser Brunnenfest.
  29030. 19.8.2005–22.8.2005, Das 515. Brunnenfest im Stadtteil Sachenhausen wird erstmals von fünf auf vier Tage gekürzt.
  29031. 18.8.2006–21.8.2006, Sachsenhäuser Brunnenfest auf dem Paradiesplatz.
  29032. 17.8.2007–20.8.2007, Einweihung der neuen Figur des Heiligen Georg, Schutzpatron der Ritter vom Deutschen Orden, auf einer Säule aus rotem Sandstein an der Ecke der Großen Rittergasse und dem Frankensteiner Platz in Alt-Sachsenhausen, zur Eröffnung des 517. Brunnenfestes im Stadtteil Sachsenhausen.
  29033. 14.8.1993, ‚Amtsantritt’ der neuen Sachsenhäuser Brunnenkönigin Kirsten I.
  29034. 12.8.1988, Die 30. Sachsenhäuser Brunnenregentin Nicole I. wird im Bürgerhaus Südbahnhof gekürt.
  29035. 6.7.1929, Feierliche Einweihung des Dr. Julius Hoffmann-Gedächtnis-Brunnens („Struwwelpeter-Brunnens“) im Frankfurter Stadion.
  29036. 14.5.1929, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Was nicht oft vorkommt: Eine Sitzung ohne Zwischenfälle. Genehmigt wird die Aufstellung des Struwwelpeter-Brunnens im Stadion.
  29037. 3.8.1948, Eröffnung eines neuen Brunnens im Frankfurter Stadtwald bei Schwanheim durch Stadtrat Georg Treser, der dem Frankfurter Wasserversorgungsnetz täglich 2000 Kubikmeter Trinkwasser zuführt.
  29038. 3.9.1971, Übergabe eines neuen Brunnens im Palmengarten im Geviert vor dem Verwaltungsgebäude, geschaffen vom Werkmeister des Palmengartens, Hans Buhlmann.
  29039. 11.4.1895, Formlose Übergabe des vom Weinhändler und Stifter Gustav Manskopf (1841-1900), Teilhaber der Weinhandlung „Manskopf & Söhne“, vor fünf Jahren gestifteten Uhrturm-Brunnens an der Kreuzung Kaiserstraße und Taunusanlage an die Stadt Frankfurt am Main.
  29040. 26.8.1981, Enthüllung des restaurierten Stoltze-Brunnens auf seinem neuen Standort hinter der Katharinenkirche an der Hauptwache.
  29041. 28.5.1983, Feierliche Übergabe des Brunnens von Gio Pomodoro auf dem Goetheplatz zum Abschluss der großflächigen Neugestaltung der Frankfurter Zeil.
  29042. 23.8.1985, Einweihung des neuen Struwwelpeter-Brunnens der Frankfurter Künstlerin Franziska Lenz-Gerharz an der Hauptwache.
  29043. 27.2.2003, Vertreter verschiedener kirchlicher Organisationen enthüllen am Rand des Marschall-Brunnens eine Gedenktafel für die „Opfer der Verschuldung“, die Länder des Südens.
  29044. 25.8.1910, Feierliche Enthüllung des Schmuckbrunnens (Märchenbrunnen) am Schauspielhaus: das „Mainweibchen“ (steinerne Nixe auf dem Brunnenstock), durch seinen ‚Schöpfer‘ Prof. Friedrich Hausmann (1860-1936) in Anwesenheit von Stadtverordneten und Kommmissionsmitgliedern der städtischen Kunstfondsverwaltung sowie von Oberbürgermeister Dr. Franz Adickes (1846-1915). Die Finanzierung erfolgt durch einen von Geheimrat Dr. Leo von Gans (1843-1935) gestifteten Kunstfonds.
  29045. 13.12.1982, Karl Gustav „Charly“ Heil (1906-1988), Ehrenpräsident der Sachsenhäuser Kerbegesellschaft und Sachsenhäuser „Brunnenvater“, wird im Limpurgsaal des Römer der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen.
  29046. 1.9.1988, Tod des Sachsenhäuser „Brunnenvaters“, Karl Gustav, gen. Charly Heil (1906-1988), langjähriger Präsident und Ehrenpräsident der Sachsenhäuser Kerbegesellschaft.
  29047. 24.1.1931, 75jähriges Jubiläum der Firma W. Stoll, Brunnenvertriebs AG.
  29048. 8.7.1930, Konzert des Sängergaus Frankfurt im Saalbau mit anschließendem Kommers des Brünner Schubertbundes.
  29049. 25.2.1907, 200jähriges Jubiläum der Firma Joh. Brunner seel. Sohn – eine der ältesten Frankfurter Unternehmen.
  29050. 18.12.1993–26.12.1993, Gastspiel des Brünner Orchesters des National Theaters mit Verdis Oper „Aida“.
  29051. 20.11.2004, Das neue Mitglied des Ensembles des Schauspiels Frankfurt, Leslie Malton, steht erstmals als „Fräulein Julie“ bei der Premiere von August Strindberg Stück, inszeniert von Fanny Brunner, auf der Bühne des Kleinen Hauses des Schauspiels.
  29052. 23.12.1935, Sitzung der Gemeinderäte: Rede des Stadtkämmerers Dr. Friedrich Lehmann und des Stadtrats Dr. Bruno Müller zur Jahresrechnung 1934, Verkauf der städtischen Restbeteiligung an der Frankfurter Gasgesellschaft i. L.
  29053. 4.3.1933, Premiere der Komödie „Sturm im Wasserglas“ von Bruno Frank im Neuen Theater.
  29054. 2.2.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Offizielle Amtseinführung des neuen Stadtkämmerers, Prof. Friedrich Lehmann (1888-1960), als Nachfolger des Kämmerers Bruno Asch (1890-1940). Lehmann amtierte bis 1946. Die kommunistische Fraktion vollführt als erste Amtshandlung die Einbringung eines Misstrauensantrages gegen den soeben eingeführten Kämmerer. Die Nationalsozialisten verlassen unter Protest den Sitzungssaal.
  29055. 13.4.1931, Erstes gemeinsames Konzert der in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen Vereine, der Neebsche Männerchor und der Philharmonische Verein, im Saalbau unter der Leitung des Dirigenten, Musikdirektor Dr. Rudolf Werner und Kapellmeister Bruno Hartl.
  29056. 9.12.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Versammlung spricht Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) und Stadtkämmerer Bruno Asch (1890-1940) schärfste Missbilligung aus und fordert sie auf, ihre Ämter niederzulegen. Gegen den Antrag stimmen Sozialdemokraten, Zentrum und Demokraten.
  29057. 6.12.1930, Premiere des Kinderstücks „Kakadu-Kakada“ von Carl Zuckmayer im Schauspielhaus. Musikalische Leitung: Bruno Hartl.
  29058. 11.11.1930, Premiere des Lustspiels „Sturm im Wasserglas“ von Bruno Frank in der Inszenierung von Toni Impekoven (1881-1947) im Schauspielhaus.
  29059. 6.5.1929, Konzert des Philharmonischen Vereins 1834 unter der Leitung seines Dirigenten Kapellmeister Bruno Hartl im Zoo.
  29060. 27.10.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Offizielle Amtseinführung des neu gewählten Stadtkämmerer, Bruno Asch (1890-1940 Freitod), verbunden mit einer Ansprache des Oberbürgermeisters Dr. Ludwig Landmann (1868-1945). Weitere Tagesordnungspunkte: Erwerbslosenfürsorge und Notstandsmaßnahmen.
  29061. 15.9.1925, (nichtöffentliche) Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Der sozialdemokratische Kommunalpolitiker und Bürgermeister Bruno Asch (1890-1940 Freitod) wird auf Vorschlag der SPD-Fraktion im zweiten Wahlgang zum Stadtkämmerer (bis 1931) gewählt.
  29062. 30.3.1922, Klavierabend mit Bruno Helberger im Saalbau.
  29063. 17.12.1921, Klavierabend mit Bruno Helberger im Saalbau.
  29064. 31.3.1921, Klavierabend mit Bruno Helberger im Saalbau.
  29065. 16.12.1920, Zweiter Klavierabend mit Bruno Eisner im Saalbau.
  29066. 30.11.1920, Klavierkonzert mit Bruno Eisner in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  29067. 8.11.1920, Klavierabend mit dem Komponisten und Pianisten Bruno Helberger im Saalbau.
  29068. 8.1.1920, Klavierkonzert mit Bruno Eisner im Saalbau.
  29069. 29.11.1919, Klavierabend mit dem Komponisten Bruno Helberger im Saalbau.
  29070. 14.9.1919, Lesung des links-sozialdemokratischen Schriftstellers Bruno Schönlank im Saalbau.
  29071. 26.2.1919, Rezitations-Abend mit Bruno Eberhardt im Saal der Frankfurt-Loge.
  29072. 2.2.1914, Klavierabend mit Bruno Helberger im Saalbau.
  29073. 10.2.1913, Klavierabend mit Bruno Helberger im Saalbau.
  29074. 12.12.1911, Klavierabend mit Bruno Helberger im Saalbau.
  29075. 12.1.1911, Klavierabend mit Bruno Hinze-Reinhold im Saalbau.
  29076. 29.10.1908, Klavierabend mit Bruno Hinze-Reinhold im Saalbau.
  29077. 21.1.2000, 50jähriges Jubiläum des italienischen Spezialitätenrestaurants „Da Bruno“ in der Elbestraße.
  29078. 7.7.1938–10.7.1938, Arbeitstagung der Freien Religionsgemeinschaft Deutschlands mit einer Giordano-Bruno-Gedächtnis-Weihestunde im Karmeliterkloster.
  29079. 16.2.1939, 50. Geburtstag des Stadtrats Dr. Bruno Müller (1889-1968).
  29080. 10.10.1945, Bruno Vondenhoff unterzeichnet einen Vertrag als Intendant der Oper und Städtischer Generalmusikdirektor.
  29081. 1.7.1946, Bruno Vondenhoff unterzeichnet einen Vertrag als Intendant des Schauspiels.
  29082. 18.5.1948, Harald Genzmer hat im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main zur Jahrhundertfeier der Paulskirche das „Frankfurter Konzert 1948“ komponiert, das zum Festakt der Paulskirche unter der Leitung von Bruno Vondenhoff uraufgeführt wird.
  29083. 9.4.1949, Westdeutsche Erstaufführung von Arthur Honeggers szenischem Oratorium „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Bruno Vondenhoff an den Städtischen Bühnen.
  29084. 21.8.1949–28.8.1949, 25.08.: Chor-Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft und des Cäcilienvereins: „Faust-Szenen von Robert Schumann“, mit dem Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Bruno Vondenhoff im Palmengarten, Gesellschaftshaus, Festsaal.
  29085. 7.10.1949, Veranstaltung der Frankfurter Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit zum Thema „Ressentiments von und gegen Juden“ mit dem Präsidenten der „Liga für die Opfer der Achse“, Dr. Bruno Weil (New York).
  29086. 9.2.1950, Deutsche Erstaufführung des Oratoriums „Golgatha“ von Frank Martin durch den Cäcilienverein in Anwesenheit des Komponisten unter Leitung von Bruno Vondenhoff in der Antoniuskirche.
  29087. 1.4.1952, Anlässlich des 70. Geburtstages (am 20.02.) und des 50jährigen Bühnenjubiläums der Schauspielerin Anny Hannewald findet im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen eine Aufführung der Komödie „Sturm im Wasserglas“ von Bruno Frank statt.
  29088. 9.9.1952, Als erster Frankfurter Bürger wird der Komponist Bruno Stürmer an seinem 60. Geburtstag mit der vom Magistrat neu gestifteten Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  29089. 30.11.1955, Der Magistrat verleiht dem Leiter der Goethe-Gesellschaft in Weimar, Direktor Dr. Andreas Bruno Wachsmuth, anlässlich seines 65. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  29090. 16.11.1956, Generalmusikdirektor Professor Bruno Vondenhoff fliegt nach Mexico-City, wo er vier Symphoniekonzerte dirigieren wird.
  29091. 8.4.1957, Der Magistrat verleiht dem ausscheidenden Stadtrat a. D. Dr. Bruno Müller nach Erreichung des 68. Lebensjahres aus städtischen Diensten, dem ebenfalls in den Ruhestand getretenen Präsidenten des Landesarbeitsamtes Hessen, Heinrich Sauer, sowie dem Staatsminister a. D. Dr. Franz Schramm, anlässlich seines 70. Geburtstages, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  29092. 16.2.1959, 70. Geburtstag von Stadtrat a. D. Dr. Bruno Müller.
  29093. 11.9.1960, Einweihung der „Bruno-Stürmer-Gedenkstätte“ im Schwanheimer Wald zur Erinnerung an den 1958 verstorbenen Chorkomponisten.
  29094. 17.3.1963, Der Schriftsteller Bruno Apitz liest im Club Voltaire aus seinem Buch „Nackt unter Wölfen“ über seine Erlebnisse im KZ Buchenwald.
  29095. 15.3.1964, Der Defa-Film „Nackt unter Wölfen“ nach dem gleichnamigen Roman von Bruno Apitz wird zum ersten Mal in der Mainstadt in einer geschlossenen Veranstaltung im Turm-Palast gezeigt.
  29096. 8.8.1973, Für 25 Millionen DM verkauft Generalkonsul Bruno H. Schubert das „Alt-Strahlenberger Lehen“ am Kaiserlei-Kreisel. Für das Gelände erzielt er einen Quadratmeterpreis von 260.- DM gegenüber 10.- DM im Kaufjahr 1960. Die SPD hält dieses Geschäft für den größten Spekulationsgewinn der Nachkriegszeit.
  29097. 17.2.1900, Giordano Bruno-Feier des Freien Deutschen Hochstifts in Dr. Hoch’s Konservatorium aus Anlass des 200. Todestages Giordano Brunos.
  29098. 20.11.1909, Klavierabend mit Bruno Hinze-Reinhold im Saalbau.
  29099. 16.5.1977, 75. Geburtstag des Musikpädagogen, Dirigenten und Generalmusikdirektors, Professor Bruno Vondenhoff (1902-1982).
  29100. 25.10.1979, Empfang der Industrie- und Handelskammer anlässlich des 60. Geburtstages des Generalkonsuls von Chile, Bruno H. Schubert.
  29101. 16.5.1982, Der Musikpädagoge, Dirigent und Generalmusikdirektor Professor Bruno Vondenhoff (1902-1982) wird anlässlich seines 80. Geburtstages im Römer mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  29102. 3.6.1983, Erstmalige Vergabe des „Bruno-H.-Schubert-Preises“ im Römer an den Meeresforscher Jacques Yves Cousteau.
  29103. 21.6.1985, Verleihung des Bruno-Schubert-Preises im Kaisersaal des Römers. Die Urkunde für den ersten Preis überreicht Generalkonsul Schubert an Professor Wolfgang Engelhardt, der ihn für den verhinderten 1. Preisträger Dr. Georg Schaller (New York) in Empfang nimmt.
  29104. 15.1.1986, Tod des Philosophen Professor Bruno Liebrucks (1911-1986), von 1959 bis 1976 ordentlicher Professor für Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  29105. 27.6.1986, Verleihung des „Bruno-H.-Schubert-Preises“ zur Auszeichnung von Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes im Kaisersaal des Römers.
  29106. 25.10.1986, Akademische Feier des Fachbereichs Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Gedenken an den am 15.01. d. J. verstorbenen Philosophen, Professor Bruno Liebrucks (1911-1986), 1959 bis 1976 Ordinarius an der Frankfurter Universität.
  29107. 22.6.1988, Dem Direktor des Zoologischen Gartens, Dr. Richard Faust (1927-2000), wird im Kaisersaal des Römers der Bruno-H.-Schubert-Preis verliehen.
  29108. 12.1.1996, Der Schauspieler Bruno Ganz liest Elias Canettis „Tod und Geld“ in der Alten Oper.
  29109. 17.7.1998–18.7.1998, Symposium über Giordano Bruno, veranstaltet vom Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  29110. 16.5.2002, 100. Geburtstag des Musikpädagogen, Dirigenten und Generalmusikdirektor Professor Bruno Vondenhoff (1902-1982).
  29111. 27.6.2002, Der Bruno H. Schubert-Preis der gleichnamigen Stiftung wird in der Paulskirche an den Direktor des Umweltprogramms der UN in Nairobi, Klaus Töpfer, sowie acht weitere Persönlichkeiten verliehen.
  29112. 26.6.2003, Zum 20. Mal würdigt die Bruno H. Schubert-Stiftung mit dem gleichnamigen Preis den Einsatz für die Umwelt. Im Kaisersaal des Römer übergibt Oberbürgermeisterin Petra Roth den Hauptpreis an den südafrikanischen Ex-Ranger, Ian Player.
  29113. 1.7.2004, Dem Umweltrechtler an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Prof. Eckhard Rehbinder, wird im Kaisersaal des Römers der Bruno H. Schubert-Umweltpreis verliehen.
  29114. 25.10.2004, 85. Geburtstag des Unternehmers und Mäzens Bruno H. Schubert, Ehrenbürger der Stadt Frankfurt.
  29115. 2.11.2004, Städtischer Empfang zum 85. Geburtstag des Frankfurter Ehrenbürgers Bruno H. Schubert im Kaisersaal des Römers.
  29116. 29.6.2006, Der Bruno H. Schubert-Umweltpreis 2006 wird im Kaisersaal des Römers u.a. an den Redakteur der „Frankfurter Rundschau“, Joachim Wille, verliehen.
  29117. 11.6.2008, Ein Vierteljahrhundert Preisverleihung der Bruno H. Schubert-Stiftung im Kaisersaal des Römers in Anwesenheit des Stifters Bruno H. Schubert und der Oberbürgermeisterin Petra Roth: Verliehen wird der angesehene Umweltpreis.
  29118. 21.6.2007, Der diesjährige Bruno-H.-Schubert-(Umwelt-)Preis wird im Römer an Achim Steiner (Nairobi), Ex-Generalsekretär der Weltstaudamm-Kommission verliehen.
  29119. 25.10.2009, Festbankett anlässlich des 90. Geburtstages des Stifters Bruno H. Schubert im Römer.
  29120. 17.10.2010, Tod des Fabrikanten, Stifters und Ehrenbürgers der Stadt Frankfurt am Main, Bruno H. Schubert (1919-2010).
  29121. 14.5.2011, Versteigerung des Nachlasses des im vergangenen Jahr gestorbenen Frankfurter Fabrikanten und Mäzens Bruno H. Schubert (1919-2010), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main, in einem Zelt im Garten des Hauses Schubert im Stadtteil Sachsenhausen.
  29122. 13.11.2012, Der israelische Ornithologe Prof. Yossi Leshem, seine Mutter stammte aus der Mainstadt, wird im Kaisersaal des Römers mit dem Bruno H. Schubert-Preis, der höchstdotierte private Umweltpreis in Deutschland (25.000.- Euro), ausgezeichnet.
  29123. 4.12.1930, Klavier-Abend mit Gertrud Bruns-Zimmermann im Saalbau.
  29124. 20.6.1948, Einweihung des Johanna-Kirchner-Heimes im Sommerhoffpark durch die Arbeiterwohlfahrt in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und des Vorsitzenden der hessischen Arbeiterwohlfahrt, Jan Brüntink.
  29125. 31.1.1954, Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Bürgermeister Dr. Walter Leiske, Stadtrat Heinrich Seliger, den Vorsitzenden des Einzelhandelsverbandes Frankfurt, Dr. Karl Schipper, und den Landesvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt, Jan Brüntink.
  29126. 21.2.1992, Premiere der Oper „Signor Bruschino“ von Giaocchino Rossini als Aufführung der Kammeroper im Haus der Loge „Zur Einigkeit“.
  29127. 5.4.1937, Mit Eröffnung des neuen Sommerflugverkehrs trifft zum ersten Mal eine Luftverkehrsmaschine der englischen „Imperial Airways“ auf ihrer regelmäßigen Route London – Brüssel – Frankfurt – Prag – Wien - Budapest auf dem Flughafen Rhein-Main ein.
  29128. 28.1.1937, Die in Bukarest gestarteten Teilnehmer an der Monte-Carlo-Sternfahrt erreichen Frankfurt am Main. Nach kurzem Aufenthalt geht die Fahrt weiter in Richtung Brüssel.
  29129. 10.10.1930, Kammermusik-Abend der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit dem Pro-Arte-Quartett (Brüssel) im Saalbau.
  29130. 15.2.1948, Tanzmatinée mit Emma Lackner, Gewinnerin des 1. Preises auf dem internationalen Tanzkongress in Brüssel 1939, im Kleinen Theater im Zoo.
  29131. 1.5.1948, Wiedereröffnung des deutschen Luftpostverkehrs auf dem Flughafen Rhein-Main. Eine von Prag kommende Maschine der Pan American World Airways startet mit den ersten 11.000 deutschen Sendungen nach Brüssel, wo sie die Anschlüsse nach Amsterdam, London und New York erreichen. Dem deutschen Luftpostverkehr stehen zunächst sieben direkte Linien nach Übersee zur Verfügung. Dreißig Jahre später ist Frankfurts Flughafen das größte Luftpostzentrum Europas.
  29132. 15.10.1952, Der österreichische Bundeskanzler Dr. Leopold Figl trifft zu einem Staatsbesuch in Brüssel auf dem Rhein-Main-Flughafen ein.
  29133. 12.4.1956, Gastspiel des Théatre Royal, Brüssel, mit „Maria Stuart“ von Friedrich von Schiller im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  29134. 15.4.1957, Die irische Luftverkehrsgesellschaft Aer Lingus nimmt den Flugverkehr zwischen Manchester und Frankfurt am Main mit Zwischenlandung in Brüssel auf.
  29135. 1.4.1958, Mit dem Inkrafttreten des Sommerfahrplans 1958 eröffnet die Deutsche Lufthansa ihren planmäßigen Flugdienst nach Brüssel. Durch die Einbeziehung der Stadt der Weltausstellung 1958 in das Streckennetz der Lufthansa gibt es wöchentlich 32 neue Flugverbindungen mit der Bundesrepublik Deutschland.
  29136. 19.5.1958, Eröffnung der Weltkonferenz des Fremdenverkehrs, veranstaltet vom Präsidium des Internationalen Verbandes der zentralen amtlichen Fremdenverkehrsorganisationen. Mit einer Vorstandssitzung der „International Union of Official Travel Organisations“ (IUOTO), in der die Bundesrepublik Deutschland seit 1956 Mitglied ist, wird die erstmals in Frankfurt am Main tagende Weltkonferenz eröffnet, an der 25 Vertreter aus Mitteleuropa, der Sowjetunion, Indien, Japan, den USA, Jugoslawien, Polen und dem Libanon teilnehmen. Vorbereitet wird die Generalversammlung in Brüssel.
  29137. 16.2.1960, Als 40. Luftverkehrsgesellschaft fliegt „Malev“ aus Ungarn auf der neu eröffneten Flugstrecke Budapest – Frankfurt am Main – Brüssel. Damit hat die erste Fluggesellschaft eines osteuropäischen Staates einen regelmäßigen Liniendienst mit der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen.
  29138. 23.2.1960–24.2.1960, Tagung des Centre International du Commerce de Gros, ein Zusammenschluss der nationalen Spitzenverbände des Groß- und Außenhandels der sechs Länder der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der nationalen Fachverbände aus der Schweiz, Schweden, Norwegen und Finnland. Der Frankfurter Konsul Fritz Dietz ist im vorigen Jahr auf drei Jahre zum Vorsitzenden des Centre gewählt worden. Auf seine Veranlassung wurde die EWG-Kommission im Centre konstituiert, um ein Sprachrohr für die Vertretung der Interessen des Groß- und Außenhandels der sechs EWG-Länder in Brüssel zu haben. Bei der Frankfurter Tagung handelt es sich um eine Tagung dieses Sonderausschusses „Europäischer Markt“ unter Vorsitz des Konsuls Fritz Dietz.
  29139. 25.1.1967, Gastspiel von Mitgliedern des Königlichen Konservatoriums Brüssel im Saal der Staatlichen Hochschule für Musik, Eschersheimer Landstraße 33.
  29140. 11.5.1984, General Paul Williams, Leiter des in Frankfurt am Main stationierten V. Korps der US-Armee, stattet Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann seinen Abschiedsbesuch ab. Er geht zum NATO-Hauptquartier nach Brüssel.
  29141. 24.10.1987, Der Architekt der historischen Ostzeile am Frankfurter Römerberg, Ernst Schirmacher, wird in Brüssel mit dem „Europäischen Preis für die Rekonstruktion der Stadt“ ausgezeichnet.
  29142. 3.12.1991, Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel spricht sich bei den Verhandlungen mit seinen Amtskollegen aus der Europäischen Gemeinschaft über die europäische Wirtschafts- und Währungsunion in Brüssel nachdrücklich für Frankfurt am Main als Sitz der künftigen Europäischen Zentralbank aus.
  29143. 17.11.2001, 100. Geburtstag des Juristen und Politikers Professor Walter Hallstein (1901-1982), Ordinarius für Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Arbeits- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Internationales Privatrecht und von 1946 bis 1948 Rektor an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, 1958 erster Präsident der EWG-Kommission in Brüssel.
  29144. 17.10.2011, Feierliche Eröffnung der neuen „Repräsentanz der Metropolregion „FrankfurtRhein-Main“ in Brüssel – Frankfurt am Main und seine Umgebung haben nun eine eigene Vertretung bei der Europäischen Union.
  29145. 2.6.2014, Rund 100 Menschen demonstrieren, anlässlich des antijüdischen Terroranschlages in Brüssel am 24. Mai d. J. im dortigen Jüdischen Museum mit drei Toten, auf der Zeil gegen jede Form von Antisemitismus.
  29146. 30.1.1901, Kammermusikabend des Brüsseler Streichquartetts im Saal von Dr. Hoch’s Konservatorium.
  29147. 20.7.1890, Jahreskongress des internationalen Möbeltransport-Verbandes im „Brüsseler Hof“.
  29148. 21.7.1900–30.7.1900, Internationale Katzenausstellung im „Brüsseler Hof“, veranstaltet von der „Vereinigung deutscher und österreichischer Katzenfreunde“.
  29149. 12.2.1983, Gastspiel der Brüsseler Nationaloper im Opernhaus.
  29150. 19.11.1995, Konzert des Orchesters der Brüsseler Oper mit der Sopranistin Anja Silja in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29151. 6.1.1998, Konzert des Orchesters der Brüsseler Oper in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29152. 3.11.1971, Die Frankfurter Polizei präsentiert sich bei einer Verkehrskontrolle auf der Mörfelder Landstraße erstmals mit der Leuchtkelle in der Hand und der Maschinenpistole vor der Brust.
  29153. 10.6.1972, In der Taunusanlage wird ein 35 Jahre alter Marokkaner mit Messerstichen in Brust und Rücken getötet. Der Täter ist unbekannt.
  29154. 26.1.1980, Mit einer Demonstration von der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Paulsplatz protestieren 800 Studenten gegen den Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan. Am Abend zuvor wird bei einem Teach-in im Hörsaal VI der Universität ein Mitglied der „Trotzkistischen Liga Deutschlands“, das die sowjetische Intervention gut heißt, zusammengeschlagen und durch einen Messerstich in die Brust lebensgefährlich verletzt.
  29155. 24.11.1984, Mit zwei Schüssen in Kopf und Brust wird ein 34jähriger Jugoslawe auf freiem Feld in Fechenheim ermordet.
  29156. 23.12.1987, Ein 33jähriger Jugoslawe wird vor einem Spielkasino am Untermainkai 19 durch einen Schuss in die Brust getötet. Die Polizei vermutet rivalisierende Gangs.
  29157. 20.5.1990, Am frühen Morgen entdeckt eine uniformierte Polizeistreife in der Grünanlage am Stadtbad Mitte die Leiche eines 32jährigen arbeitslosen Mannes, der durch mehrere Messerstiche in Brust und Schläge auf den Hals getötet worden ist.
  29158. 4.5.1992, Ein 27jähriger Wohnsitzloser wird kurz vor Mitternacht an seiner Schlafstelle am Historischen Museum mit einem Messerstich in der Brust ermordet aufgefunden.
  29159. 13.8.2000, Bundesweit erster Anti-Brustkrebs-Lauf von Sportlerinnen, Patienten und deren Angehörigen.
  29160. 22.9.2002, „Race for the Cure“ in der Innenstadt, ein Lauf für die Heilung von Brustkrebs.
  29161. 24.9.2005, „Race for the cure“, Lauf gegen Brustkrebs in der Innenstadt.
  29162. 24.9.2006, „Race for the Cure“, Lauf gegen den Brustkrebs.
  29163. 21.1.2004, Eröffnung des neuen Interdisziplinären Brustzentrums der Frankfurter Diakonie-Kliniken.
  29164. 23.7.1988, Bei zwei Raubüberfällen auf Angestellte von Lebensmittelmärkten in Griesheim, bei dem einem Geldboten brutal ins Gesicht geschlagen wird, und in Schwalbach-Limesstadt, erbeuten die Täter „Geldbomben“ mit insgesamt 46.000.- DM.
  29165. 21.9.1936, Bei einem brutalen Raubüberfall in einem Geschäft in der Kronprinzenstraße [heute: Münchener Straße] wird eine Frau niedergeschlagen und dabei schwer verletzt. Der Täter kann unmittelbar nach der Tat festgenommen werden.
  29166. 12.5.1936, Bei einem brutalen Überfall auf eine Frau vormittags im Stadtwald, gelingt es dem Opfer, den Täter in die Flucht zu schlagen. Der 28jährige Mann kann kurze Zeit später festgenommen werden.
  29167. 11.5.1939, Bei einem brutalen Raubüberfall auf die Inhaberin eines Goldwarengeschäftes auf der Kaiserstraße zwischen Taunusanlage und Weserstraße gelingt es, den Täter unmittelbar nach der Tat festzusetzen.
  29168. 1.5.1982, Mit neonazistischen Parolen und brutalen Prügeleien stören 250 Fußballfans wenige Stunden vor dem DFB-Pokalendspiel die 1.-Mai-Kundgebung des DGB auf dem Römerberg. 140 Personen werden verletzt. Zur DGB-Kundgebung versammeln sich 8000 Menschen.
  29169. 8.7.1989, Bei einem brutalen Überfall auf einen 25jährigen Jugoslawen in der Moselstraße wird dieser mit Messerstichen schwer verletzt. Die Polizei geht von rivalisierenden jugoslawischen Gruppen aus.
  29170. 12.1.1991, Bei einem brutalen Raubüberfall auf einen 67jährigen Frankfurter Geschäftsmann in der Kaiserstraße trägt das Opfer schwere Kopfverletzungen davon. Der Täter kann entkommen.
  29171. 14.2.1934, Brutaler Raubüberfall in der Speyererstraße auf eine allein stehende Zimmervermieterin. Der Täter kann kurze Zeit später festgenommen werden.
  29172. 17.2.1993, Um 7,5 Prozent ist die Zahl der Straftaten in Frankfurt am Main im Jahre 1992 gestiegen – unterdurchschnittlich im Vergleich zum Bundesgebiet (plus zehn Prozent) und Hessen (plus 9,6 Prozent). Erschreckend an der Statistik sei dennoch, so Polizeipräsident Karlheinz Gemmer, mit welcher Brutalität vor allem jugendliche Täter gegen ihre Opfer vorgingen.
  29173. 5.8.1977, Demonstration von Kernkraftwerkgegner in der Innenstadt gegen den Schnellen Brüter „Superphönix“ in Frankreich.
  29174. 20.5.2016, Kleine Freudenprozession über die Felder zum Storchennest in Harheim – seit 1968 brütet erstmals wieder ein Storchenpaar in der Mainstadt!
  29175. 13.7.1924, 75. Geburtstag des Malers Prof. Ferdinand Brütt (1849-1936), Impressionist, langjähriges Mitglied der Kronberger Malerkolonie. Sein Hauptwerk in Frankfurt am Main ist die Ausmalung des Bürgersaals im Rathaus mit acht Fresken (1906-1913 entstanden, im Zweiten Weltkrieg zerstört). 1901 Ausstellung seiner Werke im Frankfurter Kunstverein.
  29176. 12.4.1917–13.4.1917, Reichsweiter „Nationaltag der deutschen Bühnen“. Die Künstler verzichten auf ihre Tagesgage und ihr Spielhonorar, die Theater auf die volle Bruttoeinnahme. Die Gesamtsumme wird der (sechsten) deutschen Kriegsanleihe zugeführt.
  29177. 10.6.1993, Die Victoria-Versicherung steigt aus dem Westhafen-Projekt aus. Dort soll über eine gemeinsame Projektgesellschaft von Stadt und privaten Investoren ein neues Wohn- und Gewerbeviertel mit 240.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zwischen Friedensbrücke und Kraftwerk am nördlichen Mainufer errichtet werden.
  29178. 22.9.1987, Über eine Stunde muss am Abend der Schiffsverkehr auf dem Main und der Autoverkehr auf der Untermainbrücke gesperrt werden, nachdem der 1.500 Bruttoregistertonnen schwere holländische Transporter „MS Pax“, der Main abwärts fährt, an der Untermainbrücke auf Grund läuft.
  29179. 21.11.1985, Konzert des Orchestre Symphonique de l’Opéra National Bruxelles in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29180. 4.5.1984, Lesung des Schriftstellers Günther de Bruyn im Café Hauptwache.
  29181. 18.9.2002, Konzert mit Bryan Ferry in der Alten Oper.
  29182. 14.9.2007–16.9.2007, Zehnte Heddernheimer Zeltkerb auf der Festplatz-Wiese „Am Bubeloch“.
  29183. 16.4.1958, 6500 Mädchen und Buben ziehen als Abc-Schützen in Frankfurts Grundschulen ein.
  29184. 15.4.1934, Im großen Saal der Frankfurt-Loge eröffnet der Kultur- und Religionsphilosoph Prof. Martin Buber (1878-1965) mit dem Vortrag über „Die Lehre und die Tat“ den Frühjahrslehrgang des Jüdischen Lehrhauses.
  29185. 17.12.1933, Morgenfeier des Jüdischen Lehrhauses mit dem jüdischen Philosophen Prof. Martin Buber (1878-1965) im großen Saal der Frankfurt-Loge.
  29186. 23.5.1929–26.5.1929, 13. Schopenhauer-Tagung mit dem Thema „Religion und Philosophie“. Redner u.a.: Martin Buber, Richard Wilhelm und Albert Schweitzer. Neu eröffnet wird das Schopenhauer-Archiv in der Frankfurter Stadtbibliothek.
  29187. 21.5.1919, Vortrag des Religionsphilosophen Dr. Martin Buber (1878-1965) über den Anfang Mai 1919 in München ermordeten freiheitlichen Sozialisten Gustav Landauer, eine Veranstaltung der „Sozialistischen Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Studenten“, in Dr. Hoch’s Konservatorium. Nach dem Vortrag wird aus den Werken Landauers gelesen.
  29188. 13.10.1951–14.10.1951, Frauentagung in der Ackermann-Gemeinde mit Frau Margarete Buber-Neumann.
  29189. 17.6.1953, Vortrag von Professor Martin Buber (Jerusalem), bis 1933 Honorarprofessor an der hiesigen Universität, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität über das Thema „Geltung und Grenze des politischen Prinzips“.
  29190. 27.9.1953, Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche an den Kultur- und Religionsphilosophen Professor Martin Buber (Jerusalem).
  29191. 9.2.1958, Feierstunde in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität zu Ehren des 80. Geburtstages des Sozial- und Religionsphilosophen Professor Martin Buber (Jerusalem).
  29192. 13.6.1965, Tod des jüdischen Sozial- und Religionsphilosophen Professor Martin Buber (1878-1965), vor 1933 Lehrbeauftragter bzw. Honorarprofessor an der Universität Frankfurt, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (1953) und der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (1958).
  29193. 24.6.1965, Gedenkstunde für den verstorbenen jüdischen Sozial- und Religionsphilosophen Professor Martin Buber (1878-1965) im Volksbildungsheim.
  29194. 10.6.1975, Symposium des didaktischen Zentrums der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Gedächtnis des Religionsphilosophen Martin Buber (1878-1965), im Vortragssaal der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  29195. 8.11.1976, Vortrag Margarete Buber-Neumanns auf einer Veranstaltung der CDU-Frauenvereinigung im Bürgerhaus Nordweststadt zum Thema „Die Hintergründe der sowjetischen Westpolitik“.
  29196. 21.10.1981, 80. Geburtstag der Schriftstellerin Margarete Buber-Neumann (1901-1989) und Empfang mit Oberbürgermeister Dr. Wallmann im Römer.
  29197. 17.7.1993, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Martin-Buber-Schule in Sachsenhausen.
  29198. 19.12.2008, Am letzten Schultag vor den Winterferien feiert die Martin Buber-Schule im Stadtteil Sachsenhausen die Erweiterung ihres Hortes „Zauberwald“.
  29199. 16.1.1980–25.2.1980, Ausstellung über Leben und Werk Martin Bubers (1878-1965) in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  29200. 13.5.1985–16.5.1985, Symposium „Martin Bubers Erbe für unsere Zeit“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  29201. 13.8.2000, Erinnerungsstunde der FDP-Römerfraktion in der Wandelhalle der Paulskirche zu Ehren des vor einem Jahr verstorbenen ehemaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999), der für die Liberalen im Frankfurter Magistrat saß.
  29202. 9.11.1983, In der Westend-Synagoge findet eine Gedenkfeier zur Erinnerung an die Pogromnacht vom 09. auf den 10. November 1938 statt, an der neben dem Vorsitzenden des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis, auch der Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann teilnimmt.
  29203. 4.9.1985, Der Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis (1927-1999), schenkt dem Jüdischen Museum 27 jüdische Ritualgegenstände aus dem 19. Jahrhundert.
  29204. 7.8.1987, Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks wählt den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis, zum neuen Vorsitzenden.
  29205. 9.11.1989, Der hessische Kultusminister Christean Wagner, Oberbürgermeister Volker Hauff und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis, halten die Ansprache zur Gedenkstunde an die nationalsozialistischen Judenpogrome von 1938 in der Westendsynagoge. Vor dem Gebetshaus protestieren Mitglieder der Jüdischen Gemeinde mit einem Transparent gegen den umstrittenen Schulerlass des Kultusministers zur Nationalhymne.
  29206. 8.11.1990, Gedenk-Abend in der Paulskirche im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an das nationalsozialistische November-Pogrom 1938 mit Oberbürgermeister Volker Hauff, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis, und dem Schriftsteller Ralph Giordano. Die Jüdische Gemeinde Frankfurt gedenkt dieses Tages in der Westend-Synagoge.
  29207. 9.11.1991, Gedenkveranstaltung anlässlich der Pogromnacht vom 9. auf den 10.11.1938 in der Westendsynagoge mit Oberbürgermeister Andreas von Schoeler, Hessen Ministerpräsident Hans Eichel und dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis. Eine weitere Gedenkfeier findet in der Paulskirche statt.
  29208. 12.1.1992, 65. Geburtstag des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis (1927-1999).
  29209. 15.1.1992, Städtischer Empfang im Römer mit Oberbürgermeister Andreas von Schoeler anlässlich des 65. Geburtstages des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis (1927-1999).
  29210. 29.4.1992, Dem Vorstandsvorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis (1927-1999), wird das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  29211. 20.9.1992, Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Ignatz Bubis (1927-1999), wird in Frankfurt am Main von den Mitgliedern des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland mit deutlicher Mehrheit zum Nachfolger des verstorbenen Heinz Galinski gewählt.
  29212. 21.1.1993, Dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, wird im Limpurgsaal des Römer aus den Händen von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt verliehen.
  29213. 23.4.1993, Im Frankfurter Presseclub wird das Buch von Ignatz Bubis „Ich bin ein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ vorgestellt. Ko-Autorin ist Edith Kohn.
  29214. 10.5.1993, Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999), erhält im Kaisersaal des Römer den Heinz-Herbert-Karry-Preis.
  29215. 26.8.1994–3.10.1994, Zum letzten Mal finden die „Frankfurt Feste“ statt. Eröffnet vom Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, stehen sie mit Veranstaltungen in der Alten Oper, in Frankfurter Kirchen sowie in Bürgerhäusern unter dem Motto „Im Dialog mit der Welt“.
  29216. 9.1.1995, Am Neujahrsempfang der FDP im Hotel „Frankfurter Hof“ nehmen auch Alt-Bundespräsident Walter Scheel und der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, teil.
  29217. 11.11.1995, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums des deutschen Makkabi-Sportverbandes in Anwesenheit des Vorsitzendes des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999).
  29218. 21.5.1996, Ignatz Bubis (1927-1999), Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, will bei der hessischen Kommunalwahl am 2. März 1997 für die FDP antreten. Er wolle der FDP nach „16 Jahren Abstinenz“ als Spitzenkandidat helfen, wieder in das Stadtparlament einzuziehen.
  29219. 3.9.1996, Die Frankfurter FDP wählt den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999), mit großer Mehrheit zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl am 02. März 1997.
  29220. 5.3.1998, Enthüllung der Gedenktafel im Clementine Kinderhospital, die an fünf jüdische Ärzte des Dr. Christ’schen Kinderhospitals, die 1933 vertrieben worden sind, sowie an zwei Patienten, die nach Hadamar gebracht und dort ermordet wurden, erinnert. Anwesend sind der in Frankfurt am Main geborene Politikwissenschaftler Professor Alfred Grosser, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, und Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  29221. 5.9.1998–7.9.1998, Tagung über „1848. Aufbruch zur Freiheit – auch für die Juden?“ im Jüdischen Museum mit Ignatz Bubis, Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, aus doppeltem Anlass: 10. Jahrestag der Eröffnung des Frankfurter Jüdischen Museums und die Erinnerung an 150 Jahre Paulskirchenparlament.
  29222. 23.12.1998, Hessens Finanzminister Karl Starzacher übergibt Kopien von vier kürzlich bei der Finanzdirektion Frankfurt aufgefundenen Aktenkonvoluten zu den so genannten „Arisierungsvorgängen“ während des Nationalsozialismus an den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, und den Vorsitzenden des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden, Moritz Neumann.
  29223. 25.5.1999, Der Historiker Arno Lustiger, Shoa-Überlebender und Mitbegründer der Jüdischen Nachkriegsgemeinde Frankfurt, präsentiert im Jüdischen Gemeindezentrum in Anwesenheit des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, sein „Rotbuch – Stalin und die Juden“.
  29224. 13.8.1999, Unerwartet stirbt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, Ignatz Bubis (1927-1999), ehrenamtlicher Stadtrat der FDP. Politiker aus aller Welt würdigen Bubis als „moralische Instanz“ und als großen Versöhner zwischen Nichtjuden und Juden.
  29225. 16.8.1999, Ab heute liegt im Jüdischen Gemeindezentrum das Kondolenzbuch für den vor drei Tagen verstorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzenden der Frankfurt Jüdischen Gemeinde, Ignatz Bubis (1927-1999), aus.
  29226. 18.8.1999, Trauerfeierlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und des Magistrats für den vor fünf Tagen verstorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzenden der Frankfurter Jüdischen Gemeinde, Ignatz Bubis (1927-1999), in der Westendsynagoge und in der Paulskirche.
  29227. 14.9.1999, In einer gemeinsamen Gedenkstunde in der Westendsynagoge nehmen der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Stadt Frankfurt am Main in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses, Israel Singer, Abschied vom verstorbenen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis (1927-1999).
  29228. 27.9.1999, Der Frankfurter Architekt Salomon Korn wird einstimmig zum Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt und damit zum Nachfolger des verstorbenen Ignatz Bubis (1927-1999) gewählt.
  29229. 15.1.2001, Erstmals verleihen die Stadt Frankfurt und die Jüdische Gemeinde den Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung und Toleranz. Erster Preisträger ist der Bundestagspräsident Wolfgang Thierse.
  29230. 6.6.2001–28.6.2001, Ausstellung „Dialoge eröffnen“ zwischen Juden, Muslimen und Christen im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29231. 21.1.2003, Rabbi Israel Singer, Vorsitzender des Jüdischen Weltkongresses, liest im Rahmen der Ignatz-Bubis-Gedächtnisvorlesung auf dem Uni-Campus Westend zum Thema „Religion and Politics“.
  29232. 27.2.2003, Lesung des Schriftstellers Wladimir Kaminer im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29233. 16.3.2003, Mit einem Festakt im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum gedenkt das jüdische Kinder- und Jugendhilfswerk Aliyah, das seinen Deutschland-Sitz in Frankfurt am Main hat, seiner Entstehung vor 70 Jahren.
  29234. 4.6.2003, Festakt im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum zum 60. Geburtstag des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Dr. Salomon Korn.
  29235. 16.6.2003, Dem israelischen Schriftsteller und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Amos Oz, wird im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum der „Friedenspreis“ der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung verliehen.
  29236. 6.11.2003, Lesung der südafrikanischen Schriftstellerin Nadine Gordimer im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29237. 12.11.2003, Lesung des Vorsitzenden der Frankfurter Jüdischen Gemeinde, Dr. Salomon Korn, im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29238. 1.12.2003, Lesung der Schriftstellerin Stefanie Zweig im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29239. 23.3.2004, Im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen liest der niederländische Schriftsteller Leon de Winter im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29240. 22.4.2004, Lesung von Asher Ban-Natan aus seiner Autobiographie „Die Chuzpe leben – Stationen meines Lebens“ im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29241. 10.11.2004, Lesung der Schriftstellerin Stefanie Zweig im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29242. 10.4.2005, Konzert des Kammermusik-Ensembles der Kinder- und Jugend-Aliya im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29243. 14.4.2005, Operettenabend mit dem ukrainischen Regisseur und Schauspieler Efim Katsirov im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29244. 27.6.2005, Versteigerung des letzten von insgesamt 50 Gebäuden des Kaufmanns Ignatz Bubis (1927-1999): das Doppel-Hochhaus Ulmenstraße 37-39.
  29245. 15.2.2006, Lesung des Schriftstellers Wladimir Kaminer im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29246. 26.4.2006, Lesung der Schriftstellerin Irene Dische im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29247. 3.8.2006, Solidaritätskundgebung für Israel unter dem Titel „Eine Stimme für Israel“ im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum, veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und dem Verein „Honestly Concerned“.
  29248. 30.10.2006, Lesung des Schriftstellers Arnon Grünberg im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29249. 15.11.2006, Solidaritätsabend für Israel u.a. mit Dr. Salomon Korn, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29250. 30.11.2006, Lesung der Schriftstellerin Stefanie Zweig im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29251. 9.12.2008, Lesung des Schriftstellers Wladimir Kaminer im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum.
  29252. 26.3.2009, Lesung der Frankfurter Schriftstellerin Stefanie Zweig im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum.
  29253. 26.4.2010, Die Shoah-Überlebende Trude Simonsohn wird in der Paulskirche mit dem Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung geehrt.
  29254. 11.3.1971, Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Wochenzeitung „Die Zeit“ (Hamburg) feiern Marion Gräfin Dönhoff und Verleger Gerd Bucerius am Druckort Frankfurt mit Freunden.
  29255. 25.10.1936–1.11.1936, Ausstellung der Deutschen Arbeitsfront (DAF), „Das Volk lebt im Buch“, im Rahmen der „Woche des Deutschen Buches 1936“ im Linelsaal des Kunstgewerbemuseums.
  29256. 22.6.1934, Eröffnung der Buch-Werbe-Woche des Frankfurter Buchhandels zugunsten deutsch-österreichischer Schriftsteller.
  29257. 3.12.1933, Kundgebung der Arbeitsfront des graphischen Gewerbes und der „schwarzen Kunst“ (Buchdrucker, Buchhändler usw.) vor dem Gutenberg-Denkmal, anlässlich der Ausstellung „Buch und Druck“ in den Römerhallen (27.11.-06.12.1933).
  29258. 27.11.1933–6.12.1933, Buchwoche und Ausstellung „Buch und Druck“ in Frankfurt am Main in den Römerhallen.
  29259. 1.7.1933, 75jähriges Jubiläum der jüdischen Buch- und Ritualienhandlung A. Rothschild, Alte Gasse.
  29260. 6.2.1932, Erscheinen des Werks „Der alte Judenfriedhof in Frankfurt am Main“ des Kunsthistorikers, Malers und Zeichners Prof. Julius Hülsen (1873-1931), Dozent an der Städtischen Fachschule für Buch- und Kunstgewerbe und an der Frankfurter Kunstgewerbeschule, intimer Kenner vor allem der jüdischen Geschichte Frankfurts.
  29261. 5.12.1931, 100jähriges Jubiläum der Frankfurter Buch- und Steindruckerei August Osterrieth, Frankenallee.
  29262. 21.11.1931, Premiere des Dramas „Der Streit um den Sergeanten Grischa“ von Arnold Zweig unter der Regie von Dr. Fritz Peter Buch im Schauspielhaus.
  29263. 10.7.1931, Der viel umstrittene Film, nach dem Buch von Erich-Maria Remarque, „Im Westen nichts Neues“, wird ab heute in geschlossenen Vorstellungen in den Capitol-Lichtspielen und im Roxy-Palast gespielt.
  29264. 24.5.1931–26.5.1931, Tagung der Soncinogesellschaft der Freunde des jüdischen Buches mit einem Festakt in der Stadtbibliothek und einer Ausstellung „Das illustrierte hebräische Buch bis 1600“ in der Stadtbibliothek (bis 13.06. d. J.).
  29265. 6.3.1931, Uraufführung des Schauspiels „Rotation“ von Hermann Kesser in der Regie von Fritz Peter Buch im Schauspielhaus.
  29266. 20.8.1930, 100jähriges Jubiläum der Kulturen- und Friedhofsgärtnerei C. F. Buch, Eckenheimer Landstraße.
  29267. 29.9.1929–2.10.1929, 5. Jahresversammlung des Verbandes Deutscher Volksbibliothekare. In der öffentlichen Festveranstaltung am 29.09. spricht der Schriftsteller Dr. Alfons Paquet (1881-1944) über „Buch und Welt.“
  29268. 30.3.1929, Uraufführung des Stücks „Die schwarze Kugel“ von Toni Impekoven (1881-1947) und Carl Mathern (1881-1960) in der Regie von Fritz Peter Buch im Schauspielhaus.
  29269. 27.2.1929, Premiere von Franz Werfels dramatischer Legende „Paulus unter den Juden“ in der Regie von Fritz Peter Buch im Schauspielhaus.
  29270. 1.11.1928, Im Rahmen der Hörfunksendung „Die Stunde der Frankfurter Zeitung“ liest der Schriftsteller Robert Neumann aus seinem neuen Buch „Jagd auf Menschen und Gespenster“ (1928).
  29271. 3.4.1921–16.4.1921, IV. Frankfurter Internationale Messe – Frankfurter Kunstmesse im Römer: „Das schöne Buch – Asien in der Kunst“ mit einem Vortragszyklus im Bürgersaal des Rathauses „Asien in der Kunst“ (04.-24.04. d. J.).
  29272. 1.1.1913, 80. Geburtstag des Rechtsanwalts, Kunstsammlers und Stifters Dr. Albert Linel (1833-1916), Linel-Sammlung für Buch- und Schriftkunst.
  29273. 8.11.2000, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Clementine-Kinderhospitals im Römer und Eintrag der „Clementine-Kinderhospital-Dr.-Christ’sche-Stiftung“ in das Frankfurter Goldene Buch der Stiftungen.
  29274. 17.1.2000, Der ehemalige Propst Dieter Trautwein stellt in der Evangelischen Propstei an der Saalgasse sein Buch über Oskar Schindler, den Retter von mehr als 1.200 Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus der Öffentlichkeit vor.
  29275. 5.5.1939, Feierstunde anlässlich des 70. Geburtstages des Komponisten Hans Pfitzner (1869-1949), Frankfurter Goethepreisträger (1934), im Kurfürstenzimmer des Römers in Anwesenheit von Bürgermeister Josef Kremmer (1886-1976), der ihm die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht. Der Generalintendant der Städtischen Bühnen, Hans Meissner, ernennt den Jubilar zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen. Nach seinem Dank für die Ehrungen trägt sich Hans Pfitzner in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  29276. 6.12.1940, 80. Todestag von Marianne von Willemer (1784-1860). Muse Johann Wolfgang von Goethes (1814/15), der sie im „Buch Suleika“ seines Spätwerkes „West-östlicher Diwan“ (1819) verewigte.
  29277. 19.4.1946, Der Schauspieler Siegfried Lowitz von den Frankfurter Bühnen liest im Frankfurter Rundfunk aus Thomas Wolfes Buch „Vom Tod zum Morgen“.
  29278. 25.11.1946, Das erste Buch über Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg erscheint im Verlag Waldemar Kramer: Dr. Fried Lübbecke, Frankfurt am Main - Goethes Heimat.
  29279. 22.1.1947, Erste Sitzung des neu gewählten Gemeindevorstandes der „Jüdischen Gemeinde Frankfurt“ und Wahl eines Geschäftsführenden Vorstandes: Max Meyer (1. Gemeindevorsitzender), Max L. Cahn (2. Vorsitzender) und Sally Buch.
  29280. 25.8.1949–20.9.1949, Carl-Hofer-Ausstellung in der Buch- und Kunsthandlung Amelung am Roßmarkt 10.
  29281. 20.8.1955, 125jähriges Jubiläum der Gärtnerei C.[arl] F.[riedrich] Buch, Eckenheimer Landstraße.
  29282. 23.11.1955, Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Fritz Walter, kommt nach Frankfurt am Main und signiert in der Buchhandlung Ludwig Hase, Kaiserstraße 29, seine neuestes Buch „Spiele, die ich nie vergesse“.
  29283. 23.6.1960–10.7.1960, Ausstellung von Dokumenten über den Nationalsozialismus unter dem Titel „Nacht fiel über Deutschland“ in der Paulskirche, zusammengestellt vom Landesjugendamt Hessen, dem Jugendamt der Stadt Frankfurt am Main und dem Frankfurter Jugendring. Auf rund 50 Tafeln werden Fotos und Schriftstücke sowie Originalplakate und Buch- und Zeitschriftenmaterial (die Stücke stammen aus Universitätsarchiven und Privatbesitz) gezeigt. Aus Anlass der Ausstellung veranstaltet der Jugendring in Verbindung mit dem Jugendamt in der Paulskirche eine Feierstunde, die von Günther Weisenborn, Albrecht Goes und Siegfried Einstein mit Lesungen aus der Widerstandsliteratur gestaltet und vom Streichquartett des Frankfurter Jugend-Symphonie-Orchesters musikalisch umrahmt wird.
  29284. 25.5.1961, Lesung mit dem israelischen Schriftsteller Moshe Yaakov Ben Gavriel (= Eugen Hoeflich, 1891-1965) (Jerusalem) aus seinem neuen Buch „Der Mann im Stadttor“ im Volksbildungsheim, aus Anlass der Ausstellung „Synagoga“.
  29285. 2.9.1962, Dem Chef vom Dienst der „Frankfurter Rundschau“, Werner Holzer, wird in einer Feierstunde in Cortina d’Ampezzo der „XI. Europäische Preis Cortina-Ulisse“ für sein Anfang Juli erschienenes Buch „Das nackte Antlitz Afrikas“ überreicht.
  29286. 9.7.1965, Eröffnung des Buch- und Verlagshauses Paul Pietsch GmbH & Co KG, Hasengasse 6.
  29287. 13.10.1972, Schauspieler Erik Ode („Der Kommissar“) signiert in der Buchhandlung an der Katharinenkirche sein Buch „Der Kommissar und ich“.
  29288. 6.11.1974, Gunter Sachs signiert sein Buch „Mädchen in meinen Augen“ in der Buchhandlung Montanus unter der Hauptwache.
  29289. 7.10.1975, Oberbürgermeister Rudi Arndt stellt sein Buch „Die regierbare Stadt – Warum die Menschen ihre Stadt zurückgewinnen müssen“ in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vor.
  29290. 11.7.1896, Das Haus „Zum Strauß“, einst Herberge für die Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon, Ecke Buch- und Schüppengasse, weicht einem Neubau.
  29291. 5.4.1977, Die Skiläuferin Rosi Mittermaier signiert im Kaufhaus „Hertie“ ihr neues Buch „Ski-Zirkus“.
  29292. 11.10.1977, Unter dem Motto „Freiheit für das hebräische Buch“ demonstrieren Mitglieder der „Jüdischen Aktionsgruppe Frankfurt“ am Haupttor des Messegeländes gegen die Unterdrückung der jüdischen Kultur in der Sowjetunion.
  29293. 12.10.1977, Lesung des Schriftstellers Jean Améry in der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft, Siesmayerstraße, aus seinem Buch „Hand an sich legen“.
  29294. 24.4.1978, Der Meeresforscher Hans Haas signiert in der Buchhandlung an der Katharinenkirche seine neues Buch „Die Schöpfung geht weiter“.
  29295. 1.6.1978, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Valentin Senger (1918-1997) aus seinem Buch „Kaiserhofstraße 12“ im Club Voltaire.
  29296. 3.4.1979, Kulturdezernent Hilmar Hoffmann stellt im Rittersaal des Deutschordenshauses sein neues Buch „Kultur für alle“ vor.
  29297. 4.7.1979, Lesung des jüdischen Theologen Professor Jakob J. Petuchowski vom Hebrew Union College in Cincinnati/Ohio in der Buchhandlung Herder aus seinem Buch „Es lehrten unsere Meister...“ – Rabbinische Geschichten.
  29298. 10.11.1981, Der Frankfurter Schriftsteller Horst Karasek (1939-1995) liest im Buchladen Ypsilon aus seinem neuen Buch „Das Dorf im Flörsheimer Wald“.
  29299. 3.12.1981, Ilse Werner signiert im Kaufhaus Hertie ihr neues Buch „So wird’s nie wieder sein“.
  29300. 26.10.1982, Hildegard Knef signiert in der Buchhandlung Habel im Hessen-Center ihr neues Buch „So nicht“.
  29301. 3.2.1984, Lilli Palmer signiert bei Hertie auf der Zeil ihr neues Buch „Um eine Nasenlänge“.
  29302. 24.8.1984, Städtischer Empfang im Kaisersaal des Römers für die zehn Frankfurter Sportler und Sportlerinnen, die an den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles teilgenommen haben. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann tragen sich die Athleten, u.a. Michael Groß, Cornelia Harnisch und Gerd Nagel, in das „Goldene Buch“ der Stadt Frankfurt am Main ein.
  29303. 4.10.1984, Der Schriftsteller Heinz G. Konsalik signiert bei Hertie Zeil seines neues Buch „Die strahlenden Hände“.
  29304. 24.1.1985, Die Schauspielerin Liv Ullmann signiert in der Buchhandlung Carolus ihr neues Buch „Gezeiten“.
  29305. 8.5.1985, Der Frankfurter Schriftsteller Valentin Senger (1918-1997) liest in Timm Gierigs neuer Galerie im Leinwandhaus aus seinem neuen Buch „Kurzer Frühling“.
  29306. 19.6.1985, Der Schriftsteller Valentin Senger und der Fotograf Klaus Meier-Ude stellen ihr Buch „Die jüdischen Friedhöfe in Frankfurt“ (Verlag Waldemar Kramer) der Öffentlichkeit vor.
  29307. 11.7.1985, Die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich liest im Club Voltaire aus ihrem neuen Buch „Die friedfertige Frau“.
  29308. 26.11.1985, Lesung des Journalisten Günter Wallraff aus seinem Buch „Ganz unten“ im Gewerkschaftshaus.
  29309. 25.4.1986, Feier anlässlich des 35jährigen Jubiläums des Frankfurter Müttergenesungswerkes im Römer mit Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und der Vorsitzenden der Stiftung, Marianne von Weizsäcker, die sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main einträgt.
  29310. 30.8.1986, Der Komponist Hans Werner Henze signiert in der Kohlschen Buchhandlung hinter der Katharinenkirche sein Buch „Die Englische Katze“.
  29311. 15.10.1986, Lesung des Schauspielers Carl-Heinz Schroth aus seinem Buch „Keine Angst vor schlechten Zeiten“ in der Alten Oper.
  29312. 12.9.1987, Der Schriftsteller Johannes Mario Simmel signiert bei Hertie-Zeil in der Buchabteilung sein neues Buch „Mit den Clowns kamen die Tränen“.
  29313. 28.4.1988, Lesung des Schriftstellers Valentin Senger (1918-1997) aus seinem Buch „Kaiserhofstraße 12“ im Gemeindehaus der evangelischen Dornbuschgemeinde.
  29314. 9.12.1988, Lesung der in Frankfurt lebenden Schriftstellerin Anja Lundholm aus ihrem Buch „Das Höllentor“ in der Romanfabrik.
  29315. 12.1.1989, Die vor einem Jahr zur Erinnerung an den Schopenhauerforscher Dr. Arthur Hübscher (1897-1985) und ihren Sohn Christian Hübscher von der Witwe Angelika Hübscher gegründete Schopenhauer-Stiftung wird in das Goldene Buch der Stiftungen eingetragen.
  29316. 13.2.1989, Der Nobelpreisträger des Jahres 1988 für Chemie, Professor Hartmut Michel, trägt sich im Kaisersaal des Römer in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main ein.
  29317. 9.3.1989, Anlässlich ihres 50jährigen Jubiläums wird die Pestalozzi-Stiftung im Limpurgsaal des Römer in das Goldene Buch der Stiftungen eingetragen.
  29318. 12.5.1989, Die Frankfurter Bürgerstiftung, seit dem 29. März d. J. offiziell, wird feierlich in das Goldene Buch der Stiftungen eingetragen.
  29319. 28.9.1989, Die Schauspielerin Johanna von Koczian signiert im Kaufhof an der Zeil ihr neues Buch „Sommerschatten“.
  29320. 1.2.1990, Der SPD-Politiker Hans-Jürgen Wischnewski stellt im Kaufhaus Hertie sein neues Buch „Mit Leidenschaft und Augenmaß“ vor.
  29321. 20.6.1990, Lesung des ungarischen Autors György Dalos im Buch-Café, Jüdisches Museum.
  29322. 14.12.1990, Die J.-Wilhelm-Schreiber-Stiftung zur Unterstützung hilfebedürftiger Menschen wird in das Goldene Buch der Stiftungen eingetragen.
  29323. 1.2.1991, Der Unternehmer und langjährige Dressurreiter Dr. h.c. Josef Neckermann (1912-1992) signiert im Kaufhaus Hertie Zeil sein Buch „Josef Neckermann – Erinnerungen“.
  29324. 8.12.1991, 100. Geburtstag des politischen Publizisten und Journalisten Leopold Schwarzschild (1891-1950), Gründer und Herausgeber der Zeitung „Der Montag Morgen“, ab 1927 Herausgeber des „Tage-Buch“, 1933 Emigration nach Wien, Paris und in die USA.
  29325. 5.3.1992, Der frühere Oberbürgermeister Volker Hauff veröffentlicht sein Buch „Global denken – lokal handeln. Ein politisches Fazit“. Darin rechnet er mit seiner Partei, der SPD, ab.
  29326. 10.3.1992, Der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister Volker Hauff stellt in der Buchhandlung Hugendubel sein neues Buch „Global denken, lokal handeln“ vor, in dem er sich kritisch über seiner Partei, der SPD, äußert.
  29327. 17.3.1992, Ex-Fußballnationalspieler Karl-Heinz Rummenigge signiert im Kaufhof auf der Zeil sein Buch „Die großen Tricks der Superstars“.
  29328. 6.4.1993, Der Schauspieler und Buchautor Hardy Krüger signiert im Kaufhaus Hertie auf der Zeil sein neuestes Buch „Weltenbummler“.
  29329. 11.1.1994, Das Europäische Währungsinstitut (EWI) kommt zu seiner ersten Arbeitssitzung im Römer zusammen. Bei einem Empfang bei Oberbürgermeister Andreas von Schoeler trägt sich der Präsident des EWI, Alexandre Lamfalussy, ins Goldene Buch der Stadt ein.
  29330. 9.10.1994, Dem spanischen Schriftsteller Jorge Semprun wird in der Paulskirche in Anwesenheit des Bundespräsidenten Professor Roman Herzog, der sich im Rahmen seines Antrittsbesuch in der Mainstadt in das Goldene Buch der Stadt einträgt, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1994 verliehen.
  29331. 8.8.1995, Im IG-Farben-Haus wird das Buch „IG Farben – Von Anilin bis Zwangsarbeit“ hrsg. von der „Bundesfachtagung der Chemiefachschaften“ öffentlich vorgestellt.
  29332. 13.9.1996, Eintragung der „Erwin und Margareta Pleines’ Hessische Multiple Sklerose Stiftung“ ins Goldene Buch der Stiftungen im Kaisersaal des Römers.
  29333. 7.10.1996, Fünf Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels werden von der Oberbürgermeisterin Petra Roth im Römer empfangen und tragen sich in das Goldene Buch der Stadt ein: der diesjährige Preisträger Mario Vargas Llosa, sein Vorgänger Jorge Semprún, Amos Oz (1992), György Konrad (1991) und Karl Dedecius (1990).
  29334. 16.12.1996–19.12.1996, Der Schriftsteller Peter Härtling liest im Sendesaal des Hessischen Rundfunks aus seinem neuen Buch über den Komponisten Robert Schumann.
  29335. 16.3.1997, Das im Jüdischen Verlag des Suhrkamp Verlags vom Frankfurter Historiker Dr. Siegbert Wolf herausgegebene Buch „Jüdisches Städtebild Frankfurt am Main“ wird vom Herausgeber und dem Lektor des Jüdischen Verlags, Dr. Thomas Sparr, im Buchcafé des Jüdischen Museums vorgestellt.
  29336. 9.9.1997, Die neue „1822-Stiftung“ der Frankfurter Sparkasse trägt sich ins Goldene Buch der Stiftungen der Stadt Frankfurt am Main ein.
  29337. 9.11.1997, Lesung der Schriftstellerin Petra Kunik im Buch-Café des Jüdischen Museums.
  29338. 25.11.1997, Die 1994 vom Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ gegründete Stiftung für krebskranke Kinder wird ins Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen eingetragen.
  29339. 18.2.1998, Die südafrikanische Schriftstellerin Nadine Gordimer stellt ihr neues Buch „Die Hauswaffe“ im Festsaal der Jüdischen Gemeinde vor.
  29340. 27.3.1998, Gründung der „Stiftung Pfadfinden“ im Römer und Eintragung in das Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen im Limpurgsaal.
  29341. 31.3.1998, Erscheinen der Illustrierten „Revolution 1848“ im regionalen Buch- und Zeitschriftenhandel. Das vom Institut für Kulturgeschichte und Medien „Terra Incognita“ in Zusammenarbeit mit dem Bürgerkomitee Paulskirche und dem Hessischen Rundfunk herausgegebene Heft informiert über die damalige Situation und über die Jubiläumsveranstaltungen.
  29342. 9.6.1998, Lesung des Schriftstellers Hans-Christoph Buch im Frankfurter Literaturbüro.
  29343. 14.6.1998, Lesung Martin Walsers in der Paulskirche. Gemeinsam mit dem Maler Johannes Grützke trägt er aus deren neuem Buch über den „Edlen Hecker“ vor.
  29344. 15.10.1998, Der SPD-Politiker Erhard Eppler stellt in der Carolus Buchhandlung sein neues Buch „Die Wiederkehr der Politik“ vor.
  29345. 20.2.1999–21.2.1999, Antiquariatsmesse „Hessen im alten Buch“ in der Goldhalle des Hessischen Rundfunks.
  29346. 5.3.1999, Der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach stellt im Literaturhaus sein neues Buch „Die Türkin“ vor.
  29347. 5.6.1999, Eröffnung des Oxfam Buch-Shop in der Töngesgasse.
  29348. 17.8.1999, Im Rahmen der Präsentation von Ferry Ahrlés neuem Buch „Mir werden Flügel wachsen, der Mensch wird fliegen“ enthüllt der Autor am Gartenrestaurant des Steigenberger Esprix Hotels Airport Frankfurt die Friedenstaube des Rhein-Main-Flughafen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst den Reichsadler vor dem alten Empfangsgebäude des Flughafens Frankfurt ersetzt hat, dann, als das Gebäude Ende der 50er Jahre einem Erweiterungsbau weichen musste, fast vierzig Jahre verschwand und in den 80er Jahren im Garten des damals verstorbenen Technischen Direktors des Flughafens, Rudolf Lange (1907-1981), wieder auftauchte.
  29349. 1.11.1999, Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Dr. Salomon Korn, stellt im Jüdischen Gemeindezentrum sein neues Buch „Geteilte Erinnerung“ vor.
  29350. 15.11.1999, Der Schauspieler und Autor Hardy Krüger liest aus seinem Buch „Wanderjahre“ in der Alten Oper.
  29351. 20.2.2001, Lesung der österreichischen Schriftstellerin Elfriede Jelinek, die im Literaturhaus ihr neues Buch „Gier“ vorstellt.
  29352. 30.8.2001, Lesung des Schriftstellers Hans Christoph Buch im Hessischen Literaturbüro.
  29353. 7.11.2001, Die Katharina Stumpf-Stiftung wird ins Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen eingetragen.
  29354. 11.10.2002, Lesung des amerikanischen Historikers Professor Daniel Jonah Goldhagen im Schauspielhaus über seine neues Buch „Die katholische Kirche und der Holocaust“.
  29355. 20.1.2003, Der Historiker Arno Lustiger stellt im Literaturhaus Frankfurt sein neues Buch „Wir werden nicht untergehen“ vor.
  29356. 2.6.2003, Festakt im Römer zur Eintragung der Lebenshilfe-Stiftung in das Goldene Buch der Stiftungen der Stadt.
  29357. 16.10.2003, Das Frankfurter Landgericht erlässt ein einstweilige Verfügung gegen den Herbig Verlag, in dem Nadja Abd el Farrag Buch mit dem Titel „Ungelogen“ erschienen ist. Geschwärzt werden muss eine Seite in der Autobiographie, auf der sie über ihren ehemaligen Agenten schreibt.
  29358. 16.6.2004–25.8.2004, Ausstellung „’So habe ich es also mit dem Buch einfach gewagt’ – Peter Suhrkamp und sein Jahrzehnt in Frankfurt am Main“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  29359. 5.9.2004, Bundespräsident Horst Köhler stattet der Stadt Frankfurt am Main seinen Antrittsbesuch ab und trägt sich im Römer in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein.
  29360. 20.6.2005, Nach dem Gewinn der Europameisterschaft in England landet die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen auf dem Rhein-Main-Flughafen. Bei einer Festveranstaltung tragen sich die Sportlerinnen samt Trainerin im Römer in das Goldene Buch der Stadt ein.
  29361. 31.10.2006, Bundespräsidenten-Gattin Eva Köhler, Anke Koch, Lebensgefährtin des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, und Marlene Rupprecht, Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerks, sind Gäste bei Oberbürgermeisterin Petra Roth und tragen sich im Römer in das Goldene Buch der Stadt ein. Als Schirmherrinnen unterstützten Köhler, Koch und Roth das Müttergenesungswerk.
  29362. 3.12.2006, Die „Anni und Keyvan Dahesch-Stiftung“ für schwerbehinderte Menschen trägt sich im Römer in das Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen ein.
  29363. 12.12.2006, Zum Abschluss des Jubiläumsjahres des Georg-Speyer-Hauses, vor 100 Jahren als Forschungsstätte für Professor Paul Ehrlich (1854-1915) gegründet, erhält das Georg-Speyer-Haus im Limpurgsaal des Römers einen Eintrag in das Goldene Buch der Frankfurter Stiftungen.
  29364. 31.1.2007, Signierstunde mit Ex-Kanzler Gerhard Schröder zu seinem Buch „Entscheidungen. Mein Leben in der Politik“ in der Buchhandlung „Hugendubel“.
  29365. 21.4.2010–9.5.2010, Tägliche Lesung aus dem Buch „Kaiserhofstraße 12“ von Valentin Senger in der Alten Nikolaikirche am Römerberg im Rahmen der Veranstaltung: „Frankfurt liest ein Buch“. Die Eröffnung dieser Aktion findet in der Deutschen Nationalbibliothek in Anwesenheit von Irmgard Senger, der Witwe des Autors, statt, die Eröffnungsrede hält der Historiker Arno Lustiger.
  29366. 10.3.2011, Oberbürgermeisterin Petra Roth präsentiert in der Buchhandlung Hugendubel ihr erstes Buch: „Aufstand der Städte“.
  29367. 2.5.2011–15.5.2011, „Frankfurt liest ein Buch“: Wilhelm Genazino „Abschaffel“.
  29368. 10.2.2012, Dr. Konrad Schneider, stellvertretender Direktor des Instituts für Stadtgeschichte, stellt das neue Buch über die Geschichte des Frankfurter Wappentiers, den Adler, vor: „Der Frankfurter Adler. Wappen, Siegel und Fahnen“. Herausgegeben vom Institut für Stadtgeschichte.
  29369. 16.4.2012–29.4.2012, „Frankfurt liest ein Buch“: Silvia Tennenbaum „Straßen von gestern“ – in Anwesenheit der Autorin, ihr wird am 23. April d. J. die Goethe-Plakette des Landes Hessen überreicht.
  29370. 1.6.2012, Eintragung der neu gegründeten Stiftung des Museums für Moderne Kunst in das Goldene Buch der Stiftungen im Limpurgsaal des Römers.
  29371. 15.4.2013–28.4.2013, Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“: Siegfried Kracauer, Ginster (Roman, 1928 erstmals erschienen).
  29372. 29.7.2013, Städtischer Empfang der deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen als Europameister im Römer und Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt am Main.
  29373. 3.11.2014, In der Villa Kennedy stellt Altbundeskanzler Helmut Kohl (CDU) sein neues Buch vor: „Aus Sorge um Europa“.
  29374. 13.4.2015–26.4.2015, Festival „Frankfurt liest ein Buch“: Im Fokus des sechsten Lesefestes steht Mirjam Presslers Werk „Grüße und Küsse für alle“, die Geschichte der jüdischen Familie Frank. Zum ersten Mal werden Lesungen und Diskussionen auch an Frankfurter Schulen durchgeführt.
  29375. 11.4.2016–24.4.2016, „Frankfurt liest ein Buch“: Dieter David Seuthe, Frankfurt verboten. Roman – über die Zeit des Nationalsozialismus in Frankfurt am Main.
  29376. 5.10.2016, Eintrag ins Goldene Buch der Stiftungen der Stadt Frankfurt: die 2015 gegründete „Volkstheater Frankfurt – Liesel Christ, Liesel und Gisela Christ-Stiftung“.
  29377. 14.10.1977, Der Schriftsteller Jean Améry liest im Rahmen der Buchmesse in der Deutschen Buchändlerschule, Wilhelmshöher Straße.
  29378. 10.4.1921–16.4.1921, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse. Die Niederländische Handelskammer für Süddeutschland veranstaltet gemeinsam mit dem Messamt im Goethegymnasium eine holländische Buchausstellung.
  29379. 1.11.1938, Zur Woche des Deutschen Buches wird in den Räumen der Kreishandwerkerschaft eine Buchausstellung eröffnet, in der alle wesentlichen Neuerscheinungen des vergangenen Jahres, dazu zahlreiche schöne Arbeiten des Frankfurter Buchbinderhandwerks, zu sehen sind.
  29380. 31.10.1940, Eröffnung der Buchausstellung „Deutscher Volkstumskampf im Westen“ im Haus Lichtenstein.
  29381. 17.9.1949–23.9.1949, Erste Frankfurter Buchmesse nach dem Zweiten Weltkrieg in der Paulskirche mit 205 teilnehmenden Verlagen und 8400 Titeln, organisiert vom Hessischen Verleger- und Buchhändlerverband. Jeder Aussteller erhält einen gleich großen Stand mit schlichten Einheitsregalen. Zeitgleich findet eine repräsentative Buchausstellung französischer Verlage in den Römerhallen statt.
  29382. 29.11.1951–2.12.1951, Buchausstellung des Bund-Verlags des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Gewerkschaftshaus.
  29383. 11.7.1955, Gedenkfeier und Buchausstellung für die Opfer des 20. Juli 1944 und der deutschen Widerstandsbewegung in der Paulskirche, veranstaltet vom Seminar für Politik, dem Frankfurter Jugendring und dem Ring politischer Jugend.
  29384. 1.7.1965–31.7.1965, Buchausstellung über englische Literatur des 20. Jahrhunderts in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  29385. 7.2.1967–21.2.1967, Rumänische Buchausstellung im Karmeliterkloster.
  29386. 27.4.1969–14.5.1969, Buchausstellung von Werken jüdischer Autoren deutscher Sprache der Frankfurt-Loge im Orden B’nai B’rith in der Stadt- und Universitätsbibliothek. Prominentester Gast ist am 09.05. Martha Feuchtwanger, Witwe des Schriftstellers Lion Feuchtwanger.
  29387. 26.4.1972–20.5.1972, Buchausstellung über „Sardinien“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  29388. 21.1.2001, Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Buchberger-Quartetts, Frankfurts einzigem international renommierten Streichquartett, spielen die Musiker im Großen Saal der Musikhochschule nochmals das Konzertprogramm, mit dem sich das Quartett erstmals öffentlich präsentiert hatte.
  29389. 25.1.2006, Konzert des Buchberger Quartetts im Holzhausenschlößchen.
  29390. 24.5.2006, Konzert des Buchberger Quartetts im Holzhausenschlösschen.
  29391. 28.6.2006, Konzert des Buchberger Quartetts im Holzhausenschlösschen.
  29392. 27.9.2006, Konzert des Buchberger-Quartetts im Holzhausenschlößchen.
  29393. 8.9.2004, Der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar und Stadtkämmerer Horst Hemzal unterzeichnen jenen Zusatz zum Kulturvertrag zwischen der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen, der die Frankfurter Buchbestände in der künftigen Universitätsbibliothek an die Mainstadt zurückgibt.
  29394. 1.7.1952, 50jähriges Geschäftsjubiläum der Firma Nicolaus Reisinger, Fachgeschäft für Druckerei- und Buchbinderbedarf, Mittelweg 43.
  29395. 18.8.1929, 90jähriges Jubiläum der Firma G. F. Dieterich, Buchbinderei, Hochstraße.
  29396. 1.10.1902, Gründung der Firma August Fleischhauer, Papier, Schreibwarenhandlung und Buchbinderei.
  29397. 11.11.1953, 75jähriges Jubiläum der Buchbinderei Uhrig.
  29398. 19.3.1906–6.5.1906, Buchbinderkunst-Ausstellung im Kunstgewerbemuseum.
  29399. 26.2.1991, 150. Todestag des Buchbinders, Buchhändlers und Schriftstellers Philipp Jakob Döring (1764-1841).
  29400. 3.3.1896, Gründung eines Vereins der Buchdruck- und Schriftgießerei-Faktoren unter dem Namen „Frankfurter Faktoren-Verein“. Zweck des Vereins ist die Förderung der gemeinsamen Fachangelegenheiten und Pflege des kollegialen Verkehrs.
  29401. 27.6.1936, Nach alter Sitte werden am Gutenberg-Denkmal die jungen Buchdrucker-Gehilfen „gegautscht“.
  29402. 23.6.1929–29.6.1929, 14. Verbandstag der Verbandes der Deutschen Buchdrucker im Volksbildungsheim, samt künstlerischem Festabend im Saalbau (23.06.) und einem städtischen Empfang im Römer (24.06.).
  29403. 21.5.1916, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Verbandes der deutschen Buchdrucker“ in der Stadthalle.
  29404. 8.6.1908–9.6.1908, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Buchdrucker-Gesangvereins Gutenberg im Festsaal des Kaufmännischen Vereins und auf einem Gartenfest, Gerbermühle.
  29405. 9.2.1955, 400. Todestag des Buchdruckers, Verlegers und Gelehrten Christian Egenolff, der erste Buchdrucker Frankfurts.
  29406. 12.10.1890, Ausstellung von Drucksachen des „Unterstützungsvereins deutscher Buchdrucker“ im oberen Saale des „Rebstock“ – anlässlich der 450jährigen Feier der Erfindung der Buchdruckerkunst.
  29407. 22.5.1893, Neunter Gautag des Verbandes deutscher Buchdrucker für Frankfurt-Hessen in der „Lindenfels“.
  29408. 10.9.1900, Versammlung des Verbandes deutscher Buchdrucker im „Zum Rebstock“.
  29409. 31.10.1892, Das seit dem letzten großen Buchdruckerausstand hier herausgegebene „Frankfurter Tageblatt“ wird mit dem heutigen Tage eingestellt.
  29410. 1.3.1931, 50jähriges Jubiläum der Firma Buchdruckerei und Verlag Gebrüder Knauer, Holzgraben 31.
  29411. 25.1.1930, 25jähriges Jubiläum der Buchdruckerei Fr. Hessekiel.
  29412. 1.6.1951, 50jähriges Jubiläum der Buchdruckerei Stümpel, Münchener Straße.
  29413. 26.9.1958, 60jähriges Jubiläum der Buchdruckerei Darmstädter KG, Röderbergweg 62.
  29414. 1.10.1959, 50jähriges Jubiläum der Firma K. Schmitt Wwe., Kleinoffset und Buchdruckerei, Kettenhofweg 19-21.
  29415. 9.2.1967, 75jähriges Jubiläum der Buchdruckerei Julius und Heinrich Urban, Robert-Mayer-Straße.
  29416. 1.4.1969, 50jähriges Jubiläum der Buchdruckerei Jestädt, Arnsburger Straße 45.
  29417. 1.1.1971, 125jähriges Jubiläum der Buchdruckerei C. Adelmann, Eschersheimer Landstraße 26.
  29418. 3.1.1896, 50jähriges Geschäftsjubiläum der Buchdruckerei C. Adelmann.
  29419. 11.1.1896, Feier des 50jährigen Geschäftsjubiläums der Buchdruckerei C. Adelmann (am 03.01. d. J.) im „Palais-Restaurant“.
  29420. 9.3.1943, Tod des Verlagsbuchhändlers und Buchdruckereibesitzers Georg Schlosser (1871-1943), seit 1901 als Buchhändler in Frankfurt am Main, Mitbegründer des Verlags Englert & Schlosser, spezialisiert auf Francofurtensien. Seit 1934 im Dienst der NS-Presse tätig. Mitglied und Handelsgerichtsrat der Handelskammer Frankfurt am Main, Vorsitzender des „Deutschen Buchdruckereivereins“.
  29421. 9.7.1917, Tod des Buchdruckers und Verlegers Georg Horstmann (1850-1917), 1876 Gründer (gemeinsam mit seinem Vetter Heinrich Horstmann, 1844-1889) und Verleger des „Frankfurter Generalanzeigers“.
  29422. 18.9.1961, 175. Todestag des Buchdruckers und Verlegers Franz Varrentrapp (1706-1786).
  29423. 18.9.1986, 200. Todestag des Buchdruckers und Verlegers Franz Varrentrapp (1706-1786).
  29424. 24.4.1990, 400. Todestag des Buchdruckers und Verlegers Sigmund Feyerabend (1528-1590).
  29425. 24.4.1921–30.4.1921, Ausstellung von Frankfurter Druckereierzeugnissen in der Gewerbeschule anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Buchdruckmaschinenmeister-Vereins.
  29426. 2.6.1932, 60. Geburtstag des Schriftgießers, Fachschriftstellers und Sammlers Gustav Mori (1872-1950), Abteilungsleiter der Schriftgießerei Stempel, Erforscher der Geschichte des Buchdrucks, insbesondere deren Frühzeit, seit 1916 Mitglied, seit 1921 im Vorstand der Gutenberggesellschaft.
  29427. 24.6.1940, Anlässlich des 500jährigen Jubiläums von Johannes Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks ehrt Oberbürgermeister Friedrich Krebs durch Niederlegen eines Kranzes am Denkmal in Mainz und in Frankfurt am Main das Andenken an den großen Erfinder.
  29428. 2.6.1947, Verleihung der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main an den Erforscher der Entwicklungsgeschichte der Technik des Buchdrucks, Gustav Mori, aus Anlass seines 75. Geburtstages.
  29429. 17.6.1900, Akademische Gutenberg-Feier anlässlich des 500. Geburtstages des Erfinders des modernen Buchdrucks, Johannes Gutenberg (1400-1468), im Saalbau, mit einem Festzug zum Gutenberg-Denkmal am Roßmarkt (1858).
  29430. 23.6.1900–24.6.1900, Festkommers und Familienfest im Rahmen der Gutenberg-Feier auf dem Ausstellungsplatz, anlässlich des 500. Geburtstages des Erfinders des modernen Buchdrucks, Johannes Gutenberg (1400-1468).
  29431. 25.7.2002, Eröffnung einer Ausstellung im Historischen Museum, die einen prächtigen Bucheinband zur Erinnerung an Salomon Mayer Freiherr von Rothschild zeigt. Er ist das Prunkstück einer Ausstellung zum 125jährigen Jubiläum der Historisch-Archäologischen Gesellschaft.
  29432. 15.5.1992, Premiere der „Goldberg-Variationen“ von George Tabori in der Inszenierung von Nikolaus Büchel im Kammerspiel.
  29433. 6.11.1939, Im Haus Buchenrode nimmt das am 12.07. d. J. eröffnete städtische Musische Gymnasium mit 115 Schülern in fünf Klassen den Unterrichtsbetrieb auf.
  29434. 12.11.1938, Die in der Festhalle inhaftieren jüdischen Männer werden mit Bussen zum Südbahnhof gebracht, dort von einem Mob ‚arischer’ Frankfurter mit Schlägen empfangen und per Zug in das KZ Buchenwald gebracht. Von den ca. 12.000 Juden, die in Konzentrationslager verschleppt werden, sind 2.621 jüdische Frankfurter.
  29435. 28.10.1943, Deportation von 6 männlichen Jugendlichen bzw. Männern aus Ungarn und Rumänien von Frankfurt am Main ins KZ Buchenwald.
  29436. 6.9.1969, Überlebende des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen europäischen Ländern gedenken am Mahnmal an der Paulskirche der toten Opfer des Nationalsozialismus.
  29437. 26.7.2001, 90. Geburtstag des langjährigen Gewerkschaftssekretärs der IG Metall, Willy Schmidt (1911-2003), ein Überlebender des KZ Buchenwald und Mitbegründer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN).
  29438. 4.8.2001, Empfang im Gewerkschaftshaus anlässlich des 90. Geburtstages des langjährigen Gewerkschaftssekretärs der IG Metall, Willy Schmidt (1911-2003), ein Überlebender des KZ Buchenwald und Mitbegründer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN).
  29439. 21.9.2003, Tod des Gewerkschafters, NS-Überlebenden des KZ Buchenwald und Mitbegründer der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN), Willy Schmidt (1911-2003).
  29440. 18.12.1936, Tod des Schriftstellers (Romane, Schauspiele und Dramen) Dr. phil. habil. Edward Stilgebauer (1868-1936), lebte vor dem Ersten Weltkrieg einige Zeit in Frankfurt am Main, überzeugter Pazifist, freier Mitarbeiter der „Frankfurter Zeitung“. Die Nationalsozialisten verbrannten seine Bücher und aberkannten ihm die Reichsangehörigkeit.
  29441. 12.11.1930, Tod des Volkswirtschaftlers und Soziologen Geheimer Hofrat Prof. Dr. Karl Bücher (1847-1930), Lehrer an der Wöhlerschule in Frankfurt am Main, von 1878 bis 1880 Schriftleiter des Wirtschaftsteils der „Frankfurter Zeitung“.
  29442. 7.6.1922–11.6.1922, 29. Wanderversammlung des Deutschen Gewerbeschulverbandes, der sämtliche Lehrgruppen des gewerblichen Unterrichtswesens umfasst, im Palmengarten und in der Universität Frankfurt. Zugleich findet im Haus Werkbund, im Haus der Bücher und in der Gewerbeschule eine Ausstellung von Zeichnungen, Fachliteratur, Lehrmitteln, Werkstücken und Meisterkursen statt.
  29443. 21.3.1949–26.3.1949, Bücher-Ausstellung des Verlages McGraw-Hill, London und New York, im Amerika-Haus.
  29444. 6.11.1954–12.11.1954, 10. Internationales Sechs-Tage-Rennen auf der Radrennbahn Festhalle. Es siegt die Schweizer Mannschaft Roth/Bucher.
  29445. 6.6.1966–21.6.1966, Erste repräsentative Ausstellung tschechischer und slowakischer Bücher in Deutschland seit 1945 im Karmeliterkloster.
  29446. 15.3.1971–28.3.1971, Ausstellung „Ungarn im Spiegel seiner Bücher“ im Römer.
  29447. 30.9.1972, Auf der Buchmesse kommt es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen einem massiven Polizeiaufgebot und zahlreichen Demonstranten, die einen Stand des rechtsextremen Verlages K. W. Schütz (Preußisch Oldendorf) ausräumen wollen, auf dem Bücher ehemaliger Nationalsozialisten angeboten werden. Es gibt mehrere Verletzte.
  29448. 19.1.1978–28.1.1978, 2000 Bücher aus der Sowjetunion werden im Rahmen des deutsch-sowjetischen Kulturabkommens in der Paulskirche ausgestellt.
  29449. 29.5.1978, Der israelische Schriftsteller und Satiriker Ephraim Kishon signiert seine Bücher in der Montanus-Buchhandlung im Hauptbahnhof.
  29450. 12.5.1979–27.5.1979, Ausstellung mazedonischer Fotografien, Gemälde und Bücher in der Stadtbücherei Frankfurt am Main.
  29451. 16.10.1981, Der israelische Schriftsteller Ephraim Kishon signiert im neu eröffneten HertieZeil seine neuen Bücher.
  29452. 29.11.1981–4.2.1982, Max-Ernst-Ausstellung – Gemälde, Skulpturen, Collagen, Zeichnungen, Grafik und Bücher – in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29453. 11.2.1984, Bei einem früh morgendlichen Großfeuer in der Carolus-Buchhandlung verbrennen Bücher im Wert von mehreren hunderttausend DM.
  29454. 9.3.1984, 75. Geburtstag des Verlegers und Schriftstellers Dr. Waldemar Kramer (1909-1988), 1939 Gründer des gleichnamigen Verlages. Zu seinen Ehren wird zugleich die Ausstellung „Francofordia – 45 Jahre Bücher aus dem Verlag Waldemar Kramer“ im Dominikanerkloster gezeigt. (bis 30.03.)
  29455. 27.9.1991–10.11.1991, Ausstellung „Tàpies und die Bücher“ in der Schirn Kunsthalle.
  29456. 21.3.1996, Im Hause C & A eröffnet FORUM, eine neue Adresse für Bücher und CD’s in der Mainstadt.
  29457. 1.10.1996, Die chilenische Schriftstellerin Isabel Allende signiert ihre Bücher bei Hugendubel im Steinweg.
  29458. 18.11.1997, Auf einer Vollversammlung der Johann Wolfgang Goethe-Universität fordern Studierende zusätzlich 30 Millionen DM für Lehre und Bücher an Hessens Hochschulen.
  29459. 25.2.1999–28.2.1999, „Österreichische Buchwoche“ mit einer Ausstellung österreichischer Bücher in der Schwanenhalle des Römer.
  29460. 9.5.2003–20.5.2003, Ausstellung „Verbrannte Bücher – verfemte Dichter“ der Stadt- und Universitätsbibliothek anlässlich des 70. Jahrestages der nationalsozialistischen Bücherverbrennung am 10. Mai 1933.
  29461. 9.5.2004, „Langer Tag der Bücher“ im Schauspiel Frankfurt. Mit Lesungen u.a. von Thomas Meinecke.
  29462. 1.6.2005, Der Mövenpick-Konzern hat sein Restaurant am Opernplatz an das Gastronomie-Unternehmen Kuffler & Bucher verkauft.
  29463. 2.4.2006, Auf dem „langen Tag der Bücher“ im Schauspiel Frankfurt liest u.a. der Schweizer Dramatiker Rolf Hochhuth.
  29464. 23.5.2008, Tod des Frankfurter Historikers und Überlebenden der Shoah Adolf Diamant (1924-2008), Verfasser zahlreicher Bücher u. a. der Chronik „Gestapo Frankfurt a. M.“ (1984).
  29465. 10.7.2008–23.8.2008, Ausstellung „Ansichtssachen!“ – die schönsten Bücher aus 60 Jahren – in der Deutschen Nationalbibliothek.
  29466. 28.7.2007, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Projekts „Lesefreuden – Bücher werden lebendig“ des Frankfurter Bürgerinstituts, Oberlindau, im Westend.
  29467. 2.11.1932, Feierliche Eröffnung der wechselnden Bücherausstellung wissenschaftlicher Neuerscheinungen in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  29468. 22.5.1979–2.6.1979, Bücherausstellung „Drei Jahrzehnte Bundesrepublik Deutschland“ im Ratskeller des Römers.
  29469. 19.11.1962, Der Autor Jakov Lind liest in der Frankfurter Bücherbörse an der Hauptwache aus seinem Werk.
  29470. 2.4.1995, Erste Internationale Geo-Libri Bücherbörse im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße.
  29471. 30.6.1960–30.7.1960, Ausstellung „Frans Masereel“ in der Galerie des Deutschen Bücherbundes, Schillerstraße 10.
  29472. 24.8.1929, Offizielle Eröffnung der neuen Bücherei des 1911 gegründeten städtischen Schulmuseums im ehemaligen Dominikanerkloster .
  29473. 29.5.1929, Eröffnung einer Bücherei für Studierende der Universität Frankfurt im Hause von Frau Wunderly-Gutzkow, eine Tochter des Schriftstellers Karl Ferdinand Gutzkow (1811-1878), in der Ludolfusstraße.
  29474. 8.10.1919, 25jähriges Jubiläum der Eröffnung der „Freibibliothek und Lesehalle“. Am 23.09.1894 wurde diese zweite Öffentliche Bücherei als Verein errichtet.
  29475. 3.12.1958, Eröffnung einer Bücherei für Musikfreunde durch das Kulturamt in der Goethestraße 90.
  29476. 26.11.1986, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Valentin Senger in der Nordweststadt-Bücherei.
  29477. 26.11.2005, Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl signiert in der Bücherei Hugendubel seine Memoiren.
  29478. 2.7.2006, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Bücherei der evangelischen Andreasgemeinde im Dornbusch.
  29479. 11.11.2015, Eröffnung der Buchhandlung „Carolus Bücherei“ – Frankfurts älteste, 1871 gegründete Buchhandlung – an der Ecke Vilbeler Straße – das alte Haus in der Liebfrauenstraße schließt Ende des Jahres.
  29480. 25.9.1935–29.9.1935, Fachtagung für großstädtische Büchereien, veranstaltet von der Reichsstelle für volkstümliches Büchereiwesen.
  29481. 23.4.2003, Zum Unesco-„Welttag des Buches“ finden auch in Frankfurt am Main vielfältige Aktivitäten in Büchereien, Buchhandlungen und an der Johann Wolfgang Goethe-Universität statt.
  29482. 14.2.1921, Lesung des Schriftstellers Theodor Däubler in der Galerie Zinglers Kabinett für Kunst- und Bücherfreunde, Kaiserstraße.
  29483. 7.10.1919, Lesung der Schriftstellerin Margarete Susman in Zinglers Kabinett für Kunst- und Bücherfreunde, Kaiserstraße.
  29484. 1.10.1919, Eröffnung von Zinglers Kabinett für Kunst- und Bücherfreunde, Kaiserstraße.
  29485. 8.10.1931–17.10.1931, Ausstellung sämtlicher Werke der Büchergilde Gutenberg im neuen Gewerkschaftshaus, Bürgerstraße.
  29486. 28.8.1954, 30jähriges Jubiläum der „Büchergilde Gutenberg“.
  29487. 5.9.1959–6.9.1959, Hauptkonferenz und 35. Jubiläum der Büchergilde Gutenberg mit einer Ausstellung aller seit 1948 erschienenen Gildebücher im Schopenhauer-Zimmer des Zoo-Gesellschaftshauses.
  29488. 4.9.1964, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Büchergilde Gutenberg in der Paulskirche.
  29489. 4.9.1964–13.9.1964, Ausstellung der Büchergilde Gutenberg anlässlich ihres 40jährigen Jubiläums im Wandelgang der Paulskirche.
  29490. 3.10.1974, 50jähriges Jubiläum der Büchergilde Gutenberg.
  29491. 6.12.1977, Lesung des Schriftstellers Günter Grass bei der Buchhandlung der Büchergilde Gutenberg in der Ladengalerie am Theaterplatz im BfG-Hochhaus.
  29492. 28.5.1994, Mit einem „Kehrausflohmarkt“ räumt die Büchergilde Gutenberg das BfG-Hochhaus und zieht in den Großen Hirschgraben um.
  29493. 11.6.1994, Feierliche Eröffnung des neuen Standortes der Büchergilde Gutenberg am Großen Hirschgraben 20.
  29494. 2.10.1994–15.1.1995, Ausstellung „70 Jahre Büchergilde Gutenberg“ im Museum für Kunsthandwerk.
  29495. 29.8.2004, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums der Büchergilde Gutenberg im Großen Hirschgraben.
  29496. 31.7.1996, Schließung der „Frankfurter Bücherkiste“ in Eschersheim und Eröffnung der neuen Buchhandlung samt Antiquariat in der Raimundstraße 33 am 01.09. d. J.
  29497. 3.11.1977, Büchermesse der „Frankfurter Rundschau“.
  29498. 7.10.1959–12.10.1959, Elfte Internationale Buchmesse mit 1600 Verlagen aus 31 Ländern, mit mehr als 70.000 Büchern, davon 20.000 Neuerscheinungen.
  29499. 13.11.1966, Gedenkstunde anlässlich des 10. Jahrestages des Ungarnaufstandes 1956 im Rahmen der vom Verband der Freien Presse e. V. München im Deutschordenshaus vom 13.-19.11. veranstalteten Ausstellung von 650 Presseprodukten und über 2000 Büchern der Exilpresse.
  29500. 30.3.1977–5.6.1977, Ausstellung mit Zeichnungen, Grafiken und Büchern von Horst Janssen in der Frankfurter Galerie, Rossertstraße 18. Zur Eröffnung reist der Künstler persönlich in die Mainstadt.
  29501. 23.11.1978–7.1.1979, Ausstellung mit Collagen, Zeichnungen, Grafiken und Büchern von Max Ernst im Städelschen Kunstinstitut.
  29502. 4.10.1979–21.10.1979, Ausstellung mit Originalgrafiken und illustrierten Büchern von Pablo Picasso in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29503. 21.6.1994, Erste Frankfurter Büchernacht im Stadtgebiet Frankfurt, veranstaltet von Frankfurter Buchhandlungen und Verlagen im Hessischen Verleger- und Buchhändler-Verband e. V.
  29504. 21.6.1995, Frankfurter Büchernacht.
  29505. 21.6.1996, Frankfurter Büchernacht.
  29506. 1.1.1890, Tod des Pfarrers Georg Karl Wilhelm Gustav Schlosser (1826-1890), seit 1873 Geistlicher des Evangelischen Vereins für Innere Mission in Frankfurt am Main, Mitbegründer der Frankfurter Stadtmission und der „Vereinigung von Mitgliedern und Freunden der evangelisch-lutherischen Kirche“ (1879), Vorsitzender des „Deutschen evangelischen Schulvereins“, Herausgeber des „Hessischen Kirchenblattes“ (1855-1873), des „Christlichen Bücherschatzes“ (1879-1889) und des „Kirchlichen Anzeigers“ (1881ff.), Co-Redakteur der „Zeitfragen des christlichen Volkslebens“ (1880ff.) sowie Fachpublizist.
  29507. 5.10.1993–11.10.1993, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunkt: „Flandern und die Niederlande: weltoffen“. Der Präsident der EG-Kommission, Jacques Delors und der niederländische Schriftsteller Harry Mulisch eröffnen die Bücherschau.
  29508. 1.10.1996–7.10.1996, Internationale Frankfurter Buchmesse, eröffnet von Bundeskanzler Helmut Kohl, mit dem Schwerpunkt „Irland und seine Diaspora“. Im Rahmen der Bücherschau findet die „1. Internationale Pressemesse“ für Presseverlage, Agenturen und Servicefirmen aus dem Medienbereich statt.
  29509. 9.10.2001–15.10.2001, Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Schwerpunktthema Griechenland. Staatspräsident Constantinos Stephanopoulos und Bundesminister Julian Nida-Rümelin eröffnen die Bücherschau. Oberbürgermeisterin Petra Roth lädt zum Empfang im Kaisersaal des Römers.
  29510. 8.4.2003, Drei Monate nachdem Buchmessenchef Volker Neumann wegen horrender Hotelpreise und hoher Messekosten mit einem Umzug der weltgrößten Bücherschau nach München gedroht hat, sichert sich Frankfurt am Main den Verbleib der renommierten Veranstaltung. Die Messe Frankfurt kommt den Verlegern mit günstigen Angeboten entgegen, die Hotels signalisieren eine moderatere Preispolitik.
  29511. 11.11.2003–30.11.2003, Kinder- und Jugendbuchausstellung in den Römerhallen. Zum ersten Mal trägt die traditionelle Bücherschau den Namen ihres Logos: „LeseEule“.
  29512. 5.10.2004–10.10.2004, Internationale Frankfurter Buchmesse. Gastaussteller ist die arabische Welt. Erstmals ist die Bücherschau kürzer - der Ausstellungsmontag fällt weg.
  29513. 20.3.2012, Aufstellen eines öffentlichen Bücherschrankes auf dem Andreasplatz im Stadtteil Höchst.
  29514. 22.3.2012, Aufstellen eines öffentlichen Bücherschrankes in der Alte Falterstraße im Stadtteil Griesheim.
  29515. 23.3.2012, Aufstellen eines öffentlichen Bücherschrankes auf dem Gravensteiner Platz im Stadtteil Preungesheim.
  29516. 19.9.2016, Eröffnung eines Bücherschrankes auf dem Richard-Weidlich-Platz im Stadtteil Sindlingen.
  29517. 24.10.2013, Eröffnung des ersten englischen Bücherschranks am English Theatre, Gallusanlage, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Peter Feldmann und dem langjährigen ehemaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann.
  29518. 1.12.1954–2.12.1954, Tilla Durieux, Veteranin des deutschen Theaters, liest im Volksbildungsheim und in der Frankfurter Bücherstube aus ihren soeben erschienenen Erinnerungen „Eine Tür steht offen“.
  29519. 1.1.1989, Der Suhrkamp Verlag übernimmt die „Frankfurter Bücherstube“ der Buchhändler Heinrich Cobet und Richard Schumann.
  29520. 5.2.1994, Tod des Buchhändlers Heinrich Cobet (1904-1994), langjähriger Leiter der „Frankfurter Bücherstube Schumann und Cobet“.
  29521. 10.5.1983, Gewerkschafter und Schauspieler erinnern auf dem Römerberg des 50. Jahrestages der Bücherverbrennung.
  29522. 12.5.1986, „Verbrannte Dichter“ – Veranstaltung zum Tag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in der Alten Oper.
  29523. 12.5.1986, Lesung des Schriftstellers Georg K. Glaser im Hessischen Literaturbüro zum Gedenken an den Tag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933.
  29524. 10.5.1988, Mit einer Kundgebung auf dem Römerberg gedenken Germanistikstudenten an den 55. Jahrestag der Bücherverbrennung im NS-Deutschland.
  29525. 10.5.1989, Demonstration und Kundgebung von 60 Frankfurter Buchhandlungen sowie dem Hessischen Verleger- und Buchhändler-Verband vor dem Römer zum Jahrestag der nationalsozialistischen Bücherverbrennung am 10. Mai 1933.
  29526. 10.5.1993, Gedenkveranstaltung im Historischen Museum zum 60. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 mit dem Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, Professor Dieter Rebentisch.
  29527. 28.10.1936, Großkundgebung anlässlich der „Woche des Deutschen Buches 1936“ im Palmengarten.
  29528. 5.11.1934–11.11.1934, „Woche des deutschen Buches“, eröffnet im Bürgersaal des Römers in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  29529. 22.3.1933, Zum „Tag des Buches“ veranstaltet der „Kampfbund für deutsche Kultur“ gemeinsam mit der Gauleitung der NSDAP eine Abendfeier auf dem Römerberg. Anwesend sind der kommissarische Oberbürgermeister Friedrich Krebs und als Hauptredner, Universitätsprofessor Prof. Ernst Krieck (1882-1947).
  29530. 22.3.1929, „Tag des Buches“ an Johann Wolfgang von Goethes Todestag.
  29531. 31.10.1937–7.11.1937, „Woche des Deutschen Buches 1937“.
  29532. 30.10.1938–6.11.1938, „Woche des Deutschen Buches“ mit zahlreichen Veranstaltungen der städtischen Volksbüchereien.
  29533. 6.5.1950, Eröffnung der „Woche des Buches“.
  29534. 28.11.1953, Tag des Buches.
  29535. 3.9.1969, Offizieller Erscheinungstermin des Buches von Dr. Armin Wolf „Die Gesetze der Stadt Frankfurt am Main im Mittelalter“.
  29536. 21.9.1971, Die Sängerin Melina Mercouri stellt im „Frankfurter Hof“ ihr neues Buches „Ich bin als Griechin geboren“ vor.
  29537. 10.10.1980, Signierstunde mit dem Torwart Sepp Maier in der Montanus-Buchhandlung im Hauptbahnhof anlässlich des Erscheinen seines Buches „Ich bin doch kein Tor“.
  29538. 21.4.2004, In der Alten Oper findet der deutschlandweite Auftakt zum Unesco-Welttag des Buches 2004 statt.
  29539. 17.4.2008, Start der bundesweiten Kampagne zum Welttag des Buches in der Alten Oper.
  29540. 4.5.2014, Präsentation des Buches „Monika Seifert. Pädagogin der antiautoritären Erziehung“ von Wilma Aden-Grossmann im Café Wiesengrund. Die Soziologin Monika Seifert (1932-2002), Tochter von Alexander Mitscherlich, gehörte 1967 in Frankfurt am Main zu den Mitbegründern des bundesweit ersten antiautoritären Kindergartens.
  29541. 2.11.1937, Richtfest für den im Rohbau vollendeten Fahrrad- und Luftschutzkeller hinter dem Rathaus an der Buchgasse.
  29542. 14.11.1974, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Clubs St. Leonhard im „Haus Leonhard“, Buchgasse 3.
  29543. 22.9.1891, „Konferenz von evangelischen Seelsorgern an Irrenanstalten“ im „Rheinischen Hof“ (Buchgasse).
  29544. 14.12.1995, Bei einem abendlichen Wohnungsbrand in der Buchgasse (Innenstadt) stirbt eine 51jährige Frau.
  29545. 13.10.2008, Einweihung des Glasobjekts von Franz Mon zum Gedenken an die Historische Buchmesse in der Buchgasse. Die Stele, vom Designer Jörg Schmitz realisiert, soll am historischen Ort an die „Wiege der Buchmesse“ in der Frankfurter Altstadt erinnern.
  29546. 26.8.2010, Richtfest im Lebenshaus St. Leonhard des Caritasverbandes Frankfurt e. V. in der Buchgasse.
  29547. 14.7.2011, Richtfest der neuen Caritas-Zentrale an der Ecke Alte Mainzer Gasse und Buchgasse.
  29548. 16.8.1918, Eröffnung der Ausstellung neuer deutscher Buchkunst im Kunstgewerbemuseum, veranstaltet vom Deutschen Buchgewerbeverein (Leipzig) (bis Ende September d. J.).
  29549. 26.3.1969, Bei einem Überfall auf die Kassiererin und den Buchhalter des MGM-Filmtheaters in der Schäfergasse erbeutet der Täter 43.500.- DM.
  29550. 31.5.1889, 70. Geburtstag des Frankfurter Buchhalters und Lokalhistorikers Johannes Robert Schrotzenberger (1819-1900), bis 1888 Buchhalter der Dr. Senckenbergischen Stiftung, Herausgeber des Nachschlagwerks „Francofurtensia. Aufzeichnungen zur Geschichte von Frankfurt am Main“, Gelegenheitsdichtungen in mainfränkischer Mundart, Verfasser einer handschriftlichen Chronik der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
  29551. 8.7.1897, Gründung einer Ortsgruppe Frankfurt am Main des „Vereins deutscher Buchhalter“ im „Hotel du Nord“.
  29552. 3.2.1900, Tod des Verfassers der „Francofurtensia“ (1881, zweite vermehrte u. verbesserte Aufl. 1884), Robert Schrotzenberger (1819-1900), Kaufmann, Buchhalter am Dr. Senckenbergischen Bürgerhospital.
  29553. 11.6.1963, „Dokumente zur Geschichte der Frankfurter Juden 1933-1945“ lautet der Titel eines ersten an diesem Tage im Buchhandel zu erwerbenden Dokumentenbandes. Er ist das Ergebnis einer vom Magistrat 1961 gegründeten Forschungskommission.
  29554. 22.10.2000, Der algerische Schriftstellerin Assia Djebar, die seit 1992 in Paris lebt und in den USA lehrt, erhält in der Paulskirche den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
  29555. 19.10.2000, Der langjährige Leiter des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt, Dr. Karl Dedecius, Übersetzer und Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (1990), wird im Limpurgsaal des Römers mit der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  29556. 14.1.2000, In Erinnerung an den Arzt, Theologen, Kulturphilosophen, Musiker, Friedensnobelpreisträgers, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels (1951) und Frankfurter Ehrenbürger (1959), Professor Albert Schweitzer (1875-1965), finden zu seinem 125. Geburtstag viele Veranstaltungen statt. Im Kaisersaal des Römer sprechen Oberbürgermeisterin Petra Roth und Ex-Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann bei einem Festakt über Albert Schweitzer.
  29557. 24.9.1952, Am Vorabend der offiziellen Eröffnung der Internationalen Buchmesse Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Professor Romano Guardini (Tübingen) in der Paulskirche. Empfang zu Ehren des Preisträgers durch den Länderausschuss und den Vorstand für eingeladene Gäste der Bundesregierung, der hessischen Staatsregierung, der Stadt Frankfurt am Main und der buchhändlerischen Verbände des In- und Auslandes.
  29558. 26.9.1954, Verleihung des Friedenspreis 1954 des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche an den Historiker und Essayisten Professor Carl J. Burckhardt.
  29559. 23.9.1956, Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den Schriftsteller Reinhold Schneider in der Paulskirche.
  29560. 6.11.1956, Eröffnung des Cantate-Festsaals im Haus des Deutschen Buchhandels.
  29561. 6.10.1957, Dem amerikanischen Dramatiker Thornton Wilder wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. An der Feierstunde nehmen auch Bundespräsident Theodor Heuss und Professor Albert Schweitzer teil.
  29562. 28.9.1958, In Anwesenheit des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss erhält der Philosoph Professor Karl Jaspers den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche. Die Laudatio hält die Philosophin Professor Hannah Arendt.
  29563. 15.5.1960, Für seine Verdienste um das Verlagswesen wird dem Verleger Kurt Wolff im Cantate-Saal des Buchhändlerhauses die Ehrenmedaille des deutschen Buchhandels verliehen.
  29564. 21.9.1960, Verleihung des zehnten Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den englischen Verleger und Publizisten Victor Gollancz in der Paulskirche.
  29565. 22.10.1961, In Anwesenheit von Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke und Altbundespräsident Professor Theodor Heuss wird der Vizepräsident der Republik Indien, Sir Sarvepalli Radhakrishnan, in der Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
  29566. 4.12.1961–8.12.1961, Ausstellung „This is Scotland“ im Haus des Deutschen Buchhandels, Großer Hirschgraben.
  29567. 20.9.1964, Der Philosoph und Dramatiker Gabriel Marcel erhält als erster Franzose den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche.
  29568. 17.10.1965, Die in Stockholm lebende deutsche Dichterin Nelly Sachs (1891-1970) erhält den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche verliehen.
  29569. 25.9.1966, Der deutsche Kurienkardinal Augustin Bea und der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf, Pastor D. Willem Adolf Visser’t Hooft, erhalten in der soeben renovierten Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Damit werden erstmals ein Repräsentant der katholischen Kirche und ein führender Protestant gemeinsam ausgezeichnet. Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke nimmt an der Feier teil.
  29570. 8.2.1967, Tod des Verlegers und Publizisten Victor Gollancz (1893-1967), Träger der Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main (1949) und des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (1960).
  29571. 12.10.1969, Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den Psychoanalytiker Professor Alexander Mitscherlich (1908-1982) in der Paulskirche.
  29572. 16.10.1969, Eröffnung des „Senghor-Prozesses“ vor der Vierten Strafkammer des Landgerichts Frankfurt gegen die drei prominenten Angehörigen des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) Günter Amendt, Hans-Jürgen Krahl und Karl-Dietrich Wolff. Gegenstand des Verfahrens ist der „Sturm auf die Paulskirche“ während der Buchmesse 1968 anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den Staatspräsidenten von Senegal, Leopold Sédar Senghor.
  29573. 29.6.1970, Verleihung des Deutschen Jugendbuchpreises 1970 im Haus des Deutschen Buchhandels.
  29574. 27.9.1970, Überreichung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an die Friedensforscher Alva und Gunnar Myrdal in der Paulskirche.
  29575. 17.10.1971, Marion Gräfin Dönhoff, Chefredakteurin der Wochenzeitung „Die Zeit“ (Hamburg), nimmt in der Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegen.
  29576. 1.10.1972, In Anwesenheit von Bundespräsident Gustav Heinemann wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1972 posthum an den polnischen Arzt, Schriftsteller und Pädagogen Janusz Korczak verliehen.
  29577. 14.10.1973, Den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält in der Paulskirche die internationale Vereinigung von Wissenschaftlern und Vertretern der Wirtschaft, „Club of Rome“.
  29578. 31.10.1973, Eröffnung des Neubaus der Fachschule des Deutschen Buchhandels in Seckbach.
  29579. 19.9.1976, Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird in der Paulskirche an den Schweizer Schriftsteller Max Frisch verliehen.
  29580. 16.10.1977, In der Paulskirche findet die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels statt: Diesjähriger Preisträger ist der polnische, gegenwärtig in England lehrende polnische Schriftsteller und Philosoph Leszek Kolakowski. Anwesend ist auch der letztjährige Preisträger, der Schweizer Schriftsteller Max Frisch.
  29581. 14.10.1979, Der Friedenspreis 1979 des Deutschen Buchhandels wird in der Paulskirche an den amerikanischen Violin-Virtousen Yehudi Menuhin verliehen.
  29582. 12.10.1980, Der Dichter, Priester und Kultusminister von Nicaragua, Ernesto Cardenal, wird in der Paulskirche mit dem diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
  29583. 18.10.1981, Dem aus der Sowjetunion ausgebürgerten Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Lew Kopelew wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29584. 10.10.1982, Dem amerikanischen Historiker, Publizist und Diplomat, George F. Kennan, wird im Rahmen eines Festaktes in der Paulskirche der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29585. 16.10.1983, Dem Schriftsteller Manès Sperber wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Er selbst kann an diesem Festakt krankheitshalber nicht teilnehmen. Seine Rede wird verlesen.
  29586. 7.10.1984, Dem mexikanischen Lyriker und Essayisten Octavio Paz wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29587. 13.10.1985, Der Bürgermeister von Jerusalem, Teddy Kollek, erhält in der Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
  29588. 11.10.1987, Dem deutsch-amerikanischen Philosophen und Religionswissenschaftler, Professor Hans Jonas (1903-1993), wird in der Paulskirche der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29589. 9.10.1988, Dem Schriftsteller Siegfried Lenz wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29590. 15.10.1989, Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den tschechoslowakischen Schriftsteller und Bürgerrechtler Vaclav Havel in der Paulskirche. Mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl nimmt in diesem Jahr erstmals ein bundesdeutscher Regierungschef an der Ehrung teil. Der Bürgerrechtler erhält den Friedenspreis in Abwesenheit, weil Prag ihm die Ausreise verweigert.
  29591. 7.10.1990, Der Übersetzer und Leiter des Polen-Instituts in Darmstadt, Dr. Karl Dedecius, wird in der Paulskirche mit dem diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.
  29592. 20.5.1991, 70. Geburtstag des Trägers des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Karl Dedecius.
  29593. 13.10.1991, Der ungarische Publizist und Essayist György Konrád erhält in der Paulskirche den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Laudator ist der spanische Schriftsteller Jorge Semprún.
  29594. 4.10.1992, Dem israelischen Schriftsteller Amos Oz wird in der Paulskirche der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29595. 10.10.1993, Dem Wittenberger Pfarrer Friedrich Schorlemmer wird in Anwesenheit von Bundespräsident Richard von Weizsäcker in der Paulskirche der „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ verliehen.
  29596. 30.5.1994, Auf der zentralen Europawahlkampfveranstaltung der Grünen im Volksbildungsheim spricht der spanische Schriftsteller Jorge Semprún, diesjähriger Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels.
  29597. 15.10.1995, Der Orientalistin Professorin Annemarie Schimmel wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Wegen dieser Entscheidung hatte es heftige Proteste gegeben, die sich zumal an angeblichen Äußerungen der Preisträgerin zur Fatwa gegen Salman Rushdie entzündeten.
  29598. 6.10.1996, Der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa erhält in der Paulskirche den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
  29599. 9.11.1996, Der Schriftsteller Jorge Semprun, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, ist Hauptredner bei der Gedenkveranstaltung des Magistrats in der Paulskirche zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938.
  29600. 17.10.1997, Lesung mit dem Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 1997, Yaşar Kemal, im Foyers des Hessischen Rundfunks.
  29601. 19.10.1997, Dem kurdisch-türkischen Schriftsteller Yaşar Kemal wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29602. 14.10.2001, Der Philosoph und Soziologe Professor Jürgen Habermas wird in der Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
  29603. 13.10.2002, Der nigerianische Schriftsteller Chinua Achebe erhält in der Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
  29604. 12.10.2003, Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird in der Paulskirche an die US-amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag verliehen.
  29605. 10.10.2004, Dem ungarischen Schriftsteller Péter Esterházy wird in der Paulskirche der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29606. 23.10.2005, Dem türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk wird in der Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.
  29607. 14.10.2008–18.1.2009, Ausstellung mit Werken (Erinnerungsstücke) des türkischen Schriftstellers, Literaturnobelpreisträgers und Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels Orhan Pamuk in der Kunsthalle Schirn.
  29608. 10.10.2007–14.10.2007, Internationale Frankfurter Buchmesse. Gastland ist diesmal Katalonien. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird am 14. Oktober d. J. in der Paulskirche an den international renommierten Historiker und NS-Forscher Professor Saul Friedländer verliehen.
  29609. 10.10.2010, Dem israelischen Schriftsteller David Grossman wird in der Paulskirche der „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“ verliehen.
  29610. 14.10.2012, Verleihung des diesjährigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche an den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu.
  29611. 12.3.2014, Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel für den Friedensnobelpreisträger (1952), Arzt, Philosophen, evangelischen Theologen, Organisten, Musikwissenschaftler und Pazifisten Albert Schweitzer (1875-1965), Goethepreisträger der Stadt Frankfurt am Main (1928) und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels (1951), in der gleichnamigen Siedlung am Dornbusch.
  29612. 14.8.1936, 80. Geburtstag des Seniorchefs der Frankfurter Buchhandelsfirma Julius Vaternahm, Otto Vaternahm (1856-1942).
  29613. 21.10.1928, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Mitteldeutschen Buchhändlerverbandes“ (Sitz in Frankfurt am Main) gemeinsam mit dem „Verein der Buchhändler zu Frankfurt a. M.“.
  29614. 18.6.1905–20.6.1905, Generalversammlung des Zentralvereins deutscher Kolportage-Buchhändler samt Ausstellung im Versammlungs- und Ausstellungslokal der Loge zur Einigkeit.
  29615. 2.6.1946, Gründung eines groß-hessischen Buchhändler-Verlags unter dem Vorsitz von Dr. Georg Kurt Schauer.
  29616. 20.10.1947, Eröffnung einer Buchhändler-Fachschule im Hause des Hessischen Buchhändler-Vebandes.
  29617. 21.4.1949–22.4.1949, Dritte ordentliche Jahreshauptversammlung des Hessischen Buchhändler-Verbandes im Saale des Handwerkerhaus.
  29618. 26.9.1954, Gastspiel mit Gustaf Gründgens und dem Düsseldorfer Schauspielensemble aus Anlass der Buchmesse der deutschen Buchhändler und Verleger mit T. S. Eliots Komödie „Der Privatsekretär“.
  29619. 15.1.1970, Der Magistrat verleiht dem Buchhändler Alfred Grade anlässlich seines 70. Geburtstages und aufgrund seiner Verdienste um die Buchmesse und die Buchhändlerschule die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  29620. 10.5.1971–15.5.1971, 15. Internationaler Kongress junger Buchhändler in der Deutschen Buchhändlerschule.
  29621. 2.7.1898, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vereins jüngerer Buchhändler „Novität“ in Forell’s Saal.
  29622. 30.11.1981, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann überreicht dem Buchhändler Heinrich Cobet (1904-1994) im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  29623. 24.4.1997, Dem Buchhändler und Leiter der Internationalen Frankfurter Buchmesse (1975-2000), Peter Weidhaas, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  29624. 17.12.1973, Nach zweijähriger Untersuchungshaft und 23 Verhandlungstagen wird die 34jährige Buchhändlerin und Journalistin Marianne Herzog von der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Frankfurt zu zwei Jahren und drei Monaten Freiheitsentzug verurteilt.
  29625. 2.5.1933, Anlässlich des 150. Geburtstages des Buchhändlers, Verlegers und Stifters Carl Christian Jügel (1783-1869) legt der Magistrat einen Kranz auf seinem Grab auf dem Hauptfriedhof nieder.
  29626. 8.9.1919, 50. Todestag des Buchhändlers, Verlegers und Stifters Carl Christian Jügel (1783-1869), engagiert für die Gründung des Freien Deutschen Hochstifts und einer Universität in Frankfurt am Main.
  29627. 14.12.1913, Tod des Buchhändlers und Verlegers Ignatz Kauffmann (1849-1913), Teilhaber und Leiter der von seinem Vater Isaak Kauffmann (1805-1884) gegründeten Buchhandlung samt Verlag – eine der führenden Verlagsbuchhandlungen auf dem Gebiet des Judentums.
  29628. 16.1.1955, 75. Todestag des Buchhändlers und Verlegers Friedrich Martin August Jügel, Stifter der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  29629. 8.9.1969, Anlässlich des 100. Todestages des Buchhändlers, Verlegers und Stifters Carl Christian Jügel (1783-1869) legt die Stadt Frankfurt am Main an dessen Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  29630. 27.9.1989, 85. Geburtstag des Buchhändlers Heinrich Cobet (1904-1994).
  29631. 24.12.1994, Tod des Frankfurter Buchhändlers Siegfried Mühlhausen (1912-1994), Seniorchef der gleichnamigen Buchhandlung.
  29632. 7.5.2016, Tod des Buchhändlers, Kulturjournalisten, Programmgestalters der Romanfabrik und Internetredakteurs am Schauspiel, Jürgen Lentes (1961-2016).
  29633. 15.5.1960, Grundsteinlegung der neuen Buchhändlerschule an der Wilhelmshöher Straße bei Seckbach.
  29634. 16.8.1962, Einweihung der neuen Deutschen Buchhändlerschule in Seckbach.
  29635. 27.9.1952, Zweiter Deutsche Buchhändlertag in der Kongreßhalle.
  29636. 20.3.1904, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Mitteldeutschen Buchhändlerverbandes“ im Saalbau.
  29637. 16.9.1951, Hauptmitgliederversammlung des Buchhändlerverbandes der Bundesrepublik Deutschland in der Paulskirche.
  29638. 22.1.1946, Gründung der Frankfurter Buchhändlervereinigung.
  29639. 1.4.1934, 25jähriges Jubiläum der Buchhandlung Peter Naacher in der Schweizer Straße im Stadtteil Sachsenhausen.
  29640. 1.4.1933, 25jähriges Jubiläum der Buchhandlung Heinrich Neuberger, Friedensstraße.
  29641. 17.10.1932, Eine der ältesten Frankfurter Buchhandlungen, die Buchhandlung F[ranz] B[enjamin] Auffarth (seit 1847) verlässt die Zeil und lässt sich am Roßmarkt 11 nieder. Gleichzeitig mit ihrem Wegzug verlässt auch die seit Jahrzehnten an der Schillerstraße ansässige Buchhandlung Karl Scheller ihre alten Geschäftsräume und vereinigt sich räumlich mit der Buchhandlung F. B. Auffarth.
  29642. 26.11.2000, Lesung des Schriftstellers Burkhard Spinnen in der Carolus Buchhandlung.
  29643. 25.9.2000, Lesung des Schriftstellers Andreas Maier in der Carolus-Buchhandlung.
  29644. 26.2.1943, 75jähriges Jubiläum der wissenschaftlichen Buchhandlung Johannes Alt, Gartenstraße 134. Sie wurde 1868 von Johannes Alt im Großen Hirschgraben als Buchhandlung für die verschiedenen Wissensgebiete gegründet, hat sich dann aber im Laufe der Jahre immer mehr auf die medizinische Fachliteratur spezialisiert.
  29645. 4.10.1949, Der Dichter Rudolf Hagelstange liest in der Buchhandlung Amelung aus eigenen Werken.
  29646. 12.1.1950, Frankfurter Schulkinder im Alter von sechs bis sechzehn Jahren stellen im Rahmen eines Mal- und Zeichenwettbewerbs ihre Zeichnungen in der Amelangschen Buchhandlung auf dem Roßmarkt aus.
  29647. 5.11.1954, Eröffnung einer Buchhandlung der Bund-Verlags-GmbH des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Erdgeschoss des Gewerkschaftshauses.
  29648. 1.4.1959, 50jähriges Jubiläum der Buchhandlung Peter Naacher, Schweizer Straße 57.
  29649. 26.2.1968, 100jähriges Jubiläum der Firma Johannes Alt, Buchhandlung und Antiquariat für Medizin, Gartenstraße 134.
  29650. 28.11.1969, Autorenlesung mit Tilly Wedekind, Frau des Dramatikers Frank Wedekind, aus ihren Memoiren „Lulu – die Rolle meines Lebens“ in der Buchhandlung Auffarth.
  29651. 5.2.1971, Gründung der Karl-Marx-Buchhandlung.
  29652. 26.10.1971, Der Schriftsteller Uwe Johnson liest in der Buchhandlung Harksen, Goethestraße 25, aus seinem Werk.
  29653. 1.4.1909, Gründung der Buchhandlung Peter Naacher, Schweizer Straße/Sachsenhausen.
  29654. 30.1.1976, Lesung des Schriftstellers Paul Nizon in der Buchhandlung Harksen, Goethestraße 25.
  29655. 10.3.1977, Lesung der Schriftstellerin Gabriele Wohmann in der Buchhandlung Harksen, Goethestraße.
  29656. 15.9.1977, Lesung des Schriftstellers Ernst Herhaus in der Buchhandlung Harksen, Goethestraße.
  29657. 11.5.1978, Erster Frankfurter Literarischer Abend der Buchhandlung Kohl an der Katharinenkirche mit einer Lesung des Schriftstellers Ludwig Harig.
  29658. 15.2.1979, Die im Oktober 1968 eröffnete politische Buchhandlung „Libresso“ am Opernplatz schließt endgültig seine Pforten.
  29659. 27.10.1979, Erneut wird die Schaufensterscheibe der rechtsextremen Buchhandlung „Volk und Kosmos“ in der Hartmann-Ibach-Straße mit einem Pflasterstein eingeworfen.
  29660. 6.11.1979, Professor Carlo Schmid (1896-1979) signiert in der Buchhandlung an der Katharinenkirche seine neu erschienenen „Erinnerungen“.
  29661. 24.4.1980, Lesung mit dem Frankfurter Schriftsteller Valentin Senger (1918-1997) in der Buchhandlung Heinz Schutt.
  29662. 16.6.1980, Fünfzehn mit Motorradhelmen und Tüchern maskierte Jugendliche zertrümmern innerhalb weniger Minuten Mobiliar und Schaufenster der rechtsextremen Buchhandlung „Volk und Kosmos“ in der Hartmann-Ibach-Straße.
  29663. 27.10.1981, Lesung mit Lilli Palmer in der Buchhandlung C. Habel.
  29664. 3.6.1982, Die Buchhandlung Schutt in der Arnsburger Straße feiert ihren 50. Geburtstag.
  29665. 13.9.1982, Eröffnung der esoterischen Buchhandlung „Mandala“ in der Kirchnerstraße.
  29666. 25.11.1982, Lesung des Schweizer Schriftstellers Hermann Burger in der Buchhandlung an der Katharinenkirche.
  29667. 5.4.1983, Eröffnung der „Internationalen Theater-Buchhandlung“, Kronberger Straße 19.
  29668. 1.6.1983, Die Carolus-Buchhandlung wird vom Herder-Verlag weitergeführt.
  29669. 17.3.1986, Lesung der Shoa-Überlebenden und Schriftstellerin Cordelia Edvardson in der Buchhandlung Carolus.
  29670. 1.4.1989, 80jähriges Jubiläum der Buchhandlung Peter Naacher.
  29671. 4.4.1989, 80. Geburtstag von Christel Naacher, Seniorchefin der Buchhandlung Peter Naacher.
  29672. 15.11.1989, Bundeskanzler Helmut Kohl eröffnet am Roßmarkt 10 auf 1000 Quadratmetern Fläche die größte Frankfurter Buchhandlung Kohl.
  29673. 3.10.1990, Lesung der Schriftstellerin Hanna Krall in der Buchhandlung Ypsilon.
  29674. 3.11.1990, Eröffnung der Buchhandlung Hugendubel im Steinweg.
  29675. 23.11.1990, Erfolgsautor Heinz G. Konsalik signiert in der Carolus-Buchhandlung seinen neuesten Roman „Das Regenwald-Komplott“.
  29676. 15.6.1992, Die Buchhandlung Herder, Rathenauplatz 14, wird mit der ebenfalls zum Herder-Verband zählenden Buchhandlung Carolus in der Liebfrauenstraße 4 zusammengeführt. Der Name der Buchhandlung wird in Carolus-Herder Buchhandlung erweitert.
  29677. 25.11.1993, Lesung des Frankfurter Antifaschisten und Emigranten William C. Emker, alias Willy Eucker, Träger der Johanna-Kirchner-Medaille der Stadt Frankfurt, in der Buchhandlung Schutt.
  29678. 22.8.1994, Eröffnung der Buchhandlung „Oscar Wilde“ in der Alten Gasse 51.
  29679. 27.9.1994, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Valentin Senger in der Carolus-Herder-Buchhandlung.
  29680. 4.4.1995, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Valentin Senger (1918-1997) in der Carolus-Buchhandlung.
  29681. 1.3.1996, Die Buchhandlung Naacher eröffnet nach ihrem Umzug vom Steinweg in die Neue Kräme die neuen Geschäftsräume.
  29682. 15.3.1996, Lesung der Frankfurter Schriftstellerin Ulrike Kolb in der Buchhandlung „Land in Sicht“.
  29683. 22.10.1996, Der Schauspieler Peter Ustinov signiert in der Buchhandlung Carolus Herder.
  29684. 8.11.1996, Lesung des israelischen Schriftstellers Yoram Kaniuk in der Buchhandlung „Land in Sicht“.
  29685. 6.12.1996, Supermodel Naomi Campbell signiert in der Buchhandlung Hugendubel.
  29686. 16.12.1997, Lesung des französischen Schriftstellers Alain Robbe-Grillet in der Buchhandlung am Goethehaus.
  29687. 7.5.1998, Schließung der Buchhandlung Mühlhausen in der Schillerstraße.
  29688. 19.2.1999, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Buchhandlung „Wendeltreppe“ im Holzhausenschlößchen.
  29689. 30.4.1999, Die Buchhandlung Peter Naacher schließt ihre Filiale in der Innenstadt.
  29690. 16.9.1999, Eröffnung der „Passagen Buchhandlung“, Kirchnerstraße.
  29691. 27.10.1999, Lesung des Schriftstellers Ror Wolf in der Buchhandlung Carolus.
  29692. 18.5.2001, Lesung des Psychoanalytikers Paul Parin in der Buchhandlung Land in Sicht.
  29693. 9.7.2001, Lesung des Schriftstellers David Sedaris in der Buchhandlung Hugendubel.
  29694. 25.10.2001, Lesung der Schriftstellerin Ulla Hahn in der Carolus-Buchhandlung.
  29695. 14.11.2001, Lesung des Schriftstellers Thomas Hettche in der Carolus-Buchhandlung.
  29696. 18.6.2002, Lesung der Schriftstellerin Mirjam Pressler in der Carolus-Buchhandlung.
  29697. 1.10.2002, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Buchhandlung „Meichnser & Dennerlein“, Dreieichstraße, im Stadtteil Sachsenhausen.
  29698. 23.6.2003, 25jähriges Jubiläum der Buchhandlung „Land in Sicht“.
  29699. 29.4.2004, Lesung der Schriftstellerin Thea Dorn in der Buchhandlung Carolus.
  29700. 27.5.2004, Lesung des Schriftstellers Burkhard Spinnen in der Buchhandlung Carolus.
  29701. 14.4.2005, Lesung der Autorin Karen Duve in der Buchhandlung Carolus.
  29702. 17.6.2005, Kriminalautorin Donna Leon liest in der Buchhandlung Carolus.
  29703. 30.9.2005, Lesung des Schriftstellers Martin Mosebach im Antiquariat der Buchhandlung Schutt.
  29704. 2.12.2005, Lesung des Frankfurter Schriftstellers Wilhelm Genazino in der Karl-Marx-Buchhandlung.
  29705. 27.4.2006, Lesung der Schriftstellerin Katharina Hacker in der Buchhandlung Land in Sicht.
  29706. 4.5.2006, Lesung der Schriftstellerin Judith Kuckart in der Carolus Buchhandlung.
  29707. 25.10.2008, Eröffnung der „Buchhandlung am Schloss“ in der Altstadt des Stadtteils Höchst.
  29708. 30.10.2008–12.11.2008, Eröffnung der Buchhandlung „360 Grad“ im Stadtteil Ginnheim.
  29709. 6.7.2007, Offizielle Präsentation der Quellenbände („Regesten“) zur Geschichte der Frankfurter jüdischen Community im Mittelalter und in der frühen Neuzeit (Verlag Hahnsche Buchhandlung), erarbeitet vom ehemaligen, inzwischen verstorbenen Stadtarchivdirektor Dr. Dietrich Andernacht (1921-1996), in den Räumen des städtischen Presseamtes, in Anwesenheit von Salomon Korn, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
  29710. 1.10.2007, 25jähriges Jubiläum der Gründung der von Klaus Meichsner gegründeten, gleichnamigen literarischen Buchhandlung im Stadtteil Sachsenhausen.
  29711. 29.1.2011, Die Buchhandlung Naacher eröffnet ihre neue Niederlassung an der Gartenstraße im Stadtteil Sachsenhausen.
  29712. 31.1.2011, Nach über 100 Jahren muss die Buchhandlung Naacher ihren Stammsitz im Stadtteil Sachsenhausen, Schweizer Straße, aufgrund zu hoher Mieten, aufgeben.
  29713. 31.8.2012, Schließung der alteingesessenen Sachsenhäuser Buchhandlung Naacher in der Gartenstraße.
  29714. 1.7.1911–2.7.1911, Deutscher Buchhandlungsgehilfentag im Vereinshaus des Kaufmännischen Vereins, veranstaltet von der Allgemeinen Vereinigung deutscher Buchhandlungsgehilfen in Verbindung mit den Ortsvereinen und den nahestehenden Korporationen.
  29715. 10.11.1950, Eröffnung der umfassendsten Nachkriegsausstellung mit Werken von Paul Klee in der Galerie Buchheim-Militon.
  29716. 1.9.2008, Offizieller Amtsantritt des neuen Präsidenten der Frankfurter Fachhochschule, Detlev Buchholz.
  29717. 16.5.1932, 100. Geburtstag des Stadtarchivars Dr. Johann Heinrich Buchka (1832-1905), von 1861 bis 1904 zunächst als Hilfsarbeiter, später als Stadtarchivar am Frankfurter Stadtarchiv.
  29718. 18.7.1905, Tod des Stadtarchivars und früheren Vorstehers des Frankfurter Stadtarchivs II, Dr. jur. Heinrich Buchka.
  29719. 28.11.1966–17.12.1966, Ausstellung „Französische Buchkunst des 20. Jahrhunderts“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  29720. 30.9.2005–24.10.2005, Ausstellung „Buchkunst und Quijoterien“ anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Romanfabrik.
  29721. 12.10.1979, Gegen 0.30 Uhr in der Nacht durchschlagen sechs Schüsse den Rollladen des rechtsextremen Buchladens „Volk und Kosmos“ in der Hartmann-Ibach-Straße 55. Sie zertrümmern die Schaufensterscheibe. Am gleichen Tag demonstrieren Mitglieder von Bürgerinitiativen vor dem Buchladen gegen den Verkauf nationalsozialistischer Literatur und gegen den Treffpunkt Frankfurter Neonazis.
  29722. 20.10.1979, Gründung der „Netzwerk-Selbsthilfe“ Rhein-Main, ein Selbsthilfefonds linker und alternativer Initiativen von Buchläden, Verlagen, Umweltschutz- und Rechtshilfeorganisationen und Frauenprojekten.
  29723. 28.11.1996, Lesung des Schriftstellers Uwe Timm im Buchladen/Café Ypsilon.
  29724. 23.10.2006, Lesung des Schriftstellers Tahar Ben Jelloun im Buchladen Ypsilon.
  29725. 30.6.2011, Endgültige Schließung des Buchladens am Alten Rathaus im Stadtteil Fechenheim.
  29726. 21.3.2000, Der Kaufmann Josef Buchmann kauft die ehemalige Fachhochschule in der Nordweststadt und plant auf den 21.000 Quadratmetern neue Geschäfte und ein Kaufhaus.
  29727. 16.12.2011, Dem Milliardär und Mäzen Josef Buchmann wird im Limpurgsaal des Rathauses die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  29728. 27.8.2012, Feierliche Eröffnung des „Buchmann Instituts für Molekulare Lebenswissenschaften“ auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität.
  29729. 3.11.2000–5.11.2000, Symposium „Buchmaschinen. Alte Erinnerungen und ihre neuen Speicher“ im Frankfurter Literaturhaus.
  29730. 6.4.1924–12.4.1924, Internationale Frankfurter Messe: Frühjahrsmesse samt Frankfurter Buchmesse und Frankfurter Radio-Tag.
  29731. 18.10.2000–23.10.2000, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunkt: Polen. Zu Gast ist auch der frisch gekürte Literaturnobelpreisträger Gao Xingjian.
  29732. 1.3.2000, Amtsübernahme des neuen Direktors der Frankfurter Buchmesse, Lorenzo A. Rudolf, Nachfolger von Peter Weidhaas.
  29733. 24.9.1953–29.9.1953, Frankfurter Buchmesse.
  29734. 23.9.1954–28.9.1954, Frankfurter Buchmesse in der Kongreßhalle und im Haus des deutschen Kunsthandwerks auf dem Messegelände.
  29735. 25.9.1958–30.9.1958, X. Internationale Frankfurter Buchmesse mit 1400 Verlagen aus 24 Ländern auf dem Messegelände.
  29736. 21.9.1960–26.9.1960, 12. Frankfurter Buchmesse mit 1902 Ausstellern aus 38 Ländern auf dem Messegelände.
  29737. 9.10.1963–14.10.1963, 15. Internationale Frankfurter Buchmesse mit 2160 Verlagen.
  29738. 17.9.1964–22.9.1964, 16. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29739. 13.10.1965–18.10.1965, 17. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29740. 22.9.1966–27.9.1966, 18. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29741. 19.8.1968, Eröffnung der Ausstellung „Frühe Frankfurter Buchmesse vom 15. bis 17. Jahrhundert“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  29742. 18.9.1968–24.9.1968, Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29743. 8.10.1969–13.10.1969, 21. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29744. 23.9.1970–29.9.1970, 22. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29745. 13.10.1971–19.10.1971, 23. Internationale Frankfurter Buchmesse: Erstmals gibt es einen Buchmesse-Kindergarten mit geschultem Personal.
  29746. 13.10.1971–19.10.1971, „Festival des lateinamerikanischen Films“ als Modell-Versuch zur Buchmesse.
  29747. 27.9.1972–3.10.1972, 24. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29748. 2.10.1972, Schüler der Schwarzburgschule demonstrieren auf der Buchmesse mit einem Warnstreik gegen den Kurzunterricht.
  29749. 18.9.1974, Festakt in der Paulskirche anlässlich des 25. Jahrestages der ersten Frankfurter Buchmesse nach dem Zweiten Weltkrieg.
  29750. 9.10.1974–15.10.1974, 26. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29751. 8.10.1975–13.10.1975, Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29752. 10.10.1975, Die österreichische Schriftstellerin Ilse Aichinger wird während der Buchmesse im Römer mit der Roswitha-Gedenkmedaille 1975 der Stadt Bad Gandersheim ausgezeichnet.
  29753. 12.10.1975, Demonstration am spanischen Stand auf der Buchmesse und Polizeieinsatz unter Verwendung von Chemical Mace.
  29754. 10.10.1977, Die „Arbeitsgemeinschaft Alternativer Verlage“ (AGAV) verleiht den „Alternativen Friedenspreis“ im Rahmen der in diesem Jahr erstmals parallel zur Internationalen Buchmesse stattfindenden „Gegenbuchmesse“ im Volksbildungsheim an den Autor K. H. Z. Solneman.
  29755. 12.10.1977–17.10.1977, 29. Internationale Frankfurter Buchmesse. Die Festansprache bei der Eröffnung in der Kongreßhalle hält der Schriftsteller Manès Sperber. Erstmals findet parallel eine einwöchige „Gegenbuchmesse“ im Volksbildungsheim statt.
  29756. 18.10.1978–23.10.1978, Frankfurter Buchmesse. Zur gleichen Zeit findet eine Gegenbuchmesse im Bürgerhaus Gallus statt.
  29757. 9.10.1979–15.10.1979, Internationale Frankfurter Buchmesse. Der ehemalige US-Außenminister Henry A. Kissinger stellt am 12.10. seine Memoiren vor.
  29758. 13.10.1981–18.10.1981, Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29759. 11.10.1983–16.10.1983, 35. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29760. 2.10.1984–8.10.1984, 36. Internationale Frankfurter Buchmesse.
  29761. 9.10.1985–14.10.1985, Internationale Frankfurter Buchmesse. An der Eröffnungsveranstaltung nimmt der französische Kulturminister Jack Lang teil. Zum ersten Mal ist die Johann Wolfgang Goethe-Universität auf der Buchmesse vertreten. Die sog. „Gegenbuchmesse“ findet in diesem Jahr nicht statt.
  29762. 1.10.1986–6.10.1986, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunkt ist der Subkontinent Indien.
  29763. 2.10.1986, Am iranischen Stand auf der Buchmesse geraten sich Khomeiny-Gegner und Anhänger in die Haare. Zwei Verletzte werden in ein Krankenhaus gebracht.
  29764. 6.10.1987–12.10.1987, 39. Frankfurter Buchmesse, eröffnet vom italienischen Schriftsteller Umberto Eco.
  29765. 4.10.1988–10.10.1988, 40. Internationale Buchmesse mit dem Schwerpunkt Italien, eröffnet vom italienischen Außenminister Giulio Andreotti.
  29766. 3.10.1990–8.10.1990, 42. Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunkthema ist Japan.
  29767. 8.10.1991–14.10.1991, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunkt ist diesmal: „Spanien“.
  29768. 30.9.1992–5.10.1992, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunkt: Mexico. Eröffnet wird sie von Außenminister Klaus Kinkel. In seiner Rede geht er auf die rechtsextremen Vorkommnisse der letzten Zeit ein und erklärt, die Bundesregierung werde entschieden und unter Ausschöpfung der rechtsstaatlichen Mitteln gegen Rechtsextreme vorgehen.
  29769. 10.10.1995–16.10.1995, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunktthema ist Österreich. Erstmals wird ein On-line-Angebot präsentiert.
  29770. 11.10.1995, „Oh du mein Österreich“, ein literarisch-musikalisches Fest zur Eröffnung der Internationalen Frankfurter Buchmesse in der Alten Oper u.a. mit dem Lyriker Ernst Jandl.
  29771. 14.10.1997–20.10.1997, Internationale Frankfurter Buchmesse. Schwerpunkt ist Portugal. Prominentester Gast ist der Literaturnobelpreisträger Dario Fo.
  29772. 2.9.2002, Amtsantritt des neuen Buchmesse-Chefs Volker Neumann.
  29773. 8.10.2002–13.10.2002, Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Gastland Litauen.
  29774. 12.10.2002, Internationaler Zukunftskongress „Futura Mundi“ im Congress Centrum der Messe im Rahmen der Buchmesse.
  29775. 20.2.2003, Die von den streitenden Parteien angestrebte Einigung bis 01. März d. J. über den Verbleib der Internationalen Buchmesse in Frankfurt am Main kommt nicht zu Stande. Die Frankfurter Hotels lehnen in Verhandlungen die zentrale Forderung der Buchmesse ab, ihre Übernachtungspreise zu senken.
  29776. 15.1.2004, Die Frankfurter Buchmesse will künftig den Montag als letzten Messetag streichen. Dies kündigt Buchmessen-Direktor Volker Neumann bei der Jahresversammlung der AG Publikumsverlage in München an.
  29777. 19.10.2005–23.10.2005, Internationale Frankfurter Buchmesse. Gastland ist in diesem Jahr Korea. Eröffnet wird die Ausstellung am 18.10. vom südkoreanischen Ministerpräsidenten Lee Hae Chan und Hessens Ministerpräsident Roland Koch.
  29778. 17.1.2006–29.1.2006, Die Stadt Frankfurt präsentiert sich auf der Internationalen Buchmesse in Kairo, die größte Buchmesse der arabischen Welt, mit einem eigenen Stand.
  29779. 3.10.2006–8.10.2006, Internationale Frankfurter Buchmesse. Gastland ist Indien.
  29780. 8.10.2006, Mit einer Trauerfeier gedenkt die Frankfurter Buchmesse der tags zuvor in Moskau ermordeten Journalistin und Autorin Anna Politkowskaja.
  29781. 15.10.2008–19.10.2008, Internationale Frankfurter Buchmesse: Gastland ist die Türkei.
  29782. 13.10.2009–18.10.2009, Internationale Frankfurter Buchmesse. Gastland ist diesmal China.
  29783. 6.10.2010–10.10.2010, Internationale Frankfurter Buchmesse: Argentinien ist Ehrengast.
  29784. 12.10.2011–16.10.2011, Internationale Frankfurter Buchmesse mit dem Schwerpunkt: Island.
  29785. 9.10.2012–14.10.2012, Internationale Frankfurter Buchmesse. Ehrengast: Neuseeland.
  29786. 8.10.2014–12.10.2014, Internationale Frankfurter Buchmesse. Ehrengast: Finnland.
  29787. 14.10.2015–18.10.2015, Internationale Frankfurter Buchmesse. Ehrengast: Indonesien.
  29788. 19.10.2016–23.10.2016, Internationale Frankfurter Buchmesse. Ehrengäste: Flandern, Niederlande.
  29789. 25.9.1921–1.10.1921, Internationale Frankfurter Messe: Herbstmesse. In Anknüpfung an alte Frankfurter Messetraditionen, veranstaltet das Messamt während der Herbstmesse wieder Buchmessen im Haus Werkbund. Zeitgleich finden die Frankfurter Kunstmesse im Römer, die vierte Frankfurter Tabakmesse und die Messe-Modeschau (26.-29.09.) im Neuen Theater statt.
  29790. 19.9.1976, Vor den Buchmesseständen von Argentinien, der DDR und der Tschechoslowakei kommt es zu politischen Demonstrationen, ohne dass die Polizei eingreifen muss.
  29791. 18.2.1937, Anlässlich des 100. Todestages des Dichters Georg Büchner veranstaltet das Freie Deutsche Hochstift eine Gedächtnisfeier.
  29792. 23.6.1970, Tag des Deutschen Atomforums des Deutschen Atomforums e. V. im Max-Buchner-Saal der Kongreßhalle.
  29793. 4.9.1974, Der Frankfurter Staatsschutzsenat eröffnet einen Prozess gegen den Dipl. Ing. Dr. Rudolf Büchner und seine Frau Gudrun, denen Spionage zugunsten der Sowjetunion vorgeworfen wird. Hinter dem Hilfsarbeiter Rudolf Müller, der seit 1971 bei der Firma Degussa gearbeitet hat, soll sich der an streng geheimen Forschungsaufträgen arbeitende Büchner verbergen.
  29794. 10.9.1974, Das Dresdner Ehepaar Büchner, das eigenem Geständnis zufolge über mehrere Jahre in der Bundesrepublik Deutschland für den sowjetischen Nachrichtendienst spionierte, wird vom Staatsschutzsenat zu Gefängnisstrafen in Höhe von zwei Jahren und zehn Monaten bzw. einem Jahr und neun Monaten verurteilt.
  29795. 19.11.1976, Verleihung des Europäischen Dechema-Preises der Max-Buchner-Forschungsstiftung im Dechema-Haus an Professor Cornelis van Heerden.
  29796. 16.11.1984, Verleihung des Dechema-Preises des Max-Buchner-Forschungsinstituts an Professor Axel Schönbucher (Stuttgart).
  29797. 13.11.1987, Verleihung des Dechema-Preises der Max-Buchner-Forschungsstiftung an den Physiker Hermann Riedel (Freiburg i. Br.).
  29798. 30.11.1987–15.1.1988, Ausstellung „Georg Büchner und seine Zeit“ im Frankfurter Stadtarchiv.
  29799. 7.6.2007, Der Schriftsteller Martin Mosebach wird von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Büchner-Preis des Jahres 2007 gekürt. Die offizielle Preisverleihung findet am 27. Oktober d. J. in Darmstadt statt.
  29800. 1.2.1937, Premiere der Neuinszenierung von Georg Büchners „Woyzeck“ und Heinrich v. Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ im Schauspielhaus unter der Spielleitung von Peter Stanchina.
  29801. 1.2.1929, Aufführung von Georg Büchners Drama „Dantons Tod“ in der Spielleitung von Richard Weichert im Schauspielhaus.
  29802. 10.9.1954, In der Inszenierung von Harry Buckwitz Premiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  29803. 7.12.1973, Premiere von Georg Büchners „Woyzeck“ in der Inszenierung von Michael Gruner im Theater am Turm (TAT).
  29804. 21.2.1975, Premiere von Georg Büchners „Leonce und Lena“ in der Regie von Peter Chatel im Theater am Turm (TAT).
  29805. 15.11.1980, Premiere von Georg Büchners „Dantons Tod“ in der Inszenierung von Johannes Schaaf im Schauspielhaus.
  29806. 3.5.1985, Premiere von Georg Büchners „Woyzeck“ in „Die Katakombe – Theater 2 am Zoo“.
  29807. 30.5.1987, Premiere von Georg Büchners „Leonce und Lena“ in der Inszenierung von Ingo Waßerka im Schauspielhaus.
  29808. 17.10.2005, Der erste Deutsche Buchpreis wird an den österreichischen Schriftsteller Arno Geiger verliehen.
  29809. 3.8.2013, Nach dreijähriger Pause hat der Wochenmarkt auf dem neu gestalteten Oberräder Buchrainplatz wieder geöffnet.
  29810. 9.7.2013, Wiedereröffnung des in einem Zeitraum von drei Jahren umgestalteten Buchrainplatzes im Stadtteil Oberrad.
  29811. 16.8.1941, Bei einem Großbrand eines Filmlagers in einem Haus an der Offenbacher Landstraße/Ecke Buchrainstraße im Stadtteil Oberrad entsteht erheblicher Sachschaden.
  29812. 23.6.1956, Sommerfest der Dresdner Heimatfreunde e. V. in Oberrad, Buchrainstraße 95, anlässlich der 750-Jahr-Feier Dresdens.
  29813. 26.11.1966, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums der Karnevalsgesellschaft "Wespen", Oberrad, im Hotel Restaurant Heusels-Felsenkeller, Buchrainstraße 95.
  29814. 30.10.1987, Bei einem Überfall auf den Leiter des „Minimal-Marktes“ in der Buchrainstraße 2 in Oberrad und dessen Kollegin erbeuten die Täter rund 15.000.- DM.
  29815. 5.10.1995, Eröffnung der neuen Reha-Werkstatt „Oberrad I“ des Frankfurter Vereins für soziale Heimstätten in der Buchrainstraße 18.
  29816. 9.11.2001, Ein Schwelbrand im Wohnhaus des früheren Frankfurter Kulturdezernenten Professor Hilmar Hoffmann an der Buchrainstraße in Oberrad richtet einen geschätzten Schaden von 250.000.- DM an.
  29817. 7.8.1942, Eröffnung der Ausstellung „Vorbildliches Buchschaffen“ in der Übungsstätte der Deutschen Arbeitsfront (DAF), Savignystraße 43.
  29818. 4.6.1949, Wiedereröffnung der Gaststätte „Zur Buchscheer“, Sachsenhausen.
  29819. 20.6.1976, 100. Geburtstag der Gaststätte Buchscheer.
  29820. 23.6.2001, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Apfelweinwirtschaft „Zur Buchscheer“ in Sachsenhausen.
  29821. 3.2.1919, Eröffnung eines Motoromnibus-Verkehrs zwischen Buchschlag über Sprendlingen und Neu-Isenburg nach Frankfurt am Main.
  29822. 21.11.1978, Schließung der Mülldeponie in Buchschlag.
  29823. 19.8.1991, Richtfest für den Rohbau des Gasmaschinenhauses auf der Mülldeonie Buchschlag.
  29824. 21.8.1920, Erstaufführung von Frank Wedekinds Tragödie „Die Büchse der Pandora“ im „Neuen Theater“.
  29825. 17.5.1932, Der Frankfurter „Wäldchestag“ im Stadtwald fällt wegen schlechten Wetters buchstäblich ins Wasser und wird am 22.05. d. J. nachgeholt.
  29826. 21.4.2006, Die saudische Königsfamilie bucht für die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft 70 Zimmer, vornehmlich Suiten, im Hotel „Frankfurter Hof“ des Steigenberger Konzerns.
  29827. 1.4.1958, 50jähriges Jubiläum der Firma Büchting, Schiffsbefrachtung und Schleppagentur. Heute fahren unter der „Büchting-Flagge“ vier Motorgüterschiffe.
  29828. 20.2.1927–27.3.1927, Ausstellung „Der schöne Buchtitel im Laufe der Jahrhunderte“ im Kunstgewerbe-Museum.
  29829. 1.8.1971, Als erste der Großbanken führt die Commerzbank auf Lohn- und Gehaltskonten eine Gebühr von 50 Pfennig je Buchung ein, wenn im Quartal mehr als 24 Buchungen auf ein Konto vorgenommen werden.
  29830. 10.11.1982, Die bundesweite Zeitschriften- und Buchverkaufskette Montanus meldet in Frankfurt am Main Konkurs an.
  29831. 3.4.2004, Buchvorstellung mit dem Musiker Eric Burdon „My Secret Life“ im Sinkkasten.
  29832. 28.11.2012, Buchvorstellung des Historikers und Filmemachers Jim G. Tobias (Nürnberg) im Jüdischen Museum: „Zeilsheim – eine jüdische Stadt in Frankfurt“.
  29833. 19.9.1988, Der Chefredakteur Fernsehen des Hessischen Rundfunks (HR), Manfred Buchwald, wird vom Rundfunkrat in Saarbrücken zum künftigen Intendanten des Saarländischen Rundfunks gewählt.
  29834. 8.3.2000–12.3.2000, „Österreichische Buchwoche“ in den Römerhallen .
  29835. 9.5.1973–15.5.1973, Antifaschistische Frankfurter Buchwoche mit einer Ausstellung im Volksbildungsheim.
  29836. 26.3.1979–31.3.1979, „Österreichische Buchwoche“ mit einer Ausstellung im Ratskeller des Römers
  29837. 12.3.1980–19.3.1980, Österreichische Buchwoche ’80 im Rathaus des Römers.
  29838. 20.5.1981–27.5.1981, 5. Österreichische Buchwoche in den Römerhallen.
  29839. 28.4.1982–5.5.1982, Österreichische Buchwoche in der Römerhalle. Zur Eröffnung wird Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann eine Büste des Erzherzogs Johann von Österreich (1782-1859), Reichsverweser und Vorkämpfer der deutschen Einheit, überreicht. Aufgestellt wird sie vor der Westseite der Paulskirche.
  29840. 10.4.1984–17.4.1984, Österreichische Buchwoche.
  29841. 24.4.1985–29.4.1985, Österreichische Buchwoche ’85 in den Römerhallen.
  29842. 16.4.1986–24.4.1986, 10. Österreichische Buchwoche ’86 mit einer Ausstellung österreichischer Verlage in den Römerhallen.
  29843. 23.4.1986, Im Rahmen der Österreichischen Buchwoche liest der österreichische Dichter H. C. Artmann im Römer.
  29844. 14.4.1987–24.4.1987, Österreichische Buchwoche in den Römerhallen.
  29845. 7.4.1988–14.4.1988, Österreichische Buchwoche im Römer.
  29846. 24.4.1989, Eröffnung der Österreichischen Buchwoche im Römer.
  29847. 18.4.1991–28.4.1991, Österreichische Buchwoche in den Römerhallen.
  29848. 26.3.1992–5.4.1992, Österreichische Buchwoche in den Römerhallen.
  29849. 20.3.1994–27.3.1994, Österreichische Buchwoche mit 60 Verlagen im Römer.
  29850. 18.3.1998–23.3.1998, Österreichische Buchwoche in den Römerhallen.
  29851. 19.10.2006–20.10.2006, Österreichische Buchwoche im Römersaal.
  29852. 23.3.2010–26.3.2010, Israelisch-jüdische Buchwoche des Hessischen Literaturforums im Rahmen des 30jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Frankfurt am Main – Tel Aviv.
  29853. 29.4.1983–11.5.1983, Österreichische Buchwochen ’83 im Café Hauptwache.
  29854. 12.10.1959, „The Newport Festival“, Jazz-Konzert mit Dizzy Gillespie, Buck Clayton und den All-Stars im Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens.
  29855. 1.1.1921, 50jähriges Jubiläum der Buckdruckerei Kumpf & Reis oHG, Gartenstraße.
  29856. 1.1.1910, 25jähriges Jubiläum der Tuch- und Buckskin-Engrosfirma „Ferdinand Freudenstein“.
  29857. 11.12.1950, Der Magistrat entscheidet sich mit großer Mehrheit für Harry Buckwitz (München) als Generalintendant bei den Städtischen Bühnen.
  29858. 1.12.1958, Der Magistrat verlängert - zum vierten Mal - den Vertrag mit Generalintendant Harry Buckwitz bis zum Jahr 1963. Auch mit dem Generalmusikdirektor Georg Solti wird der Vertrag bis zum Jahre 1961 verlängert.
  29859. 20.1.1962, Deutsche Premiere von Max Frischs „Andorra“ unter der Regie von Harry Buckwitz (1904-1987) im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  29860. 7.1.1963, Der Magistrat verlängert auf weitere fünf Jahre den Vertrag mit Generalintendant Harry Buckwitz (1904-1987) von den Städtischen Bühnen.
  29861. 16.1.1965, Premiere von William Shakespeares „Hamlet“ in der Regie von Harry Buckwitz (1904-1987) im Schauspiel.
  29862. 26.5.1966, Premiere von Carl Maria von Webers „Freischütz“ in der Regie von Harry Buckwitz in der Oper.
  29863. 26.1.1967, Generalintendant Harry Buckwitz (1904-1987) erklärt seinen Rücktritt zum 31.08.1968. Er hält den Theateretat von 16,3 Millionen DM für nicht ausreichend, um professionell arbeiten zu können.
  29864. 21.9.1967, Premiere von Heinrich v. Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ unter der Regie von Harry Buckwitz (1904-1987) im Schauspiel.
  29865. 27.5.1968, Zu tumultartigen Szenen kommt es in der Oper, als nach der Pause von „La Traviata“ Intendant Harry Buckwitz (1904-1987), Schauspieler, Bühnenarbeiter und einige Studenten von der Bühne eine Resolution gegen die Notstandsgesetze verkünden. Anschließend findet im Schauspielhaus eine Diskussion mit etwa 300 Theaterbesuchern unter der Leitung von Professor Iring Fetscher statt.
  29866. 31.3.1969, 65. Geburtstag des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Harry Buckwitz (1904-1987).
  29867. 23.12.1976, 25. Jahrestag der Eröffnung der Oper mit den „Meistersingern“ unter der Intendanz von Harry Buckwitz (1904-1987).
  29868. 31.3.1979, 75. Geburtstag des Theaterintendanten, Regisseurs und Schauspielers Harry Buckwitz (1904-1987).
  29869. 31.3.1984, 80. Geburtstag des Regisseurs, Schauspielers und Theaterintendanten Harry Buckwitz (1904-1987), von 1951 bis 1968 Generalintendant der Frankfurter Städtischen Bühnen.
  29870. 27.12.1987, Tod des Theaterintendanten, Regisseurs und Schauspielers Harry Buckwitz (1904-1987), von 1951 bis 1968 Generalintendant der Städtischen Bühnen Frankfurt, auch „Ära Buckwitz“ genannt.
  29871. 15.1.1988, Mit einer Gedenkmatinée im Großen Haus der Städtischen Bühnen nimmt die Stadt Frankfurt am Main Abschied von ihrem langjährigen Generalintendanten Harry Buckwitz (1904-1987), der am 27.12.1987 verstorben ist.
  29872. 9.12.1916, Liederabend mit Marie v. Pauer-Budahegy im Saalbau.
  29873. 8.3.1935, Konzert des Solisten Laszlo Szentgyörgyi (Budapest) mit dem Städtischen Orchester (Opernhaus- und Museums-Orchester) im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  29874. 30.10.1932, Internationaler Kunstturn-Wettkampf „Budapest – Luxemburg – Frankfurt am Main“ in der Festhalle.
  29875. 6.4.1932, Vortrag des ungarischen Ministerpräsidenten a. D. Graf Paul Teleki (Budapest) auf Einladung des Deutschen Kulturbundes im Dr. Hoch’schen Konservatorium über „Europa in der neu entstandenen Welt“.
  29876. 30.12.1916, Feierlicher Gottesdienst mit Tedeum auf Veranlassung des österreichisch-ungarischen Generalkonsuls aus Anlass der Königskrönung, Kaiser Karls I. von Österreich und König Karl IV. von Ungarn, in Budapest.
  29877. 24.10.1916, Konzert mit Joseph Szigeti (Budapest), Violine, und Amelie Klose (Karlsruhe), Klavier, im Saalbau.
  29878. 26.3.1938, Konzert ungarischer Roma-Knaben vom Radiosender Budapest im Saalbau.
  29879. 15.11.1938, Gastspiel ungarischer ‚Zigeunerknaben’ vom Radiosender Budapest im Saalbau.
  29880. 19.11.1938, Gastspiel ungarischer ‚Zigeunerknaben’ vom Radiosender Budapest im Saalbau.
  29881. 23.10.1940, Der Generalintendant der Städtischen Bühnen (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), empfängt auf dem Hauptbahnhof ungarische Gäste: den Direktor der ungarischen Nationalbühnen, Dr. Antal Nemeth, sowie den Bühnenbildner vom Kgl. Theater Budapest, Janes Horvath, der die Bühnenbilder zur Aufführung des „Zigeunerbarons“ im Frankfurter Opernhaus entwirft. Die Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss wird am 26.10. d. J. zum ersten Mal in der Bühnenneugestaltung von Oberspielleiter Herbert Decker gegeben.
  29882. 20.5.1941–21.5.1941, Gastspiel des Ungarischen Nationaltheaters Budapest im Schauspielhaus samt städtischem Empfang im Kurfürstenzimmer des Römers (21.05.).
  29883. 17.8.1949, Eröffnung des Cafés Budapest in der Allerheiligenstraße 89.
  29884. 27.1.1955, Die Frankfurter Sportler Marika Kilius und Franz Ningel erringen bei den Europameisterschaften in Budapest im Eiskunst-Paarlauf den dritten Platz nach Ungarn und der Tschechoslowakei.
  29885. 28.8.1970, Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt am Main an den 85-jährigen ungarischen marxistischen Philosophen und Literaturwissenschaftler, Professor György Szegredi, genannt Georg, Lukács (1885-1971), in der Paulskirche. Da der Preisträger aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht nach Frankfurt am Main kommen kann, reist Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) persönlich nach Budapest zur Überreichung dieser Auszeichnung (am 31.08.). In Abwesenheit von Georg Lukacs findet der offizielle Festakt mit dem Laudator, Professor Iring Fetscher, statt. Die Auszeichnung an Lukács ist heftig umstritten, weil er ein Drittel des Preisgeldes von insgesamt 50.000.- DM dem Vietcong in Nordvietnam zur Verfügung stellt.
  29886. 5.3.1899, Eröffnung einer Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins mit Porträts des ungarischen Künstlers Philipp Laszlo (Budapest).
  29887. 10.1.1980, Konzert der National-Philharmonie Budapest im Opernhaus.
  29888. 25.1.1981, Konzert des Akademischen Kammerorchesters Budapest in der Alten Oper.
  29889. 2.2.1982, Konzert der Nationalphilharmonie Budapest mit Hermann Prey in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29890. 23.1.1984–24.1.1984, 1. Operetten-Festival. Gala der ungarischen Operette in der Alten Oper mit dem Staatsorchester Budapest.
  29891. 27.1.1984, Konzert des Franz Liszt Kammerorchester Budapest in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29892. 9.1.1987, Gastspiel der Nationalphilharmonie Budapest in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29893. 5.10.1990–6.10.1990, „Kálmán-Lehár-Gala“ mit der Staatsoper und dem Operettentheater Budapest in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29894. 22.4.1992, Auf dem Hauptbahnhof wird der Luxus Orient-Express vorgestellt. Von hier soll er ab Frühjahr 1993 jede Woche gen Süden nach Venedig oder Budapest rollen.
  29895. 15.8.1992–27.9.1992, „Frankfurt-Feste ’92“ in der Alten Oper. Eröffnungskonzert mit dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt und dem Ungarischen Rundfunkchor Budapest.
  29896. 9.6.1993–17.6.1993, „Frankfurt-Woche“ in der ungarischen Partnerstadt Budapest.
  29897. 13.9.1993, Konzert des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt und des Ungarischen Rundfunkchors Budapest in der Alten Oper.
  29898. 7.9.1994, Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main zeichnet die Städte Budapest und Dubai mit dem erstmals verliehenen Preis „Frankfurt Award of City Communication“ aus.
  29899. 8.12.1994, Konzert des Budapest Festival Orchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29900. 18.12.1994–31.12.1994, Gastspiel der Staatsoper Budapest mit Johann Strauß’ „Fledermaus“ in der Alten Oper.
  29901. 1.6.1995–2.6.1995, Gastspiel des Ungarischen Rundfunkchors Budapest in der Alten Oper.
  29902. 8.10.1995, Konzert des Budapest Festival Orchestra in der Alten Oper.
  29903. 23.12.1997–31.12.1997, Aufführung „Die Csárdásfürstin“ mit der Staatsoper und dem Operettentheater Budapest in der Alten Oper.
  29904. 17.5.1998, Konzert des „Budapest Festival Orchestra“ in der Alten Oper.
  29905. 27.2.1999, Konzert des Franz-Liszt-Kammerorchesters Budapest mit dem Violinisten Thomas Zehetmair in der Alten Oper.
  29906. 21.11.1999, Konzert des Budapest Festival Orchesters in der Alten Oper.
  29907. 23.9.2001, Matineékonzert des Rundfunkchors Budapest im hr-Sendesaal des Hessischen Rundfunks.
  29908. 18.1.2004, Konzert des Budapest Festival Orchestra in der Alten Oper.
  29909. 3.10.2004, Bei der Feier zum Tag der Deutschen Einheit in der Paulskirche spricht der Oberbürgermeister der Frankfurter Partnerstadt Budapest, Gabor Demszky.
  29910. 29.4.2005, Konzert des Budapest Festival Orchestra in der Alten Oper.
  29911. 26.10.2007–28.10.2007, In der Frankfurter Partnerstadt Budapest finden die ersten „Frankfurt Tage“ mit Lesungen (u. a. Eva Demski) und Musikveranstaltungen statt.
  29912. 3.5.2009, Konzert des „Budapest Festival Orchestra“ in der Alten Oper.
  29913. 12.10.1936, Konzert des Budapester Theresienchores im Saalbau.
  29914. 15.3.1929, Konzert des Budapester Streichquartetts im Rahmen der Kammermusik-Abende der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  29915. 23.1.1928, Kammermusik-Abend der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Budapester „Léner-Quartett“ im Saalbau.
  29916. 20.10.1919, Konzert des „Budapester Streichquartetts“ in der Frankfurt-Loge.
  29917. 1.4.2000, Konzert der Budapester Symphoniker in der Alten Oper.
  29918. 31.8.1946, Liederabend mit Rozsi Huszka, der früheren ersten Sopranistin der Frankfurter Oper und Ehrenmitglied der Budapester Oper, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  29919. 20.10.1956, Einmaliges Gastspiel des „Budapester Zigeunerorchesters“ im „Filmpalast“.
  29920. 16.1.1959, Konzert des „Budapester Zigeuner-Orchesters“ im Zoo-Gesellschaftshaus.
  29921. 31.1.1965, Konzert des „Budapester-Zigeuner-Orchesters“ im Zoo-Gesellschaftshaus.
  29922. 18.3.1966, Gastspiel des „Budapester Zigeunerorchesters“ im Zoo-Festsaal.
  29923. 19.3.1972, Konzert der Budapester Symphoniker in der Peterskirche.
  29924. 30.1.1973, Konzert des „Budapester Zigeunerorchesters“ in der Oper.
  29925. 12.10.1988–16.10.1988, Gastspiel des Budapester Operettentheaters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29926. 27.12.1988–28.12.1988, Johann-Strauß-Gala mit dem Budapester Operettentheater in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29927. 3.10.1989–7.10.1989, Gastspiel des Budapester Operettentheaters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29928. 8.3.1991–9.3.1991, Gastspiel des Staatlichen Budapester Tanzensembles in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29929. 8.11.1991–10.11.1991, Gastspiel des Budapester Operettentheaters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29930. 27.12.1991–28.12.1991, Gastspiel des Budapester Operettentheaters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29931. 16.10.1992–18.10.1992, Gastspiel des Budapester Operettentheaters mit Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29932. 17.10.1993, Das Budapester Operettentheater spielt Franz Lehárs „Zigeunerliebe“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29933. 30.3.1994–4.4.1994, Gastspiel der Budapester Staatsoper mit Johann Strauß’ Oper „Der Zigeunerbaron“ in der Alten Oper.
  29934. 16.10.1994–17.10.1994, Gastspiel des Budapester Operettentheaters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29935. 13.4.1995–22.4.1995, Gastspiel des Budapester Operettentheaters mit Emmerich Kálmáns Operette „Gräfin Mariza“ in der Alten Oper.
  29936. 13.10.1995–14.10.1995, Gastspiel des Budapester Operettentheaters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  29937. 21.12.1995–31.12.1995, Gastspiel des Budapester Operettentheaters in der Alten Oper mit Franz Lehárs „Die lustige Witwe“.
  29938. 16.10.1999, Konzert der Budapester Klezmerband im Jüdischen Gemeindezentrum.
  29939. 13.11.2005, Konzert des Budapester Operettentheaters in der Alten Oper.
  29940. 5.3.2002, Die langjährige ehrenamtliche Stadträtin Helga Budde (CDU) wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  29941. 10.5.2003, Vor der Hauptwache finden sich auf Einladung des Internationalen Buddhistischen Kulturvereins Frankfurt mehrere hundert Gläubige ein, um den 2547. Geburtstag von Buddha Sakyamuni zu feiern.
  29942. 18.11.2006–8.7.2007, Ausstellung „Buddhismus entdecken – Der Schatz der drei Juwelen“ im Museum der Weltkulturen.
  29943. 24.9.1955–25.9.1955, Gründung einer deutschen Buddhistischen Gesellschaft, ein Zusammenschluss der zwölf buddhistischen Gesellschaften und Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland.
  29944. 13.7.2003, Eröffnung eines thailändisch-buddhistischen Klosters im Stadtteil Höchst, Ludwigshafener Straße.
  29945. 24.8.2008, Eröffnung des Buddhistischen Kulturzentrums der „Jetsün Sakya Foundation“ im Stadtteil Griesheim.
  29946. 17.5.1979–24.6.1979, Ausstellung japanischer buddhistischer Skulpturen und Gemälde im Museum für Kunsthandwerk.
  29947. 23.11.1966, „Jazz at the Philharmonic“ in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Dizzy Gillespie, Buddy Rich, Roy Eldridge, Clark Terry u.a.
  29948. 9.3.1983, Jazzkonzert der „Great Eight“ – Swinging the Fourties with the American All-Stars Orchestra in der Alten Oper mit Teddy Wilson, Tal Farlow und Buddy Tate.
  29949. 23.9.2003, An der Eröffnung der Ausstellung über Anne Frank (1929-1945) in der gleichnamigen Jugendbegegnungsstätte, Hansaallee 150, nimmt der letzte Verwandte von Anne Frank, Cousin Buddy Elias, teil.
  29950. 17.10.2011, Im Garten des Jüdischen Museums werden 20 Rosenstöcke gepflanzt: Anne-Frank-Rosen heißen sie, ein Geschenk des Anne Frank Fonds, der vom anwesenden Buddy Elias (1925-2015), Schauspieler und letzter lebender direkter Verwandter von Anne Frank, verwaltet wird.
  29951. 28.2.2012, Anne Franks Cousin und letzter lebender Verwandter, der in Frankfurt am Main geborene Schauspieler Buddy Elias (1925-2015), erhält im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt.
  29952. 26.8.1936–15.9.1936, Herbst(buden-)messe auf den Plätzen vor der Großmarkthalle und an der Ostendstraße.
  29953. 10.4.1935–30.4.1935, Frühjahrs(Buden-)messe vor der Großmarkthalle.
  29954. 29.8.1934–19.9.1934, Herbst(Buden-)messe auf dem Messeplatz vor der Großmarkthalle.
  29955. 31.8.1932–20.9.1932, Herbst(Buden-)messe vor der Großmarkthalle.
  29956. 10.12.1889, Der alljährliche Weihnachtsmarkt am Römerberg wird in diesem Jahr infolge des Kaiserbesuches erst später als sonst eröffnet. Händler, die früher einen Verkaufsplatz haben möchten, können ihre Buden am Mainkai aufschlagen.
  29957. 17.3.1937–11.4.1937, Frühjahrs- bzw. Oster-Budenmesse vor der Großmarkthalle.
  29958. 30.8.1933–20.9.1933, Budenmesse auf dem Platz vor der Großmarkthalle.
  29959. 23.5.1932, 70. Geburtstag des Sanitätsrats Dr. med. Albert Ettlinger (1862-1942), seit 1890 Facharzt für Chirurgie in Frankfurt am Main, Mitglied des Vorstandes der Israelitischen Gemeinde Frankfurt, des Schulrates des Philanthropins, im Vorstand der jüdischen Wohlfahrtspflege, des Budge-Heimes usw.
  29960. 17.2.1932, Feier anlässlich des 80. Geburtstages der Stifterin Emma Budge (1852-1937), Gründerin des Henry und Emma Budge-Heims, ein Altersheim, Am Dornbusch. Vortragender ist der Schauspieler und Schriftsteller Alfred Auerbach (1873-1954).
  29961. 17.1.1931, Sturmverwüstung am Henry- und Emma-Budge-Heim. Von dem dreigeschossigen Turmbau des Altersheims wird am Morgen die Dachabdeckung durch den Sturm abgerissen und z. T. in den Vorgarten, z. T. auf den niedrigeren Hauptbau geworfen. Angebracht wird ein Notdach.
  29962. 3.7.1929, Grundsteinlegung des Henry- und Emma-Budge-Altersheims auf dem Grünhof an der Eschersheimer Landstraße, in Anwesenheit von Bürgermeister Eduard Gräf (1870-1936).
  29963. 10.9.1928, Das Preisgericht spricht im Rahmen des Architekten-Wettbewerbs für das zu errichtende Altersheim der Henry- und Emma-Budge-Stiftung den ersten Preis dem Entwurf „Kollektiv“, der gemeinsam von den Architekten Ferdinand Kramer (1898-1985), Werner Max Moser (1896-1970), Mart Stam (1899-1986) und Erika Habermann (Frankfurt am Main) ausgearbeitet worden ist, zu.
  29964. 25.9.1912, Gründung der „Henry und Emma Budge-Stiftung“ für Lehr- und Forschungszwecke an der Universität Frankfurt (Stiftungskapital: 250.000.- Mark).
  29965. 28.9.2000, Richtfest im Neubau der Wohnanlage der Henry und Emma Budge-Stiftung in Seckbach. Der Rohbau des Mittelteils steht.
  29966. 1.4.1939, Mit Wirkung vom 01.04.1939 fällt das von der Henry- und Emma-Budge-Stiftung 1930 errichtete Henry- und Emma-Budge-Altenheim, umbannt in „Heim am Dornbusch“, an die Stadt Frankfurt am Main. Diese lässt das Heim durch den Verband für Altersfürsorge e. V. als Altersheim für sog. „deutsche Volksgenossen“ aus dem Mittelstand weiterführen.
  29967. 9.12.1965, Richtfest für das moderne Altenzentrum der Henry-und Emma-Budge-Stiftung am Seckbacher Hang.
  29968. 2.7.1968, Einweihung des paritätisch christlich-jüdisch geführten Alten- und Pflegeheimes der Henry- und Emma-Budge-Stiftung auf der Seckbacher Höhe.
  29969. 9.12.1969, Einweihung der Heimsynagoge im Haus der „Henry-und-Emma-Budge-Stiftung“, Wilhelmshöher Straße.
  29970. 29.9.1976, Einweihung des Personalwohnheimes der Henry- und Emma-Budge-Stiftung in Seckbach.
  29971. 19.9.1988, Feierstunde anlässlich des 20jährigen Jubiläums des jüdisch-christlichen Altersheimes der Henry & Emma Budge-Stiftung im Stadtteil Seckbach.
  29972. 19.7.1993, Feierstunde mit Oberbürgermeister Andreas von Schoeler anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Alten- und Pflegeheims der Henry- und Emma-Budge-Stiftung an der Wilhelmshöher Straße 279 in Seckbach.
  29973. 2.5.1995, Grundsteinlegung für das Henry- und Emma-Budge-Heim in der Wilhelmshöher Straße.
  29974. 2.9.2003, Offizielle Eröffnung des Neubaus der Seniorenwohnanlage des Henry und Emma Budge-Heims in Anwesenheit des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel.
  29975. 14.6.2004, Grundsteinlegung für eine neue Kindertagesstätte der evangelischen Dornbuschgemeinde in der Verlängerung der Henry-Budge-Straße.
  29976. 1.6.2010, Tod der Grande Dame der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, Rosl Arnsberg (1908-2010), Vorsitzende zahlreicher Frankfurter Stiftungen (Budge-Stiftung usw.), einen Tag vor ihrem 102. Geburtstag.
  29977. 5.7.1997–3.8.1997, Ausstellung des Instituts für Stadtgeschichte und des Deutschen Architektur-Museums: „Zukunft des ehemaligen Henry und Emma Budge-Heims“ im ehemaligen Budge-Heim.
  29978. 24.11.1998, In Frankfurt am Main streiken die Kinderärzte, um gegen drastische Einkommenseinbußen durch die Budgetierung und eine Verschlechterung der Versorgung zu protestieren. Drei Wochen später machen auch andere Kassenärzte aus Ärger über geringere Verdienstmöglichkeiten ihre Praxen dicht.
  29979. 4.3.1900, Gründung der „August Büding’schen Stiftung“ für Armen- und Krankenpflege (Grundkapital: 150.000.- Mark) – eine unselbständige Stiftung der Stadt Frankfurt am Main.
  29980. 28.1.1970, Gründung des Kommunalen Gebietsrechenzentrums (KGRZ) Frankfurt am Main in Bad Homburg mit Sitz in der Mainstadt. Es ist für die kreisfreien Städte Frankfurt am Main, Hanau, Offenbach/Main und für das Gebiet der Landkreise Büdingen, Friedberg, Gelnhausen, Hanau, Main-Taunus, Obertaunus, Offenbach/Main, Schlüchtern und Usingen zuständig.
  29981. 26.4.1994, Große Budo-Gala in der Festhalle.
  29982. 15.1.1900, Tod des demokratischen Stadtverordneten (Mitglied des Finanz- und des Stiftungsausschusses) Wilhelm Buecking (1846-1900), Mitglied des städtischen Armenamtes, Vorstandsmitglied im Frankfurter Armen-Verein und Pfleger des Katharinen- und Weißfrauenstifts. Mitglied des Vorstandes des Demokratischen Vereins.
  29983. 10.12.1928, Aufnahme des Fernsprechverkehrs zwischen Frankfurt am Main und Buenos Aires/Argentinien.
  29984. 7.4.1966, Im ersten Spiel auf ihrer Südamerika-Reise verliert Eintracht Frankfurt gegen Argentiniens Nationalmannschaft vor 40.000 Zuschauern im River-Plate-Stadion von Buenos Aires mit 2:4 Toren.
  29985. 13.4.1966, Im zweiten Spiel ihrer Südamerika-Reise schlägt Eintracht Frankfurt die argentinische Nationalmannschaft in Buenos Aires mit 3:1 Toren.
  29986. 7.2.2002, “Tango Emoción” aus Buenos Aires in der Alten Oper.
  29987. 16.5.1933, 25jähriges Jubiläum des Café „Buerose“ am Hauptbahnhof.
  29988. 5.12.1987–6.12.1987, 13. Europäische Konferenz der Freundesgesellschaften der Hebräischen Universität Jerusalem mit einem städtischem Empfang im Kaisersaal des Römers und „Frankfurter Büfett“ (am 06.12.).
  29989. 19.11.1896, Liederabend mit Carl Buff-Giessen, Großherzoglich Sächsischer Kammersänger, Königlicher Opernsänger in Wiesbaden, und dem Komponisten und Dirigenten Dr. Eduard Lassen, Großherzoglich Sächsischer Generalmusikdirektor, im Saalbau.
  29990. 14.7.2001, Premiere der Neuinszenierung der Frankfurter Kammeroper: die Opera buffa „Der Prüfstein der Liebe“ von Gioacchino Rossini im Palmengarten.
  29991. 17.9.1986–30.10.1986, Ausstellung mit Werken von Hans Arp in der Kunst-Station Hauptbahnhof im Pavillon des Buffet Vitesse.
  29992. 6.4.1989, Zur Bundesgartenschau 1989 erscheint seit heute ein halbes Jahr lang vierzehntägig eine eigene Zeitschrift, die „Bunte Buga Illustrierte“.
  29993. 24.6.1995, Eine 86jährige Frau in Praunheim stirbt nach dem Angriff eines Kampfhundes. Erst wenige Tage zuvor hatte sich ein Spaziergänger auf dem Buga-Gelände nur dadurch retten können, in dem er den Pitbull erwürgte. Der Hund hatte sich in seinem Arm verbissen.
  29994. 26.3.1979–12.4.1979, Ausstellung mit Grafiken und Lichtdrucken von Bugatti, Paul Flora und Egon Schiele in der Kommunalen Galerie.
  29995. 9.9.1977, Eröffnung des multifunktionalen „Integra-Hauses“ „Am Bügel“ in Nieder-Eschbach.
  29996. 21.10.1978, Mit einem Gottesdienst wird der Treffpunkt „Kirche am Bügel“, Integra-Haus, Ben-Gurion-Ring 58, eröffnet.
  29997. 15.5.1981, Premiere des Wochenmarktes in der Neubausiedlung Am Bügel in Nieder-Eschbach.
  29998. 29.1.1984, Einweihung des Kirchlichen Nachbarschaftszentrums am Bügel.
  29999. 22.4.1986, Grundsteinlegung für das neue Jugendhaus am Bügel, Ben-Gurion-Ring.
  30000. 1.11.1988, Eröffnung der neuen Kleingartenanlage in Nieder-Eschbach, die von der Stadt an den neu gegründeten Kleingartenverein „Am Bügel e. V.“ verpachtet wird.
  30001. 15.1.1989–22.1.1989, Feierlichkeiten anlässlich des 10jährigen Jubiläums der evangelischen Kirche „Am Bügel“.
  30002. 12.12.1994, Eröffnung des Sozialzentrums am Bügel.
  30003. 27.1.1995, Offizielle Eröffnung des neuen Bürgerhauses „Am Bügel“, Ben-Gurion-Ring, durch Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  30004. 2.9.1995, Offizielle Eröffnung des Jugendgesundheitszentrums „Am Bügel“.
  30005. 9.9.1995, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ im Zentrum am Bügel.
  30006. 31.8.1996, Kurz nach Mitternacht explodiert in der Siedlung Am Bügel eine Handgranate. Die Polizei spricht von einem verworrenen Sachverhalt.
  30007. 16.11.1998, Verleihung der Walter-Möller-Plakette im Kaisersaal des Römers an die „Bürgerinitiative am Bügel“.
  30008. 15.10.2005, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Indischen Kulturinstituts im Zentrum am Bügel.
  30009. 23.6.2007, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Senioren-Wohnanlage „Am Bügel“ (Ben-Gurion-Ring).
  30010. 21.4.2015, Eröffnung des Fachdienstes „Kindertagespflege Nord“ im Gemeindehaus am Bügel des Stadtteils Nieder-Eschbach durch das Diakonische Werk des Evangelischen Regionalverbandes.
  30011. 8.1.1933–22.1.1933, Ausstellung der Hans-Thoma-Gesellschaft mit Werken des Malers Hans Adolf Bühler, im Frankfurter Kunstverein, Junghofstraße.
  30012. 26.6.1935, Die Opernsängerin Magda Spiegel (1887-1944 Vernichtungslager Auschwitz), seit 1917 Altistin des Ensembles der Frankfurter Oper, gibt mit der „Ortrud“ aus Richard Wagners Oper „Lohengrin“ ihren Abschied von der Bühne.
  30013. 16.1.1933, Eröffnung des Gastspiels mit Joachim Ringelnatz in der Astoria-Bühne.
  30014. 18.11.1930, Gastspiel des in der Sowjetunion gegründeten Kunsttheaters „Habima“ (hebr. „Die Bühne“) mit „Uriel Acosta“ von Dr. Karl Ferdinand Gutzkow (1811-1878) im Schauspielhaus.
  30015. 9.1.1929–15.1.1929, Gastspiel des erst 13jährigen Schauspielers Jackie Coogan auf der Bühne des Schumann-Theaters.
  30016. 15.9.1924–17.9.1924, Tagung „Jugend und Bühne“, veranstaltet vom Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht in Gemeinschaft mit dem Bühnenvolksbund, dem Rhein-Mainischen Verband, der Hessischen Zentrale für Volksbildung sowie Vertretern der Jugendpflege und Jugendbewegung.
  30017. 16.5.1939, 150. Geburtstag des Sängers, Chorleiters, Musikpädagogen und Komponisten Johann Nepomuk Schelble (1789-1837), seit 1816 als Tenor Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper, 1819 Abschied von der Bühne, Tätigkeit als Musikpädagoge u.a. als Lehrer an einer der Musikklassen der Frankfurter Museumsgesellschaft. 1818 Gründung von „Schelbles Frankfurter Singakademie“, die 1821 den Namen „Cäcilien-Verein“ annahm, mit Schelble als Chorleiter (bis 1836).
  30018. 19.10.1944, Deportation der Opernsängerin Magda Spiegel (1887-wahrscheinlich am 20.10.1944 in Auschwitz) ins Vernichtungslager Auschwitz, seit 1917 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper - als erste Altistin. Im Herbst 1935 zwangsweise Rückzug von der Bühne. Im September 1942 Deportation ins Ghetto Theresienstadt; dort Lagerkonzerte.
  30019. 13.11.1946–15.12.1946, Eignungsprüfungen für den Nachwuchs von Bühne und Musik sowie Reifeprüfungen der Absolventen aller nicht staatlichen Institute zur Ausbildung für Bühne und Musik im Volksbildungsheim am Eschenheimer Tor.
  30020. 26.4.1947–1.5.1947, Gastspiel der Original-Struwwelpeter-Bühne im „Tusculum“, Eckenheimer Landstrasse (danach in Tonlichtspiele Rödelheim).
  30021. 5.12.1947–12.12.1947, Aufführung des Schauspiels „Cyankali“ von Friedrich Wolf von der „Jungen Bühne 1946“unter der Leitung von Fritz Köhler im Heinrich-Heine-Saal des KPD-Hauses, Gutleutstraße.
  30022. 23.8.1948–25.8.1948, Gastspiel der Deutschen Märchen-Bühne im Palmengarten mit dem Märchen „Frau Holle“.
  30023. 27.12.1948, Der Lokalschwank „Alt-Frankfurt“ von Adolf Stoltze geht seit seiner Uraufführung in Frankfurt am Main zum vierhundertsten Male über die Bühne.
  30024. 11.11.1950, Konstituierung des Ortsverbandes freischaffender Künstler in der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (Bühne, Film, Funk).
  30025. 18.6.1951, 25jähriges Jubiläum der Werkstätten für Bühne, Film und Mode „Elfriede“, Feuerbachstrasse 5.
  30026. 21.3.1964, Revue der Atomwaffen- und Rüstungsgegner auf der Bühne des Rathaus-Kasinos.
  30027. 15.1.1965, Eröffnung der Ausstellung „Hamlet auf der englischen Bühne“ im Foyer des Schauspielhauses.
  30028. 10.12.1966, Eröffnung der Ausstellung „Auf der Bühne, vor der Bühne – Porträts aus der Welt des Theaters und der Frankfurter Bürgerschaft“ im Foyer des Schauspielhauses.
  30029. 14.1.1969, Gastspiel der „Bühne 64“ (Zürich) in der Oper.
  30030. 14.5.1975, Das Ensemble der „Jungen Bühne 57“ tritt erstmals in seinem neuen Domizil in der „Lupe 1“ des Bürgerhauses Nordweststadt auf.
  30031. 9.4.1896, Tod des Schauspielers Emil Schneider (1832-1896), Ensemblemitglied der Frankfurter Bühne.
  30032. 20.6.1980, Nach viermonatigen Umbauarbeiten nimmt das Frankfurter Kellertheater „Junge Bühne Frankfurt“ in den Räumen des vorher dort untergebrachten „Sinkkasten“ in der Mainstraße seinen Spielbetrieb auf.
  30033. 12.5.1995, Die Schauspielerin Edith Clever liest auf der alten TAT-Bühne, Eschersheimer Landstraße 2, die „Medea“ des Euripides.
  30034. 23.6.1995, Eröffnung der Frankfurter Schultheatertage auf der TAT-Bühne, Eschersheimer Landstraße 2. /Premiere von „Kaiser Jones“ von Eugene O’Neill in der Inszenierung Fabian Scheidlers im Kammerspiel.
  30035. 16.1.1997, Städtischer Neujahrsempfang im Kaisersaal des Römer. Gastredner Marcel Reich-Ranicki provoziert mit einer wütenden Polemik gegen die Leitung der Städtischen Bühnen. Schauspiel-Intendant Peter Eschberg lasse immer wieder „missratene Inszenierungen“ auf die Bühne und Opern-Chef Sylvain Cambreling pflege persönliche Ambitionen und Interessen – am Publikum vorbei. Damit sorgt er für kommunalpolitische Aufregung.
  30036. 13.4.2001, Anhänger der verbotenen „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) stürmen während des Auftritts des türkisch-kurdischen Sängers Ibrahim Tatlises in der Festhalle plötzlich die Bühne und rufen PKK-Parolen. Die Polizei nimmt mehrere Personen fest.
  30037. 11.4.2014–4.5.2014, Frühjahrs-Dippemess auf dem Festplatz am Ratsweg. Die Dippemess wird Bühne für das „Original Frankfurter Würstchen Festival“ in Eddy Hausmanns Festzelt unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).
  30038. 30.3.1937, Gastspiel der Bühnen- und Filmschauspielerin Hilde Hildebrand und Ensemble mit Henrik Ibsens Schauspiel „Hedda Gabler“ im Schauspielhaus.
  30039. 18.11.1936, Kleist-Morgenfeier der Städtischen Bühnen anlässlich des 125. Todestages Heinrich von Kleists.
  30040. 28.9.1936, Erster großer Werbeabend der Städtischen Bühnen im Opernhaus.
  30041. 31.1.1935, Tod des Opern- und Operettensängers Alfred Hauck (1856-1935), von 1886 bis 1916 Opern- und Operettensänger (Tenorbuffo) sowie Schauspieler an den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main.
  30042. 20.12.1933, Gedenkfeier der Städtischen Bühnen, des Südwestdeutschen Rundfunks und des Kampfbundes für Deutsche Kultur für den verstorbenen Dichter Stefan George im Kaisersaal des Römers.
  30043. 4.12.1933, Tod des Dichters Stefan George (1868-1933), 1927 Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. Zu Ehren des Verstorbenen flaggen die Städtischen Bühnen tags darauf halbmast.
  30044. 9.11.1933, Totengedenkfeier des Kampfbundes für deutsche Kultur, der Gauleitung der NSDAP und der Städtischen Bühnen im Frankfurter Opern- und Schauspielhaus.
  30045. 27.9.1933, Freilichtspiel in Höchst: Auf dem Schlossplatz findet ein Werbespiel für die Deutschen Bühnen statt.
  30046. 16.9.1933, Zur feierlichen Eröffnung der Städtischen Bühnen („Winterspielzeit“) sprechen in einem Festakt im Opernhaus Staatskommissar Hans Hinkel, Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Generalintendant Hans Meissner (1896-1958), seit 01.06.1933 Generalintendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  30047. 30.1.1933, SA-Männer stürmen die Städtischen Bühnen und hissen auf dem Dach des Opernhauses die Hakenkreuzfahne.
  30048. 6.8.1932, „Wettstreit der Tenöre“ im Zoologischen Garten u.a. mit dem Kammersänger John Gläser (1888-1968), seit 1917 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main.
  30049. 23.1.1932, Premiere der Oper „Macbeth“ von Giuseppe Verdi im Opernhaus in der Inszenierung des Intendanten des Opernhauses, Prof. Josef Turnau (1888-1954). Die Titelpartei singt Jean Stern (1889-1974), seit 1923 als Charakter- und Heldenbaron Mitglied des Ensembles der Frankfurt Oper, die Lady Macbeth Else Gentner-Fischer (1883-1943), seit 1906 (bis 1935) als (Mezzo-)Sopranistin Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen.
  30050. 5.10.1931, 75. Geburtstag des Opern- und Operettensängers Alfred Hauck (1856-1935), von 1886 bis 1916 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Frankfurt, 1916 Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen, Komponist von Kinderliedern.
  30051. 20.6.1931, Der Opernsänger und Musikpädagoge Franz Völker (1899-1965), seit 1926 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Städtischen Bühnen, verabschiedet sich als „Siegmund“ vom Frankfurter Publikum. Er wechselt an die Wiener Staatsoper.
  30052. 21.3.1931, „Europa-Express startet im Schauspielhaus auf dem Nachtfest der Bühnen-Genossenschaft.
  30053. 8.1.1931, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: In der ersten Sitzung im neuen Jahr debattieren die Stadtverordneten über die Zukunft der Städtischen Bühnen.
  30054. 25.7.1930, Tod des Theaterleiters, Schauspielers und Schriftstellers Emil Claar (1842-1930), seit 1897 Intendant der Frankfurter Bühnen, eröffnet 1880 das neue Opernhaus, insgesamt 33 Jahre Theaterleiter in der Mainstadt.
  30055. 28.1.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debattiert wird über die Situation des Frankfurter Theaterwesens, vor allem über das Haushaltsdefizit der Städtischen Bühnen.
  30056. 23.2.1926, Vortrag des Theater-, Literatur- und Filmkritikers Dr. Kurt Pinthus (1886-1975) über „Theater und Film“ in den Kammerspielen der Städtischen Bühnen.
  30057. 6.11.1924, Gründung eines Patronatsvereins der Städtischen Bühnen – eine Vereinigung Frankfurter Theaterfreunde.
  30058. 26.3.1924, Der Aufsichtsrat der Städtischen Bühnen AG ernennt den Kapellmeister der Wiener Staatsoper, Prof. Clemens Krauß (1893-1954) zum Direktor der Oper in Frankfurt am Main. Bis 1929 Intendant des Opernhauses und Leiter der Museumskonzerte („Ära Krauß“).
  30059. 12.1.1921, Sinfoniekonzert unter der Leitung des Violinisten, Dirigenten und Musikpädagogen Alfred Heß (1868-1927), seit 1915 Kapellmeister der Sinfoniekonzerte im Zoologischen Garten, mit der Solistin Else Gentner-Fischer (1883-1943), seit 1906 Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, im Zoologischen Garten.
  30060. 12.5.1920, Sinfoniekonzert mit dem Violinisten und Dirigenten Alfred Heß (1868-1927), seit 1915 Kapellmeister der Sinfoniekonzerte im Zoologischen Garten, im Zoologischen Garten. Mitwirkende: Opernsängerin Else Gentner-Fischer (1883-1943), von 1906 bis 1935 Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen.
  30061. 16.3.1920, Wiederaufnahme des städtischen Theaterbetriebs durch die Generalintendanz der Städtischen Bühnen.
  30062. 29.12.1919, Tod des Schauspielers und Ehrenmitglieds der Frankfurter städtischen Bühnen, Alexis Müller (1833-1919), seit 1856 Mitglied des Frankfurter Schauspielhauses.
  30063. 26.2.1919, Wiederaufnahme der Sinfoniekonzerte im Zoologischen Garten unter der Leitung von Kapellmeister Alfred Heß (1868-1927), seit 1893 Lehrer für Violin- und Ensemblespiel am Dr. Hoch’s Konservatorium, seit 1915 Kapellmeister der Sinfoniekonzerte im Zoologischen Garten. Mitwirkender ist der Tenor Johannes Friedrich Wilhelm, gen „John“, Gläser (1888-1968), seit 1917 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main.
  30064. 4.1.1919, Tod von Georg Jakob Plotke (1888-1919), Lyriker, Literaturwissenschaftler, 1916-1919 Dramaturg an den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main.
  30065. 21.11.1918, Die Generalintendanz der städtischen Bühnen veranstaltet im Schauspielhaus eine Festvorstellung für den Arbeiter- und Soldatenrat. Zur Aufführung gelangt das Schauspiel Friedrich Schillers „Die Räuber“ – in einer Neuinszenierung.
  30066. 6.11.1918, Drittes Sinfoniekonzert unter der Leitung von Alfred Hess im Zoologischen Garten unter Mitwirkung des Kammersängers Johannes Friedrich Wilhelm, genannt John, Gläser (1888-1968), seit 1917 Mitglied des Ensembles der hiesigen Städtischen Bühnen.
  30067. 7.10.1917, 75. Geburtstag des Theaterleiters, Schauspielers und Schriftstellers Prof. Emil Claar (1842-1930), seit 1879 Intendant an den Frankfurt Bühnen – insgesamt 33 Jahre Theaterleiter in Frankfurt am Main.
  30068. 13.11.1915, Literarisch-musikalischer Novitäten-Abend veranstaltet von Georg Jakob Plotke (1888-1919), Dramaturg an den Städtischen Bühnen, im Saalbau.
  30069. 7.10.1912, 70. Geburtstag des Theaterleiters, Schauspielers und Schriftstellers Prof. Emil Claar (1842-1930), seit 1879 Intendant der Frankfurter Bühnen – insgesamt 33 Jahre lang bis 1912 (zuletzt am Schauspiel Frankfurt). Unter seiner Leitung wurde 1880 das neue Opernhaus und 1902 das neue Schauspielhaus eröffnet.
  30070. 31.8.1912, Offizieller Abschied des Schauspielers, Schriftstellers und Intendanten Emil Claar (1842-1930), seit 1879 (insgesamt dreiunddreißig Jahre) Intendant der Frankfurter Bühnen.
  30071. 20.6.1904, Feier anlässlich der 25jährigen Wirksamkeit des Intendanten Emil Claar (1842-1930), seit 1879 Intendant der Frankfurter Bühnen: Empfang im Foyer des 1902 eröffneten neuen Schauspielhauses, Festvorstellung am Abend und Festbankett.
  30072. 1.9.2000, Opernintendant Martin Steinhoff resigniert und gibt im Machtkampf mit der künftigen Schauspiel-Intendantin Elisabeth Schweeger auf. Er ist seit heute nur noch kommissarisch geschäftsführender Intendant der Städtischen Bühnen – bis ein Nachfolger gefunden ist. Der Magistrat stimmt dem vorzeitigen Verzicht Steinhoffs auf seine Ämter zu.
  30073. 16.6.2000, Der Magistrat entscheidet einstimmig die Umwandlung der Städtischen Bühnen in eine GmbH.
  30074. 1.5.2000, Ab heute überlassen die Städtischen Bühnen ihren telefonischen Kartenvorverkauf der Frankfurter Ticket GmbH.
  30075. 16.11.1937, Festtagung der Reichstheaterkammer im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30076. 20.2.1938, Morgenfeier der Städtischen Bühnen, die Lord Byron gewidmet ist. Es gelangen Szenen aus Byrons Werken zur Aufführung.
  30077. 24.4.1938, Dietrich-Eckart-Morgenfeier der Städtischen Bühnen im Schauspielhaus.
  30078. 29.5.1938, Der Pferderenntag auf der Galopprennbahn Niederrad wird mit dem „Tag der Städtischen Bühnen“ verbunden. Auftritt der Tanzgruppe der Oper. Der Generalintendant der Städtischen Bühnen, Hans Meissner (1896-1958), überreicht auf der Rennbahn den „Pokal vom Römerberg“ an den Sieger des gleichnamigen Rennens.
  30079. 1.7.1938–31.8.1938, Römerberg-Festspiele 1938. Zur Eröffnung (William Shakespeare „Hamlet“) wird dem Generalintendanten der Städtischen Bühnen und Leiter der Römerberg-Festspiele, Hans Meissner (1896-1958), die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main überreicht.
  30080. 1.9.1938, Amtsantritt des neuen Studienleiters an den Städtischen Bühnen, Werner Fricke, von den Städtischen Bühnen Kölns.
  30081. 3.10.1938, 100. Geburtstag des Schauspielers, Theaterintendanten und Schriftstellers Dr. Otto Devrient (1838-1894), ab 1877 Intendant der Frankfurter Bühnen.
  30082. 21.1.1939, Premiere der Neuinszenierung von Oscar Wildes Komödie „Bunbury“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen. Bühnengestaltung: Herbert Wahlen, seit 1937 Oberspielleiter des Kleinen Hauses der Städtischen Bühnen.
  30083. 28.2.1939, Uraufführung von Wilhelm Müller-Schelds „Novemberballade 1632“ im Schauspielhaus. Spielleitung: Herbert Wahlen, seit 1937 Oberspielleiter des Kleinen Hauses der Städtischen Bühnen.
  30084. 19.3.1939–25.3.1939, „Woche der Lebenden“ der Städtischen Bühnen Frankfurts, eröffnet mit einem städtischen Empfang im Bürgersaal des Rathauses. Ansprachen halten Stadtrat Dr. Rudolf Keller (1878-1960) und der Generalintendant der Städtischen Bühnen, Hans Meissner (1896-1958).
  30085. 25.3.1939, Uraufführung der Komödie „Die zwei Gesichter einer Königin“ von Cesare Meano im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30086. 24.6.1939, Premiere der Neuinszenierung von Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ im Schauspielhaus. Regie: Hans Meissner (1896-1958), seit 1933 Generalintendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (bis 01.09.1944 – zum Zeitpunkt der Schließung aller deutschen Theater).
  30087. 1.7.1939–31.8.1939, Römerberg-Festspiele. Eröffnet wird in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs mit Friedrich Hebbels Trauerspiel „Die Nibelungen“ (1861), in der Neuinszenierung und Gestaltung von Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen und seit 1933 Leiter der Freilichtfestspiele auf dem Römerberg.
  30088. 8.7.1939, Premiere der Neuinszenierung von William Shakespeares Tragödie „Hamlet“ auf dem Römerberg. Regie: Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen und seit 1933 Leiter der Freilichtfestspiele auf dem Römerberg.
  30089. 22.7.1939, Premiere der Neuinszenierung von Johann Wolfgang von Goethes Tragödie „Faust I“ auf dem Römerberg. Regie: Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen und seit 1933 Leiter der Freilichtfestspiele auf dem Römerberg.
  30090. 26.8.1939, Das Opernhaus eröffnet die Spielzeit 1939/40 mit Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ in der Bühnengestaltung von Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen.
  30091. 14.9.1939, Premiere der Neuinszenierung von „Wilhelm Tell“ in der neuen Einrichtung und Bühnengestaltung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen, Hans Meissner (1896-1958), im Opernhaus.
  30092. 18.11.1939, Die Frankfurter Oper tritt unter Leitung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958) vom Hauptbahnhof ihre „Der Ring des Nibelungen“-Gastspielreise nach Bukarest an (Rückkehr am 02.12.).
  30093. 1.5.1940, Bei den Städtischen Bühnen findet zum 1. Mai eine Feierstunde mit dem Generalintendanten (1933-1944) Hans Meissner (1896-1958) und Reichsdramaturg Rainer Schlösser (1899-1945).
  30094. 2.5.1940, Eröffnung der Pfitznerwoche der Städtischen Bühnen, in der das gesamte Bühnenwerk Prof. Hans Pfitzners (1869-1949), Träger des Frankfurter Goethepreises (1934), in Anwesenheit des Komponisten zur Aufführung gelangt: „Das Herz“, „Der arme Heinrich“, „Palestrina“.
  30095. 11.5.1940, Premiere der Neuinszenierung des Dramas „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller in der neuen Bühnengestaltung von Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen, im Schauspielhaus.
  30096. 9.8.1940, 250. Orgelfeierstunde in St. Nikolai am Römerberg. Die seit acht Jahren auf Anregung des Organisten Wilhelm Heinrich Simmermacher (1883-1956) veranstalteten Orgelfeierstunden in der ehemaligen Ratskirche St. Nikolai auf der alten Orgel des Frankfurter Orgelbauers (Philipp) Ernst Wegmann (1734-1778) sind seit 1936 infolge der Initiative von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und von Generalintendant der Städtischen Bühnen (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), Städtischer Musikbeauftragter, in städtische Obhut genommen worden.
  30097. 28.11.1940, Erstaufführung von Werner Egks Oper „Peer Gynt“ im Opernhaus. Musikalische Leitung: Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main sowie Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis 1944). Bühnengestaltung: Helmut Jürgens (1902-1963), von 1938 bis 1945 chefbühnenbildner der Städtischen Bühnen.
  30098. 30.4.1941, Premiere des Mysteriums „Orpheus und Eurydike“ von Reinhold Lindemann im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30099. 5.5.1941–12.5.1941, „Pfitzner-Fest“ der Städtischen Bühnen. In dessen Verlauf wird das gesamte musik-dramatische Schaffen des Tondichters Hans Pfitzner vorgestellt (u.a. am 09.05. ein Symphoniekonzert der Frankfurter Museumsgesellschaft sowie am 12.05. ein Kammermusikabend des Arbeitskreises für neue Musik).
  30100. 21.6.1941, 60. Geburtstag des Schauspielers, Regisseurs, Theaterleiters und Bühnenschriftstellers Toni Impekoven (1881-1947), seit 1914 Schauspieler am Frankfurter Theater. Aus diesem Anlass Ernennung zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen sowie eine „Toni-Impekoven-Ausstellung“ im Foyer des Schauspielhauses.
  30101. 6.9.1941, Der zeitgenössische Komponist Werner Egk (1901-1983), der jetzt durch einen mehrjährigen Vertrag den Städtischen Bühnen Frankfurts verbunden ist, dirigiert im Opernhaus seine Henrik Ibsen-Oper „Peer Gynt“.
  30102. 18.9.1941, Martin Held (1908-1992), der als Schauspieler an die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main verpflichtet worden ist, spielt die Hauptrolle in dem heute uraufgeführten Lustspiel „Verliebtes Abenteuer“.
  30103. 13.1.1942, Premiere von Werner Egks Oper „Columbus“ im Opernhaus. Egk wohnt der Uraufführung bei. Hierzu finden am 08. und 09.01. d. J. Einführungsabende mit dem Komponisten und dem Generalintendanten der Städtischen Bühnen (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), statt.
  30104. 22.3.1942, Tanz-Morgen mit Lore Jentsch (Dresden) im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30105. 7.5.1942, Erstaufführung der Komödie „Die kluge Wienerin“ des österreichischen Schriftstellers Friedrich Schreyvogel im kleinen Haus der Städtischen Bühnen. Bühnengestaltung: Robert Michal, Bühnenbild: Peter Steinbach.
  30106. 7.10.1942, Premiere der Oper „Odysseus“ von Hermann Reutter, Direktor der Staatlichen Hochschule für Musik - Dr. Hoch’s Konservatorium, in der Frankfurter Oper. Bühnengestaltung: Generalintendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), musikalische Leitung: Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main, Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis zu dessen Zerstörung 1944). Verantwortlich für die Bühnenbilder zeichnet der Chefbühnenbildner der Städtischen Bühnen (1938-1945) Helmut Jürgens (1902-1963).
  30107. 17.10.1942–24.10.1942, Gedenkwoche anlässlich der 150-Jahr-Feier der Städtischen Bühnen.
  30108. 21.10.1942, 150jähriges Jubiläum von Frankfurts Bühnen mit einem städtischen Festakt im Opernhaus in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Ansprachen halten der Generalintendanten der Städtischen Bühnen (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958) sowie der Präsidialrat und Geschäftsführer der Reichskulturkammer, Dr. Hans Erich Schrade.
  30109. 11.4.1943, Vortrag des Präsidenten der Reichsmusikkammer (1935-1945), Prof. Peter Raabe (1872-1945), im Rahmen der Morgenveranstaltung der Städtischen Bühnen, über das Thema: „Der deutsche Lebensstil und die Kunst“, im Kleinen Haus.
  30110. 24.4.1943, Premiere der Neuinszenierung von William Shakespeares Tragödie „Macbeth“ im Schauspielhaus. Die Regie führt der Generalintendant der Frankfurter Städtischen Bühnen (1933-1944) Hans Meissner (1896-1958).
  30111. 24.6.1943, Im Rahmen des deutsch-bulgarischen Kulturaustausches leitet der ungarische Dirigent Viktor Vaszi auf Einladung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), im Opernhaus die Oper „Troubadour“ von Giuseppe Verdi.
  30112. 8.7.1943, Premiere der Komödie „Scampolo“ des italienischen Novellisten Dario Niccodemi im Schauspielhaus. Regie: Toni Impekoven (1881-1947), seit 1914 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, Bühnenbild: Peter Steinbach (1908-1945).
  30113. 8.7.1943, Der rumänische Generalmusikdirektor aus Bukarest Jonel Perlea dirigiert auf Einladung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), im Opernhaus die Oper „Tiefland“ des deutschen Komponisten und Pianisten Eugen d’Albert.
  30114. 19.8.1943, Tod der Opernsängerin und Schauspielerin Sophie König (1854-1943), von 1881 bis 1925 Mitglied, danach Ehrenmitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  30115. 23.9.1943, Premiere der Oper „Andrea Chénier“ des italienischen Komponisten Umberto Giordano im Opernhaus, inszeniert von Herbert Decker, Oberspielleiter der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  30116. 28.11.1943–4.12.1943, „Spanische Woche“, veranstaltet von der Stadt Frankfurt am Main, der Deutsch-Spanischen Gesellschaft Frankfurt am Main unter der künstlerischen Gesamtleitung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958). Die offizielle Eröffnung findet in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs am 28.11. im Kaisersaal des Römers statt.
  30117. 30.12.1943, Trauerfeier der NSDAP, Kreisleitung Groß-Frankfurt, im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen für die durch die alliierten Luftangriffe umgekommenen Frankfurter Bürger und Bürgerinnen.
  30118. 1.1.1944, Premiere der Neuinszenierung von Johann Wolfgang von Goethes Tragödie „Urfaust“ im Schauspielhaus. Regie: Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944).
  30119. 15.2.1944, Die Städtischen Bühnen veranstalten im großen Saal des Reichssenders Frankfurt am Main ein „Großes Opernkonzert“ unter musikalischer Leitung von Otto Winkler, Kapellmeister der Städtischen Bühnen. Mitwirkende u.a. Coba Wackers, Clara Ebers (Sopran), Gertrud Walker sowie der Chor und das Orchester des Opernhauses.
  30120. 19.2.1944–20.2.1944, Opernkonzerte der Städtischen Bühnen im großen Saal des Reichssenders Frankfurt am Main unter der Leitung von Otto Winkler, Kapellmeister der Städtischen Bühnen, und Ljubomir Romansky, Dirigent und Chorleiter, Kapellmeister und Repetitor an der Frankfurter Oper.
  30121. 24.2.1944, In neuer Bühnengestaltung von Direktor Richard Salzmann gelangt das Schauspiel „Der Strom“ von Max Halbe im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen zur Aufführung. Bühnenbild: Peter Steinbach.
  30122. 18.3.1944, Letzte Vorstellung im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen vor der Zerstörung.
  30123. 22.4.1944–23.4.1944, Zwei Aufführungen von Johann Wolfgang von Goethes Tragödie „Urfaust“ im Volksbildungsheim Höchst, veranstaltet von den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. Bühnengestaltung: Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen (1933-1944).
  30124. 5.5.1944, 75. Geburtstag des Komponisten Prof. Hans Pfitzner (1869-1949), seit 1872 in Frankfurt am Main, für Oper und Frankfurter Museumsgesellschaft häufig als Gastdirigent verpflichtet. 1934 erhält er als erster Musiker den Frankfurter Goethepreis. Frankfurt am Main ist eine wichtige Ur- und Erstaufführungsstätte seiner Werke. Nachdem 1943 die Pfitzner-Feier ausgefallen ist, findet in den Städtischen Bühnen eine umfangreiche Darbietung seines musikalischen Schaffens statt.
  30125. 19.5.1944, Sonderveranstaltung der Städtischen Bühnen unter der Gesamtleitung des Generalintendanten der Städtischen Bühnen (1933-1944), Hans Meissner (1896-1958), im Volksbildungsheim Höchst unter dem Motto „Fröhliche Oper“. Leitung des Abends: Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main, Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis zu dessen Zerstörung 1944), und der Kapellmeister der Städtischen Bühnen, Otto Winkler.
  30126. 11.6.1944, Operettenabend der Städtischen Bühnen im Volksbildungsheim Höchst mit namhaften Solisten der Oper. Am Flügel: Ljubomir Romansky (1912-1989), Dirigent und Chorleiter, seit 1940 Kapellmeister und Repetitor an der Frankfurter Oper.
  30127. 18.6.1944, Erstaufführung von Giuseppe Verdis Oper „Otello“, nach William Shakespeares Schauspiel „Othello“, im Volksbildungsheim Höchst. Bühnengestaltung: Hans Meissner (1896-1958), Generalintendant der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main (1933-1944).
  30128. 21.6.1944, Die Städtischen Bühnen eröffnen eine neue Wirkungsstätte: in der Aula der Ziehen-Oberrealschule im Stadtteil Eschersheim. Anlässlich der ersten Aufführung steht ein Meolodienkranz aus den Werken des italienischen Opernschaffens auf dem Programm.
  30129. 1.9.1944, Ansprache des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Hand Meissner (1896-1958) im Reichssender Frankfurt: Schließung des Theaters wegen des „totale(n) Kriegseinsatz(es) aller Kulturschaffenden“.
  30130. 20.2.1946, Feierstunde unter dem Thema „Rainer Maria Rilke und wir“, veranstaltet von den Städtischen Bühnen im Handwerkersaal.
  30131. 28.2.1946, Neuinszenierung von Franz Molnars Komödie „Spiel im Schloss“ der Städtischen Bühnen.
  30132. 13.5.1946, Vortragsabend der Städtischen Bühnen im Handwerkersaal, an dem der Dichter Dr. Herbert Eulenberg, Ehrenbürger der Stadt Düsseldorf, aus eigenen Werken liest.
  30133. 12.8.1946, Die Städtischen Bühnen führen im Karmeliterkloster „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal auf.
  30134. 5.9.1946, Festvorstellung im Karmeliterkloster anlässlich des Jahrestages der Wiedereröffnung der Frankfurter Bühnen.
  30135. 13.11.1946, Eröffnung der neuen Spielzeit der Städtischen Bühnen mit Gotthold Ephraim Lessings Trauerspiel „Emilia Galotti“ in der Inszenierung von Wolfgang Büttner.
  30136. 20.11.1946, Erste geschlossene Vorstellung der Städtischen Bühnen für die Frankfurter Jugendverbände. Etwa 600 Jugendliche erleben das Trauerspiel von Gotthold Ephraim Lessing „Emilia Galotti“ in der Inszenierung Wolfgang Büttners.
  30137. 30.11.1946, Hermann-Hesse-Abend der Städtischen Bühnen im Handwerkersaal zu Ehren des diesjährigen Träger des Goethe- und Literaturnobelpreises.
  30138. 12.5.1947, Gedenkfeier der Städtischen Bühnen für den verstorbenen Intendanten Toni Impekoven.
  30139. 1.10.1947, Amtsantritt Heinz Hilperts als Chefintendant der Frankfurter Städtischen Bühnen.
  30140. 30.11.1947, Liederabend mit Albert Seibert, Tenor, früher Städtische Bühnen Frankfurt, und Irene Weise-Seibert, Sopran, früher Landestheater Neustrelitz, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  30141. 24.1.1948, Uraufführung der Oper „Romeo und Julia“ von Heinrich Sutermeister an den Städtischen Bühnen.
  30142. 11.3.1948, Erstaufführung der Städtischen Bühnen von Friedrich Schillers „Don Carlos“ in der Neuinszenierung Richard Weicherts.
  30143. 26.3.1948, Als Sonderveranstaltung der Städtischen Bühnen im Kleinen Komödienhaus wird „Der Tor und der Tod“ von Hugo von Hofmannsthal. geboten.
  30144. 5.4.1948, Versammlung des Patronatsvereins zum Wiederaufbau der Städtischen Bühnen. Tagesordnung: Projekt eines Theaters in der Taunusanlage.
  30145. 23.4.1948, Bunter Abend der SPD im Zirkuszelt Franz Althoff im Zoologischen Garten unter Mitwirkung von Künstlern des Zirkus, der Städtischen Bühnen und Radio Frankfurt. Kurze Ansprachen halten Willi Knothe, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, Lina Rotter und Hermann Schaub.
  30146. 12.5.1948, Premiere von Axel von Ambessers „Das Abgründige in Herrn Gerstenberg“ im Kleinen Komödienhaus der Städtischen Bühnen in der Inszenierung von Martin Held.
  30147. 21.11.1948, Requiem „Denen, die wir lieben“ von Paul Hindemith im Palmengarten, veranstaltet von der Frankfurter Singakademie, zum Wiederaufbau der Städtischen Bühnen.
  30148. 16.3.1949, Gastspiel von Clara Ebers in „Traviata“ von Giuseppe Verdi zugunsten des Wiederaufbaus der Städtischen Bühnen.
  30149. 9.7.1949, Sommernachtsfest der Städtischen Bühnen im Karmeliterkloster für den Wiederaufbau der Städtischen Bühnen.
  30150. 6.10.1949, Premiere der Oper „Orpheus und Euridice“ von Christian W. Gluck im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30151. 8.12.1949, Premiere der Neuinszenierung von Friedrich v. Schillers „Maria Stuart“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen, in der Ellen Daub als „Elisabeth“ ihr 25jähriges Bühnenjubiläum feiert.
  30152. 30.1.1950, Tod der Frankfurter Schauspielerin Maria Karsten, langjähriges Mitglied der Städtischen Bühnen.
  30153. 23.2.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: noch keine Entscheidung über das Frankfurter Rettungswesen, Forderung eines Staatszuschusses für die Städtischen Bühnen an die hessische Landesregierung.
  30154. 28.4.1950, Vortragsabend mit dem Bühnen- und Filmschauspieler Paul Henckels im Kleinen Komödienhaus in Sachsenhausen.
  30155. 19.6.1950, Richard Wagner-Konzert der Städtischen Bühnen zum Wiederaufbau des Schauspielhauses unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb im Palmengarten.
  30156. 23.1.1951, Anlässlich der Premiere der Oper „Das Leben des Orest“ von Ernst Křenek veranstalten die Städtischen Bühnen in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität eine Krĕnek-Stunde, in der Professor Theodor W. Adorno über den Komponisten Ernst Krĕnek spricht.
  30157. 22.6.1951–1.7.1951, Internationales Musikfest seit 1927 zum ersten Mal wieder in Deutschland. Eine sechsköpfige Jury der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM), die als Gast des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main tagt, hat das Veranstaltungsprogramm festgelegt. Das ausgewählte Programm, das einen umfassenden Überblick über das musikalische Schaffen der Zeit vermitteln soll, umfasst 5 Orchester-Konzerte, die vom Hessischen Rundfunk und anderen deutschen Hörfunksendern durchgeführt werden, 2 Kammermusikabende und eine Opernpremiere des spanischen Komponisten Roberto Gerhardt im Staatstheater Wiesbaden (27.06.). Als Sonderveranstaltungen finden außerdem zwei Orchester-Konzerte mit deutscher Musik und eine Wiederholung der Krenek-Oper „Wiederholung des Lebens“ durch die Städtischen Bühnen Frankfurt statt.
  30158. 7.5.1952, Premiere der Verdi-Oper „Macbeth“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30159. 14.6.1952, Die „Carmen“-Aufführung im Großen Haus der Städtischen Bühnen dirigiert Georg Solti.
  30160. 21.6.1952, Premiere der Neuinszenierung von Friedrich Schillers „Die Verschwörung des Fiesko von Genua“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30161. 29.5.1953, Premiere der „Salome“ von Richard Strauss im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30162. 30.5.1953, Eröffnung der Ausstellung „Modernes französisches Bühnenbild“ im Foyer des Großen Hauses der Städtischen Bühnen.
  30163. 2.9.1953, Premiere von Mozarts „Cosi fan tutte“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30164. 4.10.1953, Erstaufführung von Nicolai W. Gogols „Heirat“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30165. 4.11.1953, Premiere von Heinrich von Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30166. 22.11.1953, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb verleiht dem Schauspieler Karl Luley während der Vorstellung „Prinz Friedrich von Homburg“ die Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen Frankfurt.
  30167. 20.3.1954–21.3.1954, Gastspiel mit dem französischen Filmschauspieler Jean Marais und Ensemble im Großen Haus der Städtischen Bühnen. Aufgeführt wird Cocteaus „Höllenmaschine“.
  30168. 7.4.1954, Strawinsky-Abend im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30169. 15.4.1954, Premiere von Goethes „Faust“ (Der Tragödie erster Teil) im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30170. 14.5.1954, Gastspiel des französischen Schauspielers Jean Marais in Jean Cocteaus „Höllenmaschine“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30171. 23.10.1954, Premiere des Schauspiels „Was ihr wollt“ von William Shakespeare im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30172. 2.12.1954, Deutsche Erstaufführung der Oper „Penelope“ des Komponisten Rolf Liebermann und des Textdichter Heinrich Strobel unter der musikalischen Leitung von Georg Solti im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30173. 17.12.1954, Eröffnung der Ausstellung „Das deutsche Bühnenbild. Eine Auswahl der interessantesten Bühnenbilder der letzten Jahre“ im Foyer der Städtischen Bühnen.
  30174. 19.12.1954, Die Frankfurter Museums-Gesellschaft und die Städtischen Bühnen Frankfurt veranstalten im Großen Haus der Städtischen Bühnen ein Konzert zum Gedenken an Wilhelm Furtwängler. Die Gedenkrede hält Hessens Kultusminister Arno Hennig. Es spielt das Frankfurter Opernhaus- und Museumsorchester unter der Leitung von Georg Solti.
  30175. 25.12.1954, Weihnachtspremiere des Intimen Theaters der Fritz-Rémond-Bühnen mit Max Frischs Komödie „Don Juan oder die Liebe zur Geometrie“.
  30176. 13.1.1955, Gastspiel von Paul Dahlke mit dem Schauspiel „Die leichten Herzens sind“ von Emlyn Williams im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30177. 24.3.1955, Kulturdezernent Stadtrat Dr. Karl vom Rath überreicht dem Gastdirigenten, Generalmusikdirektor Dr. h.c. William Steinberg (Pittsburgh) im Namen des Magistrats die Urkunde der Ernennung zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen. Wilhelm Steinberg war von 1929 bis 1933 als musikalischer Oberleiter der Frankfurter Oper tätig.
  30178. 20.4.1955, Premiere des „Rosenkavalier“ von Richard Strauß in der Inszenierung von Josef Gielen im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30179. 9.6.1955, Gastspiel der französischen Schauspielbühne „Comédie Française“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen mit Molières „Le Misanthrope“.
  30180. 13.6.1955, Gastspielpremiere des „Düsseldorfer Kom(m)ödchens“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30181. 21.6.1955, Premiere der Neuinszenierung der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach der Städtischen Bühnen unter der musikalischen Leitung von Georg Solti, in der Inszenierung von Georg Hartmann.
  30182. 29.6.1955, Anlässlich des 75. Geburtstages des Gründers und Direktors des ehemaligen „Neuen Theaters“ und verdienten Förderers des Frankfurter Theater- und Kulturlebens ernennt der Magistrat Arthur Hellmer zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen.
  30183. 25.7.1955, Anlässlich des 25. Todestages des Intendanten der Frankfurter Bühnen, Emil Claar, legt die Stadtverwaltung an seiner Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz mit Schleife nieder.
  30184. 28.9.1955, Premiere von Shakespeares „Zweierlei Maß“ unter der Regie von Lothar Müthel im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30185. 2.10.1955, Zum Gedenken an Frank Wedekind Premiere des Schauspiels „Musik“ in einer Inszenierung von Gerhard F. Hering im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30186. 16.11.1955, Anlässlich des 60. Geburtstages des Dirigenten und Komponisten Professor Paul Hindemith findet im Großen Haus der Städtischen Bühnen ein Konzert unter Leitung von Dr. Ljubomir Romansky statt.
  30187. 21.11.1955, Premiere der musikalischen Komödie „Kiss me Kate“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30188. 24.11.1955, Premiere von Mozarts Oper „Die Entführung aus dem Serail“ in der Inszenierung von Günter Roth im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30189. 26.12.1955, Premiere von Molieres „Der eingebildete Kranke“ in einer Inszenierung von Lothar Müthel im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30190. 27.1.1956–5.2.1956, Festwoche der Städtischen Bühnen zum Gedenken des 200. Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart mit der Premiere seiner Oper „Die Hochzeit des Figaro“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30191. 13.2.1956, 70. Geburtstag der Schauspielerin Mathilde Einzig, ehemaliges Mitglied der Städtischen Bühnen. 1933 nach Palästina emigriert, nach dem Zweiten Weltkrieg Wohnsitz in Zürich, gibt sie 1952 in ihrer Geburtsstadt ein Gastspiel bei Fritz Rémond als Frau Gudula Rothschild in Carl Rösslers „Die fünf Frankfurter“.
  30192. 25.2.1956–27.2.1956, Gastspiel des Burgtheaters Wien mit „Victoria“ von Knut Hamsun im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30193. 26.2.1956, Morgenfeier zum Gedenken des 100. Todestages von Heinrich Heine im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30194. 11.3.1956, Konzert des „Ensemble Wolfgang v. Karajan“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30195. 21.4.1956, Gastspiel des Düsseldorfer Kom(m)ödchens mit Kay und Lore Lorentz im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30196. 28.4.1956, Premiere der Oper „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss unter der musikalischen Leitung von Felix Prohaska im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30197. 27.6.1956–26.7.1956, Ausstellung „Zwölf Jahre Pariser Schauspiel“ in den Wandelgängen des Parketts und des ersten Ranges des Großen Hauses der Städtischen Bühnen.
  30198. 20.7.1956, Premiere der Neuinszenierung von Verdis Oper „Rigoletto“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30199. 12.9.1956, Premiere von William Shakespeares „Troilus und Cressida“ in der Inszenierung von Heinrich Koch im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30200. 7.11.1956, Deutsche Erstaufführung der Oper „Der Sturm“ von William Shakespeare im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30201. 9.12.1956, Premiere der Oper „Der Wildschütz“ von Albert Lortzing im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30202. 30.12.1956, Premiere der Neuinszenierung der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß unter der musikalischen Leitung von Georg Solti im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30203. 18.1.1957, Premiere „Das Tagebuch der Anne Frank“ von Frances Goodrich und Albert Hackett in der Inszenierung von Karl Guttmann im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30204. 19.1.1957, Gastspiel Viktor de Kowas mit Ensemble in der Komödie „Der Herr Ornifle“ von Jean Anouilh im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30205. 20.2.1957, 75. Geburtstag der Schauspielerin Anny Hannewald und Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen.
  30206. 30.3.1957, Gastspiel des Wiener Burgtheaters mit „Schafft den Narren fort“ von J. B. Priestley im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30207. 28.4.1957, Premiere von Richard Wagners „Der Fliegende Holländer“ unter der musikalischen Leitung von Georg Solti im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30208. 11.5.1957, Italienischer Opernabend der Städtischen Bühnen.
  30209. 11.5.1957, Premiere des Schauspiels „Rausch“ von August Strindberg im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30210. 13.5.1957, Fünfzigste Vorstellung von „Das Tagebuch der Anne Frank“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30211. 22.5.1957, Premiere des „Schinderhannes“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen in Anwesenheit von Carl Zuckmayer.
  30212. 25.5.1957, Der Schauspieler Heinz Drache stellt sich den Frankfurter Theaterfreunden vor. Er spielt den Schriftsteller Maurice in Strindbergs „Rausch“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30213. 1.6.1957, Gastspiel des „Düsseldorfer Kom(m)ödchens“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30214. 10.6.1957, Gastspiel des Ensembles des Düsseldorfer Schauspielhauses mit „Requiem für eine Nonne“ von William Faulkner im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30215. 14.6.1957, Eine mit Spenden der Frankfurter Bürgerschaft finanzierte, von Knud Knudsen geschaffene Büste des Schauspielers Joachim Gottschalk, seit 1934 am Frankfurter Schauspielhaus, wird im Foyer des Großen Hauses der Städtischen Bühnen aufgestellt.
  30216. 20.9.1957, Der Schauspielerin Mathilde Einzig, jahrelanges Mitglied des Frankfurter Schauspielhauses, wird in einem feierlichen Akt die Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen verliehen.
  30217. 5.10.1957, Deutsche Erstaufführung des Schauspiels „Die Alkestiade“ von Thornton Wilder im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30218. 9.10.1957, Premiere der Neuinszenierung von Verdis „Don Carlos“ unter der musikalischen Leitung von Georg Solti im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30219. 6.11.1957, Premiere der Neu-Inszenierung von Gerhart Hauptmanns Tragikomödie „Die Ratten“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30220. 12.1.1958, Premiere der Neuinszenierung von Giuseppe Verdis „La Traviata“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30221. 17.1.1958, Gastspiel des spanischen Tanzpaares Susana und José mit klassischen Zigeuner- und Volkstänzen im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30222. 17.2.1958, Zum zehnten Male nach dem Zweiten Weltkrieg veranstalten die Städtischen Bühnen gemeinsam mit dem Patronatsverein in Verbindung mit dem Hessischen Rundfunk den „Jahrmarkt in Timbuktu“ im Gesellschaftssaal des Palmengartens.
  30223. 5.3.1958, Premiere von William Shakespeares „Othello“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30224. 10.3.1958, Festkonzert anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Frankfurter Museumsgesellschaft im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30225. 16.3.1958, Premiere der Neuinszenierung der Mozart-Oper „Cosi fan tutte“ unter Georg Soltis musikalischer Leitung im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30226. 2.4.1958, „Der Prozess“, eine Vertonung von Textfragmenten aus Franz Kafkas Roman, wird zum ersten Mal an den Städtischen Bühnen aufgeführt.
  30227. 9.5.1958, Gastspiel des Tournee-Theaters „Der grüne Wagen“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen mit „Hamlet“ von William Shakespeare.
  30228. 30.5.1958, Der Schauspieler Otto Rouvel, seit 17 Jahren Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen, verabschiedet sich von seinen Frankfurter Anhängern und folgt einem Ruf nach Düsseldorf.
  30229. 20.6.1958–21.6.1958, Gastspiel des „Düsseldorfer Kom(m)ödchens“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30230. 27.11.1958, Im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen wird das Weihnachtsmärchen „Tischlein deck dich“ aufgeführt.
  30231. 10.12.1958, Premiere der Oper „Der Wüstling“ von Igor Strawinsky im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30232. 13.12.1958–14.12.1958, Gastspiel des spanischen Tanzensembles „Susana y José“ mit seiner neuen Kreation „Carmen“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30233. 22.12.1958, Zum 100. Geburtstag von Giacomo Puccini wird im Großen Haus der Städtischen Bühnen „Das Mädchen aus dem goldenen Westen“ gegeben.
  30234. 17.1.1959, Konzert der spanischen Tänzerin Tere Amorós im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30235. 27.1.1959, Premiere der neu inszenierten Oper „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart im Großen Haus der Städtischen Bühnen unter der musikalischen Leitung von Georg Solti.
  30236. 20.2.1959, Premiere des Schillerschen Trauerspiels „Maria Stuart“ in der Inszenierung Heinrich Kochs im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30237. 7.3.1959–8.3.1959, Gastspiel des „Düsseldorfer Kom(m)ödchens“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30238. 18.3.1959, Premiere von August Strindbergs „Ostern“ in der Inszenierung von Fritz Rémond im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30239. 27.3.1959, Neuinszenierung von Richard Wagners „Parsifal“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30240. 3.4.1959, Gastspiel von Paula Wessely, Attila Hörbiger, Marianne Hoppe und weiteren Wiener Schauspielern mit der Burgtheater-Inszenierung von Eugene O’Neills „Fast ein Poet“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30241. 9.4.1959, Premiere von Anton Tschechows „Kirschgarten“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30242. 8.7.1959, Premiere der Neuinszenierung der Richard Strauss-Oper „Elektra“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30243. 2.10.1959, Premiere der Oper „Turandot“ von Puccini im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30244. 17.10.1959–18.10.1959, Zwei Vorstellungen der Kabarettistin und Schauspielerin Elsie Attenhofer mit Chansons, Sketchen und Parodien im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30245. 1.11.1959, Friedrich-Schiller-Matinée mit Klausjürgen Wussow im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30246. 2.11.1959, Gastspiel des Oskar-Werner-Ensembles mit Schillers „Kabale und Liebe“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30247. 5.2.1960, Premiere von Eugéne Ionescos „Nashörner“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30248. 13.2.1960, Premiere von Tennessee Williams „Die Tätowierte Rose“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30249. 5.3.1960, Gastspiel des „Düsseldorfer Kom(m)ödchens“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30250. 25.3.1960, Premiere des Schauspiels „Korczak und die Kinder“ von Erwin Sylvanus unter der Regie von Ulrich Lauterbach im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30251. 4.5.1960, Premiere des „Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30252. 7.5.1960, Grundsteinlegung der neuen „Theater-Doppel-Anlage“ neben dem Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30253. 8.5.1960, Paul Hindemith dirigiert seine Fassung der Monteverdi-Oper „Orfeo“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30254. 22.5.1960, Der Magistrat verleiht dem Schauspielregisseur und Dramaturg Richard Weichert, nach dem Zweiten Weltkrieg Schauspieldirektor der Städtischen Bühnen, anlässlich seines 80. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30255. 22.5.1960, Gastspiel des Burgtheaters Wien mit Franz Molnars „Olympia“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30256. 22.7.1960, Premiere von Albert Lortzings Oper „Zar und Zimmermann“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30257. 7.9.1960, Premiere von Henrik Ibsens „Peer Gynt“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30258. 23.10.1960, Premiere von Richard Wagners „Walküre“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30259. 29.10.1960, Marionettenvorstellung des Salzburger Marionettentheaters von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30260. 7.12.1960, Premiere der Oper von Hans Werner Henze „Prinz von Homburg“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30261. 6.1.1961, Premiere von Henrik Ibsens „Wildente“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30262. 12.1.1961, In Hamburg stirbt 81jährig der langjährige Direktor des früheren „Neuen Theaters“ an der Mainzer Landstraße und Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, Arthur Hellmer (1880-1961).
  30263. 4.2.1961, Erster Deutschlandauftritt des Pantomimendarstellers Samy Molcho im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30264. 5.2.1961, Aus Anlass des Gastspiels von Gustaf Gründgens mit Faust I. Teil in New York wird in der 5. Avenue eine deutsche Theater-Ausstellung eröffnet, bei der auch die Frankfurter Städtischen Bühnen mit Großfotos und Plakaten vertreten sind. An der feierlichen Eröffnung nimmt Stadtrat Dr. Karl vom Rath teil.
  30265. 4.3.1961, Neuinszenierung von Gaetano Donizettis Komischer Oper „Don Pasquale“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30266. 17.3.1961, Premiere von Hans Henny Jahnns Bühnenwerk „Staubiger Regenbogen“ in der Inszenierung von Erwin Piscator im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30267. 18.3.1961, Gastspiel des Düsseldorfer Kom(m)ödchens mit dem neuen Programm „Junge, Junge!“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30268. 25.3.1961, Georg Solti dirigiert die Premiere der neu einstudierten „Salome“ von Richard Strauss im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30269. 16.4.1961, Der Opernsänger Robert vom Scheidt (1881-1964), von 1912 bis zu seinem Bühnenabschied 1940 Mitglied des Ensembles der Frankfurter Oper, seit 1956 Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, erhält anlässlich seines 80. Geburtstages die Goethe-Plakette des Landes Hessen.
  30270. 28.5.1961, Premiere der Neueinstudierung von Giuseppe Verdis „Falstaff“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30271. 30.5.1961, Konzert des London Symphony Orchestra im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30272. 19.6.1961, Generalmusikdirektor Georg Solti verabschiedet sich nach neunjähriger Tätigkeit an den Städtischen Bühnen mit einer Aufführung von Giuseppe Verdis „Falstaff“ von seinen Frankfurter Theaterfreunden.
  30273. 20.6.1961, Der Magistrat verleiht dem Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen, Georg Solti, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main und die Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen.
  30274. 1.7.1961, Premiere der Johann-Strauß-Operette „Eine Nacht in Venedig“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30275. 8.7.1961, Gastspiel des Living Theatre New York mit dem Schauspiel „The Connection“ unter der Regie von Judith Malina im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30276. 4.9.1961, Der neue Opernchef der Städtischen Bühnen, Lovro von Matacic, wählt als Debütvorstellung im Großen Haus die Repertoire-Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi aus.
  30277. 13.9.1961, Premiere von Carl Sternheims Schauspiel „1913“ in der Inszenierung von Erwin Piscators im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30278. 8.10.1961, Gastspiel mit Mitgliedern des Burgtheaters Wien und des Theaters in der Josefstadt, Wien, mit Johann Nestroys Posse „Der Färber und sein Zwillingsbruder“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30279. 15.10.1961, Mit der Inszenierung von Anton Tschechows „Onkel Wanja“ stellt sich Herbert Kreppel als neuer Regisseur des Schauspiels im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen vor.
  30280. 28.10.1961, Gastspiel des Düsseldorfer Kom(m)ödchens mit seinem neusten Programm „Zwischen Whisky und Wodka“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30281. 7.11.1961, Auf Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft spielt in zwei Aufführungen das Théatre de la Huchette (Paris) Eugéne Ionesco im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30282. 14.11.1961, Tod des Schauspielregisseurs und Intendanten Richard Weichert (1880-1961), der viele Jahre lang als Schauspieldirektor die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main leitete.
  30283. 29.11.1961, Premiere von William Shakespeares Komödie „Viel Lärm um nichts“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30284. 25.12.1961, Neuinszenierung von Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30285. 15.1.1962, 70. Geburtstag des Musikschriftstellers, Journalisten und Operndirektors der Städtischen Bühnen i. R. (1945/46) Dr. Karl Holl (1892-1975), 1946 bis 1958 Leiter des Referats für Theater, Musik und Film im Hessischen Kultusministerium, 1949 Goethe-Plakette des Landes Hessen.
  30286. 12.2.1962, Professor Paul Hindemith (1895-1963) dirigiert das 8. Montagskonzert im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30287. 13.2.1962, Gastspiel der Schweizer Kabarettistin Elsie Attenhofer im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30288. 17.3.1962, Gastspiel des Wiener Staatsopernballetts im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30289. 28.3.1962, Premiere von Richard Strauss‘ „Capriccio“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30290. 3.5.1962, Premiere des Schauspiels „Stella“ von Johann Wolfgang von Goethe im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30291. 25.6.1962, Gastspiel des Düsseldorfer Kom(m)ödchens im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30292. 10.8.1962, Im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen wird die neue Spielzeit mit Ernst-Elias Niebergalls „Datterich“ – in der Hauptrolle Joseph Offenbach – eröffnet.
  30293. 1.9.1962, Eröffnung der Spielzeit im Großen Haus der Städtischen Bühnen mit Giuseppe Verdis „Maskenball“.
  30294. 19.9.1962, „Schluck und Jau“, Gerhart Hauptmanns tragikomische Komödie, erscheint zum Gedenken an den 100. Geburtstag des Dichters im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30295. 21.9.1962, Nach einer Festvorstellung des „Datterich“ empfängt der Schauspieler Carl Luley (1887-1966), seit 43 Jahren Mitglied der Städtischen Bühnen, anlässlich seines 75. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30296. 7.10.1962, 120. Geburtstag des Intendanten der Frankfurter Bühnen, Professor Emil Claar (1842-1930). Unter Claar konnte 1880 das neue Opernhaus eröffnet werden.
  30297. 13.10.1962, Erste öffentliche Sitzung der „Deutschen Akademie der darstellenden Künste Frankfurt am Main“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen zum Thema „Der Künstler und die Übermacht des Apparates“.
  30298. 27.10.1962, Gastspiel des Pantomimen Samy Molcho (Tel Aviv) im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30299. 2.11.1962, Premiere von Friedrich Dürrenmatts Komödie „Die Physiker“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30300. 12.12.1962, Premiere von Molières „Tartuffe“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30301. 1.1.1963, Die nach Jahren der Emigration 1957 wieder nach Frankfurt am Main zurückgekehrte Schauspielerin Mathilde Einzig (1886-1963), Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen, stirbt im Alter von 76 Jahren.
  30302. 25.1.1963, Premiere von Carl Sternheims Lustspiel „Nebbich“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30303. 25.1.1963, Gastspiel der französischen Diseuse Juliette Gréco im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30304. 1.2.1963, Premiere von Thomas Wolfes Drama „Willkommen in Altamont“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30305. 23.2.1963, Der Magistrat verleiht dem Präsidenten der Oberpostdirektion Frankfurt am Main, Dr. Ludwig Kämmerer, anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main./ Gastspiel Oskar Werners mit seinem Ensemble im Großen Haus der Städtischen Bühnen. Zur Aufführung gelangt Goethes „Torquato Tasso“.
  30306. 6.3.1963, Premiere der Mussorgsky-Oper „Die Fürsten Chowansky“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30307. 2.4.1963, Premiere von Frank Wedekinds Schauspiel „Der Marquis von Keith“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30308. 26.4.1963, 20. Todestag der Frankfurter Opernsängerin Else Gentner-Fischer (1883-1943), 1906 bis 1935 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen.
  30309. 3.5.1963, Premiere von Luigi Pirandellos „Heinrich der Vierte“ im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
  30310. 8.5.1963, Neuinszenierung von „Herodes und Mariamne“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen anlässlich des 150. Geburtstages von Friedrich Hebbel.
  30311. 10.5.1963, Anlässlich des 150. Geburtstages von Giuseppe Verdi wird im Großen Haus der Städtischen Bühnen „Macbeth“ aufgeführt.
  30312. 29.5.1963–1.6.1963, Gastspiel der Sadler’s Wells Opera (London) im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30313. 12.6.1963, 75. Geburtstag des Kammersängers und Tenors Johannes Friedrich Wilhelm, genannt John, Gläser (1888-1968), 1917 bis 1942 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main, seit 1951 Präsident der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger.
  30314. 11.8.1963, Am Ende der 12. Spielzeit letzte Vorstellung des Theaters am Roßmarkt. Die Frankfurter Privatbühne muss aufgrund des gekündigten Mietvertrages ihr Domizil verlassen und wird am 20.12. d. J. mit finanzieller Hilfe der Stadt Frankfurt am Main und des Landes Hessen unter dem Namen „Die Komödie“ in der Neuen Mainzer Straße, gegenüber dem Verwaltungsgebäude der Städtischen Bühnen, neu eröffnet.
  30315. 20.8.1963–23.8.1963, Die Oper der Städtischen Bühnen gastiert anlässlich der Athener Festwochen 1963 mit „Salome“ und „Elektra“ von Richard Strauss im Theater des Herodes Attikus, dem größten Freilichttheater der griechischen Hauptstadt.
  30316. 31.8.1963, Feierliche Enthüllung einer Porträtbüste für den 75jährigen Kammersänger und Tenor Johann Friedrich Wilhelm, genannt John, Gläser (1888-1968) im Foyer des Großen Hauses der Städtischen Bühnen.
  30317. 22.9.1963, Premiere von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30318. 3.11.1963, Zum 10. Male ehrt die Stadtverwaltung im Großen Haus der Städtischen Bühnen Jubilare und Pensionäre. An dieser Feier nehmen 542 Jubilare und 472 Pensionäre teil, die im abgelaufenen Jahr ein Dienstjubiläum feierten oder in den Ruhestand getreten sind.
  30319. 15.2.1964, Premiere von Rolf Hochhuths Drama „Der Stellvertreter“ in den Städtischen Bühnen. Stadtpfarrer Prälat Alois Eckert protestiert im Namen der Katholiken gegen die Aufführung.
  30320. 1.4.1964–5.4.1964, Gastspiel der Tänzerin Jutta Ludewig im Kammerspiel der Städtischen Bühnen.
  30321. 16.4.1964–19.4.1964, Gastspiel Helmut Qualtingers im Kammerspiel der Städtischen Bühnen.
  30322. 21.5.1964, Premiere von Jean Paul Sartres „Der Teufel und der liebe Gott“ im Schauspiel der Städtischen Bühnen.
  30323. 28.6.1964–29.6.1964, Gastspiel des „Dallas Theatre Center“ in den Städtischen Bühnen.
  30324. 13.6.1965, Thomas-Mann-Matinée der Städtischen Bühnen und des S. Fischer-Verlages anlässlich seines 90. Geburtstages im Schauspiel.
  30325. 10.10.1965, Gastspiel des Prager „Theater am Geländer“ mit Alfred Jarrys Groteske „König Ubu“ in den Städtischen Bühnen.
  30326. 10.3.1966, Tod des Volksschauspielers Carl Luley (1887-1966), seit 1919 Engagement an den Städtischen Bühnen Frankfurt, 1962 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30327. 25.3.1966, Premiere von Armand Gattis „Der schwarze Fisch“ in den Städtischen Bühnen.
  30328. 26.3.1966, Gastspiel Helmut Qualtingers mit seinem neuesten Programm „An der lauen Donau“ den Städtischen Bühnen.
  30329. 26.1.1967, Der Magistrat verleiht dem Leiter der Frankfurter Singakademie und Chefdirigent der Städtischen Bühnen Gelsenkirchen, Dr. Ljubomir Romansky (1912-1989), die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30330. 20.2.1967, 85. Geburtstag der Schauspielerin Anny Hannewald (1882-1968), seit 1957 Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main, 1962 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30331. 2.6.1967–10.6.1967, „Experimenta II“, Woche für experimentelles Theater, im Kammerspiel der Städtischen Bühnen und im Theater am Turm.
  30332. 2.7.1967, Dem Frankfurter Schauspieler Hans-Dieter Zeidler wird bei seiner Abschiedsvorstellung die Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen Frankfurt verliehen.
  30333. 25.8.1967, Der künftige Generalintendant der Städtischen Bühnen, Professor Ulrich Erfurth (1910-1986), stellt sich im Magistratssitzungssaal zum ersten Mal der Presse vor.
  30334. 29.2.1968, Tod der Schauspielerin Anny Hannewald (1882-1968), Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main als erste Frau (1957) und Trägerin der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main (1962).
  30335. 26.4.1968, 25. Todestag der Frankfurter Opernsängerin Else Gentner-Fischer (1883-1943), 1906 bis 1935 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen.
  30336. 27.5.1968, Tod des Kammersängers Johannes Friedrich Wilhelm, genannt John, Gläser (1888-1968), 1917 bis 1942 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main.
  30337. 12.6.1968, Matinée für den vor wenigen Tagen gestorbenen Kammersänger Johann Friedrich Wilhelm, genannt John, Gläser (1888-1968), 1917 bis 1942 Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main, im Chagallsaal der Städtischen Bühnen.
  30338. 2.9.1968, Der neue Generalintendant der Städtischen Bühnen, Professor Ulrich Erfurth (1910-1986), tritt sein Amt an.
  30339. 28.3.1969, Eröffnung des Informationszentrums in der Fußgänger-Tiefebene Hauptwache mit vier Kiosken der Städtischen Bühnen Frankfurt, des Hessischen Rundfunks, des Jugendamtes der Stadt Frankfurt am Main und des Frankfurter Verkehrsvereins.
  30340. 14.1.1970, Premiere von Carl Sternheims Komödie „Bürger Schippel“ im Schauspiel der Städtischen Bühnen.
  30341. 6.7.1970, Tod des Malers und Bühnenbildners Hein Heckroth (1901-1970), seit 1955 Chefbühnenbildner und Ausstattungsleiter der Frankfurter Städtischen Bühnen.
  30342. 14.11.1970, Premiere der ersten Frankfurter Inszenierung von Arnold Schönbergs Oper „Moses und Aron“ in den Städtischen Bühnen.
  30343. 21.11.1970, Jazzkonzert des Oscar-Peterson-Trios in der Oper der Städtischen Bühnen.
  30344. 9.6.1971–13.6.1971, Tagung der Organe des Cartellverbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen mit einem Festakt im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30345. 14.7.1971, Tod des Schauspielers Hannsgeorg Laubenthal (1911-1971), seit 20 Jahren Mitglied des Ensembles der Städtischen Bühnen.
  30346. 21.9.1971, Festkonzert in der Oper der Städtischen Bühnen zugunsten des Wiederaufbaus der Alten Oper, u.a. mit dem Kammersänger Hermann Prey.
  30347. 23.10.1971, Konzert des „Oscar Peterson Trio“ in der Oper der Städtischen Bühnen.
  30348. 7.7.1972, Die Schauspielerin Anita Mey wird mit der Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  30349. 13.7.1972, Der langjährige Verwaltungsdirektor der Städtischen Bühnen, Willy Heinrich Hetzer, wird vom Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann offiziell verabschiedet. Sein Nachfolger ist Ulrich Schwab (München).
  30350. 13.6.1973, Eröffnung des „Sieben Tage Treff Schau Spiel Fest“ der Städtischen Bühnen durch Oberbürgermeister Rudi Arndt.
  30351. 13.6.1973–15.6.1973, Gastspiel des „Uganda Theatre Limited“ bei den Städtischen Bühnen.
  30352. 22.10.1973, Oberbürgermeister Rudi Arndt verleiht dem Frankfurter Kammersänger Kurt Wolinski (1908-1980), 1946 bis 1969 Mitglied des Opernensembles der Frankfurter Städtischen Bühnen, die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen.
  30353. 31.3.1974, Konzert mit André Heller in den Städtischen Bühnen.
  30354. 13.5.1974–15.5.1974, Gastspiel des Piccolo-Teatro di Milano mit dem Shakespeare-Drama „König Lear“ im Schauspiel der Städtischen Bühnen als Auftakt der bis zum Jahresende andauernden Veranstaltungsreihe über die Partnerstadt Mailand.
  30355. 19.1.1975, Gastspiel der Städtischen Bühnen Köln in der Jahrhunderthalle Hoechst mit Johann Wolfgang Goethes „Egmont“ in der Inszenierung Hansgünter Heymes.
  30356. 14.5.1975, Nach der Erklärung des hessischen Finanzministers Heribert Reitz, die Städtischen Bühnen könnten vorerst nicht mit finanziellen Zuschüssen des Landes rechnen, kommentiert dies Oberbürgermeister Rudi Arndt mit den Worten: „Ich gehe davon aus, dass der Theaterverbund weg ist“.
  30357. 3.10.1975, Tod des ehemaligen Musikredakteurs der „Frankfurter Zeitung“, Dr. Karl Holl (1892-1975), 1945/46 Operndirektor der Städtischen Bühnen, 1946 bis 1958 Leiter des Referats für Theater, Musik und Film im Hessischen Kultusministeriums, 1949 Goethe-Plakette des Landes Hessen.
  30358. 5.1.1976, Fiesta Gitana, Zigeuner-Flamenco-Festival in der Oper der Städtischen Bühnen.
  30359. 7.1.1976, Gastspiel der englischen Sopranistin Pauline Tinsley von der Londoner Covent Garden Opera als „Tosca“ in der Oper der Städtischen Bühnen.
  30360. 21.1.1976, Drei Vorstellungen (23. und 25.01.) von Claude Debussys Oper „Pelléas und Melisande“ in der Oper der Städtischen Bühnen.
  30361. 2.1.1979, Erste öffentliche Probe des neu gegründeten Kinderchores der Städtischen Bühnen.
  30362. 8.9.1979, Tod des Schauspielers und Regisseurs Kurt Dommisch (1908-1979), seit 1946 Mitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.
  30363. 11.12.1979, Christoph von Dohnanyi, von 1968 bis 1977 Frankfurter Generalmusikdirektor, Operndirektor, Dirigent und Regisseur der Städtischen Bühnen sowie künstlerischer Leiter der Frankfurter Museums-Konzerte, wird im Römer die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  30364. 9.2.1980, Tod des Kammer- und Opernsängers Kurt Wolinski (1908-1980), von 1946 bis 1969 Mitglied des Opernensembles der Städtischen Bühnen.
  30365. 16.12.1980, Der in der Schweiz lebende Musikwissenschaftler Professor Ernst Wolff, das einzige noch lebende jüdische Mitglied des Frankfurter Opernhaus-Ensembles vor 1933, wird zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen ernannt.
  30366. 27.5.1981, In der Alten Oper findet die erste Orchesterprobe seit 36 Jahren statt. Geprobt wird für die letzten Museumskonzerte, die noch in den Städtischen Bühnen stattfinden. Die nächsten Museumskonzerte werden dann in der Alten Oper dargeboten.
  30367. 19.3.1982–14.4.1982, Ausstellung „Faust I. und II. – Ausgewählte Inszenierungen auf Bühnen der Bundesrepublik Deutschland seit 1949“ in der Paulskirche.
  30368. 24.5.1982–29.5.1982, Schultheatertage der Städtischen Bühnen.
  30369. 16.3.1984, Premiere von Jean-Paul Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ in der Jungen Bühnen Frankfurt – Kellertheater.
  30370. 24.9.1984, Zum ersten Mal gastieren „Die drei Tornados“ in Frankfurt am Main, Städtische Bühnen.
  30371. 9.12.1984, Premiere von Jules Massenets „Werther“ im Opernhaus der Städtischen Bühnen.
  30372. 28.1.1985, Premiere von Giuseppe Verdis „Falstaff“ in der Oper der Städtischen Bühnen.
  30373. 1.3.1985, 80. Geburtstag des Pianisten, Dirigenten und Pädagogen Professor Ernst [Ernest] Wolff, Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen Frankfurt.
  30374. 20.9.1985–6.10.1985, Internationales Festival „Theater der Welt 1985“ im Schauspiel und Kammerspiel der Städtischen Bühnen.
  30375. 22.9.1985, Chor- und Orchestermatinée zum 15jährigen Jubiläum des Sing- und Spielkreises Frankfurt in der Oper der Städtischen Bühnen.
  30376. 27.9.1985, Gastspiel des spanischen Ensembles „Opera de Cambra de Catalunya“ in den Städtischen Bühnen.
  30377. 10.11.1985, Bei einer Gedenkfeier der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in der Westendsynagoge zum Jahrestag der Pogromnacht vom 08./09.11.1938 appelliert Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann eindringlich an den Intendanten der Städtischen Bühnen, Günther Rühle, die Aufführung des umstrittenen Fassbinder-Stückes „Der Müll, die Stadt und der Tod“ abzusetzen.
  30378. 28.11.1985–30.12.1985, Ausstellung „Das Bühnenbild des Frankfurter Expressionismus. Städtische Bühnen von 1917-1933“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek.
  30379. 29.1.1986, Die Schauspielerin Rosemarie Fendel, die seit einigen Jahren zum Ensemble der Städtischen Bühnen gehört, wird anlässlich der von ihr inszenierten Premiere von Marsha Normans Zweipersonenstück „Nacht, Mutter“ im Theater am Turm mit dem „Frankfurter Harlekin 1985“ des Frankfurter Bundes für Volksbildung geehrt.
  30380. 7.9.1986, Premiere der Oper „La Gioconda“ von Amilcare Ponchielli in der Oper der Städtischen Bühnen.
  30381. 3.12.1986–13.12.1986, Kindertheater-Festival an den Städtischen Bühnen.
  30382. 10.1.1987, Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Le Nozze di Figaro“ in der Oper der Städtischen Bühnen. Aus Krankheitsgründen ist der ursprünglich geplante Termin im Dezember 1986 ausfallen.
  30383. 2.5.1987, 75. Geburtstag der langjährigen Schauspielerin der Städtischen Bühnen, Anita Mey.
  30384. 31.1.1988, Premiere von Else Lasker-Schülers „Die Wupper“ im Großen Haus der Städtischen Bühnen.
  30385. 2.7.1988, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der SPD vor der Alten Oper und vor der Katharinenkirche. 100.000 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet reisen zu diesem großen Volksfest an. In der Innenstadt präsentiert die SPD ihre politische Arbeit an rund 250 Informationsständen, 80 Musik- und Theatergruppen auf acht Bühnen.
  30386. 28.8.1988, Dem Regisseur Peter Stein wird im Schauspiel der Städtischen Bühnen der Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  30387. 11.12.1988, Erich-Fried-Matinée im Kammerspiel der Städtischen Bühnen zu Ehren des kürzlich verstorbenen Dichters.
  30388. 24.2.1989, Dem Dramaturgen und Theaterregisseur Adolf Dresen (1935-2001), von 1981 bis 1985 Schauspieldirektor der Frankfurter Städtischen Bühnen, wird in Wiesbaden von Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann der Hessische Kulturpreis verliehen.
  30389. 1.3.1989, Ulrich Schwab tritt sein neues Amt als Generalmanager der Städtischen Bühnen an.
  30390. 25.3.1990, Lesung des Schriftstellers Erich Loest im Schauspiel der Städtischen Bühnen.
  30391. 7.6.1990, Premiere von Gertrude Steins „Kriege/Erzählen“ der Städtischen Bühnen, Schauspiel im Depot Zwo.
  30392. 17.7.1990, Kulturdezernentin Linda Reisch verkündet die Aufteilung der Städtischen Bühnen in drei selbständige Theater vom 01. September d. J. an.
  30393. 27.9.1990, Konzert „Chansons Yiddish“. Oper Extra in den Städtischen Bühnen, Kammerspiel.
  30394. 10.3.1991, 25. Todestag des Schauspielers Carl Luley (1887-1966), seit 1919 annähernd 50 Jahre lang an den Städtischen Bühnen Frankfurts engagiert.
  30395. 14.4.1991, 90. Geburtstag des Bühnenbildners, Filmdesigners und Malers Hein Heckroth (1901-1970), Chefbühnenbildner und Ausstattungsleiter an den Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main.
  30396. 13.2.1994, Premiere von Leos Janaceks „Aus einem Totenhaus“ in der Inszenierung von Peter Mussbach in den Städtischen Bühnen.
  30397. 20.4.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler stellt Martin Steinhoffs Reformmodell für die Städtischen Bühnen der Öffentlichkeit vor. Der Zuschussbedarf soll bis 1997 um 25 Prozent auf 88 Millionen DM gesenkt werden. Kulturdezernentin Linda Reisch opponiert gegen dieses Konzept.
  30398. 8.12.1994, Alte Oper und Städtische Bühnen wollen ihre Karten künftig gemeinsam über eine private Firma mit einem Computer-Ticket-System vertreiben lassen.
  30399. 18.1.1995, Nachdem der Magistrat wegen seiner Entscheidung ins Gerede geraten ist, den lukrativen Auftrag für den elektronischen Kartenverkauf der Alten Oper und der Städtischen Bühnen an das Unternehmen „Ticketline“ zu vergeben, weil Jan von Trott, der Referent des ehemaligen Oberbürgermeisters Volker Hauff, Chef dieser Firma ist, verschiebt die Magistratsvergabekommission ihre Entscheidung, um die Zweifel an Trotts Firma zu überprüfen.
  30400. 21.8.1995, Tod der Schauspielerin Ursula Köllner, Engagements bei Fritz Rémond, den Städtischen Bühnen und an der Landesbühne Rhein-Main.
  30401. 9.12.1996, Sylvain Cambreling, der künstlerische Intendant der Frankfurter Oper, kündigt seinen Rücktritt zum Ende der Spielzeit 1996/97 an. Oberbürgermeisterin Petra Roth reagiert auf die neue Lage am Theater. Sie will eine einzige GmbH für die Bühnen und einen General-Intendanten als deren Geschäftsführer.
  30402. 18.12.1996, Die Zukunft des Theaters am Turm (TAT) ist nach Ansicht von Oberbürgermeisterin Petra Roth auch über 1997 hinaus finanziell gesichert. Von 1998 an werde der Zuschuss für die Städtischen Bühnen und damit auch für das TAT für drei Jahre auf dem dann erreichten Niveau festgeschrieben, um dem künstlerisch Verantwortlichen Planungssicherheit zu geben. Das Konsolidierungsprogramm für die Theater läuft 1997 aus.
  30403. 15.4.1997, Kulturdezernentin Linda Reisch wird vom städtischen Revisionsamt gerügt: Den Intendanten der Städtischen Bühnen hat sie in der Diskussion um die Gründung von Bühnen-GmbHs Rechtsberatung zugesichert, die Anwälte stellen Oper und Schauspiel 183.000.- DM in Rechnung.
  30404. 24.6.1997, Die Kammersängerin Anny Schlemm wird anlässlich ihres 50. Bühnenjubiläums mit der Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen ausgezeichnet.
  30405. 10.12.1997, Das langjährige Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, Heinz Hagenau, wird mit der Ehrenmitgliedschaft der Städtischen Bühnen geehrt.
  30406. 28.2.1998, 300 Theater- und Opernbedienstete protestieren vor dem Opernhaus gegen die Umwandlung der Städtischen Bühnen in eine GmbH.
  30407. 13.8.1998, Tod des Frankfurter Opernsängers Willy Müller (1924-1998), seit 1956 Mitglied der Städtischen Bühnen.
  30408. 2.3.1999–7.3.1999, 20. Frankfurter Musikmesse und Verleihung des mit 25.000.- DM dotierten Frankfurter Musikpreises 1999 an den Dirigenten und Komponisten Michael Gielen. Laudator ist Mauricio Kagel. Gielen war von 1975 bis 1987 Generalmusikdirektor an den Städtischen Bühnen.
  30409. 21.5.1999, Oberbürgermeisterin Petra Roth übernimmt offiziell die „Steuerung“ von fünf wichtigen Planungs-Projekten der Stadt Frankfurt am Main: Der Bau der Kinozentren Konstablerwache und Nordweststadt, die Unterbringung der Frankfurter Musikschulen, die Zukunft des Westhafens und des Grünhof-Areals an der Eschersheimer Landstraße. Es ist das zweite Mal in ihrer Amtszeit seit 1995, dass die CDU-Politikerin von ihren Kompetenzen Gebrauch macht. 1996 war sie noch einen Schritt weiter gegangen und hatte der damaligen Kulturdezernentin Linda Reisch die Zuständigkeit für die Städtischen Bühnen entzogen.
  30410. 21.6.1999, Die Stadt Frankfurt am Main verzichtet darauf, Regressansprüche gegen die frühere Kulturdezernentin Linda Reisch (SPD) geltend zu machen. Die Stadträtin hatte den Intendanten der Städtischen Bühnen zugesagt, die Stadt werde deren Anwaltskosten bei der Auseinandersetzung um die Neustrukturierung der Städtischen Bühnen übernehmen.
  30411. 10.1.2001, Premiere des Albert Camus Dramas „Das Missverständnis“ in der Neuinszenierung von Hans Falars im Kammerspiel der Städtischen Bühnen.
  30412. 1.9.2004, Die Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main werden von heute an in der Rechtsform einer GmbH weitergeführt.
  30413. 15.9.2004, 22 Frankfurter Bühnen gründen die „Frankfurter Theaterallianz“.
  30414. 5.7.2005, Die Städtische Bühnen stecken in finanziellen Problemen: Für die nächste Spielzeit ist ein Defizit von 2,2, Millionen € errechnet worden. Oberbürgermeisterin Petra Roth sichert Unterstützung zu.
  30415. 20.10.2011, Anlässlich des 75. Geburtstages des früheren Intendanten des Schauspiels, Peter Eschberg, wird er im Chagall-Saal des Schauspiels zum Ehrenmitglied der Städtischen Bühnen ernannt.
  30416. 24.11.2012, Tod des Schauspielers und Theaterregisseurs Heinz Werner Kraehkamp (1948-2012), engagiert an den Städtischen Bühnen und am „Theater am Turm“.
  30417. 29.3.2003, Bühnenabschied der langjährigen Kammersängerin der Frankfurter Oper, Anny Schlemm.
  30418. 22.3.1922, Künstlerfest der Genossenschaft Deutscher Bühnenagehöriger Frankfurt am Main und des Frankfurter Künstlerbundes im Zoologischen Garten.
  30419. 20.4.1921–23.4.1921, 50. Delegiertentagung der Genossenschaft Deutscher Bühnenagehöriger im Volksbildungsheim.
  30420. 21.9.1931, Gedenkfeier anlässlich des 60jährigen Jubiläums der „Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger“ in der Festhalle in Anwesenheit von Reichsinnenminister Dr. Max Wirth, Gerhart Hauptmann und Heinrich George.
  30421. 23.4.1921, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger.
  30422. 19.1.1916, Wohltätigkeitskonzert der „Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger“ im Opernhaus zugunsten der Wohlfahrts- und Kriegsunterstützungskassen.
  30423. 14.9.1939, Tod des Schauspielers Mathieu Pfeil (1863-1939), seit 1907 dauerhaftes Engagement am Frankfurter Schauspielhaus (bis 1934), danach Ehrenmitglied. Darsteller klassischer Bühnengestalten (Götz, Wallenstein, König Lear), Mitbegründer und Leiter der Frankfurter Schauspielschule, Mitglied der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger.
  30424. 27.11.1945, Wiederbegründung der 1933 aufgelösten Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (G. D. B. A.) im Handwerkerhaus. Die G. D. B. A. ist mit dem Musiker-Verband vereinigt.
  30425. 15.10.1948–16.10.1948, Erste Delegiertenversammlung der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (Theater, Film, Funk). Im Rahmen der Veranstaltungen findet ein Festakt in der Paulskirche statt, auf dem Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und der Präsident der Genossenschaft, Erich Otto, sprechen.
  30426. 12.6.1958, 70. Geburtstag des Kammersängers Johannes Friedrich Wilhelm, gen. John, Gläser, Präsident der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger.
  30427. 20.10.1966–21.10.1966, Genossenschaftstag 1966 der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger im Palmengarten.
  30428. 19.7.1971, 100jähriges Jubiläum der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger.
  30429. 13.6.1936, Letzter großer Bühnenauftritt der Opernsängerin Magda Spiegel (1887-1944 Vernichtungslager Auschwitz) in der Frankfurter Oper.
  30430. 15.7.1933, Premiere des Stücks „Der Kampf mit dem Drachen“ vom Schauspieler, Regisseur, Theaterleiter und Bühnenschriftsteller Toni Impekoven (1881-1947) und dem Bühnenautor Carl Mathern (1881-1960) im Schauspielhaus.
  30431. 24.8.1921–4.9.1921, Aufführung des Münchner Passionsspiels, inszeniert vom Bühnenautor Dr. Hermann Dimmler, im Hippodrom – im Rahmen des Katholikentages.
  30432. 4.6.1974, Tod des Schriftstellers, Rundfunk-, Film- und Bühnenautors Ernst Nebhut (1898-1974), Verfasser zahlreicher Mundartlustspiele für das Frankfurter Volkstheater..
  30433. 21.11.1994, Im Club Voltaire wird der 300. Geburtstag des Namensgebers, Bühnenautors und Philosophen Voltaire gefeiert.
  30434. 9.2.1909, Bühnenballfest im Palmengarten.
  30435. 16.3.1940, Premiere der Neuinszenierung der Operette von Franz Lehár, „Paganini“, im Opernhaus. Die musikalische Leitung hat Erich Halbach, die Bühnengestaltung ist von Georg Reinhardt, die Bühnenbilder hat Walter Dinse entworfen.
  30436. 15.4.1943, Premiere der Erstaufführung der Komischen Oper „Donna Diana“ des österreichischen Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek im Opernhaus. In der Hauptrolle: Clara Ebers (Sopran). Bühnenbilder: Dominik Hartmann. Bühnengestaltung: Herbert Decker. Musikalische Leitung: Otto Winkler.
  30437. 16.9.1984–10.10.1984, Ausstellung mit Skulpturen, Zeichnungen, Grafik und Bühnenbildern Alfred Hrdlickas in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  30438. 19.3.1939, Eröffnung der Ausstellung mit Entwürfen westdeutscher Bühnenbildner im Manskopfschen Museum für Musik und Theatergeschichte, Hermann-Göring-Ufer 14 [heute: Untermainkai].
  30439. 6.12.1959, Der Magistrat verleiht dem Maler, Graphiker und Bühnenbildner Professor Franz Karl Delavilla anlässlich seines 75. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30440. 15.5.1975, Frankfurts Opernchef Christoph von Dohnanyi erklärt den Vertrag mit dem für Richard Wagners „Ring der Nibelungen“ vorgesehenen Regisseur Peter Mussbach und dem Bühnenbildner Rolf Glittenberg für gegenstandslos.
  30441. 21.6.1989, Verleihung des erstmals ausgeschriebenen Oskar Schlemmer Preis 1989 an den Bühnenbildner Marc Deggeller durch die Kulturgesellschaft Frankfurt.
  30442. 14.12.1997, In der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird der Hessische Kulturpreis an Professorin Ute Gerhard, Direktorin des Interdisziplinären Zentrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse, und die Frankfurter Bühnenbildnerin Anna Viebrock verliehen.
  30443. 22.4.1931, Eröffnung einer Ausstellung von Arbeiten des Bühnenbildners Hermann Gowa vom Frankfurter Künstlertheater in den Räumen der Galerie Schames, Kaiserstraße.
  30444. 9.1.1956, Tod des Bühnenbildners Josef Fenneker.
  30445. 15.10.1965–30.10.1965, Ausstellung mit Werken des Malers, Graphikers und Bühnenbildners, Professor Franz Karl Delavilla (1884-1967), in den Räumen der Heussenstamm-Stiftung, Domstraße 9.
  30446. 13.4.1957–5.5.1957, Ausstellung „Bühnenentwürfe aus der Zeit des letzten Jahrhunderts und Erneuerung der Scène bis 1921“ im Frankfurter Kunstverein.
  30447. 6.4.1982, Premiere der freien Bühnenfassung des Romans „Das Totenschiff“ von B. Traven mit dem KOM-Theaters Helsinki im Theater am Turm.
  30448. 12.2.1927–19.2.1927, Pestalozzi-Gedächtniswoche mit Gedenkfeiern des evangelischen Volksdienstes, des Freien Deutschen Hochstifts, der Universität Frankfurt am Main, einer Gedenkfeier im Saalbau mit Stadtrat August Jaspert (1871-1941) und dem Festvortrag „Pestalozzi“ des rheinischen Schriftstellers Wilhelm Schäfer (1868-1952), einem Bühnenfestspiel im Festsaal des Städtischen Oberlyzeums sowie einer Ausstellung, eröffnet am 17.02. in den Römerhallen.
  30449. 1.1.1939–15.1.1939, Bühnengastspiel des österreichisch-deutschen Filmstars Hilde von Stolz (Pseudonym „Helen Steels“) im Rahmen eines Varieté-Großprogramms im Schumann-Theater.
  30450. 6.6.1919, Gesellschaftsabend der Wohltätigkeitseinrichtungen der Deutschen Bühnengenossenschaft im Opernhaus.
  30451. 6.9.1971, Festveranstaltung anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Deutschen Bühnengenossenschaft im Theater am Turm.
  30452. 20.3.1938, 75. Geburtstag des Schauspielers Mathieu Pfeil (1863-1939), von 1907 bis 1934 Ensemblemitglied am Frankfurter Schauspielhaus, danach Ehrenmitglied. Darsteller klassischer Bühnengestalten (u.a. Götz, Wallenstein, König Lear).
  30453. 23.10.1937, Premiere der Neuinszenierung von Henryk Ibsens „Peer Gynt“ im Schauspielhaus in der Bühnengestaltung von Richard Salzmann.
  30454. 9.11.1937, Premiere der Oper „Das Herz“ von Hans Pfitzner (1869-1949), im Opernhaus. Die musikalische Leitung und die Bühnengestaltung liegen in den Händen des Komponisten.
  30455. 25.12.1937, Premiere der Neuinszenierung der Richard Wagner-Oper „Lohengrin“ in der neuen Bühnengestaltung von Oskar Wälterlin und unter der musikalischen Leitung von Prof. Clemens Krauß im Opernhaus.
  30456. 28.1.1938, Premiere der Neuinszenierung des Lustspiels „Der alte Bürgerkapitän“ von Carl Malss (1792-1848) in der Bühnengestaltung von Franz Schneider im Schauspielhaus.
  30457. 5.3.1938, Premiere der Neuinszenierung von Friedrich Schillers „Don Carlos“ im Schauspielhaus, in der Bühnengestaltung des Generalintendanten Hans Meissner (1896-1958).
  30458. 16.11.1938, Premiere des Theaterstücks „Der G’wissenswurm“ von Ludwig Anzengruber in der neuen Bühnengestaltung von Max Noack (1905-1971) im Schauspielhaus.
  30459. 30.11.1938, Premiere des Theaterstücks „Thomas Paine“ von Hanns Johst in der Bühnengestaltung des Schauspielers und Regisseurs Herbert Wahlen im Schauspielhaus.
  30460. 16.11.1939, Premiere der Neuinszenierung der Oper „Der Freischütz“ von Hans Pfitzner (1869-1949). Bühnengestaltung und musikalische Leitung stammen vom Dichterkomponisten.
  30461. 9.5.1941, Premiere der Neuinszenierung von Adolf Stoltzes „Alt-Frankfurt“ im Schauspielhaus. Bühnengestaltung: Franz Schneider.
  30462. 19.6.1943, Aufführung von Albert Lortzings komischer Oper „Der Wildschütz“ im Opernhaus. Bühnengestaltung: Albert Richard Mohr (1911-1992), von 1937 bis 1943 Dozent für Musik und Theatergeschichte an der Staatlichen Hochschule für Musik; darüber hinaus seit 1938 Dramaturg an der Frankfurter Oper (zuständig auch für die Vorbereitung von Auslandsgastspielen).
  30463. 21.11.1934, Tod der Schauspielerin Thessa Klinkhammer (1859-1934), langjähriges Ensemblemitglied am Frankfurter Schauspielhaus. Am 11.04. 1932 Abschiedsvorstellung zu ihrem Goldenen Frankfurter Bühnenjubiläum in „Bunbury von Oscar Wilde.
  30464. 2.10.1933, Im Foyer der Oper wird das 25jährige Bühnenjubiläum von Karl Kremer in Anwesenheit des Generalintendanten Hans Meissner gefeiert.
  30465. 11.11.1930, Die Schauspielerin Mathilde Einzig (1886-1963) feiert im Schauspielhaus ihr silbernes Bühnenjubiläum in der Premiere des Lustspiels „Sturm im Wasserglas“.
  30466. 1.9.1939, 25jähriges Bühnenjubiläum des Schauspielers, Theaterleiters, Regisseurs und Bühnenschriftstellers Toni Impekoven (1881-1947), seit 1914 Schauspieler am Frankfurter Theater. Charakterdarsteller und Komiker.
  30467. 28.11.1941, 25jähriges Bühnenjubiläum des Opernsängers Jean Stern (1889-1974), seit 1923 Charakter- und Heldenbariton der Frankfurter Oper.
  30468. 24.8.1948, Saisonbeginn der Oper mit „Figaros Hochzeit“ und dem 25jährigen Bühnenjubiläum von Hellmut Schweebs.
  30469. 18.7.1963, 70. Geburtstag der Schauspielerin Sophie Cossäus (1893-1965), 1934 bis 1944 Mitglied des Ensembles der Rhein-Mainischen Landesbühne in Frankfurt am Main, nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied des Intimen Theaters, später des Kleinen Theaters im Zoo, 1958 fünfzigjähriges Bühnenjubiläum, Mitwirkung bei Wolf Schmidts „Familie Hesselbach“.
  30470. 6.4.1899, 50jähriges Bühnenjubiläum von Eduard Karl Müller, Mitglied des Ensembles des Stadttheaters.
  30471. 4.12.1993, Die Schauspielerin und Gründerin des Frankfurter Volkstheaters, Liesel Christ (1919-1996), feiert im Cantate-Saal ihr 70jähriges Bühnenjubiläum.
  30472. 11.4.1931, Die Schauspielerin Thessa Klinkhammer (1859-1934), seit 1896 Mitglied des Ensembles des Frankfurter Schauspielhauses gibt anlässlich ihres Goldenen Frankfurter Bühnenjubiläums ihre Abschiedsvorstellung in „Bunbury“ von Oscar Wilde.
  30473. 6.9.1929, Dem Opernsänger Hermann Schramm (1871-1951) wird im Anschluss an die Aufführung der „Fledermaus“ im Opernhaus die Ernennung zum Ehrenmitglied der Frankfurter Oper anlässlich seines 30jährigen hiesigen Bühnenjubiläums überreicht.
  30474. 4.12.1973, Der „Ehrenring der Stadt Frankfurt“ wird erstmals an die Frankfurter Schauspielerin Liesel Christ (1919-1996) anlässlich ihres 50jährigen Bühnenjubiläums verliehen.
  30475. 13.3.2006, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Bühnenpräsenz von Claus Helmer, Intendant von Komödie und Fritz Rémond-Theater.
  30476. 30.5.1986, Über die Vergabe der Bühnenrechte für das umstrittenen Rainer Werner Fassbinder-Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ wird auch in Zukunft allein vom Verlag der Autoren entschieden. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Frankfurter Landgerichts, mit dem die Klage des Schriftstellers Gerhard Zwerenz abgewiesen wird, der an dem Theaterstück für sich das Recht der Urheberschaft geltend machen will.
  30477. 23.7.2010, 75. Geburtstag des Theaterleiters und Bühnenregisseurs Wolfgang Kaus.
  30478. 23.9.1955, Tagung „Gummi im Automobilbau“ im Bühnensaal der Kongreßhalle auf dem Messegelände.
  30479. 18.5.1958, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Korps der Grauen Pfadfinder Sankt Georg im Bühnensaal des Südbahnhofs.
  30480. 26.10.1968, Jahrestagung der Hessischen Akademie für Bürowirtschaft im Bühnensaal der Kongreßhalle.
  30481. 10.2.1938, Große Wiener Bühnenschau im Saalbau mit Johann Strauss und seinem Orchester.
  30482. 27.3.1950–29.3.1950, Gastspiel der Film- und Bühnenschauspielerin Luise Ullrich im Kleinen Theater im Zoo. Zur Aufführung gelangt „Ein Mann wird gesucht“ von Michel Duran.
  30483. 21.6.1931, 50. Geburtstag des Schauspielers, Regisseurs, Theaterleiters und Bühnenschriftstellers Toni Impekoven (1881-1947), seit 1914 Schauspieler am Frankfurter Theater.
  30484. 23.10.1930, Premiere des Films „Cynakali“ nach dem Bühnenstück von Dr. med. Friedrich Wolf im Gloria-Palast.
  30485. 14.4.1913, 75. Geburtstag der Schriftstellerin Maria Sophie Soemmerring (1838-1920), Autorin (Pseud.: Arthur Halding, Alexander Sternau) von Bühnenstücken und Novellen.
  30486. 30.10.1965, Gastspiel des Nationaltheaters von Nigeria, Yoruba Folk Opera, mit zwei afrikanischen Bühnenstücken in der Oper.
  30487. 10.2.1919, Tanzabend mit der Mannheimer Bühnentänzerin Hannelore Ziegler im Saalbau.
  30488. 15.10.1961, Das Dr. Hoch’sche Konservatorium eröffnet drei Tanzklassen, in denen Kinder, Jugendliche und erwachsene Laien in allen Fächern des Bühnentanzes unterrichtet werden.
  30489. 19.12.1934, Im Opernhaus wird anlässlich der 25jährigen Bühnentätigkeit von Emil Staudenmeyer „Fidelio“ gegeben, in dem der Jubilar den Rocco singt.
  30490. 13.7.1964–15.7.1964, 34. Bühnentechnische Tagung der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft e. V. in der neuen Theateranlage.
  30491. 13.10.1935, Feierliche Wiedereröffnung des Opernhauses nach dem erfolgten Bühnenumbau mit Richard Wagners Musikdrama „Tristan und Isolde“.
  30492. 29.11.1963, Tagung der Rechtsträger und Intendanten der im Deutschen Bühnenverein zusammengeschlossenen 18 Landesbühnen im Volksbildungsheim.
  30493. 13.2.1954, Tagung des Verwaltungsrates des Deutschen Bühnenvereins, an der etwa 60 leitende Persönlichkeiten des Deutschen Städtetages, der Städte und Länder sowie Theaterintendanten teilnehmen.
  30494. 26.1.1967–27.1.1967, Arbeitstagung des Deutschen Bühnenvereins.
  30495. 23.6.1981, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wird in Darmstadt zum neuen Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins gewählt.
  30496. 10.6.1985, Da Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann sein Amt als Präsident des Deutschen Bühnenvereins nieder legt, wird auf der Jahreshauptversammlung dieses Bundesverbandes deutscher Theater ein Nachfolger gewählt.
  30497. 25.6.1921, Vortrag des Schriftstellers und Dramatikers Leo Weismantel (1888-1964) über seine Tragödie „Der Wächter unter dem Galgen“ im Volksbildungsheim, veranstaltet vom Bühnenvolksbund. Anlass ist die Erstaufführung dieses Stückes am 27.06. im Schauspielhaus.
  30498. 12.4.1921–14.4.1921, Kirchenkonzert für sämtliche Teilnehmer der Theatergemeinde des Bühnenvolksbundes in der Paulskirche.
  30499. 4.5.1935, 100. Aufführung von Richard Wagners Bühnenweihefest „Parsifal“ im Opernhaus. Der „Parsifal“ steht seit 1914 fest auf dem Spielplan.
  30500. 2.1.1914, Einen Tag nach Ablauf der dreißigjährigen Schutzfrist wird in der Frankfurter Oper Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ als Premierenvorstellung aufgeführt (zweite Aufführung am 05.01. d. J.).
  30501. 5.5.1942–6.5.1942, Anlässlich des Geburtstages des Komponisten Prof. Hans Pfitzner (1869-1949) führt das Frankfurter Opernhaus seine Bühnenwerke auf (ebenso am 14.05.): „Das Herz“, „Der arme Heinrich“ und „Die Rose vom Liebesgarten“.
  30502. 31.8.2004–30.9.2004, Ausstellung „Engelbert Humperdincks Bühnenwerke“ in der Stadt- und Universitätsbibliothek zum 150. Geburtstag des Komponisten.
  30503. 2.6.1917, Tanzabend mit Mathilde Buhr in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  30504. 26.4.2001, Konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Der neue Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann (CDU) hält im Anschluss an seine Wahl die Antrittsrede.
  30505. 22.4.2002, Als erster Ortsvorsteher wird Kurt Michel für seine 25jährige ununterbrochene ehrenamtliche Tätigkeit im Ortsbeirat Nieder-Erlenbach von Oberbürgermeisterin Petra Roth und Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Bührmann im Römer geehrt.
  30506. 3.7.2002, Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann wird anlässlich seines 75. Geburtstages im Römer geehrt.
  30507. 10.5.2005, Feier anlässlich des 65. Geburtstages des Stadtverordnetenvorstehers Karlheinz Bührmann im Kaisersaal des Römers.
  30508. 27.4.2006, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten kommen zu ihrer konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl zusammen. Die 93 Mandatsträger aus elf Fraktionen wählen den Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann. Festgelegt werden die Fachausschüsse. Gegen den heftigen Protest der kleinen Parteien und Gruppierungen setzen CDU, SPD, Grüne, FDP und Flughafenausbaugegner (FAG) durch, dass eine Fraktion mindestens drei Mitglieder haben muss.
  30509. 26.2.2000, Die Premiere von Verdis Oper „Der Troubadour“ in der Inszenierung von Antonio Calenda in der Oper Frankfurt endet mit Dissonanzen. Das Publikum buht, der Intendant tobt und wirft kurzerhand den Tenor Wladimir Kouzmenko raus. Frankfurt am Main hat einen Opernskandal. Für den Rauswurf handelt sich Martin Steinhoff den Vorwurf der „Unfähigkeit im Umgang mit Künstlern“ ein. Später darf Kouzmenko dann doch singen.
  30510. 19.3.2000–23.3.2000, Fachmesse „Light + Building“ auf dem Messegelände.
  30511. 15.4.1975, Das IG-Hochhaus erhält einen neuen Namen: Es heißt nach einem Oberkommandierenden der amerikanischen Landstreitkräfte, „Creighton W. Abrams-Building“.
  30512. 5.2.1985–16.3.1985, Das neue Frankfurt präsentiert sich in der Architekturausstellung „City of Frankfurt – New Building in a Historic Context“, die im Goethe House in New York gezeigt wird. Im Anschluss daran geht sie auf Tournee durch die USA und Kanada.
  30513. 19.11.1998–20.11.1998, Frankfurt am Main ist erstmals Schauplatz der „Building Performance ’98, Congress für Facility Management“ auf dem Messegelände.
  30514. 14.4.2002–18.4.2002, Fachmesse „light + building“, weltweit größte Messe für Architektur und Technik, auf dem Messegelände.
  30515. 15.4.2002, Im Rahmen der Messe Light Building wird ein von der Messe Frankfurt gestifteter Preis für Architektur und Technik ausgelobt.
  30516. 18.4.2004–22.4.2004, Messe „Light and Building“ mit einer so genannten Luminale.
  30517. 10.11.2009, Erstmalige Verleihung des Architekturpreises „Green Building Frankfurt“ im Commerzbank-Tower.
  30518. 11.2.1989, Konzert des Bujazzo – Bundesjazzorchesters in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  30519. 27.1.1914, Violoncello-Konzert mit Ersilia Rosca (Bukarest) im Saalbau.
  30520. 11.8.1961, Die rumänische Fluggesellschaft „Tarom“ eröffnet eine Direktverbindung zwischen Frankfurt am Main und Bukarest.
  30521. 6.4.1968, Das Endspiel um den Europapokal im Hallenhandball zwischen Steaua Bukarest und Dukla Prag in der Festhalle gewinnt die Mannschaft aus Rumänien mit 13:11 Toren.
  30522. 16.4.1969, Konzert des Domorganisten von Bukarest, Josef Gerstenengst, in der St.-Antonius-Kirche, Savignystraße 15.
  30523. 29.8.1971, Konzert des Kammerorchesters „Camerata“ aus Bukarest im Palmengarten.
  30524. 22.1.1976, Konzert des Radio-Sinfonieorchesters Bukarest in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  30525. 24.4.1979, Gastspiel des Staatsopernballett Bukarest in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  30526. 24.10.1979, Eintracht Frankfurt verliert in der zweiten Runde des Fußball-UEFA-Pokals ihr Auswärtsspiel gegen Dinamo Bukarest mit 0:2 Toren.
  30527. 7.11.1979, Durch einen 3:0-Sieg nach Verlängerung im Waldstadion gegen Dinamo Bukarest erreicht Eintracht Frankfurt die nächste Runde im UEFA-Pokal-Wettbewerb.
  30528. 15.2.1987, Gastspiel des Jiddischen Theaters Bukarest im Rahmen der „Jüdischen Kulturtage“ mit „Mirele Efros“ von Jacob Gordin im Schauspiel.
  30529. 19.10.1994, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt verliert das Hinspiel der zweiten Runde des UEFA-Pokals bei Rapid Bukarest mit 1:2-Toren.
  30530. 1.11.1994, Durch einen 5:0-Sieg über Rapid Bukarest im Waldstadion erreicht Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt die dritte Runde im UEFA-Pokal.
  30531. 12.1.1941, Gastspiel des Bukarester Philharmonischen Orchesters im Rahmen ihrer Konzertreise durch Deutschland im Saalbau.
  30532. 5.9.1965, Anlässlich des 150. Todestages des Schöpfers des Anlagenringes Jakob Guiollett (1746-1815) legt die Stadt einen Kranz am Denkmal Nähe Opernhaus-Ruine und ein Bukett an der Grabstätte in der Obermainanlage nieder.
  30533. 28.7.1998, Anlässlich des 30. Todestages des in Frankfurt am Main geborenen Nobelpreisträgers Prof. Otto Hahn (1879-1968) legt die Stadt Frankfurt am Main an der Gedenkstätte in der Ziegelgasse – der Ort seines Geburtshauses – ein Bukett nieder.
  30534. 2.6.1988–5.6.1988, 12. Tagung des Bundeskongresses entwicklungspolitischer Aktionsgruppen (Buko) im Bürgerhaus Nordweststadt.
  30535. 23.1.1977, Erstes öffentliches Auftreten in der Bundesrepublik des aus der Haft entlassenen sowjetischen Regimekritikers Wladimir Bukowski im Dominikanerkloster.
  30536. 11.3.1912, Konzert mit Dr. Wolfgang Bülau (Violine) im Saalbau.
  30537. 15.11.1909, Violinkonzert mit Wolfgang Bülau im Saalbau.
  30538. 5.6.1954–7.6.1954, Bulgaren-Treffen veranstaltet von der deutsch-bulgarischen Gesellschaft, Frankfurt am Main, im Volksbildungsheim mit über 500 Teilnehmern.
  30539. 20.3.1906, Vortrag des Erzbischof von Bulgarien im Karlshaus über die bulgarische Mission.
  30540. 15.5.1940–25.5.1940, Ausstellung von Lichtbildern aus Bulgarien im Haus Lichtenstein, veranstaltet von der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft, Zweigstelle Frankfurt am Main.
  30541. 19.5.1961, Die bulgarische Luftverkehrsgesellschaft „Tabso“ eröffnet eine neue Linie zwischen Frankfurt am Main und Sofia und damit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Bulgarien.
  30542. 23.8.1967, Der Spielausschussvorsitzende von Eintracht Frankfurt, Ludwig Kolb, kehrt nach über drei Wochen Haft wegen angeblicher Fluchthilfe in Bulgarien mit einer Liniemaschine der bulgarischen Fluglinie Tabso in die Mainstadt zurück.
  30543. 12.3.1997, Donka Paprikova, die „Heilige Teresa von Bulgarien“, wird der diesjährige Elisabeth-Norgall-Preis des „International Women’s Club of Frankfurt“ im „Le Méridien Parkhotel“ am Wiesenhüttenplatz verliehen.
  30544. 13.7.1941–10.8.1941, Ausstellung „Bulgarische Kunst“ im Frankfurter Kunstverein - die bundesweit erste öffentliche Präsentation bulgarischer Kunst.
  30545. 4.6.1942–14.6.1942, Bulgarische Kulturschau im Städelschen Kunstinstitut.
  30546. 12.12.1974–19.12.1974, Bulgarische Filmtage im Kommunalen Kino.
  30547. 20.9.1919, Violinkonzert mit der bulgarischen Geigerin Nedelka Simeonova im Saalbau.
  30548. 5.2.1917, „Bulgarischer Kunstabend“ mit zahlreichen bulgarischen Schriftstellern und Künstlern im Saalbau mit dem Konzert-Orchester des Palmengartens, zugunsten der Kriegsfürsorge Frankfurt am Main.
  30549. 15.11.1915, Wohltätigkeitsveranstaltung im Schauspielhaus zu Gunsten des Bulgarischen Roten Kreuzes.
  30550. 16.1.1938, Gastspiel der bulgarischen Volkstanzgruppe Ratschenitza im Schauspielhaus.
  30551. 22.3.1938, Konzert des bulgarischen Pianisten Prof. Dimitri Renoff auf Einladung der „Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft“ im Saalbau.
  30552. 12.5.1939, Tagung eines Ausschusses der bulgarischen und der deutschen Gartenbauwirtschaft, um die Einfuhr bulgarischer Gartenbauerzeugnisse nach Deutschland zu regeln.
  30553. 20.6.1941–25.6.1941, Gastspiel des Kgl. Bulgarischen Nationaltheaters Sofia im Schauspielhaus.
  30554. 3.6.1942, Im Rahmen der „Deutsch-Bulgarischen Woche“ Uraufführung des bulgarischen Tanzdramas „Nestinarka“ („Die Feuertänzerin“) im Opernhaus.
  30555. 14.9.1946, Liederabend mit dem bulgarischen Heldentenor Alexander Miltschinoff in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  30556. 6.1.1963, Freundschaftstreffen der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  30557. 10.6.1972, Eröffnung einer Ausstellung anlässlich des 90. Geburtstages des bulgarischen Kommunisten Georgi Dimitroff im Haus Dornbusch, veranstaltet von der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), Landesverband Hessen.
  30558. 30.5.1976, Gastspiel der bulgarischen Sopranistin Adriana Stamenova in der Oper „Cavalleria rusticana“.
  30559. 1.10.1977, Gastspiel der Bulgarischen Nationaloper Sofia mit „Nabucco“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  30560. 27.1.1928, 60. Geburtstag des Fabrikanten, Kgl. Bulgarischer Generalkonsul Dr. phil. nat. h.c. Alfred Teves (1868-1953), 1912 Gründer der „Alfred Teves Maschinen- und Armaturenfabrik KG“ (später GmbH), 1922 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Frankfurt.
  30561. 27.1.1938, 70. Geburtstag des Fabrikanten Kgl. Bulgarischer Generalkonsul Alfred Teves (1868-1953), 1912 Gründung der „Alfred Teves Maschinen- und Armaturenfabrik“. Nach den Ersten Weltkrieg Aufstieg unter dem Firmenzeichen ATE zum weltweit operierenden Unternehmen – als erstes deutsches Unternehmen fertigte ATE elektrische Kühlaggregate und Klimaanlagen.
  30562. 27.1.1943, 75. Geburtstag des Fabrikanten Kgl. Bulgarischer Generalkonsul Dr. h.c. Alfred Teves (1868-1953), Gründer und langjähriger Leiter der Frankfurter Maschinen- und Armaturenfabrik Alfred Teves GmbH. In Anerkennung seiner Verdienste um die Wirtschaft und die Förderung des Frankfurter Wirtschaftslebens wird ihm von Oberbürgermeister Friedrich Krebs der Ehrenteller der Stadt Frankfurt am Main mit Urkunde überreicht.
  30563. 13.4.1942, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Frankenallee wird morgens ein achtjähriger Junge von einem Lanz Bulldog mit Anhänger angefahren und dabei tödlich verletzt.
  30564. 24.9.1970, Nach einem Zusammenstoß mit einem Bulldozer, der zu Gleisarbeiten eingesetzt ist, entgleist eine Elektrolok des Nahverkehrsschnellzuges 2226 auf der Strecke Niederrad - Frankfurt-Nord. Personen werden nicht verletzt, jedoch entsteht hoher Sachschaden.
  30565. 15.12.1977, Die Akademische Druck- und Verlagsanstalt Graz übergibt der Stadt Frankfurt am Main einen Faksimile-Druck der Goldenen Bulle, das von 1356 bis 1806 gültige Reichsgrundgesetz.
  30566. 10.3.2006, Die Goldene Bulle, Frankfurts kaiserliches Gesetz, wird während einer Pressekonferenz des Instituts für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster präsentiert.
  30567. 30.9.2006–14.1.2007, Ausstellung „Die Kaisermacher – Frankfurt am Main und die Goldene Bulle“ im Dom-Museum, Historischen Museum, Jüdischen Museum und Institut für Stadtgeschichte. 650 Jahre nach dem Erlass der Goldenen Bulle dokumentieren darüber hinaus Schautafeln an Straßen und Plätzen in Sachsenhausen und der Innenstadt die damaligen kaiserlichen Zeiten.
  30568. 17.7.2013, Das wichtigste Dokument des Instituts für Stadtgeschichte ist Weltkulturerbe: Die „Goldene Bulle“ ist in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.
  30569. 4.9.2006, Oberbürgermeisterin Petra Roth präsentiert das Original der „Goldenen Bulle“ vor der Privilegienkammer im Institut für Stadtgeschichte.
  30570. 16.1.1932, Captain Malcom Bullock, Mitglied des englischen Unterhauses und des Vorstandes der „Anglo-German Association“ (London) spricht auf Einladung des Deutschen Kulturbundes im „Frankfurter Hof“ über „The conservative idea in England and its change“.
  30571. 18.1.2003, Gala-Abend in der Alten Oper zur Verleihung des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft in Anwesenheit von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn.
  30572. 12.2.1894, Tod des Pianisten und Dirigenten Hans Freiherr von Bülow (1830-1894), mehrfach Gast der Frankfurter Museumskonzerte, spielte Werke von Franz Liszt und Richard Wagner, Meiserklassenkurse am Raff‘schen Konservatorium, Lehrer des Dirigenten Gustav Kogel (1849-1921).
  30573. 2.11.1970, Konzert mit der US-amerikanischen Sängerin Grace Bumbry in der Oper, die den Liederabend der diesjährigen Sonderreihe „Meisterkonzerte in der Oper“ eröffnet.
  30574. 14.11.1976, Grace Melzia Bumbry singt die Lady in Verdis „Macbeth“ in der Oper. (Wiederholung am 18.11.).
  30575. 22.11.1976, Grace Melzia Bumbry singt die Titelpartie in Richard Strauß’ „Salome“ in der Oper.
  30576. 2.12.1994, Konzert „Le Grandi Primadonne“ in der Alten Oper mit Grace Bumbry, Montserrat Caballé und Eva Marton.
  30577. 11.6.1971, Nach sieben Wochen Bummelstreik arbeiten die Fluglotsen auf dem Rhein-Main-Flughafen wieder mit gewohnter Geschwindigkeit.
  30578. 6.7.1973, Bummelstreik der Frankfurter Fluglotsen.
  30579. 15.1.1999, Im Rahmen des Frankfurter Landtagswahlkampfes kommen Bundeskanzler Gerhard Schröder ins Zoo-Gesellschaftshaus sowie Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der mit dem hessischen Spitzenkandidaten Roland Koch über die Zeil bummelt.
  30580. 29.11.1995, Premiere von Oscar Wildes Stück „Bunbury oder Wie wichtig es ist, ernst zu sein“ in der Inszenierung von Hans Hollmann im Kammerspiel.
  30581. 7.10.1933–8.10.1933, „Saarkundgebung des Sports“, veranstaltet vom Bund der Saar-Vereine, Ortsgruppe Frankfurt am Main.
  30582. 10.7.1933, Rasenspiele um die Deutsche Meisterschaft im Stadion, veranstaltet vom Bund Deutscher Radfahrer.
  30583. 9.7.1933, Deutsche Meisterschaften im Saalsport im Hippodrom, veranstaltet vom Bund Deutscher Radfahrer.
  30584. 21.5.1932, „Sängerkrieg“ in den Römerhallen. Ein Wettbewerb der Frankfurter Wandermusikanten, veranstaltet vom Bund tätiger Altstadtfreunde und dem Deutschen Schriftstellerverband, Ortsgruppe West.
  30585. 26.2.1932, In der vom Bund für Volksbildung veranstalteten Vortragsreihe „Die Stadtverwaltung spricht“ referiert der Stadtrat Dr. Max Michel (1888-1941) und fordert im Rahmen einer Reform der Sozialpolitik die Zentralisierung der Erwerbslosenunterstützung bei den Arbeitsämtern.
  30586. 25.2.1932, Vortrag des Schriftstellers Alfred Döblin im Bund „Das Neue Frankfurt“ im Saalbau zum Thema „Die heutige geistige Situation und die Rolle der Literatur“.
  30587. 10.6.1931, Vortrag des ehemaligen Frankfurter Leiters des Hochbau- und Siedlungsamtes, Prof. Ernst May (1886-1970), im Saalbau, eingeladen vom Bund „Das Neue Frankfurt“, über das Thema „Der Bau sozialistischer Städte in der Sowjetunion“.
  30588. 28.3.1931, Im Zusammenhang mit dem 40. Todestag des mainfränkischen Schriftstellers und Verlegers Friedrich Stoltze (1816-1891) veranstaltet der Bund für Volksbildung im Festsaal des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums einen Vortrag des Frankfurter Mundart-Vortragskünstlers Conrad Hub über Friedrich Stoltze und sein Wirken in Frankfurt am Main.
  30589. 27.3.1931, Der Schriftsteller Ernst Glaeser spricht im Volksbildungsheim über seine Reiseeindrücke in der Sowjetunion. Veranstalter sind die Interessengemeinschaft für Arbeiterkultur und der „Bund Das Neue Frankfurt“.
  30590. 2.7.1927–3.7.1927, 25. Tagung des „Bundes deutscher Verkehrsvereine e. V.“ im Stadtverordnetensitzungssaal im Römer. Der Bund ist vor 25 Jahren auf Anregung des Frankfurter Verkehrsvereins gegründet worden und tagt seit seiner Gründungssitzung zum ersten Mal wieder in der Mainstadt.
  30591. 18.6.1927, Bei schweren Zusammenstößen zwischen Angehörigen des paramilitärischen, antidemokratischen Wehrverbandes „Stahlhelms, Bund der Frontsoldaten“, die im Oberforsthaus ein Sommerfest abhalten, und Mitgliedern des paramilitärischen Schutzverbandes „Rote Frontkämpferbund“ (RFB) der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) im Stadtteil Niederrad werden mehrere Personen verletzt.
  30592. 19.3.1927, Hessen-Meister Ehrentag des Landesverbandes Hessen in den Räumen des Zoologischen Gartens, veranstaltet vom Bund Deutscher Radfahrer e. V.
  30593. 6.10.1924, Eröffnung der Tagung des „freien Protestantismus“ (Bund für Gegenwartsschrifttum).
  30594. 4.8.1924, Eröffnung einer elftägigen deutsch-englischen Sommerschule im Volksbildungsheim, getragen vom Frankfurter Bund für Volksbildung.
  30595. 1.7.1922, Die „Frankfurter Meßzeitung“ geht in die neu gegründete gemeinsame Zeitschrift der Hamburg-Amerika-Linie und der Frankfurter Internationalen Messen „Der Bund“ über.
  30596. 12.3.1921, Vortrag des Malers Heinrich Vogeler aus Worpswede über die Arbeitsschule, veranstaltet vom Bund entschiedener Schulreformer.
  30597. 19.11.1916, Gründungsversammlung des „Deutschen Sonntagsbundes“ in der Paulskirche. Der Bund verfolgt den Zweck, nach dem Weltkrieg etwa auftauchenden Neigungen zur Preisgabe der Sonntagsruhe entgegenzutreten.
  30598. 26.3.1916, Vortrag des Sozialpolitikers und Reichstagsabgeordneten Friedrich Naumann (1860-1919) über Mitteleuropa im Schumann-Theater, veranstaltet vom Hansa-Bund.
  30599. 25.5.1912–26.5.1912, Zehnte Bundesversammlung der im Deutschen Bund der Naturheilvereine zusammengeschlossenen Vereine im Kaufmännischen Verein.
  30600. 2.8.1903–5.8.1903, XX. Deutscher Tischlertag im „Zoologischen Garten“, veranstaltet vom Bund Deutscher Tischler-Innungen.
  30601. 17.3.1939, Modenschau des im Jahr zuvor BDM[= Bund Deutscher Mädel]-Werks „Glaube und Schönheit“ in Zusammenarbeit mit der Viktoria-Fachschule.
  30602. 21.6.1939, Sonnenwendfeier der Frankfurter SS gemeinsam mit der NSDAP, HJ, Bund deutscher Mädel (BdM) und Polizei im Huthpark. Ab 22.00 Uhr veranstalten zahlreiche NSDAP-Ortsgruppen Frankfurts ihre Sonnenwendfeier.
  30603. 18.2.1941, Tod des Chemikers und Erwachsenenpädagogen Dr. Wilhelm Epstein (1860-1941), langjähriger Geschäftsführer und hauptamtlicher Leiter des Frankfurter Ausschusses für Volksvorlesungen (seit 1919 Frankfurter Bund für Volksbildung). Gemeinsam mit seiner Frau, Else Epstein (1881-1948), Förderer der Professionalisierung der öffentlichen Erwachsenenbildung in Frankfurt am Main.
  30604. 10.7.1941–12.7.1941, 46. Hauptversammlung der Deutschen Bunsen-Gesellschaft e. V. im NS-Bund Deutscher Technik. Die Eröffnungssitzung findet im Römer statt. Ansprachen halten u.a. Gauleiter Jakob Sprenger und Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  30605. 20.3.1942, Lesung der schwedischen Schriftstellerin und Übersetzerin Clara Nordström im Saalbau, veranstaltet von der NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“. Wiederholung vor dem „Bund deutscher Mädel“ (BdM) am 23.03. d. J.
  30606. 2.6.1946, Erste öffentliche Versammlung der Deutschen Friedensgesellschaft – Bund der Kriegsgegner, Ortsgruppe Frankfurt, im Handwerkerhaus.
  30607. 12.6.1946, Versammlung der Deutschen Friedensgesellschaft – Bund der Kriegsgegner im Handwerkerhaus mit einem Vortrag von Professor Reinhard Strecker über das Thema „Von Kant bis Hitler“. Infolge großer Nachfrage findet am 22.06. d. J. eine Wiederholung dieser Ansprache statt.
  30608. 9.8.1946, Veranstaltung der Deutschen Friedensgesellschaft – Bund der Kriegsgegner – in der „Stalburg“, Glauburgstraße 80. Es referiert Rechtsanwalt Burmann über „Der Kampf um Recht und Frieden“.
  30609. 9.4.1949, Kundgebung der im Bund der hessischen Lehrer und Erzieher zusammengeschlossenen Lehrerverbände Hessens in der Paulskirche.
  30610. 26.1.1950, Vortrag des Kirchenpräsidenten Dr. Martin Niemöller über „Die Christenheit und die heutigen christlichen Kirchen“ im evangelischen Gemeindehaus Höchst, veranstaltet vom Höchster Bund für Volksbildung.
  30611. 25.2.1950, Gründung des „Verbandes für Freiheit und Menschenwürde – Bund der politisch, religiös und rassisch Verfolgten“ in Hessen, Große Friedbergerstrasse 44-46.
  30612. 16.3.1950, Lesung aus Werken über Eulenspiegel mit Martin Held und Julia Costa im Werkheim, Vilbeler Straße 29, veranstaltet vom Frankfurter Bund für Volksbildung.
  30613. 14.3.1951–21.3.1951, „Woche der gesunden Jugend“, veranstaltet vom Christlichen Verein Junger Männer (CVJM), der evangelischen Jugend und dem Bund katholischer Jugend.
  30614. 13.7.1951, Eine öffentliche Versammlung der KPD in Höchst wird von der Polizei wegen Propaganda für die von Bund und Ländern verbotene Volksbefragung gegen die westdeutsche Wiederbewaffnung aufgelöst.
  30615. 5.10.1951–7.10.1951, Kongress für Geistesfreiheit im Steinernen Haus, veranstaltet vom Deutschen Volksbund für Geistesfreiheit und dem Bund der Freireligiösen Gemeinden.
  30616. 9.1.1953, Der hessische Innenminister Heinrich Zinnkann verbietet den Bund Deutscher Jugend in Hessen wegen Verfassungs- und Völkerrechtswidrigkeit. Das Büro der Bundesführung des BDJ in Frankfurt am Main, Speicherstraße 6, und die Landesgeschäftsstelle in der Feldbergstraße 13 werden geschlossen.
  30617. 20.7.1954, Zahlreiche Gedenkfeiern zum 10. Jahrestag des 20. Juli 1944: SPD, CDU, FDP, des Deutschen Gewerkschaftsbundes und des Seminars für Politik im Bund für Volksbildung im Gewerkschaftshaus.
  30618. 26.4.1955, Gedenkstunde zum Tode Albert Einsteins im Volksbildungsheim, veranstaltet vom Seminar für Politik im Bund für Volksbildung.
  30619. 17.9.1955–18.9.1955, Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Hessen des Ärzteverbandes Deutschlands (Hartmann-Bund), veranstaltet vom Verband der Ärzte Deutschland, im Clubhaus der Rudergesellschaft Germania, Schaumainkai.
  30620. 12.1.1956, Der Stiftungsausschuss der Stadtverordneten wie auch der Haupt- und Finanzausschuss stimmen der Umgestaltung des „Instituts für ausländisches und internationales Wirtschaftsrecht“ in eine selbständige rechtfähige Stiftung des privaten Rechts zu, in der der Bund, das Land, die Stadt Frankfurt am Main und die Johann Wolfgang Goethe-Universität vertreten sind. Sitz der Stiftung ist die Mainmetropole.
  30621. 20.2.1956, Heinrich Heine-Gedenkfeier der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Verbindung mit dem Bund für Volksbildung im Volksbildungsheim.
  30622. 23.6.1956, Tagung des Landesverbandes Hessen im Bund Deutscher Volksbühnenspieler in Fechenheim.
  30623. 25.9.1956–3.10.1956, „Woche des deutschen Ostens“, veranstaltet von der „Deutschen Jugend des Ostens“, Kreisgruppe Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem „Bund der vertriebenen Deutschen“, Kreisverband Frankfurt am Main und der „Arbeitsgemeinschaft der ostdeutschen Landsmannschaften“. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht die Ausstellung „Deutsches Land im Osten“ in der Wandelhalle der Paulskirche. Die Eröffnungsfeier mit Staatssekretär Dr. Walter Preißler findet in der Paulskirche statt, Vorträge, Filmvorführungen, kulturelle Veranstaltungen und die Abschlussveranstaltung mit dem hessischen Innenminister Heinrich Schneider im Volksbildungsheim.
  30624. 1.4.1957, Festnahme und Untersuchungshaft des früheren SS-Obersturmbannführer und BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten)-Kreistagsabgeordneten Hermann Krumey aus Korbach, Mitglied des engeren Stabes von SS-Führer Adolf Eichmann.
  30625. 27.2.1958, Gedenkstunde des Seminars für Politik im Bund für Volksbildung in der Paulskirche anlässlich der 25. Wiederkehr des Jahrestages des Reichstagsbrandes.
  30626. 22.5.1958–8.6.1958, In der Ausstellungshalle des Palmengartens zeigt der Bund deutscher Garten- und Landschaftsarchitekten, Landesgruppe Hessen, eine Plan- und Fotoausstellung. Mit dieser Schau tritt die Landesgruppe zum ersten Mal an die Öffentlichkeit.
  30627. 19.10.1958–2.11.1958, Ausstellung „Puppenfilme aus Prag“, veranstaltet von der staatlichen Landesbildstelle Hessen und dem Frankfurter Bund für Volksbildung in der Gutleutstraße 8-12.
  30628. 1.11.1959, Anlässlich des 200. Geburtstages Schillers öffentliche Veranstaltung „Auf Friedrich Schillers Spuren durch Frankfurt und Sachsenhausen“, veranstaltet vom Frankfurter Bund für Volksbildung e. V.
  30629. 11.12.1960, Anlässlich des 25. Todestages von Kurt Tucholsky veranstaltet der Frankfurter Bund für Volksbildung eine Matinée im Haus Dornbusch.
  30630. 11.6.1961, Gedenkfeier für Anne Frank (1929-1945) und alle Menschen, die während des Nationalsozialismus ein gleiches Schicksal erlitten, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, veranstaltet vom Verband für Freiheit und Menschenwürde (Bund der politisch, rassisch oder religiös Verfolgten).
  30631. 13.6.1961, Die hessische Landesregierung genehmigt die „Erwin-von-Steinbach-Stiftung“ in Frankfurt am Main. Sie ist aus dem „Wissenschaftlichen Institut der Elsaß-Lothringer im Reich“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und dem „Bund der Elsässer und Lothringer“ als gemeinnützige Einrichtung hervorgegangen.
  30632. 30.3.1963, Der gebürtige Frankfurter und Nobelpreisträger Professor Otto Hahn (1879-1968), seit 1959 Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main, erzählt vor dem Bund tätiger Altstadtfreunde im Gemeindesaal der evangelisch-reformierten Gemeinde aus seinem Leben.
  30633. 21.4.1963–28.4.1963, „Woche des asiatischen Films“, veranstaltet vom Frankfurter Bund für Volksbildung.
  30634. 11.6.1963, Öffentliche Kundgebung des Landesverband Hessen im Bund Deutscher Steuerbeamten im Zoo-Gesellschaftshaus.
  30635. 15.9.1963, Feierstunde zum „Tag der Heimat“ in der Paulskirche, veranstaltet vom Bund vertriebener Deutscher, dem Gesamtverband der Sowjetzonenflüchtlinge, dem Kuratorium „Unteilbares Deutschland“ und der Stadt Frankfurt am Main.
  30636. 5.10.1963, Feierstunde anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Arbeiterbildungsbewegung im Theater am Turm, veranstaltet vom Frankfurter Bund für Volksbildung.
  30637. 13.6.1965, Gedenkfeier für Anne Frank (1929-1945) in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, veranstaltet vom Verband für Freiheit und Menschenwürde (Bund demokratischer Widerstandskämpfer und Verfolgter) e. V. und der Union Deutscher Widerstandskämpfer- und Verfolgtenverbände e. V.
  30638. 22.10.1967–29.10.1967, IV. Woche des asiatischen Films, veranstaltet vom Frankfurter Bund für Volksbildung.
  30639. 31.3.1968–10.4.1968, „Tschechoslowakische Tage 1968“, zum ersten Male im Bundesgebiet, veranstaltet von der Deutsch-Tschechoslowakischen Gesellschaft e. V., Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Bund für Volksbildung und dem hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr.
  30640. 24.5.1968–25.5.1968, Bundeskonferenz des wieder gegründeten „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold – Bund aktiver Demokraten“ im Römer mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus an der Paulskirche.
  30641. 27.4.1971, Gedenkfeier des Ortsvereins Frankfurt des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten, anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, in der Eintrachtgaststätte, Oeder Weg.
  30642. 21.1.1972, Der vom Hessischen Landtag gebildete „Untersuchungsausschuss Frankfurter Bund für Volksbildung“, der Tatsachenbehauptungen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) vor allem über die städtische Volkshochschule nachgehen soll, nimmt in Wiesbaden seine Arbeit auf.
  30643. 16.9.1972–17.9.1972, Bundeskonferenz des „Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten“ im Rathauskasino.
  30644. 9.11.1972, Zwischen Bund, Land Hessen und Stadt Frankfurt am Main erfolgt die Unterzeichnung des Vertrages über den Frankfurter Verkehrs- und Tarifverbund.
  30645. 14.4.1973, Landesdelegiertenversammlung des Landesverbandes Hessen des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold – Bund aktiver Demokraten e. V. im Bürgerhaus Nordweststadt.
  30646. 8.10.1973, Die hessische Landesregierung fasst Grundsatzbeschlüsse über den weiteren Ausbau des Nahverkehrsnetzes Schiene im Rhein-Main-Gebiet bis zum Jahr 1985. Bei ihren Überlegungen geht sie davon aus, dass für den schienengebundenen Nahverkehr im Rhein-Main-Gebiet jährlich rund 250 Millionen DM aufgewendet werden sollen, die vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main und der Deutschen Bundesbahn aufgebracht werden müssen.
  30647. 27.10.1974, Landtagswahlen in Hessen. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von 441.138 Wahlberechtigten geben 349.913 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 143.125 (40,9%), CDU 162.876 (46,5%), FDP 32.998 (9,4%), NPD 4.613 (1,3%), DKP 3.702 (1,1%), Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW) 1.293 (0,4%) und KPD 1.225 Stimmen (0,3%). Sieben der acht Frankfurter Wahlkreise werden künftig von CDU-Abgeordneten in Wiesbaden vertreten. Oberbürgermeister Rudi Arndt spricht von der größten Niederlage der SPD seit 1948.
  30648. 23.6.1976, Der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW) demonstriert in der Innenstadt für den „Volksbefreiungskrieg in Zimbabwe und Azania“ und gegen das „rassistische Siedlerregime in Südafrika.“
  30649. 1.1.1979, Trotz eines Verbots veranstaltet der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW) einen Autokorso von Höchst in die Innenstadt. Dabei kommt zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.
  30650. 8.2.1979, Mit einer Lufthansa-Maschine aus Hongkong treffen die ersten 22 von 190 Vietnam-Flüchtlingen auf dem Rhein-Main-Flughafen ein, die das Land Hessen vom Bund übernimmt.
  30651. 21.8.1980, Der Bund der Steuerzahler Hessen e. V. verleiht seine höchste Auszeichnung, den „Pfennigscheck“ an Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, der damit für seine Entscheidung geehrt wird, die Hebesätze zur Gewerbesteuer nicht anzuheben.
  30652. 5.10.1980, Bundestagswahlen: Die sozial-liberale Regierung kann auch in den kommenden vier Jahren regieren. Bei überraschend hohen Stimmengewinnen der FDP und geringem Zugewinn der SPD, erreicht die CDU/CSU ihr Ziel, Franz-Josef Strauß zum Kanzler zu küren, nicht. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von den 424.176 Wahlberechtigten geben 362.430 Bürger gültige Stimmen ab. Davon entfallen: auf die SPD 164.275 (45,3 %), CDU 142.878 (39,4 %), FDP 43.508 (12,0 %), Grüne 8.508 (2,3 %), DKP 1.372 (0,4 %), NPD 1.296 (0,4 %) und Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) 313 (0,1 %) Stimmen. Die drei Frankfurter SPD-Kandidaten Karsten Voigt, Hans Matthöfer und Fred Zander werden direkt in den Deutschen Bundestag gewählt.
  30653. 16.9.1982, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stundenlange Debatte über die Finanzsituation der Stadt Frankfurt am Main. Während die SPD-Abgeordneten vor einer hohen Verschuldung warnen, macht die CDU den Bund für die Einnahmeverluste verantwortlich.
  30654. 8.2.1985, Dr. Konrad Bund stellt „Das Große Geläut“ mit Frankfurts Glocken bei den „Freunden Frankfurts“ im Dominikanerkloster vor.
  30655. 14.9.1986, An der Eröffnung des neuen Jüdischen Gemeindezentrums in der Savignystraße 66 im Westend nehmen zahlreiche Vertreter von Bund, dem Land Hessen und Mitgliedern des Frankfurter Magistrats teil. Das von Salomon Korn entworfene, 25 Millionen DM teure Gebäude versucht die Symbole des Judentums – Davidsstern, siebenarmiger Leuchter und Gesetzestafeln – in seiner Architektur zu verdeutlichen.
  30656. 22.11.1986, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der im Bund Deutscher Sekretärinnen zusammengeschlossenen Frankfurterinnen im Hotel Hessischer Hof.
  30657. 7.1.1988, Der Frankfurter Stadtkämmerer Ernst Gerhardt hält die Finanzierung der Olympischen Spiele im Jahre 2004 für möglich, wenn Bund und Land Hessen die Mainmetropole ebenso unterstützen, wie das 1972 mit München der Fall war.
  30658. 1.1.1989, Seit heute gibt es auch in Frankfurt am Main einen „Bund der Fußgänger“.
  30659. 12.9.1994, Das noch bis Mai 1995 von der US Army genutzte IG-Farben Haus soll vom Bund an einen Immobilienkonzern verkauft werden. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler richtet einen Appell an Bundesfinanzminister Theo Waigel, die Ausschreibung zu stoppen. Das Gebäude soll nach den Vorstellungen der Stadt Frankfurt Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) werden. Auch die Johann Wolfgang Goethe-Universität legte ein Nutzungskonzept vor, das derzeit vom Land Hessen geprüft wird.
  30660. 18.11.1994, Der Bund und das Land Hessen haben sich geeinigt: Das PX-Gelände am Allenring soll künftiger Standort des Frankfurter Polizeipräsidiums werden.
  30661. 14.5.1996, Ein historischer Tag für die Johann Wolfgang Goethe-Universität: Für 74 Millionen DM überlässt der Bund das IG-Farben-Haus dem Land Hessen zur Nutzung für die Universität Frankfurt.
  30662. 22.4.2001, Führende Grünen-Politiker in Bund und Land, darunter Bundesaußenminister Joseph Fischer, warnen vor einer möglichen schwarz-grünen Zusammenarbeit. Schuldezernentin Jutta Ebeling (Grüne) hält eine Schwarz-Grüne Kooperation für „ausgeschlossen“.
  30663. 18.6.2007–14.7.2007, Wanderausstellung: „Erzwungene Wege. Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts“ in der Pauskirche, veranstaltet vom Bund der Vertriebenen, Zentrum gegen Vertreibung.
  30664. 6.11.1921, Außerordentliche Delegiertenversammlung des Gesamtverbandes der Bünde der Kinderreichen Deutschlands zum Schutz der Familie.
  30665. 10.4.2001, Das Projekt „Frankfurt 21“, das die Tieferlegung des Hauptbahnhofs und die Untertunnelung der Innenstadt vorsieht, steht möglicherweise vor dem Scheitern. Der hessische Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) plädiert stattdessen für ein Bündel von kleineren Vorhaben vor allem im Regionalverkehr.
  30666. 29.5.1937–30.5.1937, Deutsches Jugendfest mit Wettkämpfen des Bundes Deutscher Mädel (BDM) und der Jungmädels auf sämtlichen Frankfurter Sportplätzen.
  30667. 28.2.1937, Gründung einer Frankfurter Ortsgruppe des Wolfram-von-Eschenbach-Bundes im Festsaal des Goethemuseums.
  30668. 31.10.1936, Lutherfeier in der Katharinenkirche. Der Zweigverein Frankfurt am Main des Evangelischen Bundes feiert zugleich sein 50jähriges Jubiläum.
  30669. 4.7.1936, Tod des Großkaufmanns und Mäzen Heinrich (genannt Henry) Rothschild (1870-1936), seit 1906 Miteigentümer der Firma „J. Adler jr.“. Mitglied und wiederholt Präsident der Loge „B’nai B’rith“ (hebr.: „Söhne des Bundes“).
  30670. 28.6.1936, Sporttag des Bundes Deutscher Mädel (BDM) auf dem Sportfeld Frankfurt.
  30671. 14.6.1936, Sportfest des Bundes Deutscher Mädel (BDM) auf dem Sportfeld Frankfurt.
  30672. 23.11.1935, „Volksdeutsche Kundgebung“ des Bundes Deutscher Architekten (BDA) im Palmengarten mit RA Prof. Grimm (Essen).
  30673. 10.11.1935, Lutherfeier des Evangelischen Bundes, Gau Frankfurt am Main, in der Paulskirche.
  30674. 1.9.1935, Großes Sportfest des Bundes Deutscher Mädel (BDM) im Sportfeld Frankfurt.
  30675. 18.5.1935, Kundgebung der Techniker im Saalbau, veranstaltet vom Nationalsozialistischen Bundes Deutscher Techniker.
  30676. 22.10.1934, Tagung des Bundes der Auslandsdeutschen e. V. im Hotel Kyffhäuser mit Bundesleiter Wolfram Roemer.
  30677. 22.9.1934–23.9.1934, Treffen des Bundes deutscher Mädel (BdM), Gau Frankfurt, im Ostpark.
  30678. 17.2.1934, Feierliche Eröffnung der neuen Geschäftsstelle des Bundes der Kinderreichen im Haus Weißfrauenstraße 8.
  30679. 16.12.1933, Eine Gruppe von 900 Saarkindern, die als Gäste des Bundes deutscher Mädel (BDM) und der Hitlerjugend (HJ) in Hessen, Rheinpfalz, Limburg und Frankfurt am Main verteilt, vier Ferienwochen verbracht haben, versammeln sich in Frankfurt am Main zur Rückreise ins Saarland.
  30680. 30.5.1933, Tagung des „Südwestdeutschen Bundes des entschiedenen Protestantismus“ mit einer Kundgebung für die Evangelische Kirche deutscher Nation im Volksbildungsheim.
  30681. 19.10.1932, Gedächtnisfeier des Bundes für Volksbildung für den im Mai d. J. verstorbenen Dirigenten und Komponisten Dr. Ludwig Rottenberg (1864-1932) im Volksbildungsheim.
  30682. 10.9.1932, Gedenkfeier des Bundes der Freunde des Lessing-Gymnasiums für den unlängst verstorbenen Lehrer, Oberstudienrat Prof. Adam Flechsenhaar (1877-1932).
  30683. 28.4.1932, Vortrags- und Diskussionsabend des „Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller“ im Café Hauptwache unter dem Thema: „Proletarisch-revolutionäre Schriftsteller kämpfen gegen den imperialistischen Krieg“.
  30684. 12.4.1932, Festsitzung anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Bundes tätiger Altstadtfreunde zu Frankfurt e. V.
  30685. 24.3.1932, Den Schlussvortrag im Rahmen der Vortragsreihe des Bundes für Volksbildung „Die Stadtverwaltung spricht“ hält Stadtkämmerer Dr. Friedrich Wilhelm Lehmann (1888-1960) über die Zukunft der gemeindlichen Selbstverwaltung.
  30686. 30.1.1932–31.1.1932, Arbeitstagung des Bundes entschiedener Schulreformer im Haus der Jugend.
  30687. 5.12.1931–10.1.1932, Ausstellung „Schaffende Kinder. Neue Aufgaben der Volksschulerziehung“ des Bundes „Das Neue Frankfurt“.
  30688. 1.4.1931–5.4.1931, Dritte Tagung des Bundes der deutschen naturwissenschaftlichen Museen in Frankfurt am Main und Mainz. Für den zweiten Teil der Vorträge ist das Senckenbergische Museum vorgesehen.
  30689. 26.1.1931, 50. Geburtstag des Schriftstellers, Lyrikers und Journalisten Dr. Alfons Paquet (1881-1944), seit 1930 Vorsitzender des Bundes rheinischer Dichter. Aus diesem Anlass verleiht ihm der Magistrat die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30690. 28.9.1930, Der Erwachsenenpädagoge Dr. Wilhelm Epstein (1860-1941), Mitbegründer der Frankfurter Volkhochschulbewegung, scheidet altersbedingt aus dem Dienst des Frankfurter Bundes für Volksbildung aus.
  30691. 27.9.1930, Der Chemiker und Erwachsenpädagoge Dr. Wilhelm Epstein (1860-1941), der nach 25 Jahren als Geschäftsführer aus dem Vorstand des Frankfurter Bundes für Volksbildung ausscheidet, wird im Volksbildungsheim mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  30692. 5.9.1930–8.9.1930, 1. Katzen-Ausstellung des Bundes für Katzenzucht und Katzenschutz e. V., Ortsgruppe Frankfurt am Main, in Frankfurt am Main, im Hippodrom.
  30693. 10.8.1930, Feierliche Eröffnung des Landheimes des Bundes deutscher Jugendvereine, Gau Groß-Frankfurt e. v., für die Frankfurter Jugend im Taunus, am Nordabhang des Feldbergs.
  30694. 13.4.1930, Frühjahrstagung des Frankfurter Bundesgau des Bundes Deutscher Radsport.
  30695. 5.4.1930, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Ortsgruppe Frankfurt des Schleswig-Holsteiner-Bundes im Saal des Zoologischen Gartens.
  30696. 8.3.1930, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Bundes der Theaterfreunde Frankfurt am Main im Restaurant „Zeißelhof“.
  30697. 15.1.1930, Eröffnungsversammlung des „Bundes für Volksernährung“.
  30698. 29.9.1929, Vertretertag des Bundes ehemaliger 143er in Frankfurt am Main.
  30699. 29.3.1929–1.4.1929, 18. Kongress des Deutschen Esperanto-Bundes unter dem Ehrenvorsitz von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Festsaal des Goethemuseums, mit einer öffentlichen Esperanto-Werbeversammlung (am 01.04.).
  30700. 23.3.1929–24.3.1929, Tagung des geschäftsführenden Bundesvorstandes des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt am Main.
  30701. 1.2.1929, 50jähriges Jubiläum der Ortsgruppe Frankfurt am Main des Bundes der Hotel-, Restaurant- und Café-Angestellten, Union Ganymed – ursprünglich als Kellnerverein gegründet.
  30702. 21.6.1928, Jubiläumstagung des „Bundes Deutscher Architekten“ mit einer akademischen Feier im Städelschen Kunstinstitut, der Eröffnung der Jubiläumsausstellung, einer Rheinfahrt und einem städtischen Empfang durch Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) (am 22.06.). Die Gründung des „Bundes Deutscher Architekten“ erfolgte vor 25 Jahren in Frankfurt am Main.
  30703. 22.8.1924–24.8.1924, Bundes- und Angestelltentag des Gewerkschaftsbundes der Angestellten. Der Bundestag findet im Palmengarten, der Angestelltentag im Saalbau statt. Mit der Tagung ist ein „Deutscher Tag“ verbunden.
  30704. 31.7.1924–10.8.1924, 41. Bundestag des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) und Frankfurter Radsportwoche unter dem Protektorat von Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt (1866-1927). Städtischer Empfang und Übergabe des Bundesbanners im Kaisersaal des Römers (am 02.08.) sowie ein „Großen Festzug“ mit Automobil- und Motorrad-Korso durch die Straßen der Mainstadt nach der Festhalle (am 03.08.).
  30705. 14.6.1924–15.6.1924, „Deutscher Geflügelzüchtertag“ des „Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter e. V. 1881“.
  30706. 28.10.1922–29.10.1922, Außerordentlicher Delegiertentag des „Bundes kinderreicher Familien“
  30707. 12.8.1922–16.8.1922, II. internationaler Arbeiter-Esperantisten-Kongress des Arbeiter-Esperanto-Bundes „Sennacieca Asocio Tutmonda“ mit 250 Delegierten aus 12 Ländern im Volksbildungsheim – unter dem Ehrenvorsitz des französischen Schriftstellers Romain Rolland.
  30708. 9.8.1922–13.8.1922, 28. Philatelistentag des „Bundes deutscher und österreichischer Philatelistenvereine“ im Palmengarten.
  30709. 12.4.1922, Gründung des „Bundes tätiger Altstadtfreunde“ im Bürgersaal des Rathauses. Vorsitzender: Dr. Fried Lübbecke (1883-1965).
  30710. 20.2.1922, Auf Veranlassung der Internationalen Frauenliga, der Gesellschaft für ethische Kultur und des Bundes entschiedener Schulreformer hält die Schriftstellerin Margarete Susman im Trausaal des Römers drei Vorträge (Fortsetzung am 22. und 23.02. d. J.) zum Thema „Religiöse Versuche in der Gegenwart“.
  30711. 19.2.1922–20.3.1922, Ausstellung der Landesgruppe Rhein-Main des Bundes deutscher Gebrauchsgraphiker im Kunstgewerbemuseum.
  30712. 10.10.1921, Eröffnungsversammlung der im Einverständnis mit dem Frankfurter Jugendring und mit Unterstützung des Bundes für Volksbildung gegründeten Jugend-Hochschulgemeinde im Volksbildungsheim.
  30713. 12.6.1921, Jugendtag des „Bundes deutscher Jugendvereine“ mit einem Festgottesdienst in der Peterskirche und einem Volks- und Jugendfest auf dem Festhallengelände.
  30714. 17.5.1921–18.5.1921, Tagung des Deutschen Bundes entschiedener Schulreformer im Bürgersaal des Rathauses.
  30715. 18.3.1921, Gründung einer Frankfurter Ortsgruppe des „Bundes der Erneuerung wirtschaftlicher Sitte und Verantwortung“ in der Geschlechterstube des Rathauses.
  30716. 18.9.1920, Gründungsversammlung des Bundes Frankfurter Musiker in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  30717. 3.7.1920, Erster öffentliche Abend der Frankfurter Ortsgruppe des Bundes für Dreigliederung des sozialen Organismus im Volksbildungsheim.
  30718. 13.3.1920, Jahressprechertagung des „Bundes angestellter Chemiker und Ingenieure“.
  30719. 18.1.1920–1.2.1920, Ausstellung mit Kriegszeichnungen von Mitgliedern des Bundes für angewandte Kunst im Kunstgewerbemuseum.
  30720. 23.11.1919–7.12.1919, Ausstellung des „Bundes für angewandte Kunst“ im Kunstgewerbemuseum.
  30721. 23.2.1919, Gründung eines „Bundes der Deutsch-Österreicher für Süddeutschland“ in der Mainstadt.
  30722. 17.2.1919, Kundgebung des „Bundes der Deutsch-Österreicher Frankfurt am Main“ für den Anschluss Deutsch-Österreichs an Deutschland im großen Saal des „Kaufmännischen Vereins“ am Eschenheimer Tor.
  30723. 15.1.1919, Gründung des „Bundes der Deutsch-Österreicher“ für Frankfurt am Main und Umgebung. Er tritt für einen Anschluss an Deutschland und für den Zusammenschluss der Deutsch-Österreicher zu einem Reichsbund ein.
  30724. 11.1.1918, Kriegstagung der Frankfurter Handwerkerschaft, zugleich erste gemeinsame Vollversammlung des Hauptausschusses, des Innungsausschusses und des Freien Handwerker Bundes im Sitzungssaal der Stadtverordneten im Rathaus.
  30725. 20.6.1917, Kriegstagung des „Bundes Deutscher Gastwirte“ (Leipzig) im Saal des Zoologischen Gartens.
  30726. 14.7.1916–17.7.1916, Tagung des Vorstandes des „Radfahrer-Bundes“ im Hotel „Frankfurter Hof“.
  30727. 1.8.1914–2.8.1914, Bundesversammlung des „Bundes deutscher Krankenkassenbeamten“ im Zoologischen Garten.
  30728. 15.7.1914, Erste Mitgliederversammlung des „Akademischen Bundes zur Durchgeistigung deutscher Art und Arbeit“ – eine studentische Organisation – im großen Hörsaal der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften.
  30729. 12.7.1914–13.7.1914, Zehnter Bundestag des Deutschen Graveur- und Ziseleur-Bundes.
  30730. 3.10.1913–5.10.1913, Bundestag 1913 des „Bundes Deutscher Architekten“ im Hörsaal der Polytechnischen Gesellschaft, mit einem städtischen Empfang in den Römerhallen (03.10.) und einem Festessen im „Frankfurter Hof“ (04.10.).
  30731. 6.1.1913, Gründung des „Bundes der Freunde des humanistischen Gymnasiums in Frankfurt am Main und den Nachbarstädten“ im Hörsaal der Polytechnischen Gesellschaft.
  30732. 10.11.1912, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Frankfurter Hauptvereins des Evangelischen Bundes mit einem Gottesdienst in der Katharinenkirche und einer Lutherfeier im Kaufmännischen Verein.
  30733. 14.7.1912–21.7.1912, 17. Deutsche Bundes- und Goldene Jubiläumsschießen auf dem Festplatz an der Festhalle unter der Schirmherrschaft des Prinzen Heinrich von Preußen. Am 14.07. steht der „Historische Festzug“ durch die Stadt auf dem Programm und am 17.07. d. J. findet ein offizieller Empfang der Vertreter der Schützenschaft durch die Stadt Frankfurt am Main im Römer statt. Das Bundes- und Jubiläumsschießen endet mit der Preisverteilung an die ersten Preisträger in der Festhalle sowie einer turnerischen Aufführung des Gaus „Turnerschaft Frankfurt“.
  30734. 4.8.1911–13.8.1911, 28. Bundesfest des Deutschen Radfahrer-Bundes u.a. in der Festhalle. Am 13.08. finden große olympische Spiele statt sowie ein großes Volksfest und die Schlussfeier auf dem Festplatz.
  30735. 27.7.1911–30.7.1911, Hauptversammlung des „Bundes deutscher Stellenvermittler“ im Hotel du Nord.
  30736. 18.5.1911–20.5.1911, Tagung des Bundes deutscher Nahrungsmittel-Fabrikanten und –Händler e. V.
  30737. 15.1.1911, Erstes Frankfurter Hallensportfest in der Festhalle, veranstaltet vom Frankfurter Verband für Turnsport, dem Gau 9 des Deutschen Radfahrerbundes, der Vereinigung der Frankfurter Bundes-Radfahrer-Vereine und der Frankfurter Rollschuh-Vereine.
  30738. 6.8.1910–11.8.1910, 8. Bundestagung des Arbeiter-Radfahrer-Bundes Solidarität im Gewerkschaftshaus, samt Festkommers im großen Saal des Kaufmännischen Vereins.
  30739. 20.10.1908, Tod des Kaufmanns und Kommunalpolitikers Ignaz Creizenach (1823-1908), von 1867 bis 1872 und von 1877 bis 1900 fortschrittlicher Stadtverordneter, langjähriges Mitglied und wiederholt Erster Vorsitzender des Vorstandes der Israelitischen Gemeinde, von 1864 bis 1869 und von 1882 bis 1890 Mitglied des Schulrats des Philanthropins, Ehrenmitglied der Großloge des „Eklektischen Bundes“.
  30740. 7.8.1908, Tod des Theologen Geheimer Konsistorialrat Dr. Rudolph Ehlers (1834-1908), seit 1864 Pfarrer der Deutschen evangelisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main, Mitglied des reformierten Konsistoriums, seit 1899 als Oberkonsistorialrat und Stellvertreter des Konsistorialpräsidenten, Mitglied des neu konstituierten Königlichen Konsistoriums. Tätig auf sozialem Gebiet, Mitarbeit im Vorstand des Gustav-Adolf-Vereins, im Vorstand des Evangelischen Bundes und im Deutschen Roten Kreuz. Verfasser theologischer Abhandlungen und Predigtsammlungen, Mitherausgeber der „Zeitschrift für praktische Theologie“ (1879-1900), Mitarbeiter der „Christlichen Welt“.
  30741. 16.6.1908, Zusammenkunft von Vertretern des „Reformierten Bundes für Deutschland“ und des Komitees für die Feier des 400. Geburtstages von Calvin in der französisch-reformierten Kirche. Die Feier soll am 10 Juni 1909 stattfinden.
  30742. 24.6.1907–27.6.1907, XV. Bundestag Deutscher Gastwirte samt Jahreshauptversammlung des „Bundes Deutscher Gastwirte“ im Zoologischen Garten (am 25.06.).
  30743. 18.6.1905–19.6.1905, 21. Bundesversammlung des „Bundes freier religiöser Gemeinden Deutschlands“ im freireligiösen Gemeindehaus, Großer Kornmarkt.
  30744. 15.6.1905, Eröffnung des Internationalen Lawn Tennis-Turniers auf den Sportplätzen des Frankfurter Sportklub „Forsthausstraße“, veranstaltet vom Frankfurter Sportklub „Forsthausstraße“ e. V. (Mitglied des Deutschen Lawn Tennis-Bundes).
  30745. 30.3.1904, 70. Geburtstag des Theologen Geheimer Konsistorialrat Dr. Rudolph Ehlers (1834-1908), seit 1864 Pfarrer der Deutschen evangelisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main, Mitglied des reformierten Konsistoriums, seit 1899 als Oberkonsistorialrat und Stellvertreter des Konsistorialpräsidenten Mitglied des neu konstituierten Königlichen Konsistoriums. Tätig auf sozialem Gebiet, Mitarbeit im Vorstand des Gustav-Adolf-Vereins, im Vorstand des Evangelischen Bundes und im Deutschen Roten Kreuz. Verfasser theologischer Abhandlungen und Predigtsammlungen, Mitherausgeber der „Zeitschrift für praktische Theologie“ (1879-1900), Mitarbeiter der „Christlichen Welt“.
  30746. 1.2.1904, Gründung einer Frankfurter Ortsgruppe des „Bundes der Kaufleute“.
  30747. 3.5.1903–4.5.1903, Jahresversammlung des Nassauischen Hauptvereins des Evangelischen Bundes im Vereinshaus Westend samt Festgottesdienst in der Paulskirche.
  30748. 2.11.2000, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bundes deutscher Architekten in Hessen im Architekturmuseum.
  30749. 28.4.2000–1.5.2000, Bundes-Chorfest der Polizeichöre mit einem Frühlingskonzert des Polizeichors Frankfurt in der Jahrhunderthalle Frankfurt.
  30750. 2.9.1937–6.9.1937, 40. Generalversammlung des Evangelischen Bundes im Volksbildungsheim samt Festversammlungen im Hippodrom und in verschiedenen Kirchen (am 05.09.).
  30751. 13.4.1938, Ostpreußenkonzert des Bundes heimattreuer Ost- und Westpreußen im Saalbau unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  30752. 15.6.1938, Reichsweite Kundgebungen der Hitlerjugend und des Bundes Deutscher Mädel (BDM) im Rahmen von Werbevorführungen zum Luftschutz.
  30753. 5.4.1939, Feierliche Eröffnung der „Führerinnen-Schule“ des BDM-Obergaues 81/186, Darmstädter Landstraße, in Anwesenheit von Obergauführerin Else Riese. Es ist die erste eigene Schule dieser Art des Bundes Deutscher Mädel (BDM) im Obergau Hessen-Nassau.
  30754. 15.4.1939, Kundgebung im Saal des Zoologischen Gartens anlässlich der Arbeitstagung des Amtes für Technik und des NS-Bundes deutscher Technik in Anwesenheit des stellvertretenden Gauleiters Karl Linder (1900-1979).
  30755. 16.4.1939–23.4.1939, Ausstellung des Bundes Deutscher Mädel (BDM) „Glaube und Schönheit“ im Frankfurter Kunstverein.
  30756. 21.4.1939–23.4.1939, Führertagung des Bundes Deutscher Mädel (BDM) – Obergau Hessen-Nassau samt Morgenfeier im Schumann-Theater in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger.
  30757. 8.10.1939, Landesversammlung des Evangelischen Bundes (Nassau-Hessen) in der Katharinenkirche unter dem Thema „In Treue fest!“.
  30758. 3.12.1939–9.12.1939, Kriegs-Winterhilfswerksammlung des Bundes Deutscher Mädel (BDM) und der Jungmädel (Spielsachen und Kinderwäsche).
  30759. 27.5.1941, Jahreshauptversammlung des Bundes für künstlerische Gestaltung Frankfurt am Main e. V., „Schnörkel“, im Steinernen Haus.
  30760. 28.9.1941, Konzert des Schubert-Bundes (Essen), ein Kammerchor, im Volksbildungsheim.
  30761. 31.10.1941–2.11.1941, Tagung der Gruppenführerinnen des Bundes deutscher Mädel (BdM) und der Jungmädel des Obergaues 13, Hessen-Nassau, im Volksbildungsheim. Am 02.11. Feierstunde im Karmeliterkloster mit einer Ansprache von Gauleiter Jakob Sprenger.
  30762. 28.12.1946, Gründungsversammlung des Bundes der Fliegergeschädigten, Evakuierten und Währungsgeschädigten im Café Oper am Opernplatz.
  30763. 11.1.1947, Mitgliederversammlung des Bundes der Fliegergeschädigten und Sparer, Ortsgruppe Frankfurt am Main, im Café Oper, Opernplatz.
  30764. 12.4.1947, Wiederbegründung des Deutschen Esperanto-Bundes (Germana Esperanto-Asocio) in Frankfurt am Main.
  30765. 12.10.1947, Sportsaison-Abschlussfeier des Rad- und Kraftfahrer-Bundes Solidarität Hessen, Ortsgruppe Frankfurt am Main, in der Kantine des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes Nied.
  30766. 30.11.1947, Versammlung des Bundes der Fliegergeschädigten (Landesverband Hessen) in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  30767. 4.6.1948, Öffentliche Versammlung des Bundes für religiösen Sozialisten im Gewerkschaftshaus.
  30768. 17.9.1948, Eröffnungsfeier der Winterarbeit des Frankfurter Bundes für Volksbildung in der Paulskirche.
  30769. 4.10.1948, Vortrag von Professor Hans Mayer „Reise in Polen – 1948“ im großen Hörsaal des Senckenbergmuseums im Rahmen der Veranstaltungen des Frankfurter Bundes für Volksbildung.
  30770. 14.11.1948–16.11.1948, Tagung des „Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker“ mit allen seit 1945 neu gebildeten Gruppen aus München, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Hannover, Stuttgart usw., allerdings ohne die ostdeutschen Kollegen.
  30771. 21.11.1948, Wiederbegründung des „Bundes Deutscher Radfahrer“.
  30772. 18.12.1948–21.12.1948, Weihnachtsverkaufsausstellung des Höchster Bundes für Volksbildung in der Turnhalle des Höchster Gymnasiums.
  30773. 1.2.1949, Fünfzigjähriges Jubiläum des Deutschen Bundes für Vogelschutz.
  30774. 4.3.1949, Vortragsveranstaltung des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Großen Hörsaal des Senckenbergmuseums mit einem Vortrag Joseph Rovans über Paris.
  30775. 9.3.1949, Volkskunstabend des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Saal des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM), Bürgerstraße 1, mit dem Lenzewski-Quartett.
  30776. 22.4.1949, Mitgliederversammlung des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Volksbildungsheim.
  30777. 24.4.1949, Jahreshauptversammlung des Bundes der Fliegergeschädigten in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  30778. 16.7.1949–7.8.1949, Ausstellung des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker im Frankfurter Kunstverein, Eschenheimer Anlage 35.
  30779. 20.9.1949, Gründung des „Bundes für Bürgerrechte“, der die Verwirklichung der verfassungsmäßigen Grundfreiheiten zum Ziel hat, in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  30780. 24.9.1949, Herausgegeben vom Bundesministerium für Justiz erscheint in Frankfurt am Main dreimal wöchentlich der „Bundes-Anzeiger“ als amtliches Nachrichtenblatt für das gesamte Bundesgebiet.
  30781. 13.11.1949, Öffentliche Kundgebung des Bundes ehemaliger Kriegsgefangener in den Römerhallen.
  30782. 27.11.1949, Öffentliche Kundgebung des Bundes ehemaliger Kriegsgefangener im Ratskeller.
  30783. 2.4.1950, Gründungsversammlung des „Bundes deutscher Filmamateure, Arbeitsgemeinschaft Frankfurt“.
  30784. 17.4.1950–24.4.1950, Gesundheitswoche des Bundes für Volksbildung in Verbindung mit den Volksgesundheitsvereinen unter dem Motto „Lebe gesund“ im Werkheim, Vilbeler Straße 29.
  30785. 23.6.1950, Öffentliche Versammlung der FDP zum Wohnungsbauprogramm des Bundes mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Viktor Emanuel Preusker im Großen Saal des Senckenbergmuseums.
  30786. 1.10.1950, Gründungsversammlung des Bundes der Arbeiter-Samariter im Lokal Schröder, Klappergasse 9.
  30787. 2.10.1950–6.10.1950, Zweiter Kongress des „Bundes für freies Christentum“.
  30788. 8.10.1950–28.10.1950, Ausstellung des Bundes Deutscher Architekten (BDA), Gruppe Frankfurt, in den Wandelgängen der Paulskirche.
  30789. 23.11.1950, Gründungsversammlung des Bundes der Freunde und Förderer des Carl-Schurz-Realgymnasiums in Sachsenhausen in der Aula der Freiherr-vom-Stein-Schule.
  30790. 29.11.1950, 60jähriges Jubiläum des Frankfurter Bundes für Volksbildung.
  30791. 21.1.1951, Europa-Abend des „Bundes der in Westdeutschland lebenden Emigranten der Schachwelt der Jugend“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  30792. 31.1.1951, Aus Anlass des erstmals gefeierten „Tages der jungen Europäer“ veranstaltet der Kreisverband Frankfurt des Bundes Europäischer Jugend (BEJ) eine öffentliche Kundgebung in der Paulskirche. Es spricht der Präsident der Europa-Union Dr. Eugen Kogon.
  30793. 4.1.1952, Tagung des „Bundes katholischer Erzieher“ mit über 300 Tagungsteilnehmern.
  30794. 11.1.1952–13.1.1952, 33. Nationale Rassegeflügelschau auf dem Messegelände, die im Auftrag des Bundes Deutscher Rassegeflügel-Züchter e. V. vom Frankfurter Geflügelzüchterverein von 1867 veranstaltet wird. An der Eröffnung nehmen Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb, zahlreiche Vertreter von Staats- und Gemeindebehörden und Vertreter der deutschen und ausländischen Geflügelzüchter-Vereine sowie der interessierten Industrie teil.
  30795. 16.3.1952, Kundgebung der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947, der Europa-Union, des Frauenverbandes Hessen und des Bundes Europäischer Jugend unter dem Leitwort „Ohne Dich kein Friede“ in der Paulskirche.
  30796. 2.4.1952, Tagung des Bundes Deutscher Schiedsmänner e. V. im Klubhaus der Rudergesellschaft Germania.
  30797. 16.5.1952–18.5.1952, Bundestagung des „Bundes hirnverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer e. V.“ mit 300 Delegierten. Eröffnet wird die Tagung mit einer Kundgebung namhafter Persönlichkeiten (Staatsekretär Sauerborn vom Bundesarbeitsministerium, Professor Kloos, Leiter der Hirnverletzten-Abteilung des Versorgungskrankenhauses Bad Pyrmont, der Bundesvorsitzende Götsch u. a.) in der Paulskirche. Am 17.05. d. J. legt eine Abordnung des Bundes am Ehrenmal im Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  30798. 1.6.1952, Frankfurts Polizeipräsident Dr. Gerhard Littmann verbietet eine Kundgebung des Bundes Deutscher Jugend, der Jungdemokraten und der Jungen Union sowie Delegierter verschiedener anderer Jugendorganisationen aus 18 Ländern zu einer „Freiheitskundgebung“ auf dem Opernplatz.
  30799. 28.6.1952–6.7.1952, Erste Bundesschau des Deutschen Hausfrauen-Bundes samt der Ausstellung „Die Wirtschaft im Dienste der Hausfrau“ auf dem Festhallengelände, veranstaltet vom Deutschen Hausfrauenbund in Verbindung mit der Messe- und Ausstellungs GmbH. 378 Aussteller, auch französische, schweizerische und amerikanische Firmen, führen ihre Erzeugnisse vor.
  30800. 6.9.1952–8.9.1952, 60. Bundestag des Bundes Deutscher Haarformer auf dem Messegelände. Veranstaltet wird eine Modenschau in der Hauptgaststätte auf dem Messegelände. An dieser Veranstaltung nehmen führende Damenfriseure aus England, Frankreich, Holland, der Schweiz und Deutschland teil.
  30801. 14.8.1952–17.8.1952, 22. Bundestag des Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerbundes (ARKB) „Solidarität“ in der Kongreßhalle auf dem Messegelände. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb gibt den Delegierten des ca. 60000 Mitglieder umfassenden Bundes „Solidarität“ im Namen der Stadt einen Empfang. Der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn und Innenminister Heinrich Zinnkann wohnen den Eröffnungsfeierlichkeiten des Kongresses ebenso bei wie der Austragung der deutschen Bundesmeisterschaft des Arbeiter-Rad- und Kraftfahrerbundes „Solidarität“ am 17.08. im Stadion. Ein großer „Bunter Abend“ mit Kunstfahr-Meistern aus Österreich, der Schweiz und Deutschland und mehreren radsportlichen Veranstaltungen, verbunden mit Platzkonzerten, umrahmen die Arbeitstagung der „Solidarität“.
  30802. 9.10.1952–11.10.1952, 50. Jahrestagung des Bundes Deutscher Verkehrsverbände mit einer öffentlichen Kundgebung für den deutschen Fremdenverkehr und Eröffnung des Instituts für Fremdenverkehrswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, einer gemeinsamen Stiftung des Landes Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, des Bundes Deutscher Verkehrsverbände und der Deutschen Zentrale für Fremdenverkehr.
  30803. 7.12.1952, Kundgebung des Bundes der Fliegergeschädigten und des Bundes der Heimatvertriebenen im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  30804. 14.12.1952, Der Frankfurter Polizeipräsident Dr. Gerhard Littmann verbietet eine Tagung von 70 Delegierten des Bundes Deutscher Jugend aus allen Teilen Westdeutschlands für den Ortsbereich, nachdem bei einer überraschenden Durchsuchung der Tagungsteilnehmer durch Alarmeinheiten der Frankfurter Schutz- und Kriminalpolizei Schuss-, Schlag- und Stichwaffen gefunden werden. Die aufgelöste Tagung wird in Mainz fortgesetzt.
  30805. 5.2.1953, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb fliegt nach Stockholm, um in seiner Eigenschaft als Präsident des Bundes deutscher Verkehrsverbände bzw. als Vizepräsident der Deutschen Zentrale für Fremdenverkehr an der Eröffnung des ersten deutschen Reisebüros der Deutschen Zentrale für Fremdenverkehr in Schweden teilzunehmen.
  30806. 9.6.1953, Der frühere Frankfurter Stadtbaurat Ernst May spricht auf Einladung des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Studentenheim über „Sonne und Finsternis über Ostafrika“.
  30807. 2.8.1953, Gedenkstunde des Bundes vertriebener Deutscher (BvD) anlässlich des „Tages der Heimat“ in der Paulskirche.
  30808. 27.9.1953, 40jähriges Stiftungsfest des Arbeiter-Samariter-Bundes e. V. im Karlshaus, Seilerstraße 20.
  30809. 15.10.1953, Eröffnung einer Rettungsstation des Arbeiter-Samariter-Bundes e. V. an der Paulskirche.
  30810. 21.3.1954, Gedenkstunde des „Bundes tätiger Altstadtfreunde“ für die Frankfurter Altstadt und ihre Toten in den Römerhallen.
  30811. 8.5.1954, Hessische Landeskonferenz des Bundes deutscher Schiedsmänner (BDS) e. V. im Konferenzsaal des Rathauses.
  30812. 26.5.1954, Gründungsversammlung der Landesgruppe Hessen des Bundes der Elsässer und Lothringer e. V. im Lokal Heymann, Darmstädter Landstraße 10-12.
  30813. 27.9.1954–30.9.1954, 4. Kongress des Deutschen Bundes für freies Christentum in den Räumen der evangelisch reformierten Gemeinde, Metzlerstraße 19.
  30814. 2.10.1954–5.10.1954, Vermisstenbild-Suchausstellung des Bundes ehemaliger Fallschirmjäger in der Paulskirche.
  30815. 26.2.1955–27.2.1955, Landestagung des hessischen Arbeiter-Samariter-Bundes im Gewerkschaftshaus.
  30816. 3.5.1955, Gedächtnisstunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung für Alfred Polgar im Volksbildungsheim.
  30817. 5.6.1955, Matinée des Bundes für Volksbildung im Volksbildungsheim anlässlich des 80. Geburtstages von Thomas Mann.
  30818. 1.10.1955, Feierstunde des Bundes der Danziger anlässlich des 90. Geburtstages von Max Halbe im Danziger Hof am Danziger Platz.
  30819. 23.1.1956, Feier des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Volksbildungsheim anlässlich des 200. Geburtstages von Wolfgang Amadeus Mozart.
  30820. 22.5.1956–24.5.1956, Tagung der europäischen Sektion des Internationalen Bundes der Freien Gewerkschaften im Gewerkschaftshaus.
  30821. 3.11.1956–4.11.1956, Generalversammlung des Internationalen Bundes für Sozialarbeit, Jugendsozialwerk e. V., Tübingen.
  30822. 31.5.1957–2.6.1957, Deutscher Rechtspflegertag 1957 des Bundes Deutscher Rechtspfleger im Palmengarten.
  30823. 15.6.1957–16.6.1957, Jahreshauptversammlung des „Bundes Deutscher Detektive“ im Inselhotel.
  30824. 26.1.1958, Die Wintersportler stürmen das tief verschneite weite Gebiet der Taunusberge. Überfüllte Sonderzüge von Bundes- und Straßenbahn und Autobussen. Verkehrsstockung auf fast allen Zu- und Abfahrtsstraßen.
  30825. 15.3.1958, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Ortsverbandes Frankfurt-Süd des Bundes der vertriebenen Deutschen (BvD) im großen Saal der Südbahnhofgaststätte.
  30826. 16.6.1958–17.6.1958, Vierte Bundesversammlung des „Deutsche Faktoren-Bundes e. V.“ im Logenhaus Finkenhof.
  30827. 17.10.1958, Gedenkfeier zum 70. Geburtstag des Konzert- und Opernsängers Heinrich Schlusnus (1888-1952), veranstaltet von der Volksbühne des Frankfurter Bundes für Volksbildung, im Cantate-Saal, Großer Hirschgraben 21.
  30828. 4.4.1959, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Bundes der Danziger, Kreis Frankfurt am Main, im Kolpinghaus.
  30829. 19.6.1959, Gedenkfeier des Physikalischen Vereins, der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und des Frankfurter Bundes für Volksbildung für Alexander von Humboldt im großen Hörsaal des Physikalischen Vereins, Robert-Mayer-Straße 2.
  30830. 15.11.1959, Gemeinsame Feierstunde des Verbandes der Kriegsgeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK), des Reichsbundes der Kriegs- und Zivilbeschädigten, des Verbandes der Heimkehrer, des Bundes hirnverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer und der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Soldatenverbände am Ehrenmal auf dem Hauptfriedhof und in der Paulskirche. Der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn übergibt auf dem Hauptfriedhof ein neu geschaffenes Gräberfeld, auf dem 1484 deutsche und ausländische Opfer des Nationalsozialismus ihre letzten Ruhe gefunden haben, der Obhut der Stadt Frankfurt am Main.
  30831. 26.10.1960, Gedenkstunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Kleinen Saal des Volksbildungsheimes für Dr. Wilhelm (1860-1941) und Else (1881-1948) Epstein. Anlass ist der 100. Geburtstag des Erwachsenenpädagogen Dr. Wilhelm Epstein.
  30832. 21.1.1961, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des Bundes der Freunde des Lessing-Gymnasiums.
  30833. 22.1.1961, Am Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt am Main für Bundes- und Landesbehörden im Römer nimmt auch Frankfurts Ehrenbürger und Nobelpreisträger Professor Otto Hahn (1879-1968) teil.
  30834. 23.1.1961, Traditioneller Neujahrsempfang des Magistrats für die Vertreter der Bundes- und Landesbehörden in Frankfurt am Main im Römer.
  30835. 6.2.1961, Der erfolgreiche Schriftsteller, Kunsthistoriker, Publizist und langjährige Vorsitzende des Bundes der tätigen Altstadtfreunde, Dr. Fried Lübbecke (1883-1965), kann auf eine 50jährige Tätigkeit für die Stadt Frankfurt am Main zurückblicken.
  30836. 19.2.1961, 10jähriges Jubiläum des 1951 wieder gegründeten „Bundes hirnverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer e. V.“.
  30837. 12.5.1961–13.5.1961, Bundestagung des Bundes Deutscher Zimmermeister im Palmengarten.
  30838. 25.5.1961–27.5.1961, 50. Seminarlehrgang des „Bundes Deutscher Schiedsmänner“.
  30839. 3.10.1961–5.10.1961, Tagung des Bundes Deutscher Filmamateure im Hotel „Zum Heidelberger“.
  30840. 15.1.1962, Traditioneller Neujahrsempfang des Magistrats für die Vertreter der Bundes- und Landesbehörden in Frankfurt am Main im Römer.
  30841. 8.4.1962, Festliche Veranstaltung anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Bundes tätiger Altstadtfreunde zu Frankfurt e. V. am 12.04.1922 im Bürgersaal des Römers.
  30842. 25.6.1962, Anlässlich des 40. Todestages von Außenminister Walther Rathenau, der am 24.06.1922 einem rechtsextremen Attentat zum Opfer fiel, findet im Rahmen des Bundes für Volksbildung zusammen mit der Frankfurter Jüdischen Gemeinde eine Feierstunde im Cantatesaal statt.
  30843. 30.6.1962, Der Magistrat verleiht dem Direktor des Frankfurter Bundes für Volksbildung, Carl Tesch (1902-1970), anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30844. 8.1.1963, Traditioneller Neujahrsempfang des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung für die Bundes- und Landesbehörden im Kaisersaal des Römers.
  30845. 9.3.1963, Einweihung des erweiterten Volksbildungsheimes des Frankfurter Bundes für Volksbildung, in dem auch die Landesbühne Rhein-Main mit dem „Theater am Turm“ neue Räume erhält. Am Abend wird im „Theater am Turm“ von der Landesbühne Rhein-Main das Schauspiel „Asche im Wind“ von Heinrich Heym uraufgeführt.
  30846. 9.5.1963, Großkundgebung des Hessischen Handwerkstages in der Paulskirche gegen die Sozialpolitik des Bundes.
  30847. 16.5.1963–17.5.1963, Bundesdelegiertentag des Bundes der Versorgungsbeamten im Haus Dornbusch.
  30848. 3.7.1963, Aus Anlass seines 80. Geburtstags erhält der Schriftsteller und Kulturhistoriker Dr. Fried Lübbecke (1883-1965), Vorsitzender des Bundes tätiger Altstadtfreunde, die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30849. 26.10.1963, Akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Kolonne Frankfurt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) im Volksbildungsheim.
  30850. 1.11.1963–3.11.1963, Bundes-Frauen-Konferenz der SPD im Haus Dornbusch.
  30851. 14.1.1964, Traditioneller Neujahrsempfang des Magistrats für die Vertreter der Bundes- und Landesbehörden in Frankfurt am Main im Römer.
  30852. 12.3.1964, Haupttagung des Bundes Deutscher Hebammenverbände e. V. im Hotel Hamburger Hof.
  30853. 14.3.1964–15.3.1964, Bundeskongress des Deutschen Zithermusik-Bundes e. V. im Palmengartensaal und in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  30854. 13.5.1964, 6. Bundes-Personalräte-Konferenz der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED) im Gewerkschaftshaus.
  30855. 3.6.1964–6.6.1964, Tagung des Zentralkomitees des Internationalen Metallarbeiter-Bundes.
  30856. 29.9.1964, Arnold Schönberg-Abend des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Theater am Turm anlässlich des 90. Geburtstages des Komponisten.
  30857. 11.2.1965–17.3.1965, Ausstellung „Heimat – deine Häuser“ des Bundes Deutscher Architekten (BDA), Gruppe Frankfurt am Main, in der Paulskirche.
  30858. 28.3.1965, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des evangelischen Bundes für sittliche Lebensordnung „Weißes Kreuz“ im Dominikanerkloster.
  30859. 9.5.1965, Gedenkfeier des Bundes der Vertriebenen im „Jahr der Menschenrechte“ in der Paulskirche.
  30860. 17.11.1965–20.11.1965, Tagung des Arbeitskreises großstädtischer Volkshochschulen im Deutschen Volkshochschulverband unter Federführung des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Volksbildungsheim.
  30861. 29.11.1965, 75jähriges Jubiläum des Frankfurter Bundes für Volksbildung e. V.
  30862. 27.1.1966, Traditioneller Neujahrsempfang des Magistrats für die Vertreter der Bundes- und Landesbehörden in Frankfurt am Main im Römer.
  30863. 26.2.1966–28.2.1966, 31. Landesversammlung des Evangelischen Bundes Hessen und Nassau im Dominikanerkloster.
  30864. 2.4.1966, Generalversammlung des Bundes der Verkehrsteilnehmer Deutschlands im Hotel Intercontinental.
  30865. 13.5.1966, Festakt anlässlich des 100. Lehrgangs des Schiedsmännerseminars des Bundes Deutscher Schiedsmänner im Haus Dornbusch.
  30866. 19.5.1966–22.5.1966, Jahrestagung des Bundes der Theatergemeinden.
  30867. 1.10.1966–9.10.1966, Ausstellung des Bundes für Volksbildung mit grafischen Arbeiten aus der DDR im Volksbildungsheim.
  30868. 10.1.1967, Traditioneller Neujahrsempfang des Magistrats im Römer. Erstmals findet ein gemeinsamer Empfang des Konsularischen Korps und der Vertreter der Bundes- und Landesbehörden statt.
  30869. 6.3.1967–7.3.1967, 18. Haupttagung des Bundes Deutscher Hebammenverbände im Hotel „Hamburger Hof“.
  30870. 30.6.1967, Der Magistrat verleiht dem Direktor des Frankfurter Bundes für Volksbildung, Carl Tesch (1902-1970), anlässlich seines 65. Geburtstages die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30871. 17.11.1967, Arbeitstagung der Landessektion Südhessen des Bundes gegen den Alkohol im Straßenverkehr e. V. im Palmengarten.
  30872. 26.11.1967, Zum Gedenken an 20 Jahre politisches Ringen um Frieden und Freiheit und an den ehemaligen amerikanischen Außenminister George Marshall treffen sich Mitglieder des Präsidiums des Bundes der Vertriebenen vor der Opernhausruine am Marshallbrunnen.
  30873. 16.3.1968, Feierstunde anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Ortsverbandes Süd des Bundes der Vertriebenen (BdV), im großen Saal der Gaststätte des Südbahnhofes.
  30874. 30.3.1968, Gedenkstunde anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Bundes der vertriebenen Deutschen im Haus der Heimat, Goethestraße 29.
  30875. 11.10.1968–14.10.1968, Zehnter Kongress des Bundes für freies Christentum.
  30876. 13.10.1968, Akademische Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des „Bundes für Volksbildung Frankfurt a. M.-Höchst e. V.“ (BfV) im Volksbildungsheim Höchst.
  30877. 20.3.1969–21.3.1969, Jahresmitarbeitertagung des Internationalen Bundes für Sozialarbeit-Jugendsozialwerk und Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Jugendsozialwerks im Palmengarten.
  30878. 21.6.1969, Landjugendtag des Bundes der deutschen Landjugend in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  30879. 15.10.1969–18.10.1969, Gesundheitswoche des Kneipp Bundes e. V. in Verbindung mit dem Kneipp-Verein Frankfurt am Main im Volksbildungsheim.
  30880. 16.10.1969–30.10.1969, Israel-Studienreise des Frankfurter Bundes für Volksbildung.
  30881. 1.12.1969, Der langjährige Direktor des Frankfurter Bundes für Volksbildung, Carl Tesch (1902-1970), geht in den Ruhestand.
  30882. 16.1.1970, Zum ersten Mal wird der traditionelle Neujahrsempfang der Stadtverwaltung im Kaisersaal für das in Frankfurt am Main akkreditierte Konsularische Korps sowie die Bundes- und Landesbehörden dazu genutzt, den Walter-Kolb-Gedächtnispreis zu verleihen.
  30883. 10.5.1970–17.5.1970, Fünfte Woche des asiatischen Films des Frankfurter Bundes für Volksbildung im Volksbildungsheim.
  30884. 26.5.1970, Fünfter Bundesjugendtag der Jugend des Bundes Deutscher Steuerbeamter im Haus Dornbusch.
  30885. 3.6.1970–5.6.1970, Dritte Konferenz über Frauenfragen des Internationalen Metallarbeiter-Bundes (IMB) im Gewerkschaftshaus.
  30886. 19.9.1970–20.9.1970, Feierlichkeiten samt Festzug anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Arbeiter-Samariter-Bundes in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  30887. 6.10.1970–14.10.1970, Frauen-Foren des Bundes für Volksbildung in zahlreichen Stadtteilen.
  30888. 25.10.1970, Protest-Schweigemarsch des Bundes gewerkschaftlicher Ärzte, der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) Frankfurt, der Humanistischen Union Frankfurt und des Sozialistischen Lehrerbundes mit 300 Teilnehmern in der Nordweststadt gegen die Entlassung des Assistenzarztes Dr. Hans Mausbach aus dem Krankenhaus Nordwest.
  30889. 31.10.1970, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des „Bundes der Gehörlosen“ im Haus Dornbusch.
  30890. 27.11.1970, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums des Bundes für Volksbildung im Volksbildungsheim.
  30891. 19.7.1971, Mit 30 Projekten ist die Johann Wolfgang Goethe-Universität im ersten Rahmenplan des Bundes und der Länder für den Hochschulausbau vertreten.
  30892. 12.10.1971–14.10.1971, Gesundheitswoche des Kneipp-Bundes und des Kneipp-Vereins Frankfurt im Volksbildungsheim.
  30893. 19.9.1972–22.9.1972, „Woche der Heimat 1972“ des Bundes der vertriebenen Deutschen.
  30894. 4.5.1973–6.5.1973, Bundesversammlung des „Bundes der Mitteldeutschen“ im Hotel „Frankfurter Hof“.
  30895. 27.6.1973, Unterzeichnung der Verträge zur Gründung des Frankfurter Verkehrs- und Tarifverbundes – eine GmbH mit den Stadtwerken Frankfurt und der Deutschen Bundesbahn als Gesellschafter – von Vertretern des Bundes, des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt am Main.
  30896. 2.3.1974, Trotz des von der Polizei- und Ordnungsbehörde verhängten Versammlungsverbotes protestieren etwa 500 Anhänger des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) gegen das von „Magistrat und Landesregierung erlassene Demonstrationsverbot.“
  30897. 19.9.1974–21.9.1974, Arbeitstagung des Bundes Deutscher Werbeberater (BDW).
  30898. 24.1.1975, Traditioneller Neujahrsempfang des Magistrats für die Mitglieder des Konsularischen Korps sowie die Repräsentanten der Bundes- und Landesbehörden im Kaisersaal des Römers.
  30899. 18.7.1975, Demonstration des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) gegen die Fahrpreiserhöhung im FVV. Trotz Verbotes protestieren 150 Menschen auf der Zeil. Die Polizei löst die Versammlung auf und nimmt mehrere Personen fest.
  30900. 19.8.1975, Feier des Frankfurter Bundes für Volksbildung anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Deutsch-Englischen Sommerschule im Volksbildungsheim.
  30901. 3.7.1887–10.7.1887, Neuntes Deutsches Bundes- und Jubiläumssschießen.
  30902. 24.9.1889, Jahreshauptversammlung des Hauptvereins des Evangelischen Bundes im Großherzogtum Nassau im Saal „zur Rosenau“.
  30903. 7.10.1893, 70. Geburtstag des Kaufmanns und Kommunalpolitikers Ignaz Creizenach (1823-1908), Mitglied der Fortschrittspartei, von 1867 bis 1872 und von 1877 bis 1900 Stadtverordneter, bis 1890 Mitglied im Vorstand (u.a. als Erster Vorsitzender) der Israelitischen Gemeinde, langjähriges Mitglied des Schulrates des Philanthropin, Ehrenmitglied der Großloge des Ekklektischen Bundes.
  30904. 12.5.1899, Gründung des „Bundes der Frankfurter Vereine für Armenpflege und Wohltätigkeit“. Ziel ist eine engere Kooperation aller Frankfurter Vereine für freiwillige Fürsorge.
  30905. 6.10.1900–7.10.1900, Dritter Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes im Restaurant „Taunus“.
  30906. 23.5.1909–30.5.1909, Frankfurter Festwoche auf dem Festplatz unter Teilnahme der Turnerschaft Frankfurt am Main, des Gau 9 des Deutschen Radfahrer-Bundes, des Sängerbundes Frankfurt am Main und der Frankfurter Sänger-Vereinigung, des Frankfurter Verbandes für Turnsport, einem großen Schüler-Konzert und einen Fußball-Wettkampf Frankfurt am Main – Süddeutschland.
  30907. 15.5.1976, Der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Herbert Szaja, spricht auf einer Veranstaltung der CDU im Kolpinghaus.
  30908. 18.8.1976, Demonstration des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) in der Innenstadt gegen das KPD-Verbot aus dem Jahre 1956.
  30909. 21.10.1976–23.10.1976, Gesundheitstage 1976 des Kneipp-Bundes Bad Wörrishofen und des Kneipp-Vereins Frankfurt im Dominikanerkloster.
  30910. 23.6.1977, 10. Landesverbandstag des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands im Palmengarten.
  30911. 24.9.1977, Folklore-Festival des „Bundes der Polen“ im Bürgerhaus Harheim.
  30912. 24.12.1977, Bei einer nicht angemeldeten Demonstration des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) gegen die geplanten Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr kommt es zu tumultarischen Szenen. Die Polizei greift ein und nimmt mehrere Demonstranten fest.
  30913. 22.2.1978, Mitglieder des Bundes gegen den Missbrauch der Tiere e. V., Gruppe Hessen, protestieren vor dem Plaza Hotel, in das der Ministerpräsident der kanadischen Provinz Neufundland, Frank Duff Moores, zu Pressekonferenz gebeten hat, gegen die Robben-Tötung.
  30914. 4.5.1978–7.5.1978, Bundestagung des Bundes Deutscher Werbeberater im Hotel Plaza.
  30915. 20.6.1978, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Bundes Deutscher Architekten im Hotel „Frankfurter Hof“.
  30916. 12.9.1978, Tagung des Parteirates der Bundes-SPD im Römer.
  30917. 11.10.1978–15.10.1978, 32. Bundestag des Bundes Deutscher Philatelisten e. V. im Hotel Frankfurter Hof.
  30918. 2.11.1978, Aus Protest gegen den neuen Gesellschaftsvertrag legt Kulturdezernent Hilmar Hoffmann seinen Vorsitz im Aufsichtsrat des Frankfurter Bundes für Volksbildung nieder.
  30919. 9.12.1978, Die Polizei löst eine verbotene Demonstration des Kommunistischen Bundes Westdeutschland mit rund 200 Teilnehmern in der Innenstadt auf.
  30920. 16.12.1978, Trotz Demonstrationsverbotes versammeln sich Mitglieder des Kommunistischen Bundes Westdeutschland in der Innenstadt. Die Polizei nimmt mehrere Personen fest.
  30921. 26.11.1979, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands im Hotel Intercontinental.
  30922. 14.12.1979, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und der Präsident des Deutschen Turner-Bundes, Willi Greite, unterzeichnen im Kaisersaal des Römers den Vertrag für das Deutsche Turnfest 1983.
  30923. 10.5.1980, „Zirkus Liberal“ der FDP auf dem Festplatz am Ratsweg mit bundes- und landespolitischer Prominenz.
  30924. 10.5.1980, Polnischer Folkloreabend im Haus Gallus anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Bundes der Polen „Zgoda“ in der Bundesrepublik Deutschland.
  30925. 6.6.1981–8.6.1981, „Congrès Nationale des CEFI“ der Kameradschaft Frankfurt des Bundes Deutscher Fallschirmjäger mit einem Empfang im Kaisersaal des Römers.
  30926. 11.9.1981–18.9.1981, „Tag der Heimat“ des Kreisverbandes Frankfurt des Bundes der Vertriebenen (BdV).
  30927. 7.12.1981–12.12.1981, Unterrichtsboykott hessischer Abend- und Fachschüler und Studenten gegen die Sparpolitik des Landes Hessen und des Bundes.
  30928. 12.5.1983, Aktionstag des Deutschen Turner-Bundes und seiner Vereine auf dem Rebstockgelände.
  30929. 9.9.1983–20.9.1983, Woche der Heimat des Bundes der Vertriebenen, Kreisverband Frankfurt.
  30930. 2.12.1983–4.12.1983, 65. Nationale Rassegeflügelschau auf dem Messegelände. Hierzu gibt der Magistrat dem Präsidium des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter im Kaisersaal des Römers einen Empfang (02.12.).
  30931. 25.3.1984, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Bundes Deutscher Radfahrer im Palmengarten.
  30932. 7.6.1984–8.6.1984, Delegiertenversammlung des Bundes Deutscher Architekten im Deutschen Architekturmuseum.
  30933. 9.9.1984, „Tag der Heimat 1984“ des Bundes der Vertriebenen, Kreisverband Frankfurt am Main, im Haus Dornbusch.
  30934. 16.10.1984, Einweihung der neuen Zentrale des Arbeiter-Samariter-Bundes an der Hanauer Landstraße 191-193.
  30935. 8.11.1984, Herbsttagung des Bundes Deutscher Zimmermeister.
  30936. 2.6.1985, „Festival der Pedale“ des Bundes Deutscher Radfahrer.
  30937. 4.8.1985–21.8.1985, Internationales Jugendtreffen des Bundes Deutscher Pfadfinder.
  30938. 4.9.1985–11.9.1985, „Woche der Heimat“ des Kreisverbandes Frankfurt des „Bundes der Vertriebenen“.
  30939. 15.11.1986, 1. Turn-Gala des Deutschen Turner-Bundes zur Wiedereröffnung der umgebauten Frankfurter Festhalle.
  30940. 28.11.1987, Turn-Gala des Deutschen Turner-Bundes in der Festhalle.
  30941. 8.3.1988, 10jähriges Jubiläum des Mädchentreffs des Internationalen Bundes für Sozialarbeit e. V. im Gallusviertel.
  30942. 29.4.1988–30.4.1988, 40. Landesverbandstag des Landesverbandes Hessen des Bundes der Vertriebenen mit einem städtischen Empfang (am 29.04.) im Kaisersaal des Römers.
  30943. 15.10.1988, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Ortsverbandes Frankfurt des Arbeiter-Samariter-Bundes auf der Konstablerwache.
  30944. 2.6.1989, Festakt in der Paulskirche anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Internationalen Bundes für Sozialarbeit-Jugendsozialwerk mit der Bundestagspräsidentin Professor Rita Süssmuth.
  30945. 29.10.1989–2.11.1989, Tagung des Internationalen Turner-Bundes.
  30946. 22.6.1990, Mit der konstituierenden Sitzung des „Gemeinsamen Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Rhein-Main-Verkehrsverbund“ (RMV) im Hofheimer Kreishaus sind endgültig die Weichen für einen neuen RMV gestellt, nachdem sich Vertreter des Bundes, der Länder, der Landkreise sowie der kreisfreien Städte der Region darauf einigen können.
  30947. 1.11.1991, Einrichtung eines „Mobilen Hilfsdienstes“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Sachsenhausen.
  30948. 3.12.1991–6.12.1991, Tagung der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung, des Bundes, des Landes und der Stadt Frankfurt am Main zum Thema „Vom lokalen zum überregionalen Netzwerk in der Umwelterziehung“ im Römer samt städtischem Empfang am 08.12. im Kaisersaal des Römers.
  30949. 15.1.1992, Dem Mitbegründer des „Marburger Bundes“ und Arbeitsmediziner Dr. Hans Loskant wird im Römer das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  30950. 25.1.1992, Der „Bundes-Jugendkongress“ der NPD im Bürgertreff Kalbach führt zu schweren Ausschreitungen mit Steinwürfen, Knüppeleinsätzen und Festnahmen. Vor dem Bürgerhaus demonstrieren 700 Gegner der NPD zunächst friedlich, bis es zu direkten Auseinandersetzungen zwischen NPD-Anhängern und deren Gegnern kommt. Zuvor findet auf dem Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität eine Anti-NPD-Demonstration statt.
  30951. 14.5.1993–16.5.1993, „Prager Tage“ des Bundes für Volksbildung zur Verbesserung der Kontakte zur osteuropäischen Partnerstadt Frankfurts.
  30952. 17.7.1993, Fahrraddemonstration des Arbeitskreises Rad, des Verkehrsclubs Deutschland und des Bundes für Umwelt und Naturschutz.
  30953. 4.9.1993, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), Ortsgruppe Frankfurt, auf der Zeil.
  30954. 5.6.1994, “Festival der Pedale” des Bundes Deutscher Radfahrer zwischen Eisernem Steg und Paulsplatz.
  30955. 12.4.1997, 75jähriges Jubiläum des Bundes tätiger Altstadtfreunde, des Vorgängervereins der Freunde Frankfurts – Verein zur Pflege der Frankfurter Tradition e. V. mit einer Festveranstaltung und einem Festvortrag des Leiters des Instituts für Stadtgeschichte, Professor Dieter Rebentisch, im Kaisersaal des Römers.
  30956. 5.1.1998, Das neu geschaffene Prüfungsamt des Bundes nimmt in Frankfurt am Main, Homburger Landstraße 362, seine Arbeit auf. Es soll den Umgang der Bundesbehörden mit öffentlichen Mitteln kontrollieren und unterstützt damit die Tätigkeit des Bundesrechnungshofes.
  30957. 28.3.1998, Rund 1.000 Anhänger des rechten „Bundes Freier Bürger Offensive für Deutschland“ (BFB) demonstrieren in der Innenstadt gegen die Einführung des Euro. Polizisten unterbinden auf dem Paulsplatz eine Gegendemonstration.
  30958. 17.6.1999, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Bundes Deutscher Rechtspfleger, der sich im März 1949 in einem Frankfurter Gerichtssaal konstituiert hat.
  30959. 8.11.1999, Der Riederwaldtunnel rückt in weite Ferne: Er wird nicht in das Verkehrsinvestitionsprogramm des Bundes aufgenommen.
  30960. 12.12.2002, Die Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, tritt wegen Segnung homosexueller Paare aus der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau aus.
  30961. 8.5.2009, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Internationalen Bundes (IB) im Römer.
  30962. 16.7.2009, Tod des Architekten Max Meid (1910-2009) im Alter von 98 Jahren, seit 1947 in Frankfurt am Main wirkend, langjähriger Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten, seit 2000 Ehrenvorsitzender der Architektenkammer Hessen.
  30963. 15.3.2010, Richtfest für den Neubau des Deutschen Turner-Bundes (DTB) an der Otto-Fleck-Schneise – fast eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung im Oktober 2008.
  30964. 17.12.2010, Tod des langjährigen Generalsekretärs und Pressechefs des „Deutschen Fußball-Bundes“ (DFB), Dr. Wilfried Gerhardt, im Alter von 80 Jahren.
  30965. 28.8.2013, Grundsteinlegung für sechs Stadthäuser mit 400 Wohnheimplätzen für Studierende und Wohnungen für 200 Bundes- und Zollbedienstete an der Hansaallee, in unmittelbarer Nähe zum Campus Westend der Goethe-Universität – Fertigstellung bis 2015.
  30966. 21.3.2014, Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach, unterzeichnen eine Vereinbarung, wonach der DFB auf das Rennbahngelände im Stadtteil Niederrad zieht.
  30967. 27.4.2015, Die Initiative des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) „Frankfurt schockt“ stellt sich im Römer vor – mit einer App gegen plötzlichen Herztod.
  30968. 8.1.1990, Die Ankündigung des Bundesinnenministeriums, am Rhein-Main-Flughafen eine Außenstelle des Zirndorfer Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge einzurichten, stößt bei kirchlichen Flüchtlingsinitiativen und bei der Stadt Frankfurt auf heftige Kritik.
  30969. 20.7.2006, Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt Frankfurt am Main von allen Großstädten in Deutschland das meiste Geld für Kultureinrichtungen aus. Im Jahre 2003 waren es 207 € je Einwohner.
  30970. 19.10.1977–21.10.1977, 9. Bundesangestelltentag des Deutschen Gewerkschaftsbundes in der Kongreßhalle.
  30971. 7.7.1953, Der neu gegründeten Bundesanstalt für Flugsicherung (BfS) in Frankfurt am Main wird die Gesamtverantwortung für die Durchführung der Flugsicherungsdienste in der Bundesrepublik Deutschland übertragen.
  30972. 20.1.1954, Eröffnung des neuen Hauses der Bundesanstalt für Flugsicherung am Opernplatz.
  30973. 1.4.1958, Einweihungsfeier des neuen Arbeitsamtes Frankfurt auf dem Fischerfeld mit dem Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Anton Sabel.
  30974. 7.7.1963, Zehnjähriges Jubiläum der Bundesanstalt für Flugsicherung (BfS). Seit 1953 ist die Zahl der kontrollierten Flüge von 130.000 auf nahezu 700.000 gestiegen.
  30975. 1.4.1976, Der langjährige Direktor des Arbeitsamtes Frankfurt, Dr. Kurt Schmidt, wird von Josef Stingl, Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, verabschiedet. Sein Nachfolger ist Dr. Richard Wanka.
  30976. 7.7.1978, 25jähriges Jubiläum der Flugsicherung auf dem Rhein-Main-Flughafen durch die Bundesanstalt für Flugsicherung (BFS).
  30977. 15.4.1989, Inbetriebnahme des neuen, 48 Millionen DM teuren Tower der Bundesanstalt für Flugsicherung auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  30978. 16.10.1992, Gründung der privaten Deutschen Flugsicherung GmbH (DSF) als Nachfolgerin der Bundesanstalt für Flugsicherung (BFS), die zum Jahresende ihre Tätigkeit einstellt.
  30979. 16.4.2004, Der frühere langjährige Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Sparkasse, Klaus Wächter, legt sein Mandat im Verwaltungsrat des Unternehmens nieder. Wächter folgt damit einer Aufforderung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.
  30980. 20.10.2004, Der Verwaltungsrat der Frankfurter Sparkasse kommt der Aufforderung der Bundesanstalt für Finanzaufsicht nach und kündigt den Vorstandsmitgliedern Roland Hemmerich und Andreas Großmann fristlos.
  30981. 23.8.2002, Die Ermittlungen im Mordfall Karry – der hessische Wirtschaftsminister wurde am 11. Mai 1981 in seinem Haus im Stadtteil Seckbach erschossen – werden nach Mitteilung der Bundesanwaltschaft eingestellt, weil sich ein Verdacht gegen frühere Mitglieder der „Revolutionären Zellen“ nicht erhärtet habe.
  30982. 7.11.1981–13.11.1981, Aktionswoche der Bundesarbeitsgemeinschaft Nichtsesshaftenhilfe.
  30983. 15.6.1988–19.6.1988, Fachtagung im Haus der Jugend zum Thema Homosexualität der „Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule im Gesundheitswesen“.
  30984. 18.3.2001, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der in Frankfurt am Main ansässigen Bundesarbeitsgemeinschaft der Sozialhilfeinitiativen im Saalbau Gutleut.
  30985. 11.9.1980, Der Präsident des Frankfurter Oberlandesgerichts, Dr. Otto Rudolf Kissel, wird neuer Präsident des Bundesarbeitsgerichts in Kassel.
  30986. 11.2.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler überreicht dem früheren Präsidenten des Bundesarbeitsgerichts (BAG) und des Oberlandesgerichts Frankfurt (OLG), Professor Otto Rudolf Kissel, im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  30987. 8.1.1999, 70. Geburtstag des langjährigen Präsidenten des Bundesarbeitsgerichts, Otto Rudolf Kissel.
  30988. 8.1.2004, 75. Geburtstag des in Frankfurt am Main geborenen früheren Präsidenten des Bundesarbeitsgerichts und Präses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Otto Rudolf Kissel.
  30989. 18.1.1991–20.1.1991, Treffen der Bundesarbeitsgruppen der Arbeitsloseninitiativen.
  30990. 7.3.1967–9.3.1967, Fachtagung der Evangelischen Konferenz für Gefährdetenfürsorge und des Evangelischen Bundesarbeitskreises für Jugendschutz im Dominikanerkloster.
  30991. 20.6.2014–22.6.2014, „Simcity 2014“: Kongress des Bundesarbeitskreises Kritischer Juragruppen zum Verhältnis von Recht und Stadt an der Goethe-Universität.
  30992. 8.4.1999, Bundesarbeitsminister Walter Riester spricht im Amerikahaus über das „Bündnis für Arbeit“.
  30993. 12.4.1984, Erste Bundesarbeitstagung der Altenpflegeschüler im Hufelandhaus.
  30994. 22.5.1970–7.6.1970, Ausstellung „Deutschland 1945-1949 – Kapitulation und Neubeginn“ des Bundesarchivs in Koblenz im Bürgerhaus Nordweststadt.
  30995. 9.12.1993, Die Stadt Frankfurt am Main wird von der Föderalismuskommission als Sitz des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel empfohlen.
  30996. 15.1.1969, Der Bundesausschuss der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) gedenkt im Volksbildungsheim des 50. Jahrestages der Gründung der KPD und der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
  30997. 7.5.1951, Konferenz des Bundesausschusses des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Schumann-Plan.
  30998. 31.3.1970, Konstituierende Sitzung des Bundesausschusses für Kommunalpolitik und internationale Städtepartnerschaft der Paneuropa-Union Deutschlands im Dominikanerkloster und anschließender Empfang des Magistrats im Kaisersaal des Römers.
  30999. 29.9.1980, Wahlkundgebung der FDP anlässlich der Bundestagswahlen auf dem Paulsplatz mit Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.
  31000. 11.3.1989, FDP-Kommunalwahlkampfveranstaltung im Palmengarten mit Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher.
  31001. 17.4.1999, Bundesaußenminister Joseph Fischer heiratet im engsten Freundeskreis im Palmengarten, wo ihn die Stadträtin Sylvia Schenk persönlich traut. Am Abend feiert Fischer auf dem Jagdschloss Kranichstein.
  31002. 27.4.1999, Kreisparteitag der Grünen zum Kosovo-Konflikt. Nach heftiger Debatte ergibt sich eine Mehrheit für Bundesaußenminister Joseph Fischers Kosovo-Friedensplan.
  31003. 5.1.2001, Rainer Marx, der frühere Polizist, der damals von Joseph Fischer verletzt wurde, hegt keinen Groll mehr gegen den heutigen Bundesaußenminister. Im Polizeipräsidium schildert er den Fall aus seiner Sicht: „Ich verzeihe ihm“.
  31004. 22.1.2001, Von seiner Zeugenaussage vor dem Landgericht Frankfurt abweichend, räumt Bundesaußenminister Joseph Fischer ein, im Jahr 1973 doch mit der wegen Unterstützung der RAF verurteilten Margrit Schiller vorübergehend in einem Haus in Frankfurt am Main gewohnt zu haben.
  31005. 19.2.2001, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft teilt mit, dass sie gegen Bundesaußenminister Joseph Fischer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Falschaussage im Opec-Prozess eingeleitet hat.
  31006. 20.4.2001, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft will dem Vernehmen nach ihr Ermittlungsverfahren gegen Bundesaußenminister Joseph Fischer wegen des Verdachts auf Falschaussage im Opec-Prozess einstellen.
  31007. 23.4.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth wird im Kaisersaal des Römer für ihre Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft zum Offizier der französischen Ehrenlegion, die höchste Auszeichnung Frankreichs, ernannt. Außenminister Hubert Védrine überreicht Roth diese Auszeichnung. Am Nachmittag trifft der französische Politiker in der Mainstadt mit Bundesaußenminister Joseph Fischer zusammen.
  31008. 24.1.2003, Landtagswahlkampfveranstaltung der FDP im Gästehaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit dem früheren Bundesjustiz- und Bundesaußenminister Klaus Kinkel.
  31009. 12.7.2005, Auf der Kreisversammlung der Grünen im Ökohaus am Westbahnhof wird Bundesaußenminister Joseph Fischer zum Direktkandidaten im Wahlkreis 184 gekürt.
  31010. 3.9.2005, Festakt in der Alten Oper anlässlich des 60jährigen Jubiläums der „Frankfurter Rundschau“. Bundesaußenminister Joseph Fischer würdigt die Zeitung als „Fackelträgerin für Freiheit und Gerechtigkeit“.
  31011. 14.9.2005, Bundestagswahlkampf der Grünen auf dem Römerberg mit Bundesaußenminister Joseph Fischer.
  31012. 27.1.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Die Stadtverordneten treffen eine Grundsatzentscheidung über die Bundesautobahn A 66 am Riederwald: sie kommt auf etwa 400 Meter Länge in einen „halb abgedeckelten Trog“.
  31013. 15.2.1950, In Anwesenheit von Vertretern des Verkehrsministeriums, von in- und ausländischen Reisegesellschaften, der Bundesbahn, der Stadtverwaltung und des Verkehrsgewerbes wird in einer Feierstunde auf dem alten Frankfurter Flugplatzgelände das neu errichtete Verwaltungsgebäude der „Deutschen Touring-Gesellschaft“ eingeweiht und zugleich der Rhein-Main-Autohafen eröffnet.
  31014. 8.3.1951, Die Deutsche Bundesbahn, Eisenbahndirektion Frankfurt, eröffnet am Café Hauptwache, Ostseite, ein Stadtbüro.
  31015. 1.10.1953, Der Vorstand und die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn haben ihren Dienstsitz von Offenbach/M. nach Frankfurt am Main, Platz der Republik, verlegt.
  31016. 6.12.1957, Festkonzert zum 10jährigen Jubiläum des Bundesbahn-Sozialwerkes in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31017. 9.7.1959, Einweihung des neuen Gebäudes des Sozialamtes der Bundesbahn in der Karlstraße.
  31018. 3.9.1959, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung der geplanten Straßenbahn-Nordlinie, der nördlichen Ausfallstraße zur Osttangente und zum Autobahnzubringer und eines Zinszuschusses für ein von der Bundesbahn aufgenommenes Darlehen in Höhe von drei Millionen DM für den Wiederaufbau des Ost- und des Westbahnhofes.
  31019. 6.8.1960, Im Hauptbahnhof werden im Auftrag der Bundesbahn Szenen des Spielfilms „125 Jahre deutsche Eisenbahn“ gedreht.
  31020. 31.8.1963, Der Magistrat verleiht dem Ersten Präsidenten der Deutschen Bundesbahn, Professor Heinz Maria Oeftering, anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31021. 14.11.1963, Inbetriebnahme der neuen Anlage der „Güterabfertigung Hauptbahnhof“ der Bundesbahn. 20 Millionen DM kosten die neuen Gebäude und Umschlaghallen.
  31022. 14.5.1965, Eröffnungsfahrt der Bundesbahn auf der elektrifizierten Ruhr-Sieg-Strecke, Hagen-Siegen-Gießen nach Frankfurt am Main.
  31023. 29.5.1965, Zum ersten Mal fährt eine Lokomotive der Österreichischen Bundesbahn mit einer E 691 in den Hauptbahnhof ein.
  31024. 28.9.1968, Zum Fahrplanwechsel der Bundesbahn verkehren zwei Intercity-Züge von Frankfurt am Main nach München und Hannover.
  31025. 17.9.1970, Bundesbahn-Jugendsportfest der Lehrlinge, Jungwerker und Junggehilfen auf dem Sportplatz am Rebstock.
  31026. 1.2.1971, Aufstellung der ersten elektronischen Platzbuchungsanlage der Deutschen Bundesbahn im Hauptbahnhof (Inbetriebnahme am 01.04. d. J.).
  31027. 21.6.1971, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums des EDV-Einsatzes bei der Bundesbahn im Rechenzentrum der Deutschen Bundesbahn, Güterstraße.
  31028. 26.9.1971, Die Deutsche Bundesbahn führt den „Intercity-Verkehr“ ein: 33 westdeutsche Städte werden in einem Zweistundendienst zwischen 7.00 und 23.00 Uhr miteinander verbunden.
  31029. 16.11.1971, Die Verbundkommission der Stadtwerke Frankfurt am Main und der Deutschen Bundesbahn legen der Öffentlichkeit das Konzept der Gründung einer „Frankfurter Verkehrs- und Tarifverbund-GmbH“ vor, mit dem Ziel, für alle Verkehrsmittel einen einzigen Fahrschein zu schaffen.
  31030. 1.2.1972, Deutsche Bundesbahn und Deutsche Bundespost richten eine Omnibusverkehrsverbindung im Frankfurter Raum ein.
  31031. 11.10.1972, Eröffnung des Intercity-Restaurants der Deutschen Bundesbahn im Hauptbahnhof.
  31032. 6.11.1972, Inbetriebnahme der 3,3 Kilometer langen Strecke Schwalbach – Bad Soden durch die Deutsche Bundesbahn.
  31033. 20.3.1973, Von Frankfurt am Main startet eine „Rollende Pressekonferenz“ des Deutschen Städtetages, ein Sonderzug der Deutschen Bundesbahn mit Journalisten aus dem gesamten Bundesgebiet.
  31034. 4.10.1973, Tagung internationaler Eisenbahnexperten im Rahmen der Vorarbeiten für das Kanaltunnel-Projekt zwischen Frankreich und Großbritannien bei der Zentralen Verkaufsleitung der Deutschen Bundesbahn.
  31035. 19.3.1974, Der Schnelltriebzug ET 403/404 der Deutschen Bundesbahn erreicht auf der ersten Probefahrt eine Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h und fährt erstmals in den Frankfurter Hauptbahnhof ein.
  31036. 7.12.1975, „Tag der offenen Tür“ der Deutschen Bundesbahn im Hauptbahnhof.
  31037. 31.12.1977, Die Deutsche Bundesbahn entlässt einen 29jährigen Inspektoranwärter aus Frankfurt am Main wegen seiner Mitgliedschaft in der Deutschen Kommunistischen Partei.
  31038. 20.5.1980, Die Deutsche Bundesbahn eröffnet im Hauptbahnhof ein Reisezentrum. Dort sind Fahrkarten für das In- und Ausland erhältlich, ebenso Auskünfte über Zugverbindungen.
  31039. 26.11.1985, Die Deutsche Bundesbahn startet ein neues Kapitel in der Geschichte der deutschen Eisenbahn. Mit einer Demonstrationsfahrt wird die ICE-Ära eingeläutet.
  31040. 16.6.1987, Unterzeichnung des Erschließungsvertrages der Stadt Frankfurt am Main, der Messe- und Ausstellungs GmbH und der Deutschen Bundesbahn im Römer für das Gelände zwischen dem Hauptgüterbahnhof und dem Messegelände zur Entwicklung des westlichen Citygebietes.
  31041. 2.9.1988, Startschuss für die neue Informationsanlage der Deutschen Bundesbahn im Hauptbahnhof.
  31042. 20.1.1989, Das Landgericht Frankfurt verurteilt einen 27jährigen Arbeiter aus Iserlohn/Westfalen zu neun Jahren Freiheitsentzug, weil er 1988 versucht hatte, die Deutsche Bundesbahn um vier Millionen DM zu erpressen.
  31043. 27.11.1989, Inbetriebnahme eines neu entwickelten, vollelektronischen Universalautomaten der Deutschen Bundesbahn im Hauptbahnhof.
  31044. 9.3.1992, Die Deutsche Bundesbahn verstärkt ihren Sicherheitsdienst im Hauptbahnhof und in der B-Ebene. Seit heute sind die ersten 21 Streifengänger des privaten Sicherheitsdienstes „pedus service sicherheit“ im Einsatz.
  31045. 3.9.1992, Richtfest am Neubau der Bundesbahn-Hauptverwaltung in der Idsteiner Straße im Gallusviertel.
  31046. 31.8.1993, 90. Geburtstag des ersten Präsidenten der Deutschen Bundesbahn, Heinz Maria Oeftering (1903-2004).
  31047. 24.4.1994, Sprengung zweier 44 und 72 Meter hohen Gebäude der alten Bundesbahn-Hauptverwaltung am Messegelände mit 850 Sprengladungen innerhalb von fünf Minuten. Es ist die größte Detonation in Frankfurt am Main seit dem Zweiten Weltkrieg. Auf diesem Anwesen sollen neue Hochhäuser errichtet werden.
  31048. 1.2.1995, Hessens Verkehrsminister Lothar Klemm stellt die ersten von insgesamt 64 hoch modernen „Doppelstockwagen“ der Deutschen Bundesbahn, die in Hessen verkehren sollen, der Öffentlichkeit vor.
  31049. 2.5.1984, Spät abends löst die Feuerwehr auf dem Hauptgüterbahnhof Chemikalienalarm aus, nachdem ein Fass mit dem Hoechst-Produkt Phosphortrichlorid leck schlägt. Ein Bundesbahnarbeiter wird verletzt.
  31050. 20.6.1990, Bei einem Giftunfall auf dem Hauptgüterbahnhof gegen zwei Uhr nachts laufen nach einem Rangierunfall 200 Liter Chlorschwefelsäure aus. Zwei Bundesbahnarbeiter werden verletzt.
  31051. 23.5.1973, 25jähriges Jubiläum der Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter (GDBA).
  31052. 1.8.1975, 25jähriges Jubiläum der von der Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamten und Anwärter (GDBA) in Frankfurt am Main herausgegebenen Zeitung „Eisenbahner-Rundschau“.
  31053. 26.11.1958, Tagung der Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamter und Anwärter im Zoo-Gesellschaftshaus.
  31054. 19.5.1988, Neun Bundesbahnbedienstete werden bei Verladearbeiten im Hauptgüterbahnhof am Güterplatz infolge der Freisetzung von gefährlicher Flusssäure erheblich verletzt.
  31055. 24.3.1987, Bei Rangierarbeiten im Hauptgüterbahnhof im Gallusviertel wird ein 49jähriger Bundesbahnbediensteter am Abend schwer verletzt.
  31056. 20.3.1955, 65. Geburtstag des Präsidenten der Bundesbahndirektion Frankfurt Ernst Hess.
  31057. 11.2.1965, Der Magistrat verleiht dem Präsidenten der Bundesbahndirektion Frankfurt, Dr. Wilhelm Unverzagt (1900-1971), anlässlich seines 65. Geburtstages, kurz vor seinem Ruhestand, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31058. 4.3.1965, Dr. Kurt Wendler löst Dr. Wilhelm Unverzagt (1900-1971) im Amt des Präsidenten der Bundesbahndirektion in Frankfurt am Main ab.
  31059. 1.3.1969, In allen Personenwagen der Bundesbahndirektion Frankfurt werden Nachlösewagen eingerichtet.
  31060. 20.3.1970, Der Magistrat verleiht dem früheren Präsidenten der Bundesbahndirektion Frankfurt am Main, Ernst Hess (1890-1983), anlässlich seines 80. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31061. 20.7.1970, Der Magistrat verleiht dem ehemaligen Chef der Bundesbahndirektion, Ernst Hess (1890-1983), die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31062. 22.11.1993, Ein Wasserrohrbruch im Verwaltungsgebäude der Bundesbahndirektion Frankfurt im Gallusviertel richtet einen geschätzten Schaden von mehreren hunderttausend DM an.
  31063. 14.1.2004, An der ehemaligen Bundesbahndirektion an der Friedrich-Ebert-Anlage wird ein 30,5 mal 15 Meter großes Plakat, mit dem sich Frankfurt am Main als Ausrichtungsort der Fußballweltmeisterschaft 2006 profilieren will, aufgehängt. Mit 450 Quadratmeter Fläche ist es das größte WM-Poster der Republik.
  31064. 1.4.1986, Bei einem Kabelbrand im Keller eines Bundesbahngebäudes in der Güterstraße entsteht ein Schaden von 30.000.- DM.
  31065. 16.7.1981, Eröffnung der neuen Park-und-Ride-Tiefgarage am Hauptbahnhof für Bundesbahnkunden im Fernverkehr.
  31066. 14.9.1983, Tod des Bundesbahnpräsidenten a. D. Ernst Heß (1890-1983).
  31067. 15.12.1958, Einweihung der elektrifizierten Bundesbahnstrecke Frankfurt am Main – Mainz.
  31068. 16.1.1961, Inbetriebnahme der elektrifizierten Bundesbahnstrecke Frankfurt am Main – Wiesbaden.
  31069. 17.8.1969, Die Dampflokomotive 262 zieht zum letzten Mal sechs Wagen der Kleinbahn Frankfurt am Main – Sindlingen aus dem Hauptbahnhof über die 16,1-Kilometer-Strecke in das rund 235 Meter höher gelegene Königstein. Damit ist auf dieser Bundesbahnstrecke der Dampflokbetrieb eingestellt.
  31070. 1.8.1957, Die am 26.07. d. J. gegründete Deutsche Bundesbank nimmt offiziell ihre Arbeit auf.
  31071. 7.10.1964, Der Vizepräsident der Bundesbank, Dr. Heinrich Troeger (1901-1975), von 1951 bis 1956 hessischer Finanzminister, tritt die Nachfolge des Stadtrats Dr. Karl vom Rath (1915-1986) als Erster Vorsitzender des Kunstvereins an.
  31072. 10.11.1967, Grundsteinlegung für den Neubau der Deutschen Bundesbank an der Ginnheimer Höhe.
  31073. 2.7.1969, Richtfest für den Neubau der Deutschen Bundesbank auf der Ginnheimer Höhe.
  31074. 11.10.1977, Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff führt in seiner Eigenschaft als Bundesminister erstmals Gespräche mit Mitgliedern der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main.
  31075. 17.3.1981, Mit Freiheitsstrafen zwischen drei und dreieinhalb Jahren ahndet das Frankfurter Landgericht den Millionendiebstahl von drei ehemaligen Mitarbeitern der Deutschen Bundesbank. In einer Neuauflage dieses Prozesses werden die Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren im Vergleich zum ersten Verfahren erhöht.
  31076. 1.8.1982, 25jähriges Jubiläum der Deutschen Bundesbank.
  31077. 3.8.1986, Tod des ehemaligen Bundesbank-Präsidenten Dr. Otmar Emminger (1911-1986).
  31078. 8.2.1989, Dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank, Karl Otto Pöhl, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  31079. 27.8.1991, Der ausgeschiedene Präsident der Deutschen Bundesbank, Karl Otto Pöhl, wird in der Paulskirche von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl mit dem Großen Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31080. 27.2.1996, Erste öffentliche Hochhauserkundung im Casino der Deutschen Bundesbank unter der Spitze des Messeturms mit Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  31081. 27.5.1999, Offizielle Eröffnung des Geldmuseums der Deutschen Bundesbank.
  31082. 18.12.2001–31.3.2002, Ausstellung “Währungen im Übergang: vom Taler und Gulden zur Mark, von der D-Mark zum Euro” im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank.
  31083. 8.10.2003–10.1.2004, Erstmals werden im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank die abgelehnten Euro-Entwürfe gezeigt.
  31084. 22.9.2007, Bürgerfest anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Deutschen Bundesbank in der Hauptverwaltung Frankfurt.
  31085. 16.12.2016, Eröffnung des neuen Geldmuseums der Bundesbank.
  31086. 8.2.1996, Der 61jährige Bundesbankdirektor Hans Otto Detmering wird zusammen mit einer Freundin in Meran hinterrücks erschossen.
  31087. 4.5.2003, Dem Bundesbankdirektor und Mitbegründer der Europäischen Zentralbank, Dr. Peter W. Schlüter, wird im Limpurgsaal des Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt überreicht.
  31088. 13.5.1977, Bundesbankpräsident Karl Klasen (1909-1991) wird anlässlich seiner Verabschiedung der Große Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland von Bundeskanzler Helmut Schmidt verliehen.
  31089. 20.12.1979, Bundesfinanzminister Hans Matthöfer überreicht dem neuen Bundesbankpräsidenten Karl Otto Pöhl und Vizepräsident Dr. Helmut Schlesinger die Ernennungsurkunden.
  31090. 19.7.1885–23.7.1885, Im Rahmen des VI. Deutschen Turnfestes in Dresden haben die Turner Frankfurts die Pflicht, das Bundesbanner der Deutschen Turnerschaft, das seit 1880 im Kaisersaal des Römers aufbewahrt wird, nach Dresden zu überbringen.
  31091. 30.11.1935–1.12.1935, 6. Deutsche Gerätemeisterschaften des Bundesbanners der Deutschen Turnerschaft in der Festhalle.
  31092. 23.1.1997, CDU-„Zukunftsforum: Eine Stadt für die Menschen“ mit Bundesbauminister Klaus Töpfer (CDU).
  31093. 14.8.1985, Im Zusammenhang mit dem Modellvorhaben „Einfache und Kosten sparende Stadterneuerung im Gutleutviertel“ eröffnet Planungsdezernent Hans Küppers in Anwesenheit des Staatssekretärs aus dem Bundesbauministerium, Friedrich-Adolf Jahn, das Sanierungsbüro in der Gutleutstraße 137.
  31094. 1.1.1994, Am Abend findet in der Paulskirche der feierliche Auftakt der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main mit einem ökumenischen Gottesdienst und einer Predigt des Bundesbeauftragten für die Stasi-Akten und früheren Pfarrers in Rostock, Joachim Gauck, statt.
  31095. 29.10.1956–31.10.1956, Zum Internationalen Archäologen-Kongress treffen sich über 200 Archäologen und Prähistoriker aus dem In- und Ausland auf Einladung der Römisch-Germanischen Kommission. Diese 1902 in Frankfurt am Main gegründete Kommission, die als Bundesbehörde dem Deutschen Archäologischen Institut angeschlossen ist, feiert zugleich die Einweihung ihres neuen Gebäudes am Palmengarten.
  31096. 11.9.1953–13.9.1953, Zweite Deutschlandtagung der kaufmännischen Angestellten, Bundesberufsgruppentag 1953 der Gruppe der kaufmännischen Angestellten in der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) im Palmengarten.
  31097. 3.3.1989, Eine Diskussion mit Bundesbildungsminister Jürgen Möllemann (FDP) in der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird von linken Studenten gesprengt.
  31098. 19.12.2002, Eröffnung des Bundesbüros von Attac in der Münchner Straße.
  31099. 1.6.1968–3.6.1968, Dritte Bundesdelegiertenkonferenz des „Aktionszentrums Unabhängiger und Sozialistischer Schüler“ (AUSS) im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31100. 10.3.1978–12.3.1978, 49. Bundesdelegiertentag des Sängerbundes der Deutschen Polizei.
  31101. 22.11.1984–24.11.1984, Bundesdelegiertentag der Vereinigung Deutscher Fernmeldetechniker Post e. V. im Haus Ronneburg.
  31102. 17.10.1985–18.10.1985, Bundesdelegiertentagung der Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure.
  31103. 13.3.1968–17.3.1968, Bundesdelegiertenversammlung des Sozialdemokratischen Hochschulbundes (SHB) im Haus der SPD Hessen Süd, Fischerfeldstraße.
  31104. 7.3.1980–9.3.1980, 31. ordentliche Bundesdelegiertenversammlung des Rings Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31105. 3.7.1974, Das Spiel der X. Fußballweltmeisterschaft zwischen Bundesrepublik Deutschland und Polen endet vor 62.000 Zuschauern im Waldstadion mit 1:0 Toren. Die bundesdeutsche Nationalelf steht damit im Finale, das sie am 07.07. im Münchner Olympiastadion gegen die Mannschaft aus Holland mit 2:1 Toren gewinnt.
  31106. 21.8.1974, Bei den Radweltmeisterschaften in Montreal holt der bundesdeutsche Radvierer mit Hans Lutz, Peter Vonhoff, Günter Schumacher und Dietrich Thurau im 4000-Meter-Verfolgungsfahren den Weltmeistertitel. Für den Frankfurter Dietrich Thurau ist dies die erste Goldmedaille seiner Karriere.
  31107. 23.4.1976–24.4.1976, Ein Informationsbus des Bundeskriminalamtes (BKA), der durch 59 bundesdeutsche Städte fährt, macht an der Hauptwache Station.
  31108. 30.7.1984, Die erste Goldmedaille für die bundesdeutsche Mannschaft bei dem Olympischen Spielen in Los Angeles (28.07.-12.08.) holt der Frankfurter Schwimmer Michael Groß über 200 Meter Freistil in Weltrekordzeit.
  31109. 18.2.1988, Grundsteinlegung für das größte bundesdeutsche Dienstleistungszentrum des Computer-Herstellers Nixdorf AG in der Bürostadt Niederrad.
  31110. 27.3.1990, Gründung des PDS-Verbandes „Frankfurt/Hessen“ – nach Hamburg der zweite bundesdeutsche PDS-Verband.
  31111. 27.6.1992, Die bundesdeutsche Fußball-Nationalmannschaft wird nach ihrem zweiten Platz während der Europameisterschaft in Schweden auf dem Rhein-Main-Flughafen von Fans empfangen.
  31112. 18.4.1997, Das Frankfurter Verwaltungsgericht ist das erste bundesdeutsche Gericht mit eigener Homepage.
  31113. 26.2.1967, Gründung eines „Aktionszentrums Unabhängiger und Sozialistischer Schüler“, das dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) nahe steht, durch 40 Schüler und Schülerinnen aus 17 bundesdeutschen Städten.
  31114. 30.10.1968, Olympiasieger Josef Neckermann (1912-1992) kehrt von den Olympischen Spielen aus Mexiko zurück. Er ist der erfolgreichste Sportler aus der bundesdeutschen Vertretung mit einer Goldmedaille im Dressurreiten der Mannschaft und einer Silbermedaille in der Einzelwertung.
  31115. 21.1.1973, Die Oberstufenschüler der Frankfurter Gymnasien streiken in dieser Woche gegen den Numerus clausus an den bundesdeutschen Universitäten.
  31116. 28.9.1973, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der bundesdeutschen Tochterfirma des amerikanischen Schallplattenkonzern CBS im Hotel „Intercontinental“.
  31117. 23.5.1978–24.5.1978, Umwelttagung der bundesdeutschen Textilindustrie.
  31118. 1.11.1979, Eröffnung einer Kontaktstelle für Krebskranke im Haus des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Auf der Körnerwiese 5. Sie ist eine von sechs bundesdeutschen Modelleinrichtungen.
  31119. 5.5.1988–6.5.1988, Fachtagung von Polizeipräsidenten und -direktoren aus bundesdeutschen Großstädten mit einem städtischen Empfang am 06.05. im Limpurgsaal des Römer.
  31120. 17.11.1992, Polizei löst am frühen Morgen den lange Zeit größten bundesdeutschen Junkietreff in der Taunusanlage auf und verweist die Suchtkranken an die städtischen Hilfsangebote.
  31121. 19.12.1996, Gründung des ersten bundesdeutschen Zentrums zur Erforschung der Alzheimer-Krankheit.
  31122. 16.2.2006, Messungen zeigen, dass die Feinstaubbelastung in Frankfurt am Main trotz des LKW-Fahrverbots im Vergleich zu anderen bundesdeutschen Städten am höchsten ist.
  31123. 4.10.1978, Erster bundesdeutscher „Tag des Schulsports“ in Frankfurt am Main.
  31124. 30.4.1997, Die Stiftung „Freiheit der Presse“ vergibt im Kaisersaal des Römers den „Wächterpreis“ an Redakteure bundesdeutscher Tageszeitungen.
  31125. 30.9.1973, Im Zuge der Umstrukturierung des schwedischen Fremdenverkehrs schließt das Schwedische Fremdenverkehrsamt sein einziges bundesdeutsches Domizil in Frankfurt am Main, ist aber inoffiziell noch bis zum Jahresende tätig.
  31126. 21.1.1978, Erstes bundesdeutsches Hearing der Stadtverordnetenversammlung im Römer zum Thema „Stadtflucht“.
  31127. 27.10.1980–30.10.1980, III. Bundesdrogenkongress des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Bürgerhaus Nordweststadt.
  31128. 1.1.1976, Mit 17.953 Arbeitslosen bzw. einer Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent geht Frankfurt am Main in das neue Jahr. Trotzdem liegt die Stadt noch weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,3 Prozent.
  31129. 2.4.1950, Feierstunde der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Polizeipräsidium anlässlich der ersten Zusammenkunft auf Bundesebene nach dem Zweiten Weltkrieg.
  31130. 19.10.1962, Hauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Jugendpflege und Jugendfürsorge e. V., der Zusammenschluss aller staatlichen, kommunalen und freien Träger der Jugendhilfe auf Bundesebene, im Dominikanerkloster.
  31131. 10.11.1971, Der Jungsozialisten-Flügel der Frankfurter Gruppe des Sozialdemokratischen Hochschulbundes (SHB) erklärt seinen Austritt aus dieser Organisation, der die SPD auf Bundesebene seit über einem halben Jahr die weitere Zusammenarbeit aufgekündigt hat.
  31132. 5.6.1973, Bundesentscheid im Vorlesewettbewerb für ausländische Kinder.
  31133. 11.3.1977–13.3.1977, 13. Kommunalpolitische Bundesfachkonferenz der SPD in der Kongresshalle zum Thema Stadtflucht.
  31134. 30.10.1964–6.11.1964, 15. Bundesfachschau für das Hotel- und Gaststättengewerbe.
  31135. 12.10.1968–20.10.1968, 12. Internationale Kochkunstausstellung und 19. Bundesfachschau für das Hotel- und Gaststättengewerbe auf dem Messegelände.
  31136. 8.10.1972–15.10.1972, 13. Internationale Kochkunst-Ausstellung (IKA) und 22. Bundesfachschau für das Hotel- und Gaststättengewerbe.
  31137. 29.11.1952, Tagung des Bundesfachverbandes der Werksküchen, Kasinos und sonstigen sozialen Verpflegungsbetriebe in der Kantine der Frankfurter Allgemeinen Ortskrankenkasse.
  31138. 18.5.2004, Aktionstag gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Anwesenheit von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt.
  31139. 17.12.2007, Feierliche Eröffnung des Mehrgenerationenhauses im Gallus (Idsteiner Straße) in Anwesenheit von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
  31140. 7.7.1901, Erstes Bundesfest des Arbeitersängerbundes für den Rhein- und Maingau auf der Festwiese, Hausener Landstraße.
  31141. 29.6.1950, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Annahme einer Firmenspende in Höhe von 10.000.- DM für den Wiederaufbau des Zoologischen Gartens, Erhöhung des Kredits für das Sänger-Bundesfest im Sommer 1951, Einrichtung eines Regiebetriebes für die Frankfurter Volksküchen GmbH und Aufbau von Kinderspielplätzen in Arbeiter-Wohnvierteln.
  31142. 22.8.1952–25.8.1952, Erstes Bundesfest des Landessportbundes Hessen im Stadion. Im Anschluss an die Olympischen Spiele in Helsinki sind alle deutschen olympischen Teilnehmer am Start dieser Leichtathletikkämpfe (z. B. Heinz Ulzheimer aus Frankfurt am Main).
  31143. 19.12.2000, Offizielle Eröffnung des Frankfurter Kreuzes, der größte Autobahnknoten der Republik, nach fünfjährigem Umbau und 343,5 Millionen DM Kosten, in Anwesenheit von Bundesfinanzminister Hans Eichel, Hessens Verkehrsminister Dieter Posch und Oberbürgermeisterin Petra Roth. Zugleich wird eine Gedenktafel enthüllt die an die Umbauzeit erinnert.
  31144. 28.7.1979–29.7.1979, Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete und Bundesfinanzminister Hans Matthöfer kommt ins Ostend und nach Seckbach und spricht dort über tagespolitische Probleme.
  31145. 19.8.1979, Bundesfinanzminister Hans Matthöfer nimmt am Frühschoppen des SPD-Ortsvereins Preungesheim teil.
  31146. 16.9.1979, Politischer Frühschoppen in der Altentagesstätte im Fliederweg mit Bundesfinanzminister Hans Matthöfer.
  31147. 14.2.1984, Die „Financial Times“ aus London feiert im Hotel Frankfurter Hof in Anwesenheit von Bundesfinanzminister Dr. Gerhard Stoltenberg den fünften Jahrestag ihres Drucks in Frankfurt am Main. Die Frankfurter Societäts-Druckerei produziert das internationale Finanz- und Wirtschaftsblatt.
  31148. 20.10.1986, Bundesfinanzminister Dr. Gerhard Stoltenberg (CDU) eröffnet im Zoo-Gesellschaftshaus den Bundestagswahlkampf in der Mainstadt.
  31149. 27.2.1989, CDU-Kommunalwahlkampfveranstaltung im Palmengarten mit Bundesfinanzminister Dr. Gerhard Stoltenberg.
  31150. 12.6.1999, Bundesfinanzminister Hans Eichel empfängt seine Amtskollegen aus den führenden Industrienationen zum Treffen der G7-Finanzminister im Hotel Hilton.
  31151. 2.10.2002–3.10.2002, Festakt in der Paulskirche mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel, Gottesdienst auf dem Römerberg und Jazz-Konzert zum Tag der Deutschen Einheit.
  31152. 10.1.2006, Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer Frankfurt in Anwesenheit von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. .
  31153. 8.6.1989, Die CDU wirbt anlässlich der Europawahlen am 18.06. d. J. vor der Alten Oper mit CDU-Prominenz – Bundesforschungsminister Dr. Heinz Riesenhuber – um Stimmen.
  31154. 22.11.1992, Festakt anlässlich des 175jährigen Jubiläums der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft in der Paulskirche mit Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel und Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  31155. 25.2.1996, Auftakt der Predigtreihe „Arbeit der Zukunft – Zukunft der Arbeit“ in der Katharinenkirche mit dem ehemaligen Bundesforschungsminister Dr. Heinz Riesenhuber.
  31156. 2.12.1995, Anlässlich des 60. Geburtstages (am 01.12.) des Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Bundesforschungsministers Dr. Heinz Riesenhuber findet im Kaisersaal des Römers ein städtischer Empfang statt.
  31157. 7.11.1985–9.11.1985, 12. IG-Metall-Bundesfrauenkonferenz im Gewerkschaftshaus.
  31158. 24.4.1956, Erster Bundesfrauentag der Deutschen Postgewerkschaft.
  31159. 6.10.1966–7.10.1966, Zweiter Bundesfrauentag der Deutschen Postgewerkschaft.
  31160. 31.8.1979, Der Magistrat steckt den finanziellen Rahmen für die Bundesgartenschau 1989 in Frankfurt am Main ab: 115 Millionen DM.
  31161. 13.5.1980, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und der Zentralverband Gartenbau unterzeichnen den Vertrag zur Bundesgartenschau 1989 in Frankfurt am Main.
  31162. 18.2.1982, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann stellt in der Paulskirche das Ergebnis eines „Ideenwettbewerbs“ zur Bundesgartenschau vor.
  31163. 28.2.1985, Mit Erfolg verhindern Gegner der Bundesgartenschau den Fortgang der Arbeiten am Niddatal. Vertreter der Gartenbaugesellschaft verzichten auf einen Polizeieinsatz.
  31164. 10.2.1988, US-Soldaten reißen im Niddatal ein Lagergebäude der US-Streitkräfte ein, um Platz für die Bundesgartenschau zu schaffen.
  31165. 28.4.1989–15.10.1989, 20. Bundesgartenschau im Niddatal.
  31166. 27.5.1989, „Country-Festival“ mit Dave Dudley auf der Bundesgartenschau.
  31167. 17.6.1989, Landestagung der Innungsmeister des Hessischen Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks auf der Bundesgartenschau.
  31168. 18.6.1989, Frankfurter Chortag auf der Bundesgartenschau.
  31169. 15.7.1989, „Tag der evangelischen Suchtkrankenhilfe“ des Freundeskreises für Suchtkrankenhilfe auf der Bundesgartenschau.
  31170. 4.7.1990, Der langjährige Geschäftsführer der Bundesgartenschau, Fritz Krämer, wird im Römer von Oberbürgermeister Volker Hauff verabschiedet.
  31171. 1.6.1985, „1. Ginnheimer Wäldchestag“ der Bundesgartenschaugegner.
  31172. 6.5.1954, Eröffnung der „Modezentrale des deutschen Damenschneiderhandwerks im Bundesgebiet“ in zwei Räumen der Gewerbeförderungsanstalt, Schönstraße 21, durch den Hauptverband des deutschen Damenschneiderhandwerks im Bundesgebiet.
  31173. 28.11.1954–30.11.1954, Erste Damenoberbekleidungsschau mit über 200 Kollektionen aus dem ganzen Bundesgebiet in den Messehallen 9, 10 und 11, veranstaltet vom Landesverband der Handelsvertreter und Handelsmakler in Hessen e. V., Landesfachgemeinschaft DOB Frankfurt.
  31174. 25.4.1957, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Lebhafte Debatte um einen dringenden Antrag der SPD gegen jede Aufrüstung mit Atomwaffen im Bundesgebiet und in der SBZ/DDR, der mit den Stimmen der SPD und FDP gegen die Stimmen der CDU angenommen wird. Einstimmig genehmigen die Bürgerschaftsvertreter die der Stadt entstehenden Kosten für die unentgeltliche Schutzimpfung gegen die Kinderlähmung. Auch stimmen alle Fraktionen der Errichtung weiterer Unterkünfte für obdachlose Familien in der Mühlbruchstraße und in der Goldsteinssiedlung mit einer Gesamtbaukostensumme von 1,1 Millionen DM zu.
  31175. 15.4.1958, Der St.-Nikolaus-Schifferverband, die katholische Schifferseelsorge für das Bundesgebiet, wird jetzt hauptamtlich von Frankfurt am Main aus geleitet.
  31176. 30.6.1958, Als erste Vertretung des griechischen Fremdenverkehrs im Bundesgebiet wird in Frankfurt am Main die amtliche „Griechische Zentrale für Fremdenverkehr“ am Hauptbahnhof eröffnet.
  31177. 8.9.1966, Eröffnung des ersten Jugendkiosks im Bundesgebiet am Rathenauplatz.
  31178. 24.10.1966–27.10.1966, Fachtagung der Pharmazieräte aus dem gesamten Bundesgebiet in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31179. 28.6.1968, Der vom Auto-Club Europa (ACE) getragene Pannendienst „Euro Union–Autohilfe“ tritt erstmals an die Öffentlichkeit. In der ersten Ausbauphase sind im Bundesgebiet sechs Pannendienststationen vorgesehen. Für das Rhein-Main-Gebiet werden zunächst zwei Pannendienstwagen eingesetzt.
  31180. 14.9.1968–15.9.1968, 1. Großes Frankfurter Musikfest 1968 auf der Dippemess am Ostpark mit rund 40 Spielmanns- und Fanfarenzügen sowie Musikkorps aus dem gesamten Bundesgebiet.
  31181. 25.9.1968, „Grünes Licht“ für den Start der ersten Lehranstalt für pharmazeutisch-technische Assistenten im Bundesgebiet, deren Schulträger die von der Apothekerschaft getragene Stiftung „Collegium Pharmazeuticum“ Frankfurt ist.
  31182. 16.1.1971, Mit einem Jahr Verspätung feiert Frankfurter älteste Schule, das humanistische Lessing-Gymnasium, sein 450jähriges Jubiläum. Als erste Lehranstalt im Bundesgebiet nimmt sie „Ewrit“, das moderne Hebräisch, als Lehrfach auf.
  31183. 27.11.1975–28.11.1975, Verpackungstechnische Tagung der Verpackungsfachleute aus dem gesamten Bundesgebiet im Palmengarten.
  31184. 13.3.1982, Mehrere tausend Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet demonstrieren gegen das Engagement der USA in Mittelamerika.
  31185. 15.8.1952, Frankfurt am Main liegt im Fremdenverkehr des Bundesgebietes an zweiter Stelle.
  31186. 5.4.1954–7.4.1954, Jahrestagung 1954 des Deutschen Industrie- und Handelstages, der Spitzenorganisation der Industrie- und Handelskammern des Bundesgebietes, mit einer Schlussveranstaltung in der Paulskirche.
  31187. 11.5.1956–12.5.1956, Tagung des Verbandes Deutscher Bürgervereine des Bundesgebietes.
  31188. 28.10.1972, 5000 Personen aus allen Teilen des Bundesgebietes demonstrieren in der Innenstadt gegen den Vietnam-Krieg.
  31189. 16.7.1966–17.7.1966, Konferenz der „Bundesgemeinschaft republikanischer Spanienfreiwilliger in der Bundesrepublik Deutschland“ anlässlich des 30. Jahrestages des Ausbruchs des spanischen Bürgerkriegs zur Regelung der Wiedergutmachungsansprüche der so genannten ehemaligen Interbrigadisten.
  31190. 10.11.1991, Gründung der Bundesgenossenschaft „Car Sharing“ im Haus Sossenheim.
  31191. 16.11.1991, Gründung der Frankfurter Ortsgruppe der Bundesgenossenschaft „Car-Sharing“ im Bürgerhaus Südbahnhof.
  31192. 28.9.1984, Wegen der vom Bundesgerichtshof verworfenen Schöffenbesetzung an Frankfurter Gerichten ‚platzt’ ein Prozess vor der 29. Großen Strafkammer, in dem sich mehrere Angeklagte wegen Heroinhandels zu verantworten haben.
  31193. 3.10.1984, Ordnungsgemäße Wiederholung der Schöffenwahl von 1980, nachdem der Bundesgerichtshof vor zwei Wochen die Auswahl für nichtig erklärt hatte.
  31194. 25.2.1999, Der Bundesgerichtshof entscheidet, dass das Land Hessen der Flughafen AG die Kosten für die Unterbringung von Asylbewerbern zahlen muss.
  31195. 2.4.2002, Der Richterrat am Landgericht Frankfurt regt in einem Schreiben an den Bundesgerichtshof in Karlsruhe an, den von Mitte April d. J. an geplanten Al-Qaida-Prozess gegen fünf mutmaßliche islamistische Terroristen aus Sicherheitsgründen in einen anderen Gerichtsbezirk zu verlegen.
  31196. 4.4.2002, Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe weist die Anregung der Frankfurter Richterräte zurück: Der Al-Qaida-Prozess gegen fünf mutmaßliche islamistische Terroristen wird nicht verlegt.
  31197. 9.5.2006, Der „Kannibale von Rotenburg“ wird wegen Mordes vom Landgericht Frankfurt verurteilt und muss für mindestens 15 Jahre in Haft. Er hat 2001 im osthessischen Rotenburg einen anderen Mann mit dessen Einverständnis entmannt, getötet und von seinem Fleisch gegessen. Die erste Verurteilung zu achteinhalb Jahren Haft wegen Totschlags hatte der Bundesgerichtshof aufgehoben.
  31198. 7.6.1983, Anlässlich der Konferenz der Präsidenten der obersten Bundesgerichtshöfe findet im Kaisersaal des Römers ein Empfang statt.
  31199. 14.8.1970, Fast vier Jahre nach dem Ende des zweiten Auschwitz-Prozesses hat ein Senat des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe die Urteile gegen die drei angeklagten ehemaligen SS-Mitglieder aus dem Vernichtungslager Auschwitz für rechtskräftig erklärt. Damit sind die Revisionen des ehemaligen SS-Oberscharführers Josef Erber (72), des Obersturmbannführers Wilhelm Burger (66) und des SS-Sanitäters Gerhard Neubert (61) verworfen worden.
  31200. 13.5.1991–15.5.1991, Tagung der Präsidentinnen und Präsidenten der Oberlandesgerichte und des Bundesgerichtshofes samt städtischem Empfang im Kaisersaal des Römer (am 13.05.).
  31201. 13.1.2006, Das Frankfurter Landgericht überprüft, ob der Kannibalismus von Rotenburg Totschlag oder Mord war. Die Freiheitsstrafe von achteinhalb Jahren hatte der Prüfung des Bundesgerichtshofes als Revisionsinstanz nicht standgehalten.
  31202. 18.3.1986, Vortrag des Bundesgeschäftsführers der SPD, Peter Glotz, in der Frankfurter SPD-Zentrale, Fischerfeldstraße.
  31203. 2.4.1960, Protestkundgebung der Jugendorganisation der Lebensreformbewegung in Deutschland, deren Bundesgeschäftsstelle in Frankfurt am Main ist, für Schüler, Lehrlinge, Jungarbeiter, Angestellte und Studenten gegen die zunehmende Luft- und Wasserverschmutzung.
  31204. 1.10.1963, Der Deutsche Tierschutzbund verlegt seine Bundesgeschäftsstelle wieder von Hamburg nach Frankfurt am Main.
  31205. 31.5.1968, Polizisten durchsuchen die Bundesgeschäftsstelle des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) in der Wilhelm-Hauff-Straße.
  31206. 29.4.1987, Die „Arbeitsgemeinschaft gegen internationale und rassistische Ausbeutung“ eröffnet in der Mainzer Landstraße 147 ihre Bundesgeschäftsstelle.
  31207. 3.2.1988, Am Abend verwüsten Einbrecher die Bundesgeschäftsstelle des Tierschutzvereins „Animal Peace“ in Enkheim und stehlen Spendengelder.
  31208. 12.5.1949, Die Militärgouverneure stimmen in Frankfurt am Main dem Grundgesetz zu, das mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 23.05.1949 in Kraft tritt.
  31209. 13.8.2002, Stadtkämmerer Horst Hemzal zieht als Konsequenz aus der sich auch weiter dramatisch verschlechternden Haushaltslage der Stadt den Etatentwurf für das Jahr 2003 zurück. Oberbürgermeisterin Petra Roth kündigt zugleich an, die Bundesgesetze zur Zuwanderung aus Kostengründen nicht umzusetzen und löst damit heftigen Parteienstreit aus.
  31210. 17.1.1994, Das Bundesgesundheitsamt lehnt den Antrag der Stadt Frankfurt aus dem Jahre 1993 ab, in einem wissenschaftlichen Versuch Heroin an Drogenabhängige abzugeben.
  31211. 28.10.1963, Der Magistrat verleiht dem ehemaligen Präsidenten des Bundesgesundheitsamtes, Professor Wilhelm Hagen (1893-1982), anlässlich seines 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31212. 18.2.1981, Städtischer Empfang im Römer anlässlich des 80. Geburtstag der Politikerin und Kirchenfunktionärin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986), 1961 bis 1966 Bundesgesundheitsministerin.
  31213. 14.3.1999, Dem amerikanischen Virologen Professor Robert C. Gallo wird in der Paulskirche in Anwesenheit von Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer und Universitätspräsident Professor Werner Meißner der mit 120.000.- DM dotierte Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preis verliehen.
  31214. 10.1.2001, Die in Frankfurt am Main wohnende Bundestagsabgeordnete Margareta Wolf (Die Grünen) nimmt das Angebot an, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium zu werden.
  31215. 4.8.1995, Der Hungerstreik von neun Flüchtlingen aus dem Sudan auf dem Rhein-Main-Flughafen löst eine neue Diskussion über das geänderte Asylrecht aus. Die Flüchtlinge gehen bis zum Verfassungsgericht, um ihre Zurückweisung in den von einer Militärdiktatur regierten Sudan zu verhindern. Sieben Wochen später werden sie schließlich vom Bundesgrenzschutz mit Zwang in ein Flugzeug geschafft und zurück gebracht.
  31216. 4.12.2006, Rund 350 der insgesamt 1.800 Kräfte der Bundespolizei – früher Bundesgrenzschutz – am Rhein-Main-Flughafen ziehen in ein neues Gebäude in Höhe des Tores 3.
  31217. 12.2.2004, Bundesinnenminister Otto Schily eröffnet auf dem Rhein-Main-Flughafen die vollautomatische Kontrollstelle zur Iris-Erkennung – zunächst im Rahmen eines sechsmonatigen Modellversuches des Bundesgrenzschutzes.
  31218. 29.9.1989–30.9.1989, Bundesgrundschulkongress in der Kongreßhalle auf dem Messegelände.
  31219. 20.12.1960, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Bundesgruppe Frankfurt am Main des Deutschen Rentnerbundes im Zoo-Gesellschaftshaus.
  31220. 12.11.1971–13.11.1971, Bundeshandwerkstagung 1971 der Industriegewerkschaft Bau-Steine-Erden im Haus Riederwald.
  31221. 5.11.1948, Frankfurt am Main will Bundeshauptstadt werden.
  31222. 31.5.1949, Öffentliche Versammlung der KPD Frankfurt im Handwerkersaal zum Thema der deutschen Bundeshauptstadt.
  31223. 27.10.1961–29.10.1961, Bundeshauptversammlung des Deutschen Kinderschutzbundes im Volksbildungsheim.
  31224. 7.10.1951, Vortrag von Bundesinnenminister a. D. Dr. Gustav Heinemann über das Thema „Krieg oder Frieden“ in der Paulskirche.
  31225. 21.10.1963, Gegen den Verfassungsschutz, die Telefonüberwachung und Bundesinnenminister Hermann Höcherl demonstrieren rund 200 Jugendliche an der Hauptwache.
  31226. 25.1.1993, Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung zur inneren Sicherheit mit Bundesinnenminister Rudolf Seiters in der Alten Oper.
  31227. 18.2.1993, Bei einer CDU Kommunalwahlkampfveranstaltung im Bürgerhaus Südbahnhof mit Bundesinnenminister Rudolf Seiters kommt es zu Auseinandersetzungen mit linken Demonstranten, die von der Polizei aus dem Saal gedrängt werden.
  31228. 20.5.1995, Auf dem CDU-Parteitag im Bürgerhaus Nordweststadt, auf dem auch der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Bundesinnenminister Manfred Kanther sprechen, wird Petra Roth mit großer Mehrheit offiziell zur Kandidatin für das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters gekürt.
  31229. 13.6.1995, Kundgebung der CDU-Oberbürgermeister-Kandidatin Petra Roth auf dem Römerberg mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, Bundesinnenminister Manfred Kanther und dem früheren Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  31230. 3.10.1995, Feierstunde im IG-Farben-Haus anlässlich des 50jährigen Jubiläums des hessischen Landesverbandes der CDU mit Bundesinnenminister Manfred Kanther, Oberbürgermeisterin Petra Roth, Frankfurts CDU-Chef Walter Wallmann und dem CDU-Ehrenvorsitzenden Alfred Dregger.
  31231. 25.6.1999, Bundesinnenminister Otto Schily hebt den Abschiebestopp für Ausländer, die sich gegen einen angeordneten Rücktransport per Flugzeug in ihre Heimat wehren, unter strengen Auflagen auf. Ein Sudanese war knapp einen Monat zuvor auf dem Flug von Frankfurt am Main nach Kairo ums Leben gekommen.
  31232. 9.9.1965–10.9.1965, Bundesinnungsversammlung des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerverbandes Hessen, Eppsteiner Straße 37.
  31233. 2.12.1977, Im Rahmen der 10. DGB-Bundesjugendkonferenz findet eine Solidaritätsveranstaltung für die freie spanische Gewerkschaftsbewegung in der Kongresshalle statt.
  31234. 14.9.1992, Bundesjugendministerin Angela Merkel (CDU) spricht im Frankfurter Presseclub über die Folgen der Wiedervereinigung.
  31235. 8.6.1968–9.6.1968, Erster deutscher Jugenddelegiertentag des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR) in der Paulskirche. Das Hauptreferat hält der Friedensnobelpreisträger Pater Dominique Georges Pire.
  31236. 20.9.1952–21.9.1952, Delegiertentagung des Deutschen Bundesjugendrings mit mehr als 600 in- und ausländischen Delegierten.
  31237. 16.4.1976–19.4.1976, Siebtes Bundesjugendtreffen der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004).
  31238. 18.4.1976–19.4.1976, 7. Bundesjugendtreffen der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG).
  31239. 27.5.1953, Öffentliche Wahlkundgebung der FDP über das „Schicksalsjahr 1953“ in der Kongreßhalle mit Bundesjustizminister Dr. Thomas Dehler.
  31240. 27.1.1968, Die Frankfurter Studentin Karin Storch erhält in München gemeinsam mit dem Bundesjustizminister Gustav Heinemann, der mit dem Theodor-Heuss-Preis 1968 ausgezeichnet wird, die Theodor-Heuss-Plakette wegen ihrer Mitarbeit in der Schülermitverwaltung und ihrer mutigen Rede, mit der sie bei ihrer Abiturfeier auf Missstände der Erziehung zur Demokratie aufmerksam gemacht hat.
  31241. 11.8.1983, Eine FDP-Wahlkampfveranstaltung im Rittersaal des Deutschordenshauses mit Bundesjustizminister Hans Engelhard wird von Neonazis gestört, ohne dass es zu größeren Auseinandersetzungen kommt.
  31242. 7.6.1989–10.6.1989, 23. Deutsche Notartag in der Alten Oper, eröffnet in Anwesenheit von Bundesjustizminister Hans Engelhard.
  31243. 12.4.1991–14.4.1991, Bundesjustizminister Klaus Kinkel eröffnet im Kaisersaal des Römer die Ausstellung „Im Namen des Deutschen Volkes – Justiz und Nationalsozialismus“ im Historischen Museum.
  31244. 20.6.1951, Das Bundeskabinett verabschiedet einen Gesetzentwurf über die Einrichtung einer Außenhandelsstelle für Erzeugnisse der Ernährung und Landwirtschaft mit Sitz in Frankfurt am Main.
  31245. 7.1.1981, 80. Geburtstag der Politikerin und Kirchenfunktionärin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (CDU) (1901-1986), erste Frau im Bundeskabinett Konrad Adenauers, von 1961 bis 1966 Ministerin für Gesundheitswesen.
  31246. 29.10.1986, Tod der Politikerin und Kirchenfunktionärin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986), 1945 Mitbegründerin der CDU in Frankfurt am Main und in Hessen, 1961 bis 1966 erste (Gesundheits-)Ministerin im Bundeskabinett von Dr. Konrad Adenauer.
  31247. 19.1.1993, Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl entlässt Forschungsminister Dr. Heinz Riesenhuber aus dem Bundeskabinett. Die hessische CDU zeigt sich „sehr enttäuscht“. Die Frankfurter CDU-Kreisvorsitzende Petra Roth spricht von einer „absolut falschen Entscheidung“.
  31248. 7.1.2001, 100. Geburtstag der Politikerin und Kirchenfunktionärin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986), 1945 Mitbegründerin der CDU in Frankfurt am Main und in Hessen, seit 1953 Bundestagsabgeordnete, 1961 bis 1966 Bundesministerin für Gesundheitswesen und zugleich erste Frau im Bundeskabinett unter Bundeskanzler Konrad Adenauer. Die hessische Staatsministerin Karin Wolff legt auf dem Hauptfriedhof einen Kranz am Grab der Bundesministerin a. D. nieder.
  31249. 26.8.1929, Anlässlich der Reichstagung des Friedensbundes deutscher Katholiken spricht der frühere österreichischen Bundeskanzler (1922-1924 u. 1926-April 1929), Dr. Ignaz Seipel, im Saalbau über das Thema: „Der Weg nach Europa“.
  31250. 1.7.2000, Feier anlässlich des 50jähriges Jubiläums des Suhrkamp Verlags im Schauspielhaus mit Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bundeskanzler Gerhard Schröder. Am 01.07.1950 wurde der neue Verlag „Suhrkamp“ in das Handelsregister eingetragen.
  31251. 18.2.2000–22.2.2000, Konsumgütermesse „Ambiente“ auf dem Messegelände, eröffnet von Bundeskanzler Gerhard Schröder.
  31252. 30.6.1952, Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer spricht auf dem Frankfurter Universitätsfest in Anwesenheit von Vertretern des Staates, der Kirchen und der Stadt Frankfurt am Main über Weltpolitik und nationale Politik, insbesondere über die Notwendigkeit einer umfassenden Universitätsreform.
  31253. 15.8.1953, Bundestagswahlkundgebung der CDU mit Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer in der Festhalle.
  31254. 8.2.1955, Kundgebung der CDU für die Pariser Verträge mit Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer auf dem Messegelände. Vor und während der Rede des Bundeskanzlers kommt es zu Tumulten und Demonstrationen. Die Polizei geht mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor und nimmt 100 Personen fest. Nach der Abfahrt Adenauers demonstrierten 300-400 Menschen mit Transparenten in der Innenstadt.
  31255. 6.11.1963–7.11.1963, Deutscher Sparkassentag 1963 in der Kongreßhalle, auf dem Bundeskanzler Professor Ludwig Erhard bei einer Kundgebung am 07.11. zu wirtschafts- und finanzpolitischen Problemen spricht.
  31256. 18.1.1964–19.1.1964, Zweiter Christlich-sozialer Arbeitnehmerkongress nach dem Zweiten Weltkrieg in Königstein und Frankfurt am Main mit einer Kundgebung in der Paulskirche, auf der Bundeskanzler Professor Ludwig Erhard spricht. Der erste Kongress fand 1960 in Köln statt.
  31257. 1.3.1968, Die Frankfurter Staatsanwaltschaft leitet „wegen schwerer Diffamierung von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger und des amerikanischen Präsidenten Lyndon B. Johnson“ ein Ermittlungsverfahren ein. Anlass zu diesem Vorgehen der Strafverfolgungsbehörde sind Plakate und Transparente, die in der Frankfurter Druckerei Hosch GmbH und in den Räumen der Jugendzeitschrift „Elan“ von Polizeibeamten sichergestellt worden sind.
  31258. 5.6.1970, Tod des früheren Bundesschatzministers, Dr. Hans Wilhelmi (1899-1970). 1945 von den Amerikanern als Mitglied des Frankfurter Bürgerrat eingesetzt, wirkte der Frankfurter Rechtsanwalt und Notar und Mitbegründer der hessischen CDU von 1946 bis 1957 als Fraktionsvorsitzender der CDU im Römer. Seit 1957 Mitglied des Bundestages (bis 1969), ernannte ihn Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer 1960 zum Bundesschatzminister. 1958 erhielt er die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31259. 6.12.1975, Der Deutsche Sportbund (DSB) feiert in Anwesenheit von Bundeskanzler Helmut Schmidt in der Paulskirche sein 25jähriges Jubiläum. Nach dem Festakt ist die politische und sportliche Prominenz Gast des Magistrats.
  31260. 17.2.1983, Bundestagswahlkampf der CDU mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann in der Festhalle.
  31261. 7.6.1983–8.6.1983, Deutsche Handwerkstag in der Alten Oper und im Römer samt Kundgebung auf dem Paulsplatz mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  31262. 9.9.1983, Großkundgebung der CDU zur hessischen Landtagswahl auf dem Römerberg mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  31263. 1.3.1985, Kommunalwahlkampfkundgebung der CDU im Zoo-Gesellschaftshaus mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  31264. 2.10.1985–4.10.1985, Der Sechste Deutsche Architektentag wird in Anwesenheit von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, Hessens Finanzminister Hans Krollmann und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann in der Paulskirche eröffnet. Den Festvortrag hält der Frankfurter Schriftsteller Horst Krüger. Diskutiert wird über die „Großstadt als Lebensraum“.
  31265. 7.1.1986, 85. Geburtstag der Politikerin und Kirchenfunktionärin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986), 1945 Mitbegründerin der CDU in Frankfurt am Main und Hessen, 1961 bis 1966 Bundesministerin für Gesundheitswesen unter Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer und damit erste Ministerin der Bundesrepublik Deutschland.
  31266. 12.6.1988, Zur „Geburtstagsfeier“ der Deutschen Mark und zur Erinnerung an die Währungsreform vor vierzig Jahren kommen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und zahlreiche Bundespolitiker in die Alte Oper.
  31267. 9.11.1988, Eröffnung des Jüdischen Museums im Rothschildpalais in Anwesenheit von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Es ist bundesweit das erste Jüdische Museum.
  31268. 9.11.1988, Zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938 spricht Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl auf Einladung des Zentralrats der Juden in Deutschland in der Westend-Synagoge. Ein weiterer Redner ist der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski.
  31269. 3.4.1990, Hessens Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann appelliert in einem Brief an Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, dieser möge auf eine Reduzierung US-amerikanischer Truppen in Frankfurt am Main hinwirken.
  31270. 27.11.1990, Zum Abschluss des Bundestagswahlkampfes spricht Bundeskanzler Helmut Kohl auf einer Veranstaltung der CDU in der Messehalle 8.
  31271. 2.12.1990, Bundestagswahl. Nach der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl kann die Koalition aus CDU/CSU und FDP unter Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl mit einer deutlichen Mehrheit weiter regieren. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von 413.515 Wahlberechtigten geben 318.520 ihre Stimmen ab. Davon entfallen: auf die CDU 128.608 (40,9 %), SPD 106.807 (34,0 %), FDP 34.469 (11,0 %), Grüne 25.814 (8,2 %), Republikaner 7.843 (2,5 %), Graue 4.634 (1,5 %), PDS/Linke Liste 2.898 (0,9 %), NPD 2.448 (0,8 %), ÖDP 930 (0,3 %). Alle drei Frankfurter Direktmandate fallen der CDU zu.
  31272. 5.6.1991, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der IG Metall in der Paulskirche mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  31273. 4.3.1993, Kommunalwahlkampfabschlusskundgebung der CDU im Zoo-Gesellschaftshaus mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  31274. 2.11.1993, In einer Feierstunde in der Paulskirche würdigt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler unter dem Applaus von über 150 Gästen aus Politik und Wirtschaft insbesondere das „standhafte Eintreten“ von Bundeskanzler Helmut Kohl für Frankfurt am Main als Sitz der Europäischen Zentralbank.
  31275. 19.2.1994–23.2.1994, Konsumgütermesse „Ambiente 94“ auf dem Messegelände, eröffnet von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  31276. 13.10.1994, Bundestagswahlkampfabschluss der CDU mit Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl auf dem Römerberg.
  31277. 18.10.1994, Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt spricht auf Einladung einer Immobilienmaklergesellschaft vor 1.500 Zuhörern im Zoo-Gesellschaftshaus zur Zukunft Europas.
  31278. 30.9.1996, Anlässlich des 75. Geburtstages des FDP-Politikers Wolfgang Mischnick (29.09.) findet im Kaisersaal des Römers ein offizieller Empfang mit Bundeskanzler Helmut Kohl, Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth und Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher statt.
  31279. 4.11.1997, Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl weist vor den über 2.000 Teilnehmern eines Mittelstands-Kongresses die Wirtschaft auf ihre entscheidende Verantwortung für die Entstehung von Arbeitsplätzen hin.
  31280. 15.9.1999, Mit einem Festakt in der Paulskirche wird der frühere Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl zum 15. Ehrenbürger Frankfurts ernannt. Der ehemalige spanische Ministerpräsident Felipe Gonzáles würdigt den CDU-Politiker.
  31281. 17.12.1999, Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl ist Ehrengast bei einem Empfang der Deutschen Gesellschaft für Mittelstandsforschung im Kaisersaal des Römer.
  31282. 16.2.2001, Bundeskanzler Gerhard Schröder trinkt mit OB-Kandidat Achim Vandreike im Café „Fundus“ einen Cappucino.
  31283. 26.3.2001, Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder, zugleich SPD-Bundesvorsitzender, greift in den OB-Wahlkampf in Frankfurt am Main ein. In einem Schreiben, das in einer Auflage von 200.000 Stück verschickt wird, empfiehlt er den Frankfurtern, Achim Vandreike als Mann mit „Tatkraft“.
  31284. 3.5.2001, Bundeskanzler Gerhard Schröder richtet einen „Nationalen Ethikrat“ zur Gentechnologie ein, dem auch drei Frankfurter angehören: Die Juristen Spiros Simitis und Kristiane Weber-Hassemer sowie die Soziologin Therese Neuer-Miebach.
  31285. 18.9.2002, Bundestagswahlkampfveranstaltung der SPD auf dem Römerberg mit Bundeskanzler Gerhard Schröder.
  31286. 9.5.2004, Feier anlässlich des 60. Geburtstages von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Kaisersaal des Römer mit mehr als 1.000 Gratulanten und dem früheren Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl als Laudator.
  31287. 16.6.2005, Offizielle Eröffnung des neuen Gewerkschaftshochhauses der IG Metall in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder.
  31288. 13.9.2005–25.9.2005, Internationale Automobilausstellung (IAA), eröffnet von Bundeskanzler Gerhard Schröder.
  31289. 17.9.2005, Bundestagswahlkampf der SPD auf dem Opernplatz mit Bundeskanzler Gerhard Schröder.
  31290. 14.6.2013, Eröffnung des neuen Hauptsitzes der ING-Diba im ehemaligen Poseidon-Haus mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD).
  31291. 2.6.1966, Dr. Hans Globke, Ministerialrat im Reichsinnenministerium und Staatssekretär im Bundeskanzleramt unter Dr. Konrad Adenauer, wird als Zeuge im zweiten Auschwitz-Prozess vernommen.
  31292. 14.2.1967, Der frühere Ministerialrat im Reichsinnenministerium und Staatssekretär im Bundeskanzleramt, Dr. Hans Globke, tritt als Entlastungszeuge im „Euthanasieprozess“ auf. Er erklärt, es sei zwecklos gewesen, sich gegen Hitlers Euthanasiegesetze zu stellen.
  31293. 19.5.2009, Im Rahmen des Europawahlkampfes tritt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf dem Römerberg vor die Öffentlichkeit.
  31294. 11.6.2012, Mit einem offiziellen Festakt in der Paulskirche verabschiedet die Stadt Frankfurt – in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel – die noch amtierende Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Ihre Amtszeit endet nach rd. 17 Jahren am 30. Juni d. J.
  31295. 30.8.2013, Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt im Rahmen des hessischen Landtagswahlkampfes auf dem Römer auf.
  31296. 13.5.1930, Vortrag des österreichischen Bundeskanzlers a. D. Ernst Streeruwitz (Wien) im Stadtverordnetensitzungssaal des Römers über „Der Ruf aus dem Osten. Aufgabe, Erwartungen und Wünsche des Deutschtums im Osten“.
  31297. 15.6.1957–16.6.1957, Zweites Heimkehrer-Deutschlandtreffen, veranstaltet vom „Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermissten-Angehörigen Deutschlands e. V.“ (VdH) unter dem Motto „Zur Verantwortung gerufen“ in der Kongreßhalle. Eröffnet vom Ministerpräsidenten des Landes Hessen, Dr. h.c. Georg August Zinn, in der Festhalle auf dem Messegelände kommen 250.000 Menschen aus ganz Deutschland nach Frankfurt am Main. Neben zahlreichen Arbeitskreisen („Der Heimkehrer in Ehe und Familie“, „Gesundheit – Wohnraum – Arbeitsplatz“ usw.), Kulturveranstaltungen, einer gemeinsamen Versammlung aller anwesenden Frauenreferentinnen des VdH, mehrerer Länderabende der VdH-Landesverbände, einem gemeinsamen Gottesdienst in der Festhalle (Kuppelbau), der Kriegsgefangenen-Ausstellung „Wir mahnen“ (Messehalle 11) und einer Leistungsschau des VdH, findet zum Abschluss in Anwesenheit des Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer eine Kundgebung statt, an der 180.000 Menschen teilnehmen.
  31298. 16.9.1965, Bei einer Wahlrede des Bundeskanzlers Professor Ludwig Erhard auf dem Römerberg kommt es zu Störungen und Schlägereien.
  31299. 7.11.2002, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Ausführlich debattiert wird die Frage, was die Oberbürgermeisterin Petra Roth im Ausland über die Schröder-Regierung sagen darf und was nicht. Roth hat die Wahlkampfäußerung des Bundeskanzlers im Zusammenhang mit der Irak-Politik der USA kritisiert. Zugestimmt wird dem Gesamtkonzept für das geplante Frischezentrum im Stadtteil Kalbach.
  31300. 12.5.2004, Die SPD-Medienholding „Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft“ (DDVG) teilt mit, dass das Bundeskartellamt ihr Engagement bei der „Frankfurter Rundschau“ genehmigt hat.
  31301. 9.10.1985, Stadtrat Heinz Daum, Dezernent für Stadtgrün und Umweltschutz, stellt der Öffentlichkeit die neue Frankfurter Kleingartenordnung vor, die sich an Vorgaben des im letzten Jahr verabschiedeten Bundeskleingartengesetzes orientiert.
  31302. 24.4.1979, Zentrale Europawahlkundgebung des überparteilichen „Bundeskomitees Europawahl“ im Kaisersaal des Römers mit dem Präsidenten der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Roy Jenkins.
  31303. 28.4.1966–30.4.1966, Bundeskonferenz für Erziehungsberatung in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31304. 4.10.1973–6.10.1973, Bundeskonferenz der Juniorenkreise der deutschen Wirtschaft.
  31305. 6.5.1978, Bundeskonferenz des Deutschen Funk-Verbandes im Neckermann-Casino, Hanauer Landstraße.
  31306. 15.6.1979–17.6.1979, 8. Bundeskonferenz der Rechtsreferendare und Rechtspraktikanten im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31307. 16.8.1980, Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der Sozialdemokraten.
  31308. 27.6.1986–29.6.1986, Bundeskonferenz der Anti-Atomkraftbewegung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31309. 24.9.1998–26.9.1998, Kongress der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31310. 17.8.2008–19.8.2008, Bundeskonferenz von 450 Vertreterinnen von Frauenbüros und Gleichstellungsstellen auf dem Uni-Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Westend.
  31311. 30.6.1951–1.7.1951, In der Paulskirche tagt der Erste Bundeskongress der Vereinigten Ostdeutschen Landsmannschaften (VOL) mit fünfhundert Deputierten aller sechzehn Landsmannschaften.
  31312. 4.10.1954–9.10.1954, Dritter Ordentlicher Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes, das „Parlament der Arbeit“, in der Kongreßhalle auf dem Messegelände.
  31313. 12.6.1959–14.6.1959, Fünfter Bundeskongress des Verbandes der Verfolgten des Naziregimes (VVN) unter dem Motto: „Für Frieden und Demokratie - gegen Militarismus und Atomrüstung“. Teil nehmen 236 Delegierte und Gast-Delegierte aus dem In- und Ausland.
  31314. 17.8.1964–19.8.1964, 6. Bundeskongress der Föderation Iranischer Studenten in der Bundesrepublik Deutschland im Festsaal des Studentenhauses der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31315. 5.5.1967–7.5.1967, Bundeskongress der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) im Palmengarten.
  31316. 6.10.1968–7.10.1968, Bundeskongress der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CDU und CSU im Palmengarten.
  31317. 19.6.1969–21.6.1969, Bundeskongress der freiberuflichen Architekten im Palmengarten mit der erstmaligen Verleihung des „Goldenen Zirkels“.
  31318. 2.10.1969–5.10.1969, Grundschul-Bundeskongress zur Erneuerung der Grundschule, veranstaltet vom Arbeitskreis Grundschule e. V., der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Stadt Frankfurt am Main.
  31319. 26.2.1972–27.2.1972, Zweiter Bundeskongress der Ersatzdienstleistenden.
  31320. 17.11.1973–18.11.1973, Bundeskongress des Verbandes der Kriegsdienstverweigerer im Volksbildungsheim unter dem Motto „15 Jahre Verband der Kriegsdienstverweigerer. Gegen Militarismus und Krieg – Für Frieden und Demokratie“.
  31321. 23.10.1976–24.10.1976, Zweiter Bundeskongress der „Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen“ im Haus Dornbusch.
  31322. 4.4.1980–6.4.1980, „Antifaschistischer Bundeskongress“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31323. 7.11.1981–8.11.1981, Bundeskongress arbeitsloser Lehrer im Bürgerhaus Harheim.
  31324. 20.9.1988–22.9.1988, Tagung des „Senioren-Parlaments“, eine Altenselbsthilfe, hervorgegangen aus dem „Bundeskongress der Älteren Generation“.
  31325. 28.10.1990–31.10.1990, 19. Ordentliche Bundeskongress der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  31326. 3.10.2003–5.10.2003, 50. Bundeskongress der Jungen Europäischen Föderalisten unter dem Motto „Europa föderal“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31327. 23.5.1959–24.5.1959, Tagung des Bundeskongresses des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) unter dem Motto „Für Demokratie – gegen Restauration und Militarismus“.
  31328. 5.10.1963, Schweigemarsch von rund 350 Teilnehmern des Bundeskongresses der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) und Frankfurter VVN-Mitgliedern zur Erinnerung an die KZ-Opfer während des Nationalsozialismus in der Innenstadt und Abschlusskundgebung auf dem Römerberg.
  31329. 20.10.1977, Nach der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer und der Ausstrahlung des Fahndungsfilms des Bundeskriminalamtes werden auch in Frankfurt am Main zahlreiche Wohnungen durchsucht.
  31330. 3.7.1985, Fahnder des für die Terrorismusbekämpfung zuständigen Bundeskriminalamtes (BKA) durchsuchen Wohnungen im Nordend und in Sachsenhausen.
  31331. 15.3.1990, Bei einer Großrazzia des Bundeskriminalamtes gegen das organisierte Verbrechen in Frankfurt am Main, Offenbach/M., Dieburg, Wiesbaden, Mühlheim und Heidelberg durchsucht die Polizei Dutzende Wohnungen und nimmt mehrere Personen fest. Die Aktion richtet sich gegen einen Ring international operierender Scheckbetrüger.
  31332. 23.2.2011, Feierliche Eröffnung des neuen Hauses des Jugendrechtes im Stadtteil Höchst – als zweites seiner Art im Bundesland Hessen.
  31333. 5.2.1971, Treffen der Kultus- und Innenminister der Bundesländer zu getrennten Konferenzen im Airport-Hotel.
  31334. 30.11.2005, Feierlicher Amtsantritt von Sabine Thurau: Sie ist als neue Frankfurter Polizeivizepräsidentin und Nachfolgerin von Wolfgang Daschner zugleich die ranghöchste Frau in den Polizeidienststellen der alten Bundesländer.
  31335. 19.9.1994–25.9.1994, Schultheater-Treffen von Jugendtheatergruppen aus 15 Bundesländern.
  31336. 19.2.2001, Repräsentanten von 100 Städten aus 19 Bundesländern versammeln sich als Gäste des Deutschen Städtetages und von Oberbürgermeisterin Petra Roth, zugleich Vizepräsidentin des Städtetages, im Römer zu einem Kongress europäischer Bürgermeister. Gefordert wird ein echtes Mitspracherecht der Kommunen in der Europäischen Union.
  31337. 15.9.1995–15.10.1995, Im Rahmen der Kulturwochen im IG-Farben-Haus Ausstellung „1945 bis 1965 – eine Zeitreise durch Hessen“ anlässlich des 50. Geburtstages des Bundeslandes Hessen.
  31338. 23.8.2006–3.9.2006, Die Ausstellung zum 60-Jahr-Jubiläum des Bundeslandes Hessen unter dem Titel „Hessen – eine starke Geschichte“ macht im Institut für Stadtgeschichte, Karmeliterkloster, Station.
  31339. 19.9.2015, Vor 70 Jahren Gründung des Bundeslandes Hessen – am 19. September 1945 als Land Groß-Hessen durch die Proklamation Nr. 2 der US-amerikanischen Militärregierung. Hierzu findet ein Festakt in der Goethe-Universität statt.
  31340. 28.4.1978–4.5.1978, 55. Internationale DLG-Landwirtschaftsschau, eröffnet von Bundeslandwirtschaftsminister Josef Ertl.
  31341. 10.1.1963–11.1.1963, Der Bundesliga-Ausschuss des Deutschen Fußballbundes (DFB) entscheidet u.a., dass Eintracht Frankfurt Mitglied der 16 Vereine umfassenden Bundesliga ist.
  31342. 29.1.1977, Während des Bundesliga-Fußballspiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln im Waldstadion muss die Polizei 21 Randalierer festnehmen.
  31343. 26.2.1984, Erstmals seit dem 3. September 1983 gelingt Eintracht Frankfurt mit einem 3:0-Sieg im Lokalderby gegen Kickers Offenbach im Waldstadion wieder ein Sieg in der Fußball-Bundesliga.
  31344. 11.9.1993, In der dritten Runde des DFB-Pokals zwischen Bundesliga-Aufsteiger FC Freiburg und Bundesligist Eintracht Frankfurt scheidet die Mannschaft vom Main auswärts überraschend mit 3:5-Toren aus dem Wettbewerb aus.
  31345. 7.7.1994, 50. Geburtstag des Ehrenspielführers des Bundesliga-Fußballklubs Eintracht Frankfurt, Jürgen Grabowski.
  31346. 9.9.1995, Torwart Oka Nikolov gibt im Waldstadion sein Bundesliga-Debüt für Eintracht Frankfurt.
  31347. 7.12.1996, Nach der 2:3-Heimniederlage im Waldstadion von Eintracht Frankfurt gegen den Tabellenletzten der zweiten Bundesliga, VfB Oldenburg, wird Eintracht-Trainer Dragoslav Stepanovic entlassen.
  31348. 25.5.1998, Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt gelingt im Waldstadion nach einem 2:2-unentschieden gegen den FSV Mainz 05 zwei Spieltage vor Saisonende der Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga.
  31349. 8.6.1998, 6.000 Fans feiern den Wiederaufstieg von Eintracht Frankfurt in die erste Fußball-Bundesliga auf dem Römerberg.
  31350. 19.6.2002, Die Deutsche Fußball-Liga verweigert Eintracht Frankfurt die Lizenz für die Zweite Bundesliga, weil eine Landesbürgschaft über vier Millionen € angeblich nicht uneingeschränkt gilt.
  31351. 3.7.2002, Eintracht Frankfurt erhält nun doch eine Spiellizenz für die kommende Saison in der Zweiten Fußball-Bundesliga. Ein Schiedsgericht entscheidet in Stuttgart, dass der Frankfurter Klub entgegen der Auffassung der Deutschen Fußball-Liga die Lizenz für den Profifußball zu erhalten hat. Andernfalls hätte der Traditionsverein in der Regionalliga oder der Oberliga spielen müssen.
  31352. 25.5.2003, Rund 5.000 Eintracht-Fans feiern auf der Konstablerwache den 6:3-Sieg von Eintracht Frankfurt im Waldstadion gegen SSV Reutlingen und damit deren Wiederaufstieg in die Erste Fußball-Bundesliga. In einem dramatischen Finale erzielt die Eintracht drei Tore in den letzten neun Spielminuten und erreicht so, zur Überraschung vieler, die Erstklassigkeit.
  31353. 27.5.2004, Die in die zweite Bundesliga abgestiegene Eintracht Frankfurt trennt sich von Cheftrainer Willi Reimann.
  31354. 7.7.2005, Die soeben in die erste Bundesliga aufgestiegenen Profis von Eintracht Frankfurt können künftig im speziell gestalteten Aero Flight-Airbus zu entfernten Auswärtsspielen anreisen. Ein Airbus von Aero Flight trägt seit heute Namen und Adler des Fußball-Bundesligisten.
  31355. 29.4.2012, „Eintracht Frankfurt“ steigt in die erste Bundesliga auf.
  31356. 6.5.2012, 6.000 Eintracht-Fans feiern auf dem Römerberg mit der Mannschaft den Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga.
  31357. 7.5.1988, Der Kapitän von „Eintracht Frankfurt“, Karlheinz Körbel, streift heute im Bundesligaauswärtsspiel gegen Schalke 04 zum 500. Mal das Eintrachttrikot über. Das Spiel endet torlos.
  31358. 12.12.1988, Nach nur 90 Tagen trennt sich der vom Abstieg gefährdete Bundesligaklub Eintracht Frankfurt von seinem Cheftrainer Pal Csernai.
  31359. 27.12.1980–4.10.1981, Israelreise der Volleyball-Bundesligamannschaft von Orplid Frankfurt.
  31360. 21.2.1981, Nach dem Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV kommt es im Waldstadion wegen einer umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung zu Ausschreitungen von Zuschauern und Zusammenstößen mit der Polizei.
  31361. 26.11.1983, Eintracht Frankfurt-Fans lassen ihre Wut über das verlorene Bundesligaspiel gegen VfB Stuttgart auf dem Paulsplatz freien Lauf. Die Polizei verfolgt diese Gruppe und nimmt mehrere Jugendliche fest.
  31362. 15.12.1986, Neuer Trainer des Fußball-Bundesligavereins Eintracht Frankfurt ist Karlheinz Feldkamp, der einen Zweijahresvertrag unterzeichnet.
  31363. 3.12.1986, Der Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem Cheftrainer Dietrich Weise.
  31364. 27.9.1988, Eine Woche nach der fristlosen Kündigung für Wolfgang Kraus wird Jürgen Friedrich, der frühere Präsident des 1. FC Kaiserslautern, als neuer Manager des Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt verpflichtet.
  31365. 21.2.1989, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und sein ehemaliger Manager Wolfgang Kraus einigen sich 24 Stunden vor dem anstehenden Termin am Frankfurter Arbeitsgericht gütlich. Kraus, der am 13. September 1988 nach heftigen Querelen mit dem damaligen Präsidenten Klaus Gramlich zunächst frei gestellt und eine Woche später fristlos gekündigt worden ist, erhält eine finanzielle Abfindung in sechsstelliger Höhe und eine „Ehrenerklärung“.
  31366. 3.9.1991, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt scheidet in der dritten Runde des DFB-Pokals durch eine 0:1-Niederlage gegen den Karlsruher SC im Waldstadion aus dem Wettbewerb aus.
  31367. 4.11.1992, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt scheidet aus dem UEFA-Pokal-Wettbewerb aus. Im Rückspiel der zweiten Runde unterliegt die Mannschaft dem türkischen Vertreter Galatasaray Istanbul mit 0:1-Toren. Das Hinspiel endete 0:0 unentschieden.
  31368. 23.11.1993, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt gewinnt das UEFA-Cup-Hinspiel gegen Deportiva La Coruña aus Spanien im Waldstadion mit 1:0-Toren.
  31369. 7.12.1993, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt erreicht im Rückspiel mit einem 1:0-Sieg gegen Deportiva La Coruña die vierte Runde im UEFA-Pokal-Wettbewerb.
  31370. 15.3.1994, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt scheidet im Viertelfinale des UEFA-Pokals im Waldstadion gegen Casino Salzburg nach Elfmeterschießen mit 4:5-Toren aus. Das Hinspiel hatte Salzburg mit 1:0 gewonnen.
  31371. 10.4.1994, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Klaus Toppmüller und Kapitän Ulrich Stein. Bis Saisonende übernimmt der frühere Eintracht-Spieler und heutige Co-Trainer Karlheinz Körbel die Mannschaft.
  31372. 15.9.1994, In der ersten Runde des UEFA-Pokals kommt Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt bei Olimpija Ljubljana über ein 1:1 unentschieden nicht hinaus.
  31373. 24.11.1994, Das Hinspiel des Achtelfinales im UEFA-Pokal gewinnt Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt mit 1:0 gegen den SSC Neapel.
  31374. 28.2.1995, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt erreicht gegen Juventus Turin im Viertelfinal-Hinspiel des UEFA-Pokals im Waldstadion ein 1:1-unentschieden.
  31375. 14.3.1995, Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt scheidet im UEFA-Pokal-Viertelfinale durch eine 0:3-Niederlage im Rückspiel gegen Juventus Turin aus dem Wettbewerb aus.
  31376. 11.1.1999, Als neuer Cheftrainer von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt wird der seit 22.12.1998 verpflichtete Reinhold Fanz bei einem Neujahrsempfang des Vereins offiziell vorgestellt.
  31377. 29.5.1999, Frankfurt am Main feiert: Bundesligist Eintracht Frankfurt schafft auf wundersame Weise durch einen 5:1-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern im Waldstadion den Klassenerhalt.
  31378. 12.10.1999, In der dritten Hauptrunde des DFB-Pokals scheidet Bundesligist Eintracht Frankfurt gegen den Zweiligisten 1. FC Köln nach einer 1:2-Niederlage aus.
  31379. 27.12.1986–28.12.1986, Hallenfußball-Turnier mit dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt in der Festhalle. Eintracht Frankfurt gewinnt das Endspiel gegen Waldhof Mannheim mit 6:2 Toren.
  31380. 1.7.1992, Der Frankfurter Nationalspieler Andreas Möller wechselt vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt zu Juventus Turin nach Italien.
  31381. 27.9.1994, Durch einen 2:0-Sieg des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt im Waldstadion gegen Olimpija Ljubljana erreicht die Eintracht die zweite Runde im UEFA-Pokal.
  31382. 23.8.1997–29.8.1997, Sport- und Showprogramm des Bundesligisten Eintracht Frankfurt auf der Zeil.
  31383. 29.1.2001, Entlassung des Cheftrainers des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, Felix Magath. Sein Nachfolger ist Rolf Dohmen.
  31384. 15.10.1899, Freimaurerische Feier der 150. Wiederkehr des Geburtstages Johann Wolfgang von Goethes in den Räumen der Bundesloge zur Einigkeit.
  31385. 11.11.1955–13.11.1955, Luftschutz-Ausstellung des Bundesluftschutzverbandes auf dem Messegelände.
  31386. 27.6.1960–7.8.1960, Ausstellung des Bundesluftschutzverbandes „Schutz – deine Sorge“ in den Römerhallen des Rathauses.
  31387. 13.10.1961–15.10.1961, Ausstellung der Bundesmarine am Mainkai zwischen Eisernem Steg und dem Nizza.
  31388. 21.11.1970, Fünfte Carrera-Bundesmeisterschaft des Automobilclubs von Deutschland (AvD) in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  31389. 9.1.1954, Gemeinsame Kundgebung des Deutschen Familienverbandes, des Familienbundes der deutschen Katholiken und der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen mit dem Bundesminister für Familienfragen, Dr. Franz Josef Wuermeling (CDU), in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31390. 8.5.1954, Kundgebung der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen Evangelischer Volksdienst und Katholische Volksarbeit in der Paulskirche zum Thema: „Schützt die Familie, schafft das familiengerechte Heim“. Es sprechen der Bundesminister für Familienfragen, Dr. Franz Wuermeling, der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wohnungsbau, Paul Lücke, und der Bundestagsabgeordnete Oberkonsistorialrat Dr. D. Eugen Gerstenmaier.
  31391. 10.10.1955, Veranstaltung der CDU-Stadtkreis Frankfurt im Volksbildungsheim mit Bundesminister Jakob Kaiser zum Thema „Wiedervereinigung in Frieden und Freiheit“.
  31392. 3.12.1955, Kundgebung zum deutschen Familientag 1955 im Stadtverordnetensitzungssaal u.a. mit dem Bundesminister für Familienfragen, Dr. Franz Josef Wuermeling.
  31393. 19.3.1962–20.3.1962, Erste ordentliche Tagung der Dritten Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau im Dominikanerkloster. Nach 1946 und 1954 wird Bundesminister a. D. Dr. Hans Wilhelmi (CDU) (1899-1970), Frankfurt am Main, erneut für acht Jahre zum Präses der Synode gewählt.
  31394. 8.9.1975, Der Bundesminister für Forschung und Technologie, Hans Matthöfer, informiert sich im Frankfurter Polizeipräsidium über technische Hilfen bei Polizeieinsätzen.
  31395. 4.3.1983, CDU-Volksfest auf dem Römerberg mit Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Bundesminister Dr. Heinz Riesenhuber.
  31396. 29.9.1962, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Ortsverbandes des Deutschen-Evangelischen Frauenbundes im Dominikanerkloster in Anwesenheit der Bundesministerin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986).
  31397. 25.6.1973, Einweihung des „Hans-Muthesius-Hauses“ des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge in der Nordweststadt durch die Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, Dr. Katharina Focke.
  31398. 2.12.1989, Offizielle Eröffnung des „Kinder- und Jugendtheater-Zentrums in der Bundesrepublik Deutschland“, Schützenstraße 12, durch Bundesministerin Professor Ursula Lehr.
  31399. 20.8.1976, Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung und Technologie, Volker Hauff, erläutert im Gewerkschaftshaus die Vorhaben ‚seines’ Ministers, Hans Matthöfer, der aktuell in Frankfurt am Main 276 Projekte mit Zuschüssen von 320 Millionen DM fördert.
  31400. 11.2.1980, Am Opel-Rondell wird die erste Frankfurter Methanol-Tankstelle eröffnet. Dies ist Teil des bis 1982 laufenden Großversuchs im Rahmen der Entwicklung alternativer Antriebsarten, den das Bundesministerium für Forschung und Technologie mit 135 Millionen DM finanziert.
  31401. 17.12.1951, Richtfest des Verwaltungsgebäudes für die ernährungswirtschaftlichen Stellen des Bundesministeriums für Ernährung an der Adickesallee, das mit 80.000 Kubikmetern umbauten Raumes das mächtigste Gebäude der Nachkriegszeit in Frankfurt am Main darstellt.
  31402. 18.7.1952, Das Verwaltungsgebäude für die ernährungswirtschaftlichen Stellen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten an der Adickesallee wird nach einer Rekordbauzeit von nur 250 Arbeitstagen fertig gestellt.
  31403. 17.7.1953–16.8.1953, Ausstellung „Kunst des deutschen Ostens aus sieben Jahrhunderten“ des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen im Haus des deutschen Kunsthandwerks.
  31404. 1.11.1981–8.11.1981, Deutsch-israelische Konferenz des Bundesministeriums für Jugend, Familie und Gesundheit zum Thema „Planung auf dem Sektor der sozialen Dienste“ mit einem städtischen Empfang am 04.11.
  31405. 19.10.1998–23.10.1998, Fachtagung für Ärzte der Orthopädischen Versorgungsstellen des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung mit einem städtischen Empfang im Römer (am 20.10.).
  31406. 13.12.1949, Vortrag des Bundesministers Dr. Gustav Heinemann (Essen) über die „Evangelische Kirche heute“ im Evangelischen Vereinshaus Westend, Neue Schlesingergasse 24.
  31407. 15.7.1954–18.7.1954, Schlesiertreffen 1954, veranstaltet von der Landesgruppe Hessen unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn, mit einer festlichen Eröffnung in der Paulskirche, einer Jugendfeierstunde auf dem Römerberg, einem Fackelzug vom Römer zum Jugendlager auf dem Messegelände, dem Frankfurter Wecker des Hessischen Rundfunk im schlesischen Stil, einem Orgelkonzert im Dom, einer Feierstunde der heimatvertriebenen und einheimischen Jugend in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, zahlreichen Festgottesdiensten in verschiedenen Kirchen Frankfurts, einer Großkundgebung auf dem Messegelände mit 250.000 Teilnehmern in Anwesenheit des Bundesministers Jakob Kaiser sowie Heimatabenden in der Festhalle, Kongreßhalle und Messehalle 2.
  31408. 6.10.2002, Tod des Ehrenvorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion und Bundesministers a. D. Wolfgang Mischnick (1921-2002), langjähriger Vorsitzender der FDP-Frankfurt, Stadtverordneter und Vorsitzender der FDP-Stadtverordnetenfraktion.
  31409. 13.3.1976, Erste Bundesnationalschau des Bundesverbandes Deutscher Chinchillazüchter im Haus Dornbusch.
  31410. 27.6.1953–29.6.1953, Feiern anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Radfahrer-Clubs RC 03 Zeilsheim mit bundesoffenem Wettbewerb im Hallenradsport.
  31411. 8.8.1893–10.8.1893, Konferenz der Finanzminister im ehemaligen Bundespalais.
  31412. 14.1.1996, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der FDP in der Paulskirche mit Bundesparteichef Wolfgang Gerhardt und dem Frankfurter Historiker Professor Lothar Gall.
  31413. 6.11.1951, Versammlung der CDU Frankfurt im Karlshaus, Seilerstraße 20, mit einem Vortrag von Staatsminister a. d. Dr. Werner Hilpert über den CDU-Bundesparteitag und die CDU als Oppositionspartei in Hessen.
  31414. 23.3.1961–25.3.1961, Zwölfter ordentlicher Bundesparteitag der FDP im Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens mit Alterspräsident Professor Theodor Heuss (1884-1963) als Ehrengast. Diese Bundesparteiversammlung der Freien Demokraten ist zugleich die erste in der Mainstadt.
  31415. 22.3.1965–23.3.1965, 16. Bundesparteitag der FDP im Zoo-Gesellschaftshaus.
  31416. 1.11.1968–3.11.1968, 4. Bundesparteitag der „Unabhängigen Arbeiter-Partei (Deutsche Sozialisten)“.
  31417. 14.11.1976, Bundesparteitag der NPD.
  31418. 19.11.1976–20.11.1976, Bundesparteitag der FDP.
  31419. 6.1.1989–8.1.1989, 9. Bundesparteitag der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP).
  31420. 19.11.2016–20.11.2016, Bundesparteitag der 2014 gegründeten Neuen Liberalen im Bürgerhaus Sossenheim.
  31421. 7.3.1970, Spionage: Verhaftung eines Instrukteurs des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, der mit einem gefälschten Bundespersonalausweis in die Bundesrepublik Deutschland einreiste. Der Instrukteur hatte die Aufgabe, eine nachrichtendienstliche Verbindung in Westdeutschland aufzubauen.
  31422. 25.6.1956–27.6.1956, Zweite Bundespersonalrätekonferenz der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED) im Gewerkschaftshaus.
  31423. 1.3.1936, Fußball-Bundespokal-Endspiel des Gaues Südwest gegen den Gau Sachsen auf dem Sportfeld Frankfurt.
  31424. 25.2.1923, Endspiel um den Fußball-Bundespokal zwischen den Mannschaften von Süd- und Westdeutschland auf dem Sportplatz der Eintracht Frankfurt e. V. Das Spiel zwischen Süddeutschland und Westdeutschland endet mit 2:1-Toren.
  31425. 24.6.1955–26.6.1955, Bundesposaunenfest des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) im Westdeutschen Jungmännerbund e. V. auf dem Messegelände.
  31426. 4.1.1954, Der Deutsche Bundeswetterdienst hat seinen Sitz im Fernmeldehochhaus der Bundespost. Neben Paris und London ist die Mainmetropole die dritte Wetter-Fernschreibzentrale Europas.
  31427. 20.10.1958, Grundsteinlegung für ein Lehrlingswohnheim der Deutschen Bundespost in Ginnheim.
  31428. 21.4.1959–26.4.1959, Internationale Fernmeldetagung im Fernmelde-Hochhaus der Bundespost.
  31429. 3.8.1960, Die erste fahrende Postschule der Bundespost aus Düsseldorf, stellt sich in Frankfurt am Main vor. Diese „Schule“, ein 30 bis 40 Schüler fassender Omnibus, ist ein fahrender Unterrichts- und Filmvorführraum.
  31430. 3.5.1961, Die Deutsche Bundespost verlegt in der Mainstadt das 100.000. Telefongerät; damit hat Frankfurt am Main die größte Fernsprechdichte in der Bundesrepublik Deutschland.
  31431. 16.10.1962, Einweihung der neuen Lehrlings-Ausbildungsstätte der Deutschen Bundespost im Fernmeldedienstgebäude, Danziger Platz 12.
  31432. 1.12.1964, Die Bundespost eröffnet den automatischen Fernschreibverkehr mit den USA.
  31433. 9.10.1965–10.10.1965, Erstmals „Tag der offenen Tür“ bei der Deutschen Bundespost in Frankfurt am Main.
  31434. 1.9.1966, Fünfjähriges Jubiläum des Nachtluftpostdienstes der Deutschen Bundespost.
  31435. 23.1.1969, Aus einem geparkten, aber nicht abgeschlossenen Fahrzeug der Bundespost erbeuten Kriminelle Aktien im Kurswert von 3,27 Millionen DM.
  31436. 9.2.1971, Inbetriebnahme des ersten Sprachlabors der Bundespost im Fernmeldeamt 1.
  31437. 11.9.1978, Die Deutsche Bundespost ändert für ca. 100.000 Haushalte in der Innenstadt die Zustellbezirke.
  31438. 30.7.1979, Ein 7,5 Tonnen schwerer Lkw der Deutschen Bundespost stürzt im Stadtteil Sachsenhausen um. Der Fahrer wird leicht verletzt.
  31439. 1.9.1987, 25jähriges Jubiläum des Nachtflugpostnetzes der Deutschen Bundespost auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  31440. 17.9.1987, 500 Menschen protestieren an der Katharinenkirche gegen die Pläne der Bundesregierung, die Deutsche Bundespost in sog. „gelbe“ Dienste und in den Fernmeldesektor aufzuteilen.
  31441. 30.11.1987, Eröffnung des neuen Zustellamtes der Deutschen Bundespost in der Hügelstraße.
  31442. 4.3.1988, Eine Großstörung bei der Deutschen Bundespost legt 100.000 Frankfurter und Offenbacher Telefone eine Stunde lang für den Fernverkehr lahm. Ursache ist ein Programmfehler.
  31443. 10.8.1989, Bundespostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling stellt im Römer die neue Sondermarke der Deutschen Bundespost anlässlich des 750jährigen Jubiläums des Kaiserdoms vor.
  31444. 9.12.1991, Bei einem Überfall auf einen Werttransporter der Deutschen Bundespost in Höchst erbeuten die drei Täter rund 300.000.- DM.
  31445. 10.2.1994, Die Deutsche Bundespost gibt eine Sonderbriefmarke zur 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt heraus.
  31446. 4.7.1958, Konferenz zwischen Bundespostminister Richard Stücklen und dem englischen Generalpostmeister Ernest Marples im Frankfurter Hof.
  31447. 13.12.1965, Inbetriebnahme der ersten elektronisch gesteuerten Fernsprechvermittlungsstelle in Eckenheim durch Bundespostminister Dr. Richard Stücklen.
  31448. 28.2.1983, Bundespostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling legt den Grundstein für das neue Postscheckamt an der Ecke Marbachweg und Eckenheimer Landstraße.
  31449. 25.8.1983, Bundespostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling überreicht Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer das neueste Display-Komfort-Telefon „Frankfurt“.
  31450. 29.9.1986, Bundespostminister Dr. Christian Schwarz-Schilling eröffnet den Neubau des Frankfurter Postgiroamtes an der Eckenheimer Landstraße.
  31451. 6.6.1988, Grundsteinlegung für den Neubau der Oberpostdirektion in Frankfurt am Main in Anwesenheit von Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling.
  31452. 31.1.1958, Am Schaumainkai wird das neue Bundespostmuseum durch den Minister für das Post- und Fernmeldewesen, Richard Stücklen, der Öffentlichkeit übergeben.
  31453. 31.1.1965–31.3.1965, Postwertzeichen-Sonderschau im Bundespostmuseum.
  31454. 17.5.1965, Eröffnung der Sonderausstellung „Hundert Jahre Fernmelde-Union“ im Bundespostmuseum.
  31455. 15.11.1966–28.2.1967, Sonderausstellung „40 Jahre Schmuckblatt-Telegramme“ im Bundespostmuseum.
  31456. 14.7.1969–28.9.1969, Sonderausstellung „50 Jahre Postministerium“ im Bundespostmuseum am Schaumainkai.
  31457. 5.10.1972, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Bundespostmuseums am Schaumainkai.
  31458. 9.10.1974, Anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Weltpostvereins wird vor dem Gebäude des Bundespostmuseums, Schaumainkai 53, die Flagge des Weltpostvereins gehisst.
  31459. 1.10.1987, Richtfest des Bundespostmuseums.
  31460. 31.1.2008, 50jähriges Jubiläum des ehemaligen Bundespostmuseums, jetzt: Museum für Kommunikation, Villa Schaumainkai 53.
  31461. 10.5.1951, Das neue Goethehaus wird in Anwesenheit des Bundespräsidenten Theodor Heuss, des Oberbürgermeisters Dr. Walter Kolb und der Hochkommissare der drei Westmächte feierlich eröffnet. Bundespräsident Heuss sagte in seiner Weiherede: Goethe „ist ausgegangen von diesem Haus, das aus Trümmern wiedererstand... Das Haus steht da, die Leistung spricht und wirbt für sich selber.“
  31462. 7.1.1953, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und der Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Prof. Max Horkheimer, überreichen den von Bundespräsident Professor Theodor Heuss verliehenen Orden Pour le mérite an den an der Frankfurter Universität lehrenden Professor Karl Reinhardt.
  31463. 21.2.1953, Feierliche Einweihung des internationalen Studentenhauses der Johann Wolfgang Goethe-Universität im großen Saal des Studentenhauses, in Anwesenheit von Bundespräsident Professor Theodor Heuss, des amerikanischen Hochkommissars James B. Conant und des hessischen Ministerpräsidenten Dr. h.c. Georg August Zinn.
  31464. 28.7.1954, Hochschulverbandstag 1954, veranstaltet vom Hochschulverband (Hamburg), im Festsaal des Studentenhauses der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Jügelstraße 1. Die Eröffnungsansprache hält der Vorsitzende des Hochschulverbandes Professor Wilhelm Felgentraeger, Hamburg; danach spricht der Bundespräsident Professor Theodor Heuss und es folgt ein Vortrag von Professor Gerd Tellenbach, Freiburg i. Br., über „Anwendung der Wissenschaft – eine Gefahr für ihren Geist?“.
  31465. 22.5.1955, Verleihung des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb durch Bundespräsident Theodor Heuss.
  31466. 3.6.1957, Wegen hervorragender Verdienste um die medizinische Wissenschaft verleiht der Bundespräsident Theodor Heuss dem Frankfurter Universitätsprofessor und Präsidenten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, Oscar Gans, das Große Verdienstkreuz.
  31467. 29.4.1958, Zum ersten Mal in der Geschichte des 1950 von Frau Elly Heuss-Knapp gegründeten Deutschen Müttergenesungswerkes eröffnete der Stiftungsrat durch seine Vorsitzende, Bundestagsabgeordnete Dr. Helene Weber, im Stadtverordneten-Sitzungssaal des Römers die Werbeaktion für die diesjährige Sammlung vom 05. bis 11. Mai. Daran nimmt auch diesmal Bundespräsident Professor Theodor Heuss teil.
  31468. 1.6.1958, Bundespräsident Professor Theodor Heuss verleiht dem Cäcilienverein die Zelter-Plakette als Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volkslieds.
  31469. 17.5.1963, Auf Einladung der US-amerikanischen Armee wohnt Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke einer Militärübung am Main bei Schwanheim bei.
  31470. 19.6.1963–26.6.1963, „inter-oil“ Internationale Ausstellung zum 6. Welt-Erdöl-Kongress unter der Schirmherrschaft des Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke. 547 Aussteller aus 207 Ländern sind vertreten.
  31471. 16.6.1965–24.6.1965, XIII. Kongress des Weltbundes der Krankenschwestern (ICN), eröffnet von Bundespräsident Heinrich Lübke in der Festhalle, mit 5500 Krankenschwestern und -pflegern aus 62 Ländern.
  31472. 28.10.1967, Feier anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft in den Räumen des Senckenbergmuseums. Schirmherr ist Bundespräsident Dr. Heinrich Lübke. Der Magistrat verleiht dem Ersten Direktor der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, Dr. Wilhelm Schöndube (1892-1985), und dem Direktor des Naturmuseums und Forschungsinstituts Senckenberg, Professor Wilhelm Schäfer (1912-1981), die Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main. Nobelpreisträger Professor Otto Hahn (1879-1968) erhält die Silberne Senckenberg-Medaille.
  31473. 6.4.1970–7.4.1970, Jahresverbandstag des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) in Anwesenheit von Bundespräsident Gustav Heinemann mit einem „Frankfurter Abend“ in den Römerhallen.
  31474. 14.3.1972, Eröffnung der Frankfurter Flughafenbahn, die den Rhein-Main-Flughafen mit dem Hauptbahnhof verbindet, in Anwesenheit von Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann und Bundesverkehrsminister Georg Leber.
  31475. 23.6.1977, Eröffnung der 25. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes in der Paulskirche in Anwesenheit von Bundespräsident Walter Scheel.
  31476. 9.4.1980–12.4.1980, Fünfte Internationale Kolloquium über die europäische Menschenrechtskonvention. Die feierliche Eröffnung in der Paulskirche in Anwesenheit von Bundespräsident Karl Carstens wird von RAF-Sympathisanten gestört. Die Polizei nimmt mehrere linksradikale Männer und Frauen fest.
  31477. 23.4.1980–25.4.1980, 69. Deutsche Fürsorgetag. Zugleich wird am 23.04. das 100jährige Jubiläum des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge in der Paulskirche gefeiert. Auch Bundespräsident Karl Carstens ist bei dem Jubiläum dieses Dachverbandes deutscher Wohlfahrtsorganisationen anwesend.
  31478. 28.8.1981, Mit einem Festakt vor 2500 geladenen Gästen wird in Anwesenheit von Bundespräsident Karl Carstens die Alte Oper Frankfurt als Konzert- und Kongresszentrum eröffnet. Für rund 188 Millionen DM ist das neoklassizistische Gebäude des Architekten Richard Lucae (1829-1877) wieder aufgebaut worden, nachdem die Zukunft der „schönsten Ruine Deutschlands“ über lange Zeit hinweg Gegenstand heftigster kommunalpolitischer Auseinandersetzungen war. Die Eröffnung verläuft, von einem großen Polizeiaufgebot gesichert, ohne Zwischenfälle.
  31479. 24.11.1982, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann wird in Wiesbaden von Bundespräsident Karl Carstens das Große Bundesverdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31480. 25.4.1985, Eröffnung des neuen Museums für Kunsthandwerk am Schaumainkai durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann. Gezeigt wird die Ausstellung „Türkische Kunst und Kultur aus osmanischer Zeit“.
  31481. 18.9.1992–22.9.1992, Der Deutsche Umwelttag wird von Bundespräsident Richard v. Weizsäcker auf dem Römerberg feierlich eröffnet.
  31482. 3.12.1992, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) im Jüdischen Gemeindezentrum, Savignystraße, in Anwesenheit von Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel und Oberbürgermeister Andreas von Schoeler.
  31483. 20.12.1993, Der französische Staatspräsident François Mitterand und Bundespräsident Richard von Weizsäcker sagen zu, am Festakt zur 1200-Jahr-Feier Frankfurts am 22.02.1994 teilzunehmen.
  31484. 22.2.1994, Eröffnungsfeierlichkeiten der 1200-Jahr-Feier der Stadt Frankfurt am Main mit einem Festakt in der Alten Oper. An diesem Tag ist die Mainstadt erstmals urkundlich erwähnt worden. Bundespräsident Richard von Weizsäcker und der französische Staatspräsident und Frankfurter Ehrenbürger François Mitterand sind Ehrengäste.
  31485. 14.9.1995–24.9.1995, 56. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) unter dem Motto „Auto – echt gut!“ Eröffnet wird sie von Bundespräsident Professor Roman Herzog.
  31486. 20.6.1997, Wiedereröffnung des sanierten Goethemuseums in Anwesenheit von Bundespräsident Professor Roman Herzog.
  31487. 17.10.1997, Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker signiert im Kaufhaus Hertie auf der Zeil seine Autobiographie „Vier Zeiten“.
  31488. 3.12.1999, Feierliche Wiedereröffnung des Städel-Museums mit Bundespräsident Johannes Rau. 20 Millionen DM sind von privaten Spendern gekommen.
  31489. 3.5.2002–5.5.2002, 11. Jahreskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in der Industrie- und Handelskammer und in der Paulskirche in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau.
  31490. 4.10.2005, Die wieder aufgebaute Alte Stadtbibliothek wird von Alt-Bundespräsident Prof. Roman Herzog offiziell eröffnet.
  31491. 27.3.2009, Festakt der Stadt Frankfurt am Main in der Paulskirche anlässlich der Verabschiedung und Verkündung der ersten deutschen Verfassung am 27. und 28. März 1849 in der Paulskirche. Die Festansprache hält Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler.
  31492. 10.10.2010, Bundespräsident Christian Wulff stattet der Stadt Frankfurt am Main seinen Antrittsbesuch ab.
  31493. 15.1.2011, Bundespräsident Christian Wulff ist Laudator bei der Ernennung von 225 Jungmeistern der Handwerkskammer im Rhein-Main-Gebiet in der Paulskirche.
  31494. 18.10.2014, Festakt anlässlich des 100. Geburtstages der Goethe-Universität: Bundespräsident Joachim Gauck spricht in der Paulskirche.
  31495. 19.3.1950–24.3.1950, Internationale Frankfurter Frühjahrsmesse. Feierliche Eröffnung in Anwesenheit hoher Ehrengäste der Bundesregierung, der alliierten Hochkommission, des hessischen Staates und der Stadt Frankfurt am Main d2urch den Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31496. 22.9.1950–23.9.1950, Erster Deutscher Selbsthilfetag 1950 in der Paulskirche in Anwesenheit des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss, veranstaltet vom Ständigen Ausschuss für Selbsthilfe.
  31497. 12.9.1951, Nationaler Gedenktag anlässlich der Wahl des ersten Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss mit einer Feier in der Paulskirche.
  31498. 1.2.1954, Der hessische Kultusminister Arno Hennig ordnet an, dass aus Anlass des 70. Geburtstages des Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss am 31.01., der 01.02. schulfrei ist.
  31499. 9.6.1955, Feierliche Einweihung des wieder hergestellten Kaisersaals im Römer samt Fackelzug des Turngaus Frankfurt in Anwesenheit des Bundespräsidenten Theodor Heuss.
  31500. 14.3.1964, Der dänische Wissenschaftler Professor Fritz Kauffmann erhält in einer Feierstunde in der Paulskirche in Anwesenheit des Bundespräsidenten Heinrich Lübke den Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preis.
  31501. 20.6.1966–25.6.1966, Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften in Anwesenheit des Bundespräsidenten Dr. Heinrich Lübke (22./23.06.).
  31502. 28.1.1974, Der Frankfurter Versandhausunternehmer und erfolgreiche Dressurreiter Dr. h.c. Josef Neckermann (1912-1992) wird von Hessens Ministerpräsidenten Albert Osswald (1919-1996) mit dem vom Bundespräsidenten verliehenen Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31503. 17.5.1975, In Anwesenheit des Bundespräsidenten Walter Scheel feiert der Deutsche Fußballbund (DFB) im Schauspielhaus sein 75jähriges Jubiläum.
  31504. 17.1.1979–18.3.1979, Ausstellung „Courbet und Deutschland“ im Städel unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Walter Scheel und in Anwesenheit von Professor Carlo Schmid (1896-1979).
  31505. 13.2.1982, Konzert des Geigers Gidon Kremer in der Dreikönigskirche zugunsten der Multiplen-Sklerose-Gesellschaft in Anwesenheit der Schirmherrin der Gesellschaft und Frau des Bundespräsidenten, Dr. Veronica Carstens.
  31506. 31.1.1984, Aus Anlass des 100. Geburtstages des Frankfurter Ehrenbürgers (1959) und ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland (1949-1959), Professor Theodor Heuss (1884-1963), legt die Stadt Frankfurt am Main am Grab auf dem Waldfriedhof Stuttgart-Degerloch, einen Kranz nieder.
  31507. 6.6.1986, Mit der Aushändigung der Ernennungsurkunde durch den Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ist Dr. Walter Wallmann ab heute Bundesumweltminister im Kabinett von Dr. Helmut Kohl und nicht länger Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main.
  31508. 26.5.1989, Erich Gutjahr (NPD), ehrenamtlicher Stadtrat im neuen Magistrat, gibt in einem Interview in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 26.05. seine antisemitische und ausländerfeindliche Gesinnung zu erkennen und nennt den Bundespräsidenten Dr. Richard v. Weizsäcker „den größten Lump, der hier im Lande rumläuft“. Die Äußerungen Gutjahrs lösen eine Welle der Empörung aus. Die Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren ein.
  31509. 24.9.1996, Eröffnung eine der größten Mukoviszidose-Ambulanzen für Erwachsene in Deutschland am Frankfurter Universitätsklinikum in Anwesenheit von Christiane Herzog, der Ehefrau des Bundespräsidenten Professor Roman Herzog.
  31510. 10.10.1997, Eröffnung einer Tagesklinik für an der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose leidende Kinder auf dem Gelände des Universitätsklinikums in Anwesenheit der Gattin des Bundespräsidenten, Christiane Herzog.
  31511. 11.11.2002, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) in der Paulskirche in Anwesenheit des ehemaligen Bundespräsidenten Professor Roman Herzog.
  31512. 6.5.1977, Wohltätigkeitsball der im Rhein-Main-Gebiet ansässigen französischen Staatsangehörigen im Frankfurter Hof zugunsten der Deutschen Krebshilfe, unter der Schirmherrschaft der Bundespräsidentengattin Dr. Mildred Scheel.
  31513. 3.11.1998, Oberbürgermeisterin Petra Roth weist alle Spekulationen über ihre mögliche Kandidatur für das Amt der Bundespräsidentin zurück: „Mein Platz ist in Frankfurt am Main.“
  31514. 24.8.2001–28.8.2001, Konsumgütermesse „Tendence“ auf dem Messegelände. Der Rat der Formgebung zeichnet Herbert H. Schultes, den langjährigen Chefdesigner der Siemens AG, mit dem Bundespreis Förderer des Designs aus (am 24.08.).
  31515. 10.12.1980, Der hessische CDU-Landesvorsitzende Dr. Alfred Dregger (1920-2002) feiert seinen 60. Geburtstag im Kaisersaal des Römers. Zu dem Festakt reist politische Landes- und Bundesprominenz an.
  31516. 27.11.1932, Hallensportfest der Frankfurter Bundesradfahrer im „Haus der Moden“.
  31517. 16.4.1923, Hallensportabend im Hippodrom – erstmals eine gemischtsportliche Veranstaltung, veranstaltet u.a. von der Vereinigung Frankfurter Bundesradfahrervereine, der Sport- und Turngemeinde Eintracht und dem „Fechtclub Hermannia“.
  31518. 7.9.1952, Feierstunde zum Nationalen Gedenktag in der Paulskirche, der Konstituierung des Bundestages und des Bundesrates, mit einer Festrede des hessischen Ministerpräsidenten a. D. Christian Stock.
  31519. 19.11.1953, Einweihung des Gebäudes des Bundesrechnungshofes an Frankfurts Ost-West-Achse.
  31520. 26.7.1963, Der Präsident des Bundesrechnungshofes, Dr. Guido Hertel (1903-1963), stirbt in einem Frankfurter Krankenhaus.
  31521. 13.4.1996, Tod des Vizepräsidenten des Bundesrechnungshofs, Ernst Heuer.
  31522. 31.5.2000, Mit der Zustimmung zur Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes hat die Bundesregierung die Voraussetzungen für die Wiedereinführung des Anwohnerparkens geschaffen.
  31523. 25.2.1951, Kundgebung des Verbandes der Heimatvertriebenen in Gemeinschaft mit den Flieger- und Währungsgeschädigten auf dem Römerberg zu dem geplanten Lastenausgleich der Bundesregierung.
  31524. 8.4.1951, Auf einer Kundgebung der SPD im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten wird aufgrund der Wirtschaftskrise, in die die zu hoher Verschuldung neigende Wirtschaftspolitik Professor Ludwig Erhards geführt habe, der sofortige Rücktritt der CDU-Bundesregierung sowie die Ausschreibung zu Bundestagsneuwahlen gefordert.
  31525. 27.3.1952, In Anwesenheit von Vertretern der Bundesregierung, der Hessischen Staatsregierung, des Konsularischen Korps, der Stadt Frankfurt am Main und einer großen Trauergemeinde findet auf dem Hauptfriedhof eine Trauerfeier für die 45 Opfer der Flugzeugkatastrophe vom 22.03. d. J. statt. Für die jüdischen Opfer findet auf dem Neuen Jüdischen Friedhof, Eckenheimer Landstraße, eine Feier statt.
  31526. 12.7.1952, Italienische Abgeordnete und Senatoren treffen zu einem Deutschlandbesuch auf dem Rhein-Main-Flughafen ein und werden vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb sowie Vertretern der hessischen Regierung und der Bundesregierung empfangen.
  31527. 21.12.1953, Verhaftung des früheren Vorsitzenden der KPD in Hessen und Bundestagsabgeordneten Oskar Müller wegen des Verdachts der Teilnahme an hochverräterischen Unternehmungen und Verunglimpfung der Bundesregierung. Kommt nach einem Haftprüfungstermin am 23.12. d. J. wieder auf freien Fuß.
  31528. 15.9.1956–16.9.1956, Jahreshauptversammlung der deutschen Sektion der „Weltbewegung für eine Welt-Bundesregierung“ und Umbenennung in „Welt-Föderalisten, Deutscher Zweig“.
  31529. 18.2.1960, Protestkundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Kreisausschuss Frankfurt, mit 15.000 Teilnehmern auf dem Römerberg gegen den Entwurf der Bundesregierung zur Neuregelung der gesetzlichen Krankenversicherung.
  31530. 27.1.1970, 400 Menschen demonstrieren vom Opernplatz durch die Innenstadt gegen das von der Bundesregierung erlassene Einreiseverbot für Angehörige der kommunistischen Delegation bei den Pariser Vietnam-Verhandlungen. Im Anschluss daran findet eine Kundgebung im Haus Gallus, Frankenallee, statt.
  31531. 3.4.1971, 1500 Menschen demonstrieren gegen den US-Vietnamkrieg und die indirekte Unterstützung durch die Bundesregierung.
  31532. 25.6.1976, Kulturdezernent Hilmar Hoffmann erhält von der Bundesregierung das Deutsche Filmband in Gold für „langjähriges und erfolgreiches Wirken für den deutschen Film“.
  31533. 29.11.1976–4.12.1976, Tagung der „Vereinten Nationen“ als Gast der Bundesregierung im Hans-Muthesius-Haus des „Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge“.
  31534. 30.3.1977, Protestversammlung von über 2000 Ärzten in der Jahrhunderthalle Hoechst gegen das von der Bundesregierung vorgelegte Gesetz zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen.
  31535. 19.6.1985, Die Zustimmungserklärung der Bundesregierung zur Stationierung des Pershing-II-Raketensystems ist nach einem Urteil des Frankfurter Amtsgericht nichtig, weil sie gegen das Grundgesetz verstößt. Ein Richter spricht sieben Demonstranten vom Vorwurf der Nötigung frei, die im Dezember 1983 an einer Sitzblockade vor dem US-Nachschubzentrum im Stadtteil Hausen teilgenommen haben.
  31536. 3.6.1986–5.6.1986, Dreitägiger Vorlesungsboykott der Medizinstudenten als Protest gegen die von der Bundesregierung geplante 5. Approbationsordnung.
  31537. 10.2.1988, Aus Protest gegen die Pläne der Bundesregierung, Patiententransporte auf Krankenschein abzuschaffen, treten die Frankfurter Taxifahrer von 12.15 bis 12.45 Uhr in einen bundesweiten „Streik“ ein.
  31538. 9.3.1988, Gegen die von der Bundesregierung geplante Strukturreform im Gesundheitswesen demonstrieren mehr als 100 Mitglieder der „Grauen Panther“, der Frankfurter Grünen und der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) auf der Zeil.
  31539. 18.11.1991, Im Streit um die Drake- und Edwardskaserne an der Homburger Landstraße wirft die Frankfurter CDU Oberbürgermeister Andreas von Schoeler vor, die Chance vertan zu haben, mit der Bundesregierung frühzeitig über eine akzeptable Lösung zu verhandeln.
  31540. 12.12.1991, Der ehemaligen „Ausländerbeauftragten“ der Bundesregierung, Liselotte Funcke, wird die Wilhelm-Polligkeit-Plakette des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes verliehen.
  31541. 7.8.1992, Die Bundesregierung hat der Errichtung einer honorarkonsularischen Vertretung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik in Frankfurt am Main zugestimmt. Der neue Honorarkonsul Michael Gotthelf stattet im Römer seinen Antrittsbesuch ab.
  31542. 8.11.1992, Zum Gedenken an den 9. November 1938 findet im Schauspielhaus eine Matinee gegen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus statt. Daran schließt sich ein Schweigemarsch in der Innenstadt an, an dem neben dem ehemaligen Frankfurter Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog, Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch, der FDP-Vorsitzende Hans-Joachim Otto auch die CDU-Kreisvorsitzende Petra Roth teilnehmen. Linke Gruppierungen versuchen diese Demonstration von der Alten Oper zur Paulskirche in eine Veranstaltung gegen die Ausländerpolitik der Bundesregierung umzufunktionieren, in dem sie sich vorwiegend an der Spitze des Zuges aufhalten. Gewalttätige Auseinandersetzungen können nur knapp vermieden werden.
  31543. 18.1.1993, Die Bundesregierung hat der Errichtung einer honorarkonsularischen Vertretung der Republik Litauen in Frankfurt am Main zugestimmt. Konsul Karl Rothenberger stattet Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer seinen Antrittsbesuch ab.
  31544. 26.1.1993, Hessens Ministerpräsident Hans Eichel nimmt die Hochschulgruppe der Jungsozialisten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Schutz. Er wertet den Aufruf „Katholiken-Problem lösen“, mit dem diese die Asylpolitik der Bundesregierung kritisieren wollte, als Satire.
  31545. 10.9.1994, Auf einer Veranstaltung mit Künstlern und Politikern – den drei SPD-Oberbürgermeistern von Offenbach/Main, Saarbrücken und Mannheim – auf dem Paulsplatz wird gegen die Politik der CDU-Bundesregierung protestiert.
  31546. 7.11.1995, CDU, SPD und Grüne sind sich einig. Mit einer Verfassungsklage gegen die Bundesregierung will sich die überforderte Stadt dagegen wehren, dass immer neue Lasten auf die Kommunen abgewälzt werden.
  31547. 9.5.1996, Etwa 1.000 Personen demonstrieren in der Innenstadt gegen die Sparpläne der Bundesregierung und die Kürzungsvorhaben der Mainstadt.
  31548. 7.1.1998, Umweltdezernent Tom Koenigs (Grüne) kündigt an, in einer rot-grünen Bundesregierung 1998 eine Aufgabe zu übernehmen – auch wenn er nicht in den Bundestag gewählt wird.
  31549. 7.10.1999, Das SPD-Unterbezirksvorstandsmitglied Oliver Nöll teilt seiner Partei mit, die Initiative „SPD von unten“, die sich im Sommer d. J. als Reaktion auf die Politik der Bundesregierung formiert hat, werde einen eigenen, unabhängigen Verein gründen, der USPD heißen soll. Innerhalb des SPD-Unterbezirks versucht man diese „linke Abspaltung“ zu verhindern.
  31550. 20.10.2003, Das „Frankfurter Aktionsbündnis gegen Sozialdemontage“ protestiert an mehreren Plätzen in der Stadt gegen die Sozialpolitik der Bundesregierung.
  31551. 15.2.2006, Das Institut für Sozialforschung wird von der Bundesregierung als „Ort der Ideen“ ausgezeichnet. Direktor Axel Honneth erhält eine entsprechende Ehrentafel mit dazugehöriger Urkunde.
  31552. 28.3.2009, Demonstration „Wir zahlen nicht für eure Krise“ gegen die aktuelle Finanz- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung in der Innenstadt.
  31553. 10.11.2010, Kundgebung „Gerecht geht anders! Kurswechsel“ der Gewerkschaften in der Rhein-Main-Region auf dem Römerberg gegen das Sparpaket der Bundesregierung, gegen die Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre und gegen die Zweiklassenmedizin.
  31554. 28.11.2000, Ein Idol ist auf Talfahrt. 23 Jahre ist es her, dass Dietrich Thurau eine Radsport-Euphorie in der Bundesrepublik Deutschland auslöste, als er bei der Tour de France 15 Tage in Gelb fuhr. Jetzt ist er zahlungsunfähig, seine Privatvilla wird zwangsversteigert.
  31555. 29.6.2000, Erstmals in der Justizgeschichte der Bundesrepublik Deutschland wird, so ein Justizsprecher, ein zu mehrmonatiger Freiheitsstrafe verurteilter Crack-Dealer vom Amtsgericht Frankfurt zur elektronischen Fußfessel verurteilt.
  31556. 25.5.2000–26.5.2000, Transatlantische Konferenz zu aktuellen Fragen der Kommunal- und Verwaltungsreform in den USA und in der Bundesrepublik Deutschland im Amerikahaus.
  31557. 1.4.1946, Eugen Kogon und Walter Dirks gründen im April d. J. die „Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik“, die sich vier Jahrzehnte lang zu einer angesehenen moralischen Instanz der Bundesrepublik Deutschland entwickeln.
  31558. 15.12.1949, Das deutsch-amerikanisches Abkommen über wirtschaftliche Zusammenarbeit ist zugleich der erste völkerrechtliche Vertrag der Bundesrepublik Deutschland.
  31559. 10.9.1950, Erstes internationales Pferderennen mit Reitern aus fünf Nationen (England, Frankreich, USA, Österreich und Bundesrepublik Deutschland) nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Pferderennbahn Niederrad.
  31560. 5.11.1950, „Carl-von-Weinberg-Pokal“: Letzter Renntag für 2jährige und das längste Rennen in der Bundesrepublik Deutschland über 1800 Meter auf der Pferderennbahn Niederrad.
  31561. 11.11.1951, 16 Mitglieder des amerikanischen Kongresses treffen in Frankfurt am Main ein, um sich über die politische und wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik Deutschland und über den Verteidigungszustand in Europa zu unterrichten.
  31562. 30.4.1952, Als erster Frankfurter erhält Professor Wilhelm Polligkeit für seine Verdienste, die er sich um die soziale Fürsorge und Wohlfahrt in Deutschland erworben hat, das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  31563. 23.5.1952, Der Lebensmittel-Filialbetrieb Schade & Füllgrabe eröffnet im Hause Stiftstraße 30, Ecke Katzenpforte, den größten Selbstbedienungsladen der Bundesrepublik Deutschland.
  31564. 2.7.1952, Die Ankunft der ersten Maschine der „South African Airways“ aus Johannisburg auf dem Rhein-Main-Flughafen eröffnet den Linienverkehr zwischen der Union von Südafrika und der Bundesrepublik Deutschland.
  31565. 23.10.1952, Gründung der „Arbeitsgemeinschaft der Polizeichefs der Bundesrepublik“. Zum ersten Vorsitzenden wird der Frankfurter Polizeipräsident, Dr. Gerhard Littmann, gewählt.
  31566. 15.1.1955, Demonstration von 2000 Mitgliedern sozialistischer Jugendorganisationen, Gewerkschaftsjugend, Falken, Jungsozialisten, Naturfreunde und Sozialistischer Deutscher Studentenbund, durch die Innenstadt gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland.
  31567. 7.3.1955, Eröffnung eines Hauses für junge Apotheker als Unterrichts- und Fortbildungsstätte für approbierte Apotheker der Landesapothekenkammer Hessen, Zweigstelle Frankfurt am Main – Darmstadt, die erste ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland.
  31568. 12.6.1955–16.6.1955, Sommertreffen des Internationalen Instituts für Zuckerrübenforschung in der Bundesrepublik Deutschland.
  31569. 25.9.1955–26.9.1955, Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Polizeichefs der Bundesrepublik Deutschland.
  31570. 30.6.1956, Die Frankfurter Gruppe der Wehrdienstverweigerer veranstaltet einen großen Auto- und Motorradkorso durch Frankfurt am Main, um gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik Deutschland und die Wehrgesetze zu protestieren. Der aktuelle Anlass ist die geplante Einführung eines Ersatzdienstes für Wehrdienstverweigerer.
  31571. 25.8.1956, Über 200 deutsche und amerikanische Funkamateure aus der Bundesrepublik Deutschland und Gäste aus mehreren europäischen Ländern nehmen an einem Amateurtreffen teil, zu dem der Deutsch-Amerikanische Amateur-Radio-Club und der Frankfurter Ortsverband des Deutschen Amateur-Radioklubs einlädt.
  31572. 28.6.1957, Bundestagung der deutschen Heimstätten. Die zehn staatlichen Treuhandstellen für Wohnungs- und Kleinsiedlungswesen in der Bundesrepublik Deutschland, die sog. Heimstätten, geben einen Lagebericht über den sozialen Wohnungsbau.
  31573. 4.5.1958, Auf dem Laufsteg am Oberforsthaus präsentieren sich zweihundert der edelsten Rassehunde aus der Bundesrepublik Deutschland.
  31574. 15.8.1958, Als erster Flughafen in der Bundesrepublik Deutschland erhält jetzt der Rhein-Main-Flughafen im neuen Flugtransitraum einen Zollfreihafen für die abfliegenden Transatlantik-Fluggäste.
  31575. 31.10.1959–1.11.1959, Vierte Hauptarbeitstagung der Laienspielbewegung in der Bundesrepublik Deutschland im Haus der Jugend.
  31576. 30.3.1960, Gründung der Zionistischen Frauenföderation der Bundesrepublik Deutschland im Klubheim der Zionistischen Vereinigung Frankfurt, Feldbergstraße 30.
  31577. 18.5.1961, Eröffnung des 120 Meter hohen Henninger-Turms mit dem am höchsten gelegenen Café-Restaurant der Bundesrepublik Deutschland.
  31578. 29.6.1961, Feierliche Übergabe des Spielparks „Tannenwald“ am Ortseingang von Neu-Isenburg an die Öffentlichkeit. Es ist der größte Spielplatz der Bundesrepublik Deutschland.
  31579. 8.12.1961, Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Polizeipräsidenten der Bundesrepublik Deutschland unter dem Vorsitz des Frankfurter Polizeipräsidenten Dr. Gerhard Littmann (1910-1973).
  31580. 17.1.1962, 75 Verkehrsexperten aus allen Teilen der Bundesrepublik Deutschland orientieren sich vor Ort über Situation und Planung des Frankfurter Verkehrs. Dazu eingeladen hat das Verkehrswissenschaftliche Seminar e. V. in Hamburg.
  31581. 18.1.1962–19.1.1962, Gastspiel des Jugoslawischen Nationalballetts im Haus Dornbusch und im Volksbildungsheim im Rahmen ihrer dreimonatigen Gastspielreise durch die Bundesrepublik Deutschland.
  31582. 1.8.1962, Das Polizeipräsidium erhält Anschluss an das Polizeifunknetz in der Bundesrepublik Deutschland.
  31583. 19.1.1963, Eröffnung des neuen Verbandsheimes des Verbandes Jüdischer Heimatvertriebener und Flüchtlinge in der Bundesrepublik Deutschland e. V., Grüneburgweg 39.
  31584. 8.2.1963, Der Magistrat verleiht dem Wissenschaftler Dr. Felix Weil (1898-1975), Mitbegründer und Förderer des „Instituts für Sozialforschung“ an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, anlässlich seines 65. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, die ihm der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Los Angeles überreicht.
  31585. 31.7.1963, Nach Erhebungen des Frankfurter Statistischen Amtes sind in der Mainstadt insgesamt 161.829 Kraftfahrzeuge zugelassen. Damit verzeichnet Frankfurt am Main die meisten Autobesitzer in der Bundesrepublik Deutschland.
  31586. 9.8.1963, Tagung der Leiter der Straßenbauämter der Bundesrepublik Deutschland im Sitzungssaal der Straßenbahn.
  31587. 10.5.1964, Ihren neuen Flugdienst Karatschi-Moskau-Frankfurt am Main-London und zurück nimmt die Pakistan International Airlines (PIA) auf. Sie richtet damit den ersten planmäßigen Flugdienst zwischen einem Flughafen der Bundesrepublik Deutschland und der Hauptstadt der Sowjetunion ein.
  31588. 23.9.1964–26.9.1964, 51. Kongress der Deutschen Orthopädischen Gesellschaft im Zoo-Gesellschaftshaus. Erstmals seit dem Bau der deutsch-deutschen Mauer nehmen auch Gäste aus der DDR an einem Orthopädenkongress in der Bundesrepublik Deutschland teil.
  31589. 15.12.1964, Erste „Israel-Modenschau“ in der Bundesrepublik Deutschland im Hotel Intercontinental.
  31590. 24.4.1965–26.4.1965, Arbeitstagung der europäischen Widerstandspresse aus Frankreich, Italien, Jugoslawien, Österreich und der Bundesrepublik Deutschland.
  31591. 31.12.1965, Unter den Großstädten der Bundesrepublik Deutschland hat Frankfurt am Main das dichteste Fernsprechnetz. Nach Mitteilung der Oberpostdirektion gibt es hier rund 290.000 Sprechstellen. In ihrem Ortsnetz entfallen auf je 100 Einwohner 35,5 Sprechstellen.
  31592. 18.4.1966, Eröffnung der ersten Schule einer jüdischen Gemeinde in der Bundesrepublik Deutschland. Es handelt sich um eine staatlich anerkannte Grundschule in der Friedrichstraße 29, die mit zwei Klassen und 30 Kindern ihre Arbeit aufnimmt. Sie wird am 13.12.1968 in Isaak-Emil-Lichtigfeld-Schule umbenannt.
  31593. 7.7.1966, Bürgermeister i. R. Rudolf Menzer (1904-1991) erhält das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen, überreicht von Hessens Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976).
  31594. 16.11.1966, Tod des Repräsentanten der Jewish Agency for Israel in der Bundesrepublik Deutschland und Leiter des Frankfurter Büros dieser Organisation, Rechtsanwalt Dr. Manfred Rosenthal (1904-1966). /
  31595. 25.11.1966, Gründung einer Deutsch-Tschechoslowakischen Gesellschaft für die Bundesrepublik Deutschland im Volksbildungsheim.
  31596. 1.12.1966–2.12.1966, Lehrkräftetagung von amerikanischen Lehrern und Lehrerinnen, die an amerikanischen Oberschulen in der Bundesrepublik Deutschland unterrichten.
  31597. 2.12.1966, Arbeitstagung der Polizeichefs in der Bundesrepublik Deutschland.
  31598. 9.3.1967, Das erste Institut für Theoretische Chemie in der Bundesrepublik nimmt mit Genehmigung des Hessischen Kultusministers vom 14.02. d. J. offiziell seine Arbeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität auf.
  31599. 20.9.1967, Erstmals wird in der Bundesrepublik Deutschland die moderne Magnetband-Anlage „Univac 9300“ im US-Handelszentrum vorgestellt.
  31600. 24.12.1967, Tod des Vorsitzenden der Rabbiner-Konferenz in der Bundesrepublik Deutschland und Landesrabbiners von Hessen, Dr. Isaak Emil Lichtigfeld (1894-1967).
  31601. 4.1.1968, Die Affäre, weswegen immer noch Protestbriefe aus der Bundesrepublik Deutschland nach Südkorea gehen, schwelt weiter: Der Rektor der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Professor Walter Rüegg, lehnt eine Einladung zu einem internationalen Rektorentreffen in Seoul ab, „solange die entführten Studenten nicht ohne Verzögerung nach Deutschland zurückkehren können.“
  31602. 15.4.1968, Tausende von Studenten und Angehörigen der außerparlamentarischen Opposition setzen am Ostermontag in der Bundesrepublik Deutschland ihre Protestaktionen gegen das Attentat auf den SDS-Cheftheoretiker Rudi Dutschke und gegen den Springer-Zeitungskonzern fort. In der Mainstadt kommt es erneut zu schweren Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Polizei.
  31603. 25.10.1968, Offizielle Eröffnung der tschechoslowakischen Handelsvertretung in der Bundesrepublik Deutschland in einem neu errichteten Bürohaus im Westend.
  31604. 28.2.1969, Die Delegiertenversammlung der Verwaltungsstelle Frankfurt der IG Metall verurteilt einstimmig die Verleihung des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland an den spanischen Informationsminister Fraga Iribarne.
  31605. 1.3.1969–3.3.1969, Erste bundesweite Delegiertentagung der „Aktion Kirchenreform“ der kirchlichen Reformgruppen in der Bundesrepublik Deutschland im Dominikanerkloster.
  31606. 26.3.1969, Das Fußball-Länderspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Wales im Waldstadion endet vor 40.000 Zuschauern 1:1 unentschieden.
  31607. 26.6.1969–27.6.1969, Tagung des Organisationskomitees des Deutschen Fußballbundes (DFB) über die Austragungsorte der X. Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in der Bundesrepublik Deutschland.
  31608. 21.3.1970, 20jähriges Jubiläum der ersten Landung einer DC-3 der jugoslawischen Luftverkehrsgesellschaft Jugoslovenski Aero Transport (JAT) auf dem Rhein-Main-Flughafen und Eröffnung des Linienfluges zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Jugoslawien.
  31609. 18.9.1970, Konferenz der Regierungschefs der Länder und Stadtstaaten der Bundesrepublik Deutschland im Airport-Hotel.
  31610. 21.9.1970, Grundsteinlegung für das erste Appartement-Hotel der Bundesrepublik Deutschland in der Oeserstraße.
  31611. 2.11.1970, Richtfest am höchsten Universitätsgebäude in der Bundesrepublik Deutschland, dem 116 Meter hohen „Paukerturm“, Neubau der Abteilung für Erziehungswissenschaften im Westend (später: AfE-Turm).
  31612. 20.11.1970, Die Schwedische Handelskammer in der Bundesrepublik Deutschland hält erstmals ihre Jahreshauptversammlung in Frankfurt am Main ab.
  31613. 1.12.1970, Inbetriebnahme des größten Paketzustellamtes der Bundesrepublik Deutschland in der Friedberger Landstraße.
  31614. 16.1.1971–20.1.1971, Bundesverbandstagung der Hauptvereinigung des ambulanten Gewerbes und der Schausteller in der Bundesrepublik Deutschland im Zoo-Gesellschaftshaus.
  31615. 19.2.1971, Andy Warhol, Pop-Papst und Filmregisseur, kommt zur Premiere seines Films „Trash“ in die Bundesrepublik Deutschland und gibt mit dem Hauptdarsteller Joe Dallessandro in Frankfurt am Main eine Pressekonferenz.
  31616. 25.9.1971, Das Hockey-Länderspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Großbritannien auf dem Platz des SC 1880 Frankfurt an der Adickesallee endet mit 3:0 Toren.
  31617. 20.10.1971, Für eine in der Bundesrepublik Deutschland weilende Delegation israelischer Gewerkschafter gibt Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) einen Empfang im Römer.
  31618. 21.1.1972, Das Hallenhandball-Länderspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Spanien in der Festhalle endet vor 5000 Zuschauern mit einem 14:11 Sieg des Gastgebers.
  31619. 12.6.1972, Der stellvertretende rumänische Außenhandelsminister, Rauta, führt auf seiner viertägigen Informationsreise durch die Bundesrepublik Deutschland, in Frankfurt am Main mehrere Gespräche mit Vertretern der Kreditwirtschaft.
  31620. 15.8.1972, Der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 2“ in der Bundesrepublik Deutschland steht einsatzbereit am Frankfurter Unfallkrankenhaus.
  31621. 29.9.1972, Gegen die Ausweisung arabischer Studenten und Arbeiter aus der Bundesrepublik Deutschland demonstrieren 600 Studenten in der Innenstadt.
  31622. 25.5.1973, Eröffnung des ersten „Trimmparks“ der Bundesrepublik Deutschland im Spielpark „Tannenwald“ im Stadtwald.
  31623. 7.8.1973, Ein umfunktionierter Feuerwehrwagen des Automobilclubs von Deutschland (AvD) startet zum „Durst-Lösch-Dienst 73“, um die Autofahrer auf den Fernstraßen der Bundesrepublik Deutschland mit Ratschlägen und Mineralwasser zu versorgen.
  31624. 30.8.1973, Die Kaufhalle AG eröffnet mit der Zweigstelle an der Ecke Kaiserstraße/Elbestraße die 90. Filiale in der Bundesrepublik Deutschland und das vierte Geschäft in Frankfurt am Main.
  31625. 21.9.1973, Eröffnung einer städtischen „Kommunalen Galerie“ im Deutschordenshaus – die erste in der Bundesrepublik Deutschland. Als erste Ausstellung wird „Frankfurter Grafik der 70er Jahre“ mit Werken von einheimischen Künstlern gezeigt. (bis 02.11.)
  31626. 13.2.1974, Das Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel Spanien – Jugoslawien im Waldstadion endet vor 62.000 Zuschauern mit 0:1. Damit hat sich Jugoslawien als 16. und letzte Nation für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in der Bundesrepublik Deutschland qualifiziert.
  31627. 11.5.1974, Lettischer Folkloreabend des lettischen Fürsorgevereins „Daugavas Vanagi e. V.“, Ortsgruppe Frankfurt am Main, und der Lettischen Volksgemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland e. V., Landesgruppe Hessen, im Gemeindesaal der St.-Peter-und-Paul-Kirche, Heddernheimer Landstraße 47.
  31628. 22.5.1974, Festakt des Hessischen Landtags und der Hessischen Landesregierung in der Paulskirche anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Verkündung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.
  31629. 21.9.1974, Der polnische Kardinal Karol Wojtyla liest im Dom anlässlich des 50. Priesterjubiläums des kanonischen Visitators in der Bundesrepublik Deutschland, Edward Lubowiecki, eine feierliche Messe.
  31630. 30.9.1974, Eine Studiengruppe aus COMECON-Ländern wird auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland im Kaisersaal des Römers empfangen.
  31631. 24.3.1975, Kundgebung des „Indochina-Komitees“ an der Hauptwache mit 200 Teilnehmern gegen die „Einreiseverweigerung der Vertreter der revolutionären Regierung Kambodschas“ in die Bundesrepublik Deutschland.
  31632. 27.8.1975, Der Frankfurter Romanistik-Professor Gerhard Schneider, der bei den letzten hessischen Landtagswahlen für die Kommunistische Partei Deutschland/Aufbau-Organisation (KPD/AO) kandidiert hat, wird vorläufig seines Dienstes enthoben. Es ist der erste Fall dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland.
  31633. 30.8.1975, 5000 Kommunisten aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland demonstrieren anlässlich der 36. Wiederkehr des Kriegsbeginns 1939 in der Innenstadt gegen „Aggression und Völkermord“ der Supermächte.
  31634. 12.1.1976, Der 52jährige Kommandierende General des V. US-Korps in Frankfurt, Generalleutnant Robert L. Fair, verlässt die Bundesrepublik Deutschland und tritt am 01.03. d. J. in den Ruhestand. Nachfolger wird Generalmajor Don A. Starry.
  31635. 13.5.1976, Das englische Auktionshaus „Sotheby“ veranstaltet im Palmengarten die erste Versteigerung in der Bundesrepublik Deutschland.
  31636. 5.7.1976, Empfang für ca. 140 junge Amerikaner im Römer, die sich im Rahmen der Organisation „Youth for understanding“ für zwei bis zwölf Monate in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten.
  31637. 19.10.1976, Der Schauspielerin und Gründerin des Volkstheaters Frankfurt, Liesel Christ (1919-1996), wird das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31638. 1.11.1976, Der Import frischer Miesmuscheln aus Spanien und Frankreich wird gestoppt, nachdem in der Bundesrepublik Deutschland 26 Menschen nach dem Verzehr dieser Schalentiere mit schweren Vergiftungserscheinungen in Krankenhäuser eingeliefert werden – 18 davon in die Frankfurter Universitätsklinik.
  31639. 27.4.1977–29.4.1977, Erste internationale Konferenz führender Wirtschaftswissenschaftler aus der westlichen Welt, die alle zwei Jahre von der Claremont Graduate School (Kalifornien) veranstaltet wird und erstmals in der Bundesrepublik Deutschland stattfindet.
  31640. 30.4.1977, Nach dem Vorbild der holländischen „Dollen Minnas“ setzen sich in der Walpurgisnacht die Frauen in der Bundesrepublik Deutschland in „Nachtdemonstrationen“ zur Wehr.
  31641. 19.10.1977, Der Kinderchor des Moskauer Rundfunks trifft zur Eröffnung seiner Tournee durch die Bundesrepublik in der Mainstadt ein und tritt im Volksbildungsheim auf.
  31642. 10.12.1977, Demonstration in der Innenstadt gegen den „Abbau der politischen Rechte in der Bundesrepublik Deutschland“.
  31643. 10.3.1978–12.3.1978, Kongress der autonomen Frauengruppen in der Bundesrepublik Deutschland im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31644. 27.10.1978, Etwa 30 Angehörige des Freundschaftskreises Rhein-Main der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, Gegner des Atomstroms in der Bundesrepublik, simulieren vor dem Gebäude der Lurgi-Verwaltung, Gervinusstraße, den Atomtod.
  31645. 14.2.1979, Inbetriebnahme des ersten Telefonkabels aus Glasfasern in der Bundesrepublik Deutschland zwischen Ginnheim und Oberursel.
  31646. 15.4.1979, Treffen von 1500 türkischen Moslems im Volksbildungsheim zur Anerkennung des Islam als öffentlich-rechtliche Körperschaft in der Bundesrepublik Deutschland.
  31647. 14.8.1979, Dem Frankfurter Galeristen Klaus Franck (1906-1997) wird das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31648. 30.8.1979, Feierlichkeiten anlässlich des 100. Geburtstages des ältesten Kaufhauses der Bundesrepublik Deutschland: der Kaufhof.
  31649. 27.9.1979, Inbetriebnahme des neuen Paketpostamtes am Hauptbahnhof, des größten Postamtes der Bundesrepublik Deutschland.
  31650. 23.2.1980–24.2.1980, Zweiter Kongress der „Komkar“, der größten demokratischen Organisation der Kurden in der Bundesrepublik Deutschland, im Haus der Jugend.
  31651. 4.4.1980–6.4.1980, 4. Kongress der Föderation der Türkischen Arbeitervereine in der Bundesrepublik (FIDEF) im Bürgerhaus Nordweststadt.
  31652. 16.5.1980–17.5.1980, Römerberggespräche 1980 im Plenarsaal des Römers unter dem Thema „Die Bundesrepublik Deutschland – Republik ohne Bürger?“
  31653. 4.7.1980, Der Kämmerer und Stadtrat Ernst Gerhardt wird für seine 20jährige Mitgliedschaft im Frankfurter Magistrat mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31654. 9.7.1980, Dem Musikwissenschaftler Professor Albert Richard Mohr (1911-1992) wird das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31655. 26.10.1980, Über 100 Mitarbeiter des Frankfurter Fernmeldeamtes 1 legen zwischen 13 und 17 Uhr die Arbeit nieder, mit der Folge, dass der gesamte handvermittelte Telefondienst zwischen der Bundesrepublik Deutschland und weiten Teilen der Welt zusammenbricht. Mit diesem Warnstreik soll den Tarifverhandlungen Nachdruck verliehen werden.
  31656. 26.8.1981, Der Vorstand der Adlerwerke erklärt gegenüber dem Gesamtbetriebsrat, dass insgesamt 3000 Stellen in der Bundesrepublik, auch in Frankfurt am Main, gestrichen werden sollen.
  31657. 27.12.1981, Das erste Eishockey-Länderspiel in der neuen Eissporthalle verliert die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland gegen die Olympiaauswahl der Sowjetunion mit 2:7-Toren.
  31658. 19.1.1982, Der Wiener Burgschauspieler und Rocksänger Franz Morak gibt sein erstes Konzert in der Bundesrepublik Deutschland im Mozart-Saal der Alten Oper.
  31659. 10.5.1982, Die erste Bau-Schlichtungsstelle in der Bundesrepublik Deutschland nimmt in der Handwerkskammer Rhein-Main ihre Tätigkeit auf.
  31660. 1.6.1982, 125jähriges Jubiläum eines der führenden Zuckergroßhandelsunternehmen der Bundesrepublik Deutschland, der Firma Gebrüder Dietz, Frankfurt am Main.
  31661. 23.6.1982–26.6.1982, Das 7. Internationale Symposium über die Parkinsonsche Krankheit findet zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland statt.
  31662. 25.8.1982, Alois Ammerschläger (1913-1995) wird das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31663. 6.1.1983, In einem Handball-Länderspiel unterliegt die Auswahl der Bundesrepublik Deutschland in der Eissporthalle gegen die UdSSR mit 17:21 Toren.
  31664. 15.2.1983, Mit der Festnahme von mutmaßlichen Rechtsterroristen nach der Erstürmung einer konspirativen Wohnung im Ostend gelingt der Polizei ein schwerer Schlag gegen die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland.
  31665. 13.4.1983, Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe stoppt die für den 27.04. d. J. angesetzte Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland.
  31666. 3.6.1983–5.6.1983, Öffentliche Veranstaltung von deutschen und ausländischen Organisationen, Parteien und Vereinigungen gegen die „Ausländerpolitik und Menschenrechtsverletzungen in der Bundesrepublik“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31667. 21.11.1983, Mit einem Fackelzug in der Innenstadt demonstrieren Nachrüstungsgegner am Abend der Bundestagsdebatte über die Stationierung von Pershing-Raketen in der Bundesrepublik Deutschland.
  31668. 10.12.1983, Mehrere tausend Menschen protestieren in der Innenstadt gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik Deutschland.
  31669. 21.1.1984, Das Eishockey-Länderspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion in der Eissporthalle endet mit einer 4:12-Niederlage der Gastgeber.
  31670. 15.5.1984–16.5.1984, Tagung der Präsidenten der Oberfinanzdirektion aus der Bundesrepublik Deutschland.
  31671. 2.7.1984, Dem Organisten und Komponisten Professor Helmut Walcha (1907-1991) wird das Große Bundesverdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31672. 30.9.1984, „10. Tour de Rödelheim“, eine der größten Volksfahrrad-Veranstaltungen in der Bundesrepublik Deutschland.
  31673. 23.10.1984, Der Frankfurter Rechtsanwalt und ehemaliger Ankläger in den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen, Robert W. Kempner (1899-1993), erhält das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland mit Stern und Schulterband.
  31674. 29.3.1985, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Autokinos Gravenbruch, das 1960 als erstes in der Bundesrepublik Deutschland eröffnet wurde.
  31675. 26.8.1985, Dem langjährigen, inzwischen pensionierten Leiter der Heimsonderschule am heilpädagogischen Hermann-Lubbe-Heim, Rudolf Zender (1923-1988), wird im Römer das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31676. 16.4.1986, Das Corps Touristique – Corps offizieller ausländischer Vertreter für Fremdenverkehr und Eisenbahnen in der Bundesrepublik Deutschland wird von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann im Römer empfangen.
  31677. 21.4.1986, Dem Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Friedrich Karl Fromme, zuständig für das Ressort „Innenpolitik“, wird im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31678. 6.6.1986–7.6.1986, 13. Römerberggespräche in der Kunsthalle Schirn unter dem Thema „Politische Kultur – heute“. Der DDR-Schriftsteller Stefan Heym fordert sowohl die DDR als auch die Bundesrepublik Deutschland dazu auf, in jeweils einseitiger Vorleistung Atomraketen abzubauen.
  31679. 14.6.1986, 50. Todestag des Architekten Professor Hans Poelzig (1869-1936), Erbauer des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der IG Farben AG, das nach dem Zweiten Weltkrieg als Hauptquartier der amerikanischen Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland dient.
  31680. 14.8.1986–16.8.1986, 12. Kongress der World Federation of Investment-Clubs – Erste internationale Aktionärsmesse in der Bundesrepublik Deutschland im Hotel „Frankfurter Hof“.
  31681. 12.12.1986, Polizeivizepräsident Eduard Gerling (1921-1986) tritt am 65. Geburtstag in den Ruhestand. Er gehört dem Magistrat seit 1980 als ehrenamtlicher Stadtrat an. Ihm wird das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31682. 13.1.1987, Der Libanese Mohammed Ali Hamadei wird unter dem Verdacht der Flugzeugentführung und des Mordes auf dem Rhein-Main-Flughafen bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland festgenommen.
  31683. 31.3.1987, Als erste Stadt in der Bundesrepublik lässt Frankfurt am Main sämtliche Schulen und Kindertagesstätten systematisch nach verbautem Asbest absuchen.
  31684. 7.9.1987, Wirtschaftsdezernent Udo Müller teilt nach seiner Rückkehr aus China mit, dass er in Peking den Vertrag für ein 100 Millionen DM teures „China Center“ unterzeichnet hat. Damit soll Frankfurt am Main künftig der wichtigste Platz für die wirtschaftlichen Unternehmungen der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland sein.
  31685. 11.11.1987–15.11.1987, Grand-Prix-Hallentennisturnier in der Festhalle, der einzige Tennis World-Cup in der Bundesrepublik Deutschland.
  31686. 17.11.1987, Die langjährige, ehemalige Leiterin des Museums für Kunsthandwerk, Dr. Annaliese Ohm (1920-2003), erhält im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  31687. 30.11.1987, Die gebürtige Frankfurter Pfarrerin Helga Trösken wird, als Nachfolgerin von Dr. Dieter Trautwein, von der Regionalversammlung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zur ersten und bis dato einzigen Pröpstin in der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
  31688. 3.8.1988, 30 Menschen demonstrieren vor dem chilenischen Generalkonsulat und fordern Asylgewährung in der Bundesrepublik Deutschland für zum Tode verurteilte Chilenen.
  31689. 26.9.1988, Dem Präsidenten der Handwerkskammer Rhein-Main, Horst Abt, wird vom hessischen Ministerpräsidenten Dr. Walter Wallmann das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  31690. 27.12.1988, Anlässlich des zehnten Jahrestages der sowjetischen Einmarsches in Afghanistan demonstrieren in der Bundesrepublik lebende afghanische Flüchtlinge an der Hauptwache.
  31691. 29.12.1988, „Geld-Hochzeit“ des Jahres: Unterzeichnung des Vertrags zur Fusion der Frankfurter Stadtsparkasse und der Sparkasse von 1822 unter dem neuen Namen „Frankfurter Sparkasse“, die damit zur viertgrößten Sparkasse der Bundesrepublik Deutschland aufgestiegen ist. Geschäftsbeginn ist der 01.01.1989.
  31692. 24.2.1989, Der ehemalige Propst von Frankfurt am Main, Dieter Trautwein, wird im Römer mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31693. 27.3.1989, Rund 20.000 Ostermarschierer demonstrieren auf dem Römerberg gegen die Modernisierung der in der Bundesrepublik Deutschland stationierten US-amerikanischen Kurzstreckenraketen.
  31694. 7.4.1989, Das Eishockey-Länderspiel zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Kanada gewinnt der Gastgeber in der Eissporthalle glanzvoll mit 4:2 Toren.
  31695. 4.9.1989, Der Frankfurter Komponist Kurt Hessenberg (1908-1994) wird im Römer mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31696. 30.9.1989, Über 1.000 Menschen demonstrieren anlässlich des vierten Todestages von Günter Sare (1949-1985), der am 28. September 1985 während einer Demonstration gegen die NPD von einem Wasserwerfer der Polizei tödlich verletzt wurde, in der Innenstadt gegen Rassismus und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland.
  31697. 1.12.1989–3.12.1989, Erstes Frankfurter Autorenforum für Kinder- und Jugendtheater des eröffneten „Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland“.
  31698. 11.6.1990, Feier in der Paulskirche anlässlich der 40jährigen Mitgliedschaft der Bundesrepublik Deutschland in der UNESCO mit Staatspräsident Dr. Richard von Weizsäcker und Oberbürgermeister Volker Hauff.
  31699. 23.11.1990, Der langjährige Leiter des Palmengartens, Dr. Gustav Schoser, erhält das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
  31700. 27.3.1991, Das Fußball-Länderspiel zwischen Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion im Waldstadion endet mit 2:1-Toren für den Gastgeber.
  31701. 10.4.1991, Eröffnung des ersten Tschechoslowakischen Handelszentrums der Bundesrepublik Deutschland im Oeder Weg 28.
  31702. 24.4.1992, Eine Delegation des internationalen Forums „Emanzipation und lateinamerikanische Identität: 1492-1992“ macht auf ihrer Reise durch die Bundesrepublik Deutschland in Frankfurt am Main an der Fachhochschule am Nibelungenplatz zwecks Diskussionsveranstaltung Station. Am Abend findet im BNC-Café im ehemaligen Shell-Hochhaus eine „Caribische Nacht“ statt.
  31703. 5.12.1992, Rund 500 Vietnamesen demonstrieren in der Innenstadt gegen Menschenrechtsverletzungen in ihrem Heimatland und gegen die Ausländerfeindlichkeit in der Bundesrepublik Deutschland.
  31704. 13.1.1993, “G 7 Council-Meeting” in der Alten Oper. Zusammenkunft der sieben führenden Industrienationen Frankreich, Italien, Großbritannien, Japan, USA, Kanada und Bundesrepublik Deutschland. Am Abend zuvor gibt Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Kaisersaal des Römers ein festliches Essen.
  31705. 19.4.1993, Der Frankfurter Journalistin und Schriftstellerin Stefanie Zweig wird im Limpurgsaal des Römer von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  31706. 9.9.1993, Der Frankfurter Rechtsanwalt und Notar Max Zweig (1946-1999), Justitiar des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen, erhält „für seinen unermüdlichen Einsatz für die deutsch-jüdische Verständigung und Versöhnung“ im Kaisersaal des Römers das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
  31707. 14.9.1993, Dem jüdischen Religionsphilosophen Professor Pinchas Lapide (1922-1997) wird im Römer aus den Händen von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  31708. 1.2.1994, Die langjährige Stadtverordnete und ehrenamtliche Stadträtin Ilse Vaupel wird im Limpurgsaal des Römers von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler mit dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31709. 23.6.1994–26.6.1994, Frankfurt am Main ist die letzte Station einer einwöchigen Informationsreise einer chinesischen Wirtschaftsdelegation durch die Bundesrepublik Deutschland. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler empfängt die Vertreter mittelständischer Unternehmen und Repräsentanten der Regierung im Römer.
  31710. 14.7.1994, Der Mitbegründer der Jüdischen Nachkriegsgemeinde, Arno Lustiger, wird im Römer mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31711. 27.9.1994, Anlässlich der Verabschiedung des Frankfurter Polizeipräsidenten Karlheinz Gemmer im Kaisersaal des Römers wird ihm das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31712. 29.9.1994, Städtischer Empfang im Kaisersaal des Römer anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Kommunalpolitikers und Bürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Hans-Jürgen Moog. Oberbürgermeister Andreas von Schoeler überreicht ihm das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.
  31713. 30.9.1994, Udo Jürgens wird im Römer anlässlich seines 60. Geburtstages mit dem Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31714. 6.12.1994, Die niederländische Polizei nimmt in Arnheim einen 39jährigen Mann fest, der dringend verdächtigt ist, am 07.07. d. J. gemeinsam mit einem 31 Jahre alten Komplizen einen Raubüberfall auf das Ramada-Hotel im Stadtteil Nied verübt zu haben. Der 31jährige ist damals nach einem Schusswechsel mit der Polizei getötet worden. Der Überfall auf das Ramada-Hotel ist nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt der letzte von rund 30 auf Luxushotels in der gesamten Bundesrepublik.
  31715. 23.11.1995, Professorin Ute Gerhardt, die als erste Frau in der Bundesrepublik einen Lehrstuhl für Frauenforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität inne hat, wird im Römer die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  31716. 26.5.1999–13.6.1999, Ausstellung „50 Jahre Bundesrepublik“ in der Paulskirche.
  31717. 10.6.1999–11.6.1999, Anlässlich des 10jährigen Jubiläums des in Frankfurt am Main gegründeten „Gesunde Städte Netzwerks“ der Bundesrepublik Deutschland findet im Römer ein Erfahrungsaustausch der Mitgliedsstädte statt sowie ein „Markt der Frankfurter Selbsthilfegruppen“ in und um den Römer.
  31718. 21.5.2001, Michel Friedman, stellvertretender Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, wird im Römer das Bundesverdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31719. 3.8.2001, Ulrike Holler, Rundfunkredakteurin und Ehefrau des früheren Oberbürgermeisters Andreas von Schoeler, wird im Limpurgsaal des Römers das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31720. 29.8.2001, Dem Kaufmann, Überlebenden der Shoa und Historiker Adolf Diamant wird im Limpurgsaal des Römers das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31721. 3.12.2001, Die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich-Nielsen wird in Wiesbaden von der hessischen Wissenschaftsministerin Ruth Wagner mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31722. 3.9.2002, Dem Ressortleiter des Lokalteils der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), Günter Mick, wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth im Limpurgsaal des Römers der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  31723. 20.2.2003, Frankfurt am Main liegt, was die täglichen Pendlerströme angeht, an der Spitze der Großstädte in der westlichen Bundesrepublik. 318.023 Personen fahren in die Kernstadt der Rhein-Main-Region zur Arbeit. Dies ergibt sich aus einer Analyse, die das städtische Bürgeramt für Statistik, Wahlen und Einwohnerwesen präsentiert.
  31724. 29.4.2003, Dem Frankfurter Privatbankier Friedrich von Metzler wird für sein soziales Engagement in Wiesbaden aus den Händen von Hessens Ministerpräsident Roland Koch das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
  31725. 9.12.2004, Integrationsdezernent Albrecht Magen wird im Römer von Hessens Ministerpräsident Roland Koch mit dem Großen Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31726. 25.6.2005, Oberbürgermeisterin Petra Roth überreicht dem Rechtsanwalt und Kulturmäzen Rüdiger Volhard im Haus der Chöre das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
  31727. 13.9.2006, Dem Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bürmann wird von Oberbürgermeisterin Petra Roth das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland überreicht.
  31728. 22.3.2009–24.3.2009, Internationale Konferenz „Ausgerechnet Deutschland! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik“ im Jüdischen Museum und auf dem Westend-Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31729. 27.11.2015, Die Gründer der Frankfurter Zeitschrift „TRIBÜNE“, Elisabeth und Otto Romberg, werden in Wiesbaden mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
  31730. 25.6.1976, Erstes Treffen der Vorsitzenden der SPD-Fraktionen aller bundesrepublikanischen Städte mit mehr als 250.000 Einwohnern zum Erfahrungsaustausch.
  31731. 13.5.1966–14.5.1966, Erster bundesrepublikanischer „Tag des Agraringenieurs“ des Bundesverbandes der Agraringenieure e. V. (BAI).
  31732. 8.6.1986, Bundessängerfest des Evangelischen Sängerbundes in der Eissporthalle am Ratsweg.
  31733. 12.2.1986, Anlässlich des 40jährigen Jubiläums des CDU-Kreisverbandes spricht der CDU-Bundesschatzmeister Walther Leisler Kiep im Bürgerhaus Harheim.
  31734. 27.8.1999, 100. Geburtstag des Rechtsanwalts, Notars, Politikers und Kirchen-Präses Dr. Hans Wilhelmi (1899-1970), Mitbegründer der hessischen CDU, von 1946 bis 1957 Fraktionsvorsitzender seiner Partei in der Stadtverordnetenversammlung, von 1957 bis 1969 Bundestagsabgeordneter, 1960/61 Bundesschatzminister.
  31735. 10.7.1934, Auf der in Leipzig im Rahmen des 20. Deutschen Bundesschießens abgehaltenen Tagung des „Deutschen Schützenbundes“ wird, in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, Frankfurt am Main zur Feststadt für das nächste Bundesschießen im Jahre 1937 ausgewählt.
  31736. 25.8.1894, Feierliche Enthüllung des monumentalen Schützenbrunnens zur Erinnerung an das erste und neunte deutsche Bundesschießen, auf dem Platz vor dem Zoologischen Garten. Die Übergabe des Denkmals an die Stadt Frankfurt am Main erfolgt durch den Präsidenten des Festausschusses von 1887, Finanzminister Dr. Johannes (von) Miquel (1828-1901), Frankfurter Oberbürgermeister in den 1880er Jahren.
  31737. 8.6.1984–10.6.1984, Bundesschülertagung der CDU-Schülerunion im Kolpinghaus.
  31738. 24.11.1984–1.12.1984, Aktionswoche der Bundesschülervertretung gegen die Lehrstellennot.
  31739. 30.4.1994, 43. Deutscher Schützentag mit Festzug in der Innenstadt und Bundesschützenball in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  31740. 28.9.1963–29.9.1963, Bundessieger-Hauptzuchtschau 1963 des Vereins für deutsche Schäferhunde auf der Galopprennbahn Niederrad.
  31741. 14.9.1968–15.9.1968, Deutsche Bundessieger-Zuchtschau 1968 der Rassehunde auf dem Messegelände.
  31742. 1.11.1965, Frankfurt am Main wird Bundessitz der Phillumenisten, der Streichholz-Etikettensammler.
  31743. 11.11.1949, Öffentliche Protestkundgebung der Freien Demokratischen Partei Frankfurts in den Räumen des Senckenbergmuseums gegen die Fehlentscheidung bei der Wahl des Bundessitzes durch den Bundestag.
  31744. 14.1.1950–15.1.1950, Zwei Arbeitstagungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV): Zusammenkunft des engeren Vorstandes des DLV sowie der Landessportwarte in der Bundessportschule im Frankfurter Stadion.
  31745. 8.11.1967, Einweihung des Hallenschwimmbades der Bundessportschule am Waldstadion.
  31746. 28.10.2006, Tod des NS-Widerstandskämpfers, Kommunisten und Bundessprechers der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes VVN-BdA, Peter Gingold (1916-2006).
  31747. 23.2.1954, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb erhält die Ernennung zum „Obersten von Kentucky“, verliehen von den Repräsentanten des Städtchens Frankfort im US-Bundesstaat Kentucky.
  31748. 9.7.1993, Der US-Bundesstaat Mississippi eröffnet im Messeturm ein Europa-Büro.
  31749. 20.6.1999, Austauschsschüler von der Homestaed High School im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin treffen als Gäste der Herderschule in Frankfurt am Main ein und werden am 24.06. offiziell im Römer empfangen.
  31750. 10.6.1976, Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) erhält den Ehrenbürgerbrief des Bundesstaates Texas (USA).
  31751. 8.9.1976, Julian M. Carroll, Gouverneur des US-Bundesstaates Kentucky, hält sich zu Gesprächen über Wirtschaft und Tourismus in der Mainstadt auf.
  31752. 14.6.1995, Eröffnung des Frankfurt-Büros des US-Bundesstaates Virginia in der Untermainanlage.
  31753. 3.9.1969, Eröffnung der Bundesstelle für Entwicklungshilfe (BfE).
  31754. 30.5.1931–31.5.1931, Erster Deutsche Eisenbahner-Sänger-Bundestag im Oberlichtsaal des Hauptpersonenbahnhofes sowie Feier des 10. Gründungstages im Saxophonsaal auf dem Festhallengelände.
  31755. 18.8.1927–22.8.1927, 36. Bundestag der „Deutschen Wagner- und Karosseriebauer-Innungen“ im Zoologischen Garten.
  31756. 19.6.1917–21.6.1917, Bundestag der deutschen Gastwirte, veranstaltet vom Frankfurter Gastwirteverein.
  31757. 23.7.1910–27.7.1910, 26. Deutscher Färber-Bundestag samt Ausstellung in den Räumen der Liederhalle, Lange Straße.
  31758. 15.7.1906, Bundestag des deutschen Vegetarierbundes im „Hotel du Nord“.
  31759. 26.9.1903–28.9.1903, Bundestag des „Deutschen Vegetarierbundes“ im Saal der Polytechnischen Gesellschaft.
  31760. 15.8.2000, Tod des Kommunal- und Landespolitikers Fred Gebhardt (1928-2000), ehrenamtlicher Stadtrat, einst Sozialdemokrat, dann für die PDS im Deutschen Bundestag.
  31761. 3.8.1939, 100. Todestag der Schriftstellerin Dorothea Schlegel (1763-1839), geb. Mendelssohn. Lebte seit 1816 zusammen mit ihren Mann Friedrich Schlegel (1772-1829), österreichischer Legationssekretär am Bundestag, in Frankfurt am Main.
  31762. 10.10.1947–12.10.1947, Zweiter Bundestag des Freien Gewerkschaftsbundes Hessen mit 250 Delegierten im Volkshaus Enkheim und einer Großkundgebung auf dem Römerberg in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb und des Vorsitzenden des hessischen Gewerkschaftsbundes, Willi Richter.
  31763. 18.8.1950–20.8.1950, Dritter Bundestag der Deutschen Gerichtsvollzieher im Hotel „Haus der Kochkunst“, Windmühlstraße 1.
  31764. 11.5.1952, Vierter Ordentlicher Bundestag des Landessportbundes Hessen im Großen Saal der Gaststättenhalle auf dem Festhallengelände.
  31765. 27.10.1954, Vortrag der Bundestagsabgeordneten Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (CDU) im Volksbildungsheim über „Die Frauen im Deutschen Bundestag“.
  31766. 25.2.1969, SPD-Delegiertenkonferenz des Bundestagswahlkreises 140 unter Vorsitz des Unterbezirksvorsitzenden Walter Möller (1920-1971). Zum Direktkandidaten für den Bundestag wird Bundesverkehrsminister Georg Leber nominiert, der sich gegen seinen Gegenkandidaten Karsten Dietrich Voigt deutlich durchsetzen kann.
  31767. 29.9.1971, Der Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag und hessische Landesvorsitzende dieser Partei, Wolfgang Mischnick, wird anlässlich seines 50. Geburtstages mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette der Hessischen Landesregierung ausgezeichnet.
  31768. 19.11.1972, Bundestagswahlen: Von 453.935 Frankfurter Wahlberechtigten geben 403.258 eine gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 193.029 (47,9 %), CDU 152.599 (37,8 %), FDP 52.869 (13,1 %), NPD 2523 (0,6 %), DKP 1842 (0,5 %) und die Europäische Föderalistische Partei (EFP) 396 Stimmen (0,1 %). Alle drei Frankfurter SPD-Direktkandidaten werden in den neuen Bundestag gewählt.
  31769. 3.9.1976, Podiumsdiskussion der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) im Palmengarten mit den hessischen Spitzenkandidaten für den Bundestag Dr. Alfred Dregger (CDU), Hans Matthöfer (SPD) und Wolfgang Mischnick (FDP).
  31770. 6.3.1983, Bei der Bundestagswahl erringt Helmut Kohl einen Erdrutschsieg, die SPD erleidet empfindliche Verluste, FDP und Grüne sind im Bundestag vertreten. Die Wahlergebnisse in Frankfurt am Main: Von 419.116 Wahlberechtigten votieren 360.823 Frankfurter gültig. Davon entfallen auf die CDU 152.184 (42,2 %), SPD 145.974 (40,4 %), Grüne 32.000 (8,9 %), FDP 27.853 (7,7 %), NPD 1334 (0,4 %), DKP 1173 (0,3 %) und die Europäische Arbeiterpartei (EAP) 305 Stimmen (0,1 %). Die SPD verliert alle drei Direktmandate an die CDU.
  31771. 20.2.1985, Kommunalwahlkampfveranstaltung der SPD in der Alten Oper mit dem Oppositionsführer der SPD im Bundestag, Hans-Jochen Vogel.
  31772. 15.7.1998, Wahlkampfauftakt der hessischen Bündnisgrünen auf dem Römerberg mit dem Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Joseph Fischer.
  31773. 18.9.2005, Bundestagswahl: Vorgezogene Wahl zum 16. Deutschen Bundestag. Für das Stadtgebiet Frankfurt am Main ergibt die Aufrechnung der insgesamt 538 Wahlbezirke in den Wahlkreisen 183 und 184 folgendes Gesamtergebnis: Wahlberechtigte: 386.909. Gültige Erststimmen: 287.067, gültige Zweitstimmen 288.209. Von den gültigen Zweitstimmen (Parteienpräferenz) entfallen: auf die SPD 87.678 (30,4 %), CDU 84.510 (29,3 %), Grüne 47.856 (16,6 %), FDP 38.637 (13,4 %), Die Linke 19.386 (6,7 %), NPD 3.031 (1,1, %). Alle anderen Parteien erhalten weniger als 1 % der gültigen Stimmen.
  31774. 8.12.1951, Die Bundestagabgeordnete Helene Wessel spricht in einer Veranstaltung des Frankfurter Friedenskartells und der Aktionsgruppe Frankfurt in der Paulskirche über „Aufrüstung oder soziale Gesundung?“.
  31775. 9.9.1949, Um Frankfurts Hauptstadtambitionen doch noch zu verwirklichen und Zweifel an der Logiskapazität der Stadt völlig auszuräumen, sichert Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb in einem neuerlichen Schreiben den Mitgliedern des Bundestages zu, dass genügend Hotels zu Verfügung stehen.
  31776. 4.11.1951, Auf Einladung des Instituts für Politische Wissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität sprechen die Professoren Carlo Schmid (SPD), Vizepräsident des Deutschen Bundestages, und Walter Hallstein, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, in der Paulskirche über die deutsche Außenpolitik.
  31777. 11.11.1951, Streitgespräch über Parlamentarismus in der Paulskirche zwischen dem Präsidenten des deutschen Bundestages, Dr. Hermann Ehlers, und dem Alterspräsidenten des Bundestages, Paul Löbe (SPD), im Rahmen der vom Institut für Politische Wissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität veranstalteten Diskussionen.
  31778. 21.9.1952–28.9.1952, „Woche der Jugend“ veranstaltet von den Jugendgemeinschaften aller Jugendverbände und Jugendbünde. Auf der Eröffnungskundgebung in der Paulskirche spricht der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Hermann Ehlers. Unter dem Leitwort „Jugend auf dem Weg“ wird in zahlreichen Veranstaltungen Einblick in das vielfältige Engagement der deutschen Jugend gegeben.
  31779. 1.5.1955, Erste Maikundgebung des DGB in der Kongreßhalle und der SPD mit dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Professor Carlo Schmid, in der Festhalle.
  31780. 19.6.1957, Kundgebung der SPD gegen Atomwaffen mit dem Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Gesamtdeutschen Ausschusses des Bundestages Herbert Wehner auf dem Römerberg.
  31781. 5.5.1962, Akademische Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung. Der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Eugen Gerstenmaier, hält die Festansprache.
  31782. 28.8.1967, An Goethes Geburtstag Verleihung des Goethepreises der Stadt Frankfurt am Main an den Politiker, Hochschullehrer und Philosoph Professor Carlo Schmid (1896-1979), Vizepräsident des Deutschen Bundestages (SPD), in der Paulskirche.
  31783. 1.10.1987, Proteststürme löst die Entscheidung des 6. Zivilsenats des Frankfurter Oberlandesgerichts aus, dass auf dem Rhein-Main-Flughafen außerhalb der allgemeinen Ladenöffnungszeiten Waren nur an Flugreisende verkauft werden dürfen. Dies führt zu einer grotesken Situation und wird drei Wochen später durch einen Vergleich wieder aufgehoben. Eine Gesetzesnovelle des Deutschen Bundestages zugunsten der Konzessionäre erfolgt im Dezember d. J.
  31784. 25.8.1975, Verteidigungsminister Georg Leber verzichtet auf die abermalige Bundestags-Kandidatur im Wahlkreis 140. Karsten Voigt, der frühere Bundesvorsitzende der Jungsozialisten, wird den Wahlkreis übernehmen.
  31785. 26.3.1995, Im Rahmen der Dom-Predigten spricht die grüne Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer zum Thema Ökologie.
  31786. 31.10.2000, Hessens einzige PDS-Bundestagsabgeordnete, Pia Maier, eröffnet in der Kurfürstenstraße ihr Frankfurter Wahlkreisbüro.
  31787. 29.3.1952, Eine Versammlung der Deutschen Partei im Schneiderinnungsheim, auf der der DP-Bundestagsabgeordnete Albert Walter sprechen soll, wird von SPD-, Falken- und KPD-Anhängern gesprengt. Die Proteste richten sich zugleich auch gegen das öffentliche Auftreten des NS-Oberbürgermeisters Dr. Friedrich Karl Krebs.
  31788. 17.6.1964, Auf der Gedenkstunde aus Anlass des Tages der deutschen Einheit in der Paulskirche hält der SPD-Bundestagsabgeordnete Fritz Erler die Gedenkrede.
  31789. 18.9.1970, Der 35jährige Bundestagsabgeordnete Fred Zander wird auf dem Unterbezirks-Parteitag im Haus Nied mit knapper Mehrheit vor Herbert Faller als Nachfolger Walter Möllers (1920-1971) zum Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Frankfurt gewählt.
  31790. 15.12.1972, Zwei Frankfurter Bundestagsabgeordnete, der SPD-Vorsitzende Fred Zander und Hans Matthöfer, werden parlamentarische Staatssekretäre: Zander im Wissenschaftsministerium, Matthöfer im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.
  31791. 27.1.1992, Der Frankfurter FDP-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Otto wird zum Spitzenkandidat seiner Partei für die Kommunalwahl im März 1993 gewählt.
  31792. 22.9.1998, Der frühere Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete und ehrenamtliche Stadtrat Dieter Dehm erklärt seinen Austritt aus der SPD.
  31793. 31.1.2002, Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach gibt ihre Parteiämter auf. Sie will nicht als stellvertretende Vorsitzende des Frankfurter CDU-Kreisverbandes kandidieren.
  31794. 26.4.1950, Kundgebung der SPD für die Heimatvertriebenen im Saalbau „Zur guten Quelle“ in Frankfurt am Main-Unterliederbach mit dem Bundestagsabgeordneten Ernst Paul (Stuttgart).
  31795. 24.9.1951, Kundgebung der SPD, Unterbezirk Frankfurt, im Franz Althoff-Bau im Zoologischen Garten, mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Adolf Arndt, der über das Thema „Generalangriff der Unternehmer auf die Rechte des Volkes“ spricht.
  31796. 20.2.1952, Tod des Frankfurter Bundestagsabgeordneten Willi Knothe (SPD).
  31797. 7.4.1952, Mitgliederversammlung des Stadtkreisverbandes der CDU Frankfurt im Saal des Karlshauses, Seilerstraße 20, mit einem Vortrag des Bundestagsabgeordneten und CSU-Generalsekretärs Franz-Josef Strauß zum Thema „CDU und Wehrbeitrag“.
  31798. 17.11.1952, Parteiabend der CDU-Stadtkreisverband Frankfurt im Café Oper über die Selbstverwaltung in der Sozialversicherung, mit dem Bundestagsabgeordneten Staatsminister a. D. Josef Arndgen.
  31799. 8.11.1954, Veranstaltung der CDU Frankfurt mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Eugen Gerstenmaier im Kongresssaal, Festhalle.
  31800. 6.10.1955, Öffentliche Versammlung der SPD Frankfurt im Gewerkschaftshaus mit den Bundestagsabgeordneten Willi Richter und Heinz Kühn zu aktuellen Fragen der Innen- und Außenpolitik.
  31801. 7.11.1955, Die bei den amerikanischen Streitkräften in Deutschland akkreditierte sowjetische Militärmission in Frankfurt am Main hat aus Anlass des 38. Jahrestages der Oktoberrevolution mit dem hiesigen Bürgermeister und CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Walter Leiske und dessen Gattin zum ersten Male auch Deutsche zu einem Empfang eingeladen. Dr. Leiske erhält die Einladung als Vertreter der Stadt Frankfurt am Main an Stelle des abwesenden Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb.
  31802. 26.1.1957–27.1.1957, Tagung der Sozialistischen Jugend Deutschlands „Die Falken“ im Haus der Jugend mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Herbert Wehner.
  31803. 30.11.1957, Der Magistrat verleiht dem Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordneten, Rechtsanwalt und Notar Dr. Hans Wilhelmi, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31804. 7.2.1958, Der Magistrat verleiht dem Bundestagsabgeordneten Georg Stierle die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31805. 10.2.1958, Der Magistrat verleiht dem Bundestagsabgeordneten Dr. Hans Wilhelmi die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31806. 1.5.1958, Auf der Maifeier des Gewerkschaftskartells Frankfurt-Fechenheim spricht der Bundestagsabgeordneten Herbert Wehner.
  31807. 23.12.1965, Der Magistrat verleiht dem früheren Vorsitzenden der CDU-Stadtverordnetenfraktion und jetzigen Bundestagsabgeordneten, Dr. Friedrich Freiwald (1911-1974), für seine langjährige Tätigkeit als Kommunalpolitiker die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31808. 1.4.1971, Der Magistrat verleiht der FDP-Stadtverordneten Annemarie Harring, anlässlich ihres 50. Geburtstages, und dem FDP-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Mischnick, in Anerkennung seines ehrenamtlichen Wirkens in der Stadtverordnetenversammlung, die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31809. 26.10.1974, Tod des Bundestagsabgeordneten der CDU, Dr. Friedrich Freiwald (1911-1974), im Alter von 63 Jahren. Freiwald gehörte der Stadtverordnetenversammlung von 1956 bis 1965 an.
  31810. 31.1.1975, Die Jahreshauptversammlung der Frankfurter Freien Demokraten wählt im Palmengarten-Gesellschaftshaus den 26jährigen Bundestagsabgeordneten Andreas von Schoeler zum neuen Kreisvorsitzenden der FDP.
  31811. 15.6.1977, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Auf einer Sondersitzung wird der CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Walter Wallmann zum neuen Frankfurter Oberbürgermeister gewählt. Mit Wallmann stellt erstmals die CDU den Frankfurter Oberbürgermeister. Sein Vorgänger, Rudi Arndt (1927-2004), ist jetzt Oppositionsführer im Römer. In seiner Antrittsrede sichert Wallmann zu: „Ich will und ich werde der Oberbürgermeister aller Bürger sein.“
  31812. 21.3.1979, Gründung der „Hessischen Initiative für Frieden, internationalen Ausgleich und Sicherheit“ durch den SPD-Bundestagsabgeordneten Karsten Voigt.
  31813. 13.11.1994, Festansprache des SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Ulrich Klose bei der Gedenkstunde zum Volkstrauertag in der Paulskirche.
  31814. 25.7.2003, 60. Geburtstag der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach.
  31815. 1.10.1969, 75. Geburtstag des früheren DGB-Vorsitzenden Willi Richter (1894-1972), 1949 bis 1957 SPD-Bundestagsabgeordneter, 1959 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31816. 22.10.1971, Tod des Frankfurter Altbürgermeisters Dr. Walter Leiske (1889-1971) (CDU), Bürgermeister von 1948 bis 1960, Dezernent für Wirtschaft und Verkehr, 1953 bis 1961 Bundestagsabgeordneter, 1956 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, 1959 Ehrenbürgerschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31817. 27.11.1972, Tod des ehemaligen DGB-Vorsitzenden Willi Richter (1894-1972), 1949 bis 1957 SPD-Bundestagsabgeordneter, 1959 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  31818. 7.2.1989, 100. Geburtstag des Kommunalpolitikers Dr. Walter Leiske (1889-1971), 1948 bis 1960 Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, 1953 bis 1961 CDU-Bundestagsabgeordneter.
  31819. 22.9.1954–26.9.1954, „Woche der SPD“ des Unterbezirks Frankfurt u. a. mit einer öffentlichen Versammlung im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten, auf der der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner, spricht sowie einer Gedenkstunde zur Erinnerung an die Gründung der Sozialistischen Internationale im Volksbildungsheim.
  31820. 22.11.1983, Auch am zweiten Tag der Bundestagsdebatte über die Nachrüstung demonstrieren Menschen in der Innenstadt gegen die Raketenstationierung.
  31821. 13.1.1961–14.1.1961, Klausurtagung des Bundesvorstandes und der Bundestagsfraktion der FDP über die deutsche Außenpolitik unter der Leitung des Bundesvorsitzenden Erich Mende.
  31822. 7.9.1978–8.9.1978, Tagung der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Alfred Dregger (1920-2002).
  31823. 29.9.1981, Anlässlich des 60. Geburtstages von Wolfgang Mischnick, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, findet im Römer eine Feier mit FDP-Prominenz statt.
  31824. 4.11.1988–6.11.1988, Kongress der Bundestagsfraktion der Grünen in der Johann Wolfgang-Goethe-Universität gegen Antisemitismus.
  31825. 24.5.1994, Der Vorstand der Frankfurter SPD will den ehrenamtlichen Stadtrat Dieter Dehm an Stelle des außenpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Karsten Voigt, auf einen sicheren Platz der Landesliste zur Bundestagswahl setzen.
  31826. 21.11.1996, SPD-Kommunalwahlkampfveranstaltung im Casino der Stadtwerke mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Rudolf Scharping.
  31827. 5.5.1998, Kreismitgliederversammlung der „Grünen“ im Ökohaus am Westbahnhof mit dem Sprecher der Bundestagsfraktion, Joseph Fischer.
  31828. 5.2.1935, 150. Geburtstag des Politikers und Rechtsgelehrten Dr. Gerhard Thomas (1785-1838), Jüngerer und Älterer Bürgermeister, Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung, Bundestagsgesandter.
  31829. 11.8.1949, Die Frankfurter Bundestagskandidaten stellen sich in einer öffentlichen Versammlung im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten den 2000 anwesenden Wählern vor.
  31830. 10.11.1972, Schüler des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums diskutieren mit Bundestagskandidaten der SPD, CDU, FDP, DKP und NPD.
  31831. 16.4.1986, Mit großer Mehrheit wählt eine SPD-Delegiertenkonferenz im Haus Ronneburg Volker Hauff zum SPD-Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 140.
  31832. 27.3.1990, Die Stadtverordnete Erika Steinbach-Hermann wird im Wahlkreis 140 (Frankfurt-Ost) zur Bundestagskandidatin der CDU gekürt.
  31833. 2.5.1952, Im Rahmen einer Großkundgebung der CDU spricht Bundestagspräsident Dr. Hermann Ehlers in der Messehalle.
  31834. 11.6.1986–15.6.1986, 100. Cartellversammlung des Cartellverbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen, eröffnet von Bundestagspräsident Philipp Jenninger in der Paulskirche, mit einem städtischen Empfang (12.06.) und einem Festkommers in der Jahrhunderthalle Hoechst (13.06.)
  31835. 24.1.2004, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wird in der katholischen St. Gallus-Kirche mit dem Walter- und Marianne-Dirks-Preis ausgezeichnet.
  31836. 23.1.1985, Traditioneller Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer mit dem Bundestagspräsidenten Dr. Philipp Jenninger.
  31837. 19.10.1993, Feier anlässlich des 150jährigen Jubiläums der jüdischen Loge B’nai B’rith im Römer in Anwesenheit der Bundestagspräsidentin Prof. Rita Süssmuth.
  31838. 8.6.1997, Der Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth wird in der St. Galluskirche der Walter-Dirks-Preis 1997 verliehen.
  31839. 28.2.1999, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Gesellschaft für Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit im Kaisersaal des Römer. Festredner sind der SPD-Politiker Johannes Rau und die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth.
  31840. 27.6.1998, Frauentagung unter dem Thema „Geschlechterdifferenz und Demokratie 1848-1998“ in der Paulskirche in Anwesenheit von Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer.
  31841. 27.5.1994, Die südhessische SPD übergeht den Frankfurter Parteivorstand und nominiert Karsten Voigt für einen sicheren Listenplatz zur Bundestagswahl./ SPD-Unterbezirksparteitag mit dem Schwerpunkt Wohnungspolitik.
  31842. 27.9.1994, SPD-Kundgebung anlässlich der Bundestagswahl im Oktober d. J. auf dem Römerberg mit der „Troika“, Rudolf Scharping, Oskar Lafontaine und Gerhard Schroeder.
  31843. 25.9.2000, 75. Geburtstag des Politikers, Gewerkschafters und Managers Hans Matthöfer, der 1961 den damaligen Wahlkreis 142, Frankfurt Nordost, erstmals bei Bundestagswahlen gewinnen konnte. 1987 gab er seinen Wahlkreis ab.
  31844. 15.9.1957, Bundestagswahlen: In Frankfurt am Main geben von 480.370 Wahlberechtigten insgesamt 393.030 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen auf die SPD 158.745 (40,4 %), CDU 163.626 (41,6 %), FDP 39.506 (10,1 %), DP 12.474 (3,2 %), BHE 11.902 (3,0 %) Stimmen.
  31845. 28.9.1969, Bundestagswahlen: Von den 462.580 Frankfurter Wahlberechtigten geben 382.397 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen: auf die SPD 189.087 (49,4%), CDU 134.428 (35,1%), FDP 33.479 (8,7%), NPD 19.899 (5,2%), Aktionsgemeinschaft Demokratischer Fortschritt (ADF) 3342 (0,9%), Europa-Partei (EP) 1487 (0,4%) und BHE 665 Stimmen (0,2%). Alle drei SPD-Wahlkreiskandidaten siegen vor den Konkurrenten aus CDU und FDP. Während die NPD in Frankfurt am Main knapp die Fünf-Prozent-Hürde überspringt, scheitert sie bundesweit mit 4,3%.
  31846. 21.8.1976, Zentrale Kundgebung der CDU auf dem Römerberg anlässlich der Bundestagswahlen am 03.10. d. J. mit Kanzlerkandidat Dr. Helmut Kohl.
  31847. 3.10.1976, Bundestagswahlen: Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von 430.528 Wahlberechtigten geben 380.413 ihre gültige Stimmen ab, Davon entfallen auf die SPD 170.199 (44,7 %), CDU 164.005 (43,1 %), FDP (40.100) 10,5 %, DKP 2543 (0,7 %), NPD 1806 (0,5 %), KBW 844 (0,2 %) und KPD (0,1 %) der abgegebenen Stimmen.
  31848. 3.10.1980, Abschlusskundgebung der CDU zu den Bundestagswahlen im Zoo-Gesellschaftshaus mit dem CDU-Vorsitzenden Dr. Helmut Kohl und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  31849. 25.1.1987, Bundestagswahlen. Die Ergebnisse in Frankfurt am Main: Von 417.967 Wahlberechtigten geben 333.840 ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen: 136.611 Stimmen (40,9 %) auf die CDU, 114.808 (34,4 %) auf die SPD, 46.518 (13,9 %) auf die Grünen, 30.478 (9,1 %) auf die FDP, 3.232 (1,0 %) auf die NPD, 985 (0,3 %) auf die FRAUEN (Frauenpartei), 742 (0,2 %) auf die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), 315 (0,1 %) auf die Patrioten für Deutschland und 151 Stimmen (0,0 %) auf die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands.
  31850. 27.9.2009, Bei den Bundestagswahlen muss die SPD in Frankfurt am Main herbe Verluste hinnehmen, auch die CDU verliert, wird allerdings wieder stärkste Kraft vor der SPD. Die ,kleineren‘ Parteien, Grüne, Linke und FDP, gewinnen hinzu.
  31851. 1.10.1986, Die „Friedensliste Frankfurt“ stellt sich im Volksbildungsheim den Bundestagswählern vor.
  31852. 24.6.1949, Der Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, Professor Erich Nölting, eröffnet den Bundestagswahlkampf der Frankfurter SPD.
  31853. 19.8.1965, Die Frankfurter SPD eröffnet ihren Bundestagswahlkampf mit einer Kundgebung im Palmengarten-Gesellschaftshaus.
  31854. 26.8.1965, Die Frankfurter CDU eröffnet ihren Bundestagswahlkampf mit einer Pressekonferenz und einer öffentlichen Versammlung im Volksbildungsheim.
  31855. 10.9.1965, Der Schriftsteller Günter Grass engagiert sich auf Einladung der Frankfurter Jungsozialisten mit einer Rede im Zoo-Gesellschaftshaus zugunsten der SPD am Bundestagswahlkampf.
  31856. 12.11.1990, Bundestagswahlkampf der FDP im Zoo-Gesellschaftshaus mit dem Bundesvorsitzenden Otto Graf Lambsdorff.
  31857. 12.8.2002, Die Frankfurter CDU eröffnet offiziell ihren Bundestagswahlkampf.
  31858. 16.8.2002, Die Frankfurter SPD eröffnet offiziell ihren Bundestagswahlkampf.
  31859. 7.7.2005, Mit einem Parteitag im Bürgerhaus Griesheim eröffnet die Frankfurter SPD in Anwesenheit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Heidemarie Wieczorek-Zeul den Bundestagswahlkampf.
  31860. 15.9.2005, Bundestagswahlkampf der CDU auf dem Römerberg mit der Kanzlerkandidatin der Union, Dr. Angela Merkel.
  31861. 20.9.2002, Bundestagswahlkampfabschluss der CDU im Hof des Höchster Schlosses mit Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl.
  31862. 31.1.2002, Edmund Stoiber und Angela Merkel kommen zum Bundestagswahlkampfauftakt der CDU in das Congress Center auf dem Messegelände.
  31863. 5.11.1990, Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes spricht SPD-Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine vor 5.000 Menschen in der Festhalle.
  31864. 11.9.1998, Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes spricht Kanzlerkandidat Gerhard Schröder für die SPD auf dem Römerberg.
  31865. 20.8.2002, Bundestagswahlkampfveranstaltung der Grünen auf der Konstablerwache mit Außenminister Joseph Fischer.
  31866. 4.9.2002, Bundestagswahlkampfveranstaltung der FDP im Zoo-Gesellschaftshaus mit dem Parteivorsitzenden Guido Westerwelle.
  31867. 19.9.2002, Bundestagswahlkampfveranstaltung der Grünen mit Außenminister Joseph Fischer auf dem Opernplatz.
  31868. 16.8.2005, Bundestagswahlkampfveranstaltung der Grünen auf der Rollschuhbahn am Nizza mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin.
  31869. 31.8.2005, Bundestagswahlkampfveranstaltung der FDP mit dem Vorsitzenden Guido Westerwelle auf dem Goetheplatz.
  31870. 3.8.1949, Bundestagswahlkundgebung der SPD mit dem Vorsitzenden Dr. Kurt Schumacher auf dem Römerberg.
  31871. 4.8.1949, Bundestagswahlkundgebung der CDU auf dem Römerberg mit Professor Ludwig Erhard als Hauptredner.
  31872. 26.7.1949, Bundestagswahlveranstaltung des Frankfurter Frauenverbandes im Volksbildungsheim.
  31873. 27.5.1934, 40. Bundestagung des Deutschbundes.
  31874. 21.7.1933–23.7.1933, 21. Bundestagung des Deutschen Graveur- und Ziseleurbundes im Handwerkerhaus samt Ausstellung im Kunstgewerbemuseums.
  31875. 3.10.1930–5.10.1930, Bundestagung der Deutschen Friedens-Gesellschaft.
  31876. 5.6.1941–8.6.1941, Bundestagung der Reichsgemeinschaft deutscher Künstlerinnen (Gedok) 1941 sowie Ausstellung im Frankfurter Kunstverein mit einem städtischen Empfang im Römer (am 05.06.).
  31877. 25.7.1947–27.7.1947, Erste Bundestagung der Deutschen Friedensgesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Auf öffentlichen Versammlungen am 26. u. 27.07. wird der pazifistische Gedanke hervorgehoben und die Forderung ausgesprochen, dass die Einrichtungen des öffentlichen Lebens von einem friedlichen Geist durchdrungen werden müssen.
  31878. 18.5.1952, Bundestagung des Hessischen Sängerbundes e. V. im Steinernen Haus.
  31879. 13.9.1953, Bundestagung der Deutschen Angestelltengewerkschaft – Abteilung kaufmännische Angestellte in der Paulskirche.
  31880. 3.5.1954–4.5.1954, Bundestagung des Deutschen Groß- und Außenhandels mit einer Kundgebung in der Kongreßhalle (04.05.).
  31881. 4.10.1955–7.10.1955, Bundestagung der Hauptstelle gegen Suchtgefahren im Volksbildungsheim unter der Leitung des Präsidenten Pastor Martin Müller.
  31882. 14.10.1955–15.10.1955, Bundestagung des Verbandes Christlicher Hospize im Evangelischen Vereinshaus Westend, Neue Schlesingergasse.
  31883. 27.10.1955–30.10.1955, Bundestagung des Spitzenverbandes deutscher Foto- und Kinohändler einschließlich Fotoindustrie im Festsaal des Palmengartens, veranstaltet vom Spitzenverband der deutschen Foto- und Kinohändler.
  31884. 5.11.1957–6.11.1957, Fünfte Bundestagung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes e. V. im Philanthropin und eine öffentlichen Versammlung in der Paulskirche (05.10.).
  31885. 3.5.1958–4.5.1958, Bundestagung der christlich-demokratischen Arbeitnehmer mit einer Kundgebung in der Paulskirche.
  31886. 6.6.1959–7.6.1959, Bundestagung des Zentralverbandes der Zoologischen Fachgeschäfte Deutschlands e. V. in der Kongreßhalle.
  31887. 23.10.1962–27.10.1962, Bundestagung des Reichsbundes der Kriegs- und Zivilbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen e. V. im Zoo-Gesellschaftshaus.
  31888. 9.9.1963–12.9.1963, Bundestagung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes im Wilhelm-Polligkeit-Institut.
  31889. 6.11.1964–8.11.1964, Bundestagung der „Pro Familia“, der Deutschen Gesellschaft für Ehe und Familie, in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31890. 31.3.1966–1.4.1966, Bundestagung der Deutschen Rentenversicherungsträger.
  31891. 24.11.1978–25.11.1978, Vierte Bundestagung des Bundesverbandes „Hilfe für das autistische Kind e. V.“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  31892. 2.6.1986–4.6.1986, 9. Bundestagung des Evangelischen Fachverbandes für Nichtsesshaftenhilfe unter dem Motto „Neue Armut – alte Armut“ im Dominikanerkloster.
  31893. 14.10.1988–16.10.1988, Bundestagung des Bundesverbandes Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.
  31894. 23.9.2000, Bundestreffen der Pfadfinderschaft St. Georg in der Paulskirche und im Plenarsaal der Stadtverordnetenversammlung.
  31895. 13.9.1952–15.9.1952, Zweites Bundestreffen des Deutschen Fleischergesellenbundes.
  31896. 16.9.1955–18.9.1955, Erstes Bundestreffen des „Klub Langer Menschen“.
  31897. 15.6.1963–16.6.1963, Sechstes Bundestreffen der Vereinigung ehemaliger Hallenser in der Jahrhunderthalle Hoechst und mit einer Feierstunde in der Paulskirche (16.06.).
  31898. 8.5.1964, 10. Bundestreffen des „Klubs Langer Menschen“ (KLM) im Zoo-Gesellschaftshaus.
  31899. 15.5.1965–16.5.1965, Erstes Bundestreffen der Roßweiner Landsleute.
  31900. 29.3.1968–31.3.1968, Bundestreffen der „Anonymen Alkoholiker“ im Dominikanerkloster.
  31901. 20.3.1971, Erstes Bundestreffen der Ersatzdienstleistenden in der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  31902. 7.9.1974–8.9.1974, Erstes Bundestreffen der Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten deutschen Frauen (IAF) im Haus Dornbusch.
  31903. 3.9.1977–4.9.1977, Bundestreffen der Heimatvertriebenen aus Stadt und Landkreis Reichenberg in der Hauptgaststätte auf dem Messegelände.
  31904. 28.10.1978–29.10.1978, Drittes Bundestreffen der Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten deutschen Frauen.
  31905. 9.11.1979–11.11.1979, Bundestreffen der Frauenzentren im Frauengesundheitszentrum, Hamburger Allee 45.
  31906. 12.9.1980–14.9.1980, Bundestreffen der „Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten deutschen Frauen“ (IAF) im Rothschildschen Pferdestall und im Haus Gallus.
  31907. 30.5.1982, Bundestreffen der Sudentendeutschen Landsmannschaft.
  31908. 4.10.1985–6.10.1985, Bundestreffen „Zur rechtlichen und sozialen Lage von Frauen in bi-nationalen Ehen, Familien und Partnerschaften in Europa“ der Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen.
  31909. 1.11.1985–3.11.1985, Bundestreffen der Stotterer-Selbsthilfegruppen.
  31910. 8.4.1989–9.4.1989, Bundestreffen für Transsexuelle in der Uhlandstraße 50.
  31911. 22.9.1989–24.9.1989, Bundestreffen der Bundesvereinigung nicht-kommerzieller Single- und Freizeitgruppen mit einem Festabend im Palmengarten.
  31912. 23.11.1957, Grundsteinlegung der DTB-Bundesturnschule am Stadiongelände.
  31913. 8.11.1995, Oberbürgermeisterin Petra Roth stoppt einen Modellversuch gegen Autoabgase. Sie will es nicht zulassen, dass Teile der Innenstadt für Pendlerautos ohne Katalysator gesperrt werden. Das Forschungsvorhaben des Bundesumweltamtes sollte wichtige Erkenntnisse ermöglichen, um die Abgasbelastung in den Städten zu verringern.
  31914. 3.12.1986, Bundesumweltminister Dr. Walter Wallmann wird mit der Ehrenplakette der Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet.
  31915. 8.6.1991, Der frühere Frankfurter Oberbürgermeister, Bundesumweltminister und hessische Ministerpräsident Dr. Walter Wallmann legt auf dem hessischen Landesparteitag der CDU im Zoo-Gesellschaftshaus seinen Landesvorsitz der hessischen Union nieder. Wallmann wird zum Ehrenvorsitzenden der hessischen CDU gewählt.
  31916. 24.9.1997, 65. Geburtstag des früheren Oberbürgermeisters, Hessischen Ministerpräsidenten und ersten Bundesumweltministers Dr. Walter Wallmann.
  31917. 23.10.1955, Adalbert-Stifter-Feier anlässlich seines 150. Geburtstages, veranstaltet vom Bundesverband der Sudentendeutschen Landsmannschaft in der Paulskirche.
  31918. 26.11.1980, Der Literaturpreis des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie) wird im Nazarener-Saal des Städels vergeben. Geehrt werden der 1979 aus der DDR übergesiedelte Schriftsteller Günter Kunert, der türkisch-deutsche Dichter Aras Ören und der Übersetzer Curt Meyer-Clason.
  31919. 8.5.1987–12.7.1987, Mit der Eröffnungsausstellung „Der Deutsche Werkbund: 1907 – 1947 – 1957“ stellt sich der Deutsche Werkbund – sowohl der Bundesverband als auch der Landesverband Hessen – in seinem neuen Domizil „Weißadlergasse 4“ vor.
  31920. 5.4.2001, Im Zusammenhang mit dem zehnjährigen Jubiläum des „Völklinger Kreises – Bundesverband Gay Manager“ verleiht der Verband den soeben geschaffenen Max-Spohr-Managementpreis erstmals in der Frankfurter Industrie- und Handelskammer – an die Ford-Werke AG für ihr Diversity-Management.
  31921. 5.5.2010–7.5.2010, 66. Jahreskongress des Deutschen Stiftungstages: „Stiftungen in der Stadt – Impulsgeber für das Gemeinwesen vor Ort“. Veranstaltet vom Bundesverband Deutscher Stiftungen.
  31922. 4.3.2000, Mit einer Demonstration vor dem Terminal 1 des Rhein-Main-Flughafens demonstrieren Mitglieder des Frankfurter Bundesverbandes mittelständischer Reiseunternehmen gegen die Provisionspolitik der Fluggesellschaften.
  31923. 25.10.1951–26.10.1951, Tagung des Bundesverbandes kommunaler Unternehmen der Orts- und Kreisstufe in der Kongresshalle.
  31924. 22.8.1953–25.8.1953, Fünfte Fachmesse für Uhren und Schmuck in Verbindung mit dem Deutschen Uhrmachertag 1953 und dem Verbandstag des Bundesverbandes der Juweliere und Uhrmacher auf dem Messegelände.
  31925. 8.1.1961, 60. Geburtstag von Dr. Hugo Stenzel (1901-1964), 1946 Lizenzträger der „Frankfurter Neuen Presse“ und seit 1954 Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger.
  31926. 2.7.1963–5.7.1963, Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e. V. im Hotel Intercontinental.
  31927. 4.4.1964–11.4.1964, Intertaga-Fachmesse des Bundesverbandes des Deutschen Tankstellen- und Garagengewerbes.
  31928. 19.5.1967, Jahrestagung des Bundesverbandes Montagebau und Fertighäuser e. V. (BMF).
  31929. 15.8.1969, 60. Geburtstag des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Frankfurt und des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels Fritz Dietz (1909-1984).
  31930. 8.10.1970–10.10.1970, Bundesverbandstag des Bundesverbandes der Deutschen Verlagsvertreter im „Frankfurter Hof“.
  31931. 11.3.1972, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Landesverbandes Hessen des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) im Palmengarten.
  31932. 6.12.1977, Feierstunde anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bundesverbandes für den Selbstschutz der Dienststelle Frankfurt der Oberpostdirektion.
  31933. 13.10.1978, Mitgliederversammlung des deutschen Bundesverbandes staatlich anerkannter Altenpflegerinnen und Altenpfleger.
  31934. 18.4.1980–20.4.1980, Bundesweiter Arbeitskongress des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz zum Thema Energie.
  31935. 30.5.1986–1.6.1986, Kongress des Bundesverbandes der deutschen Volksbühnenvereine in der Alten Oper.
  31936. 24.12.1987–26.12.1987, 20 Tierschützer des Bundesverbandes der Tierversuchsgegner harren über die Weihnachtsfeiertage freiwillig in einem Käfig auf dem Paulsplatz aus, um gegen die am 01.01.1987 in Kraft tretenden Änderungen des Tierschutzgesetzes zu protestieren.
  31937. 5.4.1989–9.4.1989, Internationale Pelzmesse Frankfurt. Etwa 50 Mitglieder des Bundesverbandes der Tierbefreier protestieren vor der Eröffnung dieser Messe gegen die „millionenfache Abschlachterei“ von Pelztieren.
  31938. 16.5.1990, Jahressitzung des Bundesverbandes der Freundesgesellschaften der Hebräischen Universität Jerusalem.
  31939. 18.4.1991, Anlässlich ihres 70. Geburtstages am 25.03. wird die Vorsitzende des Gemeinderats der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, Trude Simonsohn, als „eine der großen jüdischen Frauen dieses Jahrhunderts“ von Dr. h.c. Walter Hesselbach (1915-1993) gewürdigt. Der Präsident des Bundesverbandes der Freundesgesellschaften der Hebräischen Universität Jerusalem dankte ihr auf einem Empfang für ihr Engagement für die Jüdische Gemeinde Frankfurt und für die Verständigung mit den Christen.
  31940. 30.10.1999, Symposium gegen Elektrosmog des Bundesverbandes gegen Elektrosmog im Kolpinghaus.
  31941. 27.6.2001–28.6.2001, Fachmesse Parken 2001 des Bundesverbandes der Park- und Garagenbauer auf dem Messegelände.
  31942. 4.3.2006, Internationales Frauenfest der Frauenkommission Ginnheim des Bundesverbandes der Migrantinnen im Bürgerhaus Goldstein.
  31943. 6.4.2014, Mitglieder des Bundesverbandes der Migrantinnen gründen im Jugend- und Kulturverein in der Zoopassage einen lokalen Verein.
  31944. 3.11.1962, Bundesverbandstag der Evangelischen Arbeiterbewegung im Dominikanerkloster.
  31945. 21.1.1967, Bundesverbandstag der Evangelischen Arbeitnehmerbewegung (EAB).
  31946. 26.5.1961–28.5.1961, Bundesverbandstagung des deutschen Steinmetz-, Stein- und Holzbildhauerhandwerks 1961. Zum ersten Male nach dem Zweiten Weltkrieg tagt das älteste Handwerk in Frankfurt am Main.
  31947. 23.3.1962, Der hessische Ministerpräsident Dr. h.c. Georg August Zinn (1901-1976) überreicht dem Stadtkämmerer Dr. h.c. Georg Klingler (1887-1985) in der Staatskanzlei in Wiesbaden das Große Bundesverdienstkreuz.
  31948. 23.12.1962, Dr. Georg Salzberger (1882-1975), der vor dem Zweiten Weltkrieg viele Jahre als Rabbiner der Israelitischen Gemeinde Frankfurt tätig war und jetzt in London lebt, erhält anlässlich seines 80. Geburtstages das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.
  31949. 16.6.1964, Der hessische Landesrabbiner Dr. Isaak Emil Lichtigfeld (1894-1967) und Professor Herbert Lewin (1899-1982), Chefarzt der Frauenklinik des Stadtkrankenhauses in Offenbach/M. und Vorsitzender des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland, erhalten das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern.
  31950. 12.1.1966, Stadtrat Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) überreicht dem in Frankfurt am Main lebenden Kaufmann Oskar Schindler (1908-1974) das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Schindler hat während des Nationalsozialismus 1200 Juden das Leben gerettet.
  31951. 16.11.1971, Der Direktor des Kleinen Theaters im Zoo, Fritz Rémond (1902-1976), erhält das Bundesverdienstkreuz.
  31952. 18.6.1976, Wegen ihres vorbildlichen Verhaltens, als sie im Frankfurter Gerichtsgebäude am 9. und 10. März d. J. zur Geisel genommen worden waren, wird Gottlieb Schaffrath und Hans-Dieter Hoß das Bundesverdienstkreuz verliehen.
  31953. 13.6.1979, Dem Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Frankfurter Oberlandesgerichtspräsident Dr. Rudolf Otto Kissel wird im Dominikanerkloster das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.
  31954. 18.9.1961, Verleihung des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse an Max Dessauer (1893-1962) von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland für seine Verdienste um die verfolgten Juden während des Nationalsozialismus.
  31955. 25.9.1980, Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Stadtverordneten Christian Zeis und den Präsidenten der Polytechnischen Gesellschaft, Dr. Franz Schmidt-Knatz (1913-2002).
  31956. 17.12.2009, Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den linken Verleger K. D. Wolff vom Verlag Stroemfeld/Roter Stern.
  31957. 15.6.1970, Jahresversammlung des Heimstättenbeirats der Bundesvereinigung Deutscher Heimstätten.
  31958. 17.10.1985, Als Dankeschön an die Stadt Frankfurt am Main für die herzliche Aufnahme pflanzt die Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure am Goethedenkmal in der Gallusanlage eine 15 Jahre alte amerikanische Linde.
  31959. 11.5.1989, Dem früheren Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Otto Esser, wird im Kaisersaal des Römer der Heinz-Herbert-Karry-Preis 1989 verliehen.
  31960. 6.3.1992–7.3.1992, Frühjahrstagung der Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung im Kinder- und Jugendtheaterzentrum, Schützenstraße 12.
  31961. 11.8.1928, Offizielle Verfassungsfeier – neunter Jahrestag der Weimarer Verfassung – und Reichsbannertag („Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“) in Frankfurt am Main: Der geschäftsführende Vorsitzende des Kuratoriums der Universität Frankfurt, Prof. Kurt Riezler (1882-1955), hält in der Paulskirche zur Bundesverfassungsfeier des republiktreuen Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold die Festansprache. Außerdem veranstaltet der „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ in der Festhalle eine offizielle Kundgebung, an der auch Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) teilnimmt. Im Anschluss an den feierlichen Teil findet auf dem Festhallengelände ein Volksfest statt.
  31962. 28.7.1958, Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe setzt die für Frankfurt am Main angesetzte Volksbefragung über die Atombewaffnung ab.
  31963. 25.2.1975, Demonstration von 2000 Frauen und Männern in der Innenstadt gegen die Ablehnung der „Fristenlösung“ durch das Bundesverfassungsgericht.
  31964. 27.9.1989, Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hebt die Entscheidung einer Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts auf, die Eigenbedarfskündigungen von Mietwohnungen gebilligt hat. Das Verfassungsgericht hält den Frankfurter Richtern „fehlerhafte Sichtweise“ ihrer Musterentscheidung vom Februar d. J. vor.
  31965. 7.4.2001, Erst in allerletzter Minute hebt das Bundesverfassungsgericht das Verbot einer Kundgebung von Neonazis auf. 70 Rechtsextreme marschieren am Danziger Platz auf. Mehr als 1.200 Gegendemonstranten an der Hauptwache machen deutlich: „Für Nazis ist kein Platz in Frankfurt“.
  31966. 17.1.1994, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Frankfurter Presse-Clubs. Roman Herzog, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, hält die Festansprache.
  31967. 22.5.1969, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Staatsminister a. D. Bundesverfassungsrichter Professor Erwin Stein (1903-1992) hält anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 einen Vortrag „Zwanzig Jahre Grundgesetz“. Darüber hinaus verabschieden die Stadtverordneten die städtische Investitionsliste für die nächsten Jahre.
  31968. 3.5.2006, Verleihung des Wächterpreises im Römer. Die Laudatio halt der ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof.
  31969. 3.3.1977, Demonstration von 40 iranischen Studenten in der Innenstadt gegen die Zusammenarbeit des iranischen Geheimdienstes mit dem Bundesverfassungsschutz.
  31970. 10.7.1956, Bundesverkehrsminister Dr. Hans Christoph Seebohm übergibt das Frankfurter Kreuz offiziell dem Verkehr.
  31971. 25.10.1957–27.10.1957, Kongress und Neunte Jahreshauptversammlung der Deutschen Gesellschaft für Weltraumforschung, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Raketentechnik und Raumfahrt e. V. Eröffnet vom Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm nehmen mehr als 200 Raketenforscher, Physiker, Chemiker, Ärzte und Piloten aus ganz Deutschland teil.
  31972. 19.11.1957, Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm eröffnet offiziell den elektrischen Eisenbahnverkehr von Frankfurt am Main in Richtung Aschaffenburg und weiter nach Süddeutschland. Züge können nun von der Mainstadt bis zur Südspitze Italiens elektrisch fahren.
  31973. 18.12.1964, Einweihung der Kaiserleibrücke zwischen Frankfurt am Main und Offenbach/Main durch Bundesverkehrsminister Dr. Hans Christoph Seebohm.
  31974. 23.3.1970, Eröffnung des Selbstwähl-Ferndienstes nach den USA durch Bundesverkehrsminister Georg Leber.
  31975. 28.5.1971, Bundesverkehrsminister Georg Leber hat entschieden, dass die umstrittene Hochautobahn im Norden Frankfurts nicht gebaut wird. Das Bundesverkehrsministerium, das die Schnellstraße finanzieren sollte, streicht sämtliche Zuschüsse.
  31976. 29.11.1977, Feier des 25jährigen Jubiläums des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach/M. mit Bundesverkehrsminister Kurt Gscheidle.
  31977. 28.8.1986, Bundesverkehrsminister Hans Dollinger schaltet sich in die Kontroverse um die schienenfreie Innenstadt ein. Er fordert den hessischen Verkehrsminister Ulrich Steger auf, zu erklären, warum er im FVV-Rat die Netzkonzeption gebilligt, der Regierungspräsident jetzt jedoch Einwände dagegen erhoben habe.
  31978. 11.9.1990–16.9.1990, „automechanika“ – Internationale Fachmesse für Ausrüstung von Autowerkstätten und Tankstellen, Auto-Ersatzteile und -zubehör, eröffnet von Bundesverkehrsminister Friedrich Zimmermann (CSU).
  31979. 19.6.1979, Das Bundesverkehrsministerium gibt die Flugzeuge vom Typ DC-10 der Deutschen Lufthansa ab sofort wieder zum Flug frei.
  31980. 29.9.1955–30.9.1955, Kongress der Bundesverkehrswacht in der Kongreßhalle.
  31981. 24.2.1969, Startschuss für die von der Bundesverkehrswacht eingeleitete Aktion „Deutlich fahren“ im Stadtverordnetensitzungssaal des Römers durch Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1903-1971), der für Frankfurt am Main die Schirmherrschaft über diese Großveranstaltung übernommen hat.
  31982. 14.5.1921–16.5.1921, 29. Bundesversammlung des mittelwestdeutschen Stenographenbundes Stolze-Schrey im Volksbildungsheim.
  31983. 28.9.1903–1.10.1903, Sechste Bundesversammlung deutscher Taubstummenlehrer in der Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landstraße.
  31984. 16.4.1950, Protestkundgebung des Verbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschland (VdK), Landesverband Hessen, zum neuen Bundesversorgungsgesetz, im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  31985. 11.12.1954, Protestkundgebung des Stadtkreises des Verbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK) zur Unantastbarkeit des Bundesversorgungsgesetzes auf dem Opernplatz.
  31986. 18.10.1960, CDU-Wahlkundgebung anlässlich der Kommunalwahlen mit Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Strauß im Volksbildungsheim. Etwa 100 Kriegsdienstgegner demonstrieren gegen seinen Auftritt.
  31987. 3.10.1991, Die CDU lädt zu einem „Deutschland-Forum“ im Haus Dornbusch ein. Prominenter Gast ist der ehemalige Bundesverteidigungsminister und Staatsrechtler Professor Rupert Scholz.
  31988. 3.10.1993, Der frühere Bundesverteidigungsminister Georg Leber hält in der Paulskirche zum dritten Jahrestag der deutschen Einheit die Festansprache.
  31989. 16.1.1965, Demonstration von 70 Personen auf der Hauptwache gegen die Pläne des Bundesverteidigungsministeriums, einen Minengürtel entlang der Zonengrenze zu legen.
  31990. 23.11.1979–24.11.1979, Bundesvertreterversammlung und Kommunalkongress der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU im Palmengarten-Gesellschaftshaus in Anwesenheit des Kanzlerkandidaten der Union, Dr. h.c. Franz Josef Strauß.
  31991. 24.2.1956, Der in Frankfurt am Main tagende Erste Senat des Bundesverwaltungsgerichts entscheidet in dem Rechtsstreit zwischen der Frankfurter Mitfahrerzentrale und der Stadt Frankfurt am Main, dass nicht nur die im November 1951 erlassene Verfügung des Frankfurter Polizeipräsidenten, sondern auch die Urteile des Frankfurter Verwaltungsgerichts und des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes in Kassel aufgehoben sind. Damit kann die Mitfahrerzentrale ohne Einschränkung ihrer Tätigkeit nachgehen.
  31992. 2.6.1998, Seit heute werden die Anwohnerparkzonen in Frankfurt am Main nicht mehr überwacht und Verstöße nicht mehr geahndet. Damit ist die Parkbevorrechtigung für Anwohner aufgehoben. Die Straßenverkehrsbehörde zieht damit die Konsequenzen aus einem Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts, wonach die flächendeckende Einrichtung der Anwohnerzonen rechtswidrig ist.
  31993. 25.5.1979, Im Rahmen des Europawahlkampfes spricht der Bundesvorsitzende der FDP, Außenminister Hans-Dietrich Genscher, im Haus Dornbusch.
  31994. 14.3.1984, Verleihung des Elisabeth-Norgall-Preises im Hotel Intercontinental an die Gründerin und Bundesvorsitzende der „Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.“, Ursula Schmidt.
  31995. 21.5.1999, Im Rahmen des Europawahlkampfes spricht der CDU-Bundesvorsitzende Dr. Wolfgang Schäuble im Bürgerhaus Griesheim.
  31996. 14.11.1922, Österreich-Deutscher Volkstag in der Paulskirche unter der Leitung des Bundesvorsitzenden des Österreich-Deutschen Volksbundes, Reichstagspräsident Paul Löbe.
  31997. 2.10.1954, Feierstunde der FDP auf dem Römerberg unter dem Motto „Unteilbares Deutschland“ mit dem Bundesvorsitzenden Thomas Dehler und dem Bundesvorsitzenden der Deutschen Jungdemokraten Wolfgang Mischnick.
  31998. 10.11.1956, Totengedenkfeier zu Ehren des verstorbenen Bundesvorsitzenden im Deutschen Turnerbund (DTB), Dr. h.c. Walter Kolb, im Frankfurter Römer, als feierlicher Auftakt der Hauptausschuss-Sitzung.
  31999. 17.6.1963, In einer Feierstunde zum 17. Juni, dem Tag der deutschen Einheit, hält Professor Carlo Schmid in der Johann Wolfgang Goethe-Universität die Gedenkrede. Im Anschluss an einen Fackelzug von der Universität zur Paulskirche findet dort die zentrale Gedenkfeier anlässlich des 10. Jahrestages des Aufstandes in der DDR statt, in deren Mittelpunkt eine Rede des FDP-Bundesvorsitzenden Dr. Erich Mende steht.
  32000. 24.9.1968, Frankfurter neuer Landgerichtspräsident Rudolf Wassermann diskutiert im Frankfurter Gerichtsgebäude mit dem ehemaligen SDS-Bundesvorsitzenden Karl-Dietrich Wolff, der an der Spitze von etwa 200 Demonstranten in das Gebäude gekommen war, um gegen den ersten Prozess in der Mainstadt gegen einen Teilnehmer an den Osterdemonstrationen zu protestieren, der später freigesprochen wird.
  32001. 24.10.1974, Großwahlveranstaltung der CDU im Zoo-Gesellschaftshaus mit dem Bundesvorsitzenden Dr. Helmut Kohl.
  32002. 22.9.1982, Höhepunkt des hessischen Wahlkampfes der CDU im Palmengarten mit dem Bundesvorsitzenden Helmut Kohl.
  32003. 14.2.1997, Kommunalwahlkampfveranstaltung der FDP im Arabella Grand Hotel mit dem Bundesvorsitzenden Wolfgang Gerhardt.
  32004. 13.5.2004, Europawahlkampfauftakt der CDU auf dem Römerberg mit der Bundesvorsitzenden Angela Merkel und Hessens Ministerpräsident Roland Koch.
  32005. 26.5.2004, Rund 800 Menschen nehmen während einer Trauerfeier in der Paulskirche in Anwesenheit des SPD-Bundesvorsitzenden Franz Müntefering und Oberbürgermeisterin Petra Roth Abschied vom früheren Frankfurter Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004).
  32006. 25.8.2006, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Deutschen Gewerkschaftsbundes Hessen im Volkshaus Enkheim in Anwesenheit von Hessens Ministerpräsident Roland Koch und des DGB-Bundesvorsitzenden Michael Sommer.
  32007. 1.5.1953, Der SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer spricht bei der Maifeier der Frankfurter Sozialdemokraten auf einer Großkundgebung in der Festhalle. Der DGB hält eine Kundgebung auf dem Paulsplatz ab. Die Festansprache hält der Leiter des Auslandsreferates des DGB und Mitglied des Bundesvorstandes des DGB, Ludwig Rosenberg.
  32008. 12.6.1959–14.6.1959, Delegiertentag des Deutschen Marinebundes e. V. Auf dem Programm stehen die Sitzungen des Bundesvorstandes und des Hauptausschusses im Hotel „Maingau“ (12.06.), der Abgeordnetentag des Deutschen Marinebundes im Palmengarten (13.06.), der Große Festabend der Marinekameradschaft, Frankfurt am Main, mit anschließendem Marineball im Palmengarten (13.06.) sowie die Gefallenen-Ehrung auf dem Hauptfriedhof (14.06.).
  32009. 14.5.1965–15.5.1965, Tagung des Bundesvorstandes des Reichsbundes der Kriegs- und Zivilbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen e. V.
  32010. 12.10.1966, Gedenkfeier des DGB-Bundesvorstandes und des DGB-Landesbezirksvorstandes Hessen im Cantate-Saal anlässlich des 100. Geburtstages des Gewerkschafters Johann Sassenbach (1866-1940), dessen Name das Heim der Frankfurter Gewerkschaftsjugend am Untermainkai hinter dem Gewerkschaftshaus trägt.
  32011. 10.2.1969, Polizeiliche Durchsuchung der Büroräume des SDS-Bundesvorstandes, Wilhelm-Hauff-Straße 5.
  32012. 14.10.1974, Tagung des Präsidiums und des Bundesvorstandes der CDU in Frankfurt am Main.
  32013. 15.4.1985, Auf der Jahreshauptversammlung der Freien Demokraten wird der Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Otto, zugleich Bundesvorstandsmitglied, zum neuen Kreisvorsitzenden der Frankfurter FDP gewählt.
  32014. 19.1.1987, Bundeswahlkampf-Großveranstaltung der FDP im Zoo-Gesellschaftshaus mit Außenminister Hans-Dietrich Genscher.
  32015. 5.5.1956, Die Frankfurter Sektion der „American Legion“, eine Vereinigung von ehemaligen Kriegsteilnehmern, hat erstmals Soldaten der neu gegründeten Bundeswehr zu Gast.
  32016. 7.1.1958, 1.200 Wehrpflichtige des Jahrgangs 1937 werden für die Bundeswehr gemustert.
  32017. 8.3.1978, In einem Prozess gegen die Stadt Frankfurt am Main entscheidet der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel, dass ausgediente Panzer der Bundeswehr nicht für den öffentlichen Straßenverkehr von Privatleuten zugelassen werden dürfen. Vom Verwaltungsgerichtshof wird deshalb die Klage eines Frankfurters abgewiesen, der sich nach seinem Wehrdienst als Panzerfahrer bei der Bundeswehr zu seinem Privatgebrauch vier alte Schützenpanzer von der Bundeswehr gekauft hatte.
  32018. 9.8.1986, Ein Hubschrauber der Bundeswehr fliegt eine Kühlmaschine für die neue Klimaanlage auf das Dach des Schauspielhauses.
  32019. 25.1.1998–18.2.1998, Ausstellung „Aufstand des Gewissens“ in der Paulskirche, über den militärischen Widerstand gegen das NS-Regime, erarbeitet vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr. Überschattet vom Streit um die Ausladung des zunächst als Redner vorgesehenen Historikers Professor Hans Mommsen eröffnet Oberbürgermeisterin Petra Roth in Anwesenheit von Hessens Ministerpräsidenten Hans Eichel die Ausstellung. Die Festansprache hält der SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi. Professor Hans Mommsen weist im „Hessischen Rundfunk“ auf Verstrickung von Widerständlern in Verbrechen der Wehrmacht hin.
  32020. 1.9.2001, Am „Antikriegstag“ äußern Gewerkschafter im Gewerkschaftshaus scharfe Kritik am Einsatz der Bundeswehr in Mazedonien.
  32021. 29.9.1972, An der Gerbermühle wird ein Mord entdeckt. Im Gras liegt ein 19jähriger Bundeswehrsoldat mit durchschnittener Kehle.
  32022. 22.12.1929, Der vom „Reichsausschuss für das Volksbegehren gegen den Young-Plan“ – NSDAP, Deutschnationale Volkspartei (DNVP) und Stahlhelm – initiierte Volksentscheid führt in Frankfurt am Main zu folgendem Ergebnis: Von 424.400 Stimmberechtigten geben 13.849 ihre Stimme ab. Mit Ja stimmen 12.787, mit Nein 922 Personen. Bundesweit stimmten nur 13,5 Prozent für den Volksentscheid. Damit scheitert das Plebiszit gegen den „Young-Plan“, weil weit weniger als 50 Prozent aller Wahlberechtigten für den Gesetzesentwurf gegen den Young-Plan stimmen. Im März 1930 wird der Young-Plan dann vom Reichstag angenommen.
  32023. 11.7.2000, Das Frankfurter Landgericht verurteilt den Nestlé-Erpresser und seine Ehefrau, die 1998/99 bundesweit in zahlreichen Supermärkten Lebensmittel vergifteten, um so hohe Geldsummen zu erpressen, zu acht Jahren sowie vier Jahren und neun Monaten Freiheitsentzug.
  32024. 3.4.1950, Eröffnung des bundesweit ersten Geschäftes der Firma Amrop mit zwanzig Westinghouse-Waschautomaten in der Schweizer Straße.
  32025. 13.1.1977, Auf dem Höchster Marktplatz wird die bundesweit erste Sammelparkuhr installiert.
  32026. 30.1.1978, Übergabe der bundesweit ersten „Geriatrischen Tagesklinik“ des Städtischen Krankenhauses Höchst.
  32027. 9.11.1984–11.11.1984, Bundesweit umfangreichste Retrospektive des japanischen Films im Kommunalen Kino.
  32028. 16.3.1985, Eröffnung des bundesweit ersten Türkisch-Deutschen Klubs zur Pflege der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontakte zwischen Türken und Deutschen in der Eschenheimer Anlage 23.
  32029. 16.1.1986, Konstituierende Sitzung des bundesweit dritten Regionalkreises der deutsch-spanischen Juristenvereinigung in der Spanischen Handelskammer, Schaumainkai 83.
  32030. 3.3.1990, Eröffnung der „Dalmacijaturist International GmbH“ in der Wielandstraße. Es ist die bundesweit erste Niederlassung einer der größten jugoslawischen Reiseagenturen.
  32031. 14.4.1990, Am Ostersamstag ertönt in der Innenstadt ein bundesweit einzigartiges Stadtgeläut mit 46 Glocken von neun Kirchen.
  32032. 2.9.1993, Offizielle Eröffnung des bundesweit ersten „InterCityTreff“ auf dem Hauptbahnhof.
  32033. 21.6.1994, Start des bundesweit ersten Modellversuchs einer gebührenfreien Rechtsberatung des Kinderschutzbundes im Kinderbüro, Leipziger Straße.
  32034. 26.7.1994, Erstmals wird bundesweit Ozonalarm ausgelöst. Nach glutheißen Sommerwochen zeigen auch die Frankfurter Ozon-Messstellen Spitzenwerte. Autofahrer müssen wegen der Luft auf den Autobahnen rund um die Mainstadt das Tempo drosseln. Wegen des „Ozonalarms“ gilt Tempo 90.
  32035. 23.9.1994–27.11.1994, Bundesweit erste umfassende Retrospektive des französischen Malers Nicolas-de-Staël in der Schirn Kunsthalle.
  32036. 2.12.1994, Eröffnung des bundesweit ersten Fixer- bzw. Gesundheitsraumes für Heroinabhängige in der Schielestraße 26.
  32037. 5.12.1994, Gründung des „Frankfurter Denkmalforums“ – bundesweit der erste Freundeskreis für eine kommunale Denkmalbehörde.
  32038. 1.2.1995, Zwei Monate nach der Eröffnung des bundesweit ersten Fixerraumes in der Schielestraße wird in der Mainzer Landstraße ein zweiter städtischer Gesundheitsraum für Drogenabhängige eröffnet.
  32039. 19.4.1996, Die bundesweit erste Einrichtung für aidskranke Drogenabhängige, das Eschenbachhaus in Sachsenhausen, wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
  32040. 25.4.1996, Eröffnung des bundesweit ersten integrativen Spielplatzes „Tabaluga“, auch für schwerbehinderte Kinder, im Fechenheimer Heinrich-Kraft-Park.
  32041. 14.6.1996, Bundesweit erstes Konzert der Popsängerin Mariah Carey in der Festhalle.
  32042. 15.9.1996, 10jährigen Jubiläums des bundesweit ersten Fahrradkurierdienstes „Velomobil“.
  32043. 19.7.1997, Fest anlässlich des 25jährigen Jubiläums des bundesweit ersten Kindermuseums im Historischen Museum.
  32044. 16.10.1997, Die Fischrestaurant-Kette Nordsee eröffnet in der Mainzer Landstraße 403 ihr bundesweit erstes Drive in-Restaurant.
  32045. 1.10.1998, Festakt anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Tagespflege im Hufeland-Haus der evangelischen Inneren Mission, die damals als erste Einrichtung dieser Art bundesweit eröffnet worden ist.
  32046. 10.2.1999, Nach Jahren des Widerstandes lenkt die Römer-SPD ein: Die bundesweit höchste Gewerbesteuer darf sinken. Die Rekordeinnahme von 2,350 Milliarden DM 1998 – 850 Millionen DM mehr als vorgesehen – macht es möglich.
  32047. 20.3.2002, Eröffnung des bundesweit ersten Fortbildungszentrums für Chemielehrer auf dem Riedberg-Campus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32048. 3.5.2002, Eröffnung der bundesweit ersten „Nutelleria“ mit Produkten rund um die Nuss-Nougat-Creme in der Neuen Kräme.
  32049. 16.8.2002, 10jähriges Jubiläum des bundesweit ersten legalen Druckraums „Eastside“ in der Schielestraße.
  32050. 26.11.2003, Die Supermarkt-Kette „Minimal“ eröffnet auf dem Grünhof-Areal zwischen Eschersheimer Landstraße und Hansaallee seine bundesweit größte Filiale.
  32051. 10.8.2006, Wegen des Terroralarms in London kommt es am Rhein-Main-Flughafen zu stundenlangen Verspätungen. Die Lufthansa AG streicht bundesweit 33 Flüge. Erst nach 17.00 Uhr kann die erste LH-Maschine von Rhein-Main wieder in Richtung Heathrow starten.
  32052. 30.8.2006, Eröffnung des bundesweit ersten Travel Value-Shop für ankommende Fluggäste des Rhein-Main-Flughafens.
  32053. 8.6.1929–9.6.1929, Bundesweite leichtathletische Wettkämpfe des Frankfurter Turnvereins auf den Sandhöfer Wiesen.
  32054. 23.9.2000, Auch in Frankfurt am Main sammelt die hessische CDU Unterschriften gegen die Ökosteuer. Die CDU Hessen ist der erste Landesverband, der die bundesweite Aktion gegen die „K.o.-Steuer“ gestartet hat.
  32055. 25.8.2000, Die bundesweite Fahrrad-Sternfahrt des Christlichen Vereins Junger Menschen führt auch durch Frankfurt am Main. Unter dem Titel „Tour der Hoffnung“ startet der CVJM am Vortag und versucht in sieben Tagen eine Million Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen. 30.000 Fahrer steuern das Ziel München an.
  32056. 30.4.2000–2.5.2000, „Germany Travel Mart“ in der Alten Oper, die größte bundesweite Tourismus-Fachmesse. Gemeinsame Gastgeber sind erstmals die Städte Frankfurt am Main, Mainz und Wiesbaden.
  32057. 13.4.1938–18.4.1938, Bundesweite „Asozialenaktion“ zur Unterbringung sog. „arbeitsscheuer“ oder „asozialer“ Personen in Konzentrationslager.
  32058. 13.3.1982–14.3.1982, Bundesweite Konferenz zur Solidarität mit der Gewerkschaft Solidarnosc im Haus der Jugend.
  32059. 1.3.1983, Erste öffentliche Versammlung der Initiative „Volkszählungsboykott“ im Restaurant „Perlfluß“, Dreieichstraße, gegen die am 27. April d. J. stattfindende, bundesweite Volksbefragung.
  32060. 3.6.1983–5.6.1983, Erste bundesweite Arbeitstagung autonomer Frauengruppen in der Frankfurter Frauenschule.
  32061. 19.8.1983–28.8.1983, Erste bundesweite „Projekt-Messe“ der Alternativprojekte in der ASH-Krebsmühle.
  32062. 15.10.1983–22.10.1983, Bundesweite Friedenswoche mit einem Sternmarsch zum Hauptquartier des V. US-Korps.
  32063. 10.3.1984–17.3.1984, Bundesweite Aktionswoche des „Frankfurter Appell“ gegen Ausländerfeindlichkeit.
  32064. 4.8.1984, Der erste bundesweite Friedensritt, der am 19.07. in Osnabrück gestartet worden ist, endet vor dem US-Depot in Hausen.
  32065. 22.3.1985, Mit der Zeitschrift „Öko-Test-Magazin“, initiiert von einer Journalistengruppe in Frankfurt am Main, kommt die erste bundesweite ökologische Publikumszeitschrift auf den Markt.
  32066. 9.9.1985–14.9.1985, Bundesweite „Aktionswoche für Menschenechte, Demokratie und Freiheit“ türkischer und kurdischer Emigranten zur Erinnerung an den Militärputsch in der Türkei vor fünf Jahren.
  32067. 14.10.1985–20.10.1985, Bundesweite gewerkschaftliche Aktionswoche des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mit Großdemonstrationen in Kassel und Frankfurt am Main. (19.10.)
  32068. 11.11.1985–15.11.1985, Die bundesweite Friedenswoche „Abrüsten, um zu überleben“ findet in der Mainmetropole mit zahlreichen Veranstaltungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität statt.
  32069. 23.5.1987, Bundesweite Protestveranstaltung der Koordination „Frauen gegen den § 218“ in der Fachhochschule, Nibelungenplatz.
  32070. 2.11.1987, Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten an der Startbahn West werden ein 44jähriger und ein 23jähriger Polizeibeamter erschossen. Nach in derselben Nacht wird ein dringend Tatverdächtiger festgenommen. Das Verbrechen hat bundesweite Debatten über verschärfte Sicherheitsgesetze zur Folge.
  32071. 18.12.1988, Bundesweite Schallplattenbörse im Kolpinghaus.
  32072. 8.5.1989, Bundesweite Demonstration der Industriegewerkschaft Metall mit über 10.000 Menschen gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsentwicklung mit einer Kundgebung auf dem Opernplatz und einer Kulturveranstaltung an der Festhalle.
  32073. 2.12.1989, Bundesweite Demonstration des „El Salvador Komitee“ in der Innenstadt mit über 2.000 Teilnehmern gegen die Regierung von El Salvador.
  32074. 10.2.1990–11.2.1990, „2. bundesweite Aktionskonferenz gegen Neofaschismus und Rassismus“. Oberbürgermeister Volker Hauff wird auf der Auftaktveranstaltung in der Paulskirche zunächst am Sprechen gehindert. Der Kongress endet im Streit und faktisch ohne Ergebnis.
  32075. 27.9.1990–30.9.1990, 1. bundesweite Positivenversammlung im Haus der Jugend.
  32076. 21.10.1990, Erster bundesweite Tauschbörse der Telefonkarten-Sammler im Ramada Caravelle Hotel.
  32077. 1.3.1991–3.3.1991, Bundesweite Konferenz von Kriegsdienstverweigerern und Zivildienstleistenden.
  32078. 16.9.1991–17.9.1991, Erste bundesweite Tagung aller Kinderbeauftragten im Frankfurter Kinderbüro.
  32079. 23.10.1992, Bundesweite Demonstration verschiedener Selbsthilfe-Gruppen in der Innenstadt gegen die „repressive Drogenpolitik“ samt Kundgebung auf dem Römerberg.
  32080. 8.4.1993–12.4.1993, Bundesweite „Libertäre Tage“ anarchistischer Organisationen und Gruppen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit 2.000 bis 3.000 Teilnehmenden.
  32081. 22.1.1994–23.1.1994, Zweite bundesweite Konferenz „Jugend gegen Rassismus in Europa“ im Haus der Jugend.
  32082. 1.1.2003, Bundesweite Einführung des Dosenpfandes. Die Einweg-Pfandpflicht dient ökologischen Interessen.
  32083. 5.1.2005, Bundesweite Schweigeminute um 12.00 Uhr zum Gedenken an die vielen Opfer der Flutwelle in Asien.
  32084. 29.4.1951, Am bundesweiten „Strohhutsonntag“ dekorieren die Damen- und Herrenhutgeschäfte ihre Schaufenster überwiegend mit Strohhüten.
  32085. 7.6.1956–9.6.1956, 58. Hauptverbandstag des bundesweiten Schlosser- und Maschinenbauer-Handwerks im Palmengarten.
  32086. 10.5.1962–20.5.1962, Eröffnung der bundesweiten „Deutsche Weinwoche 1962“ im Cantate-Saal durch den Weinbauminister aus Rheinland-Pfalz, Oskar Stübinger.
  32087. 2.5.1971, Auftakt der bundesweiten „Trimm-Spiele“ des Deutschen Sportbundes im Waldstadion, für die in diesem Jahr insgesamt 4000 Wettbewerbe in zwölf verschiedenen Sportarten vorgesehen sind.
  32088. 11.5.1973, Gründung eines bundesweiten „Komitees zur Aufklärung über Gefangene/Initiative gegen Folter“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32089. 7.9.1974–14.9.1974, Woche der Solidarität mit Chile anlässlich des Jahrestages des Militärputsches 1973 mit einer bundesweiten Demonstration zum Römer (14.09.).
  32090. 15.4.1975, Die Frankfurter Innenstadt ist einer der Schwerpunkte der bundesweiten Fahndung nach steckbrieflich gesuchten Kriminellen. Von einem Großaufgebot der Polizei werden die B-Ebene der Hauptwache, das Gelände rings um den Hauptbahnhof sowie der Rhein-Main-Flughafen systematisch abgeriegelt.
  32091. 1.5.1976, Die Mai-Kundgebung steht im Zeichen des bundesweiten Streiks in der Druckindustrie.
  32092. 14.3.1979, Die Deutsche Angestelltengewerkschaft (DAG) ruft das Flugpersonal der Deutschen Lufthansa zu einem bundesweiten dreistündigen Warnstreik auf, um ihrer Forderung nach Abschluss eines Tarifvertrages Nachdruck zu verleihen. Auf dem Rhein-Main-Flughafen müssen zahlreiche Lufthansa-Flüge gestrichen werden.
  32093. 15.9.1980, Eröffnung der bundesweiten Aktionstage von „pro familia“, der „Deutschen Gesellschaft für Sexualberatung und Familienplanung“.
  32094. 17.10.1983, Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche der Friedensbewegung demonstrieren Frauen am „Frauenwiderstandstag“ in der Innenstadt gegen Krieg, Wettrüsten und Militarismus.
  32095. 5.6.1984, Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann eröffnet im Münchner Kunstverein im Rahmen der bundesweiten Gemeinschaftsausstellung der Kunstvereine die Schau „Junge Frankfurter Kunst“.
  32096. 26.1.1985, Demonstration anlässlich des 13. Jahrestages des „Radikalenerlasses“ in der Innenstadt im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages.
  32097. 16.3.1986, Zur alljährlichen bundesweiten Misereor-Aktion der katholischen Kirche reist der peruanische Weihbischof German Schmitz aus Lima nach Frankfurt am Main.
  32098. 11.6.1987, Demonstration von Schülern mit Kundgebung auf dem Römer im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages gegen Pläne einer Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe.
  32099. 5.3.1988, 3.000 Menschen demonstrieren in der Innenstadt im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen.
  32100. 22.4.1988, Der Schauspieler Günther Strack eröffnet mit dem bundesweiten „Aids-Telefon“ eine neue fernmündliche Aufklärungskampagne.
  32101. 2.7.1988–9.7.1988, Erste hessische Aktionswoche der Frankfurter Aids-Hilfe unter dem Motto „Lust zum Leben – Mut gehört dazu“. Sie endet mit einer bundesweiten Demonstration durch die Innenstadt.
  32102. 6.8.1990, Die Stadt Frankfurt am Main lädt die Teilnehmer einer bundesweiten Radtour zugunsten krebskranker Kinder in der Nürnberger Cnopf‘schen Kinderklinik zu einem Empfang im Kaisersaal des Römer ein.
  32103. 7.11.1990, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des bundesweiten Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation in Frankfurt am Main im Palmengarten.
  32104. 21.1.1993, Am bundesweiten Aktionstag gegen Sozialabbau der Sozialhilfe- und Arbeitsloseninitiativen nimmt das Frankfurter Arbeitslosenzentrum (FALZ) mit Aktionen an der Hauptwache teil.
  32105. 20.5.1995, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Cassella AG auf dem Werksgelände./ Zum Abschluss der bundesweiten Aktion „Mobil ohne Auto“ demonstriert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club mit einer „Tour de Frankfurt“.
  32106. 3.11.2003, Mit Protestfahnen „Reformen statt Kahlschlag“ läutet Oberbürgermeisterin Petra Roth den Höhepunkt einer bundesweiten Kampagne ein. Anlass der Aktion, zu dem der Deutsche Städtetag aufgerufen hat, ist die „dramatische Finanzlage“ der deutschen Kommunen.
  32107. 12.1.2005, Im Rahmen einer bundesweiten Razzia gegen mutmaßliche Islamisten durchsucht die Polizei drei Objekte in der Mainstadt. Zwei Verdächtige werden festgenommen.
  32108. 26.5.2006, Ein Hubschrauber hebt das Laken vom neuen Logo der Frankfurter Sparkasse. Was einmal orange war, ist nun knallig rot. Die Fraspa hat ihr altes Markendesign abgeschafft und schließt sich dem bundesweiten Erscheinungsbild der Sparkassen an.
  32109. 26.3.2011, 800 Tierschützer demonstrieren in der Innenstadt im Rahmen einer bundesweiten Anti-Pelz-Demo gegen die Kürschner-Industrie.
  32110. 6.9.2012, Tanzdemonstration tausender Menschen in der Innenstadt gegen die geplante Erhöhung der Gema-Tarife im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages.
  32111. 26.11.1965, Bundesweiter Vietnam-Tag der Kampagne für Abrüstung mit einer Fackeldemonstration durch die Innenstadt und einer Kundgebung vor dem Haus Dornbusch.
  32112. 5.6.1974, Bundesweiter „Tag der Umwelt“.
  32113. 15.7.1977–16.7.1977, Bundesweiter Energie-Kongress der Jungsozialisten im Bürgerhaus Nordweststadt sowie einer Demonstration auf Fahrrädern und einer Kundgebung auf dem Römerberg.
  32114. 19.5.1979, Erster bundesweiter „Tag des Nichtrauchens“.
  32115. 2.12.1982–5.12.1982, Erster bundesweiter Arbeitslosenkongress der Arbeitsloseninitiativen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32116. 27.2.1986, Bundesweiter Aktionstag arbeitsloser Frauen. In Frankfurt am Main demonstriert die Frauengruppe des „Frankfurter Arbeitslosenzentrums“ (FALZ) unter dem Motto „Frauen stürmt die Arbeitsämter, meldet Euch arbeitslos“.
  32117. 14.5.1988–15.5.1988, Bundesweiter Kongress der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK), der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden und der Grünen unter dem Motto „Gegen Militarisierung: Kriegsdienste verweigern“.
  32118. 28.10.1988–30.10.1988, Bundesweiter Kongress „Frauen gegen Gen- und Reproduktionstechnologien“ des Frauengesundheitszentrums an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32119. 5.5.1989–7.5.1989, Bundesweiter Kongress der Einwanderer- und Flüchtlingsinitiativen in der Fachhochschule, Nordwestzentrum.
  32120. 20.5.1990, Erster bundesweiter „Spiel- und Aktionstag“ des Vereins „Mehr Zeit für Kinder“ am Europaturm.
  32121. 18.5.1992, Bundesweiter Wirtschaftstag Iran der Industrie- und Handelskammer Frankfurt.
  32122. 15.6.1997, Bundesweiter Aktionstag „Mobil ohne Auto“.
  32123. 7.4.1998, Bundesweiter Aktionstag gegen die Massenarbeitslosigkeit. Rund 200 Menschen vermauern den Eingang des Arbeitsamtes.
  32124. 8.5.1998, Bundesweiter Aktionstag von Gewerkschaftern und Arbeitslosen.
  32125. 3.10.2001, Bundesweiter Tag der offenen Moschee.
  32126. 15.5.1982–16.5.1982, Bundesweites Amateurtanzturnier unter dem Motto „Hessen tanzt“ in der Sporthalle Süd, dem Rathaus-Casino und in der Stadthalle Offenbach.
  32127. 21.5.1988–22.5.1988, Bundesweites Treffen der Finnen in den Römerhallen.
  32128. 6.11.1989–11.11.1989, Bundesweites Jugendherbergseltern-Treffen im Haus der Jugend.
  32129. 16.6.1952, Auf der Jahresmitgliederversammlung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt in der Paulskirche spricht Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard über aktuelle Fragen der deutschen Wirtschaft.
  32130. 6.12.1952, Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard spricht auf der Abschlusskundgebung des Zentralverbandes des deutschen Handwerks anlässlich des Leistungswettbewerbes 1952 der Handwerksjugend in der Kongreßhalle über Gewerbeförderung insbesondere des Handwerks.
  32131. 6.11.1954, Veranstaltung der CDU Frankfurt mit Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard im Volksbildungsheim.
  32132. 27.9.1955, Festkundgebung des Rationalisierungs-Kuratoriums der deutschen Wirtschaft (RKW) in der Paulskirche mit Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard.
  32133. 6.10.1956, Tagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Hessen mit Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard im Studentenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32134. 14.5.1955–22.5.1955, ACHEMA XI auf dem Messegelände. Veranstalterin dieser Ausstellungstagung für chemisches Apparatewesen ist die Deutsche Gesellschaft für chemisches Apparatewesen (DECHEMA) aus Frankfurt am Main. Die Achema XI zählt diesmal 850 Aussteller aus zwölf Ländern, darunter die Vereinigten Staaten, England, Italien, Schweden, Frankreich und die Schweiz. Vor rund 2000 Persönlichkeiten der Wissenschaft und Technik, der Wirtschaft und Verwaltung aus dem In- und Ausland, darunter auch der Bundeswirtschaftsminister Professor Ludwig Erhard, eröffnet Professor Dr.-Ing. Karl Winnacker, Frankfurt am Main-Höchst, im Großen Kongresssaal des Messegeländes das Europäische Treffen für chemische Technik und die ACHEMA XI. Das zeitgleich mit der ACHEMA XI stattfindende Europäische Treffen für chemische Technik umfasst die folgenden technisch-wissenschaftlichen Veranstaltungen: Kongress der Europäischen Föderation für Chemie-Ingenieur-Wesen 1955, ACHEMA XI-Ausstellungstagung für chemisches Apparatewesen, XXX. Dechema-Jahrestagung, Festsitzung und Vortragstagung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (15.05.) und Sondertagung des Verbandes Deutscher Elektrotechniker (16./17.05.).
  32135. 22.11.2002, Die Kreditanstalt für Wiederaufbau weiht in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement ihre neue „Ostarkade“ am Palmengarten ein.
  32136. 29.4.2004, Sanofi-Chef Jean-François Dehecq sichert Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement zu, den Aventis-Standort im Industriepark Höchst erhalten zu wollen.
  32137. 11.10.1952, Generalversammlung der italienischen Handelskammern für Deutschland. Anschließend Zusammenkunft in Anwesenheit des Bundeswirtschaftsministers Professor Ludwig Erhard und des italienischen Außenhandelsministers Dr. La Malfa.
  32138. 30.4.1971, Offizielle Eröffnung der neuen Zollabfertigungshalle für Luftfrachtgut der Bundeszollverwaltung im Frachthof III in der Nähe der Lufthansabasis.
  32139. 20.3.2004, Auf der Jahreshauptversammlung der Jugendabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr wird eine neue Geschäftsordnung verabschiedet und eine neue Kleiderordnung eingeführt: Die alte Latzhose wird durch Bundhosen ersetzt.
  32140. 20.10.1978, Podiumsdiskussion über das Thema „Das Bündnis, 30 Jahre Europa und USA“ im Amerikahaus u. a. mit Alfred Grosser und Melvin Lasky.
  32141. 28.6.1983, Vertreter zahlreicher Verbände und Parteien (Stadtjugendring, Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes (VVN), Gewerkschaftsjugend, Katholische Jugend usw.) einigen sich auf ein „antifaschistisches Bündnis“ gegen die Neonazi-Szene.
  32142. 21.9.1991, Das „Frankfurter Bündnis gegen Rechts“ konstituiert sich im Volksbildungsheim.
  32143. 29.11.1991, Massiver Protest schallt den 800 Aktionären der „I. G. Farbenindustrie in Abwicklung“ bei ihrer Hauptversammlung am „Frankfurter Hof“ entgegen. Träger des Protestes sind die Grünen und ein „Bündnis gegen IG Farben“.
  32144. 23.9.1997, Unterbezirksparteitag der SPD im Volkshaus Sossenheim: Klare Mehrheit für das Bündnis mit der CDU im Römer.
  32145. 25.9.2001, Außerordentlicher SPD-Unterbezirksparteitag im Bürgerhaus Griesheim. Eine deutliche Mehrheit stimmt dem Römer-Bündnis zu.
  32146. 15.7.2004, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Oberbürgermeisterin Petra Roth legt den kommunalpolitischen Situationsbericht vor und verteidigt das „Römer-Bündnis“ von CDU, SPD, Grünen und FDP.
  32147. 21.9.2005, Mit einem großen Fest auf dem Römerberg gründet die Stadt Frankfurt gemeinsam mit dem Kinderbüro Frankfurt, der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, Kirchen, Gewerkschaften und Verbänden das „Frankfurter Bündnis für Familie“.
  32148. 21.1.2016, Erste öffentliche Veranstaltung des neu gegründeten „Bündnis gegen Depression“ in der Deutschen Nationalbibliothek.
  32149. 5.5.1997, In der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats 8 (Heddernheim, Niederursel, Nordweststadt) kommt es zur ersten schwarz-grünen Kooperation in einem Frankfurter Ortsbeirat. CDU und Bündnisgrüne wählen den CDU-Kandidaten zum neuen Ortsvorsteher.
  32150. 26.7.2000, Der gestrige Absturz der Concorde in Paris gibt den Gegner des Ausbaus des Rhein-Main-Flughafens Aufwind. Nach Auffassung des Bündnisses der Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau „leben alle Menschen in der unmittelbaren Umgebung eines Flughafens in latenter Lebensgefahr“.
  32151. 25.3.2000, Erste Großdemonstration des Bündnisses der Bürgerinitiativen gegen die Flughafenerweiterung mit rund 4.000 Menschen in der Innenstadt.
  32152. 20.3.2004, Am Aktionstag des Frankfurter Bündnisses gegen den Irakkrieg anlässlich des einjährigen Sturzes des irakischen Diktators Saddam Hussein nehmen 350 Menschen teil.
  32153. 4.2.2013, Gründung des „Bündnisses für Arbeit und Ausbildung im Norden Frankfurts“ in Anwesenheit von Oberbürgermeister Peter Feldmann in der Nieder-Eschbacher Otto-Hahn-Schule.
  32154. 8.5.1905, Erste öffentliche Zusammenkunft der neu gegründeten Frankfurter Ortsgruppe des „Deutschen Bunds abstinenter Frauen“ in der ehemaligen Weißfrauenschule.
  32155. 3.10.1966, Eröffnung eines Euthanasieprozesses vor dem Schwurgericht: Den drei angeklagten Ärzten Dr. Heinrich Bunke, Dr. Aquilin Ullrich und Dr. Klaus Endruweit wird die Mithilfe bei der Vergasung vieler tausend Geisteskranker vorgeworfen.
  32156. 13.10.1986, Der NS-Ärzteprozess vor der 22. Großen Strafkammer des Frankfurter Landgerichts muss im Allgemeinen Krankenhaus in Celle fortgesetzt werden. Die Krankmeldung eines der Angeklagten, Dr. Heinrich Bunke, hat zur Folge, dass, um ein Scheitern des Verfahrens wegen zu langer Verfahrensdauer zu verhindern, Richter, Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenkläger mit dem Bus nach Celle reisen.
  32157. 28.4.1994, Die Initiative für eine Gedenkstätte im Bunker an der Friedberger Anlage, wo einst die 1938 zerstörte Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft stand, pflanzt einen Apfelbaum für Oskar Schindler (1908-1974), der während des Nationalsozialismus 1.200 Jüdinnen und Juden vor ihrer Ermordung rettete, in der „Allee der Erkenntnis“ vor dem Bunker.
  32158. 9.9.2007, Gedenktag anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft an der Friedberger Anlage. In der Pogromnacht 1938 war das Gotteshaus zerstört worden, danach entstand dort ein Bunker.
  32159. 26.8.1942, Erster Transport von Kunstgegenständen aus dem geräumten Goethehaus - das Städelsche Kunstinstitut und die Städtische Galerie schließen sich dieser Aktion an - über den Taunus zu den Bunkern von Schloss Ziegenberg in der Wetterau.
  32160. 23.6.1947, Erste Sprengung eines Bunkers in der Heidestraße 92 auf Anordnung des Kontrollrats.
  32161. 1.8.1948, Übergabe des Bunkers in der Schifferstraße in die Obhut der Heilsarmee.
  32162. 14.10.1991–15.10.1991, Sprengungen zur Niederlegung des Praunheimer Bunkers.
  32163. 19.9.1996, Eröffnung einer Ausstellung über die Zukunft des Gebäudes, der 1938 zerstörten Synagoge an der Friedberger Anlage und heutigen dortigen Bunkers.
  32164. 16.3.1987, Gastspiel des Figurentheaters Takemoto-Bunraku aus Osaka in der Städtischen Oper.
  32165. 20.10.1992, Start einer Plakataktion des Schuldezernats und des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten unter dem Motto „Gemeinsam sind wir bunt“.
  32166. 1.4.1910, Offizielle Eröffnung eines neuen Vergnügungsunternehmens in der Kaiserstraße 67 – das „Bunte Theater“.
  32167. 10.11.1946, Der Touristenverein „Die Naturfreunde“ tritt mit einer Werbeveranstaltung „Zwei bunte Stunden“ in den Rödelheimer Lichtspielen an die Öffentlichkeit.
  32168. 26.12.1947, Zwei bunte Stunden mit Lia Wöhr in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32169. 6.9.1958–7.9.1958, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Kleintierzuchtvereins Goldstein mit Festzelt, Vergnügungspark, einer Ausstellung und buntem Programm.
  32170. 18.12.1934–19.12.1934, „Tag der Deutschen Polizei“ mit Konzerten, Straßensammlungen und als Abschluss, einen Bunten Abend im Hippodrom.
  32171. 1.7.1932, Zirkus Krone zieht mit seinen exotischen Tieren durch die Innenstadt. Ein Glanzstück des festlichen Zuges ist der große, mit bunten Tüchern festlich geschmückte indische Elefant.
  32172. 1.9.1931, Wiedereröffnung des renovierten Europa-Palastes mit einem bunten Varietéprogramm.
  32173. 7.12.1956, Das „Frankfurter Ensemble“ – so nennt sich die neue Arbeitsgemeinschaft freischaffender, engagementloser Schauspieler – tritt zum ersten Male im Sozialbau des Rathauses mit Ephraim Kishons Komödie „Die große Protektion“ und einem bunten Programm vor die Öffentlichkeit.
  32174. 9.11.1991, Feier anlässlich des 10jährigen Jubiläums der „Bunten Hilfe“, Mainzer Landstasse 147.
  32175. 20.7.1998–28.8.1998, Erstmals präsentiert sich die katholische Kirche von Frankfurt am Main während der großen Sommerferien mit einem „bunten Sommermarkt“ am Liebfrauenberg.
  32176. 7.9.1935, Bunter Abend des Reichsverbandes deutscher Rundfunkteilnehmer mit dem Reichssender Frankfurt im Saalbau. Als Stargast tritt Willy Reichert auf.
  32177. 29.1.1913, Großer bunter Faschingsabend mit Frankfurter Künstlern im Zoologischen Garten.
  32178. 13.12.1947, Bunter Abend mit der Chanson-Sängerin Otty Ottmar im Saalbau Adler in Ginnheim: „Nachts ging das Telephon“.
  32179. 17.1.1948–18.1.1948, Veranstaltung „Ein bunter Wirbel“ mit der Filmschauspielerin und Rundfunksprecherin Dodo van Doeren im Saalbau Adler, Ginnheim. (Wiederholung am 25.01.)
  32180. 19.2.1949, Bunter Abend der Spechtschen Chorgemeinschaft im Frankfurter Hof.
  32181. 14.5.1949, Bunter Abend mit Wunschkonzert des Verbandes der Körperbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen Höchst in der Leunastraße 22. Es konferiert Peter Frankenfeld von Radio Frankfurt.
  32182. 22.10.1949, Bunter Abend des Männergesangverein 1901 im Karlshaus, Seilerstraße 19, mit Anny Hannewald und Karl Luley.
  32183. 24.6.1950, Erster Bunter Abend der „Höchster Kerbeborsche“ nach dem Zweiten Weltkrieg, eine Veranstaltung der Ersten Höchster Kerbeborsch-Gesellschaft 1950.
  32184. 23.5.1951, Bunter Abend aus Anlass des 4jährigen Jubiläums der amerikanischen Taxenorganisation ET im Heddernheimer Klubhaus. In Frankfurt am Main fahren 200 dieser Export-Taxen für amerikanische Soldaten und Zivilisten.
  32185. 12.11.1955, Bunter Abend anlässlich des 10jährigen Jubiläums des DGB-Fechenheim im Saalbau Kaiser Friedrich.
  32186. 1.9.1956, Bunter Abend anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Rauchclubs „Sumatra“ im Saal des Turnvereins 1860, Pfingstweidstraße.
  32187. 24.10.1959, Bunter Abend anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Kleingärtnervereins Nordend e. V. in der Turnhalle Eschersheim.
  32188. 6.4.1968, Bunter Abend anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Bürgerhauses Riederwald.
  32189. 8.10.1993, Bunter Abend anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Höchster Schwimmvereins 1893 in der Stadthalle Zeilsheim.
  32190. 8.6.1937, Im Rahmen des (letzten) Musikfestes des „Allgemeinen Deutschen Musikvereins“ Uraufführung der „Carmina Burana“ von Carl Orff im Frankfurter Opernhaus.
  32191. 5.5.1954, Aufführung von Carl Orffs „Carmina burana“ in der Kongreßhalle durch die Frankfurter Singakademie.
  32192. 9.7.1965, Zu Ehren von Carl Orff schließt die Oper am Vorabend seines 70. Geburtstages die Spielzeit mit einer Aufführung seiner „Carmina burana“, denen Peter Tschaikowskys „Festliche Ouvertüre“ vorangeht.
  32193. 20.10.1995, Konzert des Chors und des Orchesters der Ludwigsburger Schlossfestspiele mit Carl Orffs „Carmina Burana“ in der Jahrhunderthalle Hoechst.
  32194. 13.7.1996, „Carmina Burana“ Open Air Opera vor der Festhalle.
  32195. 26.10.1924, Die diesjährige Feier des Rektoratswechsels an der Universität Frankfurt, der Rechtswissenschaftler Prof. Kurt Burchard übergibt an den Historiker Prof. Matthias Gelzer, geht einher mit der Feier des zehnjährigen Jubiläums der Eröffnung dieser Hochschule am 26. Oktober 1914.
  32196. 1.7.1905, Im Rahmen einer Sitzung im Rektoratszimmer der „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“ Gründung eines Frankfurter Komitees der „Gesellschaft zur Vermittlung des internationalen Austauschs von Kindern und jungen Leuten“. Präsident des Frankfurter Komitees ist der derzeitige Rektor der „Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften“, Prof. K. Burchard.
  32197. 24.10.1948, Dichterlesung der Gotthold-Ephraim-Lessing-Gesellschaft zur Förderung der Toleranz e. V. unter dem Motto „Künder der Toleranz. Zeugnisse aus zwei Jahrhunderten“ in Verbindung mit Radio Frankfurt in der Paulskirche mit Werken von Chamfort, Goethe, Burckhardt, Werfel, Hesse u.a.
  32198. 15.1.2004, Premiere von Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ in der Inszenierung von Burckhardt C. Kosminski im Schauspiel Frankfurt.
  32199. 13.4.1950–20.4.1950, Tagung von 300 Leitern und Leiterinnen des Verbandes evangelischer Jugend „Burckhardthaus“ der Westzonen in Niederrad.
  32200. 18.7.1973, Konzert des Rockmusikers Eric Burdon in der Kongreßhalle.
  32201. 15.5.1889, Eröffnung der Fremdenzimmer des „Universal-Reise-Bureau“ („Frankfurter Hof“) von J. Schottenfels & Co.
  32202. 4.2.1901, Großkundgebung für die Buren im Hippodrom.
  32203. 25.8.1902, Oberst Adolf Friedrich Schiel, Offizier des deutschen Freikorps in Johannesburg im Burenkrieg 1899, spricht im Saalbau über seine militärischen Erlebnisse in Südafrika.
  32204. 19.7.1904, Tod des Architekten Heinrich Theodor Schmidt (1843-1904), seit 1872 Architekt in Frankfurt am Main: Aquarium im Zoologischen Garten, Neubau des 1878 niedergebrannten Gesellschaftshauses im Palmengarten (1878/79), Ausstellungsbauten für die Allgemeine Deutsche Patent- und Musterschutz-Ausstellung 1881 und das Lessinggymnasium (1902), Geschäftshäuser sowie Fabrikbauten. Daneben Restauration von Burgen (Burg Eltz), Errichtung von Schlössern (in Neuss und Weinheim) und Villen im Rheingau.
  32205. 22.2.1949–2.3.1949, Gastspiel des Wiener Burg- und Filmschauspielers Paul Hörbiger im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten.
  32206. 23.4.1972, An der Gedenkfeier zum 24. Jahrestag der Gründung des Staates Israel in der Westend-Synagoge nimmt als Ehrengast der israelische Innenminister Dr. Josef Burg teil.
  32207. 17.12.1963, Die zwischen Fechenheim und Offenbach-Bürgel verkehrende Personenfähre kippt nach einem Zusammenstoß mit einem 900 Tonnen großen Tankmotorschiff um und versinkt im Main.
  32208. 5.3.1935, Fastnachts-Dienstag: Taditioneller Bürger-Maskenball im Zoologischen Garten.
  32209. 13.2.1934, Traditioneller Bürger-Maskenball im Zoologischen Garten am Fastnacht-Dienstag.
  32210. 28.2.1933, Traditioneller Bürger-Maskenball im Zoologischen Garten.
  32211. 6.2.1932, Weindler Bürger-Maskenball im Volksbildungsheim.
  32212. 24.9.1931, Bei einem Großfeuer im Osthafengebiet, in den Lagerschuppen der Firma Bürger, Leibbrandstraße, kurz vor Mitternacht, entsteht hoher Sachschaden.
  32213. 27.6.1931, Die Burger Eisenwerke GmbH eröffnen in der Gas-Passage (Kaiserstraße) ein Geschäft „Juno-Gasgeräte“ zur Musterschau ihrer Erzeugnisse.
  32214. 17.2.1931, Frankfurter Bürger-Maskenball zu „Fastnacht“ im Zoologischen Garten.
  32215. 30.6.1930, Endgültige Räumung der Höchster Kaserne von französischer Gendarmerie und Geheimpolizei anlässlich des Rückzugs der Franzosen aus dem Rheinland. Die Bürger feiern dieses Ereignis am Höchster Mainufer.
  32216. 3.12.1929–24.12.1929, Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg. Auf dem Frankfurter „Christkindchesmarkt“ werden nur Händler zugelassen, die Frankfurter Bürger sind. Der Christbaummarkt findet teils auf dem Römerberg, teils am Mainufer zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke statt. Ein kleinerer Teil der Händler findet auch noch Verkaufsplätze auf dem Gelände an der Westseite der Großmarkthalle.
  32217. 12.2.1929, Der Höhepunkt des Frankfurter Karnevals: Frankfurter Bürger-Maskenball im Zoologischen Garten.
  32218. 16.2.1926, Fastnacht-Dienstag: „Großes Fastnachtstreiben“ im Hotel „Frankfurter Hof“ im Anschluss an den Bürger-Maskenball.
  32219. 12.11.1921, Zur Erinnerung an die Erstaufführung vor 100 Jahren geht das neu einstudierte Frankfurter Lokallustspiel „Der alte Bürger-Capitain“ im Schauspielhaus in Szene.
  32220. 30.9.1921, Aus Anlass der Bürgerkapitänsfeier des „Vereins für Geschichte und Landeskunde“ veranstaltet das Historische Museum eine Erinnerungsausstellung an die 100jährige Wiederkehr der Erstaufführung von Carl Malß’ Lokalstück „Der alte Bürger-Capitain“.
  32221. 13.8.1921, Vor 100 Jahren wurde das erfolgreiche Lokalstück „Der alte Bürger-Capitain“ von Carl Malss (auch: Malß) (1792-1848) zum ersten Mal aufgeführt (im Komödienhaus am Theaterplatz). Aus diesem Anlass veranstaltet das Manskopfsche „Musikhistorische Museum“ ab 17.07. d. J. eine Ausstellung von Erinnerungsstücken an Carl Malß (1792-1848), den Schauspieler Samuel Friedrich Hassel (1798-1876) und die Schauspielerin Karoline Lindner (1797-1863).
  32222. 1.6.1921, Offizielle Eröffnung der Wanderausstellung „Der Friedensvertrag von Versailles“ im großen Saal der Polytechnischen Gesellschaft. Die Ausstellung wird vom Bürger-Ausschuss Frankfurt im Verein mit der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Freimaurerlogen präsentiert.
  32223. 1.4.1921–30.4.1921, Gedächtnisausstellung für den in Frankfurt am Main geborenen Maler Anton Burger (1824-1905), Mitglied der „Kronberger Malerkolonie“, in der Galerie Schneider, Roßmarkt 23.
  32224. 10.3.1919, Gründung der „Gesellschaft der Freunde des Goethemuseums“ im Hotel „Frankfurter Hof“, im Rahmen einer Versammlung literarisch und künstlerisch interessierter Frankfurter Bürger.
  32225. 24.2.1914, Fastnachts-Dienstag: „Bürger-Maskenball“ im Zoologischen Garten
  32226. 22.10.1912, Liederabend mit dem Kgl. Kammersänger Anton Bürger im Saalbau.
  32227. 23.3.1912, Liederabend (Franz Schubert-Robert Schumann-Abend) mit Anton Bürger im Saalbau.
  32228. 8.2.1910, Bürger-Maskenball im Zoologischen Garten.
  32229. 14.11.1908, Feierliche Enthüllung des Anton Burger-Denkmals am neuen Stadtweiher in Kronberg im Taunus. Der Frankfurter Maler Anton Burger (1824-1905) gehört zu den Mitbegründern der „Kronberger Malerkolonie“.
  32230. 14.11.1904, 80. Geburtstag des Malers Prof. Anton Burger (1824-1905), Studium der Malerei am Städelschen Kunstinstitut, Mitbegründer der „Kronberger Malerkolonie“, Werke: ländliche Genremalerei, 1894 Ehrenbürgerschaft der Stadt Kronberg. Aus diesem Anlass findet eine Werkschau im Städelschen Kunstinstitut statt.
  32231. 6.12.1902, Eröffnung eines neuen automatischen Restaurants „Bürger-Automat“, Schäfergasse 24.
  32232. 22.11.1942, 125jähriges Jubiläum der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG). Am 22.11.1817 versammelten sich im Hörsaal der nach dem Stiftungsbrief von Dr. med. Johann Christian Senckenberg (1707-1772) vom 25.12.1769 errichteten Dr. Senckenbergischen Stiftung am Eschenheimer Turm siebzehn Männer - zumeist Bürger der Freien Stadt Frankfurt am Main -, um eine naturforschende Gesellschaft als Ergänzung zu dem von Senckenberg selbst gegründeten anatomischen Institut zu schaffen.
  32233. 10.10.1943, Die „Rhein-Mainische-Zeitung“, das amtliche Organ der NSDAP für den Gau Hessen-Nassau, druckt in ihrer heutigen Ausgabe auf der Titelseite die Namen der Frankfurter Bürger und Bürgerinnen, die bei dem schweren alliierten Luftangriff vom 04./05.10. ums Leben gekommen sind.
  32234. 19.10.1943, Die „Rhein-Mainische-Zeitung“, das amtliche Organ der NSDAP für den Gau Hessen-Nassau, druckt in ihrer heutigen Ausgabe auf Seite 3 weitere Namen von Frankfurter Bürger und Bürgerinnen, die bei dem schweren alliierten Luftangriff vom 04./05.10. ums Leben gekommen sind.
  32235. 1.3.1944, Ausgebombte Frankfurter Bürger, Mütter und ihre Kinder, verlassen Frankfurt am Main aus Sicherheitsgründen in Sonderzügen.
  32236. 3.3.1944, In der heutigen Ausgabe der „Rhein-Mainischen Zeitung“, amtliches Organ der NSDAP für den Gau Hessen-Nassau, werden die bei den alliierten Luftangriffen vom 29.01., 04.02., 08.02. und 11.02.1944 ums Leben gekommen Frankfurter Bürger und Bürgerinnen namentlich aufgeführt.
  32237. 27.4.1944, Die „Rhein-Mainische Zeitung“, das amtliche Organ der NSDAP für den Gau Hessen-Nassau, veröffentlicht in ihrer heutigen Ausgabe, auf den Seiten 1 und 2, die Namen der Frankfurter Bürger und Bürgerinnen, die bei den alliierten Luftangriffen vom 18.03., 22.03. und 24.03. 1944 ums Leben gekommen sind.
  32238. 25.5.1944, Der „Frankfurter Anzeiger“ (ebenso die „Rhein-Mainische Zeitung“) veröffentlicht in seiner heutigen Ausgabe eine vom Gauleiter Jakob Sprenger zusammengestellte Liste der Frankfurter Bürger, die bei den alliierten Luftangriffen auf die Mainstadt am 18., 22. und 24. März d. J. umgekommen sind.
  32239. 5.12.1944, Die „Rhein-Mainische Zeitung“, das amtliche Organ der NSDAP für den Gau Hessen-Nassau, veröffentlicht in ihrer heutigen Ausgabe auf der Titelseite die Namen derjenigen Frankfurter Bürger und Bürgerinnen, die dem alliierten Luftangriff vom 05.11.1944 zum Opfer fielen.
  32240. 24.10.1946, Zweiter Arbeitseinsatz des Magistrats und der Stadtverordneten zur Trümmerbeseitigung. Dafür erhalten sie, wie alle Frankfurter Bürger, eine Ehrenurkunde der Stadt Frankfurt am Main.
  32241. 16.5.1947, Feierliche Immatrikulation von 550 Studenten als akademische Bürger in die Studentenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32242. 21.10.1948, Versammlung des Frankfurter Bürger-Forums im Gesellschaftshaus des Palmengartens.
  32243. 25.11.1949, Erste öffentliche Versammlung des neu gegründeten Heimatbundes Frankfurt e. V. für den Wiederaufbau Frankfurts zum Thema: „Was haben die Frankfurter Bürger zum Wiederaufbau ihrer Stadt zu sagen?“
  32244. 26.8.1952, Sieben Frankfurter Bürger, die sich bei den Rettungsarbeiten nach der Flugzeugkatastrophe am 22. März d. J. hervorgetan haben, werden vom Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb geehrt.
  32245. 24.12.1955, Zum ersten Male gedenkt die Stadt Frankfurt am Main in diesem Jahr zu Weihnachten ihrer evakuierten Bürger und verschickt 3000 Pakte im Gesamtwert von 60.000.- DM.
  32246. 1.6.1962, Gründung des Vereins „Haus der Heimat“ durch Vertreter der aus Ost- und Mitteldeutschland stammenden Bürger.
  32247. 8.7.1963–6.9.1963, „Tageserholung für ältere Bürger“, ein Angebot der Stadt Frankfurt am Main für Bürger über 65 Jahre, die nicht selbst in Urlaub fahren können.
  32248. 19.7.1966, Am Mahnmal des Landes Hessen zur Erinnerung an die Opfer der Jahre 1933 bis 1945 gedenken vor der Strafanstalt Preungesheim Frankfurter Bürger der Frauen und Männer des 20. Juli 1944.
  32249. 8.8.1966, Der Aufsichtsratsvorsitzende der US-amerikanischen Firma „American International Underwriters“, William S. Youngman aus New York, überreicht Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay einen Scheck über 20.000.- DM für alte Bürger von Frankfurt am Main. Grund für diese noble Geste ist, dass das Unternehmen seit zwanzig Jahren in der Mainstadt ansässig ist und damit die älteste amerikanische Privatfirma in Frankfurt am Main.
  32250. 1.9.1966, Erscheinen der ersten Ausgabe der zunächst zweimal monatlich veröffentlichten „Nordweststadt-Zeitung“, ein „Unabhängiges Organ für die Bürger der Nordweststadt“.
  32251. 16.9.1966, Urteilsverkündung im zweiten Auschwitz-Prozess: Lebenslanges Zuchthaus für Josef Erber, acht Jahre für Wilhelm Burger, dreieinhalb Jahre für Gerhard Neubert. Das Schwurgericht verhandelt 63 Tage lang und hört insgesamt 140 Zeugen.
  32252. 23.5.1970, „Hungermarsch 70“ für Entwicklungshilfe und soziale Gerechtigkeit in der „Dritten Welt“ mit verschiedenen Veranstaltungen an der Hauptwache. Fast 2000 Demonstranten, zumeist konfessionelle Jugendgruppen, machen die Bürger auf ihre Mitverantwortung für den Hunger und das Elend in der „Dritten Welt“ aufmerksam.
  32253. 3.10.1971, An der 75. Vorstellung des „Alten Bürger-Kapitäns“ im Volkstheater Frankfurt nehmen als Ehrengäste Heidi Kabel vom Ohnsorg-Theater in Hamburg und Willy Millowitsch aus Köln teil.
  32254. 1.11.1971, Das „Frankfurter Forum für Stadtentwicklung“ stellt sich in einem Hörsaal der Johann Wolfgang Goethe-Universität der Öffentlichkeit vor. Alle interessierten Bürger sind zur Mitarbeit aufgerufen.
  32255. 1.11.1971, Einführung der „Seniorenkarte“ für ältere Bürger ab 65, um den Zugang zu kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen zu erleichtern.
  32256. 9.2.1972, Die SPD-Stadtverordnetenfraktion setzt den Schlusspunkt unter die auch in ihren Reihen seit Jahren anhaltende Diskussion um die Einrichtung von Ortsbeiräten. Sie verabschiedet ein Konzept, das eine Einteilung Frankfurts in neun Ortsbezirke vorsieht. Die Bürger sollen, wie das Gesetz es vorschreibt, die Mitglieder der Ortsbeiräte bei der Kommunalwahl am 22.10. d. J. wählen.
  32257. 3.7.1972, Nieder-Eschbacher Bürger protestieren gegen die geplante Eingemeindung nach Frankfurt am Main mit Straßensperren im Ortsbereich.
  32258. 5.7.1972, Bürger von Nieder-Eschbach und Petterweil protestieren in Wiesbaden gegen die Eingemeindung nach Frankfurt am Main bzw. nach Kalbach und fordern Selbständigkeit der Verwaltung.
  32259. 5.5.1973, Frankfurt am Main hat seine zweite B-Ebene: Fußgänger können die Konstablerwache nun auch unterirdisch passieren. Über vier Eingänge erreichen nicht motorisierte Bürger ein unterirdisches Areal und passieren gefahrlos den Kreuzungsbereich Konrad-Adenauer-Straße – Zeil – Kurt-Schumacher-Straße.
  32260. 23.4.1974, Fechenheims Bürger wehren sich auf einer Veranstaltung in der Turnhalle, Pfortenstraße, gegen das geplante Großkraftwerk auf ihrem Terrain. Oberbürgermeister Rudi Arndt soll „sich zum Teufel scheren“, heißt es dabei.
  32261. 15.5.1974, Mehrere hundert Bürger verhindern den Auftritt der als juntafreundlich geltenden chilenischen Gesangsgruppe „Los Huasos Quincheros“ im Volksbildungsheim.
  32262. 6.6.1974, Preisverteilung für die Sieger des Wettbewerbs „Ältere Bürger schreiben über sich und ihre Stadt Frankfurt“ durch Oberbürgermeister Rudi Arndt im Kaisersaal des Römers.
  32263. 19.11.1974, Eröffnung eines Clubs für ältere Bürger in den Gemeinschaftsräumen der Altenwohnanlage Praunheimer Weg 169.
  32264. 14.1.1975, In der Luisa-Haeuser-Wohn- und Freizeitanlage in Fechenheim wird der 100. Klub für ältere Bürger eröffnet.
  32265. 9.12.1975, Planungsdezernent Dr. Hans-Erhard Haverkampf richtet eine Telefon-Sprechstunde für interessierte Bürger ein - ein „Mittelweg zwischen Römertelefon und Bürgerversammlung“.
  32266. 1.3.1892, Bürger-Maskenball am Fastnacht-Dienstag in den Räumen des Zoologischen Gartens.
  32267. 9.11.1977, Rund 200 Bürger gedenken am Mahnmal der Friedberger Anlage der Synagogenzerstörungen 1938 in Frankfurt am Main und der anschließenden Judenvernichtung.
  32268. 2.6.1979, Premiere von Carl Sternheims „Bürger Schippel“ im Schauspielhaus.
  32269. 15.8.1979, 70. Geburtstag des Präsidenten der Industrie- und Handelskammer, Fritz Dietz (1909-1984). Anlässlich dieses Tages spenden Freunde, Bürger, Vereine, Firmen aus dem In- und Ausland, Kammern und Verbände zusammen über 600.000.- DM für den Wiederaufbau der Alten Oper.
  32270. 11.9.1979, Im Kaisersaal des Römers erfolgt die Preisverleihung des Wettbewerbs „Frankfurt für Frankfurter – Unsere Stadt soll liebenswerter werden“ durch Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann an Frankfurter Bürger.
  32271. 10.10.1979–20.10.1979, Tage der jugoslawischen Kultur, veranstaltet vom Generalkonsulat Jugoslawiens und der Gemeinschaft jugoslawischer Bürger Frankfurt am Main.
  32272. 17.1.1980, Lesung des Schriftstellers Hermann Burger im Café Hauptwache.
  32273. 25.3.1980, In Anerkennung ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit erhalten 132 Bürger die Römerplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  32274. 19.8.1982, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Debatte über die Goethepreisverleihung an den umstrittenen Schriftsteller Ernst Jünger. Nach einem vom CDU-Stadtverordneten Hans Schönberger ausgelösten Eklat endet die Sitzung der Stadtverordneten mit dem Auszug der Abgeordneten von SPD und Grünen. Schönberger versucht zuvor vor dem Plenum seine angestrebte Gründung einer „Interessengemeinschaft zigeunergeschädigter Bürger“ zu rechtfertigen.
  32275. 5.4.1984, Mehrere hundert Bürger geben auf dem Römerberg ihrem Unmut über die Reduzierung der Ernst-Reuter-Schule I, die Aufspaltung der Karmeliterschule und den Umzug der August-Henze-Schule ins Karmeliterschulhaus lautstark Ausdruck.
  32276. 7.4.1984, Mitglieder der Initiative „Frankfurter Bürger warnen vor dem Atomtod“ protestieren auf der Zeil gegen den Bau von Atombunkern.
  32277. 17.6.1984, Europawahl. In Frankfurt am Main geben von 417.646 Wahlberechtigten 227.295 Bürger ihre gültige Stimme ab. Davon entfallen: auf die CDU 93.626 (41,2 %), SPD 86,223 (37,9 %), Die Grünen 25.367 (11,2 %), FDP 10.930 (4,8 %), Die Friedensliste 4.611 (2,0 %), NPD 3.210 (1,4 %), Frauenpartei 972 (0,4 %), Deutsche Zentrumspartei 609 (0,3 %), Wählergemeinschaft mündiger Bürger 511 (0,2 %), Ökologisch-demokratische Partei 503 (0,2 %), Europäische Arbeiterpartei (EAP) 368 (0,2 %) und die Europäische Föderalistische Partei – Europa Partei 365 Stimmen (0,2 %).
  32278. 8.8.1984, 125. Todestag des Stifters Freiherr Ludwig Friedrich Wilhelm von Wiesenhütten (1786-1859). Er setzte 1843 in seinem Testament das Frankfurter Versorgungshaus, ein Alten- und Pflegeheim für arme Bürger, zu seinem Universalerben ein. In Erinnerung an ihn trägt es heute noch den Namen „Versorgungshaus und Wiesenhüttenstift“.
  32279. 2.11.1984, Frankfurter Bürger können sich in den Räumen des indischen Generalkonsulats, Wilhelm-Leuschner-Straße 93, in das Kondolenzbuch anlässlich der Ermordung der indischen Ministerpräsidentin Indira Gandhis am 31.10. d. J. eintragen.
  32280. 9.11.1985, Der Ortsbeirat 8 und 100 Heddernheimer Bürger gedenken am Ort des ehemaligen „Arbeitserziehungslagers“ Heddernheim und vor der früheren Synagoge in Alt-Heddernheim an die Verfolgten und Opfer des NS-Regimes.
  32281. 7.1.1986, Erste Vorlesung des Schweizer Schriftstellers Hermann Burger an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Rahmen der Poetik-Stiftungsdozentur. (weitere Termine: 14., 21. und 28.01. sowie 04.02.)
  32282. 7.6.1986, Straßenaktion „Henkersmahlzeit“ der „Initiative Frankfurter Bürger gegen den Atomkrieg“ auf dem Paulsplatz.
  32283. 3.10.1986, Lesung des Schriftstellers Hermann Burger im TAT Café.
  32284. 23.5.1987, CDU-Fest vor der Alten Oper anlässlich des 10jährigen Regierungsjubiläums im Römer und als ein „Dankeschön“ für die Bürger (Wähler).
  32285. 14.12.1988, Gründung einer Bürgerinitiative Griesheimer Bürger in der evangelischen Segensgemeinde, die die Umweltvergiftung durch die Firma Elwenn & Frankenbach auf deren Gelände „In der Schildwacht 45“ in Griesheim aufklären wollen.
  32286. 29.3.1989, Die Frankfurter Bürger-Stiftung wird offiziell genehmigt.
  32287. 8.6.1993, 400 Eckenheimer Bürger demonstrieren für den Erhalt des Postamtes in der Gummersbergstraße.
  32288. 23.2.1995, Mit einem „Aufruf“ wehren sich Bürger des ‚Dichterviertels’ am Dornbusch um den Maler Ferry Ahrlé gegen Sozialmieter in ihrer Nachbarschaft – in den ehemaligen US-Wohnungen. Und prompt ernten sie engagierten Protest im eigenen Viertel. Ferry Ahrlé entschuldigt sich später.
  32289. 12.7.1995–10.9.1995, Ausstellung über Leopold Sonnemann unter dem Titel „Ein Bürger für Frankfurt“ im Historischen Museum.
  32290. 27.1.1996, Aus Protest gegen den wachsenden Fluglärm im Stadtteil Oberrad gründen Bürger dort eine entsprechende Bürgerinitiative.
  32291. 10.6.1996, Bürger sollen das Palmenhaus retten. Weil die Stadt Frankfurt kein Geld hat, geht Oberbürgermeisterin Petra Roth selbst mit einer Sammelbüchse in die Fußgängerzone.
  32292. 21.1.1997, Erste öffentliche Aktion der soeben gegründeten Initiative „Bürger retten Palmenhaus“ mit einem Gala-Abend im Palmengarten.
  32293. 24.5.1997, „Dalles“, die Bürgerinitiative zur Verkehrsberuhigung in Oberrad, sowie die „Frankfurter Bürger gegen Fluglärm“ eröffnen einen gemeinsamen „Info-Laden“, Offenbacher Landstraße in Oberrad.
  32294. 23.11.1998, Polizeipräsident Wolfhard Hoffmann stellt in der Messehalle 4 den neuen „Bürgerservice“ vor: 46 Kontaktbeamte sowie Mountainbike-Radstreifen sollen die Distanz zum Bürger verkürzen.
  32295. 5.2.2002, Bei einer Informationsveranstaltung im Zoo-Gesellschaftshaus zur geplanten Heroinambulanz im Ostend hagelt es wütende Proteste seitens der Bürger.
  32296. 26.9.2002, Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) stellt ihre aufwendige Imagekampagne offiziell vor. Von der Aktion erhoffen sich die Initiatoren mehr Engagement und Verantwortung der Bürger in puncto Sauberkeit.
  32297. 30.1.2004, Der Ortsbeirat 3 (Nordend) verleiht seinen Stadtteilpreis 2003 einer Initiative gegen Rassismus und Antisemitismus. Die kritischen Bürger machen mit ihrer Verlegung von „Stolpersteinen“ im Trottoir auf die Judenverfolgung im Nationalsozialismus aufmerksam.
  32298. 14.10.2004–15.10.2004, Der Erfinder der „Stolperstein“, Gunter Demnig, aus Köln, verlegt zahlreiche Stolperstein: vor den Häusern Marbachweg 337 und 339, Fuchshohl 67, Landgraf-Wilhelm-Straße 22, Eschersheimer Landstraße 405, Hebelstraße 13 und vor sieben weiteren Häusern im Nordend. Sie sollen an Bürger und Bürgerinnen erinnern, die von den Nationalsozialisten verschleppt worden sind.
  32299. 17.1.2005, Ab heute liegen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren zum Bau der neuen Landebahn im Nordwesten des Rhein-Main-Flughafens aus. Bürger und Verbände haben vier Wochen Zeit (bis 16. Februar), die insgesamt 60 Aktenordner zu sichten und ihre Vorbehalte zu äußern.
  32300. 27.1.2006, Am nationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus trauern Frankfurter Bürger und Bürgerinnen bei mehreren Gedenkfeiern um die Opfer der Shoa.
  32301. 9.11.2006, Höchster Bürger gedenken am östlichen Rand des Marktplatzes der Zerstörung der Synagoge in ihrem Stadtteil im November 1938.
  32302. 10.4.2008–13.4.2008, Internationales Symposium „Musik-Bürger-Stadt“ zu moderner Konzertkultur in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst im Rahmen des 200jährigen Jubiläums der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  32303. 11.6.2008–14.6.2008, Jubiläumsveranstaltung: „Gesunde Stadt – Gesunde Bürger.
  32304. 26.10.2010, Im Römer stellt die sich die neu gegründete Bürger-Initiative „Frankfurter Initiative gegen Kinderarmut“ erstmals der Öffentlichkeit.
  32305. 21.5.2012, 150jähriges Jubiläum der Volksbank Höchst – am 21. Mai 1862 gründen 14 Höchster Bürger den genossenschaftlichen „Vorschuss-Verein zu Höchst“.
  32306. 24.5.2013, Etwa 130 Bürgerinnen und Bürger demonstrieren für eine Wiedereröffnung des Zooeingangs in der Rhönstraße.
  32307. 18.2.2009, Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft stellt ihr neues Projekt vor: die Bürgerakademie, mit der die Polytechniker das Ehrenamt in der Mainstadt würdigen wollen.
  32308. 2.5.2000, Oberbürgermeisterin Petra Roth eröffnet das Bürgeramt Zeil 3 im Gebäude der ehemaligen Zentralen Meldestelle.
  32309. 16.1.2001, Eröffnung des Bürgeramtes Nordweststadt, Nidaforum 5.
  32310. 8.3.2001, Eröffnung des neuen Bürgeramtes im Stadtteilzentrum Dornbusch.
  32311. 15.12.2014, Eröffnung des neuen Bürgeramtes – eine Außenstelle der Stadtverwaltung – an der Dalbergstraße im Stadtteil Höchst.
  32312. 2.2.2005, Öffentliche Bürgeranhörung zum Flughafen-Ausbau im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32313. 18.1.1917, Bei der vom Frankfurter Bürgerausschuss für vaterländische Veranstaltungen stattfindenden Feier in der Paulskirche hält der Frankfurter Historiker Prof. Georg Küntzel (1870-1945) die Festansprache.
  32314. 31.5.1945, Ein Bürgerausschuss unter Bürgermeister Wilhelm Hollbach gründet ein „Rückwanderer-Hilfswerk“ und ruft zu Spenden für diejenigen Menschen auf, die aus den Konzentrationslagern zurückkehren.
  32315. 11.10.1917, Öffentliche Versammlung des Ende Juni d. J. gegründeten „Freien Bürgerausschusses“ aus Anlass der Heinrich Heine-Versammlung im großen Saal des Zoologischen Gartens.
  32316. 6.3.1919, Fastnachts-Dienstag. Straßenkarneval findet kaum statt. Das Bürgermaskenball-Komitee sieht angesichts der Zeitverhältnisse von der Abhaltung eines „Bürgerballs“ ab.
  32317. 8.8.1986, Der Magistrat empfiehlt den Stadtverordneten, das Bürgerbegehren auf Erhalt der Straßenbahnlinien in der Innenstadt abzulehnen.
  32318. 3.1.1994, Das Bürgerbegehren gegen die Schließung und den Ausverkauf des Schlachthofs scheitert endgültig vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel.
  32319. 9.10.1995, Die Auskunftsstelle Römer nennt sich seit heute „FRANKFURT FORUM – Bürgerberatung und Werkstattladen“ am Römerberg.
  32320. 15.4.2014, Das Bürgerbeteiligungsportal FFM.de ist ab heute online (www.ffm.de).
  32321. 5.8.1951–9.9.1951, Ausstellung des Historischen Museums in den Räumen des Frankfurter Kunstvereins über „Bürgerbildnisse und Handwerkskunst aus dem alten Frankfurt“.
  32322. 26.12.1944, 175. Geburtstag des Dichter und Historikers Prof. Ernst Moritz Arndt (1769-1860), 1814 Aufenthalt in Frankfurt am Main und als Schriftsteller tätig, verfasste Flugschriften und Artikel für die Presse (u.a. für das „Neue Bürgerblatt“). Außerdem arbeitete er auf Veranlassung von Reichsfreiherr Karl vom und zum Stein (1757-1831), Ehrenbürger der Stadt Frankfurt am Main (1816), einen Entwurf für die Verfassung der Freien Stadt Frankfurt am Main aus. Dreißig Jahre später, 1844, wohnte er wiederum vorübergehend in der Mainstadt. 1848 kam er als Mitglied der Deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche nach Frankfurt am Main, aus der er im Mai 1849 ausschied.
  32323. 2.2.2006, Eröffnung des Bürgerbüros des Regionalen Dialogforums im Stadtteil Sachsenhausen, Diesterwegstraße.
  32324. 4.11.2006, Offizielle Eröffnung des Bürgerbüros „Neu Mayland“ des Siedlervereins Praunheim.
  32325. 3.11.2013, Eröffnung des neuen Bürgercafés am Atzelberg.
  32326. 18.1.1975, Bürgerdemonstration auf der Seckbacher Landstraße gegen den geplanten Bau der A 80 und A 91.
  32327. 24.1.1937, Konzert des „Akademischen Kammerorchesters“ mit Werken von Georg Philipp Telemann (1681-1767), 1712-1721 städtischer Kirchenmusikdirektor in Frankfurt am Main, 1714 Frankfurter Bürgerecht.
  32328. 14.4.1947, Wiederbeginn des Bürgereinsatzes zur Trümmerbeseitigung.
  32329. 21.6.2015, Der Bürgerentscheid für den Erhalt der Frankfurter Galopprennbahn, veranstaltet von der „Pro Rennbahn/Galopprennbahn e. V.“ geht verloren; damit darf das geplante DFB-Ausbildungszentrum auf dem ehemaligen Rennbahngelände errichtet werden.
  32330. 19.9.1975–22.9.1975, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Eingemeindung des Stadtteils Niederrad, gleichzeitig erstes Bürgerfest der Niederräder Vereine.
  32331. 3.9.1988, Bürgerfest anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Vereinsrings Zeilsheim.
  32332. 24.5.1999, Bürgerfest zur Eröffnung des Goethe-Gartens im Palmengarten.
  32333. 29.9.2001, Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Caritas-Verbandes Frankfurt ist ein Bürgerfest auf dem Römerberg.
  32334. 2.10.2003–3.10.2003, Festakt in der Paulskirche und Bürgerfest auf dem Römerberg zum Tag der Deutschen Einheit.
  32335. 15.3.2015, Großes Bürgerfest im Rahmen des 200. Geburtstages des Städels.
  32336. 19.8.2012, Städtische Übergabe des neu gestalteten Mainufers im Stadtteil Niederrad im Rahmen eines Bürgerfestes.
  32337. 4.2.1949, Vor der Arbeitsgemeinschaft der Frankfurter Bürgerforen spricht der Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub über die Arbeit der Stadtverwaltung.
  32338. 4.7.2002, Die stellvertretende Parteivorsitzende der SPD, Renate Schmidt, kommt auf Einladung des Unterbezirks Frankfurt der SPD zum Bürgerforum in den Räumlichkeiten der Stadtwerke.
  32339. 16.7.1948, Gründung eines überparteilichen Bürgerforums im großen Saal des Sporthauses, Eschenheimer Landstraße 320.
  32340. 17.9.1994–18.9.1994, „Ratschlag“ des Bürgerforums Paulskirche.
  32341. 26.6.1892, Eröffnung des 1889 von der Stadt Frankfurt am Main aus ehemaligem Rothschildbesitz angekauften Günthersburgpark als Bürgergarten in Anwesenheit von Oberbürgermeister Franz Adickes (1846-1915) und den meisten Magistratsmitgliedern.
  32342. 30.5.1961, Grundsteinlegung für das neue Bürgergemeinschaftshaus „Haus Gallus“ an der Frankenallee.
  32343. 6.3.1965, „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“-Treffen im Bürgergemeinschaftshaus Riederwald.
  32344. 13.2.1959, Eröffnung des ersten Bürgergemeinschaftshauses „Haus Dornbusch“ als Gemeinschaftszentrum der Dornbusch-Siedlung.
  32345. 23.9.1960, Eröffnung des Bürgergemeinschaftshauses „Haus Ronneburg“ in Preungesheim.
  32346. 1.2.1963, Eröffnung des neuen Bürgergemeinschaftshauses in Sindlingen.
  32347. 8.2.1963, Eröffnung des neuen Bürgergemeinschaftshauses für Hausen und Rödelheim unter dem Namen „Käthe-Kollwitz-Haus“ im Industriehof Hausen.
  32348. 5.6.1998–6.6.1998, 25. Römerberggespräche „Ende des Staates – Anfang der Bürgergesellschaft?“ in der Paulskirche.
  32349. 24.11.2009–26.11.2009, Lesung des Politologen Alfred Grosser im Rahmen der Stiftungsgastprofessur zur Bürgergesellschaftsforschung auf dem Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32350. 28.7.1972, Erstes „Bürgergespräch“ des Magistrats im Römerhof.
  32351. 30.11.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgerhaus des Rathauses: Tagesordnung: Annahme des Haushaltsplanes für 1920.
  32352. 17.6.2000, Auf dem Kreisparteitag der CDU im Bürgerhaus Griesheim wird Oberbürgermeisterin Petra Roth mit über 94 Prozent aller Stimmen zur OB-Kandidatin für 2001 gekürt.
  32353. 31.3.2000–1.4.2000, SPD-Jahresparteitag im Bürgerhaus Griesheim. Franz Frey wird als Nachfolger von Rita Streb-Hesse zum SPD-Unterbezirksvorsitzenden gewählt.
  32354. 11.3.2000, Auf dem Kreisparteitag der Frankfurter CDU im Bürgerhaus Nordweststadt wird Udo Corts als Vorsitzender wieder gewählt. Corts spricht sich für eine Koalition mit der FDP nach der Kommunalwahl 2001 aus.
  32355. 1.4.1960, Die Saalbau GmbH übernimmt das Bürgerhaus Ginnheim.
  32356. 19.8.1965, Letzter Verhandlungstag im Frankfurter Auschwitz-Prozess. Das am 20.12.1963 im Plenarsaal des Frankfurter Römer eröffnete, seit 03.04.1964 im neu eröffneten Bürgerhaus Gallus fortgesetzte NS-Verfahren endet nach fast zwanzigmonatiger Verhandlung, bei der über 300 Zeugen vernommen wurden, mit folgendem Urteil: Sechs der 20 Angeklagten erhalten lebenslange Freiheitsstrafen. Elf Angeklagte werden zu Zuchthausstrafen zwischen drei Jahren sechs Monaten und 14 Jahren verurteilt. Drei der Angeklagten werden freigesprochen.
  32357. 28.1.1967–29.1.1967, Erstes internationales Praxis-Treffen der Heilpraktiker im Bürgerhaus Riederwald.
  32358. 16.9.1967, Übergabe der Parkgaststätte Goldstein als Bürgerhaus an den Trägerverein Goldstein e. V.
  32359. 7.11.1967, Richtfest für das Nordwestzentrum mit Warenhäusern, 67 Geschäften, 2300 Parkplätzen, Hallenschwimmbad, Bürgerhaus, Volksbücherei, Kinderkrippe, Feuerwache, Polizeistation und Postamt.
  32360. 14.10.1968, Gastspiel der Münchner Lach- und Schießgesellschaft im Bürgerhaus Nordwestzentrum.
  32361. 18.1.1969, Gastspiel Jürgen von Mangers im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32362. 14.3.1969, Eröffnung einer Ausstellung „Der Totentanz“ mit 60 Farbholzschnitten von HAP Grieshaber im Bürgerhaus Nordwest.
  32363. 14.3.1969, Gastspiel des Kabarettisten Jürgen von Manger im Bürgerhaus der Nordweststadt.
  32364. 25.3.1969, Eröffnung einer Theater-Dependance im Bürgerhaus Nordweststadt im Studio 303 mit einer Aufführung von Harold Pinters „Heimkehr“.
  32365. 29.3.1969, Gastspiel mit Willy Millowitsch und seinem Kölner Theater im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32366. 14.5.1969–16.5.1969, Informationskongress über „Lehrprogramme und technische Unterrichtshilfen für die Erwachsenenbildung“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32367. 31.5.1969, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt im Bürgerhaus Riederwald.
  32368. 20.6.1969, Gastspiel des „Schwarzen Theater Prag“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32369. 6.11.1969, Gastspiel der Münchner Lach- und Schießgesellschaft im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32370. 18.11.1969, Liederabend der Kammersängerin Rita Streich im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32371. 29.11.1969, Gastspiel des Pantomimenensembles Fialka des Theaters am Geländer (Prag) im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32372. 11.1.1970, Gastspiel des Deutschen Tourneetheaters München mit der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32373. 21.2.1970, SPD-Sportforum im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32374. 20.3.1970, Pressefest anlässlich des 20jährigen Jubiläums der antifaschistischen Wochenzeitung „die tat“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32375. 5.4.1970, Liederabend mit der Kammersängerin Ingeborg Hallstein, Mitglied der Staatsoper München, im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32376. 9.4.1970, Gastspiel des Nationalballetts der Republik Guinea im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32377. 25.4.1970, „Experimenta 70“ – Wettbewerb für Jugendliche im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32378. 5.5.1970, Gastspiel des jugoslawischen Nationalballetts „Ivo Lola Ribar“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32379. 22.5.1970, Gastspiel mit Willy Millowitsch und seinem Theaterensemble aus Köln im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32380. 20.11.1970, Außerordentlicher Parteitag des SPD-Unterbezirks Frankfurt im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32381. 27.2.1971, Erster Arbeitnehmerkontakt zwischen französischen Gewerkschaften und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) innerhalb der Städtepartnerschaft Lyon – Frankfurt am Main im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32382. 10.5.1971, Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32383. 5.10.1971–6.10.1971, Kommunalpolitischer Parteitag der SPD im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32384. 10.12.1971, Konzert der Wiener Sängerknaben im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32385. 23.1.1972, Internationales Turnier der Tanzgarden im Bürgerhaus Nordweststadt, veranstaltet vom 1. Frankfurter Gardecorps „Die Scharfschützen-Konfetti“.
  32386. 1.6.1972–4.6.1972, Kongress des Magischen Zirkels von Deutschland e. V. im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32387. 12.6.1972–16.6.1972, Tagung des „Deutschen Forstvereins“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32388. 23.9.1972, Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Kleingärtnervereins „Taunusgärten“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32389. 8.11.1972, Gastspiel O. W. Fischers in Eugène Scribes Lustspiel „Ein Glas Wasser“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32390. 20.1.1973, Gastspiel des Schwarzen Theaters Prag, das renommierte Pantomimentheater, im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32391. 24.3.1973, Gastspiel des Jüdischen Theater Warschau im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32392. 22.9.1973, Der Parteitag des CDU-Stadtkreisverbandes Frankfurt am Main im Bürgerhaus Nordweststadt spricht sich für die Mitbestimmung in der Wirtschaft aus.
  32393. 5.10.1973–6.10.1973, Kongress zur Reform der Rechtschreibung im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32394. 12.1.1974, Auf der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Bürgerhaus Nordweststadt wird Ulla Illing zur ersten Vorsitzenden gewählt.
  32395. 3.2.1974, Internationales Tanzturnier des „Frankfurter Gardecorps“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32396. 4.5.1974, Erster Frankfurter CDU-Schülerkongress im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32397. 12.9.1974, Gründung des Umweltschutzvereins „Rettet die Umwelt jetzt“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32398. 28.9.1974, Premiere von Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ mit Götz George und Sonja Ziemann im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32399. 13.10.1974, Gastspiel des Ohnsorg-Theaters Hamburg im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32400. 19.10.1974, Die ehemaligen Wachhäuser am Affentorplatz in Sachsenhausen werden nach der Renovierung als Bürgerhaus übergeben.
  32401. 10.12.1974, Gastspiel des „Schwarzen Theaters Prag“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32402. 22.1.1975, Die ehemalige Arbeiterunterkunft in Niederrad, Goldsteinstraße 33, wird ein Bürgerhaus und zugleich als Versammlungshaus den Stadtteilvereinen übergeben.
  32403. 7.6.1975, Auf dem Parteitag der Frankfurter Sozialdemokraten im Bürgerhaus Nieder-Erlenbach wird bei der Abstimmung über die Erhöhung der FVV-Fahrpreise um durchschnittlich dreißig Prozent mit 126:126 Stimmen ein Patt erzielt.
  32404. 3.10.1975, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Männerchores Niederrad im Bürgerhaus Niederrad.
  32405. 18.10.1975–19.10.1975, Kreiskongress italienischer Zeugen Jehovas im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32406. 11.1.1976, Gastspiel von Lil Dagover und Thomas Fritsch in einer Aufführung von Jean Anouilhs „Einladung im Schloss“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32407. 18.1.1976, Premiere von Oscar Wildes Komödie „Ein idealer Gatte“ mit Hans Joachim Kulenkampff in der Titelrolle im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32408. 29.1.1976, Konzert mit Franz-Josef Degenhardt im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32409. 9.10.1976, Gastspiel des Ernst-Deutsch-Theater Hamburg mit Maxim Gorkis „Die Kleinbürger“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32410. 24.4.1977, Aufführung von Nestroys Posse „Der Färber und sein Zwillingsbruder“ im Bürgerhaus Nordweststadt mit Josef Meinrad in der Titelrolle.
  32411. 4.6.1977, Jugendpressekonzert im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32412. 10.6.1977, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Hellerhof AG im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32413. 9.9.1977, Parteitag der Frankfurter CDU im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32414. 30.10.1977, Gastspiel des Düsseldorfer Kom(m)ödchens im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32415. 3.12.1977, Kulturabend tschechoslowakischer Emigranten im Bürgerhaus Nieder-Erlenbach.
  32416. 16.1.1978, Chile-Solidaritätsveranstaltung des „Frankfurter Solidaritätskomitees für Chile“ im Bürgerhaus Nordweststadt mit der chilenischen Folkloregruppe „Intillimani“.
  32417. 29.1.1978, Internationales Tanzturnier der närrischen Garden im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32418. 26.2.1978, Gastspiel mit Will Quadflieg in Clifford Odets Schauspiel „Ein Mädchen vom Lande“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32419. 6.9.1978, Der Jazzposaunist Albert Mangelsdorff feiert seinen 50. Geburtstag (am 05.09.) im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32420. 11.9.1978, Chile-Veranstaltung des DGB-Kreis Frankfurt im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32421. 28.3.1979, Gründung einer Bürgervereinigung „Alt-Erlenbach“ im Bürgerhaus Alt-Erlenbach.
  32422. 5.6.1979–6.6.1979, Sonderpädagogischer Kongress des Verbandes Deutscher Sonderschulen im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32423. 21.4.1980, Fritz Muliar gastiert im Bürgerhaus Nordweststadt in zwei Einaktern von Johann Nestroy „Frühere Verhältnisse“ und Arkadij Awertschenko „Der Selbstmörder“.
  32424. 26.4.1980, Festakt im „Bürgerhaus Turnhalle“ anlässlich des 1100jährigen Jubiläums des Stadtteils Schwanheim.
  32425. 26.4.1980, Zehn Jahre nach Gründung des „Theaters Nordwest“ erhält das Ensemble von der Stadt Frankfurt am Main ein festes Domizil und eröffnet im Bürgerhaus Nordweststadt seinen Spielplan.
  32426. 31.5.1980–1.6.1980, Tribunal von Frauengruppen gegen den Paragraphen 218 im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32427. 25.3.1981, Gründung einer „Anti-Gift-Gruppe“ Frankfurt im Bürgerhaus Westend.
  32428. 8.5.1981, Auf der FDP-Mitgliederversammlung im Bürgerhaus Nordweststadt löst Edith Strumpf Andres von Schoeler als Kreisvorsitzende der Liberalen ab.
  32429. 12.5.1981, Die FDP entscheidet auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Bürgerhaus Nordweststadt mit knapper Mehrheit gegen das Angebot von Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann auf einen Sitz im Magistrat.
  32430. 10.6.1981, Offizieller Auftakt für das Volksbegehren „Keine Startbahn West“ im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32431. 16.1.1982, Landesparteitag der NPD im Bürgerhaus Sindlingen. 200 Menschen demonstrieren gegen die Neonazis.
  32432. 20.3.1982–21.3.1982, Unterbezirksparteitag der SPD im Bürgerhaus Nied.
  32433. 13.6.1982, Internationale Rassehunde-Ausstellung im Bürgerhaus Nied.
  32434. 5.9.1982, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Bürgerhausvereins Goldstein 1957 e. V.“ im Bürgerhaus Goldstein.
  32435. 13.8.1983, Kommunalpolitischer Parteitag der Frankfurter CDU im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32436. 11.9.1983, Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Bürgerhaus Nordweststadt zum 10. Jahrestag des Militärputsches in Chile.
  32437. 17.3.1984, Gegen den Landesparteitag der NPD im Bürgerhaus Harheim demonstrieren 300 Menschen in diesem Stadtteil unter dem Motto „Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“.
  32438. 5.5.1984, Die Handwerksfachverbände Hessens sprechen sich auf einer Kundgebung im Bürgerhaus Nordweststadt gegen die Einführung der 35-Stunden-Woche aus.
  32439. 6.10.1984, Solidaritätsveranstaltung für die politischen Gefangenen in der Türkei und in Türkisch-Kurdistan im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32440. 21.11.1984–25.11.1984, Große Vogelschau der Vogelfreunde Goldstein im Bürgerhaus Goldstein.
  32441. 16.12.1984, 200 NPD-Anhänger feiern im Haus Gallus ein „Weihnachtsfest“. 350 Gegendemonstranten versuchen vergeblich, deren Einzug in das Bürgerhaus zu verhindern.
  32442. 19.1.1985, Wahlkampfparteitag der Frankfurter CDU im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32443. 25.1.1985, Kommunalwahlparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Nied.
  32444. 4.5.1985, Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann eröffnet das neue Bürgerhaus Südbahnhof.
  32445. 5.7.1985–7.7.1985, 1. Frankfurter Schul-Kultur-Festival im Sachsenhäuser Bürgerhaus im Südbahnhof.
  32446. 7.11.1985–8.11.1985, Tagung des Deutschen Nationalen Komitees für Denkmalschutz im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32447. 5.4.1986, “1. Dribdebacher Klaagärtnerball” im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32448. 11.4.1986, Richtfest am Bürgerhaus Griesheim.
  32449. 8.5.1986–11.5.1986, Magierkongress im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32450. 16.8.1986, Ägyptischer Folklore-Abend im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32451. 11.11.1986–12.11.1986, Tagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32452. 17.5.1987, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums des Fußball-Clubs „Union 07“ Niederrad im Bürgerhaus Niederrad.
  32453. 21.8.1987, Mit einer Pressekonferenz und einem Rundgang durch das soeben fertig gestellte Bürgerhaus Griesheim eröffnet Kulturdezernent Professor Hilmar Hoffmann eine Ära der „kulturellen Großzügigkeit“ für den 20.000 Menschen zählenden Stadtteil.
  32454. 10.9.1987, Die FDP fordert auf ihrem Kreistag im Bürgerhaus Südbahnhof eine „Historische Stätte Judengasse“ und die Verlegung des geplanten Kundenzentrums der Stadtwerke, etwa an die Hanauer Landstraße.
  32455. 19.9.1987, Im Bürgerhaus Südbahnhof stellen sich erstmals alle autonomen hessischen Frauenprojekte der Öffentlichkeit vor.
  32456. 22.9.1987–23.9.1987, Fachkonferenz der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Südbahnhof zum Thema „Stadtökologie – ein Konzept für Frankfurt“.
  32457. 26.9.1987, Feier anlässlich des 160jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Frankfurter Liedertafel 1827“ im Bürgerhaus Dornbusch.
  32458. 17.10.1987–18.10.1987, Parteitag der Frankfurter Grünen im Bürgerhaus Griesheim.
  32459. 27.11.1987–28.11.1987, Ernst-May-Kolloquium des Deutschen Architekturmuseums im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32460. 25.1.1988, Parteitag der Frankfurter FDP im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32461. 12.3.1988, Auf dem CDU-Kreisparteitag im Bürgerhaus Griesheim wird der 19köpfige Kreisvorstand mit Stadtrat Heinz Daum an der Spitze wieder gewählt.
  32462. 19.3.1988, Feierstunde anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Kleingärtnervereins (KGV) Riederwald im Bürgerhaus Riederwald.
  32463. 29.5.1988, Frankfurter Skat-Stadtmeisterschaft des Skatclub Nieder-Erlenbach im Bürgerhaus Nieder-Erlenbach.
  32464. 2.7.1988–3.7.1988, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Kleingärtnervereins 1888 Griesheim mit einem Festkommers im Bürgerhaus Griesheim.
  32465. 23.7.1988–14.8.1988, Ausstellung mit Karikaturen Kurt Halbritters (1924-1978) im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32466. 17.8.1988, Jazzkonzert des Emil Mangelsdorff Quartetts im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32467. 20.8.1988–11.9.1988, Ausstellung mit Werken des Malers, Zeichners und Karikaturisten Kurt Halbritter (1924-1978) im Bürgerhaus Griesheim.
  32468. 23.9.1988, Konzert der Wiener Sängerknaben im Bürgerhaus Griesheim.
  32469. 24.9.1988, Videofestival des städtischen Jugendamtes im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32470. 8.10.1988, Akademische Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Kleingärtnervereins „Westend 1913“ im Bürgerhaus Griesheim.
  32471. 15.10.1988–19.10.1988, Feierlichkeiten anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Ziehenschule. Der französische Publizist Professor Alfred Grosser eröffnet die Veranstaltungsreihe im Bürgerhaus Nordweststadt mit einem Vortrag zur „Deutsch-französischen Politik“.
  32472. 22.2.1989–23.2.1989, Europäische Großstädtekonferenz der „Union der sozialistischen Kommunal- und Regionalpolitiker Europas“ im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32473. 15.4.1989, Im Bürgerhaus Griesheim wird das neue „Europa-Telefon“ (Rufnummer 11 66) der Öffentlichkeit vorgestellt.
  32474. 13.10.1989, Fachtagung der Hessischen Landesorganisation der Erwachsenenbildung im Bürgerhaus Griesheim.
  32475. 11.11.1989, Parteitag des SPD-Unterbezirk Frankfurt im Bürgerhaus Harheim. Die Mehrheit der Delegierten spricht sich für Linda Reisch als künftige Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main aus.
  32476. 9.2.1990, Auf dem Parteitag des FDP-Kreisverbandes Frankfurt im Bürgerhaus Südbahnhof wird der Frankfurter Rechtsanwalt Hans-Joachim Otto erneut zum Vorsitzenden gewählt.
  32477. 3.3.1990, Müllkonferenz der Jungsozialisten im Bürgerhaus Riederwald.
  32478. 23.3.1990–24.3.1990, Unterbezirksparteitag der SPD im Bürgerhaus Griesheim.
  32479. 23.5.1990, Premiere der Oper „Das Feuerwerk“ von Erik Charell und Jürg Amstein im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32480. 25.8.1990, SPD-Unterbezirksparteitag im Bürgerhaus Nied zu landespolitischen Themen.
  32481. 8.9.1990, Fest anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Koreanischen Kulturzentrums im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32482. 20.10.1990, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des katholischen Kirchenchors in Harheim im Bürgerhaus Harheim.
  32483. 7.6.1991, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler übergibt offiziell das für 13 Millionen DM umgebaute Bürgerhaus Goldstein der Öffentlichkeit.
  32484. 19.6.1991, Sonderparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim: Abgesegnet werden die Personalvorschläge von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler für die Wahl der neuen hauptamtlichen Stadträte.
  32485. 2.8.1991, Mit einer akademischen Feier im Bürgerhaus Sindlingen wird in Anwesenheit von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler die Festwoche anlässlich des 1200jährige Jubiläums von Sindlingen eröffnet.
  32486. 19.9.1991, CDU-Kreisparteitag im Bürgerhaus Sindlingen.
  32487. 7.12.1991, Frankfurter SPD-Parteitag im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32488. 8.2.1992, An der Spitze der Frankfurter CDU steht erstmals eine Frau. Auf dem Kreisparteitag im Bürgerhaus Harheim wird die Landtagsabgeordnete Petra Roth mit 298 Ja-Stimmen zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Karl-Heinz Trageser an, der auf eine Wiederwahl verzichtet.
  32489. 22.3.1992, Internationales Folkloretanzfest im Bürgerhaus Nordwestzentrum.
  32490. 28.3.1992, Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe der Saalbau GmbH „Frankfurt tanzt im Bürgerhaus“ im Bürgerhaus Griesheim.
  32491. 2.5.1992, Mit einjähriger Verspätung wird im Bürgerhaus Goldstein das 25jährige Jubiläum des 1966 in Goldstein gegründeten ersten Frankfurter Vereinsrings gefeiert.
  32492. 2.6.1992–3.6.1992, Fachtagung „Zukunftsperspektiven des öffentlichen Regionalverkehrs“ im Bürgerhaus Nordwestzentrum.
  32493. 13.6.1992, Kreisparteitag der Grünen im Bürgerhaus Dornbusch. Aufstellung der Kandidatenliste für die Kommunalwahl 1993. Die Grünen nominieren Schuldezernentin Jutta Ebeling als Spitzenkandidatin.
  32494. 6.8.1992–17.10.1992, „Frauen nehmen sich die Stadt“. Eine Kampagne des städtischen Frauenreferats. Die Auftaktveranstaltung findet im Bürgerhaus Südbahnhof statt.
  32495. 13.8.1992, Das „Altenhilfezentrum Stadtwald“ der Arbeiterwohlfahrt wird in „Bürgerhaus-Menzer-Haus“ umbenannt.
  32496. 25.9.1992–27.9.1992, Internationales Seminar der „Gymnastik Générale“ im Bürgerhaus Nordweststadt unter dem Thema FrauenWELT – WELTsport“.
  32497. 24.10.1992, Fachkongress der Frankfurter CDU zur Kinder- und Schulpolitik im Bürgerhaus Fechenheim.
  32498. 24.10.1992, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Geflügelzuchtvereins 1917 Riederwald im Bürgerhaus Riederwald.
  32499. 30.10.1992, Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Südbahnhof im Zeichen der Kommunalwahl 1993.
  32500. 31.10.1992, SPD-Parteitag im Bürgerhaus Südbahnhof: Mit großer Mehrheit stimmen die Delegierten dem Wahlkampfprogramm der Frankfurter Sozialdemokraten zu.
  32501. 5.2.1993, Kommunalwahlkampfveranstaltung der SPD im Bürgerhaus Nordweststadt mit Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und Niedersachsens Ministerpräsident Gerhard Schröder.
  32502. 16.2.1993, Sozialpolitischer Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Harheim mit Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Johannes Rau.
  32503. 25.2.1993–27.2.1993, Kongress „Solidarität in der Krise“ im Bürgerhaus Titania, veranstaltet vom Gründungssekretariat der Frankfurter Akademie der Künste und Wissenschaften.
  32504. 26.2.1993–27.2.1993, Tagung des Frauenreferats „Zur politischen Praxis von Frauen“ im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32505. 27.2.1993, Rockkonzert „Jugend gegen Rassismus“ im Bürgerhaus Nordweststadt u.a. mit den Rodgau Monotones.
  32506. 4.4.1993, SPD-Parteitag im Bürgerhaus Nied: Debattiert wird über das schlechteste Nachkriegs-Ergebnis der Frankfurter Sozialdemokratie bei einer Kommunalwahl.
  32507. 25.4.1993, Akademische Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Taunus-Klubs, Stammklub Frankfurt, im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32508. 12.11.1993–13.11.1993, Orientalisches Tanzfestival Europas im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32509. 28.2.1994, Bei der Jahreshauptversammlung der Frankfurter FDP im Bürgerhaus Südbahnhof wird Franz Zimmermann zum neuen Frankfurter Parteivorsitzenden gewählt. Er löst Hans-Joachim Otto ab. Nach 13 Jahren Römer-Abstinenz will die FDP endlich wieder den Sprung ins Rathaus schaffen.
  32510. 7.5.1994, Ausländerpolitische Parteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim. Gefordert werden die doppelte Staatsbürgerschaft und das kommunale Ausländerwahlrecht.
  32511. 26.10.1994, SPD-Sonderparteitag im Bürgerhaus Griesheim. Es entbrennt ein heftiger Streit zwischen Oberbürgermeister Andreas von Schoeler und der Parteilinken um die Frage einer „Politik für die Mehrheit“.
  32512. 28.1.1995, Zum Gedenken an Auschwitz sprechen die Historiker Professor Raul Hilberg und Professor Dan Diner im Bürgerhaus Titania.
  32513. 15.2.1995, SPD-Landtagswahlkampfveranstaltung im Bürgerhaus Griesheim mit Hessens Ministerpräsidenten Hans Eichel.
  32514. 18.3.1995, 1. Frankfurter Venentag im Bürgerhaus Griesheim.
  32515. 10.7.1996, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der ÖTV Hessen im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32516. 4.8.1996, Die Polizei verhindert im Bürgerhaus Zeilsheim eine geplante Versammlung der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. An den Straßensperren werden vier Busse gestoppt und deren Insassen teilweise in polizeilichen Gewahrsam genommen.
  32517. 6.2.1997, Kommunalwahlkampfveranstaltung der SPD im Bürgerhaus Südbahnhof mit Niedersachsen Ministerpräsident Gerhard Schröder.
  32518. 19.3.1997, Auf dem SPD-Parteitag im Bürgerhaus Nordweststadt setzt sich die Frankfurter SPD-Vorsitzende Rita Streb-Hesse nur knapp mit ihrem Vorschlag durch, den zurückgetretenen SPD-Fraktionschef Günter Dürr zum ehrenamtlichen Stadtrat zu küren (mit 185 zu 134). Einmütig wird sich gegen eine Koalition mit der CDU ausgesprochen.
  32519. 18.4.1997–19.4.1997, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Greisheim. Rita Streb-Hesse wird mit großer Mehrheit wieder zur Vorsitzenden gewählt.
  32520. 16.5.1997, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der „Nassauischen Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH“ im Bürgerhaus Schwalbach.
  32521. 8.9.1997–9.9.1997, Kabarett mit Gerhard Polt im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32522. 8.2.1998, Erstes Katzenfest des Förderkreis Katzenmuseum im Bürgerhaus Niederrad.
  32523. 27.4.1998, Festakt anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Ökobank im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32524. 15.5.1998, 1. Deutscher Zukunftstag für Arzthelferinnen im Bürgerhaus Griesheim.
  32525. 16.5.1998, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Sindlinger „Radfahrer-Verein Germania 1898“ im Bürgerhaus Sindlingen.
  32526. 25.8.1998, Das hessische Innenministerium verbietet den Verein Internationales Bürgerhaus Frankfurt, da es die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) unterstützt haben soll.
  32527. 20.10.1998, Unterbezirksparteitag der SPD im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32528. 10.1.1999, Feier anlässlich des 110jährigen Jubiläums des Harheimer Ortsvereins der SPD im Bürgerhaus Harheim.
  32529. 4.2.1999, Wahlkampfabschlusskundgebung der Grünen im Bürgerhaus Südbahnhof mit Justizminister Rupert von Plottnitz.
  32530. 13.3.1999, Konzert des Jazzorganisten Jimmy Smith im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32531. 13.11.1999, Feier anlässlich des 80jährigen Jubiläums der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32532. 1.9.2001, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Frankfurter Junggärtner, Ortsgruppe der Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner, im Bürgerhaus Griesheim.
  32533. 31.10.2001, FDP-Kreisparteitag im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32534. 14.9.2002, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Laienspielgruppe „Frankfurter Ensemble e.V.“ im Bürgerhaus Gallus.
  32535. 8.3.2003, Internationaler Frauentag mit einer Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Frauenverbände im Bürgerhaus Nordweststadt.
  32536. 25.4.2003–26.4.2003, Jahresparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Griesheim.
  32537. 5.5.2003, Gründung eines Aktionsbündnisses „Lesefieber in Frankfurt“ im Bürgerhaus Griesheim, das sich für den Erhalt der Zweigstellen in den Frankfurter Stadtteilen einsetzen soll.
  32538. 26.3.2004, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums der SPD Nieder-Erlenbach im Bürgerhaus des Stadtteils.
  32539. 19.6.2004, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Singkreises Frohsinn Oberrad im Bürgerhaus Oberrad.
  32540. 23.4.2005, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Sängerchores Liederkranz Harheim im Bürgerhaus Harheim.
  32541. 5.10.2005, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des katholischen Religionspädagogischen Amtes im Bürgerhaus Südbahnhof.
  32542. 28.1.2006, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Ruder-Clubs Griesheim im Bürgerhaus Griesheim.
  32543. 1.2.2006, Auf einem Sonderparteitag der Frankfurter SPD im Bürgerhaus Südbahnhof wird der Vorsitzende Franz Frey mit großer Geschlossenheit zum Spitzenkandidaten für die Oberbürgermeisterwahl Anfang 2007 gekürt.
  32544. 2.9.2006, Festabend anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Turnerschaft 1856 Griesheim im Bürgerhaus Griesheim.
  32545. 25.11.2006, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bürgervereins Oberrad im Bürgerhaus Oberrad.
  32546. 2.12.2006, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vereins Saz Rock im Bürgerhaus Titusforum.
  32547. 16.5.2008, Akademische Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des FV Alemannia 08 Nied im Bürgerhaus Nied.
  32548. 29.6.2007, SPD-Unterbezirksparteitag im Bürgerhaus Griesheim.
  32549. 27.10.2007, Feier anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Chorgemeinschaft 1857 in Griesheim im Bürgerhaus Griesheim.
  32550. 18.4.2009–19.4.2009, Erster Frühlingsmarkt des Vereinsringes Griesheim vor und im Bürgerhaus.
  32551. 3.4.2014, Vor 50 Jahren, am 3. April 1964, wurden die Verhandlungen im Auschwitz-Prozess im damals neuen Bürgerhaus Gallus fortgeführt (bis zum 20. August 1965) – zuvor, seit Dezember 1963, diente der Plenarsaal des Römers als Prozessort.
  32552. 28.1.2016, Gründung der Interessengemeinschaft zur Förderung Harheims (IG Harheim) im Bürgerhaus Harheim.
  32553. 22.5.1996, Oberbürgermeisterin Petra Roth legt eine Sparliste für den Haushalt 1997 vor. Das Theater am Turm und die Ausstellungshalle Karmeliterkloster sollen ebenso schließen wie mehrere Bürgerhäuser und Hallenbäder.
  32554. 9.9.1998, Der Aufsichtsrat der städtischen Saalbau GmbH stimmt dem Verkauf von zwei der ältesten Bürgerhäuser Frankfurts zu: Ein Kaufmann möchte das Haus Riederwald sowie das Haus Sindlingen für insgesamt 4,6 Millionen DM erwerben.
  32555. 10.6.1928–30.9.1928, Ausstellung „Aus Alt-Frankfurter Bürgerhäusern“ im Historischen Museum anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Historischen Museums zu Frankfurt am Main.
  32556. 10.6.1928, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Historischen Museums zu Frankfurt am Main im Kaisersaal des Römers. Die Festansprache hält Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945). Im Anschluss daran offizielle Eröffnung der Jubiläumsausstellung „Aus Alt-Frankfurter Bürgerhäusern“ im Historischen Museum.
  32557. 4.6.1976–7.6.1976, Pfingst-Kongress 1976 „Gegen ökonomische Ausbeutung und politische Unterdrückung“ des „Sozialistischen Büros“ mit Theateraufführungen, Informations- und Diskussionsständen, Demonstration in der Innenstadt und Kundgebung auf dem Römerberg (05.06.), Römerbergfest, Filmen, Arbeitsgruppen in verschiedenen Bürgerhäusern (06.06.), einer politisch-kulturellen Veranstaltung sowie einem Abschlussplenum mit Podiumsdiskussion im Großzelt am Ratsweg.
  32558. 27.6.1980–29.6.1980, Sozialistischer Kongress des Sozialistischen Büros auf dem Rebstockgelände und in Bürgerhäusern zum Thema „Soziale Protestbewegung und sozialistische Politik“.
  32559. 20.4.1994–28.4.1994, Ausstellung zur Geschichte der mildtätigen Stiftungen in Frankfurt am Main in den Römerhallen. Danach ist die Ausstellung in zahlreichen Frankfurter Bürgerhäusern zu sehen.
  32560. 30.4.1960, Einweihung des neuen Bürgerhauses in Goldstein.
  32561. 28.4.1967, Einweihung des Bürgerhauses Nied, Luthmerstraße.
  32562. 4.10.1968, Eröffnung des Bürgerhauses im Nordwestzentrum.
  32563. 14.10.1969, Gastspiel des Düsseldorfer Kom(m)ödchens im Großen Saal des Bürgerhauses Nordweststadt.
  32564. 6.10.1973, Feierliche Eröffnung des neuen Bürgerhauses in Nieder-Erlenbach.
  32565. 27.4.1974, Übergabe des Bürgerhauses Harheim durch Oberbürgermeister Rudi Arndt.
  32566. 9.1.1982, Einweihung des Bürgerhauses Zeilsheim durch Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann.
  32567. 5.3.1988, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bürgerhauses Sindlingen.
  32568. 29.4.1988–30.4.1988, Feierlichkeiten anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Bürgerhauses Riederwald.
  32569. 6.1.1989, Etwa 80 Menschen demonstrieren vor dem Haus Dornbusch gegen eine Wahlkampfveranstaltung der NPD in einem Raum des Bürgerhauses.
  32570. 7.6.1997, Eröffnung der Tage des Internationalen Kinder- und Jugendtheaters im Theatersaal des Bürgerhauses Nordweststadt (bis Ende Juni).
  32571. 18.1.2003–19.1.2003, Feier anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Bürgerhauses Nieder-Erlenbach.
  32572. 5.6.2004, Der Vereinsring Harheim und die Saalbau feiern das 30jährige Jubiläum des Bürgerhauses Harheim.
  32573. 7.9.2007, Feierliche Wiedereröffnung des sanierten und umgebauten Bürgerhauses Gallus sowie Einweihung einer Installation, die auf Dauer an den 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess erinnert.
  32574. 31.1.1963, Grundsteinlegung für 87 Altenwohnungen am Lettichkautweg/Wendelsweg in Sachsenhausen, das erste Projekt der Stadtsparkasse Frankfurt anlässlich ihres 100jährigen Jubiläums, im Rahmen der Stiftung „Frankfurter Bürgerhilfe“.
  32575. 30.10.1963, Richtfest des Wohnheimes für Evakuierte der Stiftung „Frankfurter Bürgerhilfe“ mit insgesamt 87 Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen an der Ecke Lettichkautweg/Wendelsweg, Sachsenhausen.
  32576. 1.10.1969, Gründung „Zuflucht Frankfurt. Gemeinnützige Bürgerhilfe e. V.“.
  32577. 22.2.1974, Erste öffentliche kulturelle Veranstaltung des Vereins „Bürgerhilfe Sozialpsychologie Frankfurt“ im Zentrum für kulturelle Psychiatrie.
  32578. 16.6.1977, Die „Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie Frankfurt e. V.“ ist die erste Trägerin des „Innovationspreises“ der Kulturpolitischen Gesellschaft.
  32579. 29.6.1977, Einweihung der Altenwohnanlage der Frankfurter Bürgerhilfe in Nieder-Erlenbach.
  32580. 15.8.2008, Offizielle Einweihung des Wohnheims für ältere psychisch kranke Menschen der Bürgerhilfe Sozialpsychiatrie im Stadtteil Goldstein.
  32581. 18.8.1919, Feierliche Enthüllung des Philipp-Reis-Denkmals in der Eschenheimer Anlage - für den Erfinder des Telefons Philipp Reis (1834-1874), der 1861 erstmals sein Telefon vom Hörsaal des Physikalischen Vereins bis zum Bürgerhospital vorführte.
  32582. 10.12.1918, Auflösung des Vereinslazaretts 42 (im Bürgerhospital).
  32583. 17.8.1913, Festakt im Bürgerhospital anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Senckenbergischen Stiftung.
  32584. 29.11.2000, Das Bürgerhospital in der Nibelungenallee stellt seine neue Intensivstation der Öffentlichkeit vor.
  32585. 18.8.1963, 200jähriges Jubiläum des von Johann Christian Senckenberg (1707-1772) gegründeten „Medizinisch-Naturwissenschaftlichen Instituts“, das heutige Bürgerhospital.
  32586. 14.11.1969, Der 1968 neu geschaffene Senckenberg-Preis der Senckenbergischen Stiftung wird in einer Feierstunde im Bürgerhospital erstmals an drei Frankfurter Wissenschaftler übergeben.
  32587. 8.9.1889, Tod des Frankfurter Anwalts, Arztes und Sprach- und Religionsforschers Dr. Hermann Victor Andreae (1817-1889), seit 1841 Anwalt in der Mainstadt, ab 1850 Medizinstudium, eineinhalb Jahre Arzt am Senckenbergischen Bürgerhospital und Niederlassung als homöopathischer Arzt (bis 1870). Danach religionsgeschichtliche und sprachliche Studien.
  32588. 9.8.1892, Tod des Arztes Dr. Med. Moritz Orthenberger, seit Anfang Januar 1890 praktischer Arzt in der Mainstadt und Assistenzarzt am Bürgerhospital.
  32589. 28.8.1893, Tod des (Augen-)Arztes und Kunstsammlers, Geheimer Sanitätsrat Dr. med. Philipp Gustav Passavant (1815-1893), 1843 Assistenzarzt am Hospital zum Heiligen Geist, von 1850 bis 1855 Chirurg am Bürgerhospital, Mitbegründer und Leiter einer Augenklinik für ärmere Patienten, 1887 Eröffnung einer Privatpraxis, 1881 Ernennung zum Sanitätsrat, 1891 zum Geheimen Sanitätsrat, Mitglied des Ärztlichen Vereins Frankfurt am Main und des Mikroskopischen Vereins, Vorstandsmitglied des Physikalischen Vereins, zahlreiche fachwissenschaftliche Veröffentlichungen.
  32590. 7.1.1984, 150. Geburtstag des Erfinders des Telefons, Philipp Reis (1834-1874). Am 26.10.1861 führte er erstmals sein Telefon vom Hörsaal des Physikalischen Vereins zum Bürgerhospital vor.
  32591. 20.4.2001, Eröffnung der neuen Abteilung für die Intensivbehandlung von Früh- und Neugeborenen am Bürgerhospital.
  32592. 16.5.2001, Offizielle Eröffnung der Intensivstation für Säuglinge im Bürgerhospital.
  32593. 26.1.2010, Polizeieinsatz mit Todesfolge: Tödliche Schüsse von Polizisten auf einen Mann im Bürgerhospital.
  32594. 5.12.1931, Anlässlich des 80. Geburtstages des Geheimen Sanitätsrats Dr. Friedrich Ebenau (1851-1941), 1889-1918 Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Bürgerhospitals, wird ihm die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  32595. 21.3.1929, 150jähriges Jubiläum des Frankfurter Bürgerhospitals der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
  32596. 18.8.1907, Feierliche Eröffnung des neuen Frankfurter Bürgerhospitals an der Nibelungenallee.
  32597. 15.8.1907, Umbettung der Gebeine Johann Christian Senckenbergs (1707-1772) von der Gruft auf dem Stiftungsgelände am Eschenheimer Turm in die Kapelle des neuen Frankfurter Bürgerhospitals.
  32598. 18.8.1905, Feierliche Grundsteinlegung zum Neubau des Bürgerhospitals, Nibelungenallee.
  32599. 8.8.1905, Feierliche Grundsteinlegung für den Neubau des Frankfurter Bürgerhospitals an der Nibelungenallee.
  32600. 18.8.1903, Feierliche Unterzeichnung des Vertrages über den Verkauf des Geländes am Eschenheimer Tor anlässlich des 140. Stiftungstages der Dr. Senckenbergischen Stiftung zur Errichtung des Frankfurter Bürgerhospitals.
  32601. 27.9.2000, Eröffnung der neuen Chirurgischen Ambulanz des Bürgerhospitals.
  32602. 1.3.2000, Der Umbau des Bürgerhospitals ist abgeschlossen. Mit der Modernisierung seiner Frauenklinik wird die „ganzheitliche Wochenbettbetreuung“ als jüngste Innovation vorgestellt.
  32603. 22.7.1941, Tod des Mediziners Dr. Friedrich Ebenau (1851-1941), 1898-1918 Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Bürgerhospitals.
  32604. 24.9.1968, Verkündung eines mit 5000.- DM dotierten Senckenberg-Preises durch die Dr. Senckenbergische Stiftung. Ab 1969 werden alljährlich Arbeiten ausgezeichnet, die von Ärzten des Bürgerhospitals oder Mitarbeitern jener wissenschaftlichen Institute, die aus der Senckenbergischen Stiftung hervorgegangen sind, publiziert werden oder als Dissertation angenommen sind.
  32605. 12.6.1973, Tod der Chefärztin der Chirurgischen Klinik und ärztliche Direktorin des Bürgerhospitals, Dr. Charlotte Mahler (1894-1973).
  32606. 21.1.1889, Tod des Frankfurter Arztes Dr. med. Heinrich Schmidt (1838-1889), seit 1862 niedergelassener Arzt in der Mainstadt, Vorstandsmitglied der Frankfurter Armenklinik, Armenarzt der reformierten Gemeinde ebd., Chefarzt der chirurgischen Abteilung des Bürgerhospitals, mehrere Jahre erster Direktor der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft.
  32607. 20.7.1909, Tod des Chefarztes der inneren Abteilung des Bürgerhospitals (seit 1902), Dr. Wilhelm Streng (1864-1909).
  32608. 15.11.1978, Verleihung des Senckenberg-Preises 1978 im Festsaal des Bürgerhospitals.
  32609. 23.3.1979, Festakt im Kaisersaal des Römers anlässlich des 200jährigen Jubiläums des Bürgerhospitals.
  32610. 15.11.1997, Anlässlich des 225. Todestages des Frankfurter Arztes und Stifters Dr. Johann Christian Senckenberg (1707-1772) legen Mitarbeiter der Senckenbergischen Stiftung in der Gruft direkt neben der Kapelle des von ihm gestifteten Bürgerhospitals einen Kranz nieder.
  32611. 20.3.2004, „Tag der offenen Tür“ anlässlich des 225jährigen Jubiläums des Bürgerhospitals.
  32612. 18.8.2007, 100jähriges Jubiläum der offiziellen Eröffnung des Bürgerhospitals im Nordend.
  32613. 9.12.1954, Frankfurts 600.000 Bürgerin, Margrit-Ricarda Wöber, feiert ihren ersten Geburtstag.
  32614. 5.10.1989–5.12.1989, Ausstellung „Sklavin oder Bürgerin? Französische Revolution und Neue Weiblichkeit 1760-1830“ im Historischen Museum.
  32615. 19.9.1988, Eröffnung des neuen, zwei Millionen DM teuren „Zentrums Bürgerinformatik“ der Volkshochschule Frankfurt am Roßmarkt.
  32616. 13.9.1988, Eröffnung des Zentrums für Bürgerinformation in der Großen Gallusstraße 1, erster Computerladen in Frankfurt am Main.
  32617. 13.10.2016, Tod des Kommunalpolitikers und langjährigen CDU-Stadtverordneten (1977-1989, 1991-1993) Dr. Gerhard Steiger (1929-2016), Mitbegründer der „Bürgeriniative Höchster Mainbrücke“.
  32618. 17.11.2000, Eine „Partei übergreifende Bürgerinitiative“, die Oberbürgermeisterin Petra Roth im OB-Kommunalwahlkampf unterstützen soll, stellt sich unter der Schirmherrschaft von Ex-Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann der Öffentlichkeit vor.
  32619. 15.2.2000, Gründung der überparteilichen Bürgerinitiative „Neuwahl in Hessen 2000“ im Stadtteil Oberrad.
  32620. 22.5.1970, 500 Eltern und Kinder demonstrieren an der Hauptwache für kleinere Klassen und mehr Lehrpersonal. Veranstaltet wird diese Aktion durch die Bürgerinitiative „Verändert die Schule – jetzt“.
  32621. 4.1.1971, Umbenennung der „Bürgerinitiative Zeil“ in „Bürgerinitiative Stadtentwicklung“.
  32622. 10.7.1974, Gründung der „Bürgerinitiative Quäkerwiese“ im Gallus.
  32623. 21.10.1974, Die Bürgerinitiative „Freie Schule Frankfurt“ (FSF) mit rund sechzig Eltern und Lehrern startet mit einer Vorschulklasse in Sachsenhausen, Vogelweidstraße 3.
  32624. 20.1.1975, Kundgebung der rechtsextremen Gruppierungen „Frankfurter Kreis Deutscher Soldaten“ und „Deutsche Bürgerinitiative“ im Westend. Der Sprecher der „Deutschen Bürgerinitiative“, Rechtsanwalt Manfred Roeder, wird wegen Volksverhetzung angezeigt.
  32625. 9.2.1977, Gründung der „Bürgerinitiative Frankfurt gegen Atomkraftwerke“ in den „Gildestuben“.
  32626. 9.5.1977, Gründung der Bürgerinitiative „Frankfurt für Kinder“ im Affentorhaus.
  32627. 15.12.1978, Demonstration der Bürgerinitiative „Strompreisboykott“ in der Innenstadt gegen Kernkraftwerke.
  32628. 8.7.1979, Eine Parteien-Aktionsgemeinschaft SPD-CDU-FDP-DKP demonstriert gemeinsam mit einer Bürgerinitiative in Mörfelden-Walldorf gegen den Bau der Startbahn West auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  32629. 2.2.1980, In Wiesbaden finden ein Protestzug und eine Kundgebung von etwa 300 Bürgern der Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens statt. Sie demonstrieren gegen den Ausbau der Startbahn West des Rhein-Main-Flughafens und für ein Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr.
  32630. 29.10.1980, Es gelingt Startbahngegnern, die Stacheldrahtbarriere am Rande der Okrifteler Straße auf dem Gelände der FAG zu überwinden und sich in einem zu rodenden Waldstück niederzulassen. Die Polizei räumt das Gelände. Die Härte ihres Einsatzes wird von der Bürgerinitiative gegen den Bau der Startbahn West kritisiert.
  32631. 2.11.1980, 14.000 Gegner der Startbahn West demonstrieren in Walldorf. Anschließend ziehen 10.000 Kundgebungsteilnehmer zur Schutzhütte der Bürgerinitiative, wo unter freiem Himmel ein Waldgottesdienst abgehalten wird. Danach demonstrieren 2000 Menschen am Zaun und um das am 28./29.10. gerodete Waldstück der Flughafen AG an der Okrifteler Straße.
  32632. 11.9.1981, Erste Bürgerversammlung der kurz zuvor gegründeten „Bürgerinitiative für VDM“ im Gemeindehaus Heddernheim, Kirchstraße.
  32633. 1.11.1981, Nach einer Protestkundgebung der „Bürgerinitiative gegen die Flughafenerweiterung Frankfurt Rhein-Main“ kommt es an der Okrifteler Straße zeitweilig zu Auseinandersetzungen zwischen Startbahngegnern und der Polizei.
  32634. 12.9.1986, Die Bürgerinitiative Höchster Altstadt erhält, zusammen mit vier weiteren Preisträgern, den erstmals vergebenen Hessischen Denkmalschutz-Preis.
  32635. 27.8.1987, Demonstration der Bürgerinitiative für die Verkehrsberuhigung der Hofhausstraße in Seckbach.
  32636. 19.9.1990, Mit überraschend großer Mehrheit stimmt die SPD-Fraktion im Römer doch noch der Verlagerung des Schlachthofes in den nördlichen Stadtteil Nieder-Eschbach zu. Daraufhin kündigt die Nieder-Eschbacher-Bürgerinitiative juristische Schritte dagegen an.
  32637. 21.3.1992, Fachtagung zum „Internationalen Tag gegen Rassismus und Antisemitismus“ der Frankfurter „Bürgerinitiative SOS-Rassismus“ in der Fachhochschule am Nibelungenplatz.
  32638. 12.6.1997, Gründung einer Bürgerinitiative zum Erhalt des Hauses Dornbusch.
  32639. 10.6.1998, Gründung einer Bürgerinitiative (BI) Schwanheim gegen die geplante Nordbahn des Rhein-Main-Flughafens im Frankfurt Stadtwald.
  32640. 27.9.2011, Erstes Koordinierungstreffen der neu gegründeten Bürgerinitiative „Frankfurt-Nord gegen Fluglärm“ in der Gaststätte Homburger Hof.
  32641. 3.5.2013, Erste gemeinsame Veranstaltung der Stadt Frankfurt mit Oberbürgermeister Peter Feldmann und der Frankfurter Bürgerinitiative gegen Fluglärm im Großen Saal des Südbahnhofs.
  32642. 15.7.2014, Auf der Sitzung des Ortsbeirats 4 stellt sich die soeben gegründete Bürgerinitiative zur Erhaltung des östlichen Zooeingangs, genannt ZOO (Zoo Osten Offen) erstmals der Öffentlichkeit vor.
  32643. 13.3.2015, Erstes Erzählcafé der Bürgerinitiative „L(i)ebenswertes Eschersheim“ im Gebäude der Rothschildschen Stiftung.
  32644. 24.10.2000, In der Debatte über den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens sprechen alle von einem Nachtflugverbot. Tatsächlich wird die Zahl der nächtlichen Starts und Landungen weiter zunehmen. Der neue Winterflugplan sieht eine Steigerung von zwölf Prozent mehr Nachflügen als im Vorjahr vor. Bürgerinitiativen reagieren empört.
  32645. 6.1.1979, In einem Schreiben an die Stadtverordnetenversammlung und den Magistrat kündigen fünfzehn eigens dafür zusammengeschlossene Bürgerinitiativen ihren Widerstand gegen den Bau der umstrittenen Autobahntrassen A 49 und A 66 an.
  32646. 16.4.1979, Osterspaziergang der Bürgerinitiativen gegen die A 49/A 66 entlang der geplanten Autobahntrassen.
  32647. 2.6.1979, Fahrrad-Demonstration der „Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Bürgerinitiativen“ von Sachsenhausen bis nach Seckbach.
  32648. 7.6.1980, Trotz Regens kommen 4000 Radfahrer zu einer Demonstration der Frankfurter Bürgerinitiativen zusammen, um gegen das städtische Verkehrskonzept zu protestieren.
  32649. 13.6.1981, Fahrraddemonstration von Frankfurter Bürgerinitiativen.
  32650. 5.6.1982, Fahrraddemonstration der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Bürgerinitiativen gegen die Umweltzerstörung.
  32651. 16.9.1982, Die Umweltstafette der hessischen Bürgerinitiativen macht in Frankfurt Station. Mit einem Radlerkorso werden die Stafettenfahrer an der ASH Krebsmühle empfangen.
  32652. 3.1.2002, Rund 24.000 Stellungnahmen gegen den Flughafenausbau laden Bürgerinitiativen gegen die Erweiterung des Rhein-Main-Flughafens einen Tag vor dem Ablauf der Einwendungsfrist für Private persönlich im Regierungspräsidium in Darmstadt ab.
  32653. 1.1.2006, Das Institut für Sozialarbeit nennt sich jetzt „Bürgerinstitut – Soziales Engagement in Frankfurt“.
  32654. 21.11.2006, Dem Bürgerinstitut - Soziales Engagement wird in der Paulskirche die Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliche Mitarbeit verliehen.
  32655. 10.6.2010, Feierliche Wiedereröffnung des umgebauten Bürgerinstituts an der Oberlindau – zugleich 111 Jahre erfolgreiche Arbeit.
  32656. 18.8.1971, 50. Vorstellung des Frankfurter Volksstücks „Der alte Bürgerkapitän“ von Carl Malss (1792-1848) im Dominikanerkloster und zugleich das 150jährige Jubiläum der Uraufführung 1821.
  32657. 18.6.1976, Fünfjähriges Jubiläum des Volkstheater Frankfurt. Zur Aufführung gelangt „Der alte Bürgerkapitän“.
  32658. 13.11.1976, Demonstration der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der Innenstadt für den Kampf der irischen Frauen gegen den Bürgerkrieg in Nordirland.
  32659. 17.4.1989, Die US-Schauspielerin Audrey Hepburn, Sonderbotschafterin von Unicef, trifft sich auf dem Rhein-Main-Flughafen mit dem designierten Oberbürgermeister Volker Hauff, um weitere Unterstützung für den vom Bürgerkrieg geschüttelten Sudan zu erbeten.
  32660. 22.1.1994, 300 Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen den Bürgerkrieg in Afghanistan.
  32661. 31.8.2013, Mehrere hundert Menschen demonstrieren in der Innenstadt gegen ein militärisches Eingreifen im vom Bürgerkrieg geschüttelten Syrien.
  32662. 13.11.1910, Die Stadtverordnetenwahlen finden zum ersten Mal in Frankfurt am Main und in Preußen an einem Sonntag statt. Von den 18 zur Entscheidung anstehenden Sitzen erhält die Sozialdemokratie acht Mandate; auf die vereinigten bürgerlich-freiheitlichen Parteien fallen zehn Sitze. Über weitere elf Sitze entscheiden die Stichwahlen am 29.11. d. J.
  32663. 20.5.1898–21.5.1898, „Frauenkongress“ des Vereins „Frauenbildung“ (Sitz in Wiesbaden) im Evangelischen Vereinshaus „Westend“. Vorträge u.a. von der Juristin und Aktivistin der bürgerlich-radikalen Frauenbewegung, Dr. Anita Augspurg (1857-1943) (München): „Zur Kritik der Frauenbewegung“.
  32664. 1.1.1909, Der Übergang vom alten ins neue Jahr vollzieht sich diesmal „wirklich bürgerlich-sittsam“ (FZ, 01.01.1909, Nr. 1, 3. MB).
  32665. 15.10.1917, Erster Reformationsvortrag der modernen Theologen in der Katharinenkirche. Es spricht Pfarrer Erich Foerster über „Die bürgerliche Freiheit“.
  32666. 13.1.1907, Primatische Erinnerungsfeier in der deutschen evangelisch-reformierten Kirche am Kornmarkt: Feier der Presbyterien der Frankfurter reformierten Gemeinde zur Erinnerung an die ihnen durch den Fürstprimas Freiherrn Karl von Dalberg am 25. Dezember 1806 verliehene kirchliche und bürgerliche Gleichberechtigung.
  32667. 15.11.2016, Der Förderverein Experimentina erhält im Kaisersaal des Römers aus den Händen des Oberbürgermeisters Peter Feldmann die Walter-Möller-Plakette für bürgerliche Mitarbeit.
  32668. 10.2.1932, Die Premiere des Dramas „Die Unüberwindlichen“ von Karl Kraus, eine Karikierung bürgerlichen Lebens, im Schauspielhaus fällt durch. Pfiffe und wenig Applaus – Zuschauer verlassen das Haus vorzeitig. Das Stück wird abgesetzt und durch das Gastspiel des Ensembles des Leipziger Komödienhauses ersetzt.
  32669. 15.11.1931, Hessische Landtagswahlen: Deutliche Zugewinne der NSDAP und der KPD, Verluste der SPD und vor allem der bürgerlichen Mittelparteien. Das Zentrum vermehrt seine Stimmenzahl, verliert allerdings Mandate. Die SPD erhält im Landtag 15 Mandate, das Zentrum 10, die KPD 10 und die NSDAP 27 Sitze. Die NSDAP ist damit die stärkste Partei in Hessen.
  32670. 12.9.1931, Einweihung der neuen Schießstände des Frankfurter Schützenvereins von 1860, in Anwesenheit von Stadtrat Dr. Robert August Lingnau (1890-1960). An Stelle der in der Nacht zum 26. Mai 1930 niedergebrannten Bürgerlichen Schießstände kann damit die neue Anlage eröffnet werden.
  32671. 25.5.1930, In der Nacht werden die Bürgerlichen Schießstände im Stadtwald durch ein Großfeuer zerstört. Die große Halle und sämtliche Wirtschaftsgebäude werden vernichtet. Die schießsportlichen Anlagen dagegen sind größtenteils erhalten geblieben. Die Verluste an historischen und Kunstwerten sind unersetzlich.
  32672. 19.10.1929, Erste schießsportliche Veranstaltung der neu gegründeten Vereinigung der Jubilare des Frankfurter Schützenvereins auf den Bürgerlichen Schießständen im Stadtwald.
  32673. 29.3.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Infolge der von der sozialdemokratischen Fraktion geforderten Mehrbewilligung von weiteren drei Millionen Mark für den städtischen Wohlfahrtsetat, wird in der heutigen Schlussabstimmung der Gesamtetat für das Rechnungsjahr 1927/28 von den bürgerlichen Fraktionen – einschließlich der Kommunisten – mit 42 gegen 24 Stimmen abgelehnt.
  32674. 20.12.1923, Letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses im Jahr 1923: Die Erhebung einer Nachsteuer, die Zuschläge zur staatlichen Steuer vom Grundvermögen vorsieht, wird gemäß den Anträgen der bürgerlichen Parteien mehrheitlich angenommen.
  32675. 6.11.1921, Feierliche Enthüllung einer Gedenktafel auf den bürgerlichen Schießständen, veranstaltet vom Frankfurter Schützenverein.
  32676. 28.8.1921–29.8.1921, Herbstpreisschießen des Frankfurter Schützenvereins auf den bürgerlichen Schießständen.
  32677. 12.1.1912, Reichstagswahl: Der Kandidat der bürgerlichen Linken, der Journalist und Reichstagsabgeordnete Rudolf Oeser (1858-1926), unterliegt dem Kandidaten der Sozialdemokratie Dr. Max Quarck (1860-1930), der für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) im Wahlkreis Frankfurt nach einer Stichwahl (22.01.) in den Reichstag einzieht.
  32678. 14.8.1910–19.8.1910, Großes Preisschießen an den „Bürgerlichen Schießständen“ anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Frankfurter Schützenverein e. V.“
  32679. 5.5.1908, Große öffentliche Wählerversammlung der Kandidaten der bürgerlichen Linken mit dem Landtagsabgeordneten Carl Funck und dem Frankfurter Stadtrat Dr. Karl Flesch im großen Saal des Kaufmännischen Vereins, veranstaltet vom Wahlausschuss der bürgerlichen Linken.
  32680. 10.11.1907, Hauptversammlung der bürgerlichen Linken – der drei linksliberalen Parteien – im Hippodrom. Als Redner treten u.a. der Reichstagsabgeordnete Friedrich Naumann (1860-1919) und der preußische Landtagsabgeordnete Carl Ludwig Funck (1852-1918) auf.
  32681. 28.3.1938, Die jüdischen Religionsgemeinschaften verlieren gemäß dem Reichsgesetz über die „Rechtsverhältnisse der jüdischen Kultusvereinigungen“ den Status von Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie tragen nun den Charakter rechtsfähiger Vereine des bürgerlichen Rechts.
  32682. 18.12.1948, Vortragsveranstaltung des Freien Deutschen Hochstifts, Frankfurter Goethemuseum mit Dr. Dolf Sternberger (Heidelberg): „Aspekte des bürgerlichen Charakters“ in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32683. 15.6.1971, Richtfest für das 50. „Esso-Motor-Hotel“ in Europa auf dem Gelände der ehemaligen „Bürgerlichen Schießstände“ an der Isenburger Schneise im Stadtwald.
  32684. 5.4.1973–27.5.1973, Ausstellung „Kunst der bürgerlichen Revolution von 1830 bis 1848/49“ in der Paulskirche.
  32685. 30.8.1897, Feierliche Einweihung des neuen Saals auf den bürgerlichen Schießständen durch den Frankfurter Schützenverein.
  32686. 5.10.1900, Preisschießen und Festbankett auf den bürgerlichen Schießständen anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Frankfurter Schützenvereins.
  32687. 14.9.1918, Amtsübernahme des neuen Rektors der Universität Frankfurt, Prof. Heinrich Titze (1872-1945), Ordinarius für römisches Recht, bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte.
  32688. 24.5.1913, Antrittsvorlesung von Dr. jur. August Saenger, Privatdozent für bürgerliches Recht und Handelsrecht, an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften: „Lücken im Recht“.
  32689. 28.3.1942, Tod des Rechtsanwalts und Notars, Prof. Arno Schantz (1904-1942), Ordinarius für Bürgerliches, Zivilprozess- und Handelsrecht an der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  32690. 30.6.1949, Professor Max Pagenstecher, von 1917 bis 1927 Ordinarius für deutsches und internationales Zivilprozessrecht, bürgerliches Recht und Rechtsvergleichung an der Universität Frankfurt, wird zum Ehrenbürger der Johann Wolfgang Goethe-Universität ernannt.
  32691. 29.5.1953, Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität verleiht Professor Hans Lewald aus Anlass seines 70. Geburtstages die Ehrendoktorwürde Dr. jur. h.c. Lewald lehrte von 1915 bis 1932 Römisches und Bürgerliches Recht an hiesiger Universität.
  32692. 9.2.1932, Traditioneller Bürgermaskenball am Faschingsdienstag im Zoologischen Garten.
  32693. 4.2.1913, Fastnacht-Dienstag: Bürgermaskenball im Zoologischen Garten und Familienabend mit Tanz im Palmengarten.
  32694. 28.2.1911, „Bürgermaskenball“ am Fastnachtsdienstag im Zoologischen Garten.
  32695. 7.3.1905, Faschingsdienstag: Bürgermaskenball im Zoologischen Garten.
  32696. 11.2.1902, Großer „Bürgermaskenball“ im Zoologischen Garten.
  32697. 6.2.1894, Karnevalistischer Bürgermaskenball im Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens.
  32698. 13.3.1900, Bürgermaskenball am Faschingsdienstag im Zoologischen Garten.
  32699. 23.2.1963, Wiedererweckung des Bürgermaskenballs durch die „Weißen Mützen“ im Zoo-Gesellschaftshaus. Im Gründungskomitee sind u.a. die Schauspieler Liesel Christ (1919-1996), Else Knott (1909-1975) und Carl Luley (1887-1966) vertreten.
  32700. 10.12.2002, Erstmals wird im Limpurgsaal des Römers die Frankfurter Bürgermedaille für langjähriges soziales Engagement verliehen.
  32701. 14.12.2011, Der Gründer des Heimat- und Geschichtsvereins Nied, Adalbert Vollert, wird mit der Bürgermedaille der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
  32702. 28.10.1996, Die „Grüne Pyramide Frankfurt“, eine 40 mal 40 Meter große und sieben Meter hohe, künstliche Rasenfläche am Römer, eine Hommage des Architekten Hermann Grub an den Park-Pionier Hermann Fürst Pückler-Muskau spaltet die Bürgermeinung. Die Reaktionen lauten von „ganz prima“ bis „Irrsinn“.
  32703. 1.6.1935, Tod des Kommunalpolitikers Viktor Palleske (1860-1935), von 1899 bis 1910 Bürgermeister von Höchst, Vorsitzender des Höchster Geschichtsvereins.
  32704. 20.4.1934, Feierliche Einweihung des Festplatzes im Stadtteil Nied in Anwesenheit von Bürgermeister Karl Linder (1900-1979).
  32705. 21.11.1933, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Letzte Plenarsitzung! In 25 Minuten werden 101 Tagesordnungspunkte abgehandelt. Offizielle Amtseinführung Karl Linder (1900-1979) (NSDAP) zum zweiten Bürgermeister durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  32706. 13.3.1933, Bürgermeister Dr. Karl Schlosser (SPD) und die Stadträte Dr. Max Michel (SPD), Heinrich Seliger (SPD), Jakob Kriegseis (SPD), Wilhelm Weidner (SPD), Frau Meta Quarck-Hammerschlag (SPD) und Jakob Rebel (KPD) werden mit Verfügung des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs vom Dienst suspendiert. Bürgermeister Dr. Karl Schlosser, am 08.08.1933 endgültig entlassen, und Stadtrat Dr. Rudolf Keller werden während der Magistratssitzung in Schutzhaft genommen.
  32707. 13.3.1933, Friedrich Krebs (1894-1961) wird von Regierungspräsidenten in Wiesbaden zunächst kommissarisch zum Frankfurter Oberbürgermeister und Karl Linder (1900-1979) kommissarisch zum Bürgermeister ernannt.
  32708. 29.5.1932, Der Magistrat ehrt den scheidenden Bürgermeister Dr. med. h.c. Eduard Gräf (1870-1936).
  32709. 30.9.1929, 22. Hauptversammlung des Landesverbandes hessischer Bürgermeister im Hotel „Kyffhäuser“.
  32710. 13.1.1921, Zu Ehren der nach fast zweijähriger Tätigkeit aus Frankfurt scheidenden US-amerikanischen Quäker findet im Rathaus eine Abschiedsfeier in Anwesenheit von Bürgermeister Eduard Gräf (1870-1936) namens des Magistrats statt.
  32711. 24.10.1920, Hessisch-nassauischer sozialdemokratischer Parteitag unter dem Vorsitz von Bürgermeister Eduard Gräf (1870-1936) in Frankfurt am Main.
  32712. 24.2.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Verstadtlichung gemeinnütziger Vereine, Neuordnung des Fachschulwesens, reichsgesetzliche Erwerbslosenunterstützung. Der am 01.03. d. J. scheidende Bürgermeister Dr. Hermann Luppe (1874-1945) wird offiziell verabschiedet. Der Magistrat ehrt Luppe mit der Verleihung der „Silbernen Plakette der Stadt Frankfurt“.
  32713. 18.1.1920, Der Kommunalpolitiker Hermann Luppe (1984-1945), seit 1913 Bürgermeister von Frankfurt am Main, wird in Nürnberg zum Oberbürgermeister gewählt. Er tritt sein neues Amt am 01.03. d. J. an.
  32714. 29.7.1913, Tod des Rechtsanwalts, Kommunalpolitikers und Stifter Dr. Carl Jacob Moritz, genannt Karl, Heussenstamm (1835-1913), seit 1873 Stadtverordneter (FVP), von 1880 bis 1889 Zweiter Bürgermeister von Frankfurt am Main, Vorsitzender der Schulbehörde, Mitglied des Kommunallandtages, Vorsitzender des Landesausschusses für den Regierungsbezirk Wiesbaden, Mitglied des Pflegeamtes des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts.
  32715. 29.1.1906, Jahresversammlung des Landesverbandes hessischer Bürgermeister im Rechneisaal.
  32716. 26.1.1905, Generalversammlung des Landesverbandes der Bürgermeister im Großherzogtum Hessen im Rechneisaal.
  32717. 8.2.1904, Tagung des Landesverbandes hessischer Bürgermeister im Rechneisaal.
  32718. 24.7.2000, In einem Schreiben mit heutigem Datum fordert Bürgermeister Achim Vandreike den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch auf, sich für den Bau einer Südbahn auf dem Rhein-Main-Flughafen einzusetzen.
  32719. 20.7.2000, Während einer Feierstunde der Stadt Frankfurt am Main in der Paulskirche zum Gedenken an den Aufstand gegen Hitler am 20. Juli 1944 erinnert Bürgermeister Joachim Vandreike vor allem an die Frauen im Widerstand. Danach werden am Mahnmal für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft an der Paulskirche sowie an anderen Gedenkstätten Kränze niedergelegt.
  32720. 2.3.2000, Oberbürgermeisterin Petra Roth entmachtet die sozialdemokratischen Magistratsmitglieder und verteilt die Aufgaben im Magistrat neu. Martin Wentz darf sich nicht länger um die Stadtplanung, Bürgermeister Joachim Vandreike nicht mehr um Soziales kümmern und Jutta Ebeling (Grüne) muss die Verantwortung für das Amt für multikulturelle Angelegenheiten an Albrecht Magen (CDU) abgeben. Neuer „Superdezernent ist Edwin Schwarz (CDU), der sich fortan nicht nur um Wirtschaft und Sicherheit kümmert, sondern auch das Ressort Stadtplanung verwaltet. Sylvia Schenk (SPD) gibt das Ressort Wohnen an Nikolaus Burggraf (CDU) ab, und Horst Hemzal (CDU) übernimmt das Sozialdezernat.
  32721. 27.2.2000, Erste Doppel-Staatsbürger: Acht Frankfurter Kinder ausländischer Eltern, die zwischen 1990 und 1999 hier zur Welt kamen, sind jetzt zusätzlich Deutsche. Bürgermeister Achim Vandreike überreicht den Eltern im Kindermuseum die Einbürgerungsurkunden.
  32722. 17.1.2000, Die CDU-Schwarzgeld-Affäre gefährdet auch die Kooperation von CDU und SPD im Römer. Die Frankfurter SPD geht auf Distanz zu ihrem Kooperationspartner. Die SPD will die Zusammenarbeit mit der CDU nur fortsetzen, wenn die CDU Forderungen der SPD zur „Selbstreinigung“ erfüllt. Bürgermeister Achim Vandreike (SPD) sagt einen Auftritt mit Oberbürgermeisterin Petra Roth wegen des Skandals ab. Roth zeigt sich tief erschüttert, will aber nicht zurücktreten.
  32723. 14.2.1938, Auf einer Zusammenkunft der ‚Führer’ der NSDAP im Gau Hessen-Nassau überreicht Gauleiter Jakob Sprenger mehreren verdienten Nationalsozialisten, unter ihnen auch Frankfurts Bürgermeister, Gauamtsleiter Josef Kremmer, das ihnen von Hitler am 30.01. d. J. verliehene goldene Ehrenzeichen der Partei.
  32724. 18.8.1938, 175jähriges Jubiläum der Dr. Senckenbergischen Stiftung zu Frankfurt. Am 18.08.1763 unterzeichnet der Frankfurter Arzt Dr. Johann Christian Senckenberg (1707-1772) die Urkunde seiner Stiftung und übergab sie dem Bürgermeister seiner Geburtsstadt.
  32725. 29.4.1940, 50. Todestag des Frankfurter Oberbürgermeisters Dr. Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein (1818-1890), 1867 zum Ersten Bürgermeister (seit 1869 Titel: Oberbürgermeister) gewählt, 1868 Amtseinführung, 1880 Ausscheiden aus dem Amt. Mumm von Schwarzenstein meisterte den Übergang der bis 1866 unabhängigen Freien Stadt Frankfurt am Main in den preußischen Staatsverband. Oberbürgermeister Friedrich Krebs legt einen Kranz mit Schleife und Widmung an seinem Grabe auf dem Hauptfriedhof nieder.
  32726. 29.6.1940, Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976) empfängt im Bürgersaal des Rathauses anlässlich der 49. Frankfurter Ruderregatta (29./30.06.) die hier weilenden italienischen und deutschen Rudermannschaften.
  32727. 1.7.1940, Im Anschluss an die Standortänderung des Gutenberg-Denkmals feierliche Eröffnung des ersten Schriftgießereimuseums im Haus „Zum alten Frosch“, Falkengasse, in Anwesenheit von Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976).
  32728. 12.4.1941, Als Zeichen des Dankes für den ehrenamtlichen Einsatz von rund 1.600 Frauen der NS-Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerks in den Frankfurter Wirtschafts- und Ernährungsämtern veranstaltet die Stadt Frankfurt am Main zwei ‚kameradschaftliche’ Nachmittage (auch am 14.03. d. J.) im Volksbildungsheim, auf der u.a. Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Bürgermeister (1937-1945) Joseph Kremmer (1886-1976) Gruß- und Dankesworte sprechen.
  32729. 18.8.1942, Gemeinsames Konzert des Musikkorps der italienischen Luftwaffe mit einem Musikkorps der deutschen Luftwaffe im großen Saal des Saalbaus zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes. Städtischer Empfang bei Bürgermeister Joseph Kremmer (1886-1976) im Römer.
  32730. 6.8.1946, Bürgermeister Dr. Karl Altheim unter dem Verdacht verhaftet, auf dem Fragebogen zur Entnazifizierung falsche Angaben über seine politische Vergangenheit gemacht zu haben. (s. auch 08.08. und 14.08. d. J.)
  32731. 5.11.1946, 50jähriges Jubiläum des ersten Frankfurter Hallenbades, des Städtischen Schwimmbades Stadtbad Mitte. Die Ansprache hält in Vertretung des verhinderten Oberbürgermeisters Dr. h.c. Walter Kolb Bürgermeister Eugen Helfrich.
  32732. 4.8.1949, Mitgliederversammlung des Frankfurter Verkehrsverein e. V. Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb legt infolge von Arbeitsüberlastung den Vorsitz nieder und übergibt ihn an Bürgermeister Dr. Walter Leiske.
  32733. 27.1.1950, Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb fliegt auf Einladung der Air France mit dem Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Arnulf Klett nach Paris, um an der Konferenz der deutschen und französischen Bürgermeister teilzunehmen.
  32734. 15.3.1950, Die Bürgermeister Dr. Walter Leiske unterstehende städtische „Abteilung für Wirtschaftsförderung“ nimmt ihre Tätigkeit auf.
  32735. 4.6.1950, Die Königlich Niederländische Luftverkehrsgesellschaft (KLM) eröffnet ihren neuen Streckendienst Frankfurt am Main – Madrid. Aus diesem Anlass fliegt Oberbürgermeister Dr. h.c. Walter Kolb mit dem ersten Flugzeug, das den Streckendienst der KLM eröffnet, nach der spanischen Hauptstadt, um mit dem dortigen Bürgermeister Messe- und Wirtschaftsfragen zu erörtern.
  32736. 4.3.1952, In einer Mitgliederversammlung der CDU des Stadtkreisverbandes Frankfurt im Karlshaus, Seilerstraße 20, sprechen Bürgermeister Dr. Walter Leiske, Stadtkämmerer Georg Klingler und Dr. Hans Wilhelmi über „Vier Jahre kommunalpolitische Arbeit in Frankfurt“.
  32737. 10.1.1953, Stadtverordnetenvorsteher Hermann Schaub spricht auf Einladung der französischen Sektion des Rates der Gemeinden Europas in einer Versammlung französischer Bürgermeister in Paris über das Thema „Die Selbstverwaltung in Deutschland“.
  32738. 7.2.1954, 65. Geburtstag von Bürgermeister Dr. Walter Leiske.
  32739. 4.6.1956, Der Magistrat überreicht Bürgermeister Dr. Walter Leiske aufgrund seiner 40jährigen Tätigkeit im öffentlichen Dienst die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  32740. 13.11.1957, Bürgermeister Dr. Walter Leiske übergibt Vertretern der Jüdischen Gemeinde Frankfurt einen Sabbat-Leuchter, den der 20jährige Werner Lerch in seiner Freizeit als Geschenk für die Jüdische Gemeinde angefertigt hat.
  32741. 5.4.1958, 60. Geburtstag des Kommunalpolitikers Georg Treser, Bürgermeister von Oberrad, 1946 Stadtverordneter und Wahl in den Frankfurter Magistrat zum hauptamtlichen Stadtrat für die Stadtwerke.
  32742. 7.2.1959, Bürgermeister Dr. Walter Leiske erhält anlässlich seines 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Handwerkskammer Frankfurt am Main.
  32743. 5.2.1960, 175. Geburtstag des Politikers und Rechtshistorikers Dr. Johann Gerhard Christian Thomas, seit 1816 Senator, von 1824 bis 1829 Jüngerer Bürgermeister, 1832, 1835, 1838 Älterer Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt am Main.
  32744. 29.6.1960, Außerordentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Bürgermeister Dr. Walter Leiske und Stadtrat Dr. Hellmut Reinert scheiden aus ihren Ämtern aus und treten in den Ruhestand.
  32745. 13.2.1961, Der Magistrat verleiht dem „Bürgermeister“ des Kinderdorfes Wegscheide, Rektor i. R. Konrad Hoenen (1886-1976), anlässlich seines 75. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.
  32746. 17.3.1962, Der Magistrat verleiht dem Vorsitzendes des Verbandes der deutschen Rauchwaren- und Pelzwirtschaft, Dr. Otto Nauen, anlässlich seines 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Die Urkunde wird ihm in einer Feier im Amtszimmer von Bürgermeister Rudolf Menzer (1904-1991) am 29.03. überreicht.
  32747. 29.4.1962, 300. Geburtstag des Chronisten Achilles August von Lersner (1662-1732), 1715 Ratsherr, 1721 Jüngerer Bürgermeister, 1723 Schöffe, 1727, 1728 und 1730 Älterer Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main.
  32748. 11.12.1962, Tod des Journalisten Wilhelm Hollbach (1893-1962), von März bis Juli 1945 amtierender Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main.
  32749. 14.7.1963, Der Magistrat verleiht Obermagistratsdirektor i. R. Willi Emrich (1893-1963) anlässlich seines 70. Geburtstages die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main. Bürgermeister Rudolf Menzer (1904-1991) überreicht die Auszeichnung (am 15.07.).
  32750. 10.7.1964, Bürgermeister Rudolf Menzer (1904-1991) erhält anlässlich seines 60. Geburtstages die höchste Auszeichnung des Landes Hessen, die „Freiherr-vom-Stein-Plakette“ verliehen.
  32751. 16.7.1964, Bürgermeister Rudolf Menzer (1904-1991) stellt den Trinkwassernotstand für das Frankfurter Stadtgebiet fest. Er wird erst am 24.07. d. J. wieder aufgehoben. Es ist bei Strafe verboten, Trinkwasser zum Autowaschen oder Rasensprengen zu verwenden.
  32752. 13.7.1966, Zwanzig Karlsbad-Wanderer werden im Großen Hirschgraben verabschiedet, um auf Goethes Spuren in die Tschechoslowakei zu wandern. Sie erwartet ein sorgfältig ausgewähltes Programm „auf Goethes Spuren“, mit Empfängen durch die Bürgermeister der markantesten Orte, mit Festmenüs, Weinproben, Lagerfeuern und anderen Überraschungen. Veranstalter sind Georg von Opels „Stiftung Spazierengehen“ und die „Neckermann Versand KG“. Die Rückfahrt der Wanderer in die Mainstadt erfolgt am 23.07.
  32753. 14.10.1966, Der Erziehungsminister von Zypern, Dr. Konstantinos Spyridakis, wird von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay empfangen.
  32754. 20.3.1968, Anlässlich des 25. Todestages des Ehrenbürgers und Mäzens der Stadt Frankfurt am Main, Geheimer Regierungsrat Dr. Arthur von Weinberg (1860-1943), der in Theresienstadt umkam, legen Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) und Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Kraft (1903-1971) auf dem Grab seiner Frau Willemine von Weinberg auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  32755. 11.12.1968, 100. Todestag des Rechtsgelehrten, Kunsthistorikers und Kommunalpolitikers Dr. Philipp Friedrich Gwinner (1796-1868), 1865 Älterer Bürgermeister.
  32756. 7.2.1969, 80. Geburtstag des ehemaligen Frankfurter Bürgermeister Dr. Walter Leiske (1889-1971).
  32757. 28.4.1970, Teilnehmer des Jahreskongresses der Sparkassen aus dem wirtschaftlichen Einzugsgebiet von Lyon werden im Kaisersaal von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) empfangen.
  32758. 4.5.1970, Der Premierminister von Mauritius, Sir Seewoosaqur Ramgoolan, wird von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) im Römer empfangen.
  32759. 14.4.1971–16.4.1971, Zum ersten Mal seit dem Abschluss der Städtepartnerschaft mit Mailand (1970) weilt eine offizielle Delegation der Stadt Frankfurt am Main in der lombardischen Metropole. Auf Einladung der Stadt Mailand nimmt Oberbürgermeister Walter Möller (1920-1971) gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) und Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss (1928-1985) an der Eröffnung der 49. Mailänder Messe teil. Ebenfalls anwesend sind Delegationen der anderen Mailänder Partnerstädte: Lyon, Sao Paulo und Leningrad.
  32760. 1.7.1971, 60. Geburtstag von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980).
  32761. 25.7.1971, Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) empfängt den Staatspräsidenten der Republik Panama, Demetrios Lakas, im Kaisersaal.
  32762. 22.2.1972, Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) empfängt anlässlich der Luftlinienstreckeneröffnung Frankfurt am Main – Moskau eine 50köpfige russische Delegation im Kaisersaal des Römers, u.a. den stellvertretenden Minister der zivilen Luftfahrt der UdSSR, A. P. Uskow.
  32763. 10.3.1972, Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Landesverbandes Hessen der Dolmetscher und Übersetzer e. V. empfängt Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay im Römer eine Delegation des Verbandes.
  32764. 12.4.1972, Eine Delegation des polnischen ökumenischen Rates der evangelischen Kirche wird von Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) empfangen.
  32765. 22.4.1972, Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) ist neuer Vorsitzender der Frankfurter CDU. Auf einem außerordentlichen Kreisparteitag im Haus Dornbusch wird er mit 202 von 274 Stimmen zum Nachfolger von Ernst Gerhardt gewählt.
  32766. 24.8.1972, Im Römer werden die ehemaligen Bürgermeister der nach Frankfurt am Main eingegliederten Gemeinden Harheim, Kalbach, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach verabschiedet und es wird ihnen die Plakette mit dem Frankfurter Wappen verliehen.
  32767. 20.7.1974, Bürgermeister Rudi Sölch und Stadtverordnetenvorsteher Willi Reiss legen für die Stadt Frankfurt am Main, der Opfer des Nationalsozialismus gedenkend, am Mahnmal an der Paulskirche einen Kranz nieder.
  32768. 28.2.1975, Bürgermeister Rudi Sölch verzichtet auf seine Kandidatur zur Wahl des Unterbezirksvorsitzenden der SPD und lässt Fred Gebhardt den Vortritt.
  32769. 24.7.1891, Vor 25 Jahren nahm sich der letzte Bürgermeister der ehemals freien Stadt Frankfurt, Senator Carl Constanz Victor Fellner (1807-1866) im Garten seines Hauses, Seilerstraße 8, das Leben. Aus diesem Anlass finden sich Altfrankfurter am Grab des letzten Bürgermeisters zu einem stillen Gebet zusammen.
  32770. 26.1.1892, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Haus Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In der nichtöffentlichen Sitzung werden auf Vorschlag der Kommission die ausscheidenden unbesoldeten Stadträte wiedergewählt, ebenso Stadtrat und zweiter Bürgermeister Dr. Conrad Gustav Adolf Varrentrapp (1844-1916).
  32771. 15.9.1896, Heute vor genau fünfundzwanzig Jahren trat der Frankfurter nationalliberale Kommunalpolitiker Geheimer Regierungsrat Dr. Adolf Varrentrapp (1844-1916) als Kanzleidirektor in den Dienst der Stadt Frankfurt am Main, seit 1899 zweiter Bürgermeister (bis Ende 1906).
  32772. 30.6.1899, Der Zweite Bürgermeister (1880-1899), Dr. jur. Karl Heussenstamm (1835-1913), legt heute sein Amt nieder und tritt in den Ruhestand. Sein Amtsnachfolger als Bürgermeister ab 01.07.1899 ist Adolf Varrentrapp (1844-1916) (bis 31.12.1906).
  32773. 4.6.1976, Verabschiedung von Bürgermeister Rudi Sölch, der einen Posten als Verwaltungsdirektor des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) in Mainz antritt.
  32774. 17.5.1977, Konstituierende Sitzung des am 20.03. d. J. neu gewählten Umlandverbandes im Römer. Der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) gibt das Amt an den Kelkheimer Bürgermeister Dr. Winfried Stephan (CDU) ab.
  32775. 16.6.1977, Aus Anlass des „Tages der deutschen Einheit“ findet in der Paulskirche eine Gedenkstunde des Kuratoriums „Unteilbares Deutschland“ mit Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann und Bürgermeister Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) statt.
  32776. 1.7.1977, Bürgermeister a. D. Dr. Wilhelm Fay (1911-1980) erhält die Freiherr-vom-Stein-Plakette.
  32777. 28.9.1978, Hamburgs Erster Bürgermeister, Hans Ulrich Klose, führt mit der SPD-Stadtverordnetenfraktion im Römer ein Informationsgespräch.
  32778. 1.12.1978, Stadtrat Dr. Wilhelm Fay (1911-1980), Bürgermeister a. D., erhält die Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen.
  32779. 10.7.1979, Zum 75. Geburtstag des Altbürgermeisters Rudolf Menzer (1904-1991), 1946 bis 1960 Frankfurter Personaldezernent, 1960 bis 1966 Bürgermeister, 1966 bis 1970 Mitglied des Hessischen Landtags, gratuliert der Magistrat mit einem Empfang im Römer.
  32780. 8.11.1979, Der Bürgermeister von Tel Aviv, Yigal Griffel, und Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann einigen sich auf die Grundzüge eines Freundschaftsvertrages zwischen Frankfurt am Main und Tel Aviv.
  32781. 7.2.1980, Tod des ehemaligen Frankfurter Bürgermeisters Dr. Wilhelm Fay (1911-1980), seit 1948 ehrenamtlicher, seit 1956 hauptamtlicher Stadtrat, von 1966 bis 1972 Bürgermeister in Frankfurt am Main, von 1953 bis 1970 Mitglied des Hessischen Landtags und von 1952 bis 1967 Landesvorsitzender, dann Ehrenvorsitzender der CDU in Hessen.
  32782. 1.7.1981, Zum 70. Geburtstag von Dr. Wilhelm Fay (1911-1980), Stadtrat und Bürgermeister in Frankfurt am Main, von 1953 bis 1970 Mitglied des Hessischen Landtags, legen Magistrat und Stadtverordnetenversammlung einen Kranz an dessen Grab auf dem Hauptfriedhof nieder.
  32783. 27.5.1982–27.6.1982, Ausstellung des Israelischen Künstlerbundes in der Paulskirche. An der Eröffnung nimmt der stellvertretende Bürgermeister von Tel Aviv, Ygal Griffel, teil.
  32784. 13.9.1982, Antrittsbesuch des Generalkonsuls der Schweiz, Jean Aebischer, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  32785. 13.1.1984, Die Weinkönigin Carola Geiger aus Weinsberg in Württemberg stattet der Mainstadt ihren Antrittsbesuch ab und wird von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog empfangen.
  32786. 10.5.1984, Antrittsbesuch des Generalkonsuls des Kaiserlich-Japanischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main, Tadakiyo Nomura, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  32787. 24.5.1984, Der Honorarkonsul der Philippinen, Peter Merck, kommt zu seinem Antrittsbesuch bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog in den Römer.
  32788. 10.7.1984, Zum 80. Geburtstag von Bürgermeister a. D. Rudolf Menzer (1904-1991) gibt die Stadt im Limpurgsaal des Römers eines offiziellen Empfang.
  32789. 4.6.1985, 150. Geburtstag des Rechtsanwalts und Kommunalpolitikers Dr. Karl Heussenstamm (1835-1913), 1873 bis 1880 Stadtverordneter, von 1880 bis 1899 Zweiter Bürgermeister von Frankfurt am Main.
  32790. 6.8.1985, Zum Gedenken an den 40. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima finden Mahnwachen auf dem Römerberg und ein Mahngang zur Konstablerwache statt. Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog nimmt zur gleichen Zeit in Hiroshima an der ersten internationalen Solidaritätskonferenz von Städten gegen Atomwaffen und für den Frieden teil.
  32791. 21.1.1986, Polizei unterbricht im Römer handgreiflich eine Protestaktion von Mitgliedern der Stadtverordnetenfraktion der Grünen anlässlich der Verabschiedung des Südafrikanischen Konsuls Marinus Leonard te Water Naudé durch Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog.
  32792. 26.4.1986, Der Evangelische Regionalverband wählt auf seiner konstituierenden Sitzung im Dominikanerkloster Bürgermeister Hans-Jürgen Moog für sechs Jahre zum Vorsitzenden des Frankfurter „Kirchenparlaments“.
  32793. 13.6.1986, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog überreicht Umweltminister Dr. Walter Wallmann die Schreibmappe mit dem Frankfurter Adler, das traditionelle Abschiedsgeschenk für ein ausscheidendes Magistratsmitglied.
  32794. 1.7.1986, Anlässlich des 75. Geburtstages des früheren Frankfurter Bürgermeisters, Dr. Wilhelm Fay (1911-1980), legt Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog am Grab des Politikers auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  32795. 5.2.1987, Australien eröffnet in Frankfurt am Main eine konsularische Vertretung. Aus diesem Anlass empfängt Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog in seinem Dienstzimmer im Römer Generalkonsul Harry Vincent Westwood zum offiziellen Antrittsbesuch.
  32796. 6.10.1987, Traditioneller Spatenstich für den Aus- und Umbau des Bürgermeister-Gräf-Hauses in ein Sozial- und Rehabilitationszentrum.
  32797. 2.8.1989, Stadtrat Andreas von Schoeler reist zur „Zweiten Weltkonferenz der Bürgermeister für Frieden durch die Solidarität der Städte“ nach Japan. Die Tagung findet anlässlich des 44. Jahrestages des Abwurfs der Atombombem vom 04. bis 09. August in Hiroshima und Nagasaki statt.
  32798. 22.8.1989, Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls der Republik Korea in Frankfurt, Sung-Ku Kang, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog.
  32799. 28.11.1989, Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls der Republik Österreich in Frankfurt am Main, Dr. Heinrich Winter, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  32800. 29.4.1990, 100. Todestag des Kommunalpolitikers und Oberbürgermeisters Dr. Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein (1818-1890), am 27.11.1867 zum Ersten Bürgermeister (seit 1869 Titel „Oberbürgermeister“) gewählt; schied am 26.02.1880 aus dem Amt.
  32801. 25.9.1990, Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls Portugals, Joao Pinto Versteeg, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  32802. 14.11.1990, Antrittsbesuch des neuen ägyptischen Generalkonsuls in Frankfurt am Main, Abdel Hamid Ismail, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  32803. 15.1.1991, Oberbürgermeister Volker Hauff und Dietzenbachs Bürgermeister Jürgen Heyer unterzeichnen im Römer einen Vertrag über den Bau von 70 Wohnungen im Zentrum Dietzenbachs.
  32804. 15.4.1991, Einweihung der ersten gläsernen Liftanlage des Frankfurter Verkehrsverbundes (FVV) an der Konstablerwache durch Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog.
  32805. 16.8.1991, Zum 700. Jubiläum der Schweizerischen Eidgenossenschaft gibt die Stadt Frankfurt am Main im Kaisersaal des Römers einen Empfang in Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog.
  32806. 27.9.1991, Der neue Generalkonsul Mexicos in Frankfurt am Main, Gonzalo Aguirre, stattet Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer seinen Antrittsbesuch ab.
  32807. 30.10.1991, Dem Musikverleger Johannes Petschull, Leiter des Musikverlages C. F. Peters, wird im Römer von Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog für seine Verdienste um das kulturelle Wohl der Stadt Frankfurt die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  32808. 22.1.1992, Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls der Schweiz, Arthur H. Burkhardt, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  32809. 13.5.1992, Der Hessische Landtag verabschiedet mit den Stimmen der rot-grünen Koalition und gegen die CDU und FDP die Neufassung der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) und der Hessischen Landkreisordnung (HLKO). Bürgermeister und Landräte in Hessen können nun vom Mai kommenden Jahres von den Bürgern direkt gewählt werden.
  32810. 1.10.1992, Anlässlich des 80. Geburtstages des ehemaligen Stadtrats Gerhard Ambrosius (1912-2000) empfängt ihn Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  32811. 21.10.1992, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog stellt den neuen „Marketingplan für den Rhein-Main-Städtetourismus“ vor. Die fünf großen Städte der Rhein-Main-Region – Frankfurt am Main, Mainz, Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach/Main – werben gemeinsam um Touristen.
  32812. 9.11.1992, Antrittsbesuch des neuen Generalkonsuls von Kolumbien, Juan Esteban Orduz Trujillo, bei Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer.
  32813. 21.12.1992, Der neue indische Generalkonsul, Alok Prasad, stattet Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog im Römer seinen Antrittsbesuch ab.
  32814. 12.3.1993, Offizielle Eröffnung des neuen Domizils der Ortsvereinigung City-West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Rödelheimer Landstraße 95 mit Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog.
  32815. 20.1.1994, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler teilt mit, dass 1994 kein Nachfolger für den in diesem Jahr ausscheidenden Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog (CDU) und auch kein neuer Umweltdezernent gewählt werden sollen. Über die Magistratspositionen werde erst 1995 entschieden.
  32816. 10.11.1994, Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Moog wird im Kaisersaal des Römers von den „Freunden Frankfurts“ und aus den Händen von Oberbürgermeister Andreas von Schoeler der Stoltze-Preis verliehen.
  32817. 19.6.1997, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Verleihung der Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ an Stadtrat a. D. Paul Labonté, Bürgermeister a. D. Dr. Hans-Jürgen Moog und Bürgermeister a. D. Rudi Sölch.
  32818. 20.6.1997, Verleihung des Bürgermeister Wilhelm Fay-Preises im Kaisersaal des Römers durch Oberbürgermeisterin Petra Roth an vier sozial engagierte Frauen.
  32819. 2.3.1998, 50. Geburtstag von Bürgermeister Achim Vandreike (SPD).
  32820. 18.6.1998, Im Römer wird eine Gedenktafel für die Stadtoberhäupter der Freien Stadt Frankfurt im 19. Jahrhundert (1817-1866), von Johann Wilhelm Metzler (1755-1837), 1802, 1805 und 1813 Jüngerer Bürgermeister und 1816/17 sowie zwei weitere Amtsperioden in den Jahren 1819 und 1823 Älterer Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt, bis Carl Constanz Victor Fellner (1807-1866), letzter Älterer Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt, enthüllt.
  32821. 20.7.1998, In der Wandelhalle der Paulskirche wird in Anwesenheit von Bürgermeister Achim Vandreike der Hitler-Attentäter vom 20. Juli 1944 gedacht.
  32822. 19.5.1999, Festakt anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Frankfurter Jugendrings (FJR) mit Bürgermeister Achim Vandreike im Historischen Museum.
  32823. 16.1.2001, Eine Wählerinitiative, die den Kommunalwahlkampf von Achim Vandreike als Oberbürgermeister-Kandidat der SPD unterstützen will, stellt sich mit 40 Mitgliedern um den früheren Bürgermeister Rudi Sölch der Öffentlichkeit vor.
  32824. 14.5.2001, Im Palmenhaus des Palmengartens stellen Oberbürgermeisterin Petra Roth, Bürgermeister Joachim Vandreike und Finanzdezernent Albrecht Glaser die Pläne zur grundlegenden Sanierung des Gesellschaftshauses im Frankfurter Palmengarten vor. Die Gastronomie soll vom Varieté-Direktor Johnny Klinke vom „Tigerpalast“ übernommen werden.
  32825. 29.6.2001, Der ehemalige Stadtbaurat Hans Kampffmeyer (1912-1996) sowie der frühere Bürgermeister Wilhelm Fay (1911-1980) werden von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat mit einer Kranzniederlegung auf dem Hauptfriedhof geehrt.
  32826. 22.8.2001, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Frankfurter Hofes am Kaiserplatz mit Oberbürgermeisterin Petra Roth und Bürgermeister Achim Vandreike.
  32827. 11.9.2001, Oberbürgermeisterin Petra Roth, die zur Abschiedsgala von New Yorks Bürgermeister Rudolph Giuliani reisen will, sitzt unfreiwillig sechs Tage lang in Gander auf Neufundland an der amerikanisch-kanadischen Grenze fest und nächtigt dort in Schulturnhallen. Sie kann erst am 16.09. zurückkehren.
  32828. 5.12.2001, Der ehemalige SPD-Kommunalpolitiker (Stadtkämmerer, Bürgermeister) Rudi Sölch wird im Dominikanerkloster mit der Martin-Niemöller-Medaille der evangelischen Landeskirche ausgezeichnet.
  32829. 17.7.2003, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Achim Vandreike wird für weitere sechs Jahre zum Bürgermeister von Frankfurt am Main gewählt. Er erhält allerdings nur 56 von 81 Stimmen. Aus den Reihen des Viererbündnisses aus CDU, SPD, Grünen und FDP fehlen rein rechnerisch 23 Stimmen. Merklich verstimmt nimmt Vandreike aus den Händen von Oberbürgermeisterin Petra Roth seine Ernennungsurkunde entgegen.
  32830. 29.9.2003–30.9.2003, Oberbürgermeisterin Petra Roth nimmt auf ihrer diesjährigen Werbereise in die USA zwei Tage Station in Chicago, wohin sie der dortige Bürgermeister Richard Daley eingeladen hat.
  32831. 26.11.2004, Dem früheren Frankfurter Bürgermeister Hans-Jürgen Moog wird bei der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau die Martin-Niemöller-Medaille verliehen.
  32832. 9.7.2005, Offizielle Übergabe des zweiten Fußballplatzes für den VfB Unterliederbach durch Bürgermeister Achim Vandreike.
  32833. 9.9.2005, Eröffnung des Nachbarschaftsbüros Nordweststadt durch Bürgermeister Achim Vandreike.
  32834. 17.1.2006, Nach heftiger Kritik an der Vergabe städtischer WM-Karten an die Fraktionen des Viererbündnisses aus CDU, SPD, Grünen und FDP lenkt Bürgermeister Joachim Vandreike ein und erteilt allen Fraktionen im Römer ein Erstkaufrecht.
  32835. 9.8.2008, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Alten- und Pflegeheims „Bürgermeister-Gräf-Haus“ im Stadtteil Sachsenhausen.
  32836. 9.4.2009, Tod des langjährigen SPD-Vorstands des Ortsvereins Praunheim Rudolf „Rudi“ Gesell (1932-2009), genannt „Bürgermeister von Praunheim“, im Alter von 76 Jahren.
  32837. 30.9.2010, 150. Geburtstag des Kommunalpolitikers und Bürgermeisters von Höchst, Viktor Palleske (1860-1935), von 1899 bis 1910 Bürgermeister im damals noch nicht eingemeindeten Höchst, Vorsitzender des Höchster Geschichtsvereins.
  32838. 24.7.2016, Heute vor 150 Jahren nimmt sich der letzte Ältere Bürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Carl Constanz Victor Fellner (1807-1866), aufgrund der exorbitanten preußischen Kontributionsforderungen im Garten seines Hauses - Seilerstraße 8 - das Leben. Zwei Tage später wird er von mehreren tausend Frankfurtern auf dem Hauptfriedhof zu Grabe getragen.
  32839. 15.9.2003–21.9.2003, „Elsässische Woche“ und „Elsässer Markt“ auf dem Paulsplatz (17.-22.09.), eröffnet von Oberbürgermeisterin Petra Roth und der Straßburger Bürgermeisterin Fabienne Keller.
  32840. 27.8.2008, Offizielle Übergabe durch Bürgermeisterin Jutta Ebeling und anschließende Feier anlässlich der Wiedereröffnung der sanierten Schul- und Stadtteilbibliothek in Nieder-Eschbach.
  32841. 1.2.2012, Feierliche Wiedereröffnung der für 13 Millionen Euro umgebauten und erweiterten Hellerhofschule im Gallus in Anwesenheit von Bürgermeisterin Jutta Ebeling.
  32842. 14.3.2012, Letzter Arbeitstag der langjährigen Bürgermeisterin Jutta Ebeling – nach 23jähriger Mitgliedschaft im Frankfurter Magistrat. Nachfolger im Amt des Bürgermeisters wird der Grünen-Politiker Olaf Cunitz.
  32843. 15.11.2012, Die frühere Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) und die ehemalige Bürgermeisterin Jutta Ebeling (Grüne) werden im Rahmen der Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung mit dem Ehrentitel der Frankfurter Stadtältesten ausgezeichnet.
  32844. 26.11.1907, Im Rahmen einer Versammlung von Bürgermeistern in Höchst am Main findet die Gründung eines „Verbandes der Frankfurter Vorortgemeinden“ statt.
  32845. 30.10.1936, 400. Todestag des Ratsherren, Schöffen und Bürgermeisters Hamman von Holzhausen (1467-1536), maßgeblicher Förderer der Reformation.
  32846. 9.8.1933, Offizieller Empfang des Bürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main, Karl Linder, der Sportverbände und der NSDAP auf dem Opernplatz anlässlich der Rückkehr der siegreichen Fahrer der Adlerwerke vom Internationalen Alpenrennen. Der Erfolg hat den Adlerwerken den Alpenpokal eingebracht.
  32847. 21.1.1924, Öffentliche Versammlung des Republikanischen Reichsbundes im Volksbildungsheim mit einer Ansprache des früheren Frankfurter Bürgermeisters (1913-1920) und jetzigen Nürnberger Oberbürgermeisters (1920-1933) Prof. Hermann Luppe (1874-1945) über „Verfassungskampf und Reichseinheit“.
  32848. 24.6.1913, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Offizielle Amtseinführung des neu gewählten Bürgermeisters Dr. Hermann Luppe (1874-1945) durch Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927), Magistratsvorlagen, Ausschussberichte, Anträge.
  32849. 11.4.1913, (nichtöffentliche) Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Wahl eines zweiten Bürgermeisters (Stadtrat Dr. Hermann Luppe).
  32850. 21.8.1906, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Hauses Limpurg: Magistratsvorlagen, Ausschussberichte. In nichtöffentlicher Sitzung findet die Wahl des zweiten Bürgermeisters statt: Gewählt mit 38 Stimmen (bis 1913) wird Stadtrat Otto Grimm (1855-1925), seit 1888 hauptamtlicher Stadtrat in Frankfurt am Main und Dezernent für das Schulwesen.
  32851. 26.7.1937, Verabschiedung des Bürgermeisters (1933-1937) Karl Linder (1900-1979), von 1930 bis 1945 Mitglied des Reichstags für den Wahlkreis 19 (Hessen-Nassau), 1932 Gauleiter von Hessen-Nassau, 1933 stellvertretender Gauleiter, im Bürgersaal des Rathauses. Ihm wird die neu geschaffene Ehrenplakette der „Stadt des deutschen Handwerks“ Frankfurt am Main verliehen. Die Verabschiedung steht im Zusammenhang mit seiner Ernennung zum stellvertretenden Gauleiter von Hessen-Nassau. Sein Nachfolger im Amt des Bürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main wird (bis 1945) Joseph Kremmer (1886-1976) (Spitzname: „Unterschreibmaschine“), 1933 Frankfurter Stadtverordneter, von 1933 bis 1937 Landrat und Kreisleiter des Rheingaukreises in Rüdesheim.
  32852. 31.5.1946, Rücktritt des Bürgermeisters Dr. Karl Schlosser auf eigenen Wunsch nach Vollendung des 70. Lebensjahres.
  32853. 1.7.1948, Dr. Walter Leiske übernimmt das Amt des Frankfurter Bürgermeisters.
  32854. 12.8.1952, Verlegung der Amtsräume des Oberbürgermeisters, des Bürgermeisters und der Stadtkanzlei in das wieder aufgebaute Rathaus (Römer).
  32855. 3.12.1952, Tod des Zweiten Bürgermeisters i.R., Dr. Karl Schlosser (SPD).
  32856. 24.7.1957, Anlässlich des 150. Geburtstages des letzten Bürgermeisters der Freien Stadt Frankfurt, Carl Konstanz Fellner (1807-1866), legt die Stadtverwaltung an seiner Grabstätte auf dem Hauptfriedhof einen Kranz nieder.
  32857. 7.2.1964, Empfang der Stadt Frankfurt am Main zu Ehren des Bürgermeisters a. D. Dr. Walter Leiske (1889-1971) anlässlich seines 75. Geburtstages.
  32858. 26.11.1966, 50. Todestag des Bürgermeisters (1899-1906) und Kommunalpolitikers Dr. Conrad Gustav Adolf Varrentrapp (1844-1916).
  32859. 18.3.1968, Tod des früheren Bürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main, Rechtsanwalt und Notar Eugen Helfrich (1894-1968), 1946 bis 1950 Mitglied des Hessischen Landtags.
  32860. 10.7.1969, 65. Geburtstag des früheren Bürgermeisters Rudolf Menzer (1904-1991), 1954 Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main, seit 1966 Mitglied des Hessischen Landtags.
  32861. 26.3.1890, Letzte Sitzung der städtischen Schuldeputation und des Kuratoriums der höheren Schulen unter dem Vorsitz des am 01. April d. J. von diesem Verwaltungszweig scheidenden Zweiten Bürgermeisters Dr. Karl Jakob Moritz Heussenstamm (1835-1913), der dieses Amt zehn Jahre lang ausgefüllt hat. /„Meyerbeer-Verdi-Abend“ im Zoologischen Garten.
  32862. 1.7.1976, 65. Geburtstag des langjährigen Bürgermeisters Dr. Wilhelm Fay (1911-1980).
  32863. 28.2.1980, Polizeivizepräsident Eduard Gerling (1921-1986) wird als neues Mitglied des ehrenamtlichen Magistrats in sein Amt eingeführt. Gerling ist Nachfolger des verstorbenen früheren Bürgermeisters Dr. Wilhelm Fay.
  32864. 7.2.1981, Anlässlich des einjährigen Todestages des langjährigen Bürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main und CDU-Landesvorsitzenden, Dr. Wilhelm Fay (1911-1980), legen die Stadt, der hessische Landtag sowie der CDU Landes- und Kreisverband Kränze an seinem Grab auf dem Hauptfriedhof nieder.
  32865. 1.7.1982, Amtsantritt des neu gewählten Bürgermeisters Dr. Hans-Jürgen Moog, zuständig für das Amt für Wirtschaftswesen.
  32866. 10.7.1989, 85. Geburtstag des „Alt-Bürgermeisters“ der Stadt Frankfurt am Main, Rudolf Menzer (1904-1991), 1966 bis 1970 hessischer Landtagsabgeordneter. Aus diesem Anlass gibt die Stadt einen offiziellen Empfang im Limpurgsaal des Römers.
  32867. 12.8.1991, Tod des Stadtrats a. D. und ehemaligen Bürgermeisters Rudolf Menzer (1904-1991).
  32868. 12.8.2001, 10. Todestag des Kommunalpolitikers und Bürgermeisters Rudolf Menzer (1904-1991).
  32869. 7.2.2005, 25. Todestag des ehemaligen Bürgermeisters Wilhelm Fay (1911-1980).
  32870. 15.3.2012, Der Grünen-Politiker Olaf Cunitz wird im Limpurgsaal des Römers von Oberbürgermeisterin Petra Roth mit der Amtskette des Bürgermeisters geschmückt.
  32871. 9.4.1968, Schweigemarsch von etwa 800 Frankfurter Bürgern anlässlich der Ermordung des Friedens-Nobelpreisträgers Martin Luther King durch die Innenstadt.
  32872. 2.5.1974, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Zum zweiten Mal hintereinander wird das Stadtverordnetenplenum von unzufriedenen Bürgern dieser Stadt gestört. Diesmal sind es die Frankfurter Abendgymnasiasten, die mit Megaphonen, Flugblättern und Transparenten den von der Hessischen Gemeindeordnung vorgegebenen konventionellen Rahmen öffentlicher Parlamentssitzungen sprengen.
  32873. 21.10.1894, Premiere des Volksfestspiels „Friedrich der Große“ von Max Lündner (1846-1903), dargestellt von Frankfurter Bürgern unter Leitung und Mitwirkung von Alexander Hessler (Strassburg i. E.) im Zirkusgebäude.
  32874. 31.8.1980, Großkundgebung mit 6000 Bürgern am östlichen Rand des Flughafengeländes gegen den Bau der Startbahn West auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  32875. 14.7.1986, Die Kosten des Rechtsstreits um Rainer Werner Fassbinders Theaterstück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ wird vom Frankfurter Oberlandesgericht zwischen den Antragstellern, vierzehn ehemaligen jüdischen Bürgern Frankfurts, und der Stadt Frankfurt am Main geteilt.
  32876. 19.1.1999, Städtischer Neujahrsempfang im Römer mit Oberbürgermeisterin Petra Roth. Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Wim Duisenberg, verspricht den Bürgern, dass der Euro eine stabile Währung sein wird. Zudem spricht er sich für die Gründung einer europäischen Schule in der Mainstadt aus.
  32877. 13.5.2006, Offizielle Eröffnung des sanierten Mainufers. Für zwölf Millionen € hat die Stadt Frankfurt die Mainufer aufgehübscht. Mit durchgehenden Wegen und neu gestalteten Promenaden wird den Bürgern eine Erholungszone mitten in der Stadt geboten.
  32878. 20.5.1990, Dem evangelischen Superintendent von Leipzig, Friedrich Magirius, wird in der Paulskirche der Gustav-Heinemann-Bürgerpreis verliehen.
  32879. 10.6.2008, Die Frankfurter Sparkasse ehrt sechzehn engagierte Frankfurter im Kaisersaal des Römers erstmals mit dem Bürgerpreis.
  32880. 30.11.2000, In der Hamburger Allee werden trotz Bürgerprotest viele Kastanien gefällt. Platz geschaffen wird für zwei Straßenbahngleise zum neuen Büro- und Wohnviertel am Rebstock.
  32881. 30.1.1992, Schuldezernentin Jutta Ebeling (Die Grünen) nimmt nach wochenlangen Bürgerprotesten überraschend Abstand von ihren Schulplänen für Sachsenhausen. Die Schwanthalerschule (Hauptschule) wird nicht geschlossen, Deutschherren- und Holbeinschule (Realschulen) werden nicht zusammengelegt. Für die geplante integrierte Gesamtschule soll ein Neubau errichtet werden.
  32882. 4.6.1929, Eine städtische Eingabe des Bürgerrats e.V. verlangt die „Einführung von Pflichtarbeit“ für Langzeitarbeitslose.
  32883. 10.1.1946, Neunte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Erhöhung der Vergnügungssteuer Getränkesteuer, des Straßenbahntarifs, Stromtarifs, Wasserpreises, Gastarifs und von Verwaltungsgebühren.
  32884. 11.4.1946, Sechzehnte Sitzung des „Bürgerrats“. Tagesordnung: Unmittelbare Unterstellung der Stadt Frankfurt am Main unter das Staatsministerium, Entwurf eines Wiederaufbaugesetzes für Frankfurt am Main.
  32885. 16.5.1946, Neunzehnte und letzte Sitzung des „Bürgerrats“ im Sitzungssaal des Hauses Siesmayerstraße 12. Tagesordnung: Angelegenheiten des Wohnungsamtes.
  32886. 10.2.1946, Frauenversammlung der KPD im Handwerkersaal, auf der Bürgerratsmitglied Eva Höhn über „Mütter, sorgt für die Zukunft eurer Kinder“ spricht.
  32887. 20.12.1911, Festakt der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main in der Aula des Philanthropins anlässlich der einhundertsten Wiederkehr des Tages, an welchem den Juden Frankfurts die Bürgerrechte verliehen worden sind. Die Festrede hält der Historiker Prof. Isidor Kracauer (1852-1923), Lehrer für Geschichte, Deutsch und Geografie am Philanthropin, über „Die Entwicklung der Emanzipation der Frankfurter Juden“.
  32888. 6.6.1950, Erste Mitgliedervollversammlung der Gesellschaft für Bürgerrechte Frankfurt.
  32889. 29.4.1992, Gründung des Vereins „Demokratischer Impuls. Forum für direkte Demokratie und Bürgerrechte“ im Stadtteilzentrum der Arbeiterwohlfahrt, Eckenheimer Landstraße.
  32890. 19.2.1906, Tod des Verlegers Moritz Diesterweg (1834-1906), 1860 Erwerb des Frankfurter Bürgerrechtes und der Johann Christian Hermannschen Commissions- und Sortimentsbuchhandlung (bis 1880) auf der Zeil, Gründung des Moritz Diesterweg Verlags als Schulbuchverlag, weiterer Schwerpunkt: Pflege des Frankfurter Schrifttums.
  32891. 15.1.1998–27.2.1998, Fotoausstellung „Countdown to Eternity“ anlässlich des 30. Todestages des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King im Amerikahaus.
  32892. 25.6.1937, 170. Todestag des Komponisten Georg Philipp Telemann (1681-1767), 1712 Ernennung zum städtischen Kirchenmusikdirektor in Frankfurt am Main, 1714 Erwerb des Frankfurter Bürgerrechts, 1721 Ruf nach Hamburg.
  32893. 14.2.1993, Lesung des tschechischen Schriftstellers und Bürgerrechtsaktivisten Pavel Kohout in der Zeil-Galerie.
  32894. 5.9.1970, Der Sekretär des Nationalen Komitees der Kommunistischen Partei der USA, Claude Lightfoot, spricht als Gast der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) auf einem internationalen „Meeting der Kommunisten“ über die Bürgerrechtsbewegung in den USA.
  32895. 1.7.1949, Vortrag von Professor Max Horkheimer auf Einladung der Lessinggesellschaft im Hörsaal H der Johann Wolfgang Goethe-Universität über das Thema: „Die Idee des Bürgers“.
  32896. 13.12.2009, Tod des letzten hier lebenden jüdischen Bürgers, der von den Nationalsozialisten aus Frankfurt am Main deportiert worden war: der Shoah-Überlebende Siegfried Grünebaum (1926-2009), im Alter von 82 Jahren.
  32897. 27.6.1937, Großkundgebung der Kriegsblinden im Bürgersaal des Römers.
  32898. 8.6.1937, Eröffnungssitzung des Ausschusses für GmbH-Recht in der Akademie für deutsches Recht in Anwesenheit von Gauleiter Jakob Sprenger und Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Bürgersaal des Rathauses.
  32899. 21.5.1937–22.5.1937, 14. Deutsche Tagung für Krüppelfürsorge im Volksbildungsheim samt städtischem Empfang durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs im Bürgersaal des Rathauses.
  32900. 6.3.1937, Feier anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Offiziersvereins Frankfurt am Main von 1867 im Bürgersaal des Rathauses.
  32901. 24.2.1937, Öffentliche Ratsherren-Sitzung im Bürgersaal des Rathauses: Einführung und Vereidigung von fünf Ratsherren und Vorlage des Haushaltsplanentwurfs für 1937. Haushaltsrede des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs.
  32902. 13.2.1937, Konzert des Leipziger Gewandhaus-Quartetts im Bürgersaal des Rathauses.
  32903. 11.2.1937, Öffentliche Gemeinderatssitzung im Bürgersaal des Rathauses in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Tagesordnungspunkte: u.a. Jahresrechnung 1935, ein Sonderfürsorgeprogramm und die Durchführung einer Verkehrszählung.
  32904. 2.12.1936, 50. Sitzung der Frankfurter Medizinischen Gesellschaft im Bürgersaal des Rathauses – zugleich 50jähriges Jubiläum.
  32905. 2.12.1936, Gauleiter Jakob Sprenger spricht im Bürgersaal des Römers zur Eröffnung des Gauausschusses des Reichsberufswettkampfes.
  32906. 27.11.1936, Konzert des Peischer-Quartetts im Bürgersaal des Rathauses.
  32907. 7.11.1936, Der Präsident der Reichsmusikkammer Peter Raabe spricht auf Einladung des Deutschen Volksbildungswerkes Frankfurt im Bürgersaal des Römers über Carl Maria von Weber.
  32908. 12.2.1936, Arbeitstagung der Arbeitskammer Hessen im Bürgersaal des Rathauses.
  32909. 30.1.1936, Feiern der NS-Machtübernahme der Stadtverwaltung (im Bürgersaal des Rathauses) in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs, der NSDAP, der SA, der Deutschen Arbeitsfront (im Volksbildungsheim), der Justizbeamten (in der Ehrenhalle des Justizgebäudes) und der Polizei (im Polizeipräsidium).
  32910. 30.11.1935, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Universitäts-Augenklinik im Bürgersaal. Die Augenklinik ist 1910 als Städtische Augenklinik errichtet worden.
  32911. 2.8.1935–5.8.1935, Deutscher Stenografentag verbunden mit einer Ausstellung im „Haus der Moden“ und einem städtischen Empfang im Bürgersaal des Römers durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  32912. 22.4.1935–25.4.1935, 3. Kynologischer Weltkongress im Bürgersaal und im Hotel „Frankfurter Hof“.
  32913. 6.10.1934–17.10.1934, 6. Internationale Kochkunst-Ausstellung (IKA) Frankfurt am Main auf dem Festhallengelände. Offizieller Empfang der Mitglieder des Internationalen Hotelierverbandes am 07.10. im Bürgersaal des Römers durch Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  32914. 25.11.1933, Tagung der Kreisführer des Deutschen Landarbeiterverbandes im Bürgersaal.
  32915. 14.11.1933, Erste Sitzung des Landesbauernstandes Hessen-Nassau im Bürgersaal des Rathauses in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und Gauleiter Jakob Sprenger.
  32916. 20.9.1933, Regionalplanungstagung im Bürgersaal des Rathauses unter Teilnahme des Oberpräsidenten Prinz Philipp von Hessen und Gauleiter Jakob Sprenger. Gegründet wird der Landesplanungsverband im Rhein-Main-Gebiet.
  32917. 16.9.1933–18.9.1933, 42. Wandertag, eröffnet im Palmengarten, mit einer Kundgebung auf dem Römerberg und einem Empfang durch die Verwaltung der Stadt Frankfurt am Main im Kaisersaal des Römers. Zugleich, am 17.09., akademische Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Reichverbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine im Bürgersaal des Rathauses.
  32918. 7.12.1930, Akademische Feier anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Frankfurter Rettungsgesellschaft vom Roten Kreuz im Bürgersaal des Rathauses.
  32919. 28.3.1930, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Miniatursitzung im Bürgersaal. Die Stadtverordneten genehmigen die Gebühren- und Hundesteuererhöhung.
  32920. 19.1.1930, Gedächtnisfeier des Verbandes Frankfurter Frauenvereine für die im Dezember 1929 verstorbene Sozialpolitikerin Anna Edinger (1863-1929) im Bürgersaal des Rathauses.
  32921. 11.11.1928, Gedenkfeier des „Österreich-Deutschen Volksbundes“ im Bürgersaal des Rathauses zur Erinnerung an das zehnjährige Jubiläum der Gründung der Republik Österreich. Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) hält eine Festansprache.
  32922. 6.11.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Errichtung der Theaterdeputation, Finanzielle Mittel für die Sicherung der Mainuferbefestigung in Höchst, Wiedereinführung des örtlichen Sonderzuschlages für Frankfurt am Main.
  32923. 5.6.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: erste Zusammenkunft des neugewählten Stadtparlaments. Tagesordnung: Einführung und Verpflichtung der neugewählten Stadtverordneten, Wahl des Vorstandes der Stadtverordnetenversammlung für 1928, Wahl der ständigen Ausschüsse für 1928, Zukunft der Frankfurter Messe.
  32924. 22.3.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Fortsetzung der dreitägigen Haushaltsdebatte.
  32925. 23.2.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: u.a. Ausführung von städtischen Notstandsarbeiten.
  32926. 21.2.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ausführung außergewöhnlicher Straßenbauten, Austausch und Ankauf von Grundstücken, Legung von Wasserleitungen.
  32927. 2.2.1928, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Vorlage des Haushaltsplanentwurfes für das Jahr 1928. In seiner Etatrede gibt Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) einen Überblick über die ökonomische Situation der Mainstadt – trotz wirtschaftlichem Aufschwung kein nennenswerter Rückgang der Arbeitslosenquote.
  32928. 20.12.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Letztes Plenarsitzung des Jahres.
  32929. 9.12.1927, Festsitzung anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Römisch-Germanischen Kommission des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches in Anwesenheit von Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) im Bürgersaal des Rathauses.
  32930. 6.12.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses.
  32931. 15.11.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Kreditfreigaben für Kanalbauten, Fortführung der Ausgrabungen in der Römerniederlassung Nida-Heddernheim, Erneuerung und Modernisierung des städtischen Kraftwagenparkes.
  32932. 13.9.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Vereinbarung mit der IG-Farbenindustrie AG über Erwerb und Veräußerung von Grundstücken, Auslandsanleihe, Erhöhung des städtischen Zuschusses an Dr. Hoch’s Konservatorium für das Rechnungsjahr 1927.
  32933. 9.8.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Errichtung eines Ehrenmals für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg auf dem Hauptfriedhof, Ankauf von Grundstücken in den Gemarkungen Frankfurt am Main und Niederursel, Mehrheitliches Votum für die Aufrechterhaltung der Frankfurter Simultanschule.
  32934. 30.6.1927, Tagung des Verbandes deutscher Musikkritiker im Bürgersaal des Rathauses.
  32935. 3.5.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Freigabe für die Legung von Wasserleitungen, Erhöhung der Kühlhausgebühren, Mittelbewilligung für die Neuerwerbungen der letzten Forschungsreise des Geheimrats Leo Frobenius und des angebotenen Elfenbeinzahnes für das 1925 von der Stadt Frankfurt am Main angekauften Afrika-Archivs.
  32936. 12.4.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Verbesserung des Feuerschutzes im Stadtbezirk Praunheim, Zusatzbewilligung zum Haushaltsplan des Jahres 1926 für Kanalbauten in der Siedlung Praunheim und westlich der Kronthaler Straße, Weiterbenutzung des Friedhofs im Stadtbezirk Ginnheim.
  32937. 22.3.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Spezialberatung des Haushaltplanes für 1927.
  32938. 23.3.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Spezialberatung des Haushaltsplanes für 1927.
  32939. 24.3.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Spezialberatung des Haushaltsplanes für 1927.
  32940. 11.1.1927, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ersatzwahl bzw. Einführung und Verpflichtung von zwei Stadtverordneten, Wahl des Vorstandes der Stadtverordnetenversammlung 1927: Stadtverordnetenvorsteher: Leonhard Heißwolf (1880-1957), stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher: Hermann Laass (1866-1936); Wahl der ständigen Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung für 1927 sowie Wahl von Deputationsmitgliedern.
  32941. 16.12.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Errichtung eines neuen Freibankgebäude im städtischen Schlachthof, Errichtung einer simultanen Akademie zur Ausbildung von Volksschullehrern und -lehrerinnen in Frankfurt am Main, Neuschaffung einer Hafen-Direktorenstelle der städtischen Hafenanstalten.
  32942. 11.11.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Gewährung von Notstandszulagen für Erwerbslose für den Winter, Einrichtung und Ausstattung des neu erbauten Kindergartens und -hortes Gellertstraße, dringende Instandsetzungsarbeiten an verschiedenen Schulen.
  32943. 19.10.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ersatzwahl, Einführung und Verpflichtung eines Stadtverordneten, Errichtung einer Unterkunftsstätte für obdachlose jugendliche Wanderer in Verbindung mit einer Revierkrankenstube für wandernde Jugendliche, Abänderung der Vergnügungssteuer-Ordnung.
  32944. 8.6.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Niddaregulierung, Neubeschaffung von Scheiben- und Sonnenvorhängen für Amtsgebäude, Freigabe von Etatmitteln zu Kanalbauten,
  32945. 30.3.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Unterstützung kinderreicher Familien durch Zuweisung von großen Wohnungen, Gewährung einer Sonderbeihilfe für die Erwerbslosen („Osterbeihilfe“), Änderung der Hundesteuerordnung.
  32946. 31.3.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Feststellung des Haushaltsplanes für 1926 unter Zugrundlegung der von den Fachausschüssen bzw. dem Hauptausschuss gestellten Änderungsanträge in Einnahme und Ausgabe.
  32947. 4.3.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: städtischer Haushaltsplan für 1926.
  32948. 2.3.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Der gesamte Haushaltsplan für 1926 wird dem Hauptausschuss sowie den einzelnen Fachausschüssen überwiesen,
  32949. 23.2.1926, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Oberbürgermeister Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) stellt den Haushaltsvoranschlagsentwurf für 1926/27 vor.
  32950. 15.12.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Winterbeihilfe für Erwerbslose, Instandsetzung des Vorraums des städtischen Trausaals, Geländererwerb in der Gemarkung Niederrad.
  32951. 1.12.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Gewährung eines Zuschusses für das Frankfurter Symphonie-Orchester, Grundstücktausch in der Gemarkung Praunheim, Einrichtung eines vierten Kindergartens in der Altstadt.
  32952. 17.11.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Nachbewilligung auf den Etat des Pflegeamtes des Versorgungshauses für 1925, finanzielle Unterstützung Frankfurter Künstler, Erwerb von Siedlungsgelände in der Gemarkung Niederrad.
  32953. 29.10.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Errichtung einer Kühlwasserrückgewinnungs-Anlage im städtischen Krankenhaus, Auswirkungen der Zoll- und Steuerpolitik, Wohnungsbau, Auslands-Anleihen.
  32954. 13.10.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Freigabe von Etatmitteln zur Legung von Wasserleitungen in verschiedenen Straßen, Omnibus-Tarif bzw. Einrichtung eines Gemeinschaftsverkehrs Straßenbahn-Onmibus.
  32955. 29.9.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl eines Mitgliedes des Schulausschusses für höhere Schulen, Debatte über die Reform des Straßenbahntarifs sowie das städtischerseits vorbereitete Programm über Notstandsarbeiten.
  32956. 18.8.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Grundstücksankauf in der Innenstadt, Errichtung von Wohnungen u.a. seitens der Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft „Heimatfriede“ auf dem Grundstück Hausener Weg 32-60, Fertigstellung des Tiefkais auf der Frankfurter Seite.
  32957. 19.5.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ersatzwahl bzw. Einführung und Verpflichtung eines Stadtverordneten, Anschaffung neuer Kraftdroschken, Strandbäder, Ankauf der Osthafen-Molkerei,
  32958. 11.5.1925, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Handwerkskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden, veranstaltet von der Handwerkskammer, Nebenstelle Frankfurt am Main, im Bürgersaal des Rathauses.
  32959. 7.4.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Osterbeihilfe für die Erwerbslosen.
  32960. 31.3.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ersatzwahl bzw. Einführung und Verpflichtung von Stadtverordneten, Ersatzwahl für die ausgeschiedenen Mitglieder der ständigen Ausschüsse des Stadtparlaments. Gegen die Stimmen von Sozialdemokratischer Partei Deutschlands (SPD) und Kommunistischer Partei Deutschlands (KPD) wird eine Magistratsvorlage angenommen, die eine Übernahme von 53 Prozent des Aktienkapitals der Bad Homburg AG empfiehlt.
  32961. 12.2.1925, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Grunderwerb in der Gemarkung Seckbach, Ankauf von Liegenschaften in der Innenstadt, Uferbefestigung und Erdarbeiten im Oberhafen.
  32962. 9.12.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl von Mitgliedern für den Ausschuss „Hochwasserhilfe“; die Markt- und Hängegebühren der Schlacht- und Viehhof-Verwaltung werden mit Wirkung vom 01.12.1924 um 20 Prozent der derzeitigen Sätze herabgesetzt.
  32963. 18.11.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Offizieller Amtsantritt des neuen Frankfurter Oberbürgermeisters (1924-1933), Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) gemäß § 44 des Gemeindeverfassungsgesetzes vom 25.03.1867.
  32964. 2.10.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ludwig Landmann (1868-1945), Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und seit 1916 Frankfurter Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Wohnungswesen, wird zum neuen Oberbürgermeister gewählt. Er löst seinen Parteifreund Georg Voigt (1866-1927) ab.
  32965. 16.9.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Mittelbewilligung zur Ausführung dringlicher Verbesserungsarbeiten an Siedlungsbauten. Verlegung des Schulmuseums in das Zentrum der Stadt Frankfurt am Main – in das alte Gebäude der Weißfrauenschule. Mittelbewilligung für Erd- und Uferbefestigungsarbeiten im Oberhafen, Hanauer Landstraße.
  32966. 2.9.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ersatzwahl eines Mitgliedes der Stadtverordnetenversammlung. Die Stadtverordneten stimmen dem vom Ältestenausschuss vorgelegten Entwurf einer geänderten Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung zu.
  32967. 7.8.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Freigabe der Mittel für das Pumpwerk Hinkelstein, Genehmigung der Errichtung eines Wohngebäudes seitens des Konsum-Vereins für Frankfurt am Main auf dem Grundstück Friedrich Naumann-Straße 39/Ecke Philipp Fleck-Straße 47. Erneuerung der Turmuhr der St. Katharinenkirche.
  32968. 27.5.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neuwahl der unbesoldeten Magistratsmitglieder; Freigabe eines Kredits zur Erneuerung und Instandsetzung elektrischer und maschineller Anlagen, Maßnahmen zur Erhöhung der Feuersicherheit der städtischen Theater.
  32969. 6.3.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Haushaltsplan für 1924, Überweisung des gesamten Haushaltsplanes an den Hauptausschuss bzw. die Fachausschüsse.
  32970. 15.1.1924, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl des Vorstandes (Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender, Schriftführer, stellvertretender Schriftführer) für das Kalenderjahr 1924, Wahlen zu den ständigen Ausschüssen für 1924, Ernennung von Kassenrevisoren für 1924.
  32971. 30.10.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Gaspreiserhöhung, Genehmigung der Anträge des wirtschaftspolitischen Ausschusses, Zustimmung zur neuen Gebührenordnung des städtischen Wohnungsamtes vom 27.09. d. J.
  32972. 25.9.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Gemäß den Anträgen des Hauptausschusses wird die Erhöhung der Wohnungsbauabgabe angenommen – ebenso die Anträge des sozialpolitischen Ausschusses über die Erhöhung der Erwerbslosenunterstützung.
  32973. 11.9.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erhöhung des Wassergeldes, Änderung der Gaststeuerordnung, Erhöhung der Werft- und Schutzgebühren des Hafentarifs der städtischen Hafenverwaltung.
  32974. 14.8.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: erste Sitzung nach den Sommerferien. Tagesordnung: Erwerbslosenunterstützung, Teuerungsdebatte.
  32975. 5.7.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Ein Antrag des sozialpolitischen Ausschusses, der u.a. den Magistrat auffordert, bei der Reichsregierung auf sofortige Erhöhung der Erwerbslosen-Unterstützungssätze zu dringen, findet einstimmige Aufnahme.
  32976. 21.6.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Generaldebatte zum Haushaltsplan für 1923.
  32977. 30.4.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erwerbslosenfürsorge, Milchversorgung, Gaspreis.
  32978. 6.3.1923, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Nacherhebung der Gewerbesteuer sowie anderer Gebühren – Wassergeld, Straßenreinigung und Kanalgebühr.
  32979. 12.12.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Zustimmung zum Nachtragsetat, Erhöhung der Steuern und Gebühren, die neuen Straßenbahntarife.
  32980. 14.11.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erhöhung der Straßenbahntarife und Wiedereinführung der Monatskarten, Wohnungsbauprogramm für 1922.
  32981. 7.11.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: städtisches Wohnungsbauprogramm für 1922 und Deckung der erforderlichen Mittel (Wohnungsbauabgabe), Erhöhung des Gaspreises.
  32982. 29.10.1922, Vierter außerordentlicher Vertretertag des Volksbundes deutscher Kriegsgräber-Fürsorge im Bürgersaal des Rathauses.
  32983. 23.10.1922–25.10.1922, Vierte Internationale Freihandelskongress, veranstaltet vom „Deutschen Freihandelsbund“ in Gemeinschaft mit dem englischen Cobdenklub im Bürgersaal des Römers. Im Sitzungssaal sind während der Tagung Urkunden aus der Handelsgeschichte von Frankfurt am Main ausgestellt, die das Stadtarchiv Frankfurt am Main zur Verfügung gestellt hat.
  32984. 12.10.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erhöhung der Preise für Straßen- und Waldbahn, Zustimmung zu den Vorschlägen des Hauptausschusses, Kartoffelversorgung.
  32985. 3.10.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Umbenennung der monarchistischen Straßennamen in republikanische Namen, winterliche Notstandsmaßnahmen.
  32986. 29.8.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Annahme der Magistratsvorlagen über die Tariferhöhung bei der Straßen- und Waldbahn.
  32987. 27.6.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Im Zeichen des Gedächtnisses an den ermordeten Reichsaußenminister Walther Rathenau. Einstimmig wird eine Entschließung an die Reichsregierung übermittelt, in dem „schärfste Entrüstung“ und tiefer Abscheu über den Meuchelmord zum Ausdruck kommt. Die Maßnahmen der Reichsregierung „zum Schutz der Republik“ werden gutgeheißen.
  32988. 13.6.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einführung einer sog. Nachthockersteuer, Annahme der Tariferhöhung der Straßenbahn.
  32989. 30.5.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Fremdensteuer, Änderung der Gewerbesteuer.
  32990. 20.4.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Ein Antrag zur Arbeitsruhe am 1. Mai wird mehrheitlich abgelehnt, Erhöhung der Preise der Monats- und Wochenkarten der städtischen Straßenbahn.
  32991. 28.3.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt (1866-1927) referiert über den Haushaltsplan für 1922, Debatte über die Erhöhung des Schulgeldes.
  32992. 2.3.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Haushaltsplan der Neuen Theater-Aktiengesellschaft, Reform des Frankfurter Schulwesens.
  32993. 21.2.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Instandsetzung der Notbrücke über den Main, Stand des Wohnungsmarktes, Erhöhung der städtischen Arbeiterlöhne.
  32994. 31.1.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erörterung der Zustände bei der Feuerwehr, Reform des Frankfurter Schulwesens.
  32995. 17.1.1922, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl des Vorstandes und der Ausschüsse für 1922, Stand des Wohnungsmarktes, Straßenbahn-Wochenkarten, unentgeltliche Lernmittel.
  32996. 29.12.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Tariferhöhung der Straßenbahn, Stadtverordnetenvorsteher Heinrich Hopf (1869-1929) (SPD) gibt einen Rückblick auf das vergangene Parlamentsjahr.
  32997. 29.11.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neubau der Riederwaldschule, Erhöhung der Elektrizitäts- und Straßenbahnfahrpreise, Verbesserung der Verkehrsverhältnisse einzelner Straßenbahnlinien (Linien 2 und 11).
  32998. 4.10.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Die neuen Deckungssteuern, die Tariferhöhung der Straßenbahn, Mittelbewilligung für den Ausbau der Wasserkräfte im kanalisierten Main.
  32999. 6.9.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neuorganisation des Mieteinigungsamtes, Erhöhung der Gebühren für die Schiedsmänner, Abänderung des Gesellschaftsvertrages der Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft mbH.
  33000. 16.8.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: umfangreiche Tagesordnung mit 78 Punkten: Rabatt auf den Gaspreis, Missstände bei der Milchbewirtschaftung, Nachbewilligung von Haushaltsmitteln für die Herstellung von Straßen im Kleinwohnungsgebiet an der Gutleutstraße, Feststellung des Haushaltsplans des Hospitals zum Heiligen Geist für 1921.
  33001. 6.8.1921–7.8.1921, Akademische Feier und Volksfest im Bürgersaal des Rathauses anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Gesangverein Nordend“.
  33002. 4.8.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Maßnahmen zur Verbesserung der Tuberkulosestation im Krankenhaus Sandhof, Errichtung eines Freibades an der Uferstraße unterhalb des Gutleuthofes.
  33003. 28.6.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Generaldebatte über den Haushaltsplan.
  33004. 30.6.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: In der letzten Sitzung vor den Parlamentsferien Debatte über die Erhöhung des Schulgeldes und den Tarifvertrag der städtischen Hilfsangestellten.
  33005. 14.6.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Vorlage des städtischen Haushaltsplanes für 1921.
  33006. 24.5.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Neuorganisation des Kunstunterrichts, Kommunalisierung der Kohlenverteilung.
  33007. 10.5.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Abbau des Wohnungsamtes, Schulkinderspeisung, Sicherstellung der Milchversorgung. Wahl der Frankfurter Delegierten zum „Deutschen Städtetag“ am 23./24.06. d. J. in Stuttgart.
  33008. 8.2.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Reichszuschuss zu den Frankfurter Messen, Errichtung von Arbeits- und Heimatschulen.
  33009. 11.1.1921, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wahl des Vorstandes (einstimmige Wiederwahl des alten Präsidiums) und der Ausschüsse. Debattiert wird über die Haussteuer und die Einrechung der Haussteuerzuschläge in den Mietzins. Die Stadtverordneten genehmigen 50.000.- Mark Zuschuss zur Quäkerspeisung.
  33010. 7.12.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Debatte über das städtische Wohnungsamt, Wahl von Mitgliedern für das Gesundheitsamt, die Anstaltsdeputation, das Siedlungsamt und das Kleingartenamt.
  33011. 16.11.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Debatte zum städtischen Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1920.
  33012. 12.11.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Spezialdebatte zum Haushaltsplan, Errichtung des Werkbundhauses nach dem Entwurf des Architekten Fritz Voggenberger (1884-1924).
  33013. 9.11.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einsetzung einer gemischten Deputation für das städtische Gesundheitswesens, Zukunft der Waldbahn. Verabschiedung von Stadtrat Dr. Wilhelm Wöll (1871-1926), der am 15.11. d. J. sein Amt als Landeshauptmann in Wiesbaden antritt.
  33014. 17.10.1920, Tagung des Deutschen Ruderverbandes im Bürgersaal des Rathauses.
  33015. 12.10.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Generaldebatte zum Haushaltsplan 1920.
  33016. 30.9.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: städtischer Haushaltsplan für 1920/21 und Haushaltsrede von Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt (1866-1927).
  33017. 24.8.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erhöhung der Tarife des Elektrizitätswerkes und der Straßenbahn, Einführung einer Fremdensteuer, das Theater-Defizit.
  33018. 10.8.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Dringlichkeitsantrag des Magistrats wegen Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung, der angenommen wird. Die Tribünenbesucher, vor allem Arbeitslose, verlassen danach unter stürmischen Hochrufen auf die Räterepublik den Saal. Nach einer längeren Unterbrechung der Sitzung wird ein Antrag auf Gewährung von Vergünstigungen für die Arbeiterinvaliden der Straßenbahn angenommen. Ein Antrag auf Erhöhung der städtischen Arbeiterlöhne wird ebenfalls mehrheitlich angenommen.
  33019. 15.7.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Die neuen Steuern: Festsetzung der Gemeindesteuern und die Erhöhung der städtischen Gebühren für das Jahr 1920.
  33020. 13.7.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Erwerbslosenfürsorge, Entlassung von Arbeitern, die Dividende der Gasgesellschaft.
  33021. 8.7.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Deckung des Defizits der Neuen Theater-Aktiengesellschaft, Einführung neuer Steuern, Finanzlage der städtischen Krankenanstalten und Feststellung ihres Etats für das Rechnungsjahr 1920.
  33022. 6.7.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: städtische Personalangelegenheiten, Verstadtlichung der Auskunftsstelle und der Heime des „Frankfurter Mutterschutz e. V.“ sowie der Krippen des Krippenvereins e.V. ab 01.04.1920, Grundstückangelegenheiten.
  33023. 29.6.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Festsetzung der Gemeindesteuern, städtischer Zuschuss für die Universität.
  33024. 28.5.1920–29.5.1920, Nassauischer Städtetag unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Georg Voigt (1866-1927) im Bürgersaal des Rathauses.
  33025. 17.2.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: städtische Personalfragen, Reform des Fach- und Fortbildungsschulwesens, Änderung der Tarife des Elektrizitätswerkes, der Straßenbahn und der Krankenanstalten, städtische Immobilien.
  33026. 3.2.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Übernahme der Polizei durch die Stadt, Verkehrsfragen und Ernährungsfragen.
  33027. 20.1.1920, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Vorlage des Haushaltsplanes der Neuen Theater AG, Lage auf dem Wohnungsmarkt.
  33028. 6.1.1920, Erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung 1920 im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wiederwahl des alten Präsidiums und Wahl der ständigen Ausschüsse. Die Stadtverordneten entziehen dem Arbeiterrat das Kontrollrecht über die städtischen Ämter.
  33029. 30.12.1919, Letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Jahr 1919 im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Amtseinführung dreier Mandatsträger aufgrund § 37 des Gemeindeverfassungs-Gesetzes, Der Vorsitzende, Stadtverordneter Heinrich Hopf (1869-1929) (SPD) gedenkt der Arbeit des parlamentarischen Gremiums im Jahr 1919.
  33030. 25.11.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Wohnungsfrage, Bau eines Messehauses, Grundstückverkäufe u.a. Verkauf eines Grundstück in der Gemarkung Eschersheim.
  33031. 11.11.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Verstadtlichung gemeinnütziger Vereine, Theaterfrage, Umbau der im Gaswerk Heddernheim gelegenen ehemaligen Sandelmühle zu Kleinwohnungen, Erneuerung von Kesselanlagen in verschiedenen Schulen.
  33032. 21.10.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Errichtung eines Rechtsfriedensamtes, Schulfragen, Kohlennot und Gassperre.
  33033. 30.9.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Fortsetzung der Etatdebatte vom 23.-25.09. d. J.
  33034. 23.9.1919–25.9.1919, Dreitägige Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Einzelberatung des städtischen Haushaltsplanes.
  33035. 16.9.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Demokratisierung der Frankfurter Schulverwaltung, Erweiterung der Hafenstation IV im Osthafen.
  33036. 20.8.1919, „Friedenstagung“ des Frankfurter Handwerks im Bürgersaal des Rathauses. Gefordert wird in einer Resolution der Ausbau des Handwerksamtes Frankfurt am Main zu einer selbständigen Kammer.
  33037. 19.8.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: städtischer Kraftdroschkenbetrieb, Fleischversorgung, Neubau einer Bürgerschule im Stadtteil Ginnheim, Erbauung eines zweiten dreiklassigen provisorischen Schulgebäudes im Riederwald.
  33038. 14.8.1919, Fortsetzung der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 12.08. im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Debatte über den Haushaltsplan 1919.
  33039. 5.8.1919, Erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nach den Parlamentsferien im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Generaldebatte Haushaltsplan für 1919/20.
  33040. 9.7.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: die Wohnungsfrage.
  33041. 8.7.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: weitere Erhöhung der städtischen Teuerungszulagen, Ausbau des Parkgeländes auf dem Lohrberg zur dauernden Kleingartenkolonie, Erneuerung des Holzpflasters der Ober- und Untermainbrücke.
  33042. 4.7.1919, Gründung einer Ortsgruppe der „Vereinigung für Rückwandererhilfe“ im Bürgersaal des Rathauses.
  33043. 3.6.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Debatten über die Einführung einer Schulinspektorstelle und die Kommunalisierung der privaten Krankenhäuser, Zuwahl von Mitgliedern in die städtische Anstalts-Deputation und andere städtische Ämter.
  33044. 20.5.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Demokratisierung der städtischen Verwaltung und der Schulverwaltung, Verkauf einer Liegenschaft des St. Katharinen- und Weissfrauenstift.
  33045. 13.5.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Amtseinführung der neuen Stadtverordneten als Ersatzmandatsträger der zu Stadträten Gewählten.
  33046. 15.4.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Schulneuorganisation, finanzielle Ausstattung der Kindergärten, Notwohnungen.
  33047. 4.4.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Debatte über die Plünderungen und Ausschreitungen vom 31.03. d. J. sowie die städtische Lebensmittelversorgung.
  33048. 25.3.1919, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses. Tagesordnung: Einführung und Verpflichtung von Stadtverordneten, dreiundzwanzig Vorlagen des Magistrats, zwei Ausschussberichte, zehn Eingaben.
  33049. 19.3.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses: Fortsetzung der Debatte über die Zukunft der Arbeiter- und Soldatenräte.
  33050. 18.3.1919, Konstituierende Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Einführung und Verpflichtung der Stadtverordneten, Wahlen des Vorstandes und der Ausschüsse. Der Sozialdemokrat und Gewerkschafter Heinrich Hopf (1869-1929) wird zum Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung gewählt (bis 1924)./ Erste Versammlung der Jugendgruppe „Jung-Frankfurt“ des „Demokratischen Vereins“ im Restaurant Faust.
  33051. 11.3.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal. Fortgesetzt wird die Debatte über die Zukunft der Arbeiter- und Soldatenräte.
  33052. 9.3.1919, Versammlung von Agudat Jisroel, Frankfurt am Main – Sammlungsbewegung des traditionellen, religiösen, nicht zionistischen Judentums –, im Bürgersaal des Rathauses, zum Thema: Die Züricher Weltkonferenz der Orthodoxie mit dem Referenten Jakob Rosenheim (1870-1965), seit 1915 Erster Vorsitzender der Israelitischen Religionsgesellschaft, Mitbegründer der 1912 in Kattowitz entstandenen Weltorganisation des orthodoxen Judentums „Agudath Israel“.
  33053. 16.2.1919, Kundgebung sämtlicher Ortsgruppen des „Vereins für das Deutschtum im Ausland“ für den Anschluss Deutsch-Österreichs an Deutschland. Die Veranstaltung in Frankfurt am Main findet im Bürgersaal statt.
  33054. 7.2.1919, Sitzung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal: Tagesordnung: Vorbereitung der kommende Versammlung der Arbeitslosen.
  33055. 11.1.1919, Öffentlicher Vortrag der von der „Deutschen Liga für den Völkerbund“ jüngst in Frankfurt am Main gegründeten „Westdeutschen Zentrale“, mit deren Leiter, Dr. Karl Strupp, im Bürgersaal.
  33056. 27.12.1918, Vollversammlung des Arbeiterrats im Bürgersaal des Rathauses.
  33057. 23.12.1918, Vollversammlung des Arbeiterrates im Bürgersaal des Rathauses.
  33058. 17.12.1918, Öffentliche Sitzung des Arbeiterrates im Bürgersaal des Rathauses mit einem Referat von Stadtrat Dr. Ludwig Landmann (1868-1945) über „Die Wohnungsfrage“.
  33059. 12.12.1918, Öffentliche Sitzung des Arbeiterrates im Bürgersaal des Rathauses.
  33060. 9.12.1918, Vollversammlung des Arbeiterrates im Bürgersaal des Rathauses.
  33061. 2.12.1918, Öffentliche Versammlung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses.
  33062. 27.11.1918, Öffentliche Vollversammlung des Arbeiterrates Frankfurt am Main im Bürgersaal des Rathauses.
  33063. 5.8.1918, Tagung der Miet-Einigungsämter im Bürgersaal, veranstaltet vom Frankfurter Miet- und Hypothekeneinigungs-Amt.
  33064. 25.5.1918, Erste öffentliche Tagung der „Vereinigung südwestdeutscher Handelskammern“ im Bürgersaal des Rathauses.
  33065. 12.12.1917, Vortrag von Prof. Harald von Hjärne (Universität Upsala) über Karl XII. von Schweden im Bürgersaal des Rathauses.
  33066. 2.1.1917, Trauerfeier für den am 15. Dezember 1916 verstorbenen Industriellen, Sozialreformer und Stifter Wilhelm Merton (1848-1916) im Bürgersaal des Rathauses in Anwesenheit von Oberbürgermeister Georg Voigt (1866-1927). Die Gedächtnisrede hält Stadtrat Prof. Philipp Stein (1870-1932).
  33067. 6.7.1916–7.7.1916, Feierlichkeiten anlässlich des 50. Todestages des Pädagogen und Publizisten Adolf Diesterweg (1790-1866) im Bürgersaal des Rathauses, veranstaltet von der Frankfurter Lehrerschaft aller Schulgattungen – vom Verein akademisch gebildeter Lehrer bis zum Verein der Kindergärtnerinnen. Adolf Diesterweg wirkte von 1813 bis 1818 als Lehrer für Mathematik und Physik an der Musterschule in Frankfurt am Main, war ein Reformpädagoge, Anhänger und Förderer des Turnunterrichts und Verfechter der Volksbildung, 1816 Mitbegründer der Polytechnischen Gesellschaft.
  33068. 1.7.1916, Religiös-patriotische Feier aus Anlass der „Volksspende für die deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen“ unter Mitwirkung des Vaterländischen Männerchores der Verwundeten im kleinen Bürgersaal des Rathauses.
  33069. 28.6.1916, Akademische Feier im Bürgersaal des Römers anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Frankfurter Vereins vom Roten Kreuz.
  33070. 8.5.1916, Vortrag von Prof. Georg Simmel (Straßburg) über Johann Wolfgang von Goethe im Bürgersaal des Rathauses.
  33071. 29.7.1937–31.7.1937, Tagung des Reichsverbandes der deutschen Flughäfen zur Zukunft des Luftschiffverkehrs im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes des Flug- und Luftschiffhafens Rhein-Main und im Bürgersaal des Rathauses.
  33072. 5.12.1937, Ankunft einer Gruppe flämischer Studierender der medizinischen Fakultät der staatlich flämischen Universität Gent im Rahmen ihrer Deutschlandvisite zu einem mehrtägigen Aufenthalt in der Mainstadt samt städtischem Empfang im Bürgersaal des Rathauses (am 08.12.).
  33073. 19.2.1938, Schopenhauer-Feier der Stadt Frankfurt am Main zum 150. Geburtstag des Philosophen, mit einer akademischen Feier im Bürgersaal des Römers, in der der Präsident der Gesellschaft, Dr. Arthur Hübscher (München) über „Schopenhauer und unsere Zeit“ spricht. Eröffnung einer Schopenhauer-Ausstellung der Stadtbibliothek in der Geschlechterstube des Römers (bis 12.03.), Kranzniederlegung am Grab des Philosophen auf dem Hauptfriedhof sowie ein Tee im Hotel „Frankfurter Hof“.
  33074. 28.5.1938–1.6.1938, 5. Deutscher Apothekertag. Gauleiter Jakob Sprenger spricht am 28.05. im Bürgersaal des Römers in der Festsitzung der Reichsapothekenkammer zu den Versammelten.
  33075. 17.9.1938–19.9.1938, 26. Internationaler Kongress des Magischen Zirkels unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Friedrich Krebs. Feierliche eröffnet wird der Kongress im Großen Saal des Volksbildungsheimes. Am 18.09. findet im Bürgersaal des Rathauses ein offizieller Empfang der Stadt statt.
  33076. 25.9.1938, Feierliche Gründung der Frankfurter Zweigstelle der „Deutsch-Französischen Gesellschaft“ im Bürgersaal des Rathauses. Die Leitung des Vorstandes liegt in den Händen des Präsidenten, Generalintendanten Hans Meissner (1896-1958).
  33077. 12.5.1939, Kundgebung des „Vereins zur Wahrung der Main- und Donau-Schifffahrtsinteressen e. V.“ im Bürgersaal des Rathauses in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs.
  33078. 12.5.1939–14.5.1939, Rhein-Main-Donau-Tag des Vereins zur Wahrung der Main-Donau-Schifffahrtsinteressen e. V. im Haus Löwenstein und im Bürgersaal des Rathauses.
  33079. 24.5.1939, Frankfurter „Dante-Tag“ samt deutsch-italienischer Kulturkundgebung im Bürgersaal des Rathauses in Anwesenheit von Oberbürgermeister Friedrich Krebs und des Kgl. Italienischen Generalkonsuls Marchese Ferrante di Ruffano.
  33080. 26.6.1939–30.6.1939, 25. Jubiläumstag der deutschen Neuphilologen im Palmengarten mit einem Empfang des Oberbürgermeisters Friedrich Krebs im Bürgersaal des Rathauses (26.06.).
  33081. 28.6.1939–30.6.1939, Zweite Frankfurter Wissenschaftliche Woche im Großen Hörsaal des Physikalischen Vereins. Verhandlungsthema: Organismen und Umwelt. Am 29.06. empfängt Oberbürgermeister Friedrich Krebs die Gäste offiziell im Bürgersaal des Rathauses.
  33082. 28.7.1940, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Frankfurter Rudervereins von 1865, der älteste Ruderverein Groß-Frankfurts, im Bürgersaal des Rathauses.
  33083. 22.8.1941, Eröffnung der Ausstellung des Luftschutz-Wettbewerbs „Alarm“ durch Gauleiter Jakob Sprenger im Bürgersaal des Römers.
  33084. 22.7.1935, Die Stadtverwaltung Frankfurt ‚schenkt’ der Frankfurter Bürgerschaft zwei alte Parkanlagen: den Solmschen Park in Rödelheim und den Park des alten Hofgutes Goldstein.
  33085. 3.8.1924, Totenfeier der Frankfurter Bürgerschaft für die Opfer des Ersten Weltkriegs auf dem Hauptfriedhof an den Gräbern des „Ehrenfeldes“.
  33086. 1.8.1924, Gedenkfeier der Frankfurter Bürgerschaft für die Opfer des Weltkrieges auf dem Römerberg.
  33087. 6.2.1919, Anlässlich der Konstituierung der Deutschen verfassungsgebenden Nationalversammlung in Weimar ist die Bürgerschaft dazu aufgerufen, zu flaggen.
  33088. 18.1.1960, In Eschersheim wird die dritte Sozialstation – nach denjenigen am Affentorplatz in Sachsenhausen und im Karmeliterkloster – als Zentrum moderner Frankfurter Fürsorge der Bürgerschaft übergeben.
  33089. 15.8.1969, Einweihung und Übergabe der Privilegien-Kammer des Stadtarchivs im Karmeliterkloster. Vor 750 Jahren, am 15.08.1219, verlieh Kaiser Friedrich II. (1194-1250) der Frankfurter Bürgerschaft das erste Privileg, ein Gelände am Main für den Bau einer Kirche, der späteren St.-Leonhards-Kirche.
  33090. 16.3.1977, Die Jury der „Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliche Mitarbeit“ tritt erstmals zusammen und vergibt die Auszeichnung einstimmig der „Bürgervereinigung Höchster Altstadt e. V.“. Die Verleihung erfolgt am 31.03. d. J.
  33091. 31.3.1977, Als letzte Amtshandlung überreichte Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927-2004) zum ersten Mal die „Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliche Mitarbeit“. Preisträger ist die „Bürgervereinigung Höchster Altstadt e.V.
  33092. 3.2.1982, Der „Versehrten Sport-Gemeinschaft Frankfurt am Main e. V.“ wird die „Walter-Möller-Plakette“ für bürgerschaftliche Mitarbeit im Kaisersaal des Römers verliehen.
  33093. 19.11.2002, Der Alten- und Weihnachtshilfe der „Frankfurter Rundschau“ wird von der Stadt Frankfurt im Kaisersaal des Römers die Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliche Mitarbeit verliehen.
  33094. 16.11.2004, Der Verein „Frankfurter Tafel“ wird im Römer von Oberbürgermeisterin Petra Roth mit der Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliche Mitarbeit geehrt.
  33095. 20.11.2000, Verleihung der Walter-Möller-Plakette für bürgerschaftliches Engagement im Römer an die Lazarus Wohnsitzhilfe und den Kinderverein Kalbach e. V.
  33096. 5.7.1984, Dem Präsidenten der Frankfurter Polytechnischen Gesellschaft, Dr. Franz Schmidt-Knatz (1913-2002), wird für sein bürgerschaftliches Engagement im Limpurgsaal des Römers die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main verliehen.
  33097. 26.3.2010, Erstmalige Verleihung der städtischen Arthur von Weinberg-Plakette im Kaisersaal des Römers an Wolfgang Steubing „in Dankbarkeit über sein großes bürgerschaftliches Engagement für seine Heimatstadt Frankfurt am Main“. Die Plakette wird alle drei Jahre verliehen.
  33098. 18.1.1961, Frankfurts älteste Mittelschule, die Ostendschule (heute: Gerhart-Hauptmann-Schule), 1861 als „Mittlere Bürgerschule“ gegründet, feiert den Einzug in das neue Schulgebäude in der Hanauer Landstraße.
  33099. 26.1.1890, Tod des Lehrers Georg M. Goedecker im Alter von 56 Jahren, seit 1862 Lehrer an der höheren Bürgerschule, seit 1877 an der Klingerschule (bis zu seinem Tode).
  33100. 8.7.1894, Tod des langjährigen Lehrers an der höheren Bürgerschule und an der Klingerschule, Professor Ferdinand Lorey (1838-1894).
  33101. 16.3.1996, 125jähriges Jubiläum des Palmengartens. Anlässlich dieses Jahrestages starten die Palmengartenleiterin Isolde Hagemann und Stadtkämmerer Tom Koenigs eine Rettungsaktion, appellieren dabei an den „Bürgersinn“ der Frankfurter und fordern zu Spenden für die dringende Sanierung der stark rostenden Stahl-Glas-Konstruktion des Palmenhauses auf.
  33102. 21.2.1930, Bei einem schweren Verkehrsunfall in den Friedberger anlagen wird eine junge Frau von einer auf dem Bürgersteig fahrenden Zugmaschine an die Hauswand gedrückt und dabei tödlich verletzt.
  33103. 30.1.2000, Am frühen Morgen wird ein toter Mann auf dem Bürgersteig vor dem Preungesheimer Lokal „Sporteck“ aufgefunden.
  33104. 29.7.1962, Zwei Tote fordert ein Verkehrsunfall in der Nibelungenallee als ein Personenwagen von der Fahrbahn abkommt, auf den Bürgersteig gerät und in eine Fußgängergruppe fährt.
  33105. 30.9.1982, Weil er auf dem Bürgersteig am Affentorplatz in Sachsenhausen versehentlich von ihm angerempelt wird, verletzt ein 18jähriger einen 21jährigen mit Faustschlägen so sehr, dass dieser kurz darauf stirbt.
  33106. 12.3.1985, Drei Schwer- und acht Leichtverletzte fordert ein Verkehrsunfall im Stadtteil Schwanheim. Ein Bus der Linie 70 kollidiert mit einem schweren Lastkraftwagen, wird von der Straße auf den Bürgersteig gedrückt und prallt dann an eine Hausecke.
  33107. 23.5.1987, Bei einem schweren Verkehrsunfall auf dem Bürgersteig der Homburger Landstraße in Höhe der Kreuzung Arnoldstraße werden eine 51jährige Frankfurterin von einem jungen Bad Homburger, der die Kontrolle über seinen Pkw verliert, tödlich, ein 15jähriges Mädchen schwer und eine 22jährige Frau leicht verletzt.
  33108. 8.11.1932, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Scharfe Debatte um die Bürgersteuer.
  33109. 6.1.1932, Erstmalige Veranlagung der Frankfurter zur Bürgersteuer.
  33110. 12.3.2000, Heinrich-Mann-Matinee des Schauspiels Frankfurt, der Frankfurter Bürgerstiftung und des S. Fischer Verlags zum 50. Todestag des Schriftstellers im Kammerspiel.
  33111. 15.2.1989, Offizielle Errichtung der Frankfurter Bürgerstiftung.
  33112. 17.1.1992, Erste Veranstaltung des Märchenclubs in der Bürgerstiftung im Holzhausenschlößchen.
  33113. 21.2.1999–27.2.1999, Festwoche anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Frankfurter Bürgerstiftung.
  33114. 12.3.2000, Heinrich-Mann-Matinée des Schauspiels Frankfurt, der Frankfurter Bürgerstiftung und des S. Fischer Verlags zum 50. Todestag des Schriftstellers im Kammerspiel.
  33115. 15.2.2009, 20jähriges Jubiläum der Wiedereröffnung des Holzhausenschlösschens durch die Frankfurter Bürgerstiftung.
  33116. 25.3.2009, Hommage der Frankfurter Bürgerstiftung anlässlich des 40. Todestages des Frankfurter Soziologen und Philosophen Theodor W. Adorno (1903-1969) im Holzhausenschlösschen.
  33117. 7.9.2009, Gründungsakt der Diakonischen Bürgerstiftung Niederrad, gestiftet vom ehemaligen Hoechst-Ingenieur Dieter Nölle (Stiftungskapital: 15.000.- €).
  33118. 1.6.2010, Eröffnung der vierteiligen „Frankfurter HausGespräche“ im Goethehaus: „Deutsche Sprache und Weltliteratur“ – Fortsetzung am 08. Juni d. J. im Haus am Dom: „Deutsche Sprache und Verkündigung“, am 15. Juni d. J. im Literaturhaus Frankfurt : „Deutsche Sprache und moderne Dichtung“ und am 22. Juni d. J.: „Deutsch als Sprache der Integration“, veranstaltet von der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen.
  33119. 7.9.2016, 150. Geburtstag des Stifters des Holzhausenschlösschens Adolph Freiherr von Holzhausen (1866-1923) – Feier der Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen.
  33120. 2.6.1930, Erster Spatenstich für das neue Gewerkschaftshaus auf dem Grundstück zwischen der Bürgerstraße und dem Untermainkai [heute: Wilhelm-Leuschner-Straße].
  33121. 9.5.1944, Arbeitstagung der Deutschen Arbeitsfront (DAF)-Jugendwalter der Ortswaltungen des Kreises Groß-Frankfurt im Sitzungssaal der Deutschen Arbeitsfront, Bürgerstraße.
  33122. 10.12.1944, Tagung der Verbindungsmänner französischer ‚Fremdarbeiter’ in der Bürgerstraße.
  33123. 10.6.1947, Einweihung eines Jugendheimes des Christlichen Vereins junger Männer an der Ecke Bürgerstraße und Untermainanlage in Gegenwart des Präsidenten des Weltbundes des YMCA (Young Men’s Christian Association), Nobelpreisträger Dr. John R. Mott.
  33124. 2.10.1947, Erstes Kammermusik-Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft e. V. im Saale Bürgerstraße 1-3.
  33125. 18.3.1948, Rainer Maria Rilke-Abend im Saal des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM), Bürgerstraße.
  33126. 13.6.1952, Konzert des Stockholmer Knabenchores des Christlichen Vereins Junger Männer (CVJM) im Heim des Frankfurter CVJM, Bürgerstraße 1-3.
  33127. 2.11.1952, Festgottesdienst anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Jugendbundes für entschiedenes Christentum im CVJM-Heim, Bürgerstraße 2.
  33128. 1.2.1959, 60jähriges Jubiläum des Malergeschäftes Carl Sommer, Bürgerstraße 25.
  33129. 17.4.1961, Im neu eröffneten Parkhaus Bürgerstraße am Schauspielhaus, ein achtgeschossiges Gebäude am Mainufer für 5,7 Millionen DM entstanden, finden 750 Personenkraftwagen Platz.
  33130. 18.5.1961, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Genehmigung der Erweiterung des Kraftwerks West und der Errichtung des Heizkraftwerks Bürgerstraße.
  33131. 27.5.1965, Bürgertag des Verbandes Deutscher Bürgervereine.
  33132. 22.6.1979, Offizielle Eröffnung des „Rothschildschen Pferdestalls“ in der Ulmenstraße 20. Das Gebäude soll als Bürgertreff dienen.
  33133. 30.1.1984, Forum zur Raketenstationierung im Bürgertreff Westend.
  33134. 15.1.1988, Vortrag des Europaparlamentariers Rudi Arndt (1927-2004), Vorsitzender der Sozialistischen Fraktion des Europaparlaments, zum Thema „Die Europäische Gemeinschaft – Agrarkrise, Haushaltskrise, Finanzkrise“ im Bürgertreff Westend.
  33135. 8.10.1988, Offizielle Eröffnung des neuen „Bürgertreff Depot“ in Oberrad.
  33136. 5.11.1992, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums des „Studienkreises Deutscher Widerstand“, Verein zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Deutschen Widerstands 1933-1945, im Bürgertreff Westend.
  33137. 15.12.1992, Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Arbeitskreises „Jüdisches Lehrhaus in Frankfurt am Main“ im Bürgertreff Westend.
  33138. 11.9.1993, Oberbürgermeister Andreas von Schoeler übergibt das restaurierte alte Seckbacher Rathaus als neuen Bürgertreff der Öffentlichkeit.
  33139. 2.9.1994, Akademische Feier im Bürgertreff Depot anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Oberrad.
  33140. 17.2.2008, Auf dem zweiten Apfelweinfestival im Stadtteil Oberrad (nach 2007) wird im Bürgertreff Depot im Anschluss an die Prämierung der Hobby-Kelterer zum ersten Mal eine Oberräder Ebbelwei-Königin präsentiert: Ingrid I.
  33141. 18.2.2009, Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Straßenbahnverbindung zwischen Frankfurt am Main und Offenbach am Main im Bürgertreff Depot. Gefeiert wird die Geburtsstunde der ersten elektrischen Straßenbahn in Deutschland am 18. Februar 1884.
  33142. 18.3.2012, Akademische Feier anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Oberräder Karnevalsgesellschaft „Die Wespen“ im Bürgertreff „Depot“.
  33143. 14.5.1977, Einweihung des Kalbacher Bürgertreffs.
  33144. 7.1.1953, Vortrag des Marburger Historikers, Professor Wilhelm Mommsen, über „Bürgertum und Arbeiterschaft in den letzten 100 Jahren“ im Gartensaal des Goethehauses.
  33145. 22.1.1909, Öffentliche Versammlung des „Nationalsozialen Wahlvereins“ im Rechneisaal. Johannes Fischer (Reutlingen), Führer der evangelischen Arbeitervereine Württembergs spricht über das Thema „Bürgertum und Arbeiterbewegung“.
  33146. 3.11.1912, Offizielle Eröffnung des alkoholfreien Speisehauses im Bürgerverein, Große Eschenheimer Straße 74.
  33147. 5.7.1902–7.7.1902, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Bürgerverein“ im Stadtteil Niederrad.
  33148. 28.6.1952–30.6.1952, Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Jubiläums des „Bürgerverein Niederrad“.
  33149. 17.1.1894, Einweihung der neuen Kegelbahn im Frankfurter Bürgerverein.
  33150. 30.8.1985–2.9.1985, Der Bürgerverein Heddernheim feiert die Ortsgründung „Nida-Heddernheim“ vor 1900 Jahren.
  33151. 13.8.1995, „1. Katzenfest“ im Bürgerverein Dornbusch.
  33152. 22.4.1971, Gründung der „Bürgervereinigung Höchster Altstadt“ im Alten Schloss.
  33153. 25.11.1908, Feier anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Frankfurter Bürgervereins in seinem Vereinshaus, Große Eschenheimer Straße.
  33154. 10.5.1908, 60jähriges Jubiläum des Frankfurter Bürgervereins – 1848 im Haus Große Eschenheimer Straße 28 konstituiert.
  33155. 11.3.1893, Feier zur Einweihung des neuen Speisesaales des Bürgervereins.
  33156. 10.5.1898, Feier (samt Festschrift) anlässlich des fünfzigjährigen Jubiläums des Frankfurter Bürgervereins (konstituierende Hauptversammlung am 10. Mai 1848).
  33157. 23.12.2011, Tod des Stadtteilhistorikers und Pressewartes des Bürgervereins Niederursel-Nordweststadt Theo Dechert im Alter von 76 Jahren.
  33158. 30.3.1947, Bürgerversammlung der KPD mit dem Landtagsabgeordneten Emil Carlebach über die Stellung der Kommunisten zur Trümmerverwertungs-Gesellschaft.
  33159. 25.10.1947, Öffentliche Bürgerversammlung der KPD, Groß-Frankfurt, in der Sporthalle der Sportgemeinschaft Westend.
  33160. 19.6.1958, Erste Bürgerversammlung des Frankfurter Magistrats im Saal des alten Volksbildungsheimes in Höchst.
  33161. 25.2.1964, In Niederursel findet die erste Bürgerversammlung der Nordweststädter statt.
  33162. 6.11.1967, Der Magistrat gibt seine Zustimmung für das „Frankfurter Forum“, eine neue Art von Bürgerversammlung in den Stadtteilen.
  33163. 22.11.1977, Zum ersten Mal hat Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann eine „Bürgerversammlung des Magistrats“ im Haus Gallus zu leiten.
  33164. 15.12.1933, Erlass des neuen, zum 01.01.1934 wirksamen Gemeindeverfassungsgesetzes für Preußen. Es ersetzt das alte Frankfurter Gemeindeverfassungsgesetz von 1867 und sieht das „Führerprinzip“ vor. An die Stelle gewählter Bürgervertreter rücken ernannte „Gemeinderäte“. Die neu gebildeten Fachausschüsse I und II übernehmen aufgrund einer Verfügung des Oberbürgermeisters vom 01.01.1934 diese Funktion.
  33165. 30.6.2007, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Bürgerwehr „Die Weißbüsch“, ein Karnevalsverein, im Riederwald.
  33166. 30.5.1939, Frankfurter Wäldchestag auf der Bürgerwiese im Stadtwald unter Mitwirkung des Musikzuges der SA-Gruppe Hessen.
  33167. 1.2.2003, Im ehemaligen „Lobby-Bürgerzentrum“ in der Windthorststraße im Stadtteil Höchst werden die vom insolventen Verein Lobby für Wohnsitzlose geräumten Räume nun vom neuen Pächter des Restaurants, Novica Mitrovic, verwaltet.
  33168. 17.3.2014, Erster Spatenstich für das neue Bürgerzentrum in der Nordweststadt.
  33169. 25.8.1990, Feierliche Übergabe des Bürgerzentrums Westhausen in der Kollwitzstraße.
  33170. 10.5.2003, Eröffnung des neuen Bürgerzentrums Lindenviertel im Stadtteil Höchst.
  33171. 16.3.2005, Schlüsselübergabe an die Ernst-May-Gesellschaft für ihr Haus in der Römerstadt, Im Burgfeld. Das „Ernst-May-Haus“ ist fast im Originalzustand von 1928.
  33172. 2.1.1933, Nach dem Ende des politischen Burgfriedens veranstaltet die „Eiserne Front“ als erste politische Organisation im großen Saal des alten Gewerkschaftshauses eine politische Kundgebung.
  33173. 29.11.1916, Stadtverordnetenwahlen im Zeichen des ‚Burgfriedens‘.
  33174. 1.8.1976, Eröffnung der Konzertreihe „Jazz im Burggraben“ in Höchst.
  33175. 1.5.1934, Premiere des Dramas „Alle gegen Einen – Einer für Alle“ von Friedrich Forster-Burggraf im Schauspielhaus. Regie: Richard Salzmann.
  33176. 22.9.1999, Der CDU-Stadtverordneten Nikolaus Burggraf soll neuer Umweltdezernent und damit Nachfolger von Tom Koenigs werden.
  33177. 31.12.2001, Tod des CDU-Politikers Dr. med. Hans Burggraf (1927-2001), „Vater der CDU-Mittelstandsavereinigung“, früherer Stadtverordneter und hessischer Landtagsabgeordneter.
  33178. 20.8.2002, Wirtschaftsdezernent Nikolaus Burggraf präsentiert die neuen Packstationen der Deutschen Post World Net, an denen Sendungen rund um die Uhr abgeholt werden können.
  33179. 15.11.2008, Tod des CDU-Kommunalpolitikers Nikolaus Burggraf (1942-2008), ehemaliger Frankfurter Wirtschaftsdezernent und Stadtverordneter.
  33180. 6.11.1992–7.11.1992, Konzerte mit Chris de Burgh in der Festhalle.
  33181. 17.11.1996, Konzert mit Chris de Burgh in der Alten Oper.
  33182. 10.9.1960, Akademische Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Turnvereins 1860 Fechenheim im Vereinshaus „Zum Mainbörnchen“, Burglehen 7.
  33183. 20.12.1970, Dem Aufruf des DGB-Kreises Frankfurt folgen rund 2000 Menschen zur Demonstration gegen den Burgos-Prozess und gegen das Franco-Regime.
  33184. 6.10.1931, Dritte Reichsnotverordnung zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen: Den Gemeinden wird das Schuldenmachen erschwert. So dürfen keine Anleihen, Bürgschaften und Darlehen ohne Landesgenehmigung mehr aufgenommen werden.
  33185. 22.11.1915, Franz Liszt-Abend im Saalbau mit Adele aus der Ohe (Klavier) und Aloys Burgstaller (Tenor).
  33186. 27.5.1937, Bei einem Dachstuhlbrand im Haus Höhenstraße 50, Ecke Burgstraße, entsteht einiger Sachschaden.
  33187. 2.8.1933, Weihe des Ehrenmals für die 23 im Weltkrieg gefallenen Feuerwehrleute auf dem Hof der Feuerwache Burgstraße.
  33188. 29.3.1903, Feierliche Einweihung der neuen Rettungswache des Samaritervereins in der Feuerwache Burgstraße.
  33189. 28.5.1945, Eröffnung des ersten reformierten Kindergartens in den Notkirchenräumen Burgstraße 81.
  33190. 15.3.1961, Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Merian-Schule an der Burgstraße existiert wieder in einem ersten Trakt mit 15 Klassenräumen.
  33191. 13.12.1969, Feierliche Übergabe der umgebauten Lersnerschule in der Burgstraße.
  33192. 17.11.1894, Eröffnung der Feuerwache Nordost Burgstraße im Nordend.
  33193. 19.5.1899, Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Burgstraße wird ein fünfjähriger Knabe von einem Lkw überfahren und dabei tödlich verletzt.
  33194. 16.4.1986, Spatenstich für den Wiederaufbau der Merian-Schule, ehemals Albert-Griesinger-Schule, in der Burgstraße.
  33195. 27.5.1989, Bei einem Wohnungsbrand in der Burgstraße im Nordend stirbt eine 53jährige Frau.
  33196. 26.5.2003, Nach 109 Jahren in der Burgstraße zieht die Feuerwache 2 als erste in die neue Frankfurter Feuerwehrzentrale am Marbachweg.
  33197. 14.9.2005, Offizielle Einweihung der neuen Caritas-Kindertagesstätte Feuerwache im Nordend, Burgstraße.
  33198. 4.4.1965, Gastspiel des Burgtheaters Wien und des Theaters in der Josefstadt mit Josef Meinrad in der Oper.
  33199. 13.10.1968, Gastspiel des Burgtheaters Wien in der Oper.
  33200. 7.1.1965, Tagung der Gemeinschaftswerbung „Straßen des Weines vom Rhein bis Burgund“.
  33201. 31.3.1896, Tod des Frankfurter Richters Justizrat Dr. Johann Georg Burkhard Frank Leykauff (1826-1896), 1862 Stadtgerichtsrat, 1879 Landgerichtsdirektor.
  33202. 22.10.1996, Lesung des Schriftstellers Burkhard Spinnen im Literaturhaus.
  33203. 5.4.2003, Lesung des Schriftstellers Burkhard Spinnen in der DB Lounge im Hauptbahnhof.
  33204. 2.11.2006, Lesung des Schriftstellers Burkhard Spinnen im Holzhausenschlößchen.
  33205. 7.1.2015, Tod des Literaturwissenschaftlers und Germanisten Burkhardt Lindner (1943-2015).
  33206. 14.3.1972, Verleihung des Hauptpreises des Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstaedter-Preises in der Paulskirche an Dr. Denis P. Burkitt vom Medical Research Council in London und Uganda und an Professor Jan Waldenström von der Universität Lund (Schweden).
  33207. 1.10.1910, Große Gala-Premiere im Schumann-Theater: Zum ersten Mal in Frankfurt am Main: Max Hartstein samt Ensemble mit dem burlesken Schwank „Er und Er (Die Zwillingsbrüder)“.
  33208. 19.11.1920, Konzert des Komponisten und Violinisten Willy Burmester in der Frankfurt-Loge.
  33209. 15.11.1917, Konzert des Violinvirtuosen Geh. Hofrat Prof. Burmester im Saalbau.
  33210. 14.12.1915, Violinkonzert mit Prof. Willy Burmester im Saalbau.
  33211. 11.11.1915, Violinkonzert mit Willy Burmester im Saalbau.
  33212. 15.10.1907, Konzert mit dem Violinisten und Komponisten Willy Burmester im Saalbau.
  33213. 13.10.1906, Konzert des Violinisten und Komponisten Willy Burmester im Saalbau.
  33214. 20.5.1995, Feier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Obst- und Kleingärtnerverein Rödelheim im Atrium der Firma Conrad & Burnett, Alexanderstraße 65.
  33215. 12.9.1998, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Privatgesellschaft „Die Rödelheimer Neuner“ im Atrium der Fa. Conrad & Burnett im Stadtteil Rödelheim.
  33216. 15.9.1936, Eröffnung der Karl-Burnitz-Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut.
  33217. 18.8.1936, 50. Todestag des Frankfurter Malers Peter Burnitz (1824-1886). Das Städelsche Kunstinstitut zeigt einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens.
  33218. 6.8.1929, Tod des Malers Rudolf Hans Burnitz (1875-1929), Landschaftsmaler in Frankfurt am Main.
  33219. 1.12.1917, Violinkonzert mit Marie Burnitz im Saalbau.
  33220. 14.4.1912–9.5.1912, Gedächtnisausstellung im Frankfurter Kunstverein zum Gedenken an den Frankfurter Maler Peter Burnitz (1824-1886), Mitbegründer der „Kronberger Malerkolonie“.
  33221. 21.7.1940, 75jähriges Jubiläum des „Statistischen Amtes“ der Stadt Frankfurt am Main. Am 21. Juli 1865 wurde der erste Leiter des hiesigen Statistischen Amtes, Dr. Gustav Burnitz (1829-1868), auf sein Amt verpflichtet. Erste Aufgabe: Auswertung der Volkszählungsergebnisse von 1864.
  33222. 18.11.1941, 80jähriges Jubiläum der Eröffnung des Saalbaus in der Junghofstraße, ein Werk des Architekten und Kommunalpolitikers Rudolf Heinrich Burnitz (1827-1880).
  33223. 5.11.1897, Violinkonzert mit Marie Burnitz im Saalbau.
  33224. 13.9.1899, Tod des Ingenieurs und Architekten Peter Schmick (1833-1899), seit 1861 in Frankfurt am Main, 1865 Eröffnung eines eigenen Ingenieurbüros. Unter seiner Leitung entsteht 1868/69 der Eiserne Steg (umgebaut 1911-1912), die Frankfurter Quellwasserleitung (1871-1873), die Untermainbrücke (1872-1874) sowie das Sachsenhäuser Mainufer (1873/74). 1869 Mitglied der Alignementskommission zur städtebaulichen Zukunft der Mainstadt unter der Leitung des Stadtbaurats Heinrich Burnitz, Vorsitzender des Frankfurter Architekten- und Ingenieur-Vereins.
  33225. 27.6.1988, Ein 27jähriger Mann kommt bei einem Wohnungsbrand des Hauses Burnitzstraße 1 in Sachsenhausen ums Leben.
  33226. 18.4.1967, Durch einen 2:1 Sieg gegen FC Burnley in Burnley qualifiziert sich die Eintracht Frankfurt für das Halbfinale des europäischen Messepokals, nachdem das Hinspiel 1:1 unentschieden ausgegangen ist.
  33227. 10.10.1955, Amtsantritt des neuen amerikanischen Generalkonsuls John Howard Burns in Frankfurt am Main.
  33228. 28.11.1936, Das „Deutsche Nachrichten-Büro“, Hauptstelle Frankfurt am Main, verlegt seine Geschäftsstelle von Schillerstraße 22 nach Horst-Wessel-Platz 4-6 [heute: Rathenauplatz].
  33229. 26.6.1936, Bei einem abendlichen Raubüberfall auf das Büro eines Fuhrunternehmens in der Weismüllerstraße erbeutet der Täter, ein Kraftwagenfahrer der Firma, 3000.- Reichsmark an Lohngeldern.
  33230. 1.11.1929, Eröffnung einer katholischen Eheberatungsstelle im Büro des Caritas-Sekretariats, Alte Mainzer Gasse.
  33231. 27.5.1911, Der dänische Filmstar Asta Nielsen unterzeichnet in einem Büro an der Kaiserstraße einen Vertrag, wonach sie sich verpflichtet, in den nächsten vier Jahren jeweils zehn Filme exklusiv für eine Frankfurter Filmproduktionsfirma zu drehen.
  33232. 3.1.1950, Wiedereröffnung der Firma Carl Klippel „Alles fürs Büro“, Friedrich-Ebert-Straße 75.
  33233. 19.7.1951, Das amtliche italienische Reisebüro CIT eröffnet ein Frankfurter Büro im Haus Friedrich-Ebert-Straße 62.
  33234. 7.10.1953–11.10.1953, Büro-Fachausstellung Rhein-Main des Gesamtverbandes Büromaschinen, Büromöbel und Organisationsmittel, Landesverband Hessen, auf dem Messegelände.
  33235. 7.11.1953, Die spanische Luftverkehrsgesellschaft IBERIA eröffnet ihr Frankfurter Büro in der Mainzer Landstraße 38.
  33236. 3.3.1955, Einweihung des neuen Büro- und Lagerhauses der Gummi-Werke Fulda KG in der Mainzer Landstraße.
  33237. 11.11.1955, 60jähriges Jubiläum der Firma Leonhard Niethammer, Fachgeschäft für technischen Büro- und Zeichenbedarf, Roßmarkt 12.
  33238. 19.12.1958, Richtfest für das siebengeschossige, dreißig Meter lange Büro- und Geschäftsgebäude der „ersten Allgemeinen Unfall- und Schadens-Versicherungs-Gesellschaft“, Am Hirschgraben 10-12.
  33239. 29.12.1958, Überfall im Büro der Jüdischen Gemeinde. Eine Sekretärin wird niedergeschlagen und es werden 4.000.- DM geraubt.
  33240. 9.6.1961, Die Deutsche Total Treibstoff GmbH eröffnet im Erdgeschoss des achtgeschossigen Büro-Neubaus in der Darmstädter Landstraße 125 eine Tankstelle mit drei Pflegehallen, einer Allzweckbühne und einer Ölbar.
  33241. 13.6.1961, Dreister Raubüberfall im Hauptbahnhof: Drei maskierte Kriminelle erbeuten im Büro der Deutschen Speise- und Schlafwagen-Gesellschaft (DSG) annähernd 30.000.- DM und können unerkannt entkommen. Anfang August d. J. können die Täter festgenommen werden.
  33242. 11.10.1961–14.10.1961, Büro-Fachausstellung „Rhein-Main“ auf dem Messegelände.
  33243. 13.8.1962, Das mit vierzig Planstellen versehene Büro für den Stadtbahnbau nimmt seine Arbeit auf.
  33244. 16.10.1962, Eröffnung des neu geschaffenen Fremdenverkehrsamtes der Vereinigten Staaten, Große Gallusstraße 1-7, zugleich das erste Büro auf dem europäischen Kontinent.
  33245. 15.8.1964, Umbenennung des „Büros der örtlichen Luftschutzleitung“ in „Büro für Zivilschutz“, Schillerstraße.
  33246. 23.9.1964–26.9.1964, Büro-Fachausstellung Rhein-Main.
  33247. 29.11.1965, 100jähriges Jubiläum der Firma Wilhelm Büttel, Fachgeschäft für Papier, Schreibwaren, Bürobedarf und Büro-Organisation, Goethestraße 23.
  33248. 12.10.1966–15.10.1966, Büro-Fachausstellung Rhein-Main.
  33249. 20.9.1967, Anlässlich des 10jährigen Jubiläums des staatlichen Indischen Verkehrsbüros in Deutschland gibt Direktor Pran Nath Seth einen Empfang im Frankfurter Büro.
  33250. 21.8.1968, Etwa 500 Menschen demonstrieren vor der sowjetischen Militärmission in Niederrad und dem Frankfurter Büro des DDR-Ministeriums für Außenwirtschaft, Kaiserstraße 15, gegen die sowjetische Invasion der Tschechoslowakei.
  33251. 23.10.1968–26.10.1968, Büro-Fachausstellung Rhein-Main.
  33252. 27.1.1969, Richtfest für das 16geschossige Hochhaus am Hainer Weg 15, Sachsenhausens höchstes Büro- und Wohnhaus.
  33253. 20.10.1970–23.10.1970, Frankfurter Büro-Fachausstellung.
  33254. 1.1.1971, Mit Wirkung vom 01.01. d. J. wird das Büro des Oberbürgermeisters als selbständige Organisationseinheit geführt. Die Verwaltungsstelle Höchst wird diesem Büro angegliedert.
  33255. 24.10.1972–27.10.1972, 9. Frankfurter Büro-Fachausstellung auf dem Messegelände.
  33256. 29.10.1974–1.11.1974, 10. Frankfurter Büro-Fachausstellung auf dem Messegelände.
  33257. 25.10.1977–28.10.1977, 11. Frankfurter Büro-Fachausstellung des Landesverbandes Büromaschinen, Büromöbel und Organisationsmittel auf dem Messegelände.
  33258. 25.10.1978–28.10.1978, 11. Frankfurter Büro-Ausstellung (FBA).
  33259. 17.11.1978, Grundsteinlegung für das Büro- und Geschäftshaus der Generali, Walter-Kolb-Straße/Ecke Schifferstraße, in Sachsenhausen.
  33260. 30.10.1979–2.11.1979, 12. Frankfurter Büro-Ausstellung.
  33261. 3.11.1981–6.11.1981, Frankfurter Büro-Ausstellung auf dem Messegelände.
  33262. 1.7.1983, 50jähriges Jubiläum von Büro-Kirsch auf der Zeil.
  33263. 1.11.1983–4.11.1983, Frankfurter Büro-Ausstellung (FBA) auf dem Messegelände.
  33264. 16.7.1984, In der Nacht zum Montag transportieren mehrere Männer einen über 12 Zentner schweren Tresor aus dem Büro des Rebstockbades mit einem Lastwagen ab. In dem Geldschrank liegen 60.000.- DM. Es dauert fast eine Woche, bis die Polizei Klarheit über den Inhalt des Panzerschrankes hat. Zuvor lässt sie nichts an die Öffentlichkeit dringen.
  33265. 16.8.1985, Zum ersten Mal in der Geschichte Frankfurts kommt ein komplettes Büro-Hochhaus unter den Hammer. Die Zwangsversteigerung des 14geschossigen Büroturmes Lyoner Straße 19 findet im Gerichtsgebäude B statt.
  33266. 15.10.1985–18.10.1985, FBA ’85 – Frankfurter Büro-Ausstellung.
  33267. 17.10.1985, Grundsteinlegung für das „Frankfurt Airport-Center“, ein Büro- und Konferenzzentrum, am Rhein-Main-Flughafen.
  33268. 19.5.1987–23.5.1987, FBA – Frankfurter Büro-Ausstellung, jetzt: „büro transparent“ auf dem Messegelände.
  33269. 27.7.1987, 15 Iraner treten im Büro der Nordend-Grünen, Rotlintstraße, in einen Hungerstreik, um auf die Situation in den iranischen Gefängnissen aufmerksam zu machen.
  33270. 4.5.1988–7.5.1988, Frankfurter Büro- und Computer-Tage 1988: „B.I.T. kompakt“. Der Pionier der modernen Datentechnik, Konrad Zuse, spricht bei der Eröffnung der Sonderschau „50 Jahre Computer“.
  33271. 1.10.1989–4.10.1989, B.I.T. kompakt ’89 – Fachmesse für Büro-, Informations- und Kommunikationstechnik.
  33272. 5.9.1992, Bei Protestaktionen gegen Infostände der rechtsextremen Gruppe „FWF“ auf dem Liebfrauenberg und gegen das NPD-Büro in der Weißfrauenstraße werden mehrere Demonstranten von der Polizei festgenommen.
  33273. 30.1.1993–3.2.1993, Internationale Frankfurter Messe „Premiere“ – Fachmesse für Papier, Büro, Papeterie usw. auf dem Messegelände.
  33274. 3.11.1993, Richtfest auf dem Gelände des Büro- und Wohnparks „Am Henninger Turm“ in der Darmstädter Landstraße.
  33275. 27.3.1996, Etwa 1.000 Hortkinder demonstrieren vor dem Büro des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) in der Mannheimer Straße gegen die RMV-Tarifpolitik.
  33276. 22.2.1998, Die Frankfurter Stadtverordneten Claudia Weigt (Grüne) wird zum Stolperstein für die hessische Umweltministerin Margarethe Nimsch. Diese wollte dem Büro „StadtLandPlus“ der Parteifreundin Aufträge für eine halbe Million DM zuschanzen – ohne Ausschreibung. Die Ministerin muss schließlich zurücktreten.
  33277. 4.11.1998, Inbetriebnahme des Sendemastes des Mobilfunkbetreibers T-Mobil auf dem Büro-Actuell-Gebäude in Nieder-Erlenbach.
  33278. 20.2.2001, Büro-Einweihung des Polizeipfarramtes der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in der Rechneigrabenstraße nach seinem Umzug von Wiesbaden nach Frankfurt am Main.
  33279. 6.9.2001, Offizielle Eröffnung des neuen Büro- und Wohnhauses „Skylight“ am Eschenheimer Turm.
  33280. 25.1.2002–31.1.2002, Fachmesse „Paperworld“ – Produkte für Büro, Papeterie- und Schreibwaren.
  33281. 25.9.2002, Grundsteinlegung zum „schnellsten Büro Deutschlands“ auf dem Gelände neben dem Steigenberger Airport Hotel. Mit dem MAC Main Airport Center entsteht am Rhein-Main-Flughafen ein Bürokomplex mit optimaler Verkehrsanbindung.
  33282. 30.1.2003, Richtfest für den Büro-Kubus an der Hanauer Landstraße 172.
  33283. 28.4.2003, Grundsteinlegung für ein Büro- und Geschäftsgebäude auf dem früheren Feuerwehr-Gelände an der Hanauer Landstraße.
  33284. 27.8.2003, Richtfest des Büro-Kubus „Tetragon“ der BVT-Unternehmensgruppe an der Mainzer Landstraße.
  33285. 8.12.2003, Architekt Jochem Jourdan vom Frankfurter Büro Jourdan & Müller PAS stellt im Planungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung seinen städtebaulichen Entwurf für das elf Hektar große Henninger-Areal in Sachsenhausen vor. Entstehen soll ein neues Stadtquartier.
  33286. 5.5.2004, In der Reihe „Neues aus Europa“ setzt das Europa-Büro der Stadt Frankfurt den Schwerpunkt auf Slowenien.
  33287. 21.1.2005, Einweihung des neuen Büro- und Wirtschaftsgebäudes „Dependance“ der Frankfurter Messe.
  33288. 24.5.2005, Richtfest für das neue Büro- und Laborgebäude der Firma Zentaris im Forschungs- und Entwicklungspark Oberhafen.
  33289. 18.4.2008, Eröffnung des „Hilfenetz“, einem Büro für Senioren-Unterstützung im Gallusviertel durch die vier Gemeinden Frieden, Versöhnung, St. Gallus und Maria Hilf, zusammen mit der Caritas.
  33290. 14.7.2015, Grundsteinlegung für das abschließende zentrale Büro-Hochhaus des Main-Tor-Viertels: der 110 Meter hohe Winx-Tower.
  33291. 27.1.1925, Franz Schubert-Abend des „Verbandes der weiblichen Handels- und Büroangestellten e. V.“, Ortsgruppe Frankfurt am Main, in den Verbandsräumen, Große Hirschgraben.
  33292. 19.10.1935, Hauptversammlung des Reichsverbandes des Büromaschinen- und Organisationsmittelhandels auf dem Festhallengelände, anlässlich der „Südwestdeutschen Büroausstellung“.
  33293. 12.10.1935–20.10.1935, „Südwestdeutsche Büroausstellung“ auf dem Festhallengelände.
  33294. 27.8.2002, Grundsteinlegung für das 8.000 Quadratmeter große Areal zwischen Leuschner- und Gutleutstraße. Dort entstehen zwei massige Bürobauten, drei Wohn-Solitäre folgen.
  33295. 1.10.1909, Eröffnung der Fachschule für Bürobeamte der Rechtsanwälte in der Weißfrauenschule.
  33296. 29.11.1940, 75jähriges Jubiläum der Firma Wilhelm Büttel, Bürobedarf, Goethestraße 23.
  33297. 29.11.1955, 90jähriges Jubiläum der Firma Wilhelm Büttel, Büromaschinen, Bürobedarf, Papierwaren und Druckerei, Goethestraße 23.
  33298. 10.4.1957, 50jähriges Jubiläum der Firma Christian Hauser OHG, Papier-Bürobedarf-Druck, Junghofstraße 14.
  33299. 1.10.1957, 125jähriges Jubiläum der Firma Carl August Grosse, Nachfolger, Papiere aller Art, Bürobedarf, Büromaschinen, Büromöbel, Rathenauplatz 2-8.
  33300. 11.11.1895, Gründung der Firma Leonhard Niethammer o.H.G., Roßmarkt 21, Bürobedarf aller Art.
  33301. 3.12.1982, Öffentlicher Empfang anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Firma Bürobedarf Dorsch im Deutschordenshaus.
  33302. 27.1.1990–31.1.1990, „Premiere“ – Internationale Frankfurter Messe – Fachmesse für Papier, Bürobedarf und Schreibwarenbedarf.
  33303. 25.1.1992–29.1.1992, Internationale Frankfurter Messe „Premiere“ – Fachmesse für Papier, Bürobedarf, Schreibwaren.
  33304. 3.9.1937–5.9.1937, Tagung der Einkaufsvereinigung erster Bürobedarfsgeschäfte.
  33305. 28.9.1953, Einweihung der neuen Flugzeugwartungshalle und des Bürobetriebsgebäudes auf dem Rhein-Main-Flughafen.
  33306. 24.10.1979, Bei einem Bürobrand in der Miquelallee 11 entsteht ein Sachschaden von über 500.000.- DM.
  33307. 29.12.2011, Im Limpurgsaal des Römers wird der scheidende Intendant des Künstlerhauses Mousonturm, Dieter Buroch, verabschiedet.
  33308. 1.10.1949, 30jähriges Geschäftsjubiläum des Hauses für Büromaschinen, Büroeinrichtungen und Organisationsmittel Heinrich Schmitz in der Neuen Mainzer Straße 56.
  33309. 25.11.1994, Feier anlässlich des 75jährigen Jubiläums der Frankfurter Bürofachgroßhandels-Firma Hartmann & Cie.
  33310. 7.9.1995, Mit der Grundsteinlegung für einen Gebäudekomplex mit insgesamt 5.000 Quadratmetern Lager- und Bürofläche erfolgt der Startschuss für die Cargo-City-Süd am Rhein-Main-Flughafen.
  33311. 19.9.2002, Grundsteinlegung für eine 14.000 Quadratmeter große Luftfrachthalle und 8.000 Quadratmeter Bürofläche in der Cargo-City-Süd des Rhein-Main-Flughafens.
  33312. 13.9.2000, Grundsteinlegung für ein neues Bürogebäude der Rheinischen Hypothekenbank in der Darmstädter Landstraße.
  33313. 10.6.1965, Richtfest für das 13geschossige Bürogebäude für Amerikaner am Dornbusch.
  33314. 28.9.1980, Einweihung des neuen Gemeindezentrum der evangelischen Zachäus-Gemeinde im Niederräder Mainfeld. Angegliedert ist das Seminar für Seelsorge der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Für diesen Komplex aus Gemeindehaus, Jugendräumen, Schwesternstation, Kindergarten, Wohn- und Bürogebäude hat der Evangelische Regionalverband 3,1 Millionen DM ausgegeben.
  33315. 20.12.1986, Bei einem Feuer in einem Bürogebäude der Firma Lurgi im Stadtteil Riederwald entsteht ein Millionenschaden.
  33316. 14.12.1989, Richtfest für das neue Bürogebäude „Atricom“ in der Bürostadt Niederrad.
  33317. 20.5.1994, Erster Spatenstich für das Bürogebäude „Y2“ im Mertonviertel in Heddernheim.
  33318. 6.12.1996, Die Commerzbank AG, Europas höchstes Bürogebäude, lässt eine 40 Meter lange Gittermastantenne auf ihrer neuen Zentrale installieren.
  33319. 18.5.1999, Grundsteinlegung für das neue Bürogebäude der Zürich-Agrippina-Gruppe an der Voltastraße.
  33320. 2.2.2001, Richtfest für das Bürogebäude „Estrella“ an der Theodor-Heuss-Allee.
  33321. 19.7.2001, Grundsteinlegung für das neue Bürogebäude „Triatrium“ im Industriepark Höchst.
  33322. 26.7.2001, Richtfest für das Bürogebäude „Quarda“ der Deka Immobilien Investment in der Bürostadt Niederrad.
  33323. 7.3.2002, Grundsteinlegung für das Bürogebäude „Sigma“ in der Bürostadt Niederrad.
  33324. 4.12.2002, Richtfest im K3, dem letzten Bürogebäude im Mertonviertel.
  33325. 2.2.2005, Grundsteinlegung für das neue Bürogebäude der Nassauischen Heimstätte am Untermainkai.
  33326. 20.6.2007, Grundsteinlegung für ein modernes Bürogebäude in der Kaiserstraße 75-77 in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Petra Roth.
  33327. 23.3.2013, Dreistündige Hausbesetzung im Westend – Bürogebäude Kleine Wiesenau 1 –, zur Einforderung von mehr und preisgünstigerem Wohnraum in der Stadt.
  33328. 4.5.2000, Richtfest des wellenförmigen Bürogebäudes „Undine“ im Mertonviertel.
  33329. 21.2.1961, Feierliche Einweihung des neuen Bürogebäudes samt Prüfstelle des Verbandes Deutscher Elektrotechniker (VDE) auf dem Grundstück des ehemaligen Hippodroms. Der Gebäudekomplex nimmt drei große Verbände auf: den Zentralverband der Elektrotechnischen Industrie (ZVEI), die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW) und den VDE.
  33330. 9.5.1989, Feierliche Eröffnung des neuen Bürogebäudes der Imperial Chemical Industries (ICI) im Stadtteil Heddernheim.
  33331. 12.9.1990, Feierliche Eröffnung des neuen Bürogebäudes „Westend-Carrée“ am Grüneburgweg.
  33332. 13.2.2012, Eröffnung eines eigenen Parkhauses des Squaire-Bürogebäudes am Rhein-Main-Flughafen.
  33333. 22.11.2000, Richtfest für das Mäckler-Bürohaus „Scala“ in der City-West.
  33334. 25.2.1975, Richtfest für das Hotel- und Bürohaus Senckenberganlage/Ecke Hamburger Allee mit 159 Metern Höhe und 46 Stockwerken – Deutschlands höchstes Gebäude.
  33335. 29.9.1983, Richtfest für das „Bürohaus an der Alten Oper“ der DG Anlage-Gesellschaft zwischen der Mainzer Straße, der Junghofstraße und der Taunusanlage.
  33336. 23.6.1986, Der Architekt Helmut Jahn stellt seinen Entwurf für den „Messeturm“ gegenüber der Festhalle vor. Das mit 254 Metern höchste Bürohaus Europas soll 52 Stockwerke haben und mehr als einhundert Millionen DM kosten.
  33337. 28.9.1988, Grundsteinlegung für das „Atricom“ in Niederrad, ein elfgeschossiges Bürohaus.
  33338. 24.6.1989, Bei einem abendlichen Kellerbrand in einem Bürohaus in der Stresemannallee im Stadtteil Sachsenhausen entsteht ein geschätzter Schaden von 100.000.- DM.
  33339. 3.9.1992, Richtfest für das neue Bürohaus der Deutschen Grundbesitz-Investment, Mainzer Landstraße 61./ Städtischer Empfang im Kaisersaal des Römers anlässlich des 60jährigen Jubiläums der katholischen Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georgen Frankfurt.
  33340. 20.10.1993, Die Verträge für den Bau eines Kongresszentrums mit Hotel- und Bürohaus auf dem Messegelände sind unterschrieben. Das 450-Millionen-Projekt wird von privaten Investoren finanziert.
  33341. 21.4.1994, Abriss der Kongreßhalle an der Theodor-Heuss-Allee. An seine Stelle tritt das neue „CongressCenter Messe Frankfurt“ samt Hotel und Bürohaus.
  33342. 26.5.1994, Erster Spatenstich für den Neubau der Commerzbank AG am Kaiserplatz. Das 600 Millionen DM teure Projekt soll mit 258 Metern das höchste Bürohaus Europas werden.
  33343. 28.10.1994, Grundsteinlegung für das letzte große Dienstleistungsgebäude im neuen Stadtteil Mertonviertel. „Y 2“ heißt das Bürohaus der Deutschen Immobilienfonds AG.
  33344. 7.2.2002, Richtfest für das Bürohaus der Hafenbetriebe im Frankfurter Osthafen.
  33345. 2.5.2002, Grundsteinlegung für das Bürohaus „Maintriangel“ am Deutschherrnviertel im Stadtteil Sachsenhausen.
  33346. 4.11.1994, Grundsteinlegung für den Neubau der zwei Bürohäuser „Kastor“ und „Pollux“ an der Messe.
  33347. 21.3.1952, Richtfest des Geschäfts- und Bürohauses Neue Mainzer Straße/Ecke Große Gallusstraße. In dem Neubau werden keine der üblichen Heizkörper aufgestellt. Erstmalig in Frankfurt am Main wird hier eine Strahlungsbeheizung eingebaut, die unsichtbar unter der Decke angebracht ist.
  33348. 16.10.1964, Fertigstellung des neuen Bürohauses der Weltfirma IBM an der Wilhelm-Leuschner-Straße.
  33349. 1.3.1990, Richtfest des „Messeturms“, des höchsten Bürohauses Europas. Infolge des Orkans mit Windstärke 10 um den Messeturm entscheiden sich die Verantwortlichen, die 12,3 Tonnen schwere Glaspyramide erst am 12.03. d. J. auf den Messeturm zu hieven.
  33350. 18.11.1991, Richtfest des neuen Bürohauses an der Stiftstrasse.
  33351. 26.5.1982, Grundsteinlegung für das 20stöckige Bürohochhaus am Anlagenring.
  33352. 12.3.1986, Der Hauptausschuss des Aufsichtsrates der Messe legt ein Konzept für die Umgestaltung des Ostgeländes vor. Nach ersten Schätzungen sollen für über 330 Millionen DM anstelle des früheren Verwaltungsgebäudes und der veralteten Halle 1 ein 50geschossiges Bürohochhaus, ein neues Eingangsgebäude und eine neue Ausstellungshalle mit einem von Zugseilen gehaltenen Dach entstehen.
  33353. 30.6.2014, Grundsteinlegung für das neue Bürohochhaus „T8“ an der Taunusanlage.
  33354. 10.4.1913–20.4.1913, Ausstellung für Geschäftsbedarf und Reklame in der Festhalle, veranstaltet vom Deutschen Fachverband der Büroindustrie, dem Deutschen Papierverein, dem Verband der Plakatindustriellen und dem Verband Deutscher Lederwarenindustrieller.
  33355. 3.11.1970, Der Komiker Heinz Erhardt spielt im Schauspielhaus seinen Willi Winzig, den Bürokarrieristen wider Willen, zum 500. Male.
  33356. 19.6.2006, Die Stadt Frankfurt will sparen und kauft deshalb ein. Ob Büroklammern oder Pkw’s: so viel wie möglich soll noch vor der Erhöhung der Mehrwertsteuer am 01.01.2007 angeschafft werden.
  33357. 14.3.1986, Richtfest der Firma Lurgi für ihren Bürokomplex auf dem ehemaligen VDM-Gelände in Heddernheim.
  33358. 15.7.2005, Planungsdezernent Edwin Schwarz erteilt die erste Teilbaugenehmigung für den Einkaufs- und Bürokomplex samt 140-Meter-Hochhaus, „Frankfurt hoch vier“, auf dem Gelände der ehemaligen Hauptpost an der Zeil.
  33359. 18.2.1992, Fachtagung des Frauendezernats und -referats der Stadt Frankfurt am Main unter dem Thema „Feminisierung des Öffentlichen Dienstes – Bürokratisierung der Frauen“.
  33360. 16.8.1979–17.8.1979, Arbeitstagung der Büroleiter von „Inter-Nationes“.
  33361. 1.11.1999, Der Sozialdemokrat Felix Semmelroth tritt als Büroleiter von Oberbürgermeisterin Petra Roth die Nachfolge von Alexander Skipis an.
  33362. 26.4.2000, Unter dem Firmennamen Stigma eröffnen an der Mainzer und Hanauer Landstraße zwei Büromärkte als Filialen der Staples Deutschland GmbH.
  33363. 13.5.1957–15.5.1957, Tagung der Internationalen Büromaschinen-Gesellschaft (IBM) im Palmengarten.
  33364. 13.7.1981, 50jähriges Jubiläum der Firma Otto H. Ollech, Büromaschinen, Feuerbachstraße 15.
  33365. 16.3.1956–19.3.1956, Streiks in den einzelnen Büromaschinenabteilungen der Adlerwerke, ausgelöst durch eine teilweise missverständliche Auslegung neuer Lohnfestsetzungen.
  33366. 2.1.1980, 50jähriges Jubiläum der Büromaschinenfirma Friedrich G. Spies, Schwarzwaldstraße.
  33367. 6.12.1990, Mehrere hundert Mitarbeiter des Büromaschinenherstellers Triumph-Adler protestieren vor den Werkstoren im Gallusviertel gegen einen drohenden Personalabbau.
  33368. 13.9.2000, Grundsteinlegung für einen Büropark der Hochtief Projekt Entwicklung im Gewerbegebiet von Eschborn.
  33369. 28.9.2000, Erster Spatenstich zum Umbau des alten Gebäudes der Villa Manskopf und zum Neubau zusätzlicher Büroräume.
  33370. 5.10.1995, Richtfest der neuen Büroräume im ehemaligen Messmer-Haus, Hanauer Landstraße.
  33371. 16.7.2003, Richtfest mit Oberbürgermeisterin Petra Roth für den Anbau des Nordwestzentrums. Für 185 Millionen € wird das Einkaufszentrum um 34.000 Quadratmeter Handels- und Gastronomiefläche erweitert. Zudem entsteht ein 13stöckiges Hochhaus für Büroräume und Wohnungen.
  33372. 1.3.1976, Zwei Tote und zwei Schwerverletzte sind die Folgen einer Schießerei eines entlassenen Mitarbeiters auf Kollegen und Vorgesetzte in den Büroräumen einer Werbeagentur des Eckhauses Goethestraße/Alte Rothofstraße.
  33373. 5.7.1985, Das neu gegründete „Umwelt-Forum“ stellt sich auf einer Eröffnungsveranstaltung in seinen Büroräumen auf der Mörfelder Landstraße der Öffentlichkeit vor.
  33374. 23.6.1988, Knapp einhundert Studentinnen verschaffen sich Zutritt zu den Büroräumen des Universitätspräsidenten Prof. Klaus Ring und fordern ihn auf, den Schlüssel für das Frauenbüro herauszugeben, das auf seine Anweisung hin Anfang Juni d. J. geschlossen worden ist.
  33375. 18.7.2001–19.7.2001, Im Zusammenhang mit der Bau-Korruptionsaffäre gibt es weitere Durchsuchungen von Privat- und Büroräumen durch Polizei und Staatsanwaltschaft. Dabei wird ein weiterer Mitarbeiter des Hochbauamtes festgenommen.
  33376. 1.6.1931, 25jähriges Jubiläum des Büros für Steuerangelegenheiten Eigen Scharf, Hochstraße.
  33377. 15.2.1919, Eröffnung eines Büros der Waffenstillstandskommission in Frankfurt am Main – eine Unterkommission für die Rückgabe von Maschinen und Material.
  33378. 20.11.2000, Planungsdezernent Edwin Schwarz und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Telekom-Tochter DeTe-Immobilien, Gerhard Niesslein, unterzeichnen im Technischen Rathaus einen städtebaulichen Vertrag, der die Nutzung der Fläche zwischen Zeil und Stiftstraße regelt. Bis Ende 2006 soll dort ein Dienstleistungszentrum mit Einzelhandel, Büros, Gastronomie und Wohnungen entstehen.
  33379. 20.9.2000, Eröffnung des ersten Büros des sozialpsychiatrischen Dienstes im Stadtteil Sachsenhausen.
  33380. 12.5.2000–13.5.2000, Internationale Fachkonferenz des städtischen Europa-Büros im Römer-Sitzungssaal und im Arabella-Sheraton-Hotel über die Rolle der Kommunen in Europa anlässlich der Feierlichkeiten zum 40jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaften.
  33381. 29.11.1950, Eröffnung des neuen regionalen Büros der Pan American World Airways (PAA) für Zentraleuropa mit Sitz in Frankfurt am Main. Damit ist die PAA die erste Luftverkehrsgesellschaft, die ihr europäisches Hauptbüro in Deutschland einrichtet.
  33382. 7.7.1960, Ein Großfeuer in der Innenstadt führt zur Zerstörung der Lagerräume und Büros der Firma Stempel-Eck, Alte Rothofstraße 8.
  33383. 30.11.1961, Empfang der Deutschen Zentrale für Fremdenverkehr (ZFV) gemeinsam mit dem Frankfurter Verkehrs- und Wirtschaftsamt anlässlich einer Arbeitstagung aller Vertreter der europäischen Büros der ZFV.
  33384. 2.10.1964, Anlässlich der amerikanischen Präsidentschaftswahlen Eröffnung eines Büros der „Overseas Citizen for Johnson/Humphrey“, Telemannstraße.
  33385. 8.9.1976, Eröffnung des Büros der sowjetischen Fremdenverkehrsgesellschaft „Intourist“ im Gebäude der Frankfurter Diamantenbörse, in dem auch die sowjetische Ost-West-Handelsbank arbeitet.
  33386. 28.10.1977–6.11.1977, Kongress „Sozialistische Umweltpolitk?“ der Frankfurter Jungsozialisten und des „Sozialistischen Büros“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität und der Fachhochschule.
  33387. 28.9.1979–30.9.1979, Anti-Kriegs-Kongress des Sozialistischen Büros in der Fachhochschule für Sozialarbeit im Nordwestzentrum.
  33388. 19.5.1987, Der städtebauliche Wettbewerb für das westliche Schlachthofgelände wird zugunsten eines Komplexes für Büros, Läden und öffentliche Einrichtungen entschieden. Der Flohmarkt soll ans Mainufer verlegt werden.
  33389. 13.12.1989, Planungsdezernent Martin Wentz stellt seine Pläne für das Schlachthofgelände vor. Dort soll ein neuer Stadtteil mit Wohnungen und Büros entstehen. Schlachthof und Nebenbetriebe müssten dafür im kommenden Jahr das Areal räumen.
  33390. 14.4.1996, Streit um die Zweckentfremdung im Römer. CDU-Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Albrecht Glaser drängt auf einen Kurswechsel und will Büros in Wohnungen gestatten, wenn dort seit 1972 nicht mehr gewohnt wird.
  33391. 30.6.1999, Offizielle Eröffnung des Büros des amerikanischen Nachrichtensenders CNN am Rhein-Main-Flughafen.
  33392. 19.9.1999, Mit einem „Welcome to Frankfurt“-Festival des städtischen Europa-Büros im Römer heißt die Stadt Frankfurt am Main ihre Neubürger willkommen.
  33393. 9.12.2003, Wegen des Verdachts der Untreue gegen den im März d. J. ausgeschiedenen Fraport-Finanzchef Johannes Endler durchsucht die Polizei Büros des Unternehmens und stellt 1.000 Aktenordner und mehrere Computerfestplatten sicher.
  33394. 11.1.2005, Planungsdezernent Edwin Schwarz schlägt vor, die Kleinmarkthalle abzureißen und durch einen Neubau mit Ladenlokalen, Büros und Wohnungen zu ersetzen. SPD und Grüne reagieren skeptisch, die FDP signalisiert Unterstützung. Markthändler und Denkmalschützer lehnen Schwarz’ Vorschlag lauthals ab.
  33395. 17.1.2006, Der überarbeitete Entwurf des Büros Coop Himmelb(l)au für den Neubau der Europäischen Zentralbank auf dem Areal der Frankfurter Großmarkthalle wird im Planungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung zustimmend aufgenommen.
  33396. 1.6.2007, Einweihung der neuen „Grünen“-Geschäftsstelle (samt Abgeordneten-Büros) an der Oppenheimer Straße.
  33397. 1.2.2009, Eröffnung eines zweiten Büros des Stiftungszentrums Stifter für Stifter in Frankfurt am Main – neben dem Stifterbüro Rheinland.
  33398. 1.9.2011, Zehnjähriges Jubiläum des Frankfurter Büros von Designerdocks, ein Verbund von Personalvermittlungs-Agenturen im deutschsprachigen Raum für die Kommunikationsbranche.
  33399. 19.1.1967, Übergabe des VDMA (Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten)-Hochhauses in Niederrad, Lyoner Straße, als erstes Haus der „Bürostadt im Grünen“.
  33400. 13.12.1968, Richtfest für das Hertie-Verwaltungsgebäude in der Bürostadt Niederrad.
  33401. 18.12.1968, Richtfest für das 14geschossige Nestlé-Verwaltungsgebäude in der Bürostadt Niederrad.
  33402. 10.3.1969, Inbetriebnahme der neuen Omnibuslinie zwischen Bürostadt Niederrad und Niederrad.
  33403. 28.5.1969, Grundsteinlegung für das AvD-Verwaltungsgebäude in der Bürostadt Niederrad.
  33404. 6.11.1969, Das Institut für Dokumentationswesen und die Zentralstelle für maschinelle Dokumentation weihen ihren Neubau in der Bürostadt Niederrad ein.
  33405. 13.7.1970, Umzug des Automobilclubs von Deutschland (AvD) von der Wiesenhüttenstraße in die Lyoner Straße 16 in der Niederräder „Bürostadt im Grünen“.
  33406. 4.2.1971, Einweihung des Nestlé-Hauses in der Bürostadt im Grünen in Niederrad.
  33407. 15.6.1971, Einweihung des ICI (International Chemical Industries)-Hauses in der Bürostadt Niederrad.
  33408. 8.7.1972, Übergabe des neuen Zahnärztehauses in der Bürostadt Niederrad.
  33409. 5.10.1972, Übergabe des neuen Olivetti-Hauses in der Bürostadt Niederrad.
  33410. 10.10.1972, Eröffnung des Neubaus des Kommunalen Gebietsrechenzentrums (KGRZ) in der Bürostadt Niederrad.
  33411. 19.1.1973, Richtfest für den Neubau des Arabella-Hotels in der Bürostadt Niederrad.
  33412. 29.11.1973, Eröffnung des Arabella-Hotels in der Bürostadt Niederrad.
  33413. 7.11.1974, Richtfest für das IBM-Hochhaus in der Bürostadt Niederrad.
  33414. 1.6.1975, Die Bürostadt Niederrad ist an das Straßenbahnnetz angeschlossen.
  33415. 16.9.1976, Eröffnung des IBM-Hochhauses in der Bürostadt Niederrad.
  33416. 26.5.1977, Eröffnungsfeier für das „Euro-Haus“ in der Bürostadt Niederrad, Lyoner Straße.
  33417. 21.6.1978, Die Bürostadt Niederrad erhält zwischen Niederrad und Schwanheim eine Auffahrt auf die A 5 in Richtung Frankfurter Kreuz – Darmstadt.
  33418. 9.7.1983, Infolge der Überflutung von fünf Stockwerken des Nestlé-Hauses in der Bürostadt Niederrad aufgrund eines geplatzten Wasserschlauches entsteht ein Schaden von 200.000.- DM.
  33419. 4.12.1986, Am Abend wird eine 26jährige Frankfurterin in der Lyoner Straße in der Bürostadt Niederrad von einem unbekannten Täter vergewaltigt und anschließend erdrosselt. Die Leiche der Frau wird erst am nächsten Morgen in einer Hecke entdeckt.
  33420. 5.5.1987, Grundsteinlegung des Neubaus des zweitgrößten Computerherstellers der Welt, Digital Equipment, in der Bürostadt Niederrad.
  33421. 15.9.1988, Die Digital Equipment GmbH eröffnet ihr neues Gebäude in der Bürostadt Niederrad.
  33422. 15.5.1992, Umzug des städtischen Hochbauamtes aus dem Westend in ein modernes Haus in der Bürostadt Niederrad.
  33423. 23.10.1992, Offizielle Einweihung des sog. „Geamatics-Haus“ der AEG in der Bürostadt Niederrad.
  33424. 1.2.2001, Offizielle Eröffnung der neuen Niederlassung des ADAC Hessen-Thüringen nach ihrem Umzug aus dem Westend in der Bürostadt Niederrad, Lyoner Straße.
  33425. 8.2.2001, Richtfest des neuen Verwaltungssitzes „Prisma“ von Hochtief in der Bürostadt Niederrad.
  33426. 16.2.2001, Grundsteinlegung zu einem Hotel der Kette Golden Tulip in der Bürostadt Niederrad.
  33427. 26.9.2002, Richtfest für zwei Gewerbeimmobilien in der Bürostadt Niederrad: das „Herriot’s“ der Deka Immobilien Investment GmbH und das „Sigma“ der Internationalen Immobilien-Instituts GmbH.
  33428. 13.12.2003, Im Zuge des Fahrplanwechsel im öffentlichen Nahverkehr (am 14.12.) Eröffnung der neuen Straßenbahnlinie 17 zwischen Hauptbahnhof und Rebstockpark. Mit der neuen Buslinie 78 entsteht des Weiteren eine Verbindung zwischen Südbahnhof und der Bürostadt Niederrad.
  33429. 22.4.1954–23.4.1954, Tagung „Neuzeitliche Bürotechnik im Großhandel“ in der Johann Wolfgang Goethe-Universität, veranstaltet vom Landesverband des Groß- und Außenhandels für Hessen in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für wirtschaftliche Verwaltung.
  33430. 9.11.1976, Die „Neue Heimat“, Regionalgruppe Südwest, zieht in das „Bürotel Senckenberganlage“.
  33431. 25.10.2002, Ein neues Gesicht für die Innenstadt: Das Palais Thurn und Taxis soll wieder aufgebaut werden. Das Architektenbüro KSP Engel und Zimmermann plant außerdem, auf dem Zeil-Areal einen 117 Meter hohen Büroturm und ein 70 Meter hohes Hotel zu errichten.
  33432. 9.9.1998, Oberbürgermeisterin Petra Roth stellt den neuen von CDU und SPD vereinbarten städtischen Hochhausentwicklungsplan vor: Dieser sieht bis 2010 die Errichtung von 15 neuen Bürotürmen vor, darunter das 365 Meter hohe „Millenium“ an der Güterstraße – der höchste Wolkenkratzer Europas.
  33433. 1.10.1985, Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Hessischen Akademie für Bürowirtschaft im Großen Saal der Industrie- und Handelskammer.
  33434. 14.5.1971, Richtfest für das Bürozentrum von Messer Griesheim, Hanauer Landstraße.
  33435. 27.1.1987, Eröffnung des VOKO-Bürozentrums Frankfurt, Friedrich-Ebert-Anlage 56.
  33436. 7.12.1969, Jazzparade in der Jahrhunderthalle Hoechst u.a. mit Freddie Hubbard, Kenny Burrell und Ron Carter.
  33437. 3.5.1930, Das Herrenkonfektions-Geschäft W. Steingräber & Co. verlegt sein Spezialgeschäft für Herren-, Burschen- und Jünglingsbekleidung von der Schillerstraße 26 nach der Liebfrauenstraße 4.
  33438. 27.5.1934, Feier anlässlich des 25jährigen Jubiläums der „Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung“ (Frankfurt am Main) im Haus der alten Straßburger Burschenschaft Germania.
  33439. 7.6.1930–11.6.1930, Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Jubiläums der alten Straßburger Burschenschaft Germania zu Frankfurt am Main.
  33440. 18.6.1960, 100jähriges Jubiläum der Frankfurter-Leipziger Burschenschaft Arminia.
  33441. 2.2.1889, Zusammenkunft altgedienter Burschenschafter in der „Stadt Ulm“.
  33442. 24.1.1891, Die deutschen Burschenschafter feiern das 20jährige Jubiläum der Wiederaufrichtung des Deutschen Reichs in der „Rosenau“.
  33443. 8.3.1952, 50jähriges Jubiläum der Bürsten- und Pinselfabrikation Robert Kieninger, Seilerstraße 7.
  33444. 24.11.1956, 60jähriges Jubiläum der Firma Siegfried Rotzinger, Bürsten- und Pinselfabrikation, Mainzer Landstraße 103.
  33445. 14.7.1969, 50jähriges Jubiläum der Firma Bürsten-Lorenz GmbH, Eschersheimer Landstraße.
  33446. 15.6.1916, 25jähriges Jubiläum der Kamm- und Bürstenfabrik „Silberhorn und Simon“.
  33447. 9.3.2011, Das Bürstenhaus, ein traditionelles Fachgeschäft in Frankfurts Innenstadt, ist seit heute in der Töngesgasse.
  33448. 6.4.1978, Konzert des Jazz-Vibraphonisten Gary Burton im Sinkkasten.
  33449. 28.6.1983, „Highlights of Jazz“ in der Alten Oper mit Chick Corea und Gary Burton.
  33450. 23.7.1987, Jazzkonzert des Gary-Burton-Quintetts im Palmengarten.
  33451. 5.3.2003, „Jazznights“ mit Gary Burton in der Alten Oper.
  33452. 12.6.1983, Das ARD strahlt am Abend das einstündige Stadt-Panorama „Frankfurt am Main – Plädoyer für eine verrufene Stadt“ von Horst Krüger und Istvan Bury aus.
  33453. 30.6.1991, Gegen ein Uhr morgens wird ein Obdachloser auf dem Busbahnhof an der Südseite des Hauptbahnhofes von einer Frau mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf geschlagen, wodurch er einen Schädelbruch davonträgt.
  33454. 20.1.1974, Die spanische Theatergruppe „La Busca“ (Die Suche), hervorgegangen aus Kursen der Volkshochschule, gibt mit einer Komödie im Theater am Turm ihre erste Vorstellung.
  33455. 11.2.1936, Welt-Uraufführung der neuen „Wasser-Pantomime“ von J. Busch im Rahmen des Gastspiels von Zirkus Busch in der Festhalle.
  33456. 5.2.1936, „Wilhelm-Busch-Abend“ der NS-Kulturgemeinde in Dr. Hoch’s Konservatorium.
  33457. 31.1.1936, Premiere des Gastspiels von Zirkus Busch in der Festhalle.
  33458. 2.11.1934–17.11.1934, Gastspiel des Zirkus J. Busch in der Festhalle.
  33459. 15.2.1933, Konzert des Busch-Quartetts im Saalbau.
  33460. 6.5.1932, Konzert mit Adolf Busch und Rudolf Serkin im Saalbau.
  33461. 30.4.1932, Wilhelm-Busch-Gedächtnisfeier anlässlich des 100. Geburtstages des Meisters des guten Humors im Kempfbräu. Wilhelm Busch gehörte 25 Jahre als Ehrenmitglied dem Frankfurter Verein Ulkergilde Stolzenfels an.
  33462. 3.5.1930, Konzert des Busch-Trios, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft, im Saalbau.
  33463. 2.4.1930, Konzert des Busch-Quartetts, veranstaltet von der Frankfurter Museums-Gesellschaft, im Saalbau.
  33464. 21.12.1928, Kammermusik-Abend der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem „Busch-Trio“ im Saalbau.
  33465. 9.11.1928, Kammermusik-Abend der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem „Busch-Quartett“ im Saalbau.
  33466. 4.11.1927, Kammermusikabend der Frankfurter Museums-Gesellschaft mit dem „Busch-Trio“ im Saalbau.
  33467. 4.3.1927, Kammermusikabend der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem „Busch-Quartett“ (Streichquartett) im Saalbau.
  33468. 20.4.1926, Kammermusik-Abend mit dem „Busch-Quartett“ im Saalbau, veranstaltet von der Frankfurter Museumsgesellschaft.
  33469. 25.1.1910, Konzert mit Alfred Hoehn (Klavier) und Adolf Busch (Violine) im Saalbau.
  33470. 2.1.1910–30.1.1910, Ausstellung „Wilhelm Busch als Maler und Zeichner“ im Frankfurter Kunstverein.
  33471. 8.11.1908, „Wilhelm Busch-Abend“ im Saal der Frankfurt-Loge.
  33472. 25.10.2000, Im Rahmen eines Festakts werden der Kanzler der Johann Wolfgang Goethe-Universität Dr. Wolfgang Busch sowie die Professoren Horst Naujoks und Herbert Zürn zu Ehrenmitgliedern des Physikalischen Vereins Frankfurt ernannt.
  33473. 24.5.2000, Feier im Limpurgsaal des Römer anlässlich des 70. Geburtstages des früheren Stadtverordnetenvorstehers Hans Busch (SPD).
  33474. 12.4.2000–16.4.2000, Gastspiel von Zirkus Cramer Busch in der Nordweststadt auf dem „Schwarzen Platz“ nahe dem Nordwestzentrum.
  33475. 25.12.1938–8.1.1939, Gastspiel des Zirkus Jakob Busch in der Festhalle.
  33476. 12.4.1943, Wilhelm-Busch-Abend der Deutschen Arbeitsfront, NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, im Saalbau.
  33477. 29.4.1947, Wilhelm-Busch-Abend im Senckenbergmuseum.
  33478. 11.6.1948, Wilhelm Busch-Abend „Lachende Weisheit – Wilhelm Busch“ mit Paul Henckels und Thea Grodtczinsky in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
  33479. 21.4.1955, Premiere des Gastspiels von Zirkus Busch.
  33480. 19.4.1956, Premiere von Zirkus Busch.
  33481. 26.9.1957, Premiere von Zirkus Busch auf dem Platz am Ostbahnhof.
  33482. 13.5.1975–25.5.1975, Zirkus „Busch-Roland“ auf dem Festplatz am Ratsweg.
  33483. 24.10.1909, Humoristischer Wilhelm Busch- und Fritz Reuter-Abend im Saal der Frankfurt-Loge.
  33484. 27.9.1978–8.10.1978, Gastspiel des Zirkus Busch-Roland auf dem Festplatz am Ratsweg.
  33485. 15.4.1982, 150. Geburtstag des Dichters und Zeichners Wilhelm Busch (1832-1908).
  33486. 11.10.1989, Die Stadtverordnetenvorsteherin Ute Hochgrebe (SPD) tritt im Zusammenhang mit dubiosen Wohnungsgeschäften der Arbeiterwohlfahrt auch von ihrem politischen Amt zurück. Einen Tag später nominiert die SPD-Fraktion im Römer Hans Busch als Nachfolger im Amt des Stadtverordnetenvorstehers.
  33487. 8.12.1989, Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Stadtverordnetenvorsteher im Hessischen Städtetag. Zum Vorsitzenden wird der Vorsteher der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung, Hans Busch (SPD), gewählt.
  33488. 23.5.1990, Städtischer Empfang im Römer anlässlich des 60. Geburtstages von Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch in Anwesenheit von Oberbürgermeister Volker Hauff.
  33489. 29.5.1991, Empfang des Stadtverordnetenvorstehers Hans Busch für den neuen Oberbürgermeister Andreas von Schoeler im Römer.
  33490. 20.7.1992, In der Paulskirche wird des gescheiterten Attentats auf Hitler am 20. Juli 1944 gedacht. Die Ansprache zur Gedenkfeier hält der Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch. Gewürdigt wird auch des am 19.07. d. J. verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski (1912-1992).
  33491. 25.9.1992, Rede des Stadtverordnetenvorstehers Hans Busch in der Paulskirche anlässlich des 125jährigen Jubiläums des ersten Zusammentretens der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung.
  33492. 13.1.1993, Anlässlich des 75. Geburtstages der Kommunalpolitikerin Christa-Mette Mumm von Schwarzenstein am 30.12.1992 lädt Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch die langjährige Stadtverordnete zu einem Empfang im Römer ein.
  33493. 25.2.1993, Sitzung der Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch teilt mit, dass das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ die Chefin der Frankfurter Wirtschaftsförderung, Gabriele Eick, zur „Managerin des Jahres“ gekürt hat.
  33494. 7.3.1995–19.3.1995, Gastspiel mit Zirkus Busch-Roland auf dem Festplatz am Ratsweg.
  33495. 25.6.1995, Tod des langjährigen Leiters des Wissenschaftslektorats des S. Fischer Verlags (1895-1994) und Mitherausgeber der „Neuen Rundschau“, Dr. h.c. Günther Busch (1929-1995).
  33496. 9.1.1997, Der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Hans Busch (SPD) gerät weiter unter Druck. Er soll 1995 vor den Magistratswahlen Kontakte zu den Republikanern geknüpft haben, wie es ihm Rechtsdezernentin Sylvia Schenk (SPD) in einem Schreiben vorgeworfen hat.
  33497. 18.5.1999–6.6.1999, Gastspiel von Zirkus Carl Busch auf dem Festplatz am Ratsweg.
  33498. 29.8.1999, Bei einem Wohnungsbrand in der Wilhelm-Busch-Straße im Dornbusch entsteht ein geschätzter Schaden von 150.000.- DM.
  33499. 20.2.2001–11.3.2001, Gastspiel von Zirkus Busch-Roland auf dem Festplatz im Riederwald.
  33500. 1.3.2003–23.3.2003, Gastspiel von Zirkus Carl Busch auf dem Festplatz am Ratsweg.
  33501. 19.2.2004–7.3.2004, Gastspiel von Zirkus Busch-Roland auf dem Festplatz am Ratsweg.
  33502. 24.5.2005, 75. Geburtstag des Sozialdemokraten und langjährigen Kommunalpolitikers Heinz Busch.
  33503. 25.5.2005, Städtischer Empfang im Kaisersaal des Römers anlässlich des 75. Geburtstages des Sozialdemokraten und langjährigen Kommunalpolitikers Hans Busch.
  33504. 18.7.2007–5.8.2007, Gastspiel des „Circus Carl Busch“ auf dem Festplatz am Ratsweg.
  33505. 17.7.2009–23.8.2009, Gastspiel von „Circus Carl Busch“ auf dem Festplatz an der Eissporthalle.
  33506. 23.5.2010, 80. Geburtstag des ältesten Frankfurter Stadtverordneten der Nachkriegszeit, Hans Busch – seit 1977 im Römer.
  33507. 27.5.2011–10.7.2011, Gastspiel von Zirkus Carl Busch auf dem Festplatz am Ratsweg.
  33508. 23.5.2015, 85. Geburtstag des langjährigen Stadtverordneten und früheren sozialdemokratischen Stadtverordnetenvorstehers Hans Busch.
  33509. 12.1.1922, Liederabend mit Else Buschhoff im Saalbau.
  33510. 26.1.1925, Fjodor Michailowitsch Dostojewski-Abend mit dem Schauspieler, Regisseur und Rezitator Willy Buschoff im Saalbau.
  33511. 16.1.1998, Gedenkveranstaltung zum 90. Todestag Wilhelm Buschs in der Alten Oper.
  33512. 30.10.1939, Tod des Vorsitzenden des Vorstandes der Scheideanstalt und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Metallgesellschaft, Dr. Ernst Busemann.
  33513. 22.7.2002, Wiederaufnahme des mehrtägigen Streiks der Busfahrer des privaten Unternehmens In-der-City-Bus GmbH.
  33514. 19.8.2002, Ende eines fünfwöchigen Streiks im privaten Busgewerbe. Der Tarifabschluss wird bei einer Urabstimmung mit rund 92 Prozent angenommen. Ab morgen fahren alle Linienbusse wieder planmäßig.
  33515. 18.10.1996–20.10.1996, Erster öffentlicher Kongress über Wirtschaftskriminalität des Vereins „Business Crime Control“ an der Fachhochschule Frankfurt.
  33516. 24.3.2001, Feier anlässlich des 50jährigen Jubiläums des „Club Business and Professional Women-Germany“ im Hotel „Frankfurter Hof“.
  33517. 12.7.2001, Das amerikanische Unternehmen HQ Global Workplaces eröffnet im Westend ein Frankfurt Business Center.
  33518. 5.6.2003, Dan Quayle, früherer Vizepräsident der Vereinigten Staaten, spricht im Marriott Hotel vor 300 Gästen des American-German Business Club.
  33519. 10.7.2003, Nach ihrem Umzug von der Zeil eröffnet das T-Punkt Business ihre neue Filiale an der Hanauer Landstraße 151-153.
  33520. 30.5.2005, Die „Goethe Business School“ der Johann Wolfgang Goethe-Universität nimmt ihre Arbeit auf. In dieser Elite-Einrichtung werden Spitzenkräfte der Wirtschaft weitergebildet.
  33521. 1.7.2009, Zugleich eröffnet heute ein so genanntes NBSO, ein Netherlands Business Support Office, in der Friedrich-Ebert-Anlage.
  33522. 1.11.1894, Konzert der Sopranistin Marie Busjäger im Saalbau.
  33523. 10.1.1993, Der Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) wartet im Frankfurter Norden mit einem neuen Busnetz auf: Gestartet werden die Linien 27, 28 und 29. Erstmals gehen im Linienbetrieb Busse im Miniformat auf die Strecke.
  33524. 29.6.1927–4.7.1927, Fünftes Fest der „Internationalen Gesellschaft für Neue Musik“: Siebentägiges Fest „Sommers der Musik“ und Internationale Ausstellung „Musik im Leben der Völker“ im Opernhaus, veranstaltet von der „Internationalen Gesellschaft für Neue Musik“. Gegeben wird eine Aufführung des „Dr. Faust“ von Ferruccio Busoni unter der musikalischen Leitung von Prof. Clemens Krauß (1893-1954), seit 1924 Intendant des Opernhauses und Leiter der Museumskonzerte in Frankfurt am Main. Anwesend sind Reichsaußenminister Dr. Gustav Stresemann und der französische Minister Édouard Herriot.
  33525. 10.3.1980, Premiere von Ferruccio Busonis „Doktor Faust“ in der Inszenierung von Hans Neuenfels im Opernhaus.
  33526. 9.6.1986, Unbekannte Täter entwenden den großen Wegweiser an der Busschleife Hainer Weg, auf dem Kaiser Karl IV. thront. Das Richtungsschild hat einen Wert von 50.000.- DM. Wenige Tage später wird der Wegweiser auf einem Acker in der Wetterau aufgefunden.
  33527. 10.12.2006, Der Öffentliche Nahverkehr wird kundenfreundlicher und umweltbewusster. Ab heute verkehren im Frankfurter Norden modernste Busse, die die strengsten Abgasnormen in Europa erfüllen.
  33528. 11.12.2011, Zum Fahrplanwechsel schickt die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main 31 neue, umweltfreundliche Busse auf die mainstädtischen Straßen.
  33529. 8.5.2009, Inbetriebnahme von drei neuen knallroten Doppeldecker-Bussen der städtischen „Tourismus- und Congress GmbH“.
  33530. 8.7.1928, Bei einem schweren Omnibusunglück auf der Sossenheimer Landstraße in der Nähe der Ringofenziegelei von Gebr. Nikol erleiden infolge eines von der Fahrbahn abkommenden Busses etwa zwanzig Personen Verletzungen.
  33531. 18.1.2012, Offizielle Eröffnung des mobilen Oldtimer-Busses im Stadtteil Preungesheim als Anlaufstelle für junge Erwachsene.
  33532. 10.11.1978, Frankfurter Christen versammeln sich zu einem Gedenk- und Bußgebet in der Festhalle zur Erinnerung an die Pogromnacht im November 1938.
  33533. 21.8.2001, Die Stadt Frankfurt am Main macht ernst mit dem Kampf gegen die Müllsünder. Wer Abfall auf die Straße wirft, soll Bußgeld zahlen.
  33534. 13.2.2002, Die Stadt Frankfurt verhängt von nun an Bußgelder gegen Müllsünder.
  33535. 24.10.1934, Laut einem Rundschreiben des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda müssen die Theater am Volkstrauertag, Karfreitag, Bußtag und am 9. November, 30. Januar, 20. Mai, am 1. Mai und am Erntedank „festliche Werke“ spielen.
  33536. 17.11.1946, Gemäß einer Anordnung des evangelischen Oberkirchenrats wird in diesem Jahr der Bußtag gefeiert.
  33537. 24.1.1937, Konzert der siebzehnjährigen amerikanischen Violinvirtuosin Guila Bustabo im Saalbau, im Rahmen der Sonntagskonzerte der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
  33538. 22.4.1940, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit der Violinistin Guila Bustabo im Saalbau.
  33539. 10.10.1941, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Städtischen Opernhaus- und Museums-Orchester unter Leitung des Dirigenten Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main, Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis zu dessen Zerstörung 1944), und mit Guila Bustabo (Violine) als Solistin im Saalbau.
  33540. 30.4.1943, Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft mit dem Städtischen Opernhaus- und Museums-Orchester unter der Leitung des Dirigenten Prof. Franz Konwitschny (1901-1962), von 1938 bis 1945 Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main, Leiter der Museumskonzerte und Musikdirektor des Opernhauses (bis zu dessen Zerstörung 1944), und der Solistin Guila Bustabo (Violine) im Saalbau.
  33541. 22.6.1949, Enthüllung der Jacques Daguerre-Büste der Photowerke Dr. Schleussner im Rahmen einer Gedenkfeier für den Erfinder der Photographie vor dem Haus Niedenau 47.
  33542. 27.9.1958, Feierliche Enthüllung der Büste Clara Schumanns im Vestibül der Staatlichen Hochschule für Musik, Eschersheimer Landstraße 33.
  33543. 20.11.1958, Im Vestibül der Friedrich-Ebert-Schule wird eine Büste des ersten deutschen Reichspräsidenten feierlich aufgestellt.
  33544. 14.2.1966, Im Rahmen einer Gedenkfeier in der Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird anlässlich des 80. Geburtstages des Altphilologen Professor Karl Reinhardt (1886-1958), 1956 Ehrendoktorwürde der Frankfurter Universität, eine Büste von ihm enthüllt.
  33545. 29.9.1966, Zum Gedenken an einen NS-Widerstandskämpfer erhält die neue Volks- und Realschule in Preungesheim in einer Feierstunde den Namen „Carlo-Mierendorff-Schule“. Zugleich wird eine von Knud Knudsen geschaffene Büste des Namenspatrons übergeben.
  33546. 17.11.1980, Professor Wolfgang Klötzer, stellvertretender Leiter des Frankfurter Stadtarchivs, wird mit der Silbernen Stoltze-Büste geehrt.
  33547. 3.12.2011, 40jähriges Jubiläum des städtischen Kommunalen Kinos – das erste in Deutschland. Am 03.12.2011 eröffnete es im Theater am Turm mit dem Film „Der General“ von Buster Keaton; 1984 Umzug in das neu eröffnete Deutsche Filmmuseum.
  33548. 1.6.2001, Fahrer der Fa. Intercitybus streiken am Morgen zwei Stunden lang. Im Frankfurter Busverkehr fallen insgesamt 15 Linien aus.
  33549. 8.6.1972, Veranstaltung in memoriam Dr. Otfried Büthe (1928-1970), zu Ehren des vor zwei Jahren verstorbenen Literaten der Schauspielschule, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, im Saal der Hochschule, Eschersheimer Landstraße 33.
  33550. 14.2.1934, Premiere des Dramas „Gräfin Cathleen“ von William Butler Yeats im Schauspielhaus.
  33551. 4.6.1996, Lesung des französischen Schriftstellers Michel Butor im Literaturhaus.
  33552. 22.1.1999, Auf der Inthronisation des Frankfurter Prinzenpaares Claudia I. und Stefan I. im Sendesaal des Hessischen Rundfunks ist erstmals Oberbürgermeisterin Petra Roth mit einer Büttenrede vertreten.
  33553. 27.1.1936, In den Nachmittagsstunden wird in die Kellerräume der Großmarkthalle eingebrochen. Entwendet werden große Mengen Butter.
  33554. 13.6.1936, Premiere der Neuinszenierung von Puccinis Oper „Madame Butterfly“ im Opernhaus.
  33555. 15.9.1929, Gastspiel der javanischen Sängerin Jovita Fuentes in der Oper „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini im Opernhaus.
  33556. 20.2.1944, Gastspiel der Frankfurter Oper im Volksbildungsheim Höchst unter der musikalischen Leitung von Ljubomir Romansky, Dirigent und Chorleiter, Kapellmeister und Repetitor an der Frankfurter Oper, mit Arien und Szenen aus den Opern „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner, „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini und „Aida“ von Giuseppe Verdi.
  33557. 1.12.1945, Gastspiel des Deutschen Theaters Wiesbaden im Neuen Theater Höchst. Gespielt wird „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini.
  33558. 13.10.1950–15.10.1950, Aufführung von Puccinis „Madame Butterfly“ im Franz-Althoff-Bau im Zoologischen Garten mit der „Stagione d‘Opera Italiana“ , Schauspielern der Mailänder Scala.
  33559. 25.6.1980, Premiere von Giacomo Puccinis „Madame Butterfly“ in der Inszenierung von Harry Kupfer im Opernhaus.
  33560. 13.11.1929, Klavier-Abend mit Edith Buttmann-von Kalben im kleinen Saal des Saalbaus.
  33561. 23.1.1944, Erstaufführung der Tragödie „Gudruns Tod“ (1943) von Gerhard Schumann im Schauspielhaus. Regie: Wolfgang Büttner.
  33562. 15.12.1937, 60. Geburtstag des Frankfurter Schriftstellers Carl Friedrich Butz (1877-1941).
  33563. 20.6.1941, Tod des Frankfurter Schriftstellers Friedrich Carl Butz (1877-1941).
  33564. 2.6.1976, Der Leiter der Justizvollzugsanstalt Butzbach, Helmut Kinkeler, wird von einem Häftling mit einer selbst gebastelten Schusswaffe ermordet.
  33565. 1.2.1979, Der niederländische Generalkonsul in Frankfurt am Main, Max Buwalda, stattet Oberbürgermeister Dr. Walter Wallmann seinen Antrittbesuch ab.
  33566. 1.7.1996, Der italienische Nobel-Juwelier Bvlgari ist seit heute auch in der Mainstadt vertreten – übergangsweise in einer Suite im Hotel „Frankfurter Hof“, Ende des Jahres im Haus Goethestraße 16.
  33567. 20.6.1970–21.6.1970, „Open Air Rock Circus Frankfurt ‘70“, erstes deutsches Pop-Festival unter freiem Himmel in Frankfurt am Main in der Radrennbahn: es spielen die „Byrds“, „Steamhammer“, „Deep Purple“ und „Chicken Shack“.
  33568. 2.3.1985, Pontifikalamt im Byzantinisch-Slawischen Ritus im Dom.
  33569. 4.11.2015, Feierliche Einweihung der neuen byzantinisch-orthodoxen Kirche „Vom Heiligen Kreuz zu Jerusalem“ in Sankt Georgen.